<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2003.00040</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204019&amp;W10_KEY=4467142&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2003.00040</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.02.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Freistellung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Freistellung eines Primarschullehrers wegen angeblicher Verletzung der Schamgrenze von Schülerinnen: Schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung der Freistellung unter Lohnfortzahlung im konkreten Fall; Zulässigkeit der Massnahme.<br/>Die Beschwerde verlangt die Feststellung der Unrechtmässigkeit der Freistellung, weshalb sie trotz der missverständlichen Formulierung der Anträge an die Hand zu nehmen ist (E. 1). Prüfung der von der Vorinstanz verneinten Rekurslegitimation: Die Freistellung kann in die Rechte einer Person eingreifen, wenn sie den Verdacht einer Straftat oder schwerer Verfehlungen gegen Dienstpflichten aufkommen lässt. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges Interesse, gegen den Verdacht der Verletzung der Schamgrenze von Schülerinnen vorzugehen. Dieses Interesse erlischt nicht mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Vorinstanz hätte deshalb auf den Rekurs insoweit eintreten müssen (E. 3).<br/>Rechtmässigkeit der Freistellung im konkreten Fall (E. 4.1). Die mit dem Beschwerdeführer getroffene Vereinbarung zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist als verwaltungsrechtlicher Vertrag zu werten. Sie ändert nichts an der Verhältnismässigkeit der Freistellung, weil die Verwaltung nicht zum vertraglichen Handeln verpflichtet war und auf diese Weise nicht die Wirkung der Freistellung erreicht werden konnte (E. 4.2).<br/>Reformatorischer Entscheid des Verwaltungsgerichts im Sinn der Prozessökonomie; Verzicht auf eine rein formelle Änderung des vorinstanzlichen Dispositivs (E. 5).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTUELLES INTERESSE">AKTUELLES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSINTERESSE">ANFECHTUNGSINTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNGSRECHT">ANHÃRUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFHEBUNGSVERTRAG">AUFHEBUNGSVERTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTELLUNG IM AMT">EINSTELLUNG IM AMT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSÃBERPRÃFUNG">ERMESSENSÃBERPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EVENTUALBEGRÃNDUNG">EVENTUALBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREISTELLUNG">FREISTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃRSORGEPFLICHT">FÃRSORGEPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRER/-IN">LEHRER/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER">VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG">VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 5 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">§ 2 LPG</span><br/><span class="ungerade">§ 8 LPG</span><br/><span class="gerade">§ 10 Abs. II LPG</span><br/><span class="ungerade">§ 24 Abs. II LPG</span><br/><span class="gerade">§ 23 Abs. I PG</span><br/><span class="ungerade">§ 39 PG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 64 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 22 S. 74</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I.</b></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A unterrichtete seit dem 1. Mai 1977 â als gewÃ¤hlter Lehrer seit dem 1. Au­gust 1979 â an der Primarschule in X. Wegen des Verdachts auf sexuelle Hand­lungen mit Kindern erÃ¶ffnete die Personalkommission des damaligen Erziehungs- und heu­tigen Bildungsrates am 12. Juli 1994 ein Disziplinarverfahren gegen ihn und reichte am 14. No­vember 1995 eine Strafanzeige ein. Mit VerfÃ¼gung vom 12. Juni 1996 stellte die Bezirksanwaltschaft Y die Strafuntersuchung mangels konkreter Anzeichen fÃ¼r straf­bare Handlungen ein. Am 24. September 1996 stellte der Er­ziehungsrat auch das Disziplinarverfahren ein. Aufgrund neuerlicher GerÃ¼chte lei­tete die Personalkommission des Bildungsrates am 5. MÃ¤rz 2000 eine weitere Adminis­tra­tivuntersuchung ein und beauftragte eine externe Juristin mit der Sachverhalts­abklÃ¤rung. Diese kam in ihrem "Zwischenbericht" vom 9. Oktober 2000 zum Schluss, die geltend gemach­ten Handlungen erfÃ¼llten den objektiven Tatbestand der sexu­ellen Handlungen mit Kindern gemÃ¤ss Art. 187 bzw. der entsprechenden Bestimmung der frÃ¼heren Fassung des Straf­gesetzbuchs (StGB) nicht, allenfalls mit der Ausnahme eines Vorfalls, der jedoch verjÃ¤hrt wÃ¤re. Eine PrÃ¼fung der VorwÃ¼rfe unter dem Aspekt der sexu­ellen BelÃ¤stigung im Sinn von Art. 198 StGB und in disziplinarrechtlicher Hinsicht erÃ¼b­rige sich, weil Ãbertre­tun­gen und Disziplinarfehler ohnehin verjÃ¤hrt wÃ¤ren. GestÃ¼tzt hierauf stellte die Bildungsdirektion am 8. Dezember 2000 das Administrativverfahren ein.</span></p> <p class="Urteilstext">Eine BewÃ¤hrungsfrist, die A von der Primarschulpflege X mit Schrei­ben vom 8. Februar 2000 auferlegt worden war, lief Mitte August 2001 ab. Am 28. No­vember 2001 bestÃ¤tigte A an einer Besprechung mit seiner Unterschrift, dass er ver­schiedene Vorgaben der Pri­marschulpflege fÃ¼r seine kÃ¼nftige LehrtÃ¤tigkeit zur Kennt­nis genommen habe; bei diesen Vorgaben handelte es sich um einige detaillierte Anwei­sungen, welche Handlungen zum Schutz der IntimsphÃ¤re der Kinder zu unterlassen seien, sowie um die zusammenfassende allgemeine Aufforderung zur Wahrung der IntimsphÃ¤re, der kÃ¶rperlichen IntegritÃ¤t und der Schamgrenze der Kinder.</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Aufgrund neuer VorwÃ¼rfe gegen A fand am 21. Mai 2003 eine Besprechung statt, an der unter anderm die PrÃ¤sidentin der Primarschulpflege X, der Lehrper­so­nalbeauftragte des Volksschulamts und A teilnahmen. A bestritt die ihm zur Last gelegten Handlungen. Am 26. Mai 2003 stellte die Primar­schul­pflege X beim Volksschulamt den Antrag auf sofortige Freistellung A's. Ab demselben Datum war dieser krankheitshalber bis auf weiteres ganz arbeitsunfÃ¤hig geschrieben. Unter dem Datum des 17. Juni 2003 unter­zei­chneten die Vertreter von A und der Primarschulgemeinde X sowie der Lehrpersonalbeauftragte na­mens des Volksschulamts eine Vereinbarung Ã¼ber die Beendi­gung des ArbeitsverhÃ¤ltnis­ses. Diese sah unter anderm die Beendigung des Ar­beitsverhÃ¤ltnisses per 15. August 2003 vor und enthielt die Verpflichtung A's, seine bis zum 23. Mai 2003 wahrgenommene LehrtÃ¤tigkeit nicht mehr auszuÃ¼ben. Am 17. Juni 2003 erliess das Volksschulamt weiter eine VerfÃ¼gung, mit der es unter anderm A vom Schuldienst an der Primarschule X â grundsÃ¤tzlich unter Lohn­fortzahlung â freistellte. Diese VerfÃ¼gung wurde versandt, nach­dem die Ver­ein­barung besprochen worden war (wobei dem Vertreter des BeschwerdefÃ¼h­rers bereits vor der Besprechung ein von der definitiven Fassung abweichender Entwurf zur Kenntnis­nah­me per E-Mail zugestellt worden war), jedoch bevor der BeschwerdefÃ¼h­rer die Verein­ba­rung unterzeichnete.