A bteilung III C -1269/2006 {T 0/2} U rteil vom 2. Juli 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler; R ichter Vaudan; R ichter Vuille; G erichtsschreiber Segessenm ann. B ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für Justiz (B J), Bundesrain 20, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Fürsorgeleistungen an A uslandschw eizer. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer, geboren am 24. Juli 1946, ist Bürger von W orb/BE und seit Juni 1984 bei der Schw eizerischen Botschaft in Brasilia als Aus- landschw eizer im m atrikuliert. Er lebt zusam m en m it seiner Ehefrau, einer brasilianischen Staatsangehörigen, geboren am 30. Juni 1967, und dem gem einsam en Kind, geboren am 8. August 2003, w elches über das schw eizerische und das brasilianische Bürgerrecht verfügt, im Bundes- staat Bahia in Brasilien. B. N achdem der Beschw erdeführer im Januar/Februar 2005 telefonisch und schriftlich an das Schw eizerische G eneralkonsulat in R io de Janeiro ge- langt w ar und um finanzielle H ilfe gebeten hatte, reichte er am 23. Juni 2005 ein förm liches G esuch um Ausrichtung einer m onatlichen U nterstüt- zung gem äss dem Bundesgesetz vom 21. M ärz 1973 über Fürsorgeleis- tungen an Auslandschw eizer (ASFG , SR 852.1) ein. C . In ihrem Bericht vom 27. D ezem ber 2005 erachtete die schw eizerische Vertretung die Bedingungen zur Ausrichtung von H ilfeleistungen nach dem ASFG als nicht erfüllt. D ie Ehefrau des Beschw erdeführers erziele ein Er- w erbseinkom m en von BR L 2'308.-. Es gebe in Brasilien unzählige Fam ili- en, die m it w eniger durchkom m en m üssten. Zudem gebe der Beschw erde- führer an, "völlig abgelegen" zu w ohnen, w as bekannterw eise geringere H aushaltskosten verursache als das Leben in einer grösseren Stadt/Agglo- m eration. Verschiedene vom Beschw erdeführer geltend gem achte Ausla- gen w ürden ein Sparpotenzial besitzen, beispielsw eise die Ausgaben für Telefon/Internet und die Besuche der Schw iegereltern. Auch eine billigere W ohngelegenheit sei nicht unbedingt ausgeschlossen. H auptursache für das U nterstützungsgesuch sei eine "langdauernde Arbeitslosigkeit". O ffen- bar liege auch eine körperliche Behinderung vor, w elche das Verrichten der täglichen Aufgaben erschw ere. Von einer eigentlichen Arbeitsunfähig- keit w erde jedoch nicht gesprochen. Es sei nicht anzunehm en, dass sich an dieser Situation bald etw as ändern w erde. Eine allenfalls gew ährte U n- terstützung hätte daher nicht den C harakter einer Ü berbrückungshilfe. D . M it Verfügung vom 1. Februar 2006 - eröffnet am 20. Februar 2006 - lehn- te die Vorinstanz das U nterstützungsgesuch ab. D as Budget des Be- schw erdeführers w eise zw ar ein m onatliches D efizit von BR L 465.- (aktuell ca. C H F 300.-) auf, doch liessen sich diverse Ausgabenposten reduzieren. So w ürden sich m it einer Verlegung des W ohnsitzes in die N ähe des Ar- beitsortes der Ehefrau sow ohl M ietzins als auch Verkehrsauslagen redu- zieren. D a die Krankenversicherungspräm ien vom Arbeitgeber der Ehefrau bezahlt w ürden, w ürden diese im Budget m it BR L 220.- eingesetzten Kos- ten als Auslagen w egfallen. Im W eiteren entspreche die H öhe der Telefon- kosten - vom Beschw erdeführer m it BR L 400.- angegeben und von der schw eizerischen Vertretung m it BR L 240.