<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00422</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107174&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00422</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.04.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 29.09.2003 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Zahnarzt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vertrauenswürdigkeit des Gesuchstellers, der ohne Bewilligung praktizierte Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1). Streitgegenstand ist die Verweigerung der Bewilligung selbständiger Berufstätigkeit, jedoch nicht die Assistenzbewilligung. Die Ausstandsbegehren sind im Rahmen der Überprüfung der Sachverfügung zu beurteilen (E. 2). Das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen ist nunmehr gegenstandslos (E. 3). Die abgelehnten Personen haben nicht am angefochtenen Entscheid mitgewirkt. Im Übrigen liegen keine genügenden Hinweise für eine Befangenheit vor (E. 4a). Der Einwand der Gehörsverletzung war unbegründet (E. 4b). Die Protokollführung durch die Direktion ist nicht zu beanstanden (E. 4c). Der Beschwerdeführer erfüllt die fachlichen Bewilligungsvoraussetzungen, strittig ist die Vertrauenswürdigkeit. Diese ist gegeben, wenn vom Bewerber die Anwendung aller für die Berufsausübung nötigen Sorgfalt erwartet werden kann (E. 5). Die Aufnahme der Zahnarzttätigkeit vor Inkrafttreten der bilateralen Verträge ist für sich noch kein besonders schwerer Verstoss; der Beschwerdeführer entzog sich allerdings der im Patienteninteresse liegenden behördlichen Aufsicht. Belastend wirkt das grosse Ausmass der Tätigkeit und das renitente Verhalten während des Verfahrens (E. 6a). Ins Gewicht fällt die Beauftragung von Hilfspersonen mit Tätigkeiten, für die sie weder ausgebildet noch berechtigt waren (E. 6b). Die fachliche Befähigung ist dem Beschwerdeführer nicht abzusprechen (E. 6c). Die Bewilligungsverweigerung ist verhältnismässig (E. 6d). Auch das Verbot zeitlich begrenzter Tätigkeit ist gerechtfertigt (E. 7). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ASSISTENZ (BEWILLIGUNG)">ASSISTENZ (BEWILLIGUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ASSISTIERENDE">ASSISTIERENDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILATERALE ABKOMMEN">BILATERALE ABKOMMEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ILLEGAL">ILLEGAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROTOKOLLIERUNG">PROTOKOLLIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSWÃRDIGKEIT">VERTRAUENSWÃRDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHNARZT">ZAHNARZT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 8 Abs. I aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 9 Abs. I aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 12 Abs. I aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 5a lit. I + II VRG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 2 ZahnÃ¤rzteV</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 2a ZahnÃ¤rzteV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der in Deutschland diplomierte Zahnarzt Dr. A, wohnhaft in X, fÃ¼hrt seit Jahren eine Praxis in der deutschen Grenzgemeinde Y. Nachdem das Schweizer Volk am 21. Mai 2000 die bilateralen VertrÃ¤ge zwischen der Schweiz und der EuropÃ¤ischen Union angenommen hatte, ersuchte Dr. A die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich am 13. Juni 2000 um Bewilligung der selbstÃ¤ndigen zahnÃ¤rztlichen TÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich. Nach RÃ¼cksprache mit dem Rechtsvertreter des Gesuchstellers sistierte die Gesundheitsdirektion das Verfahren am 26. Juni 2000 bis zum Inkrafttreten der bilateralen VertrÃ¤ge, da das Gesuch im Lichte des geltenden Gesundheitsgesetzes hÃ¤tte abgewiesen werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>AnlÃ¤sslich eines Kontrollbesuches in einer Zahnarztpraxis in Z, deren Aufgabe der Praxisinhaber, Dr. C, aus gesundheitlichen GrÃ¼nden auf Ende 2000 in Aussicht gestellt hatte, traf der Kantonszahnarzt am 12. Dezember 2001 Dr. A an, der gerade die in der Praxis als AssistenzzahnÃ¤rztin zugelassene Dr. D zahnmedizinisch behandelte. Nach Angaben der beiden Ã¼bte Dr. A in dieser Praxis eine rein konsiliarische und keine klinische TÃ¤tigkeit aus. In der Folge ersuchte Dr. C persÃ¶nlich am 19. Dezember 2001 um eine Vertretungsbewilligung fÃ¼r Dr. D, und fragte gleichzeitig an, ob eine solche Bewilligung nicht fÃ¼r Dr. A, der seine Praxis Ã¼bernehmen wolle, erhÃ¤ltlich sei. Am 21. Dezember 2001 ersuchte der gemeinsame Rechtsvertreter von Dr. C und Dr. A um eine Assistenzbewilligung fÃ¼r Dr. A. Am 9. Januar 2002 teilte die Direktion den Gesuchstellern mit, dass vor Inkrafttreten der bilateralen VertrÃ¤ge weder eine Vertreter- noch eine Assistenzbewilligung fÃ¼r Dr. A erteilt werden kÃ¶nne. Hingegen wurde die Vertreterbewilligung fÃ¼r Dr. D am 4. Februar 2002 bis Ende Juni 2002 erteilt und am 28. Juli 2002 bis zum 31. Dezember 2002 verlÃ¤ngert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aufgrund verschiedener Befragungen, beigezogener Agenden und weiterer Untersuchungshandlungen stellte sich in der Folge heraus, dass Dr. A in der z-er Praxis entgegen wiederholter Bestreitungen bereits seit Oktober 2000 in grÃ¶sserem Umfange zahnÃ¤rztlich tÃ¤tig gewesen war, seine TÃ¤tigkeit trotz entsprechender Hinweise und Aufforderungen nicht eingestellt hatte und zudem Angestellte teilweise zahnÃ¤rztliche und dentalhygienische TÃ¤tigkeiten hatte ausfÃ¼hren lassen, zu denen sie nach Auffassung der Gesundheitsdirektion nicht befÃ¤higt bzw. berechtigt waren. Dies fÃ¼hrte anlÃ¤sslich einer am 20. September 2002 unter Beizug der Kantonspolizei durchgefÃ¼hrten Praxisinspektion zur sofortigen Schliessung und Siegelung der Praxis durch den Kantonszahnarzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 4. November 2002 verfÃ¼gte die Gesundheitsdirektion unter Regelung verschiedener Einzelheiten, dass die Praxis bis zur Ãbernahme durch eine praxisfÃ¤hige ZahnÃ¤rztin bzw. einen praxisfÃ¤higen Zahnarzt oder bis zur vollstÃ¤ndigen Liquidation geschlossen bleibe. Gleichzeitig lehnte sie ein von Dr. A gegen den Kantonszahnarzt Dr. E und den juristischen SekretÃ¤r F erhobenes Ausstandsgesuch ab. Dagegen rekurrierten mit separaten Eingaben sowohl Dr. C als auch Dr. A an den Regierungsrat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ebenfalls am 4. November 2002 wies die Gesundheitsdirektion mit separater VerfÃ¼gung das Gesuch von Dr. A um Zulassung zur selbstÃ¤ndigen zahnÃ¤rztlichen BerufsausÃ¼bung (Disp.-Ziff. I Abs. 1) sowie dasjenige von Dr. C und Dr. A um Zulassung als Assistenzzahnarzt (Disp.-Ziff. II) ab. Zudem wurde Dr. A jede zeitlich begrenzte zahnÃ¤rztliche TÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich verboten (Disp.-Ziff. I Abs. 2). Schliesslich wurde auch in dieser VerfÃ¼gung das gegen Dr. E und lic. iur. F erhobene Ausstandsgesuch abgewiesen (Disp.-Ziff. III).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die verweigerte Berufszulassung erhob Dr. A am 9. Dezember 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die angefochtene VerfÃ¼gung sei aufzuheben und sein Gesuch um Zulassung zur selbstÃ¤ndigen zahnÃ¤rztlichen BerufsausÃ¼bung sei gutzuheissen, eventuell sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Die Gesundheitsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 16. Januar 2003 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werde. Zu den neuen Vorbringen in der Vernehmlassung und den seit der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung ergÃ¤nzten Akten nahm der BeschwerdefÃ¼hrer am 24. Februar 2003 unter Beilage verschiedener neuer Beweismittel Stellung. In dieser Eingabe stellte der BeschwerdefÃ¼hrer sodann den Antrag, es sei ihm im Sinn einer vorsorglichen Massnahme die Berufsbewilligung bzw. die Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung im Kanton ZÃ¼rich zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.</span> Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der gegen die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion erhobenen Beschwerde sachlich und funktionell zustÃ¤ndig (§ 41 und § 19a Abs. 2 Ziffer 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997; VRG). Der angefochtene Entscheid unterliegt im Verfahren der Direktbeschwerde nicht nur der Rechts-, sondern auch der Ermessenskontrolle (§ 50 Abs. 1 und 3 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Gegenstand der angefochtenen VerfÃ¼gung war die Verweigerung der beiden Zulassungsgesuche â zur selbstÃ¤ndigen zahnÃ¤rztlichen TÃ¤tigkeit und zur Assistenz â sowie andererseits das ausgesprochene Verbot einer zeitlich begrenzten zahnÃ¤rztlichen TÃ¤tigkeit gemÃ¤ss § 2a der ZahnÃ¤rzteverordnung vom 10. Juni 1998 (ZahnÃ¤rzteV, LS 811.21). Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt gesamthaft die Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung, begehrt hingegen im Konkreten nur die Gutheissung seines Gesuches um Zulassung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung. DemgemÃ¤ss ist davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer an der ersuchten Assistenzbewilligung kein Interesse mehr hat und diese vorliegend nicht mehr im Streit liegt. DiesbezÃ¼glich wÃ¤re ohnehin nur der Praxisinhaber Dr. C, der gegen diese VerfÃ¼gung selber nicht an das Verwaltungsgericht gelangt ist, zur Anfechtung legitimiert gewesen (§ 10 Abs. 3 ZahnÃ¤rzteV). Zu beurteilen bleibt daher die verweigerte Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit sowie das separat verfÃ¼gte Verbot einer zeitlich begrenzten selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgegenÃ¼ber bildet die Abweisung des Ausstandsbegehrens gegen Dr. E und gegen F keine eigenstÃ¤ndig Ã¼berprÃ¼fbare Anordnung in der Sache, sondern eine â allerdings erst mit dem Endentscheid zusammen erÃ¶ffnete â prozessleitende VerfÃ¼gung. Ob das Ausstandsbegehren gegen die beiden abgelehnten Personen zu Recht abgewiesen wurde, ist im Rahmen der ÃberprÃ¼fung der SachverfÃ¼gung zu beurteilen.