B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-1381/2011 U r t e i l v o m 14 . O k t o b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Frank Seethaler (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Hans Urech, Gerichtsschreiber Beat König. Parteien A._______, Serbien, Zustelladresse in der Schweiz, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente. B-1381/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Der am 5. Juli 1952 geborene, verwitwete serbische Staatsangehöri- ge A._______ lebt in Serbien und ist Vater zweier mittlerweile erwachs e- ner Kinder (geboren am […] 1984 und […] 1986). Er arbeitete von 1974 bis 1991 mit Unterbrüchen während mehreren Jahren als Hilfsarbeiter in der Schweiz (IV-act. 28) und entrichtete dabei Beiträge an die schweizeri- sche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (IV-act. 50). Am 31. Oktober 1991 verstarb seine Ehegattin, worauf er anfangs des Jahres 1992 nach Serbien zurückkehrte und seither keiner Arbeit mehr nachgi ng (IV-act. 35). Am 18. Dezember 2009 (Post eingang bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [IVSTA; nachfolgend auch: Vorinstanz] am 8. Januar 2010; IV - act. 12-14 und 16) meldete er sich zum Bezug von Ren tenleistungen der schweizerischen Invaliden versicherung (IV) an. Die IVSTA holte darauf einen Fra gebogen für im Haushalt tätige Versicherte (IV -act. 21), einen Versichertenfragebogen (IV -act. 22) so wie ergänzende Auskünfte des Versicherten (IV -act. 28) ein, zog beim serbischen Versicherer vor - handene medizinische Berichte bei (IV-act. 29-34) und liess den Regiona- len Ärztlichen Dienst (RAD) B._______ Stellung nehmen (IV-act. 36). A.b Mit Vorbescheid vom 26. Oktober 2010 teilte die IVSTA dem Vers i- cherten mit, sein Leistungsbegehren betreffend die Invalidenversicherung müsse voraussichtlich abgewiesen werden (IV -act. 38). Nachdem A._______ dagegen am 13. November 2010 Einwand erhoben hatte (IV - act. 39), holte die IVSTA eine erneute Stellungnahme des RAD B._______ ein (Stellungnahme vom 10. Dezember 20 10, IV-act. 41). In der Folge wies sie wie angekündigt mit Verfügung vom 16. Dezember 2010 (act. 42) das Leistungs begehren von A._______ ab. Zur Begrü n- dung führte sie namentlich aus, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsarbeiter bestehe infolge der Gesundheitsbeein trächtigung eine A r- beitsunfähigkeit von 60 %. Die Ausübung einer leichteren, dem Gesun d- heitszustand besser angepassten Tätigkeit sei jedoch noch zu 100 % zumutbar, und zwar mit einer renten ausschliessenden Erwerbseinbusse von 29 %. B. Gegen diese Verfügung erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerde - führer) am 25. Januar 2011 (bei der Vorinstanz eine in der Folge zustä n- digkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitete) B e-B-1381/2011 Seite 3 schwerde. Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss d ie Aufhebung der an gefochtenen Verfügung und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks Durchführung weiterer medi zinischer Abklärungen so- wie neuem Entscheid. Zur Begründung führt er im Wesentlichen aus, es habe keine medi zinische Begutachtung stattgefunden. Die Einholung e i- ner solchen obliege in der Regel der Vorinstanz. Ihr lägen nicht alle vo r- handenen medizinischen Unterlagen vor. Zudem sei er in Serbien nicht rentenversichert. C. In ihrer Vernehmlassung vom 27. Juni 2011 beantragt die Vori nstanz die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Ve r- fügung. Zur Begründung führt sie aus, die beurteilende Ärztin des RAD B._______ habe sich anhand der medizinischen Berichte ein nachvol l- ziehbares und schlüssiges Bild der Beschwe rden bilden können. Da die mit der Beschwerde zusätzlich eingereichten ärztlichen Unter lagen ledig- lich die bereits bekannten Diagnosen wiederholten bzw. im Abklärung s- verfahren bereits aktuellere Berichte vorgelegen hätten, werde auf die RAD-Stellungnahme vom 9. September bzw. 10. Dezember 2010 verwie- sen. Demnach würden die diagnostizierten Leide n eine 60 %ige Arbeits- unfähigkeit als unqualifizierter Arbeiter begründen. Leichtere, leidensa n- gepasste Tätigkeiten seien jedoch gänzlich ausübbar. Der auf dieser Grundlage durchgeführte Einkommensvergleich habe eine 29 %ige E r- werbseinbusse seit dem 27. November 2009 ergeben. D. Mit Replik vom 30. August 2011 verlangt der Beschwerdeführer unter Bei- lage verschiedener Unterlagen und ärztlicher Atteste einen "Bescheid über [seine] […] Invalidenrente". Er führt im Wesentlichen aus, die Vori n- stanz habe ihn nicht in der Schweiz untersuchen lassen und die Rec h- nung des heimischen Versicherungsträgers für ein Gutachten nicht b e- zahlen wollen. Seine Arbeitsunfähigkeit sei höher als 60 % und er sei nicht fähig, die in der angefochtenen Ver fügung angeführten Tätigkeiten auszuüben. Mit einer weiteren, undatierten (sowie am 14. November 2011 eingega n- genen) Eingabe reichte der Beschwerdeführer sodann unaufgefordert vier weitere Arztberichte ein, die ohne Ausnahme nach dem Datum der ang e- fochtenen Verfügung ausgestellt worden waren. Diese Arztberichte wu r- den der Vorinstanz in der Folge zur Kenntnis gebracht. B-1381/2011 Seite 4 E. Mit Duplik