B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C_______ U r t e i l v o m 3 . F e b r u a r 2 0 1 5 Besetzung Richter Beat Weber, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Sonja Andrea Fünfkirchen. Parteien A._______, (kroatischer Staatsangehöriger mit Niederlassung in Deutschland), vertreten durch Bodo Koch und Andreas Brandt, Rechtsanwälte, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Altersrente (Mindestbeitragsdauer); Einspracheentscheid der SAK vom 26. April 2013. C_______ Seite 2 Sachverhalt: A. Der im Jahr 1944 geborene kroatische Staatsangehörige A._______ (nachfolgend: Gesuchsteller oder Beschwerdeführer) mit ursprünglichem Wohnsitz in Kroatien und seit 31. Juli 2008 im Besitz der unbefristeten Niederlassungsbewilligung für Deutschland, be antragte am 1. Oktober 2012 bei der Schweizerischen Ausgleichskasse (SAK, im Folgenden auch: Vorinstanz) die erneute Prüfung seines Rentenantrags. Als Begründung gab er sinngemäss an, dass er in der Zeit vom 27. Mai 1976 bis 14. April 1979 im Irak und im I ran als Bau zimmerer für die Firma B._______ Company Ltd. mit Sitz in der Schweiz (Y ._______) gearbeitet habe . Aufgrund seiner finanziellen Situation sei er – nebst einem Rentenbezug aus Slowenien und Deutschland – auf eine Rente aus der Schweiz angewiesen (vgl. vorinstanzliche Akten [im Folgenden: act. SAK] 1, 2, 18/4 ff.). B. B.a Mit Schreiben vom 11. Januar 2013 verfügte die SAK, dass das Rentengesuch aus dem Grund abzuweisen sei, weil die Bedingung der einjährigen Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt sei. Die Abklärungen hätten ergeben, dass kein Einkommen und keine Erziehun gs- oder Betreuungs- gutschriften angerechnet werden könnten (act. SAK 11). Eine Kopie dieser Verfügung sowie eine Bescheinigung des Versicherungsverlaufes in der Schweiz (Formular E 205; vgl. act. SAK 10) wurde gleichentags auch der Deutschen Rentenversicherung C._______ Süd auf deren Anfrage vom 11. Dezember 2012 (act. SAK 8) zugestellt. B.b Am 24. Januar 2013 (Postaufgabedatum) wandte sich der Gesuch - steller an die SAK und erhob gegen die Verfü gung vom 11. Januar 2013 Einsprache. Er beantragte sinngemäss die nochmalige Überprüfung der Sachlage, da aus seiner Sicht mit seinem 18 Monate dauernden Aus - landseinsatz für ein Schweizer Unternehmen die Voraussetzungen für eine ordentliche Altersrente de r AHV (einjährige Mindestbeitragsdauer) erfüllt seien (act. SAK 12). B.c Mit Einspracheentscheid vom 26. April 2013 wies die Vorinstanz in Bestätigung der Verfügung vom 11. Januar 2013 die Einsprache des Gesuchstellers ab (act. SAK 14) . Zur Begründung führte sie aus, für die Ermittlung der Beitragszeiten auf den IK-Auszug abgestellt zu haben. Das individuelle Konto des Gesuchstellers enthalte keine Eintragungen (vgl. act. SAK 9). Zudem habe der Gesuchsteller im Einspracheverfahren keine C_______ Seite 3 neuen Beweismittel vorgebracht, die eine Berichtigung des Kontoauszugs gemäss Art. 141 Abs. 3 der Verordnung über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVV) bei Eintritt des Versicherungsfalls rechtfertigen würde. In der Tat habe er im betreffenden Zeitraum für ein amerikanisches Unternehmen – gestützt auf einem amerikanischem Recht gehorchenden Arbeitsvertrag – gearbeitet (act. SAK 7 ). Darüber hinaus sähen die An hänge zum Arbeitsvertrag beziehungsweise die Zusatzvereinbarungen vom 22. April 1976 und vom 2. August 19 77 zwischen der B._______ Company Ltd. und dem Ge suchsteller keine Abzüge oder Leistungs pflichten im Bereich der Renten - und Arbeitslosenversicherung durch den Arbeitgeber vor, soweit die gesetzlichen Bestimmungen im Montageland nichts anderes vorschreiben würden (act. SAK 3, 6, 7). C. C.a Gegen den Entscheid der Vorinstanz erhob der Beschwerdeführer , vertreten durch den bevollmächtigten Rechtsvertreter Bodo Koch (act. SAK 20), am 23. Mai 2013 via Telefax (vgl. Gerichtsakten [im Folgenden: act.] 1, 3) und am 28. Mai 2013 per Post (act. 4) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Am 25. Juni 2013 liess er dem Gericht zusätzlich eine Beschwerdeverbesserung zukommen (act. 4 f.). Er macht (gleich wie im Ei nspracheverfahren; vgl. Bst. B.b ) geltend, dass er in der Zeit vom 27. Mai 1976 bis 14. April 1979 im Irak und im Iran als Bauzimmerer für die Firma B._______ Company Ltd. mit Sitz in der Schweiz (Y ._______) gearbeitet und daher Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Ausgleichskasse habe. Er verweist dabei insbesondere auf die von ihm einge reichten Arbeitsverträge [Anhänge zu den Arbeitsverträgen] vom 22. April 1976 und vom 2. August 1977 (act. 1, Beilage 1 f. , act. 3, Beilage 1 f. ) sowie Passkopien mit Visaeinträgen . Er rügt [sinngemäss] die unricht ige oder unvollständige Sachverhaltsfest - stellung der Vorinstanz und begehrt die Berichtigung [Vervollständigung] der IK -Einträge, weshalb der Einspracheentscheid vom 26. April 2013 aufzuheben sei. C.b Mit verfahrens leitender Verfügung vom 4. Juli 2013 erhielt der Be- schwerdeführer