<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00795</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Harry F. Nötzli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zuerich Law Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Limmatquai 52, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1963</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, verheiratet und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mutter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dreier Kinder (geboren 1994, 1997 und 2003), reiste im September 2000 in die Schweiz ein und war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diplomierte Pflegefachfrau (HF</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Y.___ im Z.___ angestellt (Urk. 7/2 Ziff. 1.3, 1.6, 1.7, 3.1, 5.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. März 2015 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Angabe von seit dem Jahr 2012 bestehenden Herzbeschwerden, Weichteilrheumatismus, Schilddrüsenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündung, psychischen Beeinträchtigungen, Magenproblemen, Myom und chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach medizinischen und beruflich-erwerblichen Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchführung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens (Urk. 7/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle, mit Verfügung vom 6. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2) den Anspruch der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf eine Invalidenren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, wobei sie si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch insbesondere auf die Aktenbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ihres regionalen ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienstes (RAD; Stellungnahmen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Januar 2016 [Urk. 7/37 S. 4 f.] und 31. Mai 2016 [Urk. 7/53 S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]) stützte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob X.___ am 6. Juli 2016 Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2016 sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, den IV-Grad der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin festzusetzen und gegenüber der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich geschuldeten Leistungen, insbesondere eine IV-Rente, zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eventualiter sei ein polymedizinisches Gutachten durch das Gericht in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auftrag zu geben und die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kenntnisse dieses Gutachtens anzuweisen, den IV-Grad der Beschwer- de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin festzusetzen und gegenüber der Beschwerdeführerin die gesetz-lich geschuldeten Leistungen, insbesondere eine IV-Rente, zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 24. August 2016 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 25. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des RAD zu entscheiden. Allerdings sind in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> solchen Fällen an die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung strenge Anforderungen in dem Sinne zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellen, dass bei auch nur gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlüssigkeit der versicherungsinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ärztlichen Feststellungen eine versicherungsexterne Begutachtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen ist (BGE 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf die Einschätzung ihres RAD dafür, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es stünden psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Wesentliche organische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen, die ein Schmerzsyndrom mit Verdacht auf Fibromyalgie erklären könnten, seien nicht gefunden worden. Die übrigen Diagnosen, Dekonditionie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, Extrasystolie, Anpassungsstörung und Immunthyreoiditis, seien vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Störungen, gut behandelbar und bewirkten keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 2 und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verweis auf die RAD-Stellungnahmen vom 21. Januar und 31. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie auch an einer chronifizierten Depression leide, dies der RAD der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bei der Beurteilung aber nicht berücksichtigt und auch keine weiteren Abklärungen in die Wege geleitet habe (Urk. 1 Ziff. 12). Es treffe auch nicht zu, dass lediglich der „Verdacht" auf eine Fibromyalgie vorliege, nachdem der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensarzt der Pensionskasse der Y.___ in der späteren Verlaufskontrolle die Fibromyalgie als gesichert beurteilt habe (Ziff. 14). Es werde durch die Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auch nicht gestützt, dass psychosoziale Faktoren (Wechsel der vorgesetzten Person am Arbeitsplatz) im Vordergrund stünden. Zwar ergebe sich unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem aus dem Gutachten des Vertrauensarztes der Pensionskasse der Y.