<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00462</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1966 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war nach Abbruch einer kaufmännischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lehre als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heimerzieher, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lager</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicherheitsdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und ab 1992 Fitnessmitarbeiter tätig, dies mit Unterbrüchen infolge Gefängnisaufenthalt von November 1995 bis Juli 1998 sowie von November 2004 bis Februar 2006 beziehungsweise Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uletzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem 1. Januar 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 bei der Z.___ als Fitnessinstrukteur angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/32/14, Urk. 7/30 und Urk. 7/93/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2009 meldete er sich unter Hinweis auf eine HIV-Infektion und psychische Probleme (Depressionen, Pädophilie, Persönlichkeitsstörung) bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und zog insbesondere bei den Bewährungs- und Vollzugsdiensten des Kantons Zürich zwei psychiatrische Gutachten vom 11. Mai 1998 (Urk. 7/32/22-41) und vom 12. Januar 2004 (Urk. 7/32/1-21) bei. Mit Verfügung vom 2. März 2011 (Urk. 7/65) wies sie das Rentenbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Dezember 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine HIV-Infektion, eine chronische akute Hepatitis C und eine schwere Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/69). Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen und liess ihn insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere durch die A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(allgemeininternistisch, infektiologisch, neurologisch, neuropsychologisch, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch und rheumatologisch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Expertise vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzt am 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/93/2-31 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/108). Nach durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/96, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/105, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/111 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/121) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 28. April 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 11. April 2017 sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Auf die Auferlegung der Schadenminderungspflicht vom 25. August 2016 sei zu verzichten. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 7. Juni 2017 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 12. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). </span></p><p></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver</span><span>sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades </span><span>auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi</span><span>sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der frühe</span><span>ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü</span><span>fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span>begründende Invalidität zu be</span><span>jahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer</span><span>defall obliegt die gleiche materi</span><span>elle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin auferlegte dem Beschwerdeführer am 25. August 2016 eine hausärztlich kontrollierte Kokainabstinenz zur Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes (Urk. 7/110). Der Beschwerdeführer erhob dagegen Einwand (Urk. 7/121). Die Beschwerdegegnerin hat darüber bislang jedoch noch nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 9C_816/2008 vom 12. März 2009 E. 3.3). Mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist deshalb auf den im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahren beantragten Verzicht auf die Auferlegung einer Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht (Urk. 1 S. 2) nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 11. April 2017 (Urk. 2) damit, dass auf die gutachterlich festgestellte 70%ige Arbeitsunfähigkeit nicht abgestellt werden könne (S. 1). Nachdem - aus näher dargelegten Gründen - weder die Persönlichkeitsstörung noch die leichte depressive Episode invalidisierend seien, bestehe höchstens eine 30%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit, dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund des Kokainkonsums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und aus in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektiologischer Sicht. Dem Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie FMH, sei kein neuer medizinischer Sachverhalt zu entnehmen, dessen Angaben zur Verschlechterung des Gesundheitszustandes seien vage, hauptsächlich beschreibe er den Behandlungsverlauf in den letzten Jahren. Der Beschwerdeführer sei ohne Ausbildung und habe bis anhin verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene Hilfstätigkeiten als Lager- und Sicherheitsdienstmitarbeiter sowie Fitnessin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukteur ausgeübt. Es sei ihm möglich, in einer entsprechenden Verweistätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl die Gutachter der A.___ als auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) würden in jeglicher Tätigkeit von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer und infektiologischer Sicht ausgehen. Nachdem nach Ansicht des Kundenberaters der Beschwerdegegnerin keine Erwerbsunfähigkeit ausgewiesen gewesen sei, habe dieser die A.___ um eine integrative Bewertung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit gebeten. Sowohl die Gutachter der A.___ als auch der RAD hätten an einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit festgehalten. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Kundenberater weiterhin nicht auf deren Ausführungen abstelle. Vorliegend bestehe für den Rechtsanwender kein Spielraum, um von den ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Einschätzungen abzuweichen (S. 4-7). Zudem treffe nicht zu, dass die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammte der angepassten Tätigkeit entspreche. Er habe als Fitnessinstrukteur gearbeitet. Gemäss Gutachten seien ihm nur noch leichte administrative Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ohne Publikumskontakt zumutbar. Die Tätigkeit als Fitnessinstrukteur könne nicht unter dieses Belastungsprofil subsumiert werden, weshalb bereits aus diesem Grund eine Berechnung des IV-Grades notwendig sei. Auf das Gutachten sei abzustellen und es sei ihm eine ganze Rente auszurichten (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bildet die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. März 2011 (Urk. 7/65)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit welc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. C.