<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat ist dafür besorgt, dass der Konsument in der Schweiz ab dem 1. Januar 1996 Holz mit einer Bezeichnung zur Verfügung hat, die angibt, dass es aus nachhaltiger Nutzung stammt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat seit jeher die Ansicht vertreten, ein taugliches Mittel zur Rettung der Wälder bestehe darin, den Markt zwischen Holz aus nachhaltiger und nichtnachhaltiger Produktion zu trennen. Das kann auf effiziente Art durch die Einführung eines freiwilligen Labels erreicht werden. Ein solches Label würde durch den Privatsektor geschaffen und kontrolliert, aus Gründen der Glaubwürdigkeit und Effizienz auch in Zusammenarbeit mit allen interessierten Organisationen.</p><p>Seit den Konsultationen der Bundesverwaltung im Verlauf des vergangenen Jahres wurde eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung eines Labels geschaffen. Der Bundesrat ist bereit, diese Bemühungen zu unterstützen. Er hat im übrigen bereits zwei Studien zu diesem Thema finanziert. Da es sich aber um eine private Initiative handelt, ist der Bundesrat nicht in der Lage, das Datum der Einführung zu garantieren. Er besitzt dafür weder die Kontrolle noch die Kompetenz. Allerdings kann der Bundesrat die Vorbereitungsarbeiten finanziell unterstützen und das Parlament über die Fortschritte der Arbeiten und Unterstützungsmassnahmen durch den Bund, insbesondere im Rahmen des Aussenwirtschaftsberichts, informieren.</p>