<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00245</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204441&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00245</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>kommunale Richtplanung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kommunale Richtplanung: Inhalt des kommunalen Verkehrsplanes. <br/><br/>Zuständigkeit und Legitimation (E. 1).<br/>Umstritten ist, was Inhalt des kommunalen Verkehrsplanes sein kann bzw. die Auslegung von § 31 Abs. 2 PBG (E. 3). Unterschieden werden muss zwischen einem weiten Erschliessungsbegriff der Richtplanung und einem engeren Erschliessungsbegriff der Nutzungsplanung im Sinne der Bauzonenerschliessung. Der Begriff der Erschliessung in § 31 Abs. 2 PBG beinhaltet den weiten Erschliessungsbegriff der Richtplanung und geht demnach weiter als jener in § 91 PBG bzw. Art. 19 RPG (E. 3.1.1). Inhalt des kommunalen Richtplanes können deshalb nicht nur Siedlungsstrassen mit Groberschliessungsfunktion sein, sondern auch andere Infrastrukturen der Groberschliessung von Gemeindegebiet (E. 3.1.2). Für die Unterscheidung zwischen Grob- und Feinerschliessung darf aus diesem Grund nicht nur auf die Erschliessung als Bauvoraussetzung abgestellt werden. Vielmehr müssen die Unterscheidungen sowohl für die Bauzonenerschliessung als auch für die Wald- und Landwirtschaftsgebietserschliessung vorgenommen werden (E. 4). Ausführungen zur Groberschliessung als Bauzonenerschliessung (E. 4.1) sowie zur Groberschliessung von Wald- und Landwirtschaftsgebiete (E. 4.2). In casu kommt der projektierten Strasse Groberschliessungsfunktion in Bezug auf die Wald- und Landwirtschaftserschliessung zu, nicht jedoch in Bezug auf die Siedlungserschliessung. Die umstrittene Strasse ist deshalb in den kommunalen Verkehrsplan aufzunehmen.<br/>Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSSTRASSE">ERSCHLIESSUNGSSTRASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FEINERSCHLIESSUNG">FEINERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GROBERSCHLIESSUNG">GROBERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDWIRTSCHAFTLICH">LANDWIRTSCHAFTLICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTPLANUNG">RICHTPLANUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SAMMELSTRASSE">SAMMELSTRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSBEITRAG">STAATSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSE">STRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENBEITRAGSVERORDNUNG">STRASSENBEITRAGSVERORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSPLAN">VERKEHRSPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VSS-NORMEN">VSS-NORMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WALD">WALD</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WALDERSCHLIESSUNG">WALDERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 30 Abs. IV PBG</span><br/><span class="gerade">§ 31 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 90 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 91 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. III Ziff. b RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 19 RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 WEG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 58 S. 115</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Gemeinderat Zell verabschiedete am 10. Juni 2003 zuhanden der Ã¶ffentlichen Planauflage eine Ãnderung des kommunalen Verkehrsplanes. Die Ãnderung betrifft die Aufnahme einer neu zu erstellenden