<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00084</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Müller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1977 geborene X.___ war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als arbeitslose Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(letzte Tätigkeit vor der Arbeitslosigkeit: Servicetechniker) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Schweizerische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt (Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) obligat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orisch unfallversichert. Gemäss Schadenmeldung vom 19. September 2013 stürzte er am 24. August 2013 beim Feigenpflücken in Italien aus zwei Metern Höhe von der Leiter auf den Boden, nachdem ein Ast des Feigenbaumes abgebrochen war. Dabei zog sich der Versicherte eine Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung am linken Knie zu (Urk. 11/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kam für die H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eilkosten auf und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 11/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für allgemeine Medizin, stellte in seinem Bericht vom 1. Oktober 2013 die Diagnose Kniedistorsion links mit Bonebruise am Tibiakopf medial und attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte dem Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis Mitte Oktober 2013 (Urk. 11/8). Am 15. Oktober 2013 gab der Versicherte zur Auskunft, er sei wieder voll arbeitsfähig (Urk. 11/9). Bereits am 5. November 2013 meldete er jedoch, er sei immer noch arbeitsunfähig; er habe wieder Beschwerden, weshalb ihm Physiotherapiebehandlungen verschrieben worden seien (Urk. 11/13). Am 20. Januar 2014 wurde der Versicherte kreisärztlich untersucht. Eine Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalität der noch vorhandenen Schmerzen wurde bejaht. Es wurde ihm aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert (vgl. den Bericht vom 20. Januar 2014 von Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie [Urk. 11/35]). Mit Schreiben vom 18. März 2014 informierte die Suva den Versicherten darüber, dass ihm das Taggeld ab dem 20. Januar 2014 aufgrund einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausbezahlt werde und dass die Taggeldleistungen ab dem 24. Februar 2014 eingestellt würden. Es werde geprüft, ob dem Versicherten ab dem 1. März 2014 Leistungen in Form einer Rente zustünden (Urk. 11/53). Am 24. April 2014 teilte der Versicherte der Suva mit, er habe per 1. August 2014 eine Anstellung im Aussendienst gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 11/59; vgl. den entsprechenden Arbeitsvertrag vom 14. April 2014 mit der A.___ [Urk. 11/68 S. 2-7]). Kreisarzt Dr. Z.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte in seiner Stellungnahme vom 5. Mai 2014 eine namhafte Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmöglichkeit des Gesundheitszustandes durch weitere Behandlungen sowie einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Urk. 11/60). Dies begründete er in seiner Ergänzung vom 27. Juni 2014 zur kreisärztlichen Untersuchung vom 20. Januar 2014 (Urk. 11/69). Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, stellte in seinem Bericht vom 16. Dezember 2014 die Diagnose einer Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinterhornes links (Urk. 11/84). Kreisarzt Dr. Z.___ nahm daraufhin am 18. Dezember 2014 Stellung (Urk. 11/86 f.). Nach einem Gespräch mit dem Versicherten vom 12. Juni 2015, in welchem er von zusätzlich hinzugetretenen Verspannungen im Rückenbereich berichtete (Urk. 11/95), nahm Kreisarzt Dr. Z.___ am 1. Juli 2015 wiederum Stellung (Urk. 11/97). Am 25. September 2015 meldete der Versicherte eine erneute Verschlechterung seines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes, eine Zunahme der Knie- und Rückenbeschwerden (Urk. 11/109). Mit Verfügung vom 13. Oktober 2015 schloss die Suva den Fall ab und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die Anspruchsvoraussetzungen für eine Invalidenrente und eine Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsentschädigung (Urk. 11/112). Dagegen erhob der Versicherte am 13. No-vember 2015 Einsprache (Urk. 11/117), woraufhin die Suva weitere Abklä-rungen vornahm. Kreisarzt Dr. Z.___ nahm am 29. Dezember 2015 erneut Stellung (Urk. 11/129). Mit Entscheid vom 19. Februar 2016 wies die Suva die Einsprache ab (Urk. 2 [= Urk. 11/139]). Ein Wiedererwägungsgesuch des Versicherten vom 9. März 2016 (Urk. 11/141) wurde von der Suva am 10. März 2016 abgewiesen (Urk. 11/142). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 19. Februar 2016 erhob der Versicherte am 6. April 2016 Beschwerde (Urk. 1). Er beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm auch über den 13. Oktober 2015 hinaus vorübergehende Leistungen zu erbringen, insbesondere Heilbehandlungen. Der medizinische Sachverhalt sei umfassend abzuklären, unter Beizug eines medizinischen Gerichtsgutachtens, eventuell durch Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Veranlassung eines versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsexternen Gutachtens. Danach sei der Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung neu zu prüfen (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 26. April 2016 (Urk. 6) reichte der Beschwerdeführer einen MRI-Bericht des C.___ vom 21. April 2016 (Urk. 7) ein. Die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Mai 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Eingabe vom 27. Juni 2016 nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung und hielt an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 15). Er reichte am 1. Juli 2016 eine weitere Eingabe (Urk. 17) und ein Arztzeugnis von D.___, vom 28. Juni 2016 (Urk. 18) zu den Akten. Die Beschwerdegegnerin nahm am 25. August 2016 Stellung (Urk. 21) und reichte eine Chirurgische Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Abteilung Versicherungsmedizin, vom 25. Juli 2016 (Urk. 22) ein. Hierzu äusserte sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 28. November 2016 (Urk. 27; inkl. Beilagen [Urk. 28/1-3]), welche der Beschwerdegegnerin zugestellt wurde (Urk. 29). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer reichte in der Folge weitere Eingaben vom 25. Juli 2017 (Urk. 30; inkl. Beilagen [Urk. 31/1-5]), vom 4. Oktober 2017 (Urk. 32; inkl. Beilagen [Urk. 33/1-3]) und vom 1. November 2017 (Urk. 34; inkl. Beilagen [Urk. 35/1-6]) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend ver"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend ver">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend ver">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend ver">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend ver">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 24. August 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Begriffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungsgrundsatzes (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. c ATSG) und der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln, der zumindest die überwiegende Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">261 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallbedingte Fehlbelastungen (wegen Fuss- und Beinverletzungen, Beinlängen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verkürzung usw.) können im Sinne indirekter Unfallfolgen zu Rückenbeschwerden führen. Es liegt in der Natur solcher Fehlbelastungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, dass sie erst einige Zeit nach dem Unfall auftreten und nicht direkt traumatisch bedingt sind. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht als in gleicher Weise beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Es genügt sodann, wenn der Unfall überwiegend wahrscheinlich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist. An den Wahrscheinlichkeitsbeweis sind umso strengere Anforderungen zu stellen, je grösser der zeitliche Abstand zwischen Unfall und Rückfall/Spätfolge ist. Die Beweislast für das Vorliegen eines natür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Kausalzusammenhanges zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall obliegt dabei der versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgericht 8C_747/2013 vom 18. März 2014, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinterner Ärztinnen und Ärzten kommt rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als keine Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 135 V 365, E. 4.4 S. 469; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_216/2009 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2009 E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des Einspracheentscheides ist für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, im Zeitpunkt des Verfügungserlasses seien keine Behandlungen mehr durchgeführt worden. Zudem habe der Orthopäde Dr. B.___ in seinem Bericht vom 16. Dezember 2014 von einer Fortsetzung der Physiotherapie abgeraten, was Kreisarzt Dr. Z.___ am 29. Dezember 2015 bestätigt habe. Durch Physiotherapie sei somit keine wesentliche Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Dem Vorschlag von Dr. Y.___, sich orthopädisch erneut untersuchen zu lassen, wobei es sich selbstredend bloss um eine Empfehlung gehandelt habe, scheine der Beschwerdeführer bis heute nicht Folge leisten zu wollen, obwohl er bereits seit dem 1. August 2014 eine neue Anstellung innehabe, welche somit nicht als neu bezeichnet werden könne. Bei dieser Sachlage sei der medizinische Endzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand am 13. Oktober 2015 erreicht gewesen, zumal der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Verkaufsfahrer von Anfang an vollständig arbeitsfähig gewesen sei. Die beim Beschwerdeführer neu aufgetretenen Rückenbeschwerden seien als unfallfremd zu betrachten. An der LWS bestünden gemäss Dr. Y.___ lediglich degenerative Veränderungen, zudem seien die Beschwerden erst mit der neuen Tätigkeit des Beschwerdeführers aufgetreten (Urk. 2 S. 8). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich ergebe keine unfallbedingte Erwerbseinbusse. Jedenfalls werde die Erheblichkeitsgrenze von 10 % nicht erreicht, womit auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2 S. 10). Gemäss kreisärztlicher Stellungnahme vom 27. Juni 2014 werde sodann auch die Erheblichkeitsgrenze für den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung nicht erreicht (Urk. 2 S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber einen verfrühten Fallabschluss geltend (Urk. 1 S. 5). Angesichts der täglichen Tätigkeit mit knienden Bewegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, mit Beladen und Entladen sowie Heben und Tragen von Bidons von 12 kg und 25 kg, sei es nachvollziehbar, dass die Kniebeschwerden zugenommen und sich verstärkt hätten. Die Kniebeschwerden wiederum führten zu einer einseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Belastung beim Heben und Tragen der schweren Bidons. Diese Verlagerung führe zu den Rückenbeschwerden, welche somit unfallkausal seien. Die derzeit ausgeübte Tätigkeit sei für den Beschwerdeführer nicht ideal. Bisher sei nur deshalb keine Einkommenseinbusse zu verzeichnen gewesen, weil der Beschwerdeführer auf die Zähne beisse, um den Arbeitgeber nicht zu verärgern. Über kurz oder lang werde es zu einer Verdiensteinbusse kommen, welche einen Anspruch auf eine Invalidenrente begründen werde (Urk. 1 S. 6 f.). Aus Sicht des Wirbelsäulenzentrums D.___ seien die belastungsabhängigen lumbalen Rückenschmerzen durch das Schonhinken des linken Beines entstanden (Urk. 1 S. 8). Die bereits früher indizierte Arthroskopie sei in Absprache mit der Beschwerdegegnerin aufgeschoben worden, um die berufliche Eingliederung nicht zu gefährden. Erst das Ergebnis der Arthroskopie werde zeigen, ob die aktuelle berufliche Tätigkeit für den Beschwerdeführer noch zumutbar sei, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb auch erst dann geprüft werden könne, ob ein Rentenanspruch und ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bestehe (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 27. Juni 2016 (Urk. 15) hielt der Beschwerdeführer fest, gemäss aktuellem Befund der F.___ vom 16. Juni 2016 werde ein leicht hinkendes Gangbild links bestätigt. Obwohl der Beschwerdeführer erst seit wenigen Tagen nur noch zu 50 % arbeiten könne, habe sein Arbeitgeber bereits die Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Ablauf der Sperrfrist in Aussicht gestellt. Der Bericht der F.___ vom 16. Juni 2016 bestätige sodann eine beginnende Gonarthrose, welche sich nicht von einem Tag auf den anderen entwickle, was belege, dass der Fall verfrüht abgeschlossen worden sei. Der aktuelle Bericht der D.___ bekräftige ausserdem die Unfallkausalität der gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten Rückenbeschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 28. November 2016 (Urk. 27) brachte der Beschwerdeführer vor, die Rückenbeschwerden hätten sich erst eingestellt, nachdem er die neue Stelle angetreten gehabt habe. Bereits im Dezember 2014 seien Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden dokumentiert worden. Die chirurgische Beurteilung von Dr. E.___ überzeuge nicht, darin sei die beginnende Gonarthrose nicht erwähnt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 25. Juli 2017 (Urk. 30) verwies der Beschwerdeführer unter anderem auf den Bericht von Dr. G.___ vom 11. Juli 2017 (H.___), welcher einen Zusammenhang zwischen dem lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bospondylogenen Schmerzsyndrom und dem posttraumatischen Leiden am lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Kniegelenk nicht ausschliessen könne. Die Anordnung eines Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens sei daher begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 4. Oktober 2017 (Urk. 32) übermittelte der Beschwerdeführer diverse Unterlagen (Urk. 33/1-3), darunter auch einen Operationsbericht vom 20. September 2017 (Urk. 33/1). Der Beschwerdeführer brachte vor, die Beschwerdegegnerin habe die Kostenübernahme abgelehnt und das Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren sistiert, da die vorliegende Beschwerde noch hängig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1. November 2017 (Urk. 34) reichte der Beschwerdeführer wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Unterlagen (Urk. 35/1-6) ein und verwies insbesondere auf die Beurteilung von Prof. Dr. med. I.___ (H.___) vom 31. Oktober 2017 (Urk. 35/6); dieser gehe von einer Unfallkausalität aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Radiologiebericht von Dott. J.