Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands (mit Anhängen und Schlussakte) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.362.31"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands (mit Anhängen und Schlussakte)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse, l'Union européenne et la Communauté européenne sur l'association de la Confédération suisse à la mise en uvre, à l'application et au développement de l'acquis de Schengen (avec annexes et acte final)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 26 ottobre 2004 tra la Confederazione Svizzera, l'Unione europea e la Comunità europea, riguardante l'associazione della Svizzera all'attuazione, all'applicazione e allo sviluppo dell'acquis di Schengen (con all., atto finale)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.362.31 </docNumber></p><p> AS <b>2008</b> 481; BBl <b>2004</b> 5965</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Originaltext</p><p><docTitle>Abkommen<br/>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der <br/>Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über <br/>die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 26. Oktober 2004 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. Dezember 2004<authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 Bst. a des BB vom 17. Dez. 2004 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/112" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2008</b> 447</ref>)</p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 20. März 2006</p><p>In Kraft getreten am 1. März 2008</p><p> (Stand am 5. November 2019)</p></preface><preamble><p>Die Schweizerische Eidgenossenschaft <br/>und <br/>die Europäische Union und <br/>die Europäische Gemeinschaft,</p><p>nachstehend «Vertragsparteien» genannt, </p><p>in der Erwägung, dass sich die Europäische Union mit Inkrafttreten des Vertrags von Amsterdam die Erhaltung und Weiterentwicklung der Union als Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts zum Ziel gesetzt hat, in dem in Verbindung mit geeigneten Massnahmen in Bezug auf die Kontrollen an den Aussengrenzen, das Asyl, die Einwanderung sowie die Verhütung und Bekämpfung der Kriminalität der freie Personenverkehr gewährleistet ist,</p><p>in der Erwägung, dass der in den Rahmen der Europäischen Union einbezogene Schengen-Besitzstand einen Teil der Bestimmungen zur Verwirklichung dieses Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts bildet, soweit diese einen Raum ohne Kontrollen an den Binnengrenzen schaffen und Ausgleichsmassnahmen zur Gewährleistung eines hohen Sicherheitsniveaus vorsehen,</p><p>eingedenk der geografischen Lage der Schweizerischen Eidgenossenschaft,</p><p>in der Erwägung, dass die Teilnahme der Schweizerischen Eidgenossenschaft am Schengen-Besitzstand und an seiner weiteren Entwicklung es ermöglicht, gewisse Hindernisse für den freien Personenverkehr, die aufgrund der geografischen Lage der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestehen, zu beseitigen und die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den vom Schengen-Besitzstand erfassten Bereichen zu verstärken,</p><p>in der Erwägung, dass mit dem vom Rat der Europäischen Union am 18. Mai 1999<authorialNote><p> ABl. L 176 vom 10.7.1999, S. 35.</p></authorialNote> geschlossenen Übereinkommen mit der Republik Island und dem Königreich Norwegen diese beiden Staaten bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands assoziiert wurden,</p><p>in der Erwägung, dass es wünschenswert ist, die Schweizerische Eidgenossenschaft auf gleichwertiger Ebene wie Island und Norwegen bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands zu assoziieren,</p><p>in der Erwägung, dass zwischen der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ein Abkommen geschlossen werden sollte, das gleichartige Rechte und Pflichten begründet wie das Übereinkommen zwischen dem Rat der Europäischen Union einerseits und Island und Norwegen andererseits,</p><p>in der Überzeugung, dass die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei der Umsetzung, praktischen Anwendung und Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands organisiert werden muss,</p><p>in der Erwägung, dass ein Ausschuss nach dem institutionellen Muster der Assoziierung Islands und Norwegens eingesetzt werden muss, um die Schweizerische Eidgenossenschaft bei den Tätigkeiten der Europäischen Union in den von diesem Abkommen erfassten Bereichen zu assoziieren und ihr die Teilnahme daran zu ermöglichen,</p><p>in der Erwägung, dass die Schengener Zusammenarbeit auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte, wie sie insbesondere in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/2151_2151_2151" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.101</b></ref></p></authorialNote> gewährleistet sind, beruht,</p><p>in der Erwägung, dass Titel IV des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und die auf der Grundlage des genannten Titels angenommenen Rechtsakte gemäss dem Protokoll über die Position Dänemarks, das durch den Vertrag von Amsterdam dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beigefügt wurde, auf das Königreich Dänemark nicht anwendbar sind und dass die Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands gemäss dem genannten Titel, die Dänemark in innerstaatliches Recht umgesetzt hat, zwischen Dänemark und den übrigen Mitgliedstaaten nur völkerrechtliche Verpflichtungen begründen,</p><p>in der Erwägung, dass einige Bestimmungen des Schengen-Besitzstands auf das Vereinigte Königreich Grossbritannien und Nordirland sowie Irland nach Massgabe der Beschlüsse gemäss dem Protokoll zur Einbeziehung des Schengen-Besitzstands in den Rahmen der Europäischen Union, das durch den Vertrag von Amsterdam dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft<authorialNote><p> ABl. L 131 vom 1.6.2000, S. 43 und ABl. L 64 vom 7.3.2002, S. 20.</p></authorialNote> beigefügt wurde, Anwendung finden,</p><p>in der Erwägung, dass sichergestellt werden muss, dass die Staaten, mit denen die Europäische Union eine Assoziierung bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands geschaffen hat, diesen Besitzstand auch in ihren Beziehungen untereinander anwenden,</p><p>in der Erwägung, dass das ordnungsgemässe Funktionieren des Schengen-Besitzstands verlangt, dass dieses Abkommen und die Übereinkünfte zwischen den verschiedenen bei der Umsetzung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands assoziierten beziehungsweise an der Umsetzung und Entwicklung dieses Besitzstands teilnehmenden Parteien, in denen die Beziehungen dieser Parteien untereinander geregelt sind, gleichzeitig zur Anwendung gelangen,</p><p>eingedenk des Abkommens über die Assoziierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des gemeinschaftlichen Besitzstands betreffend die Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags sowie betreffend die Einrichtung von «Eurodac»<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/115" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.142.392.68</b></ref></p></authorialNote>,</p><p>in Anbetracht der Verknüpfung, die zwischen dem Schengen-Besitzstand und diesem gemeinschaftlichen Besitzstand besteht,</p><p>in der Erwägung, dass aufgrund dieser Verknüpfung der Schengen-Besitzstand und der gemeinschaftliche Besitzstand betreffend die Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags sowie betreffend die Einrichtung von «Eurodac» gleichzeitig in Kraft gesetzt werden müssen,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Schweizerische Eidgenossenschaft (nachstehend «Schweiz» genannt) wird bei der Tätigkeit der Europäischen Gemeinschaft und der Europäischen Union in den Bereichen, die Gegenstand der in den Anhängen A und B genannten Bestimmungen sind, sowie bei der Weiterentwicklung dieser Bestimmungen assoziiert.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Abkommen begründet gegenseitige Rechte und Pflichten gemäss den in ihm vorgesehenen Verfahren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Die in Anhang A aufgeführten Bestimmungen des Schengen-Besitzstands, die für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (nachstehend «Mitgliedstaaten» genannt) gelten, werden von der Schweiz umgesetzt und angewendet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Anhang B aufgeführten Bestimmungen der Rechtsakte der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft werden, soweit sie entsprechende Bestimmungen des am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommens zur Durchführung des Übereinkommens betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen (nachstehend «Schengener Durchführungsübereinkommen» genannt) ersetzen und/oder weiterentwickeln oder aufgrund des genannten Übereinkommens angenommen worden sind, von der Schweiz umgesetzt und angewendet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Rechtsakte und Massnahmen, die von der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft zur Änderung oder Ergänzung der in den Anhängen A und B genannten Bestimmungen angenommen werden, auf die die in diesem Abkommen vorgesehenen Verfahren Anwendung fanden, werden von der Schweiz, unbeschadet des Artikels 7, ebenfalls akzeptiert, umgesetzt und angewendet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Es wird ein Gemischter Ausschuss eingesetzt, der aus Vertretern der Schweizer Regierung sowie den Mitgliedern des Rates der Europäischen Union (nachstehend «Rat» genannt) und der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (nachstehend «Kommission» genannt) besteht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Gemischte Ausschuss gibt sich einvernehmlich eine Geschäftsordnung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Der Gemischte Ausschuss tritt auf Initiative seines/seiner Vorsitzenden oder auf Antrag eines seiner Mitglieder zusammen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 4 Absatz 2 tritt der Gemischte Ausschuss je nach Bedarf auf der Ebene von Ministern, hochrangigen Beamten oder Sachverständigen zusammen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_5/listintro">Der Vorsitz im Gemischten Ausschuss wird wahrgenommen:</listIntroduction><item eId="art_3/para_5/bull_u1"><num>– </num><p>auf Ebene der Sachverständigen: vom Vertreter der Europäischen Union;</p></item><item eId="art_3/para_5/bull_u2"><num>– </num><p>auf Ebene der hochrangigen Beamten und Minister: jeweils für die Dauer von sechs Monaten im Wechsel vom Vertreter der Europäischen Union und vom Vertreter der Schweizer Regierung.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Der Gemischte Ausschuss behandelt gemäss diesem Abkommen alle von Artikel 2 erfassten Fragen und trägt dafür Sorge, dass jegliche Anliegen der Schweiz gebührend berücksichtigt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/listintro">Auf den auf Ministerebene stattfindenden Tagungen des Gemischten Ausschusses haben die Vertreter der Schweiz Gelegenheit:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/bull_u1"><num>– </num><p>ihre Schwierigkeiten in Bezug auf einen bestimmten Rechtsakt oder eine bestimmte Massnahme darzulegen oder auf Schwierigkeiten anderer Delegationen zu reagieren;</p></item><item eId="art_4/para_2/bull_u2"><num>– </num><p>zu Fragen der Weiterentwicklung von sie betreffenden Bestimmungen oder deren Umsetzung Stellung zu nehmen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><p>Die auf Ministerebene stattfindenden Tagungen des Gemischten Ausschusses werden vom Gemischten Ausschuss auf Ebene der hochrangigen Beamten vorbereitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4.