<h2>SubmittedText<h2><p>In der FinöV-Botschaft vom 26. Juni 1996 (Seite 35) bezeichnet der Bundesrat die Integration ins europäische Hochgeschwindigkeits-Bahnnetz als von höchster Priorität. Auf Seite 36 der Botschaft verspricht er für die Strecke Zürich-München eine Reisezeit von 3 Stunden 15 Minuten. Noch immer beträgt die Reisezeit via St. Gallen jedoch 4 Stunden 15 Minuten (einmal innerhalb von 24 Stunden), 4 Stunden 24 Minuten, 4 Stunden 27 Minuten oder länger. Nach fünf Jahren ist der Handlungsbedarf dringend. Um die Bahnverbindung Bodensee-München leistungsfähiger zu machen, ist eine Elektrifizierung der Bahnlinie nötig.</p><p>Sieht der Bundesrat die Möglichkeit, aus dem Betrag von 1,2 Milliarden Franken gemäss FinöV-Botschaft für den erwähnten HGV-Anschluss einen Beitrag zu leisten? Hat er schon entsprechende Schritte eingeleitet, oder in welchem Zeitrahmen gedenkt er aktiv zu werden? Unter welchen Umständen ist er bereit, dort, wo grundsätzlich das Territorialprinzip gilt (wie bei der Westschweiz-HGV-Anbindung, wo es problemlos funktioniert), finanzielle Beiträge zu leisten?</p>