<h2>SubmittedText<h2><p>Ich ersuche den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie ist der Stand der Rollmaterial-Entscheide für den EC Zürich-München und betreffend die nötigen betrieblichen Massnahmen?</p><p>2. Wieso wird die Aufhebung des EC-Haltes in St. Margrethen in den "BAV-News" vom Februar 2016 bereits öffentlich gemacht, obwohl noch Lichtblicke einer Lösung vorhanden sind, und dies bei einer Frage, die nicht zur Disposition stehen kann und darf?</p><p>3. Wie erklärt der Bundesrat der Bevölkerung einer der wirtschaftsstärksten Regionen in der Ostschweiz und den ebenfalls betroffenen Kantonen Graubünden, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden sowie Thurgau im Bodenseeraum ein unverständliches Abhängen vom Fernverkehr? Welche Schritte werden unternommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Kernstück des Angebotsausbaus zwischen Zürich und München sind die Elektrifizierung und der Ausbau für Fahrten mit Neigezügen auf dem deutschen Abschnitt zwischen Lindau und Geltendorf. Zusammen mit den weiteren Infrastrukturausbauten in der Schweiz soll der Angebotsausbau auf den Fahrplan 2021 erfolgen. Für das Rollmaterial des Eurocity Zürich-München sind die SBB in Abstimmung mit der Deutschen Bahn und den Österreichischen Bundesbahnen verantwortlich. Vorgesehen ist der Einsatz eines SBB-Fernverkehrszuges mit der entsprechenden Technik.</p><p>2. Das "Referenzkonzept 2025" ist kein Fahrplan, sondern bildet die Grundlage für die Umsetzungsplanung der Infrastrukturausbauten. Es wurde vom Bundesamt für Verkehr aus Gründen der transparenten Nachvollziehbarkeit der Planungen veröffentlicht. Das Referenzkonzept hat einen hohen Planungsstand, enthält aber - rund zehn Jahre vor der Inbetriebnahme - noch einige Unschärfen und offene Punkte. Aufgabe der Planungen auf allen drei Staatsebenen ist es, diese offenen Punkte bis zur Inbetriebnahme vollends zu klären. Der Eurocity-Halt in St. Margrethen ist darin als solcher offener und zu klärender Punkt gekennzeichnet.</p><p>3. Der Bundesrat legt grossen Wert auf eine gute Fernverkehrserschliessung aller Wirtschaftszentren der Schweiz. In diesem Sinne wird ein Eurocity-Halt in St. Margrethen mit den Anschlüssen in Richtung St. Galler Rheintal, Thurgau im Bodenseeraum und Graubünden auch nach 2021 angestrebt. Das Bundesamt für Verkehr hat den SBB den Auftrag gegeben, Lösungen für den Halt in St. Margrethen zu finden.</p><p>Die Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden werden grösstenteils weiterhin über den Knoten St. Gallen an den Eurocity Zürich-München angebunden sein.</p>  Antwort des Bundesrates.