Beschluss vom 24. Januar 2023 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Roy Garré, Vorsitz, Patrick Robert-Nicoud und Felix Ulrich, Gerichtsschreiber Stephan Ebneter Parteien KANTON ZÜRICH, Oberstaatsanwaltschaft, Gesuchsteller gegen KANTON SOLOTHURN, Staatsanwaltschaft, Gesuchsgegner Gegenstand Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: BG.2022.50 - 2 - Die Beschwerdekammer hält fest, dass: - die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn eine Strafuntersuchung STA.2022.5883 gegen A. wegen Verdachts des Diebstahls (Art. 139 Ziff. 1 StGB) und Hausfriedensbruchs (Art. 186 StGB) führt (Verfahrensakten A-8/2022/10038000, D3/1/1); - die Staatsanwaltschaft Zürich -Limmat eine Strafuntersuchung gegen A. (A-8/2022/10038000) und B. (A-8/2022/10038090) wegen Verdachts des Diebstahls etc. führt; - die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich (nachfolgend «OStA ZH») mit Gesuch vom 27. Dezember 2022 an die Beschwerdekammer des Bun- desstrafgerichts gelangte und beantragte, es seien die Strafbehörden de s Kantons Solothurn für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die A. und B. zur Last gelegten Straftaten zu verfolgen und zu beurteilen (act. 1); - die OStA ZH mit Schreiben vom 21. Januar 2023 innert Frist zur allfälligen Gesuchsreplik mitteilte, dass sie ihr Gesuch um Bestimmung des Gerichts- stands vom 27. Dezember 2022 zurückziehe (act. 8). Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: - das Verfahren zufolge Rückzugs des Gesuchs abzuschreiben ist; - keine Gerichtsgebühr zu erheben ist; - 3 - und erkennt: 1. Das Verfahren wird zufolge Rückzugs des Gesuchs abgeschrieben. 2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. Bellinzona, 24. Januar 2023 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: Zustellung an - Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich - Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.