<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2010.01013</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR4ZH" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2010.01013<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2010.01013</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">II. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Gräub</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Käch</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin Huber</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 23. Dezember 2010</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. X.___, geboren 1969, Mutter eines 1987 geborenen Kindes, arbeitet seit Mai 2002 als Produktionsmitarbeiterin bei der Y.___ (Urk. 8/6 S. 1 Ziff. 1.3, Urk. 8/11 S. 2 Ziff. 2.1). Im Spätsommer 2009 meldete sich die Versicherte wegen Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6, Urk. 8/9).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/12, Urk. 8/14, Urk. 8/29-30, Urk. 8/34), einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/11) und einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten (Urk. 8/10) ein.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/28-35) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. September 2010 (Urk. 8/36 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Gegen die Verfügung vom 24. September 2010 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 18. Oktober 2010 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie die Zusprache einer Invalidenrente (Urk. 1/2 unten).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2010 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Am 7. Dezember 2010 wurde die Beschwerdeantwort der Versicherten zugestellt (Urk. 9).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erwägung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1 Nach Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren der versicherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 ATSG).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">In Ergänzung und Präzisierung zu Art. 43 Abs. 1 ATSG hält Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) fest, dass die IV-Stelle, wenn die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt sind, die erforderlichen Unterlagen, insbesondere über den Gesundheitszustand, die Tätigkeit, die Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person sowie die Zweckmässigkeit bestimmter Eingliederungsmassnahmen beschafft und zu diesem Zwecke Berichte und Auskünfte verlangen, Gutachten einholen, Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen sowie Spezialisten der öffentlichen oder privaten Invalidenhilfe beiziehen kann.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 116 V 186 Erw. 3c und d; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts vom 19. April 2000 i.S. F., I 30/00, Erw. 3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.1 Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente (Urk. 1/2, Urk. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.2 Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. Z.___, FMH für All-gemeine Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 10. Mai 2009 (Urk. 8/14/30-31) folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 2.1):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">rezidivierendes zervikovertebrales Schmerzsyndrom</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">akutes Lumbovertebralsyndrom am 2. März 2009</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Status nach Periarthropathia humeroscapularis (PHS) links im November 2008</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. Z.___ aus, dass in der angestammten Tätigkeit vom 10. bis 19. Februar 2009, vom 3. März bis 3. April 2009 sowie seit dem 20. April 2009 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 2 Ziff. 6.1). Zur Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit machte Dr. Z.___ keine Angaben.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.3 Die Ärzte der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medizin des Universitätsspitals A.___ (A.___) nannten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2009 (Urk. 8/12/7-11) folgende Diagnosen (S. 1):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Panvertebralsyndrom lumbalbetont</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Haltungsinsuffizienz und Muskeldysbalance mit LWS-Hyperlordose und Überlastungsbecken, abgeflachte thorakale Kyphose im obersten Drittel</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">radiologisch nur leichte Degeneration</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Femoropatellararthrose rechts</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">klinisch Patellalateralisation beidseits</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Risikofaktoren: muskuläre Insuffizienz, Adipositas</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Migräne mit visueller Aura</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">mit Übergang in die Basilarisform mit rezidivierenden epileptiformen Anfällen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">unauffällige Abklärungen initial mit EEG/MRI-Schädel</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">unauffälliges EEG und Schlafentzugs-EEG im Mai 2009</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">schwerer Vitamin-D-Mangel</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führten die Ärzte aus, dass bis zum 14. Juni 2009 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bestehe. Danach obliege die weitere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Hausärztin (S. 2 unten.) Es werde ein baldiger Wiedereinstieg in die Arbeitswelt mit einer leichten bis mittleren Intensität und ausreichenden Pausen empfohlen. Beispielsweise sei bei einem 75 %-Arbeitspensum und einer verminderten Leistungsfähigkeit von 50 % allenfalls eine Arbeitstätigkeit denkbar (S. 2 unten).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.4 In einem weiteren Bericht vom 3. August 2009 (Urk. 8/14/26-27) nannten die Ärzte der Rheumaklinik und des Instituts für Physikalische Medizin des Universitätsspitals A.