<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00223</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">5. März 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, arbeitet seit dem 1. Januar 2016 als Plattenleger für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und ist in dieser Eigenschaft gegen Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfälle bei der Suva versichert. Am 6. Februar 2019 wurde der Suva angezeigt, dass der Versicherte am 1. Februar 2019 bei einem Badezimmerumbau die Wand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platten mit einem Hilti-Spitzhammer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgespitzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe und dabei einen heftigen Schlag in der Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verspürt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe. Am darauffolgenden Wochenende seien die Schmerzen stärker geworden, so dass er am kommenden Montag einen Arzt auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesucht habe (Urk. 7/1). Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Medizin, untersuchte den Versicherten am 4. Februar 2019. Er führte aus, dass dem Versicherten beim Leeren eines Korbes, den er über die rechte Schulter gehoben habe, ein Stein gegen das rechte Schulterblatt gefallen sei und er zunehmende Schmerzen bei weiterer Belastung habe. Er diagnostizierte eine Kontusion der rechten Schulter (Urk. 7/8). Die Suva trat auf den Schaden ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk. 7/11). Die Arbeitgeberin teilte der Suva am 9. Juni 2019 mit, dass der Versicherte zwischenzeitl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich wieder arbeite (Urk. 7/25), woraufhin die Suva keine weiteren Leistungen erbrachte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schadenmeldung UVG vom 1. Februar 2020 wurde der Suva angezeigt, dass der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Rückfall erlitten habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/26). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Suva medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungen getätigt hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte sie dem Versicherten mit Verfügung vom 26. Juni 2020 mit, dass zwischen dem Ereignis vom 1. Februar 2019 und den gemeldeten Schulterbeschwerden rechts kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe, so dass sie keine Versicherungsleistungen erbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden (Urk. 7/54). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob hiergeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli 2020 Einsprache (U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. 7/61), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. August 2020 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 21. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) bei der Suva, welche diese mit Schreiben vom 24. September 2020 (Urk. 3) ans hiesige Gericht überwies. Der Beschwerdeführer beantragte sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2020 schloss die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Beilage ihrer Akten, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/1-81), worüber der Beschwerdeführer am 2. November 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die anfangs Februar 2020 gemeldeten Schulterbeschwerden nicht mehr kausal zum Ereignis von anfangs Februar 2019 seien. Mit Blick auf die medizinischen Berichte und die bildgebenden Abklärungen könne keinerlei eindeutig unfallbedingte strukturelle Schädigung erhoben werden, dafür aber Befunde, welche klar degenerativ seien. Dafür spreche auch die simple Distorsion/Kontusion. Auch mit Blick auf das Alter des Beschwerdeführers und seiner körperlich anspruchsvolleren Tätigkeit liessen sich die Befunde gut erklären. Die Begründung nach der Formel «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc, ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc» genüge nicht, die Kausalität überwiegend wahrscheinlich erscheinen zu lassen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor (Urk. 1), dass nach dem Unfall ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ein Ultraschall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt worden sei, welcher allerdings nicht ausgereicht habe, die Beschwerden zu erklären. Er habe auch Physiotherapie gemacht, welche nichts gebracht habe, da sie sich auf Sehnen und Muskeln konzentriert habe, er allerdings gewusst hätte, dass es ein Problem mit den Knochen sei. Er sei mit Schmerzen wieder arbeiten gegangen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit diesen durchgehend bis Januar 2020 gearbeitet. Im Januar 2020 habe er den Arm nicht mehr bewegen können, so dass er zum Arzt gegangen sei, wo man eine Entzündung diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert hätte. Nach weiteren Untersuchungen habe man erkannt, dass die Man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette gerissen sei und habe diese dann operiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="UV118"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit das Gesetz nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span>waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span id="UV107"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV108"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="UV129"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt, für Bezüger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 UVG (Art. 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng über die Unfallversicherung, UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV128"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="UV183"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn und solange die (weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 132 V 412</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4, Art. 124 UVV). Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein einfaches Schreiben, erlangt dieses in der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn die versicherte Person nicht innerhalb eines Jahres Einwände erhebt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 145</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt indes keine Leistungen mehr zur Diskussion, kann ein Rückfall auch vorliegen, ohne dass der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person mitgeteilt wurde, der Versicherer schliesse den Fall ab und stelle seine Leistungen ein. In dieser Konstellation ist entscheidend, ob zum damaligen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt davon ausgegangen werden konnte, es werde keine Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten. Dies ist im Rahmen einer ex-ante-Betrachtung unter Berücksichtigung der konkreten Umstände zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts 8C_400/2013 vom 31. Juli 2013 E. 4 mit weiterem Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelte den Beschwerdeführer am 4. Februar 2019. Er konstatierte, dass der Beschwerdeführer über Schmerzen bei der Elevation des rechten Armes klage. Die Elevation sei bis ca. 90° möglich. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte eine Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tusion der rechten Schulter (Urk. 7/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, untersuchte den Beschwerdeführer am 12. Februar 2019 und führte einen Ultra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schall des rechten Schultergelenkes durch. Sie fand im Ultraschall eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spinatus-Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts mit ansonsten intakter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ohne eindeutige Bursitis. Es liege eine posttraumatisch schmerzhafte ventrale Schulter vor bei möglicher Reizung im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch des AC-Gelenkes rechts, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonographisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausser einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatus-Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine weiteren Pathologien zu finden seien. Es se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i denkbar, dass es beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kacheln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spitzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer deutlichen Reizung in diesem Bereich gekommen sei. Sie habe eine intraartikuläre Infi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration mit 40 