<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01121</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2003</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren am 11. September 2003, leidet nach einer Frühgeburt an einer Cerebralparese mit Rumpfataxie und Epilepsie. Am 31. Januar 2012 erfolgte die Anmeldung bei der Invalidenversicherung zur Gewährung medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Massnahmen (Urk. 7/4). Nach Abklärung der medizinischen Situation gewährte ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprachen für medizinische Massnahmen (Urk. 7/11-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. September 2011 (richtig: 2012) erfolgte die Anmeldung bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zur Gewährung einer Hilflosenentschädigung für Minderjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige (Urk. 7/16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf den Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Minderjährige und Intensivpflegezuschlag vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. März 2013 (7/20), bejahte die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. Mai 2013 (Urk. 7/28) den Anspruch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten auf eine Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit und auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Intensivpflegezuschlag für einen Betreuungsaufwand von mindestens 4 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. April 2015 stellten die Ärzte des A.___ den Antrag auf Überprüfung des Intensivpflegezuschlages (Urk. 7/49). Am 30. Juni 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgte daher abermals eine Abklärung hinsichtlich Hilflosigkeit und Intensiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegezuschlag, über welche am 9. Juli 2015 berichtet wurde (Urk. 7/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/54) bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. September 2015 (Urk. 7/62 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit und einen Intensivpflegezuschlag im bisher ausgerichteten Umfang, und lehnte die von den Eltern des Versicherten beantragte Erhöhung des Intensivpflegezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlages ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eltern des Versicherten erhoben am 28. Oktober 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. September 2015 (Urk. 2) und beantragten, diese sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es sei der Intensivpflegezuschlag gestützt auf einen invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Betreuungsaufwand von mindestens 8 Stunden am Tag auf Fr. 47.00 pro Stunde zu erhöhen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 3. Dezember 2015 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 17. Mai 2016 reichten die Eltern des Versicherten die Replik ein (Urk. 13-14). Mit Schreiben vom 14. Juni 2016 reichte die Beschwerdegegnerin die Duplik ein (Urk. 17-18), was den Eltern des Versicherten am 15. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 Satz 1 IVG; Art. 38 der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV gilt die Hilflosigkeit als schwer, wenn die versicherte Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in allen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2 IVV wird die Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung für Minderjährige, die zusätzlich eine intensive Betreuung brau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, um einen Intensivpflegezuschlag erhöht, sofern sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nicht in einem Heim auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten. Der monatliche Intensivpflegezuschlag b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eträgt bei einem inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Betreuungsaufwand von mindestens acht Stunden pro Tag 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, bei einem solchen von mindestens sechs Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Tag 40 % und bei einem sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen von mindestens vier Stunden pro Tag 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% des Höchstbetrages der Altersrente nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 und 5 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39 IVV liegt eine intensive Betreuung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVG vor, wenn Minderjährige im Tagesdurchschnitt infolge Beeinträchtigung der Gesundheit zusätzliche Betreuung von mindestens vier Stunden benötigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Anrechenbar als Betreuung ist der Mehrbedarf an Behandlungs- und Grundpflege im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen Alters. Nicht anrechenbar ist der Zeitaufwand für ärztlich verordnete medizinische Massnahmen, welche durch medizinische Hilfspersonen vorgenommen werden, sowie für pädagogisch-therapeutische Massnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bedarf eine min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derjährige Person infolge Beeinträchtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheit zusätzlich einer dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernden Überwachung, so kann diese als Betr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">euung von zwei Stunden angerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net werden. Eine besonders intensive behinderungsbedingte Überwachung ist als Betreuung von vier Stunden anrechenbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherungen (BSV) über Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (KSIH) werden die in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV geregelten Tatbestände konkretisiert (Rz 8074 ff. KSIH in der ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 gültigen Fassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Kreisschreiben handelt es sich um eine von der Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der gleichmässigen Gesetzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich zuständigen Aufsichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsorgane, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206 E. 4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Es weicht anderseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87-88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzungen dahin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs hat folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Hilfsbedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten hat. Bei Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der persönlichen Überwachung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 IVV) und der lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischen Begleitung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 IVV) sein. Schliesslich hat er in Übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2, 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.2, 128 V 93).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese mit Bezug auf die Bemessung der Hilflosigkeit ergangene Rechtsprechung gilt analog auch, wenn der Intensivpflegezuschlag zur Hilflosenentschädigung Minderjähriger streitig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 684/05 vom 19. Dezember 2006, E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass weiterhin sämtliche Bereiche der alltäglich relevanten Lebensverrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen angerechnet und die Pflege- und Überwachungsbedürftigkeit ebenfalls weiterhin bejaht werden könnten. Hingegen könne eine Erhöhung des Intensiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegezuschlags nicht bejaht werden. Gestützt auf die Abklärungen vor Ort be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trage der invaliditätsbedingte zeitliche Mehraufwand täglich 5 Stunden und 46 Minuten. Die Hilflosenentschädigung für Minderjährige schweren Grades inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive einem Intensivpflegezuschlag gering werde wie bisher ausgerichtet (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 6) führte die Beschwerdegegnerin aus, aufgrund der häufiger auftretenden epileptischen Anfälle könne der Intensivpflegezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag nicht weiter erhöht werden. Die Anfälle seien von kurzer Dauer und im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfassten Aufwand unter „intensive Überwachung“ bereits berücksichtigt. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> halte sich der Beschwerdeführer nicht nur zuhause auf, sondern werde während einiger Stunden pro Tag auch in einer heilpädagogischen Schule be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treut (Urk. 6 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Duplik (Urk. 17) wurde auf die Stellungnahme des Abklärungsdienstes (Urk. 18) verwiesen, worin ausgeführt wird, dass der letzte Abklärungsbericht und die aktuellen IV-Akten nochmals detailliert studiert und dementsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neue Berechnung vorgenommen worden sei. In den Bereichen An- und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kleiden, der Körperpflege, der Notdurft und für die gehäuften Arzt- und Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">termine im Zusammenhang mit den Geburtsgebrechen habe der invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingte Mehraufwand erhöht werden können. Hingegen habe im Bereich Essen aufgrund der neuen internen Bestimmungen noch ein kleiner Abzug von -20 Minuten/Tag berücksichtigt werden müssen. Denn bei einer Familie mit zwei Kindern sei eine gewisse Präsenz am Familientisch üblich und müsse in Abzug gebracht werden. Schlussendlich bleibe der Mehraufwand weiterhin un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter sechs Stunden pro Tag (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eltern des Versicherten machten im Rahmen der Beschwerde (Urk. 1) insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere geltend, dass sie den Versicherten wegen der vermehrt auftretenden epileptischen Anfälle rund um die Uhr überwachen müssten. Die unregelmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aber häufigen epileptischen Anfälle führten zu einer besonders intensiven dauernden Überwachung, die von ihnen eine überdurchschnittlich hohe Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeit und ständige Interventionsbereitschaft erfordere (Urk. 1 S. 7 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die persönliche Überwachung sei darum mit vier anstatt mit zwei Stunden an den Mehraufwand anzurechnen (Urk. 1 S. 8). Auch der Aufwand in den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen Ankleiden/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reinigung nach Verrichten der Notdurft, Fortbewegung/Pflege gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher Kontakte und der Aufwand für die dauernde medizinisch-pflegeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Hilfe habe sich erhöht. Dabei sei zu berücksichtigen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer heute bereits 12 Jahre alt sei und ein gesundes Kind seines Alters in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten selbständig sei (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Replik (Urk. 13) machten die Eltern des Versicherten geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Epilepsieanfälle seit November 2014 stark zugenommen hätten, so werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht des A.