<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00186</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete ab dem 1. September 2010 als Maurer bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Bagatellunfallmeldung vom 15. Dezember 2015 tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lte die Arbeitgeberin mit, dem Versicherten sei am 11. Dezember 2015 auf dem Werkgelände beim Lösen eines Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sets ein Metalldeckel auf den Kopf gefallen und er habe sich einen Schnitt am Schädel zugezogen (Urk. 11/1). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Urk. 11/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. März 2018 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle teilte dem Versicherten mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 10. Januar 2020 mit, das Leistungsbegehren werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgewiesen (Urk. 11/37). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Februar 2019 meldete sich der Versicherte erneut bei der Suva und teilte mit, bei ihm sei eine zervikale Läsion festgestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche mit dem Unfall vom Dezember 2015 zusammenhängen könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/5). Die Suva holte Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte bei den behandelnden Ärzten ein (Urk. 11/17, 11/19, 11/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 11/25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), legte die Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Kreisärztin zur Stellungnahme vor (Urk. 11/22) und verneinte mit Schreiben vom 16. September 2019 eine Leistungspflicht mit der Begründung, aufgrund der medizinischen Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein sicherer oder wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 11. Dezember 2015 und den gemeldeten Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/28).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Versicherte erklärte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dieser Entscheidung nicht einverstanden (Urk. 11/35), w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Suva weitere medizinische Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Akten nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/38) und den Sachverhalt nochmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisärztlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilen liess (Urk. 11/39). Am 26. Mai 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfügte sie im angekündigten Sinne und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigerte dem Versicherten die Versicherungsleistungen (Urk. 11/42). Dagegen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob der Versicherte am 9. Juni 2020 Einsprache (Urk. 11/47), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche mit Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 10. August 2020 abgewiesen wurde (Urk. 2 [= Urk. 11/52]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 9. September 2020 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Neubeurteilung seines Leistungsanspruchs (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Oktober 2020 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. Oktober 2020 zur Kenntnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht wurde (Urk. 12). Mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2021 liess sich der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erneut vernehmen (Urk. 13) und reichte weitere Unterlagen zu den Akten (Urk. 14/1-4), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin am 11. Februar 2021 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11. Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV129"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die in Rechtskraft erwachsene Verweigerung weiterer Leistungen durch den obligatorischen Unfallversicherer schliesst die spätere Entstehung eines An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs, der sich aus demselben Ereignis herleitet, nicht unter allen Umständen aus. Vielmehr steht ein solcher Entscheid unter dem Vorbehalt späterer An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passung an geänderte unfallkausale Verhältnisse. Dieser in der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung durch das Institut der Neuanmeldung geregelte Grundsatz gilt auch im Unfallversicherungsrecht, indem es der versicherten Person jederzeit freisteht, einen Rückfall oder Spätfolgen eines rechtskräftig beurteilten Unfallereignisses geltend zu machen (vgl. Art. 11 UVV) und erneut Leistungen der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zu beanspruchen. Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem andersgearteten Krankheitsbild führen können (BGE 144 V 245 E. 6.1, 118 V 293 E. 2c, je mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Es obliegt dem Leistungsansprecher, das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs zwischen dem als Rückfall oder Spätfolge geltend gemachten Beschwerdebild und dem Unfall nachzuweisen. Nur wenn die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungspflicht des Unfallversicherers; dabei sind an den Wahrscheinlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beweis umso strengere Anforderungen zu stellen, je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus (Urteile des Bundesgerichts 8C_627/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 2.3 und 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.2, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d damit, dass die vom Beschwerdeführer aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eklagten Beschwerden nach Einschätzung der Kreisärztin nicht überwiegend wahrscheinlich durch das Ereignis hervorgerufen worden seien. Es sei davon auszugehen, dass es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu keinen struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rellen Läsionen gekommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Verletzung der Halswirbelsäule hätte zu einer ärztlichen Konsultation und einer Bildgebung geführt. Die Bildgebungen der Brustwirbelsäule hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine überaus degenerativ veränderte Wirbelsäule gezeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Rückfall gemeldeten Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule seien nicht auf den Unfall vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 zurückzuführen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, er habe bereits im Jahr 2017 seinen Hausarzt wegen Beschwerden an der Halswirbelsäule aufgesucht. Die Beschwerdegegnerin habe nicht genügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Informationen, um sicher festzustellen, dass der Unfall vom 11. Dezember 2015 nicht Ursache für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischenzeitliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Operation an der Halswirbelsäule gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er wolle eine Untersuchung durch einen Kreisarzt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Unfall habe er keine Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an der Halswirbelsäule gehabt, weshalb er mit der Entscheidung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nicht einverstanden sei (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. Dezember 2015 wurde der Beschwerdeführer in der Notfallpraxis des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt. Im Kurzbericht hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Allgemeine Innere Medizin, fest, der Beschwerdeführer habe bei der Arbeit im Werkhof den Lieferwagen abladen wollen. Dabei sei ihm der Deckel einer Stahlkiste auf den Kopf geprallt. Der Beschwerdeführer habe sich eine Riss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quetschwunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(RQW) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und eine Schürfung zugezogen. Es habe keine Zeichen e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner Commotio gegeben,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oberhalb der Stirn, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein grosses Hämatom mit einer circa 3 cm lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> quer verlaufenden Rissquetschwunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">istal habe er Schürfungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getragen. Die Wundversorgung sei mit drei Klammern sowie einem Verband mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fettgaze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die am 6. Oktober 2017 durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Brustwirbelsäule sowie der Schulter zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> multiple kleine thorakale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskushernierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne bildmorphologischen Wurzelkontakt. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuroforamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien frei und es habe sich keine entzündliche oder neoplastische Pathologie gezeigt. Rechts habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediolaterale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernie im Segment HWK 6/7 mit fakultativer Reizung der Wurzel C7 festgestellt werden können. Angaben einer korrelierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radikulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik würden keine vorliegen. In der rechten Schulter sei eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Strukturalterationen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Enhancement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bizeps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ankers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterosuperioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Labrums ausgewiesen. Sodann würden Hinweise auf eine SLAP-Läsion Typ II bestehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe ein leichtes Ödem im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenintervalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Resorptionszysten im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tuberculum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> minus. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch würden Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subkorakoideales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorensehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien intakt und es sei kein Riss ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grenzbar (Urk. 11/38). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Arztzeugnis vom 25. Mai 2019 erklärte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Physikalische Medizin und Rehabilitation, bezüglich des Unfalls nicht dokumentiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu sein. Der Beschwerdeführer sei seit 8. Januar 2018 bei ihr in Behandlung. Befundmässig notierte sie ausgedehnte muskuläre Verspannungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervical</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis lumbal beidseits sowie diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysästhesien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im rechten Arm und belastungsabhängige Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbosacral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ausstrahlungen ins rechte Bein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizsyndrom S1 rechts bei Diskushernie L5/S1 sowie ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cervicovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radikulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizsyndrom bei Diskushernien BWK 1/2, 3/4 und 4/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann attestierte sie dem Beschwerdeführer krankheitsbedingt vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2019 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2019 sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig (Urk. 11/19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit ärztlichem Zwischenbericht vom 22. Juli 2019 ergänzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerdeführer leide an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückenschmerzen, die er auf den Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall vom Dezember 2015 zurückführe. Es würden jedoch fortgeschrittene degenerative Veränderungen im thorakalen und lumbalen Bereich bestehen. Sie kenne den Beschwerdeführer erst seit dem Jahr 2017, weshalb sie die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalität nicht beurteilen könne (Urk. 11/25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Juli 2019 nahm Kreisärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Chirurgie, Stellung. Sie erklärte, eine Kopfkontusion ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Commotiozeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heile folgenlos ab und sei nicht verantwortlich für Diskushernien, welche einen degenerativen Hintergrund hätten, oder Jahre später auftretende Verspannungen (Urk. 11/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Februar 2020 nahm Kreisärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Beurteilung vor. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer Rissquetschwunde, einem Hämatom und einer Schürfung am Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und deren Versorgung keine weiteren medizinischen Konsultationen wegen zervikalen Beschwerden in Anspruch ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen habe. Das MRI der Brustwirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte degenerative Veränderungen gezeigt. Diese hätten sich auch im Bereich de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Halswirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C6/C7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">präsentiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies sodann darauf hin, dass die behandelnde Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls von ausgeprägten degenerativen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen berichtet habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kreisärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam zum Schluss, es sei nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerden, die der Beschwerdeführer aktuell beklage, durch das damalige Ereignis hervorgerufen worden sein könnten. Es sei davon auszugehen, dass es zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeitpunkt zu keinen strukturellen Läsionen gekommen sei. Eine Verletzung der Halswirbelsäule, welche zu einer strukturellen Veränderung geführt hätte, hätte zu einer ärztlichen Konsultation und einer Bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebung geführt. Die vorhandene Bildgebung zeige eine überaus degenerativ ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderte Wirbelsäule. Die muskulären Verspannungen seien deswegen ebenfalls nicht überwiegend wahrscheinlich ein Rückfall in Bezug auf das Ereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dezember 2015 (Urk. 11/39). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 10. August 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben hatte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzte sich mit den erhobenen Befunden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander, nahm dabei in nachvollziehbarer und begründeter Weise Stellung und verwies auch darauf, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnde Ärztin des Beschwerdeführers eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls von erheblichen degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule ausging und sich nicht zur Unfallkausalität äussern konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen des Beschwerdeführers ist die Stellungnahme de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mediziner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar und begründet. Der Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. Februar 2020 (Urk. 11/39) vermag die an eine beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen zu erfüllen (E. 1.5). Eine Untersuchung durch den Versicherungsmediziner war sodann nicht angezeigt, da auch Aktengutachten voller Beweiswert zukommt, sofern – wie im konkreten Fall – ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer geltend macht, die Beschwerdegegnerin habe die Umstände des Unfalls nicht weiter abgeklärt, ist festzuhalten, dass bei einem ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsweise harmlosen Unfall mit günstigem Heilungsverlauf und während relativ kurzer Zeit in Anspruch genommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungen der Fall stillschweigend abgeschlossen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_185/2008 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2008 E. 4.3 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei Geltendmachung eines Rückfalls oder von Spätfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obliegt es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer, das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs zwischen dem als Rückfall oder Spätfolge geltend gemachten Beschwerdebild und dem Unfall nachzuweisen. Nur wenn die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfallversicherers. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung hinzuweisen, wonach es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinischen Erfahrungstatsache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass praktisch alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskushernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n bei Vorliegen degenerativer Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend unfallbedingt kann eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskushernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskushernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vertebrales oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (Urteile des Bundesgerichts U 138/99 vom 8. Februar 2000 = RKUV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2000 Nr. U 379 S. 192 ff. E. 2a am Ende, 8C_346/2008 vom 11. November 2008 E. 3.2.1, 8C_492/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 6.3.2, 8C_1009/2009 vom 4. Mai 2010 E. 3.1.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Unfallereignis vom 11. Dezember 2015 arbeitsfähig und Hinweise au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f eine Commotio wurden ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neint, ein vertebrales oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rudikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befundet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.1). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emnach sind die Voraussetzung der unverzüglichen Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ltung und der sofortigen Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran vermögen schliesslich au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die im Beschwerdeverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingereichten Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3/2-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; 14/1-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts zu ändern. Zum einen bildet der angefochtene Einspracheentscheid in zeitlicher Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 130 V 445 E. 1.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. August 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohnehin nicht zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen wäre. Zum anderen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht aus keinem der ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rztliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die geklagten Rückenschmerzen in einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unfallkausalen Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere medizinische Abklärungen sind in Anbetracht des Vorgenannten offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich nicht angezeigt, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung darauf zu verzichten ist (BGE 127 V 491 E. 1b mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Kreisärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgend davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass das Unfallereignis vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 keine weiteren Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen verursacht hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeldeten Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verursacht worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11. Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>