<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00371</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin E. Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Daniel Schilliger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1972 geborene X.___ absolvierte in Y.___ einen Kurs als Damen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">friseurin (Urk. 10/1/3), reiste 1988 in die Schweiz ein (Urk. 10/3/1) und war zuletzt bis 30. November 2001 im Bereich Flugzeugkabinenreinigung tätig (Urk. 10/1/1; letzter effektiver Arbeitstag 30. April 2000, Urk. 10/16/1). Im Jahr 2000 gebar sie einen Sohn (Urk. 10/3/8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2009 eine Tochter (Urk. 10/54). Am 18. Februar 2002 meldete sie sich unter Hinweis auf Depression, Rückenschmerzen, Migräne/Kopfweh und Schulterschmerzen rechts mehr als links bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 10/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte daraufhin Abklärungen in medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und erwerblicher Hinsicht und veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste eine polydisziplinäre Begutachtung bei der MEDAS Z.___ (Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pertise vom 31. Januar 2003, Urk. 10/19). M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Mai 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Wirkung ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2002</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenrente zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 7. Juli 2005 sprach die IV-Stelle der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten eine Hilflosenentschädigung leichten Grades mit Wirkung ab 1. Januar 2005 zu (Urk. 10/39). Die IV-Stelle bestätigte den Anspruch der Versicherten auf eine ganze Invalidenrente mit Mitteilungen vom 8. Juli 2005 (Urk. 10/37), vom 1. Juni 2007 (Urk. 10/51) und vom 24. Juni 2010 (Urk. 10/65)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im Oktober 2013 (Urk. 10/81) eingeleiteten Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle erneut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen in medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und erwerblicher Hinsicht und veranlasste eine bidisziplinäre Begutachtung beim A.___, (Expertise vom 17. September 2014, Urk. 10/94). Mit Verfügung vom 6. März 2014 hob die IV-Stelle die Hilflosenentschädigung auf (Urk. 10/90)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/100, Urk. 10/194</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) auch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ganze)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 26. März 2015 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Rechtsbegehren, die Verfügung vom 20. Februar 2015 sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei weiterhin eine Invalidenrente zuzusprechen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fürsprecher Daniel Schilliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als unentgeltlichen Rechtsvertreter (S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 22. April 2015 reichte sie Unterlagen betreffend das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ein (Urk. 6-8). Mit Vernehmlassung vom 12. Mai 2015 (Urk. 9) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte die IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 13. Mai 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Einstellung der bisherigen ganzen Rente damit, dass gemäss den medizinischen Unterlagen bereits seit 2010 eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. In einer angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitstätigkeit zumutbar; dies in einer leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit ohne repetitive Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten über Kopf, ohne Zwangspositionen der LWS und HWS und in normal temperierten Räumen. Ein vom Schmerzgeschehen losgelöstes, eigenständiges psychisches Leiden von bestimmter Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer bestehe nicht mehr (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch die Gutachter explizit ausgeführt hätten, dass der rezidivierenden Depression ein eigenständiger Krankheitswert zuerkannt werden müsse (Urk. 1 S. 4). Die Depression habe zuerst bestanden und zwar - wie auch im Gutachten ausgeführt werde - sei die Ursache primär in der damaligen Kinderlosigkeit und der konfliktbeladenen Ehe mit dem Ex-Mann zu suchen gewesen (S. 4 f.). Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich sei auch dem Gutachten nicht zu entnehmen, dass die rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Erkrankung in irgendeiner Form vor der depressiven Störung aufgetreten wäre.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei auf das voll beweiskräftige Gutachten abzustellen und von einer lediglich 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der ursprünglichen Rentenzuspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. Mai 2003 (Urk. 10/25) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde der Anspruch auf eine ganze Rente im Rahmen von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> drei Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren bestätigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wurde jeweils im Wesentlichen auf die knapp gehaltenen Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte abgestellt, weshalb nicht von einer umfassenden materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung gesprochen werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge können die entsprechenden Revisionsentscheide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Mitteilungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Juli 2005 [Urk. 10/37], vom 1. Juni 2007 [Urk. 10/51] und vom 24. Juni 2010 [Urk. 10/65]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als zeitlicher Referenzpunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades herangezogen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.4 hiervor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebliche Vergleichsbasis bildet vielmeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r die erstmalige Rentenzusprechung, in deren Rahmen ein polydisziplinäres Gutachten der MEDAS Z.___ eingeholt worden war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der MEDAS Z.___ vom 31. Januar 2003 (Urk. 10/19) stellten die verantwortlichen Ärzte folgende Diagnose mit wesentlicher Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie stellten folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, aber mit Krankheitswert (S. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifiziertes therapierefraktäres unspezifisches zervikozephales Schmerzsyndrom beidseits rechtsbetont bei kongenitalem Blockwirbel C6/7 und Diskusprotrusion C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 32)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hielten fest, die aus Y.___ stammende Versicherte sei angelernte Coiffeuse und habe zuletzt von 1996 bis Februar 2000 zu 100 % als Reinigerin von Flug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugkabinen im Flughafen Zürich gearbeitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne auslösende Ursache leide sie seit circa acht Jahren zunehmend unter zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kal betonten Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen rechtsbetont in den ganzen Körper und ohne wesentliche Besserung mittels physikalischer Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen. Aufgrund ihrer aktuellen klinischen und früherer radiologischen Untersuchungen diagnostiziere der rheumatologische Konsiliarius diesbezüglich ein chronifiziertes therapierefraktäres unspezifisches zervikozephales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom beidseits rechtsbetont; es bestünden keine Hinweise für das Vorliegen einer radikulären Reiz- oder Ausfallsymptomatik, einer segmentalen Instabilität oder einer entzündlichen muskuloskelettalen Erkrankung. Die anamnestisch radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch beschriebenen Befunde eines kongenitalen Blockwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bels C6/7 und einer Diskusprotrusion C5/6 könnten die Beschwerden der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten nicht erklären und hätten somit wenig Krankheitswert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Ausmass der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Beschwerden und den objektiven Befunden, sodass eine psychogene Schmerzüberlagerung angenommen werden müsse. Seit drei Jahren fühle sich die Patientin müde und verstimmt. Der psychiatrische Konsiliarius beschreibe die Versicherte als deutlich depressiv mit gedrückter Stimmung, Interessenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust, Freudlosigkeit, Antriebsverminderung, Schlafstörungen und Suizidgedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken und stelle die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischem Syndrom.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit werde durch die rheumatologischen Befunde kaum und durch die psychopathologischen Befunde wesentlich beeinträchtigt (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigerin von Flugzeugkabinen erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie die Versicherte aus psychopathologischen Gründen als zur Zeit nicht arbeitsfähig. Auch für jede andere vergleichbare ausserhäusliche Tätigkeit hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie die Versicherte aus psychopathologischen Gründen zur Zeit nicht für arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bidisziplinären Gutachten des A.___ vom 17. September 2014 (Urk. 10/94) erwähnte Dr. med. B.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1) und eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4, S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Teilgutachter führte aus, die Beschwerdeführerin sei wach und zu allen Qualitäten orientiert. Im Gespräch hätten sich keine Hinweise auf Konzentrationsstörungen gezeigt (das spontane Schildern ihrer körperlichen Beschwerden im Gespräch beruhe nicht auf einer Störung der Konzentration, sondern auf dem wiederholten Schildern ihrer körperlichen Beeinträchtigungen). Die Beschwerdeführerin berichte von Merkfähigkeitsstörungen, die sich im Explorationsgespräch nicht gezeigt hätten. Auffassungsstörungen seien im Gespräch ebenfalls nicht beobachtbar gewesen. Die Beschwerdeführerin klage verschiedentlich über eine begrenzte Belastbarkeit, die angesichts der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Konflikte mit dem Ehemann nachvollziehbar seien. Das Denken sei inhaltlich und formal unauffällig, aber deutlich fixiert auf ihre verschiedenen körperlichen Beschwerden und die konflikthafte Beziehung zu ihrem Ehemann. Es gebe keine Hinweise auf Halluzinationen, wobei die Beschwerdeführerin von einer Situation berichte, die der Gutachter als Sinnestäuschung interpretiere (sich näherndes Geräusch). Es bestünden keine Hinweise auf Wahn oder Ich-Störungen. Das Abhören durch den Ehemann werde offenkundig „polizeilich verfolgt“ und dementsprechend als objektiviert beurteilt. Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin schildere diffuse Ängste, die angesichts der langen Auseinandersetzungen mit dem Ehemann nachvollziehbar seien, denen aber - da sie verständliche Reaktionen auf tatsächliches Geschehen seien - kein Krankheitswert zukomme. Phobien im engeren Sinne seien im Gespräch nicht eruierbar. Es gebe keine Hinweise auf Zwänge im engeren Sinne. Die Stimmungslage der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei in erster Linie als klagend zu beschreiben. Ein affektiver Rapport sei nicht wirklich herstellbar, da die Schilderungen der körperlichen Beschwerden für den Gutachter oft nicht nachvollziehbar seien und daher eher dramati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend wirkten. Die Stimmungslage sei gleichwohl leicht zum depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Pol hin verschoben. Im Kontakt sei die Beschwerdeführerin vordergründig zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandt, ihre Antworten blieben aber oft diffus und unpräzise, was den affektiven Rapport verunmögliche. Die Intelligenz sei unauffällig (normale Schulbildung), es gebe keine Suizidalität (S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Explorationsgespräche und der anamnestischen Angaben gebe es keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsstörung oder eine akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstruktur, diese könnten jedoch auch nicht sicher ausgeschlossen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es gebe keine Hinweise auf das Vorliegen einer Störung aus dem schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phrenen Formenkreis oder auf psychotisches Erleben. Die geschilderten Ängste der Beschwerdeführerin entsprächen (zumindest heute) nicht mehr einer eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Erkrankung, da die Befürchtungen sowohl auf die konfliktbedingten Belastungen in der Auseinandersetzung mit dem Ehemann, als auch auf Begleitphänomene einer depressiven Störung zurückgeführt werden könnten. Phobien im strengen Sinne und Zwänge im strengen Sinne bestünden nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe hingegen deutliche Hinweise auf das Vorliegen einer depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (gedrückte Stimmung und Interessenverlust, eine Antriebsminderung, von der Beschwerdeführerin angegebene Konzentrationsstörungen und zumindest in der Vergangenheit ein vermindertes Selbstwertgefühl, ein vermindertes Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertrauen und Gefühle von Wertlosigkeit). Letztere seien in den Explorations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprächen nicht unmittelbar zum Ausdruck gebracht worden, sondern würden rückblickend angenommen, da die Beschwerdeführerin sich offenbar lange nicht gegen ihren Ehemann in angemessener Weise habe behaupten können. Die depressive Störung sei insofern als reaktiv zu betrachten, als sie offenbar durch die Konflikte mit dem Ehemann (iv-fremd) und durch die Kinderlosigkeit und die damit verbundene medizinische Behandlung ausgelöst worden sei. Dieser langdauernde und ursprünglich auf iv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Faktoren basierende Konflikt habe in der Folge zu einer anhaltenden chronifizierenden depressiven Störung geführt, der inzwischen ein eigenständiger Krankheitswert zuerkannt werden müsse. Da diese depressive Störung offenbar seit Jahren andaure und eine Abgrenzung einzelner depressiver Phasen nicht vorgenommen werden könne, müsse gemäss ICD-10 von einer („anhaltenden“) rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung gesprochen werden. Das aktuelle Ausmass der depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei aber im Vergleich zu 2010 deutlich gebessert. Es sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gelungen, die Trennung vom Ehemann in die Wege zu leiten und sie habe 2013 sogar eine neue Beziehung aufnehmen können. Ausgeprägt depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Menschen würden üblicherweise keine neue Partnerschaft beginnen. Im Längsschnitt sei „heute“ aufgrund der Verlaufsbeobachtung eine „mittelgradige“ rezidivierende depressive Störung zu diagnostizieren, was bedeute, dass es auch Zeiten gegeben habe, in denen die Kriterien für eine „schwere“ rezidivierende Störung bestanden hätten, was die im MEDAS-Gutachten genannte Hospitalisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionspflicht erkläre (S. 19 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die depressive Störung interferiere gleichzeitig mit den somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, die in ihrer Intensität nicht allein mit den organisch feststellbaren Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen erklärbar seien. Es müsse daher - in Übereinstimmung mit dem rheumatologischen Co-Gutachter - eine anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung diagnostiziert werden, da emotionale Konflikte und psychosoziale Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme bestanden hätten und bestünden, die als schwerwiegend und als ursächlich betrachtet werden könnten. Die Beschwerdeführerin habe dadurch eine beträchtliche Zuwendung erfahren, sodass die diagnostischen Kriterien für diese Störung gemäss ICD-10 erfüllt seien (S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe eine psychische Komorbidität und eine körperliche Begleiterkrankung, einen Verlust der sozialen Integration (Arbeitsstelle), einen ausgeprägten pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mären Krankheitsgewinn (viele Tätigkeiten könnten delegiert werden), einen mehrjährigen Verlauf mit unveränderter Symptomatik, unbefriedigende Behandlungsergebnisse und eine gescheiterte Rehabilitation. Insofern seien die „Foerster Kriterien“ als erfüllt zu betrachten. Gleichwohl sei eine teilweise Überwindbarkeit der Beschwerden zumutbar, zumal eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeiten für die Beschwerdeführerin auch positive Auswirkungen mit Blick auf den sozialen Rückzug hätte und das mit Arbeit einhergehende körperliche Training auch zur rheumatologischerseits empfohlenen muskulären Rekonditionierung beitragen würde (S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein psychiatrischer Sicht erscheine aber bei einem gebesserten psychischen Zustand heute eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, d.h. vier Stunden pro Tag (nöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genfalls auch zwei mal zwei Stunden), als zumutbar. Dies gelte auch für die ursprüngliche Tätigkeit als Kabinenreinigerin, sofern diese nicht als Schichtar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit erfolge. Sollte diese Tätigkeit nur als Schichtarbeit möglich sein, müsste hierfür eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zuerkannt werden. Eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gelte auch für allfällige Verweistätigkeiten. Dabei sollte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischerseits darauf geachtet werden, dass die Beschwerdeführerin keine Schichtarbeit leisten müsse und auch keine Nachtarbeit (S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, stellte folgende rheumatologische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Partialruptur der Supraspinatus- und Infraspinatussehne, zudem Partial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ruptur der langen Bizepssehne, AC-Gelenksarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktuell gute Kompensation ohne Impingementzeichen und ohne Peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er stellte folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnender retropatellärere Knorpelschaden am rechten Kniegelenk</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell gute Kompensation ohne Schmerzprovokation bei der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungs- und vor allem belastungsabhängige zervikale Achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">skelett</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beschwerden bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Streckhaltung mit Chondrosen HWK 3/4 und 5, Osteochondrose HWK 5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zurzeit gute Kompensation mit freier Beweglichkeit ohne reproduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bare Schmerzprovokation und ohne Hinweise für eine facettenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lenksfortgeleitete noch radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI-dokumentierte konsekutive Einengung des Neuroforamens C5/6 links mehr als rechts bei deutlicher Osteochondrose und Unkarthrose C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Multiple inkonstant reproduzierbare Tenderpoints symmetrisch beidseits an oberen und unteren Extremitäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mässig ausgeprägte Fibromyalgie mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Angedeutet myofaszialen Dysbalancen am linken Schultergürtelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausgeprägte muskuläre Insuffizienz mit Fehlhaltung bei Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Teilgutachter hielt fest, die 42jährige Beschwerdeführerin leide seit ihrer Tätigkeit bei der Flugzeugkabinenreinigung Ende der 90er Jahre an belastungsabhängigen Zervikalgien mit Dokumentation einer kleinen latera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Diskushernie C5/C6 mit Unkarthrose und konsekutiver Einengung des ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Neuroforamens, aktuell ohne Hinweise für eine facettengelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fortgeleitete oder radikuläre Symptomatik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Kniegelenk rechts bestehe klinisch eine deutliche retropatelläre Krepitation mit einem