<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00630</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Erben des X.___, gestorben am 12. Februar 2015</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">3.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">4.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">A.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">5.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">B.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerinnen 2, 3, 4 und 5 vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1953 geborene X.___ war vom 10. Mai 2010 bis 7. Mai 2012 über die C.___ beim D.___ in Winterthur als Staplerfahrer angestellt (Urk. 7/20 und Urk. 7/12 S. 58). Am 24. November 2011 fiel ihm eine Metall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kiste auf die Brust und er erlitt Verletzungen (Urk. 7/9 S. 22). Für die Folgen dieses Unfalls erbrachte die Suva die gesetzlichen Leistungen. Am 7. Februar 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Schulter- und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/5). Die IV-Stelle zog die Akten des Unfallversicherers bei und tätigte weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen. Am 6. Mai 2014 veranlasste sie eine bidisziplinäre medizinische Abklärung (Orthopädie/Psychiatrie) bei der Begutachtungsstelle E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/37). Das Gutachten wurde am 24. Oktober 2014 erstattet (Urk. 7/51). Am 12. Februar 2015 verstarb der Versicherte. Die von der Suva mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. September 2013 (Urk. 7/16) per 30. September 2013 vorgenommene Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts UV.2014.0216 vom 30. Juni 2016 und Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_595/2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. November 2016 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigt. Mit Verfügung vom 28. April 2016 verneinte die IV-Stelle gestützt auf die Schlussfolgerungen der Gutachter und nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 7/75 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhoben die gesetzlichen Erben des Versicherten Y.___, Z.___, A.___ und B.___ mit Eingabe vom 31. Mai 2016 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragten, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, "den Beschwerdeführern eine ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente auszurichten" (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was den Beschwerdeführenden mit Verfügung vom 1. Juli 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">y</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en hätten ergeben, dass dem Versicherten aus ärztlicher Sicht leichte körperliche Tätigkeiten ohne Notwendigkeit in vornübergebeugten Zwangshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zu arbeiten, ohne Hantieren mit Lasten schwerer als 10 kg und ohne längere Tätigkeiten über der Horizontalen zu 80 % zumutbar gewesen seien. Da der Invaliditätsgrad 33 % betrage, bestehe kein Rentenanspruch (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführenden machten demgegenüber im Wesentlichen geltend, das E.___-Gutachten sei nicht rechtsgenüglich. Es sei fehlerhaft, enthalte eklatante Widersprüche und die Befunderhebung sei mangelhaft vorgenommen worden. Es dürfe nicht darauf abgestützt werden. Es liege eine nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung der Gesundheitssituation inklusive Leistungsprofil vom G.___ vor. Der Versicherte sei in jeglicher Tätigkeit im Umfang von 100 % arbeitsunfähig gewesen, womit ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe (Urk. 1 S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In formeller Hinsicht ist zunächst die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Entscheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (BGE 124 V 180 E. 1a, Urteil des Bundesgerichts 8C_30/2016 vom 8. März 2016 E. 2 mit weiteren Hinweisen). Im Übrigen kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs nach der Rechtsprechung als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2; BGE 127 V 431 E. 3d/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdeführenden die angefochtene Verfügung sachgerecht anfechten konnten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des Anspruchs auf recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches Gehör zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Gesundheitsschaden vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> derart in der Erwerbsfähigkeit einschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, nannte in seinem Bericht vom 28. Oktober 2013 zuhanden der IV-Stelle betreffend seine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung seit dem 19. Januar 2013 die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. Thoraxkontusion am 24.11.11 m/b</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rippenriss li. vorne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grosses Hämatom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusion/Distorsion li. Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">BWS-Kontusion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterschmerzen bds. m/b</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulter re. partielle Oberflächenläsion der Supraspinatussehne knapp oberhalb des Tuberculum majus und leichtgradige subacromiale Bursitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervikocephales Syndrom m/b</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Geringe foraminale Stenose durch Unkonvertebral- und Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lenksarthrose C4/5 mit möglicher Irritation der li. C5-Wurzel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H.a. hypertensive Herzkrankheit m/b</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ruhe EKG mit QTc-Veränderung, whs. medikamentös bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hielt Dr. H.___ fest, aufgrund der vor allem belastungsabhängigen Beschwerden mit starker funktioneller Einschränkung der Schultern beidseits könne dem Versicherten zurzeit und bis auf Weiteres keine Tätigkeit zugemutet werden (Urk. 7/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Facharzt für Innere Medizin FMH und Facharzt für Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie FMH, stellte in seinem Bericht vom 1. April 2014 zuhanden der IV-Stelle betreffend die Untersuchung vom 19. August 2013 die folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie wahrscheinlich essentiell</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">echokardiographisch Zeichen der hypertensiven Herzkrankheit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD zusätzlich koronare Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">EKG: QTc Verlängerung, kontrollbedürftig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hielt fest, dass sich aus kardialer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit ergebe (Urk. 7/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des G.___ vom 23. Januar 2014 wurden zusätzlich zu den bereits genannten orthopädischen Diagnosen die folgenden psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurde ausgeführt, der Versicherte leide an Schmerzen an beiden Schultern vor allem nachts. Die Depression mit Lust- und Interesselosigkeit, Parästhesien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Thorax, Rückzug, Antriebslosigkeit, Sinnlosigkeitsgedanken, Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Müdigkeit, Vergesslichkeit und Schlafstörungen habe deutlich zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf längere Sicht sei der Versicherte wegen der Chronifizierung auch für angepasste Tätigkeiten 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der J.___, Orthopädie Obere Extremitäten, vom 29. Januar 2014 zuhanden der IV-Stelle betreffend die Konsultation vom 28. Januar 2014 wurde die Diagnose einer ausgeprägten Schmerzsymptomatik der linken Schulter mit cranialer Partialläsion der Subscapularissehne und fraglicher Subluxation der langen Bicepssehne genannt. Es wurde ausgeführt, eine Untersuchung des Versicherten sei aufgrund der massiv überlagerten Schmerzsymptomatik praktisch nicht möglich. Es zeige sich eine deutliche Symptomausweitung der Problematik. Die ausgeprägte Schmerzsymptomatik korreliere jedoch nicht mit den entsprechenden Befunden (Urk. 7/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ hielt in seinem Bericht vom 15. September 2014 zuhanden der IV-Stelle betreffend die Konsultation vom März 2014 fest, es bestehe eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Belastbarkeit des Achsenorgans. Alle Tätigkeiten mit Heben und Tragen von schweren Lasten sowie Wirbelsäule belastende Tätigkeiten und Tätigkeiten in Zwangshaltung, langandauerndes reines Stehen insbesondere in vornüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geneigter Körperhaltung, alle Tätigkeiten mit repetitiven Rumpf- oder Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule-rotierenden Stereotypien sowie Arbeiten überwiegend im Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich seien aufgrund der medizinischen Diagnosen nicht geeignet. Zumutbar seien körperlich leichte Tätigkeiten in Wirbelsäule-adaptierten Wechselposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen mit der Möglichkeit zum Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere kein Heben von schweren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig. In einer solchen der Behinderung angepassten Tätigkeit sei der Versicherte aus somatischer Sicht höchstens 30 % arbeitsfähig (Urk. 7/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Oktober 2014 erstatteten Dr. med. K.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, und PD Dr. med. L.___, Facharzt Orthopädie und Traumatologie ein bidisziplinäres Gutachten, welches sich auf die Akten, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben des Versicherten sowie die psychiatrische Untersuchung vom 7. Augus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 und die orthopädische Untersuchung vom 8. August 2014 stützt (Urk. 7/51).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden die folgenden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannt (Urk. 7/51 S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatische Schulterschmerzen beidseits bei (M 75.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">partieller oberflächlicher Läsion der Supraspinatussehne und subakro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mialer Bursitis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">oberflächlicher bursalseitiger Supraspinatussehnenläsion mit Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bursitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthrose des Akromioklavikulargelenks links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikozephales Syndrom mit (M 54.