<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00439</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204764&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00439</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.01.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 16.03.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wegweisung eines wegen massiven Heroinhandels vorbestraften Ausländers<br/>Anspruch auf eine mündliche Verhandlung besteht im Ausländerrecht nur aus beweisrechtlichen Gründen, nicht jedoch aufgrund von Art. 30 Abs. 3 BV sowie (dem auf Aufenthaltsfragen nicht anwendbaren) Art. 6 Abs. 1 EMRK (1.2). Die Verhältnismässigkeit einer Wegweisung beurteilt sich aufgrund der vom EGMR im Fall Boultif aufgestellten Kriterien (2.1). Das öffentliche Interesse an einer Wegweisung ist gewichtig, da der Beschwerdeführer - ohne selbst süchtig zu sein - am Verkauf von 48 kg und am Transport von 60 kg Heroin beteiligt war (2.2). Das private Interesse am Verbleib in der Schweiz ist ebenfalls gewichtig, da der Beschwerdeführer in der Schweiz Familie hat (Frau und zwei Kinder, denen ein Gemeindebürgerrecht unter Vorbehalt erteilt wurde; 2.3). Selbst wenn von einem geringen Rückfallrisiko auszugehen wäre, ist der Beschwerdeführer angesichts der enormen Drogenmenge wegzuweisen (2.4).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DROGENHANDEL">DROGENHANDEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DROGENHANDEL">DROGENHANDEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MÃNDLICHE VERHANDLUNG">MÃNDLICHE VERHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG">ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 30 Abs. 3 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. 2 EMRK</span><br/><span class="ungerade">§ 59 Abs. 1 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">A (geboren 1966, aus Mazedonien) kam 1986 zunÃ¤chst als Saisonnier in die Schweiz und erhielt 1989 eine Aufenthaltsbewilligung. 1996 wurde er wegen Drogenhandels zu einer 15-jÃ¤hrigen Zuchthausstrafe verurteilt. Mit VerfÃ¼gung vom 28. Juni 2002 lehnte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit eine VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und forderte ihn auf, das zÃ¼rcherische Kantonsgebiet nach der Entlassung aus dem Strafvollzug unverzÃ¼glich zu verlassen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">In einem dagegen erhobenen Rekurs beantragte A die Erteilung einer Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Der Regierungsrat wies den Rekurs am 1. September 2004 ab und beauftragte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, eine neue Frist zum Verlassen des zÃ¼rcherischen Kantonsgebietes anzusetzen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 8. Oktober 2004 beantragte A beim Verwaltungsgericht die Aufhebung des Rekursentscheids und der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung sowie die Erteilung einer Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit. Letztere verzichtete stillschweigend darauf, die Beschwerde zu beantworten; der Regierungsrat liess sich mit dem Schluss auf deren Abweisung vernehmen.