vom 24. November 2011 hält die Vorinstanz an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde und ihrer diesbezüglichen Begründung fest. Ergänzend verweist sie auf die RAD -Stellungnahme vom 8. Novem- ber 2011. Die RAD-Ärztin gelange darin mangels neuer Sachverhaltsel e- mente zu keiner abweichenden Ein schätzung der verbliebenen Arbeitsfä- higkeit. F. In einer unaufgefordert eingereichten Eingabe vom 12. Januar 2012, we l- cher der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht wurde, weist der Beschwerd e- führer darauf hin, dass alle Originale der ärztlichen Berichte beim serb i- schen Versicherungsträger s eien und dort eingesehen werden könnten. Die Vorinstanz habe sie nicht angefordert. Seine Ärzte hätten am 11. N o- vember 2011 erneut ärztliche Berichte eingereicht, um eine Begutachtung wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu veranlassen. Die zuständige Kommission in C._______ nehme jedoch mangels Koste n- übernahme keine Begutachtung vor. Der serbische Versicherungsträger verlange aufgrund fehlender Versicherung wegen nicht vorhandenen B e- schäftigungszeiten in Serbien, dass die Begut achtung bezahlt werde, aber die Vorinstanz lehne dies ab und er selbst habe kein Geld. Auch e i- ne neuerliche medizinische Untersuchung könne er nicht bezahlen. G. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten U n- terlagen wird – soweit erforderlich – in den folgenden Erwägungen näher eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgese tzes vom 19. Juni 1959 über die Invalide n- versicherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen V erfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. B-1381/2011 Seite 5 1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst . dbis VwVG keine Anwen- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgeno m- men; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Er ist da - her zur Beschwerde legitimiert. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG und Art. 63 Abs. 4 VwVG). 2. 2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bu ndesrecht unter Ei n- schluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sac h- verhalts sowie Unangemessenheit des Entscheids gerügt werden (Art. 49 VwVG). 2.2 Das Bundesverwaltun gsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der B e- gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die B e- schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut - heissen oder den angefoch tenen Entscheid im Ergebnis mit einer B e- gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. BVGE 2009/65 E. 2.1). 3. 3.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrep u- blik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit den Republiken Serbien bzw. (nach dessen Unabhängigkeitserklärung) Kosovo neue Abkommen über B-1381/2011 Seite 6 Soziale Sicherheit abgeschlosse n. Für den Beschwerdeführer als serb i- scher Staatsangehöriger findet demnach weiterhin das schweizerisch - jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwe n- dung (vgl. BGE 139 V 263 E. 3 und E. 5.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_321/2012 vom 14. August 2012 E. 1.2). Gemäss Art. 2 des Sozialversicherungsabkommens sind Angehörige der Vertragsstaaten in den Rechten und Pflichten aus der Bundesgesetzg e- bung über die Invalidenversicherung einander gleichgestellt, soweit in diesem Abkommen und seinem Sch lussprotokoll nichts Abweichendes bestimmt ist. Mangels einer einschlägigen abkommensrechtlichen Reg e- lung sind die Ausgestaltung des Verfahrens und die Prüfung der A n- spruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grun d- sätzlich Sache der inners taatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Ge- richt den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers grundsätzlich nach den Regeln des schweizerischen Rechts zu beurteilen haben. Ferner sind die r echtsanwendenden Behörden in der Schweiz nicht an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versicherungsträger, Kra n- kenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditätsgrad und A n- spruchsbeginn gebunden (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI -Praxis 1996, S.179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr unterstehen auch aus dem Ausland stammende Beweismittel der freien Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG, seit dem 1. Januar 2007: Bundesgericht] vom 11. Dezember 1981 i.S. D; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung s. hinten E. 4.6). 3.2 In zeitlicher Hinsicht sind diejenigen materiellen Rechtssätze mas s- gebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbesta n- des Geltung haben, was einem allgemeinen Gr undsatz des Intertemp o- ralrechts entspricht (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsa n- spruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen ( pro rata temporis) zu prüfen (vgl. BGE 130 V 445). Vorliegend finden demnach grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 16. Dezember 2010 in Kraft standen; Vo r- schriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft gesetzt waren, sin d insoweit massgebend, als sie für die Beurteilung der streitigen Verfügung von Belang sind (das IVG in der am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV -Revision]; die Ve r-B-1381/2011 Seite 7 ordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali denversicherung [IVV, SR 831.201] in der entsprechenden Fassung der 5. IV-Revision). Noch keine Anwendung findet das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV -Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 3.3 In tatsächlicher Hinsicht stellt die Beschwerdeinstanz auf den Sach - verhalt ab, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Ve r- fügung (hier: 16. Dezember 2010) verwirklicht hat (BGE 131 V 242 E. 1.1 m.w.H.). 