<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_282/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. April 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Casino Zürichsee AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Max Geu, </div> <div class="para">2. Schweizer Casino Verband SCV, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Prof. Dr. Isabelle Häner, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK, Eigerplatz 1, 3003 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Qualifikation von Pokerturnierformaten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II, vom 25. Januar 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) hiess am 6. Dezember 2007 das Gesuch von X.________ gut, das von ihm eingegebene Pokerturnierformat "Texas Hold'em Freeze Out" als Geschicklichkeitsspiel zu qualifizieren. Hiergegen gelangten die Casino Zürichsee AG und der Schweizerische Casino Verband SCV - wie gegen zahlreiche andere Qualifikationsentscheide - an das Bundesverwaltungsgericht. Dieses wies am 30. Juni 2009 die Beschwerden in einem Parallelverfahren ab, wogegen der Schweizer Casino Verband erfolgreich an das Bundesgericht gelangte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=25.03.2011&amp;to_date=13.04.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-291%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page291">BGE 136 II 291</a> ff.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 Mit Verfügung vom 9. Juni 2010 widerrief die Eidgenössische Spielbankenkommission in der Folge die gegenüber X.________ am 6. Dezember 2007 erlassene Qualifikationsverfügung. Der Widerruf erwuchs unangefochten in Rechtskraft, worauf das Bundesverwaltungsgericht das bei ihm hängige Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit vom Verzeichnis abschrieb; die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- sowie die (anteilsmässig berechneten) Parteientschädigungen von Fr. 587.95 zugunsten des Schweizer Casino Verbands ("Beschwerdeführer") bzw. von Fr. 1'325.-- zugunsten der Casino Zürichsee AG ("Beschwerdeführerin") auferlegte es X.________ ("Beschwerdegegner"). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.3 X.________ ist hiergegen am 28. März 2011 mit "Beschwerde" an das Bundesgericht gelangt, worin er erklärt, nicht bereit zu sein, "die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- zu bezahlen". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Seine Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen an eine Eingabe an das Bundesgericht offensichtlich nicht; es ist darauf im Einzelrichterverfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> (SR 173.110) nicht einzutreten: Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben die Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (schweizerisches Recht, <span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen; erforderlich ist, dass in gezielter Form auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen wird (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=25.03.2011&amp;to_date=13.04.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1-2.3). Die vorliegende Beschwerdeschrift genügt diesen Anforderungen nicht, da sie weder sachbezogene Anträge noch eine sich auf den Verfahrensgegenstand beziehende Begründung enthält. Der Beschwerdeführer macht geltend, nie selber eine Beschwerde eingereicht zu haben, er verkennt, dass gegen die ihn begünstigende Verfügung der Eidgenössischen Spielbankenkommission von Dritten Beschwerde erhoben worden ist, welche vom Bundesverwaltungsgericht in Anwendung von <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=25.03.2011&amp;to_date=13.04.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-291%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page291">BGE 136 II 291</a> ff. gutzuheissen gewesen wäre, hätte die Eidgenössische Spielbankenkommission ihre Verfügung vom 6. Dezember 2007 nicht widerrufen. Er muss nach dem von ihm angefochtenen Abschreibungsentscheid die mit diesem Verfahren verbundenen Kosten bzw. die der Casino Zürichsee AG bzw. dem Schweizer Casino Verband SCV zugesprochenen Parteientschädigungen anteilsmässig tragen. Er legt in seiner Beschwerde mit keinem Wort dar, weshalb und inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Bundesrecht verletzt hätte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. BGG). Es sind keine Entschädigungen geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. April 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Hugi Yar </div> </div></body></html>