<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_93/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. Mai 2012 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Lanz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG, PRD Rechtsdienst, Hohlstrasse 552, 8048 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 13. Oktober 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass S.________ für Folgen eines am 22. April 1986 erlittenen Unfalls Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung, u.a. eine bis 30. September 1994 befristete Invalidenrente, bezog, </div> <div class="para">dass die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) als zuständiger obligatorischer Unfallversicherer auf die mit einer gesundheitlichen Verschlechterung begründete Rückfallmeldung des S.________ vom 18. Juni 2010 hin am 12. Oktober 2010 verfügte, es bestehe kein erneuter Anspruch auf eine Invalidenrente aus dem Unfall vom 22. April 1986, </div> <div class="para">dass die Allianz auf Einsprache des S.________ hin ihre Verfügung dahingehend abänderte, dass auf das Rentenbegehren nicht eingetreten werde, da keine anspruchsrelevante Änderung glaubhaft gemacht worden sei (Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2011), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht Basel-Landschaft in Gutheissung der von S.________ hiegegen eingereichten Beschwerde den Einspracheentscheid aufhob und die Allianz verpflichtete, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten (Entscheid vom 13. Oktober 2011), </div> <div class="para">dass die Allianz mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2010 zu bestätigen, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob auf die Beschwerde einzutreten ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=28.04.2012&amp;to_date=17.05.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-94%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page94">BGE 135 II 94</a> E. 1 mit Hinweis; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=28.04.2012&amp;to_date=17.05.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-443%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page443">135 V 443</a> E. 1 S. 444 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid einen Zwischenentscheid darstellt, gegen den die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht im als Grundsatzentscheid ergangenen Urteil 9C_898/2007 vom 24. Juli 2008 (veröffentlicht in: SVR 2009 IV Nr. 14 S. 35) erkannt hat, die Rückweisung der Sache zur materiellen Prüfung eines unter Hinweis auf eine gesundheitliche Verschlechterung gestellten erneuten Leistungsbegehrens habe für den Versicherer keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge, </div> <div class="para">dass sich im vorliegenden Fall gleich verhält und ein solcher Nachteil daher ebenfalls zu verneinen ist, </div> <div class="para">dass die von der Allianz erwähnten Urteile keine andere Betrachtungsweise rechtfertigen, da, soweit diese nicht ohnehin unter dem zwischenzeitlich durch das BGG ersetzten Bundesgesetz über die Bundesrechtspflege (OG) ergangen sind, dort - anders als hier und im Urteil 9C_898/2007 - davon auszugehen war, der Versicherer sei aufgrund der Rückweisung der Gefahr ausgesetzt, einen seiner Auffassung widersprechenden Entscheid fällen zu müssen, </div> <div class="para">dass demnach kein Anwendungsfall von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> vorliegt, </div> <div class="para">dass die bundesgerichtliche Überprüfung des Zwischenentscheids auch nicht aus verfahrensökonomischen Gründen im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> geboten ist (vgl. Urteil 9C_898/2007 E. 1.2 und 2.2), </div> <div class="para">dass die Beschwerde demnach offensichtlich unzulässig ist, weshalb auf sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Beschwerdeführerin die Kosten zu tragen hat (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass sich die Frage einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner nicht stellt, da kein Schriftenwechsel durchgeführt wurde, </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 3. Mai 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Ursprung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Lanz </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>