<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00353</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Lätsch + Hässig</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 18, Postfach 138, 8630 Rüti ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1990 geborene X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war erstmals im Jahr 1999 zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die Invalidenversicherung anerkannte das Geburtsgebrechen Nr. 390 (angeborene cerbrale Lähmung), über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm die Kosten für medizinische Massnahmen und erteilte aufgrund einer wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Anmeldung im Jahr 2002 mit dem Verweis auf eine geistige Behinderung Kostengutsprachen für Sonderschulung und danach für eine Anlehre zur Kondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torei-Confiserie-Mitarbeiterin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 3. September 2012 sprach die IV-Stelle des Kantons Thurgau nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 2/7/149) eine abgestufte ausserordentliche Invalidenrente (von September bis November 2010 eine halbe, von Dezember bis Mai 2011 eine ganze und ab Juni 2011 eine unbefristete Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente) zu (Urk. 2/7/192, Urk. 2/7/197, Urk. 2/7/199, Urk. 2/7/206).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Geburt zweier Kinder (Jg. 2013 und 2015) und Wohnsitznahme der Versicherten im Kanton Zürich, leitete die nunmehr zuständige Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Juli 2015 eine Rentenrevision ein und liess eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt am Wohnort der Versicherten durchführen. Gestützt auf den hierbei erstellten Bericht vom 22. Dezember 2015 (Urk. 2/7/239) ging sie davon aus, die Versicherte würde auch ohne Gesundheitsschaden keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen und weise im Aufgabenbereich Haushalt eine Einschränkung von 20 % auf. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/7/241, Urk. 2/7/248) verfügte die IV-Stelle am 22. Februar 2016 die Aufhebung der Invalidenrente auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats (Urk. 2/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen am 22. März 2016 erhobene Beschwerde (Urk. 2/1) mit dem Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren, es sei eine ganze Rente zuzüglich Kinderrenten auszurichten, eventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter sei die Sache unter Weiterausrichtung der bisherigen Rente zur weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung zurückzuweisen, wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 28. August 2017 im Verfahren IV.2016.00370 (Urk. 2/2/13) teilweise gutgeheissen, indem festgestellt wurde, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Dreiviertelsrente zuzüglich Kinderrente habe. Dieses Urteil hob das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht mit Urteil vom 28. März 2018 auf und wies die Sache ans hiesige Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt zum Entscheid über die Statusfrage und über die Einschränkungen im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbereich zurück (8C_806/2017 E. 3.2.2; Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden, neu angelegten Verfahren stellte das Gericht mit Verfügung vom 2. Mai 2018 (Urk. 3) das Bundesgerichtsurteil 8C_806/2017 vom 18. März 2018 den Parteien zu und gab ihnen Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen. Die Beschwerdegegnerin hielt am 28. Mai 2018 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 5), während sich die Beschwerdeführerin nicht vernehmen liess. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, IVG) sind im vorangegangenen Gerichtsurteil bereits umfassend wiedergegeben worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/13 E. 1.1-4). Darauf kann, mit der nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Ergänzung, verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1, 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 22. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2016 im Wesentlichen damit, dass die neu als zu 100 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizierende Beschwerdeführerin gemäss den Abklärungen der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendienstmitarbeiterin im Haushalt zu 20 % eingeschränkt sei (Urk. 2/2 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem verneinte sie die Anwendbarkeit der Rechtsprechung zum Urteil des EGMR in Sachen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Di Trizio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den vorliegenden Fall mit der Begründung, es liege nicht ein Statuswechsel von einer Vollerwerbstätigkeit zu einer Teilerwerbstätigkeit, sondern von einer Vollerwerbstätigkeit zu einer Tätigkeit im Haushaltsbereich vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, auf den Abklärungsbericht im Haushaltsbereich könne nicht abgestellt werden, da dieser in verschiedener Hinsicht nicht rechtskonform zustande gekommen sei. Im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsfall müsste sie bereits aus finanziellen Gründen einer 100%igen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit nachgehen (Urk. 2/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_806/2017 vom 28. März 2018 (Urk. 1 E. 3.2.2): es könnten «die Fragen, ob die Versicherte im Gesundheitsfall noch einer (Teil-)Erwerbstätigkeit nachgehen würde und ob hinsichtlich der Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Haushaltsbereich allein auf den Abklärungsbericht abgestellt werden könne, nicht offen gelassen werden. Die Vorinstanz hat sich diesbezüglich nicht festgelegt. Sie äusserte indes Zweifel daran, ob die Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung die Frage nach der hypothetischen Erwerbstätigkeit, die sie zunächst immerhin mit 40 % beziffert habe, erfasst und zuverlässig habe be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antworten können. Zudem wies das kantonale Gericht hinsichtlich der Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen im Haushalt auf die Notwendigkeit einer fachmedizinischen Einschätzung hin. Der Abklärungsbericht sei seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten und seine grundsätzliche Massgeblichkeit könne bei einer Person mit psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden unter Umständen Einschränkungen erfahren. Beide Punkte liess das kantonale Gericht offen. Aus Rechtsschutzgründen (kein Verlust der ersten und einzigen Instanz mit freier Beweiswürdigung) ist die Sache zum Entscheid über die Statusfrage und über die Einschränkungen im Haushaltsbereich an das kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonale Gericht zurückzuweisen.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die hier interessierende Statusfrage, was die Beschwerdeführerin täte, wenn keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestünden, sind nach dem Gesagten (vgl. E. 1.2) die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-) Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist. Dazu ergibt sich aus den Akten Folgendes:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Fachärztin FMH für Kinder- und Jugendpsychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie/-psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin im Auftrag der IV-Stelle im Zusammenhang mit der Rentenzusprache untersuchte, diagnostizierte im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom 10. Dezember 2011 (Urk. 2/7/149/1-9, S. 7) eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte Intelligenzmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 F70.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Psychostatus verzeichnete die Gutachterin, die Beschwerdeführerin sei wach und allseits orientiert, psychomotorisch ruhig und spreche korrekt Schweizer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsch. Im Gespräch sei sie aufmerksam und konzentriert, das Denken logisch und zusammenhängend, aber wenig flexibel und differenziert. Sie widerspreche sich oft, realisierte das aber offenbar nicht und habe Mühe mit der Auffassung des Gesprochenen. Das Gedächtnis sei ungestört (S. 7). Der durchgeführte Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genztest und das klinische Erscheinungsbild hätten die schon früher festgestellte leichte geistige Behinderung bestätigt. Das Intelligenzprofil sei homogen und die Beschwerdeführerin habe in keinem Indexwert ein normales Resultat (IQ von mindestens 85) erreicht. Nur gerade die visuelle Wahrnehmung und das allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Verständnis seien unbeeinträchtigt. Das Arbeitsgedächtnis sei besonders schlecht und das Denken sei sehr wenig beweglich. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit sei infolge der geistigen Behinderung massiv reduziert und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trage nur 50 % derjenigen einer gesunden Person. Die Beschwerdeführerin könne nur einfache Informationen verstehen und auch das nur, wenn sie in ganz kleinen Portionen und mit vielen Wiederholungen gegeben würden. Komplexere Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge vermöge sie nicht zu begreifen. Sie könne einfache gelernte Abläufe ausführen, aber keine neu aufgetretenen Probleme selbständig lösen. Sie benötigt bei der Arbeit viel mehr Betreuung als gesunde Arbeitnehmer und einen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlichen Rahmen (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Haushaltabklärung vom 7. Dezember 2015 (vgl. Haushaltabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht vom 22. Dezember 2015, Urk. 2/7/239 S. 3-10) führte die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson aus (Ziff. 1 S. 2), die Beschwerdeführerin berichte über gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Hochs und Tiefs. Es komme stark auf die aktuelle Tagesverfassung an. Sie leide unter chronischen Kopf- und Nackenschmerzen und zusätzlich an Migräne, die mindestens einmal pro Woche vorkomme. Es werde ihr dann schlecht, sie sehe Doppelbilder und bekomme starke Kopfschmerzen. Während extremen Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anfällen könne sie die Kinderbetreuung nicht mehr sicherstellen. Sie müsse dann eine Betreuungsperson organisieren. Die Beschwerden liessen nach, wenn sie sich an einen ruhigen und dunklen Ort zurückziehen könne. Weil sie ihren jüngsten Sohn (neun Monate alt) noch voll stille, könne sie aktuell keine Medikamente einnehmen und sie greife einzig, wenn sie unter sehr starken Schmerzen leide, ab und zu auf ein Analgetikum zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf erkläre die Beschwerdeführerin, die Kinder erwachten um ca. 7.00 bis 7.30 Uhr am Morgen. Dann stehe sie mit den Kindern gemeinsam auf. Die Kinder würden angezogen und man spiele etwas zusammen. Um ca. 10.00 Uhr werde das Frühstück eingenommen. Mittags bereite sie eine warme Mahlzeit zu. Sie sei ledig, lebe mit ihrem Partner, Vater der beiden Söhne, zusammen. Dieser komme mittags nicht nach Hause. Der ältere Sohn führe keinen konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenten Mittagsschlaf mehr durch. Jeweils einen Tag pro Woche besuche der ältere Sohn die Spielgruppe. Sie versuche, eine Zimmerstunde für die Kinder ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Nachmittags besuche sie mit den Kindern den Spielplatz. Im Verlauf des Tages führe sie die anfallenden Haushaltsarbeiten durch. Die Grossmutter des Partners komme durchschnittlich alle zwei Wochen zu Besuch. Dann werde sie bei der Kinderbetreuung entlastet, sodass sie die Haushaltsarbeiten durchführen könne. Abends gingen die Kinder um ca. 20.00 Uhr ins Bett. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre die berufliche Situation ohne Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt die Abklärungsperson fest (Ziff. 2.5 S. 3 f.), z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u Beginn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin wie folgt geantwortet:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«Eine Vollzeitstelle komme für die Kundin nicht in Frage. Sie könnte sich jedoch eine Teilzeitstelle von circa 40 % vorstellen. Auf ihren ursprünglichen Beruf als Konditorin wolle Frau Mendez nicht mehr zurückkehren. Durch ihren Unfall sei ihr die Arbeit nicht mehr möglich. Die Arbeit als Konditorin sei körperlich an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsvoll. Die Arbeitshaltung sei betreffend die Nackenschmerzen und der Migräne konterproduktiv. Weshalb die Kundin lieber einen Job im Verkauf an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten wolle. Ein höheres Pensum von maximal 40 % könnte sich die Kundin vorstellen. Eine Kinderbetreuung innerhalb der Familie sei nicht organisierbar. Die Mutter der Kundin sei noch berufstätig. Eine Arbeit am Wochenende oder abends, wenn ihr Lebenspartner zu Hause sei, komme für die Kundin nicht in Frage.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf diese Frage folgend wurde im Bericht festgehalten, die Mutter der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe hierauf interveniert und ausgeführt, eine Teilzeitstelle sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der zwei kleinen Kinder aktuell nicht realisierbar. Die Kinderbetreuung in einem Hort oder einer Krippe sei zu kostspielig. Weshalb es sich für die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin kaum lohne, eine Teilzeitstelle anzutreten. Die Beschwerdeführerin sei deshalb nochmals mit der Frage bezüglich der Erwerbstätigkeit bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit konfrontiert worden. Im zweiten Anlauf sei die Beschwerdeführerin der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht gewesen, dass sie eher nicht beruflich tätig wäre. Die Kinderbetreuung sei sehr kostspielig. Es stelle sich die Frage, ob sich eine Teilzeitstelle und die Kosten einer Kindertagesstätte finanziell lohnen würden. Eine Tagesmutter käme eher nicht in Frage, sie (die Beschwerdeführerin) habe selber als Tagesmutter gearbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet. Der Verdienst sei tief, was oftmals zu Lasten der Arbeitsqualität gehe. Aktuell sei es so, dass ihr jüngster Sohn noch voll gestillt werde. Er nehme noch keinen Schoppen oder Brei zu sich. Sie könne deshalb für maximal vier Stunden am Stück abwesend sein. Die Ernährung des Sohnes könnte während der Arbeitszeit nicht sichergestellt werden. Was eine Teilzeittätigkeit deutlich erschweren würde. Selbst wenn die Kundin die Muttermilch abpumpe, trinke ihr jüngster Sohn par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tout nicht aus einem Schoppen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte zur Begründung ihrer Qualifikation der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin als zu 100 % im Haushalt Tätige an, im Gespräch habe sich heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kristallisiert, dass die Beschwerdeführerin bei voller Gesundheit keiner ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde, da ihr Sohn noch voll gestillt werde und keine Brei- oder Flaschennahrung zu sich nehme. Die Kinderbetreuung sei zu kostspielig, weshalb es sich finanziell nicht lohne, eine Teilzeitstelle anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist aktenkundig, dass die Beschwerdeführerin gemäss Haushaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht als Erstaussage zu Protokoll gab, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Teilzeitstelle von circa 40 %, allenfalls sogar höher, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne, während eine Vollzeitanstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung für sie nicht in Betracht falle (vgl. Urk. 2/7/239 und E. 3.3 hiervor). Dieser spontanen Erstaussage kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als «Aussage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der ersten Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel unbefangener und zuverlässiger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als spätere Darlegungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Beweiswert zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_325/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017 E. 4.