entsprechenden radiologischen Korrelat eines beginnenden Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens, wobei eine gute Kompensation und praktisch schmerzfreie Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit ohne Einschränkung bestehe. Am Schultergelenk rechts sei MRI-arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphisch eine Partialruptur dreier Anteile der Rotatorenmanschette dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, zurzeit ohne Impingement mit guter Kompensation und freier Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ohne Periarthropathie. Die im MRI beschriebene schwere aktivierte AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose komme in der heutigen konventionellen Röntgenaufnahme nicht zur Darstellung, d.h. er finde radiologisch höchstens eine beginnende AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenksarthrose rechts und eine diskret beginnende Sklerose links (S. 28 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">All diese besagten Etagen seien wie bereits erwähnt zum Zeitpunkt der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung gut kompensiert, ohne reproduzierbare Schmerzperzeption mit unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen spontanen Bewegungsabläufen, beispielsweise beim Aus- und Ankleiden, respektive Positionswechsel auf der Liege. Beding durch diese Veränderungen sei das Einhalten von Schonkriterien bei der Tätigkeit notwendig, da sonst die Gefahr einer vermehrten Schmerzsymptomatik oder allenfalls auch Dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation bestehe. Die beschriebene Schmerzintensität mit Limitierung sei erheblich diskrepant verglichen mit den radiologisch objektivierbaren und klinisch repro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duzierbaren Befunden und dem spontanen Bewegungsverhalten. Ausser der tendenziellen Fibromyalgie-Entwicklung habe er bis auf eine diskrete Trigger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punktbildung links im Schultergürtelbereich keine myofaszialen oder tendo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myotischen Veränderungen gefunden (S. 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Anamneseerhebung und praktisch ununterbrochen während der Untersuchung des Bewegungsapparates beschreibe die Explorandin ihre missli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che familiäre- und Ehesituation, wobei offenbar eine für sie grosse Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastung seitens des getrennten Gatten bestehe, mit auch Episoden häuslicher Gewalt und notwendiger psychotherapeutischer Betreuung des 14jährigen Sohnes. Sie bestätige, dass ihre psychische Belastung damit im Zusammenhang stehe. An dieser Stelle verwies der Gutachter auf das psychiatrische Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Eine solche psychosoziale Belastungssituation wirke sich ungünstig auf die Schmerzentwicklung aus, vor allem wenn zusätzlich eine Tendenz zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verarbeitungsstörung mit Entwickeln eines Weichteilrheumatismus bestehe. Bei diesem weichteilrheumatischen Anteil der Beschwerden handle es sich um ein syndromales Beschwerdebild ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beantwortung der Frage, ob eine für den Anspruch relevante Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustands eingetreten ist, kann auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 17. September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden. Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den erforderlichen Kriterien an den Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iswert einer Expertise (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5). Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend abgeklärt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungen, berücksichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklagten Beschwerden und wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Sodann sind die Darlegungen der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zusammenhänge und die Beurteilungen der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtend und die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So stellte Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Gesundheitsz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ustand aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbessert habe und der Beschwerdeführerin heute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine angepasste Tätigkeit im zeitlichen Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 %, das heisst vier Stunden pro Tag (nötigenfalls auch zwei mal zwei Stunden) zumutbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was angesichts der festgestellten Befunde als schlüssig erscheint. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist der rheumatologische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand unverändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der heutige, weitgehend unauffällige Tagesablauf der Beschwerdeführerin (Urk. 10/94 S. 11) bestätigt eine Verbesserung ihres psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes gegenüber der Untersuchung im Dezember 2012. Dort hatte sie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, sie könne im Haushalt nichts mehr machen, selbst die leichtesten Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten würden von ihrem Mann und der Schwägerin durchgeführt. Sie könne ihr 2jähriges Kind nicht mehr betreuen, da sie die geringste Störung nervös und wütend mache (Urk. 10/91 S. 2). Ausserdem weine und schreie sie oftmals der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">art laut, dass die Nachbarn dies hörten und sich erschreckt über solches Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten erkundigen kämen. Der Ehemann sei am Morgen zu Hause geblieben, weil es ihr dann besonders schlecht gegangen sei. Er besorge praktisch sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Haushaltarbeiten, mache Einkäufe, schaue soweit wie möglich auch zu seinem kleinen Sohn (Urk. 10/19/17-19 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt damit vor, womit e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies wird von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig zwischen den Parteien ist das Leistungsvermögen. Diesbezüglich geht die IV-Stelle von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus, wogegen die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit geltend macht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1). An der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine mittelgradige depressive Episode eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„blosse“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begleiterscheinung (zum Beispiel Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Depression, in: SZS 2015 308 ff., 312) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden (vgl. BGE 137 V 64 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigungen nach der Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 9C_125/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. November 2015 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Teilgutachter Dr. B.___ hielt fest, der langdauernde und ursprünglich auf invaliditätsfremden Faktoren basierende Konflikt habe in der Folge zu einer anhaltenden chronifizierten depressiven Störung geführt, der inzwischen ein „eigenständiger Krankheitswert“ zuerkannt werden müsse (Urk. 10/94 S. 19 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erscheint in Anbetracht der seit Jahren - trotz regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger adäquater Therapie - bestehenden Beschwerden schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht der Auffassung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin, dass kein vom Schmerzgesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen losgelöstes, eigenständiges psychisches Leiden von bestimmter Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer mehr bestehe. Damit beurteilt sich die Frage nach der invalidisierenden Wirkung nicht nach der Schmerzrechtsprechung (vgl. E. 6.2.2 hievor e contrario).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem gelangte der Gutachter zum nachvollziehbar begründeten Beschluss, dass nach einem mehr als zehnjährigen Krankheitsverlauf mit Wechseln der antidepressiven Pharmakotherapie und mit adjuvanter neuroleptischer Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion keine weiteren medizinischen Massnahmen mehr empfohlen werden könnten, da von einer Chronifizierung des Krankheitsbildes ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müsse (S. 21). Somit ist auch die Behandlungsresistenz zu bejahen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17. September 2014 (Urk. 10/94) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gründen lediglich im Umfang von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer behinderungsangepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung erscheint aufgrund der erhobenen Befunde nachvollziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der noch vorhandenen Arbeitsfähigkeit kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Schlussfolgerungen abgestellt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen erachtete auch der Arzt des regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV-Stelle das A.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten als den einschlägigen Qualitätskriterien entsprechend und nachvollziehbar sowie in seinen medizinischen Schlussfolgerungen plausibel. Namentlich, so der RAD-Arzt, finde sich eine psychische Komorbidität „von erheblicher Schwere“ im Sinne einer „chronifizierten Störung“. Die psychischen funktionellen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen seien „schwer chronifiziert“ und die „bisherigen adäquaten Behandlungs- und Rehabilitationsversuche“ seien „gescheitert“. Es bestehe aus psychischen Gründen eine 50%ige Arbeits(un)fähigkeit in jeglicher angepasster Tätigkeit (wechselbelastend, ohne repetitive Tätigkeiten über Kopf, Zwangsposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen der LWS und HWS, in normal temperierten Räumen, Urk. 10/99/3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt anhand der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs, wie sich die gesundheitliche Beeinträchtigung in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Valideneinkommen angeht, kann vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom letzten, tatsächlich erzielten Verdienst der Beschwerdeführerin als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reinigerin von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Flugzeugkabinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen werden. Gemäss Auskunft des Arbeitgebers verdiente sie zuletzt Fr. 3‘925.-- pro Monat, was bei 13 Monatslöhnen (Urk. 10/16) einem Verdienst von Fr. 51‘025.-- im Jahr 2001 entspricht. Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Frauen bis zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies einen Betrag von Fr. 61‘055.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">index 1993-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 2011-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [1993 = 100], T1.93, für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">110,9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Indexpunkten im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,7 Indexpunkte im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin nach Eintritt des Gesundheitsschadens keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen ist, können zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ermittlung des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s die Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1 und 4.3.2; zur grundsätzlichen Beweiseignung der LSE 2012 auch im Revisionsverfahren vgl. BGE 142 V 178 [dies, soweit sich nicht allein durch Verwendung der LSE 2012 eine relevante Änderung ergibt]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss LSE 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zum Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung vom 20. Februar 2015 lagen die Zahlen der LSE 2012, die im Oktober 2014 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlicht wurden, bereits vor [vgl. zum Ganzen Bundesgerichtsurteil 9C_699/2015 vom 16. Juli 2016 E. 5], nicht aber jene der LSE 2014) betrug der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für Frauen in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art im privaten Sektor Fr. 4‘112.-- monatlich, was unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit für das Jahr 2015 von 41.7 Stunden (BFS, T 03.02 03.01.04.01) und auf ein Jahr umgerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net Fr. 51‘441.-- ergibt. Angepasst an den Nominallohnindex für Frauen (BFS, T. 1.93, 2012 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 2015 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52‘550</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- beziehungsweise bei einem Pensum von 50 % ein solches von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26‘275</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht keine repetitiven Tätigkeiten über Kopf - vor allem mit dem rechten Arm - ausüben und keine sich wiederholende oder länger andauernde Arbeitspositionen in kniender Stellung respektive in der Hocke einnehmen; ausserdem sind repetitive Tätigkeiten in einer Flexions- oder Zwangshaltung der HWS und eine kaltfeuchte Exposition zu vermeiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/94/35-44 S. 8 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Weiter ist aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schichtbetrieb zu vermeiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/94 S. 33).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt sich ein Abzug von jedenfalls nicht mehr als 10 % (dazu, dass bei ausschliesslich aus psychischer Sicht attestierter Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit auch funktionale Einschränkungen aus internistisch-rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen, welche zwar keine Verminderung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit bewirken mögen, im Rahmen eines Einkommensvergleichs [doch] als leidensbedingter Abzug ihren Niederschlag finden können, vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_646/2008 vom 15. Dezember 2008 E. 4.2). Daraus ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 23‘648.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 61‘055.-- mit dem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 23‘648.-- resultiert ein den Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente begründender Invaliditätsgrad von 61 %. In diesem Sinne ist die Beschwerde in Abänderung der angefochtenen Verfügung vom 20. Februar 2015 gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Prozessentschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘300</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung und Rechtsverbeiständung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenstandslos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dass die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">20. Februar 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dahingehend abgeändert wird, dass die bisherige ganze Rente auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreiviertels</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Invalidenversicherung herabgesetzt wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Schilliger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubE. Stocker</p><p></p></div> </div></body></html>