<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00064</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206875&amp;W10_KEY=4467132&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00064</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.07.2007</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnüberführung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Diskriminierende Lohnüberführung<br/><br/>Zu Zuständigkeit und Streitwert (E. 1). Auf der Grundlage von Art. 3 GlG kann ein Lohngleichheitsanspruch auch geltend gemacht werden, wenn "typische Frauenarbeit" schlechter entlöhnt wird als "typische Männerarbeit" oder als Arbeit, die nicht geschlechtsspezifisch zugeordnet ist (E. 2.1). Die Behauptung, wonach die Rückstufung der Beschwerdeführerin geschlechtsdiskriminierend sei, hat sich als glaubhaft erwiesen. Dies führt zur Beweislastumkehr nach Art. 6 GlG. Es ist somit zu prüfen, ob plausible, nicht diskriminierende Gründe für eine Einstufung der Beschwerdeführerin in Lohnklasse 14 vorliegen. Zur Kognition des Verwaltungsgerichts: Das Gericht hat nur unter dem Gesichtswinkel des Diskriminierungsverbots unzulässige Unterscheidungen festzustellen; es hält sich zurück bei der Überprüfung von Stelleneinreihungen, die aufgrund eines arbeitswissenschaftlich einwandfrei und korrekt durchgeführten Bewertungsverfahrens zustande gekommen sind (E. 2.2). Bewertungen für Polizeisoldaten und Berufe im Pflege- und Therapiebereich (E. 3). Die Funktion der Beschwerdeführerin wurde in Kriterium 1 (Ausbildung und Erfahrung) mit 2,5 bewertet (E. 4.1). Die Bewertung von K1 mit 2,5 ergibt sich zwingend entweder dort, wo neben der mindestens dreijährigen pflegerischen/agogischen Ausbildung zusätzlich zwei Jahre Berufserfahrung verlangt werden oder wo eine vierjährige pflegerische/agogische Ausbildung ohne zusätzliche Berufserfahrung verlangt wird, wie beispielsweise bei Pflegefachpersonen DN II (E. 4.2). Für die Funktion der Beschwerdeführerin in Kriterium 1 gelten gegenüber Pflegefachpersonen DN II erhöhte Anforderungen. Es ist zusätzlich eine minimale Berufserfahrung von zwei bis vier Jahren erforderlich. Aus der als Grundausbildung geforderten vierjährigen Pflegeausbildung ohne Berufserfahrung in K1 ergibt sich die Stufe 2,5. Gemäss dem Konzept des Kantons Zürich ist eine zwei- bis vierjährige Erfahrung für die Einstufung beachtlich und miteinem Zusatz von 0,25 zu bewerten, womit vorliegend die Stufe 2,75 erreicht wird (E. 4.3). Ausschlaggebend ist allerdings der direkte Vergleich mit der Bewertung der Polizeisoldaten. Die klar strengeren Anforderungen an Ausbildung und Erfahrung machen deutlich, dass eine diskriminierungsfreie Bewertung der Tätigkeit der Beschwerdeführerin im Vergleich zu den Polizeisoldaten eine höhere Bewertung von K1 verlangt. Nachdem der Kanton die Funktion des Polizeisoldaten in K1 mit 2,5 bewertet hat, folgt für die Funktion der Beschwerdeführerin demnach mindestens die Stufe 2,75 (E. 4.4). Die Neubewertung von Kriterium 1 mit 2,75 statt 2,5 führt zu einer Anhebung des Arbeitswertes von 110,0 auf 126,5 Arbeitswertpunkte. Damit erreicht die Funktion statt den von den Verwaltungsbehörden angenommenen Arbeitswert von 346,0 Punkten einen solchen von 362,5 Punkten. Dies entspricht Lohnklasse 15 (E. 4.6). Es liegt kein plausibler, geschweige denn ein zulässiger Grund vor, um die Beschwerdeführerin im Vergleich zum resultierenden Arbeitswert eine Stufe tiefer in Lohnklasse 14 einzureihen. Damit ist auch der Nachweis nicht erbracht, dass die Einstufung nicht auf einer Geschlechtsdiskriminierung beruht. Da aufgrund der erfolgten Umkehr der (objektiven) Beweislast der Beschwerdegegner als Arbeitgeber die Folgen dieser Beweislosigkeit zu tragen hat, erweist sich die Einstufung in Lohnklasse 14 als diskriminierend im Sinne von Art. 3 GlG (E. 4.8). Neuer Entscheid (E. 5). Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSPLATZBEWERTUNG">ARBEITSPLATZBEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSWERT">ARBEITSWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNG">AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLASTUMKEHR">BEWEISLASTUMKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNGSVERFAHREN">BEWERTUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINREIHUNG">EINREIHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFAHRUNG">ERFAHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRAUENBERUF">FRAUENBERUF</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHWERTIGE ARBEIT">GLEICHWERTIGE ARBEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNDISKRIMINIERUNG">LOHNDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEPERSONAL">PFLEGEPERSONAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VEREINFACHTE FUNKTIONSANALYSE">VEREINFACHTE FUNKTIONSANALYSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERGLEICH">VERGLEICH</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 Abs. 3 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 GlG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=8001" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">PB.2005.00064</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Entscheid</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">27. Juli 2007</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Lukas Widmer, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>GerichtssekretÃ¤rin Sandra Wintsch. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A<a id="Anonym_ORT_1_5">,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch <a id="Anonym_NAME_ZUSATZ_2_10">RechtsanwÃ¤ltin B,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_3_14"><b><span>Staat ZÃ¼rich,</span></b></a><b><span> </span></b><span><br/> </span><span>vertreten durch <a id="Anonym_Ruolo_VRTR_2_4_17">die Psychiatrische UniversitÃ¤tsklinik, </a><a id="BT_Z_PLZ_N"></a></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend LohnÃ¼berfÃ¼hrung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Entscheid vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht die Gleichstellungsklagen diverser BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern, der Diplomierten Krankenschwestern mit Zusatz­aus­bildung und der Stationsschwestern teilweise gut. Dabei wurde festgehalten, grundsÃ¤tzlich seien die Diplomierten Krankenschwestern, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt seien, in die Lohnklassen 14 und 15 (anstatt 12 bis 13) einzureihen. Folgerichtig seien Diplomierte Krankenschwestern mit Zusatzausbildung in die Klassen 15 oder 16 (anstatt 13 bis 14) und Stationsschwestern in die Klassen 15, 16 oder 17 (anstatt 14 bis 16) ein­zureihen (VK.1996.00011, E. 10c, vgl. auch E. 4a, www.vgrzh.ch). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (in Sachen BerufsschullehrkrÃ¤fte im Gesundheitswesen [VK.1996.00013], Physiotherapierende [VK.1996.00015], Ergotherapierende [VK.1996.00017], alle ebenfalls unter www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Demnach sind Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit Diplomniveau (DN) II neu in die Lohnklasse 14 einzureihen. Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit DN I und mit besonderen Aufgaben (mbA) sind ebenfalls in die Klasse 14 einzureihen, jene mit DN II und mbA hingegen in die Klasse 15. Im Weiteren sind Krankenschwestern/pfleger mit Zusatzausbildung (mZA) in die Klasse 15 und bei zusÃ¤tzlicher mbA-Funktion in die Klasse 16 einzureihen (RRB 707/2001 E. B 5).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>A ist seit dem 1. Juni 1997 als Psychiatrieschwester mit DN II im Drop-in der Psychiatrischen UniversitÃ¤tsklinik ZÃ¼rich (PUK) tÃ¤tig. Zuvor war sie als stellvertretende Stationsleiterin in der psychiatrischen Klinik M tÃ¤tig gewesen. Vor der per 1. Juli 2001 aufgrund des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 erfolgten LohnÃ¼berfÃ¼hrung war sie fÃ¼r ihre TÃ¤tigkeit im Drop-in unbestrittenermas­sen in die Lohnklasse 13 eingereiht worden. </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund des erwÃ¤hnten Urteils erhielt A fÃ¼r den Zeitraum vom 1. MÃ¤rz 1996 bis 30. Juni 2001 Lohnnachzahlungen von Fr. 7'315.80 fÃ¼r die TÃ¤tigkeit in der psychiatrischen Klinik M (dort war sie in ihrer Funktion als stellvertretende Stationsleiterin in der Lohnklas­se 14 eingereiht gewesen) beziehungsweise fÃ¼r jene im Drop-in von Fr. 38'919.35. Nach unbestritten gebliebener Darstellung von A handelte es sich bei letzterer Nachzahlung um eine solche im Umfang von zwei Lohnklassen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 1. Juli 2001 wurde A die "[n]eue Einreihung ab 1. Juli 2001" mitgeteilt, und zwar in Lohnklasse 14, Leistungsstufe 4. Dagegen erhob A Einsprache und beantragte, sie sei in die Lohnklasse 16, Leistungsstufe 4â5, einzureihen. Am 5. April 2002 wies die PUK diese Einsprache ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Gegen diese <span>VerfÃ¼gung </span>rekurrierte A an die Gesundheitsdirektion. Diese wies den Rekurs am 22. Juli 2002 ab. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Das Verwaltungsgericht hiess die von A dagegen gerichtete Beschwerde am 15. November 2002 teilweise gut. Es erachtete dabei die von A wegen ihrer Einstufung in Lohnklasse 14 behauptete Diskriminierung als im Sinne von Art. 6 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG) glaubhaft gemacht. Wegen des ungenÃ¼gend abgeklÃ¤rten Sachverhaltes wurde die Sache an die Gesundheitsdirektion zurÃ¼ckgewiesen, wobei dem Kanton ZÃ¼rich nunmehr der Hauptbeweis dafÃ¼r oblag, dass die Einreihung in Lohnklasse 14 keine Diskriminierung darstellt.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>A gelangte darauf an das Bundesgericht, welches ihre Beschwerde am 23. April 2003 abwies. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Im Sinne des RÃ¼ckweisungsentscheides des Verwaltungsgerichtes liess die Gesundheitsdirektion fÃ¼r den Arbeitsplatz des diplomierten Pflegepersonals in den Ambulatorien, Tageskliniken und Stationen der PUK Arbeitsumschreibungen erstellen und holte beim kantonalen Personalamt Arbeitsplatzbewertungen nach der Methode der "Vereinfachten Funktionsanalyse" (VFA) ein. Als Ergebnis hielt das Personalamt im Bericht vom 12. Juli 2004 fest, dass die zu beurteilende TÃ¤tigkeit einen der Grundfunktion Pflege auf DN II entsprechenden Arbeitswert aufweise und somit in Klasse 14 einzureihen sei. GestÃ¼tzt darauf wies die Gesundheitsdirektion am 14. Oktober 2005 den Rekurs erneut ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A gelangte am 16. November 2005 wiederum an das Verwaltungsgericht und beantragte, den Entscheid der Gesundheitsdirektion aufzuheben und sie per 1. Juli 2001 in Lohnklasse 15/Leistungsstufe 4 zu Ã¼berfÃ¼hren, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Staates.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gesundheitsdirektion und die PUK beantragten, die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das LohngefÃ¼ge vom Verwaltungsgericht stets insoweit Ã¼berprÃ¼fbar, als es darum geht, eine allfÃ¤llige <i>geschlechtsdiskriminierende</i> Lohnbenachteiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 12. April 2006, PB.2005.00053, E. 1.1, und 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 1b, beides unter www.vgrzh.ch; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 12).</p> <p class="Erwgung3">Im Ãbrigen ist die Einreihung in Besoldungsklassen und -stufen trotz § 74 Abs. 2 VRG stets dann Ã¼berprÃ¼fbar, wenn ein Anspruch auf gerichtliche Beurteilung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht. VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffent­lichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnis stellen grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Der Schutz von Art. 6 Abs. 1 EMRK kann Ã¶ffentlichrechtlich Angestellten nach neuester Rechtsprechung nur noch unter zwei Voraussetzungen verweigert werden: Erstens muss im nationalen Recht fÃ¼r die entsprechende Kategorie von Angestellten bzw. bestimmte Stelleninhaber der Zugang zu einem Gericht ausdrÃ¼cklich ausgeschlossen sein, und zweitens muss dieser Ausschluss objektiv im staatlichen Interesse liegen und gerechtfertigt sein (EGMR, 19. April 2007, Vilho Eskelinen et al., 63235/00, § 62; seither bestÃ¤tigt: vgl. statt vieler EGMR, 21. Juni 2007, Redka, 17788/02, § 25 [Steuerinspektor], oder 21. Juni 2007, Pridatchenko et al., 2191/03, 3104/03, 16094/03, 24486/03, § 45 ff. [MilitÃ¤rpersonal] â alles unter www.echr.coe.int). Dies trifft fÃ¼r das Pflegepersonal nicht zu. Auf die Beschwerde ist somit auch unter diesem Gesichtspunkt einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Ãbersteigt der Streitwert Fr. 20'000.-, so entscheidet das Verwaltungsgericht in Dreierbesetzung (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG). Bei einem noch andauernden DienstverhÃ¤ltnis gelten als Streitwert die streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zum Zeit­punkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶g­lichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 38 N. 5; RB 1998 Nr. 48). Die Beschwerde wurde beim Gericht im November 2005 anhÃ¤ngig gemacht. Bei einer dreimonatigen KÃ¼ndigungsfrist (vgl. § 17 Abs. 1 lit. c des Personalgesetzes vom 27. September 1998) ist demnach fÃ¼r die Berechnung des Streitwerts der Zeitraum vom 1. Juli 2001 bis 28. Februar 2006 massgeblich. Aus der Differenz zwischen den Einreihungsklassen 14 und 15 auf der Leistungsstufe 4 resultiert ein Streitwert von Ã¼ber Fr. 20'000.-, weshalb in Dreierbesetzung zu entscheiden ist. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss dem Diskriminierungsverbot von Art. 3 GlG dÃ¼rfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts â unter anderem namentlich bei der EntlÃ¶hnung â nicht benachteiligt werden. Auf dieser Grundlage kann ein Lohngleichheitsanspruch auch geltend gemacht werden, wenn "typische Frauenarbeit" schlechter entlÃ¶hnt wird als "typische MÃ¤nnerarbeit" oder als Arbeit, die nicht geschlechtsspezifisch zugeordnet ist. Diskriminierend kann nicht bloss die ungleiche Bezahlung von gleicher (identischer) Arbeit sein, sondern auch ungleiche EntlÃ¶hnung von verschiedener (inhaltlich anderer), aber gleichwertiger Arbeit. Schliesslich kann sich selbst bei ungleichwertiger Arbeit eine unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig tiefere EntlÃ¶hnung diskriminierend auswirken (vgl. Elisabeth Freivogel in: Margrith Bigler-Eggen­berger/Claudia Kaufmann [Hrsg.], Kommentar zum Gleichstellungs­gesetz, Basel/Frankfurt a.M. 1997, Art. 3 Rz. 100 ff.). Es kÃ¶nnen somit auch TÃ¤tigkeiten verschiedenartiger Natur miteinander verglichen werden. Anders liesse sich etwa eine der EntlÃ¶hnung typischer Frauenberufe innewohnende versteckte Diskriminierung nicht aufdecken. Der Vergleich zwischen ver­schiedenen Berufen macht es hÃ¤ufig nÃ¶tig, die betreffenden TÃ¤tigkeiten einer Arbeits­platzbewertung zu unterziehen (VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 2b mit Hinweisen, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Wie das Verwaltungsgericht in seinem RÃ¼ckweisungsentscheid festhielt, hat sich die Behauptung, wonach die RÃ¼ckstufung geschlechtsdiskriminierend sei, als glaubhaft er­wiesen. Dies fÃ¼hrt zur Beweislastumkehr nach Art. 6 GlG. Es ist somit aufgrund der inzwischen getÃ¤tigten AbklÃ¤rungen zu prÃ¼fen, ob plausible, nicht diskriminierende GrÃ¼nde fÃ¼r eine Einstufung der BeschwerdefÃ¼hrerin in der Lohnklasse 14 vorliegen.</p> <p class="Erwgung2">Dabei ist zu beachten, dass dem Verwaltungsgericht eine ÃberprÃ¼fung der Sachverhaltsfeststellungen und die Rechtskontrolle, nicht jedoch die ErmessensÃ¼berprÃ¼fung zusteht. Etwas anderes lÃ¤sst sich auch aus dem Gleichstellungsgesetz nicht ableiten (BGE 125 II 385 E. 5d).</p> <p class="Erwgung2">Die Bewertung und Einstufung einer bestimmten TÃ¤tigkeit oder Funktion ist weder eine reine Sach- noch Rechts- noch Ermessensfrage, sondern enthÃ¤lt Elemente von allen dreien (BGE 125 II 385 E. 5b). Allerdings handelt es sich dabei nicht um Ermessensfragen im engeren Sinn. Das wÃ¼rde nur dann zutreffen, wenn die VerwaltungsbehÃ¶rde befugt wÃ¤re, als gleichwertig beurteilte TÃ¤tigkeiten in einem bestimmten (Ermessens-)Rahmen einer hÃ¶heren oder tieferen Klasse zuzuweisen. Steht die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage, wird jedoch durch Art. 8 Abs. 3 Satz 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 gerade dies untersagt; fÃ¼r gleichwertige Arbeit besteht Anspruch auf gleichen Lohn. Hingegen trifft es zu, dass der unbestimmte Rechtsbegriff der Gleichwertigkeit (von ArbeitstÃ¤tigkeiten) BeurteilungsspielrÃ¤ume schafft, die in erster Linie die politischen BehÃ¶rden auszufÃ¼llen haben. Auch wenn Bewertungsfragen, wie das Bundesgericht wiederholt festgehalten hat (BGE 125 II 385 E. 5c, 118 Ia 35 E. 3b), vom Gericht zu Ã¼berprÃ¼fende Rechtsfragen darstellen, hat es sich deshalb bei der NachprÃ¼fung der von der VerwaltungsbehÃ¶rde vorgenommenen Bewer­tungen ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Das gilt in besonderem Masse, wenn die VerwaltungsbehÃ¶rde im BemÃ¼hen um ein nach den herrschenden gesellschaftlichen Auffassungen "gerechtes" Lohnsystem eine Arbeitsbewertung nach einem anerkannten Verfahren durchgefÃ¼hrt hat, welches durch den mÃ¶glichst weitgehenden Einbezug der Betroffenen und ihrer VerbÃ¤nde einen hohen Grad von Akzeptanz erreicht hat. Das Gericht besitzt nicht das von den Projektgremien im Lauf des Verfahrens erworbene und durch ExpertentÃ¤tigkeit unterstÃ¼tzte WÃ¼rdigungsvermÃ¶gen und kann es sich auch mit Hilfe eines oder einer SachverstÃ¤ndigen im Nachhinein und ausserhalb des konkreten Bewertungsprozesses nicht aneignen. Das Gericht, das ohnehin nicht die absolute Richtigkeit der Einstufungen, sondern nur unter dem Gesichtswinkel des Diskriminierungsverbots unzulÃ¤ssige Unterscheidungen fest­zustellen hat, hÃ¤lt sich deshalb zurÃ¼ck bei der ÃberprÃ¼fung von Stelleneinreihungen, die aufgrund eines arbeitswissenschaftlich einwandfrei und korrekt durchgefÃ¼hrten Bewer­tungsverfahrens zustande gekommen sind. Das Gericht beschrÃ¤nkt sich auf die PrÃ¼fung, ob die Verwaltung sich an die fÃ¼r das Bewertungsverfahren aufgestellten Regeln gehalten hat, ob alle massgeblichen UmstÃ¤nde ermittelt und berÃ¼cksichtigt, ob die Wertungen nach nachvollziehbaren Kriterien und mit gleichen MassstÃ¤ben vorgenommen und ob Abweichungen gegenÃ¼ber den Einreihungen, wie sie sich aufgrund der im ana­lytischen Bewertungsverfahren erzielten Arbeitswertpunkte ergeben, sachlich gerechtfertigt und durch die VerwaltungsbehÃ¶rde oder die Projektgremien hinreichend begrÃ¼ndet worden sind (VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, VK.1996.00015, VK.1996.00017, je E. 3 [alles unter www.vgrzh.ch]). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Grundlage fÃ¼r die Arbeitsplatzbewertung im kantonalen Besoldungswesen ist die VFA, mit welcher sich der Arbeitswert einer Funktion nach den sechs Kriterien Ausbildung und Erfahrung (K1), Geistige Anforderungen (K2), Verantwortung (K3), Psychische Anforderungen/Belastungen (K4), KÃ¶rperliche Anforderungen/Belastungen (K5) und Beanspruchung der Sinnesorgane/spezielle Arbeitsbedingungen (K6) ermitteln lÃ¤sst. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>In den erwÃ¤hnten Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 bildete die nicht weiblich identifizierte TÃ¤tigkeit der Polizeisoldaten die Vergleichsfunktion. Diese war vom Kanton ZÃ¼rich in der Grundfunktion nach den oben genannten Kriterien wie folgt bewertet worden (VK.1996.00011, VK.1996.00015, VK.1996.00017, je E. 4d und unter www.vgrzh.ch):</p> <div> <p class="Urteilstext">Funktion K1 K2 K3 K4 K5 K6 Arbeitsw. Klasse</p> <p class="Urteilstext">Polizeisoldat 2,5 2,0 2,0 3,5 3,0 3,0 326,5 14</p> </div> <p class="Erwgung2">Die Arbeitswertpunkte je Kriterium errechnet sich nach der Tabelle "Gewichtung - Stufenwertverlauf". Die Zuordnung des total errechneten Arbeitswertes zu einer bestimmten Lohnklasse ergibt sich aus der Tabelle zu den Klassengrenzen.</p> <p class="Erwgung2">Um eine Diskriminierung gegenÃ¼ber den Polizeisoldaten zu beseitigen, ergaben sich fÃ¼r die Berufe aus dem Pflege- und Therapiebereich grundsÃ¤tzlich folgende (minimale) Bewertungen (VK.1996.00011, VK.1996.00015, VK.1996.00017, je E. 9h):</p> <div> <p class="Urteilstext">Funktion K1 K2 K3 K4 K5 K6 Arbeitsw. Klasse</p> <p class="Urteilstext">Dipl. Krankenpflegende 2,5 2,0 2,5 3,5 3,0 3,0 346,0 14</p> <p class="Urteilstext">Physiotherapeut/in 2,5 2,5 2,0 3,0 3,5 2,0 344,5 14</p> <p class="Urteilstext">Ergotherapeut/in 2,5 2,5 2,0 3,0 3,0 2,0 337,5 14</p> </div> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach dem RÃ¼ckweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts in der vorliegenden Sache gelangte das kantonale Personalamt in seinem Bericht vom 12. Juli 2004 fÃ¼r die Pflegefachpersonen in den Stationen, Ambulatorien und Tageskliniken der PUK zur selben Bewertung wie allgemein fÃ¼r die Dipl. Pflegefachpersonen DN II, mithin zu folgendem Ergebnis: </p> <div> <p class="Urteilstext">Funktion K1 K2 K3 K4 K5 K6 Arbeitsw. Klasse</p> <p class="Urteilstext">Dipl. Pflegefachperson <br/> PUK 2,5 2,0 2,5 3,5 3,0 3,0 346,0 14</p> </div> <p class="Erwgung2">Der Entscheid der Vorinstanz Ã¼bernimmt diese Bewertung.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>In Kriterium 1 (Ausbildung und Erfahrung) bewertete die Vorinstanz die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin mit 2,5. Dies entspricht der Arbeitsbewertung fÃ¼r allgemein in der Grundfunktion tÃ¤tige Pflegefachpersonen und ebenso der Bewertung, wie sie der Beschwerdegegner fÃ¼r die Polizeisoldaten vorgenommen hat (vgl. vorn 3.1 f.). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Kammer hat sich im Pflegebereich und Ã¤hnlichen Berufen schon wiederholt mit der Bewertung des Kriteriums 1 (Ausbildung und Erfahrung) befasst (vgl. VGr, 28. Juni 2006, PB.2005.00039, E. 3.2, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Im Leitentscheid aus dem Jahr 2001 stellte die Kammer bezÃ¼glich der Krankenschwesternausbildung fest, dass die eigentliche Berufsausbildung drei Jahre und das Mindestalter bei Beginn der Diplomausbildung 18 Jahre betragen habe (VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 9b/dd, www.vgrzh.ch, auch zum Folgenden). Die seinerzeitige Einstufung des Pflegeberufs mit 2,0 in Kriterium 1 korrigierte das Gericht deshalb auf 2,5 (E. 9h). Auf der Grundlage einer dreijÃ¤hrigen Ausbildung fÃ¼r Kranken­pflegende kÃ¶nnte es bei einer Skalierung in 0,25-Schritten zwar denkbar sein, deren Funktion in K1 geringfÃ¼gig tiefer zu werten als diejenige der Polizeisoldaten, also mit 2,25 (vgl. dazu VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 9b/ee, und 1. MÃ¤rz 2006, PB.2005.00045, E. 3.2.4, je unter www.vgrzh.ch). Dies gilt jedoch nicht fÃ¼r die vierjÃ¤hrige Pflege­ausbildung (DN II); hier ist die geforderte Ausbildung und Erfahrung mindestens gleichwertig wie die Ausbildung und Erfahrung, welche fÃ¼r die Polizeisoldaten verlangt werden. Auch bei einer Skalierung in 0,25-Schritten, wie sie der Kanton ZÃ¼rich in K1 vornimmt, ist fÃ¼r die Pflegefachpersonen DN II die Bewertung 2,5 demzufolge zwingend. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist im Wert 2,5 eine zwei- bis vierjÃ¤hrige Berufs­erfahrung nicht mit enthalten; auch fÃ¼r die Funktion des Polizeisoldaten ist eine Berufs­erfahrung nicht vorausgesetzt. Der Kanton ZÃ¼rich bewertet die TÃ¤tigkeit der Pflegefachpersonen DN II ohne Berufserfahrung denn auch selbst mit 2,5.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>FÃ¼r Betreuerinnen und Betreuer in Wohnheimen wird als Grundanforderung eine abgeschlossene Ausbildung im agogischen oder pflegerischen Bereich (zum Beispiel DN I oder II, SozialpÃ¤dagogik, HeilpÃ¤dagogik, Heilerziehungspflege, Behindertenbetreuung) mit einer Dauer zwischen drei und sechs Jahren gefordert. ZusÃ¤tzlich wird eine zweijÃ¤hrige Berufserfahrung vorausgesetzt (VGr, 1. MÃ¤rz 2006, PB.2005.00045, E. 3.2.3, und 12. April 2006, PB.2005.00053, E. 3.1, je unter www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3">FÃ¼r Krankenschwestern war eine entsprechende Berufserfahrung nicht nÃ¶tig. In K1 waren die Voraussetzungen bei den Betreuenden demnach hÃ¶her als seinerzeit bei den Krankenschwestern mit einer bloss dreijÃ¤hrigen Ausbildung. FÃ¼r die Betreuerinnen und Betreuer fÃ¼hrte die neben der im Minimum dreijÃ¤hrigen Ausbildung zusÃ¤tzlich geforderte Berufs­erfahrung von zwei Jahren â auch bei der Skalierung in 0,25-Schritten â zur Bewertung 2,5 (VGr, 1. MÃ¤rz 2006, PB.2005.00045, E. 3.2.4, www.vgrz.ch). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Die Bewertung von K1 mit 2,5 ergibt sich somit zwingend entweder dort, wo neben der mindestens dreijÃ¤hrigen pflegerischen/agogischen Ausbildung zusÃ¤tzlich zwei Jahre Berufserfahrung verlangt werden (z.B. Betreuerinnen und Betreuer) oder wo eine vierjÃ¤hrige pflegerische/agogische Ausbildung ohne zusÃ¤tzliche Berufserfahrung verlangt wird, wie beispielsweise bei Pflegefachpersonen DN II (VGr, 28. Juni 2006, PB.2005.00039, E. 3.2.3, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Es ist vorliegend zu prÃ¼fen, ob fÃ¼r die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin in Kriterium 1 gegenÃ¼ber den Pflegefachpersonen DN II erhÃ¶hte Anforderungen gelten. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht unter anderem geltend, fÃ¼r ihre Stelle wÃ¼rde zusÃ¤tzlich zur Pflegeausbildung DN II theoretisch mindestens vier, effektiv aber rund acht Jahre Berufserfahrung verlangt, was zu einer HÃ¶herbewertung fÃ¼hren mÃ¼sse. DemgegenÃ¼ber hat der Beschwerdegegner im zweiten Rekursverfahren ausgefÃ¼hrt: "Richtig ist, dass fÃ¼r die Anstellung von diplomiertem Pflegefachpersonal in der Ambulanz eine Berufserfahrung von in der Regel zwei bis vier Jahren ausreichend ist" und dass gemÃ¤ss Ziffer 5.3 der Arbeitsplatzumschreibung "bei konsequenter Begleitung durch den Vorgesetzten ein selbstÃ¤ndiger Einsatz im Rahmen der bestehenden Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen bereits nach einem Jahr mÃ¶glich" sei.</p> <p class="Urteilstext">Die Standard-Arbeitsumschreibung fÃ¼r die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt im hier relevanten Punkt der fÃ¼r die normale ErfÃ¼llung der Funktion zusÃ¤tzlich zur Grundausbildung ("dipl. Pflegefachfrau/-mann DN II [Psykp/AKP]") erforderlichen Berufserfahrung in der Spalte "bis 2 Jahre" fest: "Einsatz mit engerer Begleitung von Vorgesetztem", und bei bis 4 Jahre: "FÃ¼r die volle optimale professionelle AusfÃ¼hrung nach mindestens 1-jÃ¤hrigem Einsatz in einem Ambulatorium". Eine EinsatzmÃ¶glichkeit bei einer Berufserfahrung von nur bis zu einem Jahr ist â entgegen der Darstellung des Beschwerdegegners â nicht angefÃ¼hrt. Eine solche wird nur in der Arbeitsumschreibung fÃ¼r die Stationen der PUK wie folgt erwÃ¤hnt: "FÃ¼r den direkten Einsatz mit temporÃ¤rer Begleitung von Stationsleitung oder erfahrenen Mitarbeitern ist im Minimum eine sichere Pflege gewÃ¤hrleistet". </p> <p class="Urteilstext">Somit ergibt sich, dass fÃ¼r die ErfÃ¼llung der Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin eine minimale Berufserfahrung von zwei bis vier Jahren erforderlich ist. Bei geringerer Berufserfahrung wÃ¤re ein Einsatz auf den Stationen mÃ¶glich, nicht aber in den Ambulatorien. Dies wird vorliegend vom Beschwerdegegner letztlich auch nicht bestritten. </p> <p class="Urteilstext">Obwohl nicht die minimalen Anforderungen relevant sind, sondern die <i>normalerweise</i> verlangte