<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00140</span></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Häberli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, arbeitete ab Januar 1991 als Kunststoffputzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter bei Y.___, bis das Arbeitsverhältnis aus wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen Gründen auf den 31. Januar 1997 aufgelöst wurde (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6/11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1). Danach bezog er während zwei Jahren Arbeitslosenentschädigung (Urk. 6/12). Seit Januar 1999 leidet der Versicherte an rezidivierenden Perianalfisteln, welche mehrmals operativ behandelt wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/60/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wegen dieses Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens wurde er ab 25. Januar 1999 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 18. Juli 2000 (Urk. 6/19) sprach die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten eine ganze Invalidenrente rückwirkend ab dem 1. Januar 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich eines von Amtes wegen im November 2000 eröffneten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 7. April 2003 mit, dass er bei einem Invaliditätsgrad von 69 % weiterhin Anspruch auf die bisherige Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/72).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2004 leitete die IV-Stelle erneut ein amtliches Rentenrevisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/73).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Einholung weiterer Arztberichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/74, 6/75 und 6/76)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam sie zum Schluss, dass der Invaliditätsgrad nach wie vor 69 % betrage. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der mit der 4. IV-Revision geänderten Rentenabstufungen verfügte die IV-Stelle am 23. Juni 2005 (Urk. 6/81)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Herabsetzung der bisherigen ganzen Rente auf eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab 1. August 2005. Die Einsprache des Versicherten wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2005 ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/97).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob der Versicherte am 17. November 2005 Beschwerde ans Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/3-8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde die Beschwerde gutgeheissen und festgestellt, dass der Versicherte ab 1. August 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe (Verfahren Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2005.01290</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/105).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung eines weiteren amtlichen Revisionsverfahrens ging die IV-Stelle gestützt auf das Gutachten der Z.___ vom 21. Juni 2010 (Urk. 6/131) von einer vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer angepassten Tätigkeit aus. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2010 stellte sie die Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 25 % per Ende November 2010 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/141).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 30. November 2012 (Verfahren Nr. IV.2010.01082) insoweit gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 6/153). In der Folge wurde die Aktenlage vervoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigt und die Fachärzte der A.___ mit der polydisziplinären medizinischen Abklärung beauftragt. Das Gutachten der Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie und Psychiatrie wurde am 9. Dezember 2013 erstattet (A.___-Gutachten, Urk. 6/183). Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 (Urk. 6/186) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die unveränderte Ausrichtung der ganzen Rente bei einem Invaliditätsgrad von 75 % in Aussicht. Dagegen erhob die AXA Leben AG für die Vorsorgeeinrichtung, AXA Stiftung Berufliche Vorsorge am 3. und am 18. Februar 2014 Einwände (Urk. 6/190, 6/192). Diese veranlassten die IV-Stelle zu einer Nachfrage bei der Gutachterstelle, welche mit Stellungnahme vom 2. Juni 2014 (Urk. 6/196) beantwortet wurde. Mit neuem Vorbescheid vom 4. September 2014 (Urk. 6/202) stellte die IV-Stelle eine Herabsetzung der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Rente auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 47 %) auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte am 8. Oktober 2014 (Urk. 6/212) Einwände, worauf die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 2016 die Rente wie angekündigt auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf eine Viertelsrente herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte und einer gegen diese Verfügung erhobenen Beschwerde die aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Wirkung entzog (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Beschwerdeführer am 1. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die weitere Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente auch nach dem 1. Februar 2017. Mit Beschwerdeantwort vom 13. März 2017 (Urk. 5) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. In der Replik vom 3. April 2017 hielt der Beschwerdeführer an den gestellten Anträgen fest und äusserte sich erneut zur Sache (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">et der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> letzte rechtskräftige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntscheid, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung die Ansicht, der psychiatrische Befund im A.___-Gutachten vom 9. Dezember 2013 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche aus versicherungspsychiatrischer Sicht keiner mittelgradigen, sondern höchstens einer leichten depressiven Episode. Damit bestehe keine psychische Gesundheitsstörung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und es sei von der im orthopädischen Teilgutachten attestierten Arbeitsfähigkeit auszugehen. Unter Berücksichtigung der 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und eines leidensbedingten Abzuges von 10 % sei von einem noch erzielbaren Einkommen von Fr. 45‘554.85 auszugehen. Verglichen mit dem ohne Behinderung hypothetisch erzielbaren Einkommen von Fr. 85‘679.80 resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere ein Invaliditätsgrad von 47 %, womit ab dem ersten Tag des zweiten auf die Zustellung folgenden Monats noch ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe (Urk. 2 S. 4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 1. Februar 2017 die Ansicht, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf das A.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten mit Vorbescheid vom 9. Januar 2014 korrekt einen Invaliditätsgrad von 75 %, entsprechend einem Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, ermittelt habe. Weiter brachte er vor, dass die AXA Winterthur weder berechtigt noch zuständig gewesen sei, Einwände zu erheben und beantragte die Entfernung aller auf das Schreiben der AXA Winterthur zurückzuführenden Akten sowie der darauf Bezug nehmenden Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin (RAD; Urk. 1 S. 5 f., Urk. 8 S. 1 f.). Für den Fall, dass diese Akten nicht aus dem Dossier entfernt würden, führte er aus, das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich habe im Urteil IV.2005.01290 vom 2. Dezember 2006 in Erwägung 2.3 festgehalten, dass für psychiatrische Berichte in der Regel eine persönliche Untersuchung vorausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt sei (Urk. 1 S. 7). Weder die beratenden Ärzte der AXA Winterthur noch der RAD hätten ihn je untersucht und es sei nicht nachvollziehbar, auf welchen Akten die Beurteilung der Ersteren basiere (Urk. 1 S. 6). Auch sei zu beachten, dass es sich bei den Meinungsäusserungen der AXA-Vertrauensärzte um bezahlte Auftragsarbeiten im Interesse der allenfalls zu Leistungen verpflichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Pensionskasse handle. Da keine genügenden Indizien dafür vorlägen, dass für die Beurteilung der Arbeitsmöglichkeiten vom A.___-Gutachten abgewichen werden könnte und dürfte, habe es bei der mit Vorbescheid vom 14. Januar 2014 in Aussicht gestellten ganzen Rente zu bleiben. Zudem könne es nicht angehen, dass die Rente von einem Monat auf den anderen sehr massiv redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert werde, ohne dass ernsthafte Abklärungen bezüglich der realistischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungs- und Verdienstmöglichkeiten des Versicherten getätigt würden (Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge, wonach die AXA Winterthur nicht zur Einwanderhebung berechtigt noch dafür zuständig gewesen sei, ist vorab zu prüfen. Er machte geltend, die Beschwerdegegnerin hätte auf den Einwand nicht eintreten dürfen, da die unterzeichnenden Personen nichts mit seiner letzten Vorsorgeeinrichtung, der AXA Stiftung Berufliche Vorsorge, zu tun hätten und beantragte die Entfernung sämtlicher damit in Zusammenhang stehender Schriftstücke aus dem Dossier (Urk. 1 S. 6, Urk. 8 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der letzte Vorsorgeversicherer des Beschwerdeführers war die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge. Dies hielt der Beschwerdeführer in der Beschwerde fest (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 7) und ebenso die AXA Leben AG in den Einwandschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 3. und vom 18. Februar 2014 (Urk. 6/190, Urk. 6/192). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selbst hatte sodann im Revisionsfragebogen vom 30. Juli 2009 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, von der AXA Leben AG Leistungen der 2. Säule zu beziehen (Urk. 6/117/3 Ziff. 2.7). Dass die Beschwerdegegnerin den Vorbescheid an diese Gesellschaft zustellte, die für die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge handelt, ist demnach nicht zu beanstanden. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer mit seinem Einwand bezogen auf die strittige Leistung zu seinen Gunsten abzuleiten vermöchte. Ungeachtet der Einwanderhebung durch eine gegebenenfalls nicht ordentlich bevollmächtigte Stelle war die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin dazu befugt, beim Erlass der Verfügung auf den mit dem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid in Aussicht gestellten Entscheid zurückzukommen (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich 2015, Art. 53 Rz 20 mit Hinweisen). Sodann ist darauf hinzuweisen, dass die Einschätzung der Vertrauensärzte der AXA Leben AG (vgl. Urk. 6/192/1 f.) für den vorliegend zu fällenden Entscheid nicht von entscheidender Bedeutung sind (vgl. nachstehende E. 7). Die erhobene Rüge erweist sich damit als nicht stichhaltig, womit die Beschwerdegegnerin zu Recht auf den Einwand eingetreten ist. Damit erweist sich der gestellte Antrag auf Entfernung von Schriftstücken aus den Verfahrensakten als unbegründet und ist entsprechend abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Herabsetzung der seit dem 1. Januar 2000 ausbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlten ganzen Invalidenrente rechtens ist. Dabei sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Urteils des hiesigen Gerichts vom 22. Dezember 2006 (Urk. 6/105) mit denjenigen zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 21. Dezember 2016 (Urk. 2) zu vergleichen. Es stellt sich dabei die insbesondere die Frage, ob ein Revisionsgrund in der Gestalt einer Veränderung der tatsächlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse vorliegt (vgl. E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht war im Urteil IV.2005.01290 vom 22. Dezember 2006 (Urk. 6/105) zum Schluss gekommen, es liege eine unveränderte Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit vor. Als beurteilungs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">levant erachtete es insbesondere die Berichte des B.___, Departement für Innere Medizin, vom 19. Januar und vom 16. März 2004 (vgl. Urk. 6/74/3 f., Urk. 6/75). Weitere Abklärungen betreffend möglicher Mitbeteili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einer tiefen Diskushernie erachtete das Gericht mit Blick auf den im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Invaliditätsbemessung durchzuführenden Einkommensvergleich und den daraus resultierenden Invaliditätsgrad von 70 % als nicht erforderlich </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wurde am 10. und 22. Oktober sowie am 8. November 2013 durch die Fachärzte der A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Disziplinen Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie (Dr. med. C.___), Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates (Dr. med. D.___) sowie Psychiatrie und Psychotherapie (Dr. med. E.___) untersucht (Urk. 6/183/21 ff.). Zudem wurde am 8. November 2013 durch Dr. med. F.___, Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, ein Belastungselektrokardiogramm durchgeführt (Urk. 6/183/57-62). Weiter wurden im G.___ Röntgenaufnahmen des Thorax angefertigt (Urk. 6/183/63) sowie eine Blutprobe durch die H.___ (Urk. 6/183/64 f.) untersucht. Gestützt auf diese Untersuchungen und die zur Verfügung gestellten Vorakten wurde am 9. Dezember 2013 ein polydisziplinäres Gutachten über den Beschwerdeführer erstattet (Urk. 6/183). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. C.___, dem Gutachter der Fachgebiete Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und Kardiologie, klagte der Beschwerdeführer über Schmerzen perianal und im gesamten rechten Bein, insbesondere im Bereich des Gesässes und der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senseite des Oberschenkels. Dies bereite im Mühe beim Gehen und Treppenstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 6/183/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ hielt in Bezug auf die geltend gemachte Stuhlinkontinenz fest, dass diese für den Beschwerdeführer immer noch sehr störend sei und ihn eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch zwinge, immer in der Nähe einer Toilette zu sein, obwohl ein ungewollter Stuhlabgang nur etwa alle zwei Wochen auftrete. Das Ausmass der aufgrund der durch dieses Leiden verursachten Verunsicherung, Selbstwertmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung und Depression bestehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, sei im Rahmen der psychiatrischen Einschätzung zu beziffern (Urk. 6/183/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die im Jahr 2004 erstmals diagnostizierte koronare Dreige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fässerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung hielt Dr. C.