<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00391</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Ryf</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, schloss 1976 ein Musikstudium mit Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach Fagott und 1990 ein Jurastudium ab (Urk. 6/2/2-3). 1993 erlangte er das Anwaltspatent (Urk. 6/2/4) und war zuletzt von 1996 bis 2009 als selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Anwalt tätig (Urk. 6/39/3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Seit November 2010 bezieht er Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe (Urk. 6/3 Ziff. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung sowie ein Sedativa- und Alkoholabhängigkeitssyndrom meldete sich der Versicherte am 23. September 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab. Nachdem der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 15. Juni 2014 (Urk. 6/18) Einwände gegen einen ersten abschlägi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Vorbescheid der IV-Stelle vom 14. Mai 2014 (Urk. 6/13) erhoben hatte, hob diese ihren Entscheid auf (vgl. Urk. 6/24) und hielt den Versicherten mit Schreiben vom 26. Juni 2014 (Urk. 6/20) zu einer sechsmonatigen kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierten Alkohol- und Benzodiazepinabstinenz an. Mit Schreiben vom 14. April 2015 (Urk. 6/33) informierte sie ihn sodann über die Notwendigkeit einer psychiatrischen Untersuchung. Mit Eingabe vom 27. April 2015 (Urk. 6/34) wandte sich der Versicherte gegen den von der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht genommenen Gutachter, woraufhin diese mit Schreiben vom 5. Mai 2015 (Urk. 6/36) am Gutachter festhielt. Das Gutachten wurde am 31. August 2015 erstattet (Urk. 6/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/45, Urk. 6/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 6/56 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei zur Berechnung des Invaliditätsgrades an die IV-Stelle zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. Eventuell sei ihm vom Gericht mindestens eine Viertelsrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 27. Mai 2016 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 1) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenanspruch in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung (Urk. 2) mit der Begründung, dass beim Beschwerdeführer kein invalidenversicherungsrechtlich rel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">evanter Gesundheitsschaden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. Gemäss den medizinischen Abklärungen bestünden psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, doch seien die entsprechenden Symptome nicht ausgeprägt und aus Rechtsanwendersicht nicht von der erforderlichen Schwere und Dauer, um die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> längerfristig oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dauerhaft einzuschränken (S. 1 f.). Dem Beschwerdeführer sei es zwar gelungen, den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Benzodiazepi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nkonsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chadenminderungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konsumiere er aber weiterhin Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol in relativ hohem Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch ohne beruflich tätig zu sein, was auf ein primäres Suchtgeschehen hinweise. Gegenüber psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei der Beschwerdeführer negativ eingestellt und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011 in keiner psychiatrischen Behandlung, obschon das psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leiden psychotherapeutisch angehbar wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er sei seiner Mitwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 nicht nachgekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Vernehmlassung (Urk. 5) betonte die Beschwerdegegnerin, dass kein schweres, therapeutisch nicht mehr angehbares psychisches Leiden und daher auch kein invalidisierender Gesundheitsschaden im sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sinn vorliege (S. 1 Mitte). Selbst wenn der Gesundheitsschaden als invalidisierend anerkannt würde, resultiere - aus näher dargelegten Gründen - kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (Urk. 1) demgegenüber geltend, g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss Gutachten sei sein Alkoholkonsum ohne Auswirkung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem hätten sich seine Werte (ASAT GOT und ALAT GPT) rapide verbessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit anhaltender Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit diagnostiziere der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Persönlichkeitsstörung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und vermeidenden Anteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, davon sei nicht abzuweichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 4). Laut Gutachten seien Stress und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spezifische Belastun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen wie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Exposition vor vielen Leuten zu vermeiden. Daher könne er den Anwalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruf nicht mehr ausüben, auch nicht wie vom Gutachter vorgesehen zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da er nicht mehr in der La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge sei, vor Gericht aufzutreten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für eine anwaltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit im Anstellungsverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie der Gutachter als geboten er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achte, würde er nicht genommen, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er nicht vor Gericht auftreten könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Rechtsgebieten als Straf- und Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in welchen man rein beraterisch tätig sein könnte, habe er keine grosse Ahnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bleiben würden allenfalls Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len als Verwaltungsjurist, bei welchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen fehlender Erfahrung und aufgrund der Tatsache, dass er Stress meiden sollte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht so viel verdienen könnte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Invaliditätsbemessung resultiere - aus näher dargelegten Gründen - mindestens eine Viertelsrente (S. 3 oben, S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Oktober 2009 berichtete Dr. med. Y.___, Chefarzt, Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über das Erstgespräch mit dem Beschwerdeführer vom Vortag (Urk. 6/17/1-2). Er führte aus, ausgelöst durch soziale Ängste habe der Beschwerdeführer in jungen Jahren einen Benzodiazepin- und Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abusus begonnen, den er 14 Jahre lang habe unterbrechen können. Seit 12 Jahren sei der Benzodiazepinabusus wieder aktiv. Berufliche, finanzielle und familiäre Probleme erhöhten den Druck auf eine Veränderung. Ängstliche vermeidende beziehungsweise schizoide Persönlichkeitszüge liessen sich erahnen. Zurzeit bestehe der Verdacht auf eine depressive Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung (S. 2 oben). Sowohl der dauernde Anxiolytikagebrauch wie auch das dauernde Vermeiden von sozialen Interaktionen hielten die sozialen Ängste und die Selbstunsicherheit aufrecht und sollten deshalb beide therapeutisch angegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden. Der Beschwerdeführer traue sich im Moment das Leben ohne den Schutz von Anxiolytika nicht zu und sei deshalb nicht zu einer initialen Entzugsbehandlung bereit. Er sehe jedoch den Nutzen und die Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung und einer parallel dazu geführten Reduktion des Anxiolytikakonsums (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Oktober 2011 berichteten die Ärzte der A.___ über das Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch vom 17. Oktober 2011 (Urk. 6/2/5-9 = Urk. 6/10/7-11). Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, am ehesten vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Pegeltyp, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ger Substanzgebrauch (ICD-10 F10.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sedativa-Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F13.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> auf leichte depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">denden und schizoiden Anteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer strebe keine Abstinenz von Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol und suchtbildenden Medikamenten (S. 1 unten), aber eine Reduktion seiner täglichen Alkoholkonsummenge an und wünsche eine Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umstellung (S. 5 oben). Er habe von zwei Therapieversuchen in der B.___ ab Juli 2010 berichtet, welche er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund von Konflikten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit den Therapeuten abgebrochen habe (S. 3 unten). Da er sich eine stationäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alkohol- und Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- und Entwöhnungsbehandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum jetzigen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obschon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie ihm eine solche dringend empfohlen hätten, sei eine ambulante Behandlung indiziert (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juni 2012 (Urk. 6/2/10-11) berichteten die Ärzte der A.___, der Beschwerdeführer habe im Verlauf der ambulanten Behandlung vom 1. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2011 bis 30. Mai 2012 keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bereitschaft erkennen lassen, glaubhaft am Ziel der Abstinenz zu arbeiten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weshalb die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im gegenseitigen Einvernehmen beendet worden sei (S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin, berichtete am 25. Oktober 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/10/1-4), den Beschwerdeführer seit 11. April 2011 zu behandeln (Ziff. 1.2). Er nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Angsterkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit Pubertät</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende Panikattacken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Soziophobie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Aethylismus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pegeltrinker</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">narzisstische Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aethylische Hepatopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enmissbrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Benzodiazepine und Alkohol</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf aethylische Hepatopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte aus, infolge seiner Soziophobie mit Angstattacken und der fehlenden Belastbarkeit sei der Beschwerdeführer in seinem Beruf als Jurist/Anwalt nicht mehr zur Berufsausübung fähig (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/39). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S. 2 f.), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 3 f.) sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 (richtig wohl: 2015) erhobenen Befunde (S. 5 ff.; vgl. S. 1 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose mit anhaltender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Persönlichkeitsstörung mit ängstlichen und vermeidenden Anteilen (ICD-10 F60.