<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-09-13-4A_385-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_385/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. September 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jametti, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Stähle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Lukas Polivka, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Juni 2023 (ZB.2023.20). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die B.________ (Vermieterin, Beschwerdegegnerin) reichte am 25. November 2022 beim Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt eine Klage ein. Sie beantragte, A.________ (Mieter, Beschwerdeführer) sei zu verurteilen, ihr Fr. 11'861.95 (für ausstehende Mietzinsen und Schadenersatz) nebst Zins und Zahlungsbefehlskosten zu bezahlen. Ausserdem sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 22014857 des Betreibungsamts Basel-Stadt zu beseitigen. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 14. März 2023 verurteilte das Zivilgericht den Mieter, der Vermieterin Fr. 11'861.95 nebst Zins zu bezahlen, und es beseitigte den Rechtsvorschlag. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Berufung wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 29. Juni 2023 ab. </div> <div class="para">Der Mieter hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 26. Juli 2023 (Postaufgabe: 28. Juli 2023) erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde in Zivilsachen und subsidiärer Verfassungsbeschwerde anzufechten. </div> <div class="para">Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist im vorliegenden Fall einzig gegen den Entscheid des Appellationsgerichts zulässig (<span class="artref">Art. 75 BGG</span>). Soweit sich die Rügen respektive Anträge des Beschwerdeführers gegen Entscheide des Zivilgerichts richten oder seine Kritik Fragen beschlägt, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Entscheids waren, ist darauf von vornherein nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Streitwert erreicht die Grenze von Fr. 15'000.-- gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht. Unter diesen Umständen ist die Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> dennoch zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Dies ist von der beschwerdeführenden Partei aufzuzeigen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenhang was folgt vor: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"Zum einem würde der Verfahrensausgang massgeblich sein für die grundsätzliche Beurteilung der Tatbestandsmerkmale und Beweislast bei Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes auf Grundlage von Herkunft oder Hautfarbe respektive um Ausstandsgründe gegenüber einer Behörde im Falle eines Diskriminierungsfälle bzw. rassistischer Ressentiments glaubhaft darzulegen. Diese Frage ist von großem öffentlichem Interesse. </div> <div class="para">Zum anderen sieht sich der Beschwerdeführer durch das Urteil des Berufungsgerichts des Kantons Basel-Stadt Bundesrecht in seinem individuellen verfassungsrechtlichen Recht der Gleichbehandlung durch eine öffentliche Instanz verletzt." [1] </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Mit seinen Ausführungen zeigt der Beschwerdeführer offensichtlich nicht hinreichend auf, inwiefern im vorliegenden Fall die Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> erfüllt sein sollten. Er tut bereits nicht nachvollziehbar dar, welche Rechtsfrage er vom Bundesgericht konkret beantwortet haben möchte, geschweige denn macht er deutlich, in welcher Hinsicht ein Rechtsproblem geklärt werden soll, das über die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf den konkreten Fall hinausgeht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=29.08.2023&amp;to_date=17.09.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 135 III 1</a> E. 1.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.4.</b> Die Beschwerde in Zivilsachen ist nicht zulässig. Es steht einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref"><artref id="CH/173.110/113" type="start"></artref>Art. 113-119 BGG</span><artref id="CH/173.110/119" type="end"></artref> offen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Diesbezüglich gilt eine qualifizierte Rügepflicht. Die Verletzung von Grundrechten prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Dies bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=29.08.2023&amp;to_date=17.09.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-232%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page232">BGE 135 III 232</a> E. 1.2<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=29.08.2023&amp;to_date=17.09.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">134 I 83</a></span> E. 3.2; je mit weiteren Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Der Beschwerdeführer nennt zwar verschiedene Verfassungsbestimmungen, darunter <span class="artref">Art. 8 sowie <artref id="CH/101/35" type="start"></artref>Art. 35 BV</span><artref id="CH/101/8" type="end"></artref>, und er beruft sich sinngemäss auf die Rechtsweggarantie. [2] Indes unterlässt er es, unter nachvollziehbarer Auseinandersetzung mit den als rechtsfehlerhaft erachteten vorinstanzlichen Erwägungen in einer den dargelegten (erhöhten) Begründungsanforderungen genügenden Weise aufzuzeigen, in welcher Hinsicht verfassungsmässige Rechte missachtet worden wären. Stattdessen begnügt er sich im Kern damit, verschiedenen Personen und Institutionen "Machtmissbrauch" und "rassistische Diskriminierung" vorzuwerfen. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Folglich ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span> nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind gemäss <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span> dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. September 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jametti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Stähle </div> </div></body></html>