<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00385</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">8. Februar 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, ist Mutter von vier Söhnen (Jahrgänge 1993, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1995, 1999 und 2005), hat keine berufliche Ausbildung absolviert und ist seit ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Einreise in die Schweiz im Jahr 2005 als Hausfrau tätig (Urk. 8/1, 8/6); sie verfügt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den Ausweis F für vorläufig aufgenommene Ausländer (Urk. 8/2). Am 8. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 meldete sie sich insbesondere unter Hinweis auf Asthma bronchiale mit chronischem Husten und Dyspnoe sowie chronische Müdigkeit, Vergesslichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Schlafstörungen bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/6) Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 8/23/2-30, 8/24 und 8/29/2-11). Zudem führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie am 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2020 ein Telefonat mit dem Sohn der Versicherten (Urk. 8/22). Nach Eingang einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD) vom 24. Februar 2021 (Urk. 8/30/6) stellte sie der Versicherten mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 18. März 2021 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 8/31). Nachdem die Versicherte dagegen am 23. März 2021 (Urk. 8/32) und ergänzend am 27. April 2021 (Urk. 8/34) Einwand erhoben hatte, verfügte die IV-Stelle am 20. Mai 2021 im angekündigten Sinne (Urk. 2 = Urk. 8/37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___, vertreten durch die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur, am 7. Juni 2021 Beschwerde einreichen mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei zwecks weiterer Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Für den Fall des Unterliegens sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 14. September 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), worüber die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. September 2021 in Kenntnis gesetzt wurde. Zudem wurde ihr mitgeteilt, dass über den Antrag auf unentgeltliche Prozessführung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">TSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c in Verbindung mit Art. 2 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätzlich im Ermessen des Versicherungsträgers und im Beschwerdefall des Gerichts, darüber zu befin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, mit welchen Mitteln dies zu erfolgen hat. Im Rahmen der Verfahrensleitung besteht ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen. Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der jeweiligen Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_721/2019 vom 27. Mai 2020 E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 20. Mai 2021 hielt die Beschwerdegegnerin zusammengefasst fest, die Beschwerdeführerin sei zu 100 % im Haushalt tätig gewesen, bevor sie erkrankt sei. Die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass weder für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch für jene als Hausfrau relevante Einschränkungen bestünden. Somit sei kein dauerhafter Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschaden ausgewiesen, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung bestehe (Urk. 2 S. 1). Bezugnehmend auf die im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobenen Einwände führte die Beschwerdegegnerin ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zend aus, dass zwar gewisse gesundheitliche Beschwerden vorlägen. Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien jedoch nicht derart einschränkend, dass die Beschwerdeführerin die im Hau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt anfallenden Tätigkeiten nicht mehr auszuüben vermöge. Da keine invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestünden, entfalle auch eine Abklärung der Einschränkungen im Haushalt bei der Beschwerdeführerin zu Hause (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeschrift vom 7. Juni 2021 machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, die Beschwerdegegnerin habe den Fall nicht seriös geprüft. Der Entscheid scheine in willkürlicher Weise ohne die erforderlichen Grundlagen gefällt worden zu sein. Aus psychiatrischer und somatischer Sicht lägen gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Einschränkungen vor, die berücksichtigt werden müssten. Sofern auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der vorliegenden medizinischen Unterlagen der Leistungsanspruch nicht geklärt werden könne, dränge sich allenfalls die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens auf. Des Weiteren sei die erforderliche Abklärung bezüglich Betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung im Haushalt nicht rechtskonform durchgeführt worden, indem zu Unrecht auf eine Haushaltsabklärung vor Ort verzichtet worden sei (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 14. September 2021 betonte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin insbesondere, der RAD sei zum Schluss gekommen, dass keine Diagnosen mit dauerhaften Auswirkungen auf die Tätigkeiten im Aufgabenbereich gestellt worden seien. Im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung habe sowohl von einer Haushaltsabklärung als auch von einer interdisziplinären Begutachtung abgesehen werden dürfen (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. Y.