<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00073</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, war selbstständig erwerbend als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feur tätig und arbeitete ausserdem seit dem 1. Juni 2000 bei Y.___ zu einem Pensum von 40-50 % als Hauswart im Nebenamt (Urk. 6/5, Urk. 6/6, Urk. 6/44). Am 11. April 2003 erlitt er einen Auffahrunfall und am 2. März 2005 eine demyelinisierende Enzephalo-Myelitis mit Rhombenzephalitis, wahrschein-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nach einer Mykoplasmenpneumonie mit Tetraparese und multiplen Hirnnerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen sowie vorübergehender Beatmungspflicht (Urk. 6/14/1). Deshalb mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich der Versicherte am 14. Dezember 2005 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Rente) an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte den Arbeitgeberbericht von Y.___ vom 12. Januar 2006 (Urk. 6/6) sowie die Arztberichte von Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH, A.___, vom 22. März 2006 (Urk. 6/14/1-4, unter Beilage weiterer Arztberichte, Urk. 6/14/5-14), von der B.___ vom 13. März 2006 (Urk. 6/13) und vom 18. Juli 2006 (Urk. 6/20) sowie von Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, Zürich, vom 12. August 2006 (Urk. 6/21) bzw. 22. August 2006 (Urk. 6/23) ein. Zudem zog sie die Akten der Pax Versicherung bei (Urk. 6/8/1-14). Mit Vorbescheid vom 17. November 2006 teilte die IV-Stelle X.___ mit, es stehe ihm basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab dem 1. Dezember 2004 eine ganze Invalidenrente und basierend auf einem Invaliditätsgrad von 64 % mit Wirkung ab dem 1. April 2006 eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente zu (Urk. 6/35). Dagegen liess der Versicherte durch Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsfachmann D.___ am 3. Januar 2007 Einwand erheben und dauerhaft die Ausrichtung einer ganzen Rente beantragen (Urk. 6/42). Ausserdem reichte er Unterlagen über seinen Taxibetrieb und seine Tätigkeit als Hauswart ein (Urk. 6/44/1-19). Mit Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 23. November 2007 sprach die IV-Stelle X.___ mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2004 eine ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab dem 1. April 2006 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/64). Gegen diese Verfügungen erhob X.___ durch Rechtsanwältin Ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nadette Zürcher am 10. Januar 2008 Beschwerde (Urk. 6/67/2-23). Diese Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 29. April 2009 in dem Sinne gut, dass die angefochtenen Verfügungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehoben wurden und die Sache an die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese, nach der Vornahme weiterer Abklärungen, über den Leistungsanspruch neu verfüge (Urk. 6/75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte in der Folge das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS E.___ vom 25. Mai 2010 ein (Urk. 6/85). Mit Vorbescheid vom 23. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2010 stellte sie dem Versicherten in Aussicht, vom 1. April 2004 bis zum 31. Oktober 2004 eine Dreiviertelsrente, vom 1. November 2004 bis zum 30. April 2005 eine halbe Invalidenrente, vom 1. Mai 2005 bis zum 30. Juni 2008 eine ganze Invalidenrente und ab dem 1. Juli 2008 wiederum eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente auszurichten (Urk. 6/97). Dagegen erhob X.___ am 27. Oktober 2010 Einwand (Urk. 6/98). Mit Verfügungen vom 25. Juli 2011 sprach die IV-Stelle dem Versicherten basierend auf einem Invaliditätsgrad von 57 % vom 1. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2004 bis zum 30. April 2005 eine halbe Invalidenrente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % vom 1. Mai 2005 bis zum 30. Juni 2008 eine ganze Invalidenrente und basierend auf einem Invaliditätsgrad von 64 % ab dem 1. Juli 2008 eine Dreiviertelsrente zu (Urk. 6/108-111). Von der Ausrichtung einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente für die Zeit vom 1. April 2004 bis zum 30. November 2004 sah sie entgegen dem Vorbescheid ab, da die Anmeldung zum Leistungsbezug erst am 16. Dezember 2005 und somit verspätet erfolgt sei (Urk. 65/103/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Oktober 2015 füllte der Versicherte den Fragebogen «Revision der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente» aus (Urk. 6/137). Die IV-Stelle holte die Verlaufsberichte von Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Oktober 2015 (Urk. 6/139/1-3) und von Dr. Z.___ vom 17. November 2015 (Urk. 6/140/1-4) ein. In der Folge liess sie das polydisziplinäre Gutachten der G.___ vom 19. August 2016 erstellen (Urk. 6/155). Mit Vorbescheid vom 24. Oktober 2016 teilte die IV-Stelle X.___ mit, dass sie beabsichtige, die Invalidenrente einzustellen, da der Invaliditätsgrad nur noch 8 % betrage (Urk. 6/160). Dagegen liess der Versicherte durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter am 9. November 2016 (Urk. 6/162) bzw. am 7. Dezember 2016 (Urk. 6/167) Einwand erheben. Mit Verfügung vom 29. Dezember 2016 stellte die IV-Stelle die Invalidenrente ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung liess X.