<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Schnelltests so rasch wie möglich ohne Einschränkungen einzusetzen, also sobald die Produktions- und Vertriebskapazitäten der pharmazeutischen Industrie ausreichen. Die Anwendung wird vom Bund finanziert.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Schnelltests sind ein wichtiges neues Mittel zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Sie ermöglichen eine rasche Identifizierung und Isolation von positiven Fällen und verhindern so weitere Ansteckungen. Wie bereits in seiner Stellungnahme zur Motion De Courten 20.3988 "Covid-19-Schnelltests statt einschneidende Quarantäne" festgehalten, hat der Bundesrat beschlossen, die Zugänglichkeit dieser Tests zu verbessern, indem er ihre Durchführung auch ausserhalb der bewilligten Laboratorien zulässt. Seit dem 2. November 2020 können solche Tests somit in Arztpraxen, Apotheken, Spitälern und Testzentren durchgeführt werden. Am Anfang war die Übernahme der Testkosten durch den Bund, unabhängig davon, ob es sich um Schnelltests oder PCR-Tests handelte, an bestimmte Bedingungen geknüpft. Um besonders gefährdete Menschen besser zu schützen und lokale Infektionsausbrüche frühzeitig zu bekämpfen, hat der Bundesrat an seinen Sitzungen vom 27. Januar und 17. Februar 2021 die Teststrategie angepasst. Die Kosten für die vorbeugende, wiederholte Testung von symptomlosen Personen im Rahmen von Schutzkonzepten, etwa in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern und weiteren sozialmedizinischen Institutionen, wird neu durch den Bund übernommen. Um lokale Infektionsausbrüche frühzeitig zu erkennen und einzudämmen, übernimmt der Bund ebenfalls die Kosten für umfassende Testung symptomloser Personen an Schulen, Ausbildungsstätten und weiteren Orten mit erhöhter Übertragungswahrscheinlichkeit. Der Kanton muss dem BAG ein Konzept vorlegen, etwa dazu, wo, wer und wie oft getestet wird sowie welche Tests verwendet werden. Zudem hat er die bisherige Quarantäneregelung angepasst: Die zehntägige Kontaktquarantäne kann verkürzt werden, falls sich die betroffene Person nach sieben Tagen testen lässt und das Resultat negativ ist, und wenn die zuständige kantonale Behörde zustimmt. Die Reisequarantäne hingegen kann eigenverantwortlich aufgehoben, wenn die Person ab dem 7. Tag nach der Einreise einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test durchführt und dieser ein negatives Resultat anzeigt. Der Bundesrat erachtet folglich das Anliegen der Motion als weitgehend erfüllt und empfiehlt die Ablehnung der Motion.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.