<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00355</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203960&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00355</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.02.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 23.03.2004 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kein Anspruch infolge Volljährigkeit der Kinder und fehlender Abhängigkeit Beschwerdeführer, geboren 1947, Tunesier, Unterhaltsverpflichteter zweier Schweizer Bürger, kann für sich aus Art. 8 EMRK keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ableiten, da die beiden Söhne bereits volljährig sind und kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis besteht. Keine analoge Anwendung des FZA. Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS">ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ART. 8 EMRK">ART. 8 EMRK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIZÃGIGKEITSABKOMMEN (FZA)">FREIZÃGIGKEITSABKOMMEN (FZA)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KIND/-ER">KIND/-ER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLJÃHRIGKEIT">VOLLJÃHRIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 9 Abs. III lit. c ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 Abs. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. I EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der 1947 geborene auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige A reiste ein erstes Mal am 1. August 1976 in die Schweiz. Nachdem er im Jahr 1978 die Schweizerin D geheiratet hatte, wurde ihm im Juni 1982 die Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich erteilt. Aus der Ehe gingen die SÃ¶hne E, geboren 1982, und F, geboren 1985, hervor, welche schweizerische StaatsangehÃ¶rige sind. Im Jahr 1991 kehrte A mit seinen SÃ¶hnen in sein Heimatland zurÃ¼ck. Am 26. Mai 1992 wurde seine Ehe vom Bezirksgericht ZÃ¼rich geschieden. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>In den Jahren 2001 und 2002 reisten die beiden SÃ¶hne wieder in die Schweiz, wo sie heute leben. A ersuchte die BehÃ¶rden des Kantons U um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, welches Gesuch diese am 29. Juni 2001 abwiesen. Am 31. Juli 2002 reiste er mit einem Besuchervisum in den Kanton ZÃ¼rich. Unmittelbar vor dem Ablauf der Aufenthaltsberechtigung stellte er am 14. September 2002 das Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Migrationsamt) trat auf das Gesuch betreffend die Niederlassungsbewilligung nicht ein, wies das Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ab und setzte A eine Ausreisefrist bis zum 31. Mai 2003.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der Regierungsrat wies am 27. August 2003 einen dagegen eingereichten Rekurs ab, im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung, fÃ¼r den Aufenthalt des Vaters bei seinen erwachsenen SÃ¶hnen bestehe kein gesetzlicher Anspruch. Im Rahmen des dem Regierungsrat zustehenden Ermessens fÃ¼hre die InteressenabwÃ¤gung zu einer Abweisung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit Beschwerde, die mit dem Poststempel vom 1. Oktober 2003 versehen und mit 27. MÃ¤rz 2003 datiert wurde, beantragte A durch seinen Rechtsvertreter dem Verwaltungsgericht, dass der Entscheid des Regierungsrats aufzuheben und ihm der Aufenthalt im Kanton ZÃ¼rich zu bewilligen sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit. Sodann stellte er den Antrag, es sei ihm wÃ¤hrend der Dauer des Beschwerdeverfahrens die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung zu gewÃ¤hren.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>WÃ¤hrend sich die beschwerdebeklagte Direktion nicht vernehmen liess, stellte die Staatskanzlei namens des Regierungsrats am 20. Oktober 2003 dem Gericht den Antrag, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, allenfalls sei diese abzuweisen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Am 3. Oktober 2003 verfÃ¼gte der Kammervorsitzende, dass der Vollzug der Wegweisung einstweilen zu unterbleiben habe.