<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00009</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205051&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00009</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.05.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 14.11.2005 gutgeheissen, den Entscheid aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ckgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Erneuerung des Rechberggartens am Zürcher Hirschengraben: Gutachten der Kantonalen Denkmalpflegekommission (KDK). Formell hat das Gutachten der KDK zwar die Bedeutung eines Amtsberichts. Inhaltlich kommt es jedoch auf Grund der besonderen Fachkompetenz der Kommission einem eigentlichen Gutachten gleich, das bei der Entscheidfindung grosses Gewicht hat (E. 2.1). Die KDK ist als unabhängige Fachkommission im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu qualifizieren. Die Rüge, die KDK verfüge nicht über die gebotene Unabhängigkeit, ist unbegründet (E. 2.2). Zusammenfassung des Gutachtens (E. 2.3.1). Der Vorwurf, das Gutachten bezeichne den Schutzumfangs nicht, ist unbegründet. Da die KDK zum Schluss kommt, dass die Neugestaltung die noch vorhandene ursprüngliche Substanz weder zerstört noch beeinträchtigt, waren auch die Verhältnismässigkeit des Eingriffs und allfällige Varianten nicht zu prüfen gewesen (E. 2.3.2). Die KDK hat sich sodann zu Recht darauf beschränkt, das Projekt daraufhin zu prüfen, ob es das Schutzobjekt beeinträchtige; eine darüber hinaus gehende kritische Würdigung des Projekts in gestalterischer Hinsicht war nicht Aufgabe der Kommission (E. 2.3.3). Die Vorwürfe, das Gutachten sei unvollständig und widersprüchlich, erweisen sich im Ergebnis als unbegründet. Weder die Bauherrschaft noch die Bewilligungsbehörden hatten triftige Gründe, um von den Schlussfolgerungen des Gutachtens abzuweichen. Auch die Vorinstanz hat auf die fachkundigen Feststellungen der Kommission abstellen dürfen. Den Beizug weiterer Gutachten hat sie zu Recht verworfen (E. 2.4). Die Umschreibung der schutzwürdigen Substanz durch die KDK ist überzeugend. Die geplanten Veränderungen, welche die ursprüngliche Vorstellung der Gartenanlage erlebbar machen sollen, betreffen keine Elemente, welche den Wert des Schutzobjekts ausmachen. Der Bauherrschaft kann keine Verletzung von § 204 PBG vorgeworfen werden. Mit den Neuanlagen wird die gemäss § 238 Abs. 2 PBG gebotene Rücksicht auf die schutzwürdige Substanz genommen (E. 5). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: DENKMALPFLEGE">DENKMALPFLEGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENKMALPFLEGEKOMMISSION">DENKMALPFLEGEKOMMISSION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENANLAGE">GARTENANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZUMFANG">SCHUTZUMFANG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 203 Abs. I lit. f PBG</span><br/><span class="gerade">§ 204 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 216 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2005 Nr. 27 S. 3</span><br/><span class="ungerade">RB 2005 Nr. 61 S. 155</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span class="UrteilstextChar"><b>A. </b></span>Der Rechberggarten am Hirschengraben 40 in ZÃ¼rich 1-Altstadt bildet zusammen mit dem Palais Rechberg <span class="UrteilstextChar">und den teilweise spÃ¤ter erstellten NebengebÃ¤uden (Orangerie und GewÃ¤chshaus) die spÃ¤tbarocke Rechberg-Gesamtanlage, die im Eigentum des Kantons ZÃ¼rich steht und im Inventar der kantonalen Denkmalschutzobjekte sowie im schweizerischen Inventar der KulturgÃ¼ter von nationaler Bedeutung verzeichnet ist.</span></p> <p class="Urteilstext">Aufgrund verschiedener Entwicklungen, unter anderem der Verlegung der UniversitÃ¤tsgÃ¤rtnerei im Jahr 1984, wurde 1989 ein gartendenkmalpflegerisches Nutzungs- und Gestaltungskonzept zur Sanierung und Restaurierung des Rechberggartens ausgearbeitet, welches zwei Varianten aufzeigte, nÃ¤mlich Erhaltung/Erneuerung einerseits und Rekonstruktion andererseits. In der Folge entschied sich das Hochbauamt des Kantons ZÃ¼rich fÃ¼r das Konzept Erhaltung/Erneuerung mit dem Ziel, die denkmalpflegerisch schÃ¼tzenswerte Substanz zu erhalten und heutige wie kÃ¼nftige AnsprÃ¼che mit zeitgenÃ¶ssischen Mitteln unter Wahrung des barocken Anlagecharakters zu erfÃ¼llen. 1998 liess das Hochbauamt vom Landschaftsarchitekten Guido Hager ein Projekt ausarbeiten, welches die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich am 1. Februar 2000 bewilligte, nachdem die Baudirektion mit Brief vom 15. Dezember 1999 die gemÃ¤ss Ziff. 1.4.1.4 des Anhangs zur Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 (BauVV) erforderliche Zustimmung erteilt hatte.