<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00495</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">März 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Jaeggi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war seit September 2013 als Transportmitarbeiter tätig (Urk. 6/2 Ziff. 5.4), als er am 17. November 2015 von einer Rolltreppe im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den Handlauf zirka acht bis zehn Meter in die Tiefe stürzte. Unter Hinweis auf die dabei erlittenen Verletzungen meldete sich der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 14. Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2 Ziff. 6.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und zog die Akten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66) sprach die IV-Stelle dem Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 25. Juni 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit vom 1. November 2016 bis 31. Mai 2017 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie vom 1. Juni 2017 bis 31. Oktober 2018 eine befristete ganze Rente zu (Urk. 6/72 = Urk. 2; vgl. auch Verfügungsteil 2, Urk. 6/70).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Juli 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer unbefristeten ganzen Rente, eventuell die Rückweisung zur weiteren Abklärung. In prozessualer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht beantragte der Beschwerdeführer sodann die Sistierung des Verfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des unfallversicherungsrechtlichen Verfahrens (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 20. August 2020 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 3. September 2020 wurde das Sistierungsgesuch des Beschwerdeführers abgewiesen und ihm gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich </span><span>mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span> besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 11 zu Art. 30–31). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise gere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX112"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere gestützt auf die medizinischen Akten der Suva sowie die Beurteilung durch den RAD davon aus, dass seit 17. November 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliege. Per November 2016 sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Gemäss Einkommensvergleich ergebe sich daraus ein Invaliditätsgrad von 43 %. Per 25. März 2017 habe sich der Gesundheitszustand verschlechtert, so dass eine </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Erwerbsunfähigkeit ausgewiesen sei. Seit dem 18. Juli 2018 sei ihm jedoch eine angepasste Tätigkeit wieder vollumfänglich zumutbar und der Beschwerdeführer könne ein rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessendes Einkommen erzielen (S. 4). Aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch-orthopädischer Sicht sei eine retrospektive Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung einer schon vor dem Unfallereignis bestehenden, theoretisch möglichen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit durch eine «mittelschwere neuropsychologische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung bei Alkoholabusus» angesichts fehlender Befunde aus dieser Zeit nicht möglich. Dementsprechend könne auch zu einer eventuell späteren, darauf beruhenden Einschränkung keine Stellung genommen werden, da es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine aktuellen Hinweise auf eine derartige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung beziehungsweise eine darauf beruhende Einschränkung der funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Leistungsfähigkeit gebe. Die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehenden neurokognitiven Beeinträchtigungen, mit denen der Beschwerdeführer jahrelang als Zügelmann tätig gewesen sei, würden aus versicherungsmedizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit dem Profil «einfache Routinetätigkeiten, welche das Aneignen neuen Wissens nicht erforderten»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründen (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 2), die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin habe den Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9). Er leide an erheblichen kognitiven Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, dass eine Berufstätigkeit erheblichen Beschränkungen unterworfen sei, dabei die kognitiven Fähigkeiten zu berücksichtigen seien und nebst der redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Leistungskomponente auch die zeitliche Komponente der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein dürfte (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11). Auch der orthopädische Facharzt des RAD habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Frage der unfallfremden kognitiven Beeinträchtigungen beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise zum Umfang der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine polydiszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Begutachtung empfohlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Stattdessen habe die Beschwerdegegnerin den Fall dem beratenden Psychiater vorgelegt (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13). Die Beschwerdegegnerin komme ihrer Abklärungspflicht nicht nach, wenn sie keine eigenen neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und neuropsychologischen Abklärungen vornehme. Ebenso sei es unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen worden, eine aktuelle Stellungnahme beim Hausarzt einzuholen (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14). Es sei nicht zulässig, auf eine ungenügende medizinische Abklärung sowie eine medizinisch-theoretische Einschätzung abzustellen, die völlig realitätsfremd sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16). In einem deckungsgleichen Fall habe das Bundesgericht keine Tätigkeit mehr für zumutbar erachtet (S. 5 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17). Selbst der RAD habe die Verwertbarkeit der vom Unfallversicherer rein theoretisch festgelegten Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit in Frage gestellt (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18). Die Beschwerdegegnerin habe zudem den Einkommensvergleich nicht korrekt vorgenommen (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 19). Es sei offensichtlich, dass er ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielt habe, weshalb eine Parallelisierung vorzunehmen sei (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23-24). Zudem sei der maximale Leidensabzug von 25 % vorzunehmen, so dass Anspruch auf eine ganze unbefristete Rente bestehe (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und aufgrund der medizinischen Akten ohne Weiteres ausgewiesen ist, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Transportmitarbeiter seit dem Unfall vom 17. November 2015 vollständig und bleibend arbeitsunfähig ist (vgl. E. 2.1-2 sowie nachfolgend E. 3.3, E. 3.5, E. 3.7, E. 3.11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Unfall vom 17. November 2015 erfolgte die Erstbehandlung in der Klinik für Unfallchirurgie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei die Ärzte im Austrittsbericht vom 30. November 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/5/124-127</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Wesentlichen folgende Diagnosen nannten (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperextensionsverletzung C4/5 mit Spaltfraktur BWK 5 und dislozierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laminafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> BWK 4/5 sowie rechtsbetonter inkompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tetraplegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ASIA D am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes Schädel-Hirn-Trauma am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extremitätentrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholintoxikation am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Delir, Erstdiagnose 18. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lungenembolien im Unterlappen rechts, Erstdiagnose 21. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">respiratorische Insuffizienz </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 19. November 2015 in stabilem Zustand auf die Bettenabteilung verlegt werden können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Seiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich sei die Kraft im rechten Arm und Bein vermindert, wobei ein konklusiver neurologischer Status kooperationsbedingt weiterhin nicht möglich sei (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufenthalt vom 14. Dezember 2015 bis 22. Februar 2016 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten die Ärzte im Austrittsbericht vom 26. Februar 2016 folgende Diagnosen (Urk. 6/8 S. 1 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz mit Polytrauma am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulentrauma mit Hyperextensionsverletzung C4/5 mit Spalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fraktur HWK 5 und dislozierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Laminafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> HWK 5 sowie rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tonter inkompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tetraparese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> ASIA D</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte traumatische Hirnverletzung mit mittelschwerer neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">logischer Störung mit Defiziten in mnestischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und exekutiven Teilfunktionen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-konstruktiven Auffälligkeiten sowie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anosognosie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, ätiologisch primär im Rahmen der Suchter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">krankung und den damit assoziierten hirnorganischen Folgen zu inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pretieren, dies vor dem Hintergrund eines vorbestehend tiefen kogniti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ven Leistungsniveaus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Thoraxtrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit nicht dislozierter Rippenserienfraktur Costa 3-5 lateral rechts, nicht dislozierter Fraktur Costa 3 lateral links, minimem zentralem Pneumothorax rechts und kleinflächigen Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sionen im medialen Mittellappen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Extremitätentrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Delir bei Alkoholentzug</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Alkoholabusus mit fremdanamnestisch 1 Flasche Wodka täglich sowie wahrscheinlich äthyltoxischer Polyneuropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lungenembolien Unterlappen rechts Erstdiagnose 21. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach respiratorischer Insuffizienz mit SIRS (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">systemic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inflammatory</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">response</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> = Syndrom der systemischen entzündlichen Reaktion) am 22. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Eintritt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hauptprobleme der Funktionsverlust der rechten Hand, ein Kraftverlust in der linken Hand, eine leichte Schwäche im rechten Bein, Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewichtsstörungen, ein koordinativ verändertes Gangbild sowie eine reduzierte Gehstrecke definiert worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei in ein multimodales Therapieprogramm integriert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe alle Therapien sehr motiviert wahrgenommen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die schwer beeinträchtige Handfunktion rechts bestünden für den Beschwerdeführer noch erhebliche Einschränkungen. Derzeit sei er funktionell nahezu als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einhänder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu betrachten. Zusätzlich bestünden in Koordination und Kraft auch der linken Hand Einschränkungen, so dass die Selbstversorgungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im Alltag derzeit nicht gegeben sei. Trotz der kognitiven Defizite habe sich der Beschwerdef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ührer im klinischen Alltag weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend selbständig u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd wenig eingeschränkt gezeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 6). Die Rückkehr zur beruflichen Tätigkeit als Möbelpacker sei derzeit aufgrund der Einschränkungen der Arm- und Handfunk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion rechts sowie der Handkraft links und der noch nicht ausreichenden Beinkraft als unrealistisch einzuschätzen (S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 2. Juni 2016 (Urk. 6/13/1-5) neben den bekannten Diagnosen insbesondere eine Alkoholabhängigkeit (Ziff. 1.1) und führte aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rognostisch sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelschwere, distal betonte Parese des rechten Arms zu erwarten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Möbelpacker sei der Beschwerdeführer bis auf Weiteres vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Es bestehe ein grosser Kraftverlust im rechten Arm, insbesondere in der rechten Hand, in geringem Masse auch im linken Arm und linken Bein. Die restlichen neuropsychologischen Defizite seien wahrscheinlich aber subtil und nur fachärztlich beurteilbar. Auch eine angepasste Tätigkeit sei nicht möglich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Klinik für Unfallchirurgie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten in ihrem Bericht vom 3. Juni 2016 (Urk. 6/17) bei bekannten Diagnosen (Ziff. 1.1) fest, nach wie vor bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Eine Reintegration sei zumindest anzustreben, obwohl aufgrund der eingeschränkten Handfunktion und nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langstreckiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Halswirbelsäulen-Fusion auch in Zukunft wesentliche Limitierun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu erwarten seien. Das Heben von schweren Lasten sei nicht mehr möglich, empfohlen würden wechselbelastende Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeiten in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zugluft oder Zwangshaltungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeit auf Gerüsten oder Leitern. Der zeitliche Umfang könne noch nicht beurteilt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beurteilung vom 7. Juli 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/37/118-128</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt der Suva, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei bekannten Diagnosen (S. 9) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beurteilung durch die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht der Neurochirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der aktuellen Untersuchung sei es zu objektivierbaren neurologischen und neuropsychologischen Verbesserungen gekommen. Der Beschwerdeführer scheine aktuell im Bereich der alltäglichen Routine wenig eingeschränkt. Die rechte Hand sei zwar kraftloser als die linke, sie könne jedoch eingesetzt werden. Formal bestehe damit keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einhändigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr (S. 9 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der Halswirbelsäule zeige der Beschwerdeführer die üblichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen nach Fixateur interne. Im Bereich des rechten Sprunggelenkes habe sich der Beschwerdeführer vollständig erholt, ebenso im Bereich des rechten Fusses. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxkompressionsschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe nach Rippenserienfraktur nicht mehr. Neuropsychol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogisch erscheine der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gemäss Untersuchung kaum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handicapiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Fall könne noch nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden, der Beschwerdeführer sei knap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p sieben Monate nach dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis immer noch in der medizinischen Phase. Es sei von einer weiteren Erholung der neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Problematik auf der rechten Seite auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich ein provisorisches Zumutbarkeitsprofil erstellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine zeitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung bestehe angesichts der nun </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neurologischen Befunde noch zu 50 %. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit könne aber bereits jetzt dargelegt werden, dass sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht mehr für die Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eines Zügelmannes eignen werde. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">restitutio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">integrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei kaum anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, führte am 5. September 2016 aus, anhand der vorliegenden Arztberichte seien beim 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Beschwerdeführer einerseits verschiedene somatische, unfallbedingte Gesundheitsschäden ausgewiesen, andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein unfallfremder Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden (Alkoholabhängigkeit)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei die seit dem 17. November 2015 durchgehende Arbeitsunfähigkeit von 100 % für jede Tätigkeit bislang zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei durch die unfallbedingten Gesundheitsschäden bedingt gewesen sei. Diese somatischen Gesundheitsschäden seien noch nicht endgültig stabil, die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung dauere noch an (Urk. 6/58 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom 15. Dezember 2016 (Urk. 6/29) nannten die Ärzte de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Klinik für Unfallchirurgie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verheilte dorsale Fusion HWK 3-7 bei Hyperextensionsverletzung C4/5 mit Spaltfraktur HWK 5 und dislozierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laminafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> HWK 4/5 sowie rechtsbetonter inkompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tetraplegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ASIA D am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschettenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konsolidierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Avulsionsfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> IPG mediale distale Grundphalanx rechts sowie laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Typ Weber A rechts vom 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mutmassliches Alkoholentzugs-Delir mit respiratorischer Dekompensa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion im Rahmen eines SIRS sowie Nachweis von Lungenembolien Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lappen rechts am 21./22. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vordergrund stehe vor allem die Abduktionsschwäche in der rechten Schulter sowie der rechten Hand (Ziff. 1.3). Die Tätigkeit als Zügelmann sei aufgrund der Armschwäche aktuell nicht möglich. Angaben zu einer angepassten Tätigkeit könnten nicht gemacht werden (Ziff. 2.1). Die Prognose sei noch unklar. Es seien noch eine elektrophysiologische Untersuchung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine neurologische Untersuchung ausstehend. Ferner sei der Beschwerdeführer bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der rechten Schulterschmerzen/-schwäche zur weiteren Differenzierung in der Schulterchirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemeldet (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 31. Januar 2017 nannte der Arzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, folgende Diagnosen (Urk. 6/34/6-7 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte neuropathische Schmerzen im Bereich der rechten oberen Extre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Kraftverminderung der Schultermuskulatur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">transmalleoläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne und partielle Ruptur des M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">infraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> sowie eine Lappenläsion Typ II der rechten Schulter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inspektorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige sich insgesamt eine unauffällige rechte obere Extremität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In der gesamten Untersuchung zeige sich in verschiedenen Positionen und am meisten in der Schulterelevation wie auch -abduktion ein Schmerz im Bereich der Schulter. Der Test für eine Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei positiv, die Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter sei teilinstabil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In diesem Moment brauche der Beschwerdeführer keinen Eingriff im Bereich des Plexus oder der Hand. Aufgrund der Läsion des Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenkes empfehle er eine neurologische Untersuchung, um ein Grundbild der neurologischen Situation zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer elektrodiagnostischen Untersuchung am 10. Februar 2017 diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, in ihrem Bericht vom 15. Februar 2017 (Urk. 6/34/1-5) eine zervikale Myelopathie bei bekanntem Status nach Unfall sowie eine Alkoholabhängigkeit (S. 1). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsseitige Schwäche sei auf eine zentrale Ausfallsymptomatik bei posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer, zervikaler Myelopathie Höhe HWK 5/6 infolge des Hyperextensions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumas vom 17. November 2015 zurückzuführen. Es sei nicht davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass der Beschwerdeführer von einer nervenchirurgischen Intervention profitieren werde (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer neuropsychologischen Untersuchung in der Klinik für Neurologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 3. März 2017 folgende Diagnosen (Urk. 6/37/244-247 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes Schädel-Hirn-Trauma ohne intrazerebrale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperextensionsverletzung C4/5 mit Spaltfraktur HWK 5 und dislozierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laminafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> HWK 4/5 sowie rechtsbetonter inkompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tetraplegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ASIA D am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konsolidierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Avulsionsfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> IPG mediale distale Grundphalanx rechts sowie laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Typ Weber A rechts am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rippenseitenfraktur rechts und Fraktur der dritten Rippe links mit minim zentralen Pneumothorax rechts und kleinflächigen Lungenkontusionen am 17. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mutmassliches Alkoholentzugs-Delir mit respiratorischer Dekompensa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion im Rahmen eines SIRS sowie Nachweis von Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">embolien Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lappen rechts 21. und 22. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer berichte spontan von Gleichgewichtsproblemen sowie vor allem rechtsseitigen Schmerzen. Er habe das Gefühl, die rechte Hand werde nicht richtig durchblutet (S. 1 f). Insbesondere im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visuokonstruktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, des Lernens und Abrufens von neuen Inhalten sowie bezüglich der psychomotori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Geschwindigkeit und kognitiven Umstellfähigkeit würden einige deutliche neuropsychologische Defizite vorliegen. Ein Teil dieser Defizite sei wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erklärbar mit der eher tiefen Schu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lbildung des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers. Weiter sei von einem vorbestehenden, eher geringen Niveau der kognitiven Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen. Es sei nicht auszuschliessen, dass gewisse Defizite in Zusammenhang mit dem Unfall vom November 2015 stünden oder vorbestehende Schwächen durch das traumatische Ereignis verstärkt worden seien. Eine an sämtliche körperliche Einschränkungen angepasste berufliche Tätigkeit müsse unbedingt die kognitiven Fähigkeiten berücksichtigen. Insbesondere dürfe die Tätigkeit keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">visuokonstruktiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungen oder die Verarbeitung von figura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Informationen erfordern oder hohe Ansprüche an die kognitive Flexibilität stellen. Weiter dürfe sie nicht geschwindigkeitssensitiv sein und müsse eine gewisse Fehlertoleranz zulassen. Empfohlen würden einfache Routinetätigkeiten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche nicht das Aneignen neuen Wissens erforderten. Bei intakter kurzfristiger Erfassungsspanne aber reduziertem Aufmerksamkeitsfokus über längere Zeit dürfte neben der reduzierten Leistungskomponente auch die zeitliche Kompo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nente der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein. Bezüglich einer allfälligen Umschulung sei zu beachten, dass der Beschwerdeführer über reduzierte Lern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten verfüge (S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. März 2017 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, seitens der Suva sei der Fall bei noch laufender medizinischer Phase weiterhin nicht abgeschlossen. Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Umzugsarbeiter bestehe seit dem Unfallereignis eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und daran werde sich auch überwiegend wahrscheinlich nichts mehr ändern. Medizintheoretisch sei gestützt auf den Kreisarztbericht vom 7. Juli 2016 bei Beachtung des darin formulierten Zumutbarkeitsprofils für eine angepasste Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen (Urk. 6/58 S. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 20. März 2017 nannte der Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädie, folgende Diagnosen (Urk. 6/36 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">transmurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-superioren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der rechten Schulter (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Infraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inkomplette </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tetraplegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Beinschwäre und Ataxie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neben den Schmerzen sei der Beschwerdeführer auch in der Kraft und der Beweglichkeit eingeschränkt. Aufgrund der Ataxie sei er vermehrt auf seine Schultern angewiesen. In Zusammenschau der Gesamtsituation sei die Rekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indiziert und empfohlen. Zwei Jahre nach dem Unfall sei von der Physiotherapie keine wesentliche Verbesserung der Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion mehr zu erwarten. Da die Rupturen aktuell noch rekonstruierbar seien, werde klar zur Operation geraten (Ziff. 1.4). Als Mitarbeiter eines Zügelunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmens sei der Beschwerdeführer seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähig (Ziff. 1.7). Weitere Angaben zur Restarbeitsfähigkeit machten die Ärzte nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. März 2017 wurde in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schulterarthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skopie, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rekonstruktion sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepstenotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schulter rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt (vgl. Bericht vom 28. März 2017, Urk. 6/38/394-395).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung vom 13. Juli 2018 (Urk. 6/47/122-135) hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei unveränderten Diagnosen (S. 12) fest, der Beschwerdeführer habe im Rahmen der Untersuchung angegeben, die Schmerzen im Halsbereich seien besser, er verspüre aber immer noch ein gewisses Taubheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl und ein Jucken zwischen den Fingern der rechten Hand. Er leide vor allem noch unter postoperativen Schmerzen an der rechten Schulter (S. 9). Der Gang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei praktisch flüssig, es bestünden keine Gleichgewichtsprobleme mehr (S. 10). Gegenüber der letzten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung von vor zwei Jahren habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer deutliche Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schritte gemacht. Das Hinken sei praktisch vollständig ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwunden, das Treppengehen gehe deutlich besser und für das Auskleiden wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den beide Hände verwendet. Bezüglich der rechten Schulter habe sich nach der Operation eine bessere Beweglichkeit eingestellt, welche aber immer noch klinisch eingeschränkt sei. Diesbezüglich mache der Beschwerdeführer immer noch glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schritte, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> scheine nun in Remission zu sein. Ein End</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand sei damit noch nicht erreicht. Bezüglich der Verletzungen an der Hand sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der Endzustand erreicht, ebenso bezüglich des rechten Fusses, des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxtraumas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Wirbelsäulenverletzung im Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (S. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich allfälliger neurologischer Einschränkungen sei momentan bezüglich Reflexe und allfälliger segmentaler Problematik nichts Konkretes nachweisbar. Das leicht hinkende beziehungsweise wiegende Gangbild könne auf allfällige Residuen hindeuten, dies gelte ebenso für die aktenkundigen neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störungen, welche in der aktuellen Untersuchung kaum nachweisbar seien. Er könne dazu jedoch als fachfremder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine abschliessende Stellung nehmen. Sowohl bezüglich Endzustand der neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Folgen als auch der neuropsychologischen Folgen empfehle er eine Beurteilung durch den Neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Haus (S. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es werde daher ein rein somatisches, noch provisorisches Zumutbarkeitsprofil erstellt: Der Beschwerdeführer solle nur leichte Lasten heben, welche auf der rechten Seite 5 kg nicht übersteigen dürften. Es dürften keine körperfernen Lasten rechts gehoben werden. Das Heben von Lasten links sei frei. Der Gebrauch von Werkzeugen auf der rechten Seite dürfe nur feinmotorisch erfolgen, auf der linken Seite sei er ebenfalls frei. Der Beschwerdeführer solle eine wechselhafte Tätigkeit zwischen Stehen und Sitzen durchführen. Die Sitzposition könne frei gewählt werden. Vom Gehen auf unebenen Strecken sei abzusehen, längere Strecken soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nur manchmal begangen werden. Treppengehen sei möglich, auf das Bestei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Leitern sei aber zu verzichten. Arbeiten, welche Schläge und/oder Vibrationen auf die rechte Hand, die rechte Schulter oder den Hals generierten, dürften nicht durchgeführt werden. Ebenfalls sei von Arbeiten abzusehen, welche Zwangshaltungen in diesen Körperbereichen generierten. Arbeiten, welche ein Balancieren erforderten, dürften nicht durchgeführt werden (S. 13 f.). Aufgrund der somatischen Einschränkungen ergebe sich unter Einhaltung des Zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofils keine Einschränkung für die Tätigkeit, diese könne ganztags ausgeübt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden. In drei Monaten könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidung über den Endzustand im Bereich der rechten Schulter gefällt werden, allenfalls erwachse dann dem Zumutbarkeitsprofil eine definitive Kraft (S. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, Versicherungsmedizin der Suva, führte in seiner Beurteilung vom 11. April 2019 (Urk. 6/47/11-20) aus, aus neurologischer Sicht sei die Symptomatik aufgrund der Rückenmarksver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung mit einer inkompletten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tetraparese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Asia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D deutlich rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läufig gewesen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer und versicherungsmedizinischer Sicht manifestiere sich ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt ein Residualzustand nach traumatischer Rückenmarksverletzung bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Myelongliose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Atrophie auf Höhe HWK 5 bis 6 rechts. Klinisch neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologisch imponiere eine rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tetrasymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnarseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausstrahlenden Schmerzen, Atrophien im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-versorgten intrinsischen Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskels rechts und Parese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n im Bereich der rechten Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hälfte bei zusätzlicher schmerzbedingter Minderinnervation. Bei vollständiger Mobilität, jedoch Störung der Koordination und Ermüdbarkeit, bestehe für die Schätzung eines Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens ein nachhaltiger und dauerhafter Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden. Aus neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht bestehe nach über drei Jahren ein medizinischer Endzustand hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Rückenmarksverletzung und es bestehe ein ASIA D-E bei ansonsten voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Mobilität (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Nachweis einer substanziellen Hirnverletzung und einer gemäss Echtzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dokumentation fehlenden Bewusstlosigkeit sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Score</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 14/15 Punkten in der Glasgow </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Skala in der weiteren Überwachung sei von neurologischer Seite von einer leichten traumatischen Hirnverletzung auszugehen. Diese gelte nach spätestens sechs Monaten als abgeheilt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Zusammenhang mit der Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">marksverletzung werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in medizinischer Endzustand bestätigt. Eine Arbeit in der angestammten Tätigkeit als Zügelmann sei nicht mehr zumutbar. Ansonsten werde auf die kreisärztliche Zumutbarkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung vom 13. Juli 2018 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen (S. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer Stellungnahme vom 15. Januar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/58 S. 13 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, unter Berücksichtigung der unfallversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Akten seien eine postoperative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts sowie eine zervikale Myelopathie traumatischer Genese als unfallbedingte Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einschliesslich der sich daraus ableitenden Einschränkung der funktionel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Leistungsfähigkeit. Diese Gesundheitsschäden seien inzwischen stabil (S. 13). Anfänglich hätten als Folge des Polytraumas vom 17. November 2015 zusätzlich weitere, teilweise erheblich die funktionelle Leistungsfähigkeit limitierende Diagnosen bestanden, welche inzwischen aber ausgeheilt seien. Hinsichtlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewertung der Arbeitsfähigkeit als Umzugsarbeiter bestehe seit dem Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgehend und auf Dauer eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Für ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten habe anfänglich zwangsläufig ebenfalls eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Medizintheoretisch habe aber ab dem 7. Juli 2016, abstellend auf den Kreisarztbericht von demselben Tag, zunächst eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bis zur Schulteroperation vom 24. März 2017 bestanden. Danach habe erneut eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen, ursprünglich für drei Monate im Rahmen der postoperativen Rekonvaleszenz, die sich aber wegen der postoperativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Capsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adhaesiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und der neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik erheblich verlängert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Letztendlich sei aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht erst ab der kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Untersuchung vom 18. Juli 2018 unter Beachtung des kreisärztlich formulierten, oben genannten Belastungs- und Zumutbarkeitsprofils von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit von 100 % auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Inwieweit diese medizintheoretisch formulierte Arbeitsfähigkeit ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des Lebensalters des Beschwerdeführers von 63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5 Jahren auf dem allgemei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt noch verwertbar sei, stehe allerdings auf einem anderen Blatt (S. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Mai 2020 legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dar, die vom Beschwerdeführer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesprochenen Diagnosen einer mittelschweren neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Störung mit Defiziten sowie einem Zustand nach Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzugs-Delir seien dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Februar 2016 entnommen worden. Im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. Juli 2018 seien diese weder aufgetaucht noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Beschwerdeführer entsprechende Beschwerden geschildert worden. Aus versicherungsmedizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch-orthopädischer Sicht sei die retrospektive Beurteilung einer schon vor dem Unfallereignis bestehenden, theoretisch möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung der funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellen Leistungsfähigkeit durch eine «mittelschwere neuropsychologische Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bei Alkoholabusus» angesichts fehlender Befunde aus dieser Zeit nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und dementsprechend auch keine Stellungnahme zu einer eventuell späteren, darauf beruhenden Einschränkung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gebe es keine aktuellen Hinweise auf eine derartige Störung beziehungsweise eine darauf beru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nicht unbeachtet bleiben dürfe natürlich, dass der Beschwerdeführer in wenigen Wochen sein 64. Lebensjahr vollende und er auch zu dem Zeitpunkt, ab dem die 100%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten gelte, bereits 62 Jahre alt gewesen sei. Sofern weiterhin eine definitive Aussage zu einer möglicherweise aktuell beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden, unfallfremden kognitiven Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für notwendig erachtet werde, bedürfe es aus seiner Sicht einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachterlichen Beurteilung, in diesem Fall natürlich zwangsläufig in Form einer polydisziplinären Begutachtung. Der Fall werde jedoch zunächst zur ergänzenden, fachspezifisch psychiatrisch-neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Stellungnahme Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgelegt (Urk. 6/68 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte am 13. Mai 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere unter Hinweis auf die neurologische Aktenbeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung durch die Suva sowie die neuropsychologische Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. März 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vorbestehenden neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kognitiven Beeinträchtigungen, mit denen der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahrelang als Zügelmann arbeitstätig gewesen sei, seien aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht geeignet, eine Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit dem Profil «einfache Routinetätigkeiten, welche nicht das Aneignen neuen Wissens erforderten» zu begründen (Urk. 6/68 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zahlreichen weiteren, bei den Akten liegenden Arztberichte enthalten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen zusätzlich relevanten Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit stützte sich die Beschwerdegegnerin ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere auf die umfangreichen Abklärungen der Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die Beurteilungen durch die Ärzte des RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ging davon aus, dass der Beschwerdeführer zwar in der bisherigen Tätigkeit als Transportmitarbeiter seit dem Unfall vom 17. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 vollständig und bleibend arbeitsunfähig ist, per November 2016 jedoch eine 50%ige Tätigkeit in einer angepassten Tätigkeit wieder möglich gewesen sei. Vom 25. März 2017 bis 18. Juli 2018 habe auch in angepassten Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden, seither sei ihm eine solche jedoch wieder vollumfänglich zumutbar (E. 2.1; vgl. auch E. 3.15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei verkennt die Beschwerdegegnerin jedoch, dass Kreisarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl am 7. Juli 2016 als auch am 13. Juli 2018 ein erst provisorisches Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellen konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem sich der Beschwerdeführer nach wie vor in der medizinischen Phase befand. Der Endzustand war noch nicht erreicht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnte eine weitere Erholung erwartet werden (E. 3.5, E. 3.13). Dies ergibt sich denn auch aus den Berichten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gemäss welchen die Untersuchungen noch andauerten (Bericht vom 15. Dezember 2016, E. 3.7) beziehungsweise weitere Untersuchungen empfohlen wurden (Bericht vom 31. Januar 2017, E. 3.8). Selbst der RAD hielt am 5. September 2016 fest, der Gesundheitszustand sei noch nicht stabil und die medizinische Behandlung dauere an (E. 3.6), und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies am 3. März 2017 darauf hin, dass die Suva den Fall bei noch laufender medizinischer Phase noch nicht abgeschlossen habe (E. 3.11). Insgesamt kann damit im Sommer 2016 noch nicht von einem stabilen Gesundheitszustand aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen werden, welcher eine definitive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit erlaubte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellte, provi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorische Zumutbarkeitsprofil wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst bei Abschluss der Behandlungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">definitiv geworden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Beschwerdeführer im März 2017 nicht einer Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teroperation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterziehen müssen. Auch in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit bis zur Operation der rechten Schulter eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit anzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Operation am 24. März 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entwickelte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im weiteren Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Berichte vom 20. November 2017, Urk. 6/47/203-204, sowie vom 6. Dezember 2017, Urk. 6/47/192-193)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längeren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständigen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht vom 8. März 2018, Urk. 6/47/157-158)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der kreisärztlichen Beurteilung vom 13. Juli 2018 zeigten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutliche Fortschritte, der Beschwerdeführer klagte insbesondere noch über postoperative Schmerzen an der rechten Schulter. Insgesamt jedoch konnte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">provisorisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zumutbarkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil erstellen, gemäss welchem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer nur leichte Lasten heben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche auf der rechten Seite 5 kg nicht übersteigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und nicht körperfern gehoben werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürfen. Der Gebrauch von Werkzeugen auf der rechten Seite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur feinmotorisch erfolgen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Empfohlen wurde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechselhafte Tätigkeit zwischen Stehen und Sitzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sitzposition frei gewählt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vom Gehen auf unebenen Strecken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde abgeraten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, längere Strecken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind nur manchmal möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Treppengehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich, auf das Besteigen von Leitern aber zu verzichten. Arbeiten, welche Schläge und/oder Vibrationen auf die rechte Hand, die rechte Schulter oder den Hals generierten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht durchgeführt werden. Ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Arbeiten abzusehen, welche Zwangshaltungen in diesen Körperbereichen generieren. Arbeiten, welche ein Balancieren erforderten, dürfen nicht durchgeführt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine solche Tätigkeit kann gemäss med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nztags ausgeführt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine definitive Beurteilung stellte er nach weiteren drei Monaten in Aussicht, dannzumal könne mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eine Entscheidung gefällt werden (E. 3.13). Diesen Entscheid traf er im Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Stellungnahme vom 3. Juni 2019, welche von der Suva in ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Dezember 2019 dahingehend zitiert wird, dass der Endzustand betreffend die rechte Schulter erreicht sei (Urk. 6/56 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. F)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin wurde sodann am 25. Juni 2019 von der Suva telefonisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dahingehend informiert, dass der medizinische Endzustand nun erreicht sei (vgl. Feststellungsblatt vom 12. Februar 2020, Urk. 6/58 S. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon auszugehen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst im Juni 2019 ein stabiler Gesundheitszustand vorlag und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit gemäss Zumutbarkeitsprofil wieder vollständig arbeitsfähig war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die kognitiven Fähigkeiten des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die neuropsychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrifft, machte der Beschwerdeführer geltend, die Abklärungen seien ungenügend und es sei eine polydisziplinäre Begutachtung zu veranlassen (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem jedoch bereits aus somatischen Gründen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit bis Juni 2019 vorliegt und die Restarbeitsfähigkeit aufgrund des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den nachfolgenden Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr verwertet werden kann, kann offenbleiben, ob weitere Einschränkungen vorliegen, welche sich auf die Restarbeitsfähigkeit auswirken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist damit der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall am 17. November 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit bis Juni 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständig arbeitsunfähig war. Anschliessend war ihm eine angepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Zumutbarkeitsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im vollen Umfang zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von dieser medizinisch-theoretischen Zumutbarkeitsbeurteilung ist die Rechtsfrage zu prüfen, ob der Beschwerdeführer angesichts seines fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrittenen Alters noch als vermittelbar und die Restarbeitsfähigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">realisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scherweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch verwertbar einzustufen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE"> erzielbare Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis). </span></p><p><span> </span><span>Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span>realistischerweise</span><span> nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren </span><span>Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span>bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span>heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungs</span><span>aufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeits</span><span>struktur, vor</span><span>han</span><span>dene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeits</span><span>fähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätig</span><span>keit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil</span><span>)Erwerbstätigkeit</span><span>, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver</span><span>lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.4). </span><span> </span></p><p><span>5.</span><span>3</span><span> </span><span>Das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht hat einen 60-jährigen Versi</span><span>cherten, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textilindustrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar erachtet. Es sah aber mit Bezug auf den hypo</span><span>thetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Möglichkeiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten grundsätzlich</span><span> alter</span><span>sunabhängig nachgefragt würden, und der Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlossenen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Vollpensums arbeitsfähig war (Urteil I 376/05 vom 5. August 2005 insbesondere E. 4.2). Bejaht hat das Bundesgericht auch die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eines (ebenfalls) 60-jährigen Versicherten mit einer aufgrund verschiedener psychischer und physischer Limitierungen (es bestanden </span><span>unter anderem</span><span> rheumatologische und kardiale Probleme) um 30 %</span><span> </span><span>ein</span><span>geschränkten Leistungsfähigkeit (Urteil I 304/06 vom 22. Januar 2007 E. 4.1 und 4.2). Bei einem 61-jährigen Versicherten, dem eine angepasste (körperlich leich</span><span>tere, wechselbelastende) Verweistätigkeit zu 80 % (Vollpensum mit um 20 % </span><span>reduzierter Leistung) zumutbar war und der über keine Berufsausbildung ver</span><span>fügte, schloss</span><span> </span><span>das Bundesgericht ebenfalls auf Verwertbarkeit der Restarbeitsfä</span><span>higkeit. Dabei wurde</span><span> </span><span>berücksichtigt, dass der Versicherte in leichten wechselbe</span><span>lastenden Verweistätigkeiten nicht zusätzlich eingeschränkt war und über eine gewisse Erfahrung mit beruflichen Umstellungen verfügte (Urteil 8C_910/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.3.2 und E. 4.3.4). Das Bundesgericht erachtete auch die 80%ige Restarbeitsfähigkeit bei einem 62 Jahre alten Barpianisten als verwertbar, der – unter Beachtung geregelter Arbeitszeiten und unter Ausschluss von Nacht</span><span>arbeit und längerer Engagements – weiterhin als Pianist arbeiten oder einer leich</span><span>ten bis mittelschweren Tätigkeit nachgehen konnte. Damit stehe ihm ein breites Spektrum an Verweistätigkeiten offen (Urteil 8C_892/2017 vom 23. August 2018 E. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verneint wurde dagegen die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei einem über 61-jährigen Versicherten, der über keine Berufserfahrung verfügte und bezüglich der aus medizinischer Sicht im Umfang von 50 % zumutbaren feinmo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torischen Tätigkeiten keinerlei Vorkenntnisse besass. Die Teilarbeitsfähigkeit des Versicherten unterlag dabei weiteren krankheitsbedingten Einschränkungen in Form von Atemnot und Hustenanfällen, derentwegen die von der Vorinstanz als zumutbar bezeichneten Arbeiten (Portier- und Kurierdienste) wegen der damit verbundenen Anstrengungen praktisch ausser Betracht fielen. Das Bundesgericht bezweifelte anhand der Akten, dass der Versicherte noch über die für einen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Berufswechsel erforderliche Anpassungsfähigkeit verfügte (Urteil I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">392/02 vom 23. Oktober 2003 E. 3.3). Ebenfalls verneint hat das Bundesgericht die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei einem 60-jährigen Versicherten, der in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit medizinisch-theoretisch zu 100 % arbeitsfähig war, keine Berufsausbildung abgeschlossen hatte und über 20 Jahre als Hotelportier gearbeitet hatte. Dabei berücksichtigte das Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt insbesondere, dass der Versicherte selbst bei leichten Tätigkeiten noch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt war, da ihm schmerzbedingt nur eingeschränktes Ziehen oder Stossen und die Vornahme von Verrichtungen mit den Händen möglich war, er in seiner Tätigkeit als Hotelportier aber meist mittelschwere bis schwere Arbeiten ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt und sich hierbei keine feinmotorischen Fähigkeiten hatte aneignen können. Darüber hinaus wurde auf eine geringe Anpassungsfähigkeit und die Tatsache, dass behindertengerechte Arbeitsplätze mit der Möglichkeit, teils stehend, teils sitzend zu arbeiten von Behinderten in jungem und mittlerem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls stark nachgefragt würden, hingewiesen (Urteil 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.1 und E. 3.2.2). Ebenso entschied das Bundesgericht bei einem 61.5-jähri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Versicherten, dem es medizinisch-theoretisch zumutbar war, ganztags in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer adaptierten leichten, nicht schulterbelastenden Arbeit mit Wechselbelastung tätig zu sein. Das Bundesgericht begründete diesen Entscheid insbesondere damit, dass das fortgeschrittene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit dem Herzleiden und der damit verknüpften Verzögerung einer allfälligen Schulteroperation eine Situation mit vielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unwägbarkeiten schaffe. Es müsse damit gerechnet werden, dass eine Anstellung durch krankheitsbedingte Unterbrüche geprägt und eine halbwegs ungestörte Tätigkeit gar nicht möglich sei. Dies halte potentielle Arbeitgeber davon ab, das Risiko einer mit solchen Komplikationen behafteten Anstellung einzugehen (Urteil 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit infolge fortgeschrittenen Alters kann zusammenfassend festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten werden, dass eine Unverwertbarkeit grundsätzlich nur dann angenommen wird, wenn bei einer – im massgeblichen Zeitpunkt (vgl. E. 5.3) – mindestens 60 Jahre alten versicherten Person selbst in leichten Tätigkeiten krankheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Einsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hränkungen bestehen (E. 5.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Fall stand die medizinische Zumutbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Erwerbstätigkeit im Juni 2019 fest, nachdem auch bezüglich der rechten Schulter von einem stabilen Gesundheitszustand ausgegangen werden konnte (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Das für die Beurteilung der Verwertbarkeit massgebliche Alter beträgt damit 63 Jahre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer verbleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur noch eine relativ kurze Aktivitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer von zwei Jahren. Hinzu kommt, dass er aufgrund der Beschwerden an der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch bei leichten Tätigkeiten i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n motorischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Angesichts der vorliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persönlichen und beruflichen Gegebenheiten ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit keinen Arbeitgeber mehr gefunden hätte, der ihn für eine geeignete Verweistätigkeit eingestellt hätte. Insbesondere, dass der Beschwerdeführer im massgebenden Zeitpunkt nur noch zwei Jahre vor seiner Pensionierung stand und einen Berufswechsel hätte vornehmen müssen, hätte einen durchschnittlichen Arbeitgeber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">realistischerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon abgehalten, die mit einer Beschäftigung des Beschwerdeführers verbundenen Risiken wie krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingte Ausfälle, berufliche Unerfahrenheit sowie alters-, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungs- und gesundheitsbedingt geringe Anpassungsfähigkeit einzugehen, zumal behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgerechte Arbeitsplätze von Behinderten in jungem und mittlerem Alter ebenfalls stark nachgefragt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht mehr verwertbar, weshalb trotz des verbesserten Gesundheitszustandes auch ab Juni 2019 von einer vollständigen Invalidität auszugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX079"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall </span><span>zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf Urteil 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p><span>Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. </span><span>Diesfalls</span><span> ent</span><span>spricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichti</span><span>gung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentver</span><span>gleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesge</span><span>richts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem Unfall vom 17. November 2015 bis im Juni 2019 sowohl in der angestammten als auch in jeder anderen Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verwertbarkeit der anschliessenden Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund seines Alters nicht mehr gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf einen Einkommensvergleich mittels Tabellenlöhnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzichtet werden (vgl. vorstehend E. 6.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert ein Invaliditätsgrad von 100 %. Der Beschwerdeführer hat damit ab November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2’200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 25. Juni 2020 mit der Feststellung auf</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gehoben, dass der Beschwerdeführer ab 1. November 2016 Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 2'200.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christian Jaeggi</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>