___ durch Rechtsanwalt Dr. Richter am 23. Januar 2017 Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den verfügten Endzeitpunkt hinaus eine angemessene und unbefristete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente auszurichten; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventualiter sei ein arbeitsmedizinisches Gutachten unter Evaluation der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionellen Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin zu veranlassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ersuchte am 20. Februar 2017 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 21. Februar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gegebenenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 29. Dezember 2016 damit, die medizinischen Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht mittlerweile genesen sei. Was die körperlichen Beschwerden anbelange, so sei er in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit voll arbeitsfähig. Es resultiere lediglich noch ein nicht mehr rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dender Invaliditätsgrad von 8 %. Das Gutachten der G.___ erfülle alle Anforderungen, weshalb darauf abgestellt werden könne (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer geltend machen, es treffe nicht zu, dass er in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Die diesbezüglichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Gutachten der G.___ seien unrealistisch und unzutreffend. Der Beschwerdeführer sei auch in leidensangepasster Tätigkeit höchstens zu 50 % arbeitsfähig. Seine visuellen und akustischen Defizite würden keine vollzeitliche Arbeitstätigkeit erlauben. Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens sei auch bei Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf jeden Fall von einem behinderungsbedingten Abzug von 20 % auszugehen. Nur so könnten die Einschränkungen des Beschwerdeführers angemessen berücksichtigt werden (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Basis für die Rentenzusprache vom 25. Juli 2011 bildenden polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 25. Mai 2010 (Urk. 6/85) bestehen beim Beschwerdeführer folgende Diagnosen (Urk. 6/85/20 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Residuelle neuropathische Beschwerden der Extremitäten beinbetont sowie resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duell verminderte körperliche Belastbarkeit bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach akuter demyelisierender Enzephalomyelitis mit Rhombenzephali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis (ADEM) 02/2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich nach einer Mycoplasmenpneumonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Tetraparese, multiplen Hirnnervenausfällen und vorübergehender Beatmungspflicht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Ausschluss der Faktoren Ausdauer und Belastung alters- und ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsadäquate mentale Leistungsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht, F33.0</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung, F45.40</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichtes Schmerzsyndrom im Nackenbereich, teils ausstrahlend in den Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gürtelbereich links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im zeitlichen Zusammenhang nach HWS-Distorsionstrauma vom 11.04.2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektiv nicht erklärbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus, intermittierende Hörminderung links und Schwindel seit 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cochleovestibuläre Störung links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DD Morbus Menière, vestibuläre Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergewicht (BMI 26)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nikotinabusus (20 Zigaretten täglich/25 py)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebenbefunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Abszessinzision gluteal vor einigen Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammten Tätigkeiten als selbständiger Taxifahrer sowie im Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsunterhalt seien dem Beschwerdeführer noch im Ausmass von 50 % der Norm zumutbar. Limitierend würden sich dabei vor allem die neurologischen Befunde, weniger die psychischen Störungen erweisen. Diese Einschätzung gelte auch für jede andere körperlich leichte bis mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeit mit der Möglichkeit Pausen einlegen zu können. Wegen des inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden leichten Schwindels könne der Beschwerdeführer keine Arbeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich auf Gerüsten und/oder an gefährlichen Maschinen ausüben. Keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe aus rein rheumatologischer Sicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Arztbericht der Psychiaterin Dr. F.___ vom 25. Oktober 2015 (Urk. 6/139/1-3) besteht beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Im Vordergrund des psychischen Zustandsbildes stünden eine Angst- und Paniksymptomatik sowie plötzlich auftretender Schwindel. Durch die Panikattacken sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in den Alltagsaktivitäten recht eingeschränkt. Seine Gedanken kreisten nur um die Angst und die Furcht, erneut eine Panikattacke zu haben. Als Hauswart und Taxifahrer bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 36 %. Mit dem Taxi fahre er wegen der Schwindelgefahr selten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Verlaufsbericht von Dr. Z.