4. 4.1 Anspruch auf eine Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der gesetzlich vorgesehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat, d.h. während mindestens drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden (und vorliegend aufgrund der Einreichung des Gesuchs um Zusprechung einer Invalidenrente am 18. Dezember 2009 massgebenden) Fa ssung. Die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer ist erfüllt, weil der Beschwerdeführer unbestrittenermassen während mehr als drei Jahren Beiträge an die AHV/IV geleistet hat (vgl. IV -act. 50). Hin- gegen ist streitig, ob die Invalidität ein Ausmass erreich t, die einen Re n- tenanspruch begründet. 4.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Inval i- dität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kö r- perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil - weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb s- unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht übe r- windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG; der am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Abs. 2 hat den Begriff der Erwerbsunfähigkeit nicht modifiziert, BGE 135 V 215 E. 7.3). Arbeitsunfähigkeit ist die durch ein e Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder B-1381/2011 Seite 8 teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumu t- bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens setzt namentlich eine fachärztlich gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich ane r- kannten Klassifikationssystem voraus. Eine solche lege artis g estellte Di- agnose ist zwar notwendige, jedoch noch nicht hinreichende Vorausse t- zung für die Annahme einer psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit bzw. Invalidität (vgl. BGE 132 V 65 E. 6.3, BGE 130 V 396 E. 6.3, BGE 127 V 294 E. 4). Denn nicht als Folgen ei nes psychischen Gesundheitssch a- dens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen, 130 V 352 E. 2.2.1; SVR 2007 IV Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozial-praktisch zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offenstehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objekt i- vierten Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1, 127 V 294 E. 4c in fine, 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b). 4.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung besteht Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, und ein solcher auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und ein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % berechtigt zu einer Viertelsrente. Laut Art. 29 Abs. 4 IVG in de r ab 2008 geltenden Fassung werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abwei- chende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme, wie sie seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der EU und der Schweiz gilt, sofern sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1), liegt im Fall des Beschwerdeführers nicht vor. B-1381/2011 Seite 9 4.4 Im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs stellt sich die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode (vgl. BGE 117 V 198 E. 3b). Je nachdem, ob der Versicherte al s (teil)erwerbstätig oder nichterwerbstätig einzustufen ist, unterscheidet sich die anzuwendende Methode der Invaliditätsgradbemessung (allg e- meine Methode des Einkommensvergleichs bei Erwerbstätigen, gemisch- te Methode bei Teilerwerbstätigen oder spezifisch e Methode des Betät i- gungsvergleichs bei Nichterwerbstätigen [vgl. Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 ge l- tenden Fassung, Art. 28a IVG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fa s- sung]). Dabei ist in zeitlicher Hinsicht jeweils auf die Verhältnisse bei Ent- stehen des hypothetischen Rentenanspruchs abzustellen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1857/2011 vom 26. Juni 2013 E. 5.5). 4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) somit auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesun d- heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person a r- beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemu tet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 4.6 4.6.