Gelegenheit, bis zum 4. September 2013 weitere Be - weismittel zu Sitz , Organisation und Abrechnung sozialversicherungs - rechtlicher Prämien der damaligen Arbeitgeberin (B._______ Company Ltd. in Y ._______) einzureichen und Stellung zu nehmen, zumal im Handelsregister des Kantons Y ._______ keine solche Firma verzeichnet sei. Im Übrigen sei aus den eingereichten Arbeitsverträgen zu schliessen, C_______ Seite 4 dass es sich um eine deutsche Firma beziehungsweise um eine deutsche Tochtergesellschaft einer gleichnamigen US -amerikanischen Firma handle. Zudem belegten die unvollständig über mittelten Passkopien lediglich die Ausreise aus dem Irak (28. März 1977, 27. November 1976), den bewilligten Aufenthalt im Irak vom 18. August 1976 bis 18. November 1976 sowie den bewilligten Aufenthalt im Irak vom 27. Februar 1976 bis 2. März 1977, woraus keine Hinweise auf die behauptete Entsendung aus der Schweiz beziehungsweise von einer schweizerischen Firma zu entnehmen sein dürften (act. 6). C.c In seiner am 20. August 2013 via Telefax und am 29. August 2013 via Postsendung übermittelten Stellungnahme äusserte s ich der Be - schwerdeführer dahingehend, dass die “unklaren Bestimmungen“ betreffend die Renten- und Arbeitslosenversicherung in den [Anhängen zu den] Arbeitsverträgen unter den Buchstaben “Q“ beziehungsweise “R“ zu Lasten des Verwenders ausgelegt werden müssten. Die Bedeutung des Begriffs “Abzüge“ sei völlig unver ständlich, zumal der Arbeitnehmer erwarten könne, dass für ihn die Sozialver sicherungsbeiträge abgeführt würden. Vorliegend handle es sich nicht um “Abzüge“, sondern um “Beiträge“. Eine Interpretation dieser vereinbarten Klausel, dass keine Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten seien, wäre überraschend und damit unwirksam (act. 7 , 8 ). Mit gleicher Post sendung und einem Begleitschreiben vom 12. August 2013 reichte der Beschwerdeführer die fehlenden Passkopien nach (act. 8/8 bis 8/42). Gleichzeitig ersuchte er mit beiliegendem Schreiben vom 20. August 2013 , dass ihm für das vorliegende Verfahren die umfas sende unentgelt liche Rechtspflege zu gewähren und der Unterzeichnende zu seine m unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bestellen sei (act. 8/1 ff.). C.d In ihrer Vernehmlassung vom 19. September 2013 beantragte die Vor- instanz – unter Hinweis auf die Verfügung v om 11. Januar 2013 und die Einspracheverfügung vom 26. April 2013 – die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der an gefochtenen Verfügung ( act. 10). Ergänzend führte sie an, dass vom Arbeitgeber keine Abzüge und Leistungspflichten übernommen worde n seien und der Beschwerdeführer lediglich seine eigene Interpretation des Vertragstextes als Beweis entgegen halte. Aus den Akten gehe jedoch hervor, dass es sich beim ehemaligen Arbeitgeber um ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Z._______ handle. Die Kundenfirma der B._______ Company Ltd. sei die deutsche Baufirma mit Sitz in V._______, D._______ & E._______, gewesen (<http://de.wikipedia.org/[...]>, besucht am 19. September 2013). Gestützt C_______ Seite 5 auf den Vertragstext sei vielmehr davon auszugehen, dass die Beiträge an die AHV nicht entrichtet worden seien und der Beschwerdeführer offensichtlich nie bei der AHV versichert gewesen sei, weshalb die Voraussetzungen für einen Leistungsanspruch nicht erfüllt seien (act. 10). C.e Mit Replik vom 25. Oktober 2013 äusserte sich der Beschwerdeführer dahingehend, dass er zwar bei der B._______ Company Ltd. beschäftigt gewesen sei, diese jedoch ihren Sitz in Y ._______ gehabt habe. Es sei nicht richtig, dass die Verwaltung in Z._______ (USA) ansässig gewesen sei. Zudem sei der Beschwerdeführer in den Jahren 1976 bis 1979 auch in Y ._______ für insgesamt 18 Monate tätig gewesen . Da er “ohne Formalitäten“ aus Deutschland in die Schweiz habe einreisen können, sei sein Aufenthalt und seine Erwerbstätigkeit in Y ._______ nicht in den Reisepass vermerkt worden. Er vertrete daher den Standpunkt, dass seine berufliche Tätigkeit bei der B._______ Company Ltd. ausdrücklich in Y ._______ (und nicht im Iran und Irak) gewesen sei . Für den Beschwerdeführer sei deshalb nicht nachvollziehbar, weshalb die Firma B._______ Company Ltd. in Y ._______ keine Beiträge entrichtet habe und er darunter leiden müsse (act. 12 f.). C.f Die Vorinstanz hält in ihrer Duplik vom 28. November 2013 an ihrer Stellungnahme vom 19. September 2013 fest und beantragt die Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung des angefochtenen Entscheids. Sie stellt abermals fest, dass das Vorbringen des Be schwerdeführers keinen Zusammenhang mit der AHV aufweise. Das ver tragsrechtlich relevante anwendbare Recht könne (müsse aber nicht) mit dem Recht identisch sein, gemäss dem sozialversicherungsrechtliche Abgaben geleistet werden müssen. Privat- und öffentliches Recht w iesen vorliegend jedoch keinen (zwingenden) Zusammenhang auf (act. 15). C.g Am 5. D ezember 2013 wurde dem Beschwerdeführer die Duplik der Vorinstanz vom 28. November 2013 zu Kenntnis gebracht und der Schriftenwechsel geschlossen. C.h Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. C_______ Seite 6 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Angefochten ist der Einspracheentscheid der SAK vom 26. April 2013, mit welchem – in Bestätigung der Verfügung vom 11. Januar 2013 – das Rentengesuch des Beschwerdeführers wegen Nichterfüllens der einjährigen Mindestbeitragsdauer abgewiesen worden ist. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetz es vom 20. Dezember 1946 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundes - verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Ver - fügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Da keine Ausnahme im Sinne von Ar t. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. d bis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 übe r den Allgemeinen Teil des Sozi- alversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil ge- regelte Alters - und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundes - verwaltungsgericht legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung be- rührt ist und ein schutzwürdiges Inter esse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren a ls Partei teilgenommen. Als Ver fügungs- adressat ist er durch die ange fochtene Verfügung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. Er wird im Beschwerde verfahren durch Andreas Brandt und Bodo Koch, Rechtsanwälte, vertreten. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht wurde, ist darauf einzutreten (vgl. Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). C_______ Seite 7 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach - verhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 2.2 Der Beschwerdeführer, über dessen Anspruch auf Altersrente zu ent- scheiden ist, ist Staatsangehöriger von Kroatien , sodass vor liegend das Abkommen vom 9. April 1996 zwischen der Schweizerischen Eidge - nossenschaft und der Republik Kroatien über Soziale Sicherheit ( SR 0.831.109.291.1; nachfolgend: Sozialversicherungsabkommen) sowie die Verwaltungsvereinbarung vom 1. Januar 1998 zur Durchführung des Ab - kommens vom 9. April 1996 zwischen der Schweizerischen Eidge - nossenschaft und der Republik Kroatien über Soziale Siche rheit ( SR 0.831.109.291.12; nach folgend: Verwaltungsvereinbarung) anwendbar sind (vgl. Art. 3 des Sozialver sicherungsabkommens). Nach Art. 4 Abs. 1 des Sozialversicherungsab kommens sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates in ihren Rechten un d Pflichten aus den Rechtsvor - schriften des anderen Vertragsstaates, zu denen gemäss Art. 1 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 2 A lit. i des Sozialversicherungsabkommens auch die Bundesgesetzgebung über die schweizerische Alters - und Hinterlassenenversicherung gehört, den Staatsangehörigen dieses Ver - tragsstaates gleichgestellt; abweichende Bestimmungen in diesem Ab- kommen bleiben vorbehalten. Mangels vor liegend anwendbarer, ab - weichender Vorschriften bestimmt sich der An spruch des Beschwerde - führers auf Leistungen der Alters - und Hinterlassenenversicherung dem- nach ausschliesslich nach schweizerischem Recht. Nicht anderes ergäbe sich zudem aus dem – vorliegend für den seit Juli 2008 in Deutschland niedergelassenen Beschwerdeführer – Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizeri schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedern andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681). 2.3 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen materiellen Rechts- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 445; BGE 127 V 467 E. 1; BGE 126 V 136 E. 4b). Der Beschwerdeführer hat sein 65. Altersjahr am […] 2009 vollendet. Sein Anspruch auf eine or dentliche Altersrente ohne Vorbezug wäre demnach im Monat nach Vollendung des 65. Altersjahrs und somit am C_______ Seite 8 1. Oktober 2009 entstanden (vgl. Art. 21 Abs. 2 AHVG). Massgebend sind somit diejenigen Normen, welche zu diesem Zeitpunkt in Kraft standen, namentlich die entsprechenden Bestimmungen des AHVG und der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters - und Hinter - lassenenversicherung (AHVV, SR 831.101). 3. Vorliegend ist strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz die Rentenberec htigung des Beschwerdeführers zu Recht wegen ungenügender Beitragsdauer verneint hat. 3.1 Nach Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG sind natürliche Personen mit Wohnsitz in der Schweiz oder natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben, obl igatorisch bei der AHV versichert. Bei - tragspflichtig sind sie insbesondere dann, wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen (Art. 3 Abs. 1 AHVG). 3.2 Anspruch auf eine ordentliche Alters - und Hinterlassenenrente haben nur Versicherte, denen für mindestens e in volles Jahr Einkommen, Er - ziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (Art. 29 Abs. 1 AHVG). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im Sinne von Art. 1 a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. 3.3 Damit ein Jahr als volles Beitragsjahr angerechnet wird, muss eine Versicherungsdauer von mehr als elf Monaten vorliegen; dies ist nicht der Fall, wenn nur eine Dauer von elf Monaten ohne einen zusätzlichen Bruchteil eines weiteren Monates besteht (vgl. U ELI KIESER, Recht - sprechung zur Alters - und Hinterlassenenversicherung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2005, Art. 29ter Rz. 2 mit Hinweis auf ZAK 1971 S. 323 E. 3). Ausserdem müssen die geschuldeten Beiträge zumindest in der Höhe des Mindestbeitrags geleistet sein oder noch entrichtet werden können (Art. 16 Abs. 1 und 2 AHVG), damit ein bestimmter Zeitabschnitt als Be itragsdauer zählen kann (vgl. W egleitung des Bundesamts für Sozialversicherungen über die Renten in d er Eidgenössischen Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversicherun g [RWL; gültig ab 1. Januar 2003], Rz. 5006). Wurden Beiträge mangels Erfassung oder we gen Un-C_______ Seite 9 einbringlichkeit nicht geleistet und ist die Beitragsschuld bei der Ent - stehung des Rentenanspruchs verjährt, ist die entsprechende Beitrags - periode in der Regel nicht anzurechnen (RWL Rz. 5009). 3.4 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistungen und der Höhe der Bei - träge wird grundsätzlich auf die individuellen Konten (IK) abgestellt, welche für jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in welche die entsprechenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. AHVV). Der seit dem 1. Januar 1969 in Kraft stehende, vorliegend anwendbare Art. 140 Abs. 1 Bst. d AHVV schreibt vor, dass das individuelle Konto das Beitragsjahr und die Beitragsdauer in Monaten umfassen muss. Für die Jahre 1948 bis 1968 wurden hingegen nur die Kalenderjahr e der Bei - tragsleistung in die individuellen Konten eingetragen, so dass daraus die Beitragsdauer in Monaten nicht ersichtlich ist. Deshalb ist gemäss der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgericht (EVG) auf die eigens zur Ermittlung der mutma sslichen Beitragsdauer publizierten Tabellen des Bundesamts für Sozialver sicherungen (BSV) abzustellen (BGE 107 V 7 E. 3b). Auf die Anwendung dieser Tabellen darf gemäss bundesgerichtlicher Praxis nur verzichtet werden, wenn die tatsächliche Dauer der (b eitragspflichtigen) Erwerbs tätigkeit durch Arbeitszeugnisse, Lohnabrechnungen oder gleichwertige Bestätigungen des Arbeitgebers eindeutig ausgewiesen ist (vgl. Urteil des EVG H 317/02 vom 6. Januar 2004 E. 2.2.1 mit weiteren Hinweisen). Hierfür muss der V ersicherte den vollen Beweis erbringen. Trotz dieser Beweislastverteilung ist auch der im Sozialversicherungsrecht allgemein geltende Untersuchungsgrundsatz zu berücksichtigen, wonach die Ver waltungsbehörde und im Streitfall das Gericht für die richtige u nd vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, wobei die Untersuchungspflicht ihr Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien findet (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 4a [betreffend Art. 141 Abs. 3 AHVV]; BGE 125 V 193 E. 2; BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). 3.5 Art. 16 Abs. 1 AHVG bestimmt, dass Beiträge, die nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, mit Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert und auch nicht mehr entrichtet werden können. Hat der Versicherte nie einen Kontenauszug von der Ausgleichskasse verlangt, gegen einen erhaltenen Kontenauszug keinen Einspruch erhoben oder wurde ein erhobener Ein -C_______ Seite 10 spruch abgewiesen, kann bei Eintritt des Versich erungsfalls die Berichti - gung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis er bracht wird. Dies gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige bzw. fehlende Eintragungen im individuellen Konto (Art. 141 Abs. 3 AHVV; BGE 117 V 261 ff.; BGE 110 V 97 E. 4a). Diese Kontenbereinigung erstreckt sich alsdann auf die gesamte Beitragsdauer des Versicherten, betrifft also auch jene Beitragsjahre, für welche gemäs s Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Nachzahlung von Beiträgen ausgeschlossen ist. Die Kasse darf aber im Rahmen von Art. 141 Abs. 3 AHVV nicht über Rechtsfragen entscheiden, welche der Versicherte schon früher durch Beschwerde im Sinne von Art. 84 AHVG zur richterlichen Beurteilung hätte bringen können, sondern nur allfällig vorhandene Buchungsfehler korrigieren (BGE 117 V 261 E. 3a mit Hinweis). Art. 141 Abs. 3 AHVV führt eine Beweisverschärfung gegenüber dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein, indem der volle Beweis verlangt wird, wobei auch in diesem Zusammen hang der Untersuchungsgrundsatz zu beachten ist (BGE 117 V 261 E. 3b). 