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Im AuslÃ¤nderrecht ist die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zulÃ¤ssig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 2 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. h des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, VRG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wiederum ist nur dann gegeben, wenn das Bundesrecht einen Anspruch auf Bewilligungserteilung einrÃ¤umt (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943, OG). â Der BeschwerdefÃ¼hrer hat aufgrund seiner Ehe grundsÃ¤tzlich Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 Satz 1 bzw. Art. 17 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder, ANAG; vgl. hinten 2.1). Damit ist gegen die verweigerte VerlÃ¤ngerung Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht und damit Beschwerde ans Verwaltungsgericht mÃ¶glich (Art. 98a Abs. 1 OG; § 43 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eine gesonderte PrÃ¼fung der ZulÃ¤ssigkeit der beantragten Erteilung einer Arbeitsbewilligung erÃ¼brigt sich: Wie sich aus der BeschwerdebegrÃ¼ndung ergibt, misst der BeschwerdefÃ¼hrer dieser Bewilligung keine selbststÃ¤ndige Bedeutung zu und versteht diese als Teil des Aufenthaltsrechts (vgl. BGE 128 II 145 E. 1.1.1 Abs. 2).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die DurchfÃ¼hrung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung. â § 59 Abs. 1 Satz 1 VRG bestimmt, dass das Verwaltungsgericht eine mÃ¼ndliche Verhandlung anordnen kann. Deren DurchfÃ¼hrung liegt somit im Ermessen des Gerichts (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 59 N. 1). Dieses Ermessen entfÃ¤llt, wenn das Ã¼bergeordnete Recht eine publikumsÃ¶ffentliche Verhandlung vorschreibt; in diesem Fall kann Ãffentlichkeit nur durch MÃ¼ndlichkeit erreicht werden (vgl. Ruth Herzog, Art. 6 EMRK und kantonale Verwaltungsrechtspflege, Bern 1995, S. 332).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss Art. 30 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) ist die Gerichtsverhandlung vorbehÃ¤ltlich gesetzlicher Ausnahmen Ã¶ffentlich. Nach einer denkbaren systematischen Auslegung kommt Art. 30 Abs. 3 BV stets dann zur Anwendung, falls eine Sache zu beurteilen ist, die "in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss" (Art. 30 Abs. 1 BV). Dieser im Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 BV vorausgesetzte Anspruch auf gerichtliche Beurteilung kann sich nicht nur aus Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK), sondern auch aus Gesetzesrecht ergeben (BGE 128 I 288 E. 2.2 = Pra 92/2003 Nr. 80). â Ein Anspruch auf Gerichtszugang ergibt sich vorliegend aus Art. 98a Abs. 1 OG sowie § 43 Abs. 2 VRG (vorn 1.1). Nach einer mÃ¶glichen systematischen Auslegung von Art. 30 Abs. 3 BV mÃ¼sste die Verhandlung in diesem verwaltungsgerichtlichen Verfahren demnach Ã¶ffentlich und damit mÃ¼ndlich sein. Das Bundesgericht und das Verwaltungsgericht haben eine solche Auslegung indessen verworfen (BGE 128 I 288 E. 2.5; VGr, 3. Oktober 2001, VB.2001.00237, E. 2b, www.vgrzh.ch). Ein Anspruch auf eine Ã¶ffentliche bzw. mÃ¼ndliche Verhandlung besteht gemÃ¤ss dem Leiturteil des Bundesgerichts nur in jenen FÃ¤llen, in denen sich ein solches Recht aus dem anwendbaren Verfahrensrecht oder Art. 6 Abs. 1 EMRK ableiten lÃ¤sst, ferner dann, wenn sich eine mÃ¼ndliche Verhandlung aus beweisrechtlichen Ãber­legungen als notwendig erweist (BGE 128 I 288 E. 2.6).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im hier zu beurteilenden Fall verleiht das anwendbare Verfahrensrecht (§ 59 Abs. 1 VRG), wie eingangs erwÃ¤hnt, keinen Anspruch auf GerichtsÃ¶ffentlichkeit; insofern handelt es sich dabei um eine der in Art. 30 Abs. 3 Satz 2 BV vorgesehenen gesetzlichen Ausnahmen von der VerhandlungsÃ¶ffentlichkeit (VGr, 3. Oktober 2001, VB.2001.00237, E. 2b am Ende, www.vgrzh.ch). Art. 6 Abs. 1 EMRK kommt in Verfahren, in denen die Beendigung des Aufenthalts von AuslÃ¤ndern zu beurteilen ist, nicht zur Anwendung (EGMR, 26. MÃ¤rz 2002, Mir, 51268/99, § 1 = VPB 66.116; 5. Oktober 2000, Maaouia, 39652/98, § 40; EKMR, 25. Oktober 1996, Kareem, 32025/96, § 3, alle auf