___, leitender Psychologe des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Justizvollzugs Kanton Zürich, hielt in seinem im Rahmen der Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung eingeholten Bericht vom 8. April 2009 (Urk. 7/12) folgende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Diagnosen fest (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichgeschlechtliche Pädophilie (ICD-10 F65.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, der Beschwerdeführer stehe seit dem 23. Dezember 2005 in seiner ambulanten Behandlung mit einmal monatlich stützenden/begleitenden Konsultationen. Es beständen Stimmungsschwankungen und eine Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungstendenz, er sei deprimiert sowie zeitweise antriebsarm und gereizt. Seit der HIV-Diagnose-Stellung Mitte 2008 bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. D.___, Leitender Arzt, und Dr. med. E.___, Assistenzärztin, von der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des F.___ stellten in ihrem Bericht vom 6. Mai 2010 (Urk. 7/43) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion CDS-Stadium C2, Erstdiagnose 4. August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kaposisarkom, Erstdiagnose 15. Juni 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Luesinfektion II mit generalisiertem Exanthem, Erstdiagnose 5. August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch narzisstische Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierend depressive Phasen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielten sie fest, es sei zurzeit noch keine vollständig stabile Situation er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht, das virale Ansprechen müsse unter der umgestellten antiretroviralen The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie im Verlauf noch beurteilt werden. Grundsätzlich sei längerfristig unter einer stabilen wirksamen antiretroviralen Therapie von Seiten der HIV-Infektion keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Es sei jedoch eine relevante Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung durch die psychiatrische Erkrankung gegeben. Eine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf sei zurzeit nicht zumutbar (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im im Rahmen der Neuanmeldung eingeholten Gutachten vom 4. Mai 2015 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/93/2-31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führten Dr. med. G.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. H.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. I.___, FMH Rheumatologie, Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, lic. phil. K.___, Psychologe/Neuropsychologe, und Prof. Dr. L.___, FMH Infektiologie, von der A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 26 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Störung durch Kokain, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F14.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HIV-Infektion CDC C2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstdiagnose 4. August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Übertragungsart: homosexueller Geschlechtsverkehr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HIV-assoziierte Krankheiten: Kaposisarkom (2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktueller Immunstatus: CD4: 1171/µl, CD8: 1940/µl</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuelle HIV-RNA: &lt;20 Kopien/ml</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuelle antiretrovirale Therapie: Prezista plus Truvada</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Hepatitis C Genotyp 3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstdiagnose 20. August 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Therapie mit pegINF/Ribavirin für 24 Wochen (11/11-05/12)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidiv oder Reinfekt nach 6 Monaten Virusfreiheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuelle HCV RNA: 6.32 log lU/ml</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 27):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pädophilie, gleichgeschlechtlich, scheint gegenwärtig nicht aktiv (ICD-10 F65.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Lues II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Gonokokken- und Chlamydien-Urethritis (02/11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unklarer Beschwerdekomplex mit diffusen Arthralgien und Myalgien, mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gendlichem Steifigkeitsgefühl sowie verminderter muskulärer und kreislauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässiger Belastungsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch und klinisch keine Anhaltspunkte für eine rheumatologische Erkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch im Rahmen der infektiologischen Problematik (HIV- und HCV-Infekt), medikamentöse Nebenwirkungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, aus psychiatrischer Sicht bestehe beim Beschwerdeführer eine bereits in den Akten dokum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entierte Persönlichkeitsstörung und zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vordiagnostizierte Pädophilie, die gegenwärtig nicht aktiv zu sein scheine, wobei er sich homosexuell betätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch mit Hilfe von Kokain, wie er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Von den Eltern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neben dem älteren Bruder und der jüngeren Schwester beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders er häufig geschlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelehnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und rebelliert. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wiederholtes Scheitern in der Schule, in der Lehre und in der beruflichen Lauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlebt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich früh zu Knaben hingezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefühlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dann auch als Fussballtrainer. 1994 bis 1998 und 2004 bis 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er im Strafvollzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es vor allem zu wiederholtem Kokainkonsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der bis heute als gelegentlicher Kokainkonsum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblieben sei (S. 11 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnostisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um eine kombinierte narzisstische und paranoi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Persönlichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsstörung, gekennzeichnet durch grosse Anspruchshaltung, man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelndes Einfühlungsvermögen für andere, depressive Verstimmungen und vor al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem auch aggressive Gestimmtheit sowie Empfindlichkeit gegen Kritik mit Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit, indem er belanglose Ereignisse auf sich selbst bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und