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Geringer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> foraminaler Stenose durch unkovertebrale und Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelenksarthrose C4/5 mit möglicher Irritation der C5-Wurzel links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In orthopädischer Hinsicht führte Dr. L.___ aus, die Beschwerden im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schulter zeigten eine geschwächte Schultergelenkskraft mit reduziertem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz der Rotatorenmanschette. Es zeige sich eine positive Impingement-Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik. Die Beweglichkeit sei eingeschränkt. Die HWS zeige sich endgradig etwas schmerzhaft. Die anamnestischen, klinischen und radiologischen Befunde stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zum heutigen Untersuchungszeitpunkt miteinander im Einklang. Aufgrund der Befundsituation sei es dem Versicherten nicht möglich, Lasten über der Horizontalen zu heben, über der Horizontalen mit der Schulter zu arbeiten und Gewichte schwerer als 10 kg mit der Schulter zu tragen sowie in Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">positionen zu arbeiten. Aufgrund der Beschwerdesymptomatik im Bereich der Schulter links, der Schulter rechts sowie der Halswirbelsäule, welche sich nicht nur anamnestisch, sondern auch klinisch und radiologisch durch degenerative Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule und Veränderungen im Bereich der Schulter (AC-Gelenksarthrose, Bursitis, Tendinitis) zeige, sei der Versicherte für schwere körperliche Arbeiten zu 100 % nicht mehr arbeitsfähig. Für leichte körperliche Arbeiten ohne vornübergebeugte Zwangspositionen, Arbeiten über 10 kg und Tätigkeiten in der Horizontalen sei der Versicherte zur Vermeidung der Exazerbation der Beschwerdesymptomatik zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 7/51 S. 35 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. K.___ konnte keine psychiatrischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen stellen. Er führte aus, nach dem Arbeitsunfall Ende November 2011 habe sich ein therapieresistentes Schmerzsyndrom eingestellt. Im Jahr 2012 habe sich der Versicherte in psychiatrische Behandlung beim G.___ begeben, wobei die therapeutischen Sitzungen wöchentlich stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden hätten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherte keine Psychopharmakotherapie erhalten habe. Dies erstaune in Anbetracht der gestellten Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode F32.1 komorbide mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung F45.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Den Akten könne nicht entnommen werden, dass der Versicherte jemals in der Vergangenheit einer Psychopharmakotherapie zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt worden sei. Im Bericht des M.___ vom 5. August 2014 sei die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht als aufgehoben zu entnehmen. Eine Arbeitsfähigkeit sei dem Versicherten nicht zuzumuten. Es sei auch kein Rehabilitationspotential mehr ersichtlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als konkrete Defizite werde neben Schlafstörungen eine erhebliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der psychischen und körperlichen Belastbarkeit ohne weitere Präzisierung genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der aktuellen Untersuchung sei es nicht möglich gewesen, einen validen psychopathologischen Befund zu erheben, vertiefte Einblicke in die All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagsgestaltung des Versicherten zu gewinnen und ein umfassendes Bild von vorliegenden Defiziten und Ressourcen zu machen. Der Versicherte habe sich nur sehr begrenzt untersuchbar gezeigt, wobei die Zusammensetzung der klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Merkmale sowie die Ergebnisse der Screening-Validitätsdiagnostik ein bewusstseinnahes Verhalten hätten vermuten lassen. In Anbetracht der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, dass der Versicherte spontan die fehlende Akzeptanz seiner erlittenen Verletzung seitens seiner Ex-Vorgesetzten thematisiert habe, habe sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht überwundene Kränkung vermuten lassen. Passend dazu seien einige Aspek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te des Verhaltens des Versicherten in der aktuellen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion ausgesprochen demonstrativ gewesen. Hinsichtlich der Vorinformation sei festzuhalten, dass die Diagnosen in den vorliegenden Berichten, wo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Sachverhalte unter ungleich starker Berücksichtigung von subjektiven Beschwerden des Versicherten beurteilt worden seien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell nicht hätten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle Situation habe es nicht erlaubt, beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten eine valide Diagnose einer nach ICD-10 diagnostizierbaren psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störung zu stellen. Das Vorliegen einer solchen könne auch nicht widerlegt werden, scheine in der Gesamtschau jedoch eher