<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00203</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___ war seit Juli 2011 bei der Y.___ AG als Gipser angestellt und in dieser Tätigkeit bei der Suva gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 1. März 2012 wurde der Suva angezeigt, dass dem Versicherten am 28. Februar 2012 lose Rigipsplatten auf den rechten Arm gefallen seien (Urk. 8/1). Die erstbehandelnde Ärztin Dr. med. Z.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, überwies ihn nach Einholen von bildgebenden Befunden (Urk. 8/14/2 und Urk. 8/15) an die Ärzte der Uniklinik A.___, Orthopädie, welche am 8. März 2012 eine Partialruptur der distalen Bizepssehne rechts diagnostizierten (Bericht vom 12. März 2012, Urk. 8/12). Die Suva trat auf den Schaden ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 23. Juni 2014 schloss die Suva den Fall ab und stellte die Taggeldleistungen per 31. Juli 2014 ein (Urk. 8/185).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. Juli 2014 verneinte die Suva einen Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Urk. 8/188). Der zuständige Krankenversicherer erhob hiergegen Einsprache (Urk. 8/192), welche er aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings mit Schreiben vom 5. August 2014 wieder zurückzog (Urk. 8/196). Der Versicherte erhob ebenfalls Einsprache (Einsprache vom 12. August 2014, Urk. 8/197; ergänzende Einsprachebegründungen vom 30. September 2014, Urk. 8/204 und vom 23. Februar 2015, Urk. 8/220), welche die Suva nach wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Abklärungen mit Einspracheentscheid vom 5. August 2016 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 14. September 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es sei der Invaliditätsgrad richtig zu berechnen, wozu ein gerichtliches Gutachten bei einem Schmerzspezialisten oder Orthopäden einzuholen sei. Eventualiter sei die Sache zur erneuten Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Des Weiteren sei ihm eine angemessene Integritätsentschädigung auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-249), was dem Beschwerdeführer am 18. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid dafür (Urk. 2), dass gestützt auf die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung vom 16. Juni 2014 (bestätigt am 5. November 2015) von einer vollen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in leichten bis mittelschweren Tätigkeiten auszugehen sei. Arbeiten, welche ein langdauerndes oder über längere Zeit repetitives, kraftvolles Zupacken mit der rechten Hand erforderten, seien nicht möglich. Auf diese Beurteilung sei abzustellen. Die entsprechenden fünf zumutbaren Arbeitsplätze der Dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation von Arbeitsplätzen (DAP) ergäben ein durchschnittliches Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen in Höhe von Fr. 65‘679.--, so dass gegenüber dem Validenlohn in Höhe von Fr. 71‘500.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von rund 8 % resultiere. Des Weiteren liege sowohl aus orthopädischer als auch neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht kein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit klinisch nachweisbare Körperschädigungen belegt seien, welche die Beschwerden erklären würden. Des Weiteren seien die Aussichten, im Bereich Controlling einen Job zu erhalten, reichlich mager und die ausgewählten DAP-Arbeitsplätze lägen alle über dem durchschnittlichen Durchschnittseinkommen. Die ausgewählten Berufe des Lagerangestellten, des Verpackers und des Maschinisten seien auch nicht als angepasst zu beurteilen. Da entsprechend nicht fünf zumutbare Arbeitsplätze zur Berechnung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommens vorgeschlagen worden seien, sei eine Berechnung der Rente aufgrund der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Dabei sei ein behinderungsbedingter Abzug von 10-15 % zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, was zu einer Rente von rund 20 oder 25 % führe (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2016 führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass vorliegend offen bleiben könne, ob Schädigungen des Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vus radialis rechts und des Nervus cutaneus antebracchii lateralis rechts vorlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, da sie jedenfalls keine Auswirkungen auf die Zumutbarkeitsbeurteilung hätten. Auch entsprächen alle ausgewählten DAP-Profile der Zumutbarkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung, weshalb für die Ermittlung des Invalideneinkommens darauf abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen sei (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Partialruptur der distalen Bizepssehne rechts wurde am 22. März 2012 an der Uniklinik A.___, Orthopädie, operiert (Austrittsbericht vom 26. März 2012, Urk. 8/16). In der klinischen Verlaufskontrolle drei Monate postoperativ zeigte sich ein regelrechter Verlauf bezüglich der Mobilität, allerdings lägen Beschwerden und eine Hyposensibilität im Bereich des Nervus cutaneus antebrachii lateralis bzw. des Oberflächenastes des Nervus radialis vor. Sie empfählen die Fortsetzung der physiotherapeutischen Übungen mit progressiver Aufbelastung nach Massgabe der Beschwerden und Verbesserung der Mobilität des Ellbogens sowie eine ergotherapeutische Behandlung zur Normosensibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung. Eine klinische Kontrolle erfolge sechs Monate postoperativ, bis dahin bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der klinischen Verlaufskontrolle sechs Monate postoperativ am 19. September 2012 konstatierten die behandelnden Ärzte der Uniklinik A.___, Orthopädie, dass sich aufgrund des klinischen und radiologischen Befundes der Verdacht auf eine Epicondylitis radialis humeri rechts stelle. Sie würden deshalb eine Infiltration im Bereich des Epicondylus radialis humeri rechts durchführen. Eine Verlaufskontrolle erfolge im Dezember 2012 (Urk. 8/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Kontrolle vom 12. Dezember 2012 notierten die Ärzte der Unikli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik A.