<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_309/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Juni 2010 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Frésard, Bundesrichterin Niquille, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">P.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Kausalzusammenhang), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. Februar 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass P.________, geboren 1957, am 19. Januar 1986 einen Unfall erlitt, als er beim Skifahren stürzte und sich dabei eine Schulterkontusion links zuzog, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei der P.________ obligatorisch unfallversichert war, die gesetzlichen Leistungen erbrachte, wobei die ärztliche Behandlung am 17. Februar 1986 endete, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass am 16. September 2008 ein Rückfall gemeldet wurde, wofür die SUVA nach Vornahme verschiedener Abklärungen eine Leistungspflicht mit Verfügung vom 19. August 2009 und Einspracheentscheid vom 25. November 2009 mangels Nachweises der natürlichen Kausalität ablehnte, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau eine dagegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 17. Februar 2010), </div> <div class="para">dass P.________ Beschwerde führt mit den sinngemässen Begehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihm Versicherungsleistungen zuzusprechen, "d.h. die Kausalität anzuerkennen", und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; der Beschwerde sind namentlich zwei Arztzeugnisse (Dr. med. K.________ vom 9. März 2010; Dres. med. D.________ und W.________ vom 23. Februar 2010) beigelegt, </div> <div class="para">dass SUVA und Vorinstanz die zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt haben (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten zutreffend dargelegt hat, weshalb zwischen dem Unfall vom 19. Januar 1986 und den am 16. September 2008 als Rückfall gemeldeten Schulterbeschwerden des Versicherten keine (Rückfall-)Kausalität im Sinne eines natürlichen Kausalzusammenhangs mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als nachgewiesen gelten kann, </div> <div class="para">dass die dagegen in der letztinstanzlichen Beschwerde vorgebrachten Einwände, die sich kaum mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen auseinandersetzen, zu keiner andern Betrachtungsweise zu führen vermögen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass hieran auch die nachträglich beigebrachten Arztzeugnisse (Dr. med. K.________ vom 9. März 2010; Dres. med. D.________ und W.________ vom 23. Februar 2010) nichts ändern, weil auch mit diesen Dokumenten der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 19. Januar 1986 und den ab 2008 geltend gemachten Schulterbeschwerden - schon angesichts der mehr als 22-jährigen Zeitspanne und des fehlenden Nachweises von Brückensymptomen - nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erwiesen gelten kann, wobei offen gelassen werden kann, ob die Berücksichtigung der Arztzeugnisse prozessual überhaupt zulässig wäre (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>) bzw. ob die Vorinstanz für deren Nachreichung eine "Fristverlängerung" hätte gewähren müssen (vgl. auch Eingabe des Beschwerdeführers an die Vorinstanz vom 11. Februar 2009), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Hauptsache ohnehin auf eine Argumentation "post hoc ergo propter hoc" hinauslaufen, was zum Nachweis des fraglichen Kausalzusammenhangs praxisgemäss unzureichend ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=18.06.2010&amp;to_date=07.07.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page335">BGE 119 V 335</a> E. 2b/bb S. 341 f.; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.3), </div> <div class="para">dass im Übrigen zu den in der Beschwerde vorgetragenen Einwendungen - soweit diese überhaupt von Relevanz sind - auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), denen nichts Weiteres beizufügen ist, </div> <div class="para">dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span>) und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 BGG</span>) zu erledigen ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das sinngemässe Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 22. Juni 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Batz </div> </div></body></html>