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; S. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann nannte er folgende Diagnosen ohne anhaltende Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; S. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Alkoholgebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepinkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">berufliche Schwierigkeiten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Beschwerdeführer habe mitgeteilt, dass er den Alkohol- und Benzodiazepinkonsum benötigt habe, um beruflich vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich zu funktionieren. Bei besonders belastenden Tätigkeiten wie zum Beispiel Soloauftritten als Musiker oder als Anwalt vor Gericht habe er sich mit Alkohol und Temesta beruhigt. Dieses Verhalten sei angesichts der Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine ängstliche und vermeidende Persönlichkeitsstörung nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. In der Anamnese falle auf, dass der Beschwerdeführer das Gymna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sium verlassen und die Matura im Heimstudium gemacht habe. Im Gymnasium hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die heute noch feststellbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhaltensauffälligkeiten zu Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit den Mitschülern geführt. Der Beschwerdeführer sei aber doch fähig gewesen, in Orchestern zu spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und als Untersuchungsrichter zu arbeiten. Dies weise darauf hin, dass bei ihm ein Grossteil der Funktionen noch vorhanden gewesen sei. Die Persönlichkeitsstörung sei eher milde aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägt. Es könne davon ausgegangen werden, dass zumindest ein Teil des Alkohol- beziehungsweise Benzodiazepinkonsums durch die Verhaltensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeiten verursacht worden seien. Den beruflichen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen habe der Beschwerdeführer einigermassen genügen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei dabei kaum durch affektive Probleme gehindert worden. Auch habe sich trotz mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machter Lebensprobleme (unvorhergesehener Tod der Schwester, gescheiterte Ehe und Trennung) keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhaltende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">affektive Störung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Dem Beschwerdeführer sei es seit einigen Jahren gelungen, den Konsum von Ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zodiazepinen deutlich zu senken. Dass er aber den relativ hohen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsum (etwa drei Liter Bier pro Tag, vgl. S. 4 unten) unbeirrt weiter führe, obschon er nicht beruflich arbeite, lasse zumindest dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich ein primä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res Geschehen vermuten (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Alltags-A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktivitätsniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei relativ hoch. Die Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionalität sei im Alltagsleben beziehungsweise bei mässigen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen nicht ausgeprägt (S. 12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der ängstlich-vermeiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verhaltensauffälligkeiten habe der Beschwerdeführer phasenweise Mühe, sich zu exponieren. Bei Routinearbeiten sei er jedoch kaum beeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9 Ziff. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Funktionen seien teilweise eingeschränkt, die Belastbarkeit eher herabgesetzt. Der Beschwerdeführer könne insbesondere bei hohem Stress nicht optimal funktionieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 10 Ziff. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Tätigkeit als selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Anwalt habe der Beschwerdeführer vor allem aus externen Gründen (Verlustscheine) aufgegeben. Rein krankheitsbedingt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Anwalt zu etwa 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, dies seit etwa dem Jahr 2010 (S. 9 Mitte, S. 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 6-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er könne als Anwalt arbeiten, allerdings eher nicht in einer eigenen Kanzlei (S. 11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12). Tätigkeiten als Untersuchungsrichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Jurist in der Verwaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder ähnliche juristische Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar (S. 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7, S. 11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. 14 Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Anästhesiologie, Regionaler Ärztlicher Dienst, sprach sich in seiner Stellungnahme vom 14. September 2015 (Urk. 6/43/4-5) für ein Abstellen auf das Gutachten von Dr. D.___ aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begutachtung des Beschwerdeführers durch Dr. D.___ (vorstehend E. 3.5) ergab eine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit ängstlichen und vermeidenden Anteilen. Der ebenfalls diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte schädliche Alkoholgebrauch und der Benzodiazepin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum wirken sich gemäss Dr. D.___ demgegenüber nicht auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers aus, was dieser denn auch nicht geltend machte; davon ist auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. D.___ erweist sich als für die streitigen Belange umfassend. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und die Angaben des Beschwerdeführers fanden in der Beurteilung Berücksichtigung. Der Gutachter legte in nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deter Weise dar, dass beim Beschwerdeführer trotz den anamnestisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhaltensauffälligkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Vergangenheit ein Grossteil der Funktionen vorhanden war, er den beruflichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforderungen einigermassen genügen konnte und dabei kaum durch affektive Probleme gehindert wurde. Zwar konnte der Gutachter auch anlässlich der Untersuchung Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffälligkeiten feststellen. Vor dem Hintergrund des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> relativ hohe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktivitätsniveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/39 S. 9 Mitte) bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete er die Dysfunktionalität im Alltagsleben beziehungsweise bei mässigen Belastungen jedoch als nicht ausgeprägt. Insgesamt gelangte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schluss, dass die Persönlichkeitsstörung des Beschwerdeführers eher milde ausgeprägt ist und ihn bei der Verrichtung von Routinearbeiten kaum beeinträchtigt. Für juristische Tätigkeiten in der Verwaltung oder ähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche juristische Tätigkeiten attestierte Dr. D.___ dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 85 % und trug damit der herabgesetzten Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und den insbesondere bei hohem Stress auftretenden Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Tätigkeit als Anwalt attestierte der Gutachter dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 80 %, was wohl damit zu erklären ist, dass er diese Tätigkeit als stressbehafteter einstufte als die eines Verwaltungsjuristen. Der Beschwerdeführer wandte hiergegen ein, die Anwaltstätigkeit gar nicht mehr ausüben zu können, da diese das Auftreten vor Gericht beinhalte und daher nicht mit dem von Dr. D.___ formulierten negativen Belastungsprofil (vgl. Urk. 6/39 S. 14 Mitte) kompatibel sei. Dass Auftritte vor Gericht eine mit Stress einhergehende spezifische Belastung, wie sie gemäss Dr. D.___ zu vermeiden ist, darstellt, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Zusammenhang auch erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enswert,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer trotz seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängstlich-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermeidenden Persönlichkeit während 13 Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 6/39 S. 3 unten) in der Lage war, den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anwaltsberuf aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuüben, wobei es invaliditätsfremde Gründe (Verlustscheine) waren, die ihn zur Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgabe zwangen (vgl. Urk. 6/39 S. 4 oben). Vor diesem Hintergrund vermag seine Argumentation nicht restlos zu überzeugen und erscheint die Beurteilung durch Dr. D.___ plausibel. Zwar gab der Beschwerdeführer an,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei Auftritten vor Gericht mit Alkohol und Temesta beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igt zu haben (vgl. Urk. 6/39 S. 8 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Einnahme von Alkohol und Beruhigungsmittel zur Bewältigung der Auftritte vor Gericht keine Lösung sein kann, ist selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">redend. Allerdings ging Dr. D.___ davon aus, dass die mit der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung einhergehenden psychischen Probleme des Beschwerdeführers psychotherapeutisch angehbar sind (Urk. 6/39 S. 8 f., S. 13 Ziff. 4), und auch Dr. Y.___ hatte bereits im Jahr 2009 die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und den Nutzen einer psychotherapeutischen Behandlung betont (vorstehend E. 3.1). Dass der Beschwerdeführer bislang keine Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zeigte, hat er sich entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genhalten zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Würdigung des Gutachtens von Dr. D.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass dieses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt, sodass in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Hinsicht darauf abzustellen ist. Der Bericht von Dr. C.___ vom Oktober 2013 (vorstehend E. 3.4), welcher bezüglich Arbeitsfähigkeit zu einer anderslautenden Einschätzung gelangte, ist nicht geeignet das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in Zweifel zu ziehen, verfügt Dr. C.___ als Facharzt für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin doch nicht über die notwendige Kompetenz, das psychische Leiden des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen. Die weiteren aktenkundigen Berichte (vorstehend E. 3.1-3) äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sern sich sodann nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin sich auf den Standpunkt stellte, es liege kein schweres, therapeutisch nicht mehr angehbares psychisches Leiden und daher kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter beziehungsweise kein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierender Gesundheitsschaden im sozialversicherungsrechtlichen Sinn vor (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.2), nimmt sie offensichtlich Bezug auf die im Bereich der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung und anderen psychosomatischen Leiden ergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281, wonach bei derartigen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">debildern das tatsächliche Leistungsvermögen der betroffenen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem strukturierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisverfahren ergebnisoffen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzelfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerecht zu bewerten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Behandlungserfolg oder die Behandlungsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz spielen dabei im Rahmen der Prüfung der von der Rechtsprechung entwickelten Standardindikatoren eine Rolle. Ist - wie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend - aber eine Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und damit ein grundsätzlich rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 4.2.5 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_558/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 E. 4.2.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlich diagnostiziert, so ist die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendbar (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_6/2016 vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und es bedarf - entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6/43/6 oben, Urk. 5 S. 1 unten) - aus Rechtsanwendersicht auch keiner Erwägungen zu allfälligen Ressourcen. Liegt - wie im vorliegenden Fall - ein beweiswertiges medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches Gutachten vor, welches eine sich auf die Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkende Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, so ist darauf abzustellen und die Invalidität zu bemessen. Vorliegend bedarf es zur Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung keiner weiteren Abklärungen und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin hat in der Beschwerdeantwort Erwägungen zum Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich angestellt (Urk. 5 S. 2), weshalb von der vom Beschwerdeführer beantragten Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung abzusehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig über- oder untersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitet (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_333/2013 vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhnung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Tabellenlöhne gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben des Beschwerdeführers gab er seine während 13 Jahren ausgeübte Tätigkeit als selbständiger Rechtsanwalt in einer Einzelkanzlei im Jahr 2009 auf, da ihm Verlustscheine ausgestellt worden waren (Urk. 6/39 S. 3 unten, S. 4 oben). Vor diesem Hintergrund kann nicht davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden, dass er ohne die ihm von Dr. D.___ ab dem Jahr 2010 (Urk. 6/39 S. 10 Ziff. 6) attestierten gesundheitsbedingten Einschränkungen im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns im Jahr 2014 (Anmeldung plus sechs Monate, vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) weiterhin als selbständiger Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt tätig gewesen wäre. Daher ist es nicht sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerecht, zur Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Valideneinkommens die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer abgerechne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gemäss Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto (IK) heranzuziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits kann dem Beschwerdeführer auch nicht ein Valideneinkommen von Fr. 200‘000.-- bis Fr. 300‘000.--, wie er es unter Hinweis auf die Lohner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebungen des Zürcher Anwaltsverbands geltend machte (Urk. 1 Ziff. 5 am Anfang), angerechnet werden. Dies bereits deshalb nicht, da im vom Beschwerdeführer eingereichten Zeitungsartikel (Urk. 3/7) die Rede davon ist, dass entsprechende Durchschnittseinkommen von vollzeitlich tätigen, selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erwerbenden Mitgliedern in Einzelkanzleien sowie in Unkostenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinschaften erzielt werden, der Beschwerdeführer seine selbständige Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit ja aber gerade aufgegeben hat. Abgesehen davon wies die Beschwerdegegnerin zutreffend darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer gemäss IK-Auszug (Urk. 6/7) abgerechneten Einkommen als selbständig Erwerbender nicht annähernd den vom ZAV angeführten Durchschnittsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen entsprachen (Urk. 5 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist das Valideneinkommen auf der Grundlage der LSE zu berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Dabei ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer einen branchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üblichen, seiner Berufserfahrung Rechnung tragenden Lohn als Jurist erzielen könnte. Von einer genauen ziffernmässigen Bestimmung des massgebenden Valideneinkommens kann abgesehen werden, da für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf die nämlichen Tabellenlöhne ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen ist, nachdem dem Beschwerdeführer gemäss gutachterlicher Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung eine Tätigkeit als Jurist in der Verwaltung oder ähnliche juristische Tätigkeiten weiterhin zu 85 % zumutbar sind. Der Invaliditätsgrad beläuft sich somit im Sinne eines Prozentvergleichs (vorstehend E. 5.2) auf 15 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit liegt der Invaliditätsgrad unter 40 %, weshalb die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Die Beschwerde ist dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind ermessensweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstweilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerichtskasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu nehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s unter Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">einstweilen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ 16 Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4 GSVGer hin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannRyf</p></div> </div></body></html>