B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3721/2009 {T0/2} U r t e i l v o m 11 . J a n u a r 2 0 1 3 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richterin Elena Avenati-Carpani, Gerichtsschreiberin Karin Wagner. Parteien T_______Bergbahnen AG und 17 weitere Konsorten alle vertreten durch Dr. iur. Christoph Senti, Rechtsanwalt, Kriessernstrasse 40, 9450 Altstätten SG, Beschwerdeführende, gegen Pensionskasse A_______ in Liquidation, vertreten durch Dr. Hans-Ulrich Stauffer, Advokat, Rüme- linsplatz 14, Postfach, 4001 Basel, Beschwerdegegnerin, Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belp- strasse 48, Postfach, 3000 Bern 14 (vormals Bundesamt für Sozialversicherungen, Aufsicht Berufliche Vorsorge), Vorinstanz. Gegenstand Pensionskasse A_______, Teilliquidation (Verfügung vom 6. Mai 2009). C-3721/2009 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Unter dem Namen "Pensionskasse der A _______" (nachfolgend die Pensionskasse oder die Beschwerdegegnerin) wurde 1936 eine Stiftung errichtet mit dem Zweck, das Personal der ihr angeschlossenen Unte r- nehmungen im Rahmen des BVG sowie der weitergehenden Vorsorge gegen die wirtschaftlichen Folgen des Alters, der Invalidität und des T o- des zu versichern. Sie ist im Register für die berufliche Vorsorg e einge- tragen und untersteht seit dem 4. Juni 2012 der Aufsicht der Bernischen BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), früher der Aufsicht des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV). Bis Ende 200 5 war die Pensionskasse eine Gemeinschaftsstiftung mit 182 ang eschlossenen Arbeitgebern. Stif- terin der Pensionskasse war die Genossenschaft A_______. Per 1. Janu- ar 2006 ist die Pensionskasse neu strukturiert worden, indem sie in eine Sammelstiftung umgewandelt wurde und den Wechsel vom Leistungs- ins Beitragsprimat vollzog. A.b Am 22. Juni 2005 verabschiedete der Stiftungsrat der Pensionskasse das Reglement Teilliquidation 2005, gültig vom 1. Januar bis zum 31. D e- zember 2005, welches das BSV (nachfolgend die Aufsichtsbehörde oder die Vorinstanz) mit Verfügung vom 1. September 2005 genehmigte und – mangels Anfechtung – in Rechtskraft erwuchs. A.c Am 28. Juli 2005 wurden die angeschlossenen Unternehmungen von der Pensionskasse über das weitere Vorgehen informiert und insbeso n- dere auch über die Möglichkeit, den Anschlussvertrag ausserordentlich zu kündigen, sofern sie die neuen Vertragsbedingungen nicht annehmen wollten. Den allfälligen Austritt per Ende 2005 würde vom Teilliquidations- reglement geregelt werden, der den Unternehmungen im Entwurf vorlag. Von dieser Kündigungsmöglic hkeit machte unter anderem die ange- schlossene B_______ AG (B_______ AG) am 22. September 2005 Gebrauch. In der Folge wurden zwischen Dezember 2005 und September 2006 über die Durchführung der durch die Auflösung des Anschlussvertrages eing e- leiteten Teilliquidation zwei Einspracheverfahren bei der Pensionskasse und anschliessend ein Einspracheverfahren bei der Aufsichtsbehörde g e- führt. C-3721/2009 Seite 3 B. Mit Verfügung vom 6. Mai 2009 wies die Aufsichtsbehörde das im Z u- sammenhang mit der Teilliquidation der Pen sionskasse gestellte Begeh- ren der B_______AG als ehemals angeschlossene Arbeitgeberin der Letztgenannten ab, mit welchem diese den Ausstand von R_______ und S_______ der Aufsichtsbehörde beantragt hatten (Dispositivziffer 1), stell- te des Weiteren fest, dass die Pensions kasse zur Abwicklung ihrer Teilli- quidation das vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2005 gültige Regl e- ment zu Recht und korrekt angewandt ha be (Dispositivziffer 2) sowie die Bilanz und den einheitlichen Deckungsgrad per 31. Dezember 2005 ko r- rekt ermittelt habe (Dispositivziffer 3) und genehmigte den vom Stiftung s- rat der Pensionskasse am 25. August 2006 beschlossene n und mit Schreiben vom 14. September 2006 eröffnete n Verteilungsplan im Sinne der Erwägungen ihrer Verfügung (Dispositivziffer 4). B.a Dabei führte die Aufsichtsbehörde zunächst zum Ausstandsbegehren aus, dass der ehemalige Leiter der Aufsicht Berufliche Vorsorge im BSV, R_______, die Aufsichtsbehörde per 31. August 2007 verlassen habe, so dass das ihn betreffende Begehren gegenstandslos sei. Hinsichtlich S_______, die bei der Entscheidfindung sowohl anlässlich der Genehm i- gung des Teilliquidationsreglements als auch der vorliegenden Verfügung betreffend die konkrete Teilliquidation mitbeteiligt war, entspreche das wiederholte Befassen mit derselben Pensionskasse dem vom Gesetzg e- ber gewollten System, indem die Aufsichtsbehörde zunächst das Teilliqui- dationsreglement generell -abstrakt kontrolliere und dieselbe Behörde dann aufgrund der Einsprache eines Destinatärs in einer konkreten Teill i- quidation intervenieren könne. Eine besondere Befangenheit von S_______ sei im Übrigen nicht auszumachen. B.b Die Aufsichtsbehörde wies des Weiteren die Rüge der B_______AG zurück, wonach das Teilliquidationsreglement zu Unrecht angewandt worden sei, im Wesentlichen da die B_______AG spätestens am 28. Juni 2005 Kenntnis von diesem Reglement gehabt habe und nicht erst nach ihrem Austritt aus der Pensionskasse im September 2005. Zudem sei das interne Verfahren der Teilliquidation reglementskonform abgewickelt wor- den. B.c Ferner führte die Aufsichtsbehörde aus, dass das auszuzahlende De- ckungskapital richtig berechnet und zusammengesetzt sei. Insbesondere sei weder die von den Rechnungslegungsvorschriften Swiss GAAP FER vorgesehene Bilanzposition "nicht -technische Rückstell ungen" mit dem C-3721/2009 Seite 4 Ausbaufonds und Eventualverpflichtungen noch Wertberichtigungen für Hypothekendarlehen und für gesicherte Anlagen beim Arbeitgeber aufz u- lösen. Die tatsächliche finanzielle Lage der Pensionskasse sei korrekt ermittelt worden. B.d Im Übrigen sei e ine Kürzung des Rentendeckungskapitals (und nicht der Renten selbst) gestützt auf das Teilliquidationsreglement und aus Gründen der Gleichbehandlung zulässig und deshalb der Verteilungsplan zu genehmigen. C. C.a Die T_______Bergbahnen AG als Rechtsnachfolgerin d er B_______AG und ehemals bei der Pensionskasse angeschlossene A r- beitgeberin und mit ihr sämtliche ihrer 10 aktiven Versicherten sowie 7 Rentnerinnen und Rentner erhoben am 9. Juni 2009 (Poststempel) gegen die aufsichtsrechtliche Verfügung vom 6. Mai 2009 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragten insbesondere sinngemäss die Abänderung der Dispositivziffer 3 dahingehend, dass die Bilanzposit i- on "nicht-technische Rückstellungen" und zwei Wertberichtigungen aufzu- lösen seien, wobei eventualiter d en austretenden Vorsorgeeinrichtungen ein Anteil an diesen nicht-technischen Rückstellungen und an den vorg e- nommenen Wertberichtigungen im Verhältnis zu den Deckungskapitalien mitzugeben seien (Rechtsbegehren 1a und 1b); darüber hinaus sei die Höhe des Fehlbetrages, welcher vom Deckungskapital der aktiven Vers i- cherten in Abzug gebracht worden sei, zu korrigieren und die Deckung s- lücke in Übereinstimmung mit Art. 7 Ziff. 3 der Allgemeinen Bestimmu n- gen über den Ein- und Austritt eines Versicherungsnehmers nicht auf eine Deckung von 100%, sondern nur einer solchen von 95% zu berechnen (Rechtsbegehren 1c); ferner sei die Kürzung des Deckungskapitals der Rentenbezüger um den anteilsmässigen Fehlbetrag zu streichen und das Deckungskapital der Rentenbezüger in volle m Umfang auszuzahlen, o h- ne Abzug eines anteiligen Fehlbetrages (Rechtsbegehren 1d). Eventual i- ter sei die Streitsache im Sinne der Begründung zur neuerlichen En t- scheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen und seien die Personen des BSV, die mit der Prüfung und Genehmigung des Reglements Teilliquidati- on 2005 befasst waren, insbesondere Frau S_______, anzuweisen, in den Ausstand zu treten (Eventualbegehren 2a und 2b ad Dispositivziffer 1). In formeller Hinsicht verlangten sie eine öffentliche Parteiverhandlung. Das Ausstandsbegehren betreffend S_______ werde nur dann aufrech t-C-3721/2009 Seite 5 erhalten, falls das Bundesverwaltungsgericht den Fall nicht materiell en t- scheiden, sondern zurückweisen würde. C.b Die Beschwerdeführer machten in materieller Hinsicht im Wesentl i- chen zunächst geltend, dass das Reglement Teilliquidation 2005 erst mit Rechtskraft der aufsichtsrechtlichen Verfügung vom 1. September 2005 rechtsgültig seine konstituierende Wirkung entfalten konnte. Die Künd i- gung des Anschlussvertrages sei aber vorher erfolgt, so dass dieser Tat- bestand vom Teilliquidationsreglement nicht erfasst werden könne. Eine Rückwirkung sei unzulässig und überschreite die Grenzen des für das privatrechtliche Vertragsverhältnis zwischen den Beschwerdeführern und der Pensionskasse anwendbaren Art. 27 ZGB. Im Zeitpunkt der Künd i- gung des Anschlussvertrages habe lediglich ein Entwurf des Reglements vorgelegen. C.c Da das Teilliquidationsreglement für die Beendigung des Anschlus s- vertrages nicht massgebend sei, seien gemäss den Beschwerdeführe n- den folgerichtig auf das vorher geltende Reglement Leistungs - bzw. Bei- tragsprimat, gültig per 1. Januar 2002, und auf die allgemeinen Besti m- mungen über den Ein - und Austritt eines Versicherungsnehmers, gültig per 1. Januar 2003, abzustellen. Diese würden dem mit der 1. BVG- Revision eingeführten, ab 1. Januar 2005 geltenden Recht nicht wider- sprechen. Das genannte Reglement sehe keine Kürzung der Deckung s- kapitalien für Rentner vor. Ein allfälliger Fehlbetrag dürfe nur den aktiven Versicherten mitgegeben werden. Diese Unter scheidung widerspreche insbesondere nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Zu vergleichen seien die verbliebenen mit den austretenden Rentner n, und nicht die Letztgenannten mit den aktiven Versicherten. Eine gesetzliche Pflicht, die Deckungskapitalien der Rentner um den Fehlbetrag zu kürzen, bestehe nicht. Zudem würde das Teilliquidationsreglement in diesem Punkt gegen das Gesetz und den Gleichb ehandlungsgrundsatz verstossen, sofern es anwendbar wäre. Bei den aktiven Versicherten sei die Weitergabe des Fehlbetrags im Übrigen nur bis zur Unterdeckung von 95% beschränkt. C.d Schliesslich seien per 31. Dezember 2005 Wertberechtigungen e i- nerseits von run d 5,9 Mio. im Zusammenhang mit der Auslagerung des Hypothekenmanagements und andererseits von rund Fr. 3,2 Mio. unter der Rubrik "Anlagen beim Arbeitgeber", beide im Wesentlichen wegen Überbelehnungen von Immobilien vorgenommen worden, welche die B e- schwerdeführenden auflösen möchten, da der Marktwert der hypothek a- risch gesicherten Forderung nicht vom Wert der Liegenschaft, sondern C-3721/2009 Seite 6 von der Bonität des Schuldners abhängig sei, so dass diese Wertbericht i- gungen nicht nötig gewesen seien. D. D.a Mit Vernehmlassung vom 30. Oktober 2009 (vgl. act. 10 ) beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde und begründete dies d a- mit, dass ihrer Ansicht nach die Beschwerde keine neue Fakten oder A r- gumente enthalte, welche ihre Verfügung in Frage stellen könnten. D.b Mit Eingabe vom 28. Januar 2010 (vgl. act. 20 ) nahm auch die B e- schwerdegegnerin Stellung und beantragte, dass auf die Beschwerde der T_______ Bergbahnen AG nicht einzutreten sei, resp. sie eventualiter abzuweisen sei, und dass die Beschwerde ihrer aktiven Versicherte n und Rentner abzuweisen sei. D.b.a Dazu machte sie in formeller Hinsicht geltend, dass die T_______ Bergbahnen AG als Arbeitgeberin nicht beschwerdelegitimiert sei; direkt betroffen vom Verteilungsplan seien nur die aktiven Versicherten sowie die Rentnerinnen u nd Rentner, die denn auch von Gesetzes wegen das Recht hätten, die Voraussetzungen, das Verfahren und den Verteilung s- plan behördlich überprüfen zu lassen, was das Teilliquidationsreglement 2005 der Beschwerdegegnerin auch vorsehe. D.b.b In materieller Hinsicht f ührte sie im Wesentlichen vorerst zum Au s- standsbegehren aus, dass gemäss dem offensichtlichen Willen des G e- setzgebers zweimal dieselbe Aufsichtsbehörde bei einer Teilliquidation einschreiten würde, zunächst bei der präventiven Prüfung und Genehm i- gung des Teilliquidationsreglements und dann bei der Prüfung eines ko n- kreten Verteilungsplanes, welcher sich auf die bereits bekannten Regl e- mentsbestimmungen stütze. Das Ausstandsb egehren gegen Frau S_______ sei deshalb obsolet resp. abzuweisen. D.b.c Mit der 1. BVG-Revision sei die Pflicht eingeführt worden, als Grundlage für jede Teilliquidation ein Teilliquidationsreglement zu erla s- sen, welches, je nach Zeitpunkt der Teilliquidation, unter Umständen auch rückwirkend per 1. Januar 2005 gelten müsse. Dies sei bekannt gewe sen und habe u.a. den BSV -Mitteilungen des Bundesamtes für Sozialvers i- cherungen (BSV) Nr. 100 N. 591 entnommen werden können. Das vom paritätisch zusammengesetzten Stiftungsrat der Beschwerdegegnerin am 22. Juni 2005 verabschiedete Teilliquidationsreglemen t sei von der Au f- sichtsbehörde am 1. September 2005 genehmigt und anschliessend nicht C-3721/2009 Seite 7 angefochten worden, so dass es in Rechtskraft erwachsen sei und rüc k- wirkend ab dem 1. Januar 2005 habe seine Wirkungen entfalten können. Das Teilliquidationsreglement sei auch unter Beachtung der reglementari- schen Bestimmungen korrekt erlassen worden und anwendbar. D.b.d Die Beschwerdegegnerin brachte des Weiteren vor, dass die Tei l- habe sowohl der aktiven Versicherten als auch der Rentenbezüger an e i- nem versicherungstechnischen Fehlbetrag das Gleichbehandlungsgebot beachte. Ansonsten würden die austretenden Rentenbezüger einerseits gegenüber den verbleibenden Rentenbezüger n, die Sanierungsmas s- nahmen mitzutragen hätten, und andererseits gegenüber den ebenfalls austretenden aktiven Versicherten bevorteilt. Die Deckungslücke sei g e- stützt auf das Teilliquidationsreglement richtig berechnet worden. D.b.e Was die von den Beschwerdeführenden beanstandeten Wertb e- richtigungen anbelange, mit welchen angeblich Vermögenswerte kalkul a- torisch vernic htet worden seien, sei im Rahmen der Einführung des Riskmanagements eine Neubewertung der Anlagen der Beschwerdege g- nerin vorgenommen w orden, bei der Überbelehnungen festgestellt wo r- den seien. Diese Neubewertungen seien im Sinne einer sorgfältigen G e- schäftsbesorgung in die Bemessung des Vermögens eingeflossen. E. Mit Replik vom 7. April 2010 (vgl. act. 25) bestätigten die Beschwerdefüh- renden ihre Beschwerdeanträge sowie deren Begründung. E.a Zudem machten sie in formeller Hinsicht geltend, dass die T_______ Bergbahnen AG als ehemals angeschlossene Arbeitgeberin ebenfalls be- schwerdelegitimiert sei. Sie sei im Vorverfahren einbezogen worden und Verfügungsadressatin. Ihre Aktivlegitimation sei bisher nie strittig gew e- sen. Die Aufzählung in Art. 53d Abs. 6 BVG sei nic ht abschliessend. Auf- grund der Unterdeckung und der Kürzung des ausbezahlten Betrages sei die Arbeitgeberin gezwungen gewesen, Eigenmittel einzuschiessen. Inso- fern sei sie von der angefochtenen Verfügung besonders berührt. E.b Zum Ausstandsbegehren brachten sie zum einen vor, dass man zw i- schen der Behörde an sich, die sich unter Umständen zweimal mit dem Fall befasse, und den Personen unterscheiden müsse. Zum anderen verwiesen sie auf die Rechtsprechung betreffend Baubewilligungsverfa h- ren. Insgesamt bestätigten sie ihr Ausstandsbegehren. C-3721/2009 Seite 8 E.c Zur Anwendbarkeit des Teilliquidationsreglements 2005 führten die Beschwerdeführenden im Wesentlichen aus, dass aus den BVG - Übergangsbestimmungen eine Rückwirkung nicht entnommen werden könne. Die entsprechende BVG -Mitteilung de s BSV sei deshalb falsch. Auch bei Anwendbarkeit dieses Reglements sei es unzulässig, den Re n- tenbezügern den Fehlbetrag auf dem Deckungskapital mitzugeben. E.d Hinsichtlich der Korrekturbuchungen legten die Beschwerdeführe n- den nochmals dar, dass eine Überschre itung von Belehnungsgrenzen nicht bedeute, dass dieser Wert nicht mehr vorhanden sei. Es bleibe eine kalkulatorische Wertverminderung, die vom Marktwert abweiche. Diese Streitfrage müsse eine qualifizierte Fachperson klären. F. F.a Mit Eingabe vom 7. Mai 2010 er klärte die Vorinstanz, auf die Einre i- chung einer Duplik zu verzichten (act. 27). F.b Mit Duplik vom 4. Juni 2010 (vgl. act. 31) bestätigte die Beschwerde- gegnerin ihrerseits ihre Begehren mit den angeführten Begründungen. In formeller Hinsicht wies sie einerseits darauf hin, dass die Aktenlage liquid sei, so dass eine öffentliche Parteiverhandlung nicht nötig sei, und and e- rerseits darauf, dass die Genehmigungsverfügung betreffend das Teill i- quidationsreglement vom 1. September 2005 von Herrn R_______ und die vorl iegend angefochtene Verfügung vom 7. Mai 2009 von Frau U_______ unterzeichnet worden sei. Sowohl persönlich als auch sachlich gesehen gebe es keine Ausstandsgründe. In materieller Hinsicht gehe es den Beschwerdeführenden lediglich darum, die Gültigkeit eines bereits in Rechtskraft erwachsenen Teilliquidationsreglements zu bestreiten. Die Partizipation der austretenden Versicherten an einem versicherungstec h- nischen Fehlbetrag sei im Reglement vorgesehen, womit die Beschwerde jeglicher Grundlage entbehre. G. Den mit Zwischenverfügung vom 17. Juni 2009 einverlangten Kostenvo r- schuss von Fr. 7'000. -- haben die Beschwerdeführenden am 4. August 2009 überwiesen. H. Auf Anfrage des Instruktionsrichters vom 12. Oktober 2012 (act. 36) hin erklärten die Beschwerdeführerende n in ihrer Eingabe vom 31. Oktober 2012 (act. 39), auf die Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung C-3721/2009 Seite 9 zu verzichten und zog en ihren beschwerdeweise gestellten Antrag z u- rück. I. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nac h- folgenden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Dazu gehören die Verfügungen der Aufsichtsbehörden im Bereiche der beruflichen Vorsorge nach Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Al - ters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40), dies in Verbindung mit Art. 33 Bst. i VGG. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt in casu nicht vor. 2. 2.1. Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verf ü- gung des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 6. Mai 2009 , wel- che ohne Zweifel eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG darstellt. 2.2. Die Beschwerde gegen die se Verfügung ist frist - und formgerecht eingegangen (Art. 50 und 52 VwVG). Auch der eingeforderte Kostenvo r- schuss ist in der gesetzten Frist geleistet worden. 3. 3.1. Im Rahmen der Eintretensfrage bestreitet die Beschwerdegegnerin die Beschwerdelegitimation der beschwerdeführenden Arbeitgeberin, also der T_______ Bergbahnen AG . Zu r Begründung führt sie im Wesentl i- chen aus, dass diese vom Verteilungsplan der Beschwerdegegnerin, der von der Vorinstanz mit der angefochtenen Verfügung genehmigt worden ist, nicht direkt betroffen sei. Sie bezieht sich unter anderem auf Art. 53 d C-3721/2009 Seite 10 Abs. 6 BVG, wonach nur die Versicherten und die Rentnerinnen und Rentner das Recht hätten, die Voraussetzungen, das Verfahren und den Verteilungsplan bei der zuständigen Aufsichtsbehörde überprüf en zu la s- sen, auf welcher Bestimmung sich Art. 2.4 des Teilreglements im Übrigen stütze. Demgegenüber machen die Beschwerdeführenden geltend, dass sich die Beschwerdelegitimation nach Art. 48 Abs. 1 VwVG richte, dass die b e- schwerdeführende Arbeitgeberin im Vorverfahren einbezogen und ihr die angefochtene Verfügung auch eröffnet worden sei, dass die Aufzählung der Aktivlegitimierten in Art. 53d Abs. 6 BVG nicht abschliessend sei und dass die beschwerdeführende Arbeitgeberin ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung habe, in- dem sie infolge der Auflösung des Vorsorgeverhältnisses eine neue Vo r- sorgeeinrichtung habe suchen müssen und wegen der Unterdeckung und der Kürzung des ausbezahlten Betrages fak tisch gezwungen gewesen sei, einen Betrag von rund Fr. 700'000. -- aus eigenen Mitteln einz u- schiessen. 3.2. Nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Tei l- nahme erhalten ha t (Bst. a), durch die Verfügung besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Au f- hebung geltend machen kann (Bst. c). Diese (kumulativen) Kriterien so l- len die Popularbeschwerde ausschliessen und den Charakter des al lge- meinen Beschwerderechts als Instrument des Individualrechtsschutzes unterstreichen. Der Beschwerdeführer muss einen praktischen Nutzen aus einer allfälligen Aufhebung oder Änderung des angefochtenen En t- scheids ziehen, das heisst seine Situation muss dur ch den Ausgang des Verfahrens in relevanter Weise beeinflusst werden können (BGE 133 II 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Das relevante Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Natur sein und braucht nicht mit jenem übereinzusti m- men, das durch die als verl etzt bezeichnete Norm geschützt wird. Es g e- nügt, dass der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid "stärker als jedermann" betroffen ist und "in einer besonderen, beac h- tenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache" steht; die Voraussetzu n- gen der Beziehungsnähe und des schutzwürdigen Interesses hängen eng zusammen (vgl. BGE 135 II 172 E. 2.1, Urteil des BGer 2C_527/2007 vom 13. Mai 2008 E. 5.3; BVGE 2007/20 E. 2.4.1; VERA MARANTELLI- SONANINI/SAID HUBER, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissen - berger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 48 N 10 f.). C-3721/2009 Seite 11 3.3. 