<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01224</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Schlatter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Parkhof</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptstrasse 84, Postfach 113, 8280 Kreuzlingen 2</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1957, ist ausgebildeter Anästhesiepfleger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/1/6). Zuletzt übte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er diese Tätigkeit seit dem 1. Januar 2012 (Urk. 8/56/1) im Y.___ mit einem Arbeitspensum von 60 % aus. Ab 13. September 2012 war er zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 8/12/3). Zudem ging er seit dem 1. Oktober 2006 in einem Pensum von 20 % einer selbständigen Erwerbstätigkeit im Bereich Massage und Beratung nach (Urk. 8/2/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. November 2012 meldete sich der Versicherte wegen des Verdachts auf eine beginnende Alzheimererkrankung bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2/4). Mit Verfügung vom 15. April 2013 (Urk. 8/27) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen. Am 16. April 2013 ging bei der IV-Stelle das von Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, im Auftrag der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BVK Personalvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellte vertrauensärztliche Gutachten vom 11. April 2013 (Urk. 8/29) ein. Die vom Versicherten gegen die Verfügung vom 15. April 2013 erhobene Beschwerde wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 22. November 2013 (Prozess-Nummer IV.2013.00409, Urk. 8/40) in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen und zum neuen Entscheid über den Anspruch auf berufliche Massnahmen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge holte die IV-Stelle zusätzliche ärztliche Berichte (Urk. 8/50, 8/52, 8/72, 8/76, 8/79) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/69) ein. Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 18. November 2014 (Urk. 8/57) mit, dass eine Umschulung alters- und gesundheitsbedingt nicht möglich sei, aber ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung bestehe (Urk. 8/57). Am 20. Januar 2015 (Urk. 8/60) informierte sie ihn über den gesundheitsbedingten Abschluss der Arbeitsvermittlung. Weiter holte sie ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrie und Neuropsychologie ein, das von den Fachärzten der A.___, am 15. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 8/94). Wie sie mit Vorbescheid vom 15. August 2016 (Urk. 8/96) angekündigt hatte, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 8/99 = Urk. 2) einen Rentenanspruch des Versicherten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerde vom 4. November 2016 (Urk. 1) beantragte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 4. Oktober 2016 sowie die Zusprache der gesetzlichen Leistungen, insbesondere einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Streitsache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entscheidung an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin. In prozessualer Hinsicht beantragte er die Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung sowie die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreters in der Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Rechtsanwalt Schlatter. Als Beilage zur Beschwerde reichte er eine vom 29. Oktober 2016 (Urk. 3/6) datierende Stellungnahme von Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie ein. Mit Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2016 (Urk. 7) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 12) wurde das Gesuch um unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Rechtsvertretung und unentgeltliche Prozessführung abgewiesen und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt. Mit Stellungnahme vom 13. März 2017 (Urk. 16) reichte der Beschwerdeführer das von Dr. med. Z.___ zuhanden der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete vertrauensärztliche Gutachten vom 11. April 2013 (Urk. 17/1) sowie den Rentenentscheid der BVK vom 26. Juli 2013 (Urk. 17/2) ein. Mit Schreiben vom 30. März 2017 (Urk. 19) erklärte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Stellungnahme, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 3. April 2017 (Urk. 20) mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>A</span><span>nspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span>des</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vi</span><span>er</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span>telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enfalls neben standardisierten Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die klinische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung mit Anamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung, Symptomerfassung und Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanamnestische Angaben eingeholt oder Zusatzunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psychiatrische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich in der Invaliditätsbemessung, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, St. Gallen 2003, S. 92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unglaubwürdig wirken; schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist (siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Körper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochenschrift 1997, S.1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckler und Foerster; BGE 131 V 51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verneinung eines Rentenanspruchs in ihrer Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 2) damit, dass die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit gemäss dem Gutachten der A.___ vom 15. Juli 2016 aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht nicht eingeschränkt sei. Aufgrund der arbeitsplatzspezifischen psychischen Belastung könne eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten nachvollzogen werden. Eine nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend weiter attestierte Arbeitsunfähigkeit werde durch Aggravation mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt, womit der rechtliche Anspruch auf Leistungen fehle (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde vom 4. November 2016 (Urk. 1) geltend, das polydisziplinäre A.