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfah- ren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versi- cherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, una b- hängig, von wem sie stammen, objekti v zu prüfen und danach zu en t- scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurte i- lung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne d as gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün - de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizin i- sche These abstellt (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -1106/2011 vom 5. September 2013 E. 6.8.1). B-1381/2011 Seite 10 4.6.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- pertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Auch auf Stellungnahmen eines RAD kann n ur abgestellt werden, sofern sie diesen beweisrechtlichen Anforderungen genügen. Zudem müssen die Ärztinnen und Ärzte des RAD über die im Einzelfall erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen (U r- teile des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1; 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 mit weiteren Hinweisen). Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person persönlich unter - sucht wird. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher einen RAD-Bericht für sich alleine nicht in Frage zu stellen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des B e- weismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag g e- gebenen medizinischen Beurteilung als Bericht, Gutachten oder Stell ung- nahme (vgl. zum Ganzen die Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3.3; BGE 125 V 351 E. 3.a und E. 3b/ee, je mit Hinweisen). 4.7 Im Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Dieser Grad übersteigt einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit bzw. einer Hypothese und liegt ande- rerseits unter demjenigen der strikten Annahme der zu beweisenden Ta t- sache. Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der begrü n- deten Überzeu gung keine konkreten Einwände entgegenstehen (U ELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Art. 43 Rz. 30; T HO- MAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Bern 2003, § 68, Rz. 43 ff.). 5. Vorliegend ist unter den Parteien umstritten und vom Bundesverwa l- tungsgericht im Folgenden in Würdigung der relevanten Dokumente zu beurteilen, ob die Vorinstanz das Leistungsbegehren des Beschwerdefüh- rers vom 18. Dezember 2009 zu Recht mangels anspruchsbegründender Invalidität abgewiesen hat. B-1381/2011 Seite 11 5.1 Die Vorinstanz stützte sich bei Erlass der angefochtenen Verfügung namentlich auf eine Stellungnahme der RAD -Ärztin Dr. med. D._______ vom 9. September 2010 (IV-act. 36), der sie im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen folgte. In dieser Stellungnahme stellte Dr. D._______ als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine bilaterale Kox - arthrose (Hauptdiagnose), ein postraumatisches Zervikalsyndrom nach einem Sturz vor 20 Jahren mit Spondylarthrose (ohne neurologisches De- fizit) und degenerative Proble me an der Lendenwirbelsäule fest. Die Är z- tin führte ferner unter einem Abschnitt zu Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Folgendes aus: Raccourcissement du MID d'1cm séquellaire, éversion du pied D Chute il y a 20 ans d'une échelle avec contusion cervicale Status post fracture fémorale D opérée Status post fractire clavicule G et cubitus G In ihrer Stellungnahme erklärte Dr. D._______ sodann, der Beschwerde- führer beklage sich über Schmerzen am Genick und Schwierigkeiten beim Gehen bzw. S chmerzen in der Hüfte infolge einer Koxarthrose. Vor zwanzig Jahren sei er von einer Leiter gestürzt und habe sich dabei am Hals verletzt. Seit dieser Quetschung am Hals klage er über ein Zerv i- kobrachialsyndrom. Hospitalisationen seien nicht aktenkundig. A uch b e- stehe kein neurologisches Defizit. Es werde indessen über eine Lumbo i- schialgie berichtet. Insbesondere mit Blick auf ein serbisches Arztgutac h- ten vom 27. (recte: 25.) November 2009 ging Dr. D._______ in ihrem Be- richt von einer Arbeitsunfähigkeit in d er angestammten Tätigkeit als Hilfs- arbeiter von 60 % aus. In adaptierter Tätigkeit, nämlich bei einer Arbeit in alternierender Position (allenfalls mit gelegentlichem Tragen von Lasten bis maximal 7 kg) und ohne belastende Haltungen, qualifizierte die Ärzt in den Beschwerdeführer als zu 100 % arbeitsfähig. Sie nannte für die im vorliegenden Fall denkbaren adaptierten Tätigkeiten verschiedene Be i- spiele von Berufen, nämlich: Concierge, Hausmeister, Museums - oder Parkplatzwächter, Verkäufer auf dem Korresponden zweg bzw. Verkäufer im Allgemeinen, Reparateur von Kleingeräten/Haushaltsartikeln, Billetver- käufer, Rezeptionist, Telefonist und Datenerfasser. 