A bteilung III C -2526/2006 {T 0/2} U rteil vom 7. Juni 2007 M itw irkung: R ichterin Franziska Schneider (Vorsitz); R ichter Francesco Parrino und Eduard Acherm ann; G erichtsschreiberin M argit M artin. D ._______, C S- , Beschw erdeführerin, vertreten durch lic. iur. G ojko R eljic, R echtsberatung für Ausländer, Q uaderstrasse 18/2, 7000 C hur, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Beschw erdegegnerin, betreffend Invalidenrente (zw eites G esuch) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie am (...) 1944 geborene, verheiratete, aus Serbien und M ontenegro stam m ende D ._______ hatte in den Jahren 1978 bis 1983 in der Schw eiz gearbeitet und w ährend dieser Zeit obligatorische Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) geleistet. M it Verfügung vom 12. M ärz 1998 hatte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) ein erstes, von ihr am 4. N ovem ber 1996 gestelltes G esuch um Ausrichtung einer schw eizerischen Invalidenrente abgew iesen m it der Begründung, es liege keine Invalidität vor, die einen R entenanspruch zu begründen verm öge (act. 82). Eine ge- gen diese Verfügung gerichtete Beschw erde w urde von der Eidgenössi- schen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend: R ekurskom m ission) m it U rteil vom 24. Septem ber 1998 ab- gew iesen. D ie R ekurskom m ission hielt in ihrem U rteil fest, dass bis zum 13. August 1996 keine erhebliche Arbeitsunfähigkeit bestanden hatte, und liess die Frage einer eventuellen erheblichen Verschlechterung des G e- sundheitszustandes nach diesem D atum offen, da die versicherungsm ässi- gen Voraussetzungen zur Erlangung eines Anspruches auf eine schw eize- rische Invalidenrente nicht m ehr erfüllt w aren. D as Schw eizerische Bun- desgericht (vorm als: Eidgenössisches Versicherungsgericht) w ies die ge- gen das erw ähnte U rteil erhobene Verw altungsgerichtsbeschw erde m it U r- teil vom 10. M ärz 1999 ab (act. 83-98). M it Eingabe vom 10. Februar 2003 w andte sich D ._______ durch ihren Vertreter erneut an die Verw altung und verlangte die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab 1. Januar 2001. Im diesbezüglichen Antragsfor- m ular erklärte sie, seit 1996 an diversen Krankheiten zu leiden und in ärzt- licher Behandlung zu stehen (act. 103-111). G leichzeitig reichte der R echtsberater der Antragstellerin einen Fragebogen vom 7. Februar 2003 sow ie verschiedene, zum Teil unübersetzt gebliebene ärztliche U nterlagen aus den Jahren 1998/1999 ein, w elchen zu entnehm en ist, dass im O kto- ber 1998 eine G allenblasenentfernung und im D ezem ber 1999 eine H er- nioplastik der Bauchw and erfolgt w ar. Zudem leide die Versicherte seit Jahren an Bluthochdruck, Veränderungen im Bereich der H alsw irbelsäule, generalisierter Spondylose sow ie m anisch-depressiver Psychose. Es w ur- de geltend gem acht, sie habe seit 14. August 1996 Anspruch auf eine gan- ze serbische Invalidenrente und sei als invalid der ersten Kategorie einge- stuft bzw . zu 80% arbeitsunfähig (act. 113-133). N ach D urchführung des Anhörungsverfahrens w ies die IV-Stelle gestützt auf die Stellungnahm en ihres ärztlichen D ienstes das Leistungsbegehren der Versicherten m it Ver- fügung vom 17. Juli 2003 ab und führte dazu aus, es ergebe sich aus den Akten, dass trotz des G esundheitsschadens eine Tätigkeit ausgeübt w er- den könnte, bei der ein rentenausschliessendes Erw erbseinkom m en erzielt w erden könnte. Som it seien die Bedingungen für die G ew ährung einer In- validenrente auch nach der früheren, in R echtskraft erw achsenen Verfü-3 gung nicht erfüllt (act. 135, 143-145). Eine gegen diese leistungsabw eisen- de Verfügung gerichtete Einsprache hiess die IV-Stelle m it Einspracheent- scheid vom 7. August 2003 gut und w ies die Sache an die zuständige Stel- le zur Ü berarbeitung zurück. D abei ordnete sie an, dass der noch erforder- liche ärztliche Bericht, der die aktuellen subjektiven Beschw erden, die ak- tuellen Befunde nach körperlicher U ntersuchung, die aktuellen R esultate der allfällig durchgeführten Zusatzuntersuchungen sow ie die D iagnosen zu enthalten habe, einzuholen sei, dam it im Anschluss danach eine neue Ver- fügung erlassen w erde (act. 151-153). B. G em äss Aufforderung der IV-Stelle überm ittelte der serbische Versiche- rungsträger in Belgrad im August 2004 teils bereits aktenkundige, teils neuere ärztliche Berichte, darunter einen am 1. April 2004 erstellten allge- m einärztlichen Bericht, einen orthopädisch-chirurgischen Bericht betref- fend einen stationären Aufenthalt vom 14. August bis 19. Septem ber 2003 im m edizinischen Zentrum C ._______ , einen Bericht betreffend eine R ehabilitationsbehandlung vom 13. bis 27. N ovem ber 2003 im Therm alzentrum R ._______ , einen spezialchirurgischen Bericht vom 23. M ärz 2004 sow ie Berichte über stationäre Aufenthalte vom 1. bis 12. O ktober 1998 und 20. bis 27. D ezem ber 1999 (act. 161-197). N ach Einsichtnahm e in diese U nterlagen und W ürdigung der darin enthaltenen Angaben gelangte der Arzt der IV-Stelle, D r. m ed. M ._______, in seinem Bericht vom 18. N ovem ber 2004 zum Schluss, dass sich insgesam t keine hinreichenden Begründungen für die postulierte vollständige und dauernde Arbeitsunfähigkeit finden liessen, und der Versicherten w eiterhin eine ihrem Alter und ihrer Ausbildung entsprechende Tätigkeit in vollem U m fang zum utbar sei (act. 200, 201). G estützt auf die Beurteilung ihres Vertrauensarztes w ies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten m it Verfügung vom 22. N ovem ber 2004 w egen Fehlens einer rentenbegründenden Invalidität ab (act. 202). In der dagegen erhobenen Einsprache m achte der Vertreter der Versicher- ten im w esentlichen m angelnde Aktualität der vorliegenden m edizinischen U nterlagen und unvollständige Ü bersetzung derselben geltend, und bean- tragte die D urchführung einer Begutachtung in Belgrad oder in der Schw eiz (act. 205, 206). D ie IV-Stelle liess in der Folge verschiedene, von M ärz und April 2004 erstellte spezialärztliche Berichte übersetzen (act. 207-217) und legte die Akten erneut ihrem ärztlichen D ienst zur Bew ertung vor. In seiner Stellungnahm e vom 1. April 2005 verw ies D r. m ed. M ._______ auf seine vorangegangene, ausführliche Beurteilung und kom m entierte die nun vorliegenden Berichte im Einzelnen. Er erachtete, dass die neu übersetzten D okum ente nicht geeignet seien, an seiner früheren Beurteilung etw as zu ändern (act. 219, 220). M it Entscheid vom 6. April 2005 w ies die IV-Stelle die Einsprache der Versicherten ab und sah keine Veranlassung zur Anordnung w eiterer m edizinischer Abklärungen (act. 221, 222). C . G egen diesen Entscheid liess die Versicherte durch ihren Vertreter bei der 4 Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnen- den Personen (nachfolgend: R ekurskom m ission) Beschw erde erheben und darin die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer Invalidenrente bzw . die erneute Abklärung der Sache beantragen. Sie liess insbesondere geltend m achen, die Beurteilungen des Vertrauens- arztes der IV-Stelle könnten nicht akzeptiert w erden. Vielm ehr gehe aus der um fangreichen m edizinischen D okum entation hervor, dass sie für jegli- che Tätigkeiten (leichtere und schw erere) zu m indestens 50% arbeitsunfä- hig sei. Als Bew eis dieser Vorbringen liess die Versicherte einen Befund- bericht des behandelnden Arztes D r. m ed. B._______ vom 20. April 2005 sow ie ein ärztliches Attest m it D iagnoseaufzählung, einen Austrittsbericht des orthopädischen Krankenhauses R ._______ betreffend eine statio- näre R eha-Behandlung vom 24. Februar bis 17. M ärz 2005 (D rs. S._______ und I._______ ) und eine am 23. M ärz 2004 von D r. m ed. T._______ , C hirurg, abgegebene Beurteilung einreichen. D . D ie von der Beschw erdeinstanz zur Vernehm lassung eingeladene IV-Stel- le unterbreitete die Akten w iederum ihrem Vertrauensarzt D r. m ed. M ._______. D ieser nahm in seiner Stellungnahm e vom 9. Juni 2005 davon Kenntnis, dass die Versicherte vom früheren Postulat einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit abgerückt sei und nun anerkannt habe, dass sie zu 50% arbeitsfähig sei. Zu den vom behandelnden Arzt genannten D iagnosen führte er w iederholend aus, dass diese keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen verm ögen. D em R eha-Bericht sei überdies zu entnehm en, dass eine subjektive w ie eine objektive Besserung des G esundheitszustandes erzielt w erden konnte. Zusam m enfassend hielt der IV-Stellenarzt fest, dass sich aus den neu eingereichten Berichten keine Argum ente ergäben, w elche eine geänderte Betrachtungsw eise des G esundheitszustandes und dessen Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit rechtfertigen w ürden, w eshalb er seine bisher geäusserte M einung bestätige und w eitere m edizinische Abklärungen nicht für notw endig