<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00452</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222681&amp;W10_KEY=13045539&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00452</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.10.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kautionssäumnis. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss nicht einzutreten, nachdem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen worden war und der auferlegte Prozesskostenvorschuss nicht geleistet wurde (E. 1). Aufwands- und Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 2) und Rechtsmittelbelehrung (E. 3). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BRASILIEN">BRASILIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAUTIONSSÃUMNIS">KAUTIONSSÃUMNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONKUBINAT">KONKUBINAT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETENSENTSCHEID">NICHTEINTRETENSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREKÃRER AUFENTHALT">PREKÃRER AUFENTHALT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 15 Abs. II lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=59047" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00452</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">3. Oktober 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch RA B, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung.</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">Die 1967 geborene brasilianische StaatsangehÃ¶rige A war gemÃ¤ss Aktenlage und den AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeschrift frÃ¼her einmal mit einem Schweizer verheiratet, welcher vor rund 24 Jahren in Brasilien verstorben ist. Seither bezieht A eine Witwenrente der Schweizer AHV. Die gemeinsame (Schweizer) Tochter von ihr und ihrem verstorbenen Schweizer Ehemann lebt inzwischen in der Schweiz, ist mit einem Schweizer verheiratet und gebar kÃ¼rzlich Zwillinge. Ein weiteres Kind von A aus einer anderen Beziehung studiert heute in Brasilien Medizin.</p> <p class="Sachverhalt2"><span>Am 16. MÃ¤rz 2022 reiste A in die Schweiz ein, wo sie am 17. Mai 2022 um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem im Kanton ZÃ¼rich wohnhaften Konkubinatspartner, dem 1953 geborenen schweizerisch-italienischen DoppelbÃ¼rger C, ersuchte. Am 2. Juni 2022 meldete sie sich am Wohnsitz ihres Partners an. Hierauf wies das Migrationsamt am 17. Juni 2022 ihr Gesuch unter Ansetzung einer Ausreisefrist bis zum 17. Juni 2022 ab, wobei es feststellte, dass auch die aufschiebende Wirkung eines allfÃ¤lligen Rekurses ihr kein prozedurales Aufenthaltsrecht verschaffen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion am 21. Juli 2022 ab, unter Ansetzung einer Ausreisefrist bis zum 1. August 2022.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 29. Juli 2022 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und es sei das Migrationsamt anzuweisen, ihr eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Weiter wurde um die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, dem Absehen von Vollzugsmassnahmen bzw. der GewÃ¤hrung eines prozeduralen Aufenthaltsrechts wÃ¤hrend der VerfahrenshÃ¤ngigkeit und um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung sowie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Sodann wurde die Befragung von A und ihres aktuellen Konkubinatspartners offeriert.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2022 schrieb das Verwaltungsgericht das Gesuch um (Wieder-)Herstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde mangels Entzugs derselben als gegenstandslos ab und wies die Gesuche um GewÃ¤hrung eines prozeduralen Aufenthaltsrechts bzw. die Anordnung eines Vollzugsstopps mangels offensichtlicher ErfÃ¼llung der Zulassungsvoraussetzungen und der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der Begehren ab. Weiter hielt es unter Ansetzung einer Ausreisefrist bis zum 19. August 2022 fest, dass der Bewilligungsentscheid im Ausland abzuwarten sei. Sodann wies es auch das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zufolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit ab und setzte Frist zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses an, ansonsten auf ihre Beschwerde nicht eingetreten wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">Der auferlegte Prozesskostenvorschuss wurde in der Folge nicht geleistet.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend sich das Migrationsamt zur Beschwerde nicht vernehmen liess, verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Sofern kein bewilligungsfÃ¤higes Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung vorliegt, kÃ¶nnen Private unter Androhung, dass auf ihre Begehren sonst nicht eingetreten werde, zur Sicherstellung der Verfahrenskosten angehalten werden, wenn sie nicht Ã¼ber einen Schweizer Wohnsitz im Sinn von § 15 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) verfÃ¼gen. PraxisgemÃ¤ss ist ein Schweizer Wohnsitz im Sinn von § 15 Abs. 2 lit. a VRG auch zu verneinen, wo ein vorbestehendes Anwesenheitsrecht fehlt (prekÃ¤rer Aufenthalt, vgl. z.B. VGr, 15. MÃ¤rz 2021, VB.2021.00101 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Mit verwaltungsgerichtlicher PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2022 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund ihres prekÃ¤ren Aufenthalts im Sinn von § 15 Abs. 2 lit. a VRG eine 20-tÃ¤gige Frist zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses in HÃ¶he von Fr. 2'070.- angesetzt, unter Androhung eines Nichteintretensentscheids im SÃ¤umnisfall. Die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2022 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss postalischer Sendungsverfolgung am 5. August 2022 zugestellt, womit die 20-tÃ¤gige Frist zur Leistung des Prozesskostenvorschusses â unter BerÃ¼cksichtigung der Gerichtsferien â am Montag, 5. September 2022, abgelaufen ist. Sodann ist nicht ersichtlich, dass die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2022 innert Rechtsmittelfrist beim Bundesgericht angefochten bzw. dort rechtzeitig um aufschiebende Wirkung ersucht wurde. Da der Prozesskostenvorschuss bis heute nicht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde androhungsgemÃ¤ss nicht einzutreten. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die reduzierten Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen, wobei aber der bisher in der Prozessleitung angefallene Aufwand mitzuberÃ¼cksichtigen ist, namentlich der BegrÃ¼ndungsaufwand bei der Beurteilung der prozessualen AntrÃ¤ge in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. August 2022 (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG und § 4 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 [GebV VGr]). AusgangsgemÃ¤ss steht ihr auch keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'070.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM).</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>