___-Gutachten genüge den Anforderungen der Rechtsprechung nicht, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Unrecht darauf abgestellt habe. Das Gutachten sei weder vollständig noch in seinen Schlussfolgerungen überzeugend. Die Beschwerdegegnerin habe auf die nicht überzeugende Vermutung eines aggravatorischen Verhaltens abgestellt und deshalb die tatsächlichen Tester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse zu Unrecht unberücksichtigt gelassen. Auch habe sie übersehen, dass die im Gutachten formulierten Einschränkungen die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausschliessen oder stark einschränken würden. Die Feststellung, wonach keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege, treffe somit nicht zu (Urk. 1 S. 17)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p>3.1<span> </span><span>Das Gericht hat im Rückweisungsentscheid vom 2</span><span>2. </span><span>November 2013 (</span><span>Urk. </span><span>8/40) festgestellt, die Berichte der </span><span>C.___</span><span> des </span><span>D.___</span><span>, welche für solche Fragestellungen als Fachklinik gelte, hätten ein</span><span>wandfrei eine Teilleistungsstörung der mnestischen Funktionen im visuellen Gedächtnis, insbesondere im Abrufen neu gelernter Informationen festge</span><span>stellt. Die Diagnose hätten die Ärzte der </span><span>C.___</span><span> aufgrund einer Gesamtbeurteilung aus der Anamnese erhoben, bei welcher der Versicherte über Wortfindungsstörungen und Vergesslichkeit vor allem auch bei Stress berichtet habe. Ferner hätten sie sich auf die neuropsychologischen Befunde und die Bildgebung berufen. Das Gericht erwog zudem</span><span>,</span><span> der </span><span>C.___</span><span> sei der MRI-Befund vom 2</span><span>1. </span><span>September 2012 bei der Diagnosestellung bekannt gewesen. Dieser Befund habe abgesehen von leichtgradigen Hirnatrophien keine Auffälligkeiten gezeigt und sei in die Beurteilung miteinbezogen wor</span><span>den. Ein leichter Widerspruch habe sich allerdings aus dem MRI-Bericht ergeben: In den Berichten der </span><span>C.___</span><span> sei von einem Scheltens Grad 1 die Rede gewesen, welcher sich im MRI gezeigt habe, im MRI-Bericht vom 2</span><span>1. </span><span>September 2012 hingegen von einem Scheltens Grad 0</span><span>, das heisst einem in Bezug auf eine Demenzerkrankung unauffälligen Befund</span><span>. Das Gericht fügte bei, diese Ungenauigkeit sei jedoch nicht sehr </span><span>bedeutend</span><span>. Denn die getroffene Diagnose eines MCI basier</span><span>e</span><span> vor allem auf der klinischen Untersu</span><span>chung mittels einer Testbatterie mit den entsprechenden Resultaten und auf den anamnestischen Erhebungen und typischen Beobachtungen des Versi</span><span>cherten. Schliesslich verwies das Gericht auf die Ausführungen von Dr.</span><span> Z.___</span><span>. Dieser habe weitgehend wiederholt, was den Berichten der </span><span>C.___</span><span> zu entnehmen sei. Die Berichte stimmten bezüglich der Diagnosestellung und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span>stammten Tätigkeit überein</span><span>.</span><span> und ihre Einschätzungen seien nachvollziehbar. Insbesondere hielt dies das Gericht für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit für gegeben: Der Beschwerdeführer habe als Anästhesiepfleger im Aufwachraum gearbeitet. Dies sei eine verantwortungsvolle Tätigkeit, bei der Anordnungen zuverlässig und pünktlich ausgeführt werden müssten. Aufgrund der Berichte der </span><span>C.___</span><span> sei überzeugend, dass der Beschwerdeführer aufgrund der objektivierten kognitiven Defizite</span> <span>seine Arbeit</span> <span>als Anästhesiepfleger im Auf</span><span>wachraum nicht mehr ausführen könne. Diese objektivierten Befunde einer leichten kognitiven Leistungsschwäche seien geeigne</span><span>t</span><span>, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, insbesondere einen solchen auf Arbeitsvermittlung oder Berufsberatung auszulösen, auch wenn sich die Ätiologie dieser Störung im Moment nach Ansicht der Ärzte mit keinen Methoden weiter erhärten lasse. Sie führe auch dazu, dass sich der Versicherte gesundheitlich bedingt beruflich neu orientieren und eine seinen verbliebenen kognitiven Fähigkei</span><span>ten angepasste Arbeit finden müsse. Dies sei für die Leistungspflicht der Invalidenversicherung entscheidend und nicht die (noch) unklare Verdachts</span><span>diagnose. Welche Tätigkeiten dies sein könnten und in welchem Ausmass sie dem Versicherten zumutbar seien, das heisst die Fragen nach der behinde</span><span>rungsangepassten Restarbeitsfähigkeit, bedürfe zunächst näherer Abklärung in medizinischer Hinsicht. Die erwähnten Ausführungen der </span><span>C.___</span><span> im Bericht vom 1</span><span>2. </span><span>Februar 2013 seien sowohl hinsichtlich des zumutbaren gesundheitlichen Profils als auch hinsichtlich des zumutbaren Pensums zu vage. Doch die bereits vorliegenden gesundheitlichen Einschränkungen sprächen durchaus für berufliche Massnahmen. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen sei somit weiter abzuklären. In diesem Punkt hiess das Gericht die Beschwerde gut. </span></p><p><span> </span><span>Hingegen folgte das Gericht der Auffassung der IV-Stelle insoweit, als diese den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint hatte, weil im </span><span>massgeblichen</span><span> Zeitpunkt, als die Verfügung vom 1</span><span>5. </span><span>April 2013 ergangen war, das Warte</span><span>jahr im Sinne von </span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>1 lit. b IVG noch nicht abgelaufen gewesen sei. Das Gericht stellte dazu fest, ob der Anspruch auf eine Invalidenrente in einem späteren Zeitpunkt erfüllt sein werde, werde die Beschwerdegegnerin nach den erfolgten Eingliederungsabklärungen zu entscheiden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge holte die IV-Stelle am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 einen Verlaufsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/50/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Mai 2014 (Urk. 8/50/6-10) berichtete diese über die Behandlung des Beschwerdeführers. Anlässlich der Erstabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Oktober 2012 sei die Diagnose eines Mild Cognitive Impairment bei hohem Verdacht auf eine beginnende Alzheimer-Erkrankung gestellt worden. Der Patient habe unter kognitiven Einbussen im Rahmen einer psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen Belastung gelitten. Weder die zusätzlichen Abklärungen in Form einer Mikropunktion und einer SPECT-Untersuchung hätten jedoch einen Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für einen entzündlichen Prozess oder eine beginnende neurodegenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Erkrankung ergeben. Aktuell bestünden normale Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen und ein Vitamin B12-Mangel (Urk. 8/50/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ informierte die IV-Stelle am 26. Mai 2014 ebenfalls über die Behandlung des Beschwerdeführers (Urk. 8/52). Er gab die von der C.___ gestellten Diagnosen wieder (Urk. 8/52/1) und attestierte dem Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Pflegefachmann in der Anästhesie eine fortbestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 14. September 2012 (Urk. 8/52/2). In einer leidensangepassten Tätigkeit beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilte er eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit als möglich (Urk. 8/52/3).</span></p><p><span> </span><span>Ferner wandte sich die IV-Stelle am 1</span><span>2. </span><span>Juni 2015 an das </span><span>F.___. </span><span>Dieses reichte daraufhin die Aufzeichnung über das Erstgespräch mit dem Beschwerde</span><span>führer vom </span><span>3. </span><span>September 2014 betreffend eine allfällige psychiatrisch-psy</span><span>chotherapeutische Behandlung samt Beilagen ein (</span><span>Urk. </span><span>8/71 sowie 8/72/1-3). Die gesprächsführende Person stellte im Anschluss einen unauffälligen Psy</span><span>chostatus fest und ausser einer Verminderung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen keine Symptome einer Depression. Als Diagnose hielt sie ein</span><span>zig einen Status nach rezidivierender depressiver Störung, aktuell stabil, fest, attestierte indessen dennoch eine Arbeitsunfähigkeit von 80 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war der Beschwerdeführer ebenfalls nicht in Behandlung, sondern lediglich zu drei Abklärungsgesprächen. Dem Bericht darüber vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/79) ist Folgendes zu entnehmen:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Affektiv hätten sich eine Verschiebung zum depressiven Pol und eine geringe Schwingungsfähigkeit gezeigt. Der Patient habe deprimiert, ratlos, gereizt und innerlich unruhig gewirkt. Die Vitalgefühle seien gestört und der Antrieb deutlich reduziert gewesen. Zudem habe ein sozialer Rückzug bestanden. Als Diagnose wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode (ICD-10: F33.1) gestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gab in der Folge zur Abklärung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes des Beschwerdeführers ein polydisziplinäres Gutachten der Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biete Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie in Auftrag. Dieses wurde durch die A.___-Sachverständigen am 15. Juli 2016 (Urk. 8/94) erstattet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus allgemein-internistischer Sicht stellte Dr. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Fachärztin für Rheumatologie, keine Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (Urk. 8/94/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neurologischen Fachgebiet diagnostizierte Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie, nicht authentische kognitive Minderleistungen in den Berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Aufmerksamkeit, Neugedächtnis und Exekutivfunktionen, denen er keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimass. Er hielt fest, dass die Arbeitsfähigkeit aus neurologischer Sicht auch retrospektiv nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt gewesen sei (Urk. 8/94/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber der neuropsychologischen Gutachterin, lic. phil. K.___, Fachpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologin für Neuropsychologie und zertifizierte neuropsychologische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin SIM, klagte der Beschwerdeführer über Gedächtnisprobleme, die seit Jahren unverändert bestehen würden (Urk. 8/94/46). Lic. phil. K.___ berichtete darüber, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Testung schwere verbale Lern- und Gedächtnisdefizite, teilweise deutlich unterdurchschnittliche Aufmerksamkeitsleistungen, exekutive Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derleistungen sowie verminderte verbale Lernleistungen gezeigt habe (Urk. 8/94/49). Es gebe jedoch klare Hinweise darauf, dass diese Befunde verfälscht seien und die gezeigten Leistungen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nicht der tatsächlichen Leistungsfähigkeit entsprächen. Ein gut standardisierter Performanzvalidierungstest (Schmand &amp; Lindebloom, 2005) und Diskrepanzen zwischen den klinischen Beobachtungen und den Tester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnissen deuteten auf ein aggravatorisches Verhalten hin (Urk. 8/94/50). Die neuropsychologische Gutachterin diagnostizierte in ihrer Ausprägung nicht authentische kognitive Minderleistungen in den Bereichen Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit, Neugedächtnis und Exekutivfunktionen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter, Dr. med. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, klagte der Beschwerdeführer über leichte kognitive Defizite und Zukunftsängste (Urk. 8/94/13). Dr. L.