{"Signatur": "CH_BGE_003", "Spider": "CH_BGE", "Sprache": "it", "Datum": "1986-01-01", "HTML": {"Datei": "CH_BGE/CH_BGE_003_BGE-112-Ib-610_1986.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=19&from_date=&to_date=&from_year=1986&to_year=1986&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=185&highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-IB-610%3Ade&number_of_ranks=378&azaclir=clir", "Checksum": "4976fc6826f66acad50b846b1ca25dce"}, "Scrapedate": "2025-06-15", "Num": ["BGE 112 Ib 610"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE) Band Ib 1986 BGE 112 Ib 610"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal f\u00e9d\u00e9ral (ATF) Volume Ib 1986 BGE 112 Ib 610"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF) Volume Ib 1986 BGE 112 Ib 610"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE) Band Ib"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Tribunal f\u00e9d\u00e9ral (ATF) Volume Ib"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF) Volume Ib"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Regeste\n<br>Europ\u00e4isches Auslieferungs-\u00dcbereinkommen (EAUe), Bundesgesetz \u00fcber die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG). Sachauslieferung. 1. Das Begehren um Sicherungsbeschlagnahme (Art. 20 Ziff. 1 EAUe) ist implizit in jenem um Herausgabe von Gegenst\u00e4nden enthalten (E. 3a). Das Bundesamt f\u00fcr Polizeiwesen, das zur Anordnung der Beschlagnahme zust\u00e4ndig ist (Art. 45 Abs. 1 und Art. 47 Abs. 3 IRSG), darf sich auf eine schon von der kantonalen Beh\u00f6rde angeordnete Beschlagnahme st\u00fctzen (E. 8). Anforderung an die Begr\u00fcndung des Gesuchs um Herausgabe von Gegenst\u00e4nden, die Beweisst\u00fccke bilden (Art. 20 Ziff. 1 lit. a EAUe); M\u00f6glichkeit, diese Gegenst\u00e4nde gruppen- oder kategorienweise zu bezeichnen. Pflicht der ersuchten Partei, von der ersuchenden Partei im Falle ungen\u00fcgender Unterlagen zus\u00e4tzliche Angaben zu verlangen (Art. 13 EAUe) (E. 3b). 2. Die Verpflichtung zur Sachauslieferung gem\u00e4ss Art. 20 EAUe setzt voraus, dass die Auslieferung des Verfolgten bewilligt worden ist, und bleibt bestehen, auch wenn die M\u00f6glichkeit der \u00dcbergabe der Person infolge Flucht oder Tod dahingefallen ist (Art. 20 Ziff. 2 EAUe). Zusatzersuchen, die vor der Flucht des Verfolgten gestellt wurden und durch diese hinsichtlich der Auslieferung der Person gegenstandslos geworden sind, kann inbezug auf die Sachauslieferung stattgegeben werden, unter der Voraussetzung, dass die in den Unterlagen geschilderten Taten Auslieferungsdelikte sind, und dass schon vor der Flucht ein prinzipieller Entscheid \u00fcber die Auslieferung des Verfolgten gef\u00e4llt worden ist. Wenn diese Bedingungen nicht erf\u00fcllt sind, muss der ersuchende Staat, wenn er dem E\u00dcR beigetreten ist, ein auf dieses \u00dcbereinkommen gest\u00fctztes Ersuchen stellen, wobei das Abkommen nur auf Beweismittel (Art. 3 Ziff. 1) und nicht auf Deliktsgut anwendbar ist. Kompetenz der kantonalen Beh\u00f6rden zur Beurteilung solcher Ersuchen. F\u00fcr die Beute bzw. deren Erl\u00f6s sind, wenn Art. 20 Ziff. 1 lit. b EAUe keine Anwendung findet, ausschliesslich die Bestimmungen des IRSG massgebend, aus denen sich kein v\u00f6lkerrechtlicher Anspruch des ersuchenden Staates ergibt (Art. 1 Abs. 4 IRSG) (E. 5). 3. Herausgabe von Gegenst\u00e4nden, die Beweisst\u00fccke darstellen (Art. 20 Ziff. 1 lit. a EAUe); Beziehung zum Auslieferungsdelikt. F\u00fcr die Pflicht zur Herausgabe gen\u00fcgt das Vorliegen irgendeines Zusammenhanges mit dem Auslieferungsdelikt oder dem hief\u00fcr im ersuchenden Staat er\u00f6ffneten Verfahren, welcher die fraglichen Gegenst\u00e4nde prima facie als geeignet erscheinen l\u00e4sst, als Beweisst\u00fccke zu dienen; Grenzen der Pr\u00fcfung dieser Eignung durch den Auslieferungsrichter, der nicht in die Kompetenz des Sachrichters einzugreifen hat (E. 7a-b). Schutz des Geheimbereiches von nicht beteiligten Dritten. Eine Anwendung der Art. 9 und 10 IRSG auf dem Gebiet der Auslieferung ist nicht von vornherein ausgeschlossen; ihr kommt jedoch nur beschr\u00e4nkte Bedeutung zu; der Auszuliefernde ist nicht legitimiert, sich zu seinen Gunsten auf die Interessen Dritter zu berufen (E. 7c). 4. a) Herausgabe von Gegenst\u00e4nden, die Diebesgut oder dessen Erl\u00f6s darstellen (Art. 20 Ziff. 1 lit. b EAUe). Aus eigenem Antrieb von den kantonalen Beh\u00f6rden ergriffene vorsorgliche Massnahmen stehen der Anwendung von Art. 20 EAUe nicht entgegen (E. 9a). Schutz der Rechte des ersuchten Staates oder Dritter an diesen Gegenst\u00e4nden: genereller in Art. 20 Ziff. 1 EAUe verankerter Verweis auf das interne Recht des ersuchten Staates. Unterscheidung zwischen Gegenst\u00e4nden, die (nur) als Beweisst\u00fccke dienen, und jenen, die aus der strafbaren Handlung herr\u00fchren. Pflicht des ersuchten Staates, die ersteren herauszugeben allenfalls unter dem Vorbehalt, dass sie wieder zur\u00fcckerstattet w\u00fcrden (Art. 20 Ziff. 4 EAUe; Art. 59 Abs. 2 IRSG). Befugnis des ersuchten Staates, \u00fcber diese Gegenst\u00e4nde, falls bei der \u00dcbergabe kein Vorbehalt angebracht wurde, nach eigenem Recht zu verf\u00fcgen (R\u00fcckgabe an den Verfolgten, Einziehung, Deckung der Gerichtskosten, R\u00fcckgabe an den Gesch\u00e4digten). Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr den ersuchenden Staat keine Beweismittel darstellen: Recht der Schweiz, diese zur\u00fcckzuhalten, wenn die in Art. 34 und Art. 59 Abs. 1 IRSG umschriebenen Bedingungen erf\u00fcllt sind (E. 9b). b) Unterscheidung zwischen Beweisst\u00fccken (oben Ziff. 3) und Deliktsgut (Art. 20 Ziff. 1 lit. b EAUe) in bezug auf den Zusammenhang mit der Tat, f\u00fcr die die Auslieferung bewilligt wurde oder h\u00e4tte werden sollen. F\u00fcr die zweite Kategorie sind strengere Anforderungen an die vom ersuchenden Staat zu liefernde Begr\u00fcndung zu stellen. Erfordernisse an den Beweis, dass diese Verm\u00f6genswerte direkt oder indirekt durch die Tat erworben worden sind oder mit h\u00f6chster Wahrscheinlichkeit von der Tat herr\u00fchren (E. 10a). Anwendung im vorliegenden Fall; Pr\u00fcfung der von der kantonalen Beh\u00f6rde f\u00fcr die Sicherungsbeschlagnahme vorgebrachten Begr\u00fcndung; das BAP darf sich nicht darauf beschr\u00e4nken f\u00fcr die Herausgabe auf jene Begr\u00fcndung zu verweisen; Pr\u00fcfung im konkreten Fall: teilweise Gutheissung der Beschwerde und R\u00fcckweisung an die Vorinstanz, die weitere Ausk\u00fcnfte vom ersuchenden Staat zu verlangen und neu zu entscheiden hat (E. 10b und 11)."}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Regeste\n<br>Convention europ\u00e9enne d'extradition (CEExtr), loi f\u00e9d\u00e9rale sur l'entraide internationale en mati\u00e8re p\u00e9nale (EIMP). Remise d'objets. 1. La demande de saisie conservatoire (art. 20 par. 1 CEExtr) est implicitement contenue dans celle de remise d'objets (consid. 3a). L'Office f\u00e9d\u00e9ral de la police, comp\u00e9tent pour ordonner une telle saisie (art. 45 al. 1 et 47 al. 3 EIMP), peut valablement s'appuyer sur une saisie d\u00e9j\u00e0 ordonn\u00e9e par l'autorit\u00e9 cantonale (consid. 