<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00228</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106875&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00228</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.10.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Art der Freihaltezone, Auswirkungen auf das Rekursverfahren<br/><br/>Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1a).<br/>Von einer Sistierung ist abzusehen (E. 1b).<br/>Bei Bauvorhaben in Landwirtschafts-, Freihalte- und Reservezonen entscheidet die Baudirektion über Zonenkonformität bzw. Ausnahmebewilligung. Die verschiedenen Verfahren sind zu koordinieren; für die einzelnen Entscheide ist eine einheitliche Rechtmittelinstanz vorzusehen. Bei Streitigkeiten über Bauten ausserhalb der Bauzonen ist dies der Regierungsrat. Der Antrag des Beschwerdeführers, der eine eine Gabelung des Rechtswegs zielt, ist bundesrechtswidrig (E. 2a).<br/>Sollte der Regierungsrat im Rekursverfahren erhobene Rügen zu Unrecht nicht behandeln, ist dies mit Beschwerde vorzubringen (E. 2b).<br/>Die BRK war nicht gehalten, den Beschwerdeführer zur Frage der Zuständigkeit anzuhören. Dieser hat sich die Anrufung der falschen Instanz selbst zuzuschreiben, weshalb die Kostenauflage gerechtfertigt ist. Die Höhe der Gebühren ist nicht zu beanstanden (E. 2c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOORDINATIONSPFLICHT">KOORDINATIONSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENTRAGUNG">KOSTENTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSINSTANZ">REKURSINSTANZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHREIBGEBÃHREN">SCHREIBGEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SISTIERUNG">SISTIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUCHGEBÃHR">SPRUCHGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERWEISUNG">ÃBERWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZONENKONFORMITÃT">ZONENKONFORMITÃT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">anhang BauVV</span><br/><span class="gerade">§ 7 BauVV</span><br/><span class="ungerade">§ 9 lit. a BauVV</span><br/><span class="gerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 7 GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="gerade">§ 34 lit. b OV BRK</span><br/><span class="ungerade">§ 35 lit. I OV BRK</span><br/><span class="gerade">§ 329 Abs. II lit. b PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 lit. II RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 25a RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 33 lit. IV RPG</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich erteilte der stÃ¤dtischen Wasserversorgung am 16. April 2002 unter Bedingungen und Auflagen die Bewilligung zum Anbau eines ÃkonomiegebÃ¤udes mit Take Away an den L-Betrieb sowie zur Erstellung eines Containerabstellplatzes und zweier AutoabstellplÃ¤tze im Freien, alles auf den GrundstÃ¼cken Kat. Nrn. 01 und 02, M-strasse in ZÃ¼rich, gelegen in der kantonalen/regionalen Freihaltezone K. Als Rechtsmittel wurde der Rekurs an den Regierungsrat bezeichnet. Gleichzeitig erÃ¶ffnet wurde die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 6. Februar 2002, mit der die nach Art. 25 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) notwendige kantonale Bewilligung fÃ¼r Bauten ausserhalb der Bauzonen erteilt wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese Entscheide erhob A am 21. Mai 2002 Rekurs an die Baurekurskommission I mit dem Sachantrag, die erteilten Bewilligungen seien aufzuheben, eventualiter sei ein anderer Standort mit einer kleineren Anlage zu wÃ¤hlen. Die Baurekurskommission trat auf das Rechtsmittel mit Beschluss vom 31. Mai 2002 mangels ZustÃ¤ndigkeit nicht ein. Sie erwog im Wesentlichen, die Freihaltezone, in welche das strittige Vorhaben zu liegen kÃ¤me, befinde sich ausserhalb der Bauzonen, weshalb die Angelegenheit an den Regierungsrat zu Ã¼berweisen sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A erhob gegen den Beschluss der Baurekurskommission am 8. Juli 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, dieser sei insoweit aufzuheben, als es um die auch kommunal zu beurteilende Einordnung der Baute und um Sauberhaltungsauflagen gehe. Die (von der BRK auferlegten) Kosten seien um 75 % zu reduzieren und das Verfahren vor Verwaltungsgericht sei bis zum Entscheid des Regierungsrats zu sistieren, soweit keine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz erfolge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Staatskanzlei reichte dem Verwaltungsgericht am 23. Juli 2002 die dem Regierungsrat durch die Baurekurskommission Ã¼berwiesenen Akten ein. Die BRK I beantragte am 9. August 2002 ohne weitere Bemerkungen Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellte am 29. August 2002 die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich in ihrer Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Gegen Entscheide der Baurekurskommissionen ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig. Da keine Ausnahmebestimmung der §§ 330 ff. des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) greift und die Ã¼brigen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, das