</span></p> <p class="Urteilstext"><b>II. </b></p> <p class="Urteilstext">Gegen diese VerfÃ¼gung liess A am 3. Juli 2003 Rekurs an die Bildungsdirektion erhe­ben. Materiell liess er beantragen, es sei die FreistellungsverfÃ¼gung des Volksschul­amts vom 17. Juni 2003 ex tunc aufzuheben; eventualiter sei festzustellen, dass diese Ver­fÃ¼­gung mit der Unterzeichnung der Vereinbarung Ã¼ber die Beendigung des Arbeits­ver­hÃ¤lt­nisses gegen­standslos geworden sei. Mit Entscheid vom 27. Oktober 2003 trat die Bildungsdirek­tion auf den Rekurs mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses â und mit einer mate­riellen EventualbegrÃ¼ndung â nicht ein.</p> <p class="Urteilstext"><b>III.</b></p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Entscheid liess A am 27. November 2003 Beschwerde an das Ver­wal­tungs­gericht erheben, worin er beantragen liess:</p> <p class="EinzugZitat"> "1. Der Nichteintretensentscheid der Bildungsdirektion vom 27. Okto­ber 2003 sei aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. Die FreistellungsverfÃ¼gung des Volksschulamtes vom 17. Juni 2003 sei ex tunc aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 3. Eventuell sei festzustellen, dass die angefochtene VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 mit der gleichentags erfolgten Unterzeichnung der Ver­einbarung Ã¼ber die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gegen­standslos geworden ist.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 4. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext">Die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen solle das Volksschulamt tragen.</p> <p class="Urteilstext">Mit Vernehmlassung vom 11./15. Dezember 2003 beantragte die Bildungsdirektion Ab­weisung der Beschwerde und teilte den Verzicht des Volksschulamts auf eine Beschwer­deantwort mit.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) grundsÃ¤tzlich fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde gegen einen personalrechtlichen Rekursentscheid zustÃ¤ndig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Nach § 80 Abs. 2 VRG ist es dem Verwaltungsgericht â unter Vorbehalt der Ver­eite­lung von Bundesrecht â verwehrt, eine KÃ¼ndigung, Nichtwiederwahl, Einstellung im Amt oder vorzeitige Entlassung aufzuheben; hÃ¤lt es eine solche VerfÃ¼gung fÃ¼r nicht gerechtfer­tigt, kann es einzig dies feststellen und die vom Gemeinwesen zu leistende EntschÃ¤digung be­stimmen. Das Verwaltungsgericht gibt deshalb nach fester Praxis jenen Beschwerden keine Folge, mit denen nur beantragt wird, die AuflÃ¶sung eines Dienst­verhÃ¤ltnisses sei rÃ¼ck­gÃ¤ngig zu machen, weil es diese Rechtsfolge von vornherein nicht anordnen kann (VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00035, E. 2a mit weitern Hinweisen, www.vgrzh.ch; RB 2000 Nr. 30; vgl. auch BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 3c, www.bger.ch). Die Frei­stel­lung kann hier analog zur Einstellung im Amt behandelt werden (vgl. allgemein zur Unter­scheidung VGr, 10. Juli 2002, ZBl 104/2003 S. 185 E. 7a).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Im vorliegenden Fall beantragt der BeschwerdefÃ¼hrer die Aufhebung der "Freistel­lungsverfÃ¼gung" vom 17. Juni 2003 ex tunc, eventualiter die Feststellung, dass diese Ver­fÃ¼gung gegenstandslos geworden sei. Diese Rechtsfolgen kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG nicht angeordnet werden; insbesondere ist es dem Verwaltungsgericht verwehrt, eine Frei­stellung aufzuheben und damit der betroffenen Personen die erneute AusÃ¼bung der Berufs­tÃ¤tigkeit zu gestatten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Allerdings hat die Beschwerde nicht zum Ziel, dem BeschwerdefÃ¼hrer die weitere AusÃ¼bung seiner LehrtÃ¤tigkeit in X zu ermÃ¶glichen, nachdem die AuflÃ¶sung des Arbeits­verhÃ¤ltnisses per 15. August 2003 vereinbart wurde. Die beantragte Aufhebung der Frei­stel­lung kÃ¤me also im Ergebnis der Feststellung gleich, die Freistellung sei unrecht­mÃ¤ssig gewesen; sie kÃ¶nnte keine RÃ¼ckwirkungen auf das ArbeitsverhÃ¤ltnis entfalten. So­dann bezweckt â wie sich aus der BeschwerdebegrÃ¼ndung ergibt â der Eventualantrag, die Frei­stel­lung sei fÃ¼r gegenstandslos zu erklÃ¤ren, ebenfalls die UngÃ¼ltig­erklÃ¤rung der Frei­stel­lung wegen Fehlens der entsprechenden Voraussetzungen. Weil der Beschwerde­fÃ¼hrer dem­zufolge faktisch keine Rechtsfolgen anstrebt, die das Verwaltungs­gericht nicht anord­nen kÃ¶nnte, kÃ¤me es einem Ã¼berspitzten Formalismus gleich, wenn auf­grund der verun­glÃ¼ckten Formulierung der BeschwerdeantrÃ¤ge auf die Beschwerde nicht nÃ¤her einge­gan­gen wÃ¼rde. Selbstredend kÃ¶nnte das Verwaltungsgericht gegebenenfalls nur die Wider­recht­lichkeit der Freistellung feststellen, diese jedoch nicht aufheben.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt keine EntschÃ¤digung. Auch daraus lÃ¤sst sich jedoch die UnzulÃ¤ssigkeit seines Begehrens nicht ableiten. Zwar ist, wenn zum Beispiel mit einer Be­schwerde die Aufhebung der KÃ¼ndigung verlangt wird, das Fehlen eines EntschÃ¤digungs­begeh­rens ein Indiz dafÃ¼r, dass nur die WeiterbeschÃ¤ftigung angestrebt wird und deshalb die Beschwerde nicht weiter geprÃ¼ft werden kann (vgl. VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00035, E. 2a; 25. Oktober 2000, PB.2000.00016, E. 2 [je unter www.vgrzh.ch]). Doch statuiert § 80 Abs. 2 VRG das EntschÃ¤digungsbegehren nicht als zwingende Beglei­tung des Begehrens um Feststellung der Rechtswidrigkeit einer KÃ¼ndigung, Nichtwieder­wahl, Einstellung im Amt (bzw. Frei­stellung) oder vorzeitigen Entlassung. Vielmehr kann das Feststellungsbegehren auch behandelt werden, wenn anderweitige schutzwÃ¼rdige In­teressen vorgebracht werden; es genÃ¼gen so genannte tat­sÃ¤chliche â wirtschaftliche oder ideelle â Interessen (VGr, 1. MÃ¤rz 2002, PB.2001.00020, E. 1c+d; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Mar­tin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrecht­s­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 59 f.).</span></p> <p class="Urteilstext">Die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer ein solches schutzwÃ¼rdiges Interesse dartun kann, ist keine Frage nach den Schranken gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG; die Antwort ergibt sich viel­mehr aus den allgemeinen GrundsÃ¤tzen der Rekurs- und Beschwerde­legitimation. Sie ist demnach nicht an dieser Stelle zu klÃ¤ren (vgl. dazu hinten 3). Hier ist einzig festzuhalten, dass § 80 Abs. 2 VRG nicht grundsÃ¤tzlich ausschliesst, auf die vorliegende Beschwerde einzugehen.