<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00409</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106944&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00409</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung &amp; Befehl</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands; Reduktion von Dachflächenfenstern<br/><br/>Legitimation (E. 1a). Soweit die Sache zur Weiterführung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen und zum Neuentscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde, liegt lediglich ein Zwischenentscheid im Sinn von § 48 Abs. 2 VRG vor, und es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Rückweisung für die Betroffenen einen Nachteil zur Folge hat, der sich später nicht mehr beheben lässt. Auf die Beschwerde ist insofern nicht einzutreten. Über die Bewilligungsfähigkeit des gegenwärtigen Zustands ist bereits mit einer in Rechtskraft erwachsenen Bewilligung entschieden worden. Die Vorinstanz ist deshalb auf die entsprechenden materiellen Rügen nicht eingetreten, und es ist im Beschwerdeverfahren nur die Rechtmässigkeit dieses Nichteintretens zu prüfen (E. 1b bb). Die Beschwerdeführenden setzen sich mit der entsprechenden Begründung der Baurekurskommission nicht auseinander, sondern wiederholen lediglich ihre bereits im Rekursverfahren vorgebrachten materiellen Einwände. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet (E. 2). Abweisung, soweit darauf einzutreten ist (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANPASSUNG">ANPASSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUBEWILLIGUNG">BAUBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHFENSTER">DACHFENSTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHGESTALTUNG">DACHGESTALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENDENTSCHEID">ENDENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLAN">PLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 22 lit. III BZO KÃ¼snacht</span><br/><span class="ungerade">§ 48 lit. I + II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 18. Mai 1999 bewilligte die Baukommission X A den Um­bau und die Umnutzung des Dachgeschosses des Wohnhauses Vers.-Nr. 01 auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02, in M, im Sinne der ErwÃ¤gungen und unter verschiedenen Bedingungen und Auflagen, darunter diejenige, dass Grundriss, Dachgeschoss und FassadenplÃ¤ne in Absprache mit der BaubehÃ¶r­de zu Ã¼berarbeiten und vor Baubeginn zur Bewilligung einzureichen seien. In den ErwÃ¤gungen wurde auf Art. 22 Abs. 3 der Bau- und Zonenordnung vom 5. Dezember 1994 (BZO) hin­gewiesen, wonach nur âeinzelneâ Dach­flÃ¤chenfenster bis zu einer LÃ¼ftungsflÃ¤che von 0,4 m<sup>2</sup> erlaubt seien, sofern sie sich in die Dachlandschaft einordneten. Die vorgesehene An­zahl von DachflÃ¤chenfenstern Ã¼berstei­ge das zulÃ¤ssige Mass bei weitem; zudem sei die ge­stal­terische Durchbildung im Detail ungenÃ¼gend. Einzelne Gauben oder Giebelfenster abgestimmt auf die Fensteranordnung der Nordost- und SÃ¼dwestfassade wÃ¼rden die Dachgestaltung verbessern. Diese Baubewilligung blieb unangefochten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem die Baukommission X festgestellt hatte, dass mit dem Umbau begonnen worden war, ohne dass abgeÃ¤nderte PlÃ¤ne zur Bewilligung eingereicht worden waren, und alle ursprÃ¼nglich geplanten und nicht bewilligten 16 Dachfenster eingebaut worden waren, ordnete sie am 14. November 2000 an, Umbau und Umnutzung des Dachgeschosses seien spÃ¤testens zwei Monate ab Rechtskraft dieser Anordnung gemÃ¤ss der baurechtlichen Bewilligung vom 18. Mai 1999 zu erstellen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diesen Beschluss gelangten A sowie B und C als EigentÃ¼mer der vom Beschluss betroffenen Stockwerkeinheiten an die Baurekurskommission mit dem Antrag, die­sen Beschluss aufzuheben und das Bauvorhaben wie ausgefÃ¼hrt zu bewilligen, insbesondere die bereits erstellten DachflÃ¤chenfenster.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission hiess den Rekurs im Sinne der ErwÃ¤gungen gut. Sie hob den Beschluss der Baukommission X vom 14. November 2000 auf und wies die Sache zur WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens im Sinne der ErwÃ¤gungen und zum Neuentscheid an die Baukommission X zurÃ¼ck. Aus den ErwÃ¤gungen ist zusammenfassend festzuhalten:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Frage, ob der Einbau von 16 DachflÃ¤chenfenstern mit Art. 22 Abs. 3 BZO vereinbar sei, sei mit dem unangefochten gebliebenen Baubescheid vom 18. Mai 1999 rechtskrÃ¤ftig entschieden; entsprechend sei auch die Frage einer Ausnahmebewilligung nicht mehr zu prÃ¼fen. Den ErwÃ¤gungen jener Bewilligung, auf welche im Dispositiv verwiesen werde, sei mit hinreichender Klarheit zu entnehmen, dass die geforderte Anpassung der PlÃ¤ne Massnahmen beinhalte, die zu einer Reduktion der Anzahl der DachflÃ¤chenfenster und zu einer besseren gestalterischen Anpassung der Dacheingriffe an die Fassadengestaltung fÃ¼hrten. Auf diese Anordnung sei nicht zurÃ¼ckzukommen; bei Art. 22 Abs. 3 BZO handle es sich um eine kompetenzgemÃ¤ss erlassene Ã¤sthetisch motivierte Vorschrift Ã¼ber die zulÃ¤ssige Dachgestaltung in Wohnzonen. Als VollstreckungsverfÃ¼gung sei die angefoch­tene Anordnung indessen zu wenig konkret. Zwar habe die Baukommission in ihrer Vernehmlassung ausgefÃ¼hrt, die Bauherrschaft habe die Wahl, das Dachgeschoss in den ursprÃ¼nglichen Zustand zurÃ¼ckzuversetzen oder revidierte PlÃ¤ne im Sinn der ErwÃ¤gungen der Bewilligung vom 18. Mai 1999 einzureichen. Es erscheine auch im Hinblick auf diese zweite MÃ¶glichkeit sachdienlich und zweckmÃ¤ssig, auf die Auslegung von Art. 22 Abs. 3 BZO einzugehen. Im Licht des Zwecks dieser Bestimmung, ein ruhiges Erscheinungsbild der Dachlandschaft zu erzielen, erscheine die Praxis der Gemeinde, ungeachtet der GrÃ¶sse der DachflÃ¤che nur zwei DachflÃ¤chenfenster zuzulassen, als zu schematisch. Ohne dem Ent­­scheid der BaubehÃ¶rde vorzugreifen, erscheine aus dieser Sicht die Dachgestaltung auf der Nordwestseite als vertretbar, wÃ¤hrend auf der SÃ¼dwestseite die DachflÃ¤che mit zehn Dach­flÃ¤chenfenstern, die Ã¼berdies konzeptlos angeordnet wirkten, als Ã¼berladen erscheine. Im Sinne dieser ErwÃ¤gungen sei die Sache zur Fortsetzung des Vollstreckungsverfahrens und zum Neuentscheid zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 19. Dezember 2001 liessen A sowie B und C dem Verwal­tungsgericht beantragen, den Entscheid der Baurekurskommission aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤di­gungsfolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zur BegrÃ¼ndung des RÃ¼ckweisungsantrags wurde vorgebracht, die BeschwerdefÃ¼hrenden seien trotz formellen Obsiegens im Rekursverfahren zur Beschwerde legitimiert, da