<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00137</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. März 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schiavi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">law</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Siber</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1960, ausgebildeter Theologe, arbeitete zuletzt seit dem 1. Dezember 2012 als Pflegehelfer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG in Zürich, als er von seiner Arbeitgeberin am 5. November 2013 zur Früherfassung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet wurde (Urk. 7/15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Versicherte meldete sich sodann am 20. Dezember 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf Neuralgien, Schmerzen in beiden Armen, eine Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie Depressionen zum Leistungsbezug an (Urk. 7/26 S. 5 Ziff. 6). Nach getätigten Abklärungen der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen und erwerblichen Situation sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form einer Laufbahnberatung zu und erteilte ihm Kostengutsprachen für ein Belastbarkeits- sowie für zwei Aufbautrainings (vgl. Urk. 7/39; Urk. 7/53; Urk. 7/67; Urk. 7/77). Auch erteilte sie ihm Kostengutsprache für eine berufliche Massnahme in Form eines Praxiseinsatzes als Betreuungsassistent im Hort einer Schule mit Begleitung durch einen Job Coach (vgl. Mitteilung vom 17. Dezember 2015; Urk. 7/89). Die beruflichen Massnahmen wurden per 30. Juni 2016 abgeschlossen (vgl. Mitteilung vom 9. Mai 2016; Urk. 7/106).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/125; Urk. 7/128; Urk. 7/132) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Dezember 2016 (Urk. 7/136 = Urk. 2) einen Rentenanspruch des Versicherten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 31. Januar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. Dezember 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente entsprechend einem Invaliditätsgrad von 100 %, eventuell entsprechend einem solchen von 60 %, zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. März 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 20. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In </span><span>jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend </span><span>objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2</span><span>; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>-</span><span>soma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt wird und nachgewiesenermassen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beispielsweise Sorge um die Familie oder Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, da die Eingliederungsmassnahmen bis Ende Juni 2016 durchgeführt worden seien, bestehe ein möglicher Rentenanspruch erst ab Juli 2016. Dem Beschwerdeführer sei die bisherige Tätigkeit als Pflegehilfsassistent nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit bestehe jedoch seit mindestens Februar 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Eine weitere Stabilisierung und damit eine Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitsfähigkeit könne durch eine psychiatrische Behandlung erreicht werden. Eine posttraumatische Belastungsstörung liege nicht vor. Nach Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des Einkommensvergleichs resultiere ein nicht rentenbegründender Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad (S. 1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), es sei auf das beweiskräftige psychiatrische Privatgutachten abzustellen. Er leide an einer bipolaren Störung mit einer gegenwärtig schweren depressiven Episode und sei daher vollständig arbeitsunfähig. Die ADHS sei ebenfalls zu 20 % ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkend. Ausserdem sei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> falsch berechnet worden. Er würde auch mit der neuen Religionszugehörigkeit als Akademiker und Theologe im Gesundheitsfall eine angemessene Tätigkeit ausüben können (S. 11 ff.). Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der vollständigen Arbeitsunfähigkeit stehe ihm eine ganze Invalidenrente zu. Selbst wenn lediglich die somatisch begründete Arbeitsunfähigkeit in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht gezogen würde, ergebe sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Dabei umstritten sind das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens sowie die Bemessung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vom 3. Februar bis 7. März 2014 stationär in den Kliniken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 2. April 2014 (Urk. 7/43/7-10) diagnostizierten die Ärzte Folgendes (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits linksbetont, teilweise assoziiert mit Sensibi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">litätsstörungen, ohne Hinweis auf umschriebene Nerven- oder Wurzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädigung mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fraglichem zusätzlichem radikulären Reizsyndrom C6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normalem neurologischen Untersuchungsbefund</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Protheseneinlage C4/5, mässiger multisegmentaler Degeneration der Halswirbelsäule (HWS) mit leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foramenstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/6 