___ vom 17. November 2015 (Urk. 6/140/1-3) bestehen beim Beschwerdeführer ein Status nach akuter demyelisierender Enzephalomyelitis mit Rhombenzephalitis mit Tetraparese und multiplen Hirnnervenausfällen, ein Morbus Menière links mit rezidivierenden Attacken, ein Status nach Verkehrsunfall (Heckaufprall) mit HWS-Distorsion mit posttraumatischem Tinnitus, Schlafstörung und Anstrengungsintoleranz, einer peripheren, vestibulären Unterfunktion links aufgrund einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hämorr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hagischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abyrinthitis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (MRI vom 12. August 2015) und rezidivierenden einschiessenden Schmerzen, «Stromschläge» im ganzen Körper, vor allem in den Zehen und Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gern, wahrscheinlich zentral bedingt. Der Gesundheitszustand des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers habe sich verschlechtert. In Bezug auf die Arbeitstätigkeit sei in den letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Jahren keine Änderung eingetreten. Der Beschwerdeführer arbeite mit einem Pensum von 20 bis 30 % je nach Befinden. Es gebe Tage, wo er gar nicht arbeiten könne. Die Tätigkeiten als Hauswart und Taxifahrer wechselten sich ab. Wegen Gleichgewichtsstörungen habe der Beschwerdeführer im Juli und August 2015 nicht arbeiten können. In der Tätigkeit als Hauswart sei er zu 50 % leistungsfähig. Durchschnittlich arbeite er 2 Stunden täglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Gutachten der G.___ vom 19. August 2016 (Urk. 6/155) bestehen beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Morbus Menière links mit Hörminderung, hochfrequentem Rauschtinnitus links, rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden Drehschwindelattacken und auralem Druckgefühl links sowie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Zustand nach weitgehend abgeheilter Hirnstammenzephalitis (Bickerstaff-Enzephalitis), grenzwertig erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druckwerte, eine rezidivierende depressive Störung, remittiert (ICD-10: F33.4) und ein Fehlgebrauch von Benzodiazepin-Analoga und Benzodiazepinen (ICD-10: F13.1). In Zusammenfassung aller Teilgutachten, der dabei erhobenen Anamne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen und Befunde sowie der Aktendaten komme man zum Schluss, die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers in der derzeit ausgeübten Tätigkeit als Taxi-Chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feur sei aufgrund des Morbus Menière links auf Dauer zu 100 % erloschen. Die bestehende Hörstörung links sowie die vestibuläre Instabilität, einschliesslich der Möglichkeit des Auftretens unvorhersehbarer Drehschwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attacken sprächen gegen eine ausreichend sichere Einsetzbarkeit als Taxifahrer. Weiter würden Arbeiten in gefährdenden Höhen (z.B. auf Leitern und Gerüsten) auf Dauer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden. Hier bestehe eine dauerhafte qualitative Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der zweiten, derzeit vom Beschwerdeführer ausgeübten Tätigkeit als Hauswart (Arbeitsfähigkeit 80 %, Pensum 100 %, Rendement 80 %). Aktenkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig und anamnestisch bestehe der Morbus Menière seit 2003, so dass die genann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Minderungen ab 2003, spätestens jedoch ab 2013 gelten würden. In anderen Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarkts (z.B. an Pforten, Rezeptio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, Kassen, als Lagerist, im Detailhandel oder in Wachdiensten) sei von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen (Pensum und Rendement 100 %). Eine namhafte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Erkrankung liege nicht mehr vor. Ein eigenständig behinderndes neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Defektsyndrom nach der 2005 stattgehabten Bickerstaff Enzephalitis sei angesichts des hiesigen objektiven Befunds nicht wahrscheinlich. Die anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch aufscheinende rege Alltagsaktivität (Taxifah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Hauswartstätigkeit, Reisen, Selbstversorgung, Selbständigkeit, Pflege sozialer Kontakte) spreche für die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung einer zumindest in angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten gegebenen vollen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der HNO-Befunde sei eher eine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands anzunehmen. Hinsichtlich des psychiatrischen Verlaufs spreche der erhobene Befund für eine Besserung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. med. H.___, Arzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Medizin FMH, vom 13. September 2016 (Urk. 6/158/4) ist gestützt auf das Gutachten der G.