</span> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>In Angelegenheiten der Fremdenpolizei ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nur zulÃ¤ssig, wenn eine Anordnung zu beurteilen ist, die sich auf einen Anspruch des Gesetzes-, Verfassungs- oder Staatsvertragsrechts stÃ¼tzen kann (§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] und Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Wie der Regierungsrat zutreffend festgestellt hat, ist die frÃ¼here Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers gestÃ¼tzt auf Art. 9 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder vom 26. MÃ¤rz 1931 (ANAG) auf Grund seines mehrjÃ¤hrigen Auslandaufenthalts erloschen, was dieser zu Recht nicht bestreitet. </p> <p class="Erwgung2">Ebenso wenig behauptet er, dass er einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung auf Grund des Gesetzes habe; ein solcher ist auch nicht ersichtlich.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beruft sich auf die in Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) garantierte Achtung des Privat- und Familienlebens sowie, sinn­gemÃ¤ss und inhaltsgleich, Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV). Darauf kÃ¶nnen sich auslÃ¤ndische Personen berufen, welche nahe AngehÃ¶rige in der Schweiz haben, die Ã¼ber ein gefestigtes Aufenthaltsrecht verfÃ¼gen und mit diesen in einer intakten familiÃ¤ren Beziehung stehen. Geht es um die familiÃ¤re Beziehung zwischen einem Elternteil und Kindern, erlischt der Rechtsanspruch aus Art. 8 Abs. 1 EMRK beziehungsweise Art. 13 Abs. 1 BV in der Regel, wenn die Kinder volljÃ¤hrig sind. Eine Ausnahme besteht dann, wenn ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis zwischen Elternteil und (volljÃ¤hrigen) Kindern besteht, welches sich auf Grund besonderer UmstÃ¤nde wie dauernder Krankheit oder Behinderung ergeben kann. Die besonderen UmstÃ¤nde bewirken, dass die erwachsenen Kinder oder Elternteile der Betreuung und Pflege durch ihre AngehÃ¶rigen bedÃ¼rfen (vgl. BGE 120 Ib 257 E. 1). Es kann auf die zutreffende Darlegung der Rechtslage durch den Regierungsrat verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat nicht behauptet, solche besonderen UmstÃ¤nde seien gegeben. Darin, dass er die Ausbildung seiner SÃ¶hne angemessen unterstÃ¼tzen will, ist ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis im genannten Sinn nicht gegeben. Auf die Garantie des Schutzes des Privatlebens, welche ein Verbleiberecht des BeschwerdefÃ¼hrers ausserhalb der familiÃ¤ren Beziehung zu seinen Kindern ebenfalls gestÃ¼tzt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK beziehungsweise Art. 13 Abs. 1 BV gebieten kÃ¶nnte, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls nicht berufen, weil keine das Ã¼bliche Mass Ã¼bersteigenden privaten Beziehungen zu seiner ausserfamiliÃ¤ren Umgebung in der Schweiz ersichtlich sind. Zwar dauerte sein frÃ¼herer Aufenthalt in der Schweiz Ã¼ber 14 Jahre. Allerdings hat er diesen freiwillig abgebrochen und in den folgenden elf Jahren keine massgeblichen Beziehungen zur Schweiz unterhalten. Auch hierzu kann auf die zutreffende WÃ¼rdigung des Regierungsrats verwiesen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Der Ã¤ltere Sohn ist am 31. MÃ¤rz 2000, der jÃ¼ngere am 23. MÃ¤rz 2003 volljÃ¤hrig geworden; der BeschwerdefÃ¼hrer stellte sein Gesuch am 14. September 2002. Zum vornherein kann ein Rechtsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers nur mit Bezug auf den jÃ¼ngeren Sohn in Frage kommen, sofern auf die VerhÃ¤ltnisse im Zeitpunkt des Gesuchs abzustellen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung2">Das Bundesgericht hat zur Frage, welcher Zeitpunkt massgeblich sei, im Wesentlichen Folgendes ausgefÃ¼hrt (BGE 120 Ib 257 E. 1f; BGE 129 II 11 E. 2): GrundsÃ¤tzlich seien bei der PrÃ¼fung der ZulÃ¤ssigkeit einer Beschwerde (an das Bundesgericht) die aktuellen tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse massgebend. Eine Ausnahme rechtfertige sich fÃ¼r die Altersfrage beim Nachzug von Kindern in Anwendung von Art. 17 Abs. 2 ANAG, wo es auf den Zeitpunkt der Gesuchseinreichung ankomme. Diese Ausnahme rechtfertige sich, weil diesfalls die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung in Frage stehe, womit eine unbefristete Anwesenheit bewilligt werde, wenn im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung die Voraussetzungen erfÃ¼llt seien. Anders verhalte es sich bei einer auf Art. 8 EMRK gestÃ¼tzten Bewilligung, wo eine befristete Aufenthaltsbewilligung im Vordergrund