<h2>SubmittedText<h2><p>Intensivstationen:</p><p>Die (körperliche und vor allem psychische) Belastung der Ärzteschaft und des Pflegepersonals wird oft darauf zurückgeführt, dass trotz immensem Aufwand der Tod oder schwere bleibende Nebenwirkungen nicht verhindert werden können und die Aussicht auf völlige Genesung klein sei.</p><p>Wie gross ist die Zahl der Personen, die wegen Covid 19 in einer Intensivstation behandelt wurden (in absoluten Zahlen und in Prozent der positiv Getesteten)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) erfasst die Belegung der Intensivstationen (IPS). Aus diesen Daten lassen sich keine Rückschlüsse auf Patientenflüsse und zu den Krankheitsverläufen ziehen. Seit März 2020 existiert allerdings die Covid-19-Hospital Based Surveillance, die durch das BAG gesteuert und finanziert wird. Dies ist ein Überwachungssystem, in dem ausgewählte Schweizer Spitäler auf freiwilliger Basis den Verlauf von Covid-19-Hospitalisationen dokumentieren. Gemäss diesem System wurden im Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 5. September 2021 insgesamt 1146 Personen auf den Intensivstationen behandelt. 134 (11,7 Prozent) wurden in andere Spitäler transferiert und das Ergebnis der Behandlung ist unbekannt. Zudem waren 304 (26,5 Prozent) Todesfälle zu verzeichnen. Diese Angaben basieren auf einem Teilsample aller Spitäler und lassen sich nicht generalisieren. Ob die Patientinnen und Patienten bleibende Schäden davontrugen wird nicht erfasst, daher kann diese Frage nicht beantwortet werden.</p>