___ berichtete davon, dass diagnostisch von einer primär bestehenden leichten depressiven Persönlichkeitsakzentuierung auszugehen sei, welche im Rahmen ungünsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Arbeitsbedingungen im September 2012 zur Dekompensation und im Rahmen einer anfangs mittelgradigen ängstlich-depressiven Symptomatik zur Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Daher müsse von einer affektiven Störung in spezifischer Reaktion auf das arbeitsplatzbezogene Umfeld ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, ohne dass die berufliche Tätigkeit an sich die Ursache dieser Störung darstelle. Die Kündigung habe zwar anfangs in Form einer nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstischen Kränkung zu einer Verstärkung der Symptomatik geführt, zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich sei jedoch offensichtlich eine sehr deutliche Besserung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. Dies komme auch dadurch zum Ausdruck, dass sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht mehr depressiv fühle, jedoch weiterhin anfällig auf Stresssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ationen. Damit seien die in den vorbestehenden Akten diskutierten Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen einer allfälligen organischen Ursache der Leistungseinbusse bereits angesichts des weiteren Verlaufs weitestgehend widerlegt. Damals seien auch die Auswirkungen der psychischen Symptomatik nicht ausreichend berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden. In der angestammten Tätigkeit als Anästhesiepfleger bestehe unter Berücksichtigung von Einschränkungen der geistigen und psychischen Belastbarkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Dr. L.___ diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit akzentuierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10: Z73.1), Unstimmigkeiten mit Vorgesetzten oder Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kollegen (ICD-10: Z56.4) sowie nicht authentische kognitive Minder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen (Urk. 8/94/22 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass aufgrund der Ergebnisse der neuropsychologischen Begutachtung klar ein aggravato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risches Verhalten feststellbar gewesen sei, wobei dieses nicht durch krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswertige psychische Ursachen begründet sei (Urk. 8/94/24). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Anästhesiepfleger mit der subjektiv als kränkend erlebten, selbstwertdestabilisierenden Arbeitsatmosphäre sei medizinisch-theoretisch nicht mehr zumutbar. Entspreche eine Tätigkeit dem an die geistige und psychische Belastbarkeit angepassten Fähigkeitsprofil, so bestehe jedoch auch in der Funktion als Anästhesiepfleger eine uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/94/25). Rückblickend könne in einer dem Belastungsprofil entsprechenden Tätigkeit allenfalls für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten von einer Teilarbeitsunfähigkeit im Umfang von maximal 50 % ausgegangen werden (Urk. 8/94/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das A.___-Gutachten vom 15. Juli 2016 (Urk. 8/94) erweist sich für die stritti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Belange als umfassend. Es wurde in Zusammenarbeit von Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzten und einer Fachpsychologin unter Berücksichtigung und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den Vorakten sowie der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden auf der Grundlage allseitiger persönlicher Untersuchungen erstattet. Die medizinischen Beurteilungen der Gutachterpersonen wichen nur in Bezug auf die Diagnose einer Erkrankung aus dem depressiven Formen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis von den Einschätzungen der behandelnden Arztpersonen ab, wobei der Grund dafür vom psychiatrischen Gutachter, Dr. L.___, überzeugend darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt wurde (Urk. 8/94/20). Die Sachverständigen stellten ferner ein aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torisches Verhalten des Beschwerdeführers bei der neuropsychologischen Testung fest, das nicht durch krankheitswertige psychische Ursachen begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24). Sie legten dar, weshalb die Ergebnisse nicht mit den vorbestehenden medizinischen Akten, den anlässlich der Begutachtung erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunden sowie den anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers vereinbar sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20, 8/94/25, 8/94/50 f.). Im Rahmen der Konsens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung hielten die Gutachterpersonen fest, dass der Beschwerdeführer sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Anästhesiepfleger wie auch in angepassten Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig sei, sofern der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten geistigen und psychischen Belastbarkeit Rechnung getragen werde (Urk. 8/94/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist auf die Kritik des Beschwerdeführers an der Durchführung der Begutachtung einzugehen. Er brachte dazu zunächst vor, es sei nicht bekannt, ob alle beteiligten Gutachter gleichzeitig an einem Konsensgespräch teilgenommen hätten (Urk. 1 S. 6). Wie er jedoch in der Beschwerde selber erwähnt hat, erfolgte auf der ersten Seite des Gutachtens ein ausdrücklicher Hinweis, dass die gutachterliche Beurteilung nach Durchführung eines Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensgespräches entstanden sei (Urk. 8/94/1). Auch die interdisziplinäre Beantwortung der Fragen gibt zu keinen weiteren Ausführungen Anlass, da im Gutachten ausdrücklich erwähnt worden ist, die Beurteilung des objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren medizinischen Sachverhaltes, der Funktionen und der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei aus der Sicht aller beteiligter Gutachter festgehalten worden (Urk. 8/94/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte weiter vor, es sei unklar, ob sämtliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter die gesamten Verfahrensakten gekannt hätten oder ob die Akten von einem einzelnen Gutachter aufbereitet worden seien und dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den weiteren Gutachtern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich die von ihm als wesentlich erachteten Dokumente zur Verfügung gestellt habe (Urk. 1 S. 7). Dem Gutachten sind keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte zu entnehmen, wonach die Gutachter lediglich über selektive Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnis verfügt haben. Gegen diese Annahme spricht insbesondere der Hinweis auf Seite 2 des Gutachtens, wonach der vollständige Umfang der ihnen vorliegenden Akten jedem Gutachter zur Verfügung gestellt worden sei (Urk. 8/94/2). Der Beschwerdeführer nannte denn auch keine konkreten Anhaltspunkte für fehlende Aktenkenntnis der Gutachter. Damit ist davon auszugehen, dass sämtlichen an der Gutachtenserstellung beteiligten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtern die vollständigen medizinischen Vorakten zur Verfügung gestanden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich machte der Beschwerdeführer geltend, dass die psychiatrische Anamneseerhebung mangelhaft sei, weil der Gutachter während dieser zugleich das Diktat für das Gutachten erstellt habe (Urk. 1 S. 12 f.). Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schweizerische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten (abrufbar im Internet unter: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ychiatrie.ch, besucht am 2. Mai 2017)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalten keine Empfehlungen bezüglich Zeitpunkt und Form, welche bei der Dokumentation der Anamnese zu wählen sind. Die von Dr. L.___ in Anwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senheit und unter Einbezug des Beschwerdeführers diktierte Anamneseerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung hat im Vergleich mit handschriftlichen Notizen, welche allenfalls erst später in die definitive Fassung umgeschrieben werden, den Vorteil, dass allfällige Missverständnisse sofort entdeckt und umgehend ausgeräumt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, was offenbar bei der Untersuchung des Versicherten auch mehrmals der Fall gewesen ist (Urk. 8/94/13). Weder macht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geltend, noch ist ersichtlich, inwiefern sich diese Art der Anamneseer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung für ihn in entscheidender Weise nachteilig ausgewirkt haben soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lauf des Beschwerdeverfahrens hat der Beschwerdeführer am 13. März 2017 das Gutachten von Dr. med. Z.___ zuhanden der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BVK Personalvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. April 2013 eingereicht. Er wies dabei darauf hin, gemäss diesem Gutachten sei der Versicherte in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit als Anästhesiepflegefachmann zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 16 und Urk. 17/1). Dieses Gutachten befand sich bereits in den Akten der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 8/29). Ausserdem hat das Gericht bereits in seinem Urteil vom 22. November 2013 (Prozess-Nummer IV.2013.00409, Urk. 8/40) darauf hingewiesen, Dr. Z.___ habe weitgehend den Inhalt der Berichte der C.___ wiederholt. Weiter ist zu berücksichtigen, dass Dr. Z.___ Facharzt für Allgemeine Innere Medizin ist und damit über keine Spezialisierung betreffend die vorliegend interessierenden Krankheitsbilder verfügt. Damit ist es entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden, dass sich die an der polydisziplinären Begutachtung beteiligten Sachverständigen nicht mehr explizit mit diesem Gutachten auseinanderge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt haben, wobei dessen Inhalt in zusammengefasster Form bei der Aktenanalyse durchaus wiedergegeben worden ist (vgl. Urk. 8/94/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Inhalt des polydisziplinären Gutachtens selber betrifft, so erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nämlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1), Unstimmigkeiten mit Vorgesetzten oder Arbeitskollegen (ICD-10: Z56.4) sowie nicht authen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische kognitive Minderleistungen (Urk. 8/94/22 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemängelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Zusammenhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der psychiatrische Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter nicht dazu geäussert hab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, ob das demonstrierte Verhalten mit einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderten Leistungsbereitschaft als bewusstseinsnah oder bewusstseinsfern zu qualifizieren sei (Urk. 1 S. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsächlich hat indessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich das aggravatorische Verhalten nicht durch eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Symptomatik erklären lasse (Urk. 8/94/20). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist von einer bewusstseinsnahen Aggravation auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ferner machte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geltend, im psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teilgutachten sei unklar geblieben, was mit der anamnestischen Angabe von kognitiven Defiziten gemeint sei (Urk. 1 S. 13). Dr. L.___ hat jedoch dazu unter dem Titel „Medizinische Anamnese, Entwicklung der Gesundheitsleiden und Symptombeschreibung“ ausgeführt, dass die geklagte Vergesslichkeit unter Druck und Stress verstärkt werde und darauf hingewiesen, der Beschwerdeführer sei nicht mehr in der Lage, mit sehr viel Druck und Stress zu leben. Er könne zudem auch nicht mehr auf mehrere Informationen zugleich eingehen und diese miteinander koordi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nieren, da er dies als ermüdend empfinde (Urk. 8/94/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn dem psychiatrischen Gutachten keine genaueren Angaben über die geklagten gegenwärtigen Zukunftsängste zu entnehmen sind, hat dies entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Ansicht des Beschwerdeführers keinen Einfluss auf die Qualität des psychiatrischen Gutachtens. Denn diesbezüglich fehlt es an einer psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Es handelt sich bei den Zukunftsängsten um keine invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich bedeutsame Einschränkung, sondern um einen – wenn auch sicher belastenden - invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich nicht zu berücksichtigenden psychosozialen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls kein Anlass zu Zweifeln an der Zuverlässigkeit der Ausführungen von Dr. L.