<h2>SubmittedText<h2><p>Auf wichtigen Autobahnabschnitten hat der Verkehr in den letzten Jahren nicht mehr zugenommen. Zum Teil liegen die Zahlen heute tiefer als in den Jahren 2017 oder 2019. Dies trifft namentlich auf mehrere Abschnitte zu, die gemäss Beschluss des Parlaments ausgebaut werden sollen. Diese Ausbauten werden mit einer Zunahme des Verkehrs begründet, die Zahlen stützen diese Argumentation nun aber nicht. Einmal mehr zeigt sich, dass die Verkehrszunahme in den Modellen überschätzt wurde und in der Realität viel tiefer liegt und jetzt sogar ganz ausfällt.&nbsp;</p><p>Wir danken dem Bundesrat für die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie interpretiert der Bundesrat die Stagnation beim Autobahnverkehr?</p><p>2. Die Argumentation, es brauche einen Ausbau wegen des wachsenden Verkehrsvolumens, ist auf Grund dieser Zahlen hinfällig. Wie rechtfertigt der Bundesrat die milliardenhohen Ausgaben für den Ausbau?</p><p>3. Hat der Bundesrat die tieferen Verkehrszahlen im Vergleich zu seinen Prognosen evaluiert und ist er daran, Schlüsse daraus zu ziehen?</p><p>Werden Grundlagen neu berechnet?</p><p>Welche Folgen haben die Zahlen für den nächsten Ausbauschritt?&nbsp;</p><p>4. Welche Opportunitäten sieht der Bundesrat in dieser Entwicklung für sein Ziel, den Modalsplit zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs zu verändern?&nbsp;</p>