<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta charset="utf-8"/><meta content="Weblaw AG Bern - https://weblaw.ch " name="publisher"/> <meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="Content-Type"/> <meta content="Die, 01 Okt 2019 10:37:43 CEST" http-equiv="last-modified"> <meta content="Die, 01 Okt 2019 10:37:43 CEST" http-equiv="date"> <meta content="AGVE 2018 - Band 9" name="description"/> <title>AGVE 2018 - Band 9</title> </meta></meta></head> <body> <!-- AGVE_PAGE_NR 1 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Steuern</span> <span class="page_no">85</span> </div> <div class="page" id="S85"> <span class="text"><b>9 </b> <b>Weiterbildungskosten; Unterhaltszahlungen </b></span><br/> <span class="text">-</span><br/> <span class="text"><b>Vorliegen von Weiterbildungskosten (Berufsaufstiegskosten), wenn</b></span><br/> <span class="text">die Grundausbildung absolviert und gearbeitet wurde. Keine Rolle</span><br/> <span class="text">spielt, dass die Weiterbildung nicht zu einer Arbeit im betreffenden</span><br/> <span class="text">Beruf führte (Erw. 1). </span><br/> <span class="text">-</span><br/> <span class="text"><b>Steuerliche Berücksichtigung von Unterhaltsnachzahlungen (Erw. 2) </b></span><br/> <span class="text">Aus dem Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 18. Juli</span><br/> <span class="text">2018, in Sachen C. gegen KStA und Gemeinderat X. (WBE.2018.116).</span><br/> <span class="text"><i>Aus den Erwägungen </i></span><br/> <span class="text">1.</span><br/> <span class="text">1.1.</span><br/> <span class="text">Umstritten ist zunächst, ob die Vorinstanz den geltend gemach-</span><br/> <span class="text">ten Abzug für Weiterbildungskosten zu Recht abgelehnt hat mit dem</span><br/> <span class="text">Hinweis, es lägen nichtabzugsfähige, im Hinblick auf die beabsich-</span><br/> <span class="text">tigte Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit angefallene</span><br/> <span class="text">Ausbildungskosten vor. Der Beschwerdeführer macht geltend, die</span><br/> <span class="text">Weiterbildung sei nicht ausschliesslich im Hinblick auf die Auf-</span><br/> <span class="text">nahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit erfolgt, sondern es sei</span><br/> <span class="text">auch eine Anstellung in Frage gekommen, wenn eine solche denn ge-</span><br/> <span class="text">funden worden wäre.</span><br/> <span class="text">1.2.</span><br/> <span class="text">Gemäss dem in der Steuerperiode 2013 gültigen § 35 Abs. 1</span><br/> <span class="text">lit. e StG (übereinstimmend mit Art. 26 Abs. 1 lit. d DBG [Fassung</span><br/> <span class="text">in Kraft bis 31. Dezember 2015] und Art. 9 Abs. 1 StHG) können die</span><br/> <span class="text">mit dem Beruf zusammenhängenden Weiterbildungs- und Umschu-</span><br/> <span class="text">lungskosten als Berufskosten abgezogen werden. Nach der Recht-</span><br/> <span class="text">sprechung zu den erwähnten Bestimmungen, sind als Weiterbil-</span><br/> <span class="text">dungskosten alle Kosten abziehbar, die objektiv mit dem ge-</span><br/> <span class="text">genwärtigen Beruf des Steuerpflichtigen im Zusammenhang stehen</span><br/> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 2 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">86</span> </div> <div class="page" id="S86"> <div role="main"> <span class="text">und die der Steuerpflichtige zur Erhaltung seiner beruflichen</span><br/> <span class="text">Chancen für angezeigt hält. Demnach sind Auslagen für die</span><br/> <span class="text">Weiterbildung auch dann abziehbar, wenn nicht feststeht, dass die</span><br/> <span class="text">Weiterbildung absolut unerlässlich war, um die Erhaltung der Ein-</span><br/> <span class="text">kommensquelle zu gewährleisten. Auch die Berufsaufstiegskosten</span><br/> <span class="text">sind abziehbare Weiterbildungsaufwendungen, sofern sie im Hin-</span><br/> <span class="text">blick auf den Aufstieg im angestammten Beruf erfolgen (MARKUS</span><br/> <span class="text">REICH/JULIA VON AH/STEPHANIE A. BRAWAND, in: MARTIN ZWEI-</span><br/> <span