3.6 Gemäss Wegleitung über die Versicherungspflicht in der AHV/IV (WVP; Rz. 2071), gültig seit 1. Januar 2013, sehen die Abkommen in der Regel vor, dass die Staatsangehörigen der beiden Vertragsstaaten in dem Staat versichert sind, in dem sie ihre Erwerbstätigkeit ausüben (sog. Er- werbsortprinzip). Ausnahme: Der AHV/IV/EO und ALV bleiben j ene Arbeitnehmenden unterstellt, die unmittelbar vor der Entsendung ver - sichert waren und, wenn vorgesehen ist, dass sie nach Ablauf der Ent - sendungsdauer wieder von denselben Arbeitgebenden in der Schweiz beschäftigt werden (vgl. WVP Rz. 2072). 4. Zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer mindestens ein volles Jahr Ein - kommen angerechnet werden kann (Art. 29 Abs. 1 AHVG), er also während mehr als elf Monaten versichert und beitragspflichtig war sowie während dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat (vgl. E. 3.2 f.). Entscheidend für die Versicherungseigenschaft gemäss Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG ist der Anknüpfungspunkt an die Erwerbstätigkeit und an den Wohnsitz einer Person. Zudem muss eine obligatorisch versicherte Person entweder die Beitragspflicht persönlich durch Beitragszahlung er füllt haben bzw. noch erfüllen können (vgl. E. 3.1 f. mit Hinweisen zur Versicherungseigenschaft und Beitragspflicht). C_______ Seite 11 4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, länger als elf Monate in der Schweiz erwerbstätig gewesen zu sein und verweist auf einen von ihm ins Recht gelegten Arbeits vertrag vom 2. August 1977, zwei Zusatzver - einbarungen (mit Vorrang gegenüber dem Arbeitsvertrag) vom 22. April 1976 sowie vom 2. August 1977 und Passkopien mit Visaeinträgen. Er vertritt den Standpunkt, dass seine berufliche Tätigkeit bei der B._______ Company Ltd. ausdrücklich in Y ._______ (und nicht im Iran und Irak) gewesen sei (vgl. Bst. C.e). Er habe zwischen 1976 und 1979 insgesamt 18 Monate in der Schweiz und/oder im Iran und Irak für die B._______ Company Ltd. in Y ._______ als Bauzimmerer gearbeitet und dafür ein Einkommen erhalten, weshalb ihm 18 Beitragsmonate im IK anzurechnen seien. 4.2 Zwischen der B._______ Company Ltd. und dem Beschwerdeführer wurde am 22. April 1976 eine Zusatzvereinbarung mit Vorrang gegenüber dem Arbeitsvertrag (dieser liegt den Akten nicht bei) und folgendem, zum Teil verkürztem Inhalt getroffen: – Gesamtarbeitsvertragszeit: 8 Monate; Vertragsbeginn am 27. Mai 1976 , Vertragsende ca. Dezember 1976 – Arbeitsort: Baustelle Alu-Werk F._______, Irak – Auftraggeber und Kundenfirma: D._______ & E._______ – Rückreiseland nach Vertragsbeendigung: BRD (Bundesrepublik Deutsch - land) – eingestellt als: Bauzimmerer Die Bezüge und Lohnzahlungen gliedern sich wie folgt: – Vergütung brutto pro geleistete Arbeitsstunde (DM 6.–) – Nahauslösung und Verpflegungsmehraufwand (DM 3.–) – Zuzüglich Fernauslösung und Trennungsentschädigung pro Kalendertag am Arbeitsort (DM 40.–) – Akkord-/Leistungszulage: ja; muss durch die Bauleitung geson dert nach- gewiesen bzw. anerkannt werden) – Sonderzuschuss: entfällt – Lohnzahlung: 1. Abschlagszahlung erfolgt am Einsatzort durch Barzahlung in der Landeswährung (Irakischer Dinar [IQD] ) und in der Höhe von maximal 90 IQD ; 2. die monatliche Lohnabrechnung e rfolgt laut Arbeitsordnung per 20. des Folgemonats in Deutscher Demark (DM); Angaben über die Bankverbindung fehlen. C_______ Seite 12 Zudem wurde der Abschluss einer privaten Kranken - und Unfall ver- sicherung durch den Arbeitgeber vereinbart und, dass die gesamten Be- züge Bruttobeträge seien (vgl. E. 4.3 hierzu nachfolgend) . "Steuern und sonstige Abgaben, die nach amerikanischem und ausländischem Recht anfallen oder eventuell nachträglich erhoben werden, gehen zu Lasten des Arbeitgebers". Im Weiteren wurde die Regelung der Renten- und Arbeitslosenversicherung zu Lasten des Arbeitnehmers wie folgt vereinbart (act. SAK 3/5, 7/10): "Soweit die gesetzlichen Bestimmungen im Montageland nichts anderes vor - schreiben, werden vom Arbeitgeber keine Abzüge und Leistungspflichten übernommen." 4.3 Die in E. 4.2 angeführten Vertragsbedingungen wurden zum grössten Teil auch in den zwei Anhängen zum Arbeitsvertrag vom 2. August 1977 im "Teil II" übernommen (vgl. act. SAK 3/2 f., 6. 19, 7/19 f.). Im Nachfolgenden werden die abweichenden Vertragspunkte zur Zusatzverein barung vom 22. April 1976 angeführt: – a) Vertragsdauer: 18 Monate; Vertragsbeginn: 4. August 1977 (act. SAK 7/19); b) Vertragsbeginn: 15. April 1978; Vertragsende 14. April 1979 (vgl. Teil I; act. SAK 3/1) – Arbeitsort: a) Baustelle G._______ U._______/Iran T._______ und S._______ (act. SAK 7/19); b) Baustelle H._______ 2002 U._______ (act. SAK 7/15) – Auftraggeber und Kundenfirma: a) I._______ Fertigbau GmbH, Branch U._______ (act. SAK 7/19) ; b) keine Angaben zum Auftraggeber un d zur Kundenfirma – Lohnzahlung: 1. Abschlagszahlung erfolgt am Einsatzort durch Barzahlung in der Landeswährung und in der Höhe von maximal DM 500; 2. die monatliche Lohnabrechnung erfolgt laut Arbeitsordnung per 20. des Folgemonats – abzüglich Vorschuss u nd Essensgelder – in Deutscher Demark (DM) auf das Konto Nr. […] bei der J._______ Bank in D -[…] O._______ 2, N._______strasse (act. SAK 7/6) Zu betonen ist, dass auch in diesen beiden Zusatzvereinbarungen aus dem Jahr 1977 die Regelung der Renten- und Arbeitslosenversicherung zu Lasten des Arbeitnehmers geht. Im Gegensatz zur Zusatzvereinbarung vom 22. April 1976 wurden vorliegend die gesamten Bezüge als Nettobeträge definiert (act. SAK 7/20), wobei die "Steuern und sonstigen Abgaben, die nach amerikan ischem und ausländischem Recht anfallen oder eventuell nachträglich erhoben werden, zu Lasten des Arbeitgebers" gehen (vgl. E. 4.2). C_______ Seite 13 4.4 Dem vorliegenden ("Original"-)Arbeitsvertrag zwischen der B._______ Company Ltd. und dem Beschwerdeführer vom 2. August 197 7 ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer zum damaligen Zeitpunkt in YU-[…] R._______, Q._______ P ._______ 78 (Jugoslawien) wohnhaft war und am 4. August 1977 "in Y ._______ eingestellt" wurde. Festzuhalten ist, dass der Vertrag zwar in Y ._______ geschlossen und die Vertragsparteien als Gerichtsstand und Erfüllungsort Y ._______ vereinbart hatten, jedoch – aufgrund des juristischen Sitzes der Gesellschaft in den USA, X._______ Z._______, und der Tätigkeit ausserhalb de r Schweiz – amerikanisches Recht im Falle von Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag zur Anwendung gelangen soll te, wie der Wortlaut von § 10 zeigt (act. SAK 7/18). Des Weiteren ist im Arbeitsvertrag festgehalten, dass der Beschwerdeführer den Anhangvertrag (Zusatzvereinbarung) und die Kranken- und Unfallversicherungsbedingungen und Übersetzung in seiner Sprache ausgehändigt bekommen habe. Mit den Arbeits- und Vertragsbe- dingungen erklärte sich der Beschwerdeführer mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrags einverstanden (act. SAK 7/18). 4.5 Ungeachtet dessen , dass der Vertrag zwischen der B._______ Company Ltd. und dem Beschwerdeführer mit vereinbarten Gerichtsstand und Erfüllungsort “Y ._______“ in Y ._______ geschlossen wurde (vgl. E. 5 mit weiteren Hinweisen), geht aus dem zuvor Dargelegten hervor, dass es sich bei der Firma B._______ Company Ltd. um ein e juristische Ge - sellschaft mit Sitz in X._______ Z._______ (USA) handelt, was durch die unterzeichnende Arbeitgeberin bestätigt wurde (vgl. E. 4.4) . Auch haben die – seitens des Gerichts zu bestätigenden – Abklärungen der Vorinstanz ergeben, dass im Handelsregister des Kantons Y ._______ keine B._______ Company Ltd. mit Sitz in Y ._______ eingetragen oder aufgrund der Liquidation in der Vergangenheit gelöscht worden sei (act. 10.1 ff.; vgl. E. C.b). Für das vorliegende Verfahren ist im Weiteren wesentlich, dass der Be - schwerdeführer über die Vertragsmodalitäten – insbesondere über seinen zeitlich begrenzten Auslandseinsatz im Irak und Iran, die zu seinen Lasten gehende Regelung der Renten - und Arbeitslosenversicherung sowie die Anwendbarkeit von amerikanischem und ausländische m Recht – ein- gehend (und in seiner Sprache übersetzt ) informiert worden war. Mit Unterzeichnung der Vertragsbedingungen erklärte sich der Beschwerde - führer vollumfänglich einverstanden. Insoweit der Beschwerdeführer "un - klare" Vertragsbestimmungen geltend macht, kann ihm nicht gefolgt werden (B -act. 7), zumal die entsprechende Regelung unter dem Titel C_______ Seite 14 "Renten- und Arbeitslosenversicherung" geführt wird. Ergänzend ist an - zumerken, dass nach schwe izerischem Privatrecht allfällige Leistungsan- sprüche aus einem Arbeitsv ertragsverhältnis (z.B. Rückforderung von Lohnansprüchen) nur innerhalb von 5 Jahren geltend ge macht werden können (Art. 128 OR) beziehungsweise der Rückforderungsanspruch unter bestimmten Bedingungen spätestens nach 10 Jahren verwirkt ist (Art. 127 OR). 4.6 Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Verwalt ung der B._______ Company Ltd. sei zum damaligen Zeitpunkt in Y ._______ gewesen und damit habe die Arbeitgeberin ihren Sitz in Y ._______ gehabt, weshalb er von einer Anstellung in einem schweizerischen Unternehmen ausgehe, zielt ins Leere, zumal der Beschwerdeführer – trotz Aufforderung des Instruktionsrichters (vgl. E. C.b) – keine nachweisbaren Anhaltspunkte vorbringen konnte, die seine Behauptung hätte beweisen können. Zudem belegen die übermittelten Passkopien lediglich die Ausreise aus dem Irak (28. März 1977, 27. November 1976), den bewilligten Aufenthalt im Irak vom 18. August 1976 bis 18. November 1976 sowie den bewilligten Aufenthalt in Deutschland vom 27. Februar 1976 bis 2. März 1977, woraus keine Hinweise auf die behauptete Entsendung aus der Schweiz beziehungsweise von einer schweizerischen Firma zu ent nehmen sind (act. 6 ; vgl. E. 3.6 mit Hinweisen zur Versicherungsunter stellung bei Entsendung ins Ausland ). Weitere Beleg e (z.B. AHV -Ausweis, Lohnquittungen, Lohnausweise, Bescheinigungen über Versicheru ngs- zeiten, Steueraus züge, Aufenthaltsbewilligungen oder Wohnsitzbe - scheinigungen etc.), die eine Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers oder seinen Wohnsitz in der Schweiz nachweisen könnten (vgl. E. 3.1 zu den Voraussetzungen der obligatorischen Versich erung), wurden vom Beschwerdeführer nicht beigebracht und liegen auch nicht den Akten bei (vgl. E. 3.4 f. mit Hinweisen zur verschärften Beweislast und Mitwirkungs - pflicht des/der Versicherten). Auch unter dem Aspekt, dass der Be - schwerdeführer zusätzlich in der Schweiz für ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz gearbeitet habe (B-act. 12 S. 2) , hätte er sich – unter Berücksichtigung der noch im Jahr 2000 geltenden Aufenthaltsbestimmungen für Ausländer – innert acht Tagen, auf jeden Fall jedoch vor Antri tt der Stelle, bei der kantonalen Fremdenpolizeibehörde anmelden müssen (vgl. Art. 2 und 15 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer vom 26. März 1931 [ANAG, SR 142.20] in der Fassung vom 2. August 2000 ). Da der Be schwerdeführer nach eigenen Angaben “ohne Forma litäten“ aus Deutsch land in die Schweiz eingereist sei (vgl. Bst. C.e) und kein Aufent haltsvermerk seitens der C_______ Seite 15 schweizerischen Behörden in den Passkopien ersichtlich ist, müsste davon ausgegangen werden, da ss sich der Be schwerdeführer illegal in der Schweiz aufgehalten hätte. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, kann der Beschwerdeführer einzig durch seine Interpretation des Vertragstextes nichts zu seinen Gunsten ableiten. 4.7 Gemäss Auskunftschreiben der Schweizerischen Ausgleichskasse in Y ._______ vom 4. Dezember 2012 wurden keine AHV-Beiträge lautend auf den Namen des Beschwerdeführers einbezahlt (act. SAK 5) . Da die Arbeitgeberin die Übernahme der Sozialabgaben (AHV, ALV) vertraglich ausgeschlossen hatte (vgl. E. 4.2 f.) , hätte sich der Beschwerdeführer selber an seinem Wohnsitz versichern müssen . Folgedessen konnten seitens der zuständigen Ausgleichskasse auch keine Beitragszeiten im individuellen Konto (IK -Auszug) des Beschwerdeführers aufgenommen werden, die allenfalls einen Leistungsanspruch der AHV rechtfertigen würden (act. SAK 9/1 ff.). Der in den vorinstanzlichen Akten beiliegende IK- Auszug enthält dementsprechend keine Angaben über ein erzieltes Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers und die Dauer der Erwerbstätigkeit. Ein Nachweis darüber, dass der Be schwerdeführer seitens des damaligen Arbeitgebers bei der zuständigen Ausgleichskasse angemeldet wurde, fehlt. Da kein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen bei der Ausgleichskasse angemeldet wurde und kein e Einträge im individuellen Konto des Beschwerdeführers existieren, ist einerseits davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer kein Erwerbseinkommen in der Schweiz erzielt hat und anderseits – wie im Vertrag festgehalten – keine Sozialversicherungsbeiträge geschuldet und für den Beschwerdeführer einbezahlt worden waren. Demzufolge können auch keine Berichtigungen respektive nachträglichen Einträge nach Art. 141 AHVV vorgenommen werden. Zudem ist eine Berichtigung im individuellen Konto nach Eintritt des Versicherungsfalls nur dann gerecht fertigt, wenn bereits bestehende Einträge im IK offensichtlich unrichtig oder unvollständig sind oder Ein - tragungen fehlen, wofür der volle Beweis [seitens des behauptenden Be - schwerdeführers] zu erbringen wäre. Eine Er werbstätigkeit des Beschwerdeführers in der Schweiz respektive der Nachweis von AHV - Beitragszahlungen konnte somit vorliegend nicht erbracht werden. 4.8 Der Vollstä ndigkeit halber wird nachfolgend geprüft, ob der Be - schwerdeführer seinen zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz gehabt haben könnte (vgl. E. 3.1 mit Hinweis auf Art. 1a Abs. 1 Bst. a AHVG). Die Beantwortung der Wohnsitzfrage richtet sich nach Art. 23 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches ( ZGB, SR 210) : Niemand kann an C_______ Seite 16 mehreren Orten zugleich seinen Wohnsitz haben. Der einmal begründete Wohnsitz einer Person bleibt be stehen bis zum Erw erb eines neuen Wohnsitzes (Art. 24 Abs. 1 ZGB). Gemäss Arbeitsvertrag vom 2. August 1977 hatte der Beschwerdeführer zum damaligen Zeitpunkt seinen Wohnsitz in YU -[…] R._______, Q._______ P ._______ 78 (Jugoslawien; vgl. E. 4.4 ). Anhaltspunkt dafür, dass der Beschwerdeführer im beurteilungsrelevanten Zeitraum zumindest für eine beschränkte Zeit seinen Aufenthalt in Deutschland gehabt hatte, bieten die Passkopien mit je einem Vermerk der Aufenthaltserlaubnis vom 3. November 1975 bis 2. März 1976 (B-act. 8/30) und vom 27. Februar 1976 bis 2. März 19 77 (B-act. 8/31) . Auch das in den Zusatzvereinbarungen vermerkte Konto bei der J._______ Bank in O._______ (Deutschland) , lautend auf den Namen des Beschwerdeführers, auf das die monatlichen Lohnzahlungen in Deutscher Demark überwiesen wurden, ist ein Indiz dafür, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses mit der B._______ Company Ltd. Berührungspunkte zu Deutschland, nicht jedoch zur Schweiz hatte. Zudem fehlt – wie bereits in den Erwägungen 4.6 erwähnt – jeglicher Hinweis auf eine Aufenthaltsbewilligung oder einer Wohnsitzbescheinig ung in der Schweiz, weshalb aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht , dass der Be schwerdeführer seinen zivilrechtlichen Wohnsitz zwischen 1976 und 1979 in der Schweiz hatte. Demzufolge ist daraus zu schliessen, dass der Be schwerdeführer seinen auf Dauer ausgerichteten Lebensmittelpunkt ursprünglich in Kroatien und spätestens ab Juli 2008 aufgrund seiner unbefristeten Niederlassung in Deutschland hatte (vgl. Bst. A) . Infolge fehlendem Nachweis einer Erwerbstätigkeit und einer Wohnsitzbestätigung in der Schweiz erfüllt der Beschwerdeführer auch die Bedingungen der obligatori schen AHV - Versicherung gemäss Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG nicht. 5. Zusammenfassend und im Lichte der erhöhten Anforderungen an den Beweisgrad nach Art. 141 Abs. 3 AHVV (siehe oben E. 3.5) vermögen die vagen, nicht belegten und zum Teil widersprüchlichen Angaben des Be - schwerdeführers (vgl. Bst. C .a, C.e ; E. 4. 6 mit Hinwe is zur Aufenthalts- bewilligung in der Schweiz ) bezüglich seiner Erwerbstätigkeit in der Schweiz [richtigerweise im Irak und Iran] zwischen 1976 und 1979 nicht zu überzeugen, zumal kein individuelles Konto des Beschwerdeführers in der Schweiz existiert , mit dem die Eintragungen von Beitragsmonaten oder geleisteten AHV-Beiträgen für die erwähnte Zeitspanne belegt werden C_______ Seite 17 konnten (vgl. Bst. C.b mit Hinweis zur Aufforderung von weiteren Be - weismitteln; vgl. E. 3.4 mit Hin weis zur Besch ränkung des Unter - suchungsgrundsatzes; vgl. E. 4.7). In dem vom Beschwerdeführer einge- reichten Arbeitsvertrag samt Zusatz vereinbarungen geht explizit hervor, dass es sich bei der B._______ Company Ltd. um eine juristische Gesell- schaft mit Sitz in X._______ Z._______ (USA) handelt, die nicht im Handelsregister des Kantons Y ._______ eingetragen worden war. Zudem war der Beschwerdeführer mit den Ver tragsbedingungen – insbesondere mit dem Ausschluss der sozialversicherungsrechtlichen Leistungen (AHV, ALV) durch den Arbeitgeber sowie die Anwendbarkeit von amerikanischem und ausländischem Recht – einverstanden (vgl. E. 4.5) . Eine Unklarheit aus dem Vertrag ist nicht ersichtlich, ebenso wenig eine Ungewöhnlichkeit. Ungeachtet dessen ist dies vorliegend aber nicht von Re levanz, da kein Vertrag mit einer Schweizer Firma geschlossen wurde und auch keine Entsendung vorliegt. Damit sind weder die Voraus setzungen für eine Berichtigung des IK -Auszuges (vgl. E. 3.4 m.w.H.) noch die Voraus - setzungen für einen Rentenanspruch gegeben (vgl. E. 4). Das Bundesver- waltungsgericht schliesst sich den Ausführungen der Vorinstanz vollum- fänglich an, wonach der Beschwerdeführer aus dem Ort des Vertragsab - schlusses nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (act. 15). Unabhängig von der Verjährungsfrage (vgl. E. 4.5) kann der Be schwerdeführer als Staatsbürger des ehe maligen Jugoslawiens, der für eine amerikanische Unternehmung (ohne Niederlassung in der Schweiz) im Iran und Irak tätig gewesen ist, auch nach Art. 115 des Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG, SR 291) weder eine örtliche Zuständigkeit der Schweizer Ge richte ableiten noch eine Anwendbarkeit von Schweizer Recht geltend machen (vgl. act. 15). Der (zufällige) Ort de s Vertragsabschlusses ist weder zivil - noch öffent lich- rechtlich relevant. E ntgegen der Aktenlage beschränkt sich die Be - hauptung des Beschwerdeführers einzig darauf, dass es sich beim ehe - maligen Arbeitgeber um ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz h andle (vgl. E. 3.4 mit Hinweis auf seine Mitwirkungspflichten). Im Übrigen stösst auch der Vorhalt des Gleichstellungsgrundsatzes ins Leere, da jedes nationale Sozialversicherungs system den Versicherungs schutz a n ge - wisse Voraussetzungen knüpft, die vorliegend gerade nicht erfüllt sind (vgl. E. 4.6 ff.). Da der Beschwerdeführer nie in der AHV versichert gewesen ist, kann er sich weder auf die Gleichstellung be rufen noch hat er einen rechtlichen Anspruch auf eine ordentliche Altersrente der Alters -, Hinter- lassenen- und Invalidenversicherung (vgl. E. 4.8). Die Beschwerde vom 23. M ai 2013 erweist sich somit als unbegründet, wes halb sie vollumfänglich abzuweisen ist. C_______ Seite 18 6. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient- schädigung. 6.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85 bis Abs. 2 AHVG), so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 6.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Als Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz ebenfalls keinen An - spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG [ e contrario] und Art. 7 Abs. 1 [e contrario] und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entsc hädigungen vor de m Bundes - verwaltungsgericht [VGKE, SR 73.320.2]). (Dispositiv auf der nachfolgenden Seite) C_______ Seite 19 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Sonja Andrea Fünfkirchen Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: