<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00549</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205384&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00549</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.09.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Mobilfunk-Antennenanlage in Kernzone. Immissionen und Einordnung. Dachterrassen gelten nicht als Orte mit empfindlicher Nutzung. Wenn der Verordnungsgeber eine Lösung gewählt hat, bei welcher grundsätzlich nur Räume in Gebäuden den erhöhten Schutz der Anlagegrenzwerte geniessen, so hat er damit das ihm zustehende Ermessen nicht überschritten. Auf der Dachterrasse der Beschwerdeführer, die an jene angrenzt, welche Standort der projektierten Mobilfunk-Antennenanlage ist, müssen somit nur die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden, was nach den Berechnungen des Standortdatenblatts im vorliegenden Fall ohne weiteres der Fall ist (E. 2.2). Die unweit des hier strittigen Bauvorhabens projektierte weitere Antennenanlage liegt ausserhalb des Anlageperimeters der streitbetroffenen Basisstation. Ebenso liegt Letztere ausserhalb des Anlageperimeters der in der Nachbarschaft projektierten Antennenanlage. Den Anlagebetreibern kann ferner nicht von vornherein unterstellt werden, dass sie Sendeleistung und Senderichtung über die in der Baubewilligung festgelegten Grenzen hinaus verändern werden. Es besteht damit kein Anlass, die Immissionen der beiden Anlagen zusammenzurechnen (E. 2.3). Kontrollmessungen zur Einhaltung des Anlagegrenzwerts auf der Dachterrasse sind nicht erforderlich, da dort nur die Immissionsgrenzwerte einzuhalten sind. Auch für die Anordnung einer Abnahmemessung besteht kein Anlass. Eine nur stichprobeweise Kontrolle betreffend die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen erscheint als gerechtfertigt (E. 2.4). Die Feststellungen, auf welche die Vorinstanz ihren Entscheid betreffend Gestaltung und Einordnung des Bauvorhabens stützt, konnte sie zulässigerweise ohne Durchführung eines Augenscheins treffen (E. 3). Abweisung (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANLAGEGRENZWERT">ANLAGEGRENZWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANLAGEPERIMETER">ANLAGEPERIMETER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHTERRASSE">DACHTERRASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMISSIONSGRENZWERT">IMMISSIONSGRENZWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOBILFUNKANLAGE">MOBILFUNKANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOBILFUNKANTENNE">MOBILFUNKANTENNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIONISIERENDE STRAHLUNG">NICHTIONISIERENDE STRAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORT MIT EMPFINDLICHER NUTZUNG (OMEN)">ORT MIT EMPFINDLICHER NUTZUNG (OMEN)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SENDELEISTUNG">SENDELEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTDATENBLATT">STANDORTDATENBLATT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAHLUNG">STRAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAHLUNGSBERECHNUNG">STRAHLUNGSBERECHNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 3 Abs. III NISV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. VI NISV</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 NISV</span><br/><span class="gerade">Art. 12 NISV</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 Abs. I NISV</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 Abs. I USG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 Abs. III USG</span><br/><span class="gerade">Art. 13 Abs. I USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich erteilte der E AG am 16. Juli 2003 die Baubewilligung fÃ¼r eine Basisstation des UMTS-Mobilfunknetzes auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 01 in ZÃ¼rich. Dagegen rekurrierten A und B als GesamteigentÃ¼mer der Liegenschaft L-Strasse 02 sowie C als MiteigentÃ¼mer der Liegenschaft L-Strasse 03 gemeinsam an die Baurekurskommission I. Mit Entscheid vom 12. November 2004 wies diese den Rekurs ab und bestÃ¤tigte den Beschluss der Bausektion im beurteilten Umfang. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 16. Dezember 2004 erhoben A, B und C beim Verwaltungsgericht gemeinsam Beschwerde gegen den Entscheid der Baurekurskommission und beantragten, </p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur ErgÃ¤nzung und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Eventuell sei die private Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auf ihre Kosten nach erfolgter Inbetriebnahme der Anlage sowohl eine Abnahmemessung als auch periodische Kontrollmessungen bei den Liegenschaften L-Strasse 02 und 03 durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (auch fÃ¼r das Rekursverfahren) zulasten der privaten Beschwerdegegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext"><br/> Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2005 Antrag auf Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellte die Baurekurskommission ohne BegrÃ¼ndung am 3. Februar 2005. Die E AG beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2005, die Beschwerde sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden abzuweisen. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Juli 2005 wurde die Bausektion aufgefordert, dem Verwaltungsgericht die Berechnungsgrundlagen fÃ¼r die Ermittlung des Anlageperimeters einer benachbarten Mobilfunkanlage der G AG auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 04 einzureichen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden nahmen mit Eingabe vom 9. September 2005 zum eingereichten Standortdatenblatt Stellung. </p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind Gesamt- bzw. MiteigentÃ¼mer von Liegenschaften in der Nachbarschaft des BaugrundstÃ¼cks. Sie sind damit von der angefochtenen Baubewilligung mehr als irgendwelche Dritte oder die Allgemeinheit in ihren eigenen tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen Interessen betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist deshalb einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, dass sich die von der projektierten Basisanlage ausgehende elektromagnetische Strahlung nachteilig auf ihre Liegenschaften auswirke. Sie beanstanden Ã¼bermÃ¤ssige Immissionen mit der Folge eines Nutzungsverbots auf der Dachterrasse des GebÃ¤udes L-Strasse 02 sowie eine ungenÃ¼gende Ermittlung der Strahlenbelastung fÃ¼r die Liegenschaft L-Strasse 03 wegen des Nichteinbezugs einer benachbarten Sendeanlage. Ferner verlangen sie zusÃ¤tzliche Abnahme- und Kontrollmessungen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nichtionisierende Strahlung, die durch technische Anlagen erzeugt wird, ist in erster Linie durch Massnahmen bei der Quelle zu begrenzen (Art. 11 Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG]). Die Begrenzung erfolgt zunÃ¤chst im Rahmen der Vorsorge â unabhÃ¤ngig von der bestehenden Umweltbelastung â so weit, als es technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Steht fest oder ist zu erwarten, dass die Einwirkungen unter BerÃ¼cksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schÃ¤dlich oder lÃ¤stig werden, werden die Emissionsbegrenzungen verschÃ¤rft (Art. 11 Abs. 3 USG). FÃ¼r die Beurteilung der schÃ¤dlichen oder lÃ¤stigen Einwirkungen â das heisst als Massstab fÃ¼r die verschÃ¤rfte Begrenzung der Emissionen nach Art. 11 Abs. 3 USG â legt der Bundesrat durch Verordnung Immissionsgrenzwerte fest (Art. 13 Abs. 1 USG).</p> <p class="Urteilstext">In AusfÃ¼hrung dieser Bestimmungen sieht die Verordnung vom 23. Dezember 1999 Ã¼ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) einerseits Immissionsgrenzwerte vor, die Ã¼berall eingehalten werden mÃ¼ssen, wo sich Menschen aufhalten kÃ¶nnen (Art. 13 Abs. 1 NISV). Anderseits legt sie fÃ¼r Mobilfunkstationen Anlagegrenzwerte fest, die im Gegensatz zu den Immissionsgrenzwerten nur an Orten mit empfindlicher Nutzung (Art. 3 Abs. 3 NISV) einzuhalten sind (Anhang 1 Ziff. 65 NISV) und nur fÃ¼r die von einer einzelnen Anlage erzeugte Strahlung gelten (Art. 3 Abs. 6 NISV). </p> <p class="Urteilstext">Zur Ermittlung der Immissionen einer Mobilfunkanlage reicht deren Inhaber der BewilligungsbehÃ¶rde ein Standortdatenblatt ein, das die notwendigen technischen und betrieblichen Daten sowie Angaben Ã¼ber die an den massgeblichen Immissionsorten erzeugte Strahlung enthÃ¤lt (Art. 11 NISV). Vorliegend hat die private Beschwerdegegnerin der BaubehÃ¶rde ein vom 20. Mai 2003 datiertes revidiertes Standortdatenblatt eingereicht, nach welchem die von der Anlage ausgehende elektromagnetische Strahlung an keinem Ort, wo sich normalerweise Menschen aufhalten, zu einer Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte fÃ¼hrt. Der Anlagegrenzwert ist ebenfalls an allen in Frage kommenden Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN) eingehalten, wenn auch beim OMEN Nr. 15 nur relativ knapp (84,3 % des Anlagegrenzwerts). Die BaubehÃ¶rde hat daher mit der Baubewilligung angeordnet, dass an diesem Immissionspunkt sowie an zwei weiteren, relativ stark belasteten Orten (Nrn. 8 und 13) innert zwei Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage eine Kontrollmessung durchzufÃ¼hren ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Mit Bezug auf die Dachterrasse des GebÃ¤udes L-Strasse 02 weisen die BeschwerdefÃ¼hrenden darauf hin, dass die Dachterrasse der angrenzenden Liegenschaft L-Strasse 01 (Standort der projektierten Anlage) im Baubescheid mit einem Betretungsverbot belegt worden sei, weil dort mit einer Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte gerechnet werde. Es sei widersprÃ¼chlich und lebensfremd, anzunehmen, dass die direkt daneben liegende Dachterrasse von Nr. 02 weiterhin gefahrlos betreten werden kÃ¶nne. Ãberdies seien Dachterrassen entgegen der bisherigen Rechtsprechung als Orte mit empfindlicher Nutzung im Sinn von Art. 3 Abs. 3 NISV zu behandeln, an welchen auch der Anlagegrenzwert eingehalten werden mÃ¼sse.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zur Anwendung der Anlagegrenzwerte auf Dachterrassen und vergleichbare Orte zutreffend wiedergegeben (E. 12.4). Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen nichts vor, was eine ÃberprÃ¼fung dieser Rechtsprechung erfordern wÃ¼rde. Ihr Einwand, dass Dachterrassen von BÃ¼rogebÃ¤uden ebenso intensiv genutzt wÃ¼rden wie jene von WohnhÃ¤usern und sich daher keine unterschiedliche Behandlung rechtfertige, ist schon deswegen nicht stichhaltig, weil nach der Rechtsprechung auch Dachterrassen von Wohnbauten nicht als Orte mit empfindlicher Nutzung gelten. Der von den BeschwerdefÃ¼hrenden zitierte Entscheid BEZ 2001 Nr. 62 ist durch die neuere Rechtsprechung, wie in den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen dargestellt, Ã¼berholt. </p> <p class="Urteilstext">Auch die wiederholt vorgebrachte Kritik der Vorinstanz an dieser Rechtsprechung erscheint im Ãbrigen nicht als gerechtfertigt. Zwar trifft es zu, dass die Bestimmungen von USG und NISV "nicht RÃ¤ume, sondern Menschen vor zu hoher elektromagnetischer Strahlung ... schÃ¼tzen" wollen. Beim Entscheid darÃ¼ber, welches Mass an Schutz den Menschen an bestimmten Aufenthaltsorten zu gewÃ¤hrleisten ist, steht dem Verordnungsgeber jedoch ein erhebliches Ermessen zu. Dabei darf er neben der mutmasslichen Aufenthaltsdauer und dem SchutzbedÃ¼rfnis an den betreffenden Orten auch berÃ¼cksichtigen, wieweit Aufenthaltsorte durch praktische Massnahmen geschÃ¼tzt werden kÃ¶nnen und ob eine Vorschrift eine einfache Abgrenzung des Anwendungsbereichs ermÃ¶glicht. Wenn der Verordnungsgeber in Anbetracht dessen eine LÃ¶sung gewÃ¤hlt hat, bei welcher grundsÃ¤tzlich nur RÃ¤ume in GebÃ¤uden den erhÃ¶hten Schutz der Anlagegrenzwerte geniessen, so hat er damit das ihm zustehende Ermessen nicht Ã¼berschritten. Dies allein â nicht die aus der Sicht einer Rechtspflegeinstanz wÃ¼nschbarste LÃ¶sung â ist massgeblich. </p> <p class="Urteilstext">Auf der Dachterrasse des GebÃ¤udes L-Strasse 02 mÃ¼ssen somit nur die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden. Nach den Berechnungen des Standortdatenblatts ist das ohne weiteres der Fall. Das Betretungsverbot auf der benachbarten Dachterrasse von Nr. 01 rÃ¼hrt daher, dass in der unmittelbaren NÃ¤he der Antennen mit einer Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte zu rechnen ist. Bereits am Berechnungspunkt 01 (Aufgang zur Dachterrasse) betrÃ¤gt die errechnete elektrische FeldstÃ¤rke jedoch nur noch 39,43 V/m bzw. 65 % des zulÃ¤ssigen Werts, und auf der Dachterrasse von Nr. 02, die in derselben Richtung etwas weiter entfernt liegt, ist daher ein noch geringerer Wert zu erwarten. Mit einer Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte auf dem Dach der BeschwerdefÃ¼hrenden ist somit nicht zu rechnen. Auch fÃ¼r die von ihnen befÃ¼rchteten NutzungsbeschrÃ¤nkungen besteht kein Anlass. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden befÃ¼rchten sodann, dass beim GebÃ¤ude L-Strasse 03 eine Ãberschreitung des Anlagegrenzwerts eintrete, weil eine auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 04 geplante Antennenanlage der G AG nicht in die Immissionsberechnung einbezogen worden sei. </p> <p class="Urteilstext">Der Anlagegrenzwert dient, wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat (E. 12.6), als Massstab fÃ¼r die Emissionsbegrenzung der <i>von einer Anlage allein</i> erzeugten Strahlung (Art. 3 Abs. 6 NISV). Das entspricht seiner Grundlage im Vorsorgeprinzip gemÃ¤ss Art. 11 Abs. 2 USG, welches ebenfalls auf die Begrenzung der Emissionen der einzelnen Anlage abzielt. Die Verordnungsregelung schliesst daher nicht aus, dass an einem Ort mit empfindlicher Nutzung eine Belastung Ã¼ber dem Anlagegrenzwert resultiert, falls mehrere Anlagen unabhÃ¤ngig voneinander auf diesen einstrahlen. </p> <p class="Urteilstext">Nach Ziff. 62 Abs. 1 Anhang 1 zur NISV gelten Sendeanlagen, die in einem engen rÃ¤umlichen Zusammenhang, namentlich auf dem Dach desselben GebÃ¤udes, stehen, als eine einheitliche Anlage, deren Emissionen mit Blick auf die Einhaltung des Anlagegrenzwerts zusammengerechnet werden. In einer Vollzugsempfehlung des Bundesamts fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) wird diese Regel dahin gehend prÃ¤zisiert, dass alle innerhalb eines sogenannten Anlageperimeters liegenden Sendeantennen zur gleichen Anlage zu rechnen sind (vgl. die ausfÃ¼hrliche Darstellung in den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz, E. 12.6). Dieser Anlageperimeter, der unter anderem von der Sendeleistung abhÃ¤ngt, wurde fÃ¼r die vorliegend projektierte Basisstation mit einem Radius von 37 m berechnet (Standortdatenblatt, S. 7; EBRK, E. 12.6). Die projektierten Antennen auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 04 liegen unbestrittenermassen ausserhalb dieses Bereichs. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen sinngemÃ¤ss geltend, dass fÃ¼r die Bestimmung der zusammengehÃ¶renden Sendeantennen nicht nur der Anlageperimeter der hier strittigen Basisstation, sondern auch jener der projektierten Antennen auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 04 berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼sse. Eine solche Berechnungsweise ist in der Vollzugsempfehlung des BUWAL nicht vorgesehen. Es fragt sich aber, ob sie nicht dennoch zutreffend sei, denn fÃ¼r den Entscheid darÃ¼ber, ob die beiden Antennen zur selben Anlage gehÃ¶ren, dÃ¼rfte es nicht wesentlich darauf ankommen, aus welcher Blickrichtung die Berechnung vorgenommen wird. Die Frage kann hier jedoch offen gelassen werden. GemÃ¤ss dem Standortdatenblatt der Anlage L-Strasse 04 weist der Anlageperimeter der Antennen auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 04 einen Radius von 47 m auf, womit die hier strittige Anlage auch ausserhalb des Perimeters jener Anlage liegt. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden die Angaben des Standortdatenblatts in ihrer Stellungnahme vom 9. September 2005 nicht, bringen jedoch vor, die den Anlageperimeter beeinflussenden Werte der Sendeleistung und Senderichtung liessen sich nach Belieben korrigieren, womit auch der Anlageperimeter verÃ¤nderbar sei. Werde dies ausser Acht gelassen, sei die Ermittlung des Anlageperimeters lebensfremd und damit verfassungswidrig. DiesbezÃ¼glich ist jedoch wie bei der Ermittlung der Ã¼brigen Immissionen darauf hinzuweisen, dass Ãnderungen von Sendeleistung und Senderichtung Ã¼ber die in der Baubewilligung festgelegten Grenzen hinaus nicht zulÃ¤ssig sind; den Anlagebetreibern kann nicht von vornherein unterstellt werden, dass sie diese Regel missachten. Inwieweit diese Praxis verfassungswidrig sein kÃ¶nnte, ist nicht erkennbar. </p> <p class="Urteilstext">Es besteht damit kein Anlass, die Immissionen der beiden Anlagen zusammenzurechnen. Unter diesen UmstÃ¤nden kann auch offen bleiben, ob die Anlage L-Strasse 04 beim GebÃ¤ude L-Strasse 03 des BeschwerdefÃ¼hrers 3 tatsÃ¤chlich eine Belastung von 3.26 V/m verursacht, wie die BeschwerdefÃ¼hrenden annehmen, denn mit diesem Wert ist der fÃ¼r jene Anlage geltende Anlagegrenzwert klarerweise eingehalten. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>In der Baubewilligung wurden fÃ¼r den Ort mit empfindlicher Nutzung Nr. 15 (BÃ¼ros im obersten Geschoss von L-Strasse 03) sowie fÃ¼r zwei weitere, relativ stark belastete Orte (OMEN Nrn. 8 und 13) Kontrollmessungen innert zwei Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage angeordnet. Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Meinung, dass eine Kontrollmessung auch fÃ¼r die Dachterrasse von L-Strasse 02 erforderlich sei und dass die Messungen Ã¼berdies nicht nur einmalig, sondern periodisch durchzufÃ¼hren seien. Diese Begehren wurden erstmals im Verfahren vor Verwaltungsgericht erhoben, weshalb fraglich erscheint, ob sie noch zulÃ¤ssig sind. Sie erweisen sich jedoch ohne weiteres als unbegrÃ¼ndet. </p> <p class="Urteilstext">Auf der Dachterrasse des GebÃ¤udes L-Strasse 02 ist nach dem Gesagten kein Anlagegrenzwert einzuhalten, sondern es genÃ¼gt die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte (vorn, E. 2.2). Kontrollmessungen zur Einhaltung des Anlagegrenzwerts (Art. 12 Abs. 2 NISV) sind schon aus diesem Grund nicht erforderlich. Sodann betrÃ¤gt die errechnete elektrische FeldstÃ¤rke, wie erwÃ¤hnt, bereits beim Aufgang zur benachbarten Dachterrasse von L-Strasse01 (Berechnungspunkt 01), die nÃ¤her an der Antenne liegt, nur 65 % des Immissionsgrenzwerts. FÃ¼r die Anordnung einer Abnahmemessung besteht daher kein Anlass. </p> <p class="Urteilstext">Mit der Baubewilligung werden nach gefestigter Praxis regelmÃ¤ssig nur Abnahmemessungen nach der Inbetriebnahme der Anlage angeordnet. Nur ausnahmsweise, wenn von vornherein mit einer Ãnderung der VerhÃ¤ltnisse zu rechnen ist, sehen die BehÃ¶rden zuweilen schon zum Bewilligungszeitpunkt zusÃ¤tzliche Messungen vor. DarÃ¼ber hinaus haben die mit dem Vollzug der NISV betrauten Instanzen zwar auch die fortdauernde Aufgabe, die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen zu Ã¼berwachen (Art. 12 NISV). Diese Pflicht erfÃ¼llen sie jedoch nicht durch periodische Messungen bei jeder Anlage und an allen Orten mit empfindlicher Nutzung, sondern sie beschrÃ¤nken sich auf stichprobenweise Kontrollen an ausgewÃ¤hlten Standorten. Angesichts des hohen Aufwands, der mit den Messungen verbunden ist, erscheint dieses Vorgehen unter dem Gesichtspunkt der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit als gerechtfertigt. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das BaugrundstÃ¼ck und seine Umgebung liegen innerhalb der Kernzone City in einem Ortsbild von Ã¼berkommunaler Bedeutung. FÃ¼r die Gestaltung der Anlage gelten daher unbestrittenermassen die erhÃ¶hten Anforderungen von § 238 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG; vgl. den Entscheid der Vorinstanz, E. 15.2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden hatten vor der Vorinstanz geltend gemacht, dass das Bauvorhaben diesen Anforderungen nicht genÃ¼ge. Der Antennenstandort sei gut einsehbar und stehe exponiert in der baulichen Umgebung; die Anlage wirke daher an dieser Stelle deplatziert und nehme keine RÃ¼cksicht auf die Schutzobjekte in der nÃ¤heren Umgebung. Zum Beweis beantragten sie die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz gelangte ohne Augenschein zur Auffassung, dass sich die Anlage durchaus hinreichend im Sinn von § 238 Abs. 1 und 2 PBG in die bauliche Umgebung einordne. Sie hielt fest, das StandortgebÃ¤ude sei Teil des ausgesprochen urban geprÃ¤gten Erscheinungsbilds der L-Strasse. Auf den DÃ¤chern der zumeist grossvolumigen BaukÃ¶rper seien oftmals technische Aufbauten oder Einrichtungen zu finden. Aufgrund des erheblichen HÃ¶henunterschieds zwischen Strassenniveau und Dachbereich seien diese zumeist von der Fassade zurÃ¼ckversetzten Installationen jedoch fÃ¼r die Passanten kaum sichtbar. Das gelte auch fÃ¼r die geplante, rund 5 m hohe Antenne, die 4 m von der strassenseitigen Fassade zurÃ¼ckversetzt sei. Unter diesen UmstÃ¤nden seien auch keine zusÃ¤tzlichen Massnahmen wie etwa eine Kaschierung in einem "Pseudokamin" notwendig (E. 15.3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden erheben mit der Beschwerde keine Einwendungen gegen die materiellen Ãberlegungen der Vorinstanz, sondern beanstanden einzig, dass diese keinen Augenschein durchgefÃ¼hrt habe. Sie erblicken darin eine Verletzung ihres BeweisfÃ¼hrungsanspruchs sowie eine ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Feststellungen, auf welche die Baurekurskommission ihren Entscheid stÃ¼tzt, konnte sie jedoch zulÃ¤ssigerweise ohne DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins treffen. Die geschilderten VerhÃ¤ltnisse im fraglichen Bereich der L-Strasse sind ihr aus ihrer Arbeit bestens bekannt und werden auch von den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht bestritten. Was sodann die Sichtbarkeit der geplanten Anlage anbelangt, so lÃ¤sst sich diese aufgrund der PlÃ¤ne leicht beurteilen: Die Strasse ist an jener Stelle rund 23 m breit und die Fassade des StandortgebÃ¤udes 17,2 m hoch (vgl. die PlÃ¤ne act. 9/10.2 und 9/10.3). Der massive Teil des Antennenmasts mit den daran befestigten Antennenelementen erhebt sich ca. 4,75 m Ã¼ber das GebÃ¤ude; lediglich eine dÃ¼nne Stabantenne ragt noch 1 m hÃ¶her auf. Der Standort des Masts ist von der strassenseitigen Fassade ca. 4,9 m zurÃ¼ckversetzt, die hÃ¶chstgelegenen Antennenelemente liegen noch ca. 4,5 m von der Fassade zurÃ¼ck. Aufgrund der geometrischen VerhÃ¤ltnisse wird somit ein Passant auf der gegenÃ¼ber liegenden Strassenseite lediglich das oberste Ende der Anlage sehen kÃ¶nnen, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden durfte die Vorinstanz auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins verzichten. Eine Verletzung von Parteirechten der BeschwerdefÃ¼hrenden lÃ¤sst sich in ihrem Vorgehen nicht erkennen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Entscheid der Vorinstanz wÃ¤re im Ãbrigen auch materiell nicht zu beanstanden. Wenn sie aufgrund der genannten Feststellungen die wenig substanziierten Einwendungen der BeschwerdefÃ¼hrenden fÃ¼r nicht stichhaltig hielt und zum Schluss gelangte, die stÃ¤dtische BaubehÃ¶rde habe ihren Ermessensspielraum mit Bezug auf § 238 Abs. 2 PBG nicht Ã¼berschritten, so erscheint dies aus der Sicht des Verwaltungsgerichts, dessen ÃberprÃ¼fung auf die Kontrolle der RechtmÃ¤ssigkeit beschrÃ¤nkt ist (§ 50 PBG), als zulÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Sie sind ferner je dazu zu verpflichten, der privaten Beschwerdegegnerin eine angemessene ParteientschÃ¤digung </span>von Fr. 500.- (insgesamt Fr. 1'500.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entrichten<span> (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den BeschwerdefÃ¼hrenden steht, soweit sie eine Verletzung von Bundesumweltrecht geltend machen, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zur VerfÃ¼gung. </span></p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'210.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je einem Drittel unter solidarischer Haftung fÃ¼r den gesamten Betrag auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden je verpflichtet, der Beschwerdegegnerin Nr. 1 eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- (insgesamt Fr. 1'500.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entrichten. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>