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die erst später in der Abklärung vertretene Ansicht, dass sie eher nicht beruflich tätig wäre, erfolgte demgegenüber auf Intervention Dritter (Mutter der Beschwerdeführerin und der Abklärungsperson), deren Ansicht die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin letztlich lediglich bestätigte, und ist damit nicht mehr als spontane und unbeeinflusste Erstaussage zu werten. Insoweit im Abklärungsbericht festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten wurde, die Qualifikation als Hausfrau zu 100 % stütze sich auf die Aussage der ersten Stunde der Beschwerdeführerin ab (vgl. S. 6 des Abklärungsberichts), trifft dies somit gerade nicht zu, erklärte sie doch unmissverständlich, dass für sie bei guter Gesundheit ein Teilzeiterwerbspensum von mindestens 40 % vorstellbar sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin gesundheitsbedingt nicht in der Lage war, eine solche Frage selbständig und zuverlässig zu beantworten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Akten, insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf das Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gutachten bestätigte zwar eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits schon früher festgestellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte geistige Behinderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und es wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenig flexibel und differenziert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mühe mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Auffassung des Gesprochenen. Anlässlich der medizinischen Untersuchung zeigte sich aber auch, dass die Beschwerdeführerin durchaus in der Lage war, dem psychiatrischen Untersuchungsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">espräch aufmerksam und konzentriert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu folgen, sich der Denkvorgang dabei als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> logisch und zusammenhängend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> präsentierte und sich das Gedächtnis als ungestört sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die visuelle Wahrnehmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Verständnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbeeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigten. Als besonders beeinträchtigt beschrieb die Gutachterin hingegen das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsgedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2/7/149/7f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das aufgezeigte medizinische Störungsbild lässt damit nicht auf Beeinträchtigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen, die es der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verunmöglicht haben könnten, anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Haushaltsabklärung gegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abklärungsperson eine zuverlässige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstaussage abzugeben. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass die Beschwerdef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ührerin durchaus in der Lage ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und verlässliche Angaben ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte sich auch an anderer Stelle, konnte sie doch etwa im Zusammenhang mit der polizeilichen Befragung zum Unfallereignis vom 15. September 2010 (vgl. Urk. 2/7/150/86 ff.) oder an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der Erkundigungen der Schadeninspektorin der Basler Versicherung am 15. Oktober 2010 am Wohnort der Beschwerdeführerin (Urk. 2/7/150/124-128) alle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachdienliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Fragen beantworten, ohne dass Auffälligkeiten zu verzeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen waren. Die Abklärungsperson hat zudem ausdrücklich ausgeführt, dass sie die Frage mehrmals und auf verschiedene Art und Weise formuliert habe, weil sie nicht auf Anhieb verstanden worden sei (S. 4), was Missverständnisse ausschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Angabe der Beschwerdeführerin einer mindestens 40%igen Erwerbstätigkeit stellt denn auch bei der heutigen gesellschaftlichen Entwicklung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wonach sich beide Elternteile am Erwerbsunterhalt der Familie beteiligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch bei Müttern mit zwei Kleinkindern eher einen Regelfall und kein Ausnahmefall dar. Durchaus realistisch äusserte