<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00071</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bernadette Zürcher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene X.___ war ab dem 1. November 2007 als Rechnungsführer bei der Y.___ mit einer Arbeitszeit von 36 Stunden pro Woche angestellt und dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss Bagatellunfall-Meldung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeberin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Mai 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stürzte der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 22. Februar 2012 beim Skifahren. Er sei bei einer Wendung mit dem Talski im Schnee hängen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblieben und habe sich beim Sturz die rechte Schulter geprellt (Urk. 10/1). Eine Arbeitsunfähigkeit bestand aufgrund dessen nie (Urk. 10/15). Der Versicherte unterzog sich in der Folge aber einer Physiotherapiebehandlung bis zum 31. Oktober 2013, für deren Kosten die Suva aufkam (vgl. Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 9. April 2015 wurde der Beschwerdeführer bei Dr. med. Z.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vorstellig. Dieser stellte Myogelosen im Musculus trapezius pars transversa rechts fest (vgl. den gleichentags er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellten Bericht [Urk. 10/14]) und verordnete deswegen eine Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handlung (Urk. 10/17). Kreisärztin Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Chirurgie, hielt in ihrer Stellungnahme vom 6. August 2015 fest, die von Dr. Z.___ festgestellten Myogelosen seien nicht auf das Unfallereignis vom 22. Februar 2012 zurückzuführen (Urk. 10/22), woraufhin die Suva dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten am 7. August 2015 mitteilte, mangels Vorliegens eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhanges übernehme sie keine weiteren Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsleistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 22. Februar 2012 (Urk. 10/24). Am 30. September 2015 verlangte der Versicherte den Erlass einer einsprachefähigen Verfügung (Urk. 10/27). Daraufhin nahm Dr. A.___ am 8. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2015 eine kreisärztliche Aktenbeurteilung vor (Urk. 10/29) und hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">an ihrer Stellungnahme vom 6. August 2015 fest. Mit Verfügung vom 14. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r 2015 verneinte die Suva eine weitere Leistungsplicht im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 22. Februar 2012 (Urk. 10/30). Die dagegen erhobene Einsprache vom 12. November 2015 (Urk. 10/36) wies die Suva mit Entscheid vom 9. Februar 2016 ab (Urk. 2 [= Urk. 10/38]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. März 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Suva sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, insbesondere seien die Heilbehandlungskosten zu übernehmen; eventuell seien weitere medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9). In der Replik vom 22. August 2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen fest (Urk. 13) und reichte diverse Unterlagen ein (Urk. 14). Am 28. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 nahm die Beschwerdegegnerin duplicando Stellung und hielt ihrerseits an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 17), worüber der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Verfügung vom 10. Oktober 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 22. Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung der Unfallfolgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren Anordnung durch eine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Hilfsperson sowie im weiteren durch den Chiropraktor (lit. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten Arzneimittel und Analysen (lit. b), die Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der allgemeinen Abteilung eines Spitals (lit. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren (lit. d) und die der Heilung dien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Mittel und Gegenstände (lit. e).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heinliche Dahinfallen der natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. c ATSG) und der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln, der zumindest die überwiegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se) abgegeben worden ist, in der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und der medizinischen Situation einleuc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">htet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Experten begründet und nachvollziehbar sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausschlaggebend für den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3a). Den Berichten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sinterner Ärztinnen und Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch Art. 44 ATSG eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit zu berücksichtigen, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls keine Zweifel an der Richtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 9. Februar 2016, die Beurteilung der Kreisärztin sei schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend. Es sei sodann auch aus Laiensicht nicht nachvollziehbar, wie eine Prellung ohne nachweisbare strukturelle Verletzung drei Jahre später noch für muskuläre Beschwerden ursächlich sein könne (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 8. März 2016 im Wesentlichen vor (Urk. 1), vorliegend trage die Beschwerdegegnerin die Beweispflicht, dass die von ihm geklagten Beschwerden nicht mehr unfallkausal seien. Sie habe dazu den rechtserheblichen Sachverhalt selbständig abzuklären. Kreisärztin Dr. A.