</p> <p class="Urteilstext">Einen gegen die Baubewilligung erhobenen Rekurs der Schweizerischen Gesellschaft fÃ¼r Gartenkultur (SGGK) wies die Baurekurskommission I am 22. Dezember 2000 ab. Die in der Folge erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht am 15. MÃ¤rz 2002 teilweise gut; Baubewilligung und Zustimmung der Baudirektion wurden aufgehoben und die Akten zu weiterer Untersuchung im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Baudirektion zurÃ¼ckgewiesen. Laut den ErwÃ¤gungen hÃ¤tte die Baudirektion gemÃ¤ss § 216 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ein Gutachten der Kantonalen Denkmalpflegekommission (KDK) einholen mÃ¼ssen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>In der Folge beauftragte die Baudirektion die KDK am 27. Mai 2002 mit der Erstellung eines Gutachtens, welches am 29. Januar 2003 erstattet wurde. GestÃ¼tzt darauf erteilten die Baudirektion am 16. Juni 2003 ihre Genehmigung gemÃ¤ss Ziff. 1.4.1.4 Anhang BauVV und die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich am 13. August 2003 die Baubewilligung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen beide Anordnungen rekurrierten die SGGK und die ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz (ZVH) an die Baurekurskommission I, welche die Verfahren vereinigte und die Rekurse am 19. November 2004 abwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit separaten Beschwerden vom 12. und 13. Januar 2005 gelangten die ZVH (VB.2005.00009) und die SGGK (VB.2005.0010) an das Verwaltungsgericht.</p> <p class="Urteilstext">Die ZVH beantragte Aufhebung des angefochtenen Entscheids, Verzicht auf TerrainverÃ¤nderungen beim Rechberggarten, DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins, Zustellung der Vernehmlassungen sowie Beizug eines unabhÃ¤ngigen Gutachtens.</p> <p class="Urteilstext">Die SGGK stellte folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="EinzugZitat">"1. Formell:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"><span> 1.1 Es sei der Beschwerdegegner 3 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme einzuladen, den Rechberggarten wÃ¤hrend des Rekursverfahrens nicht zu verÃ¤ndern.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 1.2 Es sei ein gartendenkmalpflegerisches Gutachten einzuholen, namentlich zu folgenden Themen:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> a) Bestimmung der schutzwÃ¼rdigen Substanz des Rechberggartens;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> b) Aufzeigen mÃ¶glicher Varianten fÃ¼r einen denkmalgerechten Umgang mit dem Rechberggarten und insbesondere der hiefÃ¼r wegleitenden Kriterien;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> c) PrÃ¼fung des vorliegenden Bauprojektes im Lichte von Bst. a und b.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 1.3 Es sei der BeschwerdefÃ¼hrerin Gelegenheit zu geben, zu allfÃ¤lligen neuen, entscheidrelevanten tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen Vorbringen in den Beschwerdevernehmlassungen Stellung zu nehmen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. </span>Materiell<span>:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2.1 Es seien der Rekursentscheid und damit auch die erstinstanzlichen Bewilligungsentscheide ersatzlos aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2.2 Eventuell: Es seien der Rekursentscheid und damit auch die erstinstanzlichen Bewilligungsentscheide insoweit aufzuheben, als durch sie die folgenden Projektteile bewilligt wurden:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> a) Bau einer Lattenwand mit parallel gefÃ¼hrter Lindenhecke;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> b) Bau einer schiffsbugfÃ¶rmigen neuen Kanzel;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> c) VergrÃ¶sserung der alten Terrasse bei der Kanzel durch AufschÃ¼t­tungen und Abgrabungen, sowie Bepflanzung mit einem Querriegel von BÃ¤umen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> d) Abgraben und ZurÃ¼ckversetzen der Kante der obersten AussichtsflÃ¤che;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> e) FÃ¤llen eines Schnurbaums.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Das Projekt sei zur entsprechenden Anpassung an die Bauherrschaft (an den Beschwerdegegner 3) zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner."</span></p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz beantragte am 1. Februar 2005 die Abweisung beider Beschwerden und die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich verzichtete auf Vernehmlassung. Die Baudirektion liess am 21. MÃ¤rz 2005 die Vereinigung der Beschwerden und ihre vollstÃ¤ndige Abweisung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerinnen beantragen.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der Beschwerden gegen einen Entscheid der Baurekurskommission I zustÃ¤ndig. Beide BeschwerdefÃ¼hrerinnen sind gemÃ¤ss 338a Abs. 2 PBG legitimiert. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerden einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Beide Beschwerden betreffen das nÃ¤mliche Projekt und beinhalten teilweise gleiche oder Ã¤hnliche EinwÃ¤nde; die Verfahren sind deshalb zweckmÃ¤ssigerweise zu vereinigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Da ohne Weiterungen in der Sache entschieden werden kann, erÃ¼brigen sich die von der beschwerdefÃ¼hrenden SGGK beantragten vorsorglichen Massnahmen. Im Ãbrigen kommt der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu und bestehen keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass neben den hier streitigen andere, Ã¼ber den blossen Unterhalt hinausgehende Arbeiten an der Gartenanlage geplant sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die SGGK ersucht sodann um EinrÃ¤umung einer Gelegenheit, um zu allfÃ¤lligen neuen, entscheidrelevanten tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen Vorbringen in den Beschwerdevernehmlassungen Stellung zu nehmen.