<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu verfassen über:</p><p>1. die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen und die Herausforderungen in Bezug auf die Gouvernanz, die sich im Zusammenhang mit einer multifunktionalen Nutzung von Wasser aus Stauseen heute und künftig stellen;</p><p>2. die Konflikte, die sich aus den verschiedenen Nutzungen von Wasser aus Stauseen ergeben könnten;</p><p>3. die Massnahmen, die namentlich auf gesetzlicher Ebene zur Vermeidung oder Beschränkung solcher Konflikte getroffen werden müssten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Ein Bericht über den Beitrag von Mehrzweckspeichern zur Verminderung zukünftiger Wasserknappheit existiert bereits. Er wurde im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) im Rahmen des Projekts Hydro-CH2018 «Schweizer Gewässer im Klimawandel» unter Mitwirkung des Bundesamts für Energie (BFE) erarbeitet und im Jahr 2019 veröffentlicht (www.nccs.admin.ch &gt; NCCS und seine Schwerpunkte &gt; Themenschwerpunkte und weitere fachliche Aktivitäten &gt; Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel &gt; Hydro-CH2018 Forschungsprojekte &gt; Potenzial von Mehrzweckspeichern &gt; Projektbericht).</p><p>Das BAFU und das BFE haben gemeinsam mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) auch einen Bericht über die Herausforderungen der Governance sowie der ökologischen, landschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von Mehrzweckspeichern erarbeitet und veröffentlicht (www.wsl.ch &gt; Projekte &gt; Mehrzweckspeicher als Zukunftsmodell &gt; Publikationen).</p><p>Im Bericht des Bundesrates «Wasserversorgungssicherheit und Wassermanagement – Grundlagenbericht» vom 18.&nbsp;Mai 2022 in Erfüllung des Postulates 18.3610 (Rieder) hat der Bundesrat u.a. dargelegt, welche Instrumente der Bund den Kantonen zum Umgang mit Zielkonflikten bereitgestellt hat. Im selben Bericht hat er den Handlungsbedarf aufgezeigt und verschiedene Massnahmen vorgeschlagen, um das nachhaltige Wassermanagement zu stärken.&nbsp;</p><p>Aufgrund dieser vorliegenden Berichte sieht der Bundesrat keinen Mehrwert in einem zusätzlichen Bericht.</p>