<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00266</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1974 geborene X.___ war ab 2002 beim Alterszentrum Y.___ als Pflegeassistentin mit einem Beschäftigungsgrad von 30 % angestellt und dadurch bei der Unfallversicherung Stadt Zürich obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 3. April 2015 war die Versicherte mit ihrem Alfa Romeo 147 auf der Z.___ mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegs, als sie auf vereister Fahrbahn die Beherrschung über das Fahrzeug verlor und in der Folge zweimal mit der Mittel- und einmal mit der Seitenleitschranke kollidierte (Polizeirapport vom 21. April 2015 [Urk. 6/G013]; vgl. auch Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denmeldung vom 14. April 2015 [Urk. 6/G001]). Im Bericht des Spitals A.___ vom 7. April 2015 über die Erstbehandlung vom 3. April 2015 wurde ein kranio-zervikales Beschleunigungstrauma Grad II diagnostiziert und festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, die Versicherte sei mit der Sanität zugewiesen worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem Glasgow-Coma-Skala Wert [GCS]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 15 (Urk. 6/M003). Es wurde ein CT der HWS und des Schädels angefertigt (Urk. 6/M002). In der Folge wurde die Versicherte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, zu 100 % krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrieben (Urk. 6/T005). Am 13. April 2015 unterzog sich die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te einer Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung in der C.___ (Urk. 6/M004), am 28. April 2015 wurde ein MRI der HWS am D.___ erstellt (Urk. 6/M005). Im Bericht vom 24. Juni 2015 regte Dr. B.___ eine erneute neurologische Überprüfung an (Urk. 6/M006). Die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m für die Heilkosten auf und erbrachte Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 25. Juli 2015 nahm die Versicherte ihre Arbeit nach unfallbedingter Absenz und Ferienbezug im bisherigen Pensum wieder auf (Urk. 6/T006). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der beratende Arzt des Unfallversicherers, Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, nahm am 18. August 2015 eine Aktenbeurteilung vor (Bericht vom 18. August 2015 [Urk. 6/M007]). Mit Verfügung vom 25. September 2015 stellte die Unfallversicherung die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsleistungen per 15. September 2015 ein (Urk. 6/G016). Die von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherten dagegen erhobene Einsprache vom 20. Oktober 2015 (Urk. 6/J001) wies die Unfallversicherung mit Einspracheentscheid vom 16. November 2015 ab (Urk. 2 [= Urk. 6/J003]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 15. Dezember 2015 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen weiterhin auszurichten (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 18. Januar 2016 schloss die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. Januar 2016 angezeigt wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 8. Februar 2016 wies sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwältin Susanne Friedauer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Rechtsvertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin der Beschwerdeführerin aus (Urk. 8 und 9) und verlangte Akteneinsicht sowie die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines zweiten Schriftenwechsels. Mit Verfügung vom 11. Februar 2016 wurden Rechtsanwältin Susanne Friedauer die Akten zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, auf die Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines zweiten Schriftenwechsels wurde jedoch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet, da ein solcher nicht erforderlich sei (Urk. 10). Am 16. März 2016 reichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vertreterin der Beschwerdeführerin eine als „Replik/Stellungnahme“ bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete Eingabe (Urk. 13) sowie einen Bericht der Neurologie am Kreuzplatz zu den Akten (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beweisgrundsätze gelten auch in Fällen mit Schleuderverletzungen der Halswirbelsäule, Schädelhirntraumata und äquivalenten Verletzungen. Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung für die Entstehung der Arbeits- bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerden auf eine Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche der Unfallversicherer im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass dieser, solange er in einem konkreten Fall noch nicht Prozesspartei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die vom Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer beauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, darf das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Beschwerdeführerin habe ein leichtgradiges HWS-Distorsionstrauma erlitten. Alle erhobenen Befunde seien entsprechend unauffällig gewesen. Folgerichtig sei initial weder eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit attestiert noch eine Hospitalisation angeordnet worden. Eine erst später festgestellte minimale Diskushernie auf Höhe C6/7 sei aus ärztlicher Sicht nicht als unfallkausal beurteilt worden. Eine solche könne auch nur ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise als unfallkausal gewertet werden. Der Umstand, dass Beschwerden erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals posttraumatisch aufträten, vermöge nach der Rechtsprechung nichts über die Ätiologie der Beschwerden auszusagen. Selbst wenn angenommen würde, es bestünde eine andauernde natürliche Kausalität, fehlte die Adäquanz, da kein einziges der erforderlichen Kriterien erfüllt wäre (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, sie leide noch immer unter unfallbedingten Beschwerden. Vor dem Unfall habe sie nie Beschwerden gehabt (Urk. 1). Es lägen organisch nachweisbare Unfallfolgen vor, zumindest aber das typische Beschwerdebild nach einer HWS-Distorsion, weshalb der na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">türliche Kausalzusammenhang gegeben sei (Urk. 13 S. 4 f.). Der Endzustand sei noch nicht eingetreten und von den medizinischen Behandlungen (Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, Aufnahme einer Psychotherapie und einer multimodalen Schmerztherapie) sei eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und auch der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erwarten, weshalb kein Anlass für eine Adäquanzbeurteilung vorliege (Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 6). Hinsichtlich der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs sei der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, dass das Kriterium ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung gegeben sei. Weiter sei das Unfallereignis eindrücklich gewesen und das HWS-Distorsions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma nicht bloss ein leichtes (Urk. 13 S. 7). Es sei sodann unverständlich, dass das Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis als mittelschwer eingestuft worden sei (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Spitals A.___ vom 7. April 2015 (Urk. 6/M003) über die Erstbehandlung vom 3. April 2015 wurde ein kranio-zervikales Beschleuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungstrauma Grad II diagnostiziert und festgehalten, die Versicherte sei mit der Sanität zugewiesen worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem Glasgow-Coma-Skala Wert [GCS]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 15. Sie sei beim Unfall mit dem Kopf zuerst gegen den Airbag und dann gegen die Kopfstütze geprallt. Den Personenwagen (PW) habe sie selbständig verlassen können. Bewusstlosigkeit, Amnesie, Kopfschmerzen oder Übelkeit hätten nicht bestanden. Die Versicherte habe auch nicht erbrechen müssen. Schmerzen habe sie nicht verspürt, abgesehen von einem leichten Ziehen rechts paravertebral auf Höhe der Halswirbelsäule. Das CT-Bild des Neurokraniums und der HWS vom Unfalltag habe keine ossäre Läsion und keine Blutung intrakraniell gezeigt (vgl. auch Urk. 6/M002). Die Versicherte sei bei unauffälliger klinischer und radiologischer Untersuchung wieder nach Hause entlassen worden unter dem Hinweis, dass sie sich bei Auftreten von akuten Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen oder sonstigen neurologischen Auffälligkeiten sofort wieder auf der Notfallstation vorstellen solle. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis sei für 3 Tage ausgestellt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. April 2015 (Urk. 6/M004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wo sich die Versicherte am 13. April 2015 wegen Kopf- und Nackenschmerzen, Fühlminderung und Schwächegefühl linke Hand/linker Arm sowie einem Tinnitus auf dem rechten Ohr im Liegen hat untersuchen lassen, wurde festgehalten, der klinisch-neurologische Befund sei initial gemäss Akten und aktuell unauffällig. Es bestünden schmerzhafte Triggerpunkte der Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulatur. Im detailliert geprüften neurologischen Status hätten keine fokalen Defizite eruiert werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie und diagnostische Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, D.___, berichtete am 29. April 2015 (Urk. 6/M005) über die am 28. April 2015 vorgenommene MR-Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der HWS und führte aus, es bestehe eine geringgradig aktivierte, leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linksbetonte Unkovertebralarthrose im Segment C6/7 mit minimaler Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Eingang zum linken Neuroforamen, hier Kontakt zur Wurzel C7 links; eine diskale Verlegung des Neuroforamens liege jedoch nicht vor. Eine intermittie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Irritation von C7 links sei denkbar und würde die Klinik (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">termittierend sensible Störungen an den Fingern der linken Hand, D IV und D V betreffend) gut erklären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___ gab in seinem Bericht vom 24. Juni 2015 die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin geschilderten Symptome (unklare Hyposensibilität im linken Arm, Migräne) wieder, konnte bei der Befunderhebung aber lediglich muskuläre Verspannungen im Nacken feststellen. Er regte deshalb eine erneute neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Überprüfung an (Urk. 6/M006).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der beratende Arzt Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumatologie, hielt in seinem Bericht vom 18. August 2015 über die Aktenbeurteilung fest, das Ereignis vom 3. April 2015 sei nicht richtunggebend gewesen. Es könne davon ausgegangen werden, dass bei der noch jüngeren Versicherten der Status quo ante 5 Monate nach dem Ereignis, also spätestens Mitte September 2015, erreicht sei (Urk. 6/M007).