class="text">FEL</span><br/> <span class="text">/MICHAEL BEUSCH [Hrsg.], Bundesgesetz über die Harmonisie-</span><br/> <span class="text">rung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. Auflage,</span><br/> <span class="text">Basel 2017, Art. 9 N 56h und 56i; PHILIP FUNK, in: MARIANNE</span><br/> <span class="text">KLÖTI-WEBER/DAVE SIEGRIST/DIETER WEBER [Hrsg.], Kommentar</span><br/> <span class="text">zum Aargauer Steuergesetz, 4. Auflage, Muri-Bern 2015 [AG-</span><br/> <span class="text">Steuerkommentar], § 35 N 33; anderes Verständnis zum Begriff Be-</span><br/> <span class="text">rufsaufstiegskosten und Verwendung des Begriffs Fortsetzungsaus-</span><br/> <span class="text">bildungskosten vgl. SIVLIA HUNZIKER/JSABELLE MAYER-KNOBEL,</span><br/> <span class="text">in: MARTIN ZWEIFEL/MICHAEL BEUSCH [Hrsg.], Bundesgesetz über</span><br/> <span class="text">die direkte Bundessteuer, 3. Auflage, Basel 2017, Art. 33 N 36a so-</span><br/> <span class="text">wie FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS</span><br/> <span class="text">ULRICH MEUTER, Handkommentar zum DBG, 3. Auflage, Zürich</span><br/> <span class="text">2016, Art. 26 N 87 ff. und 98 ff.). Unerheblich ist, ob die berufs-</span><br/> <span class="text">orientierte Aus- und Weiterbildung zu einer selbstständigen oder un-</span><br/> <span class="text">selbstständigen Erwerbstätigkeit führt (MARKUS REICH/JULIA VON</span><br/> <span class="text">AH/STEPHANIE A. BRAWAND, a.a.O., Art. 9 N 56j).</span><br/> <span class="text">1.3.</span><br/> <span class="text">In einem Schreiben des Beschwerdeführers an das Steueramt X.</span><br/> <span class="text">im August 2016 führte dieser aus, die Beigeladene habe nach ihrem</span><br/> <span class="text">Studium in Shanghai als Assistentin für westliche Dozenten an einem</span><br/> <span class="text">Designcollege gearbeitet und danach westliche Investoren in einer</span><br/> <span class="text">Industriezone betreut. Nach dem Umzug in die Schweiz habe sie im</span><br/> <span class="text">Designbereich wieder Fuss fassen wollen und daher die Ausbildung</span><br/> <span class="text">zur Fashion Assistant STF absolviert. Im Anschluss daran sei sie</span><br/> <span class="text">knapp ein Jahr in einem Designstudio angestellt gewesen und habe</span><br/> <span class="text">danach die Weiterbildung zur Fashion Designerin (HFP) im</span><br/> <span class="text">berufsbegleitenden Lehrgang (zwecks gleichzeitiger Betreuung der</span><br/> <span class="text">gemeinsamen Tochter) absolviert. Bis April 2016 habe sie sich mit</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 3 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Steuern</span> <span class="page_no">87</span> </div> <div class="page" id="S87"> <div role="main"> <span class="text">der Vorbereitung der Selbstständigkeit als Fashion Designerin be-</span><br/> <span class="text">fasst. Sie habe bereits Musterkollektionen entworfen, den</span><br/> <span class="text">Maschinenpark angeschafft, Lieferanten für Stoff und Zubehör</span><br/> <span class="text">evaluiert und grössere Mengen Stoff beschafft.</span><br/> <span class="text">Aus den Schilderungen des Beschwerdeführers geht hervor,</span><br/> <span class="text">dass eine selbstständige Erwerbstätigkeit zwar geplant gewesen ist.</span><br/> <span class="text">Indessen hat der Beschwerdeführer, respektive die Beigeladene in</span><br/> <span class="text">der Steuerperiode 2013 keine Jahresrechnung respektive Auf-</span><br/> <span class="text">zeichnungen im Zusammenhang mit einer selbstständigen Erwerbs-</span><br/> <span class="text">tätigkeit eingereicht und folglich wurde auch keinerlei Aufwand</span><br/> <span class="text">geltend gemacht. Abgesehen davon ist es, wie bereits erwähnt,</span><br/> <span class="text">unerheblich, ob nach der Weiterbildung eine selbstständige Erwerbs-</span><br/> <span class="text">tätigkeit ausgeübt wird oder nicht. Der beantragte Abzug für die</span><br/> <span class="text">ausgelegten Kosten der besuchten Weiterbildung kann jedenfalls</span><br/> <span class="text">nicht mit Verweis auf eine mutmassliche Aufnahme einer selbst-</span><br/> <span class="text">ständigen Tätigkeit verwehrt werden.