A bteilung II B -2214/2006 {T 0 /4 } U rteil vom 16. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter R onald Flury (vorsitzender R ichter), R ichter Francesco Brentani, R ichter Stephan Breitenm oser; G erichtsschreiberin Fabia Bochsler A ._______, Beschw erdeführerin gegen Trägerorganisation für die höhere Fachprüfung für Steuerexperten, Erstinstanz B undesam t für B erufsbildung und Technologie (B B T), Vorinstanz betreffend H öhere Fachprüfung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie Beschw erdeführerin legte im Som m er/H erbst 2004 die H öhere Fach- prüfung für Steuerexperten ab. M it Verfügung vom 26. O ktober 2004 teilte ihr die Prüfungskom m ission der Trägerorganisation für die höhere Fach- prüfung für Steuerexperten (Prüfungskom m ission) m it, sie habe die Prü- fung nicht bestanden. Sie habe in folgenden Fächern ungenügende Fach- noten erzielt: "Steuern" (schriftlich) 3.0; "Betriebsw irtschaft, R echnungsw e- sen, Finanzierung" (schriftlich) 1.5 und "Steuern" (m ündlich) 3.5; ihre End- note betrage 3.5. G egen diesen Entscheid erhob die Beschw erdeführerin am 16. N ovem ber bzw . 9. D ezem ber 2004 Beschw erde beim Bundesam t für Berufsbildung und Technologie (Bundesam t). Sie stellte den Antrag, es sei ihr in den Fä- chern "D iplom arbeit (einschliesslich Kolloquium )" und "R echt" je die N ote 5.5, im Fach "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" die N ote 5.0 sow ie in den Fächern "Steuern" (schriftlich) und "Steuern" (m ündlich) je die N ote 4.5 zu erteilen. Zur Begründung m achte sie im W esentlichen geltend, ihre Leistung sei in allen Fächern unterbew ertet w orden. Im Fach "Steuern" (schriftlich) lägen Verfahrensfehler vor und die M usterlösungen seien nicht herausgegeben w orden. D ie Aufgabenstellung im Fach "Be- triebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" sei krass einseitig aufge- baut gew esen. Im Fach "Steuern" (m ündlich) sei der Experte X._______ befangen gew esen und es sei ihr das Protokoll nicht ediert w orden. Im Fach "D iplom arbeit" (einschliesslich Kolloquium ) sei ihr das Aktenein- sichtsrecht verw eigert und sie sei rechtsungleich behandelt w orden. Im Fach "R echt" lägen Verfahrensfehler vor. M it Vernehm lassung vom 18. M ärz 2005 beantragte die Prüfungskom m is- sion, die Beschw erde sei abzuw eisen. D ie N achkorrektur habe zw ar ge- zeigt, dass im Fach "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" ihre N ote auf eine 2.5 angehoben w erden könne, aber die Prüfung gelte trotzdem w eiterhin als nicht bestanden. M it R eplik vom 2. M ai 2005 hielt die Beschw erdeführerin ihre Beschw erde aufrecht. M it D uplik vom 11. Juli 2005 beantragte die Prüfungskom m ission sinngem äss erneut, die Beschw erde sei abzuw eisen. M it Schreiben vom 12. Septem ber 2005 hielt die Beschw erdeführerin w eiterhin an ihrer Be- schw erde fest. M it Entscheid vom 8. Februar 2006 w ies das Bundesam t die Beschw erde ab. Zur Begründung führte es zur R üge im Fach "Steuern" (schriftlich) aus, dass ein Einsichtsrecht in sog. "M usterlösungen" nicht bestehe. Betreffend das Fach "Steuern" (m ündlich) legte es dar, dass w eder das R eglem ent noch die W egleitung eine Protokollierungspflicht vorsähen. Einzig das "G rundlagenpapier für die m ündlichen Prüfungen", w elches den Kandida- ten nicht bekannt gegeben w orden sei, bestim m e, dass die Beurteilung ge-3 m äss Bew ertungsschem a auf dem Protokoll zu erfolgen habe. Ein Ein- sichtsrecht in die handschriftlichen N otizen der Experten könne daraus aber nicht abgeleitet w erden. Zum Fach "Steuern" (schriftlich) erklärte die Vorinstanz, dass die Beschw erdeführerin auf G rund eines der Prüfungs- kom m ission anzulastenden Fehlers bei der Verteilung der Prüfungsaufga- ben zw ar nicht sogleich m it dem Bearbeiten der M ehrw ertsteueraufgabe beginnen konnte, w ie sie es beabsichtigt hatte. D och könne allein aus dem U m stand, dass sie für einige M inuten nicht die gew ünschten Aufgaben lö- sen konnte, keine schw erw iegende Beeinträchtigung des Prüfungsablaufs abgeleitet