<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00562</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220466&amp;W10_KEY=4480702&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00562</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.08.2020</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nutzungsplanung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kernzone; Profilerhaltungslinien. <br/><br/>Nach Ablauf der Zeitspanne von 15 Jahren verringert sich das Vertrauen in die Beständigkeit des Nutzungsplans, und umso eher können auch geänderte Anschauungen und Absichten der Planungsorgane als zulässige Begründung für eine Revision berücksichtigt werden (E. 4.1). Mit der BZO-Revision von 2016 wurden die Kernzonen gesamthaft überprüft, und die bestehenden Vorschriften und Pläne wurden angepasst und ergänzt. Namentlich wurden inventarisierte Gebäude in der Regel mit einer Profilerhaltungslinie belegt, wenn sie für das schützenswerte Ortsbild prägend oder typisch sind; wichtige Aussenräume wurden freigehalten und bestehende Baubereiche allenfalls angepasst oder gestrichen, wobei bei den Baubereichen auch auf die angestrebte Weiterentwicklung geachtet wurde. Besonders in den ländlichen Kernzonen wurden grössere zusammenhängende Baubereiche zugunsten der Erhaltung wichtiger Grünräume aufgehoben oder durch präzisere Baubereiche ersetzt. Diese Massnahmen sind grundsätzlich geeignet, zur Erhaltung schützenswerter Ortsbilder beizutragen (E. 5.1). Bei der Kernzone handelt es um eine Bauzone, die vor allem Anliegen des Ortsbildschutzes erfüllt. Dieser bezieht sich auf Objekte, die als wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukünstlerischen Epoche erhaltenswürdig sind oder die Landschaften oder Siedlungen wesentlich mitprägen. Objekt des Ortsbildschutzes sind also in erster Linie Ensembles und nicht Einzelbauten. Ortsbilder umfassen auch Bauten, die keine eigenständige Bedeutung als Bauwerk haben (also keinen sogenannten Eigenwert aufweisen), sondern deren Bedeutung sich aus der Stellung in der gesamten Umgebungsstruktur ergibt (E. 5.3.1). Der Situationswert von Bauten und damit denkmalpflegerische Schutzmassnahmen, die auf dessen Bewahrung abzielen, hängen auch von der Einsehbarkeit dieser Bauten ab. Der Situationswert hängt allerdings nicht allein von der Sichtbarkeit ab (E. 5.3.2). Zweck derProfilerhaltung ist die Bewahrung der Eigenart bzw. des Charakters des betreffenden Gebiets. Mit der Profilerhaltungslinie werden in aller Regel jene Gebäude erfasst, die aufgrund ihrer Stellung, ihres Profils, ihrer Struktur und ihrer wesentlichen äusseren Erscheinung das Ortsbild in seinen erhaltenswerten Teilen prägen (E. 5.4.1). Das Postulat der Verdichtung baulicher Nutzung â so wichtig der haushälterische Umgang mit dem Boden ist â kann jedoch nicht einfach als planerisches Oberziel betrachtet werden, dem sich alle anderen Planungsanliegen unterzuordnen haben. Massgebend müssen eine Gesamtsicht und die Optimierung der planerischen Interessen sein. Das Siedlungsgebiet ist also nicht etwa gleichmässig zu verdichten. Zu den beachtenswerten Interessen gehört auch der Heimatschutz, für den die Kantone zuständig sind (E. 6.3). Während bei der Festsetzung der Kernzone als solcher den privaten Interessen nur wenig Gewicht zuzugestehen ist, sind diese zu beachten, wenn zu beurteilen ist, ob bzw. inwieweit die spezifischen, ein einzelnes Grundstück betreffenden Festsetzungen gerechtfertigt sind. Die streitigen Festsetzungen, mit welcher die Baumöglichkeiten auf den Grundstücken der Beschwerdeführer geregelt werden, stellen planungsrechtliche Massnahmen des Ortsbildschutzes im Sinn von § 205 lit. a PBG dar. Sie ergeben sich nicht direkt aus den Kernzonenvorschriften, sondern sie sind das Ergebnis einer Abwägung der konkreten, spezifisch diese Grundstücke betreffenden Umstände. In der Wirkung kommen sie einer individuell-konkreten Schutzmassnahme gleich, weshalb auch an die entsprechende Praxis angeknüpft werden kann (E. 7.2). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BZO">BZO</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DORFKERN">DORFKERN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBIETSTYPISCHES STRUKTURMERKMAL">GEBIETSTYPISCHES STRUKTURMERKMAL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ISOS">ISOS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KERNZONE">KERNZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZUNGSPLANUNG">NUTZUNGSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORTSBILD">ORTSBILD</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORTSBILDPRÃGEND">ORTSBILDPRÃGEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORTSBILDSCHUTZ">ORTSBILDSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROFILERHALTUNG">PROFILERHALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVISION">REVISION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZENSWERTE BAUTE">SCHÃTZENSWERTE BAUTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITUATIONSWERT">SITUATIONSWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERDICHTUNG">VERDICHTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 50 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 203 Abs. I lit. c PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 Abs. II lit. a RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 21 Abs. II RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=49263" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00562</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">5. August 2020</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Ersatzrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Nicole BÃ¼rgin.