<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00293</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214651&amp;W10_KEY=4467104&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00293</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.11.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>aufschiebende Wirkung des Rekurses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtungsobjekt ist eine selbständig eröffnete verfahrensleitende Verfügung der Rekursinstanz über die aufschiebende Wirkung, mithin ein Zwischenentscheid (E. 1.1). <br/>Da der Streitwert Fr. 20'000.- nicht übersteigt, ist gemäss § 38b Abs. 1 lit. c VRG gerichtsintern der Einzelrichter für die Geschäftserledigung zuständig (E. 1.2). <br/>Ein Zwischenentscheid ist nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 BGG nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil - gemäss bundesgerichtlicher Praxis grundsätzlich rechtlicher Natur - bewirken könnte (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Entscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b; E. 1.3). Nach dem Wortlaut von § 19a Abs. 2 VRG richtet sich die Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden "sinngemäss" nach den Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes, sodass nach Lehre und verwaltungsgerichtlicher Praxis durchaus Raum für sachlich begründete Abweichungen von der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht. So lässt sich etwa das Erfordernis eines rechtlichen Nachteils nicht überzeugend in das System der kantonalen Verwaltungsrechtspflege einfügen (E. 1.3.1). <br/>In personalrechtlichen Streitigkeiten hat sich eine eigene Praxis entwickelt. So führt der Entzug bzw. die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung von Rechtsmitteln gegen eine Kündigung oder Freistellung in der Regel nicht zu einem irreparablen Nachteil (vgl. § 25 Abs. 2 lit. a VRG; E. 1.3.2). <br/>Die Vorinstanz stellt vorliegend fest, dass dem Rekurs keine aufschiebende Wirkung zukomme, da eine kündigungsähnliche Anordnung und damit ein Anwendungsfall von § 25 Abs. 2 lit. a VRG vorliege. Die vorinstanzliche Subsumtion unter § 25 Abs. 2 lit. a VRG führt zu einer fehlerhaften Rechtsanwendung. Handelt es sich bei der getroffenen Massnahme der Beschwerdegegnerin um eine anfechtbare Anordnung, nämlich um eine Versetzung, so kämedem Rekurs von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (E. 1.3.3). Eine falsche Anwendung der verfahrensrechtlichen Bestimmung von § 25 VRG bedeutet aber nicht, dass dem Beschwerdeführer allein deswegen ein nicht wiedergutzumachender Nachteil - was Zulässigkeits- bzw. Eintretensvoraussetzung der Beschwerde bildet - droht. Das Vorliegen eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils ist von Amtes wegen abzuklären. Er ist allerdings zu substanziieren, wenn er nicht offensichtlich ist, wobei in diesem Zusammenhang keine überspannten Anforderungen gestellt werden dürfen (E. 1.3.4). Ein nicht wiedergutzumachendr Nachteil ist vorliegend nicht ersichtlich (E. 1.3.5). Nichteintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANORDNUNG">ANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTEIL">NACHTEIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 93 BGG</span><br/><span class="ungerade">§ 19a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 25 Abs. II lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=23987" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00293</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">7. November 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Tanja KÃ¼nzle.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal">vertreten durch RA B, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Berufsfachschule C, </p> <p class="MsoNormal">vertreten durch RA D, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin</b>, </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend aufschiebende Wirkung des Rekurses,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>A ist Angestellter der Berufsfachschule C. GemÃ¤ss Aktennotiz vom 3. MÃ¤rz 2014 entschied die Schulleitung der Berufsfachschule C, dass A ab dem Sommersemester 2014 im Bildungsbereich Z tÃ¤tig sein werde und die Leitung der Einheit X nicht mehr in seinen Aufgabenbereich falle. FÃ¼r seine Auslastung im Rahmen des ordentlichen Pensums wÃ¼rden Einsatzgebiete innerhalb der Berufsfachschule C und an anderen Berufsfachschulen definiert.