<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2019.00039</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=219100&amp;W10_KEY=4480715&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2019.00039</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.03.2019</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Unverhältnismässigkeit der Wegweisung einer Mutter eines Schweizer Kinds mit starker Sprachstörung <br/><br/>Die Beschwerdeführerin ist seit ihrer Einreise vor zehn Jahren sozialhilfeabhängig; im November 2018 belief sich die ihr ausgerichtete wirtschaftliche Hilfe auf Fr. 404'000.-. Damit ist der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG erfüllt (E. 2.1-2.2). Die Sozialhilfeabhängigkeit erscheint zumindest teilweise selbstverschuldet: Den von ihr absolvierten Arbeitseinsätzen im zweiten Arbeitsmarkt kommt Sozialhilfecharakter zu. Während eines Jahres leistete sie gar keine Einsätze mehr und arbeitete während eines längeren Zeitraums lediglich 4-5 Stunden pro Woche. Damit liegt ein erhebliches öffentliches Interesse an der Wegweisung der Beschwerdeführerin vor (E. 2.3). Im Rahmen ihrer privaten Interessen sind auch die Interessen ihres 9-jährigen Sohns zu berücksichtigen, welcher Schweizer Bürger ist. Einem Schweizer Kind kann nicht zugemutet werden, dem sorgeberechtigten ausländischen Elternteil in dessen Heimat zu folgen, sofern gegen diesen nichts vorliegt, was ihn als "unerwünschten" Ausländer erscheinen lässt oder auf ein missbräuchliches Verhalten hinweist. Vorliegend leidet der Sohn der Beschwerdeführerin an einer rezeptiv und expressiv stark ausgeprägten Spracherwerbsstörung, was sowohl seine Muttersprache als auch das Deutsch betrifft. Er besucht eine Sprachheilschule. Vor dem Hintergrund seiner schweizerischen Staatsbürgerschaft hat er ein offenkundiges Interesse daran, von den hiesigen Ausbildungsmöglichkeiten profitieren zu können. Zentral ist auch die Kontinuität der eingeleiteten schulischen und psychologischen Massnahmen, weshalb ihm die Ausreise mit seiner Mutter nicht zugemutet werden kann. Die Wegweisung erweist sich damit als unverhältnismässig (E. 2.5). Gutheissung der Beschwerde.<br/></b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWEIZER KIND">SCHWEIZER KIND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SORGERECHT">SORGERECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT">SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRACHSCHULE">SPRACHSCHULE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRACHSTÃRUNG">SPRACHSTÃRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUFSGRUND">WIDERRUFSGRUND</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 62 Abs. I lit. e AIG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=41929" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2019.00039</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">20. MÃ¤rz 2019</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1988, Iranerin, heiratete am 25. Juli 2008 in ihrem Heimatland ihren Cousin, den iranisch-schweizerischen DoppelbÃ¼rger C. Am 5. MÃ¤rz 2009 reiste A zu ihrem Ehemann nach D. Der Kanton ZÃ¼rich erteilte ihr daraufhin eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe mit C entsprang der Sohn E (geboren 2010), welcher Ã¼ber die Schweizer StaatsbÃ¼rgerschaft verfÃ¼gt. Nachdem sich A und E in eine Kriseninterventionsinstitution begeben mussten, stellte das Bezirksgericht P E im Rahmen eines Eheschutzverfahrens am 15. MÃ¤rz 2011 unter die elterliche Obhut der Mutter und errichtete Ã¼ber ihn eine Erziehungsbeistandschaft. Gegen den Vater wurde im Jahr 2013 ein Strafverfahren erÃ¶ffnet, wobei das Zwangsmassnahmengericht F die gegen ihn verhÃ¤ngten Kontaktverbote mehrfach verlÃ¤ngerte. Mit Urteil des Bezirksgerichts F vom 24. MÃ¤rz 2014 wurde die Ehe A/C geschieden und das Sorgerecht der Kindsmutter allein zugesprochen. Am 26. MÃ¤rz 2014 verurteilte das Bezirksgericht F C wegen GefÃ¤hrdung des Lebens, einfacher KÃ¶rperverletzung, TÃ¤tlichkeiten und mehrfacher Drohung, begangen gegen seine Ehefrau, sowie Widerhandlung gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Seit ihrer Einreise ist A sozialhilfeabhÃ¤ngig. Die ihr ausgerichtete wirtschaftliche Hilfe belief sich am 13. November 2018 auf rund Fr. 404'000.