<h2>SubmittedText<h2><p>Die Bundesbehörden werden eingeladen, die Gesetzesbestimmungen zu erlassen, die nötig sind, um die erforderlichen Instrumente für die Vergütung umfassender Leistungen von Gesundheitsfachpersonengruppen zugunsten von Patientengruppen, die sowohl bei der Wirtschaftlichkeit als auch bei der Verbesserung der Pflegequalität einen tatsächlichen Mehrwert darstellen, wie das Freiburger Modell der pharmazeutischen Betreuung in den Pflegeheimen, in die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu integrieren.</p><h2>InitialSituation<h2><p class="Standard_d">-</p><h2>Proceedings<h2><h4 class="SDA_Meldung_d">SDA-Meldung</h4><h3 class="Debatte_sda_linksbündig_d"><strong>Debatte im Ständerat, 16.12.2021</strong></h3><p class="Standard_d">Der Ständerat will nichts wissen vom Freiburger Modell der pharmazeutischen Betreuung in Pflegeheimen. Er hat der entsprechenden Standesinitiative des Kantons Freiburg mit 19 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen keine Folge gegeben. Das System ermögliche sowohl eine angepasste und wirtschaftlich stabile Medikation als auch eine kleinere Verschwendung von Arzneimitteln und Pflegematerial, hatte das Freiburger Kantonsparlament argumentiert. Das Modell der pauschalen Abrechnung der Medikamente für Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime des Kantons Freiburg habe sich 15 Jahre lang bewährt. Pro Jahr konnten über drei Millionen Franken eingespart werden. Die Abschaffung ist in den Augen der Freiburger Regierung ein Nonsens. Seit Mitte 2018 gilt aber auf Bundesebene eine geänderte Verordnung über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung (VORA). Diese ist nicht kompatibel mit dem Freiburger Modell.</p><p class="Standard_d">&nbsp;</p><h4 class="SDA_Meldung_d"><strong>Debatte im Nationalrat, 27.02.2023</strong></h4><p class="Standard_d">Folge gegeben.</p><p>&nbsp;</p><h3 class="Debatte_sda_linksbündig_d"><strong>Debatte im Ständerat, 05.03.2024</strong></h3><p class="Standard_d">Keine Folge gegeben.</p>