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Zuweisung des Einsatzgebietes liess A am 2. April 2014 rekurrieren. In prozessualer Hinsicht liess er beantragen: "Dem Rekurs sei fÃ¼r den Fall, dass der Rekurs keine aufschiebende Wirkung haben sollte, die aufschiebende Wirkung zu erteilen" und der Entscheid "Ã¼ber das Vorhandensein der aufschiebenden Wirkung bzw. die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses sei unverzÃ¼glich zu fÃ¤llen".</p> <p class="Urteilstext">Mit verfahrensleitender VerfÃ¼gung vom 7. April 2014 stellte die Bildungsdirektion fest, dass dem Rekurs keine aufschiebende Wirkung zukomme.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><span>A liess am 7. Mai 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und Folgendes beantragen:</span></p> <p class="EinzugZitat">" 1. Die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion [â¦] vom 7. April 2014 sei aufzuheben. </p> <p class="EinzugZitat">2. Es sei festzustellen, dass dem Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers vom 2. April 2014 gegen die VerfÃ¼gung der Berufsfachschule C vom 3. MÃ¤rz 2014 aufschiebende Wirkung zukommt.</p> <p class="EinzugZitat">3. Eventualiter sei dem Rekurs vom 2. April 2014 gegen die VerfÃ¼gung der Berufsfachschule C vom 3. MÃ¤rz 2014 die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen.</p> <p class="EinzugZitat">4. Dementsprechend sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, den BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r die Dauer des Rechtsmittelverfahrens in seinem bisherigen Arbeitsbereich zu den bestehenden Konditionen weiter zu beschÃ¤ftigen.</p> <p class="EinzugZitat">5. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."</p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Bildungsdirektion liess sich am 19./20. Mai 2014 mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde vernehmen. Die Berufsfachschule C stellte in der Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2014 den Antrag, auf die Beschwerde unter EntschÃ¤digungsfolge nicht einzutreten bzw. eventualiter diese abzuweisen. Mit seinen weiteren Eingaben hielten A und die Berufsfachschule C an ihren AntrÃ¤gen fest. </span></p> <p class="Sachverhalt1"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Anfechtungsobjekt ist eine selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete verfahrensleitende VerfÃ¼gung der Rekursinstanz Ã¼ber die aufschiebende Wirkung, mithin ein Zwischenentscheid. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der dagegen erhobenen Beschwerde zustÃ¤ndig, wenn es auch in der Hauptsache zustÃ¤ndig ist, was bei personalrechtlichen Streitigkeiten der Fall ist (vgl. § 41 in Verbindung mit §§ 19 f. sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VGR, LS 175.2]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Nach § 38b Abs. 1 lit. c VRG ist gerichtsintern der Einzelrichter fÃ¼r die GeschÃ¤ftserledigung zustÃ¤ndig, wenn der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt. Bei Streitigkeiten Ã¼ber Zwischenentscheide ist dabei gemÃ¤ss der Praxis zum Personalrecht der Streitwert der Hauptsache massgebend (vgl. Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38b N. 12). Die Zuweisung des Einsatzgebietes soll nach â von der Beschwerdegegnerin allerdings bestrittener â Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers eine monatliche Lohneinbusse von rund 10 % zur Folge haben. Dementsprechend gelten als Streitwert des Hauptsacheverfahrens die mit dem Rekurs beantragte Anstellung "zu den bestehenden Konditionen", wobei hierfÃ¼r praxisgemÃ¤ss auf die BruttobesoldungsansprÃ¼che â hier die vom BeschwerdefÃ¼hrer gerÃ¼gte Lohneinbusse â bis zur AnhÃ¤ngigmachung der Sache zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses abzustÃ¼tzen ist (vgl. Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 65a N. 33). UnabhÃ¤ngig davon, ob fÃ¼r diese Streitwertberechnung auf den Zeitpunkt der Einreichung des Rekurses oder der vorliegenden Beschwerde abgestellt wird, resultiert daraus ein Streitwert von weniger als Fr. 20'000.-: Aus den vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Lohnabrechnungen liesse sich eine monatliche Lohneinbusse von rund Fr. 1'000.- ableiten, sodass unter Beachtung der mÃ¶glichen KÃ¼ndigungstermine nach § 7 der Mittel- und Berufsschullehrervollzugsverordnung vom 26. Mai 1999 (LS 413.112) die Streitwertgrenze von § 38b Abs. 1 lit. c VRG nicht Ã¼berschritten werden kann. Folglich ist die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit gegeben.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Ein Zwischenentscheid ist nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). Letztere Variante fÃ¤llt vorliegend von vornherein nicht in Betracht, sodass einzig zu prÃ¼fen ist, ob die angefochtene VerfÃ¼gung einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer zur Folge haben kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Beim nicht wiedergutzumachenden Nachteil muss es sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG grundsÃ¤tzlich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, welcher auch durch einen fÃ¼r die beschwerdefÃ¼hrende Partei gÃ¼nstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann (BGE 134 I 83 E. 3.1). Soweit es das materielle Verwaltungsrecht gebietet, kÃ¶nnen jedoch auch rein tatsÃ¤chliche Nachteile nicht wiedergutzumachende Nachteile im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG darstellen (BGE 135 II 30 E. 1.3.4 S. 36 mit Hinweisen).</p> <p class="Urteilstext">Nach dem Wortlaut von § 19a Abs. 2 VRG richtet sich die Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden "sinngemÃ¤ss" nach den Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes, sodass nach Lehre und verwaltungsgerichtlicher Praxis durchaus Raum fÃ¼r sachlich begrÃ¼ndete Abweichungen von der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht (VGr, 21. Mai 2014, VB.2014.00055, E. 1.3.2 mit zahlreichen Hinweisen; Bertschi, § 19a N. 8 ff.). Mit Bezug auf Zwischenentscheide Ã¼ber die aufschiebende Wirkung stellte das Verwaltungsgericht vor Inkrafttreten von § 19a Abs. 2 VRG keine hohen Anforderungen an das Vorliegen eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils und bejahte einen solchen regelmÃ¤ssig, da ein schutzwÃ¼rdiges rechtliches oder tatsÃ¤chliches Interesse an der sofortigen Aufhebung oder Ãnderung der in Frage stehenden Anordnung genÃ¼ge. Eine AnknÃ¼pfung an diese Praxis scheint umso mehr gerechtfertigt, als sich das Erfordernis eines rechtlichen Nachteils nicht Ã¼berzeugend in das System der kantonalen Verwaltungsrechtspflege einfÃ¼gen lÃ¤sst (Bertschi, § 19a N. 45).</p> <p class="Urteilstext">Dementsprechend ist bei Zwischenentscheiden Ã¼ber die aufschiebende Wirkung im Einzelfall zu prÃ¼fen, ob fÃ¼r die beschwerdefÃ¼hrende Partei ein nicht wiedergutzumachender Nachteil entsteht (Bertschi, § 19a N. 48 mit Hinweisen). Durch den Entzug der aufschiebenden Wirkung treten dabei wÃ¤hrend der Dauer des Verfahrens je nach Sachlage (tatsÃ¤chliche) BeeintrÃ¤chtigungen ein, die auch durch einen gÃ¼nstigen Endentscheid nicht rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen sind (VGr, 21. Mai 2014, VB.2014.00055, E. 1.3.3).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>In personalrechtlichen Streitigkeiten hat sich eine eigene Praxis entwickelt. So fÃ¼hrt der Entzug bzw. die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung von Rechtsmitteln gegen eine KÃ¼ndigung oder Freistellung in der Regel nicht zu einem irreparablen Nachteil, weil der Lohn im Falle der Gutheissung des Rechtsmittels rÃ¼ckwirkend ausbezahlt wÃ¼rde (vgl. Bertschi, § 19a N. 49 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung3">Diese Praxis ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass es dem Verwaltungsgericht aufgrund von alt§ 80 VRG grundsÃ¤tzlich verwehrt war, eine KÃ¼ndigung oder Freistellung aufzuheben und daher der Beschwerde (im Hauptsacheverfahren) keine aufschiebende Wirkung zukam. Zudem geht das Verwaltungsgericht in konstanter Praxis davon aus, dass das kantonale Personalrecht keinen Anspruch auf Wiedereinstellung bzw. WeiterbeschÃ¤ftigung bei rechtswidriger KÃ¼ndigung einrÃ¤ume (vgl. Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 63 N. 33). Dies fÃ¼hrte dazu, dass bei KÃ¼ndigungen oder Freistellungen auch bereits fÃ¼r das Rekursverfahren dem Rechtsmittel regelmÃ¤ssig die aufschiebende Wirkung entzogen wurde. AnlÃ¤sslich der Revision des Verwaltungsrechtspflegegesetzes im Jahr 2010 wurde schliesslich die gesetzliche Ausnahmeregel geschaffen, dass einem Rekurs in personalrechtlichen Angelegenheiten bei einer KÃ¼ndigung, einer Einstellung im Amt, einer vorzeitigen Entlassung oder einer Freistellung keine aufschiebende Wirkung zukommt (§ 25 Abs. 2 lit. a VRG; vgl. dazu Marco Donatsch, Gerichtspraxis zum Lehrpersonalrecht, in: derselbe/Thomas GÃ¤chter [Hrsg.], ZÃ¼rcher Lehrpersonalrecht, ZÃ¼rich/St. Gallen 2012, S. 5 ff., 8 ff.; Regina Kiener, Kommentar VRG, § 25 N. 22).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Die Vorinstanz stellt fest bzw. ordnet an, dass dem Rekurs keine aufschiebende Wirkung zukomme, da eine kÃ¼ndigungsÃ¤hnliche Anordnung und damit ein Anwendungsfall von § 25 Abs. 2 lit. a VRG vorliege. Dadurch bringt die Vorinstanz ebenso zum Ausdruck, dass es sich bei der von der Beschwerdegegnerin als "Zuweisung des Einsatzgebietes" bezeichneten Massnahme um eine anfechtbare Anordnung gemÃ¤ss § 19 Abs. 1 lit. a VRG handelt. Die Beschwerdegegnerin bestreitet dies.</p> <p class="Urteilstext">Nach der Rechtsprechung muss bei einem AnstellungsverhÃ¤ltnis zwischen organisatorischen Massnahmen wie namentlich der blossen Zuweisung neuer Aufgaben im Rahmen der bestehenden Anstellung und Pflichtenhefte, die keinen VerfÃ¼gungscharakter haben und entsprechend nicht anfechtbar sind, und der Zuweisung einer wesentlich anderen TÃ¤tigkeit, das heisst einer Versetzung mit VerfÃ¼gungscharakter, unterschieden werden (vgl. Bertschi, § 19 N. 13 f. mit Rechtsprechungsnachweisen; BGr, 9. Juli 2002, 2C_272/2012, E. 4.4.3). Wie es sich damit vorliegend verhÃ¤lt, ist im Hauptsacheverfahren zu klÃ¤ren.</p> <p class="Urteilstext">Freilich zeigt das vorstehend AusgefÃ¼hrte, dass die vorinstanzliche Subsumtion der zu beurteilenden "Zuweisung des Einsatzgebietes" unter § 25 Abs. 2 lit. a VRG zu einer fehlerhaften Rechtsanwendung fÃ¼hrt. Handelte es sich dabei nÃ¤mlich um eine anfechtbare Anordnung, mithin um eine Versetzung, so kÃ¤me dem Rekurs von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. § 25 Abs. 1 VRG). Die Versetzung als personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 28 des â auf das vorliegende AnstellungsverhÃ¤ltnis anwendbaren â Personalgesetzes vom 27. September 1998 (LS 177.10; vgl. dazu Donatsch, Gerichtspraxis, S. 19 f.) wird in § 25 Abs. 2 lit. a VRG nicht erwÃ¤hnt und als Dauermassnahme muss eine unzumutbare bzw. unrechtmÃ¤ssige Versetzung im Rechtsmittelverfahren aufgehoben werden kÃ¶nnen. Es besteht denn auch insoweit keine EinschrÃ¤nkung der Entscheidbefugnis (vgl. § 27a Abs. 1 und § 63 Abs. 3 VRG).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.4 </b>Die angefochtene vorinstanzliche Feststellung, dass dem Rekurs keine aufschiebende Wirkung zukomme, stellt als fehlerhafte Rechtsanwendung eine Rechtsverletzung dar. Die Vorinstanz hÃ¤tte â wenn sie vom Vorliegen einer anfechtbaren Anordnung ausgeht â dem Rekurs die aufschiebende Wirkung entziehen mÃ¼ssen, was besondere GrÃ¼nde voraussetzt (vgl. § 25 Abs. 3 VRG). Die falsche Anwendung der verfahrensrechtlichen Bestimmung von § 25 VRG bedeutet nun aber nicht, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer allein deswegen ein nicht wiedergutzumachender Nachteil â was ZulÃ¤ssigkeits- bzw. Eintretensvoraussetzung fÃ¼r die Beschwerde nach § 19a Abs. 2 VRG bildet â droht. </p> <p class="Erwgung3">Die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen einen Zwischenentscheid Ã¼ber die aufschiebende Wirkung setzt von Gesetzes wegen immer voraus, dass der beschwerdefÃ¼hrenden Partei fÃ¼r die Dauer des Verfahrens ein Nachteil entsteht, der durch einen gÃ¼nstigen Endentscheid nicht rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen ist. Auch die Rechtsweggarantie des Art. 29a der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101) erfordert nur fÃ¼r den Fall eines drohenden unumkehrbaren Nachteils einen gerichtlichen Zwischenentscheid (vgl. BGE 138 V 271 E. 3.1). </p> <p class="Erwgung3">Das Vorliegen eines solchen Nachteils ist grundsÃ¤tzlich von Amtes wegen abzuklÃ¤ren. Er ist allerdings dann zu substanziieren, wenn er nicht offensichtlich ist, wobei in diesem Zusammenhang keine Ã¼berspannten Anforderungen gestellt werden dÃ¼rfen und es genÃ¼gt, dass das Gericht in die Lage versetzt wird, den Nachteil zu erkennen (VGr, 21. Mai 2014, VB.2014.00055, E. 1.3.1; Bertschi, § 19a N. 47). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.5 </b>Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dies beim BeschwerdefÃ¼hrer der Fall sein soll. Die behaupteten Lohneinbussen fÃ¼hren praxisgemÃ¤ss nicht zu einem irreparablen Nachteil (vorn 1.3.2). Ein solcher kÃ¶nnte sich allenfalls aus den dem BeschwerdefÃ¼hrer zugewiesenen Aufgaben bzw. Einsatzgebieten ergeben (vgl. VGr, 10. MÃ¤rz 2010, PB.2009.00045, E. 2.5). Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt aber insoweit nichts NÃ¤heres vor; ihm scheint es vielmehr darum zu gehen, dass durch den sofortigen Vollzug der "Zuweisung des Einsatzgebietes" keine rechtlichen oder tatsÃ¤chlichen "PrÃ¤judizien" geschaffen werden, welche den Entscheid in der Hauptsache vorwegnÃ¤hmen oder das Rechtsmittel illusorisch machten, da aufgrund der erfahrungsgemÃ¤ss langen Verfahrensdauer bei der Vorinstanz kaum mehr rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machende faktische VerhÃ¤ltnisse geschaffen wÃ¼rden.</p> <p class="Urteilstext">Auch dies vermag keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zu begrÃ¼nden. Wie erwÃ¤hnt besteht keine eingeschrÃ¤nkte Entscheidbefugnis der Vorinstanz. Diese hat, zumal sie dem Rekurs im Ergebnis die aufschiebende Wirkung entzogen hat, fÃ¼r die rasche Erledigung des Rekursverfahrens besorgt zu sein (vgl. zu diesem grundrechtlichen Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers Art. 18 Abs. 1 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 [LS 101]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Weil der Streitwert weniger als Fr. 30'000.- betrÃ¤gt, sind die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (§ 65a Abs. 3 VRG). Als unterliegende Partei hat der BeschwerdefÃ¼hrer von vornherein keinen EntschÃ¤digungsanspruch.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Auch die Beschwerdegegnerin verlangt die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. Das obsiegende Gemeinwesen hat nach stÃ¤ndiger Praxis zu § 17 Abs. 2 VRG nur ausnahmsweise eine EntschÃ¤digungsberechtigung (vgl. PlÃ¼ss, § 17 N. 50 ff.). Die Voraussetzungen hierfÃ¼r sind vorliegend nicht gegeben, da das Beschwerdeverfahren keinen besonderen Aufwand erforderte und einzig einen Zwischenentscheid zur aufschiebenden Wirkung zum Gegenstand hatte. Der Beschwerdegegnerin ist deshalb keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</p> <p class="Urteilstext">In vermÃ¶gensrechtlichen Personalstreitigkeiten ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nur zulÃ¤ssig, wenn der Streitwert mehr als Fr. 15'000.- betrÃ¤gt (dazu vorn 1.2) oder sich eine Rechtsfrage von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 BGG). Ansonsten bleibt bloss die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, muss dies nach Art. 119 Abs. 1 BGG in der gleichen Rechtsschrift geschehen.</p> <p class="Urteilstext">Zudem gilt der vorliegende Rechtsmittelentscheid seinerseits als Zwischenentscheid (Bertschi, § 19a N. 32), sodass Art. 93 Abs. 1 BGG zu beachten ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 300.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'300.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann im Sinn der ErwÃ¤gung 3 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>