<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-05-18-6B_476-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>6B_476/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Mai 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Oberholzer, als präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wiederaufnahme eines Strafverfahrens, Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 16. März 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin erstattete am 11. Mai 2016 Strafanzeige wegen Körperverletzung. A.________ habe am 4. April 2016 ihren Anruf auf dem Festnetz entgegengenommen, jedoch nicht geantwortet, sondern stattdessen mit einer Trillerpfeife ins Telefon gepfiffen. Seither höre sie, die Beschwerdeführerin, Tinitusgeräusche im linken Ohr. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland nahm die Strafuntersuchung am 10. August 2016 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 2. September 2016 ab. Das Bundesgericht trat am 21. Dezember 2016 auf eine Beschwerde nicht ein (Verfahren 6B_1139/2016). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin verlangte am 7. Februar 2017 die "Revision der Strafanzeige vom 11. Mai 2016". Die Staatsanwaltschaft nahm die Eingabe als Gesuch um Wiederaufnahme im Sinne von <span class="artref">Art. 323 StPO</span> entgegen und wies dieses am 13. Februar 2017 ab. Eine dagegen geführte Beschwerde wies das Obergericht am 16. März 2017 ab. Zur Begründung führte es aus, nicht die Nichtbeweisbarkeit des Anrufs an sich habe zur Nichtanhandnahme geführt, sondern die Nichtbeweisbarkeit der Täterschaft. Der eingereichte Telefonrechnungsauszug möge zwar neu sein. Er hätte aber auch dann nichts an der Nichtanhandnahme geändert, wenn er der Staatsanwaltschaft und der Beschwerdeinstanz schon im letzten Jahr zur Verfügung gestanden hätte. In diesem Sinne fehle es an der nach <span class="artref">Art. 323 Abs. 1 lit. a StPO</span> vorausgesetzten Beweiserheblichkeit. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich am 18. April 2017 an das Bundesgericht. Sie verlangt, das Verfahren sei wieder aufzunehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Ausstandsbegehren gegen den Präsidenten der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts ist gegenstandslos, da dieser am vorliegenden Verfahren nicht mitwirkt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Dieser Anforderung genügt die vorliegende Beschwerdeeingabe nicht. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der dem Beschluss zugrunde liegenden rechtlichen Begründung nicht auseinander und legt insbesondere nicht hinreichend dar, inwiefern die Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Mai 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Oberholzer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>