<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Massnahmen vorzulegen, die getroffen werden müssen, um einen Hitzestau in Stadtzentren zu verhindern, die Anpassung an den Klimawandel in den Städten zu erleichtern und die Lebensqualität der Bevölkerung und der Flora und Fauna zu gewährleisten. Der Bericht soll Auskunft darüber geben, wie der Bund die Städte in ihrem Kampf gegen die übermässige Hitze unterstützen will<span style="color:black;">&nbsp;und wie es um die Umsetzung eines entsprechenden Aktionsplans steht.</span></p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Der Bundesrat hat 2012 seine Strategie «Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz» verabschiedet. Darin wurde die zunehmende Hitzebelastung als eines der grössten Risiken des Klimawandels in der Schweiz identifiziert. Die Massnahmen der Bundesstellen zur Umsetzung der Strategie sind in Aktionsplänen zusammengefasst. Zwölf von 75 Massnahmen haben zum Ziel, die Auswirkungen der zunehmenden Hitzebelastung einzudämmen. Für die Umsetzung konkreter Massnahmen sind die Kantone und Gemeinden zuständig. Der Bund unterstützt sie dabei mit Grundlagen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">So haben das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) 2018 den Bericht «Hitze in Städten – Grundlage für eine klimaangepasste Siedlungsentwicklung» publiziert. Darin sind zahlreiche planerische Massnahmen zusammengefasst, die aufzeigen, wie Städte und Gemeinden der zunehmenden Hitzebelastung entgegenwirken können. Weiter veröffentlichten das BAFU und ARE 2022 den Bericht «Regenwasser im Siedlungsraum. Starkniederschlag und Regenwasserbewirtschaftung in der klimaangepassten Siedlungsentwicklung». Der Bericht legt Massnahmen (Schwammstadtkonzept) dar und zeigt Städten und Gemeinden auf, wie eine naturnahe Regenwasserbewirtschaftung zur Hitzeminderung beitragen kann. Auch zu nennen ist der vom ARE 2022 publizierte Bericht «Umgang mit dem Klimawandel im kantonalen Richtplan. Arbeitshilfe und Ergäzung des Leitfadens Richtplanung». Damit sollen die Kantone unterstützt werden, die räumlichen Auswirkungen des Klimawandels frühzeitig zu erkennen und planerische Anpassungsmassnahmen räumlich zu koordinieren. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Im Pilotprogramm Apassung an den Klimawandel wurden zudem zahlreiche Projekte zur klimaangepassten Siedlungsentwicklung durchgeführt. Sie decken eine breite Palette von Handlungsmöglichkeiten ab, die von der Wahl von Baumaterialien über die architektonische Gestaltung von Gebäuden bis hin zur klimaangepassten Areal- und Quartierentwicklung reicht. Mit dem Wegweiser Klimastrategie und dem Online-Tool Klimaanpassung für Gemeinden des BAFU liegen weitere niederschwellige Informationsangebote zur Unterstützung von Gemeinden bei der Planung von Anpassungsmassnahmen vor.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0"><span style="font-family:Arial; font-size:11pt">Aufgrund der zahlreichen bereits laufenden Arbeiten ist ein zusätzlicher Bericht derzeit nicht notwendig. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.