<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.170/2005 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. Oktober 2005 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Levante. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Alfredo Borgatte dos Santos, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, </div> <div class="para">als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 26. August 2005 (NR050054/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Betreibungsamt Horgen stellte in der gegen X.________ angehobenen Betreibung Nr. xxxx am 13. Mai 2005 der Ehefrau des Schuldners den Zahlungsbefehl zu. Mit Verfügung vom 27. Mai 2005 teilte das Betreibungsamt X.________ mit, dass der gleichentags erhobene Rechtsvorschlag verspätet sei. Am 6. Juni 2005 gelangte X.________ an das Bezirksgericht Horgen als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen und ersuchte um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist nach <span class="artref">Art. 33 Abs. 4 SchKG</span>. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, sein damaliger Rechtsvertreter habe es versäumt, ihn darauf aufmerksam zu machen, dass der Rechtsvorschlag innert 10 Tagen zu erheben sei. Mit Beschluss vom 8. Juli 2005 wies die untere Aufsichtsbehörde das Gesuch ab. X.________ gelangte an das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, welches die Beschwerde mit Beschluss vom 26. August 2005 abwies. </div> <div class="para">X.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 4. September 2005 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt, es sei der angefochtene Beschluss aufzuheben und es sei das Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist zu bewilligen. </div> <div class="para">Die obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen (<span class="artref">Art. 80 OG</span>) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.10.2005&amp;to_date=21.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 119 III 49</a> E. 1). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht. </div> <div class="para">2.1 Der Beschwerdeführer hat vor der Vorinstanz im Wesentlichen geltend gemacht, dass er nicht rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben habe, weil ihn sein damaliger Anwalt A.________ nicht über die rechtlichen Konsequenzen informiert habe und er selbst rechtsunkundig sei. Die obere Aufsichtsbehörde hat festgehalten, dass dieses Vorbringen unbehelflich sei, denn es liege damit kein unverschuldetes Hindernis des Beschwerdeführers oder seines damaligen Rechtsvertreters vor, welches der Erhebung des Rechtsvorschlages entgegengestanden sei. Mit dieser Erwägung setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Bestimmung über die Fristwiederherstellung (<span class="artref">Art. 33 Abs. 4 SchKG</span>) verletzt habe, wenn sie erwogen hat, die behauptete unsorgfältige Beratung des Rechtsvertreters stelle kein unverschuldetes Hindernis (wie z.B. schwere plötzliche Erkrankung; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.10.2005&amp;to_date=21.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-V-255%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page255">BGE 112 V 255</a>) dar, welches von der Erhebung des Rechtsvorschlages innert der 10-tägigen Frist abgehalten hätte. </div> <div class="para">2.2 Weiter hat die obere Aufsichtsbehörde festgehalten, es erübrige sich, eine Stellungnahme des damaligen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers einzuholen, da der Beschwerdeführer selber nicht behaupte, dass der Rechtsvertreter durch ein unverschuldetes Hindernis (im Sinne von <span class="artref">Art. 33 Abs. 4 SchKG</span>) vom Handeln innert Frist abgehalten worden sei. Soweit der Beschwerdeführer der Vorinstanz vorwirft, sie habe den betreffenden Rechtsanwalt zu Unrecht nicht einvernommen, kann er nicht gehört werden. Er setzt nicht auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die Ermittlung des rechtlich relevanten Sachverhalts (vgl. <span class="artref">Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG</span>; Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, N. 34 zu Art. 20a) unrichtig angewendet habe. Auf die insoweit nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">2.3 Auf den Vorwurf des Beschwerdeführers, die obere Aufsichtsbehörde habe mit ihrem Beschluss seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) verletzt, kann von vornherein nicht eingetreten werden, da im Beschwerdeverfahren gemäss <span class="artref">Art. 19 SchKG</span> ein Verstoss gegen Normen der Bundesverfassung nicht gerügt werden kann (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 81 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.10.2005&amp;to_date=21.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-34%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page34">BGE 122 III 34</a> E. 1 S. 35; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.10.2005&amp;to_date=21.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F101-III-68%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page68">101 III 68</a> E. 1 S. 69). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, es müsse endlich zur Kenntnis genommen werden, dass die betriebene Summe überhaupt nicht geschuldet sei, kann er nicht gehört werden, da auf dem Beschwerdeweg der Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung nicht in Frage gestellt werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.10.2005&amp;to_date=21.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F113-III-2%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page2">BGE 113 III 2</a> E. 2b S. 3). </div> <div class="para">2.4 Nach dem Dargelegten kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Beschwerdeverfahren ist - abgesehen von mut- oder böswilliger Beschwerdeführung - kostenlos (<span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt die Kammer: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin (Y.________ AG vertreten durch Rechtsanwalt R.________), dem Betreibungsamt Horgen und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 21. Oktober 2005 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>