<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00909</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, verheiratet, Mutter zweier Kinder, erlitt am 23. September 2000 als Beifahrerin in einem Personenwagen eine Frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kolli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, worauf die zuständige Unfallversicherung, die „Winterthur“ Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Versicherungs-Gesellschaft, St. Gallen, (nachfolgend AXA) für die Heilbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung aufkam und Taggelder bezahlte (vgl. Urk. 6/52/208-380). Mit in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsener Verfügung vom 5. April 2002 (Urk. 6/52/208-211) stellte die AXA dann aber sämtliche Leistungen betreffend den Unfall vom 23. September 2000 per 1. Januar 2002 wegen falscher Angaben der Versicherten ein, wobei sie auf eine Rückforderung für nach diesem Datum bereits erbrachte Leistungen verzichtete. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab 1. Januar 2004 bis am 31. August 2007 war X.___ als Service- und Buffetkraft in der Pizzeria ihres Ehemannes Y.___, angestellt (Fragebogen für Arbeitgebende vom 2. Juli 2008, Urk. 6/10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In dieser Zeit erlitt sie am 14. März 2006 einen Treppensturz und am 29. August 2006 sowie 7. Dezember 2008 erneut Kollisionsunfälle (Urk. 6/41/9-10). Seit September 2007 leidet sie ausserdem an einer Hauterkrankung. Seit 1. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007 war sie zu 100 %, ab 1. Februar 2008 zu 50 % und seit dem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrunfall vom 7. Dezember 2008 erneut zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 6/41/11). Die hierfür ebenfalls zuständige AXA kam für die Heilbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auf und bezahlte Taggelder (Urk. 6/11, Urk. 6/15). Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 27. Oktober 2009 stellte die Unfallversicherung sämtliche Leistungen betreffend den Unfall vom 7. Dezember 2008 per 31. Oktober 2009 ein (Urk. 6/39/6-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juni 2008 (Eingangsdatum) hatte sich X.___ bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 6/1). Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog im Rahmen des Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens alle Akten der AXA bei (Urk. 6/52) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte mit Verfügung vom 24. Juni 2010 den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung mit der Begründung, sie sei weder in der bisherigen noch in einer angepassten Tätigkeit arbeitsunfähig und auch die Voraussetzungen für beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen seien nicht gegeben (Urk. 6/56). Das hiesige Gericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/59/3-11) mit Urteil vom 11. April 2011 (Prozessnummer IV.2011.00747; Urk. 6/67) in dem Sinne gut, dass die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung vom 24. Juni 2010 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. Dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Vorliegen des Rückweisungsurteils vom 11. April 2011 zog die IV-Stelle di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten des Unfallversicherers betreffend einen weiteren, durch die Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherungsanstalt, Suva, versicherten Unfall (Synkope mit Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. April 2010 (Urk. 6/74/1-262) bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/89/3-7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/89/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/91/1-2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und liess ein polydisziplinäres Gutachten beim Z.___ erstellen (Gutachten vom 1. November 2012; Urk. 6/97). Nachdem die IV-Stelle der Versicherten – nebst der Auferlegung einer Schadenminderungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/103) - mit Vorbescheid vom 29. Januar 2013 die Zusprache einer ganzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente mit Wirkung ab 1. November 2012 in Aussicht gestellt (Urk. 6/105) hatte, wogegen sowohl die Pensionskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/115; unter Einreichung des Aktenguthabens ihres Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie und Psychotherapie FMH, vom 4. April 2013 [Urk. 6/114]) als auch die Versicherte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/112) Einwände erhoben, erliess die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 6. Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen erneuten Vorbescheid mit welchem sie der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab Mai 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 78 % bzw. bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab August 2012 in Aussicht stellte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/117). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 31. Juli 2014 ordnete die IV-Stelle eine weitere polydisziplinäre Begutachtung an (Urk. 6/144), dies nachdem die Versicherte darum ersucht hatte, es sei von einer weiteren Begutachtung abzusehen (Urk. 6/134). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/146/3-9) mit Beschluss vom 17. März 2015 (Prozessnummer IV.2014.00928; Urk. 6/154) in dem Sinne gut, als die IV-Stelle bezüglich der implizit erhobenen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde angewiesen wurde, unverzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich das bei Begutachtungen vorgesehene Verfahren wiederaufzunehmen und schliesslich über alle anfechtbaren Modalitäten der Begutachtung einmalig zu verfügen. Im Übrigen trat das Gericht auf die Beschwerde nicht ein. Dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte in der Folge beim C.___, ein interdisziplinäres Gutachten ein, welches am 15. Dezember 2015 erstattet wurde (Urk. 6/171). Am 27. Januar 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, das interdisziplinäre Gutachten der C.___ Basel habe ergeben, dass aktuell nicht beurteilt werden könne, ob ein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden ausgewiesen sei, und forderte sie im Rahmen der Mitwirkungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf, sich einer mehrwöchigen stationären Behandlung und Beobachtung in ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er psychosomatischen Klinik zu unterziehen und der IV-Stelle mitzuteilen, in welcher Klinik die erwähnte Massnahme durchgeführt werde, und der IV-Stelle das schriftliche Einverständnis zu geben, dass das C.___-Gutachten vom 15. Dezember 2015 mit spezifischen Fragen dieser Klinik zugestellt werden dürfe. Die IV-Stelle wies darauf hin, dass andernfalls die Abklärungen einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt würden und ein Aktenentscheid erginge (Urk. 6/172). Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 27. April 2017 [Urk. 6/198], Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 30. Juni 2017 [Urk. 6/203]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Juli 2017 einen Leistungsanspruch der Versicherten, dies unter Hinweis darauf, dass wegen erfolgter Verletzung der Mitwirkungspflicht durch die Versicherte ein Aktenentscheid ergehe und aufgrund der Akten kein invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden überwiegend wahrscheinlich sei (Urk. 2 [= Urk. 6/204]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Juli 2017 erhob X.___ mit Eingabe vom 6. September 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, ein rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formes Vorbescheidverfahren durchzuführen, den Sachverhalt rechtsgenügend zu ermitteln und die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2017 beantragte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Am 22. Februar 2018 erstattete die Beschwerdeführerin die Replik, mit welcher sie vollumfänglich an der Beschwerde festhielt (Urk. 10) und weitere Arztberichte einreichte (Urk. 11/1-5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 10. April 2018 auf eine Duplik (Urk. 13), was der Beschwerdeführerin am 13. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 23. April 2018 (Urk. 15) einen Austrittsbericht der D.___ vom 19. April 2018 (Urk. 16) zu den Akten, welcher der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin am 26. April 2018 zugestellt wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör qualifiziert verletzt, indem sie sich nicht ansatzweise mit dem Einwand vom 30. Juni 2017 auseinandergesetzt habe. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren entspreche somit nicht den gesetzlichen Vorgaben (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mittels Vorbescheid mit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen Einwände zum Vorbescheid vorbringen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Invalidenversicherung [IVV]). Ist die Abklärung der Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse abgeschlossen, so beschliesst die IV-Stelle über die Leistungsbegehren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVV). Die Begründung des Beschlusses hat sich mit den für den Beschluss relevanten Einwänden zum Vorbescheid der Parteien auseinanderzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das formlose Vorbescheidverfahren im Sinne von Art. 57a IVG dient in Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfahren, in welchen keine Einsprachemöglichkeit besteht, der Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des rechtlichen Gehörs (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]; vgl. dazu auch Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung, BV) bereits vor Erlass der Verfügung; dies im Interesse einer verbesserten Akzeptanz bei den Betroffenen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das rechtliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichen Punkte beschränken (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beför</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 27. April 2017 (Urk. 6/198) stellte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen erhob die Beschwerdeführerin –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachdem ihr einmal die Frist zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wanderhebung verlängert worden war (vgl. Urk. 6/201-202) –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit am 4. Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingegangenem und am 30. Juni 2017 datierten Schreiben Einwand (Urk. 6/203, vgl. Aktenverzeichnis). Am 5. Juli 2017 erging die angefochtene Verfügung (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin bestritt in ihrem Einwand im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, ihre Mitwirkungspflichten verletzt zu haben (vgl. Urk. 6/203). Medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Akten oder andere durch die Beschwerdegegnerin noch zu prüfende Unterlagen reichte die Beschwerdeführerin mit ihrem Einwand nicht zu den Akten. Die Beschwerdegegnerin nahm in der angefochtenen Verfügung Stellung zur Frage, ob die Mitwirkungspflicht verletzt worden ist oder nicht. Weitere Ausführungen waren nicht erforderlich. Dass keine wesentlichen Unterschiede zwischen der angefochtenen Verfügung und dem Vorbescheid bestehen ist nicht massgebend und deutet vielmehr darauf hin, dass mit dem Einwand keine massgeblichen Weiterungen vorgebracht worden sind. Der Umstand allein, dass die Beschwerdegegnerin nach Prüfung des Einwands der Beschwerdeführerin vom 4. Juli 2017 (Eingangsdatum) bereits am 5. Juli 2017 eine Verfügung erliess, stellt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen wären – selbst wenn eine leichte Gehörsverletzung bejaht würde –, die Voraussetzungen zur Heilung dieser Gehörsverletzung gegeben, da das hiesige Gericht über volle Kognition verfügt (Art. 61 lit. c und d ATSG) und eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin im Vorbescheidverfahrens einen formalistischen Leerlauf darstellen würde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist darüber hinaus darauf hinzuweisen, dass sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2017 im Detail zum Einwand der Beschwerdeführerin äusserte (vgl. Urk. 5) und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels Gelegenheit erhielt, hierzu Stellung zu beziehen, was sie mit Eingabe vom 22. Februar 2018 denn auch tat (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, die Beschwerdeführerin habe die ihr auferlegte Mitwirkungspflicht klar und in verschiedener Hinsicht verletzt. Die Beschwerdeführerin sei zwar in eine Klinik eingetreten, habe der Beschwerdegegnerin aber den Namen der Klinik nicht rechtzeitig mitgeteilt, was die Zustellung des Gutachtens an die Klinik und das Stellen von Fragen verunmöglicht habe. Die Beschwerdegegnerin habe nie die Einwilligung der Beschwerdeführerin zur Weiterleitung des Gutachtens er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Der stationäre Aufenthalt der Beschwerdeführerin habe nur zwei Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n gedauert, wobei sie am Therapieprogramm nicht teilgenommen habe. Von einer konsequenten Therapie könne nicht die Rede sein, weshalb androhungsgemäss aufgrund der vorliegenden Akten entschieden werde. Das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten sei aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar. Der Versuch der Beschwerdegegnerin, die offenen Fragen mittels stationären Aufenthalts zu klären, sei an der Verletzung der Mitwirkungspflicht durch die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin gescheitert. Mit den Akten könne kein