<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00680</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972, arbeitete seit Mai 2000 in einem Pensum von 50 % als Pharmaassistentin (Urk. 10/1 Ziff. 6.3.1), als sie sich am 29. Mai 2005 unter Hinweis auf somatoforme Schmerzen bei der Invalidenversicherung zum Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug anmeldete (Urk. 10/1 Ziff. 7.2 und 7.8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte erwerbliche Abklärungen durch (Urk. 10/9, Urk. 10/12) und holte unter anderem beim Y.___ ein Gutachten ein (Urk. 10/34). Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 10/38) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Februar 2007 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 10/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Oktober 2015 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 10/58), welche erwerbliche (Urk. 10/61) sowie medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen tätigte (Urk. 10/64) und eine Potenzialabklärung bei der Z.___ veranlasste (Urk. 10/71). In der Folge über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm die IV-Stelle am 1. März 2016 die Kosten für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 10/73), welches jedoch per 4. Mai 2016 vorzeitig beendet wurde (Urk. 10/85). Nach weiteren medizinischen Abklärungen (Urk. 10/90, Urk. 10/93, Urk. 10/100, Urk. 10/102) sowie einer psychiatrisch-rheumatologischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung (Urk. 10/110) verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 10/112, Urk. 10/114, Urk. 10/118-119) mit Verfügung vom 11. Mai 2017 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 10/125 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 13. Juni 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 8. August 2017 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde. Mit Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsverfügung vom 18. Oktober 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht umfassend («</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, das Belastbarkeitstraining habe vorzeitig abgebrochen werden müssen, da die Ziele nicht erreicht worden seien. Die durchgeführte medizinische Begutachtung habe ergeben, dass aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit vorliege (S. 1). Aus psychiatrischer Sicht liege lediglich eine geringe Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung vor, welche jedoch durch die schwierige private Situation als allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erziehende Mutter sowie die finanziellen Sorgen begründet sei (S. 2 oben). Die psychiatrische Behandlung sei ausreichend, es gebe keine weiteren therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Optionen. Der gescheiterte Eingliederungsversuch sei vom Gutachter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigt worden. Die geringe Belastbarkeit sei eine subjektive Einschätzung der Beschwerdeführerin, aus medizinisch-theoretischer Sicht wäre eine höhere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzfähigkeit möglich gewesen. Es sei möglich, dass sich die schwierigen famili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ären Verhältnisse beruhigt hätten, es bestünden jedoch weiterhin psychosoziale Belastungen. Der psychiatrische Gutachter Dr. A.___ begründe ausreichend, dass das Vollbild einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen sei. Auch die rheumatologische Einschätzung sei ausreichend. Der rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische Gutachter Dr. B.___ habe belegt, dass die durchgeführte rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologische Untersuchung keine ursächliche Pathologie oder Hinweise auf ein ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündlich-rheumatologisches oder systemisches Leiden ergeben habe. Selbst wenn die gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige Episode, ausgewiesen sei, seien die Einschränkungen nicht erheblich. Die gestellten Befunde im psychiatrischen Teilgutachten seien unauffällig, aus somatischer Sicht würden keine objektivierbaren Befunde vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Auch der neu eingereichte Arztbericht der C.___ zeige keine neuen, relevanten Tatsachen, welche eine andere Beurteilung zur Folge habe. Es liege kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vor (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein (Urk. 1), das Gutachten von Dr. A.___ und Dr. B.___ sei äusserst mangelhaft. Formell zu kritisieren sei, dass Dr. B.___ bereits seit dem Jahre 2009 über keine Berufsausübungsbewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung mehr verfüge, was zeige, dass er seine Berufstätigkeit schon lange aufgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben habe. Ärzte, die weit über das Pensionsalter hinaus noch als Gutachter tätig seien, aber keine eigene Praxistätigkeit mehr ausübten, seien als Gutachter nicht geeignet (S. 5 Ziff. III.1). Auch inhaltlich sei das Gutachten von Dr. B.