<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2024.00029</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=224018&amp;W10_KEY=13045540&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2024.00029</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.05.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.07.2024 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA (Wiedererwägung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Die Niederlassungsbewilligung des BF war infolge Auslandsaufenthaltes erloschen. Das Gesuch um Wiedererteilung wurde rechtskräftig abgewiesen, ebenso das in der Folge gestellte Gesuch um Aufhebung der Ausreisefrist. Nachdem der BF nach Italien ausgeliefert worden war und dort eine Haftstrafe abgesessen hatte, reiste er erneut in die Schweiz ein und ersuchte um Wiedererteilung einer Anwesenheitsbewilligung.] Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet allein die vorinstanzliche Beurteilung der (erstinstanzlichen) Eintretensfrage (E. 1). Das Migrationsamt ist auf sein Gesuch um Wiedererwägung nicht eingetreten, weil der BF sein Gesuch nicht substanziiert habe und keinerlei Unterlagen eingereicht habe (E. 2.3). Unabhängig davon, ob eine an die zuständige kantonale Instanz gerichtete Eingabe terminologisch als Wiedererwägung oder als neues Gesuch bezeichnet wird, darf sie nicht dazu dienen, rechtskräftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen. Der BF hat sein Gesuch nicht begründet und keine Belege eingereicht. Das Gesuch erweist sich deshalb als offensichtlich unbegründet und das Migrationsamt ist zu Recht darauf nicht eingetreten (E. 2.5). Sein Gesuch wäre auch bei korrekter Eingabe nicht materiell zu behandeln gewesen. Das IV-Verfahren, seine gesundheitlichen Probleme sowie die medizinische Versorgung in Italien sind bereits in den rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren berücksichtigt worden. Es ist nach wie vor von einer Rückfallgefahr auszugehen; eine biografische Kehrtwende wurde nicht glaubhaft dargetan (E. 2.6). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=66533" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2024.00029</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">8. Mai 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda <br/> Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.<b> </b>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. C<b>, </b></span></p> <p class="MsoBodyText">alle vertreten durch lic. iur. D,</p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA (WiedererwÃ¤gung),</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1961, StaatsangehÃ¶riger von Italien, reiste eigenen Angaben zufolge im Kindesalter in die Schweiz ein und hielt sich zwischenzeitlich im Ausland auf, insbesondere im MilitÃ¤rdienst in Italien und als â¦ in Deutschland. Zuletzt war er im Besitz der Niederlassungsbewilligung, kontrollbefristet bis am 31. Dezember 2014. Am 18. Oktober 2014 reiste A nach Italien, wo er wegen eines BetÃ¤ubungsmitteldelikts verhaftet wurde und eine mehrjÃ¤hrige Freiheitsstrafe in Form von Hausarrest verbÃ¼ssen musste. Nach seiner RÃ¼ckkehr in die Schweiz ersuchte er am 22. Mai 2017 um VerlÃ¤ngerung seiner Niederlassungsbewilligung. Am 15. August 2018 wurde A hier verhaftet und am 5. Juni 2019 wegen Verbrechens gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz und weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten und einer Busse von Fr. 500.- verurteilt. Am 20. Dezember 2020 wurde A bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Mit Strafbefehl des Statthalteramtes Bezirk Dielsdorf vom 26. April 2021 wurde er wegen mehrfachen geringfÃ¼gigen Diebstahls von Fleisch mit einer Busse von Fr. 830.- bestraft. Er ist mit einer Frau aus â¦ verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. <span>Die Familie wird grundsÃ¤tzlich seit dem 1. Juni 2013 von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt (Stand am 14. November 2023, exkl. KVG: Fr. 429'625.