D -6940/2006 {T 0/2} U rteil vom 21. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Fulvio H aefeli, R ichterin N ina Spälti G iannakitsas, R ichter R obert G alliker G erichtsschreiberin G abriela Freihofer A._______, Albanien und M azedonien, B._______, C ._______, D ._______, E._______, M azedonien, vertreten durch Klaus Franz R üst-H ehli, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), vorm als Bundesam t für Flüchtlinge (BFF), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 11. N ovem ber 2002 i.S. Vollzug der W egw eisung (W iedererw ägung) / N B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l A bteilung IV D -6940/2006 haf/frg/dep {T 0/2}2 Sachverhalt: A. D ie von den Beschw erdeführern am 19. M ai 1998 (Beschw erdeführer) respektive am 29. August 1999 (Beschw erdeführerin und Kinder) gestellten Asylgesuche w ies das BFF m it Verfügung vom 15. Juni 2001 ab und ordnete die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug an. D ie dagegen erhobene Beschw erde w ies die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) m it U rteil vom 4. M ärz 2002 ab. Ein R evisionsgesuch vom 13. M ai 2002 w urde m it U rteil der AR K vom 28. M ai 2002 abgew iesen. Auf ein an das BFF gerichtetes W iedererw ägungsgesuch vom 5. August 2002 (D atum des Telefax), w elches zuständigkeitshalber an die AR K zur Behandlung als R evisionsgesuch w eitergeleitet w urde, trat die AR K m it U rteil vom 14. August 2002 nicht ein. B. M it Eingabe vom 25. O ktober 2002 liessen die Beschw erdeführer das BFF um w iedererw ägungsw eise vorläufige Aufnahm e in der Schw eiz ersuchen. Im W esentlichen w urde geltend gem acht, die Beschw erdeführerin leide unter einer schw eren Beeinträchtigung der psychischen G esundheit. Sie könne ihre O bhutspflichten gegenüber ihren Kindern deshalb nicht m ehr erfüllen. D er W egw eisungsvollzug sei daher nicht zum utbar. Zur U nterm auerung der Vorbringen w urden zw ei Arztzeugnisse eingereicht. C . M it Verfügung vom 11. N ovem ber 2002 w ies das BFF das W iedererw ägungsge- such ab, bezeichnete die Verfügung vom 15. Juni 2001 als rechtskräftig und vollstreckbar und stellte fest, einer allfälligen Beschw erde kom m e keine auf- schiebende W irkung zu. D . M it Beschw erde vom 10. D ezem ber 2002 liessen die Beschw erdeführer beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei die U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen. Es sei die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren. Es sei ihnen zu gestatten, den Ausgang des Verfahrens in der Schw eiz abzuw arten. E. M it Zw ischenverfügung vom 20. D ezem ber 2002 setzte der dam als zuständige Instruktionsrichter der AR K den Vollzug der W egw eisung im R ahm en einer vorsorglichen M assnahm e einstw eilen aus. F. M it Eingabe vom 3. Januar 2003 liessen die Beschw erdeführer verschiedene Schreiben zu deren Integration in der Schw eiz einreichen. G . Am 7. M ärz 2003 w urde ein Schreiben der Kantonsschule F._______ vom eingereicht. H . M it an das G ._______ gerichteter Eingabe vom 25. April 2003, w elche an die AR K w eitergeleitet w urde, w urde um Auskunft über den Verfahrensstand betreffend die Papierbeschaffung ersucht. I. Am 5. Juli 2004 w urde eine Eingabe an das BFF gerichtet, w elches diese am 16. August 2004 zur Behandlung an die AR K w eiterleitete. J. M it Zw ischenverfügung vom 1. M ai 2007 w urde der Beschw erdeführerin Frist bis zum 22. M ai 2007 angesetzt zur Einreichung eines aktuellen Arztberichts. D em am 22. M ai 2007 gestellten G esuch um Fristerstreckung von 14 Tagen w urde vom 3 Bundesvew altungsgericht am 24. M ai 2007 telefonisch stattgegeben. D ie Frist verstrich ungenutzt. K. M it Zw ischenverfügung vom 6. Juni 2007 w ies der Instruktionsrichter des Bundesvew altungsgerichts ein von den Beschw erdeführern gestelltes G esuch um Sistierung des Beschw erdeverfahrens um einen M onat aufgrund eines beim Kanton anhängig gem achten H ärtefallverfahrens ab. L. M it Eingabe vom 21. Juni 2007 liessen die Beschw erdeführer noch einm al ein G esuch um "Koordination des Verfahrens m ittels einer Fristerstreckung resp. N otfristansetzung (2 W ochen für den Arztbericht)" einreichen. M . M it Telefaxeingabe vom 28. Juni 2007 liessen die Beschw erdeführer erneut um Sistierung des Verfahrens für drei M onate aus verfahrensökonom ischen G ründen ersuchen. N . M it Telefaxeingabe vom 16. August 2007 liessen die Beschw erdeführer erneut um Sistierung des Verfahrens ersuchen und stellten zudem die Kopie von Arbeitsverträgen und N -Ausw eisen m it einer Postsendung in Aussicht. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, am 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei der ehem aligen AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m ithin einzutreten. 3. Ein Anspruch auf W iedererw ägung besteht nam entlich dann, w enn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsw eise seit dem U rteil der m it Beschw erde angerufenen R echtsm ittelinstanz (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der AR K [EM AR K] 1995 N r. 21 E. 1c S. 204) in w esentlicher W eise verändert hat und m ithin die ursprüngliche (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen 4 ist (vgl. EM AR K 2003 N r. 7 E. 1 S. 42 f.). Ferner können auch R evisionsgründe im Sinne von Art. 121 und 123 Abs. 2 BG G zu einer W iedererw ägung führen, jedoch nur dann, w enn eine unangefochten gebliebene, form ell rechtskräftig gew ordene Verfügung vorliegt (vgl. EM AR K 2003 N r. 17 E. 2a S. 103 f.) oder, w enn zw ar vorgängig ein R echtsm ittel ergriffen w orden w ar, die R evisionsgründe sich jedoch nicht auf das Zustandekom m en des im betreffenden Beschw erdeverfahren ergangenen Prozessurteils der AR K, sondern auf die m it Beschw erde angefochtene Verfügung des Bundesam tes beziehen (vgl. EM AR K 1998 N r. 8 E. 3 S. 53 f.). Eine W iedererw ägung fällt hingegen dann nicht in Betracht, w enn lediglich eine neue W ürdigung der beim früheren Entscheid bereits bekannten Tatsachen herbeigeführt w erden soll oder G ründe angeführt w erden, die bereits in einem ordentlichen Beschw erdeverfahren gegen die frühere Verfügung hätten geltend gem acht w erden können (vgl. EM AR K 2003 N r. 17 E. 2b S. 104). 4. 4.1 D as BFM stellte in seiner ablehnenden Verfügung fest, es lägen keine G ründe vor, w elche die R echtskraft der Verfügung vom 15. Juni 2001 beseitigen könnten. D ie in den eingereichten Arztberichten aufgeführten gesundheitlichen Beschw erden der Beschw erdeführerin seien nicht derart gravierend, als dass sie einem W egw eisungsvollzug entgegenstünden. Es sei darauf zu verw eisen, dass es dem Ehem ann der Beschw erdeführerin zum utbar sei, sich um die gem einsam en Kinder zu küm m ern, falls die Beschw erdeführerin ihre O bhutspflichten nicht m ehr w ahrnehm en könne. 4.2 Festzuhalten gilt es vorw eg, dass vorliegend von den Beschw erdeführern lediglich eine W iedererw ägung in der ersten der oben unter Ziffer 3 aufgeführten Bedeutung, das heisst eine seit R echtskraft der Verfügung vom 15. Juni 2001 eingetretene, w esentlich veränderte Sachlage geltend gem acht w erden kann, da sie bereits ein ordentliches R echtsm ittelverfahren durchlaufen haben. 4.3 M it dem W iedererw ägungsgesuch w urden zw ei ärztliche Berichte von D r. m ed. H ._______, Facharzt FM H für Allgem einm edizin, , vom 28. August 2002, sow ie von D r. m ed. I._______., Sozialpsychiatrische Beratungsstelle , vom 2. O ktober 2002 zu den Akten gereicht. G em äss dem erstgenannten Arztbericht leide die Beschw erdeführerin an einer posttraum atischen Belastungsstörung (ID C -10 F43.1) m it Verdacht auf dissoziative Störungen (IC D -10 F44). Laut Arztbericht vom 2. O ktober 2002 w urden bei ihr eine Anpassungsstörung m it Angst und D epression bei psycho-sozialer Belastung (drohende Ausw eisung; IC D -10 F43.2) sow ie der Verdacht auf eine posttraum atische Belastungsstörung (ID C -10 F43.1) diagnostiziert. D ie Beschw erdeführerin befinde sich seit 10. Septem ber 1999 beziehungsw eise seit 19. Septem ber 2001 (laut Arztbericht vom 2. O ktober 2002) in entsprechender m edizinischer Behandlung. Sie