A bteilung II B -758/2007 {T 0 /2 } U rteil vom 26. Juli 2007 M itw irkung: R ichter Francesco Brentani (Vorsitz), R ichter M arc Steiner, R ichterin M aria Am gw erd; G erichtsschreiber C orrado Bergom i Y._______, vertreten durch Katzarov SA, Patent & Tradem ark Attorneys, M ain O ffice, rue des Epinettes 19, 1227 C arouge G E, Beschw erdeführerin gegen Z.________, vertreten durch E. Blum & C o. AG , Patentanw älte und M arkenanw älte VSP, Vorderberg 11, 8044 Zürich, Beschw erdegegnerin Eidgenössisches Institut für G eistiges Eigentum , Einsteinstrasse 2, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend W iderspruchsverfahren N r. 8063; C H -M arke N r. 511 616 G -m ode c. Internat. R eg. N r. 860 527 G M O D E B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie internationale M arke "G M O D E" (IR -N r. 860 527) der Beschw erdeführe- rin w urde in der "G azette O M PI des m arques internationales" ("G azette") N r. 37/2005 vom 20. O ktober 2005 veröffentlicht. Sie ist für folgende W a- ren registriert: Klasse 09 M atériel inform atique, logiciels inform atiques, systèm es de com m ande électro- niques et systèm es de com m ande électrom écaniques utilisés dans des équipe- m ents servant à fabriquer des sem i-conducteurs et des substrats contenant des sem i-conducteurs. B. G egen diese M arke reichte die Beschw erdegegnerin am 31. Januar 2007 W iderspruch bei der Vorinstanz ein und beantragte, dass der internationa- len M arke der Schutz in der Schw eiz vollum fänglich zu verw eigern sei. D ie Beschw erdegegnerin stützte sich dabei auf die schw eizerische M arke "G -m ode" (C H -N r. 511 616) ab, w elche am 12. N ovem ber 2002 hinterlegt sow ie am 17. Juni 2003 im M arkenregister eingetragen w urde und unter anderem für folgende W aren und D ienstleistungen registriert ist: Klasse 09 C om putersoftw are, näm lich Bilder und Töne für Videospiele, herunterladbar via ein globales Telekom m unikationsnetzw erk und/oder via N etzw erk eines Telekom m uni- kationsanbieters. Klasse 42 C om puterprogram m ierung, Verm ietung von C om putern, Aktualisierung von C om - putersoftw are, C om putersoftw are-D esign, Beratungsdienstleistungen im Bereich der C om putersoftw are, Verm ietung von C om putersoftw are, Zurverfügungstellen von C om putersoftw are. Zur Begründung des W iderspruchs führte die Beschw erdegegnerin aus, dass das angefochtene Zeichen m it der W iderspruchsm arke identisch sei. Zudem seien die m it der W iderspruchsm arke beanspruchten W aren "C om - putersoftw are bzw . -hardw are" der Klasse 09 sow ie die D ienstleistungen der Klasse 42 identisch bzw . hochgradig gleichartig zu den W aren der an- gefochtenen M arke in der Klasse 09. Folglich sei eine Verw echslungsge- fahr zu bejahen und der W iderspruch gutzuheissen. C . Am 7. M ärz 2006 erliess die Vorinstanz gegenüber der angefochtenen in- ternationalen R egistrierung eine provisorische Schutzverw eigerung im an- gefochtenen U m fang. 3 D . M it Stellungnahm e vom 10. O ktober 2006 beantragte die Beschw erdefüh- rerin die Abw eisung des W iderspruchs. Zur Begründung führte sie im W e- sentlichen aus, die Zeichen seien nicht identisch, sondern lediglich ähn- lich. D ie m it den Zeichen in der Klasse 09 beanspruchten W aren w ürden zudem anderen Bedürfnissen dienen. Auch seien die angesprochenen Verkehrskreise klar verschieden: D ie W idersprechende sei für Videospiele, die W iderspruchsgegnerin hingegen für Fabrikationssystem e bzw . die Be- arbeitung von H albleitern zuständig. Erstere hätten als Zielpublikum Ju- gendliche und Letztere w ürden an H ersteller von C om puterchips, d. h. Pro- fessionelle verkauft. Auch w ürden die m it der W iderspruchsm arke in der Klasse 42 beanspruchten D ienstleistungen zu den angegriffenen W aren der Klasse 09 keinen engen Sachzusam m enhang aufw eisen, w eshalb die- se von den Konsum enten kaum als sinnvolles Leistungspaket w ahrgenom - m en w ürden. Folglich sei vorliegend eine G leichartigkeit zu verneinen. E. M it Entscheid vom 21. D ezem ber 2006 hiess die Vorinstanz den W ider- spruch gut und verw eigerte der internationalen R egistrierung N r. 860 527 "G M O D E" definitiv den Schutz in der Schw eiz. Sie erw og, gem äss ihrer Praxis und der R echtsprechung w erde zw ischen C om putersoftw are und C om puterhardw are die G leichartigkeit aufgrund der M arktgegebenheiten bejaht. Folglich sei hinsichtlich der m it der W iderspruchsm arke bean- spruchten "Softw are in Form von Bildern und Tönen" (Kl. 9) und den ange- griffenen "m atériel inform atique" (Kl. 9) eine G leichartigkeit zu bejahen. Ähnlich verhalte es sich hinsichtlich der elektrischen bzw . elektrom echani- schen Kontrollsystem e "systèm es de com m ande électroniques et systèm es de com m ande électrom écanique" derselben Klasse, bei w elchen es sich begriffsm ässsig ebenfalls um H ardw arekom ponenten handle. Es bestünden insofern hinsichtlich des produktspezifischen H erstellungs- Know -how enge m arkenrechtlich relevante Berührungspunkte bzw . Ü ber- einstim m ungen. D iese gattungsspezifischen Ähnlichkeiten sprächen für eine G leichartigkeit. Zudem bestehe zw ischen der "Softw are, in Form von Bildern und Tönen für Videospiele" (Kl. 9) und den angegriffenen "logiciels inform atiques" (Kl. 9), w elche begriffsm ässig jede Art von Softw are um - fassten, hochgradige G leichartigkeit. Ü berdies bestehe hier, sow eit Letzte- re m it Ersteren übereinstim m ten, sogar W arengleichheit. Auch sei zu be- achten, dass die W iderspruchsm arke für spezifische C om puterdienstleis- tungen w ie beispielsw eise "C om puterprogram m ierung, C om putersoftw are- D esign" (Kl. 42) eingetragen sei. D ie Verkehrskreise w ürden die angegrif- fenen W aren der Klasse 9 und die vorgenannten D ienstleistungen der Klasse 42 als sinnvolles Leistungspaket, d. h. als m arktlogische Folge, w ahrnehm en. W eiter hielt die Vorinstanz fest, die hier zu beurteilenden Zeichen w iesen dieselben Buchstaben auf. Bei der W iderspruchsm arke sei der Anfangs- buchstabe "G " durch einen Bindestrich m it dem Begriff "m ode" verbunden. D ies habe keinen Einfluss auf das Klangbild. Auf der Ebene des Schriftbil- des führe dies lediglich zu geringfügigen U nterschieden. Auch der U m -4 stand, dass das angefochtene Zeichen im U nterschied zur W iderspruchs- m arke in G rossbuchstaben gehalten sei, sei aus m arkenrechtlicher Sicht nicht prägend. D en Begriffen "G -m ode" bzw . "G M O D E" könne keine lexiko- grafisch nachgew iesene bzw . sonstige klar verständliche Bedeutung bei- gem essen w erden. D a die Abw eichungen zw ischen den zw ei Zeichen so geringfügig seien, dass sie von den Verkehrskreisen im verschw om m enen Erinnerungsbild kaum w ahrgenom m en w ürden, sei folglich von starker Zei- chenähnlichkeit auszugehen. Beide Zeichen seien zudem für hochgradig gleichartige W aren registriert w orden. Aus diesen zw ei G ründen sei eine Verw echslungsgefahr zu bejahen. F. G egen diesen Entscheid erhob die Beschw erdeführerin am 30. Januar 2006 Beschw erde beim Bundesverw altungsgericht. In der in französischer Sprache redigierten Eingabe beantragt die Beschw erdeführerin die Aufhe- bung der angefochtenen Verfügung und die Abw eisung des W iderspruchs, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschw erdegegne- rin. Zur Begründung führt sie im W esentlichen aus, entgegen der M einung der Vorinstanz seien die von ihrer M arke beanspruchten Produkte der Klasse 9 w eder identisch noch gleichartig m it den von der M arke der Be- schw erdegegnerin beanspruchten Produkten der Klasse 9. D er U m stand, dass die Liste der beanspruchten Produkte von den zw ei M arken eng defi- niert sei, genüge an sich schon, um einerseits zu bejahen, dass es sich um zw ei bestim m te Kategorien von Produkten handle bzw . um andererseits jede sich aus der Klassifikation und dem Produktebereich der Vergleichs- produkte ergebende G leichartigkeit auszuschliessen. Eine R eihe von Indi- zien könne die U nterschiede zw ischen den von den Parteien beanspruch- ten Produkten hervorheben: diese erfüllten nicht dieselbe w