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Erbengemeinschaft A, nÃ¤mlich:<br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. B,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. C, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. D, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. E, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">alle vertreten durch RA F,</p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich, <br/> dieser vertreten durch RA G, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Baudirektion Kanton ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerschaft, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Nutzungsplanung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss des Gemeinderats vom 30. November 2016 wurde die Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 23. Oktober 1991 (im Folgenden: BZO 91/99) teilweise revidiert. Die Baudirektion Kanton ZÃ¼rich genehmigte die Teilrevision (im Folgenden: BZO 2016) mit hier nicht interessierenden Ausnahmen am 5. Juli 2017. Mit der BZO 2016 wurden bezÃ¼glich der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01 und 02, die sich in der Kernzone H befinden, folgende Ãnderungen vorgenommen: Die bestehende Profilerhaltungslinie um das HauptgebÃ¤ude I-strasse 03â04 wurde auf der Nordseite ergÃ¤nzt, sodass sie das GebÃ¤ude nun ganz umschliesst; rund um das NebengebÃ¤ude I-strasse 04a wurde eine Profilerhaltungslinie neu festgesetzt, und der Baubereich K2 wurde verkleinert. Die GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01, 02 und 05 befinden sich im Eigentum der Erbengemeinschaft A, bestehend aus B, C, D und E.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die genannten Festsetzungen erhoben die Mitglieder der Erbengemeinschaft A am 2. Oktober 2017 Rekurs an das Baurekursgericht. Dieses wies den Rekurs mit Entscheid vom 10. August 2018 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Entscheid erhoben die Mitglieder der Erbengemeinschaft A am 13. September 2018 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit den folgenden materiellen AntrÃ¤gen: </p> <p class="EinzugZitat"><span> "1. Es sei der angefochtene Rekursentscheid vom 10. August 2018 aufzuheben. Eventuell sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Vor­instanz zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Es sei auf die mit der BZO-Revision der Stadt ZÃ¼rich im ErgÃ¤nzungsplan Kernzone H, Kreis 12, neu festgelegten Profil­erhaltungslinien auf der Nordseite des GebÃ¤udes I-strasse 03â04 sowie rund um das NebengebÃ¤ude I-strasse 04a auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 02 zu verzichten.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Es sei auf die Verkleinerung des Baubereichs K2 auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nr. 02 und 01 zu verzichten; demgemÃ¤ss sei der Baubereich K2 in seiner bisherigen Ausdehnung zu belassen."</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">In prozessualer Hinsicht beantragten die Mitglieder der Erbengemeinschaft A die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Die Kosten und eine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zuzÃ¼glich 7,7 % Mehrwertsteuer seien Stadt und Kanton ZÃ¼rich aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich (Beschwerdegegner 1) und die Baudirektion Kanton ZÃ¼rich (Beschwerdegegnerin 2) beantragten Abweisung der Beschwerde; Ersterer ersuchte zudem um eine ParteientschÃ¤digung. Das Baurekursgericht beantragte ohne weitere Bemerkungen die Abweisung der Beschwerde. In drei weiteren Schriftenwechseln hielten die Mitglieder der Erbengemeinschaft A und der Gemeinderat an ihren AntrÃ¤gen fest, wÃ¤hrend sich die Baudirektion nicht mehr Ã¤usserte. Die Mitglieder der Erbengemeinschaft A verzichteten stillschweigend auf eine Stellungnahme zur Sextuplik.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Die BeschwerdefÃ¼hrer werden durch die angefochtenen Festsetzungen als EigentÃ¼mer berÃ¼hrt und in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen betroffen, womit sie nach § 338a des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) grundsÃ¤tzlich zur Beschwerde legitimiert sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Mit der Beschwerde wird unter anderem beantragt, auf die Verkleinerung des Baubereichs auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01 und 02 zu verzichten. GemÃ¤ss dem ErgÃ¤nzungsplan Kernzone H vom 30. November 2016 befindet sich die Parzelle Kat.-Nr. 01 nach wie vor vollstÃ¤ndig innerhalb des Baubereichs. Soweit dieses GrundstÃ¼ck betroffen ist, haben die BeschwerdefÃ¼hrer mangels Beschwer kein Rechtsschutzinteresse. Insoweit hÃ¤tte bereits die Vorinstanz nicht auf den Rekurs eintreten dÃ¼rfen, was zur Abweisung der Beschwerde in diesem Umfang durch das Verwaltungsgericht fÃ¼hrt (Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 57).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer haben ihre AntrÃ¤ge bereits im Einwendungsverfahren vorgebracht. Daher kann weiterhin offenbleiben, ob dies eine Eintretensvoraussetzung darstellt (VGr, 9. Januar 2020, VB.2018.00540, E. 1.2.5 mit Hinweis; vgl. auch BGr, 18. November 2015, 1C_441/2015, E. 2.4).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer beantragen einen Augenschein, weil die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt Ã¤usserst einseitig gewÃ¼rdigt habe, weshalb es angezeigt sei, dass sich das Verwaltungsgericht selber Ã¼ber die VerhÃ¤ltnisse vor Ort ins Bild setze. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b><span>Die Anordnung eines Augenscheins steht im Ermessen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde. </span>Eine entsprechende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (BGr, 1. Dezember 2017, 1C_479/2017, E. 4.2).<span> </span>Ein Augenschein ist insbesondere dann geboten, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien vermÃ¶chten aufgrund ihrer Darlegungen an Ort und Stelle Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreits beizutragen (VGr, 27. Oktober 2016, VB.2016.00032, E. 2; Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 79). Es ist zulÃ¤ssig, dass eine Rechtsmittelinstanz auf einen eigenen Augenschein verzichtet, wenn sich der massgebliche Sachverhalt aus dem vor­instanzlichen Augenschein bzw. aus den Ã¼brigen Verfahrensakten mit ausreichender Deutlichkeit ergibt (VGr, 25. Oktober 2018, VB.2018.00262, E. 3.4; PlÃ¼ss, § 7 N. 81).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Vorinstanz nahm im vorliegenden Fall einen Augenschein vor. Das Protokoll des Augenscheins vom 13. April 2018 mit 22 aussagekrÃ¤ftigen Fotografien liegt bei den Akten. Diesem Protokoll lassen sich die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse in ausreichendem Mass entnehmen. In der BegrÃ¼ndung des Verfahrensantrags rÃ¼gen die BeschwerdefÃ¼hrer denn auch nicht die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz, sondern dessen WÃ¼rdigung. Ein Augenschein durch das Verwaltungsgericht ist daher nicht erforderlich.