</num><content><p>Der Vertreter der Schweizer Regierung ist berechtigt, zu Fragen, die Gegenstand des Artikels 1 sind, im Gemischten Ausschuss Anregungen vorzutragen. Im Anschluss an eine Aussprache kann die Kommission oder ein Mitgliedstaat derartige Anregungen prüfen, um gegebenenfalls im Hinblick auf die Annahme eines Rechtsakts oder einer Massnahme der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen Union gemäss den für die Europäische Union geltenden Bestimmungen einen Vorschlag zu unterbreiten oder eine Initiative zu ergreifen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Unbeschadet des Artikels 4 wird der Gemischte Ausschuss von der im Rat erfolgenden Vorbereitung etwaiger, für dieses Abkommen relevanter Rechtsakte oder Massnahmen unterrichtet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Bei der Erarbeitung neuer Rechtsvorschriften in einem Bereich, der unter dieses Abkommen fällt, zieht die Kommission Sachverständige aus der Schweiz informell gleichermassen zurate, wie sie Sachverständige aus den Mitgliedstaaten für die Ausarbeitung ihrer Vorschläge zurate zieht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Annahme neuer Rechtsakte oder Massnahmen in Bezug auf Fragen im Sinne des Artikels 2 ist den zuständigen Organen der Europäischen Union vorbehalten. Vorbehaltlich des Absatzes 2 treten diese Rechtsakte oder Massnahmen für die Europäische Union, die Europäische Gemeinschaft und ihre betroffenen Mitgliedstaaten sowie für die Schweiz gleichzeitig in Kraft, es sei denn, dass in diesen Rechtsakten oder Massnahmen ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. In diesem Zusammenhang wird der von der Schweiz im Gemischten Ausschuss angegebene Zeitraum gebührend berücksichtigt, den sie für die Erfüllung ihrer verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für notwendig hält.</p><blockList><item eId="art_7/para_1/lbl_2"><num>2. </num><p>a) </p><p>Der Rat notifiziert der Schweiz unverzüglich die Annahme der Rechtsakte oder Massnahmen nach Absatz 1, auf die die in diesem Abkommen vorgesehenen Verfahren angewendet wurden. Die Schweiz entscheidet, ob sie deren Inhalt akzeptiert und in ihre innerstaatliche Rechtsordnung umsetzt. Der diesbezügliche Beschluss wird dem Rat und der Kommission innerhalb von 30 Tagen nach Annahme der betreffenden Rechtsakte oder Massnahmen notifiziert.</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Kann der Inhalt eines solchen Rechtsakts oder einer solchen Massnahme für die Schweiz erst nach Erfüllung ihrer verfassungsrechtlichen Voraussetzungen rechtsverbindlich werden, so unterrichtet sie den Rat und die Kommission davon zum Zeitpunkt ihrer Notifizierung. Die Schweiz unterrichtet den Rat und die Kommission unverzüglich in schriftlicher Form über die Erfüllung aller verfassungsrechtlichen Voraussetzungen. Wird kein Referendum ergriffen, so erfolgt die Notifizierung unverzüglich nach Ablauf der Referendumsfrist. Wird ein Referendum ergriffen, so verfügt die Schweiz für die Notifizierung über eine Frist von höchstens zwei Jahren ab der Notifizierung durch den Rat. Von dem Zeitpunkt an, der für das Inkrafttreten des betreffenden Rechtsakts oder der betreffenden Massnahme für die Schweiz vorgesehen ist, bis zur Mitteilung über die Erfüllung der verfassungsrechtlichen Voraussetzungen wendet die Schweiz den Inhalt des Rechtsakts oder der Massnahme, wenn möglich, vorläufig an.</p></item></blockList><p>Kann die Schweiz den Inhalt des betreffenden Rechtsakts oder der betreffenden Massnahme nicht vorläufig anwenden und führt diese Tatsache zu Schwierigkeiten, die das Funktionieren der Schengener Zusammenarbeit beeinträchtigen, so wird die Situation vom Gemischten Ausschuss geprüft. Die Europäische Union und die Europäische Gemeinschaft können in Bezug auf die Schweiz diejenigen Massnahmen treffen, die verhältnismässig und notwendig sind, um das ordnungsgemässe Funktionieren der Schengener Zusammenarbeit zu gewährleisten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Akzeptiert die Schweiz den Inhalt von Rechtsakten und Massnahmen nach Absatz 2, so begründet dies Rechte und Pflichten zwischen der Schweiz einerseits und, je nach Fall, der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und denjenigen ihrer Mitgliedstaaten, die durch diese Rechtsakte und Massnahmen gebunden sind, andererseits.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><blockList eId="art_7/para_4/list_u1"><listIntroduction eId="art_7/para_4/list_u1/listintro">Für den Fall, dass:</listIntroduction><item eId="art_7/para_4/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Schweiz ihren Beschluss notifiziert, den Inhalt eines Rechtsakts oder einer Massnahme nach Absatz 2, auf den beziehungsweise auf die die in diesem Abkommen vorgesehenen Verfahren angewendet wurden, nicht zu akzeptieren; oder</p></item><item eId="art_7/para_4/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Schweiz die Notifizierung nicht innerhalb der in Absatz 2 Buchstabe a) oder Absatz 5 Buchstabe a) vorgesehenen Frist von 30 Tagen vornimmt; oder</p></item><item eId="art_7/para_4/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>die Schweiz die Notifizierung nicht nach Ablauf der Referendumsfrist oder, im Falle eines Referendums, innerhalb der in Absatz 2 Buchstabe b) vorgesehenen Frist von zwei Jahren vornimmt oder von dem Zeitpunkt an, der für das Inkrafttreten des betreffenden Rechtsakts oder der betreffenden Massnahme vorgesehen ist, nicht für die vorläufige Anwendung nach Absatz 2 Buchstabe b) sorgt;</p></item></blockList><p>wird dieses Abkommen als beendet angesehen, es sei denn, der Gemischte Ausschuss beschliesst innerhalb von 90 Tagen nach sorgfältiger Prüfung der Möglichkeiten zur Fortsetzung des Abkommens etwas anderes. Die Beendigung dieses Abkommens wird drei Monate nach Ablauf der Frist von 90 Tagen rechtswirksam.</p><blockList eId="art_7/para_4/list_u2"><item eId="art_7/para_4/list_u2/lbl_5"><num>5. </num><p>a) </p><p>Bewirken Bestimmungen eines neuen Rechtsakts oder einer neuen Massnahme, dass die Mitgliedstaaten die Erledigung von Rechtshilfeersuchen in Strafsachen oder die Anerkennung von Anordnungen zur Durchsuchung und/oder zur Beschlagnahme von Beweisen aus einem anderen Mitgliedstaat nicht mehr den Bedingungen des Artikels 51 des Schengener Durchführungsübereinkommens unterwerfen können, kann die Schweiz dem Rat und der Kommission innerhalb der in Absatz 2 Buchstabe a) festgelegten Frist von 30 Tagen notifizieren, dass sie den Inhalt dieser Bestimmungen nicht akzeptiert und diese nicht in ihre innerstaatliche Rechtsordnung umsetzt, soweit diese Bestimmungen auf Ersuchen um oder Anordnungen zur Durchsuchung und Beschlagnahme in Bezug </p><p>auf Ermittlungen oder Verfolgungen von strafbaren Handlungen im Bereich der direkten Steuern Anwendung finden, die, falls in der Schweiz begangen, nach schweizerischem Recht nicht mit einer Freiheitsstrafe bedroht wären. In diesem Fall wird dieses Abkommen entgegen Absatz 4 nicht als beendet angesehen.</p></item><item eId="art_7/para_4/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>Auf Antrag eines seiner Mitglieder tritt der Gemischte Ausschuss spätestens innerhalb von zwei Monaten zusammen und erörtert, unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf internationaler Ebene, die aufgrund der Notifizierung gemäss Buchstabe a) entstandene Situation.</p></item></blockList><p>Beschliesst der Gemischte Ausschuss einstimmig, dass die Schweiz die einschlägigen Bestimmungen des neuen Rechtsakts oder der neuen Massnahme umfassend akzeptiert und umsetzt, kommen Absatz 2 Buchstabe b) sowie die Absätze 3 und 4 zur Anwendung. Die Unterrichtung nach Absatz 2 Buchstabe b) erster Satz erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach der Einigung im Gemischten Ausschuss.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Um das Ziel der Vertragsparteien einer möglichst einheitlichen Anwendung und Auslegung der in Artikel 2 genannten Bestimmungen zu erreichen, verfolgt der Gemischte Ausschuss ständig die Entwicklung der einschlägigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (nachstehend «Gerichtshof» genannt) sowie die Entwicklung der einschlägigen Rechtsprechung der zuständigen schweizerischen Gerichte. Zu diesem Zweck wird eine Regelung eingeführt, die eine regelmässige gegenseitige Übermittlung dieser Rechtsprechung gewährleistet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Schweiz kann in Fällen, in denen ein Gericht eines Mitgliedstaats dem Gerichtshof eine Frage in Bezug auf die Auslegung einer in Artikel 2 genannten Bestimmung zur Vorabentscheidung vorgelegt hat, beim Gerichtshof Schriftsätze einreichen oder schriftliche Erklärungen abgeben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Schweiz legt dem Gemischten Ausschuss jährlich einen Bericht darüber vor, wie ihre Verwaltungsbehörden und Gerichte die in Artikel 2 genannten Bestimmungen – gegebenenfalls im Sinne der Auslegung des Gerichtshofs – angewendet und ausgelegt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist der Gemischte Ausschuss innerhalb von zwei Monaten, nachdem ihm eine wesentliche Abweichung zwischen der Rechtsprechung des Gerichthofs und derjenigen der schweizerischen Gerichte oder eine wesentliche Abweichung zwischen den Behörden der betroffenen Mitgliedstaaten und den schweizerischen Behörden in Bezug auf die Anwendung der in Artikel 2 genannten Bestimmungen zur Kenntnis gebracht worden ist, nicht in der Lage, eine einheitliche Anwendung und Auslegung sicherzustellen, so wird das Verfahren nach Artikel 10 angewendet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Kommt es zu einem Streit über die Anwendung dieses Abkommens oder zu einer Situation nach Artikel 9 Absatz 2, so wird die Angelegenheit offiziell als Streitigkeit auf die Tagesordnung des auf Ministerebene tagenden Gemischten Ausschusses gesetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Gemischte Ausschuss verfügt ab dem Zeitpunkt der Annahme der Tagesordnung, auf die die Streitigkeit gesetzt wurde, über eine Frist von 90 Tagen zur Beilegung des Streits.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><p>Kann der Streit vom Gemischten Ausschuss innerhalb der in Absatz 2 genannten Frist von 90 Tagen nicht beigelegt werden, so ist zur endgültigen Beilegung des Streits eine weitere Frist von 30 Tagen vorzusehen. Kommt es zu keiner endgültigen Beilegung des Streits, so wird dieses Abkommen sechs Monate nach Ablauf der Frist von 30 Tagen als beendet angesehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Was die Verwaltungskosten für die Anwendung dieses Abkommens betrifft, so leistet die Schweiz an den Gesamthaushalt der Europäischen Gemeinschaften jährlich einen Beitrag von 7,286 % eines Betrags von 8 100 000 EUR, wobei dieser Anteil unter Berücksichtigung der Inflationsrate innerhalb der Europäischen Union jährlich angepasst wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Was die Entwicklungskosten für das Schengener Informationssystem II betrifft, so leistet die Schweiz ab dem Haushaltsjahr 2002 für jedes diesbezügliche Haushaltjahr jährlich einen Beitrag an den Gesamthaushalt der Europäischen Gemeinschaften entsprechend dem Verhältnis ihres Bruttoinlandsprodukts zum Bruttoinlandsprodukt aller teilnehmenden Staaten.</p><p>Der Beitrag für die Haushaltsjahre vor Inkrafttreten dieses Abkommens wird mit Inkrafttreten desselben fällig.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>In Fällen, in denen die operativen Kosten der Anwendung dieses Abkommens nicht zulasten des Gesamthaushalts der Europäischen Gemeinschaften, sondern unmittelbar zulasten der teilnehmenden Mitgliedstaaten gehen, trägt die Schweiz zu diesen Kosten im Verhältnis des Prozentsatzes ihres Bruttoinlandsprodukts zum Bruttoinlandsprodukt aller teilnehmenden Staaten bei.</p><p>In Fällen, in denen die operativen Kosten zulasten des Gesamthaushalts der Europäischen Gemeinschaften gehen, beteiligt sich die Schweiz an diesen Kosten, indem sie im Verhältnis des Prozentsatzes ihres Bruttoinlandsprodukts zum Bruttoinlandsprodukt aller teilnehmenden Staaten einen Jahresbeitrag zum genannten Haushalt leistet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Schweiz ist berechtigt, die von der Kommission oder im Rat ausgearbeiteten Dokumente betreffend dieses Abkommen zu erhalten und auf den Tagungen des Gemischten Ausschusses eine Verdolmetschung in eine von ihr gewählte Amtssprache der Organe der Europäischen Gemeinschaften zu verlangen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen berührt in keiner Weise die Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz sowie die Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweiz andererseits.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Abkommen berührt nicht die Übereinkünfte zwischen der Schweiz einerseits und einem Mitgliedstaat oder mehreren Mitgliedstaaten andererseits, soweit diese mit dem vorliegenden Abkommen vereinbar sind. Im Falle einer Unvereinbarkeit zwischen diesen Übereinkünften und dem vorliegenden Abkommen hat letzter Vorrang.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>3.</num><content><p>Dieses Abkommen berührt in keiner Weise etwaige künftige Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz oder der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweiz andererseits oder etwaige künftige Übereinkünfte, welche auf der Grundlage der Artikel 24 und 38 des Vertrags über die Europäische Union geschlossen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Schweiz schliesst ein Abkommen mit dem Königreich Dänemark über die Begründung gegenseitiger Rechte und Pflichten in Bezug auf die in Artikel 2 genannten Bestimmungen, die sich auf Titel IV des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft stützen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/114" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.362.33</b></ref></p></authorialNote> und auf die daher das Protokoll über die Position Dänemarks Anwendung findet, das durch den Vertrag von Amsterdam dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beigefügt wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Schweiz schliesst ein Übereinkommen mit der Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Begründung gegenseitiger Rechte und Pflichten aufgrund ihrer jeweiligen Assoziierungen bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/116" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.362.32</b></ref></p></authorialNote>.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen tritt einen Monat nach dem Tag in Kraft, an dem der Generalsekretär des Rates als Verwahrer dieses Abkommens feststellt, dass alle förmlichen Erfordernisse in Bezug auf die Zustimmung durch die Vertragsparteien oder im Namen der Vertragsparteien, an das Abkommen gebunden zu sein, erfüllt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Artikel 1, 3, 4, 5 und 6 sowie Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe a) erster Satz gelten vorläufig vom Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Abkommens an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>3.</num><content><p>Für Rechtsakte oder Massnahmen, die nach der Unterzeichnung dieses Abkommens, aber vor dessen Inkrafttreten angenommen werden, beginnt die in Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe a) letzter Satz genannte Frist von 30 Tagen mit dem Tag des Inkrafttretens dieses Abkommens.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Die in den Anhängen A und B genannten Bestimmungen sowie die nach Artikel 2 Absatz 3 bereits angenommenen Bestimmungen werden für die Schweiz zu dem Zeitpunkt in Kraft gesetzt, der vom Rat durch einstimmigen Beschluss seiner Mitglieder, die die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten, die alle in den Anhängen A und B genannten Bestimmungen anwenden, im Anschluss an Konsultationen im Gemischten Ausschuss festgesetzt wird, nachdem er sich davon überzeugt hat, dass die Voraussetzungen für die Umsetzung der einschlägigen Bestimmungen von der Schweiz erfüllt sind und dass an den Aussengrenzen effiziente Kontrollen stattfinden.</p><p>Die Mitglieder des Rates, die die Regierungen Irlands und des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Nordirland vertreten, nehmen an dieser Beschlussfassung teil, soweit diese Beschlussfassung Bestimmungen des Schengen-Besitzstands oder darauf gründende oder sich darauf beziehende Rechtsakte oder Massnahmen betrifft, an denen diese Mitgliedstaaten teilnehmen.</p><p>Die Mitglieder des Rates, die die Regierungen der Mitgliedstaaten vertreten, für die gemäss dem Beitrittsvertrag nur ein Teil der in den Anhängen A und B genannten Bestimmungen Anwendung findet, nehmen an dieser Beschlussfassung teil, soweit diese Beschlussfassung Bestimmungen des Schengen-Besitzstands betrifft, die bereits für diese Staaten anwendbar sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Inkraftsetzung der in Absatz 1 genannten Bestimmungen begründet Rechte und Pflichten zwischen der Schweiz einerseits und, je nach Fall, der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und denjenigen ihrer Mitgliedstaaten, die durch diese Bestimmungen gebunden sind, andererseits.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_3"><num>3.</num><content><p>Dieses Abkommen wird nur angewendet, wenn die in Artikel 13 genannten Übereinkünfte ebenfalls angewendet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_4"><num>4.</num><content><p>Dieses Abkommen wird ferner nur angewendet, wenn das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder der Schweiz gestellten Asylantrags angewendet wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Liechtenstein kann diesem Abkommen beitreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Beitritt Liechtensteins wird in einem Protokoll zu diesem Abkommen geregelt; darin werden alle Folgen eines solchen Beitritts aufgeführt, einschliesslich die Rechte und Pflichten, die zwischen Liechtenstein und der Schweiz sowie zwischen Liechtenstein einerseits und der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und denjenigen ihrer Mitgliedstaaten, die durch den Schengen-Besitzstand gebunden sind, andererseits begründet werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen kann von der Schweiz oder durch einstimmigen Beschluss der Mitglieder des Rates gekündigt werden. Eine derartige Kündigung ist dem Verwahrer zu notifizieren. Sie wird sechs Monate nach der Notifizierung rechtswirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Abkommen gilt als gekündigt, wenn die Schweiz eine der in Artikel 13 genannten Übereinkünfte oder das in Artikel 15 Absatz 4 genannte Abkommen kündigt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen ist in zwei Urschriften in dänischer, deutscher, englischer, estnischer, finnischer, französischer, griechischer, italienischer, lettischer, litauischer, niederländischer, polnischer, portugiesischer, schwedischer, slowakischer, slowenischer, spanischer, tschechischer und ungarischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Die maltesische Sprachfassung des vorliegenden Abkommens wird auf der Grundlage eines Briefwechsels der Vertragsparteien beglaubigt. Sie ist gleichermassen verbindlich wie die in Absatz 1 genannten Sprachfassungen.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die unterzeichneten Bevollmächtigten ihre Unterschriften unter dieses Abkommen gesetzt.</p><p>Geschehen zu Luxemburg am 26. Oktober 2004.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für die<br/>Schweizerische Eidgenossenschaft:</p><p>Micheline Calmy-Rey<br/>Joseph Deiss</p></td><td><p>Für die<br/>Europäische Union:</p><p>Piet Hein Donner</p><p>Für die<br/>Europäische Gemeinschaft:</p><p>Piet Hein Donner <br/>António Vitorino</p></td></tr></table></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.362.31"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands (mit Anhängen und Schlussakte)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse, l'Union européenne et la Communauté européenne sur l'association de la Confédération suisse à la mise en uvre, à l'application et au développement de l'acquis de Schengen (avec annexes et acte final)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 26 ottobre 2004 tra la Confederazione Svizzera, l'Unione europea e la Comunità europea, riguardante l'associazione della Svizzera all'attuazione, all'applicazione e allo sviluppo dell'acquis di Schengen (con all., atto finale)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang A</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 2 Abs. 1)</p><p>Teil 1 dieses Anhangs bezieht sich auf das Schengener Übereinkommen von 1985 und das 1990 in Schengen unterzeichnete Übereinkommen zur Durchführung jenes Übereinkommens;</p><p>Teil 2 bezieht sich auf die Beitrittsinstrumente; und </p><p>Teil 3 auf die relevanten abgeleiteten Schengen-Rechtsakte.</p><part eId="annex_A/part_1"><num>Teil 1</num><p>Die Bestimmungen des am 14. Juni 1985 in Schengen unterzeichneten Übereinkommens zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen.</p><p>Alle Bestimmungen des am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommens zwischen dem Königreich Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, der Französischen Republik, dem Grossherzogtum Luxemburg und dem Königreich der Niederlande zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985, mit Ausnahme folgender Bestimmungen:</p><p>Artikel 2 Absatz 4 über die Warenkontrollen</p><p>Artikel 4, soweit Gepäckkontrollen betroffen sind</p><p>Artikel 10 Absatz 2</p><p>Artikel 19 Absatz 2</p><p>Artikel 28 – 38 und die dazugehörigen Begriffsbestimmungen</p><p>Artikel 60</p><p>Artikel 70</p><p>Artikel 74</p><p>Artikel 77 – 91, soweit sie von der Richtlinie des Rates 91/477/EWG über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen abgedeckt sind</p><p>Artikel 120 – 125 über den Warenverkehr</p><p>Artikel 131 – 133</p><p>Artikel 134</p><p>Artikel 139 – 142</p><p>Schlussakte: Erklärung 2</p><p>Schlussakte: Erklärungen 4, 5 und 6</p><p>Protokoll</p><p>Gemeinsame Erklärung</p><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></part><part eId="annex_A/part_2"><num>Teil 2</num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/listintro">Die Bestimmungen der Übereinkommen und Protokolle über den Beitritt zum Übereinkommen von Schengen und zum Schengener Durchführungsübereinkommen mit der Italienischen Republik (unterzeichnet am 27. November 1990 in Paris), dem Königreich Spanien und der Portugiesischen Republik (unterzeichnet am 25. Juni 1991 in Bonn), der Griechischen Republik (unterzeichnet am 6. November 1992 in Madrid), der Republik Österreich (unterzeichnet am 28. April 1995 in Brüssel) und dem Königreich Dänemark, der Republik Finnland und dem Königreich Schweden (unterzeichnet am 19. Dezember 1996 in Luxemburg), ausgenommen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_1"><num>1. </num><p>Das am 27. November 1990 in Paris unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung der Italienischen Republik zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_2"><num>2. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_2/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt der Italienischen Republik zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dessen Schlussakte und die dazugehörigen Erklärungen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 5 und 6</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärungen 2 und 3</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_2/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_3"><num>3. </num><p>Das am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung des Königreichs Spanien zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, in der Fassung des am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Protokolls über den Beitritt der Regierung der Italienischen Republik sowie die dazugehörigen Erklärungen.