<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_565/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. August 2008 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, c/o Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Zürich, Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 25. Juni 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, geb. 1975, stammt aus dem Kosovo. Er weilte von 1998 bis 2000 vorübergehend, ab Dezember 2002 ununterbrochen in der Schweiz. Am 3. November 2006 heiratete er eine Landsfrau, die im Kanton Zürich niedergelassen ist, und er erhielt gestützt auf <span class="artref">Art. 17 Abs. 2 ANAG</span> eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei der Ehefrau. Da die eheliche Wohngemeinschaft im Laufe des Jahres 2007 aufgegeben worden war, lehnte die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich mit Verfügung vom 7. Januar 2008 sein Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Ein Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos. Auf die gegen den regierungsrätlichen Beschluss vom 26. März 2008 erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 25. Juni 2008 nicht ein. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 31. Juli 2008 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Verwaltungsgericht sei anzuweisen, auf seine dort erhobene Beschwerde einzutreten resp. seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Ziff. 2), und betreffend die Wegweisung (Ziff. 4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat erkannt, dass der Beschwerdeführer weder aus Gesetzesrecht (<span class="artref">Art. 17 Abs. 2 ANAG</span>, worauf sich dieser auch nicht mehr beruft) noch aus Völkerrecht (Art. 8 EMKR) einen Bewilligungsanspruch ableiten könne. Was <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> betrifft, so hat das Verwaltungsgericht zutreffend dargelegt, dass der Beschwerdeführer sich im ausländerrechtlichen Bewilligungsverfahren weder unter dem Gesichtswinkel des Rechts auf Achtung des Familienlebens (Beziehung zu volljährigen Schwestern) noch unter dem Gesichtswinkel des Rechts auf Achtung des Privatlebens (Anwesenheitsdauer, Bekanntenkreis) auf diese Konventionsnorm berufen kann; was letzteren Aspekt (Achtung des Privatlebens) betrifft, kann ergänzend auf <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=18.07.2008&amp;to_date=06.08.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page281">BGE 130 II 281</a> E. 3.2.1 S. 286 f. verwiesen werden. </div> <div class="para">Der Beschluss des Verwaltungsgerichts kann mithin nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden. Als bundesrechtliches Rechtsmittel stünde bloss die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>) wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>) zur Verfügung, wobei der Beschwerdeführer aufzeigen müsste, dass der kantonale Nichteintretensentscheid auf verfassungswidriger Anwendung kantonalen Verfahrensrechts beruhe. Abgesehen davon, dass es an einer entsprechend substantiierten Rüge fehlt (vgl. Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wäre jegliche derartige Rüge offensichtlich unbegründet, knüpft doch das Zürcher Gesetz vom 24. Mai 1959 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRG]) die Zulässigkeit der Beschwerde ans Verwaltungsgericht an die Zulässigkeit der ordentlichen Beschwerde ans Bundesgericht (§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 VRG). Diese (heute: Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) ist, wie vorstehend dargelegt, hier nicht gegeben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>), und es ist darauf im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Mit diesem Urteil wird das im Hinblick auf die mit dem angefochtenen Beschluss verbundene Ausreiseverpflichtung gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Sicherheitsdirektion, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 5. August 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Merkli Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>