<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2006.00464</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichter Gräub </font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Bänninger Schäppi</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 21. März 2007</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">K.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch die Stadt Zürich, Support Sozialdepartement, Recht,</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsanwältin Petra Kern, Verwaltungszentrum Werd</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Werdstrasse 75, Postfach, 8036 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5"> </font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. Mit Einspracheentscheid vom 29. März 2006 (Urk. 2) hat die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ihre Verfügungen vom 20. Dezember 2005 (Urk. 8/59 und Urk. 8/60), womit sie, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 56 %, K.___ mit Wirkung ab 1. Februar 2004 befristet bis 31. Juli 2005 eine halbe Rente zugesprochen hat, bestätigt. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Gegen diesen Entscheid erhob K.___, vertreten durch Rechtsanwältin Petra Kern vom Support Sozialdepartement, Recht, der Stadt Zürich, mit Eingabe vom 15. Mai 2006 Beschwerde und beantragte, der Einspracheentscheid vom 29. März 2006 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab 1. August 2005 weiterhin eine IV-Rente auszurichten, eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden medizinischen Abklärungen neu verfüge (Urk. 1). Diese Anträge liess K.___ in der Replik vom 23. August 2006 dahingehend modifizieren, dass ihm mit Wirkung ab 1. Februar 2004 unbefristet eine halbe IV-Rente zuzusprechen sei; eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden und umfassenden medizinischen Abklärungen (inklusive psychiatrische Begutachtung) neu verfüge, subeventualiter sei ihm für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis 31. Oktober 2005 eine halbe IV-Rente zuzusprechen (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin hielt daraufhin in ihrer Duplik vom 20. September 2006 fest, dass dem Beschwerdeführer gemäss den von ihr getätigten Abklärungen für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis 31. Oktober 2005 sowie ab Januar 2006 eine halbe Rente zustehe. In diesem Sinne sei die Beschwerde teilweise gutzuheissen (Urk. 15). Der Beschwerdeführer schloss sich in seiner Stellungnahme vom 24. Oktober 2006 diesen Anträgen der Beschwerdegegnerin an (Urk. 19). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3. Aufgrund der vorliegenden Akten steht fest, dass nach Ablauf der Wartefrist im Februar 2004 bis Juli 2005 sowie ab Januar 2006 für eine behinderungsangepasste Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/53, Urk. 12/1-2, Urk. 16) resp. ein Invaliditätsgrad von 56 % bestand (Urk. 8/53). Demgemäss ist - den übereinstimmenden Anträgen der Parteien entsprechend - in teilweiser Gutheissung der Beschwerde festzustellen, dass der Beschwerdeführer vom 1. Februar 2004 bis 31. Oktober 2005 sowie ab 1. Januar 2006 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG], Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV], Art. 29</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVV). Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. März 2006 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. Februar 2004 bis 31. Oktober 2005 sowie ab 1. Januar 2006 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Stadt Zürich, Support Sozialdepartement, Recht</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 19</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>