<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-06-23-5A_489-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_489/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Juni 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Bovey, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Schaffhausen, </div> <div class="para">Mühlentalstrasse 65A, 8200 Schaffhausen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverweigerung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 27. Mai 2025 (30/2025/7). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Nachdem der Beschwerdeführer den einverlangten Kostenvorschuss auch innert der gesetzten Nachfrist nicht geleistet hatte, trat das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Verfügung vom 27. Mai 2025 auf die gegen die KESB des Kantons Schaffhausen erhobene sinngemässe Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 28. März 2025 nicht ein. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 18. Juni 2025 wendet sich der Beschwerdeführer "im Namen seiner minderjährigen Tochter" an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Tochter des Beschwerdeführers war im vorinstanzlichen Verfahren nicht Partei und der Beschwerdeführer kann deshalb nicht in deren Namen Beschwerde erheben (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Bereits daran scheitert die Beschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Ohnehin gebricht es der Beschwerde aber auch an einem Rechtsbegehren (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>) und an einer kurzen Darlegung, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wenn es mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht auf die Rechtsverweigerungsbeschwerde eingetreten ist. Insbesondere geht die Rüge des Beschwerdeführers, das Obergericht habe seine Anträge, u.a. auf unentgeltliche Rechtspflege, unterschlagen und insgesamt eine Rechtsverweigerung begangen und das rechtliche Gehör verweigert, an der Sache vorbei: Er führt nicht aus, an welcher Stelle er im kantonalen Beschwerdeverfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte, und ein solches ergibt sich aus der beigelegten kantonalen Beschwerde vom 28. März 2025 auch nicht. Zwar hatte der Beschwerdeführer in zwei früheren Eingaben vom 10. Februar 2025 und 6. März 2025 an das Obergericht, welche er seiner Beschwerde ebenfalls beilegt, in abstrakter Weise erwähnt, dass nach <span class="artref">Art. 29 Abs. 3 BV</span> bei nicht aussichtslosen Begehren ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege bestehe, aber der angefochtene Nichteintretensentscheid bezieht sich ausschliesslich auf die sinngemässe Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 28. März 2025. Sodann liegt es in der Natur der Sache, dass das Obergericht zufolge Nichteintretens die Anliegen des Beschwerdeführers in seiner Beschwerde vom 28. März 2025 nicht materiell behandelt hat; darin liegt weder eine Gehörsverletzung noch eine Rechtsverweigerung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Juni 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Bovey </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>