</span><br/> <span class="text">1.4.</span><br/> <span class="text">Im Merkblatt des KStA Weiterbildungs- und Umschulungs-</span><br/> <span class="text">kosten , gültig von 2005 - 2015, Ziff. 4.4, gelten Auslagen für</span><br/> <span class="text">Höhere Fachprüfungen mit dem Titel dipl. HFP als Berufsaufstiegs-</span><br/> <span class="text">kosten und sind abziehbar, wenn zwischen dem gegenwärtigen Beruf</span><br/> <span class="text">und der Fortbildung ein Zusammenhang besteht, d.h. wenn weiterhin</span><br/> <span class="text">die gleiche Berufsart und kein völlig andersartiger Beruf angestrebt</span><br/> <span class="text">wird. Das Merkblatt stellt eine generell-abstrakte Dienstanweisung</span><br/> <span class="text">und mithin eine Verwaltungsverordnung dar, welche eine Ansichts-</span><br/> <span class="text">äusserung der Verwaltungsbehörden über die Auslegung und Anwen-</span><br/> <span class="text">dung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen darstellt und für</span><br/> <span class="text">die Gerichtsbehörden nicht verbindlich ist. Von einer solchen ist</span><br/> <span class="text">jedoch nicht ohne triftigen Grund abzuweichen, sofern die generell-</span><br/> <span class="text">abstrakte Ansichtsäusserung eine dem individuell-konkreten Fall</span><br/> <span class="text">angepasste und gerecht werdende Auslegung der gesetzlichen</span><br/> <span class="text">Bestimmungen zulässt und überdies eine überzeugende Konkretisie-</span><br/> <span class="text">rung der gesetzlichen Vorgabe enthält (Urteil des Bundesgerichts</span><br/> <span class="text">vom 8. November 2015 [2C_873/2014] E. 3.4.1. f.).</span><br/> <span class="text">1.5.</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 4 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">88</span> </div> <div class="page" id="S88"> <div role="main"> <span class="text">Die Beigeladene hat nach dem Erwerb des Diploms Fashion</span><br/> <span class="text">Assistant STF der Schweizerischen Textilfachschule während knapp</span><br/> <span class="text">einem Jahr in diesem Beruf gearbeitet. Diese im Berufsfeld Textilien</span><br/> <span class="text">angesiedelte Tätigkeit ist auf die Bekleidungsbranche ausgerichtet.</span><br/> <span class="text">Der Lehrgang entspricht der Ausbildung zum/zur Fashion Spezia-</span><br/> <span class="text">list/in mit Berufsprüfung und bietet einen Einstieg in die Welt der</span><br/> <span class="text">Mode. Hier werden grundlegende Schnitt- und Verarbeitungstech-</span><br/> <span class="text">niken vermittelt und so ein solides Wissensfundament geschaffen,</span><br/> <span class="text">das in den verschiedensten Bereichen der Textil- und Bekleidungs-</span><br/> <span class="text">branche vertieft werden kann (http://www.stf.ch/kurse/fashion-</span><br/> <span class="text">spezialistin-bp/). Die entsprechenden Aufwendungen wurden von der</span><br/> <span class="text">Steuerkommission X. in der Steuerperiode 2012 zum Abzug zugelas-</span><br/> <span class="text">sen. Danach absolvierte die Beigeladene die Weiterbildung zur</span><br/> <span class="text">Fashiondesignerin (HFP), welche in den Branchen Bekleidung und</span><br/> <span class="text">Design angesiedelt und dem Berufsfeld Textilien zugeschrieben</span><br/> <span class="text">wird. Als Vorbildung ist der Abschluss einer Grundausbildung (EFZ)</span><br/> <span class="text">oder eine gleichwertige Ausbildung verlangt sowie insgesamt</span><br/> <span class="text">mindestens vier Jahre Berufspraxis im Modebereich, woran eine</span><br/> <span class="text">modisch-gestalterische Grundbildung (Sekundarstufe II) oder eine</span><br/> <span class="text">andere entsprechende Ausbildung angerechnet wird. Nach erfolg-</span><br/> <span class="text">reichem Bestehen der Höheren Fachprüfung wird der eidgenössisch</span><br/> <span class="text">anerkannte Titel Dipl. Fashiondesigner/in verliehen. Die Weiterbil-</span><br/> <span class="text">dung bereitet den Weg zur erfolgreichen Designerpersönlichkeit vor.