http://cmiskp.echr.coe.int; BGr, 25. September 2003, 2A.261/2003, E. 1.4, www.bger.ch; BGE 123 II 472 E. 4c S. 478; VGr, 3. Oktober 2001, VB.2001.00237, E. 2a, www.vgrzh.ch; a. M. Stephan Breitenmoser, Die Bedeutung der EMRK im AuslÃ¤nderrecht, in: Joachim Renzikowski [Hrsg.], Die EMRK im Privat-, Straf- und Ãffentlichen Recht, ZÃ¼rich etc. 2004, S. 197 ff., 231 f.). Auch aus Art. 1 Abs. 1 des 7. Protokolls zur EMRK lÃ¤sst sich kein Anspruch auf ein Ã¶ffentliches und damit mÃ¼ndliches Verfahren ableiten (VGr, 3. Oktober 2001, VB.2001.00237, E. 2a mit Hinweisen, www.vgrzh.ch). Aus beweisrechtlichen Ãberlegungen ist eine mÃ¼ndliche Verhandlung im vorliegenden Fall nicht geboten. Der zu beurteilende Fall ist gut dokumentiert; bei den Akten befinden sich insbesondere detaillierte Befragungen des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Ehefrau sowie zahlreiche Berichte, Zeugnisse und Eingaben. Damit wÃ¼rden sich aus einer AnhÃ¶rung des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Familie keine zusÃ¤tzlichen, fÃ¼r die Beurteilung des Falles notwendigen Anhaltspunkte ergeben (vgl. RB 1961 Nr. 27). Das Begehren um DurchfÃ¼hrung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung ist demnach abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Auffassung, die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz hÃ¤tten ihm die VerlÃ¤ngerung der Aufenthalts­bewilligung zu Unrecht verweigert.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers verfÃ¼gt Ã¼ber das mit Vorbehalt verliehene BÃ¼rgerrecht einer Gemeinde. Ob die fÃ¼r eine gÃ¼ltige EinbÃ¼rgerung insbesondere notwendige Bewilligung des Bundesamtes fÃ¼r Migration bereits vorliegt (vgl. Art. 12 Abs. 2 des BÃ¼rgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952, SR 141.0), geht aus den Akten nicht hervor. Die Frage kann jedoch offen gelassen werden, da die Beschwerde selbst dann abzuweisen ist, wenn man wie nachfolgend davon ausgeht, dass die Ehefrau bereits Schweizerin wurde:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung aufgrund der Ehe mit einer Schweizer BÃ¼rgerin gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 Satz 1 ANAG erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt, also insbesondere dann, wenn der Betroffene wegen eines Verbrechens oder Vergehens verurteilt wurde (Art. 7 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Ein Ausweisungsgrund ist hier gegeben, da der BeschwerdefÃ¼hrer wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das BetÃ¤ubungsmittel- und GeldwÃ¤schereigesetz verurteilt wurde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Verweigerung einer BewilligungsverlÃ¤ngerung muss verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein (Art. 5 Abs. 2 BV; Art. 11 Abs. 3 Satz 1 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 Satz 3 ANAG; BGE 120 Ib 6 E. 4a). Kann sich der Betroffene, wie hier, auf das Recht auf Achtung des Familienlebens (Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV) berufen, sind bei der Beurteilung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit folgende Kriterien zu berÃ¼cksichtigen (EGMR, 2. August 2001, Boultif, 54273/00, § 48, http://cmiskp.echr.coe.int = VPB 65/2001 Nr. 138; BGr, 19. Juli 2002, 2A.141/2002, E. 4.2.2, www.bger.ch; VGr, 7. Juli 2004, VB.2004.00061, E. 4.1, www.vgrzh.ch; vgl. auch Art. 16 Abs. 3 Satz 1 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder, ANAV):</span></p> <p class="Einzug2">â Art und Schwere der begangenen Straftaten;</p> <p class="Einzug2">â Dauer der nach Begehung der Straftaten verstrichenen Zeitabschnitte;</p> <p class="Einzug2">â Verhalten des Betroffenen wÃ¤hrend dieser Zeitabschnitte;</p> <p class="Einzug2">â Aufenthaltsdauer und StaatsangehÃ¶rigkeit der wegzuweisenden Person;</p> <p class="Einzug2">â Beziehung zwischen den Ehegatten (Dauer der Ehe sowie des gemeinsamen Zusammenlebens, Wissen des Ehegatten Ã¼ber die Begehung von Straftaten usw.);</p> <p class="Einzug2">â familiÃ¤re Situation (insbesondere Alter der Kinder, StaatsangehÃ¶rigkeiten);</p> <p class="Einzug2">â MÃ¶glichkeit und Zumutbarkeit fÃ¼r die Ã¼brigen Familienmitglieder, dem von der Wegweisung Betroffenen in sein Heimatland (oder allenfalls in ein Drittland) zu folgen.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Bei der Bestimmung des Ã¶ffentlichen Interesses an der Wegweisung ist zunÃ¤chst von den begangenen Straftaten auszugehen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer begann im Sommer 1992 fÃ¼r eine Bande zu arbeiten, die Heroin in die Schweiz schmuggelte. Ohne selbst sÃ¼chtig zu sein, beteiligte er sich am Verkauf von Ã¼ber 48 Kilogramm Heroin mit einem Wert von nahezu zwei Millionen Franken, indem er das Entgelt in das damalige Jugoslawien transportierte und dort den VerkÃ¤ufern Ã¼bergab. Im Laufe der Zeit nahm er in dem DrogenhÃ¤ndlerring eine fÃ¼hrende Stellung ein; er hatte direkten und stÃ¤ndigen Kontakt mit den beiden Hauptlieferanten und fungierte als deren Vertreter in der Schweiz. Sechs Mal hatte er sich ohne zu zÃ¶gern am Transport von insgesamt knapp 60 Kilogramm Heroin beteiligt. Der BeschwerdefÃ¼hrer beging nach dem Gesagten gravierende Straftaten, wobei sein Verschulden als Ã¤usserst schwer eingestuft wurde. Anzumerken bleibt, dass bei der Festlegung der StrafhÃ¶he berÃ¼cksichtigt wurde, dass der BeschwerdefÃ¼hrer durch sein GestÃ¤ndnis eine rasche AufklÃ¤rung der Straftaten ermÃ¶glichte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die begangenen Delikte dÃ¼rfen nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr ist auch das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers seit der Begehung der Delikte zu berÃ¼cksichtigen (EGMR, 2. August 2001, Boultif, 54273/00, § 51, http://cmiskp.echr.coe.int = VPB 65/2001 Nr. 138). â Der Drogenhandel wurde durch die Verhaftung des BeschwerdefÃ¼hrers anfangs 1993 beendet. Seit der letzten Begehung von Straftaten sind somit zwÃ¶lf Jahre vergangen. Zehn davon verbrachte der BeschwerdefÃ¼hrer im Strafvollzug (das letzte Jahr in Halbgefangenschaft). Seit seiner bedingten Entlassung im Januar 2003 beging er keine weiteren Delikte. WÃ¤hrend der Halbgefangenschaft fand er eine Stelle als Maler bei einem Arbeitsvermittlungsunternehmen. In der Folge arbeitete er zunÃ¤chst temporÃ¤r und seit November 2002 in Festanstellung bei einem Bau- und Kiesaufbereitungsunternehmen als Maler. Seine Arbeitgeber stellten ihm gute bzw. sehr gute Zeugnisse aus. Die gefestigten beruflichen VerhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers dÃ¼rften die RÃ¼ckfallgefahr vermindern. Gegen eine hohe RÃ¼ckfallgefahr spricht auch, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine Taten bereute. WÃ¤hrend seines GefÃ¤ngnisaufenthaltes spendete er regelmÃ¤ssig Geld an eine Institution fÃ¼r DrogenabhÃ¤ngige. Aus dem Bericht des Fallverantwortlichen fÃ¼r die Schutzaufsicht ergibt sich sodann, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die begangenen Straftaten verurteilt, sich ihretwegen schÃ¤mt und die ausgesprochene Strafe als richtig und gerecht erachtet. Im Strafvollzug habe er gelernt, Verantwortung zu Ã¼bernehmen. Er achte darauf, nicht mehr mit Kriminellen in Kontakt zu kommen. Der Fallverantwortliche stellt dem BeschwerdefÃ¼hrer deshalb eine sehr gÃ¼nstige Prognose aus. Gegen eine hohe RÃ¼ckfallgefahr spricht schliesslich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach der Entlassung aus dem Strafvollzug seine Rolle als Ehemann und Vater verantwortungsbewusst wieder einnahm. Konflikte, die zwischen den Ehepartnern wÃ¤hrend des GefÃ¤ngnisaufenthaltes entstanden, konnten in PaargesprÃ¤chen am Sozialpsychiatrischen Zentrum X bewÃ¤ltigt werden. Zu berÃ¼cksichtigen ist schliesslich, dass eine Deliktsbearbeitung bereits wÃ¤hrend und nach der VerbÃ¼ssung der Zuchthausstrafe stattfand. Nach dem Gesagten ist ein RÃ¼ckfallrisiko vorhanden, jedoch nicht als hoch zu beurteilen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammengefasst besteht aufgrund der Ã¤usserst schwer wiegenden Straftaten, dem gravierend Verschulden und einem gewissen RÃ¼ckfallrisiko ein gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse an der Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Weiter ist das Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers am Verbleib in der Schweiz zu gewichten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hielt sich von 1986 bis 1989 zunÃ¤chst als Saisonnier in der Schweiz auf, seit 1989 lebt er dauerhaft in der Schweiz. Gegen das Interesse am Verbleib spricht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¤hrend mehr als der HÃ¤lfte seines bald 19-jÃ¤hrigen Aufenthaltes delinquierte bzw. eine Zuchthausstrafe verbÃ¼sste. FÃ¼r das private Interesse spricht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¤hrend eines Teils seines Aufenthalts einer Arbeit nachging. Bevor er anfing zu delinquieren, hatte er als Maler gearbeitet; er fand bereits wÃ¤hrend der Halbgefangenschaft eine Stelle und ist nun fest als Maler angestellt. Bei der WÃ¼rdigung des privaten Interesses ist weiter positiv zu berÃ¼cksichtigen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in der Schweiz Freundschaften geknÃ¼pft hat und diese regelmÃ¤ssig pflegt. Von besonderem Gewicht ist schliesslich die Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers zu seiner Familie. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist seit bald 16 Jahren verheiratet. Der Ã¤ltere Sohn ist 14, der jÃ¼ngere zwÃ¶lf Jahre alt. WÃ¤hrend der VerbÃ¼ssung der GefÃ¤ngnisstrafe hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer um die Pflege des Kontakts zu seiner Familie bemÃ¼ht. Nach seiner Haftentlassung hatte er nach anfÃ¤nglichen Schwierigkeiten wieder ein gutes VerhÃ¤ltnis zu seiner Frau und seinen Kindern. Damit ist bei der InteressenabwÃ¤gung nicht nur die berufliche und soziale Integration des BeschwerdefÃ¼hrers zu berÃ¼cksichtigen, sondern vor allem auch die wichtige Rolle, die er als Vater und Ehemann innehat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der Ermittlung der privaten Interessen ist weiter die Zumutbarkeit einer Ausreise nach Mazedonien zu berÃ¼cksichtigen. â Der BeschwerdefÃ¼hrer wohnte bis zum Alter von 19 Jahren in seinem Heimatland; nach ersten Aufenthalten als Saisonnier in der Schweiz verliess er Mazedonien definitiv als 22-JÃ¤hriger. Ein Teil seiner Familie lebt noch in Mazedonien. Von daher ist ihm eine RÃ¼ckreise zuzumuten. Auf der anderen Seite ist zu berÃ¼cksichtigen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer wiederholt unter Depressionen litt. Diese kÃ¶nnen laut Auskunft der Botschaft in Mazedonien nicht mit einer "speziell gefÃ¼hrte[n] Therapie" behandelt werden, da es zu wenig "praxisbezogene" Therapeuten gebe und wegen der allgemeinen strukturellen Defizite des Landes. Andererseits schliesst diese EinschÃ¤tzung der Botschaft nicht aus, dass eine wieder auftretende bzw. sich verschlechternde depressive Episode in Mazedonien zumindest medikamentÃ¶s behandelt werden kann. Mit dem Fall, in dem eine adÃ¤quate medizinische Versorgung eines AIDS-Kranken im Heimatland gÃ¤nzlich fehlte und eine Ausweisung damit gegen Art. 3 EMRK (bzw. Art. 25 Abs. 3 BV) verstossen hÃ¤tte (EGMR, 2. Mai 1997, 30240/96, § 51 f., http://cmiskp.echr.coe.int), lÃ¤sst sich der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt folglich nicht vergleichen. Weiter muss in Betracht gezogen werden, dass es dem BeschwerdefÃ¼hrer wohl eher schwer fallen dÃ¼rfte, in Mazedonien Arbeit zu finden, dies jedoch nicht ausgeschlossen scheint. Eine Ausreise ist nach dem Gesagten mit gewissen HÃ¤rten verbunden, dem BeschwerdefÃ¼hrer jedoch zuzumuten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den SÃ¶hnen kÃ¶nnte ein Wegzug aus der Schweiz wohl grundsÃ¤tzlich zugemutet werden. Sie sprechen zwar keine der beiden Landessprachen; in ihrem Alter kÃ¶nnten sie jedoch eine der beiden Sprachen noch erlernen. Dass sie in Mazedonien eine Lehrstelle finden oder eine Aus- bzw. Weiterbildung absolvieren kÃ¶nnten, ist zumindest denkbar. Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers spricht zwar eine der beiden Landessprachen Mazedoniens, nÃ¤mlich Albanisch. Ein grosser Teil ihre Familie lebt allerdings im Kosovo; Mazedonien kennt sie nur von Ferienaufenthalten. Sie sieht keine Chance, eine Stelle als Krankenschwester zu erhalten. Aus diesen GrÃ¼nden ist sie nicht gewillt, ihrem Ehemann in sein Heimatland zu folgen. Ihren Willen, dauerhaft in der Schweiz zu bleiben, hat die Ehefrau nicht zuletzt darin zum Ausdruck gebracht, dass sie sich mit Erfolg um das GemeindebÃ¼rgerrecht bemÃ¼hte. Nach dem Gesagten wÃ¤ren es fÃ¼r die Familie zweifellos mit grÃ¶ssten HÃ¤rten verbunden, dem Vater und Ehemann in sein Heimatland zu folgen. Auf der anderen Seite ist ein Nachzug nach dem Gesagten zumindest denkbar. Zudem muss dabei berÃ¼cksichtigt werden, dass die Ehefrau eine Ausreise ohnehin ausschliesst.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammengefasst hat der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund seiner beruflichen, sozialen und familiÃ¤ren Integration ein gewichtiges privates Interesse am Verbleib in der Schweiz. Dieses Interesse wird dadurch verstÃ¤rkt, dass es fÃ¼r seine Familie mit grÃ¶ssten HÃ¤rten verbunden wÃ¤re, ihm in sein Heimatland zu folgen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Nach dem Gesagten erscheinen sowohl das Ã¶ffentliche Interesse an einer Wegweisung als auch das private Interesse an einem Verbleib als gewichtig. Diese Interessen sind nun gegeneinander abzuwÃ¤gen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r das Ãberwiegen des privaten Interesses des BeschwerdefÃ¼hrers liesse sich anfÃ¼hren, dass dieser nur einmal delinquierte und dass die RÃ¼ckfallgefahr nicht als besonders hoch erscheint. Auf der anderen Seite darf jedoch nicht Ã¼bersehen werden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer schwere Straftaten beging, die nicht bagatellisiert werden dÃ¼rfen. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat zwar nie direkt Drogen an AbhÃ¤ngige verkauft; er wirkte eher als eine Art ZwischenhÃ¤ndler. In dieser Funktion war er jedoch am Drogenhandel und -vertrieb im grossen Stil beteiligt. Indem er sich an Verkauf und Transport von derart grossen Drogenmengen â 48 Kilogramm und 60 Kilogramm Heroin â massgeblich beteiligte, musste ihm bewusst sein, dass er das Leben und die Gesundheit von zahlreichen DrogenabhÃ¤ngigen in Gefahr brachte. Diese Drogenmengen unterscheiden den zu beurteilenden Sachverhalt massgeblich vom Fall Amrollahi, der "nur" mit 450 Gramm Heroin handelte (EGMR, 11. Juli 2002, 56811/00, § 36, http://cmiskp.echr.coe.int). Angesichts der besonderen Gefahr von harten Drogen fÃ¼r das Leben und die Gesundheit Dritter ist gerade bei grossen Heroinmengen eine gewisse Strenge bei der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprÃ¼fung angebracht (vgl. EGMR, 17. April 2003, Yilmaz, 52853/99, § 46; 19. Februar 1998, Dalia, 26102/95, § 54, beide auf http://cmiskp.echr.coe.int; BGr, 17. September 2004, 2A.517/2004, E. 2.3.1, www.bger.ch; BGE 125 II 521 E. 4a/aa; VGr, 7. Juli 2004, VB.2004.00061, E. 4.2 am Ende, www.vgrzh.ch). Auch wenn das Risiko eines RÃ¼ckfalls nicht als hoch erscheint, darf dieses deswegen nicht einfach hingenommen werden. Vielmehr ist bei der Beurteilung der RÃ¼ckfallgefahr zu berÃ¼cksichtigen, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer verÃ¼bten Straftaten schwer wiegender Natur sind (BGE 120 Ib 6 E. 4c; VGr, 26. MÃ¤rz 2003, VB.2002.00426, E. 3c/aa, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Selbst wenn man davon ausgehen wÃ¼rde, es bestehe vorliegend nur noch ein geringes Risiko, dass der BeschwerdefÃ¼hrer erneut mit derart grossen Mengen Drogen handelt, wÃ¤re dieses Risiko untragbar. Das Gemeinwesen ist nicht nur verpflichtet, die Ã¶ffentliche Sicherheit zu schÃ¼tzen (Art. 57 Abs. 1 BV), sondern auch das Leben und die Gesundheit seiner Bewohner (Art. 10 Abs. 1 Satz 1 und Art. 10 Abs. 2 je in Verbindung mit Art. 35 Abs. 2 BV). Staatliche Schutzpflichten mÃ¼ssen dort mit besonderer Sorgfalt wahrgenommen werden, wo es, wie hier, um ein derart elementares Grundrecht wie das Recht auf Leben und Gesundheit zahlreicher Menschen geht. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer derart viele DrogenabhÃ¤ngige in Gefahr brachte, erscheint die Wegweisung als die einzige geeignete Massnahme, um eine erneute GefÃ¤hrdung zu verhindern. Die Tatsache allein, dass es fÃ¼r seine Familie mit Schwierigkeiten verbunden sein wird, ihm in sein Heimatland zu folgen, schliesst eine Wegweisung nicht aus (EGMR, 2. August 2001, Boultif, 54273/00, § 48 am Ende, http://cmiskp.echr.coe.int = VPB 65/2001 Nr. 138; VGr, 25. Februar 2004, VB.2003.00419, E. 4.4, www.vgrzh.ch). Wenn die Ehefrau an ihrem Willen festhÃ¤lt, in der Schweiz zu bleiben, besteht fÃ¼r die Familie die MÃ¶glichkeit, den BeschwerdefÃ¼hrer periodisch zu besuchen. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wiederum ist es unbenommen, seine SÃ¶hne und seine Frau in der Schweiz zu besuchen; die verweigerte BewilligungsverlÃ¤ngerung hindert ihn im Gegensatz zu einer Ausweisung grundsÃ¤tzlich nicht daran, die Schweiz wieder zu betreten (BGr, 19. Juli 2002, 2A.141/2002, E. 3.3, www.bger.ch). Weiter ist es dem BeschwerdefÃ¼hrer zuzumuten, sich in Mazedonien eine neue Existenz aufzubauen und bei einer allfÃ¤lligen Verschlechterung seiner depressiven Erkrankung bzw. einer erneut auftretenden depressiven Episode die aufgrund der UmstÃ¤nde bestmÃ¶gliche therapeutische UnterstÃ¼tzung zu suchen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten Ã¼berwiegt das Ã¶ffentliche Interesse an einer Wegweisung. Ob die Aufenthaltsdauer noch als kurz im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung anzusehen ist, sodass aufgrund der "Zwei-Jahres-Regel" besondere GrÃ¼nde fÃ¼r eine BewilligungsverlÃ¤ngerung vorliegen mÃ¼ssten, braucht demzufolge nicht entschieden zu werden (vgl. BGE 120 Ib 6 E. 4b; BGr, 19. Juli 2002, 2A.141/2002, E. 4.2.1, www.bger.ch).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Die Verfahrenskosten sind ausgangsgemÃ¤ss dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG); ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung steht ihm aufgrund von § 17 Abs. 2 VRG nicht zu.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>