<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00668</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1980 geborene X.___ war zuletzt ab Juli 2014 bei der Y.___ tätig (Urk. 5/17/2). Am 26. Oktober 2015 meldete er sich unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Becken, Hüfte (linke Hand)“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer zirka zwei Meter hohen Leiter am 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und teilte dem Versicherten am 9. Dezember 2015 mit, die Arbeitsvermittlung werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 5/21). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/50, Urk. 5/57) und erneutem Abschluss der Arbeitsvermittlung (Urk. 5/60) verneinte sie mit Verfügung vom 19. Mai 2017 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente und auf berufliche Massnahmen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/63 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) erhob der Versicherte am 9. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte deren Aufhebung und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen (S. 2). Mit Vernehmlassung vom 16. August 2017 (Urk. 4) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. Oktober 2017 zur Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer zwar in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, hingegen in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit seit Dezember 2015 zu 100 % arbeitsfähig sei. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiere ein Invaliditätsgrad von 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% (S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dem Beschwerdeführer seien berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen angeboten worden, welche er abgelehnt habe. Ein Anspruch auf Umschulung bestehe nicht (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe aus der fachärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit von 75-100 % ohne weitere Begründung eine 100%ige gemacht und trotz der Feststellung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wonach keine verlässliche Aussage hinsichtlich des Umfanges und des Belastungsprofils einer behinderungsangepassten Tätigkeit möglich sei, von einer Begutachtung abgesehen und die Untersuchungsmaxime verletzt (Ziff. 25). Die Beschwerdegegnerin habe ihm vorgehalten, die Erheblichkeitsschwelle von 20 % sei nicht erfüllt, weshalb kein Anspruch auf eine Umschulung bestehe. Indes sei überhaupt noch nicht geklärt, welches Pensum er noch ausüben könne (Ziff. 20 f.). Ein Leidensabzug von 15 % erweise sich als zu niedrig (Ziff. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Rente und auf berufliche Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diversen Berichten im Zeitraum vom 10. August bis 10. September 2015 (Urk. 5/19/14-20) nannten die Ärzte des A.___ als Diagnose eine Hüftkontusion links vom 6. August 2015. Bis auf eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vom 7. August bis 6. September 2015 (Urk. 5/19/18) sind daraus keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___, A.___, nannte mit Bericht vom 15. Oktober 2015 (Urk. 5/19/12-13) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoroacetabuläres Impingement bei CAM-Deformität und cranialer Retroversion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Acetabulum Hüfte links nach Kontusion vom 6. August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei als Gipser mit dem Tragen von erheblichen Gewichten konfrontiert. Dies sei sowohl für Hüfte als auch für die paravertebralen Myogelosen kontraproduktiv. Hier seien gegebenenfalls Umschulungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu prüfen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___, A.___, führte mit E-Mail vom 30. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/19/10) an Dr. B.___ aus, eine wechselbelastete Tätigkeit sei zu 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 % möglich, wenn das gewichtfreie Gehen ermöglicht und maximal 50 % stehende/gehende Tätigkeiten gewährleistet werden könnten. Aufgrund der fehlenden Möglichkeit als Gipser solle die Arbeitsunfähigkeit 100 % bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 22. November 2015 (Urk. 5/19/1-6) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit 2009 (Ziff. 1.2) und nannte folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach traumatischer Amputation Finger I-IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (1988)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüftk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ontusion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am 6. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sturz von Leiter </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">acetabulär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es Impingement Hüfte beidseits bei CAM-Deformität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 6. August bis 31. Oktober 2015 habe eine unfallbedingte Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % als Gipser bestanden. Vom 1. November 2015 bis 31. Januar 2016 sei der Beschwerdeführer krankheitsbedingt 100 % arbeitsunfähig gewesen (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr möglich. Er könne nichts ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res mehr tun, als Gips-Paletten herumzutragen und zu montieren. Dabei sei er sturzgefährdet, weil er sich mit der linken Hand nicht richtig halten könne (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte mit Bericht vom 16. Februar 2016 (Urk. 5/24) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft- und Thoraxk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ontusion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">links bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sturz von Leiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am 6. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cetabulär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es Impingement Hüfte beidseits bei CAM-Deformität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach traumatischer Amputation Finger I-IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (1988)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zurzeit sei eine Ausweitung einer Schmerzsymptomatik zu beobachten. Eine Umschulung sei dringlich. Aufgrund des bisherigen breiten Profils des Beschwerdeführers würde zum Beispiel eine Tätigkeit im Pflegebereich durchaus realistisch sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte mit Bericht vom 12. April 2016 (Urk. 5/26/4-5) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Syndrom bei mässigen degenerativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n (LWS) - Veränderungen (MRI Oktober 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoroacetabuläres Impingement Hüfte beidseits bei CAM-Deformität, Erstdiagnose (ED) August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Hüft- und Thorax Kontusion links bei Sturz von Leiter am 6. August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel, ED November 2015, in Substitution</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, ED Mai 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach traumatischer Amputation Finger I-IV Hand links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Januar habe sich die Lage verschlechtert, weil zusätzlich zur Hüftproblema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik noch schlimme Rückenschmerzen hinzugekommen seien. Physiotherapie helfe nur kurzzeitig. Eine Medikamentation sei mässig hilfreich (S. 1). Eine längerfristige Option sei für den Patienten eine Tätigkeit als Übersetzer (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte mit Bericht vom 24. April 2016 (Urk. 5/26/1-3) aus, aufgrund der Intelligenz und der Sprachkenntnisse des Beschwerdeführers würde eine Dolmetschertätigkeit von 50 % und allenfalls mehr ideal sein (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rztliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeugnis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigte Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Übersetzer/Dolmetscher mindestens 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___, Klinik für Rheumatologie, nannten mit Bericht vom 8. August 2016 (Urk. 5/35/6-9) gestützt auf eine einmalige ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lante Behandlung vom 22. Juni 2016 (Ziff. 1.2) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, aggraviert seit August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoroacetabuläres Impingement beidseits bei CAM-Deformität beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits, symptomatisch seit August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach traumatischer Amputation Finger II-IV links, zirka 1990</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es müsse von einer chronifizierten Situation mit möglicher Schmerzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ausgegangen werden. Bei objektiviertem, schwerem Vitamin D-Mangel, der möglicherweise schmerzunterhaltend wirke, sei eine Besserung unter etablierter Substitutionstherapie seit Juni 2016 denkbar (Ziff. 1.4). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Gipser bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, insbesondere da der Beschwerdeführer an der linken Hand traumatisch multiple Finger verloren habe und entsprechend auf einer Baustelle die persönliche Sicherheit bei zusätzlich bestehenden, skelettalen Beschwerden nicht gegeben sei (Ziff. 1.6). Für höhergradig belastende Tätigkeiten, insbesondere Lasten heben und repetitive Tätigkeiten, bestehe eine körperliche Einschränkung. Zudem bestehe ein funktionelles Defizit bei multiplen Fingeramputationen der linken Hand. Geistige oder psychische Einschränkungen bestünden keine. Auf Grund der einmaligen rheumatologischen Beurteilung sei bei multifaktorieller Problematik bei diesem noch relativ jungen Beschwerdeführer keine verlässliche Aussage dazu möglich, in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei. Gegebenenfalls würde eine Begutachtung sinnvoll sein. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei aber grundsätzlich sicher möglich. In welchem Ausmass müsse eingehender beurteilt werden (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte am 19. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/45) aus, der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter/Fassaden-Monteur vollständig arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit, zum Beispiel als Dolmetscher, sei er ab 1. Juli 2016 zu 100 % arbeitsfähig. Der Beschwerdeführer sei in Bosnien Student der Kriminal-Wissenschaft gewesen und habe sich in den zehn Jahren, in denen er in der Schweiz sei, die deutsche Sprache sehr gut angeeignet. Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb könnte er gut als Übersetzer arbeiten. Eine Renten-Prüfung wegen des Zustands nach traumatischer Amputation der Finger II-V links und Hüft-Pathologie sei weiterhin angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 17. Januar 2017 (Urk. 5/49/4-5) aus, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter seit dem 6. August 2015 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit sei er vom 6. August bis 30. November 2015 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen. Seit 1. Dezember 2015 sei er zu 100 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___, Klinik für Rheumatologie, nannten mit Bericht vom 29. Mai 2017 (Urk. 5/66/1-3) die folgenden, hier gekürzt angeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoroacetabuläres Impingement beidseits bei CAM-Deformität links mehr als rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">untersubstituierter schwerer Vitamin D-Mangel, ED November 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, ED 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach traumatischer Amputation Finger II-V links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie interpretierten die geschilderten Beschwerden im Rahmen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s ohne sensomotorische Ausfälle. Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch hätten sich keine neuronalen Kompressionen oder entzündliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen im Bereich der LWS und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Iliosakralgelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ISG) gezeigt. Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch und klinisch bestehe die Möglichkeit einer intermittierenden Reizung der Wurzel S1 (S. 2). Angaben zur Arbeitsfähigkeit machten die Ärzte nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung die Ansicht, der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig, in einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Tätigkeit aber zu 100 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig (vgl. vorstehend E. 2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte sie sich insbesondere auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Beurteilung (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den erwähnten medizinischen Akten lässt sich entnehmen, dass dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter seit seinem Sturz von einer Leiter am 6. August 2015 nicht mehr zumutbar ist (E. 3.3, E. 3.4, E. 3.9, E. 3.11). Es stellt sich die Frage, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit verhält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu kann den Akten entnommen werden, dass Dr. Z.