<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01374</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner, Vorsitzender i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, war zuletzt als Chauffeur tätig (Urk. 7/46 S. 2 Ziff. 2). Am 12. März 2013 meldete er sich bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 27. Januar 2014 (Urk. 7/30) erstattet wurde. Am 26. Februar 2014 (Urk. 7/32) nahmen die Gutachter zu Ergänzungsfragen Stellung. Mit Verfügung vom 7. November 2014 (Urk. 7/48) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf Depressionen und Probleme im Magen-Darm-Bereich, am Rücken und den Armen meldete sich der Versicherte am 23. September 2016 erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/57 Ziff. 6.1). Die IV-Stelle erliess am 18. November 2016 den Vorbescheid (Urk. 7/65), wogegen der Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände (Urk. 7/66, Urk. 7/70) vorbrachte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. November 2017 (Urk. 7/72 = Urk. 2) trat die IV-Stelle auf die Neuanmeldung nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 19. Dezember 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 16. November 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. Insbesondere sei auf das Leistungsbegehren einzutreten und es seien die notwendigen Abklärungen gemäss dem Untersuchungsgrundsatz vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Verfahrensrechtlich beantragte der Versicherte die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Januar 2018 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. April 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweigerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, der Beschwerdeführer habe mit dem neuen Gesuch nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S. 1). Ihr Regionalärztlicher Dienst (RAD) habe festgestellt, dass eine Veränderung des Gesundheitszustandes nicht ausgewiesen sei und es sich lediglich um vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Arbeitsunfähigkeiten handle, welche sich im Verlauf wieder verbessern würden. Eine dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustandes liege nicht vor (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, seit der Untersuchung im Jahr 2014 sei von verschiedenen Psychiatern eine rezidivierende mittelgradige depressive Störung diagnostiziert und begründet worden. In der Zeit von Februar 2015 bis März 2016 habe es sich um eine schwere Episode gehandelt (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 5.3). Seit dem Gutachten des Y.___ seien neue Diagnosen gestellt worden. Weder der RAD noch die Beschwerdegegnerin habe dazu ein Wort verloren (Urk. 1 S. 6 Ziff. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beweisgrad der Glaubhaftmachung gehe es nur darum, ob gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte dafür vorliegen würden, dass sich das Leiden zumindest in der Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert habe. Bei einer Chronifizierung psychischer Störungen müssten Anhaltspunkte dafür bestehen, ob sich der Schweregrad oder die Ausprägung von gleichlautenden Diagnosen und Befunden verändert hätten. Diese Anhaltspunkte bestünden auf jeden Fall (Urk. 1 S. 6 Ziff. 5.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 23. September 2016 zu Recht nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vom 15. August bis 15. Oktober 2012 im Sanatorium Z.___ in stationärer psychiatrischer Behandlung (Urk. 7/12/11). Lic. phil. A.___, Psychotherapeutin FSP, und Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt, Sanatorium Z.___, nannten im Austrittsbericht vom 24. Oktober 2012 (Urk. 7/12/11-14) als Hauptdiagnose eine Essstörung, nicht näher bezeichnet. Als Nebendiagnosen nannten sie eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, und eine gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ösophageale Refluxkrankheit mit Ösophagitis (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 25. November 2012 bis 5. Januar 2013 war der Beschwerdeführer in der C.___ hospitalisiert (Urk. 7/12/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte im Bericht vom 2. April 2013 (Urk. 7/12/1-5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach subacromialer arthroskopischer Dekompressionsoperation linke Schulter (September 2005) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischem therapieresistentem Impingement beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Totalexzision haartragender Areale beide Axillae (August 2006, E.