<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00056</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215125&amp;W10_KEY=13013518&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00056</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.04.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer hat nach der Trennung von seiner Ehefrau keinen Anspruch mehr auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Es liegt kein nachehelicher Härtefall vor. Da weder in affektiver noch wirtschaftlicher Hinsicht eine enge Beziehung zu seinem Sohn besteht, ergibt sich auch kein Anspruch aus Art. 8 EMRK (E. 2.1). Darüber hinaus hat der Beschwerdeführer einen Widerrufsgrund gesetzt. Er hat in erheblichem Mass Sozialhilfeleistungen bezogen (Fr. 150'000.- über etwas mehr als zehn Jahre hinweg) und es ist nicht davon auszugehen, dass er sich zukünftig gänzlich von der Sozialhilfe wird loslösen können (E. 2.2). Aufgrund der erheblichen und andauernden Sozialhilfeabhängigkeit besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Trotz der langen Anwesenheit kann nicht von einer starken Verwurzelung gesprochen werden. Auch wenn eine Rückkehr in sein Heimatland mit einer gewissen Härte verbunden ist, vermag der Beschwerdeführer keine privaten Interessen anzuführen, welche die öffentlichen Interessen an der Beendigung des Aufenthalts zu überwiegen vermöchten. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als verhältnismässig (E. 3). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTVERLÃNGERUNG">NICHTVERLÃNGERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT">SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUFSGRUND">WIDERRUFSGRUND</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 62 lit. e AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=25643" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00056</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">22. April 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A<b>, </b>vertreten durch RA C, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, <br/> Postfach, 8090 ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>A.</span></b><span> A, geboren 1984, brasilianischer StaatsangehÃ¶riger, reiste erstmals am 21. Juni 1992 mit seiner Schwester in die Schweiz ein und hielt sich danach bei seiner Mutter in K auf. Am 20. Januar 1993 erhielt er im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton E. Unbekannten Datums kehrte er mit seiner Schwester und der Mutter nach Brasilien zurÃ¼ck.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>B.</span></b><span> Unbekannten Datums reisten A, seine Mutter und seine Schwester erneut in die Schweiz ein, wohnten danach in F und zogen am 1. April 1998 in den Kanton ZÃ¼rich. Am 26. Juni 2001 reichte die Familie ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich ein. Am 1. Februar 2002 wurde A eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Mutter erteilt. Diese wurde bis am 8. September 2003 verlÃ¤ngert. In der Folge kehrte A nach Brasilien zurÃ¼ck, weshalb ihn die Einwohnerkontrolle H per 23. Mai 2003 abmeldete. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>C.</span></b><span> Am 27. Oktober 2003 reiste A wieder in die Schweiz ein und heiratete am 26. Januar 2004 die Schweizerin B, geboren 1984. Im Rahmen des Familiennachzuges erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. 2006 wurde der gemeinsame Sohn, D, geboren. Die Ehegatten trennten sich am 4. Januar 2007 und liessen sich am 27. September 2010 scheiden. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>D.</span></b><span> Am 3. Juni 2008 wurde A wegen seiner SozialhilfeanhÃ¤ngigkeit verwarnt, weil er vom ersten Halbjahr 2004 bis zum ersten Quartal 2008 mit Fr. 81'907.05 von der FÃ¼rsorge unterstÃ¼tzt werden musste. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>E.