<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-12-01-9C_543-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_543/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 1. Dezember 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Huber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Beatrice Gurzeler, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Juli 2020 (200 18 119 IV). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Der 1979 geborene A.________ meldete sich im Februar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte beim Zentrum für Interdisziplinäre Medizinische Begutachtungen AG (ZIMB) eine Expertise vom 24. Februar 2017 ein und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 8. Januar 2018. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 2. Juli 2020 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und der Verfügung vom 8. Januar 2018 sei die Sache zur Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm ab dem 1. Juli 2016 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG gerügt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Dennoch prüft es - offensichtliche Fehler vorbehalten - nur die in seinem Verfahren gerügten Rechtsmängel (Art. 42 Abs. 1 f. BGG; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=12.11.2020&amp;to_date=01.12.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-384%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page384">BGE 135 II 384</a> E. 2.2.1 S. 389). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Es kann ihre Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Vorinstanz mass dem ZIMB-Gutachten vom 24. Februar 2017 Beweiskraft zu und kam in Anlehnung daran sowie gestützt auf die Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 10. August 2017 zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bodenleger seit rund Mitte Mai 2015 vollständig arbeitsunfähig sei. In einer den körperlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit bestehe demgegenüber bei einer zeitlich vollschichtig zumutbaren Präsenz eine Einschränkung des Rendements von 20 %, entsprechend einer Arbeitsfähigkeit von 80 %. In Anwendung der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs ermittelte das kantonale Gericht einen maximalen Invaliditätsgrad von 34 %. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.1.</b> Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe übersehen, dass das ZIMB-Gutachten vom 24. Februar 2017 erst ab dem Zeitpunkt der Exploration eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten festhalte. Das kantonale Gericht setzte sich mit diesem Vorbringen bereits umfassend auseinander, worauf verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). Es kam (verbindlich; E. 1) zum Schluss, dass gestützt auf die Ausführungen in der ZIMB-Expertise sowie in Anlehnung an die medizinische Aktenlage das gutachterliche Zumutbarkeitsprofil mindestens seit August 2016 gelte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.2.</b> Dass die ZIMB-Gutachter den nach ihrer am 24. Februar 2017 erstatteten Expertise eingetretenen weiteren Verlauf des Gesundheitszustandes nicht mehr berücksichtigen konnten, vermag nicht automatisch dazu zu führen, dass ihr die Beweiskraft abzusprechen ist. Die Vorinstanz legte namentlich unter Berücksichtigung des RAD-Berichtes vom 10. August 2017 ausführlich dar, dass im Nachgang zum ZIMB-Gutachten vom 24. Februar 2017, insbesondere mit Blick auf das Unfallereignis vom 29. Juni 2017, weder somatisch noch psychisch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Damit könne für den gesamten anspruchsrelevanten Zeitraum bis zur angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2018 auf die Expertise abgestellt werden. Das kantonale Gericht bezog bei diesen Schlussfolgerungen die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend den Bericht seines behandelnden Arztes Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. November 2011 mit ein und begründete nachvollziehbar, weshalb damit eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit dem 24. Februar 2017 nicht erstellt sei. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer hält diesen vorinstanzlichen Ausführungen seine eigene Sicht der Dinge und diejenige seines behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ entgegen. Diese belegen jedoch keine offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen (E. 1) des kantonalen Gerichts. Eine Verletzung von <span class="artref">Art. 87 IVV</span> ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und daher im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> zu erledigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 1. Dezember 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Huber </div> </div></body></html>