rechts und C6/7 links, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit Wurzeltangierungen C5, C6 rechts und C7 links, keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myelonkompression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (Magnetresonanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tomographie, MRI, der HWS vom 10. September 2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach ventraler Diskektomie, Einlage einer Prestige-Prothese C4/5 im Juli 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episoden, derzeit aktiviert durch Trauerprozess (ICD-10 F33), mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bupropion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> therapiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ADHS; ICD-10 F90.0), mit Ritalin therapiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hörminderung bei Hochtonabfall, Hörgeräte beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter den physiotherapeutischen Massnahmen hätten die Kraft und Beweglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der HWS verbessert sowie eine Reduktion der Schmerzsymptomatik erreicht werden können. Der Beschwerdeführer sei aufgrund der tragischen psychosozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Situation psychologisch begleitet worden. Er habe in deutlich gebessertem Zustand entlassen werden können (S. 2 f.). Die bisherige Tätigkeit als Pflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assistent sei ihm bei Status nach operativer Prothese C4/5 und multisegmentaler Degeneration der HWS mit mehreren foraminalen Engen und Wurzeltangierun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie multiplen Beschwerden der HWS und Wirbelgleiten in Inklination L4/5 bei multisegmentaler Degeneration der LWS nicht mehr zumutbar. Hierbei handle es sich um eine schwere körperliche Tätigkeit mit nicht vorhersehbaren Belastungen der Wirbelsäule. Für leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Hantieren von Lasten bis maximal 15 kg bestehe Leistungsfähigkeit. Überkopfarbeiten seien grundsätzlich möglich. Hinsichtlich der geisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen/kognitiven Leistungsfähigkeit bestünden keine relevanten Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Aufgrund des Schmerzsyndroms sowie der derzeitigen psychosozialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungssituation bestehe bis zum 11. März 2014 eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit. Für die Zeit vom 12. bis mindestens 31. März 2014 liege eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % vor. Danach sei eine erneute Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Im Verlauf sei jedoch mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu rechnen (S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte mit Bericht vom 20. Mai 2014 (Urk. 7/43/3-6) als Diagnose als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine seit dem Jahr 2013 bestehende Wirbelsäulenproblema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikobrachiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom beidseits rechtsbetont, teilweise assoziiert mit Sensibilitätsstörung, ohne Hinweis auf umschriebene Ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ven- oder Wurzelschädigung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Prothese C4/5, Juli 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom, rechtsbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hörminderung bei Hochtonabfall</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Pflegehelfer seit dem 10. Oktober 2013 vollständig arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Gegenüber der Norm dürfte er noch etwa eine physische Belastbarkeit von 20 % und auf intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lektueller Ebene eine solche von 50 % aufweisen. Eine angepasste Tätigkeit sei ihm zu 4 Stunden pro Tag zumutbar (S. 3 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 25. Juni 2014 (Urk. 7/44/5-14) an, dass er den Beschwerdeführer seit Juli 2008 behandle (S. 1 Ziff. 1.2) und folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0), seit Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episoden, aktuell mittelgradig (ICD-10 F32.10), seit 1984</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.80)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diverse Probleme mit der sozialen Umgebung und der primären Bezugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gruppe (ICD-10 Z60/63)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlauf der Behandlung sei deutlich geworden, wie sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufgrund seiner ADHS und seiner speziellen Persönlichkeitsstruktur immer wieder in berufliche und private Schwierigkeiten gebracht habe. Für ihn sei es ein harter Weg, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine beruflichen Vorstellungen an die Realität anzuglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Die Prognose sei gut, falls der Beschwerdeführer in nächster Zeit eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wisse Ruhe- und Erholungsphase erlebe und weiterhin Unterstützung sowie eine Umschulung erhalte. Zum heutigen Zeitpunkt sei allerdings nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen, dass er eventuell nur noch eine Teilarbeitsfähigkeit erreichen könne (S. 6 Ziff. 1.4). Die bisherige Tätigkeit