<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_186/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. Februar 2010 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Metzger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 21. Oktober 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden (Einzelrichter der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 21. Oktober 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 3'936.45 (nebst Zins) an den Beschwerdegegner abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=29.01.2010&amp;to_date=17.02.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 21. Oktober 2009 erwog, die Betreibungsforderung beruhe auf einem (gemäss gerichtlicher Bescheinigung vom 8. Juni 2009 am 27. Mai 2009 in Rechtskraft erwachsenen, dem Beschwerdeführer am 28. April 2009 mitgeteilten) Urteil des Amtsgerichts Z.________ vom 29. Januar 2009, der Einwand der nicht richtigen Vorladung zum amtsgerichtlichen Verfahren (<span class="artref">Art. 81 Abs. 2 SchKG</span>) erweise sich als unbegründet, weil der Beschwerdeführer Klage vor Amtsgericht erhoben habe, eine Instruktionsverhandlung mit (beiden Parteien gewährter, jedoch unbenutzt gebliebener) Gelegenheit zu weiteren Beweisanträgen durchgeführt worden sei und beide Parteien auf die Durchführung einer Hauptverhandlung verzichtet hätten, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht weiter erwog, gemäss Track &amp; Trace Sendungsinformation der Post sei die (am 14. August 2009 bei der Post aufgegebene) Vorladung zur (auf den 3. September 2009 angesetzten) Rechtsöffnungsverhandlung dem Beschwerdeführer, der auf Grund seines Rechtsvorschlags habe mit einem Rechtsöffnungsverfahren rechnen müssen, am 17. August 2009 zur Abholung auf der Post gemeldet und (nach unbenutztem Ablauf der siebentägigen postalischen Abholfrist) am 25. August 2009 retourniert worden, die Vorladung gelte somit kraft Fiktion als am 25. August 2009 zugestellt und sei damit ordentlich, d.h. mehr als zwei Tage vor der Hauptverhandlung erfolgt (Art. 138 Ziff. 3 i.V.m. <span class="artref">Art. 137 Ziff. 2 ZPO</span>/GR), </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen mit den entscheidenden Erwägungen des Kantonsgerichts auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach diesen Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen klar und detailliert aufzeigt, inwiefern die angefochtene Verfügung vom 21. Oktober 2009 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Februar 2010 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>