B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1643/2012 U r t e i l v o m 1 . A p r i l 2 0 1 4 Besetzung Richterin Ruth Beutler (Vorsitz), Richter Daniele Cattaneo, Richter Blaise Vuille, Gerichtsschreiberin Barbara Giemsa-Haake. Parteien A._______, vertreten durch Dr. iur. Urs Oswald, Fürsprecher, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Verweigerung der Zustimmung zur Erteilung der Aufent- haltsbewilligung. C-1643/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______, geboren 1976 in Kosovo, reiste am 18. März 2002 in die Schweiz ein. Erfolglos durchlief er ein Asylverfahren und heiratete noch während der Hängigkeit dieses Verfahrens , am 19. März 2003, die im Kanton Aargau lebende Schweizerin B._______, geboren 1972. Gestützt auf diese Eheschliessung erteilte ihm der Kanton am 20. M ai 2003 eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis zum 30. April 2008 verlängert wurde. B. Am 11. September 2007 leitete B._______ ein Eheschutzverfahren ein. Das Gerichtspräsidium Bremgarten stellte daraufhin mit Urteil vom 10. Dezember 2007 fest, dass der gemeinsame Haushalt per 15. September 2007 aufgehoben worden sei und die Ehegatten zum Getrenntleben b e- rechtigt seien. C. Am 27. Januar 2008 reiste A._______ nach Deutschland aus und wurde dort aufgrund eines gegen ihn bestehenden Haftbefehls festgenommen. In der Folge verbüsste er in Deutschland bis zum 11. August 2008 einen Strafrest aus einem U rteil des Jugendschöffengerichts Mün chen vom 18. November 1997. Mit seiner Haftentlassung wurde er von der Schweiz rückübernommen und nahm wieder im Kanton Aargau Wohnsitz. D. Das Migrationsamt des Kantons Aa rgau teilte A._______ zunächst mit Schreiben vom 10. November 2008 formlos mit, dass seine Aufenthalts- bewilligung aufgrund der länger als sechs Monate dauernden Landesa b- wesenheit erloschen sei und er deshalb die Schweiz zu verlassen habe. Hierzu äusserte sich A._______ am 28. November 2008. Am 9. Februar 2009 ersuchte er um eine einsprache fähige Verfügung, die am 10. Juni 2009 auch erlassen wurde und gegen die A._______ erfolglos Einspra- che erhob. Seine gegen den Einspracheentscheid gerichtete Beschwerde hiess das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau mit Urteil vom 20. August 2010 insoweit gut, als es die Beschwerdesache an das Migrationsamt zurückwies. Die ursprüngliche Aufenthaltsbewilligung von A._______ sei zwar, so die Begründung, infolge des Bewilligungsablaufs bzw. des mehr als sechsmonatigen Auslandsaufenthalts erloschen; dieser könne sich allerdings auf Art. 50 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember C-1643/2012 Seite 3 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) berufen, was die Vorinstanzen zu prüfen unterlassen hätten. E. Die Ehe von A._______ wurde am 12. März 2010 geschieden, ohne dass die Ehegatten das Zusammenleben wieder aufgenommen hätten. F. Nach erneuter Prüfung erklärte sich das Migrationsamt des Kantons Aar- gau bereit, A._______ gestützt auf Art. 50 AuG eine neue Aufenthaltsbe- willigung zu erteilen, und unterbreitete diesen Entscheid dem BFM am 11. November 2010 zur Zustimmung. Da das Bundesamt die Verweigerung ins Auge fasste, gewährte es A._______ hierzu mit Schreiben vom 13. Juli 2011 das rechtliche Gehör. Dieser äusserte sich am 31. August 2011 schriftlich durch seinen Rechtsvertreter. G. Mit Verfügung vom 21. Februar 2012 verweigerte das BFM seine Z u- stimmung und wies A._______ aus der Schweiz weg. In Übereinsti m- mung mit den kantonalen Instanzen sei festzustellen, dass dessen u r- sprüngliche Aufenthaltsbewilligung erloschen sei. Das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau sei zwar der Auffassung, dass trot z- dem Art. 50 Abs. 1 Bst. a AuG zum