<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_563/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Oktober 2010 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Feldmann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Patrik Wagner, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Y.________, </div> <div class="para">2. Z.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Rechtsanwalt Fabrizio Riccardo Visinoni, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Forderung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Zivilkammer, vom 23. März 2010. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin zwei Mehrfamilienhäuser erstellte und die Beschwerdegegner im Dezember 2003 zwei darin zu erstellende Stockwerkeigentumseinheiten kauften, wobei sich der Kaufpreis für den schlüsselfertigen Ausbau gemäss Grundrissplan und Baubeschrieb verstand; </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner diverse Änderungswünsche anbrachten; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin für die Mehrkosten infolge der Änderungswünsche von den Beschwerdegegnern mittels Klage beim Bezirksgericht Maloja zusätzlich zu den von den Beschwerdegegnern anerkannten und bezahlten Mehrkosten Fr. 37'267.85 nebst Zins verlangte; </div> <div class="para">dass das Bezirksgericht die Klage im Umfang von Fr. 16'681.87 nebst Zins guthiess; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht von Graubünden auf Berufung der Beschwerdegegner das Urteil des Bezirksgerichts aufhob und die Klage abwies; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht die vertragliche Bestimmung hinsichtlich Sonderausbauwünschen nach dem Vertrauensprinzip auslegte und zum Schluss gelangte, die Beschwerdegegner hätten nach Treu und Glauben darauf vertrauen können, dass zu den von den Beschwerdegegnern ausdrücklich angezeigten Mehrkosten keine weiteren Kosten infolge der Änderungswünsche auf sie zukämen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin beim Bundesgericht "Beschwerde (<span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span>)" gegen das Urteil des Kantonsgerichts einreicht und beantragt, dieses aufzuheben und "zumindest das Urteil des Bezirksgerichts ... zu bestätigen"; </div> <div class="para">dass die Anträge vor Bundesgericht zu beziffern sind, weshalb auf die Beschwerde von vornherein nicht einzutreten ist, soweit die Beschwerdeführerin eine unbestimmte über den von der ersten Instanz zugesprochenen Betrag hinausgehende Summe verlangt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-235%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page235">BGE 134 III 235</a> E. 2 S. 236 f.), während der Antrag auf Bestätigung des bezirksgerichtlichen Entscheids hinreichend bestimmt ist (vgl. Urteil 4D_18/2010 vom 4. Mai 2010 E. 1); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin selbst anerkennt, dass der Streitwert für eine Beschwerde in Zivilsachen (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) nicht erreicht ist, aber geltend macht, es stelle sich die Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>), ob die Beschwerdegegner den durch die über den vereinbarten Kaufpreis gemäss Grundriss und Baubeschrieb hinaus getätigten erheblichen Einbauten geschaffenen Mehrwert gemäss den Grundsätzen der ungerechtfertigten Bereicherung zu entschädigen hätten; </div> <div class="para">dass die Vorinstanz zum Schluss kam, die Beschwerdegegner hätten nach Treu und Glauben darauf vertrauen können, die nicht ausdrücklich angezeigten Mehrkosten seien in der vertraglichen Leistung enthalten; </div> <div class="para">dass mithin allfällige Mehrwerte zur vertraglich geschuldeten Leistung gehören und daher von vornherein nicht separat zu entschädigen sind; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin somit von falschen Prämissen ausgeht, weshalb ihre Vorbringen an der Sache vorbeigehen; </div> <div class="para">dass die Frage, ob die vorinstanzliche Vertragsauslegung richtig ist, nach den allgemeinen Regeln und konstanter Rechtsprechung (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-III-626%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page626">BGE 132 III 626</a> E. 3.1 S. 632) aufgrund der gesamten Umstände im Einzelfall zu entscheiden ist, so dass ihr offensichtlich keine grundsätzliche Bedeutung zukommen kann (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 135 III 1</a> E. 1.3 S. 4 mit Hinweisen); </div> <div class="para">dass die Beschwerde in Zivilsachen daher nicht zulässig ist; </div> <div class="para">dass zu prüfen ist, ob die Eingabe allenfalls in eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>) konvertiert werden kann; </div> <div class="para">dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass in der Beschwerdeschrift darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte durch die Vorinstanz verletzt worden sein sollen, und die Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einlässlich zu begründen sind (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=16.10.2010&amp;to_date=04.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-438%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page439">BGE 134 III 439</a> E. 3.2 S. 444); </div> <div class="para">dass die Beschwerde keinen expliziten Hinweis auf ein verfassungsmässiges Recht enthält; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde mit einer mehrseitigen eigenen Darstellung des Sachverhalts einleitet und daraus vom angefochtenen Urteil abweichende Schlüsse zieht, ohne hinreichend auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils Bezug zu nehmen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin damit den strengen Begründungsanforderungen an eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) offensichtlich nicht genügt, weshalb eine Konversion der Eingabe in eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht in Betracht kommt und auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu tragen hat (<span class="artref">Art. 66 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner, die nicht zur Vernehmlassung eingeladen worden sind, keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Oktober 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Feldmann </div> </div></body></html>