<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2008 74 S.373</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Enteignungsrecht</span> <span class="page_no">373</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft3"><b>74</b></span> <span class="ft3"><b>Formelle Enteignung; Kostentragung im Missbrauchsfall (Änderung der</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Rechtsprechung)</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Ein Entschädigungsbegehren ist missbräuchlich, wenn die überwie-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>gende Anzahl der gestellten Anträge offensichtlich ungerechtfertigt</b></span><br/> <span class="ft3"><b>oder übersetzt ist (Erw. 6.2.6.1.).</b></span><br/> <span class="ft4">-</span> <span class="ft3"><b>Ist das Entschädigungsbegehren missbräuchlich, gilt nicht das ent-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>eignungsrechtliche Kostenprivileg. Die Kosten werden nach der or-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>dentlichen Regelung gemäss VRPG verteilt (Erw. 6.2.6.2.).</b></span><br/> <br/> <span class="ft6">Aus einem Entscheid der Schätzungskommission nach Baugesetz vom</span><br/> <span class="ft6">10. Juni 2008 in Sachen Einwohnergemeinde F. gegen E.S.</span><br/> <br/> <span class="ft7"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft8">6.2.1. Das Enteignungsverfahren hat zum Ziel, dem Gemeinwe-</span><br/> <span class="ft8">sen die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendigen Güter unter an-</span><br/> <span class="ft8">gemessenen Bedingungen zu verschaffen. Das Enteignungsrecht</span><br/> <span class="ft8">kann nur für im öffentlichen Interesse liegende Zwecke, unter Ein-</span><br/> <span class="ft8">haltung des Verhältnismässigkeitsprinzips und unter voller Entschä-</span><br/> <span class="ft8">digung des Betroffenen ausgeübt werden. Umgekehrt darf dieser sich</span><br/> <span class="ft8">nicht mit jedem Mittel und unter beliebigem Kostenaufwand der</span><br/> <span class="ft8">Enteignung widersetzen. Um das Gemeinwesen vor der Willkür des</span><br/> <span class="ft8">Enteigneten zu schützen, sehen die Enteignungsgesetze regelmässig</span><br/> <span class="ft8">vor, dass die Verfahrenskosten bei offensichtlich missbräuchlichen</span><br/> <span class="ft8">Begehren oder offensichtlich übersetzten Forderungen ganz oder teil-</span><br/> <span class="ft8">weise dem Enteigneten auferlegt werden können (BGE 111 Ib 98 f.).</span><br/> <span class="ft8">Der Kanton Aargau hat für das Enteignungsverfahren eine spe-</span><br/> <span class="ft8">zielle Kostenregelung geschaffen. Nach dieser sind in Verfahren, in</span><br/> <span class="ft8">denen eine Entschädigung zugesprochen wird, die Kosten "in der</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Schätzungskommission nach Baugesetz</span> <span class="page_no">374</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">Regel" vom entschädigungspflichtigen Gemeinwesen zu tragen</span><br/> <span class="ft8">(§ 149 Abs. 2 BauG).</span><br/> <span class="ft8">Im Gegensatz zur altrechtlichen Regelung von § 26 Abs. 2 des</span><br/> <span class="ft8">aufgehobenen Dekrets über das Verfahren vor der Schätzungskom-</span><br/> <span class="ft8">mission nach Baugesetz und Gewässerschutzgesetz vom 22. Februar</span><br/> <span class="ft8">1972 (Verfahrensdekret, AGS Bd. 8, S. 250 ff.), wo die Ausnahme-</span><br/> <span class="ft8">fälle präzisiert wurden (missbräuchliches Verhalten, offensichtlich</span><br/> <span class="ft8">unbegründete oder übersetzte Forderungen), sind im § 149 Abs. 2</span><br/> <span class="ft8">BauG die Gründe für eine abweichende Kostenverteilung nicht mehr</span><br/> <span class="ft8">umschrieben.</span><br/> <span class="ft8">6.2.2. (...)