<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00131</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1979, hat ursprünglich den Beruf eines Chemie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laboran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erlernt. Er war nach absolviertem Auslandaufenthalt jedoch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlich im IT-Bereich tätig (Urk. 8/8). Mit Gesuch vom 17. Mai 2011 meldete sich X.___ erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf ein seit Ende Januar 2011 bestehendes Zittern sowie eine seit Februar 2011 erfolgte Krankschreibung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 8/9). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher Hinsicht (Urk. 8/14 f. sowie Urk. 8/55) und holte bei den behandelnden Ärzten medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Berichte ein (Urk. 8/13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH Allgemeine Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 23. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 8/18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 16./17. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 8/38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, vom 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 8/41 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[undatierter Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">); ebenso zog sie die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 8/16; vgl. auch Urk. 8/37). Mit Mitteilung vom 19. Juli 2011 teilte die IV-Stelle dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit, dass zur Zeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien; der Anspruch auf berufliche Massnahmen/Rente werde nach Eingang des Gutachtens, welches sie in Auftrag zu geben beabsichtige, geprüft (Urk. 8/19). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 19. August 2011; Urk. 8/26). Am 16. November 2012 erliess die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle einen Vorbescheid, mit welchem sie dem Versicherten die Zusprache einer abgestuften Invalidenrente in Aussicht stellte (Urk. 8/46). Dagegen erhob dieser am 10. Dezember 2012 Einwand (Urk. 8/48), worauf die IV-Stelle bei Dr. C.___ eine Ergänzung des Gutachtens einholte (Verlaufsgutachten vom 2. Mai 2013; Urk. 8/52 einschliesslich ergänzende Stellungnahme vom 30. Mai 2013; Urk. 8/54). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs hiezu (Urk. 8/57 f.) erliess die Verwaltung am 7. Oktober 2013 abermals einen Vorbescheid, mit welchem sie einen Anspruch auf IV-Leistungen (Invalidenrente) nunmehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte (Urk. 8/60). Daran hielt sie nach erneutem Einwand (vom 28. Oktober 2013; Urk. 8/61) mit Verfügung vom 25. November 2013 fest (Urk. 8/64). Diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gesuch vom 10. Juli 2015 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zum Leistungsbezug an (Rente und berufliche Massnahmen; Urk. 8/75). Am 2. September 2015 erliess diese einen Vorbescheid, mit welchem sie dem Versicherten mangels Glaubhaftmachung einer Veränderung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht stellte (Urk. 8/82). Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 30. September 2015 Einwand (Urk. 8/83), worauf die IV-Stelle am 28. Dezember 2015 eine Verfügung erliess, mit welcher sie am Nichteintreten auf das neue Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren festhielt (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ hierorts am 28. Januar 2016 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit den Anträgen, es sei die Verfügung vom 28. Dezember 2015 aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese auf das gestellte Leistungsgesuch eintrete und nach umfassenden Abklärungen neu über den Anspruch auf Ausrichtung von IV-Leistungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide (1.), unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (4.). In verfahrensrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Hinsicht liess der Beschwerdeführer beantragen, es sei ihm die unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Prozessführung zu gewähren (2.) sowie ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen (3.; vgl. Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 4. März 2016 Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 10. März 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 9). Mit Replik vom 25. April 2016 liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen an seinen Anträgen festhalten (Urk. 11) und ergänzend einen Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. März 2016, einreichen (Urk. 12). Die IV-Stelle verzichtete mit Eingabe vom 13. Mai 2016 auf Duplik (Urk. 14), was dem Beschwerdeführer am 17. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Hilflosenentschädigung oder ein Assistenzbeitrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wegen fehlender Hilflosigkeit oder weil aufgrund des zu geringen Hilfebedarfs kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag entsteht,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder die Hilflosigkeit oder der Hilfebedarf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Hilflosigkeit oder einen anspruchsbegründenden Hilfebedarf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b).