B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-6512/2013 U r t e i l v om 8 . J u l i 2 0 1 4 Besetzung Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richterin Vera Marantelli, Richter Pascal Richard, Gerichtsschreiber Alexander Schaer. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Prüfungskommission Humanmedizin, Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Eidgenössische Prüfung Humanmedizin 2013. B-6512/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2013 teilte die Prüfungskommission Hu- manmedizin (Vorinstanz) A._______ (Beschwerdeführer) unter anderem mit, dass er die Einzelprüfung 2 (strukturierte praktische Prüfung / "Clin i- cal Skills", nachfolgend: CS) und damit auch die eidgenössische Prüfung in Humanmedizin als Ganzes nicht bestanden habe. B. Mit Beschwerde vom 19 . November 2013 wandte sich der Beschwerd e- führer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragt primär die Aufhe- bung der vorinstanzlichen Verfügung soweit sie sich auf das Nichtbest e- hen der CS -Prüfung bezi eht sowie die Feststellung, dass er die CS - Prüfung und damit auch die eidgenössische Prüfung in Humanmedizin als Ganzes bestanden habe. Im Rahmen seiner Eventualanträge bea n- tragt der Beschwerdeführer alternativ a) die Aufhebung der Verfügung und deren Rückweisung an die Vorinstanz mit der Weisung, das Best e- hen der Prüfung zu verfügen, b) ein en Entscheid des Bundesverwa l- tungsgerichts "im Sinn anderer Erwägungen" sowie c) den Verzicht auf die Anrechnung des Ergebnisses der CS -Prüfung und die Feststellung, dass die Prüfung nicht abgelegt worden sei. Dies jeweils unter Kosten - und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates, wobei der Beschwe r- deführer zudem ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozess- führung stellte. In formeller Hinsicht beantragt der Bes chwerdeführer zu- dem sinngemäss die Parteiöffentlichkeit der Vorakten. Im Rahmen seiner Beschwerde rügt der Beschwerdeführer in einem ers- ten Teil eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs aufgrund der eing e- schränkten Akteneinsicht sowie grundsätzliche Fehler im Prüfungsverfah- ren der Vorinstanz. In einem zweiten Teil rügt er eine mehrfache Diskrimi- nierung bei einzelnen Prüfungsposten sowie den Umstand, dass ihm se i- ner Ansicht nach bei diversen Posten mehrfach Punkte unzutreffender- weise nicht gegeben worden seien. C. Mit Zwischenverfügung vom 19. Dezember 2013 wies das Bundesverwal- tungsgericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh- rung gestützt auf die Vermögenslage des Beschwerdeführers wegen feh- lender Mittellosigkeit im Sinne der Rechtsprechung ab. B-6512/2013 Seite 3 D. Mit Vernehmlassung vom 13 . Februar 2014 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Sie hält dabei insbesondere fest, dass die Prüfung korrekt durchgeführt und ausgewertet worden sei. Der B e- schwerdeführer habe in sechs von zwölf Posten eine ungenügende Punktzahl erreicht, in vielen dieser Fälle eine lückenhafte Anamnese e r- hoben, wichtige differentialdiagnostische Überlegungen nicht in Betracht gezogen und aus erhobenen Informationen keine adäquaten Schlüsse gezogen. Da es ihm oft nicht m öglich gewesen sei, eine korrekte Ve r- dachtsdiagnose zu stellen oder den Dringlichkeitsbedarf richtig einz u- schätzen, sei die Beurteilung nicht zu beanstanden. In diesem Zusa m- menhang weist die Vorinstanz zudem darauf hin, dass alleine der U m- stand, dass erwar tete Fragen gestellt oder geforderte Untersuchungen durchgeführt worden seien nicht auch gleich bedeute, dass dies korrekt erfolgt sei. Der Beschwerdeführer bringe denn auch keine konkreten A n- haltspunkte bzw. Beweise vor, dass die Bewertungen der Examinier en- den nicht den Tatsachen entsprechen würden. Schliesslich sei auch da r- auf hinzuweisen, dass in denjenigen Fällen, in denen nicht bei allen Beur- teilungskriterien eine Markierung erfolgt sei (sog. "Missing" -Kriterien), praxisgemäss zugunsten des Kandidieren den entschieden und die en t- sprechenden Kriterien als "erfüllt" gewertet worden seien. Im Rahmen ihrer Vernehmlassung reichte die Vorinstanz auch die nicht parteiöffentlichen Prüfungsunterlagen des Beschwerdeführers ein. Sie weist dabei darauf hin, dass die Akteneinsichtnahme gemäss der Vorg a- ben des Bundesverwaltungsgerichts erfolgt und daher korrekt verlaufen sei. E. Mit Replik vom 18. März 2014 hält der Beschwerdeführer vollumfänglich an seinen Anträgen fest und erneuert dabei insbesondere auch sein G e- such um Parteiöffentlichkeit der Vorakten. Sinngemäss beantragt der Be- schwerdeführer zudem den Erlass der Verfahrenskosten auch im Falle des Unterliegens. Im Rahmen seiner Replik hält der Beschwerdeführer an der in der B e- schwerde ausgeführten Begründung fest. Hinsichtlich der Rüge der mehr- fachen Diskriminierung bei einzelnen Prüfungsposten erneuert er dabei insbesondere auch die Vorwürfe hinsichtlich einer partiellen Diskrimini e- rung aufgrund seines Geschlechts bzw. seiner Hautfarbe. B-6512/2013 Seite 4 F. Mit Zwischenverfügung vo m 28. März 2014 wies das Bundesverwa l- tungsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um Parte iöffentlichkeit der Vorakten gestützt auf die diesbezügliche Praxis des Bundesverwa l- tungsgerichts in Humanmedizinalprüfungsverfahren sowie den Recht s- gleichheitsgrundsatz ab, nachdem der Beschwerdeführer diese Akten be- reits bei der Vorinstanz hatte vollständig konsultieren dürfen (vgl. dazu auch nachfolgend E. 4.1). G. Mit Duplik vom 25 . April 2014 hält auch die Vorinstanz an ihren Anträgen fest. Ihrer Ansicht nach bes tünden keinerlei Anhaltspunkte dahingehend, dass die Leistungen des Beschwerdeführers offensichtlich unterbewertet oder offensichtlich zu hohe Prüfungsanforderungen gestellt worden wä- ren. Vielmehr sei festzustellen, dass die Leistung eines Kandidierenden viele Mängel und Lücken aufweisen müsse und bei selbigem grobe Kom- petenzmängel vorliegen müssen, um eine Punktzahl im Bereich der B e- stehensgrenze zu erzielen. Im Weiteren erfülle die CS -Prüfung alle Vo r- gaben des schweizerischen Rechts und orientiere sich auch an weltweit geltenden internationalen Standards. So werde insbesondere auch die Prüfungsleistung eines Kandidierenden minutiös mit einer differenzierten Checkliste protokolliert. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die angefochtene Verfügung vom 18. Oktober 2013 stellt eine Verf ü- gung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwa l- tungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) dar. Diese kann im Rahmen der allgemeinen B e- stimmungen übe r die Bundesverwaltungsrechtspflege mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden (vgl. Art. 31 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 44 ff. VwVG). B-6512/2013 Seite 5 1.2 Als Adressat der Verfügung ist der Beschwerdeführer beschwerdelegi- timiert im Sinne von Art. 48 VwVG. Die Eingabefrist sowie die Anford e- rungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und d er Kostenvorschuss wurde geleistet (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG). Da auch die übrigen Sachurteilsvo r- aussetzungen vorliegen, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Im Bereich der universitären Medizinalberufe wird die Ausbildung mit der eidgenössischen Prüfung abgeschlossen (vgl. Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die universitären Medizinalberufe vom 23. Juni 2006 [Medizinalberufegesetz, MedBG, SR 811.11]). Dabei wird abgeklärt, ob die Studierenden über die fachlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und F ä- higkeiten sowie über die Verhaltensweisen und die soziale Kompetenz verfügen, die sie zur Ausübung des entsprechenden Medizinalberufes benötigen und ob sie die Voraus setzungen für die erforderliche Weiterbil- dung erfüllen (vgl. Art. 14 Abs. 2 MedBG). Die eidgenössische Prüfung kann aus einer oder mehreren Einzelprüfungen bestehen, wobei Einze l- prüfungen auch Teilprüfungen enthalten können (vgl. Art. 5 Abs. 1 der Verordnung über die eidgenössischen Prüfungen der universitären Med i- zinalberufe vom 26. November 2008 [Prüfungsverordnung MedBG, SR 811.113.3]). Jede Einzelprüfung wird mit "bestanden" oder "nicht b e- standen" bewertet; die eidgenössische Prüfung ist bestanden, wenn jede Einzelprüfung mit "bestanden" bewertet worden ist (vgl. Art. 5 Abs. 2 und 3 Prüfungsverordnung MedBG). 2.2 Die strukturierte praktische Prüfung besteht aus mindestens zehn verschiedenen Stationen, die in Form eines Parcours angelegt sind. Eine Station kann eine oder mehrere praktische Aufgaben, beispielsweise mit echten oder standardisierten Patientinnen und Patienten oder Modellen, umfassen (vgl. Art. 12, Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 der Verordnung des EDI über die Form der eidgenössischen Prüfu ng der universitären Medizinalberufe vom 1. Juni 2011 [Prüfungsformenverordnung, SR 811.113.32]). An jeder Station beurteilt jeweils eine andere examini e- rende Person während oder nach der Prüfung die Leistung des Kandidi e- renden anhand vorgegebener Beurteil ungskriterien in Form einer Chec k- liste (vgl. Art. 14 Abs. 2 Prüfungsformenverordnung). B-6512/2013 Seite 6 3. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneing e- schränkter Kognition (vgl. Art. 49 VwVG). Indessen auferlegt es sich bei der Bewertung von akademis chen Leistungen und Fachprüfungen eine gewisse Zurückhaltung und weicht bei Fragen, die seitens der Justizb e- hörden schwer zu überprüfen sind, nicht ohne Not von der Beurteilung der Prüfungsorgane, Examinatoren und Experten ab. Sind doch der Rechtsmittelbehörde zumeist nicht alle massgebenden Faktoren der B e- wertung bekannt und ist es ihr in der Regel nicht möglich, sich ein zuve r- lässiges Bild über die Gesamtheit der Leistungen einer beschwerdefü h- renden Person sowie der Leistungen der übrigen Kandidierenden z u ma- chen. Zudem haben Prüfungen oftmals Spezialgebiete zum Gegenstand, in denen die Rechtsmittelbehörde in der Regel über keine eigenen Fac h- kenntnisse verfügt (vgl. BVGE 2010/11 E. 4.1 m.w.H., BVGE 2010/10 E. 4.1 m.w.H., BVGE 2008/14 E. 3.1 m.w.H.). Den beurteilenden Organen kommt damit ein grosser Beurteilungsspielraum zu. An den Beweis einer behaupteten Unangemessenheit von Bewertungen sind denn auch g e- wisse Anforderungen zu stellen. So müssen die entsprechenden Rügen insbesondere auch von objektiven, sub stantiierten und überzeugenden Argumenten sowie den entsprechenden Beweismitteln getragen sein (vgl. BVGE 2010/21 E. 5.1 m.w.H., BVGE 2010/11 E. 4.3, BVGE 2010/10 E. 4.1). Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts findet dabei die Beweislastregel von Art. 8 ZGB auch im Bereich der Humanmedizinalprü- fungen Anwendung (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-6049/2012 vom 3. Oktober 2013 E. 4.5.2). Es hat somit auch in diesem Bereich derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu b e- weisen, der aus ihr Rechte ableitet. Werden Verfahrensmängel im Prüfungsablauf gerügt oder sind die Ausle- gung und Anwendung von Rechtsvorschriften streitig, so hat das Bundes- verwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen mit umfassender Ko g- nition zu prüfen (vgl. BVGE 2010/11 E. 4.2 m.w.H., BVGE 2010/10 E. 4.1 m.w.H., BVGE 2008/14 E. 3.3 m.w.H.). 4. Der Beschwerdeführer rügt einleitend eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs aufgrund der eingeschränkten Akteneinsicht sowie grundsätzliche Fehler im Prüfungsverfahren der Vorinstanz. B-6512/2013 Seite 7 4.1 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz mit ihrem Vorgehen hinsichtlich Akteneinsicht den Anspruch des Beschwe r- deführers auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 29 VwVG nicht verletzt. Art. 56 MedBG sieht vor, dass zur Sicherstellung der Geheimhaltung der Prüfungsfragen in Medizinalprüfungen die Herausgabe der Prüfungsu n- terlagen verweigert, die Herstellung von Kopien oder Abschriften verboten und die Dauer der Einsichtnahme beschränkt werden k ann. Der Grun d- satz der Verhältnismässigkeit verlangt dabei, dass sich die Verweigerung der Akteneinsicht auf das Erforderliche zu beschränken hat (vgl. Art. 27 Abs. 2 VwVG). Nach ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts sind im Zusammenhang mit Human medizinalprüfungen folgende Ei n- schränkungen zulässig: Keine Abgabe von Originalen/Kopien, nur han d- schriftliche, zusammenfassende Notizen möglich, kein Abschre i- ben/Aufzeichnen von ganzen Fragen/Aufgabenstellungen/Bewertungs - kriterien, zeitliche Beschränkung von drei Minuten pro Station, Verbot der Weitergabe der im Rahmen der Akteneinsicht erlangten Kenntnisse an Dritte unter Androhung von Strafe gemäss Art. 292 StGB (vgl. Zwische n- verfügungen des Bundesverwaltungsgerichts im vorliegenden Verfahren vom 28. März 2014 bzw. im Verfahren B -6464/2011 vom 22. Mai 2012). Der Beschwerdeführer führt im Rahmen seiner Beschwerde aus, dass ihm anlässlich der Prüfungseinsicht vom 14. November 2013 pro Station drei Minuten Einsicht gewährt wurde, er weder fotografieren noch kopie- ren durfte und nur handschriftliche Notizen erlaubt gewesen seien. Da r- aus folgt, dass die Vorinstanz im Rahmen der Prüfungseinsicht die Vo r- gaben des Bundesverwaltungsgerichts beachtet hat. Zulässig ist im Übrigen auch die Beschränkung der Akteneinsicht auf die Aufgabenstellungen und die ausgefüllten Checklisten. So ermöglichen diese Akten gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts dem Beschwerdeführer die Kontrolle der Beurteilung seiner Prüfungslei s- tung und setzen diesen in die Lage, seine Vorbringen in Bezug auf das Nichtbestehen der Prüfung vollständig zu begründen (vgl. Zwischenve r- fügungen des Bundesverwaltungsgerichts im vorliegenden Verfahren vom 28. März 2014 bzw. im Verfahren B-6464/2011 vom 22. Mai 2012). Nach- dem für die Bewertung ausschliesslich die Markierungen der Examini e- renden in den Checklisten massgebend sind, durfte der Beschwerdefü h- rer somit alle im vorliegenden Verfahren entscheidrelevanten Akten ko n- sultieren. Die von der Vorinstanz eingereichten Vorakten enthalten denn B-6512/2013 Seite 8 auch keine zusätzlichen Beweismittel und die gewährte Akteneinsicht ist somit nicht zu beanstanden. 4.2 Nicht zu beanstanden ist entgegen der Ansicht des Beschwerdefü h- rers auch die Praxis der Vorinstanz, an jedem der – im vorliegenden Falle drei – Prüfungstage unterschiedliche Posten und damit auch Prüfungsi n- halte zu prüfen. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Lösung schon beinahe zwingend ist, würden doch ansonsten die Kandidierenden am ersten Prüfungstag im Vergleich zu denjenigen der anderen Prüfungs- tage, die sich aufgrund der einholbaren Kenntnisse hinsichtlich der zu ab- solvierenden Posten gezielt vorbereiten könn ten, massiv benachteiligt. Von Bedeutung kann daher nur die Frage sein, ob das Prüfungsniveau der einzelnen Prüfungstage mite inander vergleichbar ist. Die tägliche Durchfallquote kann in diesem Zusammenhang als Indiz dienen , wobei jedoch nicht jede noch so kleine Differenz für die Annahme eines unte r- schiedlichen Prüfungsniveaus genügt. Vielmehr ist hierfür eine signifika n- te, geradezu ins Auge springende Differenz notwendig. Die Vorinstanz hat im Rahmen ihrer Eingaben nachvollziehbar dargelegt, dass durch eine Standardisierung der täglichen Prüfungsleistungen sowie durch eine thematisch ausgeglichene Zusammenstellung der Posten der jeweiligen Prüfungstage die Vergleichbarkeit gewährleistet ist. Im vorlie- genden Fall lagen zudem die täglichen gesamtschweizerischen Durch- fallquoten zwischen 2,2% und 3,8%. Dies ist unzweifelhaft noch innerhalb der zulässigen statistischen Toleranz. Auch sonst sind keine Anzeichen ersichtlich bzw. werden letztere durch den Beschwerdeführer auch nicht substantiiert vorgebracht, dass das Prüfungsniveau der einzelnen Pr ü- fungstage nicht miteinander vergleichbar gewesen sein soll. 4.3 Auch hinsichtlich der Rü ge, dass insbesondere in den Teilbereichen "Kommunikation" die Examin ierenden ihre Einschätzung anhand eines unklaren Bewertungsschemas nach rein subjektivem Empfinden und nicht anhand klarer Kriterien abgeben würden, vermag der Beschwerd e- führer nicht durchzudringen. Art. 10 Abs. 3 Prüfungsverordnung MedBG sieht vor, dass als Examini e- rende nur Fachleute in Frage kommen, die in der universitären Ausbi l- dung oder in der Praxis tätig sind. Es kann bzw. muss vorausgesetzt wer- den, dass diese Fachleute nicht z uletzt auch aufgrund ihrer Praxiserfa h- rung in der Lage sind, eine objektive Bewertung insbesondere auch der kommunikativen Kompetenz des Kandidierenden abzugeben. Entgegen B-6512/2013 Seite 9 der Ansicht des Beschwerdeführers kann denn auch eine Kompetenz zur Bewertung der Kommunikationsfähigkeit von Kandidierenden nicht alleine Psychiatern oder Psychologen zugesprochen werden. Vielmehr ist die Fähigkeit zu einer zielführenden Arzt-Patienten-Kommunikation heutzuta- ge als eine Kernkompetenz eines Arztes jeglicher Fachrichtung voraus- zusetzen, bildet sie doch gerade auch deshalb einen Bestandteil der ei d- genössischen Prüfung. Es obliegt daher auch bezüglich des Teilbereichs "Kommunikation" den jeweiligen Beschwerdeführenden , anhand objekt i- ver, substantiierter und überzeugender Argum ente sowie den entspr e- chenden Beweismitteln konkret darzulegen, inwieweit die Bewertungen der Examinierenden nicht den Tatsachen entsprechen oder inwieweit Kandidierende aus subjektiven Gründen bevor - oder benachteiligt wu r- den. Dies trifft insbesondere auch auf Fälle zu, in denen Beschwerdefü h- rende, wie vorliegend, Examinierenden ein rassistisches Verhalten u n- terstellen. Der Beschwerde mangelt es indessen an solchen Argumenten und Beweisen. Im Weiteren ist festzustellen, dass die Examinierenden im Teilbereich "Kommunikation" nicht einfach nach eigenem Gutdünken Punkte verteilen (vgl. dazu auch zuvor E. 2.2). Vielmehr haben sie die Kandidierenden e i- nerseits in vier Kategorien auf einer fünfstufigen Skala mit klar ausdef i- nierten Kriterien für die beiden Polbe wertungen einzuteilen, andererseits haben sie abschliessend eine Globalbeurteilung, ebenfalls auf einer fün f- stufigen Skala, mit klar ausdefinierten Kriterien für die Werte 1, 3 und 5 vorzunehmen. Dementsprechend ist denn auch die Ansicht des B e- schwerdeführers unzutreffend, dass die Globalbewertung anhand einer rein mathematischen Berechnung des Schnitts der vier Einzelk ategorien zustande zukommen hat. Vielmehr hat der Examinierende seine Globa l- beurteilung anhand eines Gesamtbildes der gezeigten Leistung zu treffen, wobei ihm – wie bereits in E. 3 ausgeführt – ein grosser Beurteilung s- spielraum zukommt. Dies trifft im Übrigen in verstärktem Ausmasse auch auf die Globalbeurteilung Anamnese, Status, Management zu, welche j e- weils ebenfalls anhand einer fünfstufig en Skala mit klar ausdefinierten Kriterien für die Werte 1, 3 und 5 vorzunehmen ist. 4.4 Ins L eere führt schliesslich auch die Rüge des Beschwerdeführers, dass bei vereinzelten Kriterien keine Bewertung en eingetragen worden seien und daher nicht einfach da von ausgegangen werden könne, dass alle Checklisten und die darauf enthaltenen Bewertungen automatisch richtig seien bzw. dass allenfalls noch weitere derartige Fehler vorliegen. B-6512/2013 Seite 10 Gemäss Vorinstanz wurde in denjenigen Fällen, in denen nicht bei allen Beurteilungskriterien eine Markierung erfolgt sei (sog. "Missing"-Kriterien), praxisgemäss zugunsten des Kandidierenden entschieden und die en t- sprechenden Kriterien als "erfüllt" gewertet, so