___) und Spalthauttransplantation (September 2008) bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akne inversa axillär beidseits, häufigen Abszessen mit Incisionen und zum Teil Schweissdrüsenentfernungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einschränkung der Beweglichkeit obere Extremitäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontusion der Halswirbelsäule (HWS) und Kniedistorsion rechts am 16. Juli 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Essstörung bei nachfolgenden Diagnosen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierter Eisen- und Vitamin-D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gastroösophageale Refluxkrankheit mit Ösophagitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach laparoskopischer Fundoplication nach Toupet und posteriorer Crurorrhaphie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei gastroösophagealem Reflux mit schwerem Ruminationssyndrom (bekannt seit mindestens 1997)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B, Diagnose 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Transaminasen im Januar 2008 normal bei erhöhter Gamma-GT (Differentialdiagnose: äthylisch)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt führte weiter aus, die körperlichen Einschränkungen, vor allem im Bereich der oberen Extremitäten, der HWS und des rechten Knies, führten wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin zu entsprechenden Einschränkungen in der Beweglichkeit und Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Dies dürfte eine Arbeit im angestammten Beruf als Ersatzteillagerangestellter verunmöglichen. Bei erfolgreicher Umschulung in einen Beruf ohne physische Belastung beziehungsweise in eine sitzende oder wechselbelastende leichte Tätigkeit ohne körperliche Belastung sei ein Arbeitseinsatz möglich (S. 3 Ziff. 1.4 Mitte). Ohne eine Verschlechterung des psychologischen Zustandsbildes werde anfangs von einer geringen Arbeitsfähigkeit beispielsweise von 25 % in einem Bürojob ausgegangen, die im Idealfall gesteigert werden könne (S. 3 Ziff. 1.4 unten). Hinsichtlich der Tätigkeit als Ersatzteillager-Verkäufer attestierte der Hausarzt mindestens seit Dezember 2011 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 4 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des F.___ attestierten in einem Bericht vom 3. Juni 2013 (Urk. 7/14/6-9) eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Auf längere Sicht schätzten sie die Arbeitsfähigkeit wegen einer mangelhaften Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit und der Schwere des Leidens auch in einer angepassten Tätigkeit auf höchstens 30 % (S. 1 lit. a und b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Y.___ erstatteten am 27. Januar 2014 im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein poly-disziplinäres Gutachten (Urk. 7/30). Das Gutachten beruht auf den Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen in den Fachgebieten Orthopädie und Traumatologie, Allgemeine Innere Medizin-Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Psychiatrie und den den Gutachtern zur Verfügung gestellten Akten (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, nach den Angaben des Beschwerdeführers bestünden belastungsabhängige Schulterbeschwerden links und Beschwerden nach den ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Behandlungen der Akne inversa in beiden Axillae. Zudem bestünden seit 2008 chronische Kniebeschwerden rechts. Er könne kaum kniend oder hockend arbeiten (S. 8 lit. C.1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein orthopädischer Sicht resultierten Einschränkungen in der statischen Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule, der Hüften, der linken Schulter und des rechten Kniegelenkes. Hinzukomme ein im Rahmen des Untergewichts zu inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretierendes allgemeines skelettmuskuläres Defizit (S. 13 Ziff. 1.3 unten). Rein orthopädisch sei bei einem vollen Arbeitspensum eine Minderung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 30 % vorstellbar. Die Minderung der Leistungsfähigkeit gründe auf den auch in angepassten Tätigkeiten nicht vollständig vermeidbaren Beschwer-den. Diese limitierten das Arbeitstempo sowie die Produktivität. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit resultiere daher eine globale Restarbeitsfähigkeit von 70 %. Bei der bis April 2011 vom Beschwerdeführer ausgeübten Tätigkeit als PKW-Chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feur seien zeitweise grössere Gewichte zu bewältigen gewesen, so dass die Wiederaufnahme beziehungsweise Fortführung dieser Tätigkeit eher ungünstig erscheine. Auch die zuvor ausgeübte Tätigkeit als Autoersatzteilverkäufer erscheine retrospektiv ungünstig (S. 14 Ziff. 1.3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum internistisch-gastroenterologischen Teilgutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastroenterologie, vom 5. November 2013 wurde ausgeführt, aus gastroenterologischer Sicht sei die Reflux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheit korrekt behandelt worden. Für die angegebene Essstörung und den Gewichtsverlust spielten zusätzliche, funktionelle Faktoren eine Rolle. Die angegebenen Symptome und Beschwerden seien organisch nicht erklärbar, sondern Folge einer Fehlfunktion des oberen Magen-Darm-Traktes. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit werde auf 30 % geschätzt (S. 14 Ziff. 2.1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Teilgutachten von Dr. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Januar 2014 wurde ausgeführt, seit den 90er Jahren liege eine soziale Belastungssituation mit hoher Verschuldung vor. Ansonsten habe der Beschwerdeführer seine Vorgeschichte bis zur jetzigen Erkrankung als unauffällig beschrieben (S. 15 Ziff. 2.3 oben). Anlässlich von stationären Aufenthalten im Sanatorium Z.___ und der C.___ 2012/2013 sei jeweils eine atypische Essstörung diagnostiziert worden. Dies entspreche auch der gutachterlichen Einschätzung. Möglicherweise liege ein Mischbild mit somatischen und psychogenen Komponenten vor. Eine somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme autonome Funktionsstörung sei nicht vollständig auszuschliessen, könne derzeit aber auch nicht mit Sicherheit bewiesen werden. Eine psychiatrisch-psychotherapeutische Unterstützung sei bislang ohne Effekt geblieben (S. 15 Ziff. 2.3 Mitte). Derzeit bestehe rein auf psychiatrischem Gebiet eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 70 %, verursacht durch die Essstörung mit entsprechenden Folgen. Die zuvor diagnostizierte depressive Störung sei gegenwärtig remittiert (S. 15 Ziff. 2.3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Y.___ stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 16 lit. E.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Essstörung (Ruminationssyndrom) bei gastroösophagealer Reflux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">krankheit mit Status nach laparoskopischer Fundoplicatio nach Toupet, posteriore Crurorrhaphie 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht näher bezeichnete Essstörung, atypische bulimische Symptomatik, Rumination und Emesis mit Gewichtsabnahme, Differentialdiagnose: soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">toforme autonome Funktionsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Schulterarthralgie links mit mässigem Bewegungsdefizit und unauffälliger MRI-Anatomie bei Status nach arthroskopischer Behandlung eines Imgingements 2005, kein Imgingementrezidiv, gegebenenfalls noch blande vorliegende adhäsive Kapsulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Syndrom bei rumpfmuskulärer Dysbalance mit verkürz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tem Iliopsoas und skelettmuskulärem Globaldefizit im Rahmen eines längerfristigen Untergewichtes (psychiatrisch atypische bulimische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">matik)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitiges Hüftimpingement</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retropatellare Chondropathie des rechten Kniegelenkes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten sodann als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (letzte Tätigkeit, S. 16 lit. E. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Cannabis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Totalexzision haartragender Areale beider Axillae und Spalthauttransplantation, September 2008, bei Akne inversa axillär beidseits, häufigen Abszessen mit Inzisionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B, Diagnose 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierter Eisen- und Vitamin D-Mangel (aktenanamnestisch)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die diskutierte Essstörung bewirke internistisch-gastroenterologisch und psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von zirka 30 %. Da es sich um die gleiche Symptomatik handle, bestehe keine Kumulation. Die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer beschriebenen linksseitigen Schulterbeschwerden bei einem Status nach arthroskopischer Revision eines Impingements im Jahr 2005 könnten differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tial-diagnostisch im Sinne einer blanden adhäsiven Kapsulitis interpretiert werden. Darüber hinaus bestehe weder klinisch noch in der MRI-Arthrographie ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gravierender Schulterbinnenschaden. Die Schulterbeschwerden sollten einer inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Physiotherapie und nötigenfalls einer flankierenden lokalen Korticoidappli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation zugänglich sein (S. 17 lit. F. Mitte). Das lumbovertebrale Schmerzsyndrom sei im Wesentlichen als Teilaspekt eines skelettmuskulären Globaldefizites bei längerfristigem Untergewicht zu interpretieren. Zusätzlich bestehe eine blande rumpfmuskuläre Dysbalance mit verkürztem Iliopsoas. Die empfundenen und erklärbaren körperlichen Beschwerden begründeten aus polydisziplinärer Sicht eine Minderung der Arbeitsfähigkeit von 30 %. Aus