<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_355/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. November 2007 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Corboz, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch, Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Sommer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Bieler, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter T. Isler. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Anfechtung der Kündigung eines Mietverhältnisses, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer als Einzelrichter, vom 31. Juli 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Die X.________ AG (Vermieterin; Beschwerdeführerin) und A.________ (Mieterin; Beschwerdegegnerin) schlossen am 6. November 2001 einen Mietvertrag über das Restaurant C.________ in der gleichnamigen Tennis- und Squashhalle in D.________. Mit Formularbrief vom 13. April 2006 teilte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin mit, dass sie das Mietverhältnis auf Ende März 2007 kündige. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Die Beschwerdegegnerin gelangte an die Schlichtungsstelle Gaster-See mit dem Begehren, die Kündigung für ungültig zu erklären, eventuell das Mietverhältnis längstmöglich zu erstrecken. Die Sache blieb unvermittelt, worauf die Schlichtungsstelle mit Entscheid vom 13. Juni 2006 die Kündigung für nichtig erklärte und auf das Erstreckungsbegehren demgemäss nicht eintrat. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beantragte am 2. August 2006 dem Präsidenten des Kreisgerichts Gaster-See, es sei festzustellen, dass die Kündigung gültig sei. Mit Entscheid vom 12. Dezember 2006 stellte der Präsident des Kreisgerichts die Gültigkeit der Kündigung fest; zugleich erstreckte er das Mietverhältnis bis Ende März 2009. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdegegnerin kantonale Berufung an das Kantonsgericht St. Gallen und beantragte, die Kündigung für nichtig, eventuell für ungültig zu erklären. Subeventuell sei das Mietverhältnis um fünf Jahre zu erstrecken. Die Beschwerdeführerin beantragte Nichteintreten, eventuell Abweisung der Berufung. Am 31. Juli 2007 erkannte der Präsident der III. Zivilkammer als Einzelrichter, die Kündigung sei ungültig. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, den Entscheid des Kantonsgerichts vom 31. Juli 2007 vollumfänglich aufzuheben. </div> <div class="para">Die Beschwerdegegnerin schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-III-291%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page291">BGE 132 III 291</a> E. 1). </div> <div class="para">1.1 Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Da die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel ist (<span class="artref">Art. 107 Abs. 2 BGG</span>), darf sich der Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Gleich wie nach der Praxis zur Berufung gemäss OG muss der Beschwerdeführer demnach angeben, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Grundsätzlich ist ein materieller Antrag erforderlich; Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen nicht und machen die Beschwerde unzulässig. Ein blosser Rückweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-489%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page489">BGE 133 III 489</a> E. 3.1 mit Hinweisen). </div> <div class="para">1.2 Vorliegend verlangt die Beschwerdeführerin lediglich, der Entscheid des Kantonsgerichts vom 31. Juli 2007 sei aufzuheben. Einen materiellen Antrag stellt sie nicht, ebenso wenig einen (begründeten) Rückweisungsantrag. Demnach ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin keinen rechtsgenüglichen Antrag gestellt hat und demzufolge auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin kosten- und entschädigungspflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/68/2" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 7'000.-- zu entschädigen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer als Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 26. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Corboz Sommer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>