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 7. September 2015 wurde der Beschwerdeführerin auf dem Unfallschein keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert (Urk. 6/T005; Eintrag von Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Medizin). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdeführerin ihre Arbeit im bisherigen Pensum von 30 % am 25. Juli 2015 wieder aufgenommen hat (Urk. 6/T007) und ihr ab dem 7. September 2015 von den behandelnden Ärzten keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert worden ist (Urk. 6/T005; vgl. auch Urk. 14), erweist sich der Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss per 15. September 2015 als rechtens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung. Dr. F.___ erhob aufgrund der MRI-Untersuchung vom 28. April 2015 (E. 3.3) den Befund einer geringgradig aktivierten, leichtgradigen linksbetonten Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kovertebralarthrose im Segment C6/7 mit minimaler Diskushernie am Eingang zum linken Neuroforamen, hier Kontakt zur Wurzel C7 links. Dr. F.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieb mithin einen degenerativen Zustand (Arthrose). Im Einklang dazu hielt auch Dr. H.___ in ihrem – im Beschwerdeverfahren eingereichten – Bericht vom 13. November 2015 fest, es lägen geringe multisegmentale degenerative Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säulenveränderungen der HWS vor (Urk. 14 S. 2), welche nicht durch das versicherte Unfallereignis verursacht worden seien. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann konnte Dr. H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermutete Radikulopathie nicht mehr nachweisen. Sie hielt fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es bestehe weder eine Myelopathie noch eine Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurzelkompression noch eine traumatische Läsion (Urk. 13 S. 2). Auch konnte Dr. H.___ keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewegungseinschränkung der HWS mehr feststellen (Urk. 13 S. 3). Eine rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende Verschlimmerung eines Vorzustandes kann folglich ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Betreffend die Sensibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätsstörungen an der linken Hand schloss Dr. H.___ sodann eine Unfallkausalität klar aus: Sie stellte die Diagnose „leichtgradige sensible Ulnarisneuropathie in Höhe des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ken Ellenbogens, Verdacht auf Kubi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tunnelsyndrom, nicht auf Unfall zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuführen“ (Urk. 14 S. 1) und führte aus, wegen der Latenz mit Auftreten circa eine Woche nach dem Unfall könne ein direkter Zusammenhang zwischen dem Unfall und den Sensibilitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen nicht hergestellt werden (Urk. 14 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus den aktenkundigen medizinischen Unterlagen und den Berichten der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handelnden Ärzte geht somit hervor, dass den geklagten Beschwerden kein hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reichendes unfallbedingtes organisches Substrat mehr zugrundeliegt. Schmerzen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Druckdolenzen, klinisch feststellbare Bewegungseinschränkungen, Muskulatur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">härtungen und Verspannungen vermögen aber für sich allein kein klar fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bares organisches Korrelat eines Beschwerdebildes zu begründen (vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil U 9/05 des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 3. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2005 E. 4; Urteile des Bundesgerichts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die noch geklagten Beeinträchtigungen, welchen nach den vorstehenden Ausführungen kein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat zugrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deliegt, in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum versicherten Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis stehen (was aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen wohl eher zu verneinen wäre), kann offen gelassen werden. Denn diesbezüglich ist – anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren unfallbedingten organischen Substrat, bei welchen der adäquate Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/bb mit Hinweisen) – eine besondere Adäquanzprüfung vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die Adäquanzprüfung nach den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (Psycho-Praxis) oder nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzisierten Regeln zu erfolgen hat, kann offenbleiben, da auch die Beurteilung nach letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer Praxis – wie im folgenden zu zeigen ist – zur Verneinung der Adäquanz führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Unfallschwere des Ereignisses vom 3. April 2015 ist im Rahmen einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jektivierten Betrachtungsweise auf Grund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Nicht massgebend sind die Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schehen