<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00236</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war vom 18. April 2005 bis 31. März 2007 als Reinigungsangestellte bei der Z.___ AG in einem Pensum von rund 71 % angestellt, wobei der letzte Arbeitstag der 9. August 2006 war (Urk. 6/9 Ziff. 2.1, Ziff. 2.3, Ziff. 2.7 und Ziff. 2.9). Am 30. Juli 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sie sich unter Hinweis auf Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden bei der Invalidenversicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g für beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen an (Urk. 6/2 Ziff. 7.2 und Ziff. 7.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. November 2007 teilte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, dass die Arbeitsvermittlung nicht aufgenommen werde, da sie in der Zwischenzeit eine angepasste Erwerbstätigkeit gefunden habe (Urk. 6/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. März 2014 meldete sich die Versicherte, welche vom 7. August 2007 bis 31. Juli 2014 in einem Pensum von 80 % im A.___ SA als Verkäuferin angestellt war, wobei der letzte Arbeitstag der 28. August 2013 war (vgl. Urk. 6/37 Ziff. 2.1, Ziff. 2.3 und Ziff. 2.7), und welche im Dezember 2009 eine Tochter geboren hatte (vgl. Urk. 6/19), erneut unter Hinweis auf Beschwerden mit den Beinmuskeln, den Nerven und Beschwerden der linken Hüfte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/22 Ziff. 6.2). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte die beruflich-erwerbliche und die medizinische Situation ab und verneinte nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/48; Urk. 6/52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 15. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (Urk. 6/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 15. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese weitere (medizinische) Abklärungen vornehme und sodann die ihr zustehenden gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Leistungen zuspreche (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte mit Beschwerdeantwort vom 29. März 2016 (Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht holte sodann von Dr. med. B.___, Oberärztin in der Klinik für Rheumatologie, C.___ einen ergänzenden Bericht ein, der am 10. Juni 2016 erstattet wurde (Urk. 9). Am 31. August 2016 nahm die Beschwerdegegnerin hierzu Stellung (Urk. 14). Mit Gerichtsverfügung vom 21. September 2016 (Urk. 15) wurde die Sammelstiftung VITA zum Prozess beigeladen. Diese verzichtete am 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 einstweilen auf eine Stellungnahme und schloss sich den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Beschwerdegegnerin an (Urk. 17), was dem Parteien am 3. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18). Am 18. Oktober 2016 wurde der Beschwerdeführerin die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 29. März 2016 (Urk. 5) zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne versel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den – Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung; IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sich unter dem Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine). Ist jedoch anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 e contrario). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie besten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt – auf die all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei seit dem 29. August 2013 in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Seither sei es ihr nicht mehr möglich, ihre Tätigkeit als Verkaufsmitarbeiterin auszuüben. Aus ärztlicher Sicht ergebe sich aus den aktuellen funktionellen Einschränkungen kein wesentlicher Unterschied im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur letzten Beurteilung vom Jahr 2007. Es könne daher angenommen werden, dass für körperlich schwere Tätigkeiten eine volle Arbeitsunfähigkeit bestehe. Angepasste körperliche Arbeiten seien ihr jedoch medizinisch theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch in vollem Umfang zuzumuten. Auf dem ausgeglichen Arbeitsmarkt stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Beschwerdeführerin genügend Hilfsarbeitertätigkeiten zur Verfügung, sodass sie keine erhebliche Erwerbseinbusse hinnehmen müsse und damit keine Invalidität im Sinne des Gesetzes bestehe (S. 1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, der Untersuchungsmaxime sei mit einer einfachen Stellungnahme des Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Ärztlichen Dienstes (RAD) nicht Genüge getan (S. 4 Ziff. 1.5). Es stelle sich vorliegend nicht die Frage, ob sich ihr Gesundheitszustand seit der letzten Beurteilung verschlechtert habe, da im Jahr 2007 nicht über eine Invalidenrente entschieden worden sei und keine weiteren medizinischen Abklärungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt worden seien, da sie eine neue Stelle gefunden habe. Es könne nicht einfach ohne weitere Abklärungen festgestellt werden, dass für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 5 Ziff. 2.1). Aufgrund der ungeklärten Beschwerden hinsichtlich der Atrophie der glutealen Muskulatur seien weitere Abklärungen durchzuführen (S. 5 f. Ziff. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin und in diesem Zusammenhang, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 30. Juli 2007 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an und beantragte berufliche Eingliederungsmassnahmen (vgl. Urk. 6/2 Ziff. 7.8). Am 21. November 2007 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin infolge erfolgreicher Selbsteingliederung mit, dass die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlung nicht aufgenommen werde (vgl. Urk. 6/15). Ein allfälliger Rentenanspruch wurde nicht geprüft (Urk. 6/14 S. 2 Mitte). Am 17. März 2014 meldete sich die Beschwerdeführerin erneut bei der Invalidenversicherung zur Prüfung der beruflichen Integration und des Rentenanspruches an (vgl. Urk. 6/22). Hinsichtlich der Prüfung des Rentenanspruches handelt es sich damit um eine Erstanmeldung, weshalb sich ein Vorgehen im Sinne der Prüfung eines Revisionsgrundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend erübrigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Rheumatologie und für Physikalische Medizin und Rehabilitation, führte in seinem zu Handen der Swica erstellten rheumatologischen Gutachten vom 8. Januar 2014 (Urk. 6/46/12-20) aus, er habe die Versicherte am 23. Dezember 2013 untersucht (S. 1). Zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit führte Dr. D.___ aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass es ihr etwas besser gehe. Sie gehe zwar mit leichtem Hinken und Schonen des linken Beines, allerdings benötige sie keine Stöcke mehr. Sie habe glaubhaft angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, dass sie gerne arbeite und an ihren Arbeitsplatz zurückkehren möchte. Sie habe vielleicht mehr Angst als Schmerzen. Sie habe sich auch spontan bereit erklärt, es mit einer 50%igen Arbeit zu versuchen. Aus seiner Sicht bestehe ab dem 1. Januar 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Die anderen 50 % seien unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremd einzustufen und würden dann durch den behandelnden Arzt Dr. E.___ weiter kontrolliert. Bei Besserung werde die Arbeitsfähigkeit suk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessive gesteigert, sodass sie in drei oder spätestens sechs Wochen voll arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sein sollte, sofern man nichts anderes finde (S. 8 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe ferner berichtet, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie fühle sich in ihrem Haushalt behindert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Den Staubsaugerstab müsse sie ziemlich weit ausziehen, damit sie sich nicht bücken müsse, und sie verspüre häufiges Kribbeln im linken Bein, welches nachts auftrete. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie könne nicht lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e sitzen (maximal 30 Minuten), s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tehen könne sie maximal 15 Minuten und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur kurze Strecken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum Heben könne sie keine Angaben machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Status vom 23. Dezember 2013 führte Dr. D.___ aus, er verweise für den neurologischen Status auf die Untersuchungen von Dr. E.___. Aus seiner Sicht befinde sich die Versicherte in sehr gutem Allgemein- und Ernährungszustand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gehe leicht hinkend und das linke Bein werde nicht vollständig belastet. Beim Aus- und Anziehen seien keine Bewegungseinschränkungen zu beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die Muskeleigenreflexe seien inkonstant auslösbar. Nach jedem Reflexver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such klage die Beschwerdeführerin über Schmerzen. Das Aufsitzen aus der liegenden Position sei problemlos ausgeführt worden, dabei habe der Finger-Zehen-Abstand 30 cm betragen (S. 5 Mitte). Bei der Prüfung der Tender points hätten in erster Linie Schmerzen im Bereich beider Gesässseiten, links mehr als rechts, bestanden. In der mittleren Gesässpartie hätten links und rechts Zeichen einer Lipodystrophie, etwa handtellergross, möglicherweise infolge einer Corti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soninfiltration bestanden. Ansonsten sei dieser Befund abklärungsbedürftig. Die multiplen Tender points liessen den Verdacht auf einen beginnenden Weich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilrheumatismus erahnen. Die Statik zeige eine deutliche X-Beinstellung (10°) sowie Knickspreizfüsse, links mehr als rechts. Auch dies deute auf eine insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziente Haltung bei detonisierter Rückenmuskulatur hin. Die Prüfung der Sensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität habe eine undifferenzierte Hyposensibilität ergeben, welche nicht genau habe lokalisiert werden können, und schliesslich habe die Beschwerdeführerin gemeint, dass am linken Bein weniger Empfindlichkeit bestehe, als am rechten. Hinzu kämen deutliche subkutane Varizen, vorwiegend am linken Bein, sowie ein etwas schwächerer Muskeltonus der Quadrizepsmuskulatur links, was auf eine ältere Anamnese hindeute (S. 5 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. F.___, Oberarzt, und Dr. med. PhD G.___, Assistenzärztin, Klinik für Neurologie, C.___, stellten in ihrem Bericht vom 12. August 2014 (Urk. 6/40/7-8) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atrophie der glutealen Muskulatur links mehr als rechts mit Schmerzen linksgluteal, betont im Sitzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ätiologie: unklar, Differenzialdiagnose Piriformis-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI vom 15. April 2014: generell im Beckenbereich leicht bis mässig atrophe Muskulatur beidseits, erhebliche Atrophie mit fettiger Dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">neration des Musculus glutaeus maximus beidseits links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 26. September 2013: Verdacht auf Recessusstenose L4/5 links. Chondrose L5-S1 mit Partialruptur des Anulus fibrosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Labor Mai bis August 2014: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(…) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normwertig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Elektroneuromyographie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ENMG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> August 2014: Musculus glutaeus maximus links: polyphasi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sche Potentiale, ansonsten unauffällig. Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lus vastus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> lateralis links: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, die Beschwerdeführerin sei zur Abklärung einer Atrophie der Glutealmuskulatur linksbetont zugewiesen worden, welche auch bildgebend erkennbar sei. Beschwerden würden die Schmerzen im linken Gesäss verursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, welche besonders im Sitzen aufträten. Klinisch-neurologisch seien keine fokalen Defizite erkennbar. Eine im MRI der LWS vom Mai 2014 mögliche radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Kompression der Wurzel L4 links sei ohne klinisches Korrelat. Es sei auch kein konklusiv myopathisches Muster in den untersuchten Muskeln zu erkennen gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der über gluteal hinausreichenden Muskelschmerzen seien Rheuma-Basis-Laborabklärungen durchgeführt worden, welche leicht erhöhte Entzün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungszeichen sowie einen erhöhten Titer antinukleärer Antikörper ergeben hätten. Das klinische Bild mit Schmerzen, insbesondere lokal am linken Becken, aggraviert durch Sitzen mit Atrophie der Glutealmuskulatur, lasse an ein lokales Muskelproblem denken. Auch darüber hinaus gebe die Patientin mehrere Schmerzen an, mit positiven nukleären Autoantikörpern (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, führte in seinem Bericht vom 15. September 2014 (Urk. 6/40/6) aus, es bestehe nach wie vor eine lokale Atro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie des linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gluteus maximus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unklarer Genese. Die Patientin berichte über brennende Schmerzen, über eine Ausstrahlung in das linke Bein und über ein Gefühl des Geschwollenseins im Bereich der linken Grosszehe. Die heutige Untersuchung habe eine leichte Sensibilitätsverminderung im Bereich der linken Grosszehe gezeigt, die Kraft sei erhalten gewesen. Auch die Kraft der übrigen Muskulatur sei in allen Gelenken geprüft worden und erhalten gewesen. Speziell der Hüftstrecker links gegenüber rechts sei nur minimal vermindert. Die Reflexe seien schwach auslösbar, symmetrisch und es bestünden keine Pyramidenzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und eine normale Vibrationsempfindung. Das Gangbild sei leicht asymmetrisch und die Patientin habe X-Beine. Der Fingerbodenabstand betrage 10 cm und es bestehe eine ausgeprägte Druckdolenz bei L4 sowie eine leichte Druckdolenz im Bereich des Trapezius beidseits.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Halswirbelsäule (HWS) sei frei beweglich. Angesichts der unveränderten Diagnostik und des Beschwerdebildes betrage die Arbeitsfähigkeit nach wie vor 50 % von 80 % beziehungsweise 40 %. Die Patientin sei auf Stellensuche.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ und Dr. med. H.___, Assistenzärztin, Klinik für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, C.