<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00154</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene X.___ war zuletzt arbeitslos und in dieser Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft bei der Suva unfallversichert. In der Schadenmeldung vom 29. Oktober 2015 führte der Versicherte aus, dass er nicht genau sagen könne, wo und wann sich der Unfall ereignet habe. Er denke beim Praktikum (Staplerkurs, welcher vom RAV zugewiesen worden sei). Der Kurs habe vom 26. Mai bis zum 27. Juli 2015 stattgefunden. Am 28. September 2015 sei der Sehnenriss festgestellt worden, deshalb sei dieses Datum als Unfalldatum angenommen worden (Urk. 7/1). Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. Y.___, Facharzt für Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 2. Dezember 2015 über die Erstbehandlung vom 28. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 aus, dass eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der linken Schulter bestanden habe und diagnostizierte 1) eine Supraspinatussehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilruptur, 2) eine SLAP Typ 2-Läsion und 3) eine ACG-Arthrose (Urk. 7/23). Die Suva trat auf den Schaden ein und erbrachte Taggeld- und Heilbehandlungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Urk. 7/32-33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates und Kreisarzt der Suva, untersuchte den Beschwerdeführer am 29. Juni 2016 (Urk. 7/81-82). Am 4. Juli 2016 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Taggeldleistungen zu 50 % bis am 31. August 2016 ausgerichtet und sie den Fall danach abschliessen würden. Danach würden vier Arztkonsultationen und 10 Eintritte ins Thermalbad pro Jahr sowie die Schmerzmedikation übernommen (Urk. 7/83). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2016 verneinte die Suva einen Rentenanspruch und sprach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine Integritätsentschädigung in Höhe von 10 % bzw. Fr. 12'600.00 zu (Urk. 7/99). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An diesem Entscheid hielt die Suva nach erhobener Einsprache des Versicherten vom 1. Oktober 2016 (Urk. 7/105) mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 2017 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte hatte sich am 27. Januar 2016 (Eingangsdatum) bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet. Die IV-Stelle wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 25. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2017 ab. Über die hiergegen erhobene Beschwerde entschied das hiesige Gericht mit Urteil heutigen Datums (Verfahrens-Nr. IV.2017.01140). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid der Suva erhob der Versicherte am 29. Juni 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei ihm eine Rente zuzuspre-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2017 schloss die Beschwer-degeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-113), was dem Beschwerdeführer am 13. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür (Urk. 2), dass lediglich die Rente noch angefochten sei, womit die Verfügung bezüglich der übrigen Gegenstände in Rechtskraft erwachsen sei. Gestützt auf den Untersuchungsbericht von Dr. Z.___ sei der Beschwerdeführer in einer den körperlichen Leiden angepassten Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeit vollschichtig arbeitsfähig. Setze man das Valideneinkommen basierend auf dem vom Beschwerdeführer im Jahr 2013 erzielten Einkommen dem Invalideneinkommen, welches gestützt auf die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturerhebung 2014 des Bundesamtes für Statistik festgesetzt wurde, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über, resultiere ein rentenausschliessender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad. Entsprechend sei die Verfügung auch diesbezüglich nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass er seine linke Schulter nur beschränkt zum Einsatz bringen könne. Wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Invaliditätsgrad berechnet habe, sei entsprechend nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar, da die Beeinträchtigung der linken Schulter die Arbeitsfähigkeit und seine Lebensqualität stark einschränke (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Absatz 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG werden jedoch Invalidenrenten und Komplementärrenten nach Art. 20 UVG nach dem neuen Recht (Art. 20 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> UVG) gekürzt, wenn der Bezüger einer solchen Rente das ordentliche Rentenalter zwölf Jahre oder mehr nach dem Inkrafttreten der vorliegenden Änderung erreicht. Erreicht der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüger das ordentliche Rentenalter weniger als acht Jahre nach dem Inkrafttre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, wird die Rente nicht gekürzt. Renten von Rentenbezügern, die das ordentliche Rentenalter acht oder mehr Jahre, aber weniger als zwölf Jahre nach Inkrafttreten der vorliegenden Änderung erreichen, werden für jedes weitere, dem achten Jahr folgende ganze Jahr um einen Fünftel des Kürzungsbetrages nach dem neuen Recht gekürzt (vgl. auch Art. 147b Abs. 1 UVV). Absatz 2 der Übergangsbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG gilt auch für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung ereignet haben, für die die Rente aber erst danach zu laufen beginnt (Art. 147b Abs. 2 UVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ereignis hat sich im Jahr 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ veranlasste nach der Erstkonsultation ein Arthro-MRT der linken Schulter, welches Dr. med. A.