<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00251</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214730&amp;W10_KEY=13013521&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00251</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.10.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Aufenthaltsbewilligung. Kantonswechsel. Familien- und Privatleben. Staatenlosigkeit. Angemessenheit. Unentgeltliche Prozessführung. Die vorliegende Streitsache betrifft einerseits die Bewilligung des Kantonswechsels, andererseits die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Zürich. Der Beschwerdeführer ist in beiden Zusammenhängen der Ansicht, dass er aufgrund völkervertragsrechtlicher Bestimmungen im Vergleich zu anderen Personen über weitergehende Ansprüche verfügt. Dieser Einwand ist unbegrändet. Dem Beschwerdeführer kommen weder Ansprüche aus Art. 8 EMRK noch aus dem Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen zu (E. 2). Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, er sei aufgrund seiner gesundheitlichen und psychischen Probleme nicht in der Lage, den Kanton Zürich zu verlassen. Aussderdem befinde sich sein Lebensmittelpunkt hier. Ihm stehe aufgrund von Art. 27 Abs. 2 AuG ein Anspruch auf Kantonswechsel zu. Vorliegend scheidet ein Anspruch auf Kantonswechsel allerdings bereits aufgrund der Arbeitslosigkeit des Beschwerdeführers aus. Fehlt es an einer oder allenfalls gar mehreren Voraussetzungen für einen Kantonswechsel, liegt der Entscheid über die Bewilligung des Aufenthalts im Ermessen der zuständigen Behörde. Ein Ermessensfehler der vorinstanz ist vorliegend nicht ersichtlich (E. 3). Allerdings wäre im Rahmen der Angemessenheitskontrolle durchaus auch eine Gutheissung des Rekurses denkbar gewesen. Das Begehren des Beschwerdeführers war somit nicht offensichtlich aussichtslos, weshalb ihm in teilweiser Gutheissung der Beschwerde unentgeltliche Prozessführung für das vorinstanzliche Verfahren zu gewähren ist (E. 5). Teilweise Gutheissung, soweit Eintreten</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEMESSENHEIT">ANGEMESSENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANTONSWECHSEL">KANTONSWECHSEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 31 AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 37 AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 96 AuG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>1. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=24419" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00251</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 1. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">23. Oktober 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Lukas Widmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Martin Kayser, Verwaltungsrichterin Sandra Wintsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Daniela KÃ¼hne. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,<b> </b><br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel),</b></p> <p class="MsoNormal"><span>hat sich ergeben: </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A besass fÃ¼r den Kanton Aargau eine bis Ende Oktober 2013 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung. Letztere wurde am 17. Mai 2013 widerrufen. A focht diesen Entscheid an und zog Ende Juni 2013 von B nach ZÃ¼rich, wo er in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung beantragte. Das Migrationsamt behandelte dieses Gesuch in der Sache auch als eines um Kantonswechsel und wies es mit VerfÃ¼gung vom 2. September 2013 ab. Gleichzeitig forderte es A zum Verlassen des ZÃ¼rcher Kantonsgebiets auf und entzog einem Rekurs hinsichtlich der Wegzugsfrist die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob gegen die soeben erwÃ¤hnte VerfÃ¼gung Rekurs an die Sicherheitsdirektion. Letztere