___ sei zum Teil von falschen Sachverhaltsvoraussetzungen ausgegangen. Nebst der Myogelose habe sich auch eine Zyste gebildet, was unberücksichtigt geblieben sei. Der Beschwerdeführer sei vor dem Unfall voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig beschwerdefrei gewesen. Auffallend sei weiter auch, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer links beschwerdefrei sei, die geltend gemachte degenerative Arthrose müsste sich also auch auf der linken Seite auswirken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 23. Juni 2015 über die Erstbehandlung vom 14. Mai 2012 führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die Diagnose Schulterkontusion mit Verdacht auf Beteiligung der Bizepssehnen auf. Am 28. Februar 2012 habe sich der Beschwerdeführer bei einem Skiunfall die Schulter verletzt. Es bestehe eine deutliche Druckdolenz über dem AC-Gelenk und der Bizepssehne rechts (Urk. 10/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Überweisung vom 31. März 2015 an Dr. Z.___ hielt Dr. B.___ fest, es bestünden zunehmende Schulterschmerzen rechts bei Abduktion bei Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine AC-Arthrose (Urk. 10/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ stellte in seinem Bericht vom 9. April 2015 (Urk. 10/14) die Diagnose Myogelosen im Musculus trapezius pars transversa rechts und hielt fest, gemäss Angaben des Beschwerdeführers (Anamnese) sei es vor circa drei Jahren zu einem Sturz auf die rechte Schulter gekommen. Anschliessend hätten bis auf Schmerzen durch die Prellungen keine schmerzhaften Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen im Bereich der rechten Schulter bestanden. Zwei bis drei Wochen nach dem Unfall sei es dann zu ausgeprägten Schmerzen im Bereich zwischen dem rechten AC-Gelenk und der Halswirbelsäule (HWS) gekommen, ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Auslöser. Daraufhin sei Physiotherapie zur Mobilisation und Kräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der rechten Schulter durchgeführt worden. Seit drei Jahren komme es jedoch intermittierend immer wieder zu teilweise stechenden Schmerzen im Bereich des Trapeziusmuskels. Eine HWS-Pathologie habe radiologisch und klinisch bereits ausgeschlossen werden können. Der Beschwerdeführer habe sich zeitweise selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig beim Osteopathen vorgestellt, welcher dann eine Muskellockerung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe, so auch vor zwei Tagen, sodass aktuell nur sehr geringe bis keine Beschwerden bestünden. Der Beschwerdeführer habe keine Nachtschmerzen, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsdominant und von Berufs wegen Buchhalter. Er betreibe zudem Kampf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st. Dr. Z.___ empfahl erneut Übungen zum Scapulasetting unter phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischer Anleitung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisärztin Dr. A.___ hielt in ihrer Stellungnahme vom 6. August 2015 (Urk. 10/22) fest, in der bildgebenden Diagnostik seien keine strukturellen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen sichtbar. Myogelosen seien multifaktoriell bedingt und nicht auf ein Unfallereignis von vor drei Jahren zurückzuführen. Der Beschwerdeführer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be ausserdem Kampfsport. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt in seinem Bericht vom 21. Mai 2015 (Urk. 10/23) bei unveränderter Diagnose fest, nach sechs Wochen Kräftigungstraining für den gesamten rechten Schultergürtel würden sich die zuvor beklagten Symptome weitestgehend regredient zeigen. Der Beschwerdeführer sei mit dem Verlauf sehr zufrieden. Er werde die bisher durchgeführten Trainingsübungen noch weiter fortführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der kreisärztlichen Aktenbeurteilung vom 8. Oktober 2015 (Urk. 10/29) hielt Dr. A.___ fest, am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsultation bei Dr. Z.___ erfolgt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei eine Röntgenuntersuchung der Schulter durchgefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rt worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine AC-Gelenksarthrose, Akromion Typ II nach Bigliani so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zyste am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Knorpelknochenübergang Tubercul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um majus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Des Weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sonographie der Schulter beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt. Dabei habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Rotatorenmanschette beidseits intakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Gelenksarthrose beidseits ohne Kapseldehiszenz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kräftigungsübungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die beklagten Symptome weitestgehend regredient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus pathophysiologischer und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht sei die gestellte Diagnose der Myogelosen im Trapezius rechts drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre nach Unfallereignis nicht mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf das Ereignis vom 22. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 zurückzuführen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einerseits sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die durchgeführte Diagnostik mit Röntgen und Sonographie der Schulter keine strukturelle traumatische Läsion nachweisbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine AC-Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksarthrose sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sonographisch b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eidseits dokumentiert, ebenso sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich des AC-Gelenkes sonographisch keine Dehiszenz der Gelenkkapsel dok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert, sodass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es beim Sturz am 22. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u keiner nachweisbaren traumatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trukturellen Läsion gekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss vorliegenden Unterl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2012 Physiotherapie zur mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lären Stabilisierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhalten. Gemäss Anamnese von Dr. Z.___ führe der Beschwerdeführer regelmässig Kampfkunst aus, sodass es sehr unwahrscheinlich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die derzeit beklagten Myogelo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen/muskulären Verspannungen auf ein Ereignis von vor drei Jahren zurückzuführen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss allgemeiner Lehrmei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung bezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch Myogelosen/Verspannungen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese im Regelfall multifak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toriell bedingt durch: Feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lhaltung, einseitige Belastung/Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berbelastung, zum Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">extreme sportliche Belastung, psychosoziale Belastung, Stress. In seltenen Fälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme es auch nach Muskelzerrung/Kontusion zu Verspannungen, jedoch kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man davon ausgehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturelle Verletzung vorliege – die Zerrung/Kontusion in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerhalb von ein paar Tagen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen wieder folgenlos ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dass die muskulären Verspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen ebenfalls innerhalb von ein paar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tagen/Wochen wieder a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der normalen Muskelfunktion, Eigenfitness ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich im Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die kreisärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Aktenbeurteilung von Dr. A.___ (E. 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dem aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlichen und detaillierten Bericht erkannte die Beschwerdegegnerin vollen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswert zu. Dies ist nicht zu beanstanden, erfüllt dieser doch die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an eine beweistaugliche und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Expertise (BGE 125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 351 E. 3a S. 352, vgl. E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit des Berichts von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sprächen, sind nicht zu finden. Zum einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweisen sich die Schlussfolgerungen von Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– insbesondere in Anbetracht des Umstands, dass im Schulterbereich rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine strukturelle traumatische Läsion nachweisbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war (E. 3.6) – als nachvollziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um anderen findet sich in den übrigen bei den Akten lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Arztberichten keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbare Begründung, weshalb von einer Unfallkausalität auszugehen wäre. Dr. B.___ äusserte in seiner Überweisung beziehungsweise Anmeldung bei Dr. Z.___ vom 31. März 2015 den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine AC-Arthrose, wobei es sich grundsätzlich um einen degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Befund handelt, unter dem Hinweis auf zunehmende Schulterschmerzen rechts bei Abduktion (E. 3.2). Ein Zusammenhang mit einer Schulterprellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde nicht erwähnt. Ausserdem liess es Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Schreiben an di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Beschwerdegegnerin vom 21. August 2015 dabei bewenden, lediglich zu bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, dass die bestehenden Schulterschmerzen auf den Unfall vom 22. Januar (richtig: Februar) 2012 zurückzuführen seien (Urk. 10/25); eine Begründung dazu lieferte er jedoch nicht. Dr. Z.___ äusserte sich sodann weder in seinem Bericht vom 9. April 2015 (E. 3.3) noch vom 21. Mai 2015 (E. 3.5) zur Unfallkausalität. Der einzige Hinweis, der sich von seiner Seite her bezüglich Unfallkausalität finden lässt, ist die Angabe über die Ursache für die phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung in der Verordnung vom 9. April 2015, wobei er von den drei Auswahlmöglichkeiten (Krankheit/Unfall/Invalidität) die Variante „Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall“ ankreuzte, dies ohne jegliche Begründung (Urk. 10/17). Damit fehlt es – abgesehen von der Beurteilung von Dr. A.___ – an einer nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung zur Unfallkausalität. Der Vorwurf, Dr. A.___ habe zu den Schreiben der Dres. B.___ und Z.___ keine Stellung genommen (Urk. 1 S. 4 und S. 5), erweist sich vor diesem Hintergrund als unbehelflich. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb Dr. A.___ den Beschwerdeführer persönlich hätte untersuchen müssen (Urk. 1 S. 4), wenn die Befunde von Dr. Z.___ doch bereits erhoben worden waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht stichhaltig ist der Vorwurf, Dr. A.___ sei von falschen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzungen ausgegangen, indem sie festgehalten habe, der Beschwerdeführer sei im Stand auf die rechte Schulter gestürzt (Urk. 1 S. 4), denn Dr. Z.___ hatte exakt dies in seinem Bericht vom 9. April 2015 festgehalten, entsprechend den Angaben des Beschwerdeführers, welche somit Diskrepanzen aufweisen (vgl. „Anamnese“ in Urk. 10/14). Davon abgesehen erweist es sich vorliegend nicht als entscheidrelevant, ob der Beschwerdeführer aus dem Stand oder in Fahrt auf die rechte Schulter gestürzt war. Massgebend ist, dass es dabei zu keiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Läsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der rechten Schulter gekommen war. Damit ist auch nicht von Belang, ob der Beschwerdeführer Kampfsport oder Kampfkunst ausübte (Urk. 1 S. 4 f.), denn die Myogelosen/Verspannungen können mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht auf den drei Jahre zurückliegenden Unfall zurückgeführt werden, zumal selbst bei einer Muskelzerrung spätestens nach ein paar Wochen vom Erreichen des status quo sine vel ante auszugehen wäre (E. 3.6). Dr. A.