Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.814.326 </docNumber></p><p> AS <b>2004 </b>1191; BBl <b>2000</b> 3097</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Protokoll <br/>zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige <br/>grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend <br/>Schwermetalle</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Aarhus am 24. Juni 1998 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 19. September 2000<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/140" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2004 </b>1189</ref></p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 14. November 2000 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 29. Dezember 2003</p><p> (Stand am 4. Oktober 2024)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsparteien,</p><p>entschlossen, das Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1983/887_887_887" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.32</b></ref></p></authorialNote> durchzuführen;</p><p>besorgt darüber, dass Emissionen bestimmter Schwermetalle nationale Grenzen überschreiten und Schäden an Ökosystemen mit Bedeutung für Umwelt und Wirtschaft verursachen und sich schädlich auf die menschliche Gesundheit auswirken können;</p><p>in Anbetracht dessen, dass Verbrennungs- und Industrieprozesse die vorrangigen anthropogenen Quellen von Emissionen von Schwermetallen in die Atmosphäre sind;</p><p>im Bewusstsein, dass Schwermetalle natürliche Bestandteile der Erdrinde sind und dass viele Schwermetalle in bestimmten Formen und angemessenen Konzentrationen lebensnotwendig sind;</p><p>unter Berücksichtigung vorhandener wissenschaftlicher und technischer Daten über die Emissionen, geochemischen Prozesse, den atmosphärischen Transport und die Auswirkungen von Schwermetallen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie über Minderungsverfahren und –kosten;</p><p>im Bewusstsein, dass es Techniken und Verfahren zur Reduzierung der durch die Schwermetallemissionen verursachten Luftverunreinigung gibt;</p><p>im Bewusstsein, dass die wirtschaftlichen Bedingungen von Ländern im Zuständigkeitsbereich der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN-ECE) unterschiedlich sind und sich die Wirtschaft in bestimmten Ländern im Übergang zur Marktwirtschaft befindet;</p><p>entschlossen, Massnahmen zur Vorbeugung, Verhinderung oder Minimierung der Emissionen bestimmter Schwermetalle und ihrer entsprechenden Verbindungen unter Berücksichtigung des Vorsorgegrundsatzes gemäss Grundsatz 15 der Erklärung von Rio zu Umwelt und Entwicklung zu treffen;</p><p>in Bekräftigung dessen, dass die Staaten nach der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und den Grundsätzen des Völkerrechts das souveräne Recht haben, ihre eigenen Naturschätze gemäss ihrer eigenen Umwelt‑ und Entwicklungspolitik zu nutzen, sowie die Pflicht, dafür zu sorgen, dass durch Tätigkeiten, die unter ihrer Hoheitsgewalt oder Aufsicht ausgeübt werden, der Umwelt in anderen Staaten oder Gebieten ausserhalb der Grenzen der staatlichen Hoheitsgewalt kein Schaden zugefügt wird;</p><p>im Bewusstsein, dass Massnahmen zur Begrenzung der Emissionen von Schwermetallen auch zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit in Gebieten ausserhalb des Zuständigkeitsbereichs der UN-ECE einschliesslich der Arktis und internationaler Gewässer beitragen würden;</p><p>in der Erkenntnis, dass die Minderung der Emissionen bestimmter Schwermetalle zusätzlichen Nutzen für die Minderung der Emissionen anderer Schadstoffe mit sich bringen kann;</p><p>im Bewusstsein, dass weitere und effektivere Massnahmen zur Begrenzung und Verringerung der Emissionen bestimmter Schwermetalle erforderlich sein können und dass beispielsweise von den Auswirkungen ausgehende Studien eine Grundlage für weitere Massnahmen darstellen können;</p><p>in Anbetracht des wichtigen Beitrags des privaten Sektors und der Nichtregierungsorganisationen zu den Kenntnissen über die mit Schwermetallen in Verbindung gebrachten Auswirkungen, vorhandene Alternativen und Minderungsverfahren und ihre Rolle bei der Reduzierung der Emissionen von Schwermetallen;</p><p>im Bewusstsein der Massnahmen zur Begrenzung von Schwermetallen auf nationaler Ebene und in internationalen Foren;</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Begriffsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_1/para_u1"><content><p>Im Sinne dieses Protokolls</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>bedeutet «Übereinkommen» das am 13. November 1979<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1983/887_887_887" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.32</b></ref></p></authorialNote> in Genf geschlossene Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>bedeutet «EMEP» das Programm über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der weiträumigen Übertragung von Luft verunreinigenden Stoffen in Europa;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_3"><num>3.</num><content><p>bedeutet «Exekutivorgan» das gemäss Artikel 10 Absatz 1 des Übereinkommens gebildete Exekutivorgan für das Übereinkommen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_4"><num>4.</num><content><p>bedeutet «Kommission» die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_5"><num>5.</num><content><p>bedeutet «Vertragsparteien» die Vertragsparteien dieses Protokolls, soweit der Zusammenhang nichts anderes erfordert; </p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_6"><num>6.</num><content><p>bedeutet «geografischer Anwendungsbereich des EMEP» das Gebiet, das in Artikel 1 Absatz 4 des am 28. September 1984 in Genf angenommenen Protokolls zum Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend die langfristige Finanzierung des Programms über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der weiträumigen Übertragung von Luft verunreinigenden Stoffen in Europa<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1988/867_867_867" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.322</b></ref></p></authorialNote> (EMEP) festgelegt ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_7"><num>7.</num><content><p>bedeutet «Schwermetalle» die Metalle bzw. in einigen Fällen Metalloide, die beständig sind und eine Dichte grösser als 4,5 g/cm<sup>3</sup> aufweisen, sowie ihre Verbindungen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_8"><num>8.</num><content><p>bedeutet «Emission» die Freisetzung aus einer Punktquelle oder einer diffusen Quelle in die Atmosphäre;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_9"><num>9.</num><content><p>bedeutet «ortsfeste Quelle» jedes feste Gebäude oder Bauwerk, jede feste Einrichtung, Anlage oder Ausrüstung, das bzw. die ein in Anhang I aufgeführtes Schwermetall direkt oder indirekt in die Atmosphäre freisetzt oder freisetzen kann;</p><p>10.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 1 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote>  bedeutet «neue ortsfeste Quelle» jede ortsfeste Quelle, deren Bau oder wesentliche Modifikation nach Ablauf von zwei Jahren nach dem Inkrafttreten für eine Partei des vorliegenden Protokolls begonnen wurde. Eine Vertragspartei kann beschliessen, eine ortsfeste Quelle, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Protokolls für diese Vertragspartei bereits von den zuständigen nationalen Behörden genehmigt wurde, nicht als neue ortsfeste Quelle zu betrachten, vorausgesetzt, mit dem Bau oder der wesentlichen Veränderung wird innerhalb von fünf Jahren ab diesem Zeitpunkt begonnen. Es ist Angelegenheit der zuständigen nationalen Behörden, unter Berücksichtigung solcher Faktoren wie des Umweltnutzens einer Modifikation zu entscheiden, ob diese wesentlich ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_11"><num>11.</num><content><p>bedeutet «Kategorie grösserer ortsfester Quellen» jede Kategorie ortsfester Quellen, die in Anhang II aufgeführt ist und mindestens mit einem Prozent an den Gesamtemissionen eines in Anhang I aufgeführten Schwermetalls aus ortsfesten Quellen einer Vertragspartei für das gemäss Anhang I festgelegte Bezugsjahr beteiligt ist;</p><p>12.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 2 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote>  «dieses Protokoll», «das Protokoll» bzw. «das vorliegende Protokoll» das Protokoll von 1998 betreffend Schwermetalle in seiner jeweils geltenden Fassung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Ziel</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Ziel dieses Protokolls ist die Begrenzung von anthropogenen Schwermetallemissionen, die weiträumig und über Ländergrenzen hinweg übertragen werden und bei denen die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie der Gesundheit des Menschen oder der Umwelt erheblichen Schaden zufügen, gemäss den folgenden Artikeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Grundlegende Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei verringert ihre jährlichen Gesamtemissionen aller der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle in die Atmosphäre vom Stand der Emissionen in einem gemäss diesem Anhang festgelegten Bezugsjahr durch wirksame Massnahmen, die ihren speziellen Gegebenheiten angemessen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_2/listintro">Vorbehaltlich Absätze 2<sup>bis</sup> und 2<sup>ter</sup> wendet jede Vertragspartei spätestens nach Ablauf der in Anhang IV angegebenen Fristen Folgendes an:<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 3 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></listIntroduction><item eId="art_3/para_2/lbl_a"><num>a)<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 4 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><p>die unter Berücksichtigung von Anhang III besten verfügbaren Techniken für jede neue ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen, für die in Leitlinien, die die Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommen haben, beste verfügbare Techniken ausgewiesen sind;</p></item><item eId="art_3/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die in Anhang V festgelegten Grenzwerte für jede neue ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionen führen;</p></item><item eId="art_3/para_2/lbl_c"><num>c)<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 5 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><p>die unter Berücksichtigung von Anhang III besten verfügbaren Techniken für jede bestehende ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen, für die in Leitlinien, die die Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommen haben, beste verfügbare Techniken ausgewiesen sind. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionsminderungen führen;</p></item><item eId="art_3/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>die Grenzwerte, die in Anhang V für jede bestehende ortsfeste Quelle innerhalb einer Kategorie grösserer ortsfester Quellen festgelegt sind, sofern dies technisch und wirtschaftlich machbar ist. Als Alternative kann eine Vertragspartei andere Strategien zur Emissionsminderung anwenden, die zu äquivalenten Gesamtemissionsminderungen führen.</p></item></blockList><p>2<sup>bis</sup>.  Jede Vertragspartei, die bereits vor dem Inkrafttreten einer Änderung, mit der neue Quellenkategorien eingeführt werden, Vertragspartei des vorliegenden Protokolls war, kann die für eine «bestehende ortsfeste Quelle» geltenden Grenzwerte auf jede Quelle innerhalb einer solchen neuen Kategorie, mit deren Bau oder wesentlichen Veränderung vor Ablauf von zwei Jahren nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Änderung für diese Vertragspartei begonnen wird, anwenden, es sei denn, diese Quelle wird zu einem späteren Zeitpunkt einer wesentlichen Veränderung unterzogen; in diesem Fall läuft diese Regelung an diesem Zeitpunkt ab.