<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00199</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Februar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bernhard &amp; Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 13, Postfach 117, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sabine Baumann Wey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Vetsch Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ledergasse 11, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1965 geborene X.___ war seit Mai 2006 für die Y.___ AG tätig und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Der Geschäftsbereich, für welchen die Versicherte arbeitete, wurde im Jahr 2010 abgespaltet; die entsprechenden Aktiven und Passiven wurden von der neuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten Z.___ AG übernommen. Am 5. Mai 2010 zog sich X.___ bei der Arbeit eine Supraspinatussehnenläsion (Rotatorenmanschettenruptur) rechts zu. Diese wurde konservativ behandelt und die Versicherte vom 5. Mai bis 11. Juni 2010 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % krankgeschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Mai 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/1; Urk. 9/5; Urk. 9/8; Urk. 9/18;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/25). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva anerkannte den Schadenfall und erbrachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsleistungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 14. Juni 2010 nahm die Versicherte ihre Tätigkeit bei der Z.___ AG wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der zu 100 % auf. Ausserdem war sie von Mai 2009 bis Mai 2012 als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft (sechs Stunden pro Woche) bei der A.___ AG nebenerwerbstätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/203 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei persistierenden Schmerzen wurde die rechte Schulter im weiteren Verlauf wiederholt infiltriert. Sodann wurde die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte von 2010 bis 2012 verschiedentlich (unfallfremd) operiert (arthroskopi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Rotatorenmanschettenrekonstruktion links mit Bizepstenotomie und AC-Gelenksresektion, Karpaltunneloperation beidseits). Zu der ärztlicherseits disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Operation an der rechten Schulter konnte sie sich indes nicht entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/51, Urk. 9/60 f., Urk. 9/69, Urk. 9/71, Urk. 9/73, Urk. 9/83, Urk. 9/155, Urk. 9/165, Urk. 9/273; vgl. auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich vom 11. Dezember 2014, Urk. 9/398/1-13). Am 18. Juni 2012 wurde das bisherige Arbeitsverhältnis mit der Z.___ AG seitens der Arbeitgebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zufolge interner Umstrukturierung per 31. August 2012 aufgelöst (Urk. 9/97 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Chirurgie, eine kreisärztliche Untersuchung durch. Zeitgleich nahm er eine medizinische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Integritätsschadens vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungsbericht und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische Beurteilung vom 17. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5, Urk. 9/318 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2015 beantwortete Dr. B.___ Zusatzfragen zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten (vgl. ärztliche Beurteilung vom 29. Juni 2015, Urk. 9/348). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss die Suva den Fall ab und stellte die bisher e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbrachten Leistungen per 31. Dezember 2015 ein (Urk. 9/365). Sodann sprach sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherten mit Verfügung vom 30. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Integritätsentschädigung auf der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Integritätseinbusse von 17 % sowie ab dem 1. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 eine Rente gestützt a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf einen Invaliditätsgrad von 11 % zu (Urk. 9/366</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Einsprache (Urk. 9/377</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die Suva mit Einspracheentscheid v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ am 7. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde und beantragte, es sei ihr eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 20 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Hinsichtlich des Rentenentscheids sei die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung der Beschwerde (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was der Beschwerdeführerin am 13. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung sei die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigkeit als Produktionsmitarbeiterin zu 100 % arbeitsfähig. Demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über sei ihr die Nebenerwerbstätigkeit als Reinigerin nicht mehr zumutbar. Aus dem Einkommensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von gerundet 11 %. Gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung sei ausserdem von einem Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden in der Höhe von 17 % auszugehen (Urk. 2 S. 6 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin anerkannte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion als Produktionsmitarbeiterin. Gleichzeitig wandte sie ein, die zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin habe auch Reinigungsarbeiten bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltet. Da ihr letztere nicht mehr zuzumuten seien, sei der auf die Reinigungsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten entfallende Lohn bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen. Diesbezüglich habe die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt ergänzend abzuklären. Entsprechend sei die Sache zurückzuweisen. Sodann sei die Beschwerdeführerin seit Juni 2012 überhaupt keiner Erwerbstätigkeit mehr nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen. Soweit vor diesem Hintergrund zur Bestimmung des Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens die LSE oder DAP herangezogen werden, so sei ihr ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren. Schliesslich sei im Zusammenhang mit der Integ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritätsentschädigung von einer Integritätseinbusse von 20 % auszugehen; von einer 3%igen Reduktion sei abzusehen. Zur Begründung führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus, es werde bestritten, dass die Myogelosen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit nicht mehr auf das Unfallereignis zurückzuführen seien und dass diese tatsächlich zu einer wesentlichen Zusatzbeeinträchtigung der Beweglichkeit der rechten Schulter geführt hätten (Urk. 1 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Standpunkt und ausserdem ergänzend fest, sie sei ihrer Abklärungspflicht in Bezug auf die vor dem Unfall ausgeübte Haupterwerbstätigkeit als Produktionsmitarbeiterin vollumfänglich nachgekommen. Insbesondere hätten sich aufgrund der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Akten keine Hinweise dafür ergeben, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen derselben Reinigungsarbeiten hätte leisten müssen. Mithin habe sich kein Anlass ergeben, diesbezüglich weitere Abklärungen vorzunehmen. (Urk. 8 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass der medizinische Endzustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) erreicht und eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes durch medizinische Massnahmen im Zeitpunkt der Rentenprüfung nicht mehr zu erwarten war (vgl. Urk. 10/141/5). Unbestritten ist auch, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (in der Funktion) als Produktionsmitarbeiterin zu 100 % arbeitsfähig und ihr darüber hinaus keine Nebenerwerbstätigkeit zuzumuten ist (Urk. 1 S. 3, Urk. 2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch Urk. 9/348/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen sind damit einzig die Bemessung des Invaliditätsgrades und die Höhe der Integritätsentschädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgeblichen gesetzlichen Grundlagen wurden im Einspracheentscheid vom 18. Juli 2017 wiedergegeben (Urk. 2 S. 3 ff. und S. 6 ff.). Auf die betreffenden Ausführungen wird unter den nachfolgenden Ergänzungen verwiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin führte die Beschwerdeführerin beim zuständigen Aussendienstmitarbeiter der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin Ende 2012 aus, sie stehe am Förderband und fülle resp. packe Teile ab. Die Teile seien 1 bis 2 kg oder nur einige Gramm schwer. Selten wiege ein Teil 25 kg (vgl. Bericht des Aussendienstes vom 18. Dezember 2012, Urk. 9/157/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Sachverhaltsabklärung zum Unfallhergang vor Ort gab die Beschwerdeführerin an, ihr üblicher Arbeitsplatz sei eine Abfüllstrasse. Hier fülle sie max. 250 ml Tuben oder Pillenschachteln ab (vgl. Bericht des Aussendienstes vom 27. März 2013, Urk. 9/206).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Besprechung vom 12. Juni 2015 gab der Betriebsleiter der Z.___ AG an, die Beschwerdeführerin habe als Konfektionsangestellte fungiert, das heisse, sie sei in der Abfüllerei tätig gewesen. Es handle sich dabei um eine zu 60 % stehende und zu 40 % sitzende Tätigkeit, wobei der Anteil sitzender Tätigkeiten ausbaufähig sei. Die Arbeiten seien beidhändig auszuführen. Lasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben komme in der Regel bis 1 kg, gelegentlich bis 5 kg und selten bis 7 kg bis Lendenhöhe vor. Die Tätigkeit in der Abfüllerei beinhalte keine Überkopfarbeiten und keine Tätigkeiten mit vorgeneigter oder kniender Körperhaltung. Es bestehe auch keine Exposition gegenüber Kälte oder Wärme. Allfällige Gehstrecken beschränkten sich auf 50 m auf ebenem Gelände. Selten müssten 3-stufige Leitern bestiegen werden. Das Besteigen von Gerüsten oder Treppen sei allerdings nicht erforderlich (vgl. Bericht des Aussendienstes vom 12. Juni 2015, Urk. 9/342).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner kreisärztlichen Untersuchung vom 17. Februar 2015 beschrieb Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Zustand nach konservativer Behandlung einer Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehnenruptur mit Retraktion bis zum Glenoidrand und m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssig starker Atrophie, Infraspinatussehnenruptur mit m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssiger Atrophie des Infraspinatus an der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schulter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infolge des Unfalles am 05. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktive Flexion und Abduktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich der rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 50° limitiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erhebliche Einschränkung der Innen- und Aussenrotation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die linke Schulter sei hingegen voll funktionstüchtig (Urk. 9/318/7ff., Urk. 9/319/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin seien leichte Tätigkeiten mit Lastenheben bis Taillenhöhe bis maximal 10 kg resp. Brusthöhe bis maximal 5 kg, ohne Überkopfarbeiten, welche den Einsatz beider oberen Extremitäten erforderten, ohne repetitive, weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen dominanten Extremität und ohne Exposition gegenüber vibrierenden Geräten zu 100 % zuzumuten. Die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her ausgeübte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin entspreche dem medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-theoretischen Belastungsprofil, womit die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Haupterwerbstätigkeit nach wie vor zu 100 % arbeitsfähig sei. Da die zuletzt ausgeübte Nebenerwerbstätigkeit als Reinigerin repetitive und zum Teil weitausreichende Tätigkeiten mit der dominanten rechten oberen Extremität erfordere, sei diese Tätigkeit nicht mehr uneingeschränkt zumutbar. Ausserdem benötige die Beschwerdeführerin zwei Ruhetage, damit sie im Rahmen ihrer Haupterwerbstätigkeit ein volles Pensum erreichen könne. Vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund sei ein Arbeitseinsatz von mehr als fünf Tagen pro Woche mit Vollzeitpen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum aus medizinischer Sicht nicht vertretbar (Urk. 9/318/9; vgl. Beurteilung vom 29. Juni 2015, Urk. 9/348/7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend zur Schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung des Integritätsschadens sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suva-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feinrastertabelle 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei einer Beweglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hkeit [der Schulter] bis zur Horizontalen liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renzwert bei 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einer Beweglichkeit 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Horizontale hinaus (120°) liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Referenzwert bei 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %. Entsprechend extrapoliert erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Integritätsschaden von etwa 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Vorakten habe die rechte Schulter Ende November 2010 noch eine Flexion von 150° und eine Abduktion von 150° aufgewiesen. Im April 2011 sei alsdann eine aktive Elevation von 130 ° und eine Anteversion von 140° festgehalten worden. Im April 2014 habe die Elevation beidseits nur noch knapp 80° betragen. Aus dem Vergleich der bildgebenden Unterlagen würden sich im zeitlichen Verlauf indes keine erheblichen Unterschiede ergeben. Vor diesem Hintergrund sei das Ausmass der kontinuierlichen Funktionsabnahme auf rein objektivierbarer, struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tureller Ebene nicht erklärbar. Im Januar 2015 habe der behandelnde Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Anästhesiologie und Schmerztherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte Myogelosen im Bereich der Rücken- und Schultermuskulatur erwähnt. Es handle sich dabei um muskuläre Verspannungen ohne pathologisch-anatomisches Kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relat. Mit Blick auf die zeitliche Karenz könnten die Myogelosen nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis zurückgeführt werden. Auch mit Blick auf die grossflächige Verbreitung sowie die multifaktorielle Genese lasse sich kein traumatisch-bedingter Zusammenhang herstellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Integritätsschaden mit 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu taxieren (Urk. 9/318/8 f., Urk. 9/319/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) ist ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, was die versicherte Person aufgrund ihrer berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fähigkeiten und persönlichen Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, aber sonst bei unveränderten Verhältnissen verdienen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sind sämtliche Bestandteile des Erwerbseinkommens, für welche eine AHV-Beitragspflicht besteht, mithin auch ein allfälliger Nebenerwerb, einzubeziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Nebenerwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin als Reinigungskraft bei der A.