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 58 Satz 2 VRG ist die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels fakultativ. Aufgrund des GehÃ¶rsanspruchs in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) muss dagegen ein zweiter Schriftenwechsel zwingend durchgefÃ¼hrt werden, wenn das Gericht auf neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und rechtliche Vorbringen abstellen will, die erst in der Beschwerdeantwort vorgebracht wurden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 58 N. 10). Auch aus Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ergibt sich ein Anspruch, sich zu den Eingaben einer Gegenpartei zu Ã¤ussern, nur dann, wenn eine Eingabe nach pflichtgemÃ¤sser Beurteilung der verfahrensleitenden Instanz neue und mÃ¶glicherweise umstrittene rechtserhebliche Vorbringen enthÃ¤lt (vgl. BGr, 19. August 2004, 1A.43/2004, E. 2.4, www.bger.ch).</p> <p class="Erwgung2">Vorliegend enthÃ¤lt die Beschwerdeantwort der Baudirektion weder neue rechtliche Vorbringen noch neue tatsÃ¤chliche Behauptungen. Die Voraussetzungen fÃ¼r einen zweiten Schriftenwechsel sind damit nicht erfÃ¼llt; entsprechend wurden die Vernehmlassungen der Gegenparteien und der Vorinstanz den BeschwerdefÃ¼hrerinnen, wie dies die ZVH beantragt hat, lediglich zur Kenntnisnahme zugestellt.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Ein Augenschein, wie ihn die ZVH beantragt, ist nicht erforderlich. Abgesehen davon, dass der Rechberggarten dem Gericht bestens vertraut ist, sind dessen bisheriger Zustand und die geplanten Ãnderungen durch die Akten hinreichend dokumentiert.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Beide BeschwerdefÃ¼hrerinnen beantragen den Beizug eines Gutachtens. Zur BegrÃ¼ndung machen sie im Wesentlichen geltend, die Begutachtung durch die KDK stelle keine unabhÃ¤ngige Expertise dar, sei unvollstÃ¤ndig und fehlerhaft.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Formell hat das Gutachten der KDK die Bedeutung eines Amtsberichts (RB 1990 Nr. 73, 1972 Nr. 3). Inhaltlich kommt es jedoch auf Grund der besonderen Fachkompetenz der Kommission einem eigentlichen Gutachten gleich, dem bei der Entscheidfindung grosses Gewicht zukommt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 30). Das gilt insbesondere fÃ¼r die solchen Gutachten zu Grunde liegenden tatsÃ¤chlichen Feststellungen, von welchen nur aus triftigen GrÃ¼nden abgewichen werden darf â etwa wenn das Gutachten IrrtÃ¼mer, LÃ¼cken oder WidersprÃ¼che enthÃ¤lt (Heinz Aemisegger/Stephan Haag, Gedanken zu Inhalt und Aufbau der Gutachten der Eidg. Natur- und Heimatschutzkommission, URP 1998, S. 569 f.). Diese Bindungswirkung beruht darauf, dass die KDK die vom Gesetz (§ 216 PBG) bezeichnete kantonale Expertin in Fragen des Denkmalschutzes ist; es kann nicht der Sinn des Beizugs einer solchen sachkundigen SpezialbehÃ¶rde sein, dass sich die rechtsanwendenden BehÃ¶rden ohne triftige GrÃ¼nde Ã¼ber die Feststellungen des Gutachtens zu den denkmalpflegerischen QualitÃ¤ten des Schutzobjekts hinwegsetzen (BGr, 22. Juli 1999 E. 5b/aa, URP 1999, S. 794).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach der ihr vom Gesetz zugedachten Funktion braucht die KDK nicht in gleicher Weise unabhÃ¤ngig zu sein wie ein gerichtlich bestellter Experte. Die Kommission wird vom Regierungsrat auf vier Jahre gewÃ¤hlt und setzt sich nach § 2 des Reglements fÃ¼r die SachverstÃ¤ndigenkommissionen gemÃ¤ss § 216 PBG in der bis zum 1. MÃ¤rz 2005 gÃ¼ltigen und hier anwendbaren Fassung vom 31. August 1977 (LS 702.111 bzw. OS 46, 561) aus SachverstÃ¤ndigen zusammen, die mehrheitlich nicht der kantonalen Zentralverwaltung angehÃ¶ren dÃ¼rfen. Der oder die Vorsitzende wird vom Regierungsrat aus dem Kreis der nicht beamteten Mitglieder gewÃ¤hlt; im Ãbrigen konstituieren sich die Kommissionen selbst. Das Sekretariat der Kommissionen wird durch einen Beamten der Baudirektion gefÃ¼hrt. Damit ist die Stellung der Kommission vergleichbar mit derjenigen der EidgenÃ¶ssischen Kommission fÃ¼r Denkmalpflege (vgl. Art. 25 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz sowie Art. 24 der Verordnung vom 16. Januar 1991 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz). Die KDK ist deshalb als unabhÃ¤ngige Fachkommission im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu qualifizieren (vgl. BGr, 22. Juli 1999, URP 1999 S. 797; Aemisegger/Haag, S. 569; JÃ¶rg Leimbacher in: Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz, 1997, Art. 25 Rz. 9).