___ nicht nachvollziehbar (S. 6 Ziff. 2). Grundsätzlich wäre die Beurteilung das Kernstück eines Gutachtens, diese finde im Gutachten von Dr. B.___ jedoch kaum statt, sondern bestehe hauptsächlich in einer Zusammenfassung der alten Akten (S. 6 Ziff. 3). Auch auf das Gutachten von Dr. A.___ dürfe nicht abgestellt werden. Dieser stelle einerseits fest, dass die Behandlung lege artis sei und seit zirka zehn Jahren objektive Befunde vorlägen, trotzdem sei er der Meinung, dass die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung nur wegen krankheitsfremder Faktoren habe abgebrochen werden müssen. Dies sei nicht nachvollziehbar, insbesondere, weil sich Dr. A.___ nicht weiter darüber auslasse, welche krankheitsfremden Gründe er konkret meine (S. 6 f. Ziff. 4). Die Arbeitsunfähigkeit dürfe nicht einfach mit schwierigen finanziellen Verhältnissen und langen Phasen von Arbeitsuntätigkeit begründet werden. Sie habe sich wirklich bemüht, bei der Potenzialabklärung und dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungstraining mitzumachen, um wieder ins Erwerbsleben einzusteigen. Dr. A.___ stelle zudem die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung, gehe jedoch auf die entsprechenden Kriterien nur am Rande ein und stelle dann fest, dass diese mässig ausgeprägt seien und sich nicht auf die Arbeitstätigkeit auswirkten. Er stelle die Diagnose weder genügend sorgfältig, noch schliesse er sie genügend sorgfältig aus. Das Gutachten sei unzutreffend und bagatellisierend (S. 7 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit der letzten Anspruchsprüfung im Februar 2007 (Urk. 10/40) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hat (vgl. vorstehend E. 1.2) und nun ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. sowie 12. Juli 2006 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin durch Ärzte des Y.___ internistisch, psychiatrisch sowie rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 17. Oktober 2006, für welches sie sich auf die vorhandenen Akten, eigene Untersuchungen und die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen des multidisziplinären Konsensus stützten (Urk. 10/34 S. 1), nannten die Ärzte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangshandlungen und Zwangsgedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ken (ICD-10 F42.1/2); DD: anankastische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte sodann ein chronisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 M72.9) sowie ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.8; S. 15 Ziff. 5.2). Die von der Beschwerdeführerin geklagten depressiven Symptome wie beispielsweise die häufige Traurigkeit, die Schwierigkeit, fröhlich zu sein, die Durchschlafstörung sowie die Gefühle allgemeiner Sinnlosigkeit und der früher erlebten Suizidgedanken seien unter der Zwangsstörung zu subsumieren (S. 13 Ziff. 4.2.4). Aus psychiatrischer Sicht sei bei der Beschwerdeführerin die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit aufgrund der Kombination der anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden somatoformen Schmerzstörung mit der Zwangserkrankung um 30 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Eine Verminderung der Leistungsfähigkeit bestehe dabei nicht. Wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt seien, bestehe aus rheumatologischer Sicht für die angestammte Tätigkeit als Pharmaassistentin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Insgesamt könne im Rahmen des polydisziplinären Konsensus und insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin seit der Krankschreibung zu 100 % als Hausfrau für den Haushalt mit drei Kindern tätig sei, festgestellt werden, dass ihr in der bisher ausgeübten Tätigkeit als Pharmaassistentin ein Pensum von 70 % zugemutet werden könne (S. 15 Ziff. 6.2). Es sei davon auszugehen, dass nach der Krankschreibung am 1. Juni 2005 für einige Zeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Arbeitsfähigkeit habe sich durch die danach folgenden Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsmassnahmen allmählich ergeben, wobei gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin die AISP-Behandlung vom 6. Dezember 2005 bis 23. Februar 2006 wesentlich dazu beigetragen habe. Spätestens ab März 2006 bestehe dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach die beschriebene Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 15 f. Ziff. 6.3). Die Vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bestehe für jegliche andere Tätigkeit. Eine körperlich schwere Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischen Gründen nicht zumutbar. Für jede andere leichte Tätigkeit bestehe wie für die bisherige Tätigkeit als Pharmaassistentin eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 16 Ziff. 6.4). Aus somatischen Gründen würden keine Einschränkungen für die Tätigkeit im Haushalt bestehen, da der Beschwerdeführerin nur körperlich schwere Tätigkeiten nicht zumutbar seien. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % für eine Erwerbstätigkeit könne auch aus psychiatrischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt festgestellt werden. Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin selbst habe bei der Frage nach dem Tagesablauf angegeben, zu 100 % als Hausfrau tätig zu sein (S. 16 Ziff. 6.5). Die bisher durchgeführte medizinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung solle weitergeführt werden. Allenfalls sei eine Intensivierung der Psychopharmakotherapie notwendig. Berufliche Massnahmen könnten höchstens für eine Stellenvermittlung vorgeschlagen werden (S. 16 f. Ziff. 6.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin med. pract. D.___, Praktische Ärztin, nannte in ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 11. Dezember 2015 (Urk. 10/64/1-4) folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizdarm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin leide wiederholt an Polyarthralgien und stehe in phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siotherapeutischer und chiropraktischer Behandlung. Zudem würden Infiltratio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen durchgeführt (Ziff. 1.4). Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte med. pract. D.___ keine.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht 17. Mai 2016 (Urk. 10/90/1-4) diagnostizierte med. pract. D.___ zusätzlich eine Polyarthralgie, eine chronische rezidivierende Lumboischialgie sowie Arthrose am Fuss (Ziff. 1.1), ohne sich jedoch weiter zur Arbeits- oder Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit zu äussern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der E.___ nannten in ihrem Bericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 10/93) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit April 2015 bestehe vor dem Hintergrund einer chronischen Schmerzstörung eine depressive Entwicklung. Unter Behandlung sei es zu einem Rückgang der depressiven Symptomatik gekommen. Aufgrund des langjährigen Verlaufs der Schmerzsymptomatik sei von einer Persistenz dieses Problems auszugehen. Für die Depression könne unter Fortführung einer adäquaten Behandlung eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Stabilisierung erreicht werden (Ziff. 1.4). Aktuell könne der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ein 50%iges Pensum zugemutet werden. Sie habe im Februar eine Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">integrationsmassnahme begonnen, das Pensum sollte entsprechend dem Verlauf des Arbeitsversuchs angepasst werden (Ziff. 1.6). Insbesondere im Zusammenhang mit den Schmerzen bestünden Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. Leicht eingeschränkt seien zudem die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zur Strukturie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von Aufgaben, zur Anpassung an Regeln und Routinen sowie die Flexibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät, die Umstellfähigkeit sowie die Entscheidungs- und Beurteilungsfähigkeit. Die Durchhaltefähigkeit und die Konzentration seien mittelschwer eingeschränkt. Die bisherige Tätigkeit sei jedoch noch zumutbar, initial sei eine Tätigkeit von zwei bis maximal vier Stunden pro Tag vorstellbar mit einem maximalen Arbeitspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 40 bis 50 % (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Rheumatologe Dr. med. F.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, nannte in seinem Bericht vom 13. Juni 2016 folgende Diagnosen (Urk. 10/100/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierende Lumboischialgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien, keine Hinweise auf entzündlich rheumatische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Silikonimplantaten Mammae beidseits zirka 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia genu beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senkfuss beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich die Vorgeschichte sowie die Arbeitsfähigkeit verwies Dr. F.___ auf frühere Berichte (Urk. 10/100/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Januar 2015 hatte Dr. F.___ ausgeführt, es bestehe ein Fibromyalgiesyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, was seines Erachtens die Symptome weitgehend erkläre. Hinweise einer entzündlich rheumatischen Erkrankung würden sich weder klinisch, noch anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch, labormässig oder bildgebend finden. Hinweise einer radikulären Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik seien auch nicht vorhanden, es fänden sich leichte Degenerationen im Bereich des Segments L4/5, die partiell eine Lumboischialgie erklären könnten (Urk. 10/100/2-3 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Schreiben vom 28. Juli 2015 hatte Dr. F.___ festgehalten, aus rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischer Sicht stehe das Fibromyalgiesyndrom deutlich im Vordergrund. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses gelte als somatoforme Schmerzstörung, weshalb die Arbeitsunfähigkeit vor allem aus psychiatrischer Sicht beurteilt werden müsse. Im Zeitpunkt der letzten Untersuchung im April 2015 sei die Beschwerdeführerin aus rein rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht für eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Dies umfasse jedoch nicht die psychiatrische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung, zu welcher er keine Stellung nehmen könne (Urk. 10/100/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 17. Juli 2016 (Urk. 10/102) folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), bestehend seit über zehn Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), bestehend seit über zehn Jahren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er behandle die Beschwerdeführerin seit Mitte März 2016 (Ziff. 1.2). Die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Symptomatik habe mit der Schmerzstörung ohne ausreichend somatisches Korrelat begonnen und bestehe seit mehr als zehn Jahren. Seit über zehn Jahren stehe die Beschwerdeführerin bei unterschiedlichen Therapeuten in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung. Als Belastungsfaktoren bestünden eine schwierige Kindheit, Probleme in der Ehe mit einer Verschlechterung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik nach der Trennung sowie eine Überforderung mit den drei Töchtern. Unter der Behandlung mit Cipralex sei es zu einer Besserung der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik bei persistierender Schmerzsymptomatik gekommen. Aufgrund des chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verlaufs der Schmerzsymptomatik sei diesbezüglich die Prognose schlecht (Ziff. 1.4). Einmal wöchentlich fänden psychotherapeutische Gespräche statt und die Beschwerdeführerin werde psychopharmakologisch behandelt (Ziff. 1.5). Die Leistungsfähigkeit sei reduziert, insbesondere im Zusammenhang mit Schmerzen. Ausserdem sei die Beschwerdeführerin in den Bereichen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration und Durchhaltevermögen eingeschränkt (Ziff. 1.7). Als Pharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assistentin bestehe seit dem 14. März 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % (Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei initial während maximal einer bis zwei Stunden täglich möglich, mit einem maximalen Arbeitspensum von 20 % (Ziff. 1.7). Unter Weiterführung der medikamentösen und psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Behandlung sei eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. sowie 23. November 2016 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie, begutachtet, welche am 25. November 2016 gestützt auf die vorhandenen Akten, eigene Untersuchungen sowie eine Konsensbesprechung ihr Gutachten erstatteten (Urk. 10/110).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 10/110/1-15) diagnostizierte Dr. A.___ eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht- bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradige Episode (ICD-10 F33.0/1), welche sich auf die Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirke (S. 8 lit. g) und nannte folgende Diagnosen als solche ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 lit. g):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwierige familiäre Situation (ICD-10 Z63)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die persönliche Vorgeschichte der Beschwerdeführerin sei auffällig, es sei von einer eher auffälligen Persönlichkeitsentwicklung auszugehen. Eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung sei aber nicht feststellbar (S. 8 f.). Seit zirka zehn Jahren würden objektive Befunde vorliegen. Diese seien manchmal mittelgradig gewesen, mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentan seien sie leicht- bis mittelgradig (S. 11 Ziff. I.1). Die Beschwerdeführerin erfahre negative Einflüsse durch krankheitsfremde Faktoren wie die lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, die Konzentration auf die Rolle als Mutter, der Status nach Scheidung, finanzielle Schwierigkeiten und erhebliche Erziehungsprobleme, das Alter sowie die fehlende Motivation zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit (S. 10 oben, S. 11 Ziff. I.2). Die Schmerzen würden nachvollziehbar geschildert, eine Aggravation liege nicht vor (S. 11 Ziff. I.4). Die Entwicklung der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei eher erschwert verlaufen, das familiäre Klima sei schwierig gewesen. Trotzdem habe sie sich recht gut entwickeln können, habe einen Beruf erlernt und eine Familie gegründet. Vorübergehend sei es zu einer Zwangsstörung und Essproblemen gekommen, was auf eine leicht gestörte Persönlichkeitsentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung hinweise. Die Beschwerdeführerin habe diese Störungen aber überwinden können (S. 12 Ziff. I.7). In der Selbst- und Fremdwahrnehmung sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in der Regel nicht eingeschränkt (S. 12 Ziff. I.8). Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei genügend vernetzt und der Tagesablauf sei strukturiert und aktiv (S. 12 Ziff. II.1-2). Das Belastungslimit sei eher tief, vor allem wegen einer starken Ermüdung mit entsprechender Abnahme der Konzentration. Die tiefe Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit könne ursächlich nur teilweise einer psychiatrischen Störung zugewiesen werden (S. 12 Ziff. II.3). Die ambulante psychiatrische Therapie erachte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin als wichtig, einmal pro Woche lasse sie sich ambulant psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handeln. Sie sei team- und konfliktfähig, habe aber Mühe, die Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen des Lebens zu ertragen (S. 13 Ziff. II.5, S. 9). Die ambulante psychiatrische Therapie finde seit Jahren statt, die Behandlung sei lege artis (S. 13 Ziff. IV.1). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei kooperativ, der Medikamentenspiegel sei im Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich (S. 13 Ziff. IV.2). Weitere therapeutische Optionen gebe es nicht (S. 14 Ziff. IV.3). Die berufliche Eingliederung werde nur zu einem mässigen Teil durch ein psychiatrisches Störungsbild behindert. Es würden sich vor allem die krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfremden Faktoren negativ auswirken, diese dürften vorherrschend sein (S. 14 Ziff. IV.5-6). Zwischen den geschilderten Symptomen und dem gezeigten Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bestünden keine Diskrepanzen (S. 14 Ziff. V.1). Es bestehe kein sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug, die Beschwerdeführerin zeige eine aktive Freizeit- und Lebensgestal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung (S. 14 Ziff. V.2). Die Prognose sei nicht ungünstig (S. 10). Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin nicht relevant eingeschränkt. Bei der Arbeit als Pharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assistentin bestehe seit dem Jahre 2006 eine Arbeitsunfähigkeit von zirka 20 % (S. 15 Ziff. VI.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem rheumatologischen Teilgutachten (Urk. 10/110/19-37) nannte Dr. B.___ keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 6.1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende (S. 13 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fibromyalgieforme Panalgie seit der Jugend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine objektivierbare, ursächliche artikuläre Pathologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine Hinweise auf ein vertebro-radikuläres Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kyphoskoliose der Wirbelsäule seit der Jugend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spreizfüsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Läsion des medialen Meniskus-Hinterhorns rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropatellares Schmerzsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Akten leide die Beschwerdeführerin seit der Jugend an multilokulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Schmerzen, so am linken Knie, der linken Hüfte, der rechten Schulter und der rechten Hand, sowie seit dem Jahre 1993 an Schmerzen der Brust- und Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule. Anamnestisch hätten bei der aktuellen Untersuchung erneut poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tope Schmerzen im Vordergrund gestanden, die allerdings jetzt alle Körperregio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen betreffen würden und zwar rechtsbetont an der oberen Körperhälfte und linksbetont an der unteren Körperhälfte. Die rheumatologische Untersuchung habe keine ursächliche artikuläre oder extraartikuläre Pathologie ergeben, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere keine Hinweise auf ein entzündlich-rheumatisches oder systemisches Leiden. Grundsätzlich seien alle fibromyalgietypischen Stellen druckdolent, doch seien auch alle denkbaren Kontrollpunkte schmerzhaft. Die Schmerzen hätten sich zum grössten Teil auch mit unterschwelligen Reizen auslösen lassen und schmerzhaft seien auch die Haut sowie das Unterhautfettgewebe gewesen. Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myalgietypisch sei andererseits die Vielzahl von vegetativen Begleitsymptomen. Es bestehe deshalb keine klassische Fibromyalgiesymptomatik, aber ein fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myalgie-ähnliches Schmerzbild, was versicherungsrechtlich keinen Unterschied mache. Theoretisch könne die deutliche Fehlhaltung der Wirbelsäule Schmerzen verursachen, doch zähle die Beschwerdeführerin die Rückenbeschwerden erst ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Schluss auf und mache trotz Schmerzverstärkung im Rücken beim Gehen tägliche Spaziergänge. Die Panalgie stehe demnach subjektiv deutlich im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund. Die Prognose sei eher zweifelhaft, denn mit einer Besserung der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen sei angesichts des vieljährigen Verlaufes vorerst nicht zu rechnen, allerdings auch nicht mit dem Auftreten einer organisch fassbaren Gelenkspathologie. Die Beschwerdeführerin aggraviere nicht erkennbar, ihr Schmerzempfinden sei aus Sicht des Rheumatologen nachvollziehbar, wenngleich nicht erklärbar (S. 13 f. Ziff. 7). Eine Einschränkung im erlernten Beruf als Pharmaassistentin lasse sich somatisch nicht begründen (S. 14 Ziff. 8.1). Als Hausfrau bestehe eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 90-95 % (S. 14 Ziff. 8.2). Eine leichte, wechselnd belastende Tätigkeit sei ihr zumutbar (S. 14 Ziff. 8.3). Das Y.___-Gutachten aus dem Jahre 2006 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreibe ein chronisches multilokuläres Schmerzsyndrom. An dieser Diagnose habe sich zwischenzeitlich nichts geändert, subjektiv hätten die Schmerzen aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings zugenommen. Angesichts eines Krankheitsverlaufes seit der Jugend mit vollständiger Therapieresistenz könne man von weiteren Therapien keine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung mehr erwarten (S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. A.___ und Dr. B.___ fest, die Beschwerdeführerin leide seit ihrer Jugend an polytopen Schmerzen, die weitgehend behandlungsresistent geblieben seien. In einem umfangreichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten aus dem Jahre 2006 sei ein chronisches multilokuläres Schmerzsyndrom ohne objektivierbare, somatische Ursachen beschrieben worden. In den letzten zehn Jahren habe sich am Bild einer somatisch nicht abstützbaren Panalgie nichts geändert, wobei die Schmerzen sich noch weiter generalisiert und intensiviert hätten. Aus rheumatologischer Sicht lasse sich eine Arbeitsunfähigkeit weiterhin nicht begründen. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin nicht relevant einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Bei der Arbeit als Pharmaassistentin dürfte sie seit dem Jahre 2006 aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von zirka 20 % aufweisen (Urk. 10/110/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 7. April 2017 (Urk. 10/122/4-5) nannten Dr. G.___ und Prof. O.___ folgende Diagnosen (Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F54.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei von einer Störung in der Persönlichkeitsentwicklung in der Kindheit der Beschwerdeführerin auszugehen. Die Beschwerdeführerin habe daraufhin eine Ess- und Zwangsstörung entwickelt. Es bestehe eine melancholische Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstruktur, jedoch keine Persönlichkeitsstörung (Ziff. 6). Die melancholische Persönlichkeitsstruktur mit erhöhter seelischer Verletzbarkeit, Neigung zur Selbstabwertung und Selbstvorwürfen habe in der Vergangenheit die Entstehung von depressiven Phasen und Rückfällen begünstigt (Ziff. 7). Im Denkvermögen sei die Beschwerdeführerin analytisch und logisch, es bestünden eine gute Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein gutes Sozialverhalten (Ziff. 8). Aufgrund des langen Stehens bei der Arbeit als Pharmaassistentin seien die Schmerzen für die Beschwerdeführerin unerträglich. Daraufhin würde sich die depressive Symptomatik wieder deutlich verschlechtern. Eine Arbeitsfähigkeit sei daher nicht mehr gegeben (Ziff. 10). Die Frage, ob es eine behinderungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit gebe, die die Beschwerdeführerin ausüben könne, könne noch nicht beantwortet werden (Ziff. 11). Ein Grossteil der Leistungseinschränkungen sei auf die Schmerzsymptomatik mit den daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag und der sich hierdurch verschlechternden depressiven Symptomatik zurückzuführen (Ziff. 12). Im Verlauf der Behandlung seit Mai 2016 sei es zu einer leichten Besserung der depressiven Symptomatik und geringfügigen Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Schmerzsymptomatik gekommen (Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die weiteren bei den Akten liegenden medizinischen Berichte (Urk. 10/64/5-7, Urk. 10/90/5-16, Urk. 10/100/5) enthalten keine für die Beurteilung der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend strittigen Fragen relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin gegen das Gutachten von Dr. A.___ und Dr. B.___ in formeller Hinsicht einwendet, Dr. B.___ verfüge seit dem Jahre 2009 über keine Berufsausbildungsbewilligung mehr (vgl. vorstehend E. 2.2), ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass Dr. B.___ über einen rheumatologischen Facharzttitel (vgl. Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.medregom.