</span></b><span> Am 29. April 2013 wurde die Aufenthaltsbewilligung von A letztmals verlÃ¤ngert, mit dem Hinweis, dass der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erwÃ¤gt werde, falls er weiterhin nicht in der Lage sein sollte, seinen Lebensunterhalt aus eigenen KrÃ¤ften und ohne Sozialhilfe zu bestreiten oder seinen Ã¶ffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen weiterhin nicht nachkommen sollte. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>F. </span></b><span>Nach PrÃ¼fung des Gesuches um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung vom 26. Februar 2014, gewÃ¤hrte das Migrationsamt A am 22. Mai 2014 das rechtliche GehÃ¶r zur beabsichtigten NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung aus der Schweiz. Mit VerfÃ¼gung vom 24. Juli 2014 wies das Migrationsamt das Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies A aus der Schweiz weg. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den gegen die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 24. Juli 2014 erhobenen Rekurs, wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 12. Dezember 2014 ab. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 29. Januar 2015 beantragte A die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 24. Juli 2014 sei aufzuheben (recte: Aufhebung des Rekursentscheids vom 12. Dezember 2014) und die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Weiter beantragte er die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion liess sich nicht vernehmen. </span>Das Migrations-amt verzichtete auf eine Vernehmlassung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensunterschreitung, und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Migrationsamt hat die Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund des Vorliegens von zwei WiderrufsgrÃ¼nden, nÃ¤mlich wegen Wegfalls des Aufenthaltszwecks sowie SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit, nicht verlÃ¤ngert. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b><span>Nach Art. 33 </span>des Bundesgesetzes Ã¼ber AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder vom 16. Dezember 2015 (AuG) ist die Aufenthaltsbewilligung befristet und kann verlÃ¤ngert werden, wenn keine WiderrufsgrÃ¼nde nach Art. 62 AuG vorliegen. GemÃ¤ss Art. 62 lit. d AuG kann eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn die AuslÃ¤nderin oder der AuslÃ¤nder eine mit der VerfÃ¼gung verbundene Bedingung nicht einhÃ¤lt. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>Dem BeschwerdefÃ¼hrer wurde aufgrund seiner Ehe mit einer Schweizerin eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Er kann seinen weiteren Aufenthalt seit der AuflÃ¶sung der ehelichen Gemeinschaft nicht mehr auf Art. 42 Abs. 1 AuG abstÃ¼tzen. Ebenso kann er kein Aufenthaltsrecht aus Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) ableiten, soweit die Beziehung zu seiner frÃ¼heren Ehefrau betroffen ist. Weiter besteht kein Anspruch auf Aufenthalt aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG: die Eheleute haben seit der Heirat <span>am 26. Januar 2004 </span>bis zur Trennung am <span>4. Januar 2007 </span>weniger als drei Jahre in der Schweiz zusammengelebt. Es kann hierzu im Ãbrigen auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b>Auch wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz keine drei Jahre gedauert hat, kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG). Ein persÃ¶nlicher, nachehelicher HÃ¤rtefall setzt aufgrund der konkreten UmstÃ¤nde des Einzelfalls eine erhebliche IntensitÃ¤t der Konsequenzen fÃ¼r das Privat- und Familienleben der auslÃ¤ndischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind. Da Art. 50 Abs. 1 AuG von einem Weiterbestehen des Anspruchs nach dem Scheitern der Ehe spricht, muss der HÃ¤rtefall sich auf die Ehe und den damit verbundenen Aufenthalt beziehen (BGE 137 II 345). Solche "wichtigen GrÃ¼nde" sind keine ersichtlich und werden vom BeschwerdefÃ¼hrer auch zu Recht nicht geltend gemacht.