stehe. Diese â in der Regel auf ein Jahr befristete â Bewilligung kÃ¶nne von den BehÃ¶rden periodisch Ã¼berprÃ¼ft werden. Der Entscheid Ã¼ber das Vorliegen eines AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisses wirke daher in der Regel nicht Ã¼ber eine einjÃ¤hrige Zeitperiode hinaus. Weil eine AbhÃ¤ngigkeit nachtrÃ¤glich sowohl wegfallen wie auch erst entstehen kÃ¶nne, sei es gerechtfertigt, im zu beurteilenden Zusammenhang gleich wie im (erwÃ¤hnten) Regelfall auf den gegenwÃ¤rtigen Zeitpunkt abzustellen. Offen liess das Bundesgericht, ob damit der Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung oder der UrteilsfÃ¤llung durch das Gericht gemeint sei.</p> <p class="Erwgung2">Mit anderen Worten wÃ¼rde die Bejahung eines Rechtsanspruchs im Hinblick auf das (minderjÃ¤hrige) Alter des jÃ¼ngeren Sohnes des BeschwerdefÃ¼hrers zu einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼hren, die auf ein Jahr, lÃ¤ngstens jedoch bis zum Zeitpunkt der VolljÃ¤hrigkeit beschrÃ¤nkt wÃ¤re. Es macht deshalb auch fÃ¼r das Verwaltungsgericht keinen Sinn, einen allfÃ¤lligen in der Vergangenheit liegenden Rechtsanspruch zu prÃ¼fen, wenn feststeht, dass dessen Voraussetzungen im heutigen Zeitpunkt nicht mehr gegeben sind. Da nur die Rechtsanspruchsgrundlage von Art. 8 Abs. 1 EMRK in Frage steht, ist von der VolljÃ¤hrigkeit beider SÃ¶hne auszugehen, womit ein aus der Konvention mÃ¶glicher Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers zum vornherein nicht gegeben ist.</p> <p class="Erwgung2">Das Gleiche gilt mit Bezug auf die Anspruchsgrundlage von Art. 13 Abs. 1 BV. Der in der Verfassung garantierte Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens entspricht materiell der Garantie von Art. 8 EMRK und gewÃ¤hrt darÃ¼ber hinaus im AuslÃ¤nderrecht keine zusÃ¤tzlichen AnsprÃ¼che (BGE 126 II 377 E. 7).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Die AusfÃ¼hrungen in der Beschwerde fÃ¼hren zu keiner anderen Beurteilung. Die angebliche wirtschaftliche AbhÃ¤ngigkeit der SÃ¶hne vom BeschwerdefÃ¼hrer stellt keine besondere AbhÃ¤ngigkeit im Sinne der Rechtsprechung dar (vgl. oben E. 1.3). Dass ein gemeinsames Familienleben im Vordergrund stÃ¼nde, behauptet selbst der BeschwerdefÃ¼hrer nicht. Davon abgesehen wÃ¤re angesichts des Alters der SÃ¶hne der Tatbestand des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Abs. 1 EMRK beziehungsweise Art. 13 Abs. 1 BV ohnehin nicht gegeben. Eine Rechtsgrundlage gestÃ¼tzt auf die analoge Anwendung des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) besteht, entgegen der beilÃ¤ufig geÃ¤usserten Ansicht des Vertreters des BeschwerdefÃ¼hrers, nicht. Der Gesetzgeber hat es in Kauf genommen, dass schweizerischen StaatsangehÃ¶rigen bis auf weiteres nicht die gleichen RechtsansprÃ¼che beim Familiennachzug zustehen wie AngehÃ¶rigen der EG-Mitgliedstaaten (vgl. BGE 129 II 249 E. 5.5, bestÃ¤tigt durch BGr, 16. Januar 2004, 2A.457/2003, www.bger.ch, zur Publikation vorgesehen). Damit ist fÃ¼r eine richterliche Ausdehnung der AnsprÃ¼che auf Grund des Gebots der Gleichbehandlung kein Raum (Art. 191 BV).</p> <p class="Erwgung2">Fehlt es damit an einem Rechtsanspruch, kann das Gericht auf die Beschwerde nicht eintreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung1">Mit dem heutigen Entscheid ist eine vorsorgliche Regelung der Aufenthaltsberechtigung des BeschwerdefÃ¼hrers hinfÃ¤llig.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung1">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen und steht diesem keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG beziehungsweise § 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung1">Indem das Gericht auf die Beschwerde nicht eintritt, weil es einen Rechtsanspruch verneint, schliesst es auch die MÃ¶glichkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht aus (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 VRG). Die allfÃ¤llige Verletzung eines behaupteten Anspruchs wÃ¤re dennoch im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu rÃ¼gen (BGE 127 II 161 E. 1b). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Im Sinn der ErwÃ¤gungen kann gegen diesen Entscheid innert <a id="Dropdown5">30</a> Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext">6. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>