___ AG stellte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf ein Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6'726.-- (Fr. 19.90 x 288 Stunden/Jahr + 8.33 % Ferienentschädigung + 13. Monatslohn)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2015 ab, was unter Hinweis auf den IK-Auszug vom 23. April 2015 (Urk. 9/338/3), die Lohnabrechnungen von Mai 2009 bis Mai 2010 (Urk. 9/203, vgl. auch den Lohnbuchauszug vom Mai 2009 bis Mai 2010, Urk. 9/355) sowie die telefonische Auskunft des Firmeninha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bers vom 20. August 2015 (Urk. 9/373) kein Anlass zur gerichtlichen Korrektur gibt. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Frauen bis ins massgebliche Jahr 2016 (Rentenbeginn per 1. Januar 2016, Indexstand 2686</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [2015] und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [2016]; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischer Lohnindex, Landesindex der Konsumentenpreise, T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Reallöhne, 1910-2017, Nominallöhne Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert daraus ein Jahreseinkommen von rund Fr. 6'784.-- (Fr. 6'726.-- : 2686 x 2709). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Haupterwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin als Produktionsmitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin ermittelte die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von Fr. 53'500.--. Hierfür stützte sie sich auf die schriftliche Auskunft der Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalverantwortlichen der Z.___ AG vom 9. März 2015, wonach die Beschwerdeführerin im Abrufvertrag auf Stundenbasis gearbeitet hatte und im Gesundheitsfall in den Jahren 2011 bis 2015 ein Jahreseinkommen von 50'000 bis 57'000.-- erwirtschaftet hätte (Urk. 9/326/1; vgl. auch Kumulativjournale der Jahre 2009/2010, Urk. 9/326/4 ff. sowie den Lohnbuchauszug vom Mai 2009 bis Mai 2010, Urk. 9/356; vgl. ausserdem IK-Auszug vom 23. April 2015, Urk. 9/338). Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein, sie habe als Produkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsmitarbeiterin ein vorgegebenes wöchentliches Reinigungspensum zu erfüllen gehabt (zweimal vier Stunden das Gesamtstockwerk reinigen [Büroräumlichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Korridore, Küche und Toiletten] sowie gelegentlich auch die Privaträume eines Verwaltungsratsmitglieds). Der dafür entfallende Lohn sei vom Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in Abzug zu bringen. Die Beschwerdegegnerin habe in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang den Sachverhalt ungenügend abgeklärt (vgl. Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass die bisherige Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage keinerlei Hinweise darauf liefert, dass das Tätigkeitsspektrum der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin als Produktionsmitarbeiterin relevante, das heisst über das Ausmass der allgemein üblichen und zu erwartenden kleinen Säuberungen resp. Aufräum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten (etwa des eigenen Arbeitsplatzes) hinausgehende, Reinigungsarbeiten umfasst hätte. Weder den Aussagen der Beschwerdeführerin selbst noch denjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Betriebsleiters lässt sich dergleiches entnehmen (vgl. E. 3.1-3-3). Mithin erwecken die erst einspracheweise vorgebrachten Behauptungen (vgl. Urk. 9/377/2) den Eindruck bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst zu sein (vgl. BGE 121 V 47 Erw. 2a). Ganz abgesehen davon kann die Frage vorliegend offengelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Arbeitsverhältnis mit der Z.___ AG endigte aus unfallfremden Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den per 31. August 2012 (vgl. Urk. 9/97, vgl. insbesondere auch die Telefonnotiz vom 5. Juli 2012, Urk. 9/98). Mithin wäre die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Rentenprüfung auch im Gesundheitsfall nicht mehr bei dieser angestellt gewesen und rechtfertigt es sich, zur Ermittlung des Valideneinkommens auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llenlöhne gemäss den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzustellen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels vorhandener Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung ist u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf das medizinische Belastungsprofil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenlohn für einfache Hilfsarbeiten in der Höhe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von monatlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'300.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(LSE 2014, Tabelle TAl, TOTAL, Kompetenzniveau l, Frauen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stunden pro Woche, 1910-2017, A-S 01-96) sowie der Nominallohnentwicklung für Frauen bis ins massgebliche Jahr 2016 (Indexstand 2673 [2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [2016]; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesamt für Statistik, Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischer Lohnindex, Landesindex der Konsumentenpreise, T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reallöhne, 1910-2017, Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert ein Haupterwerbseinkommen von jährlich rund Fr. 54'517.-- (Fr. 4'300.-- : 40 x 41.7 x 12 : 2673 x 2709). Daraus ergibt sich ein Gesamterwerb von rund Fr. 61'301.-- fürs Jahr 2016 (Fr. 6'784.-- + 54'517.--). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er-werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin die ihr verbliebene Restarbeitsfähigkeit nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft hat und sie hinsichtlich einer Nebenerwerbstätigkeit zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist, entspricht das Invalideneinkommen dem unter E. 4.1.2 ermittelten Tabellenlohn von rund Fr. 54'517.--. </span></p><p><span>4.2.2</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin stellte sich sodann auf den Standpunkt, es sei ihr vom Tabellenlohn ein Abzug von 25 % zu gewähren (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ergeben sich mit Blick auf das medizinische Belastungsprofil weder in qualitativer noch quantitativer Hinsicht schwerwiegende Einschränkungen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che einen zusätzlichen Abzug von Tabellenlohn zu rechtfertigen vermöchten. Die Beschwerdeführerin ist in ihrer Haupterwerbstätigkeit in zeitlicher Hinsicht uneingeschränkt leistungsfähig. Qualitativ ist sie mit Bezug auf die linke Schulter funktionell unbeeinträchtigt (vgl. Urk. 9/318/9), ihren rechten Arm kann die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch in vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lfacher Hinsicht einsetzen;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u denken ist etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Masch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inen oder Produktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten, die keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überkopfarbeiten oder repetitive, weit ausreichende Bewegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und/oder Exposition des rechten Arms gegenüber Vibrationen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gleichzeitig werden in Industrie und Gewerbe Arbeiten, welche physische Kraft verlangen, seit vielen Jahren und in ständig zunehmendem Ausmass durch Maschinen verrichtet, während den Überwachungsfunktionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch im Dienstleistungsbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grosse und wachsende Bedeutung zukommt (ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104 E. 5b). Sodann offeriert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glichene Arbeitsmarkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 343 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2 S. 346 f., 110 V 273 E. 4b S. 276) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raxisgemäss </span><span id="XX080"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein breitgefächertes Stellenangebot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und zwar sowohl hinsichtlich des körperlichen Einsatzes wie auch bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts 9C_830/2007 vom 29. Juli 2008 E. 5.1 und 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlende Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung und ungenügende Deutschkenntnisse sind als unfallfremde Faktoren prinzipiell nicht abzugsrelevant. Mit Blick auf die Einkommensverhältnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den letzten Jahren vor Eintritt des Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. IK-Auszug vom 23. April 2015, Urk. 9/338) kann denn auch nicht davon ausgegangen werden, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufolge dieser Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Einkommen verwerten könnte. Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angewiesensein auf das Entgegenkommen eines verstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisvollen Arbeitgebers stellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss kein anerkanntes eigenständiges Abzugskriterium dar (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2012 E. 8, 8C_91/2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. August 2013 E. 3.3.4), womit auch der Einwand, die Beschwerdeführerin sei weiterhin in enger fachärztlicher Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und damit (sinngemäss) auf einen verständnisvollen, entgegenkommenden Arbeitgeber angewiesen (Urk. 1 S. 5), ins Leere geht. Sodann führt das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrittene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alter nicht automatisch zu einem Abzug, zumal sich dieses im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsniveau 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(resp. Kompetenzniveau 1 gemäss LSE 2014) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sogar eher lohner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhend auswirkt (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 E. 4.2).</span><span id="IV205"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schliesslich nimmt auch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bedeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der Anzahl Dienstjahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im priva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Sektor ab, je niedriger das Anforderungsprofil ist (AHI 1999 177 E. 3b S. 181), weshalb mit Blick auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die lange Betriebszugehörigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abzug zu rechtfertigen vermag (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten besteht vorliegend kein Anlass, vom ermittelten Tabellenlohn einen Abzug vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 6'784.--, was einem Invaliditätsgrad von gerundet 11 % entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigung entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Integritätseinbusse von 20 % (Urk. 1 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des Integritätsschadens durch die Beschwerdegegnerin stützt sich auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. Februar 2015 (Urk. 9/319</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser legte seiner Beurteilung die Suva Tabelle 1 - Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten (1.2) - zugrunde. Dazu führte Dr. B.___ konkretisierend aus, bei einer Beweglichkeit der Schulter bis zur Horizontalen liege der Referenzwert bei 15 %. Bei einer Beweglichkeit von 30° über die Horizontale hinaus (120°) liege der Referenzwert bei 10 %. Daraus resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere bei der vorliegend auf 50° limitierten Flexion und Abduktion ein Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschaden von etwa 20 %. Das Ausmass der in den medizinischen Vorakten seit 2011 dokumentierten, kontinuierlichen Funktionsabnahme der rechten Schulter sei in Anbetracht der bildgebenden Unterlagen auf objektivierbarer, struktureller Ebene nicht erklärbar. Die seitens Dr. C.___ notierten Myogelosen im Bereich der Rücken- und Schultermuskulatur seien mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht auf das Unfallereignis zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund sei die Integritätseinbusse auf 17 % festzulegen (vgl. E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die Myogelosen seien typische Folge einer Schulterverletzung und damit (sinngemäss) unfallkausal (Urk. 1 S. 7), so hat sie hierfür weder einen medizinischen Nachweis geliefert noch ergibt sich solches aufgrund der übrigen Aktenlage. Mithin tragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Parteien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insofern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insbesondere wurden die fraglichen Myogelosen – jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls im Schulterbereich – erstmals gut viereinhalb Jahre nach dem Unfallereignis 2010 ärztlich festgehalten (vgl. Konsiliarbericht von Dr. C.___ vom 9. Januar 2015, Urk. 9/309) und litt die Beschwerdeführerin offenbar auch im Bereich der unteren Extremität an ubiquitären Myogelosen (vgl. Konsiliarbericht des Spitals Wetzikon vom 25. Juni 2014, Urk. 9/285/4). Gleichzeitig vermögen Schmerzen, Druckdolenzen, Muskulaturverhärtungen und Verspannungen jedenfalls für sich allein kein klar fassbares organisches Korrelat eines Beschwerdebildes zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. etwa Urteil U 9/05 des damaligen Eidgenössischen Versicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts vom 3. August¬ 2005 E. 4; Urteile des Bundesgerichts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3). Dass das Ausmass der festgestellten Bewegungseinschränkung auf objektivierbarer, struktureller Ebene nicht restlos erklärbar ist, ergibt sich zwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los aus den übererzeugenden Feststellungen von Dr. B.___ (vgl. auch die Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logieberichte der Uniklinik D.___, worin stationäre Befunde dokumentiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, Urk. 9/73/3, Urk. 9/84, Urk. 9/277; vgl. ausserdem die deutlichen Hinweise auf unfallfremde Faktoren im Konsiliarbericht des Spitals E.___ vom 25. Juni 2014, Urk. 9/285/5) und verblieb denn auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten. Bei alle dem ist die kreisärztliche Einschätzung des Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens nicht zu beanstanden. Letzteres gilt auch im Vergleich zur Skala des Anhangs 3 zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Unfallversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVV), wonach der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust eines Arms mit einer Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gritätseinbusse von 50 % gleichgesetzt wird. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere eröffnet die Einordnung von Nichtlisten- und kombinierten Fällen dem Arzt einen grossen Ermessensspielraum, in welchen die Verwaltung bzw. das Sozialversicherungsgericht nicht ohne Not bzw. nur dann eingreifen soll, wenn die unfallmedizinische Beurteilung im Hinblick auf die Liste im Anhang 3 zur UVV sachlich nicht gerechtfertigt ist und zu stossenden Ungleichheiten führen würde. Dies ist nach dem Gesagten vorliegend offensichtlich nicht der Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 18. Juli 2017 als in allen Teilen rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Sabine Baumann Wey</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>