<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01205</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sonja Gabi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gabi/Zarro/von Gunten, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flurstrasse 30, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1978 geborene und bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachbearbeiter in der Kreditver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung erwerbstätig gewesene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2012 unter Hinweis auf eine Depression und eine posttraumatische Belastungsstörung seit einem Verkehrsunfall im September 2010 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht. Insbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondere beauftragte sie das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner bidisziplinären psychiatrisch-internistisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Begutachtung (Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/39, interdisziplinäre Zusammenfassung und Beurteilung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/42, und Ergänzung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/46). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/49 ff.) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte sie mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 den Leistungsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruch des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten (Urk. 7/60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 28. Oktober 2015 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärungen und neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 7/72; Prozess IV.2014.00661).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte diese bei den behandelnden medizinischen Fachpersonen Verlaufsberichte ein (Urk. 7/78, Urk. 7/79, Urk. 7/82, Urk. 7/100) und ordnete die psychiatrische Begutachtung des Versicherten an (Gutachten vom 29. Mai 2017, Urk. 7/108). Mit Vorbescheid vom 21. Juli 2017 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/113) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 2. Oktober 2017 fest (Urk. 7/121 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin des Beschwerdeführers am 2. November 2017 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer rückwirkend ab 1. Februar 2012 eine volle (richtig: ganze) IV-Rente zuzusprechen, unter Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 7. Dezember 2017 beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gesundheitsschädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung mitein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die gesundheitliche Einschränkung des Beschwerdeführers mit einer traumaspe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifischen Therapie behandelbar sei; auch sei eine Intensivierung der antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Behandlung nötig, was zur Abweisung des Rentenanspruchs führe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass ihr Mandant seit August 2011 in regelmässiger ambulanter oder stationärer psychiatrisch/psychotherapeutischer Behandlung stehe. Die vom 17. Januar 2012 bis 2. April 2013 absolvierte Traumatherapie habe abgebrochen werden müssen, weil weder die Unfallversicherung noch die Krankenkasse sich weiterhin an den Kosten hätten beteiligen wollen (Urk. 1 S. 4). Das Erfordernis der Therapieresistenz führe bei langwierigen Heilungsverläufen wie dem vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden offensichtlich zu stossenden und unhaltbaren Ergebnissen; der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine rückwirkende Berentung könne dabei nicht verweigert werden. In medizinischer Hinsicht sei auf das überzeugende Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, abzustellen (S. 5). Aufgrund des Valideneinkommens von durchschnittlich Fr. 10'000.-- pro Monat und einem möglichen Invalideneinkommen von etwa Fr. 2'500.-- ergebe sich ab dem 1. Februar 2012 ein Anspruch auf eine ganze Rente (S. 2, S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der damals aufliegenden medizinischen Unterlagen, die im Urteil vom 28. Oktober 2015 (Urk. 7/72) ausführlich dargelegt wurden (E. 4) und wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rauf zu verweisen ist, hielt das Gericht fest, dass die Beschwerdegegnerin eine psychiatrisch begründete Einschränkung in Anwendung der Kriterien gemäss der damals noch massgeblichen Überwindbarkeitspraxis (BGE 130 V 352) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint habe, obwohl sowohl die behandelnden als auch die begutachtenden Ärzte von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen waren (E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht erwog weiter, dass die mit BGE 141 V 281 eingeführte Praxisände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auf die Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens des an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidenden Beschwerdeführers anzuwenden sei (E. 5.3). Das Sachverständigengutachten sei dahingehend zu prüfen, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlaube (E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den medizinischen Akten, namentlich auch dem Y.