die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang auch, dass für sie neben dem Haushalt und der Betreuung der Kinder jedoch keine Vollzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle in Betracht falle (Ziff. 2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Realitätsbezug dieser Erstaussage vermag auch die Ansicht der Mutter der Beschwerdeführerin, die Kinderbetreuung in einem Hort oder in einer Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krippe sei zu teuer und daher eine Teilzeitstelle kaum lohnend, nichts zu ändern. Denn einerseits richtet sich die Höhe der Betreuungskosten in subventionierten Kinderkrippen regelmässig nach dem Einkommen der Eltern und anderseits fallen oft auch andere günstigere oder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten etwa durch Familienangehörige oder Nachbarn in Betracht. Solche Angebote für die Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreuung der Kinder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutter des Lebenspartners</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Spielgruppe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nimmt die Beschwerdeführerin denn auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits in Anspruch und sie ist offensichtlich auch in der Lage, eine Fremdbetreuung kurzfristig zu organisieren (z.B. bei Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anfällen, vgl. Urk. 2/7/239 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist nicht darauf zu schliessen, dass die Beschwerdeführerin, die im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Haushaltsabklärung ihren Sohn noch stillte, im massgebenden Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der angefochtenen Verfügung keine Lösung für eine Fremdbetreuung ihrer Kinder gefunden hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ins Gewicht fällt sodann, dass sich laut Darstellung der Abklärungsperson ihr Schluss auf volle Haushalttätigkeit «herauskristallisiert» habe (S. 4). Die Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation beruht daher offensichtlich auf einer nicht haltbaren Interpretation von Aussagen, obwohl zunächst eine klare Antwort der Beschwerdeführerin protokol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liert worden war, die - ohne Begründung - unberücksichtigt blieb. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich finanzieller Verhältnisse ergibt sich, dass im Gesundheitsfall – ohne die an die Beschwerdeführerin ausgerichteten Versicherungsleistungen – der Unterhalt der vierköpfigen Familie lediglich mit dem monatlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Lebenspartners von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6'000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (Urk. 2/7/239/3) bestritten werden müsste. Diesen Einnahmen stehen unter anderem die Kosten für die Wohnungsmiete von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2'500.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">exklusive Nebenkosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 2/3/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber, was erheblich über dem üblichen Drittel vom Einkommen liegt, das für die Wohnkosten aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenden ist. Vor diesem Hintergrund wurde bereits im Einwand gegen den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid (vgl. Urk. 2/7/248/5 ff.) zu Recht darauf hingewiesen, dass ohne ein er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzendes Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin der Lebensunterhalt der vierköpfigen Familie nicht würde gedeckt werden können und sie im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall damit gezwungen wäre, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen (vgl. Urk. 2/1 S. 9 f.). Diesem mit entsprechenden Unterlagen belegten und begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einwand konnte die Beschwerdegegnerin weder im Einwandverfahren (vgl. Urk. 2/7/259/3) noch im Beschwerdeverfahren (vgl. Urk. 2/6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine substantiierte Begründung entgegenhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und aus dem Abklärungsbericht ergibt sich auch nicht, dass diese wesentliche Frage nach Möglichkeiten der Finanzierung des Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensunterhaltes bei Wegfall der Sozialversicherungsleistungen im Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall näher thematisiert worden wäre. Zudem hat die Beschwerdeführerin bereits früher bekundet, dass sie keine Sozialhilfe beziehen will (vgl. Urk. 2/7/149/6); was im Einklang steht mit dem – trotz der Behinderung – stets hohen effektiven Arbeitspensum vor dem gesundheitlichen Zusammenbruch (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten kann damit nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt gelten, dass sich die Beschwerdeführerin im hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Gesundheitsfall im Zeitpunkt der Verfügung vom 16. Februar 2016, als die beiden Kinder knapp jährig respektive knapp zweieinvierteljährig waren, nicht am Familienunterhalt durch Aufnahme einer teilzeitigen Erwerbstätigkeit beteiligt hätte. Aufgrund der Erstaussage anlässlich der