</span><br/> <span class="text">Sie befähigt Absolventen, sowohl in der Bekleidungsindustrie, im</span><br/> <span class="text">Handel als auch in einer Moderedaktion oder im Trendbüro zu arbei-</span><br/> <span class="text">ten. Die Höhere Fachprüfung Fashiondesigner/in gibt zudem Metho-</span><br/> <span class="text">den und Fachwissen an die Hand, die auf den Aufbau eines eigenen</span><br/> <span class="text">Labels vorbereiten (http://www.stf.ch/kurse/fashiondesignerin-hfp/).</span><br/> <span class="text">1.6.</span><br/> <span class="text">Die Beigeladene war also während eines Jahres als Fashion</span><br/> <span class="text">Assistant STF (offenbar in der Funktion als Änderungsschneiderin)</span><br/> <span class="text">respektive als Fashion Spezialistin beruflich in einem Fashion</span><br/> <span class="text">Designstudio tätig und die dafür notwendige Weiterbildung, respek-</span><br/> <span class="text">tive die aufgewendeten Kosten, liess die Steuerkommission X. in der</span><br/> <span class="text">Steuerperiode 2012 zum Abzug zu. Der Zusammenhang zwischen</span><br/> <span class="text">diesem Beruf und der Weiterbildung zur Fashiondesignerin (HFP) ist</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 5 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Steuern</span> <span class="page_no">89</span> </div> <div class="page" id="S89"> <div role="main"> <span class="text">offensichtlich gegeben, gehören doch beide zum selben Berufsfeld</span><br/> <span class="text">und überschneiden sich auch branchenmässig. Jedenfalls handelt es</span><br/> <span class="text">sich hier nicht um Kosten, die im Hinblick auf den Aufstieg in eine</span><br/> <span class="text">eindeutig vom bisherigen Beruf zu unterscheidende höhere</span><br/> <span class="text">Berufsstellung oder gar in einen anderen Beruf aufgewendet werden</span><br/> <span class="text">und damit nicht abzugsfähig wären (SILVIA HUNZIKER/JSABELLE</span><br/> <span class="text">MAYER-KNOBEL, a.a.O., Art. 33 N 36a). Auch wenn davon auszu-</span><br/> <span class="text">gehen wäre, dass die Weiterbildung zur Fashion Designerin HFP zu</span><br/> <span class="text">einem Aufstieg in eine eindeutig vom bisherigen Beruf zu</span><br/> <span class="text">unterscheidende höhere Berufsstellung führte, qualifiziert das zitierte</span><br/> <span class="text">Merkblatt des KStA solche Auslagen als Berufsaufstiegskosten und</span><br/> <span class="text">damit als abziehbar. Unbesehen davon, dürfte hier jedenfalls kein</span><br/> <span class="text">grundlegender Wechsel in der Berufs- oder Erwerbsart vorliegen,</span><br/> <span class="text">sodass auch nicht von einem aliud gesprochen werden kann (FELIX</span><br/> <span class="text">RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH</span><br/> <span class="text">MEUTER, a.a.O., Art. 26 N 100). Da die Beigeladene vor Aufnahme</span><br/> <span class="text">der Weiterbildung berufstätig gewesen ist, handelt es sich bei den be-</span><br/> <span class="text">treffenden Kosten auch nicht um Wiedereinstiegskosten, welche</span><br/> <span class="text">nicht abzugsfähig wären. Die zum Abzug beantragten Weiterbil-</span><br/> <span class="text">dungskosten sind also im vorliegenden Fall grundsätzlich abziehbar.</span><br/> <span class="text">1.7.</span><br/> <span class="text">Dass die Beigeladene in der Steuerperiode, für welche sie einen</span><br/> <span class="text">Abzug für Weiterbildungskosten beantragt, nicht im Berufsfeld, in</span><br/> <span class="text">dem sie eine Weiterbildung absolviert hat, tätig war, spielt entgegen</span><br/> <span class="text">der Vorinstanz keine Rolle. Die Aus- und Weiterbildung muss nicht</span><br/> <span class="text">im direkten Zusammenhang mit der Erzielung des gegenwärtigen Er-</span><br/> <span class="text">werbseinkommens stehen (MARKUS REICH/JULIA</span><br/> <span class="text">VON</span><br/> <span class="text">AH/STEPAHNIE A. BRAWAND, a.a.O., Art. 9 N 56j; so auch indirekt</span><br/> <span class="text">das zitierte Merkblatt des KStA, Ziff. 7.1, erster Absatz). Fest steht,</span><br/> <span class="text">dass die Beigeladene ein Einkommen in der Steuerperiode 2013 er-</span><br/> <span class="text">zielte. Sie war vom 1. Januar 2013 bis 30. Juni 2013 als kaufmänni-</span><br/> <span class="text">sche Angestellte in einem Pensum von 20 % bei der von ihrem Ehe-</span><br/> <span class="text">mann beherrschten B. AG angestellt und erzielte ein Einkommen von</span><br/> <span class="text">Fr. 10'726.00. Es schadet auch nicht, dass die geltend gemachten</span><br/> <span class="text">Weiterbildungskosten das Einkommen der Beigeladenen übersteigen.