<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.00184</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. Juni 2011</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">z.Zt.: Kantonale Strafanstalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lavaterstrasse 61, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1954, leidet an einer mittel- bis hochgradiger Hochtonschwerhörigkeit beidseits (vgl. Urk. 10/8/6). Er hält sich im Normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzug einer Strafanstalt auf (vgl. Replik, Urk. 17, S. 2 Ziff. 4). Mit Anmeldung vom 25. September 2008 ersuchte er die Eidgenössische Invalidenversicherung um Übernahme der Kosten für eine Hörgeräteversorgung (Urk. 10/3). Nachdem die medizinischen Expertisen (Urk. 10/8 und Urk. 10/14) und Hörgeräte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passung durchgeführt worden waren (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/11), teilte die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Vorbescheid vom 16. Juli 2009 mit, dass sie gedenke, die Kosten für die Abgabe von zwei Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geräten, Modell Phonak Audéo IX Yes gemäss Indikationsstufe 2 im Betrag von Fr. 3'604.60 sowie zwei Ohrpassstücke im Betrag von Fr. 301.30 zu überneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Die Mehrkosten von Fr. 5'686.65 gingen zu seinen Lasten (Urk. 10/15). Daran hielt sie - nach Prüfung der Einwände des Versicherten vom 26. Juli 2009 (Urk. 10/17) - mit Verfügung vom 29. Januar 2010 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 16. Februar 2010 Beschwerde mit dem Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, die von ihm bezogenen Hörgeräte samt Fernsteuerung für die Lautstärkenregelung zu finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 15. April 2010, welche dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Schreiben vom 19. April 2010 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11), schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge beauftrage der Beschwerdeführer Rechtsanwalt Jürg Oskar Lugin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bühl mit der Wahrung seiner Interessen (vgl. Urk. 12 und Urk. 15) und liess mit Replik vom 15. Juni 2010 an seinem Antrag festhalten und nebst der unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozessführung um Bestellung von Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl als unentgeltlichen Rechtsbeistand ersuchen (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 5. Juli 2010 auf Duplik (Urk. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Abs. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in der Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 3 lit. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX034"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 110 V 99). Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 124 V 108 E. 2a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 213 E. 2.3, 2002 S. 106 E. 2a). Eine Eingliederungsmassnahme hat neben den in Art. 8 Abs. 1 IVG ausdrücklich genannten Erfordernissen der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit und Notwendigkeit auch demjenigen der Angemessenheit (Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhältnismäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatzes zu genügen. Sie muss demnach unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des Einzelfalles in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliederungsziel stehen. Dabei lassen sich vier Teilaspekte unterscheiden, nämlich die sachliche, die zeitliche, die finanzielle und die persönliche Angemessenheit. Danach muss die Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme prognostisch ein bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; sodann muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolg voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist; des Weitern muss der zu erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Eingliederungsmassnahme stehen; schliesslich muss die konkrete Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme dem Betroffenen auch zumutbar sein (BGE 132 V 215 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.2 und 4.3.1, 130 V 488 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_812/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3; MEYER-BLASER, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 77 ff., insbes. S. 83 ff.; JÜRG MAESCHI, Kommentar zum Bundesgesetz über die Militärversicherung [MVG] vom 19. Juni 1992, Bern 2000, N 18 f. zu Art. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung abgegeben oder pauschal vergütet (Abs. 3, erster Satz). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 212 E. 2a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch erstreckt sich auch auf das invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Zubehör und die invaliditätsbedingten Anpassungen (Abs. 3). Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung. Durch eine andere Ausführung bedingte zusätzliche Kosten hat die versicherte Person selbst zu tragen (Abs. 4).