erachte (act. 227). G estützt auf diese Ausführungen, w elchen sie nichts beizufügen habe, beantragte die IV- Stelle in ihrer Vernehm lassung vom 29. Juni 2005 die Abw eisung der Beschw erde. E. M it R eplik hielt der Vertreter der Beschw erdeführerin am ergriffenen R echtsm ittel vollum fänglich fest und w ies die Beurteilung des Arztes der IV-Stelle als unzutreffend zurück. Angesichts der zahlreichen physischen und psychischen Beschw erden sei für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eine Fachgruppe beizuziehen. F. In ihrer D uplik vom 3. August 2005 erachtete die IV-Stelle, dass die bezüg- lich der Ausführungen des Vertrauensarztes vorgebrachten R ügen uner- heblich seien, habe dieser doch in seinem Bericht vom 9. Juni 2005 klar festgestellt, dass die m it der Beschw erde vorgelegten neuen m edizini- schen U nterlagen insgesam t keine neuen G esichtspunkte enthalten, w el- che eine Änderung seiner m ehrfach begründeten Beurteilung rechtfertigen 5 w ürden. M it Schreiben vom 5. August 2005 stellte die Beschw erdeinstanz dem Ver- treter der Versicherten die D uplik der Vorinstanz zu und erklärte gleichzei- tig den Schriftenw echsel für abgeschlossen. M it Eingabe vom 27. N ovem ber 2006 liess die Beschw erdeführerin einen von D r. m ed. M ._______ am 20. N ovem ber 2006 erstellten arbeitsm edizi- nischen Bericht nachreichen. G . Per 1. Januar 2007 hat das Bundesverw altungsgericht das Verfahren über- nom m en und in der Folge die Ü bersetzung des nach Abschluss des Schrif- tenw echsels eingereichten D okum entes veranlasst. M it Verfügung vom 27. M ärz 2007 hat es den Verfahrensbeteiligten den Spruchkörper bekannt ge- geben. Ausstandsbegehren sind nicht eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G ; SR 173.32) in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesge- setzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG ; SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG ; SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G ge- nannten Behörden. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsge- richts ist vorliegend gegeben. 1.3 D ie Beschw erdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en (Art. 48 Abs. 1 Bst. a Vw VG ), sie ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an dessen Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG ). Sie ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen form - und fristgerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats-6 angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 203 Erw . 2b, 122 V 382 Erw . 1, 119 V 101 Erw . 3). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien und M ontenegro neue Ab- kom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für die Versicherte als Bürgerin von Serbien und M ontenegro findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialversicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsange- hörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundes- gesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, so- w eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzung des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente so- w ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Ab- kom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-ju- goslaw ischen Vereinbarungen. An dieser Stelle ist darauf hinzuw eisen, dass die Verw altung und im Be- schw erdefall das G ericht m angels diesbezüglicher staatsvertraglicher R e- gelung beim Erm itteln von Leistungsansprüchen allein die schw eizerischen R echtsvorschriften anzuw enden haben und an Feststellungen des auslän- dischen Versicherungsträgers nicht gebunden sind (AH I Praxis 1996 S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 Erw . 2). D ie Frage, ob und gegebenenfalls in w elchem Ausm ass die Beschw erdeführerin Anspruch auf eine schw eize- rische IV-R ente hat, bestim m t sich deshalb einzig aufgrund der schw eize- rischen R echtsvorschriften. 3. Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG ; SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV; SR 830.11) in Kraft getreten. Bei der Prüfung des Anspruchs auf eine Invali- denrente, der schon vor dem Inkrafttreten des ATSG am 1. Januar 2003 entstanden ist, w ird das anw endbare R echt nach den allgem einen inter- tem poralrechtlichen R egeln erm ittelt. D anach sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend, die bei Verw irklichung des zu R echtsfolgen füh- renden Sachverhaltes galten (BG E 130 V 329). D em zufolge ist der R en- tenanspruch für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 aufgrund der bishe- rigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen N orm en zu prüfen (BG E 130 V 445). Vorliegend finden som it auch die vor Erlass der Verfügung vom 22. N ovem ber 2004 sow ie des Einspracheentscheids vom 6. April 2005 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invali- denversicherung vom 31. M ärz 2003 (4. IVG -R evision; SR 831.20) und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. M ai 2003 (IVV; SR 831.201) Anw endung (vgl. BG E 129 V 4 Erw . 1.2 m it H inw eisen). In BG E 130 V 343 hat das Bundesgericht (früher: Eidgenössisches Versi- cherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthalte- nen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung 7 der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Ände- rung ergibt, w eshalb die hiezu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann. Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG (vgl. nachstehend Erw . 5.4) führt nicht zu einer M odifizierung der bisheri- gen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensver- gleichs vorzunehm en ist. 4. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig (vgl. BG E 125 V 414 Erw . 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verw altung das zw eite R entengesuch von D ._______ zu R echt abgew iesen hat. M it Verfügung vom 12. M ärz 1998 hat die IV-Stelle das erste R entenge- such von D ._______ w egen Fehlens einer rentenbegründenden Invalidität abgew iesen. D ie R ekurskom m ission hat diese Verfügung m it U rteil vom 24. Septem ber 1998 m it substituierter Begründung geschützt und dabei ausgeführt, dass jedenfalls bis zum 13. August 1996 keine relevante Arbeitsunfähigkeit vorgelegen hat und ab 14. August 1996 die versiche- rungsm ässigen Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine schw eizeri- sche Invalidenrente w eder nach innerstaatlichem noch nach zw ischen- staatlichem R echt gegeben w aren. D as Schw eizerische Bundesgericht sei- nerseits hat sich diesen Ausführungen m it seinem U rteil vom 10. M ärz 1999 angeschlossen und die Verw altungsgerichtsbeschw erde abgew iesen. M it Eingabe vom 10. Februar 2003 hat sich D ._______ durch ihren R echtsvertreter erneut zum Leistungsbezug angem eldet. O b eine an- spruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im N euanm eldungsverfahren ana- log zur R entenrevision gem äss aArt. 41 IVG (heute: Art. 17 Abs. 1 ATSG , Art. 87 IVV) durch den Vergleich des Sachverhalts, w ie er im Zeitpunkt des letzten Ablehnungsentscheids bestanden hat, m it dem jenigen zur Zeit des streitigen neuen Entscheids. Im vorliegenden Verfahren hat das Bundes- verw altungsgericht dem nach zu prüfen, ob und gegebenenfalls ab w ann sich der gesundheitliche Zustand der Beschw erdeführerin bzw . dessen Ausw irkungen auf ihre Leistungsfähigkeit seit dem rechtskräftigen Ent- scheid vom 12. M ärz 1998 und bis zum Erlass des hier streitigen Einspra- cheentscheids vom 6. April 2005 insow eit verändert hat, dass nunm ehr eine rentenbegründende Invalidität eingetreten ist. Zeitlicher R eferenz- punkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet auch nach der neuesten R echtsprechung die letzte, der versicherten Person er- öffnete rechtskräftige Verfügung, w elche auf einer m ateriellen Prüfung des R entenanspruchs m it rechtskonform er Sachverhaltsabklärung, Bew eisw ür- digung und D urchführung eines Einkom m ensvergleichs (bei Anhaltspunk- ten für eine Änderung in den erw erblichen Ausw irkungen des G esundheits- zustands) beruht (BG E 133 V 108, BG E 130 V 71ff.). In diesem Zusam m enhang w ird das G ericht zu beachten haben, dass Leis- tungen der Invalidenversicherung gem äss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG , in Ab- w eichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG , nur für die zw ölf der Anm eldung voran-8 gehenden M onate ausgerichtet w erden, falls sich eine versicherte Person m ehr als zw ölf M onate nach Entstehung des Anspruches anm eldet. D ar- aus folgt, dass allfällige Leistungen der schw eizerischen Invalidenversi- cherung vorliegend frühestens ab 10. Februar 2002 gew ährt w erden könn- ten, w eshalb bei der Prüfung des R entenanspruchs nicht über diesen Zeit- punkt zurückzugehen ist. Es ist also zu untersuchen, ob die Beschw erde- führerin zw ischen dem 10. Februar 2002 und dem 6. April 2005 einen An- spruch auf eine IV-R ente erlangt hat. 5. 