<h2>SubmittedText<h2><p>Studien zur psychischen Gesundheit zeigen, dass junge Menschen (14-24 Jahre) besonders stark von der Pandemie betroffen sind. Trotz niederschwelligen Hilfs- und Beratungsangeboten existieren Versorgungslücken.</p><p>1. Sieht die Arbeitsgruppe "Gesellschaftliche Auswirkungen" der Taskforce Covid-19 ein Programm in der Volksschule und in weiterführenden Schulen vor, um die Jugendlichen direkt und rasch zu erreichen?</p><p>2. Warum werden Kinder unter 14 Jahren in den Studien nicht erfasst?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den Schulen sind die Dienste der Schulsozialarbeit und die Schulpsychologie die primären Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche. Deren Dienste werden zurzeit stark in Anspruch genommen. Die Arbeitsgruppe "Gesellschaftliche Auswirkungen" der Task Force Covid-19 hat das Thema aufgenommen und prüft aktuell mögliche Massnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie steht hierzu in regelmässigen Kontakt mit Akteuren, wie der Gesundheitsförderung Schweiz oder dem u. a. vom BAG getragenen "Schulnetz21 - Schweizerisches Netzwerk gesundheitsfördernder und nachhaltiger Schulen". Dieses bietet auf seiner Webseite "zurück in der Schule" den Schulen Unterstützung zum proaktiven und bewussten Umgang mit der psychischen Gesundheit an. Sie steht ebenfalls in regelmässigen Austausch mit der Konferenz der Erziehungsdirektorinnen und - direkteren. Kinder und Jugendliche werden in Studien hauptsächlich aufgrund von ethischen Aspekten und den Grenzen von Befragungstechniken nicht oder nur unzureichend eingeschlossen: Je jünger die Befragten sind, desto genauer ist auf ihren Schutz im Rahmen einer Erhebung zu achten und desto eher müssen Fragen spezifisch formuliert werden. Das BAG ist bemüht, in den von ihm mitfinanzierten Forschungs- und Monitoringprojekten Kindern und Jugendlichen soweit wie möglich Raum zu geben. So werden etwa im Rahmen des "Covid-19-Social Monitor" der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Fragen zum Befinden von Kindern und Jugendlichen an deren Eltern gestellt. </p>