-. Wegen ihrer SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit wurde A mit Schreiben vom 24. Mai 2012 gemahnt. Mit VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 26. Februar 2014 (recte: 2015) wurde sie schliesslich auslÃ¤nderrechtlich verwarnt, wobei lediglich aus RÃ¼cksicht auf ihren Schweizer Sohn auf den Widerruf bzw. NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verzichtet wurde. Im Sinn einer letzten Chance und unter RÃ¼cksichtnahme auf den Schweizer Sohn wurde A am 15. Juli 2016 erneut gemahnt. Nach GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs wurde die Aufenthaltsbewilligung von A mit VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 14. Juni 2018 schliesslich nicht mehr verlÃ¤ngert und ihr eine Ausreisefrist bis 14. September 2018 angesetzt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 13. Dezember 2018 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 30. Januar 2019 beantragte A (nachfolgend: die BeschwerdefÃ¼hrerin), der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Zudem sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewÃ¤hren und Rechtsanwalt B als unentgeltlicher Rechtsbeistand einzusetzen; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Rekursabteilung auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Urteilstext">Am 27. Februar 2019 reichte Rechtsanwalt B seine Honorarnote ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Einzug1"><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- oder -unterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Art. 33 Abs. 3 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, ehemals AuG) kann die Aufenthaltsbewilligung verlÃ¤ngert werden, wenn keine WiderrufsgrÃ¼nde nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen. GemÃ¤ss Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG kann die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde Bewilligungen, ausgenommen Niederlassungsbewilligungen, widerrufen, wenn die AuslÃ¤nderin oder der AuslÃ¤nder oder eine Person, fÃ¼r die er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist. Diesen Widerrufsgrund erfÃ¼llt, wer erheblich und dauerhaft von Sozialhilfe abhÃ¤ngig ist, wobei indes diese Voraussetzungen weniger streng zu handhaben sind als beim Widerruf einer Niederlassungsbewilligung (vgl. BGr, 3. Juli 2014, 2C_877/2013, E. 3.2.1; Silvia Hunziker in: Martina Caroni/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 62 N. 48 ff.; Marc Spescha in: derselbe et al., Migrationsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2015, Art. 62 AuG N. 10; Andreas ZÃ¼nd/Ladina Arquint Hill, Beendigung der Anwesenheit, Entfernung und Fernhaltung, in: Peter Uebersax et al. [Hrsg.], AuslÃ¤nderrecht, 2. A., Basel 2009, S. 311 ff., Rz. 8.30). Nach der Rechtsprechung muss konkret die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit bestehen; blosse finanzielle Bedenken genÃ¼gen nicht (vgl. BGr, 29. Oktober 2018, 2C_419/2018, E. 2.1; zur Erheblichkeit der FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit BGr, 22. Juli 2011, 2C_268/2011, E. 6.2.3 mit Hinweisen). Neben den bisherigen und den aktuellen VerhÃ¤ltnissen ist auch die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf lÃ¤ngere Sicht abzuwÃ¤gen. Ein Widerruf soll in Betracht kommen, wenn eine Person hohe finanzielle UnterstÃ¼tzungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft fÃ¼r ihren Lebensunterhalt sorgen wird (BGE 122 II 1 E. 3c; BGr, 16. November 2018, 2C_13/2018, E. 3.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Seit der Einreise am 5. MÃ¤rz 2009 zu ihrem â bereits schon sozialhilfeabhÃ¤ngigen â Ehemann ist fÃ¼r A (und spÃ¤ter auch fÃ¼r den Unterhalt ihres Sohns) wirtschaftliche Hilfe ausgerichtet worden. Die SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit bestand nach der Scheidung fort und dauert bis heute an. Der UnterstÃ¼tzungsbetrag hat im November 2018 eine HÃ¶he von Fr. 404'000.- erreicht. Dieser Betrag erscheint erheblich im Sinn der Rechtsprechung. Auch in Zukunft ist nicht mit der AblÃ¶sung von der Sozialhilfe zu rechnen: Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist trotz ihrer BemÃ¼hungen seit Langem und weiterhin arbeitslos (siehe E. 2.4). Selbst wenn ihrem Sohn E per 1. Januar 2018 eine IV-Kinderrente zusteht, so bewegt sich diese lediglich zwischen Fr. 474.- und Fr. 948.