___, dass psychosoziale Gründe vorliegen würden; gleichzeitig sei aber auch festgehalten, dass die Beschwerden seit mindestens Anfang 2012 bestünden. Der als psychosoziale Belastung gesehene Konflikt am Arbeitsplatz habe sich aber erst anfangs 2014 zugetragen (Ziff. 15). Die Beschwerdegegnerin habe es auch unterlassen die funktionellen Auswirkungen des Leidens (Fibromyalgie und chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Folgen) anhand der Standardindikatoren zu überprüfen (Ziff. 18). Die angefochtene Verfügung sei deshalb aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Soweit weitere medizinische Abklärungen notwendig seien sollten, sei die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegenheit an die Vorinstanz zwecks Einholung eines polymedizinischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens zurückzuweisen (Ziff. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___ berichtete am 8. Juli 2012 (Urk. 7/12/17-18), seit etwa ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Jahr bestünden diffuse Myalgien und Arthralgien, akzentuiert im Bereich der Nacken- und Beckenregion unter Einbezug der Ellenbogen-, Schulter- Knie- und oberen Sprunggelenke beidseits. Diese verstärkten sich unter Belastung und seien auch nachts und am Morgen mit Anlaufschmerz und allgemeinem Steifig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgefühl im ganzen Körper vorhanden. Die klinischen Untersuchungen zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine Auffälligkeiten im Bereich der Gelenke. Es seien vor allem diffuse muskuläre Weichteilbefunde zu finden, die in ihrer Summe an eine Fibromyal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie erinnerten, bei sonst unauffälliger internistischer und neurologischer Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung. Die diversen Abklärungen hätten aber keine Pathologie und lediglich eine leicht erhöhte Blutsenkungsreaktion ergeben, was nicht ins Bild der Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie passe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin FMH Gastroenterologie und Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, hielt im Bericht vom 26. September 2014 fest (Urk. 7/16/13), es ergäben sich nach drei Gastroskopien mit gleichen Befunden keine Hinweise auf eine organische Störung. Die Beschwerden passten zu einer Aerophagie mit habituel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem Regurgitieren und Rülpsen. Hilfreich sei ein Versuch, das Luftschlucken durch Verhaltensänderung zu beeinflussen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt, Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin FMH, welcher im Auftrag der Pensionskasse der Y.___ am 16. Februar 2015 einen Bericht verfasste, stellt die folgenden Diagnosen (Urk. 7/17 S. 7): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisiertes Weichteil-Schmerzsyndrom mit Erschöpfung Erstdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf Fibromyalgie 2012/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung ICD-10 F43.2 bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsplatzkonflikt seit anfangs 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Massive ventrikuläre Ausflusstrakt-Extrasystolie, Erstdiagnose Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ber 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als objektive Untersuchungsbefunde wurde aufgeführt, bei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin handle es sich um eine 52-jährige aus Südindien stammende, gut Deutsch sprechende Pflegefachfrau mit gutem affektiven Rapport, die zeitlich struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">riert und ohne Aggravation berichte. Sie sei gekränkt und ärgerlich über ein als zurücksetzend und entwertend erlebtes Verhalten durch einen Vorgesetzten an ihrem Arbeitsplatz, welcher ihr früher hierarchisch gleichgestellt gewesen sei. Es bestünden kein psychotisches Erleben, keine mnestischen Störungen und das Denken sei inhaltlich und formal nicht gestört. Die für Fibromyalgie typischen tender points im Nackenbereich, sternocostal, an Ellbogen, Hüften und Knien seien nicht lokalisiert, und die angegebenen Schmerzen in Muskeln und Glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dern seien eher diffus, ohne Gelenkschwellungen und mit alters- und dem Trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ningsmangel entsprechend normaler Beweglichkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei zu berücksichtigen, dass die Beschwerden mindestens seit anfangs 2012 bestünden, der Konflikt am Arbeitsplatz jedoch erst anfangs 2014 entstanden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___, FMH Kardiologie und FMH Innere Medizin, nannte im Bericht vom 11. März 2015 die Diagnosen Haschimoto-Thyreoiditis, symptomatische Extrasystolie, funktionelle Palpitationen, stenosefreie Koronararterien, anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestische Polymyalgie und Dyslipidämie. Im Jahr 2012 sei eine kardiologische Abklärung bei unklaren thorakalen Beschwerden und einer belasteten Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnese für kardiovaskuläre