<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_458/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. August 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Brigitte Largier-Elsener, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eheschutz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen den Beschluss vom 17. Juni 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen den Beschluss vom 17. Juni 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich, das den (im kantonalen Eheschutzverfahren teilweise anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführer zur Zahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen von insgesamt Fr. 4'250.-- für die drei gemeinsamen Kinder (geb. 2001, 2003 und 2006) verpflichtet, im Übrigen jedoch die erstinstanzliche Eheschutzverfügung (Unterstellung der Kinder unter die mütterliche Obhut, wöchentliches Besuchsrecht des Beschwerdeführers nach vorgängiger Übergabe der Reisedokumente an die Beschwerdegegnerin, Verbot des Verlassens der Schweiz mit den Kindern ohne Einwilligung der Beschwerdegegnerin) bestätigt hat, </div> <div class="para">in das nachträgliche Gesuch des Beschwerdeführers um Zahlung des bundesgerichtlichen Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- in Monatsraten à Fr. 100.--, eventuell (sinngemäss) um unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass dem Ratenzahlungsgesuch mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Streitsache nicht entsprochen werden kann, </div> <div class="para">dass das Obergericht im Beschluss vom 17. Juni 2011 erwog, das summarische Eheschutzverfahren sei auf eine einstweilige Regelung der Verhältnisse ausgerichtet, die Obhutszuteilung an die Mutter erfülle das gewichtige Kriterium der Stabilität der familiären Verhältnisse, der Beschwerdeführer, der zur Eheschutzverhandlung unentschuldigt nicht erschienen sei, habe nicht glaubhaft gemacht, dass er sich mehr als die Beschwerdegegnerin um die persönlichen und schulischen Kinderbelange gekümmert hätte bzw. dass er besser in der Lage wäre, neben seiner Arbeitstätigkeit die persönliche Betreuung wahrzunehmen, die Beschwerdegegnerin könne die schulische Förderung der Kinder klar besser gewährleisten als der Beschwerdeführer, </div> <div class="para">dass das Obergericht weiter erwog, in Anbetracht der Umstände (streitige Obhut, befristeter Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers, seine starken verwandtschaftlichen Bande in Nigeria sowie die unklaren Umstände seiner dreimaligen längeren Untersuchungshaft) könnten die Befürchtungen der Beschwerdegegnerin hinsichtlich einer Entführung der Kinder durch den Beschwerdeführer nicht als unberechtigt abgetan werden, weshalb einstweilen zu Recht von einem Ferienbesuchsrecht abgesehen worden sei, ebenso wenig zu beanstanden seien die zur Sicherung der mütterlichen Obhut angeordneten Massnahmen, schliesslich sei der Beschwerdeführer mit einem anrechenbaren monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 11'900.-- ohne weiteres in der Lage, monatlich Unterhaltsbeiträge von Fr. 4'250.-- zu bezahlen, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass ferner in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen vorsorglichen Massnahmeentscheid richtet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 133 III 393</a> E. 5 S. 396 f.), nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, die bereits von den kantonalen Gerichten widerlegten Einwendungen zu wiederholen, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, der Beschwerdegegnerin physischen und psychischen Kindesmissbrauch vorzuwerfen, sich selbst als besseren Erzieher zu bezeichnen und pauschal Diskriminierung, Parteilichkeit sowie eine Verletzung des Rechts auf Bewegungsfreiheit zu behaupten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand der einlässlichen obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 17. Juni 2011 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das nachträgliche Ratenzahlungsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. August 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>