w erden. W eiter m erkte die Vorinstanz an, dass keine Pflicht be- stehe, bereits bei der Prüfungsaufgabe H inw eise auf die G ew ichtung der einzelnen Teilaufgaben anzubringen. D ie Experten dürften nach bundes- gerichtlicher R echtsprechung von der Beschw erdeführerin verlangen, dass diese bei der Lösung der Prüfungsfragen selber erkenne, w o Schw erpunk- te zu setzen seien, um die ihr zur Verfügung stehende Zeit entsprechend einzuteilen. D ie Beschw erdeführerin behaupte, dass einige Kandidaten sich durch das Verw enden von unzulässigen H ilfsm itteln Vorteile ver- schafft hätten und erw arte nun, dass dem bei der Bew ertung ihrer Leistung R echnung getragen w erde. Sie verlange m ithin eine G leichbehandlung m it Kandidaten, die sich m it ihren H andlungen eindeutig ins U nrecht gesetzt hätten. Ein solcher Anspruch bestehe jedoch nicht, w eil der G rundsatz der G esetzm ässigkeit vorgehe. Zudem sei die R üge der Beschw erdeführerin als verspätet zu betrachten, da es ihr m öglich gew esen w äre, das Verw en- den von angeblich verbotenen H ilfsm itteln w ährend der Prüfung zu rügen. In Bezug auf die R üge der Befangenheit eines Experten führte die Vorin- stanz aus, dass allein die Behauptung der Beschw erdeführerin, der Exper- te X._______ sei befangen, w eil er für eine Konkurrenzfirm a arbeite, nicht für die Annahm e der Parteilichkeit genüge. D enn der U m stand, dass der Arbeitgeber der Beschw erdeführerin und derjenige des Experten in der Ar- beitsw elt Konkurrenten seien, sei unerheblich, solange es keinen konkre- ten Vorfall gebe, der die Vorbehalte der Beschw erdeführerin gegenüber dem Experten X._______ als begründet erscheinen lasse. W eiter rügte die Beschw erdeführerin, dass ihre Leistung in den Fächern "Steuern" (schrift- lich) und "Steuern" (m ündlich) unterbew ertet w orden sei. D ie Vorinstanz kam zum Schluss, dass der Beschw erdeführerin zu R echt im Fach "Steu- ern" (schriftlich) die N ote 3,0 und im Fach "Steuern" (m ündlich) die N ote 3,5 erteilt w orden seien. D am it gelte die Prüfung bereits aus diesem G rund als nicht bestanden, denn auch w enn die N ote im Fach "D iplom arbeit" (ein- schliesslich Kolloquium ), w ie beantragt, auf eine 5.5 angehoben w ürde, w ürde die gew ichtete D urchschnittnote nur 3.9 betragen. D eshalb erübrige es sich, auf die R ügen zu den Fächern "D iplom arbeit" (einschliesslich Kol- loquium ), "R echt" und "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzie- rung" einzugehen.4 B. G egen diesen Entscheid erhob die Beschw erdeführerin am 10. M ärz 2006 Verw altungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD und stellte fol- gende Anträge: "1.Es sei die D iplom arbeit der Beschw erdeführerin m it der N ote 5.5, eventualiter m it der N ote 5, zu bew erten. 2.Eventualiter sei die Steuerexperten-Prüfung 2004 der Beschw erdeführerin als G anzes neu zu beurteilen, die G renzfallklausel anzuw enden und die Prüfung als bestanden zu w erten. 3.Eventualiter sei die R echtssache zur m ateriellen Beurteilung des Faches "D ip- lom arbeit" an die Vorinstanz zurückzuw eisen m it der Anw eisung, sich substan- tiiert m it den R ügen der Beschw erdeführerin auseinander zu setzen. 4.Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschw erdegegne- rin. 5.Bei (ganz oder teilw eisem ) O bsiegen der Beschw erdeführerin beantragt diese eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.- zur D eckung der ihr aus dem Verfah- ren entstandenen Kosten." D ie Beschw erdeführerin rügt, dass zur D iplom arbeit sachlich fundierte Be- gründungen der Bew ertung fehlten, w ie auch aussagekräftige, übersichtli- che und nachvollziehbare Lösungs-, Punkte- und N otenschem en. D ie Aus- sagen der Experten seien überw iegend unbegründet und w ürden nicht be- legt. D ie Äusserungen der Experten w ürden sich teilw eise auch w iderspre- chen und seien inkonsistent. D ie Vorinstanz gehe in diesem Zusam m en- hang fälschlicherw eise davon aus, dass das N ichtbeurteilen der R ügen im Fach "D iplom arbeit" keine Ausw irkungen auf das Prüfungsresultat habe. D