<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.357/2002/sch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. August 2002 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident. </div> <div class="para">Bundesrichter Nay, Aeschlimann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.X.________ und B.X.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, 4410 Liestal. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1P.257/2002 vom 29. Mai 2002, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat in Erwägung, </div> <div class="para">dass A.X.________ und B.X.________ mit Eingabe vom 28. Juni 2002 ein Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 29. Mai 2002 eingereicht haben, </div> <div class="para">dass das Revisionsverfahren nicht einer Neuprüfung der vor Bundesgericht abgeschlossenen Rechtssache dient, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes (<span class="artref">Art. 136 ff. OG</span>) auf ein bereits gefälltes Urteil zurückkommen kann, </div> <div class="para">dass sich die Gesuchsteller auf Art. 136 lit. c und d, <span class="artref">Art. 137 und <artref id="CH/173.110/139^a" type="start"></artref>Art. 139a OG</span><artref id="CH/173.110/137" type="end"></artref> berufen, </div> <div class="para">dass von vornherein nicht ersichtlich ist und von den Gesuchstellern auch nicht dargelegt wird, inwiefern die Voraussetzungen einer Revision nach <span class="artref">Art. 139a OG</span> gegeben sein sollten, </div> <div class="para">dass nach <span class="artref">Art. 136 lit. c OG</span> die Revision eines Entscheides zulässig ist, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind, </div> <div class="para">dass unter dem Begriff des Antrages im Sinne von <span class="artref">Art. 136 lit. c OG</span> grundsätzlich nur ein Antrag in der Hauptsache, nicht aber ein Verfahrensantrag zu verstehen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=19.08.2002&amp;to_date=07.09.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F101-IB-220%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page220">BGE 101 Ib 220</a> E. 2), </div> <div class="para">dass die Gesuchsteller nicht geltend machen, Anträge in der Sache seien unbeurteilt geblieben, </div> <div class="para">dass nach <span class="artref">Art. 136 lit. d OG</span> die Revision eines Entscheides zulässig ist, wenn das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat, </div> <div class="para">dass weder ersichtlich noch rechtsgenüglich dargelegt wird, welche nach Auffassung der Gesuchsteller unberücksichtigt gebliebene Tatsache das Bundesgericht bei seinem Schluss, die staatsrechtliche Beschwerde sei ungenügend begründet, in einem für die Gesuchsteller günstigen Sinn hätte beeinflussen können, </div> <div class="para">dass sich aus dem Revisionsgesuch nicht ergibt, inwiefern durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil der Gesuchsteller auf den bundesgerichtlichen Entscheid eingewirkt worden wäre (<span class="artref">Art. 137 lit. a OG</span>), </div> <div class="para">dass sich aus dem Revisionsgesuch auch nicht ergibt, inwiefern ein Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 137 lit. b OG</span> vorliegen sollte, </div> <div class="para">dass demnach das Revisionsgesuch abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Revision dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann (<span class="artref">Art. 152 OG</span>), </div> <div class="para">dass indessen ausnahmsweise von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann, </div> <div class="para">dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Revisionsgesuche oder sonstige Eingaben der Gesuchsteller in der vorliegenden Angelegenheit ohne förmliche Behandlung abzulegen, </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 143 Abs. 1 OG</span> erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Gesuchstellern und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. August 2002 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>