</p> <p class="Urteilstext">Unbestrittenermassen haben sodann von den 15 an der Begutachtung beteiligten Personen nur ein Mitglied sowie der KommissionssekretÃ¤r einen direkten Bezug zur kantonalen Verwaltung. Es liegen auch keine Hinweise dafÃ¼r vor, dass seitens der Verwaltung versucht wurde, auf die Begutachtung Einfluss zu nehmen. Die RÃ¼ge, die KDK verfÃ¼ge nicht Ã¼ber die gebotene UnabhÃ¤ngigkeit, ist deshalb unbegrÃ¼ndet. Die Fachkompetenz der Kommission steht ausser Frage.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Wie das Verwaltungsgericht im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 15. MÃ¤rz 2002 erwogen hat, soll das Gutachten der KDK als wichtiges Element fÃ¼r die Beurteilung des Projekts durch die Baudirektion und die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich Ziel, Zweck und Umfang des Schutzes konkretisieren, allenfalls nÃ¤her differenzieren und gewichten. Es soll die Auswirkungen der geplanten VerÃ¤nderungen der betroffenen Teilbereiche und die Gesamtheit des Schutzobjekts darlegen und den entscheidenden BehÃ¶rden Anhaltspunkte fÃ¼r die von ihnen vorzunehmende AbwÃ¤gung zwischen den denkmalpflegerischen Interessen auf der einen und der zeitgemÃ¤ssen Nutzung und teilweisen Neugestaltung auf der anderen Seite liefern.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Die KDK hat ihr Gutachten nach einer ProjektprÃ¤sentation und Besichtigung der Gartenanlage durch ihren Referenten erstellt. Darin werden die erhaltenswerten Teile bezeichnet und die denkmalpflegerische Bedeutung der Gartenanlage sowie die im Laufe der Zeit erfolgten VerÃ¤nderungen festgehalten. Als Vorgabe fÃ¼r die Neugestaltung und Massstab dafÃ¼r, ob und wenn ja in welcher Art die Gartenanlage durch die vorgesehenen Restaurierungs- und Renovationsarbeiten beeintrÃ¤chtigt werde, wird die Beschreibung des Rechberggartens in der Monografie "Von der Krone zum Rechberg, 500 Jahre Geschichte eines Hauses am ZÃ¼rcher Hirschengraben" von Gustav W. Schulthess und Christian Renfer zitiert:</p> <p class="EinzugZitat">"Die durch Strassen, NachbargrundstÃ¼cke und Schanzenwall klar, zum Teil allerdings schief- und spitzwinklig begrenzte Liegenschaft bestand also weitgehend aus extrem abfallendem GelÃ¤nde und musste vorerst terrassiert werden. [â¦] Die Palaisfassade bildete den Ausgangspunkt der Hauptachse. Auf dieser in der Hangrichtung aufsteigenden optischen Achse gab es drei Merkpunkte: die Brunnenwand am Hofrand, die FontÃ¤ne in der Einbuchtung der hohen StÃ¼tzmauer und schliesslich der Aussichtspavillon am Endpunkt der oberen Freitreppe. Flankierende Symmetrien gab es entlang dieser Achse mehrere, so die Broderiebeete im Hauptparterre, die Querachse Ã¼ber der StÃ¼tzmauer mit ihren Endpunkten und die BÃ¶schungsstufen beidseits der oberen Treppe mit ihrer regelmÃ¤ssigen Bepflanzung. Angesichts der Dominanz dieser Hauptachse fielen die UnregelmÃ¤ssigkeiten der Randzonen nicht ins Gewicht. Das seitlich des symmetrischen Hauptparterres aufsteigende, kaskadenartige Stufenparterre verstand man in diesem Zusammenhang mehr als willkommene Abwechslung denn als Abweichung von der grossen Ordnung."</p> <p class="Urteilstext">In grundsÃ¤tzlicher Hinsicht weist das Gutachten darauf hin, dass sich die KDK damit auseinander setze, ob und wenn ja in welcher Art ein bestehendes Denkmal beeintrÃ¤chtigt werde; die Frage nach der gestalterischen QualitÃ¤t eines Projekts an und fÃ¼r sich werde bewusst ausgeklammert. Als Kriterien gÃ¤lten allgemeine denkmalpflegerische GrundsÃ¤tze, an denen sich jede Intervention an einem anerkannten Schutzobjekt zu orientieren habe: Erstens dÃ¼rfe die materielle Substanz des Schutzobjekts, welche seine AuthentizitÃ¤t begrÃ¼nde, nicht zerstÃ¶rt oder beschÃ¤digt werden. Zweitens solle das Schutzobjekt in seinem Charakter (stilistische Gestaltung, Funktion und Nutzung) erlebbar bleiben. Sodann wird darauf hingewiesen, dass wie bei BaudenkmÃ¤lern auch in der Gartendenkmalpflege das Bestreben, eine Anlage in ihrer ursprÃ¼nglichen Gestalt zu zeigen und alle spÃ¤teren VerÃ¤nderungen zu opfern, der Tendenz weiche, die Spuren der Geschichte und des Gebrauchs zu belassen, NachschÃ¶pfungen historischer Anlagen seien seltener geworden. Im Falle des Rechberggartens sei zwar die originalgetreue Wiederherstellung des Zustands des letzten Viertels des 18. Jahrhundert als Vorstellung faszinierend; der Aufwand wÃ¤re allerdings enorm, die Eingriffe in den heutigen Bestand schwer wiegend und die spÃ¤rlichen Unterlagen zum damaligen Zustand wÃ¼rden zu einer problematischen NeuschÃ¶pfung fÃ¼hren. Zum Projekt Ã¤ussert sich das Gutachten wie folgt:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="EinzugZitat">"Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, den Besuchern und Betrachtern der Gartenanlage einen Eindruck ihrer ursprÃ¼nglichen barocken Erscheinung zu vermitteln, die fÃ¼r das Zusammenwirken des Ensembles von grosser Bedeutung ist. Die dazu angewendeten Mittel stammen jedoch eindeutig aus unserer Zeit. Von der tatsÃ¤chlich noch vorhandenen ursprÃ¼nglichen Substanz wird nichts zerstÃ¶rt, hingegen wird auf die an den RÃ¤ndern des Terrassengartens erfolgten baulichen VerÃ¤nderungen reagiert. Die Kommission hÃ¤lt diese Vorgehensweise auf Grund der bestehenden Situation fÃ¼r mÃ¶glich.