als protestantischer Pfarrer sei ihm auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Konversion nicht mehr möglich. Die Arbeitsfähigkeit als Hilfspfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger sei durch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somatiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beurteilen (S. 6 f. Ziff. 1.6-1.7, Ziff. 1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juli 2014 erachtete Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), die bisherige körperlich schwere Tätigkeit als Pflegehelfer als dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne halswirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfarbeit, Arbeiten in weiter Armvorhalte) sowie ohne häufige Rotationen der HWS sei möglich. Konzentrationsvermögen und psychische Belastbarkeit seien eingeschränkt (vgl. Urk. 7/105 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 23. Januar 2015 (Urk. 7/96) bestätigte Dr. A.___ die bisher von ihm gestellten Diagnosen und erwähnte zusätzlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subsyndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, S. 1). Die Sitzungen hätten während Krisenzeiten wöchentlich stattgefunden, ansonsten alle zwei bis drei Wochen. Die vom Beschwerdeführer angestrebte Arbeitstätigkeit von 40 % wäre aktuell ein grosser Erfolg und ein Hinweis darauf, dass sich sein psychischer Zustand trotz all der erlittenen Schicksalsschläge und Widrigkeiten langsam stabilisiert habe. Dies deute auf das Vorliegen und die Entwicklung von zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mender psychischer Widerstandsfähigkeit und sozialer Ressourcen hin. Die Diagnosestellung einer ADHS sei nebst einigen durchgeführten Tests vorwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend klinisch und anamnestisch erfolgt. Der Beschwerdeführer sei diesbezüglich medikamentös gut eingestellt (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, gab mit Bericht vom 29. Februar 2016 (Urk. 7/101) an, dass sie den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit dem 26. August 2015 behandle (S. 1 Ziff. 1.2) und folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PTBS (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0), seit Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2), seit 1984</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.80)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Alkoholmissbrauch seit 10 Jahren, aktuell gesteigerte tägli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">che Trinkmenge unter Belastung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diverse Probleme mit der sozialen Umgebung und der primären Bezugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gruppe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann nannte sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cannabisabhängigkeit über 30 Jahre lang (1975-2005), anamnestisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">selbstverletzendes Verhalten, Schnittverletzungen mit Rasierklinge an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den Armen (13.-17. Lebensjahr), Verdacht auf eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Typ (ICD-10 F60.31) in der Adoleszenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe mehrere traumatische Ereignisse – Suizidversuche der Mutter, Beschuldigung sexueller Nötigung, Suizid seines Bruders, Unfalltod des Sohnes seiner Lebenspartnerin, angekündigter Suizid seines Vaters und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Lebensgefährtin - erlebt. Durch den Suizid des Vaters und dessen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährtin im März 2016 sei es zu einer erheblichen Verschlechterung des ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin labilen psychischen Zustandes gekommen (S. 2 f. Ziff. 1.4). Die psychiatrisch-psychotherapeutischen Sitzungen fänden aufgrund der massiven Belastungsfaktoren aktuell wöchentlich bis zu zweimal pro Woche statt (S. 3 Ziff. 1.5). Die Tätigkeit als protestantischer Pfarrer sei dem Beschwerdeführer wegen der Konversion zum Judentum nicht mehr möglich. In der bisherigen Tätigkeit als Hilfspfleger bestehe aus psychiatrischen Gründen sowie aufgrund von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Triggerreizen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit mindestens dem 26. August 2015 eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit (S. 3 Ziff. 1.6). Die Tätigkeit als Deutschlehrer sei zunächst für eine Lektion pro Tag zumutbar, wobei das Pensum möglicherweise steigerbar sei (S. 4 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 9. August 2016 fassten die RAD-Ärzte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. E.___, praktische Ärztin, die gestellten Diagnosen sowie den Verlauf der attestierten Arbeitsunfähigkeiten zusammen. Das somatische Belastungsprofil beschrieben sie wie folgt: wechselbelastend, keine repetitiven Vorneigebewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen, Arbeiten bis Schulterhöhe, körperlich leicht bis selten mittelschwer. Ein psychiatrisches Belastungsprofil sei nicht detailliert angegeben worden. Die Prognose sei bei stattfindender Therapie und überwiegend instabilem psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitszustand offen (Urk. 7/124 S. 3 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Januar 2017 erstattete PD Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sein psychiatrisches Gutachten zuhanden des Beschwerdeführers (Urk. 3/3). Dabei stellte er folgende Diagnosen (S. 7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ADHS (ICD-10 F90.0), anamnestisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung, Bipolar II, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F31.