<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, basierend auf seiner Antwort auf die Motion 20.3833, die Zielsetzung zu beschliessen und langfristig umzusetzen, wonach die AHV bis ins Jahr 2050 nachhaltig und generationengerecht finanziert werden muss (kein Umlagedefizit im Jahr 2050).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie in seiner Antwort auf die Motion Silberschmidt 20.3833 "Nachhaltige Finanzierung der AHV für alle Generationen sicherstellen. Netto null AHV-Defizite bis ins Jahr 2050" erwähnt, teilt der Bundesrat die Zielsetzung der Motion, wonach die AHV nachhaltig und generationengerecht finanziert werden muss. Entsprechend soll mit der Reformvorlage AHV21 (BBl 2019 6305) das finanzielle Gleichgewicht der AHV bis 2030 gesichert, der Fondsstand im Jahr 2030 bei 98 Prozent gehalten werden, und das Leistungsniveau der Altersvorsorge erhalten bleiben.</p><p>Trotz hohem Reformbedarf sind in den letzten 20 Jahren alle Reformen der AHV und der 2. Säule gescheitert. Es ist für den Bundesrat deshalb prioritär, einen mehrheitsfähigen Kompromiss über die notwendigen Massnahmen zur Stabilisierung der AHV und Sicherung der Renten zu finden. Je rascher sich das Parlament auf einen mehrheitsfähigen Kompromiss für die AHV21 einigt, desto eher wird sich die finanzielle Situation der AHV stabilisieren. Aufgrund der Covid-19 Krise und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Abschwung bleibt eine zeitnahe und erfolgreiche Reform der 1. Säule wichtiger denn je.</p><p>Dem Bundesrat ist bewusst, dass das finanzielle Gleichgewicht der AHV auch über das Jahr 2030 hinaus gesichert werden muss. Er ist deshalb bereit, alles Notwendige zu unternehmen, um auch eine längerfristige Finanzierung sicherzustellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.