<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Möglichkeit einer Änderung des rechtlichen Rahmens abzuklären, um es den Zeitmilitärs zu ermöglichen, nach zwei Jahren schneller als Berufsmilitärs angestellt zu werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die unterschiedlichen Aufgabengebiete, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen, Arbeitszeiten und Einsatzorte (In- und Ausland) der Berufsoffiziere und -unteroffiziere einerseits und der Zeitmilitärs andererseits führen zu unterschiedlichen Anforderungen, Anstellungsbedingungen sowie entsprechenden Stellenbewertungen. Im Übrigen ist das Anstellungsverhältnis von Zeitmilitärs auf maximal fünf Jahre befristet.</p><p>Für eine Anstellung als Berufsoffizier oder -unteroffizier müssen die Voraussetzungen gemäss Artikel 5 bzw. 7 der Verordnung des VBS über das militärische Personal vom 9. Dezember 2003 (SR 172.220.111.310.2) erfüllt sein. Diese Kriterien gelten für alle Anwärter, die sich für die Laufbahn als Berufsoffizier oder -unteroffizier interessieren. Die Überprüfung der Anstellungsvoraussetzungen und die Eignungsabklärung (Leistungsbeurteilung durch die Linienverantwortlichen, Assessment-Center, Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit) nimmt dabei eine gewisse Zeit in Anspruch.</p><p>Der zeitlich limitierte Einsatz als Zeitmilitär bietet den meist sehr jungen Anwärtern wertvolle Anhaltspunkte in Bezug auf den Entscheid, eine Laufbahn als Berufsmilitär einzuschlagen. Gleichermassen kann ein solcher Einsatz der Armee dazu dienen, geeignete Kandidaten zu identifizieren und zu evaluieren. Die Armee ist grundsätzlich interessiert, geeigneten Zeitmilitärs möglichst rasch die Grundausbildung zum Berufsoffizier oder -unteroffizier zu ermöglichen.</p><p>Der Bundesrat sieht vor diesem Hintergrund keinen Handlungsbedarf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.