___ bietet sich angesichts des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. August 2015 (Urk. 8/79)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Darin wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1, Urk. 8/79/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Folge davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/79/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erstkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sultation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 29. Juli 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/79/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es blieb jedoch bei drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsgespräche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, während der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer wünschte, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Weiterbehandlung beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/79/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu einer eigentlichen Behandlung beim G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kam es also gar nicht. Aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der erfahrungsgemäss guten Therapierbarkeit leichter bis mittelschwerer Störungen aus dem depressiven Formenkreis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnte jedoch angesichts dieser Diagnose nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts ohnehin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von einer invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/94/17, 8/94/68; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 140 V 193 E. 3.3 und Urteil 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gute Behandelbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik zeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch beim Versicherten tatsächlich konkret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darin, dass die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 29. Juli 2014 gestellte Diagnose einer Depression bereits am 3. September 2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt wurde (Urk. 8/72/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum gleichen Resultat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch der Umstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Belastungssituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache für die depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkannt wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/72/1, 8/94/20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Denn nach der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben, wenn nur Befunde erhoben wurden, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt auch, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten aufgrund einer arbeitsplatzspezifischen reaktiven affektiven Symptomatik rückwirkend fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte 50%ige Arbeitsunfähigkeit von drei bis sechs Monaten Dauer (Urk. 8/94/28) invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant und damit nicht zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/94/22). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgerichtig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer sowohl qualitativ als auch quantitativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte aufgrund der Testergebnisse den Verdacht, der Beschwerdeführer habe teilweise aggraviert. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt im neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teilgutachten ein ausserordentlich langsames Arbeitstempo des Beschwerdeführers bei einer einfachen Aufgabe fest, während die anderen Aufgaben mit einer unauffälligen bis zügigen Arbeitsgeschwindigkeit erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auffälligkeiten in anderen Belangen konnte sie keine feststellen und verwies insbesondere darauf, dass der Beschwerdeführer allein und pünktlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/94/49 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hielt gestützt auf die Stellungnahme von Dr. med. B.___ vom 29. Oktober 2016 (Urk. 3/6) dafür, dass für eine Aggravation eine nachvollziehbare Begründung fehle (Urk. 1 S. 8). Lic. phil. N.___ habe einen Widerspruch darin gesehen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer einerseits selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angereist sei, den Abfahrtszeitpunkt gekannt habe, sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einen Test vor drei Jahren e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinnert und sich dahingehend geäussert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm eigentlich gut. Auf der andern Seite stünden indessen die Tester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche schwere verbale Gedächtnisdefizite aufgezeigt hätten. Hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Widersprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he nicht zu erkennen, beziehu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsweise nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Ebenfalls sei kein Zusammenhang zwischen der Erinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an den Abfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tszeitpunkt des Zuges bei der Fahrt zum Gutachter ersichtlich verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit der Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be, es gehe eigentlich ganz gut, und dem Testergebnis, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches schwere verbale Gedächtnisdefizite aufgezeigt haben soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Welche Bereiche der Gedächtnisleistung betroffen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien, ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aus der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von lic. phil. N.___ nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Offensichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht danach gefragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchen anspruchsvollen Lebensbereichen Einschränkunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n und in welcher Hinsicht diese bestünden, beispielsweise bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erledigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Banksachen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Steuererklärung, bei Vertragsabschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n oder Ähnlichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Solche Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so der Versicherte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dürften zu den Testergebnissen kongruent sein. Unterschiedliche Resultate in ähnlichen Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus erklärbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Man müsste aber wissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, von welchen Tests im neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten gesprochen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus ähnliche Tests, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterschiedliche Aufmerksamkeitsdimensionen messen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Gutachten w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ja beispielsweise gerade nicht behauptet, es seien Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen in verschiedenen Tests aufgetaucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche die gleiche Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsdimension gemessen hätten, sondern davon, es seien Diskrepanzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterschiedliche Resultate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n einzelnen Testverfahren auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taucht. Möglicherweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschiedliche Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu unterschiedlichen Testergebnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t haben kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne dass dieser Umstand auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation zurückgehe (Urk. 1 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erste, im Herbst 2012 durchgeführte neuropsychologische Untersuchung war noch im Zusammenhang mit der Diagnose eines MCI und einem hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigem Verdacht auf eine beginnende Alzheimerkrankheit gestellt worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/1). Anschliessend erfolgte im Herbst 2013 eine Verlaufsunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung. Diese ergab durchschnittliche Leistungen, wobei zwei auffällige Befunde als zufällig gewertet wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/72/7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Gutachterin führte dazu aus, dass die anlässlich der Begutachtung gezeigten Leistungen eine erhebliche Verschlechterung innerhalb von drei Jahren bedeuten würde. Dies sei im Rahmen einer demenziellen Entwicklung denkbar, eine solche liege jedoch aus neuropsychologischer Sicht nicht vor: Bei einer Alzheimer-Demenz hätten sich nicht nur die verbalen Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen verschlechtert, sondern auch die nonverbalen. Diese seien jedoch praktisch unauffällig gewesen. Ein den Testergebnissen entsprechender Schweregrad der Gedächtnisdefizite hätte zudem gemäss l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch zur Folge gehabt, dass in anderen Bereichen Defizite aufgetreten wären, zum Beispiel eine Benennstörung und visuokonstruktive Defizite, was nicht der Fall gewesen sei. Die Selbständigkeit des Beschwerdeführers im Alltag spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che ebenfalls gegen eine Validität der Testergebnisse. Angesichts derselben hätte der Beschwerdeführer auch seine administrativen Angelegenheiten nicht mehr bewältigen können. Der Krankheitsverlauf und der MRT-Befund im Jahr 2012 wiesen ebenfalls nicht auf einen degenerativen Prozess im Sinne einer Alzheimer-Krankheit hin (Urk. 8/94/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Tat hatte das im Jahr 2012 durchgeführte MRI des Schädels zu unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Ergebnissen geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Atrophie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Hippocampus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als pathologisches Merkmal einer Alzheimer-Krankheit festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt worden (Urbach, Flacke, Huppertz, Demenz: Was kann der Radiologe sagen? Neuroradiologie Scan, Heft 2, 2012, S. 136).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Während die neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Erstuntersuchung im Jahr 2012 immerhin noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kognitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen ergeben hatte (Urk. 8/6/1), lieferte die neurologische Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung im Jahr 2013 gänzlich unauffällige Ergebnisse (Urk. 8/72/7). Dieser Verlauf spricht somit auch für den medizinischen Laien nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gegen eine Alzheimer-Erkrankung, bei der es sich um eine Hirnerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung mit progredienter Demenz und irreversibler Hirnschädigung handelt (zur Alzheimer-Krankheit: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, Berlin 2014, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erst der Vergleich der anlässlich der Verlaufsuntersuchung im Herbst 2013 erzielten Ergebnisse mit denjenigen bei der