-). </span>A reichte beim Migrationsamt ein Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFFA ein, welches mit VerfÃ¼gung vom 13. MÃ¤rz 2020 abgewiesen wurde. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel waren alle erfolglos (Entscheid Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 13. Oktober 2020 [Rekurs-Nr. 2020.0368), Urteil des Verwaltungsgerichts vom 31. MÃ¤rz 2021 [VB.2020.00806] und Urteil des Bundesgerichts vom 24. November 2021 [2C_425/2021]). </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 6. Januar 2022 setzte das Migrationsamt A eine Ausreisefrist bis am 7. MÃ¤rz 2022 an. Mit Eingabe vom 11. Januar 2022 beantragte A sinngemÃ¤ss, die Ausreisefrist sei aufzuheben und es sei ihm eine HÃ¤rtefallbewilligung zu erteilen, eventualiter sei eine rekursfÃ¤hige VerfÃ¼gung zu erlassen. Am 8. Februar 2022 teilte das Migrationsamt A mit, dass die Ausreisefrist nicht aufgehoben werde und kein HÃ¤rtefall vorliege. Das Schreiben ist mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. DiesbezÃ¼glich stellte A ein WiedererwÃ¤gungsgesuch, auf welches das Migrationsamt am 18. Februar 2022 nicht eintrat. Die hiergegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion, 4. MÃ¤rz 2022, Nr. 2022.0111 und VGr, 25. Mai 2022, VB.2022.00197). Auch das Bundesgericht wies seine Beschwerde mit Urteil 2C_693/2022 vom 28. April 2023 ab.</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b>A wurde am 4. Mai 2022 auf Gesuch des italienischen Justizministeriums hin nach Italien ausgeliefert und in Haft gesetzt. Nach eigenen Angaben reiste er am 18. Juli 2023 erneut in die Schweiz ein. <span>Am 27. Juli 2023 reichte </span>A ein <span>Gesuch um (Wieder-)Erteilung der Niederlassungsbewilligung oder Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA im Familiennachzug ein. Mit VerfÃ¼gung vom 24. August 2023 trat das Migrationsamt auf das Gesuch nicht ein. Es setzte ihm zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis am 3. September 2023. Zudem erÃ¶ffnete es </span>A <span>das gegen ihn vom Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM) am 31. August 2022 verfÃ¼gte fÃ¼nfjÃ¤hrige Einreiseverbot, gÃ¼ltig ab sofort bis am 30. August 2027.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1">Den gegen die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 24. August 2023 am 31. August 2023 erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 19. Dezember 2023 ab, soweit sie darauf eintrat, und setzte A eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis am 18. Januar 2024.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhoben A, <span>B und C</span><span> </span>Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragten, es sei A in Aufhebung des Entscheids der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 19. Dezember 2023 eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. In prozessrechtlicher Hinsicht beantragten sie, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihnen die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. Januar 2024 hielt das Verwaltungsgericht fest, dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukomme, A aber mangels vorbestehenden Anwesenheitsrechts Ã¼ber kein prozedurales Aufenthaltsrecht verfÃ¼ge, es sich aber gleichwohl rechtfertige, wÃ¤hrend des Verfahrens vorerst von Vollzugsmassnahmen abzusehen. Lic. iur. D wurde eine Notfrist angesetzt, um dem Verwaltungsgericht eine Vollmacht fÃ¼r <span>B</span> einzureichen, ansonsten angenommen werde, dass das behauptete VertretungsverhÃ¤ltnis nicht bestehe.</p> <p class="Urteilstext">Am 2. Februar 2024 reichte lic. iur. D die fehlende Vollmacht ein. Mit Eingabe vom 8. Februar 2024 reichte er den Vorbescheid der IV-Stelle ZÃ¼rich vom 2. Februar 2024 zu den Akten. Dem Vorbescheid ist zu entnehmen, dass bei A eine vollstÃ¤ndige ErwerbsunfÃ¤higkeit vorliegt und er rÃ¼ckwirkend ab dem 1. November 2023 eine ganze Rente erhÃ¤lt.