<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00052</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1988, wurde am 19. Dezember 1997 wegen eines Geburtsgebrechens bei der Invalidenversicherung angemeldet (Urk. 11/2 Ziff. 5.2-5.3, Urk. 11/5 Ziff. 3.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versicherten Sonderschulmassnahmen zu (vgl. Urk. 11/11). Mit Verfügung vom 30. Juni 2006 (Urk. 11/42) erteilte sie Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für eine Lehre zum Betriebspraktiker. Die Ausbildung erfolgte in einer geschützten Werkstätte (vgl. Urk. 11/37 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 7. Dezember 2006 erneut bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 11/45). Die Ausbildung zum Betriebspraktiker wurde schliesslich in eine Anlehre zum Hauswartmitarbeiter abgeändert (Urk. 11/59, Urk. 11/64), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die der Versicherte erfolgreich abschloss (Urk. 11/74). Die IV-Stelle schloss die beruflichen Massnahmen daraufhin am 20. August 2008 ab (Urk. 11/77). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2008 (Urk. 11/83, Urk. 11/79) sprach sie dem Versicherten ab dem 1. August 2008 eine halbe Rente zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte arbeitete ab dem 1. September 2009 als Hauswartmitarbeiter im Unternehmen seines Vaters (Urk. 11/84 S. 1 und 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2011 wurde eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 11/87 S. 3). Am 22. März 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass unverändert An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine halbe Rente bestehe (Urk. 11/92). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2016 wurde eine weitere Revision eingeleitet (vgl. Urk. 11/101). Die IV-Stelle erliess am 15. Dezember 2016 den Vorbescheid (Urk. 11/115). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 28. Dezember 2016 (Urk. 11/118 = Urk. 2) sprach sie dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ab dem 1. Januar 2017 eine Viertelsrente zu. Weiter stellte sie fest, dass für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 kein Rentenanspruch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe und ab dem 1. Januar 2015 nur ein Anspruch auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te bestehe, und stellte die Rückforderung der zu Unrecht ausgerichteten Renten in Aussicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 15. Januar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. Dezember 2016 (Urk. 2). Er beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 eine Rente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 1). Mit Verfügung vom 22. Februar 2017 forderte die IV-Stelle vom Versicherten für zu Unrecht bezogene Renten Fr. 25‘560.-- zurück (Urk. 7 S. 2). Der Versicherte erhob am 5. März 2017 auch gegen diese Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung Beschwerde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2017 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde. Diese wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Juni 2017 fand am hiesigen Gericht eine Instruktionsverhandlung statt (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Stellungnahme vom 6. Juli 2017 neu eine teilweise Gutheissung der Beschwerde (Urk. 16 S. 1). Weiter gab sie an, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit für eine weitergehende Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Rückforderung beziehungsweise für einen Teilerlass der Forderung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe (Urk. 16 S. 2). Der Beschwerdeführer nahm am 18. Juli 2017 (Urk. 19) dazu Stellung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenberechtigte haben jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung, namentlich eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und gegebenenfalls der wirtschaftlichen Verhältnisse, unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen (Art. 31 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, und Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Wurde eine Rente wegen Verletzung dieser Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht zu Unrecht ausgerichtet, wird die Rente rückwirkend per Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung herabgesetzt oder aufgehoben mit der Folge, dass zu viel bezogene Leistungen zurückerstattet werden müssen (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 lit. b IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Tatbestand der Meldepflichtverletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit genügt (BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_245/2012, vom 29. Oktober 2012, E. 4.1 und 8C_127/2013 vom 22. April 2013, E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 25 Abs. 1 ATS sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach Entrichtung der einzelnen Leistung (Art. 25 Abs. 2 Satz 1 ATSG). Bei diesen Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen, die immer von Amtes wegen zu berücksichtigen sind (BGE 133 V 579 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angefochten ist die am 22. Februar 2017 verfügte Rückforderung in der Höhe von Fr. 25‘560.-- (Urk. 7). Die Verfügung vom 28. Dezember 2016 (Urk. 2) re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt lediglich den Rentenanspruch ab dem 1. Januar 2017, wozu sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer in der Beschwerde nicht äusserte (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Rückforderung damit, dass für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014, in welchem Zeitraum der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine halbe Invalidenrente bezogen hatte, ein Invaliditätsgrad von 32 % und somit kein Rentenanspruch bestanden habe. Seit dem 1. Januar 2015 bestehe neu bei einem Invaliditätsgrad von 44 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Urk. 7 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 1. Januar 2013 liege eine Verletzung der Meldepflicht vor (Urk. 7 S. 3 oben). Das Erwerbseinkommen sei erheblich gesteigert worden. Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto und dem Fragebogen für Arbeitgeber vom 1. Dezember 2016 habe der Beschwerdeführer effektiv einen Lohn von Fr. 57‘200.-- erhalten, wobei ein Leistungslohn von Fr. 3‘200.-- festgesetzt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei (Urk. 7 S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend stellte die Beschwerdegegnerin am 6. Juli 2017 fest, für den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum ab dem 1. Januar 2014 habe korrekterweise bei einem Invaliditätsgrad von 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestanden. Folglich reduziere sich der Rückforderungsbetrag. Die Beschwerdegegnerin beantragte daher neu eine teilweise Gutheissung der Beschwerde (Urk. 16 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in der Beschwerde vor, sein Vater habe ihm in bester Absicht den normalen Durchschnittslohn eines Betriebspraktikers bezahlt, damit er seinen Lebensunterhalt bestreiten könne, ohne dass er zusätzlich Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen oder Sozialhilfe beanspruchen müsse. Offenbar sei mit der Art und Weise, wie der Lohn ausbezahlt worden sei, ein Fehler gemacht worden, dies aber nicht bewusst oder gar mit Absicht (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist die Rechtmässigkeit der Rückforderung in der Höhe von Fr. 25‘560.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ein möglicher Erlass der Rückforderung, da hierüber noch nicht verfügt worden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verantwortlichen des Vereines Y.___, Zürich, gaben in einem Bericht vom 26. März 2008 (Urk. 11/67) vor dem Abschluss der Ausbildung des Beschwerdeführers an, dass er bei einer stark schwankenden Leistung (10-60 %) bei voller Präsenzzeit an einem Nischenarbeitsplatz wohl ein monatliches Brut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von etwa Fr. 1‘200.-- bis Fr. 1‘500.-- erzielen könne (Ziff. 11 und 12, vgl. auch Urk. 11/76 S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin übernahm das angenommene mutmassliche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen des Beschwerdeführers für die Rentenberechnung (vgl. E. 1.5 hiervor) und stellte auf ein Invalideneinkommen von Fr. 17‘550.-- (Fr. 1‘350.-- x 13 = Fr. 17‘550.--) ab, welchem ein Valideneinkommen von Fr. 39‘000.-- gegenüberstellt wurde (vgl. Urk. 11/70). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2008 (Urk. 11/83) sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer daher bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab dem 1. August 2008 eine halbe Rente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war in der Folge seit dem 1. September 2009 im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men seines Vaters als Hauswartmitarbeiter angestellt. Vertraglich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbart waren ein Leistungspensum von 40 % und ein Monatslohn von Fr. 1‘350.-- (Urk. 11/84 S. 1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitgeberin berichtete am 27. Februar 2012, dass der Beschwerdeführer bei einem Arbeitstag von zirka acht Stunden je nach Verfassung zirka 50 % einer normalen Arbeitsleistung erbringe (Urk. 11/90 S. 4 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. Z.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, gab in einem Verlaufsbericht vom 19. September 2016 an, der Beschwerdeführer erbringe hinsichtlich der 100 %-Stelle eine Leistung von 60 % (Urk. 11/107 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Arbeitgeberbericht vom 1. Dezember 2016 (Urk. 11/110) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2013 bis 2015 und auch im Jahr 2016 einen Monatslohn von Fr. 4‘400.-- sowie jeweils einen 13. Monatslohn erhalten hat (S. 5 Ziff. 5.3). Im Bericht wurde weiter angegeben, dass der Anteil Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungslohn Fr. 3‘200.-- betrage und zusätzlich ein Soziallohn von Fr. 1‘200.-- ausgerichtet werde. Die Arbeitgeberin erklärte hierzu, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer im Durchschnitt zirka 60 % einer normalen Leistung erbringe, da er nur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt selbständig arbeiten könne und er immer einen Mitarbeiter benötige, der ihn kontrolliere und korrigiere. Da er mit einem Lohn von Fr. 3‘200.-- sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Lebensunterhalt nur schwierig finanzieren könne, bekomme er zudem einen Soziallohn (S. 5 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Arbeitgeberbericht vom 1. Dezember 2016 ist zu entnehmen, dass der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungslohn des Beschwerdeführers seit dem 1. Januar 2013 Fr. 3‘200.-- betrug. Zusätzlich wurde ihm ein Soziallohn von Fr. 1‘200.-- ausgerichtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erhielt erst mit dem Bericht vom 1. Dezember 2016 Kenntnis davon, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2013 einen höheren Lohn erhielt als Fr. 1‘350.