- (siehe Ziff. 31 des Merkblatts 4.04 "Invalidenrente der IV" der AHV/IV, Stand am 1. Januar 2019). Auch wenn Zusatzleistungen fÃ¼r E zugesprochen wÃ¼rden, so vermÃ¶chten diese den Lebensunterhalt der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihres Sohns nicht zu decken. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG ist somit sowohl mit Blick auf die lange Dauer als auch die HÃ¶he der erhaltenen UnterstÃ¼tzungsleistungen erfÃ¼llt.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die VerlÃ¤ngerung einer Aufenthaltsbewilligung ist indessen auch bei Vorliegen eines Widerrufsgrunds nur zu verweigern, wenn sich dies als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweist. Im Rahmen der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprÃ¼fung sind insbesondere die Ã¶ffentlichen Interessen an einer Wegweisung und die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse der auslÃ¤ndischen Person sowie der Grad ihrer Integration zu berÃ¼cksichtigen (Art. 96 AIG). Massgebend ist zudem, ob bzw. in welchem Mass die auslÃ¤ndische Person ihre SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit verschuldet hat (BGr, 23. Januar 2019, 2C_953/2018, E. 3.1; Hunziker, Art. 62 N. 51). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat erstmals nach viereinhalb Jahren fortlaufender SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit erste Schritte in Richtung berufliche Integration vorgenommen und einen Arbeitseinsatz im <i>zweiten</i> Arbeitsmarkt absolviert. Damals war ihr Sohn noch nicht ganz vierjÃ¤hrig. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wird einer alleinerziehenden Mutter jedoch bereits nach dem 3. Altersjahr des Kinds eine ErwerbstÃ¤tigkeit im <i>ersten </i>Arbeitsmarkt zugemutet (siehe BGr, 31. Oktober 2014, 2D_12/2014, E. 3.7.3; BGr, 20. Juni 2013, 2C_1228/2012, E. 5.3 und 5.4). DemgegenÃ¼ber ist die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Ausnahme eines Kurzeinsatzes bei der G GmbH im September 2017 (Nettoverdienst von Fr. 200.-) nur im <i>zweiten</i> Arbeitsmarkt tÃ¤tig geworden: So absolvierte sie â gemÃ¤ss Arbeitszeugnis vom 6. Februar 2015 â von Dezember 2013 bis Oktober 2014 sowie von Dezember 2014 bis Februar 2015 einen unentgeltlichen Arbeitseinsatz als Mitarbeiterin KÃ¼che in einem Altersheim in F (50 %, vgl. aber Lebenslauf von A: 80 % KÃ¼che und Service, 20 % freiwillige Mitarbeiterin im Altersheim), hernach arbeitete sie von Januar 2016 bis September 2017 lediglich vier bis fÃ¼nf Stunden pro Woche als VerkÃ¤uferin im H-Laden in I, ebenfalls ohne Entgelt (bzw. fÃ¼r vernachlÃ¤ssigbare Fr. 100.- pro Monat). Im ersten Halbjahr 2018 wurde sie â ebenfalls im Rahmen des Arbeitsintegrationsprogramms der Stadt F â zu einem 60%-Pensum im Unterhaltszentrum F eingesetzt. Das ihr in Aussicht gestellte einjÃ¤hrige Praktikum als ... bei der J GmbH in K wurde im September 2018 â nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin zwei Probetage absolviert hat â wieder abgesagt, da ihr grundlegendes Wissen im Bereich ... gefehlt hÃ¤tte. Eine aktuelle Bewerbung im<i> ersten</i> Arbeitsmarkt betrifft die L AG. Beim Kantonsspital F sowie dem Spital K bewarb sie sich im Januar 2019 als Praktikantin Pflege. Mit den bisherigen TÃ¤tigkeiten vermochte die BeschwerdefÃ¼hrerin ihren Lebensunterhalt sowie jenen ihres Sohns in keiner Weise zu decken. Zu Recht weist die Vorinstanz darauf hin, dass den ArbeitseinsÃ¤tzen im sekundÃ¤ren Arbeitsmarkt Sozialhilfecharakter zukommt, bei welchen es darum geht, die beruflichen und sozialen Kompetenzen der betroffenen Personen durch staatliche FÃ¶rderprogramme zu verbessern, ansonsten Leistungen gekÃ¼rzt wÃ¼rden (BGr, 12. Mai 2016, 2C_522/2015, E. 3.3.1). Indessen bekunden die zahlreichen Bewerbungen und Absagen die BemÃ¼hungen der BeschwerdefÃ¼hrerin, im ersten Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Die Absage des Praktikums in ihrem angestammten Bereich als ... traf die BeschwerdefÃ¼hrerin offenbar besonders hart, wie aus dem E-Mail vom 4. September 2018 an die J GmbH hervorgeht. Als sehr positiv sind sodann die Besuche verschiedener Deutschkurse, zuletzt auf dem Niveau B2, zu bewerten. Gleichwohl ist ihr der Schritt vom zweiten in den ersten Arbeitsmarkt bisher nicht gelungen. Dabei ist der BeschwerdefÃ¼hrerin insbesondere vorzuhalten, dass sie nach ihrem Einsatz im Altersheim "ein Jahr nichts mehr gemacht" hat