<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01294</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. April 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> absolvierte eine Lehre als Tiefbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnerin und er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">warb das Fähigkeitszeugnis im Jahr 1992 (Urk. 11/2). Als Mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter dreier in den Jahren 1994, 1996 und 1999 geborener Kinder war sie ab De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 1993 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich mit der Führung des Familienhaushaltes beschäftigt (Urk. 11/3, 11/4 und 11/7). Neben dem Haushalt erledigte sie später stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise administrative Tätigkeiten für das Kleinunternehmen ihres Ehemannes (Urk. 11/2, 11/3, 11/7 und 11/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. Juni 2017 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit bestehende Rückenbeschwerden zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung an (Urk. 11/3). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 3. Oktober 2017 sowohl ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung als auch ein solcher auf Rentenleistungen verneint (Urk. 2 [= 11/20]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen richtet sich die mit undatierter Eingabe erhobene Beschwerde der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten (Urk. 1), welche am 13. Oktober 2017 bei der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle eingegangen und dem hiesigen Sozialversicherungsgericht mit Begleitschreiben vom 28. November 2017 (Urk. 4) weitergeleitet worden ist. Da der Beschwerdeschrift weder ein konkretes Rechtsbegehren noch eine darauf bezogene Begründung entnommen werden konnte, wurde der Beschwerdeführerin eine Nachfrist ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt, um genau anzugeben, welche Entscheidung anstelle des angefochtenen Entscheids beantragt wird, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird (Urk. 6). Mit Eingabe vom 8. Dezember 2017 erklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te die Beschwerdeführerin, sie verlange keine Rente, sondern eine Arbeitsstelle, an welcher sie eine ihren Beschwerden angepasste Tätigkeit ausüben könne; mithin beantrage sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von beruflichen Massnahmen. Die Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung für ihr Rechtsbegehren könne dem bereits aufgelegten Bericht des behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Facharztes vom 9. Oktober 2017 entnommen werden (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle schliesst mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2018 auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde (Urk. 10). Das Doppel der Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 30. Januar 2018 zugestellt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu erhalten und zu verbessern, und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruflicher Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufsberatung, erstmalige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kapitalhilfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 8 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH, hielt in seinem Bericht vom 13. Juli 2017 folgende Diagnosen fest (Urk. 11/11 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dorsolumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Status nach M. Scheuermann</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Operation bei Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Ser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vicemitarbeiterin bestehe eine dauernde vollständige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 11/11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 f.). Wechselbelastende Tätigkeiten seien mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtslimi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 10 kg für das Heben und Tragen von Lasten ab sofort ganztags zumutbar (Urk. 11/11 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den beigelegten Berichten über weitere Untersuchungen und Behandlungen ging ausserdem hervor, dass die operative Sanierung der Diskushernie L5/S1 im März 2012 durchgeführt worden war (Urk. 11/11 S. 8 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 9. Oktober 2017 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, er kenne die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Zusammenhang mit Rückenproblemen bereits seit 20 Jahren. Aus orthopädischer Sicht handle es sich um einen typischen Verlauf ohne Diskre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">panz zwischen den seit Jahren vorhandenen Beschwerden und den jeweiligen klinischen und radiologischen Befunden. Daher benötige die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin immer wieder konservative Behandlung (ambulante Physiotherapie, MTT, NSAR). Die nach einem Auslandaufenthalt angenommene Stelle im Service ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be zu verstärkten Beschwerden geführt. Der anvisierten beruflichen Neuorientie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung komme entsprechend entscheidende Bedeutung zu. Wenn in der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Invalidenversicherung ausgeführt werde, dass die aktuelle Tätigkeit im administrativen Bereich einer gut angepassten Tätigkeit entspreche, werde aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Acht gelassen, dass diese Tätigkeit darin bestehe, für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getrennt lebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ehegatten mit einem Pensum von 20 % Buchhaltungsarbeiten zu erledigen. Es sei überdies vorgesehen, dass das Unternehmen des Ehegatten im nächsten Jahr aufgelöst werde. Die 49jährige Beschwerdeführerin habe daher aktuell keine an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste Tätigkeit, welche es ihr erlaube, nach erfolgter Scheidung davon leben zu können (Urk. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin erlernte den Beruf der Tiefbauzeichnerin. In ihrer am 9. Juni 2017 datierten Anmeldung zum Leistungsbezug gab sie ausserdem an, dass sie von 2000 bis 2017 in der Administration im Gartenbauunternehmen ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">res Ehegatten tätig gewesen sei (Urk. 11/3). Eine andere Tätigkeit hat sie nach Lage der Akten nie verrichtet; in der Anmeldung gab sie jedenfalls nicht an, neben der Beschäftigung als Hausfrau einer weiteren Erwerbstätigkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen zu sein. Auch aus dem beigezogenen IK-Auszug geht nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin je für ein Gastronomieunternehmen tätig gewesen wäre (Urk. 11/7). Bei geeigneter Arbeitsorganisation (beispielsweise durch den Einsatz eines Stehpultes) sind die Erwerbstätigkeiten, welchen die Beschwerdeführerin bis anhin nachgegangen ist, als wechselbelastend zu qualifizieren, ohne Not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigkeit von Heben und Tragen von Lasten über 10 kg. Entsprechend besteht in den bisher ausgeübten Tätigkeiten keine Arbeitsunfähigkeit. Wenn der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelnde Orthopäde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit als Servicemitarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terin attestiert, übersieht er, dass die Beschwerdeführerin diese Tätigkeit nach Lage der Akten nie verrichtet hat. Damit ist mit dem im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit aber er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt, dass die unbestrittenermassen vorhandenen Rückenbeschwerden keine dauerhafte und anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit zu bewirken vermögen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass es der Beschwerdeführerin nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird, eine Arbeitsstelle als Tiefbauzeichnerin oder Büroangestellte zu finden, wird nicht in Abrede gestellt. Dieser Umstand ist allerdings nicht auf die gesundheitlichen Beschwerden, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern auf die familiär bedingte langjährige faktische Absenz vom Arbeitsmarkt zurückzuführen. Dabei handelt es sich um einen invalidenversicherungsfremden Faktor. Entsprechend besteht kein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist es nicht zu beanstanden, dass die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle dem Gesuch der Beschwerdeführerin um Ausrichtung von Invalidenversicherungsleistungen nicht entsprochen hat. Die dagegen gerichtete Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grünig<span id="_GoBack"></span>Steudler</p></div> </div></body></html>