ordnete in der Folge an, dass Vollzugsvorkehrungen einstweilen zu unterbleiben hÃ¤tten. Mit Entscheid vom 20. MÃ¤rz 2014 wies sie den Rekurs ab, forderte A dazu auf, das Kantonsgebiets bis spÃ¤testens 30. April 2014 zu verlassen, entzog einer Beschwerde hinsichtlich der Wegzugsfrist die aufschiebende Wirkung und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob gegen den Rekursentscheid am 15. April 2014 Beschwerde ans Verwaltungsgericht. Darin beantragte er neben der Aufhebung des Entscheids die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege, die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands sowie die Befragung von Ãrzten.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. April 2014 wurde angeordnet, dass Vollzugsvorkehrungen einstweilen zu unterbleiben hÃ¤tten. Das Migrationsamt liess sich nicht vernehmen. Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 30. April 2014 ausdrÃ¼cklich auf eine Vernehmlassung. A reichte am 18. August 2014 sowie am 3. September 2014 weitere Unterlagen ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Das Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der Behandlung der Beschwerde ist aktuell, da Vollzugsvorkehrungen hinsichtlich des angeordneten Wegzugs aus dem ZÃ¼rcher Kantonsgebiet untersagt wurden. (Dass der BeschwerdefÃ¼hrer hier (noch) in mÃ¤nnlicher Form angesprochen wird, ist allein darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass seine Geschlechtsumwandlung zurzeit noch nicht vollumfÃ¤nglich abgeschlossen ist.)</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen sind ebenfalls erfÃ¼llt. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde insoweit, als damit die Wegweisung aus der Schweiz abgewendet werden soll (im Einzelnen hinten E. 3.5).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die vorliegend zu beurteilende Streitsache betrifft in der Sache im Wesentlichen die ZulÃ¤ssigkeit eines Wohnsitzwechsels aus dem Kanton Aargau in den Kanton ZÃ¼rich. In formeller Hinsicht geht es dabei einerseits um die Bewilligung eines Kantonswechsels, andererseits um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist in beiden ZusammenhÃ¤ngen der Ansicht, dass er aufgrund vÃ¶lkervertragsrechtlicher Bestimmungen im Vergleich zu anderen Personen Ã¼ber weitergehende AnsprÃ¼che verfÃ¼gt. Beschwerdegegner und Vorinstanz haben dies verneint. Damit ist zunÃ¤chst zu klÃ¤ren, welche Bestimmungen vorliegend zur Anwendung kommen und welchen Anspruchsgehalt sie aufweisen.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer verfÃ¼gte bis anfangs 2010 Ã¼ber einen so genannten "Alienâs Passport" der Republik Lettland. Seither besitzt er kein gÃ¼ltiges lettisches Reisedokument mehr. Damit verfÃ¼gt er formell Ã¼ber keine StaatsangehÃ¶rigkeit; aus den Akten ist jedenfalls kein Staat ersichtlich, welcher den BeschwerdefÃ¼hrer als seinen AngehÃ¶rigen betrachten wÃ¼rde. Der BeschwerdefÃ¼hrer gilt somit als staatenlos im Sinn von Art. 1 Ziff. 1 des Ãbereinkommens vom 28. September 1954 Ã¼ber die Rechtsstellung der Staatenlosen. Das Ãbereinkommen gewÃ¤hrleistet aufgrund seines Art. 5 einen Minimalstandard, der darÃ¼ber hinaus gehende Rechte unberÃ¼hrt lÃ¤sst. Vorliegend kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer allerdings nicht auf weiter gehende vÃ¶lkervertragliche Bestimmungen berufen. So macht er insbesondere nicht oder jedenfalls nicht substanziiert geltend, dass er Ã¼ber ein besonders enges Beziehungsnetz verfÃ¼gen wÃ¼rde. Solches wird auch aus den Akten nicht ersichtlich. Ebenso wird die eingetragene Partnerschaft, wegen der dem BeschwerdefÃ¼hrer im Jahr 2010 von den Aargauer BehÃ¶rden die Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde, seit August 2011 nicht oder jedenfalls nicht mehr in entscheidwesentlicher Form gelebt. Eine Berufung auf den Anspruch auf Achtung des Familien- oder Privatlebens gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) bzw. Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) scheidet demzufolge aus.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Mangels gÃ¼nstigerer Bestimmungen ist der staatenlose BeschwerdefÃ¼hrer wie ein AuslÃ¤nder zu behandeln (Art. 7 Ziff. 1 des erwÃ¤hnten Ãbereinkommens Ã¼ber die Rechtsstellung der Staatenlosen). Soweit sich Staatenlose rechtmÃ¤ssig auf dem Gebiet eines Vertragsstaats aufhalten, haben sie das Recht, ihren Aufenthaltsort frei zu wÃ¤hlen und sich frei zu bewegen (Art. 26 des Ãbereinkommens). Die soeben genannte FreizÃ¼gigkeitsbestimmung steht allerdings unter dem ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnten Vorbehalt der Bestimmungen, die unter den gleichen UmstÃ¤nden fÃ¼r AuslÃ¤nder im Allgemeinen gelten. Der BeschwerdefÃ¼hrer verfÃ¼gt demzufolge weder hinsichtlich der vorliegend zu beurteilenden Bewilligung eines Kantonswechsels noch der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung Ã¼ber mehr Rechte als AngehÃ¶rige eines auslÃ¤ndischen Staats.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Dem BeschwerdefÃ¼hrer stehen nach dem Gesagten aufgrund vÃ¶lkerrechtlicher VertrÃ¤ge keine Ã¼ber das nationale Recht hinausreichenden AnsprÃ¼che zu. Die sich stellenden Rechtsfragen sind deshalb im Folgenden grundsÃ¤tzlich nach innerstaatlichem Recht (Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder vom 16. Dezember 2005, AuG) zu entscheiden. Soweit sich besondere Rechtsfragen stellen, ist den staatsvertraglichen Verpflichtungen der Schweiz mittels vÃ¶lkerrechtskonformer Auslegung Rechnung zu tragen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Beschwerdegegnerin und Vorinstanz begrÃ¼ndeten die Verweigerung eines Kantonswechsels bzw. einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich in der Hauptsache damit, dass die Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r den Kanton Aargau Ende Oktober 2013 erloschen sei. Zudem sei ein diesbezÃ¼gliches Rechtsmittelverfahren noch pendent. Das Bewilligungsverfahren mÃ¼sse somit zwingend im frÃ¼heren Wohnsitzkanton abgewartet werden. Damit falle ein Anspruch auf Kantonswechsel von vornherein ausser Betracht. Die HIV-Infektion des BeschwerdefÃ¼hrers, die mit seiner Geschlechtsumwandlung einher gehende Behandlung sowie seine finanziellen NÃ¶te wÃ¼rden keinen Wohnsitz im Kanton ZÃ¼rich erfordern.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt dem im Wesentlichen entgegen, dass er aufgrund seiner gesundheitlichen und psychischen Probleme nicht in der Lage sei, den Kanton ZÃ¼rich zu verlassen. Die Vorinstanz habe seinem Gesundheitszustand zu wenig Rechnung getragen. Er befinde sich zurzeit zwecks Geschlechtsumwandlung in einer so genannten Stufentherapie. Zudem befinde sich sein Lebensmittelpunkt hierzulande, womit ein ausreichender Grad an Verwurzelung vorliege.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>GemÃ¤ss Art. 37 Abs. 1 AuG muss ein Kantonswechsel im Voraus beantragt werden, wenn eine Person mit einer Aufenthaltsbewilligung ihren Wohnort in einen anderen Kanton verlegen mÃ¶chte. Dieses Erfordernis gilt stets dann, wenn der Kantonswechsel, wie hier, dauerhaft und nicht bloss vorÃ¼bergehend erfolgen soll (im Einzelnen Art. 67 der Verordnung Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit vom 24. Oktober 2007, VZAE).</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer hat die einem Kantonswechsel voranzugehende Antragstellung unterlassen. Er ist allerdings der Ansicht, dass ihm aufgrund von Art. 37 Abs. 2 AuG ein Anspruch auf Kantonswechsel zustehe. Nach der soeben genannten Vorschrift besteht ein entsprechender Anspruch, wenn jemand Ã¼ber eine Aufenthaltsbewilligung verfÃ¼gt, nicht arbeitslos ist und keine WiderrufsgrÃ¼nde gemÃ¤ss Art. 62 AuG vorliegen. Diese drei Voraussetzungen mÃ¼ssen aufgrund des Wortlauts von Art. 37 Abs. 2 AuG kumulativ erfÃ¼llt sein (VGr, 3. Oktober 2012, VB.2012.00396, E. 2.4).