<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00908</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1990, schloss im Sommer 2009 die Lehre als Zim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mermann ab (Urk. 6/1/4). Wegen psychischen Beschwerden übte er im An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss daran keine Erwerbstätigkeit aus (Urk. 6/1/2-3, Urk. 6/2/7). Er wurde ab dem 20. Juli 2009 stationär und teilstationär in der Psychiatrie Y.___ behandelt (Urk. 6/8/5, Urk. 6/15/3, Urk. 6/30/2) und wohnte im betreuten Wohnen mit ambulanter Nachbehandlung (Urk. 6/15/4, Urk. 6/20/3, Urk. 6/32/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete er sich bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zyklothymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Depressionen zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: IV-Stelle), klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte unter anderem das Gutachten von Dr. med. E. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Februar 2011 (Urk. 6/34) ein. Die auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommene Eingliederungsberatung und -abklärung der IV-Stelle (Urk. 6/15, Urk. 6/22) schloss die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Dezember 2010, mit welcher der Anspruch auf Integrationsmassnahmen verneint wurde (Urk. 6/29), ab. Nach Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 1. April 2011, Urk. 6/37) wurde dem Versicherten mit Verfügung vom 16. Juni 2011 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab dem 1. Oktober 2010 zugesprochen (Urk. 6/40, Urk. 6/45). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2012 eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren (Urk. 6/52). Der Versicherte nahm ab Juli 2012 einen Arbeitsversuch mit stundenweiser Präsenz auf (Urk. 6/56-57, Urk. 6/59/8), der per Ende April 2013 abgebrochen wurde (Urk. 6/69/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2014 arbeitete er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit (ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden pro Woche im Stundenlohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kollegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/76/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/81/1, Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 19. März 2014 sprach die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beratung und Begleitung mit einem Job Coaching vom 17. März 2014 bis 16. März 2015 zu (Urk. 6/75), welche mit Mitteilung vom 22. September 2014 per Mitte September 2014 abgeschlossen wurden, nachdem der Versicherte ab dem 1. September 2014 in der A.___ eine Tätigkeit mit drei Stunden pro Tag aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hatte (Urk. 6/80/1, Urk. 6/81/1). Am 1. Oktober 2015 wurde der Versicherte von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, des Regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienstes (RAD) untersucht, der gemäss seinem Bericht vom 6. Oktober 2015 auf eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit schloss (Urk. 6/100). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 29. März 2016 die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Rente an (Urk. 6/102). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. April 2016 (Urk. 6/103), ergänzt mit Schreiben vom 31. Mai 2016 (Urk. 6/111), Einwände. Wie angekündigt hob die IV-Stelle die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 29. Juni 2016 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 erhob der Versicherte hiergegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde und beantragte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung vom 29. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ihm auch mit Wirkung ab September 2016 weiterhin die bisherige Rente auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 3. Oktober 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 S. 1). In der Replik vom 20. Januar 2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11 S. 2). Mit Eingabe vom 2. Februar 2017 verzichtete die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX006"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV134"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zent </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX100"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men einer materiellen Revision (Art. 17 ATSG) ist die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet, das Leistungsbegehren in tatsächlicher und recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitig, das heisst nicht nur mit Bezug auf jenes Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltssegment, in wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chem eine Änderung glaubhaft gemacht worden ist, zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen. Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend ist das Sozialversicherungsgericht befugt (und verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Bedarf Teilaspekte des Rechtsverhältnisses von Amtes wegen aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greifen, selbst wenn diese bereits in der früheren rechtskräftigen Verfügung beurteilt wurden (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_813/2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 4.1 und 9C_206/2010 vom 8. Oktober 2010 E. 3.1 je mit Hinweisen), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei auch eine zum bestehenden Beschwerdebild hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Gesundheitsproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik im Rahmen der vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmenden Neueinschätzung von Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand und Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allfälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herabsetzung oder -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich nicht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegensteht (BGE 141 V 9 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 und 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen die in Art. 17 ATSG ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Voraussetzungen, so ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn die Rentenverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die rentenaufhebende Verfügung vom 29. Juni 2016 damit, dass sich bei der Untersuchung durch den RAD im Oktober 2015 keine Diagnosen mehr hätten feststellen lassen, die einen Einfluss auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten. Die Symptome, welche von Dr. Z.