</span><br/> <span class="text">In einem solchen Fall kann der Kostenüberschuss mit dem übrigen</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 6 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">90</span> </div> <div class="page" id="S90"> <div role="main"> <span class="text">Einkommen (bei Ehepaaren auch mit dem Einkommen des anderen</span><br/> <span class="text">Eheteils) verrechnet werden, da es sich um ausserordentliche,</span><br/> <span class="text">aperiodische Aufwendungen handelt (vgl. zitiertes Merkblatt des</span><br/> <span class="text">KStA, Ziff. 7.1, dritter Absatz). Die geltend gemachten Kosten in der</span><br/> <span class="text">Höhe von Fr. 13'870.00 sind zum Abzug zuzulassen und die Be-</span><br/> <span class="text">schwerde erweist sich in diesem Punkt als begründet.</span><br/> <span class="text">2.</span><br/> <span class="text">2.1.</span><br/> <span class="text">Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, der Abzug für ge-</span><br/> <span class="text">leistete Unterhaltsbeiträge sei ihm zu Unrecht verwehrt worden. Es</span><br/> <span class="text">handle sich bei der Unterhaltszahlung von Fr. 50'000.00 nicht um</span><br/> <span class="text">eine scheidungsrechtliche Kapitalabfindung, sondern um eine Nach-</span><br/> <span class="text">zahlung einer in Verzug geratenen Unterhaltsrente, welche vom</span><br/> <span class="text">steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden könne. Dasselbe</span><br/> <span class="text">müsse für die Vergütung der Generalabonnementskosten der Tochter</span><br/> <span class="text">in der Höhe von Fr. 2'400.00 gelten.</span><br/> <span class="text">Das KStA macht im Wesentlichen geltend, die Frage der</span><br/> <span class="text">Abzugsfähigkeit von Unterhaltsleistungen in Kapitalform richte sich</span><br/> <span class="text">entgegen den Ausführungen im vorinstanzlichen Urteil nach Bundes-</span><br/> <span class="text">recht und nicht nach kantonalem Recht. Der Abzug sei zu verwehren.</span><br/> <span class="text">2.2.</span><br/> <span class="text">Gemäss § 40 lit. c StG werden Unterhaltsbeiträge an den</span><br/> <span class="text">geschiedenen, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebenden Eheteil</span><br/> <span class="text">sowie die Unterhaltsbeiträge an einen Elternteil für die unter dessen</span><br/> <span class="text">elterlicher Sorge stehenden Kinder, nicht jedoch Leistungen in Erfül-</span><br/> <span class="text">lung anderer familienrechtlicher Unterhalts- oder Unterstützungs-</span><br/> <span class="text">pflichten, von den Einkünften abgezogen (vgl. auch Art. 33 Abs. 1</span><br/> <span class="text">lit. c DBG und Art. 9 Abs. 2 lit. c StHG). In Lehre, Rechtsprechung</span><br/> <span class="text">und Praxis ist teilweise umstritten, wie Renten und Kapitalleistungen</span><br/> <span class="text">steuerlich zu behandeln sind (SILVIA HUNZIKER/JSABELLE MAYER-</span><br/> <span class="text">KNOBEL, a.a.O., Art. 33 N 21). Die Vorinstanz verweist zu Recht auf</span><br/> <span class="text">einen gewissen Gestaltungsspielraum der Kantone bei der Definition</span><br/> <span class="text">der Unterhaltsbeiträge (MARKUS REICH/JULIA VON AH/STEPHANIE</span><br/> <span class="text">A. BRAWAND, a.a.O., Art. 9 N 39). § 11 StGV sieht vor, dass als</span><br/> <span class="text">steuerwirksame Unterhaltsbeiträge nur periodisch in Rentenform</span><br/> <span class="text">fliessende Zahlungen gelten. Einmalig oder in Raten ausbezahlte</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 7 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Steuern</span> <span class="page_no">91</span> </div> <div class="page" id="S91"> <div role="main"> <span class="text">Kapitalabfindungen sowie güterrechtliche Abfindungen sind nicht</span><br/> <span class="text">steuerwirksam. Das Bundesgericht hat mit BGE 125 II 183 ff. für die</span><br/> <span class="text">direkte Bundessteuer - im DBG fehlt eine entsprechende Regelung -</span><br/> <span class="text">entschieden, dass nur die periodisch in Rentenform fliessenden Zah-</span><br/> <span class="text">lungen, nicht aber Kapitalabfindungen, steuerwirksam sind. Bei die-</span><br/> <span class="text">sem Entscheid wurde die entsprechende Praxis vieler Kantone im</span><br/> <span class="text">Sinne der vertikalen Steuerharmonisierung übernommen. Eine</span><br/> <span class="text">Einmalzahlung an die ehemalige Ehefrau berechtigt ebenso wenig -</span><br/> <span class="text">unabhängig davon, ob es sich um Unterhalt oder eine güterrechtliche</span><br/> <span class="text">Abfindung handelt - zum Abzug wie ratenweise (und somit eben</span><br/> <span class="text">nicht in Rentenform) erfolgende Zahlungen (DANIEL AESCHBACH,</span><br/> <span class="text">AG-Steuerkommentar, § 40 N 80).</span><br/> <span class="text">Bei gleichzeitiger Ausrichtung mehrerer Unterhaltsbeiträge zu-</span><br/> <span class="text">folge Zahlungsverzugs ist die überwiegende Lehrmeinung der An-</span><br/> <span class="text">sicht, dass das für wiederkehrende Leistungen massgebende Regime</span><br/> <span class="text">zu gelten hat, d.h. sie sind auf Seiten der leistenden Person im Zeit-</span><br/> <span class="text">punkt der effektiven Zahlung absetzbar (PETER LOCHER, Kommentar</span><br/> <span class="text">zum DBG, I. Teil, 1. Auflage, Therwil/Basel 2001, Art. 33 N 42;</span><br/> <span class="text">MARKUS REICH/JULIA VON AH/STEPHANIE A. BRAWAND, a.a.O.</span><br/> <span class="text">Art. 9 N 39; SILVIA HUNZIKER/JSABELLE MAYER-KNOBEL, a.a.O.,</span><br/> <span class="text">Art. 33 N 21; FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN</span><br/> <span class="text">KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, a.a.O., Art. 33 N 59; anderer</span><br/> <span class="text">Meinung ERICH BOSSHARD/HANS-RUDOLF BOSSHARD/WERNER</span><br/> <span class="text">LÜDIN, Sozialabzüge und Steuertarife im schweizerischen Steuer-</span><br/> <span class="text">recht, Zürich 2000, S. 149 FN 320).</span><br/> <span class="text">2.3.</span><br/> <span class="text">Der Beschwerdeführer hat seine Unterhaltszahlungen in der</span><br/> <span class="text">Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 31. Juli 2013 an seine von ihm</span><br/> <span class="text">geschiedene Frau D. eigenmächtig reduziert und eine Klage auf</span><br/> <span class="text">Änderung des Scheidungsurteils eingeleitet. Mit gerichtlichem Ver-</span><br/> <span class="text">gleich vom 26. Juni 2013 bestätigte der Beschwerdeführer schliess-</span><br/> <span class="text">lich für diesen Zeitraum persönliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe</span><br/> <span class="text">von pauschal Fr. 50'000.00 zu schulden. Ebenso verpflichtete er sich</span><br/> <span class="text">zur Zahlung von Fr. 2'400.00 an D. zwecks Bezahlung des General-</span><br/> <span class="text">abonnements für die Tochter E. Die Zahlung über Fr. 50'000.00 er-</span><br/> <span class="text">folgte am 15. Juli 2013 - dies im Unterschied zum Sachverhalt im</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 8 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">92</span> </div> <div class="page" id="S92"> <div role="main"> <span class="text">von der Vorinstanz zitierten Urteil des Verwaltungsgerichts vom</span><br/> <span class="text">24. Februar 2010 (WBE.2009.274). Vorliegend handelt es sich zwar</span><br/> <span class="text">formell um eine Kapitalzahlung, sie dient jedoch dazu, in der Ver-</span><br/> <span class="text">gangenheit nicht im vollen Umfang geleistete Unterhaltsbeiträge</span><br/> <span class="text">nachzuzahlen und so den Zahlungsverzug auszugleichen. Diese</span><br/> <span class="text">Nachzahlung ist damit als gleichzeitige Ausrichtung mehrerer Unter-</span><br/> <span class="text">haltsbeiträge zufolge Zahlungsverzugs zu qualifizieren und zum Ab-</span><br/> <span class="text">zug zuzulassen.</span><br/> <span class="text">Anders stellt sich die Sachlage beim beantragten Abzug von</span><br/> <span class="text">Fr. 2'400.00 für die Kosten des Generalabonnements der am</span><br/> <span class="text">21. April 1991 geborenen Tochter E. dar. Die Abzugsfähigkeit von</span><br/> <span class="text">Unterhaltsbeiträgen für ein Kind setzt gemäss § 40 lit. c StG die</span><br/> <span class="text">elterliche Sorge des die Leistungen empfangenden Elternteils voraus.</span><br/> <span class="text">Unter elterlicher Sorge stehen Kinder, bis sie das 18. Lebensjahr zu-</span><br/> <span class="text">rückgelegt haben (vgl. Art. 296 Abs. 1 i.V.m. Art. 14 ZGB). Ab dem</span><br/> <span class="text">Zeitpunkt der Volljährigkeit kann der Leistungsschuldner die ausge-</span><br/> <span class="text">richteten Unterhaltsbeiträge daher steuerlich nicht mehr abziehen. Im</span><br/> <span class="text">Gegenzug sind sie weder vom Elternteil, bei dem das volljährige</span><br/> <span class="text">Kind gegebenenfalls lebt, noch vom Kind selbst als Einkommen zu</span><br/> <span class="text">versteuern (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Februar 2018</span><br/> <span class="text">[2C_429/2017] E.3.3.2. betreffend Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG). Bei</span><br/> <span class="text">weiteren Zahlungen handelt es sich um nicht abzugsfähige, familien-</span><br/> <span class="text">rechtliche Unterhaltspflichten (DANIEL AESCHBACH, AG-Kommen-</span><br/> <span class="text">tar, § 40 N 83). E. vollendete das 18. Lebensjahr am yy.yy.2009,</span><br/> <span class="text">womit die elterliche Sorge ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bestand.</span><br/> <span class="text">Die Zahlung von Fr. 2'400.00 im Jahr 2013 kann der Beschwerde-</span><br/> <span class="text">führer somit nicht mehr gestützt auf § 40 lit. c StG von seinen Ein-</span><br/> <span class="text">künften in Abzug bringen.</span><br/> <span class="text">2.4.</span><br/> <span class="text">Die Vorinstanz konnte - weil sie den beantragten Abzug nicht</span><br/> <span class="text">zuliess - die Frage offen lassen, ob die nachgezahlten Unterhaltsbei-</span><br/> <span class="text">träge als periodenfremd zu qualifizieren sind.</span><br/> <span class="text">2.4.1.</span><br/> <span class="text">Dem Periodizitätsprinzip als Prinzip der Abschnittsbesteuerung</span><br/> <span class="text">kommt die Funktion zu, die Unabwägbarkeiten und Unzulänglich-</span><br/> <span class="text">keiten der Periodisierung bei allen Steuerpflichtigen rechtsgleich</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 9 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Steuern</span> <span class="page_no">93</span> </div> <div class="page" id="S93"> <div role="main"> <span class="text">zum Tragen kommen zu lassen (vgl. MARKUS REICH, Steuerrecht,</span><br/> <span class="text">2. Aufl., Zürich 2012, S. 226). Die zeitliche Zuordnung des Einkom-</span><br/> <span class="text">mens und Gewinns darf nicht einfach dem Belieben der Steuerpflich-</span><br/> <span class="text">tigen überlassen bleiben (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom</span><br/> <span class="text">9. August 2011 [2C_429/2010] Erw. 2.2.1). Das Periodizitätsprinzip</span><br/> <span class="text">hat denn auch nicht nur eine materiellrechtliche Ausprägung, wonach</span><br/> <span class="text">das Einkommen eines Steuerpflichtigen einer bestimmten Steuer-</span><br/> <span class="text">periode zuzuordnen ist, sondern auch eine verfahrensrechtliche Kom-</span><br/> <span class="text">ponente, indem sämtliche Einkünfte und steuerrelevanten Ausgaben</span><br/> <span class="text">des Steuerpflichtigen für eine Steuerperiode zu deklarieren und mit</span><br/> <span class="text">der zugehörigen Steuerveranlagung definitiv zu erledigen sind</span><br/> <span class="text">(vorbehältlich eines Nachsteuer- oder