<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-05-07-2C_338-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_338/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. Mai 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement für Erziehung und Kultur </div> <div class="para">des Kantons Thurgau, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Veterinäramt des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerhandlungen gegen die Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung/Umfassendes Tierhalteverbot, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau </div> <div class="para">vom 26. Februar 2020 (VG.2019.209/Z). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Am 4. November 2019 wies das Departement für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau den Rekurs von A.________ gegen das vom Veterinäramt des Kantons Thurgau am 9. April 2018 verfügte umfassende Tierhalteverbot ab und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Nachdem A.________ gegen diesen Entscheid an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau gelangt war, wies dieses mit Zwischenentscheid vom 26. Februar 2020 sowohl das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Ziff. 1) wie auch das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bewilligung eines unentgeltlichen Anwalts (Ziff. 2) ab und setzte ihm eine Frist von 20 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids an, um einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- zu bezahlen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten würde (Ziff. 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Beschwerde vom 28. April 2020 (Eingang am 5. Mai 2020) beantragt A.________ dem Bundesgericht, es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung und die Bewilligung eines unentgeltlichen Anwalts zu gewähren. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen dabei die zulässigen Rügegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung zutreffend dargelegt (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Entscheids). Es hat ausführlich erwogen, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet und aussichtslos zu qualifizieren sei (vgl. E. 2 und E. 3.4 des angefochtenen Entscheids) und der Beschwerdeführer nicht mittellos sei (vgl. E. 3.5 des angefochtenen Entscheids), weshalb kein Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung bestehe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Alleine mit der Aussage, es liege ein schwerwiegender Fall vor, der sich seit Jahren hinziehe, und mit seiner pauschalen Kritik an den Behörden werden die vorinstanzlichen Ausführungen zur Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht infrage gestellt. Zur Mittellosigkeit äussert sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht. Insoweit geht sein Einwand, er sei nicht in der Lage, sich "rechtlich zu wehren", von vornherein an der Sache vorbei. Es steht ihm frei, auf eigene Kosten einen Rechtsvertreter beizuziehen. Der Beschwerde mangelt es offensichtlich an einer hinreichenden Begründung, auch unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer eine Laienbeschwerde eingereicht hat und die formellen Hürden daher praxisgemäss niedriger anzusetzen sind (Urteil 2D_54/2018 vom 1. Februar 2019 E. 2.4). Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Sollten seine Vorbringen (auch) ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung für das bundesgerichtliche Verfahren beinhalten, müsste dieses abgewiesen werden, weil die Beschwerde angesichts der fehlenden Begründung als aussichtslos erscheint und sich der Beschwerdeführer wie erwähnt nicht zu seiner Mittellosigkeit äussert (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/64/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/64/1" type="start"></artref>Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/64/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. Mai 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>