___ über die Erstuntersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 25. August 2013 wurde festgehalten, es zeigten sich weder eine knöcherne Fraktur noch ein Kontaktverlust zum Gelenk (Urk. 11/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht des Zentrums für medizinische Radiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, K.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 18. September 2013 (Urk. 11/29) wurde folgender Befund erhoben: Kno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenmar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ksöd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em im medialen Tibiakopf mit T1-signalarmem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Band posteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or. Keine kortikale Unterbrechung vorliegend.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Normal weiter Knorpel femorotibial und retropatellar. Reizloser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Huffa-Fettkörper und kein Erguss. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rchstruktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riertes, regelrecht a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nguliertes vorderes und hinteres Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">band sowie intakte Seitenbänder. Akzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uierte, zentrale Signalanhebung im Hinterho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meniskus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Beteiligung einer freien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusfläche. Aussenmeniskus unauffällig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Befund wurde wie folgt beurteilt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Undislozierte, rein spongiöse Impressionsfraktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im medialen Tibiakopf. Die Signal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">horn des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innenmeniskus dürfte eher einer intramur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Läsion als einer Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kusdegeneration entsprechen. Übrige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kniebinnenstrukturen intakt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ hielt in seinem Bericht vom 1. Oktober 2013 (Urk. 11/8/2) über die Untersuchung vom 16. September 2013 fest, das Knie sei reizlos, ergussfrei und stabil. Es bestehe eine Druckdolenz über dem medialen und lateralen Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spalt sowie in der Poplitea. Dr. Y.___ stellte, auch unter Berücksichtigung der MRI-Untersuchung des Knies vom 18. September 2013 (E. 3.2), die Diagnose Kniedistorsion links mit Bonebruise am Tibiakopf medial (vgl. auch seinen Zwischenbericht vom 15. November 2013 [Urk. 11/16/2] und seinen Bericht vom 3. Januar 2014 [Urk. 11/27]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. Z.___ stellte in seinem Bericht über die Untersuchung vom 20. Januar 2014 (Bericht vom 20. Januar 2014 [Urk. 11/35]) die Diagnose undislozierte, rein spongiöse Impressionsfraktur medialer Tibiakopf mit rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierender Ergussbildung nach Sturz am 24. August 2013. Er hielt sodann fest, der Beschwerdeführer habe angegeben, es trete ab und zu noch ein Stechen im linken Kniegelenk auf. In letzter Zeit habe es aber deutliche Fortschritte gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Die stärksten Beschwerden träten nach längerem Stehen auf. Bei schnellem Treppensteigen nähmen die stechenden Beschwerden im linken Knie zu. Ruhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen bestünden keine, der Nachtschlaf sei nicht gestört. Zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit hielt Kreisarzt Dr. Z.___ fest, seit dem 20. Januar 2014 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit dem folgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbarkeitsprofil: Wechselbelastende Tätigkeiten ohne längeres Stehen, ohne das Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, ohne längeres Gehen auf unebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gelände, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne repetitives Treppengehen und ohne Arbeiten in hockender, kniender und kauernder Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung seien vollzeitig zumutbar. Die Tätigkeit als Servicetechniker sei zurzeit nicht zumutbar (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 11/35 S. 2 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ teilte mit Zwischenbericht vom 3. März 2014 (Urk. 11/49/2) mit, gemäss Angaben der behandelnden Physiotherapeutin bestehe noch eine ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Muskelverspannung der Oberschenkelmuskulatur, weshalb einerseits eine medizinische Trainingstherapie und andererseits das Weiterführen der ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lanten Physiotherapie mit Muskellockerung verordnet worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 5. Mai 2014 (Urk. 11/60) hielt Kreisarzt Dr. Z.___ fest, mit einer Verbesserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes sei nicht mehr zu rechnen. Ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bestehe nicht. Am 27. Juni 2014 (Urk. 11/69) ergänzte er die Stellungnahme vom 5. Mai 2014 und hielt fest, die Veränderungen im linken Kniegelenk hätten die Erheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrenze für den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bei weitem nicht erfüllt. Die Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk sei nicht unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausal und selbst bei angenommener Kausalität aufgrund der geringen Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungseinschränkung nicht entschädigungspflichtig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht des Zentrums für medizinische Radiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, K.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 22. Oktober 2014 (Urk. 11/77) wurde folgender Befund erhoben: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen vom 18.09.2013 vorliegend. Zur Voruntersuchung unterdessen voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig verschwundenes Knochenmarksödem im medialen Tibiakopf und keine posttraumatische Stufe oder Knorpeldefekt nachzuweisen; der Knorpel insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt femorotibial und retropatellar altersentsprechend normal weit ohne Dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neration. Reizloser Hoffa-Fettkörper und kein Erguss. Durchstrukturiertes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deres und hinteres Kreuzband sowie intakte Seitbänder. Unverändert zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung ist das Hinterhorn im Innenmeniskus unmittelbar an der hinteren Meniskuswur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel signalangehoben und verdickt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Signalhyperintensität reicht breitbasig in die Unterfläche und sagittal schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Doppelkontur abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilden. Der Aussenmeniskus kommt unauffällig zur Darstellung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Befund wurde wie folgt beurteilt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heutigen Untersuchung bestätige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine Meniskusläsion im Hinterhorn des Innenmeniskus unmittelbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der meniskalen Aufhängung. Das Ausmass der Läsion sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas unklar, aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein kleiner, umgeschlagener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Meniskusanteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wahrscheinlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch direkt die Meniskuswurzel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betroffen; eine Ruptur ebenda dü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rfte aufgrund des konstanten Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> innert 1 Jahres aber eher nicht vorliegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 16. Dezember 2014 (Urk. 11/84/1-2) die Diagnose Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinterhornes links und hielt fest, wahrscheinlich leide der Beschwerdeführer unter Restbeschwerden der kleinen Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinterhornes. Er habe ihm angeraten, mit der Fortführung der Physiotherapie zuzuwarten. Eine Infiltration könne durchgeführt werden bei zunehmenden Beschwerden, eine Arthroskopie sei wahrscheinlich momentan nicht geeignet, die Beschwerden vollständig zum Verschwinden zu bringen. Insbesondere sei eine Arthroskopie aber auch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer 10-tägigen Arbeitsunfähigkeit nicht geeignet, da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit kurzem eine neue Arbeitsstelle habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. Z.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 18. Dezember 2014 (Urk. 11/86) fest, der Bericht von Dr. B.___ ändere nichts an seiner Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung zur Integritätsentschädigung (vgl. auch die ergänzende Begründung vom 23. Dezember 2014 [Urk. 11/87]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Besprechung vom 12. Juni 2015 mit dem Aussendienstmitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/95) gab der Beschwerdeführer an, das Knieleiden habe sich seit der kreisärztlichen Untersuchung nicht wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert. Hinzugekommen seien jedoch Verspannungen im Rückenbereich. Zu seiner Tätigkeit gab der Beschwerdeführer an, er sei circa 3000 bis 4000 km pro Monat mit dem Lieferwagen (Automat) unterwegs, er liefere Spühlmittelbidons à 12 kg sowie à 25 kg aus (Ein- und Ausladen), gehe viel auf ebenem Boden, steige Treppen mit dem Sackrolli und sei teilweise kniend tätig beim Kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lieren der Dosiergeräte unter dem Lavabo oder beim Ersetzen von Wasserfilter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patronen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. Z.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 1. Juli 2015 (Urk. 11/97) fest, eine nochmalige kreisärztliche Untersuchung sei aufgrund des zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlichen Verlaufs und der erfolgten veränderten Belastungssituation nicht angezeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Zentrums für medizinische Radiologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">118</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde festgehalten, bildgebend könne eine mässige Facettengelenksarthrose der unteren Lendenwirbelsäule (LWS) festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. Ansonsten liege ein Normalbefund vor ohne Diskushernie und ohne Neurokompression. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ hielt in seinem Bericht vom 8. Oktober 2015 (Urk. 11/111/1) fest, er habe dem Beschwerdeführer aufgrund der Kniebeschwerden ein orthopädisches Konsilium bei Dr. B.___ mit arthroskopischer Sanierung empfohlen, was der Beschwerdeführer jedoch abgelehnt habe, da er an einer neuen Stelle nicht schon wieder fehlen wolle. Die Beschwerden seien unverändert, vor allem seit der Beschwerdeführer regelmässig schwere Bidons von bis zu 25 kg heben und tragen müsse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 22. Dezember 2015 (Urk. 11/127) teilte Dr. Y.___ mit, der Beschwerdeführer leide nebst den Knieschmerzen auch an rezidivierenden Beschwerden an der LWS bei degenerativen Veränderungen. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei deshalb in der Praxis D.___ vorstellig geworden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. Z.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 29. Dezember 2015 (Urk. 11/129) fest, eine Rückenverletzung sei nach dem Sturz nicht beklagt worden. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin für die Kosten für eine Physiotherapie zur Behandlung der Rückenbeschwerden auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen solle. Eine Behandlung des linken Kniegelenks sei anscheinend nur arthroskopisch möglich. Hierfür sei die Beschwerdegegnerin leistungspflichtig. Von einer weiteren Physiotherapiebehandlung könne am Knie aber keine Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung erwartet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Sportmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, hielt in ihrem Bericht vom 1. Februar 2016 (Urk. 3/3) fest, die belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigen lumbalen Rückenschmerzen seien durch das Schonhinken des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Beines (unfallbedingter Meniskusschaden vom August 2013) entstanden und würden durch den schweren körperlich belastenden Beruf und das weitere Hinken (bis anhin keine Revision des Meniskusschadens) aufrechterhalten. Durch Physiotherapie und Triggerpunktbehandlung mit wet needling gehe es dem Beschwerdeführer etwas besser, aber er sei regelmässig auf Schmerzmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamente angewiesen (vgl. auch den Bericht von Dr. L.___ vom 21. Juni 2016 [Urk. 16/4]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ vom 21. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) wurde festgehalten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verglichen mit der auswärtigen Voruntersuchung vom 22. Oktober 2014 (K.___; vgl. E. 3.7) bestehe aktuell ein hochgradiger Verdacht auf einen ausgedehnten radiären Riss in der Basis des medialen Hinterhornes mit Verlagerung der Basis nach ventral. Daneben bestehe weiterhin ein feiner horizontaler Riss im Hinterhorn des medialen Meniskus mit Einstrahlen in die Meniskusunterfläche. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der F.___, Muskulo-Skelettal Zentrum, Orthopädie Untere Extremitäten, vom 16. Juni 2016 (Urk. 16/1) wurde festgehalten, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer klage seit einem Unfall vor drei Jahren über anhaltende, mediale Knieschmerzen links. Es zeige sich eine mediale Meniskusläsion (MRI Knie links vom 21. April 2016), die mit den klinischen Befunden korreliere. Um der begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenden medialen Gonarthrose nicht zusätzlich Vorschub zu leisten, würden Therapieoptionen besprochen. Geplant sei zunächst eine Infiltration des linken Kniegelenks. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, Abteilung Versiche-rungsme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizin, führte in seiner Chirurgischen Beurteilung vom 25. Juli 2016 (Urk. 22) aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m linken Kniegelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bildgebend im September 2013 eine undislozierte, rein spongiöse Impressionsfraktur im Bereich des medialen Tibia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektiviert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. An der Lendenwirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei erstmals im Oktober 2015 eine mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssige Facettengelenksarthrose L4/L5 und L5/S1 bei dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über hinaus normalen Befunden ohne Diskushernie und ohne Neurokompres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildgebend objektiviert worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur besseren Verständlichkeit für medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Laien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einige kurze Erläuteru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen zur Biomechanik des Gehens bezieh-ungsweise deren Störung durch Hinken vorausgeschickt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iomechanisch orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden drei Arten eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschieden: Das Lähmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinken, das Verkürzungshinken und das Schmerzhink</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Im vorliegenden Fall erwähne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> L.___ ein Schonhinken; dies sei ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Synonym für das Schmerzhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken: eine Person mit (Belastungs-)Schmerz an einem Bein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersuche, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bein zu schonen; dies geschehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine Änderung der Belastung und damit des Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes. Die beiden erstgenannten Arten des Hinkens könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en im vorliegenden F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">all ausgeschlossen werden: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> L.___ bestätige in ihrem Bericht eine „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmale Muskelkraft an den Beinen“ und „normale Muskeleigenreflexe“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausale Beinverkürzung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Anbetracht der oben genannten, objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Diagnose am linken Kniegelenk ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ führte weiter aus, lan J. Harrington habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in einem Grundlagenpapier zu Händen des kanadischen Workplace Safety and Insurance Appeals Tribunal aus dem Jahr 2004 die massgeblichen Fakten zu Hinken und Rückenschmerz (Limping and Back Pain)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dargestellt. Eine Person, die –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">welchem Grund auch immer – Schmerzen eines der unteren Gliedmasse habe, werde versuchen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch ein entsprechendes Bewegungsmuster die Schmerzen und Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den zu minimieren. Hierbei komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es beim Gehen in der Ebene zu einer Verlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung des Körperschwerpu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nkts auf die Seite des betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Beines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Darüber hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Verkürzung der Schrittlänge statt, eine Verminderung der Schrittfrequenz und eine Verkürzung der Standphase des betroffenen Beines. Die Auswirkunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n auf die Lendenwirbelsäule seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> alleinig durch die Seitwärts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verlagerung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Körperschwerpunktes bedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine solche Belastungsasym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">etrie der Lendenwirbelsäule könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber nur dann zur Ursache degenerativer Veränderungen der Lendenwirbelsäule werden, wenn die Beanspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uchung über mehrere Jahre anhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Hierzu existier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten epidemiologische Untersuchungen an beinamputierten Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Am 16. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine röntgenologische Darstellung der Beinachse links vorgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden: es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Varusachse des linken Beines (0-Bein-Deformität). Diese Achs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weichung des linken Beines sei zweifellos vorbestehend und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht unfallkausal, denn eine Verletzung des Kniegelenks, welche die Achsenverhä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ltnisse des Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nes ändere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht stattgefunden. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine Varusachse im Kniegelenk sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">disponierend fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r eine Varusgonarthrose, das sei eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mediale Gonarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> wie sie in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___ als „beginnend“ diagnostiziert worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Beurteilung des Kausalzusammenhangs zwischen der Knieverletzung und den Rückenschmerzen führte Dr. E.___ sodann aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">as </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auftreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei erstmals 1 ¾ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahre n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ach dem Unfallereignis aktenkundig. Anlässlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kreisärztlichen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 20. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Rückenbeschwerden angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Im Bericht vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein hinkfr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eies Gangbild dokumentiert. Dr. L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dokumentiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in ihrem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ebenfalls ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">normales Gangbild. Der Fersen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Zehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gang sei beidseits möglich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bericht vom 21.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Juni 2016 finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich eine Dok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">umentation des Befundes der Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belsäule, welche wortgetreu identisch mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 1. Februar 2016 erhobenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, mit der einzigen Ausnahme, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jetzt festgehalten werde, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung finde sich ein Schonhinken bezüglich des linken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s. Der Fersen- und Zehengang sei beidseits mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Das Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hinken sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erst nach dem 1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 aufgetreten. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausprägung des Schonhinkens könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aber auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht sehr ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prägt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wesen sein, denn ein durch Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen bedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es Schonhinken im Fersengang sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kaum vorstellbar, da ein Knieschmerz in aller Regel durch einen Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sengang erheblich verstärkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und deshalb von der verletzten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gar nicht erst demonstriert werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Kausalitätsbeurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> L.___ sei somit weder biome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chanisch überzeugend noch durch die dokumentierten medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Fakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hinkfreies Gangbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) gestützt und sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">somit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherungsmedizinisch als unzutreffend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu qualifizieren. Überdies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sächliche Verursachung einer mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssigen Facettengelenksarthrose der unteren zwei LWS-Segmente innerhalb der hier diskutierten kurzen Zeiträume ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlossen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Fallabschlusses hielt Dr. E.___ fest, am 18. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2013, dreieinhalb Wochen nach dem Unfall, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Magnetresonanztomographie des linken Kniegelenks durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die vorliegenden Bilder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prägtes Knochenmarksödem im Schienbeinkopf medial und dorsal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zeigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zungen des Kniebinnenraumes seien nicht objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vierbar. Insbesondere lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kein Kniegelenkserg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uss vor; die Bandstrukturen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> intakt; die Knorpelbeläge von Oberschenkelrolle, Schienbeinkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Kniescheibenrückfläche seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unverletzt. Was der Radiologe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zutreffend als eine „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">akzentuierte, zentrale Sig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nalanhebung im Hinterhorn des Innenmeniskus ohne Beteiligung einer freien M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eniskusfläche“ beschreibe, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zweifellos eine vorbestehende degenerative Veränderung des Hinterhorns des Innenmeniskus, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie er bei Personen in der 4. Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bensdekade häufig und m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eist symptomlos angetroffen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Diese Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kuspathologie stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Unf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">allfolge dar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und die Annahme von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> L.___, es liege ein „unfallbedingter Meniskusschaden“ vor, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unzutreffend.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(E. 3.2, E. 3.7 und E. 3.17) sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> objektiviert, dass die Unfallfolgen am lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ken Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gelenk folgenlos ausgeheilt seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Meniskusdegeneration des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alen Hint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erhorns, welche vorbestehend gewesen sei, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> durch den Sturz im August 2013 auch nicht beschleunigt worden, was als eine richtunggebende Verschlimmerung eines bis anhin unbekannten stummen Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rzustandes hätte gewertet werden müssen. Die Bilder vom 21. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bildgebend einen Status quo sine am linken Kniegelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">objektivieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In seiner Replik weise der Beschwerdeführer auf seinen Analgetikakonsum hin und sehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> darin den Beweis für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heftigen Beschwerden. Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich hierbei um Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Dokumentationen der behandelnde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rzte; tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">egelbestimmungen der verschiedenen Substanzen im Blutserum seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in den Akten nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dokumentiert. Bemerkenswert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Hinweis im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der F.