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz verzichtete am 24. Januar 2024 auf Vernehmlassung, das Migrationsamt reichte keine Beschwerdeantwort ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid der Sicherheitsdirektion oder gegen einen Entscheid, mit dem die Sicherheitsdirektion einen Nichteintretensentscheid des Migrationsamts bestÃ¤tigt hat, prÃ¼ft das Verwaltungsgericht lediglich, ob die vorinstanzliche Beurteilung der Eintretensfrage an beschwerdefÃ¤higen RechtsmÃ¤ngeln leidet; einen weitergehenden, materiell-rechtlichen Entscheid nimmt es dagegen nicht vor (vgl. VGr, 10. Juni 2020, VB.2020.00003, E. 2.2, unter Verweis auf BGr, 26. Juli 2012, 2C_499/2012, E. 1.2; BGr, 26. Mai 2004, 2A.495/2003, E. 1.3; RB 1999 Nr. 152).</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Hlk166072072"><b>1.3 </b>Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet damit allein die vorinstanzliche Beurteilung der (erstinstanzlichen) Eintretensfrage</a>, wÃ¤hrend die materiellen Voraussetzungen fÃ¼r die (Wieder-)Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung weder Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildeten noch bilden mussten. Es ist im vorliegenden Verfahren lediglich zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer 1 Anspruch auf eine materielle Neubeurteilung der Bewilligungsfrage hat bzw. auf sein entsprechendes Begehren einzutreten gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b><span>Wie bereits in der Prozessgeschichte dargelegt wurde, ist die Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 im Jahr 2015 infolge Auslandsabwesenheit erloschen. </span>Am 17. Mai 2017 stellte er ein Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, dessen Abweisung rechtskrÃ¤ftig mit Urteil des Bundesgerichts vom 24. November 2021 (2C_425/2021) bestÃ¤tigt wurde. Nachdem ihm das Migrationsamt eine Ausreisefrist angesetzt hatte, stellte der BeschwerdefÃ¼hrer am 11. Januar 2022 sinngemÃ¤ss ein <a id="_Hlk166072382">Gesuch um Aufhebung der Ausreisefrist </a>und Erteilung einer HÃ¤rtefallbewilligung. Das Bundesgericht stellte mit Urteil vom 28. April 2023 (2C_693/2022) fest, dass sich die UmstÃ¤nde seit dem Urteil vom 21. November 2021 nicht wesentlich verÃ¤ndert hÃ¤tten und das Migrationsamt auf sein Gesuch um WiedererwÃ¤gung gar nicht hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer auf Gesuch des italienischen Justizministeriums hin am 4. Mai 2022 nach Italien ausgeliefert und in Haft gesetzt worden war, reiste er am 18. Juli 2023 erneut in die Schweiz ein und ersuchte am 27. Juli 2023 um Erteilung einer Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist das neue Gesuch.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Auch wenn Ã¼ber sein Aufenthaltsrecht bereits rechtskrÃ¤ftig entschieden wurde, kann der BeschwerdefÃ¼hrer 1 grundsÃ¤tzlich jederzeit ein neues Bewilligungsgesuch einreichen. Wird dieses bewilligt, so lebt damit indes nicht die frÃ¼here, rechtskrÃ¤ftig aufgehobene Bewilligung wieder auf, sondern es handelt sich um eine neue Bewilligung, die voraussetzt, dass im Zeitpunkt ihrer Erteilung die dannzumal geltenden Bewilligungsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind. Das Stellen eines neuen Gesuchs darf jedoch nicht dazu dienen, rechtskrÃ¤ftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen. Die VerwaltungsbehÃ¶rde ist von Verfassungswegen nur verpflichtet, auf ein neues Gesuch einzutreten, wenn die UmstÃ¤nde sich seit dem ersten Entscheid wesentlich geÃ¤ndert haben oder wenn erhebliche Tatsachen und Beweismittel namhaft gemacht werden, die im frÃ¼heren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen rechtlich oder tatsÃ¤chlich unmÃ¶glich war oder keine Veranlassung bestand (vgl. BGE 136 II 177 E. 2.1; BGr, 1. Dezember 2015, 2C_424/2015, E. 2.2; VGr, 4. Juni 2014, VB.2014.00230, E. 4.1 [diesbezÃ¼glich bestÃ¤tigt in BGr, 9. Februar 2015, 2C_644/2014, E. 1.3]; VGr, 25. Mai 2011, VB.2011.00140, E. 1.2). Ein neues Bewilligungsgesuch ist somit nur dann materiell zu behandeln, wenn sich der Sachverhalt oder die Rechtslage (bei Dauersachverhalten) entscheidwesentlich geÃ¤ndert haben und die Beweismittel, mit welchen eine materielle Neubeurteilung begrÃ¼ndet wird, nicht bereits in einem frÃ¼heren Verfahren hÃ¤tten eingebracht werden kÃ¶nnen. (BGE 136 II 177 E. 2.2.1).