<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00536</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Tettamanti</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 11. Mai 2006</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">A.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">c/o Burkart &amp; Flum</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Webernstrasse 5, 8610 Uster</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 1. Februar 2005 das Leistungsbegehren der Versicherten um Durchführung von berufliche Massnahmen (Umschulung/Arbeitsvermittlung) vorerst als erledigt abgeschrieben hat, mit dem Hinweis, dass medizinische Abklärungen erfolgen würden (Urk. 7/7), und dies mit Einspracheentscheid vom 6. April 2005 bestätigt hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 9. Mai 2005, mit welcher die Beschwerdeführerin die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides und die Durchführung von beruflichen Massnahme sowie eventualiter die Rückweisung zur Vornahme weiterer Abklärungen beantragt hat (Urk. 1 S. 2), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der SVA, IV-Stelle, vom 20. Juni 2005 (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Abschluss des Schriftenwechsels am 20. Juni 2005 (Urk. 9);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass selbst die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid davon ausgeht, dass aufgrund der aktuellen medizinischen Aktenlage (vgl. Urk. 7/8-10) nicht beurteilt werden könne, welche objektive Arbeitsfähigkeit bei der Beschwerdeführerin bestehe, weshalb es angezeigt sei, erneute medizinische Abklärungen vorzunehmen, um anschliessend geeignete berufliche Massnahmen durchzuführen (Urk. 2 S. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass demnach der Anspruch auf berufliche Massnahmen beim Erlass des Einspracheentscheides nicht spruchreif war,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass aber unbestrittenermassen nicht auszuschliessen ist, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf berufliche Massnahmen haben könnte, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin beschwerdeweise geltend macht, zur Arbeitssuche gewillt zu sein und arbeiten zu wollen (Urk. 1 S. 4 f.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass demzufolge der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Abklärung der medizinischen Sachlage und zu einem neuen Entscheid über den Anspruch auf berufliche Massnahmen zurückzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass nach ständiger Rechtsprechung die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen gilt, weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass diese in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1'100.-- (inklusive Barauslagen und 7.6 % Mehrwertsteuer) festzusetzen ist,</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutzuheissen, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 6. April 2005 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese ergänzende Abklärungen im Sinne der Erwägungen vornehme und hernach über den Anspruch auf berufliche Massnahmen neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1'100.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Tomas Kempf</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>