<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00177</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. September 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1961, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2004 als selbständiger Maler tätig (Urk. 8/2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich am 22. Januar 2021 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen Morbus Parkinson erstmals bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem ein Standort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch geführt worden war (Urk. 8/9), holte die IV-Stelle die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 8/13) sowie die Buchhaltungsunterlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein (Urk. 8/16). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. April 2021 erteilte sie im Rahmen der Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intervention Kostengutsprache für eine Jahresmitgliedschaft bei der Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (Urk. 8/19). Gleichentags teilte sie mit, die Eingliederungsmassnahmen würden abgeschlossen (Urk. 8/18). In der Folge erstellte die IV-Stelle einen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsbericht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basierend auf den vorhandenen Akten (Urk. 8/24). Wie mit Vorbescheid vom 2. August 2021 in Aussicht gestellt (Urk. 8/31), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. September 2021 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 8/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Februar 2022 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/42). Nach entsprechender Aufforderung seitens der IV-Stelle (Urk. 8/44), reichte der Versicherte Berichte der behandelnden Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein (Urk. 8/53, 54).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach Einholung der Buchhaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterlagen (Urk. 8/61-64) erstellte die IV-Stelle einen Abklärungsbericht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basierend auf den vorhandenen Akten (Urk. 8/66). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/68, 73) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Februar 2023 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 8/80 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 23. März 2023 Beschwerde beim hiesigen Gericht und beantragte, die Verfügung vom 21. Februar 2023 sei aufzuheben und ihm sei eine IV-Rente zu gewähren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2 und 5). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2. Juni 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [</span><span>K</span><span>S ÜB WE IV],</span><span> gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, gestützt auf die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden medizinischen Berichte sei eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen, wobei seit Juli 2021 von einer 75%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit als Maler auszugehen sei. Aufgrund des Alters und der langjährigen selbständigen Tätigkeit des Beschwerdeführers sei ihm die Aufnahme einer neuen Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Für den Betrieb sei es aber weiterhin tragbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingten Arbeitsausfall mit zusätzlichem Personal aufzufangen. Die zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Lohnkosten für ein 75 %-Pensum würden Fr. 56'837.90 betragen. Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 158'034.45 und einem Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 101'197.55 ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin habe die gesundheitliche Situation ungenügend abgeklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie hätte die Arbeitsfähigkeit in den Bereichen als Maler sowie als Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eruieren müssen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der Abklärungsdienst die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der Arbeitsunfähigkeit bei einem Einzelunternehmer nicht wenigstens telefonisch abgeklärt habe. Im Abklärungsbericht seien lediglich die Aussagen aus den Arztberichten wiederholt, jedoch nicht in Bezug zu den im Betrieb an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallenden Arbeiten gesetzt worden. Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur in den praktischen Arbeiten, sondern auch in der Funktion als Geschäftsführer ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Die Anstellung und Führung von Personal sei eine zusätzliche Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe, welche er aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht bewältigen könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der leistungsabweisenden Verfügung vom 24. September 2021 lagen die folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akten zugrunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Neurologie, nannte in ihrem Bericht vom 22. Januar 2020 über die klinisch-neurologische Untersuchung vom Vortag die Diagnose eines Morbus Parkinson (ICD-10 G20) vom hypokinetisch-rigiden Typ (ED 07/2018). Im Rahmen der Halbjahreskontrolle habe der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte über einen stabilen Verlauf unter der aktuellen Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sifrol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.25 mg berichtet. Die Angehörigen hätten aber eine zunehmende Verlangsamung beschrieben, wobei insbesondere Anlaufschwierigkeiten bestünden, während das Laufen an sich gut gehe. Der Versicherte arbeite weiterhin selbständig als Maler, was weiterhin gut gehe, wobei er länger für die Arbeiten brauche. In der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung habe sich die bekannte Parkinsonsymptomatik gezeigt, wobei sowohl fremdanamnestisch wie auch in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte Verschlechterung der Bradykinese aufgefallen sei (Urk. 8/13/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 18. Juni 2020 über die klinisch neurologische Untersuchung vom 16. Juni 2020 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass der Versicherte weiterhin als selbständiger Maler arbeite, was subjektiv gut gehe. Im Vergleich zur Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung im Januar 2020 sei eine leichte Verschlechterung der Klinik fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellbar gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/13/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 10. September 2020 über die gleichentags erfolgte klinisch-neurologische Untersuchung führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, der Versicherte habe über eine vermehrte Müdigkeit unter der erhöhten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sifrol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Therapie berichtet. Beim Arbeiten gehe es von der Müdigkeit her, er sei aber unterdessen klar verlangsamt und schaffe noch etwa 50 % seines sonstigen Pensums (Urk. 8/13/6). Ab dem 10. September 2020 attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Versicherten eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/13/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung wurden folgende medizinischen Berichte aufgelegt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Arztzeugnis vom 31. August 2021 attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Versicherten eine 75%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 20. Juli 2021 (Urk. 8/41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Dezember 2021 über die klinisch-neurologische Untersuchung vom 2. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, der Versicherte habe anlässlich der geplanten Verlaufskontrolle über einen stabilen Verlauf in Bezug auf die Beweglichkeit und Gehfähigkeit berichtet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich die Beweglichkeit des linken Beins sei deutlich eingeschränkter, sodass er beispielsweise Mühe habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem Auto auszusteigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem sei er häufig am Morgen müde, wobei er subjektiv tagsüber keine klare Tagesschläfrigkeit empfinde. Gemäss den Angaben des Sohnes schlafe er jedoch zum Beispiel im Auto als Beifahrer ein. Zum Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbefund hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypophonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypomimie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stabil zu den Voruntersuchungen seien. Es bestehe keine Blickparese, allerdings seien die Blickfolgebewegungen leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sakkadiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem bestehe ein leichter, linksbetonter Rigor in der oberen Extremität. In der unteren Extremität sei dieser nur leicht ausgeprägt. Alsdann sei eine linksbetonte Hypo- und Bradykinese fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellbar. Das Gangbild präsentiere sich mit einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kamptokormie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie einer leicht verringerten Schrittlänge mit einer Wendeschrittzahl von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der linke Arm schwinge nicht mit. Es bestünden eine mittelgradige posturale Instabilität sowie deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Starthesitationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch kein Tremor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeige sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin die bekannte hypokinetisch-rigide und axial betonte Parkinson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der aktuellen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch deutlich auffallenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Starthesitationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Gehen. Auf Wunsch des Versicherten werde weiterhin eine 25%ige Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 8/54/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 17. Januar 2022 über die klinische Untersuchung vom 13. Januar 2022 und den gleichentags durchgeführten Dopamin-Test führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sich bei Letzterem ein mässiger Effekt der dopaminergen Medikation mit insbesondere Verbesserung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postularen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stabilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> globaler Spontanität der Bewegung und Mimik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt habe. Die Arbeitsfähigkeit im Beruf als Maler sei aus neurologischer Sicht weiterhin lediglich zu 25 % gegeben. Da es sich beim Morbus Parkinson um eine neurodegenerative progrediente Erkrankung handle, sei davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit als Maler in Zukunft nicht mehr gegeben sein werde (Urk. 8/53/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den nachfolgenden Erwägungen vorauszuschicken ist, dass die IV-Stelle gemäss Randziffer 3041 der hier anwendbaren Fassung des Kreisschreibens über das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren in der Invalidenversicherung (KSVI, Gültig ab 1. Januar 2022, Stand 1. Februar 2023) im Falle einer Rentenprüfung in Bezug auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Person mit Einzelfirma eine Abklärung an Ort und Stelle vornimmt. Auf eine Abklärung vor Ort und Stelle kann unter Angabe einer kurzen Begründung im Dossier verzichtet werden, wenn die persönlichen Verhältnisse der versicherten Person sowie die Auswirkungen des Gesundheitszustandes be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reits genügend bekannt und aktenmässig belegt sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3042 KSVI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und aufgrund der vorstehend aufgeführten medizinischen Akten belegt ist, dass der Beschwerdeführer an einem Morbus Parkinson leidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und er deshalb in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso unbestritten und belegt ist, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2004 als selbständiger Maler tätig is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t, wobei diese Tätigkeit selbstredend nicht nur Maler- sondern auch administrative Arbeiten wie beispielsweise Kundenakquise, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offertstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Planung, etc. mit sich bringt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnde Ärztin attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Juli 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 75%ige Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Maler (Urk. 8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei äusserte sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes weder im Bericht vom 7. Dezember 2021 (Urk. 8/54) noch in jenem vom 13. Januar 2022 (Urk. 8/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den konkreten Auswirkungen des Gesundheitszustandes auf die einzelnen in einem Einmann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrieb anfallenden Arbeiten und formulierte auch kein Belastbarkeitsprofil. Eine ärztliche Einschätzung, inwieweit der Beschwerdeführer in den einzelnen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen eingeschränkt ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lag demnach im Verfügungszeitpunkt nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin waren die Auswirkungen des Gesundheitszustandes auf die selbständige Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht hinreichend bekannt, weshalb die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen wäre, eine Abklärung an Ort und Stelle vorzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um die in der Einzelfirma des Beschwerdeführers anfallenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu definieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deren prozentuales Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass am gesamten Tätigkeitsbereich festzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Ausmass der gesundheitsbedingten Einschränkungen in den einzelnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen zu eruieren. Der von der Beschwerdegegnerin eingeholte aktenbasierte Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/66)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reicht vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht aus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies gilt umso mehr, als der Abklärungsdienst unter Annahme einer 75%igen Einschränkung in jeglichen Aufgabenbereichen pauschal festhielt, für den Betrieb sei es finanziell tragbar den gesundheitsbedingten Arbeitsausfall mit zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Personal aufzufangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/66/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konkret mit der Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einanderzusetzen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ob das bislang als Einmannbetrieb geführte Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unternehmen des Beschwerdeführers ausreichende Möglichkeiten für eine derartige betriebsinterne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umdisposition</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bietet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst lassen sich die gesundheitsbedingten Auswirkungen auf die selbständige Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht genügend klar beurteilen. Zwar äusserte sich die behandelnde Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im beschwerdeweise aufgelegten Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. März 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3) etwas konkreter zu den Auswirkungen auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche. Diese Ausführungen vermögen eine Abklärung der konkreten Verhältnisse vor Ort jedoch nicht zu ersetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal bereits die Erstellung des Abklärungsberichts für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Mai 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss aktenbasiert erfolgte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/24)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angefochtene Verfügung ist daher auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die selbständige Tätigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus medizinischer Sicht sowie auch vor Ort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und anschliessend über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente neu verfüge. In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 5) erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siegen (BGE 137 V 57 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer folglich Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG). Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 21. Februar 2023 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Partei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>