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziff. 5.07 HVI Anhang steht der versicherten Person ein Anspruch auf Abgabe von Hörgeräten bei Schwerhörigkeit zu, sofern das Hörvermögen durch ein solches Gerät namhaft verbessert wird und sich die versicherte Person wesentlich besser mit der Umwelt verständigen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 27 Abs. 1 IVG ist der Bundesrat befugt, mit den Abgabestellen für Hilfsmittel Verträge zu schliessen, um die Zusammenarbeit mit den Organen der Versicherung zu regeln und die Tarife festzulegen. Die Kompetenz zum Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss dieser Verträge hat der Bundesrat an das Bundesamt delegiert (Art. 24 Abs. 2 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziffer 4.2 von Anhang 1 des vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) mit den Verbänden abgeschlossenen Tarif-Vertrages hält unter anderem fest, dass der Hörgerätetarif für die binaurale Versorgung bei der medizinischen Indikationsstufe 2 für das Hörgerät Fr. 1'600.-- und die für Anpassung erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Fr. 1'700.--, insgesamt folglich Fr. 3'350.-- zuzüglich Mehrwertsteuer, beträgt. Der Tarif für zwei Ohrpassstücke beträgt Fr. 280.-- zuzüglich Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss geltender Rechtsprechung (vgl. BGE 130 V 163 mit Hinweisen) ist im Sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne einer Vermutung davon auszugehen, dass in der Regel eine den tarif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertraglichen Ansätzen entsprechende Leistungszuerkennung den invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Eingliederungsbedürfnissen im Einzelfall Rechnung trägt und in einfacher wie zweckmässiger Weise zum Eingliederungserfolg im Sinne einer adäquaten Verständigung führt, somit eine ausreichende Hörgeräteversorgung sicherstellt. Da allerdings letztlich stets das spezifische Eingliederungsbedürfnis der einzelnen versicherten Person massgebend ist, bleibt die gerichtliche Prüfung, ob die tarifarisch vergüteten Höchstpreise und mithin auch die abgestufte Vergütung gemäss Tarifvertrag dem invaliditätsbedingten Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedürfnis im konkreten Einzelfall Rechnung tragen, stets vorbehalten. Dabei trägt die versicherte Person die Beweislast für die von ihr behauptete Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation, also dafür, dass die tarifarische Hörgeräteversorgung ausnahms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise aufgrund eines gesteigerten Eingliederungsbedürfnisses nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügt. Ein solches kann sich sowohl aus der speziellen gesundheitlichen Situation wie auch mit Blick auf den Tätigkeitsbereich der versicherten Person ergeben, z.B. bei erwerbstätigen Versicherten in einem beruflichen Umfeld, das erhöhte Anforderungen an die Kommunikation und das Hörverständnis stellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Expertise zur Hörgeräteabgabe der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Dezember 2008 (Urk. 10/8/6-7) wurden in den audiologischen Kriterien 38 Punkte erreicht und das sozial-emotionale Handicap mit 17 Punkten bewertet, so dass sich ein Total von 55 Punkten ergab. Dies entspricht einer Indikationsstufe 2. Aufgrund des symmetrischen Hörverlusts sei eine binaurale Versorgung möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hörzentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 10/11) wurde dem Beschwerdeführer eine binaurale Hörgeräteversorgung der Marke Phonak Audéo IX Yes inklusive Fern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedienung angepasst und die für die Anpassung erforderliche Dienstleistung Stufe 3 verrechnet. Aufgrund der vergleichenden Anpassung hätten rechts und links zwei zusätzliche Ohrstücke hergestellt werden müssen. Insgesamt kostet die Hörgeräteversorgung Fr. 9'592.55 inklusive Mehrwertsteuer.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss ärztlichem Schlussbericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Juni 2009 (Urk. 11/14) wurde die Schlussexpertise mit 20 von 20 Punkten bestanden. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei mit den gewählten Hörgeräten sehr zufrieden und gebrauche diese sehr intensiv und regelmässig. Die vergleichende Anpassung mit Erprobung anderer Geräte im Alltag habe gezeigt, dass keines der übrigen Geräte die Verständlichkeit bei schwierigen akustischen Bedingungen (deutlicher Nachhall in leeren, gemauerten Gängen) verbessern könne. Da der Beschwerdeführer auch in der Werkstatt mit Maschinen zur Holz- und Metallverarbeitung mit entsprechendem Lärm arbeite, sei eine individuelle Lautstärkenregelung sowie eine unterschiedliche Programmwahl notwendig. Wie dem Bericht des Akusti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kers zu entnehmen sei, verfüge das gewählte Hörgerät als einziges über eine aktive Nachhallreduktion. Aufgrund der speziellen akustischen Bedingungen sei die Mehrkostenübernahme wohlwollend zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht streitig ist, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Hörgeräte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versorgung der Indikationsstufe 2 hat. Streitig ist dagegen, ob beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ein