Tragen komme; dieser Sichtweise könne aber nicht gefolgt werden . Vorliegend gehe es nicht um die Rege- lung des weiteren – zuvor auf Art. 42 AuG gestützten – Aufenthalts nach Auflösung der Familiengemeinschaft, sondern um die Neuzu lassung ei- nes Ausländers nach einem Auslandsaufenthalt. Damit erübrige sich die Prüfung, ob im vorliegenden Fall die i n Art. 50 Abs. 1 Bst. a oder Bst. b AuG genannten Voraussetzungen gegeben seien. A._______ könne sich auch nicht auf einen Staatsvertrag oder auf Art. 8 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreihe i- ten (EMRK, SR 0.101) berufen, letzteres deshalb nicht, weil er unverhe i- ratet sei und keine minderjährigen Kinder mit einem gefestigten Anw e- senheitsrecht in der Schweiz habe. Gründe, welche die ermessensweise Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 18 - 30 AuG recht- fertigen würden, lägen ebenso wenig vor. Insbesondere genüge sein bis- heriger ordentlicher Aufenthalt von 4 Jahren und 8 Monaten nicht für eine Wiederzulassung nach Art. 30 Abs. 1 Bst. k AuG i.V.m. Art. 49 der Ver- ordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbs- tätigkeit (VZAE, SR 142.201) ; auch eine schwerwiegender persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG sei bei ihm nicht erken n-C-1643/2012 Seite 4 bar. Folglich sei er aus der Schweiz wegzuweisen. Der Vollzug der Weg- weisung sei auch möglich, zulässig und zumutbar. H. Mit Eingabe vom 26. März 2012 erhob A._______ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, dies mit den Anträgen, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und ihm sei eine Aufenthaltsbewilligung zu er- teilen. Er macht geltend, seit dem 28. November 2008 bemühe er sich um Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Hierauf habe er unter den in seinem Fall gegebenen Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AuG, auch wenn die Vorinstanz dies bestreite, einen Anspruch. Dem Ge- setzgeber sei es bei Art. 50 Abs. 1 AuG um die Vermeidung von Härtefä l- len gegangen , weshalb diese Bestimmung nur dann unanwendbar sei, wenn sie rechtsmissbräuchlich angerufen werde, nicht aber bereits dann, wenn nur ein Erlöschensgrund nach Art. 61 AuG bestehe. Auch das R e- kursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau habe diese Auffa s- sung in seinem Urteil vom 20. August 2010 vertreten. Ein rechtsmis s- bräuchliches Verhalten liege bei ihm, dem Beschwerdeführer, jed enfalls nicht vor und werde auch seitens des BFM nicht behauptet. Die materiellen Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AuG seien bei ihm insoweit gegeben, als er mit seiner Ehefrau mindestens 4 Jahre in ehelicher Gemeinschaft gelebt habe und in der Schweiz gut integriert sei. Er besitze sehr gute Sprachkenntnisse und habe zudem zahlreiche Au s- bildungen abgeschlossen, so namentlich zum Fitnessinstruktor und zum Staplerfahrer. Dass er Übungskurse für Bewerbungsschreiben besuch e, zeige ausserdem, dass er ernsthaft bemüht sei, sich in den Arbeitspro- zess einzubringen. Zudem arbeite er auf Abruf im Club [...] in […]. Die Verbüssung seiner Restfreiheitsstrafe im Jahr 2008 dürfe ihm nicht mehr angelastet w erden, da sie auf eine vor 15 Jahren erfolgte Verurteilung durch das Jugendschöffengericht in München zurückgehe. In der Schweiz habe er sich ausnahmslos mindere Gesetzesverstösse, so z.B. einen Verstoss gegen das Transportgesetz, zuschulden kommen lassen; diese Verstösse genügten aber nicht, um seinen Anspruch auf Aufenthalt in Frage zu stellen. I. In ihrer Vernehmlassung vom 3. Mai 2012 hat die Vorinstanz auf die E r- wägungen des angefochtenen Entscheids verwiesen und die Abweisung der Beschwerde beantragt. Mit Verfügung vom 7. Mai 2012 wurde dem Beschwerdeführer die Vernehmlassung