<h2>SubmittedText<h2><p>Bekanntlich läuft seit einiger Zeit ein mit staatlichen Steuergeldern finanziertes Luchsumsiedlungsprojekt in die Ostschweiz. Nachdem im Kanton St. Gallen über 14 000 Unterzeichner einen sofortigen Stopp dieser widersinnigen Aktion gefordert haben, setzte man in diesem Jahr im benachbarten Thurgau trotzdem wieder (direkt an der Grenze zum Kanton St. Gallen) weitere Luchse aus.</p><p>Nun ist das Luchsmännchen Turo dem Vernehmen nach nicht wie geplant sofort Richtung Kanton St. Gallen, sondern Richtung Schwarzwald gewandert. 140 Meter vor der deutschen Grenze wurde er von Wildtierbiologen ein weiteres Mal mit Hilfe von Betäubungsmitteln eingefangen, um ihn an den Ausgangsort zurückzubringen.</p><p>Ist das noch die hochgelobte freie Wildbahn, wie sie vom Bund propagiert wird? Rechtfertigen sich solche menschlichen Eingriffe? Sind die Kostengelder, die der Bund dafür ausgibt, noch vertretbar, und wie hoch belaufen sich diese für die Umsiedlungsaktion Luchs?</p>