</p> <p class="Urteilstext">Generell sind Beweismittel, welche bereits im kantonalen Widerrufsverfahren oder bei vorangegangenen WiedererwÃ¤gungsgesuchen bei gebotener Sorgfalt hÃ¤tten beschafft werden kÃ¶nnen, nicht mehr zu berÃ¼cksichtigen, ansonsten eine materielle Neubeurteilung allein schon durch eine nachlÃ¤ssige ProzessfÃ¼hrung provoziert werden kÃ¶nnte. Das Institut der WiedererwÃ¤gung bzw. der Anspruch auf Neubeurteilung dient aber nicht dazu, prozessuale VersÃ¤umnisse nachzuholen (BGr, 11. Juni 2009, 2C_102/2009, E. 3.3; BGr, 9. Januar 2004, 2A.8/2004, E. 2.2.2; BGr, 23. November 2001, 2A.383/2001, E. 2e). Gerade im AuslÃ¤nderrecht treffen die betroffenen AuslÃ¤nder vielmehr weitreichende Mitwirkungspflichten (vgl. Art. 90 AIG sowie BGE 138 II 229 E. 3.2.3 und VGr, 31. MÃ¤rz 2021, VB.2020.00910, E. 2.5; VGr, 23. Oktober 2019, VB.2019.00583, E. 4.2; VGr, 22. August 2018, VB.2018.00297, E. 2.1).</p> <p class="Urteilstext">Wesentlich ist eine VerÃ¤nderung der Sachlage dann, wenn sie geeignet ist, ein anderes Ergebnis beim Entscheid in der Sache herbeizufÃ¼hren (vgl. BGE 136 II 177 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Entscheidend ist eine Gesamtbetrachtung. Die VerÃ¤nderung eines einzelnen Elements, das bei der AbwÃ¤gung im frÃ¼heren Entscheid mitberÃ¼cksichtigt wurde, fÃ¼hrt noch nicht zwingend zu einer materiellen PrÃ¼fung des Gesuchs. Vielmehr geht es unter dem Blickwinkel eines Eintretensanspruchs vor erster Instanz einzig um die Frage, ob sich im rechtserheblichen Sachverhalt die Gewichte seit dem letzten Entscheid derart verschoben haben, dass im konkreten Fall ein anderer Ausgang realistischerweise in Betracht kommt (zum Ganzen VGr, 14. November 2019, VB.2019.00543, E. 3.3 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Hlk166072440"><b>2.3 </b>Das Migrationsamt hielt in seinem Entscheid vom 24. August 2023 fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 sein Gesuch um WiedererwÃ¤gung nicht substanziiert und keinerlei Unterlagen eingereicht habe, weshalb es auf das Gesuch nicht eintrat</a>. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass das Migrationsamt zu Recht nicht auf das zweite WiedererwÃ¤gungsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers 1 eingetreten ist, da keine wesentlichen Ãnderungen der Sach- oder Rechtslage vorgebracht worden seien, die einen Anspruch auf eine Neubeurteilung einrÃ¤umen wÃ¼rden. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 bringt dagegen vor, die Vorinstanzen hÃ¤tten sich nicht dazu geÃ¤ussert, inwiefern ein WiedererwÃ¤gungsgesuch vorliege oder er einen Anspruch aus dem FZA habe. GemÃ¤ss Art. 3 Abs. 1 und 2 Anhang 1 i.<span> </span>V.<span> </span>m Art. 7 Abs. 1 lit. d FZA habe er einen Anspruch auf Familiennachzug. Seine Familie habe sich seit einigen Jahren von der Sozialhilfe losgelÃ¶st, weshalb die finanziellen Voraussetzungen fÃ¼r einen Familiennachzug gegeben seien. Sodann sei ihm mit Vorbescheid der SVA ZÃ¼rich vom 2. Februar 2024 ab dem 1. November 2023 eine ganze IV-Rente zugesprochen worden. Er sei zu 100 % arbeitsunfÃ¤hig und invalid und werde voraussichtlich eine IV-Rente (inkl. Kinderrente) in der HÃ¶he von ca. Fr. 1'800.