8). Exigences de motivation d'une demande qui tend \u00e0 la remise d'objets constituant des pi\u00e8ces \u00e0 conviction (art. 20 par. 1 let. a CEExtr); une d\u00e9signation par cat\u00e9gories ou par groupes est admissible. Devoir de la Partie requise d'exiger de la Partie requ\u00e9rante un compl\u00e9ment d'informations en cas d'insuffisance (art. 13 CEExtr) (consid. 3b). 2. L'obligation de remettre les objets selon l'art. 20 CEExtr pr\u00e9suppose que l'extradition de l'individu r\u00e9clam\u00e9 ait \u00e9t\u00e9 accord\u00e9e, et elle subsiste m\u00eame si la possibilit\u00e9 d'une remise de la personne est tomb\u00e9e ensuite de d\u00e9c\u00e8s ou d'\u00e9vasion (art. 20 par. 2 CEExtr). Pour la remise d'objets, on peut aussi tenir compte des demandes compl\u00e9mentaires pr\u00e9sent\u00e9es avant la fuite de l'individu r\u00e9clam\u00e9, et qui sont de ce fait devenues sans objet en ce qui concerne la remise de la personne, \u00e0 condition que les faits mentionn\u00e9s dans ces demandes compl\u00e9mentaires constituent des infractions donnant lieu \u00e0 extradition et qu'une d\u00e9cision de principe ait \u00e9t\u00e9 prise sur l'extradition de l'individu r\u00e9clam\u00e9 avant sa fuite. Si ces conditions ne sont pas remplies, l'Etat requ\u00e9rant doit, s'il a adh\u00e9r\u00e9 \u00e0 la CEEJ, pr\u00e9senter une demande fond\u00e9e sur cette Convention, laquelle ne s'applique cependant qu'aux pi\u00e8ces \u00e0 conviction (art. 3 par. 1) et non aux objets provenant de l'infraction. Comp\u00e9tence de l'autorit\u00e9 cantonale pour statuer sur une telle demande. Pour les objets provenant de l'infraction, respectivement le produit de leur r\u00e9alisation, les seules dispositions d\u00e9terminantes, au cas o\u00f9 l'art. 20 par. 1 let. b CEExtr ne serait pas applicable, sont celles de l'EIMP, qui ne conf\u00e8re \u00e0 l'Etat requ\u00e9rant aucune pr\u00e9tention de droit international (art. 1 al. 4 EIMP) (consid. 5). 3. Remise d'objets constituant des pi\u00e8ces \u00e0 conviction (art. 20 par. 1 let. a CEExtr); rapport avec l'infraction donnant lieu \u00e0 extradition: il suffit d'un lien quelconque avec les faits d\u00e9lictueux poursuivis ou avec la proc\u00e9dure ouverte dans l'Etat requ\u00e9rant, lien qui fasse appara\u00eetre, prima facie, les objets en question propres \u00e0 servir de pi\u00e8ces \u00e0 conviction; limites impos\u00e9es lors de ce contr\u00f4le au juge de l'extradition, qui ne doit pas se substituer au juge \u00e9tranger comp\u00e9tent sur le fond (consid. 7a-b). Protection du domaine secret de tiers non impliqu\u00e9s. Une application des art. 9 et 10 EIMP en mati\u00e8re d'extradition ne peut \u00eatre exclue d'embl\u00e9e; elle a toutefois une port\u00e9e limit\u00e9e; le poursuivi n'est en aucune fa\u00e7on l\u00e9gitim\u00e9 \u00e0 faire valoir pour son propre compte les int\u00e9r\u00eats de tiers (consid. 7c). 4. a) Remise d'objets provenant de l'infraction ou constituant le produit de leur r\u00e9alisation (art. 20 par. 1 let. b CEExtr). Des mesures provisionnelles prises motu proprio par les autorit\u00e9s cantonales ne font pas obstacle \u00e0 l'application de l'art. 20 CEExtr (consid. 9a). Protection des droits de la Partie requise ou de tiers sur les objets \u00e0 remettre: l'art. 20 par. 1 CEExtr renvoie de fa\u00e7on g\u00e9n\u00e9rale au droit interne de l'Etat requis. Distinction entre les objets constituant (seulement) des pi\u00e8ces \u00e0 conviction et ceux provenant de l'infraction. Obligation de l'Etat requis de remettre les premiers, \u00e9ventuellement sous r\u00e9serve de restitution (art. 20 par. 4 CEExtr; art. 59 al. 2 EIMP). Facult\u00e9 pour l'Etat requ\u00e9rant, en l'absence de r\u00e9serve formul\u00e9e au moment de la remise, de disposer de tels objets selon sa propre l\u00e9gislation (restitution \u00e0 la personne poursuivie, confiscation, couverture des frais de justice, restitution au l\u00e9s\u00e9). Objets ne constituant pas des pi\u00e8ces \u00e0 conviction pour l'Etat requ\u00e9rant: droit de la Suisse de les retenir si les conditions fix\u00e9es aux art. 34 et 59 al. 1 EIMP sont remplies (consid. 9b). b) Diff\u00e9rence entre les pi\u00e8ces \u00e0 conviction (ci-dessus, ch. 3) et les objets provenant de l'infraction (art. 20 par. 1 let. b CEExtr), s'agissant de leur lien avec les faits pour lesquels l'extradition a \u00e9t\u00e9 accord\u00e9e ou aurait d\u00fb l'\u00eatre. Il y a lieu, pour la seconde cat\u00e9gorie, de poser des exigences plus s\u00e9v\u00e8res quant aux motifs que doit fournir l'Etat requ\u00e9rant. N\u00e9cessit\u00e9 de prouver que de tels biens patrimoniaux ont \u00e9t\u00e9 acquis directement ou indirectement au moyen de l'infraction, ou qu'il est hautement vraisemblable qu'ils en proviennent (consid. 10a). Situation en l'esp\u00e8ce; examen des motifs avanc\u00e9s par l'autorit\u00e9 cantonale \u00e0 l'appui de la saisie conservatoire; un renvoi g\u00e9n\u00e9ral, par l'OFP, \u00e0 ces motifs pour justifier la remise est inadmissible; examen du cas particulier et admission partielle du recours, la cause \u00e9tant renvoy\u00e9e \u00e0 l'autorit\u00e9 inf\u00e9rieure pour \u00e9claircissements suppl\u00e9mentaires de la part de l'Etat requ\u00e9rant et pour nouvelle d\u00e9cision (consid. 10b et 11)."}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Regesto\n<br>Convenzione europea di estradizione (CEEstr), legge federale sull'assistenza internazionale in materia penale (AIMP). Consegna di oggetti. 1. La domanda di sequestro conservativo (art. 20 par. 1 CEEstr) \u00e8 implicitamente contenuta in quella della consegna di oggetti (consid. 3a). L'Ufficio federale di polizia, competente ad ordinare tale sequestro (art. 45 cpv. 1 e 47 cpv. 3 AIMP), pu\u00f2 validamente appoggiarsi ad un sequestro gi\u00e0 predisposto dall'autorit\u00e0 cantonale (consid. 8). Esigenze di motivazione della domanda per quanto concerne gli oggetti costituenti mezzi di prova (art. 20 par. 1 lett. a CEEstr); ammissibilit\u00e0 di una designazione per categorie o gruppi. Obbligo della Parte richiesta di esigere informazioni complementari dalla Parte richiedente in caso d'insufficienze (art. 13 CEEstr) (consid. 3b). 2. L'obbligo di consegnare gli oggetti secondo l'art. 20 CEEstr presuppone che l'estradizione della persona ricercata sia stata accordata e permane anche se la possibilit\u00e0 di consegnare la persona \u00e8 caduta per fuga o morte (art. 20 par. 2 CEEstr). Per la consegna di oggetti si pu\u00f2 tener conto anche di domande aggiuntive presentate anteriormente alla fuga del ricercato, e divenute per tal motivo senza oggetto per quanto concerne la consegna della persona, alla condizione che i fatti contenuti in tali domande aggiuntive costituiscano infrazioni motivanti l'estradizione e che una decisione di principio sull'estradizione del ricercato sia stata presa anteriormente alla fuga. Se tali premesse non sono adempiute, lo Stato richiedente deve presentare, se ha aderito alla CEAG, una domanda fondata su tale Convenzione, la quale si applica per\u00f2 esclusivamente ai mezzi di prova (art. 3 par. 1) e non al bottino del reato. Competenza dell'autorit\u00e0 cantonale per decidere su tali domande. Per il bottino, rispettivamente il prodotto della sua realizzazione, se non \u00e8 applicabile l'art. 20 par. 1 lett. b CEEstr, fanno stato unicamente le disposizioni dell'AIMP, che non fondano nessuna pretesa di diritto internazionale dello Stato richiedente (art. 1 cpv. 4 AIMP) (consid. 5). 3. Consegna di oggetti costituenti mezzi di prova (art. 20 par. 1 lett. a CEEstr); relazione con il reato motivante l'estradizione. Per l'obbligo di consegna \u00e8 sufficiente l'esistenza di una qualche connessione col delitto perseguito o col procedimento aperto nello Stato richiedente in relazione ad esso, tale da far apparire gli oggetti in questione idonei prima facie a servire come prova del reato; limiti del controllo di tale idoneit\u00e0 da parte del giudice dell'estradizione, che non deve sostituirsi al giudice estero del merito (consid. 7a-b). Protezione della sfera segreta di terzi non implicati. Un'applicabilit\u00e0 degli art. 9 e 10 AIMP nel campo dell'estradizione non pu\u00f2 essere in linea di principio esclusa; essa ha tuttavia portata limitata; l'estradando non \u00e8 comunque legittimato a far valere in proprio gli interessi di terzi (consid. 7c). 4. a) Consegna di oggetti costituenti il bottino del reato o il ricavo della sua realizzazione (art. 20 par. 1 lett. b CEEstr). Misure cautelative prese motu proprio dalle autorit\u00e0 cantonali non ostano all'applicazione dell'art. 20 CEEstr (consid. 9a). Tutela dei diritti della Parte richiesta o di terzi sugli oggetti da consegnare: rinvio generale sancito dall'art. 20 par. 1 CEEstr al diritto interno dello Stato richiesto. Distinzione fra gli oggetti costituenti (soltanto) mezzi di prova e gli oggetti costituenti il provento del reato. Obbligo dello Stato richiesto di consegnare i primi, salvo esigerne la restituzione (art. 20 par. 4 CEEstr; art. 59 cpv. 2 AIMP). Possibilit\u00e0 per lo Stato richiedente di disporre di tali oggetti, in assenza di riserva formulata al momento della consegna, secondo il proprio diritto (restituzione allo stesso perseguito, confisca, copertura di spese giudiziarie, restituzione al leso). Oggetti non costituenti mezzi di prova per lo Stato richiedente: diritto della Svizzera di trattenerli, se ricorrono le condizioni stabilite dagli art. 34 e 59 cpv. 1 AIMP (consid. 9b). b) Differenza fra i mezzi di prova (supra, n. 3) ed i proventi del reato (art. 20 par. 1 lett. b CEEstr) per quanto riguarda la relazione con i fatti per i quali l'estradizione \u00e8 o avrebbe dovuto essere concessa. Esigenze pi\u00f9 severe da porre alla motivazione che deve fornire lo Stato richiedente per la seconda categoria. Necessit\u00e0 probatorie circa l'acquisizione diretta o indiretta di tali beni patrimoniali per mezzo del reato, rispettivamente circa l'alta verosimiglianza di tale provenienza (consid. 10a). Situazione nel caso concreto; esame dei motivi addotti dall'autorit\u00e0 cantonale a sostegno del sequestro conservativo; inammissibilit\u00e0 di un rinvio generale da parte dell'UFP a tali motivi per giustificare la consegna; esame specifico e ammissione parziale del gravame con rinvio all'autorit\u00e0 inferiore per chiarimenti supplementari dallo Stato richiedente, rispettivamente per nuova decisione (consid. 10b e 11)."}], "ScrapyJob": "446973/47/2482", "Zeit UTC": "15.06.2025 22:28:41", "Checksum": "e2833caebb6d957eb415db7d2004a2d3"}