<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01058</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 15. März 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene X.___ meldete sich am 13. März 2014 bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/3). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst einem Auszug aus dem indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Konto (Urk. 7/8 und Urk. 7/26) die Akten der Krankentaggeldversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung bei (Urk. 7/31) und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie Berichte der behandelnden Therapeuten ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/12 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/32). Mit Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014 sprach die Verwaltung der Versicherten Frühinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionsmassnahmen in Form von Job Coaching z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19). Vier Monate später wurde die berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeschlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil das Arbeitspen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum nicht mehr erhöht werden konnte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei das Job Coaching weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Mitteilung vom 18. Februar 2015 [Urk. 7/24]). Zusätzlich liess sie die Versicherte am 6. Oktober 2015 von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (psychiatrisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-tische Expertise vom 19. Oktober 2015 [Urk. 7/43/1-26]). Mit Vorbescheid vom 29. Januar 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbegehrens in Aussicht (Urk. 7/47). Daran hielt sie – auf Einwand von X.___ hin (Urk. 7/50 und Urk. 7/53) – mit Verfügung vom 29. August 2016 fest (Urk. 7/56 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 20. September 2016 Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Teilrente zuzusprechen; eventuell sei ein Gerichtsgutachten einzuholen (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. November 2016 schloss die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Gerichtsverfügung vom 3. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Letztere reichte sodann am 12. Dezember 2016 (Urk. 9) und 29. Mai 2017 (Urk. 13 und Urk. 14/1-2) weitere Eingaben ein. Auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete die Beschwerdegegnerin jeweils (Urk. 11 und Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Rentenablehnung – unter Hinweis auf das Gutachten von Dr. Z.___ vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/43/1-26) – damit, bei der Beschwerdeführerin bestehe nach Abschluss der Ausbildung zur Sekun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darlehrerin eine maximale Arbeitsunfähigkeit von 25 %. Damit liege keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vor (Urk. 2). Im Rahmen der Beschwerdeant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort führte sie ergänzend aus, einzig in Bezug auf den durch die Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung eingeschränkten und mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Zeitraum ergebe sich im Gutachten kein nachvollziehbares Bild. Der Annahme, wonach eine solche Einschränkung seit Ende der Ausbildung als Sekundarlehrerin im Jahr 1994 bestehe, könne nicht ohne Weiteres zugestimmt werden. Es bleibe sodann darauf hinzuweisen, dass selbst wenn von einer bei der Beschwerdeführerin vorliegenden bipolaren affektiven Störung ausgegangen werde, jene über einige Ressourcen verfüge (Urk. 6 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden. Er gehe auf die gegenwärtig festgehaltene und zuvor mehrfach als Verdachtsdiagnose genannte bipolare affektive Störung nicht ein und stelle dennoch die Einschätzungen der seit längerer Zeit involvierten Fachärzte in Frage. Es sei daher vielmehr auf die Beurteilung der behandelnden med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___, Fachärztin FMH für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, abzustellen, die von einer Arbeitsfähigkeit von 40 % ausgehe (Urk. 1 S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 18. April 2015 (Urk. 7/32) diagnostizierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___ eine bipolar affektive Störung (am ehesten Bipolar-II-Störung [ICD-10 F31.2]). Sie berichtete, die Beschwerdeführerin zeige die Erkrankung seit über 20 Jahren in unterschiedlicher Ausprägung. Vor allem die Stimmungsschwan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen in Richtung des depressiven Pols würden die Versicherte in ihrer Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit einschränken. Sie sei in ihrer Belastbarkeit und Durchhaltefähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit klar eingeschränkt. Sie zeige eine rasche Ermüdbarkeit und brauche längere Regenerationszeiten. Sobald sie ihr Arbeitspensum erhöhe und die regelmässig angedachten Pausen reduziere, zeige sich dies in einer psychischen Instabilität. Daraus ergebe sich eine zeitliche Einschränkung des Arbeitstags. In diesem Bereich habe es in den letzten Monaten, trotz stabilem Gesundheitszustand, kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne merklichen Verbesserungen gegeben. Durch die Symptome sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in ihrer Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie in der Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von ausserberuflichen Aktivitäten eingeschränkt (S. 1). Sie habe – so die Therapeutin weiter – ihre Tätigkeit als Sekundarlehrerin in der Sprachschule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allegra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem Pensum von circa 50 – 60 % ab 19. Mai 2014 wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen können. Zudem sei es ihr möglich gewesen, ab Mitte November 2014 BMS- und Gymnasiums-Vorbereitungskurse zu geben; dies allerdings dadurch, indem sie das Pensum in der „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allegra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Schule” reduziert habe. Insgesamt zeige sich, dass die Beschwerdeführerin mit einem Pensum von 60 % an ihrer Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgrenze sei (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem Dr. Z.