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subsyndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> PTBS (kein Krankheitsbild gemäss ICD-10)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ADHS habe insgesamt eine geringe Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer benötige gegebenenfalls länger für die Ausübung von Tätigkeiten, müsse längere Pausen einlegen oder sich besser strukturieren. Daraus resultiere eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % in jeglicher Tätigkeit. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subsyndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PTBS habe keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Die bipolare Störung sei allgemein eine Störung mit dem Risi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ko eines invalidisierenden Charakters. In grösseren Untersuchungen sei eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bei zirka der Hälfte der Betroffenen aufgetreten. Beim Beschwerdeführer bedeute dies, dass er in seiner Tätigkeit als Pfarrer in depressiven und hypomanischen Phasen vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. In symptomfreien Intervallen habe dagegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Für die Tätigkeit als Hilfspfleger habe die bipolare Störung dieselbe Einschränkung. In jeglicher anderen Tätigkeit sei der Beschwerdeführer in mittelgradigen bis schweren depressiven Episoden sowie hypomanischen Phasen ebenfalls vollständig arbeitsunfähig. In leichten bis mittelgradig depressiven Episoden resultiere eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 8 Ziff. 4). Die 20%ige Einschränkung aufgrund der ADHS könne durch die adäquate Behandlung mit Ritalin weitgehend ausgeglichen werden (S. 9 Ziff. 6.2). Ein Verdacht auf Aggravation oder Simulation bestehe nicht (S. 10 Ziff. 6.4). Die gewichtigen Faktoren für eine Bipolar-II-Störung seien im biologischen und teils im erbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Bereich bekannt. Diese Faktoren könne der Beschwerdeführer nicht durch Wegfall von Stressoren oder psychosozialer Belastung aufheben (S. 10 Ziff. 7.1). Von einer Verbesserung sei am ehesten durch eine adäquate Behandlung der bipolaren Störung auszugehen (S. 10 Ziff. 7.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der vorliegenden Akten ist aus somatischer Sicht unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen, dass dem Beschwerdeführer die bisherige körperlich schwere Tätigkeit als Pflegeassistent aufgrund der multiplen Beschwerden an der Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule seit Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 nicht mehr zumutbar ist (vgl. Urk. 7/43/3-6 S. 2 Ziff. 1.6;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/43/7-10 S. 3 f.; Urk. 7/105 S. 1; Urk. 7/124 S. 3 f.). Dies kann in Kenntnis der gestellten Diagnosen und erhobenen Befunde sowie der berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Anforderungen an einen Pflegeassistenten (vgl. hierzu auch die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz-beschreibung in Urk. 7/22/3) nachvollzogen werden. In einer angepassten kör-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne halswirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfarbeit, Arbeiten in weiter Armvorhalte) sowie ohne häufige Rotationen der HWS ist dagegen bereits einige Monate nach dem stationären Aufenthalt in den Kliniken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und spätestens ab Juli 2014 wieder von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen (vgl. Urk. 7/43/7-10 S. 3 f.; Urk. 7/105 S. 1). Es sind keine Gründe ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer in Beachtung dieses Belastungsprofils eine ganztägige Tätigkeit nicht auszuüben vermöchte. Die abweichende Beurteilung von Hausarzt Dr. Z.___, wonach der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auch in einer angepassten Tätigkeit lediglich 4 Stunden pro Tag arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei (vgl. Urk. 7/43/3-6 S. 3 Ziff. 1.7), kann nicht nachvollzogen werden, zumal dieser bei seiner Einschätzung auch die intellektuelle Belastbarkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigte. Dabei ist auch die Erfahrungstatsache zu beachten, wonach behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1 und I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). Selbst der Beschwerdeführer bestritt nicht, dass er aus rein somatischer Sicht in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist. Der körperliche Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind demzufolge hinreichend klar, weshalb hierauf nicht weiter einzugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer Hinsicht sind mehrere belastende Ereignisse in den letzten Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren aktenkundig. So wurde der Beschwerdeführer der sexuellen Nötigung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldigt, sein Bruder beging Suizid und der Sohn seiner Lebenspartnerin starb unerwartet bei einem Unfall. Zuletzt begingen sein Vater und dessen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partnerin gemeinsam Suizid, welchen sie zuvor angekündigt hatten (vgl. hierzu Urk. 7/101 S. 2 Ziff. 1.4). Es ist nachvollziehbar, dass diese Schicksalsschläge belastend sind. Das Vorliegen einer PTBS kann hieraus allerdings – entgegen der Beurteilung von Dr. C.