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Kognition des Verwaltungsgerichts richtet sich nach § 50 in Verbindung mit § 20 VRG. Hat das Baurekursgericht im Rekursverfahren einen kommunalen Nutzungsplan bestÃ¤tigt, so prÃ¼ft das Verwaltungsgericht im Wesentlichen nur, ob der Plan den Ã¼berkommunalen Interessen bzw. der Ã¼bergeordneten Planung und Gesetzgebung entspricht bzw. ob die Gemeinde ihr planerisches Ermessen rechtsverletzend angewendet hat (VGr, 14. November 2019, VB.2019.00017, E. 8.3; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 50 N. 39 mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die RÃ¼ge, dass die Vorinstanz ihre Kognition nicht ausgeschÃ¶pft habe, findet im angefochtenen Entscheid keine StÃ¼tze. Die Vorinstanz hatte sich bei der PrÃ¼fung der Angemessenheit ungeachtet ihrer grundsÃ¤tzlich vollen Kognition (§ 20 Abs. 1 VRG) die zur Wahrung der Gemeindeautonomie notwendige ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen (vgl. BGE 145 I 52 E. 3.6; VGr, 24. Oktober 2019, VB.2018.00564, E. 1.4). Ungeachtet der Formulierung der Textbausteine ergeben sich aus dem angefochtenen Entscheid keine Hinweise darauf, dass sich die Vorinstanz nicht an die vom Bundesgericht entwickelten GrundsÃ¤tze gehalten hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, die Voraussetzungen von Art. 21 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) fÃ¼r eine Ãnderung des Nutzungsplans seien nicht erfÃ¼llt.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach Art. 21 Abs. 2 RPG werden die NutzungsplÃ¤ne Ã¼berprÃ¼ft und nÃ¶tigenfalls angepasst, wenn sich die VerhÃ¤ltnisse erheblich geÃ¤ndert haben. ÃberprÃ¼fung und Anpassung sind zwei verschiedene Schritte; die Erheblichkeit ist in Bezug auf die ÃberprÃ¼fung bereits zu bejahen, wenn eine Anpassung der Zonenplanung im fraglichen Gebiet in Betracht fÃ¤llt und die entgegenstehenden Interessen der Rechtssicherheit und des Vertrauens in die PlanbestÃ¤ndigkeit nicht so gewichtig sind, dass eine Plananpassung von vornherein ausscheidet (BGE 140 II 25 E. 3, besonders 3.2). Nach Ablauf des Planungshorizonts (der gemÃ¤ss Art. 15 Abs. 1 RPG fÃ¼r Bauzonen 15 Jahre betrÃ¤gt) sind ZonenplÃ¤ne grundsÃ¤tzlich einer ÃberprÃ¼fung zu unterziehen und nÃ¶tigenfalls anzupassen. Mit dem Ablauf dieser Zeitspanne verringert sich das Vertrauen in die BestÃ¤ndigkeit des Plans, und umso eher kÃ¶nnen auch geÃ¤nderte Anschauungen und Absichten der Planungsorgane als zulÃ¤ssige BegrÃ¼ndung fÃ¼r eine Revision berÃ¼cksichtigt werden (BGr, 1. November 2017, 1C_245/2017, E. 4.4 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Festsetzungen in der Kernzone H und (soweit sie hier interessieren) die Bestimmungen Ã¼ber die Kernzone entstammten unverÃ¤ndert der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991 bzw. der Revision vom 24. November 1999 (vgl. Art. 25 ff., besonders Art. 60 BZO 91/99). Nach Ã¼ber 15 Jahren musste somit der Nutzungsplan ohnehin Ã¼berprÃ¼ft und gegebenenfalls angepasst werden. Als massgebliche VerÃ¤nderung der VerhÃ¤ltnisse kann sodann die Gesamtrevision des regionalen Richtplans gelten, unabhÃ¤ngig davon, dass diese parallel zur ÃberprÃ¼fung der Bau- und Zonenordnung erfolgte (vgl. Regionaler Richtplan Stadt ZÃ¼rich, festgesetzt vom Regierungsrat am 21. Juni 2017 [RRB Nr. 576/2017]). Im RÃ¼ckblick zusÃ¤tzlich gestÃ¼tzt wird die Berechtigung der ÃberprÃ¼fung der Bau- und Zonenordnung durch die Aufnahme der Stadt ZÃ¼rich ins Bundesinventar der schÃ¼tzenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS; vgl. dessen Band 6: Stadt ZÃ¼rich, Bern 2016), das zwar keine Revisionsgrundlage bildete, aber im Revisionsverfahren noch berÃ¼cksichtigt werden konnte (vgl. Stadt ZÃ¼rich, ErgÃ¤nzung des ErlÃ¤uterungsberichts zur BZO-Teilrevision 2014 betreffend Bundesinventar der schÃ¼tzenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung [ISOS], Stadtratsbeschluss Nr. 0387/2016 vom 11. Mai 2016). Einer ÃberprÃ¼fung und Anpassung der bisherigen Festsetzungen stand demnach grundsÃ¤tzlich nichts im Weg (vgl. VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 5.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Einer der Schwerpunkte der BZO-Teilrevision war die Erhaltung und Weiterentwicklung der Eigenart wertvoller und identitÃ¤tsstiftender Ortsbilder, die angesichts der dynamischen baulichen Entwicklung und der damit verbundenen grossen VerÃ¤nderungen im Stadtbild fÃ¼r wichtig erachtet wurde (Stadt ZÃ¼rich, Teilrevision der Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich, ErlÃ¤uterungsbericht nach Art. 47 RPV, ZÃ¼rich 2014 [im Folgenden: ErlÃ¤uterungsbericht BZO], S. 10). Damit wird die Notwendigkeit der vorgenommenen PrÃ¤zisierung der Kernzonenvorschriften hinreichend begrÃ¼ndet, insbesondere soweit diese auf eine VerstÃ¤rkung des Ortsbildschutzes abzielt.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Streitig sind die Profilerhaltungslinien auf der Nordseite des HauptgebÃ¤udes I-strasse 03â04 und rund um das NebengebÃ¤ude I-strasse 04a (ein Wagenschopf) auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 sowie die Verkleinerung des Baubereichs. Zu prÃ¼fen ist, ob dieser Eingriff in das Eigentum nach Art. 26 in Verbindung mit Art. 36 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) zulÃ¤ssig ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke befinden sich in der Kernzone H, die den ehemaligen Dorfkern von Schwamendingen erfasst. Kernzonen umfassen schutzwÃ¼rdige Ortsbilder, die in ihrer Eigenart erhalten oder erweitert werden sollen (§ 50 Abs. 1 PBG; vgl. auch Art. 25 BZO 2016). Die Kernzone H gehÃ¶rt zu den "lÃ¤ndlichen Kernzonen" mit einem "bÃ¤uerlichen Dorfkern" (Art. 60 Abs. 1 und 2 BZO 2016), deren Gebietscharakter in Art. 60a BZO 2016 ausfÃ¼hrlich umschrieben wird. Mit der BZO-Revision von 2016 wurden die Kernzonen gesamthaft Ã¼berprÃ¼ft, und die bestehenden Vorschriften und PlÃ¤ne wurden angepasst und ergÃ¤nzt. Namentlich wurden inventarisierte GebÃ¤ude in der Regel mit einer Profilerhaltungslinie belegt, wenn sie fÃ¼r das schÃ¼tzenswerte Ortsbild prÃ¤gend oder typisch sind; wichtige AussenrÃ¤ume wurden freigehalten und bestehende Baubereiche allenfalls angepasst oder gestrichen, wobei bei den Baubereichen auch auf die angestrebte Weiterentwicklung geachtet wurde. Besonders in den lÃ¤ndlichen Kernzonen wurden grÃ¶ssere zusammenhÃ¤ngende Baubereiche zugunsten der Erhaltung wichtiger GrÃ¼nrÃ¤ume aufgehoben oder durch prÃ¤zisere Baubereiche ersetzt (ErlÃ¤uterungsbericht BZO, S. 86 f., 103). Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass diese Massnahmen grundsÃ¤tzlich geeignet sind, zur Erhaltung schÃ¼tzenswerter Ortsbilder beizutragen, und dass zu prÃ¼fen bleibt, ob die konkret streitigen Massnahmen hierzu geeignet und erforderlich sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Im Folgenden sind zunÃ¤chst die SchutzwÃ¼rdigkeit des Ortsbilds und die Bedeutung der GebÃ¤ude auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 fÃ¼r dieses festzustellen.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.1 </b>Die Bestandteile des HauptgebÃ¤udes I-strasse 03â04 sowie der Wagenschopf (I-strasse 04a) sind im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte aufgefÃ¼hrt. GemÃ¤ss der vom Hochbaudepartement der Stadt ZÃ¼rich herausgegebenen Sammlung "Baukultur in ZÃ¼rich" handelt es sich beim HauptgebÃ¤ude um ein ehemaliges Bauernhaus mit Anbauten, wobei der Kernbau in das Jahr 1547 datiert werden konnte. Die sich Ã¼ber vier Jahrhunderte erstreckende Baugeschichte, die seltene MÃ¤chtigkeit und die prominente Lage an der J-strasse machten den GebÃ¤udekomplex zu einem herausragenden Objekt im ehemaligen Dorfkern von Schwamendingen, wobei bei verschiedenen Umbauten wertvolle Teile der ursprÃ¼nglichen StÃ¤nderkonstruktion verloren gegangen seien. Der Wagenschopf sei ein typisches NebengebÃ¤ude (Baukultur in ZÃ¼rich: Affoltern, Oerlikon, Schwamendingen, Seebach, ZÃ¼rich 2002, S. 105).</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.2 </b>Im Bundesinventar der schÃ¼tzenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) befinden sich die streitigen GebÃ¤ude in der Baugruppe 4.1 (Schwamendingen). Die Beschreibung lautet: "Alter Dorfkern: vorwiegend locker um verzweigtes Wegnetz angeordnete Giebelbauten sowie dicht gereihte Bauten an der schmalen, ansteigenden Bocklerstrasse; ehem. BauernhÃ¤user und lÃ¤ndlich oder klassiz. geprÃ¤gte WohnhÃ¤user, teils grosse rÃ¼ckseitige GÃ¤rten und VorplÃ¤tze mit Brunnen und BÃ¤umen, v.<span> </span>a. 16.â19. Jh.; [...]." Als Aufnahmekategorie wurde AB (ursprÃ¼ngliche Substanz bzw. Struktur), als Erhaltungsziel A (Substanzerhaltung) festgelegt; der Baugruppe wird eine gewisse rÃ¤umliche QualitÃ¤t sowie besondere Bedeutung und architektonisch-historische QualitÃ¤t zuerkannt. Das ehemalige Gemeindehaus (als Hinweis) sowie das Schulhaus (dem hohe Bedeutung und das Erhaltungsziel A zugeschrieben werden) werden als Einzelelemente gesondert erwÃ¤hnt (ISOS, Band 6.2: Stadt ZÃ¼rich, Kreise 7â12, Schwamendingen [Separatdruck], S. 10, vgl. auch S. 22 f.; ErlÃ¤uterungen zum ISOS, S. 1).</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.3 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrer ist nicht erheblich, dass die streitigen Bauten im ISOS nicht zusÃ¤tzlich als Einzelelemente mit Erhaltungsziel erwÃ¤hnt werden. Im Gebiet 4 (altes Dorf und Zentrumsbereich Schwamendingen), das auch die Baugruppe 4.1 umfasst und grundsÃ¤tzlich dem schwÃ¤chsten Erhaltungsziel (C: Erhaltung des Charakters) zugeteilt ist, werden ausserhalb der Baugruppe 4.1 mehrere prominente historische Bauten als Einzelelemente mit Erhaltungsziel A speziell erwÃ¤hnt. Innerhalb der Baugruppe 4.1 haben nur die zwei erwÃ¤hnten (ehemals) Ã¶ffentlichen GebÃ¤ude einen eigenen Eintrag erhalten. Abgesehen von der besonderen Bedeutung des Schulhauses ist dies damit zu erklÃ¤ren, dass sie sich nicht unter die generelle Beschreibung der Baugruppe â Bauern- und WohnhÃ¤user mit GÃ¤rten und VorplÃ¤tzen â subsumieren lassen. Daraus kann nicht der Umkehrschluss gezogen werden, dass die Ã¼brigen, fÃ¼r die Baugruppe 4.1 typischen GebÃ¤ude vom Erhaltungsziel A nicht erfasst werden. Es bedeutet nur, dass ihnen als Einzelbauten kein "grosse[r] Eigen- und Stellenwert im Ort" bescheinigt wird (vgl. ErlÃ¤uterungen zum ISOS, S. 2). Eigen- bzw. Stellenwert fÃ¼r den Ort kommt jedoch der Baugruppe als Ensemble zu. Somit partizipieren auch die einzelnen GebÃ¤ude daran. Es liegt im Ãbrigen auf der Hand, dass fÃ¼r das Ortsbild eines ehemaligen bÃ¤uerlichen Dorfkerns nicht nur die Bauten mit Ã¶ffentlichen Funktionen (wie Kirche, Gemeindehaus, Schulhaus, Gastwirtschaften) massgeblich sind, sondern gerade auch die BauernhÃ¤user. WÃ¼rde die Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrer zutreffen, wÃ¤re der Eintrag der Baugruppe 4.1 im ISOS bedeutungslos, was offensichtlich nicht dem Zweck des Inventars entsprÃ¤che.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.4 </b>Die Vorinstanz kommt gestÃ¼tzt auf ihren Augenschein zum Schluss, dass das HauptgebÃ¤ude I-strasse 03â04 allein schon "aufgrund seiner Kubatur und seines Volumens zweifellos zu den eindrÃ¼cklichsten GebÃ¤uden des alten Dorfkerns" zÃ¤hle. Es stehe ausser Frage und habe sich anlÃ¤sslich des Augenscheins auf eindrÃ¼ckliche Weise gezeigt, dass dem GebÃ¤ude eine ortsbildprÃ¤gende Wirkung zukomme. Anhand der Fotografien ist diese EinschÃ¤tzung ohne Weiteres nachvollziehbar.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer berufen sich darauf, dass die Stadt ZÃ¼rich im Jahr 2001 anlÃ¤sslich der (Ã¼berwiegend nachtrÃ¤glichen) Baubewilligung fÃ¼r verschiedene Umbauten auf eine Unterschutzstellung des GebÃ¤udes verzichtet habe. Es trifft zu, dass keine Schutzmassnahmen angeordnet wurden. Immerhin weist die Baubewilligung vom 27. MÃ¤rz 2001 auf den stÃ¤dtebaulichen und denkmalpflegerischen Wert des GebÃ¤udekomplexes hin, und sie enthÃ¤lt verschiedene denkmalpflegerisch begrÃ¼ndete Auflagen oder Bedingungen sowie partielle Verweigerungen. Jedenfalls hat die Stadt ZÃ¼rich die SchutzwÃ¼rdigkeit nicht verneint, was eine Inventarentlassung hÃ¤tte nach sich ziehen mÃ¼ssen. FÃ¼r das vorliegende Verfahren ist allein massgeblich, dass die streitigen Bauten inventarisiert sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.6 </b>Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass dem HauptgebÃ¤ude eine erhebliche ortsbildprÃ¤gende Wirkung im ehemaligen Dorfkern von Schwamendingen zukommt.