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 6 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p><p>2<sup>ter</sup>.  Jede Vertragspartei, die bereits vor dem Inkrafttreten einer Änderung, mit der neue Grenzwerte für eine «neue ortsfeste Quelle» eingeführt werden, Vertragspartei des vorliegenden Protokolls war, kann die bis dahin geltenden Grenzwerte auf jede Quelle, mit deren Bau oder wesentlichen Modifikation vor Ablauf von zwei Jahren nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Änderung für diese Vertragspartei begonnen wird, anwenden, es sei denn, diese Quelle wird zu einem späteren Zeitpunkt einer wesentlichen Veränderung unterzogen; in diesem Fall läuft diese Regelung an diesem Zeitpunkt ab.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 6 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei wendet gemäss den in Anhang VI festgelegten Bedingungen und Fristen Produktkontrollmassnahmen an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei erwägt unter Berücksichtigung von Anhang VII die Anwendung zusätzlicher Produktmanagementmassnahmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei erstellt und unterhält Emissionsverzeichnisse für die in Anhang I aufgeführten Schwermetalle. Vertragsparteien im geografischen Anwendungsbereich des EMEP wenden die Methoden an, die in den vom Lenkungsorgan des EMEP erarbeiteten und von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommenen Leitlinien festgelegt sind. Vertragsparteien ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP wenden als Leitlinien die im Rahmen des Arbeitsplans des Exekutivorgans entwickelten Methoden an.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 7 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_6"><num>6.</num><content><p>Eine Vertragspartei, die nach Anwendung von Absatz 2 und Absatz 3 den Anforderungen von Absatz 1 für ein in Anhang I aufgeführtes Schwermetall nicht entsprechen kann, wird für dieses Schwermetall von ihren Verpflichtungen in Absatz 1 befreit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_7"><num>7.</num><content><p>Eine Vertragspartei, deren Gesamtfläche 6 000 000 km<sup>2</sup> überschreitet, wird von ihren Verpflichtungen gemäss Absatz 2 Buchstaben b, c und d befreit, wenn sie nachweisen kann, dass sie nicht später als acht Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Protokolls ihre jährlichen Gesamtemissionen jedes der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle aus den in Anhang II aufgeführten Kategorien von Quellen um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Emissionsniveau dieser Kategorien in dem in Anhang I festgelegten Bezugsjahr verringert haben wird. Eine Vertragspartei, die diesen Absatz geltend machen möchte, gibt dies bei der Unterzeichnung oder beim Beitritt zu diesem Protokoll an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_8"><num>8.</num><content><p>Jede Vertragspartei sollte aktiv an Programmen im Rahmen des Übereinkommens über die Auswirkungen der Luftverunreinigung auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sowie an Programmen zur Überwachung und Modellierung der Atmosphäre mitwirken.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 8 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_3_bis"><num><b>Art. 3</b><sup>bis </sup><authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 9 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Flexible Übergangsvorkehrungen</heading><paragraph eId="art_3_bis/para_1"><num>1.</num><content><p>Unbeschadet von Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben c und d kann eine Vertragspartei des Übereinkommens, die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2019 Vertragspartei des vorliegenden Protokolls wird, unter den in diesem Artikel festgelegten Bedingungen für die Umsetzung der besten verfügbaren Techniken und der Grenzwerte für bestehende ortsfeste Quellen bestimmter Quellenkategorien flexible Übergangsvorkehrungen treffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3_bis/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3_bis/para_2/listintro">Jede Vertragspartei, die beschliesst, flexible Übergangsvorkehrungen gemäss diesem Artikel zu treffen, gibt in ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde zum vorliegenden Protokoll Folgendes an:</listIntroduction><item eId="art_3_bis/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die in Anhang II aufgelisteten spezifischen Kategorien ortsfester Quellen, für die die Vertragspartei beschliesst, flexible Übergangsvorkehrungen zu treffen, vorausgesetzt, es dürfen nicht mehr als vier derartige Kategorien aufgelistet werden;</p></item><item eId="art_3_bis/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>ortsfeste Quellen, mit deren Bau oder letzter wesentlicher Veränderung vor 1990 oder einem von einer Vertragspartei zum Zeitpunkt der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder des Beitritts festgelegten alternativen Jahr zwischen 1985 und einschliesslich 1995 begonnen wurde und die für flexible Übergangsvorkehrungen gemäss Absatz 5 in Frage kommen; und</p></item><item eId="art_3_bis/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>einen Umsetzungsplan in Einklang mit den Absätzen 3 und 4, einschliesslich eines Zeitplans für die vollständige Umsetzung der darin vorgesehenen Massnahmen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_3_bis/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei setzt die die besten verfügbaren Techniken für bestehende ortsfeste Quellen der in Anhang II genannten Kategorien 1, 2, 5 und 7 als Mindestmassnahme spätestens acht Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Protokolls für die betreffende Partei um, oder spätestens am 31. Dezember 2022, je nachdem, welcher Termin früher eintritt, ausser in Fällen gemäss Absatz 5.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3_bis/para_4"><num>4.</num><content><p>In keinem Fall darf die Umsetzung der besten verfügbaren Techniken oder der Grenzwerte für bestehende ortsfeste Quellen von einer Vertragspartei über den 31. Dezember 2030 hinausgezögert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3_bis/para_5"><num>5.</num><content><p>Für jede der Quellen gemäss Absatz 2 Buchstabe b kann eine Vertragspartei spätestens acht Jahre nach dem Inkrafttreten des vorliegenden Protokolls für die Partei oder bis spätestens 31. Dezember 2022, je nach dem welcher Termin früher eintritt, beschliessen, diese Quelle(n) zu schliessen. Eine Liste derartiger Quellen wird im Rahmen des nächsten Berichts der Vertragspartei gemäss Absatz 6 mitgeteilt. Die Auflagen für die Anwendung der besten verfügbaren Techniken und der Grenzwerte gelten für (eine) derartige Quelle(n) nicht, sofern sie spätestens am 31. Dezember 2030 geschlossen wird/werden. Ist/sind (eine) derartige Quellen(n) nach diesem Datum nicht geschlossen, so muss die betreffende Vertragspartei die für neue Quellen in der betreffenden Quellenkategorie geltenden besten verfügbaren Techniken und Grenzwerte anwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3_bis/para_6"><num>6.</num><content><p>Eine Vertragspartei, die nach Massgabe dieses Artikels beschliesst, flexible Übergangsvorkehrungen zu treffen, übermittelt dem Exekutivsekretär der Kommission alle drei Jahre einen Bericht über ihre Fortschritte bei der Anwendung der besten verfügbaren Techniken und der Grenzwerte auf die ortsfesten Quellen in den gemäss diesem Artikel ermittelten Kategorien ortsfester Quellen. Der Exekutivsekretär der Kommission hält diese dreijährlichen Berichte dem Exekutivorgan zur Verfügung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Informations‑ und Technologieaustausch</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_1/listintro">Die Vertragsparteien erleichtern in Übereinstimmung mit ihren Gesetzen, sonstigen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten den Austausch von Technologien und Techniken, die zur Verringerung der Emissionen von Schwermetallen ausgelegt sind, einschliesslich – ohne darauf beschränkt zu sein – des Austauschs, mit dem die Entwicklung von Produktmanagementmassnahmen und die Anwendung bester verfügbarer Techniken unterstützt wird, indem sie insbesondere Folgendes fördern:</listIntroduction><item eId="art_4/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>den gewerblichen Austausch verfügbarer Technologie;</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>direkte Kontakte und Zusammenarbeit der Industrie im wirtschaftlichen Bereich einschliesslich Joint Ventures;</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>den Austausch von Informationen und Erfahrungen; und</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>die Bereitstellung technischer Hilfe.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Bei der Förderung der in Absatz 1 aufgeführten Tätigkeiten schaffen die Vertragsparteien günstige Bedingungen durch Erleichterung von Kontakten und Zusammenarbeit zwischen geeigneten Organisationen und Einzelpersonen im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Sektor, die in der Lage sind, Technologien, Konstruktions‑ und Ingenieurleistungen, Ausrüstungen oder Finanzmittel bereitzustellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Strategien, Politiken, Programme und Massnahmen</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei entwickelt unverzüglich Strategien, Politiken und Programme, um ihren Verpflichtungen aus diesem Protokoll nachzukommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/para_2/listintro">Eine Vertragspartei kann ausserdem:</listIntroduction><item eId="art_5/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>ökonomische Instrumente zur Förderung kostengünstiger Konzepte zur Verringerung von Schwermetallemissionen anwenden;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Verträge zwischen Staat und Industrie sowie freiwillige Vereinbarungen fördern;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die effizientere Nutzung von Ressourcen und Rohstoffen unterstützen;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>den Einsatz weniger umweltbelastender Energiequellen fördern;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>Massnahmen zur Entwicklung und Einführung von Transportsystemen mit geringerer Umweltbelastung ergreifen;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_f"><num>f) </num><p>Massnahmen zur allmählichen Ablösung bestimmter, Schwermetalle freisetzender Verfahren ergreifen, wenn im industriellen Massstab anwendbare Ersatzverfahren zur Verfügung stehen;</p></item><item eId="art_5/para_2/lbl_g"><num>g) </num><p>Massnahmen zur Entwicklung und Nutzung sauberer Verfahren zur Verhinderung und Begrenzung von Umweltbelastungen ergreifen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien können strengere als die in diesem Protokoll geforderten Massnahmen ergreifen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Forschung, Entwicklung und Überwachung</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para/listintro">Die Vertragsparteien fördern mit Schwerpunkt auf die in Anhang I aufgeführten Schwermetalle Forschung, Entwicklung, Überwachung und Zusammenarbeit unter anderem in Bezug auf:</listIntroduction><item eId="art_6/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Emissionen, weiträumige Verfrachtung, Deposition und ihre Modellierung, bestehende Konzentrationen in der biotischen und abiotischen Umwelt, die Erarbeitung von Verfahren für die Harmonisierung relevanter Methoden;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Schadstoffpfade und ‑verzeichnisse in repräsentativen Ökosystemen;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_c"><num>c) </num><p>relevante Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt einschliesslich der Quantifizierung solcher