</p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall scheidet ein Anspruch auf einen Kantonswechsel bereits aufgrund der Arbeitslosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers aus. In seinem Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Kanton ZÃ¼rich gab der BeschwerdefÃ¼hrer zwar noch an, als Servicemitarbeiter beschÃ¤ftigt zu sein. In der Beschwerdeschrift fÃ¼hrte er demgegenÃ¼ber aus, dass er sich bei der Arbeitslosenkasse angemeldet habe. Ein Anspruch auf Kantonswechsel erscheint im Ãbrigen auch deshalb ausgeschlossen, weil die Aufenthaltsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers im Kanton Aargau nur bis Ende Oktober 2013 bestand und jedenfalls soweit ersichtlich nicht wieder erteilt wurde.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Fehlt es, wie hier, an einer oder allenfalls gar mehreren Voraussetzungen fÃ¼r einen Kantonswechsel, liegt der Entscheid Ã¼ber die Bewilligung des Aufenthalts im Ermessen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde. Im vorliegenden Fall sind keine Anhaltspunkte erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin dieses Ermessen in rechtverletzender Form ausgeÃ¼bt hÃ¤tte. Vielmehr berÃ¼cksichtigte sie wie in Art. 96 Abs. 1 AuG vorgeschrieben neben den Ã¶ffentlichen Interessen auch die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers sowie den Grad seiner Integration. Dabei trugen sie und die Vorinstanz insbesondere auch seinen psychischen und gesundheitlichen Problemen Rechnung.</p> <p class="Urteilstext">Dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit diesen Schwierigkeiten zu kÃ¤mpfen hat, ist bedauerlich. Aufgrund des laufenden Prozesses der Geschlechtsumwandlung tritt er gemÃ¤ss den Angaben seiner Psychotherapeutin Ã¤usserlich als Frau in Erscheinung, weshalb er gezwungen ist, sich in Alltagssituationen auszuweisen. Wie die Vorinstanz allerdings zu Recht festhielt, ist nicht ersichtlich, weshalb es dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht zugemutet werden kÃ¶nnte, seinen Wohnsitz zurÃ¼ck in den Kanton Aargau zu verlegen. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht hierzu geltend, dass aufgrund seiner Schwierigkeiten ein Kantonswechsel nicht infrage komme. Substanziierte Vorbringen, weshalb eine RÃ¼ckkehr in den Aargau nachgerade unmÃ¶glich sein sollte, fehlen allerdings. Auch der allgemeine Gesundheitszustand des BeschwerdefÃ¼hrers und seine psychischen Schwierigkeiten stehen einem Kantonswechsel nicht entgegen. Aus diesem Grund ist auf eine Befragung der behandelnden Ãrzte sowie eine Aufforderung zur Einreichung weiterer Unterlagen zu verzichten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Beschwerdegegnerin und Vorinstanz haben bei der Bewilligungserteilung nach Ermessen sodann die Rechtsprechung berÃ¼cksichtigt, wonach bei einem bereits laufenden Bewilligungsverfahren im frÃ¼heren Kanton dieses dort abzuwarten ist (VGr, 23. Februar 2012, VB.2012.00056, E. 2.2; 2. Juni 2010, VB.2010.00053, E. 2.2). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich gegen den von den zustÃ¤ndigen Aargauer BehÃ¶rden verfÃ¼gten Widerruf seiner Aargauer Aufenthaltsbewilligung und die damit einher gehende angeordnete Wegweisung aus der Schweiz am 4. Dezember 2013 mit Beschwerde beim Aargauer Verwaltungsgericht zur Wehr gesetzt. Da dieses Rechtsmittel aufschiebende Wirkung hat, darf er sich wÃ¤hrend des Beschwerdeverfahrens grundsÃ¤tzlich im Kanton Aargau aufhalten (vgl. § 46 Abs. 1 des Aargauer Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 4. Dezember 2007). Im Ãbrigen stÃ¼nde gegen einen ablehnenden Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts der Weiterzug ans Bundesgericht offen, wobei dieses grundsÃ¤tzlich die aufschiebende Wirkung gewÃ¤hren kÃ¶nnte. Auch vor diesem Hintergrund wird nicht ersichtlich, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer den Ausgang des Rechtsmittelverfahrens nicht im Kanton Aargau abwarten kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beruft sich in diesem Zusammenhang schliesslich auf Art. 31 Ziff. 1 des bereits erwÃ¤hnten Ãbereinkommens Ã¼ber die Rechtsstellung der Staatenlosen. Nach dieser Bestimmung darf ein Staatenloser, der sich rechtmÃ¤ssig auf dem Gebiet eines Vertragsstaats befindet, nur aus GrÃ¼nden der Staatssicherheit und der Ã¶ffentlichen Ordnung ausgewiesen werden. Diese Bestimmung ist im vorliegenden Verfahren allerdings nicht anwendbar, geht es hier doch allein darum, ob der BeschwerdefÃ¼hrer Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton ZÃ¼rich bzw. einen Kantonswechsel hat. Eine Wegweisung aus der <i>Schweiz</i> ist im Rahmen dieses Verfahrens nicht zu beurteilen. Entsprechende Vorbringen bewegen sich ausserhalb des Gegenstands des vorliegenden Prozesses, weshalb nicht darauf einzutreten ist, soweit damit entsprechende Begehren verbunden wurden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer ist schliesslich der Ansicht, dass er im Kanton ZÃ¼rich Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung habe.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 31 Abs. 1 AuG hat eine von der Schweiz als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmÃ¤ssig aufhÃ¤lt. Die Voraussetzung des rechtmÃ¤ssigen Aufenthalts schliesst die Bewilligungserteilung insbesondere dann aus, wenn der Staatenlose illegal anwesend ist (vgl. Karin Gerber, in: Martina Caroni u.<span> </span>a. [Hrsg.], StÃ¤mpflis Handkommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder, Bern 2010, Art. 31 N. 7). Dasselbe muss auch dann gelten, wenn einem Staatenlosen, wie hier, der Kantonswechsel zu Recht verweigert wurde. Aus Art. 31 Abs. 1 AuG kann der BeschwerdefÃ¼hrer mangels rechtsmÃ¤ssigen Aufenthalts im Kanton ZÃ¼rich keinen Anspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Kantonsgebiet geltend machen. Es ist im Ãbrigen nicht erkennbar, inwiefern eine vÃ¶lkervertragskonforme Auslegung von Art. 31 Abs. 1 AuG zu einem anderen Resultat fÃ¼hren sollte. Jedenfalls im vorliegenden Fall garantiert das erwÃ¤hnte Ãbereinkommen Ã¼ber die Staatenlosen keine weiter gehenden AnsprÃ¼che.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz den Rekurs zu Recht abgewiesen. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2</b> Der angefochtene Entscheid ist allerdings insoweit nicht zu bestÃ¤tigen, als er das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit abwies. Unter dem Aspekt der Angemessenheitskontrolle erschien der Rekurs an die Vorinstanz nicht nachgerade offensichtlich aussichtlos im Sinn von § 16 VRG. Insbesondere angesichts der schwierigen physischen, psychischen, finanziellen und persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¤re eine Bewilligung des Kantonswechsels im Rahmen der PrÃ¼fung der Angemessenheit ernsthaft in Betracht gefallen (vgl. z.<span> </span>B. BGE 138 III 217, E. 2.2.4; VGr, 17. Juli 2012, VB.2012.00380, E. 6.1; vgl. auch Kaspar PlÃ¼ss in Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum VRG, 3. Aufl., ZÃ¼rich 2014, § 16 N. 46 ff.). Die Beschwerde ist deshalb hinsichtlich der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das vorinstanzliche Verfahren gutzuheissen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3</b> Die dem BeschwerdefÃ¼hrer von der Vorinstanz angesetzte Frist zum Verlassen des ZÃ¼rcher Kantonsgebiets ist nunmehr abgelaufen. Es ist ihm deshalb eine angemessene neue Frist anzusetzen (vgl. analog Art. 64d Abs. 1 AuG hinsichtlich der Frist zur Ausreise aus der Schweiz, auch zum Folgenden). Bei der Bemessung ihrer LÃ¤nge ist zu berÃ¼cksichtigen, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer zurzeit nicht nur persÃ¶nlich, sondern offenbar auch gesundheitlich und finanziell in schwierigen UmstÃ¤nden befindet. Aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde des Einzelfalls erscheint eine Frist von zwei Monaten ab Zustellung des vorliegenden Urteils angemessen.</p> <p class="Urteilstext">Falls gegen dieses Urteil Beschwerde ans Bundesgericht erhoben wird und dieses einen Antrag auf vorsorgliche Massnahmen bzw. aufschiebende Wirkung gutheisst, wÃ¼rde die Frist einstweilen dahinfallen und mangels anderer Anordnungen mit der Zustellung eines abweisenden bundesgerichtlichen Urteils neu zu laufen beginnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2">Im Gegensatz zum Rekurs erscheint die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Aufgrund von § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 wÃ¤ren die Gerichtskosten deshalb an sich dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Angesicht seiner Mittellosigkeit rechtfertigt sich allerdings eine Abschreibung der Kosten wegen offensichtlicher Uneinbringlichkeit (vgl. PlÃ¼ss, § 13 N. 21).</p> <p class="Erwgung2">Das Gesuch um Erlass der Bezahlung von Verfahrenskosten wird mit der Abschreibung der Gerichtskosten gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands setzt unter anderem voraus, dass eine Verfahrenspartei nicht in der Lage ist, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Letztere Voraussetzung ist vorliegend nicht erfÃ¼llt. Der BeschwerdefÃ¼hrer war in der Lage, die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Tatsachen geltend zu machen, Unterlagen einzureichen und seine persÃ¶nliche Situation darzulegen. Sodann wurde er wÃ¤hrend des Verfahrens zumindest mittelbar durch seine Therapeutin unterstÃ¼tzt. Im Ãbrigen bezeichnete der BeschwerdefÃ¼hrer trotz entsprechender Aufforderung vom 22. April 2014 keinen Rechtsbeistand. Sein entsprechendes Gesuch ist deshalb abzuweisen. Ob die Ã¼brigen Voraussetzungen dafÃ¼r gegeben wÃ¤ren, braucht somit nicht entschieden zu werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund von Art. 83 lit. c Ziff. 6 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) ist gegen Entscheide betreffend den Kantonswechsel die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen. Letztere steht nur insoweit zur VerfÃ¼gung, als ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird bzw. die Beschwerde die verweigerte Aufenthaltsbewilligung betrifft. Damit steht gegen den vorliegenden Entscheid hauptsÃ¤chlich die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde offen. WÃ¼rden beide Rechtsmittel ergriffen, so hÃ¤tte dies aufgrund von Art. 119 Abs. 1 BGG in derselben Rechtsschrift zu erfolgen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekursverfahren die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt. Die Kosten des Rekursverfahrens in der HÃ¶he von Fr. 1'620.- verbleiben einstweilen der Staatskasse. Die Nachzahlungspflicht gemÃ¤ss § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird zum Verlassen des Kantons ZÃ¼rich eine Frist von zwei Monaten ab Zustellung des vorliegenden Urteils angesetzt. FÃ¼r den Fall eines Weiterzugs ans Bundesgericht wird auf die ErwÃ¤gungen verwiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.--; Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt, jedoch wegen offensichtlicher UnerhÃ¤ltlichkeit abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Das Gesuch um Erlass der Bezahlung der Verfahrenskosten wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben und dasjenige um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unter den in den ErwÃ¤gungen dargelegten Voraussetzungen zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>