unwahrscheinlich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus diesen Gründen könne auch die Arbeitsfähigkeit nicht beurteilt werden (Urk. 7/51 S. 29 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Schlussfolgerungen gemäss bidisziplinärer Konsenbesprechung wurde fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, bei der aktuellen orthopädischen Beurteilung hätten die vom Versicherten beklagten posttraumatischen beidseitigen Schulterbeschwerden bei partieller oberflächlicher Läsion der Supraspinatus-Sehne und subacromialer Bursitis rechts sowie Supraspinatus-Sehnenläsion mit Begleitbursitis und einer Arthrose im Bereich des Acromioclavicular-Gelenkes links zugeordnet werden können. Darüber hinaus habe ein zervikozephales Schmerzsyndrom bei dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen der Wirbelsäule und Vorliegen einer möglichen C5-Wurzelirritation links bestanden. Die objektivierbaren Diagnosen hätten dabei in Übereinstimmung mit den geklagten Beschwerden gestanden. Ein eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges psychiatrisches Krankheitsbild habe im Rahmen der aktuellen psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Begutachtung nicht festgestellt werden können. Insbesondere habe die aktenanamnestisch im Bericht des G.___ vom Februar 2014 gestellte Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und einer mittelgradigen depressiven Episode aktuell nicht bestätigt werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es lägen keine Hinweise für eine affektive Erkrankung oder eine relevante Schmerzverarbeitungsstörung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die im Vordergrund stehenden körperlichen Beschwerden im Bereich des Schultergürtels beidseits hätten durch die objektivierbaren somatischen Befunde gut erklärt werden können (Urk. 7/51 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme des G.___ vom 20. Januar 2015 zum psychiatrischen Teilgutachten von Dr. K.___ vom 24. Oktober 2014 hielt Dr. med. M.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, fest, es sei widersprüchlich, dass einerseits behauptet werde, der Versicherte habe keine psychiatrische Diagnose und andererseits argumentiert werde, es sei keine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Beurteilung möglich. Es sei keine Rücksprache mit den behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzten genommen worden. Die Symptomaufnahme sei oberflächlich. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Fremdanamnese, der Diagnosen, der neuropsychologisch bestätigten Depression, des positiven und negativen Leistungsbildes sei der Versicherte für angepasste Tätigkeiten 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ führte in seiner Stellungnahme vom 28. Januar 2016 zum Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand des Versicherten aus, er sei in seinem Gutachten zum Schluss gekommen, dass der Versicherte psychisch nicht beeinträchtigt und folglich in gültigen Kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gorien psychisch gesund sei. Er habe daher keine psychiatrische Diagnose gestellt. Das zumindest aggravatorische Verhalten des Versicherten habe die Diagnostik zwar erschwert, jedoch seien bei der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Defizite zum Vorschein gekommen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen einer nach ICD-10 diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierbaren psychisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Störung wahrscheinlich gemacht hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei sei die Untersuchbarkeit des Versicherten nicht etwa durch das schwere klinische Bild, sondern durch sein Verhalten, welches deutliche bewusstseinsnahe überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Züge gezeigt habe, erschwert gewesen. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlauf der ambulanten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung sei hinreichend gut dokumentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen, insbesondere hätten sich in den medizinischen Zeugnissen keine Abweichungen und Unklarheiten erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, welche eine Rücksprache zeitnahe der Untersuchung notwendig gemacht hätten. Der Versicherte habe während der Begutachtung trotz wiederholter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Fragen keine weiteren/näheren Angaben über seine psychiatrische Vorgeschichte gemacht, was einen Aspekt der begrenzten Explorierbarkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht habe. Auch hinsichtlich des Tagesablaufs habe wiederholt präzisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rendes Nachfragen zu keinen Mehrinformationen geführt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tagesablauf, wie er in der Stellungnahme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben sei, sei mit dem Vorliegen einer relevanten psychischen Störung nur wenig verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Zum Zeitpunkt der Begutachtung hätten keine ausreichenden Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e für eine mittelgradige depressive Episode bestanden. Auch habe es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugenden Anhaltspunkte dafür gegeben, dass beim Versicherten eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre Gutachten vom 24. Oktober 2014 erfüllt die rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen (vgl. E. 1.5). Es ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter unter Beizug einer Dolmet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scherin und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, berücksichtigt die vom Versicherten geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhänge ist einleuchtend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Aussagekraft eines Gutachten kommt es – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden (Urk. 1 S. 10) – nicht auf die Dauer der Untersuchung an (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_55/2009 vom 1. April 2009 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was vorliegend der Fall ist. Ausserdem liegt es grundsätzlich im Ermessen des Gutachters, ob er es als notwendig erachtet, mit dem behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arzt Rücksprache zu nehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_671/2012 vom 15. November 2012 E. 4.5). Dass Dr. K.___ angesichts des hinreichend gut dokumentierten Verlaufs der ambulanten Behandlung auf eine Rücksprache verzichtete (vgl. Urk. 7/69), schmälert den Beweiswert des Gutachtens nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht geht aus dem Gutachten hervor, dass im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung kein eigenständiges psychiatrisches Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild festgestellt werden konnte. Insbesondere konnte die aktenanamnestisch im Bericht des G.___ vom Februar 2014 gestellte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode nicht bestätigt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine Hinweise für eine affektive Erkrankung oder eine relevante Schmerzverarbeitungsstörung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In Bezug auf die Diskrepanz zur Beurteilung der behandelnden Psychiater des G.___ erklärte der Gutachter, dass in deren Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die psychiatrischen Sachverhalte unter ungleich starker Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von subjektiven Beschwerden des Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherten beurteilt worden seien. Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den behandelnden Psychiatern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie erhalten habe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstaune in Anbetracht der gestellten Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode F32.1 komorbide mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung F45.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tagesablauf, wie er in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben sei, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer relevanten psychischen Störung nur wenig vereinbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als konkrete Defizite seien neben Schlafstörungen lediglich eine erhebliche Beeinträchtigung der psychischen und körperlichen Belastbarkeit ohne weitere Präzisierung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Bei der Begutachtung seien jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Defizite zum Vorschein gekommen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen einer nach ICD-10 diagnostizierbaren psychischen Störung wahrscheinlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht hätten. Der Gutachter hat sich mit der ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weichenden Beurteilung des G.___ damit hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend auseinandergesetzt und einleuchtend dargelegt, weshalb er zu einer anderen Schlussfolgerung gelangte. Die Kritik von Dr. M.___ vom G.___ am Gutachten von Dr. K.___ erschöpft sich denn auch im Wesentlichen darin, seine eigenen gestellten Diagnosen zu rechtfertigen, ohne diese jedoch durch objektive Befunde zu untermauern. Auch die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit stützt sich im Wesentlichen auf die subjektiven Angaben des Versicherten und wird nicht näher begründet. Mit seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 20. Januar 2015 wirft Dr. M.___ dem Gutachter zudem pauschal vor, die psychischen Probleme des Versicherten zu bagatellisieren, ohne sich mit den Ausführungen des Gutachters fundiert auseinanderzusetzen (Urk. 7/59). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass sich Dr. M.___ am 15. November 2014 vom Versicherten zur Akteneinsicht bevollmächtigen liess (Urk. 7/52) und sich in seiner Stellungnahme vom 20. Januar 2015 auch in juristischer Hinsicht zum Gutachten von Dr. K.___ äusserte (Urk. 7/59). Damit sind seine Aussagen als jene eines Interessenvertreters und nicht als solche eines objektiven medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Experten zu qualifizieren, so dass deren Beweiswert erheblich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmälert ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_725/2016 vom 9. Februar 2017 E. 5.2.1). Es liegen somit keine Umstände vor, die den Beweiswert des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens von Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mindern würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführenden machen ausserdem geltend, das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei widersprüchlich, da der Gutachter einerseits keine psychiatrische Diagnose gestellt habe und andererseits ausführe, dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht habe beurteilt werden können (Urk. 1 S. 8). Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich führt der Gutachter in seiner Stellungnahme vom 28. Januar 2016 nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar aus, dass es im Zeitpunkt der Begutachtung keine überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Anhaltspunkte dafür gegeben habe, dass beim Versicherten eine psychische Störung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe (Urk. 7/69). Daraus, dass Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten darauf hingewiesen hat, dass sich der Versicherte nur begrenzt untersuchbar gezeigt habe und es die Situation deshalb nicht erlaubt habe, eine valide Diagnose einer nach ICD-10 diagnostizierbaren psychischen Störung zu stellen und die Arbeitsfähigkeit infolgedessen auch nicht habe beurteilt werden können (Urk. 7/51 S. 30), können die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führenden nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">materielle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der versicherten Person beziehungsweise deren Rechtsnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgern liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 115 V 133 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht ist somit keine relevante gesundheitliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung erstellt, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten begründet hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht kommt der Gutachter Dr. L.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Übereinstimmung mit den übrigen medizinischen Akten zum Schluss, dass der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Beschwerdesymptomatik im Bereich der Schulter links, der Schulter rechts sowie der Halswirbelsäule, welche sich nicht nur anamnestisch, sondern auch klinisch und radiologisch durch degenerative Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule und Veränderungen im Bereich der Schulter (AC-Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose, Bursitis, Tendinitis) auszeichnete, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere körperliche Arbeiten nicht mehr arbeitsfähig war. Gemäss dem orthopädischen Teilgutachten war der Versicherte für leichte körperliche Arbeiten ohne vornübergebeugte Zwangspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, Arbeiten über 10 kg und Tätigkeiten in der Horizontalen zu 80 % arbeitsfähig. Die gegenüber einem Vollpensum um 20 % verminderte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit wird mit der Notwendigkeit der Vermeidung einer Schmerz-Exazer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bation begründet (Urk. 7/51 S. 5). Die Beurteilung von Dr. H.___, wonach der Versicherte in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit höchstens 30 % arbeitsfähig sei, vermag die gutachterliche Einschätzung nicht zu entkräften, zumal Dr. H.___ nicht begründet, weshalb eine angepasste leichte Tätigkeit nur zu 30 % hätte zumutbar sein sollen. Es entsteht der Eindruck, dass Dr. H.___ sich bei seiner Beurteilung auf die subjektiven Angaben des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten stützte, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Es entspricht denn auch einer Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Gestützt auf das orthopädische Teilgutachten ist davon auszugehen, dass dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von 80 % zumutbar war. Auch aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer und kardiologischer Sicht bestanden keine weitergehenden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der Arbeitsfähigkeit. So geht aus dem Bericht des M.___ vom 16. August 2013 hervor, dass der Versicherte aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht für Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten grösser 10 kg und ohne Überkopfarbeiten 100 % arbeitsfähig war (Urk. 7/35 S. 22). Die kardiologische Beurteilung durch Dr. I.___ ergab keine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 7/34 S. 7 und Urk. 7/35 S. 22). Somit besteht kein wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terer Abklärungsbedarf und entgegen der Auffassung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden (Urk. 1 S. 8) war eine polydisziplinäre Begutachtung nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten vom 24. Oktober 2014 ist mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zu prüfen, ob der Versicherte aufgrund seines fortgeschrittenen Alters seine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch hätte verwerten können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit der Frage, ob eine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt noch verwertbar ist, erachtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht einen 60-jährigen Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar nicht leicht vermittelbar, sah </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Möglichkeiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden, und der Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlossenen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Vollpensums arbeitsfähig war (Urteil I 376/05 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2). Bejaht hat das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die Verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Restarbeitsfähigkeit eines 60-jährigen Versicherten mit einer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund verschiedener psychisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er und physischer Limitierungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Leistungsfähigkeit (Urteil I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">304/06 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Januar 2007 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2). Schliesslich erachtete das Bundesgericht die Chancen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Anstellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eines 60 Jahre alten Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, der für körperlich leichte Arbeiten, die abwechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsweise sitzend oder stehend ausgeführt werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, ohne regelmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Heben oder Tragen von Gewichten über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kg, ohne häufige Arbeiten über der Horizontalen und ohne regelmässige Kraftanwendung des linken Arms bei voller Stundenpräsenz im Umfang von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> intakt (Urteil 9C_918/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Mai 2009 E. 4.3).</span></p><p><span> </span><span>Als unverwer</span><span>tbar erachtete das Bundesgericht dagegen die 50</span><span>%ige, durch ver</span><span>schiedene Auflagen zusätzlich limitierte Arbeitsfähigkeit eines knapp 64-jäh</span><span>rigen Versicherten mit multiplen, die Arbeitsfähigkeit eins</span><span>chränkenden Be</span><span>schwer</span><span>den (Urteil</span><span> </span><span>I </span><span>401/01 vom </span><span>4. </span><span>April 20</span><span>02 E. 4c und E. 4d). Auch</span><span> hat das Bundesgericht bei einem 60 Jahre alten Versic</span><span>herten, welcher in seiner über 20 </span><span>Jahre dauernden Tätigkeit als Hotelportier meist mittelschwere bis schwere Arbeiten ausgeführt hatte und behinderungsbedingt nur noch teils stehend, teils sitzend tätig sein </span><span>konnte</span><span>, wobei nur noch Gewichte bis 5 kg zumutbar und ihm wegen seiner Krankheit sowohl Schichtdienste als auch das Führen von Fahr</span><span>zeugen und Maschinen nicht mehr möglich </span><span>waren</span><span>, erkannt, er würde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keinen Arbeitgeber mehr finden (Urteil 9C_918/2012 vom</span><span> 10. Mai 2013</span><span> E. 3.2</span><span>; vgl. auch Urteil 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.2</span><span>).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Männliche Hilfsarbeiter, die vor Eintritt der Behinderung manuell tätig waren, werden in der Regel für Handlanger- und andere körperliche Arbeiten eingestellt. Der diesen Versicherten offenstehende Arbeitsmarkt ist allerdings nicht ausschliesslich auf solche Tätigkeiten beschränkt. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, welche physische Kraft erfordern, in zunehmendem Masse durch Maschinen verrichtet, während den körperlich weniger belastenden Bedienungs- und Überwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit männlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 28a N 142 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte hat im Kosovo die obligatorischen Schulen besucht, aber keine Berufsausbildung absolviert (Urk. 7/5 und Urk. 7/9 S. 104). In der Schweiz arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete er seit 2010 als Staplerfahrer. Im massgebenden Zeitpunkt für die Beantwortung der Frage der Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfähigkeit, als die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit feststand (BGE 138 V 457 E. 3.3 und E. 3.4), d.h. im Oktober 2014 (Zeitpunkt des Gutachtens), war der im November 1953 geborene Versicherte knapp 61 Jahre alt. Gemäss Gutachten waren ihm leichte körperliche Arbeiten ohne vornübergebeugte Zwangspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, Arbeiten über 10 kg und Tätigkeiten in der Horizontalen in einem 80%-Pensum seit Februar 2013 zumutbar (Urk. 7/51 S. 5). Insbesondere leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Bereich von Bedienungs- und Überwachungsarbeiten standen ihm so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit grundsätzlich noch offen. Angesichts der dargelegten Grundsätze, der rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hohen Hürden, welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat, und der Kasuistik in vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Fällen (vgl. E. 6.3), ist die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit des Versicherten zu bejahen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in wirtschaftlicher Hinsicht ausgewirkt hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span>sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturer</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sich</span><span>tigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bun</span><span>desgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subsidiär, das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte war vor dem Unfall bei der C.