- im Budget eingesetzt - nicht ei- nem Sozialhilfebudget und könnten eingeschränkt w erden. M it diesen M assnahm en liesse sich das Budget ausgleichen. Aus diesen G ründen kom m e eine U nterstützung von Seiten des Bundes nicht in Betracht.3 E. G egen diese Verfügung reichte der Beschw erdeführer am 20. M ärz 2006 beim Schw eizerischen G eneralkonsulat in R io de Janeiro eine Beschw erde ein, die in portugiesischer Sprache abgefasst w ar. Auf entsprechende Auf- forderung hin sandte er der schw eizerischen Vertretung am 5. April 2006 eine deutsche Ü bersetzung seiner Beschw erde. D arin w ird sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung sow ie die Ausrichtung von Für- sorgleistungen nach dem ASFG beantragt. D ie Beschw erde w urde in der Folge an den Beschw erdedienst des Eidgenössischen Justiz- und Polizei- departem entes (EJPD ) w eitergeleitet. F. Am 31. M ai 2006 w urde bei der Vorinstanz ein förm liches G esuch um Aus- richtung einer einm aligen U nterstützungsleistung für eine geplante zahn- m edizinische Behandlung des Beschw erdeführers in der H öhe von rund BR L 2'000.- eingereicht. G . In der Vernehm lassung vom 31. M ai 2006 hält die Vorinstanz an ihrer Verfügung fest und beantragt die Abw eisung der Beschw erde. H . D ie eingeräum te Frist zur Einreichung einer R eplik liess der Beschw erde- führer ungenutzt verstreichen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VG G genannten Ausnahm en Beschw erden gegen Verfü- gungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), w elche von einer in Art. 33 VG G aufgeführten Behörde erlassen w urden. D arunter fallen die Verfügungen des BJ gem äss Art. 14 Abs. 1 ASFG . 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel und w endet das neue Verfahrensrecht an (Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Vw VG , sow eit das G esetz nichts an- deres bestim m t. 1.3 Als Verfügungsadressat ist der Beschw erdeführer zur Anfechtung der vor- instanzlichen Verfügung legitim iert (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist deshalb einzutreten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. M edizinische Kosten bilden praxisgem äss nicht Bestandteil des ordentli- chen Budgets, sondern w erden vom Bund situationsbedingt und fallw eise vergütet. Bezüglich des G esuchs um Ü bernahm e der Kosten der geplanten Zahnbehandlung des Beschw erdeführers vom 31. M ai 2006 liegt bisher noch keine Verfügung seitens der Vorinstanz vor. G egenstand des vorlie- genden Beschw erdeverfahrens bildet daher lediglich die Frage, ob der Be-4 schw erdeführer und sein Kind auf m onatliche U nterstützungsleistungen nach dem ASFG angew iesen sind, nicht jedoch die Frage, ob der Bund - als Ergänzung einer allfälligen dauernden U nterstützung oder als M ass- nahm e zur Verhinderung einer drohenden künftigen N otlage - für die Kos- ten der geplanten Zahnbehandlung aufzukom m en hat. Sow eit in der Beschw erde sinngem äss auch die Ü bernahm e der fraglichen Zahnarztkos- ten beantragt w ird, ist som it auf die Beschw erde nicht einzutreten. 3. D er Bund gew ährt Auslandschw eizern, die sich in einer N otlage befinden, Fürsorgeleistungen, w enn sie ihren Lebensunterhalt nicht hinreichend aus eigenen Kräften und M itteln, Beiträgen von privater Seite oder H ilfeleistun- gen des Aufenthaltsstaates bestreiten können (Art. 1 und 5 ASFG ). Aus- landschw eizer im Sinne des G esetzes sind Schw eizer Bürger, die im Aus- land W ohnsitz haben oder sich seit m ehr als drei M onaten dort aufhalten (Art. 2 ASFG ). Art und M ass der Fürsorge richten sich nach den besonde- ren Verhältnissen des Aufenthaltsstaates, unter Berücksichtigung der Le- bensbedürfnisse eines sich dort aufhaltenden Schw eizers (Art. 8 Abs. 1 ASFG ). D ie U nterstützung kann unter anderem verw eigert w erden, w enn die betroffene Person das ihr Zum utbare, um ihre Lage zu verbessern, of- fensichtlich unterlässt (Art. 7 Bst. e ASFG ). 4. 4.1 In seiner Beschw erde m acht der Beschw erdeführer im W esentlichen gel- tend, er habe die M öglichkeit einer Verlegung des W ohnorts bereits selber in Betracht gezogen. D ie M ietzinse in Eunapolis, dem Arbeitsort seiner Ehefrau, seien jedoch um ca. 80% höher als am jetzigen O rt. Eine 2-Zim - m er-W ohnung in einem sicheren, sauberen Stadtteil koste um die BR L 1'500.-, w as m ehr als die H älfte des Fam ilieneinkom m ens sei. Auch die Lebenshaltungskosten seien dort viel höher. N atürlich gebe es w ohlfei- le U nterkünfte in Elendsvierteln; dort blühe jedoch der D rogenhandel und Ü berfälle und Vergew altigungen seien an der Tagesordnung. H insichtlich der Krankenversicherung sei sodann zu bem erken, dass w eder sein Sohn darin eingeschlossen sei noch Zahnbehandlungen oder M edikam ente. Be- treffend die Auslagen für Telefon und Internet w eist der Beschw erdeführer darauf hin, dass schon alle Serviceleistungen gesperrt seien. Er habe kei- nen eigenen Internet-Anschluss und führe nur die notw endigsten Telefon- gespräche. D iese Sparm assnahm en w ürden jedoch zunichte gem acht durch unabdingbare G espräche m it Benutzern von M obiltelefonen, da das Telefonieren von einem Festnetz-Anschluss auf ein M obilnetz sehr teuer sei in Brasillien. Schliesslich habe er keine Verw andtschaft ausser seine betagte M utter, die an schw eren gesundheitlichen G ebrechen leide und von einer m inim alen R ente lebe. Seine sich aufopfernde Ehefrau habe gleichfalls nur zw ei arm e Eltern, w elche keine M öglichkeit hätten, die Fa- m ilie auf irgendeine Art zu unterstützen. 4.2 D em hält die Vorinstanz auf Vernehm lassungsstufe entgegen, die Ehegat- tin des Beschw erdeführers verdiene m onatlich BR L 2'308.-. D er M inim al- lohn in Brasilien habe im M ai 2004 bei BR L 260.- gelegen. D er Lohn eines Lehrers übersteige den M indestlohn kaum . Bei Accor - einer grossen H o-5 telkette - betrage der durchschnittliche Lohn der M itarbeiterinnen und M it- arbeiter BR L 832.-, bei einem M inim allohn von BR L 382.-. N ach Einschät- zung der schw eizerischen Vertretung könne eine Fam ilie von einem Ein- kom m en, w ie es die Ehegattin erziele, durchaus leben. D as Budget w eise ein D efizit von BR L 465.- auf. W ie der Beschw erdeführer anerkenne, w ür- den die Krankenkassenpräm ien jedoch vom Arbeitgeber seiner Ehegattin übernom m en. D er entsprechende Betrag (BR L 220.-) sei daher im Budget nicht als Ausgabe aufzunehm en. Im W eiteren sei seine M utter nicht die einzige unterstützungspflichtige Verw andte. Aus den U nterlagen, die an- lässlich der vorübergehenden R ückkehr in die Schw eiz im Jahre 1995 er- stellt w orden seien, gehe hervor, dass der Beschw erdeführer vier w eitere Kinder habe, von denen heute drei erw achsen seien. Zw ei von ihnen w ür- den in der Schw eiz w ohnen. D er Beschw erdeführer habe nicht dargelegt, dass seine Kinder nicht in der Lage seien, einen Beitrag an seinen Le- bensunterhalt zu leisten. Ferner habe er auch in anderer H insicht nicht das N ötige unternom m en, um Ausgaben und Einnahm en in ein G leichgew icht zu bringen. So seien die W ohnkosten der Fam ilie vergleichsw eise hoch. Anstelle eines H auses an einem w egen des Tourism us teuren Strand für BR L 800.- könnte eine kostengünstigere W ohnung näher am Arbeitsort der Ehegattin gem ietet w erden. Zudem bestehe bei den Telefonkosten ein Sparpotenzial. Insgesam t w äre es der Fam ilie daher m öglich, ein ausgegli- chenes Budget zu erreichen. 5. N ach Prüfung der Akten kom m t das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass das Bestehen einer N otlage im Sinne von Art. 1 und Art. 5 ASFG im vorliegenden Fall verneint w erden m uss. 5.1 Sow eit die Vorinstanz ausführt, die W ohnkosten des Beschw erdeführers seien relativ hoch und es sei ihm eine Verlegung des W ohnsitzes in die N ähe des Arbeitsortes der Ehefrau zuzum uten, m ag es zw ar zutreffen, dass sich die Suche nach einer kostengünstigeren U nterkunft in Eunapolis auf G rund der dortigen starken Zuw anderung in den vergangenen Jahren nicht als leicht erw eisen dürfte. Aus den Akten geht jedoch hervor, dass der Beschw erdeführer an einem w egen des Tourism us teuren Strand w ohnt. Bei dieser Sachlage ist anzunehm en, dass es dem Beschw erdefüh- rer zum utbar und m öglich w äre, durch eine Verlegung seines W ohnsitzes in eine w eniger attraktive W ohnlage - sei es am bisherigen W ohnort oder am Arbeitsort der Ehefrau bzw . in dessen N ähe - nam hafte Einsparungen zu erzielen. 5.2 Im W eiteren hat der Beschw erdeführer offenbar drei volljährige Kinder und verfügt dam it - entgegen den Angaben im U nterstützungsgesuch und den Ausführungen auf R ekursebene (vgl. zur diesbezüglichen Auskunfts- und M eldepflicht: Art. 21 der Verordnung vom 26. N ovem ber 1973 über Fürsor- geleistungen an Auslandschw eizer [ASFV, SR 852.11]) - über m ehrere un- terstützungspflichtige Verw andte. Auf G rund des subsidiären C harakters der Fürsorgeleistungen w äre er grundsätzlich gehalten, vorerst seine voll- jährigen Kinder um U nterstützung zu ersuchen (vgl. Art. 6 ASFV). D ass er entsprechende Schritte unternom m en hätte, ist aus den Akten nicht er- sichtlich. Eine allfällige U nterstützung von privater Seite erscheint vorlie-6 gend zudem nicht von vornherein ausgeschlossen, da der Beschw erdefüh- rer ein relativ geringfügiges Budgetdefizit aufw eist, w elches - w ie bereits gesehen - durch einen U m zug in eine günstigere W ohnung w ahrscheinlich w eiter reduziert w erden könnte. Schliesslich spricht auch der U m stand, dass der Beschw erdeführer die Frist zur Einreichung einer R eplik unge- nutzt verstreichen liess, nachdem ihm die Vorinstanz in der Vernehm las- sung das Vorhandensein unterstützungspflichtiger Verw andter entge- gengehalten hatte, für das Bestehen der M öglichkeit, private Zuw endun- gen von Seiten der volljährigen Kinder erhältlich zu m achen. 5.3 N ach dem G esagten w äre dem Beschw erdeführer zuzum uten, w eitere An- strengungen zu unternehm en (U m zug in eine günstigere W ohnung, Inan- spruchnahm e von Verw andtenunterstützung), um sein Budget auszuglei- chen (vgl. Art. 5 ASFG , Art. 6 ASFV). D ie Ausrichtung von U nterstützungs- leistungen nach dem ASFG w urde ihm daher zu R echt verw eigert. Bei die- ser Sachlage kann letztlich offen bleiben, ob der Beschw erdeführer bei w eiteren Budgetposten - nam entlich den von der Vorinstanz als zu hoch eingestuften Kosten für Telefon/Internet - zusätzliche Einsparungen m a- chen könnte. 6. Zusam m enfassend ergibt sich som it, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (Art. 49 Vw VG ). D ie Be- schw erde ist daher abzuw eisen, sow eit darauf einzutreten ist. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten grundsätzlich dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Auf G rund der be- sonderen U m stände des vorliegenden Falles ist indessen ausnahm sw eise darauf zu verzichten (Art. 6 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: -dem Beschw erdeführer (durch Publikation im Bundesblatt) -der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten retour) und m itgeteilt: -dem Schw eizerischen G eneralkonsulat in R io de Janeiro (m it der Bitte, dem Beschw erdeführer eine U rteilskopie zukom m en zu lassen) D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: R uth Beutler Thom as Segessenm ann R echtsm ittelbelehrung: G egen dieses U rteil kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ge- führt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Ju- ni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufas- sen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :