<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00750</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1985 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezog in der Kindheit wegen Epilepsie, Entwicklungsverzögerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychoorganische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom mit Teilleistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwächen im sprachlichen und motorischen Bereich verschiedene Leistungen der Invalidenversicherung (medizinische Massnahmen, Massnahmen pädago</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-therapeutischer Art, Hauspflegeentschädigung und Pflegebeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/10, Urk. 7/12, Urk. 7/18, Urk. 7/26-27, Urk. 7/51-53, Urk. 7/71-72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schule arbeitete der Versicherte 2002 bis 2005 im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damaligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebenspartners seiner Mutter als Trockenbaumonteur im Rahmen einer Berufseinführung. Anschliessend begann er eine zweijährige An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehre als Baupraktiker Gipserei (Urk. 7/87). Für diese erstmalige berufliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung leistete die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Taggelder (Urk. 7/91). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Anlehre im August 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war er als Temporärmitarbeiter zu einem Stundenlohn von Fr. 24.85 netto erwerbstätig, was zum Abschluss der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte (Urk. 7/111/1-2). 2010 trat er eine feste Anstellung als Gipser an.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge von Fussgelenk- und Achillessehnenbeschwerden beidseits meldete sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Gipser fest angestellte Versicherte am 20. März 2015 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, und ersuchte um Umschulung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Wunsch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Kinderbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eventuell als Spielgruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - tätig zu sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/112-113). Nach Einholung von Auskünften des be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Hausarztes stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 5. Juni 2015 die Ablehnung des Leistungsanspruchs in Aussicht (Urk. 7/123). Am 23. Juni 2015 erhob der Versicherte vorsorglich Einwand (Urk. 7/125) und begründete diesen am 28. August 2015 (Urk. 7/142). Mit Verfügung vom 26. Mai 2016 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Umschulung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inzwischen hatte der Versicherte per 1. August 2015 eine Anstellung als Prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kant Spielgruppe in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von seiner Mutter und seiner Ehefrau geführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krippe angetreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ausbildung zum Spielgruppenleiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begonnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/147). Am 27. August 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, dass sie im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Frühinterventionsmassnahmen die Kosten für den Basiskurs Spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">penleiter im Betrag von Fr. 1‘88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übernehmen werde (Urk. 7/141).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegen die eine Umschulung verweigernde Verfügung vom 26. Mai 2016 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 27. Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Finanzierung der Ausbildung zum Spielgruppenleiter sowie zum dipl. Pikler-Pädagogen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausrichtung der entsprechenden Taggelder für die Ausbildungszeit (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2016 schloss die Verwaltung auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Beschwerdeführer am 16. August 2016 orientiert wurde (Urk. 8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe vom 7. September 2016 legte der Beschwerdeführer aktuelle medizinische Berichte ins Recht (Urk. 9, Urk. 10/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG) bedrohte Versicherte haben ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1):</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span><span>$$$</span></p><p><span> </span><span>Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span>nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (lit. a</span><span>bis</span><span>), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausbildungsmassnahmen, die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der „annähernden Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist zwar in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Moment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme – ausschliesslich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenzten Einkommensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Möglichkeiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzunehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsame qualitative Stellenwert der beiden zu vergleichenden Berufe mit zu berücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbildungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneint den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Umschulung mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt als Hilfsarbeiter gelte. Es gebe genügend angepasste und ihm zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbare Tätigkeiten, weshalb keine invaliditätsbedingte Notwendigkeit für eine Umschulung bestehe. Ausserdem sei die Weiterbildung zum Spielgruppenleiter der gesundheitlichen Situation nicht angepasst, weshalb trotz Übernahme der Kurskosten im Rahmen der Frühintervention keine weiterführende Unterstüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung unter den Titel von beruflichen Massnahmen möglich sei (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass es sich bei den ihm ohne Umschulung möglichen, angepassten Tätigkeiten um un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qualifizierte Hilfsarbeiten handeln würde, die im Vergleich zu seiner gelernten Tätigkeit als Baupraktiker Gipserei qualitativ nicht als gleichwertig bezeichnet werden könnten. Weiter wäre er in einer Verweistätigkeit als Hilfsarbeiter auch lohnmässig langfristig benachteiligt (Urk. 1 S. 1). Sodann verhalte sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin widersprüchlich, indem sie ihm im Rahmen der Frühinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionsmassnahmen den Kurs z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Spielgruppenleiter finanziere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig behaupte, es handle sich nicht um eine gesundheitlich angepasste Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung. Sie habe es indessen unterlassen, die heutige medizinische Situation im Hinblick auf eine Eignung zum angestrebten Beruf als Spielgruppenleiter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nauer abzuklären. Durch die gewünschte Ausbildung könne seine Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erhalten und verbessert werden. Seine Mutter sei Geschäftsführerin der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH und seine Ehefrau leite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die (eine) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kinderkrippe. Es sei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plant, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dieses Geschäft einsteigen könne und zusammen mit seiner Ehefrau die beiden Krippen leiten werde. Die spätere wirtschaftliche Verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der Ausbildung sei deshalb ebenfalls gewährleistet. Mit dem Basiskurs und dem Pikler-Diplom könnte er jedoch auch in jeder anderen Spielgruppe oder Kinderkrippe arbeiten (Urk. 1 S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen, insbesondere auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umschulung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die leistungsspezifische Lohneinbusse bei Versicherten mit oder ohne berufliche Ausbildung bestimmt sich gemäss Rechtsprechung anhand eines Vergleichs des Valideneinkommens mit jenem Einkommen, das die versicherte Person nach der Durchführung der medizinischen Behandlung, hingegen ohne Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen, erzielen könnte, sofern ihr eine zumutbare Tätigkeit bei ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chener Arbeitsmarktlage ohne (zusätzliche) berufliche Ausbildung, somit auf dem Weg der Selbsteingliederung, offen steht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_341/2009 vom 10. August 2009 E. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar trifft es zu, dass in der Rechtsprechung prinzipiell die Erheblichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwelle von 20 % gefordert wird, doch ist hiervon namentlich bei jungen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abzuweichen, wenn es sich bei den ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umschulung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit qualitativ nicht als annäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd gleichwertig bezeichnet werden können (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teile des Bundesgerichts 8C_559/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 3 und 9C_704/2010 vom 31. Januar 2011 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund darf der Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nicht bereits mit der fehlenden Erwerbseinbusse von 20 % verneint wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz Verlust seiner Anlehrstelle zwei Monate vor dem Abschluss (Urk. 7/104-105) vermochte der Beschwerdeführer seine Ausbildung zu beenden und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langte am 30. Juni 2007 den Anlehr-Ausweis als Bauprak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiker Gipserei (Urk. 7/111/1-2). Obwohl der Beschwerdeführer über einen eidgenössisch aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Abschluss verfügt, bedurfte er am Ende der zweijährigen Ausbildung für viele Gipsereiarbeiten weiterhin der Anleitung (vgl. Beilage zum Anlehr-Ausweis, Urk. 7/111/2). Somit kann er nicht ohne weiteres einem Gipser mit re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gulärem Lehrabschluss gleichgestellt werden, der zur selbständigen Ausführung aller in seinem Beruf anfallenden Arbeiten befähigt ist. Vielmehr entsprach seine Stellung nach Abschluss der Berufsbildung eher derjenigen eines Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiters (vgl. Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss der Anlehre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst temporär, dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 2010 bis 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in fester Anstellung als Gipser erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war. Aufgrund der mehrjährigen Berufserfahrung als Gipser kann nicht ausgeschlossen werden, dass er aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei entsprechender Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Lage wäre, den grösseren Teil der Gipsereiarbeit selbständig auszuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesfalls würde er auf dem Arbeitsmarkt eine höhere Stellung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen als diejenige eines Hilfsarbeiters (vgl. Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächliche berufliche Stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist folglich für die Beurt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eilung der Gleichwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer aufgrund seines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen stehenden Tätigkeiten massgebend. Den vorliegenden Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen sich indessen keine Hinweise darüber finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer an seiner letzten Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Gipser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin die Funktion eines Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiters inne gehabt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder ob er den Ausbildungsmangel durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langjährige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfahrung wettzumachen vermochte. Insbesondere unterliess es die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin entsprechende Auskünfte der den Beschwerdeführer 2010 bis 2015 beschäftigenden Arbeitgeberin einzuholen, weshalb weitere Abklärungen des erwerblichen Sachverhaltes notwendig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers lässt sich den Akten entnehmen, dass der behandelnde Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeine Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schreiben vom 30. August 2008 an die Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Leitung der Untersuchungskommission, Kreiskommando </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensation des Beschwerdeführers vom Militärdienstes ersuchte. Dazu führte er aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe wegen der IQ-Verminderung in der Schule und der Weiterbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung grösste Probleme gehabt. Wegen des psychoorganischen Syndroms (POS) müsse er zwischenzeitlich mit Ritalin behandelt werden. Seine Reaktionen seien oft inadäquat und er zeige im Alltag immer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wieder geistige Überforderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/120/13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 7. April 2015 (Urk. 7/120/1-9) stellte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">POS-Patient, IQ-Verminderung seit Geburt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Fussgelenks-Beschwerden beidseits bei Status nach rezidivierenden Su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pinationstra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matas beidseits mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandnaht und Augmentationsplastik mit Periostlappen des Ligamentum fibula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talare anterius links am 11.02.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Bandnaht des ligamentum fibulotalare anterius und Raffnaht der la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teralen Kapsel des OSG am 11.02.2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisch rezidivierende Achillodynie beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Anamnese erwähnte der Hausarzt sodann einen Status nach Epilepsie. Die aktuelle Behandlung bestehe in der Versorgung mit Schuheinlagen. Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamente nehme der Beschwerdeführer keine ein. Weiter gab er an, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit körperlich durch die chronisch belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich beider unteren Extremitäten, geistig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die IQ-Verminderung und p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychisch durch das POS eingeschränkt. Aufgrund der vermehrten körperlichen Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung und der Verlangsamung sei ein Arbeitspensum von nur noch 50 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine am 14. Oktober 2015 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Schulterbeschwerden durchgeführte Arthro-Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanztomographie (MRI) des linken Schultergelenks ergab laut Bericht des glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tages (Urk. 3/4) nur geringgradige Zeichen eines Impingement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bildmor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verdacht auf eine Capsulitis geäussert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Sportmedizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte im Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 3/3) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achillodynie beidseits, links mehr als rechts bei Haglund-Exostose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knick-Senk-Füsse beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verkürzung der Wadenmuskulatur beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter gab er an, den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> instruiert zu haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit exzentrischer Übung die Spannung aus der Wadenmuskulatur beziehungsweise Achillessehne zu nehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm jedoch mitgeteilt, dass er die Übungen wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich nicht durchführen werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein am 7. Juni 2016 wegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtes MRI von Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenk ergab eine leichtgradige Diskopathie LWK5/SWK1 ohne Neurokompression. Laut Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbericht des gleichen Tages </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 3/5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen aktuell aktivierte Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenke LWK4/5 im Vordergrund.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(sowie die älteren, bei den Akten liegenden) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Akten ist erstellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer seit der Kindheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein POS mit IQ-Verminderung besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dadurch waren Schul- und Berufsbildung erschwert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abschluss der Berufsbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen jedoch keine Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf diese beiden Diagnosen zurückzuführende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angelernter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gipser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr vor. So äusserte sich Dr. Z.