<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01376</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1959, meldete sich am 21. Juli 2011 unter Hinweis auf eine bipolare Störung bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und führte eine Haushaltsabklärung vor Ort durch, worüber am 28. Dezember 2011 berichtet wurde (Urk. 8/26). Zudem holte sie ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 8. Januar 2013 erstattet wurde (Urk. 8/25). Mit Vorbescheid vom 4. Februar 2013 (Urk. 8/31) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer ganzen Rente ab August 2012 in Aussicht. Gleichentags auferlegte sie der Versicherten eine Schadenminderungspflicht und hielt sie an, sich einer fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen (Urk. 8/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 17. April 2013 (Urk. 8/38) sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab dem 1. August 2012 zu (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 8/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 23. Oktober 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 8/45) klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation erneut ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/59-60) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. November 2016 (Urk. 8/77 = Urk. 2) die bisherige ganze Rente auf eine halbe Rente herab.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 9. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 8. November 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 4. Januar 2017 (Urk. 6) zog die Versicherte das Gesuch um unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung und Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 2) zurück. Die IV-Stelle bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Januar 2017 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 6. Februar 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 16. November 2017 (Urk. 10) wurde die Stiftung Auffangeinrichtung BVG zum Prozess beigeladen. Mit Eingabe vom 24. November 2017 (Urk. 12) teilte die Stiftung Auffangeinrichtung BVG mit, dass die Beschwerdeführerin nie bei ihr versichert gewesen sei. Diese Eingabe wurde den Parteien am 11. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Mit Verfügung vom 9. Januar 2018 (Urk. 15) wurde die Stiftung Auffangeinrichtung BVG aus dem Verfahren entlassen und das Rubrum entsprechend angepasst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern (BGE 113 V 22 E. 4a mit Hinweisen). Dieses Gebot der Selbsteingliederung ist Ausdruck des in der ganzen Sozialversicherung geltenden Grundsatzes der Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht (vgl. BGE 120 V 368 E. 6b, 117 V 275 E. 2b), wobei jedoch von der versicherten Person nur Vorkehren verlangt werden können, die unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 V 22 E. 4a mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung; ZAK 1989 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">214 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c). Als Ausdruck der allgemeinen Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denminderungspflicht geht die Pflicht, die notwendigen Schritte zur Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung zu unternehmen, nicht nur dem Renten-, sondern auch dem gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Eingliederungsanspruch vor (Urteil des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3.1 mit Hinweisen auf Urteile I 116/03 vom 10. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 12. September 2001 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beantwortung der Frage nach der Zumutbarkeit der Behandlung oder Eingliederungsmassnahme im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG kann auf die zu Art. 31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung ergangene Rechtsprechung verwiesen werden, da sich diesbezüglich mit dem neuen Recht nichts geändert hat (vgl. auch SVR 2007 IV Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">121, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1, I 744/06; Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 1068/06 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2007 E. 2.2 und I 824/06 vom 13. März 2007 E. 3.1.1). Danach sind die gesamten persönlichen Verhältnisse, namentlich die berufliche und soziale Stellung der versicherten Person, zu berücksichtigen. Massgebend ist aber das objektiv Zumutbare, nicht die subjektive Wertung des Versicherten (ZAK 1982 S. 495, E. 3; Urteil des Bundesgerichts I 105/93 vom 11. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1994 E. 2a; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 189). Die gesetzliche Vorgabe, wonach Massnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, nicht zumutbar sind, bedeutet nicht, dass eine Vorkehr, die keine solche Gefahr darstellt, automatisch zumutbar ist (ZAK 1985 S. 326, E. 1; Kieser, a.a.O., N 60 zu Art. 21; Meyer-Blaser, a.a.O., S. 138 f.); sie weist aber doch darauf hin, dass nur Gründe von einer gewissen Schwere zur Unzumutbarkeit führen. Die Zumutbarkeit ist sodann in Relation einerseits zur Tragweite der Massnahme, andererseits zur Bedeutung der in Frage stehenden Leistung zu beurteilen. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere bei medizinischen Massnahmen, die einen starken Eingriff in die per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche Integrität der versicherten Person darstellen können, ist an die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit kein strenger Massstab anzulegen (ZAK 1985 S. 325 f., E. 1). Umgekehrt ist die Zumutbarkeit eher zu bejahen, wenn die fragliche Massnahme unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist (RKUV 1995 Nr. U 213 S. 68 f., E. 2b). Sodann sind die Anforderungen an die Schadenminderungspflicht dort strenger, wo eine erhöhte Inanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen auslöst (BGE 113 V 22 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4d.; SVR 2007 IV Nr. 34 S. 121, E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2007 vom 14. Januar 2008 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 dieses Gesetzes oder nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 Absatz 2 ATSG nicht nachgekommen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person, zu berücksichtigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor der Kürzung oder Verweigerung von Leistungen muss die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son gemäss Art. 21 Abs. 4 ATSG schriftlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden. Ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist im Bereich der Invalidenversicherung zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend. Der versicherten Person ist unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">substantiierter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezugnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das von ihr geforderte Verhalten schriftlich mitzuteilen, welche Folgen ihre Widersetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nach sich ziehen kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie ist aufzufordern, ihrer Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht nachzukommen (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage 2015, Art. 21 N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 133-136).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin die ihr am 4. Februar 2013 auferlegte Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht in Form einer fachärztlich psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Behandlung nicht umgesetzt habe, weshalb der Rentenanspruch so beurteilt werde, als ob die auferlegte Behandlung durchgeführt worden wäre. Aufgrund der medizinischen Beurteilung hätte mit der auferlegten Massnahme eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % erzielt werden können. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem liege keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands vor (S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 4. Februar 2013 nicht den strengen Anforderungen an ein gehöriges Mahn- und Bedenkzeitverfahren ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Ihr sei weder bewusst gewesen, welches Verhalten beziehungsweise welche Art von Behandlung von ihr gefordert werde noch welche konkreten Konsequenzen folgen könnten. Demnach könne ihr keine Verletzung der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht vorgeworfen werden (S. 8 Rz 24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Herabsetzung der ganzen Rente auf eine halbe Rente zu Recht aufgrund einer Verletzung der Schadenminderungspflicht erfolgt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstmaligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache im April 2013 (vgl. Verfügung vom 17. April 2013, Urk. 8/38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lagen die folgenden Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hausarzt der Beschwerdeführerin, legte in seinem Schreiben vom 19. August 2011 (Urk. 8/9/5) dar, dass er die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2000 nur wenige Male gesehen habe. Die Beschwerdeführerin sei in psychiatrischer Behandlung, weshalb er sich nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern möchte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, führte in seinem Bericht vom 28. August 2011 (Urk. 8/11) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2006 behandle (Ziff. 1.2), und nannte eine seit Jahrzenten bestehende bipolare affektive Störung (ICD-10 F31.30) und eine Persönlichkeitsveränderung (ICD-10 F62.1) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei mindestens seit dem Jahr 2006 dauerhaft zu 80–100 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in ihrem Bericht vom 5. Oktober 2011 (Urk. 8/12) eine bipolare affektive Störung (ICD-10 F31) sowie einen Diabetes mellitus Typ II als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die bipolare Störung bestehe seit über 25 Jahren, weshalb regelmässige Hospitalisationen in Italien erfolgt seien. Im Rahmen einer manischen Episode sei die Beschwerdeführerin vom 29. Dezember 2005 bis 17. Januar 2006 sowie vom 26. Juli bis 5. August 2010 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stationär behandelt worden (Ziff. 1.3-1.4; vgl. auch den Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. Januar 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 8/22).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bipolare affektive Erkrankung habe im Rahmen der akuten Exazerbationen zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit im Haushalt geführt. Zwischen den Akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phasen habe die Beschwerdeführerin im Haushalt arbeiten können. Die Lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitprognose sollte durch den behandelnden Psychiater beziehungsweise Hausarz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t erfolgen (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten am 8. Januar 2013 (Urk. 8/25). Sie nannte eine schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv (ICD-10 F25.1), als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 f. Ziff. 4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell bestehe sowohl internistisch als auch psychiatrisch ein schlechtes, unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend behandeltes Zustandsbild und damit kein stabiler Gesundheitszustand (S. 14 Ziff. 6.2; vgl. S. 12 Ziff. 5.1). Momentan bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 13 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1-6.2). Bei adäquat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> internistischer und psychiatrischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, Verbesserung und Anpassung der Medikation, Gabe eines zusätzlichen Antidepressivums und Psychoedukation sowie tagesklinischer Behandlung zur Stabilisierung und Aktivierung könne durchaus medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich werden (S. 14 Ziff. 6.