Auswirkungen;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_d"><num>d) </num><p>beste verfügbare Techniken und Praktiken sowie Emissionsbegrenzungsverfahren, die derzeit bei den Vertragsparteien angewendet werden oder in Entwicklung sind;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Einsammlung, Verwertung und erforderlichenfalls Entsorgung von Produkten oder Abfällen, die ein Schwermetall oder mehrere Schwermetalle enthalten;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Methoden, die die Berücksichtigung sozioökonomischer Faktoren bei der Bewertung alternativer Begrenzungsstrategien gestatten;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_g"><num>g) </num><p>ein von den Auswirkungen ausgehendes Konzept, das zweckdienliche Informationen einschliesslich der unter den Buchstaben a) bis f) gewonnenen Informationen über gemessene oder modellierte Umweltkonzentrationen, Übertragungspfade und Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt integriert, zum Zwecke der Formulierung künftiger Begrenzungsstrategien, die auch wirtschaftliche und technologische Faktoren berücksichtigen;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_h"><num>h) </num><p>Alternativen zur Verwendung von Schwermetallen in den in den Anhängen VI und VII aufgeführten Produkten;</p></item><item eId="art_6/para/lbl_i"><num>i) </num><p>Sammeln von Informationen über Konzentrationen von Schwermetallen in bestimmten Produkten, über das Emissionspotenzial dieser Metalle während der Herstellung, Verarbeitung, des Vertriebs im Handel, der Verwendung und der Entsorgung des Produkts sowie über Verfahren zur Verringerung dieser Emissionen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Berichterstattung</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_1/listintro">In Übereinstimmung mit ihren Rechtsvorschriften über die Vertraulichkeit gewerblicher Informationen:</listIntroduction><item eId="art_7/para_1/lbl_a"><num>a)<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 10 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_1/lbl_a/listintro">übermittelt jede Vertragspartei dem Exekutivorgan über den Exekutivsekretär der Kommission in regelmässigen Abständen, die von den im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien festgelegt werden, Informationen über Massnahmen, die sie zur Durchführung dieses Protokolls getroffen hat. Darüber hinaus gilt Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>Wendet eine Vertragspartei gemäss Artikel 3 Absatz 2 Buchstaben b, c oder d andere Strategien zur Emissionsminderung an, so weist sie die angewandten Strategien und die Erfüllung der Anforderungen dieser Buchstaben dokumentarisch nach;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>hält eine Vertragspartei die Anwendung bestimmter Grenzwerte nach Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d für technisch und wirtschaftlich nicht machbar, so erstattet sie unter Angabe von Gründen entsprechend Bericht;</p></item></blockList></item><item eId="art_7/para_1/lbl_b"><num>b)<authorialNote><p> Fassung gemäss Anhang Ziff. 11 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><p>übermittelt jede Vertragspartei im geografischen Anwendungsbereich des EMEP diesem über den Exekutivsekretär der Kommission Informationen über den Umfang der Emissionen der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle und hält sich dabei an die Methoden, die in den vom Lenkungsorgan des EMEP ausgearbeiteten und von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommenen Leitlinien vorgesehen sind. Vertragsparteien ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP teilen verfügbare Informationen über den Umfang der Emissionen der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle mit. Jede Vertragspartei legt auch Informationen über den Umfang der Emissionen der in Anhang I genannten Stoffe für das in diesem Anhang genannte Bezugsjahr vor;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_c"><num>c)<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 12 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><p>übermittelt jede Vertragspartei im geografischen Anwendungsbereich des EMEP dem Exekutivorgan über den Exekutivsekretär der Kommission verfügbare Informationen über ihre im Rahmen des Übereinkommens durchgeführten Programme zur Ermittlung der Auswirkungen der Luftverunreinigung auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt und Programme zur Überwachung und Modellierung der Atmosphäre und hält sich dabei an die vom Exekutivorgan angenommenen Leitlinien;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_d"><num>d)<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 12 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote> </num><p>stellen Vertragsparteien ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP den Informationen gemäss Buchstabe c ähnliche Informationen zur Verfügung, wenn das Exekutivorgan dies verlangt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Form und Inhalt der gemäss Absatz 1 Buchstabe a vorzulegenden Informationen werden in einem Beschluss festgelegt, der von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans angenommen wird. Bei Ergänzungen bezüglich Format oder Inhalt der Informationen, die in die Berichte aufzunehmen sind, wird dieser Beschluss erforderlichenfalls überarbeitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Auf Verlangen und innerhalb der zeitlichen Vorgaben des Exekutivorgans legen das EMEP und andere eingesetzte Nebenorgane relevante Informationen über den weiträumigen Transport und die Deposition von Schwermetallen vor.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 13 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Berechnungen</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Das EMEP und seine technischen Stellen und Zentren stellen dem Exekutivorgan auf dessen Verlangen und innerhalb dessen zeitlicher Vorgaben sowie unter Verwendung geeigneter Modelle und Messungen Berechnungen grenzüberschreitender Flüsse und Depositionen von Schwermetallen im geografischen Anwendungsbereich des EMEP zur Verfügung. Ausserhalb des geografischen Anwendungsbereichs des EMEP werden den besonderen Gegebenheiten der Vertragsparteien des Übereinkommens angemessene Modelle benutzt.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 14 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Einhaltung des Protokolls</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Die Einhaltung der Verpflichtungen der Vertragsparteien im Rahmen dieses Protokolls wird regelmässig überprüft. Der durch den Beschluss 1997/2 des Exekutivorgans auf seiner fünfzehnten Tagung eingesetzte Durchführungsausschuss führt diese Überprüfungen durch und erstattet den im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien gemäss dem Anhang zu diesem Beschluss, einschliesslich seiner Änderungen, Bericht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Überprüfung durch die Vertragsparteien auf Tagungen <br/>des Exekutivorgans</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens die von den Vertragsparteien, dem EMEP und anderen Nebenorganen vorgelegten Informationen und die Berichte des Durchführungsausschusses im Sinne von Artikel 9 dieses Protokolls.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans, welche Fortschritte auf dem Weg zur Erfüllung der Verpflichtungen aus diesem Protokoll gemacht worden sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_10/para_3/listintro">Die Vertragsparteien überprüfen auf Tagungen des Exekutivorgans, ob die in diesem Protokoll festgelegten Verpflichtungen ausreichend und wirksam sind:</listIntroduction><item eId="art_10/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>Bei diesen Überprüfungen werden die besten verfügbaren wissenschaftlichen Informationen über die Auswirkungen der Deposition von Schwermetallen, Bewertungen technologischer Entwicklungen und sich verändernde wirtschaftliche Bedingungen berücksichtigt;</p></item><item eId="art_10/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>Bei diesen Überprüfungen wird vor dem Hintergrund der Forschung, Entwicklung, Überwachung und Zusammenarbeit im Rahmen dieses Protokolls</p><blockList><item eId="art_10/para_3/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>Der Fortschritt auf dem Weg zur Erreichung des Ziels dieses Protokolls bewertet;</p></item><item eId="art_10/para_3/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Beurteilt, ob zusätzliche Emissionsminderungen über die in diesem Protokoll geforderten Werte hinaus gerechtfertigt sind, um die nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder die Umwelt weiter zu verringern; und</p></item><item eId="art_10/para_3/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>Berücksichtigt, in welchem Masse eine zufriedenstellende Grundlage für die Anwendung eines von den Auswirkungen ausgehenden Konzepts besteht;</p></item></blockList></item><item eId="art_10/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>Die Verfahren, die Methoden und der Zeitplan für diese Überprüfungen werden von den Vertragsparteien auf einer Tagung des Exekutivorgans festgelegt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Vertragsparteien erwägen anhand der Schlussfolgerungen aus den Überprüfungen gemäss Absatz 3 und so bald wie möglich nach Abschluss der Überprüfung die Erstellung eines Arbeitsplans über weitere Schritte.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 15 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Beilegung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Falle einer Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsparteien über die Auslegung oder Anwendung dieses Protokolls bemühen sich die betroffenen Vertragsparteien um eine Beilegung der Streitigkeit durch Verhandlungen oder andere friedliche Mittel ihrer Wahl. Die Streitparteien unterrichten das Exekutivorgan über ihre Streitigkeit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para_2/listintro">Bei der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung dieses Protokolls oder beim Beitritt zu diesem Protokoll oder jederzeit danach kann eine Vertragspartei, die keine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, in einer dem Verwahrer vorgelegten schriftlichen Urkunde erklären, dass sie in Bezug auf jede Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des Protokolls eines oder beide der folgenden Mittel der Streitbeilegung gegenüber jeder Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, von Rechts wegen und ohne besondere Übereinkunft als obligatorisch anerkennt:</listIntroduction><item eId="art_11/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorlage der Streitigkeit an den Internationalen Gerichtshof;</p></item><item eId="art_11/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>ein Schiedsverfahren gemäss Verfahren, die von den Vertragsparteien so bald wie möglich auf einer Tagung des Exekutivorgans in einer Anlage über ein Schiedsverfahren beschlossen werden.</p></item></blockList><p>Eine Vertragspartei, die eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, kann in Bezug auf ein Schiedsverfahren nach dem unter Buchstabe b vorgesehenen Verfahren eine Erklärung mit gleicher Wirkung abgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine nach Absatz 2 abgegebene Erklärung bleibt in Kraft, bis sie gemäss den darin enthaltenen Bestimmungen erlischt, oder bis zum Ablauf von drei Monaten nach Hinterlegung einer schriftlichen Rücknahmenotifikation beim Verwahrer.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine neue Erklärung, eine Rücknahmenotifikation oder das Erlöschen einer Erklärung berührt nicht die beim Internationalen Gerichtshof oder bei dem Schiedsgericht anhängigen Verfahren, sofern die Streitparteien nichts anderes vereinbaren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_5"><num>5.