___, Orthopädie, dass der Beschwerdeführer zweimalig Arbeitsversuche gemacht habe, diese aber nach ein paar Tagen wieder habe aufgeben müssen. Er habe auch versucht, die gesamte Arbeit nun mit dem Gegenarm auszuführen. Er berichte, dass er eine gute Ellenbogenbeweglichkeit, aber keine Kraft und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere bei Belastung Schmerzen im Bereich der Ellenbogenbeuge aber auch im Bereich des antero-lateralen Vorderarmes hätte. Er berichte zudem über eine Hyposensiblität im antero-lateralen Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ambereich sowie auch der ulnaren drei Finger, welche auch mal für die Extension blockiert gewesen seien und durch selbständige Massagen wieder mobil geworden wären. Die Anamnese betreffend den Arbeitsversuch und den Arbeitswillen wirke klar glaubhaft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeschilderung sei glaubhaft und konstant. Der nächste Schritt sollte eine MR-tomographische Bildgebung sein zur genauen Evaluation der Integrität der Rekonstruktion. Daraufhin würden sie mit dem Beschwerdeführer das weitere Prozedere besprechen, allenfalls auch eine Revisionsoperation. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibe klar eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit im körperlich schweren Beruf erstellt (Urk. 7/85). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der weiterhin bestehenden Beschwerden (vgl. Bericht vom 16. Januar 2013, Urk. 8/96 und Bericht vom 13. März 2013, Urk. 8/110) erfolgte am 21. Juni 2013 an der Uniklinik A.___, Orthopädie, eine Reinsertion einer Sehne (distale Bizepssehne) Ellbogen rechts (Austrittsbericht vom 25. Juni 2013, Urk. 8/123). Anlässlich der Verlaufskontrolle am 19. Mai 2014 ein Jahr nach der Operation hielten die behandelnden Ärzte der Uniklinik A.___ fest, dass zwei Jahre nach durchgeführter Reinsertion und knapp ein Jahr nach durchgeführter Revision der langen Bizepssehne nun sowohl MR-tomographisch als auch rheumatologisch und neurologisch kein sicheres Korrelat für die Beschwerden habe gefunden werden können. Die Insertion der langen Bizepssehne sei im MRI regelrecht. Es bestehe weder ein CRPS noch eine neurologische Pathologie. Dementsprechend könnten sie dem Beschwerdeführer keine weitere Therapie mehr anbieten und bäten die Kollegen der Suva um Aufgebot des Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zur weiteren Abklärung der Arbeitsfähigkeit bzw. Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Umschulung. Sie hätten dem Beschwerdeführer noch eine vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fängliche Arbeitsunfähigkeit bis Ende Juni 2014 attestiert. Sie würden ihre Kontrollen hiermit abschliessen (Urk. 8/172). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, konstatierte in seinem Bericht über die kreisärztliche Untersuchung vom 16. Juni 2014 (Urk. 8/184/6 f.), dass ein m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nicht erklärbares, anhaltend therapieresistentes Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Extremität nach zweifacher Reininsertion distal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Bizepssehne nach Bizepssehnenruptur am 28. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung zur kreisär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ztlichen Untersuchung vom 15. Februar 2013 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er zu einem äusserst zurückhaltenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten bezüglich eines erneuten opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Eingriffes geraten, da er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser kreisärztlichen Untersuchung ein eindeutiges Missver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is zwisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen als Unfallfolgen erklärbaren und geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Beschwerden sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweise für Selbstlimitierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesehen habe. Es habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch eine Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomausweitung vorgelegen. Leider habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich diese pessimistische Einschätzung bestätigt, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch der erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Operation mehr Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als zuvor, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lche weiterhin, auch von den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Umfang und Ausmass nicht erklärt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Von den bisher behandelnden Ärzten der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandlung nun für abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen erklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach wie vor sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein demonstratives Verhalten mit Hinweisen für Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung zu beobachten, ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne weitere Symptomausweitung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (wie im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorigen Absatz erläutert) eingetreten. Auffallend sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier, dass keinerlei therapeutische Massnahmen (medikamentös, physiotherapeutisch und operativ) zu irgendeinem Zeitpunkt auch nur eine geringe Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung erbracht hätten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterungen eingetreten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine völlige Gebrauchsunfähigkeit der rechten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oberen Extremitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t, dies bei fortbestehender guter muskulärer Situation, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei man bei einer mittlerweile zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre andauernden Gebrauchsunfähigkeit Muskelatr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ophien mit einer deutlichen Sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendifferenz der Umfangsmasse erwarten müsste. Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Bewegungsprüfung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallene minime Streckdefizit im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des rechten Ellbogengelenkes sei funktionell un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutend, die zur Verlaufskontrolle durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hgeführte MRI-Untersuchung zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen unauffälligen Status nach der Bizepssehnenreinsertion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">skelbauchreaktion. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An den Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensorenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzen l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">asse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Partialruptur feststellen, bei der heutigen Prüfung des Widerstandstest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s für die Extensorenmuskulatur we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings keine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslösung eben da angegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Relevante neurologische Defizite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch eine umf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angreiche neurologische Untersuchung am 18. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 an der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die geschilderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sensibilitätsabschwächung am Unterarm radialseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionell unbedeutend, fraglich dem Unfallereignis zuzuordnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da alle bisherigen therapeutischen Versuche nur zu Verschlechterungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und auch die nochmalige Nachfrage nach irgendwelchen günstigen Reaktionen auf irgendwelche Therapien oder Modalitäten kategorisch verneint w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orden sei, sehe er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand gegeben, da keine erfolgs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Therapie mehr erkennbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach zweimaligen Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen der Bizepssehne rechts mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e aufgrund von übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbildungen und Gewebeveränderungen in diesem Bereich davon ausgegangen werden, dass eine 100%ige Tätigkeit als Gipser nicht mehr unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt zugemutet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbarkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allgemeinen Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei wie folgt zu beschreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Eine vollständige Gebrauchsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des rechten Armes sei unfallbedingt nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben alle klinischen und diagnostischen Befunde, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch der aktuelle MRI-Befund, sowie das gute funktionelle Ergebnis zusammengenommen folgende Tätigkeiten als zumutbar: Leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganztags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten, welche ein lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erndes oder über längere Zeit repetitives kraftvolles Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">upacken mit der rechten Hand er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fordern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, seien zu vermeiden. Eine solche Tätigkeit könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % ausgeführt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich damit noch die Frage nach einer Integritätsentschädigung. Im Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewisse vorstellbare und mit Unfallfolgen begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en dargestellt worden. Diese lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Erachtens noch unterhalb dessen, was das UVG mit erheblich und bleibend für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung fordere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch wenn sie zu Einschränkungen des Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Tätigkeit als Gipser führten. Die tatsächlichen Funktionseinbussen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund des in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung beschriebenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltens nur schw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er einzuschätzen. Immerhin hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die gesamten Unfallfolgen bisher noch nicht zu einer relevanten Muskelatrophie im Bereich der oberen Extremität geführt, was nach den Aussagen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwarten wäre. Orie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntiert an dieser Situation liege der Integritätsschaden s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Erachtens gegenwärtig noch unterhalb der Entschädigungsgrenze. Auch e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in 10%iges Extensionsdefizit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t entschädigungspflichtig, eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht die Hyposensibilität im Bereich des radialseitigen Vorderarms. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medikation mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t Dafalgan l g einmal täglich kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zulasten der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung im Sinne von Leistungen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 UVG weiter verordnet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich am 24. September 2014 in der Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie-Sprechstunde der Uniklinik A.___ vor. Die behandelnden Ärzte notierten, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt keine klaren Hinweise für das Vorliegen eines CRPS an der rechten oberen Extremität zeige. Im Vordergrund stünden neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathisch anmutende Schmerzen bei nachgewiesener Läsion des N. cutaneus antebrachii lateralis rechts. Aktuell sähen sie keine Möglichkeit, die Situation aus physikalisch-medizinischer Sicht zu verbessern. Diverseste Physiotherapien seien bereits durchgeführt worden und es sei zu keiner nennenswerten Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Zustandes gekommen. Sollte auf die Neurolyse und Nervendekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression verzichtet werden, empfählen sie eine Überweisung an das Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ambulatorium des C.___ zur schmerzthera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Behandlung (Urk. 8/206). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie des C.___ führten in ihrem Bericht vom 8. Juli 2015 (Urk. 8/226) über die ambulanten rheumatologischen Beurteilungen vom 21. April, 1. Juni und 1. Juli 2015 aus, dass sich zusammenfassend hart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näckige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronische Schmerzen im Bereich des rechten Vorderarmes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche zu einer langfristigen Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schmerzen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en im Rahmen der postoperativen Veränderungen und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tenosynovitis erklärt werden. Hinweise auf ein Komplex-Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ionales-Schmerzsyndrom (CRPS) hätten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht, insbesondere zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich keine Trophikstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erneute ambulante Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> initiiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, medikamentös </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während drei Monaten Ibubrufen ohne Ansprechen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf Voltaren habe er früher nicht angesprochen. Gerne möchten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch ein drittes NSAR (Vimovo) ausprobieren und topisch Flector Pflaster anwenden. In Rücksprache mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der behandelnden Psychiaterin hätten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem eine schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zmodulierende Therapie mit Cymbalta begonnen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wodurch es nach nun zweimonatiger Einnahme laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu keiner Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da ein Vit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangel zu einer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verstärkung am Bewegungsapparat führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es bei diesem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig, auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügende Substitutionstherapie zu achten. Eine Spiegelkontrolle sei in acht Wochen vorgesehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Tenosynovitis des M.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">extensor carpi radialis longus möchten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gerne eine Infiltration der dortigen Sehnenscheide durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde dafür aufgeboten. Eine ambulante rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufskontrolle finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in drei Monaten statt. Sollten diese thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Massnahmen ebenfalls zu keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdelinderung führen, wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf allenfalls in die interdisziplinäre Schmerzsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde überweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, der Abteilung Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizin der Suva, hielt in seiner neurologischen Beurteilung vom 14. Oktober 2015 fest (Urk. 8/229/9 f.), dass zusammenfassend festgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass relativ frühzeitig im Verlauf eine gewisse Gefühlsminderung im Versorgungsbereich des Nervus cutaneus antebrachii lateralis rechts aufgrund des Unfallmechanis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus durchaus plausibel erscheine.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie folgende Ausdehnung der Sensibilitätsstörung, mal in den Bereich der ulnaren drei Finger rechts, mal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in den Bereich des Daumens, seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klinisch, elektrophysiologisch und bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend in keinster Weise nachzuvollziehen. Die Taubhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it im Bereich des Unterar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionell unbedeutend, eine Beeinträchtigung bei gleichzeitig voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erhaltener Greiffunktion für normale Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en mit manuellem Schwerpunkt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erkennbar. Die Kriterien für das Vorliegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathischen Schmerzes seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder nach den Anhaltspunkten in der Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Literatur), der