___ die Beschwerdeführerin am 6. Oktober 2015 im Auftrag der Beschwerdegegnerin untersucht hatte, stellte er in seinem Gutachten vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/43/1-26) folgende Diagnose (S. 12):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte (narzisstisch, emotional instabil) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Gebrauch von nicht ärztlich verordneten psychotropen Substan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zen (Tabak, Alkohol, Cannabis)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit depressiver Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F32.4/F33.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Experte führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Bewusstsein wach und zu allen Qualitäten orientiert. Im formalen Denken sei sie logisch und kohärent. Sie berichte flüssig, differenziert und gut strukturiert. Es würden keine Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungs- und/oder Ich-Störungen bestehen. Intelligenz, Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration seien unauffällig. Das Gedächtnis sei intakt. Im Affekt sei die Versicherte ruhig, ausgeglichen und gut moduliert. Ein affektiver Rapport komme gut zustande (S. 11). Aufgrund der aktuellen Untersuchung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der vorliegenden Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leicht ausgeprägten kombinierten Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung aus. Dabei seien narzisstische und emotional instabile Anteile zu erkennen. Der Gebrauch von nicht ärztlich verordneten psychotropen Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanzen (hier vor allem Cannabinoide) könne bei der Beschwerdeführerin als Teil respektive Ausdruck der Persönlichkeitsstörung interpretiert werden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsumverhalten sei im versicherungsmedizinischen Verständnis „sekundär” (S. 16). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schilderte weiter, die ICD-10-Kriterien einer eigenständigen depressiven E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pisode seien nicht erfüllt. Sie könnten auch nicht mit überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahrscheinlichkeit aufgrund der Angaben in den Akten ab September 2013 nachvollzogen werden. Bei der Beschwerdeführerin würden auch keine Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome in ausreichender Schwere beziehungsweise in ausreichender Länge beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, um eine lang dauernde depressive Episode zumindest leichten Grades diagnostizieren zu können. Die in den Akten postulierte depressive Störung sei remittiert und könne nicht als eigenständige Störung mit Krankheitswert bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden. Die depressiven Symptome seien im Falle der Beschwerdeführerin meist Ausdruck ihrer Überforderung aufgrund der Persönlichkeitsmerkmale (beispielsweise narzisstisches Selbstverständnis, verminderte Kritikfähigkeit, Missachtung sozialer Normen/Regeln/Verpflichtungen, geringe Frustrationstole</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ranz [S. 17]). Die Persönlichkeitsstörung sei nicht gleichzusetzen mit einer mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschweren oder gar schweren psychiatrischen Störung, die die Handlungs- und Willensfreiheit und/oder den Realitätsbezug (fast) vollständig verunmögliche. Die Beschwerdeführerin erfülle die Kriterien der Kategorie vor allem durch ihre gestörte berufliche (Re-)Integration aufgrund emotionaler Instabilität mit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderter Belastbarkeit (S. 18). Beim Verlauf der Störung seien auch (psycho-)soziale Faktoren zu benennen (beispielsweise Lage am Arbeitsmarkt, Lebensal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter, alleinerziehend sein, persönliche Berufswünsche). Sie würden als nicht krankheitsbedingte Faktoren die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung – so der Experte abschliessend – habe einen relevanten (krankheitsbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit als Sekundarlehrerin und/oder Büroange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte mit einer Minderung von 25 %. Für angepasste Tätigkeiten könne keine relevante Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Für Zeiten stationärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei von einer vollständigen Arbeitsunfähig-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen, wobei diese aufgrund der Art der Störung in der Regel von kurzfristiger Dauer sei (S. 19 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten litt die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (vgl. zur Grenze der richterlichen Überprüfungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnis etwa BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 und BGE 129 V 354 E. 1) an keinen somatischen Beschwerden, die eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zur Folge hatten. Daran ändert auch der im Bericht der Fachärztin A.