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 4. Februar 2013 (Urk. 8/29) auferlegte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin der Beschwerdeführerin eine Schadenminderungspflicht und begründete diese – unter Hinweis auf Art. 21 Abs. 4 ATSG – damit, dass ihre Abklärungen ergeben hätten, dass sich ihr Gesundheitszustand mit einer fachärztlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung substantiell verbessern könne (S. 1 unten). Es werde deshalb erwartet, dass sich die Beschwerdeführerin der erwähnten Behandlung unterziehe; dies werde mit amtlicher Revision per Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 überprüft. Sollte dabei festgestellt werden, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh-rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der vorgesehenen Behandlung nicht unterzogen habe, werde der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch so beurteilt, als ob sie durchgeführt worden wäre (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ führte in seinem Bericht vom 5. November 2014 (Urk. 8/48) aus, dass er als Hausarzt lediglich für die übrigen internistischen Probleme zuständig sei und nicht für die psychiatrische Diagnostik und Therapie (Ziff. 1.3). Diesbezüg-lich sei beim Psychiater nachzufragen (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 18. Februar 2015 (Urk. 8/52) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei gleich gebliebenen Diagnosen (Ziff. 1.2; vgl. vorstehend E. 3.3) aus, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Ausprägung der chronifizierten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Störung nicht fähig sei, eine Arbeit auszuüben (Ziff. 2). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei in den letzten 4 Jahren durch den Hausarzt betreut worden (Ziff. 3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem ist dem Bericht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin psychopharmakologisch, namentlich mit Abilify und Depakine, behandelt wird (Ziff. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben vom 30. März 2015 (Urk. 8/55) legte Dr. Z.___ auf entsprechende Nachfrage hin (vgl. Urk. 8/53/1) dar, dass die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Betreuung durch den Hausarzt erfolge, auch vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund, dass sich dessen Praxis in der Wohngemeinde der Beschwerdeführerin befinde (Ziff. 1). Eine fachärztliche psychiatrisch-psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, wie sie bis 2013 erfolgt sei, würde bei vorliegender schweren und lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährig chronifizierten psychiatrischen Störung den weiteren Verlauf und die Prognose bekannterweise nicht massgeblich beeinflussen (Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und für Intensivmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 28. April 2015 (Urk. 8/57/3) aus, dass der Gesundheitszustand der Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeführerin basierend auf dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.3) unverändert sei. Eine fachärztlich psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung sei nicht durchgeführt worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2015 (Urk. 8/57/3) legte der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dar, dass basierend auf dem Gutachten von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Januar 2013 (vorstehend E. 3.5) mittels einer fachärztlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung, namentlich durch Anpassen der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente, Psychoedukation und tagesklinischer Behandlung, eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erzielt werden könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, E.___, hielt in ihrem Schreiben vom 19. August 2015 (Urk. 8/63/2) fest, dass die Beschwerdeführerin in F.___, Italien, wohne und sich gelegentlich in Zürich aufhalte, wo ihr Ehemann arbeite. Sie behandle die Beschwerdeführerin seit 2010 bis heute, die letzte Konsultation habe am 13. Juli 2015 stattgefunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Zeugnis vom 28. August 2015 (Urk. 8/63/1) bestätigte Dr. Y.___, dass die Beschwerdeführerin wegen ihres psychiatrischen Leidens bei Dr. Z.___ regelmässig in Therapie sei, wenn sie sich in der Schweiz aufhalte. In den Monaten, in denen die Beschwerdeführerin in Italien weile, besuche sie regelmässig einen Psychiater im Centro Igiene Mentale F.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. April 2016 (Urk. 8/70/4-7) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vom 28. März bis 26. April 2016 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> infolge einer Selbstzuweisung bei akuter Exazerbation einer manischen Episode stationär behandelt wurde (S. 1 Mitte, S. 3 Mitte). Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F31.2; S. 1 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe zunächst eine Einstellung der bei ihr jahrelang erfolgreich durchgeführten Therapie mit Abilify und Depakine krankheitsbe-dingt verweigert, weshalb eine neuroleptische Pharmakotherapie mit Haldol und Seroquel begonnen worden sei. Unter dieser Therapie habe sich eine rasche Besserung der manischen Symptomatik gezeigt, so dass die Beschwerdeführerin eingewilligt habe, die Medikation auf eine antimanische Therapie mit Depakine und Invega umzustellen (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 15. August 2016 (Urk. 8/70/1-3) aus, dass die Behandlung durch ihn unregelmässig erfolge, da die Beschwerdeführerin oft in Italien weile und dort in psychiatrischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung stehe (Ziff. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 29. Juli 2016 bis 7. September 2016 wurde die Beschwerdeführerin erneut infolge einer Selbstzuweisung stationär in der A.___ behandelt. In ihrem Aus-trittsbericht vom 22. September 2016 (Urk. 8/72/1-5) führten die Ärzte der A.___ aus, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um eine Patientin mit einer manischen Phase mit psychotischen Symptomen bei einer bipolar affektiven Störung (ICD-10 F31.2) handle. Als krisenauslösend könnte der Tod des Vaters der Beschwerdeführerin betrachtet werden (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der aktuellen Medikation sei die Beschwerdeführerin während vieler Jahre stabil gewesen sei (S. 2 Mitte). Die bereits bestehende Medikation sei mit Val</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">proat erhöht worden, währenddessen die Aripiprazol-Dosierung nicht verändert worden sei. Zudem sei noch Quetiapin angesetzt worden (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, legte in seiner Stellungnahme vom 3. November 2016 (Urk. 8/74/4) dar, dass sich im psychiatrischen Überblick ein jahrelang stabiler Verlauf einer bipolar affektiven Störung zeige. Die Beschwerdeführerin sei erneut unter der Belastung des Todes ihres Vaters dekompensiert und habe im Rahmen einer freiwilligen Hospitalisation zügig und erfolgreich therapiert werden können. Eine wesentliche Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitsschadens liege im langfristigen Verlauf nicht vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Auferlegung einer Schadenminderungspflicht ist der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">substantiierter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezugnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das von ihr geforderte Verhalten schriftlich mitzuteilen, welche Folgen ihre Widersetzlichkeit nach sich ziehen kann (vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 4. Februar 2013 lediglich mitgeteilt, dass ihre Abklärungen ergeben hätten, dass sich ihr Gesundheitszustand mit einer fachärztlichen psychiatrisch-psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutischen Behandlung substantiell verbessern könnte, weshalb sie sich der erwähnten Behandlung zu unterziehen habe. Sollte im Rahmen der amtlichen Revision per Juli 2014 festgestellt werden, dass sie sich der vorgesehenen Behandlung nicht unterzogen habe, werde der Rentenanspruch so beurteilt, als ob die Behandlung durchgeführt worden wäre (vorstehend E. 3.6). In welcher Form die fachärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung stattzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finden habe, hat die Beschwerdegegnerin hingegen nicht substantiiert dargelegt. Die Beschwerdeführerin wurde namentlich weder aufgefordert, sich einer spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Therapie zu unterziehen noch darauf hingewiesen, dass eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar ärztlich verordnete, aber letzlich wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rein medikamentöse Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der aufer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten Schadenminderungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht genüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der ungenauen Formulierung war für die Beschwerdeführerin nicht erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf das psychiatrische Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom Januar 2013 (vorstehend E. 3.5) davon ausging, die bisherige Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sei ungenügend gewesen. Die Beschwerdeführerin durfte die Aufforderung, sich einer fachärztlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen, so verstehen, dass sie mit der in der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maschigen und hauptsächlich medikamentösen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.7, E. 4.9) der Schadenminderungspflicht genüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem wurde die Beschwerdeführerin nur ungenügend auf die konkreten Konsequenzen bei Verletzung der Schadenminderungspflicht hingewiesen. Die Beschwerdegegnerin hätte die Beschwerdeführerin darauf hinweisen müssen, dass sie im Widersetzungsfall gestützt auf das psychiatrische Gutachten (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.5) davon ausgehe, dass die Beschwerdeführerin unter Beachtung der auferlegten Massnahme in Form einer fachärztlichen psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutischen Behandlung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erzielen könnte, was eine Herabsetzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganzen Rente auf eine halbe Rente zur Folge hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erfüllt das Schreiben vom 4. Februar 2013 die strengen Anforderungen an ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren nach Art. 21 Abs. 4 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. Indem die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mahn- und Bedenkzeitverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ordnungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt hat, ist eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der bisherigen ganzen Rente auf eine halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung der Schadensminderungspflicht nicht zulässig, was zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd auf Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei-kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim praxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemässen Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nansatz von Fr. 220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- ist die Prozessents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chädigung vorliegend auf Fr. 2’00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8. November 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> mit der Feststellung aufgehoben, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Re</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes-gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>