negativ inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstbezogenheit. Diagnostisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die Kriterien einer leichten depressiven Episode erfüllt mit im Vordergrund verminderter Freude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindungsfähigkeit, erhöhter Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen und Morgentief bei vor allem aktenanamnestisch Schlafstörungen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine rasche verbale Aggressivit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und paranoide Ideen mit Beeinträchtigungsgedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, was aber auch durch den Kokaingebrauch verstärkt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine deutliche emotionale Instabilität mit mangelnder Impulskontrolle und Ausbrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen von gewalttätigem sowie bedrohlichem Verhalten besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. Der Koka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkonsum, auch wenn er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die negativen Persönlichkeitsanteile und die depressive Symptomatik verstärken. Diagnostisch handl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um einen schädlichen Gebrauch. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch verstärkte Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen mit dann auch Kokainkonsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine psychische Überlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Rahmen der vorliegenden psychischen Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine To</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leranzentwicklung und eine Entzugssymptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erwiesen. Es besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein chronischer Verlauf aber auch eine deutlich ausgeprägte Krankheits- und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungsüberzeugung. Die Prognose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei ungünstig (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die kombinierte Persönlichkeitsstörung, die depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung und die Störung durch Kokain bedingt. Der Kokaingebrauch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">där</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entstanden, vor all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em auch nach dem Strafvollzug infolge Pädophilie, wie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer angegeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als er sich danach sexuell auf erwachsene Männer konzentriert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Der Einfluss des Kokainkonsums auf die Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung und die depressive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht genau quantifiziert und erst nach einer längeren Abstinenz genau angegeben werden. Ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erst nach einem gänzlichen Verzicht auf den Substanzkonsum beurteilt werden, ob blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Sekundärschäden infolge des Substanzkonsums, vor allem in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Durch die psychischen Störungen komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es bei einer Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einer verminderten Belastbarkeit mit verminderter Konfliktfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugemutet werden, in einer somatisch angepassten und seinen Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeit zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu arbeiten, auch ganztags mit der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öglichkeit zu vermehrten Pausen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wenn rein theoretisch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss der leichten depressiven Episode zu 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss des Kokainkonsums zu 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeitsfähigkeit veranschlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde, ergäbe sich theoretisch nach Behandlung dieser beiden Störungen eine restliche Arbeitsunfähigkeit von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Persönlichkeitsstörung. Mit der Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er nach eigenen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___ gearbeitet, dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während mehrerer Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung, eine psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakologische Medikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er nicht. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht wirklich bereit, auf den gelegentlichen Kokainkonsum zu verzichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 bei homosexueller Promiskuität ohne „safe sex" eine febrile exanthematöse Krankheit erlitten. Serologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damals eine Lues II und eine HIV-lnfektion diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Möglicherweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine HIV-Primoinfektion gehabt. Das Krankheitsbild, die sehr hohe HIV-Viruslast und die bei der Diagnosestellung noch relativ hohen CD4-Lymphozyten (&gt;350/µl) würden sehr gut zu einer Primoinfektion passen. Die Lues sei mit drei intramuskulären Depotpenicillinspritzen korrekt behandelt worden. Gemäss Akten sei allerdings damals wahrscheinlich keine Lumbalpunktion zum Ausschluss einer Neurolues gemacht worden. Die HIV-lnfektion sei vorerst noch nicht antiretroviral behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt worden. Ein Jahr später sei er an einem Kaposisarkom erkrankt, welches während drei Monaten korrekt und wirksam mit liposomalem Doxorubicin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt worden sei. Seit Therapieabschluss sei das Kaposisarkom nicht mehr auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten und auch bei der aktuellen körperlichen Untersuchung nirgends sichtbar gewesen. Beim Auftreten des Kaposisarkoms sei im Juni 2009 auch eine anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retrovirale Therapie eingeleitet worden. Diese sei mit Ausnahme eines vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer gewünschten Therapieunterbruchs von ca. 6 Wochen (Mai/Juni 2013) bis jetzt mit guter Compliance durchgeführt worden. Aktuell sei das HIV im Blut unter der Nachweisgrenze (&lt;20 Kopien/ml) und die CD4- und CD8-Lymphozyten in einem sehr hohen normalen Bereich. Die multiplen subjektiven Symptome seien auch während der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewünschten Pause der antiretrovira</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie (2013) nicht verschwunden, so dass sie wohl eher der chronischen Hepatitis C als der antiretroviralen Therapie zuzuschreiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien. Nach Wiederaufna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hme der antiretroviralen Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die