A bteilung III C -749/2006 {T 0/2} U rteil vom 16. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Ber- nard Vaudan; R ichterin R uth Beutler; G erichtsschreiber D a- niel G rim m . A._______, Beschw erdeführerin, vertreten durch die Asylhilfe Bern, handelnd durch lic.iur. Susanne Sadri, Bahnhöhew eg 44, 3018 Bern, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 8. M ärz 2006 ersuchte A._______ (nachfolgend Beschw erdeführerin) beim Schw eizerischen G eneralkonsulat in Shanghai um eine Einreise- bew illigung für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihrem in der Stadt Bern w ohnhaften Sohn B._______. D ie Auslandvertretung verw eigerte das beantragte Visum vorerst form los und überm ittelte das G esuch anschliessend der Vorinstanz zum form ellen Entscheid. B. M it Verfügung vom 29. M ärz 2006 w ies die Vorinstanz das Einreisegesuch ab. Zur Begründung führte sie aus, die schw eizerischen Behörden hätten sich zu vergew issern, dass ausländische Staatsangehörige nach Ablauf ihres Aufenthalts hierzulande w ieder ausreisten. W ie die Erfahrung zeige, w ürden Touristen- oder Besuchervisa im m er w ieder von Personen dazu m issbraucht, sich dauerhaft in der Schw eiz niederzulassen. Angesichts der w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse im H erkunftsland, aber auch in Berücksichtigung der persönlichen Situation der G esuchstellerin könne die fristgerechte und anstandslose W iederausreise in ihrem Falle nicht als gesichert betrachtet w erden. D es W eiteren lägen keinerlei G rün- de vor, die eine Einreise trotz dieser Bedenken als zw ingend notw endig er- scheinen liessen. C . M it Beschw erde vom 1. M ai 2006 an das Eidgenössische Justiz- und Poli- zeidepartem ent (EJPD ) beantragt die Beschw erdeführerin die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des Besuchervisum s. Zu- dem sei ihr die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren. Im W esentlichen lässt sie zur Begründung vorbringen, sie habe ihren Sohn seit 1990 nicht m ehr gesehen. N ur m it M ühe habe B._______ vom BFM im D ezem ber 2005 ein Ersatzreisepapier erhalten, um seine M utter im Ausland treffen zu können. Leider habe m an ihn am Flughafen Zürich nicht ausreisen lassen, w eshalb das für anfangs 2006 in H ong Kong geplant gew esene W iederse- hen nicht zu Stande gekom m en sei. Ein w eiterer w ichtiger G rund für eine Einreise liege darin, dass der G astgeber beabsichtige, in der Schw eiz zu heiraten und die Beschw erdeführerin gerne bei diesem Fam ilienereignis dabei sein m öchte. Sow ohl M utter als auch Sohn w ürden im Ü brigen für die fristgerechte W iederausreise garantieren. D . In der Vernehm lassung vom 30. M ai 2006 schliesst die Vorinstanz auf Ab- w eisung der Beschw erde und hebt hervor, Zw eifel an der fristgerechten W iederausreise bestünden nam entlich deshalb, w eil der Beschw erdeführe- rin in C hina keine zw ingenden fam iliären Verpflichtungen oblägen und sie am 5. Juni 2005 ein Einreisegesuch gestellt habe m it der erklärten Absicht, bei ihrem Sohn in Bern W ohnsitz zu nehm en. E. In der R eplik vom 30. Juni 2006 w ird nochm als auf die G arantieerklä- rungen verw iesen und argum entiert, das private Interesse der Beschw er- deführerin, ihren Sohn nach 16 Jahren w ieder treffen zu können, überw ie- ge die vom BFM angesprochenen, auf Verallgem einerungen beruhenden öffentlichen Interessen.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eige- rung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und 33 lit. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D as U rteil ist endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes- gericht [BG G , SR 173.110]). 1.4 D ie Beschw erdeführerin ist als Verfügungsbetroffene nach Art. 20 Abs. 1 AN AG i.V.m . Art. 48 Vw VG zur Beschw erdeführung legitim iert. Auf die frist- und form gerechte Beschw erde ist einzutreten (Art. 49 – 52 Vw VG ). 2. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBE R SAX , Einreise und Anw esenheit, in: PETER U EBER SA X/PETER M Ü N C H /TH O M A S G EISER /M AR TIN AR N O LD (H rsg.), Ausländerrecht, Auslände- rinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behörd- lichen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illi- gung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigende Anw esenheitserlaub- nis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esen- heit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, m itunter aber visum s- pflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m . den nachstehenden Bestim - m ungen). 3. Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz grundsätzlich ein Visum (vgl. Art. 1 und Art. 3 der Verordnung vom 14. Ja- nuar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Auslän-4 der [VEA, SR 142.211]). D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 VEA nicht er- füllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz rei- sen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm t- liche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 4. D ie Beschw erdeführerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1 - 5 VEA). 4.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise ergeben sich unter anderem aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besu- cherin oder des Besuchers. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten beziehungsw eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 4.2 D ie aktuelle Lage in C hina zeichnet sich durch ein rasantes w irtschaft- liches W achstum auf der einen und eine nur zögerliche gesellschaftliche und politische Ö ffnung auf der anderen Seite aus. Trotz des W irtschafts- w achstum s ist der w irtschaftliche W ohlstand der Bevölkerung im internatio- nalen Vergleich noch im m er unterdurchschnittlich. C hina avancierte zw ar inzw ischen zur viertgrössten Volkw irtschaft und drittgrössten H andelsna- tion der W elt. M it einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Inlandsprodukt von jährlich knapp über 1'700 D ollar bleibt es aber das w eltgrösste Entw ick- lungsland. U ngeachtet aller Fortschritte bergen die überkom m enen Struk- turen C hinas m ittel- und langfristig R isiken für die w irtschaftliche, soziale und dam it auch die politische Entw icklung. D as W ohlstandsgefälle in der chinesischen G esellschaft nim m t ständig zu. D ie ländliche Bevölkerung so- w ie W est-, N ordost- und Zentralchina w erden zu R eform verlierern. Aber auch in den prosperienden Küstenprovinzen klafft die W ohlstandsschere im m er w eiter auseinander (vgl. w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand O ktober 2006 [besucht am 14. M ärz 2007]). Auf entsprechendem N iveau bew egt sich der Anteil derer, die sich zur Em igration entschliessen. D er W ille zur Ausw anderung w ird erfahrungsgem äss in jenen Fällen noch begünstigt, w o sich Verw andte oder Bekannte im Ausland aufhalten bzw . sich dort eta- bliert haben. 4.3 Angesichts der dargelegten Verhältnisse ging die Vorinstanz zu R echt da- von aus, Besucherinnen und Besucher aus dieser R egion könnten nach ei- ner Einreise versucht sein, ausländerrechtliche Bestim m ungen zu um ge- hen, zum al sich der Zuw anderungsdruck auch in den Asylgesuchszahlen niederschlägt. Laut Asylstatistik 2006 ersuchten Staatsangehörige aus C hina in der Schw eiz im vergangenen Jahr m it 475 G esuchen am fünft- häufigsten um Asyl. Es w äre jedoch zu schem atisch und nicht haltbar, ge- nerell und ohne spezifische H inw eise ausschliesslich aufgrund der allge-5 m einen Situation im H erkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte W iederausreise zu schliessen. D ie eben genannten U m stände entbinden die Vorinstanz daher nicht von einzelfallbezogener Beurteilung. 5. 5.1 G em äss den Akten ist die Beschw erdeführerin 1937 geboren und inzw i- schen verw itw et. D er Sohn B._______ lebt seit 1990 in der Schw eiz. Besondere fam iliäre oder gesellschaftliche Verpflichtungen obliegen ihr in ihrem H eim atland keine. D agegen spricht nur schon, dass die G esuchstellerin einen Besuchsaufenthalt von drei M onaten anstrebt, w as auf eine erhebliche Flexibilität und dem entsprechend erhöhte Em igrationstendenzen hindeutet. H inzu kom m t w ie eben erw ähnt, dass das einzige Kind sich dauerhaft hierzulande niedergelassen hat und sie selber dadurch ebenfalls einen vergleichsw eise starken Bezug zur Schw eiz aufw eist. Bei dieser Sachlage kann nicht ausgeschlossen w erden, dass die Beschw erdeführerin m it vorliegendem Einreisebegehren nicht bloss einen (bew illigungsfreien) Besuchsaufenthalt, sondern einen längerfristigeren Aufenthalt in der Schw eiz anstrengt. 