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer wenden gegen die angefochtenen Festsetzungen ein, dass das Interesse am Ortsbildschutz im rÃ¼ckwÃ¤rtigen Bereich stark reduziert sei, weil dieser von Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Orten gar nicht einsehbar sei und demnach keine ortsbildprÃ¤gende Wirkung haben kÃ¶nne. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.1 </b>Bei der Kernzone handelt es um eine Bauzone, die vor allem Anliegen des Ortsbildschutzes erfÃ¼llt. Nach § 203 Abs. 1 lit. c PBG bezieht sich der Ortsbildschutz auf Objekte, die als wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukÃ¼nstlerischen Epoche erhaltenswÃ¼rdig sind oder die Landschaften oder Siedlungen wesentlich mitprÃ¤gen. Objekt des Ortsbildschutzes sind also in erster Linie Ensembles und nicht Einzelbauten (vgl. Walter Engeler, Das Baudenkmal im schweizerischen Recht, ZÃ¼rich/St. Gallen 2008, S. 122 ff.). Ortsbilder umfassen auch Bauten, die keine eigenstÃ¤ndige Bedeutung als Bauwerk haben (also keinen sogenannten Eigenwert aufweisen), sondern deren Bedeutung sich aus der Stellung in der gesamten Umgebungsstruktur ergibt (was als Situationswert bezeichnet wird; zur Unterscheidung von Eigenwert und Situationswert, die in der ZÃ¼rcher Praxis auf die beiden Elemente von § 203 Abs. 1 lit. c PBG bezogen werden, vgl. VGr, 5. April 2018, VB.2017.00698, E. 2.1 mit Hinweisen; zum Ganzen: VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 7.2.3).</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.2 </b>Der Situationswert von Bauten und damit denkmalpflegerische Schutzmassnahmen, die auf dessen Bewahrung abzielen, hÃ¤ngen auch von der Einsehbarkeit dieser Bauten ab (vgl. VGr, 5. April 2018, VB.2017.00698, E. 4.2). Die Entscheide zur Relevanz der Einsehbarkeit, welche die BeschwerdefÃ¼hrer anfÃ¼hren, befassen sich denn auch alle mit Unterschutzstellungen. Der Situationswert hÃ¤ngt allerdings nicht allein von der Sichtbarkeit ab. Sodann sind die Voraussetzungen des Ortsbildschutzes durch planerische Massnahmen, der hier infrage steht, nicht dieselben. Hier geht es darum, schutzwÃ¼rdige Ortsbilder wie Stadt- und Dorfkerne oder GebÃ¤udegruppen in ihrer Eigenart zu erhalten oder zu erweitern, wobei auch die fÃ¼r die Wirkung wesentliche Umgebung zum Schutzobjekt gehÃ¶rt (§ 50 Abs. 1 und § 203 Abs. 1 lit. c PBG). Die Eigenart des Ortsbilds bzw. der Gebietscharakter (Art. 25 BZO 2016) hÃ¤ngt nicht nur von den ohne Weiteres einsehbaren Bestandteilen ab. Zutreffend fÃ¼hren denn auch der Beschwerdegegner 1 und die Vorinstanz aus, dass sich der Ortsbildschutz nicht auf einen Kulissenschutz entlang von Verkehrsachsen beschrÃ¤nken dÃ¼rfe. Konkret zÃ¤hlt Art. 60a BZO 2016 bei den bÃ¤uerlichen Dorfkernen die "GrÃ¼n- und GartenflÃ¤chen" sowie die "bÃ¤uerliche Umgebung [...] mit Bezug zur umgebenden Landschaft" zu den wesentlichen, ortsbildprÃ¤genden Elementen (Abs. 3 lit. c und e), und das ISOS erwÃ¤hnt als Charakteristikum der Baugruppe 4.1 ausdrÃ¼cklich die teils grossen rÃ¼ckseitigen GÃ¤rten (ISOS, Schwamendingen, S. 10). </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.3 </b>In Bezug auf die Sichtbarkeit hat die Vorinstanz an ihrem Augenschein festgestellt, dass der rÃ¼ckwÃ¤rtige Bereich des HauptgebÃ¤udes und der Wagenschopf zwar von der I-strasse her nicht einsehbar seien, von den umliegenden Liegenschaften aber durchaus, ungeachtet der nicht massgeblichen SichtbeschrÃ¤nkungen durch Bepflanzungen. Dies trifft zu, wie die anlÃ¤sslich des Augenscheins aufgenommenen Fotografien belegen. Im Ãbrigen trÃ¤gt der nicht Ã¼berbaute Bereich mÃ¶glicherweise dazu bei, dass das Gebiet aus etwas grÃ¶sserer Entfernung als mit GrÃ¼nflÃ¤chen durchsetzter Dorfkern wahrgenommen wird, was aber nicht abgeklÃ¤rt wurde und offenbleiben kann. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.4 </b>In der Substanz stellt der streitige unÃ¼berbaute Bereich hinter dem HauptgebÃ¤ude I-strasse 03â04 nicht eine "zufÃ¤llig unbebaut gebliebene Brache ohne besondere QualitÃ¤ten und ohne ortsbildprÃ¤gende Bedeutung" dar, wie die BeschwerdefÃ¼hrer vorbringen. Vielmehr handelt es sich um ein fÃ¼r das Ortsbild typisches Element im Sinn von Art. 60a Abs. 3 lit. c und e BZO 2016 sowie der Beschreibung der Baugruppe 4.1 im ISOS. Dies gÃ¤lte selbst dann, wenn das Gebiet tatsÃ¤chlich brachliegen wÃ¼rde, was aber gemÃ¤ss den am Augenschein erstellten Fotografien nicht der Fall ist: Der rÃ¼ckwÃ¤rtige Bereich ist teils als gepflÃ¤sterter bzw. bekiester Platz und teils als Garten gestaltet; er wird als GemÃ¼segarten, Erholungsraum, Abstell- und Spielplatz genutzt.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.5 </b>Als Fazit ist festzuhalten, dass dem rÃ¼ckwÃ¤rtigen Bereich ortsbildprÃ¤gende Wirkung zukommt.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Gegen die neu festgesetzte Profilerhaltungslinie an der Nordseite des HauptgebÃ¤udes wenden die BeschwerdefÃ¼hrer ein, der BaukÃ¶rper sei in seiner langen Geschichte immer wieder erweitert worden; es sei nicht einzusehen, weshalb das bisherige, fast schon organische Wachstum beendet und der heutige Zustand eingefroren werden solle. Gegen diejenige rund um den Wagenschopf bringen sie vor, dass dieser kein ursprÃ¼nglich bÃ¤uerliches NebengebÃ¤ude und daher nicht erhaltenswÃ¼rdig sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.1 </b>Zweck der Profilerhaltung ist die Bewahrung der Eigenart bzw. des Charakters des betreffenden Gebiets (vgl. BGr, 5. Mai 2014, 1C_629/2013, E. 6.6). In der Formulierung der Vorinstanz werden mit einer Profilerhaltungslinie "in aller Regel jene GebÃ¤ude erfasst, die aufgrund ihrer Stellung, ihres Profils, ihrer Struktur und ihrer wesentlichen Ã¤usseren Erscheinung das Ortsbild in seinen erhaltenswerten Teilen prÃ¤gen". GemÃ¤ss Art. 28 BZO 2016 haben GebÃ¤ude oder GebÃ¤udeteile im Bereich einer Profilerhaltungslinie bei Ersatz oder Umbau den Kubus und das wesentliche Ã¤ussere Erscheinungsbild der bestehenden GebÃ¤ude zu Ã¼bernehmen. Die Zahl der bestehenden Vollgeschosse darf nicht Ã¼berschritten werden (Abs. 1). Im Bereich einer Profilerhaltungslinie darf kein HauptgebÃ¤ude angebaut werden, ausser im Kernzonenplan ist ein unmittelbar an die Profilerhaltungslinie angrenzender Baubereich festgesetzt (Abs. 3).