<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01322</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Müller</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 6. Dezember 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1970 geborene X.___ arbeitete na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch diversen Anstellungen im Mar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keting-Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eigenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ AG.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. April 2012 erlitt sie einen Sturz. Danach arbeitete sie in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reduzierten Masse für ihre Firma (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/10 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/89/30-37). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. November 2012 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 6/2, Urk. 6/9/6). Zur Klärung der erwerblichen und medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verhältnisse zog die IV-Stelle nebst den Akten der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung einen Auszug aus dem individuellen Konto bei und holte Berichte der behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte ein. Zwischenzeitlich hatte sie mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/15) die Versicherte darüber informiert, dass die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes in gegenseitigem Einvernehmen abgeschlossen werde. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 6/44, Urk. 6/46 und Urk. 6/71) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 5. Februar 2014 (Urk. 6/82) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid IV.2014.00264 vom 25. März 2015 (Urk. 6/98) ab, wobei das Bundesgericht mit Urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015 (Urk. 6/103) den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheid aufhob und die Sache zwecks Einholung eines externen (orthopädischen) Gutachtens sowie zum neuen Entscheid über die Rentenfrage an die IV-Stelle zurückwies.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge ergänzte die IV-Stelle ihre Abklärungen in erwerblicher und medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Hinsicht, wobei sie unter anderem ein orthopädisches Gutachten bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasste, welches am 18. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/138) erstattet wurde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach neuerlichem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6/139,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/144 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">153) wies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) gestützt auf einen errech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neten Invaliditätsgrad von 17 % wiederum ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 4. Dezember 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr spätestens ab April 2013 mindestens eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Januar 2018 (Urk. 5) Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2018 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrer rentenabweisenden Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bestehend aus 2/3 Bürotätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine, aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit von 17 % auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen sei. Es bestehe somit ein Invaliditätsgrad von 17 %, welcher keine Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung begründe. In dem von der Beschwerdeführerin zugestellten Gutachten der Universitätsklinik B.___ vom 24. März 2014 werde für eine leichte bis mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit sitzenden Anteilen eine im Prinzip ganztätige Arbeitsfähigkeit festgestellt mit einer anzunehmenden geringen Leistungsminderung von 12,5 % auf Grund der Notwendigkeit zusätzlicher Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Aus medizinischer Sicht seien die bislang erfolgten Abklärungen umfassend und das Dossier sei erschöpfend diskutiert. Eine zusätzliche rheumatologische Begutachtung sei angesichts der bereits in dem aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führlichen orthopädischen Gutachten umfassend dokumentierten funktionellen Befunde zwar von wissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichem Interesse, aber mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit nicht in ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmedizinischer Sicht, da es diesbezüglich nicht um Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen/Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tialdiagnosen und Therapien ginge, sondern einzig um bestehende, funktionelle Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Leistungsfähigkeit (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) hingegen auf den Standpunkt, dass die Beschwerdegegnerin ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzt habe, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe (S. 4). Zudem kritisierte sie das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klink </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 18. November 2016 in verschiedener Hinsicht (S. 4-7). Im Weiteren bemängelte die Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es unterlassen habe, eine exakte Berechnung der Invalidität vorzunehmen und keinen Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich vorgenommen habe (S. 7-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdeführerin Anspru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch auf eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Innere Medizin, stellte am 12. Dezember 2012 (Urk. 6/11/1-4) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwirbelsäulen- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sakrumkontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traumatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> LWK5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher Neuroirritation L5 und S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskreter Parese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> gluteus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">maximus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links (MRI 2. Juli 2012)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er berichtete von einem Sturz der Beschwerdeführerin am 30. April 2012 auf das Gesäss (vgl. Urk. 6/9/6-7) und attestierte seit dem Sturzereignis bis am 16. Mai 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Vom 17. Mai bis am 30. November 2012 bescheinigte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % und im Dezember 2012 wieder eine solche von 100 %. Er führte aus, aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine zwischen 50 % und 100 % schwankende (wohl) Arbeitsunfähigkeit, wobei längerfristig von einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit auszugehen sei (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die an der Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, tätigen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefarzt Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädie, und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Orthopädie, diagnostizierten am 13. März 2013 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/26/1-2) eine beginnende bis mässige Dysplasie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts und eine Hüftdysplasie links. Aufgrund der bereits eingetretenen degenerativen Schädigungen sahen sie keine Indikation mehr für ein gelenkerhaltendes opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tives Vorgehen im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">periacetabulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Osteotomie (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t FMH für Rheumatologie, vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte am 16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 (Urk. 6/32) nachstehende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypermobiles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sakroiliakalgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (SIG) rechts und SIG-Dysfunktion links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">in regelmässiger osteopathischer Behandlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftimpingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts mit Ausstrahlung in die rechte untere Extremität und inguinal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei ultrasonographischem Nachweis eines Labrumrisses mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">paralabra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> multizystischem Ganglion rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-MRI zur Bestimmung des Ausmasses der Ruptur Januar 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass er folgenden Diagnosen zu (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach linksseitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, gegebenenfalls auch inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittierend retrospektiv-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboradikulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzausstrahlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypoferritinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er berichtete, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beginn hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbosakrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden und eine SIG-Dys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion links bestanden, was anamnestisch unter anderem mittels Osteopathie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichtsteroidalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antirheumatika (NSAR) therapiert worden sei. Zudem seien auch wahrscheinlich intermittierend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diskogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen und eine radikuläre Komponente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf der linken Seite bei nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sakral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Kontakt zur L5- und S1-Wurzel durch Bandscheibenpro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trusionen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten. Aus diesem Grund sei durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epidurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Infil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration durchgeführt worden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete weiter, in den letzten Monaten vor der Erstkonsulta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion am 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zunehmend unter un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dulierenden Schmerzen mit Betonung am Abend auf Höhe des SIG rechts gelitten. Am linken SIG und im linken Bein würden keine Beschwerden mehr bestehen. Vordergründig sei ein inguinaler Schmerz rechts. Durch ihn sei keine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit attestiert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte am 2. April 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/35) eine beidseitige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Folge einer Dysplasie rechts mehr als links. Er berichtete von einem Grenzbereich zwischen gelenkerhaltendem und gelenkersetzendem Vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Er bezeichnete eine ein- oder zweimalige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluoroskopisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- oder sono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phisch-gestützte Infiltration der rechten Hüfte mit einer längerfristigen palliati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung als vorteilhaft. Perspektivisch würde er endoprothetisch vorgehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Universitätsklinik B.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in seinem von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deutschen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Auftrag gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 1 S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und im Zuge des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdeführerin eingereichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 (Urk. 6/143)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits (rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwerer Hüftdysplasie beidseits (rechts; CE-Winkel 4°; AC-index 22°)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mukoider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, degenerativer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Labrumhyperthrophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">paralabralem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ganglion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">system</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, ausgeprägten Knorpelsubstanzdefekten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">acetabulär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> in der Tragezone</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Reaktiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Iliopsoassehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Reaktiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Insuffizienz der Abduktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierende, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oligosymptomatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Lumbago mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pseudoradikulärer Beinausstrahlung rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Degenerativen Veränderungen der unteren LWS mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5/S1 mit Nervenwurzelkontakt S1 links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interforaminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach pseudoradikulärer Beinausstrahlung links 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epiduraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Infiltration mit 80 mg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kenacort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4/L5 ohne Schmerzlinderung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fecit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dr. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6. August 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, Ursache für die beklagten Beschwerden sei eine sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cox</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Folge einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schweren Hüftdysplasie beidseits. Dazu geselle sich eine reaktive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psoas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abduktorensehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit konsekutiver Insuffizienz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abduktorenmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die intermittierende Lumbago mit pseudo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikulärer Beinausstrahlung trage zurzeit nicht zum Beschwerdebild im Bereich der rechten Hüfte bei (S. 21). Es seien alle von der Beschwerdeführerin erlebten Symptome erklärbar, inwieweit eine Schmerzausweitung und Chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierung seit Frühling seit 2012 stattgefunden habe, sei schwierig zu differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieren und zu quantifizieren. Das gezeigte und geschilderte Schonungs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten, um Schmerzexazerbation zu vermeiden, sei im Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und das Ausmass der erlebten Beschwerden bekanntlich subjektiv, genauso der daraus resultierende Leidensdruck. Dennoch lasse die im Rahmen des Teilgutachtens bei dem funktionellen Test gezeigte Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">limitierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor dem Erreichen der maximalen Belastung eine höhere Belastbarkeit vermuten (S. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___ berichtete weiter, zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sei an der Klinik für Rheumatologie des Universitätsspitals M.___ durch Dr. N.___ ein Teilgutachten erstellt worden. Leider hätten die durchgeführten Tests kein schlüssiges Ergebnis hervorgebracht, dies aufgrund einer von der Beschwerdeführerin gezeigten Selbstlimitierung. Eine klare Gegenüberstellung der beruflich notwendigen Belastung mit der maximalen Belastbarkeit sei aus orthopädischer Sicht nicht präziser möglich als im Rahmen des Teilgutachtens durch Dr. N.___. Ein zusätzliches Instrumentarium, um die maximale Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit zu eruieren, bestehe nicht. Damit könne die funktionelle Belastbarkeit nicht anhand funktioneller Messungen abgeschätzt werden, sondern müsse medizinisch-theoretisch erfolgen. Grundsätzlich seien die erlebten Beschwerden erklärbar, nachvollziehbar und somit glaubwürdig. Die Schmerzen seien genauso wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Leidensdruck jedoch subjektiv. Die aufgrund der Beschwerden erlebten Einschränkungen und Verminderung der Belastbarkeit seien ebenfalls subjektiv und im vorliegenden Fall im Grundsatz nachvollziehbar, in ihrer Ausprägung jedoch nur zum Teil (S. 25 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Davon ausgegangen, dass wie im Teilgutachten durch Dr. N.___ dokumentiert eine je 50%ige Arbeitszeitbelastung bezüglich Büro- und Reisetätigkeit bestehe, bestehe seiner Meinung nach in beiden Teiltätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. In der Beurteilung im Teilgutachten von Dr. N.___ sei fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit. Eine wechselbelastende Tätigkeit sei im Rahmen der Bürotätigkeit möglich und bereits durch die Beschwerdeführerin umgesetzt. Der zu erwartenden Beschwerdekumulation im Tagesverlauf, sollte jedoch mit einer zusätzlichen Pause von 10 Minuten pro Stunde entgegengewirkt werden. Dies sei höher angesetzt als durch Dr. N.___, da nicht ein 8- sondern 12-Stundentag zu bewältigen sei und die Beschwerdeku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mulation sich kaum linear verhalte. Aus diesem Grund bestehe seiner Meinung nach eine 16%ige Leistungsminderung beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit für die Bürotätigkeit. Die Aussendiensttätigkeit zeichne sich durch längeres Reisen (Flugzeug oder Bahn) aus, Tragen von Gegenständen bis zu 25 kg sowie Kunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt mit längerem Sitzen als auch Degustationen, bei denen längeres Stehen notwendig sei. Regelmässige Pausen im Rahmen der Reisetätigkeit und des Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denkontaktes dürften schwierig umzusetzen sein und die Aussendiensttätigkeit sei nicht etwa ein 50%-Anteil eines jeden Tages, sondern finde konzentriert statt, sodass aufgrund der beklagten Beschwerden diesbezüglich eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit attestiert werde. Aus diesem Grund bestehe gesamthaft für die aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübte berufliche Tätigkeit eine Berufsunfähigkeit von 58 %. Eine Berufsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von über 50 % (exakt: 51 %) resultiere auch unter der Annahme, dass die Arbeitsverteilung 7 Stunden (58,33 %) Büro- und 5 Stunden (41,67 %) Aussen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diensttätigkeit sei. Diese Berufsunfähigkeit von über 50 % (58 beziehungswiese 51 %) sollte nach seiner Meinung temporär und zeitlich limitiert sein. Da die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht den Wunsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den gefunden habe, sei die Attestierung einer Berufsunfähigkeit von 58 % nur für maximal ein Jahr gegeben und sinnvoll, um in diesem Zeitraum entweder durch eine multimodale Schmerzbehandlung eine relevante Beschwerdelinderung zu erreichen oder durch eine aus orthopädischer Sicht durchaus zumutbare Implantation einer Hüft-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Totalendoprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts (S. 26 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___, Facharzt für Orthopädie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in seinem von der deutschen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung in Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13-24) folgende Diagnosen (S. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits durch Hüftdysplasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">94R52R</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Basisnaher Anriss des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Acetabulum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anterior</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, aufgrund der bei der Arbeit auftretenden Belastungen in Form von Sitzen, Stehen, Laufen und Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">endiensttätigkeiten sei die Beschwerdeführerin nicht mehr in der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die letzte berufliche Tätigkeit auszuüben. Das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen sei qualitativ sowie quantitativ eingeschränkt. Zwar sei sie für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung der zuletzt verrichteten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte auf Dauer ungeeignet. Hingegen könne sie körperlich leichte Frauenarbeiten im Wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rhythmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Überkopfarbeiten in wohl temperierten Räumen vollschichtig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Schwere körperliche Arbeiten gingen zulasten der Restgesundheit. Das Anheben und Tragen von Lasten &gt; 10 kg sowie überwiegendes Ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen/Bücken/Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Zwangshaltungen als auch Arbeiten auf Leitern und Gerüsten sollte nicht abverlangt werden; ebenso wenig regelmässiges Klettern oder Treppensteigen unter Zusatzlast. Auch das Arbeiten in Kälte, Nässe und im Freien verschlechtere das Krankheitsbild und sollte somit nicht durchgeführt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die Wegefähigkeit sei eingeschränkt gegeben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei ungeeignet. Aufgrund der gutachterlichen Untersuchung sei sie nicht mehr in der Lage, diese Tätigkeit auszuüben (S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei sie mit angegebenen Einschränkungen in der Lage, leichte bis mittelschwere kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Arbeiten in Wechselpositionen 3 bis unter 6 (wohl: Stunden) auszuüben (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. P.___, Facharzt für Schmerztherapie SSIPM, FMH Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie/Innere Medizin von der Klinik Q.___, welchen die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin am 26. September 2016 konsultiert hatte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">133</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Proliferative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hüfte beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnostisch im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seronegativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rheumatoiden Arthritis, Morbus Still des Erwachsenen, undifferenzierte Kollagenose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftgelenkdysplasie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Treiber der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovialitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich der Hüften scheine ein rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologisches Grundleiden zu sein. Hier zeige sich ein Mischbild im Sinne einer undifferen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Arthritis und einer Kollagenose. Allerdings sei der Verlauf erstaunlich wenig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erosiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Laborbefunde und die klinische Präsentation mit hohem Fieber und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polyserositis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sprächen eher für eine auto-inflammatorische Erkrankung (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie stellvertretender Klinikdirektor Orthopädie und Leiter Hüft-/Beckenchirurgie, und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Oberarzt i.V. Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten in ihrem von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auftrag gegebenen orthopädischen Gutachten vom 18. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">138</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) folgende Diagnosen (S. 46):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie beidseits mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rechts: LCE-Winkel 3°, AC-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lndex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 23°, links: LCE-Winkel 16°, AC-index 22°</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vermehrter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femoraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Antetorsion beidseits, rechts 43°, links 38°</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">synovialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Proliferationen beidseits als Zeichen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Synovialitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Facettengelenksarthrosen L4/5, L5/S1 sowie leichter Diskusdege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medianer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5/S1, ohne Neurokompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epiduraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Infiltration L4/5 am 16. August 2012 (Dr. med. I.___), ohne Schmerzlinderung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach entzündlichem Zustandsbild mit symptomatischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Perikar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">derguss Mai 2010 unklarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aetiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnostisch: rheumatische Genese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, als Ursache für die beklagten Beschwerden sähen sie zwei Pathologien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erstens die Lumbalgie mit pseudoradikulärer Ausstrahlung rechts bei beschriebenen degenerativen Veränderungen der LWS, insbesondere der Facettengelenksarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4/5 sowie L5/S1. Zweitens die sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cox</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts fortgeschrittener als links bei Hüftdysplasie und vermehrter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Antetorsion beidseits (S. 49). Es seien alle derzeit beklagten Symptome, mit Ausnahme der Unterschenkel- und Fussschmerzen rechts, erklärbar. Die Intensität der erlebten Beschwerden sowie der daraus resultierende Leidensdruck seien bekanntermassen subjektiv und korrelierten weder zwangsläufig mit der klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung noch der Bildgebung. Auch ein gewisses Vermeidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten sei plausibel und als normal zu werten. Es lasse sich aber aufgrund des Ausmasses dieses Schonungs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermeidungsverhaltens, welches sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin dominiere, eine Chronifizierung der Schmerzen sowie eine Symptomausweitung bei fehlenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Copingmechanismen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermuten (S. 51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit, so die Gutachter, seien der erlebte Leidensdruck und die daraus resultierende Einschränkung subjektiv. Dennoch bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen den bestehenden Pathologien und dem Ausmass der von der Beschwerdeführerin beschriebenen, verminderten Belastbarkeit, welche aus orthopädischer Sicht nicht erklärt werden könne. Von ihr werde eine maximal