- pro Monat erhalten. Die Familie verfÃ¼ge somit weiterhin Ã¼ber genÃ¼gend Einkommen und es bestehe keine Gefahr der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit. Sodann habe er seit 2018 zu keinerlei Klagen betreffend BetÃ¤ubungsmittel Anlass gegeben. Gewalt- und/oder Sexualstraftaten habe er gemÃ¤ss Akten nie verÃ¼bt. Es habe bei ihm von August 2017 bis August 2018 eine schwere KokainabhÃ¤ngigkeit bestanden. Er habe einen Grossteil des Kokains bzw. des Gewinnes aus dem Verkauf selbst konsumiert. Er konsumiere sei sechs Jahren kein Kokain und keine anderen illegalen Suchtsubstanzen mehr. Es bestehe somit kein Druck mehr, Geld fÃ¼r den Konsum generieren zu mÃ¼ssen. Auch aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes fehle es ihm heute an den kÃ¶rperlichen und psychischen Voraussetzungen, um erneut rÃ¼ckfÃ¤llig zu werden. Es bestehe folglich betreffend BetÃ¤ubungsmitteldelikten keine RÃ¼ckfallgefahr. Es sei bei ihm von einer sogenannten biografischen Kehrtwende auszugehen. Es bestehe deshalb kein Grund mehr, seinen gestÃ¼tzt auf Art. 3 Abs. 1 und 2 Anhang 1 i.<span> </span>V.<span> </span>m Art. 7 Abs. 1 lit. d FZA bestehenden Rechtsanspruch auf Familiennachzug nach Art. 5 Abs. 2 Anhang I FZA weiterhin einzuschrÃ¤nken. Er werde mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zu seinem Lebensende behandlungs- und pflegebedÃ¼rftig sein. Somit gehe von ihm keine konkrete GefÃ¤hrdung mehr aus. Er leide an verschiedenen chronischen Krankheiten, welche behandlungs- und pflegebedÃ¼rftig seien und eine erhebliche Anzahl an Medikamenten notwendig machten. Zudem verfÃ¼ge er Ã¼ber eine grosse Wunde am rechten Bein, welche bis auf den Knochen Sehnen und Muskeln freilege und bei der geringsten Verunreinigung eine Sepsis auslÃ¶se, welche erneut zu einem Herzstillstand bzw. zum Tod fÃ¼hren kÃ¶nne. Die Behandlung dieser Wunde werde aufgrund der schweren Diabetes des BeschwerdefÃ¼hrers 1 enorm viel Zeit in Anspruch nehmen bzw. die Heilung sei nicht absehbar. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer 1 geltend macht, es handle sich nicht um ein WiedererwÃ¤gungsgesuch, sondern um ein neues Gesuch, da er gemÃ¤ss Art. 3 Abs. 1 und 2 Anhang 1 i.<span> </span>V.<span> </span>m Art. 7 Abs. 1 lit. d FZA einen Anspruch auf Familiennachzug habe, kann ihm nicht gefolgt werden. <a id="_Hlk166072521">UnabhÃ¤ngig davon, ob eine an die zustÃ¤ndige kantonale Instanz gerichtete Eingabe terminologisch als WiedererwÃ¤gung bzw. (Quasi-)Anpassung (vgl. VGr, 21. MÃ¤rz 2007, VB.2007.00057, E. 3 Abs. 1 mit Hinweisen) oder als neues Gesuch bezeichnet wird, darf sie nicht dazu dienen, rechtskrÃ¤ftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen </a>(BGE 136 II 177 E. 2.1). Das Migrationsamt hat das erneute Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers 1 um Erteilung einer Niederlassungs- bzw. Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug zu Recht als (zweites) WiedererwÃ¤gungsgesuch entgegengenommen. <a id="_Hlk166072552">Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 hat sein Gesuch nicht begrÃ¼ndet und keine Belege eingereicht. Das Gesuch erweist sich deshalb als offensichtlich unbegrÃ¼ndet und das Migrationsamt ist zu Recht darauf nicht eingetreten. </a>Im Rahmen der vorliegend alleine zu beurteilenden (erstinstanzlichen) Eintretensfrage ist die Beschwerde damit abzuweisen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 hat sein WiedererwÃ¤gungsgesuch erst im Rekurs- bzw. im vorliegenden Beschwerdeverfahren substanziiert. Wie sich aus dem Nachfolgenden ergibt, wÃ¤re <a id="_Hlk166072587">sein Gesuch jedoch auch bei korrekter Eingabe nicht materiell zu behandeln gewesen</a>: Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer 1 einen Anspruch auf Familiennachzug geltend macht, weil sich seine Familie von der Sozialhilfe losgelÃ¶st habe und er (rÃ¼ckwirkend) ab dem 1. November 2023 eine volle IV-Rente erhalte, kann darin keine wesentliche VerÃ¤nderung der Rechts- oder Sachlage gesehen werden. Wie bereits in den zwei rechtskrÃ¤ftig