<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die unabhängige Forschung zu den alternativen Produkten zu den Tabakzigaretten voranzutreiben und mit Bundesmitteln zu fördern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erachtet es zum jetzigen Zeitpunkt als nicht zielführend, eigene Studien zu den alternativen Tabakprodukten in Auftrag zu geben. Im Jahr 2017 sind bereits vier unabhängige Untersuchungen (darunter eine aus der Schweiz) zu erst kürzlich im Markt eingeführten erhitzten Tabakprodukten erschienen. Forschende haben daneben auch die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben zur Finanzierung beim Tabakpräventionsfonds einzureichen. Anzumerken ist, dass die auf dem Markt erhältlichen Produkte in Bezug auf das Risikoprofil sehr unterschiedlich sind und deshalb für jedes Produkt umfangreiche Studien nötig wären.</p><p>Der Bundesrat wird hingegen die Entwicklung im Markt und die weltweiten Forschungsresultate genau beobachten. So wurden auch jüngste Forschungsresultate im zweiten Vorentwurf für ein Tabakproduktegesetz (TabPG), der am 8. Dezember 2017 in die Vernehmlassung geschickt wurde, berücksichtigt. Gemäss diesem Vorentwurf dürfen E-Zigaretten und erhitzte Tabakprodukte nicht in Innenräumen mit Rauchverbot verwendet werden, da sie Schadstoffe an die Umgebung (wenn auch in geringeren Mengen) abgeben können. Der Regelungsvorschlag unterscheidet auch E-Zigaretten und erhitzte Tabakprodukte von klassischen Raucherwaren und regelt diese differenziert, z. B. im Bereich der Sicherheitsvorgaben oder Warnhinweise.</p><p>Neue Erkenntnisse aus der Forschung, die während oder nach der Vernehmlassung verfügbar sind, werden ebenfalls berücksichtigt. Die Ergebnisse eigener Studien zu den alternativen Tabakprodukten würden voraussichtlich nicht mehr rechtzeitig für die Botschaft im Jahr 2018 vorliegen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.