und hernach selbst im zweiten Arbeitsmarkt wÃ¤hrend eines lÃ¤ngeren Zeitraums (Januar 2016 bis September 2017) nur in einem marginalen Pensum von vier bis fÃ¼nf Stunden pro Woche arbeitete â dies, obwohl sie zuvor wegen ihrer SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit bereits gemahnt und auslÃ¤nderrechtlich verwarnt worden war. Somit hat sie nicht alles Zumutbare unternommen, um wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen zu kÃ¶nnen. Ihre SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit ist damit zumindest teilweise selbstverschuldet. Zu Recht gelangte die Vorinstanz daher zum Schluss, aufgrund des jahrelangen Bezugs von Sozialhilfe in der HÃ¶he von insgesamt Fr. 404'000.- ohne Aussicht auf AblÃ¶sung, sowie â zusÃ¤tzlich â Verlustscheinen in der HÃ¶he von Fr. 35'000.- liege ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse an der Wegweisung der BeschwerdefÃ¼hrerin vor. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.1 </b>Hinsichtlich ihrer privaten Interessen am weiteren Verbleib in der Schweiz ist zu vermerken, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mittlerweile seit zehn Jahren in der Schweiz aufhÃ¤lt, jedoch erst im Alter von 20 Jahren in die Schweiz einreiste und somit die prÃ¤genden Kinder- und Jugendjahre im Iran verbrachte. Dort lebt auch ihre Familie, mit welcher sie nach wie vor in Kontakt steht. Dass sie in der Schweiz ein soziales Netz aufzubauen vermochte, ist nicht ersichtlich. Gelungen ist ihr indes die sprachliche Integration, weist die BeschwerdefÃ¼hrerin doch ein Sprachniveau von (mindestens) B2 auf. Dies ergibt sich bereits aus den Akten, weshalb sich eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung zur ÃberprÃ¼fung der SprachfÃ¤higkeit erÃ¼brigt. Nicht gelungen ist ihr als arbeitslose SozialhilfebezÃ¼gerin die berufliche sowie die wirtschaftliche Integration. Zudem weist die BeschwerdefÃ¼hrerin Verlustscheine in der HÃ¶he von Fr. 35'000.- auf. In strafrechtlicher Hinsicht sind die Strafbefehle vom 11. August 2015, vom 27. Januar 2016, vom 12. August 2016 sowie vom 9. MÃ¤rz 2018 zu erwÃ¤hnen, mittels derer die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r ihr wiederholtes Fahren ohne gÃ¼ltigen Fahrausweis bestraft wurde (Busse von Fr. 650.-, Fr. 700.-, Fr. 750.- und Fr. 550.-); ansonsten hat sich die BeschwerdefÃ¼hrerin wohlverhalten. Nach dem Gesagten wÃ¼rde sich eine Wegweisung â einzig mit Blick auf die BeschwerdefÃ¼hrerin â als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweisen. In den Entscheid Ã¼ber die Wegweisung sind indessen auch die Interessen des Sohns E, der Ã¼ber die schweizerische StaatsbÃ¼rgerschaft verfÃ¼gt, miteinzubeziehen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.2 </b>Beim sorgeberechtigten auslÃ¤ndischen Elternteil eines Kinds mit Schweizer BÃ¼rgerrecht, gegen den nichts vorliegt, was ihn als "unerwÃ¼nschten" AuslÃ¤nder erscheinen lÃ¤sst oder auf ein missbrÃ¤uchliches Vorgehen hinweist, ist davon auszugehen, dass dem hier lebenden Schweizer Kind nicht zugemutet werden soll, diesem Elternteil in dessen Heimat zu folgen (BGE 137 I 247 E. 4.2.2, 136 I 285 E. 5, 135 I 153 E. 2.2). Fortgesetzter erheblicher Sozialhilfebezug kann indes die Wegweisung einer auslÃ¤ndischen Person auch dann rechtfertigen, wenn dies die Ausreise des Schweizer Kinds zur Folge hat, namentlich wenn keine Ãnderung (d.<span> </span>h. LoslÃ¶sung von der Sozialhilfe) ersichtlich ist (vgl. BGr, 10. September 2018, 2C_7/2018, E. 3.1). </p> <p class="Erwgung3">Angesichts seines Alters (9 Jahre) wÃ¤re E sicherlich zumutbar, seiner Mutter in ihr Heimatland zu folgen. E, der die zweite Primarklasse besucht, hat jedoch in schulischer Hinsicht besondere, vorliegend zu berÃ¼cksichtigende BedÃ¼rfnisse: Er leidet unter einer rezeptiv und expressiv stark ausgeprÃ¤gten SpracherwerbsstÃ¶rung und besucht seit der 1. Klasse die Sprachheilschule in F. Die SprachstÃ¶rung betrifft sowohl die Muttersprache Persisch als auch das Deutsch (siehe Schulpsychologischer Gesamtbericht, S. 5). Aufgrund des mangelnden sprachlichen Ausdrucks sind auch Konflikte im sozialen Bereich entstanden. Laut EinschÃ¤tzung der behandelnden Psychotherapeutin O vom 14. Januar 2019 ist E auf gute FÃ¶rderung und ein stabiles Umfeld angewiesen, um Fortschritte zu machen. Die sprachliche Integration im Iran wÃ¼rde