IV-relevanter Gesundheitsschaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen werden. Die Beweislosigkeit gehe zu Lasten der Beschwerdeführerin (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, sie sei ihrer Mitwirkungspflicht sehr wohl nachgekommen. Die Beschwerdegegnerin habe es vielmehr versäumt, nach dem Klinikeintritt der Beschwerdeführerin umgehend mit der Klinik Kontakt aufzunehmen, und habe nicht beabsichtigt, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin bei der stationären Behandlung zu begleiten. Sie habe anstelle dessen weitere Schritte auf Ende Juli 2016 verschoben. Die Beschwerdegegnerin habe die Beschwerdeführerin denn auch gar nie aufgefordert, vor Eintritt in die Klinik die behandelnde Klinik zu bezeichnen. Die Beschwerdeführerin habe die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 30. März 2016 ermächtigt „hinsichtlich der Zustellung des Gutachtens sowie der spezifischen Fragestellung“. Dass dies die Beschwerdegegnerin auch so gesehen habe, ergebe sich aus deren Schreiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 4. April und 5. Oktober 2016. Da die Beschwerdegegnerin nach Kenntnis der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik zahllose Wochen untätig geblieben sei, habe sie gar kein Interesse daran gehabt, der Klinik spezifische Fragen zur Beschwerdeführerin zu stellen. Da die Beschwerdegegnerin nach Kenntnisnahme der behandelnden Klinik untätig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieben sei, habe die E.___ nicht gewusst, worum es bei der Behandlung überhaupt gehe. Der Beschwerdeführerin sei denn auch beschieden worden, sie sei hier fehl am Platz und benötige keine Behandlung. Die Mitwirkungspflicht sei seitens der Beschwerdeführerin klarerweise nicht verletzt worden, weshalb die Beschwerdegegnerin weitere Abklärungen vorneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men müsse, wolle sie nicht auf das C.___-Gutachten abstellen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog in der Beschwerdeantwort, das Schreiben vom 30. März 2016 stelle keine Ermächtigung für die Zustellung des Gutachtens an eine Drittperson bzw. die E.___ dar. Eine Einwilligung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei für das Stellen von Rückfragen zum Austrittsbericht an die behandelnde Klinik nicht erforderlich, gleiches gelte für das Stellen von Fragen, welche im Rahmen eines stationären Aufenthalts geklärt werden müssten, im Vorfeld des stationären Aufenthalts (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wer Versicherungsleistungen beansprucht, muss unentgeltlich alle Auskünfte erteilen, die zur Abklärung des Anspruchs und zur Festsetzung der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen erforderlich sind (Art. 28 Abs. 2 ATSG). Soweit ärztliche oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 ATSG). Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspruchen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Bedenkzeit einzuräumen. Gegebenenfalls kann der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träger das von der versicherten Person eingereichte Gesuch mit der Begründung abweisen, der Sachverhalt, aus dem diese ihre Rechte ableiten wolle, sei nicht erwiesen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b S. 264; SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, Urteil 9C_961/2008 des Bundesgerichts vom 30. November 2009 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin das Mahn- und Bedenkzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren korrekt durchgeführt hat und ob sie über das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2008 (Urk. 6/1) zu Recht aufgrund der Akten entschieden hat, weil diese ihrer Mitwirkungspflicht in unentschuldbarer Weise nicht nachgekommen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss kamen, eine mehrwöchige statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Aufnahme der Beschwerdeführerin in einer psychosomatischen Klinik sei indiziert, da sie dann sowohl lokal als auch medikamentös konsequent soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch und psychiatrisch behandelt werden könne und es darüber hinaus an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich eines solchen Aufenthaltes wesentlich besser möglich sei, die effektiv bestehende funktionelle Beeinträchtigung aufgrund des dissoziativen Gescheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ens bei ihr zu eruieren und die bewusstseinsnahen Anteile zu differenzieren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1), auferlegte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Schreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. Januar 2016 die entsprechende Mitwirkungspflicht (mehrwöchige statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Behandlung und Beobachtung in einer psychosomatischen Klinik, Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, in welcher Klinik die erwähnte Massnahme durchgeführt werde, Einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisgabe, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 15. Dezember 2015 mit spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fragen dieser Klinik zugestellt werden könne) und wies sie – unter Ansetzung einer einmonatigen Frist – auf die Rechtsfolgen der Nichtbefolgung hin (Urk. 6/172). Der Rechtsvertreter teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 30. März 2016 folgendes mit: «Ich beziehe mich auf Ihre Aufforderung vom 27. Januar 2016 und erkläre innert erstreckter Frist namens der Versicherten deren konstruktive Mitwirkung, mithin deren Bereitschaft, die erwähnte stationäre Behandlung durchzuführen. Die Versicherte ist zusammen mit ihren behandelnden Ärzten daran, eine geeignete Klinik auszuwählen. Alsdann muss die unerlässliche Kostengutsprache bei der Krankenkasse eingeholt werden. Die IV-Stelle Zürich wird zu gegebener Zeit hierüber orientiert und ermächtigt hinsichtlich Zustellung des Gutachtens sowie der spezifischen Fragestellung» (Urk. 6/178). Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin liess am 31. Mai 2016 sodann verlauten, dass Letztere vor einigen Tagen stationär in die E.___ eingetreten sei (Urk. 6/181). Dem Überwei-sungsschreiben von med. pract. F.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, ist sodann zu entnehmen, die Überweisung erfolge zur stationären Aufnahme aufgrund einer Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin auf Kosten der Krankenkasse (Urk. 6/180). Laut Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Juni 2016 hat sich die Beschwerdeführerin vom 25. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis 10. Juni 2016 in stationärer Behandlung befunden (E. 5.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht stellte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin am 29. August 2016 zu (Urk. 6/184). Am 5. Oktober 2016 stellte die Beschwerdegegnerin der E.___ Rückfragen zum Austrittsbericht (Urk. 6/185). Der Stellungnahme vom 21. Oktober 2016 (E. 5.2) kann entnommen werden, aufgrund der kurzen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthaltsdauer der Beschwerdeführerin in der Klinik sei man nicht zu einer akku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raten Einschätzung befähigt (Urk. 6/186). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein mehrwöchiger stationärer Klinikaufenthalt zur konsequenten Behandlung im Anschluss an die Begutachtung ist als zumutbar zu erachten, was auch nicht bestritten wurde. Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht ist sodann in mehrfacher Hinsicht gegeben. Einerseits erfolgte die Nennung der Klinik erst sechs Tage nach Eintritt. Zwar hielt sich die Beschwerdeführerin dannzumal noch immer dort auf, aufgrund der nur 17-tägigen Aufenthaltsdauer erwies sich eine solche Meldung jedoch als zu spät, da damit die Erreichung des damit beab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten, und der Beschwerdeführerin bekannten, Zwecks verunmöglicht wurde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Daran ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin im Schreiben vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 27. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 nicht ausdrücklich dazu aufgefordert wurde, die Klinik vor Antritt der Massnahme zu nennen. Es ergibt sich aus der Natur der Sache, dass – insbesondere bei einer solch kurzen Dauer einer stationären Massnahme – eine vorgängige Bekanntgabe der Klinik essentiell ist, weil die Beschwerdegegnerin die Möglichkeit haben muss, ihre zu beantwortenden Fragen zu Beginn zu stellen, und nicht im Verlauf der Massnahme oder erst nach Beendigung derselben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits hat die Beschwerdeführerin nicht explizit die schriftliche Einwilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zur Zustellung des C.___-Gutachtens an die Klinik, welche die stationäre Massnahme durchführen sollte, erteilt. Zu Recht ist die Beschwerdegegnerin aufgrund der unklaren Formulierung davon ausgegangen, dass das einzig vom Rechtsvertreter unterzeichnete Schreiben vom 30. März 2016 noch keine end</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gültige Einwilligung darstellt. Selbst wenn jedoch bereits das Schreiben vom 30. März 2016 als Einwilligung der Beschwerdeführerin erachtet worden wäre, hätte aufgrund der verspäteten Bekanntgabe der die Massnahme durchführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Klinik das Gutachten frühestens nach rund der Hälfte der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er entsprechenden Klinik zugestellt werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was den zu errei-chenden Zweck verunmöglicht hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass die Einwilligung mit Schreiben vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 erteilt worden und zudem auch die verspätete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bekanntgabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht massgebend gewesen war, wäre im Verhalten der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während des Aufenthaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch immer eine Verletzung der Mitwirkungspflicht zu erblicken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beendigung der Massnahme erfolgte nämlich, weil die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nicht am Therapieprogramm teilgenommen hatte und die Klinikärzte mangels Behandlungsauftrages die Therapieziele nicht kannten. So ist denn auch dem Austrittsbericht vom 17. Juni 2016 (E. 5.2) zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin selbst nicht genau gewusst haben soll, weshalb sie einer stationären psychiatrischen Behandlung bedurfte. Sie hat keine Ziele und auch keinen konkreten Therapieauftrag nennen können, weshalb lediglich ein zweiwöchiger Aufenthalt vereinbart worden war. Der Klinik wurde somit nicht einmal mitgeteilt, dass vor dem Klinikeintritt eine Begutachtung stattgefunden hatte. Auch für eine Anmeldung und Hospitalisation bei dem von den Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzten empfohlenen G.___ konnte die Beschwerdeführerin nicht motiviert werden (E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist im Ergebnis unerheblich, ob die Beschwerdegegnerin mit der Erkundigung über den Verlauf der Massnahme bis Ende Juli 2016 zugewartet hat. Dass seitens der Beschwerdegegnerin rund zwei Monate bis zum nächsten diesbezüglichen Schritt zugewartet worden war, ändert nichts daran, dass die behandelnden Ärzte keine Auskunft geben konnten, weil die Beschwerdeführerin nicht mitwirkte (Urk. 6/188).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Auferlegung der Mitwirkungspflicht im Rahmen der Abklärung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts war demnach aufgrund der medizinischen Aktenlage geboten und der Beschwerdeführerin zumutbar. Da diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Antritt und auch während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der stationären psychiatrischen Behandlung nicht mitgewirkt hat und somit die von den Gutachtern empfohlene Behandlung nicht durchgeführt werden konnte, durfte die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Androhung entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die vorhandene Aktenlage verfügen und in beweisrechtlicher Hinsicht davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf die IV-Akten zu Recht davon ausging, dass bei der Beschwerdeführerin mit dem Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden ausgewiesen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Gutachten des C.___ Basel vom 15. Dezember 2015 (Urk. 6/171) können folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit entnommen werden (Urk. 6/171/75): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris mit palmoplantarer Komponente </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Psoriasisarthritis mit intermittierenden Arthralgien der Hände</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dissoziative Störung gemischt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingementsyndrom der linken Schulter mit leichter Subscapularist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">endinose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gemäss Akten Periarthropathia humeroscapularis calcorea links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lgende genannt: Status nach Elektrokonisation und endoce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icaler Curettage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Cervix-Dyspl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie CIN 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status nach anämisierenden dysfunktionalen vaginalen Blutungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">remittiert unter Mirena-Spirale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), schwerer Nikotinabusus (circa 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ack years</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status nach Umbilicalhernienreparatur (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/171/75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, anlässlich der interdisziplinären Abklärungen hätten einerseits im dermatologischen Bereich objektiv fassbare Befunde erhoben werden können, dies im Sinne einer Psoriasis vulgaris mit aktuell mittelstark </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägten psoriatrischen Läsionen am Integument mit vor allem recht starker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beteiligung der Palmae im Sinne von Erythemen, Hyperkeratosen und Rhaga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Weiter objektivierbar sei ein Impingementsyndrom der linken Schulter mit klinisch aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularistendinose, eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Druckdolenz im Bereich von MCP II rechts und über den Beugesehnen der Finger I und II rechts neben Endphasenschmerz der Handgelenke, jedoch ohne relevante entzündliche Befunde. Bei der aktuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en klinischen Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweglichkeit der Wirbelsäule und der peripheren Gelenke nicht eingeschränkt, auch radiologisch seien im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 an Händen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäule und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Becken keine relevanten strukturellen oder entzündlichen Veränderungen fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gewesen. Fassbare neurologische Befunde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fänden sich heute nicht (Urk. 6/171/76). Im psychiatrischen Bereich bestehe ein buntes affektives Beschwerdebild mit einerseits schweren Weinattacken und andererseits einem unauffälligen Verhalten mit Lächeln, auch Lachen, teilweise eine Leere, Anhedonie, insgesamt einem schweren dissoziativen Geschehen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend. Diesbezüglich sei auch ein Score von 38 Punkten im Beck-Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nventar (Selbstbeurteilungsfragebogen) zu erwähnen. In Ergänzung zu den teilweise zwar deutlichen, insgesamt aus psychiatrischer Sicht aber wenigen objektiv fassbaren Befunden, träten die subjektiven (und fremdanamnestischen) Schilderungen hinzu, welche von einer schweren Beeinträchtigung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sprächen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/76).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin klage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über multiple Schmerzsymptome (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Gesäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und Bauchschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as heisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Grunde genommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">multipelste Schmerzen am ganzen Körper einerseits, andererseits klage sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über schwere Gedächtnisstörungen, Sensibilitätsstörungen im Bereich der Finger, Synkopen, kardiale und gastrointestinale Beschwerden, Nausea, regelmässiges Erbrechen. Dabei würden beispielsweise die Nackenschmerzen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Stärke 10/10 auf der VAS-Skala </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben, objektivierbar sei – mindestens während der gutachterlichen Untersuchungen – aber keine wesentliche Beeinträchtigung aufgrund eines Schmerzsyndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsbesondere bestehe heute kein schweres, quälendes Schmerzsyndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/76-77). In den Akten werde eine Psoriasisarthritis erwähnt, eine solche könne sich an der Wirbelsäule und an den peripheren Gelenken manifestieren und ein entsprechendes Schmerzsyndrom bewirken. Die im April 2013 erfolgten Abklärungen von Lendenwirbelsäule und Sakroiliakal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk würden jedoch keine entzündlichen Veränderungen z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Bisher seien auch keine destruierenden Veränderungen an den peripheren Gelenken objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbar. Es handle sich somit um einen leichten Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/171/77)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt bestünden also - abgesehen von den Befunden im Rahmen der Psoriasis - wenig objektiv fassbare medizinische Befunde, welche das heute von der Beschwerdeführerin beklagte, bunte Symptomenbild objektivieren liessen. Die Beschwerdeführerin habe anlässlich der verschiedenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durchgeführten Untersuchungen auch in sich wesentlich inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stente Angaben gemacht, so sei nicht klargeworden, ob aktuell noch Synkopen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden, ob diese effektiv mit einer «Bewusstlosigkeit» einhergingen und ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin effektiv regelmässig erbrechen müsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">et cetera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen seien zahlreich, sie seien nicht nur innerhalb der Schilderung der Beschwerdeführerin vorhanden, sondern auch im Vergleich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Schilderungen des Gatten. Auch dieser habe seine Gattin als schwer krank geschildert, eben diese oben erwähnten Synkopen - im Gegensatz zur Schilderung der Beschwerdeführerin selbst - als regelmässig, 14-täglich auftretend angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und so weiter,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodass insgesamt unklar bleibe, wie weit die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Alltag effektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch diese dissoziative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsstörung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/77). Zum vereinbarten Schlussgespräch seien weder die Beschwerdeführerin noch ihr Gatte dann erschienen. Insgesamt müsse also fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stgehalten werden, dass bei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführerin neben der Psoriasis eine psychische Störung bestehe, dass deren Ausmass und deren Relevanz heute aber lediglich aufgrund der in sich sehr inkonsistenten subjektiven Schilderungen sowohl der Beschwerdeführerin als auch des Gatten hätten beurteilt werden müssen. Insofern könne heute eine bewusstseinsnahe Schilderung nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, in der bisherigen Tätigkeit als Serviceangestellte sei die Beschwerdeführerin insofern arbeitsunfähig, als diese Tätigkeit körperlich schwere Arbeit und Tätigkeiten in feuchter und staubiger Umgebung mit Kontakt zu reaktiven Substanzen beinha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lte, was nach dem Ermessen der Gutachter bei einer solchen Servicetätigkeit regelhaft der Fall sei. Die Beschwerdeführerin müsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Serviceangestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch mit Wasser und Spül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel arbeiten, sodass eine solche Tätigkeit nur mit massiven Einschränkungen möglich sei. Insofern werde die Beschwerdeführerin in dieser Tätigkeit als arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig beurteilt. In einer Tätigkeit, welche obige dermatologische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen berücksichtige, imponiere bei der Beschwerdeführerin heute im Wesentlichen das dissoziative Geschehen. Ausgehend von den obigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen müsse auch in einer solchen Tätigkeit eine massive Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin attestiert werden, dies nicht aus dermatologischer, sondern aus psychiatrischer Sicht. Sollte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin gezwungen werden, erwerbstätig zu werden, so werde sie auch in leichter, den intellektuellen Ressourcen angepasster Tätigkeit, Schmerzen und kognitive Störungen geltend machen, es sei mit einem verstärkten Auft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reten der beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen vegetativen Beschwerden, inklusive Synkopen zu rechnen. Aus eigenem Antrieb werde die Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit nicht aufnehmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/78-79). Diesbezüglich seien die Einwände bezüglich der Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen aber zu berücksichtigen, die Beschwerdeführerin wäre beispielsweise auch nicht fahrtüchtig, zumal vom Gatten häufige Bewusstseinsstörungen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben würden. Eine sichere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit sei heute schwierig und werde auf ca. 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschätzt, dies bei zeitlichen und Rendements-Einschränkungen. Es wäre der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar, ca. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei mal drei Stunden täglich mit vermindertem Rendement zu arbeiten, so dass eine 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamt-Arbeitsfähigkeit resultiere. Bei unkritischer Berücksichtigung auch der subjektiven Schilderung müsste eine vollschichtige Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Die Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erschwert, da es den Gutachtern nicht möglich gewesen sei, die Beschwerdeführerin in ihrer normalen Umgebung zu beurteilen. Die heute auch in adaptierter Tätigkeit wesentlich aus psychiatrischen Gründen attestierte Arbeitsunfähigkeit bestehe seit circa 2009 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/79). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Möglichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ist dem Gutachten zu entnehmen, in der Tätigkeit als Servicea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngestellte könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e eine erhebliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Arbeitsfähigkeit nur bei ausgesprochenem Heilerfolg bei lege artis-Behandlung der Psoriasis erwartet werden. Diese lege artis-Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finde nach ärztlicher Verordnung bereits statt, es sei naturgemäss nicht beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, ob die topische Medikation regelmässig angewendet werde. Aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht sei eine mehrwöchige stationäre Aufnahme der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in einer psychosomatischen Klinik indiziert. Sie könne so sowohl lokal als auch medikamentös konsequent somatisch und psychiatrisch behandelt werden. Darüber hinaus wäre es anlässlich eines solchen Aufenthaltes wohl wesentlich besser möglich, die effektiv bestehende (funktionelle) Beeinträchtigung aufgrund des dissoziativen Geschehens zu eruieren und bewusstseinsnahe Anteile zu differenzieren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/79-80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wiesen die Gutachter darauf hin, die vorhandenen dermatologischen Berichte seien in sich konsistent. Die unterschiedlichen Beurteilungen anlässlich der verschiedenen polydisziplinären Begutachtungen würden die Schwierigkeit widerspiegeln, bei der Beschwerdeführerin bewusstseinsnahes von bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernem Erleben voneinander mit der notwendigen Sicherheit zu trennen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/80). Insgesamt habe sich auch anlässlich des langen Konsenskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenzgespräches der Eindruck bestätigt, dass erheblichste Diskrepanzen sowohl in der Schilderung der Beschwerdeführerin als auch im Vergleich mit der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage sowie den fremdanamnestischen Angaben best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche nicht hätten ausgeräumt werden können. Aus psychiatrischer Sicht könnten diese Diskrepanzen dem psychischen Leiden nicht ohne weiteres vollumf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nglich zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/81).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der D.___ (D.___) vom 17. Juni 2016 zu Händen von Dr. med. H.___, FMH Dermatologie und Venerologie, I.___, Abteilung für Dermatologie, (Urk. 6/183) kann entnommen werden, die Beschwerdeführerin habe sich vom 25. Mai 2016 bis zum 10. Juni 2016 in stationärer Behandlung befunden.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen nannten die Ärzte des D.___ eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) bei Psoriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thritis vulgaris (Urk. 6/183/1). Als Zuweisungsgrund wurde „IV-Aufforderung, Massnahme“ notiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist dem Austrittsbericht zu entnehmen, die Beschwerdeführerin wisse selbst nicht genau, weshalb es einer stationären psychiatrischen Behandlung bedürfe. Sie sei aufgrund einer IV-Massnahme dazu aufgefordert worden. So hielten die behandelnden Ärzte fest, die Prozesse und der aktuelle Stand hätten nicht klar wiedergegeben werden können (Urk. 6/183/1). Da die Be-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin von Beginn der stationären Behandlung an keine Ziele bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsweise keinen konkreten Therapieauftrag habe formulieren können, sei ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vernehmlich eine begrenzte Therapiedauer von zwei Wochen definiert worden. In dieser Zeit sei der Fokus vollumfänglich auf die erfolgte Milieutherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Kunsttherapie, Bewegung- und Sporttherapie, psychotherapeutische und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gespräche mit psychopharmakologischer Medikation) gelegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich diesen gegenüber ebenfalls eher ambivalent eingestellt gezeigt, so dass sie aufgrund von Antriebsschwierigkeiten nicht wie vorgesehen am Therapieprogramm teilgenommen habe. Medikamentös seien aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer und der subjektiven Zufriedenheit der Beschwerdeführerin keine Veränderungen vorgenommen worden. Nach zwei Wochen Akut-Hospitalisation habe dennoch eine subjektiv wie objektiv beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bachtbare Stimmungsetablierung festgestellt werden können. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe deutlich ruhiger und weicher im Kontakt gewirkt (Urk. 6/183/2). Da sich die Beschwerdeführerin einem psychosomatisch orientierten Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konzept gegenüber wenig zugänglich zeige und es ihr schwerfalle, sich auf psychische Anteile bei der vorhandenen Erkrankung einzulassen, ergebe sich ihrerseits kein Auftrag an den Klinikaufenthalt. Die Beschwerdeführerin wolle sich eigenständig um Nachsorgetermine am I.___ und bei ihrem ambulanten Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeuten bemühen. Für den Vorschlag, die Beschwerdeführerin im G.___ für eine erhaltene Tagesstruktur anzumelden, habe sie während der Hospitalisation nicht ausreichend motiviert werden können, da sie sich dies nach Austritt in der gewohnten Umgebung nochmals überlegen wolle (Urk. 6/183/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von med. pract. F.___ vom 16. Januar 2017 zu Händen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin (Urk. 6/193) kann auf deren Rückfrage, welche Beschwerden der Beschwerdeführerin bewusstseinsnah/-fern seien, entnommen werden, durch die unendlich vielen Behandlungen sei es ihr psychisches Dilemma, dass ihr die Beschwerden bewusst seien. Sodann führte med. pract. F.___ aus, mit den Jahren habe die Beschwerdeführerin den Glauben an die Medizin und ihre Heilung verloren und die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder geheilt werden zu können. Sie sei immer einverstanden gewesen, die vorgeschlagenen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Methoden und angeratenen Untersuchungen zu befolgen, und sie habe keinen Aufwand gescheut, um einer Heilung näher zu kommen, und habe nie einer vorgeschlagenen Behandlung widersprochen (Urk. 6/193/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des I.___, Institut für Anästhesiologie, vom 21. August 2017 zu Händen von med. pract. F.___ (Urk. 11/1) wurde folgende Schmerzdiagnose fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten: chronische Polyarthralgien, chronische Kopfschmerzen sowie Depression. Empfohlen werde ein multimodales Therapiekonzept, wobei ein Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt auf die Reduktion von subjektiv unwirksamen Analgetika und Steigerung der antidepressiven und schmerzdistanzierenden Therapie gesetzt werden sollte. Des Weiteren sollte im Hinblick auf die chronischen Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, aber auch die vorliegende Schmerzchronifizierung und komorbide Depression eine allgemeine Aktivierung, soziale Reintegration und ein aerobes Ausdauertraining im Vordergrund stehen. Die etablierte psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sollte intensiviert und um psychoedukative und kognitivverhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Ansätze ergänzt werden (Urk. 11/1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. F.___ hielt mit Bericht vom 25. September 2017 zu Händen der Beschwerdeführerin (Urk. 11/3) fest, der psychiatrische und somatische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand habe sich weiterhin massiv verschlechtert, die Schmerzen hätten sich chronifiziert. Die Beschwerdeführerin sei zu 100 % für jegliche Tätigkeit arbeitsunfähig (Urk. 11/3 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht des I.___, Klinik für Rheumatologie, vom 27. Oktober 2017 zu Händen von med. pract. F.___ (Urk. 11/5) ist zu entnehmen, zusammenfassend bestehe ein komplexes Beschwerdebild bei einerseits degenerativen, chronischen Schmerzen und andererseits entzündlich bedingten Schmerzen im Rahmen der Psoriasisarthritis bei ingesamt deutlicher Schmerzchronifizierung. Klinisch und bildgebend bestünden keine Hinweise für einen axialen Befall und gemäss Labor keine solche für humorale Entzündungsaktivität. Die Beschwerdeführerin erfülle formal die Kriterien für ein Fibromyalgiesyndrom. Ausserdem stehe eine Depression mit sichtlich reduzierten Coping-Strategien im Vordergrund mit anamnestisch verzweifelter und tief trauriger Stimmungslage, Nervosität und Aggression gegenüber ihren nächsten Angehörigen sowie Existenzangst bei psychosozialer Belastungssituation (seit 2007 laufendes IV-Verfahren). Eine interdisziplinäre Behandlung im hausinternen Schmerzambulatorium der Anäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thesie sowie eine stationäre psychotherapeutische Behandlung hätten keine wesentliche Besserung gebracht. Die medikamentöse Behandlung der Psoriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthritis bleibe weiterhin frustran, bisher habe sich ein ungenügendes Ansprechen auf die Basistherapie und eine Unverträglichkeit auf diverse Biologika gezeigt (Urk. 11/5 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der C.___ erstellten ein umfassendes Gutachten, sie setzten sich mit den Vorakten auseinander und berücksichtigten eingehend und in Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Verhaltens der Beschwerdeführerin die geklagten Beschwerden, täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sorgfältige und allseitige fachärztliche Untersuchungen und begründeten ihre Schlussfolgerungen unter Darlegung der Grenzen ihrer medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weder das C.___-Gutachten vom 15. Dezember 2015 noch die weiteren akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundigen medizinischen Berichte respektive die beschwerdeweise aufgelegten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte vermögen einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden nachzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des C.___ attestierten zwar unter Berücksichtigung des Rende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 %. Sie stellten allerdings auch fest, dass aus psychiatrischer Sicht wenige objektiv fassbare Befunde vorlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche das von der Beschwerdeführerin beklagte, bunte Symptomenbild objektivieren l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iessen (6/171/77). Sodann entsprachen die Befunde auch nicht den subjektiven Schilderungen und den fremdanamnestischen Schilderungen (Urk. 6/171/76). So gab die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">multipelste Schmerzen am ganzen Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über schwere Gedächtnisstörungen, Sensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitätsstörungen im Bereich der Finger, Synkopen, kardiale und gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stinale Beschwerden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nausea und regelmässiges Erbrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gab sogar an, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Nackenschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrügen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf der VAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Skala 10 von 10. Die Gutachter hielten jedoch zahlreiche Inkonsistenzen fest. O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bjektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t werden konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entliche Beeinträchtigung aufgrund eines Schmerzsyndroms (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/76-77).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Laut der Beurteilung der Gutachter blieb aufgrund der Diskrepanzen und der sehr inkonsistenten subjektiven Schilderungen auch im Vergleich zur Aktenlage und den fremdanamnestischen Auskünften unklar, wie weit die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Alltag effektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die dissoziative/Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt ist. Bewusstseinsnahe Schilderungen konnten nicht ausge-schlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/171/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/171/81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei dies nicht einem psychischen Leiden zugeordnet werden konnte (E. 5.1; vgl. auch E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit den weiteren aufgelegten Berichten lässt sich ebenfalls kein psychiatrisch relevanter Gesundheitsschaden nachweisen. Zum einen äusserte sich med. pract. F.___ fachfremd zu den psychischen Beeinträchtigungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin, zum anderen sind seine Berichte mangels objektiver Befunde nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und lässt sich daraus nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin ableiten (E. 5.3, E. 5.5). Aus dem Bericht des I.___ vom 21. August 2017 ergeben sich ebenfalls keine weiteren Erkenntnisse. Der Beschwerdeführerin wird darin eine Aktivierung, soziale Reintegration und ein aerobes Ausdauertraining emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen (E. 5.4). Dem Bericht des I.___ vom 27. Oktober 2017 ist sodann das (zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzliche) Vorliegen von invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebenden soziokulturellen Faktoren zu entnehmen (E. 5.6). Der im Beschwerdeverfahren aufgel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egte Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fällt für die Beurteilung des Gesundheitszustands zum Verfügungszeitpunktes nicht mehr in Betracht, da der Erlass des angefochtenen Entscheids rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Übrigen wird darin ebenfalls eine erhebliche Diskrepanz zwischen subjektiven Klagen und Selbsteinschätzung sowie der klinisch fachlichen Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genannt. Das Klinikpersonal konnte keine erheblichen Funktionseinschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> feststellen und als Ursache der geklagten Stürze wurde eine psychogene Genese vermutet, weil diese jeweils nach Belastungs-/Konfliktsituationen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten würden (Urk. 16 S. 4). Eine schwerwiegende psychiatrische Diagnose (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dachtsdiagnosen sind nicht zu berücksichtigen) wurde nicht genannt (Urk. 16 S. 1) und die medikamentöse Behandlung konnte erfolgreich eingestellt werden. Auch dort befürworteten die Fachpersonen eine (offenbar zumutbare) Aktivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung, welche an der Bereitschaft der Beschwerdeführerin scheiterte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend lassen die vorliegenden medizinischen Akten nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine von psychosozialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umständen losgelöste psychiatrische Krankheit schliessen, welche sich in wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmass auf die Arbeitsfähigkeit auswirken könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist eine im genannten Zeitpunkt bestehende rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Einschränkung der erwerblichen Leistungsfähigkeit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht nachgewiesen. Dies auch dann nicht, wenn davon ausgegangen wird,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus somatischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund eines inval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">idi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr ausüben kann und in dermatologischer Hinsicht Einschränkungen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich einer zumutbaren Arbeitsstelle bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zumutbarkeitsprofil: keine körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich schweren Arbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Tätigkeiten in feuchter und staubiger Umgebung mit Kontakt zu reaktiven Substanzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollumfängliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit führt jedenfalls nicht zu einem rentenbegründenden Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad. Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat einen Rentenanspruch somit zu Recht verneint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">htig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>