Strasse im Gebiet RÃ¼tschetbÃ¼el-Rutzen-Rutzentobel-SchÃ¶ntalerweid. Das Hanggebiet RÃ¼tschetbÃ¼el-Rutzen-Rutzentobel-SchÃ¶ntalerweid befindet sich zwischen den Ortsteilen Kollbrunn und Rikon, nÃ¶rdlich der SBB-Linie in der Landwirtschaftszone und im Waldgebiet. In diesem Raum befinden sich fÃ¼nf WohnhÃ¤user und zwei landwirtschaftlich genutzte Liegenschaften sowie forstwirtschaftlich genutztes Waldgebiet, welches ungefÃ¤hr zur HÃ¤lfte im Eigentum der Gemeinde Zell steht. Die Gleisanlagen bilden fÃ¼r das Gebiet RÃ¼tschetbÃ¼el-Rutzen-Rutzentobel-SchÃ¶ntalerweid eine Erschliessungsbarriere und trennen es vom Rest des Gemeindegebietes. Diese wird heute an fÃ¼nf Stellen mittels unbewachten BahnÃ¼bergÃ¤ngen Ã¼berbrÃ¼ckt. Mit der geplanten Strasse sollen diese fÃ¼nf NiveauÃ¼bergÃ¤nge aufgehoben werden und die Zufahrt ins Gebiet RÃ¼tschetbÃ¼el-Rutzen-Rutzentobel-SchÃ¶ntalerweid von der TÃ¶sstalstrasse her Ã¼ber ein der Gemeinde gehÃ¶rendes GrundstÃ¼ck im Oberen Rutzen durch einen gesicherten BahnÃ¼bergang zusammengefasst werden. Auf der Nordseite des Bahngeleises muss zur Erschliessung der GrundstÃ¼cke im Gebiet RÃ¼tschetbÃ¼el/Liebenau gelegenen WohnhÃ¤user eine neue ungefÃ¤hr 400 Meter lange Zufahrtsstrasse erstellt werden. Die RichtplanÃ¤nderung beinhaltet die Aufnahme dieser Strasse als Sammelstrasse in den kommunalen Verkehrsplan. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeindeversammlung von Zell hiess diese VerkehrsplanÃ¤nderung am 22. September 2003 gut.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat verweigerte am 7. April 2004 die Genehmigung des geÃ¤nderten kommunalen Verkehrsplanes der Gemeinde Zell.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeinde Zell hat gegen den Nichtgenehmigungsentscheid des Regierungsrates am 17. Mai 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Sie beantragt die Aufhebung des Nichtgenehmigungsentscheides des Regierungsrates. Dieser sei zur Genehmigung der Ãnderungen des Verkehrsplanes, eventuell beschrÃ¤nkt auf das TeilstÃ¼ck ab TÃ¶sstalstrasse bis nÃ¶rdlich des bewachten BahnÃ¼berganges, zu verhalten; eventualiter habe das Verwaltungsgericht die Genehmigung selber vorzunehmen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdegegners.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat schliesst in seiner Vernehmlassung vom 2. Juli 2004 auf Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeinde Zell erstattete am 28. Juli 2004 ihre Vernehmlassung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Die Legitimation der Gemeinde Zell ist aufgrund von § 21 lit. b in Verbindung mit § 70 VRG zu bejahen. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span> Der Regierungsrat lehnte die Aufnahme des umstrittenen StrassenstÃ¼cks in den kommunalen Richtplan ab, weil er ihm die Funktion der Sammelstrasse absprach: Die projektierte Strasse diene ausschliesslich der direkten Zufahrt zu den in der Landwirtschaftszone gelegenen vier WohnhÃ¤usern und weise damit lediglich Feinerschliessungsfunktion auf. Auch verbinde sie keine in der Bauzone gelegenen Ortsteile oder verschiedene Gemeinden miteinander. Damit sei die geplante Strasse in Anwendung der Normen der Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS-Normen) als Erschliessungsstrasse und nicht als Sammelstrasse einzustufen. In den kommunalen Verkehrsplan seien aber keine Erschliessungsstrassen aufzunehmen. Vielmehr habe die Gemeinde den Eintrag in den kommunalen Verkehrsplan nur deshalb vorgenommen, weil gemÃ¤ss § 1 der Strassenbeitragsverordnung vom 8. September 1982 (StrassenbeitragsV) Strassen, die im kommunalen Verkehrsplan vorgesehen sind und nicht ausschliesslich der Erschliessung dienen, kostenanteilsberechtigt seien.