<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AL.2009.00177</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR2ZY" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AL.2009.00177<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AL.2009.00177</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichterin Condamin</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin Meier-Wiesner</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 18. Dezember 2009</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Abteilung Arbeitslosenversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Postfach, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Nachdem der Beschwerdegegner mit Einspracheentscheid vom 15. Juli 2009 seine Verfügung betreffend Verneinung der Vermittlungsfähigkeit von X.___ ab 1. Mai 2009 bestätigt hat (Urk. 2 und Urk. 9/1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 28. Juli 2009 und deren Ergänzung vom 29. August 2009, mit welcher der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides und die Anerkennung seiner Anspruchsberechtigung beantragt hat (Urk. 1 und Urk. 5), in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort des Beschwerdegegners vom 9. September 2009 (Urk. 8) sowie in die übrigen Akten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung die Vermittlungsfähigkeit ist (Art. 8 Abs. 1 lit.</font><font face="RotisSerif" size="3"><sub> </sub></font><font face="RotisSerif" size="3">f des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG), wobei die arbeitslose Person vermittlungsfähig ist, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass zur Vermittlungsfähigkeit demnach nicht nur die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinn gehört, sondern subjektiv auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den persönlichen Verhältnissen während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 125 V 58 Erw. 6a, 123 V 216 Erw. 3, je mit Hinweis; ARV 2004 Nr. 2 S. 48 Erw. 1.2, S. 122 Erw. 2.1, S. 188 Erw. 2.2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass die versicherte Person mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen muss, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, insbesondere verpflichtet ist, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes, und ihre Bemühungen nachweisen können muss (Art. 17 Abs. 1 AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass weder Gesetz noch Verordnung eine bestimmte Mindestanzahl an Bewerbungen je Kalendermonat verlangen, weshalb es im Einzelfall beurteilt werden muss, ob die Bemühungen bei der Stellensuche genügend sind, in der Regel aber mindestens zehn bis 12 geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachgewiesen werden müssen (BGE 124 V 234 Erw. 6; Gerhards, Kommentar zum AVIG, Bd. 1, N 15 zu Art. 17),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die arbeitslose Person alle sich bietenden und zumutbaren Möglichkeiten, eine Stelle zu finden, voll auszuschöpfen hat, sie somit gesetzlich verpflichtet ist, alles zu unternehmen, um nötigenfalls auch ausserhalb ihres Berufes eine neue Stelle zu finden (ARV 1979 Nr. 9 S. 58),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass allgemein der Grundsatz gilt, dass die Arbeitsbemühungen um so intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine neue Stelle zu finden (ARV 1980 Nr. 45 S. 112),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bewerbungen von Bedeutung ist (BGE 124 V 231 Erw. 4a mit Hinweis), und fortdauernd ungenügende Arbeitsbemühungen zur Annahme von Vermittlungsunfähigkeit führen können, was einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ausschliesst (BGE 112 V 218 Erw. 1b mit Hinweisen; ARV 1996/97 Nr. 8 S. 31 Erw. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass die versicherte Person, welche Leistungen der Arbeitslosenversicherung beansprucht, neben der Stellensuche die Kontrollvorschriften des Bundesrates befolgen und unter anderem an Beratungsgesprächen beim Arbeitsamt teilnehmen muss (Art. 8 Abs. 1 lit. g i.V.m. Art. 17 Abs. 2 und 3 lit. b AVIG);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass das Verhalten des Beschwerdeführers bei der Erfüllung seiner Pflichten als Arbeitsloser zu drei im Laufe des Monats Januars 2009 verfügten Einstellungen in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Oktober bis Dezember 2008 mit insgesamt 17 Einstelltagen führte (Urk. 9/11-13),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass der Beschwerdegegner mit Verfügung vom 29. Januar 2009 die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers infolge wiederholter kurzfristiger Absagen von Beratungsgesprächen und den bislang fehlenden Arbeitsbemühungen überprüfte und diese schliesslich unter dem Hinweis bejahte, dass eine erneute Verletzung der Pflichten gegenüber dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum beziehungsweise der Arbeitslosenversicherung zu einer nochmaligen Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit und deren Verneinung führen könne (Urk. 9/10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass keine positive Auswirkungen der wiederholten Sanktionierungen und der Ermahnungen zur Pflichterfüllung auf die Arbeitsbemühungen ersichtlich sind, vielmehr in den Monaten März und April 2009 zwei Einstellungen in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen in den Kontrollperioden Januar und Februar 2009 mit insgesamt 16 Einstelltagen verfügt wurden (Urk. 9/7-8),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass auch das übrige Verhalten des Beschwerdeführers nicht von einer Erfüllung seiner Pflichten als Arbeitsloser zeugt, nahm er doch nach dem 16. April 2009 unbestrittenermassen keinen Beratungstermin beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum mehr wahr und wies auch keine persönlichen Arbeitsbemühungen mehr nach, weshalb er per 26. August 2009 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet wurde (Urk. 2, Urk. 9/1, Urk. 9/14),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> dass diese vom Versicherten nicht in Abrede gestellten Umstände zeigen, dass ihm spätestens ab 1. Mai 2009 die subjektive Vermittlungsbereitschaft fehlte, weshalb der angefochtene Einspracheentscheid vom 15. Juli 2009 nicht zu beanstanden ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Unia Arbeitslosenkasse, Zahlstelle Zürich 1</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!5p4gpiyczz3e0eihkmxzscnnz!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>