3.3.1. Die Frage der Beschwerdelegitimation, auch der beschwerdefü h- renden Arbeitgeberin im vorliegenden Fall, beurteilt sich in erster Linie im Lichte von Art. 48 Abs. 1 VwVG. Daran ändert Art. 53d Abs. 5 und 6 BVG nichts, welcher die Beteiligungsrechte spezifisch der aktiven Versicherten und Rentnerinnen und Rentner im Teilliquidationsverfahren näher u m- schreibt, indem diese das Recht haben, die Voraussetzungen, das Ve r- fahren und den Verteilungsplan bei der zuständigen Aufsichtsbehörde überprüfen und entscheiden zu lassen, über die sie zuvor informiert wo r- den sind (UELI KIESER, Handkommentar zum BVG und FZG, Art. 53 d BVG N 65). 3.3.2. Es trifft zwar zu, dass die Arbeitgeber nicht selber einen Anspruch auf V orsorgeleistungen haben und somit nicht unmittelbar vom Verte i- lungsplan betroffen sind. Immerhin haben sie – was in der Rechtspr e- chung in vergleichbaren Fällen bereits anerkannt worden ist (vgl. Urteil des BGer 2A.185/1997 vom 11. Februar 1998, E. 3d [in SZS 2001 S. 374 ff. und Pra 1998 n° 70 S. 435] , Urteile des BVGer C-5329/2010 vom 14. März 2012 E. 2.2, C-2399/2006 vom 6. Oktober 2009 E. 3.2.3 ) – einen vertraglichen Anspruch darauf, dass die Vorsorgeeinrichtung die ihr oblie- genden Vorsorgepflichten ge genüber den bei ihnen versicherten Arbeit- nehmern korrekt wahrnimmt, was auch die Abwicklung der Rechtsfolgen im Falle der Kündigung des Anschlussvertrages mitumfasst (vgl. auch ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, Zürich 2009 , BVG 74 N 11 ; THOMAS LÜTHY, Das Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Personalvorsorgestiftung, insbesondere der Anschlussvertrag mit einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung, Diss. ZH 1989, 89 ff.). Dazu gehört auch, dass allenfalls, sofern die entsprechenden Voraussetzung en erfüllt sind, eine Teilliquidation durchgeführt und die entsprechenden freien Mi t- tel den Arbeitnehmern mitgegeben werden. D ie Arbeitgeber können ein schutzwürdiges Interesse einerseits als Vertragspartei des Anschlussve r- trages und andererseits auch aus ihrer Pflicht, dem Arbeitnehmer über dessen Forderungsrechte gegen die Vorsorgeeinrichtung Aufschluss zu erteilen (vgl. Art. 331 Abs. 4 OR), geltend machen . Es gibt keinen Grund, die Arbeitgeber anders zu behandeln, je nachdem ob die Verteilung von freien Mitteln ansteht oder im Gegenteil wie vorliegend ein Fehlbetrag ge- tragen werden muss. 3.3.3. Im vorliegenden Fall, in welchem die beschwerdeführende Arbei t- geberin zudem ebenfalls Adressatin der angefochtenen Verfügung war, ist C-3721/2009 Seite 12 aufgrund d er vorstehenden Erwägungen insgesamt davon auszugehen, dass die Voraussetzungen von Art. 48 VwVG gegeben sind, um die Ge- nannte als beschwerdelegitimiert zu betrachten. Zu Recht nicht bestritten ist die Beschwerdelegitimation der 10 aktiven Versicherten und 7 Rentne- rinnen und Rentner der beschwerdeführenden Arbeitgeberin. Damit ist die diesbezügliche formelle Rüge der Beschwerdegegnerin ab zuweisen und es ist, nachdem auch d ie anderen formellen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. E. 2.2), ohne Einschränkung auf die Beschwerde einzutreten. 4. Die Beschwerdeführenden stellten in ihrer Beschwerde den Verfahren s- antrag auf Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung gemäss Art. 40 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes (VGG, SR 173.32) , welche sie in ihrer Eingabe vom 31. Oktober 2012 z urückzogen (act. 39). Dem kann das Bundesverwaltungsgericht zustimmen und sieht auch keinen Anlass, von Amtes wegen eine solche durchzuführen, nachdem die Par- teien im Rahmen des zweifachen Schriftenwechsels ausreichend Gele- genheit hatten ihre Standpunkte d arzulegen, und eine Beurteilung der Sachlage aufgrund der Akten möglich ist. 5. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht ei n- schliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Fests tellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kantonale B e- hörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG). 6. 6.1. Die Aufsichtsbehörde hat über die Einhaltung der gesetzlichen, statu- tarischen und reglementarischen Vo rschriften durch die Vorsorgeeinric h- tungen sowie die Einrichtungen, die nach ihrem Zweck der beruflichen Vorsorge dienen, zu wachen (Art. 62 Abs. 1 BVG in der bis zum 31. D e- zember 2011 geltenden Fassung angesichts des Stichtags der zu regel n- den Teilliquidationen, vgl. Urteil des BGer 9C_956/2009 vom 8. Februar 2010 E. 5), indem sie insbesondere im Rahmen einer generell -abstrakten Normenkontrolle die Übereinstimmung der reglementarischen Besti m- mungen mit den gesetzlichen Vorschriften prüft ( Bst. a), von den Vorso r- geeinrichtungen und den Einrichtungen, die nach ihrem Zweck der beru f- lichen Vorsorge dienen, periodisch Berichterstattung fordert, namentlich über die Geschäftstätigkeit ( Bst. b), Einsicht in die Berichte der Kontrol l-C-3721/2009 Seite 13 stelle und des Exper ten für berufliche Vorsorge nimmt ( Bst. c) sowie die Massnahmen zur Behebung von Mängeln trifft ( Bst. d) und Streitigkeiten betreffend das Recht der versicherten Person auf Information beurteilt (Bst. e). 6.2. Im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit hat sich die Au fsichtsbehörde auch mit der Teilliquidation von Vorsorgeeinrichtungen zu befassen , und zwar unter verschiedenen Aspekten resp. zu unterschiedlichen Zeitpun k- ten. Mit der 1. BVG -Revision ist das Teilliquidationsverfahren nämlich zweistufig organisiert worden . In einem ersten Verfahrensschritt haben die Vorsorgeeinrichtungen gemäss Art. 53 b BVG die Voraussetzungen und das Verfahren zur Teilliquidation in einem Reglement zu regeln, d e- ren Vorschriften von der Aufsichtsbehörde im Rahmen einer abstrakten Normenkontrolle geprüft und genehmigt werden müssen. Der entspr e- chenden Genehmigung kommt dabei – im Gegensatz zu den übrigen Reglementsprüfungen – ein konstitutiver Charakter zu ( UELI KIESER in: Jacques-André Schneider/Thomas Geiser/Thomas Gächter (Hrsg.), Handkommentar zum BVG und FZG, Art. 53 b, N 34, mit Hinweis auf die bundesrätliche Botschaft vom 1. März 2000 zur 1. BVG -Revision, BBl 2000 2697; CHRISTINA RUGGLI in demselben, Art. 62, N. 7 ; ISABELLE VET- TER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53b N 20). Wenn die Vorsorgeeinri chtung dann in einer zweiten Phase die Durchführung einer konkreten Teilliquida- tion beschliesst, kann die Aufsichtsbehörde nochmals in das Verfahren einbezogen werden, wenn die zuvor über die Teilliquidation informierten aktiven Versicherten, Rentnerinnen und Rentner die Voraussetzungen, das Verfahren und den Verteilungsplan aufsichtsrechtlich überprüfen und entscheiden lassen wollen (Art. 53 d Abs. 5 und 6 BVG; Urteil des BGer 9C_434/2009 vom 6. Oktober 2010 E. 7; Urteile des BVGer C -625/2009 vom 8. Mai 201 2 E. 2.3.3, C -5329/2010 vom 14. März 2012 E. 4.2 sowie C-5282/2010 vom 2. November 2011 E. 4.3.1, je mit Hinweisen; Merkblatt über die Teilliquidation von Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen der Konferenz der kantonalen BVG - und Stiftung saufsichts- behörden vom September 2004, Ziff. 2 [ http://www.baselland.ch/ merkblaetter_main-htm.283302.0.html]; ERICH PETER / LUKAS ROOS, Kon- kretisierung der Teilliquidationstatbestände im Reglement, in: Der Schweizer Treuhänder 9/08 S. 689). 6.3. In seiner bish erigen Rechtsprechung hat das Bundesverwaltungsg e- richt unter Hinweis auf die Mitteilungen über die Berufliche Vorsorge Nr. 100 des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV; S. 3, Ziff. 591) s o- wie dem erwähnten Merkblatt der Konferenz der kantonalen BVG - und C-3721/2009 Seite 14 Stiftungsaufsichtsbehörden über die Teilliquidation von Vorsorgeeinric h- tungen bezüglich den Zusammenhang zwischen den beiden Verfahren s- stufen bestätigt, wonach die Vorsorgeeinrichtungen seit dem 1. Januar 2005 grundsätzlich keine Teilliquidation durchführen können, ohne über ein genehmigtes Teilliquidationsreglement zu verfügen. Dies bedeutet, dass die Vorsorgeeinrichtungen gehalten sind, vor Durchführung einer Teilliquidation das Reglement zu erstellen ; dafür hat ihnen der Verord- nungsgeber eine Übergangsfrist von drei Jahren gewährt (vgl. Bst. d der Schlussbestimmungen der Änderung der BVV2 [SR 831.441.1] vom 18. August 2004), die angesichts der gesetzlichen Vorschrift, jedenfalls über ein Teilliquidationsreglement zu verfügen, nur eine Ordnungsf rist sein kann. Das BSV präzisiert in seiner erwähnten BVG -Mitteilung zudem, dass die Vorsorgeeinrichtung die reglementarischen Bestimmungen für eine Teilliquidation, deren Stichtag vor der Genehmigung des Reglements liege (d.h. zwischen dem 1. Januar 2005 und dem Zeitpunkt der Gene h- migung), genau gleich anzuwenden habe wie für alle zukünftigen Teill i- quidationen (vgl. Urteile des BVGer C-625/2009 vom 8. Mai 2012 E. 5.4.2, C-5329/2010 vom 14. März 2012 E. 4.3, C-516/2010 vom 6. April 2011 E. 5.2 und C-4814/2007 vom 3. April 2009 E. 6; SYLVIE PÉTREMAND, Prévoyance et surveillance: questions relatives aux règlements in: Bettina Kahil-Wolf/Jacques-André Schneider [éd.], Nouveautés en matière de prévoyance professionnelle, Bern 2007, S. 147). 7. 7.1. Die Beschwerdeführenden machen nun geltend, dass für sie das Teil- liquidationsreglement, das die Vorinstanz mit rechtskräftiger Verfügung vom 1. September 2005 (mit konstituierender Wir kung, vgl. E.5.2) ge- nehmigt hat, nicht rückwirkend per 1. Januar 2005 seine Wirkungen ent- falten könne. Der Anschlussvertrag der beschwerdeführenden Arbeitg e- berin sei am 22. September 2005 gekündigt worden, also noch bevor die Genehmigungsverfügung – nach ihrer Auffassung erst am 1. Oktober 2005 – in Rechtskraft getreten sei. Sie machen mithin ei ne Verletzung des Rückwirkungsverbotes geltend. Als Folgerung daraus müssten g e- mäss den Beschwerdeführenden das zuvor per 1. Januar 2002 geltende Reglement Leistungs - bzw. Beitragsprimat und die per 1. Januar 2003 geltenden allgemeinen Bestimmungen über den Ein - und Austritt eines Versicherungsnehmers angewandt werden. Demgegenüber weist die Beschwerdegegnerin allgemein darauf hin, dass mit der 1. BVG-Revision in Art. 53b BVG die Pflicht eingeführt worden sei, C-3721/2009 Seite 15 als Grundlage für jede Teilliquidation ein Te illiquidationsreglement zu e r- lassen. Die entsprechende Anpassung der Reglemente habe innert drei Jahren erfolgen müssen; eine Rückwirkung sei dabei nicht zu vermeiden. Im vorliegenden Fall käme hinzu, dass das Teilliquidationsreglement vom paritätisch zusa mmengestellten Stiftungsrat bereits am 22. Juni 2005 verabschiedet worden sei und die Beschwerdeführenden davon gewusst hätten. 