<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>BV.2022.00057</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende i.V.<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiber Volz</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">27. November 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Suat Sert</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Blättler Heeb </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hrovat</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Jud Sert, Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Freizügigkeitsstiftung der Zürcher Kantonalbank</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Y.___</span><span>, geboren 1963, verstarb am 3</span><span>0. </span><span>September 2019 (</span><span>Urk. </span><span>2/4). Er hinterliess als gesetzliche Erbin seine überlebende Ehegattin, </span><span>X.___</span><span>, geboren 1964, welche am </span><span>9. </span><span>März 2020 die Erbschaft des Erblassers ausschlug (vgl. </span><span>Urk. </span><span>26; </span><span>Urk. </span><span>2/6). Der Versicherte hatte bei der Freizügigkeitsstiftung der Zürcher Kantonalbank (nachfolgend: ZKB) ein Freizügigkeitskonto unterhalten. Nach seinem Tod ersuchte seine Ehegattin die Freizügigkeitsstiftung der ZKB, ihr das Freizügigkeitsguthaben auszubezahlen (</span><span>Urk. </span><span>11/5). </span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Mit Eingabe vom 29. Juli 2022 (Urk. 1) erhob </span><span>X.___</span><span> Klage gegen die Freizügigkeitsstiftung der ZKB und beantragte, dass Letztere zu verpflichten sei, ihr </span><span>Hinterlassenenleistungen</span><span> beziehungsweise ein Freizügigkeitsguthaben im Betrag von mindes</span><span>tens Fr. 111'355.65, zuzüglich Zins zu 5 % seit 30. September 2019, zu bezahlen, und ersuchte gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span>vertretung (Urk. 1 S. 2). </span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Mit Klageantwort vom 16. August 2022 (Urk. 6) beantragte die Freizügigkeits</span><span>stiftung der Zürcher Kantonalbank die Abweisung der Klage (S. 1). Mit Replik vom 5. Oktober 2022 (Urk. 15) hielt die Klägerin an ihrem klageweise gestellten Rechtsbegehren (S. 2) fest. Mit Duplik vom 14. November 2022 (Urk. 19) hielt die Beklagte an ihrem Antrag auf Abweisung der Klage fest (S. 1) und reichte unter anderem ein Mail einer türkischen Anwaltskanzlei (Urk. 20/2) betreffend die türkischen Personenstands- und Familienregister ein. </span></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 16. November 2022 (Urk. 22) wurde der Klägerin Kenntnis der Duplik vom 14. November 2022 gegeben und es wurde </span><span>ihr</span><span> </span><span>Frist</span><span> angesetzt, um einen Auszug aus dem Familienregister («</span><span>nüfus</span><span> </span><span>kayit</span><span> </span><span>örnegi</span><span>») betreffend </span><span>Y.___</span><span>, geboren am 28. Januar 1963, gestorben am 30. September 2019, versehen mit einer Apostille, im Original einzureichen. Gleichzeitig wurden beim Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Erbschaftssachen, die Akten betreffend den Nachlass des </span><span>Y.___</span><span>, geboren am 28. Januar 1963, gestorben am 30. September 2019, beigezogen (Urk. 26). </span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Mit Eingabe vom 23. Dezember 2022 (Urk. 27) reichte die Klägerin einen Auszug aus dem türkischen Familienregister («</span><span>nüfus</span><span> </span><span>kayit</span><span> </span><span>örnegi</span><span>») betreffend </span><span>Y.___</span><span> vom 8. Dezember 2022, mit Übersetzung (Urk. 28/17), ein. </span><span> </span><span>In der Folge wurden telefonisch und per E-Mail Auskünfte bei der Abteilung </span><span>Zivilstandswesen</span><span> des kantonalen Gemeindeamtes (Aktennotiz vom 6. Januar 2023; Urk. 29)</span><span>, des</span><span> schweizerischen Generalkonsulats in Istanbul, Türkei, vom 17. Januar 2023 </span><br/><span>(E-Mail vom 17. Januar 2023; Urk. 32) und beim türkischen Generalkonsulat in </span><span>Zürich vom 13. Januar 2023 (Aktennotiz vom 13. Januar 2023; Urk. 30) einge</span><span>holt, wonach die zuständigen türkischen Behörden nicht nur umfassende Auszüge, sondern auch Teilauszüge aus dem türkischen Familien</span><span>register erstellen könnten. </span></p><p><span>1.6</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 18. Januar 2023 (Urk. 33) wurde der Klägerin Frist angesetzt, um einen umfassenden Auszug aus dem türkischen Familienregister («</span><span>nüfus</span><span> </span><span>kayit</span><span> </span><span>örnegi</span><span>») mit sämtlichen Nachkommen des </span><span>Y.___</span><span> sowie, sollte </span><span>Y.___</span><span> keine Nachkommen hinterlassen haben, um eine unterschriftliche Erklärung der für die Führung des türkischen Familienregisters zuständigen türkischen Behörden oder einer türkischen konsularischen Vertretung mit dem Inhalt, dass </span><span id="_Hlk132273955"></span><span>im türkischen Familienregister keine Nachkommen von </span><span>Y.___</span><span> registriert sind</span><span>, einzureichen.</span></p><p><span>1.7</span><span> </span><span>In Nachachtung der Verfügung vom 18. Januar 2023 reichte die Klägerin mit Eingabe vom 22. Februar 2023 (Urk. 36) einen umfassenden Familienregisteraus</span><span>zug vom 2. Februar 2023 (Urk. 37/18) und eine unterschriftliche Erklärung des Quartiervorsteheramtes </span><span>Z.___</span><span>, Istanbul, Türkei, vom 27. Januar 2023 (Urk. 37/19) mit dem Inhalt, dass im türkischen Familienregister keine Nachkom</span><span>men von </span><span>Y.___</span><span> registriert seien, ein.</span></p><p><span>1.8</span><span> </span><span>Mit Eingabe vom 15. März 2023 (Urk. 40) nahm die Beklagte zur Eingabe der Klägerin vom 22. Februar 2023 (Urk. 36) und de</span><span>n</span><span> Beilagen (Urk. 37/18-19) Stellung und führte aus, dass sie bereit sei, der Klägerin das gesamte Freizügig</span><span>keitsguthaben von </span><span>Y.___</span><span> im Betrag von Fr. 111'363.15, abzüglich der Quellensteuer, auszubezahlen, wenn in den vom hiesigen Gericht beim Bezirks</span><span>gericht Zürich beigezogenen Akten betreffend den Nachlass von </span><span>Y.