<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01105</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene X.___, diplomierter technischer Chemiker (Urk. 7/11 S. 1), meldete sich am 10. September 2015 unter Hinweis auf eine Depression sowie Beschwerden am Handgelenk, an den Knien und den Sprunggelenken bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerblichen und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verhältnisse ab und zog unter anderem die Akten des Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers (Urk. 7/10, Urk. 7/13) bei. Am 7. Juni 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass aufgrund dessen Gesundheitszustands keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/29). Nach weiteren Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 3. Mai 2017 (Urk. 7/55) die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer vom 1. Mai 2016 bis 31. März 2017 befristeten ganzen Rente in Aussicht, woge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Versicherte unter Beilage der Berichte seines Hausarztes Dr. A.___, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, vom 14. Juni 2017 (Urk. 7/61) sowie der Universitätsklinik B.___ vom 10. Februar, 26. April und 28. April 2017 (Urk. 7/62-64) am 29. Mai 2017 Einwand (Urk. 7/58, Urk. 7/65) erhob. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. September 2017 verfügte die IV-Stelle im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigten Sinne (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 11. Oktober 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 13. September 2017 sei in dem Sinne zu ändern, dass ihm auch ab 1. April 2017 eine ganze IV-Rente auszurichten und somit auf eine Befristung der ab 1. Mai 2016 zugesprochenen Rente zu verzichten sei (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. November 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (vgl. auch Urk. 8). Am 21. November respektive 15. Dezember 2017 (Urk. 9, Urk. 12) reichte der Beschwerdeführer die Berichte der Universitätsklinik B.___ vom 20. September und 17. Oktober 2017 (Urk. 10/1, Urk. 13) sowie das ärztliche Zeugnis von Dr. A.___ vom 6. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 (Urk. 10/2) ein, welche der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am 23. November beziehungsweise am 18. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 11, Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 1. Oktober 2018 (Urk. 15) wurde dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, um zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer möglichen Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen und zum damit verbundenen Risiko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Schlechter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuziehen. Am 23. Oktober 2018 teilte der Beschwerdeführer dem Gericht mit, dass er an der Beschwerde festhalte und stellte überdies den Eventualantrag, die Angelegenheit sei zu weiteren Abklärungen, zur Einholung eines unabhängigen, polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinären MEDAS-Gutachtens und zum anschliessenden Neuentscheid an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen (Urk. 17), was der Beschwerdegegnerin am 25. Oktober 2018 (Urk. 18) mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal ListParagraph"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1a, 109 V 262 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer ab 29. April 2015 nicht mehr arbeitsfähig gewesen sei. Die 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten habe auch nach Ablauf des Wartejahres am 28. April 2016 bestanden, weshalb ab 1. Mai 2016 Anspruch auf eine ganze Rente bestehe. Im Verlauf des Jahres 2016 habe sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers verbessert und er sei seit 1. Januar 2017 in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Gestützt auf den Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich resultiere unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % ein Invaliditätsgrad von 0 %. Nachdem die Verbesserung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Situation mindestens drei Monate andauern müsse, bestehe ein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch bis 31. März 2017 (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), seine gesundheitliche Situation habe sich seit dem Rentenbeginn vom 1. Mai 2016 nicht verbessert. Vielmehr ergebe sich aus diversen medizinischen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass er nach wie vor und auch seit 1. Januar 2017 weder in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig sei, weshalb die Befristung der ganzen Rente bis 31. März 2017 nicht zulässig sei (S. 3 ff. Ziff. 7 ff.). Im Übrigen verfüge der im Jahre 1958 geborene Beschwerdeführer über keine in der Schweiz anerkannte Berufsausbildung und auch lediglich über bescheidene Grundkenntnisse der deutschen Sprache, er sei in den letzten Jahren stets als Reinigungsmitarbeiter tätig gewesen. Entsprechend sei eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit in den ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt kaum realistisch (S. 10 Ziff. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem seitens des Gerichts am 1. Oktober 2018 in Aussicht gestellten Rückweisung der Angelegenheit zu weiteren medizinischen Abklärungen betreffend den gesamten von der Verfügung beschlagenen Zeitraum (Urk. 15) schloss sich der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 23. Oktober 2018 an (Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u prüfen ist, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in jeglicher Tätigkeit vom 29. April 2015 bis 31. Dezember 2016 (vgl. dazu E. 1.3) respektive einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit seit 1. Januar 2017 ausgegangen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, Oberarzt Orthopädie, Universitätsklinik B.___, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2015 (Ur. 7/23/18-19) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ansatztendinopathie der Achillessehne links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Peroneus brevis-Reparatur und Tubularisierungsnaht links und Transfer Peroneus longus auf brevis sowie laterale Calcaneus-Osteotomie Fuss links bei atraumatischer Partialruptur der Peroneus-brevis-Sehne beidseits, links symptomatischer als rechts, vom 17.02.12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt hielt fest, dass es beim Beschwerdeführer erneut zu Beschwerden im linken Rückfuss ohne eigentliches Trauma gekommen sei, wobei vor allem eine deutliche Schmerzhaftigkeit über der Peronealsehnenloge sowie eine leichte Ansatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendinopathie der Achillessehne imponierten. Betreffend die Tätigkeit als Reinigungskraft attestierte er eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. bis 22. Juni 2015 (S. 2), welche er am 22. Juni 2015 bis 31. Juli 2015 verlängerte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/23/16-17 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. September 2015 wiesen Dr. D.___, Leiter Fusschirurgie, und Dr. E.___, Assistenzarzt Orthopädie, Universitätsklinik B.___, auf die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfung der konservativen Therapiemassnahmen hin, weshalb der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer Mitte Oktober zur Operation (Strayer-Release links, Haglund-Exostosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abtragung links, Achillessehnendébridement links) aufgeboten werde (Urk. 7/23/11-12 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Spital F.___ wurde am 1. Dezember 2015 zur Diagnostik am linken Knie eine Punktion durchgeführt, die eine erhöhte Harnsäure zeigte. Unter Medikation waren der stark erhöhte Entzündungszustand rasch regredient und die Mobili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation wurde zurückgewonnen. Die Ursache der generalisierten Polyarthritis blieb unklar (Austrittsbericht vom 8. Dezember 2015, Urk. 7/23/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 24. Dezember 2015 (Urk. 7/23/1-5) stellte der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. A.___, - soweit leserlich - folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erosive Gichtarthropathie (ED 2015) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beteiligung der Finger-/Zehen-/Kniegelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach atraumatischer Partialruptur der Peroneus-brevis-Sehne links und rechts (ED 2012) mit Fussbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose rechts und links (ED 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerer Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypogenerative normochrome-normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt hielt fest, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Reinigungsangestellter seit 29. April 2015 zu 100 % arbeitsunfähig sei und eine verminderte Belastbarkeit der Fingergelenke, des Sprunggelenks, der Kniegelenke und der Lendenwirbelsäule (LWS) bestehe (S. 2 Ziff. 1.6-1.7). Im Weiteren attestierte er eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten seit April 2015 (S. 3 Ziff. 1.7 und S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin Dr. G.___, FMH Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, führte in ihrem Bericht vom 30. Dezember 2015 (Urk. 7/22/1-5) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende – gekürzt wiedergegebene - Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Polyarthritis unklarer Ätiologie (ED zirka 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hyporegenerative, normchrome-normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">isolierte Muskelatrophie Unterschenkel links unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">milde, asymptomatishe Hyponatriämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerer Vitamin D-Mangel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte aus, die Einweisung in die psychiatrische Behandlung sei durch den Hausarzt aufgrund der Entwicklung einer schweren Depression infolge Belastungssituation sowie einer deutlichen Verschlechterung der körperlichen Symptomatik erfolgt. Im Vordergrund des psychischen Zustandsbilds stehe eine schwere depressive Symptomatik, welche sich durch eine Antriebs- und Kraftlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit, ausgeprägte Schlafstörungen, eine bedrückte Stimmung, Verzweiflung und ein Misstrauen manifestiert habe (S. 2 Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfsangestellter bestehe seit 22. August 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6 in Verbindung mit S. 1 Ziff. 1.2). Der Umfang einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei von den körperlichen Beschwerden abhängig (S. 3 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 31. März 2016 (Urk. 7/25/4-5) stellten Dr. H.___, Oberarzt Kniechirurgie, und Dr. I.___, Assistenzarzt Orthopädie, Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsklinik B.___, folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Varusgonarthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach VKB-Rekonstruktion 2003 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ansatztendinopathie der Achillessehne links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Peroneus brevis-Reparatur und Tubularisierungsnaht links und Transfer Peroneus longus und brevis sowie laterale Calcaneus-Osteotomie Fuss links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atraumatischer Partialrutpur der Peroneus brevis-Sehne beidseits (links &gt; rechts) 02/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie (ED 2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression (ED 06/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach operativem Release bei M. Dupuytren 08/2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte hielten fest, es zeige sich eine Panarthrose des gesamten Kniegelenks mit deutlichen osteophytären Anbauten und Verschmälerung des Gelenks medial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits sowie retropatellär. Lateralseits sei der Gelenkspalt noch intakt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei panarthrotischer Veränderung und hohem Leidensdruck sei eine Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">these auf der linken Seite geplant. Die Arbeitsunfähigkeit werde bis zur Operation am 29. April 2016 verlängert (S. 2). Am 17. Juni 2016 bescheinigte Dr. H.___ nach erfolgter Knietotalendoprothese (Urk. 7/31/1) eine Arbeitsunfähigkeit bis (wenigstens) 10. Juni 2016 (Urk. 7/30/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Verlaufsbericht vom 11. April 2016 (Urk. 7/26/1-3) hielt Dr. G.___ bei unveränderten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.2) fest, dass bis jetzt keine grosse Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des psychischen Zustandsbildes erfolgt sei. Der Beschwerdeführer sei nach wie vor depressiv, verzweifelt, misstrauisch und besorgt um seine Zukunft. Die bevorstehende Knieoperation, Sorgen um den Krankheitsverlauf und die frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prognose würden ihn stark belasten. Der Beschwerdeführer könne kaum laufen, leide an starken Schmerzen, lebe in einem Zimmer, gehe nur noch zu den Ärzten, habe kaum Kontakt mit jemanden und sei sozial isoliert (S. 1 Ziff. 1.3). Betreffend Arbeitsfähigkeit wies die behandelnde Psychiaterin auf die am 29. Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ril 2016 bevorstehende Knieoperation hin (S. 1 Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 nahm der Hausarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber dem Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei er auf eine Schwellung des linken Kniegelenks und der Peronealsehne, links mehr als rechts, sowie eine verminderte Belastbarkeit der unteren Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinwies (Urk. 7/42/29-31 S. 1 Ziff. 1 und Ziff. 2.2). Es bestehe ein protrahierter Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf bei beidseitigen Fussschmerzen und Peronealsehne (S. 2 Ziff. 4). Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose in Bezug auf die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit sei nicht voraussag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, und es bestehe in der angestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 29. April 2015 (S. 2 Ziff. 4.1 und Ziff. 6). Im Übrigen seien weder die Ausübung der angestammten Tätigkeit nach Stabilisierung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustands noch die Verrichtung von angepassten weniger belastenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen zumutbar (S. 2 Ziff. 7 und S. 3 Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. September 2016 äusserte sich Dr. H.___ zuhanden des Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherers erneut zur gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers, wobei er als zusätzliche Diagnose den Status nach computer-assistierter Knie-Totalprothese links vom 29. April 2016 mit/bei Varusgonarthrose links aufführte (Urk. 7/42/12-14 S. 1). Dr. H.___ hielt fest, er habe den Beschwerdeführer letztmalig Anfang August drei Monate nach der Kniegelenkstotalprothese mit einem regelrechten Verlauf und subjektiv praktisch beschwerdefrei gesehen. Es habe jedoch ein Extensionsdefizit von zehn Grad bestanden, welches weiter physiotherapeutisch angegangen werden müsse (S. 2 Ziff. 4). Unter dem Titel Prognose in Bezug auf die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit führte der ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurge aus, dass dies aktenanamnestisch nicht sicher beurteilt werden könne. Auch mit einer Kniegelenkstotalprothese sei häufig keine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einem belastenden Beruf zu erlangen (S. 2 Ziff. 4.1). Ob die aktuelle Tätigkeit nach Stabilisierung des Gesundheitszustands noch zumutbar sei, könne aktenanamnestisch zum aktuellen Zeitpunkt nicht angegeben werden (S. 3 Ziff. 7). Er gehe aber davon aus, dass eine angepasste weniger belastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus medizinischer Sicht zumutbar wäre, wobei er aktenanamnestisch keine prozentualen Angaben machen könne (S. 3 Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___, FMH Innere Medizin, speziell Rheumatologie, hielt in seinem Low Level Assessment vom 4. Oktober 2016 (Urk. 7/42/7-11) zuhanden des Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taggeldversicherers fest, dass zusammenfassend eine Drei-Etagen-Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik bestehe: operiertes linkes Kniegelenk mit nicht gutem Ergebnis, noch nicht operiertes rechtes Kniegelenk mit einer Pangonarthrose medial betont und Varusfehlstellung sowie eine deutliche Restbeschwerdesymptomatik mit Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitseinschränkung am linken Fuss bei Status nach Calcaneus-Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomie links mit Sehnenreparatur und Transfer einer Peronealsehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendinopathie im Februar 2012 (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkungen seien nicht unerheblich, da die drei Etagen gegenseitig ungünstig wirkten. Wenn das linke Kniegelenk postoperativ noch erheblich irritiert, überwärmt und geschwollen sei, werde es schwierig, das rechte Knie zu operieren, da der Beschwerdeführer dann eine volle Belastung links benötige. Dazu komme eine Belastbarkeitsverminderung mit Schmerzen und Gehen am lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Fuss bei Status nach dem Eingriff im Jahre 2012. Dadurch werde auch die Belastbarkeit der Kniegelenke vermindert (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft vorläufig eine anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe und er die Prognose für eine Wiederaufnahme einer solchen vorwiegend stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den respektive gehenden Tätigkeit in Frage stelle beziehungsweise er nicht davon ausgehe, dass der Beschwerdeführer im Reinigungsdienst wieder integriert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Es stünden ferner mehrere Operationen an, insbesondere eine Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenksoperation rechts, welche eine mindestens drei bis vier-monatige Rekonvaleszenz bedinge. Zudem sei dem Beschwerdeführer erklärt worden, dass danach wahrscheinlich der linke Fuss nochmals operiert werde (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ hielt schliesslich fest, dass vorläufig in keiner Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zumutbar sei, da das linke Kniegelenk entzündlich irritiert, geschwollen und überwärmt sei. Entsprechend sei auch eine sitzende Tätigkeit nur von sehr kurzer Dauer möglich. Je nach Verlauf betreffend postoperatives Ergebnis links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitig und geplanten Eingriff am rechten Kniegelenk sei in den nächsten zwei bis drei Monaten von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten, sitzenden und wechselnd stehenden Tätigkeit auszugehen. Dies könne aber aktuell prospektiv nicht beurteilt werden (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. März 2017 hielt Dr. K.___, Assistenzarzt Orthopädie, Universitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik B.___, im Zusammenhang mit der Osteosynthesematerialentfernung Calcaneus links am 9. Dezember 2016 fest, dass hinsichtlich des störenden Mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rials nach dessen Entfernung gute prognostische Aussichten bestünden (Urk. 7/45/6-8 S. 2 Ziff. 1.5). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 9. bis 31. Dezember 2016, wobei der Arzt auf eine postoperative Einschränkung sowie die fehlende Belastbarkeit im Rahmen des Rehabilitationsverlaufs hinwies (S. 2 Ziff. 1.6). Betreffend die Nebendiagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, insbesondere Tendinopathie Achillessehne, bestünden aufgrund der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung im Achillesbereich nach längerer Belastung leichte körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschränkungen. Die bisherige Tätigkeit könne aktuell aus anamnestischer Beschwerdesituation zu 100 % ausgeübt werden, wobei keine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe (S. 2 Ziff. 1.7). Eine Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit sei zu 100 % ab 1. Januar 2017 möglich (S. 2 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. August 2017 stellten Dr. L.___, Oberarzt Orthopädie, und Dr. M.___, Assistenzarzt Orthopädie, Universitätsklinik B.___, neu die Diagnose einer symptomatischen Varusgonarthrose rechts (Urk. 3/4 S. 1). Die Schmerzen im Bereich des rechten Knies seien exazerbiert, weshalb der Beschwerdeführer eine Operation wünsche, noch vor dem geplanten Eingriff am linken Fuss. Der Termin für die Implantation einer Knietotalendoprothese rechts sei für den 20. September 2017 geplant (S. 2; vgl. auch Urk. 3/5, Urk. 10/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte die angefochtene Verfügung (Urk. 2) auf die Beurteilung von Dr. N.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 5. April 2017. Der RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt vermerkte, dass sich in der Arthrografie der rechten Schulter vom 7. Februar 2017 (Urk. 7/47) eine bis anhin nicht bekannte Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur gezeigt habe. Die zwei weiteren anstehenden Operationen sollten nicht abgewar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden. Mit Verweis auf die Dres. A.___ und K.___ ging er von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in angestammter Tätigkeit seit 29. April 2015 sowie einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vom 29. April 2015 bis 31. Dezember 2016 respektive einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer behinderungsangepassten Verrichtung (leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigen, ohne kniebelastende Zwangshaltungen, ohne häufiges Gehen auf unebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gelände und ohne die rechte Schulter belastende Zwangshaltungen) seit 1. Januar 2017 aus (Urk. 7/53 S. 6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer aufgrund seiner somatischen Beschwerden vom 29. April 2015 bis 31. Dezember 2016 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Dr. A.___ verwies ohne jegliche Begründung auf eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit (vgl. E. 3.2 und E. 3.6) und Dr. C.___ äusserte sich lediglich zur Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit (vgl. E. 3.1) und im Bericht des Spitals F.___ war im Dezember 2015 von einer Verbesserung die Rede (E. 3.1), was unberücksichtigt blieb. Dr. H.___ hielt nach der Knietotalendoprothese am 29. April 2016 bereits am 7. September 2016 eine angepasste, weniger belastende Tätigkeit für zumutbar, konnte indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen aktenanamnestisch keine prozentuale Angabe machen (vgl. E. 3.7 hievor). Dr. J.___ ging am 4. Oktober 2016 davon aus, dass die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung von sitzenden Tätigkeiten von sehr kurzer Dauer möglich sei (vgl. E. 3.8 hievor), wobei er eine prospektive Beurteilung letztlich ausschloss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unklar sind sodann die Auswirkungen der psychischen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seit 22. August 2015, zumal Dr. G.___ lediglich festhielt, dass der Umfang einer solchen Verrichtung von den körperlichen Beschwerden abhängig sei (vgl. E. 3.3 hievor), was mit Blick auf das von ihr diagnostizierte schwere depressive Geschehen nicht zu überzeugen vermag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht schlüssig ist im Weiteren die Annahme der Beschwerdegegnerin, wonach sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers bis Ende Dezember 2016 verbessert habe und er seit 1. Januar 2017 in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 2 S. 2). Die Beschwerdegegnerin stützte sich dabei im Wesentlichen auf den Bericht von Dr. K.___ vom 21. März 2017 (vgl. E. 3.9 hievor) ab (Urk. 7/53 S. 7). Letzterer äusserte sich im Nachgang zur Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">synthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">materialentfernung Calcaneus vom 9. Dezember 2017 indessen einzig zu den Beschwerden am linken Fuss und liess die Problematik am rechten und linken Knie ausser Acht. Die Einschätzung von Dr. K.___ steht zudem im Widerspruch zur Beurteilung von Dr. J.___, welcher am 4. Oktober 2016 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten sitzenden und wechselnd stehenden Tätigkeit in den folgenden zwei bis drei Monaten ausging (vgl. E. 3.8 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Weiteren wurde am 7. Februar 2017 neu eine transmurale Ruptur der Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne (Urk. 7/47/1) sowie am 31. August 2017 eine sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Varus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gonarthrose rechts (Urk. 3/4) diagnostiziert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei aufgrund letzterer Diagnose am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. September 2017 das rechte Knie (Totalprothese) operiert wurde (Urk. 3/5, Urk. 10/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die psychischen Beschwerden liegen keine Hinweise auf eine erhebliche Veränderung vor. Dr. G.___ bescheinigte am 11. April 2016 unveränderte Diagnosen und hielt fest, dass bis jetzt keine grosse Veränderung des psychischen Zustandsbildes erfolgt sei (vgl. E. 3.5). Dies gilt auch für die nachfolgende Zeit, zumal die behandelnde Psychiaterin in ihrem Bericht vom 26. September 2017 (Urk. 3/8) eine Besserung der Symptomatik trotz regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Medikamenteneinnahme verneinte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der obigen Erwägungen ist festzuhalten, dass eine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Gesundheitszustands und dessen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich ist und sich der medizinische Sachverhalt sowohl in somatischer als auch psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht als ergänzungsbedürftig erweist. Die Sache ist daher unter Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung der angefochtenen Verfügung vom 13. September 2017 (Urk. 2) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen betreffend sämtliche Leiden tätige und gestützt darauf in Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verlaufs erneut über die Sache entscheide.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 1’900.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">si</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 13. September 2017 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie weitere medizinische Abklärun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen vornehme und hernach über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 1’900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>