</span></p><p><span> </span><span>Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens </span><span>im Sinne des </span><span>Art. </span><span>87 </span><span>Abs. </span><span>2 und 3 IVV </span><span>sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span>chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span> </span><span>5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span>derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span>lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span>5. </span><span>Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span>7. </span><span>April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span>8. </span><span>Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p>1.4<span> </span>Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung begründete das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren damit, dass nicht glaubhaft dargelegt sei, dass sich die tatsächlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es würden keine neuen medizinischen Erkenntnisse oder Fakten vorgebracht. Namentlich werde weiterhin daran festgehalten, dass keine Invalidität im Sinne des Gesetzes aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen sei; es lägen weiterhin psychiatrische Leiden vor, die aus Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendersicht keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, da sie nicht erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache vorbringen, dass eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen Gesundheitszustandes durch die eingereichten Berichte zweifellos genügend glaubhaft gemacht worden sei. Die Verwaltung wäre daher zu weiteren Abklärungen und zur Prüfung des Leistungsgesuches verpflichtet gewesen (vgl. Urk. 1 und insbes. Urk. 11 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegend angefochtene Verfügung vom 28. Dezember 2015 hat sowohl den Anspruch auf eine Invalidenrente wie auch berufliche Massnahmen zum Gegenstand (vgl. Urk. 2). In der als Vergleichsbasis heranzuziehenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 25. November 2013 hatte die Verwaltung (einzig) über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entschieden (Urk. 8/64). Da bezüglich des Anspruchs auf berufliche Massnahmen – welcher im Vergleich zum Anspruch auf eine Invalidenrente einen andersartigen Leistungsanspruch darstellt - nur die einstweilige, nicht abschliessende Mitteilung vom 19. Juli 2011 erging (vgl. Urk. 8/19), besteht noch keine als Vergleichsbasis heranziehbare rechtskräftige Verfügung. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Verordnungsgeber und Rechtsprechung entwickelten Regeln zur Behandlung von Neuanmeldungen nach Erlass einer rechtskräftigen leistungsablehnenden Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen sich daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend auf den Anspruch auf berufliche Massnahmen nicht anwenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb dem Beschwerdeführer insoweit das Fehlen einer leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Veränderung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhältnisse nicht entgegen gehalten werden kann. Vielmehr hätte dieses Leistungsbegehren einer umfassenden P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung unterzogen werden müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 8C_1057/2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Mai 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insoweit erweist sich die Beschwerde als begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt demnach, ob die Verwaltung bezüglich des Rentenanspruchs zu Recht nicht auf die Neuanmeldung eintreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet - wie erwähnt - die unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 25. November 2013 (Urk. 8/64). Diese stützte sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf die Angaben von Dr. C.___ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 19. August 2011 (Urk. 8/26) beziehungsweise vor allem im (Verlaufs-)Gutachten von 2. Mai 2013 (Urk. 8/52; einschliesslich der ergänzenden Stellungnahme vom 30. Mai 2013; Urk. 8/54; vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss, Urk. 8/58 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Gutachten vom 19. August 2011 hatte Dr. C.___ folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen erhoben (Urk. 8/26 S. 10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F61) mit anankastischen (perfek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tionistischen), passiv-aggressiven und soziopathischen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, unter psychotherapeutisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gischer Behandlung gegenwärtig weitestgehend remittiert (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10: F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Soziophobie (ICD-10: F40.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ hatte im Wesentlichen ausgeführt, aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht bestehe auf dem psychiatrischen Fachgebiet infolge Remission der depressiven Störung, aber bei noch labiler psychischer Konstitution im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der Persönlichkeitsstörung, eine noch 50%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit. Für die Zeit von Februar 2011 bis zum Datum der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung könne auf die Einschätzung der ambulant behandelnden Psychiaterin abgestellt und von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden (Urk. 8/26 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Verlaufsgutachten vom 2. Mai 2013 hatte Dr. C.___ Diagnosen wie folgt gestellt (Urk. 8/52 S. 11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dissoziative Bewegungsstörung (Konversionsstörung) (ICD-10: F44) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">akzentuierte anankastische (zwanghafte), soziopathische und narzisstische Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sönlichkeitszüge (ICD-10: Z73) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Soziophobie (ICD-10: F40.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ hatte im Wesentlichen angegeben, infolge Besserung der ängstli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und sozialphobischen Symptome sowie in den Hintergrund getretenen Persönlichkeitszüge, aber bei noch labiler psychischer Konstitution im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der neu aufgetretenen Konversionsstörung, sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unverändert zum Vorgutachten vom 19. August 2011 - eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit im IT-Bereich wie auch eine Verweistätigkeit gegeben. Aufgrund des chronischen Charakters der Grundproblematik (Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitszüge) müsse bei einer Längsschnittbetrachtung auch unter Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der psychotherapeutisch-psychopharmakologischen Behandlung von einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit (50 % bis max. 70 % Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft) ausgegangen werden (Urk. 8/52 S. 13 f.). Die Förster-Kriterien seien weitgehend erfüllt (Urk. 8/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Neuanmeldung wurden die folgenden ärztlichen Unterlagen ins Recht gelegt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abschlussbericht der A.___ vom 25. August 2014 (Urk. 8/71) stellte die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortlich zeichnende Oberärztin aufgrund der vom 8. April bis 8. Juli 2014 erfolgten teilstationären Behandlung folgende Austrittsdiagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Narzisstische Persönlichkeitszüge (Z.73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Soziale Phobien (F40.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Bewegungsstörungen (F44.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen an, Anlass des Eintritts sei das vom Beschwerdeführer formulierte Ziel gewesen, durch Intensivierung von Expositionen in Gruppen seine Angstsymptomatik günstig zu beeinflussen; längerfristig wünsche er sich, wieder einer Arbeit nachgehen zu können. Bei Austritt hätten weiterhin noch soziale Ängste als auch Sicherheits- und Vermeidungsverhalten bestanden, jedoch habe er einen besseren Umgang damit gefunden. Zum Zeitpunkt des Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritts hätten keine Hinweise auf handlungsrelevante Suizidgedanken bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Angaben zur Arbeitsfähigkeit machte sie nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater Dr. D.___ stellte in seinem ärztlichen Bericht vom 10. Juli 2015 die folgenden Diagnosen (Urk. 8/79 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsstörung kombiniert mit passiv-aggressiven, anankastischen und narzisstischen Anteilen (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie und Soziale Phobie (F40.1, F40.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Störung (F44.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia (F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Schlussfolgerung führte Dr. D.___ aus, beim Patienten bestehe eine kombinierte Persönlichkeitsstörung, aus der soziale Ängste, Ärger, Wutgefühle und die dissoziative Störung (Kopfzuckungen) ausgelöst würden. Der Patient kenne in Beziehungen nur diese dysfunktionalen Muster seit seiner Kindheit, sie seien überdauernd und er leide privat und beruflich darunter. Die Auswirkungen der Persönlichkeitsstörung seien im Ausmass massiv bestimmend für Beruf und Privatleben. Da der Patient gute Ressourcen habe und trotz allem immer noch für berufliche Schritte motiviert sei, wäre trotz Persönlichkeitsstörung eine Unterstützung mit beruflichen Massnahmen der SVA äusserst sinnvoll. Wie die Vergangenheit zeige, werde dies der Versicherte aus eigener Kraft leider kaum schaffen, es bestehe auch unter günstigen Bedingungen nur eine Teilarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Urk. 8/79).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen ärztlichen Bericht vom 28. März 2016 hielt Dr. D.___ fest, im Rückblick habe ungefähr ab Mitte 2014 eine deutlich anhaltende Depression bestanden; verschiedene Versuche mit hochdosierter antidepressiver Medikation habe in diesen Monaten keine Besserung gebracht (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich der Beschwerdeführer zur Begründung seines Standpunktes auf den aktuellen ärztlichen Bericht von Dr. D.___ vom 28. März 2016 stützt, vermag er daraus - in Bezug auf den Rentenanspruch (vgl. E. 3 hievor) - nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Er übersieht, dass die versicherte Person im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren der Neuanmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Bezug auf das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegen einer massgeblichen Tatsachenänderung seit der letzten rechtskräftigen Leistungsverweigerung eine Beweisführungslast trifft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und diesbezüglich der Untersuchungsgrundsatz nicht spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elt. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeweisen Überprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintretensverfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine Neuanmeldung ist daher nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bot (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_683%2F2013+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-64%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 64</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Aktenlage massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Erlass dieser Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_315/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2). Der ärztliche Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. D.