<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts des beschlossenen Atomausstiegs wird der Bundesrat beauftragt, die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um die Forschung im Bereich der Thorium-Technologie maximal zu fördern. Er soll dem Parlament kurzfristig einen Aktionsplan dazu unterbreiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die verschiedenen Reaktorkonzepte, u. a. der in der Begründung zur Motion angesprochene Hochtemperaturreaktor, und deren sicherheitstechnische Vor- und Nachteile sowie die mit den Konzepten und ihrem Brennstoffeinsatz verbundenen radioaktiven Abfälle werden von der Wissenschaft weltweit studiert. Das Paul-Scherrer-Institut sowie Lehrstühle der beiden ETH sind an diesen international laufenden Forschungsarbeiten beteiligt. Der Bundesrat unterstützt diese Beteiligungen. Damit ist sichergestellt, dass die internationale Entwicklung wissenschaftlich und fachtechnisch kompetent verfolgt wird und sowohl Potenzial und Möglichkeiten als auch potenzielle Gefahren der damit verbundenen Energieerzeugung für die Schweiz von unabhängigen Stellen beurteilt werden können.</p><p>Entscheide über weiter gehende Massnahmen oder Aktivitäten hält der Bundesrat zum heutigen Zeitpunkt für verfrüht. Im Anschluss an den Bundesratsbeschluss vom 25. Mai 2011 wurde hingegen vom Eidgenössischen Departement des Innern eine Projektgruppe unter der Leitung der Eidgenössischen Energieforschungskommission (Core; Co-Leitung ETH-Bereich) mit der Erarbeitung eines Aktionsplanes "koordinierte Energieforschung Schweiz" beauftragt. Dabei soll die Energieforschung in ihrer ganzen Breite vertieft geprüft werden. Der ETH-Bereich leistet dazu einen wesentlichen Beitrag durch die Analyse seiner eigenen Aktivitäten in der Energieforschung. Die Ergebnisse werden in den Grundzügen bis Ende 2011 und in konsolidierter Form im Frühjahr 2012 vorliegen. Auf dieser Basis wird der Bundesrat über weitere Massnahmen im Forschungsbereich entscheiden und diese dem Parlament einerseits im Rahmen der BFI-Botschaft 2013-2016, andererseits im Rahmen der Botschaft zur künftigen Energiepolitik zur Genehmigung unterbreiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.