</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref64792122"></a><a id="_Ref64884031"><b><span>1.5 </span></b><span>Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass § 80 Abs. 2 VRG nicht grund­sÃ¤tz­lich verbietet, die vorliegende Beschwerde nÃ¤her zu behandeln. Dies kann jedoch gemÃ¤ss dieser Bestim­mung nur insoweit geschehen, als die Rechtswidrigkeit der fraglichen Frei­stel­lung zu prÃ¼fen und gegebenenfalls festzustellen ist â nicht aber, soweit mit den Be­schwer­deantrÃ¤gen weitere oder andere Rechtsfolgen ange­strebt werden.</span></a></p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref64885094"><b><span>1.6 </span></b><span>Fraglich ist, ob sich die Beschwerde gegen die gesamte VerfÃ¼gung des Volksschul­amts vom 17. Juni 2003 richtet oder nur gegen die in Dis­positiv-Ziffer I dieser VerfÃ¼gung aus­gesprochene Freistellung. Die BeschwerdebegrÃ¼ndung lÃ¤sst zwar auf Letzteres schliessen, da in der Beschwerdeschrift ebenso wie in der Rekursschrift die in den Dispositiv-Zif­fern II und III der VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 enthaltene Regelung der Lohnfortzahlung mit keinem Wort erwÃ¤hnt wird. Doch bezeichnen umgekehrt beide Parteien mit dem im Haupt­antrag verwendeten Begriff der "FreistellungsverfÃ¼gung" die gesamte VerfÃ¼gung. Es ist deshalb davon auszugehen, dass mit dem ange­hobenen Rechtsmittelverfahren die Auf­hebung der gesamten VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 â also der Freistellung samt der Re­gelung der Lohnfortzahlung â bezweckt wird. Auf den Verfahrensausgang hat dies im Ãbrigen keinen Einfluss </span></a><span>(vgl. dazu hinten 3.2 und 5.3)</span><span>.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt einen zweiten Schriftenwechsel (§ 58 Satz 2 VRG). Ein solcher ist zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs etwa dann notwendig, wenn das Ver­waltungsgericht zum Nachteil der beschwerdefÃ¼hrenden Partei auf erstmals in der Be­schwerdeantwort vorgebrachte tatsÃ¤chliche Behauptungen abstellen oder von sich aus neu eingetretene oder bisher ausser Acht gelassene Tatsachen berÃ¼cksich­tigen will. Er darf hingegen nicht dazu dienen, Darlegungen nachzuholen, die schon in der Be­schwerdeschrift hÃ¤tten vorgebracht werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 10 ff.). WÃ¤hrend die Be­schwerdegegnerin auf eine Beschwerdeantwort Ã¼berhaupt verzichtet hat, hat die Vorin­stanz in ihrer Vernehmlassung keine wesentlichen neuen Gesichts­punkte vorgebracht. Der vorliegende Entscheid beruht somit einzig auf Akten, die dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits im vorinstanzlichen Verfahren zur Einsicht offen standen. Daher ist der Antrag auf einen zweiten Schriftenwechsel abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangte im Rekursverfahren den Ausstand auch des Gene­ral­se­k­retÃ¤rs der Bildungsdirektion wegen Vorbefassung. Vor Verwaltungsgericht wehrt er sich aber nicht mehr dagegen, dass der Rekursentscheid vom GeneralsekretÃ¤r un­ter­zeichnet wurde. Es bestehen keine Anzeichen fÃ¼r eine Verletzung der Aus­standspflicht durch die Vorinstanz.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Vorliegend verneinte die Vorinstanz die Rekurslegitimation des BeschwerdefÃ¼hrers gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG. Sie liess zwar offen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Anfechtung einer Freistellung bei Lohnfortzahlung haben kÃ¶nne, trat jedoch auf die Beschwerde wegen Fehlens eines aktuellen Interesses nicht ein. Ist eine Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, weil sie eine Prozessvoraus­setzung als nicht erfÃ¼llt betrachtete, so ist die formell unterlegene Partei legitimiert, vor der nÃ¤chs­ten Instanz die ÃberprÃ¼fung zu verlangen, ob dies zu Recht geschehen sei. Stellt diese In­stanz fest, dass die Vorinstanz zu Recht vom Fehlen der Prozessvoraussetzung ausgegangen ist, ist das Rechtsmittel abzuweisen (vgl. KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 98). Demnach ist das Vorliegen der Rekurs- bzw. Beschwerdelegitimation im Sinn von § 21 lit. a VRG hier im Rahmen der materiellen PrÃ¼fung zu untersuchen. Da die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist â mit der (vorn 1.5) erwÃ¤hnten Ein­schrÃ¤n­kung â auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref64888451"></a><a id="_Ref64893430"><b><span>3.2 </span></b><span>Vorauszuschicken ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ursprÃ¼nglich insofern ein finanzielles Interesse an der Aufhebung der VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 hatte, als die Lohnfort­zah­lung in der Vereinbarung Ã¼ber die Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses fÃ¼r ihn gÃ¼nsti­ger geregelt wurde als in der VerfÃ¼gung: Laut Letzterer sollte der Lohn fÃ¼r maximal sechs Monate ausgerichtet werden, wobei die BeschrÃ¤nkung der Lohnfortzahlung auf maximal sechs Monate sich erst in der definitiven Fassung der VerfÃ¼gung findet, nicht aber in der gleichentags dem Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers vorweg per E-Mail zur Kenntnisnahme zugesandten Version. Eine RÃ¼ckforderung nach § 24 Abs. 3 des Lehrerper­sonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG) wurde ausdrÃ¼cklich vorbehalten. Die Vereinba­rung sieht dage­gen die Lohnzahlung bis zum 15. August 2004 vor (bei Anrechnung eines allfÃ¤lligen Zu­satzverdiensts ab einer be­stimmten HÃ¶he). Weil sie die Lohnfortzahlung bis zum 15. August 2004 im Ãbrigen voraussetzungslos â unter Vorbehalt einer Abfindung nach § 26 des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG) â festschreibt und die finan­ziel­len Forderungen des Be­schwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber der Bildungsdirektion grund­sÃ¤tzlich per Saldo aller AnsprÃ¼che fÃ¼r abgegolten er­klÃ¤rt, stellt sich zudem die Frage, ob die Be­schwerdegegnerin mit der Vereinbarung auf eine allfÃ¤llige RÃ¼ckforderung verzich­ten wollte. Dies kann hier jedoch offen bleiben.</span></a></p> <p class="Urteilstext">Das Verhalten der Beschwerdegegnerin kann nicht anders interpretiert werden, als dass sie betreffend Lohnfortzahlung spÃ¤testens seit dem 15. August 2003 die Vereinbarung fÃ¼r massgebend hÃ¤lt: Mit Faxschreiben vom 19. Juni 2003 teilte sie dem Vertreter des Be­schwerdefÃ¼hrers mit, dass die "FreistellungsverfÃ¼gung" mit der AuflÃ¶sung des Arbeitsver­hÃ¤ltnisses per 15. August 2003 gegenstandslos werde, woran sie in der an­schlies­senden Korrespondenz festhielt und was sie auch in der Vernehmlassung zum Rekurs bekrÃ¤ftigte. Die Korres­pondenz zwischen den Parteien Ã¼ber diese VerfÃ¼gung und schliesslich die Ein­gaben im Rechtsmittelverfahren zeigen, dass einzig die Aufrechterhaltung der Freistellung strittig war. Am deutlichsten er­gibt sich dies aus einem E-Mail des Lehrpersonalbeauf­tragten, in dem es heisst: "A ist und bleibt freigestellt!" Beide Parteien scheinen dagegen die lohnrelevanten Dispositiv-Ziffern II und III der VerfÃ¼gung einfach ausgeblendet zu haben. Die Beschwerdegegnerin wollte demnach nur an der Freistellung bis zum festge­legten Enddatum des ArbeitsverhÃ¤ltnisses festhalten, nicht aber an der fÃ¼r den Beschwer­defÃ¼hrer ungÃ¼ns­tigeren Regelung der Lohnfortzahlung in der VerfÃ¼gung. Sie ging viel­mehr davon aus, dass diese Regelung spÃ¤testens zusammen mit der Freistellung gemÃ¤ss Dispositiv-Ziffer I der VerfÃ¼gung gegenstandslos wÃ¼rde.