abgeschlossenen Verfahren festgestellt worden ist, kann der BeschwerdefÃ¼hrer 1 aus einem positiven IV-Entscheid nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Bundesgericht hat in beiden den BeschwerdefÃ¼hrer 1 betreffenden Urteilen offengelassen, ob er Ã¼berhaupt einen Anspruch aus dem FZA ableiten kann, da es zum Schluss gelangte, dass aufgrund der schwerwiegenden Delinquenz von einer hinreichend schweren und aktuellen GefÃ¤hrdung der Ã¶ffentlichen Sicherheit auszugehen sei. An dieser EinschÃ¤tzung hat sich entgegen dem Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers 1 nichts geÃ¤ndert. Die gesundheitlichen Probleme bestanden bereits <a id="_Hlk166072677">in den rechtskrÃ¤ftig abgeschlossenen Verfahren </a>und sind bei der EinschÃ¤tzung der RÃ¼ckfallgefahr berÃ¼cksichtigt worden. Soweit er neu geltend macht, dass keine Gefahr mehr von ihm ausgehe, da er sich vor sechs Jahren von seiner Kokainsucht losgelÃ¶st habe, ist er darauf hinzuweisen, dass er dies bereits in den rechtskrÃ¤ftig abgeschlossenen Verfahren hÃ¤tte vorbringen kÃ¶nnen, weshalb diese (unbelegten) Behauptungen nicht zu berÃ¼cksichtigen sind. Sodann befand sich der BeschwerdefÃ¼hrer 1 seit der letzten Tatbegehung im Jahre 2018 weitestgehend im Strafvollzug und in migrationsrechtlichen Verfahren. Dennoch ist er erneut straffÃ¤llig geworden. Am 26. April 2021 wurde er wegen mehrfachen Diebstahls von Fleisch mit einer Busse von Fr. 830.- bestraft. Seit seiner Entlassung im Sommer 2023 ist nicht viel Zeit vergangen. Sein bisheriges Wohlverhalten reicht vor dem Hintergrund der langjÃ¤hrigen schweren Delinquenz nicht aus, die fÃ¼r <a id="_Hlk166072862">eine biografische Kehrtwende </a>erforderliche nachhaltige VerhaltensÃ¤nderung glaubhaft und nachvollziehbar darzutun. Sodann handelt es sich beim BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht um einen "FrÃ¼hdelinquenten", dessen Wiedereingliederung besonderes Gewicht zukommt (vgl. BGr, 17. August 2022, 2C_568/2021, E. 5.2.6). Schliesslich war auch die medizinische Versorgung in Italien bereits Gegenstand der abgeschlossenen Verfahren. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass er sich auch in Italien behandeln lassen kann. Abgesehen davon, dass aus Art. 3 EMRK ohnehin kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden kann, sondern nur gegebenenfalls eine UnzulÃ¤ssigkeit des Wegweisungsvollzugs (vgl. BGr, 24. November 2021, 2C_425/2021, E. 4.3). </p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 2 aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG) und steht ihnen keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beantragen die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und der Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands. Nach § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Sie haben nach Abs. 2 derselben Bestimmung Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Offensichtlich aussichtslos sind Begehren, bei denen die Aussichten zu obsiegen wesentlich geringer sind als die Aussichten zu unterliegen und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (statt vieler VGr, 18. August 2016, VB.2016.0019, E. 5.).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die vorliegende Beschwerde erweist sich aufgrund der dargelegten UmstÃ¤nde als offensichtlich aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das vorliegende Urteil kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Andernfalls kann lediglich die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG wegen der Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte ergriffen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 2 <span>unter solidarischer Haftung auferlegt</span>.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde an das Bundesgericht im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM).</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>