a bei einer Prüfungsw iederholung gem äss Prüfungsreglem ent nur die Fä- cher zu w iederholen seien, in denen bei der ersten Prüfung nicht m indes- tens die N ote 5 erzielt w orden sei, treffe dies nicht zu. Indem die Vorins- tanz auf die R ügen in Bezug auf die D iplom arbeit nicht eingegangen sei, habe sie das rechtliche G ehör, insbesondere die G arantie verfahrensrecht- licher Kom m unikation, verletzt. G em äss der Beschw erdeführerin kann ihre Feststellung, dass sich Bem erkungen der Experten offensichtlich nicht auf ihre D iplom arbeit bezögen, ein Indiz dafür sein, dass ihre D iplom arbeit ver- w echselt w orden sei. D eshalb ersuche sie um Ü berprüfung und allfällige R ichtigstellung des Sachverhaltes durch die Beschw erdeinstanz. Aus den dargelegten G ründen dürfe die R ekurskom m ission EVD nicht auf die M ei- nung der Experten abstellen und habe die R ügen in Bezug auf die D iplom - arbeit selbständig und frei zu prüfen oder diese m ittels R ückw eisung der Sache und verbindlicher W eisung durch die Vorinstanz m ateriell überprü- fen zu lassen. D abei m üsse die R ekurskom m ission EVD bzw . die Vorins- tanz auf Bew ertungsraster, Punkteschem a und N otenskala der D iplom ar- beit sow ie auf Begründungen der Experten zurückgreifen können und die- se in ihre Bew ertung m it einbeziehen. Sofern die Stellungnahm en der Ex- perten Y._______ und Z._______ vom 2. Februar und 1. Juli 2005 keine inhaltliche und sachliche Begründung zu den Vorbringen der Beschw erde- führerin enthielten und daraus nicht hervorgehe, w o M ängel festgestellt w orden seien, und, vor allem , w elches die richtigen Antw orten gew esen 5 w ären, m üsse der Entscheid der Prüfungskom m ission bzw . der Vorinstanz aufgehoben und dem Antrag der Beschw erdeführerin stattgegeben w er- den. C . M it Vernehm lassung vom 19. April 2006 beantragt das Bundesam t, die Be- schw erde sei abzuw eisen. Es führt aus, dass gem äss der anw endbaren G renzfallregelung die N ote im Fach "Steuern" (m ündlich) angehoben w er- den könne, w enn die prüfenden Experten eine Aufrundungsm öglichkeit vorgesehen hätten. D ie N ote im Fach "Steuern " (schriftlich) könnte ange- hoben w erden, w enn der Beschw erdeführerin nur 2 Punkte zum Bestehen der Prüfung fehlten. In der Stellungnahm e vom 25. Juni 2005 hätten die zuständigen Experten jedoch festgehalten, dass im Fach "Steuern" (m ünd- lich) keine Aufw ertungsm öglichkeit bestehe. Im Fach "Steuern“ (schriftlich) fehlten der Beschw erdeführerin 5.5 Punkte zur nächsthöheren N ote. In dieser Situation erübrige es sich, auf die R üge zum Fach "D iplom arbeit" (einschliesslich Kolloquium ) einzugehen. D ie Prüfungskom m ission beantragt in ihrer Vernehm lassung vom 20. April 2006 die Abw eisung der Beschw erde. Sie führt ergänzend an, dass die Beschw erdeführerin sich m it den m ateriellen Erw ägungen der Vorinstanz gar nicht auseinandersetze, sondern sich darauf beschränke, das von die- ser - aus prozessökonom ischen G ründen - nicht Behandelte (die dam ali- gen R ügen der Beschw erdeführerin betreffend die Fächer "D iplom arbeit", "R echt" sow ie "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung") be- züglich der Benotung im Fach "D iplom arbeit" zu kritisieren. Allerdings sei- en dieses Fach und das diesbezüglich im Verfahren vor der R ekurskom - m ission EVD durch die Beschw erdeführerin Vorgebrachte m ateriell nicht Prozessgegenstand. Sollte der Auffassung der Beschw erdeführerin gefolgt w erden, w onach w egen der M öglichkeit zur "M itnahm e von N oten " für eine allfällige R epetitionsprüfung auch bei N ichtbestehen ein Interesse an einer Anhebung der N ote im Fach "D iplom arbeit" bestehe, so w äre die Streitsache an die Vorinstanz zurückzuw eisen. D . D a die Beschw erdeführerin die Prüfung im Som m er/H erbst 2006 w ieder- holte, w urde das Verfahren bis zum Vorliegen des Prüfungsergebnisses nicht w eiter behandelt. Eine Anfrage beim Prüfungssekretariat ergab, dass die Beschw erdeführerin die Prüfung w iederum nicht bestanden hatte. G e- stützt darauf w urde das Verfahren