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4"><num>4. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_4/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt des Königreichs Spanien zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dem die Italienische Republik mit dem am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Übereinkommen beigetreten ist, dessen Schlussakte und die dazugehörigen Erklärungen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 5 und 6</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärungen 2 und 3</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III, Erklärungen 3 und 4</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_4/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_5"><num>5. </num><p>Das am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung der Portugiesischen Republik zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, in der Fassung des am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Protokolls über den Beitritt der Regierung der Italienischen Republik, sowie die dazugehörigen Erklärungen.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6"><num>6. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_6/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt der Portugiesischen Republik zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den Gemeinsamen Grenzen, dem die Italienische Republik mit dem am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Übereinkommen beigetreten ist, dessen Schlussakte und die dazugehörigen Erklärungen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 7 und 8</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärungen 2 und 3</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III, Erklärungen 2, 3, 4 und 5</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_6/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_7"><num>7. </num><p>Das am 6. November 1992 in Madrid unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung der Griechischen Republik zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, in der Fassung des am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Protokolls über den Beitritt der Regierung der Italienischen Republik sowie der am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichneten Protokolle über den Beitritt der Regierungen der Portugiesischen Republik und des Königreichs Spanien, sowie die dazugehörigen Erklärungen.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8"><num>8. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_8/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 6. November 1992 in Madrid unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt der Griechischen Republik zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dem die Italienische Republik mit dem am 27. November 1990 in Paris unterzeichneten Übereinkommen sowie die Portugiesische Republik und das Königreich Spanien mit den am 25. Juni 1991 in Bonn unterzeichneten Übereinkommen beigetreten sind, dessen Schlussakte und die dazugehörigen Erklärungen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 6 und 7</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärungen 2, 3 und 4</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III, Erklärungen 1 und 3</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_8/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_9"><num>9. </num><p>Das am 28. April 1995 in Brüssel unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung der Republik Österreich zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, in der Fassung der Protokolle vom 27. November 1990, 25. Juni 1991 und 6. November 1992 über den jeweiligen Beitritt der Regierungen der Italienischen Republik, des Königreichs Spanien und der Portugiesischen Republik sowie der Griechischen Republik.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_10"><num>10. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_10/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 28. April 1995 in Brüssel unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt der Republik Österreich zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dem die Italienische Republik, das Königreich Spanien und die Portugiesische Republik sowie die Griechische Republik jeweils mit den Übereinkommen vom 27. November 1990, vom 25. Juni 1991 und vom 6. November 1992 beigetreten sind, sowie dessen Schlussakte:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_10/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_10/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 5 und 6</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_10/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_10/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärung 2</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_10/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_11"><num>11. </num><p>Das am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung des Königreichs Dänemark zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen sowie die dazugehörige Erklärung.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12"><num>12. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_12/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt des Königreichs Dänemark zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dessen Schlussakte sowie die dazugehörigen Erklärungen:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 7 und 8</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärung 2</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_12/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_13"><num>13. </num><p>Das am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung der Republik Finnland zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen sowie die dazugehörige Erklärung.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14"><num>14. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_14/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt der Republik Finnland zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dessen Schlussakte sowie die dazugehörige Erklärung:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 6 und 7</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärung 2</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III, mit Ausnahme der Erklärung über die Ålandinseln</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_14/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_15"><num>15. </num><p>Das am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichnete Protokoll über den Beitritt der Regierung des Königreichs Schweden zu dem Übereinkommen von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen und die dazugehörige Erklärung.</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16"><num>16. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_A/part_2/lbl_16/listintro">Die folgenden Bestimmungen des am 19. Dezember 1996 in Luxemburg unterzeichneten Übereinkommens über den Beitritt des Königreichs Schweden zu dem am 19. Juni 1990 in Schengen unterzeichneten Übereinkommen zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen, dessen Schlussakte sowie die dazugehörige Erklärung:</listIntroduction><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 1</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Artikel 6 und 7</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil I</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil II, Erklärung 2</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Schlussakte, Teil III</p></item><item eId="annex_A/part_2/lbl_16/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Erklärung der Minister und Staatssekretäre</p></item></blockList></item></blockList></part><part eId="annex_A/part_3"><num>Teil 3</num><level eId="annex_A/part_3/lvl_A"><num>A. </num><heading>Die folgenden Beschlüsse des Exekutivausschusses:</heading><content><table border="1"><tr><td><p>SCH/Com-ex (93) 10 <br/>14.12.1993</p></td><td><p>Bestätigung der Erklärungen der Minister und Staatssekretäre vom 19. Juni 1992 und <br/>30. Juni 1993 zum Inkrafttreten</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (93) 14 <br/>14.12.1993</p></td><td><p>Verbesserung der praktischen Zusammenarbeit zwischen den Justizbehörden bei der <br/>Bekämpfung des illegalen Handels mit <br/>Betäubungsmitteln</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (93) 21 <br/>14.12.1993</p></td><td><p>Verlängerung des einheitlichen Visums</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (93) 24 <br/>14.12.1993</p></td><td><p>Gemeinsame Grundsätze für die Annullierung, Aufhebung und Verringerung der Gültigkeitsdauer einheitlicher Visa</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 1, 2. rev. <br/>26.4.1994</p></td><td><p>Anpassungsmassnahmen zur Beseitigung <br/>von Verkehrshindernissen und Aufhebung von Verkehrsbeschränkungen an den Binnengrenzen</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 15 rev. <br/>21.11.1994</p></td><td><p>Einführung eines automatisierten Verfahrens zur Konsultation der zentralen Behörden gemäss Artikel 17 Absatz 2 des Schengener Durchführungsübereinkommens (SDÜ)</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 16 rev. <br/>21.11.1994</p></td><td><p>Beschaffung der gemeinsamen Ein- und Ausreisestempel</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 17, 4. rev. <br/>22.12.1994</p></td><td><p>Einführung und Anwendung des Schengener Regimes auf Verkehrsflughäfen und Landeplätzen</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 25 <br/>22.12.1994</p></td><td><p>Austausch von Statistiken über die Erteilung von Sichtvermerken</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 28 rev. <br/>22.12.1994</p></td><td><p>Bescheinigung für das Mitführen von Suchtstoffen und/oder psychotropen Stoffen gemäss Artikel 75</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (94) 29, 2. rev. <br/>22.12.1994</p></td><td><p>Inkraftsetzen des Schengener Durchführungsübereinkommens vom 19. Juni 1990</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (95) PV 1, 1. rev. <br/>(Punkt 8)</p></td><td><p>Gemeinsame Visapolitik</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (95) 20 2. rev. <br/>20.12.1995</p></td><td><p>Annahme des Dokuments SCH/I (95) 40 <br/>6. Rev. zum Verfahren für die Anwendung von Artikel 2 Absatz 2 des Schengener Durchführungsübereinkommens</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (95) 21 <br/>20.12.1995</p></td><td><p>Schnellerer Austausch statistischer Daten und konkreter Angaben über an den Aussengrenzen eventuell auftretende Schwierigkeiten zwischen den Schengen-Staaten</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (96) 13 rev. <br/>27.6.1996</p></td><td><p>Erteilung von Schengen-Visa im Zusammenhang mit Artikel 30 Absatz 1 Buchstabe a) des Schengener Durchführungsübereinkommens</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (97) 39 rev. <br/>15.12.1997</p></td><td><p>Leitsätze für Beweismittel und Indizien im Rahmen von Rückübernahmeübereinkommen zwischen Schengen-Staaten</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 1 2. rev. <br/>21.4.1998</p></td><td><p>Tätigkeitsbericht der Task Force</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 12 <br/>21.4.1998</p></td><td><p>Austausch vor Ort von statistischen Angaben zur Visumerteilung</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 18 rev. <br/>23.6.1998</p></td><td><p>Massnahmen, die gegenüber Staaten zu <br/>ergreifen sind, bei denen es Probleme bei der Ausstellung von Dokumenten gibt, die die Entfernung aus dem Schengener Gemeinschaftsgebiet ermöglichen</p><p>Rückübernahme – Visa</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 19 <br/>23.6.1998</p></td><td><p>Monaco</p><p>Visa – Aussengrenzen – SIS</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 21 <br/>23.6.1998</p></td><td><p>Abstempelung der Pässe der Visumantragsteller</p><p>Visa</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 26 Def. <br/>16.9.1998</p></td><td><p>Errichtung des Ständigen Ausschusses <br/>Schengener Durchführungsübereinkommen</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 29 rev. <br/>23.6.1998</p></td><td><p>Besenklausel zur Abdeckung des gesamten technischen Besitzstands Schengens</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 35, 2. rev. <br/>16.9.1998</p></td><td><p>Weitergabe des Gemeinsamen Handbuchs an EU‑Beitrittskandidaten</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 37 def. 2 <br/>27.10.1998</p></td><td><p>Aktionsplan zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 51, 3. rev. <br/>16.12.1998</p></td><td><p>Grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit bei der Verhütung und Aufklärung von Straftaten auf Ersuchen</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 52 <br/>16.12.1998</p></td><td><p>Leitfaden zur grenzüberschreitenden<br/>polizeilichen Zusammenarbeit</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 56 <br/>16.12.1998</p></td><td><p>Handbuch visierfähiger Dokumente</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 57 <br/>16.12.1998</p></td><td><p>Einführung eines einheitlichen Dokuments zum Nachweis einer Einladung, einer <br/>Verpflichtungserklärung oder einer Aufnahmebescheinigung</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (98) 59 rev. <br/>16.12.1998</p></td><td><p>Koordinierter Einsatz von Dokumentenberatern</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 1, 2. rev. <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Schengener Normen im Betäubungsmittelbereich</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 5 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>SIRENE-Handbuch</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 6 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Besitzstand Telecom</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 7, 2. rev. <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Verbindungsbeamte</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 8, 2. rev. <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Entlohnung von Informanten</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 10 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Illegaler Waffenhandel</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 13 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Aufhebung von Altfassungen des Gemeinsamen Handbuchs und der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion und Annahme der Neufassungen</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 14 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Handbuch visierfähiger Dokumente</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (99) 18 <br/>28.4.1999</p></td><td><p>Verbesserung der polizeilichen Zusammenarbeit bei der Verhütung und Aufklärung strafbarer Handlungen</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_A/part_3/lvl_B"><num>B. </num><heading>Die folgenden Erklärungen des Exekutivausschusses:</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Erklärung</p></td><td><p>Gegenstand</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (96) decl. 5 <br/>18.4.1996</p></td><td><p>Bestimmung des Begriffs «Drittausländer»</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (96) decl. 6, 2. rev. <br/>26.6.1996</p></td><td><p>Erklärung zur Auslieferung</p></td></tr><tr><td><p>SCH/Com-ex (97) decl. 13, 2. rev. <br/>9.2.1998</p></td><td><p>Entführung von Minderjährigen</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_A/part_3/lvl_C"><num>C. </num><heading>Die folgenden Beschlüsse der Zentralen Gruppe:</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Beschluss</p></td><td><p>Gegenstand</p></td></tr><tr><td><p>SCH/C (98) 117 <b><br/></b>27.10.1998</p></td><td><p>Aktionsplan zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung</p></td></tr><tr><td><p>SCH/C (99) 25 <b><br/></b>22.3.1999</p></td><td><p>Allgemeine Grundsätze zur Entlohnung von Informanten und V-Personen</p></td></tr></table></content></level></part></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.362.31"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands (mit Anhängen und Schlussakte)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 26 octobre 2004 entre la Confédération suisse, l'Union européenne et la Communauté européenne sur l'association de la Confédération suisse à la mise en uvre, à l'application et au développement de l'acquis de Schengen (avec annexes et acte final)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 26 ottobre 2004 tra la Confederazione Svizzera, l'Unione europea e la Comunità europea, riguardante l'associazione della Svizzera all'attuazione, all'applicazione e allo sviluppo dell'acquis di Schengen (con all., atto finale)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2008/113/20191105/de/xml"/><FRBRdate date="2019-11-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2004-10-26" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2008-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang B</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 2 Abs. 2)</p><p>Die Schweiz wendet den Inhalt der nachstehend aufgeführten Rechtsakte ab dem vom Rat gemäss Artikel 15 festgelegten Zeitpunkt an.</p><p>Sollte ein Übereinkommen oder Protokoll, auf das einer der nachstehend aufgeführten, mit einem Sternchen gekennzeichneten Rechtsakte Bezug nimmt, zu diesem Zeitpunkt noch nicht für alle Staaten, die bei der Annahme des betreffenden Rechtsakts Mitglieder der Europäischen Union waren, in Kraft getreten sein, so wendet die Schweiz den Inhalt der relevanten Bestimmungen dieser Rechtsakte erst ab dem Zeitpunkt an, zu dem das betreffende Übereinkommen oder Protokoll für alle diese Mitgliedstaaten in Kraft getreten ist.</p><p>Richtlinie 91/477/EWG des Rates vom 18. Juni 1991 über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen (ABl. L 256 vom 13.9.1991, S. 51) und Empfehlung 93/216/EWG der Kommission vom 25. Februar 1993 zum Europäischen Feuerwaffenpass (ABl. L 93 vom 17.4.1993, S. 39), geändert durch die Empfehlung 96/129/EG der Kommission vom 12. Januar 1996 (ABl. L 30 vom 8.2.1996, S. 47)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 1683/95/EG des Rates vom 29. Mai 1995 über eine einheitliche Visagestaltung (ABl. L 164 vom 14.7.1995, S. 1), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 334/2002 des Rates vom 18. Februar 2002 (ABl. L 53 vom 23.2.2002, S. 7); Entscheidung der Kommission vom 7. Februar 1996 und Entscheidung der Kommission vom 3. Juni 2002 zur Festsetzung der ergänzenden technischen Spezifikationen für die einheitliche Visagestaltung (beide nicht veröffentlicht)</p><p>Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (ABl. L 281 vom 23.11.1995, S. 31)</p><p>Rechtsakt des Rates vom 29. Mai 2000 über die Erstellung des Übereinkommens – gemäss Artikel 34 des Vertrags über die Europäische Union – über die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union [in Artikel 2 Absatz 1 des Übereinkommens aufgeführte Bestimmungen] (ABL. C 197 vom 12.7.2000, S. 1)*</p><p>Beschluss 2000/586/JI des Rates vom 28. September 2000 über ein Verfahren zur Änderung von Artikel 40 Absätze 4 und 5, Artikel 41 Absatz 7 und Artikel 65 Absatz 2 des Übereinkommens zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen (ABl. L 248 vom 3.10.2000, S. 1)</p><p>Beschluss 2000/645/EG des Rates vom 17. Oktober 2000 zur Berichtigung des im Beschluss des Schengener Exekutivausschusses SCH/Com-ex (94) 15 Rev. enthaltenen Schengen-Besitzstands (ABl. L 272 vom 25.10.2000, S. 24)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 539/2001 des Rates vom 15. März 2001 zur Aufstellung der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige beim Überschreiten der Aussengrenzen im Besitz eines Visums sein müssen, sowie der Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige von dieser Visumpflicht befreit sind (ABl. L 81 vom 21.3.2001, S. 1), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2414/2001 des Rates vom 7. Dezember 2001 (ABl. L 327 vom 12.12.2001, S. 1) und die Verordnung (EG) Nr. 453/2003 des Rates vom 6. März 2003 (ABl. L 69 vom 13.3.2003, S. 10)</p><p>Entscheidung 2001/329/EG des Rates vom 24. April 2001 zur Aktualisierung des Teils VI sowie der Anlagen 3, 6 und 13 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion sowie der Anlagen 5a, 6a und 8 des Gemeinsamen Handbuchs (ABl. L 116 vom 26.4.2001, S. 32)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 1091/2001 des Rates vom 28. Mai 2001 über den freien Personenverkehr mit einem Visum für den längerfristigen Aufenthalt (ABl. L 150 vom 6.6.2001, S. 4)</p><p>Entscheidung 2001/420/EG des Rates vom 28. Mai 2001 zur Anpassung der Teile V und VI der Anlage 13 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktionen und der Anlage 6a des Gemeinsamen Handbuchs für Visa für den längerfristigen Aufenthalt, die gleichzeitig als Visa für einen kurzfristigen Aufenthalt Gültigkeit besitzen (ABl. L 150 vom 6.6.2001, S. 47)</p><p>Richtlinie 2001/40/EG des Rates vom 28. Mai 2001 über die gegenseitige Anerkennung von Entscheidungen über die Rückführung von Drittstaatsangehörigen (ABl. L 149 vom 2.6.2001, S. 34) und Entscheidung 2004/191/EG des Rates vom 23. Februar 2004 zur Festlegung der Kriterien und praktischen Einzelheiten zum Ausgleich finanzieller Ungleichgewichte aufgrund der Anwendung der Richtlinie 2001/40/EG über die gegenseitige Anerkennung von Entscheidungen über die Rückführung von Drittstaatsangehörigen (ABl. L 60 vom 27.2.2004, S. 55)</p><p>Richtlinie 2001/51/EG des Rates vom 28. Juni 2001 zur Ergänzung der Regelungen nach Artikel 26 des Übereinkommens zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (ABl. L 187 vom 10.7.2001, S. 45)</p><p>Rechtsakt des Rates vom 16. Oktober 2001 über die Erstellung – gemäss Artikel 34 des Vertrags über die Europäische Union – des Protokolls zu dem Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union [in Artikel 15 des Protokolls aufgeführte Bestimmung] (ABl. C 326 vom 21.11.2001, S. 1)*</p><p>Verordnung (EG) Nr. 2424/2001 des Rates vom 6. Dezember 2001 über die Entwicklung des Schengener Informationssystems der zweiten Generation (SIS II) (ABl. L 328 vom 13.12.2001, S. 4)</p><p>Beschluss 2001/886/JI des Rates vom 6. Dezember 2001 über die Entwicklung des Schengener Informationssystems der zweiten Generation (SIS II) (ABl. L 328 vom 13.12.2001, S. 1)</p><p>Entscheidung 2002/44/EG des Rates vom 20. Dezember 2001 zur Änderung von Teil VII und Anhang 12 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion sowie der Anlage 14a des Gemeinsamen Handbuchs (ABl L 20 vom 23.1.2002, S. 5)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 333/2002 des Rates vom 18. Februar 2002 über die einheitliche Gestaltung des Formblatts für die Anbringung eines Visums, das die Mitgliedstaaten den Inhabern eines von dem betreffenden Mitgliedstaat nicht anerkannten Reisedokuments erteilen (ABl. L 53 vom 23.2.2002, S. 4) und Entscheidung der Kommission vom 12. August 2002 zur Festsetzung der ergänzenden technischen Spezifikationen für die einheitliche Gestaltung des Formblatts für die Anbringung eines Visums, das die Mitgliedstaaten den Inhabern eines von dem betreffenden Mitgliedstaat nicht anerkannten Reisedokuments erteilen (nicht veröffentlicht)</p><p>Entscheidung 2002/352/EG des Rates vom 25. April 2002 zur Überarbeitung des Gemeinsamen Handbuchs (ABl. L 123 vom 9.5.2002, S. 47)</p><p>Entscheidung 2002/354/EG des Rates vom 25. April 2002 zur Anpassung von Teil III und zur Schaffung einer Anlage 16 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion (ABl. L 123 vom 9.5.2002, S. 50)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 1030/2002 des Rates vom 13. Juni 2002 zur