7.2. Eine vergleichbare Konstellation lag schon dem B undesgericht bei seinem Urteil 9C_434/2009, publiziert in BGE 136 V 322, zugrunde. In je- nem Fall hat das Bundesgericht nicht beanstandet, dass ein Teilliquidati- onsreglement für noch nicht vollzogene Teilliquidationen mit Stichtag vor Genehmigung des Reglements anwendbar sein soll. Dasselbe gilt wie gesagt für die bisherige Rechtsprech ung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. E. 5.3), welches dabei behördliche Praxishilfen, wie es die Mitteilun- gen des BSV oder das Merkblatt der Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden darstel len, berücksichtigt hat, und die auch vorliegend – analog den Verwaltungsweisungen (Urteil des BGer 8C_713/2010 vom 23. März 2011 E. 3, BGE 133 V 587 E. 6.1, BGE 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen) – eine dem Einzelfall angepasste und g e- recht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen (vgl. auch BGE 138 V 346 E. 6.2). 7.3. 7.3.1. Was insbesondere die behauptete Rückwirkung anbelangt, so u n- terscheiden Lehre und Rechtsprechung die echte und die unechte Rüc k- wirkung. Die echte Rückwirkung, bei welcher neues Recht auf einen Sachverhalt angewendet wird, der sich abschliessend vor Inkrafttreten des Rechts verwirklicht hat, ist ausnahmsweise zulässig, wenn die Rückwirkung au s- drücklich angeordnet wurde, zeitlich mässig ist, durch triftige Gründe g e- rechtfertigt ist, keine stossende Rechtsungl eichheiten bewirkt und keinen Eingriff in wohlerwo rbene Rechte darstellt (ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜL- LER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, Zürich 2010 6. Aufl., N. 331 mit Hinweisen; BGE 125 I 182 E. 2b/cc, BVGE 2007/35 E. 3.1). Die unechte Rückwirkung (Anwendung des neuen Rechts pro futuro auf Dauersachverhalte oder in einzelnen Belangen Abstellen auf Sachverha l- te, die vor Inkrafttreten vorlagen) ist demgegenüber grundsätzlich zulä s-C-3721/2009 Seite 16 sig, sofern ihr nicht wohlerworbene Rechte entge genstehen ( HÄFELIN/ MÜLLER/UHLMANN, a.O., N. 342 mit Hinweisen). 7.3.2. Auf den vorliegenden Fall bezogen lässt sich vorerst feststellen, dass zum Zeitpunkt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung des Teilliqu i- dationsreglements noch keine Teilliquidation durchgef ührt worden ist. Freilich regelt das Reglement Teilliquidationen mit zurückliegendem Stich- tag. Dies heisst, dass der massgebende Sachverhalt, an welchem anz u- knüpfen ist, tatsächlich in der Vergangenheit liegt. Es könnte sich in diesem Zusammenhang allenfa lls die Frage stellen, ob eine unechte Rückwirkung darin erblickt werden könnte, dass der Stic h- tag nur den Beginn eines Teilliquidationsverfahrens markieren würde, das erst mit der eigentlichen Durchführung der Teilliquidation zum Abschluss käme, welche Durchführung vorliegend nach der Genehmigung des Re g- lements stattfände. Dieser Sichtweise spricht entgegen, dass gemäss der Rechtsprechung wie gesagt der Stichtag das massgebende Anknü p- fungselement darstellt (Urteile des BVGer C-625/2009 vom 8. Mai 2012 E. 5.4.5, C-5329/2010 vom 14. März 2012 E. 5.2, C -516/2010 vom 6. Ap- ril 2011 E. 5.2 und C -4814/2007 vom 3. April 2009 E. 6). Das Reglement regelt die Voraussetzungen für eine Teilliquidation mit zurückliegendem Stichtag neu und unterstellt so zurückliegende Sachverhalte einem neuen Regime. Insofern muss auch im vorliegenden Fall von einer echten Rückwirkung ausgegangen werden, womit nachfolgend die Vorausse t- zungen für eine Zulässigkeit im Ausnahmefall zu prüfen sind. 7.3.3. Die Rückwirkung kann direkt aus der Zusamme nführung des ko n- stitutiven Genehmigungsdatums des Reglements (1. September 2005 als Datum des Verfügungserlasses) und dessen Titel ("Reglement Teilliquida- tion 2005, gültig vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2005") abge- leitet werden und entspricht der ratio legis von Art. 53 b und 53 d BVG, wonach keine Teilliquidation ohne ein aufsichtsrechtlich genehmigtes Reglement durchgeführt werden kann. Insofern ist die Rückwirkung au s- drücklich angeordnet worden. Die Rückwirkung ist zeitlich mässig, bezieht sie sic h doch auf Teilliquida- tionen mit Stichtagen, die maximal 8 Monate zurückliegen. Die Rückwirkung ist durch triftige Gründe gerechtfertigt, indem die Teill i- quidationen gestützt auf ein genehmigtes Reglement nach anerkannten C-3721/2009 Seite 17 fachlichen Grundsätzen durchzuführ en sind, unter Berücksichtigung des Gebots der Gleichbehandlung der Destinatäre. Schliesslich wird zu Recht k eine Verletzung von wohlerworbenen Rec h- ten für die aktiven Versicherten geltend gemacht, zumal Altersguthaben durch einen allfälligen Abzug bei ein em Fehlbetrag ( vgl. Art. 2.3.3 des Reglements Teilliquidation 2005, act. 10/11) nicht geschmälert werden. Anders verhält es sich freilich hinsichtlich den Rentenbezügern, worauf später im Einzelnen eingegangen wird (vgl. hinten E . 8.4). Wie aber noch zu zeigen sein wird, muss schliesslich auch für diese eine rechtskonforme Ausgestaltung des Teilliquidationsreglements die wohlerworbenen Rechte an ihrer Rente gemäss Gesetz und Reglement garantieren. 7.3.4. Geht man von einer echten Rückwirkung aus, ist sie somit insge- samt als zulässig zu werten und verletzt unter anderem nicht Art. 27 ZGB, wie dies von den Beschwerdeführenden behauptet wird. 7.4. Damit ergibt sich als erstes Zwischenergebnis, dass das Rechtsb e- gehren 1c der Beschwerdeführenden abzuweisen ist: die Höhe des Fehl- betrages berechnet sich nach den Kriterien des Reglements Teilliquidat i- on und nicht gemäss den Allgemeinen Bestimmungen über den Ein - und Austritt eines Versicherungsnehmers. 8. Die Beschwerdeführenden machen weiter unter anderem gestützt auf ein rechtliches Gutachten von Martin Hubatka, Zürich, vom 22. Dezember 2005, (vgl. act. 1/18 und 10/29; im Folgenden Gutachten Martin Hubatka) sowie ein Kurzgutachten von Thomas Geiser, Universität St. Gallen, Fo r- schungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht, vom 19. Juni 2006 (act. 1/17 , im Folgenden Gutachten Thomas Geiser ) geltend, dass selbst wenn das Reglement Teilliquidation 2005 gültig und anzuwenden wäre, dieses in ei- nem Punkte rechtswidrig wäre: die Weitergabe des Fehlbetrages auf dem Deckungskapital der Rentn er würde nämlich sowohl gegen die gesetzl i- chen Vorschriften (Art. 53 e BVG) als auch gegen das Gleichbehand- lungsgebot verstossen. Dagegen führt die Beschwerdegegnerin ins Feld, dass das Reglement Teilliquidation 2005 durch die Teilhabe sowohl der aktiven Ve rsicherten als auch der Rentenbezüger an einem versicherungstechnischen Fehlb e- trag im Gegenteil dem in Art. 53d Abs. 1 BVG verankerten Gleichbehand- lungsgrundsatz entspreche. C-3721/2009 Seite 18 8.1. Einleitend ist festzuhalten, dass das Reglement Teilliquidation 2005 aufsichtsrechtlich genehmigt wurde und die Genehmigung in Rechtskraft erwachsen ist. Insofern können die Beschwerdeführenden die vorliegend gerügte Regelung von Art. 2.3.3 des Reglements, wonach ein versich e- rungstechnischer Fehlbetrag anteilsmässig beim Deckungskapital jedes austretenden Rentenbezügers in Abzug gebracht wird, nicht generell - abstrakt anfechten, sondern nur im konkreten Rahmen des zu genehmi- genden, umstrittenen Verteilungsplanes. Das Gericht kann dann die Ko n- formität des Reglement es mit dem Gesetz hinsichtlich der konkreten Rechtsfrage prüfen (Urteil des BVGer C -4814/2007 E. 8.3 und 8.4). Let z- teres trifft in casu zu: Der mit der angefochtenen Verfügung umstrittene Verteilungsplan vom 25. April 2006 stützt sich auch hinsichtlich des abge- henden Rentnerbestandes auf das besagte Teilliquidationsreglement. Daher ist auf die diesbezügliche Beschwerderüge einzugehen. 8.2. Art. 2.3.3 des „Reglements Teilliquidation 2005“ regelt die Berec h- nung eines Fehlbetrages bei einer Teilliquidation wie folgt: "(1) Zur Berechnung eines Fehlbetrages wird nach Art. 44 BVV2 vorgega n- gen. Dem Vermögen, berechnet zu Veräusserungswerten, werden die vers i- cherungstechnischen Verpflichtungen des verbleibenden und des austrete n- den Bestandes gegenübergestellt. Die versicherungstechnischen Verpflic h- tungen umfassen Alterskapitalien und Deckungskapitalien der verbleibenden und der austretenden versicherten Personen und Rentenbezüger, sowie die notwendigen versicherungstechnischen Rückstellung en für den gesamten Bestand. (2) Ein wie vorstehend berechneter versicherungstechnischer Fehlbetrag wird anteilsmässig bei der individuellen Austrittsleistung jeder austretenden versicherten Person in Abzug gebracht. Das Altersguthaben gemäss Art. 15 BVG darf durch diesen Abzug in k einem Fall geschmälert werden. Wurde die ungekürzte Austrittsleistung bereits überwiesen, hat die versicherte Person den zuviel überwiesenen Betrag zurückzuerstatten. (3) Ein wie vorstehend berechneter versicherungstechnischer Fehlbetrag wird anteilsmässi g beim Deckungskapital jedes austretenden Rentenbez ü- gers in Abzug gebracht." 8.3. Absatz 2 dieser Reglementsbestimmung gibt praktisch Art. 53 d Abs. 3 BVG wieder, wonach Vorsorgeeinrichtungen (im Liquidationsfall) vers i- cherungstechnische Fehlbeträge anteilsmässi g abziehen dürfen, sofern dadurch nicht das Altersguthaben (Art. 15 BVG) geschmälert wird (in der bis zum 31. Dezember 2011 und vorliegend geltenden Fassung war diese Vorschrift noch auf die Vorsorgeeinrichtungen beschränkt, die sich an den Grundsatz der B ilanzierung in geschlossenen Kassen halten müssen, C-3721/2009 Seite 19 was hier an der Sache nichts ändert). Der zitierte Art. 15 BVG definiert seinerseits die Zusammensetzung des Altersguthabens. Dieses ist für die prozentmässige Berechnung der Altersrente massgebend (Umwan d- lungssatz, vgl. Art. 14 BVG). Art. 15 BVG selbst ist also in erster Linie auf aktive Versicherte anwendbar und nicht auf Rentenbezüger gemünzt. Absatz 1 dieser Reglementsbestimmung wiederholt den Grundsatz von Art. 27g Abs. 3 BVV2, wonach die versicherungstechnischen Fehlbeträge nach Art. 44 BVV2 ermittelt werden, der die Unterdeckung definiert. Es verbleibt der umstrittene Absatz 3 hinsichtlich der Rentenbezüger, der vordergründig vom Wortlaut von Art. 27g Abs. 3 BVV2 ausgeht, aber den Begriff "Austrittsleistung" mit "Deckungskapital" ersetzt, was jedoch , wie im Folgenden zu zeigen sein wird, offensichtlich nicht dasselbe ist. Wie es sich mit der Rechtmässigkeit dieser Bestimmung verhält und im Konkr e- ten ob die Anrechnung eines Fehlbetrags dem Deckungskapital der au s- tretenden Rentenbezüger zulässig ist, ist daher nachfolgend zu prüfen. 