<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00171</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205255&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00171</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Infolge Krankheit verspätet eingereichte verbesserte Rekursschrift; Fristwiederherstellung?<br/><br/>Als Fristwiederherstellungsgrund gemäss § 12 Abs. 2 VRG gilt unter anderem die ernsthafte Erkrankung des Pflichtigen. Doch muss die Erkrankung derart sein, dass der Rechtssuchende durch sie davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen (E. 3.1). Zwar litt die Beschwerdeführerin erwiesenermassen an einer Lungenentzündung bzw. an einer Angina und einer Mittelohrentzündung, jedoch ergeben sich vorliegend keine objektiven Anhaltspunkte dafür, dass sie dadurch ausser Stande gewesen war, ihren Rekurs innert Frist zu begründen (E. 3.2). Es besteht somit vorliegend kein hinreichender Grund für die Wiederherstellung der Nachbesserungsfrist, weshalb der Bezirksrat zu Recht auf den unstrittig mangelhaften Rekurs nicht eingetreten ist (E. 3.2).<br/>Abweisung (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNG">FRISTWIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGRÃNDE">FRISTWIEDERHERSTELLUNGSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKHEIT">KRANKHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBESSERUNG">NACHBESSERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Allgemeines Verwaltungsrecht ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWIRKUNGSFRIST">VERWIRKUNGSFRIST</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 12 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 12 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 23 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>A bezieht eine volle IV-Rente. ErgÃ¤nzend wird sie von der SozialbehÃ¶rde der Stadt X unterstÃ¼tzt, weil der Entscheid betreffend Zusatzleistungen zur AHV/IV noch aussteht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 14. Dezember 2004 beschloss die SozialbehÃ¶rde X, A mit Fr. 1'293.85 monatlich zu unterstÃ¼tzen. Zudem wurde die obligatorische Krankengrundversicherung im Umfang von Fr. 290.20 Ã¼bernommen und fÃ¼r den Erwerb des geleasten Personenwagens ein Darlehen von Fr. 6'800.- gewÃ¤hrt. Dabei setzte die SozialbehÃ¶rde fest, dass das Darlehen in monatlichen Raten von Fr. 200.- zurÃ¼ckzuzahlen sei und die erste Rate mit der Auszahlung der Zusatzleistungen fÃ¤llig werde. Die SozialbehÃ¶rde beschloss weiter, dass die Spitalzusatzversicherung von Fr. 186.10 nur auf Zusehen hin Ã¼bernommen werden kÃ¶nne, dass ein Umzug in eine preisgÃ¼nstigere Wohnung erfolgen mÃ¼sse, wenn der Mietzins aus den laufenden Einnahmen nicht finanziert werden kÃ¶nne, und dass die Kosten des Motorfahrzeugs im laufenden UnterstÃ¼tzungsbudget abgegolten seien. Dieser Beschluss wurde A am 21. Dezember 2004 ausgehÃ¤ndigt.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Beschluss erhob A am 15. Januar 2005 ohne Antrag und BegrÃ¼ndung Rekurs beim Bezirksrat Y. Die genaue BegrÃ¼ndung stellte sie fÃ¼r spÃ¤ter in Aussicht, da sie aufgrund psychischer Probleme derzeit nicht in der Lage sei, ihren Rekurs zu begrÃ¼nden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 27. Januar 2005 gab der Bezirksrat Y A bis zum 7. Februar 2005 Gelegenheit, ihre Rekursschrift vom 15. Januar 2005 zu ergÃ¤nzen, ansonsten auf den Rekurs nicht eingetreten werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Schreiben vom 3. Februar 2005 teilte A dem Bezirksrat mit, dass sie in der Zwischenzeit erkrankt sei und es ihr deshalb nicht mÃ¶glich sei, ihren Rekurs innert Frist zu begrÃ¼nden. Als Beweis legte sie ihrem Schreiben ein Arztzeugnis von Dr. med. B vom 28. Januar 2005 bei, welches sie vom 24. Januar bis 5. Februar 2005 100 % krank schrieb. Gleichzeitig nahm sie Bezug auf den Entwurf eines Darlehensvertrags mit der SozialbehÃ¶rde X.