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin erblickt zunÃ¤chst in der BegrÃ¼ndung des Regierungsrates sachfremde und vorgeschobene Argumente und wirft ihm vor, dass er sich bei seinem Beschluss allein von der Kostenanteilsberechtigung habe leiten lassen. Den Eintrag in den Verkehrsplan habe er deshalb abgelehnt, weil keine Beitragspflicht gegeben sei. Die Auffassung des Regierungsrates Ã¼ber den Inhalt des kommunalen Verkehrsplanes sei nicht korrekt. Denn der kommunale Verkehrsplan kÃ¶nne auch kommunale Strassen festlegen, welche nicht der Groberschliessung einer Bauzone selber dienen, sondern der Groberschliessung von Siedlungen/Weilern ausserhalb der Bauzonen. Zumindest sei dem TeilstÃ¼ck zwischen der TÃ¶sstalstrasse bis und mit dem BahnÃ¼bergang Groberschliessungscharakter beizumessen, da es sich bei diesem VerbindungsstÃ¼ck zwischen der TÃ¶sstalstrasse als Hauptverkehrsachse und den Siedlungen auf der nÃ¶rdlichen Seite der Bahnlinie um einen klassischen Fall von Basiserschliessung (TÃ¶sstalstrasse) und der Feinerschliessung der Siedlungen selber handle. Auf jeden Fall habe die Gemeinde innerhalb des ihr zustehenden Ermessens gehandelt, als sie diese AnknÃ¼pfung an die Staatsstrasse als Groberschliessung qualifizierte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht vorbringt, bildet Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens einzig die Frage, ob die von der Gemeinde im kommunalen Verkehrsplan festgesetzte Strasse die Anforderungen fÃ¼r eine Aufnahme in den kommunalen Verkehrsplan zu erfÃ¼llen vermag. Nicht entscheidend fÃ¼r die Beurteilung der vorliegenden Sache ist hingegen die beitragsmÃ¤ssige Einordnung der fraglichen Strasse im Sinne von § 1 der StrassenbeitragsV.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Was Inhalt des kommunalen Verkehrsplanes sein kann, wird im Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975 (PBG) lediglich implizit geregelt, indem § 31 Abs. 2 PBG festhÃ¤lt, dass die Gemeinden auf den kommunalen Verkehrsplan mit den kommunalen Strassen fÃ¼r die Groberschliessung und den Wegen von kommunaler Bedeutung nicht verzichten dÃ¼rfen. Inhalt des kommunalen Verkehrsplanes bilden somit einerseits kommunale Strassen der Groberschliessung sowie andererseits Wege von kommunaler Bedeutung. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.1 </span></b><span>Der Begriff der Erschliessung ist aufgrund von Art. 19 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung (RPG) bundesrechtlicher Natur und be­deutet gemÃ¤ss Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG grundsÃ¤tzlich die Vorkehr zur HerbeifÃ¼hrung der Baureife von GrundstÃ¼cken (vgl. BGE 116 Ib 159 E. 6b). Das Bundesrecht verweist also den Begriff der Erschliessung in den Zusammenhang der Nutzungsplanung und des Baurechts (Martin Lendi, Die Funktion der Erschliessung in der Raumplanung und ihre rechtliche Bedeutung, in: MÃ©langes AndrÃ© Grisel, Neuenburg 1983, S. 541; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. A., Bern 2002, S. 251). Obwohl die Erschliessung in erster Linie in den Rahmen der baulichen Bodennutzung gehÃ¶rt, ist jedoch die Erschliessung auch Gegenstand der Richtplanung (Lendi, S. 551 f.). In der Richtplanung geht es um die Erschliessung im Sinne aller Massnahmen der Ausstattung des Raumes mit lebensnotwendigen Einrichtungen und