orthopädischer Sicht sollten die früheren körperlich relativ belastenden Tätigkeiten als Auslieferungsfahrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Lagerist sowie als Autoersatzteilverkäufer nicht wiederaufgenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In einer dem Belastungsprofil angepassten Tätigkeit bestehe aus polydisziplinärer Sicht vorerst eine Restarbeitsfähigkeit von 70 %. Eine Nachevaluierung zirka in einem Jahr werde empfohlen (S. 17 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Belastungsprofil seien leichte, wechselbelastende Arbeiten möglich. Zu vermeiden seien Tätigkeiten, welche den linken Arm in Überschulterhöhe belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten, sowie Arbeiten in Zwangshaltungen, wie vorübergebeugt stehend, kniend, hockend, kauernd und ohne repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 10 kg limitiert. Aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht seien Akkordtätigkeiten und sonstige Arbeiten mit Anforderungen an eine besondere Schnelligkeit oder Komplexität zu vermeiden. (S. 18 oben). In den bisherigen Tätigkeiten als Auslieferungsfahrer, als Lagerist und als Autoer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzteilverkäufer bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 % (S. 19 oben). Für eine angepasste Tätigkeit gemäss Belastungsprofil habe ab Mai 2011 vorerst noch eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestanden. Nach der psychiatrischen Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ab August 2012 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % auszugehen (S. 19 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend überwiege die psychiatrische und gastroenterologische Diagnose einer Essstörung im Sinne einer atypischen bulimischen Symptomatik mit Rumination und Emesis mit erheblicher Gewichtsabnahme. Nachgeordnet handle es sich um somatische orthopädische Befunde im Bereich der linken Schulter, der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule, beider Hüftgelenke und des rechten Kniegelenkes (S. 20 lit. G.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Y.___ antworteten in einer ergänzenden Stellungnahme vom 26. Februar 2014 (Urk. 7/32) auf Fragen der Beschwerdegegnerin vom 12. Februar 2014 (Urk. 7/31). Sie führten aus, der gastroenterologische Gutachter sei der Ansicht, dass keine weiteren gastroenterologischen Massnahmen bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, um die gastroösophageale Refluxkrankheit besser zu behandeln. Die notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Therapie sei installiert. Aus psychiatrischer Sicht sei festzuhalten, dass in den letzten drei Jahren sowohl psychosomatische stationäre als auch ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lante psychiatrisch-psychotherapeutische Massnahmen durchgeführt worden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei jedoch nur zu vorübergehenden Besserungen gekommen. Die medizinischen Massnahmen seien derzeit ausgeschöpft. Eine weitere psychiatrische ambulante Unterstützung sei jedoch sinnvoll, um eine Verschlimmerung zu vermeiden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht stünden Einschränkungen in der statischen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Lendenwirbelsäule, der Hüften, der linken Schulter und des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes im Vordergrund. Auch diese liessen sich nicht in einem Ausmass thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch angehen, dass in der bisherigen Tätigkeit eine relevante Verbesserung resultieren würde. Der Beschwerdeführer werde zusammenfassend als austhera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">piert erachtet. Es könnten keine medizinischen Massnahmen vorgeschlagen werden, um die im Gutachten definierte Arbeitsfähigkeit zu verbessern (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. I.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, RAD, gab in einer Stellungnahme vom 4. März 2014 (Urk. 7/34 S. 5) an, das Gutachten des Y.___ vom 27. Januar 2014 sei umfassend, beruhe auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtige die geklagten Beschwerden und sei in Kenntnis der Vorakten erstellt worden. Es sei sodann nachvollziehbar und plausibel in den Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen. Auf das Gutachten könne abgestellt werden (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Auslieferungsfahrer, Lagerist und Autoersatzteilverkäufer bestehe seit Mai 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil bestehe seit Juli 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % und seit August 2012 eine solche von 70 % (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte daraufhin mit Verfügung vom 7. November 2014 gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 27. Januar 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 26 % einen Rentenanspruch (Urk. 7/48 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war vom 29. Juni bis 26. Juli 2015 im C.