{"Signatur": "SH_OG_001", "Spider": "SH_OG", "Datum": "2020-10-13", "PDF": {"Datei": "SH_OG/SH_OG_001_60-2018-39_2020-10-13.pdf", "URL": "https://obergerichtsentscheide.sh.ch/CMS/get/file/2e8555af-9be6-4629-baef-4cb82b806878", "Checksum": "702779db6344a87f01268860f0129ad1"}, "Scrapedate": "2025-07-30", "Num": ["60/2018/39"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht 13.10.2020 60/2018/39"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht 13.10.2020 60/2018/39"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht 13.10.2020 60/2018/39"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gemeindeautonomie bei der Auslegung kommunaler Normen; Ermessensspielraum der \u00f6rtlichen Baubeh\u00f6rde bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe; Einreichungszeitpunkt der unterschriebenen Honorarvereinbarung \u2013 Art. 50 Abs. 1 BV; Art. 105 KV; Art. 86 Abs. 3 JG. | Die Pflicht zur R&uuml;cksichtnahme auf eine m&ouml;gliche andere Auslegung einer Gemeinde bei der Auslegung einer Norm ihrer kommunalen Bauordnung setzt voraus, dass die Gemeinde ihre Auslegung im Bewilligungsverfahren gen&uuml;gend begr&uuml;ndete oder eine entsprechende Begr&uuml;ndung im Rechtsmittelverfahren nachschob und damit den Entscheid dar&uuml;ber nicht den kantonalen Rechtsmittelbeh&ouml;rden &uuml;berliess (E. 4.2). Verneinung der Verletzung der Gemeindeautonomie durch den Regierungsrat bei einer erst im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren nachgeschobenen Begr&uuml;ndung (E. 4.3). Der &ouml;rtlichen Baubewilligungsbeh&ouml;rde steht bei der Anwendung eines unbestimmten Rechtsbegriffs ein nach pflichtgem&auml;ssem Ermessen auszu&uuml;bender Spielraum zu, soweit die Gesetzesauslegung ergibt, dass ihr der Gesetzgeber mit einer offenen Normierung eine gerichtlich zu respektierende Entscheidungsbefugnis einr&auml;umen wollte (E. 5.3). Mit der Verpflichtung, die unterschriebene Honorarvereinbarung in der Anfangsphase des Verfahrens einzureichen, soll verhindert werden, dass eine Partei eine Prozesssituation ausn&uuml;tzt und nachtr&auml;glich eine Honorarnote mit einem erh&ouml;hten Honoraransatz einreicht (E. 7.2.1). Im konkreten Fall Verneinung der Ausn&uuml;tzung einer Prozesssituation bei einer erst nach Abschluss des ersten Schriftenwechsels eingereichten Honorarvereinbarung (E. 7.2.2)"}], "ScrapyJob": "446973/57/1893", "Zeit UTC": "30.07.2025 02:17:35", "Checksum": "9cf6ba88c4453b4a08e99a8928e7ce3c"}