5.2 5.2.1 Wie erwähnt stützte sich die RAD -Ärztin namentlich auf ein serb i- sches Gutachten vom 25. November 2009. Es handelt sich dabei um ein Gutachten des serbischen Versicherungsträgers bzw. der serbischen I n- validenkommission, das von der Chirurgin Dr. E._______ erstellt wurde (IV-act. 34). In diesem Gutachten, das nach den darin enthaltenen Ang a-B-1381/2011 Seite 12 ben auf sechs fachärztlichen Berichten aus dem Jahre 2009 sowie auf ei- ner Untersuchung des Beschwerdeführers durch Dr. E._______ beruht, finden sich folgende Diagnosen: St. post op. pp fracturam femoris dex. Abrevatio extr. Inf. l. dex. – 1 cm. Coxarthrosis bil. Arthrosis alantoaxialis post traumatic. Spondylosis vertebrae cervicalis et lumbalis. St. post fracturam ulnae sin. Ulcus ventriculi. Gastroduodentis chr. Laesio hepatis. St. post. op. VSM sin. Die Gutachterin Dr. E._______ kam zum Schluss, dass diese Diagnosen keinen vollen Verlust der Arbeitsfähigkeit begründen. Der Beschwerdefüh- rer sei aber für bestimmte Tätigkeiten nur eingeschränkt arbeitsfähig. Dr. E._______ führte zudem zuhanden des serbischen Versicherungstr ä- gers aus, der Invaliditätsgrad betrage 60 % und der Beschwerdeführer sei von Arbeiten, welche langes Stehen oder Gehen, eine einseitige Körpe r- haltung sowie Heben und Tragen von Lasten über 7 kg erfordern, zu b e- freien. 5.2.2 Dr. E._______ hatte nebst dem hiervor erwähnten Gutachten b e- reits am 3. April 2008 ein Gutachten zuhanden des serbischen Invalide n- versicherungsträgers erstellt. Dieses Gutachten, das ebenfalls ana m- nestische Ausführungen enthält und auf anderen Arztberichten sowie e i- ner Untersuchung des Beschwerdeführers beruht, enthält folgende Dia g- nosen: ST POST FRACTURAM FEMORIS DEX ST CERVICOBRACHIALIS ULCUS VENTRICULI GASTRODUODENITIS CHR VARICES CRURIS ET FEMORIS BIL ST POST OP VSM SIN Gestützt auf diese Diagnosen hatte Dr. E._______ im Gutachten vom 3. April 2008 zuhanden des serbischen Versicherungsträgers noch e r- klärt, der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers habe im Zeitpunkt der Untersuchung bei 50 % gelegen (IV-act. 31). 5.3 Aus der Zeit zwischen den beiden hiervor (E. 5.2) genannten Gutac h- ten von Dr. E._______ vom 3. April 2008 u nd vom 25. November 2009 finden sich in den Vorakten verschiedene Arztberichte: B-1381/2011 Seite 13 5.3.1 Gemäss einem von Dr. med. G._______ (Facharzt für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde) erstellten Bericht vom 2. März 2009 wurde beim B e- schwerdeführer eine "Laesio n. cochlearis bi ll." sowie ein binaur a- ler/bilateraler Hörverlust festgestellt (IV-act. 32 Blatt 2). 5.3.2 In einem Arztbericht vom 3. März 2009 von Dr. med. H._______ (Facharzt für Neuropsychiatrie, klinische Neurophysiologie und Epilept o- logie) wird sodann ein Cervicobra chialsyndrom (M53) und eine Verkü r- zung des rechten Beines infolge einer früheren Verletzung diagnostiziert (IV-act. 32 Blatt 2). 5.3.3 Am 21. April 2009 verfasste Dr. med. I._______ (Facharzt für ortho- pädische Chirurgie und Traumatologie) für die zuständige serbische Inva- liditätskommission einen Arztbericht mit folgenden Diagnosen (IV -act. 33 Blatt 1): Arthrosis atlantoaxialis post traumatica. M55 M 54.5 Spondyloarthrosis cervicalis. Unarthrosis. Sy. Cervicale chr. Sy. lumbale. Chr. Spondylosis lumbalis. St. post fracturam claviculae sin Periarthritis H-S I. sin. chr St. post fracturam ulnae sin. operata. St. post fracturam femoris dex. Trochanteritis femoris dex. Abrevatio extrem. infer. -1 cm. Coxarthrosis bil. M16.0 5.3.4 Am 10. Juli 2009 stellte Dr. m ed. J._______ (Facharzt für Rheuma- tologie) die Diagnosen M16.0, Coxarthrosis bil, Spondylose L, Pariarthritis H-S I. sin. und Uncarthrosis 6-7 (IV-act. 32 Blatt 1). 5.3.5 Nachdem ein beigezogener, namentlich nicht aus den Akten ersicht- licher Gastroenterolo ge des Gesundheitszentrums "Dr. L._______" am 20. Juli 2009 die Diagnosen "Ulcus ventriculi pars corp. dist curv min" und "Gastroduodenitis chr. erosiva" gestellt hatte, hielt Dr. J._______ die Di- agnosen M16, M47, M75, Uncart hrosis 6-7 und M54 fest (IV -act. 32 Blatt 1). 5.3.6 Dr. J._______ schrieb sodann in einem Arztbericht vom 29. Juni 2009 unter "Diagnose" "Rheumatoide Arthritis?" (IV-act. 33 Blatt 4). B-1381/2011 Seite 14 5.3.7 Mit Arztbericht vom 20. Juli 2009 stellte Dr. med. K._______ (Fach- arzt für Gastroenterologie) folgende Diagnosen (IV-act. 33 Blatt 2): K25, K29, K76 Ulcus ventriculi pars corp. dist curv min Gastroduodenitis chr. Erosiva H pylori poz. Def. B. duodeni Laesio pepati 5.3.8 Ein von einem Facharzt für Orthopädie und Rehabilitation, dessen Name nicht lesbar ist, auf Veranlassung von Dr. med. F._______ (Fach- arzt für Arbeitsmedizin) erstellter Arztbericht vom 18. November 2009 hält zudem die Diagnose "Fractura claviculae sin. ma la sanata / Periarthritis H-S bil. M 75" fest (IV-act. 32 Blatt 3). 5.4 Aus der Zeit bis zur Erstellung des älteren der beiden Gutachten von Dr. E._______ vom 3. April 2008 (vorn E. 5.2.2) finden sich in den Vora k- ten insbesondere folgenden Arztberichte: 5.4.1 In einem Bericht von Dr. H._______ (Facharzt für Neuropsychiatrie und klinische Neurophysiologie) vom 7. Februar 2007 wird ein Cerv i- cobrachialsyndrom (M53.1) diagnostiziert. Der Beschwerdeführer habe sich beim Fall von einer Leiter den Nacken verletz t und habe seither Schmerzen bei Nackenbewegungen. Anlässlich der Untersuchung wurde nach diesem Bericht anscheinend eine Röntgenaufnahme gemacht und ein Orthopäde beigezogen (IV-act. 1 und IV-act. 30 Blatt 7). 5.4.2 Aktenkundig ist ferner ein Bericht von Dr. I._______ vom 6. Februar 2007, wonach beim Beschwerdeführer eine Oberschenkelfraktur (Dia g- noseschlüssel 93.4) und ein Cervicobrachialsyndrom diagnostiziert wo r- den seien (IV-act. 1 und IV-act. 30 Blatt 5). 