___ vom 23. Mai 2017 angebrachte, unbelegte Hinweis auf zwei neu gestellte Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer komplizierten Migräne und von rezidivierenden rechtsseitigen sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somotorischen Defiziten mit Sturzereignis und Bewusstlosigkeit ohne Anhalt auf Epilepsie nichts (Urk. 14/1 S. 2). Denn diese wären höchstens zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen, wenn sie Rückschlüsse auf eine frühere Entwicklung zuliessen (Urteil des Bundesgerichts U 415/06 vom 7. September E. 3), was indes nicht der Fall ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der psychischen Symptomatik äussert sich der Gutachter Dr. Z.___ umfassend zu den vorhandenen Gesundheitsstörungen und deren Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit. Seine Expertise basiert auf einer einlässlichen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und erging in Kenntnis der fallrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (darunter Berichte der behandelnden Therapeuten vom 10. März 2014, 2. Mai 2014, 11. Juni 2014 und 18. April 2015 [Urk. 7/43/1-26 S. 2 f.]). Der Gutachter legte anhand der von ihm erhobenen Befunde in nachvollziehbarer und schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siger Weise dar, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Arbeit zu 75 % zuzumuten ist und in einer adaptierten Tätigkeit keine relevante Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit besteht. Die Expertise von Dr. Z.___ entspricht damit den rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsgrundlage (vgl. E. 1.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht unter Hinweis auf die Stellungnahme der Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin A.___ vom 12. September 2016 (Urk. 3) geltend, Letztere verfüge zur Diagnosestellung über einen Beobachtungszeitraum von über 2.5 Jahren, was gegenüber dem Gutachter Dr. Z.___ einen Vorteil darstelle (Urk. 1 S. 4). Soweit sie damit die Explorationsdauer bemängelt, ist festzuhalten, dass es für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens in erster Linie darauf ankommt, ob die Expertise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Trifft dies – wie vorliegend – zu, ist die Untersuchungsdauer grundsätzlich nicht entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen liegt es in der Natur der Sache, dass eine psychiatrische Begutachtung sich nicht auf einen gleich langen Beobachtungszeitraum stützen kann wie die Berichte behandelnder Fachleute. Dies al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lein vermag den Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert eines Gutachtens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu schmälern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_671/2012 vom 15. November 2012 E. 4.5 mit weiterem Hinweis). Hinzu kommt, dass Dr. Z.___ die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der behandelnden Therapeuten wie auch die Austrittsberichte der Psychiatrischen Klinik B.___</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Klinik C.___ vom 8. Juli 1997 und 14. Februar 2005 über die stationären Aufenthalte vom 22. Mai bis 4. Juli 1997 und 24. bis 28. Januar 2005 bekannt waren (Urk. 7/43/1-26 S. 2 f. und S. 8 ff., 7/43/30-32 und 7/44/2-3) und er über die früher durchlebte psychische Problematik damit im Bilde war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Berichte der behandelnden Therapeuten – darunter auch die im Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang zur Expertise von Dr. Z.___ eingereichte Stellungnahme von der Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin A.___ vom 12. September 2016 (Urk. 3) – stellen die Beweiskraft des Gutachtens nicht in Frage. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der divergierenden medizinischen Ansichten ist zu bemerken, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Begutachtung unerkannt geblieben und geeignet sind, zu einer abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Beurteilung zu führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_79/2008 vom 19. August 2008 E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Solche Gesichtspunkte bringen die behandelnden Therapeuten, insbesondere auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin A.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indes nicht vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. Z.___ wurden die durch jene erhobenen Befunde und die daraus abgeleitete, anfänglich als Verdachtsdiagnose geäusserte bipolare affektive Störung nachvollziehbar diskutiert und anschliessend verneint (Urk. 7/43/1-26 S. 14 f.). Mit ihrer Rüge übersieht die Beschwerdeführerin mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin die ständige Rechtsprechung zur Differenzierung zwischen therapeutischem und Sachverständigenauftrag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_494/2016 vom 19. Dezember 2016 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/cc). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gutachterliche Auffassung erscheint auch vor dem Hintergrund, dass aus den in den Berichten der behandelnden Ärzte erhobenen Befunden keine mani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Episode mit psychotischen Symptomen – die von der Fachärztin als ICD-10 F31.2 klassifizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose (vgl. Urk. 7/32 S. 1) entspricht einer bipolaren affektiven Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men – hervorgeht, als durchaus plausibel. Manische Episoden beginnen in der Regel abrupt und dauern zwischen zwei Wochen und vier bis fünf Monaten (im Mittel etwa vier Monate). Dabei ist die Stimmung situationsadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken, wobei das klinische Bild einer Manie mit psychotischen Symptomen einer schwereren Form entspricht. Die gehobene Stimmung ist mit vermehrtem Antrieb verbunden und führt zu Überaktivität, Rededrang und vermindertem Schlafbedürfnis. Übliche soziale Hemmungen gehen verloren, die Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Stattdessen kommt es oft zu starker Ablenkbarkeit. Die Selbsteinschätzung ist aufgeblasen. Grössenideen oder massloser Optimismus werden frei geäussert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], 10. Auflage, Bern 2015, S. 162 und S. 164). Eine manische Episode wird sodann auch von der Beschwerdeführerin selbst verneint (Urk. 7/43/1-26 S. 6). Sie gibt vielmehr an, ihr Zustand wechsle innert einem Tag von euphorisch zu depressiv niedergeschlagen (Urk. 7/25 S. 11), was ebenfalls mit einer manischen Episode nicht in Einklang zu bringen ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Widersprüchlich ist sodann, dass die Fachärztin A.