<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, folgende Fragen zu prüfen und bis spätestens Ende 2007 einen Bericht vorzulegen:</p><p>1. Was spricht dafür, dass die heutige Organisation des ETH-Bereiches für die Sicherung der Qualität, der Führung und Steuerung des ETH-Bereiches optimal ist? Wo haben sich seit der letzten Revision des Bundesgesetzes über die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Probleme bzw. Verbesserungsbedarf ergeben?</p><p>2. Was spricht für die Beibehaltung des ETH-Rates? Wie müsste dieser organisiert sein, damit die strikte Trennung des Strategischen vom Operativen verwirklicht und damit verbunden die Förderung der Autonomie der Schulen gestärkt werden kann? Welche Erfahrungen resultieren aus der Rollenteilung bzw. -überschneidung zwischen den Akteuren des BFI-Systems (vor allem SBF)?</p><p>3. Welche alternativen Steuerungsinstrumente sind aus heutiger Sicht vorstellbar? Welche vergleichbaren ausländischen Hochschulen können als Modelle beigezogen werden?</p><p>4. Welche Vorteile hat speziell die Neuordnung in zwei voneinander unabhängig geführte Hochschulen? Wie können in diesem Modell die Forschungsanstalten neu situiert werden?</p><p>5. Welche inhaltlichen und zeitlichen Konsequenzen hat eine Überprüfung und mögliche Neuordnung der ETH-Strukturen im ETH-Gesetz auf das sich in Ausarbeitung befindende Hochschulrahmengesetz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.