<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00488</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Advokat Daniel Tschopp</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Greifengasse 1, Postfach 1644, 4001 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1957 geborene X.___, Kadermitarbeiterin bei der Y.___ (Leiterin Kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tursponsoring) im Teilzeitpensum (50 %), bezog aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Folgen einer am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2001 bei einem Verkehrsunfall erlittenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Distorsion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem 1. Oktober 2002 eine halbe Invalidenrente (Verfügung vom 25. Februar 2004 der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z.___, Urk. 9/33). Mit Mitteilung vom 21. Februar 2007 bestätigte die seit März 2004 neu zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 9/75). Diesem Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid ging eine neurologisch-rheumatologische Begutachtung am A.___ zuhanden des Unfallversicherers voraus (Urk. 9/65/5-13, Urk. 9/66/5-38, vgl. auch Urk. 9/68/1-4), wovon die IV-Stelle Kenntnis nahm und welche sie bei ihrem Entscheid berücksichtigte (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 9/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im April 2012 n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 des IVG (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeleiteten Rentenrevision (Urk. 7/80) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsberichte der behandelnden Ärzte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qualifizierte sie die Beschwerden der Versicherten als zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zugehörig. W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erachtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als unnötig (vgl. Feststellungsblatt vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/91/6-8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraufhin hob sie die bisherige Rente gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 19. November 2013 per Ende des der Zustellung folgenden Monats auf. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid entzo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 9/106). Die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 9/110/3 ff.) hiess das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.2014.00002 vom 13. August 2014 (Urk. 9/112/1-11) in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Durchführung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Abklärung des medizinischen Sachverhalts an die IV-Stelle zurückwies (vgl. E. 3, Urk. 9/112/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Umsetzung des vorgenannten Gerichtsentscheides veranlasste die IV-Stelle das bidisziplinäre (Rheumatologie/Psychiatrie) Gutachten von Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin spez. Rheumaerkrankungen, vom 2. März 2015 (Urk. 9/134/1-163) sowie Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 8. Mai 2015 (Urk. 9/139/1-11). Nach Beizug einer internen Stellungnahme (Urk. 9/143/4 ff.) sowie nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 29. September 2015, Urk. 9/144, Einwand vom 20. Oktober 2015, mit ergänzenden Einwandbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen vom 27. Oktober 2015 und 30. November 2015, Urk. 9/147, Urk. 9/151, Urk. 9/154) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. März 2016 an der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinstellung fest (Urk.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 28. April 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 15. März 2016 aufzuheben und ihr gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % weiterhin eine halbe Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). Ausserdem legte sie wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere medizinische Unterlagen auf (Urk. 3/2-3/3). Mit Nachtrag vom 4. Mai 2016 wies sie zusätzlich den Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie und Chefarzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2. Mai 2016 zu den Akten (Urk. 5, Urk. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2016 schloss die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin am 9. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig teilte das Gericht der Beschwerdeführerin mit, ein zweiter Schriftenwechsel werde nicht als erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erachtet (Urk. 10). Mit Datum vom 21. Juli 2016 (Eingangsdatum) reichte die Beschwerdeführerin eine weitere Stellungnahme zu den Akten (Urk. 11). Das Doppel dieser Eingabe wurde der Beschwerdegegnerin am 27. Juli 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Allgemeinen Teils des Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine laufende Rente wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden Renten, die bei pathogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, die im Rahmen der medizinischen Abklärungen festgestellten strukturel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Veränderungen im Bereich der HWS und Lendenwirbelsäule (LWS) würden die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit nicht tangieren. Sodann seien keine psychiatrischen Einschränkungen festgestellt worden. Ausserdem verfüge die Beschwerdeführerin über ausreichend persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Ressourcen und weise sie in sämtlichen Lebensbereichen ein äusserst hohes Aktivitätsniveau aus. Vor diesem Hintergrund sei es ihr zuzumuten, ihrer bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeit vollumfänglich nachzugehen und bleibe die Rente aufgehoben (Urk. 2 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wandte dagegen im Wesentlichen ein, es werde bestrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass die ursprüngliche Rentenverfügung einzig aufgrund einer HWS-Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torsion bzw. eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren Beschwerdebildes zugesprochen wurde und damit in den Anwendungsbereich von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> falle. Ausserdem sei in der Zwischenzeit eine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Veränderung des Sachverhalts im Sinne einer