___ fest, eine aktuelle Fahrradergonometrie (vgl. Urk. 6/183/57-62) habe bei durchschnittlicher Leistungsfähigkeit weder zu Angor noch zu ischämieverdächtigen EKG-Veränderungen geführt. Auch eine gleichzeitig durchgeführte Echokardiographie habe nur eine diskrete infero-apikale Hypokontraktilität bei normaler globaler Auswurffraktion der linken Herzkammer gezeigt. Auf kardiologischem Fachgebiet bestehe keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit in leichten bis mittelschweren Tätigkeiten (Urk. 6/183/27 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der orthopädischen Untersuchung klagte der Beschwerdeführer gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über Dr. D.___ über seit drei bis vier Jahren bestehende tieflumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in das rechte Bein. Bei Auftreten dieser Schmerzen sei er im Alltag blockiert (Urk. 6/183/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ berichtete über eine Schmerzäusserung des Beschwerdeführers bei Palpation im Interspinalraum L5/S1, wobei sich im Rahmen der funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len segmentalen Abklärung der Spondylolisthese (Abgleiten eines Wirbels zur Vorderseite des Körpers hin) L5/S1 keine klinischen Zeichen einer segmentalen Hypermobilität gezeigt hätten (Urk. 6/183/41). Auf dem am 29. März 2012 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen MRI-Bild der Lendenwirbelsäule sei eine Spondylolyse L5/S1 mit einer Wirbelverschiebung von zwei Millimetern sowie ein Status nach einer leichtgradigen thorakolumbalen Morbus Scheuermann-Erkrankung ersichtlich. Weiter habe sich darauf eine zirkuläre Erschlaffung der Bandscheiben L1 bis L4 ohne Duralsack- oder Spinalnervkompression gezeigt (Urk. 6/183/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte ein seit drei bis vier Jahren bestehendes lumbos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit Spondylolisthese L5/S1 Meyerding I sowie pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung ins rechte Bein (Urk. 6/183/42). Er beurteilte leichte (Heben, Tragen und Bewegen von Lasten bis maximal 10 Kilogramm) rückenadaptierte und wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen und repetitive Bewegungsanforderungen als zumutbar. Bei einem möglichen Vollzeitpensum bestehe eine Leistungsminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von 20 % wegen eines aufgrund der Rückenschmerzen reduzierten Arbeitstempos. Damit sei von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 6/183/43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter Dr. E.___ klagte der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer über dauerhafte anale Schmerzen, welche in die Hüfte und rechtsseitig in Gesäss und Oberschenkel ausstrahlten. Diese stechenden Schmerzen würden beim Sitzen weiter verschlimmert. Zudem bestehe eine Einschränkung durch die Unfähigkeit, den Stuhlgang immer kontrollieren zu können. Mindestens zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal pro Monat habe er unwillkürliche Stuhlabgänge. Dies führe dazu, dass er Angst habe unter die Leute zu gehen, weshalb er sich im Verlauf der letzten Jahre zurückgezogen habe (Urk. 6/183/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe im Verlauf der Exploration zunehmende Mühe gehabt, die gestellten Fragen adäquat zu beantworten (Urk. 6/183/51). Zwar seien keine im Alltag relevanten Ängste und Phobien nachweisbar, es bestehe jedoch eine Einschränkung aufgrund der Stuhlinkonti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenz, welche zu einem Vermeidungsverhalten geführt habe und damit psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrisch relevant sei. Offensichtlich sei beim Beschwerdeführer das Gefühl der eigenen Minderwertigkeit aufgrund der körperlichen Beeinträchtigung. In früheren Gutachten beschriebene Hinweise auf eine Persönlichkeitsstörung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">narzisstischen oder emotional instabilen Anteilen seien nicht feststellbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 6/183/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ verneinte einen Einfluss der festgestellten akzentuierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf die Arbeitsfähigkeit. Eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mass er hingegen der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell leicht- bis mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1) bei (Urk. 6/183/52). Er beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilte die Arbeitsfähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Problematik als dauerhaft um 50 % eingeschränkt. Aufgrund des langen, chronifizierten Verlaufs sei davon auszugehen, dass dies einem Endzustand entspreche (Urk. 6/183/54 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 