___, Facharzt für Radiologie, am 1. Oktober 2015 durchführte. Dr. A.___ diagnostizierte dabei 1) eine Supraspinatussehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilruptur, 2) eine SLAP Typ 2-Läsion und 3) eine ACG-Arthrose und begleitende Bursitis mit geringer ossärer Einengung des Subacromialraumes (Urk. 7/25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Infolgedessen operierte Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie, den Beschwerdeführer am 23. November 2015 (Operationsbericht vom 24. November 2015, Urk. 7/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Verlaufskontrolle ca. 6 Wochen nach der Operation hielten die Ärzte des C.___ einen planmässigen Verlauf fest. Das Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhaupt könne mühelos erreicht werden. Der Beschwerdeführer berichte noch über starken Schwindel bei bekannter cervicaler Diskushernie. Diesbezüglich werde eine Konsultation bei einem Kollegen empfohlen. Von Seiten der Schulter selbst sei eine Wiedereingliederung nach ca. 4 Monaten denkbar, allerdings ohne Überkopf-Arbeiten (Urk. 7/43). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ notierten im Bericht vom 9. März 2016, dass der Verlauf planmässig sei, das Hinterhaupt könne gut erreicht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine Schwäche über Kopf sei natürlich noch vorhanden. NSAR würden keine mehr genommen. Das Problem sei, dass der Beschwerdeführer natürlich für sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche körperlich schweren Arbeiten wahrscheinlich nicht mehr voll einsatzfähig sein werde (nicht nur als Isolateur). Sie hätten nun eine theoretische Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % ab dem 1. April 2016 bescheinigt (ohne Überkopf-Arbeiten, ohne schwere Lasten [Urk. 7/58]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 9. Juni 2016 führten die Ärzte des C.___ aus, dass von der Suva eine Arbeit als Chauffeur angedacht gewesen sei, was sie angesichts der Wirbelsäulensituation nicht als machbar ansähen. Die Situation habe sich auf mittelbefriedigendem Niveau stabilisiert, NSAR nehme der Beschwerdeführer keine mehr, die Nachtruhe sei nur leicht gestört. Wie schon mehrmals früher erwähnt, seien Überkopf-Arbeiten nicht möglich. Die Gesamtsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuation werde noch erschwert durch Coxarthrose und Polyarthrosen (Urk. 7/77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt in seinem Bericht vom 29. Juni 2016 folgende Diagnosen fest (Urk. 7/81/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Traumatische Supraspinatussehnenteilruptur und SLAP-II-Läsion links, unfallfremd AC-Arthrose mit geringer ossärer Einengung des Subakromi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">alraumes (Unfalldatum: Nicht genau bekannt, wahrscheinlich der 28.09.2015) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tenotomie Bizeps longus, Anfrischen des Limbus und Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ni open R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">otatorenmanschettenplastik (2 SwiveLock 5,5 mm BioCompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">site, Supraspinatussehnennaht-/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tenodese Bizeps longus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">[ein Healix-Anker]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 23.11.2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer bestehe eine a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usgeprägte Funktions- und Belastungsmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des linken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schultergelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach operativ versorgter traumatisch beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter subtotaler Supraspinatussehnenruptur und SLAP-II-Läsion. Im Vordergrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d des Beschwerdevortrages stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heftige Schmerzen, hauptsächlich auslösbar durch Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hulterabduktion. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Schmerzauslösung durch eine Impingeme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntsituation mit gering ventrali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siertem Humeruskopf und vor allem innerhalb des AC-Gelenkes selbst, darstellbar durch den stark positiven Cross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Body-Test. Die Abduktion sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktiv bis 85° möglich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Elevation bis 110°, die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senrotation angespreizt bis 15°, die Aussenrotation unter m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aximaler (85°) Abduktion betrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40°, die Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rotation geling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur bis zum Gesäss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Endzustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht, weil in den letzten Wochen keine wesentliche Verbesserung mehr erzielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschuldet, weil die Unfallfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n die Erheblichkeitsgrenze über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itten und von Dauer seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schätzung des Integritä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsschadens we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem gesonderten Schreiben vorgenommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollschichtig einsatzfähig für leichte bis mittelschwere Arbeiten maximal bis 15 kg für den linken Arm und für mittelschwere bis schwere Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ausschliesslich mit dem domi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanten rechten Arm ohne wesentliche Hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festellung durch den linken Arm. Die genannten Lasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(bis 15 kg) dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en links ausschliesslich bei am Rumpf anliegendem Oberarm durch Ellengelenksbeugung bis Bauchhöhe angehoben werden und unter Zuhilfenahme des rechten Armes. Ohne Gewichtsbelastung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der linke Oberarm im Schultergelenk maximal bis 70° abduziert werden - dies spora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch, nicht häufig repetitiv. Überkopfarbeiten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ungeeignet, mit Ausnahme der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten, die ausschliesslich einarmig rechts ausgeführt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Der Umgang mit Arbeitsgeräten, die Vibrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onen und Schläge i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n den linken Arm einleiten, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verboten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend Art. 21 UVG pro Jahr für vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztkonsultationen und mindestens für 10 Eintritte ins Thermalbad auf, ferner für die Verordnung eines nichtsteroidalen Antirheumatikums (NSAR) unter Magenschutzmedikation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und nicht zu beanstanden sind der Fallabschluss per 31. August 2016, die darüber hinaus zugesprochenen medizinischen Leistungen und die Höhe der Integritätsentschädigung. Zu prüfen bleibt, ob und allenfalls in welcher Höhe der Beschwerdeführer einen Anspruch auf eine unfallversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die kreisärztliche Beurteilung von Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt sämtliche rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlagen (vgl. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht auf fachärztlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersuchungen durch den Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und wurde in Kenntnis der r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elevanten Vorakten abgegeben. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würdigt die vorha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndenen Arztberichte sorgfältig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachvollziehbar begründet sowi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e in sich widerspruchsfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es bestehen keine Indizien gegen die Zuverlässigkeit der kreisärztlichen Beurteilung. Die kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beurteilung ist damit beweiskräftig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, dass der bleibende Schaden an seiner linken Schulter seine Arbeitsfähigkeit stark beeinträchtige. Er habe Einbussen im Arbeitsmarkt von 40 % (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ bestätigt, dass die Schulter des Beschwerdeführers ihn in seiner Arbeitsfähigkeit in qualitativer Hinsicht einschränke. Allerdings führte Dr. Z.___ plausibel aus, dass es dem Beschwerdeführer trotz den qualitativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht möglich sei, einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit in einem vollen Pensum nachzugehen (vgl. E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nebst den unfallbedingten auch krankheitsbedingte Leiden hat, so insbesondere eine Coxarthrose, Polyarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rosen und eine Diskushernie L4 (vgl. Urk. 7/29/2, Urk. 7/44, E. 3.4). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die Unfallversicherung lediglich für die unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen Leistungen zu erbringen hat, die weiteren gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers sind unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich unbeachtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend vermögen die im Recht liegenden Arztberichte an der plausiblen Einschätzung von Dr. Z.___ keine Zweifel zu erwecken, da sie nicht nur die Schulterprobleme sondern auch die krankheitsbedingten Diagnosen berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen (vgl. E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung von Dr. Z.___ aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen (vgl. E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob es dem Beschwerdeführer zumutbar ist, die ihm aus medizinisch-theoretischer Sicht attestierte Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt effektiv zu verwerten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts bietet der bei der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung massgebliche ausgeglichene Arbeitsmarkt für versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, welche funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeiten verrichten können, genügend realistische Betätigungsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Zu denken ist dabei etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb)automati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Maschinen oder Produktionseinheiten, die nicht den Einsatz beider Arme und beider Hände vorauss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzen (Rumo-Jungo/Holzer, Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich 2012, S. 133 mit Hinweisen). Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Suva dem Beschwerdeführer die Verwertung seiner Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit zugemutet hat, zumal das noch mögliche Belastungsprofil des Beschwerdeführers erheblich über das eines funktionell Einarmigen hinausgeht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer erfreulicherweise bereits ein kleines Pensum (20-30 %) bei einer Bewachungsfirma ausüben kann (Urk. 7/105). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zog für die Festsetzung des Valideneinkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das im Jahr 2013 erzielte Einkommen bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heran und korrigierte es um die Nominallohnentwicklung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/101/2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/84). Der Beschwerdeführer bezog aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings bereits im Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitslosentschädigung und einen erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geringeren Lohn bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/84). Im Zeitpunkt des fraglichen Unfalles </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum arbeitslos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit kann die letzte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der D.___ nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Valideneinkommen heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen werden, da der Beschwerdeführer diese auch ohne Unfallereignis nicht mehr überwiegend wahrscheinlich ausführen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist gelernter Autolackierer. Zuletzt war er als Isolateur tätig, nachdem er mehrere Jahre im Ausland verweilte und währenddessen und zuvor jeweils als Kundendienstberater für die E.___ arbeitete (vgl. Urk. 7/42). Er spricht Italienisch und Deutsch als Mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersprache und besitzt in Englisch und Thailändisch gute mündliche Kenntnisse. Ebenso besitzt er Anwenderkenntnisse im MS-Office (Urk. 7/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Valideneinkommen ist daher der Tabellenlohn für Männer im Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 2 (P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raktische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten wie Verkauf/Pfl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ege/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Gerä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten/Sicher-heitsdienst/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fahrdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Lohnstrukturerhebung 2014 des Bundesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes für Sta-tistik (LSE 2014, TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Männer, Kompetenzniveau 2) in Höhe von Fr. 5'660.-- monatlich heranzuziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit aus, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kumulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n werden (BGE 139 V 592 E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn der LSE 2014 für einen Mann im Kompetenzniveau 2 (LSE 2014, TA1, Total, Männer, Kompetenzniveau 2) in Höhe von Fr. 5'660.-- monatlich und berücksichtigte einen leidensbedingten Abzug in Höhe von 10 % (vgl. Urk. 2). Sowohl die Festsetzung gestützt auf den Tabellenlohn als auch der Leidensabzug von 10 % sind unter Berücksichtigung der unfallbedingten Einschränkungen in der linken Schulter nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen sind damit beide gestützt auf denselben Tabellenlohn festzusetzen. Unter Berücksichtigung des 10%igen Leidensabzuges resultiert eine Einkommenseinbusse und damit ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad in Höhe von 10 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin schloss den Fall per 31. August 2016 ab, was aufgrund der Aktenlage plausibel und des Weiteren unbestritten blieb (Urk. 7/83). Der Beschwerdeführer hat demnach ab dem 1. September 2016 entsprechend einem Invaliditätsgrad von 10 % Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer in weniger als acht Jahren nach Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 2015 am 1. Januar 2017 das ordentliche Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alter erreicht, wird die Rente nicht gekürzt (vgl. E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">degegnerin vom 3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">deführer ab dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">September 2016 entsprechend einem Invaliditätsgrad von 10 % Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p></p></div> </div></body></html>