<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00215</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206330&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00215</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>baurechtlichen Vorentscheid</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vorentscheid bezüglich anrechenbare Grundstücksfläche im Vorbahnhofsgelände: Umstritten ist der Einbezug einer Fläche mit Rangier- und Abstellgleisen.<br/><br/>Gemäss Art. 18 Abs. 1 EBG dürfen Bauten und Anlagen, die ganz oder überwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen (Eisenbahnanlagen), nur mit einer Plangenehmigung erstellt oder geändert werden. Die streitbetroffenen Rangiergleise bilden Teil einer solchen Eisenbahnanlage und beruhen damit auf einer übergeordneten planerischen Festlegung. Sie sind durch die eisenbahnrechtliche Plangenehmigung dem Eisenbahnverkehr gewidmet und gehören deshalb, wie die Vorinstanzen zutreffend erkannt haben, nicht zur anrechenbaren Fläche im Sinn von § 259 Abs. 1 PBG (E. 4).<br/><br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANRECHENBARE FLÃCHE">ANRECHENBARE FLÃCHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EISENBAHNANLAGE">EISENBAHNANLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EISENBAHNINFRASTRUKTUR">EISENBAHNINFRASTRUKTUR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EISENBAHNRECHT">EISENBAHNRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEIS/-ANLAGE">GLEIS/-ANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDFLÃCHE">GRUNDFLÃCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZUNG">NUTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSFLÃCHE">VERKEHRSFLÃCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 18 Abs. I EBG</span><br/><span class="ungerade">§ 259 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2007 Nr. 2</span><br/><span class="ungerade">RB 2006 Nr. 68</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 21. Juni 2005 beantwortete die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich die ihr von der SBB AG mit Vorentscheidsgesuch vom 5. April 2005 unter anderem gestellte Frage nach der fÃ¼r die bauliche Nutzung anrechenbaren GrundflÃ¤che der Parzellen Kat.-Nrn. 01, 02 und 03 im Bereich L-Strasse 04 und 05/M-Strasse in ZÃ¼rich. Darin bestimmte die BehÃ¶rde insbesondere, dass die Trassees der Gleise X1 bis X3 einschliesslich der dazwischen liegenden FlÃ¤chen sowie der Sicherheitsabstand von 1,69 m zur Achse des Gleises X3 nicht auf die massgebliche GrundflÃ¤che anrechenbar seien, weshalb sich die FlÃ¤che von 9'160 m<sup>2</sup> entsprechend reduziere.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen am 22. Juli 2005 erhobenen Rekurs mit dem Hauptantrag, der Vorentscheid sei aufzuheben und die ganze eingezonte FlÃ¤che im erwÃ¤hnten Bereich als anrechenbare GrundflÃ¤che im Sinn von § 259 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zu qualifizieren, wies die Baurekurskommission I am 31. MÃ¤rz 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 4. Mai 2006 liess die SBB AG dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid aufzuheben und die BaubehÃ¶rde zur positiven Beantwortung der streitigen Vorentscheidsfrage einzuladen, unter Zusprechung einer angemessenen ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission I schloss am 16. Mai 2006 ohne weitere Bemerkung auf Abweisung der Beschwerde. Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich liess am 27. Juni 2006 Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen.</p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen des von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragten zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien am 15. September bzw. 18. Oktober 2006 an ihren AntrÃ¤gen fest.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit dem Vorentscheidsgesuch vom 5. April 2005 unterbreitete die BeschwerdefÃ¼hrerin der BaubehÃ¶rde folgende Frage betreffend die anrechenbare FlÃ¤che:</p> <p class="EinzugZitat">"Kann bei einer Ãberbauung des Bereichs zwischen L-Strasse und GeleiseflÃ¤che eine FlÃ¤che von 9'160 m<sup>2</sup> unter Einbezug der FlÃ¤che der Rangier- und Abstellgeleise und des vor der Baulinie liegenden Bereichs als anrechenbare GrundstÃ¼ckflÃ¤che im Sinne von § 259 PBG angerechnet werden?"</p> <p class="Urteilstext">Mit den Gesuchsunterlagen wurde unter anderem ein Plan eingereicht, auf dem diese FlÃ¤che gelb markiert ist. Er umfasst neben den Ã¼berbauten Liegenschaften L-Strasse 01 und 02 einen Teil des sÃ¼dlich an diese Liegenschaften anschliessenden Gleisbereichs, nÃ¤mlich neben mehreren zum Abbruch bestimmten Abstellgleisen die Rangiergleise X1, X2 und X3. Nicht vom Vorentscheidsgesuch erfasst ist somit das sÃ¼dlich vom Rangiergleis X1 verlaufende Streckengleis C14. Die Frage, ob dieses Streckengleis zur anrechenbaren FlÃ¤che gerechnet werden kann, brauchte deshalb von der BaubehÃ¶rde nicht beantwortet zu werden, und sie kann, wie die Baurekurskommission zutreffend erkannt hat (Rekursentscheid, E. 4), auch nicht zum Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens gemacht werden. Dasselbe gilt fÃ¼r die weiteren eingezonten FlÃ¤chen des Gleisbereichs, welche die BeschwerdefÃ¼hrerin im gesamten Bahnhofareal, das heisst ab der ÃberfÃ¼hrung M-Strasse, als anrechenbar verstanden haben will.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die vom Vorentscheidsgesuch erfasste FlÃ¤che ist nach der geltenden Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich (BZO) der fÃ¼nfgeschossigen Zentrumszone Z5 zugewiesen. Obwohl diese FlÃ¤che mit dem Gleisbereich auch ein Areal umfasst, das dem Bahnbetrieb dient und deshalb gemÃ¤ss Art. 18 des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG) grundsÃ¤tzlich der Eisenbahnhoheit des Bundes und nicht dem kantonalen und kommunalen Planungsrecht unterliegt (BGE 115 Ib 166 E. 3 und 4), stellt die BeschwerdefÃ¼hrerin diese nutzungsplanerische Zuweisung nicht in Frage. Vielmehr lÃ¤sst sie geltend machen, diese Einzonung, welche sie teilweise mit Rechtsmitteln gegen die Zonenplanfestsetzung erstritten habe, werde in Frage gestellt, wenn die Gleisbereiche nicht zu den anrechenbaren FlÃ¤chen im Sinn von § 259 PBG zÃ¤hlten.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die massgebliche GrundflÃ¤che im Sinn von § 254 Abs. 1 PBG umfasst gemÃ¤ss § 259 Abs. 1 PBG die von der Baueingabe erfasste FlÃ¤che der baulich noch nicht ausgenÃ¼tzten GrundstÃ¼cke oder GrundstÃ¼ckteile der Bauzone. Dazu gehÃ¶ren grundsÃ¤tzlich auch VerkehrsflÃ¤chen, und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob sie nur der grundstÃ¼cksinternen oder auch zur Erschliessung weiterer Liegenschaften dienen (RB 1993 Nr. 45, 1995 Nr. 83, 2000 Nr. 101 = BEZ 2001 Nr. 5, 2003 Nr. 77 = BEZ 2003 Nr. 46). Nicht zur anrechenbaren FlÃ¤che gehÃ¶ren dagegen nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung VerkehrsflÃ¤chen, die auf Ã¼bergeordneten Festlegungen beruhen, beispielsweise solche die ihre Grundlage in (kantonalen oder kommunalen) VerkehrsplÃ¤nen oder QuartierplÃ¤nen haben. Dieser Rechtsprechung liegt die Ãberlegung zugrunde, dass fÃ¼r die AusnÃ¼tzung anrechenbar nur FlÃ¤chen sein kÃ¶nnen, die fÃ¼r eine Nutzung zu Wohn- und Gewerbezwecken Ã¼berhaupt in Frage kommen; das trifft nicht zu bei FlÃ¤chen, die durch die Planung Verkehrszwecken zugewiesen sind und deshalb von ihrer Funktion her fÃ¼r eine bauliche Nutzung dieser Art nicht zur VerfÃ¼gung stehen (VGr, 9. Juli 2003, BEZ 2003 Nr. 46; 24. August 2000, VB.2000.00164, www.vgrzh.ch; 24. Januar 1997, VB.95.00121).</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 18 Abs. 1 EBG dÃ¼rfen Bauten und Anlagen, die ganz oder Ã¼berwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen (Eisenbahnanlagen), nur mit einer Plangenehmigung erstellt oder geÃ¤ndert werden. Die streitbetroffenen Rangiergleise X1, X2 und X3 bilden Teil einer solchen Eisenbahnanlage und beruhen damit auf einer Ã¼bergeordneten planerischen Festlegung. Sie sind durch die eisenbahnrechtliche Plangenehmigung dem Eisenbahnverkehr gewidmet (BGr, 18. MÃ¤rz 2004, ZBl 107/2002, S. 193 ff., E. 2.5) und gehÃ¶ren deshalb, wie die Vorinstanzen zutreffend erkannt haben, nicht zur anrechenbaren FlÃ¤che im Sinn von § 259 Abs. 1 PBG (vgl. die nicht nÃ¤her begrÃ¼ndete abweichende Meinung bei Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 4. A., ZÃ¼rich 2006, S. 11-10). Daran Ã¤ndert nichts, dass das Gleisareal einer Bauzone zugewiesen wurde. Diese soweit ersichtlich auf Betreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgenommene kommunale Festlegung ist von vornherein nur insoweit rechtswirksam, als davon keine Bahnanlagen betroffen sind, und deshalb nur auf betriebsfremde Nutzungen des Bahnareals anwendbar (BGE 115 Ib 166 E. 4). FÃ¼r das durch Gleisanlagen erfasste Areal entfaltet die Zuweisung zur Bauzone Rechtswirkungen nur im Fall, dass die betroffenen Gleise, wie dies offenbar fÃ¼r die Abstellgleise lÃ¤ngs der Nordgrenze der Parzelle 03 vorgesehen ist, abgebrochen und nach Eisenbahnrecht aus ihrer bisherigen Zweckbestimmung entlassen werden.</p> <p class="Urteilstext">Inwiefern die Nichtanrechnung eingezonter und dem Bahnbetrieb dienender GrundstÃ¼cke gegen PlanungsgrundsÃ¤tze und das Gebot der rechtsgleichen Behandlung verstossen soll, ist trotz der umfangreichen Beschwerdevorbringen nicht nachvollziehbar. Die BeschwerdefÃ¼hrerin handelt widersprÃ¼chlich und beansprucht eine Vorzugsbehandlung gegenÃ¼ber anderen GrundeigentÃ¼mern, wenn sie fÃ¼r bahnbetrieblich genutzte und deshalb von Bundesrechts wegen der kantonalen bzw. kommunalen Planung entzogene FlÃ¤chen die auf kantonalem Recht beruhende bauliche AusnÃ¼tzung beanspruchen will, um sie in anderen Bereichen des Bahnareals fÃ¼r betriebsfremde Nutzungen konsumieren oder an benachbarte GrundeigentÃ¼mer verkaufen zu kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Sodann Ã¼bersieht die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass die von ihr verfochtene Rechtsauffassung, auf die sich Ã¼brigens auch andere EigentÃ¼mer von auf Ã¼bergeordneten Planungen beruhenden VerkehrsflÃ¤chen berufen kÃ¶nnten, die mittels der Nutzungsplanung angestrebte Steuerung der baulichen Dichte unterlaufen wÃ¼rde. Die AusnÃ¼tzbarkeit dieser VerkehrsflÃ¤chen wÃ¼rde nÃ¤mlich dazu fÃ¼hren, dass auf den an die jeweiligen VerkehrsstrÃ¤nge angrenzenden GrundstÃ¼cken Bauvolumen entstehen kÃ¶nnten, welche fÃ¼r die betreffenden GrundstÃ¼cke allein aufgrund der zonengemÃ¤ssen AusnÃ¼tzung nicht mÃ¶glich wÃ¤ren. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb zu Recht darauf hingewiesen, dass Doppelnutzungen durch die Ãberbauung der GleisflÃ¤chen mit bahnbetriebsfremden Nutzungen jeweils mittels SondernutzungsplÃ¤nen ermÃ¶glicht wurden; ob dies auch im Rahmen von RegelÃ¼berbauungen mÃ¶glich wÃ¤re, braucht im vorliegenden Zusammenhang nicht entschieden zu werden. </p> <p class="Urteilstext">Der Grundbesitz der BeschwerdefÃ¼hrerin umfasst bekanntermassen nicht nur GrundstÃ¼cke oder GrundstÃ¼cksteile, die dem Bahnbetrieb dienen, sondern auch solche, die fÃ¼r betriebsfremde Zwecke zur VerfÃ¼gung stehen. Die Zuweisung solcher Areale zu einer Bauzone ist im Licht von Art. 18 EBG zulÃ¤ssig und insbesondere auch dort zweckmÃ¤ssig, wo die bahnbetriebliche Nutzung bereits aufgegeben wurde oder ihr Ende absehbar ist, wie dies â so weit ersichtlich â fÃ¼r einen Teil des vom Vorentscheidsgesuch erfassten GrundstÃ¼cks 03 zutrifft. Was als Bahnanlage zu gelten hat, richtet sich nach Art. 18 Abs. 1 EBG und hÃ¤ngt entgegen den AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht davon ab, wie die Eisenbahner ihre Gleise nennen und wo sie ihre Signale aufzustellen pflegen. Wenn eine bundesrechtliche Plangenehmigung selbst fÃ¼r die Erneuerung von Abstellgleisen in einem Tramdepot erforderlich ist (vgl. Rekurskommission fÃ¼r Infrastruktur und Umwelt, 13. August 2004, VPB 69 [2005] N. 20), so handelt es sich bei den Rangiergeleisen X1âX3 offenkundig um Bahnanlagen im Sinn des Eisenbahngesetzes.</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich kann es auch nicht auf eine andere Rechtsauffassung im Kanton GraubÃ¼nden oder darauf ankommen, dass in einzelnen ZÃ¼rcher Gemeinden Teile des Bahnareals zur ausnÃ¼tzbaren GrundstÃ¼ckflÃ¤che gezÃ¤hlt worden sein sollen. Abgesehen davon betreffen die erwÃ¤hnten ZÃ¼rcher Beispiele, soweit ersichtlich, keine GleisflÃ¤chen und sind deshalb mit dem hier zu beurteilenden Fall nicht vergleichbar.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz ist deshalb zu Recht zum Ergebnis gelangt (Rekursentscheid, E. 6.6), dass die von den Rangiergleisen X1âX3 belegte FlÃ¤che derzeit nicht zur massgeblichen GrundflÃ¤che nach § 259 Abs. 1 PBG gerechnet werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde erweist sich damit als offensichtlich unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Angesichts des im Streit liegenden grossen Interessenwerts rechtfertigt sich eine GerichtsgebÃ¼hr von Fr. 8'000.- (§ 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 [GebV VGr]). Der Beschwerdegegnerin steht gemÃ¤ss § 17 Abs. 2 lit. b VRG eine ParteientschÃ¤digung zu. Als angemessen erweist sich eine EntschÃ¤digung von Fr. 3'000.- (§ 12 Abs. 1 GebV VGr).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 8'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 8'140.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 3'000.- an die Beschwerdegegnerin verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>