Revisionsverfahrens). Sowohl</span><br/> <span class="text">dem materiellrechtlichen Gehalt als auch der verfahrensrechtlichen</span><br/> <span class="text">Komponente des Periodizitätsprinzips widerspräche es, wenn Steuer-</span><br/> <span class="text">pflichtige nach Belieben Aufwendungen, welche einer Steuerperiode</span><br/> <span class="text">zuzurechnen sind, in einer späteren Steuerperiode zum Abzug</span><br/> <span class="text">bringen könnten (Urteil des Verwaltungsgerichts vom 3. April 2017</span><br/> <span class="text">[WBE.2017.19] E. 3.2, bestätigt mit Urteil des Bundesgerichts vom</span><br/> <span class="text">31. Oktober 2017 [2C_456/2017]).</span><br/> <span class="text">2.4.2.</span><br/> <span class="text">Nachdem die Zahlung von Fr. 50'000.00 im Jahre 2013 erfolgte,</span><br/> <span class="text">ist der Abzug gemäss Vorgaben des Periodizitätsprinzip auch in die-</span><br/> <span class="text">ser Steuerperiode in voller Höhe zuzulassen. Die Verweigerung des</span><br/> <span class="text">Abzugs mit dem Argument, er sei periodenfremd, führte zu einer</span><br/> <span class="text">ungerechtfertigten Bestrafung des Steuerpflichtigen, der ja bei regel-</span><br/> <span class="text">mässiger Ausrichtung der unveränderten Unterhaltsbeiträge zum vol-</span><br/> <span class="text">len Abzug in den jeweiligen Steuerperioden berechtigt gewesen wäre</span><br/> <span class="text">und diese nur deshalb nicht vollständig bezahlte, weil er (zu Unrecht)</span><br/> <span class="text">glaubte, nicht zur Entrichtung der vollständigen Beträge verpflichtet</span><br/> <span class="text">zu sein. Da mit der Zahlung von Fr. 50'000.00 die eigenmächtig</span><br/> <span class="text">reduzierten Unterhaltsbeiträge über die Jahre 2011 bis 2013 ausgegli-</span><br/> <span class="text">chen werden sollen, ist das satzbestimmende Einkommen entspre-</span><br/> <span class="text">chend zu korrigieren. Dafür bietet sich die Regelung für Kapital-</span><br/> <span class="text">abfindungen für wiederkehrende Leistungen gemäss § 44 StG an:</span><br/> <span class="text">Beim Empfänger von Kapitalabfindungen für wiederkehrende</span><br/> <span class="text">Leistungen wird die Einkommenssteuer unter Berücksichtigung der</span><br/> </div> </div> <!-- AGVE_PAGE_NR 10 --> <div class="header"> <span class="year">2018</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">94</span> </div> <div class="page" id="S94"> <div role="main"> <span class="text">übrigen Einkünfte zu dem Steuersatz berechnet, der sich ergäbe,</span><br/> <span class="text">wenn an Stelle der einmaligen Leistung eine entsprechende jährliche</span><br/> <span class="text">Leistung ausgerichtet würde. Rentennachzahlungen sind beim</span><br/> <span class="text">Empfänger als Kapitalabfindungen für wiederkehrende Leistungen</span><br/> <span class="text">zu betrachten, obwohl diese periodischen Leistungen der Vergangen-</span><br/> <span class="text">heit zuzuordnen sind (HANS-JÖRG MÜLLHAUPT, AG-Steuerkom-</span><br/> <span class="text">mentar, § 44 N 2 mit Verweis auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts</span><br/> <span class="text">des Kantons Aargau vom 25. April 1995 [BE.94.00242]). Dasselbe</span><br/> <span class="text">muss analog für den Leistenden gelten, wenn dieser einen ent-</span><br/> <span class="text">sprechenden Abzug von seinen Einkünften geltend macht; d.h. es ist</span><br/> <span class="text">das Jahresbetreffnis zu ermitteln. Mit der Zahlung von Fr. 50'000.00</span><br/> <span class="text">im Jahr 2013 hat der Beschwerdeführer die von ihm vom 1. Oktober</span><br/> <span class="text">2011 bis 31. Juli 2013 (entsprechend 22 Monate) unrechtmässig</span><br/> <span class="text">reduzierten Unterhaltszahlungen ausgeglichen. Umgerechnet auf eine</span><br/> <span class="text">jährliche Leistung ergibt dies einen Betrag von Fr. 27'272.00</span><br/> <span class="text">(50'000:22x12), welcher für die Satzbestimmung (anstelle von</span><br/> <span class="text">Fr. 50'000.00) zu berücksichtigen ist.</span><br/> <span class="text"></span><br/> </div> </div> </body> </html>