<h2>SubmittedText<h2><p>Es ist ein Erschwernisbeitrag für Sömmerungsalpen mit bis zu 40 Normalstössen zu prüfen, welcher vom BAFU geleistet wird, um den enormen personellen und materiellen Aufwand zum Schutz der Nutztiere und die Offenhaltung sicher zu stellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die potentiell schwierigen Bedingungen für kleine Landwirtschaftsbetriebe gerade im Berggebiet sind bekannt. In Erfüllung des Postulates 18.4095 der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates wird der Bundesrat "die Folgen der Ausbreitung von Grossraubtieren in der Schweiz auf die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Berggebietes" in einem Bericht darlegen. Als Grundlage für diesen Bericht hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) bei der Forschungsanstalt Agroscope die Studie "Landwirtschaftlicher Strukturwandel und Grossraubtiere" in Auftrag gegeben. Die Agroscope-Studie untersucht betriebswirtschaftliche, arbeitswirtschaftliche und soziale Aspekte, die sich im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Grossraubtieren (insbesondere des Wolfs) ergeben. Weiter werden Szenarien mit unterschiedlichen Kosten und Entschädigungen für den Herdenschutz modelliert. Gemäss dem oben erwähnten Postulat soll der Bericht des Bundesrats auch darlegen, wie sich die Änderungen der Bewirtschaftung des Berggebietes "auf die Landschaft, den Tourismus und die Biodiversität auswirken können". Diese Aspekte werden in einer ergänzenden Studie untersucht. Die Resultate sind auf Herbst 2022 angekündigt. Auf der Basis dieser zwei Studien wird der Bundesrat in seinem Bericht allfällige Massnahmen aufzeigen und dabei auch das Anliegen des vorliegenden Postulates prüfen. Zudem werden flankierende Massnahmen im Bereich des Agrarrechts zur Umsetzung des Postulates 20.4548 Bulliard "Massnahmen zur Stärkung der Alp- und Berglandwirtschaft" geprüft.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.