<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00136</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106132&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00136</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.06.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Krankenversicherung (Rückerstattung Bundesanteil an Prämienübernahmen)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts in einer Streitigkeit um Einforderung und Weiterleitung eines Bundesbeitrags durch den Kanton Ob das Gericht in einer Streitigkeit um die Ausrichtung eines Staatsbeitrags zuständig wäre, kann offen bleiben, da auf die vorliegende Beschwerde um Ausrichtung und Weiterleitung eines Bundesbeitrags nicht einzutreten ist (E. 1a). Die Beschwerdeführerin stellt die vom Regierungsrat beschlossene Verteilung des Bundesbeitrags nicht in Frage. Ihr eigenes Ziel kann sie nur unter zwei Voraussetzungen erreichen, die beide nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids waren (E. 1b). Die vom Kanton angesetzte Meldefrist ist nicht wiederherzustellen, die die Frist des Bundes längst abgelaufen ist (E. 1c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUNDESBEITRAG">BUNDESBEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINGABEFRIST">EINGABEFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNG">FRISTWIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃMIENVERBILLIGUNG">PRÃMIENVERBILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSBEITRAG">STAATSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH">STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 7 lit. I BeitragsV/VPVK</span><br/><span class="ungerade">§ 8 lit. I EV KVG</span><br/><span class="gerade">Art. 65 lit. I KVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 66 lit. I KVG</span><br/><span class="gerade">Art. 66 lit. IV KVG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. GemÃ¤ss Art. 65 Abs. 1 des am 1. Januar 1996 in Kraft getretenen Bundesgesetzes Ã¼ber die Krankenversicherung vom 18. MÃ¤rz 1994 (KVG; SR 832.10) gewÃ¤hren die Kan­tone den Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnissen PrÃ¤mienverbilligun­gen. GestÃ¼tzt auf Art. 66 Abs. 1 KVG gewÃ¤hrt der Bund den Kantonen jÃ¤hrliche BeitrÃ¤ge zur Verbilligung der PrÃ¤mien. GemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die BeitrÃ¤ge des Bundes zur PrÃ¤mienverbilligung in der Krankenversicherung vom 12. April 1995 (Bei­tragsV; SR 832.112.4) erstreckt sich die Abrechnung Ã¼ber die Bundes- und Kantonsbei­trÃ¤ge jeweils auf ein Kalenderjahr und ist dem Bundesamt fÃ¼r Sozialversicherungen (BSV) spÃ¤testens bis 30. Juni des folgenden Jahres einzureichen. Im kantonalen Recht wurde die PrÃ¤mienverbilligung in der auf 1. Januar 1996 in Kraft getretenen EinfÃ¼hrungsverordnung zum Krankenversicherungsgesetz vom 6. Dezember 1995 (EV KVG) geregelt, welche Re­gelung nunmehr durch das EinfÃ¼hrungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz vom 13. Ju­ni 1999 (EG KVG) und die Verordnung zum EG KVG vom 28. Juni 2000 (EV EG KVG), beide in Kraft getreten am 1. Januar 2001, abgelÃ¶st worden ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Seit Inkrafttreten des KVG am 1. Januar 1996 machte der Kanton ZÃ¼rich beim Bund die BundesbeitrÃ¤ge fÃ¼r die PrÃ¤mienverbilligungen nach § 3 EV KVG (an Personen in bescheidenen wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnissen mit steuerrechtlichem Aufenthalt oder Wohn­sitz und zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton) sowie fÃ¼r die â ebenfalls zulasten des Ge­samtbetrags der PrÃ¤mienverbilligung gehenden - PrÃ¤mienÃ¼bernahmen nach § 8 Abs. 2 EV KVG (hinsichtlich der von den Versicherern geltend gemachten PrÃ¤mienausstÃ¤nde, die nachweislich auf dem Betreibungsweg nicht einbringlich waren) geltend. Im Jahr 1999 erfolgte AbklÃ¤rungen der Gesundheitsdirektion beim BSV ergaben, dass fÃ¼r die PrÃ¤mien­Ã¼bernahmen der Gemeinden gemÃ¤ss § 8 Abs. 1 EV KVG (hinsichtlich der durch die PrÃ¤­mienverbilligung nicht gedeckten PrÃ¤mien von SozialhilfeempfÃ¤ngern) ebenfalls Bundes­beitrÃ¤ge geltend gemacht werden kÃ¶nnen. Dabei erklÃ¤rte sich das BVS damit einverstan­den, dass diese BeitrÃ¤ge auch rÃ¼ckwirkend fÃ¼r die Jahre 1996 â 1998 zusammen mit der Abrechnung 1999 geltend gemacht werden kÃ¶nnten. Um die bundesrechtliche Eingabefrist bis 30. Juni 2000 gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 BeitragsV einzuhalten, setzte die Gesundheitsdi­rektion den Gemeinde- und Stadtverwaltungen mit Schreiben vom 31. Januar 2000 und ErgÃ¤nzung vom 2. Februar 2000 Frist bis 29. Februar 2000 zur Einreichung der ausgefÃ¼ll­ten Formulare an. Insgesamt 140 Gemeinden kamen dieser Aufforderung fristgemÃ¤ss nach. Acht Gemeinden erklÃ¤rten, keine Leistungen nach § 8 Abs. 1 EV KVG erbracht zu haben, wÃ¤hrend die Ã¼brigen Gemeinden, worunter die heutige BeschwerdefÃ¼hrerin, trotz mit einer Nachfrist verbundenen Mahnung keine AnsprÃ¼che geltend machten. In der Folge reichte die Gesundheitsdirektion dem BSV die Abrechnungsunterlagen betreffend die PrÃ¤mienver­billigungen 1999 und die von den Gemeinden rÃ¼ckwirkend fÃ¼r 1996 â 1998 geltend ge­mach­ten BetrÃ¤ge betreffend die PrÃ¤mienÃ¼bernahmen nach § 8 Abs. 1 EV KVG ein. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2000 an die Gesundheitsdirektion anerkannte das BSV die gel­tend gemachten BetrÃ¤ge grÃ¶sstenteils als beitragsberechtigt; fÃ¼r die gestÃ¼tzt auf § 8 Abs. 1 EV KVG geltend gemachten Aufwendungen der Gemeinden in den Jahren 1996 â 1999 von Fr. 79'659'666.60 ergaben sich so insgesamt BundesbeitrÃ¤ge von Fr. 39'533'500.-, die dem Kanton ZÃ¼rich anfangs 2001 Ã¼berwiesen wurden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ãber die Verteilung dieser BundesbeitrÃ¤ge unter die Gemeinden fasste der Regie­rungsrat am 21. MÃ¤rz 2001 Beschluss. GemÃ¤ss dem in den ErwÃ¤gungen enthaltenen Ver­teilschlÃ¼ssel geht die Gemeinde X leer aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Entsprechend der in Dispositiv Ziffer III des Beschlusses vom 21. MÃ¤rz 2001 enthaltenen Rechtsmittelbelehrung erhob die Gemeinde X am 27. April 2001 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, es sei ihr zu gestatten, die Aufstellung der Aufwendungen fÃ¼r die gemÃ¤ss § 8 Abs. 1 EV KVG Ã¼bernommenen PrÃ¤mien der Jahre 1996 bis 1999 nachzureichen; alsdann sei der Bundesbeitrag fÃ¼r die Gemeinde X beim Bund nachzufordern; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerde­gegners. Der Beschwerde beigelegt wurde das nunmehr ausgefÃ¼llte Formular betreffend PrÃ¤mienÃ¼bernahmen gemÃ¤ss § 8 Abs. 1 EV KVG fÃ¼r die Jahre 1996 bis 1999, das gemÃ¤ss der dargelegten Verfahrensabwicklung der Gesundheitsdirektion bis 29. Februar 2000 hÃ¤tte eingereicht werden mÃ¼ssen. Darin werden jÃ¤hrliche Nettoaufwendungen von Fr. 97'976.25, Fr. 163'976.15, Fr. 205'728.50 und Fr. 183'885.50 aufgefÃ¼hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r den Staat ZÃ¼rich ersuchte die Gesundheitsdirektion das Verwaltungsgericht am 17. Mai 2001 um Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Sodann bean­tragte sie, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen. Letzterem Begehren wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 18. Mai 2001 entsprochen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letztinstanzliche Anord­nungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit nicht dieses oder ein anderes Gesetz eine abwei­chende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Mit Urteil VB.2001.00083 vom 29. MÃ¤rz 2001 hat das Verwaltungsgericht er­kannt, Streitigkeiten zwischen einem SozialhilfeempfÃ¤nger und einer Gemeinde betreffend PrÃ¤mienÃ¼bernahmen im Sinn von § 8 Abs. 1 EV KVG fielen nicht in seine ZustÃ¤ndigkeit, sondern in jene des Sozialversicherungsgerichts; es ist daher auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht eingetreten und hat die Sache dem Sozialversicherungsgericht zur Behandlung Ã¼berwiesen. Massgebend war die Ãberlegung, dass fÃ¼r Streitigkeiten zwischen den Versi­cherten und der Sozialversicherungsanstalt betreffend die GewÃ¤hrung von PrÃ¤mienverbilli­gungen seit dem Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes gestÃ¼tzt auf § 29 EG KVG bzw. vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes gestÃ¼tzt auf den zur Vermeidung eines negativen Kompetenzkonflikts ergangenen Kantonsratsbeschluss vom 7. Dezember 1998 (vgl. RB 1998 S. 11 und Auszug Nr. 23) das Sozialversicherungsgericht zustÃ¤ndig sei; aus der Ordnung des Rechtsschutzes in §§ 26-29 EG KVG sowie deren Entstehungsgeschichte ergebe sich, dass das Sozialversicherungsgericht auch fÃ¼r Streitigkeiten aus der Anwen­dung von § 18 Abs. 1 EG KVG bzw. vor dem Inkrafttreten des EG KVG von § 8 Abs. 1 EV KVG zustÃ¤ndig sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Fall geht es zwar ebenfalls um PrÃ¤mienÃ¼bernahmen nach § 8 Abs. 1 EV KVG; streitig ist indessen nicht die Ãbernahme als solche, sondern die Frage, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin, die gestÃ¼tzt auf diese Bestimmung in den Jahren 1996 â 1999 die PrÃ¤mien von auf ihrem Gebiet wohnhaften SozialhilfeempfÃ¤ngern Ã¼bernommen hat, hierfÃ¼r einen Bundesbeitrag beanspruchen kÃ¶nne. Aus dem Urteil VB.2001.00083 kann nicht zwingend geschlossen werden, fÃ¼r Streitigkeiten betreffend die GewÃ¤hrung von Bei­trÃ¤gen an die Kosten der PrÃ¤mienÃ¼bernahmen nach § 8 Abs. 1 EV KVG sei das Sozialver­sicherungsgericht zustÃ¤ndig. Ob in diesbezÃ¼glichen Streitigkeiten betreffend <i>StaatsbeitrÃ¤ge</i> des Kantons an die Gemeinden (vgl. Art. 66 Abs. 4 KVG) das Verwaltungsgericht oder das Sozialversicherungsgericht zustÃ¤ndig wÃ¤re, kann hier offen bleiben, da auf die vorliegende, die Ausrichtung und Weiterleitung eines <i>Bundesbeitrags</i> betreffende Beschwerde aus den nachfolgenden ErwÃ¤gungen ohnehin nicht einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Anspruch auf BundesbeitrÃ¤ge fÃ¼r PrÃ¤mienverbilligungen steht nach Art. 66 KVG nicht den Gemeinden, sondern den Kantonen zu. Im vorliegenden Fall geht es der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht darum, einen Anteil am Bundesbeitrag von Fr. 39'533'500.-, der dem Kanton ZÃ¼rich gestÃ¼tzt auf die dem BSV im Jahr 2000 eingereichten Abrechnungs­unterlagen betreffend die PrÃ¤mienÃ¼bernahmen in den Jahren 1996 â 1999 zugesprochen und ausbezahlt wurde, zu erhalten; vielmehr will sie den Kanton dazu verhalten, fÃ¼r die von ihr Ã¼bernommenen PrÃ¤mien einen Bundesbeitrag nachzufordern. Um dieses Ziel zu erreichen, steht ihr die Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats vom 21. MÃ¤rz 2001 nicht offen. Zwar stellt dieser Beschluss durchaus eine Anordnung im Sinn von § 41 VRG dar; zu deren Anfechtung fehlt es der BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch an einem schutz­wÃ¼rdigen Interesse im Sinn von § 21 lit. a oder b in Verbindung mit § 70 VRG; denn mit diesem Beschluss hat der Regierungsrat wie erwÃ¤hnt lediglich Ã¼ber die Verteilung des be­reits erhaltenen Beitrags von Fr. 39'533'500.- entschieden, welche Verteilung die Be­schwer­­defÃ¼hrerin nicht in Frage stellt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann ihr Ziel nur unter zwei Voraussetzungen erreichen, die beide nicht Gegenstand des angefochtenen Regie­rungsratsbeschlusses waren: Erstens muss sich der Kanton ZÃ¼rich bereit erklÃ¤ren, beim Bund nachtrÃ¤glich einen Bundesbeitrag in dem Umfang einzufordern, welcher sich aus den von der BeschwerdefÃ¼hrerin gestÃ¼tzt auf § 8 Abs. 1 EV KVG in den Jahren 1996 â 1999 Ã¼bernommenen PrÃ¤mien ergibt. BezÃ¼glich dieser Voraussetzung stellt sich die Frage einer Wiederherstellung der von der Gesundheitsdirektion den Gemeinden angesetzten Frist nach kantonalem Recht (dazu E. 1 c). Zweitens muss sich der Bund bereit erklÃ¤ren, dem Kanton ZÃ¼rich nachtrÃ¤glich einen ergÃ¤nzenden Beitrag in diesem Umfang zu gewÃ¤hren. Zur Be­handlung einer diesbezÃ¼glichen Streitigkeit zwischen Bund und Kanton ZÃ¼rich wÃ¤re weder das Verwaltungsgericht (vgl. § 42 VRG) noch das Sozialversicherungsgericht zustÃ¤ndig. Vielmehr kÃ¶nnte eine diesbezÃ¼gliche VerfÃ¼gung des BSV vom Kanton ZÃ¼rich mit Ver­waltungsbeschwerde nach Art. 44 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG) beim EidgenÃ¶ssischen Departement des Innern ange­fochten werden (zur Frage der Beschwerdelegitimation des Kantons nach Art. 48 lit. a VwVG vgl. Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechts­pflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 567 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin bis anhin fÃ¼r die von ihr in den Jahren 1996 â 1999 gestÃ¼tzt auf § 8 Abs. 1 EV KVG Ã¼bernommenen PrÃ¤mien keinen Bundesbeitrag er­halten hat, so ist dies wie erwÃ¤hnt darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass sie der Gesundheitsdirek­tion innert hierfÃ¼r angesetzter Frist und Nachfrist keine Abrechnungsunterlagen eingereicht hat. Es fragt sich daher, ob ihre Beschwerde in Anwendung von § 5 Abs. 2 VRG der Ge­sundheitsdirektion zur Behandlung als Fristwiederherstellungsgesuch im Sinn von § 12 Abs. 2 VRG zu Ã¼berweisen sei. Davon ist abzusehen. Zum einen fehlt es der Gesundheits­direktion nicht an der Bereitschaft, die von der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die Jahre 1996 â 1999 nachgebrachte Abrechnung dem BSV nachzureichen; doch weist sie in der Be­schwerdeantwort zu Recht darauf hin, dass dies angesichts der fÃ¼r die Geltendmachung des Bundesbeitrags massgebenden bundesrechtlichen Fristenregelung (Art. 7 Abs. 1 Bei­tragsV) nur noch im Zusammenhang mit der bis Ende Juni 2001 einzureichenden Abrech­nung fÃ¼r das Jahr 2000 geschehen kÃ¶nne. HierfÃ¼r macht eine Wiederherstellung der (kan­tonalen) Frist bezÃ¼glich der Abrechnung fÃ¼r das Jahr 1999 keinen Sinn, hat diese doch mit dem Ablauf der bundesrechtlichen Frist Ende Juni 2000 jede Bedeutung verloren. Zum andern war die zehntÃ¤gige Gesuchsfrist von § 12 Abs. 2 VRG am 26. April 2001, als die Beschwerde dem Verwaltungsgericht eingereicht wurde, bereits abgelaufen, weil der Hin­derungsgrund fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin spÃ¤testens mit der am 5. April 2001 erfolgten Zustellung des Regierungsratsbeschlusses vom 21. MÃ¤rz 2001 weggefallen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Demnach ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensaus­gang sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbin­dung mit § 70 VRG). Auf die Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Regierungsratsbe­schluss konnte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin angesichts ihres besonderen Anliegens nicht ohne Weiteres verlassen; diese Belehrung war grundsÃ¤tzlich â mit Bezug auf jene Gemein­den, die aufgrund rechtzeitig eingereichter Unterlagen von diesem Beschluss bzw. der darin vorgenommenen Beitragsverlegung unmittelbar betroffen sind â zutreffend und zweck­mÃ¤ssig. Eine ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG steht ihr als Unterliegender von vornherein nicht zu.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>