<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_246/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Mai 2012 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Beat Hess, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung 4, Spezialdelikte, Eichwilstrasse 2, 6011 Kriens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschlagnahme, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 6. März 2012 </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Luzern, 2. Abteilung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Im Rahmen eines Strafverfahrens gegen die verantwortlichen Personen der Y.________AG wegen UWG-Widerhandlungen, allenfalls Betrugs, ordnete das damals zuständige Untersuchungsrichteramt des Kantons Luzern mit Verfügung vom 18. Mai 2009 in den Geschäftsräumlichkeiten dieser Gesellschaft die Beschlagnahme von Gegenständen und Unterlagen an, die als Beweismittel oder sonst nach kantonalem oder Bundesrecht für eine Einziehung in Frage kommen. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 27. September 2011 liess X.________ durch seinen Rechtsbeistand um die Herausgabe verschiedener Gegenstände ersuchen. </div> <div class="para">Am 7. November 2011 verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung 4, Spezialdelikte, dass verschiedene Objekte, die sie namentlich auflistete, beschlagnahmt bleiben. </div> <div class="para">Hiergegen wandte sich X.________ durch seinen Rechtsbeistand mit einer Beschwerde ans Obergericht des Kantons Luzern mit dem Begehren, einzelne, namentlich genannte Gegenstände, die von der Staatsanwaltschaft bis anhin noch nicht zurückerstattet worden waren, seien herauszugeben. Mit Beschluss vom 6. März 2012 hat die 2. Abteilung des Obergerichts die Beschwerde abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 25. April 2012 führt X.________ Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht mit dem Hauptbegehren, der Beschluss vom 6. März 2012 sei aufzuheben; die im obergerichtlichen Verfahren herausverlangten Objekte seien freizugeben. </div> <div class="para">Das Bundesgericht h1-4at darauf verzichtet, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zulässig ist (s. etwa <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=28.04.2012&amp;to_date=17.05.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-417%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page417">BGE 137 III 417</a> E. 1 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Nach den Angaben in der Beschwerde ist der angefochtene obergerichtliche Beschluss dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvertreter am Dienstag, 13. März 2012 zugestellt worden (Beschwerde S. 2 unten). Also begann die Frist zur Anfechtung des Urteils am Mittwoch, 14. März 2012 zu laufen (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>), und am Donnerstag, 12. April 2012 endete sie. Da ein Fall einer strafprozessualen Beschlagnahme in Frage steht, stand die Frist - entgegen der vom Beschwerdeführer bekundeten Auffassung - während den (Oster-) Gerichtsferien nicht still (s. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=28.04.2012&amp;to_date=17.05.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-I-257%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page257">BGE 135 I 257</a> E. 1.1-1.5 S. 259 ff. im Zusammenhang mit <span class="artref">Art. 46 BGG</span>). </div> <div class="para">Die vom 25. April 2012 datierte und laut Poststempel an diesem Tag der Post übergebene Beschwerde ist daher klarerweise verspätet eingereicht worden (vgl. <span class="artref">Art. 48 BGG</span>), sodass auf sie nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Mai 2012 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>