ihn offenkundig vor grÃ¶ssere Probleme stellen, zumal er in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Vor dem Hintergrund seiner schweizerischen StaatsbÃ¼rgerschaft hat er ein offenkundiges Interesse daran, von den hiesigen AusbildungsmÃ¶glichkeiten â gerade mit Blick auf seine logopÃ¤dischen SonderbedÃ¼rfnisse â profitieren zu kÃ¶nnen. Zentral ist auch die KontinuitÃ¤t der eingeleiteten schulischen und psychologischen Massnahmen. MÃ¼sste E mit seiner Mutter in den Iran ausreisen, mÃ¼sste er diese engmaschige Betreuung abbrechen. Es ist fraglich, ob E im Iran nahtlos am Unterricht einer fÃ¼r ihn geeigneten heilpÃ¤dagogischen Institution teilnehmen kÃ¶nnte. In der Schweiz hingegen bestehen Ã¤usserst gÃ¼nstig beeinflussende Faktoren fÃ¼r die Behandlung seiner SprachstÃ¶rung (Tagesstruktur, Sonderschule, Betreuung durch geschultes Personal, Bezugspersonen, Kontakte usw., vgl. BVGr, 5. MÃ¤rz 2009, D-6822/2006, E. 6.8). Als Schweizer BÃ¼rger kann E die Ausreise mit seiner Mutter somit nicht zugemutet werden. Ausser Frage steht eine Betreuung durch den Kindsvater, welchem lediglich ein begleitetes Besuchs- und Kontaktrecht zusteht und der offenbar drogenabhÃ¤ngig ist. Die Wegweisung der BeschwerdefÃ¼hrerin erweist sich damit als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist aber darauf hinzuweisen, dass sie sich weiterhin um eine existenzsichernde BerufstÃ¤tigkeit bemÃ¼hen muss. Dem Beschwerdegegner steht es entsprechend frei, im Rahmen der jÃ¤hrlichen VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung das Vorliegen eines Widerrufsgrunds und gegebenenfalls die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit des Widerrufs â unter BerÃ¼cksichtigung der Kindsinteressen â erneut zu prÃ¼fen. </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Rekurs- und Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a VRG) und hat dieser der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Verfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu entrichten (§ 17 Abs. 2 VRG), welche mit je Fr. 1'500.- fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren festzusetzen ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>FÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren beantragt die BeschwerdefÃ¼hrerin die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung sowie Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands gestÃ¼tzt auf § 16 Abs. 1 und 2 VRG.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Da der BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Beschwerdeverfahren keine Gerichtskosten erwachsen, wird das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung gegenstandslos. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Nach § 16 Abs. 2 VRG haben Private, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, Anspruch auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte selbst zu wahren.</p> <p class="Urteilstext">Anhand der Akten ist von der Mittellosigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin auszugehen. Auch ist ihr Begehen nicht aussichtslos, und es stellten sich kompliziertere Rechtsfragen. GemÃ¤ss der eingereichten Honorarnote vom 27. Februar 2019 stellt Rechtsanwalt B der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r seine BemÃ¼hungen vor Vorinstanz und Verwaltungsgericht insgesamt Fr. 2'837.90 in Rechnung. Mit der Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 3'000.- sind die Anwaltskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin abgegolten. Das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung erweist sich damit ebenfalls als gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten wer-den, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und unentgeltliche Rechtsvertretung wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion vom 13. Dezember 2018 wird aufgehoben. Der Beschwerdegegner wird im Sinn der ErwÃ¤gungen angewiesen, die Aufenthaltsbewilligung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu verlÃ¤ngern.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten des Rekursverfahrens werden dem Beschwerdegegner auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren je eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (Mehrwertsteuer inklusive), insgesamt Fr. 3'000.-, zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>