irtschaftliche Funktion, sie seien nicht substituierbar und verfolgten unterschiedliche Zie- le, ihre Produktion erfordere unterschiedliche technische Verfahren und ein unterschiedliches Savoir-Faire, diese seien nicht zu identischen Zw ecken benutzt, sie entsprächen nicht denselben Bedürfnissen, sie richteten sich nicht an dieselben Verkehrskreise (die Beschw erdegegnerin sei im Bereich der Videospiele tätig, w elche sich vor allem an ein junges Publikum richte- ten, w ährenddem die Beschw erdeführerin im hoch spezialisierten Bereich der M aschinenanlage, der Fabrikationssystem e sow ie der System e zur Be- handlung von H albleitern agiere). Zudem seien die Produkte der Parteien w eder von denselben Kanälen vertrieben noch an denselben O rten ver- kauft. H insichtlich der von der Beschw erdegegnerin beanspruchten Produkten in den Klassen 41 und 42 stellten diese nicht die logische Folge des Ange- bots der Produkte, w elche die Beschw erdeführerin auf den M arkt bringe, dar. Ebenso w enig befänden sich diese in einem engen Verhältnis zuein- ander. Infolgedessen sei die G leichartigkeit zw ischen den Produkten m it der M arke der Beschw erdeführerin und den D ienstleistungen m it der M ar- ke der Beschw erdegegnerin zu verneinen. D a die G leichartigkeit der Pro- dukte und D ienstleistungen nicht gegeben sei, sei es nicht m ehr erforder-5 lich die Ähnlichkeit der Zeichen zu prüfen, denn eine Verw echslungsgefahr sei von Anfang an ausgeschlossen. Zur W ahrung der R echte der Be- schw erdeführerin sei trotzdem anzuführen, dass die vorliegend zu beurtei- lenden M arken nicht identisch seien, w eil die M arke der Beschw erdegeg- nerin aus dem Buchstabe G bestehe, w elcher vom W ort "M O D E" durch ei- nen Bindestrich getrennt sei. Aufgrund dieser Interpunktion bilde G -M O D E eine zusam m engesetzte Bezeichnung und zw ar nicht nur unter dem visu- ellen Aspekt, sondern auch in phonetischer H insicht, da der Buchstabe "G " klar vom R est der M arke getrennt sei und getrennt auszusprechen sei. D ie angefochtene M arke bilde indessen eine einzige Einheit, sow ohl in visuel- ler als auch in phonetischer H insicht. Schliesslich stellt sich die Beschw erdeführerin auf den Standpunkt, dass eine Verw echslungsgefahr in keiner W eise w ahrscheinlich sei. W ie bereits erklärt, seien die Endabnehm er der von den hier relevanten M arken bean- spruchten Produkte und D ienstleistungen völlig verschieden. D ie Bezeich- nung der M arke beider Parteien seien eng um schrieben w orden, um diese U nterschiede zu w iderspiegeln. D iese U nterscheidung, zusam m en m it der aufgezählten R eihe von Indizien, ist nach Ansicht der Beschw erdeführerin hinreichend, um jede direkte oder indirekte Verw echslungsgefahr unter den M arken zu verm eiden. G . M it Schreiben vom 30. M ärz 2007 reichte die Vorinstanz die Vorakten ein, erklärte ihren Verzicht, eine Stellungnahm e einzureichen und unter H in- w eis auf die angefochtene Verfügung beantragte sie die kostenfällige Ab- w eisung der Beschw erde. H . M it Stellungnahm e vom 27. April 2007 beantragt die Beschw erdegegnerin die vollum fängliche Abw eisung der Beschw erde, unter Kosten- und Ent- schädigungsfolge zulasten der Beschw erdeführerin. Zur Begründung führt sie aus, entgegen der M einung der Beschw erdeführerin seien die Produkte der W iderspruchsm arke in der Klasse 42 keinesw egs auf bestim m te An- w endungsbereiche eingeschränkt. Für die Beurteilung des produktebezo- genen Schutzum fangs der M arke sei im W iderspruchsverfahren aus- schliesslich das eingetragene Produkteverzeichnis m assgeblich. D ie er- w ähnten W aren und D ienstleistungen um fassten beidseitig solche, w elche im Zusam m enhang m it der H erstellung von H albleitern verw endet w ürden. D ie Beschw erdegegnerin beanstandet, dass die Beschw erdeführerin die G leichartigkeit zw ischen den D ienstleistungen der W iderspruchsm arke in der Klasse 42 und den Produkten der angefochtenen M arke in der Klasse 9 m it dem Argum ent verneine, die D ienstleistungen stellten keine logische Folge des Angebots dar und die Vergleichsprodukte stünden nicht in ei- nem engen Zusam m enhang im Sinne eines w irtschaftlichen G esam tange- bots. D ie Voraussetzungen der Produktegleichartigkeit seien klarerw eise zu bejahen, w enn sich com puterspezifische D ienstleistungen einerseits und C om puterhardw are und -softw are andererseits gegenüberstünden. 6 Auch in den von der Beschw erdeführerin vorgebrachten Indizien, w elche ihrer Ansicht nach gegen eine G leichartigkeit der Produkte sprächen, liege eine Ü bereinstim m ung zw ischen den Vergleichsprodukten vor. Sie dienten denselben w irtschaftlichen Bedürfnissen, richteten sich an dieselben Ab- nehm erkreise, und gründeten auf dem selben bzw . eng verw andten techni- schen und kom m erziellen Know -H ow . Es sei hinsichtlich der von der Beschw erdeführerin verneinten G leichartig- keit zw ischen den W aren der W iderspruchsm arke in der Klasse 9 und den W aren der angefochtenen M arke in derselben Klasse hinzuw eisen, dass gem äss Praxis Softw are- und H ardw areprodukte unabhängig von ihrem Anw endungsgebiet als untereinander gleichartig gälten, da sich die H er- steller von Softw areprodukten typischerw eise nicht auf ein bestim m tes An- w endungsgebiet beschränkten, sondern Softw are für verschiedenste An- w endungsbereiche herstellten und vertrieben. W eiter m acht die Beschw erdegegnerin geltend, der von der Beschw erde- führerin erw ähnte U nterschied zw ischen den Vergleichsm arken (Binde- strich in der W iderspruchsm arke G -M ode) sei bedeutungslos. D a die M ar- ke G M O D E phonetisch kaum auszusprechen sei, w ürden die Abnehm er auch diese M arke unw illkürlich in zw ei Bestandteile zerlegen und sie als Einzelbuchstabe "G ", gefolgt vom W ort "M O D E" aussprechen und in Erin- nerung behalten. Ü berdies sei die Einfügung bzw . W eglassung eines Bin- destrichs ein derart kleiner U nterschied, dass die Abnehm er ohne w eiteres die Zeichen G -m ode und G M O D E als identische Zeichen auffassen w ür- den. Aus der ausgeprägten Produktegleichartigkeit der Produkte der W ider- spruchs- und der angefochtenen M arke sow ie aus der Zeichenidentität der Vergleichsm arke resultiere m ithin klar eine Verw echslungsgefahr. I. Auf die D urchführung einer m ündlichen und öffentlichen Verhandlung ha- ben die Parteien stillschw eigend verzichtet. Auf die dargelegten und w eitere Vorbringen der Parteien w ird, sow eit sie rechtserheblich sind, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht ist zur Beurteilung von Beschw erden ge- gen Entscheide der Vorinstanz in W iderspruchssachen zuständig (Art. 31 f. und 33 lit. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D ie Beschw erdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom - m en und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Sie hat zudem ein als schutzw ürdig anzuerkennendes Interesse an deren Aufhe-7 bung und Änderung, w eshalb sie zur Beschw erde legitim iert ist (Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahrens vom 20. D e- zem ber 1968, Vw VG , SR 172.021). Eingabefrist und -form sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), die Vertreterin hat sich rechtsgenüglich ausgew iesen (Art. 11 Vw VG ), der Kostenvorschuss w urde fristgem äss be- zahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor. Auf die Verw altungsbeschw erde ist daher einzutreten. 2. Am 1. Januar 2007 ist Art. 33a Vw VG in Kraft getreten. N ach Abs. 2 dieser Bestim m ung ist für das Beschw erdeverfahren die Sprache des angefochte- nen Entscheids m assgebend. Vorliegendenfalls w urde das W iderspruchs- verfahren vor der Vorinstanz auf D eutsch durchgeführt, w eshalb auch der vorliegende Entscheid in deutscher Sprache zu erlassen ist. An diesem Er- gebnis verm ag der U m stand, dass die Beschw erdeführerin ihre Eingaben sow ohl im W iderspruchs- als auch im vorliegenden Beschw erdeverfahren in französischer Sprache eingereicht hat, nichts zu ändern. Im Ü brigen hat die Beschw erdeführerin auch keine Einw ände gegen D eutsch als Verfah- renssprache erhoben. 3. Vom M arkenschutz ausgeschlossen sind Zeichen, die einer älteren M arke ähnlich und für gleiche oder gleichartige W aren oder D ienstleistungen w ie diese bestim m t sind, so dass sich daraus eine Verw echslungsgefahr ergibt (Art. 3 Abs. 1 lit. c des M arkenschutzgesetzes vom 28. August 1992 [M SchG , SR 232.11]). D ie Beurteilung der Verw echslungsgefahr richtet sich nach der Ähnlichkeit der Zeichen im Erinnerungsbild des Letztabneh- m ers (BG E 121 III 377 E. 2a S. 378 – Boss; BG E 119 II 473 E. 2d S. 477 – R adion) und nach der G leichartigkeit der W aren und D ienstleistungen, für die die M arken eingetragen sind. O b zw ischen der W iderspruchsm arke und der angefochtenen M arke eine Verw echslungsgefahr besteht, ist aus der Sicht der m assgeblichen Ver- kehrskreise zu beurteilen, w elche die M arken in ihrem Erinnerungsbild auseinanderhalten können sollen (BG E 121 III 378 E. 2a Boss, 119 II 477 E. 2d R adion). Zw ischen der Zeichenähnlichkeit und der G leichartigkeit der W aren und D ienstleistungen als Kriterien der Verw echslungsgefahr be- steht eine W echselw irkung: An die Verschiedenheit der Zeichen sind um so höhere Anforderungen zu stellen, je ähnlicher die W aren oder D ienstleis- tungen der zu vergleichenden M arken sind, und um gekehrt (LU C AS D AVID , in: Kom m entar zum schw eizerischen Privatrecht, M arkenschutzgesetz / M us- ter- und M odellgesetz, Basel 1999, M SchG Art. 3, N . 8).8 4. G leichartigkeit liegt vor, w enn die m assgeblichen Abnehm erkreise auf den G edanken kom m en können, die unter Verw endung ähnlicher M arken an- gebotenen W aren oder D ienstleistungen (m ögen sie auch von einander völlig verschieden sein und unterschiedlichen Zw ecken dienen) w ürden an- gesichts ihrer üblichen H erstellungs- und Vertriebsstätten aus dem selben U nternehm en stam m en oder zum indest unter der Kontrolle des gem einsa- m en M arkeninhabers hergestellt (D AVID , a.a.O ., M SchG Art. 3, N . 35). N ach M AR B AC H ist letztlich im m er die Frage ausschlaggebend, ob das eine Ange- bot als die m arktlogische Folge des anderen w ahrgenom m en w ird (E. M AR B AC H , G leichartigkeit - ein m arkenrechtlicher Schlüsselbegriff ohne Kon- turen?, ZSR 2001, 268). Für das Bestehen gleichartiger W aren sprechen dabei insbesondere Ü bereinstim m ungen zw ischen den H erstellungsstätten der W aren, dem fabrikationsspezifisch erforderlichen Know -how , den Ver- triebskanälen, den Abnehm erkreisen und dem Verw endungszw eck der W aren, deren Substituierbarkeit, verw andte oder gleiche technologische Indikationsbereiche und das Verhältnis von H auptw are und Zubehör (R KG E in sic! 2004 S. 864 E. 6 H arry/H arry's Bar, sic! 2006 S. 36 E. 5 Kä- serosette). Eher gegen das Vorliegen von G leichartigkeit sprechen ge- trennte Vertriebskanäle innerhalb derselben Käuferschicht sow ie das Ver- hältnis von H ilfsw are oder R ohstoff zu H aupt-, Zw ischen- oder Fertigw are (R KG E in sic! 2004 S. 864 E. 6 H arry/H arry's Bar; Eugen M arbach, G leich- artigkeit - ein m arkenrechtlicher Schlüsselbegriff ohne Konturen?, Zeit- schrift für Schw eizerisches R echt [ZSR ], 2001, S. 264 ff.). 5. Im vorliegenden Fall geht es um zw ei W ortm arken. D ie W iderspruchsm ar- ke w ird für W aren und D ienstleistungen der Klassen 9, 41 und 42 bean- sprucht, die angefochtene M arke ist indessen für W aren der Klasse 9 re- gistriert. 5.1 D ie R ekurskom m ission für geistiges Eigentum hat die Praxis der Vorins- tanz, w onach sie die G leichartigkeit zw ischen C om puterhardw are (D aten- verarbeitungsgeräte) und C om putersoftw are (D atenverarbeitungsprogram - m e) m it der Begründung bejaht, dass zw ischen den beiden ein enger Sachzusam m enhang bestehe, als gerechtfertigt erachtet (vgl. auch m it Be- zug auf die nachstehenden Ausführungen R KG E in sic! 2005 S. 581 E. 4 "G lobal Sources" (fig.) / "G lobal Source", R KG E in sic! 2005 S. 296 E. 4 "O nyx" / "O nyx (fig.)"). Es ist dem nach davon auszugehen, dass es sich bei C om puter und C om puter-Softw are um W aren handelt, die eng zusam - m engehören, indem sie sich gegenseitig zu einem funktionsfähigen Pro- dukt ergänzen und oft als Einheit verkauft w erden können. Abnehm erkrei- se und Vertriebsstätte sind oft dieselben. W erden C om puter und C om pu- ter-Softw are unter identischen oder ähnlichen M arken angeboten, so liegt es auf der H and, dass das Publikum auf eine gem einsam e H erkunft schliessen könnte. M assgebend erscheint die Beziehungsnähe des im R e- gister eingetragenen W aren- und D ienstleistungskatalogs und w eniger der U m stand, dass sich die W aren im R ahm en des konkreten Vertriebs auch an unterschiedliche Abnehm erkreise, im einen Fall an H ersteller von H ard-9 w are, im anderen Fall an Anw ender und Konsum enten, richten können (vgl. hierzu auch die nachfolgenden Ausführungen unter E. 5. 3 zur M ass- geblichkeit des R egistereintrags). 5.2 N icht anders verhält es sich im vorliegenden Fall. Aufgrund des engen Zu- sam m enhangs zw ischen der m it der W iderspruchsm arke beanspruchten "Softw are in Form von Bildern und Tönen" (Kl. 9) und den m it der ange- fochtenen M arke beanspruchten "m atériel inform atique" sow ie "systèm es de com m ande électroniques et systèm es de com m ande électrom écanique", w orunter in beiden Fällen C om puter-H ardw are zu ver- stehen ist (vgl. w w w .w ikipedia.org/w iki/M at% C 3% A9riel_inform atique , w w w .foldoc.org ), ist eine G leichartigkeit der W aren im Sinne der zitierten Praxis zu bejahen. W ie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid korrekt darlegte, bestehen hinsichtlich des produktespezifischen H erstellungs- Know -H ow enge m arkenrechtlich relevante Berührungspunkte, w elche für eine G leichartigkeit sprechen. D es W eiteren ist m it der Vorinstanz festzuhalten, dass zw ischen der m it der W iderspruchsm arke beanspruchten "Softw are, in Form von Bildern und Tönen" (Kl. 9) und den m it der angefochtenen M arke beanspruchten "logi- ciels inform atiques" (Kl. 9), w as im Ü brigen der französischen Bezeich- nung für Softw are entspricht, eine hochgradige G leichartigkeit bestehen dürfte, die bei W arenübereinstim m ung sogar zu W arenidentität führen könnte. Auch zw ischen den von der W iderspruchsm arke beanspruchten D ienstleis- tungen der Klasse 42, nam entlich C om puterprogram m ierung, und den m it der angefochtenen M arke beanspruchten W aren der Klasse 9 ist eine G leichartigkeit zu bejahen, da der Konsum ent W are und D ienstleistung als w irtschaftlich sinnvolles Leistungspaket w ahrnehm en beziehungsw eise das eine Angebot als die m arktlogische Folge des anderen betrachten kann (E. M AR BAC H , G leichartigkeit - ein m arkenrechtlicher Schlüsselbegriff ohne Konturen?, ZSR 120/2001, 267 f.). Berührungspunkte ergeben sich hier im Allgem einen aus dem engen Zusam m enhang und der N ähe, die Soft- und H ardw are für die Abnehm er haben (vgl. vorne E. 5.1. m . w . H .), insbesondere aus dem U m stand, dass die W aren und D ienstleistungen der hier zur D iskussion stehenden M arken unter anderem im Zusam m enhang m it der H erstellung von H albleitern verw endet w erden. D ie Beschw erdeführerin verneint eine m arktlogische Folge des Angebots zw ischen den W aren und D ienstleistungen der Klassen 9 und 42 unter H inw eis auf den Entscheid der R KG E in Sachen Visart / Visarte. (sic! 2003 S. 343-345). D iesem Entscheid lag allerdings ein m it dem vorliegenden Fall nicht vergleichbarer Sachverhalt zugrunde, denn es handelte sich dort nicht um den Zusam m enhang zw ischen Soft- und H ardw are, sondern zw i- schen W erbung und D rucksachen. Aus diesem U m stand kann die Be- schw erdeführerin nichts zu ihren G unsten ableiten.10 G em äss Praxis der R KG E ist C om puter-Softw are (und in diesem Sinne auch deren französische Bezeichnung "logiciels inform atiques") als W are notw endigerw eise das Ergebnis eines H erstellungsvorgangs, der als D ienstleistung m it "Erstellen von C om puterprogram m en" und w ie vorlie- gend "C om puterprogram m ierung" um schrieben w erden kann, w om it ein unm ittelbarer Zusam m enhang zw ischen W are und dieser D ienstleistung gegeben ist (vgl. R KG E in sic! 2005 S. 296 E. 5 i. f. ). D am it können Kon- sum enten W aren und D ienstleistungen der Klassen 9 und 42 als w irt- schaftlich sinnvolles Leistungspaket auffassen. N ach dem G esagten ist die G leichartigkeit zw ischen den m it der angefoch- tenen M arke beanspruchten Produkten und den m it der W iderspruchsm ar- ke beanspruchten W aren und D ienstleistungen gegeben. 5.3 D ie von der Beschw erdeführerin in diesem Zusam m enhang erhobenen R ü- gen verm ögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. D a die G leichartigkeit aus der Sicht der Abnehm erkreise zu beurteilen ist, w elche von der Eintei- lung der W aren und D ienstleistungen in Klassen grundsätzlich keine Kenntnis haben dürften, kann das Argum ent der Beschw erdeführerin nicht gehört w erden, w onach der U m stand, dass die Liste der beanspruchten Produkte von den zw ei M arken eng definiert sei, an sich schon genüge, um eine G leichartigkeit auszuschliessen. N ach ständiger Praxis des Bun- desgerichts und der R KG E w ird der Klasseneinteilung kaum Bedeutung für die Beurteilung der G leichartigkeit beigem essen (vgl. R KG E in sic! 2005 S. 296 E. 5 m . w . H .). Ebenso irrelevant für die Prüfung der G leichartigkeit von W aren und D ienstleistungen ist das von der Beschw erdeführerin geltend gem achte unterschiedliche Einsatzgebiet. In dieser H insicht hatte die R KG E bereits erkannt, dass allein der R egistereintrag m assgebend für die Frage ist, ob M arken den Schutz für gleichartige bzw . identische W aren beanspruchten (vgl. R KG E in sic! 2006 S. 763 f. C LS / C .S.I., E. 3 und R egeste 1). Auch m it dem Einw and, die zu vergleichenden M arken beanspruchten W a- ren und D ienstleistungen m it verschiedenem Verw endungszw eck, verm ag die Beschw erdeführerin nicht durchzudringen. D ass Softw are für unter- schiedliche Verw endungszw ecke gebraucht w ird, schliesst lediglich die Annahm e einer W arenidentität, nicht aber der W arengleichartigkeit aus. D em nach kann Softw are nicht je nach Einsatzzw eck als unterschiedliches Produkt aufgefasst w erden (vgl. Entscheid der R KG E vom 22. Juni 2005 M A-W I 49/05 SAFETY N ET / SAFED N ET E. 4 i. f.). 6. D ie Zeichenähnlichkeit beurteilt sich aufgrund des G esam teindrucks, den die sich gegenüberstehenden M arken in der Erinnerung der angesproche- nen Verkehrskreise hinterlassen. Bei W ortm arken sind der W ortklang, das Erscheinungsbild und gegebenenfalls deren Sinngehalt zu vergleichen. M arkenzeichen sind schon dann ähnlich, w enn sie nur in einem einzigen 11 der aufgezählten Aspekte übereinstim m en (D AVID , a.a.O ., M SchG , Art. 3, N . 17). Bei all dem ist zu berücksichtigen, dass das angesprochene Publi- kum die Zeichen in der R egel nicht gleichzeitig vor sich hat. D eshalb ist auf den von den M arken ausgehenden Erinnerungseindruck abzustellen, der w esentlich vom Erscheinungsbild der kennzeichnungskräftigen M ar- kenelem ente geprägt w ird. D ie unveränderte Ü bernahm e prägender, kenn- zeichnungskräftiger Bestandteile begründet in der R egel eine Verw echs- lungsgefahr (BG er in sic! 2001 S. 408 ff. Jaguar, R KG E in sic! 2006 S. 858 E. 6 Pum a, AppH of BE in sic! 1997 S. 574 E. 3 Butterverpackung, R KG E in Schw eizerische M itteilungen über Im m aterialgüterrecht [SM I], 1995 S. 324 E. 3b Avenir/Avenit). 7. D ie zu vergleichenden M arken setzen sich aus identischen Buchstaben zu- sam m en und unterscheiden sich lediglich dadurch, dass bei der W ider- spruchsm arke der Beschw erdegegnerin der Anfangsbuchstabe "G " durch einen Bindestrich vom Begriff "m ode" getrennt ist und bei der angefochte- nen M arke die Zeichen in G rossbuchstaben und zusam m en geschrieben w erden. D iese U nterschiede sind aus m arkenrechtlicher Sicht irrelevant. D er Bindestrich ist bei der Aussprache der W iderspruchsm arke nicht hör- bar (sic! 2001 S. 645). U nterschiede bezüglich G ross- und Kleinbuchsta- ben bew irken keinen rechtlich relevanten U