<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-05-24-7B_847-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_847/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Mai 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Abrecht, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, Bundesrichter Hurni, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Clément. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________,, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Veysel Oruclar, ATAG Advokaten AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 26. September 2023 (UE230329-O/Z1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 24. August 2023 nahm die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine Strafuntersuchung gegen die B.________ nicht an die Hand. Dagegen führte A.________ Beschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Zürich wies mit Verfügung vom 26. September 2023 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ab. Es forderte sie auf, innert 30 Tagen ab Zustellung der Verfügung eine Prozesskaution von Fr. 1'800.-- zu bezahlen, unter Androhung, dass auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.a.</b> A.________ führt mit Eingaben vom 30. und 31. Oktober 2023 Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt unter Aufhebung der betreffenden Ziffern der angefochtenen Verfügung, es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor dem Obergericht des Kantons Zürich zu gewähren und auf die Erhebung einer Prozesskaution von Fr. 1'800.-- sei zu verzichten. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.b.</b> Mit Verfügung vom 29. Dezember 2023 wurde das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im bundesgerichtlichen Verfahren abgewiesen. </div> <div class="para">A.________ hat den bundesgerichtlichen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- teilweise mit Fr. 2'990.-- bezahlt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Auf die frist- und grundsätzlich formgerecht eingereichte Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid einer oberen kantonalen Instanz betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung sowie Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses mit der Androhung von Säumnisfolgen ist unter Vorbehalt der nachfolgenden Präzisierung einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Ob der Umstand, dass der bundesgerichtliche Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- nicht vollständig bezahlt worden ist, zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde führen könnte oder ob dies überspitzt formalistisch wäre, kann angesichts der nachfolgenden Ausführungen offen bleiben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Die Beschwerde führende Partei, die einen Entscheid bezüglich eines Kostenvorschusses oder einer Sicherheit für die Parteientschädigung anficht, die im Gesetz vorgesehen sind, und die sich darauf beruft, der Zugang zum Gericht sei ihr verwehrt, muss in der Beschwerdebegründung aufzeigen, dass ihr dieser Nachteil tatsächlich droht, da sie finanziell nicht in der Lage ist, den Kostenvorschuss oder die Sicherheiten zu leisten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=20.05.2024&amp;to_date=08.06.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-798%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page798">BGE 142 III 798</a> E. 2 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Die Beschwerdeführerin unterlässt es, in ihrer Beschwerde aufzuzeigen, dass sie finanziell nicht in der Lage sein soll, die vorinstanzlich festgesetzte Sicherheitsleistung von Fr. 1'800.-- zu leiste n. Ihre Ausführungen zur beantragten unentgeltlichen Rechtspflege vor Bundesgericht reichen hierfür nicht aus, zumal sie im Verfahren vor Bundesgericht offensichtlich in der Lage war, den Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zumindest grösstenteils mit Fr. 2'990.-- zu bezahlen. Die Beschwerdeführerin begnügt sich im Übrigen damit, die Praxis der Vorinstanz betreffend Fristansetzungen bzw. fehlende Nachfrist sowie Zahlungsfrist für die Sicherheitsleistung zu monieren. Darin liegt keine taugliche Begründung betreffend ihre finanzielle Lage. Auf ihre Beschwerde ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.5.</b> Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Mai 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Abrecht </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Clément </div> </div></body></html>