<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: RG.2022.00003</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222420&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>RG.2022.00003</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.06.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zur Aus- und Weiterbildung (Revision des Urteils VB.2021.00261 vom 10. November 2021) </b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Revision des Urteils VB.2021.00264; Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zur Aus- und Weiterbildung. [Die Beschwerdeführerin ist im Besitz eines ausländischen Bachelorabschlusses. An einer ausserkantonalen Universität nahm sie an einem LL.M.-Studiengang teil. Um einen Bachelorlehrgang an einer Hochschule zu absolvieren, wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung zur Ausbildung erteilt. Aus ihrem Verlängerungsgesuch für die Aufenthaltsbewilligung ergab sich, dass sie für das Herbstsemester 2020 in einem anderen Fach der Hochschule eingeschrieben war; aus einer neu eingereichten Immatrikulationsbestätigung ergab sich, dass sie nochmals in einem anderen Studiengang studierte. Das Migrationsamt, die Sicherheitsdirektion sowie das Verwaltungsgericht gelangten zum Schluss, es könne nicht von einer zielgerichteten Aus- und Weiterbildung ausgegangen werden. Daraufhin gelangte die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht, das auf ihre Beschwerde nicht eintrat. Hierauf reichte die Beschwerdeführerin ein Revisionsgesuch beim Verwaltungsgericht ein.] Ein Revisionsgesuch ist bei der Behörde einzureichen, welche die Anordnung getroffen hat. Für den Fall, dass in der betreffenden Angelegenheit ein Rechtsmittelentscheid ergangen ist, ist jene Instanz funktionell zuständig, die als letzte in der Sache entschieden hat. Ist die Rechtsmittelinstanz indes auf die Sache nicht eingetreten, ist die untere Instanz für die Behandlung des Revisionsbegehrens zuständig, es sei denn, die darin geltend gemachten Tatsachen oder Beweismittel beträfen gerade die von der Rechtsmittelinstanz als nicht gegeben erachteten Eintretensvoraussetzungen (E. 1.2). Aufgrund offensichtlicher Unzulässigkeit fällt die Behandlung des Revisionsgesuchs in die Zuständigkeit des Einzelrichters (E. 1.3). Die Beschwerdeführerin legte in ihrem Revisionsgesuch weder dar, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem Rechtsmangel leidet, noch setzte sie sich substanziiert mit den massgeblichen Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Selbst innert zur Nachbesserung angesetzten Frist reichte sie kein verbessertes Revisionsgesuch ein, womit es an einem genügenden Revisionsgesuch und -grund fehlt (E. 2.2). Sodann wurde auch der ihr auferlegte Prozesskostenvorschuss bis heute nicht geleistet, womit es an einer (weiteren) Eintretensvoraussetzung fehlt (E. 2.3). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUS- UND WEITERBILDUNG">AUS- UND WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAUTION">KAUTION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVISION">REVISION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STUDIUM">STUDIUM</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 65a Abs. 2 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 86a lit. b VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 86b Abs. 1 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 86c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=58265" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">RG.2022.00003</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der Einzelrichterin</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">7. Juni 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Ivana Devcic.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal"><b>Gesuchstellerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Gesuchsgegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung zur Aus- und Weiterbildung<br/> (Revision des Urteils VB.2021.00261 vom 10. November 2021),</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A, StaatsangehÃ¶rige der Volksrepublik China, geboren 1990, nahm von Februar 2016 bis Dezember 2016 an der UniversitÃ¤t Freiburg (CH) an einem LL.M.