<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_692/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 27. Oktober 2010 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Roman Weber, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Forderung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen das Urteil vom 17. August 2010 des Kantonsgerichts Schwyz (Zivilkammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen das Urteil vom 17. August 2010 des Kantonsgerichts Schwyz, das (in Gutheissung einer Berufung der Beschwerdegegnerin) die gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Klage der Beschwerdeführerin auf Zahlung von Fr. 300'000.-- abgewiesen hat, </div> <div class="para">in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht im Wesentlichen erwog, entgegen der vorinstanzlichen Auffassung könne nicht von einer Klage auf Vollzug der Erbteilung ausgegangen werden, die zwischen den Geschwistern getroffene mündliche Vereinbarung auf Beteiligung der Erben am Verkaufserlös einer Liegenschaft in Oberrüti stelle keinen gültigen Erbteilungsvertrag dar (<span class="artref">Art. 634 Abs. 2 ZGB</span>), ebensowenig sei in einem Schreiben vom 31. Mai 1992 eine testamentarische Anordnung bezüglich der Liegenschaft zu erblicken, eine erbrechtliche Verpflichtung des die Liegenschaft veräussernden Bruders der Beschwerdeführerin zur Teilung des Verkaufserlöses von Fr. 900'000.-- mit seinen beiden Schwestern habe nicht bestanden, die Klage könne auch nicht als Teilungs- oder als Ausgleichsklage im Sinne von Art. 626ff. ZGB qualifiziert werden, zumal der von der Beschwerdeführerin erhobene Einwand, wonach es sich um eine gemischte Schenkung handle, verspätet sei (<span class="artref">§ 198 ZPO</span>/SZ), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht weiter erwog, die Klageforderung könne sich somit nicht auf Erbrecht, sondern nur auf Vertrag, d.h. auf die mündliche Vereinbarung zwischen den Geschwistern auf Beteiligung am Verkaufserlös stützen, für sie gelte die Verjährungsfrist von 10 Jahren (<span class="artref">Art. 127 OR</span>), die Vereinbarung sei zwischen Dezember 1991 und spätestens am 3. Juni 1992 abgeschlossen worden, die Verjährungsfrist habe somit spätestens im Zeitpunkt der Fälligkeit der Forderung (<span class="artref"><artref id="CH/220/130/75" type="start"></artref><artref id="CH/220/130/1" type="start"></artref>Art. 130 Abs. 1, 75 OR</span><artref id="CH/220/130/75" type="end"></artref><artref id="CH/220/75" type="end"></artref>), d.h. am 3. Juni 1992 begonnen und sei am 29. August 2006, dem Datum des Sühnebegehrens, abgelaufen gewesen, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenügend auf die entscheidenden Erwägungen des Kantonsgerichts eingeht, was auch für ihre nachträgliche Eingabe gilt, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 17. August 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, dieses Urteil pauschal zu bestreiten und den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, zumal für das Bundesgericht die tatsächlichen Feststellungen des Kantonsgerichts mangels zulässiger Sachverhaltsrügen (Art. 105 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG) verbindlich sind (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführerin in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Oktober 2010 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> </div></body></html>