benötige bis auf W eiteres eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung inklusive M edikation (Antidepressiva, Tranqulizer). M it Behandlung sei die Prognose gut, ohne eine solche sei sie schlecht. Einen aktuellen Arztbericht reichte die Beschw erdeführerin trotz entsprechender expliziter Aufforderung des Bundesverw altungsgerichts vom 1. M ai 2007 nicht ein. 4.3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass der Europäische G erichtshof für M enschenrechte (EG M R ) grundsätzlich keinen durch die EM R K geschützten Anspruch auf Verbleib 5 in einem Konventionsstaat anerkennt, um w eiterhin in den G enuss m edizinischer, sozialer oder anderer Form en der U nterstützung zu kom m en. N ur bei Vorliegen aussergew öhnlicher U m stände anerkennt der EG M R ausnahm sw eise, dass bei einem kranken Ausländer der Vollzug einer Entfernungsm assnahm e gegen Art. 3 EM R K verstossen könnte (vgl. EM AR K 2005 N r. 23, E. 5.1. S. 211 f.). Ein im Vergleich zur Schw eiz allfälliger schlechterer m edizinischer Standard in Albanien für die w eitere m edizinische Betreuung der Beschw erdeführerin stellt unter dem Blickw inkel von Art. 3 EM R K kein w iedererw ägungsrechtlich relevantes, völkerrechtliches Vollzugshindernis dar. 4.3.2 D ie B eschw erdeführerin litt offenbar bereits w ährend des ordentlichen B eschw erdeverfahrens unter psychischen P roblem en, unterliess es jedoch diese vorzubringen. S o enthält denn auch das B eschw erdeurteil vom 4. M ärz 2002 keine entsprechenden E rw ägungen. G em äss den eingereichten ärztlichen B erichten aus dem Jahre 2002 ist allerdings von einer V erschlechterung des G esundheitszustandes der B eschw erdeführerin nach dem Beschw erdeurteil der AR K auszugehen (vgl. Arztberichte vom 2. O ktober 2002 und 28. August 2002), w eshalb die Vorinstanz zu R echt auf das W iedererw ägungsgesuch eingetreten ist. O b die Beschw erdeführerin zum heutigen Zeitpunkt in psychiatrischer Behandlung steht und ob sie noch unter Beschw erden leidet, geht aus den Akten nicht klar hervor. So unterliess es die Beschw erdeführerin, seit der Stellung des W iedererw ägungsgesuchs im R ahm en ihrer M itw irkungspflicht aus eigenem Antrieb ein w eiteres Arztzeugnis einzureichen. U nd auch nach entsprechender Aufforderung durch das Bundesverw altungsgericht m it Zw ischenverfügung vom 1. M ai 2007 und gew ährter Fristerstreckung w urde bis dato kein aktueller Arztbericht zu den Akten gereicht. In der Eingabe vom 22. M ai 2007, in w elcher um Erstreckung der Frist ersucht w urde, w urde lediglich festgehalten, die behandelnde Ärztin habe dem kantonalen Ausländeram t einen Arztbericht eingereicht, w elcher aber nicht die nötigen Angaben enthielte. Aufgrund der bestehenden Akten ist jedoch nicht davon auszugehen, die Beschw erdeführerin w ürde aktuell unter schw eren gesundheitlichen Schw ierigkeiten leiden, zum al solche m it einem aktuellen ärztlichen Zeugnis hätten belegt w erden m üssen. Von einer konkreten G efährdung der Beschw erdeführerin im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG im Falle der W egw eisung zum heutigen Z eitpunkt kann aufgrund der im Jahre 2002 vorgebrachten Leiden der B eschw erdeführerin jedenfalls nicht geschlossen w erden. Insgesam t ist überw iegend w ahrscheinlich, dass die Beschw erdeführerin nach ihrer R ückkehr eine allfällig notw endige m edizinische Versorgung erhalten könnte (vgl. EM AR K 2003 N r. 24 E. 5b S. 157). Es besteht dam it nicht die G efahr, dass sie w egen der vorherrschenden Verhältnisse m it grosser W ahrscheinlichkeit unw iederbringlich in völlige Arm ut gestossen w ürde, dem H unger und som it einer ernsthaften Verschlechterung ihres G esundheitszustandes, der Invalidität oder sogar dem Tod ausgeliefert w äre (vgl. EM AR K 2005 N r. 1, E. 3.2.2. S. 6 und N r. 6 E. 6.1. S. 57). Es handelt sich m ithin bei den von der B eschw erdeführerin vorgebrachten gesundheitlichen Problem en nicht um lebensbedrohende Krankheitsbilder, w elche zudem in Albanien behandelt w erden können. A llenfalls kann die B eschw erdeführerin m edizinische R ückkehrhilfe -beispielsw eise auch im Sinne der M itnahm e der von ihr benötigten 6 M edikam ente für die erste Zeit – beantragen. 