invaliditätsbedingtes Eingliederungsbedürfnis vorliegt, welches eine über den Tarifbestimmungen liegende Hörgeräteversorgung notwendig macht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht hierzu geltend, in einer Haftanstalt finde der soziale Austausch und Kontakt fast ausschliesslich auf den Korridoren, welche die Zellen miteinander verbinde, statt. Durch das massiv verbaute Eisen und den integrierten Beton entstehe ein Hall, der ihm durch die schwerwiegende Hörbehinderung jede Verständigung verunmögliche. Aus diesem Grund sei er auf Hörgeräte angewiesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die über eine aktive Hallunterdrückung verfügten. Bei anderen Geräten verstärkten sich nicht nur die Geräusche und Stimmen, sondern zugleich die Reflektionen des Schalls. Dies bedeute, dass er alles lauter wahrnehme, die Verständlichkeit der gesprochenen Worte gehe jedoch im Schall unter. Zudem sei die ständige Möglichkeit der Lautstärkenregulierung bedingt durch die verschiedenen Schallzonen unverzichtbar (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wendet dagegen im Wesentlichen ein, es liege beim Beschwerdeführer weder eine spezielle gesundheitliche Situation vor, noch gehe er einer Tätigkeit nach, welche ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise eine tarifübersteigende Versorgung rechtfertige (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis, das einer über die tarifarisch vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehenen Preislimiten hinausgehenden Versorgung bedarf, kann sich sowohl aus der speziellen gesundheitlichen Situation wie auch mit Blick auf den Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbereich der versicherten Person ergeben. Komplexe Hörsituationen und entsprechende fallspezifische Besonderheiten liegen beispielsweise vor, wenn die versicherte Person an einer besonders schweren oder komplexen Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung leidet, eine nur noch kleine Resthörigkeit aufweist oder aber durch zusätzliche Erschwernisse, die Hörsituation komplizierende Beschwerden wie Tinnitus, extreme Hörschwankungen oder Verhaltensstörungen beeinträchtigt ist. Denkbar ist auch, dass ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis auf Grund des Tätigkeitsbereiches besteht, beispielsweise bei erwerbstätigen Versicherten in einem beruflichen Umfeld mit spezieller Arbeitssituation, die eine komplexe und wechselnde Geräuschkulisse oder besondere berufliche Anforderungen aufweist, welche erhöhte Anforderungen an die Kommunikation und das Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verständnis der Versicherten stellen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 815/02 vom 18. Mai 2004, E. 4.3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer liegt keine spezielle gesundheitliche Situation vor, was von ihm auch nicht bestritten wird. Da er keiner beruflichen Tätigkeit nachgeht, liegt auch kein erwerblich bedingtes erhöhtes Eingliederungsbedürfnis vor. Die tatsächlichen Umstände des Beschwerdeführers sind dadurch gekennzeichnet, dass er als Insasse einer Strafanstalt bei der Kommunikation einem erhöhten Hall ausgesetzt und diese dadurch erschwert ist. Dies erscheint auch nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und glaubhaft, ist aber allein auf seine Situation in der Strafanstalt und damit auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin somit die Übernahme der über den Tarifbestimmungen liegenden Kosten für die Hörgeräte des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers zu Recht verweigert, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">willigung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV114"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorkehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten und Verlust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 S. 616 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege gegeben, so dass ihm die unentgeltliche Prozessführung zu bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu ernennen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Honorarnote (Urk. 18/4) macht Rechtsanwalt Luginbühl einen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand von 3 Stunden und 25 Minuten sowie Barauslagen von Fr. 43.50 geltend (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18/4). Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- pro Stunde ist die Entschädigung auf Fr. 782.-- (inklusive Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen und vorliegend auf Fr. 500.-- anzusetzen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten und der Auslagen für die unentgeltliche Vertretung verpflichten (§ 16 Abs. 4 GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 16. Februar 2010 (Urk. 1) beziehungsweise 15. Juni 2010 (Urk. 17) wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl, Zürich, als unentgeltlicher Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beistand für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl, Zürich, wird mit Fr. 782.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Oskar Luginbühl</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerTiefenbacher </p></div> </div></body></html>