Verschlechterung eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Gestützt auf die medizinische Aktenlage seien seit 2001 neue/zusätzliche Befunde/Diagnosen hinzugetreten, welche den Gesundheitszustand sowie die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beeinflusst hätten (Urk. 1 S. 15 ff.). Ausserdem habe die Beschwerdegegnerin die ursprüngliche Rentenverfügung vom 25. Februar 2004 zu Unrecht als zeitlicher Referenzzeitpunkt für die beab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigte Rentenaufhebung genommen. So sei im Jahre 2005 eine umfassende Rentenrevision vorgenommen worden, welche mit Mitteilung vom 21. Februar 2007 abgeschlossen worden sei. Letztere beruhe auf der bis dahin aufdatierten medizinischen Aktenlage und sei rechtsprechungsgemäss einer rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen. Zeitliche Vergleichsbasis im Revisionsverfahren, welche korrekterweise nach Massgabe von Art. 17 ATSG hätte vorgenommen werden müssen, bilde daher der 21. Februar 2007. Das Gutachten von Dr. B.___ bilde dabei bloss eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts und stelle rechtsprechungsgemäss keine revisionsbegründende Änderung im Sinne von Art. 17 ATSG dar (Urk. 1 S. 18 f.). Ausserdem habe es die Beschwerdegegnerin – entgegen der ausdrückli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen richterlichen Anordnung – unterlassen, die Sache umfassend, mithin poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinär, abzuklären. Sie habe lediglich ein bidisziplinäres Gutachten veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasst. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Resultat lege offen, dass die Gutachter nicht in der Lage gewesen seien, den komplexen Sachverhalt umfassend und gesamtheitlich zu beurteilen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Insbesondere fehle es an einer neurologischen und neuropsychologischen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung zur Abklärung der weiterhin bestehenden kognitiven Einschränkungen. Ferner schweige sich das Gutachten darüber aus, inwiefern der jahrelange Medikamentenkonsum einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe oder nicht. Sodann sei mangelhaft, dass Dr. B.___ die Knieproblematik nicht erwähne. Gestützt auf den Bericht der E.___ Klinik vom 12. April 2016 bestehe dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich eine Pathologie, welche orthopädisch abgeklärt werden müsse. Die Schulterproblematik sei nicht berücksichtigt worden. Diesbezüglich habe sich ein Fachorthopäde zu äussern. Ferner habe das Gutachten wichtige Aussagen der Beschwerdeführerin unterschlagen. So etwa die beklagten erheblichen Kopfschmerzen sowie der Umstand, dass sie (die Beschwerdeführerin) anlässlich der Schilderungen betreffend ihre Kindheit wiederholt habe weinen müssen. Ausserdem sei das Gutachten einseitig und zufolge einer wirtschaftlichen Abhängigkeit einzig im Interesse der IV-Stelle erstellt worden. Auch seien die Schlussfolgerungen im Gutachten widersprüchlich und nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin über eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit hohen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an die geistigen und körperlichen Voraussetzungen aus. Es sei nicht schlüssig, dass sie trotz der beschriebenen Schmerzen und den damit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundenen Auswirkungen (Ermüdbarkeit, Konzentrationsprobleme, verlangsam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Arbeiten, erhöhter Pausenbedarf) einfach 100 % arbeiten könne. Schliesslich habe Dr. B.___ nicht hinreichend zu den früheren medizinischen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen Stellung bezogen und fehle es dem Gutachten an einer Auseinanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung mit den Indikatoren der neusten Bundesgerichtspraxis. Bei alledem sei das Gutachten nicht verwertbar. Vielmehr sei der Beschwerdeführerin weiterhin eine halbe Rente der Invalidenversicherung auszurichten (Urk. 1 S. 20 ff.). In ihrer unaufgefordert zugestellten Stellungnahme vom 20. Juli 2016 wiederholte die Beschwerdeführerin ihre Ausführungen in der Beschwerde. Ergänzend erhob sie weitere Einwände gegen das Gutachten von Dr. B.___ (Urk. 11 S. 2 f.). Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serdem stellte sie sich auf den Standpunkt, es sei eine radiologische Oberexper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tise zur Beurteilung des in den medizinischen Vorakten dokumentierten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachts auf eine Läsion des Ligamentums alare rechts durchzuführen und es bedürfe zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einer Beobachtung durch Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachleute der BEFAS- oder MEDAS-Institutionen (Urk. 11 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist vorliegend einzig,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ob die Rentenaufhebung nach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision zulässig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ursprünglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Beschwerdebild zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welches in den Anwendungsbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt, hat das hiesige Gericht bereits mit Urteil IV.2014.00002 vom 13. August 2014, insbesondere E. 2.4 (Urk. 9/112/6), festgestellt, worauf verwiesen werden kann. Selbstredend ist im Rahmen der vorliegenden Rentenrevision nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf die Mitteilung vom 21. Februar 2007, worin die IV-Stelle den bisherigen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bestätigte, abzustellen (vgl. E. 1.4). Ganz abgesehen davon, dass letzteres zu keinem anderen Ergebnis führen würde. Ergaben doch die d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em Revisionsentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 21. Februar 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugrundeliegenden spezialärztlichen Untersuchungen keine hinreichend objektivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbaren, organischen Befunde. Vielmehr handelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei den festgestellten Einschränkungen der Kopf- und Schulterbeweglichkeit sowie beim paravert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bralen Hartspann lediglich um eine sich somatisch äussernde Gesundheitsstörung und nicht um eine organisch n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achweisbare Schädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Stellungnahme zum neurologischen und rheumatologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 6. November 2006, Urk. 9/68/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit anderen Worten entsprach das dokumentierte Beschwerdebild – wie bereits zum Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache im Jahre 2004 - weitestgehend dem klassischen Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild einer sog. anhaltenden somatoformen Schmerzstörung. Kommt entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend hinzu, dass die besagte Rentenbestätigung nicht unter Beachtung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überdies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr zurückgelegt noch die Rente im Zeitpunkt der Rentenprüfu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng seit mehr als 15 Jahren bezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 SchlB der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision; Urteil des Bundesgerichts 9C_12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/2013 vom 12. Februar 2014), sind die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Anwendbarkeit vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision erfüllt. Auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes kommt es dabei nicht an (vgl. E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage betreffend den Zeitraum vor der bisziplinären Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung wurde in den Teilgutachten von Dres. B.___ und C.___ vom 2. März 2015 und 8. Mai 2015 ausführlich zitiert (Urk. 9/134/10-107, Urk. 9/139/2 f.). Auf die betreffenden Ausführungen wird verwiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistisch-rheumatologischen Teilgutachten hielt Dr. B.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 9/134/117):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der HWS bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerativen Veränderungen und mittelschwerer bis schwerer Forami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nalstenose C3/ C4 links mit Irritation der Nervenwurzel C4 links sowie aktivierte Arthrose des linken Facettengelenks C3/C4 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Magnetresonanztomographie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">[MRI] 02/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS und des linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Iliosakralgelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s (ISG) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichten degenerativen Veränderungen und flacher Protrusion mit Anu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lusriss L4/L5 mit knappem Kontakt zur Nervenwurzel L5 links (MRI 02/2015) sowie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">etwas aktivierter leichter ISG-Arthrose links (MRI 02/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte Dr. B.___ nachfolgende Diagnosen (Urk. 9/134/117):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehnte chronische Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spannungskopfschmerzen seit 1994</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach iatrogener septischer Arthritis des rechten Schultergelenks 03/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit leichter bis mässiger Bursitis subacromialis/subdeltoidea und leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ter Schultereck (AC)-Gelenksarthrose rechts mit intakter Rotato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">renmanschette (MRI 02/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach mehreren HWS-Distorsionen etwa 1974, am 11.10.2001 und am 25.09.2004 mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">regelrechten symmetrischen Ligamenta alaria beidseits und regelrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tem mittelständigen Dens axis (MRI 02/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Struma nodosa rechts (Erstdiagnose 09/2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beklage seit Jahren aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedehnte Schmerzen. Gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig spür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie dauernde Schmerzen im Nacken, in beiden Schultern mehr links als rechts sowie in beiden Armen, vor allem im Bereich der Ellbogen sowie Schmerzen in der BWS und der LWS mit Ausstrahlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in das ganze rechte Bein sowie Abdomen. Beide Oberschenkel seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls schmerzhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/134/118)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen der klinischen Untersuchung seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der normale Gang sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zehen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Fersengang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweglichkeit der LWS sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Lateralflexion nach rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht eingeschränkt. Sonst sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beweglichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der LWS gut. Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sogar in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit gestreckten Beinen den Boden mit den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fingerspitzen zu berühren. Die Inklina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Reklination</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Brustwirbelsäule (BWS) seien auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> normal. Die Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung der Lateralflexion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der Rotation der BWS seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Gegenspannung nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen. Die Beweglichkeit der HWS sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der direkten Prüfung deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eringer als bei Ablenkung und kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e daher nicht objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal. Alle grossen peripheren Gelenke, insbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ondere auch das rechte Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk seien normal beweglich. Gelenksergü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sse, Synoviti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den oder überwärmte Gelenke seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vorhanden. Die Muskul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atur sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegend geprüft nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pannt. Eine Hyperlaxität bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. In der Dolorimetrie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien 16 der 18 Tender Points patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch sowie sechs der acht Kontrollpunkte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letzteres ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem pathologischen Dolorimetrie-Befund im Sinne einer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausweitung. Die Bioimpedanz-Analyse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erfreulich grosse Muskelmasse von 66%, welche den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Normwert von 40% weit übertreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine lang an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernde körperliche Schonung kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e daraus nicht abgeleitet werden. Im Gegenteil absolviere die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> täglich gymnastische Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei auch beidseits Kurzhanteln mit einem Gewicht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils einem Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm ein. Ausserdem spaziere sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fast täglich eine halbe Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lang um den Lützelsee und trainiere sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein- bis zweimal pro Woche in einem Fitness-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Center</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die maximale Handkraft sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits sehr gut (rechts 115</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Norm und links sogar 140</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die MR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I-Untersuchung des Beckens (02/2015) habe keine Patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie der Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgewiesen. Aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI-Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung beider Schultern (02/2015) bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte beidseitige Bursitiden und eine leichte AC-Gelenksarthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e rechts bei intakter Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschette beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Befunde seien altersentsprechend und hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlei Auswirkung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann habe die MRI-Untersuchung der BWS (02/2015)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine nennenswerten Befunde und keine Hinweise auf einen durchgemachten Morbus Scheuermann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber hätten d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie MRI-Untersuc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen der LWS und der ISGs (02/2015) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte degenerative Veränderungen mit einer flache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Protrusion mit Anulusriss L4/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L5 mit knappem Kontakt zur Nervenwurzel L5 links sowie eine etwas aktivierte, leichte ISG-Arthrose links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Diese Befunde seien keinesfalls gravierend. Aufgrund der MRI-Untersuchung der HWS (02/2015) bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> degenerative Veränderungen mit einer mittelschweren bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s schweren Foraminalstenose C3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">links mit Irritation der Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzel C4 links sowie eine aktivierte Arthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Facettengelenks C3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ligamenta alaria </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits regelrecht und symmetrisch. Der Dens axis zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte Lage. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausgedehnte Bl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utuntersuchung zeige keinen wesentlichen pathologischen Befund. Die Entzündungszeichen (C-reaktives Protein) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien normal. Dasselbe gelte für den Rheumafaktor. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Anti-Citrullin-Antikörper und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">extrahierte nukleäre Antikörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ENA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Suchtest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf erhöhte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antinukleäre Antikörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ANA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergeben (Urk. 9/134/118 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strukturelle Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Bereich der HWS und der LWS, die ihre Leistungsfähigkeit verminder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Konkret könne sie mit Lasten bis zu 12.5 kg hantieren. Dies ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche einem leichten bis knapp mittelschweren Belastungsniveau. Tätigkeiten, welche diesem Profil entsprächen, könne die Beschwerdeführerin in einem Pensum von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausüben. Die angestammte Tätigkeit entspreche diesem Leistungsprofil (Urk. 9/134/119, Urk. 9/134/121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgutachten vom 8. Mai 2015 stellte Dr. C.