___ (vgl. Urk. 7/101 S. 1 f. Ziff. 1.1, Ziff. 1.4) - nicht abgleitet werden, fehlt es hierfür an einem belastenden Ereignis oder einer Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmasses, welche der Beschwerdeführer selbst erlebt hat oder bei welcher er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Augenzeuge war (vgl. die klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt, Hrsg., 10. Auflage, Bern 2015, S. 207 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die von den übrigen Ärzten erwähnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subsyndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägte PTBS (vgl. Urk. 3/3 S. 7; Urk. 7/96 S. 1) stellt kein Krankheitsbild gemäss ICD-10 dar und vermag für sich allein keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken. Dies erkannte auch PD Dr. F.___ (vgl. Urk. 3/3 S. 8 Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorwiegend klinisch und anhand der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers festgestellte ADHS ist sodann lediglich leicht ausgeprägt und medikamentös gut eingestellt (vgl. Urk. 7/44/5-14 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 7/96 S. 3), weshalb sich einzig damit keine relevante Arbeitsunfähigkeit begründen lässt. Zwar erwähnte PD Dr. F.___ eine daraus resultierende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % in jeglicher Tätigkeit. Allerdings erkannte er auch, dass diese durch die adäquate Behandlung mit Ritalin weitgehend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichen werden könne (vgl. Urk. 3/3 S. 8 f. Ziff. 4, Ziff. 6.2). Eine solch adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Medikation ist vorliegend gegeben. Die von Dr. A.___ überdies ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsweise geäusserte und schliesslich durch Dr. C.___ – allerdings ohne jegliche Begründung - diagnostizierte narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.80) wird aus medizinischer Sicht nicht schlüssig hergeleitet. Gewichtiger als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist allerdings ohnehin, dass der Nachweis der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität eine gesundheitlich bedingte erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung voraussetzt (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1, 139 V 547 E. 9.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_813/2016 vom 10. März 2017 E. 4). Dieser wird vorliegend nicht erbracht. Zwar lässt sich ein eher wechselhaftes Privat- und Berufsleben des Beschwerdeführers erkennen, was etwa Dr. A.___ auf die ADHS sowie die spezielle Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers zurückführte (Urk. 7/44/5-14 S. 6 Ziff. 1.4). Allerdings konnte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer trotz dieser Gegebenheiten jahrelang in unterschiedlichen Bereichen einer Erwerbstätigkeit nachgehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die durch PD Dr. F.___ – vorwiegend unter Hinweis auf allgemeine theoreti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Ausführungen (vgl. Urk. 3/3 S. 7) - diagnostizierte bipolare affektive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit gegenwärtig schwerer depressiver Episode ohne psychotische Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome (ICD-10 F31.4) kann schliesslich nicht nachvollzogen werden, finden sich doch anamnestisch keine eindeutigen Hinweise auf hypomanische, manische oder gemischt affektive Episoden (vgl. hierzu die klinisch-diagnostischen Leit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien, a.a.O., S. 167). Ausserdem nahm er bei seiner diesbezüglichen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit einzig Bezug auf eine durchgeführte Studie und nicht auf die konkreten Gegebenheiten beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer (vgl. Urk. 3/3 S. 8 Ziff. 4a). Seine Einschätzung ist daher weder schlüssig noch plau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibel begründet. Von den übrigen Ärzten wurde demgegenüber eine bereits seit 1984 bestehende rezidivierende depressive Störung derzeit mittelgradiger bis schwerer Ausprägung diagnostiziert (vgl. Urk. 7/43/7-10 S. 1; Urk. 7/44/5-14 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 7/101 S. 2 f. Ziff. 1.4). Es gilt nun, die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers anhand der Standardindikatoren zu ermitteln (vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend geht klar hervor, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erst durch die vielen erlittenen Schicksalsschläge verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert hat und die bereits seit Jahren bestehende affektive Störung dadurch akti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert wurde (vgl. Urk. 7/43/7-10 S. 1 und S. 3; Urk. 7/44/5-14 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 7/96 S. 3; Urk. 7/101 S. 2 f. Ziff. 1.4). Die derzeit bestehenden psychischen Beeinträchtigungen rühren daher im Wesentlichen von den ausgeprägten und zweifelsohne belastenden psychosozialen und damit nicht versicherten Faktoren her (vgl. vorstehend E. 1.4). Solche invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit weiterhin zu berücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_616/2015 vom 20. Mai 2016 E. 3.2). Nebst den er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">littenen Schicksalsschlägen fallen in der biographischen Anamnese des Beschwerdeführers auch wiederholt private und berufliche Probleme auf, welche von Dr. A.