mg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenacort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lidocain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführt (Urk. 7/9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 8. Mai 2019 Stellung zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe den Beschwerdeführer zuletzt am 5. April 2019 gesehen. Als Diagnose hielt sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine posttraumatische Periarthritis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (PHS) rechts mit Reizung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, AC-Gelenk und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatus-Tendino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie leichter Bursitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Verlauf sei trotz Infiltration und Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie zögerlich, aber die Prognose sei aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonographisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur leichten Veränderungen gut. Er sollte keine Abbrucharbeiten mehr durchführen, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur noch als Plattenleger arbeiten. Sie habe ihn zuletzt am 5. April 2019 gesehen, daher wisse sie den aktuellen Stand nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Rückfallmeldung liegen folgende Berichte vor: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in seinem Bericht vom 31. Dezember 2019 fest, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ihn am 4. Februar 2019 nach einem Unfall mit Verletzung der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgesucht habe. Nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn heute erneut aufgesucht wegen den seit dem Unfall weiterbestehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der rechten Schulter. Nach seinen Angaben habe er seit Mai 2019 das Fitness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training nicht mehr machen können. Aufgrund des aktuellen Befundes könne er aus seiner Sicht weiterhin für unbestimmte Zeit nicht teilnehmen am Fitness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training (Urk. 7/61/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allgemeine Innere Medizin und Nephro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielt in seinem von der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin eingeholten Bericht vom 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2020 fest, dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall im Februar 2019 Schmerzen in der rechten Schulter habe. Er diagnostizierte nach einem MRI am 3. Februar 2020 (vgl. Urk. 7/32) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AC-Gelenksarthrose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mialem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit assoziierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bursa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine Labrumläsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-inferior mit assoziiertem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intraossärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gangliom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glenoidunterpol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer sei vom 24. Januar bis zum 16. Februar 2020 vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 7/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. März 2020 nahm die Kreisärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Chirurgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/35)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie führte aus, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Ultraschall die Bursa mit glattem Verlauf und normaler Dicke ohne Erguss beschrieben habe. Des Weiteren werde das AC-Gelenk bei wenig unregelmässigen Konturen, regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtem Gelenkspalt und unauffälliger Gelenkkapsel funktionell stabil beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Aufgrund dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sonographiebefundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine frische traumatische strukturelle Läsion im Bereich des AC-Gelenkes/Bursa auszuschliessen. Ebenso werde auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatustendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig beschrieben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI der rechten Schulter vom 3. Februar 2020 werde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AC-Gelenksarthrose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subakromialem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit assoziierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bursa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da echtzeitlich in der bildgebenden Diagnostik 10 Tage nach dem Ere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ignis keine Verletzungszeichen oder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reizung im Bereich des AC-Gelenkes/Bursa nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisbar gewesen seien, seien auch die aktuell dargestellten Veränderungen nicht mit der geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf das Ereigni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2019 zurückzuführen, sondern überwiegend wahrscheinlich degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Natur, differentialdiagnostisch auf Überlastung zurückzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juni 2020 erfolgte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___, Orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Schulterarthroskopie, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posteriore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kapselraffung, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SLAP, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine AC-Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sresektion der rechten Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Austrittsbericht vom 17. Juni 2020 hielten die behandelnden Ärzte 1) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posteriore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Instabilität und aktivierte AC-Gelenksarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Schulterdistorsion rechts im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2019, 2) eine Adipositas BMI 31.5 sowie 3) einen Status </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Appendektomie (AE) fest. Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei in adäquatem Allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand mit reizlosen Wundverhältnissen und schmerzarm unter Analgesie nach Hause entlassen worden (Urk. 7/51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 26. Juni 2020 erneut Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie konstatierte, dass sie an ihrer Beurteilung festhalte. Im echtzeitlichen Ultraschall sei keine fri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche traumatische strukturelle Läsion des Labrums nachweisbar gewesen und der Beschwerdeführer habe ab Juli 2019 wieder als Plattenleger gearbeitet. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI vom 3. Februar 2020 sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit assoziierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bursa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu beschrieben worden, welches sich 10 Tage nach dem Ereignis noch nicht dargestellt hätte. Echtzeitlich sei von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nie eine Schulterinstabilität dokumentiert worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Zusammenschau der Literatur, der echtzeitlichen Sonographie und dass zu einer traumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Labrumläsion immer eine Schulterluxation not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig sei, sei die vorliegende Labrumläsion dorsal/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-inferior nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. Februar 2019 zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen. Des Weiteren sei die durchgeführte AC-Gelenksresektion bei vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehender AC-Gelenksarthrose nicht mit der geforderten überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit auf das Ereignis vom 1. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2019 zurückzuführen, denn 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tage nach dem Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich das AC-Gelenk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reizfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne Erguss oder Ödem der Gelenkkapsel bei vorbestehenden unregelmässigen Konturen, ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend einer Arthrose, sodass es lediglich zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorüber-gehenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslösung gekommen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit sei es beim Ereignis zu keiner f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen traumatischen strukturellen Läsion gekommen und die aktuell durchgeführte Operation sei nicht auf das Ereignis vom 1. Februar 2019 zurückzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. Juli 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Verlaufskontrolle 6 Wochen postoperativ konstatierten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass soweit ein regelrechter Verlauf bestehe. Sie bäten die Beschwerdegegnerin um Wiedererwägung der Kostenübernahme bei traumatischer Genese der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Instabilität nach einer Schulterdistorsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Februar 2019 bei zuvor völlig beschwerdefreier Schulter. Intraoperativ habe sich ein passender Befund einer gezerrten, partiell eingerissenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sel gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Schulterinstabilität bei einem 40-jährigen Patienten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperlaxizität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Risikofaktoren wie z.B. erhöhter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glenoidaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Retroversion könne nur unfallbedingt auftreten und sei nicht im Rahmen einer Krankheit zu interpretieren (Urk. 7/70). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die mit Rückfallmeldung vom 1. Februar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemachten Beschwerden zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist festzuhalten, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ursprüngliche Unfall administrativ formlos res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive gemäss Aktenlage ohne Mitteilung abgeschlossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies ist ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des Umstandes, dass lediglich für die Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 4. Februar bis zum 30. April 2019 (vgl. Urk. 7/13-15)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 7/22 und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/17) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im Nachgang an die Konsultation vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (anlässli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch eine Physiotherapieserie verordnet wurde; vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) den Akten keinerlei Hinweis auf weitere Behandlungen zu entnehmen sind, nicht zu beanstanden. Nachdem sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer - soweit aus den Akten ersichtlich - danach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr in ärztliche Behandlung begab, musste die Beschwerdegegnerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht davon ausgehen, es werde eine wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Behandlungsbedürftigkeit oder Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit dem Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2019 auftreten (vorstehend E.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend ist ein Rückfall bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spätfolgen zu prüfen, was auch seitens der Parteien unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten blieb. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der am 1. Februar 2020 als Rückfall gemeldeten Beschwerden in der rechten Schulter verneinte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen vom 9. März sowie 26. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2020 nachvollziehbar und überzeugend einen Zusammenhang mit dem Ereignis vom 1. Februar 2020 (vgl. Urk. 7/35 und Urk. 7/53</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; E. 3.2.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie leitete schlüssig her, weshalb unter Berücksichtigung des Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechanismus und der Erkenntnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der bildgebenden Untersuchungen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> echt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich erhobenen klinischen Befunde sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> intraoperativ gewonnenen Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen von degenerativ bedingten Beschwerden auszugehen ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd E. 3.2.3 und E. 3.2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ihre plausible Argumentation, welche sie ausführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich begründete, vermag in jeder Hinsicht zu überzeugen. Sodann handelt es sich beim massgebenden kreisärztlichen Bericht um eine Aktenbeurteilung und damit eine Interpretation bereits vorliegender Berichte. Hierbei findet sich keine Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widrigkeit, sondern eine detaillierte und schlüssige Darlegung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Zusammenhänge unter Bezugnahme auf die echtzeitlich erhobenen Befunde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. April 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezember 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine echtzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Arztberichte vorhanden (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3). Selbst wenn der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während dieser Zeit unter gewissen Symptomen gelitten hätte, wären sie jeden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nicht derart erheblich gewesen, dass sie eine ärztliche Behandlung erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gemacht oder zu einer Arbeitsunfähigkeit (erst wieder ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Januar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) geführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten, weshalb jedenfalls keine eindeutigen Brückensymptome vorliegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_419/2010 vom 17. August 2010 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2; vgl. auch vorstehend E. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">An der schlüssigen und überzeugenden Darlegung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vermag auch der Bericht der behandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 21. Juli 2020 keine Zweifel zu wecken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.2.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Ärzte argumentierten, dass vor dem Unfall im Februar 2019 eine völlig beschwerdefreie Schulter vorgelegen hätte. </span><span id="UV159"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Allerdings ist die Arg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">umentation nach der Formel «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hoc», nach deren Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sacht gilt, weil sie n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ach diesem aufgetreten ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus konstatierten sie, dass eine Schulterinstabilität bei einem 40-jäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Patienten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperlaxizität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Risikofaktoren nur unfallbedingt auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten könne - eine nachvollziehbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründung oder schlüssige Herleitung aus der medizinischen Fachliteratur fehlt allerdings.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Übrigen wurde entgegen die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Bericht initial nicht eine Schulterdistorsion, sondern eine Schulterkontusion diagnostiziert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht erstellt, dass die ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich dokumentierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden durch den Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt sind. Dementsprechend erweist sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. August 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>