</p> <p class="Urteilstext">Diese Interpretation der VerfÃ¼gung ist allerdings nicht zwingend. Die Dispositiv-Ziffern II und III enthalten eine Regelung der Lohnfortzahlung, die durchaus unabhÃ¤ngig von der in Dispositiv-Ziffer I verhÃ¤ngten Freistellung hÃ¤tte Bestand haben kÃ¶nnen. Sie musste des­halb nicht mit der Bezeichnung eines Endtermins fÃ¼r das ArbeitsverhÃ¤ltnis in der Verein­barung und schon gar nicht an jenem vereinbarten Datum ausser Kraft treten. Anscheinend nahm jedoch die Beschwerdegegnerin beim Erlass der VerfÃ¼gung an, dass es sich dabei um eine provisorische Regelung handelte, die dahinfallen sollte, wenn das Enddatum des Ar­beitsverhÃ¤ltnisses und damit die Dauer der Lohnzahlungspflicht und der Freistellung defi­nitiv feststehen wÃ¼rden. Vorliegend ist somit davon auszugehen, dass die Dispositiv-Zif­fern II und III der angefochtenen VerfÃ¼gung jedenfalls bei der FÃ¤llung des Rekursent­scheids gegenstandslos waren, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer in diesem Zeitpunkt keine direkten finanziellen Interessen an diesem Entscheid (mehr) hatte â was er im Ãbrigen auch nicht geltend gemacht hatte. Insoweit durfte die Vorinstanz mangels eines aktuellen Interesses auf den Rekurs nicht eintreten.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Damit bleibt zu klÃ¤ren, ob die Vorinstanz auf die Begehren um Aufhebung bzw. Fest­stel­lung der Rechtswidrigkeit der Frei­stellung hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen. Das Bundes­gericht tritt zwar auf Beschwerden gegen Frei­stellungen oder vorlÃ¤ufige Dienstenthebun­gen unter Lohnfortzahlung nicht ein: Solche Massnahmen hÃ¤tten fÃ¼r den Arbeitnehmer oder die Arbeitneh­merin keine Nachteile zur Folge, weil kein Anspruch auf effektive BeschÃ¤ftigung bestehe (BGE 99 Ib 129 E. 1c; vgl. auch BGr, 27. Mai 2003, 2A.64/2003, E. 2.2, www.bger.ch; EidgenÃ¶ssische Personalrekurskommission, 25. August 2000, E. 3b, VPB 65/2001 Nr. 13 E. 3b). Das Verwaltungsgericht geht demgegenÃ¼ber davon aus, dass eine Einstellung im Amt oder Freistellung jedenfalls unter bestimmten UmstÃ¤nden auch bei Lohnfortzahlung in die Rechte des oder der Betroffenen eingreifen kann (VGr, 3. De­zember 2003, PB.2003.00024, E. 1.2; 4. Dezember 2002, PB.2002.00031, E. 1d/bb, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). Das trifft jedenfalls insofern zu, als eine Freistellung oder Einstellung im Amt eine PersÃ¶nlich­keits­verletzung darstellen kann. Namentlich kann dies dann der Fall sein, wenn das berufliche oder persÃ¶nliche Umfeld der betroffenen Person aus den UmstÃ¤nden schliessen muss, diese werde einer Straftat verdÃ¤chtigt oder habe sich sonst schwere Verfehlungen gegen Dienstpflichten vorwerfen zu lassen (Alfred Blesi, Die Frei­stellung des Arbeitnehmers, ZÃ¼rich 2000, S. 79+131; vgl. auch VGr, 4. De­zember 2002, PB.2002.00031, E. 2c, www.vgrzh.ch). In diesem Fall muss ein schutzwÃ¼rdiges In­teresse der betroffenen Person an der KlÃ¤rung der Frage, ob die Frei­stellung rechtmÃ¤ssig war oder nicht, bejaht werden. Ãhnlich wie ein schlechtes Arbeitszeugnis kann sich eine Freistellung wegen Verdachts auf strafrechtlich relevantes Verhalten oder schwerer Ver­letzung der Dienst­pflichten nachteilig auf das weitere be­ruf­liche Fortkommen der betroffe­nen Person auswirken.</span></p> <p class="Urteilstext">Vorliegend wurde die Freistellung â grundsÃ¤tzlich unter Lohnfortzahlung â in Anwendung von §§ 18 und 24 LPG in Verbindung mit § 4 Abs. 2 der Delegationsverordnung vom 9. Dezember 1998 ausgesprochen. Nach § 24 Abs. 2 LPG kann eine Freistellung verhÃ¤ngt werden, wenn das Wohl der Schule es verlangt, insbesondere wenn eine GefÃ¤hrdung von SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern zu befÃ¼rchten ist.</p> <p class="Urteilstext"><span>Zwar nimmt die BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung nicht direkt auf die VorwÃ¼rfe</span> gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer und damit auch nicht auf eine GefÃ¤hrdung der Schulkinder Bezug; sie lautet vielmehr, dass der "geltend gemachte Weisungs­bruch" durch den BeschwerdefÃ¼hrer zu einer Ã¤usserst schwierigen Situation fÃ¼r alle Beteiligten fÃ¼hre und zum Wohl aller nur dadurch beruhigt werden kÃ¶nne, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr an die Primar­schule X zurÃ¼ckkehre. Ob der BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich die Weisun­gen vom 28. No­vember 2001 gebrochen habe, sollte laut dieser BegrÃ¼ndung anscheinend unbeant­wortet bleiben. Somit wurde aber ausdrÃ¼cklich offen gelassen, ob der Beschwerde­fÃ¼hrer diesen Weisungen zuwider­gehandelt habe, in denen er aufgefordert worden war, die Intim­sphÃ¤re der Kinder zu akzeptieren, die Schamgrenzen zu wahren und die kÃ¶rperliche Inte­gritÃ¤t zu achten. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat ein schutzwÃ¼rdiges Interesse daran, sich gegen einen derartigen Verdacht zu wehren, und damit daran, dass die RechtmÃ¤ssigkeit der strit­tigen VerfÃ¼gung geklÃ¤rt wird. Dies gilt umso mehr, als der Fall des BeschwerdefÃ¼hrers in der Tagespresse zum Teil ausfÃ¼hrlich behandelt wurde.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Die Freistellung wurde zwar jedenfalls am 15. August 2003 â an jenem Tag, an dem laut der Vereinbarung das ArbeitsverhÃ¤ltnis aufgelÃ¶st wurde â gegenstandslos. Damit blieb jedoch die Berechtigung der in der BegrÃ¼ndung indirekt angesprochenen VorwÃ¼rfe weiter­hin ungeklÃ¤rt. Das Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der EntkrÃ¤ftung dieser VorwÃ¼rfe endete nicht mit der Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses und ist nach wie vor aktuell. Die Vorinstanz hÃ¤tte deswegen auf den Rekurs nach § 21 lit. a VRG grundsÃ¤tzlich eintreten mÃ¼ssen. </span><span>Ob</span><span> dies nach dem Abschluss der eingeleiteten Administrativuntersuchung immer noch gelten wÃ¼rde, kann hier offen bleiben.