___ angestellt. Gemäss den Angaben im Arbeitgeberfragebogen vom 4. Dezember 2013 wurde das Arbeitsverhältnis von Seiten der Arbeitgeberin aufgrund des Arbeitsrückganges vor Eintritt des Gesundheitsschadens gekündigt. Die Kündi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfrist wurde jedoch wegen unfall- resp. krankheitsbedingter Absenz unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brochen (Urk. 7/20). Somit wurde das Arbeitsverhältnis aus invaliditätsfremden Gründen beendet. Der Versicherte wäre auch im Gesundheitsfall nicht mehr an dieser Arbeitsstelle tätig gewesen, weshalb das dort erzielte Einkommen nicht zur Bestimmung des Valideneinkommens herangezogen werden kann, sondern Tabellenlöhne heranzuziehen sind. Es ist daher vom standardisierten monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Bruttolohn im Baugewerbe (inklusive 13. Monatslohn, basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für männliche Arbeitskräfte, Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau 1 auszugehen (Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ture</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung [LSE] 2012 Ziffer 41-43). Somit ist von einem standardisierten Lohn von Fr. 5‘430.-- pro Monat bzw. Fr. 65‘160.-- pro Jahr auszugehen. Angepasst an die im Jahr 2014 im Baugewerbe betriebsübliche durchschnittliche wöch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entliche Arbeitszeit von 41.5 Stunden ergibt dies Fr. 67‘603.50. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Entwicklung des Nominallohnindexes der Saläre für männliche Arbeitskräfte von 2188 Punkten im Jahr 2012 auf 2220 Punkte im Jahr 2014 resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 68‘592.20.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels eines tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens sind für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung des Invalideneinkommens ebenfalls Tabellenlöhne heranzuzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Es ist vom standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isierten monatlichen Bruttolohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für männliche Arbeitskräfte, Kompetenzniveau 1, auszugehen (Tabelle TA1 der LSE 2012 Total). Somit ist von einem Einkommen von Fr. 5‘210.-- pro Monat bzw. Fr. 62‘520.-- pro Jahr auszugehen. Angepasst an die im Jahr 2014 betriebsübliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden ergibt dies Fr. 65‘177.10. Unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Entwicklung des Nominallohnindexes der Saläre für männliche Arbeitskräfte von 2188 Punkten im Jahr 2012 auf 2220 Punkte im Jahr 2014 resultiert für ein Pensum von 100 % ein Bruttoeinkommen Fr. 66‘130.30. Ausgehend von der im Gutachten attestierten Arbeitsfähigkeit von 80 % ergibt dies ein Einkommen von Fr. 52‘904.25.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat aufgrund der Restarbeitsfähigkeit von 80 % einen leidensbedingten Abzug von 10 % berücksichtigt (Urk. 7/53). Grundsätzlich ist zwar ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, wenn ein Versicherter seine Arbeitsfähigkeit nicht vollschichtig umsetzen kann, da Teilzeitarbeit bei Männern statistisch gesehen vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeittätigkeiten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Allerdings muss dies stets mit Blick auf den konkreten Beschäftigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte beurteilt werden: Laut der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 80 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung keinen zusätzlichen Tabellenlohnabzug (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Weitere Kriterien wie die fehlende Berufsausbildung und die mangelnden Sprachkenntnisse sind vorliegend nicht zu berücksichtigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumal einfache und repetitive Tätigkeiten weder gute Sprachkenntnisse noch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n besonderes Bildungsniveau erfordern (Urteil des Bundesgerichts 9C_633/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 4.2). Der Faktor Alter wirkt sich sodann bei Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten nicht (zwingend) lohnsenkend aus (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_808/2015 E. 3.4.2), weshalb er ebenfalls nicht abzugsrelevant ist. Ein leidensbedinger Abzug ist vorliegend somit lediglich aufgrund des medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Belastungsprofils gerechtfertigt, da der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen wäre. Dementsprechend erscheint ein Abzug von höchstens 10 % als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gewährung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 47‘613.80.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 68‘592.20 mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 47‘613.80 ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 20‘978.40, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet (vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2) 31 % entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss den Beschwerdeführenden aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Beschwerdeführenden unter solida</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rischer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Haftung für den ganzen Betrag je zu einem Viertel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p></div> </div></body></html>