___-Gutachten vom 24. Juli 2013 (Urk. 7/39), liessen sich jedoch nicht genügend Angaben entnehmen, um die Zuverlässigkeit der von ärztlicher Seite attestierten 100%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in jeglicher Tätigkeit beziehungsweise den Schweregrad und die Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen der psychischen Problematik aus rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Sicht beurteilen zu können (E. 5.6), weshalb die Sache zur Ergänzung der psychiatrischen Begutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob die aktuelle Aktenlage die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit anhand des strukturierten Beweisverfahrens (vorstehend E. 1.2-4) erlaubt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Zeit vom 26. Mai bis 21. August 2015 weilte der Beschwerdeführer für einen teilstationären Aufenthalt in der A.___. Die für den Austrittsbericht vom 18. August 2015 verantwortlichen Fachpersonen diagnostizierten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1), eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) sowie eine psychische und Verhaltensstörung durch Opioide: Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom, gegenwärtig abstinent unter Behandlung mit Subutex (Urk. 7/78 S. 6). Der Patient trete in einem leicht gebesserten, stabileren Zustand aus der Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik aus. Zur psychotherapeutischen Weiterbehandlung habe er sich gemäss seinen Angaben beim B.___ angemeldet. Zudem seien dem Beschwerdeführer eine traumaspezifische Psychotherapie empfohlen und entsprechende Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen abgegeben worden (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 18. Februar 2016 erteilte das B.___ Auskunft über die bei ihnen stattfindende Behandlung; zuletzt am 21. Januar 2016. Gegenwärtig wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de der Beschwerdeführer ca. in zweiwöchigen Abständen ärztlich psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch und ergänzend pharmakologisch behandelt. Von psychiatrischer Seite her würden gravierende psychische Einschränkungen aufgrund der bestehenden Depression bestehen. Die bisherige Tätigkeit sei in einem stark reduzierten Ausmass zuzumuten, beginnend bei 20 %. Die Massnahmen seien zumindest stabilisierend und könnten langfristig zu einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit führen (Urk. 7/82 S. 1-3; vgl. auch Urk. 7/100).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 29. Mai 2017 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit einen Autounfall am 4. September 2010 (Tod Beifahrer) mit posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), reaktiver chronischer mittelgradiger Depression (ICD-10 F33.1, ab Juni 2011) sowie Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01, ab Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011). Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ein Status nach Polytoxikomanie (ICD-10 F19.22; Urk. 7/108 S. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit bestehe seit Juli 2011 eine vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit könne der Beschwerdeführer bis zu vier Stunden im Back-Office (Buchhaltung, IT-Support, Webdesign) erwerbstätig sein, bei erhöhter Toleranz seitens des Vorgesetzten und des Teams. Der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsweg sollte aufgrund der Agoraphobie mit dem Auto zurückgelegt werden können. Es sei zu erwarten, dass der Beschwerdeführer innerhalb von zehn Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wieder voll arbeitsfähig werde, durch medizinische Massnahmen lasse sich dieser Prozess erheblich unterstützen. Unter Berücksichtigung der vorliegenden Akten sei in einer angepassten Tätigkeit ab Juli 2011 von einer vollständigen und ab März 2016 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 58-59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorauszuschicken ist, dass das Bundesgericht mit den Urteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 418 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgehalten hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der Wertung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzelner Indikatoren bedürfe (BGE 143 V 418 E. 7.1-2). Vor diesem Hintergrund kann bereits bei Vorliegen einer mittelgradig depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung das Leistungsbegehren nicht mehr allein unter Hinweis auf noch bestehende Therapieoptionen verweigert werden, wie das Gericht im Urteil vom 28. Oktober 2015 bereits ausführlich dargelegt hat (vgl. vorstehend E. 2.3). Vielmehr ist die Arbeitsfähigkeit sorgfältig zu ermitteln und ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist dabei, dass das Gutachten von Dr. Z.