Erkrankungen erfolgt. Eine Koronar-CT-Untersuchung habe stenose- und kalkfreie Koronarien gezeigt. Es bestehe eine vermehrte Müdigkeit und Kraftlosigkeit. Der Arbeitsversuch auf dem Lauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bandergometer sei subjektiv und formal unauffällig ausgefallen, womit keine Hinweise für eine limitierte Koronarperfusion bestehe und weiterhin von steno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se- und kalkfreien Koronararterien, wie anlässlich der Koronar-CT-Untersuchung zwei Jahre zuvor, ausgegangen werden könne. Echokardiogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phisch lägen keine strukturellen Herzveränderungen vor und das Vorliegen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner rechtsventrikulären Dysplasie könne ausgeschlossen werden. Ein Perikar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derguss liege nicht vor. In Anbetracht der erhobenen Befunde sei prognostisch von einer günstigen Situation auszugehen und auf weiterführende Abklärungen oder reguläre Verlaufskontrollen könne verzichtet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, FMH Rheumatologie, berichtete am 15. April 2015 zu Händen der Beschwerdegegnerin über die ambulante Behandlung der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit dem 3. September 2013 (Urk. 7/12/1-3). Die Beschwerdeführerin klage über zervikal und lumbal betonte Rückenbeschwerden, chronische Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen, begleitet von einem Krankheitsgefühl, von Kraftlosigkeit und Müdigkeit bei persistierenden hartnäckigen Schlafstörungen. Strukturelle Veränderungen, die die Symptome alleine erklären könnten, lägen nicht vor. Es handle sich um eine fibromyalgieartige Schmerzerkrankung, möglicherweise in Zusammenhang mit einer durchgemachten Hashimoto-Thyreoiditis, bei aktuell euthyreoter Stoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsellage. Die Beschwerdeführerin sei durch die Schmerzerkrankung und die diese begleitende Erschöpfung in ihrer psychophysischen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit als Pflegefachfrau vom 11. März bis 31. April 2015 attestiert und festgehalten ab 1. Mai 2015 sei bis auf weiteres ein 60 % Pensum (zirka 5 bis 6 Stunden pro Tag) zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Fachärztin für Innere Medizin, hielt im Formularbericht zu Händen der Beschwerdegegnerin vom 15. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/16/1-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine seit März 2014 bestehende depressive Episode mit somatischen Symptomen nach „Herabstufung/Mobbing?“ am Arbeitsplatz fest. Eine seit Sommer 2013 beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Systemerkrankung sei nicht ausgeschlossen (Ziff. 1.1). Sie kenne die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin seit gut fünf Jahren im Zusammenhang mit Hausbesuchen im Altersheim. Als Hausärztin betreue sie die Beschwerdeführerin seit Oktober 2013. Im Frühling/Sommer 2013 seien gesundheitliche Probleme aufgetreten, welche sich durch die Situation am Arbeitsplatz verstärkt hätten „(oder viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht auch umgekehrt)“ (Ziff. 1.4). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten (Urk. 7/16 S. 2 oben), bis September 2014 sei die Beschwerdeführerin als Pflegefachfrau 100 % arbeitsfähig. Seit dem Frühling 2013 bestünden leichtere gesundheitliche Probleme, die sich unter einer ungünstigen Arbeitssituation (Mobbing) verstärkt und ab September 2014 zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Mehrere Arbeitsversuche im unveränderten Arbeitsumfeld seien erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los geblieben. N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach Erholung von der aktuellen Problematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätze sie (die Ärztin) in einem angenehmen Arbeitsumfeld die Arbeitsfähigkeit auf 50 %. Auf längere Sicht bestehe eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. G.___ nannte im Bericht vom 30. Juni 2015 folgende Diagnosen (Urk. 7/44/2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere depressive Störung bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hashimoto Thyreoiditis mit Verdacht auf Hashimoto Enzephalopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Schmerzsyndrom bei Fibromyalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose Stiff Man-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte kognitive Störung</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie hielt fest, die Hausärztin habe der Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt. Nach kurzer Arbeitserprobung habe sich jedoch herausgestellt, dass sie den Belastungen am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen sei. Die Belastungseinschränkungen würden einerseits durch die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pressive Symptomatik, die chronische Schmerzsymptomatik aber auch durch die kognitive Störung mit ausgeprägten Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen verursacht. Derzeit sei die Beschwerdeführerin im Sinne einer Arbeitser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">probung zu 30 % in einer Betreuungsgruppe auf der Demenzstation eingeteilt. Auch dieses Pensum könne sie nicht immer uneingeschränkt leisten. Unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rücksichtigung der psychischen und somatischen Einschränkungen sei sie der Ansicht, dass die Beschwerdeführerin maximal noch zu 30 % arbeitsfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. September 2015 (Urk. 7/31) berichtete Oberarzt prakt. med. H.___ vom I.___ über den Klinikaufenthalt vom 16. August bis 12. September 2015. Er hielt die Diagnosen Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), Fibromyalgie, Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung (ICD-10 F43.2), Chronische Sinusitis, Hashimoto-Thyreoiditis, Ventrikuläre Extrasystolie, Uterus Myomatosus und Othosclerose fest. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin leide an einem generalisierten Weichteil-Schmerzsyndrom und Fibromyalgie. Psychosoziale Belastungsfaktoren führten in Kombination mit einer Hashimoto-Thyreoiditis und dem Verdacht auf assoziierte bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Folgestörungen zu einem psychophysischen Erschöpfungssyndrom. Es sei die Fortführung der Physio- und Trainingstherapie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Fortführung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorbestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ambulanten Psychotherapi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei Dr. G.___ zu empfehlen. Eine berufliche Reintegration sei in einem tiefen Teilzeitpensum von 20 – 40 % für leichte, wechselbelastende Tätigkeit ab Zeitpunkt des Austritts realistisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 22. Oktober 2015 zu Händen der Pensionskasse der Y.___ hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ die folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/34/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Faktoren ICD-10: F45.41 ED 08/2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- Fibromyalgie-Syndrom mit Fatigue</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- Schwere Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehend seit wann: Allmähliche Entwicklung seit 2012, akzentuiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er: Fasziitis plantaris rechts bei Senk- und leichtem Hohlfuss und Verkürzung der Waden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">muskulatur, Hashimoto Thyreoiditis, bisher mit Euthyreose, Uterus myomatosus, Otosklerose rechts, Adipositas Simplex, anamnestisch chronische Sinusitis, anamnestisch unter augenärztlicher Kontrolle, Status nach Ventrikulärer Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">flusstrakt-Extrasystolie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Arzt wies darauf hin, die Beschwerdeführerin besuche zweimal pro Woche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Physiotherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 14-täglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Psychotherapie (S. 8). Es zeige sich ein chronifizierter Verlauf der psychiatrischen/psychosomatischen Erkrankung (Schmerzstörung), mit im Verlauf seit einem Jahr zunehmenden Fixierung auf ein ausschliesslich statisches Krankheitskonzept. Es wurde in bisheriger Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit eine dauernde Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin J.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin/Prävention im Gesundheitswesen, schrieb in ihrer Aktenbeurteilung vom 21. Januar 2016 (Urk. 7/37/4 f.), aus versicherungsmedizinischer Sicht stünden psychosoziale Faktoren im Vordergrund des Geschehens, da die Beschwerden im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit einem Wechsel der vorgesetzten Person am Arbeitsplatz aufgetreten seien. Organische Veränderungen, die das Schmerzsyndrom mit Verdacht auf Fibromyalgie erklären könnten, seien nicht gefunden worden, und auch die üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Gesundheitsstörungen, wie Dekonditionierung, Anpassungsstörung und Immunthyreoiditis sowie die Extrasystolie seien vorübergehende Störungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise der Behandlung gut zugänglich. Zusammenfassend liege aus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmedizinischer kein ausgewiesener Gesundheitsschaden vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten klagte die Beschwerdeführerin bereits seit dem Jahr 2011 über Beschwerden (Schmerzen), die verschiedentliche Abklärungen zur Folge hatten. Mangels objektivierbarer somatischer Befunde wurde im Juli 2012 an die Diagnose einer Fibromyalgie gedacht (E. 3.1). Aus gastroentorologischer Sicht wurde das Vorliegen einer organischen Störung nach drei Gastroskopien Ende September 2014 verneint (E. 3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ein generalisiertes Weichteil-Schmerzsyndrom mit Erschöpfung diagnostizierte der Vertrauensarzt der Pension</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skasse der Y.