<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen, wie für ausserordentliche sportliche Talente der Besuch von Sportschulen durch Erleichterungen bei den Schulgeldern gefördert werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die Wichtigkeit der leistungsorientierten Nachwuchsförderung erkannt und entsprechende Massnahmen getroffen (vgl. auch Antwort des Bundesrates auf die Anfrage Berberat 05.1004, Mehr Mittel für junge Sporttalente).</p><p>Der Bund unterhält die Eidgenössische Hochschule für Sport. Er führt keine Mittelschulen für Sportbegabte. Er setzt sich aber schon heute dafür ein, dass sportliche Talente diejenigen Schulen besuchen können, an denen sie optimal gefördert werden. Ausserdem tritt er dafür ein, dass die Frage eines allfälligen Schulgeldausgleichs auf interkommunaler und -kantonaler Ebene gelöst wird. Insbesondere ist anzustreben, dass dieser Schulgeldausgleich für Inhaberinnen und Inhaber einer nationalen "Swiss Olympic Talent Card" (vom Sportverband und von Swiss Olympic speziell geförderte Talente) ermöglicht wird, falls sie eine von Swiss Olympic zertifizierte Partner- oder Sportschule besuchen. Die Zuständigkeit für die Schulgeldregelung liegt jedoch bei den Kantonen und den Gemeinden. Die Koordination erfolgt durch die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), deren Präsident auch im Steuerungskomitee von Swiss Olympic Talents, der Lenkungsstelle für die Nachwuchsförderung in der Schweiz, vertreten ist. Die von der EDK initiierte interkantonale Vereinbarung für Schulen mit strukturierten Angeboten für Hochbegabte wurde bisher von neun Kantonen unterzeichnet, allerdings werden noch nicht alle Angebote von allen unterzeichnenden Kantonen anerkannt.</p><p>Eine direkte finanzielle Unterstützung von ausgewiesenen sportlichen Talenten erfolgt durch die Ausrichtung von "Sport Scholarships" (Beiträge zur Mitfinanzierung von Trainingsauslagen). Dafür stehen jährlich 600 000 Franken zur Verfügung, davon stammen 400 000 Franken aus Bundesmitteln.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die nötigen Massnahmen getroffen worden sind und deshalb keine weitere Prüfung notwendig ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.