<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-03-04-7B_995-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_995/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. März 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Sauthier. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Statthalteramt Bezirk Meilen, </div> <div class="para">Dorfstrasse 38, 8706 Meilen, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufung, Sistierung; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 28. November 2023 (SU230073-O/Z1/ad). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 9. Oktober 2023 wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeuges sowie pflichtwidrigem Verhalten bei Unfall schuldig gesprochen und zu einer Busse von Fr. 700.-- verurteilt. Dagegen meldete A.________ am 17. bzw. 23. Oktober 2023 Berufung an. Mit Beschluss vom 28. November 2023 beschloss das Obergericht des Kantons Zürich, dass auf die Berufung eingetreten werde (Dispositiv-Ziffer 1) und forderte die Vorinstanz auf, den Parteien eine schriftliche Begründung des Urteils vom 9. Oktober 2023 zuzustellen (Dispositiv-Ziffer 2). Weiter sistierte es das Berufungsverfahren einstweilen bis zum Vorliegen der gemäss Dispositiv-Ziffer 2 nachgeforderten Urteilsbegründung (Dispositiv-Ziffer 3). </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 11. Dezember 2023 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und legt unter Beilage des Beschlusses des Obergerichts vom 28. November 2023 "Einspruch gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Meilen vom 9. Oktober 2023" ein. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung des Entscheids vom 9. Oktober 2023 beantragt, kann darauf von vornherein nicht eingetreten werden, da es sich dabei nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid handelt (vgl. <span class="artref">Art. 80 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Da der Beschwerdeführer jedoch auch den Entscheid des Obergerichts in seiner Eingabe erwähnte und überdies beilegte, ist davon auszugehen, dass er auch diesen anfechten möchte. Dabei handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid, mit welchem unter anderem, zu Gunsten des Beschwerdeführers auf seine Berufung eintritt und das Berufungsverfahren einstweilen bis zum Vorliegen der nachgeforderten Urteilsbegründung des Urteils vom 9. Oktober 2023 sistiert wurde; dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen grundsätzlich zulässig (<span class="artref">Art. 78 Abs. 1, <artref id="CH/173.110/80" type="start"></artref>Art. 80 BGG</span><artref id="CH/173.110/78/1" type="end"></artref>). Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=40&amp;from_date=01.03.2024&amp;to_date=20.03.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-139%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page139">BGE 133 IV 139</a> E. 4) bewirken könnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> überhaupt nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken könnte. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern in der Sistierung des Berufungsverfahrens bis zum Vorliegen der Urteilsbegründung ein solcher Nachteil liegen könnte. Daran ändern auch die Ausführungen des Beschwerdeführers nichts, in welchen er sich zur Sache selbst, namentlich seiner Verurteilung wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeuges sowie pflichtwidrigem Verhalten bei Unfall, äussert. Dies ist vorliegend nicht Streitgegenstand. Die Beschwerde richtet sich damit gegen einen nicht anfechtbaren Zwischenentscheid. Im Übrigen ist die Vorinstanz zu Gunsten des Beschwerdeführers auf seine Berufung eingetreten, insofern mangelt es ihm an einem Rechtsschutzinteresse an einer Überprüfung des angefochtenen Beschlusses. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist demnach im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Kosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Seiner angespannten finanziellen Situation ist bei der Bemessung der Gerichtskosten angemessen Rechnung zu tragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. März 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Sauthier </div> </div></body></html>