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Bereits im Rekurs hatte der BeschwerdefÃ¼hrer den Eventualantrag gestellt, es sei fest­zu­stellen, dass die angefochtene VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 mit der Unterzeichnung der auf den 17. Juni 2003 datierten Vereinbarung Ã¼ber die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gegenstandslos geworden sei. Der Be­schwerdefÃ¼hrer hatte kein schutzwÃ¼rdiges Interesse an einer solchen Feststellung, soweit sie die Freistellung betraf, da eine allfÃ¤llige Gegen­standslosigkeit der Freistellung ab dem Abschluss der Vereinbarung â ebenso wie die Ge­genstandslosigkeit der Freistellung ab dem 15. August 2003 â den Beschwerde­fÃ¼hrer nicht vom Verdacht befreit hÃ¤tte, die IntimsphÃ¤re von Schulkindern nicht gewahrt zu ha­ben, und ihn somit moralisch nicht hÃ¤tte rehabilitieren kÃ¶nnen. Insoweit wÃ¤re dieser Re­kursantrag durch Nichteintreten zu erledigen gewesen. Aus der RekursbegrÃ¼ndung ergibt sich aller­dings, dass dieser Antrag â entsprechend dem Eventualantrag in der Be­schwerde an das Verwaltungsgericht â auf die Feststellung der materiellen Rechtswidrigkeit der Freistel­lung zielte. In diesem Rahmen hÃ¤tte die Vorinstanz demnach auch auf den Eventualantrag eintreten mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.6 </span></b><span>Nach § 64 Abs. 1 VRG kann das Verwaltungsgericht eine Angelegenheit unter anderm dann zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht auf die Sache eingetreten wurde. Dies gilt selbst dann, wenn die Vorin­stanz den Nichteintretensbeschluss mit einer summarischen materiellen PrÃ¼fung verbunden hat. Die VerfahrensÃ¶konomie kann allerdings bei Aufhebung eines vorinstanzlichen Nicht­eintretensentscheids ausnahmsweise den Verzicht auf eine RÃ¼ckweisung, also einen refor­matischen Entscheid des Verwaltungsgerichts rechtfertigen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 64 N. 2, § 63 N. 11, § 28 N. 10). Vorliegend hat die Vorinstanz ihren Nichteintretensentscheid mit einer nicht nur summarischen, sondern verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ausfÃ¼hrlichen materiellen EventualbegrÃ¼ndung versehen, laut welcher der Rekurs im Fall des Eintretens abzuweisen gewesen wÃ¤re. Diese BegrÃ¼ndung ist daraufhin zu prÃ¼fen, ob ihretwegen im Sinn der Pro­zessÃ¶konomie auf eine RÃ¼ckweisung verzichtet werden kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 war â wie erwÃ¤hnt â im Wesentlichen wie folgt begrÃ¼n­det worden: Der Verdacht, der BeschwerdefÃ¼hrer habe die Weisungen vom 28. November 2001 gebrochen, habe zu einer Ã¤usserst schwierigen Situation fÃ¼r alle Beteiligten gefÃ¼hrt, die zum Wohl der Schule dadurch beruhigt werden mÃ¼sse, dass der BeschwerdefÃ¼hrer frei­gestellt werde. Die Vorinstanz begrÃ¼ndet die RechtmÃ¤ssigkeit der angefochtenen Frei­stel­lung im Wesentlichen damit, dass der dringende Verdacht bestanden habe, der Be­schwer­de­fÃ¼hrer habe weisungswidrig die notwendige kÃ¶rperliche Distanz zu den Kindern nicht gewahrt, weshalb die Massnahme zur Beruhigung der Beteiligten und der Ãffentlich­keit an­gebracht gewesen sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet die Berechtigung eines drin­genden Verdachts, weil am 17. Juni 2003, als die VerfÃ¼gung erlassen wurde, die VorwÃ¼rfe noch gar nicht abgeklÃ¤rt worden seien. Die Freistellung sei zudem unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig ge­wesen, weil sie im Zeitpunkt ihres Erlasses ohnehin nicht mehr notwendig gewesen wÃ¤re, da der BeschwerdefÃ¼hrer damals infolge seiner Erkrankung gar nicht mehr unterrichtet habe und sich in der unter dem Datum des 17. Juni 2003 abgeschlossenen Vereinbarung auch zu diesem Verzicht verpflichtet habe.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die neuerlichen VorwÃ¼rfe, die in der Besprechung vom 21. Mai 2003 dem Be­schwer­de­fÃ¼hrer vorgehalten und von diesem bestritten wurden, beruhten auf zwei Meldun­gen: Zum einen hatte eine Praktikantin und ehemalige SchÃ¼lerin des BeschwerdefÃ¼hrers aus­gesagt, sie habe beobachtet, wie dieser einem "MÃ¤dchen in einer zÃ¤rtlichen Geste die Haare aus dem Gesicht strich, Ã¼ber den Kopf streichelte und seine Hand auf den Nacken des MÃ¤dchens legte". Zum andern hatten zwei MÃ¤dchen aus der Klasse des Beschwerde­fÃ¼hrers einer Handarbeitslehrerin mitgeteilt, sie hÃ¤tten kein gutes GefÃ¼hl, was das bevor­stehende Klassenlager betreffe. Eines dieser MÃ¤dchen erzÃ¤hlte der Hand­arbeitslehrerin laut deren Schilderung zudem, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bei einer Demonstration im Turn­unterricht einen unnÃ¶tigen und auffÃ¤lligen KÃ¶rperkontakt zu einem MÃ¤dchen hergestellt habe und ohne anzuklopfen in die MÃ¤dchendusche eingetreten sei.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die Freistellung sei ohne vorgÃ¤ngige Unter­suchung erfolgt. Damit verkennt er jedoch das Wesen und den Zweck der Freistellung als einer vorlÃ¤ufigen LÃ¶sung im Sinn einer vorsorglichen Massnahme. Des­halb ist auch der weitere Verlauf der von der Beschwerdegegnerin am 2. Juli 2003 in Auf­trag gegebenen Ad­mi­nistrativuntersuchung nicht von Belang. Die RechtmÃ¤s­sigkeit der Freistellung ist vielmehr aufgrund der Kenntnisse der Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt des VerfÃ¼gungs­erlasses, also am 17. Juni 2003, zu beurteilen.</span></p> <p class="Urteilstext">Nichts anderes ergibt sich aus der vom BeschwerdefÃ¼hrer angerufenen FÃ¼rsorge­pflicht des Arbeitgebers, die in § 39 PG in Verbindung mit § 2 LPG <span>verankert ist und im Ãbrigen ohnehin als Ausfluss der allgemeinen GrundsÃ¤tze des Ver­fassungs- und Verwaltungsrechts gilt (VGr, 7. Januar 2004, PB.2003.00022, E. 7.1, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 131). Diese musste zwar von der Beschwerdegegnerin bei ihrem Vorgehen berÃ¼cksichtigt werden, Ã¤ndert jedoch nichts daran, dass Ã¼ber die Freistellung ohne umfassende AbklÃ¤rung auf­grund einer PrÃ¼fung der gesetzlichen Kriterien zu entscheiden war, nachdem die Primar­schulpflege X mit Faxschreiben vom 26. Mai 2003 den entsprechenden Antrag gestellt hatte. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.2 </span></b><span>Nach § 24 Abs. 2 LPG kann eine Freistellung ausgesprochen werden, wenn "das Wohl der Schule es verlangt, insbesondere wenn eine GefÃ¤hrdung von SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern zu befÃ¼rchten ist". Der letztgenannte Grund ist bloss beispielhaft; massgebend ist das "Wohl der Schule". Die Einleitung eines Hauptverfahrens ist nach § 24 LPG keine Voraussetzung der Freistellung.</span></p> <p class="Urteilstext">BegrÃ¼ndet wurde die Freistellung nicht direkt mit dem Verdacht gegenÃ¼ber dem Be­schwerdefÃ¼hrer, er habe die IntimsphÃ¤re von SchÃ¼lerinnen nicht genÃ¼gend geachtet, son­dern damit, dass entsprechende Handlungen einen Weisungsbruch darstellen wÃ¼rden und dass bereits der Verdacht eine schwierige Situation an der Schule schaffe, die nur durch die Freistellung beruhigt werden kÃ¶nne. In diesem Sinn hatte sich der Vertreter der Beschwer­degegnerin bereits in der Besprechung vom 21. Mai 2003 geÃ¤ussert. Auch die Vorinstanz begrÃ¼ndet die Freistellung nicht allein mit dem Verdacht gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼h­rer, sondern damit, dass aufgrund dieses Verdachts die fragliche Massnahme zur Beruhi­gung der Situation im Schulhaus und in der Ãffentlichkeit ange­bracht gewesen sei. Da die Stimmung in der Lehrerschaft des betreffenden Schulhauses wegen der anhaltenden Ge­rÃ¼chte um den BeschwerdefÃ¼hrer ohnehin ange­spannt war, ist die Entscheidung der Be­schwerde­gegne­rin, im Namen des Wohls der Schule die Freistellung zu verfÃ¼gen, nicht zu beanstanden.</p> <p class="Urteilstext">Dass der BeschwerdefÃ¼hrer auf diese Weise dem Verdacht ausgesetzt blieb, er habe erneut die Schamgrenze der Kinder missachtet, durfte und musste die Beschwerdegegnerin auf­grund der Vorgeschichte gering gewichten. Seit 1994 waren immer wieder entsprechende VorwÃ¼rfe gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer laut geworden. Zwar war das eingeleitete Strafverfahren am 12. Juni 1996 mangels eines konkreten Verdachts auf strafbare Hand­lungen eingestellt worden. Hingegen hÃ¤lt der "Zwischenbericht im Administrativverfah­ren" vom 9. Oktober 2000 fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer "es immer wieder unterliess, die kÃ¶rperliche Distanz zu seinen SchÃ¼lerinnen zu wahren und er durch bestimmte Ver­haltensweisen auf SchamgefÃ¼hle seiner SchÃ¼lerInnen nicht gebÃ¼hrend RÃ¼cksicht nahm". Im Ãbrigen hatte die Untersuchungsbeauftragte das Vorlie­gen sexueller Handlungen mit Kindern verneint, wobei sie in einem Fall die strafrechtliche WÃ¼rdigung offen gelassen und auch nicht nÃ¤her untersucht hatte, ob Ãbertretungen oder Disziplinarfehler vorge­kommen waren, da ohnehin die VerjÃ¤hrung bereits eingetreten wÃ¤re. Angesichts dieser lÃ¤ngeren Vorgeschichte war die Beschwerde­gegnerin durchaus gehalten, auf die neuerli­chen VorwÃ¼rfe konsequent zu reagieren.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.3 </span></b><span>Die Vorinstanz hat zur Rechtfertigung der Freistellung weiter angefÃ¼hrt, es werde mit dieser Massnahme sichergestellt, dass die betroffenen Lehrpersonen fÃ¼r die Dauer des Ver­fahrens keinen Einfluss auf Schulkinder oder Lehrerinnen und Lehrer nehmen kÃ¶nnten, die im Administrativverfahren als Auskunftspersonen angehÃ¶rt werden sollten. Der Beschwer­defÃ¼hrer wendet dagegen ein, diese Bemerkung habe keinen Bezug zur kon­kreten Situa­tion. Zudem hÃ¤tte er bereits vor dem Erlass der VerfÃ¼gung Einfluss nehmen kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext">Die Frage kann offen bleiben, da sich die Freistellung bereits mit andern GrÃ¼nden recht­fertigen liess. Immerhin durfte die Beschwerdegegnerin davon ausgehen, dass die mit dem Fernbleiben des BeschwerdefÃ¼hrers vom Schulhaus zu erwartende Entspannung der Situa­tion sich auch fÃ¶rderlich auf die Administrativuntersuchung auswirken wÃ¼rde. Es ist daher jedenfalls vertretbar, die Freistellung auch damit zu begrÃ¼nden, dass sie aus damaliger Sicht den Gang dieser Untersuchung positiv hÃ¤tte beeinflussen kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.4 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer kann sodann nichts zu seinen Gunsten aus der Tatsache ablei­ten, dass die Freistellung erst drei Wochen nach Eingang des entsprechenden Antrags ver­fÃ¼gt wurde, da dies nicht gegen ihre sachliche Notwendigkeit spricht. Unzutreffend ist schliesslich der Vorwurf, die Freistellung sei ohne Beachtung der Besonderheit des Einzel­falls erfolgt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt weiter vor, die am 17. Juni 2003 angeordnete Freistellung sei im Zeitpunkt ihres Erlasses nicht mehr verhÃ¤ltnismÃ¤ssig gewesen, da aufgrund seiner Erkrankung und der Vereinbarung Ã¼ber die Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses ohnehin sichergestellt gewesen sei, dass er keinen Unterricht mehr erteilen werde. Zu prÃ¤zisieren ist, dass die Vereinbarung zwar das Datum des 17. Juni 2003 trÃ¤gt, aber vom Beschwerde­fÃ¼hrer erst am 18. Juni 2003 unterzeichnet wurde. Dies Ã¤ndert jedoch nichts Wesentliches am Vorbringen, die Freistellung sei â jedenfalls ab dem 18. Juni 2003 â unverhÃ¤ltnismÃ¤s­sig, weil unnÃ¶tig gewesen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>Der in Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) verankerte Grund­satz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verlangt, dass Verwaltungsmassnahmen zur Verwirk­lichung des im Ã¶ffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und notwendig sind sowie dass der angestrebte Zweck in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zu den Freiheits­beschrÃ¤n­kungen steht, die den Privaten auferlegt werden (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemei­nes Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 581). Dass die Frei­stellung geeignet war, Unterrichtserteilung durch den BeschwerdefÃ¼hrer zu verhindern, steht ausser Frage.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Die Parteien und die Primarschulgemeinde X haben die AuflÃ¶sung des Ar­beitsverhÃ¤lt­nisses, die Lohnfortzahlung und den Verzicht des BeschwerdefÃ¼hrers auf die weitere Erteilung von Unterricht durch eine "Vereinbarung" geregelt. ZunÃ¤chst ist zu prÃ¼­fen, ob es sich bei dieser tatsÃ¤chlich um einen verwaltungsrechtlichen Vertrag handelt oder viel­mehr um zwei in einem koordinierten Verfahren erlassene VerfÃ¼gungen, die im Rah­men des Ermessens der VerwaltungsbehÃ¶rden auf Mitwirkung des Adressaten be­ru­h­ten. </span></p> <p class="Urteilstext">Der Abschluss eines subordinationsrechtlichen verwaltungsrechtlichen Vertrags gilt als zulÃ¤s­sig, wenn das Gesetz dafÃ¼r Raum lÃ¤sst bzw. ihn nicht ausdrÃ¼cklich ausschliesst und wenn er zum Erreichen des Gesetzeszwecks geeigneter erscheint als eine VerfÃ¼gung. Letz­teres bedeutet, dass eines der Motive fÃ¼r die Wahl der Vertragsform vorliegen muss und sich nicht aus andern GrÃ¼nden die VerfÃ¼gung als die angemessene Handlungsform er­wei­sen darf (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1071 mit Hinweisen). Als zulÃ¤ssige Motive fÃ¼r die Wahl der Vertragsform gelten etwa die Beseitigung rechtlicher Unklarheiten durch eine Einigung zwi­schen BehÃ¶rden und Privaten oder ein erheblicher Ermessensspielraum der zustÃ¤ndigen Be­hÃ¶rde (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1078). Das zÃ¼rcherische Personalrecht sieht in § 23 Abs. 1 PG (hier in Verbindung mit §§ 2 und 8 LPG anwendbar) vor, dass das Arbeits­verhÃ¤ltnis im gegenseitigen Einvernehmen abweichend von den gesetzlichen Bestimmun­gen beendet werden kann. Daher ist davon auszugehen, dass das Gesetz grundsÃ¤tzlich Raum fÃ¼r den Auf­hebungsvertrag lÃ¤sst und auch einen erheblichen Ermessensspielraum vorsieht, der einen Grund fÃ¼r die Wahl der Vertragsform bietet. Eine vertragliche Auf­lÃ¶sung des durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndeten ArbeitsverhÃ¤ltnisses ist daher denkbar (vgl. VGr, 26. September 2002, PK.2002.00004, E. 3c, www.vgrzh.ch; vgl. auch VGr BS, 27. Februar 2002, BJM 2003 S. 100 E. 2a; ETH-Rat, 28. Januar 1998, VPB 63/1999 Nr. 65 E. 2).