___ vom 16. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, der Beschwerdeführer nehme gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tlich verschiedene Schmerzmedikamente ein. Unter Ponsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n erfahre er eine gewisse Linde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung. Unabhängig davon, ob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die verschiedensten Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dikamente in der angegebenen kumulativen Dosierung einnehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber festgehalten werden, dass di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ese medikamentöse Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pie nicht der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ehandlung von Unfallfolgen diene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, da solche nicht mehr best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ gelangte zum Schluss, ein kausaler Zusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwischen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzung des linken Kniegelenks im August 2013 und den Rückenbeschwerden des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers im Jahr 2015 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hrscheinlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf der Grundlage der vorhandenen Bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bungen im zeitlichen Verlauf sei der Einstellungsz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">punkt der Versicherungsleistungen mehr als zwei Jahre nach dem Unfallereignis auf der Grundlage der dokumentierten, bildgebend objektivierten Fakten zu bestätigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von Dr. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t die von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung aufgestellten Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine beweistaugliche und beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Expertise (BGE 125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 351 E. 3a S. 352, vgl. E. 1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Konkrete Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seines Berichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sprechen, sind nicht zu finden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Seine Einschätzung wird überdies in weiten Teilen durch die Beurteilung von Dr. Z.___ gestützt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist nicht von einem Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zwischen dem Unfallereignis vom 24. August 2013 und den Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (vgl. Urk. 1 S. 8 f.) auszugehen. Dr. E.___ schilderte anschaulich und in nachvollziehbarer Weise (E. 3.19), weshalb die Kausalitätsbeurteilung von Dr. L.___ (E. 3.16) nicht zu überzeugen vermag und als unzutreffend qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert werden muss. Bereits aufgrund der zeitlichen Abfolge sind a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n den Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeitsbeweis strenge Anforderungen zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.5.4): Es erscheint daher nicht schlüssig, weshalb Rückenbeschwerden, welche nach Aktenlage erst 1 ¾ Jahre nach dem Unfall aufgetreten sind, mit einer noch viel später aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Fehlbelastung durch Hinken (gemäss Aktenlage 2 ½ Jahre nach dem Unfall) in Zusammenhang gebracht werden sollten. Die mässige Facettenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksarthrose der unteren LWS ist somit als rein degenerativer Zustand zu betrachten. Daran ändert auch der Bericht von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 11. Juli 2017 (Urk. 31/3) nichts. Dr. G.___ hielt fest, ein Zusammenhang zwischen dem lumbospondylogenen Schmerzsyndrom und dem posttraumatischen Leiden am linken Kniegelenk könne nicht ausgeschlossen werden. Dies wurde zum einen aber nicht begründet und genügt zum anderen dem im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht erforderlichen Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Verkaufsfahrer Hygieneexpress (Urk. 11/68/2) mit Blick auf die degenerativen Veränderungen an der LWS dem von Dr. Z.___ erstellten Anforderungsprofil (E. 3.4) entsprach, ist mangels Unfallkausalität der Rückenbeschwerden daher nicht von Belang. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des linken Kniegelenks ist von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status quo sine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen, wie dies Dr. E.___ unter Hinweis auf das bildgebende Material überzeugend darlegte (E. 3.19). Darauf kann verwiesen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem 19. Februar 2016 (Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung) wurde eine neue Verletzung dokumentiert. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___ vom 21. April 2016 (E. 3.17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) wurde festgehalten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> verglichen mit der auswärtigen Voruntersuchung vom 22. Oktober 2014 (K.___) bestehe aktuell ein hochgradiger Verdacht auf einen ausgedehnten radiären Riss in der Basis des medialen Hinterhornes mit Verlagerung der Basis nach ventral. Dieser Befund ist nicht zu verwechseln mit dem unverändert bestehenden feinen horizontalen Riss im Hinterhorn des medialen Meniskus mit Einstrahlen in die Meniskusunterfläche. Der horizontale Riss steht hier im Fokus und wurde von Dr. E.___ als stummer Vorzustand qualifiziert, welcher durch den Unfall vom 24. August 2013 zwar aktiviert, aber nicht richtunggebend verschlimmert wurde. Diesbezüglich konnte also keine Veränderung des Befunds festgestellt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Daran ändert auch der Bericht von Dr. B.___ vom 16. Dezember 2014 (E. 3.8), auf welchen der Beschwerdeführer hinwies (Urk. 27 S. 4), nichts. Dr. B.___ hatte eine kleine Avulsionsverletzung des medialen Meniskushinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hornes festgestellt, was gleichbedeutend ist mit einer kleinen Rissverletzung des medialen Meniskushinterhornes. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass die Tätigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führers als Verkaufsfahrer Hygieneexpress zu einer Verstärkung der Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerden führte (Urk. 1 S. 6 f.), doch ist dies nicht im Zusammenhang mit dem stattgehabten Unfall vom 24. August 2013 zu sehen. Aufgrund der festgestellten Verletzung definierte Dr. Z.___ am 20. Januar 2014 das Anforderungsprofil an eine angepasste Tätigkeit (E. 3.4). Obwohl sich der Beschwerdeführer nicht daran hielt und kniende Tätigkeiten ausübte (E. 1 S. 7) und regelmässig Treppen mit dem Sackrolli stieg (E. 3.10), führte dies nicht zu einer Veränderung des radiologischen Befunds in Bezug auf den feinen horizontalen Riss im Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">horn des medialen Meniskus. Allerdings ist denkbar, dass es aufgrund der Tätigkeit mit Heben und Tragen von schwereren Lasten zu einer Überlastung des Knies gekommen ist, was bei der festgestellten Varusachse des linken Beins (E. 3.19 vgl. auch Urk. 33/1) eine weitere Verletzung möglicherweise begüns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigte. Dr. E.___ wies schliesslich darauf hin, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Varusachse im Kniegelenk prädisponierend für eine Varusgonarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Es handelt sich somit mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine Unfallfolge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich der Fallabschluss vom 13. Oktober 2015 als rechtens. Zu diesem Zeitpunkt war nicht mehr von einer Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands durch eine Fortsetzung der ärztlichen Behandlung auszugehen. Ausserdem war der Beschwerdeführer zu besagtem Zeitpunkt voll arbeitstätig. Es kann darüber hinaus auf die zutreffenden Ausführungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin in der Beschwerdeantwort vom 17. Mai 2016 (Urk. 10 S. 3 ff.) verwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer reichte im Beschwerdeverfahren etliche medizinische Berichte ein, welche den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nach dem 19. Februar 2016 (Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids) betreffen (E. 1.8). Da vom Erreichen des medizinischen Endzustands im Zeitpunkt des Fallabschlusses auszugehen ist, ist nicht weiter auf diese Berichte einzugehen. Anzumerken bleibt aber, dass auch der Bericht von Prof. I.___ vom 31. Oktober 2017 (Urk. 35/6) nichts an der nachvollziehbaren Einschätzung von Dr. E.___ zu ändern vermag. Prof. I.___ hielt in seinem Bericht vom 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Meniskuswurzelrupturen träten üblicherweise nicht ohne Trauma, also ohne Unfallmechanismus, auf. Definitiv sei dies der Fall, wenn der Beschwerdeführer relativ jung sei, so wie der Beschwerdeführer, welcher zum Zeitpunkt des Unfalls 36 Jahre als gewesen sei. Die Meniskuswurzelruptur sei daher eine Unfallfolge. Dem ist entgegenzuhalten, dass lediglich postero-laterale Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuswurzelrupturen in der Regel traumatischen Ursprungs sind, nicht hingegen postero-mediale Meniskuswurzelrupturen, welche meist degenerativer Natur sind oder in seltenen Fällen im Rahmen von Multiligamentverletzungen auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (vgl. Johannes Georg Brunhuber, Biomechanische Untersuchung zur Refi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xation von Meniskuswurzelrissen, Dissertation, angenommen am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 an der Fakultät für Medizin, Abteilung für Sportorthopädie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät München, Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelte es sich um eine med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iale Meniskuswurzelruptur (vgl. E. 3.17) und somit um eine Verletzung, welche meistens degenerativen Ursprungs ist. Auch der Umstand, dass Prof. I.___ am 20. September 2017 nicht nur eine Arthroskopie, mediale Teilmeniskektomie Knie links, sondern auch eine Beinachsenkorrektur des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Beins vornahm (Urk. 33/1), stützt die Annahme von Dr. E.___, wonach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Varusachse für die beginnende Gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose verantwortlich ist. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Frage, ob die Kosten für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den operativen Eingriff vom 20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu übernehmen sind oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht, ist indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu beantworten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da dies nicht Gegenstand der Beschwerde ist. Der Hinweis des Beschwerdeführers, der Anspruch auf eine Rente und eine Integritätsentschädigung sei erst nach erfolgter Arthroskopie zu prüfen (Urk. 1 S. 10), erweist sich in diesem Verfahren als nicht zielführend, denn ein verfrühter Fallabschluss konnte nicht festgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid vom 19. Februar 2016 fest, der Beschwerdeführer erleide keine erhebliche unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Da der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls arbeitslos, zuvor aber als Servicetechniker angestellt gewesen sei, sei zur Berechnung des Valideneinkommens auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne der Schweizerischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 abzustellen. Das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen betrage Fr. 73‘967.60 (LSE 2012, Tabelle TA1, Ziff. 31-33, Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petenzniveau 2). Das Invalideneinkommen sei aufgrund der Anstellung bei der A.___ zu berechnen und betrage Fr. 85‘900.--. Ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich führe zu keiner Erwerbseinbusse. Selbst wenn man von einem Valideneinkommen von Fr. 86‘678.45 (bei einem Kompetenzniveau 3, LSE 2012, Tabelle TA1, Ziff. 31-33,) ausginge, ergäbe sich lediglich eine Erwerbseinbusse von Fr. 778.45 und damit ein Invaliditätsgrad von 0.9 %. Damit sei die Erheblichkeitsgrenze von 10 % bei weitem nicht erreicht. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem liege aufgrund der medizinischen Beurteilung keine erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität vor. Weder die Voraussetzungen für eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente noch für eine Integritätsentschädigung seien erfüllt (Urk. 2 S. 9 ff.). Dies ist nicht zu beanstanden und wurde vom Beschwerdeführer auch nicht substan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiiert bestritten. Mit seinem Vorbringen, über kurz oder lang sei eine Verdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse zu verzeichnen, da die ausgeübte Tätigkeit für die persistierenden Knie- und Rückenbeschwerden nicht ideal sei (Urk. 1 S. 7), vermag der Beschwerdeführer nicht durchzudringen, da die persistierenden Knie- und Rückenbeschwerden nicht als unfallkausal zu werten sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass der status quo sine spätestens am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten ist und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darüber hinaus geklagten Knie- und Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf das Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24. August 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen sind. Es sind keine weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Abklärungen angezeigt, insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht kein Anlass für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Einholung eines Gerichtsgutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der angefochtene Entscheid ist damit nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Müller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva, unter Beilage der Doppel/Kopien von Urk. 30-35</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>