5.4.3 In einem von Dr. F._______ vom 1. März 20 07 verfassten Antrag auf Begutachtung wird anamnestisch ausgeführt, der Beschwerdeführer klage über Schmerzen am Hals und Schwierigkeiten beim Gehen. Vor 20 Jahren sei der Beschwerdeführer von einer Leiter gestürzt; er habe sich dabei am Hals verletzt. Sei ther habe er bei Bewegungen Schmerzen am Hals. Zudem habe er eine Oberschenkfraktur erlitten. Der Gutachter stell- te die Diagnosen einer Verspannung "coxofemoralis lat. dex", eines "St a- tus post fracturam femoris lat. dex. Aa XX" sowie die Diagnosen "C o- xarthrosis bill, Sy cervicobrachialis bill" sowie "Spondylosis vertebrae ce r- vicalis et lumbosaeralis" (IV-act. 3 Blatt 2 und IV-act. 29). B-1381/2011 Seite 15 5.4.4 In einem Bericht einer gastroenterologischen Gesundheitseinric h- tung vom 12. Juni 2007 wird die Diagnose "Ulcus ventriculi pars corp. dist curv min K25.0 Gastroduodenitis chr. Erosiva. K29.0" festgehalten (IV - act. 30/7). Freilich kann diesem Bericht nicht schlüssig entnommen we r- den, von wem er stammt. Die darin enthaltene Unterschrift ist unleserlich. 5.4.5 Ein weiterer B ericht von Dr. med. K._______ vom 8. Juni 2007 a t- testiert, dass der Beschwerdeführer Magenschmerzen, Schmerzen im Speiseröhrenbereich, Sodbrennen und Blähungen gehabt habe (IV -act. 30 Blatt 6). 5.4.6 Nach einem Bericht von Dr. med. M._______ (Facharzt für Gastroenterolgie) vom 12. Juni 2007 litt der Beschwerdeführer an Schmerzen im Magenbereich, an Sodbrennen und an einer Blähung (IV - act. 30 Blatt 1; Replikbeilage 14). 5.4.7 Sodann findet sich in den Akten ein Bericht der Gesundheitseinrich- tung "P ._______", der vermutlich ebenfalls aus der Zeit vor dem 3. April 2008 stammt (IV -act. 30 Blatt 5). Es kann ihm jedoch nur entnommen werden, dass er sich auf den Beschwerdeführer bezieht. Im Übrigen ist dieser Bericht unleserlich. 5.4.8 Aufgrund einer Überweisung durch Dr. F._______ stellte sodann Dr. med. J._______ in einem wohl aus der Zeit vor dem 3. April 2008 stammenden Bericht mit nicht klar leserlicher Datierung die Diagnosen Syndroma cervicalis, Spondylosis cervicalis, Syndroma lumbale, Spond y- losis lumbali s und Coxarthrosis dex. (IV -act. 30 Blatt 2). Dieser Bericht wurde ebenfalls für die zuständige serbische Invaliditätskommission ve r- fasst. 6. 6.1 Bei einer Würdigung der hiervor (E. 5) erwähnten ärztlichen Berichte und Gutachten fällt zunächst auf, dass sich in diesen Dokumenten einzig Dr. D._______ und Dr. E._______ konkret zur Arbeitsfähigkeit des B e- schwerdeführers äusserten. Auch in den bislang nicht erwähnten übrigen Arztberichten aus den Jahren 2007 –2009 findet sich jedenfalls keine neuere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, stammen die entsprechenden Atteste doch alle aus dem Jahre 2007 (vgl. IV -act. 1 Blätter 2 und 3; IV-act. 2). Dr. D._______ übernahm bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in ihrer Stellungnahme vom 9. September 2010 im Wesentlichen die Würdi-B-1381/2011 Seite 16 gung im jüngeren der beiden Gutachten von Dr. E._______ (vgl. vorn E. 5.1 und E. 5.2.1). Vor diesem Hintergrund stellt sich namentlich die Fr a- ge, ob das Gutachten von Dr. E._______ vom 25. November 2009 (E. 5.2.1) im Lichte der vorn (E. 4.6.2) genannten Kriterien als beweiskräf- tig erscheint. 6.2 Das fragliche Gutachten von Dr. E._______ vom 25. November 2009 erscheint zwar prima vista als für die streitigen Belange umfassend. Es berücksichtigt auch die beklagten Beschwerden, zumal darin festgehalten ist, dass der Beschwerdeführer aktuell an Schmerzen an der Halswirbe l- säule, in den Schultergelenken und in der rechten Hüfte leide (IV-act. 34). Fraglich ist hingegen, ob es in hinreichendem Masse in Kenntnis der Vo r- akten (Anamnese) erstellt worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ei n- leuchtet und ob die Schlussfolgerungen von Dr. E._______ begründet sind (vgl. vorn E. 4.6.2). Dr. E._______ machte in ihrem Gutachten vom 25. November 2009 (vgl. vorn E. 5.2.1) keine Ausführungen zur Frage, welche ihrer Diagnosen i n- wiefern Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers haben. Auch erklärte sie nicht, weshalb sie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerd e- führers in ihrem früheren Gutachten vom 3. April 2008 anders einschätze (vgl. vorn E. 5.2.2) . Vor diesem Hintergrund ist ihr Bericht vom 25. N o- vember 2009 nicht nachvollziehbar und erscheinen die darin enthaltenen Schlussfolgerungen nicht als hinreichend begründet. Es kommt hinzu, dass sich Dr. E._______ in ihrem Gutachten vom 25. November 2009 nicht auf sämtliche vorhandenen Unterlagen des serb i- schen Versicherungsträgers, sondern nur auf Arztberichte aus dem Jahr 2009 abgestützt hat: Zwar listete Dr. E._______ in diesem Gutachten die ärztlichen Unterlagen auf, welche ihrer Beurteilung zugrunde gelegen h a- ben. Indes n annte sie dabei bezeichnenderweise ausschliesslich Arztb e- richte aus dem Jahr 2009, darunter die hiervor erwähnten Berichte von Dr. H._______ vom 3. März 2009, des namentlich nicht bekannten Fac h- arztes für Orthopädie und Rehabilitation vom 18. November 2009, von Dr. I._______ vom 21. April 2009, und denjenigen des von Dr. J._______ beigezogenen Gastroenterologen vom 20. Juli 2009. Auf die älteren Arzt- berichte ist Dr. E._______ in ihrem jüngeren Gutachten nicht eingega n- gen. Insbesondere hat sie sich nicht ausdrücklich mit den hiervor in E. 5.4 genannten ärztlichen Stellungnahmen befasst. Auch hat sie – wie e r-B-1381/2011 Seite 17 wähnt – in ihrem neueren Gutachten nicht auf ihre ältere , abweichende Beurteilung vom 3. April 2008 (E. 5.2.2) Bezug genommen. Die Nachvollziehbarkeit des Gutachtens von Dr. E._______ vom 25. No- vember 2009 wird ferner durch den Umstand erschwert, dass nur ein Teil der von dieser Ärztin herangezogenen Arztberichte aus dem Jahr 2009 aktenkundig ist. Überdies enthalten die aktenkundigen, von Dr. E._______ berücksichtigten Arztberichte aus dem Jahr 2009 keine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Nach dem Gesagten kann demnach nicht mit Recht davon gesprochen werden, dass Dr. E._______ ihr Gutachten vom 25. November 2009 in Kenntnis der gesamten Vorakten abgegeben hat. Auch erscheint ihre Einschätzung nicht als einleuchtend und sind ihre Schlussfolgerungen nicht hinreichend begründet. Allein auf das Gutachten von Dr. E._______ vom 25. November 2009 kann deshalb mangels Beweiskraft nicht abg e- stellt werden. Infolgedessen erscheint auch die sich im Wesentlichen dar- auf stützende Stellungnahme von Dr. D._______ vom 9. September 2010 (vorn E. 5.1 und E. 6.1) nicht als hinreichend beweiskräftige Grundlage für eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. 6.3 Zwar lagen der RAD -Ärztin Dr. D._______ im Zeitpunkt der Abfa s- sung ihres Berichtes vom 9. September 2010 (vorn E. 5.1) weitere, im Vergleich zum Gutachten von Dr. E._______ vom 25. November 2009 jüngere ärztliche Stellungnahmen vor. Diese Stellungnahmen vermögen aber den vorn (E. 5.1) genannten Befund von Dr. D._______ und ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers nicht zu stü t- zen: 6.3.1 Dr. I._______ hat auf eine Überweisung durch Dr. F._______ hin zuhanden der zuständigen serbischen Invaliditätskommission am 24. März 2010 folgende Diagnosen gestellt: Sy cervicobrachiale I. sin M53 Spondyloarthrosis cervicalis. St. post fracturam femoris sin. op.a.a. XX IV. St. post fracturam antebrachii sin. op. a.a. XX IV. Eine Röntgenthoraxaufnahme ergab dabei nach Dr. I._______ den B e- fund "Trochanteritis femoris I. de. Periarthritis H-S bil. / Coxarthrosis dex. M16.0" (IV-act. 30 Blatt 4). B-1381/2011 Seite 18 Der entsprechende Arztbericht enthält weder eine nähere Beschreibung dieser Diagnosen, noch geht aus ihm hervor, ob er auf allseitigen Unte r- suchungen beruht und in Kenntnis der Vorakten erstellt wurde. Schon deshalb erscheint er nicht als beweiskräftig (vgl. vorn E. 4.6.2). 6.3.2 Dr. F._______ überwies sodann den Beschwerdeführer mit Schre i- ben vom 29. März 2010 einer Fachärztin, woraufhin die Physiologin Dr. med. N._______ mit Bericht vom 30. März 2010 zuhanden der zuständ i- gen s erbischen Invaliditätskommission folgende Diagnosen festhielt (IV - act. 30 Blatt 3): Spondyloarthrosis – Sy. Cervicalis. et sy. cervicobrachiale I. sin. Diagnoseschlüssel M53.1 Zervikobrachialsyndrom St. post fracturam femoris sin. Diagnoseschlüssel M16 Hüftgelenksarthrose St. post fracturam antebrachii sin. Trochanteritis femoris I. dex. Periarthritis H-S bil. Coxarthrosis dex. St. post fracturam claviculae. I. sin. Das Attest von Dr. N._______ erschöpft sich in dieser Aufzählung von Di- agnosen. Es kann des halb von vornherein nicht den Anforderungen an die Beweiskraft eines Arztberichtes (E. 4.6.2) genügen. 7. 7.1 Es bleibt zu klären, ob die nach der Erstellung des Berichts der RAD - Ärztin Dr. D._______ vom 9. September 2010 zu den Akten hinzug e- kommenen Arz tberichte ihre darin enthaltenen Schlussfolgerungen als begründet erscheinen lassen. Dazu ist vorab festzuhalten, dass Dr. D._______ ihren Standpunkt mit Schreiben vom 10. Dezember 2010 (IV - act. 41) und mit Schlussbericht vom 8. November 2011 bekräftigte (IV-act. 52), nachdem der Beschwerdeführer jeweils zwischenzeitlich weitere ärztliche Berichte eingereicht hatte. Dabei beschränkte sie sich im W e- sentlichen darauf auszuführen, dass in den neu eingereichten Arztberic h- ten bereits bekannte Diagnosen gestellt würden oder die entsprechenden Atteste nicht beweiskräftig seien. Dies erscheint mit Bezug auf den Schlussbericht vom 8. November 2011 schon deshalb nicht als nachvol l- ziehbar, weil in einem im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht des Neuropsychiaters Dr. O._______ vom 8. August 2010 – soweit ersichtlich erstmals – die Diagnose "Depression" gestellt und ausgeführt wu rde, der Beschwerdeführer sei nur begrenzt zu physischen oder geistigen A n- strengungen fähig (Replikbeilage 8). In ihren drei genannten Stel lung- nahmen hat die RAD-Ärztin Dr. D._______ weder auf die Diagnose "D e-B-1381/2011 Seite 19 pression" Bezug genommen noch den Arztbericht von Dr. O._______ ausdrücklich erwähnt. Angesichts des Umstandes, dass das genannte Zeugnis von Dr. O._______ mit der Diagnose "Depression" von Dr. D._______ nicht ge- nannt wird, erscheint auch ihre – von der Vorinstanz geteilte – Annahme, es lägen mit Blick auf die zusätzlich eingereichten Arztberichte keine neuen, entscheidrelevanten Sachverhaltselemente vor (vg l. IV -act. 41 und 52 sowie Schreiben der Vorinstanz vom 24. November 2011), nicht als nachvollziehbar. Im Übrigen finden sich in den Ausführungen von Dr. D._______ keine Hinweise zur Frage, wie sich die unterschiedliche Beurteilung der Arbeits- fähigkeit de s Beschwerdeführers in den beiden Gutachten von Dr. E._______ erklären lässt. Namentlich hat sie sich nicht zum Krankheit s- verlauf im Zeitraum zwischen der Erstellung der letzteren Gutachten (Zeitspanne zwischen dem 3. April 2008 und dem 25. November 2009) geäussert. Auch aus diesem Grund sind die Stellungnahmen von Dr. D._______ vom 9. September 2010, vom 10. Dezember 2010 und vom 8. November 2011 nicht beweiskräftig. 