<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-04-26-4D_40-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4D_40/2024; 4D_42/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. April 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jametti, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Kistler. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Basel-Stadt, </div> <div class="para">vertreten durch die Steuerverwaltung </div> <div class="para">des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerden gegen die Entscheide des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 12. Februar 2024 (BEZ.2023.63 und BEZ.2023.70). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 19. September 2023 erteilte das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt dem Kanton Basel-Stadt, vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt (Beschwerdegegner), in der Betreibung Nr. xxx gegen A.________ (Beschwerdeführerin) die definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.--. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde der Beschwerdeführerin wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 12. Februar 2024 ab (BEZ.2023.63). </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 28. September 2023 erteilte das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt dem Beschwerdegegner in der Betreibung Nr. yyy gegen die Beschwerdeführerin die definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.--. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Appellationsgericht mit Entscheid vom 12. Februar 2024 ab (BEZ.2023.70). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin erhob beim Bundesgericht gegen den Entscheid BEZ.2023.63 (Verfahren 4D_40/2024) sowie gegen den Entscheid BEZ.2023.70 (Verfahren 4D_42/2024) des Appellationsgerichts je einzeln Beschwerde. Mit Eingabe vom 21. März 2024 ersuchte die Beschwerdeführerin zudem um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren. </div> <div class="para">Mit Verfügungen vom 19. März 2024 wurden die Gesuche der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung für die Beschwerdeverfahren 4D_40/2024 und 4D_42/2024 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es rechtfertigt sich, die Verfahren 4D_40/2024 und 4D_42/2024 zu vereinigen und die Beschwerden in einem einzigen Entscheid zu behandeln. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-IV-155%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page155">BGE 148 IV 155</a> E. 1.1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Bei beiden Beschwerden erreicht der Streitwert jeweils nicht die Streitwertgrenze für eine Beschwerde in Zivilsachen gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>. Die Beschwerdeführerin behauptet sodann nicht, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen würde und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sich eine solche stellen könnte (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>). Unter diesen Umständen erweist sich für beide Beschwerden die subsidiäre Verfassungsbeschwerde als das zulässige Rechtsmittel (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Bei Rechtsmitteln an das Bundesgericht hat die Beschwerdeschrift ein Rechtsbegehren zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Die beschwerdeführende Partei darf sich grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen. Vielmehr muss sie einen Antrag in der Sache stellen und angeben, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden (vgl. <span class="artref">Art. 107 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">BGE 134 III 379</a> E. 1.3). </div> <div class="para">Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Diesbezüglich gilt eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechte nicht von Amtes wegen, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Dies bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-232%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page232">BGE 135 III 232</a> E. 1.2<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">134 I 83</a></span> E. 3.2; je mit weiteren Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Die Beschwerdeführerin stellt in beiden Beschwerden folgenden Antrag: "Abänderung Entscheid vom 12. Februar 2024 auf Aufschiebende Wirkung zu 180 Tage ab 25.01.2024 auf <span class="artref">Art. 99 BGG</span>". Sinngemäss versucht sie geltend zu machen, es seien neue Beweismittel vorhanden, die sie noch einreichen möchte. Diese Anträge auf aufschiebende Wirkung wurden bereits mit den Verfügungen vom 19. März 2024 abgewiesen. Nebst diesen Anträgen enthalten beide Beschwerden keine weiteren Anträge und damit kein Begehren in der Sache. Die Beschwerden erweisen sich somit als offensichtlich unzulässig (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para">Darüber hinaus erfüllt die Beschwerdebegründung in keiner Weise den dargelegten Begründungsanforderungen an eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde. Vielmehr zählt die Beschwerdeführerin in beiden Beschwerden ohne jegliche Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid lediglich in unstrukturierter Art und Weise verschiedene angebliche Beweismittel auf und schildert ihre persönlichen Schlussfolgerungen zu diesen Beweismitteln. Die Beschwerden erweisen sich somit auch als offensichtlich unbegründet (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.4.</b> Auf die Beschwerden ist somit im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist bereits wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin wird bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Dem Beschwerdegegner ist keine Parteientschädigung auszurichten (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Verfahren 4D_40/2024 und 4D_42/2024 werden vereinigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. April 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jametti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Kistler </div> </div></body></html>