<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2005.00445</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretärin von Streng</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. April 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Maria Londis</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1942, leidet seit 1993 an einer chronischen inflammatori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen demyelisierenden Polyneuropathie (Urk. 7/28/3). Seit 1. April 1998 bezieht er deswegen eine halbe Invalidenrente gestützt auf einen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von 50 % (Urk. 7/18, Urk. 7/16, Urk. 7/15, Urk. 7/10). Seit Jahren ist er als Selbständigerwerbender im Bereich Partyservice tätig (Urk. 7/47). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 12. Februar 2002 übernahm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Kosten der am 14. November 2001 durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten Kataraktoperation am linken Auge als medizinische Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahme (vgl. Urk. 7/8). Am 9. Oktober 2004 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle, auch die am 15. Oktober 2003 durchgeführte Kataraktoperation am rechten Auge als medizinische Massnahme zu übernehmen (Urk. 7/40). Mit Verfügung vom 12. Januar 2005 lehnte die IV-Stelle das Gesuch ab, weil ein Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) vorliege (Urk. 7/8). Die Verfügung wurde auch der SWICA Krankenversicherung AG eröffnet (vgl. Urk. 7/8). Dagegen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hob der behandelnde Augenarzt, Dr. med. </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in Vertretung des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten am 29. Januar 2005 Einsprache und legte dar, dass der Versicherte nicht an einem Glaukom leide (Urk. 7/7). Mit Entscheid vom 11. März 2005 wies die IV-Stelle die Einsprache ab, wobei sie nicht mehr geltend machte, es liege ein Glaukom vor, sondern neu vorbrachte, es lägen andere Erkrankungen vor (Urk. 2). Der Entscheid wurde auch der SWICA Krankenversicherung AG er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">öffnet (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die SWICA Krankenversicherung AG am 21. April 2005 Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde mit dem Antrag, es sei der Entscheid aufzuheben und die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zu verpflichten, für die Kosten der Kataraktoperation des rechten Auges aufzukommen (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2005 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 24. Juni 2005 wurde der Versicherte zum Prozess beigeladen und ihm Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legenheit gegeben, zu den Rechtsschriften der Parteien und den Akten Stellung zu nehmen (Urk. 9). Er liess sich nicht dazu vernehmen. In ihrer Replik vom 19. September 2005 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Standpunkt fest (Urk. 12). Nachdem die IV-Stelle innert Frist keine Duplik eingereicht hatte, so dass Verzicht darauf anzunehmen war, wurde der Schriftenwechsel am 3. November 2005 geschlossen (Urk. 15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der angefochtene Entscheid der IV-Stelle vom 11. März 2005 sowie die ihm zugrunde liegende Verfügung vom 12. Januar 2005 zur Frage, ob der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte für die Ausübung seines Berufes auf Binokularsehen angewiesen sei, keine Ausführungen enthalten und die Parteien und der Versicherte bisher auch im gerichtlichen Verfahren nicht dazu Stellung genommen hatten, wurde ihnen mit Verfügung vom 8. Februar 2006 Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 16). Die Beschwerdeführerin und die IV-Stelle liessen sich mit Eingaben vom 13. Februar 2006 und 21. Februar 2006 dazu vernehmen, während der Versicherte keine Stellungnahme abgab (Urk. 18, Urk. 19, vgl. Urk. 17/1-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV049"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) hat eine versicherte Person Anspruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die berufliche Eingliederung gerichtet und geeignet sind, die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren. Um Behandlung des Leidens an sich geht es in der Regel bei der Heilung oder Linderung labilen pathologischen Geschehens. Die Invalidenversicherung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt grundsätzlich nur solche medizinische Vorkehren, die unmittelbar auf die Beseitigung oder Korrektur stabiler oder wenigstens relativ stabilisierter De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fektzustände oder Funktionsausfälle hinzielen und welche die Wesentlichkeit und Beständigkeit des angestrebten Erfolges gemäss Art. 12 Abs. 1 IVG vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raussehen lassen (BGE 120 V 279 Erw. 3a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 104 Erw. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="IV069"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die operative Behandlung des grauen Stars ist nach ständiger Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts nicht auf die Heilung labilen patho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schehens gerichtet, sondern zielt darauf ab, das sonst sicher spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tan zur Ruhe gelangende und alsdann stabile oder relativ stabilisierte Leiden durch Entfernung der trüb und daher funktionsuntüchtig gewordenen Linse zu beseitigen (BGE 105 V 150 Erw. 3a, 103 V 13 Erw. 3a mit Hinweisen; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes in Sachen X. und SUPRA Krankenkasse vom 24. Juli 2003, I 29/02; AHI 2000 S. 295 Erw. 2b und S. 299 Erw. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts ist eine Kataraktoperation am zweiten Auge bei (durch Staroperation) erhaltener Sehfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des andern Auges durch die Invalidenversicherung als medizinische Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahme nur dann zu übernehmen, wenn die versicherte Person durch das Augenleiden in der Ausübung der Erwerbstätigkeit behindert oder von einer Invalidität unmittelbar bedroht ist (AHI 2000 S. 294, Urteil des Eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössischen Versicherungsgerichts vom 24. Juli 2003 in Sachen X. und Supra Krankenkasse, I 29/02). Andernfalls liegt mangels bleibender oder länger dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernder Erwerbsunfähigkeit keine Invalidität vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Praxis stützt sich auf die medizinische Erkenntnis, wonach Einäugigkeit selten die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt, da auch der Einäugige nach einer gewissen Anpassungszeit räumlich zu sehen vermag und in vielen beruflichen Tätigkeiten Binokularsehen nicht zwingend erforderlich ist (RKUV 1986 Nr. U 3 S. 258 ff.). Das Binokularsehen ist denn auch nicht einmal für das Lenken von Personenwagen erforderlich (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 5. November 2002 in Sachen S., I 149/02).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch die Operation am ersten Auge die Sehfähigkeit wieder erreicht, fragt sich, ob der am andern Auge bestehende Defekt die versicherte Person in der Ausübung der Erwerbstätigkeit behindert, andernfalls keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliegt. Kann somit eine versicherte Person nach durchgeführter Staroperation an einem Auge ihre bisherige Tätigkeit trotz der Katarakt am an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern Auge normal weiterführen und liegt mithin keine wesentliche Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Erwerbsfähigkeit im Sinne von Art. 12 IVG vor, stellt die Operation am zweiten Auge keine Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung dar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 11. März 2005 gestützt auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes davon aus, es lägen erhebliche andere, nicht ophtalmologische Erkrankungen vor, welche den Erfolg der Kataraktoperation langfristig gefährdeten (Urk. 2, Urk. 7/3, vgl. Urk. 7/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber hat der behandelnde Augenarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richten vom 29. Januar 2005 und vom 3. November 2004 ausführlich und nachvollziehbar dargetan, dass beim Versicherten keine erheblichen krankhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Nebenbefunde vorhanden waren, welche die Dauerhaftigkeit und Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit des Eingliederungserfolges der Kataraktoperation am rechten Auge hätten in Frage stellen können (Urk. 7/7, Urk. 7/27). Insbesondere habe der Sehnervenbefund keine Anhaltspunkte für eine Schädigung der Sehnerven auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (Urk. 7/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich letztlich damit verhält, kann indes offen bleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fest steht, dass der Versicherte mit seinem linken Auge einen Fernvisus (korri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giert mit Brille) von 0,9 bis 1,0 und einen Nahvisus (korrigiert) von 0,7 bis 0,8 erreicht (Urk. 7/27). Auf dem linken Auge verfügt er mithin über eine normale Sehfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob der Versicherte mit nur einem normalsichtigen Auge in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, oder ob er durch die Sehbeeinträchtigung am zweiten Auge (rechtsseitiger Katarakt) bzw. ohne Binokularsehen in der Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit eine wesentliche Beeinträchtigung erleidet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte führt als Selbständigerwerbender zusammen mit seiner Ehefrau einen Partyservicebetrieb (Urk. 7/47). Nach den Akten setzen sich die verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Tätigkeiten, die er im Rahmen seines zu 50 % ausgeübten Berufes aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, wie folgt zusammen (Urk. 7/47 S. 4): Kundenberatung (25 % eines Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpensums), Rüst- Schäl- und Schneidarbeiten (10 %), Kochen (5 %), Aufla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, Abladen, Handel und Service (10 %). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass diese Tätigkeiten ein binokulares Sehen erfordern, ist nicht ersichtlich und wurde denn auch weder von der Beschwerdeführerin noch vom Versicherten behauptet (Urk. 18). Dagegen machte die Beschwerdeführerin geltend, da keine gesundheitliche Störung vorliege, die den Eingliederungserfolg gefährde, sei eine Leistungspflicht der Invalidenversicherung für die streitige Kataraktopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion gegeben. Dazu ist festzustellen, dass selbst wenn ersteres zutrifft, die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung nur leistungspflichtig ist, wenn die weitere kumulative Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzung des erforderlichen Binokularsehens erfüllt ist, was hier nicht zutrifft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steht nach dem Gesagten fest, dass der Versicherte bei der Ausübung seines Berufes nicht auf binokulares Sehen angewiesen ist, und mit dem linken Auge über eine normale Sehfähigkeit verfügt, hat die IV-Stelle die Übernahme der Kataraktoperation am rechten Auge als medizinische Eingliederungsmassnahme zu Lasten der Invalidenversicherung im Ergebnis zu Recht abgelehnt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grünigvon Streng</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>