5.1 N ach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder län- gere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit. Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein kann; nach Abs. 2 dieser N orm gilt die Invalidität als ein- getreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eili- ge Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. 5.2 Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm ög- lichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfä- higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem ande- ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 5.3 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D rei-Viertel-R ente bei einem G rad der Invalidität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. N ach der R echtsprechung des EVG stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere An- spruchsvoraussetzung dar (BG E 121 V 275 Erw . 6c). Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schw eizer Bürger und Staatsange- hörige der Europäischen G em einschaft, w elche Anspruch auf Viertelsren- ten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen G em ein- schaft W ohnsitz haben. 5.4 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, 9 das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (Art. 16 ATSG ). D ie gesetzlichen G rundlagen der Invaliditätsschätzung sind verschieden, je nachdem , ob die betreffende Person vor dem Eintritt der Invalidität er- w erbstätig w ar oder nicht. W ird der Invaliditätsgrad eines Erw erbstätigen nach dem in Art. 16 ATSG vorgesehenen Einkom m ensvergleich, also w e- sentlich nach w irtschaftlichen G esichtspunkten (allgem eine M ethode) be- stim m t, so ist für die Bem essung der Invalidität N ichterw erbstätiger, insbe- sondere von H ausfrauen, darauf abzustellen, in w elchem M asse sie behin- dert sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (spezifische M ethode; Art. 8 Abs. 3 ATSG , Art. 5 und 28 Abs. 3 IVG ; Art. 27 IVV). Als Aufgabenbereich der im H aushalt tätigen Versicherten gilt nach Art. 27 Abs. 2 IVV die übliche Tätigkeit im H aushalt sow ie die Erziehung der Kin- der. N ach Art. 27bis Abs. 1 IVV w ird bei Versicherten, die nur zum Teil er- w erbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin m itarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt (BG E 130 V 393). 5.5 W ann der Eintritt der Invalidität bei einer Person, die eine R ente verlangt, gegeben ist, beurteilt sich nach Art. 29 Abs. 1 IVG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 1ter IVG . D er R entenanspruch entsteht danach, sobald der im Aus- land w ohnende Versicherte m indestens zu 50% bleibend erw erbsunfähig gew orden ist (lit. a: D auerinvalidität) oder w ährend eines Jahres ohne w e- sentlichen U nterbruch zu m indestens 50% arbeitsunfähig w ar und der In- validitätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 50% beträgt (lit. b: langdauernde Krankheit; vgl. BG E 121 V 269 ff. Erw . 5 und 6). Eine Ar- beitsunfähigkeit von 20% ist bei der Berechnung der durchschnittlichen Ar- beitsunfähigkeit nach lit. b von Art. 29 Abs. 1 IVG bereits zu berücksichti- gen (vgl. R andziffer 2016 des vom Bundesam t für Sozialversicherung her- ausgegebenen Kreisschreibens über Invalidität und H ilflosigkeit; AH I- Praxis 1998 S. 124). 6. 6.1 Aktenkundig ist, dass die Beschw erdeführerin insbesondere an Zustand nach C holezystektom ie und Bauchw andplastik, Zustand nach Fraktur des oberen und unteren Scham beinastes rechts sow ie des Steissbeins, lum ba- ler Spondylose und deform ierender Spondylarthrose zervikal, D iscopathie C 5/6 und L5, chronischer Lum boischialgie, chronischem beidseitigen Zer- vikalsyndrom , Varikose beider Beine, essentieller H ypertonie, chronischer hypertensiver subdekom pensierter Kardiom yopathie, H allux valgus beid- seits, leichter chronischer Bronchitis sow ie D epression leidet. Bei diesen Leiden handelt es sich eindeutig um labile pathologische G eschehen. Ein Versicherungsfall kann vorliegend nur eingetreten sein, nachdem die Be-10 schw erdeführerin w ährend m ehr als eines Jahres ohne w esentlichen U n- terbruch eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 50% erlitten hat (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 1ter IVG ). 