der Bedienung mit Einrichtungen, die nicht nur der Erschliessung als Bauvoraussetzung dienen. Der Begriff der Erschliessung ist in der Richtplanung also sehr weit gefasst und umfasst alle raumwirksamen TÃ¤tigkeiten, die erlauben, ein Gebiet nach Massgabe der Zweckfestlegung der Nutzungsplanung zu bewirtschaften (vgl. Lendi, S. 551 f.). Das RPG verwendet den Begriff der Erschliessung im Zusammenhang mit der Richtplanung nicht, es spricht vielmehr in Art. 6 Abs. 3 lit. b RPG konkret vom Verkehr, der Versorgung sowie den Ã¶ffentlichen Bauten und Anlagen, die in die Grundlagenbearbeitung der RichtplÃ¤ne einzubeziehen und die im Richtplan festzuschreiben sind (vgl. Lendi, S. 553). Erschliessung im Sinne der Richtplanung geht damit weiter als Erschliessung im Sinne der Nutzungsplanung. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.2 </span></b><span>Angesichts dieser Unterscheidung zwischen einem engen und weiten Begriff der Erschliessung gilt es zunÃ¤chst zu klÃ¤ren, in welchem Sinn § 31 Abs. 2 PBG den Begriff (Grob-)Erschliessung verwendet, das heisst, ob mit der Verwendung des Begriffs Erschliessung gemÃ¤ss § 31 Abs. 2 PBG Bauzonenerschliessung gemeint oder darunter Erschliessung im weiteren Sinne zu verstehen ist. </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Nach dem Wortlaut und dem systematischen Zusammenhang des PBG regelt § 31 PBG die (kommunale) Richtplanung. Mit Hilfe von § 31 Abs. 2 PBG sollen insbesondere klare Abgrenzungen fÃ¼r den Erschliessungsplan, die Baulinien sowie den Quartierplan erreicht werden (vgl. Weisung des Regierungsrates vom 11. Oktober 1989, ABl 1989, S. 1749). WÃ¤hrend der Erschliessungplan im Dienste der Nutzungsplanung steht und Aufschluss gibt Ã¼ber die Ã¶ffentlichen Werke und Anlagen, die fÃ¼r die Groberschliessung der Bauzonen notwendig sind (vgl. § 91 PBG), also die Vorgaben des Bundesrechts gemÃ¤ss Art. 19 RPG kantonalrechtlich umsetzt, dient der Verkehrsrichtplan mehr als nur der Bauzonenerschliessung. Der kommunale Verkehrsplan soll vielmehr seiner Funktion als Richtplan entsprechend die Koordination der Verkehrsanlagen von kommunaler Bedeutung Ã¼bernehmen. Ausser Acht gelassen werden dabei Quartierstrassen, da diese im Quartierplan festzusetzen sind. Daraus wird ersichtlich, dass der Verkehrsplan in Abgrenzung zum Erschliessungsplan und dem Quartierplan nur Strassen und Wege von Bedeutung fÃ¼r die ganze Gemeinde, nicht bloss fÃ¼r Quartiere oder Siedlungsgebiete zu erfassen hat. Das soll durch die Formulierung in § 31 Abs. 2 PBG zum Ausdruck gebracht werden, wenn von Strassen fÃ¼r die Groberschliessung und von Wegen von kommunaler Bedeutung die Rede ist. Damit steht fest, dass unter Groberschliessung im Sinne von § 31 Abs. 2 PBG der weite Erschliessungsbegriff im Sinne der Richtplanung und nicht jener der baulichen Bodennutzung im Sinne von Art. 19 RPG verwendet wird.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zum gleichen Schluss gelangt man, wenn zur Auslegung von § 31 Abs. 2 PBG die Bestimmung Ã¼ber den Inhalt des regionalen Verkehrsplanes herangezogen wird. So enthÃ¤lt der regionale Verkehrsplan gemÃ¤ss § 30 Abs. 4 PBG insbesondere Festlegungen Ã¼ber die Strassen und Parkierungsanlagen von regionaler Bedeutung (lit. a); die Tram- und Buslinien mit den zugehÃ¶rigen Anlagen (lit. b); Bahnlinien sowie Anschlussgeleise und Anlagen fÃ¼r den GÃ¼terumschlag (lit. c); Rad-, Fuss-, Reit- und Wanderwege unter Einbezug historischer Verkehrswege (lit. d). Inhalt des regionalen Richtplanes kÃ¶nnen mithin nicht nur