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und damit über die fachlichen Voraussetzungen verfügt, um als rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Gutachter tätig zu sein. Dass er im Zeitpunkt der Begutachtung über keine Berufsausübungsbewilligung verfügt hat, führt gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht zu einem Beweisverwertungsverbot, schreibt doch das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desrecht mit Blick auf die Begutachtung keine solche Bewilligung vor (Urteile des Bundesgerichts 9C_526/2014 3. Dezember 2014, E. 5.5; 9C_121/2016 vom 27. April 2016, E. 4.3; je mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls nicht zu überzeugen vermag der Einwand der Beschwerdeführerin, Dr. B.___ habe lediglich die vorhandenen Akten zusammengefasst und auf eine eingehende eigene Beurteilung verzichtet. Wie sich aus dem Gutachten ergibt, untersuchte Dr. B.___ die Beschwerdeführerin an Schultergürtel, Schultergelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken und Oberarmen, Ellenbogen und Vorderarmen, Handgelenken, Händen und Fingern, Becken, Hüftgelenken und Oberschenkeln, Kniegelenken und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkeln, Sprunggelenken, Füssen und Zehen, an der Halswirbelsäule sowie der Brust- und Lendenwirbelsäule und untersuchte auch die geklagten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phänomene (Urk. 10/110/28-29). Seine Beurteilung stützte er demnach auf eine eingehende eigene Untersuchung der Beschwerdeführerin. Dass die Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur Beurteilung an sich tatsächlich eher etwas knapp ausgefallen sind, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag daran jedoch nichts zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die Einwände gegen das psychiatrische Teilgutachten betrifft, so führte Dr. A.___ entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar aus, dass die objektiven Befunde zwar seit zirka zehn Jahren vorliegen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und die Behandlung lege artis durchgeführt werde (Urk. 10/110/11 Ziff. I.1, Urk. 10/110/13 Ziff. IV.1), die Beschwerdeführerin jedoch negative Einflüsse krankheitsfremder Faktoren erfahre (Urk. 10/110/11 Ziff. I.2). Diesbezüglich nannte Dr. A.___ die lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, die Konzentration auf die Rolle als Mutter, der Status nach Scheidung, die finanziellen Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten und die erheblichen Erziehungsprobleme, das Alter sowie die fehlende Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivation zur Aufnahme einer Arbeitstätigkeit (Urk. 10/110/10 oben, Urk. 10/110/11 Ziff. I.3). Das tiefe Belastungsniveau im Rahmen der Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen bei We-care sei nur teilweise auf die psychische Störung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuführen (Urk. 10/110/12 Ziff. II.3, Urk. 10/110/14 Ziff. IV.5), es würden sich vor allem die krankheitsfremden Faktoren negativ auswirken (Urk. 10/110/14 Ziff. IV.5). Dass Dr. A.___ den Abbruch der Eingliederungsmassnahmen einzig auf krankheitsfremde Faktoren zurückgeführt hätte, ist demnach nicht zutreffend. Dr. A.___ begründete zudem, weshalb er das Vollbild einer anhaltenden so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matoformen Schmerzstörung als nicht vorliegend und welche Kriterien als nicht erfüllt erachtete (Urk. 10/110/9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt erfüllt das Gutachten von Dr. B.___ und Dr. A.___ die Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens (vgl. vorstehend E. 1.4). Dieses beruht auf den notwendigen fachärztlichen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden der Beschwerdeführerin in angemessener Weise und nimmt auch Bezug auf die von der bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsprechung geforderten Standardindikatoren. Die Gutachter legten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar und plausibel begründet dar und hielten in der interdisziplinären Beurteilung fest, dass sich in den letzten zehn Jahren am Bild einer somatisch nicht abstützbaren Panalgie nichts geändert habe und sich aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit weiterhin nicht begründen lasse. Auch aus psychiatrischer Sicht stellten die Gutachter für die Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit fest und setzten die Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Pharmaassistentin seit dem Jahre 2006 auf zirka 20 % fest (Urk. 10/110/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Vergleich des Y.___-Gutachtens aus dem Jahre 2006 mit den seit der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung im Oktober 2015 eingegangenen medizinischen Berichten, insbesondere dem Gutachten von Dr. A.___ und Dr. B.___, zeigt, dass sich die Diagnosen seither nicht wesentlich verändert haben. Im Y.