Haushaltsabklärung, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts der finanziellen Verhältnisse und mit Blick auf die allgemeine Lebenser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung erscheint es vielmehr als überwiegend wahrscheinlich, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zur Bestreitung des Lebensunterhalts in einem Teilzeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbspensum im Umfang von 40 % erwerbstätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte unter Hinweis auf ihre aktuelle finanzielle Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation geltend, sie sei als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren (Urk. 2/1 S. 12 f.). Nach dem Gesagten finden sich jedoch in den Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Anhaltspunkte, die diesen Standpunkt zu stützen vermöchten, weshalb sich Weiterungen dazu erüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medizinische Grundlage der Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab September 2010 bildete insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere das psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. med. Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/149). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Beschwerdeführerin aufgrund einer seit der Kindheit bestehenden geistigen Behinderung mit der Diagnose einer leichten Intelligenzminderung (ICD-10 F70.1) eine Restarbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/149 S. 7 f. und Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/173 S. 22, und vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/173 S. 24). Sodann wurde die Beschwerdeführerin bis zur Einleitung des Revisionsverfahrens im Juli 2015 als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Erwerbsbereich tätig qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/173/26-27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Umqualifizierung zu einer 100%igen Tätigkeit im Haushaltsbereich erfolgte ausschliesslich unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt der Geburt von zwei Söhnen in den Jahren 2013 und 2015 (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/239 S. 4). Dabei ist unbestritten, dass sich der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit der Rentenzusprache nicht verändert hat. Dafür ergeben sich auch aus den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Anhaltspunkte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der zur Umsetzung des EGMR-Urteils vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Sachen «Di Trizio» </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergangenen bundesgerichtlichen Rechtsprechung (insbesondere BGE 143 I 50 und 60) ist zwecks Herstellung eines konventionskonformen Zustandes in Konstellationen, in welchen allein familiäre Gründe (die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollerwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">» zu «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilerwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (mit Aufgabenbereich) sprechen, fortan auf die (allein darauf beruhende) revisionsweise Aufhebung oder Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Invalidenrente im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG zu verzichten. Die versicherte Person hat diesfalls Anspruch auf die Weiterausrichtung der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Rente (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 9C_358/2017 vom 2. Mai 2018 E. 4.2 mit zahlreichen Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts in Sachen der Parteien 8C_806/2017 vom 28. März 2018 E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese bundesgerichtliche Rechtsprechung ist eine neue Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung allein aus familiären Gründen mit Herabsetzung der Invalidenrente EMRK-widrig, denn die neue Invaliditätsbemessung erfolgte alleine aufgrund des Wechsels einer vollen Erwerbstätigkeit in eine teilzeitige Erwerbstätigkeit mit Aufgabenbereich (Haushaltsbereich), wobei zu bemerken ist, dass hiefür selbst ein minimalstes Erwerbspensum von 1 % bereits ausreichen würde. Damit liegt eine Konstellation mit ähnlicher Ausgangslage wie im Fall die Trizio vor, welche die Herabsetzung der Invalidenrente verbietet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine gesundheitliche Veränderung ist weder ersichtlich noch geltend gemacht, so dass es beim bisherigen Rentenanspruch sein Bewenden hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist folglich in diesem Sinne teilweise gutzuheissen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige Dreiviertelsrente zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Kinderrenten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1’000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">le, vom 22. Februar 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die bisherige</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreivier</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">telsrente zuzüglich Kinderrenten </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Kathrin Hässig, unter Beilage des Doppels von Urk. 5</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>