6.2 An dieser Stelle sei darauf hingew iesen, dass die D iagnose allein noch keine Arbeitsunfähigkeit begründet. Vielm ehr ist der Begriff "Invalidität" nach dem ATSG /IVG nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 Erw . 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betäti- gen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im ange- stam m ten Beruf bzw . der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utba- ren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung an- kom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist das G ericht auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im w eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 Erw . 2, 114 V 314 Erw . 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 Erw . 1c). D abei sei erw ähnt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungsrecht geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). Es liegt daher am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt der IV-Stelle zu beurteilen, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. D ie Vorinstanz hat sich nicht zum Status der Beschw erdeführerin als Erw erbstätige oder N ichterw erbstätige geäussert, und sie hat insbesondere keinen Einkom m ensvergleich durchgeführt. Es m uss daher aufgrund der Vorakten davon ausgegangen w erden, dass sie die Beschw erdeführerin im plizit als im Aufgabenbereich der im H aushalt tätigen Versicherten qualifiziert hat. W as die Tätigkeit im eigenen H aushalt betrifft sei erw ähnt, dass der in der Invalidenversicherung allgem ein gültige G rundsatz der Schadenm inde- rungspflicht auch die invalide H ausfrau betrifft (vgl. BG E 107 V 20 f. Erw . 2c, ZAK 1982 S. 34, ZAK 1984 S. 135 ff.). Sie hat im R ahm en des M ögli-11 chen und Zum utbaren Verfahrensw eisen zu entw ickeln, w elche die Ausw ir- kungen ihrer Behinderung im hausw irtschaftlichen Aufgabenbereich redu- zieren und die ihr eine m öglichst vollständige und unabhängige Erledigung der H aushaltsarbeiten erm öglichen. Kann die im H aushalt tätige Person w egen ihrer Behinderung gew isse H aushaltsarbeiten nur noch m ühsam und m it viel höherem Zeitaufw and erledigen, so m uss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem U m fang die M ithilfe von Fam ilienange- hörigen in Anspruch nehm en. 7. 7.1 D en Akten ist zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin, die in der Schw eiz zuletzt bis Juli 1983 bei der X._______ AG angestellt w ar, nach der R ückkehr in ihre H eim at ab 1. Januar 1986 als Landarbeiterin versichert w ar und sich gem äss ihren eigenen Angaben als Angestellte ihres Ehem annes in der eigenen Landw irtschaft betätigt hat (vgl. act. 33, 39). D abei handelte es sich laut den im Fragebogen für selbständige Landw irte vom 6. Juni 1997 enthaltenen Angaben höchstens um einen auf den Eigenbedarf ausgerichteten Kleinstbetrieb, gab es doch w eder landw irtschaftlich genutzten Boden, noch N utzvieh, noch w urde aus dem Betrieb ein Einkom m en erzielt. So w urde auch angegeben, dass der Betrieb ausschliesslich vom Ehem ann als Besitzer und der Beschw erdeführerin als Angestellte bew irtschaftet w erde, w obei die Versicherte den von ihr bisher verrichteten Land- und H ausarbeiten nicht m ehr nachgehen könne und aus diesem G rund die Schw iegertochter verm ehrt zur M itarbeit herangezogen w erden m üsse. G em äss Sozialanam nese lebt die Versicherte m it ihrem Ehem ann, dem Sohn, der Schw iegertochter und dem Enkelkind zusam m en im eigenen H aus. Bei dieser Ausgangslage ist davon auszugehen, dass die Beschw erdeführerin als N ichterw erbstätige im Sinn von Art. 28 Abs. 2bis IVG und 27 IVV zu qualifizieren ist. Zur Beantw ortung der Frage, ob und bejahendenfalls in w elchem Ausm ass die Beschw erdeführerin behindert ist, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, sind die bei den Akten befindlichen ärztlichen U nterlagen beizuziehen. 7.2 Bezüglich des Einflusses der genannten Leiden auf die Erw erbsfähigkeit der Beschw erdeführerin bescheinigten vier ärztliche Kurzberichte des G e- sundheitszentrum s D espotovac vom 23. M ärz 2004 eine stark einge- schränkte bis völlig aufgehobene Arbeitsfähigkeit aufgrund vielfältiger G e- sundheitsschäden. D ie Versicherte könne nicht lange stehen oder gehen und auch keine Arbeiten in Zw angshaltungen verrichten. D er zusam m en- fassende allgem einärztliche Bericht vom 1. April 2004 begründete die pos- tulierte vollständige Erw erbsunfähigkeit u.a. m it den vorliegenden chroni- schen Leiden und dem fortgeschrittenen Alter der Versicherten. D em ge- genüber bestehe laut den ärztlichen Berichten von M ärz/April 2005 ledig- lich eine m indestens 50% ige Arbeitsunfähigkeit sow ohl für schw erere als auch für leichtere Tätigkeiten. D er IV-Stellenarzt D r. m ed. M ._______ seinerseits vertrat in den Berichten vom 18. N ovem ber 2004, 1. April und 9. Juni 2005 die Auffassung, dass den vorliegenden ärztlichen U nterlagen 12 keine hinreichenden Begründungen für eine vollständige und dauernde Arbeitsunfähigkeit zu entnehm en seien und der Versicherten w eiterhin eine ihrem Alter und ihrer Ausbildung entsprechende Tätigkeit in vollem U m fang zum utbar sei. Es gäbe keine neuen D iagnosen, w ährend früher genannte D iagnosen nicht m ehr erw ähnt w ürden. Ferner w ürden die bekannten degenerativen Veränderungen am Achsenskelett sow ie die offenbar in Fehlstellung verheilte Scham beinfraktur beschrieben, w as funktionell bedeutungslos sei. Er hielt vor allem fest, dass der Verlauf nach der C holezystektom ie kom plikationslos w ar, die Scham - und Steissbeinfrakturen konservativ behandelt w erden konnten und ein H äm atom glutäal w ährend einer H ospitalisation ausgeräum t w urde. D ie N arbenplastik sei folgenlos abgeheilt, w ährend der Aufenthalt in einer R eha-Klinik Ende 2003 eine Verbesserung des Allgem einzustandes und eine Kräftigung der M uskulatur (Beine, R ücken) gebracht habe. Eine essentielle H ypertonie sei kein G rund für eine Arbeitsunfähigkeit, eine H erzinsuffizienz sei nicht ausgew iesen und es bestehe auch keine Atem insuffizienz. D ie R ückenproblem atik entspreche dem norm alen Alterungsprozess, w ährend die postulierten D iscopathien ohne Angaben entsprechender klinischer Beschw erden bzw . neurologischer Ausfallerscheinungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit bedeutungslos seien; das G leiche gelte für den bilateralen H allux valgus. Labor, EKG und Lungenfunktionsprüfung seien zudem norm al ausgefallen. Eine relevante Lungenpathologie sei auszuschliessen. An der Stichhaltigkeit einer psychiatrischen D iagnose sei zu zw eifeln, nachdem zunächst im Jahr 1998 von einer m anisch-depressiven Psychose die R ede w ar und im allgem einärztlichen Bericht vom 1. April 2004 nun plötzlich ein paranoides Syndrom und eine angstbetonte D epression angeführt w urden. D a solche D iagnosen in den Zw ischenberichten nie erw ähnt w orden seien, liessen auch sie nicht den Schluss auf eine Sym ptom atik in einem die Arbeitsfä- higkeit beeinträchtigenden Ausm ass zu. Schliesslich sei dem Bericht be- treffend den R eha-Aufenthalt im Februar/M ärz 2005 zu entnehm en, dass w iederum eine subjektive w ie objektive Besserung des G esundheitszu- standes m it Abnahm e der Beschw erden, Kräftigung der R ückenm uskulatur und freierer Bew eglichkeit erzielt w urde. D araus lasse sich erkennen, dass der G esundheitszustand und dam it die ohnehin nicht w esentlich einge- schränkte Arbeitsfähigkeit durchaus besserungsfähig sei. Zudem seien im letzten Bericht des behandelnden Arztes vom 20. April 2005 verschiedene früher angeführte D iagnosen nicht m ehr erw ähnt w orden. Es gebe daher auch aufgrund der zuletzt eingereichten Berichte keine Argum ente, w elche eine neue Betrachtungsw eise des G esundheitszustandes und dessen Aus- w irkung auf die Arbeitsfähigkeit rechtfertigen w ürden. W eitere m edizini- sche Abklärungen seien nicht angezeigt. 7.3 Für das Bundesverw altungsgericht besteht vorliegend kein G rund, von der fachkundigen Ausw ertung und W ürdigung der objektiven Befunde durch den ärztlichen D ienst der IV-Stelle abzuw eichen, konnte dieser sich doch seine M einung aufgrund zahlreicher, aus der H eim at der Versicherten stam m ender Berichte behandelnder (Fach-)Ärzte bilden. D araus geht ins-13 besondere hervor, dass die Leiden der Versicherten kaum über das alters- übliche M ass hinausgehen und letztere, allenfalls abgesehen von kürzeren krankheitsbedingten U nterbrüchen, w eiterhin in der Lage w äre, eine ihrem Alter und ihrer Ausbildung entsprechende Tätigkeit in vollem U m fang zu verrichten. Aufgrund dieser m edizinischen Beurteilung m uss gefolgert w er- den, dass die Beschw erdeführerin in ihrem Aufgabenbereich bei W eglas- sen der schw eren Arbeitskom ponenten nicht in einem einen R entenan- spruch begründenden Ausm ass behindert ist und folglich keine Invalidität im Sinn von Art. 28 IVG vorliegt. D iese Schlussfolgerung w ird indirekt auch durch den nach Abschluss des Schriftenw echsels eingereichten arbeitsm e- dizinischen Bericht bestätigt, enthält dieser doch keine neuen Tatsachen, w elche eine Verschlechterung der bestehenden oder das Auftreten neuer Leiden belegen w ürden. U nter diesen U m ständen erübrigen sich w eitere m edizinische Abklärungen. Selbst w enn die Beschw erdeführerin als Erw erbstätige qualifiziert und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrads nach Art. 16 ATSG das Valideneinkom - m en zum Invalideneinkom m en in Beziehung gesetzt w ürde, ergäbe sich kein Invaliditätsgrad, der einen R entenanspruch begründete. Ausgehend von der für die Beschw erdeführerin günstigsten H ypothese, dass ihre Ar- beitsfähigkeit als in der Landw irtschaft Angestellte m assgeblich einge- schränkt w äre, w äre sie in Verw eistätigkeiten in körperlich leichten, psy- chisch nicht anspruchsvollen Tätigkeiten auf dem allgem einen Arbeits- m arkt w ie z.B. im verarbeitenden G ew erbe, in der H erstellung von N ah- rungsm itteln und G etränken etc. arbeitsfähig. M angels konkreter Angaben betreffend die Lohnverhältnisse im W ohnsitzland der Versicherten w äre dabei auf schw eizerische Verhältnisse abzustellen. G em äss R echtspre- chung (BG E 126 V 75) sind zur Bestim m ung des Invalidenlohnes die in TA1, Anforderungsprofil 4, der Schw eizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) veröffentlichten Bruttolöhne des Jahres 2002 (frühestm öglicher Be- ginn des R entenanspruchs, vgl. Erw . 4 3. Absatz in fine) heranzuziehen. N ach dem darin angeführten M ittelw ert für einfache, repetitive Tätigkeiten hätte die Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit im Jahr 2002 einen M onatslohn von Fr. 3'820.- auf der Basis einer 40-Stundenw oche er- zielen können (Invalidenlohn). D ieser Invalidenlohn w äre in Beziehung zu setzen zum Validenlohn. H erangezogen w ird vorliegend – in Erm angelung anderw eitiger statistischer G rundlagen und trotz der m ethodischen U nter- schiede bei der Erhebung der statistischen W erte – der für die Beschw er- deführende vorteilhafteste Verdienst als Fam ilienarbeitskraft in einem landw irtschaftlichen Betrieb in Talregionen. D ieser belief sich im Jahr 2002 auf Fr. 38'758.- pro Jahr bzw . auf Fr. 3'230.- pro M onat (vgl. Statistisches Lexikon der Schw eiz), w obei die durchschnittliche W ochenarbeitszeit nicht bekannt ist, aber um einiges höher sein dürfte als bei den genannten Ver- gleichseinkom m en. Bei Annahm e dieser für die Beschw erdeführerin güns- tigsten Eckw erte und unter Berücksichtigung eines m axim alen leidensbe- dingten Abzugs von 25% vom statistischen Invalidenlohn resultiert ein In- validitätsgrad von 25% ([3'230 – 2'865 x 100] : 3'230 = 25% ). Ein Invalidi- tätsgrad von w eniger als 50% begründet jedoch für die in Serbien w ohn-14 hafte Beschw erdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1ter IVG ). 7.4 D ie Beschw erde ist aus diesen G ründen abzuw eisen. D er Vollständigkeit halber w ird die Beschw erdeführerin, die am 27. April 2008 das 64. Alters- jahr zurücklegen w ird, darauf hingew iesen, dass sie zu gegebener Zeit An- trag auf eine schw eizerische Altersrente stellen kann. 8. 8.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da im vorliegenden Verfahren über eine Streitigkeit betreffend die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist (vgl. die Ü bergangsbestim - m ung vom 16. D ezem ber 2005 zur Änderung des IVG , Bst. c sow ie Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfah- ren, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung). 8.2 Ausgangsgem äss ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 e contrario Vw VG ).15 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versi- cherte im Ausland vom 6. April 2005 w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und es w ird keine Parteient- schädigung ausgerichtet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter der Beschw erdeführerin (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. C S/ , m it G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (m it G erichtsurkunde) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider M argit M artin R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge- richt, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts- gesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, bei- zulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :