<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem dritten Konjunkturpaket ist dem Bundesrat die Kompetenz eingeräumt worden, die Kurzarbeit von 18 auf 24 Monate zu verlängern. Bereits sind verschiedene Betriebe auf diese Möglichkeit angewiesen.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Sicherung der Arbeitsplätze von seiner Kompetenz Gebrauch zu machen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Kurzarbeitsentschädigung ermöglicht es den von einem vorübergehenden Auftrags- und daraus folgenden Arbeitsrückgang betroffenen Betrieben, auf eine sofortige Personalreduktion zu verzichten. Der Bundesrat begrüsst es, dass die betroffenen Betriebe von diesem Institut Gebrauch machen und damit Arbeitsplätze erhalten. Die Unternehmen sind aus wirtschaftlichen Gründen aber auch gezwungen, ihre Strukturen den sich ändernden Bedingungen anzupassen. Die Bezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung ist daher begrenzt. Der Bundesrat hat von seiner im Arbeitslosenversicherungsgesetz enthaltenen Kompetenz Gebrauch gemacht und die Bezugsberechtigung für Kurzarbeitsentschädigung von 12 auf 18 Monate, innerhalb einer Rahmenfrist von zwei Jahren, per 1. April 2009 erhöht. Gestützt auf die ihm im Rahmen der dritten Stufe der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen eingeräumten Kompetenz wird der Bundesrat eine weiter gehende Verlängerung im Frühjahr 2010 unter Berücksichtigung der dann zur Verfügung stehenden Erkenntnisse prüfen. Gemäss den Erhebungen des Seco bezogen im August 2009 insgesamt 3118 Betriebe Kurzarbeitsentschädigung. Davon haben bisher nur 7 Betriebe während 12 oder mehr Abrechnungsperioden Kurzarbeitsentschädigung beansprucht. Die Mehrheit der Betriebe verfügt somit aktuell noch über einen Anspruch, der während mindestens 6 weiteren Monaten bestehen bleibt. Die Frage einer Verlängerung auf 24 Monate muss somit erst im nächsten Frühjahr geprüft werden.</p>