<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00760</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. Januar 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1975, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich erstmals am 28. Januar 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 6.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), worauf die Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nach getätigten Abklärungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/20, Urk. 6/23-24) mit Verfügung vom 23. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011 einen Rentenanspruch verneinte (Urk. 6/28). Am 15. Nove</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/37 Ziff. 4.2), wobei die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. März 2017 auf das Leistungsbegehren nicht eintrat (Urk. 6/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Februar 2017 reichte die zuständige Lebensversicherungsgesellschaft eine Meldung zur Früherfassung ein (Urk. 6/53). Auch auf dieses Gesuch trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. September 2017 nicht ein (Urk. 6/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 31. Juli 2019 meldete sich die Versicherte wiederum zum Leistungsbezug an (Urk. 6/78) und reichte einen aktuellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht ein (Urk. 6/77). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/80-81, Urk. 6/83) verfügte die IV-Stelle am 26. September 2019 erneut ein Nichteintreten (Urk. 6/86 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 25. Oktober 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. September 2019 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Leist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsbegehren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzutreten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 10. Dezember 2019 mitgeteilt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX107"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Verwaltung auf die Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich lautenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 262 E. 3). Hingegen kann diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvorschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dahin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete das Nichteintreten auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneute A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in der Verfügung vom 26. September 2019 (Urk. 2) damit, dass in dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Juni 2019 keine Befunde ersichtlich seien, die aufgrund einer medizinischen Abklärung von Fachärzten festgestellt worden seien. Der Bericht beruhe auf den Aussagen der Beschwerdeführerin. Eine wesentliche Verschlechterung, welche eine potenzielle Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe, sei nicht ausgewiesen (S. 1). Anhand der Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychische Beschwerden bereits in der Vergangenheit vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1), der von ihr ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereichte Arztbericht bestätige, dass sie seit dem 13. September 2018 in regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiger psychiatrischer Behandlung stehe. Die Diagnosen seien von einer Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie einer Psychologin gestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie nehme wegen ihrer psychischen Beschwerden regelmässig Psychopharmaka ein, was sich ebenfalls aus dem Bericht ergebe. Die Fachärztin attestiere weiter, dass eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe, eine weiterführende psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inklusive Medikation notwendig sei, eine erneute IV-Anmeldung befürwortet werde und eine Unterstützung durch die psychiatrische Spitex empfehlenswert sei. Dieser Arztbericht genüge den reduzierten, minimalen Beweisanforderungen an das Glaubhaftmachen, weshalb die Beschwerdegegnerin auf das neue Gesuch hätte eintreten müssen (S. 5 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit allein die Frage, ob die Beschwerdegegnerin auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneute A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nmeldung zu Recht nicht eingetreten sei. Prozessthema ist demnach, ob die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft gemacht hat, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand erheblich verschlechtert hat und zwar verglichen mit dem Zeitpunkt, in welchem der Rentenanspruch letztmals materiell geprüft wurde (BGE 133 V 108), mithin Dezember 2011. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der letzten materiellen Anspruchsprüfung im Dezember 2011 lagen folgende Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 15. Oktober 2007 (Urk. 6/5/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-2) nannten die Ärzte der Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltend depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10: F32.10)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit der sozialen Umgebung (ICD-10 Z60.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lebe unter sehr schwierigen psychosozialen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Neben der prekären finanziellen Lage zeigten sich auch die Beziehungsmuster als eher unsicher. Subjektiv bedeutsamer Faktor für die aktuelle Verschlechterung sei der gewaltsame Tod des Bruders im Herbst des letzten Jahres. Die aktuelle Quer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittssymptomatik weise auf ein depressives Zustandsbild hin, welches durch eine begleitende Schmerzsymptomatik, die bereits seit etlichen Jahren bestehe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkompliziert werde. Aufgrund der geringen Introspektionsfähigkeit, des undiff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renzierten Selbstbildes und der weiterhin bestehenden Ambivalenz sei ein psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutischer Ansatz zunächst in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">supportiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Modalität zu empfehlen. Zur Symptomkontrolle solle zunächst eine medikamentöse Behandlung stattfinden (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Jul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i 2011 erstattete Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gestützt auf die vorliegenden Akten sowie eine eigene Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/17) und hielt darin fest, es könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden (S. 8 Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.1). Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine depressive Entwicklung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ICD-10 F34.1) mit reaktivem Charakter bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multiplen psychosozialen Belastungsfaktoren (S. 8 Ziff. 5.2). Im Rahmen der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung habe sich eine Beschwerdeführerin mit depressiv getönter Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung und leichtgradig eingeschränkter affektiver Schwingungsfähigkeit ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Die Beschwerdeschilderungen seien insgesamt glaubhaft und ein Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spürbar. Gegen eine gravierende depressive Störung würden hingegen die klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch intakten kognitiven Funktionen sprechen (S. 9 Ziff. 6.1). Aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht begründe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine andauernde Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit, aus rein psychiatrischer Sicht sei daher für an das so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Leiden angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zu atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stieren (S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 6.2). Die Beschwerdeführerin nehme derzeit keine fachärztlich-psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung in Anspruch und das von der Hausärztin verordnete Antidepres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nehme sie aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Nebenwirkungen nur sporadisch ein (S. 11 Ziff. 6.5). Bei der Genese der genannten psychiatrischen Erkrankung würden invaliditätsfremde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Belastungsfaktoren eine entscheidende Rolle spielen (S. 11 Ziff. 6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem Bericht vom 24. November 2011 (Urk. 6/26) folgende Diagnosen (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) / chronische Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Traumafolgestörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom / lumbal betontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine lang andauernde depressive Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik mit gedrückter Stimmung, Freudlosigkeit, Antriebsverlust, Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, Schlafstörungen, ausgeprägter Rückzugsneigung sowie teilweise vermehrter Reizbarkeit (S. 2 Ziff. 1.4). Für die Bezugstätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit Behandlungsbeginn am 21. September 2011. Anzumerken sei, dass die Arbeitsunfähigkeit nicht allein aus psychiatrischer Sicht beurteilt werden könne, zusätzlich sei eine rheumatologische Beurteilung erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (S. 3 Ziff. 1.6). Aus psychiatrischer Sicht erscheine eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt gegenwärtig nicht vorstellbar. Über die Sozialberatung Winter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thur sei zunächst eine Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plant, was aus psychiatrischer Sicht uneingeschränkt zu unterstützen sei. Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt sei eine langsame Steigerung der Belastbarkeit bei individueller Anpassung des Arbeitspensums zunächst im geschützten Rahmen sinnvoll. Unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der individuellen Belastungsfaktoren sei mittel- bis längerfristig eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vorstellbar, wobei körperliche Belastungen vor dem Hintergrund der Schmerzsymptomatik vermieden werden sollten. Diesbezüglich sollte eine ergänzende rheumatologische Einschätzung erfolgen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Aktenlage ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Es sei weder von einer Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit noch von einer Einschränkung der Tätigkeit im Haushaltsbereich auszugehen (vgl. Verfügung vom 23. Dezember 2011, Urk. 6/28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1). Mit dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden insbesondere im relevanten psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich keine neuen medizinischen Tatsachen und Befunde vorgebracht (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf und insbesondere im Rahmen der Wiederanmeldung am 31. Juli 2019 (Urk. 6/78) lagen der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Berichte vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in ihrem Bericht vom 6. Februar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/46) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Verdauungsstörungen mit Schleimerbrechen, Nausea und rezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vierenden krampfartigen Oberbauchschmerzen bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mikrohämaturie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Proteinurie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unklarer Genese</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherigen Untersuchungen der Gastroenterologie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten bis auf den Verdacht auf ein Dumping Syndrom nach Magen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bypass Operation keine definitiven Befunde gebracht. Es würden noch Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchungen durchgeführt (S. 1). Aufgrund der ständig persistenten Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Essensproblematik mit der nötigen Ruhephase könne die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihren Beruf als Raumpflegerin zurzeit nicht ausüben. Auch sei sie derzeit nicht vermittelbar, da die Leistung durch die ständigen Schmerzen und die Übel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit Erbrechen deutlich reduziert und nicht nachhaltig sei. Es sei eine Ernäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsberatung zur Überprüfung des Essverhaltens durchgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt sei noch ausstehend. Weiter seien noch die gynäkologische und eventuell urologische Kontrolle bei unklarer Hämaturie abzuwarten. Ein erneuter Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht könne frühestens in drei bis vier Monaten erbracht werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 12. bis 14. April 2017 war die Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Chirurgie und Orthopädie, zur diagnostischen Laparoskopie hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 13. April 2017 (unvollständig bei den Akten; Urk. 6/63) nannten die Ärzte insbesondere folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kolikartige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> abdominelle Schmerzen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ometum-Bride</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Blind-loop-Syndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Magenbypassanlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cholezystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kein Nachweis von H. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pylori</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der postoperative Verlauf habe sich komplikationslos gestaltet, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, und </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MSc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychologin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannten in ihrem Bericht vom 26. Juni 2019 (Urk. 6/77) folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (F45.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stehe seit dem 13. September 2018 bei ihnen in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, an Medikamenten nehme sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zolpdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Truxal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Bedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Ziff. 1). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine wesentliche Verschlechterung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes, seit dem Jahre 2017 leide sie unter einer Depressions- und Angstsymptomatik sowie unter körperlichen Symptomen (S. 1 Ziff. 2). Seit dem 1. Dezember 2018 sei eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert, die Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung sei nur noch eingeschränkt möglich. Die meisten Tätigkeiten (putzen, waschen) würden von den Kindern übernommen. Sie selbst koche zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal monatlich (S. 1 f. Ziff. 3). Durch eine weiterführende psychotherapeutische Behandlung inklusive Medikation könnte die Arbeitsfähigkeit wesentlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessert werden, eine Unterstützung durch die psychiatrische Spitex wäre zudem wünschenswert (S. 2 Ziff. 4). Derzeit seien keine Tätigkeiten zumutbar (S. 2 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Einschätzung der Beschwerdegegnerin vermochte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine seit der letzten rentenverneinenden Verfügung vom 23. Dezember 2011 eingetretene Verschlechterung insbesondere ihres psychischen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht glaubhaft zu machen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenabweisung im Jahre 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte dieser aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellen (E. 3.3). Demgegenüber diagnostizierten die behandelnden Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahre 2011 eine mittelgradige depressive Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> chronische Depressionen, einen Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein chronisches Schmerzsyndrom beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein lumbal betontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer ersten oberfläch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Prüfung scheint damit keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes eingetreten zu sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich aus den bei den Akten liegenden medizinischen Berichten der Jahre 2012 bis 2018 keine Hinweise auf eine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Erkrankung ergeben (vgl. E. 4.2-3 sowie Urk. 6/47, Urk. 6/49). Dazu passt, dass sich die Beschwerdeführerin am 15. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf Rückenbeschwerden erneut bei der Beschwerdegegnerin anmeldete (vgl. Urk. 6/37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4.2) und auch im Schreiben vom 8. April 2017, welches im Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang zur Meldung zur Früherfassung vom 24. März 2017 verfasst wurde, keine psychischen Beschwerden erwähnt wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern ausschliesslich auf die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geplante Operation hingewiesen wurde (vgl. Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53, Urk. 6/61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rentenabweisung im Jahre 2011 sind damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine psychischen Beschwerden mehr dokumentiert, weshalb nun bei der unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung vorgenommenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneuten A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nmeldung vom 31. Juli 2019 nicht von einer unveränderten Situation ausgegangen werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argumentation der Beschwerdegegnerin, wonach die Angaben im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. Juni 2019 insbesondere auf den subjektiven Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beruhten, vermag nicht zu überzeugen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar enthält der Bericht keine objektiven Befunde und ist eher knapp ausgefallen. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit September 2018 bei der Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">login </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in regelmässiger psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch medikamentös behandelt (E. 4.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 26. Juni 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelt es sich demnach nicht um einen Kurzbericht nach einem Erstgespräch, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde von einer psychiatrischen Fachärztin nach einer Behandlungsdauer von knapp einem Jahr verfasst.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführerin durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr als acht Jahre zurückliegt, sind an die Glaubhaftmachung einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine überzogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insgesamt ist gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den Akten fehlenden Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine psychiatrische Erkrankung in den Jahren 2012 bis 2018 glaubhaft dargetan, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin massgeblich verschlechtert hat. Die Beschwerdegegnerin ist damit auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneute A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nmeldung zu Unrecht nicht eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die Honorarnote vom 3. Januar 2020 (Urk. 8) ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'667.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 26. September 2019 aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">erneute A</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nmeldung einzutreten und diese materiell zu prüfen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’667.70</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>