A bteilung IV D -4729/2007 {T 0/2} U rte il v o m 9 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter R obert G alliker (Vorsitz), R ichter Beat W eber, R ichter W alter Lang, G erichtsschreiber G regor G eisser. A._______, alias B._______, Iran, vertreten durch W altraud W eber, (...), Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 8. Juni 2007 i.S. Vollzug der W egw eisung / (...). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -4729/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt, dass der Beschw erdeführer am 10. April 2006 im C ._______, anschliessend in dem jenigen von D ._______ vorsprach, - ohne ein zur Identifikation genügendes Papier vorzuw eisen - die erst- beziehungsw eise zw eitrubrizierten Angaben zu seiner Person m achte und um Asyl nachsuchte, dass das BFM am 18. April 2006 im D ._______ seine Personalien erhob und ihn sum m arisch zum R eisew eg und zu den G ründen für das Verlassen des H eim atlandes befragte, dass der Beschw erdeführer für die w eitere D auer des Verfahrens dem Kanton E._______ zugew iesen und von der zuständigen kantonalen Behörde am 23. M ai und 12. Juni 2006 zu den Asylgründen befragt w urde, dass am 21. D ezem ber 2006 durch das BFM eine ergänzende Anhö- rung stattfand, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Befragungen im W esentli- chen geltend m achte, er sei ein aus Iran (F._______, Provinz W est- Aserbaidschan) stam m ender Kurde, der im Jahre 1985 zusam m en m it seiner Fam ilie den Iran in R ichtung Irak verlassen habe, nachdem sein Vater in seiner H eim at Problem e bekom m en habe, dass er im Irak, dazum al w ohnhaft in G ._______, von den Sicherheitsorganen der KD P (D em okratische Partei Kurdistans) eines Tages im Februar 1998 beschuldigt w orden sei, einen Freund von ihm , w elcher M itglied der genannten Partei gew esen sei, erm ordet zu haben, er indes nichts m it dessen Tode zu tun gehabt habe und er sich nicht erklären könne, w eshalb die KD P ihn in Verbindung m it dem D elikt gebracht habe, zum al er auch nie für die rivalisierende PU K (Patriotische U nion Kurdistans) tätig gew esen sei, dass er in der Folge w ährend Jahren in m ehreren H aftanstalten inhaf- tiert gew esen und dort von den jew eiligen Strafverfolgungsbehörden gefoltert w orden sei, um seine Schuld am Tötungsdelikt zu gestehen oder diesen H inw eise zur m öglichen Täterschaft zu geben, er dagegen im m er seine U nschuld beteuert habe, S eite 2D -4729/2007 dass er in H aft von D elegierten des Internationalen Kom itees vom R oten Kreuz (IKR K) besucht w orden sei und das Kom itee ein D ossier in Bezug auf seine Person führe, dass ihm im M ärz 2006 die Flucht aus dem Spital, in w elches er w egen seiner epileptischen Kram pfanfälle von den Sicherheitsbehör- den zw ischenzeitlich eingew iesen w orden sei, gelungen sei, dass er danach Kontakt m it seinen in H ._______ lebenden Eltern aufgenom m en habe und sein Vater ihm die anschliessende Flucht aus dem Irak organisiert sow ie finanziert habe, w orauf er via das Staatsgebiet der Türkei und durch ihm unbekannte Länder am 9. April 2006 unter U m gehung der G renzkontrollen in die Schw eiz gelangt sei, dass der Beschw erdeführer ferner auf entsprechende N achfrage aus- führte, er könne neben dem Irak auch nicht in seinen H eim atstaat Iran zurückkehren, w eil er auch dort, insbesondere w egen seiner Zugehö- rigkeit zur iranischen O ppositionspartei KD PI (iranischer Flügel der D em okratischen Partei Kurdistans), verfolgt w erde, dass der Beschw erdeführer zur Stützung seiner Vorbringen im R ahm en des vorinstanzlichen Verfahrens unter anderem ein D okum ent des IKR K vom 10. O ktober 2004 (verfasst in arabischer und englischer