zur Kenntnisnahme übersandt. C-1643/2012 Seite 5 J. Mit Verfügung vom 17. Dezember 2013 erhielt der Beschwerdeführer Ge- legenheit zu einer abschliessenden Stellungnahme. In diesem Rahmen teilte er in seiner Eingabe vom 27. Januar 2014 mit, dass seine persönl i- che Situation nach wie vor schwier ig sei. Sein Hausarzt beurteile ihn i m- mer noch als vollständig arbeitsunfähig, weshalb er von der Gemeinde […] Sozialhilfe beziehe. Trotzdem versuche er, zumindest stundenweise zu arbeiten. Auf Abruf stehe er für die Firma […] Security GmbH bereit; ausserdem sei er seit dem 20. Dezember 2013 bei der Firma […] in […] – auch hier zeitlich eingeschränkt – tätig. K. Der weitere Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den Erwägungen Berücksichtigung finden. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbe - halt der in Art. 32 genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfü - gungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De- zember 1968 (VwVG, SR 172.021), welche von einer der in Art. 33 aufge- führten Behörden erlassen w urden. Darunter fallen Verfügun gen des BFM, welche sowohl die Zustimmung zur Erteilung bzw. Verlängerung e i- ner Aufenthaltsbewilligung als auch die Wegweisun g betreffen. Das Bun- desverwaltungsgericht entscheidet endgültig, soweit nicht die Beschwe r- de in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten an das Bundes gericht offen steht (vgl. Art. 83 Bst. c Ziff. 2 und 4 des Bundesgerichts gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes - verwaltungsgericht nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. 1.3 Als Adressat der Verfügung ist der Beschwerdeführer zu deren An - fechtung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten, soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung C-1643/2012 Seite 6 der vori nstanzlichen Verfügung und die Erteilung der Zustimmung zur kantonalen Aufenthaltsbewilligung beantragt (Art. 50 und 52 VwVG). 2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er - messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts - erheblichen Sachverhalts und – soweit nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Beschwerde - verfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. BVGE 2012/21 E. 5 und 2011/43 E. 6.2). 3. Am 1. Januar 2008 traten die gesetzlichen Bestimmungen des Auslä n- dergesetzes und seine Ausführungsbestimmungen in Kraft, unter and e- rem die VZAE. In Verfahren, die vor diesem Zeitpunkt anhängig gemacht wurden, bleibt nach der übergangsrechtlichen Ordnung des Ausländerge- setzes das alte materielle Recht anwendbar, wobei es ohne Belang ist, ob das Verfahren auf Gesuch hin – so explizit Art. 126 Abs. 1 AuG – oder von Amtes wegen eröffnet wurde (vgl. BVGE 2008/1 E. 2). Dem Beschwerdeführer ist zwar noch unter dem G eltungsbereich des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG, BS 1 121) eine erstmalige Aufenthaltsbewilligung erteilt worden; da es jedoch im vorliegenden Verfahren um die Neuerte i- lung einer im Verlaufe des Jahres 2008 erloschenen Aufenthaltsbewilli- gung geht, ist hier neues Recht anwendbar. 4. 4.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern, wenn sie mit diesen zusammenwo h- nen, Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und – nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren – Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung (Art. 42 Abs. 3 AuG). Nach Auflösung der Ehe oder Familiengemeinschaft C-1643/2012 Seite 7 – mit gemeint ist auch die eheliche Gemeinschaft – besteht der Anspruch auf Erteilung u nd Verlängerung der Aufenthalts bewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine e r- folgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 Bst. a AuG) oder wenn wich- tige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erfo r- derlich machen (Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG). 