<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_983/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Januar 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">J.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Marco Unternährer, Sempacherstrasse 6 (Schillerhof), 6003 Luzern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, </div> <div class="para">6005 Luzern, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 30. Oktober 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern das Gesuch des 1973 geborenen J.________ um Zusprechung einer Invalidenrente für die wirtschaftlichen Folgen eines am 4. Januar 2005 erlittenen Schleudertraumas der Halswirbelsäule nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 26. Januar 2007 ablehnte, weil kein lang andauernder Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit vorliege, weshalb dem Versicherten die bisher ausgeübte Tätigkeit weiterhin zumutbar sei, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 30. Oktober 2008 abwies, </div> <div class="para">dass J.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit den Anträgen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Sache zu neuer Beurteilung an das kantonale Gericht zurückzuweisen, eventuell sei ihm eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht die Bestimmungen über die Begriffe der Arbeitsunfähigkeit (<span class="artref">Art. 6 ATSG</span>; SR 830.1), der Erwerbsunfähigkeit (<span class="artref">Art. 7 ATSG</span>) sowie der Invalidität (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 ATSG</span> in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/831.20/4/2" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/4/1" type="start"></artref>Art. 4 Abs. 1 und 2 IVG</span><artref id="CH/831.20/4/2" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/2" type="end"></artref>), zutreffend dargelegt hat, sodass darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz, welche die umfassenden medizinischen Unterlagen einlässlich und sorgfältig gewürdigt hat, zum Schluss gelangt ist, der Versicherte leide an keinem objektivierbaren Gesundheitsschaden, der seine Arbeitsfähigkeit als Selbstständigerwerbender in der IT-Branche erheblich beeinträchtigt, er vielmehr seine bisher verrichtete Tätigkeit ohne wesentliche Einschränkungen weiterhin ausüben könnte, </div> <div class="para">dass sich die Einwendungen in der Beschwerde in weiten Teilen in einer im Rahmen der vorliegend geltenden Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (Art. 95, 97 Abs. 1 und 105 Abs. 1 und 2 BGG) unzulässigen appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung erschöpfen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die vom Beschwerdeführer verschiedentlich erhobene Rüge willkürlicher oder offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> ebenso wenig begründet ist wie die Behauptung, die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts beruhe auf einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, verstosse somit gegen Bundesrecht und sei aus diesem Grund nicht verbindlich (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht entgegen den Ausführungen in der Beschwerde seine Einschätzung der Einsatzfähigkeit des Versicherten in seinem Beruf im IT-Bereich und der bei dieser Tätigkeit zumutbaren Arbeitsleistungen nicht in erster Linie aufgrund von Erkenntnissen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), sondern in Würdigung der auf mannigfaltigen Untersuchungen beruhenden Arztberichte aus verschiedenen Spezialgebieten gewonnen hat, womit es sich erübrigt, auf die Vorbringen zum Beweiswert von RAD-Berichten einzugehen, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz nicht gehalten war, das Ergebnis der von der Unfallversicherung laut Schreiben vom 18. April 2007 an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in die Wege geleiteten Begutachtung des Versicherten durch die Medizinische Abklärungsstelle abzuwarten und in ihre Entscheidfindung miteinzubeziehen, da für die richterliche Beurteilung praxisgemäss der Sachverhalt massgebend ist, wie er sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung (hier: 26. Januar 2007) entwickelt hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=40&amp;from_date=14.01.2009&amp;to_date=02.02.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-62%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page62">BGE 115 V 62</a> E. 5), </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer die Einbringung des entsprechenden - nach seinen Angaben vom 12. Dezember 2007 datierenden - MEDAS-Gutachtens in den beim kantonalen Gericht hängigen IV-Prozess zumutbar gewesen wäre, wenn es sich so verhält, wie er behauptet, dass diese Expertise Rückschlüsse auf den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit (nach dem 6. Februar 2005 Arbeitsunfähigkeit von 50 %) im hier massgeblichen Prüfungszeitraum enthalten sollte, </div> <div class="para">dass so oder anders zu Weiterungen kein Anlass besteht, weil das MEDAS-Gutachten wiederum den Angaben des Beschwerdeführers folgend, auf eine 70%ige Arbeitsfähigkeit als selbstständig erwerbender Informatiker schliesse, "entsprechend einer täglichen Arbeitspräsenz von 7 Std. mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit von geschätzt 30 %" (Eingabe an den Unfallversicherer vom 28. März 2008, S. 9 unten), wobei sich das MEDAS-Gutachten "offensichtlich auf einen 8-Stunden-Tag" beziehe (Beschwerde S. 12), welche multidisziplinäre Einschätzung des Leistungsvermögens die erwähnte vorinstanzliche Tatsachenfeststellung nicht als rechtsfehlerhaft erscheinen lässt, so wenig wie die retrospektiv angenommene bloss hälftige Arbeitsfähigkeit "bis zum Tag vor der Schlussbesprechung"; Beschwerde S. 12 oben), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span>, ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 14. Januar 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Widmer </div> </div></body></html>