mögliche Arbeitsdauer von 2 - 3 Stunden pro Tag in einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, angegeben. Dies stehe im Widerspruch zu der von ihr gemachten Schilderung eines durchschnittlichen Arbeitstages. Hier resultierten additiv insgesamt 5 Stunden Arbeitszeit. Im Gespräch habe nicht herausgearbeitet werden können, wie dieser Unterschied zustande komme. Ebenso bleibe unklar, wie die restliche Zeit des Tages ausgefüllt werde, abgesehen von den ab 18.00 Uhr für ca. 30 - 60 Minuten durchgeführten Heimübungen beziehungsweise Physiotherapie. Es fehle eine explizite Schilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, dass die restliche Zeit für Pausen zur Erholung aufgewendet werden müsse. Darüber hinaus wären derart ausgedehnte Pausen zur Regeneration bei den bestehenden Pathologien aus orthopädischer Sicht auch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Weise nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. In einer Bürotätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnde Positionen einzunehmen, sahen die Gutachter aus orthopädischer Sicht bei den genannten Diagnosen und beschriebenen Beschwerden keine Verminderung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit und somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Auch die erlebte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung betreffend die Geschäftsreisen sei in ihrem Ausmass nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. So gebe sie an, dass Reisen mit der Bahn nach München durchaus möglich seien. Allein die Dauer der Zugfahrt betrage hier im Minimum knapp 4 Stunden. Hinzu komme der Weg zum und vom jeweiligen Bahnhof. Auch unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme sie selbständig Flugreisen zu ihren Angehörigen nach Düsseldorf, sodass eine derartige Reise mit einem Gepäckstück unbekannten Gewichtes offensicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich möglich sei. Eine Reisefähigkeit von mindestens 5 Stunden in einem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehrsmittel, welches wechselnde Positionen zulasse, sei also durchaus gegeben. Nach der Einschätzung der Gutachter, unter Berücksichtigung der geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derten Anamnese sowie der genannten Befunde, sei auch das Tragen eines Gepäck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stückes von 15 kg zumutbar. Da die beschriebenen Kundentermine konzentriert stattfänden und nicht immer das Einnehmen einer wechselnden Position zulassen würden, gingen sie bezüglich der Geschäftsreisen von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % aus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin betreffend ihre bisherige Tätigkeit, welche sie in 2/3 Büro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und 1/3 Reisen beziehungsweise externe Termine aufgeteilt habe, gingen die Gutachter aus orthopädischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit in der bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit von 16.67 % aus (0 % von 2/3 Bürotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externe Termine). In einer angepassten Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit, welche es zulasse, wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selnde Positionen einzunehmen und das Tragen von Lasten über 15 kg aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesse, bestehe dementsprechend eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 100 % (S. 55 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. R.___ und Dr. S.___ von der Universitätsklinik B.___ führten in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (Urk. 6/149) zum Einwand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 2. Februar 2017 (Urk. 6/144) und zum Gutachten der Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinik B.___ vom 24. März 2014 (E. 3.5) zu Händen der Beschwerdegegnerin aus, im Rahmen des Gutachtens sei eine ausführliche Funktionsprüfung vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen und auch entsprechend dokumentiert worden. Die Funktionstests ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielten sowohl qualitative wie auch quantitative Aspekte. Sie entsprächen den gängigen Standards gemäss Vorgaben des SIM (Swiss Insurance Medicine). Das Gutachten sei hinsichtlich Analyse der Funktionsstörungen vollständig und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spreche somit den Vorgaben des Bundesgerichts (S. 2). Tatsächlich hätten sie im Gutachten eine rheumatologische Abklärung empfohlen, um ein zusätzlich zu den orthopädischen Pathologien bestehendes Krankheitsbild aus dem rheumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Formenkreis nachzuweisen oder auszuschliessen (S. 2 f.). Das Gutachten für die Deutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie das Gutachten von Dr. O.___ habe ihnen nicht oder nur bruchstückhaft vorgelegen. Eine Ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung mit diesen Gutachten sei daher nicht möglich gewesen. Es gelte jedoch anzumerken, dass im vorhandenen Teil des Gutachtens von Dr. O.___ beschrieben sei, dass die Beschwerdeführerin körperlich leichte Frauenarbeit im Wechselrhythmus ohne Überkopfarbeiten in wohltemperierten Räumen voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig ausführen könne (S. 3). Grundsätzlich sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine progre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diente Pathologie. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei jedoch äussert individuell. Des Weiteren korreliere das Ausmass der Beschwerden und die durch dieses Krankheitsbild hervorgerufenen funktionellen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nicht zwangsläufig mit dem radiologischen Schweregrad. Es könne also nicht à priori davon ausgegangen werden, dass sich im Zeitraum von 2014 - 2016 eine weitere Leistungsminderung ergeben habe (S. 4). In der Beurteilung von Dr. N.___ sei festgehalten, dass die Beschwerdeführerin medizin-theoretisch aus funktioneller Sicht für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Annahme der wechselbelastenden Tätigkeit im Prinzip ganztags arbeitsfähig sei. Die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung von Dr. N.___ decke sich also mit ihren Ausführungen. Die in ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gründe in einer detaillierten Beschreibung der Arbeitstätigkeit durch die Beschwerdeführerin selbst.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da sie angegeben habe, dass Reisen beziehungsweise externe Termine 1/3 und Bürotätigkeiten 2/3 ihrer bisherigen Tätigkeit ausgemacht hätten, hätten sie eine Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit von 16,67 % (0 % von 2/3 Bü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotätigkeit, 50 % von 1/3 Reisen/externen Termine) gefolgert. Dr. L.