___ keine Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (Urk. 9/139/7). Im Rahmen der klinischen sowie testpsychologischen Untersuchung erhob er unauffällige psychiatrische Befunde und stellte er unauffällige Konzentrationsleistungen der Beschwerdeführerin fest. Die geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Konzentrationsabfälle seien nicht auf ein psychisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert zurückzuführen. Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdeführerin sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht habe auch retrospektiv nie eine über längere Zeit bestehende Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 9/139/6 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei sowohl aus psychiatrischer als auch aus rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht in ihrer angestammten sowie in jeder anderen angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Weder aus rheumatologischer noch aus psychiatrischer Sicht habe in der angestammten Tätigkeit oder in einer anderen angepassten Tätigkeit eine längere Zeit dauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 9/139/9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rheumatologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Expertise vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. März 2015 resp. 8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten und den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und testpsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. März 2015. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der im Einklang mit den erhobenen Befunden gestellten Diagnosen schlüssig. Insbesondere haben die Gutachter zu den Beurteilungen in den Vorakten Stellung bezogen und – soweit Diskrepanzen bestanden – ihre abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Einschätzung plausibel begründet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/134/123 f., Urk. 9/139/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.). Damit genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage gestellten Anforderungen (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach die begutachtenden Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> finanziellen Abhängigkeit von der IV nicht unparteilich seien, ist entgegenzuhalten, dass unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit der regelmässige Beizug eines Gutachters durch den Versicherungsträger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen für sich allein genommen nicht zum Ausstand führen. Im Rahmen einer administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Sachverhaltsabklärung liegt selbst dann kein formeller Ausstandsgrund vor, wenn von einer wirtschaftlichen Abhängigkeit der betreffenden Gutachter von der Invalidenversicherung auszugehen wäre, denn ein Ausstandsgrund ist nicht schon deswegen gegeben, weil jemand Aufgaben für die Verwaltung erfüllt, sondern erst bei persönlicher Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Hinweise auf eine persönliche Befangenheit der beurteilenden Gutachter sind vorliegend nicht ersichtlich und hat die Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Ebenso wenig liegen Anhaltspunkte dafür vor, die bidisziplinäre Expertise sei nicht lege artis durchgeführt worden. Selbstredend ist die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmlich unter Hinweis auf das Auftragsvolumen bemängelte Qualität des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens nicht stichhaltig (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 21). Entsprechende Einwände der Beschwerdeführerin gehen damit ins Leere.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Freilich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der Sozialversicherungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. c ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ist eine vollständige Abklärung des medizinischen Sachverhalts (auch) bei der Überprüfung und Neubeurteilung von laufenden Renten erforderlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behördliche und richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Abklärungspflicht umfasst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht unbesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alles</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr bezieht sie sich auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch so oder anders zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s hiesige Gericht die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Urteil IV.2014.00002 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 13. August 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angewiesen, den medizinischen Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzuklären (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 3, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/112/7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach höchstrichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsprechung ist eine polydisziplinäre (mehr als 2 Disziplinen umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende) Expertise dann einzuholen, wenn der Gesundheitsschaden zwar bloss als auf eine oder zwei Disziplinen fokussiert erscheint, die Beschaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesichert ist. In begründeten Fällen kann von einer polydisziplinären Begutachtung abgesehen und eine mono- oder bidisziplinäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion offenkundig ausschliesslich ein oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (beispielsweise internistischer Art) not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sein, noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer bzw. eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbezogener Klärungsbedarf bestehen. Diese Voraussetzungen werden vor allem bei Verlaufsbegutachtungen erfüllt sein (BGE 139 V 394 E. 3.2 S. 352). Auch wenn das hiesige Gericht in seiner Begründung (E. 3) zum Urteil IV.2014.00002 vom 13. August 2014 mit Verweis auf BGE 139 V 547 E. 10.2 von einer polydisziplinären Begutachtung sprach, ist