<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-01-15-8C_907-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_907/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. Januar 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger Götz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinderat Staffelbach, </div> <div class="para">Dorfstrasse 11, 5053 Staffelbach, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 14. November 2017 (WBE.2017.406). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 18. Dezember 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. November 2017 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para">in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 19. Dezember 2017 an A.________, worin namentlich auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, </div> <div class="para">in die daraufhin von A.________ am 22. Dezember 2017 (Poststempel)eingereichte Eingabe, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer mit Beschluss des Gemeinderates Staffelbach vom 21. August 2017 vom 1. Juni 2017 bis 31. Januar 2018 zur Existenzsicherung unter anderem eine monatliche Unterstützung von Fr. 974.45 (inklusive Miete und Krankenkasse) zugesprochen wurde, </div> <div class="para">dass die Beschwerdestelle des Departementes Gesundheit und Soziales mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. September 2017 die im Rahmen der Verwaltungsbeschwerde gegen den Gemeinderatsbeschluss gestellten Anträge des Beschwerdeführers um finanzielle Soforthilfe und Beseitigung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels abgelehnt hat, was mit vorliegend angefochtenem Entscheid des kantonalen Gerichts bestätigt wird, </div> <div class="para">dass es sich daher beim Anfechtungsobjekt um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt, folgt doch die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=07.01.2018&amp;to_date=26.01.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-271%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page271">BGE 138 V 271</a> E. 2.1 S. 277), </div> <div class="para">dass gegen einen solchen Entscheid die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur unter den Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> zulässig ist, aus den nachfolgenden Gründen aber offen bleiben kann, ob im vorliegenden Fall die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> gegeben ist, </div> <div class="para">dass nämlich mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen nach <span class="artref">Art. 98 BGG</span> nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 15 f. zu <span class="artref">Art. 106 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in der Beschwerde und in der ergänzenden Eingabe vom 22. Dezember 2017 zwar die Verletzung von "Menschenrechten" (gemäss der - unverbindlichen - UNO-Resolution 217 vom 10. Dezember 1948 und gemäss <span class="artref">Art. 8 EMRK</span>) und von Art. 12, 13, 41 sowie 118 ff. BV und Art. 68 der Verfassung des Kantons Aargau geltend gemacht wird, jedoch in keiner Weise dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid über die Ablehnung vorsorglicher Massnahmen konkret verfassungsmässige Rechte verletze, </div> <div class="para">dass zur Begründung nicht ausreicht, lediglich pauschal zu behaupten, "die Verweigerung der materiellen Hilfe" sei missbräuchlich und nicht statthaft und "aufgrund der mangelhaften Kostendeckung" würden nicht wieder gutzumachende, schwerwiegende Nachteile, eine erhebliche Schlechterstellung und allenfalls gesundheitliche Einbussen oder Schädigungen entstehen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer, welcher in der Liegenschaft seines Vaters wohnt, insbesondere nicht darlegt, inwieweit die vorinstanzliche Erwägung verfassungswidrig sein soll, wonach ihm kein unmittelbarer Verlust der Unterkunft drohe, weshalb es ihm zumutbar sei, mit der allfälligen Auszahlung der Sozialhilfe bis zur Rechtskraft des Rechtsmittelentscheides zu warten; die Behauptung, er sei dringend auf das Geld angewiesen, um die Miete zu bezahlen, und sein Vater seinerseits, um den Hypothekarzins zu begleichen, genügt den Begründungsanforderungen nicht, </div> <div class="para">dass die Rüge der fehlenden "Rechtsstaatlichkeit des angewandten kantonalen Rechts" zufolge "illegitimer" Zusammensetzung des kantonalen Parlaments am Begründungsmangel nichts zu ändern vermag, </div> <div class="para">dass nach dem Gesagten im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>) ausscheidet, indessen in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau und dem Departement Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 15. Januar 2018 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz </div> </div></body></html>