w ieder an die H and genom m en. M it Schreiben vom 14. D ezem ber 2006 forderte die R ekurskom m ission EVD die Beschw erdeführerin auf, sich m it dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen sow ie eine Begründung für die angefochtenen Be- w ertungen der Fächer "Steuern" (schriftlich) und "Steuern" (m ündlich) zu liefern. D ie Beschw erdeführerin reichte daraufhin keine Stellungnahm e ein.6 E. D ie Beschw erde w urde am 1. Januar 2007 zuständigkeitshalber an das Bundesverw altungsgericht überw iesen. Auf die erw ähnten und w eiteren Argum ente w ird, sow eit sie rechtserheb- lich sind, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel (Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, VG G , SR 173.32). D er Beschw erdeentscheid des Bun- desam tes vom 8. Februar 2006 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 dar (Vw VG , SR 172.021). N ach Verw altungsgerichtsgesetz unterlie- gen Verfügungen des Bundesam tes für Berufsbildung und Technologie der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 31, Art. 33 Bst. d VG G i.V.m . Art. 44 Vw VG ). D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 letzter Satz VG G ). D ie Beschw erdeführerin hat am Verfahren vor dem Bundesam t teilgenom - m en und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Sie hat zudem ein als schutzw ürdig anzuerkennendes Interesse an deren Aufhe- bung oder Änderung, w eshalb sie zur Beschw erde legitim iert ist (Art. 48 Bst. a Vw VG ). Eingabefrist und -form sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), der Kostenvorschuss w urde fristgem äss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 46 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist daher einzutreten. 2. Am 1. Januar 2004 ist das Berufsbildungsgesetz vom 13. D ezem ber 2002 (BBG , SR 412.10) in Kraft getreten. Es löste das (alte) Berufsbildungsge- setz vom 19. April 1978 ab (aBBG , AS 1979 1687, 1985 660, 1987 600, 1991 857, 1992 288 2521, 1996 2588, 1998 1822, 1999 2374, 2003 187 4557). Zum selben Zeitpunkt hat die Berufsbildungsverordnung vom 19. N ovem ber 2003 (BBV, SR 412.101) die (alte) Berufsbildungverordnung vom 7. N ovem ber 1979 abgelöst (aBBV, AS 1979 1712, 1985 670, 1990 848, 1993 7, 1996 208, 1998 1822, 2001 979). N ach (neuem ) BBG kann die höhere Berufsbildung durch eine eidgenössische Berufsprüfung, eine eidgenössische höhere Fachprüfung oder durch eine eidgenössisch aner- kannte Bildung an einer höheren Fachschule erw orben w erden (Art. 27 Bst. a und b BBG ). D ie Vorschriften unterliegen der G enehm igung durch das Bundesam t (Art. 28 Abs. 2 BBG ).7 N ach dem bisherigen R echt konnten die Berufsverbände vom Bund aner- kannte höhere Fachprüfungen veranstalten (Art. 51 Abs. 1 aBBG und Art. 44 Abs. 1 aBBV). Sie hatten darüber ein R eglem ent aufzustellen, das der G enehm igung des Eidgenössischen Volksw irtschaftsdepartem ents be- durfte (Art. 51 Abs. 2 aBBG und Art. 45 aBBV). D ie Schw eizerische Kam - m er der W irtschaftsprüfer, Steuerexperten und Treuhandexperten, der Schw eizerische Anw altsverband, die Konferenz Staatlicher Steuerbeam ter, der Schw eizerische Treuhänderverband und die Schw eizerische Vereini- gung diplom ierter Steuerexperten schlossen sich zu einer Trägerschaft zu- sam m en, um die höhere Fachprüfung auf dem G ebiet des Steuerw esens für die ganze Schw eiz durchzuführen. G estützt auf die - dam als geltenden - D elegationsbestim m ungen des alten Berufsbildungsgesetzes erliess die- se Trägerschaft das R eglem ent über die höhere Fachprüfung für Steuerex- perten vom 20. D ezem ber 1993 (R eglem ent; vgl. BBl 1995 I 369). D ie Prüfung erstreckt sich auf folgende Tätigkeitsgebiete des Steuerexper- ten: "Steuern", "R echt" und "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finan- zierung". D er Prüfungsstoff ist in der W egleitung zum R eglem ent über die höhere Fachprüfung für Steuerexperten (W egleitung) näher um schrieben. D ie Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer m ündlichen Prüfung. D ie schriftliche Prüfung um fasst