___ hospitalisiert (Urk. 7/63/7; vgl. den Austrittsbericht vom 29. Juli 2015, Urk. 7/63/7-10). Vom 10. März bis 4. Mai 2016 war er in der J.___ in stationärer Behandlung (Urk. 7/63/1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil K.___, Klinische Psychologin, und L.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt, J.___, nannten im Austrittsbericht vom 6. Mai 2016 (Urk. 7/63/1-5) als psychiatrische Diagnosen neu eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episode, und eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsakzentuierung mit ängstlich-vermeidenden Anteilen. Als Differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose nannten sie eine entsprechende Persönlichkeitsstörung (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist seit dem 18. August 2014 bei Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in psychiatrischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, der ihn schon im F.___ betreut hatte (Urk. 7/62 S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. M.___ nannte im Bericht vom 26. Oktober 2016 (Urk. 7/62) als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, derzeit mittelgradige Episode, eine Essstörung nicht näher bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitszüge. Als Differentialdiagnose nannte er eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (S. 1). Dr. M.___ führte weiter aus, ab November/Dezember 2014 sei es beim Beschwerdeführer wieder zu einer Progredienz depressiver Symptome gekommen, parallel zu einer schweren Erkrankung seines Bruders. Nach dessen Tod sei es zu einer schweren existenziellen Krise mit einer weiteren Exacerbation der Symptome und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärkung der somatischen Symptome entsprechend einer schweren depressiven Episode gekommen. Störungsaufrechterhaltend hätten gleichzeitig eine mit Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kationen behaftete zahnprothetische Versorgung sowie Konflikte mit seiner Tochter bestanden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit vom 1. März 2015 bis 7. September 2016 habe eine Arbeitsfähigkeit (wohl: Arbeitsunfähigkeit) von 100 % bestanden, ohne die Möglichkeit von Eingliederungsmassnahmen. Seit dem 8. September 2016 bestehe eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 80 % mit einer Teilarbeitsfähigkeit von 20 % im Sinne von Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. N.___, RAD, gab in einer Stellungnahme vom 9. November 2016 (Urk. 7/64 S. 2 unten) an, mit den eingereichten medizinischen Unterlagen werde ein schwankender Verlauf des psychischen Gesundheitszustandes seit dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des Y.___ vom 27. Januar 2014 begründet. Eine langanhaltende und dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustandes sei jedoch nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer habe sich im Zeitraum seit Januar 2014 zweimal vom 29. Juni bis 26. Juli 2015 und vom 10. März bis 4. Mai 2016 in stationärer Behandlung befunden. Für den Zeitraum der stationären Aufenthalte habe sicherlich vorübergehend eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seither sei es wieder zu einer deutlichen Besserung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes gekommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht von Dr. M.___ vom 26. Oktober 2016 sei eine erneute Verbesserung des Gesundheitszustandes seit Mai 2016 beschrieben worden. Neue funktionelle Einschränkungen seien nicht genannt worden. Als veränderte Befunde seien im Wesentlichen psychosoziale Faktoren genannt worden (schwere Erkrankung des Bruders, Tod des Bruders, eigene zahnärztliche Behandlung, Konflikte mit der Tochter). Eine eigenständige Verschlechterung des psychischen Krankheitsbildes sei den vorliegenden Akten nicht zu entnehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage für die Beurteilung der Beschwerdegegnerin zum Zeitpunkt der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 7. November 2014 bildete das polydisziplinäre Gutachten des Y.___ vom 27. Januar 2014. Die Gutachter nannten darin als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit eine schwere Essstörung bei gastroösophagealer Refluxkrankheit, eine nicht näher bezeichnete Essstörung, atypische bulimische Symptomatik, eine persistierende Schulterarthralgie links, ein lumbovertebrales Syndrom, ein beidseitiges Hüftimpingement und Beschwerden am rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk. Eine rezidivierende depressive Störung war zum Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung remittiert. Die Gutachter kamen zum Ergebnis, dass in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe, dass in einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit seit August 2012 aber eine Restarbeitsfähigkeit von 70 % bestehe (E. 3.4.3 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer reichte im Zusammenhang mit der Neuanmeldung vom 23. September 2016 Berichte über Klinikaufenthalte im C.