-Studiengang in ... teil. Im Dezember 2016 bewarb sie sich ein erstes Mal erfolglos fÃ¼r einen Studienplatz an der B-FakultÃ¤t an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich. UngefÃ¤hr zeitgleich ersuchte sie im Kanton Freiburg um VerlÃ¤ngerung der bis am 30. Juni 2017 gÃ¼ltigen Kurzaufenthaltsbewilligung, um eine Masterarbeit zu schreiben oder aber ein Praktikum zu absolvieren und damit die fehlenden 10 ECTS-Punkte fÃ¼r den vollen LL.M. an der UniversitÃ¤t Freiburg zu erreichen. Am 25. September 2018 ersuchte sie um ein Visum fÃ¼r einen langdauernden Aufenthalt in der Schweiz zum Bachelorstudium an der B-FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich (Hauptfach â¦). Weil sie das erforderliche Sprachzertifikat nicht rechtzeitig erbringen konnte, scheiterte die Immatrikulation zu diesem Zeitpunkt und wurde das Gesuch vom 25. September 2018 als gegenstandslos abgeschrieben.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Nachdem A am 11. Januar 2019 das Deutsch-Zertifikat Cl erworben hatte, ersuchte sie am 26. MÃ¤rz 2019 erneut um ein Visum fÃ¼r einen lÃ¤ngerdauernden Aufenthalt zwecks Bachelorstudium an der B-FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich (Hauptfach â¦). Nach AbklÃ¤rung des Sachverhalts erteilte das Migrationsamt die ErmÃ¤chtigung zur Visumserteilung fÃ¼r eine Aufenthaltsdauer von einem Jahr mit VerlÃ¤ngerungsmÃ¶glichkeit, worauf A am 29. August 2019 mit einer entsprechenden Erlaubnis in die Schweiz einreiste, um ein Bachelorstudium in B, Fachrichtung â¦, an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich aufzunehmen. Nach ihrer Immatrikulation fÃ¼r das Herbstsemester 2019 erhielt sie am 30. September 2019 eine bis am 11. September 2020 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung zur Ausbildung. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Mit Gesuch vom 4. September 2020 beantragte A die VerlÃ¤ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung zur Ausbildung. Mit ihrem VerlÃ¤ngerungsgesuch reichte sie eine Studienbescheinigung der C-FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich fÃ¼r das Herbstsemester 2020 fÃ¼r den Bachelor of Science</span> (<span>Studienfach â¦) ein. Aus der vom Migrationsamt angeforderten ImmatrikulationsbestÃ¤tigung vom 4. Juni 2020 ergab sich, dass A ab 1. August 2020 bis 31. Januar 2021 an der D-FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich fÃ¼r den Studiengang â¦ eingeschrieben war. FÃ¼r das zuvor besuchte Studium an der B-FakultÃ¤t (â¦) erwarb sie 6 ECTS Credits. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Nach GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs verweigerte das Migrationsamt gestÃ¼tzt auf diesen Sachverhalt mit VerfÃ¼gung vom 4. Januar 2021 das Gesuch um VerlÃ¤ngerung im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung, dass aufgrund des bisherigen Verlaufs nicht von einer zielgerichteten Aus- und Weiterbildung ausgegangen werden kÃ¶nne. Vielmehr scheine das Studium der Umgehung der auslÃ¤nderrechtlichen Vorschriften Ã¼ber die Zulassung und den Aufenthalt zu dienen. Zum Verlassen der Schweiz wurde A eine Frist bis am 15. Februar 2020 angesetzt.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Den gegen die Verweigerung der VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung am 2. Februar 2021 erhobenen Rekurs wies die Rechtsabteilung der Sicherheitsdirektion am 16. MÃ¤rz 2021 ab und setzte A eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis 20. Mai 2021.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>M<span>it Beschwerde vom 19. April 2021 beantragte A beim Verwaltungsgericht im Wesentlichen sinngemÃ¤ss, die Entscheide der Vorinstanzen seien aufzuheben und es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern sowie eine angemessene EntschÃ¤digung zuzusprechen. Zudem beantragte sie die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Urteil vom 10. November 2021 ab, soweit darauf eingetreten wurde (VB.2021.00261).