___, stellten in ihrem Bericht vom 20. April 2015 (Urk. 6/51/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atrophie der glutealen Muskulatur links mehr als rechts mit Schmerzen linksgluteal, betont im Sitzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ätiologie unklar, Differenzialdiagnose neurogen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicospondylogenes Schmerzsyndrom linksbetont mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperkyphose der Brustwirbelkörper (BWK) mit sekundären myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">len Befunden über dem Musculus Trapezius, Musculus rhomboidei, Musculus sternocleidomastoideus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch keine radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wechselnde Hyposensibilität links, kein motorischer Ausfall, Reflexe symmetrisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI der LWS vom 26. September 2013: Verdacht auf Recessusstenose L4/5 links. Chondrose L5-S1 mit Partialruptur des Anulus fibrosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ENMG März 2015: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen führten aus, bei der Patientin bestehe eine Atrophie der glutealen Muskulatur links mehr als rechts noch unklarer Aetiologie. In den bisher durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Untersuchungen (MRI, ENMG, Muskelbiopsie, Serologie…) habe kein wegweisender Befund dargestellt werden können. Ein vor 2 ½ Wochen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführter Wechsel der Medikation habe bisher noch keine ausreichende Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Schmerzsituation erbracht. Weiter hätten ein zerviko- und lumbospon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylogenes Schmerzsyndrom bei Wirbelsäulenfehlform und segmentalen Dysfunktionen sowie myofaszialen Befunden betont zervikal, lumbogluteal und am Tractus iliotibialis links und keine Hinweise für ein akutes radikuläres Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom bestanden (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte in seinem Bericht vom 11. Mai 2015 (Urk. 6/51/1-2) aus, die Patientin stehe seit dem 17. Oktober 2013 in seiner Behandlung (S. 2), und er habe sie erneut am 4. Mai 2015 gesehen. Die Beschwerden seien im Bereich des Rückens und des Gesässes mit Ausstrahlung in die Beine auch cervico brachial mit einem Schweregefühl und Druckdolenzen der Muskulatur.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leider habe eine Genese für die gluteale Muskelatrophie mit Parästhesien nicht gefunden werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin sei zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig geschrieben, auch aus psychischen Gründen (Ehekonflikt). Die Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeit sei auf 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzuschätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zum Beispiel Promotion im Flug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings bestehe eine weitere Einschränkung dadurch, dass die Tochter ab 12 Uhr mittags zuhause sei und die Patientin nur am Vormittag arbeiten könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, die Patientin stehe jetzt in einer tiefen Depression bei einem Ehekonflikt. Deswegen sei sie auch zu 100 % arbeitsunfähig. Er habe sie nie dermassen depressiv gesehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht sei auf den Bericht der Klinik für Rheumatologie des C.___ vom 20. April 2015 verwiesen (S. 1). Es sei eine stationäre Abklärung mit Therapie vorgeschlagen worden. Jedoch sei die Patientin aktuell alleinerziehend mit einer kleinen Tochter (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und J.___, behandelnder Psychotherapeut, stellten in ihrem Bericht vom 4. Juni 2015 (Urk. 6/51/6-8) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episoden, zurzeit mittel bis schwere Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ängste</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafstörungen und Albträume</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ und der Psychologe J.___ führten aus, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin befinde sich seit 9. Januar 2014 in psychotherapeutischer Behandlung (S. 1). Die Behandlung fände wöchentlich statt (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin zweifle an sich und ihren Fähigkeiten, da sie sich nicht fähig gefühlt habe, die Arbeitsstelle zu behalten. Sie äussere Ängste, da die Zukunft sehr viele Unklarheiten aufweise. Der Ehemann habe geäussert, dass er im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land leben möchte, woraufhin die Patientin Ängste entwickelt habe, er könnte die gemeinsame Tochter entführen und mit ins Ausland nehmen. Sie sei auch stark belastet durch den Vertrauensmissbrauch des Ehemannes, da dieser ihre Kreditkarte mit vielen Ausgaben belastet habe und die Schulden an ihr hängen blieben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie leide unter rezidivierenden depressiven Episoden, schwankend von mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer bis schwer. Die dargestellte Situation belaste sie ausserordentlich, und sie leben im Moment in einer für sie sehr bedrohlichen Situation. Die Vorstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, der Ehemann könnte die Tochter entführen und sich mit ihr ins Ausland absetzen, sei für sie unerträglich und rufe schwere Ängste mit Schlafstörungen und Albträumen hervor. Zudem plagten sie Zukunfts- und Existenzängste. Der Verlust des Arbeitsplatzes habe stark am Selbstwertgefühl der Patientin genagt (S. 2 unten). Ihre Selbstsicherheit sei stark vermindert, da sie wegen erheblicher psychischer und physischer Beschwerden nicht arbeitsfähig sei. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei zwischen der Krise am Arbeitsplatz und der Ehekrise noch eine Zeitlang zu 50 % arbeitsfähig gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zurzeit sei sie wegen vieler gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Einschränkungen zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ und der Psychologe J.___ stellten in ihrem Bericht vom 3. August 2015 (Urk. 6/57) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, die Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin beruhe mehrheitlich auf körperlichen Einschränkungen, die Auswirkungen auf ihre Leistung und das psychische Wohlbefinden hätten. Die Verschlechterung bestehe darin, dass durch die körperlichen Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen die Hoffnung und der Mut stark reduziert worden seien. Die Patientin ziehe sich wegen der Schmerzen in der Hüfte und in den Beinen von sozialen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takten zurück und isoliere sich (S. 1). Möglicherweise würde eine Kur mit intensiver physiotherapeutischer Behandlung eine Verbesserung bringen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. K.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 24. August 2015 (Urk. 6/64/3-4) aus, aus versicherungsme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht ergäben sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atrophie der glutealen Muskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. K.___ führte aus, aus somatischer Sicht bestünden aufgrund der vorliegenden Unterlagen keine neuen funktionellen Einschränkungen im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zum Zeitpunkt der Beurteilung im Jahr 2007.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Beurteilung durch den behandelnden Facharzt für Psychiatrie (Dr. I.___, 3. August 2015) seien im Wesentlichen die somatischen funktionellen Einschränkungen genannt worden, welche die Arbeits- oder Leistungsfähigkeit einschränkten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlich leichten Tätigkeit, ohne Tragen und Transpor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren von Lasten von mehr als 5 Kilogramm und ohne Verharren in Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen bestehe seit jeher eine 100%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der bisherigen Tätigkeit als Zimmermädchen oder Verkaufsmitarbeiterin bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. L.___, Klinikdirektor, und PD Dr. B.___, leitende Ärztin Klinik für Rheumatologie, C.___, beantworteten in ihrem Bericht vom 10. Juni 2016 (Urk. 9) die vom Gericht gestellten Fragen (vgl. Urk. 7). Sie führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aus, der Beschwerdeführerin sei aufgrund der gestellten Diagnosen eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumutbar, welche wie folgt zu definieren sei: Wechselbelastende Tätigkeit nicht länger als 30 Minuten Sitzen, Gehen oder Stehen am Stück, wiederholte Gelegenheit für Kurzpausen bei 30 Minuten für 5 Minuten oder alle 60 Minuten für 10 Minuten zur Durchführung physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischer Übungen und für Lockerungsübungen; keine Notwendigkeit für Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Treppen oder auf Leitern, keine Notwendigkeit des Bergauf- oder Bergabgehens, keine Tätigkeiten in hockender, kniender oder kauernder Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, keine Überkopfarbeiten, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen für die Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule und kein Heben von Lasten über 5 kg (S. 1 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, die Atrophie der glutealen Muskulatur wirke sich vor allem in Einschränkungen der Hüftextension und Adduktion aus. Dies beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtige insbesondere die Fähigkeit, Treppen zu steigen, aufwärts zu gehen oder aus dem Sitzen aufzustehen. Wie oben ausgeführt, resultiere daraus, dass die Patientin idealerweise in einer Tätigkeit eingesetzt werde, die die oben genannten qualitativen Einschränkungen berücksichtige und die in der Tat wechselbelastend sei, das heisse nicht länger als 30 Minuten Sitzen, Gehen oder Stehen am Stück (S. 1 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das zerviko-lumbospondylogene Schmerzsyndrom linksbetont, das aus einer Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Wirbelsäule mit Hyperkyphose der Brustwirbelsäule (BWS), sekundärer Kopfprotraktion und Hyperlordose der LWS bei Bandlaxität, mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulärer Haltungsinsuffizienz mit daraus entstehenden segmentalen Dysfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen und sekundären myofaszialen Befunden resultiere, führe zu folgenden Einschränkungen: Tätigkeiten mit Zwangshaltungen für die Wirbelsäule, Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in sitzender, kauernder oder hockender Position, Überkopfarbeiten und das Tragen von Lasten über 5 kg sollten idealerweise unterbleiben. Selbst in einer idealen angepassten Tätigkeit resultiere aus einer Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deakkumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lation im Laufe des Tages mit Notwendigkeit für Kurzpausen eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit. Es sei davon auszugehen, dass die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Laufe des Tages abnehme und insgesamt ein langsameres Arbeitstempo vorliege (S. 1 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Bis zu einer Berücksichtigung der oben genannten qualitativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen“ sei eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Dabei sei die Einschränkung der Leistungsfähigkeit mit Notwendigkeit von Kurzpausen von 10 bis 15 Minuten alle 60 Minuten zu berücksichtigen (S. 1 f. Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer rentenanspruchsverneinenden Verfügung (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf die Einschätzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pract. med. K.___, RAD, vom August 2015 (vorstehend E. 4.8) davon aus, dass sich aus den aktuellen funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Einschränkungen kein wesentlicher Unterschied zum Zeitpunkt der letztmaligen Beurteilung im Jahr 2007 ergebe und damit für körperliche schwere Tätigkeiten eine volle Arbeitsunfähigkeit bestehe, hingegen in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit gegeben sei (vgl. vorstehend E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses für die beklagte Atrophie der Glutealmuskulatur weder von rheumatologischer noch von neurologischer Seite her eine Erklärung gefunden werden konnte (vgl. E. 4.1-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wird die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit durch pract. med. K.___, RAD, vom August 2015 der medizinischen Situation der Beschwerdeführerin nicht gerecht. So lässt die medizinische Aktenlage insgesamt kein schlüssiges Bild über die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich vorhandenen funktionellen Einschränkungen zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ attestierte der Beschwerdeführerin in seinem Gutachten vom Januar 2014 (vgl. vorstehend E. 4.1) ab 1. Januar 2014 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche grundsätzlich innert drei bis sechs Wochen auf 100 % gesteigert werden könne, abhängig von den weiteren Untersuchungen. Die von Dr. D.___ getä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigte Befunderhebung lässt keine schlüssige Aussage zur tatsächlichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin zu. Jedoch ist seinem Gutachten zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich die Beschwerdeführerin selbst als hochgradig eingeschränkt betrachtete, indem sie angab, sie könne lediglich noch 30 Minuten Sitzen, Stehen für maximal 15 Minuten und nur kurze Strecken laufen. Ein solch ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränktes Bild wurde dann auch von Prof. L.___ und PD Dr. B.___ in ihrem gerichtlich eingeholten Bericht vom Juni 2016 (vgl. vorstehend E. 4.9) bei ihrer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit wiedergegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat in Bezug auf Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von behandelnden Arztpersonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend ist nicht auszuschliessen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edizinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Selbsteinschätzungen und -limitierungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie, gerichtsnotorisch, ärztlicherseits sehr oft unterstützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 E. 3.7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in diese Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit miteingeflossen sind. Überdies werfen die Ausführungen zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im ergänzenden Bericht zusätzliche Fragen auf. Unklar ist insbesondere, wie die Formulierung zu deuten ist, „bis zur Berücksichtigung der genannten qualitativen Einschränkungen“ sei eine angepasste Tätigkeit zu 50 % zumutbar, wobei ein (schon bei den qualitativen Einschränkungen angeführter) erhöhter Pausenbedarf - zusätzlich? - zu berücksichtigen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die übrigen medizinischen Berichte, insbesondere jene von Dr. E.___ vom September 2014 und vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4.3 und E. 4.5), lassen keine schlüssige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu. Auffallend ist jedoch, dass Dr. E.___ in seinem Bericht vom September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesehen von der lokalen Atrophie der linken G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">luteal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur keine Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche die von ihm attestierte Arbeitsfähigkeit von lediglich 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erklären könnten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er berichtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem von einer leichten Sensibi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litätsstörung der linken Grosszehe, bei erhaltener Kraft. Auch die Kraft der übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Muskulatur sei in allen Gelenken geprüft und erhalten gewesen und der Hüftstrecker links sei gegenüber rechts nur minimal vermindert gewesen. Das Gangbild sei leicht asymmetrisch bei X-Beinen. In seinem Bericht vom Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit den Ehekonflikt der Beschwerdeführerin sowie die Betreuung der Tochter mit ein, so dass darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin anbelangt, stellen die vorliegenden Berichte von Dr. I.___ und des Psychologen J.___ vom Juni und August 2015 (vgl. vorstehend E. 4.6-7) keine genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Beurteilungsgrundlage dar. So fehlt es an einer die Diagnosen erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den objektiven Befunderhebung und es werden im Wesentlichen die subjektiven Ängste der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Konfliktsituation mit dem Ehemann, sowie Zukunfts- und Existenzängste geäussert. Dies ist jedoch grundsätzlich klar von einer psychischen Erkrankung zu unterscheiden (vgl. vorstehend E. 1.2). Zudem wurden fachfremde somatische und psychische Beschwerden bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vermischt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie ausgeführt (vgl. vorstehend E. 1.4), beurteilt sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Statusfrage praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung entwickelt haben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus den Akten lässt sich weiter entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vor ihrer erstmaligen Anmeldung bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung am 30. Juli 2007 (Urk. 6/2) in einem Pensum von rund 71 % als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsangestellte bei der Z.___ AG (vgl. Urk. 6/9 Ziff. 2.9) und nach erfolgreicher Selbsteingliederung von August 2007 bis August 2013 in einem Pensum von 80 % im A.___ SA als Verkäuferin tätig war (vgl. Urk. 6/37 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.3). Im Dezember 2009 gebar sie eine Tochter (vgl. Urk. 6/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. E.___ vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 4.5) lassen sich gewichtige Hinweise dafür entnehmen, dass die Statusfrage abgeklärt werden muss. So führte er aus, dass die Beschwerdeführerin nur vormittags arbeiten könne, da die Tochter ab 12 Uhr mittags zuhause sei. Des Weiteren äusserte die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung bei Dr. D.___ im Dezember 2013 (vgl. vorstehend E. 4.1), dass sie sich auch im Haushalt behindert fühle. Eine Abklärung allfälliger Einschränkungen im Haushalt fand bislang jedoch nicht statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es vorliegend an verlässlichen medizinischen Grundlagen zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischer wie auch in psychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht und damit an der Grundlage für einen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid. Zur Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche bedarf es daher zusätzlicher medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Grundlagen im Sinne eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens, welches sich zu den offenen Fragen äussert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem wird die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die Statusfrage zu klären haben und in diesem Zusammenhang eine Haushaltabklärung veranlassen müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie angefochtene Verfügung vom 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 2) ist folglich aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen und zu erneutem Entscheid über den Leistungsanspruch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und beim mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Stundenansatz von Fr. 185</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Mehrwertsteuer) auf Fr. 1‘8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Mehrwertsteuer) festzulegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zu bezahlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ng der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gegnerin vom 15</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Januar</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie nach Durchführung der erforderlichen Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 70</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10/1-2</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>