Europäischen Neurologischen Gesellschaften, noch den Empfehlungen der Schweizerischen Interessensgem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschaft gegeben (1-3). Es dürfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezweifelt werden, ob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konsistente Angaben bezüglich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Schmerzsymptomatik abliefere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dies insbesondere aus folgenden Gründen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(l)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Trotz angeblicher stärkster Schmerzen und deswegen bedingter Ausschaltung des gesamten A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmes aus dem Bewegungsablauf lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen sich auch zwei Jahre nach dem Unfallereignis vollkommen normale trophische Muskelverhältnisse, insbesondere mit normalen Umfangsmassen seitengleich gemessen, dokumentieren. Dies wäre bei der schmerzbedingten Ausschaltung des Armes, wie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht möglich - es würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach wesentlich kür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerer Zeit eine erhebliche Muskelatrophie auf der betroffenen Seite darstellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) Es fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich in sämtlichen relevanten Nervenstrukturen vollkommen normale Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie in der neurophysiologischen Untersuchung in der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Abteilung Neurologie, nachgewiesen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Lediglich der Nervus cutaneus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> antebrachii lateralis rechts we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als mit verminderter oder nicht darstellbarer Amplitude angegeben, klinisch in Übereinstimmung mit der entsprechenden Hyposensibilität. Ein relevantes Schmerzsyndrom, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Verzö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung von Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich manifestiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei ihm nicht bekannt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf jeden Fall wären mögliche Beschwerden (wie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst als leichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssiger Dauerschmerz anlässlich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Besprechung im Betrieb angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben) nicht limitierend und mit Sicherheit unterhalb dessen, was im UVG als erheblich und dauerhaft anzusehen wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden aus dem Fachgebiet Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie sei nicht entstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nahm am 5. November 2015 erneut Stellung und konstatierte, dass bei nun sämtlichen vorliegenden Unterlagen festgestellt werden müsse, dass sich auch mit der neuen MRT-Diagnostik im Vergleich zum Status bei seiner kreisärztlichen Untersuchung vom 16. Juni 2014 keine relevanten Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen ergeben hätten. Die im MRT vom 15. Mai 2015 dargestellten post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operativen Veränderungen entlang der distalen Bizepssehne seien nach zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maliger Operation dort zu erwarten. Diese Veränderungen seien bei seiner Zumutbarkeitsbeurteilung berücksichtigt worden. Die im MRI vom 5. Juni 2015 am Vorderarm rechts festgestellte leichtgradige Tenosynovitis der Sehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Musculus extensor carpi radialis longus sei unbedeutend und sowieso nur frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich unfallkausal. Neurologischerseits sei in der Beurteilung von Dr. D.___ festgestellt worden, dass keine relevanten neurologischen Defizite vorlägen. Das beschriebene Taubheitsgefühl sei zudem funktionell unbedeutend. Die nun ganzen durchgeführten Untersuchungen hätten ergeben, dass kein Rückfall vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege, es ergäben sich auch keine Indikationen für besondere therapeutische Massnahmen. Das Zumutbarkeitsprofil bleibe bestehen (Urk. 8/238). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsbericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. Juni 2014, seine ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zende Stellungnahme vom 5. November 2015 sowie die neurologische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. D.___ vom 14. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 3.2, E. 3.5 und E. 3.6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruhen auf allseitigen Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Dr. B.___)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, berücksichtigen die geklagten Beschwerden und wurden in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist schlüssig und die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen der medizinischen Situation leuchten ein. Auch sind die Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen ausführlich begründet. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichts bzw. der Stellungnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sprechen, bestehen keine. Der Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ sowie seine Stellungnahme vom 5. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllen daher die rechtsprechungsgemässen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an beweistaugliche ärztliche Entscheidungsgrundlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass gestützt auf die Ausführungen von Dr. D.___ und der Ärzte der Klinik für Neurologie des C.___ vom 17. Juni 2016 klinisch nachweisbare Körperschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digungen, nämlich eine Schädigung des N. radialis rechts und des N. cutaneus antebrachii lateralis rechts belegt sei, welche die Beschwerden des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers erklären würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass Dr. D.