</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">Der Wunsch, die ursprÃ¼ngliche Ausdehnung des GrundstÃ¼cks im sÃ¼dÃ¶stlichen Bereich vor dem heutigen Deutschen Seminar wiederherzustellen, ist verstÃ¤ndlich. Die Realisierung wÃ¼rde jedoch die Entfernung grosser BÃ¤ume bedingen, welche den Garten vor den nahen UniversitÃ¤tsbauten abschirmen.</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">Die tatsÃ¤chlich noch vorhandene ursprÃ¼ngliche Substanz, welche die AuthentizitÃ¤t des Gartendenkmals begrÃ¼ndet, wir nicht zerstÃ¶rt oder beeintrÃ¤chtigt. Mit der Beachtung der gartengestalterischen Merkmale, wie sie in Schulthess/Renfer beschrieben sind, bleibt die Geschichtlichkeit der Gartenanlage erlebbar. Die VerÃ¤nderungen an den RÃ¤ndern des Terrassengartens sind reversibel gestaltet, so dass sie zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt ohne Verluste an Originalsubstanz wieder entfernt werden kÃ¶nnten.</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">Das kantonale Hochbauamt hat ein Entwicklungs- und Gestaltungskonzept fÃ¼r den Bereich des UNI-Zentrums ausarbeiten lassen, mit dem Ziel, jedem der verschiedenartigen GebÃ¤ude wieder die dazu passende Gartenanlage zu schaffen. Die Realisierung ist in Etappen vorgesehen. So ist zum Beispiel der Garten des Bodmerhauses, SchÃ¶nberggasse 15, im Sinne eines Privatgartens sehr schÃ¶n gestaltet worden. Mit der Realisierung dieses einleuchtenden Konzepts werden die FreirÃ¤ume des UNI-Zentrums aufgewertet und entsprechend ihrer Art genutzt.</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">Eine Einfriedung des Rechberg-Gartens hÃ¤lt die Kommission im Rahmen des vorliegenden 'Entwicklungs- und Gestaltungskonzepts UniversitÃ¤t ZÃ¼rich Zentrum' fÃ¼r mÃ¶glich, umso mehr als tagsÃ¼ber der bergseitige Zugang trotzdem gewÃ¤hrleistet ist. Zur Art und Weise wie diese Einfriedung gestaltet wird, will sich die Kommission nicht Ã¤ussern."</p> <p class="Urteilstext">Abschliessend hÃ¤lt die Kommission als Antwort auf die zur Begutachtung gestellte Frage fest, dass das vorgesehene Projekt eine unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten mÃ¶gliche und zulÃ¤ssige LÃ¶sung der gestellten Aufgabe darstelle.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Die ZVH wirft dem Gutachten der KDK vor, dass es die Grenzen dessen, was es als Schutzobjekt bezeichne, nicht umschreibe, sich nicht zu den geplanten Abgrabungen und AufschÃ¼ttungen Ã¤ussere, die IrrtÃ¼mer des Projektverfassers Ã¼ber den ursprÃ¼nglichen Zustand Ã¼bernehme und, weil es sich nicht Ã¼ber mÃ¶gliche Varianten Ã¤ussere, kein Urteil Ã¼ber die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit zulasse. Diese EinwÃ¤nde sind unbegrÃ¼ndet: So werden im Gutachten die schutzwÃ¼rdigen Teile der bestehenden Anlage mit Worten umschrieben und in einem beiliegenden Plan bezeichnet; dass die ZVH den Schutzumfang anders umschrieben haben will, lÃ¤sst das Gutachten nicht als unvollstÃ¤ndig erscheinen. Das Gutachten erwÃ¤hnt zwar nicht ausdrÃ¼cklich die geplanten TerrainverÃ¤nderungen im oberen Bereich der heutigen Gartenanlage; die Ãberlegungen der KDK, dass das Projekt von der tatsÃ¤chlich noch vorhandenen Substanz nichts zerstÃ¶re, hingegen auf die an den RÃ¤ndern des Terrassengartens erfolgten baulichen VerÃ¤nderungen reagiere, zeigen jedoch, dass sich die Kommission mit den vorgesehenen Abgrabungen und AufschÃ¼ttungen befasst und sie als aus denkmalpflegerischer Sicht vertretbare Neugestaltung gewÃ¼rdigt hat. Ob die Kommission "die vom Projektverfasser geÃ¤usserten IrrtÃ¼mer Ã¼ber den ursprÃ¼nglichen Zustand" Ã¼bernommen hat, ist unerheblich, da auf eine originale Rekonstruktion des Zustands im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts aus â wie die KDK darlegt â Ã¼berzeugenden GrÃ¼nden verzichtet wurde. Sodann war es nicht die Aufgabe der Kommission als Gutachterin mÃ¶gliche Gestaltungsvarianten zu prÃ¼fen. Sie hat sich richtigerweise darauf beschrÃ¤nkt darzulegen, dass der gewÃ¤hlte Ansatz aus denkmalpflegerischer Sicht vertretbar ist und dass die Umsetzung die noch vorhandene ursprÃ¼ngliche Substanz, welche die AuthentizitÃ¤t des Gartendenkmals begrÃ¼ndet, weder zerstÃ¶rt oder beeintrÃ¤chtigt. Nur wenn mit einer solchen BeeintrÃ¤chtigung zu rechnen wÃ¤re, wÃ¤re die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit des Eingriffs und wÃ¤ren deshalb Varianten zu prÃ¼fen gewesen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.3 </b>Die SGGK wendet gegen das Gutachten ein, die Kommission habe einseitig nur die Bauherrschaft angehÃ¶rt und sich zu Unrecht nicht zur gestalterischen QualitÃ¤t des Projekts sowie zur geplanten Kanzel, zur Holzeinfriedung und zum Bepflanzungskonzept geÃ¤ussert, weil sie von einem zu engen Begriff der denkmalpflegerischen Substanz und von der ReversibilitÃ¤t der VerÃ¤nderungen an den RÃ¤ndern des Terrassengartens ausgegangen sei. Das Gutachten sei in Bezug auf das FÃ¤llen von BÃ¤umen und insofern widersprÃ¼chlich, als das Projekt genau das beinhalte, was die Kommission in ihren grundsÃ¤tzlichen Vorbemerkungen ablehne, nÃ¤mlich eine NachschÃ¶pfung historischer Anlagen. Ebenfalls wird geltend gemacht, die Kommission habe unzulÃ¤ssigerweise keine Varianten geprÃ¼ft.