___ und in der J.___ in den Jahren 2015 und 2016 (E. 4.1 hiervor) sowie einen Bericht seines behandelnden Psychiaters Dr. M.___ vom 26. Oktober 2016 (E. 4.2) ein. Die behandelnden Ärzte stellten von psychiatrischer Seite neu die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, derzeit mittelgradige Episode, und ängstlich vermeidender Persönlichkeitszüge. Als Differentialdiagnose nannten sie eine ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung. Dr. M.___ attestierte seit dem 8. September 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % (E. 4.2 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist mit dem RAD der Beschwerdegegnerin gesamthaft von einem schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenden Verlauf des psychischen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers auszugehen (E. 4.3 hiervor). Es gilt jedoch den aktuellen Gesundheitszustand mit jenem zum Zeitpunkt der Verfügung vom 7. November 2014 zu vergleichen, wobei die depressive Störung zu diesem Zeitpunkt remittiert war. Aus der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Diagnose akzentuierter Persönlichkeitszüge kann, da es sich dabei um eine Diagnose aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems handelt, rechtsprechungsgemäss nicht auf einen invalidisierenden Gesundheitsschaden geschlossen werde (Urteil des Bundesgerichts 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1). Bezüglich dieser Diagnose kann daher nicht auf eine Verschlechterung geschlossen werden. Dies gilt auch für die lediglich als Differentialdiagnose ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn gemäss den Angaben von Dr. M.___ mittlerweile keine schwere depressive Episode mehr besteht (E. 4.2), hat sich der Gesundheitszustand gestützt auf die eingereichten Akten und verglichen mit dem Zeitpunkt der Verfügung vom 7. November 2014 gesamthaft nicht verbessert, sondern verschlechtert. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst ist darauf hinzuweisen, dass der Bericht von Dr. M.___ vom 26. Oktober 2016 kaum Angaben über von ihm erhobene Befunde erhält, so dass daraus entgegen dem RAD nicht auf eine Verbesserung geschlossen werden kann. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode ist sodann nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschliessen, dass sich die rezidivierende depressive Störung erneut ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert hat und der Beschwerdeführer dadurch zusätzlich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, so dass neu gegebenenfalls ein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch besteht. Dr. M.___ attestierte seit dem 8. September 2016 eine Restarbeitsfähigkeit von 20 %, welche lediglich für Eingliederungsmassnahmen gelten solle (E. 4.2 hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor). Im Vergleich dazu betrug die Restarbeitsfähigkeit gemäss der Einschätzung der Gutachter des Y.___ für eine angepasste Tätigkeit noch 70 %, was ebenfalls für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes spricht. Mit den von Dr. M.___ und den Ärzten der J.___ gestellten psychiatrischen Diagnosen wurde eine Verschlechterung zumindest glaubhaft gemacht, nachdem für das vorliegende Verfahren herabgesetzte Anforderungen an das Beweismass be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen (vgl. E. 1.4 hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin wurde mit den neu vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten Arztberichten eine Verschlechterung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes glaubhaft gemacht. Die Beschwerdegegnerin wäre daher gehalten gewesen, auf die Neuanmeldung vom 23. September 2016 einzutreten und weitere Abklärungen zu veranlassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers zu Unrecht nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und die angefochtene Verfügung aufzuheben zur genauen Abklärung und zur materiellen Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die Beschwerdegegnerin. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist daher zu verpflichten, dem Beschwerdeführer in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Prozessentschädigung von Fr. 2'300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) auszurichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens erweist sich das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 16. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie über die Neuanmeldung vom 23. September 2016 materiell befinde. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">'</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Vorsitzende i.V.Der Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>