___ vom 29. Mai 2017 den medizinischen Sachverhalt in einer schlüssigen und nachvollziehbaren Weise darlegt, so dass darauf abzustellen ist. Ausgehend von den festgestellten Arbeitsunfähigkeiten ist in der Folge ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturierten Beweisverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des vorliegenden medizinischen Gutachtens ist gesamthaft von einem mittelschweren Gesundheitsschaden auszugehen, gemessen an der reduzierten beruflichen Leistungsfähigkeit, dem Verlust von Sinn und Freude an Alltags- und Freizeitaktivitäten und der stark eingeschränkten sozialen Partizipation (Urk. 7/108 S. 53).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der therapeutischen Möglichkeiten hielt Dr. Z.___ fest, dass die psychiatrische Behandlung nach dem Unfall stark verzögert begonnen hat (S. 53 unten). Erst im November 2011 - mehr als ein Jahr nach dem Unfall - sei eine störungsspezifische Behandlung der PTBS sowie der mittelschweren Depression eingeleitet worden. Die bei Dr. phil. C.___ durchgeführte Therapie sei lege ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis gewesen, aber mangels Kostenträger vorzeitig beendet worden. Auch die psychiatrisch-medikamentöse Therapie bei Dr. D.___ sei lege artis gewesen. Die Suchtproblematik sei durch einen längeren Klinikaufenthalt in der E.___ erfolgreich behandelt worden. Obwohl im Verlauf weitere ambulante und teilstationäre Behandlungen durchgeführt worden seien, seien dabei die Angststörung sowie die PTBS unberücksichtigt geblieben; eine traumaspezifische Therapie sei dabei weiterhin ausstehend. Insgesamt sei die Therapie demnach lege artis gewesen, mit Ausnahme der störungsspezifischen Behandlung der Angststörung und vor allem der PTBS. Es liege keine Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz vor, man brauche, bei eingeschränkten Ressourcen, allerdings mehr Geduld und Ausdauer in der Behandlung des Beschwerdeführers. Die Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zur Selbsteingliederung und Therapie sei grundsätzlich gut, aber krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt eingeschränkt. Eine Expositionstherapie sei zwar sehr wirksam, aber auch mit ängstlicher Belastung einhergehend, was seitens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers oft Grenzen setze. Medikamentös sei die Intensivierung der antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Behandlung indiziert (S. 54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn somit noch von keiner Therapieresistenz auszugehen ist, kann fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten werden, dass der Beschwerdeführer schon verschiedene Therapieoptio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen wahrgenommen hat und weiterhin motiviert ist, sich wieder in den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prozess einzugliedern. Beim mehrjährigen Therapieverlauf ist dabei zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Unfallverarbeitung mit dem exzessiven Konsum von Alkohol, Kokain und Heroin begann, was einige Bemühungen im Zusammenhang mit dem Entzug erforderte, bis nun von einer stabilen Abstinenz unter Subutex ausgegangen werden kann (S. 53). Aufgrund des Drogenkonsums ist es weiter zu einem Ausschluss aus der Glaubensgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft (F.___) sowie zu einem Kontaktverbot der Ehefrau und der ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Familie zu dieser gekommen. Gemäss Dr. Z.___ ist zudem von einer krankheitsbedingt eingeschränkten Therapiefähigkeit auszugehen, weiter wird von Dr. Z.___ wie auch der Vertreterin des Beschwerdeführers bezüglich der Traumatherapie auf das Fehlen eines Kostenträgers hingewiesen, wobei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 2013 einen Teil der Kosten selbst bezahlt habe (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Ausgangslage erscheint es nicht ausgewogen, auf die zweifelsohne noch bestehenden Therapieoptionen hinzuweisen und den Beschwerdeführer al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lein deswegen von sämtlichen Leistungen der Invalidenversicherung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen. Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind vielmehr die getätigten Bemühungen, die weiterhin vorhandene Motivation, welche sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl bei der medizinischen (Übernahme von Behandlungskosten) als auch bei der beruflichen Selbsteingliederung (Einsatz im Stundenlohn für drei bis vier Stunden täglich beim Hausarzt Dr. G.