___, A.___, im Oktober 2015 eine wechselbelastende Tätigkeit zu 75 - 100 % als mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erachtete (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ attestierte dem Beschwerdeführer im April 2016 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als Dolmetscher (vorstehend E. 3.7), gab im Juni 2016 gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über dem RAV an, der Beschwerdeführer sei als Übersetzer mindestens 20 % arbeitsfähig (E. 3.8), und erachtete ihn im Dezember 2016 als seit Juli 2016 vollständig arbeitsfähig (vorstehend E. 3.10). Nicht nachvollziehbar erscheint, dass Dr. B.___ dem Beschwerdeführer im Dezember 2016 eine höhere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestierte als im April 2016, obschon er selber im Februar 2016 eine Ausweitung der Schmerzsymptomatik festgestellt hatte (E. 3.5) und Hinweise darauf bestehen, dass sich die gesundheitliche Situation nicht verbessert hat. So diagnostizierten die Ärzte des C.___ im Mai 2017 ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (E. 3.12). Weiter fällt auf, dass sich Dr. B.___ bei seiner Beurteilung im Wesentlichen auf die Tätigkeit als Dolmetscher bezog (vorstehend E. 3.6, E. 3.7, E. 3.8, E. 3.10). Zwar erwähnte er auch die Möglichkeit, dass der Beschwerdeführer im Pflegebereich arbeiten könnte (vorstehend E. 3.5), indes ohne darzulegen, ob eine solche Tätigkeit ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere angesichts der Hüftbeschwerden und fehlenden Fingern an der linken Hand einer optimal angepassten Tätigkeit entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ kamen im August 2016 zum Schluss, eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei sicher möglich, konnten jedoch keine Aussage treffen, in welchem Umfang eine solche zumutbar sei (vorstehend E. 3.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die vorliegenden ärztlichen Unterlagen kann die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ilt werden. So handelt es sich bei der Beurteilung durch Dr. Z.___ um keine aktuelle Einschätzung, diejenige durch Dr. B.___ vermag nicht zu überzeugen und eine weitere Einschätzung, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Umfang dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumutbar ist, liegt nicht vor. Des Weiteren bestehen Hinweise, dass sich die Schmerzsymptomatik ausgeweitet hat. Soweit die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin - der reinen Aktenbeurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des RAD-Arztes folgend - da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ausging, dass der Beschwerdeführer in e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iner angepassten Tätigkeit voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig arbeitsfähig sei (vgl. vorstehend E. 2.1), liegt dieser Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine verlässliche medizinische Beurteilung zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher zur ergänzenden medizinischen Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Anspruch des Beschwerdeführers auf Eingliederungsmassnahmen wie eine Arbeitsvermittlung oder eine Umschulung betrifft (vgl. vorstehend E. 2.2), ist aus den Akten ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer für Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen, insbesondere eine Arbeitsvermittlung, nicht zur Verfügung gestellt hat (Urk. 5/22/5-6, Urk. 5/61/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei bleibt anzufügen, dass er sich nicht auf den Standpunkt stellen kann, zunächst den Bescheid bezüglich Rente abwarten zu wollen (vgl. Urk. 5/61/1-2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eht aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. a IVG die Priorität der Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen vor den Rentenleistungen hervor, wonach der rentenspezifische Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall so lange nicht eintreten kann, als sich die versicherte Person Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen unterzieht. Rentenleistungen werden nur erbracht, wenn die versicherte Person nicht oder in bloss ungenügendem Masse einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliedert werden kann (vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, IVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Rz 7 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor Prüfung der Rentenfrage ist die Beschwerdegegnerin somit gehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, allenfalls angezeigte berufliche Massnahmen gemäss Art. 8 IVG zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegende medizinische Aktenlage lässt keine abschliessende Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs zu. Der entscheidrelevante Sachverhalt wurde ungenügend abgeklärt. Es ist angezeigt, die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen damit sie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzende medizinische Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vornehme und hernach über den Leistungsanspruch neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinn ist der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dervertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. g ATSG in Verbindung mit § </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab Januar 2015 für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- (zuzüglich MWSt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von - bis Ende 2017 – 8 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist die Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘500</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass di</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">e Verfügung der Sozial-versiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">19. Mai</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2017 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie nach Durchführung der erfor-derlichen Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 7 und Urk. 8/1-4 </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>