CD4-Lymphozyten stets über 700/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">µl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der HIV-viral load zwar messbar, jedoch im sehr tiefen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die HIV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfektion sehr gut kontrolliert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 25 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem HCV angesteckt und nach einer anikterisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hepatitis eine chronische Hepatitis C erlitten. Nach einer Therapie mit peglFN/Ribavirin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einer Remission während ca. 6 Monaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem Rezidiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im Rezidiv einen Genotyp 3 ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Rezidiv wahrscheinlicher als eine Reinfektion. Zumindest ein Teil der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Symptome (Müdigkeit, Myalgien, Arthralgien, Schwäche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die unkontro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierte chronische Hepatitis C mit der hohen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Virusdichte im Blut bedingt (S. 26)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Seiten der Infektiologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer wegen der unkontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten chronischen Hepatitis C und möglicherweise de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nebenwirkungen der antiretro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viralen Medikamente zu 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig (S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neurologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuropsychologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemeinin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ternistische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Sicht sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinärer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer und infektiologischer Sicht kumuliert, da sie verschiedene Lebensbereiche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durch die psychische Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor allem die Konfliktfähigkeit vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert, während die Beschwerden von Seiten der Infektionen die Leistungsfähigkeit einschränken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insgesamt besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher eine Arbeitsunfähigkeit von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für jegliche Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe seit 2008. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen des psychischen Leidens eine solche attestiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber den Verlauf könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en keine sicheren Angaben gemacht werden, da objektive Befunde fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die 2008 diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte HIV-lnfektion ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anfangs nicht zu einer lang dauernden höhergra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsunfähigkeit geführt. Die derzeit festgestellte Kombination des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Leidens mit dem aktuellen infektiologischen Zustand besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang 2013, nachdem die HCV-lnfektion rezidiviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 70 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Zeitpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung im Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht könnte mit einer Kokainabstinenz eine Reduktion der Arbeitsunfähigkeit von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht werden. Eine weitere Besserung der depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls möglich, wobei kein genauer zeitlicher Verlauf angegeben werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus infektiologischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere regelmässige Kontrollen angezeigt. Allenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine neue Therapie der chronischen He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patitis C möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Rückgang der Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit allerdings nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin hin (Urk. 7/107/1) bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Dr. G.___ und Dr. H.___ von der A.___ mit Stellungnahme vom 29. Februar 2016 (Urk. 7/108), dass bei diesem deutlich eingeschränkten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die Kumulation der Arbeitsunfähigkeit somatisch und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch auch bei wiederholter Durchsicht des Gutachtens adäquat sei. Die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sei im Gutachten bereits integrativ festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt worden, darauf werde verwiesen. Das Belastungsprofil treffe auf eine leichte administrative Tätigkeit zu, ohne Publikumskontakt, bei der das Soll-Arbeitsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumen mit einer gewissen freien Zeiteinteilung abgearbeitet werden könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht zu Händen des Beschwerdeführers vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/120) aus, aufgrund der schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen Symptomatik sei aktuell aus rein psychiatrischer Sicht von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer habe sich inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb des letzten Jahres noch mehr zurückgezogen und noch weniger Sozialkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takte gehabt. Er könne aufgrund seiner Aggressionsproblematik nur noch teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Innerhalb des letzten Jahres habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich aufgrund der sich immer weiter verschlechternden Persönlichkeitsstörung und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit verbundenen Symptomatik eine immer deutlichere Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in jeder vorstellbaren Struktur ergeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nehme nun seit Jahren eine regelmässige psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung wahr. Es werde eine suchtspezifische und eine supportive Therapie durchgeführt. Bezüglich der Koka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inproblematik fänden sich aktuell keine Hinweise auf einen regelmässigen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum. Es würden alle Möglichkeiten genutzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um sowohl bezüglich der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung als auch der Kokainsymptomatik Massnahmen durchzuführen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychiatrischen Symptomatik sei eine rein psychotherapeutische Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur mit rein supportiver psychopharmakologischer Betreuung nötig. Sowohl be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich der Persönlichkeitsstörung als auch der Kokainsymptomatik fänden sich keine psychopharmakologischen Betreuungsmassnahmen. Es komme so weit möglich zu einer maximalen Therapiecompliance des Beschwerdeführers (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s polydisziplinäre Gutachten der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beruht auf den erforderlichen allgemeininternis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen, rheumatologischen, psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuropsychologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, neurologischen und infektiologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dar, beurteilten die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und dem Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie zeigten auf, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer unter anderem an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kombinierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem schädlichen Kokaingebrauch leide, wobei Letzterer sekundär entstanden sei. Die zusätzlich bestehende HIV-Infektion sei sehr gut kontrolliert, die unkontrollierte chronische Hepatitis C führe hingegen zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Gutachter wiesen darauf hin, dass die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neurologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemeininternistische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei und hielten fest, dass sich der Gesundheitszustand Anfang 2013, nachdem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HCV-lnfektion rezidiviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei, verschlechtert habe. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelangten sodann zum ausführlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer aufgrund seiner psychischen Beschwerden zu 50 % und aus infektiologischer Sicht zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu 20 % arbeitsunfähig sei, mithin mindestens seit dem Untersuchungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt im Februar 2015 eine Arbeitsfähigkeit von lediglich noch 30 % in jeglicher Tätigkeit bestehe. Sie führten aus, dass sich die Arbeitsunfähigkeit mit einer Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kainabstinenz und bei Besserung der depressiven Symptomatik reduzieren könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hievor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies ist auch zwischen den Parteien grundsätzlich unbestritten. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ist jedoch der Ansicht, dass von der psychisch bedingten Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit abzuweichen sei und diesbezüglich höchstens eine solche von 10 % vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.3.3), sondern im Rahmen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">144 V 50 E. 4.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vorliegend grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich beweiskräftiges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, wenn - wie vorliegend - nach Ansicht des RAD auf das Gutachten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen sei (vgl. Urk. 7/95/4 f. und Urk. 7/109/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n als die Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigende Diagnosen eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narziss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und paranoiden Anteilen, eine leichte depressive Episode sowie eine Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung durch Kokain, schädlicher Gebrauch, festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Beeinträchtigungen der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 V 50 E. 4.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komple</span><span>x „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Was den K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der „Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">doch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorgenannter BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer leidet an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine solche geht definitionsgemäss von einer schweren Störung der charakterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Konstitution und des Verhaltens der betroffenen Person aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kation psychischer Störungen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">linien, 10. Aufl. 2015, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">276). Die depressive Störung ist hingegen gemäss Gutachter lediglich leicht. Der Koka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">inkonsum erfolgt nur noch gelegentlich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">negativen Persönlichkeitsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teile und die depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aber verstärken (E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.3 hievor). In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der diagnoserele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vanten Befunde damit als ungefähr mittelgradig ausgeprägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ befindet sich der Beschwerdeführer seit über 20 Jahren in regelmässiger psychiatrischer Behandlung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/93/10 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/93/37), dies derzeit mit Terminen alle zwei Wochen. Durch die Behandlung hat sich zwar seine Pädophilie insofern verbessert, als er gegenwärtig nicht aktiv zu sein scheint (vgl. Urk. 7/93/28), an den durch die Persönlichkeitsstörung, Depression und Kokain</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum bedingten Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen nichts geändert. Vielmehr haben sich die psychischen Beschwerden seit der HIV-Diagnose 2008 verstärkt (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ies lässt auf eine mittelgradige Ausprägung der Symptomatik schliessen. Zwar schlossen die Gutachter nicht aus, dass sich bei Weiterführung der Behandlung sowie einer Kokainabstinenz di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitsfähigkeit um 10 bis 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% verbessern könnte. Einen genauen zeitlichen Verlauf vermochten sie jedoch nicht anzugeben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/93/30)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb dies nicht gegen eine derzeitige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausprägung der Symptomatik spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Der Beschwerdeführer leidet nebst seinen psychischen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer unkontrollierten chronischen Hepatitis C, welche ihn zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in