</p> <p class="Urteilstext">Die Vereinbarung sieht â in sich widersprÃ¼chlich â vor, das ArbeitsverhÃ¤ltnis werde auf den 15. August 2003 aufgelÃ¶st, wobei der Lohn bis zum 15. August 2004 geschuldet sei. Eine von zwei denkbaren Auslegungen dieser Formulierung, die AuflÃ¶sung des Arbeits­ver­hÃ¤ltnisses auf den 15. August 2003 unter Auszahlung einer AbgangsentschÃ¤digung in der HÃ¶he eines Jahreslohns, wird dadurch ausgeschlossen, dass eine Abfindung nach § 26 PG ausdrÃ¼cklich vorbehalten bleibt. Demnach ist die Regelung der Vereinbarung als Auf­lÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses auf den 15. August 2004 zu interpretieren, wobei ab dem 15. August 2003 eine Freistellung bei Lohnfortzahlung vereinbart wurde. Somit entspricht allerdings die Regelung der Vereinbarung im Hauptpunkt grundsÃ¤tzlich der vom Gesetz vor­gesehenen LÃ¶sung einer ordentlichen KÃ¼ndigung, die frÃ¼hestens auf den 15. August 2004 zulÃ¤ssig gewesen wÃ¤re (§ 8 Abs. 2 LPG). Allein deswegen, weil sich die Parteien im Ergebnis auf die gesetzliche LÃ¶sung geeinigt haben, kann jedoch das Vorliegen eines Ver­trags noch nicht verneint werden. Immerhin ist dem Vergleich der definitiven Fassung der Vereinbarung mit den EntwÃ¼rfen zu entnehmen, dass die Regelung auf Verhandlungen zwischen den Parteien beruht. Die Vereinbarung weicht auch in Ne­benpunkten von den Be­stimmungen der anwendbaren Gesetze ab, was nach § 23 Abs. 1 PG in Verbindung mit § 2 LPG nur bei der einvernehmlichen AuflÃ¶sung des Arbeitsver­hÃ¤ltnisses zulÃ¤ssig ist: Zum einen war es anscheinend der Wille der Parteien, dass die Nachfolge des Be­schwer­de­fÃ¼h­rers nicht im Sinn eines Vikariats geregelt werden sollte, wie es fÃ¼r die Dauer einer Freistellung vorgesehen ist (§ 5 Abs. 2 und § 24 Abs. 2 LPG). Zum andern wurde der an­zurechnende Zusatzverdienst in der endgÃ¼ltigen Fassung als Jahres­lohn und nicht â wie noch in den EntwÃ¼rfen â als Monatslohn angegeben; daraus ergibt sich, dass bereits bei Abschluss der Vereinbarung ins Auge gefasst wurde, den Lohn fÃ¼r das Schuljahr 2003/2004 entgegen § 40 Abs. 2 der Vollzugsverordnung zum Personalge­setz vom 19. Mai 1999 gesamthaft im Voraus auszuzahlen, was dann auch geschah. Die Vereinbarung ent­hielt damit Elemente, die legalerweise nur mit einem Vertrag festgelegt werden konnten. Namentlich aufgrund dieser Abweichungen von der gesetzlichen Regelung im Sinn von § 23 Abs. 1 PG in Verbindung mit § 2 LPG ist die vorliegende Vereinbarung als ver­wal­tungs­rechtlicher Vertrag zu qualifizieren (vgl. auch Pierre Moor, Droit administratif, Vol. II, Bern 1991, S. 243; Gegenbeispiele: EidgenÃ¶ssi­sche Personalrekurskommission, 30. Mai 2001, VPB 65/2001 Nr. 97 E. 3 [erwÃ¤hnt bei HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 1073]; 21. Oktober 1999, VPB 64/2000 Nr. 36 E. 2c; VGr BS, 27. Februar 2002, BJM 2003 S. 100 E. 2a).</p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.3 </span></b><span>Bei einem durch VerfÃ¼gung entstandenen ArbeitsverhÃ¤ltnis schliesst der Abschluss eines Aufhebungsvertrags den Erlass oder das Fortbestehen einer VerfÃ¼gung nicht aus, soweit sich diese mit dem Vertragsinhalt bzw. dessen Auslegung nach dem Vertrauens­prinzip verein­baren lÃ¤sst (vgl. auch RB 2002 Nr. 26): Immerhin gehen Teile der Lehre davon aus, dass das Gemeinwesen selbst im Rahmen eines vertraglich vereinbarten Ã¶f­fentlichrechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisses bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzun­gen einzelne Rechte und Pflichten durch VerfÃ¼gung regeln darf (offen gelassen in RB 2002 Nr. 25 E. 2f/bb mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.4 </span></b><span>Zu prÃ¼fen ist also, ob nach dem Inkrafttreten der Vereinbarung am 18. Juni 2003 das Festhalten an der Freistellung gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 unverhÃ¤ltnismÃ¤s­sig war. Jedenfalls verfÃ¼gt die Verwaltung Ã¼ber einen gewissen Spielraum, wenn sie der Ansicht ist, das mit einer VerfÃ¼gung angestrebte Ziel kÃ¶nne einfacher und fÃ¼r die Be­tei­ligten schonender mit andern oder zusÃ¤tzlichen Handlungen erreicht werden, zum Beispiel â wie hier â mit einem verwaltungsrechtlichen Vertrag oder auch informell wie etwa mit einer vorgÃ¤ngigen Besprechung des VerfÃ¼gungsinhalts. So kann unter Um­stÃ¤nden, wo eine KÃ¼ndigung angebracht wÃ¤re, der oder die betreffende An­gestellte zunÃ¤chst zur KÃ¼ndigung aus scheinbar eigenem Antrieb oder im gegenseitigen Einverneh­men aufgefordert werden, oder es kann allenfalls ein Urlaub gewÃ¤hrt werden, wo eine Freistellung zulÃ¤ssig wÃ¤re. Ein solches Vorgehen kann der PraktikabilitÃ¤t dienen und letzt­lich auch dem Rechtsfrieden, wenn dergestalt eine gÃ¼tliche Einigung zustande kommt. </span></p> <p class="Urteilstext">Einem derartigen informellen oder vertraglichen Handeln setzen jedoch umgekehrt das LegalitÃ¤tsprinzip, die Gebote der Rechtssicherheit und der Rechtsgleichheit sowie allen­falls wiederum die PraktikabilitÃ¤t Schranken. Zudem muss die Verwaltung derartige HandlungsspielrÃ¤ume nicht ausnutzen. Sie kann deshalb nicht im Namen des VerhÃ¤ltnis­mÃ¤ssigkeitsprinzips dazu angehalten werden, solche alternativen LÃ¶sungen zu suchen, wenn der Erlass einer VerfÃ¼gung zulÃ¤ssig ist. Ebenso wenig ergibt sich dies aus der FÃ¼r­sorgepflicht des Staats als Arbeitgeber. Wenn â wie hier â die gesetzlichen Voraussetzun­gen zum Erlass einer VerfÃ¼gung gegeben sind, kann diese nicht deshalb unnÃ¶tig und damit unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein, nur weil die Verwaltung darauf verzichtet hat, die Sache vertrag­lich zu regeln oder informelle Handlungen vorzunehmen. Wenn also die Beschwerdegeg­nerin â zusammen mit der Primarschulgemeinde X â vorliegend auf den Ab­schluss der Ver­einbarung oder zumindest auf die einvernehmliche Regelung des Fernblei­bens des BeschwerdefÃ¼hrers von der Schule gÃ¤nzlich hÃ¤tte verzichten kÃ¶nnen, so kann es auch nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein, wenn sie trotz der Vereinbarung an der Freistellung gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 festgehalten hat. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.5 </span></b><span>Wie die Vorinstanz ausfÃ¼hrt, konnte im Ãbrigen letztlich nur durch die Freistellung sichergestellt werden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bis zur AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnis­ses nicht mehr unterrichtete. Nur diese Anordnung war bereits ab dem Zeitpunkt ihres Er­lasses erzwingbar, weil nach ausdrÃ¼cklicher gesetzlicher Regelung den Rechtsmitteln ge­gen die Freistellung keine aufschiebende Wirkung zukommt (§ 10 Abs. 2 LPG). Die Re­gelung der Vereinbarung hÃ¤tte dagegen vom BeschwerdefÃ¼hrer allenfalls mit aufschie­bender Wirkung angefochten werden kÃ¶nnen, und dass er "bis auf weiteres" krank­ge­schrie­ben war, hÃ¤tte nicht verhindert, dass er erneut hÃ¤tte unterrichten kÃ¶nnen, sobald ihm wieder eine teilweise ArbeitsfÃ¤higkeit bescheinigt worden wÃ¤re. Daran Ã¤ndert die Mitteilung der Be­schwerdegegnerin an die Primarschulpflege X, die Abwesen­heit des Be­schwer­defÃ¼hrers aufgrund des Ã¤rzt­lichen Attests werde als Krankheitsurlaub behandelt, nichts. Das Fehlen von Hinweisen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer der Ver­einbarung zuwidergehandelt hÃ¤tte, ist ebenso unerheblich: Die Annahme, der Adressat einer VerfÃ¼gung verhalte sich rechtmÃ¤s­sig, macht die VerfÃ¼gung nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. </span></p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen war die Freistellung bei Lohnfortzahlung kein schwerer Eingriff in die Rechte des BeschwerdefÃ¼hrers, und zudem hÃ¤tte die Aufhebung der Freistellung mit der BegrÃ¼n­dung, die Vereinbarung mache sie Ã¼berflÃ¼ssig, den Verdacht nicht ausgerÃ¤umt, dass der Be­schwerdefÃ¼hrer die IntimsphÃ¤re der Kinder nicht gewahrt habe. Das Interesse des Be­schwerdefÃ¼hrers an einer Aufhebung der Freistellung war daher gering und von unterge­ordneter Bedeutung, und das Festhalten der Beschwerde­gegnerin an der Freistellung er­weist sich demnach als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Sodann bringt der BeschwerdefÃ¼hrer gegen die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz vor, es gehe nicht an, die FreistellungsverfÃ¼gung mit Argumenten zu untermauern, die nicht ein­mal die verfÃ¼gende BehÃ¶rde angefÃ¼hrt habe. Die Vorinstanz war jedoch auf­grund des Anspruchs des BeschwerdefÃ¼hrers auf rechtliches GehÃ¶r (Art. 29 Abs. 2 BV) und gemÃ¤ss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amts wegen (§ 7 Abs. 4 Satz 2 VRG) sogar verpflichtet, sich mit den Argumenten in der Rekursschrift auseinander­zuset­zen und das Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen fÃ¼r die umstrittene Frei­stellung umfassend zu prÃ¼fen. Die Vorinstanz â ebenso wie das Verwaltungsgericht â wÃ¤re im Ãbrigen auch zur Motivsubstitution berechtigt gewesen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 71, § 20 N. 44).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Fraglich ist schliesslich, ob mit der Bemerkung, die Freistellung sei "hinter dem RÃ¼cken des BeschwerdefÃ¼hrers" erfolgt, eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r geltend gemacht wird. Eine solche kann allerdings ausgeschlossen wer­den, genÃ¼gte doch hier zur Wahrung des GehÃ¶rsanspruchs die Gelegenheit zur Ãusserung an der Be­spre­chung vom 21. Mai 2003. An dieser Besprechung war auch ein Vertreter der Be­schwerdegegnerin anwesend, die MÃ¶glichkeit einer Freistellung wurde ausdrÃ¼cklich er­wÃ¤hnt, und aus dem Protokoll lÃ¤sst sich die Stellungnahme des Be­schwerdefÃ¼hrers klar erschliessen (vgl. zum Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r auch VGr, 10. Juli 2002, ZBl 104/2003 S. 185 E. 5c+7c).</span></p> <p class="Erwgung1"><a id="_Ref64883937"><b><span>5. </span></b><span> </span></a></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Der materiellen EventualbegrÃ¼ndung der Vorinstanz ist insgesamt beizupflichten. Die ProzessÃ¶konomie rechtfertigt unter diesen UmstÃ¤nden, die Angelegenheit nicht an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Dass die Entscheidungsbefugnis des Verwaltungsgerichts nach § 80 Abs. 2 VRG gegenÃ¼ber derjenigen der Vorinstanz eingeschrÃ¤nkt ist, spielt bei diesem Ergebnis keine Rolle und spricht deshalb ebenfalls nicht fÃ¼r die RÃ¼ckweisung. Schliesslich verfÃ¼gt das Verwaltungsgericht im Rahmen seiner Kompetenz zur Neuent­scheidung ausnahmsweise Ã¼ber die Befugnis, Ermessensfragen zu beurteilen (RB 1987 Nr. 12; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 63 N. 11), sodass auch keine Kognitions­beschrÃ¤nkung der Neuentscheidung entgegensteht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Da die Kammer zum Schluss gekommen ist, dass die Vorinstanz auf den Rekurs hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen, mÃ¼sste streng genommen Dispositiv-Ziffer I des Rekursentscheids da­hin­gehend abgeÃ¤ndert werden, dass der Rekurs gegen die VerfÃ¼gung des Volksschul­amts abgewiesen werde, soweit darauf eingetreten werde. Eine solche Ãnderung des vorin­stanz­lichen Dispositivs erscheint indessen als formeller Leerlauf, weshalb darauf zu verzichten ist. Auf diesen Umstand wird immerhin insoweit hingewiesen, als die Be­schwer­de â soweit darauf eingetreten wird â "im Sinn der ErwÃ¤gungen" abgewiesen wird.</span></p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref64887371"><b><span>5.3 </span></b><span>Der Verweis auf die ErwÃ¤gungen im Dispositiv des vorliegenden Entscheids drÃ¤ngt sich auch aus folgendem Grund auf: Es ist hier ausdrÃ¼cklich festzuhalten, dass die Dispo­sitiv-Ziffern II und III der VerfÃ¼gung vom 17. Juni 2003 betreffend die Lohnfortzahlung aufgrund der Regelung der Lohnfortzahlung in der Vereinbarung gegenstands­los wurden, weshalb auch ein aktuelles Interesse an ihrer Anfechtung fehlte (vorn 3.2). </span></a><span>Diese Feststel­lung ist nÃ¶tig, weil sich die Rechtslage dem Wortlaut der VerfÃ¼gung in Verbindung mit jenem der Vereinbarung nicht entnehmen lÃ¤sst. Dabei soll hier offen blei­ben, ob die Ver­einbarung eine RÃ¼ckforderung nach § 24 Abs. 3 LPG auszuschliessen vermÃ¶chte, falls die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen gegeben wÃ¤ren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Materiell unterliegt der BeschwerdefÃ¼hrer, auch wenn das Dispositiv des vorinstanz­lichen Entscheids formell abgeÃ¤ndert werden mÃ¼sste. Deshalb hat er die Verfahrens­kosten zu tragen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und ist ihm eine ParteientschÃ¤digung zu verweigern (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Die Vorinstanz hat den Antrag des damaligen Rekurrenten auf Zusprechung einer Partei­entschÃ¤digung ebenfalls abgewiesen. Hier ist immerhin zu berÃ¼cksichtigen, dass der Rekurs in Bezug auf die Regelung der Lohnfortzahlung in der angefochtenen VerfÃ¼gung deshalb gegenstandslos geworden war, weil die Beschwerdegegnerin mittlerweile die fÃ¼r den damaligen Rekurrenten gÃ¼nstigere Vereinbarung abgeschlossen hatte (vgl. zu den Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen bei Gegenstandslosigkeit VGr, 30. April 2003, VB.2003.00053, E. 2 Abs. 1, www.vgrzh.ch; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 19, § 17 N. 25). Da sich aber der Rekurs materiell gar nicht ausdrÃ¼cklich gegen diese Regelung gerichtet hatte, Ã¤ndert dies nichts daran, dass der BeschwerdefÃ¼hrer als im Wesentlichen unter­lie­gende Partei des Rekursverfahrens zu betrachten ist und deshalb keine Partei­ent­schÃ¤­di­gung fÃ¼r dieses beanspruchen kann.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. â¦</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>