8.4. 8.4.1. Gemäss Art. 53 d Abs. 4 BVG legt im Verfahren bei Teil - oder Ge- samtliquidation das paritätisch besetzte Organ oder das zuständige O r- gan im Rahmen der gesetzliche n Bestimmungen unter anderem den Fehlbetrag und dessen Zuweisung fest (Bst. c). Wie diese Zuweisung zu erfolgen hat wird einzig für die aktiven Versicherten geregelt, indem der Fehlbetrag anteilsmässig von ihren individuellen Austrittsleistungen abge- zogen werden kann (Art. 19 FZG, i.V.m. Art. 53d Abs. 3 BVG und Art. 27g Abs. 3 BVV 2 ). Für die Rentenbezüger findet sich hingegen keine ent- sprechende Regelung im Gesetz. 8.4.2. Bei einer Teilliquidation infolge Auflösung des Anschlussvertrages – wie vorliegend – sind allerdings nicht nur die aktiven Versicherten, so n- dern auch die Rentenbezüger betroffen. So hatte das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute Bundesgericht) noch vor der 1. BVG-Revision in BGE 125 V 421 (im Falle einer öffentlich- rechtlichen Vorsorgeeinrichtung) erkannt, dass das Freizügigkeitsgesetz nichts darüber sage, ob die beim Arbeitgeber zuzuordnenden Rentenb e- züger vom Anschlusswechsel (mit -) betroffen seien und demzufolge die Vorsorgeeinrichtung zu verlassen haben (E. 4b). Von Bundesrechts w e- gen bestehe nicht eine unbedingte Verpflichtung der Vorsorgeeinrichtung, C-3721/2009 Seite 20 bei Auflösung eines Anschlussvertrages die dem wegziehenden Arbeitge- ber zuzuordnenden Rentenbezüger zu behalten und ihnen weiterhin die gesetzlichen und reglementarischen Leistungen au szurichten. Es muss aber klar sein, was bei einem Anschlusswechsel für die R entenbezüger gilt. Fehlt es an einer solchen Regelung ist davon auszugehen, dass die betreffenden Rentenbezüger vom Anschlusswechsel nicht berührt werden und Anspruch darauf haben, dass die bisherige Vorsorgeeinrichtung we i- terhin die gese tzlichen und reglementarischen L eistungen erbringt (E. 6a). Im Falle einer Sammeleinrichtung hat te das Bundesgericht so- dann in BGE 127 V 377 präzisiert, dass die Zugehörigkeit der versicher- ten Personen (aktive und passive) ausschliesslich auf dem Anschlussver- trag beruht, weshalb es damit ent scheidend auf die im Einzelfall best e- hende anschlussvertragliche Lage ankomme. Renten beziehende Perso- nen sind ohne Weiteres vom Anschlus s- und Kollektiv -Lebens- versicherungsvertrag erfasst. S ie gehören daher zum Kreis der an- schluss- und kollektivvertraglich erfassten Personen, weshalb für sie, wie für die aktiven arbeitnehmenden Personen, die vertraglich vorgese hene Rechtsfolge eintritt (E. 5c/cc). 8.4.3. Im vorliegenden Fall betrifft die Auflösung des Anschlussvertrages ebenfalls den gesamten Bestand, mithin Aktive und Rentenbezüger, was aus den ab dem 1. Januar 2002 gültigen "Reglement Beitragsprimat" so- wie "Reglement Leistungsprimat" hervorgeht (vgl. act. 10/1 und 10/2) , welche gleichlautend jeweils in Art. 74 Abs. 3 im Falle der Auflösung des Anschlussvertrags seitens des Arbeitgebers Folgendes vorsehen: „a) Sämtliche aktiven Versicherten und Rentner des Versicherungsnehmers (gemeint ist der angeschlossene Arbeitgeber) treten per Kündigungsdatum aus der Kasse aus; b) Die Kasse überweist die erworbenen Ansprüche sämtlicher aktiven Vers i- cherten des Versicherungsnehmers an dessen neue Vorsorgeeinrichtung. Ein allfälliger versicherungstechnischer Fehlbetrag gemäss der per A ustritts- datum erstellten versicherungstechnischen Bilanz wird anteilsmässig berüc k- sichtigt. Die Altersguthaben gemäss BVG werden indessen auf jeden Fall g a- rantiert. c) Die Kasse überweist die gemäss ihren versicherungstechnischen Grun d- lagen berechneten De ckungskapitalien sämtlicher Rentner des Versich e- rungsnehmers an dessen neue Vorsorgeeinrichtung . d) Ein allfälliger, individueller oder kollektiver Anspruch auf Reserven und freie Mittel der Kasse richtet sich nach den „Allgemeinen Bestimmungen über den Ein- und Austritt eines Versicherungsnehmers“ der Kasse.“ C-3721/2009 Seite 21 8.4.4. Das Schicksal der Rentenbezüger hinsichtlich ihres Verbleibs bei der bisherigen oder des Übertritts in die neue Vorsorgeeinrichtung hat der Gesetzgeber im Zuge der 1. BVG -Revision mit der Einführung von Art. 53e BVG und insbesondere in deren Abs. 4 bis Abs. 7 geregelt. Löst da- nach wie im vorliegenden Fall der Arbeitgeber den Anschlussvertrag auf, so ist primär der Anschlussvertrag, sekundär eine Vereinbarung zwischen der bisherigen und der neuen Vorsorgeeinrichtung massgebend. Ansons- ten verbleiben die Rentenbezüger bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung (Art. 53e Abs. 4 BVG; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53e N 5). 8.4.5. Zur Entstehungsgeschichte dieser Bestimmung ist zu erwähnen, dass sie in der bundesrätlichen Botschaft zur 1. BVG-Revision noch nicht enthalten war, sondern erst im Rahmen der parlamentarischen Beratu n- gen von der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und G e- sundheit (SGK-N) vorgeschlagen worden ist, unter anderem um der Situ- ation der Rentner bei Auflösung von Anschlussverträgen gerecht zu we r- den (vgl. Bericht 00.027n der SGK -N vom 21./22. Februar 2002 zur 1. BVG-Revision, S. 43 [http://www.parlament.ch/d/d okumentation/berichte/ berichtelegislatikommissionen/kommission-fuer-soziale-sicherheit-und- gesundheit-sgk/Documents/ed-pa-sgk-bericht-1.pdf]; UELI KIESER, a.a.O., Art. 53e, N 1). In ihrem Bericht erläuterte die SGK-N auch was folgt: "Gemäss wohlerworbenen Rechten bleibt die bisherige Vorsorgeeinrichtung den Rentnern z ur Überweisung der Leistungen verpflichtet. Dies entspricht im Prinzip der aktuellen Rechtsprechung (BGE 125 V 421 Erwägung 6). … Auf alle Fälle - sei es beim Verbleib oder bei der Übertragung des Rentne r- bestandes - muss vorausgesetzt sein, dass die Koste n sowohl für die Re n- tenleistung als auch für die Verwaltung der Rentnerbestände (…) durch das notwendige Deckungskapital gedeckt sind. Ist dieses ungenügend, muss die Differenz durch noch zu bildende Reserven der Vorsorgeeinrichtung siche r- gestellt werden." Mit redaktionellen Anpassungen trat der besagte Art. 53e BVG im ersten Teilpaket der 1. BVG -Revision, also per 1. April 2004 in Kraft (AS 2004 1677 1700). Damit brachten Art. 53e Abs. 4 und 5 BVG eine Klärung für folgende Konstellationen: - der Arbeitgeber löst den Anschlussvertrag auf, in welchem das Schic k- sal der Rentenbezüger nicht geregelt ist: mangels Einigung zwischen der bisherigen und der neuen Vorsorgeeinrichtung verbleiben die Re n- tenbezüger bei der bisherigen; C-3721/2009 Seite 22 - die Vorsorgeeinrichtung löst den Anschlussvertrag auf: mangels Ein i- gung zwischen der bisherigen und der neuen Vorsorgeeinrichtung verbleiben die Rentenbezüger bei der bisherigen, unabhängig vom B e- stehen oder Nichtbestehen einer Regelung im Anschlussvertrag. 8.4.6. Nicht geregelt war hingegen die Konstellation, bei welcher zwar der Arbeitgeber den Anschlussvertrag auflöst, aber dieser das Schicksal der Rentenbezüger regelt, und zwar in dem Sinne, dass sie die bisherige Vorsorgeeinrichtung verlassen. Per 1. Mai 2007 ist deshalb ergänzend Art. 53 e Abs. 4 bis BVG in Kraft getreten, wonach im Fall, dass im A n- schlussvertrag vorgesehen ist, dass die Rentenbezüger bei der Auflösung des Anschlussvertrages die bisherige Vorsorgeeinrichtung verlassen, der Arbeitgeber den Anschlussvertrag erst auflöse n kann, wenn eine neue Vorsorgeeinrichtung schriftlich bestätigt hat, dass sie diese Personen zu den gleichen Bedingungen übernimmt. Diese Bestimmung wurde nac h- träglich eingeführt, um sicherzustellen, dass bei der Ausrichtung der Ren- ten keine Lücke entsteht. Die Übernahme der Rentner bedeutet, dass die Leistungspflicht mit den Bedingungen und Vorbehalten, wie sie in der bis- herigen Vorsorgeeinrichtung galten, übernommen wird. Der Wechsel der Vorsorgeeinrichtung darf nicht zu einer Schmälerung der Ansprüche d er Rentner führen (Bericht der SGK -N vom 26. Mai 2005 zur parlamentar i- schen Initiative 05.411, BBl 2005 5946). 8.4.7. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Konstellation, wie sie mit der per 1. Mai 2007 eingeführte n Novelle geregelt worden ist. Denn wie erwähnt (vorn e E. 8.4.3 ) bestimmt Art. 74 Ziffer 3 d er Reglemente Beitragsprimat sowie Leistungsprimat der Beschwerdegegnerin, dass bei Auflösung des Anschlussvertrages sämtliche aktiven Versicherten und Rentner des Versicherungsnehmers per Kündigungsdatum aus der Kasse austreten. Nachdem vorliegend der Arbeitgeber den Anschlussvertrag aufgelöst hat, stellt sich die Frage, ob Art. 53 e Abs. 4 BVG oder bereits der per 1. Mai 2007 eingeführte Art. 53 e Abs. 4bis BVG anzuwenden ist. Da aber der massgebliche Sachverhalt (Kündigung des Anschlussvertra- ges am 22. September 2005 mit Wirkung per 31. Dezember 2005) in c a- su Ende 2005 abgeschlossen war, kommt Art. 53 e Abs. 4 bis BVG noch nicht zur Anwendung. Somit war es für den Arbeitgeber zulässig, den An- schlussvertrag aufzulösen, obwohl zwischen der bisherigen und der ne u- en Vorsorgeeinrichtung betreffend die Übernahme der Rentner (soweit aktenkundig) nichts vereinbart worden ist. Demnach steht nach wie vor die Frage im Raum, ob der umstrittene Arti-C-3721/2009 Seite 23 kel 2.3.3 Abs. 3 des Reglements Teilliquidation im Einklang mit dem G e- setz (BVG und FZG) steht, so insbesondere hinsichtlich der erworbenen Rechte der Rentenbezüger, dem Gleichbehandlungsgrundsatz sowie den fachlich anerkannten Grundsätzen für die Teil - und Gesamtliquidation , was daher nachfolgend zu prüfen ist. 8.5. 8.5.1. Gemäss der kaufmännischen und versicherungstechnischen Bilanz der Beschwerdege gnerin per 31. Dezember 2005 (vgl. act. 10/20 und 10/27) ist das Deckungskapital der Rentenbezüger (nachfolgend Rent- nerdeckungskapital) separat ausgeschieden und dient der Beschwerd e- gegnerin, welche ihre Risiken für Alter, Tod und Invalidität vollumfänglich und autonom trägt, für die Finanzierung der laufenden Ren ten um ihren Verpflichtungen gemäss Art. 65 BVG nachzukommen, was denn auch un- ter den Parteien zu Recht nicht bestritten wird. Die hingegen bestrittene Kürzung des Rentnerdeckungskapitals hat somit Auswirkungen auf die Ausrichtung der laufenden Renten. 8.5.2. Zur Frage, inwieweit das erworbene Recht auf die Rentenleistung im Falle einer Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung, und damit dem Vor- liegen eines Fehlbetrages, zu schützen ist, findet sich eine Regelung in Art. 65d Abs. 3 Bst. d BVG, welche im Zuge der 1. BVG -Revision einge- führt wurde. Danach kann unter gewissen Voraussetzungen auch von Rentnerinnen und Rentner n ein Beitrag zur Behebung einer Unterd e- ckung erhoben werden. Die früher umstrittene Frage, ob auch Rentner zur Sanierung beigezogen werden können, wurde damit positivrechtlich beantwortet (BGE 135 V 382 E. 6.4). Dieser Beitrag kann nur auf dem Teil der laufenden Renten erhoben werden, der in den letzten zehn Jahren vor der Einführung dieser Massnahme durch gesetzlich oder reglement a- risch nicht vorgeschriebene Erhöhungen entstanden ist, und darf nicht auf Versicherungsleistungen bei Alter, Tod und Invalidität der obligatorischen Vorsorge erhoben werden. Die Höhe der Renten bei Entstehung des Rentenanspruchs soll dabei gewährleistet sein. Der Bundesrat hat in se i- ner Botschaft über Massnahmen zur Behebung von Unterdeckungen in der beruflichen Vorsorge in diesem Zusammenhang dazu immerhin au s- geführt, dass "… das Gesetz keine dauerhafte Kürzung des Rentena n- spruchs [vorsieht]. Eine dauerhafte Rentenkürzung würde eine unmitte l- bare Reduktion des Rentendeckungskapitals auslösen und damit un mit- telbar eine Verbesserung des Deckungsgrads bewirken. Dies ist aber nicht Ziel dieser gesetzlichen Bestimmung. ….. Die Erhebung eines Be i-C-3721/2009 Seite 24 trags zur Behebung einer Unterdeckung wird daher keine direkte Auswi r- kung auf das Rentendeckungskapital haben…. (BBl 2003 6421 f.). 8.5.3. Daraus folgt, dass nach dem Willen des Gesetzgebers die Renten- bezüger nur unter gewissen, eng umschriebenen Voraussetzungen einen Sanierungsbeitrag bei einer Unterdeckung zu leisten haben, im Übrigen aber ihre wohlerworbenen Rechte auch im Falle einer vorübergehend fi- nanziell schwierigen Situation der Vorsorgeeinrichtung geschützt sind . Nicht anders präsentiert sich die Sachlage im Falle einer Liquidation, wo es nun darum geht, einen Fehlbetrag infolge einer Unterdeckung zu ve r- teilen. 8.6. 8.6.1. Die Vorinstanz stellt sich mit der Beschwerdegegnerin allerdings auf den Standpunkt, dass die reglementarisch vorgesehene Kürzung des Rentnerdeckungskapitals nicht mit einer individuellen Rentenkürzung verbunden wäre, wofür eine Grundlage im Gesetz fehle. Diese Aussage wird allerdings weder aufgrund der Bilanz noch versicherungstechnisch belegt. So hält beispielsweise der Pensionsversicherungsexperte in sei- nem Schreiben vom 6. September 2009 zur versicherungstechnischen Bi- lanz unter Liquidationsverhältnissen einzig fest, dass der versicherung s- technische Fehlbetrag bei der individuellen Austrittsleistung jeder austr e- tenden versiche rten Person in Abzug gebr acht werde (vgl. act. 10/ 27). Über einen Abzug desselben bei den Rentendeckungskapitalien äussert er sich hingegen nicht. Bei ihrer Aussage geht die Vorinstanz mit der Be- schwerdegegnerin vielmehr davon aus, dass letztere nur das verfügbare Vermögen übertragen könn e, weshalb der Fehlbetrag des zwingend er- forderlichen Deckungskapitals durch anderweitige Mittel a ufgestockt wer- den müsse, so beispielsweise durch (freiwillige) Beiträge des Arbeitg e- bers. Jedenfalls liege die Aufstockung des Fehlbetrages nicht im Verant- wortungsbereich der Beschwerdegegnerin (vgl. angefochtene Ver fügung E. 7). Somit fehlt es vorliegend an einer umfassenden Regelung hinsicht- lich des Schicksals de r Rentenbezüger beim Austritt aus der Beschwe r- degegnerin, was weder im Einklang mit der erwähnten bundesgerichtl i- chen Rechtsprechung noch dem Willen des Gesetzgebers steht. Ohne eine solche Regelung wird, entgegen der Vorinstanz, eine ungeschmäler- te Ausrichtung der laufenden Renten nicht sichergestellt. 8.6.2. Zur bestrittenen Kürzung des Rentendeckungskapitals rufen die Parteien für ihre Sichtweise den Grundsatz der Gleichbehandlung an: e i-C-3721/2009 Seite 25 nerseits die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin, indem sie die au s- tretenden Rentenbezüger gleich wie die austretenden aktiven Versiche r- ten an der Unterdeckung beteiligen lassen wollen, ansonsten sie zu U n- recht unterschiedlich behandelt würden und der Fehlbetrag von den verbleibenden Destinatären getragen werden müsste, und andererseits die Beschwerdeführenden, indem sie die austretenden Rentenbezüger im Vergleich mit den verbleibenden Rentenbezügern, den Rentnerinnen und Rentnern, die eine Kapitalabfindung gewählt ha ben, und den verbleibe n- den aktiven Versicherten nicht benachteiligen wollen. 8.6.3. Das in Art. 8 BV verankerte Gleichbehandlungsgebot verlangt, dass Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich (Gleichheitsgebot) und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichhe it ungleich (Differenzi e- rungsgebot) zu behandeln ist (vgl. JÖRG PAUL MÜLLER/MARKUS SCHEFER, Grundrechte in der Schweiz, 4. Auflage, Bern 2008, zu Art. 8 BV). Der Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung wird insbesondere dann verletzt, wenn hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unter- scheidungen getroffen werden, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidu n- gen unterlassen werden, die aufgrund der Verhältnisse hätten getrof fen werden müssen (BGE 135 V 361 E. 5.4). Ein Anspruch auf Gleichb e- handlung im Unrecht besteht indes nicht (BGE 132 II 485 E. 8.6, BGE 122 II 446 E. 4; Urteil des BVGer C-235/2009 vom 13. Mai 2011 E. 6.2). 8.6.4. In der beruflichen Vorsorge kommt dem Gleichbehan dlungsgebot seit jeher grosse Bedeutung zu (vgl. Urteil des BGer 9C_953/2009 vom 23. Februar 2010 E. 5.1, BGE 133 V 607, BGE 131 II 514 mit Hinweisen). Im Verfahren bei Teil- und Gesamtliquidation wird dieser Grundsatz au s- drücklich in Art. 53 d Abs. 1 BVG verankert. Es ergibt sich auch aus den Materialien, dass in diesem Verfahren von der zwingenden Berücksicht i- gung des Gleichbehandlungsgrundsatzes auszugehen ist ( KIESER, a.a.O. Art. 53d, N 1). Dabei kommt der Gleichbehandlung zwischen austrete n- den und verbleibenden Personen eine zentrale Bedeutung zu, bei we l- cher sich die Fortbestandsinteressen der verbleibenden Personen und der Gleichbehandlungsgrundsatz gleichwertig gegenüberstehen (BGE 131 II 514 E. 5). Bei der Wahl der Verteilkriterien und d er Bildung von Destinatärgruppen muss ebenfalls der Grundsatz der Gleichbehandlung beachtet werden. Massgebend ist mangels Konkretisierung in der Vol l- zugsverordnung zum BVG, dass keine Unterscheidungen getroffen we r- den, für die ein vernünftiger Grund in de n zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist; Unterscheidungen, die sich aufgrund der Verhältnisse C-3721/2009 Seite 26 aufdrängen, dürfen nicht unterlassen werden. Gemäss Lehre und Rech t- sprechung hat die Verteilung der freien Mittel (und allenfalls einer Unte r- deckung) n ach objektiven Kriterien zu erfolgen (BVGE 2011/20 E. 4.2). Praxisgemäss wird je nach Sachlage zwischen aktiven Versicherten, en t- lassenen Personen und Rentenbezügern unterschieden. Eine unte r- schiedliche Behandlung von Aktiven und Rentenbezügern ist denn au ch sachlich durchaus gerechtfertigt, denn es gibt einen unbestrittenen fakt i- schen Unterschied zw ischen diesen beiden Destinatär gruppen: die akt i- ven Versicherten zahlen im Rahmen eines laufenden Vorsorgeverhältni s- ses Beiträge ein, welche - so wie die Verzinsung ihres Sparkapitals - von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig sind, während dem die Ren t- ner eine lebenslängliche, in der Anfangshöhe gesicherte Rente beziehen. Bei ihnen hat sich der Vorsorgefall bereits realisiert; anstelle der Anwar t- schaften haben sie subjektive Rechtsansprüche erworben. Diese grun d- legende unterschiedliche Beziehung zur Vorsorgeeinrichtung darf im Ve r- teilungsplan berücksichtigt werden ( ISABELLE VETTER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53b N 25). 8.6.5. Das ist auch vorliegend der Fall. Wie dargelegt geniessen die Ren- tenbezüger hinsichtlich der Beteiligung an einer Unterdeckung beim Aus- tritt aus der Vorsorgeeinrichtung einen weitergehenden Schutz als die Ak- tiven, weshalb keine Ungleichbehandlung unter dieser Kategorie von Aus- tretenden besteht. 8.6.6. Die austretenden Rentenbezüger sind vielmehr gleich wie die verbleibenden zu behandeln . Konkret fragt sich dabei, wie von der B e- schwerdeführerin zu Recht vorgebracht (vgl. Gutachten Thomas Geiser S. 9 N 4.21), in welchem Umfang die austretenden Rentenbezüger zur Beseitigung der Unterdeckung herangezogen werden können, wenn die Teilliquidation gar nicht stattgefunden hätte. Dies hängt davon ab, ob die Beschwerdegegnerin vor dem Austrittszeitpunkt überhaupt Sanierung s- massnahmen im Rahmen von Art. 65 d Abs. 3 Bs t. b BVG beschlossen hatte. Wie sich zeigt, hat vorliegend der Stiftungsrat der Beschwerdege g- nerin den Beitrag der Rentenbezüger im Rahmen der Sanierung der U n- terdeckung sehr wohl eingehend geprüft und am 19. Mai 2005 beschlo s- sen, vom Einbezug der Rentenbezüger in die Sanierung unter den geg e- benen gesetzlichen Grundlagen mit Rücksicht auf den grossen adminis t- rativen Aufwand und den nur geringen Ertrag abzusehen (vgl. Bericht und Rechnung 2005 S. 24 Ziff 91 in f ine [act. 10/20], Medieninformation AS- COOP vom 22. Juni 2005 [ act. 10/9], Bericht des Stiftungsrates über S a- nierungsmassnahmen und künftige Ausrichtung der Pensionskasse A S-C-3721/2009 Seite 27 COOP vom 23. Dezember 2004, S. 15, Ziff. 3.2.4.7. [ act. 10/6 ]). Unter diesen Umständen ist somit, wie die Beschwerdeführer zu Recht geltend machen, das Gleichbehandlungsgebot verletzt, wenn im Verteilungsplan einzig die austretenden Rentenbezüger am Fehlbetrag partizipieren so l- len. 8.7. Schliesslich vertritt die Vorinstanz den Standpunkt, dass durch die Kündigung des Anschlussvertrages und dem kol lektiven Austritt der Ver- sicherten diese als Einheit ohne Unterschied zwischen Aktiven und Rent- nern zu betrachten seien. Das habe zur Folge, dass die Austrittsleistung nicht nur auf das Fre izügigkeitsguthaben der Aktiven , sondern auf das Deckungskapital des gesamten Anschlusses (Aktive und Rentner) bezi e- he, weshalb auch der Fehlbetrag über den gesamten Bestand zu verte i- len sei (vgl. angefochtene Verfügung E. 7, Stellungnahme der Vorinstanz vom 19. September 2005 zu den Gut achten von Martin Hubatka und Thomas Geiser [ act. 10/8 ]). Auch diese Aussage wird weder näher b e- gründet noch findet sie eine Stütze im BVG und FZG, zumal wie erwähnt (vorne E. 8.4.1) Anspruch auf eine Austrittsleistung einzig Versicherte ha- ben, welche die Vorsorgeeinrichtung verlas sen, bevor ein Vorsorgefall eintritt (Art. 2 Abs. 1 FZG), wogegen für die Rentenbezüger der Vorsorge- fall bereits eingetreten ist. Gegen den Standpunkt der Vorinstanz spricht schliesslich auch die jüngste höchstrichterliche Rechtsprechung in BGE 138 V 303 wo es um die Anrechnung des versicherungstechnischen Fehlbetrages der aufgrund der Gesamtliquidation der Beschwerdegegn e- rin ausgetretenen aktiven Versicherten ging: Dabei hat das Bundesgericht erkannt, dass es sich beim Deckungskapital um eine individuelle Grösse handle, die jedem Einzelnen gutge schrieben werde. Dies im Geg ensatz zu den freien Mitteln, welche eine kollektive Grösse darstellen an die alle Destinatäre der Stiftung (Arbeitnehmer, Rentner, Invalide und Ehemalige) partizipieren (E. 3.3). Daher hat das Bundesgericht die proportionale Um- legung des Unterdeckungsgrades auf alle am Stichtag der Vorsorgeei n- richtung angehörenden aktiven Versicherten nach Massgabe ihres D e- ckungskapitals geschützt (vgl. E. 3.4). Zwar stand im zu beurteilenden Sachverhalt einzig der Austritt der aktiven Versicherten aus der B e- schwerdegegnerin im Vordergrund , welche laut Bundesgericht bezüglich der Partizipation der Unterdeckung gleich wie die verbleibenden Destin a- täre zu behandeln sind. Daraus lässt sich entgegen der Vorins tanz nicht schliessen, dass auch die Rentner mit ihrem Deckungskapital in analoger Weise wie die aktiven Versicherten an der Umverteilung der Unterd e- ckung zu partizipieren haben, so wie sie etwa im Gegensatz bei einer Verteilung von freien Mitteln zusammen mit den aktiven Versicherten par-C-3721/2009 Seite 28 tizipieren. Vielmehr treten im vorliegenden Fall zwar Aktive und Rente n- bezüger kollektiv aus der Beschwerdegegnerin aus, erfahren indes, wie erwähnt, hinsichtlich ihrer Beteiligung am Fehlbetrag eine unterschiedli- che Behandlung. 8.8. Nach dem Gesagten findet das Teilliquidationsreglement hinsichtlich Art. 2.3.3 Abs. 3 im Gesetz keine Stütze und ist vorliegend somit nicht anwendbar. Demzufolge steht der im Verteilungsplan gestützt auf diese reglementarische Grundlage jedem Renten bezüger in Abzug gebrachte Anteil am versicherungstechnischen Fehlbetrag nicht in Einklang mit dem BVG. Damit ergibt sich als zweites Zwischenergebnis, dass das Rechtsbege h- ren 1d der Beschwerdeführenden gutzuheissen ist. 9. 9.1. Die Beschwerdeführenden verlangen schliesslich, es seien einerseits die Bilanzposition "nicht -technische Rückstellungen" und andererseits Wertberichtigungen unter der Rubrik "Anlagen beim Arbeitgeber" aufzulö- sen, dies im Wesentlichen wegen vorgenommenen Überbelehnungen von Immobilien, da der Marktwert der hypothekarisch gesicherten Forderung nicht vom Wert der Liegenschaft, sondern von der Bonität des Schuldners abhängig sei. Eventualiter seien den austretenden Vorsorgeeinrichtungen ein Anteil an den nicht -technischen Rückstellungen resp. an den Wertb e- richtigungen mitzugeben. Demgegenüber hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ein- gehend begründet, dass die Position "nicht -technische Rückstellungen" auf die Rechnungslegungsvorschriften Swiss GAAP FER 26 und auf eine Anweisung der Revisionsstelle zurückgehe , und dass die Wertbericht i- gungen in der Jahresrechnung 2005 infolge der Delegation des Hypoth e- kenmanagements an einen externen Dritten schlüssig und korrekt erfolgt sei. Die Bes chwerdegegnerin führte ihrerseits aus , dass die Neubewe r- tungen im Rahmen einer sorgfältigen Geschäftsbesorgung in die Beme s- sung des Vermögens eingeflossen sei en. Die Rückstellungen seien nach der von der Anlagekommission verabschiedeten Weisung vorgenommen worden. Sowohl die Kontrollstelle als auch die Aufsichtsbehörde hätten die massgebende Jahresrechnung 2005 abgenommen . Die ausgetrete- nen Destinatäre seien mittels Liquiditäten abgegolten worden und die Kreditrisiken seien bei der Beschwerdegegnerin geblieben. C-3721/2009 Seite 29 9.2. 9.2.1. Gemäss Art. 53d Abs. 1 BVG muss die Teil- und Gesamtliquidation der Vorsorgeeinrichtung – unter Berücksichtigung des Gleichbehan d- lungsgrundsatzes (vgl. oben E. 7.7) – auch nach fachlich an erkannten Grundsätzen durchgeführt werden, wobei der Bundesrat diese Grundsä t- ze b ezeichnet. Zur Berechnung der freien Mittel ist das Vermögen zu Veräusserungswerten einzusetzen (Art. 53d Abs. 2 BVG). Der Bundesrat hat diese Grundsätze in Art. 27g und 27h BBV2 festgelegt. Danach muss sich die Vorsorgeeinrichtung für die Berechnung der freien Mittel auf eine kaufmännische und technische Bilanz mit Erläuterungen abstützen, aus denen die tatsächliche finanzielle Lage deutlich hervo r- geht (Art. 27g Abs. 1bis BVV2 in der Fassung vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2011). Beruht die Bewertung der Aktiven, insbesondere Liegenschaften auf einem fachmännisch erstellten Gutachten, darf die Aufsichtsbehörde bzw. der Richter nicht ohne Not davon abweichen. Ein Abweichen rechtfertigt sich nur, wenn das Gutachten in sich widersprüch- lich ist, oder die massgebenden Werte nicht oder falsch berücksichtigt bzw. bewertet werden, oder aber, wenn gegensätzliche Meinungsäuss e- rungen anderer Fachexperten trif tig genug erschein en, die Schlüssigkeit des Gutachtens in Frage zu stellen ( ISABELLE VETTER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53d N 5). Des Weiteren besteht zum Anspruch auf die freien Mittel ein kollektiver anteilsmässiger Anspruch auf Rückstellungen und Schwankungsreserven, soweit m ehrere Versicherte gemeinsam in eine andere Vorsorgeeinrichtung übertreten (kollektiver Austritt) und soweit auch versicherungstechnische Risiken übertragen werden (Art. 27 h Abs. 1 BVV2). Wenn etwa Barmitte l übertragen werden (welche keine versi- cherungs- oder anlagetechnischen Risiken in sich tragen) entfällt insoweit der Anspruch auf die Mitgabe von Rückstellungen und Schwankungsr e- serven (KIESER, a.a.O. Art. 53d N 29). Eine Reserve ist ebenfalls nicht zu übertragen, wenn durch Bildung dieser Reserve der un sicheren Entwick- lung einer Immobilienanlage Rechnung getragen wird und die Immobilien bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung verbleiben (KIESER, a.a.O. Art. 53d N 30). 9.2.2. Im vorliegenden Fall geht es zwar nicht um die Verteilung von fre i- en Mitteln, sondern im Gegenteil um die Ermittlung einer Unterdeckung gemäss Art. 44 BVV2 und dessen Anhang und um die Berechnung der versicherungstechnischen Fehlbeträge, die gemäss Art. 27g Abs. 3 BVV2 bei der individuellen Austrittsleistung abzuziehen sind . Immerhin muss C-3721/2009 Seite 30 aber auch bei einer Unterdeckung das versicherungstechnisch notwendi- ge Vorsorgekapital nach anerkannten Grundsätzen durch den Experten für berufliche Vorsorge berec hnet werden (Art. 44 Abs. 1 BVV2). Dabei werden die gesamten Aktiven per Bilanzstichtag zu M arktwerten bila n- ziert, vermindert um Verbindlichkeiten, passive Rechnungsabgrenzung und Arbeitgeberbeitragsreserven. Es ist das effektive Vorsorgevermögen massgebend, wie es aus der tatsächlichen finanziellen Lage nach Art. 47 Abs. 2 BVV2 hervorgeht (Anhang zu BVV2). Nach der zuletzt erwähnten Bestimmung haben die Vorsorgeeinrichtungen die Jahresrechnung nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 26 in der Fassung vom 1. Januar 2004 aufzustellen und zu gliedern. Darüber hinaus sind die Akt iven und die Passiven nach denselben Fachempfe h- lungen zu bewerten. Für die für versicherungstechnische Risiken no t- wendigen Rückstellungen ist der aktuelle Bericht des Experten für die b e- rufliche Vorsorge massgebend (Art. 48 BVV2). 9.2.3. Aus diesen Bestimmungen i st abzuleiten, dass die gesetzlichen Vorgaben und Grundsätze für die Ermittlung der freien Mittel eine rseits und der Unterdeckung and ererseits im Wesentlichen dieselben sind. In beiden Fällen sind die Vermögenswerte und –kapitalien nach denselben fachlichen Grundsätzen zu berechnen. 9.3. 9.3.1. Ausgangspunkt und Grundlage für die Teilliquidation ist vorliegend die Jahresrechnung 2005 (act. 10/20). Die sogenannten nicht -techni- schen, bilanzierten Rückstellungen von Fr. 12,26 Mio. setzen sich einer- seits aus einem Ausba ufonds von Fr. 11,82 Mio. und andererseits aus Eventualverpflichtungen wie Prozessrisiken von Fr. 0,44 Mio. zusammen. Bei den Mitteln des Ausbaufonds handelt es sich laut der angefochtenen Verfügung um zweckgebundene Mittel, die gemäss einem 2005 vom Stif- tungsrat in Kraft gesetzten Reglement zur Verwendung des Ausbaufonds in erster Linie zur Sanierung und in zweiter Linie zur Leistungsverbess e- rung einzusetzen sind. Sie werden austretenden Unternehmungen en t- sprechend ihrem Guthaben mitgegeben. Die Verbuchung in diese Bilanz- position gründet auf die Rechnungslegungsvorschriften Swiss GAAP FER 26 und auf eine entsprechende Anweisung der Revisionsstelle. Aufgrund der laufenden Rechtsverfahren ist daneben auch ein Betrag für Prozes s- risiken bilanziert worden. C-3721/2009 Seite 31 Die Erklärung für diesen in der Jahresrechnung gemäss fachlichen Grundsätzen aufgeführten, von der Revisionsstelle einwandfrei kontro l- lierten Bilanzposten ist nachvollziehbar und schlüssig . Die Beschwerd e- führenden bestreiten dies und wollen die nicht technischen Rückstellu n- gen auflösen oder den austretenden Vorsorgeeinrichtungen mitgeben, ohne dass sie in ihrer Beschwerde irgendeine Begründung hierfür ang e- ben. Sie sind damit nicht zu hören; ihr Rechtsbegehren 1a ist abzuwe i- sen. 9.3.2. 9.3.2.1 Das Rechtsbegehren 1b der Beschw erdeführenden findet seinen Ursprung im Kommentar der Revisionsstelle KPMG Fides Peat vom 5. Mai 2006 zur Jahresrechnung 2005 (vgl. act. 10/20), wonach einerseits die Hypothekardarlehen und andererseits die gesicherten Anlagen bei Ar- beitgebern Positionen e nthalten würden, bei denen die gesetzlichen und/oder reglementarischen Belehnungsgrenzen überschritten würden und entsprechende Wertberichtigungen von rund Fr. 6,2 Mio. (für die Hy- pothekardarlehen) resp. rund Fr. 3, 2 Mio. (für die Anlagen bei Arbeitg e- bern) bilanziert worden seien, wobei der Stiftungsrat entsch ieden habe, die letztgenannte Position bis Ende 2006 zu bereinigen. Insgesamt aber bescheinigte die Revisionsstelle dem Stiftungsrat, dass die Anlagen bei Arbeitgebern mit Ausnahme der aufgeführten Ein schränkung den gesetz- lichen Vorschriften entspreche, was auch für die Vermögensanlage in s- gesamt gelte, und empfahl, die Jahresrechnung zu genehmigen. Die Vo r- instanz hat sich auf die ausführliche Stellungnahme der Beschwerdege g- nerin im vorinstanzlichen Eins pracheverfahren zum Hypothekendarlehen und zu den Anlagen beim Arbeitgeber (vgl. act. 10/35) gestützt und diese Ausführungen als nachvollziehbar und schlüssig bewertet. 