Verfahren sei bis Vorliegen des Regierungsratsentscheids zu sistieren. Da die von ihm beantragte ZustÃ¤ndigkeitsspaltung jedoch abzulehnen ist (vgl. nachfolgend E. 2a) und gegen einen Entscheid des Regierungsrats nach § 41 VRG ebenfalls Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben werden kÃ¶nnte â dieser mithin das Gericht nicht zu binden vermÃ¶chte â ist von einer Sistierung abzusehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die zustÃ¤ndige kantonale BehÃ¶rde bei allen Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, ob sie zonenkonform sind oder ob fÃ¼r sie eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. ZustÃ¤ndig ist im Kanton ZÃ¼rich nach § 318 PBG in Verbindung mit § 7 und Anhang Ziff. 1.2.1 der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 (BVV) bei Vorhaben in Landwirtschafts-, Freihalte- und Reservezonen â abgesehen von den hier nicht vorliegenden SonderfÃ¤llen nach Ziff. 1.2.3 des Anhangs BVV â die Baudirektion. Ãber die weiteren bewilligungspflichtigen Aspekte des Vorhabens haben die dafÃ¼r zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden zu befinden. Nach Art. 25a RPG sind allerdings die verschiedenen Verfahren zu koordinieren. FÃ¼r die Koordination verantwortlich ist vorliegend die kommunale BaubehÃ¶rde (§ 9 lit. a BVV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Untersteht ein Vorhaben der Koordinationspflicht, so hat das kantonale Recht gemÃ¤ss Art. 33 Abs. 4 RPG einheitliche Rechtsmittelinstanzen fÃ¼r die Anfechtung der VerfÃ¼gungen kantonaler und kommunaler BehÃ¶rden vorzusehen (vgl. dazu Aemisegger/Haag in: Aemisegger/Kuttler/Moor/Ruch [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZÃ¼rich 1999, Art. 33 N. 77 ff.). Im Kanton ZÃ¼rich ist in Streitigkeiten betreffend Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen nach § 329 Abs. 2 lit. b PBG der Regierungsrat Rekursinstanz.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Daraus ergibt sich, dass der Hauptantrag des BeschwerdefÃ¼hrers, der auf eine Gabelung des Rechtswegs abzielt, dem Bundesrecht widerspricht. Da eine Bewilligung fÃ¼r eine Baute ausserhalb der Bauzonen Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist, ist aufgrund der gesetzlichen Regelung vorliegend der Regierungsrat zustÃ¤ndige Rekursinstanz.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, der Regierungsrat behandle in Rekursverfahren nach § 329 Abs. 2 lit. b PBG jeweils verschiedene Rechtsfragen, insbesondere solche betreffend konkrete baupolizeiliche Auflagen oder die Einordnung eines Bauvorhabens, nicht oder zu wenig eingehend, vermag kein Abweichen von der vorangehend dargestellten gesetzlichen ZustÃ¤ndigkeitsordnung zu rechtfertigen. Sollte der Regierungsrat im Rekursverfahren erhobene RÃ¼gen zu Unrecht nicht behandeln, so ist dies mit Beschwerde gegen seinen Endentscheid geltend zu machen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt, die von der Baurekurskommission erhobenen Kosten seien um 75 % zu reduzieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nichts zu seinen Gunsten vermag er aus dem Umstand abzuleiten, dass die BRK ihm keine Nachfrist zur BegrÃ¼ndung des Rekurses mit Bezug auf die ZustÃ¤ndigkeitsfrage eingerÃ¤umt hat; diese Frage hatte sie von Amtes wegen zu prÃ¼fen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5 N. 2 f.). Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 garantierte Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r hÃ¤tte nur dann eine AnhÃ¶rung des BeschwerdefÃ¼hrers erfordert, wenn er nicht mit einer Ãberweisung des Verfahrens an eine andere BehÃ¶rde hÃ¤tte rechnen mÃ¼ssen (JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 521 m. H.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass in FÃ¤llen, in denen Gemeinden fÃ¤lschlicherweise die Baurekurskommissionen als Rekursinstanz bezeichnen, diese in den ÃberweisungbeschlÃ¼ssen an den Regierungsrat den Rekurrenten nach Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers keine Kosten auferlegten, vermag ihm ebenfalls nicht zu helfen. Der massgebende Unterschied besteht darin, dass bei dieser Konstellation die Rekurrenten kein Verschulden an der Anrufung der falschen Rechtsmittelinstanz trifft, wÃ¤hrend vorliegend der BeschwerdefÃ¼hrer dies angesichts der zutreffenden Rechtsmittelbelehrung ohne Weiteres zu vermeiden vermocht hÃ¤tte. Es besteht kein Rechtsgrundsatz, dass Ãberweisungen nach § 5 Abs. 2 VRG stets kostenlos zu sein hÃ¤tten. Die Baurekurskommission hat ihre Kostenauflage somit zu Recht auf § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG abgestÃ¼tzt. Angesichts der recht ausfÃ¼hrlichen BegrÃ¼ndung ihres Entscheids ist die SpruchgebÃ¼hr von Fr. 600.- innerhalb des ihr nach § 35 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Organisation und den GeschÃ¤ftsgang der Baurekurskommissionen vom 20. Juli 1977 (OV BRK) zukommenden Spielraums von Fr. 100.- bis Fr. 12'000.- jedenfalls nicht rechtswidrig und kann vom Verwaltungsgericht, dem nur eine Rechtskontrolle zusteht (§ 50 VRG), nicht korrigiert werden. Auch die SchreibgebÃ¼hr liegt im massgeblichen Rahmen (§ 34 lit. b OV BRK in Verbindung mit § 7 der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>