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.3 </span></b>Ferner kann er auch aufgrund der Vaterschaft keinen Anwesenheitsanspruch ableiten. <span>Die Aufenthaltsbewilligung ist gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK nur zu verlÃ¤ngern, wenn zwischen dem hier anwesenden besuchsberechtigten Elternteil und dem Kind eine intensive Beziehung in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht besteht (BGE 137 I 247 E. 4.2.3). Wie die Vorinstanz zutreffend ausgefÃ¼hrt hat, besteht weder in affektiver noch wirtschaftlicher Hinsicht eine enge Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers zu seinem Sohn. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht daher zu Recht keinen Anspruch aus Art. 8 EMRK geltend. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss Art. 62 lit. e AuG kann eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn die AuslÃ¤nderin oder der AuslÃ¤nder, oder eine Person, fÃ¼r die sie oder er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>Der Widerrufsgrund der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit ist erfÃ¼llt, wenn konkret die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genÃ¼gen nicht. Neben den bisherigen und den aktuellen VerhÃ¤ltnissen ist auch die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf lÃ¤ngere Sicht abzuwÃ¤gen. Ein Widerruf ist in ErwÃ¤gung zu ziehen, wenn eine Person hohe finanzielle UnterstÃ¼tzungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft fÃ¼r ihren Lebensunterhalt sorgen wird (BGr, 3. August 2012, 2C_673/2011, E. 4.2.1). So bejahte das Bundesgericht einen Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. e AuG bei einem Ehepaar mit einem Kind, welches Ã¼ber vier Jahre FÃ¼rsorgeleistungen in der HÃ¶he von rund Fr. 100'000.- bezog (BGr, 3. Oktober 2011, 2C_345/2011, E. 2.2) oder bei einer alleinerziehenden Mutter, welche Ã¼ber elf Jahre hinweg UnterstÃ¼tzungsgelder von rund Fr. 160'000.- zuflossen (BGr, 5. Juli 2011, 2C_150/2011). Von untergeordneter Bedeutung sind ArbeitsbemÃ¼hungen bzw. die Aufnahme einer ErwerbstÃ¤tigkeit, welche unter dem Druck der NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung erfolgt sind (vgl. </span>BGE 119 Ib 1 E. 3b S. 6; <span>BGr 2C_345/2011, </span>3. Oktober 2011,<span> E.2.2 mit weiteren Hinweisen). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>GemÃ¤ss Feststellung der Vorinstanz hat der BeschwerdefÃ¼hrer Sozialhilfeleistungen in der HÃ¶he von Fr. 156'587.- bezogen (Stand April 2014). </span>Am 3. Juni 2008 wurde er vom Migrationsamt wegen Bezugs von FÃ¼rsorgeleistungen in der HÃ¶he von Fr. 81'907.- fremdenpolizeilich verwarnt. Seit November 2003 war der BeschwerdefÃ¼hrer nicht in der Lage, fÃ¼r seinen Lebensunterhalt selbstÃ¤ndig aufzukommen sowie seinen Unterhaltspflichten nachzukommen und musste vom Gemeinwesen unterstÃ¼tzt werden. Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, stellen seine Herkunft und die schwierigen familiÃ¤ren VerhÃ¤ltnisse keine UmstÃ¤nde dar, die es ihm verunmÃ¶glichen wÃ¼rde sich weiterzubilden und eine feste Anstellung zu finden. <span>Die UnterstÃ¼tzung durch das Sozialamt im Umfang von Ã¼ber Fr. 150'000.- Ã¼ber etwas mehr als zehn Jahre hinweg muss als erheblich gelten </span>(vgl. zur Erheblichkeit der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit: BGr, 22. Juli 2011, 2C_268/2011, E. 6.2.3 mit Hinweisen)<span>. Gleichzeitig kam der BeschwerdefÃ¼hrer seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nach. Es liegen 10 Verlustscheine im Betrag von Fr. 14'907.- vor (Stand April 2014).