<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 1/2} </div> <div class="para">2C_407/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Mai 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">ProLitteris, Schweizerische Gesellschaft für literarische, dramatische und bildende Kunst, </div> <div class="para">2. SSA, Société Suisse des Auteurs, </div> <div class="para">3. SUISA, Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik, </div> <div class="para">4. Suissimage, Schweizerische Genossenschaft für die Urheberrechte an audiovisuellen Werken, </div> <div class="para">5. Swissperform, Schweizerische Gesellschaft für die verwandten Schutzrechte, </div> <div class="para">Beschwerdeführerinnen, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Willi Egloff, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse, </div> <div class="para">2. Union des Associations Européennes de Football (UEFA), </div> <div class="para">Beschwerdegegnerinnen, beide vertreten durch Rechtsanwalt Pierre André Rosselet, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Eidgenössische Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschluss der Eidgenössischen Schiedskommission </div> <div class="para">vom 16. Dezember 2010 betr. den Gemeinsamen </div> <div class="para">Tarif 3c [2011-2014] (GT 3c), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Zwischenverfügung vom 28. April 2011 des Bundesverwaltungsgerichts, </div> <div class="para">Abteilung II. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">Die Eidgenössische Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten genehmigte am 16. Dezember 2010 den Gemeinsamen Tarif 3c betreffend den Empfang von Fernsehsendungen auf Grossbildschirmen (Public Viewing). Dagegen erhoben die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse sowie die Union des Associations Européennes de Football (UEFA) am 7. April 2011 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht mit dem Antrag, den Genehmigungsbeschluss aufzuheben und die Genehmigung des neuen Tarifs zu verweigern. Zugleich stellten sie das Gesuch, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Zwischenverfügung des Instruktionsrichters vom 28. April 2011 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht die der Beschwerde mit Verfügung vom 8. April 2011 superprovisorisch gewährte aufschiebende Wirkung (Ziff. 2 des Verfügungsdispositivs). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. Mai 2011 beantragen die Verwertungsgesellschaften ProLitteris, SSA Société Suisse des auteurs, SUISA, Suissimage und Swissperform dem Bundesgericht, Ziff. 2 der Zwischenverfügung vom 28. April 2011 sei aufzuheben und es sei der Beschwerde der SRG und der UEFA keine aufschiebende Wirkung zu gewähren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich gegen einen (Zwischen-)Entscheid über vorsorgliche Massnahmen; es kann damit, auch im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>). Entsprechende Rügen müssen spezifisch erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die von einem Rechtsanwalt verfasste Beschwerdeschrift vom 18. Mai 2011 nennt kein verfassungsmässiges Recht. Es fehlt mithin an einer zulässigen Rüge, und auf die Beschwerde ist, ohne Schriftenwechsel oder andere Weiterungen, mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang den Beschwerdeführerinnen zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführerinnen je zu einem Fünftel unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, und dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Mai 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Feller </div> </div></body></html>