<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-06-13-6B_328-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_328/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. Juni 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin van de Graaf, als präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, </div> <div class="para">Bundesrichter Hurni, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Clément. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verfahrenskosten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 25. Januar 2022 (2M 21 21/2U 22 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Am 17. September 2019, um 16.28 Uhr, fuhr A.________ in Begleitung seines Bruders auf der Autobahn A2 nach Abzug der Sicherheitsmarge 54 km/h schneller als die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.a.</b> Mit Strafbefehl vom 8. November 2019 erklärte die Staatsanwaltschaft Sursee A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingt vollziehbaren Gesamt-Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 90.-- unter Einbezug der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 ausgesprochenen und durch Widerruf vollziehbar gewordenen Geldstrafe. </div> <div class="para">Gegen den Strafbefehl vom 8. November 2019 erhob A.________ Einsprache, woraufhin die Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungshandlungen vornahm. Insbesondere wurde A.________ durch Dr. med. B.________ forensisch-psychiatrisch (teil-) begutachtet, da dieser ausgesagt hatte, im Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung verfolgt worden bzw. nicht sich selber gewesen zu sein und in einem Ausnahmezustand gehandelt zu haben. </div> <div class="para">Am 13. Januar 2021 erliess die Staatsanwaltschaft einen ersten rektifizierten Strafbefehl, mit welchem A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig erklärt und zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 90.-- verurteilt wurde. Vom Widerruf der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe wurde entgegen des ursprünglichen Strafbefehls abgesehen, die Probezeit jedoch um 1,5 Jahre auf 4,5 Jahre verlängert. </div> <div class="para">Gegen den Strafbefehl vom 13. Januar 2021 erhob A.________ Einsprache, woraufhin er erneut einvernommen wurde. Am 17. Februar 2021 erliess die Staatsanwaltschaft Sursee einen zweiten rektifizierten Strafbefehl, mit welchem A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig gesprochen und zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- verurteilt wurde. Vom Widerruf der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 verhängten bedingten Geldstrafe wurde erneut abgesehen und die Probezeit um 1,5 Jahre auf 4,5 Jahre verlängert. Zudem wurden ihm Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 9'734.55 auferlegt, die namentlich Kosten von Fr. 7'787.50 für das Gutachten von Dr. med. B.________ beinhalten. </div> <div class="para">Am 26. Februar 2021 erhob A.________ eine auf die Höhe der ihm auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 9'734.55 beschränkte Einsprache. Die Staatsanwaltschaft hielt am Strafbefehl fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.b.</b> Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Willisau wies die Einsprache am 9. September 2021 ab und stellte fest, dass der Strafbefehl vom 17. Februar 2021 hinsichtlich Schuldspruch und Strafe in Rechtskraft erwachsen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.c.</b> Die dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern mit Beschluss vom 25. Januar 2022 ab und auferlegte A.________ Verfahrenskosten von nunmehr Fr. 12'034.55. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, der Beschluss des Kantonsgerichts Luzern sei aufzuheben. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an dieses zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht ist ausschliesslich der Beschluss des Kantonsgerichts Luzern vom 25. Januar 2022 als letztinstanzlicher kantonaler Entscheid (vgl. <span class="artref">Art. 80 Abs. 1 BGG</span>). Soweit sich der Beschwerdeführer nicht auf diesen Entscheid bezieht, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies betrifft namentlich die Vorbringen zum rechtskräftig abgeschlossenen Jugendstrafverfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Gehilfenschaft zur mehrfachen sexuellen Nötigung, in dem am 24. August 2012 ein Strafbefehl der Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern erging, der rechtskräftig wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem diese seinen Antrag auf Durchführung einer mündlichen Berufungsverhandlung abgelehnt habe. <span class="artref">Art. 406 Abs. 1 lit. d StPO</span> stellt es ins Ermessen des Berufungsgerichts, die Berufung in einem schriftlichen Verfahren zu behandeln, wenn - wie vorliegend - einzig die Kosten- Entschädigungs- und Genugtuungsfolgen angefochten sind. Das Bundesgericht greift in Ermessensentscheide generell nur mit Zurückhaltung ein (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-617%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page617">BGE 142 III 617</a> E. 3.2.5; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-III-97%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page97">141 III 97</a> E. 11.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-III-334%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page334">139 III 334</a> E. 3.2.5). Die Vorinstanz verlässt den ihr zustehenden Ermessensspielraum nicht und verletzt damit kein Bundesrecht, wenn sie unter Berücksichtigung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit des Beschwerdeführers auf eine mündliche Berufungsverhandlung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Höhe und die Verlegung der Verfahrenskosten. Er wendet sich zusammengefasst gegen die Auferlegung der gesamten Kosten des Gutachtens von Dr. med. B.