___ vom 28. März 2016 wurde vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erst im vorliegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeverfahren aufgelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unbeachtlich bleiben (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_683/2013 vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den ärztlichen Berichten des A.___ von 25. August 2014 (Urk. 8/71) und von Dr. D.___ vom 10. Juli 2015 (Urk. 8/79) geht hervor, dass die behandelnden Ärzte beim Beschwerdeführer nach wie vor im Wesentlichen die nämlichen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Problematiken eruierten, wie diese schon bei Erlass der Verfügung am 25. November 2013 bestanden hatten. So werden in beiden Berichten - wie bereits damals von Dr. C.___ - eine dissoziative Bewegungsstörung, narzisstische Persönlichkeitszüge (bzw. [kombinierte] Persönlichkeitsstörung) sowie eine soziale Phobie diagnostiziert. Davon abweichend stellt die verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortliche Ärztin des A.___ zusätzlich die Diagnose einer mittelgradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episode (Urk. 8/71 S. 1), Dr. D.___ diejenigen einer Dysthymie sowie einer Agoraphobie (Urk. 8/79).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn replicando geltend gemacht wird, aufgrund der diagnostizierten Agora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie bzw. mittelgradigen depressive Episode sei eine anspruchserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung glaubhaft gemacht (Urk. 11 S. 4), ist dem nicht zu folgen. Zwar trifft zu, dass Dr. C.___ diese Diagnosen so nicht stellte. Doch steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">everfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die exakte Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vordergrund,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Frage, ob glaubhaft gemacht ist, dass sich der Gesundheitszustand im massgebenden Vergleichszeitraum in revisionserheblichem Ausmass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert (vorliegend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verschlechtert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Agoraphobie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schilderte Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 10. Juli 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Schwierigkeit des Versicherten, seinen Arbeitsweg mittels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Verkehrsmittel zu bewältigen; er führte aus, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei mehr Belegung des öffentlichen Verkehrs stärkere Angst- und Wutgefühle bzw. körperliche Zuckungen auftauchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/79 S. 2; vgl. so auch die Ausführungen des Beschwerdeführers im Einwand vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015, wonach er in überfüllten Zügen das Gefühl bekomme, dass Menschen sich über ihn unterhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten würden, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/83 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschilderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Problematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weist Berührungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (auch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur sozialen Phobie auf (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur sozialen Phobie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch-diagnostische Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsstörungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mombour/Schmidt [Herausgeber], 9. Auflage, Bern 2014, S. 192 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ - im Gegensatz zu Dr. C.___ wie alsdann auch zum A.___, welches im Bericht vom 25. August 2014 in Kenntnis der fraglichen Ängste beim Aufenthalt unter vielen Menschen (vgl. Urk. 8/71 S. 2) ebenfalls ausschliesslich eine Soziophobie diagnostizierte -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offenkundig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostisch lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anders </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeordnet. Davon ist umso mehr auszugehen, als Dr. D.___ - welcher in den Schlussfolgerungen seines Berichts vom 10. Juli 2015 vor allem Ausführungen zur Persönlichkeitsstörung machte -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte, dass es sich bei der Agoraphobie um eine neu hinzugetretene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsstörung handle. Auch nach Lage der Akten handelt es sich hierbei nicht um eine zusätzliche Beeinträchtigung bzw. ist darin keine Veränderung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltes zu sehen. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekundete der Versicherte schon seit langem Unwohlsein ausser Haus (vgl. hausärztlicher Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011; Urk. 8/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) bzw. wurden agoraphobische Ängste festgestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lt (vgl. Bericht der A.___ vom 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8/38 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich im Zusammenhang mit überfüllten Zügen diagnostiziert (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">undatierter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ AG vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/41 S. 2 und 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Alsdann ergeben sich aus den Schilderungen von Dr. D.