</span><br/> <span class="ft8">6.2.3. Von der "Regel-Kostenverteilung" kann abgewichen wer-</span><br/> <span class="ft8">den, wenn die Forderungen offensichtlich missbräuchlich, unbegrün-</span><br/> <span class="ft8">det oder übersetzt sind sowie wenn die Begehren ganz oder zum</span><br/> <span class="ft8">grössten Teil abgewiesen werden (AGVE 2000 S. 37 [ein Entscheid</span><br/> <span class="ft8">der 1. Zivilkammer des Obergerichts] mit Hinweis auf die Regelung</span><br/> <span class="ft8">im Bundesrecht; Ernst Kistler/René Müller, Baugesetz des Kantons</span><br/> <span class="ft8">Aargau, 2. Auflage, Lenzburg 2002, § 149 N 5; Heinz Hess/Heinrich</span><br/> <span class="ft8">Weibel, Das Enteignungsrecht des Bundes, Band I, Kommentar zum</span><br/> <span class="ft8">Bundesgesetz über die Enteignung, Bern 1986, Art. 114 N 6 und</span><br/> <span class="ft8">Art. 115 N 6; BGE 111 Ib 97 ff.). Dabei ist wesentlich darauf abzu-</span><br/> <span class="ft8">stellen, ob die Begehren des Enteigneten mutwillig oder missbräuch-</span><br/> <span class="ft8">lich waren oder ob er sich uneinsichtig gezeigt hat (AGVE 2000</span><br/> <span class="ft8">S. 38 mit Hinweisen).</span><br/> <span class="ft8">6.2.4. Das Gesetz sieht für den Missbrauchsfall verschiedene</span><br/> <span class="ft8">Folgen vor.</span><br/> <span class="ft8">6.2.4.1. Für Enteignungsverfahren steht der im Enteignungs-</span><br/> <span class="ft8">recht ausdrücklich vorgesehene - und bereits erwähnte - Entzug des</span><br/> <span class="ft8">Kostenprivilegs nach § 149 Abs. 2 BauG im Vordergrund, d.h. der</span><br/> <span class="ft8">Enteignete hat die Verfahrenskosten (Gerichts- und Parteikosten)</span><br/> <span class="ft8">ganz oder teilweise selber zu bezahlen. Es kommen die ordentlichen</span><br/> <span class="ft8">Kostenregelungen für Beschwerdeverfahren (§ 33 Abs. 2 VRPG und</span><br/> <span class="ft8">§ 36 VRPG) zum Tragen. Diese wendet auch das Verwaltungsgericht</span><br/> <span class="ft8">an, wenn ein Entscheid der Schätzungskommission über eine Enteig-</span><br/> <span class="ft8">nungsentschädigung weitergezogen wird.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Enteignungsrecht</span> <span class="page_no">375</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">6.2.4.2. Nach VRPG besteht die Möglichkeit, den Gesuchsgeg-</span><br/> <span class="ft8">ner die Parteikosten selber tragen zu lassen, wenn der Beizug eines</span><br/> <span class="ft8">Anwalts offensichtlich unbegründet war (vgl. § 36 VRPG). Diese</span><br/> <span class="ft8">Regelung kommt in Enteignungsverfahren kaum je zur Anwendung,</span><br/> <span class="ft8">weil den betroffenen Privaten regelmässig eine erfahrenere Behörde</span><br/> <span class="ft8">gegenüber steht. Nach dem verfassungsrechtlichen Gleichbehand-</span><br/> <span class="ft8">lungsgebot (Gleichheit der Spiesse) scheint der Beizug eines Vertre-</span><br/> <span class="ft8">ters daher zumindest nicht offensichtlich unbegründet. Das gilt auch</span><br/> <span class="ft8">für den vorliegenden Fall.</span><br/> <span class="ft8">6.2.4.3. Schliesslich können Prozessentschädigungen bei miss-</span><br/> <span class="ft8">bräuchlichen Begehren gekürzt werden. Anstatt den Streitwert nach</span><br/> <span class="ft8">den gestellten Forderungen zu berechnen (§ 4 Abs. 1 des Dekrets</span><br/> <span class="ft8">über die Entschädigung der Anwälte [Anwaltstarif, AnwT;</span><br/> <span class="ft8">SAR 291.150] vom 10. November 1987 in Verbindung mit § 5</span><br/> <span class="ft8">Abs. 1 AnwT), wird bei offensichtlich zu hohen Begehren auf die</span><br/> <span class="ft8">Ansprüche abgestellt, die in guten Treuen hätten geltend gemacht</span><br/> <span class="ft8">werden können (§ 4 Abs. 4 AnwT).</span><br/> <span class="ft8">6.2.4.4. Ein Teil der Sanktionen richtet sich demnach einzig ge-</span><br/> <span class="ft8">gen die Parteientschädigung, die im Kanton Aargau nach dem</span><br/> <span class="ft8">Streitwert berechnet wird (§ 3 AnwT), so auch im Enteignungsver-</span><br/> <span class="ft8">fahren (vgl. dazu die Kritik des Bundesgerichts in BGE 111 Ib 99).</span><br/> <span class="ft8">Diese Berechnungsmethode birgt die Gefahr, dass mit Blick auf das</span><br/> <span class="ft8">Honorar und das (vermeintlich) fehlende Kostenrisiko im Enteig-</span><br/> <span class="ft8">nungsverfahren überhöhte Forderungen gestellt werden oder unnöti-</span><br/> <span class="ft8">ger Prozessaufwand betrieben wird, der bei bestehendem Kostenri-</span><br/> <span class="ft8">siko mit hoher Wahrscheinlichkeit unterblieben wäre.</span><br/> <span class="ft8">6.2.5. Die Praxis der Schätzungskommission bezüglich Kosten-</span><br/> <span class="ft8">verteilung abweichend von der Spezialregel nach § 149 Abs. 2 BauG</span><br/> <span class="ft8">ist restriktiv. Es soll nicht leichthin auf missbräuchliche Begehren</span><br/> <span class="ft8">geschlossen werden, andernfalls würde das vom Gesetz gewährte</span><br/> <span class="ft8">Kostenprivileg unterlaufen. Der Betroffene soll sich vor der ersten</span><br/> <span class="ft8">Gerichtsinstanz grundsätzlich ohne Kostenrisiko wehren können,</span><br/> <span class="ft8">weil gegen seinen Willen in seine Rechte eingegriffen wird.</span><br/> <span class="ft8">Eine Ausnahmeregelung für Fälle mit geringem Streitwert sieht</span><br/> <span class="ft8">das Gesetz nicht vor. Sie liesse sich wohl auch nicht rechtfertigen,</span><br/> <span class="ft8">denn Fehler passieren unabhängig vom Streitwert; das Prüfungsin-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Schätzungskommission nach Baugesetz</span> <span class="page_no">376</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">teresse besteht also auch hier. Der Enteigner mag sich in solchen Ver-</span><br/> <span class="ft8">fahren zwar die Frage stellen, ob er einen höheren als den effektiv</span><br/> <span class="ft8">geschuldeten Preis bezahlen (Prozessabstand) oder vor Gericht den</span><br/> <span class="ft8">angemessenen Preis erstreiten soll. Rechtsstaatlich selbstverständlich</span><br/> <span class="ft8">hat er aber die richtige Entschädigung anzustreben und die für deren</span><br/> <span class="ft8">Durchsetzung anfallenden Prozesskosten in Kauf zu nehmen. Ein</span><br/> <span class="ft8">anderes Vorgehen ist im Einzelfall vielleicht ökonomischer, staats-</span><br/> <span class="ft8">rechtlich indessen untragbar (Widerhandlung gegen das Legalitäts-</span><br/> <span class="ft8">prinzip, sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung verschie-</span><br/> <span class="ft8">dener Enteigneter, Förderung des Querulantentums etc.).</span><br/> <span class="ft8">6.2.6. Im Folgenden ist zu prüfen, ob im vorliegenden Verfah-</span><br/> <span class="ft8">ren ein Missbrauchsvorwurf gerechtfertigt ist.</span><br/> <span class="ft8">6.2.6.1. Die Schätzungskommission hat in der bisherigen, sehr</span><br/> <span class="ft8">zurückhaltenden Praxis nur dann einen Missbrauch angenommen,</span><br/> <span class="ft8">wenn das Entschädigungsbegehren insgesamt, d.h. in allen Teilbe-</span><br/> <span class="ft8">gehren, massiv überhöht oder offensichtlich unbegründet war (vgl.</span><br/> <span class="ft8">SKE 4-EV.1995.50016 in Sachen Kanton Aargau gegen EG T.S. vom</span><br/> <span class="ft8">19. Februar 1997).</span><br/> <span class="ft8">In nochmaliger, umfassender Prüfung der Ausgangslage kommt</span><br/> <span class="ft8">das Gericht zur Auffassung, dass ein Missbrauch nicht schon auszu-</span><br/> <span class="ft8">schliessen ist, wenn einzelne, untergeordnete Teilforderungen des</span><br/> <span class="ft8">Entschädigungsbegehrens berechtigt sind. Ein Missbrauch ist auch</span><br/> <span class="ft8">dann zu bejahen, wenn der grösste Teil der Begehren ungerechtfertigt</span><br/> <span class="ft8">oder übersetzt ist, wenn also die klar überwiegende Anzahl der ge-</span><br/> <span class="ft8">stellten Anträge offensichtlich unbegründet ist und/oder wenn Forde-</span><br/> <span class="ft8">rungen gestellt werden, die weit über das hinaus gehen, was in guten</span><br/> <span class="ft8">Treuen hätte verlangt werden können.