eine D iplom arbeit und Klausurarbeiten (Art. 23 R eglem ent). D ie Klausurarbeiten erstrecken sich auf die Fächer "Steuern", "R echt" so- w ie "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" (Art. 25 Abs. 1 R eglem ent). D ie m ündliche Prüfung erstreckt sich auf die folgenden Fä- cher: a) "Steuern", b) nach W ahl: "R echt" oder "Betriebsw irtschaft, R ech- nungsw esen, Finanzierung", c) Kurzreferat über ein Them a aus dem Fach- gebiet des Steuerexperten (Art. 26 R eglem ent). Ü ber die D iplom arbeit w ird ein Kolloquium von ungefähr 30 M inuten D auer durchgeführt, in w elchem die Vertrautheit der Kandidaten m it dem behandelten Stoff geprüft w ird (Art. 24 Abs. 5 R eglem ent). D ie Prüfungsarbeiten w erden m it den N oten 1 bis 6 bew ertet, w obei die N ote 4 und höhere N oten genügende Leistungen, N oten unter 4 ungenü- gende Leistungen bezeichnen. Andere als halbe Zw ischennoten sind nicht zulässig (Art. 27 R eglem ent). D ie Prüfung ist bestanden, w enn die G e- sam tnote m indestens 4.0 und der gew ichtete D urchschnitt der Fächer "D i- plom arbeit" (einschliesslich Kolloquium ), "Steuern" (schriftlich) und "Steu- ern" (m ündlich) ebenfalls m indestens 4.0 betragen. Für die Berechnung der G esam tnote bzw . des gew ichteten D urchschnitts w erden die Prüfung "Steuern" (schriftlich) dreifach, die "D iplom arbeit" sow ie die m ündlichen Prüfungen zw eifach gew ichtet. D abei dürfen nicht m ehr als zw ei N oten un- ter 4.0 liegen (Art. 28 R eglem ent).8 3. N ach Art. 49 Vw VG kann m it der Verw altungsbeschw erde die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserhebli- chen Sachverhalts sow ie U nangem essenheit der angefochtenen Verfü- gung, gerügt w erden. Bei der Ü berprüfung von Exam ensleistungen auferlegte sich seinerzeit die R ekurskom m ission EVD entsprechend der Praxis des Bundesrates (VPB 62.62 E. 3; 56.16 E. 2.1), des Bundesgerichts (BG E 121 I 225 E. 4b; 118 Ia 488 E. 4c; 106 Ia 1 E. 3c) sow ie anderer verw altungsunabhängiger R e- kurskom m issionen (VPB 66.62 E. 4; vgl. auch VPB 64.122 E. 2) Zurück- haltung, indem sie in Fragen, die durch die Verw altungsjustizbehörden na- turgem äss schw er überprüfbar sind, nicht ohne N ot von der Beurteilung der erstinstanzlichen Prüfungsorgane und Experten abw ich. Begründet w urde dies m it dem Argum ent, der R echtsm ittelbehörde seien zum eist nicht alle m assgebenden Faktoren der Bew ertung bekannt, w eshalb es ihr in der R egel nicht m öglich sei, sich ein zuverlässiges Bild über die G e- sam theit der Leistungen des Beschw erdeführers in der Prüfung und der Leistungen der übrigen Kandidaten zu m achen. Ü berdies hätten Prüfungen häufig Spezialgebiete zum G egenstand, in denen die R echtsm ittelbehörde über keine eigenen Fachkenntnisse verfüge. Eine freie Ü berprüfung der Exam ensbew ertung w ürde zudem die G efahr von U ngerechtigkeiten und U ngleichheiten gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen. D aher hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Bew ertung von schulischen Leistungen von der R echtsm ittelbehörde nicht um fassend, sondern nur m it Zurückhaltung zu überprüfen ist (vgl. BG E 118 Ia 488 E. 4c; 106 Ia 1 E. 3c m it Verw eis auf M AX IM B O D EN /R EN É R H IN O W , Schw eizerische Verw altungs- rechtsprechung, Band I, Basel und Frankfurt am M ain 1986, N r. 66 B II a, d und V a, und N r. 67 B III c). In einem Beschw erdeverfahren nehm en die Exam inatoren, deren N otenbe- w ertung beanstandet w ird, im R ahm en der Beschw erdeantw ort der Prü- fungskom m ission Stellung (Art. 57 Abs. 1 Vw VG ). In der R egel überprüfen sie bei dieser G elegenheit ihre Bew ertungen nochm als und geben be- kannt, ob sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder nicht. Solange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint, w ar nach der Praxis der R ekurskom m ission EVD auf die M einung der Exam inatoren abzustellen. Vorausgesetzt w urde aber stets, dass die Stellungnahm e insofern vollstän- dig w ar, als darin substantiierte R ügen des Beschw erdeführers beantw or- tet