Sprache) zu den Akten reichte, w elches den Besuch eines Inhaftierten nam ens "I._______", geboren im Jahre J._______, durch D elegierte des IKR K im G efängnis von G ._______ vom 9. N ovem ber 1998 sow ie eine gem äss Inform ationen der H aftbehörden erfolgte Entlassung desselben vom 25. Februar 2004 bestätigt (vgl. A 13), dass das BFM m it Verfügung vom 8. Juni 2007 - eröffnet am 11. Juni 2007 - das Asylgesuch des Beschw erdeführers ablehnte sow ie die W egw eisung aus der Schw eiz und den Vollzug anordnete, dass das BFM als Begründung für die N ichtzuerkennung der Flücht- lingseigenschaft und Verw eigerung des Asyls anführte, die Vorbringen des Beschw erdeführers hielten den Anforderungen an die Flüchtlings- eigenschaft gem äss A rt. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht stand, dass sich die Vorbringen des Beschw erdeführers ausschliesslich auf eine angebliche Verfolgung durch die irakischen Behörden beziehen S eite 3D -4729/2007 w ürden und som it auf eine Verfolgung in einem D rittstaat, der sich der Beschw erdeführer durch W egzug in sein H eim atland entziehen könne, dass daran auch das vom Beschw erdeführer ins R echt gelegte D okum ent des IKR K vom 10. O ktober 2004 nichts zu ändern verm öge, zum al sich dieses auf die vom Beschw erdeführer geltend gem achte Inhaftierung im Irak beziehe, dass das D okum ent der iranischen KD PI [vgl. in Kopie bei den Akten liegendes D okum ent unter A 20] allenfalls die iranische H erkunft des Beschw erdeführers bestätige, w obei die Frage, w ie die KD PI den Be- schw erdeführer, der sein H eim atland als achtjähriger verlassen habe, als Sym pathisant bezeichnen könne, offen gelassen w erden könne, da der Beschw erdeführer keine Tätigkeit für und keinen Bezug zur KD PI geltend m ache, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe seiner R echtsvertreterin vom 11. Juli 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesver- w altungsgericht Beschw erde erheben liess, dass darin m ateriell beantragt w urde, es sei festzustellen, dass der W egw eisungsvollzug unzum utbar und unzulässig sei, w eshalb dem Beschw erdeführer die vorläufige Aufnahm e zu erteilen sei, dass in prozessualer H insicht zudem um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersucht w urde, dass als Bew eism ittel im W esentlichen der bereits vorinstanzlich ein- gereichte (vgl. unter A 23) Arztbericht vom 9. M ai 2007, ausgestellt von D r. m ed. K._______, Spezialärztin für Innere M edizin, sow ie - auszugsw eise - ein Lagebericht der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe (SFH ) vom Juni 2005 zur Lage im Irak zu den Akten gereicht w urden, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsge- richts m it Zw ischenverfügung vom 26. Juli 2007 die Berechtigung des Beschw erdeführers zur Anw esenheit bis zum Abschluss des Verfah- rens feststellte, das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kos- tenvorschusses abw ies und ihm gleichzeitig Frist bis zum 13. August 2007 zur Bezahlung eines Kostenvorschusses ansetzte, dass der Kostenvorschuss am 7. August 2007 geleistet w urde, S eite 4D -4729/2007 dass der Beschw erdeführer am 29. August 2007 eine zusätzliche Ein- gabe einreichen liess, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem verein- fachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw er- deentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass sich die Beschw erde ausschliesslich gegen den Vollzug der von der Vorinstanz verfügten W egw eisung richtet, dass dem nach die Verfügung vom 8. Juni 2007, sow eit sie die Frage des Asyls und der Flüchtlingseigenschaft betrifft (Ziffn. 