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 24. Februar 2005 reichte A die verbesserte Rekursschrift ein. Die VerspÃ¤tung begrÃ¼ndete sie mit starker Krankheit (Angina und MittelohrentzÃ¼ndung). Als Beilage reichte sie wiederum ein Arztzeugnis von Dr. med. B vom 9. Februar 2005 ein, das bestÃ¤tigte, dass sie vom 24. Januar bis 14. Februar 2005 100 % arbeitsunfÃ¤hig war.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 16. MÃ¤rz 2005 erkannte der Bezirksrat Y auf Nichteintreten.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 15. April 2005 erhob A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid des Bezirksrats Y. Ihrer Beschwerdeschrift legte sie ein Arztzeugnis von Dr. med. B vom 15. April 2005 bei, in welchem dieser bestÃ¤tigte, dass A im Januar, Februar und MÃ¤rz 2005 von ihm wegen akuter Pneumonie behandelt worden sei. Ausserdem sei ihm bekannt, dass A an psychischen Belastungen und chronischen invalidisierenden RÃ¼ckenschmerzen leide. Es sei deshalb verstÃ¤ndlich, dass sie ihr auferlegte Termine verpassen kÃ¶nne.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Y reichte am 26. April 2005 die Akten ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 22. April und 5. Juli 2005 gingen am Verwaltungsgericht weitere Eingaben von A ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter </span><span>zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Streitwert kann vorliegend zwar nicht genau bestimmt werden, da ein Nichteintretensentscheid angefochten ist. Doch kann aufgrund der Akten, insbesondere aufgrund der Rekurseingabe vom 24. Februar 2005, davon ausgegangen werden, dass der Streitwert (als welcher nach der Praxis streitbetroffene Mehrleistungen, umgerechnet auf ein Jahr gelten, vgl. RB 1998 Nr. 2) den Schwellenwert von Fr. 20'000.- gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG nicht Ã¼bersteigt. Damit ist der Einzelrichter entscheidberufen.</span></p> <p class="Urteilstext">Richtet sich eine Beschwerde gegen einen Nichteintretensbeschluss des Bezirksrats, so hat das Verwaltungsgericht lediglich zu prÃ¼fen, ob die vorinstanzliche Beurteilung der Eintretensfrage an beschwerdefÃ¤higen RechtsmÃ¤ngeln leide; ein weitergehender, materiellrechtlicher Entscheid ist dem Gericht verwehrt. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat trat auf den Rekurs nicht ein, da die Rekursschrift weder einen Antrag noch eine BegrÃ¼ndung enthalten habe und die Rekurrentin der Aufforderung zur Verbesserung ihres mangelhaften Rekurses nicht innert Frist nachgekommen sei. In der von Dr. med. B bestÃ¤tigten Krankheit (Angina und MittelohrentzÃ¼ndung) und der daraus resultierenden ArbeitsunfÃ¤higkeit der Rekurrentin erblickte der Bezirksrat keinen hinreichenden Grund fÃ¼r die Fristwiederherstellung. Zumal sie am 3. Februar 2005 im Stande gewesen sei, ein Schreiben an den Bezirksrat zu verfassen und dieses in Z bei der Post aufzugeben bzw. aufgeben zu lassen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss § 12 Abs. 1 VRG kÃ¶nnen gesetzlich vorgeschriebene Fristen nur erstreckt werden, wenn die davon betroffene Person im Laufe der Frist stirbt oder handlungsunfÃ¤hig wird. Andere Fristen dÃ¼rfen auf ein vor Fristablauf gestelltes Gesuch hin erstreckt werden, wenn ausreichende GrÃ¼nde hierfÃ¼r dargetan und soweit mÃ¶glich belegt werden. Gesetzliche Fristen sind damit zwingende Verwirkungsfristen, an welche auch die BehÃ¶rden gebunden sind. Da sowohl die Frist zur Einreichung eines Rekurses als auch die Frist zur Nachbesserung einer mangelhaften Rekursschrift gesetzliche Fristen sind (vgl. §§ 22 Abs. 1 und 23 Abs. 2 VRG), kÃ¶nnen sie â wie vorliegend zu Recht geschehen â nicht erstreckt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Jedoch kann gemÃ¤ss § 12 Abs. 2 VRG eine versÃ¤umte Frist wiederhergestellt werden, wenn dem SÃ¤umigen keine grobe NachlÃ¤ssigkeit zur Last fÃ¤llt und er innert zehn Tagen nach Wegfall des Grundes, der die Einhaltung der Frist verhindert hat, ein Gesuch um Wiederherstellung einreicht (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 12 N. 13). Entscheidend ist, dass es dem SÃ¤umigen trotz Anwendung der Ã¼blichen Sorgfalt verunmÃ¶glicht oder unzumutbar erschwert ist, die fristgebundene Rechtshandlung rechtzeitig vorzunehmen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 12 N. 14; Attilio R. Gadola, Das verwaltungsinterne Beschwerdeverfahren, ZÃ¼rich 1991, S. 102). Als Hinderungsgrund gilt nach der Rechtsprechung auch die ernsthafte Erkrankung des Pflichtigen (BGE 112 V 255 mit Hinweisen; AGVE 1983 Nr. 18, S. 151; EVG 1969, S. 149 f.). Doch muss die Erkrankung derart sein, dass der Rechtssuchende durch sie davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen. Das Vorliegen von Krankheit kann fÃ¼r sich alleine deshalb nicht genÃ¼gen, um die Frist wiederherzustellen; vielmehr muss hinzukommen, dass darin die (anzuerkennende) Ursache fÃ¼r die verspÃ¤tete Einreichung der fristwahrenden Eingabe liegt. So hat das eidgenÃ¶ssische Versicherungsgericht einem an einer schweren LungenentzÃ¼ndung leidenden, hospitalisierten Versicherten die Wiederherstellung gewÃ¤hrt (BGE 102 V 140 (unverÃ¶ffentlichte) E. 1); ebenso wurde sie einem Versicherten zugebilligt, der wegen schwerer nachoperativer Blutung massive zerebrale VerÃ¤nderungen aufwies, intellektuell stark beeintrÃ¤chtigt und daher wÃ¤hrend der gesamten Rechtsmittelfrist weder fÃ¤hig war, selber Beschwerde zu erheben, noch sich bewusst werden konnte, dass er jemanden mit der Interessenwahrung hÃ¤tte betrauen sollen, gestattet (ZAK 1981, E. 2b S. 523). Nicht gewÃ¤hrt hat das Bundesgericht die Wiederherstellung dagegen in FÃ¤llen eines immobilisierten rechten Armes bzw. einer schweren Grippe (unverÃ¶ffentlichte Urteile van Driesten vom 21. Februar 1984 und Reichlin vom 29. Juni 1977, zitiert in BGE 112 V 255, 256).</p> <p class="Urteilstext">Zwar litt die BeschwerdefÃ¼hrerin erwiesenermassen an einer LungenentzÃ¼ndung bzw. an einer Angina und einer MittelohrentzÃ¼ndung, jedoch ergeben sich vorliegend keine objektiven Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass sie dadurch ausser Stande gewesen war, ihren Rekurs innert der gesetzten Nachfrist zu begrÃ¼nden. Zumal es ihr mÃ¶glich war, am 3. Februar 2005 einen Brief an den Bezirksrat zu verfassen und diesen eingeschrieben der Post zu Ã¼bergeben. Auch kann nicht angenommen werden, dass die RekursbegrÃ¼ndung sie Ã¼berforderte. So brachte sie in ihrer nach Ablauf der Nachfrist eingereichten RekursbegrÃ¼ndung keine schwierig darzustellenden oder zu formulierenden Argumente vor, und vom Umfang her war die Schreibarbeit auch bei reduziertem Gesundheitszustand zweifellos zu bewÃ¤ltigen. Unter diesen UmstÃ¤nden ist davon auszugehen, dass ihre Erkrankung nicht derart einschrÃ¤nkend war, dass sie dadurch davon abgehalten worden wÃ¤re, fristgerecht eine verbesserte Rekursschrift einzureichen. Daran Ã¤ndert auch die EinschÃ¤tzung von Dr. med. B nichts, wonach es angesichts des Krankheitsbilds der BeschwerdefÃ¼hrerin verstÃ¤ndlich sei, dass sie ihr auferlegte Termine verpassen kÃ¶nne, denn die Beurteilung durch einen Arzt ist fÃ¼r das Gericht nicht verbindlich (vgl. AGVE 1983 Nr. 18, S. 152). Es bestand somit vorliegend kein hinreichender Grund fÃ¼r die Wiederherstellung der Nachbesserungsfrist, weshalb der Bezirksrat zu Recht auf den unstrittig mangelhaften Rekurs nicht eingetreten ist. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Beschluss des Bezirksrats erweist sich demnach als rechtsmÃ¤ssig. Die Beschwerde ist abzuweisen. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemÃ¤ss der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), wobei bei der Festsetzung der GerichtsgebÃ¼hr in Sozialhilfestreitigkeiten praxisgemÃ¤ss den bedrÃ¤ngten finanziellen VerhÃ¤ltnissen der BeschwerdefÃ¼hrerin Rechnung getragen wird.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 300.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 360.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>