<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_610/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. August 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Advokatin Dr. Eva Weber, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, Spiegelgasse 6, 4051 Basel, </div> <div class="para">Justiz- und Sicherheitsdepartement </div> <div class="para">des Kantons Basel-Stadt, Bereich Recht, Spiegelgasse 6-12, 4001 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht </div> <div class="para">vom 28. März 2011. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, 1981 geborener türkischer Staatsangehöriger, heiratete am 1. Juli 2005 in seiner Heimat eine Schweizer Bürgerin. Er reiste am 22. Mai 2006 in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf die Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Nachdem das eheliche Zusammenleben bereits früher aufgegeben worden war, wurde die Ehe am 4. Dezember 2009 geschieden. Daraufhin lehnte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt am 11. Mai 2010 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung. Ein Rekurs an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos, und mit Urteil vom 28. März 2011 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt den gegen den Departementsentscheid vom 4. Januar 2011 erhobenen Rekurs ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 29. Juli 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, es sei in Aufhebung des Urteils des Appellationsgerichts seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern und die Wegweisung aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c BGG</span> unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2), und betreffend die Wegweisung (Ziff. 4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Da die Ehe des Beschwerdeführers heute geschieden ist und nicht fünf Jahre gedauert hat, entfällt von vornherein ein Bewilligungsanspruch unmittelbar gestützt auf Art. 42 Abs. 1 und 3 AuG. Ferner haben die Ehegatten weniger als drei Jahre zusammen gelebt, sodass nach Auflösung der Ehe kein Bewilligungsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG besteht. Es bleibt einzig der Anspruchstatbestand von Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Abs. 2 AuG. Dazu hat das Appellationsgericht in E. 2.3.2 und 2.3.3 seines Urteils dargelegt, an welche Voraussetzungen ein solcher Anspruch gebunden wäre und warum diese bei den konkreten Verhältnissen des Beschwerdeführers offensichtlich nicht erfüllt seien. Soweit sich der Beschwerdeführer zu Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG äussert, geht er nur unvollständig auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz ein. Jedenfalls aber genügen seine Ausführungen in keiner Weise, um besondere Umstände aufzuzeigen, die eine Rückkehr in die Türkei für ihn nicht bloss als schwierig, sondern als unzumutbare Härte erscheinen liessen (vgl. zu den wichtigen persönlichen Gründen, die einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz "erforderlich" machen, BGE 137 II E. 4 S. 7 ff.; 136 II E. 4 und 5 S. 2 ff.; zur Publikation bestimmtes Urteil BGE 2C_784/2010 vom 26. Mai 2011 E. 3.2). Der Beschwerdeschrift lässt sich denn auch nicht entnehmen, inwiefern das angefochtene Urteil schweizerisches Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzte; der Beschwerdeführer kommt seiner ihm nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> obliegenden Begründungspflicht nicht nach. Damit aber ist auf die Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. August 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Feller </div> </div></body></html>