<h2>SubmittedText<h2><p>Ich ersuche den Bundesrat, in einem Bericht Angaben zusammenzustellen zu folgenden Bereichen der Glücks- und Geschicklichkeitsspiele im Zeitraum der letzten drei Jahre:</p><p>- Wie haben sich die Glücks- und Geschicklichkeitsspiele in Kursälen, Restaurants und anderen öffentlichen Lokalen entwickelt? Wie viele Apparate werden insgesamt betrieben? Sind Angaben erhältlich, wo wie viele Geräte betrieben werden?</p><p>- An welchen Standorten stehen die 24 Kursäle? Wie viele weitere Lokale mit Spielapparaten werden in den Kantonen betrieben?</p><p>- Wer sind die Betreiber der Spielapparate? In welcher Rechts- und Organisationsform treten sie auf? Sind die Zusammensetzung der Verwaltungsräte und die Kapitalgeber bekannt?</p><p>- In welcher Grössenordnung entwickeln sich die Umsätze der Kursäle, anderer Spiellokale sowie der Schweizer Lotterien?</p><p>- Wie hoch ist der Steuerertrag der bestehenden Kursäle? Wie ist die Besteuerung der Bruttospielerträge in den einzelnen Kantonen geregelt? Wie hoch sind die kantonalen Steuererträge?</p><p>- Herr Bundesrat Koller spricht in seiner schriftlichen Stellungnahme vom 5. Juni 1996 auf die Interpellation Aguet von 20 weiteren Projekten von Kursälen in Planung. Welche Projekte sind das? Ist bekannt, welche Gesellschaften (Rechts- und Organisationsform; Zusammensetzung der Gesellschaften, Verwaltungsräte) sowie welche Geldgeber dahinterstecken? Gibt es Angaben über die Anzahl der Geräte und die Betreiber bei den Projekten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.