<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01216</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im Jahre 1978 geborene X.___ besuchte in der Y.___ die Grundschule und reiste im Mai 2002 in die Schweiz ein. Er verfügt über keine berufliche Ausbildung und war seit 1. November 2006 bei der Z.___ GmbH angestellt, zuletzt als stellvertretender Geschäftsführer (Urk. 7/14 S. 1-4, Urk. 7/28, Urk. 7/26). Infolge mehrjähriger Rückenbeschwerden mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlungen ins Bein wurde am 11. November 2014 ein MRI der LWS erstellt (Urk. 7/23 S. 7-8); die Früherfassung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erfolgte am 22. Juli 2015, die Anmeldung zum Leistungsbezug am 15. September 2015 (Urk. 7/10, Urk. 7/14). Nach erfolgten Abklärungen stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 15. April 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 7/45) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 fest (Urk. 7/57, Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 2. November 2016 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer eine Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur medizinischen Begutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Weiter sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und auf Kosten der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin eine orthopädische Begutachtung durch das Gericht zu veranlassen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2016 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Replik vom 10. März 2017 hielt die Vertreterin des Beschwerdeführers an den in der Beschwerde gestellten Anträgen fest und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte einen ergänzenden MRI-Bericht vom 12. Dezember 2016 ein (Urk. 11 f.). Weitere medizinisch-theoretische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wurden mit Schreiben vom 13. März 2017 zu den Akten gereicht (Urk. 14 f.). Mit Schreiben vom 30. März 2017 verzichtete die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf eine Duplik (Urk. 17), was dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 31. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben sei. Die einjährige Wartezeit sei dabei nicht erfüllt und die gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Einschränkungen hätten nur vorübergehend bestanden, so dass kein Rentenanspruch ausgewiesen sei (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen geltend, dass aufgrund der Angaben im A.___-Gutachten in einer leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bis mittelschweren Tätigkeit nicht von einer vollständigen, sondern le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diglich von einer 75%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könnte. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei aufgrund der Angaben des behandelnden Arztes, Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, aufgrund des schmerzhaften aseptischen Entzündungsprozesses an der Wirbelsäule weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin lediglich von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 5). Auf das A.___-Gutachten könne weiter nicht abgestellt werden, da die vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Osteochondrose in den Bereich der Orthopädie falle, wobei eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Abklärung im Rahmen des A.___-Gutachtens nicht erfolgt sei. Dr. B.___ weise zudem darauf hin, dass die im Zusammenhang mit der „Modic“-Problematik stehenden Beschwerden gutachterlich unterschätzt würden (S. 6 f.). Aufgrund der Teilzeittätigkeit, welche zudem durch Pausen zu unterteilen sei, sowie der Art der Beschwerden sei weiter ein leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingter Abzug von 25 % vorzunehmen, so dass ausgehend von einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von weniger als 75 % ein Rentenanspruch ausgewiesen sei. Nach der Begutachtung sei es zu einer weiteren gesundheitlichen Verschlechterung gekommen, insbesondere würden Kniebeschwerden abgeklärt (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Replik wies die Vertreterin des Beschwerdeführers auf die weiter fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule hin und reichte ein aktuelles MRI ein (Urk. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Radiologie, beurteilte das MRI der LWS vom 11. November 2014 wie folgt: „Degeneration hauptsächlich der oberen LWS mit Diskopathien, insbesondere Osteochondrosen mit Modic Typ I-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen im Sinne von Knochenmarksödemen in den angrenzenden Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belkörpern. Am stärksten betroffen ist das Niveau L2/L3, das Knochenmarks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ödem stark ausgeprägt. Auf dieser Höhe zudem osteodiskogen bedingt Tan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierung der absteigenden Nervenwurzel L3 links recessal. Eigentliche ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündliche Läsionen liegen nicht vor, die ISG sind reizlos. Der Spinalkanal allseits normal weit. Keine malignitätsverdächtigen Raumforderungen“ (Urk. 7/23/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte in ihrem Bericht vom 24. Juli 2015 gestützt auf die Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse des MRI vom 11. November 2014 ein chronisches thorakospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Schmerzsyndrom sowie eine chronische rezidivierende Epicondylitis hu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meri radialis rechts. Der Beschwerdeführer leide seit 3-4 Jahren an Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Rückenbereich, zunehmend seit Januar 2015. Die Wiederaufnahme der Arbeit bei einem Pensum von 50 % sei für den 27. Juli 2015 geplant (Urk. 7/19/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 22. September 2015 hielt Dr. D.