___ als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit chronische panvertebrale Beschwerden (S. 1 Ziff. 2.1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Ferner nannten die Ärzte folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 2.2):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Femoropatellararthrose rechts</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">muskuläre Insuffizienz</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Adipositas</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Migräne mit visueller Aura mit Verdacht auf Übergang in eine Basilarismigräne</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">schwerer Vitamin-D-Mangel</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Die Ärzte führten alsdann aus, dass sie der Beschwerdeführerin in der gegenwärtigen Tätigkeit vom 4. Mai bis 14. Juni 2009 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert hätten (S. 1 Ziff. 4.1). Die Empfehlung eines baldigen Wiedereinstieges der Beschwerdeführerin in die Arbeitswelt habe sich an deren Hausärztin gerichtet (S. 1 Ziff. 4.2). Die Ausübung der bisherigen Tätigkeit sei zum jetzigen Zeitpunkt ungünstig (S. 2 Ziff. 5.2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.5 Dr. Z.___ nannte im Verlaufsbericht vom 20. Oktober 2009 (Urk. 8/12/5-6) folgende Diagnosen (S. 1):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Panvertebralsyndrom bei Haltungsinsuffizienz und muskulärer Insuffizienz</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Femoropatellararthrose rechts</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">depressive Verstimmung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">chronische Kopfschmerzen vom Typ Migräne</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Status nach rezidivierenden synkopalen Anfällen</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. Z.___ aus, dass in der bisherigen Tätigkeit vom 10. bis 19. Februar 2009, vom 3. März bis 3. April 2009 sowie vom 20. April bis 31. Juli 2009 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Ebenso bestehe seit dem 17. August 2009 bis auf Weiteres wiederum eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Ob künftig in einer leidensangepassten Tätigkeit, also einer wechselbelastenden Tätigkeit ohne grossen zeitlichen Druck und mit der Möglichkeit, bei Bedarf eine Pause für Lockerungs- und Entspannungsübungen einzulegen, eine Arbeitsfähigkeit bestehen werde, sei momentan noch nicht absehbar (S. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.6 Dr. med. B.___, FMH für Allgemeine Medizin, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in der Stellungnahme vom 4. Januar 2010 (Urk. 8/26 S. 3) aus, dass in einer leidensangepassten Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit klar ausgewiesen sei.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.7 Dr. med. C.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Bericht vom 13. April 2010 (Urk. 8/29 = Urk. 8/32) aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 15. Februar 2010 bei ihr in Behandlung stehe.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Dr. C.___ diagnostizierte eine mittelschwere depressive Episode.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hielt Dr. C.___ fest, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit als Fabrikarbeiterin eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % zumutbar.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.8 Am 19. April 2010 führte Dr. med. D.___, FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in ihrem Bericht (Urk. 8/30 = Urk. 8/33) aus, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wesentlich verschlechtert habe. Es seien wiederholt Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit aufgetreten.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Dr. D.___ nannte folgende Diagnosen:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Meningeom links frontal, chronische Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und wiederholte Bewusstseinsstörungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">symptomatische Epilepsie</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Die Arbeitsfähigkeit sei nach der Operation des Meningeoms in der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ erneut zu beurteilen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.9 Die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ führten im Bericht vom 21. April 2010 (Urk. 8/34/6-7) aus, dass sie die Beschwerdeführerin am 19. April 2010 ambulant untersucht hätten (S. 1 oben).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Die Ärzte nannten als Hauptdiagnose ein parasagittales Meningeom links frontal (13 x 12 x 9 mm) sowie einen Verdacht auf eine symptomatische Epilepsie (S. 1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Des Weiteren stellten sie folgende Nebendiagnosen (S. 1):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Panvertebralsyndrom lumbalbetont</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Haltungsinsuffizienz und Muskeldysbalance mit LWS-Hyperlordose und Überlastungsbecken</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">femoropatellares Schmerzsyndrom rechtsbetont</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Migräne ohne Aura</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Kopfschmerzen bei Analgetikaübergebrauch</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">rezidivierende Ausnahmezustände mit Bewusstseinsverlust unklarer Genese</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">leicht bis mittelgradig depressive Episode</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Angststörung</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin machten die Ärzte keine Angaben, führten indessen aus, dass vor einer allfälligen Operationsindikationsstellung eine eingehende epileptologische Abklärung im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in einem Labor für Elektroenzephalografie (EEG) empfohlen werde (S. 1 f.).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.10 Am 29. Juli 2010 führten die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ in einem weiteren Bericht (Urk. 8/34/1-4) bei gleichlautender Diagnosestellung (S. 1 Ziff. 1.1) aus, dass zur Arbeitsfähigkeit keine Angaben möglich seien (S. 2 Ziff. 1.7).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.11 In einer weiteren Stellungnahme vom 10. September 2010 (Urk. 8/35 S. 2 unten) führte Dr. B.___ aus, dass in den aktuellen Berichten der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ lediglich von einem kleinen gutartigen Hirntumor (Meningeom) berichtet werde. Es seien jedoch noch keine Komplikationen wie eine Hirndrucksymptomatik oder epileptische Anfälle ausgewiesen. Der Tumor sei daher noch nicht operationswürdig. Sodann habe noch keine fachärztlich-psychiatrische Beurteilung und Behandlung stattgefunden. Daher könne weiterhin auf seine Stellungnahme vom 4. Januar 2010 abgestützt werden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.12 Dr. C.___ hielt im Bericht vom 8. Oktober 2010 (Urk. 8/37) bei gleichlautender Diagnose wiederum fest, dass aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit als Fabrikarbeiterin eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % zumutbar.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.1 Aufgrund der Akten lässt sich der körperliche und psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.2 Im April 2010 diagnostizierten Dr. D.___ sowie die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ ein Meningeom. Eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin wurde nach diesem Zeitpunkt einzig von der behandelnden Psychiaterin der Beschwerdeführerin, Dr. C.___, vorgenommen. Dabei beschränkte sie sich ausdrücklich auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Dr. D.___ ging von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus und hielt eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit für verfrüht. Die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsspitals A.___ nahmen keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor und empfahlen vor einer allfälligen Operationsindikationsstellung eine Abklärung im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in einem EEG-Labor.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.3 Die Beschwerdegegnerin holte in der Folge einzig eine interne Beurteilung des RAD vom 10. September 2010 ein und legte gestützt darauf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin fest. Sie verneinte ausserdem sowohl einen weiteren Abklärungsbedarf als auch eine Operationsindikation.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Ein solches Vorgehen ist mit Blick auf den im Verwaltungsverfahren der Invalidenversicherung geltenden Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären (Art. 43 ATSG, BGE 130 I 180 Erw. 3.2), nicht statthaft. Zwar hat der RAD die gesetzlich vorgesehene Aufgabe, die funktionelle Leistungsfähigkeit zu beurteilen, dabei hat er aber den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen eines ärztlichen Berichts jedenfalls zu genügen (Urteil des Bundesgerichts in Sachen K. vom 22. Januar 2010, 9C_1063/2009, Erw. 4.2.3). Die RAD-Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen (Urteil des Bundesgerichts in Sachen P. vom 20. November 2007, I 142/07, Erw. 3.2.3). Nicht zwingend erforderlich ist, dass die versicherte Person untersucht wird, sofern es im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts in Sachen Z. vom 14. Juli 2009, 9C_323/2009, Erw. 4.2 und 4.3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Vorliegend geht es indessen nicht um die Beurteilung eines bereits klar feststehenden medizinischen Sachverhalts, womit die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rücken würde. Vielmehr hinterlassen die bislang vorhandenen medizinischen Akten eine ungesicherte Beweislage. Überdies beruht die Stellungnahme des RAD nicht auf spezialärztlichen Feststellungen, handelt es sich doch bei Dr. B.___ um einen Allgemeinpraktiker. Auch ansonsten genügt seine Stellungnahme den beweisrechtlichen Anforderungen an medizinische Berichte nicht (vgl. vorstehend Erw. 1.3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Unter diesen Umständen durfte sich die Beschwerdegegnerin nicht mit einer Stellungnahme des RAD begnügen, sondern hätte weitere umfassende Abklärungen tätigen müssen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Aktenwidrig ist sodann die Angabe in der Stellungnahme des RAD vom 10. September 2010, es habe noch keine psychiatrische Beurteilung und Behandlung stattgefunden (Urk. 8/35 S. 2), lag doch immerhin ein Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___ vom 13. April 2010 bei den Akten (Urk. 8/29). Dieser Bericht der behandelnden Psychiaterin genügt indessen den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung an einen ärztlichen Bericht (vgl. vorstehend Erw. 1.3) ebenfalls nicht, weshalb auch ihm kein voller Beweiswert zukommt. Daher sind auch zum psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin weitere Abklärungen nötig.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.4 Die Sache ist daher in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG; Erw. 1.1 hiervor) zur Einholung weiterer medizinischer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Erst danach kann bestimmt werden, ob und inwiefern die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.5 Somit ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 24. September 2010 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme der notwendigen Abklärungen und zum neuen Entscheid betreffend des Anspruches der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente zurückzuweisen ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4. Gemäss Art. 69 Abs. 1</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>bis </sup></font><font face="RotisSerif" size="3">IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Diese Kosten sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 24. September 2010 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!cqdf9kmbjw1i8hq56onwej5vn!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>