seiner Arbeitsfähigkeit einschränkt (E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3 hievor). Als „Komorbiditäten“ zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigende krankheitswertige Störungen sind damit ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des: Den Unterlagen ist eine schwierige Kindheit und Jugendzeit mit Gewalt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens der Eltern, vor allem des Vaters, zu entnehmen (vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/93/41 und 57). Heute lebt der Beschwerdeführer alleine in einer Einzimmerwohnung. Bislang habe er nie eine Beziehung gehabt. Er halte es mit niemandem aus. Einen Kolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aus Bern sehe er ungefähr alle sieben Wochen, einen Kollegen aus Zürich sehe er jeweils längere Zeit nicht, da er sich mit diesem rasch verkrache. Seine Eltern sehe er an Geburtstage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heiligabend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ähnlichen Anlässen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niere mit ihnen alle drei Wochen. Mit seiner Schwester habe er nur noch telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch Kontakt. Mit dem Bruder verstehe er sich an sich gut, doch könne dessen Ehefrau mit ihm wegen der Delikte, die er begangen habe, nicht umgehen. Seit dem letzten Gefängnisaufenthalt verstehe er sich nicht mehr mit Leuten. Er raste aus, in den letzten zwei Jahren sei es schlimmer geworden. Er habe auch Probleme mit den Nachbarn. Bei der Arbeit habe er dauernd Konflikte mit Mitarbeitern gehabt. Oft halte er sich zu Hause auf dem Balkon auf, wo er dann die Möglichkeit habe, sich in die Wohnung zurückzuziehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/93/10 f.). Der soziale Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontext und die Persönlichkeit enthalten somit keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigenden, sich poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziell günstig auf die Ressourcen auswirkenden Faktoren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chael </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.) zielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Indikator „gleichmässige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kutierte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es besteht ein deutlicher sozialer Rückzug. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auswärts Termine wahrzunehmen und auch nachmittags hinauszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu spazieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch ist es ihm möglich, nach Thailand in die Ferien zu fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/93/11 und 25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Einschränkung im Alltag ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit lediglich als mittelgradig zu betrachten, entspricht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Gutachter bestehenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50%igen Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, a.a.O., S. 25 Rz 60) weist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung sei anders begründet als durch eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Gesundheitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer ist seit über zwanzig Jahren in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer Behandlung mit derzeit Gesprächen alle zwei Wochen. Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maka </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nimmt er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der behandelnde Psychiater führte jedoch aus, dass sowohl bezüglich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstörung als auch der Kokainsymptomatik keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychopharmakologischen Betreuungsmassnahmen beständen. Soweit möglich komme es zu einer maximale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapiecompliance des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers (Urk. 7/120 S. 3). Ein diesbezüglich inkonsistentes Verhalten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ersichtlich, vielmehr ist in Anbetracht der seit Jahrzehnten bestehenden Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von einem Leidensdruck entsprechend der 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen wurden bislang keine durchgeführt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb daraus keine Schlü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sse gezogen werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei gesamthafter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist – überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmend mit den Gutachtern - eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage, welche zur Anerkennung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer aus psychischen Gründen zu 50 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkten Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter und RAD bestätigten auf entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Nachfrage der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin übereinstimmend, dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisch bedingte Arbeitsunfähigkeit mit der somatischen Einschränkung zu ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulieren sei („integrative“ Einschätzung; Urk. 7/108 und Urk. 7/109/5), und es besteht vorliegend kein Anlass, von ihren Einschätzungen abzuweichen. Von einer 70%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ab A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfang 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachdem die HCV-lnfektion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidiviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e und eine anschliessende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung des Zustandes bis zur Begutachtung nicht ersichtlich ist (vgl. E. 5.3 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 (E. 5.5 hievor) berichtete der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Psychiater von einer Verschlechterung des Zustandes seit der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, der Beschwerdeführer sei bereits aufgrund der psychiatrischen Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausführlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrischer Befund ist dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu entnehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der Beschwerdeführer seinen Kokain</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsum inzwischen eingestellt hat, vermochte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem nicht mit Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheit festzustellen. Der vom Psychiater geschilderte soziale Rückzug sowie das Wahrnehmen der Therapien wurde bei der Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 7.1-7.3 hievor) bereits berücksichtigt, ebenso, dass sich die Aggressivität des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers in den letzten Jahren verstärkt hat. Weitere