___ die bipolare Erkrankung einerseits unter ICD-10 F31.2, andererseits unter ICD-10 F31.8 (Urk. 3 und Urk. 7/32 S. 1) klas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sifizierte, wobei bei Letzterer keine manischen, sondern hypomanische Episoden auftreten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt, a.a.O., S. 169). Auch bei jenen findet sich eine anhaltende leicht gehobene Stimmung (wenigstens einige Tage hinterei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nander), gesteigerter Antrieb und Aktivität und gewöhnlich ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermässige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und vermindertes Schlafbedürfnis sind häufig vorhanden, aber nicht in dem Ausmass, dass sie zu einem Abbruch der Berufstätigkeit oder zu sozialer Ablehnung führen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt, a.a.O., S. 160 f.). Entsprechende Störungen der Stimmung des Verhaltens können der Beurteilung durch die behandelnden Ärzte ebenfalls nicht entnommen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit bereits ab Ende der Ausbildung zur Sekundarlehrerin im Jahr 1994 besteht – wie dies der Gutachter Dr. Z.___ annimmt (Urk. 7/43/1-26 S. 21) – oder ob diese erst später eingetreten ist – wovon die Beschwerdegegnerin auszugehen scheint (Urk. 6 S. 2) –, braucht nicht abschliessend geklärt zu werden. Denn einerseits kann vorliegend ein Rentenanspruch frühestens ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 entstehen (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG), andererseits würde auch eine allfällige Annahme einer später eingetretenen Arbeitsunfähigkeit an der Beweiskraft der Expertise nichts ändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der </span><span>Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des funktionellen Schweregrades der diagnostizierten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung erweist sich diese – unter Abgrenzung der psychosozialen Faktoren – als nicht besonders ausgeprägt. Von einem Behandlungs- und Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolg kann nicht gesprochen werden, was angesichts dessen, dass die Prognose einer Persönlichkeitsstörung meist chronisch stabil ist (Urk. 7/43/1-26 S. 25) auch nicht erstaunt. Bezüglich Persönlichkeit und sozialer Kontext ist festzuhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die Beschwerdeführerin einen Sohn hat (geboren 1998) und seit vier Jahren in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partnerschaft lebt (Urk. 7/43/1-26 S. 5). Sie pflegt regelmässig vielfältige soziale Kontakte (Urk. 7/7 S. 3 und Urk. 7/43/1-26 S. 24). Sie zeigt damit eine ungebrochene Fähigkeit, verlässliche soziale Beziehungen zu pfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, was auf erhaltene Ressourcen schliessen lässt. Im Rahmen der Konsistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung zeigen sich zwar (leichte) Einschränkungen in verschiedenen Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen, es liegen aber weiterhin Alltagsaspekte vor, denen eine positive Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung zugeschrieben werden kann. So besorgt sie den Haushalt selbständig, liest viel, im Sommer schwimmt sie und fährt Velo, unternimmt mit ihrem Partner Wochenendausflüge und geht jährlich mit ihrem Sohn auf eine Reise (Urk. 7/43/1-26 S. 7). Dass diesen Aktivitäten auch ein therapeutischer Nutzen zukommen kann und sie mit der gegenwärtigen Verfassung korrelieren können, ist nachvollziehbar (Urk. 9 S. 1), ändert aber nichts am Umstand, dass es sich dabei um mobilisierende Ressourcen handelt. Sodann kann der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht gefolgt werden, wenn sie angibt, die Ferien würden jeweils durch ihre Mutter oder ihre Cousine organisiert (Urk. 9 S. 2). So gab sie in einem Tele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fonat mit der Eingliederungsberaterin der Beschwerdegegnerin selbst an, dass sie momentan im Reisebüro sei, um eine Woche Ferien zu planen. Diese trat sie dann kurze Zeit später auch an (Urk. 7/25 S. 7 f.). Diese Verhaltensweisen sind damit nicht mit den geltend gemachten Einschränkungen im Beruf vereinbar, sodass von einer diesbezüglichen Inkonsistenz auszugehen ist. Zusammenfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send sind zwar praxisgemässe Kriterien gegeben, aber nicht in ausgeprägter Weise, weshalb dem Leiden keine invalidenversicherungsrechtliche Relevanz zukommt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist erstellt, dass die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Arbeit jedenfalls nicht mehr als um 25 % eingeschränkt ist und für Verweistätigkeiten keine relevante Arbeitsunfähigkeit besteht. Die Beschwerdeführerin erleidet folglich keine rentenrelevante Erwerbseinbusse.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern die Einholung eines Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtens (Urk. 1 S. 1) neue, für die Beurteilung des vorliegenden Falls ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Erkenntnisse liefern könnte, sodass darauf zu verzichten ist (antizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahren sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p><p></p></div> </div></body></html>