6/183/30):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, aktuell leicht- bis mittelgradige depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende chirurgische Eingriffe wegen Analfisteln 1999/2000 mit persis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tierenden Schmerzen und Stuhlinkontinenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seit drei bis vier Jahren symptomatisches lumbospondylogenes und lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tebrales Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2010 im MRI gesicherter Spondylolisthese L5/S1 Meyerding I sowie Status nach leichtgradigem thorakolumbalem Morbus Scheuermann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung ins rechte Bein</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare Dreigefässerkrankung mit STEMI 2009, Stenting der RCA</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter verneinten sie das Bestehen einer Arbeitsfähigkeit. In einer dem vom orthopädischen Gutachter aufgestellten kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Belastungsprofil entsprechenden einfachen Tätigkeit mit möglichst wenig Zeitdruck schätzten sie die Arbeitsfähigkeit auf 50 %. Als vorteilhaft bezeichneten sie die Möglichkeit alleine und mit wenig Kontakt zu Mitarbeitern und Vorgesetzten arbeiten zu können. Zudem sollte wegen der quälenden Stuhlproblematik eine Toilette leicht erreichbar sein (Urk. 6/183/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung beantworteten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter die von der Beschwerdegegnerin gestellte Frage nach einer seit der letzten Rentenrevision eingetretenen Veränderung der Arbeitsfähigkeit für die untersuchten Disziplinen je separat. Hingegen liessen sie die gestellte Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frage, ob es sich bei einer festgestellten Veränderung bezüglich der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit um eine Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder lediglich um einen im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand handle, dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anders beurteilt werden, unbeantwortet (Urk. 6/183/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem orthopädischen Teilgutachten ist die Feststellung zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung im Jahr 2013 seit rund drei bis vier Jahren tieflum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bale Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität bestanden hätten (vgl. Urk. 6/183/34 u. 39). Diese sind entsprechend erst nach der letzten Rentenrevision im Jahr 2005 eingetreten, womit eine Veränderung des medizinischen Sachverhaltes und damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Revisionsgrund vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt (vgl. E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes auf der Grundlage des A.___-Gutachtens ist zwischen den Parteien unbestritten. Die gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sind nachvollziehbar begründet und sowohl die erhobenen Befunde als auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und die medizinischen Vorberichte wurden berücksichtigt (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig sind hingegen die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer vertritt die Ansicht, dass der psychiatrische Gutachter zu Recht von einer gegenwärtig leichten bis mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen einer rezidivieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den depressiven Störung ausgegangen sei und eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit attestiert habe (Urk. 1 S. 4 f.). Demgegenüber stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, dass die anlässlich der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung erhobenen Befunde lediglich einer leichten depressiven Episode ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächen und die Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht nicht eingeschränkt sei (Urk. 2 S. 4). Wie in nachfolgender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 zu zeigen sein wird, kann die Frage offenbleiben, ob von einer leichten oder einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei leichten bis mittelschweren Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, wird praxisgemäss ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, dass - aufgrund der nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung regelmässig guten Therapierbarkeit - hieraus keine invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Den hier inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressierenden leichten bis mittelschweren depressiven Erkrankungen fehlt es, solange sie therapeutisch angehbar sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits diagnosebedingt an einem hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichenden Schweregrad, um als invalidisierender Gesundheitsschaden zu gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Grundsätzlich können einzig schwere psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen invalidisierend sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 f. mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend diagnostizierte der psychiatrische Sachverständige Dr. E.___ eine leichte bis mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung, aufgrund derer er die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in angepasster Tätigkeit auf 50 % schätzte (Urk. 6/183/52, 6/183/55). Entsprechend ist zu prüfen, ob bezüglich dieses Leidens von einer Therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz trotz Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden und zumutbaren Behandlungsoptionen auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 17. Mai 2010 informierte Dr. med. I.___, Fachärztin für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, Dr. J.___ über die am 10. Dezember 2009 begonnene Behandlung des Beschwerdeführers. Dieser nehme in eigener Regie und unregelmässig Lexotanil 3 mg, Demetrin 20 mg sowie Valium 10 mg, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches er teilweise in seiner Heimat besorge. Es sei sehr wichtig, dass der Patient eine regelmässige psychiatrische Behandlung in Anspruch nehme (Urk. 6/131/29 f.). Gegenüber dem Z.___-Gutachter Dr. med. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab der Beschwerdeführer im Mai 2010 an, es finde einmal pro Monat ein Gespräch mit Dr. I.___ statt (Urk. 6/131/14). Mit Schreiben vom 22. Oktober 2010 setzte Dr. I.___ Rechtsanwalt Blöchlinger, den damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, darüber in Kenntnis, dass sein Mandant trotz Umstellung der Medikation auf Cymbalta weiterhin auch das zuvor verordnete Präparat Citalopram einnehme (Urk. 6/148/15). In ihrem Bericht vom 22. April 2013 zuhanden der IV-Stelle nannte Dr. I.___ als Datum der letzten Kontrolle den 4. April 2013 (Urk. 6/173/1) und erklärte, dass eine Therapiesitzung pro Monat stattfinde und der Beschwerdeführer mit Psychopharmaka behandelt werde (Urk. 6/173/3). Die nämliche Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-frequenz gab der Beschwerdeführer im November 2013 gegenüber dem psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen A.___-Gutachter Dr. E.___ an (Urk. 6/183/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht stellte in BGE 143 V 66 fest, bei einer - wie vorliegend - monatlichen Behandlung sei nicht von einer psychotherapeutischen Behandlung in nützlicher Kadenz auszugehen, woran auch die gutachterliche Feststellung einer Chronifizierung, nicht aber Therapieresistenz, etwas änderte (nicht publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte E. 5.3.2). Gegen eine konsequente Behandlung spricht weiter, dass der Beschwerdeführer offenbar während der Behandlung bei Dr. I.___ neben den fachärztlich verschriebenen Psychopharmaka in Eigenregie Benzodiazepine (Lexotanil, Demetrin und Valium) eingenommen (Urk. 6/131/29) und er nach der von ihr angeordneten Umstellung der Psychopharmakomedikation nicht auf die Einnahme des vorherigen Präparats verzichtet hatte (Urk. 6/148/15). Bisher hat sich der Beschwerdeführer zudem weder in eine stationäre noch eine teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre Behandlung begeben, obschon den medizinischen Akten keine Anhaltspunkte für deren Unzumutbarkeit zu entnehmen sind. Im Ergebnis ist die Therapieresistenz und damit auch die invalidisierende Wirkung der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis zu verneinen. Aus psychischer Sicht ist entsprechend von einer uneingeschränkten Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen, womit bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades der im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten auf 20 % bezifferten somatisch bedingten Leistungseinbusse in einer angepassten Tätigkeit gemäss Anforderungsprofil Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass für das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men das Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kunststoffputzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter bei Y.___ massgeblich ist. Im Urteil IV.2005.01290 vom 22. Dezember 2006, mit welchem das letzte Revisionsverfahren abgeschlossen wurde, ging das hiesige Gericht gestützt auf den Arbeitgeberfragebogen vom 2. März 2000 (Urk. 6/11/2) davon aus, dass der Beschwerdeführer im (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Gesundheitsfall im Jahr 2000 ein Bruttomonatseinkommen von Fr. 5‘500.