w urden, und dass die Auffassung der Exam inatoren, insbesondere so- w eit sie von derjenigen des Beschw erdeführers abw ich, nachvollziehbar und einleuchtend w ar (vgl. die unveröffentlichten Beschw erdeentscheide der R EKO /EVD vom 13. Januar 1998 i.S. F. [97/H B-001] E. 8 und vom 10. April 2001 i.S. Z. [00/H B-021] E. 4.1).9 Es sind keine G ründe ersichtlich, von dieser Praxis abzuw eichen. Insofern hat sich auch das Bundesverw altungsgericht bei der Ü berprüfung von Exa- m ensleistungen im obenerw ähnten R ahm en Zurückhaltung aufzuerlegen. Eine solche Zurückhaltung rechtfertigt sich allerdings nur bei der inhaltli- chen Bew ertung von fachlichen Prüfungsleistungen. Sind dagegen die Auslegung und die Anw endung von R echtsvorschriften streitig oder w er- den Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf gerügt, hat die angerufene R echtsm ittelbehörde die erhobenen Einw endungen m it freier Kognition zu prüfen, andernfalls sie eine form elle R echtsverw eigerung begehen w ürde (vgl. BG E 106 Ia 1 E. 3c; VPB 56.16 E. 2.2; R EN É R H IN O W /BEAT KR ÄH EN M AN N , Schw eizerische Verw altungsrechtsprechung, Ergänzungsband, Basel 1990, N r. 80 B I f). 4. D ie Beschw erdeführerin beantragt im Fach "D iplom arbeit" die N ote 5.5, evtl. die N ote 5. D ie Vorinstanz gehe in diesem Zusam m enhang fälschli- cherw eise davon aus, dass das N ichtbeurteilen der entsprechenden R ü- gen in diesem Fach keine Ausw irkungen auf das Prüfungsresultat habe. D a bei einer Prüfungsw iederholung gem äss Prüfungsreglem ent nur die Fächer zu w iederholen seien, in denen bei der ersten Prüfung nicht m in- destens die N ote 5 erzielt w orden sei, treffe dies nicht zu. Aus diesem G runde habe die Vorinstanz den Anspruch der Beschw erdeführerin auf rechtliches G ehör verletzt. 4.1 Aus dem Inhalt des Anspruchs auf rechtliches G ehör (Art. 29 BV) w ird un- ter anderem eine Prüfungspflicht und eine Begründungspflicht abgeleitet. D ie Prüfungspflicht der entscheidenden Behörde erstreckt sich auf säm tli- che für den Entscheid erheblichen Sachverhaltselem ente. D ies bedeutet jedoch nicht, dass sich die entscheidende Behörde über alle Vorbringen der Beschw erdeführerin auszusprechen hätte. Vielm ehr kann sie sich da- bei auf die für den Entscheid w esentlichen G esichtspunkte beschränken (VPB 46.54 E. 6; BG E 112 Ia 107 E. 2). D em Entscheid der Vorinstanz ist zu entnehm en, dass diese die Bew er- tung in den Fächern "Steuern" (schriftlich) und "Steuern" (m ündlich) prüfte und zum Schluss kam , dass der Beschw erdeführerin zu R echt ungenügen- de N oten erteilt w urden. W eil die Prüfung bereits aus diesem G runde nicht als bestanden gilt, verzichtete die Vorinstanz unter anderem darauf, die gerügte Bew ertung im Fach "D iplom arbeit" (einschliesslich Kolloquium ) zu überprüfen. D ieses Vorgehen der Vorinstanz ist gestützt auf die oben dar- gelegten G rundsätze an und für sich zulässig. Es stellt sich jedoch im vor- liegenden Fall die Frage, ob unter dem Aspekt der "Prüfungsw iederholung" die Ü berprüfung der Bew ertung im Fach "D iplom arbeit" angezeigt gew e- sen w äre.10 4.2 Lehre und Praxis gehen m ehrheitlich davon aus, dass einzelne Fachnoten nur Begründungselem ente darstellen, die letztlich zur G esam tbeurteilung führen, w eshalb auch nur das Prüfungsergebnis (d.h. die N ichterteilung ei- nes D iplom s) als Streitgegenstand aufzufassen ist. D a die einzelnen Prü- fungsnoten kein R echtsverhältnis regeln und infolgedessen für sich allein betrachtet auch keinen selbständigen Streitgegenstand zu bilden verm ö- gen, können sie nicht als Entscheid betrachtet w erden; sie gehören grund- sätzlich nicht zum Streitgegenstand und nehm en auch nicht an der form el- len R echtskraft teil (R EKO /EVD 95/4K-037 E. 3.2.1, publiziert in: VPB 61.31, m it Verw eis auf BG E 113 V 159 E. 1c; 110 V 48 E. 3c). D aher w ird die selbständige Anfechtbarkeit von Einzelnoten grundsätzlich verneint (M AR TIN AU BE R T, Bildungsrechtliche Leistungsbeurteilungen im Verw altungs- prozess, D iss. Bern 1997, S. 31 ff., 73; W