A bteilung III C -847/2006 {T 0/2} U rteil vom 31. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Blaise Vuille; R ichterin R uth Beutler; G erichtsschreiber D aniel Brand. S._______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf B ._______ und C ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 21. M ärz 2006 ersuchte B._______ (geb. [...], Pakistan) bei der Schw eizerischen Botschaft in Islam abad für sich und seinen dam als zw ei- jährigen Sohn C ._______ um ein Visum für einen rund zw eim onatigen Be- suchsaufenthalt bei seiner im Kanton Zürich w ohnhaften Schw ägerin S._______ (Beschw erdeführerin). N ach form loser Verw eigerung überm it- telte die Schw eizerische Vertretung das G esuch zur Prüfung und zum Ent- scheid an die Vorinstanz. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich bei der G astgeberin er- gänzende Auskünfte eingeholt hatte, w ies die Vorinstanz m it Verfügung vom 28. August 2006 das Einreisegesuch m it der Begründung ab, der G e- suchsteller stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungs- druck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele seiner Landsleute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöp- fung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. D ie fristgerechte und anstandslose W iederausreise könne deshalb nicht als einw andfrei gesichert betrachtet w erden. Zudem fehlten N achw eise und Belege zur Finanzierung der R eise und des Aufent- haltes in der Schw eiz. C . M it Verw altungsbeschw erde vom 6. Septem ber 2006 an das Eidgenössi- sche Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) beantragt die Beschw erdefüh- rerin sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung der gew ünschten Besuchervisa und versichert, dass ihre G äste nach Ablauf ihres drei- bis vierw öchigen Besuchsaufenthaltes die Schw eiz fristgerecht verlassen und in ihr H eim atland zurückkehren w ürden. Ihr Schw ager habe eine sehr gute Stelle bei der pakistanischen H aupttelefon- zentrale und w erde für säm tliche R eiseauslagen selber aufkom m en. D . In ihrer Vernehm lassung vom 19. O ktober 2006 spricht sich die Vorinstanz unter Erläuterung der bisher genannten G ründe für die Abw eisung der Be- schw erde aus. E. In ihrer R eplik vom 30. O ktober 2006 hält die Beschw erdeführerin an ihren Anträgen und deren Begründung vollum fänglich fest und bekräftigt noch- m als, dass die Eingeladenen nach Pakistan zurückkehren w ürden. D ie R eisekosten w ürden alleine von ihrem Schw ager getragen, der sehr gut verdiene. F. In einer w eiteren Eingabe vom 25. Juni 2007 betont die R ekurrentin er- neut, ihre G äste w ürden nach Ablauf ihres Besuchsaufenthaltes die Schw eiz anstandslos w ieder verlassen.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eige- rung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der beim Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D as U rteil ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.4 D ie Beschw erdeführerin ist als "M itbeteiligte" (G astgeberin und G arantin) gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG zur Beschw erdeführung legitim iert; auf die frist- und form gerechte Beschw erde ist daher einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBE R SAX , Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold (H rsg.), Ausländerrecht, Ausländerin- nen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und So- zialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördli- chen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esenheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, m itunter aber visum spflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m . den nachstehend erw ähnten Visum s- bestim m ungen). 3. Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ne- ben einem Pass ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1, Art. 3 und Art. 4 4 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]). D er G esuchsteller und sein Sohn können sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie sind aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 VEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öch- ten, G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des kon- kreten Einzelfalles zu w ürdigen. Im W eitern m üssen die Eingeladenen über genügend M ittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt w ährend der D urchreise oder des Aufenthalts in der Schw eiz zu bestreiten, oder in der Lage sein, sich diese M ittel auf legale W eise zu beschaffen (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. d i.V.m . Art. 6-8 VEA). 4. 4.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw . R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche In- teressenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 4.2 D ie pakistanische W irtschaft konnte zw ar in den vergangenen Jahren ein beachtliches W achstum verzeichnen. Allerdings zählt Pakistan w eiterhin zu den Ländern m it niedrigen Einkom m en. D ie M ehrheit der Bevölkerung ist von Arm ut betroffen; eine bürgerliche M ittelschicht ist kaum vorhanden. Trotz der eingeleiteten R eform en zur Arm utsbekäm pfung und zur Schaf- fung von Arbeitsplätzen bleibt diesbezüglich ein grosser H andlungsbedarf bestehen. Zudem ist die innenpolitische Lage angespannt. D abei hat sich in jüngster Zeit insbesondere die Konfrontation zw ischen R egierung und O pposition verschärft, w as zu verschiedenen gew alttätigen Auseinander- setzungen führte (vgl. Länder- und R eiseinform ationen auf der W ebsite des Ausw ärtigen Am tes, Länder- und R eiseinform ationen > Pakistan > W irtschaft, Staatsaufbau/Innenpolitik, <http://w w w .ausw aertiges-am t.de>, besucht am 23. August 2007; Background N ote auf der W ebsite des U .S. D epartm ent of State > C ountries > Background N otes > Pakistan, <http://w w w .state.gov>, besucht am 23. August 2007; Länderbericht Pakis- tan auf der W ebsite des Staatssekretariats für W irtschaft (SEC O ), Them en > Aussenw irtschaft > Länderinform ationen > Asien/O zeanien > Pakistan, <http://w w w .seco.adm in.ch>, besucht am 23. August 2007). D as Land ver- zeichnet daher seit Jahren eine anhaltend hohe Em igrationsrate unter sei- ner Bevölkerung, w obei nicht nur w eitere Teile des arabischen R aum es, sondern auch Europa und hier unter anderem die Schw eiz zu den W unschdestinationen gehören. D iese Tendenz zur Ausw anderung zeigt 5 sich erfahrungsgem äss besonders stark bei Personen, die bereits über ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland (Verw andte oder Freunde) verfügen. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven frem - denpolizeilichen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung auslän- derrechtlicher Bestim m ungen. 4.3 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch, w ie unter Ziffer 3 ausgeführt, säm tliche G e- sichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller oder einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W ie- derausreise begünstigen. Andererseits m uss bei G esuchstellern, die in der H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m ög- lichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt w erden. 4.4 Beim G esuchsteller handelt es sich um einen verheirateten 39-jährigen Fa- m ilienvater, w elcher als Techniker bei einer pakistanischen Telefongesell- schaft angestellt sein soll, gegenüber der Schw eizerischen Vertretung in Islam abad jedoch keine näheren Angaben zu seinen Erw erbseinkünften bzw . Verm ögensverhältnissen m achen konnte. Vielm ehr lässt der U m - stand, dass der Eingeladene offenbar problem los w ährend bis zu zw ei M o- naten seiner Arbeitsstelle fern bleiben könnte (vgl. Ziff. 14 des persönli- chen Einreisegesuches vom 21. M ärz 2006), nicht auf eine starke Verw ur- zelung im Berufsleben schliessen. Insofern m üssen dem G esuchsteller be- sondere Bindungen zum H eim atland abgesprochen w erden, die ihn ernst- haft von einer Em igration abzuhalten verm öchten, zum al er m it der R ekur- rentin und deren Fam ilie bereits über w ichtige Bezugspersonen in der Schw eiz verfügt. Berücksichtigt m an zudem die oben erw ähnte allgem eine w irtschaftliche Lage in Pakistan, dürften die m ittelfristigen Zukunftsaussichten des G e- suchstellers und seiner Fam ilie zum indest als schw ierig einzustufen sein. In Anbetracht feststellbarer D ifferenzen betreffend Lebensqualität, sozialer Absicherung und des Lohnniveaus kann näm lich selbst eine Arbeitsstelle im H eim atland nicht verlässlich vom Entschluss abhalten, aus dem Land zu em igrieren, ebenso w enig zurückbleibende Fam ilienangehörige. D ie Absicht auszuw andern könnte näm lich von der H offnung getragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland w irtschaftlich besser unterstützen zu können. Vor diesem H intergrund m üssen die Vorbringen auf Beschw erde- ebene, w onach genügend G arantien für eine fristgerechte W iederausreise vorhanden seien, als nicht ausschlaggebend bezeichnet w erden. Im Ü bri- gen hegte auch die Schw eizerische Vertretung in Islam abad, w elche m it den sozialen, w irtschaftlichen und politischen Verhältnissen im H erkunfts- staat der Ausländer gut vertraut ist und sich som it durchaus ein Bild der Einreisew illigen m achen kann, grosse Bedenken bezüglich der anstandslo- sen W iederausreise und verw eigerte form los die Einreisebew illigung.6 4.5 N ach dem G esagten durfte die Vorinstanz daher zu R echt davon ausge- hen, die W iederausreise der Eingeladenen sei im Sinne der m assgebli- chen Bestim m ungen nicht gesichert. Zw ar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisum s – auf das, w ie erw ähnt, kein R echtsan- spruch besteht – abzulehnen. D aran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Beschw erdeführerin für die rechtzeitige R ückreise des G esuchstellers und seines Sohnes garantieren w ürde; denn eine solche G arantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht m öglich bzw . rechtlich nicht durch- setzbar (vgl. Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24). D ie Abw ägung der für und gegen eine W iederausreise sprechenden G esichts- punkte obliegt allein der zuständigen Behörde. D ie G astgeber in der Schw eiz, deren Staatsangehörigkeit im Ü brigen keine R olle spielt, haben darauf keinen Einfluss. W ie bereits m ehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf das U m feld bzw . die (persönli- chen) Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der G astgeber – abzustellen. 4.6 W ie unter Ziff. 3 erw ähnt, setzt die Erteilung einer Einreisebew illigung im W eitern voraus, dass die Eingeladenen über genügend M ittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt w ährend des Aufenthaltes in der Schw eiz zu be- streiten, oder in der Lage sind, sich diese M ittel auf legale W eise zu be- schaffen (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA). Sow eit aus den Akten ersichtlich, gehen w eder die R ekurrentin noch ihr Ehem ann einer geregelten Erw erbs- tätigkeit nach und w erden von der öffentlichen Fürsorge unterstützt (vgl. den von der Beschw erdeführerin zuhanden des M igrationsam tes des Kan- tons Zürich ausgefüllten Antw ortbogen sow ie den Kontoauszug der Fürsor- ge Kloten vom 5. Juli 2006). U nbestrittenerm assen kom m en sie dem nach als G aranten im Sinne von Art. 6 VEA nicht in Betracht. D ie Beschw erde- führerin bringt denn auch in diesem Zusam m enhang vor, säm tliche R eise- auslagen w ürden alleine vom eingeladenen Schw ager getragen, unterlässt es aber, die behauptete Solvenz des G esuchstellers m it dazu geeigneten Bew eism itteln (Einkom m ens- und Verm ögensnachw eise) zu belegen. D em Begehren um Erteilung der gew ünschten Einreisevisa ist deshalb auch ge- stützt auf Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. d VEA nicht stattzugeben. 5. Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Bestim m un- gen entsprechend gew ichtete und den Eingeladenen die Einreise verw ei- gerte. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss und zutref- fend gehandhabt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist dem zufolge abzu- w eisen. 6. D em Ausgang des Verfahrens entsprechend w ird die unterliegende Be- schw erdeführerin kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfah- renskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt. Sie sind durch den am 27. Septem ber 2006 geleisteten Kostenvor- schuss gleicher H öhe gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten R ef-N r. [...] zurück) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf D aniel Brand Versand am :