___ seit März 2016; vgl. Urk. 7/108 S. 31 und S. 44) zeigt, wie auch die eingeschränkten Ressourcen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie dies Dr. Z.___ in seiner Einschätzung der funktionellen Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auch tat (Urk. 7/108 S. 55, vgl. zum Ganzen auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 E. 4.5.2 sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Komorbidität ist vorauszuschicken, dass l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aut BGE 143 V 418 Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komorbidität in Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcenhem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende Wirkung zukommt (E. 8.1, Präzisierung der Rechtsprechung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.1 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt diesbezüglich fest, dass das aktuelle Pensum von 50 % mit der Depressivität gut vereinbar ist; die PTBS, die Depression und die Agoraphobie mit Panikstörung würden die Arbeitsfähigkeit indirekt einschränken, indem sie die psychische Belastbarkeit, den Abruf von Ressourcen, die Motivation etc. un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergraben würden (S. 55). Vor diesem Hintergrund ist von einer Komorbidität auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Komplex „Persönlichkeit“ betrifft, hielt Dr. Z.___ fest, dass insgesamt wenig innerpsychische und emotionale Ressourcen (emotionale Unreife, Schwierigkeiten in der Emotionsregulation; S. 47) vorhanden seien, wie auch eine eingeschränkte soziale Kompetenz, so dass Konflikte rasch zu ängstlich-vegetativen Reaktionen und Gereiztheit führen würden, die seine Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit limitieren und ihn auch sozial einschränken würden. Für den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer stehe die Schuld am Tod seines Freundes weiter stark im Vordergrund. Die Persistenz dieses pathologisch rigiden Schuldkonstrukts lasse sich über die eingeschränkten Verarbeitungsmöglichkeiten nachvollziehen (S. 53). Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe demgegenüber teilweise gute Ressourcen, insbesondere im IT-Bereich. Die intrinsische Motivation für Arbeit und Freizeit sei dabei krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt eingeschränkt. Er sei aber motiviert, anerkannt und wertgeschätzt zu werden, was innerhalb der Arbeit zu einer guten Effizienz führe (S. 32, S. 55). Insgesamt sei die willentliche Steuerung beim Beschwerdeführer krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt erheblich eingeschränkt (S. 59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend den Ausführungen von Dr. Z.___ ist doch von deutlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten persönlichen Ressourcen auszugehen, was sich entsprechend negativ auf die Heilung auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des sozialen Kontexts ist bedeutsam, dass der Beschwerdeführer von klein auf mit der gesamten Familie bei den F.___ sozialisiert worden ist. Beim Autounfall vom 4. September 2010 sei sein Beifahrer und Freund auch deshalb verstorben, da dieser eine Bluttransfusion abgelehnt habe (S. 52). Der Beschwerdeführer sei dabei von der Glaubensgemeinschaft für den Tod verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortlich gemacht worden (S. 53). Die ehemalige Zugehörigkeit zu den F.___ habe die Unfallverarbeitung beeinträchtigt und auch die Beziehung zur Ehefrau und der Herkunftsfamilie belastet. Diese krankheitsfremden Faktoren würden die Heilung des Gesundheitsschadens bis heute beeinträchtigt (S. 45). Der Beschwerdeführer lebe zurückgezogen und vermeide Gruppen; so sei er nicht mehr in seiner alten Kirche und in keinem Verein etc. (S. 30). Die wich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigsten Bezugspersonen seien seine Ehefrau und Dr. G.___, ansonsten berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet der Beschwerdeführer über wenig soziale Kontakte (vgl. S. 33 Mitte). In der Freizeit sei er inaktiv, er sei daheim und mache nichts (S. 33-35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn sich in sozialer Hinsicht aufgrund der Partnerschaft sowie der gere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten Arbeit eine gewisse Stabilität zeigt, ist in negativer Hinsicht die mit der Glaubensgemeinschaft verknüpfte erschwerte Verarbeitung zu berücksichtigen, neben einem zumindest leichten sozialen Rückzug.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensbereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist dem Gutachten von Dr. Z.___ zu entnehmen, dass die berichteten Beschwerden und präsentierten Symptome mit der Aktenlage und den Befunden konsistent gewesen sind. Klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Widersprüche hätte durch die Exploration aufgelöst werden können. Die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Einschränkungen würden den Alltag deutlich stärker betreffen als die berufliche Performance (S. 45, S. 36, vgl. auch Komplex „Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit“).