___ in seinem Bericht vom 7. April 2015 (Urk. 7/120/1-9) nicht darüber, ob die von ihm attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit lediglich auf die körperlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden zurückzuführen sei oder ob er daneben auch geistige und psychische Einschränkungen berücksichtigte. Die vollzeitliche Erwerbstätigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers im angelernten Beruf als Gipser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel im Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu die Angaben des Beschwerdeführers auf dem Anmeldefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular; Urk. 7/113 S. 4) weist eher darauf hin, dass diese Arbeit seiner geistigen und psychischen Leistungsfähigkeit angepasst war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf den beabsichtigten Berufswechsel stellt sich indessen die Frage, ob der Beschwerdeführer aufgrund des POS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbezüglich scheint der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer inzwischen beschwerdefrei zu sein (vgl. dazu den Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, vom 11. August 2016, Urk. 10/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der IQ-Verminderung die nötigen Voraussetzungen für die psychisch fordernde Arbeit mit Kleinkindern mitbringt. Denn noch 2008 wurde er von Dr. Z.___ als ein häufig inadäquat reagierender und im Alltag immer wieder geistige Überforderungen zeigender junger Mann beschrieben (Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. August 2008, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/120/13; E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da nicht auszuschliessen ist, dass beim Beschwerdeführer im seitherigen Verlauf eine positive Entwicklung stattgefunden hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wofür neben der tragenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehung zu seiner Frau auch die fünfjährige Festanstellung spricht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wird die Beschwerdegegnerin im Rahmen der noch durchzuführenden Abklärungen eine aktuelle ärztliche Einschätzung von dessen persönlicher Eignung $$$für den Beruf als Spielgruppenleiter einholen müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die lumbalen Rückenschmerzen ist festzuhalten, dass degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Veränderungen der Lendenwirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Etagen L2/3, L3/4 und L4/5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits 2008 vorhanden waren, indessen nicht als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgeblicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grund für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dispensation vom Militärdienst betrachtet wurden (Schreiben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. August 2008, Urk. 7/120/13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Pathologie führte offenbar auch nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in den vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Jahren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich nicht viel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben, ergab doch das am 7. Juni 2016 aufgenommene MRI lediglich geringgradige Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf der Höhe L4/5 und L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 3/5). Es bestehen demzufolge keine Anhaltspunkte für eine aktuelle Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund des Rückenleidens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die 2009 aufgetretenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fussgelenks- und Achillessehnenbeschwerden zurückzuführende Einschränkung der Leistungsfähigkeit wurde erstmals von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht vom 7. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/120/1-9) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestiert. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich ist jedoch zu bemerken, dass die entsprechenden Angaben des Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes unvollständig und teilweise widersprüchlich sind, denn einerseits ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte er eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 1.6, S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, andererseits attestierte er eine Arbeitsfähigkeit von 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 1.7, S. 7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für dieselbe Tätigkeit. Die Frage nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zumutbarkeit und Anforderungsprofil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer behinderungsangepassten Tätigkeit liess er sodann unbeantwortet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1.7, S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbezüglich ist der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Sachverhalt ebenfalls unvollständig abgeklärt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleiches gilt für die erstmals im Herbst 2015 dokumentierten Schulterbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie für die erstmals im August 2016 dokumentierten Knieschmerzen rechts (vgl. Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in vom 9. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage nicht abschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und rechtsgenügend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob und allenfalls in welchem Umfang der Beschwerdeführer in der Ausübung der angestammten Tätigkeit als Gipser eingeschränkt ist. Weiter erlauben die Akten keine Aussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zum Anforderungsprofil einer leidensangepasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und somatischer Sicht. Dementsprechend kann weder festgestellt werden, welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer ohne Umschulung offen stehen, noch ob er sich für die angestrebte Tätigkeit im Bereich der Kinderbetreuung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise als Leiter einer Spielgruppe eignet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Gründen ist die leistungsablehnende Verfügung vom 26. Mai 2016 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Abklärungen bezüglich des erwerblichen und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Sachverhaltes nachhole und hernach über den Anspruch des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers auf beruflichen Eingliederungsmassnahmen, insbesondere Umschulung, erneut entscheide.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1‘600</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 26. Mai 2016 auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gehoben und die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen wird, damit sie nach Durchführung der nötigen Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Eingliederungsmassnahmen neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMeier-Wiesner</p></div> </div></body></html>