<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">UV.2011.00179</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">II. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Gräub</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Tanner Imfeld</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiber Trüssel</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 12. Juli 2011</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsabteilung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 12. Januar 2011 und Einspracheentscheid vom 9. Mai 2011 (Urk. 2) eine Leistungspflicht mangels natürlichen Kausalzusammenhangs der Kniebeschwerden mit dem Unfallereignis vom 27. November 2009 verneint hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 8. Juni 2011, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Zusprache von gesetzlichen Leistungen gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung, UVG, sowie in prozessrechtlicher Hinsicht die Sistierung des Verfahrens beantragt hat (Urk. 1 S. 2), und in die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 20. Juni 2011, in welcher sie ebenfalls die Sistierung des Verfahrens beantragt hat (Urk. 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin in der Stellungnahme vom 20. Juni 2011 festhielt, es seien noch medizinische Abklärungen durch einen Facharzt der SUVA pendent und daher sei das Verfahren in Übereinstimmung mit dem prozessrechtlichen Antrag des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 2) zu sistieren (Urk. 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit der medizinische Sachverhalt offenkundig nicht hinreichend abgeklärt ist, was aufgrund der übereinstimmenden Ausführungen der Parteien im Übrigen unbestritten ist (Urk. 1 S. 5, Urk. 7), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass es bei dieser Sachlage nicht gerechtfertigt ist, das Verfahren zu sistieren, da es Sache der Beschwerdegegnerin ist, den medizinischen Sachverhalt hinreichend abzuklären, und dem Beschwerdeführer bei einer Sistierung des Verfahrens sowie gerichtlichen Entscheid aufgrund der neuen medizinischen Erkenntnisse eine Instanz verloren ginge, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der angefochtene Einspracheentscheid damit aufzuheben und die Streitsache zur ärztlichen Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den vom Beschwerdeführer aktuell geklagten Kniebeschwerden und dem Unfallgeschehen vom 27. November 2009 sowie zum Entscheid über den Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin bei diesem Ausgang des Prozesses gegenüber dem Beschwerdeführer entschädigungspflichtig wird (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer), wobei eine Entschädigung von Fr. 1'300.-- der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessen ist (§ 34 Abs. 3 GSVGer),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">beschliesst das Gericht:</font></b> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> Die Anträge der Parteien auf Sistierung des Verfahrens vom 8. und 20. Juni 2011 werden abgewiesen,</font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">und erkennt sodann:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 9. Mai 2011 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwältin Christine Fleisch unter Beilage einer Kopie von Urk. 7</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>