<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00099</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Yves Blöchlinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fankhauser Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rennweg 10, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1974 und seit 2002 bei der Y.___ AG als Kranführer tätig, erlitt am 22. März 2012 bei einem Motorradunfall eine komplexe Tibiakopf/-schaft-Trümmerfraktur links. Unter Hinweis auf dieses Ereignis wurde er am 3. Juli 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt, IV-Stelle, zur Früherfassung gemeldet (Urk. 7/1) und erfolgte am 16. August 2012 die Anmeldung zum Leistungsbezug (Urk. 7/7). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche (IK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszug, Urk. 7/13, Arbeitgeberbericht, Urk. 7/16) und medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (Bericht Dr. med. Z.___, Innere Medizin, vom 22. September 2012, Urk. 7/18; Beizug Akten der Suva, Urk. 7/22, 7/24, 7/29, 7/107). Sodann erteilte sie Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung in der beruflichen Abklärungsstelle A.___ (Urk. 7/33), welche vom 9. September bis zum 4. Oktober 2013 (Schlussbericht vom 10. Oktober 2013, Urk. 7/44) und erneut vom 11. November 2013 bis zum 10. Februar 2014 (Kostengutsprache vom 11. Oktober 2013, Urk. 7/46; Schlussbericht vom 25. Februar 2014, Urk. 7/57) dauerte. Mit Mitteilung vom 19. Dezember 2014 gewährte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für ein Arbeitstraining (Urk. 7/72), welches X.___ vom 5. Januar bis zum 4. Juli 2015 bei der B.___ SA wahrnahm (Abschlussbericht vom 7. Juli 2015, Urk. 7/87). Da in der Folge weder eine Verlängerung noch eine Festanstellung im Einsatzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb erfolgen konnte, gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung in Form von Assessment und Suche nach einem Trainingsplatz vom 18. August 2015 bis zum 17. Januar 2016 (Urk. 7/90). Nach erfolgloser Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lensuche (Urk. 7/94) schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung ab (Mitteilung vom 26. Januar 2016, Urk. 7/104) und verneinte nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 20. September 2016, Urk. 7/110; Einwand vom 3. Oktober 2016, Urk. 7/116) mit Verfügung vom 30. Dezember 2016 (Urk. 2 [= Urk. 7/112]) einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 26. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Eventualiter sei eine polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zu veranlassen und basierend auf den Ergebnissen über seinen Leistungsanspruch neu zu entscheiden (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Auflage ihrer Akten, Urk. 7/1-125), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24. März 2017 (Urk. 11) angezeigt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 4. Mai 2016 erhobene Beschwerde, welche Gegenstand des Verfahrens UV.2016.00143 bildet, wurde mit Urteil heutigen Datums abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, es sei davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer seit März 2013 eine leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit im Vollzeitpensum zumutbar sei. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 15 % vom Tabellenlohn wäre er in der Lage gewesen, im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 55‘843.70 zu erzielen, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 28 % führe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber insbesondere vor, es sei unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig, dass die Beschwerdegegnerin ohne weitere Abklärungen auf die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unterlagen der Unfallversicherung abgestellt habe. So stehe die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Kreisarztes im diametralen Widerspruch zum Schlussbericht der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle A.___, wonach er im ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch im Umfang von 55 % leistungsfähig sei (Urk. 1 S. 9). Nachdem sich die Abklärung der Leistungsfähigkeit in A.___ nicht auf ungeeignete, sondern auf angepasste Tätigkeiten bezogen habe, sei auf diese Beurteilung abzustellen. Zudem sei der Abschlussbericht über das Arbeitstraining bei der B.___ SA, welcher ein analoges Bild zur Beurteilung von A.___ zeige und ebenfalls im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zum kreisärztlichen Leistungsprofil stehe, in keiner Weise gewürdigt worden (Urk. 1 S. 10). Insgesamt habe sich herausgestellt, dass ihm ein hohes Engagement und Arbeitswille attestiert worden sei und er seine Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei einem Arbeitspensum von 60 % voll ausgeschöpft habe. Sodann sei eine volle Arbeitsfähigkeit auch für den Hausarzt Dr. Z.