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 6 Abs. 2 des bisherigen Reglements fÃ¼r die SachverstÃ¤ndigenkommissionen sind bei Begutachtungen die privaten Vereinigungen fÃ¼r Natur- und Heimatschutz nach MÃ¶glichkeit in geeigneter Weise anzuhÃ¶ren. Eine solche formelle AnhÃ¶rung durfte hier unterbleiben, nachdem die von der SGGK gegen das Projekt erhobenen EinwÃ¤nde, die sich mit denjenigen der ZVH weit gehend decken, bereits aus dem ersten Rechtsgang bekannt waren.</p> <p class="Urteilstext">Mit ihrer Kritik an der Umschreibung des Schutzumfangs durch die KDK verkennt die beschwerdefÃ¼hrende SGGK, dass als Schutzobjekte im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. f PBG nur <i>wertvolle</i> Park- und Gartenanlagen in Frage kommen. Die Kommission legt Ã¼berzeugend dar, dass und weshalb diese Voraussetzung nur bei den von ihr als erhaltenswert bezeichneten Anlageteilen zutrifft und weshalb Ãnderungen in den Randbereichen und insbesondere im ehemaligen Schanzenbereich (wo spÃ¤ter eine Aussichtsterrasse und eine BeetflÃ¤che in der Form eines "Hippodroms" erstellt wurden) das Schutzobjekt nicht beeintrÃ¤chtigen. Dagegen wird auch aus den Vorbringen der SGGK nicht ersichtlich, was die von ihr zusÃ¤tzlich genannten Gartencharakteristika wie die Ausdehnung des Areals, der optische Einbezug des obersten GelÃ¤ndeniveaus, die Ausgestaltung des Kanzelbereichs als "Point de Vue" und die Durchblicksbeziehung beidseits des Kanzelbereichs als im Sinn des Denkmalschutzes erhaltenswÃ¼rdig erscheinen lÃ¤sst. Wenn laut der Charta von Florenz, einer Entschliessung des Internationalen Komitees fÃ¼r Historische GÃ¤rten, auch Dimension, Gliederung, Raumwirkung, Blickbeziehungen etc. in den Substanzbegriff einzubeziehen sind, entbindet das im konkreten Fall nicht von der PrÃ¼fung, inwiefern solche Elemente den Wert eines Schutzobjekts ausmachen. Das gilt besonders hier, wo nicht Elemente des ursprÃ¼nglichen Barockgartens angesprochen sind, sondern das Ergebnis spÃ¤terer Eingriffe, die, wie die KDK Ã¼berzeugend festhÃ¤lt, keinen einheitlichen Gestaltungswillen erkennen lassen.</p> <p class="Urteilstext">Die KDK hat sich sodann zu Recht darauf beschrÃ¤nkt, das Projekt daraufhin zu prÃ¼fen, ob es das Schutzobjekt beeintrÃ¤chtige; eine darÃ¼ber hinaus gehende kritische WÃ¼rdigung des Projekts in gestalterischer Hinsicht war nicht Aufgabe der Kommission. Insofern geniesst die Bauherrschaft als EigentÃ¼merin einen Handlungsspielraum, der andere und, wie die KDK und die Baurekurskommission durchblicken lassen, mÃ¶glicherweise auch bessere LÃ¶sungen erlaubt hÃ¤tte.</p> <p class="Urteilstext">Was den Vorwurf betrifft, die Abstimmung des Gartens auf das Palais sei nicht genÃ¼gend berÃ¼cksichtigt worden, so Ã¼bersieht die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass die KDK gerade diese Beziehung zum Ausgangspunkt ihrer Ãberlegungen gemacht hat. Ob die KDK die im Randbereich vorgesehenen Massnahmen zu Unrecht als reversibel bezeichnet hat, wie ihr die BeschwerdefÃ¼hrerin vorwirft, kann offen bleiben, da diese Ãnderungen die erhaltenswerten Anlageteile ohnehin nicht betreffen. Zum Vorwurf, die KDK habe keine Varianten geprÃ¼ft, ist auf die ErwÃ¤gungen zur Beschwerde der ZVH zu verweisen (vgl. E. 2.3.2).</p> <p class="Urteilstext">Ebenfalls als unbegrÃ¼ndet erweisen sich die VorwÃ¼rfe der WidersprÃ¼chlichkeit. Wenn im Gutachten die ohnehin hÃ¶chstens teilweise mÃ¶gliche Rekonstruktion der frÃ¼heren VerhÃ¤ltnisse im oberen Gartenbereich auch mit dem Hinweis auf den dortigen Baumbestand verworfen worden ist, schliesst das nicht die FÃ¤llung einzelner BÃ¤ume in diesem Bereich aus. Sodann handelt es sich beim vorliegenden Projekt nicht um eine gemÃ¤ss den grundsÃ¤tzlichen Vorbemerkungen der KDK nicht zu empfehlende Rekonstruktion, sondern es soll unter Erhaltung der noch vorhanden ursprÃ¼nglichen Substanz die ursprÃ¼ngliche barocke Erscheinung der Gartenanlage vermittelt werden, wobei, wie die KDK zutreffend festhÃ¤lt, die dazu verwendeten Mittel aus der heutigen Zeit stammen. Von einer Rekonstruktion kann keine Rede sein.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die VorwÃ¼rfe, das Gutachten sei unvollstÃ¤ndig und widersprÃ¼chlich, erweisen sich damit als unbegrÃ¼ndet. Weder die Bauherrschaft noch die BewilligungsbehÃ¶rden hatten triftige GrÃ¼nde, um von den Schlussfolgerungen des Gutachtens abzuweichen. Sie haben bereits im Lauf der Projektierung und im ersten Rechtsgang die VertrÃ¤glichkeit des Projekts mit den Anforderungen des Denkmalschutzes im Sinn von § 204 Abs. 1 und § 238 Abs. 2 PBG in geradezu vorbildlicher Weise geprÃ¼ft und sich mit abweichenden Fachmeinungen auseinander gesetzt. Nachdem das Gutachten ihre Auffassung bezÃ¼glich der RÃ¼cksichtnahme auf das Schutzobjekt bestÃ¤tigt hatte, durften sie bei der erneuten Bewilligung darauf verzichten, im Rahmen der ErwÃ¤gungen ihre aus dem ersten Rechtsgang bekannten BewilligungsgrÃ¼nde zu wiederholen. Zu einer erneuten inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Projekt hÃ¤tte nur dann Anlass bestanden, wenn das Gutachten eine BeeintrÃ¤chtigung des Schutzobjekts nachgewiesen hÃ¤tte. Nur in diesem Fall wÃ¤re zu prÃ¼fen gewesen, ob die BeeintrÃ¤chtigung des Schutzobjekts durch andere Ã¶ffentliche Interessen gerechtfertigt sei und wie gegebenenfalls die BeeintrÃ¤chtigung mÃ¶glichst gering gehalten werden kÃ¶nnte.