5.2 D ie Befürchtung der nicht gesicherten W iederausreise stützt sich aber auch auf ganz konkrete Vorkom m nisse. So hat die Beschw erdeführerin am 5. Juni 2005 auf dem Schw eizerischen G eneralkonsulat in Shanghai m it der Begründung ein Einreisegesuch gestellt, sie w olle bei ihrem Sohn in der Stadt Bern W ohnsitz nehm en. Letzterer hat dies in seinem Einladungs- schreiben vom 2. Juni 2005 ausdrücklich bestätigt. Am 23. Juni 2005 liess die städtische M igrationsbehörde gegenüber der Beschw erdeführerin ver- lauten, die Voraussetzungen für einen Fam iliennachzug seien nicht erfüllt. D ie Betroffene verzichtete in der Folge zw ar auf den Erlass einer be- schw erdefähigen Verfügung, laut D arstellung der Auslandvertretung w urde jedoch schon kurz danach ein Visum santrag für einen Besuchsaufenthalt von drei M onaten eingereicht (vgl. die entsprechende G arantieerklärung von B._______ vom 11. August 2005). D as zw eite Begehren lehnte das Schw eizerische G eneralkonsulat am 27. O ktober 2005 form los ab. Im Kon- text dieser Vorgeschichte, die entgegen der Auffassung der Parteivertrete- rin nicht einfach ausgeklam m ert w erden darf, hat das verständliche Anlie- gen von M utter und Sohn, sich w iederzusehen, zurückzutreten. G erade die vorliegende Konstellation birgt näm lich ein erhöhtes R isiko in sich, die Be- schw erdeführerin könnte nach einem m ehrm onatigen Aufenthalt in der Schw eiz geneigt sein, den Lebensabend im U m feld ihres einzigen Kindes zu verbringen. Im Ü brigen w äre es für den Sohn nicht à priori ausgeschlos- sen, seine M utter andersw o zu besuchen. D as BFM hat ihm hierfür im D e- zem ber 2005 einen Pass für ausländische Personen ausgestellt. Sow eit ersichtlich, scheiterte das in H ong Kong geplante Treffen, w eil die Behör- den des Flughafens Zürich-Kloten ihn am 28. Januar 2006 nicht ausreisen liessen. D er G astgeber m achte in seinem G esuch vom 10. M ärz 2006 technische Problem e hierfür verantw ortlich (siehe die Em pfangsbestäti- gung des BFM vom 24. Januar 2006 betreffend Identitätsausw eis/R ückrei- sevisum ), laut R eplik handelte es sich um ein Versehen. D essen ungeach- tet bleiben die Zw eifel der Vorinstanz an einer fristgerechten R ückkehr be-6 rechtigt. 6. Schliesslich w ird hervorgehoben, der Sohn w ürde für die anstandslose W iederausreise seiner M utter bürgen. Auch w enn er die fristgerechte R ückkehr der Beschw erdeführerin zusichert, so geben solche Zusiche- rungen angesichts der persönlichen Situation der G esuchstellerin keine hinreichende G ew ähr dafür, die Betroffene w erde die Schw eiz nach Ablauf der Visum sdauer w ieder verlassen. D a die Verpflichtung hinsichtlich der W iederausreise eines ausländischen G astes rechtlich nicht durchsetzbar ist (vgl. Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24), m üssen ausschliesslich die Verhältnisse der Beschw erdeführerin ausreichende G e- w ähr für die fristgerechte und anstandslose W iederausreise bieten. W eiter- gehende Sicherheiten als die vom G astgeber bereits geleisteten können von ihm som it nicht verlangt w erden. 7. Aus diesen G ründen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öf- fentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Bestim m ungen ent- sprechend gew ichtete und der Beschw erdeführerin die Einreise verw eiger- te. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss ausgeübt (vgl. Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist som it abzuw eisen. 8. Bei diesem Verfahrensausgang w ird die Beschw erdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 1 und Art. 2 sow ie Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE], SR 173.320.2). D em G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege und Verbei- ständung ist nicht stattzugeben, da die Beschw erdebegehren zum Vornhe- rein aussichtslos w aren (Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG ). (D ispositiv Seite 7)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um unentgeltliche R echtspflege und Verbeiständung w ird ab- gew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten im Betrage von Fr. 500.-- w erden der Beschw erde- führerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G e- richtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten R ef-N r. 2 170 026 retour) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf D aniel G rim m Versand am :