</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.2 </b>In Bezug auf das HauptgebÃ¤ude begrÃ¼ndet der Beschwerdegegner 1 die streitige Profilerhaltungslinie damit, dass der charakteristische freistehende Kubus in der Form eines langrechteckigen Quaders zu den prÃ¤genden Elementen eines bÃ¤uerlichen Dorfkerns gehÃ¶re. PrÃ¤gend fÃ¼r das Ortsbild seien auch die rÃ¼ckwÃ¤rtige GebÃ¤udestruktur samt dem unverbauten Hinterhof, der zur wesentlichen Umgebung des ehemaligen Bauernhauses gehÃ¶re. Mit der Vorinstanz ist dieser Argumentation ohne Weiteres zu folgen. Die Profilerhaltungslinie dient der Bewahrung der "teils grossen rÃ¼ckseitigen GÃ¤rten", die im ISOS als Merkmal der Baugruppe 4.1 genannt werden, und vor allem des typischen Kubus des HauptgebÃ¤udes, der nach Art. 60a BZO 2016 zu den wesentlichen, prÃ¤genden Elementen des bÃ¤uerlichen Dorfkerns gehÃ¶rt (vgl. Abs. 3 lit. a sowie Abs. 1 und 2). Sie ist hierfÃ¼r auch erforderlich, weil sie Anbauten von HauptgebÃ¤uden an das bestehende HauptgebÃ¤ude ausschliesst. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrer reichen die Gestaltungsvorschriften (§ 238 Abs. 2 PBG; Art. 43 BZO 2016) fÃ¼r die Erhaltung dieser Charakteristika des Ortsbilds nicht aus.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.3 </b>Wenn die Profilerhaltungslinie der Erhaltung der Kubatur dient, ist nicht entscheidend, aus welchen Zeiten die heutige Nordfassade des HauptgebÃ¤udes stammt. Im Ãbrigen trifft die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrer nicht zu, dass "fast zentimetergenau die heutige Kubatur fÃ¼r alle Zeiten zementiert" werde, sieht doch Art. 28 Abs. 1 BZO 2016 nur die Bewahrung des Kubus und des wesentlichen Ã¤usseren Erscheinungsbilds vor, womit ein gewisser Spielraum offengelassen wird.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.4 </b>Was den Wagenschopf betrifft, ist grundsÃ¤tzlich unbestritten und durch den Auszug aus dem GebÃ¤udeversicherungsregister belegt, dass er 1930 erbaut wurde. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrer ausfÃ¼hren, der Schopf sei als Auto- und Fahrradgarage sowie als Lagerraum erbaut worden, handelt es sich um eine neue Tatsachenbehauptung, die vor dem Baurekursgericht nicht vorgebracht wurde und daher verspÃ¤tet ist (§ 52 Abs. 2 VRG). Sie wÃ¤re aber auch nicht entscheidend: Der Wagenschopf ist im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte enthalten und gilt daher als potenzielles Schutzobjekt. Er wurde zu einem Zeitpunkt erbaut, als Schwamendingen noch eine selbstÃ¤ndige politische Gemeinde und lÃ¤ndlich geprÃ¤gt war (ISOS, Schwamendingen, S. 19 f.). Wie die beim Augenschein der Vorinstanz aufgenommenen Fotografien zeigen, trifft die Behauptung des Beschwerdegegners 1 zu, dass der Schopf in einer charakteristischen traditionellen Form erbaut wurde. Damit kann er als typisch fÃ¼r den bÃ¤uerlichen Dorfkern bezeichnet werden. Ob das NebengebÃ¤ude je eine bÃ¤uerliche Funktion hatte oder nicht, ist nicht ausschlaggebend. Ebenso wenig braucht der Frage nachgegangen zu werden, inwieweit es noch Originalsubstanz aufweist.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer wenden ein, der Wagenschopf sei zu klein und zu versteckt gelegen, als dass er das Ortsbild zu prÃ¤gen vermÃ¶ge; er habe auch keine besonderen architektonischen QualitÃ¤ten. Schliesslich kÃ¶nne der Zweck der Profilerhaltung wegen der bestandesgeschÃ¼tzten Anbauten ohnehin nicht erreicht werden. Dem ist â mit dem Beschwerdegegner 1 â entgegenzuhalten, dass es sich bei einem Schopf typischerweise um eine gegenÃ¼ber dem HauptgebÃ¤ude untergeordnete Nebenbaute handelt. Der Charakter der bÃ¤uerlichen Dorfkerne wird unter anderem durch die Verschiedenheit der GebÃ¤ude und die Abfolge von Gross- und Kleinbauten bestimmt (Art. 60a Abs. 2 und Abs. 3 lit. b BZO 2016). Weder die Sichtbarkeit (vgl. dazu E. 5.3) noch die architektonische QualitÃ¤t ist entscheidend. Schliesslich ist das eigentliche GebÃ¤ude trotz der Anbauten nach wie vor gut erkennbar. Angesichts der erwÃ¤hnten UmstÃ¤nde hat der Beschwerdegegner 1 mit der Ausdehnung des Ortsbildschutzes auf den Wagenschopf seinen Ermessensspielraum nicht Ã¼berschritten.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.6 </b>Nicht relevant ist, dass sich die stÃ¤dtische Denkmalpflege im Rahmen der Bauberatung dem Ersatz des nicht streitbetroffenen westlichen Anbaus an das HauptgebÃ¤ude nicht widersetzte. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.4.7 </b>Die streitigen Profilerhaltungslinien erweisen sich daher als geeignete und erforderliche Massnahmen des Ortsbildschutzes. Die Verkleinerung des Baubereichs auf der Parzelle Kat.-Nr. 02 ergibt sich aus der Profilerhaltungslinie auf der Nordseite des HauptgebÃ¤udes und sichert die UnÃ¼berbaubarkeit des rÃ¼ckseitigen Gartenbereichs als eines Charakteristikums des Ortsbilds. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Das Ã¶ffentliche Interesse an den planungsrechtlichen Massnahmen ist nach den vorangegangenen ErwÃ¤gungen ausgewiesen. Zu prÃ¼fen bleibt, ob entgegenstehende Ã¶ffentliche und private Interessen hÃ¶her zu gewichten sind. Insbesondere weisen die BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht darauf hin, dass auch der Eintrag im ISOS Grundlage und nicht Resultat einer InteressenabwÃ¤gung ist. Das Bundesgericht misst dem Inventar die gleiche Bedeutung zu wie SachplÃ¤nen und Konzepten im Sinn von Art. 13 RPG. Dies bedeutet, dass die planungs- und baurechtliche InteressenabwÃ¤gung jeweils erst im Rahmen eines Planungs- oder Bauvorhabens erfolgt, wobei sÃ¤mtliche betroffenen Interessen, namentlich auch dem Schutz der bestehenden Bebauung entgegenstehende wie Interessen der Ortsentwicklung und der Verdichtung des Siedlungsgebiets, berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen (VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 6.2.1 f. mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer machen das Ã¶ffentliche Interesse an der Siedlungsentwicklung nach innen geltend und verweisen in diesem Zusammenhang auf den regionalen Richtplan. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Der Beschwerdegegner 1 macht geltend, dass der regionale Richtplan erstmals in der Replik und damit verspÃ¤tet angerufen werde. Eine neue rechtliche BegrÃ¼ndung darf allerdings im Rahmen des Streitgegenstands jederzeit vorgebracht werden, wobei das Verwaltungsgericht das Recht ohnehin von Amts wegen anwendet (§ 70 in Verbindung mit § 7 Abs. 4 Satz 2 VRG; Donatsch, § 52 N. 32).