___-Gutachten waren zwar neben der Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangshandlungen und Zwangsgedanken sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung keine depressiven Episoden oder Störungen diagnostiziert worden. Allerdings finden sich bereits damals im psychiatrischen Teilgutachten wie auch in der Aktenzusammenfassung verschiedentlich Hinweise auf depressive Beschwerden und Phasen (Urk. 10/34 S. 3 Ziff. 2.2, S. 4 Ziff. 3.2.1, S. 5 Ziff. 3.2.3, S. 11 Mitte, S. 13 Ziff. 4.2.4). Bereits im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenprüfung waren demnach depressive Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden ein Thema.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den im Rahmen der Neuanmeldung eingegangenen medizinischen Akten wurden insbesondere eine rezidivierende depressive Störung, leicht bis mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig (E. 4.1-2, E. 4.4-6), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (E. 4.2, E. 4.4-5) beziehungsweise eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Faktoren (E. 4.6) sowie ein Fibromyalgiesyndrom (E. 4.1, E. 4.3) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise eine fibromyalgieforme Panalgie (E. 4.5) diagnostiziert. Dabei han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt es sich ausschliesslich um Diagnosen aus dem Themenkreis der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störungen sowie somatoformen Schmerzstörungen und damit vergleichbarer psychosomatischer Leiden. Insgesamt kann damit nicht von einem veränderten Gesundheitszustand ausgegangen werden, sondern es liegt lediglich eine unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Einschätzung stehen insbesondere auch die Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. G.___ nicht entgegen, welcher am 17. Juli 2016 festhielt, sowohl die rezidivierende depressive Störung als auch die somatoforme Schmerzstörung würden seit über zehn Jahren bestehen (E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn sich dementsprechend die Diagnosen seit der letzten Rentenprüfung im Februar 2007 nicht wesentlich verändert haben, schliesst dies das Vorliegen eines Revisionsgrundes nicht grundsätzlich aus, massgeblich sind die Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit. Invalidenversicherungsrechtlich erheblich ist einzig, ob und in welchem Mass eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit - und zwar unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie - aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2010 vom 30. November 2010, E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich fällt auf, dass der behandelnde Psychiater Dr. G.___ im Juli 2016 zunächst eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % attestiert hatte (E. 4.4), in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 7. April 2017 jedoch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen war, obschon er eine im Verlauf der Behandlung seit Mai 2016 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretene leichte Besserung der Symptomatik wie auch eine geringfügige Besserung der Schmerzsymptomatik beschrieben hatte (E. 4.6). Neben diesen inhaltlichen Bedenken ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass nicht nur allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinpraktizierende Hausärzte, sondern auch behandelnde Spezialärzte im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen). Die Beurteilung durch Dr. G.___ erscheint insgesamt wenig nachvollziehbar und überzeugend und es kann nicht darauf abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr ist gestützt auf das nachvollziehbare und überzeugende Gutachten von Dr. A.___ und Dr. B.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2006 in der bisherigen Tätigkeit als Pharmaassistentin im Umfang von zirka 80 % arbeitsfähig ist (vgl. E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine anspruchsrelevante Verschlechterung ist damit nicht überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit davon auszugehen, dass es seit der letzten Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung im Februar 2007 weder zu einer wesentlichen Veränderung der gestellten Diagnosen noch zu einer wesentlichen Veränderung der Arbeitsfähigkeit gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men ist. Ein Revisionsgrund ist somit zu verneinen. Fehlt es daran, so ist eine Prüfung der Standardindikatoren (vgl. BGE 141 V 281) nicht vorzunehmen; eine geänderte Rechtsprechung stellt für sich allein keinen Revisionsgrund dar (BGE 141 V 585 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 11. Mai 2017 erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Beschwerdeverfahren wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigung der unentgeltlichen Rechtsvertretung mit Verfügung vom 18. Oktober 2017 gutgeheissen (Urk. 11). Mit Honorarnote vom 25. Oktober 2018 machte Rechtsanwältin Lotti Sigg Bonazzi, Winterthur, Aufwendungen von insgesamt 7 Stunden und 35 Minuten sowie Auslagen von Fr. 50.05 geltend (Urk. 13), was angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist eine Entschädigung von Fr. 1‘850.75 aus der Gerichtskasse zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'850.75</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>