</span><br/> <span class="ft8">Bei der Missbrauchsprüfung ist zu berücksichtigen, wenn der</span><br/> <span class="ft8">Enteignete anwaltlich vertreten ist. Dieser stellt einerseits die</span><br/> <span class="ft8">Gleichheit der Spiesse sicher (Erw. 6.2.4.2.), sollte andererseits aber</span><br/> <span class="ft8">auch Gewähr bieten, dass dem Gericht keine als missbräuchlich zu</span><br/> <span class="ft8">qualifizierenden Begehren unterbreitet werden. Wenn es doch dazu</span><br/> <span class="ft8">kommt, scheint es gerechtfertigt, wenn der private Auftraggeber und</span><br/> <span class="ft8">nicht der Staat für diesen Aufwand aufkommen muss.</span><br/> <span class="ft8">Vorliegend wurden vom Kanton der relative Landwert und die</span><br/> <span class="ft8">Wiederinstandstellung der durch die Bauarbeiten verursachten Riss-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2008</span> <span class="title">Enteignungsrecht</span> <span class="page_no">377</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft8">schäden nie bestritten. Strittig waren dagegen der absolute Landwert,</span><br/> <span class="ft8">die Minderwertentschädigung wegen Lärmimmissionen bzw. der</span><br/> <span class="ft8">Einbau von Schallschutzfenstern, der Ersatz der Sonnenstoren, die</span><br/> <span class="ft8">Minderwertentschädigung für allfällige Spritzwasserschäden an der</span><br/> <span class="ft8">Fassade, die Entschädigung für allfällige künftige Rissschäden am</span><br/> <span class="ft8">Gebäude infolge des Mehrverkehrs und der Parkdienst während der</span><br/> <span class="ft8">Bauzeit. Sowohl zahlenmässig als auch nominell erwies sich somit</span><br/> <span class="ft8">der grösste Teil der Begehren als ungerechtfertigt. Sachlich sind die</span><br/> <span class="ft8">abzuweisenden Teilbegehren nach Überzeugung des Gerichts als of-</span><br/> <span class="ft8">fensichtlich unbegründet zu werten, auch wenn der Vertreter des Ent-</span><br/> <span class="ft8">eigneten versuchte, ihnen im möglichen Mass ein rechtliches Fun-</span><br/> <span class="ft8">dament zu geben. (...)</span><br/> <span class="ft8">Im vorliegenden Fall ist also ein Missbrauchsfall im Sinne der</span><br/> <span class="ft8">präzisierten Rechtsprechung zu bejahen.</span><br/> <span class="ft8">6.2.6.2. Bisher hat das Gericht bei einem Missbrauchsfall kon-</span><br/> <span class="ft8">sequenterweise jeweils auf eine Umkehr der Kostenlast geschlossen,</span><br/> <span class="ft8">also dem Enteigneten die gesamten Verfahrenskosten auferlegt (d.h.</span><br/> <span class="ft8">Gerichtskosten, Tragung der eigenen Parteikosten, aber keine Zu-</span><br/> <span class="ft8">sprechung eines Parteikostenersatzes für den Enteigner nach der</span><br/> <span class="ft8">ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts [AGVE 2000</span><br/> <span class="ft8">S. 379 ff.]).</span><br/> <span class="ft8">Im Zuge der vorstehend erläuterten Präzisierung der Rechtspre-</span><br/> <span class="ft8">chung drängt sich auch eine entsprechende Anpassung der Folgen</span><br/> <span class="ft8">eines festgestellten Missbrauchs auf. Wie dargestellt (Erw. 6.2.4.1.),</span><br/> <span class="ft8">liegt es nahe, der leicht herabgesetzten Missbrauchsschwelle die an-</span><br/> <span class="ft8">gemessenere ordentliche Kostenverteilung nach den §§ 33 und 36</span><br/> <span class="ft8">VRPG folgen zu lassen, statt der bisherigen radikalen "Kostenum-</span><br/> <span class="ft8">kehr". Damit wird auch die Privilegierungsabsicht des Gesetzgebers</span><br/> <span class="ft8">im möglichen Mass weiter berücksichtigt. Zudem wird so auch der in</span><br/> <span class="ft8">Enteignungsverfahren keineswegs ausgeschlossene Beizug eines</span><br/> <span class="ft8">Rechtsvertreters (Erw. 6.2.4.2. und 6.2.6.1.) adäquat abgegolten. Wie</span><br/> <span class="ft8">ausgeführt (Erw. 6.2.1.) soll ein Enteigneter über "gleiche Spiesse"</span><br/> <span class="ft8">verfügen, aber anderseits auch nicht beliebigen Aufwand zulasten</span><br/> <span class="ft8">des Gemeinwesens in Auftrag geben können. (...)</span><br/></div> </div> </body> </html>