___</span><span> keine Nachkommen von </span><span>Y.___</span><span> ersichtlich seien. </span></p><p><span>1.9</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 2</span><span>6. </span><span>April 2023 (</span><span>Urk. </span><span>41) wurde der Klägerin die Gelegenheit zur Stellungnahme zur Eingabe der Beklagten vom 1</span><span>5. </span><span>März 2023 eingeräumt und es wurde</span><span>n</span><span> die Parteien davon in Kenntnis gesetzt, dass sich den beim Bezirksgericht beigezogenen Akten betreffend Erbausschlagung/Protokollierung im Nachlass von </span><span>Y.___</span><span> (Urk. 26) nicht entnehmen lasse, dass </span><span>Y.___</span><span> im schweizerischen Zivilstandsregister registrierte Nach</span><span>kommen gehabt hätte.</span></p><p><span>1.10</span><span> </span><span>Mit Eingabe vom 2</span><span>5. </span><span>Mai 2023 (</span><span>Urk. </span><span>44) führte die Beklagte aus, dass sie der Klägerin «das gesamte Freizügigkeitsguthaben» im Betrag von</span><span> </span><span>Fr. </span><span>103'953.65, abzüglich des Quellensteuerbetrags, mit Valuta 1</span><span>5. </span><span>Mai 2023 überwiesen habe. Mit Eingabe vom 2</span><span>9. </span><span>Mai 2023 (</span><span>Urk. </span><span>46) führte die Klägerin aus, dass ihr die Beklagte am 1</span><span>5. </span><span>Mai 2023 einen Betrag von </span><span>Fr. </span><span>103'995.40 überwiesen habe (S. 1), weshalb davon auszugehen sei, dass die Beklagte den eingeklagten Anspruch, abgesehen von den Verzugszinsen, vollumfänglich anerkannt habe </span><span>(S. 2). Da die Fälligkeit gemäss den anwendbaren AGB der Beklagten mit dem Tod des Versicherungsnehmers eintrete, sei zudem ein Verzugszins von 2</span><span> %</span><span> ab dem 3</span><span>0. </span><span>September 2019 geschuldet (S. 3).</span></p><p><span>1.11</span><span> </span><span>Mit Verfügung vom 1</span><span>2. </span><span>Juni 2023 (</span><span>Urk. </span><span>50) wurde der Klägerin eine Frist ange</span><span>setzt, um ihre Verzugszinsforderung (vgl. </span><span>Urk. </span><span>46) zu substanziieren und zu beziffern. Der Beklagten wurde Frist angesetzt, um </span><span>die </span><span>Quellensteuerabrechnung betreffend Saldierung des streitigen Freizügigkeitskonto (vgl. </span><span>Urk. </span><span>45) einzu</span><span>reichen. Dazu nahm die Beklagte am 2</span><span>2. </span><span>Juni 2023 (</span><span>Urk. </span><span>53) und die Klägerin am 2</span><span>9. </span><span>Juni 2023 (</span><span>Urk. </span><span>55) Stellung</span><span>, wozu ihnen mit Verfügung vom 3</span><span>0. </span><span>Juni 2023 das rechtliche Gehör gewährt wurde (</span><span>Urk. </span><span>57)</span><span>. </span></p><p><span>1.12</span><span> </span><span>Mit Eingabe vom 1</span><span>4. </span><span>Juli 2023 (</span><span>Urk. </span><span>58) </span><span>beantragte die Klägerin </span><span>die Zusprache von </span><span>Freizügigkeitsl</span><span>eistungen nach Abzug der Quellensteuer im </span><span>Betrag </span><span>von Fr.</span><span> </span><span>103'995.40, zuzüglich Verzugszins von 2</span><span> %</span><span> ab 3</span><span>0. </span><span>September 2019</span><span> beziehungsweise Verzugszinsen im </span><span>Betrag von </span><span>Fr. </span><span>7'532.70 (S. 3)</span><span> und nahm </span><span>zur Eingabe der Beklagten vom 2</span><span>2. </span><span>Ju</span><span>n</span><span>i 2023 Stellung, wovon der Beklagten am 1</span><span>7. </span><span>Juli 2023 Kenntnis gegeben wurde (</span><span>Urk. </span><span>60). </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6), dass der am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2019 verstorbene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beklagten ein Freizügigkeitskonto im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterhalten hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte führt als Freizügigkeitseinrichtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen- und Invalidenvorsorge (FZG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 FZV den Vorsorgeschutz erhalten. Freizügigkeitseinrichtungen gehören mithin zur beruflichen Vorsorge im weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Sinne (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 FZG; BGE 140 V 476 E. 2.1, 135 V 80 E. 2.1 und 129 III 305 E. 3.3). Sie sind indes nicht Vorsorgeeinrichtungen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">48 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge (BVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Erhaltung des Vorsorgeschutzes findet grundsätzlich ausserhalb der Vorsorgeeinrichtung statt (BGE 140 V 476 E. 2.1 und 122 V 320 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 9C_479/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 E. 3.2.1). </span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Nach dem Austritt aus einer Vorsorgeeinrichtung wird der Vorsorgeschutz durch eine Freizügigkeitspolice oder durch ein Freizügigkeitskonto erhalten (</span><span>Art. </span><span>10 </span><span>FZV). Beim Freizügigkeitskonto in Form der reinen Sparlösung entspricht die Höhe des Vorsorgekapitals der eingebrachten Austrittsleistung mit Zins, beim Freizügigkeitskonto in Form der anlagegebundenen Sparlösung (Wertschriften</span><span>sparen) dem aktuellen Wert der Anlage (</span><span>Art. </span><span>13 </span><span>Abs. </span><span>5 Satz 1 FZV).</span></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Art. </span><span>15 </span><span>Abs. </span><span>1 </span><span>lit</span><span>. b FZV bezeichnet die begünstigten Personen im Todesfall des Versicherten. Begünstigt sind im Todesfall in nachstehender Reihe:</span></p><p><span>1. </span><span>die Hinterlassenen nach </span><span>Art. </span><span>19</span><span> BVG (überlebende</span><span>r</span><span> Ehegatte)</span><span>, </span><span>nach </span><span>Art. </span><span>19a </span><span>BVG (überlebende</span><span>r</span><span> eingetragene</span><span>r</span><span> Partner</span><span>, überlebende einge</span><span>tragene</span><span> Partnerin) </span><span>und </span><span>nach </span><span>Art. </span><span>20 BVG</span><span> (Waisen)</span><span>,</span></p><p><span>2. </span><span>natürliche Personen, die von der versicherten Person in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit dieser in den letzten fünf Jahren bis zu ihrem Tod ununterbrochen eine Lebens</span><span>gemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss,</span></p><p><span>3. </span><span>die Kinder des Verstorbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 20 BVG nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister,</span></p><p><span>4. </span><span>die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens.</span></p><p><span> </span><span>Gemäss </span><span id="_Hlk147321443"></span><span>Ziff. </span><span>4</span><span> der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Ausgabe Juli 2014, der Beklagten (</span><span>nachfolgend: A</span><span>G</span><span>B; </span><span>Urk. </span><span>7/2) stellt </span><span>Art. </span><span>15 FZV</span><span> ein integrierter Bestandteil der Vorsorgevereinbarung dar, wobei die Beklagte berechtigt ist, an die Personen, welche ihr im Todeszeitpunkt des Vorsorgenehmers bekannt sind, mit befreiender Wirkung zu leisten. </span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Das Ableben des Versicherten löst in der Regel eine klassische Vorsorgesituation aus. Diesem Gedanken trägt die gesetzliche Begünstigungsregelung Rechnung. </span><span>Die </span><span>Begünstigungsregelung bei Freizügigkeitsleistungen nach </span><span>Art. </span><span>15 FZV </span><span>und diejenige </span><span>bei </span><span>Hinterlassenenleistungen</span><span> der Vorsorgeeinrichtungen nach </span><span>Art. </span><span>20a BVG </span><span>betreffen </span><span>gemäss der Rechtsprechung </span><span>indes </span><span>unterschiedliche Sachverhalte (BGE 135 V 80)</span><span>. </span><span>Freizügigkeitsguthaben </span><span>fallen </span><span>nicht in den Nachlass und unter</span><span>liegen auch nicht der</span><span> </span><span>erbrechtlichen Herabsetzung</span><span> (Stauffer, Hans-Ulrich, Beruf</span><span>liche Vorsorge, </span><span>3. </span><span>Aufl., Zürich 2019, N 1492</span><span>)</span><span>. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehreren Begünstigten eine Berechtigung zu gleichen Teilen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geregelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext"><span class="Standard Erwgungstext">Die Begünstigung im Todesfall richtet sich nach der in </span><span class="Standard Erwgungstext">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext">15 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext">vorsorge (FZV) festgelegten Regelung oder allenfalls einer nach </span><span class="Standard Erwgungstext">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext">2 dieser Bestimmung der Stiftung mitgeteilten Änderung, wobei der Vorsorgenehmer hierfür das von der Stiftung erstellte Formular zu verwenden hat. Bei mehreren </span><span class="Standard Erwgungstext">Begünstigten innerhalb einer Kategorie ist - vorbeh</span><span class="Standard Erwgungstext">ä</span><span class="Standard Erwgungstext">ltlich einer anderslautenden Anordnung des Vorsorgenehmers</span><span class="Standard Erwgungstext"> </span><span class="Standard Erwgungstext">-</span><span class="Standard Erwgungstext"> </span><span class="Standard Erwgungstext">jeder zu gleichen Teilen berechtigt».</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Abklärungsverfahren bestimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVB </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Folgende:</span></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext"><span class="Standard Erwgungstext">Falls die Berechtigung des Vorsorgenehmers/Begünstigten nach pflichtgemässem Ermessen der Stiftung nicht hinreichend nachgewiesen ist, kann sie die Auszah</span><span class="Standard Erwgungstext">lung von der Einreichung weiterer Belege abhängig machen. Die Stiftung</span><span class="Standard Erwgungstext"> </span><span class="Standard Erwgungstext">kann in diesem Falle auch eigene Abklärungen vornehmen oder durch Dritte vornehmen lassen und die Kosten für diese besonderen Aufwendungen dem Vorsorgeguthaben belasten».</span></p></td></tr></table><p><br/></p><p><span>2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klageweise die Zusprache von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freizügigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freizügigkeitsguthaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s ihres verstorbenen Ehegatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Betrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111'355.65, zuzüglich Zins zu 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestritt nicht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 verstorbene Ehegatte der Klägerin bei ihr im Todeszeitpunkt über ein Freizügigkeitsguthaben im Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111'326.95 verfügt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und dass die Klägerin als Witwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihres verstorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ehegatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - ungeachtet des Umstandes, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erbschaft ausgeschla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 FZV zum Kreis der Begünstigten ihres verstorbenen Ehegatten gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte ging indes davon aus, dass auf Grund des Umstandes, dass der verstorbene Ehegatte der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viermal verheiratet gewesen sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er bei seinem Ableben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachkommen gehabt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könnte, die minderjährig oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Erreichen des 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch in Ausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könnten. Da die persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verhältnisse des Vorsorgenehmers bisher unklar geblieben seien, und da die Klägerin bisher den Beweis, dass der Vorsorgenehmer zu seinem Todeszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt keine Nachkommen beziehungsweise keine Waisen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 FZV gehabt habe, nicht erbracht habe, sei der geltend gemachte Anspruch der Klägerin zu verneinen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte die Beklagte in ihrer </span><span id="_Hlk147325537"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44) vor, dass auf Grund der Verfügung des hiesigen Gerichts vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2023 sowie auf Grund des von der Klägerin eingereichten Auszugs aus dem türkischen Familienregister (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37/18) sowie der Bestätigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quartiervorsteherschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am türkischen Wohnort der Klägerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37/19) davon auszugehen sei, dass die Klägerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleinige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begünstigte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 FZV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres verstorbenen Ehegatten sei, weshalb sie der Klägerin mit Valuta vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2023 das gesamte Freizügigkeitsguthaben ihres verstorbenen Ehegatten, abzüglich der Quellensteuer, ausbezahlt habe (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 241 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zivilprozessordnung (ZPO)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat ein Vergleich, eine Klageanerkennung oder ein Klagerückzug die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheids und das Gericht schreibt laut Abs. 3 dieser Bestimmung das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren ab. Die Klageanerkennung muss sich auf das Rechtsbegehren des Prozessgegners beziehen; sie ist insofern vom Zugeständnis abzugrenzen, welches sich auf einzelne Tatsachen und nicht auf das Rechtsbegehren des Prozessgegners bezieht (Urteil des Bundesgerichts 4A_255/2015 vom 1. Oktober 2015 E. 1.2 und BGE 141 III 489 E. 9.3). Bei der Klageanerkennung handelt es sich um eine Abstandserklärung und mithin um eine an das Gericht gerichtete Erklärung beziehungsweise um eine prozessuale Handlung. Demgegenüber hat eine nur an die klagende Partei gerichtete Anerkennungserklärung ausschliesslich materiell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Wirkung. Die Klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anerkennung kann sich auf einen Teil des kläge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Rechtsbegehrens (Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anerkennung) beschränken (Laurent </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Killias</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in: Berner Kommentar, ZPO, Bd. II, Bern 2012, N. 9 f. zu Art. 241 ZPO).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkannte in ihrer Eingabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">44) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der verstorbene Ehegatte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Zeitpunkt seines Ablebens keine Nachkommen hatte, und dass die Klägerin, seine überlebende Ehegattin, demzufolge dessen alleinige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begünstigte im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 FZV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der AGB war. Dieses Zugeständnis entspricht der Sach- und Rechtslage. Denn dem umfassenden türkischen Familienregisterauszug betreffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verstorbenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ehegatten der Klägerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">37/18), der Erklärung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quartie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorsteherschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Quartiers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bezirk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Stadt Istanbul, Türkei, vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">37/19) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akten des Bezirksgerichts Zürich betreffend Erbausschlagung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist zu entnehmen, dass der verstorbene Ehegatte der Klägerin zu seinem Todeszeitpunkt über keine Nachkommen verfügte. Demzufolge war die Klägerin zum Todeszeitpunkt ihres Ehegatten d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">essen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alleinige Begünstigte im Sinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 FZV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">44)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte die Beklagte aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie der Klägerin mit Valuta vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023 das gesamte Freizügigkeitsguthaben ihres verstorbenen Ehegatten, abzüglich der Quellensteuer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103'953.65 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbezahlt habe (S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Kontoauszug vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In Ihrer Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53) führte die Beklagte dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber aus, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Freizügigkeitsguthaben im Betrag von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">111'409.90 Quellensteuern im Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7'409.50 abgezogen und der Klägerin einen Betrag von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103'995.40 ausbezahlt habe (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103'9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">95.40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anerkannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beklagte daher den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klägerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klageweise geltend gemachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Hinterlassenen- beziehungsweise Freizügigkeitsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Umfang hat die Beklagte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klageweise geltend gemachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollumfänglich anerkannt, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb insoweit von einer Teilanerkennung der Klage auszugehen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">103'9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95.40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist das Verfahren daher als durch teilweise Anerkennung der Klage erledigt abzuschreiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Anspruch der Klägerin auf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verzugszins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klageweise beantragte die Klägerin das Folgende: «Die Beklagte sei zu verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlassenenleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Freizügigkeitsverordnung (FZV) mindestens in der Höhe von CHF</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111'355.65 nebst Zins zu 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 zu erstatten» (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber beantragte die Klägerin in ihrer Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2023 Folgendes: «Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte hat der Klägerin ab 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2023 (Zeitpunkt der Überweisung der längst fälligen Leistung) einen Verzugszins in der Höhe von 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 FZV zu bezahlen. Ausgehend von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">103'995.40 ergibt dies einen Verzugszins von CHF 7'532.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">227 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ZPO ist eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschränkung der Klage jederzeit zulässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as angerufene Gericht zustän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bleibt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschränkung kann im Verzicht auf einzelne Rechtsbegehren oder in der quantitativen oder zeitlichen Reduktion eines Leistungsanspruchs bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschränkung der Klage entspricht einem teilweisen Klagerückzug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Laurent </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Killias</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Berner Kommentar ZPO, Bern 2012, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">227 ZPO, N 43). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eingabe der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58), worin sie die Zusprache von Leistungen nach Abzug der Quellensteuer im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">103'995.40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zuzüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verzugszins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019, was einem Betrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7'532.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspreche (S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte, stellt eine quantitative Beschränkung des klageweise gestellten Rechtsbegehrens im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">227 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ZPO</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar und entspricht daher einem teilweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klagerückzug. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Berufsvorsorgerecht werden sowohl im Leistungs- wie auch im Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich Verzugszinsen zugelassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausdrücklich geregelt ist die Verzugszins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich bezüglich einer verspäteten Überweisung einer Austrittsleistung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 FZG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FZG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 FZV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich einer verspäteten Überweisung einer Austrittsleistung bestimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 FZV, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verzugszinssatz dem BVG-Mindestzinssatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plus einem Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verspäteten Ausrichtung von reglementarischen Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verzugszinspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung ergeben sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bezahlenden Verzugszinsen in erster Linie aus dem Reglement der Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- oder Freizügigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einrichtung. Bei Fehlen entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Regelungen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">104 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 OR heranzuziehen, wonach ein Verzugszins von 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschuldet ist (BGE 119 V 131 E. 4b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteile des Bundesgerichts 9C_418/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_137/2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beklagte hat davon abgesehen, das streitige Freizügigkeitsguthaben nach dem Ableben des Ehegatten der Klägerin zu hinterlegen. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterlegung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befreiende Wirkung (BGE 125 III 120 E. 2a)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Pflicht zur Leistung von Verzugszinsen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beendet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 136 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 82 II 460 E. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin schuldet die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich einen Verzugszins. Die Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der entsprechenden Verpflichtung erfolgt - soweit sich dem Reglement </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise den AGB </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts Gegenteiliges entnehmen lässt - analog den Bestimmungen des OR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_588/2020 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2021 E. 5.2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zufolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 AGB wird die Vorsorgevereinbarung mit dem Tod des Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmers aufgelöst und das Guthaben zur Rückzahlung fällig. Die Beklagte kann jedoch, falls die Berechtigung des Vorsorgenehmers/Begünstigten nach pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemässem Ermessen der Stiftung nicht hinreichend nachgewiesen ist, gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 der AGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Auszahlung von der Einreichung weiterer Belege abhängig machen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese reglementarische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bestimmungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthalten demnach zwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Regelung der Fälligkeit von reglementarischen Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzugszinspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Höhe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzugszinses (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blichen AGB der Beklagten ist mithin keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reglementarische Vorgabe zur Verzugszinspflicht ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge gilt es vorliegend zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reglementarische Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ansprüche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung als Forderungen mit einem bestimmten Verfalltag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- beziehungsweise Freizügigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung grundsätzlich in Verzug gerät, ohne dass eine Mahnung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nötig wäre (BGE 127 V 377 E. 5e/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31/2022 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_137/2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nders </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhält es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Rentenansprüchen, wo der Schuldner mit Anhebung der Betreibung oder Klage in Verzug gesetzt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">105 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 OR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 373 E. 6.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Verfalltag für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die streitigen Freizügigkeitslei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gilt vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Todestag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Ehegatten der Klägerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fälligkeit und Verzug traten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der Formulierung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingabe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58), womit das klageweise geltend gemachte Rechtsbegehren beschränkt wurde, geht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unzweifelhaft hervor, dass ein Verzugszins von 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% ab Todeszeitpunkt des Erblassers vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Zeitpunkt zur Auszahlung der Freizügigkeitsleistungen am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragt wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestrittenermassen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 8) verfügte der Ehegatte der Klägerin zum Todeszeitpunkt vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 bei der Beklagten über ein Freizügigkeitsguthaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Betrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111'326.95 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich ist von der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freizügigkeitsguthaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Ehegatten der Klägerin am Todestag im Betrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111'326.95 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Verzugszins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im geltend gemachten Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % geschuldet:</span></p><table class="NormaleTabelle Tabellenraster"><tr class="NormaleTabelle Tabellenraster"><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="_Hlk147490227"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zinssatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p></td></tr><tr class="NormaleTabelle Tabellenraster"><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2023</span></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1’32</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td class="NormaleTabelle Tabellenraster"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">111'326.95</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher ein Verzugszins von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">070</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [(Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">111'326.95 x 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 1'32</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage) ÷ (100 x 36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage)] geschuldet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hiervon wären bisher ausgerichtete Zinsen in Abzug zu bringen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54/4). Auf dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezügliche Weiterungen kann indes mit Blick auf die nachfolgende E. 5.8 verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Klägeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie bereits erwähnt (vorstehend E. 4.5), ihr klageweises Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in quantitativer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschränkte, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Klage daher in einem Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7'532.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11'528.10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">103'995.40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) teilweise gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die obsiegende Klägerin beantragte die Zusprache einer Prozessentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und reichte diesbezüglich einen Tätigkeitsnachweis (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48) ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, dass es die Klägerin vorprozessual beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise bei Einleitung des gerichtlichen Verfahrens unterlassen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügend zu belegen, dass sie - mangels minderjähriger Nachkommen ihres verstorbenen Ehegatten - tatsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die alleinige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begünstigte des Freizügigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guthabens ihres verstorbenen Ehegatten sei (S. 2), weshalb von der Zusprache einer Prozessentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzusehen sei (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als weitere Bemessungskriterien nennt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Zeitauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand und die Barauslagen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für unnötigen oder geringfügigen Aufwand einer Partei wird keine Prozessentschädigung zugesprochen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">106 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ZPO sind die Prozesskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gerichtskosten und Parteientschädigung; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ZPO) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der unterliegenden Partei aufzuerlegen, wobei bei Nichteintreten und bei Klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzug die klagende Partei und bei Anerkennung der Klage die beklagte Partei als unterliegend gelten. Gemäss der Rechtsprechung gilt es indes bei der Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragung und der Zusprechung einer Parteientschädigung den allgemeinen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz, wonach jene Partei für die Kosten des Verfahrens aufzukommen hat, welche es bewirkt hat (Verursacherprinzip), zu beachten (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_304/2018 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Der Gesetzgeber hat das Verursacherprinzip sodann in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">108 ZPO verankert. Nach dieser Bestimmung hat unnötige Prozesskosten zu bezahlen, wer sie verursacht hat. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">107 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ZPO kann das Gericht insbesondere dann von den Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen vertei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, wenn eine Partei in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst war (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">107 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ZPO) und wenn andere besondere Umstände vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">107 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. f ZPO). Dabei kann es berücksichtigen, welche Partei Anlass zur Klage gegeben hat, welches der mutmassliche Prozessausgang gewesen wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und bei welcher Partei die Gründe eingetreten sind, die dazu geführt haben, dass das Verfahren gegenstandslos wurde (vgl. Pascal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leumann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Liebster, in: Thomas Sutter-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Franz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hasenböhler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Christoph Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl., Zürich 2013, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">242 ZPO N 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass die Klägerin der Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorprozessual einen in deutscher Sprache übersetzten türkischen Familienregisterauszug vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2021 einreichte, worauf die Beklagte der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteilte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die eingereichten Dokumente nicht genügten, um zu belegen, dass sie die alleinige Begünstigte ihres verstorbenen Ehegatten sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge teilte die Beklagte der Klägerin mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2021 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/2) mit, dass von sämtlichen geschlossenen Ehen ihres verstorbenen Ehegatten Dokumente analog dem in der Schweiz erhältlichen «Auszug über den registrier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Familienstand» erforderlich seien, und dass Kopien der vollständigen Scheidungsurteile benötig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beklagte teilte der Klägerin