___ mit Blick auf das sechsmonatige Arbeitstraining unverständlich (Urk. 1 S. 11). Da eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle nicht habe gefunden werden können, sei zur Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens auf die Tabellenwerte abzustellen und ein Leidensabzug von 15 % zu gewähren, was bei einem Valideneinkommen von Fr. 78‘772.-- für das Jahr 2016 und einem Invalideneinkommen von Fr. 31‘378.-- zu einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 60 % führe (Urk. 1 S. 14). Im Eventualstandpunkt liess der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vorbringen, im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren seien auch die unfallfremden Beschwerden, insbesondere an der rechten Schulter sowie die chronischen Rückenbeschwerden, abzuklären, schränkten ihn diese doch mit Sicherheit in der Arbeitsfähigkeit ein (Urk. 1 S. 14-15). Schliesslich leide er auch unter psychischen Beschwerden, deren fachärztliche Abklärung die Beschwerdegegnerin ebenfalls unterlassen habe. Mithin sei eine polydisziplinäre Begutachtung durchzuführen und aufgrund der Ergebnisse neu über den Leistungsanspruch zu entscheiden (Urk. 1 S. 15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren sind folgende medizinische Unterlagen aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Austrittsbericht des Stadtspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/107/23) wurde der Beschwerdeführer am 22. März 2012 auf seinem Motorrad von einem Personenwagen von der rechten Seite erfasst und stürzte auf den linken Unterschenkel sowie den linken Ellenbogen. Konventionell-radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologisch zeigte sich eine dislozierte mehrfragmentäre Tibiakopftrümmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur mit Frakturausläufern bis in die proximale Tibiadiaphyse. Im Bereich der Hüfte und des Beckens auf der linken Seite konnte eine frische ossäre Läsion ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Noch gleichentags erfolgte die Anlage eines Fixateurs externe. Nach ausreichender Abschwellung konnte am 3. April 2012 die defini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Osteosynthese durchgeführt werden. Der weitere postoperative Verlauf gestaltete sich den Angaben der Ärzte zufolge problemlos, wobei im Verlauf eine Grosszehenheberschwäche auf der linken Seite aufgefallen sei. Mit reizlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Wundverhältnissen und in gutem Allgemeinzustand verliess der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer am 14. Februar 2012 das Krankenhaus. Im Austrittsbericht wurden als Diagnose eine komplexe Tibiakopf/-schaft-Trümmerfraktur links und als Nebendiagnosen ein Morbus Bechterew, eine Diskushernie L5/S1 links sowie eine Rezessusstenose L4/L5 mit möglicher Wurzelirritation L5 genannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Zuweisung (Urk. 7/12) des behandelnden Arztes, Dr. Z.___, hin führte Dr. med. D.___, Neurologie, am 31. Mai 2012 (Urk. 7/107/39-44) eine Elektroneuromyographie durch, welche eine sensomotorische Peroneus-Läsion links mehr (bei Status nach komplexer Tibiakopf/-schaft-Trümmerfraktur) als rechts (bei Status nach offener Unterschenkelfraktur rechts) sowie eine leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige sensomotorische Radikulopathie S1 links bei Diskushernie L5/S1 links zu Tage förderte. Die Fachärztin empfahl die Fortsetzung der Physiotherapie sowie das Vermeiden einer Kompression des Nervus peroneus auf Höhe der Kniegelenke beispielsweise durch einschnürende Kleidungsstücke, längeres Knien oder Hochlagern der Beine mit Abstützen der Kniegelenke an harten Kanten oder Übereinanderschlagen der Beine (Urk. 7/107/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 7. Januar bis zum 26. Februar 2013 hielt sich der Beschwerdeführer in der Rehaklinik E.___ auf. Im Bericht vom 12. März 2013 (Urk. 7/107/119-126) sind folgende Diagnosen aufgelistet:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">komplexe Tibiakopf/-schaft-Trümmerfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peroneus-Läsion links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion, zwischenzeitlich gebessert (ICD-10: F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastung durch ungewisse Zukunft und unlängst erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten Tod des Vaters</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach offener Fraktur rechter Unterschenkel vor ungefähr 10 Jahren mit residueller Peroneus-Läsion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degenerative Veränderungen der LWS und Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Bechterew mit klinischer Remission</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte notierten, die Ziele des Programms hätten der Verbesserung der Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit sowie der verbesserten muskulären Stabilität im linken Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenk und damit der allgemeinen Vorbereitung auf eine berufliche Reinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gration gedient, was weitgehend erreicht worden sei. Da in der Rehabilitation relevante Fortschritte erreicht worden seien und von einer fortgeführten Behandlung eine weitere Steigerung der Belastbarkeit zu erwarten sei, sei die derzeitige Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsbeurteilung nicht als abschliessend zu werten, sondern entspreche nur der aktuell gezeigten Belastbarkeit. Hinsichtlich Zumutbarkeit für die berufliche Tätigkeit als Kranführer hielten die Ärzte fest, die Tätigkeit sei aktuell nicht zumutbar, da wiederholt länger dauerndes Gehen/Stehen sowie Gehen über unebene Böden gefordert werde. Demgegenüber seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, welche wechselbelastend zu erfolgen hätten und keine Zwangshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung für das linke Knie mit sich bringen dürften, ganztags zumutbar (Urk. 7/107/120). Weil der Beschwerdeführer die körperlichen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme seiner bisherigen Tätigkeit als Kranführer noch nicht ganz erfülle, sei die Arbeitsaufnahme zur Anpassung und Angewöhnung bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und eine Leistungsprüfung nach etwa vier Wochen empfohlen (Urk. 7/107/122).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ machte mit Bericht vom 27. Februar 2014 (Urk. 7/107/285-286) einen im August 2013 erlittenen Sturz auf die rechte Schulter aktenkundig. Die radiologische und sonographische Abklärung habe keine relevante Läsion der Rotatorenmanschette jedoch eine leichte Bursitis subacromialis rechts gezeigt. Auf die vom Arzt vorgeschlagene Infiltration habe der Beschwerdeführer wegen der zum damaligen Zeitpunkt relativ geringen Schmerzen verzichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Dr. med. F.___, welcher am 6. November 2013 eine Sonographie der Schulter durchgeführt hatte (Urk. 7/107/287), bestand eine mässiggradige, aktuell ziemlich symmetrisch wirkende tendinotische Veränderung der Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spinatussehne beidseits, ohne Hinweis für eine relevante Ruptur oder Verkal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung und es ergaben sich Zeichen für eine leichtgradige Bursitis subacromialis rechts lateral. Der Beschwerdeführer habe seinen Leidensdruck aktuell als gering beurteilt und auf eine Spritze verzichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. med. G.___, chirurgische Orthopädie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates, untersuchte den Beschwerdeführer am 10. März 2014 (Bericht vom 10. März 2014, Urk. 7/107/312-320). Als Diagnosen hielt er fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inkongruenz laterales Kniekompartiment links nach schwerer Tibiakopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fraktur links am 22. März 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle Parese des Extensor hallucis longus links nach Schädigung des Nervus peroneus communis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Unterschenkelfraktur rechts 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterbeschwerden rechts bei Status nach subkapitaler Humerusfraktur rechts wahrscheinlich 1999 und bei Status nach distorsionellem Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tertrauma August 2013 mit ultrasonographisch degenerativen Rotato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renmanschettenbeschädigungen beidseits.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt notierte, im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung habe der Beschwerdeführer Restbeschwerden im Bereich des linken Knies und erst bei Nachfrage auch der rechten Schulter angegeben. Bezüglich des linken Beines habe er eine Schmerzhaftigkeit, eine Bewegungseinschränkung und eine Unsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheit insbesondere beim Auf- und Abwärtsgehen und ebenfalls beim Trep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensteigen angegeben, die freie Gehstrecke in der Ebene sei mit 2 km gut. Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch bestehe angesichts der Schwere der Tibiakopffraktur links ein ordentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Zustand; in Streckstellung sei das linke Knie stabil und auch bei leichter Flexion sei keine sichere ligamentäre Insuffizienz zu erkennen. Die subjektive Unsicherheit sei wohl eher auf die auch radiologisch sichtbare anatomische Unstimmigkeit im lateralen Kniegelenkkompartiment zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Die aktuell vorhandenen Unterlagen machten plausibel, dass durch das Ereignis im August 2013 Schulterbeschwerden rechts ausgelöst worden seien. Der Ultra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befund mit praktisch symmetrischen degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che aber nur für eine vorübergehende Beschwerdeverursachung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ hielt dafür, die bisherige Tätigkeit als Kranführer auf dem Bau sei andauernd nicht mehr möglich. Eine wechselbelastende, leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Tätigkeit könnte demgegenüber vollzeitig geleistet werden, sofern min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 50 % im Sitzen erbracht werden könnten. Es sei eine frei wählbare Position des linken Beines aber auch der Tätigkeit zwischen Sitzen, Stehen und Gehen zu fordern. Dem Beschwerdeführer seien mehrmals täglich Gehleistungen von einigen hundert Metern und Stehen von 30 bis 60 Minuten zumutbar. Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen sei nur selten zumutbar. Nicht zumutbar seien bodennahe Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit der Notwendigkeit einer starken Knieflexion, auf Leitern oder sonst wie in der Höhe mit Absturzgefahr sowie in abschüssigem oder unwegsamem Gelände. Die mögliche Tätigkeit sei beschränkt auf ebenen Untergrund. Ungünstig und damit unzumutbar seien repetierte Starkbelastungen des linken Beins ebenso wie starke Erschütterungen/Vibrationen, die auf das linke Bein einwirkten (Urk. 7/107/319).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem am 24. Juni 2014 die OSME erfolgt war (Urk. 7/107/382), erklärte Dr. H.___ mit Schreiben vom 25. Juli 2014 (Urk. 7/107/386), die Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung des Beschwerdeführers könne aufgegleist werden, da die aktuelle maximal mögliche Arbeitsfähigkeit sicherlich wieder erlangt sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. August 2015 erfolgte eine nochmalige kreisärztliche Untersuchung durch Dr. G.___ (Urk. 7/107/486-493). Als Diagnosen nannte der Kreisarzt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose links nach schwerer Tibiakopffraktur links 22. März 2012 mit residueller minimer Schwäche der Grosszehenextension links nach Schädigung des Nervus peroneus communis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">günstiger Zustand nach Unterschenkelfraktur rechts 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">painful arc Schulter rechts nach subkapitaler Humerusfraktur 1997 oder 1998 (die Suva nicht betroffen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Rückenprobleme bei Morbus Bechterew</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich rechter Schulter hielt Dr. G.___ fest, die aktuelle Befragung habe erkennen lassen, dass die subkapitale Humerusfraktur für die derzeitigen Beschwerden erklärend sei, dies aber nicht zu Lasten der Beschwerdegegnerin gehe. So seien Schulterprobleme während den Aufenthalten in der beruflichen Abklärungsstelle A.___ nie erwähnt worden und sei gestützt auf die sonographische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch Dr. F.___ von einem bagatellären Ereignis auszugehen. Was den rechten Unterschenkel betreffe, so liege dort annähernd ein ideales Ergebnis vor; die initial diagnostizierte Schwäche der Peroneus-Muskulatur lasse sich nicht mehr nachweisen. Beim linken Knie bestehe als Folge der schweren Tibia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopffraktur eine massive Inkongruenz im lateralen Femorotibialgelenk und auch die Gelenkspalte sei deutlich verschmälert, so dass es sich insgesamt um eine schwere femorotibiale Arthrose handle, während das femoropatelläre Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompartiment nur diskret betroffen sei. Bezüglich der Peroneus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung bestehe aktuell noch eine funktionell nicht störende Grosszehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche links, welcher keine grössere Bedeutung zukomme. Hingegen bestehe links eine relative Beinverkürzung von etwa 15 mm; hier könnte sich ein parti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eller Beinlängenausgleich günstig auswirken. Dr. G.___ erklärte, die Angaben des Versicherten zur einschränkenden Problematik anlässlich des Arbeitsversu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches in A.___ leuchteten ein und seien mit Blick auf den Zustand am linken Knie nachvollziehbar. So habe der Beschwerdeführer angegeben, dass sitzende und stehend/gehende Tätigkeiten gut zu verrichten gewesen seien, währenddem sich Einschränkungen beim Heben von Lasten von 10 bis 15 kg vom Boden bis zur Tischhöhe ergeben hätten (Urk. 7/107/492).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ hielt dafür, der Beschwerdeführer sei ohne Zweifel arbeitswillig. Es habe sich aber auch ein gewisses Schonverhalten gezeigt beispielsweise bei den akzessorischen Gangarten, beim Einbeinstand links und besonders beim Anhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des gestreckten linken Beines, wo aus medizinischer Sicht nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei, dass das Bein zwar 5 cm von der Unterlage - nicht aber weiter - habe angehoben werden können. Das Zumutbarkeitsprofil sei nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung dieses medizinisch schlecht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbaren Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltens teilweise theoretisch zu formulieren. Auf die zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen gemäss Angaben von A.___ könne nicht abgestellt werden, da die dortige Beschäftigung teilweise ungünstige Tätigkeiten umfasst habe. Der Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt formulierte das Zumutbarkeitsprofil wie folgt: Eine über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend sitzende, leichte bis mittelschwere Tätigkeit sei aufgrund der Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des linken Knies vollzeitig zumutbar. Dabei müsste intermittierend eine frei wählbare Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung mit sitzender/stehender Arbeit während 10 - 20 Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gewährleistet sein. Heben von Lasten bis 10 kg, ausnahmsweise bis 15 kg vom Boden bis Hüfthöhe sei ausnahmsweise, das Heben von 10 kg von Hüft- bis Schulterhöhe und auch das Tragen über kürzere Distanzen bis 50 m sei ebenso wie Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen mit der halben Gewichtsbelastung selten zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Generell unzumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien Tätigkeiten, die eine längere oder repetierte belastete Flexion des Knies bedingten, worunter bodennahe Tätigkeiten oder auch wiederholtes Heben von Gegenständen von Boden bis Hüfthöhe fallen würden. Nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien Tätigkeiten auf Leitern oder sonst wie in der Höhe mit Absturzgefahr, sowie Tätigkeiten auf unwegsamem Boden und solche, die zu repetierten Stark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastungen, zu starken Erschütterungen unter Vibration des linken Beines führten. Ausschliesslich wegen der die Suva nicht betreffenden Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathologie rechts seien Tätigkeiten mit der dominanten rechten Hand über Kopfhöhe nur selten und mit eingeschränkter Kraft bis 5 kg zumutbar (Urk. 7/107/492-493).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend notierte Dr. G.___, anhand der radiologischen Situation könnte bereits aktuell die Indikation zur Knie-TP links gestellt werden. Es sei jedoch besser, vorgängig die berufliche Integration mit einer Tätigkeit, die später auch mit einem Kunstgelenk ohne Einschränkung ausgeübt werden könne, zu fördern (Urk. 7/107/493).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. August 2015 (Urk. 7/107/499-500) wendete Dr. Z.___ unter Hinweis auf sein Schreiben vom 27. Februar 2014, wonach die Beschwerden an der rechten Schulter auf das Unfallereignis vom August 2013 zurückzuführen seien (Urk. 7/107/501), ein, die von Kreisarzt Dr. G.___ gestellte Diagnose „Painful arc nach Humerusfraktur 1998“ sei ebenso wenig korrekt wie auch dessen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung, wonach die Suva insoweit nicht berührt sei. Sodann habe der Beschwerdeführer bei der B.___ SA eine maximale Arbeitszeit von 4.8 Stunden mit einem Anforderungsprofil, welches mit dem von Dr. G.___ for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulierten übereinstimme, erreicht. Der Schluss des Kreisarztes, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei vollzeitig einsetzbar, sei mit Blick auf diese Gegebenheiten unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren finden sich nachfolgend aufgeführte Berichte in den Akten der Beschwerdegegnerin:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer ersten beruflichen Abklärung in der beruflichen Abklärungsstelle A.___, wo der Beschwerdeführer vom 9. September bis zum 4. Oktober 2013 während sechs Stunden täglich beschäftigt war (Bericht vom 10. Oktober 2013, Urk. 7/43), hielten die Verantwortlichen fest, die Beschwerden hätten im Verlauf des Arbeitstages zugenommen und zu einer Unterschenkelschwellung sowie einer Zunahme des Kniegelenkergusses geführt. Zudem hätten sich die schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Pausen verlängert und vereinzelt zu vorzeitigem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abbruch geführt. Der Beschwerdeführer sei angewiesen auf eine ausgewogene Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastung, da sowohl vorwiegendes Sitzen als auch vorwiegendes Stehen schlecht toleriert werde. Am Morgen sei der Vorzustand jeweils wieder erreicht gewesen. Zusätzlich zur wechselbelastenden Tätigkeit sei auch das Heben und Tragen von Gewichten über 10 kg vermieden worden. Unter diesen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien keine Rückenprobleme aufgetreten (Urk. 7/44/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich beruflicher Abklärung in der beruflichen Abklärungsstelle A.___ vom 11. November 2013 bis zum 10. Februar 2014 ergibt sich aus dem entsprechenden Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 7/57), dass der Beschwerdeführer trotz vorhandener Knieschmerzen mehrheitlich eine gute Befindlichkeit angegeben hat. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortlichen der beruflichen Abklärungsstelle A.___ hielten fest, aus ihrer Sicht sei ein Arbeitstag von acht Stunden für den Beschwerdeführer zu lang gewesen. Aufgrund vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handener Schmerzen habe sich im Verlauf der Abklärung eine Steigerung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums auf mehr als sechs Stunden pro Tag als nicht möglich erwiesen. Zudem verfüge der Beschwerdeführer über sehr geringe Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse. Es sei daher schwierig, ihn für qualifiziertes Arbeiten, wie beispielsweise in der Elektronik, zu instruieren (Urk. 7/57/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer benötige eine sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, jeweils nach ungefähr einer Stunde für einige Minuten aufstehen und umher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen zu können, wobei leichte Hilfsarbeiten wie Montagearbeiten sowie End- und Qualitätskontrollen zu empfehlen seien. Ebenso könne der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer für Kurierdienste eingesetzt werden, sofern ein automatisch geschaltetes Fahrzeug zur Verfügung stehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verantwortlichen der beruflichen Abklärungsstelle A.___ führten weiter aus, der Beschwerdeführer habe während der gesamten Abklärungszeit eine Präsenzzeit von rund 70 % erbracht, ohne dass wesentliche Schwankungen aufgetreten wären. Im Rahmen dieser Präsenz habe er durchschnittlich eine Leistung von 80 % erbracht, weshalb eine Leistungsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt von bis zu 55 % zu erwarten sei (Urk. 7/5/57/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 5. Januar bis zum 5. Juli 2015 war der Beschwerdeführer bei der B.___ SA in der Konfektion von kosmetischen Produkten (Sekundär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckung) tätig (Abschlussbericht Arbeitstraining vom 7. Juli 2015, Urk. 7/87). Es wurde berichtet, der Beschwerdeführer sei mit dem Einsatz zufrieden gewesen. Die Arbeit sei körperlich gut durchführbar gewesen, da er aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich sitzend habe tätig sein können beziehungsweise nur wenig habe laufen und stehen müssen. Nach jeweils vier Stunden Arbeit habe er seine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von Schmerzen eingeschränkt gesehen. Der Einsatzbetrieb sei mit dem Beschwerdeführer sehr zufrieden gewesen, da er einen engagierten und zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigen Eindruck hinterlassen habe und sowohl als Person als auch im Team als sehr angenehm wahrgenommen worden sei. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem im März eine Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Pensums auf 60 % beschlossen worden sei, habe sich im Rahmen eines weiteren Gesprächs im Mai gezeigt, dass der Beschwerdeführer das 60%-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum hinsichtlich Leistungsfähigkeit voll ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft und im Rahmen seines Arbeitspensums die vorgegebenen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten erfüllt habe. Eine weitere Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung des Arbeitspensums sei für alle Beteiligten nicht in Frage gekommen, da sich der Beschwerdeführer jeweils nach 4.8 Stunden Arbeit im Hinblick auf seine körperlichen Einschränkungen am obersten Limit befunden habe. Ein Versuch, ihn in der Primärverpackung einzusetzen, was Stehen erfordert hätte, sei in diesem Zusammenhang gescheitert (Urk. 7/87/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist offenkundig und unbestritten, dass der Beschwerdeführer seine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit als Kranführer gesundheitsbedingt nicht mehr ausüben kann. Demgegenüber stellt der Beschwerdeführer in Abrede, dass ihm eine angepasste Tätigkeit ganztags zumutbar sei (E. 2.2). Entgegen der Ansicht des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers besteht kein Anlass, von der Einschätzung von Suva-Kreisarzt Dr. G.___, wonach bei Beachtung des entsprechenden Zumutbarkeitsprofils einer vollzeitigen Beschäftigung nichts entgegensteht, abzuweichen. Auch wenn es sich bei seinen Berichten um versicherungsinterne Berichte handelt, kommt ihnen, da schlüssig und nachvollziehbar begründet, voller Beweiswert zu (E. 1.4). So ist insbesondere ein - wie vom Beschwerdeführer vorgebracht - dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">metraler Widerspruch der kreisärztlichen Einschätzung zur A.___-Abklärung und zum Arbeitstraining bei der B.___ SA nicht festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machen. Es mag zwar zutreffen, dass die Verantwortlichen der beruflichen Abklärungsstelle A.___ beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der Arbeitgeber anlässlich des Arbeitsversuches eine Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des täglichen Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums über sechs beziehungsweise knapp fünf Stunden hinaus als nicht möglich erachteten. Der Beschwerdeführer übersieht hierbei jedoch, dass die Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen im Rahmen der Abklärung in der beruflichen Abklärungsstelle A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest - teilweise und jene des Arbeitsversuches insoweit nicht dem von Kreisarzt Dr. G.___ formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierten Zumutbarkeitsprofil entsprachen, als es sich dabei nicht um wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende Tätigkeiten mit frei wählbarer Körperhaltung (E. 3.1.5, E. 3.1.7) han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delte, worauf Dr. G.___ denn auch zutreffend hinwies (E. 3.1.7; Urk. 7/107/519). Sodann hatten bereits die Ärzte der Rehaklinik E.___ mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere Tätigkeiten, welche wechselbelastend zu erfolgen hätten, als ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags zumutbar bezeichnet und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsbeurteilung nicht abschliessend sei, da eine weitere Steigerung der Belastbarkeit zu erwarten sei (E. 3.1.3). Während diesen Arbeitsplatzanforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zunächst Rechnung getragen wurde (E. 3.2.1), benötigte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gemäss zweitem A.___-Bericht eine sitzende Tätigkeit mit der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, jeweils nach einer Stunde für einige Minuten aufzustehen (E. 3.2.2). Im Rahmen des nachfolgenden Arbeitsversuches war gar von einer ausschliesslich sitzenden Tätigkeit die Rede (E. 3.2.3). Solcherart von Beschäftigung ist nicht als wechselbelastend anzusehen und entspricht damit nicht dem von Suva-Kreisarzt Dr. G.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil. Ferner darf nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen werden, dass der Beschwerdeführer - je nach Tätigkeit - durchaus im Stande war, hohe Leistungen mit hoher Qualität zu erbringen (vgl. Urk. 7/57/10). Das Errechnen einer durchschnittlichen Leistungsfähigkeit, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che auch weniger angepasste Tätigkeiten umfasst, ist mithin nicht geeignet, die Einschätzung von Kreisarzt Dr. G.___ als wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich erscheinen zu lassen. Schliesslich ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass vielmehr im Bericht der beruflichen Abklärungsstelle A.___ widersprüchliche Hinweise zu finden sind. So ist insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere nicht nachvollziehbar, weshalb dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer, welcher eine mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlich gute Befindlichkeit angegeben hatte, eine Steigerung des Arbeitspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums nicht möglich war und er über eine Leistungsfähigkeit von bloss 55 % verfügen soll. Es kommt hinzu, dass offensichtlich die sehr geringen Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse des Beschwerdeführers qualifizierteres Arbeiten verunmöglichten (E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Schulterbeschwerden und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">probleme seien weder abgeklärt worden, noch hätten sie im Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes Berücksichtigung gefunden, weshalb vorab eine polydisziplinäre Begutachtung durchzuführen sei (Urk. 1 S. 15 - 16), zielt sein Einwand ins Leere. So ist vorab darauf hinzuweisen, dass Schulterprobleme während den Abklärungen in der beruflichen Abklärungsstelle A.___ nie erwähnt worden waren (vgl. hierzu auch E. 3.1.7) und Dr. F.___ von einem bagatellären Ereignis ausgegangen war (E. 3.1.4). Es kommt hinzu, dass Kreisarzt Dr. G.___ der (bestehenden) Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils Rechnung trug, indem er Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten mit der dominanten rechten Hand nur selten und mit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Kraft für zumutbar erachtete (E. 3.1.7 am Schluss). Hinsichtlich Rückenproblematik ergibt sich aus der ärztlichen Stellungnahme der beruflichen Abklärungsstelle A.___, dass unter Beachtung des entsprechenden Zumutbarkeitsprofils keine Rückenprobleme aufgetreten seien (Urk. 7/44/7). Dementsprechend wurde die Diagnose einer Diskushernie L5/S1 mit möglicher Wurzelirritation als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bezeichnet (Urk. 7/44/2). Schliesslich hatten auch die Ärzte der Rehaklinik E.___ in Kenntnis aller Diagnosen (vgl. Urk. 7/107/119) die ganztägige Ausübung einer leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Tätigkeit als zumutbar erachtet (Urk. 7/107/120). Hinsichtlich weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Vorwurf, die diagnostizierte Schädigung des Nervus peroneus communis links sei nicht fachärztlich abgeklärt worden (Urk. 1 S. 15), ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass der Beschwerdeführer auf Wunsch seines Hausarztes Dr. Z.___ der Neurologin Dr. D.___ zugeführt worden war. Diese empfahl in der Folge einzig die Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der Physiotherapie sowie das Vermeiden einer Kompression des Nervus peroneus (E. 3.1.2). Zudem standen die Grosszehenheberschwäche und Hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensibilität im lateralen linken Unterschenkel bereits im Zeitpunkt des Austritts aus der Rehaklinik E.___ einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht entgegen (E. 3.1.3) und waren ferner gemäss Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung von Dr. G.___ im August 2015 funktionell nicht mehr störend (E. 3.1.7). Endlich war die leichte Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion im Zeitpunkt des Austritts aus der Rehaklinik E.___ gebessert und sind psychosoziale Belastungsfaktoren alleine nicht geeignet, eine invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich relevante Gesundheitsbeeinträchtigung zu bewirken. Bei dieser Aktenlage sind von zusätzlichen Abklärungen keine relevanten Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen zu erwarten, weshalb in antizipierender Beweiswürdigung darauf zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichten ist (BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit der kreisärztlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung sprächen, nicht auszumachen sind, ist das Abstellen auf die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Suva-Kreisarzt Dr. G.___ und das Zugrundelegen einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt zu prüfen, wie sich die auf eine angepasste Tätigkeit eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsschaden erfahrungsgemäss fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben der vormaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers hätte dieser im Jahr 2012 Fr. 76‘757.-- verdient (Urk. 7/16/3). Angepasst an die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte im Baugewerbe von 101.7 im Jahr 2012 auf 102.9 im Jahr 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Bundesamtes für Statistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T1.1.10 Nominallohnindex, 2011-2016) ergibt dies ein Jahreseinkommen von rund Fr. 77‘663.--. Damit ist dem Einkommensvergleich ein Valideneinkommen in dieser Höhe zugrunde zulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden</span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer keine ihm zumutbare Tätigkeit ausübt, ist ein statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Tabellenlohn heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbildung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers und vor dem Hintergrund, dass Arbeitsplätze, an denen Tätigkeiten zu verrichten sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die dem vom Kreisarzt erstellten Belastungsprofil entsprechen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in allen Branchen bestehen, ist auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">branchenunabhängigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn für Hilfsarbeiten (Zentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lwert), Kompetenzniveau 1, abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und somit von einem standardisierten mon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atlichen Einkommen von Fr. 5‘312.-- auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (LSE 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 1). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, A-S) und angepasst an die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘188 Punkten im Jahr 2012 auf 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">osten“ publizierten Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies ein Bruttoein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">68‘002.-- (Fr. 5‘312</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> / 40 x 41,7 x 12 / 2‘188 x 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">239</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein leidensbedingter Abzug von 15 %, wie ihn die Beschwerdegegnerin gewährt hat, gerechtfertigt ist oder gar - wie der Beschwerdegegner durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken lässt (Urk. 1 S. 14) - ein höhere Abzug vorzunehmen wäre, kann offen bleiben. Denn selbst mit dem höchst zulässigen Abzug von 25 % vom Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen (BGE 126 V 75), ergäbe sich ein rentenausschliessender Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von 34 % (Valideneinkommen von Fr. 77‘663; Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 51‘001.50 [Fr. 68‘002 x 0.75], Erwerbseinbusse Fr. 26‘661.50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist damit unbegründet und abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Yves Blöchlinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>