___ fest, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer weiterhin über starke Schmerzen im thorakolumbalen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang bei Belastung und Bewegung klage, bei klinisch unverändertem Status. Als Angestellter im Reinigungsbereich sei weiterhin von einer 50%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auszugehen. In einer leichten und angepassten Tätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe ab sofort eine 100%igen Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/19/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht vom 24. September 2015 ist weiter zu entnehmen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit seit dem 27. Juli 2015 ein Pensum von 50 % verrichtet (Urk. 7/23/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das A.___-Gutachten vom 15. Januar 2016 verantwortlichen Fachperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen stellten die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches thorakospondylogenes Schmerzsyndrom links und lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlform, Fehlhaltung und muskulärer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS/ISG 11.11.2014 degenerativen Veränderungen der unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ren LWS, Knochenmarksödem, am stärksten L2/L3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskogen bedingter Tangierung der absteigenden Wurzel L3 links re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zessal auf Höhe L2/L3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kein Hinweis auf ISG-Arthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Im Verlaufs-Röntgen MRI 10.11.2015: Regredienz des Kno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chenödems, sonst unverändert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktenanamnestisch Status nach offener Curretage und Auffüllung mit Pallaxos am 16.03.2005 mit Chondroblastom Trochanter major rechts (ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neben der klinischen Untersuchung habe eine Evaluation der arbeitsbezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen funktionellen Leistungsfähigkeit verteilt auf zwei Tage stattgefunden (Urk. 7/43/20). Gemäss den gezeigten Belastungswerten wäre der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer funktionell (ohne Berücksichtigung seiner Schmerzen) als zu 100 % arbeitsfähig zu erachten. Unter Einbezug der als intensiv beklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden sei aus rein rheumatologischer-orthopädischer Sicht in der als maximal mittelschwer einzustufenden angestammten Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 75 % zuzumuten. Dies gelte auch für jede andere leichte bis mittelschwere Tätigkeit (Urk. 7/43/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. F.___, Fachärztin FMH für Neurologie, konnten in ihrem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 22. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit stellen. Eine selbständige depressive Kernsymptomatik lasse sich nicht eruieren und die Psychodynamik des Schmerzgeschehens erfülle die di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostischen Kriterien einer somatoformen Schmerzstörung nicht. Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologisch seien keine neurokognitiven berufsrelevanten Funktionsdefi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zite gegeben. Seitens ihrer Fachgebiete sei sowohl in der angestammten als auch jeder anderen bildungsadäquaten Tätigkeit von einer 100%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auszugehen (Urk. 7/43/14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das A.___-Gutachten vom 15. Januar 2016 verantwortlichen Fachperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen legen den medizinischen Sachverhalt grundsätzlich in einer schlüssigen und nachvollziehbaren Weise dar. Hinzuweisen ist dabei, dass neben der klinischen Untersuchung auch eine funktionelle Leistungsprüfung erfolgte, was gerade bei der Einordnung von Schmerzangaben aufgrund des längeren Beobachtungszeitraums sinnvoll erscheint. Zuzustimmen ist der Vertreterin des Beschwerdeführers darin, dass gestützt auf das entsprechende Gutachten in der angestammten oder einer anderen leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Tätigkeit nicht per se von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden kann. Unbestritten ist dabei, dass der Beschwerdeführer aufgrund der osteochondrotischen Prozesse an belastungsabhängigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden leidet, wobei in solchen Fällen der Nutzen von Trainingstherapien umstritten ist, wie auch das undatierte Schreiben von Dr. B.___ zeigt (Urk. 7/51). Vor diesem Hintergrund erscheint es entsprechend der Angaben im A.___-Gutachten angezeigt, in der angestammten wie auch einer anderen leichten bis mittelschweren Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kein Mangel im Rahmen der Abklärungen ist darin zu sehen, dass kein Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">päde an der Untersuchung mitgewirkt hat. Die gestellten Diagnosen sind im Bereich von thorakalen und lumbalen Beschwerden als typisch an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusehen. Die federführende Ärztin, Dr. med. G.___, ist Fachärztin FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, zudem wurde das Gutachten von PD Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habilitation/Rheumatologie, visiert. Ein Mangel an Fachkompetenz ist bei dieser Ausgangslage nicht auszumachen. Zudem ist anzumerken, dass keine spezifisch orthopädische Frage strittig ist, sondern allein, wie sich die durch die osteochondrotischen Umbauprozesse ausgelösten Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Die A.___-Gutachter berücksichtigen dabei ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere die Ergebnisse des MRI vom 11. November 2014 wie auch die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren medizinischen Vorakten in angemessener Weise (Urk. 7/43/25); zudem trägt das Gutachten der schmerzbedingten Minderleistungsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers Rechnung. Sofern sich die Kritik am Gutachten von Dr. B.___ in seinem undatierten Schreiben (Urk. 7/51) überhaupt auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit und nicht allein auf die umstrittenen therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen bezieht, kann sie nicht nachvollzogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt ist anzumerken, dass das Datum der angefochtenen Verfügung (3. Oktober 2016) im vorliegenden Verfahren die Grenze der Überprüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugnis darstellt, so dass die Ergebnisse des MRI vom 12. Dezember 2016 nicht mehr zu berücksichtigen sind und allenfalls im Rahmen einer Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung zu prüfen wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist damit in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % auszugehen, bei vierstündiger Arbeit am Morgen und zweistündiger Arbeit am Nachmittag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Valideneinkommens ist anzumerken, dass die Z.___ GmbH liquidiert wurde, was zur Aufhebung des Arbeitsverhältnisses per 30. April 2015 führte (Urk. 7/28 S. 1, Urk. 7/17 S. 2). Auf das entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Einkommen kann demnach im Rahmen der Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens nicht abgestellt werden, da der Beschwerdeführer auch im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsfall nicht mehr bei der genannten GmbH beschäftigt wäre.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund hat die Ermittlung des Valideneinkommens anhand sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistischer Durchschnittswerte zu erfolgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verfügt über keinen in der Schweiz anerkannten Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschluss (Urk. 7/14 S. 4). Bei dieser Ausgangslage ist sowohl das Va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen als auch das Invalideneinkommen aufgrund der gleichen statistischen Durchschnittswerte zu ermitteln. Dabei kann rechnerisch ein Prozentvergleich erfolgen; diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines (allfälligen) Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 9C_532/2016 vom 25. November 2016 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis; Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014 N 35 f. zu Art. 28a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des leidensbedingten Abzuges ist anzumerken, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten, nicht automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denlohnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, weil der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(respektive ab LSE 2012 Kompetenzniveau 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem ist die angestammte Tätigkeit im Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsbereich wohl ohnehin lediglich als mittelschwer zu qualifizieren. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der statistischen Durchschnittswerte der LSE 2012 ist weiter bei einer Teilzeitarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen 75 und 89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % nicht von einem proportional </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einkommen auszugehen (vgl. IV-Rundschreiben Nr. 328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, monatlicher Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem rechtfertigt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstand, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur reduziert leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähig ist, im Gegensatz zu gesundheitlich bedingter Teilzeitarbeit grundsätzlich keinen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Angewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensein auf das Entgegenkommen eines verständnisvollen Arbeitgebers stellt praxisgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein anerkanntes eigenständiges Abzugskriterium dar (vgl. Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_176/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 vom 3. September 2012 E. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_91/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 E. 3.3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt dies unter Berücksichtigung des zumutbaren Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sums von 75 % zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 25 %. Selbst wenn man aufgrund der Art der Behinderung einen leidensbedingten Abzug von 10 % gewähren würde, hätte dies noch immer einen rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Invaliditätsgrad von rund 33 % zur Folge (1 - [0.75 x 0.9] x 100 % = 32.5 %), was im Ergebnis zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>