</p> <p class="Urteilstext">Liegen keine GrÃ¼nde vor, an der UnabhÃ¤ngigkeit und Sachkunde der KDK zu zweifeln, und weist ihr Gutachten keine IrrtÃ¼mer, LÃ¼cken oder WidersprÃ¼che auf, so hat auch die Vorinstanz auf die fachkundigen Feststellungen der Kommission abstellen dÃ¼rfen. Den Beizug weiterer Gutachten hat sie zu Recht verworfen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die ZVH bemÃ¤ngelt erneut, dass die beim Amt fÃ¼r Baubewilligungen aufliegenden PlÃ¤ne kein richtiges Bild des Bauvorhabens vermittelt hÃ¤tten. Wie indessen bereits die Vorinstanz ausgefÃ¼hrt hat, sind solche RÃ¼gen nur insoweit zu hÃ¶ren, als MÃ¤ngel des Verfahrens die Anfechtenden an der Wahrnehmung ihrer Rechte gehindert haben. Das trifft hier nicht zu: Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen konnten sich, wie ihre detaillierten EinwÃ¤nde zeigen, aufgrund der ProjektplÃ¤ne eine hinreichend genaue Vorstellung von den geplanten Ãnderungen machen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die SGGK rÃ¼gt eine Verletzung ihres rechtlichen GehÃ¶rs durch die Rekursinstanz, die nicht auf alle ihre Argumente und AntrÃ¤ge eingegangen sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Aus der BegrÃ¼ndungspflicht gemÃ¤ss § 10 Abs. 2 VRG und dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich, dass die entscheidende BehÃ¶rde alle Elemente des Sachverhalts und alle anwendbaren Normen zu prÃ¼fen und sich mit den Parteivorbringen auseinander zu setzen hat. Sie darf sich in ihrem Entscheid aber auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nken und hat sich nicht mit jeder tatsÃ¤chlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand zu befassen und diese einzeln zu widerlegen (BGE 126 I 97 E. 2b, 112 Ia 107 E. 2b; RB 1968 Nr. 24; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 40).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Wie sich dem Rekursentscheid entnehmen lÃ¤sst, hat sich die Vorinstanz mit dem zu beurteilenden Sachverhalt umfassend auseinander gesetzt und hat sich insbesondere mit einem Augenschein einen eigenen Eindruck der betroffenen Gartenanlage verschafft. Sodann hat sie das umstrittene Bauvorhaben nach den massgeblichen Rechtsvorschriften geprÃ¼ft, nÃ¤mlich nach § 203 Abs. 1 lit. f PBG betreffend die SchutzwÃ¼rdigkeit von wertvollen Park- und Gartenanlagen, nach § 204 PBG betreffend die Selbstbindung und nach § 238 Abs. 2 PBG betreffend die RÃ¼cksichtnahme auf Schutzobjekte. Sie hat dabei neben den verfahrensrechtlichen EinwÃ¤nden der BeschwerdefÃ¼hrerinnen insbesondere den Schutzumfang sowie die Frage geprÃ¼ft, ob die schutzwÃ¼rdigen Teile des Gartens durch die geplante Neugestaltung beeintrÃ¤chtigt werden. Wie sich aus der Zusammenfassung der Rekursvorbringen im angefochtenen Entscheid (E. 5b) ergibt, hat die Vorinstanz dabei die wesentlichen EinwÃ¤nde der Rekurrentinnen zur Kenntnis genommen und geprÃ¼ft. Wenn sie in der Folge erkannt hat, dass den EinwÃ¤nden der Rekurrentinnen eine schon vom Ansatz her grundverschiedene Auffassung Ã¼ber die zukÃ¼nftige Gestaltung des Gartens zu Grunde liege, dass aber das umstrittene Projekt gleichwohl als zulÃ¤ssige, das Schutzobjekt nicht beeintrÃ¤chtigende LÃ¶sung erscheine, so brauchte sie nicht zu jedem Argument der Rekurrentinnen einzeln Stellung zu nehmen. Insbesondere brauchte sie nicht auf Vorbringen einzugehen, die von vornherein nicht Fragen des Denkmalschutzes betreffen, wie solche betreffend das Sicherheits-, Verschmutzungs- und Vandalenrisiko.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>In der Sache machen beide BeschwerdefÃ¼hrerinnen erneut geltend, die angefochtenen VerfÃ¼gungen beruhten auf einer unrichtigen Feststellung des Schutzumfangs. SchutzwÃ¼rdig sei der Rechberggarten in seiner ganzen Ausdehnung, so wie er sich seit der Erweiterung von 1844 bis 1852 sowie deren teilweiser Reversion von 1937/38 prÃ¤sentiere. Diesen Einwand hat die Baurekurskommission mit zutreffenden ErwÃ¤gungen, auf die gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG verwiesen werden kann, verworfen. ErgÃ¤nzend ist anzufÃ¼gen, dass die Umschreibung der schutzwÃ¼rdigen Substanz durch die KDK, welche bei der Beschreibung des zwischen 1759 und 1770 erstellten barocken Gartens durch Schulthess/Renfer ansetzt, als Ã¼berzeugend erscheint. In der spÃ¤teren Zeit wurden, wie in den Akten ausfÃ¼hrlich dokumentiert und von der Vorinstanz zusammenfassend festgehalten wurde, der Rechberggarten und seine Bauten verschiedentlich verÃ¤ndert, sodass die Frage zu entscheiden war, welcher Zustand erhalten bzw. wiederhergestellt werden soll. Wie die KDK Ã¼berzeugend darlegt, ist diese Frage von Fall zu Fall zu beantworten und geht es hier insbesondere darum, die ursprÃ¼ngliche Vorstellung der Gartenanlage erlebbar zu halten. Dieses Ziel ist nach der Fachmeinung der KDK mit dem umstrittenen Projekt fÃ¼r den Rechberggarten erreicht worden. Die geplanten grÃ¶sseren