___ sei von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit und 41,67 % Aussendienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ausgegangen, sodass hierin ein Grund für die unterschiedliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit liege (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädische Gutachten der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) unter Einbezug der ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2017 (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) beruht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und nach Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet, berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt die geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Die Gutachter haben die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nachvollziehbar begründet. Damit entspricht es den bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Vorgaben an ein beweiskräftiges Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten die gesundheitlichen Einschränkungen detailliert dar und erkannten die ausgewiesenen Pathologien in der Hüfte und der Lendenwirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule. Ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit begründeten sie unter Bezugnahme auf die Erkrankungen unter Einbezug der klinischen Feststellungen und die Angaben der Beschwerdeführerin. In diesem Sinne erscheint es als nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass sie bei Reisen erheblich eingeschränkt ist, bei Bürotätigkeit mit der Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zum Positionswechsel hingegen vollzeitlich arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bemängelte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe ihre Aufklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht verletzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, indem sie entgegen der Empfehlung der Gutachter der Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine rheumatologische Abklärung vorgenommen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ist zu bemerken, dass es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich den Gutachterpersonen überlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, über Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegenstand der Rheumatologie sind Schmerzen des Bewegungsapparates, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch auf die Orthopädie zutrifft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weshalb insbesondere die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in der Lage gewesen sein soll, die Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an der Hüfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten kompetent zu beurteilen, ist nicht ersichtlich, zumal die unterschiedliche Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte nicht auf fachspezifischen Differenzen beruht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorschlag der Gutachter der Universitätsklinik B.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">differential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stische Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legungen zurück, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allfällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitsbild aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menkreis nachweisen oder aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen zu können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend ist nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionellen Einschränkungen und die damit einhergehende Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf Leistungsfähigkeit respektive Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin (Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_617/2008 vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2009 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> orthopädische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsklink </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in genügender Weise erfolgt (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/138 S. 39-41).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verletzung der Abklärungspflicht seitens der Beschwerdegegnerin liegt nicht vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, der Gutachter der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe insgesamt nur eine circa 10-minütige Funktionsprüfung vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, was nicht geeignet sei, den genauen Funktionsausfall zu bewerten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist zu entgegen, dass die Funktionsprüfung des Gutachters der Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klink </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte. Die Gutachter erhoben eine detaillierte Beschrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Arbeitstätigkeit (Urk. 6/138 S. 35 f.), erfassten an Hand von Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in welchen Situationen die Beschwerden auftraten (S. 37 f.) und führten eigene eingehende Untersuchungen des ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen Status der rechten und linken Hüfte, des Becken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Wirbelsäule, beider Knie, beider Füsse, der Schultern, der Ellenbogen und der Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenke/Hände durch (S. 39-41), wobei insbesondere die Funktionalität, Beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlichkeit und Kraft überprüft wurden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geforderten Überprüfung mittels qualitativer und quanti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tativer Analyse der Funktionsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteil 9C_335/2015 vom 1. September 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2.2]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ausreichender Weise Genüge getan.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin, das Gutachten setzte sich in keiner Art und Weise mit dem Gutachten für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eutsche Rentenversicherung vom 18. Juli 2014 sowie dem Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander. Diese bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Gutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten eine wesentlich höhere Arbeitsunfähigkeit attestiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ist zu bemerken, dass es sich nicht um zwei verschiedene Gutachten handelt, sondern um das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/113/13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und ein mit Schlussblatt 1 und 2 bezeichnetes, wenig aussa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekräftiges Formular vom 18. Juli 2014 (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">113/23-24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), welches mit einem Stempel der Berufsausübungsgemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> versehen ist, und lediglich von einer Person unterschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde. Wegen dem gleichen Datum und aus dem im Formular unter dem Titel «Beschreibung des Leistungsbildes» enthaltenen Absatz, welcher deckungsgleich mit dem Abschnitt «Epikrise» im Gutachten von Dr. O.___ (S. 8 f.), ist wird klar, dass das Formular Teil des Gutachtens von Dr. O.___ bildet. Dr. O.___ benennt in seinem Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte, die bei der Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Universitätsklinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem ist die Schlussfolgerung von Dr. O.___ nicht schlüssig respektive ausdifferenziert. Zwar formuliert er ein eindeutiges Belastbarkeitsprofil, welches leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten in Wechselpositionen als zumutbar umschreibt, sieht jedoch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Tatsache, dass keine Reisefähigkeit bestehe und sitzende sowie stehende Tätigkeiten nicht mehr möglich seien, als gänzlich ungeeignet an (vgl. E. 3.6). Er differenzierte indes nicht aus, welche Tätigkeiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in welcher Form und zu welchem Grad einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sind. Ebenso wenig wird klar, wie sich daraus eine 40%ige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ableiten lassen soll, wie gestützt auf sein Gutachten vom Landrat Rheinisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bergerischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kreis angenommen wurde (vgl. Urk. 6/138/119-120). Darüber hinaus lag das Gutachten von Dr. O.___ den Gutachtern der Universitätsklink vor und wurde berücksichtigt (vgl. Urk. 6/138 S. 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner bemängelte die Beschwerdeführerin, das Gutachten der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stehe in einem eklatanten Widerspruch zum Gutachten derselben Klinik von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Unterschied von 58 % zu 16,66 % Arbeitsunfähigkeit hätte diskutiert werden müssen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg zu nehmen ist, dass sich die beiden medizinischen Einschätzungen der jeweiligen Gutachter der Universitätsklinik B.___ aus den Jahren 2014 und 2016 (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.5 und E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) decken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und kein Widerspruch besteht, wie dies Dr. R.___ und Dr. S.___ in ihrer Stellungnahme vom 6. Juni 2017 schlüssig dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legten. So gingen sie von keiner abweichenden Pathologie aus, sondern legten vielmehr dar, dass nicht ohne weiteres davon auszugehen sei, dass sich seit der Beurteilung durch Dr. L.___ im Jahr 2014 eine Leistungsminderung eingestellt habe. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei individuell (Urk. 6/149/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur Diskrepanz der unterschiedlichen Einschätzungen der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist es in erster Linie dadurch gekommen, dass Dr. L.___ von einem Anteil von 58,33 % an Bürotätigkeit sowie 41,67 % Aussendiensttätigkeit, einer gänzlichen Unzumutbarkeit der Reisefähigkeit und einer Einschränkung der Bürotätigkeit bei einem 12-Stundentag mit einem erhöhten Pausenbedarf ausging und beim Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten aus dem Jahr 2016 hingegen von 2/3 Bürotätigkeit sowie 1/3 Reise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, einer zu 50 % eingeschränkten Reisefähigkeit und keiner Einschränkung der Bürotätigkeit ausgegangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde (vgl. E. 3.5 und E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Einschränkung der durch Dr. L.___ postulierten 100%igen Reiseun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit angeht, ist diese nicht schlüssig. Er führt diese auf die Schwierigkeit der Umsetzung von regelmässigen Pausen im Rahmen der Reistätigkeit und bei Kundenkontakten zurück sowie auf den Umstand, dass die Aussendiensttätigkeit kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentriert stattfinde. Rein aus diesen Umständen auf eine gänzliche Reiseun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu schliessen, greift zu kurz. Die Einschätzung der Gutachter der Universi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsklinik B.___ 2016 erweist sich diesbezüglich als detaillierter. Diese kamen zu einer Einschätzung einer 50%igen Einschränkung der Reisefähigkeit und legten differenziert dar, wie sie zu dieser gelangten. Zugreisen nach München sowie Flüge nach Düsseldorf seien möglich – also Reisen von mindestens 5 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Verkehrsmitteln, welche wechselnde Positionen zulassen und Gepäck bis 15 kg (vgl. Urk. 6/138 S. 55 f.). Dies war Dr. L.___ entgangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin schloss aufgrund der ermittelten Arbeitsunfähigkeit von 17 % mittels Prozentvergleichs auf einen Invaliditätsgrad von 17 %. Dieses Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen erweist sich als nicht korrekt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war bei der Ausgleichskasse als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unselbständiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemeldet. Allerdings ergibt sich, dass sie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einfrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-AG führte, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb sich gewisse Parallelen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit ergeben. Vorliegend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin teils im Büro und teils aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wärts arbeitet. Dabei hat sie Reisen zu unternehmen und an Degustationen sowie Messen teilzunehmen, wobei sie dort mehrheitlich stehen muss (Urk. 1 S. 8). Aus den Akten ergibt sich nicht klar, in welchem Umfang die einzelnen Tätigkeiten anfallen. Die Gutachter gingen von einer Tätigkeit im Büro von 2/3 und einer Reisetätigkeit von 1/3 aus, die Beschwerdeführerin machte geltend, sie sei zu 2/3 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wärts und 1/3 im Büro tätig (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Es ist augenfällig, dass die erwerblichen Einschränkungen massiv höher sind als die Arbeitsunfähigkeit. Denn längere Reisen stellen eine Schwierigkeit dar und der Beschwerdeführerin dürfte es nach der Ankunft nicht möglich sein, sich sogleich ihrer Arbeit zu wid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men und ihre Dienstleistungen zu erbringen. Vor allem dann, wenn sie in gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibender Haltung zu arbeiten hat, wie dies bei einer Degustation oder auch bei Produktpräsentationen an einer Messe der Fall sein dürfte. Bei dieser Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage führt auch ein erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich zu keiner richti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Lösung, kann doch die Beschwerdeführerin für den ihr nur eingeschränkt zumutbaren Teil der Arbeit nicht auf eine Hilfskraft zurückgreifen, sondern erlei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det sie dadurch einen weitreichenderen Einkommensverlust. Dies etwa dadurch, dass sie allenfalls Aufträge nicht in der sonst möglichen Dichte annehmen kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist, dass der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer erst vor kurzem aufgenommenen Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Unternehmung ohne weiteres zumutbar ist, sofern sie andernorts ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien die bisherigen Löhne, die sie vor ihrer Arbeit in ihrem „Einmannbetrieb“ erzielt habe, anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, denn das seien die letzten Arbeitsstellen gewesen, bei denen sie ohne gesundheitliche Einschränkungen voll habe arbeiten können. Bekanntlich habe sie sich bereits seit 2009 wegen der aufgrund der Dysplasie bestehenden Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb die Einkommen der Jahre 2007 bis 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien (Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist wohl zutreffend, dass die Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit an Rückenbeschwerden leidet. Dass sie deswegen seit 2009 dauernd arbeitsunfähig wäre, ist indes nicht erstellt. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass nach dem Sturz vom 30. April 2012 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde und her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach keine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit zurückerlangt wurde. Die frühe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Beschwerden waren 2011 abgeklungen (Urk. 6/138/11 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die drei bis fünf Jahre vor der Anmeldung erzielten Löhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern ist grundsätzlich das im Rahmen der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen Gesellschaft erwirtschaftete Einkommen abzustellen. Dieses betrug nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit in ihrer eigenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesellschaft in den Monaten April bis Dezember 2011 Fr. 18‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- (Urk. 6/6/1). Dies bildet keine brauchbare Grundlage, befand sich die A.___ AG doch noch im Aufbau. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn davon ausgegangen wird, dass die Beschwerdeführerin auch mit ihrer eigenen Unternehmung Löhne in der Höhe ihres zuletzt erzielten Einkommens hätte erwirtschaften können, ergäbe sich ein Wert in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grössenordnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen Fr. 130‘000.-- und Fr. 140‘000.-- (Urk. 6/6). Dies liegt massiv über dem von der Beschwerdeführerin selber genannten Wert von Fr. 60‘000.-- bis Fr. 90‘000.-- pro Jahr (Urk. 6/89/32). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihre Angaben zum angestrebten Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 150'000.-- sind rein hypothetischer Natur, in keiner Weise belegt und somit nicht zu berücksichtigen (Urk. 6/89/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist vorwegzuschicken, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, anstatt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 („Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quartilbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 25. Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom 7. März 2014 E. 4.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_660/2014 vom 5. November 2014 E. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin in den Jahren 1986 bis 1993 die Höhere Handelsschule/Wirtschaftsfachschule mit dem Abitur (Fachhochschulreife) und eine kaufmännische Ausbildung zur Gross- und Handelskauffrau abgeschlossen hatte, besuchte sie ab 1993 die Universität und studierte Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wissenschaften. 1997 wurde sie als Kauffrau diplomiert. Danach folgten mehrere Anstellungen in verschiedenen Branchen (Kosmetik/Luxusgüter, Getränke/Ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomie, Konsumgüter, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Strategieberatung). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> letzten Stelle arbeitete sie als Marketing </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Director</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG und berichtete dem Geschäftsführer und dem Verwaltungsrat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/10/1-7 und Urk. 6/10/8-9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Gutachtern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> formulierten Anforderungsprofils, das die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung von qualifizierten Tätigkeiten zulässt, und der Ausbildung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin kann für die Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle T11 (monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht, privater Sektor und öffentlicher Sektor zusammen) abgestellt werden. Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit mit Führungsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben und Budgetverantwortung in verschiedenen Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt es sich, vom Anforderungsniveau 1+2 (oberstes, oberes und mittleres Kader) auszugehen. So dürfte sie aufgrund ihrer breiten beruflichen Erfahrung und ihrer intellektuellen Fähigkeiten durchaus in der Lage sein, nebst einer Aufgabe im Marketing auch in einem neuen Aufgabenbereich anspruchsvolle Arbeiten in leitender Funktion erfolgreich auszuführen. Bei einem anrechenbaren Monats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohn von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">44</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 2012, Universitäre Hochschule, Frauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Median; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basierend auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) ergibt sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden pro Woche im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr 2013 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen, Bundesamt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Index 101.8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">104.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2013 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnindex Frauen 2011-2016, Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik, Tabelle T1.2.10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) im für den Einkommensvergleich massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Jahr 2013 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">109’615</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein allfälliger Abzug vom Tabellenlohn wäre mit der eingeschränkten Einsetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Beschwerdeführerin für Aktivitäten ausser Haus begründet, wobei ihr kürzere Reisen zumutbar sind. Wollte man einen Abzug von 10 % gewähren, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 98'654.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ergibt sich, dass selbst bei Heranziehen des für die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bestmöglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 150'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 98'654.-- ein Invaliditätsgrad von 34 % resultiert, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMüller<span id="_GoBack"></span></p><p></p></div> </div></body></html>