___ hatte sodann Kenntnis von der Zyste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Knorpelknochenübergang Tubercul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um majus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6) und berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigte dies dementsprechend in ihrer Beurteilung. Das Vorbringen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers, die Myogelose und die Zyste könnten nur vom Unfall herrüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (Urk. 1 S. 5), entbehrt damit jeglicher Grundlage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Replik vom 22. August 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, er habe seit seinem Unfall ein dichtes Therapieprogramm absolviert (Urk. 13 S. 2). Selbst wenn dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre, könnten daraus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Rückschlüsse auf das Bestehen eines Kausalzusammenhangs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Unfall vom 22. Februar 2012 gezogen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch degenerativ bedingte Beschwerden können behandlungsbedürftig sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen erscheint n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer die Übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rnahme der Kosten für die Physiotherapie ab dem 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 und die Osteop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">athiebehandlungen ab dem 20. Juli 2012 (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/1/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin nicht beantragt hatte, wenn er doch davon ausgegangen war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Schulterbeschwerden seien auf den Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuführen; er nahm zeitnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Kosten der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzig Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungen bis am 31. Oktober 2013 in Anspruch (Urk. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Hierbei fällt auf, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Physiotherapiesitzungen vom 4. März 2014 bis am 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 gar nicht aufgrund der Schulterbeschwerden verschrieben worden waren, sondern aufgrund einer Abnützung der Lendenwirbelsäule (LWS) und der HWS beziehungsweise einer leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Skoliose der LWS (vgl. Urk. 14/1/1, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/2/2 [insbesondere letzte Seite mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Vermerk „Krankheit“], Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/2/3 [ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere letzte Seite mit dem Vermerk „Krankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“] und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/2/4 [insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere letzte Seite]). Nach Abschluss der ersten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den durchgeführten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Phys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iotherapiebehandlung bis am 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde also erst am 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 wieder eine Physiotherapiebehandlung im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit Schulterbeschwerden verschrieben und zwar von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/2/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist aber keine fortgesetzte Physiotherapiebehandlung nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. Vielmehr liegen zwischen dem Abschluss der ersten Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und der Aufnahme erneuter Physiotherapiesitzungen aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterbeschwerden etwa 1 ½ Jahre. Aufgrund welcher Beschwerden die Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathiebehandlungen jeweils durchgeführt wurden, ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich aus den Abrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen (Urk. 14/1/2) nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch das w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitere Vorbringen des Beschwerdeführers, vor dem Unfall sei er voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig beschwerdefrei gewesen (Urk. 1 S. 5), geht fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentation nach der Formel „post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmenhänge nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Schluss kann analog zu den Verletzungen an der Halswirbelsäule die Rechtsprechung des Bundesgerichts herangezogen werden, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich allein nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwerdebildes schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_46/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass der status quo sine vel ante spätestens am 31. Oktober 2013 eingetreten ist und die mit Bericht von Dr. Z.___ vom 9. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu gemeldeten Beschwerden nicht auf das Unfallereignis vom 22. Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen sind. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind keine w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiteren Abklärungen angezeigt, und es besteht kein Anlass für eine Beweislastumkehr (E. 1.3.3). Der angefochtene Entscheid ist damit nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bernadette Zürcher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>