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Untersuchung gab der Beschwerdeführer an, dass er sich leer und ausgelaugt fühle und keinen Antrieb habe; er sehe keinen Sinn mehr bei ihm. Jeden Morgen stehe er mit Rückenweh auf, er sei die ganze Nacht am Grübeln, er sei schlaflos, er überlege immer, was passiert sei und was er hätte besser ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen können. Für ihn sei es wichtig, aus diesem ganzen Teufelskreis herauszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (S. 22). Er sei 2010 dreimal kurz davor gewesen, sich das Leben zu nehmen, aber er wolle nicht, dass sich dann seine Eltern die Schuld geben, so wie er sich. Er habe immer wieder Suizidgedanken, so richtig stark vor ein paar Monaten, es wäre ihm egal, wenn er sterben müsste, er wäre sogar froh (S. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Konsistenz der Angaben im Gutachten ist trotz der vorhandenen Arbeitsfähigkeit von einem erheblichen Leidensdruck auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer gesamthaften Würdigung der massgebenden Standardindikatoren ist die Einschätzung des Leistungsvermögens durch Dr. Z.___ nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Insbesondere führt Dr. Z.___ nachvollziehbar aus, inwiefern die verzöger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Heilung bei noch bestehenden Therapieoptionen vorliegend durch die persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen und sozialen Umstände zu erklären ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach ab Juli 2011 von einer vollständigen und ab März 2016 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des IK-Auszugs ist per 2010 von einem Jahreseinkommen von Fr. 121'171.—auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn deckt sich im Wesentlichen mit der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des ehemaligen Arbeitgebers, wonach der Beschwerdeführer bei Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit Fr. 10'000.-- bis Fr. 11'000.-- verdienen würde (Urk. 7/17/3). Der Übersicht über die ausbezahlten Krankentaggelder, die sich auf 80 % des Lohnes belaufen, ist sodann zu entnahmen, dass die Krankentaggelder im Monat Fr. 7'968.-- (September 2011) beziehungsweise Fr. 8'233.60 (Januar 2012) betrugen (Urk. 7/19/3), was den vom Arbeitgeber deklarierten Lohnbezug untermauert. Daher ist das Einkommen von Fr. 121'171.-- bei der Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens heranzuziehen (Urk. 7/14 S. 3, vgl. auch Urk. 7/17 S. 3). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Nominallohnentwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cklung (Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2010: 2151, Stand 2016: 2239; www.bfs.admin.ch, Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich per 2016 ein massgebendes Valideneinkommen von Fr. 126'128.25.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Invalideneinkommens ist vorliegend zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer seit März 2016 als Buchhalter/IT-Supporter für seinen ehema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Hausarzt erwerbstätig ist, bei einem Stundenlohn von Fr. 30.-- (Urk. 7/108 S. 39, S. 56). Dabei ist jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Leistungsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft. So führte die Vertreterin des Beschwerdeführers aus, dass es sich bei der Tätigkeit um eine solche in halbgeschütztem Rahmen handle, was sich auch aus dem für admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrative Tätigkeiten zu tiefen Stundenansatz von Fr. 30.--ergebe (Urk. 1 S. 6). Da Dr. Z.___ die mögliche Arbeitsfähigkeit aber nicht auf den geschützten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich beschränkt hat, sind die Verdienstmöglichkeiten anhand der statistischen Durchschnittswerte der LSE zu ermitteln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Erkrankung des Beschwerdeführers erscheint es dabei nahelie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend, dass er zumindest einstweilen keine komplexen Tätigkeiten mehr verrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Aufgrund der mehrjährigen Berufserfahrung im kaufmännischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich sowie der IT (Urk. 7/14) erscheint eine Einstufung im Kompetenzniveau 2 den vorhandenen Ressourcen angemessen. Der monatliche Bruttolohn (Zentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert) männlicher Arbeitskräfte im privaten Sektor im Bereich Information und Kommunikation (58-63) betrug im Jahre 2014 im Durchschnitt Fr. 6'519.-- (LSE 2014 Tabelle TA1 tirage skill level). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der durchschnittli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Daten, Normalarbeitsstun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den) sowie der Nominallohnentwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cklung (Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2014: 2220, Stand 2016: 2239; www.bfs.admin.ch, Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führt dies per 2016 zu einem Jahreseinkommen von Fr. 82'250.65, was bei einem zumutbaren Pensum von 50 % einem Einkommen von Fr. 41'125.35 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei drängt sich vorliegend kein leidensbedingter Abzug auf. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine psychisch bedingt verstärkte Rücksichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen kann nach der Gerichtspraxis in der Regel nicht als eigenständiger Abzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund anerkannt werden (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1 mit Hinweisen), ebenso wenig etwa das Risiko von vermehrten gesundheitlichen Absenzen, ein grösserer Betreuungsaufwand oder weniger Flexibilität, was das Leisten von Überstunden etwa bei Verhinderung eines Mitarbeiters anbetrifft (Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_146/2017 vom 7. Juli 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Versicherten, die aus gesundheitlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ist unter dem Titel "Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungsgrad" ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, wenn Teilzeitarbeit nach der im konkreten Fall anwendbaren Tabelle vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 mit Hinweisen). Dagegen rechtfertigt der Umstand, dass die versicherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert leistungsfähig ist, grundsätzlich keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_581/2016 vom 24. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anuar 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_421/2017 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittsbruttolöhnen rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 50-74 % bei Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen zusätzlichen Tabellenlohnabzug (Bundesamt für Sozialversicherungen, IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014, Anhang; vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.5.1 mit Hinweis). Denn auf dieser Ebene besteht bei Männern zwischen dem Durchschnittslohn bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Teilzeitpensum von 50-74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% proportional be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen auf ein 100 %-Pensum (Fr. 6'080.--) und dem Durchschnittslohn bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Vollzeitpensum (Fr. 6'085.--) eine vernachlässigbare Differenz (von Fr. 5.--) und somit kein wesentlicher Unterschied. Bei Berücksichtigung der für das Jahr 2014 aktualisierten Tabelle besteht zwar bei den angegebenen Werten (Fr. 5‘714.-- [Teilzeitpensum] und Fr. 6‘069.--[Vollzeitpensum]) eine Differenz von Fr. 355.-- oder 5.85 %. Daraus ergibt sich jedoch keine überproportionale Lohneinbusse (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 und 8C_12/2017 vom 28. Februa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2017 E. 5.5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von einem Invalideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41'125.35 ergibt sich f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür die Zeit ab März 2016 ein Invaliditätsgrad von 67 % ([Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">126'128.25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41'125.35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] x 100 / Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">126'128.25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = 67.39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Eröffnung des Wartejahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) im Juli 2011 und der Anmeldung zum Leistungsbezug am 24. Juli 2012 hat der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Art. 29 Abs. 1 IVG) und aufgrund der Erhöhung der Arbeitsfähigkeit im März 2016 ab 1. Juni 2016 auf eine Dreiviertelsrente (Art. 88a Abs. 1 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung; IVV). In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen erübrigen sich Weiterungen zum beschwerdeweise ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Sistierungsantrag (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1’000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2. Oktober 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2013 Anspruch auf eine ganze und ab 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Sonja Gabi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>