___ auf die ADHS und die spezielle Persönlichkeitsstruktur des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers zurückgeführt werden (vgl. Urk. 7/44/5-14 S. 6 Ziff. 4). Diese fallen zwar als ressourcenhemmende Komorbiditäten in Betracht (vgl. hierzu Präzisierung von E. 4.3.1.3 von BGE 141 V 281 durch das zur Publikation vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehene Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 8.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dabei gilt allerdings ebenfalls zu erwähnen, dass die ADHS medikamentös gut eingestellt ist und der Beschwerdeführer trotz dieser Gegebenheiten jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang in unterschiedlichen Bereichen einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit nachgehen konnte. Sodann wird bereits von einer Stabilisierung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes und einer noch zu erwartenden Verbesserung durch die Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der psychiatrischen Behandlung berichtet. Auch eine gute Prognose und die Entwicklung sozialer Ressourcen werden erwähnt (vgl. Urk. 3/3 S. 10 Ziff. 7.2; Urk. 7/43/7-10 S. 3 f.; Urk. 7/44/5-14 S. 6 Ziff. 1.4; Urk. 7/96 S. 3). Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungsresistente, therapeutisch nicht mehr angehbare Störung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che rechtlich als invalidisierend gelten würde, ist daher nicht erkennbar (vgl. BGE 141</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V 281 E. 4.3.1.2). Aufgrund dessen und der zeitlichen Überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung hinsichtlich der Entstehung der Beschwerden mit den belastenden Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignissen ist vorliegend - unter Ausklammerung dieser psychosozialen Faktoren - mit überwiegender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wahrscheinlichkeit von einem geringen Schweregrad der Gesundheitsschädigung auszugehen. Schliesslich ergibt sich hinsichtlich der Konsistenz aus dem gegenüber PD Dr. F.___ geschilderten Tagesablauf (vgl. Urk. 3/3 S. 4), dass zwar keine Tagesstrukturierung mehr besteht. Ein schwerer sozialer Rückzug in allen Bereichen des Lebens liegt allerdings noch nicht vor, pflegt der Beschwerdeführer doch insbesondere mit seinen Kindern einen inten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Kontakt (vgl. auch Urk. 7/96 S. 3). Gesamthaft betrachtet ist aufgrund dieser Feststellungen ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines somatischen Leidens in der bisherigen Tätigkeit als Pflegeassistent seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 nachweislich nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer angepassten Tätigkeit in Beachtung des Belastungsprofils ist dagegen seit spätestens Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Das psychische Leiden ist nicht invalidisierend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des gestützt auf Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG zur Beurteilung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen vorgenommenen Einkommensvergleichs ist schliesslich einzig die Bemessung des hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> strittig. So machte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer geltend, aufgrund seiner Ausbildung als Theologe dürfe nicht von einem Einkommen als Hilfspfleger ausgegangen werden (vgl. Urk. 1 S. 14 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 3.3). Aus diesem Vorbringen kann er allerdings nichts zu seinen Gunsten ableiten. Mit seiner theologischen Ausbildung stehen ihm zweifelsohne verschiedene Berufszweige offen, welche höchstwahrscheinlich besser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlöhnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden als die zuletzt effektiv ausgeübte Tätigkeit als Hilfspfleger. Aus medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sicht ist er in einer solchen Tätigkeit allerdings uneingeschränkt arbeitsfähig, sind die somatischen Beeinträchtigungen dabei nicht relevant und ist das psychische Leiden – wie zuvor ausgeführt (vorstehend E. 4.3) – nicht invalidisierend. Somit würde sich die Vornahme eines Einkommensvergleichs er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übrigen. Berücksichtigt man demgegenüber – wie die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 7/123) - das in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfspfleger erzielte Einkommen, ergibt sich ein ebenfalls nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 17 %. Zu erwähnen bleibt, dass sich die Be</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung des hypothetischen Invalideneinkommens – trotz der Ausbildung des Beschwerdeführers – lediglich auf den Lohn für Hilfsarbeiten abgestützt hat. Da sich indessen in jedem Fall ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad ergibt, erübrigen sich weitere Ausführungen hierzu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Cristina </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schiavi</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>