7.2 Es erübrigt sich, im Einzelnen auf die weiteren, nach der Erstellung des Berichts der RAD-Ärztin Dr. D._______ vom 9. September 2010 zu den Akten gelangten ärztlichen B erichte einzugehen. Denn in den en t- sprechenden Berichten finden sich – soweit sie überhaupt leserlich sind – keine konkreten Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit, welche die Sc hluss- folgerungen von Dr. D._______ zu stützen vermöchten (vgl. Beilagen zu IV-act. 39; IV-act. 43–46; Replikbeilagen 9-14). 8. Zusammenfassend stellt das Bundesverwaltungsgericht fest, dass die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt mit Bezug auf die Frage der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht vollständig festgestellt und gewürdigt hat (vgl. Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG). Die ang e- fochtene Verfügung vom 16. Dezember 2010, welche auf einer lückenhaf- ten medizinischen Aktenlage beruht , ist daher in Gutheissung der B e- schwerde aufzuheben. Aufgrund der dem Gericht vorliegenden medizinischen Unterlagen lässt sich nach dem Gesagten nicht beurteilen, ob, seit wann und in welchem Umfang Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Nach der höchs trich-B-1381/2011 Seite 20 terlichen Rechtsprechung hat das Gericht, das den Sachverhalt als ung e- nügend abgeklärt erachtet, die Wahl, die Sache zur weiteren Beweise r- hebung an die Verwaltung zurückzuweisen oder selber die nötigen I n- struktionen vorzunehmen (ZAK 1987 S. 264 E. 2a) . Bei festgestellter Ab- klärungsbedürftigkeit verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwa l- tung als solche weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot e i- nes einfachen und raschen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rückweisung an die Verwaltung einer Verweigerung des gerichtlichen Rechtsschutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn aufgrund besonderer Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten bzw. a n- dere gerichtliche Beweismassnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sachverhalts be izutragen, vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4), oder wenn die Rückweisung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig be- zeichnet werden müsste (BGE 122 V 163 E. 1d). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, die der Rückweisung der Sache zur weiteren Abkl ä- rung an die Vorinstanz entgegenstehen würden. Die Sache ist folglich zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 61 Abs. 1 VwVG). Die Vorinstanz wird dabei nach Einholung d er erforderlichen e r- gänzenden medizinischen Unterlagen den Invaliditätsgrad des B e- schwerdeführers neu zu bestimmen haben. Die Vorinstanz wird insbesondere genauer untersuchen müssen, wie die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung der ak- tenkundigen, vor dem Jahr 2009 erstellten Arztberichte zu beurteilen ist. 9. 9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ve r- weigerung von IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht kosten- pflichtig. Die Verfahrenskosten sind in der Regel von der unterliegenden Partei zu tragen. Da eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei gilt, sind keine Verfahrenskosten zu erh e- ben (vgl. Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG; BGE 132 V 215 E. 6.1). Dem B e- schwerdeführer ist der geleistete Verfahr enskostenvorschuss von Fr. 400.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückz u- erstatten. 9.2 Dem obsiegenden, nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer sind keine unverhältnismässig hohen Kosten entstanden, weshalb ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG B-1381/2011 Seite 21 i.V.m. Art. 7 Abs. 3 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die Verfügung der IVSTA vom 16. Dezember 2010 aufgehoben und die Sache zur Vornahme e r- gänzender Abklärungen im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz z u- rückgewiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird der Kostenvorschuss von Fr. 400. – nach Eintritt der Rechtskraft des vor - liegenden Urteils auf ein von ihm zu bezeichnendes Konto zurückerstat- tet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rücker- stattungsformular); – die Vorinstanz (Ref.-Nr. […]; Gerichtsurkunde); – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Gerichtsurkunde). Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Frank Seethaler Beat König B-1381/2011 Seite 22 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 15. Oktober 2013