einheitlichen Gestaltung des Aufenthaltstitels für Drittstaatenangehörige (ABl. L 157 vom 15.6.2002, S. 1) und Entscheidung der Kommission vom 14. August 2002 zur Festsetzung der ergänzenden technischen Spezifikationen zur einheitlichen Gestaltung des Aufenthaltstitels für Drittstaatenangehörige (nicht veröffentlicht)</p><p>Entscheidung 2002/585/EG des Rates vom 12. Juli 2002 zur Anpassung der Teile III und VIII der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion (ABl. L 187 vom 16.7.2002, S. 44)</p><p>Entscheidung 2002/586/EG des Rates vom 12. Juli 2002 zur Anpassung von Teil VI der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion (ABl. L 187 vom 16.7.2002, S. 48)</p><p>Entscheidung 2002/587/EG des Rates vom 12. Juli 2002 zur Überarbeitung des Gemeinsamen Handbuchs (ABl. L 187 vom 16.7.2002, S. 50)</p><p>Rahmenbeschluss 2002/946/JI des Rates vom 28. November 2002 betreffend die Verstärkung des strafrechtlichen Rahmens für die Bekämpfung der Beihilfe zur unerlaubten Ein- und Durchreise und zum unerlaubten Aufenthalt (ABl. L 328 vom 5.12.2002, S. 1)</p><p>Richtlinie 2002/90/EG des Rates vom 28. November 2002 zur Definition der Beihilfe zur unerlaubten Ein- und Durchreise und zum unerlaubten Aufenthalt (ABl. L 328 vom 5.12.2002, S. 17)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 415/2003 des Rates vom 27. Februar 2003 über die Erteilung von Visa an der Grenze, einschliesslich der Erteilung derartiger Visa an Seeleute auf der Durchreise (ABl. L 64 vom 7.3.2003, S. 1)</p><p>Die Bestimmungen des Übereinkommens von 1995 über das vereinfachte Auslieferungsverfahren zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (ABl. C 78 vom 30.3.1995, S. 2) und des Übereinkommens von 1996 über die Auslieferung zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (ABl. C 313 vom 23.10.1996, S. 12), auf die verwiesen wird in dem Beschluss 2003/169/JI des Rates vom 27. Februar 2003 zur Festlegung der Bestimmungen im Übereinkommen von 1995 über das vereinfachte Auslieferungsverfahren zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Bestimmungen im Übereinkommen von 1996 über die Auslieferung zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die eine Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands im Sinne des Übereinkommens über die Assoziierung der Republik Island und des Königreichs Norwegen bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands darstellen (ABl. L 67 vom 12.3.2003, S. 25)<authorialNote><p> Das EU-Auslieferungsübereinkommen ist am 5. November 2019 in Kraft getreten (ABl. C 329 vom 1.10.2019, S. 2). Folglich sind seit diesem Zeitpunkt die Artikel 1, 2, 6, 8, 9 und 13 des EU-Auslieferungsübereinkommens, welche gemäss Beschluss 2003/169/JI als Schengen-relevant gelten, auch für die Schweiz anwendbar (siehe <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/203" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2020</b> 1121</ref>).</p></authorialNote></p><p>Beschluss 2003/170/JI des Rates vom 27. Februar 2003 über die gemeinsame Inanspruchnahme von Verbindungsbeamten, die von den Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten entsandt sind [ausgenommen Artikel 8] (ABl. L 67 vom 12.3.2003, S. 27)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 693/2003 des Rates vom 14. April 2003 zur Einführung eines Dokuments für den erleichterten Transit (FTD) und eines Dokuments für den erleichterten Transit im Eisenbahnverkehr (FRTD) sowie zur Änderung der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion und des Gemeinsamen Handbuchs (ABl. L 99 vom 17.4.2003, S. 8)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 694/2003 des Rates vom 14. April 2003 über einheitliche Formate von Dokumenten für den erleichterten Transit (FTD) und Dokumenten für den erleichterten Transit im Eisenbahnverkehr (FRTD) gemäss der Verordnung (EG) Nr. 693/2003 (ABl. L 99 vom 17.4.2003, S. 15)</p><p>Entscheidung 2003/454/EG des Rates vom 13. Juni 2003 zur Änderung der Anlage 12 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion sowie der Anlage 14a des Gemeinsamen Handbuchs betreffend Visumgebühren (ABl. L 152 vom 20.6.2003, S. 82)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 1295/2003 des Rates vom 15. Juli 2003 über die Massnahmen zur Erleichterung der Verfahren zur Beantragung und Erteilung von Visa für die Mitglieder der olympischen Familie, die an den Olympischen oder Paralympischen Spielen 2004 in Athen teilnehmen (ABl. L 183 vom 22.7.2003, S. 1)</p><p>Entscheidung 2003/585/EG des Rates vom 28. Juli 2003 zur Änderung von Anlage 2 Liste A der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion sowie von Anlage 5 Liste A des Gemeinsamen Handbuchs betreffend die Visumpflicht für die Inhaber von pakistanischen Reisepässen (ABl. L 198 vom 6.8.2003, S. 13)</p><p>Entscheidung 2003/586/EG des Rates vom 28. Juli 2003 zur Änderung von Anlage 3 Teil I der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion sowie von Anlage 5a Teil I des Gemeinsamen Handbuchs betreffend Drittstaatsangehörige, die für den Flughafentransit ein Visum benötigen (ABl. L 198 vom 6.8.2003, S. 15)</p><p>Beschluss 2003/725/JI des Rates vom 2. Oktober 2003 zur Änderung von Artikel 40 Absätze 1 und 7 des Übereinkommens zur Durchführung des Schengener Übereinkommens vom 14. Juni 1985 betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen (ABl. L 260 vom 11.10.2003, S. 37)</p><p>Richtlinie 2003/110/EG des Rates vom 25. November 2003 über die Unterstützung bei der Durchbeförderung im Rahmen von Rückführungsmassnahmen auf dem Luftweg (ABl. L 321 vom 6.12.2003, S. 26)</p><p>Entscheidung 2004/14/EG des Rates vom 22. Dezember 2003 zur Änderung des Teils V Nummer 3 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion (ABl. L 5 vom 9.1.2004, S. 74)</p><p>Entscheidung 2004/15/EG des Rates vom 22. Dezember 2003 zur Änderung des Teils II Nummer 1.2 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion und zur Aufnahme einer neuen Anlage in diese Instruktionen (ABl. L 5 vom 9.1.2004, S. 76)</p><p>Entscheidung 2004/17/EG des Rates vom 22. Dezember 2003 zur Änderung des Teils V Nummer 1.4 der Gemeinsamen Konsularischen Instruktion und des Teils I Nummer 4.1.2 des Gemeinsamen Handbuchs zur Aufnahme des Nachweises einer Reisekrankenversicherung in die Liste der für die Erteilung eines einheitlichen Einreisevisums erforderlichen Belege (ABl. L 5 vom 9.1.2004, S. 79)</p><p>Verordnung (EG) Nr. 377/2004 des Rates vom 19. Februar 2004 zur Schaffung eines Netzes von Verbindungsbeamten für Einwanderungsfragen (ABl. L 64 vom 2.3.2004, S. 1)</p><p>Entscheidung 2004/466/EG des Rates vom 29. April 2004 zur Änderung des Gemeinsamen Handbuchs im Hinblick auf die Einbeziehung einer Bestimmung über gezielte Kontrollen begleiteter Minderjähriger an der Grenze (ABl. L 157 vom 30.4.2004, S. 136)</p><p>Berichtigung der Entscheidung 2004/466/EG des Rates vom 29. April 2004 zur Änderung des Gemeinsamen Handbuchs im Hinblick auf die Einbeziehung einer Bestimmung über gezielte Kontrollen begleiteter Minderjähriger an der Grenze (ABl. L 195 vom 2.6.2004, S. 44).</p><p>Verordnung (EG) Nr. 871/2004 des Rates vom 29. April 2004 über die Einführung neuer Funktionen für das Schengener Informationssystem, auch im Hinblick auf die Terrorismusbekämpfung (ABl. L 162 vom 30.4.2004, S. 29)</p><p>Richtlinie 2004/82/EG des Rates vom 29. April 2004 über die Verpflichtung von Beförderungsunternehmen, Angaben über die beförderten Personen zu übermitteln (ABl. L 261 vom 6.8.2004, S. 24)</p><p>Entscheidung 2004/573/EG des Rates vom 29. April 2004 betreffend die Organisation von Sammelflügen zur Rückführung von Drittstaatsangehörigen, die individuellen Rückführungsmassnahmen unterliegen, aus dem Hoheitsgebiet von zwei oder mehr Mitgliedstaaten (ABl. L 261 vom 6.8.2004, S. 28)</p><p>Entscheidung 2004/574/EG des Rates vom 29. April 2004 zur Änderung des Gemeinsamen Handbuchs (ABl. L 261 vom  6. 8. 2004, S. 36)</p><p>Entscheidung 2004/581/EG des Rates vom 29. April 2004 zur Festlegung der Mindestangaben auf Schildern an Aussengrenzübergängen (ABl. L 261 vom 6. 8. 2004, S. 119)</p><p>Entscheidung 2004/512/EG des Rates vom 8. Juni 2004 zur Einrichtung des Visa-Informationssystems (VIS) (ABl. L 213 vom 15.6.2004, S. 5)</p><level eId="annex_B/lvl_u2"><heading>Schlussakte</heading><intro><blockList eId="annex_B/lvl_u2/list_u1"><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u2/list_u1/listintro" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Die Bevollmächtigten haben die folgenden, dieser Schlussakte beigefügten Gemeinsamen Erklärungen angenommen:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u1/lbl_1"><num>1. </num><p>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien zur Anhörung des Parlaments;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u1/lbl_2"><num>2. </num><p>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien zu den Aussenbeziehungen;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u1/lbl_3"><num>3. </num><p>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien zu Artikel 23 Absatz 7 des Übereinkommens vom 29. Mai 2000 über die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.</p></item></blockList><blockList eId="annex_B/lvl_u2/list_u2"><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/listintro" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Die Bevollmächtigten haben ferner die folgenden, dieser Schlussakte beigefügten Erklärungen zur Kenntnis genommen:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/lbl_1"><num>1. </num><p>Erklärung der Schweiz zur Rechtshilfe in Strafsachen;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/lbl_2"><num>2. </num><p>Erklärung der Schweiz zu Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b) betreffend die Frist für die Übernahme von Weiterentwicklungen des Schengen-Besitzstands;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/lbl_3"><num>3. </num><p>Erklärung der Schweiz zur Anwendung des Europäischen Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen und des Europäischen Auslieferungsübereinkommens;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/lbl_4"><num>4. </num><p>Erklärung der Europäischen Kommission zur Übermittlung von Vorschlägen;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/list_u2/lbl_5"><num>5. </num><p>Erklärung der Europäischen Kommission zu den Ausschüssen, die die Europäische Kommission bei der Ausübung ihrer Durchführungsbefugnisse unterstützen.</p></item></blockList><p>Geschehen zu Luxemburg am 26. Oktober 2004.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für die<br/>Schweizerische Eidgenossenschaft:</p><p>Micheline Calmy-Rey<br/>Joseph Deiss</p></td><td><p>Für die<br/>Europäische Union:</p><p>Piet Hein Donner</p><p>Für die<br/>Europäische Gemeinschaft:</p><p>Piet Hein Donner <br/>António Vitorino</p></td></tr></table></intro><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u1"><heading>Gemeinsame Erklärungen der Vertragsparteien</heading><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien zur Anhörung <br/>des Parlaments</heading><content><p>Die Vertragsparteien halten es für angebracht, dass Angelegenheiten, die unter dieses Abkommen fallen, in den interparlamentarischen Sitzungen des Europäischen Parlaments mit der Schweiz erörtert werden.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u1/lvl_u2"><heading>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien <br/>zu den Aussenbeziehungen</heading><content><p>Die Vertragsparteien vereinbaren, dass sich die Europäische Gemeinschaft verpflichtet, Drittstaaten oder internationale Organisationen, mit denen sie Übereinkünfte in einem mit der Schengener Zusammenarbeit zusammenhängenden Bereich schliesst, dazu aufzufordern, mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft entsprechende Übereinkünfte zu schliessen; die Kompetenz der Schweiz zum Abschluss solcher Übereinkünfte wird dadurch nicht berührt.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u1/lvl_u3"><heading>Gemeinsame Erklärung der Vertragsparteien <br/>zu Artikel 23 Absatz 7 des Übereinkommens vom 29. Mai 2000 <br/>über die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union</heading><content><p>Die Vertragsparteien vereinbaren, dass die Schweiz – vorbehaltlich des Artikels 23 Absatz 1 Buchstabe c) des Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union – im Hinblick auf die Umstände eines besonderen Falles verlangen kann, dass personenbezogene Daten, sofern der betreffende Mitgliedstaat nicht die Zustimmung der betroffenen Person erhalten hat, für die in Artikel 23 Absatz 1 Buchstaben a und b jenes Übereinkommens genannten Zwecke nur mit vorheriger Zustimmung der Schweiz in Bezug auf Verfahren verwendet werden dürfen, für die die Schweiz die Übermittlung oder Verwendung der personenbezogenen Daten nach den Bestimmungen jenes Übereinkommens oder der Übereinkünfte im Sinne von Artikel 1 desselben hätte verweigern oder einschränken können.</p><p>Verweigert die Schweiz in einem besonderen Fall ihre Zustimmung zu einem Ersuchen eines Mitgliedstaats gemäss den vorgenannten Bestimmungen, so hat sie ihre Entscheidung schriftlich zu begründen.</p></content></level></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2"><heading>Andere Erklärungen</heading><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u1"><heading>Erklärung der Schweiz <br/>zur Rechtshilfe in Strafsachen</heading><content><p>Die Schweiz erklärt, dass bei Steuerdelikten im Bereich der direkten Steuern, die von schweizerischen Behörden geahndet werden, zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Abkommens kein auch in Strafsachen zuständiges Gericht angerufen werden kann.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2"><heading>Erklärung der Schweiz <br/>zu Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b) betreffend die Frist für <br/>die Übernahme von Weiterentwicklungen des Schengen-Besitzstands</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2/listintro">Die Maximalfrist von zwei Jahren nach Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b) schliesst sowohl die Genehmigung als auch die Umsetzung des Rechtsakts oder der Massnahme ein. Sie umfasst folgende Verfahrensschritte:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2/bull_u1"><num>– </num><p>die Vorbereitungsphase,</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2/bull_u2"><num>– </num><p>das parlamentarische Verfahren,</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2/bull_u3"><num>– </num><p>die Referendumsfrist (100 Tage nach der amtlichen Veröffentlichung des Rechtsakts), und gegebenenfalls</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u2/bull_u4"><num>– </num><p>das Referendum (Organisation und Abstimmung).</p></item></blockList><p>Der Bundesrat unterrichtet den Rat und die Kommission unverzüglich über die Beendigung jedes einzelnen Verfahrensschritts.</p><p>Der Bundesrat verpflichtet sich, alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, damit die oben genannten Verfahrensschritte so schnell wie möglich durchgeführt werden können.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u3"><heading>Erklärung der Schweiz <br/>zur Anwendung des Europäischen Übereinkommens <br/>über die Rechtshilfe in Strafsachen und des Europäischen Auslieferungsübereinkommens</heading><content><p>Die Schweiz verpflichtet sich, ihre anlässlich der Ratifizierung des Europäischen Auslieferungsübereinkommens vom 13. Dezember 1957<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1967/814_854_850" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.353.1</b></ref></p></authorialNote> und des Europäischen Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1967/831_871_866" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.351.1</b></ref></p></authorialNote> angebrachten Vorbehalte und Erklärungen nicht geltend zu machen, soweit sie mit dem vorliegenden Abkommen unvereinbar sind.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u4"><heading>Erklärung der Europäischen Kommission <br/>zur Übermittlung von Vorschlägen</heading><content><p>Die Kommission übermittelt ihre dieses Abkommen betreffenden Vorschläge, die sie dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament unterbreitet, in Kopie auch der Schweiz.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u5"><heading>Erklärung der Europäischen Kommission <br/>zu den Ausschüssen, die die Europäische Kommission bei <br/>der Ausübung ihrer Durchführungsbefugnisse unterstützen</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u5/listintro">Derzeit wird die Europäische Kommission bei der Ausübung ihrer Durchführungsbefugnisse im Bereich der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands abgesehen vom Ausschuss nach Artikel 31 der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr von folgenden Ausschüssen unterstützt:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u5/bull_u1"><num>– </num><p>dem Ausschuss nach Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 1683/95 des Rates vom 29. Mai 1995 über eine einheitliche Visagestaltung («Visa‑Ausschuss») und</p></item><item eId="annex_B/lvl_u2/lvl_u2/lvl_u5/bull_u2"><num>– </num><p>dem Ausschuss nach Artikel 5 des Beschlusses 2001/886/JI des Rates vom 6. Dezember 2001 und nach Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 2424/2001 des Rates vom 6. Dezember 2001; beide Rechtsakte betreffen die Entwicklung des Schengener Informationssystems der zweiten Generation (SIS II) («SIS-II-Ausschuss»).</p></item></blockList></content></level></level></level><level eId="annex_B/lvl_u3"><heading>Vereinbarte Niederschrift <br/>zu den Verhandlungen über das Abkommen zwischen <br/>der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Union <br/>und der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung <br/>dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung <br/>des Schengen-Besitzstands</heading><content><p>Die an den Verhandlungen über das Abkommen beteiligten Delegationen</p><blockList><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u1"><num>– </num><p>erklären zu Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b),</p></item><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u2"><num/><p>dass regelmässige und direkte Kontakte zwischen dem Generalsekretariat des Rates und der Vertretung der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei den Europäischen Gemeinschaften eingerichtet werden, um die Schweiz über den Stand der Verfahren betreffend die Annahme einschlägiger Rechtsakte und Massnahmen der Europäischen Union zu unterrichten, damit die Schweiz das Verfahren zur Übernahme der Weiterentwicklungen des Besitzstands so rasch wie möglich einleiten kann,</p></item><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u3"><num>– </num><p>stellen in Bezug auf Anhang B, Richtlinie 91/477/EWG des Rates vom 18. Juni 1991 über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen fest,</p></item><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u4"><num/><p>dass die vorgenannte Richtlinie nicht auf den Erwerb und Besitz von Waffen und Munition durch die Streitkräfte nach Massgabe des innerstaatlichen Rechts anwendbar ist. Das heutige schweizerische System der leihweisen Abgabe von Armeewaffen im Rahmen der freiwilligen Jungschützenkurse, der leihweisen Abgabe von Armeewaffen während der Militärdienstpflicht sowie der Übereignung der zu halbautomatischen Schusswaffen umgebauten Ordonanzwaffen (Dienstwaffen) an Wehrmänner, die aus der Armee ausscheiden, fällt unter diese Ausnahme und wird daher nicht vom Schengen-Besitzstand berührt, sondern ist durch die einschlägige schweizerische Gesetzgebung geregelt,</p></item><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u5"><num>– </num><p>nehmen bezüglich Eurojust und des Europäischen Justiziellen Netzes Folgendes zur Kenntnis:</p></item><item eId="annex_B/lvl_u3/bull_u6"><num/><p>das Interesse an der Entwicklung von Möglichkeiten zur Beteiligung der Schweiz an den Arbeiten von Eurojust und, falls möglich, des Europäischen Justiziellen Netzes.</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4"><heading>Erklärungen und Mitteilungen der Schweiz zum Abkommen <br/>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der <br/>Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung <br/>und Entwicklung des Schengen-Besitzstands<b><authorialNote><p> Ergänzungen der Schlussakte, in Kraft seit 1. März 2008 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/751" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2008</b> 5391</ref>) und in Kraft seit 12. Dez. 2008 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2008/778" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2008</b> 5627</ref>).</p></authorialNote></b></heading><intro><blockList><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u1"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 55 Absatz 1 und 2 SDÜ (Ausnahmen vom Verbot der Doppelbestrafung);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u2"><num>– </num><p>Mitteilung zu Artikel 57 Absatz 3 SDÜ (zuständige Behörde für Auskünfte über rechtskräftige Urteile);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u3"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 6 Absatz 6 i.V.m. Artikel 24 Absatz 1 Buchstaben a und d des EU-Rechtshilfeübereinkommens (EU-RhÜ) (zuständige Verwaltungsbehörden für die Ahndung von Zuwiderhandlungen gegen Rechtsvorschriften);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u4"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 6 und Artikel 6 Absatz 8 i.V.m. Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe b EU-RhÜ (zentrale Behörde für die Übermittlung von Rechtshilfeersuchen);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u5"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 6 Absatz 5 i.V.m. Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe c EU-RhÜ (zuständige Polizei- und Zollbehörden für kontrollierte Lieferungen);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u6"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 6 Absatz 3 des EU-Auslieferungsübereinkommens (EU-AuslÜ) (Beschränkung der Auslieferung wegen fiskalisch strafbarer Handlungen);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u7"><num>– </num><p>Mitteilung zu Artikel 13 Absatz 2 EU-AuslÜ (zuständige zentrale Behörde für den Auslieferungsverkehr);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u8"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 7 Absatz 4 des EU-Übereinkommens über die vereinfachte Auslieferung (EU-ÜvAusl) (Widerruf der Zustimmung zur vereinfachten Auslieferung und des Verzichts auf den Schutz des Grundsatzes der Spezialität);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u9"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 9 und 13 EU-ÜvAusl (Verzicht auf den Schutz des Grundsatzes der Spezialität);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u10"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 12 Absatz 3 EU-ÜvAusl (Vereinfachte Auslieferung bei Zustimmung der betroffenen Person nach Fristablauf oder unter anderen Umständen);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u11"><num>– </num><p>Erklärung zu Artikel 15 EU-ÜvAusl (zuständige Behörde für die Inhaftnahme bei Auslieferungsersuchen und für die Durchlieferung);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/bull_u12"><num>– </num><p>Erklärung der Schweiz zu Artikel 41 Absatz 9 des Schengener Durchführungsübereinkommens (SDÜ)</p></item></blockList></intro><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1"><heading>Erklärung zu Artikel 55 Absatz 1 und 2 SDÜ</heading><content><blockList eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u1"><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u1/listintro">Gemäss Artikel 55 Absatz 1 und 2 SDÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, in folgenden Fällen nicht an Artikel 54 SDÜ gebunden zu sein:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u1/bull_u1"><num>– </num><p>wenn die Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, ganz oder teilweise in ihrem Hoheitsgebiet begangen wurde; im letzteren Fall gilt diese Ausnahme jedoch nicht, wenn diese Tat teilweise im Hoheitsgebiet der Vertragspartei begangen wurde, in dem das Urteil ergangen ist;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u1/bull_u2"><num>– </num><p>wenn sich die Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, gegen die Sicherheit oder andere wesentliche Interessen der Schweiz richtet; oder</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u1/bull_u3"><num>– </num><p>wenn die Tat, die dem ausländischen Urteil zugrunde lag, von einem Beamten der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter Verletzung seiner Amtspflichten begangen wurde.