___, Facharzt für Kardiologie und Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, vom 20. Januar 2020 sind folgende Diagnosen zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 8/24/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, seit mindestens 2012, Grad 3 (ICD-10 I10)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hypertensive Herzkrankheit, idem Januar 2020 (ICD-10 I11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zweimalige Synkope in 2015 bei hypertensiver Krise (ICD-10 R55)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">präkordiale Schmerzen, kein Hinweis auf koronare Herzkrankheit im Januar 2020 (ICD-10 R07.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schädlicher Gebrauch von Nikotin: 1-2 pro Tag, 2 pack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">year</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (ICD-10 F17.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad 2, BMI 36 im April 2017, BMI 39 im Januar 2020 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 E66).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sich bei deutlicher arterieller Hypertonie zur kardiologischen Verlaufsuntersuchung vorgestellt. Im Rahmen der Untersuchung sei der Blutdruck ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drittgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgleist gewesen. Das Körpergewicht habe im Vergleich zu 2018 um 6.5 Kilogramm zugenommen; der BMI liege nun bei 39 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweitgradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Adipositas. Echokardiographisch bestehe eine deutliche hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Herzerkrankung (Urk. 8/24/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, stellte in ihrem hausärztlichen Bericht vom 25. September 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/23/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Depression, Status nach Wahnzuständen und Desorientierung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypertensive Herzkrankheit, arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Husten bei allergischem Asthma und Refluxkrankheit mit rezidivierender Dyspnoe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien bei Lipödem, Gonarthrose beidseits, Fingergelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf kognitive Leistungseinbussen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verneinte Dr. Z.___ hingegen bezüglich folgender Diagnosen (Urk. 8/23/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezessaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Enge L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Barrett-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oesophagitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Hepatitis B.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der geistigen, psychischen und körperlichen Belastungen sei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin keine leistungsorientierte Arbeit möglich. Sie sei unselbständig und auf die Hilfe anderer Personen angewiesen, insbesondere auf die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung des Ehemannes und des ältesten Sohnes. Die haushälterischen Arbeiten könnten nur unter der Anleitung und Aufsicht durch den Ehemann und die Kinder durchgeführt werden (Urk. 8/23/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in seinem Bericht vom 21. Februar 2020 (Eingangsdatum: 28. Januar 2021) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dahingehend, dass sich die Beschwerdeführerin vom 6. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 bis 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2014 bei ihm in ambulanter Behandlung befunden habe. Sie habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu jener Zeit durch die damalige Wohnform (zu wenig Raum für die grosse Fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">milie, Konfliktsituationen mit anderen Asylbewerbern) überlastet gezeigt. Im erwähnten Zeitraum habe sie drei Gesprächstermine wahrgenommen. Vor einigen Monaten sei die Beschwerdeführerin mit ihrem Ehemann in die Sprechstunde gekommen, wobei sie aber keine auffällige Symptomatik gezeigt habe. Ein therapeutischer Auftrag habe nicht bestanden. Aktuell werde sie nicht durch ihn behandelt; eine Arbeitsunfähigkeit sei seinerseits nicht attestiert worden (Urk. 8/29/2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.-med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___, Fachärztin für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin sowie Prävention und Public Health, vom 24. Februar 2021 sind folgende Diagnosen ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 8/30/6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Depression, Status nach Wahnzuständen und Desorientierung (ICD-10 F43.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Diagnose durch Psychiater nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stätigt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Husten bei allergischem Asthma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lipödem</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische venöse Insuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende mediale Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingergelenksarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf kognitive Leistungseinbusse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertonus (hypertensive Herzkrankheit, Status nach Synkope)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">präkordiale Schmerzen ohne Hinweis auf koronare Herzkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 39 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschrieben worden seien überwiegend degenerative und funktionelle Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ohne Relevanz für Tätigkeiten im Haushalt beziehungsweise analoge Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Psychiater, den die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin insgesamt vier Mal kontaktiert habe, habe keine psychische Erkrankung feststellen können. Durch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten (Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duktion durch Ernährungsumstellung, vermehrte Bewegung) liessen sich die Beschwerden vermindern respektive beseitigen. Insgesamt sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aus versicherungsmedizinischer Sicht in der Lage, die im Haushalt an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallenden Tätigkeiten sowie adäquate Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten (Urk. 8/30/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung, namentlich auf eine Invalidenrente. Vorab ist festzuhalten, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Aufgabenbereich (Haushalt) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig qualifiziert hat (Urk. 2, Urk. 8/36/1). Dem ist beizupflichten, zumal die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 2005 nicht erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig war (vgl. Urk. 8/1/4, 8/6) und auch keine konkreten Anhaltspunkte bestehen, dass sie im Gesundheitsfall die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Betracht gezogen hätte. Dies wird seitens der Beschwerdeführerin denn auch nicht geltend gemacht (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht basiert die Beurteilung der Beschwerdegegnerin in erster Linie auf der Stellungnahme der RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.-med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___ vom 24. Februar 2021 (Urk. 8/30/6 f.). Beschwerdeweise wird deren Beweiskraft jedoch in Frage gestellt und eine ungenügende Abklärung der medizinischen Sachlage gerügt (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is auf BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis</span><span>g</span><span>emässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines </span><span>externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge</span><span> Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span>lässig</span><span>keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span><span> </span><span>Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen ihrer Aktenbeurteilung gelangte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.-med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___ zum Schluss, aus versicherungsmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in der Lage, die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten sowie adäquate Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten (Urk. 8/30/7). Unbestrittenermassen verfügte die RAD-Ärztin über die erforderlichen Kenntnisse der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist sie als Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin ausserdem qualifiziert, im konkreten Fall zu den Auswirkungen der festgestellten Gesundheitsschäden auf die Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen. So stehen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin mit Blick auf die gestellten Diagnosen (Urk. 8/30/6) internistische Erkrankungen im Vordergrund.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Diagnosen auf psychiatrischem Fachgebiet gilt es festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin den Psychiater Dr. A.___ im Zeitraum vom 6. September 2013 bis 3. Februar 2014 drei Mal konsultierte. Dessen Bericht vom 28. Januar 2021 (Eingangsdatum) ist zudem zu entnehmen, dass sie ihn – gemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam mit ihrem Ehemann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor einigen Monaten nochmals aufgesucht habe. Dabei habe sie keine auffällige Symptomatik gezeigt und es seien weder ein therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Auftrag erteilt noch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Urk. 8/29/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Beschwerdeführerin anderweitig in psychiatrischer Behandlung wäre, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht behauptet. Vor diesem Hintergrund über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugt jedenfalls, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.-med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___ die Anpassungsstörung mit Depression bei Status nach Wahnzuständen und Desorientierung (ICD-10 F43.1) zwar als Diagnose von Dr. Z.___ übernahm, diese jedoch nicht durch einen Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter bestätigt und dadurch entsprechend keine Arbeitsunfähigkeit begründet sah. In Bezug auf die ebenfalls aufgeführte Verdachtsdiagnose auf kognitive Leistungseinbussen ist des Weiteren anzumerken, dass diese für die Beurteilung des psychischen Gesundheitsschadens unbeachtlich ist, da nicht mit dem erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt (Urteile des Bundesgerichts 8C_539/2020 vom 3. November 2020 E. 6.2.1 mit Hinweis und 8C_793/2016 vom 15. September 2017 E. 8.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der für den vorliegenden Fall relevanten Fähigkeit der Betätigung im Aufgabenbereich durch den RAD erweist sich nach dem Gesagten als schlüssig und nachvollziehbar. Weder von kardiologischer noch von psychiatrischer Seite finden sich in den Akten divergierende Einschätzungen. Auch die deutlich abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beurteilung der Hausärztin Dr. Z.___ vermag keine Zweifel an der RAD-Stellungnahme zu erwecken. So erschliesst sich mangels fundierter Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung nicht, weshalb die Beschwerdeführerin die im Haushalt anfallenden Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben medizinisch bedingt – und nur solche Gründe sind relevant - nur noch wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend ein bis zwei Stunden pro Tag sowie unter Aufsicht und Anleitung des Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mannes oder der Söhne erledigen können sollte (Urk. 8/23/5). Die Notwendigkeit einer derart erheblichen Unterstützung bei der Haushaltsführung wäre nur mit einer schwer ausgeprägten psychischen Beeinträchtigung zu vereinbaren, für welche sich aus der medizinischen Aktenlage allerdings keine aktuellen Befunde ergeben. Die Beschwerdeführerin ist gemäss Angaben ihrer Hausärztin bei dieser alle vier bis zwölf Wochen in Behandlung (Urk. 8/23/2), wobei es sich um Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trollbesuche handelt mit Überprüfung der Einstellung der Medikamente und um psychosoziale Unterstützung, Eingriffe seien keine geplant (Urk. 8/23/3). Es han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delt sich also um eine lockere Therapiekadenz, die nicht auf einen grossen Leidensdruck und in keiner Weise auf eine erhebliche psychische Erkrankung hinweist. Überdies ist an dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zu betonen, dass im Haushalt tätige Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonen grundsätzlich eine Schadenminderungspflicht trifft, indem sie im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Verfahrensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen ihrer Behinderung im hauswirtschaftlichen Aufgabenbereich reduzieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehmen (vgl. BGE 133 V 504 f. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_748/2019 vom 7. Januar 2020 E. 5.3 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit insgesamt nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf die beweiskräftige RAD-Aktenbeurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.-med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___ abgestellt und das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens verneint hat. Von weiteren Abklärungen medizinischer Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie namentlich der beschwerdeweise beantragten psychiatrischen Begutachtung (Urk. 1 S. 4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">144 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 361 E. 6.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">36 I 229 E. 5.3, 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist im Übrigen zwar beizupflichten (vgl. Urk. 1 S. 3), dass die Invaliditätsbemessung bei nicht erwerbstätigen Versicherten im Regelfall durch eine Abklärung vor Ort erfolgt, deren Inhalt sich nach den durch die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung für gesetzes- und verordnungskonform erklärten Weisungen des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amtes für Sozialversicherungen (BSV) richtet (BGE 130 V 97 E. 3.3.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Entgegen ihrer Sichtweise durfte die Beschwerdegegnerin aufgrund der konkreten Umstände, namentlich der rechtsgenüglich abgeklärten persönlichen Verhältnisse sowie der Auswirkungen des Gesundheitszustandes auf die Betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsmöglichkeit im Aufgabenbereich, von einer Haushaltsabklärung absehen (vgl. Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung [KSVI], Stand: 1. Januar 2018, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2114). Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt folglich auch in diesem Zusammenhang nicht vor, da die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin den Sachverhalt soweit ermittelt hat, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den werden k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onnte (vgl. vorstehende E. 1.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zu Recht verneint; die angefochtene Verfügung vom 20. Mai 2021 (Urk. 2) ist folglich nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>6.</span><span> </span><span>Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span>nalen </span><span>Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span>fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. </span><span>600.--</span><span> anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>der</span><span> unterliegen</span><span>den </span><span>Beschwerdeführerin</span><span> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Gemäss § 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird einer Partei in kostenpflichtigen Verfahren auf Gesuch die Bezahlung von Verfahrenskosten und Kostenvorschüssen erlassen, sofern ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint. Da die Beschwerdeführerin auf die finanzielle Unterstützung durch die Sozialhilfe angewiesen ist (vgl. Urk. 3/4-6) und das von ihr gestellte Rechtsbegehren nicht als aussichtslos ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustufen ist, sind die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt. Folglich sind die Gerichtskosten von Fr. 600.-- einstwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst: </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 7. Juni 2021</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>FehrWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>