<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2021.00028</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Boller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">8. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1982, war seit Januar 2017 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Mechaniker angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert, als er am 24. April 2017 seinen Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen stoppte, um einem Fussg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änger den Vortritt zu gewähren, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein nachfolgendes Fahrzeug gegen das Heck des Personenwagens des Versicherten prallte (vgl. Urk. 11/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva anerkannte das Ereignis vom 24. April 2017 als Unfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk. 11/7). Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Mai 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte sie die gesetzlichen Leistungen per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Mai 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein und verneinte einen Rentenanspruch und einen solchen auf Integritätsentschädigung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/164</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die vom Versicherten am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Juni 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene Einsprache (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/177</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. Dezember 2020 ab (Urk. 7/211 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">= Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. Dezember 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) und beantragte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser sei insoweit aufzuheben, als er die Einstellung der Versicherungsleistungen per 31. Mai 2019 bestätige, und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlich geschuldeten Leistungen auszurichten, insbesondere auch ab 1. Juni 2019 weiterhin Taggelder und Heilbehandlungskosten sowie allenfalls später weitere Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Oktober 2021 (Urk. 16) erstattete der Beschwerdeführer die Replik und am 10. November 2021 (Urk. 19) teilte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf die Einreichung einer Duplik mit, was dem Beschwerdeführer am 16. November 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die entsprechende Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">last </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteile des Bundesgerichts 8C_600/2021 vom 3. März 2022 E. 3.2 und 8C_669/2019 vom 25. März 2020 E. 2.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch dieser Zustand noch nicht wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG Leistungen zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 146 V 51 hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis im Sinne von Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 8.2.2.1, E. 8.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hat der Unfallversicherer den Beweis erbracht, dass das Unfallereignis keine auch nur geringe Teilursache der Listenverletzung bildet, ist gleichzeitig auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass diese L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">istenverletzung vorwiegend, das heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu mehr als 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Solange neben dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis kein weiteres initiales Ereignis als Verletzungsursache in Frage kommt, erübrigt sich bei fehlendem Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG und einer Listenverletzung eine Prüfung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nach Art. 6 Abs. 2 UVG (E. 9.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verfügung vom 9. Mai 2019 (Urk. 11/164) damit, dass aufgrund d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beurteilung durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Operation an der rechten Schulter vom 11. Dezember 2018 keine Unfallfolgen behandelt worden seien. Solche spielten 12 Wochen nach dem Unfallereignis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr. Dennoch habe die Beschwerdegegnerin die Operationen übernommen und sei für die Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen aufgekommen. Die Beschwerden an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswirbelsäule (HWS) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien organisch nicht hinreichend nachweisbar. Die Adäquanz sei nach Prüfung der massgebenden Kriterien zu verneinen (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Einsprache vom 7. Juni 2019 (Urk. 11/177) machte der Beschwerdeführer geltend, der Kreisarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich am 7. Juni 2018 zur Kausalität der Sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hulterbeschwerden geäussert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese bejaht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Operation vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Juni 2018 als unfallkausal notwendig beurteilt (S. 4 Ziff. 6). Weshalb nun </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– bei iden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischem Aktenstand (vgl. S. 7 Ziff. 11) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine abweichende Beurteilung vorgenommen werden solle, sei nicht ersichtlich und von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht begründet worden (S. 4 Ziff. 6.1). Weiter seien näher genannte Akten nicht berücksichtigt worden, welche die beim Unfall aufgetretenen und danach bestehenden Beschwerden an der rechten Schulter belegten (S. 5 Ziff. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund sei die kreisärztliche Behauptung, wonach die Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden erst verzögert aufgetreten seien, schlichtweg falsch (S. 7 Mitte Ziff. 10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezüglich der HWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Literatur argumentiere und ein Abheilen innert sechs bis acht Wochen postuliere, verkenne er, dass im Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrecht eine individuelle Einzelfallbeurteilung vorzunehmen sei (S. 5 Ziff. 9). An der Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden deshalb mehr als nur geringe Zweifel (S. 5 Ziff. 7, S. 7 Ziff. 11), weshalb sie keinesfalls Grundlage für die Leistungsverneinung bilden könne (S. 8 f. Ziff. 14 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. Dezember 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) ging die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin davon aus, es scheine ausser Frage zu stehen, dass die HWS-Verletzungen aus dem Unfallereignis spätestens ab Ende Mai 2019 nicht mehr unfalladäquater Natur seien (S. 5 E. 2.a). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach sei einzig der Unfallkausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang der rechtsseitigen Schulterbeschwerden ab dem 1. Juni 2019 strittig (S. 6 E. 2.b). Diesbezüglich gehe aus der zwischenzeitlich eingeholten orthopädischen Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Suva Versicherungsmedizin, vom 12. November 2019 hervor, dass es bei dem Unfallereignis am rechten Schultergelenk nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einer richtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Verschlimmerung eines Vorzustandes gekommen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei allenfalls zu einer leichten Distorsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akromioklavikur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (AC-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elenks gekommen, welche zu einer leichten Arthralgie geführt habe. Hierbei handle es sich um eine vorübergehende Verschlimmerung, die innerhalb von drei Monaten ausheile </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 9 ff. E. 4.a). Darauf sei abzustellen (S. 10 E. 4.b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verletzungsfolgen an der rechten Schulter in Form einer möglichen Distorsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AC-Gelenks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen des Ereignisses vom 24. April 2017 seien allerspätestens Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 als abgeheilt zu erachten, weshalb die angefochtene Verfügung zu bestätigen sei (S. 12 E. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich in seiner Beschwerdeschrift (Urk. 1) auf den Standpunkt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es könne keine Rede davon sein, dass die seriöse Abklärung der Folgen der HWS-Verletzungen ausser Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 6 Mitte Ziff. 5). Wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Aktenstand übergangen. Es hätte ein externes Gutachten gebraucht, welches sich dem Konglomerat aus Argumenten zu Verletzungen der HWS, beider Schultern, der Dokumentation dieser Verletzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, der Interpre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation und der Schlussfolgerungen aus einer übersichtlich dargestellten und gewürdigten Bildgebung annehme (S. 6 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die Beschwerdegegnerin während des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den Akten produziert, ohne dies dem Beschwerdeführer anzukündigen und/oder seine Mitwirkungsrechte gewahrt zu haben, womit sie gegen seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verstossen habe (S. 7 Ziff. 7-7.1). Die Verwaltung dürfe gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Abklärungen grundsätzlich nicht ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verschieben (S. 7 Ziff. 7.2). Die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sprenge sowieso den zulässigen Rahmen, weil sich die Einsprache mit Argumenten des Kreisarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinandergesetzt habe, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auf diese überhaupt nicht eingegangen sei und teilweise andere medizinische Würdigungen vorgenommen habe als Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob die Mängel geheilt werden könnten, könne offengelassen werden, da sie jedenfalls offensichtliche Zweifel an der Sachverhaltswürdigung durch die Beschwerdegegnerin weckten (S. 8 Ziff. 7.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht auseinandergesetzt habe sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den Befunden von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offen bleibe, inwieweit die Teilruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen von Art. 6 Abs. 2 UVG zu entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen wäre (S. 9 Ziff. 7.3).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet und belegt, wieso eine leichte Distorsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AC-Gelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innerhalb drei Monaten ausheilen sollte (S. 9 Ziff. 7.4). Die biomechanischen Überlegungen seien unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend, weil unter anderem der Bruch des Sitzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht berücksichtigt worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gerade Suva-Ärzte entnähmen ihre Erkenntnisse aus veralteter Literatur aus dem Jahre 2000 und berücksichtigten die neuen Erkenntnisse aus wissenschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht nicht. Somit bestünden unüberbrückbare Zweifel an der versicherungsinternen Kausalitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung (S. 10 Mitte Ziff. 7.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingereicht wurde mit der Beschwerde als Beweisofferte ein Memory-Stick mit einem Video </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des nachgestellten Unfallhergangs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 11 unten Ziff. 7.4.; Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen sowie weiteren, näher genannten (vgl. S. 11-13 Ziff. 7.4) Zweifeln ergebe sich, dass die Beschwerdegegnerin den Beweis nicht erbracht habe, dass ein Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante per Ende Mai 2019 eingetreten sei (S. 13 Ziff. 7.5). Sie habe diesen letztlich nicht mit Verlaufsüberlegungen begründet, sondern mit nachträglich rückwirkend angestellten Kausalitätsüberlegungen. Dass diese auch aus medizinischer Sicht nicht zuträfen, ergebe sich aus dem Privatgutachten von PD Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. November 2020 (S. 13 f. Ziff. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, nach der Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Juni 2018 seien etliche neue medizinische Berichte bei der Beschwerdegegnerin eingegangen, insbesondere seien Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beurteilung vom 2. Mai 2019 die aufschlussreichen intraoperativen Befunde der Operation vom 22. Juni 2018 vorgelegen. Gestützt auf diese umfassendere Aktenlage habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingehend zur Kausalität der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Stellung nehmen können. Demgegenüber sei seiner ersten Einschätzung keine Begründung zu entnehmen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f. E. 6.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Juni 2018 habe der Beschwerdeführer bestätigt, von Seiten der Kopf- und Nackenbeschwerden beschwerdefrei zu sein. Soweit nachher noch Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden beklagt worden seien, seien diese auf die degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an der HWS zurückzuführen. Bereits vor dem Unfall habe er an zervikalen Beschwerden gelitten. Am 31. Mai 2019 seien allenfalls noch vorhandene Nackenbeschwerden schon lange ausgeheilt gewesen. Somit könne der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer auch aus seiner Kritik an der Aussage von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach HWS-Distorsionen innert sechs bis acht Wochen ausheilten, nichts zu seinen Gunsten ableiten (S. 5 unten E. 6.5). Ohnehin sei keines der von der Rechtsprechung geforderten Adäquan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zkrit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erien erfüllt, was vom Beschwerdeführer nicht bestritten worden sei (S. 6 Ziff. 6.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vor diesem Hintergrund sei eine weitere Auseinandersetzung mit der von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> postulierten Mischsymptomatik der degenerativ bedingten Schulter- und Nackenbeschwerden nicht angezeigt gewesen (S. 6 Ziff. 6.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die nachvollziehbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inzwischen vorgenommene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Mai 2021 stehe fest, dass die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geeignet sei, Zweifel an der ersten Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu wecken (S. 8 E. 7.4). Soweit in der Beschwerde geltend gemacht werde, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall keine Beschwerden an der rechten Schulter gehabt habe, sei an die konstante Rechtsprechung zu erinnern, wonach von einer allfälligen prätraumatisch bestehenden Beschwerdefreiheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf eine Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität geschlossen werden könne (S. 10 unten Ziff. 7.8). Die Nichtzustellung der Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. November 2019 stelle keine schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sei jedenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorliegenden Verfahren geheilt worden (S. 13 f. E. 10.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer replizierte (Urk. 16), die Beschwerdegegnerin habe in der Beschwerdeantwort eine neue, eigene Systematik gemacht mit Ausführungen, in welchen sich rechtliche und medizinische Begründungen vermischten. Eine chronologische und umfassende medizinische Darstellung liege nicht vor. Im Verlaufe des Verfahrens hätten sich die RAD-Ärzte (gemeint: die Kreisärzte) tröpfchenweise zu Argumenten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers geäussert sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wiederum in der Beschwerdeantwort neue Gegenposi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen aufgestellt ohne umfassende Auseinandersetzung mit allen Argumenten. Dabei wäre es doch einfacher und sinnvoller gewesen, die medizinische Aktenlage im gesamten Verlauf mit einem Gutachten aufzuarbeiten, welches eine vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige Darstellung der Akten und Anamnese enthalten müsste, gestützt worauf sich die rechtlichen Überlegungen anschliessen könnten (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei nun nicht sinnvoll, aus juristischer Sicht – somit weitgehend fachfremd - zu diesen wiederum neuen Gegenargumenten Stellung zu nehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls fachfremd wäre die juristische Würdigung medizinischer Kontroversen durch das Gericht. Dieses werde ersucht, den neuen Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Aufforderung zur Stellungnahme zuzustellen (S. 3 f. Ziff. 2; vgl. auch S. 5 Ziff. 4). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stelle fachfremd biomechanische Überlegungen an. Es sei nicht ersichtlich, wieso er hierzu besseres Wissen haben sollte als Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich Schulterkontusion mit umstrittener Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich das Bundesgericht bereits dazu geäussert, dass bei zwei entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden gleichwertigen medizinischen Beurteilungen Zweifel angebracht seien und es nicht Aufgabe der Gerichte sein könne, Expertenstreite zu entscheiden (S. 8 Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin über den 31. Mai 2019 hinaus. Einer näheren Prüfung zu unterziehen ist insbesondere die Frage nach einem Kausalzusammenhang zwischen nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden in der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der HWS und dem versicherten Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallereignis vom 24. April 2017.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Schadenmeldung vom 1. Mai 2017 (Urk. 11/1) habe der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer am 24. April 2017 um 15:15 Uhr auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___-Strasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein Auto vor einem Fussgängerstreifen gestoppt, um einem Fussgänger den Vortritt zu gewähren. Ein nachfolgender Autolenker habe dies zu spät gesehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fahrzeug sei gegen das Heck des stehenden Personenwagens des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers geprallt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in HWS-Schleudertrauma erlitten habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Notfallpraxis des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 24. April 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kranio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-zervikalem Beschleuni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungstrauma (Urk. 11/9) an, die Erstuntersuchung habe um 17:19 Uhr stattgefunden (Ziff. 1). Beim Unfall sei ein Kopfanprall an die Kopfstütze erfolgt, der Beschwerdeführer sei nicht auf die Kollision gefasst gewesen (Ziff. 2b). Er habe sofort Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen gehabt, letztere mit einer Schmerzausstrahlung in die linke Schulter (Ziff. 4). Es bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Bewegungsschmerzen der HWS und ein Druckschmerz, lokalisiert ungefähr im Bereich des linken Kiefers beziehungsweise der linken Schulter (vgl. Skizze Ziff. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne einer vorläufigen Diagnose liege in Anlehnung an die Quebec Task Force (QTF)-Klassifikation ein Beschleunigungstrauma zweiten Grades vor (Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Telefonnotiz der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/10) habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 17. Mai 2017 auf Anfrage mitgeteilt, dass er bereits weniger Beschwerden habe. Das Hauptproblem sei aber die Schulter. Dort verspüre er doch noch teils heftige Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Zwischenbericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 29. Mai 2017 (Urk. 11/14) als Diagnose ein HWS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Decellerationstrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad 2 vom 24. April 2017 (Ziff. 1). Es liege ein guter Verlauf vor im Rahmen der zu erwartenden Besserung. Die Prognose laute auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Restitutio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">integrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es finde zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal wöchentlich Physiotherapie und einmal wöchentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> statt (Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Telefonnotiz der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/13) habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 29. Mai 2017 mitgeteilt, er habe mit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vereinbart, an diesem Tag einen Arbeitsversuch zu machen. Dies sei leider nicht gegangen. Er habe wieder Schmerzen gehabt beziehungsweise habe es bis in die Schulter zu krampfen begonnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte dem Beschwerdeführer mit Zeugnis vom 17. Juli 2017 (Urk. 11/23/2) eine Arbeitsunfähigkeit von 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieser arbeite halbtags mit 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit. Er dürfe keine Lasten über 15 kg heben, tragen oder ziehen. Es dürften keine Arbeiten ausgeführt werden, bei welchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruckhaftes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziehen oder Stossen notwendig sei, sowie keine Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kopfarbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zwischenbericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 21. Juli 2017 (Urk. 11/24) nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Decellerationstrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. April 2017 (Ziff. 1). Es liege ein guter Verlauf vor, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Restitutio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">integrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei zu erwarten (Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Protokoll der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/26) habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer anlässlich der telefonischen Besprechung vom 17. August 2017 mitgeteilt, der Fahrersitz sei anschliessend auf der rechten Seite «gebrochen»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die obere rechte Rücksitzlehne irgendwie gebrochen, lose gewesen. Die Schwindel-und Übelkeitsbeschwerden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach rund einem Tag abgeklungen gewesen, seither bestünden aber weiterhin anhaltende Kopf-/Nackenbeschwerden rechtsseitig sowie zur Schulter hin. Die Beschwerden hätten direkt anfänglich mehr linksseitig bestanden, einen Tag danach und seither weiterhin jedoch stark mehrheitlich rechtsseitig (S. 1 Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt liege letzthin eine deutliche Besserung vor, der Beschwerdeführer habe die Arbeitsfähigkeit ab 29. Juli 2017 von 25 auf 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu steigern vermocht. Diese Leistung ertrage er derzeit gut, trotz einer letzthin aufgetretenen Beschwerdeverschlimmerung (wieder mehr Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen/mehr Medikamente). Aktuell bestehe wieder eine Besserung (S. 1 unten). Seine Arbeit bestehe im Herrichten von beschädigten grossen Betonelementen. Insgesamt handle es sich um eine körperlich schwer belastende Tätigkeit mit beidhändigem kraftvollen Arbeiten mit Hebelwerkzeugen und Ausführen von starken Schlägen mit beidhändig zu führendem schwerem Hammer. Daher bestehe einstweilen weiterhin noch eine um 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkte Arbeitsfähigkeit (S. 2 Mitte). Der Beschwerdeführer habe auch gewisse Ängste, die erst neue Anstellung verlieren zu können, und spüre Druck seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allianz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 unten). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologie-Institut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte im Bericht vom 15. August 2017 (Urk. 11/28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 11/62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichentags durchgeführten Magnetresonanz (MR)-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Röntgen-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des rechten Schultergelenks als Indikation Schulter-Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Auffahrunfall vom 24. April 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AC-Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige eine intakte Artikulation eines leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periartikulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reizzustands, Differentialdiagnose (DD) am ehesten posttraumatisch reaktiv in Anbetracht der Anamnese. Es gebe keine Hinweise für eine AC-Gelenksluxation. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige nebst einer allgemeinen leicht ausgeprägten Tendinitis einen diskreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeralseitigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Partialriss im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Drittel vom Ansatz. Es bestehe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transmurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Risskomponente. Das nach lateral abfallende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akromion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der parakoronaren Ebene sei als möglicher Faktor für ein primär extrinsisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu werten. Es zeige sich keine Atrophie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Land L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erstatteten am 2. Juni 2017 ihre gutachterliche Stellungnahme zuhanden der Allianz Suisse, Abteilung Kraftschaden (Urk. 11/32/9-10). Sie kamen zum Schluss, die Kollisions- beziehungsweise Differenzgeschwindigkeit des Opel Astra ihres Versicherungsnehmers habe zirka 15-20 km/h und die stossbedingte Geschwindigkeitsänderung des VW Golf des Beschwerdeführers in Fahrtrichtung zirka 9-13 km/h betragen (S. 1). Aufgrund der wenigen Anknüpfungstatsachen unterliege diese Berechnung einem hohen F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehlerpotential (S. 2 unten). Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schaden am Golf wurde durch die Allianz mit Fr. 1'200.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziffert mit der Bemerkung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Fahrzeug in einem schlechten Zustand sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/32/</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15-16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute der Arbeitsgruppe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zürich erstatteten am 24. Oktober 2017 ihre biomechanische Kurzbeurteilung (Urk. 11/37). Sie führten aus, aufgrund der Feststellung, dass der VW Golf im linken Heckbereich nicht unerhebliche Deformationen aufg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ewiesen habe, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erde der von den Fachleuten des Zentrums J.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angegebene untere Grenzwert von 9 km/h für die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung als wenig wahrscheinlich erachtet. Sie liege nach Einschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Fachleute innerhalb eines Bereiches von 10-15 km/h (S. 2 oben). Der Bereich, innerhalb welchem nach Heckkollisionen der kritische Wert für nicht unerhebliche HWS-Beschwerden anzunehmen sei, liege für das ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stossene Fahrzeug im Normalfall zwischen 10 und 15 km/h. «Normalfall» beziehe sich auf die biomechanisch relevante Situation, dass z.B. keine mehr als unerheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen krankhaften oder traumatisch bedingten Veränderungen im HWS-Bereich vorlägen und dass unmittelbar vor der Kollision keine Körperposition vorgelegen habe, welche das Risiko für eine HWS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gefügestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte erhöhen können. Biomechanisch eindeutig relevante Besonderheiten seien nicht aktenkundig (S. 3 Mitte). Aus biomechanischer Sicht seien die anschliessend an das Ereignis fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbelsäule (kursiv hervorgehoben) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgehenden Beschwerden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Befunde durch die Kollisionseinwirkung im hier vorliegenden Normalfall eher erklärbar (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte im Bericht vom 24. Oktober 2017 (Urk. 11/36) zur Konsultation vom Vortag folgende Diagnose (S. 1 oben):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische AC-Gelenksarthralgie Schulter rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Auffahrunfall mit HWS-Beschleunigungstrauma am 24. April 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide unter persistierenden Beschwerden seit dem Auffahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfall. Die Schmerzlokalisation liege zurzeit über dem AC-Gelenk rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise auch Berührungsempfindlichkeit und Nachtschmerzen (S. 1 Mitte). Entgegen dem Befund des Radiologie-Instituts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Partialläsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bestätigen. Es fliesse keinerlei Kontrastmittel in die Sehnensubstanz ein, auch nicht zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tuberculum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">majus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einzig auffälliger Befund sei eine Reizung im Bereich des AC-Gelenks mit leichter Schwellung der Gelenkkapsel, ohne degenerative Veränderungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenohumerale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Knorpelbezug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unauffällig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine SLAP-Läsion. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Muskeltrophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei einwandfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">paralabrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ganglien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 oben). Auch klinisch bestünden keinerlei Anhaltspunkte für eine Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Arthralgie des AC-Gelenks habe in der Regel eine gute Prognose (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer füllte den betreffenden Fragebogen der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin am 17. Januar 2018 (Urk. 11/45) dahingehend aus, dass die ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche/therapeutische Behandlung aus dem Ereignis vom 24. April 2017 noch nicht abgeschlossen sei. Die nächste ärztliche Behandlung finde am 17. Januar 2018 bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die nächste Physiotherapie am 30. Januar 2018 statt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schadenmeldung vom 10. April 2018 (Urk. 11/46) machte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer einen Rückfall betreffend die rechte Schulter (Entzündung) geltend.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ab 4. April 2018 habe er die Arbeit ausgesetzt (Ziff. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte im Zwischenbericht vom 17. April 2018 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/49) folgende Diagnose (Ziff. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulter rechts bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">supraspinatus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Wiederaufnahme der Arbeit zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ab dem 10. April 2018 erfolgt (Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Radiologie, beurteilte anlässlich der Magnetresonanz (MR)-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter vom 3. Mai 2018 (Urk. 11/60) eine geringe fokale Signalalteration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Footprints</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diskrete Signalalteration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artikulärseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im mittleren Drittel. Die Befunde seien am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hesten degenerativ bedingt und wahrscheinlich nicht von klinischer Relevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen komme die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> intakt zur Darstellung, es bestünden minimale degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rativ aktivierte Veränderungen im AC-Gelenk. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.16 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete am 4. Mai 2018 (Urk. 11/57) über die Konsultation vom V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ortag.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.15) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine deutliche gelenkseitige Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ventral im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PASTA-Läsion Typ II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ellmann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Im Übrigen bestehe ein unauffälliger kernspintomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphischer Befund, abgesehen von degenerativen Veränderungen im AC-Gelenk (S. 1 unten). Schon seit lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer wegen der genannten Partialruptur Beschwerden, welche ihn im Beruf erheblich einschränkten. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfehle deshalb nun ein aktives, näher bezeichnetes operatives Vorgehen, welches für den 29. Juni 2018 eingeplant werde (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Protokoll der Beschwerdegegnerin zur Besprechung vom 4. Juni 2018 mit dem Beschwerdeführer und dessen Ehefrau (Urk. 11/61) habe dieser ausgeführt, 1-2 Tage nach dem Unfall habe die rechte Schulter geschmerzt, und zwar sehr intensiv. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schmerzbereich befinde sich auf der Schulteroberseite, ungefähr dort, wo das Schlüsselbein mit dem Schulterdach zusammenkomme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe er diese Beschwerden schon bei den ersten Konsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tationen geschildert. Dieser sei nicht gross darauf eingegangen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeint, die Beschwerden würden schon abklingen, es sei halt ein «Schleudertrauma»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Nacken- und Kopfschmerzen seien nach und nach abgeklungen, diesbezüglich sei der Beschwerdeführer heute beschwerdefrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 unten). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bei der Untersuchung vom Oktober 2017 gemeint, es liege kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilriss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, der Beschwerdeführer dürfe den rechten Arm/die Schulter voll belasten, jedoch ohne Anhebung über 70 Grad. Trotz de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schulterbeschwerden habe er voll gearbeitet, weil sein Chef massiv Druck gemacht und mit Kündigung gedroht habe. Die Schulter habe massiv geschmerzt, gleichwohl habe er gearbeitet, bis es nicht mehr gegangen sei (S. 2 oben). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Kreisarzt der Beschwerdegegnerin, bejahte in seiner Kausalitätsbeurteilung vom 7. Juni 2018 (Urk. 11/64) die Frage, ob die geltend gemachten Beschwerden an der rechten Schulter sowie die geplante Operation mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 24. April 2017 zurückzuführen seien (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SCG/ECU, führte in seinem Bericht vom 20. Juni 2018 zuhanden der Allianz Suisse (Urk. 11/74) aus, der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer habe nach fünf Behandlungen beschwerdefrei entlassen werden können (Ziff. 4). Seit 2017 habe er ihn nicht mehr gesehen (Ziff. 5). Bei Diagnosen AC-Affektion und HWS-Distorsionstrauma hätten die Beschwerden vom Mai bis September (gemeint: 2017) auf die Behandlung angesprochen, jedoch seien noch immer Beschwerden im Bereich des rechten AC-Gelenks vorhanden gewesen, weshalb der Beschwerdeführer zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschickt worden sei (Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Operationsbericht vom 22. Juni 2018 (Urk. 11/73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 11/77</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den an diesem Tag stattgehabten Eingriff. Dieser habe eine Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung der Schulter rechts in Narkose, eine Schulterarthroskopie rechts, eine Tenotomie der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subpectorale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepstenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dekompression/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> umfasst (S. 1 oben). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ventral und zentral unauffällig mit korrekter Spannung im Cable, keine Ruptur. Im dorsalen Anteil zeige sich eine diskrete lappenförmige Rissbildung von höchstens 1-2 mm Dicke. Es liege kein rekonstruktionswürdiger Befund vor, in diesem Bereich erfolge ein zurückhaltendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.21</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Juli 2018 teilte die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin mit, dass das Arbeitsverhältnis per 30. September 2018 beendet worden sei (Urk. 11/87). Am 16. August 2018 berichtigte sie, dass das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis aufgrund eines Sperrfristensachverhalts erst am 31. Oktober 2018 ende (Urk. 11/90).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.22</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte im Bericht zur Konsultation vom 27. September 2018 (Urk. 11/101) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die rechte Schulter sei auch 3 Monate postoperativ nach wie vor recht empfindlich. Es zeige sich auch eine diskrete Einschränkung der passiven Beweglichkeit im Seitenvergleich. Insofern sei heute eine intraartikuläre Steroidinfiltration verabreicht worden. Der Beschwerdeführer habe eine neue Arbeitsstelle in Aussicht. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 1. November 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> denke, es sei realistisch, diese Stelle anzutreten. Prinzipiell sei der Beschwerdeführer wieder auf seinem alten Job einsetzbar (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.23</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete am 11. Oktober 2018 (Urk. 11/105</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 11/115</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) über die gleichentags durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte Röntgen-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des rechten Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks. Eine intraartikuläre Kontrastmittelapplikation sei schmerzbedingt nicht möglich gewesen. Gegenüber dem MRI vom 3. Mai 2018 bestehe eine stationäre Darstellung einer kleinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeralseitigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ventral am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">footprint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, davon ausgehend stationär eine kleine interstitielle Partial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch ein MRI der HWS durch und beri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chtete sogleich (Urk. 11/113), e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s liege ein intaktes dorsales ventrales Alignement der HWS mit leichtgradigen Degenerationen vor, allerdings ohne Nachweis einer Einengung des Spinalkanals und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuroforaminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stenose. Es bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der Höhe des 1./2. Brustwirbelkörpers (BWK 1/2) mit leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pelottierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des ventralen Duralsacks, ebenfalls aber ohne Myelopathie und ohne Nachweis einer Nervenwurzelkompression.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.24</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 19. Oktober 2018 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/118) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das HWS-Distorsionstrauma habe anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Behandlung vom 12. Mai bis 20. September 2017 wesentlich verbessert werden können. Betreffend die Schulterschmerzen habe er den Beschwerdeführer dann an Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.25</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in seinem Bericht vom 30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 (Urk. 11/131) aus, eine Zuordnung der Beschwerden, ob diese massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blich von der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der HWS beziehungsweise von der oberen Brustwirbelsäule (BWS) ausgingen, sei schwierig. Offensichtlich liege eine Misch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik vor. In Bezug auf die HWS werde nun versucht, die Beschwerden durch eine schmerztherapeutische Interventionsbehandlung zu lindern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.26</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 9. November 2018 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/129) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eführer habe über einen Auffahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfall am 24. April 2017 berichtet, bei dem er eine Heckkollision mit zirka 50 km/h erlitten habe. Bei diesem Unfall sei der Fahrersitz gebrochen (S. 1 oben). E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s bestehe aktuell eine Mischsymptomatik zwischen Beschwerden an der HWS und postoperativen Beschwerden der rechten Schulter. Er habe dem Beschwerdeführer empfohlen, zunächst die Infiltrationen der HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter durchführen zu lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sollte sich keine durchgreifende Änderung der Schmerzsymptomatik ergeben, sei eine nochmalige Schulterarthroskopie rechts zu diskutieren (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Dezember 2018 (Urk. 11/137) berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerden hätten sich aktuell auf die rechte Schulter fokussiert, sodass er dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine Schulterarthroskopie empfohlen habe, welche für den 11. Dezember 2018 eingeplant sei (Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Operationsbericht vom 12. Dezember 2018 (Urk. 11/140) dokumentierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die am Vortag stattgehabte Schulterarthroskopie rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte folgende Diagnosen (S. 1 oben):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schultergelenk rechts:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ventrale Schulterinstabilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ruptur des ventralen Labrum-Komplexes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">glenohumeralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Gelenkes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Eingriff habe eine Schulter-Arthroskopie rechts umfasst mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteriorem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bankart-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Repair</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ventraler Labrum-Rekonstruktion, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilsynovektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débride</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subakromialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dekompressionsoperation und Einlage einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Redondrainage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.27</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 22. März 2019 (Urk. 11/158) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es zeigten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von neurologischer Seite her keine Hinweise für eine Nervenläsion. Auch ein MRI der HWS sei gemacht worden, hier bestünden ebenfalls keine Nervenläsionen beziehungsweise –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompressionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der kreisärztlichen Beurteilung vom 2. Mai 2019 (Urk. 11/161) aus, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich am 24. Oktober 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig: 26. Oktober 2017)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dahingehend festgelegt, dass keine Läsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliege. Dies decke sich auch mit der eigenen Analyse der vorliegenden MRT-Bilder des rechten Schultergelenkes durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 Mitte). Unter Berücksichtigung der ärztlichen Berichte und der bildgebenden Diagnostik habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 24. April 2017 eine HWS-Distorsion erlitten. Eine Verletzung des rechten Schultergelenkes sei nicht dokumentiert worden. Zu strukturellen Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen der HWS habe der Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geführt, somit sei auch die Arbeitsfähigkeit durch die Unfallfolgen nicht beeinträchtigt. Unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur heilten HWS-Distorsionen (Beschleunigungstraumen) innert sechs bis acht Wochen folgenlos aus (S. 7 oben). Die einwirkenden Kräfte der niedrigen stossbedingten Geschwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit seien biomechanisch nicht in der Lage, schwerwiegende Verletzungen des rechten Schultergelenks zu verursachen. Der behauptete Ausriss des Sitzes sei dem schlechten technischen Zustand des Fahrzeugs geschuldet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wäre es am 24. April 2017 zu einer gravierenden Verletzung des rechten Schultergelenkes gekommen, hätte der Beschwerdeführer unmittelbar bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise zeitnah nach dem Unfall dortige Beschwerden angegeben. Dies hätte dazu geführt, dass die behandelnden Ärzte aufgrund einer eingehenden klinischen Untersuchung eine erweiterte bildgebende Diagnostik veranlasst hätten, was jedoch nicht geschehen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden seitens des rechten Schultergelenkes seien erst mehrere Monate später angegeben worden, wobei durch die MRT-Untersuchung vom 15. August 2017 lediglich ein leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periartikulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reizzustand im AC-G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elenk festgestellt worden sei (S. 7 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Pathologie, die sich bei der am 12. Dezember 2018 durchgeführten Operation ergeben habe, habe durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Operation vom 22. Juni 2018 sechs M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onate zuvor nicht bestätigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden können (S. 8 Mitte). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumabedingte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose. Somit werde auch die Durchführung der Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion vom 12. Dezember 2018 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfallereignis gesehen. Die Behandlung der vorübergehenden Verschlimmerung der bereits degenerativen Veränderungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der diskret </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrotischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen im AC-Gelenk werde auf drei Monate begrenzt (S. 8 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva Versicherungsmedizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seiner Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung vom 13. November 2019 (Urk. 11/191) aus, Schulterbeschwerden seien anlässlich der Erstbehandlung im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erwähnt, ein Drop-Arm-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sign</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dokumentiert worden. Auch im weiteren Verlauf sei lediglich das HWS-Trauma konservativ beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden). Insgesamt könnte bis zum 26. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">017 nicht von einer unfallkausalen richtunggebenden Schädigung des rechten Schultergelenks ausgegangen werden. Es sei allenfalls zu einer leichten Distorsion des AC-Gelenks gekommen. Der minimale Defekt der Unterseite der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ansatznah sei als degenerativer Vorschaden anzusehen. Der Riss sei sicher nicht im Rahmen des Ereignisses aufgetreten, da entsprechende klinische und anamnestische Indizien dafür fehlten (Drop-Arm-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sign</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, massiver Schmerz mit Funktionseinschränkung; S. 2 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bilder der MRI-Untersuchung vom 15. August 2017 und vom 3. Mai 2018 wiesen eine leichte Läsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Ansatz am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tuberculum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">majus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Der Befund sei bei beiden Untersuchungen identisch. Hinweise auf eine zunehmende oder richtungsgebende Schädigung fänden sich nicht (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe am 26. Oktober 2017 eine Arthralgie des AC-Gelenks festgestellt. Diese könne durch das Unfallereignis ausgelöst worden sein. Zu richtungsgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den strukturellen Unfallfolgen sei es hier nachweislich (MRI) nicht gekommen (S. 4 oben). Die Gesundheit des Beschwerdeführers an dessen rechten Schulter sei schon vor der Auffahrkollision vom 24. April 2017 beeinträchtigt gewesen, und zwar in Form einer leichten Unterflächenläsion (PASTA-Läsion) der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Ansatz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Footprint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zudem hätten allenfalls geringe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrotische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen im AC-Gelenk bestanden. Degenerative Schädigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnten als möglich angesehen werden. Eine leichte Distor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion des AC-Gelenks rechts könne angenommen werden. Hierbei handle es sich um eine vorübergehende Verschlimmerung, die innerhalb von drei Monaten ausheile (S. 4 unten). Der Status quo sine sei drei Monate nach dem Ereignis eingetreten (S. 5 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, erstattete am 27. November 2020 seine ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Kausalitätsbeurteilung zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers (Urk. 3/6). Dabei führte er aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei die Genese der Pathologie im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu klären. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dgebung zeige keine relevanten Zeichen einer Degeneration der Gewebe der Schulter (Retraktion der Sehne, Atrophie der Sehne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glenohumerale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arthrose) und auch keine weiteren relevanten allgemeinen degenerativen Zeichen wie Knochenzysten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteophyten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Verengung des Gelenkspaltes oder Sklerose. Gemäss hier und auch fortfolgend jeweils näher genannter Literatur seien dies Zeichen für eine traumatische Genese der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8 Mitte). Hervorzuheben sei auch die Lokalisation der Verletzung nahe am Knochen-Sehnen-Übergang, sprich am höchsten mechanischen Gradienten. Dies sei die typische Lokalisation für traumatische Verletzungen im Kontrast zu degenerativen Veränderungen, die mehr in der Mitte der Sehne oder am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myotendinösen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Übergang lokalisiert seien (S. 8 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe vor dem Unfall keine Schulterbeschwerden gehabt, was für sich alleine eine Ursache nicht definiere. Im aktuellen Fall sei jedoch zu erkennen, dass der Beschwerdeführer einen körperlich anstrengenden Beruf mit überdurchschnittlich hoher Belastung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Schulter ohne Probleme habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen können. Von dieser Seite sei eine vorbestehende Pathologie mehr als unwahrscheinlich (S. 9 oben). Betreffend den Unfallmechanismus sei ein Auffahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfall von hinten mit den Händen am Lenkrad, sprich der Schulter in vulnerabler, flektierter und antevertierter Position, auch bei geringen Geschwindigkeiten mehr als ausreichend, um eine Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervorzurufen. Im aktuellen Fall komme als aussergewöhnlicher Faktor hinzu, dass beim Unfall der Fahrersitz gebrochen sei, was unterstreiche, wie hoch die Krafteinleitung in das Fahrzeug und die Rückhaltung des Beschwerdeführers und damit auch in seine Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerden erst ein bis zwei Tage nach dem Unfall entstanden seien, sei nicht ungewöhnlich, sondern in vielen Schulterfällen eher typisch. Dass bei begleitender, ernsterer Verletzung der HWS Begleiterscheinungen an Extremitä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit weniger Sorgfalt gesucht und dokumentiert würden, sei ebenso typisch. Gerade bei Wirbelsäulenverletzungen gebe es Dunkelziffern bis zu 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Begleitverletzungen (S. 9 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anhaltenden Beschwerden über mehr als ein Jahr unter intensiver konservativer Therapie und bei gleichzeitiger Sistierung der HWS-Problematik sprächen dafür, dass es sich hier um eine strukturelle Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik handle und nicht einfach nur um eine Dysfunktion (S. 10 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die kreisärztliche Beurteilung angehe, so möge sein, dass es sich bei der Schädigung des AC-Gelenks um einen vorbestehenden Schaden handle. Im Zentrum des Falles stehe aber der Weichteilschaden. Hier werde eine nicht ganz nachvollziehbare Diskussion geführt, wer diesen Schaden wann gesehen habe, wenn ausser Frage stehe, dass der qualifizierte Radiologe – und nicht die ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen Kollegen – eine Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Befund beschrieben habe. Aufgrund der Teilruptur sei natürlich auch kein «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-arm» oder massiver Funktionsverlust zu erwarten gewesen, wobei auch viele Patienten mit kompletten Massenrupturen mehrere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sehnen keinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-arm hätten, da sie mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deltoideus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kompensierten (S. 10 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verletzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde auf drei unabhängigen MRTs und in zwei Operationsberichten beschrieben. Es gebe keine Anhaltspunkte für vorbestehende Degenerationen oder Vorunfälle, aber eine Reihe von Zeichen, die für ein Gewebetrauma typisch seien. Dementsprechend sei davon auszugehen, dass die vorliegende Gesundheitsschädigung, sprich der dokumentierte Riss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von dem Auffahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfall am 24. April 2017 herrühre (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm in seiner orthopädisch-chirurgischen Beurteilung vom 25. Mai 2021 (Urk. 10) Stellung zur Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.3). Dabei führte er aus, eine relevante degenerative Veränderung in Form einer Muskelatrophie oder einer fettigen Infiltration könne sich bildgebend nicht zeigen, da eine komplette Zusammenhangstrennung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vorgelegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Expertengruppe der Swiss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopaedics</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe in ihrem Artikel (Degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rative oder traumatische Läsionen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Swiss Medical Forum 2019) an, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sklerosen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteriore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posteriore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zysten im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tuberculum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">majus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Patienten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenläsionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht häufiger gesehen würden als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Patienten ohne solche. Somit schlössen derartige Kriterien eine Degeneration nicht aus. Im Übrigen sei im MRI vom 11. Oktober 2018 eine Zyste am Ansatz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dorsal beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben worden, welche auch bereits im MRI vom 3. Mai 2018 vorgelegen habe. Unterflächenläsionen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie die PASTA-Läsion seien gemäss näher bezeichneter Literatur überwiegend wahrscheinlich degenerativ (S. 2 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdefreiheit vor dem Ereignis sei kein Beweis, dass es beim Unfall zu einer Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen sei (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sofern der Beschwerdeführer beim Heckaufprall beide Hände am Steuer gehabt habe, sei ein Zugtrauma auf beide Schultern möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aber ein axiales Stosstrauma. Eine entsprechende Zugbelastung sei allerdings nicht überwiegend wahrscheinlich, zumal angegeben worden sei, dass der Fahrersitz aus der Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kerung gerissen worden sei. Da der Sitz unter dem Fahrer nach vorn beschleunigt werde, sei nach Ansicht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch das Ausreissen aus der Verankerung nach vorn erfolgt. Dies wiederum würde eher die Zugbelastung auf die Schulter deutlich entlasten, so dass eine ausreichende Krafteinwirkung auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eher nicht anzunehmen sei (S. 2 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die akute Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eines Teils davon führe am Bewegungsapparat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Literatur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sofort zu heftigsten Schmerzen. Festgehalten seien im HWS-Dokumentationsbogen vom 24. April 2017 jedoch Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen links, aber nicht rechts (S. 3 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Schmerzen anlässlich der Besprechung vom 4. Juni 2018 auf der Schulteroberseite lokalisiert. Dies spreche dafür, dass die Unterflächenläsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> symptomlos gewesen sei, was wiederum für einen degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iven Prozess spreche (S. 3 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abgesehen von der Unterflächenpartialläsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien die übrigen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 11. Dezember 2018 genannten Diagnosen, insbesondere die operierte Bankart-Läsion, in den vorhergehenden MRIs nicht nachgewiesen. Somit könne nicht nachvollzogen werden, wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu diesen Diagnosen gekommen sei (S. 5 oben). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tossy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> I – Verletzung (Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisierung, allenfalls Stauchung des AC-Gelenks) bedürfe gemäss näher genannter Literatur einer maximalen Behandlungsdauer von acht Wochen. Empfohlen werde eine Sportpause beziehungsweise eine Unterbrechung schwerer Arbeit für drei Monate (S. 5 Mitte). Bei der Unterflächenteilläsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> handle es sich um eine degenerative Veränderung im Sinne einer PASTA-Läsion. Gemäss einschlägiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, näher genannter Literatur blie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben die meisten solcher Läsionen über Jahre stumm. Schliesslich sei der inzwischen häufig zitierte und strapazierte Artikel der Swiss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopaedics</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht allein massgebend und in etlichen Details durchaus zu kritisieren (S. 5 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist zunächst der strittige Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 31. Mai 2019 weiterbestehenden Beschwerden in der rechten Schulter und dem Unfallereignis vom 24. April 2017 zu untersuchen (E. 2.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haben dies bereits mehrmals getan (E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, E 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2, E. 4.4). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind bei der Beschwerdegegnerin angestellte, mithin versicherungsinterne Ärzte, weshalb an ihre Berichte bei der Beweiswürdigung strenge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen zu stellen sind. Geringe Zweifel hinsichtlich Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit genügen bereits, um die Notwendigkeit ergänzender Abklärungen zu begründen (E. 1.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging im Mai 2019 davon aus, es sei keine Verletzung des rechten Schultergelenkes dokumentiert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer habe zeitnah nach dem Unfall keine dortigen Beschwerden angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.1). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iese Feststellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist insoweit korrekt, als man die ersten ärztlichen Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den Monaten April bis Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 zum Nennwert nehmen möchte (E. 3.2, E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.6), wo Beschwerden in der rechten Schulter nicht explizit erwähnt wurden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie der Beschwerdeführer indes zu Recht geltend machte (vgl. etwa E. 2.2), schien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei jedoch zu übersehen, dass der Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin Mitte Mai 2017 telefonisch angab, das Hauptproblem sei die Schulter, wo er doch noch teils heftige Schmerzen verspüre (E. 3.3). Ende Mai 2017 berichtete er sodann von einem misslungenen Arbeitsversuch, nachdem er wieder Schmerzen gehabt habe mit Krämpfen bis in die Schulter (E. 3.5). Sein Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte im Zeugnis vom 17. Juli 2017 zwar keine näheren Angaben zu den aktuellen Beschwerden, das von ihm formulierte Belastungsprofil lässt sich indes mit Schulterbeschwerden oh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Weiteres vereinbaren (E. 3.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nten Telefonnotizen vom Mai 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3; E. 3.5) wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von den Sachbearbeiterinnen der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob es die rechte oder die linke Schulter sei, welche Probleme bereite. Nachdem der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer unmittelbar nach dem Unfall im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schmerzausstrahlung von der HWS in die linke Schulter geschildert hatte (E. 3.2), erscheint es zwar nicht als ausgeschlossen, dass er sich auch anlässlich dieser Telefonate auf die linke Schulter bezog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wirkt indes authentisch, wenn der Beschwerdeführer im August 2017 gegenüber der Beschwerdegegnerin angab, die Beschwerden hätten direkt anfänglich mehr linksseitig bestanden, einen Tag danach und seither weiterhin jedoch stark mehrheitlich rechtsseitig (E. 3.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde von der Beschwerdegegnerin auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer sich im Mai 2017 telefonisch gegenteilig geäussert hätte. Andernfalls wäre dieses Gespräch vom August 2017 der Anlass gewesen, den Beschwerdeführer auf diesen potentiellen Widerspruch hinzuweisen. Dies geschah aber nicht, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dagegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass ein solcher Widerspruch existiert hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Generell sind offensichtlich versicherungsmedizinisch motivierte Angaben des Beschwerdeführers nicht auszumachen, es gibt keine Anhaltspunkte, weshalb seine im Verwaltungsverfahren gegenüber der Beschwerdegegnerin deponierten Angaben anzuzweifeln wären, und solche Zweifel werden von dieser auch nicht geltend gemacht. Stimmiger Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dringt durch die Akten durch, dass der Beschwerdeführer willens war, die Arbeit baldmöglichst wiederaufzunehmen, trotz Schmerzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies könnte auch erklären, wieso er gegenüber seinem Hausarzt nicht auf einer näheren Untersuchung der Schulterbeschwerden beharrte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So gab er im August 2017 an, er habe die Arbeitsfähigkeit von 25 auf 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu steigern vermocht. Diese Leistung ertrage er derzeit gut, trotz einer letzthin aufgetretenen Beschwerdeverschlimmerung, aufgrund welcher er wieder mehr Medikamente habe nehmen müssen (E. 3.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu passt auch seine Aussage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, er habe nach der Untersuchung bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> voll gearbeitet, bis es nicht mehr gegangen sei, weil sein Chef massiv Druck gemacht und mit Kündigung gedroht habe (E. 3.17). Tatsächlich wurde das Arbeitsverhältnis dann auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2018 gekündigt (E. 3.21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Eingliederung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beraterin der Invalidenversicherung führte am 23. Oktober 2018 – als eine neue Arbeitsstelle per 1. November 2018 in Aussicht stand (vgl. E. 3.2.2) - gegenüber der Beschwerdegegnerin telefonisch aus, gemäss dem regionalärztlichen Dienst bestehe keinesfalls eine Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, dennoch wolle der Beschwerdeführer aus falscher Motivation die Arbeit wiederaufnehmen (Urk. 11/119). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hausarzt trotz der auch gegenüber der Beschwerdegegnerin geäusserten Schmerzangaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den ersten Monaten nach dem Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinerlei Diagnosen betreffend die Schulter stellte, plausibilisiert sodann ohne Weiteres die Angabe des Beschwerdeführers, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei hierauf nicht gross eingegangen und habe gemeint, die Beschwerden würden schon abklingen, es sei halt ein «Schleudertrauma» (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17). Entsprechend kommt entgegen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine eingehende Untersuchung einschliesslich bildgebende Diagnostik nicht schon vor dem 15. August 2017 veranlasst worden war, kaum entscheidendes Gewicht zu. Darüber, ob am letztgenannten Datum lediglich ein Reizzustand im AC-Gelenk oder eben doch eine Partialruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorlag, liegt sodann entgegen der Suggestion von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Einig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor (vgl. etwa E. 3.8, E. 3.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf diese echtzeitlich dokumentierten Beschwerdeangaben betreffend die rechte Schulter nicht einging, lässt bereits mehr als geringe Zweifel an seinen Ausführungen aufkommen. Diese werden zusätzlich dadurch genährt, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er ohne weitere Begründung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne ersichtliche entsprechende fachspe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zifischen Kenntnisse oder Abklärungen davon ausging, die einwirkenden Kräfte der niedrigen stossbedingten Geschwindigkeit seien biomechanisch nicht in der Lage, schwerwiegende Verletzungen des rechten Schultergelenks zu verursachen. Nicht veranlasst sah sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann zu einer Erklärung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb er die Unfallkausalität der Beschwerden an der Schulter im Juni 2018 noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenteilig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt hatte (E. 3.18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die versicherungsinterne Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Mai 2019 kann demnach nicht abgestellt werden (E. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> argumentierte in seinen Aktenbeurteilungen vom 13. November 2019 (E. 4.2) und vom 25. Mai 2021 (E. 4.4) grundsätzlich überzeugender und differenzierter als Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ging allerdings nicht auf die Telefonnotizen vom Mai 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.3, E. 3.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und seine Feststellung, im Verlauf sei lediglich das HWS-Trauma konservativ beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden (E. 4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht im Widerspruch zu den Angaben des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktors</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selber, welcher den Beschwerdeführer wegen persistierender Beschwerden im rechten AC-Gelenk im Herbst 2017 zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschickt hatte (E. 3.19). Wie schon Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte sodann auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">detaillierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> biomechanische Überlegungen an, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die entsprechende Expertise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entsprechend erscheinen diese auch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetisch, umso mehr, als sie von einem Ausriss des Fahrersitzes aus der Verankerung ausgehen, obschon dieser Hergang vom Beschwerdeführer weder so geschildert (E. 2.4, E. 3.7) noch im eingereichten Video (Urk. 3/4) so demonstriert worden war. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bemerkenswerter Weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein relevantes Zugtrauma auf beide Schultern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s überwiegend wahrscheinlich, aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immerhin als möglich (E. 4.4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zugute zu halten sind Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die diversen expliziten Hinweise auf die einschlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gige Fachliteratur und die relativ eingehende Auseinandersetzung mit den Argumenten des Privatgutachters PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dennoch sind nicht alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausführungen vollständig nachvollziehbar. Unklar ist etwa, was aus der Aussage, der sowohl von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zitierte und strapazierte Artikel der Swiss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopaedics</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Jahr 2019 sei nicht allein massgebend und in etlichen Details durchaus zu kritisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, abgeleitet werden soll. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aussage macht deutlich, dass die Diskussion um die vorliegend zu klären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Fragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich zu einem Expertenstreit entwickelt hat, den das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugunsten der einen oder der anderen Seite entsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denn die Ausführungen von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher die Läsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit einlässlicher, durch Literaturverweise gestützten Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Unfallereignis vom 24. April 2017 zurückführte (E. 4.3), sind für sich gesehen ebenso überzeugend und nachvollziehbar wie diejenigen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher eine Unfallkausalität verneinte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist davon auszugehen, dass PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Argumenten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso überzeugende Gegenpositionen gegenüberstellen würde, wenn er dazu wie beantragt (E. 2.6) Gelegenheit erhielte, worauf seine Stellungnahme erneut der Beschwerdegegnerin beziehungsweise Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugestellt werden müsste. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht machte der Beschwerdeführer geltend, es sei nicht Aufgabe der Gerichte, Expertenstreite zu entscheiden (E. 2.6). So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen sich auch beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zitierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_700/2020 vom 11. Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertige medizinische Beurteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend die Unfallkausalität einer Partial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur einer Schultersehne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der verwaltungsinternen ärztlichen Auskünfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angebracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete (dortige E. 3.1.2, E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestehen relevante Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen Feststellungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb auf diese nicht abgestellt werden kann (E. 1.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die strittige Frage nach einem Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 31. Mai 2019 weiterbestehenden Beschwerden in der rechten Schulter und dem Unfallereignis vom 24. April 2017 kann daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und entsprechend der Sachverhalt nicht festgestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Die Verwaltung darf die für die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts notwendigen Abklärungen nicht in das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses verlöre sonst weitgehend seinen Sinn und Zweck, letztlich die Gerichte zu entlasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 132 V 368</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem die Beschwerdegegnerin bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der vorliegenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diffizilen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangslage kein externes Gutachten veranlasst und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erkennbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangelhaften und entsprechend bestrittenen (vgl. E. 2.2) Beurteilung durch ihren Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 5.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den grössten Teil der medizinischen Fachdiskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion durch den – zu Recht kritisierten (E. 2.4) – direkten Einschluss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Beurteilung ihres Versicherungsmediziners </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins Beschwerdeverfahren verlagert hat, hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache wird daher zur Einholung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">externen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Unfallkausalität der HWS-Beschwerden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visusstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu betonen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span id="UV115"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aufzählung ist abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 134 V 109).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktiker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach fünf Behandlungen im Zeitraum von Mai bis September 2017 mit wesentlich verbessertem HWS-Distorsionstrauma beziehungsweise «beschwerdefrei» entlassen werden können (E. 3.19; E. 3.24). Damit übereinstimmend gab der Beschwerdeführer im Juni 2018 gegenüber der Beschwerdegegnerin an, die Nacken- und Kopfschmerzen seien nach und nach abgeklungen, diesbezüglich sei er nun beschwerdefrei (E. 3.17). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im November 2018 war dies offenb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar nicht mehr der Fall, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Mischsymptomatik zwischen HWS- und Schulterbeschwerden sprachen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersterer Infiltrationen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchführte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.25-26). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfangs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2018 fokussierten sich die Beschwerden gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder auf die Schulter (E. 3.26), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch lässt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die neurologische Untersuchung der HWS im März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschliesslich MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.27) auf weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von dieser Lokation ausgehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden schliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam im Mai 2019 zum Schluss, der Unfall vom 24. April 2017 habe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keinen strukturellen Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen der HWS geführt (E. 4.1). Abweichendes lässt sich weder dem MRI der HWS vom 11. Oktober 2018 (E. 3.23) noch dem Bericht des Neurologen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. März 2019 (E. 3.27) entnehmen und wird auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Zwischen dem 24. April 2017 und dem 31. Mai 2019 verging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gewisse Zeit im Sinne der einschlägigen Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2), so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermutlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels organisch nachweisbarer Funktionsausfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Beschwerdegegnerin (E. 2.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kritisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Adäquanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frage zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen sein wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Echtzeitliche medizinische Unterlagen betreffend die HWS-Beschwerden sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur wenige und nach der neurologischen Untersuchung vom März 2019 gar keine mehr vorhanden. Unklar ist sodann, ob, inwiefern und wie lange eine Arbeitsunfähigkeit bestand im Zusammenhang mit HWS-Beschwerden oder möglicherweise auch aufgrund einer «Mischsymptomatik» im Verbund mit Schulterbeschwerden (vgl. E. 3.26-27). In Anbetracht dessen ist eine Prüfung der bundesgerichtlichen Adäquanzkriterien (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2) derzeit nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Sache ohnehin zur Einholung eines Gutachtens hinsichtlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität der Schulterbeschwerden an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), und möglicherweise auch eine Wechselwirkung zwischen Schulter- und HWS-Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auszuschliessen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hat die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin eine letztere mitumfassende Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschliesslich der sorgfälti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prüfung organisch nachweisbarer Funktionsausfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu veranlassen und hernach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegebenenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Adäquanzprüfung nachvollziehbar und substantiiert vorzunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb der vertretene Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer Anspruch auf eine Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die Prozessentsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ädigung ermessensweise auf Fr. 3’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 11. Dezember 2020 aufgehoben und die Sache an die Suva zurückgewie</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sen wird,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über ihre Leistungspflicht neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensBoller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>