Faktoren, welche bei gesamthafter Betrachtung auf eine mehr als mittelgradige Ausprägung der Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren schliessen lassen würden, sind nicht ersichtlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine mehr als 50%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der psychischen Beschwerden ist damit im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es ist weiterhin von einer aus infektiologisch und psychiatrischer Sicht um 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 343 E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat keine Ausbildung absolviert und war - nebst Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brüchen infolge Arbeitslosigkeit und Gefängnisaufenthalten - seit 1992 als Fit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nessangestellter tätig, weshalb diese Arbeit als seine angestammte anzusehen ist (vgl. Urk. 7/9). Gemäss Gutachter ist er lediglich noch in einer leichten admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Tätigkeit ohne Publikumskontakt, bei der das Soll-Arbeitsvolumen mit einer gewissen freien Zeiteinteilung abgearbeitet werden kann, arbeitsfähig. Eine Tätigkeit als Fitnessinstrukteur ist ihm also offensichtlich nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Ein Prozentvergleich ist damit entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin nicht möglich, der Invaliditätsgrad ist anhand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bestimmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Valideneinkommens, also des Einkommens, welches die versicherte Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de tatsächlich verdient hätte, wird in der Regel am zuletzt erzielten Verdienst angeknüpft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt seiner HIV-Diagnose im August 2008 als Fitnessinstrukteur und seither nicht mehr erwerbstätig. Es ist davon auszugehen, dass er ohne Verschlechterung seines Zustands weiterhin bei der Z.___ angestellt wäre, war ihm doch auch zuvor ein langjähriger ununterbro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chener Arbeitseinsatz möglich (vgl. Urk. 7/9/2). Gestützt auf deren Angaben hätte er im Jahre 2014 bei einer 100 %-Anstellung ein Jahreseinkommen von Fr. 49'918.15 erzielt (Urk. 7/13/3; Fr. 45'360.-- bei 40.5 h/Woche, aufgerechnet auf die betriebsüblichen 42 h/Woche, hochgerechnet per 2014 [vgl. Indizes 2008-2014, Entwicklung der Nominallöhne, Bundesamt für Statistik, T39, Männer]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Invalideneinkommens ist auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE 2014 abzustellen. Der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für Männer in einfachen und repetitiven Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten (TA1, Kompetenzniveau 1) beläuft sich auf Fr. 5‘312.--. Dies ergibt unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen durchschnittlichen wöchentlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitszeit von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) bei einer 30%igen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19'935.95 per 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf den behinderungs- beziehungsweise leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spektrum der erwerblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person realistischerweise noch in Frage kommen. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten auszugehen, können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt (Art. 16 ATSG) als ausserordentlich zu bezeichnen sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_826/2015 vom 13. April 2016 E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt betrifft das Kriterium der Dienstjahre, dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil ist. Mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veau 4) kommt diesem Aspekt keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu (vgl. Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.3 unter Hinweis auf 8C_351/2014 vom 14. August 2014 E. 5.2.4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte keinen Abzug vom Tabellenlohn. Der Beschwerdeführer ist jedoch lediglich noch in einer leichten administrativen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit ohne Publikumskontakt, bei der das Soll-Arbeitsvolumen mit einer gewis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen freien Zeiteinteilung abgearbeitet werden kann, arbeitsfähig. Er kann damit in einer Hilfsarbeitertätigkeit auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbliebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit unterdurchschnittlichem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werblichem Erfolg verwerten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hinzu kommt, dass l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aut der gestützt auf die LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittsbruttolöhnen ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigungsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % bei Männern auf der untersten Stufe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Stellung (ohne Kaderfunktion) verglichen mit Vollzeitbeschäftigten zu ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner überproportionalen Lohneinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5'221.-- statt Fr. 6'069.--) führt. Weitere Gründe für einen zusätzlichen Tabellenlohnabzug be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht, weshalb nicht der maximale, sondern ein leidensbedingter Abzug von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerechtfertigt ist. Das Valideneinkommen ist damit auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'948.75 festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich des Valideneinkommens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49'918.15 mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'948.75 ergibt einen Invaliditätsgrad von 68 %. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer hatte sich am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 erneut zum Bezug von IV-Leistungen angemeldet. Nachdem das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. b IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spätestens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfang 2013 begonnen hatte (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor), ist ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG), mithin ab 1. Juni 2014, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt – der Beschwerdeführer beantragt die Zusprechung einer ganzen Rente (Urk. 1) - zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das teilweise Nichteintreten auf die Beschwerde rechtfertigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine andere Verlegung der Prozesskosten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 1) erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">11. April 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführer ab 1. Juni 2014 Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Invalidenversicherung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste, </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>