________ über Fr. 7'787.50. Das Gutachten sei fehlerhaft, weil es falsche Informationen aus dem gegen ihn geführten Jugendstrafverfahren wegen Gehilfenschaft zur mehrfachen sexuellen Nötigung berücksichtige, in welchem am 24. August 2012 ein Strafbefehl der Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern ergangen ist, der rechtskräftig wurde. Daher sei das Gutachten "bewusst falsch erstellt" worden und er sei nicht bereit, für dieses "die vollen Kosten" zu übernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Im Allgemeinen richtet sich die Verlegung der Kosten nach dem Grundsatz, wonach die Kosten zu tragen hat, wer sie verursacht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-IV-47%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page47">BGE 147 IV 47</a> E. 4.2.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-IV-248%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page248">138 IV 248</a> E. 4.4.1). Die beschuldigte Person trägt gemäss <span class="artref">Art. 426 Abs. 1 StPO</span> die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird. Auslagen für Gutachten bilden Bestandteil der Verfahrenskosten (<span class="artref">Art. 422 Abs. 2 lit. c StPO</span>). </div> <div class="para">Die Kostentragungspflicht der beschuldigten Person im Falle eines Schuldspruchs gründet auf der Annahme, dass sie Einleitung und Durchführung des Strafverfahrens als Folge ihrer Tat veranlasst hat und daher zur Tragung der Verfahrenskosten verpflichtet sein soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-IV-248%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page248">BGE 138 IV 248</a> E. 4.4.1; Urteil 6B_333/2015 vom 20. Juli 2015 E. 5; je mit Hinweisen). Demgegenüber können der beschuldigten Person nicht die Kosten auferlegt werden, welche die Strafbehörden von Bund und Kantonen durch unnötige oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen verursacht haben (<span class="artref">Art. 426 Abs. 3 lit. a StPO</span>). Erforderlich ist ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem zur Verurteilung führenden strafbaren Verhalten und den durch die Abklärung entstandenen Kosten (Urteil 6B_1232/2021 vom 27. Januar 2022 E. 3.3.1; 6B_85/2021 vom 26. November 2021 E. 23.3.1; 6B_1208/2020 vom 26. November 2021 E. 15.3; je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Der Beschwerdeführer trägt im Wesentlichen erneut jene Argumente vor, die er schon vor der Vorinstanz vorgebracht hat. Soweit der Beschwerdeführer sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), kann auf die Rüge nicht eingetreten werden. Er vermag in seiner Beschwerde nicht darzutun, dass die Strafverfolgungsbehörden die Untersuchung unsorgfältig bzw. fehlerhaft geführt und dadurch unverhältnismässig hohe Kosten verursacht hätten. Namentlich bringt er weder vor noch ist ersichtlich, dass die Berücksichtigung der von ihm beanstandeten Informationen aus dem Jugendstrafverfahren sich auf die vom Gutachter zu beurteilenden Fragen der Schuldfähigkeit, des Vorliegens einer psychischen Störung und der Abhängigkeit von Suchtstoffen und auf den Umfang des Gutachtens und damit den entschädigungspflichtigen Aufwand des Gutachters ausgewirkt hätten. Die Vorinstanz erkennt zutreffend, dass der Beschwerdeführer nicht vorbringt, es wäre kein (Teil-) Gutachten zu erstellen gewesen. Eine Ermessensüberschreitung bei der rechnungsgemässen Entschädigung des amtlichen Gutachters, Dr. med. B.________, Chefarzt Forensische Psychiatrie, Psychiatrische Dienste, Spitäler U.________, legt der Beschwerdeführer nicht ansatzweise dar. Eine solche ist auch nicht ersichtlich. </div> <div class="para">Aus dem vom Beschwerdeführer angeführten <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-210%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page210">BGE 137 V 210</a> E. 2 (betreffend die Begutachtung im Rahmen eines IV-Verfahrens) und dem Urteil 9C_84/2008 vom 8. Mai 2008 (= <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=26.05.2022&amp;to_date=14.06.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-159%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page159">BGE 134 I 159</a> betreffend Kürzung der Honorarforderung eines Gerichtsgutachters) kann nichts zu seinen Gunsten abgeleitet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.4.</b> Die im Vorentwurf zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung vom Juni 2001 (VE-StPO) und im Entwurf zu einer Schweizerischen Strafprozessordnung vom 21. Dezember 2005 (E-StPO; BBI 2006 1521) vorgesehene Möglichkeit, unverhältnismässig hohe Kosten auf die Staatskasse zu nehmen (vgl. Art. 494 Abs. 4 lit. b VE-StPO; Art. 433 Abs. 3 lit. c E-StPO), etwa bei Gutachterkosten in einem Bagatellfall, fand keinen Eingang ins Gesetz. </div> <div class="para">Es kann vorliegend offenbleiben, ob in einem solchen Fall von nicht kausal durch die beschuldigte Person verursachten Kosten bzw. fehlerhaften Verfahrenshandlungen der Strafbehörden gesprochen und gestützt auf <span class="artref">Art. 426 Abs. 3 lit. a StPO</span> allenfalls auf eine (vollständige) Kostenauflage an die verurteilte Person verzichtet werden kann (vgl. Urteile 6B_333/2015 vom 20. Juli 2015 E. 5; 6B_428/2012 vom 19. November 2012 E. 3.3; je mit Hinweisen), da keine Ermessensüberschreitung bei der Festsetzung der Gutachterkosten erfolgte (E. 3.3 hiervor). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.5.</b> Im Übrigen kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Beschluss der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.6.</b> Der vorinstanzliche Kostenentscheid verstösst zusammenfassend nicht gegen Bundesrecht. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist im Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 109 BGG</span> abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Der verhältnismässig geringe Aufwand ist bei der Bemessung der Gerichtskosten zu berücksichtigen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. Juni 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>