4.3.3 W as schliesslich die im W iedererw ägungsverfahren auf B eschw erdeebene angeführte und m it diversen D okum enten unterm auerte gute Integration der B eschw erdeführer anbelangt, ist darauf hinzuw eisen, dass bereits nach altem R echt (E M A R K 2001 N r. 20) nach A bschluss des ordentlichen V erfahrens bei G eltendm achung eines nachträglich veränderten S achverhalts keine P rüfung der schw erw iegenden persönlichen N otlage vorgenom m en w urde, A rt. 44 A bs. 3 altA sylG m ithin keine A nw endung fand. M it der aktuellen Teilrevision des A sylG ist die asylrechtliche N otlagenprüfung gänzlich w eggefallen (aufgehoben durch Ziff. I des B G vom 16. D ezem ber 2005, m it W irkung seit 1. Januar 2007), w eshalb die Integration der B eschw erdeführer in der S chw eiz im A sylverfahren w iedererw ägungsrechtlich w eitgehend unerheblich ist. Zw eifellos ist davon auszugehen, dass der Fam ilie die A usreise nach A lbanien und die dortige R eintegration nicht leicht fallen w ird, zum al die B eschw erdeführerin und die K inder nicht über die entsprechende S taatsangehörigkeit verfügen und der nunm ehr neun jährige A ufenthalt in der S chw eiz für die jugendlichen K inder zu einer gew issen E ntw urzelung führen dürfte. A ndererseits verfügt die Fam ilie, ethnische A lbaner, in A lbanien über fam iliäre und soziale B eziehungen. A usserdem handelt es sich beim B eschw erdeführer um einen gebildeten M enschen, der zahlreiche E rfahrungen in P olitik und B eruf sam m eln konnte. V or diesem H intergrund verm ag die S ituation der Fam ilie insgesam t und der K inder im B esonderen im Falle der R ückkehr nach langjährigem A ufenthalt in der S chw eiz nicht zu einer existenzgefährdenden S ituation im S inne des A rt. 14a A bs. 4 A N A G zu führen. D as kantonale V erfahren betreffend A ufenthaltsbew illigungen hem m t m angels entsprechender gesetzlicher B estim m ungen das vorliegende V erfahren nicht und bleibt vom vorliegenden E ntscheid unbeeinflusst. 4.3.4 Zusam m enfassend ist som it festzuhalten, dass in casu keine G ründe vorliegen, aufgrund w elcher nun aus w iedererw ägungsrechtlichen G ründen auf U nzulässigkeit oder U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs zu schliessen w äre. Es sprechen im Ü brigen entgegen anderslautender Ansicht im vorliegenden Beschw erdeverfahren in w iedererw ägungsrechtlicher Sicht auch keine G ründe gegen die M öglichkeit des W egw eisungsvollzugs, da seitens der zuständigen Behörden noch gar keine Vollzugshandlungen - w ie beispielsw eise die Beschaffung der dafür notw endigen Papiere -vorgenom m en w urden. 5. O hne noch näher auf die einzelnen Argum ente auf Beschw erdeebene und die eingereichten D okum ente einzugehen, w elche am Ergebnis auch nichts zu ändern verm ögen, ergibt sich aus den vorstehenden Erw ägungen, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie R echtsm itteleingabe ist nach dem G esagten abzuw eisen. M it dem vorliegenden U rteil w ird ein Entscheid über eine definitive Vollzugsaussetzung für die D auer des Beschw erdeverfahrens hinfällig.7 6. M it der Beschw erde w ird das Begehren um G ew ährung der unentgeltlichen R echtpflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG gestellt. D ieses ist gutzuheissen, zum al sich die Begehren nicht als von vornherein aussichtslos erw iesen haben und von der Bedürftigkeit der Beschw erdeführer auszugehen ist. Es sind som it keine Verfahrenskosten zu erheben. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird gutgeheissen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilagen: O riginalverfügung des BFF, Einzahlungsschein) - der Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N ) - (Beilagen: M azedonischer R eisepass , Identitätsausw eis , H eiratskurkunde , G eburtsschein , Bestätigung der m azedonischen Staatsangehörigkeit , Ausw eis ) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Fulvio H aefeli G abriela Freihofer