</num><content><p>Vorbehaltlich der Einigung der Streitparteien auf die Mittel der Streitbeilegung gemäss Absatz 2 wird die Streitigkeit auf Ersuchen einer der Streitparteien einem Vergleichsverfahren unterworfen, wenn nach Ablauf von zwölf Monaten, nachdem eine Vertragspartei einer anderen notifiziert hat, dass eine Streitigkeit zwischen ihnen besteht, die betreffenden Vertragsparteien ihre Streitigkeit nicht durch die in Absatz 1 genannten Mittel beilegen konnten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_6"><num>6.</num><content><p>Für die Zwecke des Absatzes 5 wird eine Vergleichskommission gebildet. Die Kommission besteht aus einer jeweils gleichen Anzahl von Mitgliedern, die durch die betreffenden Parteien oder, falls mehrere Parteien des Vergleichsverfahrens eine Streitgenossenschaft bilden, durch die Gesamtheit dieser Parteien ernannt werden, sowie einem Vorsitzenden, der gemeinsam von den auf diese Weise ernannten Mitgliedern gewählt wird. Die Kommission fällt einen Spruch mit Empfehlungscharakter, den die Parteien nach Treu und Glauben prüfen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Anhänge</heading><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Die Anhänge dieses Protokolls sind Bestandteil dieses Protokolls. Die Anhänge III und VII haben Empfehlungscharakter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Änderungen des Protokolls</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann Änderungen dieses Protokolls vorschlagen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Vorgeschlagene Änderungen werden schriftlich beim Exekutivsekretär der Kommission eingereicht, der sie allen Vertragsparteien übermittelt. Die im Exekutivorgan zusammenkommenden Vertragsparteien erörtern die vorgeschlagenen Änderungen auf ihrer folgenden Tagung, vorausgesetzt, die Vorschläge wurden vom Exekutivsekretär mindestens neunzig Tage vorher an die Vertragsparteien weitergeleitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Änderungen des Protokolls und der Anhänge, ausgenommen der Anhänge III und VII, bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien und treten für die Vertragsparteien, die sie angenommen haben, am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt, zu dem zwei Drittel der Vertragsparteien, die zum Zeitpunkt der Annahme der Änderungen Vertragsparteien waren, ihre Annahmeurkunden beim Verwahrer hinterlegt haben, in Kraft. Für jede andere Vertragspartei treten Änderungen am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem die Vertragspartei ihre Urkunde über die Annahme derselben hinterlegt hat.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 16 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>4.</num><content><p>Änderungen der Anhänge III und VII bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien. Eine Änderung einer dieser Anhänge wird nach Ablauf von 180 Tagen nach dem Zeitpunkt, zu dem sie der Exekutivsekretär an alle Vertragsparteien weitergeleitet hat, für die Vertragsparteien wirksam, die dem Verwahrer keine Notifikation gemäss Absatz 5 vorgelegt haben, sofern mindestens sechzehn Vertragsparteien keine solche Notifikation eingereicht haben.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 17 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei, die eine Änderung von Anhang III oder Anhang VII nicht genehmigen kann, notifiziert dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb von 180 Tagen ab dem Zeitpunkt der Mitteilung ihrer Annahme. Der Verwahrer setzt unverzüglich alle Vertragsparteien über jede dieser eingegangenen Notifikationen in Kenntnis. Eine Vertragspartei kann jederzeit ihre frühere Notifikation durch eine Annahme ersetzen; mit Hinterlegung einer Annahmeurkunde beim Verwahrer wird die Änderung des betreffenden Anhangs für diese Vertragspartei wirksam.<authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 18 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p><p>5<sup>bis</sup>.  Für die Vertragsparteien, die die Änderung angenommen haben, ersetzt das Verfahren gemäss Absatz 5<sup>ter</sup> das Verfahren gemäss Absatz 3 im Falle von Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 19 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p><blockList><listIntroduction eId="art_13/para_5/listintro">5<sup>ter</sup>.  Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI werden von den auf einer Tagung des Exekutivorgans anwesenden Vertragsparteien einvernehmlich angenommen. Eine Änderung eines dieser Anhänge tritt nach Ablauf eines Jahres ab dem Datum ihrer Weiterleitung durch den Exekutivsekretär der Kommission an die Vertragsparteien für diejenigen Vertragsparteien in Kraft, die dem Verwahrer keine Notifikation gemäss Buchstabe a vorgelegt haben:</listIntroduction><item eId="art_13/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>Vertragsparteien, die eine Änderung der Anhänge II, IV, V und VI nicht genehmigen können, notifizieren dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Mitteilung ihrer Annahme. Der Verwahrer setzt alle Vertragsparteien unverzüglich über jede dieser eingegangenen Notifikationen in Kenntnis. Eine Vertragspartei kann jederzeit ihre frühere Notifikation durch eine Annahme ersetzen; mit Hinterlegung einer Annahmeurkunde beim Verwahrer wird die Änderung des betreffenden Anhangs für diese Vertragspartei wirksam;</p></item><item eId="art_13/para_5/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_13/para_5/lbl_b/listintro">Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI treten nicht in Kraft, wenn mindestens sechzehn Vertragsparteien:</listIntroduction><item eId="art_13/para_5/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>eine Notifikation gemäss Buchstabe a eingereicht haben, oder</p></item><item eId="art_13/para_5/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>das in diesem Absatz vorgesehene Verfahren nicht angenommen und noch keine Annahmeurkunde gemäss Absatz 3 hinterlegt haben.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 19 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_13/para_6/listintro">Im Falle eines Vorschlags zur Änderung von Anhang I, VI oder VII durch Hinzufügen eines Schwermetalls, einer Produktkontrollmassnahme oder eines Produkts bzw. einer Produktkategorie zu diesem Protokoll:</listIntroduction><item eId="art_13/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>legt der Antragsteller dem Exekutivorgan die Informationen entsprechend dem Beschluss des Exekutivorgans 1998/2, einschliesslich aller Änderungen, vor; und</p></item><item eId="art_13/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>beurteilen die Vertragsparteien den Vorschlag nach den im Beschluss des Exekutivorgans 1998/2 festgelegten Verfahren einschliesslich aller Änderungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_7"><num>7.</num><content><p>Beschlüsse zur Änderung des Beschlusses des Exekutivorgans 1998/2 bedürfen der einvernehmlichen Annahme durch die im Exekutivorgan zusammentretenden Vertragsparteien und werden sechzig Tage nach dem Tag der Annahme wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Unterzeichnung</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll liegt vom 24. bis zum 25. Juni 1998 in Aarhus (Dänemark) und danach bis zum 21. Dezember 1998 am Sitz der Vereinten Nationen in New York für die Mitgliedstaaten der Kommission, für Staaten, die in der Kommission nach Absatz 8 der Entschliessung 36 (IV) des Wirtschafts‑ und Sozialrats vom 28. März 1947 beratenden Status haben, sowie für Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die von souveränen Staaten, die Mitglieder der Kommission sind, gebildet werden und für die Aushandlung, den Abschluss und die Anwendung internationaler Übereinkünfte in Angelegenheiten zuständig sind, die in den Geltungsbereich dieses Protokolls fallen, zur Unterzeichnung auf, vorausgesetzt, dass die betreffenden Staaten und Organisationen Vertragsparteien des Übereinkommens sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Solche Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration üben in Angelegenheiten, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, in ihrem eigenen Namen die Rechte aus und nehmen die Pflichten wahr, die dieses Protokoll ihren Mitgliedstaaten überträgt. In diesen Fällen sind die Mitgliedstaaten dieser Organisationen nicht berechtigt, solche Rechte einzeln auszuüben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Ratifikation, Annahme, Genehmigung und Beitritt</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung durch die Unterzeichner.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Protokoll steht ab dem 21. Dezember 1998 Staaten und Organisationen, die die Voraussetzungen des Artikels 14 Absatz 1 erfüllen, zum Beitritt offen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Staaten oder Organisationen für regionale Wirtschaftsintegration geben in ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde eine entsprechende Erklärung ab, falls sie beabsichtigen, die Verfahren gemäss Artikel 13 Absatz 5<sup>ter</sup> in Bezug auf die Änderungen der Anhänge II, IV, V und VI abzulehnen.<authorialNote><p> Eingefügt durch Anhang Ziff. 20 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Verwahrer</heading><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Die Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ und Beitrittsurkunden werden beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt, der die Aufgaben des Verwahrers erfüllt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll tritt am neunzigsten Tag nach Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde beim Verwahrer in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat und für jede Organisation gemäss Artikel 14 Absatz 1, der oder die nach Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde dieses Protokoll ratifiziert, annimmt, genehmigt oder ihm beitritt, tritt es am neunzigsten Tag nach Hinterlegung seiner oder ihrer eigenen Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Rücktritt</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von fünf Jahren nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Protokoll für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von dem Protokoll zurücktreten. Der Rücktritt wird am neunzigsten Tag nach dem Eingang der Rücktrittsnotifikation beim Verwahrer oder zu einem gegebenenfalls in der Rücktrittsnotifikation genannten späteren Zeitpunkt wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Verbindliche Wortlaute</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Die Urschrift dieses Protokolls, dessen englischer, französischer und russischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Protokoll unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Aarhus (Dänemark) am 24. Juni 1998.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang I</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_I/lvl_u1"><heading>Schwermetalle, auf die in Artikel 3 Absatz 1 Bezug genommen wird, und das Bezugsjahr für die Verpflichtung</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Schwermetall</p></td><td><p>Bezugsjahr</p></td></tr><tr><td><p>Cadmium (Cd)</p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995, das von einer Vertragspartei bei der Ratifikation, <br/>der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td><p>Blei (Pb)</p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995, das von einer Vertragspartei bei der Ratifikation, <br/>der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr><tr><td><p>Quecksilber (Hg)</p></td><td><p>1990 oder ein beliebiges anderes Jahr von 1985 bis einschliesslich 1995, das von einer Vertragspartei bei der Ratifikation, <br/>der Annahme, der Genehmigung oder beim Beitritt angegeben wird.