___ im Jahr 2011 festgehalten worden seien, seien zum Zeitpunkt der Untersuchung durch den RAD nicht mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Der Gesundheitszustand habe sich somit seit 2011 verbessert. Ausserdem sei das Gutachten von Dr. Z.___ von 2011 offensichtlich unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend gewesen. Es sei dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angestammten als auch in anderen Tätigkeiten zumutbar. Der Invaliditätsgrad ergebe daher 0 %, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzend aus, die medizinische Einschätzung gehe den Ergebnissen einer beruflichen Abklärung grundsätzlich vor. Im Übrigen sei ein Wiedererwägungsgrund gegeben. Denn das Gutachten von Dr. Z.___ weise gravierende Mängel auf. Es hätte nicht darauf abgestellt werden dürfen und es hätten zwingend weitere Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorgenommen werden müssen (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wendet dagegen ein, die revisionsrechtlichen Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien nicht erfüllt. Denn es handle sich bei der Beurteilung durch den RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiater lediglich um eine Neubeurteilung des unveränderten Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes ohne Hinweise auf eine Verbesserung, was nach der bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtlichen Rechtsprechung nicht zu einer materiellen Revision führe. Der RAD-Psychiater gehe sogar davon aus, dass er, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Zimmermann nie eingeschränkt gewesen sei. Der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand habe sich jedoch keineswegs verbessert, wie aus dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom August 2013 (richtig: 14. Juni 2013, Urk. 6/69) und dem Bericht des behandelnden Psychologen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. D.___ vom 10. Oktober 2014 (Urk. 6/83/1-4, Urk. 6/83/7-8) hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe. Ein Arbeitsversuch in der freien Wirtschaft habe im Frühjahr 2013 abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen werden müssen, das IV-Job-Coaching sei dementsprechend abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sowie es sei ein geschützter Arbeitsplatz vermittelt worden. Der Umstand, dass er mittlerweile mit seiner Freundin zusammenwohne und therapeutischen Empfehlungen folgend musiziere, einen Hund halte sowie Haushaltsaufgaben erledige, lasse keine Rückschlüsse auf eine Verbesserung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu, zumal vergleichbare Umstände schon im Rahmen des betreuten Wohnens bestanden hätten. Ferner handle es sich bei der RAD-Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung nicht um ein Gutachten und es sei angesichts der hohen Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen des Bundesgerichts bei Revisionen von psychiatrischen Beschwerden davon auszugehen, dass eine IV-interne Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung nicht genüge. Schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich wären auch die hohen Anforderungen für eine wiedererwägungsweise Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung nicht gegeben, da der Sachverhalt mit den eingeholten Berichten der behandelnden Ärzte und dem Gutachten von Dr. Z.___ vom 28. Februar 2011 ausreichend abgeklärt worden sei (Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 11 S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist strittig und zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige ganze Rente per 1. September 2016 aufgehoben hat.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist hierzu zu klären, ob s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich der Invaliditätsgrad seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verfügung vom 16. Juni 2011 (Urk. 6/40, Urk. 6/45) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Erlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Juni 2016 (Urk. 2) in leistungserheblichem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass verändert hat. Die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung bildet da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss die zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Grenze der richter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnis (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 V 77 E. 2b, Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprechung der ganzen Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % erfolgte gemäss dem Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/36/5-6) gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 28. Februar 2011 (Urk. 6/34)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser stellte die Diagnosen chronischer rezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">divierender depressiver Phasen (ICD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F33.11), einer Spielsucht (ICD-10 F33.0), eines sporadischen Alkoholabusus (ICD-10 F10.1) und einer emotional insta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Typ (ICD-10 F60.31). Eine solche Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung sei regelmässig von Sucht- und depressiven Tendenzen begleitet. Insbesondere gehöre der häufige, abrupte, depressiv gefärbte Verlust jeder Motivation auf dem Boden von übermässigen Selbstzweifeln, depressiven Versagensängsten und Schamgefühlen dazu, wie auch die pathologisch-depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siv anmutende resignative Aufgabe von Arbeitsstellen auf Kritik und soziale Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen hin. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide neben den akuten Phasen an einer konstanten Depressivität mit übermässigem Schlafbedürfnis, Apathie, Interesse- und Moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vationslosigkeit sowie sozialem Rückzug. Das Nichterscheinen am Arbeitsplatz gehe auf das depressive Morgentief zurück und nicht auf eine soziale Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörung. Die Sucht sei Folge dieser Leiden. Er sei über den gesamten Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum seit dem 20. Juli 2009 und prognostisch auf mindestens mittlere Frist hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychischen Gründen generell zu 80 bis 100 % arbeitsunfähig gewesen. Ein Belastungsprofil könne aufgrund der schweren Komorbidität von depressiver und Persönlichkeitsstörung nicht erstellt werden (Urk. 6/34/12-16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist als Vergleichsbasis auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im nach der Revisionseröffnung (Urk. 6/52) eingeholten Bericht von Dr. C.___ vom 14. Juni 2013 stellte dieser die Diagnose einer wiederkehrenden depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung (ICD-10 F33.10). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in einer leidensan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit hielt er fest, es sei ein Arbeitsversuch per 30. April 2013 abgebrochen worden. Die Behandlung bestehe in der Einnahme eines pflanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressivums und einer begleitenden Psychotherapie beim Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logen D.___ mit Sitzungen zweimal pro Monat (Urk. 6/69). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. D.___, Psychotherapeut FSP, hielt in seinem Bericht vom 3. Oktober 2013 fest, der Beschwerdeführer sei seit dem 5. Juni 2013 bei ihm wegen einer wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den depressiven Störung (ICD-10 F33.10) mit Verlust des Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühls, Gefühlen des Versagens, der Leere, Antriebslosigkeit und sozialen Äng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten in Behandlung. Es bestehe in den Tätigkeiten als Zimmermann und Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Kritisch sei die morgendliche Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung; wenn er es schaffe, zur Arbeit zu gehen, würden eigentlich keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestehen. Die Inkonsistenz des Erscheinens auf der Arbeit sei sehr ausgeprägt. Der Beschwerdeführer benötige daher einen flexiblen Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber oder einen geschützten Arbeitsplatz, an dem man mit den häufigen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen umgehen könne. Eventuell könne ab Sommer 2014 von einer 60%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gerechnet werden (Urk. 6/70/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 10. Oktober 2014 führte der Psychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. D.___ aus, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei nach wie vor psychisch sehr instabil, es würden immer wieder depressive Einbrüche stattfinden, unter denen er sich sozial zurückziehe, Termine nicht einhalte etc. Die Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Zim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann sei zirka zu 60 % eingeschränkt. Renovationsarbeiten im Sinn einer angepassten Tätigkeit seien ihm maximal 4 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 6/83/1). Der Beschwerdeführer habe bis im Sommer 2014 versucht, wöchentlich 20 Stunden Renovationsarbeiten bei einem Bekannten auszufüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Dort sei er aber die meiste Zeit alleine gewesen, was sich als Überforderung erwiesen habe. Bei Unsicherheit und labilen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mütslagen könne er sich nicht aufraffen (Urk. 6/83/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ kam nach der psychiatrischen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 1. Oktober 2015 in seinem Bericht vom 6. Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2015 zum Schluss, als einzige Diagnose sei die einer Spielsucht (ICD-10 F63.0) zu stellen, welche aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungspychiatrischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht ein nicht IV-relevantes primäres Spielsuchtgeschehen darstelle und daher als Diagnose ohne Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen sei. Das ausgiebige nächtliche Spie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len führe am Folgetag zu Defiziten bei der Leistungsfähigkeit (Müdigkeit, Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsschwierigkeiten etc.). Daher habe er die Lehrstelle wechseln müssen. Zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten einige Gesundheitsfortschritte ergeben, aber keine anhaltende Abstinenz vom Gamen. Inzwischen habe sich ein Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stil einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliffen mit unregelmässiger Teilnahme an der Tätigkeit in der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schützten Werkstätte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und der ambulanten Therapie. Andererseits zeige der Beschwerdeführer ein erfreuliches Funktionsbild bei ihn interes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierenden The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Es seien ein Tanzkurs, mehrere Urlaube, unter anderem in Korsika und in Bad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurzach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein stabiles Zusammenleben mit der Freundin seit drei Jahren, Freude am gemeinsamen Kochen und Essen sowie regelmässige soziale Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takte erwähnt worden. Man könne keine irreparablen Folgeschäden der Spiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht feststellen. Vielmehr gebe der Beschwerdeführer an, dass er sozialer sei, wenn er weniger spiele. Seit einer Woche stehe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ausserdem frühmorgens auf, um den Hund auszuführen, aber zur Arbeit in der Werkstätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe er nicht. Eine Arbeitsteilnahme erscheine daher als zumutbar. Im Gegensatz zu den Angaben des Beschwerdeführers belege der Laborbefund einen erheblichen Alkoholkonsum. Insgesamt sei von einer schon immer beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden 100%igen Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Zimmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann auszugehen (Urk. 6/100/8-9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Gutachten von Dr. Z.___ vom 28. Januar 2011 führte der RAD-Arzt aus, dieses weise gravier</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende Unkorrektheiten und Defizite auf. So könne aufgrund der nur spärlichen Befunde nicht auf eine mittelgradige Depression geschlossen werden. Der Gutachter habe denn auch kaum das positive Funktionsbild erör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert. Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzigen Beleg für ein somatisches Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom seien ferner das Morgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tief, völlige Apathie und Inappetenz genannt worden. Dabei habe der Gutachter nicht berücksichtigt, dass dieses Morgentief aus der für Spieler typischen Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestaltung herrühre. Wenn der Beschwerdeführer angebe, er habe bis drei Uhr morgens das Computerspiel „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">world</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warcraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ gespielt, sei eine morgend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Müdigkeit die natürliche Folge. Es liege weder ein depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sives Symptom noch ein somatisches Syndrom vor. Auch sei die Behauptung, es habe sich als Folge der depressiven Störung in der Oberstufenschulzeit eine ausgeprägte Spielsucht entwickelt, in der Biographie nicht belegt. Die Bio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphie belege kein sekundä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res, sondern ein primäres Suchtgeschehen. Auch sei der Gutachter zur Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Persönlichkeitsstörung nicht den ICD-Kriterien gefolgt. Diese seien nicht erfüllt. Insbesondere fänden sich beim Beschwerdeführer keine Impulsivität, keine Streitsucht, keine Störung der inneren Präferenzen, keine intensiv-unbeständige Beziehungen, kein chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gefühl der Leere und keine Selbstverletzungen (Urk. 6/100/6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist der Beschwerdegegnerin grundsätzlich nicht verwehrt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interne medizinische Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie den RAD-Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu entscheiden, die im Wesentlichen oder sogar ausschliesslich vom am Recht stehenden Versicherungsträger eingeholt wurden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch insoweit strenge Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen zu stellen, als bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen sind (BGE 135 V 465; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 9C_492/2012 vom 25. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügt die Tatsache allein nicht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine abweichende (selbst fach-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Meinung besteht, um im dargelegten Sinne die Aussagekraft und damit den Beweiswert eines medizinischen Berichts in Frage zu stellen (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_360/2016 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Untersuchungsberichte im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eriell Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtensqualität haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Voraussetzung ist insbesondere, dass sie in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden sind und in der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreibung der medizinischen Situation und Zusammenhänge einleuchten; die Schlussfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sind zu begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (BGE 125 V 351 E. 3a und 3b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die RAD-Ärzte müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sodann über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikationen verfügen, was in einer bestimmten medizinischen Disziplin einen entsprechenden, dem Nachweis der erforderlichen Fachkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse dienen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, spezialärztlichen Titel des berichtenden oder zumindest des den Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> visie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Arztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; eine FMH-Ausbildung ist für Gutachter nicht zwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend verlangt, sondern nur eine Fachausbildung, welche auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Ausland erworben werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bezüglich der materiellen und formel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Anforderungen sind die RAD-Untersuchungsberichte im Beschwerdefall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich überprüfbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_865/2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_323/2009 vom 14. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2009 E. 4.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ ist Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie und verfügte damit über die nötige Qualifikation für die medizinische Beurteilung der psychischen Leiden des Beschwerdeführers und dessen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Ausserdem hat er diesen am 1. Oktober 2015 persönlich untersucht und es lagen ihm sämtliche Akten vor. Im Bericht vom 6. Oktober 2015 setzte sich med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ zudem ausführlich mit den wesentlichen medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinander (Urk. 6/100/8). Es wurde eine umfassende Neubeurteilung des aktuellen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes vorgenommen, mit welcher sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beschwerden und die Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt sowie die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerungen nachvollziehbar begründet dargelegt wurden. Der Bericht erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alle recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 122 V 157 E. 1c). Der grundsätzliche Beweiswert des Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsberichts des RAD-Psychiaters med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ vom 6. Oktober 2015 ist daher zu bejahen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar trifft es zu, dass med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ gemäss diesem Bericht aufgrund einer anderen diagnostischen Beurteilung der psychischen Leiden eine von der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung von Dr. Z.___ (gemäss dessen Gutachten vom 28. Februar 2011, Urk. 6/34/12-16) und den damaligen behandelnden Ärzten abweichende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vornahm, ohne eine Verbesserung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes explizit zu thematisieren. Jedoch holte er dies in der ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Stellungnahme vom 28. Juni 2016 (Urk. 6/113/2) nach und begründete mit Hinweis auf die in Bezug auf die Diagnose einer Depression verbesserten psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chopathologischen Befunde nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar, dass und weshalb von einem ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserten Gesundheitszustand auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So führte der RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ aus, es fänden sich Befundunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiede im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zum Gutachten von Dr. Z.___. Und zwar seien die von Dr. Z.___ aufgeführten Symptome (stimmungsmässig monoton, leicht bedrückt, ernst, der Beschwerdeführer zeige wenig eigene Initiative) bei der RAD-Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung nicht mehr zu sehen gewesen. Nunmehr sei der Beschwerdeführer affektiv schwingungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen, sei häufig und lebhaft auf Scherze einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen sowie er habe viele </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigeninitiative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Darstellungen gemacht. Der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand habe sich somit verbessert (Urk. 6/113/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend hatte Dr. Z.___ noch chronische rezidivierende depressive Phasen diagnostiziert und ausserdem sogar ausgeführt, schon die depressive Störung allein müsste im Grunde genommen als schwer diagnostiziert werden. Sie gehe nämlich mit einem schweren somatischen Syndrom mit unter anderem Morgentief, völliger Apathie und Inappetenz einher. Das Nichterscheinen am Arbeitsplatz sei auf dieses depressive Morgentief zurückzuführen (Urk. 6/34/14). Ausserdem war der Beschwerdeführer im Februar 2011 gemäss seinen Angaben gegenüber Dr. Z.___ noch in intensiver psychiatrischer Behandlung mit anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Venlafaxin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und zwei Konsultationen pro Woche. Zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich war er in einer betreuten Wohngruppe untergebracht (Urk. 6/34/11 und 6/100/3). Nur wenige Monate zuvor war der Beschwerdeführer ausserdem noch in statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer (vom 17. November 2009 bis Mitte März 2010, Urk. 6/34/4) </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und teilstationärer psychiatrischer und psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vom 18. August bis am 22. Oktober 2010, Urk. 6/34/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen befand sich der Beschwerdeführer im Oktober 2015 lediglich noch - soweit er die Termine einhielt - alle vierzehn Tage in psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Behandlung (Urk. 6/83/2). Eine psychiatrische oder medikamentöse Behandlung fand nicht mehr statt, der Beschwerdeführer wohnte selbständig mit seiner Freun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">din und es erfolgte in den letzten Jahren auch keine stationäre oder teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationäre Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung mehr (Urk. 6/100/3-4). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass der RAD-Psychiater auf eine Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung der depressiven Symptomatik schloss, zumal der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer anlässlich der Untersuchung vom 1. Oktober 2015 angab, dass er nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr morgens um 6.30 Uhr mit dem Hund spazieren gehe und ansonsten um 9 Uhr aufstehe, dann game oder Fernsehen schaue (Urk. 6/100/2). Völlige Apathie und ein Morgentief sind damit nicht mehr auszumachen. Die Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zur Arbeit zu gehen, ist somit nicht mehr auf eine depressive Störung zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass der behandelnde Psychologe im Bericht vom 10. Oktober 2014 eine zumindest 40%ige Arbeitsfähigkeit als Zimmermann und Handlanger als zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar erachtete (Urk. 6/83/7), was allein schon auf eine erhebliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustandes schliessen lässt. Schon im Bericht vom 3. Oktober 2013 hatte er zudem klargestellt, dass die morgendliche Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hemmung kritisch sei; wenn der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer es aber schaffe, zur Arbeit zu gehen, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe eigentlich keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen (Urk. 6/70/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist daher entgegen der Ansicht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s von einer Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seines psychischen Gesundheitszustandes mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche geeignet ist, den Invaliditätsgrad mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einflussen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG ist damit zu bejahen und der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aller Aspekte zu prüfen. Rechtsprechungsgemäss ist der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf der Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage eines richtig und vollständig festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts neu und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bindung an frühere Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen zu ermitteln (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändert entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nichts, dass im Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr 2013 ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch abgebrochen (Urk. 6/67, Urk. 6/69) und das Jobcoaching im Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 im Hinblick auf die Aufnahme der Tätigkeit in der geschützten Holzwerkstatt im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeschlossen wurde (Urk. 6/80). Denn massgeblich ist in erster Linie die medizinisch-theoretische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar. Aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit kann unmittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entsprechender Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invaliditätsgrades) vorgenommen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es können im Einzelfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung einer medizinisch vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstehen, wenn aus den Akten einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung befähi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung einer Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergewissern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob - ausnahmsweise - im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfall eine erwerbsbezogene Abklärung (der Eignung, Belastungsfähigkeit usw.) und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Rechtssinne vorausgesetzt ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Rechtsprechung findet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur bei versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anwendung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche das 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist weder über 55 Jahre alt, noch hat er seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezogen. Auch hat er tage- und stundenweise immer wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitet, und zwar nicht nur in einer geschützten Werkstatt, sondern auch auf dem freien Arbeitsmarkt, wenn auch für Bekannte. Die vollständige Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung scheiterte zudem allein daran, dass der Beschwerdeführer sich schwer damit tat, regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig am Morgen direkt als Erstes zur Arbeit zu fahren und Termine einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten. Dieses Verhalten kann indes - wie hiervor ausgeführt (E. 3.3.3-E. 3.3.4) - nicht respektive zumindest nicht mehr auf die depressive Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik zurückgeführt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts des vorliegenden Revisionsgrundes nach Art. 17 ATSG kann sodann offen bleiben, ob die Voraussetzungen für eine wiedererwägungsweise Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung des damaligen Sachverhaltes gegeben gewesen wären und die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung daher mit einer substituierten Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung geschützt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könnte (vgl. E. 1.5 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Beschwerdegegnerin ist zur Bestimmung der aktuellen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (Art. 6 und 7 ATSG) nach dem Gesagten von der Einschätzung des RAD-Psychiaters gemäss seinem Bericht vom 6. Oktober 2015 (Urk. 6/100) auszugehen. Sämtliche weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers führen zu keiner anderen Betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsweise, zumal gegen den Bericht und die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Beurteilung von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ im Einzelnen keine Rügen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So legte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er RAD-Psychiater im Bericht vom 6. Oktober 2015 denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit korrektem Bezug zu den ICD-10-Kriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet und vom Beschwerdeführer nicht bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dar, weshalb er im Gegensatz zu Dr. Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31) nicht stellte (Urk. 6/100/6-7), zumal dies auch keiner der behandelnden Ärzte getan hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Psychiater führte im Bericht vom 6. Oktober 2015 des Weiteren </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugend aus, weshalb er die (auch von Dr. Z.___ diagnostizierte) Spielsucht als primäres und nicht als sekundäres Krankheitsgeschehen beurteilte (Urk. 6/100/6-9). Insbesondere ist es zutreffend, dass sich aus der Biographie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, wie sie in der Anamnese des Gutachtens von Dr. Z.___ detailliert aufgeführt wurde (Urk. 6/34/8), keine depressive Störung in der Kind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und Jugend ergibt, aufgrund welcher sich eine (Computergame-)Spiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht entwickelte. Vielmehr ist dem Gutachten, wie med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ korrekt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt (Urk. 6/100/6), lediglich zu entnehmen, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Sekundar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule lieber Computerspiele gespielt, als die Aufgaben gemacht habe. Mit den Com</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">puterspielen habe er in der Oberstufenschulzeit, mithin in der Sekundar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule, angefangen. Fünf Jahre lang habe er im Internet immer das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbe Spiel (World </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Warcraft) gemacht, deshalb sei er abends lange aufgeblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, er habe fast täglich gespielt und in den Ferien fast nichts anderes gemacht. Während der Lehre sei exzessives Biertrinken, zum Teil nach Feier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abend und vor allem am Wochenende, dazugekommen (Urk. 6/100/8-9). Den Angaben des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s gegenüber dem RAD-Psychiater ist zudem zu entnehmen, dass er das PC-Spiel bereits im Alter von 8 oder 9 Jahren kennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelernt hat. Er habe in den Folgejahren zunehmend gespielt (Urk. 6/100/3). In der Woche vor der Begutachtung (Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015) habe er insgesamt zirka 24 Stunden gespielt, mithin durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlich rund 3,5 Stunden pro Tag (Urk. 6/100/1), und zwar gemäss der Schilderung zum Tagesablauf insbesondere jeweils am Morgen (Urk. 6/100/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist somit weiterhin von seiner Sucht betroffen. Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ führte dazu schlüssig aus, dass die zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einige Gesundheitsfortschritte ergeben hätten, aber keine anhaltende Abstinenz vom Gamen (Urk. 6/100/8). Gefolgt werden kann dem RAD-Psychiater auch insofern, als er darauf schloss, dass keine irreparablen Folgeschäden der Spielsucht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen seien (Urk. 6/100/9). Dies gilt zumindest für die Zeit ab Oktober 2015, da keine weitere psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Auswirkungen der Spielsucht selbst sind unter den gegebenen Umständen ab Oktober 2015 nicht mehr beachtlich. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Rechtsprechung führt eine Sucht (so etwa eine Drogensucht, Alkoholismus und Medikamenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit oder einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiger, die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Die zitierte Praxis setzt den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). Dies ist hier nicht (mehr) der Fall. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Einschätzung von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___ vom 6. Oktober 2015 (Urk. 6/100) im angefochtenen Entscheid mangels einer versicherungsrechtlich beachtlichen Gesundheitsschädigung spätestens ab Oktober 2015 von einer 100%igen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ausging. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren Beweismassnahmen, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich weiteren medizinischen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, sind keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erkenntnisse zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warten, weshalb davon abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_320/2014 vom 14. August 2014 E. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige ganze Rente mit Verfügung vom 29. Juni 2016 folglich zu Recht per 31. August 2016 aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen betrifft, ist das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert festzulegen, ermessensweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Fr. 600.-- an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Ein</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">im Dispositiv </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">des</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>