indes nicht mit, aus welchem Grunde die von ihr eingereichten Auszüge aus dem türkischen Familienregister (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/3 und Urk. 11/4) zum Beweis nicht genügten oder nicht tauglich seien. Erst im Verlauf des vorliegenden Verfahrens wurde vom hiesigen Gericht in Erfahrung gebracht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Auszügen aus dem türkischen Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">register, sofern es sich um Teilauszüge und nicht um umfassende Auszüge handelt, nicht entnommen werden kann, ob der verstorbene Ehegatten der Klägerin über Nachkommen verfügte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29-32). In der Folge wurde der Klägerin mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2023 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">33) Frist angesetzt, um einen umfassenden Auszug aus dem türkischen Familienregister sowie, sollte ihr verstorbener Ehegatten keine Nachkommen hinterlassen haben, um eine unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriftliche Bestätigung der für die Führung des türkischen Familienregisters zuständigen Behörde mit dem Inhalt, dass ihr verstorbener Ehegatten keine Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen hinterlassen hat, einzureichen. Dem ist die Klägerin in der Folge fristgemäss nachgekommen (Urk. 37/18-19). In Würdigung der gesamten Umstände ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon auszugehen, dass die Klägerin der Beklagten die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlichen Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingereicht hätte, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die benötigten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen genau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezeichne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demzufolge hat die Klägerin das vorliegende Verfahren nicht unnötigerweise verursacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, lag doch der Umstand, dass auch Teilauszüge angefertigt w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden (vgl. vorstehend), nicht auf der Hand (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 und 20/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vielmehr hat die Klägerin die Klage vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit intakten Erfolgsaussichten erhoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Abweichung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterliegerprinzip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Prozessentschädigung erscheint vorliegend daher nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als gerechtfertigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obsiegende Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf eine Prozessentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung. Dem sich bei den Akten befindenden Tätigkeitsnachweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treters vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ist zu entnehmen, dass dieser einen zeitlichen Aufwand von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24.51 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Barauslagen im Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138.90 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ohne Mehrwertsteuer) geltend machte. Der geltend gemachte zeitliche Aufwand von insgesamt mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses - insbesondere auch mit Blick auf vergleichbare Verfahren - nicht als angemessen. Insbesondere sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorprozessualen Aufwände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich nicht zu entschädigen. In Würdigung der gesamten Umstände sowie in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses erscheinen vorliegend ein Aufwand von insgesamt 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden angemessen und gerecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachten Barauslagen im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">138.90 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind demgegenüber nicht zu beanstanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. etwa Urteil des Bundesverwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts C-5409/2021 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2023 E. 5.2 mit Hinweis) ist die Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung daher mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3’850.-- (ohne Mehrwertsteuer, mit Barauslagen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bemessen und der unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagten aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2) erweist sich damit al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Prozess wird im Umfang von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">103'995.40 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">als durch teilweise Anerkennung der Klage erledigt abgeschrieben,</span><span> </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kläger</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Verzugszinsen im Restbetrag von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7'532.70</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Klägerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteientschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">850</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">usive</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Barauslagen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ohne</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> M</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ehrwertsteu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">e</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Suat Sert</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Freizügigkeitsstiftung der Zürcher Kantonalbank</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die Vorsitzende i.V.Der Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippVolz</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>