auch beim Beschwerde- führer. Die Checkliste wurde daher letzten Endes korrekt und vollständig ausgewertet, so dass gerade nicht von einem Fehler auszugehen ist. Die "Missing"-Kriterium-Praxis der Vorinstanz an sich ist ebenfalls nicht zu beanstanden, bevorteilt sie doch gänzlich die Kandidierenden. Unzulässig ist im Übrigen der Schluss, dass "Missing"-Kriterien aufzeigen würden, dass nicht alle Checklisten bzw. die darauf enthaltenen Bewer- tungen automatisch als richtig anzusehen seien. Mit dieser Rüge wird der Beschwerdeführer seiner Substantiierungspflicht nicht gerecht. So reicht es nicht aus, sich im Rahmen einer Beschwerde einfach auf die pauscha- le Behauptung zu beschränken, eine Checkliste bzw. die Bewertung auf selbiger sei (in welchem Umfang auch immer) "falsch ", ohne diese B e- hauptung näher zu begründen oder zu bele gen (vgl. in diesem Zusa m- menhang auch BVGE 2010/21 E. 5.1). Vielmehr hat sich der Beschwe r- deführende mit jeder einzelnen kritisierten Bewertung konkret und sub- stantiiert auseinanderzusetzen. Rein der Vollständigkeit halber ist denn auch in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass es ohne We i- teres vorkommen kann, dass ein Kandidierender eine Prüfung wegen e i- nem Punkt nicht besteht und dass in diesem Umstand alleine noch kein Hinweis auf eine Fehlbewertung erblickt werden kann. 4.5 Abschliessend ist auch der formalen Rüge hinsichtlich des Postens (…) kein Erfolg beschieden. Gemäss Art. 3 Abs. 1 Prüfungsverordnung MedBG stellen die allgemeinen und berufsspezifischen Ausbildungsziele des MedBG und die S chweizerischen Lernzielkataloge die Grundlage für den Inhalt der eidgenössischen Prüfung dar. Dabei ist festzustellen, dass im (…) des "Swiss Catalogue of Learning Objectives for Undergraduate Medical Training", 2. Aufl., Bern 2008 , im (…) ein ganzer Abschnitt ([…]) dem Thema (…) gewidmet ist ( […]). Es ist selbstredend, dass entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vor dem Hintergrund der diversen anderen Lernziele hinsichtlich (…) somit auch (…) vom Lernzielkatalog mitumfasst wird und daher geprüft werden durfte. 5. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer neben einer mehrfachen Diskr i- minierung bei den Posten (…),(…) und (…) auch, dass ihm seiner Ansicht B-6512/2013 Seite 11 nach mehrfach Punkte unzutreffenderweise nicht gegeben worden seien, so bei den Posten (…), (…), (…), (…) und (…). 5.1 Einleitend ist anzumerken, dass insoweit der Beschwerdeführer bei den Posten (…), (…) und (…) eine vermeintliche Benachteiligung gegen- über anderen Kandidierenden rügt, seiner Beschwerde kein Erfolg b e- schieden ist. Erfahrungsgemäss sind Aussagen von anderen Kandidi e- renden zum Prüfungsverlauf jeweils kritisch zu hinterfragen, zumal diese keinerlei Rückschlüsse auf die jeweilige Bewertung des entsprechenden Kriteriums beim betreffenden Kandidierenden ermöglichen, dies insb e- sondere auch nicht hinsichtlich allfälliger erfolgter Abzüge für allfällige Hil- festellungen. Eine Benachteiligung ist daher anhand zusätzlicher objekti- ver, substantiierter und überzeugender Argumente sowie den entspr e- chenden Beweismitteln darzulegen. Dies trifft, wie bereits ausgeführt, ins- besondere auch auf Fälle zu, in denen Beschwerdeführende, wie vorli e- gend, Examinierenden ein geschlechterdiskriminierendes oder gar ein rassistisches Verhalten vorwerfen. Diesbezüglich ist der Beschwerdeführer seiner Substantiierungs - und Beweispflicht nicht genügend nachgekommen. So steht die Aussage des Beschwerdeführers hinsichtlich des Postens (…), dass er (…) und er da- her auch (…) im Widerspruch mit der Bewertung des Kriteriums (…) der Checkliste ([…]), gemäss welcher der Beschwerdeführer (…) und dafü r auch einen Punkt erhalten hat. Einen weiteren Punkt gab es zudem beim Kriterium (…) ([…]) für (…). Die Aussage des Beschwerdeführers in de s- sen Replik, dass er weder für (…) noch für (…) Punkte erhalten habe, ist somit ebenfalls nicht korrekt. Auch beim Posten (…) steht die Aussage des Beschwerdeführers im G e- gensatz zu den Notizen auf der Checkliste, wird doch auf dieser explizit darauf hingewiesen ([…]), dass der Beschwerdeführer (…). Gerade auch vor dem schwerwiegenden Vorwurf des Beschwerdeführers, dass er vom Examinierenden aufgrun d rassistischer Motive, i.c. der Hautfarbe, b e- nachteiligt worden sei, ist es für eine genügende Darlegung einer ve r- meintlichen Ungleichbehandlung nicht ausrei chend, ohne weite re A n- haltspunkte die Abgabe aller relevanten Prüfungsu nterlagen (i.c. […]) pauschal zu bestreiten. Hinsichtlich des Posten (…) bleibt schliesslich der Vollständigkeit halber noch anzumerken, dass von einem Kandidierenden bei der eidgenöss i- schen Prüfung ohne Weiteres erwartet werden kann, dass er (…). B-6512/2013 Seite 12 5.2 An der in E. 3 dargestellten Beweislastregel ändert sich auch nichts, wenn der Beschwerdeführende davon überzeugt ist, im Prüfungsverlauf richtige Antworten gegeben oder erwartete Fragen gestellt bzw. Untersu- chungen durchgeführt zu haben. I st es doch notorisch, dass die Erinn e- rungsleistungen bezüglich Prüfungsdetails einerseits mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Prüfungstag abnehmen und andererseits durch den Prüfungsstress zusätzlich beeinträchtigt werden. Erfahrungsgemäss können in diesem Zusammenhang insbesondere auch spätere Aktenei n- sichten zu trügerischen Erinnerungsverzerrungen führen. Gerade auch aus diesem Grund kommt Beweismitteln wie Prüfungsprotokollen und Checklisten eine grosse Bedeutung z u, haben sie doch in Echtzeit bzw. zumindest sehr zeitnah die Prüfungsabläufe und -antworten (möglichst) exakt festzuhalten (vgl. Art. 14 Abs. 2 Prüfungsformenverordnung). Es er- scheint nicht willkürlich, wenn vor diesem Hintergrund den ausgefüllten Checklisten eine höhere Beweiskraft zugemessen wird als dem Erinn e- rungsvermögen des Beschwerdeführenden Monate nach der Prüfung. Mangels weitergehender Substantiierung sind denn auch aus diesem Grund die Rügen des Beschwerdeführers hinsichtlich der Bewertung des Kriteriums (…) beim Posten (…) nicht zu hören. In diesem Zusamme n- hang ist der Beschwerdeführer im Übrigen darauf hinzuweisen, dass die Bewertung durch lediglich einen Examinierenden von Art. 14 Abs. 2 Prü- fungsformenverordnung vorgegeben ist und der Vorinstanz diesbezüglich gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts kein Rechtsverstoss vo r- geworfen werden kann (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B - 6049/2012 vom 3. Oktober 2013 E. 4.7). Anzumerken ist im Weiteren, dass alleine der Umstand, dass erwartete Fragen gestellt oder geforderte Untersuchungen durchgeführt wurden nicht auch gleich bedeutet, dass dies auch zur Gänze korrekt oder vol l- ständig gemacht wurde . Daraus resultierte denn auch der vom B e- schwerdeführer nicht näher substantiiert gerügt e Abzug beim Posten (…) oder die nicht zu beanstandenden Abzüge beim Posten (…). Auch e r- scheint es nicht unzulässig, wenn der Examinierende beim Posten (…) nur (…) mit Punkten versah und es nicht genügen liess , wenn der Kandi- dierende (…). 5.3 Hinsichtlich des Postens (…) räumt selbst der Beschwerdeführer auf- grund von Rückmeldungen anderer Kandidierender ein , dass der Patient (…). Die Vorinstanz bestätigt denn auch, dass dies die korrekte Vorg e- hensweise gewesen wäre und es der Beschwerdeführer nicht einfach bei (…) hätte bewenden lassen dürfen. Es ist nicht zu beanstanden, wenn B-6512/2013 Seite 13 dieser Umstand zu einem Unterschied in der Bewertung führt. Nachdem in der Folge der Patient (…) und die entsprechenden Prüfungen (…) nicht durchgeführt wurden, ist es nur folgerichti g, dass für diese beiden Krit e- rien auch keine Punkte vergeben wurden. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner Einwendung, dass ihm beigebracht worden sei, (…). So wäre es dem Beschwerdefü h- rer ohne Weiteres möglich gewesen, den Examinierenden auf diese Prob- lematik aufmerksam zu machen, worauf eine entsprechende Reaktion des Examinierenden zu erwarten gewesen wäre (z.B. auch […]). Ein sol- ches Vorgehen wird jedoch selbst vom Beschwerdeführenden nicht ge l- tend gemacht, sodass die Bewertung de r Vorinstanz bei diesem Posten nicht zu beanstanden ist. 5.4 Hinsichtlich des Postens (…) rügt der Beschwerdeführer, dass ihm beim Kriterium (…) kein Punkt angerechnet worden sei, obwohl er die Pa- tientin gefragt habe, ob (…) und sich daher infolge der Bejahung dieser Frage die Frage nach (…) erübrigt habe. Übereinstimmend mit der Ansicht der Vorinstanz erscheint es heutzutage mehr als gewagt, alleine aufgrund einer Bejahung (…) zu schliessen, dass die Patientin (…). Sind doch diverse Konstellationen denkbar, in de- nen (…) von (…) gesprochen werden kann. Die Bewertung ist daher ebenfalls nicht zu beanstanden. Selbiges gilt im Übrigen auch hinsichtlich des bereits genannten Kriteri- ums (…) des Postens (…). Kann doch alleine aus de m Umstand, dass sich eine Patientin (…) nicht direkt auf (…) geschlossen werden. Auch hier sind andere Konstellationen denkbar. 5.5 Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer schliesslich auch hinsichtlich seiner Rügen bezüglich (…) beim P osten (…), nachdem die von ihm gerügten Kriterien (…) bzw. (…) nachträglich eliminiert wurden und somit keinen Eingang in die Punktgebung fanden. 6. Zusammengefasst ist festzustellen, dass der Vorinstanz weder eine Ve r- letzung des rechtlichen Gehörs noch eine Diskriminierung des Beschwer- deführers vorgeworfen werden kann. Auch sind weder das Prüfungsve r- fahren an sich noch die jeweiligen Bewertungen der Leistungen des B e- schwerdeführers zu beanstanden und Letzterem daher auch keine z u-B-6512/2013 Seite 14 sätzlichen Punkte anzurec hnen. Das Prüfungsergebnis bleibt daher un- verändert und die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ergibt sich, dass der Beschwerd e- führer als vollständig unterlegene Partei die Kosten des Verfahrens trägt (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE, SR 172.320.2]). Gemäss Art. 6 VGKE können einer Partei, der keine unentgeltliche Rechtspflege gewährt wird, die Verfahrenskosten dann ganz oder teilwei- se erlassen werden, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird (lit. a) oder wenn andere Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unve r- hältnismässig erscheinen lassen, sie ihr aufzuerlegen (lit. b). Nachdem Ersteres im vorliegenden Fall offen kundig nicht vorliegt und der B e- schwerdeführer keinerlei Gründe für einen Erlass im Sinne von lit. b sub- stantiiert darlegt bzw. solche auch nicht ersi chtlich s ind, findet Art. 6 VGKE vorliegend keine Anwendung. Insbesondere ist in diesem Zusa m- menhang darauf hinzuweisen, dass alleine der Umstand, dass ein Kand i- dierender das Bestehen einer Prüfung um einen Punkt verpasst hat, kei- ne Anwendung von Art. 6 VGKE rechtfertigt. Die Verfahrenskosten wer- den vorliegend auf Fr. 1'000.- festgelegt; zur Bezahlung ist der einbezahl- te Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verwenden. Der Beschwerdeführer hat als vollständig unterlegene Partei keinen A n- spruch auf Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE). 8. Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht we i- tergezogen werden (vgl. Art. 83 lit. t des Bundesgesetzes über das Bu n- desgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]). Er ist somit endgültig. B-6512/2013 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt; der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezah- lung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) – die Vorinstanz (Einschreiben; Akten zurück) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Ronald Flury Alexander Schaer Versand: 9. Juli 2014