___ vom 22. April 2016 von aktuell ca. sechs Anfällen pro Tag gesprochen, die B.___ spreche gar von sieben Anfällen pro Tag, die Eltern erlebten sieben bis neun Anfälle pro Tag. Der Versicherte dürfe nie alleine gelassen werden. Die gehäuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Epilepsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfälle hätten zur Folge, dass der Beschwerdeführer sich während eines Anfalles einnässe oder aber es zum Stuhlgang komme. Dies wiederum be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deute einen zeitlichen Mehraufwand, bedürfe der Beschwerdeführer gehäufter Begleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Toilette beziehungsweise müsse er auch vermehrt geduscht werden. Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen sowie fürs Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei ein höherer Mehraufwand zu veranschlagen. Insgesamt bestünde unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung lediglich eines Zuschlags von zwei Stunden für die intensive Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung ein totaler Mehraufwand von sieben Stunden acht Minuten (S. 4 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist einzig, in welcher Höhe der Versicherte Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten im Bericht vom 17. Januar 2012 (Urk. 7/3) die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">globale Entwicklungsstörung unklarer Ätiologie mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose: Folge extremer Frühgeburtlichkeit, metabolisch, genetisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schluckstörung (isst nur püriert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rumpftaxie und muskulärer Hypotonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Stereotypien, Differentialdiagnose Frustrationsverhalten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Schädel 2004: Periventrikuläre demyelinisierende Läsionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gewicht P3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell bestehe eine Epilepsie mit wahrscheinlich sekundär generalisierten An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Abklärung für Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht vom 1. März 2013; Urk. 7/20) hielt die Abklärungsperson fest, der inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbedingte zeitliche Mehraufwand betrage pro Tag 5 Stunden 32 Minuten, womit die Voraussetzungen für einen Intensivpflegezuschlag gering gegeben seien (S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte werde vollständig durch seine Eltern an- und ausgekleidet. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für sei ein Mehraufwand von 32.5 Minuten pro Tag anrechenbar (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen bestehe ein invaliditätsbedingter Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von 15 Minuten pro Tag. Der Versicherte müsse gezielt zum Tisch oder abends ins Bett begleitet werden. Ohne die stete Anwesenheit einer Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person verweile er lediglich für einen kurzen Augenblick in derselben Position. In der heilpädagogischen Sonderschule benötige er eine 1 zu 1 Betreuung. Es schlafe stets ein Elternteil mit dem Versicherten im Bett (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Essen werde dem Versicherten nur in pürierter Form eingegeben, da er es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansonsten wieder ausspucke. Die Bewegungsabläufe mit dem Löffel oder der Gabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führe er unzuverlässig aus, weshalb die Speisen dem Versicherten mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eingegeben würden. Deshalb sei ein Mehraufwand von 97.5 Minuten pro Tag anrechenbar (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Versicherte bei der Körper- und Haarpflege nicht mithelfen könne, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe ein Mehraufwand von 26 Minuten pro Tag (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte werde jeweils auf die Toilette begleitet. Die Kontrolle über Urin und Stuhlgang gelinge jedoch nicht immer zuverlässig. Die Reinigung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten nach Verrichtung der Notdurft verursache einen Mehraufwand von 27.5 Minuten pro Tag (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die täglichen Übungen auf Anweisung der Logo-, Ergo- und Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie bestehe ein Mehraufwand von 7.5 Minuten pro Tag (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte werde nie alleine gelassen, da er keine Gefahren erkenne. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich dieser intensiven Überwachung seien 2 Stunden pro Tag an Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand zu veranschlagen (S. 6 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Versicherte zu Arzt- und Therapiebesuchen begleitet werden müsse, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe ein Mehraufwand von 5.75 Minuten pro Tag (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten mit Bericht vom 2. September 2014 (Urk. 7/46/1-3) die folgenden Diagnosen (S. 2 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare übergeordnete Erkrankung mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">facialen Auffälligkeiten mit schmalem Gesicht und relativ spitzem Kinn, tief liegenden Augen, Einziehung oberhalb der Augenbrauen, wenig modulierten Ohrmuscheln, Hyperlaxizität und Verdacht auf Progerie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">globaler Entwicklungsrückstand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rumpftaxie und muskulärer Hypotonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Stereotypien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Schädel Februar 2012, unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epilepsie mit komplex fokalen Anfällen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Frühgeburtlichkeit, Geburtsgewicht 790 g und Komplikatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen mit Atemnotsyndrom, Sepsis und nekrotisierender Enterokolitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In letzter Zeit habe eine Zunahme der Anfälle mit Ereignissen etwa alle vier Tage stattgefunden. Die Anfälle dauerten zirka zehn Sekunden. Die bisherige Medikation mit Carbamazepin habe zu keiner Besserung geführt (S. 2 Ziff. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten mit Erhöhungsgesuch betreffend Intensivpflegezuschlag vom 28. April 2015 (Urk. 7/49) dieselben Diagnosen wie mit Bericht vom 2. September 2014 (vorstehend E. 3.3). Zudem führten sie aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich seit November 2013 die epileptischen Anfälle gehäuft hätten und weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin eine Hypsarrhythmie im Schlaf nachweisbar sei, weshalb sie um eine Re-Evaluation des Intensivpflegezuschlages leichten Grades bitten würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten mit Bericht vom 28. April 2015 (Urk. 3/4a) nebst den bereits in den Berichten vom 2. September 2014 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.3) und 28. April 2015 (vorstehend E. 3.4) aufgeführten Diagnosen eine UPF3B-Genmutation in hemizygotem Zustand (x-chromosomale Erkrankung), ED März 2015. Zudem führten sie aus, dass es zu einer weiteren Zunahme der Anfallsfrequenz mit ein bis zwei Anfällen pro Tag mit einer Dauer von 10 bis 30 Sekunden gekommen sei (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Juni 2015 erfolgte eine erneute Abklärung vor Ort. Im diesbezüglichen Abklärungsbericht vom 9. Juli 2015 (Urk. 7/53) hielt die Abklärungsperson fest, dass die Epilepsie seit Oktober 2013 stark zugenommen habe. Trotz der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Medikamente habe der Versicherte täglich zwischen zwei bis vier Epilepsieanfälle à 30 bis 90 Sekunden. Aus Sicherheitsgründen trage der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte während der Schulzeit einen EPI-Helm. Zu Hause trage er keinen Helm (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abklärende Person führte aus, dass die Mutter die Situation beim An- und Auskleiden analog dem Vorbericht geschildert habe. Pro Tag sei ein Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand von 35 Minuten anrechenbar (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen bestehe ein invaliditätsbedingter Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von 30 Minuten pro Tag, da der Versicherte kognitiv nicht in der Lage sei, die Positionen auszuführen. Besonders anspruchsvoll für die Eltern sei das Schlafverhalten des Versicherten. Er schlafe nur in Anwesenheit einer Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person ein. Zudem benötige er aufgrund seiner Epilepsie vermehrte körperliche Nähe (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Essen sei ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 95 Minuten pro Tag anrechenbar. Während der Schule als auch zu Hause fordere der Versicherte weiterhin eine 1:1 Betreuung. Er könne nur pürierte oder weiche Speisen zu sich nehmen. Sein Umgang mit Besteck sei unzulänglich (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Körperpflege bestehe ein Mehraufwand von täglich 28 Minuten, da der Versicherte die Abläufe kognitiv nicht verstehe und aufgrund der körperlichen Defizite direkte Hilfe benötige (S. 4 unten, S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Notdurft sei weiterhin sehr anspruchsvoll. Der Versicherte nässe täglich ein, müsse auf die Toilette begleitet werden und eine Nachreinigung alleine sei un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulänglich möglich. Es sei ein Mehraufwand von 20 Minuten pro Tag anrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 5 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe in Form von Physiotherapie-Übun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Atemtherapie sei ein Mehraufwand von 13.5 Minuten pro Tag anre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte werde nie alleine gelassen, da er aufgrund der kognitiven Defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zite keine Gefahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkenne. Für die intensive Überwachung sei deshalb ein Mehraufwand von zwei Stunden pro Tag zu veranschlagen (S. 6 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen könne ein Mehraufwand von 4.6 Minuten pro Tag angerechnet werden (S. 6 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Berechnung des Intensivpflegezuschlages stützte sich die abklärende Person auf die maximalen Pauschalen gemäss den internen Richtlinien (S. 3 oben). Als invaliditätsbedingten Mehraufwand ermittelte sie insgesamt 5 Stunden 46 Minuten. Bei diesem Mehraufwand könne ein Intensivpflegezuschlag „gering“ weiterhin bejaht werden. Das Erhöhungsgesuch müsse somit abgewiesen werden (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ führten mit Bericht vom 12. Oktober 2015 (Urk. 3/5) aus, im August und September 2015 sei eine Cortison-Stosstherapie, vorerst für zwei Pulse, durchgeführt worden. Während den Stössen und auch danach sei es zu einer Anfallszunahme gekommen, sodass der Versicherte aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell drei bis vier Anfälle pro Tag an 20 bis 90 Sekunden habe (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ führten im Bericht vom 22. April 2016 (Urk. 14/4) aus, dass es nach Ausschleichen von Valproat zu einer Regredienz des nächtlichen Einnässens gekommen sei. Leider sei es unter der aktuellen Therapie mit Urbanyl zu einer Frequenzzunahme der Anfälle gekommen. Zum einen würden die bekannten Anfälle aktuell ca. sechs Mal am Tag auftreten, Dauer bis eine Minute mit initial ruhigem Sitzen, Blick geradeaus, vermehrte Tonisierung der Hände und Tränenfluss, dabei sei zum Teil der ganze Körper steif. Neu würden zusätzliche Anfälle mit Stürzen nach vorne, bei denen der Versicherte ein bis zwei Minuten abwesend wirke, dann auch Tonisierung der Hände, keine Kloni, beschrieben. Diese Anfälle würden aktuell ca. alle zwei Tage auftreten und ein bis zwei Minuten dauern (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kinder- und Jugendmedizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 2. Mai 2016 (Urk. 14/3) aus, dass die Epilepsieanfälle in den letzten Monaten deutlich zugenommen hätten. Früher seien es drei bis vier Anfälle pro Jahr gewesen, jetzt zirka alle zwei Tage. Der Versicherte müsse jetzt einen Helm tragen. Wie dem Austrittsbericht des A.___ zu entnehmen sei, stürze der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte jetzt neu auch noch vorn über, was noch eine intensivere Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfordere. Da er wegen vermehrten Epilepsieanfällen wieder öfters einnässe oder auch einkote, sei eine häufigere Reinigung nötig. Neu sei auch wieder das Windeln wechseln (S. 1). Therapien und Kontrollen, besonders im A.___, hätten zugenommen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und gemäss vorliegender Aktenlage ausgewiesen ist, dass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nach einer Frühgeburt an einer Cerebralparese mit Rumpfataxie und Epilepsie leidet. Ebenfalls unbestritten ist die Ausrichtung einer Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung für Minderjährige schweren Grades. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten machten eine Verschlechterung seines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes im Vergleich zu 2013 geltend, als eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige schweren Grades sowie ein Intensivpflegezuschlag gering zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen wurden. So habe die Anzahl epileptischer Anfälle stark zugenommen. Die Eltern des Versicherten stützten sich auf Arztberichte, welchen zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men ist, dass im September 2014 eine Zunahme der Anfälle auf etwa alle vier Tage à zirka zehn Sekunden und im April 2015 eine weitere Zunahme der Anfallsfrequenz mit ein bis zwei Anfällen pro Tag mit einer Dauer von 10 bis 30 Sekunden erfolgt ist. Im Oktober 2015 erfolgten bereits drei bis vier Anfälle pro Tag an 20 bis 90 Sekunden, im April 2016 schliesslich gar zirka sechs Anfälle pro Tag. Infolgedessen beantragten die Eltern die Erhöhung des Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschlags gestützt auf einen invaliditätsbedingten Betreuungsaufwand von mindestens acht Stunden am Tag (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die auf ihre Gesetzmässigkeit hin zu beurteilende Verfügung datiert vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015. Wenige Wochen nach Verfügungserlass, am 12. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gingen die Ärzte von drei bis vier epileptischen Anfällen pro Tag aus. Die abklärende Person hielt im Juli 2015 fest, dass der Versicherte täglich zwischen zwei bis vier Epilepsieanfälle erleide. Folglich ging die IV-Stelle im September 2015 vom selben Sachverhalt aus wie die Ärzte im Oktober 2015. Hingegen stellt die darauffolgende weitere Zunahme der epileptischen Anfälle einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderten Sachverhalt dar, der vorliegend keine Berücksichtigung mehr finden kann, sondern gegebenenfalls im Rahmen eines neuen Verfahrens durch die Beschwerdegegnerin zu prüfen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie erwähnt (vorstehend E. 1.6) greift das Gericht, sofern der Bericht eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Entscheidungsgrundlage darstellt, in das Ermessen der die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten brachten vor, es sei ein zeitlicher Mehraufwand von 120 Minuten beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen, da der Versicherte mehrmals am Tag kleinere Portionen esse (Untergewicht und Gastrostörungen). Dem Bericht der B.___ vom 29. März 2016 sei zu entnehmen, dass das Essen mit dem Versicherten zwischen 30 und 45 Minuten dauere (Urk. 13 S. 3 Ziff. 7.2, Urk. 14/6, Urk. 14/9 S. 1). Die abklärende Person ging hingegen im Bericht von Juli 2015 von einem Mehraufwand von 95 Minuten aus. Später korrigierte sie den Mehraufwand auf 75 Minuten pro Tag, was sie damit begründete, dass aufgrund neuer interner Bestimmungen ein kleiner Abzug von -20 Minuten pro Tag berücksichtigt werden müsse, da bei einer Familie mit zwei Kindern eine gewisse Präsenz am Familientisch üblich sei und in Abzug ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht werden müsse (Urk. 18 S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen der Eltern kann die für jede Haupt- und Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mahlzeit aufgewendete Zeit nicht addiert und als Mehraufwand angerechnet werden, sondern es ist die sowieso übliche zeitliche Präsenz der Eltern am Familientisch – auch bei nicht behinderten Minderjährigen gleichen Alters - zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen. Der Einwand der Eltern, dass die Schule angebe, das Essen mit dem Versicherten dauere zwischen 30 und 45 Minuten vermag daran nichts zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändern, stammen diese Angaben doch einerseits von einem ein halbes Jahr nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass ergangenen Bericht von März 2016 und ist in erster Linie die Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation beim Versicherten zu Hause zum Verfügungszeitpunkt relevant. Andererseits gilt es zu berücksichtigen, dass der Versicherte einen Teil seiner Mahlzeiten nicht zu Hause, sondern in der B.___ einnimmt. Die Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eines Mehraufwandes von 75 Minuten pro Tag erscheint demnach insgesamt schlüssig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten machten weiter geltend, dass letzterer wegen dem vermehrten Einnässen/Stuhlabgang mehrmals pro Tag geduscht werden müsse. 2013 sei die abklärende Person von einem zeitlichen Mehraufwand von 17.14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten für das Duschen ausgegangen. Obwohl sich diesbezüglich keine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung ergeben habe, sondern sich die Situation eher verschlechtert habe, sei die abklärende Person im Bericht vom 9. Juli 2015 fälschlicherweise von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem zeitlichen Mehraufwand von nur 12.5 Minuten ausgegangen. Pro Tag müsse der Versicherte zwei- bis dreimal geduscht werden, weshalb von rund 37.5 Minuten (3x12.5 Minuten) auszugehen sei (Urk. 13 S. 3 Ziff. 7.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht vom Juli 2015 gaben die Eltern damals an, dass der Versicherte praktisch täglich geduscht werde, weil er sich beim Spielen stark verschmutze. Der Umstand, dass der Versicherte nun zwei- bis dreimal täglich geduscht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müsse, gilt demnach wohl erst seit Häufung der epileptischen Anfälle nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungserlass und ist nach dem Gesagten (vorstehend E. 4.2) bei der Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtmässigkeit der Verfügung vom 28. September 2015 nicht relevant. Die abklärende Person nahm im Juli 2015 im Vergleich zu März 2013 einen um insgesamt zwei Minuten höheren Mehraufwand bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an. In der Duplik erhöhte sie den Mehraufwand nochmals um 2.5 Minuten auf 30.5 Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten pro Tag, was nicht zu beanstanden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten machten weiter geltend, dass sich die Situation durch die gehäuften Epilepsieanfälle verändert habe, weshalb der Versicherte heute mindestens acht- bis neunmal pro Tag auf die Toilette müsse. Unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugnahme auf die Berechnung anlässlich der Abklärung im Jahr 2013, wo von einem Zeitaufwand von je 5 Minuten ausgegangen worden sei, sei für die Reinigung nach Verrichtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Notdurft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Mehraufwand von 45 Minuten zu berücksichtigen (Urk. 13 S. 3 f. Ziff. 7.4). Die abklärende Person ging im Juli 2015 von einem Mehraufwand von 20 Minuten aus (Urk. 7/53 S. 5), später korrigierte sie den Mehraufwand auf 25 Minuten (Urk. 18 S. 2). In Anbetracht des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass sich der Versicherte nicht nur zu Hause aufhält, sondern während ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen Stunden auch in der B.___ betreut wird (vgl. Urk. 6 S. 2 oben), erscheint der berechnete Mehraufwand von 25 Minuten als vertretbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten brachten weiter vor, dass aufgrund der durch die gehäuften Epilepsieanfälle notwendig gewordenen Neueinstellung der Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente im August und September 2015 häufigere Arztbesuche notwendig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien und folglich ein täglicher Aufwand von 11.83 Minuten als Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzurechnen sei (Urk. 13 S. 4 Ziff. 7.5). Die abklärende Person ist diesem Einwand nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen und ging in der Duplik von einem Mehraufwand für Arzttermine von 12 Minuten pro Tag aus (Urk. 18 S. 2 Mitte), was zu keiner Beanstandung An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lass gibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin rechnete zwei Stunden Mehraufwand für eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Überwachung an (vorstehend E. 2.1). Die Eltern des Versicherten wende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten dagegen ein, dass sie den Versicherten wegen der vermehrt auftretenden epileptischen Anfälle rund um die Uhr überwachen müssten und die persönliche Überwachung darum mit vier anstatt mit zwei Stunden an den Mehraufwand anzurechnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der schweren Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist der dauernden persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Überwachung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur minimales Gewicht beizumes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, da dort gleichzeitig vorausgesetzt wird, dass die v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person in allen allt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äglichen Lebensverrichtungen re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (BGE 106 V 153). Ein grösseres Gew</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht ist der dauernden persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Überwachung hingegen bei der mittelschweren und leichten Hilflosigkeit bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumessen, weil die Voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Dritthilfe bei Vornahme der Lebensverrichtungen bei der mittelschweren Hilflosigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 lit. b IVV) weit weniger umfasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd bzw. bei der leichten Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 lit. b IVV) überhaupt nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefordert sind (BGE 107 V 145; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> KSIH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie erwähnt (vorstehend E. 4.2) ist vom Sachverhalt, wie er im Verfügungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt vorgelegen hat, auszugehen, wonach der Versicherte bis zu vier Epilep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sieanfälle pro Tag erlitt. Der Einwand der Eltern des Versicherten überzeugt nicht, wenn sie geltend machen, dass sie den Versicherten wegen der vermehrt auftretenden epileptischen Anfälle rund um die Uhr überwachen müssten. Bei bis zu vier epileptischen Anfällen pro Tag ist der Beschwerdegegnerin folgend davon auszugehen, dass diese im erfassten Aufwand unter Persönliche Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bereits berücksichtigt sind. Zudem hält sich der Versicherte nicht nur zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hause, sondern während einiger Stunden auch in einer heilpädagogischen Schule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Schliesslich erscheint es auch unter dem Aspekt, dass vorliegend eine schwere Hilflosigkeit besteht und der dauernden persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ein nur minimales Gewicht beizumessen ist, angemessen, einen Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von zwei Stunden für persönliche Überwachung anzurechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eltern des Versicherten machten schliesslich geltend, dass das A.___ sinngemäss die Ansicht vertrete, der Betreuungsaufwand habe sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Anfallshäufung der Epilepsie seit November 2013 erhöht, weshalb der Anspruch des Intensivpflegezuschlages neu beurteilt werden müsse (Urk. 1 S. 5 Ziff. 2). Im Bericht des A.___ vom 28. April 2015 (Urk. 7/49) wird zwar festgehalten, beim Patienten sei es im Verlauf zu einer Anfallshäufung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bekannten epileptischen Anfälle gekommen, weshalb um eine Re-Evaluation des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Intensivpflegezustands gebeten werde. Es wird aber darin keine eigene Schätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des Überwachungsaufwands vorgenommen und insbesondere auch nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet, weshalb die zeitlichen Annahmen der Abklärungsperson und der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht auf falschen Grundlagen beruhen sollten. Der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom Juli 2015 steht somit nicht im Widerspruch zu den ärztlichen Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten vermögen die Vorbringen der Eltern des Versicherten zum invaliditätsbedingten Mehraufwand nicht zu überzeugen und sind daher nicht geeignet, den Beweiswert des Abklärungsberichts vom 9. Juli 2015 (vorstehend E. 3.6) in Frage zu stellen. Der Bericht wurde von einer qualifizierten Person verfasst, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen und Hilfsbedürftigkeiten hatte. Zudem wurden die Angaben der Hilfe leistenden Personen berücksichtigt, der Text ist plausibel, begründet und detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie den tatbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standsmässigen Erfordernissen der persönlichen Überwachung. Zudem wurde in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) und Duplik (Urk. 17) nachvollziehbar aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, weshalb der von den Eltern geltend gemachte Mehraufwand nicht zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen sei. Der Bericht vom 9. Juli 2015 vermag demnach den Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Rechtsprechung in beweismässiger Hinsicht zu entsprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann auf die Einschätzung im Abklärungsbericht vom 9. Juli 2015 abgestellt werden, wonach ein invaliditätsbedingter zeitlicher Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand von täglich 5 Stunden 46 Minuten besteht. Im Vergleich zu 2013 hat sich der invaliditätsbedingte Mehraufwand somit nicht erheblich geändert, sondern liegt nach wie vor unter sechs Stunden. Der Versicherte hat demnach weiterhin Anspruch auf Ausrichtung eines Intensivpflegezuschlages gering.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine seither eingetretene Verschlechterung wäre im Rahmen eines neuen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie den unterliegenden Eltern des Versicherten aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Eltern des Versicherten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>