</p></td></tr></table></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang II<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 21 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_II/lvl_u1"><heading>Kategorien ortsfester Quellen</heading><level eId="annex_II/lvl_u1/lvl_I"><num>I. </num><heading>Einleitung</heading><content><p>1.  Nicht in diesem Anhang inbegriffen sind Anlagen oder Teile von Anlagen für die Erforschung, Entwicklung und Prüfung neuer Erzeugnisse und Verfahren.</p><p>Die im Folgenden angegebenen Schwellenwerte beziehen sich im Allgemeinen auf Produktionskapazitäten oder -mengen. Führt ein Betreiber bei der gleichen Anlage oder am gleichen Standort verschiedene Tätigkeiten aus, die unter die gleiche Unterüberschrift fallen, so werden die Kapazitäten für diese Tätigkeiten addiert.</p></content></level><level eId="annex_II/lvl_u1/lvl_II"><num>II. </num><heading>Verzeichnis der Kategorien</heading><content><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Kategorie</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Beschreibung der Kategorie</p></th></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Feuerungsanlagen mit einer berechneten Feuerungswärmeleistung über 50 MW.</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Anlagen zum Rösten oder Sintern von Metallerz (einschliesslich Sulfiderz) oder Konzentraten mit einer Kapazität über 150 Tonnen Sintergut pro Tag bei Eisenerz oder ‑konzentrat und 30 Tonnen Sintergut pro Tag beim <br/>Rösten von Kupfer, Blei oder Zink oder bei der Gold‑ und Quecksilbererzaufbereitung.</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>Anlagen für die Erzeugung von Roheisen oder Stahl (Primär‑ oder <br/>Sekundärschmelzbetrieb, inklusive Elektrolichtbogenöfen) einschliesslich Stranggiessen mit einer Kapazität über 2,5 Tonnen je Stunde.</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Eisengiessereien mit einer Produktionskapazität über 20 Tonnen je Tag.</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Anlagen zur Erzeugung von Kupfer, Blei, Zink und Ferro-Silizium-Manganlegierungen aus Erz, Konzentraten oder Sekundärrohstoffen durch metallurgische Verfahren mit einer Kapazität über 30 Tonnen Metall je Tag im Primärbereich und 15 Tonnen Metall je Tag im Sekundärbereich oder zur Primärerzeugung von Quecksilber.</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Anlagen zum Schmelzen (Raffinieren, Giessen usw.), einschliesslich <br/>Legieren, von Kupfer, Blei und Zink, einschliesslich rückgewonnener Einsatzstoffe, mit einer Schmelzkapazität über 4 Tonnen je Tag bei Blei bzw. 20 Tonnen je Tag bei Kupfer und Zink.</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von Zementklinker in Drehrohröfen mit einer Produktionskapazität über 500 Tonnen je Tag oder in anderen Öfen mit <br/>einer Produktionskapazität über 50 Tonnen je Tag.</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von Glas nach dem Bleieinsatzverfahren mit einer Schmelzkapazität über 20 Tonnen je Tag.</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Anlagen zur Chloralkalielektrolyse nach dem Amalgamverfahren.</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Anlagen zur Verbrennung gefährlicher oder medizinischer Abfälle mit einer Kapazität über 1 Tonne je Stunde oder zur kombinierten <br/>Verbrennung von gefährlichen oder medizinischen Abfällen gemäss Festlegung in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften.</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Anlagen zur Verbrennung von Siedlungsabfällen mit einer Kapazität über 3 Tonnen je Stunde oder zur kombinierten Verbrennung von Siedlungs-<br/>abfällen gemäss Festlegung in einzelstaatlichen Rechtsvorschriften.</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang III<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss 2012/6 vom 13. Dez. 2012, in Kraft getreten am 9. Jan. 2014 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2014/796" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2014</b> 4711</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_III/lvl_u1"><heading>Beste verfügbare Techniken zur Begrenzung der Emissionen <br/>von Schwermetallen und ihren Verbindungen <br/>aus den in Anhang II aufgeführten Kategorien von Quellen</heading><content><p>1.  Mit diesem Anhang soll den Vertragsparteien eine Anleitung zur Ermittlung der besten verfügbaren Techniken für ortsfeste Quellen gegeben werden, die es ihnen ermöglicht, die Verpflichtungen des Protokolls zu erfüllen. Weitere Beschreibungen und Anleitungen zu solchen besten verfügbaren Techniken sind im Leitfaden enthalten, der von den Vertragsparteien an einer Tagung des Exekutivorgans angenommen wurde; sie können bei Bedarf durch eine einvernehmliche Annahme der Vertragsparteien an einer Tagung des Exekutivorgans aktualisiert werden.</p><blockList eId="annex_III/lvl_u1/list_u1"><listIntroduction eId="annex_III/lvl_u1/list_u1/listintro">2.  Der Begriff «beste verfügbare Techniken» (BVT) steht für die effektivste und am weitesten fortgeschrittene Stufe der Entwicklung von Tätigkeiten und entsprechenden Verfahren und verweist darauf, dass bestimmte Techniken praktisch dazu geeignet sind, die Grundlage für Emissionsgrenzwerte (und anderer Genehmigungsauflagen) zu liefern, die so beschaffen sind, dass Emissionen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt als Ganzes verhindert und, wo dies nicht praktikabel ist, reduziert werden:</listIntroduction><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u1/lbl_a"><num>(a) </num><p>Der Begriff «Techniken» betrifft sowohl die eingesetzte Technologie als auch die Art und Weise, in der die Anlage geplant, gebaut, in Stand gehalten, betrieben und ausser Betrieb gesetzt wird;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u1/lbl_b"><num>(b) </num><p>«verfügbare» Techniken bedeutet, dass sie in einem Massstab entwickelt wurden, der ihre Realisierung in dem relevanten Sektor der Industrie unter wirtschaftlich und technisch tragfähigen Bedingungen bei Berücksichtigung der Kosten und Vorteile erlaubt, unabhängig davon, ob die Techniken innerhalb des Territoriums der fraglichen Vertragspartei angewendet werden oder von dort stammen, solange sie für den Betreiber auf vernünftigem Wege zugänglich sind;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u1/lbl_c"><num>(c) </num><p>«beste» heisst am effektivsten im Hinblick auf die Erreichung eines hohen allgemeinen Schutzniveaus der Umwelt als Ganzes.</p></item></blockList><blockList eId="annex_III/lvl_u1/list_u2"><listIntroduction eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/listintro">3.  Die Kriterien für die Festlegung der BVT sind wie folgt:</listIntroduction><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_a"><num>(a) </num><p>Einsatz abfallarmer Technologien;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_b"><num>(b) </num><p>Verwendung mindergefährlicher Stoffe;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_c"><num>(c) </num><p>Förderung der Rückgewinnung und Verwertung von Stoffen, die im Prozess gebildet und verwendet worden sind, sowie von Abfällen, wo dies zweckmässig ist;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_d"><num>(d) </num><p>vergleichbare Betriebsprozesse, -einrichtungen oder -methoden, die im industriellen Massstab erfolgreich erprobt worden sind;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_e"><num>(e) </num><p>technologische Fortschritte und Veränderungen bei den wissenschaftlichen Kenntnissen und Erkenntnissen;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_f"><num>(f) </num><p>Art, Auswirkungen und Umfang der betreffenden Emissionen;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_g"><num>(g) </num><p>Inbetriebnahmetermine für neue oder bestehende Anlagen;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_h"><num>(h) </num><p>zur Einführung der besten verfügbaren Technik benötigte Zeitspanne;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_i"><num>(i) </num><p>Verbrauch und Beschaffenheit der in dem Prozess verwendeten Rohstoffe (einschliesslich Wasser) und ihre Energieeffizienz;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_j"><num>(j) </num><p>Notwendigkeit der Verhinderung bzw. Minimierung der Gesamtauswirkungen der Emissionen auf die Umwelt und der Risiken für sie;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_k"><num>(k) </num><p>Notwendigkeit der Verhütung von Unfällen und der Minimierung ihrer Folgen für die Umwelt;</p></item><item eId="annex_III/lvl_u1/list_u2/lbl_l"><num>(l) </num><p>von nationalen und internationalen Organisationen veröffentlichte Informationen.</p></item></blockList><p>Das Konzept der BVT zielt nicht darauf ab, eine bestimmte Technik oder Technologie vorzuschreiben; es müssen auch die technischen Merkmale der betreffenden Anlage, ihr geografischer Standort und die örtlichen Umweltbedingungen berücksichtigt werden.</p><p>4.  Die Erfahrungen mit neuen Produkten und neuen Anlagen, die mit emissionsarmen Techniken arbeiten, sowie mit der Nachrüstung vorhandener Anlagen wachsen ständig; dies kann eine Aktualisierung des in Absatz 1 genannten Leitfadens erforderlich machen.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang IV<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 22–25 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_IV/lvl_u1"><heading>Fristen bis zur Anwendung von Grenzwerten und besten <br/>verfügbaren Techniken für neue und bestehende <br/>ortsfeste Quellen</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_IV/lvl_u1/listintro">1.  Nach Ablauf folgender Fristen sind die Grenzwerte und besten verfügbaren Techniken anzwenden:</listIntroduction><item eId="annex_IV/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>Neue ortsfeste Quellen: zwei Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls für eine Vertragspartei;</p></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>bestehende ortsfeste Quellen: zwei Jahre nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls für eine Vertragspartei oder am 31. Dezember 2020, je nachdem, welcher Zeitpunkt später eintritt. Im Bedarfsfall kann diese Frist für bestimmte ortsfeste Quellen entsprechend der im innerstaatlichen Recht vorgesehenen Abschreibungsfristen verlängert werden.</p></item></blockList><p>2.  Unbeschadet des Absatzes 1, jedoch vorbehaltlich von Absatz 3, kann eine Vertragspartei des Übereinkommens, die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2019 Vertragspartei des vorliegenden Protokolls wird, zum Zeitpunkt der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder des Beitritts zum Protokoll erklären, dass sie die Fristen für die Anwendung der in Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe d) aufgeführten Grenzwerte bis zu 15 Jahren nach dem Tag des Inkrafttretens des Protokolls für die betreffende Vertragspartei verlängert.</p><p>3.  Fasst eine Vertragspartei in Bezug auf eine bestimmte Kategorie ortsfester Quellen einen Beschluss gemäss Artikel 3<sup>bis</sup> des vorliegenden Protokolls, so kann sie nicht zugleich eine Erklärung nach dem für dieselbe Quellenkategorie geltenden Absatz 2 abgeben.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang V<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Fassung gemäss Anhang Ziff. 26 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_V/lvl_u1"><heading>Grenzwerte für die Begrenzung von Emissionen aus grösseren ortsfesten Quellen</heading><intro><blockList><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/listintro">1.  Für die Bekämpfung von Schwermetallemissionen sind zwei Arten von Grenzwerten von Belang:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>Werte für spezifische Schwermetalle oder Kategorien von Schwermetallen; und</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>Werte für Partikelemissionen im Allgemeinen.</p></item></blockList><p>2.  