<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AB.2018.00044</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Beschluss vom </span><span class="Normal Heading2">23. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit einer vom 1. Juni 2018 datierenden, und beim hiesigen Gericht am 6. Juni 2018 eingegangenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen einen Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 24. April 2018 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Anschluss und Registrierung als Selbständigerwerbender (Urk. 2/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Poststempel bzw. das Datum der Postaufgabe auf dem Umschlag der mit gewöhnlicher (uneingeschriebener) A-Post aufgegebenen Beschwerde nicht les</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar und die Beschwerde erst am 6. Juni 2018 hierorts eingegangen war (vgl. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsstempel zu Urk. 1), setzte das hiesige Gericht X.___ mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 21. Juni 2018 eine Frist an, um sich schriftlich zur Frage der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerde zu äussern und die rechtzeitige Beschwerdeaufgabe mit geeigneten Mitteln zu belegen. Die Fristansetzung erfolgte unter Hinweis auf den Ablauf der Beschwerdefrist am 1. Juni 2018 sowie die übliche postalische Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelldauer bei A-Post und war mit der Androhung verbunden, dass bei Säum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis über die Frage der Rechtzeitigkeit aufgrund der Akten entschieden werde (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 29. Juni 2018 (per Fax; Urk. 6) bzw. 30. Juni 2018 (per B-Post; Eingang hierorts am 4. Juli 2018; Urk. 8 sowie Umschlag hiezu), äusserte sich X.___ wie folgt: „1. Meine Beschwerde erfolgte mit Postaufgabe am 1.6.2018 fristgerecht; mit etwas Talent kann man den Poststempel 1.6. Flughafen Zürich erkennen 2. Subsidiär, selbst wenn Sie bösglaeubig wären, ist die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde fristgerecht innerhalb von 7 Tagen nach meinem Erhalt am 24.5.18 von der Schweizer Post der Verfügung vom 24.4.18 erfolgt. Als Zeuge benenne ich die Schweizerische Post, welche sowohl die angefochtene Verfügung wie auch neue Beschwerde transportiert hat. Ausserdem haben Sie den Beweis, dass ich die Verfügung erst am 24.5.2018 erhalten habe in der Form der Original-Verfügung, welche ich Ihnen zu meiner Beschwerde beigelegt habe“ (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG) ist die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache ausgeschlossen ist, beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 60 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Artikel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 bis 41 ATSG sinngemäss anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG am Tag nach ihrer Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung zu laufen. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten beziehungsweise der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Nachweis der Rechtzeitigkeit einer Parteihandlung im Beschwerdeverfahren obliegt grundsätzlich der Partei, welche diese Handlung vorzunehmen hat. Dieser ist erbracht, wenn eine Postquittung oder ein anderer Empfangsschein für eine aufgegebene Sendung vorgelegt wird. Im Falle der Beweislosigkeit fällt der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid zu Ungunsten jener Partei aus, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt Rechte ableiten wollte. Ist für die Ausübung eines Rechts eine Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsfrist massgebend, trägt die das Recht ausübende Partei die Beweislast für deren Einhaltung. Ist die Rechtzeitigkeit der Beschwerde strittig, hat somit die beschwerdeführende Partei darzutun, dass ihre Eingabe innert der gesetzlichen Frist eingereicht wurde (vgl. zum Ganzen Kommentar zum Gesetz über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. vollständig überarbeitete Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, Rz 114 zu § 13 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Die Rechtzeitigkeit muss mit Gewissheit feststehen und nicht bloss überwiegend wahrscheinlich sein (vgl. bereits Verfügung vom 21. Juni 2018, E. 3.2, unter Hinweis auf BGE 142 V 389 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Entscheid datiert vom 24. April 2018 (Urk. 2) und wurde glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentags mittels eingeschriebener Sendung der Post übergeben. Alsdann wurde er am 25. April 2018 im Postfach des Beschwerdeführers zur Abholung am Schal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter avisiert. Er wurde in der Folge jedoch vom Beschwerdeführer innert der sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bentägigen Frist nicht abgeholt und am 3. Mai 2018 von der Post an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin retourniert (Urk. 4). Aufgrund der Zustellfiktion von Art. 38 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG gilt der Einspracheentscheid – bei mit der Einsprache begründetem Prozessrechtsverhältnis - damit als am 2. Mai 2018 zugestellt. Somit begann die 30-tägige Rechtsmittelfrist am 3. Mai 2018 zu laufen und endete am 1. Juni 2018 (vgl. so bereits Verfügung vom 21. Juni 2018 Urk. 5, E. 2.2 und 3.1). Da der Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stempel auf dem Umschlag zur mittels A-Post aufgegebenen Beschwerde nicht leserlich und die Rechtzeitigkeit der Beschwerde fraglich ist, ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer eine Postaufgabe seiner Beschwerde (spätestens) am 1. Juni 2018 auf andere Weise darzutun bzw. zu belegen vermag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hält der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 30. Juni 2018 fest, die Postaufgabe sei am Freitag 1. Juni 2018 am Flughafen Zürich erfolgt. Jedoch belegt er seine Darstellung nicht, reicht er doch weder eine Postquittung noch einen anderweitig geeigneten Beleg für den Zeitpunkt der Postaufgabe ins Recht. Auch im Übrigen bezeichnet er Zeit, Umstände oder den konkreten Ort der Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgabe am Flughafen Zürich (Schalteraufgabe? Briefkasten?) nicht und äussert sich auch zum Umstand, wonach die angeblich am 1. Juni 2018 aufgegebene Sendung hierorts erst am 6. Juni 2018 einging, nicht. Somit bestehen auch keine Anhaltspunkte darauf, dass der Zustellung der mit A-Post aufgegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde hierorts (erst) am 6. Juni 2018 allenfalls ein verzögerter postalischer Verlauf oder eine fehlerhafte Zustellung zugrunde liegt. Denn zwar liegen solche Umstände nicht ausserhalb jeder Wahrscheinlichkeit, sind jedoch nicht zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muten, sondern nur anzunehmen, wenn sie aufgrund der konkreten Umstände plausibel sind. Damit ist die Postaufgabe am 1. Juni 2018 jedoch nicht erstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer „subsidiär“ geltend macht, dass er die Beschwerde innerhalb von sieben Tagen seit Empfang (am 24. Mai 2018) der angefochtenen Verfügung zur Post gebracht habe, ergibt sich daraus nichts zu seinen Gunsten. Zum einen änderte am Fristenlauf nichts, wenn der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer effektiv – nach zweiter Zustellung mittels gewöhnlicher Post (vgl. Urk. 2/2) - erst am 24. Mai 2018 zugegangen bzw. von ihm in Empfang genommen worden wäre, gilt der angefochtene Entscheid doch gestützt auf die Zustellfiktion von Art. 38 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG auf jeden Fall als am 2. Mai 2018 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt. Zum andern vermag der Beschwerdeführer damit insbesondere nach wie vor nicht zu belegen, dass seine Beschwerde bis spätestens am 1. Juni 2018 zur Post gebracht worden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat zudem im Begleitschreiben zur zweiten Zustellung (Urk. 2/2) korrekterweise darauf hingewiesen, dass die eingeschriebene Sendung am letzten Tag der Frist als zugestellt gelte und die spätere Entgegennahme an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich eines zweiten Versandes daran nichts ändere. Damit hat sie offensichtlich keinen Vertrauenstatbestand geschaffen, der gegebenenfalls ein Abweichen von der Gesetzeslage rechtfertigen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer benennt in seiner Stellungnahme die „Schweizerische Post“ als Zeugin. Hierzu ist vorab zu bemerken, dass nur natürliche Personen überhaupt als Zeugen in Betracht fallen (zum Ganzen etwa Heinrich Andreas Müller, DIKE-Kommentar ZPO, Art. 169 Rz 2). Alsdann konkretisiert der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer, welcher bereits die Umstände der Postaufgabe nicht näher schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert (vgl. E. 3.2 hievor), in keiner Weise, welche bei der Post tätigen natürlichen Personen inwiefern bezüglich der hier in Frage stehenden Postaufgabe über Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen Zeugnis ablegen könnten, die sie unmittelbar oder mittelbar wahrgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men haben (vgl. § 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer, in Verbindung mit Art. 169 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, ZPO). Vor diesem Hintergrund und da mangels Lesbarkeit des Poststempels auch im Übrigen nicht ersichtlich ist, inwieweit von einem Vertreter der Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Post als Zeugen weitere Erkenntnisse erwartet werden könnten, ist der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende prozessuale Antrag abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die rechtzeitige Postaufgabe der Beschwerde (spätestens am 1. Juni 2018) auch nach Einsicht in die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 29. bzw. 30. Juni 2018 nicht erstellt. Daher und mit Blick auf die vorliegend jedenfalls feststehenden Gegebenheiten (Fristablauf am 1. Juni 2016, Eingang der mit A-Post aufgegebenen Beschwerde hierorts [erst] am 6. Juni 2018, üblicher postalischer Verlauf bei A-Post [Zustellung am folgenden [Werk-]Tag] sowie Feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len von Hinweisen auf eine Störung in der Zustellung) ist daher davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass die Beschwerde erst nach dem 1. Juni 2018 aufgegeben und mithin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätet erhoben worden ist. Der Beschwerdeführer trägt die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit (E. 2.3 hievor), was durch Aufgabe der Beschwerde mittels eingeschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bener Briefsendung vermeidbar gewesen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Auf die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird nicht eingetreten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, unter Beilage je ei</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">ner Kopie von Urk. 1 und Urk. 8</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Bachmann</p><p></p></div> </div></body></html>