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Daraufhin gelangte A an das Bundesgericht, das auf ihre Beschwerde mit Urteil vom 10. Januar 2022 nicht eintrat (2C_7/2022).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Mit Eingabe vom 1. MÃ¤rz 2022 (Datum Poststempel: 21. MÃ¤rz 2022) fÃ¼hrte A (Gesuchstellerin) aus, das Verwaltungsgericht hÃ¤tte seinem Entscheid die falsche Annahme zugrunde gelegt, dass sie im Herbstsemester 2020 nicht nur an der D-FakultÃ¤t, sondern auch fÃ¼r den Studiengang â¦ eingeschrieben gewesen sei. Dies sei jedoch falsch, da sie im Herbst 2020 ausschliesslich an der D-FakultÃ¤t eingeschrieben gewesen sei und reichte eine entsprechende Studienbescheinigung der D-FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich ein.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 24. MÃ¤rz 2022 setzte das Verwaltungsgericht der Gesuchstellerin eine Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgrund der nicht beglichenen Kosten aus dem vormaligen Verfahren an. Gleichzeitig setzte es eine Nachfrist zur Einreichung eines verbesserten Revisionsgesuchs an, da es an einem genÃ¼genden Antrag und einer ausreichenden BegrÃ¼ndung fehle. Beide Fristansetzungen erfolgten unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Innert angesetzter Frist reichte die Gesuchstellerin weder ein verbessertes Revisionsgesuch ein, noch leistete sie den Vorschuss fÃ¼r die ausstehende Kaution.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Da rechtskrÃ¤ftige Rechtsmittelentscheide einer WiedererwÃ¤gung nicht zugÃ¤nglich sind (vgl. Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d, N. 19 mit Hinweis; VGr, 21. April 2020, RG.2020.00001, E. 1 mit Hinweisen) ist die Eingabe der Gesuchstellerin vom 1. MÃ¤rz 2022 im Sinn der §§ 86aâ86d des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) als Revisionsgesuch zu deuten (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d N. 1 ff.; BGr, 3. Dezember 2011, 2C_994/2011; VGr, 15. Juni 2018, RG.2018.00004, E. 1 Abs. 1 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Das Revisionsgesuch ist gemÃ¤ss § 86b Abs. 2 Satz 1 VRG bei der BehÃ¶rde einzureichen, welche die Anordnung getroffen hat. FÃ¼r den Fall, dass in der betreffenden Angelegenheit ein Rechtsmittelentscheid ergangen ist, ist jene Instanz funktionell zustÃ¤ndig, die als letzte in der Sache entschieden hat. Ist die Rechtsmittelinstanz indes auf die Sache nicht eingetreten, ist die untere Instanz fÃ¼r die Behandlung des Revisionsbegehrens zustÃ¤ndig, es sei denn, die darin geltend gemachten Tatsachen oder Beweismittel betrÃ¤fen gerade die von der Rechtsmittelinstanz als nicht gegeben erachteten Eintretensvoraussetzungen (VGr, 21. April 2020, RG. 2020.00001 mit Hinweisen). Vorliegend trat das Bundesgericht mit Urteil vom 10. Januar 2022 auf die Beschwerde der Gesuchstellerin gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 10. November 2021 nicht ein. Da das Bundesgericht somit keinen materiellen Entscheid fÃ¤llte und das Revisionsbegehren nicht die vom Bundesgericht verneinten Eintretensvoraussetzungen betrifft, ist das Verwaltungsgericht grundsÃ¤tzlich die zustÃ¤ndige Revisionsinstanz.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die Behandlung des Revisionsgesuchs fÃ¤llt wegen offensichtlicher UnzulÃ¤ssigkeit im Sinn des § 38b Abs. 1 lit. a VRG und weil es auch keine grundsÃ¤tzlichen Fragen im Sinn des § 38b Abs. 2 VRG aufwirft, in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (siehe VGr, 15. Juni 2018, RG.2018.00004, E. 1 Abs. 3 mit Hinweis; Bertschi, § 38b N. 7 f., in Verbindung mit Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28a N. 8; Bertschi, § 38b N. 20 ff) und kann ohne Aktenbeizug und Einholung von Vernehmlassungen erledigt werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 86b Abs. 1 VRG ist ein Revisionsgesuch unzulÃ¤ssig, wenn die RevisionsgrÃ¼nde im Verfahren, das der Anordnung vorausging, oder mit Rekurs oder Beschwerde gegen die Anordnung hÃ¤tten geltend gemacht werden kÃ¶nnen. Das Revisionsgesuch muss einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten (§ 86c Abs. 1 VRG). In der BegrÃ¼ndung muss dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem Rechtsmangel leidet. Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde substanziiert mit den massgeblichen ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Das Verwaltungsgericht als eines der obersten kantonalen Gerichte ist nicht gehalten, gleich einer erstinstanzlichen BehÃ¶rde den angefochtenen Entscheid von Amtes wegen nach allen Seiten hin zu Ã¼berprÃ¼fen. Die BegrÃ¼ndung ist formelles GÃ¼ltigkeitserfordernis. Bei fehlender BegrÃ¼ndung ist nicht selbst rechtskundigen oder nicht rechtskundig vertretenen Parteien grundsÃ¤tzlich eine kurze Frist zur Nachbesserung anzusetzen (VGr, 21. Oktober 2010, VB.2010.00569, E. 3.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>In der Eingabe vom 1. MÃ¤rz 2022 reichte die Gesuchstellerin ein E-Mail vom 2. MÃ¤rz 2022 ein, in welchem die Kanzlei der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich ihr auf entsprechende Anfrage hin anbietet, die ''falschen Studienbescheinigungen'' auszutauschen, sowie eine Studienbescheinigung, wonach sie im Herbstsemester 2020 lediglich an der D-FakultÃ¤t eingeschrieben gewesen sei. Entgegen ihrer Ansicht handelt es sich nicht um Beweismittel, welche nicht schon im frÃ¼heren Verfahren hÃ¤tten beigebracht werden kÃ¶nnen, ging doch bereits die Sicherheitsdirektion in ihrem Entscheid vom 16. MÃ¤rz 2021 aufgrund der von der Gesuchstellerin selber eingereichten Studienbescheinigungen davon aus, dass sie im Herbstsemester 2020 fÃ¼r das Studienfach â¦ eingeschrieben gewesen sei. Die Gesuchstellerin reichte innert zur Nachbesserung angesetzter Frist kein verbessertes Revisionsgesuch ein. Somit fehlt es an einem genÃ¼genden Revisionsgesuch und -grund im Sinne von § 86a lit. b VRG, weshalb auf das Gesuch androhungsgemÃ¤ss nicht einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Im Ãbrigen ist bereits aufgrund der nicht fristgerecht geleisteten Kaution auf das Gesuch nicht einzutreten. Die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 24. MÃ¤rz 2022 ist der Gesuchstellerin gemÃ¤ss Sendungsverfolgung der Post am 28. MÃ¤rz 2022 zur Abholung mit Fristansetzung bis zum 4. April 2022 gemeldet worden. Die Gesuchstellerin hat die VerfÃ¼gung nicht abgeholt, womit sie aufgrund der Zustellungsfiktion am 4. April 2022 als zugestellt gilt. Demnach ist die zwanzigtÃ¤gige Kautionsfrist gemÃ¤ss § 11 Abs. 1 VRG am Donnerstag, 24. April 2022 um 24.00 Uhr abgelaufen. Sodann ist inzwischen auch die dreissigtÃ¤gige Rechtsmittelfrist fÃ¼r eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen die KautionsverfÃ¼gung abgelaufen. Da der auferlegte Prozesskostenvorschuss bis heute nicht geleistet wurde, fehlt es an einer (weiteren) Eintretensvoraussetzung.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang sind die reduzierten Kosten des Revisionsverfahrens der Gesuchstellerin aufzuerlegen (vgl. § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 86c N. 7 in Verbindung mit Kaspar PlÃ¼ss in Kommentar VRG, § 13 N. 65; VGr, 22. Mai 2014, RG.2014.00006, E. 3; VGr, 10. Juni 2015, RG.2015.00001, E. 4, VGr, 6. Oktober 2016, RG.2016.00001, E. 3) und steht dieser, bereits mangels Antrag, keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Entscheide Ã¼ber ein Revisionsgesuch unterliegen grundsÃ¤tzlich den gleichen Rechtsmitteln wie die Anordnung, welche Anlass zum Revisionsgesuch gegeben hat (Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 86d N. 6; VGr, 6. Oktober 2016, RG.2016.00001, E. 4 Abs. 2). <span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 570.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Gesuchstellerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) <span>die Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>