anzumerken, dass das Bundesgericht in E. 10.2 des zitierten Entscheids schlussfolgerte, eine polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Begutachtung sei „in der Regel“ unumgänglich. Die zutreffenden Fachdisziplinen sind in erster Linie von Medizinern zu bezeichnen, das heisst auch vom Regionalen Ärztlichen Dienst als beratende Stelle der IV-Stellen (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG, Art. 49 Abs. 3 IVV), und es ist Sache der beauftragten Gutachter, allenfalls weitere notwendige Fachdisziplinen beizuziehen oder die Auftraggeberin auf die ihrer Meinung nach zutreffenden Fachdisziplinen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, was unter Umständen zu einer Rückgabe des Auftrags führen kann (vgl. BGE 139 V 349 E. 3.3 in fine S. 352). Vorliegend befand RAD-Arzt Dr. med. Franz Wüst, Facharzt Allgemeinmedizin, zertifizierter Gutachter SIM, mit Stellungnahme vom 31. Oktober 2014, dass direkt ein bidisziplinäres psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch-rheumatologisches Gutachten in Auftrag gegeben werden könne (Urk. 9/143/2). Hiergegen wandte die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtensvergabe nichts ein (Urk. 9/121, Urk. 9/124).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Beschwerdeführerin bestand vorliegend kein Anlass zu neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und/oder neuropsychologischen Weiterungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen auch die einzig vom behandelnden Neurologen Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Neurologie, festgehaltene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">milde traumatische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung (MTBI = mild traumatic brain injury</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 9/88/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die subjektiv beklagten leichten kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitiven Defizite in Form von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen nichts zu ändern.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere handelt es sich bei einer MTBI um eine dermassen marginale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verletzung des Gehirns, dass sie mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den normalen Bildgebungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren des Kopfes (Röntgen Schädel, Computertomographie des Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es, MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kopfes) nicht sichtbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beschwerden in der Regel mit dem Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prozess ohne bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Folgen vollständig verschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/112/6). Entsprechend waren die beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kognitiven Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischenzeitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/134/25) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzielte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin anlässlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">früherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachspezifische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r, d.h. neurologischer und neuropsychologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen weitestgehend gute bis sehr gute Lern-, Gedächtnis- und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/57/7, Urk. 9/65/9). Damit korrelierend ergaben auch die testpsychologischen Erhebungen von Dr. C.___ unauffällige Befunde der Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung (Urk. 9/139/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann erwiesen sich alle grossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peripheren Gelenke, insbesondere auch das rechte Schultergelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der klinischen Untersuchung durch Dr. B.___ als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> normal beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was im Übrigen mit dem geschilderten Aktivitätsniveau mitunter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gymnastische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Übungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einsatz beidseitiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kurzhanteln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem Gewicht von jeweils einem Kilogramm kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reliert. Entsprechend ergaben die bildgebenden Untersuchungen beider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> altersentsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Normalbefunde (vgl. E. 4.1). Bei den im Vordergrund stehenden und von Dr. B.___ gewürdigten Schmerzen (vgl. Urk. 9/134/118, vgl. E. 4.1) waren von einer zusätzlichen orthopädischen Untersuchung der Schultern keine entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten. Dass vorliegend eine fachorthopädische Abklärung der Schultern medizinisch indiziert gewesen sein soll, ergibt sich im Übrigen auch weder implizit noch explizit aus den Ausführungen von Dr. B.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin zu den Akten gegebenen Arztberichte datierend vom 23. März 2016 und 12. April 2016 (Urk. 3/3, Urk. 3/3/1) ergingen nach Erlass der angefochtenen Verfügung. Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids demgegenüber in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b). Soweit die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit den im Bericht vom 12. April 2016 erwähnten Kniebeschwerden eine Verschlechterung geltend machen will, ist sie damit auf die Neuanmeldung zu verweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ gab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre medizinische Beurteilung und Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in Kenntnis der aktenkundigen Atlantodentalarthrose ab (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/134/67). Welchen Nachteil der Beschwerdeführerin dadurch erwachsen soll, dass die Atlantodentalarthrose nicht in der Diagnoseliste figuriert, ist nicht erkennbar. Entsprechende Beanstandungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der seitens der Beschwerdeführerin erbetenen Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 vermögen nicht durchzudringen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Kommt hinzu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Atlantodentalarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels Infiltrationen als behandelbar erwies,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> womit jedenfalls von einer invalidisierenden Leidensresistenz nicht die Rede sein kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Beschwerdeführerin – auch kein weiterer, irgendwie gearteter Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen bleibt die in juristischer Hinsicht zu beurteilende Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei Leiden, deren Ursache bekannt oder (bildgebend) zu objektivieren ist, als auch bei Beschwerden mit unklarer Ätiologie und Kausalität vermögen die subjektiven Angaben der versicherten Person eine invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nicht ohne Weiteres nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (BGE 140 V 290 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Eine Anspruchsberechtigung setzt daher stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit voraus (BGE 141 V 290 E. 3.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach neuer Gerichtspraxis ist bei somatoformen Schmerzstörungen und vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren psychosomatischen Leiden (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) die Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung einer rentenbegründenden Invalidität nur zulässig, wenn die funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand von Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_28/2016 vom 25. April 2016 E. 3.2). Medizinisch muss schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt (BGE 141 V 574 E. 2). Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen (BGE 141 V 574 E. 2; vgl. BGE 141 V 585 E. 5.3, BGE 141 V 281 E. 3.7.2, BGE 139 V 547 E. 8.1; vgl. auch Urteil des Bundesgerichtes 8C_1/2016 vom 22. Februar 2016 E. 2.2 unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf BGE 140 V 290 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist festzuhalten, dass gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegeben-heiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänder-ten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten - gegebe-nenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (Ent-scheid 9C_492/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 8., mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhellt aus dem Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichend, dass die Ausprägung der somatischen diagnoserelevanten Befunde nicht stark ins Gewicht fällt. Die Gesundheitsschädigung und ihr funktioneller Schweregrad wiegen nicht schwer. So erwies sich die Beweglichkeit der LWS und BWS im Rahmen der klinischen Untersuchung als weitestgehend gut und liess sich die gezeigte (aktive) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der HWS-Beweglichkeit unter Ablenkung nicht erhärten. Die leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten degenerativen Veränderungen der LWS und ISGs mit einer flachen Protru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion mit Anulusriss L4/L5 mit knappem Kontakt zur Nervenwurzel L5 sowie die leichte ISG-Arthorse links taxierte Dr. B.___ ausdrücklich als „keinesfalls gravierend“. Medizinisch-theoretisch liess sich daher auch keine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (Urk. 9/134/118 f.). In psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Diagnosen gestellt (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/139/7). Erhebliche Komorbiditäten sind damit auszuschliessen. Im Gegenteil gab die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin selbst an, sich psychisch gesund zu fühlen. Bereits ein paar Monate nach dem Unfall habe sie gelernt, die Schmerzen zu akzeptieren. Mit Hilfe einer Psychologin habe sie das Thema „Unfall“ abschliessen können. Seit 2009 habe sie keine Psychotherapie mehr beansprucht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/139/5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu vermerken ist ferner, dass die Beschwerdeführerin einen geordneten, aktiven Tagesablauf, mit körperlichen Aktivitäten (Spazieren, Turnen, Krafttraining) sowie Aktivitäten mit Anforderungen an die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit (Lesen, Autofahren) vollzieht, wobei sie auch die Haushaltsarbeiten selber erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen kann. Sodann verfügt die Beschwerdeführerin über soziale Beziehungen, besucht Anlässe und fliegt mit Freunden in die Ferien (vgl. Urk. 9/134/108). Soweit sie schmerzbedingte und/oder schmerzmittelinduzierte Ermüdungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinungen, Konzentrationsprobleme sowie einen erhöhten Pausenbedarf gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend macht, bleibt es der Beschwerdeführerin in Anbetracht ihrer Jahresarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit und ihres Einzelbüros unbenommen, bei Bedarf Ruhepausen einzuschalten und sich die Arbeit je nach Zustand selbstständig einzuteilen (vgl. Urk. 9/134/163, Urk. 9/139/5) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage ergibt sich auch unter Berücksichtigung der im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren kein Nachweis für erhebliche funktionelle Auswirkungen der medizinisch festgestellten Diagnosen, jedenfalls nicht in einer angepassten Tätigkeit. Es ist daher mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass es der Beschwerdeführerin bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht all-gemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht zuzumuten ist, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihren übrigen Vorbringen ist die Beschwerdeführerin mangels Relevanz nicht zu hören.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da auch d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rentenaufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung, IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu keiner gerichtlichen Korrektur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlass gibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Advokat Daniel Tschopp</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>