Prinzipiell können Grenzwerte für Partikel nicht die spezifischen Grenzwerte für Cadmium, Blei und Quecksilber ersetzen, weil die Menge der mit Partikelemissionen assoziierten Metalle je nach Verfahren unterschiedlich ausfällt. Die Einhaltung dieser Grenzwerte trägt jedoch erheblich zur Reduzierung der Schwermetallemissionen im Allgemeinen bei. Zudem ist die Überwachung von Partikelemissionen in aller Regel preiswerter als die Überwachung einzelner Schadstoffe, und eine kontinuierliche Überwachung der einzelnen Schwermetalle ist im Allgemeinen nicht realisierbar. Daher sind die Grenzwerte für Partikel von grosser praktischer Bedeutung und werden in diesem Anhang in den meisten Fällen auch als Ergänzung für spezifische Grenzwerte für Cadmium, Blei oder Quecksilber angegeben.</p><p>3.  Abschnitt A gilt für alle Vertragsparteien mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika. Abschnitt B gilt für die Vereinigten Staaten von Amerika.</p></intro><level eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A"><num>A. </num><heading>Vertragsparteien mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika</heading><content><p>4.  Allein in diesem Abschnitt bedeutet «Staub» die Masse der Partikel beliebiger Form, Struktur oder Dichte, die unter den Bedingungen der Probenahmestellen in der Gasphase dispergiert sind, unter bestimmten Bedingungen nach repräsentativer Probenahme des zu analysierende Gases durch Filtration abgeschieden werden können und nach dem Trocknungsprozess unter bestimmten Bedingungen oberhalb des Filters und auf dem Filter verbleiben.</p><p>5.  Für die Zwecke dieses Abschnitts bedeutet «Emissionsgrenzwert» (EGW) die Menge an Staub und bestimmten, unter dieses Protokoll fallenden Schwermetallen in den Abgasen einer Anlage, die nicht überschritten werden darf. Sofern nicht anders angegeben, wird er als Schadstoffmasse pro Abgasvolumen (in mg/m<sup>3</sup>), bezogen auf Standardbedingungen für Temperatur und Druck von Trockengas (Volumen bei 273,15 K, 101,3 kPa), ausgedrückt. Für den Sauerstoffgehalt im Abgas gelten die für ausgewählte Kategorien grösserer ortsfester Quellen angegebenen Werte. Ein Verdünnen der Abgase zur Verringerung der Schadstoffkonzentrationen ist nicht zulässig. Das An- und Abfahren und die Wartung von Anlagen sind ausgenommen.</p><p>6.  Die Emissionen sind in allen Fällen durch Messungen oder Berechnungen, die mindestens die gleiche Genauigkeit erreichen, zu überwachen. Die Einhaltung der Grenzwerte ist durch kontinuierliche oder diskontinuierliche Messungen oder nach anderen technisch zweckmässigen Verfahren, einschliesslich geprüfter Berechnungsmethoden, zu überprüfen. Die relevanten Schwermetalle sind für jede Industriequelle mindestens einmal alle drei Jahre zu messen. Dabei sind die Leitfäden über die Methoden für Messungen und Berechnungen zu berücksichtigen, die von den Vertragsparteien auf der Tagung des Exekutivorgans angenommen wurden. Bei kontinuierlichen Messungen gelten die Grenzwerte als eingehalten, wenn der validierte Durchschnittswert der monatlichen Emissionen den EGW nicht überschreitet. Bei diskontinuierlichen Messungen oder anderen geeigneten Bestimmungs- oder Berechnungsverfahren gelten die EGW als eingehalten, wenn der anhand einer angemessenen Anzahl Messungen unter repräsentativen Bedingungen ermittelte Mittelwert den Wert der Emissionsnorm nicht überschreitet. Die Ungenauigkeit der Messverfahren kann für die Zwecke der Überprüfung berücksichtigt werden. Eine indirekte Schadstoffüberwachung anhand von Summenparametern/kumulativen Parametern (z.B. Staub als Summenparameter für Schwermetalle) ist ebenfalls möglich. In bestimmten Fällen kann eine bestimmte Technik der Emissionskontrolle gewährleisten, dass ein Wert/Grenzwert eingehalten oder erfüllt wird.</p><p>7.  Die Überwachung der relevanten Schadstoffe und die Messungen von Prozessparametern sowie die Qualitätssicherung von automatisierten Messsystemen und die Referenzmessungen zur Kalibrierung dieser Systeme erfolgen nach den CEN-Normen. Stehen CEN-Normen nicht zur Verfügung, so werden ISO-Normen, nationale Normen oder andere internationale Normen zugrunde gelegt, die gewährleisten, dass Daten von gleichwertiger wissenschaftlicher Qualität erhoben werden.</p><p>Feuerungsanlagen (Kessel und Prozessfeuerungen) mit einer berechneten Feuerungswärmeleistung von über 50 MWth<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> Die Feuerungswärmeleistung der Feuerungsanlage wird als die Summe der Wärmeleistungen aller Einheiten berechnet, die an einen gemeinsamen Schornstein angeschlossen sind. Einzelne Anlagen unter 15 MWth bleiben bei der Berechnung der Gesamtfeuerungswärmeleistung unberücksichtigt.</p></authorialNote></inline> (Anhang II Kategorie 1)</p><p>8.  Grenzwerte für Staubmissionen aus der Verbrennung anderer fester und flüssiger Brennstoffe als Biomasse und Torf:<authorialNote><p> Insbesondere gelten die EGW nicht für:</p><p>– Anlagen, die als einzige Brennstoffquelle Biomasse und Torf verwenden ;</p><p>– Anlagen, in denen die Verbrennungsprodukte unmittelbar zum Erwärmen, zum Trocknen oder zu einer anderweitigen Behandlung von Gegenständen oder Materialien verwendet werden;</p><p>– Nachverbrennungsanlagen, die dafür ausgelegt sind, die Abgase durch Verbrennung zu reinigen, und die nicht als unabhängige Feuerungsanlagen betrieben werden;</p><p>– Anlagen zum Regenerieren von Katalysatoren für katalytisches Cracken; </p><p>– Anlagen für die Umwandlung von Schwefelwasserstoff in Schwefel;</p><p>– in der chemischen Industrie verwendete Reaktoren;</p><p>– Koksofenunterfeuerung;</p><p>– Winderhitzer (Cowper);</p><p>– Ablaugekessel in Anlagen für die Zellstofferzeugung; </p><p>– Abfallverbrennungsöfen; und</p><p>– Anlagen, die von Diesel-, Benzin- oder Gasmotoren oder von Gasturbinen angetrieben werden, unabhängig vom verwendeten Brennstoff.</p></authorialNote></p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 1</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Brennstoffart</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Feuerungswärmeleistung (MWth)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></th></tr><tr><td><p>Feste Brennstoffe</p></td><td><p>50–100</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>30 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p></td></tr><tr><td/><td><p>100–300</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>25 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p></td></tr><tr><td/><td><p>&gt;300</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>10 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>20 (Steinkohle, Braunkohle und andere feste Brennstoffe)</p></td></tr><tr><td><p>Flüssige Brennstoffe</p></td><td><p>50–100</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>20</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>30 (allgemein)</p><p>50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversionsrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenverbrauch in Feuerungsanlagen)</p></td></tr><tr><td/><td><p>100–300</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>20</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>25 (allgemein)</p><p>50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversionsrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenverbrauch in Feuerungsanlagen)</p></td></tr><tr><td/><td><p>&gt;300</p></td><td><p>Neue Anlagen:</p><p>10</p><p>Bestehende Anlagen:</p><p>20 (allgemein)</p><p>50 (bei Verfeuerung von Destillations- oder Konversionsrückständen aus der Rohölraffinierung für den Eigenverbrauch in Feuerungsanlagen)</p></td></tr><tr><td colspan="3"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Grenzwerte bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 6 % (feste Brennstoffe) und von 3 % (flüssige Brennstoffe)</p></item></blockList></td></tr></table><blockList><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/listintro">9.  Sondervorschriften für Feuerungsanlagen gemäss Nummer 8:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_a/listintro">Eine Vertragspartei kann in folgenden Fällen von der Verpflichtung zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte gemäss Nummer 8 abweichen:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>im Falle von Feuerungsanlagen, die normalerweise mit gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, aber aufgrund einer plötzlichen Unterbrechung der Gasversorgung ausnahmsweise auf andere Brennstoffe ausweichen müssen und aus diesem Grund mit einer Abgasreinigungsanlage ausgestattet werden müssten;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>im Falle bestehender Feuerungsanlagen, die im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis spätestens 31. Dezember 2023 nicht mehr als 17 500 Betriebsstunden in Betrieb sind.</p></item></blockList></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_b"><num>b) </num><p>Wird eine Feuerungsanlage um mindestens 50 MWth erweitert, so findet der EGW für neue Anlagen gemäss Nummer 8 auf den erweiterten Teil der Anlage Anwendung. Der EGW wird als gewogener Durchschnitt der tatsächlichen Wärmeleistung des bestehenden und des neuen Teils der Anlage berechnet.</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_c"><num>c) </num><p>Die Vertragsparteien tragen dafür Sorge, dass für den Fall einer Betriebsstörung oder des Ausfalls der Abgasreinigungsanlage Vorkehrungen getroffen werden.</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_A/lbl_d"><num>d) </num><p>Im Falle von Mehrstofffeuerungsanlagen, die gleichzeitig mit zwei oder mehr Brennstoffen beschickt werden, wird der EGW auf der Grundlage der Wärmeleistung der einzelnen Brennstoffe als gewogener Durchschnitt der EGW der jeweiligen Brennstoffe bestimmt.</p></item></blockList><p>Primär- und Sekundäranlagen für die Erzeugung von Eisen und Stahl (Anhang II Kategorien 2 und 3)</p><p>10.  Grenzwerte für Staubemissionen:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 2</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)</p></th></tr><tr><td><p>Sinteranlage</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>Pelletieranlage</p></td><td><p>20 für Zerkleinern, Mahlen und Trocknen</p><p>15 für alle anderen Verfahrensschritte</p></td></tr><tr><td><p>Hochofen: Winderhitzer</p></td><td><p>10</p></td></tr><tr><td><p>Stahlerzeugung und Giessen nach dem Sauerstoffaufblasverfahren</p></td><td><p>30</p></td></tr><tr><td><p>Stahlerzeugung und Giessen nach dem Elektrolichtbogenverfahren</p></td><td><p>15 (bestehende Anlagen)</p><p>  5 (neue Anlagen)</p></td></tr></table><p>Eisengiessereien (Anhang II Kategorie 4)</p><p>11.  Grenzwerte für Staubemissionen aus Eisengiessereien:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 3</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)</p></th></tr><tr><td><p>Eisengiessereien: sämtliche Ofentypen (Kupolöfen, Induktionsöfen, Drehrohröfen); alle Gussformen (Einwegformen, Dauerformen)</p></td><td><p>20</p></td></tr><tr><td><p>Warmwalzen</p></td><td><p>20</p><p>50, wenn Gewebefilter aufgrund eines hohen Feuchtegehalts im Abgas nicht eingesetzt werden können</p></td></tr></table><p>Anlagen zur Erzeugung und Verarbeitung von Kupfer, Zink und Ferro‑Silizium-Manganlegierungen, einschliesslich Imperial-Smelting-Öfen (Anhang II Kategorien 5 und 6)</p><p>12.  Grenzwert für Staubemissionen aus der Erzeugung und Verarbeitung von Kupfer, Zink und Eisen-Silizium-Manganlegierungen:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 4</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)</p></th></tr><tr><td><p>Herstellung und Verarbeitung von Nichteisenmetallen</p></td><td><p>20</p></td></tr></table><p>Herstellung und Verarbeitung von Blei (Anhang II Kategorien 5 und 6)</p><p>13.  Grenzwert für Staubemissionen aus der Herstellung und Verarbeitung von Blei:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 5</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)</p></th></tr><tr><td><p>Herstellung und Verarbeitung von Blei</p></td><td><p>5</p></td></tr></table><p>Zementindustrie (Anhang II Kategorie 7)</p><p>14.  Grenzwerte für Staubemissionen aus der Zementherstellung:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 6</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></th></tr><tr><td><p>Zementwerke, Brennöfen, Zementmühlen und Klinkerkühler</p></td><td><p>20</p></td></tr><tr><td><p>Zementwerke, Brennöfen, Zementmühlen und Klinkerkühler, die Abfälle mitverbrennen</p></td><td><p>20</p></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Grenzwerte bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 10 %.</p></item></blockList></td></tr></table><p>Glasindustrie (Anhang II Kategorie 8)</p><p>15.  Grenzwerte für Staubemissionen aus der Glasherstellung:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 7</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></th></tr><tr><td><p>Neue Anlagen</p></td><td><p>20</p></td></tr><tr><td><p>Bestehende Anlagen</p></td><td><p>30</p></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Grenzwerte bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 8 % (kontinuierliches Schmelzen) und von 13 % (diskontinuierliches Schmelzen).</p></item></blockList></td></tr></table><p>16.  Grenzwert für Bleiemissionen aus der Glasherstellung: 5 mg/m<sup>3</sup>.</p><p>Chloralkali-Industrie (Anhang II Kategorie 9)</p><p>17.  Bestehende Chloralkali-Anlagen, die eine Quecksilberzelltechnik anwenden, müssen bis zum 31. Dezember 2020 auf quecksilberfreie Technologien umstellen oder schliessen; bis zur Umstellung gilt für den Quecksilberausstoss einer Anlage in die Luft ein Grenzwert von 1 g je Mg<authorialNote><p> 1 Mg = 1 Tonne.</p></authorialNote> produziertes Chlor.</p><p>18.  Neue Chloralkali-Anlagen müssen quecksilberfrei betrieben werden.</p><p>Abfallverbrennung (Anhang II Kategorien 10 und 11)</p><p>19.  Grenzwert für Staubemissionen aus der Abfallverbrennung:</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Tabelle 8</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>EGW für Staub (mg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup>)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></th></tr><tr><td><p>Verbrennungen von Siedlungsabfällen und nicht gefährlichen, gefährlichen und medizinischen Abfällen</p></td><td><p>10</p></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Grenzwert bezogen auf einen Sauerstoffgehalt von 11 %.</p></item></blockList></td></tr></table><p>20.  Grenzwert für Quecksilberemissionen aus der Abfallverbrennung: 0,05 mg/m<sup>3</sup>.</p><p>21.  Grenzwert für Quecksilberemissionen für die Mitverbrennung von Abfällen der Quellenkategorien 1 und 7: 0,05 mg/m<sup>3</sup>.</p></content></level><level eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B"><num>B. </num><heading>Vereinigte Staaten von Amerika</heading><content><blockList><listIntroduction eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/listintro">22.  Die Grenzwerte zur Minderung der Emissionen partikelförmiger Stoffe und/oder bestimmter Schwermetalle aus ortsfesten Quellen der folgenden Quellenkategorien, und die Quellen, für die sie gelten, sind in folgenden Dokumenten festgelegt:</listIntroduction><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_a"><num>a) </num><p>Stahlwerke: Elektrolichtbogenöfen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitte AA und AAa;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_b"><num>b) </num><p>Kleine kommunale Abfallverbrennungsanlagen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt AAAA;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_c"><num>c) </num><p>Glasherstellung – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt CC;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_d"><num>d) </num><p>Dampferzeuger in E-Werken – 40 C.F.R. Teil 60 Unterabschnitte D und Da;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_e"><num>e) </num><p>Anlagen zur Dampferzeugung in Industrie, Gewerbe, Institutionen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitte Db und Dc;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_f"><num>f) </num><p>Kommunale Abfallverbrennungsanlagen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitte E, Ea und Eb;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_g"><num>g) </num><p>Verbrennungsanlagen für Krankenhausabfälle/medizinische Abfälle und infektiöse Abfälle – 40 C.F.R. Teil 60. Unterabschnitt Ec;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_h"><num>h) </num><p>Portland-Zement – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt F;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_i"><num>i) </num><p>Sekundäre Bleischmelzen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt L;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_j"><num>j) </num><p>Sauerstoffblaskonverter – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt N;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_k"><num>k) </num><p>Sauerstoffblaskonverter und dazugehörige Anlagen (nach dem 20. Januar 1983) – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt Na;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_l"><num>l) </num><p>Primäre Kupferschmelzen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt P;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_m"><num>m) </num><p>Primäre Zinkschmelzen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt Q;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_n"><num>n) </num><p>Primäre Bleischmelzen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt R;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_o"><num>o) </num><p>Eisenlegierungsanlagen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt Z;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_p"><num>p) </num><p>Andere Einheiten für die Verbrennung fester Abfälle (nach dem 9. Dezember 2004) – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt EEEE;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_q"><num>q) </num><p>Sekundäre Bleischmelzen – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt X;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_r"><num>r) </num><p>Verbrennungsanlagen für gefährliche Abfälle – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt EEE;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_s"><num>s) </num><p>Herstellung von Portland-Zement – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt LLL;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_t"><num>t) </num><p>Primärkupfer – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt QQQ;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_u"><num>u) </num><p>primäres Bleischmelzen – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt TTT;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_v"><num>v) </num><p>Eisen- und Stahlgiessereien – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt EEEEE;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_w"><num>w) </num><p>Integrierte Eisen- und Stahlherstellung – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt FFFFF;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_x"><num>x) </num><p>Elektrostahlwerke – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt YYYYY;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_y"><num>y) </num><p>Eisen- und Stahlgiessereien – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt ZZZZZ;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_z"><num>z) </num><p>Primärkupferschmelzen – diffuse Quellen – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt EEEEEE;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_aa"><num>aa) </num><p>Sekundärkupferschmelzen – diffuse Quellen – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt EEEEEE;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_bb"><num>bb) </num><p>Primäre Nichteisenmetalle – Diffuse Quellen: Zink, Kadmium und Beryllium – 40 C.F.R. Beryllium GGGGGG;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_cc"><num>cc) </num><p>Glasherstellung (diffuse Quellen) – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt SSSSSS;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_dd"><num>dd) </num><p>Schmelzen sekundäre Nichteisenmetalle (diffuse Quellen) – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt TTTTTT;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_ee"><num>ee) </num><p>Herstellung von Eisenlegierungen (diffuse Quellen) – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt YYYYYY;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_ff"><num>ff) </num><p>Schmelzen Aluminium-, Kupfer- und Nichteisenmetalle (diffuse Quellen) – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt ZZZZZZ;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_gg"><num>gg) </num><p>Leistungsnormen für Kohleaufbereitungs- und -verarbeitungsanlagen – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt Y;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_hh"><num>hh) </num><p>Erhitzer für Industrie, Gewerbe, Institutionen und Prozesse – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt DDDDD;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Kessel für Industrie, Gewerbe und Institutionen (diffuse Quellen) – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt JJJJJJ;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_jj"><num>jj) </num><p>Quecksilberzell-Chloralkalianlagen – 40 C.F.R. Teil 63, Unterabschnitt IIIII;</p></item><item eId="annex_V/lvl_u1/lvl_B/lbl_kk"><num>kk) </num><p>Leistungsnormen für gewerbliche und industrielle Einheiten zur Verbrennung fester Abfälle, mit deren Bau nach dem 30. November 1999 bzw. mit deren Umbau oder Neubau am oder nach dem 1. Juni 2001 begonnen wurde – 40 C.F.R. Teil 60, Unterabschnitt CCCC.»</p></item></blockList></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang VI<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Anhang Ziff. 27–30 des Beschlusses 2012/5 vom 13. Dez. 2012, von der BVers genehmigt am 16. Juni 2017 und in Kraft getreten für die Schweiz am  8. Febr. 2022 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 876</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/875" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">875</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2016/1949" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2016</b> 8285</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_VI/lvl_u1"><heading>Produktkontrollmassnahmen</heading><content><p>1.  Spätestens am Tag des Inkrafttretens bis zum Ablauf dieses Protokolls für eine Vertragspartei darf der Bleigehalt von Ottokraftstoff, der für Strassenfahrzeuge verkauft wird, 0,013 g/l nicht überschreiten. Vertragsparteien, die unverbleiten Ottokraftstoff mit einem Bleigehalt unter 0,013 g/l verkaufen, bemühen sich, diesen Wert zu halten oder zu senken.</p><p>2.  Jede Vertragspartei ist bestrebt zu gewährleisten, dass sich aus der Umstellung auf Kraftstoffe mit einem Bleigehalt gemäss Absatz 1 eine Verringerung der gefährlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt insgesamt ergibt.</p><p>3.  …</p><p>4.  Unbeschadet von Nummer 1 ist eine Vertragspartei berechtigt, kleine Mengen, d. h. bis zu 0,5 % ihres Gesamtabsatzes an Ottokraftstoff, von verbleitem Ottokraftstoff mit einem Bleigehalt von höchstens 0,15 g/l für alte Strassenfahrzeuge zu verkaufen.</p><blockList><listIntroduction eId="annex_VI/lvl_u1/listintro">5.  Jede Vertragspartei erreicht spätestens am Tag des Inkrafttretens dieses Protokolls für die Vertragspartei Konzentrationen, die die folgenden Werte nicht überschreiten:</listIntroduction><item eId="annex_VI/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>0,05 Masseprozent Quecksilber in Alkali-Mangan-Batterien, die zur längeren Verwendung unter extremen Bedingungen (z. B. Temperatur unter 0°C oder über 50°C, Erschütterungen) vorgesehen sind, und</p></item><item eId="annex_VI/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>0,025 Masseprozent Quecksilber in allen anderen Alkali-Mangan-Batterien.