<i> </i></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme in dem Sinn, als ihm die strittige Bewilligung bereits wÃ¤hrend des hÃ¤ngigen Beschwerdeverfahrens zu erteilen sei. Da vorliegend der Endentscheid ergeht, erweist sich das Gesuch als gegenstandslos.</span></p> <p class="Einzug1"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer erhebt verschiedene das Verfahren betreffende Einwendungen, die vorab zu Ã¼berprÃ¼fen sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der BeschwerdefÃ¼hrer erhob am 11. Oktober 2002 ein Ausstandsbegehren gegen den Kantonszahnarzt Dr. E und den juristischen SekretÃ¤r F und machte geltend, diese wÃ¼rden in der Sache voreingenommen und befangen erscheinen, nachdem Dr. E der Angestellten des BeschwerdefÃ¼hrers, G, anlÃ¤sslich der Praxisschliessung eine Stelle bei sich angeboten habe und F ebenfalls am 20. September 2002 eigenhÃ¤ndig Diplome von den WÃ¤nden gerissen habe mit der Bemerkung, diese seien wohl auch gefÃ¤lscht. Die Voreingenommenheit ergebe sich auch daraus, dass der Verfahrensausgang im Schreiben der Gesundheitsdirektion vom 2. Oktober 2002 bereits vorweggenommen worden sei und bei den Befragungen keine den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Aussageprotokolle erstellt worden seien. Die Gesundheitsdirektion erachtete das Ausstandsbegehren in der angefochtenen VerfÃ¼gung als haltlos und die entsprechenden Vorbringen als unglaubwÃ¼rdig. Im Beschwerdeverfahren bringt der BeschwerdefÃ¼hrer vor, Dr. E und F hÃ¤tten sich trotz des Ablehnungsgesuches weiterhin mit der Sache befasst, letzterer habe sogar den angefochtenen Entscheid redigiert, obwohl doch die AufsichtsbehÃ¶rde Ã¼ber das Begehren hÃ¤tte befinden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach § 5a Abs. 1 VRG treten Personen, die eine Anordnung zu treffen, dabei mitzuwirken oder sie vorzubereiten haben, in den Ausstand, wenn sie in der Sache persÃ¶nlich befangen erscheinen, insbesondere wenn sie in der Sache ein persÃ¶nliches Interesse haben (lit. a), bei bestimmter verwandtschaftlicher Beziehung (lit. b) oder wenn sie Vertreter einer Partei sind oder fÃ¼r eine Partei in der gleichen Sache tÃ¤tig waren (lit. c). Ist der Ausstand streitig, so entscheidet darÃ¼ber die AufsichtsbehÃ¶rde oder, wenn es sich um den Ausstand eines Mitgliedes einer KollegialbehÃ¶rde handelt, diese BehÃ¶rde unter Ausschluss des betreffenden Mitglieds (Abs. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Verfahren haben sowohl Dr. E als auch F an der Vorbereitung des Entscheides der Gesundheitsdirektion mitgewirkt, indem sie zumindest bis im Oktober 2002 wesentliche Aufgaben der VerfahrensfÃ¼hrung wahrnahmen und insbesondere den Sachverhalt abklÃ¤rten. Durch die Akten ist jedoch nicht belegt, dass die beiden auch nach Eingang des Ausstandsgesuches weiterhin an der Entscheidvorbereitung beteiligt gewesen wÃ¤ren. Namentlich kann aus der Wendung "die Voreingenommenheit des Schreibenden" auf S. 5 des angefochtenen Entscheides nicht geschlossen werden, F habe den angefochtenen Entscheid selber redigiert. Mit der fraglichen Bemerkung wurde in indirekter Rede ein Argument des BeschwerdefÃ¼hrers aus seinem Ausstandsbegehren zitiert, welches sich auf den Verfasser des Briefes vom 2. Oktober 2002 bezog. Ãber das Ausstandsbegehren gegen die beiden Personen hat die diesen vorgesetzte Gesundheitsdirektorin unter Mitwirkung des DirektionssekretÃ¤rs am 4. November 2002 entschieden. Dieses Vorgehen entspricht § 5a Abs. 2 VRG und ist nicht zu beanstanden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Sache bringt der BeschwerdefÃ¼hrer nichts vor, was die Ablehnung des Ausstandsgesuches in Frage stellen kÃ¶nnte. Die Gesundheitsdirektion hat in ihrer VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet, weshalb die Behauptungen betreffend Verhalten und Ãusserungen von Dr. E und F anlÃ¤sslich der Praxisschliessung unglaubhaft seien. Der BeschwerdefÃ¼hrer setzt sich mit diesen Argumenten in seiner Beschwerdeschrift nicht weiter auseinander. Im Ã¼brigen ist darauf hinzuweisen, dass allein die vom BeschwerdefÃ¼hrer beanstandeten Verfahrensfehler wie die Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs oder MÃ¤ngel der ProtokollfÃ¼hrung grundsÃ¤tzlich nicht geeignet sind, eine persÃ¶nliche Befangenheit zu belegen (vgl. RB 1996 Nr. 3).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer machte im vorinstanzlichen Verfahren auch geltend, mit Vorwegnahme des Entscheides gemÃ¤ss Schreiben der Gesundheitsdirektion vom 2. Oktober 2002 sei das rechtliche GehÃ¶r verletzt worden. Der Einwand wird im Beschwerdeverfahren offenbar nicht mehr aufrecht erhalten. Er wÃ¤re auch unbegrÃ¼ndet. Mit dem beanstandeten Schreiben der Gesundheitsdirektion sollte der BeschwerdefÃ¼hrer ja gerade zu den Ergebnissen der bisherigen Untersuchung und zu den daraus folgenden Absichten der BehÃ¶rde angehÃ¶rt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Ebenfalls bereits vor Vorinstanz wurde beanstandet, dass die im Verfahren durchgefÃ¼hrten Befragungen nicht in gesetzeskonformer Weise protokolliert worden seien. Ob der Vorwurf im Beschwerdeverfahren aufrechterhalten wird, ist unklar. Zumindest macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, die Gesundheitsdirektion hÃ¤tte ihren Irrtum Ã¼ber die Berufsausbildung von I bei korrekter Befragung vermeiden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss § 7 Abs. 1 VRG untersucht die VerwaltungsbehÃ¶rde den Sachverhalt von Amtes wegen unter anderem durch Befragung der Beteiligten und von Auskunftspersonen. In welcher Form diese Befragungen zu dokumentieren sind, schreibt das Gesetz nicht vor. Namentlich gelten die Protokollierungsregeln von §§ 141 ff. GVG im Verwaltungsverfahren nicht. Immerhin verlangt aber die GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs, dass die in der Sache vorgenommen Ermittlungen belegt werden, dass demgemÃ¤ss Ã¼ber mÃ¼ndliche Befragungen zumindest eine Aktennotiz, in wichtigen FÃ¤llen ein vom Befragten unterzeichnetes Protokoll angefertigt wird (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 19). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die vom Kantonszahnarzt durchgefÃ¼hrten Befragungen von Dr. D, G und H vom 18. und 20. September 2002 wurden ohne die Anwesenheit des BeschwerdefÃ¼hrers durchgefÃ¼hrt. Dies ist jedenfalls insofern nicht zu beanstanden, als der konkrete Anlass dieser Befragungen die Praxiskontrolle bildete, deren AnkÃ¼ndigung den Zweck der Untersuchungsmassnahme vereitelt hÃ¤tte. Ãber diese Befragungen wurde alsdann kein wÃ¶rtliches Protokoll erstellt, jedoch wurden die einzelnen GesprÃ¤che in Form der indirekten Rede schriftlich festgehalten, den Befragten zur Unterzeichnung vorgelegt und jedenfalls von Dr. D und von H auch unterzeichnet. Aus diesen Aufzeichnungen ist der massgebliche Gehalt der von den Befragten gemachten Aussagen sowie der GesprÃ¤chsablauf als solcher ohne Weiteres ersichtlich und konnte damit als hinreichende Grundlage zur GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs dienen. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht denn auch nicht etwa geltend, aufgrund mangelhafter Aufzeichnungen habe er seine EinwÃ¤nde, tatsÃ¤chlichen Bestreitungen oder sich allenfalls aufdrÃ¤ngende ErgÃ¤nzungsfragen nicht einbringen kÃ¶nnen. Sodann bestreitet er im Beschwerdeverfahren auch weder die Tatsache, dass die Befragten die im Protokoll festgehaltenen Aussagen gemacht haben, noch dass diese Aussagen der Wahrheit entsprÃ¤chen. DemgemÃ¤ss kann von einer ungesetzlichen ProtokollfÃ¼hrung nicht die Rede sein. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. </span>Um gegen Entgelt oder berufsmÃ¤ssig medizinische Verrichtungen vorzunehmen, ist eine Bewilligung der Gesundheitsdirektion erforderlich (§ 7 Abs. 1 lit. a des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962; GesundheitsG). Die Bewilligung wird erteilt, wenn der Gesuchsteller die durch das Gesetz verlangten fachlichen Anforderungen erfÃ¼llt, vertrauenswÃ¼rdig ist und nicht an einem geistigen oder kÃ¶rperlichen Gebrechen leidet, das ihn zur BerufsausÃ¼bung offensichtlich unfÃ¤hig macht (§ 8 Abs. 1 GesundheitsG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer erfÃ¼llt seit dem Inkrafttreten der bilateralen VertrÃ¤ge am 1. Juni 2002 unbestrittenermassen die fachlichen Anforderungen fÃ¼r die Zulassung als selbstÃ¤ndiger Zahnarzt im Kanton ZÃ¼rich. Die ersuchte Bewilligung scheiterte einzig an der Bewilligungsvoraussetzung der VertrauenswÃ¼rdigkeit. Das Gesundheitsgesetz verlangt die VertrauenswÃ¼rdigkeit fÃ¼r alle Berufe der Gesundheitspflege gleichermassen, ohne jedoch zu umschreiben, was darunter zu verstehen ist. Immerhin lÃ¤sst § 9 Abs. 1 GesundheitsG, welcher die GrÃ¼nde fÃ¼r den Entzug einer einmal erteilten Bewilligung umschreibt, diesbezÃ¼gliche RÃ¼ckschlÃ¼sse zu. Nach dieser Bestimmung kann die Gesundheitsdirektion eine erteilte Bewilligung entziehen, wenn deren Voraussetzungen nicht mehr vorhanden sind oder wenn den BehÃ¶rden nachtrÃ¤glich Tatsachen zur Kenntnis gelangen, auf Grund derer die Bewilligung hÃ¤tte verweigert werden mÃ¼ssen. Die VertrauenswÃ¼rdigkeit hat demgemÃ¤ss nicht nur als Voraussetzung einer erstmaligen Bewilligungserteilung zu gelten, sondern muss ebenso wÃ¤hrend der ganzen Dauer der BewilligungsausÃ¼bung bestehen bleiben. EntfÃ¤llt sie, so fÃ¼hrt deren Verlust zwangslÃ¤ufig zum Bewilligungsentzug. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Als EntzugsgrÃ¼nde gelten nach § 9 Abs. 1 GesundheitsG insbesondere: schwere, die Patienten gefÃ¤hrdende Verletzung der Berufspflichten; missbrÃ¤uchliche AusnÃ¼tzung der beruflichen Stellung, ernstliche sittliche Verfehlungen an Patienten; offensichtliche Ãberforderung der Patienten. Diese beispielhaft aufgezÃ¤hlten EntzugsgrÃ¼nde zeigen, dass die vorausgesetzte VertrauenswÃ¼rdigkeit in erster Linie das VertrauensverhÃ¤ltnis zwischen Patienten und Bewilligungsinhaber betrifft. Das hohe Eingriffs- und SchÃ¤digungspotential bei der AusÃ¼bung einer selbstÃ¤ndigen Ã¤rztlichen oder zahnÃ¤rztlichen TÃ¤tigkeit, der enormen Wissensvorsprung des Mediziners und die sich daraus ergebende AbhÃ¤ngigkeit des Patienten verlangt ein besonders enges VertrauensverhÃ¤ltnis zwischen Arzt/Zahnarzt und Patient. Dieses Vertrauens erweist sich ein BerufsangehÃ¶riger dann als wÃ¼rdig, wenn von ihm aufgrund seiner bisherigen BerufstÃ¤tigkeit und LebensfÃ¼hrung erwartet werden darf, dass er bei der selbstÃ¤ndigen AusÃ¼bung seines Berufs alle notwendige Sorgfalt anwenden wird (vgl. § 12 Abs. 1 GesundheitsG). Liegen GrÃ¼nde fÃ¼r den Entzug einer Berufsbewilligung vor, so ist damit auch ohne Weiteres deren Verweigerung gerechtfertigt. Daraus lÃ¤sst sich allerdings nicht schliessen, dass eine Verweigerung immer nur dann statthaft wÃ¤re, wenn auch ein Entzugsgrund vorliegt. Zwar haben Entzug wie Verweigerung einer Berufsbewilligung als schwerwiegende EinschrÃ¤nkungen der Wirtschaftsfreiheit zu gelten und sind nur unter den Voraussetzungen von Art. 36 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) zulÃ¤ssig. Jedoch prÃ¤sentiert sich die nach Art. 36 Abs. 3 BV verlangte VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der EinschrÃ¤nkung im einen und im anderen Fall grundsÃ¤tzlich verschieden, da beim Bewilligungsentzug im Gegensatz zur Verweigerung in eine bestehende Position eingegriffen wird und davon regelmÃ¤ssig auch bereits rechtmÃ¤ssig erfolgte Investitionen betroffen sind.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird vorgeworfen, ohne Bewilligung zwischen Oktober 2000 und September 2002 in der Zahnarztpraxis von Dr. C zahnmedizinisch tÃ¤tig gewesen zu sein. Durch diese TÃ¤tigkeit erwirtschaftete er nach den Darlegungen der Gesundheitsdirektion einen Umsatz von rund Fr. 800'000.-. FÃ¼r den darin liegenden Verstoss gegen das Gesundheitsgesetz (Begehungszeitraum Oktober 2000 bis 31. Mai 2002) wurde der BeschwerdefÃ¼hrer am 2. Oktober 2002 durch das Statthalteramt V mit einer Busse von Fr. 4'500.- bestraft. Den im fraglichen Zeitraum unrechtmÃ¤ssig erwirtschafteten Gewinn bezifferte der Statthalter auf Fr. 250'000.-, verzichtete allerdings aus strafprozessualen GrÃ¼nden wiedererwÃ¤gungsweise auf dessen Einziehung. Dieser Sachverhalt wird vom BeschwerdefÃ¼hrer im Wesentlichen anerkannt, jedoch bringt er zu seiner Entlastung vor, er habe die Praxis im Vertrauen auf das baldige Inkrafttreten der bilateralen VertrÃ¤ge Ã¼bernommen und seit 1. Januar 2001 fÃ¼r alle Praxiskosten aufkommen mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Umstand, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine zahnÃ¤rztliche TÃ¤tigkeit bereits im Oktober 2000 ohne die notwendige Bewilligung aufgenommen hatte, ist zwar ein klarer Verstoss gegen das Gesundheitsgesetz, beinhaltet jedoch noch keine konkrete oder schwere GefÃ¤hrdung von Patienteninteressen. Nach Zustimmung des Schweizer Volkes zu den bilateralen VertrÃ¤gen mit der EU konnte der BeschwerdefÃ¼hrer durchaus davon ausgehen, dass seiner Berufszulassung in der Schweiz mit dem Inkrafttreten des Abkommens Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit kein Hindernis mehr im Weg stehen sollte. Trotz der fehlenden formalen Zulassung konnte er seinen Patientinnen und Patienten aufgrund seiner Ausbildung, welche mittlerweile auch durch den Leitenden Ausschuss fÃ¼r die eidgenÃ¶ssischen MedizinalprÃ¼fungen anerkannt wurde, eine angemessene zahnmedizinische Behandlung zukommen lassen. Dabei ist jedoch auch nicht zu verkennen, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer durch die illegale Arbeitsaufnahme immerhin einer auch im Patienteninteresse stehenden behÃ¶rdlichen Aufsicht entzog und damit zumindest eine gewisse abstrakte PatientengefÃ¤hrdung in Kauf nahm. Eine solche Aufsicht ist gerade gegenÃ¼ber denjenigen ZahnÃ¤rzten, die mit dem schweizerischen Gesundheitswesen allenfalls noch nicht hinreichend vertraut sind, von Bedeutung. Im weiteren birgt die illegale TÃ¤tigkeit auch insofern eine gewisse Gefahr fÃ¼r die Patienten, als sie den Zahnarzt im Einzelnen eher davon abhalten mag, eine angezeigte Ãberweisung vorzunehmen oder einen kollegialen Ratschlag einzuholen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Hinblick auf die VertrauenswÃ¼rdigkeit belastend wirkt in diesem Zusammenhang allerdings das tatsÃ¤chliche Ausmass der unzulÃ¤ssigen TÃ¤tigkeit und insbesondere das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers im laufenden Verfahren der Gesundheitsdirektion. Beim ersten Kontrollbesuch des Kantonszahnarztes am 12. Dezember 2001 bestritt der BeschwerdefÃ¼hrer noch jegliche klinische TÃ¤tigkeit. Entgegen dem damaligen ausdrÃ¼cklichen Hinweis auf die UnrechtmÃ¤ssigkeit einer solchen TÃ¤tigkeit setzte der BeschwerdefÃ¼hrer diese auch nach dem Besuch fort und leugnete sie weiterhin auch bei der Besprechung vom 20. MÃ¤rz 2002 mit dem Kantonszahnarzt. Erstmals nach Konfrontation mit Aussagen zweier Patienten und nach einem Wechsel des Rechtsvertreters gestand er am 29. April 2002 ein, zahnÃ¤rztliche Behandlungen in Z durchgefÃ¼hrt zu haben. In der Folge verzeigte die Gesundheitsdirektion den BeschwerdefÃ¼hrer, erklÃ¤rte sich aufgrund der nunmehr gezeigten Einsicht jedoch bereit, eine BerufsausÃ¼bungsbewilligung nicht zum vornherein auszuschliessen, und verlangte als ersten Schritt zur Wiederherstellung des VertrauensverhÃ¤ltnisses eine vollstÃ¤ndige Offenlegung der durchgefÃ¼hrten Behandlungen anhand von Listen und Rechnungen. Erst aufgrund der in der Folge vorgelegten Rechnungen wurden das gesamte Ausmass und die Dauer der unzulÃ¤ssigen klinischen TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers offenbar. Dabei stellte sich insbesondere heraus, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine TÃ¤tigkeit selbst nach der Besprechung vom 20. MÃ¤rz 2002 und nachdem ihm ein unangemeldeter Praxisbesuch und die Einsichtnahme in Krankenakten und BestellbÃ¼cher angekÃ¼ndigt worden waren, fortgesetzt hatte. Obwohl ihm darauf die Gesundheitsdirektion am 11. Juni 2002 die Verweigerung der Bewilligung mangels VertrauenswÃ¼rdigkeit in Aussicht gestellt hatte und trotz der nunmehr anhÃ¤ngigen Strafuntersuchung mit polizeilicher Befragung vom 11. Juni 2002 setzte der BeschwerdefÃ¼hrer seine klinische TÃ¤tigkeit in Z im Umfange von 10 bis 20 Stunden pro Woche bis zur Praxisschliessung ungehindert fort und versuchte, dies etwa durch Radierungen im Bestellbuch zu vertuschen. Dieses unverfrorene und renitente Verhalten gegenÃ¼ber der zahnÃ¤rztlichen AufsichtsbehÃ¶rde, die ihre TÃ¤tigkeit vornehmlich im Interesse des Patientenschutzes auszuÃ¼ben hat, weckt schwere Bedenken in die VertrauenswÃ¼rdigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Weiter wird dem BeschwerdefÃ¼hrer vorgeworfen, zwei zahnmedizinische Assistentinnen hÃ¤tten in seinem Auftrag verschiedene zahnmedizinische TÃ¤tigkeiten ausgefÃ¼hrt, zu denen sie nicht befugt gewesen seien. Der Vorwurf bildete teilweise Gegenstand einer auf Strafanzeige der Gesundheitsdirektion vom 25. Oktober 2002 hin angehobenen Strafuntersuchung der Bezirksanwaltschaft V, die eingestellt wurde, soweit sie sich gegen den BeschwerdefÃ¼hrer richtete, da der Tatbestand des Betrugs nach Art. 146 des Strafgesetzbuchs mangels arglistiger TÃ¤uschung der Patienten nicht erfÃ¼llt sei und bezÃ¼glich der TatbestÃ¤nde der einfachen KÃ¶rperverletzung und der TÃ¤tlichkeit gemÃ¤ss Art. 123 und 126 StGB keine StrafantrÃ¤ge vorlÃ¤gen. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet grundsÃ¤tzlich nicht, dass sowohl G als auch I fÃ¼r ihn tÃ¤tig waren und er auch fÃ¼r deren LÃ¶hne aufkam. Hingegen macht er im wesentlichen geltend, die beiden Angestellten hÃ¤tten nur TÃ¤tigkeiten ausgefÃ¼hrt, fÃ¼r die sie auch ausgebildet gewesen seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Um diese VorwÃ¼rfe im einzelnen beurteilen zu kÃ¶nnen, bedarf es vorerst einer kurzen Darstellung der verschiedenen zahnmedizinischen Berufsarten und ihrer Wirkungsfelder. Umfassend tÃ¤tig im fraglichen Bereich sind die selbstÃ¤ndigen ZahnÃ¤rzte und ZahnÃ¤rztinnen, die nach § 2 ZahnÃ¤rzteV zu Gunsten des gesamten Kausystems Befunde und Diagnosen erheben, Behandlungen durchfÃ¼hren sowie die notwendigen Arzneimittel beziehen, anwenden und verordnen. Nur in eingeschrÃ¤nktem Umfang klinisch tÃ¤tig sind demgegenÃ¼ber die in § 8 ZahnÃ¤rzteV unter der Marginalie "Assistenz" umschriebenen Berufsgruppen. Dazu gehÃ¶ren neben den Personen mit Zahnarzt- oder Zahnprothetikdiplom (lit. b) die Dentalhygienikerinnen mit SSO- oder SRK-Diplomabschluss (lit. c), die Prophylaxeassistentinnen mit SSO-PrÃ¼fungsausweis (lit. d), die zahnmedizinischen Assistentinnen mit RÃ¶ntgenberechtigung SSO/BAG (lit. e) und die Dentalassistentinnen mit BAG-PrÃ¼fungsausweis zur Anfertigung von RÃ¶ntgenbildern (lit. f). Welche TÃ¤tigkeiten die AngehÃ¶rigen dieser Berufsgruppen im einzelnen ausÃ¼ben dÃ¼rfen, umschreibt die Verordnung selber nicht, ergibt sich aber teilweise aus den entsprechenden Ausweisen der Schweizerischen ZahnÃ¤rzte-Gesellschaft SSO bzw. des Schweizerischen Roten Kreuzes SRK, aus der kantonalen Dentalhygieneverordnung vom 10. Juni 1998 (LS 811.23) oder aus der Verordnung Ã¼ber die Ausbildungen und die erlaubten TÃ¤tigkeiten im Strahlenschutz vom 15. September 1998 (SR 814.501.261, Anhang 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die klinische TÃ¤tigkeit am Patienten der bis ca. 1999/2000 nach einer zweijÃ¤hrigen Berufslehre diplomierten zahnmedizinischen Assistentinnen beschrÃ¤nkt sich gleichermassen wie diejenige der ab 2001 nach einer dreijÃ¤hrigen Lehre diplomierten Dentalassistentinnen auf die Assistenz des Zahnarztes am Behandlungsstuhl sowie unter bestimmten Voraussetzungen auf die Herstellung von RÃ¶ntgenbildern. Zur instrumentellen Zahnsteinentfernung sind ohne EinschrÃ¤nkung die dreijÃ¤hrig ausgebildeten Dentalhygienikerinnen berechtigt. DemgegenÃ¼ber befÃ¤higt die Ausbildung zur Prophylaxeassistentin, eine WeiterbildungsmÃ¶glichkeit fÃ¼r Dentalassistentinnen oder zahnmedizinische Assistentinnen, nur zur Entfernung von supragingivalen (oberhalb des Zahnfleisches liegenden) ZahnbelÃ¤gen (vgl. www.sso.ch, Rubrik Berufe/Prophylaxeassistentin). WÃ¤hrend demnach die Zahnbelagsentfernung ganz oder teilweise an AngehÃ¶rige einzelner zahnmedizinischer Hilfsberufe delegiert werden kann, bildet etwa die KieferorthopÃ¤die, die im wesentlichen die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen bezweckt, sowie das Einsetzen von Kronen oder die DurchfÃ¼hrung von Wurzelbehandlungen eine ausschliesslich den ZahnÃ¤rztinnen und ZahnÃ¤rzten vorbehaltene medizinische TÃ¤tigkeit. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Mit Bezug auf die zahnmedizinische Assistentin G erhebt die Gesundheitsdirektion den Vorwurf, sie habe unberechtigterweise Zahnsteinentfernungen durchgefÃ¼hrt, AbdrÃ¼cke genommen sowie Kronen und Prothesen eingepasst. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt dagegen vor, G dÃ¼rfe als ausgebildete Prophylaxeassistentin auch ZahnbelÃ¤ge entfernen, sie habe nie eine Zahnreinigung ohne Aufsicht von Dr. D durchgefÃ¼hrt, und sie habe keine Brackets (Zahnklammern) eingepasst oder kontrolliert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aus den BestellbÃ¼chern 2001 und 2002 sowie den durchgefÃ¼hrten Befragungen vom 18. und 20. September 2002 ergibt sich, dass G ab Januar 2001 bis zur Praxisschliessung im September 2002 regelmÃ¤ssig zahlreiche Zahnsteinentfernungen vornahm. Diese Behandlungen erscheinen jeweils mit dem Zusatz ZST versehen oftmals unter ihrem Namen oder mit einem Sternchen versehen, da sie jedoch sÃ¤mtliche in der Praxis vorgenommenen Dentalhygienearbeiten ausfÃ¼hrte, sind auch alle anderen entsprechenden EintrÃ¤ge ihr zuzuordnen. All diese Arbeiten hat G ohne ein entsprechendes Dentalhygienikerinnen-Diplom oder einen SSO-PrÃ¼fungsausweis als Prophylaxeassistentin ausgefÃ¼hrt. Erst nach der Praxisschliessung besuchte sie im November 2002 in W einen Weiterbildungskurs Gruppen- und Individualprophylaxe. Unter diesen UmstÃ¤nden kommt es nicht darauf an, ob dieser Kurs, was umstritten ist, alle notwendigen Teile im Sinn eines SSO-PrÃ¼fungsausweises fÃ¼r Prophylaxeassistentinnen im Sinn von § 8 lit. d der ZahnÃ¤rzteV umfasst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter ergab die Befragung von G und deren detaillierte Schilderung der Arbeitsweise, dass sie wiederholt und im Auftrag des BeschwerdefÃ¼hrers alleine Kronen eingesetzt hatte, obwohl dies eine im Kanton ZÃ¼rich ausschliesslich den diplomierten </span>ZahnÃ¤rzten vorbehaltene TÃ¤tigkeit ist. <span>Ob sie daneben im einzelnen auch Brackets (Zahnklammern) kontrollierte und einpasste, was der BeschwerdefÃ¼hrer bestreiten lÃ¤sst, spielt unter diesen UmstÃ¤nden ebenfalls keine Rolle. Ebenfalls nicht weiter nachzugehen ist dem erst am 18. Februar 2003 erhobenen Vorwurf der Gesundheitsdirektion, G habe sogar eigentliche Wurzelbehandlungen durchgefÃ¼hrt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Inwieweit der BeschwerdefÃ¼hrer aus dieser unrechtmÃ¤ssigen TÃ¤tigkeit seiner Angestellten auch finanziellen Nutzen zog, hat die Gesundheitsdirektion nicht weiter untersucht, nachdem die vom BeschwerdefÃ¼hrer auf entsprechende Aufforderung hin eingereichten Rechnungen aus den Jahren 2000 bis 2002 praktisch keine der von G ausgefÃ¼hrten Arbeiten betrafen. Die wenigen Rechnungen fÃ¼r PA-Behandlungen waren unter dem Namen von Dr. C gestellt worden. Da Dr. C selber jedoch nicht mehr in der Praxis tÃ¤tig war und der BeschwerdefÃ¼hrer seit Anfang 2001 alle Praxisausgaben alleine bestritt, kann ohne weiteres angenommen werden, dass er auch finanziell von der unzulÃ¤ssigen TÃ¤tigkeit von G profitierte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss hat es der BeschwerdefÃ¼hrer zu verantworten, dass G ohne entsprechende Ausbildung wiederholt und Ã¼ber beinahe zwei Jahre hinweg zahlreiche dentalhygienische und zahnÃ¤rztliche Verrichtungen am Patienten vornahm und in Rechnung stellte. Dieser Verwurf belastet die VertrauenswÃ¼rdigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers schwer, da er mit der Anordnung bzw. Zulassung dieser TÃ¤tigkeit seiner Angestellten eine konkrete GefÃ¤hrdung von Patienten in Kauf nahm. Dies hat unbenommen davon zu gelten, ob einzelne Patienten durch die unzulÃ¤ssige Behandlung auch nachweislich geschÃ¤digt wurden oder nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die in Deutschland ausgebildete Zahnarzthelferin I, welche die Gesundheitsdirektion vorerst fÃ¼r eine KieferorthopÃ¤din gehalten hatte, soll nach dem Vorwurf in der Beschwerdeantwort auf Anweisung des BeschwerdefÃ¼hrers wiederholt Brackets angebracht und repariert haben. Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet dagegen ein, I habe sich selber nie als KieferorthopÃ¤din bezeichnet, sie sei jedoch als kieferorthopÃ¤dische Assistentin weitergebildet und habe nie TÃ¤tigkeiten ausgeÃ¼bt, zu welchen sie nicht kraft ihrer Ausbildung befugt sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aus zahlreichen BestellbucheintrÃ¤gen aus dem Jahr 2001 und 2002 ergibt sich, dass I tatsÃ¤chlich wiederholt Brackets angebracht hat, obwohl ihre Ausbildung, welche unter BerÃ¼cksichtigung der langjÃ¤hrigen Berufserfahrung vom Bundesamt fÃ¼r Berufsbildung und Technologie derjenigen einer Dentalassistentin gleichgestellt wurde, lediglich die Assistenz bei einer entsprechenden zahnÃ¤rztlichen Verrichtung erlaubt. Da Anbringen und Kontrolle von Brackets im Kanton ZÃ¼rich eine ausschliesslichen den ZahnÃ¤rzten vorbehaltene kieferorthopÃ¤dische TÃ¤tigkeit ist, kommt es nicht darauf an, ob I diesbezÃ¼glich einen Weiterbildungskurs betr. Hilfeleistung bei der kieferorthopÃ¤dischen Behandlung (wonach auch sie den Kurs erst nach Praxisschliessung besuchte) absolviert hat. Auch im Zusammenhang mit der Arbeit von I ist offen geblieben, inwiefern der BeschwerdefÃ¼hrer daraus einen eigenen finanziellen Nutzen gezogen hat, jedoch kann auch bei ihr davon ausgegangen werden, dass der entsprechende Vorteil letztlich dem BeschwerdefÃ¼hrer zukam.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dieser Vorwurf und die darin offenbarte Haltung des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber den berechtigten Patienteninteressen beeintrÃ¤chtigt seine VertrauenswÃ¼rdigkeit ebenfalls in besonders schwerwiegender Weise. Indem er zuliess, dass I zahlreiche Patienten ohne ein zahnÃ¤rztliches Diplom kieferorthopÃ¤disch behandelte, nahm er wiederholt und in schwerwiegender Weise eine SchÃ¤digung dieser Patienten in Kauf. Erschwerend kommt sodann hinzu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer selbst im Beschwerdeverfahren und nach entsprechenden Hinweisen von Seiten der Gesundheitsdirektion weiterhin die Ansicht vertritt, I sei dank einer (dreitÃ¤gigen und nach Praxisschliessung absolvierten) Weiterbildung hinreichend befÃ¤higt, kieferorthopÃ¤dische Behandlungen vorzunehmen. Damit offenbart der BeschwerdefÃ¼hrer eine bedenkliche Unkenntnis des schweizerischen Gesundheitswesens, welches sich in diesem Punkt deutlich vom Deutschen unterscheidet und Grundlage fÃ¼r wesentlich hÃ¶here Zahnarzttarife bildet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Neu im Beschwerdeverfahren bezweifelt die Gesundheitsdirektion auch den fachlichen Leumund des BeschwerdefÃ¼hrers und weist darauf hin, dass gegen diesen in W ein berufsrechtliches Verfahren wegen Verdachts auf mehrere VerstÃ¶sse gegen die Berufsordnung hÃ¤ngig sei und auch im Kanton ZÃ¼rich zwei Schiedsverfahren, in welchen ihm SchÃ¤digungen von mehreren Fr. 10'000.- vorgeworfen wÃ¼rden, angehoben worden seien. DemgegenÃ¼ber bringt der BeschwerdefÃ¼hrer vor, sein fachlicher Leumund sei vÃ¶llig unbelastet, er habe sich gar auf den Spezialgebieten KieferorthopÃ¤die und Implantologie ausgezeichnet und einen hervorragenden Ruf erworben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Tat lÃ¤sst sich aus den beigezogenen Akten der beiden gegen den BeschwerdefÃ¼hrer gefÃ¼hrten Schiedsverfahren sowenig wie aus dem Umstand, dass ein berufsrechtliches Verfahren in W ohne Verurteilung endete, etwas Massgebendes Ã¼ber seinen fachlichen Leumund ableiten. Ohne eine fachliche Begutachtung der umstrittenen Arbeiten lÃ¤sst sich seine fachliche Eignung im vorliegenden Verfahren jedenfalls nicht bezweifeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Zusammenfassend erscheint die VertrauenswÃ¼rdigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers in mehrfacher Hinsicht und in schwerwiegender Weise beeintrÃ¤chtigt. Angesichts des hohen Ã¶ffentlichen Interesses an einem wirksamen Patientenschutz und in BerÃ¼cksichtigung dessen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach wie vor seine Zahnarztpraxis in der deutschen Grenzgemeinde Y fÃ¼hren kann, erweist sich die strittige Verweigerung der selbstÃ¤ndigen Berufszulassung ohne weiteres auch als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Von sich aus und ohne entsprechendes Gesuch hat die Gesundheitsdirektion in Disp.-Ziff. I Abs. 2 dem BeschwerdefÃ¼hrer auch jegliche zeitlich begrenzte zahnÃ¤rztliche TÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich verboten. Sie nimmt damit Bezug auf § 2a ZahnÃ¤rzteV in der Fassung vom 6. Februar 2002, welcher sich seinerseits auf die gemÃ¤ss Art. 5 des bilateralen Abkommens vom 21. Juni 1999 Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit zugelassene selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit wÃ¤hrend nicht mehr als 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr bezieht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da auch diese zeitlich begrenzte TÃ¤tigkeit eine spezifische VertrauenswÃ¼rdigkeit des Berufsinhabers voraussetzt, ist deren Verbot aus den gleichen GrÃ¼nden wie die Verweigerung der zeitlich unbeschrÃ¤nkten selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit gerechtfertigt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es bleibt darauf hinzuweisen, dass das ohne zeitliche BeschrÃ¤nkung ausgesprochenes Verbot gleichermassen wie die Verweigerung der ersuchten Bewilligung eine DauerverfÃ¼gung darstellt, welche in einem spÃ¤teren Zeitpunkt etwa dank verÃ¤nderter tatsÃ¤chlicher VerhÃ¤ltnisse angepasst werden kann (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 24). DarÃ¼ber, ob und auf welche Weise der BeschwerdefÃ¼hrer allenfalls die angeschlagene VertrauenswÃ¼rdigkeit vor einem neuerlichen Gesuch wiederherstellen kann, hat das Verwaltungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht zu befinden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>