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Die Bundesverfassung verpflichtet Bund und Kantone zur haushÃ¤lterischen Nutzung des Bodens (Art. 75 Abs. 1 BV). Das Bundesgesetz sieht die Siedlungsentwicklung nach innen als Ziel der Raumplanung vor (Art. 1 Abs. 2 lit. a<sup>bis</sup> RPG), wobei der jeweilige kantonale Richtplan Siedlung festlegen soll, wie eine hochwertige Siedlungsentwicklung nach innen bewirkt wird (Art. 8a Abs. 1 lit. c RPG). Das Postulat der Verdichtung baulicher Nutzung â so wichtig der haushÃ¤lterische Umgang mit dem Boden ist â kann jedoch nicht einfach als planerisches Oberziel betrachtet werden, dem sich alle anderen Planungsanliegen unterzuordnen haben. Massgebend mÃ¼ssen eine Gesamtsicht und die Optimierung der planerischen Interessen sein (BGr, 9. Januar 2012, 1C_349/2011, E. 3.4). Das Siedlungsgebiet ist also nicht etwa gleichmÃ¤ssig zu verdichten. Zu den beachtenswerten Interessen gehÃ¶rt auch der Heimatschutz, fÃ¼r den die Kantone zustÃ¤ndig sind (Art. 78 Abs. 1 BV). Der kantonale Richtplan vermerkt, dass der Umgang mit kulturgeschichtlichen Objekten besondere Sorgfalt erfordere. In Ã¼berkommunal geschÃ¼tzten Ortsbildern stelle die Umsetzung des Ziels der Siedlungsentwicklung nach innen besonders hohe Anforderungen. Die Nutzung der vorhandenen Potenziale sei sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht auf die Schutzziele abzustimmen, wobei den geÃ¤nderten AnsprÃ¼chen der heutigen GebÃ¤udenutzer, der modernen GebÃ¤udebautechnik und den Interessen der EigentÃ¼merschaft gebÃ¼hrend Beachtung zu schenken sei (Kanton ZÃ¼rich, Richtplantext, Stand: 22. Oktober 2018, Ziff. 2.1.1 lit. b, 2.4.1). Der regionale Richtplan ist auf 80'000 zusÃ¤tzliche Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt ZÃ¼rich ausgerichtet (Richtplantext, Ziff. 1.2.5). Das Siedlungswachstum soll durch Innenentwicklung erfolgen, doch sollen die Potenziale durch eine rÃ¤umlich differenzierte bauliche Verdichtung genutzt werden. Die Entwicklung soll den historischen Charakter und die StÃ¤rkung der IdentitÃ¤t der Quartiere berÃ¼cksichtigen (Richtplantext, Ziff. 2.1.1 lit. a und c). Der regionale Richtplan bezeichnet die schutzwÃ¼rdigen Ortsbilder von regionaler Bedeutung, zu denen er den bÃ¤uerlichen Dorfkern von Schwamendingen zÃ¤hlt (Richtplantext, Ziff. 2.1.1, 2.3.2, Tabelle/Abbildung 2.4, Nr. 10; Karte Siedlung und Landschaft). Die Bau- und Zonenordnung 2016 berÃ¼cksichtigt die gegenlÃ¤ufigen Ã¶ffentlichen Interessen (vgl. ErlÃ¤uterungsbericht BZO, S. 9 f.). Den Interessen an der haushÃ¤lterischen Nutzung des Bodens und der Siedlungsentwicklung nach innen trÃ¤gt sie durchaus Rechnung (zum Ganzen: VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 7.3.1). </p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke liegen zugleich im Gebiet des Quartierzentrums von regionaler Bedeutung "Schwamendingerplatz", fÃ¼r das der regionale Richtplan unter anderem die PrÃ¼fung einer ErhÃ¶hung der baulichen Dichte im Vergleich zur BZO 91/99 vorsieht (Richtplantext, Ziff. 2.2.2, Tabelle/Abbildung 2.3, Nr. 10; Karte Siedlung und Landschaft). Daraus lÃ¤sst sich allerdings nicht ableiten, dass der regionale Richtplan die Verkleinerung des Baubereichs ausschliesst: Zwar ist gemÃ¤ss Richtplan in den hierfÃ¼r geeigneten Quartierzentren das Potenzial fÃ¼r bauliche Verdichtung zu nutzen, doch ist gemÃ¤ss dem Gebietscharakter zu differenzieren und sind die Erhaltungsziele fÃ¼r schutzwÃ¼rdige Ortsbilder zu beachten (Richtplantext, Ziff. 2.2.1 lit. b und e). Die Konzentration des Baubereichs auf den nÃ¶rdlichen Teil der streitbetroffenen GrundstÃ¼cke erweist sich insofern als planerisch sinnvoll. Zudem befinden sich die GrundstÃ¼cke auch im Bereich eines Vernetzungskorridors (eines GrÃ¼nzugs), in dem BaumbestÃ¤nde mÃ¶glichst zu erhalten und zu erweitern sind (Richtplantext, Tabelle 3.6, Abbildung 3.8, Ziff. 3.7.1 lit. a; Karte Siedlung und Landschaft). Schliesslich ist â wie der Beschwerdegegner 1 zutreffend vorbringt â zu beachten, dass die Verkleinerung des Baubereichs nicht zu einer Reduktion der zulÃ¤ssigen AusnÃ¼tzung zu fÃ¼hren braucht, weil die durch das bestehende HauptgebÃ¤ude konsumierte FlÃ¤che nicht mehr angerechnet wird (Art. 30 Abs. 2 lit. a BZO 91/99 bzw. BZO 2016). </p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Demzufolge widerspricht die Verkleinerung des Baubereichs dem regionalen Richtplan nicht. Die vom Beschwerdegegner 1 vorgenommene AbwÃ¤gung der raumplanerischen Ziele ist nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Schliesslich ist zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanzen die Interessen der BeschwerdefÃ¼hrer korrekt gewÃ¼rdigt haben.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Wenn planungsrechtliche Massnahmen nicht ein ganzes Gebiet betreffen, sondern zu klar lokalisierbaren individuellen EinschrÃ¤nkungen fÃ¼hren, sind die Interessen der betreffenden GrundeigentÃ¼mer einzeln zu beurteilen (Eloi Jeannerat/Pierre Moor in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, ZÃ¼rich etc. 2016, Art. 14 N. 44). Entsprechend beachtet die Rechtsprechung etwa bei der PrÃ¼fung von UferschutzplÃ¤nen, besonderen Nutzungsanordnungen, Bau- oder Waldabstandslinien die privaten Interessen im Einzelnen (vgl. etwa BGE 145 II 70 E. 6.7; BGr, 1. Februar 2016, 1C_277/2015, E. 3 f.; BGE 118 Ia 394 E. 5; VGr, 7. Mai 2014, VB.2013.00560, E. 6.3; VGr, 25. August 2011, VB.2011.00083, E. 4). WÃ¤hrend bei der Festsetzung der Kernzone als solcher den privaten Interessen nur wenig Gewicht zuzugestehen ist, sind diese zu beachten, wenn zu beurteilen ist, ob bzw. inwieweit die spezifischen, ein einzelnes GrundstÃ¼ck betreffenden Festsetzungen gerechtfertigt sind. Die streitigen Festsetzungen, mit welcher die BaumÃ¶glichkeiten auf den GrundstÃ¼cken der BeschwerdefÃ¼hrer geregelt werden, stellen planungsrechtliche Massnahmen des Ortsbildschutzes im Sinn von § 205 lit. a PBG dar. Sie ergeben sich nicht direkt aus den Kernzonenvorschriften, sondern sie sind das Ergebnis einer AbwÃ¤gung der konkreten, spezifisch diese GrundstÃ¼cke betreffenden UmstÃ¤nde. In der Wirkung kommen sie einer individuell-konkreten Schutzmassnahme gleich, weshalb auch an die entsprechende Praxis angeknÃ¼pft werden kann: Ob eine aus GrÃ¼nden des Natur- und Heimatschutzes erfolgende NutzungsbeschrÃ¤nkung das dem EigentÃ¼mer zumutbare Mass Ã¼berschreitet, ist einzelfallweise aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde zu beurteilen (BGr, 2. November 2012, 1C_168/2012, E. 6.4; vgl. auch BGE 135 I 176 E. 8.2; 126 I 219 E. 2c; zum Ganzen: VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 8.4.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.3 </b>Die BerÃ¼cksichtigung der finanziellen Interessen der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich nach der Praxis zu NutzungsbeschrÃ¤nkungen durch Denkmalschutzmassnahmen zu richten. DemgemÃ¤ss sind bei der PrÃ¼fung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von Zweck und Wirkung einer Massnahme das Ã¶ffentliche Interesse und damit der Grad der SchutzwÃ¼rdigkeit zu berÃ¼cksichtigen (BGr, 23. Juni 1995, ZBl 97/1996, S. 366 E. 6b). RentabilitÃ¤tsÃ¼berlegungen sind umso geringer zu gewichten, je schutzwÃ¼rdiger ein Objekt ist. Bei ausgewiesener SchutzwÃ¼rdigkeit kÃ¶nnen rein finanzielle Interessen fÃ¼r sich genommen nicht ausschlaggebend sein (BGr, 2. November 2012, 1C_168/2012, E. 6.4; 23. Februar 2011, 1C_553/2010, E. 2.4). Es ist nicht von der Nutzung auszugehen, die ohne die BeschrÃ¤nkung durch die Schutzmassnahme mÃ¶glich wÃ¤re, etwa von der Rendite einer NeuÃ¼berbauung (BGE 118 Ia 384 E. 5e). Massgeblich ist vielmehr, ob mit der WeiterfÃ¼hrung der bisherigen Nutzung oder mit einer NutzungsÃ¤nderung ein akzeptabler Ertrag erzielt werden kann (BGE 126 I 219 E. 5h; VGr, 10. September 2003, VB.2003.00120, E. 4b; vgl. auch BGr, 18. November 2014, 1C_267/2014, E. 4.6; zum Ganzen: VGr, 27. MÃ¤rz 2019, VB.2018.00629, E. 8.4.5).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.4 </b>Die drei GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01, 02 und 05 der BeschwerdefÃ¼hrer umfassen insgesamt 3'515 m<sup>2</sup>. Welchen Anteil daran der Baubereich einnimmt, wird in den Akten nicht festgehalten, doch dÃ¼rfte er grob geschÃ¤tzt gegen 60 % der GesamtflÃ¤che der drei GrundstÃ¼cke umfassen. Vorweg ist festzuhalten, dass sich an der Nutzbarkeit des HauptgebÃ¤udes und des Wagenschopfs nichts Ã¤ndert. Sodann verbleibt ein genÃ¼gend grosser Bereich fÃ¼r Neubauten, selbst wenn man berÃ¼cksichtigt, dass der Wagenschopf im Baubereich steht. Ob die ÃberbauungsmÃ¶glichkeiten im Vergleich zur bisherigen Rechtslage auch in Bezug auf die Masse und nicht nur in Bezug auf die Situierung von Neubauten Ã¼berhaupt reduziert werden, kann offenbleiben, ist aber jedenfalls nicht erwiesen: Die BeschwerdefÃ¼hrer beschrÃ¤nken sich letztlich darauf, eine EinschrÃ¤nkung ihrer Baufreiheit zu beanstanden. In diesem Zusammenhang ist nochmals darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Verkleinerung des Baubereichs die durch das HauptgebÃ¤ude konsumierte FlÃ¤che nicht mehr an die AusnÃ¼tzung angerechnet wird (E. 6.4); die BeschwerdefÃ¼hrer Ã¤ussern sich nicht zu dieser Frage. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.5 </b>Sodann ist den BeschwerdefÃ¼hrern nicht zu folgen, wenn sie aus Art. 30 Abs. 3 BZO 2016 ableiten, allfÃ¤llige Bauten mÃ¼ssten einen Abstand zur Baubereichsgrenze einhalten. Vielmehr trifft die Auslegung des Beschwerdegegners 1 und der Vor­instanz zu: Art. 30 Abs. 3 BZO 2016 sieht vor, dass GebÃ¤ude ausser in den Baubereichen K2, K3, K4 und K5 bis auf die Baubereichsgrenze gestellt werden kÃ¶nnen. Der Zweck dieser Vorschrift ergibt sich daraus, dass diese Baubereiche nicht direkt die mÃ¶glichen Baustandorte fÃ¼r einzelne GebÃ¤ude bezeichnen. Daher sind die GrenzabstÃ¤nde gemÃ¤ss Art. 30 Abs. 2 lit. a BZO 2016 sowie die AbstÃ¤nde des kantonalen Rechts einzuhalten. Mit Art. 30 Abs. 3 BZO 2016 wird ein entsprechender Vorbehalt angebracht, nicht aber ein Abstand von unbekannter LÃ¤nge zur Baubereichsgrenze festgeschrieben, was als unsinnig bezeichnet werden mÃ¼sste (ErlÃ¤uterungsbericht BZO, S. 90 f.; Stadt ZÃ¼rich, Teilrevision der Bau- und Zonenordnung, Bericht zu den nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen, 1. Oktober 2014, Einwendungs-Nr. 1987).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.6 </b>Weiter ist nicht relevant, ob die bestehenden Anbauten an den Wagenschopf und die glÃ¤serne Ãberdachung zwischen HauptgebÃ¤ude und Wagenschopf materiell baurechtswidrig wÃ¼rden, wie die BeschwerdefÃ¼hrer vorbringen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrt, ergÃ¤be sich daraus angesichts der untergeordneten Bedeutung dieser Bestandteile und der Bestandesgarantie ohnehin kein ausschlaggebendes privates Interesse. Die Frage kann daher offengelassen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.7 </b>Als privates Interesse der BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach im Wesentlichen nur die Freiheit bei der Platzierung von Neubauten auf ihren GrundstÃ¼cken ausgewiesen. Selbst wenn die AusnÃ¼tzungsmÃ¶glichkeiten beschrÃ¤nkt wÃ¼rden â was jedoch nicht substanziiert wurde â, wÃ¤re der Eingriff in die Eigentumsgarantie im VerhÃ¤ltnis zum Ã¶ffentlichen Interesse an der Profilerhaltung und der Freihaltung des Hofbereichs als untergeordnet zu bezeichnen. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrer erweisen sich Erfassung, WÃ¼rdigung und AbwÃ¤gung der Interessen durch die Vorinstanzen als vollstÃ¤ndig und korrekt. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund ihres Unterliegens sind den BeschwerdefÃ¼hrern die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu je einem Viertel unter jeweils solidarischer Haftung fÃ¼r den gesamten Betrag aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; § 14 VRG) und ist ihnen eine ParteientschÃ¤digung zu versagen (§ 17 Abs. 2 VRG). Dem Antrag des Beschwerdegegners 1 auf eine ParteientschÃ¤digung ist nicht zu entsprechen, weil die Beantwortung von Rechtsmitteln zur Ã¼blichen AmtstÃ¤tigkeit gehÃ¶rt und der Aufwand fÃ¼r das Rechtsmittelverfahren denjenigen, der im Planungsverfahren ohnehin zu erbringen war, nicht wesentlich Ã¼bertrifft (PlÃ¼ss, § 17 N. 51).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 605.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 4'605.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden den BeschwerdefÃ¼hrern zu je einem Viertel unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den gesamten Betrag auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>