ER N ER SC H N YD ER , R echtsfragen der beruflichen W eiterbildung in der Schw eiz, Zürich, 1999, R z. 234; R EKO /EVD 96/JC -002 E. 2.3, publiziert in : VPB 61.37). Eine Anfechtung w ird nur insofern als zulässig erachtet, als dam it gleich- zeitig eine Änderung im D ispositiv bew irkt w erden kann (R EKO /EVD 95/4K-037 E. 3.1.1 und E. 3.2.1, a. a. O ., m it Verw eis auf FR ITZ G YG I, Bun- desverw altungsrechtspflege, Bern, 1982, S. 154). Es ist zw ar nicht ausge- schlossen, dass einzelne N oten ein selbständiges Anfechtungsobjekt bil- den könnten: D ies ist dann der Fall, w enn an die H öhe der einzelnen N o- ten bestim m te R echtsfolgen geknüpft sind, z.B. die M öglichkeit, bestim m te zusätzliche Kurse oder W eiterbildungen zu absolvieren oder besondere Q ualifikationen zu erw erben, oder w enn die N oten sich später als Erfah- rungsnoten in w eiteren Prüfungen ausw irken (BG E 2P.177/2002 vom 7. N ovem ber 2002 E. 5.2.2, BVG E 2007/6, E. 1.2 f., AU BE R T, a.a.O ., S. 31 f., 74 f. m it H inw eisen; H ER B ER T PLO TKE, Schw eizerisches Schulrecht, Bern/Stuttgart/ W ien 2003, S. 713 f.; SC H N YD ER , a.a.O ., R z. 236 und 292). 4.3 N ach dem R eglem ent sind bei der zw eiten Prüfung nur die Fächer (ein- schliesslich D iplom arbeit) zu w iederholen, in denen bei der ersten Prüfung nicht m indestens die N ote 5 erzielt w urde und in der dritten Prüfung alle Fächer der zw eiten Prüfung (Art. 30 Abs. 2). Falls die Vorinstanz im vorins- tanzlichen Verfahren die Bew ertung der D iplom arbeit überprüft und gutge- heissen hätte, w äre der Beschw erdeführerin dem nach an der zw eiten Prü- fung dieses Fach erlassen w orden und auch bei einer dritten Prüfung m üsste sie dieses Fach nicht m ehr ablegen. D araus folgt, dass an die H öhe der N ote für die D iplom arbeit bestim m te R echtsfolgen geknüpft sind. Aus diesem G runde ist die selbständige Anfechtbarkeit dieser N ote zu be- jahen. D ie R ekurskom m ission EVD , eine Vorgängerorganisation des Bundesver- w altungsgerichts, lehnte die Anfechtbarkeit einer einzelnen Fachnote unter dem Aspekt der Prüfungsw iederholung in ihrer R echtsprechung ab. Sie ar- gum entierte hauptsächlich, dass die allfälligen m it einer W iederholung der Prüfung verbundenen Vor- bzw . N achteile nicht G egenstand des Verfah-11 rens vor der R ekurskom m ission EVD sind (vgl. unveröffentlichte Entschei- de der R EKO /EVD vom 3. N ovem ber 2006 i.S. B. [H B/2005-15], E. 4.1. ff., vom 13. D ezem ber 2002 i.S. B. [H B/2002-10], E. 5.3, je m it w eiteren H in- w eisen sow ie vom 13. D ezem ber 1999 i.S. A. [99/H B-021], E. 4 f.). Aus den dargelegten G ründen ist an dieser R echtsprechung nicht festzuhalten. 4.4 D as Bundesverw altungsgericht entscheidet reform atorisch oder kann die Sache ausnahm sw eise an die Vorinstanz zurückw eisen (Art. 61 Vw VG ). D a dem Bundesverw altungsgericht in diesem Verfahren die Aufgabe zukom m t, als zw eite und letzte R echtsm ittelinstanz zu urteilen, hat es über diese Fra- ge nicht als erste Instanz einen Entscheid zu fällen. Aus diesen G ründen ist die Sache zur Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuw eisen. 5. D ie Beschw erdeführerin beantragt eventualiter eine N eubeurteilung der gesam ten Steuerexperten-Prüfung 2004. Es sei die G renzfallklausel anzu- w enden und die Prüfung als bestanden zu bew erten. 5.1 M it Schreiben vom 14. D ezem ber 2006 hat die R ekurskom m ission EVD die Beschw erdeführerin zu einer substantiellen Begründung ihres Eventu- alantrages, ihre Prüfung als G anzes neu zu beurteilen und die Prüfung als bestanden zu bew erten, sow ie zu einer Auseinandersetzung m it dem an- gefochtenen Entscheid der Vorinstanz aufgefordert. D ie Beschw erdeführe- rin reichte diesbezüglich jedoch keine Stellungnahm e ein. D as Bundesverw altungsgericht stellt, w ie erw ähnt, auf die M einung der Exam inatoren ab, solange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint. M it Bezug auf das Fach "Steuern" (schriftlich) führte die Vorinstanz in ih- rem Entscheid aus, dass die Experten auf alle w esentlichen R ügen der Beschw erdeführerin eingegangen seien und sich in teils ausführlicher, teils rechtsgenüglicher W eise m it den R ügen auseinandergesetzt hätten. Es bestehe kein Anlass, an der korrekten Beurteilung der Leistung der Be- schw erdeführerin zu zw eifeln. M it Bezug auf das Fach "Steuern" (m ünd- lich) haben die Experten gem äss der Vorinstanz den Prüfungsablauf zu- m indest in den G rundzügen nachvollziehbar aufgezeigt und dabei auch für Laien einleuchtend ausgeführt, w ie sie zu ihrer Bew ertung gekom m en sei- en. D a die Beschw erdeführerin die G elegenheit nicht w ahrnahm , ihre R ügen m it Blick auf den vorinstanzlichen Entscheid zu form ulieren, fehlt es an ei- ner inhaltlichen Auseinandersetzung m it diesem . Für das Bundesverw al- tungsgericht sind jedenfalls keine Anhaltspunkte ersichtlich, um die Beur- teilung der Vorinstanz in Frage zu stellen. Aus diesem G runde ist auf den vorinstanzlichen Entscheid abzustellen.12 5.2 G em äss der vorliegend anw endbaren G renzfallregelung der Prüfungskom - m ission kann die N ote im Fach "Steuern" (m ündlich) angehoben w erden, w enn die prüfenden Experten eine Aufrundungsm öglichkeit vorgesehen haben. In ihrer Stellungnahm e vom 25. Juni 2005 haben die zuständigen Experten festgehalten, dass im Fach "Steuern" (m ündlich) keine Aufw er- tungsm öglichkeit besteht. D ie N ote im Fach "Steuern" (schriftlich) könnte angehoben w erden, w enn der Beschw erdeführerin nur zw ei Punkte zum Bestehen der Prüfung fehlen w ürden. Vorliegend fehlen ihr jedoch 5.5 Punkte zur nächsthöheren N ote. Som it kann die G renzfallregelung nicht angew endet w erden. 6. D as Bundesverw altungsgericht kom m t som it zum Schluss, dass die Be- schw erde insow eit gutzuheissen ist, als die Verfügung aufzuheben ist und die Streitsache bezüglich die D iplom arbeit (inkl. Kolloquium ) an die Vorins- tanz zur N eubeurteilung zurückzuw eisen ist. Sow eit w eitergehend ist die Beschw erde abzuw eisen. 7. D ie Beschw erdeinstanz auferlegt die Verfahrenskosten in der R egel der unterliegenden Partei. U nterliegt diese nur teilw eise, so w erden die Ver- fahrenskosten erm ässigt (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Bei diesem Verfahrens- ausgang gilt die Beschw erdeführerin als hauptsächlich unterliegende Par- tei. U nter diesen U m ständen rechtfertigt es sich, ihr die Verfahrenskosten zu 4/5 aufzuerlegen. D iese w erden m it dem am 28. M ärz 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- verrechnet. D er ganz oder teilw eise obsiegenden Partei kann von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung zugesprochen w erden. D a der nicht an- w altlich vertretenen Beschw erdeführerin keine notw endigen und verhält- nism ässig hohen Kosten im Sinne des Verw altungsverfahrensgesetzes entstanden sind, ist jedoch von einer Parteientschädigung abzusehen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). 8. D ieser Entscheid kann nicht m it Beschw erde in öffentlich-rechtlichen An- gelegenheiten an das Bundesgericht w eitergezogen w erden (Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, BBG , SR 173.110). Er ist som it endgültig (Art. 74 Bst. c Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird insow eit gutgeheissen, als die Verfügung der Vorins- tanz vom 8. Februar 2006 aufgehoben w ird und die Streitsache bezüglich die D iplom arbeit (inkl. Kolloquium ) an die Vorinstanz zur N eubeurteilung zurückgew iesen w ird. Sow eit w eitergehend w ird die Beschw erde abgew ie- sen.13 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 1'000.- w erden der Beschw erdeführerin zu 4/5 auferlegt, ausm achend Fr. 800.- und m it dem geleisteten Kostenvor- schuss von Fr. 1'000.- verrechnet. D er Beschw erderführerin sind Fr. 200.- aus der G erichtskasse zurückzuerstatten. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Vorinstanz (R ef-N r. 122 / trp) (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Erstinstanz (eingeschrieben) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R onald Flury Fabia Bochsler Versand am : 20. August 2007