___ im Februar 2015 (E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im März 2015 konnte in Anbetracht der erhobenen Befunde eine relevante Herzproblematik fachärztlich ausgeschlossen werden (E. 3.4). Im April 2015 beschrieb die behandelnde Hausärztin eine depressive Symptomatik (E. 3.6). Im Juni 2015 hielt die psychotherapeutisch behandelnde Ärztin unter anderem die Diagnose einer mittelschweren depressiven Störung fest (E. 3.7). Sodann wiesen die Ärzte anlässlich des rund vierwöchigen Aufenthaltes im August/September 2015 im Reha Zentrum Davos nebst körperlichen Beschwerden auf eine psychische Symptomatik hin (E. 3.8), und der Vertrauensarzt der Pensionskasse vermerkte in seinem Verlaufsbericht von Oktober 2015 einen nunmehr chronifizierten Verlauf der psychiatrischen/psychosomatischen Erkrankung (E. 3.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausweislich der medizinischen Akten ergeben sich damit verschiedene Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte, die neben somatischen Störungen auf ein (eigenständiges) psychisches Leiden hinweisen, welchem die behandelnden Ärzte einen Einfluss auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit beimassen. Der RAD der Beschwerdegegnerin hat indes, ohne nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her auf die Diskrepanz zur abweichenden Auffassung der behandelnden (Fach)Ärzte einzugehen, der psychischen Symptomatik keinen Stellenwert zugemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Aufgrund der Akten ergeben sich zwar Hinweise auf psychosoziale Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Probleme am letzten Arbeitsplatz), die im Zusammenhang mit dem Leiden — insbesondere als auslösende Faktoren bereits vorbestehender Störungen — ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen wurden. Aktenkundig ist aber auch die Diagnose einer mittelschweren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die von fachärztlicher Seite bis anhin nicht näher abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt wurde. Damit bestehen gewisse Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit der Einschätzung des RAD, sodass praxisgemäss (vgl. E. 1.5) nicht darauf abgestellt werden kann. Dies gilt umso mehr, als es der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin/Prävention im Gesundheitswesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an der einschlägigen Qualifikation zur Beurteilung des in Frage stehenden psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitsschadens und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fehlt. Auch hat sie die Beschwerdeführerin nicht persönlich untersucht, sondern eine reine Aktenbeurteilung vorgenommen, obwohl ein lückenloser Befund be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise ein feststehender medizinischer Sachverhalt nicht vorliegt, so dass die Voraussetzungen für eine blosse Aktenbeurteilung durch den RAD nicht gegeben sind (vgl. dazu die Urteile des Bundesgerichts 9C_335/2015 vom 1. September 2015 E. 4.3 und 9C_558/2016 vom 4. November 2016 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso wenig kann zur Beurteilung des strittigen Rentenanspruchs der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin auf die Einschätzungen der behandelnden Ärzte abgestellt werden. Es liegen unterschiedliche Diagnosen vor, und der medizinische Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ergibt keinen verlässlichen Aufschluss darüber, ob respektive inwiefern sich die psychischen und gegebenenfalls somatischen Einschränkungen auf das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin auswirken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst erweist sich die Aktenlage für eine abschliessende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des strittigen Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin jedenfalls in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer, insbesondere in psychiatrischer Hinsicht, als unzureichend. Infolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen ist die angefochtene Verfügung vom 6. Juni 2016 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit in geeigneter Form fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch abkläre und hernach (je nach Ergebnis unter Berücksichtigung der geänderten Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung psychischer Leiden [Leitentscheide des Bundesgerichts 8C_841/2016 und 8C_130/2017 vom 30. November 2017]) über deren Leistungsanspruch neu entscheide. In diesem Sinne ist die Beschwerde entsprechend dem Eventualantrag der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin (Urk. 1 S. 2 und S. 12 Ziff. 22) gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung gilt rechtsprechungsgemäss für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt wurde (BGE 141 V 281 E. 11.1, 137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dessen Ausgang der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss steht der Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Prozessentschädigung zu, welche ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses sowie unter Anwendung des praxisgemässen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) für als Rechtsanwälte zugelassene Juristen auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6. Juni 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine P</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1‘70</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Harry F. Nötzli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>