--, welcher Lohn der Rentenzusprache vom 16. Oktober 2008 zugrunde lag. Die veränderten Einkommensverhältnisse hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Beschwerdegegnerin nach der Regelung in Art. 31 Abs. 1 ATSG und Art. 77 IVV umgehend gemeldet werden müssen. Es liegt daher eine Verletzung der Meldepflicht vor, wobei von einer leichten Fahrlässigkeit auszugehen ist. Eine solche genügt nach der Rechtsprechung für den Tatbestand der Verletzung der Meldepflicht (E. 1.2 hiervor). Unabhängig von der Verletzung der Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht ist anzuerkennen, dass von Seiten der Familienmitglieder erhebliche Anstrengungen unternommen wurden und werden, dass der Beschwerdeführer im Betrieb seines Vaters arbeiten kann, wodurch allfällige höhere Leistungen der Invalidenversicherung oder der öffentlichen Hand vermieden werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin reagierte umgehend nach Kenntnisnahme des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berberichtes und erliess am 22. Februar 2017 die Rückforderungsverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 10). Die zu beachtenden (E. 1.3 hiervor) Verwirkungsfristen sind da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her gewahrt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt die Höhe der Rückforderung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konnte die versicherte Person wegen der Invalidität keine zureichenden berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kenntnisse erwerben, so entspricht das Erwerbseinkommen, das sie als Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalide erzielen könnte, den folgenden nach Alter abgestuften Prozents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätzen des jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss der Lohnstrukturerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung des Bundesamtes für Statistik (Art. 26 Abs. 1 IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss IV-Rundschreiben Nr. 324 vom 27. November 2013 betrug das auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von Art. 26 Abs. 1 IVV zu berücksichtigende durchschnittliche Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Arbeitnehmer unverändert Fr. 77‘000.-- im Jahr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Invaliditätsbemessung ist gemäss Art. 26 Abs. 1 IVV nach Vollendung von 21 Altersjahren bis vor Vollendung von 25 Altersjahren von einem Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentsatz von 80 % und damit vom Fr. 61‘600.-- (Fr. 77‘000.-- x 0.8) auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2013 sind daher ein Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 61‘600.-- und ein Invalideneinkommen von Fr. 41‘600.-- (Fr. 3‘200.-- x 13) gemäss dem effektiven Leistungslohn des Beschwerdeführers zu veranschlagen. Damit resultieren eine Erwerbseinbusse von Fr. 20‘000.-- und ein Invaliditätsgrad von rund 32.5 %, welcher unter 40 % liegt. Für das Jahr 2013 bestand daher kein Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wurde am 23. Dezember 2013 25 Jahre alt. Für das Jahr 2014 ist daher vom höheren Prozentsatz von 90 % von Fr. 77‘000.-- und damit von einem Valideneinkommen von Fr. 69‘300.-- (Fr. 77‘000.-- x 0.9) auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Bei einem unveränderten Invalideneinkommen von Fr. 41‘600.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 27‘700.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 40 % entspricht. Für das Jahr 2014 bestand daher ein Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Jahr 2015 ist von einem Valideneinkommen von Fr. 74‘250.-- (ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passt gemäss IV-Rundschreiben Nr. 329 vom 18. Dezember 2014) und einem Invalideneinkommen von Fr. 41‘600.-- auszugehen. Damit resultiert eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbseinbusse von Fr. 32‘650.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 44 % entspricht. Demzufolge bestand auch für das Jahr 2015 ein Anspruch auf eine Viertelsrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfügung vom 22. Februar 2017 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer in den Jahren 2013 und 2014 eine ausserordentliche Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (halbe Rente) in Höhe von Fr. 780.-- pro Monat erhielt. In den Jahren 2015 und 2016 belief sich die Rente auf Fr. 784.-- pro Monat. Damit ergibt sich ein Betrag von 24 x Fr. 780.-- (= Fr. 18‘720.--) und 24 x Fr. 784.-- (= Fr. 18‘816.--). Dem Beschwerdeführer wurden daher in den Jahren 2013 bis 2016 Renten in Höhe von Fr. 37‘536.-- (Fr. 18‘720.-- + Fr. 18‘816) ausgerichtet. Hiervon ist der korrekte Rentenanspruch abzuziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie erwähnt, besteht bereits seit dem 1. Januar 2014 Anspruch auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente in Höhe von Fr. 499.-- (Urk. 7 S. 2). Dies führt zu einer höheren Nachzahlung von Fr. 17‘964.-- (36 x Fr. 499.--). Die Rückforderung beträgt da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her neu Fr. 19‘572.--(Fr. 37‘536.-- ./. Fr. 17‘964.--) anstatt Fr. 25‘560.-- wie in der angefochtenen Verfügung ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass bereits ab dem 1. Januar 2014 ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestand. Die Rückforderung beträgt daher neu Fr. 19‘572.--. Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG. Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 900.-- anzusetzen. Sie sind aufgrund der teilweisen Obsiegens des Beschwerdeführers der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">an</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 22. Februar 2017 da</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hingehend abzuändern als festgestellt wird, dass der Versicherte der IV-Stelle Fr. 19‘572.-- zurückzubezahlen hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils an die IV-Stelle zur Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">handlung des Erlassgesuches überwiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>