<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01222</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, geboren 1960, ist ausgebildete Modedesignerin (Urk. 7/1 Ziff. 5.3), arbeitete jedoch zuletzt in den Jahren 2012 und 2013 in einem Pensum von 100 % als Reinigungsangestellte (Urk. 7/1 Ziff. 5.4). Am 23. Juni 2014 meldete sie sich unter Hinweis auf verschiedene Beschwerden bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1 Ziff. 6.2). Die Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Situation ab und holte beim Universitätsspital Z.___, ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres Gutachten ein, welches am 11. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 7/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Juli 2016 meldete sich die Versicherte zum Bezug von Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung an (Urk. 7/59), worauf sie am 6. September 2016 von einer Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person zu Hause besucht wurde (Bericht vom 6. September 2016; Urk. 7/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren betreffend Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 7/21, Urk. 7/29, Urk. 7/32, Urk. 7/73) beziehungsweise betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Hilflosenentschädigung (Urk. 7/71, Urk. 7/76) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 einen Anspruch der Versicherten auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/82 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. November 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Angelegenheit zwecks Durchführung weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 7. Dezember 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Gerichtsverfügung vom 23. Januar 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Der von der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 24. Februar 2017 (Urk. 14) eingereichte Arztbericht vom 21. November 2016 (Urk. 15) wurde der Beschwerdegegnerin am 28. Februar 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) aus, es liege kein Gesundheitsschaden vor, welcher die Erwerbs-fähigkeit dauerhaft einschränke, die Leiden seien behandelbar (S. 1). Die vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Beschwerden würden zudem massgeblich durch psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren ausgelöst, welche invaliditätsfremd seien und keinen erheblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschaden begründen würden. Das bidisziplinäre Gutachten sei schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, darauf könne abgestellt werden. Gemäss dem psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten liege keine authentische, nach ICD-10 diagnostizierbare, psychiatrische Störung vor, die bestehenden Auffälligkeiten seien einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuierung zuzuordnen. Gemäss der rheumatologischen Beurteilung sei die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätigkeit in der industriellen Reinigungstätigkeit und der Baureinigung aufgrund der körperlichen Beschwerden ungünstig und derzeit nicht zumutbar. Da leidensangepasste Hilfsarbeiten weiterhin zu 100 % zumutbar seien und genügend Verweistätigkeit bestehen würden, liege jedoch keine erhebliche und dauerhafte Erwerbsunfähigkeit und somit keine Invalidität vor. Die am 12. August 2016 durchgeführte Herzkatheteruntersuchung habe ebenfalls keine neuen, unberücksichtigten Fakten ergeben (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, dem Gutachten des Universitätsspitals Z.___, sei der Beweiswert weitgehend abzusprechen (Urk. 1 S. 4 Ziff. 3). Insbesondere sei auf die Diskrepanz bei der psychiatrischen Beurteilung im Vergleich zu den Feststellungen des Hausarztes und der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychotherapeutin hinzuweisen. Die von den Behandlern gestellte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer rezidivierenden Depression mittelgradiger Episode werde vom psychiatrischen Gutachter mit nicht nachvollziehbarer Begründung verworfen. Der Gutachter betone ein ausgesprochen inkonsistentes Verhalten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, was jedoch nicht nachvollziehbar sei. Die geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en würden exakt der erhobenen Anamnese und dem geschilderten Beschwer-debild entsprechen (S. 4 Ziff. 4). Die subjektiv gefärbten Ausführungen des Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters würden insbesondere dann nicht ausreichen, wenn es dieser unterlasse, Symptome gemäss den Kriterien nach ICD-10 F33 auszuführen und bezüglich ihres Vorliegens oder Nichtvorliegens im Detail zu erörtern. Die Exploration durch den Gutachter habe sich in einem Gespräch erschöpft, auch weitere testpsychologische Zusatzuntersuchungen seien nicht ersichtlich (S. 5 Ziff. 5). Man habe den Eindruck, dass der Psychiater aus rein subjektiver, aus welchen Gründen auch immer negativ gesonnener Einstellung der Beschwerdeführerin gegenüber einseitig urteile und ihr Verhalten als theatralisch und nicht glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft darstelle, um daraus einen Widerspruch und entsprechende Inkonsistenzen abzuleiten. Das psychiatrische Gutachten sei nicht schlüssig und könne nicht als genügendes Beweismittel angesehen werden (S. 5 Ziff. 6). Der Rheumatologe habe eine Schmerzverarbeitungsstörung vermutet, dennoch lasse das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Gutachten entsprechende Klärungen vollständig vermissen (S. 5 Ziff. 7). Das Z.___-Gutachten sei als Beweismittel untauglich, weshalb sich der gestützt darauf ergangene Entscheid als fehlerhaft erweise. Die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zwecks weiterer Abklärungen an die Beschwer-degegnerin zurückzuweisen (S. 6 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt hat und ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 7. März 2013 (Urk. 7/5/10-17) insbesondere eine koronare Eingefässerkrankung im Jahre 1997 (S. 1). Das kardiovaskuläre Risiko (persistenter Nikotinabusus, keine Statine bei Hypercho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lesterinämie) sei seit Jahren ungenügend kontrolliert. Aktuell sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ohne verdächtige koronare Symptomatik (S. 2). Wichtig im weiteren Management der koronaren Herzkrankheit sei sicher die aggressive Kontrolle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der kardiovaskulären Risikofaktoren. Eine Statinmedikation sei installiert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es sei ein Verzicht auf das Rauchen zu fordern (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enterologie, hielt am 20. Juni 2014 fest, es hätten nun doch Helicobacter pylori nachgewiesen werden können, was einen Teil der geklagten Beschwerden gut erkläre. Er empfehle daher eine Tripeltherapie (Urk. 7/5/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, nannte in seinem Bericht vom 16. Juli 2014 (Urk. 7/5/1-5) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oligoarthralgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWS-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit verwies Dr. C.___ auf die Stellungnahmen der Spezialisten des Stadtspitals D.___, Rheumatologie, sowie der behandelnden Psychotherapeutin (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 7. August 2014 (Urk. 7/7) nannten die Ärzte des Stadt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spitals D.___, Rheumatologie, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes myofasciales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Oligoarthralgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: psychosomatische Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthrose, DD: chronische Arthritis urica, DD: seronega Arthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulter/Ellbogen rechtsbetont, DD: Impingement</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin bestünden ausgeprägte myofasciale Schmerzen para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertebral, aber auch an den Extremitäten. Weiter klage sie über Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Mit einer raschen restitutio ad integrum sei nicht zu rechnen (Ziff. 1.4). Eine Arbeitsunfähigkeit sei nicht attestiert worden (Ziff. 1.6). Die Beschwerdeführerin stehe unter hochgradiger psychosozialer Belastung, sie sei weinerlich und depressiv, rede nebenher. Aufgrund der starken panvertebralen Schmerzen und auch polyartikulären Schmerzen sei bestenfalls eine leichte körperliche Arbeit zumutbar (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychotherapeutin lic. phil. E.___, Psychologin FSP, nannte in ihrem Bericht vom 30. Dezember 2014 (Urk. 7/12) folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, mittelgradige depressive Episode, aktuell als Folge der schwierigen psychosozialen Situation mit der Eheproblematik mit einem psychisch belasteten und alkoholabhängigen Ehemann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless-Legs-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Kopfschmerzen</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 26. November bis 5. Dezember 2014 sei die Beschwerdeführerin in der Klinik F.___ stationär behandelt worden (Ziff. 1.3). Sie sei erschöpft, deprimiert, innerlich unruhig, ängstlich und unsicher. Es bestehe ein sozialer Rückzug, sie sei emotional wenig belastbar, leide an Konzentrations- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen sowie Schlafstörungen und unruhigen Beinen (Ziff. 1.4). Die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit sei ihr nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Theoretisch würden sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen durch medizinische Massnahmen vermindern lassen (Ziff. 1.8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne aufgrund der gesundheitlichen Situation nicht mehr gerechnet werden (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastroenterologie,, nannte in seinem Bericht vom 28. August 2015 (Urk. 7/49/1-2) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">affektive Störung (Depression?)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beck depression inventory 29 Punkte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Medikamenteninteraktionsstörung (Verdacht auf extrapyra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">midale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Störungen: Paroxetin, Paspertin, Gabapentin)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diarrhoe und Erbrechen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bakterielle Dünndarmüberwucherung (SIBO)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hohe Basalwerte im Lactulose-Atemtest</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Helicobacter Infektion des Magens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin werde seit drei Jahren mit Paroxetin sowie seit einiger Zeit auch Gabapentin behandelt und habe unter diesen zentral nervösen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien auch zunehmend gastrointestinale Symptome entwickelt. Er sei überzeugt, dass die Symptome wahrscheinlich interaktiv durch diese Antidepressiva zustande gekommen seien. Der Erfolg der Medikation betreffend psychiatrische Behandlung sei für ihn klar ungenügend. Zudem gebe es Zeichen, dass die Beschwerdeführerin in der aktuellen Wahrnehmung gestört sei (S. 1). Es seien repetitiv somatische Untersuchungen durchgeführt worden, womit eine Entzün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung im Gastrointestinaltrakt ausgeschlossen werden könne. In erster Linie sei die psychiatrische Medikation neu einzustellen (S. 1 f.). Derzeit nehme die Beschwerdeführerin fünfzehn Medikamente ein, welche er in dieser Anzahl als klar zu viel ansehe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. sowie 31. März 2016 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch die Ärzte des Universitätsspitals Z.___, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizin, bidisziplinär begutachtet. In ihrem Gutachten vom 11. Juli 2016 (Urk. 7/53), für welches sich die Ärzte auf die vorhandenen Akten sowie die eigenen psychiatrischen und rheumatologischen Untersuchungen stützten (S. 2), nannten sie zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes myofasziales Schmerzsyndrom (ICD-10 M79.0) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Akzentuierung zervikothorakaler und lumbosakraler Übergang bei Wirbelsäulenfehlhaltung/-fehlform mit linkskonvexer Kyphoskoliose der Brustwirbelsäule (BWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kompressionsfraktur BWK8 sowie Verdacht auf lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sakrale Übergangsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periarthropathia humeroscapularis partim ankylosans beidseits, aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ell keine Impingement-Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Somatisierungstendenz bei psychosozialer Konfliktsituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Zephalgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD): bei Polypharmakologie, zervikogene Genese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> klinisch im Hintergrund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafstörung bei anamnestisch Restless Legs Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fremdanamnestisch starkes Schnarchen, DD Schlafapnoesyndrom?</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte folgende (S. 3 Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Eingefässerkrankung (1997)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adäquat substituierte Hypothyreose nach Autoimmunthyreopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gastroösophagealer Reflux bei Cardiainsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Helicobacter-positive Gastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Adnexektomie rechts bei Ovarialzyste 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mammareduktionsplastik beidseits 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht bestehe der Verdacht auf eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verar-beitungsstörung beziehungsweise eine Somatisierungstendenz, da die klinischen und radiologischen Befunde nicht ohne Weiteres mit den von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin geklagten Beschwerden korrelierten und die Gesamtstörung eher ausserhalb des rheumatologischen Fachgebietes zu sehen sei. Allerdings habe in der psychiatrischen Begutachtung keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können, da die Beschwerdeführerin Symptome gezeigt habe, welche aspektmässig an das so genannte Ganser-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom erinnern liessen. So habe die Beschwerdeschilderung und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsentation eher den Vorstellungen der Beschwerdeführerin darüber entspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, wie sich ein psychisch Kranker zu verhalten habe. Besonders auffällig sei dabei die inkomplette Orientierung sowie das Vorbeireden gewesen, wobei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen sei, dass das abnorme Verhalten durch Interventionen des Untersuchers klar modulierbar gewesen sei. Differentialdiagnostisch müsse auch von einer intendierten Erzeugung an Symptomen ausgegangen werden. Zusammenfassend sei zu konstatieren, dass die Explorandin ein hochgradig inkonsistentes und nicht authentisches Bild während der psychiatrischen Exploration präsentiert habe, was auch zur Beurteilung des Rheumatologen passe, welcher die Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik ausserhalb des rein rheumatologischen Formenkreises vermute (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der muskuloskelettären Beschwerden sei die Beschwerdeführerin für körperliche schwere Tätigkeiten wie in ihrer angestammten Putztätigkeit in der Baureinigung bleibend nicht mehr arbeitsfähig. Begründet werde dies durch das generalisierte myofasziale Schmerzsydndrom. Aus psychiatrischer Sicht würden sich keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben. In den Akten seien aus rheumatologischer Sicht immer nur die klinischen Befunde beschrieben und nie eine Äusserung zur Arbeitsfähigkeit gemacht worden. Deshalb gelte die aktuelle Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit seit dem Datum der rheumatologischen Begutachtung. Aus gesamtmedizinischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in einer leichten Putztätigkeit wie auch in der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsführung nicht eingeschränkt, für solche Verweistätigkeiten bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit. Diese Beurteilung gehe alleine auf die rheumatologische Beurteilung zurück, aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung für allfällige Verweistätigkeiten (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich medizinischer Massnahmen hielten die Ärzte fest, seitens des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates sei von primär passiven physiotherapeutischen Interventionen kein positiver Einfluss auf das bestehende Schmerzbild zu erwarten. Empfeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert seien primär aktive, in Eigeninitiative durchgeführte Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien mit Ziel allgemeiner Rekonditionierung und Kräftigung der rumpfstabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisierenden Muskelgruppen zur Haltungskorrektur. Aus psychiatrischer Sicht könnten keine Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit genannt werden, da keine psychiatrischen Diagnosen gestellt worden seien (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der verantwortliche Arzt des H.___ diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte in seinem Bericht vom 15. August 2016 neben der bekannten koronaren Eingefässerkrankung extrakardiale Thoraxschmerzen (Urk. 7/66 S. 1). Die Koro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">narangiographie habe keine behandlungsbedürftigen Stenosen ergeben. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e eine diffuse, jedoch nicht stenosierende Koronarsklerose. Ein eindeutiges angiographisches Korrelat für die nachgewiesene, kleine Ischämie im MRI habe nicht festgestellt werden können (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einem plötzlich aufgetretenen Bewusstseinsverlust nannten die Ärzte der Notfallstation des Stadtspitals D.___ Zürich in ihrem Bericht vom 5. September 2016 (Urk. 7/74/9-10) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Synkope unklarer Genese mit konsekutiver Aphasie und Beinschwäche beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polypharmazie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Eingefässerkrankung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierte Hypothyreose bei Status nach Hashimoto Thyreoiditis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless-legs Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Sinusitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Notaufnahme habe sich die Beschwerdeführerin mit normwertigen Vital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichen, initial partiell desorientiert sowie in leicht reduziertem Allgemeinzu-stand präsentiert. Die neurologischen Symptome der Beschwerdeführerin hätten sich im Verlauf vollständig zurückgebildet (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. September 2016 wurde die Beschwerdeführerin von einer Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person der Beschwerdegegnerin zu Hause besucht. In ihrem Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Erwachsene vom 6. September 2016 führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerdeführerin sei in allen invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich-relevanten Bereichen selbständig. Es bestehe keine Hilflosigkeit im Sinne des Gesetzes (Urk. 7/69 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Abschlussbericht vom 12. Oktober 2016 (Urk. 7/91/6-8) nannte die verantwortliche Physiotherapeutin des J.___, Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie Ergotherapie, folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches myofasziales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Eingefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless-legs Syndrom, DD: medikamentös induziert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schwindelanfall und Sturz bei Vertebralstenose C3/4 im März 2016</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus physiotherapeutischer Sicht würden sich die Beschwerden aufgrund der schmerzbedingten Schonhaltung und daraus resultierender Fehl- und Überbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung der aktiven und passiven Strukturen teilweise erklären lassen. Als bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragender Faktor könne eine zentrale Komponente nicht ausgeschlossen werden. Unter der stationären Therapie hätten die Schmerzen subjektiv um 50 % ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessert werden können, objektiv habe die Trainingsbelastung um 200 % und die Beweglichkeit der LWS in Flexion um 32 cm gesteigert werden können (S. 2). Die ambulante Physiotherapie im Sinne eines multidisziplinären Settings mit dem Ziel der Rekonditionierung und Aufbau der Stabilität der LWS-Extension sei weiterzuführen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer Hospitalisation vom 5. bis 15. Oktober 2016 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 19. Oktober 2016 (Urk. 7/96) im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales und generalisiertes myofasciales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Synkope unklarer Genese mit konsekutiver Aphasie und Beinschwäche beidseits am 5. September 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierte Hypothyreose nach teil- oder partieller Thyreoidektomie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthrose der Hände</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Coxarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Femoropatellararthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Spreizfüsse und Hallux valgus beidseits, Knickfuss links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse, nicht stenosierende Koronarsklerose, keine handlungsbedürftige Stenosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Tietze-Syndrom (2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach unklarer Colitis, ED 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach PHS rechts mit subacromialer Bursitis (Mai 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch zeige sich ein generalisiertes myofasziales Schmerzsyndrom mit Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt im zervikothorakalen und lumbosakralen Bereich mit/bei Fehlhaltung, thorakal linkskonvexer Skoliose, Status nach Kompressionsfraktur BWK 8 bei Osteoporose sowie eine muskuläre Dysbalance. Ein MRI der LWS und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beckens zeige keine entzündlichen oder postentzündlichen Veränderungen, auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laborchemisch zeige sich keine erhöhte humorale Aktivität (S. 2). Gemäss ihrer Einschätzung stehe als Hauptproblem eine zentrale Verarbeitungsstörung mit Somatisierungstendenz im Vordergrund. Die Beschwerdeführerin leide an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden psychosozialen Situation (Trennung, finanzielle Einschränkung, ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Schmerzen, Entscheid der Beschwerdegegnerin ausstehend). Im Ge-spräch zeige sich eine Antriebsstörung mit springenden Gedanken und rezidi-vierenden Ängsten. Das allgemeine Verhalten scheine demonstrativ und inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistent, das Beschwerdebild könne durch die Anamnese deutlich beeinflusst werden. Vor allem initial zeige sich die Beschwerdeführerin wenig motiviert und wenig kooperativ, es bestehe der Verdacht auf ein gezieltes Einsetzen der Beschwerden mit dem Ziel eines sekundären Gewinns. Im Rahmen eines psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Konzils sei der Verdacht einer psychotischen Entwicklung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äussert worden, bei den geschilderten Orientierungs- und Gedächtnisproblemen könne es sich auch um eine Pseudodemenz handeln (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychotherapeutin lic. phil. E.___ nannte in ihrem Bericht vom 21. November 2016 (Urk. 15) folgende Diagnosen (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.4 und F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenabhängigkeit (von Rivotril)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless-legs Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in ihrer Persönlichkeitsstruktur schon rein äusserlich sehr auffällig und erfülle die Kriterien einer kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit histrionischen und narzisstischen Zügen: sie kleide und inszeniere sich unangemessen verführerisch, tendiere zu Dramatisierungen bezüglich ihrer eigenen Person und im Ausdruck von Gefühlen. Sie sei affektlabil, schnell kränkbar und davon überzeugt, als Person etwas sehr Besonderes zu sein von herausragender Intelligenz und Schönheit. Dieses Verhalten könne als bewusste und absichtliche Täuschung missverstanden werden, habe aber bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin einen pathologischen und chronifizierten Charakter und beeinflusse negativ ihre Bewältigungsfähigkeiten (S. 3). Die Beschwerdeführerin klage über Appetitmangel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Im for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Denken sei sie grübelnd und auf ihre Beschwerden eingeengt, inhaltlich fänden sich keine Hinweise auf Wahn, Halluzinationen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei sie deprimiert, erschöpft, ängstlich, unsicher, leidend, innerlich unruhig, emotional wenig belastbar, labil und im Antrieb vermindert. Sie klage über Schlafstörungen, sozialen Rückzug, Atemprobleme, gesteigerte Nervosität und Anspannung, Lärm- und Lichtempfindlichkeit. Suizidgedanken seien vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, es bestehe aber keine akute Suizidalität (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen Arztberichte (Urk. 7/5/18-24; Urk. 7/49/3-4, Urk. 7/52, Urk. 7/61) enthalten keine für den vorliegenden Fall relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, sodass auf deren Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin kritisiert das Gutachten des Z.___ und macht insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere geltend, es liege eine Diskrepanz zwischen der gutachterlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und den Ausführungen der behandelnden Ärzte vor (E. 2.2). Ein Vergleich der bei den Akten liegenden Arztberichte zeigt aber ein grundsätzlich über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmendes Bild der Beschwerdeführerin. So wiesen nicht nur die Gutachter des Z.___ darauf hin, dass die geklagten Beschwerden nicht mit den festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Befunden übereinstimmen würden (E. 3.7), auch die Ärzte des J.___ bezeichneten das allgemeine Verhalten als demonstrativ und inkonsistent und äusserten den Verdacht auf ein gezieltes Einsetzen der Beschwerden mit dem Ziel eines sekundären Gewinns (E. 3.12). Hinzu kommt, dass sowohl die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychotherapeutin lic. phil. E.___ als auch die Ärzte des Stadtspitals D.___ wie auch des J.___ auf die hochgradige psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation hinwiesen (E. 3.4-5, E. 3.12). Dass die Beschwerden nur teilweise mit festgestellten objektiven Befunden erklärt werden können, wird auch gestützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Tatsache, dass verschiedene wiederholt durchgeführte Abklärungen b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei spezialisierten Ärzten keine entzündlichen oder nicht behandelbaren Resultate ergeben haben (E. 3.6, E. 3.8-9, E. 3.12). Mehrere Ärzte wiesen sodann auf die zu grossen Mengen an Medikamenten hin, welche die Beschwerdeführerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt, und empfahlen dringend eine Überprüfung beziehungsweise Neuein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Medikamente (E. 3.6, Urk. 7/9-10 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argumentation der Beschwerdeführerin, der psychiatrische Gutachter habe die Diagnose einer depressiven Störung mittelgradiger Episode ohne Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung einfach verworfen sowie ein inkonsistentes Verhalten betont, was nicht nachvollziehbar sei (E. 2.2), vermag dagegen nicht zu überzeugen. Vielmehr legte der psychiatrische Gutachter unter Ziff. 4.1 auf S. 7-8 seines Fachgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens (Urk. 7/53/12-23) den Befund ausführlich dar und führte nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar aus, weshalb er das von der Beschwerdeführerin gebotene Bild keiner authentischen, nach ICD-10 diagnostizierbaren psychischen Störung zuordnen konnte (S. 8-9 Ziff. 6.1). So hielt der Gutachter beispielsweise fest, besonders auffällig seien die inkomplette Orientierung sowie das Vorbeireden, wobei das abnorme Verhalten durch Interventionen klar modulierbar gewesen sei (S. 8 unten). Dies schilderten denn auch die Ärzte des J.___ (E. 3.12). Weiter wies der psychiatrische Z.___-Gutachter auf die in der Anamnese fehlenden mehreren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voneinander durch Remissionen getrennten depressiven Episoden hin (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 Ziff. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine psychiatrischen Tests durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verweisen, welche für die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens einzig eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich anerkannten Klassifikationssystem verlangt (BGE 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). Sie schreibt den Fachärzten jedoch nicht vor, wie sie bei der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration vorzugehen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die von der Beschwerdeführerin erhobene Kritik am Z.___-Gutachten vom 11. Juli 2016 als insgesamt nicht stichhaltig. Das Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten erfüllt die praxisgemässen Kriterien (E. 1.3) vollumfänglich, sodass da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber gab der Hausarzt Dr. C.___ keine Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ab, sondern verwies vielmehr auf die diesbezüglichen Ausführungen der Ärzte des Stadtspitals D.___ sowie der behandelnden Psychotherapeutin (E. 3.3). Die behandelnde Psychotherapeutin lic. phil. E.___ hielt sodann im ersten Bericht vom Dezember 2014 die bisherige Tätigkeit zwar nicht mehr für zumutbar, machte jedoch keine Angaben zu einer behinderungsangepassten Tätigkeit (E. 3.5). Im aktuellen Bericht vom 21. November 2016 machte sie keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit (E. 3.13). Nachdem die behandelnde Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutin keine Angaben zur Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gemacht hatte und die bisherige Tätigkeit in der Baureinigung auch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der rheumatologischen Beschwerden nicht mehr zumutbar ist, kann nicht von einer offensichtlichen und damit weiter abklärungsbedürftigen Diskrepanz zwischen der Beurteilung durch die Z.___-Gutachter und den behandelnden Ärzten ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist damit dahingehend als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführerin aus rheumatologischen Gründen die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Reinigungsangestellte in der Baureinigung nicht mehr zugemutet werden kann. Eine körperlich leichte Tätigkeit, auch im Reinigungssektor, ist der Beschwerdeführerin hingegen seit der Begutachtung im Juli 2016 in einem Pensum von 100 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen mittels Einkommensvergleich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturer</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sich</span><span>tigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bun</span><span>des</span><span>-</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer letzten Tätigkeit als Reinigungsangestellte in der Baubranche erzielte die Beschwerdeführerin 2011 ein monatliches Bruttoeinkommen in der Höhe von Fr. 5‘200.-- (Urk. 7/17), was unter Berücksichtigung des 13. Monatslohnes ein Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 67‘600.-- ergibt (Fr. 5‘200.-- x 13). Angepasst an die Nominallohnerhöhung im Sektor Dienstleistungen in den Jahren 2012 bis 2016 von 0.9 %, 0.8 %, 0.7 %, 0.3 % und 0.8 % (Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex aufgrund der Daten der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung) resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 69‘999.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen (Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsniveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.5.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforderungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisionsverfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichseinkommen nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6 und 9C_369/2016 vom 6. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 E. 2.1). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_277/2016 vom 20. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Kompetenzniveau differenzierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (BGE 142 V 178 E. 2.5.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist seit dem Jahre 2013 nicht mehr arbeitstätig (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 5.4), so dass das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne zu bestimmen ist. Dabei ist vom mittleren Lohn für Frauen, die einfache und repetitive Arbeiten ausführen, auszugehen. Im Jahre 2012 belief sich dieser auf Fr. 4‘112.-- monatlich (LSE 2012, Tabelle TA1, Total, Niveau 1), mithin Fr. 49‘344.-- im Jahr (Fr. 4‘112.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012: 2630, Stand 2016: 2709); www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt dies für das Jahr 2016 ein Invalideneinkommen von rund Fr. 52‘986.-- (Fr. 49‘344.-- : 40 x 41.7 : 2630 x 2709)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist in ihrer Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gründen dahingehend eingeschränkt, dass ihr seit der Begutachtung im Juli 2016 lediglich noch körperlich leichte Tätigkeiten, diese jedoch auch im Reinigungssektor, in einem Pensum von 100 % zugemutet werden können. Ein Abzug von maximal 5 % trägt den Gegebenheiten des vorliegenden Falles damit angemessen Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines Abzuges von maximal 5 % (vorstehend E. 5.4) beträgt das Invalideneinkommen somit Fr. 50‘337.-- (Fr. 52‘986.-- x 0.95; vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.3). Bei einem Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 69‘999.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.2) ergibt sich damit eine Einkommenseinbusse von Fr. 19‘662.--,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 28 % entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 3. Oktober 2016 erweist sich damit im Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Verfügung vom 23. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017, Urk. 12) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Honorarnote vom 12. Dezember 2017 machte Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich, Aufwendungen von insgesamt 8.25 Stunden sowie Auslagen von Fr. 54.45 geltend (Urk. 18), was angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist eine Ent-schädigung von Fr. 2‘019.05 zu bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Silvan Meier</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rhein, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘019.05 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>