9.3.2.2 Der Rückstellungsbedarf resultierte aus einer Neubewertung von rund 1'350 Immobilien und einer festgestellten Überbelehnung von insge- samt Fr. 5, 95 Mio. (zuzüglich Rückstellung wegen Zahlungsverzug von 0.23 Mio.), die durchgeführt worden ist, als das zuvor von der Beschwe r- degegnerin verwaltete Hypothekenportfolio an einen Dritten vergeben wurde. Diese neuen Immobilienwerte wurden nach der sogenannten öko- nometrischen oder hedonischen Methode ermittelt, die eine zwar au f- wändige, aber heute von grösseren Firmen geschätzte Schätzungsm e- thode darstellt (vgl. dazu: http://www.hausinfo.ch/home/de/finanzen- steuern/wert/schaetzungsmethoden/hedonische-methode.html). Der Rückstellungsbedarf von rund Fr. 6,18 Mio. für die Wertberichtigungen , C-3721/2009 Seite 32 welche gemäss Bewertungsgrundsatz im Anhang der Jahresrechnung 2005 vom Nominalwert abzuziehen sind, stellt lediglich 2,6% der gewähr- ten Hypotheken von rund Fr. 237 Mio. per 31. Dezember 2005 dar. Der wesentliche Einwand der Beschwerdeführenden, massgebend müsse die Bonität eines Schuldner s sein und nicht der Wert der belasteten Liege n- schaft, überzeugt nicht zuletzt angesichts einer umsichtigen, langfristig zu sichernden Vermögensanlage im Rahmen der 2. Säule nicht. Auch ha n- delt es sich nicht um eine Abschreibung von vorhandenem Ver mögen. Zudem soll die Feststellung der Revisionsstelle, die die Beschwerdefü h- renden in den Vo rdergrund schieben, nicht über bewertet werden. Durch die Neubewertung gewisser Immobilien hat sich in Einzelfällen eine (wohl vorübergehende) Überschreitung der Belehnungs grenzen ergeben, was jedenfalls nicht dazu führt, dass man von willkürlich gebildeten Rückste l- lungen mit dem Ziel, einen Glättungseffekt zu erzielen, sprechen kann. Auch wurde dabei eine interne Weisung der Anlagekommission und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet (Art. 48 e BVV2). Insgesamt kann das Gericht bei diesem nachvollziehbaren und schlüssigen Vorgehen keine unrechtmässige Bildung von Rückstellungen erblicken, zumal auch der Pensionsversicherungsexperte nach den internen Einspracheverfahren keinen Anstoss daran fand (act. 10/27). 9.3.2.3 Nicht anders stellt sich die Sachlage hinsichtlich der Anlagen beim Arbeitgeber dar. Die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach nach Rücksprache mit der Revisionsstelle und dem BSV eine Lösung gefu n- den wurde, um die Anla gen beim Arbeitgeber auf das gesetzliche Mass zu reduzieren (vgl. Vernehmlassung act. 10, Ziff. 16), überzeugt und ist im Bericht der Revisionsstelle ausdrücklich im Anhang zur Jahresrechnung 2005 erwähnt (act. 10/20, Anhang Ziffer 69) . Dieses verantwortu ngsvolle Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Da die Anlagerisiken bei der B e- schwerdegegnerin bleiben, ist auch nicht einzusehen, w eshalb ein Anteil der Rückstellun gen den austretenden Destinatären mitgegeben werden sollen. 9.3.3. Aus diesen Erwägungen folgt als drittes Zwischenergebnis, dass die Rechtsbegehren 1a und 1b der Beschwerdeführenden abzuweisen sind. 10. 10.1. Durch die Abweisung der Beschwerdebegehren 1a, 1b, 1c, aber die Gutheissung des Beschwerdebegehrens 1d ergibt sich, dass die Dispos i-C-3721/2009 Seite 33 tivziffer 2 ( hinsichtlich des Abstellens auf das Reglement Teilliquidation 2005) der angefochtenen Verfügung geschützt wird, nicht jedoch die Dispositivziffer 4 (Verteilungsplan) angesichts der vollumfänglichen Mi t- gabe des Rentendeckungskapitals . Damit geht die Sache an die Vo rin- stanz zurück zur Überarbeitung des Verteilungsplanes unter Berücksic h- tigung der genannten Vorgabe. 10.2. Demzufolge muss das Eventualbegehren 2 (Ausstandsbegehren ) der Beschwerdeführenden geprüft werden, welche dieses im Falle einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz gestellt haben. Die Beschwer- deführenden rügen im Wesentlichen, dass sich bei der Vorinstanz diese l- be Person (S. S_______) bei der Genehmigung des Teilliquidationsreg- lements und bei der vorliegenden Genehmigung des Verteilungsplanes befasst habe. Demgegenüber weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass es vom Gesetz her vorgegeben sei, dass dieselbe Aufsichtsbehörde im Teilliquidationsprozess ders elben Vorsorgeeinrichtung zweimal ei n- schreiten könne, einmal bei der generell-abstrakten Kontrolle dessen Teil- liquidationsreglements und später bei der konkreten Umsetzung, soweit sie von den Destinatären angerufen wird. 10.3. Wie oben (vgl. E. 5.2) ausgeführt, ist das Teilliquidationsverfahren mit der 1. BVG-Revision zweistufig organisiert worden, wobei sich die zu- ständige Aufsichtsbehörde tatsächlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit der Thematik der Teilliquidation bei derselben Vorsorgeeinrichtung be- fassen kann, das erste Mal bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gene h- migung der reglementarischen Vorschriften (Art. 53b Abs. 2 BVG) und ein zweites Mal bei der gesetzlich vorgesehenen Überprüfung des Verfa h- rens und des Verteilungsplanes auf Ersuchen der Destinat ären hin (Art. 53d Abs. 6 BVG). Das Gesetz verlangt jedoch in keiner Weise, dass im zweiten Fall eine andere Aufsichtsbehörde angerufen werden müsste. Die Problematik ist auch nicht dieselbe. Bei der ersten Prüfung geht es um eine generell-abstrakte Sichtweise und um die Überprüfung der Vorau s- setzungen und Kriterien für eine Teilliquidation, bei der zweiten Prüfung um die Anwendung des zuvor genehmigten Reglements im konkreten Fall. Beide Male können die Verfügungen der Aufsichtsbehörde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden, womit ein rechtstaatlich einwandfreies Verfahren gesichert ist. Wie sich die Aufsichtsbehörde i n- tern organisiert, ist ihr überlassen. 10.4. Im vorliegenden Fall ist die Verfügung, mit welcher das Reglement Teilliquidation unterzeich net worden ist, von zwei Personen (Herrn C-3721/2009 Seite 34 R_______ und Frau S_______) unterzeichnet worden. Die erstgenannte Person ist nicht mehr im Amt, womit schon jetzt klar ist, dass die neue Verfügung betreffend die Überprüfung des überarbeiteten Verteilungspl a- nes mi ndestens von einer anderen Person unterzeichnet werden wird. Abgesehen davon gibt es keine ersichtlichen A usstandsgründe gegen Frau S_______. Die Tatsache, dass sie die generell -abstrakten Normen bei einer Teilliqui dation mit genehmigt hat, genügt als solch e jedenfalls nicht. Ansonsten müsste etwa jede Jahresrechnung oder jede Regl e- mentsänderung derselben Vorsorgeeinrichtung von einer anderen bei der Aufsichtsbehörde tätigen Person geprüft werden. Der von den Beschwe r- deführenden angeführte Vergleich mit dem Baubewilligungsverfahren ist sehr weit hergeholt; d ie gesetzlichen Vorgaben und der Kontext ist ein anderer. Daraus folgt, dass das Eventualbegehren 2 abzuweisen ist. 11. Zusammenfassend werden die Dispositivziffern 2 (hinsichtlich Korrektheit der Anwendung des Teilliquidationsreglements) und 4 (Genehmigung des Verteilungsplanes) der angefochtenen Verfügung in teilweiser Guthei s- sung der Beschwerde aufgehoben und geht die Sache an die Vorinstanz zurück, damit gemäss der Erwägung 10.1 verfahren werde. Damit werden gleichzeitig die Dispositivziffern 1, 3 und 5 der angefochtenen Verfügung bestätigt und muss die Dispositivziffer 2 dahingehend abgeändert we r- den, dass zur Abwicklung der Teilliquidation das Teilliquidationsreglement, gültig vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2005, mit Ausnahme der be- anstandeten Bestimmung gemäss Art. 2.3.3 Abs. 3, anwendbar ist . Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 12. 12.1. Dieser Ausgang des Verfahrens hat nach Art. 63 Abs. 1 VwVG zur Folge, dass die teilweise unterliegenden Beschwerdeführenden koste n- pflichtig werden. Der in einem Punkt unterliegende n Vorinstanz können demgegenüber keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Gestützt auf das Reglement vom 21. Februar 2008 über die Ko s- ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) werden die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 5'000. -- fest- gelegt und mit dem von den Beschwerdeführenden geleisteten Koste n- vorschuss verrechnet. C-3721/2009 Seite 35 12.2. Die anwaltlich vertretene, teilweise obsiegenden Besch werdefüh- renden haben laut Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 VGKE Anspruch auf eine Parteientschädigung. Wird keine Kostennote eing e- reicht, setzt das Gericht die Entschädigung auf Grund der Akten fest (Art. 14 Abs. 2 VgKE2). Vorliegend erweist s ich eine (reduzierte) Parteien t- schädigung von Fr. 3'000. -- inkl. Mehrwertsteuer (MWSt) zu Lasten der Beschwerdegegnerin als angemessen. Demgegenüber steht der ebe n- falls teilweise obsiegenden Vorinstanz keine Parteientschädigung zu (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Dasselbe gilt für die Beschwerdegegnerin; denn das Eidgenössische Versicherungsgericht hat mit Urteil vom 3. April 2000 e r- wogen, dass Trägerinnen oder Versicherer der beruflichen Vorsorge grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 149 E. 4), eine Praxis, welche das Bundesverwaltungsgericht in ständ i- ger Rechtsprechung auch im Rahmen von Aufsichtsstreitigkeiten analog anwendet (Urteile C-625/2009 vom 8. Mai 2012 E. 7.2, C -5003/2010 vom 8. Februar 2012 E. 7.3 mit Hinweisen). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. 2. Dispositivziffer 2 der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz vom 6. Mai 2009 wird dahingehend geändert, dass für die Abwicklung der Teilliquida- tion das Teilliquidationsreglement gültig vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 mit Ausnahme dessen Bestimmung gemäss Art. 2.3.3. Abs.3 anz u- wenden ist. Dispositivziffer 4 der angefochtenen Verfügung wird aufgeh o- ben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurück- gewiesen, damit diese nach der Erwägung 10.1 vorgehe und die B e- schwerdegegnerin anweise, einen neue n Verteilungsplan zur Genehmi- gung vorzulegen. Die Dispositivziffern 1, 3 und 5 der angefochtenen Ve r- fügung werden bestätigt. 3. Auf die Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung wird verzichtet. 4. Die Verfahrenskosten von Fr. 5'000.-- werden den Beschwerdeführenden C-3721/2009 Seite 36 auferlegt und mit dem von diesen geleisteten Kostenvorschuss verrec h- net. Der Restsaldo von Fr. 2'000.-- wird ihnen zurückerstattet. 5. Den Beschwerdeführenden wird zu Lasten der Beschwerdegegnerin eine (reduzierte) Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- inkl. MWSt zugespr o- chen. Der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin wird keine Parteien t- schädigung zu gesprochen. 6. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Karin Wagner Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 600 4 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 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