Siedlungsstrassen sein, sondern auch andere Infrastrukturen, die der Groberschliessung der Region nicht nur in baurechtlicher Hinsicht dienen (vgl. dazu den Anhang zur Verordnung Ã¼ber die einheitliche Darstellung der Richtplanungen vom 8. Dezember 1976). Bei analoger Anwendung dieser GrundsÃ¤tze auf den kommunalen Richtplan ergibt sich, dass nicht bloss Siedlungsstrassen, sondern ebenso andere Einrichtungen der Groberschliessung des Gemeindegebietes Inhalt des kommunalen Richtplanes sein kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Da mithin unter Groberschliessung im Sinne von § 31 Abs. 2 PBG nicht dasselbe zu verstehen ist wie unter Groberschliessung im Sinne von §§ 90 ff. PBG, kann zur Bestimmung, welche Strassen in den Verkehrsplan aufgenommen werden dÃ¼rfen, auch nicht ausschliesslich auf die fÃ¼r die Bauzonenerschliessung entwickelte Unterscheidung zwischen Groberschliessung und Feinerschliessung abgestellt werden. Oder anders gesagt, kann zur Inhaltsbestimmung des Verkehrsplanes nicht <i>nur</i> auf die Erschliessung als Bauvoraussetzung abgestellt werden. Dies im Gegensatz zur GewÃ¤hrung von StaatsbeitrÃ¤gen gestÃ¼tzt auf die StrassenbeitragsV (vgl. dazu unten ErwÃ¤gung 4.2). Vielmehr mÃ¼ssen die Unterscheidungen sowohl fÃ¼r die Bauzonenerschliessung als auch fÃ¼r die Wald- und Landwirtschaftsgebietserschliessung vorgenommen werden. Aus diesem Grund greift die Argumentation des Regierungsrates, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, zu kurz.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Das Raumplanungsgesetz enthÃ¤lt keine Begriffe fÃ¼r die Unterscheidung verschie­de­ner Erschliessungsebenen wie Grund‑, Grob‑ und Feinerschliessung. Die Umschreibung der Erschliessungsgrade ist vielmehr uneinheitlich (Begriffe zur Raumplanung, ein Nach­schla­gewerk fÃ¼r die Praxis, VLP-Schrift Nr. 67, Bern 1996, S. 59 f.). Das Bundesrecht ver­langt auch nicht, dass die Kantone entsprechende Begriffsbestimmungen einfÃ¼hren. Ei­ne besondere bundesrechtliche Begriffsbestimmung enthÃ¤lt allerdings das Wohnbau‑ und Ei­gentumsfÃ¶rderungsgesetz vom 4. Oktober 1974 (WEG). Unter<i> Groberschliessung fÃ¼r die Bauzonenerschliessung</i> wird da­nach die Versorgung eines zu Ã¼berbauenden Gebiets mit den HauptstrÃ¤ngen der Er­schlies­sungsanlagen verstanden, namentlich Wasser‑, Energieversorgungs‑ und Abwasser­lei­tungen sowie Strassen und Wege, die unmittelbar dem zu erschliessenden Gebiet die­nen. Die Feinerschliessung der Bauzone umfasst den Anschluss der einzelnen GrundstÃ¼cke an die Haupt­strÃ¤nge der Erschliessungsanlagen mit Einschluss von Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Quar­tier­strassen und Ã¶ffentlichen Leitungen (Art. 4 WEG). StrassenmÃ¤ssig erfÃ¼llen die Funktion der Groberschliessung vor allem die Sammelstrassen (vgl. RB 1983 Nr. 96; Peter Engeler, Die Erschliessung von BaugrundstÃ¼cken nach zÃ¼rcherischem Recht, ZÃ¼rich 1976, S. 31). Als Entscheidungshilfen fÃ¼r die Qualifizierung von Strassen kÃ¶nnen im Weiteren auch die VSS-Normen herangezogen, wie es der Regierungsrat getan hat. So subsumiert der Regierungsrat unter den Begriff der Strassen der Groberschliessung unter Bezugnahme auf die VSS-Normen Sammelstassen. Danach sind Sammelstrassen Strassen innerhalb besiedelter Gebiete, welche den Verkehr aus den Erschliessungsstrassen sammeln und ihn zu Strassen des nÃ¤chsthÃ¶heren oder gleichen Typs fÃ¼hren. Zusammen mit den Hauptverkehrsstrassen stellen sie die lokalen Verbindungen zwischen den einzelnen Quartieren oder Ortschaften sicher (vgl. VSS-Norm 640 044). Bei der Abgrenzung zwischen Grob‑ und Feinerschliessung steht den Gemeinden ein weiter Ermessensspielraum zu (RB 1988 Nr. 59). Ein pflichtgemÃ¤sses Ermessen hat die Funk­tion der Erschliessungsanlagen zu berÃ¼cksichtigen als auch die Vorgaben von PlÃ¤nen und einschlÃ¤gigen gesetzlichen Vorschriften zu berÃ¼cksichtigen (BEZ 1997 Nr. 6 E. 2a).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu prÃ¼fen ist die <i>siedlungserschliessende Funktion</i> der projektierten Strasse. Der Regierungsrat lehnt die Klassierung der umstrittenen Strasse in Zell als Sammelstrasse deshalb ab, weil er ihr nur die Aufgabe der Feinerschliessung der WohnhÃ¤user nÃ¶rdlich der Bahnlinie zumisst. Ob die vorliegend im Streit liegende Strassenprojektierung als Sammelstrasse einzustufen ist, muss zu Recht bezweifelt werden. Die Strasse befindet sich ab dem BahnÃ¼bergang ausserhalb des Siedlungsgebietes. Bauzonen erschliesst sie nicht, sondern dient lediglich der Zufahrt von einigen WohnhÃ¤usern, welche sich in der Landwirtschaftszone befinden. Diese HÃ¶fe kÃ¶nnen nicht als Weiler oder Quartier qualifiziert werden, weshalb ihr in diesem Sinne auch keine Verbindungsfunktion zukommt. Die in der Beschwerdeschrift angefÃ¼hrten Beispiele in den Gemeinden Fehraltorf, Russikon und Bauma haben â wie dem Regierungsrat beizupflichten ist â ausnahmslos die Funktion der Erschliessung von in der Bauzone gelegenen Weilern und/oder der Verbindung zu benachbarten Gemeinden. In keinem der erwÃ¤hnten FÃ¤lle wurde, wie dies vorliegend erfolgen soll, mit einer Sammelstrasse eine GebÃ¤udegruppe von lediglich vier WohnhÃ¤usern in der Landwirtschaftszone erschlossen, von denen zudem nur drei nahe beieinander liegen. Zwar endet die Strasse nicht bei dieser HÃ¤usergruppe, sondern fÃ¼hrt in den Wald und nach Unterlangenhard (vgl. 10). Dieser interkommunalen Verbindung kommt aber nur sehr untergeordnete Bedeutung zu, weshalb die neu zu erstellende Strasse nicht aus diesem Grund allein als Sammelstrasse bezeichnet werden kann. Auch kann dem TeilstÃ¼ck der geplanten Strasse zwischen der TÃ¶sstalstrasse bis und mit dem BahnÃ¼bergang nicht Groberschliessungscharakter beigemessen werden, solange eine offenbar ebenfalls in Planung stehende durchfÃ¼hrende Strassenverbindung zwischen Kollbrunn nach Rikon auf der Nordseite der TÃ¶sstal-Bahnlinie nicht besteht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zusammenfassend ist dem Regierungsrat also insofern beizupflichten, dass es sich bei der vorliegend zur Debatte stehenden Strasse nicht um eine Strasse mit Baurechtserschliessungscharakter handelt. Die projektierte Strasse erschliesst kein Siedlungsgebiet, sondern dient lediglich der Feinerschliessung der kleinen HÃ¤usergruppe auf der Nordseite der TÃ¶sstal-Bahnlinie. Damit ist indessen â entgegen der Ansicht des Regierungsrates und der Baudirektion - noch nicht abschliessend entschieden, ob die fragliche Strasse in den Verkehrsplan aufgenommen werden muss oder nicht. Dazu muss vielmehr Ã¼berdies geprÃ¼ft werden, ob ihr Groberschliessungsfunktion im Sinne des weiter gefassten Erschliessungsbegriffs der Richtplanung zukommt. </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Zu prÃ¼fen ist die Funktion der projektierten Strasse in Bezug auf die <i>Erschliessung der Wald- und Landwirtschaftsgebiete </i>im Raum RÃ¼tschetbÃ¼el-Rutzen-Rutzentobel-SchÃ¶n­talerweid. In der Forst- und Landwirtschaft bedeutet Erschliessung FlÃ¤chenerschliessung, da die Bewirtschaftung gleichzeitig an verschiedenen Orten erfolgen muss (vgl. V. Kuonen, Generelle Erschliessungsplanung, ZÃ¼rich 1979, S. 21). Die Groberschliessung von WaldbestÃ¤nden erlaubt dabei die Zufahrt ins Arbeitsgebiet und die Abfuhr von Holz vom Lagerplatz an den Verbrauchsort. Sie erfolgt Ã¼ber Waldstrassen, die an das Ã¶ffentliche Strassennetz angeschlossen werden (Walter WÃ¼thrich, Die Feinerschliessung von WaldbestÃ¤nden â Planung, Anlage und BenÃ¼tzung, Berichte der EidgenÃ¶ssische Forschungsanstalt fÃ¼r Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf 1992, S. 14; Peter Dietz/Wolfgang Knigge/Hans LÃ¶ffler, Walderschliessung, Hamburg/Berlin 1984, S. 13). DemgegenÃ¼ber ermÃ¶glicht die Feinerschliessung den Zugang zu jedem Arbeitsort und das Bringen des Holzes vom FÃ¤llort zum Aufbereitungs- und Lagerort im Wald mittels RÃ¼ckegassen, Maschinenwegen und Seillinien (vgl. WÃ¼thrich, S. 14; Kuonen, S. 21 f.). Analog dazu fÃ¼hren die landwirtschaftlichen GÃ¼terstrassen mit Groberschliessungsfunktion bis an die Grenze der landwirtschaftlich genutzten Gebiete, wÃ¤hrend die Feinerschliessung durch Bewirtschaftungswege innerhalb der Feldparzellen erfolgt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im vorliegenden Fall kommt der neu zu erstellenden Strasse gemÃ¤ss dem Schreiben des Amtes fÃ¼r Landschaft und Natur vom 22. August 2003 Groberschliessungsfunktion zu fÃ¼r die Feldparzellen nÃ¶rdlich der TÃ¶sstal-Bahnlinie sowie fÃ¼r den Wald im Gebiet Rutzentobel, in welchem regelmÃ¤ssig Holznutzungen stattfinden, und im Gebiet SchÃ¶nthalerweid und SchÃ¶nthalerhalden, welchem besondere Schutzfunktion zugemessen wird und gÃ¤nzlich unerschlossen ist. Wegen dieser land- und forstwirtschaftlichen Bedeutung der im Verkehrsplan festgesetzten Strasse wurde der Gemeinde Zell vom Kanton auch ein einmaliger Beitrag von maximal Fr. 231â000.- an die Baukosten der vorliegend umstrittenen Strasse bewilligt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hieraus wird nun ebenso ersichtlich, dass BeitrÃ¤ge gestÃ¼tzt auf § 1 der StrassenbeitragsV nur fÃ¼r Strassen mit Siedlungserschliessungsfunktion (unter Ausschluss der Feinerschliessung) ausgeschÃ¼ttet werden, wÃ¤hrend sich das Beitragswesen fÃ¼r Strassen mit Bedeutung fÃ¼r die Land- und Forstwirtschaft nach den einschlÃ¤gigen Bestimmungen der Forst- und Landwirtschaftsgesetzung richtet. Die StrassenbeitragsV geht somit vom engen Begriff der Erschliessung gemÃ¤ss Art. 19 RPG bzw. von der<i> </i>Bauzonenerschliessung aus, weshalb bei der Beurteilung, ob eine Strasse in den kommunalen Verkehrsplan aufzunehmen ist, nicht allein auf die Beitragspflicht gemÃ¤ss § 1 StrassenbeitragsV abgestellt werden darf.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Da der projektierten Strasse Groberschliessungsfunktion zukommt und sie in Bezug auf die Walderschliessung von kommunaler Bedeutung ist, ist sie in den kommunalen Verkehrsplan aufzunehmen. Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und der Regierungsrat anzuweisen, den Verkehrsplan der Gemeinde Zell vom 22. September 2003 zu genehmigen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Beschluss des Regierungsrates vom 7. April 2004 wird aufgehoben. Der Regierungsrat wird eingeladen, die ErgÃ¤nzung des kommunalen Verkehrsplanes der Gemeinde Zell vom 22. September 2003 zu genehmigen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2000.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2060.- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Mitteilung â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>