</p></item></blockList><blockList eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u2"><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u2/listintro">Unter einer Tat, die sich gegen die Sicherheit oder andere wesentliche Interessen der Schweiz richtet, sind insbesondere folgende Straftaten zu verstehen:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u2/bull_u1"><num>– </num><p>Verbrechen oder Vergehen gegen den Staat und die Landesverteidigung (Artikel 265–278 Schweizerisches Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937; SR <i>311.0</i>);</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u1/list_u2/bull_u2"><num>– </num><p>Verbrechen oder Vergehen gegen die Landesverteidigung und gegen die Wehrkraft des Landes (Artikel 86–107 Schweizerisches Militärstrafgesetz vom 13. Juni 1927; SR <i>321.0</i>).</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u2"><heading>Mitteilung zu Artikel 57 Absatz 3 SDÜ</heading><content><p>Gemäss Artikel 57 Absatz 3 SDÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass für die Erteilung von Auskünften im Sinne von Artikel 57 Absatz 1 SDÜ und für das Stellen entsprechender Auskunftsersuchen das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements sowie die Strafjustizbehörden des Bundes und der Kantone zuständig sind.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u3"><heading>Erklärung zu Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 6 Absatz 6 i.V.m.<br/>Artikel 24 Absatz 1 Buchstaben a und d EU-RhÜ</heading><content><p>Gemäss Artikel 24 EU-RhÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass als schweizerische Verwaltungsbehörden gemäss Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 6 Absatz 6 EU-RhÜ die Amtsstellen des Bundes und der Kantone gelten, die nach kantonalem oder eidgenössischem Recht strafbare Handlungen verfolgen und nach Abschluss der Untersuchung die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens beantragen können, das zu einer strafrechtlichen Verurteilung führen kann.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u4"><heading>Erklärung zu Artikel 6 und Artikel 6 Absatz 8 i.V.m. Artikel 24<br/>Absatz 1 Buchstabe b EU-RhÜ</heading><content><p>Gemäss Artikel 24 EU-RhÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements die zentrale Behörde für die Zwecke der Anwendung des Artikels 6 EU-RhÜ sowie die für die Bearbeitung der Ersuchen nach Artikel 6 Absatz 8 EU-RhÜ zuständige Behörde ist.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u5"><heading>Erklärung zu Artikel 6 Absatz 5 i.V.m. Artikel 24 Absatz 1 Buchstabe c EU-RhÜ</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u5/listintro">Gemäss Artikel 24 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 5 EU-RhÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass für die Erledigung von Ersuchen nach Artikel 12 EU-RhÜ folgende Behörden zuständig sind:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u5/bull_u1"><num>– </num><p>die Strafverfolgungsbehörden des Bundes;</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u5/bull_u2"><num>– </num><p>die Strafverfolgungsbehörden des Kantons, auf dessen Gebiet der Transport beginnt.</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u6"><heading>Erklärung zu Artikel 6 Absatz 3 EU-AuslÜ</heading><content><p>Gemäss Artikel 6 Absatz 3 EU-AuslÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass sie die Auslieferung wegen fiskalischer strafbarer Handlungen nur wegen Handlungen bewilligt, die strafbare Handlungen auf dem Gebiet der Verbrauchsteuern, der Mehrwertsteuer oder des Zolls darstellen können.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u7"><heading>Mitteilung zu Artikel 13 Absatz 2 EU-AuslÜ</heading><content><p>Gemäss Artikel 13 Absätze 1 und 2 EU-AuslÜ erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements die für die Zwecke der Auslieferung zuständige zentrale Behörde ist.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u8"><heading>Erklärung zu Artikel 7 Absatz 4 EU-ÜvAusl</heading><content><p>Gemäss Artikel 7 Absatz 4 EU-ÜvAusl erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass die Zustimmung zur vereinfachten Auslieferung sowie der Verzicht auf den Schutz des Grundsatzes der Spezialität von der betroffenen Person im Einklang mit dem geltenden schweizerischen Recht widerrufen werden können, solange das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements die Übergabe dieser Person nicht bewilligt hat.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u9"><heading>Erklärung zu Artikel 9 i.V.m. Artikel 13 EU-ÜvAusl</heading><content><p>Gemäss Artikel 9 in Verbindung mit Artikel 13 EU-ÜvAusl erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass die Bestimmungen der Artikel 14 und 15 EU-AuslÜ nicht gelten, wenn die betroffene Person gemäss Artikel 7 EU-ÜvAusl der vereinfachten Auslieferung zugestimmt und ausdrücklich auf den Schutz des Grundsatzes der Spezialität verzichtet hat.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u10"><heading>Erklärung zu Artikel 12 Absatz 3 EU-ÜvAusl</heading><content><p>Gemäss Artikel 12 Absatz 3 EU-ÜvAusl erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass das vereinfachte Auslieferungsverfahren auch dann durchgeführt werden kann, wenn die Zustimmung der betroffenen Person erst nach Ablauf der dafür angesetzten Frist oder nach Eingang des förmlichen Auslieferungsersuchens ergeht.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u11"><heading>Erklärung zu Artikel 15 EU-ÜvAusl</heading><content><p>Gemäss Artikel 15 EU-ÜvAusl erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass das Bundesamt für Justiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements die für die Belange der Aus- und der Durchlieferung zuständige Behörde ist.</p></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12"><heading>Erklärung der Schweiz zu Artikel 41 Absatz 9 des Schengener Durchführungsübereinkommens (SDÜ)</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/listintro">Gemäss Artikel 41 Absatz 9 des Schengener Durchführungsübereinkommens vom 19. Juni 1990 (SDÜ) erklärt die Schweizerische Eidgenossenschaft, dass die Modalitäten der Ausübung des Nacheilerechts in ihrem Hoheitsgebiet bezüglich derjenigen Schengen-Staaten, mit denen sie eine gemeinsame Grenze hat, wie folgt festgelegt wurden:</listIntroduction><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u1"><num>– </num><p>bezüglich Deutschland:</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u2"><num/><p>Die nacheilenden Beamten Deutschlands verfügen gemäss Artikel 41 Absatz 2 Buchstabe b SDÜ über ein Festhalterecht. Die Nacheile ist zulässig bei Vorliegen einer auslieferungsfähigen Straftat gemäss Artikel 41 Absatz 4 Buchstabe b SDÜ. Die Nacheile kann ohne räumliche oder zeitliche Begrenzung im Sinne von Artikel 41 Absatz 3 Buchstabe b SDÜ ausgeübt werden. Die Ausübung dieser Rechte erfolgt nach Massgabe der Bestimmungen des Schengen-Besitzstands sowie des Vertrages vom 27. April 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die grenzüberschreitende polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit (Schweizerisch – deutscher Polizeivertrag; SR <i>0.360.136.1</i>).</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u3"><num>– </num><p>bezüglich Frankreich:</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u4"><num/><p>Die nacheilenden Beamten Frankreichs verfügen gemäss Artikel 41 Absatz 2 Buchstabe a SDÜ über kein Festhalterecht. Die Nacheile ist zulässig bei Vorliegen einer Katalogstraftat gemäss Artikel 41 Absatz 4 Buchstabe a SDÜ. Die Nacheile kann ohne räumliche oder zeitliche Begrenzung im Sinne von Artikel 41 Absatz 3 Buchstabe b SDÜ ausgeübt werden.</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u5"><num>– </num><p>bezüglich Italien:</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u6"><num/><p>Die nacheilenden Beamten Italiens verfügen gemäss Artikel 41 Absatz 2 Buchstabe b SDÜ über ein Festhalterecht. Die Nacheile ist zulässig bei Vorliegen einer auslieferungsfähigen Straftat gemäss Artikel 41 Absatz 4 Buchstabe b SDÜ. Die Nacheile kann ohne zeitliche Beschränkung innerhalb eines Geländestreifens von 30 km ab der schweizerisch-italienischen Grenze ausgeübt werden.</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u7"><num>– </num><p>bezüglich Österreich:</p></item><item eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u12/bull_u8"><num/><p>Die nacheilenden Beamten Österreichs verfügen gemäss Artikel 41 Absatz 2 Buchstabe b SDÜ über ein Festhalterecht. Die Nacheile ist zulässig bei Vorliegen einer auslieferungsfähigen Straftat gemäss Artikel 41 Absatz 4 Buchstabe b SDÜ. Die Nacheile kann ohne räumliche oder zeitliche Begrenzung im Sinne von Artikel 41 Absatz 3 Buchstabe b SDÜ ausgeübt werden. Die Ausübung dieser Rechte erfolgt nach Massgabe der Bestimmungen des Schengen-Besitzstands sowie des Vertrages vom 27. April 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheits- und Zollbehörden (SR <i>0.360.163.1</i>).</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_B/lvl_u4/lvl_u13"><heading>Gemeinsame Erklärung<br/>zu gemeinsamen Tagungen</heading><content><p>Die Delegationen, die die Regierungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union vertreten,</p><p>die Delegation der Europäischen Kommission,</p><p>die Delegationen, die die Regierungen der Republik Island und des Königreichs Norwegen vertreten,</p><p>die Delegation, die die Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vertritt,</p><p>haben beschlossen, die Tagungen der Gemischten Ausschüsse nach Massgabe des Übereinkommens über die Assoziierung Islands und Norwegens bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands einerseits und des Abkommens über die Assoziierung der Schweiz bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands andererseits auf allen Ebenen gemeinsam abzuhalten,</p><p>stellen fest, dass die Abhaltung gemeinsamer Tagungen eine pragmatische Vereinbarung in Bezug auf deren Vorsitz erfordert, wenn dieser gemäss dem Abkommen zwischen der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands oder dem Übereinkommen zwischen dem Rat der Europäischen Union und der Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Assoziierung der beiden letztgenannten Staaten bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands von einem der assoziierten Staaten wahrgenommen wird,</p><p>nehmen den Wunsch der assoziierten Staaten zur Kenntnis, den Vorsitz gegebenenfalls abzutreten und diesen ab Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die Assoziierung dieses Staates bei der Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands abwechselnd in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Namen wahrzunehmen.</p></content></level></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>