zugeordnet werden können. Derartigen, dem eigentlichen Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">quanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bildenden – Verletzungen, welche sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherte Person zuzog, aber auch für – unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende – äussere Umstände, wie eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- respektive gar Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">folgen, die der Unfall für andere Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen nach sich zog (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E. 3.2.1). Das Ereignis vom 3. April 2015 ist entgegen der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) höchstens als mittelschweres Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im engeren Sinne zu qualifizieren (vgl. die Kasuistik in den Urteilen 8C_624/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 3. Dezember 2010 E. 4.1.3 und 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 5.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge; die Beschwerdeführerin konnte das Fahrzeug denn auch problemlos selbständig verlassen (vgl. Urk. 6/M001 sowie Urk. 6/G013). Die Diagnose eines Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mas, eines leichten Schädelhirntraumas oder einer schleudertraumaähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verletzung der Halswirbelsäule vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung für sich allein nicht zu begründen. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. Bedeutsam können auch erhebliche Verletzungen sein, welche sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person beim Unfall neben dem Schleudertrauma zugezogen hat. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung betrifft in erster Linie aber die erfahrungsgemässe Eignung, eine intensive, dem typischen Beschwerdebild nach Schleudertraumata entsprechende Symptomatik zu bewir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Allgemeiner Erfahrung entspricht, dass pathologische Zustände nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen der Halswirbelsäule bei erneuter Traumatisierung stark exazerbieren können. Eine Distorsion einer bereits durch einen früheren Unfall vorgeschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Halswirbelsäule ist daher grundsätzlich geeignet, die typischen Symptome hervorzurufen, weshalb sie als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2008 vom 16. Februar 2009 E. 4.4). Eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Qualifikation der erlittenen Verletzung rechtfertigt sich indessen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgeschädigten Wirbelsäule (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3.2, 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.3.2, 8C_759/2007 vom 14. August 2008 E. 5.3 und 8C_61/2008 vom 10. Juli 2008 E. 7.3.2). Da die bildgebend festgestellten dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Veränderungen an der unteren Halswirbelsäule im Zeitpunkt des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht symptomatisch waren und zu keiner Beeinträchtigung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit geführt hatten, ist nicht davon auszugehen, dass die Wirbelsäule der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen erheblich vorgeschädigt war, dass das am 3. April 2015 erlittene kranio-zervikale Beschleunigungstrauma als Verletzung besonderer Art qualifiziert werden könnte. Damit ist das Kriterium der Schwere und besonderen Art der Verletzung aber zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebensowenig liegt eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden vor; adäquanzrelevant können nur diejenigen Beschwerden sein, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unterbruch bestehen, wobei sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung beurteilt, welche die verunfallte Person in ihrem Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 4. August 2008 E. 4.2). Da die Beschwerdeführerin - nach Bezug von Ferien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - ihre Arbeit bereits am 25. Juli 2015 wieder aufgenommen hat und sich die Behandlung im Wesentlichen auf Physiotherapie sowie eine Schmerzmedikation beschränkte, ist weder das Kriterium der erheblichen Beschwerden noch das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige der fortgesetzten spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_638/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 4.2.3 mit Hinweis). Schliesslich sind auch die Kriterien der ärztlichen Fehlbehandlung, des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen sowie der erheblichen Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt (vgl. dazu auch die zutreffenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägungen der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid, Urk. 2 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdegegnerin für die vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeeinträchtigungen mangels adäquaten Kausalzusammenhangs mit dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Unfallereignis nicht über den 15. September 2015 hinaus leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich, unter Beilage des Doppels von Urk. 13 und einer Ko</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pie von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>