Ausbildung und Erfahrung (VGr, 1. MÃ¤rz 2006, PB.2005.00045, E. 3.2.4, www.vgrzh.ch), braucht vorliegend nicht nÃ¤her geprÃ¼ft zu werden, ob Ã¼blicherweise eine mehr als vierjÃ¤hrige Berufserfahrung vorausgesetzt wird, da schon eine zweijÃ¤hrige minimale Berufserfahrung zu einer HÃ¶herbewertung in Kriterium 1 und zu einer hÃ¶heren Einstufung fÃ¼hrt:</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Wie dargelegt, ergibt sich aus der als Grundausbildung geforderten vierjÃ¤hrigen Pflegeausbildung ohne Berufserfahrung in K1 die Stufe 2,5. GemÃ¤ss dem Konzept des Kantons ZÃ¼rich ist eine zwei- bis vierjÃ¤hrige Erfahrung fÃ¼r die Einstufung beachtlich und mit einem Zusatz von 0,25 zu bewerten, womit vorliegend die Stufe 2,75 erreicht wird; eine Berufserfahrung bis acht Jahre ergÃ¤be sogar einen Zusatz von 0,5 und eine Stufe von 3,0. Dies entspricht auch dem Umstand, dass, wenn schon die vierjÃ¤hrige Pflegeausbildung DN II ohne Berufserfahrung zwingend zum Wert 2,5 fÃ¼hrt, die Einstufung in Kumulation mit einer notwendigen Berufserfahrung hÃ¶her liegen muss. Bei einer Skalierung von 0,25 fÃ¼hrt auch dies (mindestens) zur Stufe 2,75 (vgl. VGr, 28. Juni 2006, PB.2005.00039, E. 3.3.1, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Auch der Vergleich mit anderen Berufen im Gesundheitswesen bestÃ¤tigt die aus der Grundeinstufung und der vom Kanton ZÃ¼rich angewandten BerÃ¼cksichtigung der erforderlichen Berufserfahrung errechnete Einstufung in Kriterium 1: </p> <p class="Urteilstext">GegenÃ¼ber den Pflegefachpersonen auf den Stationen der PUK ergeben sich fÃ¼r die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin relevante hÃ¶here Anforderungen. Zwar ist die Grundausbildung dieselbe, dagegen ist eine TÃ¤tigkeit auf der Station schon ohne Berufserfahrung mÃ¶glich. Der Hinweis in der Arbeitsumschreibung, bei einer Berufserfahrung bis zu einem Jahr sei eine temporÃ¤re Begleitung von Stationsleitung oder erfahrenen Mitarbeitenden erforderlich, bedeutet nicht, dass ohne einjÃ¤hrige Berufserfahrung normalerweise keine Anstellung erfolgte; ansonsten wÃ¼rden frisch diplomierte PflegekrÃ¤fte ja nirgends im Klinikbetrieb beschÃ¤ftigt werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Betreuerinnen und Betreuer mÃ¼ssen zwar auch eine zweijÃ¤hrige Berufserfahrung aufweisen, hingegen dauert fÃ¼r sie die geforderte Ausbildung wie gesehen minimal nur drei Jahre.</p> <p class="Urteilstext">Die vorliegende Einstufung deckt sich mit der der Pflegefachpersonen des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich, fÃ¼r welche neben der Krankenpflegeausbildung DN II im Minimum rund zwei Jahre Berufserfahrung und ein Mindestalter von 25 Jahren verlangt werden (VGr, 28. Juni 2006, PB.2005.00039, E. 3.3.1, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Ausschlaggebend ist allerdings der direkte Vergleich mit der Bewertung der Polizeisoldaten. </p> <p class="Erwgung2">Der Beruf des Polizeisoldaten setzt im Wesentlichen eine abgeschlossene Lehre und die einjÃ¤hrige Polizeischule voraus, also eine minimal vierjÃ¤hrige Ausbildung, wovon jedoch nur ein Jahr berufsspezifischer Natur ist; hinzu kommt das Mindestalter von 21 Jahren (vgl. VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 9b/dd, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3">Die anspruchsvolle Krankenpflegeausbildung DN II dauert inzwischen â wie die Polizeiausbildung â vier Jahre, ist aber Ã¼ber ihre ganze LÃ¤nge berufsspezifisch und somit wohl leicht hÃ¶her zu gewichten. FÃ¼r die Pflegefachpersonen in den Ambulatorien der PUK sind zudem â wie erwÃ¤hnt â im Minimum zwei bis vier Jahre Berufserfahrung erforderlich. Diese klar strengeren Anforderungen an Ausbildung und Erfahrung machen deutlich, dass eine diskriminierungsfreie Bewertung der TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin im Vergleich zu den Polizeisoldaten eine hÃ¶here Bewertung von K1 verlangt. Nachdem der Kanton die Funktion des Polizeisoldaten in K1 mit 2,5 bewertet hat (vgl. VGr, 22. Januar 2001, VK.1996.00011, E. 4d, www.vgrzh.ch), folgt fÃ¼r die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin demnach mindestens die Stufe 2,75.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Es bleibt somit dabei, dass die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin in K1 zwingend mit 2,75 zu werten ist; die Bewertung mit 2,5 erweist sich â im Vergleich mir derselben Bewertung der Polizeisoldaten â klarerweise als diskriminierend.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Die Neubewertung von Kriterium 1 mit 2,75 statt 2,5 fÃ¼hrt zu einer Anhebung des Arbeitswertes von 110,0 auf 126,5 Arbeitswertpunkte. Damit erreicht die Funktion statt den von den VerwaltungsbehÃ¶rden angenommenen Arbeitswert von 346,0 Punkten einen solchen von 362,5 Punkten. Dies entspricht Lohnklasse 15. Mit 362,5 Punkten bewegt sich die Funktion sodann deutlich oberhalb des Streubereichs, so dass eine Abklassierung in Lohnklasse 14 im Sinne eines Streubereichsentscheids ausgeschlossen ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.7 </b>GrÃ¼nde fÃ¼r einen Minusklassenentscheid schliesslich sind nicht ersichtlich. Gerade auch im Quervergleich mit dem Pflegefachpersonal, fÃ¼r dessen TÃ¤tigkeit lediglich der Diplomabschluss II verlangt ist, erscheint die Lohnklasse 15 als plausible Einreihung: Die fÃ¼r die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin verlangte Berufserfahrung von zwei bis vier Jahren rechtfertigt auch nach den vom Beschwerdegegner aufgestellten Kriterien die um eine Lohnklasse hÃ¶here Einreihung ohne weiteres.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.8 </b>Es liegt somit kein plausibler, geschweige denn ein zulÃ¤ssiger Grund vor, um die BeschwerdefÃ¼hrerin im Vergleich zum resultierenden Arbeitswert eine Stufe tiefer in Lohnklasse 14 einzureihen. Damit ist auch der Nachweis nicht erbracht, dass die Einstufung nicht auf einer â wegen der im RÃ¼ckweisungsentscheid angefÃ¼hrten UmstÃ¤nde vermuteten â Geschlechterdiskriminierung beruht. Da aufgrund der erfolgten Umkehr der (objektiven) Beweislast der Beschwerdegegner als Arbeitgeber die Folgen dieser Beweislosigkeit zu tragen hat, erweist sich die Einstufung in Lohnklasse 14 als diskriminierend im Sinne von Art. 3 GlG.</p> <p class="Erwgung2">Der angefochtene Rekursentscheid ist demnach in den wesentlichen Punkten aufzuheben, wobei offen bleiben kann, ob die TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin auch in anderen VFA-Kriterien zu tief bewertet wurde. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Da sich die Sache als spruchreif erweist, fÃ¤llt das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 63 Abs. 1 VRG einen neuen Entscheid. In Anwendung von Art. 5 Abs. 1 lit. b GlG ist die diskriminierende VerfÃ¼gung der Psychiatrischen UniversitÃ¤tsklinik vom 5. April 2002 aufzuheben und die BeschwerdefÃ¼hrerin per 1. Juli 2001 in Lohnklasse 15 einzureihen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>FÃ¼r das Beschwerdeverfahren sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine Kosten zu erheben.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Im Rekurs- und Beschwerdeverfahren kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Bei den vorliegenden Streitfragen war der Beizug einer RechtsanwÃ¤ltin durch die nicht rechtskundige BeschwerdefÃ¼hrerin gerechtfertigt. Diese kann freilich fÃ¼r das Rekursverfahren keine ParteientschÃ¤digung erhalten, weil sie dort noch einen Aufstieg um zwei Klassen beantragt hatte, jetzt aber nur mehr einen solchen um eine verlangt und auch erwirkt, sodass sie bei der Vorinstanz als je hÃ¤lftig obsiegend und unterliegend erscheint. Vor Verwaltungsgericht hingegen obsiegt sie vollumfÃ¤nglich und hat hier demnach Anspruch auf eine EntschÃ¤digung. </p> <p class="Urteilstext">Bei der Bemessung der EntschÃ¤digung kann entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings nicht ins Gewicht fallen, dass die Streit­sache zweimal vor Verwaltungsgericht getragen wurde. Im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 15. November 2002 hat das Gericht Ã¼ber die ParteientschÃ¤digung im damaligen Beschwerde­verfahren abschliessend entschieden. Insgesamt erscheint eine EntschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (einschliesslich 7.6 % Mehrwertsteuer) als angemessen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In Gutheissung der Beschwerde werden die Dispositiv-Ziffern I und III der VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 14. Oktober 2005 sowie die VerfÃ¼gung der Psychiatrischen UniversitÃ¤tsklinik vom 5. April 2002 aufgehoben. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird per 1. Juli 2001 in Lohnklasse 15/Leistungsstufe 4 Ã¼berfÃ¼hrt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'400.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'460.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'500.- (einschliesslich 7.6 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert </span><span><a id="Dropdown6"></a></span><span> Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, </span><span><a id="Dropdown4"></a></span><span>, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>