polydisziplinären Begutachtung im Juni 2016 zeigte nach knapp drei Jahren den Eintritt einer deutlichen Verschlechterung: Im Jahr 2013 erzielte der Beschwerdeführer im Abruf nonverbaler Informationen überdurchschnittliche Leistungen und in 24 weiteren Tests einen durchschnittlichen Wert. In drei Tests schnitt er unterdurchschnittlich ab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterdurchschnittlichen Werte wurden als Zufallsergebnisse interpretiert (Urk. 8/72/7 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber führte die anlässlich der Begutachtung durchgeführte neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologische Testung neben einer überdurchschnittlichen Leistung und 14 Ergebnissen im durchschnittlichen Bereich zu vier Ergebnissen im unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichen und elf Ergebnissen gar im weit unterdurchschnittlichen Bereich. Während Leistungen im unterdurchschnittlichen Bereich lediglich auf eine mögliche Beeinträchtigung hinweisen, ist bei Leistungen im weit unterdurchschnittlichen Bereich von einer Beeinträchtigung auszugehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linien zur Klassifikation und Interpretation neuropsychologischer Testergebnisse der Schweizerischen Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVNP, Version vom 8. November 2011, Ziffer 4.1, Tabelle 1, S. 4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einsehbar im Internet auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.neuropsy.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, besucht am 8. Mai 2017). Von einer Testserie mit 30 Tests hatte die Hälfte auffällige Ergebnisse hervorgebracht. Insgesamt mehr als ein Drittel der Testergebnisse waren als nicht bloss mögliche, sondern tatsächlich bestehende Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen zu interpretieren. Damit ist es plausibel, dass die neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachterin aufgrund der ausserhalb der formellen Tests unauffälligen klinischen Beobachtungen, der anamnestischen Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, seiner Selbständigkeit im Alltag sowie der Ergebnisse des Perfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manzvalidierungstests davon ausging, dass die Ergebnisse der neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Testung nicht das tatsächliche Leistungsvermögen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers widerspiegelten. Dies spricht für den von lic. phil. N.___ geäusserten Verdacht, dass diese schlechten Testergebnisse auf Aggravation beruhen, ohne dass dieses Verhalten auf eine verselbständigte, krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertige psychische Störung zurückzuführen wäre, würde eine invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Gesundheitsschädigung ausser Betracht fallen lassen und damit den Anspruch auf eine Rente ausschliessen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.4 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 127 V 294 E. 5a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_492/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 2.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Meinung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Einschätzung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Ergebnisse der ersten neuropsychologischen Testung im Jahr 2012 auf eine depressive Erkrankung zurückzuführen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine solche nicht mehr festgestellt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachvollziehbar (Urk. 1 S. 12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt umso mehr, als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Ansicht nach Durchführung der Verlaufsuntersuchung am 8. Oktober 2013 auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die auf die Abklärung von Demenzerkrankungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezialisierte C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eindeutig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/72/6 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Bestätigung des im Jahr 2012 geäusserten Verdachts auf eine Alzheimerer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankung ist schliesslich nicht zuletzt deshalb ausgeblieben, weil die MRT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung keine hippocampale Atrophie ergeben hatte, wie bereits oben ausgeführt worden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das überzeugende polydisziplinäre Gutachten der A.___ vom 15. Juli 2016 (Urk. 8/94) hat demnach die Beschwerdegegnerin einen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu Recht verneint, da der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch aus gesundheitlichen Gründen in der Lage ist, seine Arbeitsfähigkeit rentenausschliessend zu verwerten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob dem Beschwerdeführer die Verwertung der Arbeitsfähigkeit auch zuzumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist, bestimmt sich aufgrund der Verhältnisse zur Zeit des am 15. Juli 2016 erstatteten polydisziplinären Gutachtens der A.___ (Urk. 8/94). Zu diesem Zeitpunkt war der Beschwerdeführer 59 Jahre alt, was unter dem Gesichtspunkt des Alters eine Verwertbarkeit nicht ausschliesst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.1). Denn damit verblieb ihm eine Aktivitätsdauer von rund sechs Jahren. Er ist ausgebildeter Pflegefachmann und verfügt zudem über Ausbildungen als Werklehrer (keine Berufserfahrung) und Masseur (mehrjährige selbständige Nebentätigkeit). Im Pflegebereich verfügt er über eine langjährige Berufserfahrung, die er bei der Ausübung verschiedener Tätigkeiten erworben hat. In Würdigung dieser Umstände und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen in Bezug auf die zumutbaren Tätigkeiten bestehen, kann es dem Beschwerdeführer zugemutet werden, seine Arbeitsfähigkeit auf dem alleine massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.2) zu verwerten. Damit verneinte die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenanspruch, womit die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Schlatter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>