___ dem Beschwerdeführer als Taxichauffeur seit 2013 keine Arbeitsfähigkeit mehr zu postulieren. Als Hauswart sei dagegen eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 80 % gegeben. Da 2015 noch affektive Auffälligkeiten bestanden hätten, welche heute klar nicht mehr gegeben seien, müsse die Besserung seither erfolgt sein. Der genaue Zeitpunkt könne nicht mehr festgelegt werden, weshalb ab der Begutachtung von einer Besserung auszugehen sei. Ab diesem Zeitpunkt sei auch in angepasster Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist die Frage, ob sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand und die damit verbundene Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verfügung vom 25. Juli 2011 (Urk. 6/108), mit welcher dem Beschwerdeführer basierend auf einem Invaliditätsgrad von 64 % ab dem 1. Juli 2008 eine Dreiviertelsrente zugesprochen worden ist und der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 29. Dezember 2016 (Urk. 2) in anspruchsrelevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weise verbessert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der G.___ vom 19. August 2016 (Urk. 6/155) beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortet die gestellten Fragen umfassend, berücksichtigt die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geklagten Beeinträchtigungen, wurde in Kenntnis und in sorgfältiger Auseinandersetzung mit den Vorakten erstellt und ist in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge einleuchtend. Ebenso wurden die gezogenen Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer Weise hergeleitet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es waren die Fachrichtungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin, Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oto-Rhino-Laryngologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ORL) und Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertreten, womit es sich für die vorliegend zu beantwortenden Fragen als umfassend erweist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gutachten wird damit den von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung entwickelten Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme (E. 1.4) gerecht. Ihm ist volle Beweiskraft zuzuerkennen, falls keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt gegen das G.___-Gutachten im Wesentlichen vor, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht korrekt sei. Der objektiv erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene Befund Morbus Menière links bewirke einen massiven Hörverlust links und Drehschwindelattacken mit Gangunsicherheit, hochfrequentem Rauschtinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus links und auralem Druckgefühl links. Diese Diagnosen machten es dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht nur als Taxifahrer, sondern insbesondere auch in einer annehm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Vergleichstätigkeit unmöglich, das Rendement von 80 % als Hauswart bzw. 100 % in leidensangepasster Tätigkeit zu erreichen. Die schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (73 % Hörverlust links) würden die volle Zumutbarkeit der Ausübung angepasster Tätigkeit ebenfalls ausschliessen. Die diesbezüglichen Aussagen des Gutachtens seien unrealistisch und damit unzutreffend (Urk. 1 S. 7 f.). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, seine eingeschränkte Hör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei von den Gutachtern bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht angemessen berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden, ist festzuhalten, dass sich der Hörverlust von 73 % nur auf das linke Ohr bezieht, während beim rechten Ohr eine normale Hörfähigkeit besteht (Urk. 6/155/26). Es erscheint damit nachvollziehbar, dass die Gutachter dem Beschwerdeführer aufgrund der verminderten Hörfähigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit attestieren. Was die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit durch die im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit dem von den Gutachtern diagnostizierten Morbus Menière links stehenden Drehschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delattacken und die Gangunsicherheit anbelangt, so wird diesen im Gutachten dadurch Rechnung getragen, als eine Arbeitsfähigkeit in der bisher vom Beschwerdeführer ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeit als Taxifahrer verneint wird. Im Weiteren werden auch Arbeiten in gefährdenden Höhen (z.B. auf Leitern und Gerüsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unzumutbar bezeichnet. Im Bericht des Interdisziplinären Zentrums für Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del und Gleichgewichtsstörungen des I.___ vom 8. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 6/140/5) wird keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und es ergibt daraus auch nichts, was die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im G.___-Gutachten als unrichtig erscheinen lassen würde. Es wird in diesem Bericht festgehalten, dass sich der Beschwerdeführer am 16. Juli 2015 nach einem 5 Monate freien Intervall wieder in der Klinik vorgestellt habe. Die Chance </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine vollständige Erholung wurde zwar als gering eingeschätzt, es konnte aber eine deutliche Abnahme der Beschwerdesymptomatik festgestellt werden und der Bedarf einer zusätzlichen Physiotherapie zum Gleichgewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training und einer weiteren Nachkontrolle wurde verneint, es konnte somit die Behandlung per 1. September 2015 abgeschlossen werden. Die vom Beschwerdeführer eingereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Unterlagen von Dr. med. J.___ vom Interdisziplinären Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des I.___ (Urk. 3/4-5) sagen über den individuellen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nichts aus und ebenso wenig geht daraus etwas hervor, was mit der von den G.___-Gutachtern vorgenommenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers unvereinbar wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass sich gestützt auf das Gutachten der G.___ vom 19. August 2016 (Urk. 6/155) ergibt, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers seit dem 25. Juli 2011 verbessert hat und er nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr in einer behinderungsangepassten Tätigkeit (ohne Tätigkeiten in gefährden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Höhen und Tätigkeiten, bei welchen bei auftretenden Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attacken eine Gefährdung für den Beschwerdeführer und für Drittpersonen besteht wie Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrer) zu 100 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall weiterhin als selbständigerwerbender Taxichauffeur sowie als Hauswart arbeiten würde. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hielt im Urteil vom 29. April 2009 (Proz.Nr.IV.2008.00037, Urk. 6/75) fest, es sei bei der Festsetzung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens vom AHV-beitragspflichtigen Einkommen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers aus dem Jahr 2002 in der Höhe von Fr. 62'200.-- (Fr. 25'500.-- als Hauswart, Fr. 37'000.-- als Taxichauffeur) auszugehen und dieses der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung anzupassen (Urk. 6/75 E.4.1). Die Beschwerdegegnerin berechnete das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen auf dieser Basis, woraus für das Jahr 2016 ein Valideneinkommen von Fr. 72'979.95 resultierte (vgl. Urk. 6/100, Urk. 6/157). Das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men ist von der Beschwerdegegnerin korrekt festgesetzt worden, was vom Beschwerdeführer ausdrücklich anerkannt wird (Urk. 1 S. 9). Als Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men sind damit Fr. 72'980.-- zu veranschlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zentralwert für die mit einfachen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten (Kompetenzniveau 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten Männer betrug im Jahre 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im privaten Sektor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5’312</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- pro Monat bei 40 Arbeitsstunden pro Woche (LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle TA 1), was unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden pro Woche (Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Tabelle T 03.02.03.01.04.01) ein hypothetisches Einkommen von monatlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">537.75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 66'453.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Jahr ergibt. Angepasst an den Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">index für Männer (vgl. Bundesamt für Statistik, wichtige Arbeitsmarktindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Entwicklung, Tabelle T3.1.1.1: 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beträgt das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'022.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer kann ganztags arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und in behinderungsangepasster Tätigkeit eine 100%ige Leistung erbringen. Selbst wenn – wie das vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 10) – aufgrund verschiedener einschränkender Faktoren ein als grosszügig zu bezeichnender Abzug von 20 % vorgenommen würde, beliefe sich das Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen immer noch auf Fr. 53'617.-- (80 % von Fr. 67'022.--). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verglichen mit dem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 72'980.-- ergäbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich damit eine Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menseinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 19'363.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. ein Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 %, welcher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente gibt. Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim maximal zulässigen Abzug von 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad (31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist abweichend von Art. 61 lit. a ATSG das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von IV-Leistungen vor dem kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Versicherungsgericht kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert im Rahmen von 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1000 Franken festgelegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>