nterschied des Schriftbilds (M SchG -W illi N r. 81 ad Art. 3). Auf der Ebene des Sinngehalts kann von beiden M arken behauptet w erden, dass sie keine klar verständige Bedeu- tung aufw eisen. Eine solche kann ebenso w enig den einschlägigen Lexika entnom m en w erden, w ie dies die Vorinstanz zu R echt erkannt hat. Auf- grund der durchschnittlichen Kennzeichnungskraft beider M arken liegt es auf der H and, dass die Anw endung beider M arken auf dem M arkt zu einer Verw echslungsgefahr führen könnte. Vorliegend sind der W ortklang und das Schriftbild der zu vergleichenden M arken ausgesprochen ähnlich. Eine unm ittelbare Verw echslungsgefahr zw ischen den strittigen Zeichen ist da- her zu bejahen. 8. Aufgrund der starken Zeichenähnlichkeit (vgl. vorne E. 7) und der anzu- nehm enden, teils hochgradigen W arengleichartigkeit (vgl. vorne E. 5) ist eine Verw echslungsgefahr zw ischen beiden M arken gegeben. 9. D ie Beschw erde ist dam it abzuw eisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen. D ie Kosten des Beschw erdeverfahrens sind bei diesem Aus- gang des Verfahrens der Beschw erdeführerin aufzuerlegen und m it dem geleisteten Vorschuss zu verrechnen (Art. 63 Abs. 1 und 4 Vw VG ). 10. D ie Spruchgebühr des Beschw erdeverfahrens (G erichtsgebühr) ist nach U m fang und Schw ierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung finan- zieller Lage der Parteien zu bestim m en (Art. 63 Abs. 4bis Vw VG , Art. 2 Abs. 1 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht, VG KE, SR 173.320.2). 12 Im Beschw erdeverfahren vor dem Bundesverw altungsgericht ist dafür ein Streitw ert zu veranschlagen (Art. 4 VG KE). Im W iderspruchsbeschw erde- verfahren besteht dieser Streitw ert vor allem im Schaden der beschw erde- führenden Partei im Fall einer M arkenverletzung durch die angefochtene M arke. Es w ürde allerdings zu w eit führen und könnte im Verhältnis zu den geringen Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens abschreckend w irken, w enn dafür stets konkrete Aufw andsnachw eise im Einzelfall verlangt w ür- den. M angels anderer streitw ertrelevanter Angaben ist der U m fang der Streitsache darum nach Erfahrungsw erten auf Fr. 40'000.-- festzulegen (JO H AN N ZÜ R C H ER , D er Streitw ert im Im m aterialgüter- und W ettbew erbspro- zess, sic! 2002, 505; LEO N Z M EYE R , D er Streitw ert in Prozessen um Im m ate- rialgüterrechte und Firm en, sic! 200, 559 ff.; LU C A S D AVID , D er R echtsschutz im Im m aterialgüterrecht, SIW R I/2, 2. Aufl. Basel 1998, S. 29 f.). 11. D er anw altlich vertretenen Beschw erdegegnerin hat die Beschw erdeführe- rin eine Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D ie Eingaben der Beschw erdegegnerin ans Bundesverw altungsgericht be- schränken sich auf das Fristverlängerungsgesuch vom 3. April 2007 sow ie auf die Beschw erdeantw ort. Trotz der von der Beschw erdegegnerin m it (al- lerdings nicht detaillierter) Kostennote vom 27. April 2007 geltend gem ach- ten Fr. 3 500.- erscheint daher eine Parteientschädigung im U m fang von Fr. 2 500.- als angem essen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG , Art. 14 VG KE). 12. D ieser Entscheid unterliegt keiner Beschw erde ans Bundesgericht und ist daher rechtskräftig (Art. 73 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BG G ; 173.110]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen und die angefochtene Verfügung w ird bestätigt. 2. D ie Kosten des Beschw erdeverfahrens von Fr. 4 000.- w erden der Be- schw erdeführerin auferlegt und m it dem am 20. Februar 2007 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4 000.- verrechnet. 3. D ie Beschw erdeführerin hat der Beschw erdegegnerin eine Parteientschä- digung von Fr. 2 500.- zu bezahlen.13 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Beschw erdegegnerin (eingeschrieben) - der Vorinstanz (R ef-N r. W iderspruchsverfahren N r. 8063) (eingeschrieben, m it Beilagen) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Francesco Brentani C orrado Bergom i Versand am : 16. August 2007