<h2>SubmittedText<h2><p>Die EFV hält in ihrem Bericht zu den Langfristperspektiven fest, dass neben dem demographischen Wandel auch der Klimawandel zu den grössten Herausforderungen für die öffentlichen Finanzen gehören wird. Sie erwartet eine Einschränkung des finanzpolitischen Handlungsspielraumes.</p><p>Warum äussert sich die EFV nicht zu den finanziellen Folgen des Biodiversitätsverlustes, obwohl international inzwischen alle namhaften Beratungsunternehmen und Rückversicherer eindringlich vor diesen Kosten warnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Quantifizierung der finanzpolitischen Auswirkungen des Klimawandels ist anspruchsvoll und kann aufgrund der noch bestehenden vielen Wissens-Lücken bestenfalls sehr grob vorgenommen werden. Deshalb hat sich das EFD für die aktuelle Ausgabe der Langfristperspektiven damit begnügt, den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Finanzpolitik qualitativ darzustellen. Bei einer Quantifizierung der finanziellen Folgen des Biodiversitätsverlustes stellen sich konzeptionell noch grössere Herausforderungen. Das EFD wird sich aber im nächsten Bericht zu den Langfristperspektiven, der für 2024 vorgesehen ist, falls möglich mit dieser Fragestellung befassen.</p>