1 und 2 des Verfügungsdispositivs), in R echtskraft erw achsen ist und auch die W egw eisung aus der Schw eiz als solche (vgl. daselbst Ziff. 3) grund- sätzlich nicht m ehr zu überprüfen ist, dass dam it G egenstand des Beschw erdeverfahrens lediglich die Frage bildet, ob die W egw eisung zu vollziehen oder ob an Stelle des Vollzugs eine vorläufige Aufnahm e anzuordnen ist, dass die Vorinstanz in ihrer Verfügung allfällige W egw eisungshinder- nisse für den Beschw erdeführer ausschliesslich m it Blick auf eine m ögliche R ückkehr in den Iran geprüft hat, nachdem sie den Be- S eite 5D -4729/2007 schw erdeführer im Asylpunkt auf den m öglichen W egzug in seine H ei- m at verw ies, um sich der Verfolgung im Irak - der aus Sicht des Beschw erdeführers lediglich D rittstaat sei - zu entziehen, dass sie den Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in den H eim atstaat sodann als zulässig, zum utbar und m öglich erachtete, dass die Vorinstanz nam entlich die Zum utbarkeit des W egw eisungs- vollzugs m it der Begründung bejahte, die m it zw ei Arztzeugnissen do- kum entierten psychischen Problem e des Beschw erdeführers [vgl. ärzt- liche Berichte vom 6. Septem ber 2006 und 9. M ai 2007 unter A 16 und 23] liessen sich in seinem H eim atland behandeln, w o die hierzu not- w endige m edizinische Infrastruktur vorhanden sei, dass sich der Beschw erdeführer zudem auf ein dort bestehendes Be- ziehungsnetz stützen könne, dass der Beschw erdeführer in seiner R echtsm itteleingabe m it Bezug auf den Iran der vorinstanzlichen Verfügung entgegenhält, seine Fam i- lie sei dem iranischen R egim e als Anhänger der KD PI bekannt, w elche dort staatlich verfolgt w erde, w eshalb von ihm eine R ückkehr in den Iran nicht verlangt w erden könne, dass er zudem der persischen Sprache nicht m ächtig sei, über keine iranische Identitätskarte und im Iran über kein Beziehungsnetz verfüge, dass das BFM gem äss A rt. 44 Abs. 2 AsylG das Anw esenheitsverhält- nis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnah- m e (A rt. 14a des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20]) zu regeln hat, w enn der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist, dass der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig ist, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H erkunfts-, H eim at- oder D rittstaat entgegenste- hen (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass für die Frage der Zulässigkeit des W egw eisungsvollzugs gem äss A rt. 14a Abs. 3 AN AG das in A rt. 5 AsylG statuierte flüchtlingsrecht- liche R ückschiebungsverbot vorliegend keine Anw endung findet, nach- S eite 6D -4729/2007 dem im erstinstanzlichen Verfahren - unter Berücksichtigung der Schutzfähigkeit des H eim atstaates - das N ichterfüllen der Flüchtlings- eigenschaft gem äss A rt. 3 AsylG und A rt. 1 A Ziff. 2 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (FK, SR 0.142.30) festgestellt w orden und die Verfügung des BFM vom 8. Juni 2007 diesbezüglich in R echtskraft erw achsen ist, dass m it Bezug auf den Beschw erdeführer sodann zu prüfen bleibt, ob für ihn eine konkrete G efahr ('real risk') besteht, er könnte im Fall einer R ückkehr in den zu prüfenden Aufnahm estaat ('receiving country') O p- fer von Folter oder einer anderen nach A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) verbotenen Strafe oder Behandlung w erden (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2001 N r. 16 S. 122, N r. 17 S. 130 f. sow ie 1996 N r. 18 S. 182 ff., m .w .H .; U rteil des Europäischen G erichtshofs für M enschenrechte (EG M R ) vom 6. Februar 2001 i.S. Bensaid, N r. 44599/98, m .w .H .; vgl. auch M AR IO G ATTIKER , das Asyl- und W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 90), dass im vorliegenden Fall in Ü bereinstim m ung m it den vorinstanzli- chen - sich auf die Angaben des Beschw erdeführers stützenden (vgl. A 1, S. 1; A 18, S. 2) - Erw ägungen von einer iranischen Staatsangehö- rigkeit des Beschw erdeführers auszugehen und entsprechend prim är die Zulässigkeit des W egw eisungvollzugs in den Iran als zu prüfenden Aufnahm estaat zu erw ägen ist, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers im vorinstanzlichen Ver- fahren w ie auf Beschw erdebene indes im Kern eine Bedrohungslage im Irak - als seinem (letzten) Aufenthaltsstaat - zeichnen, dass der Beschw erdeführer dem gegenüber die G ründe für das seiner- zeitige Verlassen seines H eim atstaates im Jahre 1985, - nam entlich eine allfällige Zw angslage im Iran - nicht zu substanziieren verm ochte (vgl. u.a. A 1, S. 5 und A 18, S. 2) und auch aufgrund der sonstigen Akten keine nach Verlassen des Iran von dort ausgehende Bedro- hungslage im Sinne von A rt. 3 EM R K zu erkennen ist, dass an dieser Einschätzung ebenso w enig das bei der Vorinstanz in Kopie eingereichte Schreiben der KD PI, w elches den Beschw erde- führer als Sym pathisanten der iranischen O ppositionspartei ausw eisen soll (vgl. A 20), zu ändern verm ag, zum al er eine Verfolgung durch ira- S eite 7D -4729/2007 nische Behörden letztlich einzig auf eine in die Achzigerjahre zurück- gehende Parteizugehörigkeit seines Vaters stützt (vgl. u.a. Beschw er- deschrift Ziff. 3), sich selbst im Laufe des Verfahrens indes an keiner Stelle als oppositions-politisch aktiv bezeichnete, entsprechend auch daraus keine von den iranischen Behörden ausgehende Bedrohungs- lage zu erkennen ist, dass an dieser E rkenntnis ebenso w enig das Vorbringen in der Eingabe des Beschw erdeführers vom 29. August 2007 zu ändern verm ag, w onach das IKR K darüber inform iert sei, dass sein Leben bei einer R ückkehr in den Iran in G efahr w äre, dass solches erstm als auf R echtsm ittelebene ins Feld geführt w ird und den Vorakten lediglich eine R egistrierung des Beschw erdeführers durch das IKR K m it Bezug auf eine Inhaftierung im Irak zu entnehm en ist (vgl. insbesondere A 8, S. 3 und A 13), w eshalb dieses Vorbringen als - ohne ersichtlichen G rund - nachgeschoben zu qualifizieren ist, dass im Ü brigen der H inw eis des Beschw erdeführers auf die Kenntnis des IKR K in Bezug auf seine G efährdungslage bei einer R ückkehr in den Iran unbelegt geblieben und in Anbetracht der bisher eingereich- ten Bestätigungen nicht glaubhaft ist, das IKR K halte aus Vertraulich- keitsgründen seine D okum ente, die eine G efährdung im Iran belegen w ürden, zurück, dass der Vollzug der W egw eisung eines abgew iesenen Asylsuchenden aus gesundheitlichen G ründen - ungeachtet der soeben festgestellten fehlenden Bedrohungslage m it Bezug auf staatliche M assnahm en - in Ausnahm efällen sodann ebenso einen Verstoss gegen A rt. 3 EM R K darstellen kann, dass der Schutzbereich von A rt. 3 EM R K konkret auch dann betroffen sein kann, w enn m angels angem essener m edizinischer Behandlungs- m öglichkeiten im H eim at- oder H erkunftsstaat eine Verschlim m erung eines bereits bestehenden psychischen Leidens der von der R ück- schaffung betroffenen Person zu erw arten w äre, die selbstgefährdende H andlungen dieser Person zur Folge haben könnte, dass in diesen Fällen jedoch die Schw elle für die Annahm e eines Ver- stosses gegen A rt. 3 EM R K m it Blick auf die fehlende unm ittelbare Verantw ortlichkeit des Konventionsstaates für die Zufügung von Leid S eite 8D -4729/2007 hoch anzusetzen ist (vgl. zum G anzen EM AR K 2005 N r. 23 E. 5.1 S. 211 f., m it einer Zusam m enfassung des EG M R ), dass vorliegend - ausgehend von den