___ auch keine Hinweise darauf, dass sich die bereits vorbestehende Problematik in ihrer Ausprägung verschlimmert hätte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Umstand, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allein nicht massgebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittelgradigen depressiven Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt wurde, vermag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erhebliche Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes nicht glaubhaft darzutun. Denn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nur enthält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine - auch nicht ansatzweise -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zu entnehmen wäre oder plausibel machen würden,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass oder inwiefern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im massgeblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichszeitraum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls anspruchserhebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung der affektiven Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetreten sein könnte, welche nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alsdann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die erhobenen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologischen Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht auszumachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im fraglichen Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls im Affekt (nur) leicht niedergestimmt, jedoch gut spürbar und schwingungsfähig beschrieben (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/71 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sich alsdann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht wesentlich von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Referenzverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 25. November 2013 zugrunde gelegen hatte:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n seinem Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (nur)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichtgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der affektiven Schwingungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 8/26 S. 9). Dies tat er gleichlautend im (Verlaufs-)Gutachten vom 2. Mai 2013 (Urk. 8/52 S. 10), wo er überdies ausgeführt hatte, eine gravierende depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik zeige sich unter der aktuellen psychotherapeutisch-psychopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Behandlung unverändert zur Erstbegutachtung nicht bzw. wo er fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt, ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denziell wirke der Versicherte gefestigt und weniger depressiv (Urk. 8/52 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daher und da auch im Übrigen fassbare Anhaltspunkte für eine anhaltende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung der affektiven Situation fehlen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen die eingereichten Berichte keine anspruchserhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers glaubhaft darzutun. Vielmehr ist mit Blick auf die Ausführungen sowohl im Bericht des A.___ wie auch von Dr. D.___ davon auszugehen, dass beim Beschwerdeführer nach wie vor die akzentuierte Persönlichkeit (allenfalls Persönlichkeitsstörung), die Soziophobie sowie die dissoziative Bewegungsstörung im Vordergrund stehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich demnach, dass aufgrund der eingereichten und vorliegend zu berücksichtigenden (E. 5.1) Unterlagen eine leistungsrelevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Änderung der tatsächlichen Verhältnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht glaubhaft gemacht ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist die angefochtene Verfügung in teilweiser Gutheissung der Beschwerde insoweit aufzuheben, als die Verwaltung auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung von beruflichen Massnahmen nicht eingetreten ist; die Sache ist insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Verwaltung zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassenden Anspruchsprüfung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen – in Bezug auf den Rentenanspruch - ist die Beschwerde abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist dem Beschwerdeführer in Gutheissung des Gesuches vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Prozessf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ührung zu bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt. Entsprechend dem teilweisen Obsiegen des Beschwerdeführers sind die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- dem Beschwerdeführer und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin je zur Hälfte aufzuerlegen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten sind zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§34 Abs. 3 GSVGer). Der Beschwerdeführer obsiegt teilweise, weshalb Anspruch auf eine reduzierte Prozessentschädigung besteht. Entsprechend wird die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine (reduzierte) Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal NormalWeb"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuches vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">28. Januar 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewährt,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 28. Dezember 2015 insoweit aufgehoben, als damit nicht auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung von beruflichen Massnahmen eingetreten wird, und es wird die Sache insoweit an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, überwiesen, damit sie den Anspruch auf berufliche Massnahmen prüfe und anschliessend darüber verfüge. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten werden zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskosten genommen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne (reduzierte) Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>