im angefochtenen Entscheid bereits vorgezeichnet sei, dass und in welchem Umfang eine Wie­derherstellung erfolgen solle. Die Baurekurskommission habe im angefochtenen Ent­scheid den Sachverhalt nur unvollstÃ¤ndig wiedergegeben, indem eine Eingabe der Beschwer­defÃ¼hrenden an die Vorinstanz mit Stillschweigen Ã¼bergangen worden sei und sie nicht auf die laufende Ãnderung der Bau- und Zonenordnung eingegangen sei. Ebenso habe sich die Baurekurskommission nicht in rechtsgenÃ¼gender Weise mit dem Einwand aus­einander gesetzt, die Auslegung von Art. 22 Abs. 3 BZO durch die Beschwerdegegnerin sei rechtswidrig und die BeschwerdefÃ¼hrenden wÃ¼rden rechtsungleich behandelt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission beantragte am 18. Januar 2002 Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem die Parteien Verhandlungen aufgenommen hatten, wurde das Beschwerde­­verfahren am 11. MÃ¤rz 2002 sistiert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach Scheitern der Verhandlungen wurde das Verfahren am 9. Juli 2002 fortgesetzt. Am 17. September 2002 beantragte die Baukommission X Abweisung der Beschwer­de unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben im Rekursverfahren unter anderem beantragt, die Beschwerdegegnerin sei zu verhalten, die eigenmÃ¤chtig erstellten DachflÃ¤chenfenster zu bewilligen. Trotz des RÃ¼ckweisungsentscheids der Rekurskommisssion haben sie deshalb entgegen ihrer Auffassung nicht formell obsiegt und sind damit durch den Rekursentscheid beschwert und zur Beschwerde legitimiert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Hingegen stellt sich die Frage, ob es sich beim Rekursentscheid um eine anfechtbare Anordnung im Sinn von § 48 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) handelt. Nach dieser Bestimmung kann das Verwaltungsgericht angerufen werden, wenn eine Sache materiell oder durch Nichteintreten erledigt worden ist (Abs. 1); Zwischenentscheide sind weiterziehbar, wenn sie fÃ¼r den Betroffenen einen Nach­­teil zur Folge haben, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst (Abs. 2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Die Baurekurskommission hat den Rekurs im Sinne der ErwÃ¤gungen gutge­heis­sen, den angefochtenen Beschluss aufgehoben und die Sache zur WeiterfÃ¼hrung des Verfah­rens im Sinne der ErwÃ¤gungen und zum Neuentscheid zurÃ¼ckgewiesen. In den ErwÃ¤gun­gen wird ausgefÃ¼hrt, dass der unangefochten gebliebene Baubescheid vom 18. Mai 1999 die Feststellung enthalte, dass die vorgesehene Zahl von DachdurchbrÃ¼chen Art. 22 Abs. 3 BZO verletze und dementsprechend revidierte PlÃ¤ne einzureichen seien. Insofern bestehe im vorliegenden Verfahren kein Raum mehr fÃ¼r materiellrechtliche EinwÃ¤nde. Da­mit ist mit dem angefochtenen Rekursentscheid, obwohl dies im Dispositiv nicht ausdrÃ¼ck­lich festgehalten wurde, auf den Rekurs teilweise nicht eingetreten worden, nÃ¤mlich insofern, als die BeschwerdefÃ¼hrenden die bereits mit Baubescheid vom 18. Mai 1999 rechtskrÃ¤ftig verweigerte und in der Folge gleichwohl ausgefÃ¼hrte Dachgestaltung nachtrÃ¤glich bewilligt haben wollen. Jedenfalls insoweit stellt die Anordnung der Vorinstanz einen gemÃ¤ss § 48 Abs. 1 VRG anfechtbaren Endentscheid dar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Soweit hingegen die Sache zur WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens im Sinne der ErwÃ¤gungen und zum Neuentscheid an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen wurde, liegt lediglich ein Zwischenentscheid im Sinn von § 48 Abs. 2 VRG vor, und es ist nicht ersichtlich, inwie­fern diese RÃ¼ckweisung fÃ¼r die Betroffenen einen Nachteil zur Folge hat, der sich spÃ¤ter nicht mehr beheben lÃ¤sst. Auch verfahrensÃ¶konomische GrÃ¼nde rechtfertigen keine an­dere Betrachtungsweise (vgl. RB 1998 Nr. 31 = BEZ 1998 Nr. 10; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A. , ZÃ¼rich 1999, § 48 N. 16). Auf die Beschwerde ist insofern nicht einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden geltend machen, dass im Rekursentscheid vorgezeichnet worden sei, dass und in welchem Umfang eine Wiederherstellung erfolgen solle, Ã¼bersehen sie zweierlei: Erstens ist Ã¼ber die BewilligungsfÃ¤higkeit des gegenwÃ¤rtigen Zustands bereits mit der in Rechtskraft erwachsenen Bewilligung vom 18. Mai 1999 entschie­den worden. Die Vorinstanz ist deshalb auf die entsprechenden materiellen RÃ¼gen nicht ein­­getreten, und es ist im Beschwerdeverfahren nur die RechtmÃ¤ssigkeit dieses Nichteintretens zu prÃ¼fen. Zweitens hat die Baurekurskommission verpflichtende Anweisungen ledig­lich bezÃ¼glich der WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens gegeben, nÃ¤mlich in dem Sinn, dass einer Vollstreckung die notwendige Konkretisierung des rechtmÃ¤ssigen Zustands vorangehen mÃ¼sse. Die angefÃ¼gten ErwÃ¤gungen zur Auslegung von Art. 22 Abs. 3 BZO erfolgten mit dem ausdrÃ¼cklichen Hinweis, dass damit der Beurteilung durch die BaubewilligungsbehÃ¶rde nicht vorgegriffen werden solle; sie sind deshalb fÃ¼r den zweiten Rechtsgang nicht bindend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Damit ist lediglich darÃ¼ber zu befinden, ob die Baurekurskommission auf die im Zu­sammenhang mit der BewilligungsfÃ¤higkeit des bestehenden Zustands erhobenen materiellen RÃ¼gen hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden setzen sich mit der entspre­­chenden BegrÃ¼ndung der Baurekurskommission nicht auseinander, sondern wiederholen lediglich ihre bereits im Rekursverfahren vorgebrachten materiellen EinwÃ¤nde. Die Be­schwer­de erweist sich damit, insoweit als sie sich gegen die unterbliebene PrÃ¼fung der ma­te­riellrechtlichen Rekursvorbringen wendet, als unbegrÃ¼ndet und ist schon deshalb abzuweisen (RB 1980 Nr. 20). Im Ãbrigen trifft es zu, dass Ã¼ber die Dachgestaltung, wie sie sich heute darstellt, bereits mit der Baubewilligung vom 18. Mai 1999 rechtskrÃ¤ftig entschie­den wurde; auf ein unverÃ¤ndertes Projekt braucht deshalb weder in einem Vollstre­ckungsverfahren noch (vorbehaltlich einer wesentlichen Ãnderung des Sachverhalts oder der Rechtslage) in einem neuen Baubewilligungsverfahren eingetreten zu werden (RB 1983 Nr. 108). Vielmehr wird es Sache der Bauherrschaft sein, unverzÃ¼glich â wenn nÃ¶tig unter Fristansetzung durch die Bau­behÃ¶rde â ein Projekt zur Bewilligung einzureichen, das entsprechend der Auflage zur Be­willigung vom 18. Mai 1999 eine deutlich verbesserte Dachgestaltung vorsieht. Sowohl die BeschwerdefÃ¼hrenden bei der Projektierung als auch die Beschwerdegegnerin bei der bau­rechtlichen PrÃ¼fung dÃ¼rften nicht schlecht be­raten sein, wenn sie sich an den nicht verbindlichen, aber gut gemeinten Auslegungshinwei­sen der Baurekurskommission zu Art. 22 Abs. 3 BZO orientieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>