{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2022-11-29", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00605_2022-11-29.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222843&W10_KEY=13045536&nTrefferzeile=68&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "ab14dfe275084629394fd6ae7f7a97b8"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" VB.2022.00605"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 29.11.2022 VB.2022.00605"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 29.11.2022 VB.2022.00605"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 29.11.2022 VB.2022.00605"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. Die Gewaltschutzmassnahmen zielen ausschliesslich auf eine Deeskalation der Gewaltsituation und dienen nicht der (mittel- oder l\u00e4ngerfristigen) Gestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen den betroffenen Personen. Sie gew\u00e4hren mithin einen sofort notwendigen, durch andere Verfahren nicht garantierbaren Schutz f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen (E. 4.2). Vorliegend ist nicht ersichtlich, dass sich die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Anordnung der Gewaltschutzmassnahmen in einer akuten Gef\u00e4hrdungssituation befunden h\u00e4tte. Dies stellte denn auch der Haftrichter nicht fest. Jedoch vermag bereits sein Schluss, aufgrund der Vorf\u00e4lle vom 1. und 22. September 2022 sowie des angespannten Verh\u00e4ltnisses der Parteien sei die \"Schwelle zur h\u00e4uslichen Gewalt \u00fcberschritten\", nicht zu \u00fcberzeugen. Einerseits war der die Schutzmassnahmen ausl\u00f6sende Vorfall vom 22. September 2022 von zu geringer Intensit\u00e4t, als dass von h\u00e4uslicher Gewalt gesprochen werden k\u00f6nnte. Andererseits kann offengelassen werden, ob der Vorfall vom 1. September 2022 insofern anders zu beurteilen w\u00e4re, lag dieser im Zeitpunkt der Anordnung der Schutzmassnahmen doch bereits geraume Zeit zur\u00fcck. Selbst wenn also allein aufgrund der Auseinandersetzung vom 1. September 2022 die \u2013 zeitnahe \u2013 Anordnung von Gewaltschutzmassnahmen zugunsten der Beschwerdegegnerin gerechtfertigt gewesen w\u00e4re, tr\u00e4fe dies auf den Erlass von Schutzmassnahmen drei Wochen sp\u00e4ter mangels einer akuten Gef\u00e4hrdungssituation nicht (mehr) zu (E. 4.3). Gutheissung. Aufhebung der Schutzmassnahmen."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 01:05:14", "Checksum": "c2f0af3d3434843a5a23a6acbbf33ce3"}