<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;=""><span>I 2020 76</span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>Entscheid vom 12. Februar 2021</span><br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Besetzung<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter<br/>Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Parteien<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">A.________,<br/>\n Beschwerdeführerin,<br/>\n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________,<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>gegen</span><br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>Suva, </span>Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,<br/>\n Vorinstanz,<br/>\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Gegenstand<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">Unfallversicherung (Leistungen; Kausalität)<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <br clear:both\"=""/><span>Sachverhalt:</span><br>\n <span>A.</span><span> </span>A.________ (Jg. 1977) arbeitete (seit 2013) bei der D.________ AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als sie am 7. November 2016 beim Putzen am Arbeitsplatz ihre rechte Hand zwischen der Putzmaschine und der Wand eingeklemmt hat (Suva-act. 1, 10). Im Spital I.________ wurde noch gleichentags eine Kontusion Processus styloideus ulnae rechts diagnostiziert; eine Fraktur wurde ausgeschlossen (Suva-act. 55). Es folgte eine konservative Therapie mit Ruhigstellung (Suva-act. 10). Mit Schreiben vom 7. Dezember 2016 anerkannte die Suva ihre Leistungspflicht für den Berufsunfall vom 7. November 2016 (Suva-act. 4). Der Hausarzt attestierte ihr vom 7. bis 27. November 2016 eine vollständige unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 3). <br/>\n <span>B.</span><span> </span>Anfangs des Jahres 2019 klagte A.________ über eine Beschwerde-zunahme, in deren Folge sie der Hausarzt für eine Neubeurteilung an Dr.med. F.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Handchirurgie [D]) überwies (Suva-act. 10 und 69). Am 17. Mai 2019 erfolgte seitens der Arbeitgeberin eine Rückfallmeldung zum Unfall vom 7. November 2016 (Suva-act. 16). Am 21. Mai 2019 nahm Dr.med. G.________ eine Resektion des Processus styloideus ulnae Handgelenk rechts vor, bei Diagnose Pseudarthrose Processus styloideus ulnae Handgelenk rechts (Suva-act. 24, 25). Mit Beurteilung vom 13. Juni 2019 hielt Kreisarzt Dr.med. H.________ (Facharzt für Allgemeinmedizin [D]) fest, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Traumafolge auszugehen, die medizinisch aber nicht genau datiert werden könne (Suva-act. 27). Mit Schreiben vom 27. Juni 2019 informierte die Suva A.________, dass sie frühestens ab dem 25. Februar 2019 Versicherungsleistungen (Taggeld, Heilkosten) erbringe (Suva-act. 28). Mit Verlaufskontrolle vom 19. August 2019 attestierte Dr.med. G.________ wieder eine volle Arbeitsfähigkeit ab dem Folgetag (Suva-act. 37, 38). Ein erster Arbeitsversuch am 20. August 2019 scheiterte; ab 27. August 2019 erfolgte eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit, bis diese am 27. September 2019 wieder voll erreicht wurde (Suva-act. 39). <br/>\n <span>C.</span><span> </span>Am 17. Dezember 2019 ersuchte Dr.med. G.________ die Suva um Kostengutsprache für eine Ulnaverkürzungs-Osteotomie rechts (Suva-act. 48), worauf die Suva ihre Leistungspflicht überprüfte (Suva-act. 50). Am 16. Januar 2020 erfolgte der operative Eingriff durch Dr.med. G.________ (Suva-act. 56, 57). Vom 7. Januar 2020 bis 2. Juni 2020 wurde A.________ volle resp. teilweise Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-act. 60, 61, 66, 73, 95). Am 7. Februar 2020 erfolgte eine weitere Schadenmeldung UVG / Rückfall der Arbeitgeberin (Suva-act. 60). Mit kreisärztlicher Beurteilung vom 5. März 2020 stellte Dr.med. H.________ fest, beim Unfallereignis vom 7. November 2016 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine objektivierbare strukturelle Schädigung verursacht worden, die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae, sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 7. November 2016 zurückzuführen. Der am 21. Mai 2019 primär und am 16. Januar 2020 sekundär operierte Schaden sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits auf einen Vorzustand vor dem Unfallereignis zurückzuführen (Suva-act. 65). Nachdem sich A.________ hiermit nicht einverstanden erklärte, holte die Suva die radiologischen Befunde des Grundfalles vom 7. November 2016 beim Spital I.________ ein (Suva-act. 70). Nach Einsichtnahme bekräftigte Dr.med. H.________ seine Beurteilung vom 5. März 2020 (Suva-act. 72). Mit Verfügung vom 15. April 2020 stellte die Suva fest, aufgrund der Beurteilung des Kreisarztes seien die aktuell bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt; der Fall werde per 23. Dezember 2019 abgeschlossen und der Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen abgelehnt (Suva-act. 77). <br/>\n <span>D.</span><span> </span>Am 19. April 2020 erhob A.________ Einsprache (Suva-act. 84). Nachdem sich auch Dr.med. G.________ mit Schreiben vom 22. April 2020 kritisch zum Entscheid äusserte (Suva-act. 89), bestätigte Dr.med. H.________ am 24. April 2020 seine Beurteilung vom 5. März 2020 (Suva-act. 90). Nach Einsicht in die kreisärztliche Beurteilung sowie das Röntgenbild vom 7. November 2016 bezeichnete Dr.med. G.________ den Entscheid der Suva gegenüber dem Hausarzt am 6. Mai 2020 als nachvollziehbar und korrekt (Suva-act. 92). Am 7. Mai 2020 erhob Swica als Krankenversicherer von A.________ gestützt auf einen Bericht ihres Vertrauensarztes Einsprache gegen die Verfügung vom 15. April 2020 (Suva-act. 93). Auch nach Vorlage des Berichtes des Vertrauensarztes der Swica hielt der Kreisarzt Dr.med. H.________ an seiner Beurteilung vom 5. März 2020 fest (Suva-act. 98). Mit Entscheid vom 17. August 2020 wurden die Einsprachen von A.________ und der Swica abgewiesen (Suva-act. 102). Am 25. August 2020 zog Swica ihre Einsprache vom 7. Mai 2020 zurück (Suva-act. 103). <br/>\n <span>E.</span><span> </span>Am 15. September 2020 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:<br/>\n 1. <span> </span>Der Einspracheentscheid vom 17.08.2020 sei aufzuheben und es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen und allfällige vertraglichen Leistungen zuzusprechen.<br/>\n 2. <span> </span>eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks Einholung eines radiologischen Gutachtens zurückzuweisen, damit sie hernach nochmals über die gesetzlichen Ansprüche der Beschwerdeführerin entscheide;<br/>\n 3. <span> </span>eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks Abklärung des Vorliegens einer Listendiagnose im Sinne von <span class='\"bundnormlinktext\"' data-norm="\&lt;/body" id='\"n0\"' onmouseout='\"hideInfo(0);\"' onmouseover='\"showInfo(0);\"'></span></br></br></div></body></html>