</p></item></blockList><p>Diese Grenzwerte dürfen bei der Anwendung einer neuen Batterietechnologie oder bei Verwendung einer Batterie in einem neuen Produkt überschritten werden, wenn mittels angemessener Sicherheitsvorkehrungen gewährleistet ist, dass die entstehende Batterie oder das Produkt, aus dem eine Batterie nicht ohne weiteres entnommen werden kann, auf umweltgerechte Weise entsorgt wird. Ebenfalls von dieser Verpflichtung ausgenommen sind Alkali-Mangan-Knopfzellen und aus Knopfzellen zusammengesetzte Batterien.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang VII</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_VII/lvl_u1"><heading>Produktmanagementmassnahmen</heading><content><p>1.  Mit diesem Anhang sollen den Vertragsparteien Leitlinien für Produktmanagementmassnahmen gegeben werden.</p><blockList eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1"><listIntroduction eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/listintro">2.  Die Vertragsparteien können geeignete Produktmanagementmassnahmen, wie sie beispielsweise nachstehend aufgeführt sind, in Erwägung ziehen, sofern dies auf Grund des potenziellen Risikos nachteiliger Auswirkungen von Emissionen eines oder mehrerer der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt gerechtfertigt ist, wobei alle relevanten Risiken und Vorteile solcher Massnahmen zu berücksichtigen sind und sichergestellt sein muss, dass jegliche Veränderungen an Produkten zu einer Verminderung der schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt insgesamt führen:</listIntroduction><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Substitution von Produkten, in denen eines oder mehrere der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle bewusst eingesetzt werden, sofern eine geeignete Alternative vorhanden ist;</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Minimierung oder Substitution eines oder mehrerer der in Anhang I aufgeführten, bewusst eingesetzten Schwermetalle;</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>die Bereitstellung von Produktangaben einschliesslich Etikettierung, um zu gewährleisten, dass die Nutzer über den Gehalt an einem oder mehreren der in Anhang I aufgeführten, bewusst eingesetzten Schwermetalle und die Notwendigkeit der sicheren Verwendung und Abfallbehandlung informiert sind;</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>die Nutzung ökonomischer Anreize oder freiwilliger Vereinbarungen zur Verringerung oder Beseitigung des Gehalts an den in Anhang I aufgeführten Schwermetallen in Produkten und</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u1/lbl_e"><num>e) </num><p>die Entwicklung und Realisierung von Programmen für die umweltgerechte Erfassung, Verwertung oder Entsorgung von Produkten, die eines der Schwermetalle von Anhang I enthalten.</p></item></blockList><blockList eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2"><listIntroduction eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/listintro">3.  Jedes Produkt bzw. jede Produktkategorie, die nachstehend aufgeführt sind, enthält eines oder mehrere der in Anhang I aufgeführten Schwermetalle und unterliegt ordnungsrechtlichen oder freiwilligen Massnahmen durch mindestens eine Vertragspartei des Übereinkommens, die sich zu einem erheblichen Teil auf den Anteil des Produkts an den Emissionen eines oder mehrerer der Schwermetalle von Anhang I beziehen. Allerdings liegen noch keine ausreichenden Informationen vor, anhand derer bestätigt würde, dass sie bei allen Vertragsparteien eine signifikante Quelle darstellen, so dass eine Aufnahme in Anhang VI gerechtfertigt wäre. Jede Vertragspartei ist aufgerufen, die verfügbaren Informationen zu prüfen, und, wo sie überzeugt ist, dass Vorsichtsmassnahmen geboten sind, Produktmanagementmassnahmen wie die in Absatz 2 angegebenen für eines oder mehrere der im Folgenden genannten Produkte zu ergreifen:</listIntroduction><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>quecksilberhaltige elektrische Bauteile, d. h. Bauelemente, die einen oder mehrere Kontakte/Sensoren zur Übertragung von elektrischem Strom aufweisen, z. B. Relais, Thermostaten, Niveauwächter, Druckschalter und andere Schalter (Massnahmen sind unter anderem ein Verbot der meisten quecksilberhaltigen elektrischen Bauteile, freiwillige Programme zur Ablösung einiger Quecksilberschalter durch elektronische oder Spezialschalter, freiwillige Verwertungsprogramme für Schalter sowie freiwillige Verwertungsprogramme für Thermostaten);</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>quecksilberhaltige Messgeräte wie Thermometer, Manometer, Barometer, Druckmesser, Druckschalter und Druckgeber (Massnahmen sind unter anderem ein Verbot quecksilberhaltiger Thermometer und ein Verbot von Messinstrumenten);</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>quecksilberhaltige Leuchtstofflampen (Massnahmen sind unter anderem Verringerungen des Quecksilbergehalts je Lampe durch freiwillige und ordnungspolitische Programme sowie freiwillige Verwertungsprogramme);</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_d"><num>d) </num><p>quecksilberhaltiges Dentalamalgam (Massnahmen sind unter anderem freiwillige Aktionen und ein Verbot der Verwendung von Dentalamalgam mit Ausnahmeregelungen sowie freiwillige Programme zur Förderung des Auffangens von Dentalamalgam in Zahnarztpraxen vor der Einleitung in Abwasserbehandlungsanlagen);</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_e"><num>e) </num><p>quecksilberhaltige Pestizide einschliesslich Saatgutbeizen (Massnahmen sind unter anderem Verbote für alle Quecksilberpestizide einschliesslich der Saatgutbehandlung und ein Verbot der Verwendung von Quecksilber als Desinfektionsmittel);</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_f"><num>f) </num><p>quecksilberhaltige Farben (Massnahmen sind unter anderem Verbote für alle derartigen Farben, Verbote für die Verwendung derartiger Farben im Innenbereich und für Kinderspielzeug sowie Verbote für die Verwendung in Antifouling); und</p></item><item eId="annex_VII/lvl_u1/list_u2/lbl_g"><num>g) </num><p>quecksilberhaltige ausser den in Anhang VI aufgeführten Batterien (Massnahmen sind unter anderem die Verringerung des Quecksilbergehalts durch freiwillige und ordnungspolitische Programme sowie Umweltabgaben und freiwillige Recyclingprogramme).</p></item></blockList></content></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.326"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 24 giugno 1998 della Convenzione del 1979 sull'inquinamento atmosferico attraverso le frontiere a lunga distanza, relativo ai metalli pesanti (con annessi)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 24 juin 1998 à la Convention sur la pollution atmosphérique transfrontière à longue distance, de 1979, relatif aux métaux lourds (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 24. Juni 1998 zu dem Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/141/20241004/de/xml"/><FRBRdate date="2024-10-04" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1998-06-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2003-12-29" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 4. Oktober 2024<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/141" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2004</b> 1191</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/644" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005</b> 4791</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2010/493" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2010</b> 3501</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2013/141" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2013</b> 717</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2017/326" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2017</b> 3231</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/876" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2021</b> 876</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/546" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2024</b> 546</ref>.  Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation </p><p>Beitritt (B)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>28. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>12. Juli</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>30. September</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Estland*</p></td><td><p>24. März</p></td><td><p>2006 B</p></td><td><p>22. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Europäische Union</p></td><td><p> 3. Mai</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Finnland*</p></td><td><p>20. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>26. Juli</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>  9. März</p></td><td><p>2021</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>Kanada*</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  5. Dezember</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein*</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>22. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>28. Oktober</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg*</p></td><td><p> 1. Mai</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td><p> 1. Oktober</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Monaco*</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>11. Februar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>30. Dezember</p></td><td><p>2011 B</p></td><td><p>29. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2010 B</p></td><td><p>30. Januar</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen*</p></td><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Österreich*</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>16. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>  4. Mai</p></td><td><p>2017</p></td><td><p>  2. August</p></td><td><p>2017</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien*</p></td><td><p> 5. September</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>19. Januar</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz*</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Serbien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>*</span></sup></p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>2012 B</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei*</p></td><td><p>30. Dezember</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>  9. Februar</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  9. Mai</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Spanien<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>*</span></sup></p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>2011</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p> 6. August</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>19. April</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>18. Juli</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten</p></td><td><p>10. Januar</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>  2. September</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Für das Königreich in Europa.</p></item></blockList></td></tr></table><level eId="scope_u1/lvl_u1"><heading>Erklärung</heading><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Schweiz</heading><content><p>Die Schweiz hat gestützt auf Artikel 13 Absatz 3 des Protokolls bei der Annahme folgende Erklärung angebracht:</p><p>Gemäss Artikel 15 Absatz 3 des Protokolls in seiner geänderten Fassung erklärt die Schweiz, dass sie hinsichtlich der Änderung der Anhänge II, IV, V und VI nicht an das in Artikel 13 Absatz 5<sup>ter</sup> festgelegte Verfahren gebunden sein will.</p></content></level></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>