psychischen Problem en des Be- schw erdeführers, w ie sie in den ärztlichen Berichten vom 6. Septem ber 2006 und 9. M ai 2007 (vgl. A 16 und 23) beschrieben w erden - ein konkretes R isiko, die R ückschaffung w ürde zu einer dra- m atischen Verschlechterung der G esundheit führen, nicht zu erkennen ist, dass m it Blick auf die in den vorerw ähnten ärztlichen Berichten dem Beschw erdeführer attestierte posttraum atische Belastungsstörung (PTBS) keine G ründe ersichtlich sind, die einer angem essenen Be- handlung des besagten psychischen Leidens, w elchem überdies ein positiver Krankheitsverlauf attestiert w ird (vgl. ärztlicher Bericht vom 9. M ai 2007), im H eim atland entgegenstünden und ebenso eine neuerliche Konfrontation m it den traum atisierenden Erlebnissen im Irak bei einer R ückkehr in den Iran zu verhindern w äre, dass dem nach die W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H ei- m atstaat als zulässig zu erachten ist, dass nach Prüfung der Akten im H inblick auf eine allfällige R ückkehr des Beschw erdeführers in den Iran ferner auf die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs gem äss A rt. 14a Abs. 4 AN AG zu schliessen ist, indem sow ohl die allgem eine Lage im Iran als auch die individuellen U m stände des Beschw erdeführers gegen entsprechende Vollzugshin- dernisse sprechen, dass der Beschw erdeführer - als m ittlerw eile D reissigjähriger - jung und unabhängig ist, sow ie gestützt auf seine Angaben (vgl. unter A 18, S. 2 und 4, w onach er in seiner H erkunftsregion F._______ nach w ie vor Verw andte m ütterlicherseits habe) und als Folge der Verletzung seiner diesbezüglichen M itw irkungspflicht (vgl. A rt. 8 AsylG ; vgl. nam entlich die w idersprüchlichen Angaben zu Verw andten väterlicherseits unter A 1, S. 3 und A 8, S. 5) die Annahm e berechtigt ist, dass er im Iran nach w ie vor über ein Beziehungsnetz verfügt, das ihm bei einem N euanfang in seiner H eim at unterstützend zur Seite stehen kann, dass auch keine m edizinischen H inderungsgründe bezüglich einer R ückkehr des Beschw erdeführers in den Iran vorliegen, im konkreten S eite 9D -4729/2007 Fall sinngem äss auf die vorstehend im R ahm en der Zulässigkeitsprü- fung angestellten Ü berlegungen verw iesen w erden kann, w obei na- m entlich die im Iran (Provinz W est-Aserbaidschan) bestehende Be- handlungsm öglichkeit einer PTBS zu nennen ist (vgl. ferner zur Zum ut- barkeitsschranke des W egw eisungsvollzugs aus m edizinischen G ründen die w eiterhin - vom Bundesverw altungsgericht übernom m ene - zutreffende Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission unter EM AR K 2003 N r. 24 E. 5b S. 157 f.), dass an dieser Stelle festzuhalten bleibt, dass die vom Beschw erdeführer in der ergänzenden Eingabe vom 29. August 2007 geltend gem achte Verschlechterung des G esundheitszustandes lediglich behauptet, jedoch nicht belegt ist, dass der Beschw erdeführer die geltend gem achte neuerliche Ver- schlechterung seines G esundheitszustandes im Ü brigen sinngem äss auf seine Kenntnisnahm e der Zw ischenverfügung des Bundesverw al- tungsgerichts vom 26. Juli 2007 zurückführt, in der nach sum m arischer Prüfung der dam aligen Aktenlage festgestellt w urde, den in der Beschw erde gestellten Begehren dürften keine ernsthaften Erfolgsaussichten zu bescheinigen sein, dass vor diesem H intergrund zw ar nachvollziehbar und notorisch ist, dass ein unausw eichlich bevorstehender W egw eisungsvollzug bei den dam it konfrontierten Asylbew erbern zu einem gew issen psychischen D ruck führt, dass diesem D ruck aber für die Frage der Zum utbarkeit des W egw ei- sungsvollzugs m eist keine R elevanz zukom m t, w eil entscheidendes Kriterium bei der Zum utbarkeitsprüfung das Vorliegen einer konkreten G efährdung im H eim atland bildet, dass zw ar einer reaktiv auf einen bevorstehenden W egw eisungsvoll- zug auftretenden und ernsthaft gesundheitsgefährdenden psychischen Störung lebensbedrohlichen Ausm asses R elevanz für die Frage der Zum utbarkeit zukom m en kann (vgl. EM AR K 2003 N r. 24), dass im vorliegenden Fall allfälligen m it der R ückführung verbundenen gesundheitlichen R isiken, w elchen U rsprungs auch im m er, indes nötigenfalls kurzfristig m it geeigneten m edikam entösen oder auch psychotherapeutischen M assnahm en entgegen gew irkt w erden kann, S eite 10D -4729/2007 so dass eine konkrete G efahr ernster gesundheitlicher Schäden auszuschliessen ist, dass eine allenfalls erforderliche ärztliche, m edikam entöse oder psychiatrische Behandlung des Beschw erdeführers auch im H eim atland gew ährleistet ist, dass dem nach insgesam t hinreichende G arantie dafür vorliegt, dass eine R ückführung in den Iran keine drastische und lebensbedrohende Verschlechterung des G esundheitszustandes des Beschw erdeführers nach sich zieht, w eshalb die geltend gem achten m edizinischen Problem e auch unter dem Aspekt der Zum utbarkeit kein W egw eisungsvollzugshindernis darstellen, dass angesichts des von der untersuchenden Ärztin letztm als festge- stellten G esundheitszustandes des Beschw erdeführers - hinsichtlich einer R ückkehr in den Iran - nam entlich auch von seiner R eisefähigkeit auszugehen ist (vgl. nam entlich ärztlicher Bericht vom 9. M ai 2007), dass ihm dem nach trotz nicht zu verkennender m öglicher D efizite m it Bezug auf seine H eim at, seien sie sprachlicher, w irtschaftlicher oder gesundheitlicher N atur, eine R ückkehr in den Iran zuzum uten ist, dass es schliesslich dem Beschw erdeführer obliegt, sich bei der zu- ständigen Vertretung seines H eim atstaates die für eine R ückkehr in seinen H eim atstaat notw endigen R eisedokum ente zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist (vgl. A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass nach dem G esagten m it Blick auf den Iran keine Vollzugshinder- nisse auszum achen und die entsprechenden R ügen des Beschw erde- führers nicht zu hören sind, sow ie auf seine Vorbringen und einge- reichten Bew eism ittel in Bezug auf den Irak nicht w eiter einzugehen ist, dass gestützt auf die vorstehenden Erw ägungen der entscheidw e- sentliche Sachverhalt als hinreichend erstellt zu betrachten ist und in antizipierter Bew eisw ürdigung (vgl. EM AR K 2003 N r. 13 S. 84) der in der Eingabe vom 29. August 2007 sinngem äss geltend gem achte Antrag auf D urchführung einer ergänzenden Anhörung des Beschw er- deführers abzuw eisen ist, S eite 11D -4729/2007 dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Be- schw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht ver- letzt noch unangem essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. A rt. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 1 bis 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ) und m it dem am 7. August 2007 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite) S eite 12D -4729/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw er- deführer auferlegt und m it dem in gleicher H öhe geleisteten Kostenvor- schuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; Bei- lage: ärztliches Zeugnis vom 9. M ai 2007; über die bei der Vor- instanz eingereichten Bew eism ittel entscheidet das BFM auf Anfrage) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, in Kopie zu den Akten (...) - das L._______ des Kantons E._______ ad (...) (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker G regor G eisser Versand: S eite 13