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.3 </span></b><span>Fraglich ist, ob in Zukunft eine dauerhafte AblÃ¶sung von der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit absehbar ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer nimmt seit MÃ¤rz 2003 an einem BeschÃ¤ftigungsprogramm der sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt ZÃ¼rich teil und besucht daneben Kurse zur Verbesserung seiner Schreib-, Lese- und RechenfÃ¤higkeiten. Er hat eine Anlehre sowie eine Lehre absolviert, hat jedoch bis auf eine Anstellung als X von September 2008 bis Oktober 2010 nur kurzzeitige ArbeitseinsÃ¤tze absolviert. Von September 2003 bis Juli 2005, von August 2005 bis Oktober 2006 und von November 2010 bis MÃ¤rz 2011 war er ohne Anstellung. Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, lÃ¤sst sich die Arbeitsstelle im ergÃ¤nzenden Arbeitsmarkt nicht mit einer Anstellung auf dem freien Stellenmarkt vergleichen. Die Tatsache, dass er nie lange beim selben Arbeitgeber tÃ¤tig war, seit 2003 (teilweise ergÃ¤nzend) von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt werden musste und auch aktuell keine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt hat, lÃ¤sst den Schluss zu, dass er sich auch zukÃ¼nftig nicht gÃ¤nzlich von der Sozialhilfe wird loslÃ¶sen kÃ¶nnen. Diese gewichtigen UmstÃ¤nde lassen trotz der Stellungnahme des Sozialamts vom 23. April 2014, wonach mit einer AblÃ¶sung von der Sozialhilfe in den nÃ¤chsten drei Jahren gerechnet werden kÃ¶nnen, keine gÃ¼nstige Prognose zu. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auch den Widerrufsgrund im Sinn von Art. 62 lit. e AuG bejaht hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Es ergibt sich auch aus keiner anderen Bestimmung des Landesrechts ein Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht dies zu Recht auch nicht geltend. Er hat somit keinen Anspruch mehr auf Erteilung und auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b>Auch wenn kein Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung besteht, fÃ¼hrt dies nicht zwingend zu deren NichtverlÃ¤ngerung. Die NichtverlÃ¤ngerung muss sich Ã¼berdies als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweisen. Dabei berÃ¼cksichtigen die zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden die Ã¶ffentlichen Interessen und die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse sowie den Grad der Integration (Art. 96 Abs. 1 AuG). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu berÃ¼cksichtigen <span>(BGE 139 I 145; BGE 135 II 377.). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b><span>Die Vorinstanz hat unter BerÃ¼cksichtigung der bundesgerichtlichen Praxis alle relevanten UmstÃ¤nde, die fÃ¼r und gegen einen weiteren Verbleib des BeschwerdefÃ¼hrers in der Schweiz sprechen, gegeneinander abgewogen. Sie kam dabei zum Schluss, dass die </span>NichtverlÃ¤ngerung <span>verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sei, auch wenn die RÃ¼ckkehr mit Nachteilen verbunden sei. Auf die ausfÃ¼hrlichen und zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz kann vorab verwiesen werden </span>(§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Der BeschwerdefÃ¼hrer zeigt nicht auf, inwiefern die vorinstanzliche BeweiswÃ¼rdigung Recht verletzt oder zu einer fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung fÃ¼hren soll. Solches ist auch nicht ersichtlich. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.1 </span></b><span>Um den Bestand der auslÃ¤ndischen WohnbevÃ¶lkerung zu begrenzen, besteht grundsÃ¤tzlich ein Ã¶ffentliches Interesse daran, dass AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder die Schweiz wieder verlassen, wenn ihr Aufenthaltszweck dahingefallen ist. Sodann besteht ein Ã¶ffentliches Interesse am wirtschaftlichen Wohl des Landes. Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass keine UmstÃ¤nde vorliegen, die es dem BeschwerdefÃ¼hrer verunmÃ¶glichen wÃ¼rden, eine dauerhafte Arbeitsstelle zu finden. Das Migrationsamt stellte dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits im</span> Juni 2008 <span>in Aussicht, dass eine weitere VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung davon abhÃ¤ngig sei, ob er weiterhin von der Ã¶ffentlichen FÃ¼rsorge unterstÃ¼tzt werde. Trotzdem er hier Schulen besucht hat, eine Anlehre und eine Lehre abgeschlossen hat, ist es ihm in Ã¼ber zwÃ¶lf Jahren nicht gelungen auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Dieses Verhalten lÃ¤sst darauf schliessen, dass er sich nie ernsthaft darum bemÃ¼hte. Es ist daher davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit selbst verschuldet hat. GestÃ¼tzt auf die erhebliche und andauernde SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit besteht ein gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse an der NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b><span>Bei der InteressenabwÃ¤gung sind sodann die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse und der Inte-grationsgrad des BeschwerdefÃ¼hrers zu berÃ¼cksichtigen. </span>Der heute 31-jÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrer ist 1992 im Alter von sieben Jahren erstmals in die Schweiz eingereist.<span> Die genaue Aufenthaltsdauer ist indes unbekannt. Sicher ist, dass er am 21. Juni 1992 als 7-JÃ¤hriger erstmals in die Schweiz einreiste, eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Mutter erhielt (gÃ¼ltig bis am 20. Juni 1993) und danach unbekannten Datums nach Brasilien zurÃ¼ckkehrte. Den Akten ist zu entnehmen, dass er von August 1997 bis Juli 2001 in der Schweiz zur Schule gegangen ist (BestÃ¤tigung Schule I und J). Am 11. Juli 2001 reichte er ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ein, nachdem er jahrelang ohne gÃ¼ltigen Aufenthaltstitel in der Schweiz gelebt hatte. GemÃ¤ss Angaben auf dem Gesuch erfolgte die Wiedereinreise in die Schweiz am 1. Mai 1996. Die Aufenthaltsbewilligung wurde ihm schliesslich am 1. Februar 2002 erteilt. Per 31. Mai 2003 wurde er ins Ausland abgemeldet, nachdem er seine Aufenthaltsbewilligung (ausgestellt am 9. September 2002) trotz mehrmaliger Aufforderung nicht abgeholt hatte. Am 28. Oktober 2003 reichte er erneut ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ein, welches am 11. Februar 2004, aufgrund der Heirat vom 26. Januar 2004, gutgeheissen wurde. Insgesamt verfÃ¼gt er in einem Zeitraum von etwas mehr als 13 Jahren Ã¼ber einen gÃ¼ltigen Aufenthaltstitel in der Schweiz (21. Juni 1992 bis am 20. Juni 1993, 1. Februar 2002 bis am 31. Mai 2003 und seit dem 11. Februar 2004).</span><span> </span>Denjenigen Jahren, in denen er ohne gÃ¼ltigen Aufenthaltstitel in der Schweiz gelebt hat, wird gemÃ¤ss Praxis des Bundesgerichts zwar kein grosses Gewicht beigemessen (vgl. BGE 137 II 1; <span>BGr, 22. Oktober 2013, 2C_345/2013, E. 3.3.3</span>), diese kÃ¶nnen vorliegend dennoch nicht ganz unberÃ¼cksichtigt bleiben, da der BeschwerdefÃ¼hrer trotz fehlender Anwesenheitsbewilligung hier Schulen besucht hat. Aufgrund der langen Anwesenheit in der Schweiz trifft ihn eine Wegweisung aus der Schweiz unbestrittenermassen hart. </p> <p class="Erwgung2">Es kann indes t<span>rotz der langen Anwesenheit gleichwohl nicht von einer starken Verwurzelung gesprochen werden: Aufgrund der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit und der Schulden liegt keine </span>wirtschaftliche Integration vor. Beruflich konnte er sich nur Ã¤usserst beschrÃ¤nkt i<span>n den Arbeitsmarkt </span>eingliedern. <span>Sodann ist auch nicht von </span>einer Ã¼ber das Normale hinausgehenden sozialen Integration <span>auszugehen. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat hier familiÃ¤re Kontakte zu Mutter, Stiefvater und Schwester. Es ist ihm indes auch mit den UnterstÃ¼tzungsmÃ¶glichkeiten durch die hier anwesende Familie nicht gelungen, im Erwerbsleben Fuss zu fassen und seinen Lebensunterhalt selbstÃ¤ndig zu bestreiten. Mangels Angaben ist davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ausserhalb seiner Familie keine engen Beziehungen in der Schweiz unterhÃ¤lt. Trotz seiner langjÃ¤hrigen Anwesenheit in der Schweiz hat er hier somit kein (ausserfamiliÃ¤res) Beziehungsnetz aufbauen kÃ¶nnen. Eine massgebliche Integration in der Schweiz ist nach dem Gesagten nicht erfolgt. </span>UnÃ¼berwindbare Hindernisse fÃ¼r eine Wiedereingliederung in Brasilien sind beim noch jungen BeschwerdefÃ¼hrer weder in wirtschaftlicher noch in sozialer Hinsicht ersichtlich. <span>Er hat die ersten sieben Lebensjahre in seinem Heimatland verbracht und wie den Akten zu entnehmen ist, hat er von 1994 bis 1996 dort die Schule besucht. Die Vorinstanz hat sich dabei auf seine Angaben auf dem Lebenslauf zuhanden des Gemeindeamts des Kantons ZÃ¼rich gestÃ¼tzt. Der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, die Vorinstanz habe unbewiesene Behauptungen aufgestellt, geht daher ins Leere. DarÃ¼ber hinaus hat er sich im Jahre 2003 wÃ¤hrend mehrerer Monate in Brasilien aufgehalten. Es darf davon ausgegangen werden, dass er mit den heimatlichen VerhÃ¤ltnissen nach wie vor vertraut ist. Sodann gibt er zwar an, sein Portugiesisch sei "so schlecht, dass er der anwaltlichen Erstberatung in portugiesischer Sprache in Gegenwart seiner Mutter kaum zu folgen vermochte". Aufgrund der Tatsache, dass er Portugiesisch von Geburt an gelernt hat, jahrelang in Brasilien gelebt und sich als Erwachsener wÃ¤hrend Monaten dort aufgehalten hat, ist anzunehmen, dass er, auch wenn LÃ¼cken vorhanden sein sollten, die Sprache sehr schnell wieder beherrschen wird. Die Beweisofferte (Vernehmung der Mutter oder der Schwester, ÃberprÃ¼fung durch einen Dolmetscher) ist daher abzuweisen. </span>DiesbezÃ¼glich ist zudem festzuhalten, dass auch seine Lese- und Schreibschwierigkeiten nicht gegen eine RÃ¼ckkehr nach Brasilien sprechen. Diese betreffen die deutsche Sprache gleichermassen und indizieren daher keinen Aufenthalt in der Schweiz. <span>Weiter leben seinen Angaben zufolge Verwandte in Brasilien. Diese kÃ¶nnen ihn bei einer RÃ¼ckkehr unterstÃ¼tzen. Es ist ihm aber, auch </span>wenn er nunmehr nur noch schwache Beziehungen zu Brasilien unterhÃ¤lt, als jungem Erwachsenem zumutbar, dort ein neues soziales Netz aufzubauen. Schliesslich kann er auch in Brasilien eine Arbeitsstelle finden. Der Umstand<span>, dass der Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz in Brasilien fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer mit Schwierigkeiten verbunden sein kann, </span>genÃ¼gt <span>nicht, um seine RÃ¼ckkehr in die Heimat als unzumutbar einzustufen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auch wenn eine RÃ¼ckkehr in sein Heimatland mit einer gewissen HÃ¤rte verbunden ist, der BeschwerdefÃ¼hrer keine privaten Interessen anzufÃ¼hren vermag, welche die Ã¶ffentlichen Interessen an der Beendigung des Aufenthalts zu Ã¼berwiegen vermÃ¶chten. Eine RÃ¼ckkehr nach Brasilien ist dem BeschwerdefÃ¼hrer somit zumutbar. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Nach AbwÃ¤gung der verschiedenen Interessen erweist sich die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Vollzugshindernisse nach Art. 83 AuG sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. </span></p> <p class="Erwgung2">DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung1">Der BeschwerdefÃ¼hrer ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. <span>Im Gegensatz zum Rekurs erscheint die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos. D</span>as Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands fÃ¼r das Beschwerdeverfahren ist daher abzuweisen (§ 16 Abs. 1 und 2 VRG). Die Kosten sind demnach dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und es steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zu erheben (vgl. BGr, 18. Juni 2007, 2D_3/2007 beziehungsweise <a id="OLE_LINK2">2C_126/2007</a>, E. 2.2). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung anâ¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>