VerÃ¤nderungen, wie die UmzÃ¤unung samt Lindenhecke, die Bepflanzung mit ObstbÃ¤umen auf der neu gestalteten obersten Terrasse und die dortigen TerrainverÃ¤nderungen samt neuer Aussichtskanzel und die FÃ¤llung eines Schnurbaums betreffen keine Elemente, welche den Wert des Schutzobjekts ausmachen, sondern die durch Bauten im Umfeld bereits verschiedentlich betroffenen Bereiche, wo heute, wie die KDK zutreffend festhÃ¤lt, kein ganzheitlicher Gestaltungswille mehr erkennbar ist. Das gilt auch bezÃ¼glich der im SpÃ¤tbarock offenbar angestrebten "Ãffnung zur Landschaft"; an deren Stelle ist mit der Beseitigung der Schanze und des frÃ¼heren Pavillons sowie durch die angrenzenden Bauten aus neuerer Zeit im oberen Gartenteil ein heute zufÃ¤llig wirkender Ãbergangsbereich entstanden. Eine wertvolle Sichtbeziehung wird deshalb durch die obere Begrenzung des Barockgartens mit Zaun, Hecke und Obstbaumreihen nicht zerstÃ¶rt. Der Verlauf der Gartengrenze hat sich im Laufe der Zeit mehrfach verÃ¤ndert; das Ausmass des Gartens ist nicht an sich wertvoll im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. f PBG. Kleine VerÃ¤nderungen in den zentralen Bereichen des Gartens, wie das Platzieren von Holzsofas und die Pflanzung von Eiben auf den unteren Terrassen sind fÃ¼r die Erlebbarkeit der Geschichtlichkeit der Gartenanlage nicht entscheidend. Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen Ã¼bersehen, dass es fÃ¼r die Frage der Erlebbarkeit der Geschichtlichkeit der Gartenanlage nicht auf die Wahrnehmung einzelner Fachleute ankommt; nach der Rechtsprechung mÃ¼ssen Schutzmassnahmen breiter, das heisst auf objektive und grundsÃ¤tzliche Kriterien abgestÃ¼tzt sein und von einem grÃ¶sseren Teil der BevÃ¶lkerung bejaht werden, um Anspruch auf eine gewisse AllgemeingÃ¼ltigkeit erheben zu kÃ¶nnen (<span>BGE 120 Ia 270 E. 4a; 118 Ia </span>384 E. 5a S. 389, mit Hinweisen). Diesem Anspruch genÃ¼gt das vorliegende Projekt, auch wenn einzelne Fachleute den Einsatz moderner Gestaltungselemente fÃ¼r problematisch halten mÃ¶gen. Jedenfalls kann der Baudirektion als Bauherrschaft keine Verletzung von § 204 PBG vorgeworfen werden und wird mit den Neuanlagen die gemÃ¤ss § 238 Abs. 2 PBG gebotene RÃ¼cksicht auf die schutzwÃ¼rdige Substanz genommen.</span></p> <p class="Urteilstext">Abschliessend ist anzumerken, dass es nicht die Aufgabe der Rechtsmittelinstanzen ist, Ã¼ber denkmalpflegerische Fragen zu entscheiden, die nach der Meinung der Experten mit guten GrÃ¼nden so oder anders beurteilt werden kÃ¶nnen. Diese Funktion weist das Gesetz der KDK zu, die als sachkundige SpezialbehÃ¶rde den rechtsanwendenden BehÃ¶rden entsprechende Empfehlungen zu geben hat. Die Rechtsmittelinstanzen haben dann einzugreifen, wenn â wie im ersten Rechtsgang â unzulÃ¤ssigerweise auf den Beizug dieser SpezialbehÃ¶rde verzichtet wird, wenn Hinweise darauf bestehen, dass diese ihrer Aufgabe ungenÃ¼gend nachgekommen ist, wenn in unzulÃ¤ssiger Weise auf die Begutachtung eingewirkt wird und schliesslich, wenn die BewilligungsbehÃ¶rden ohne triftige GrÃ¼nde von den Empfehlungen der Fachkommission abweichen. â Solche MÃ¤ngel liegen hier nicht vor und damit auch kein Beschwerdegrund im Sinn von § 50 VRG. Das Verwaltungsgericht hat deshalb weder die Bewilligungen als Ganzes noch â wie eventualiter beantragt wird â in Bezug auf einzelne Projektelemente aufzuheben. Die Beschwerden sind folglich abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang sind die Verfahrenskosten den BeschwerdefÃ¼hrerinnen je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). FÃ¼r eine Kostenbefreiung aus BilligkeitsgrÃ¼nden besteht kein Anlass; die erstinstanzlich entscheidenden BehÃ¶rden haben den Sachverhalt umfassend abgeklÃ¤rt und der Verfahrensfehler des ersten Rechtsgangs ist behoben worden.</p> <p class="Urteilstext">Eine ParteientschÃ¤digung steht den BeschwerdefÃ¼hrerinnen als Unterliegenden nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Hingegen ist eine solche der Beschwerdegegnerin Nr. 2 zuzusprechen; die Beantwortung der umfangreichen Rechtsschriften mit ihren zahlreichen EinwÃ¤nden hat einen Aufwand erfordert, der auch fÃ¼r eine gut ausgestattete VerwaltungsbehÃ¶rde als ausserordentlich erscheint. Als angemessen erweist sich eine UmtriebsentschÃ¤digung von insgesamt Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Dropdown1"></a> die Kammer:</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerden VB.2005.00009 und VB.2005.00010 werden vereinigt;</p> <p class="Zwischentitel">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerden werden abgewiesen</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 180.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'180.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrerinnen je zur HÃ¤lfte auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen werden je zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (insgesamt Fr. 2'000.-; Mehrwertsteuer inbegriffen) an die Beschwerdegegnerin Nr. 2 verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung anâ¦..<br/> <br/> </p> <p class="Erwgung2"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>