4.2 Art. 61 A uG nennt verschiedene Konstellationen, die zum Erlöschen einer Bewilligung führen. Gemäss Absatz 1 können dies sein die Abme l- dung ins Ausland (Bst. a), die Erteilung der Bewilligung in einem anderen Kanton (Bst. b), der Ablauf der Gültigkeits dauer der Bewilligung (Bst. c) und die Ausweisung nach Art. 68 AuG (Bst. d). G emäss Absatz 2 erlischt die Kurzaufenthaltsbewilligung nach drei Monaten, die Aufenthalts - und Niederlassungsbewilligung nach sechs Monaten, wenn die ausländische Person ohne Abmeldung die Schweiz verlässt; die Niederlassungsbewill i- gung kann aber auf Gesuch hin während vier Jahren aufrecht erhalten werden. 4.3 Die Kantone sind gemäss Art. 40 AuG zuständig für die Erteilung und Verlängerung von Bewilligungen, wobei die Zuständigkeit des Bundes u.a. für das Zustimmungsverfahren nach Art. 99 AuG vorbehalten bleibt. Dieser Bestimmun g zufolge legt der Bundesrat fest, in welchen Fällen Kurzaufenthalts-, Aufenthalts - und Niederlassungsbewilligungen sowie kantonale arbeitsmarktliche Vorentscheide dem Bundesamt zur Zusti m- mung zu unterbreiten sind. Gestützt auf Art. 99 AuG hat der Bundesra t dem BFM in Art. 85 Abs. 1 Bst. a - d VZAE die Zuständigkeit für die Z u- stimmung zur Erteilung der Kurzaufenthalts -, Aufenthalts- und Niederlas- sungsbewilligung sowie zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung übertragen, u.a. auch für die Fälle, in denen es ein Zustimmungsverfa h- ren zur Koordination der Praxis im Rahmen des Gesetzesvollzugs für b e- stimmte Personen - und Gesuchskategorien als notwendig erachtet (Art. 85 Abs. 1 Bst. a VZAE). Die hierdurch erhaltene Kompetenz hat das BFM in seinen Weisungen zum Ausländerbereich präzisiert (Quelle: www.bfm.ch > Dokumentation > Rechtliche Grundlagen > Weisungen und Kreisschreiben > I. Ausländerbereich > 1. Verfahren und Zuständigkeiten [Stand: Oktober 2013]). Diese statuieren u.a. ein Zustimmungserforder- nis, wenn es für Drittausländer um die Verlängerung der Aufenthaltsbewil- ligung nach Auflösung der ehelichen Gemeinsc haft geht ( Ziffer 1.3.1.4) und auch dann, wenn es um Fälle geht, bei denen von den Zulassung s- voraussetzungen abgewichen werden soll (Ziffer 1.3.2). Zudem kann die kantonale Ausländerbehörde dem BFM einen kantonalen Entscheid für C-1643/2012 Seite 8 die Überprüfung der bundesrechtlichen Voraussetzungen zur Zusti m- mung unterbreiten (Art. 85 Abs. 3 VZAE). 5. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die dem Beschwerdeführer letztmals bis zum 30. April 2008 verlängerte Aufenthaltsbewilligung infol- ge Bewilligungsablaufs bzw. infolge des mehr als sechs Monate dauern- den Aufenthalts in Deutschland erlosch, während er dort eine Freiheits- strafe verbüsste. Das Erlösc hen der Bewilligung nach sechsmonatige m Auslandsaufenthalt (Art. 61 Abs. 2 AuG) wird als zwingend angesehen, so dass die Gründe für die Abwesenheit keine Rolle sp ielen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_327/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 2.1 mit Hinwe i- sen au f die bezüglich der Niederlassungsbewilligung gl eiche Regelung nach dem ANAG und die dazu ergangene Rechtsprechung ; siehe auch MARC SPESCHA in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli, Migrationsrecht, 3. Auflage 2012, Art. 61 N 5). 6. Ist die Aufenthaltsbewilligung erloschen, so ist zu prüfen, unter welchen Bedingungen eine Neuerteilung bzw. Wiederzulassung erfolgen kann . Dabei geht es a ngesichts der hi er zu beurteilenden Situation des B e- schwerdeführers nur um solche Konstellationen und Voraussetzungen, die bei einer v olljährigen und nicht (mehr) verheiratete n Person im e r- werbsfähigen Alter relevant sein können. 