-- (13 x) hätte erzielen können (Urk. 6/105/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens ist diese Lohnsumme an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetretene Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetretene Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BFS, Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2/2], Männer; 2000: 1‘856; 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzupassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- x 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> / 1‘856 x 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">86‘254.58</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) ist ebenfalls unbestritten. Aufgrund der Tatsache, dass der Beschwerdeführer zum Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungszeitpunkt keiner Erwerbstätigkeit nachging, ist diese Vorgehensweise nicht zu beanstanden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016, E. 5.2; 8C_78/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015, E. 4 und 9C_526/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015, E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit findet entgegen der angefochtenen Verfügung nicht die LSE des Jahres 2010 sondern diejenige des Jahres 2014 Anwendung. Das Kompetenzniveau 1 der LSE nach 2012 entspricht dabei dem Anforderungsniveau 4 in den LSE vor 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014), auf welches in der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung abgestellt wurde. Für das vom Beschwerdeführer weiterhin erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen gemäss dem gutachtlichen Belastungsprofil ist damit von einem Bruttomonatslohn von Fr. 5‘312.-- auszugehen (LSE 2014, Tabelle TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 1, im Internet abrufbar). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alideneinkommens ist diese Lohnsumme an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem Jahr 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis ins Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretene Nominallohnentwicklung (BFS, Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nominallöhne [T39,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2/2], Männer; 2014: 2‘220; 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzupassen. Da die LSE 2014 auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden basiert, ist der ermittelte Tabellenwert auf die effektive betriebsüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (vgl. Tabelle T </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, Abschnitt A-S, Total)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umzurechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch einen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen im Umfang von 10 % wurden die erwerblichen Auswirkungen der Unzumutbarkeit gewisser im anzuwendenden Tabellenlohn enthaltener Arbeitstätigkeiten aufgrund des zu beachtenden Belastungsprofils sowie der Notwendigkeit des jederzeitigen, freien Zugangs zu sanitären Einrichtungen (Urk. 2 S. 4) angemessen berücksichtigt. Dies wird denn auch vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Das Invalideneinkommen (jährliches Bruttoein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen) im zumutbaren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum von 80 % resultiert damit aus der folgenden Rechnung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0,9 x 0,8 x 12 x Fr. 5‘312.-- / 2‘220 x 2‘239 /40 x 41,7 = Fr. 48‘255.74</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Vergleich des Valideneinkommens mit dem Invalideneinkommen ergibt sich eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 37‘998.84 (Fr. 86‘254.58 - Fr. 48‘255.74) und damit ein Invaliditätsgrad von 44 % (Fr. 37‘998.84 x 100 % / Fr. 86‘254.58) (zu den Rundungsregeln: BGE 130 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">121 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit besteht in Anwendung von Art. 28 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem 1. Februar 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer rügte weiter, dass er mit Sicherheit vor Rechtskraft der angefochtenen Verfügung 56 Jahre alt sein werde, vor etwas weniger als 20 Jahren seine letzte Festanstellung verloren habe und seither nur kurzzeitig im Rahmen eines Wiedereingliederungsprojekts der Arbeitslosenversicherung sowie in einem Arbeitsversuch tätig gewesen sei. Auch die rund 5½jährige Phase, während der ihm nur noch eine Viertelsrente ausbezahlt worden sei, habe nicht zu einer Reintegration ins Arbeitsleben geführt, obwohl das zuständige Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt zweifellos alle denkbaren Möglichkeiten evaluiert habe. Angesichts dieser Situation könne es nicht angehen, dass die Rente von einem Monat auf den anderen massiv reduziert werde, ohne dass zuvor ernsthafte Abklärungen bezüglich der realistischen Eingliederungs- und Verdienstmöglichkeiten getätigt würden (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweise) Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien (vgl. lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise gegebenenfalls wiedererwägungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestanden, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als massgebenden Zeitpunkt für die Ermittlung, ob der Eckwert des 55. Altersjahres oder des 15-jährigen Rentenbezugs vorliegt, legte das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht den Erlass der rentenaufhebenden Verfügung fest. Zu diesem Zeitpunkt ist für die versicherte Person ohne Zweifel klar, dass ihr Rentenanspruch unsicher ist und sie sich neu orientieren muss. Anders verhält es sich bei Fällen der Rückweisung zu weiteren Abklärungen unter andauerndem Entzug der aufschiebenden Wirkung. In solchen Fällen musste die versicherte Person ab dem Erlass der strittigen Verfügung mit der Rentenaufhebung rechnen und bereits während des Rechtsmittelverfahrens entsprechend anders disponieren (BGE 141 V 5 E. 4.2.1 mit Hinweis auf Urteil 8C_451/2010 vom 11. November 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der A.___-Begutachtung äusserte sich der Beschwerdeführer dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über, wie er sich seine beruflichen Zukunft vorstelle: Dem allgemein-internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und kardiologischen Gutachter Dr. C.___ berichtete er davon, eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gerne arbeiten zu wollen, sich dazu aber einfach nicht imstande zu </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühlen (Urk. 6/183/24). Gegenüber dem orthopädischen A.___-Gutachter Dr. D.___ äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serte er sich dahingehend, dass er sowohl wegen seiner Rückenschmerzen als auch wegen der Stuhlinkontinenz dauerhaft überhaupt nicht mehr arbeiten könne (Urk. 6/183/40). Während der psychiatrischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung gab er an, sich durch seine körperliche Problematik massiv psychisch beeinträchtigt zu fühlen und sich nicht vorstellen zu können, arbeiten zu müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 6/183/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. J.___ bezifferte am 8. April 2016 die Motivation seines Patienten in Bezug auf eine Arbeitstätigkeit auf einer Skala von 1-10, wobei </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 einer geringen und 10 einer sehr hohen Motivation entspricht, auf einen Wert von 2 (Urk. 6/245/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 2. März 2016 lud die IV-Stelle den Beschwerdeführer zu einem Erstgespräch betreffend berufliche Eingliederungsmassnahmen ein (Urk. 6/234). Mit Schreiben vom 7. März 2016 wurde dies von dessen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreter mit dem Hinweis, dass zunächst der Rentenanspruch geprüft werden solle, bemängelt (Urk. 6/236), ebenso anlässlich eines Telefongesprächs vom 11. März 2016 (Urk. 6/241) mit der Sachbearbeiterin der IV-Stelle bestätigte, was schliesslich zur Absage des Erstgesprächs führte (Urk. 6/243).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der gesamten Umstände, insbesondere aufgrund der vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geäusserten Standpunkte im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit, der Einschätzung seines Hausarztes sowie seiner übrigen Äusserungen, ist sein Eingliederungswille fraglich. Dieser ist aber Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen unter gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitiger Weiterausrichtung der Rente (Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2014 vom 5. September 2014 E. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Anspruch auf die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen besteht zudem auch in zeitlicher Hinsicht nicht: Die IV-Stelle hob die Rente des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 13. Oktober 2010 (Urk. 6/141) auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats auf und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 30. November 2012 (Verfahren Nr. IV.2010.01082) in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur ergänzenden Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 6/153/11). Den massgeblichen Zeitpunkt für die Frage, ob aufgrund des Überschreitens der Altersgrenze von 55 Jahren oder eines Rentenbezuges von mindestens 15 Jahren Dauer ausnahmsweise vom Grundsatz der Verwertung der (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem Wege der Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederung abzuweichen ist, stellt damit der Erlass der Verfügung vom 13. Oktober 2010 dar. Nachdem der Beschwerdeführer im Jahr 1961 geboren worden war (Urk. 6/4) und seit dem 1. Januar 2000 (Urk. 6/19) eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente bezogen hatte, erfüllte er zum relevanten Zeitpunkt weder die altersmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Voraussetzung noch diejenige des langjährigen Rentenbezugs. Damit erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Häberli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>