<h2>SubmittedText<h2><p>Die Feststellung ist anscheinend berechtigt, dass die Wohnbauträger erwartungsgemäss rasch begriffen haben, dass die Bundesbeiträge für den Bau von Wohnungen mit günstigem Mietzins ihnen eine hervorragende Gelegenheit zur Verwirklichung rentabler Investitionen boten; diese garantieren Renditen, wie man sie unter normalen Umständen auf diesem Sektor nicht kennt.</p><p>Insbesondere ist man sich rasch darüber klargeworden, dass ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung zur potentiellen Kundschaft gehört und nicht etwa nur diejenigen, die verhältnismässig arm sind oder Gefahr laufen, zu verarmen.</p><p>Die Parameter für die Baukostenkalkulation haben es dann den Unternehmern in den Jahren starker Marktkonkurrenz ermöglicht, erhebliche Gewinne zu erzielen.</p><p>Ich frage den Bundesrat:</p><p>1. Gedenkt er die einschlägige Gesetzgebung möglichst rasch zu ändern, damit die gewaltigen öffentlichen Mittel, die für diesen Sektor bereitgestellt wurden, nicht weiter nach dem Giesskannenprinzip verteilt werden?</p><p>2. Weiss er, wie hoch in jedem Kanton der prozentuale Anteil der Bevölkerung ist, die zu den möglichen Nutzniessern der Bundesbeiträge zählt, und, wenn ja, kann er diese Zahlen veröffentlichen?</p>