<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00778</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Cerletti</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 E.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, ist gelernte Verkäuferin. Seit der Geburt des 1. Kindes im Jahr 1986 war sie im Wesentlichen im Haushalt tätig. Am 12. Mai 2005 meldete sie sich unter Hinweis auf einen Tinnitus, Schlafstörungen sowie Depressionen und chronische Schmerzen zum Rentenbezug bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 6/2). Nach Abklärung der medizinischen und beruflichen Verhältnisse (Urk. 6/5-12) wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), das Leistungsbegehren der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 10. August 2005 ab (Urk. 6/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 1. Juni 2007 bis 31. August 2008 arbeitete die Versicherte Teilzeit in einem Tankstellenshop (vgl. Urk. 6/80/5), anschliessend bis Juli 2009 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lingerieverkäuferin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 50 % (vgl. Urk. 6/170/2). Nach einem Suizidversuch folgte vom 5. Februar bis 22. März 2010 eine stationäre Krisenintervention auf der Akutstation der Psychiatrie Y.___ (vgl. Urk. 6/32). Am 11. März 2010 beantragte die Versicherte berufliche Massnahmen (Urk. 6/24). Die IV-Stelle teilte ihr nach Abklärung der medizinischen Verhältnisse (Urk. 6/31-33) und Eingang eines Zusatzgesuchs betreffend Integrationsmassnahmen im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit einem am 7. Juni 2010 bei Z.___ angetretenen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bautraining (Urk. 6/37) am 1. Juli 2010 die Kostenübernahme für dasselbe mit (Urk. 6/38; und Verlängerung der Kostengutsprache: 6/49). Zwischen Februar und September 2011 trat die Versicherte zwei stationäre Aufenthalte in der Psychiatrie Y.___ und eine stationäre psychosomatische Rehabilitation in der Klinik A.___ an (vgl. Urk. 6/81, 6/86, 6/101). Ab 1. Februar 2012 arbeitete sie zu 40 % in der Tagesstätte der H.___-Werkstatt, einer sozialpsychiatrischen Institution (Urk. 6/122). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 22. Mai 2012 stellte die IV-Stelle die Ausrichtung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwirkend ab 1. Januar 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 48.30 % in Aussicht (Urk. 6/111). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte die Versicherte mit, dass sie zurzeit im Spital E.___ hospitalisiert sei, weitere Abklärungen im Gang seien und dass sich ihr Zustand verschlechtert habe (vgl. Urk. 6/117, 6/118, 6/123). Vom 28. März bis 1. Mai 2013 folgte ein zweiter Aufenthalt in der Klinik A.___ (vgl. Urk. 6/134). Auf Veranlassung der IV-Stelle wurde die Versicherte vom 30. September bis 2. Oktober 2013 in der Gutachtensstelle B.___ polydisziplinär begutachtet (Urk. 6/145). Mit neuerlichem Vorbescheid vom 2. Mai 2014 stellte sich die IV-Stelle nunmehr auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, dass ausgehend von einer 50%igen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit in der angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit seit Januar 2010 bei Anwendung der gemischten Methode und einem Erwerbsanteil von 80 % ein Gesamtinvaliditätsgrad von 36 % resultiere, was einem Rentenanspruch entgegenstehe (Urk. 6/157). Hieran hielt sie mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 11. Juni 2014 fest (Urk. 6/159). Vom 30. Juli bis 8. Oktober 2015 unterzog sich die Versicherte stationär einer Behandlung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ AG (Urk. 6/186/6-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Formular vom 26. November 2015 meldete sie sich unter Einreichung diver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser ärztlicher Berichte neuerlich zum Rentenbezug an (Urk. 6/186-187). Am 15. Dezember 2015 nahm Dr. med. D.___, Oberärztin der Schmerz- und Komplementärmedizin des Spitals E.___, zuhanden der IV-Stelle Stellung (Urk. 6/188). Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2016 teilte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit, dass sie voraussichtlich nicht auf die Neuanmeldung zum Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbezug eintrete (Urk. 6/188). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess die Versicherte mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, dass sie sich vom 23. Dezember 2015 bis 25. Februar 2016 ein weiteres Mal in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ stationär habe behandeln lassen (Urk. 6/199 und 6/200). Mit Verfügung vom 30. Mai 2016 trat die IV-Stelle nicht auf das neue Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren ein (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid liess X.___ am 1. Juli 2016 Beschwerde erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und beantragen, die Beschwerdegegnerin sei zur Prüfung des Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens zu verpflichten. Ausserdem liess sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Ernennung von Rechtsanwalt Leimbacher zum unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsvertreter in diesem Verfahren ersuchen (Urk. 1). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 5. September 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 23. September wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Leimbacher als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX107"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachenänderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. Mithin kommt der versicherten Person ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Wird in der Neuanmeldung kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eintretenstatbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> glaubhaft gemacht, sondern sind bloss ärztliche Berichte beigelegt, welche indessen so wenig substanziiert sind, dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Erkenntnisse allenfalls rechtfertigen würde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung weiterer Angaben nur, aber immerhin verpflichtet, wenn den – für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden – Arztberichten konkrete Hinweise entnommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt. Der Verwaltung ist es aber auch hier unbenommen, entsprechende Erhebungen sel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber anzustellen, ohne dass deswegen bereits auf ein materielles Eintreten auf die Neuanmeldung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen wäre (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergeht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichteintretensverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen des Verwaltungsverfahrens, das zuvor mittels Vorbescheid ein Nichteintreten angedroht hatte, legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessenden Gerichtsverfahren kein Raum mehr (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5, vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung vom 11. Juni 2014 wesentlich verändert hätten, und es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor. Aus den neu eingereichten medizinischen Akten gingen keine neuen Diagnosen und Befunde hervor, welche nicht bereits im Gutachten vom Oktober 2013 berücksichtigt worden seien (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, der Standpunkt der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin, wonach sich der Gesundheitszustand seit Erlass der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom Juni 2014 nicht verändert habe, sei nicht haltbar. Diese Verfügung habe sich auf das Gutachten der Gutachtensstelle B.___ gestützt. Der damaligen Beurteilung seien die Diagnosen einer somatoformen Schmerzstörung und einer rezidivierenden depressiven Störung zugrunde gelegen, wobei die depressive Episode damals remittiert gewesen sei. Angesichts des weiteren Krankheitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs könne jedoch heute klarerweise nicht mehr von einer Remission der depressiven Störung ausgegangen werden; vielmehr liege eine chronifizierte Symptomatik vor. Der Gesundheitszustand habe sich entsprechend klar ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung zum Rentenbezug vom 26. November 2015 zu Recht nicht eingetreten ist. Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessthema bildet die Frage, ob die Beschwerdeführerin bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids vom 30. Mai 2016 im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft dargetan hat, dass sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der einen Rentenanspruch verneinenden Verfügung vom 11. Juni 2014 relevant ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 11. Juni 2014 (Urk. 6/159) basierte auf der Annahme, die im Gesundheitsfalle zu 80 % erwerbstätige Beschwerdeführerin sei in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bijouterieverkäuferin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 50 % arbeitsfähig und im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbereich von 20 % zu 19 % eingeschränkt, was zu einem Invaliditätsgrad von insgesamt 36 % führte. Dabei stützte sich die Beschwerdegegnerin grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich auf das Gutachten der Gutachtensstelle B.___ vom 28. November 2013 (vgl. Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die darin gestützt auf den polydisziplinären (psychiatrisch, neurologisch, allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein-innermedizinisch, orthopädisch) Konsens gestellten Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit lauteten (Urk. 6/145/61):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose, ED: 2013 mit Verdacht auf Status nach transitorischer Hüftosteoporose (ICD-10: M81.99 und M81.69)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Rückenschmerzen (ICD-10: M54.5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige Skoliose und Haltungsinsuffizienz (ICD-10: M41.99)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige AC-Gelenksarthrose rechts (ICD-10: M19.91)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Multiple </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ansatztendopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ellbogen-, Handgelenke beidseits (ICD-10: M77.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine wesentlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen folgenden Diagnosen bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel, DD: Osteomalazie (ICD-10: E56.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf häufig auftretenden episodischen Kopfschmerz vom Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nungstyp (ICD-10: G44.2, IHS: 2.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch intermittierende sockenförmige Sensibilitätsstörungen der Beine und Hände (ICD-10: R20.8) ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Klinisch keine Hinweise für Polyneuropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch unspezifischer Schwindel (ICD-10: R42)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinisch leichtes sensibles Karpaltunnelsyndrom links möglich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Konsensbeurteilung folgerten die Gutachter/innen, dass die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht die Arbeit als Textilverkäuferin zu 100 % ausüben könne. Die orthopädisch festgestellten degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie die ungenügende Therapie der Osteoporose respektive des </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min-D-Mangels zögen zwar eine eingeschränkte Belastbarkeit nach sich, doch trage die angestammte Tätigkeit diesen Einschränkungen Rechnung (Urk. 6/145/64). Im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung wurde festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die seit 2004 immer wieder dokumentierten depressiven Symptome in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Jahren 2010 und 2011 so stark ausgeprägt gewesen seien, dass die Beschwerdeführerin zwei Suizidversuche unternommen habe, aufgrund welcher sie jeweils in die Psychiatrie Y.___ habe eintreten müssen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Akten sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine rezidivierende depressive Störung mit einigen depressiven Episoden gehabt habe. Im Laufe des Jahres 2013 hätten sich die depressiven Zustände vor allem nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Rehabilitationsklinik in Davos gebessert. Die aktuellen Befunde seien unauffällig und es liessen sich weder depressive Symptome noch Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung mit emotiona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und histrionischen Zügen feststellen. Der diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung wurde ein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abgesprochen, sei doch nur eines der sogenannten Försterkriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=f%F6rsterkriterien&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 131 V 49</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt. Entsprechend kamen der psychiatrische Teilgutachter und in Übereinstimmung mit diesem auch der Konsens zum Schluss, dass aktuell, respektive seit dem Austritt aus der Klinik A.___ keine psychische Krankheit mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorliege. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der hieraus sich ergebenden immer wiederkehrenden depressiven Episoden mit schwankendem Schweregrad sei in der Zeit von Anfang 2010 bis Ende Mai 2013 im Durchschnitt eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradige Episode vorgelegen, welche zu einer durchschnittlichen Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lingerieverkäuferin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch in allen psychisch ähnlich anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollen Arbeiten von 50 % geführt habe. Ab 1. Juni 2013 bestehe keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende psychische Erkrankung mehr (Urk. 6/145/40 f.; 6/145/64 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. med. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. pol. F.___, Facharzt für Innere Medizin, schloss sich in seinen Stellungnahmen vom 19. Dezember 2013 und vom 4. April 2014 der Beurteilung der Gutachtensstelle B.___ vollumfänglich an und ging von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2010 und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2013 aus (Urk. 6/155/5-6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Begründung der rentenverweigernden Verfügung vom 11. Juni 2014 beschränkte sich die Beschwerdegegnerin darauf, von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen, ohne die im Gutachten attestierte Verbesserung per 1. Juni 2013 und die seither bescheinigte 100%ige Arbeitsfähigkeit zu erwähnen (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im mit der Neuanmeldung vom 16. November 2015 eingereichten Bericht vom 22. November 2015 legte der Hausarzt der Beschwerdeführerin Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, dar, dass es im November/Dezember 2013 zu einer deutlichen psychischen Verschlechterung gekommen sei. Mitte Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 sei dann wieder eine gewisse Stabilisierung eingetreten. Im März 2014 und im Juli 2014 seien Verschlechterungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskuloskelettalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen zunächst in beiden Ellbogen und Kniegelenken, sodann im Bereich der Sprunggelenke aufgetreten. Im September 2014 sei es wieder zu einer depressiven Episode gekommen und im April 2015 wiederum zu einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskuloskelettalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Problematik. Wegen einer zunehmenden psychischen Verschlechterung bei mitunter auch manischer Komponente sei die Beschwerdeführerin im Sommer 2015 in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ eingetreten, wo eine erfreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Stabilisierung erreicht worden sei. Im November 2015 hätten sich Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine zunehmende manische Symptomatik gezeigt. Intermittierend sei es zudem immer wieder zu kleineren Unfällen gekommen, deren Folgen aber jeweils gut abgeheilt seien (Urk. 6/186/3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen im ebenfalls von der Beschwerdeführerin eingereichten Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ zum Aufenthalt vom 30. Juli bis 8. Oktober 2015 lauteten wie folgt (Urk. 6/186/6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F45.40 Anhaltende somatoforme Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M79.70 Fibromyalgie: Mehrere Lokalisationen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei bei diagnostisch rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, auf die Spezialstation Depression 50plus aufgenommen worden. Im Vordergrund gestanden seien Freudlosigkeit, Antriebsstörung, Appetitverlust sowie eine Einschlafstörung. Weiterhin bestehe eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei unspezifischen Schmerzen im Schulter-, Gesäss- und Oberschenkelbereich. Im Rahmen des stationären Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalts habe eine gänzliche Reduktion der depressiven Symptomatik erreicht werden können; die Schmerzen seien in geringer Ausprägung bestehen geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Als Schwerpunkt der Therapie sei die Auseinandersetzung mit dem Thema zwischenmenschliche Konflikte (IPT) und damit zusammenhängende Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertproblematik vereinbart worden. Im Sinne eines Krankheitskonzeptes habe die Beschwerdeführerin langjährige Konflikte mit der Familie in Verbindung mit der Depression und den somatoformen Schmerzen gebracht (Urk. 6/186/6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der auf Bitte der Beschwerdeführerin eingereichten Stellungnahme vom 15. Dezember 2015 erklärte Dr. D.___ des Spitals E.___, erstere seit 2012 in wechselnden Intervallen in der Schmerzsprechstunde gesehen zu haben. Die Beschwerdeführerin leide an einer Fibromyalgie und einer rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Störung und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung mit wechselnden Schmerzen im Bereich von Rücken, Schultern, Hüften und Händen ohne eindeutiges strukturelles Korrelat, daneben stürze sie des Öfteren und habe sich dabei wiederholt Verletzungen im Bereich der Hand- und Fussgelenke sowie der Knie zugezogen, was ihre körperliche Verfassung und ihre Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit immer wieder deutlich vermindert habe. Bisherige schmerztherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Massnahmen hätten die Schmerzexazerbationen immer wieder auffangen können; eine anhaltende Stabilisierung des physischen Gesundheitszustandes, welche eine regelmässige berufliche Tätigkeit erlauben würde, habe sich jedoch nicht erreichen lassen. Sowohl die körperliche Beschwerdesymptomatik wie auch die interkurrenten „psychischen“ Abstürze seien seit Jahren anhaltend. Die Erfolgschancen für eine Reintegration in den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt erachte sie als minimal (Urk. 6/188).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im während des laufenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingereichten Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ vom 29. Februar 2016 zum stationären Aufenthalt vom 23. Dezember 2015 bis 25. Februar 2016 findet sich im Rahmen der Diagnosestellung zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ein Verdacht auf eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zügen gemäss ICD 10: F61.1. Die Beschwerdeführerin sei wegen erneuter Überforderung im Alltag, Erschöpfungsgefühlen, Müdigkeit, Vergesslichkeit, Konflikten in der geschützten Werkstatt der Stiftung H.___ und mit ihrem Freund sowie zunehmender Schmerzen am ganzen Körper freiwillig eingetreten. Sie habe sich durch den Wiedereintritt deutlich entlastet gezeigt und zügig stabilisiert. Die Beziehungsgestaltung der Beschwerdeführerin wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der beiden stationären Aufenthalte habe Hinweise auf eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung mit histrionischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zügen ergeben. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei in gebessertem Zustand bei remittierter depressiver Symptomatik entlassen worden (Urk. 6/199/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Prüfung, ob es der Beschwerdeführerin mit den im hier zu beurteilenden Neuanmeldungsverfahren eingereichten und eingegangenen ärztlichen Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gelungen ist, glaubhaft zu machen, dass sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom 11. Juni 2014 in anspruchserheblicher Weise ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hat, ist vorweg klarzustellen, dass die Beschwerdegegnerin der ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenverweigernden Verfügung vom 11. Juni 2014 nicht den im Gutachten der Gutachtensstelle B.___ aufgrund der damaligen Untersuchungen aktuell festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Gesundheitszustand mit der attestierten 100%igen Arbeitsfähigkeit zugrunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte. Vielmehr basierte die Verfügung vom 11. Juni 2014 gemäss deren Begründung auf der Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit, welche dem im Gutachten der Gutachtensstelle B.___ festgestellten Gesundheitszustand von Januar 2010 bis Ende Mai 2013 mit immer wiederkehrenden depressiven Episoden mit schwankendem Schweregrad entsprach (vgl. obige E. 3.1 und Urk. 6/145/66). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend erwog (vgl. Urk. 2 S. 2), gehen aus den von der Beschwerdeführerin mit der Neuanmeldung vom 26. November 2015 neu eingereichten medizinischen Unterlagen keine wesentlichen neuen Befunde oder Diagnosen verglichen zu diesem, der Verfügung vom 11. Juni 2014 zugrunde gelegten Sachverhalt hervor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ des Spitals E.___ sprach in ihrem Schreiben vom 15. Dezember 2015 ausdrücklich von einer sowohl hinsichtlich der Schmerzsymptomatik als auch hinsichtlich der interkurrenten „psychischen“ Abstürze seit Jahren anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden, mithin im Wesentlichen unveränderten Situation (vgl. Urk. 6/188). Wie in der Zeit von Anfang 2010 bis im Mai 2013 unterzog sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin auch in der Zeit um die Neuanmeldung vom 26. November 2015 wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derholt stationären psychiatrischen Aufenthalten, nunmehr in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___. Im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung wurden sowohl im Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ vom 26. Oktober 2015 (Urk. 6/186) als auch im Austrittsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 29. Februar 2016 (Urk. 6/199) eine mittelgradige Episode diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert, wobei die depressive Symptomatik am Ende beider Aufenthalte als remit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert bezeichnet wurde. Auch die stationären Aufenthalte in den Jahren 2010 bis 2013 führten jeweils zum Schluss auf eine mittelgradige depressive Episode bei deutlich gebessertem Zustand bei den jeweiligen Austritten (vgl. dazu Urk. 6/32/1-6, 6/86/1-3, 6/88/1-7, 6/134/6-10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. G.___ in seinem Schreiben vom 22. November 2015 erwähnte mani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Symptomatik (vgl. Urk. 8/186) wird im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ vom 26. Oktober 2015 lediglich anamnestisch erwähnt. Weder im psychopathologischen Befund noch in der Diagnostik findet sich ein Hinweis auf eine fachärztlich festgestellte bipolare Komponente der depressiven Störung (vgl. Urk. 6/186/6-9), welche auf eine in diesem Zusammenhang glaubhaft gemachte Verschlechterung schliessen liesse. Dies trifft ebenso auf den Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___ vom 29. Februar 2016 zu (vgl. Urk. 6/199).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der in diesem Bericht erwähnte Verdacht auf eine kombinierte Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit histrionischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zügen (Urk. 6/199/1) ist zudem nicht neu. Bereits im Bericht der Psychiatrie Y.___ vom 30. Mai 2011 findet sich die Diagnose einer Persönlichkeitsakzentuierung mit emotional instabilen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">histrionischen Anteilen (Urk. 6/81/1). Die diesbezügliche Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des psychiatrischen Teilgutachters der Gutachtensstelle B.___ vom 28. November 2013, wonach er bei der Beschwerdeführerin weder akzentuierte emotional instabile noch histrionische Persönlichkeitszüge und auch keine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung habe feststellen können (Urk. 6/145/39), stellt insofern lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts dar. Eine massgebliche Tatsachenänderung im Sinne von Art 87 Abs. 2 und 3 IVV lässt sich gestützt auf den blossen Verdacht auf eine derartige Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung folglich nicht begründen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die von Dr. D.___ erwähnten Verletzungen infolge von Stürzen anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt, welche immer wieder zu einer deutlichen Verminderung der körperlichen Verfassung und der Leistungsfähigkeit geführt hätten (vgl. Urk. 6/188), so sind diese gemäss den Ausführungen von Dr. G.___ vom 22. November 2015 jeweils gut abgeheilt (vgl. Urk. 6/184/4). Hinweise auf eine hieraus resultierende mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebliche und dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Neuanmeldung, lassen sich den von der Beschwerdeführerin einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Akten nicht entnehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist eine rechtserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes und damit des Invaliditätsgrades nicht dargetan. Dass Dr. G.___ und Dr. I.___ der Beschwerdeführerin im Jahr vor der Neuanmeldung eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit über mehrere Monate hinweg attestierten (vgl. Urk. 6/186/4, 6/186/10-12), lässt ebenfalls nicht auf eine Verschlechterung schliessen, weil die beiden behandelnden Ärzte die Beschwerdeführerin bereits im mit der Verfügung vom 11. Juni 2014 abgeschlossenen Verfahren als auf weite Strecken gänzlich arbeitsunfähig (vgl. Urk. 6/151/8), respektive nur im Rahmen des zweiten Arbeitsmarktes einsetzbar erachteten (vgl. Urk. 7/134/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht nicht auf das neuerliche Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren der Beschwerdeführerin vom 28. November 2015 eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin weist in der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">note vom 27. November 2017 (Urk. 9) für das vorliegende Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren einen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von 6,92 Stunden und Barauslagen von Fr. 51.50 aus. Diese Aufwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungen erscheinen als gerechtfertigt. Beim gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von Fr. 220.-- resultiert daraus eine Entschädigung von Fr. 1‘699.80 (inklusive Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p><br/></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Jürg Leimbacher, E.___,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘699.80</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>