___ - wie vom Beschwerdeführer richtigerweise festgehalten - eine Gefühlsminderung im Versorgungsbereich des Nervus cutaneus antebrachii lateralis rechts aufgrund des Unfallmechanismus als durchaus plausibel beurteilte, die folgende Ausdehnung der Sensibilitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung allerdings als in keinster Weise nachvollziehbar erachtete. Auch legte er nachvollziehbar und schlüssig dar, dass die Taubheit im Unterarm funktionell unbedeutend sei und die Kriterien für das Vorliegen eines neuropathischen Schmerzes nicht gegeben seien (E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag auch der erst im Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht der Ärzte der Klinik für Neurologie des C.___ vom 17. Juni 2016 (Urk. 3/4) nichts zu ändern, da daraus keine weitergehende funktionelle Einschränkung hervorgeht: Die Ärzte hielten zusammenfassend fest, dass bei entsprechender klinischer Angabe einer Hyperalgesie im Innervationsgebiet des R. superficialis n. radialis rechts, sowie Amplitudendifferenz in der sensiblen Neurographie zu Ungunsten von rechts eine Schädigung des R. superficialis n. radialis rechts wahrscheinlich sei. Zudem sei bei in der Uniklinik A.___ nicht ableitbarer Neurographie und entsprechender klinischer Angabe auch eine Schädigung des N. cutaneus ante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachii lateralis rechts anzunehmen. Zur symptomatischen Therapie seien bereits frustrane Versuche mit Pregabalin und Duloxetin erfolgt, so dass aktuell von den Kollegen der Rheumatologie eine Behandlung mit Saroten empfohlen werde. Sie bäten die Kollegen der Psychiatrie im Rahmen der nächsten Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation die Therapie zu initiieren. Eine reguläre Verlaufskontrolle sei nicht geplant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage erweist sich damit als umfassend und es ist mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit ganztags arbeitsfähig ist. Tätigkeiten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ein langandauerndes oder über längere Zeit repetitives kraftvolles Zupacken mit der rechten Hand erfordern, sind nicht zumutbar (E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hinsicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kumulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> besonders stabile Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ogen werden (BGE 139 V 592 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mische Funktions- und Leistungsprüfung). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die für die Invaliditätsbemessung im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kreten Fall herangezogenen DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Profile mit den erwähnten zusätzlichen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Allfällige Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">messens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich im Einspracheverfahren zu erheben, damit sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht in der Lage, im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorzunehmen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem aufgrund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungsmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">enthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht genommen werden kann (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">139 V 592 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.3, 129 V 472</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin setzte das Valideneinkommen für das Jahr 2014 in Höhe von Fr. 71‘500.-- fest (vgl. Urk. 8/188), was aufgrund der Aktenlage plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibel ist (Urk. 8/162) und des Weiteren unbestritten blieb (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat der Festsetzung des Invalideneinkommens fünf DAP-Blätter zugrunde gelegt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/187</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei den angeführten Arbeitsplätzen handelt es sich um Stellen als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kontrolleur (DAP-Nr. 6103), Überwacher (DAP-Nr. 6467), Lagerangestellter (DAP-Nr. 10729), Verpacker (DAP-Nr. 5610) und Maschinist (DAP-Nr. 5491). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Durchschnittlohn dieser fünf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plätze beträgt für das Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 65‘678.60 (Urk. 8/187)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, dass die Aussichten im Bereich Controlling einen Job zu erhalten reichlich mager seien. So seien bei den vorgeschlagenen Berufen nicht mehr als fünf Arbeitsstellen in Betrieb gesetzt. Dem ist entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass der Einkommensvergleich anhand der ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marktlage zu bestimmen ist (vgl. E. 5.1.3), wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften bestünde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_485/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. November 2014 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist festzuhalten, dass der herangezogene Durchschnittslohn der Beschwerdegegnerin in Höhe von Fr. 65‘678.60 ungefähr in der Mitte zwischen dem Minimal- und dem Maximallohn in Höhe von Fr. 65‘246.-- ([Fr. 48‘321.-- + Fr. 82‘171.--] : 2) zu liegen kommt, weshalb die Höhe des herangezogenen Durchschnittslohnes nicht zu beanstanden ist. Auch hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch darauf, fünf seiner Meinung nach angemessene Arbeitsplätze auszuwählen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass der Beruf des Lagerangestellten unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet sei, da es notwendig sei, beidhändig zu arbeiten und man mit dem Handrolli in der Produktionshalle die Materialien herumtransportieren müsse, was einhändig nicht gehe. Auch müssten Gewichte zwischen 10-25 kg bis zur Lendenhöhe gehoben werden, was bei einem gefühllosen rechten Arm eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung darstelle (Urk. 1). Gemäss dem Anforderungsprofil (Urk. 8/187/38) seien manchmal sehr leichte, leichte und mittelschwere Pakete (10-25 kg) zu heben. Beidhändigkeit sei erforderlich. Des Weiteren sei Material mit dem Handrolli in der Produktionshalle zu transportieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Tätigkeiten sind allesamt leicht bis mittelschwer und verlangen kein repetiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ves kraftvolles Zupacken mit der rechten Hand, sondern lediglich das beidhändige Heben und Tragen von Gewichten bis 25 kg und das Bedienen des Handrollis. Damit entspricht die Tätigkeit als Lagermitarbeiter dem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zumutbarkeitsprofil. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beruf des Verpackers erfordert oft das Heben und Tragen von sehr leichten Gewichten und sehr oft das Heben und Tragen von leichten Gewichten. Das Hantieren wird als mittel qualifiziert, was oft notwendig sei. Für die Tätigkeit ist Beidhändigkeit ein Erfordernis. Es seien gefaltete Kartonschachteln zu entfalten und auf die Maschine zu legen. Zu verpackende Computergehäuse müssten auf das Förderband gelegt werden. Nach dem maschinellen Verpacken seien die Kartons ab dem Förderband zu nehmen und auf Paletten aufzustapeln (Urk. 8/187/43 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch diese Tätigkeit entspricht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen den Ausführungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollumfänglich dem Zumutbarkeitsprofil, da auch dies eine leichte Tätigkeit ohne langandauerndes oder über längere Zeit repetitives kraftvolles Zupacken mit der rechten Hand ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte des Weiteren vor, dass der Beruf Maschinist eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls ungeeignet sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dieser Tätigkeit werde manchmal das Heben von sehr leichten und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren und oft das Heben von leichten Gewichten erfordert. Das Hantieren sei ebenfalls als mittel zu qualifizieren und werde oft durchgeführt. Die Beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">händigkeit sei erforderlich. Es sei eine Tätigkeit an der Vertikalschneidema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schine, wobei Schaumstoffblöcke so geschnitten werden, dass Matten entstehen. Man müsse Zeichnungen lesen, die Maschine einstellen und Störungen beheben. Die Blöcke würden mit dem Stapler von einem anderen Mitarbeiter herangeholt (Urk. 8/187/46 ff.). Auch diese Tätigkeit erfüllt das medizinische Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers vollumfänglich, da die Tätigkeiten keinerlei kräftiges repetitives Zupacken erfordern und nicht ersichtlich ist, inwieweit er bei der Bedienung der Schneidemaschine physisch eingeschränkt sein soll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die beiden weiteren von der Beschwerdegegnerin ausgewählten Stellen als Schlusskontrolleur und Überwacher (Urk. 8/187/29 ff.) entsprechen vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdegegnerin ausgewählten Stellen sind dem Beschwerdeführer entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst gab die Beschwerdegegnerin die Gesamtzahl der in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der Einschränkung des Beschwerdeführers in Frage kommenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plätze, deren Höchst- und Tiefstlohn sowie den Durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/187</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Des Weiteren hat die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers dadurch gewahrt, dass die konkret herangezogenen DAP-Profile in den Akten vorhanden sind bzw. auflagen (vgl. E. 3.1.3; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/187)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind vorliegend die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Löhne erfüllt (vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2). Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich den sich aus den fünf DAP-Profilen ergebenden Durchschnittslohn von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">65‘678.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Invalideneinkommen zugrunde gelegt hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Setzt man das Valideneinkommen in Höhe von Fr. 71‘500.-- dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in Höhe von Fr. 65‘678.60 gegenüber resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 5‘821.40 (Fr. 71‘500.-- - Fr. 65‘678.60), was einem rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Invaliditätsgrad von rund 8 % (Fr. 5‘821.40 : Fr. 71‘500.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht. Die Beschwerdegegnerin verneinte entsprechend zu Recht einen Anspruch auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragte des Weiteren eine angemessene Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden weniger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ und Dr. D.___ gelangten in ihren beweiskräftigen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (vgl. E. 4) mit überzeugender Begründung zum Schluss, dass keine Integritätsentschädigung geschuldet sei, worauf verwiesen werden kann (vgl. E. 3.2, E. 3.5 und E. 3.6). Der Beschwerdeführer brachte des Weiteren auch nicht vor, inwieweit die Einschätzungen von Dr. D.___ und Dr. B.___ in Bezug auf die Integritätsentschädigung nicht nachvollziehbar seien oder gestützt auf welche andauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder psychischen Integrität eine Integritätsentschädigung zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen wäre. Die Beschwerdegegnerin verneinte damit zu Recht einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 5. August 2016 erweist sich damit als richtig und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>