7. In erster Linie stellt sich die Frage, ob der Beschwerdeführer e inen An- spruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung besitzt. Ein solcher An- spruch ergab sich für ihn ursprünglich aus Art. 42 Abs. 1 AuG, da er mit einer Schweizerin verheiratet war und zusammenlebte. Nach Auflösung der ehelichen Gemeinschaft, so der Beschwerdeführer, müsse ihm Art. 50 Abs. 1 AuG den Anspruch auf Neuerteilung der Bewilligung gewähren. 7.1 Die Vorinstanz bestreitet dies. Sie hält Art. 50 AuG für nicht anwen d- bar, weil diese Bestimmung das Weiterbestehen des ursprünglichen B e- willigungsanspruchs nach Art. 42 AuG regle, letzterer aber durch den län- ger als sechsmonatigen Auslandsaufenthalt entfallen sei. Auf den Fortbe- stand des Bewilligungsanspruchs, so die Vorinstanz, hätte sich der B e- schwerdeführer auch nicht berufen können, wenn ihm vor seiner Lande s- abwesenheit eine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 AuG erteilt worden wäre; diese wäre nach sechs Monaten nämlich ebenfalls erl o-C-1643/2012 Seite 9 schen, und nach seiner Rückkehr hätte nur noch die Neuzulassung zur Diskussion stehen können. 7.1.1 Die gegenteilige Ansicht hat das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau in seinem Urteil vom 20. August 2010 vertreten: Da sich ein ausländischer Ehegatte jederzeit, also a uch nach mehr als sechsmonatigem Auslandsaufenthalt auf Art. 42 und 43 AuG berufen könne, müsse dies analog auch für den Anspruch aus Art. 50 AuG, Rechtsmissbrauch vorbehalten, gelten. Hierin übereinstimmend weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass sich die Art. 42 ff. AuG – mithin auch Art. 50 AuG – unter dem einheitlichen Titel des Familiennachzugs befän- den; zudem spreche der Wortlaut von Art. 50 Abs. 1 AuG nicht nur von der Verlängerung, sondern von der "Erteilung und Verlängerung" der Auf- enthaltsbewilligung. Hieraus ergebe sich klar, dass der Anspruch aus Art. 50 Abs. 1 AuG nicht vom bisherigen Bestand einer Aufenthaltsbewilli- gung abhängig sei. 7.1.2 Die ursprüngliche gesetzgeberische Intention war es, mit dem For t- bestand des Aufenthaltsrechts nach Auflösung der Ehe oder Familieng e- meinschaft Härtefallsituationen zu vermeiden (vgl. Botschaft zum Bu n- desgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3754). Die endgültige und heute geltende Regelung von Art. 50 AuG trägt in Absatz 1 Bst. a zusätzlich den Gedanken der Ehedauer und Integ- ration Rechnung. In beiden Fällen besteht Akzessorietät zu der vormals erteilten Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 oder 43 AuG (vgl. MARTINA CARONI in: Caroni/Gächter/Thurnherr, Bundesgesetz über die Ausländ e- rinnen und Ausländer [AuG], 2010, Art. 50 N 2 ff.; vgl. auch THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen , Härtefällen und Delikten […], in: Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013 S. 81 mit Hinweisen). Dass Art. 50 AuG neben der Verlängerung auch die (neue) Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vorsieht, ist hierzu kein Widerspruch, sondern ergibt sich beispielsweise aus der Möglichkeit des Familiennachzugs von Kindern oder aufgrund von Geburten im Inland. Art. 50 Abs. 1 AuG spricht denn auch vom For t- bestand des Aufenthaltsanspruchs der Ehegatten und der Kinder. 7.2 Anders als der Beschwerdeführer meint, führt somit weder die Syst e- matik der Art. 42 ff. noch der Wortlaut von Art. 50 Abs. 1 AuG zur Schluss- folgerung, dass nach dem Verlust einer Aufenthaltsbewilligung ein neuer Anspruch gemäss Art. 50 Abs. 1 AuG entstehen könnte. Eine solche, dem Akzessorietätsgedanken zuwiderlaufende Konsequenz wäre auch nicht im Sinne des Gesetzgebers, führte sie doch zu einem quasi unbefristeten C-1643/2012 Seite 10 und nicht mehr erlöschenden Anspruch. Könnte sich eine ausländische Person nach Erlöschen ihrer ehemaligen Aufenthaltsbewilligung nämlich immer noch auf Art. 50 Abs. 1 AuG berufen, so müsste ihr selbst nach langjähriger Landesabwesenheit eine neue Bewilligung erteilt werden. 7.3 Aus alledem folgt, dass der Beschwerdeführer aus 50 Abs. 1 AuG keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung herleiten kann. 7.4 Als weitere Anspruchsgrundlage für die Erteilung ei ner Bewilligung fällt nur noch Art. 8 Abs. 1 EMRK in Betracht. Schützenswerte Interessen, die sich aus dem dort verankerten Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens ergeben könnten, sind beim Beschwerdeführer, dessen Ehe kinderlos geschieden wurde, jedoch nicht ersichtlich und werden von ihm auch nicht geltend gemacht. 8. Besteht kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, so stellt sich die Frage, ob in Abweichung von den – hier nicht in Betracht falle n- den – arbeitsmarktlichen Zulassun gsvorschriften eine Bewilligung auf- grund einer der in Art. 30 Abs. 1 AuG aufgeführten Konstellationen erteilt werden kann. Bei der diesbezüglichen Ermessensausübung haben die Behörden zum einen die öffentlichen Interessen, zum anderen die pe r- sönlichen Verhältnisse und den Integrationsgrad der ausländischen Pe r- son zu berücksichtigen (Art. 96 Abs. 1 AuG). 8.1 Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG betrifft die Regelung von schwerwiegenden persönlichen Härtefällen, zu deren Beurteilung Art. 31 Abs. 1 VZAE einen – nicht abschliessenden – Katalog von Kriterien bereitstellt. Hierzu gehö- ren die Integration (Bst. a), die Respektierung der Rechtsordnung (Bst. b), die Familienverhältnisse (Bst. c), die finanziellen Verhältnisse sowie der Wille zur Teilhabe am Wirtschaftsleben und zum Erwerb von Bildung (Bst. d), die Dauer der Anwesenheit (Bst. e), der Gesundheitsz u- stand (Bst. f) und die Möglichkeit für eine Wiedereingliederung im He r- kunftsland (Bst. g). 8.1.1 Der Beschwerdeführer hat zwar auf sehr gu te Sprachkenntnisse hingewiesen und sich als in der Schweiz gut integriert bezeichnet ; letzte- res erscheint jedoch fraglich. Seine Behauptung, zahlreiche Ausbildu n- gen, namentlich zum Fitnessinstruktor und zum Staplerfahrer, abg e- schlossen zu haben, deutet wohl eine vorhandene Bereitschaft zur Teil-C-1643/2012 Seite 11 habe am Wirtschaft sleben hin, lässt aber angesichts seiner bisherigen Beschäftigungssituation nicht auf eine berufliche Eingliederung schlie s- sen. Den kantonalen Akten ist zu entnehmen, dass er erstmals im März 2005 eine Stelle als Hilfs gärtner antrat, diese Beschäftigung aufgrund ei- nes Betriebsunfalls aber nur wenige Wochen ausübte und danach bis einschliesslich September 2007 erwerbslos war (vgl. dortige S. 68 - 70 sowie S. 81 - 86). Ab Oktober 2007 wurde er temporär als Lagermitarbei- ter angestellt, war aber spätestens ab Dezember 2007 finanziell auf Un- terhaltszahlungen seiner Ehefrau angewiesen (vgl. Urteil des Gericht s- präsidiums Bremgarten vom 10. Dezember 2007 inkl. genehmigtem Ve r- gleich der Ehegatten [kantonale Akten, S. 96 - 102]). Nach seiner Wi e- dereinreise in die Schweiz im August 2008 war er wiederum temporär be- schäftigt, wobei die vorhandenen Lohnausweise der […] AG auf eine Be- schäftigungsdauer von September bis November 2008 schliessen lassen (vgl. kantonale Akten, S. 147 - 159). Ab dem 1. April 2009 bezog er Sozi- alhilfe ( vgl. kantonale Akten , S. 177 ff.), und es ist aufgrund seiner ab- schliessenden Bemerkungen davon auszugehen, dass sich hieran – trotz zeitweiliger Beschäftigung für eine Security Firma – auch zwischenzeitlich nichts geändert hat: Bereits in der Rechtsmitteleingabe vom 26. März 2012 hat der Beschwerdeführer seine Tätigkeit auf Abruf im Club […] in […] erwähnt, und auch anlässlich ei ner polizeilichen Einvernahme im Juli 2013 hat er sich z u seiner stundenweisen Beschäftigung als Security - Mitarbeiter geäussert (vgl. hierzu die polizeiliche Einvernahme durch die Stadtpolizei Baden vom 29. Juli 2013 [kantonale Akten, S. 369 ff]). Aus al- ledem ergibt sich, dass dem Beschwerdeführer bisher keine berufliche In- tegration gelungen ist. Sein behauptetes Bemühen, sich mittels Übungs- kursen für Bewerbungsschreiben in den Arbeitsprozess einzubringen , ist hierfür nicht ausreichend. Abgesehen vom anscheinend gelungenen Spracherwerb fehlen jedenfalls weitere Anhaltspunkte für die – in Art. 31 Abs. 1 Bst. a VZAE als Kriterium genannte – Integration. 8.1.2 Dass sich der Beschwerdeführer während seines bisherigen Auf- enthalts an die hiesige Rechtsordnung gehalten hätte, kann zwa r nicht festgestellt werden, jedoch sind seine durch Strafbefehl und Verhängung einer Geldbusse sanktionierten Verstösse als eher geringfügig zu b e- trachten (vgl. Strafbefehle vom 17. Oktober 2002, 23. Oktober 2002, 21. April 2005 und 15. Oktober 2009 [kantonale Akten, S. 39, 40, 80 und 258]). Weiterhin aktenkundig ist ein gegen ihn eingeleitetes Ermittlungs- verfahren wegen Angriffs und Begünstigung (vgl. Rapport der Stadtpolizei Baden vom 17. Oktober 2013 [kantonale Akten, S. 376]); da dieses Ver- fahren aber offensichtlich noch nicht abgeschlossen ist und kein Ge -C-1643/2012 Seite 12 ständnis vorliegt, sprechen keine eindeutigen bzw. gravierenden Geset- zesverstösse gegen den Beschwerdeführer. Auch seine wegen uneidl i- cher Falschaussage erfolgte Verurteilung vom 18. November 1997 durch das Jugendschöffengericht München (vgl. kantonale Akten, S. 113 ), d e- rentwegen er im Jahr 2008 einen Strafrest in Deutschland verbüsste, fällt heute nicht mehr entscheidend ins Gewicht. Zugunsten des Beschwerde- führers spricht all dies jedoch nicht, da der unter Art. 3 1 Abs. 1 Bst. b VZAE aufgeführte Aspekt der Beachtung der Rechtsordnung nur in Z u- sammenhang mit den übrigen Kriterien von Art. 31 Abs. 1 VZAE gewür- digt werden kann. 8.1.3 Aufgrund des Sachverhalts und der vorhergehenden Erwägungen fällt die Prüfung der unter Art. 31 Abs. 1 Bst. c und d VZAE aufgeführten Kriterien in Bezug auf den Beschwerdeführer ebenfalls negativ aus. Auch die Berücksichtigung der übrigen unter Bst. e - g aufgeführten Kriterien lässt einen Härtefall fragwürdig erscheinen. Allein aus den Umstand der insgesamt langen Dauer seiner beid en Aufenthalte, die auch unter B e- rücksichtigung der Auslandsabwesenheit im Jahr 2008 mehr als 10 Jahre beträgt, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunst en ableiten, denn dieser Umstand wäre nur dann relevant, wenn mit ihm eine gewisse Integration bzw. Verwurzelung einherginge. Was seinen Gesundheitszu- stand anbelangt, so ist zwar unbestritten, dass der Beschwerdeführer an den Folgen eines Unfalls leidet und schon seit längerer Zeit nicht mehr voll erwerbstätig ist; seine unfallbedingten Beschwerden und Einschrä n- kungen sind aber nicht derart schwerwiegend, dass sein weiterer Verbleib in der Schweiz erforderlich wäre. Ein ärztlicher K ontrollbericht vom 10. September 2009, das jüngste Dokument dieser Art, konstatiert ledi g- lich Knieschmerzen (kantonale Akten, S. 241). 8.1.4 Demzufolge stellt sich lediglich die Frage, wie sich für den B e- schwerdeführer die Möglichkeiten der Wiedereingliederung im Heima t- land darstellen. Im vorliegenden Rechtsmi ttelverfahren hat sich A._______ nicht explizit dazu geäussert. Wohl hat er gegenüber der Vo r- instanz mit Schreiben vom 31. August 2011 geltend gemacht, dass er Ko- sovo im Alter von 17 Jahren verlassen habe und vor seinem Aufenthalt in der Schweiz neun Jahre in Deutschland gelebt habe; angesichts der hier unzureichenden Integration spricht jedoch nichts dagegen, dass er, jetzt knapp 38-jährig, sich wieder in seiner Heimat reintegrieren könnte. Eig e- nen Angaben zufolge hat der Beschwerdeführer dort auch noch Verwand- te, die er mehrfach besucht hat. C-1643/2012 Seite 13 8.1.5 Für den Beschwerdeführer fällt damit eine Härtefallregelung g e- mäss Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG nicht in Betracht. 8.2 Zu prüfen bleibt folg lich nur, ob Art. 30 Abs. 1 Bst. k AuG zur Anwe n- dung gelangen kann. Dieser betrifft die erleichterte Wiederzulassung von Ausländerinnen und Ausländern, die schon einmal im Besitz einer Au f- enthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, und setzt gemäss Art. 49 Abs. 1 Bst. a VZAE einen früheren (ordentlichen) Aufenthalt von mindestens fünf Jahren voraus. Letztgenannte Voraussetzung erfüllt A._______ schon deshalb nicht, weil ihm sein Wohnkanton erstmals am 20. Mai 2003 eine Aufenthaltsbewilligung erteilte und diese letztmals bis zum 30. April 2008 verlängerte. Doch selbst die Bejahung dieser Voraus- setzung würde sich nicht positiv auf den Beschwerdeführer auswirken, da die bei der Ermessenausübung ge mäss Art. 96 Abs. 1 AuG zu berück- sichtigenden Aspekte (vgl. E. 8) eindeutig nicht zu seinen Gunsten sprä- chen. 9. Nach alledem ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den vom Be- schwerdeführer be haupteten Anspruch auf Erteilung bzw. Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung verneint und folglich die Zustimmung verwei- gert hat. Gleiches gilt für die Neuregelung des Aufenthalts in Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen. 10. Als Folge der verweigerten Zustimmung hat der Beschwerdeführer die Schweiz zu verlassen (Art. 64 Abs. 1 Bst. c AuG). Es bleibt aber zu pr ü- fen, ob Hinderungsgründe für den Vollzug der Wegweisung anzunehmen sind und das BFM gestützt hierauf die vorläufige Aufnahme hätte verf ü- gen müssen (Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG). Die Möglichkeit und Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs stehen im vorliegenden Fall ausser Frage. Demzufolge wäre allenfalls relevant, ob die zwangsweise Rückkehr für den Beschwerdeführer eine konkrete G e- fährdung mit sich brächte un d damit nicht zumutbar wäre. Die Vorinstanz hat sich in ihrer Verfügung mit der persönlichen Situation des Beschwer- deführers auseinandergesetzt und zurecht darauf hingewiesen, dass die von ihm im Rahmen des rechtlichen Gehörs behaupteten schlechteren Zukunftsperspektiven in Kosovo den Wegweisungsvollzug nicht unzu- mutbar machen würden. In seiner Rechtsmitteleingabe hat sich der B e-C-1643/2012 Seite 14 schwerdeführer zu diesem Punkt nicht mehr geäussert. Von der Zumu t- barkeit des Vollzugs seiner Wegweisung ist daher auszugehen. 11. Aus diesen Darlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im E r- gebnis als rechtmässig zu bestätigen ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist demzufolge und soweit die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind ab- zuweisen. 12. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschwerdefüh- rern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dispositiv nächste Seite C-1643/2012 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Sie sind von dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz – das Migrationsamt des Kantons Aargau Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Ruth Beutler Barbara Giemsa-Haake Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren B e- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: