<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2005.00529</span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. Februar 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1942, ist Elektroingenieur und als solcher als selbständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Elektroplaner beratend tätig. Da sein Hörvermögen erheblich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist, wurde er im Jahre 1996 erstmals mit einem Hörgerät versorgt. Im Rahmen einer Neuversorgung verfügte die IV-Stelle am 24. Juni 2004 einen Kostenbeitrag in Höhe von Fr. 3'579.85 für die Abgabe eines Hörgerätes links gemäss Indikationsstufe 3. Hingegen lehnte sie die Kostenbeteiligung an eine Doppelversorgung ab (Urk. 8/11). Die Verfügung erwuchs in der Folge unange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingaben vom 31. Januar 2005 sowie vom 15. Februar 2005 ersuchte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Hinweis darauf, dass das zugesprochene Hörgerät verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene Funktionsausfälle erlitten habe, um Kostenbeteiligung an das von ihm in Höhe von Fr. 3'424.30 privat finanzierte E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rsatzhörgerät (Urk. 3/3 und 3/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Mit Verfügung vom 23. Februar 2005 lehnte die IV-Stelle das Gesuch um Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprache für ein Ersatzgerät (Doppelversorgung) ab (Urk. 8/5). Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 11. März 2005 Einsprache (Urk. 8/4), welche die IV-Stelle mit Entscheid vom 15. April 2005 abwies (Urk. 2 = Urk. 8/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hierorts am 6. Mai 2005 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auf vollständige oder zumindest teilweise Übernahme der Kosten des Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satzhörgerätes (Urk. 1). Die IV-Stelle schloss mit Vernehmlassung vom 28. Juni 2005 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), worauf der Schriftenwechsel mit Gerichtsverfügung vom 30. Juni 2005 geschlossen wurde (Urk. 9). Am 8. Juli 2005 reichte der Beschwerdeführer eine ergänzende Stellungnahme ins Recht (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) hat jeder Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte gegenüber der Invalidenversicherung Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. Zu diesen Massnahmen gehören laut Art. 8 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 IVG im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste die Hilfsmittel, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren ein Versicherter für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit in seinem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Der Versicherte, der infolge seiner In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedarf, hat nach Art. 21 Abs. 2 IVG im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel. Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung abgegeben. Durch eine andere Ausführung verursachte Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen (Art. 21 Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partement des Innern (EDI) übertragen, welches die Verordnung über die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 Abs. 4 HVI besteht nur Anspruch auf ein Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung. Durch eine andere Ausführung bedingte Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen. Gemäss Ziff. 5.07 HVI Anhang steht den Versicherten der Anspruch auf Abgabe von Hörgeräten bei Schwerhörigkeit zu, sofern das Hörvermögen durch ein solches Gerät namhaft verbessert wird und sie sich wesentlich besser mit der Umwelt verständigen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist, ob die Invalidenversicherung (vollständig oder teilweise) für die Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten eines Ersatzhörgerätes (Doppelversorgung) aufzukommen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin lehnte die Kostenübernahme für das Ersatzgerät im Wesentlichen mit der Begründung ab, gemäss den Bestimmungen des IVG seien lediglich einfache und zweckmässige Hilfsmittel gemäss Hilfsmittelliste zu übernehmen. Von diesem Gebot könne nicht abgewichen werden, um eine op</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">timale Versorgung, die alle Eventualitäten abdecke, zu übernehmen. Es gelte auch im Bereich der Invalidenversicherung der Grundsatz der Gleichbehand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung. Dieser erlaube es der Invalidenversicherung nicht, die Grundlagen im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall anders anzuwenden. Die Kostenübernahme für eine Doppelversorgung sei daher nicht möglich (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt demgegenüber vor, er sei mit Blick darauf, dass er nur noch über ein Gehör verfüge, vollständig auf das Hörvermögen dieses Ohres mittels eines korrekt angepassten Hörgerätes angewiesen. Ohne funktionstüchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges Hörgerät sei eine Verständigung und damit auch die Ausübung seines Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rufes als Geschäftsleiter im Innen- und Aussendienst sowie auch Lehrlingsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildner schlichtweg nicht möglich. Er müsse daher stets ein Ersatzgerät auf sich tragen (Urk. 1 und Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die einschlägigen Bestimmungen des IVG hingewiesen, welche die Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflicht der Invalidenversicherung auf Hilfsmittel einfacher und zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Ausführung beschränken. So hat die versicherte Person in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach gegebenen Umständen best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. Zudem muss nach der Rechtsprechung der voraussichtliche Erfolg einer Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 121 V 260). Aus dem Grundsatz der einfachen und zweckmässigen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht für den Bereich der Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel abgeleitet, dass Hilfsmittel grundsätzlich nur in einem Exemplar abzugeben sind; eine Versorgung mit mehreren Exemplaren ist (nur) ausnahmsweise statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft, wenn dies im Hinblick auf den jeweiligen Eingliederungszweck, wegen des Verschleisses, der Art der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwendung oder aus anderen Gründen generell ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">boten ist (vgl. etwa unveröffentlichtes Urteil des Eidgenössischen Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts vom 24. Mai 2002 in Sachen S., I 792/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1, unter Hinweis auf ZAK 1985 S. 172 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht ausser Frage und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer - dessen Hörvermögen links erheblich beeinträchtigt ist und der rechts einen vollständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Hörverlust erlitten hat - an einer ausgeprägten Schwerhörigkeit leidet und sowohl für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit als auch für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt eines Hörgerätes bedarf (vgl. etwa Urk. 8/17). Das Ersuchen des Beschwerdeführers um Versorgung mit einem Ersatzhörgerät für den Fall des Ausfalls des Erstgerätes erscheint daher zwar durchaus nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Indessen darf aufgrund der Akten davon ausgegangen werden, dass das Erstgerät - auch wenn es im Januar 2005 zwei Ausfälle erlitt (vgl. Urk. 8/20) und solche auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können - in der Regel funktionstüchtig ist. Damit ist der Beschwerdeführer jedoch im Sinne der mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Bestimmungen genügend eingegliedert, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr gilt, als im Falle eines ausnahmsweisen Defekts des Hilfsmittels die reparierenden Stellen für die Dauer der Reparatur unentgeltlich ein Ersatzhilfsmittel zur Verfügung zu stellen haben (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1049 des Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teln durch die Invalidenversicherung; KHMI). Die Versorgung mit einem Zweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerät zum Zwecke des (ausnahmsweisen) Notgebrauchs kann daher nicht als einfache und zweckmässige Eingliederungsmassnahme bezeichnet werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint sie verhältnismässig. Die Doppelversorgung erscheint vielmehr als bestmögliche Vorkehr, für welche - da kein Anspruch auf optimale Eingliederung besteht - die Invalidenversicherung nicht leistungspflichtig ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.1 hievor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem aufgrund der Akten auch keine anderen Umstände ersichtlich sind, die eine ausnahmsweise Abgabe von mehreren Exemplaren des benötigten Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittels im Sinne der vorerwähnten Rechtsprechung als erforderlich erscheinen lassen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.1), ergibt sich, dass die beantragte (Doppel-)Versorgung mit einem Zweitgerät nicht einfach und zweckmässig ist, weshalb keine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Invalidenversicherung besteht. Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FaesiBachmann </p></div> </div></body></html>