<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00019</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222303&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00019</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.04.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 07.07.2022 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Beschwerdelegitimation] Die Prozessvoraussetzung der materiellen Beschwer ist erfüllt, wenn die rechtsmittelführende Person über eine spezifische Nähe zur Streitsache verfügt und aus der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids einen praktischen Nutzen zieht. Es muss sich um einen persönlichen, praktischen Nutzen handeln, der sich unmittelbar aus der Korrektur des angefochtenen Entscheids ergibt; die Wahrnehmung öffentlicher Interessen genügt dafür nicht (E. 1.3.2). Die Beschwerdeführerin strebt nicht eine Erleichterung der sie selbst treffenden Rückerstattungspflicht an, sondern bloss die zusätzliche Belastung ihres Exmannes mit derselben Verpflichtung. Inwiefern ihr daraus ein konkreter persönlicher Nutzen erwüchse, ist nicht dargetan oder ersichtlich. Das verbleibende, blosse Interesse an der richtigen Rechtsanwendung gegenüber dem Exmann und damit einer Drittperson genügt nicht zur Begründung der Beschwerdelegitimation (E. 1.3.5). Verweigerung unentgeltlicher Prozessführung. Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MATERIELLE BESCHWER">MATERIELLE BESCHWER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRAKTISCHER NUTZEN">PRAKTISCHER NUTZEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 21 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=57291" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00019</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">14. April 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Stadt C, vertreten durch die SozialbehÃ¶rde, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A wurde seit dem 1. Januar 2013 durch die Stadt C mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstÃ¼tzt. 2017 flossen ihr aus der Erbschaft ihrer 2014 verstorbenen Mutter Fr. 46'519.10 zu, was sie gegenÃ¼ber den SozialhilfebehÃ¶rden verschwieg. Nachdem die Sozialberatung der Stadt C Ende 2020 Kenntnis von der Erbschaft erlangt hatte, verpflichtete die Bereichsleitung der Sozialberatung A mit Entscheid vom 6. April 2021 "gestÃ¼tzt auf § 27 lit. c [des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981] SHG [LS 851.1], die in der Zeit von 01. Februar 2017 bis 31. MÃ¤rz 2021 zu Unrecht bezogenen Leistungen im Betrag von Fr. 46'519.10" zurÃ¼ckzuerstatten (Dispositivziffer 1), wobei die RÃ¼ckerstattungsforderung soweit als mÃ¶glich durch Verrechnung mit dem laufenden UnterstÃ¼tzungsanspruch zu tilgen und wÃ¤hrend vorerst zwÃ¶lf Monaten, nÃ¤mlich vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022, mit 30 % des Grundbedarfs fÃ¼r den Lebensunterhalt sowie mit allfÃ¤lligen Integrationszulagen und EinkommensfreibetrÃ¤gen zu verrechnen sei (Dispositivziffer 2). Im Fall einer Beendigung der finanziellen UnterstÃ¼tzung werde die noch offene Restschuld sofort fÃ¤llig, bei einer allfÃ¤lligen Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Hilfe wÃ¼rden die UnterstÃ¼tzungsleistungen entsprechend der ModalitÃ¤ten nach Dispositivziffer 2 erneut gekÃ¼rzt (Dispositivziffer 3). </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>A ersuchte die SozialbehÃ¶rde der Stadt C mit Schreiben vom 3. Mai 2021 um Reduktion des RÃ¼ckerstattungsbeitrags. Weiter sei nebst ihrer eigenen Person auch ihr geschiedener Ehemann, B, mit welchem sie im Zeitraum des unrechtmÃ¤ssigen Sozialhilfebezugs eine UnterstÃ¼tzungseinheit gebildet habe, zur RÃ¼ckzahlung zu verpflichten; schliesslich seien "die KÃ¼rzung des Grundbedarfs von 30% auf 15% zu reduzieren und/oder die Integrationszulagen nicht zu verrechnen". </span></p> <p class="Urteilstext">In teilweiser Gutheissung des Gesuchs um Neubeurteilung wies die SozialbehÃ¶rde der Stadt C den Sozialdienst an, a) die RÃ¼ckerstattungsforderung auf Fr. 36'519.10 zu reduzieren, b) "[d]ie monatliche Verrechnung mit den laufenden UnterstÃ¼tzungsauslagen von 30 % auf 15 % des Grundbedarfs zuzÃ¼glich Integrationszulagen und EinkommensfreibetrÃ¤gen zu reduzieren" sowie c) "die rÃ¼ckwirkende Ãbernahme von allfÃ¤lligen Integrationszulagen und Erwerbsunkosten wÃ¤hrend der Ausbildung zu prÃ¼fen und mit der RÃ¼ckerstattungsforderung zu verrechnen" (undatierter, am 27. Juli 2021 versandter Beschluss Nr. 5.4.2 Dispositivziffer 1). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen rekurrierte A am 23. August 2021 an den Bezirksrat Dietikon und verlangte, es sei "auch der LeistungsempfÃ¤nger B [â¦] zur RÃ¼ckerstattung der unrechtmÃ¤ssig bezogenen Leistungen zu verpflichten". Der Bezirksrat Dietikon hiess den Rekurs mit Beschluss vom 25. November 2021 teilweise gut und wies den Sozialdienst der Stadt Dietikon an, a) die RÃ¼ckerstattungsforderung auf Fr. 16'519.10 zu reduzieren, b) "die monatliche Verrechnung mit den laufenden UnterstÃ¼tzungsauslagen von 30 % auf 15 % des Grundbedarfs zu reduzieren" und c) "allfÃ¤llige EinkommensfreibetrÃ¤ge, Integrationszulagen, Erwerbsunkosten sowie Situationsbedingte Leistungen im Zusammenhang mit Integrationsmassnahmen [â¦] weder rÃ¼ckwirkend noch zukÃ¼nftig mit der RÃ¼ckerstattungsforderung" zu verrechnen (Dispositivziffer I; vgl. mit Bezug auf lit. c indes E. 3.5.2, wonach "auf eine RÃ¼ckerstattungspflicht bezÃ¼glich Leistungen, welche zur FÃ¶rderung der beruflichen und sozialen Integration gewÃ¤hrt wurden [â¦] zu verzichten" und "der angefochtene Beschluss [â¦] daher entsprechend zu korrigieren" sei); von der Erhebung von Verfahrenskosten sah er ab (Dispositivziffer II). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A fÃ¼hrte am 13./14. Januar 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, es seien "das Verschweigen des Erbes und die folglich unrechtmÃ¤ssig bezogenen Leistungen gemÃ¤ss §26 [SHG] zu behandeln [â¦] und folglich beide Ehepartner zur RÃ¼ckerstattung unrechtmÃ¤ssig bezogener Leistungen zu verpflichten". In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung. Der Bezirksrat Dietikon verzichtete am 2. Februar 2022 auf Vernehmlassung. Die SozialbehÃ¶rde der Stadt C schloss mit Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2022 auf Abweisung des Rechtsmittels. A liess sich nicht mehr vernehmen. </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Weil der Streitwert weniger als Fr. 20'000.- betrÃ¤gt und der Angelegenheit keine grundsÃ¤tzliche Bedeutung zukommt, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 e contrario VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt, es sei auch ihr ehemaliger Ehegatte zur RÃ¼ckerstattung unrechtmÃ¤ssig bezogener Sozialhilfeleistungen zu verpflichten. Sie beanstandet weder die HÃ¶he noch die weiteren ModalitÃ¤ten der im Rekursentscheid bestÃ¤tigten RÃ¼ckerstattungspflicht. Eine Ãnderung oder Aufhebung der sie selbst treffenden RÃ¼ckerstattungspflicht beantragt sie mithin jedenfalls im vorliegenden Verfahren nicht mehr. Sie will einzig noch erreichen, dass nebst ihrer selbst auch ihr Exmann mit derselben Verpflichtung belastet wird.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Zur Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges, aktuelles Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat (§ 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG). Die Praxis unterscheidet diesbezÃ¼glich zwischen den Erfordernissen der formellen und der materiellen Beschwer. Formell beschwert ist, wer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat und mit seinen AntrÃ¤gen nicht oder nicht vollstÃ¤ndig durchgedrungen ist (Martin Bertschi, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 21 N. 29). Das Erfordernis der materiellen Beschwer ist erfÃ¼llt, wenn die betreffende Person Ã¼ber eine spezifische BeziehungsnÃ¤he zur Streitsache verfÃ¼gt und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Ãnderung des angefochtenen Entscheids zieht. Es muss sich um einen eigenen, persÃ¶nlichen praktischen Nutzen handeln, der sich unmittelbar aus der Korrektur des angefochtenen Entscheids ergibt; die Wahrnehmung Ã¶ffentlicher Interessen genÃ¼gt dafÃ¼r nicht (Bertschi, § 21 N. 13â17 mit Hinweisen). Ohne Weiteres rechtsmittellegitimiert sind in der Regel die VerfÃ¼gungsadressatinnen und -adressaten, soweit sie formell beschwert sind (Bertschi, § 21 N. 41). </p> <p class="Urteilstext">Die Legitimation ist als Prozessvoraussetzung zwar grundsÃ¤tzlich von Amtes wegen zu prÃ¼fen, doch entbindet dies die beschwerdefÃ¼hrende Partei nicht davon, ihre Legitimation zu substanziieren, wenn sie nicht offensichtlich ist (Bertschi, § 21 N. 38, auch zum Nachstehenden). Auch Laien haben sinngemÃ¤ss darzulegen, welchen persÃ¶nlichen, konkreten Nachteil sie mit dem Rechtsmittel abwenden wollen. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¤ussert sich nicht zu ihrer Legitimation bzw. zu dem von ihr mit der Beschwerde angestrebten persÃ¶nlichen Vorteil. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.4 </b>Auch der materiellen BegrÃ¼ndung der Beschwerde (zur diesbezÃ¼glichen BerÃ¼cksichtigung durch das Verwaltungsgericht vgl. Bertschi, § 21 N. 38) lÃ¤sst sich nichts zur Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin entnehmen. Letztere bringt vielmehr â grundsÃ¤tzlich zu Recht (vgl. VGr, 4. Mai 2017, VB.2017.00020, E. 3.4) â im Wesentlichen sinngemÃ¤ss vor, sie habe die Auszahlung des Erbes gegenÃ¼ber den SozialhilfebehÃ¶rden verschwiegen und sich die Lebenshaltungskosten weiterhin von der Ã¶ffentlichen Hand finanzieren lassen, weshalb sie entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht rechtmÃ¤ssig, sondern zu Unrecht Sozialhilfe bezogen habe. Entsprechend sei sie wegen unrechtmÃ¤ssigen Verhaltens bzw. gestÃ¼tzt auf § 26 lit. a SHG und nicht infolge gÃ¼nstiger finanzieller VerhÃ¤ltnisse im Sinn des § 27 rÃ¼ckerstattungspflichtig. Welcher praktische Vorteil ihr daraus erwÃ¼chse, dass die RÃ¼ckerstattungspflicht auf einen anderen Rechtsgrund bzw. auf § 26 lit. a SHG gestÃ¼tzt wÃ¼rde, ist in der vorliegenden Konstellation jedoch nicht ersichtlich, geht es doch gerade nicht darum, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin ein unrechtmÃ¤ssiges Verhalten angelastet wÃ¼rde. Ãberdies trifft eine RÃ¼ckforderung von Sozialhilfe aufgrund unrechtmÃ¤ssigen Bezugs die rÃ¼ckerstattungspflichtige Person regelmÃ¤ssig hÃ¤rter als jene von rechtmÃ¤ssig bezogener wirtschaftlicher Hilfe. So wird dabei etwa kein Freibetrag gewÃ¤hrt, sondern die mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstÃ¼tzte Person vollumfÃ¤nglich rÃ¼ckerstattungspflichtig (VGr, 4. Mai 2017, VB.2017.00020, E. 3.4). </p> <p class="Erwgung3">Das Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin stellt hier im Ergebnis eine blosse Kritik an der vorinstanzlichen BegrÃ¼ndung dar; die BegrÃ¼ndung eines Entscheids ist jedoch kein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt (JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19 N. 5). Auf die entsprechenden Vorbringen ist nicht einzugehen (vgl. auch Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Markus MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., Bern 2014, § 31 N. 1). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.5 </b>Ihr Begehren um zusÃ¤tzliche Verpflichtung ihres geschiedenen Ehegattens zur RÃ¼ckerstattung unrechtmÃ¤ssig bezogener UnterstÃ¼tzungsleistungen begrÃ¼ndet die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann im Wesentlichen damit, dass dieser sie darin bestÃ¤rkt habe, die Erbschaft gegenÃ¼ber den SozialhilfebehÃ¶rden nicht zur deklarieren. Er habe sie bedrÃ¤ngt, ihm Geld aus der Erbschaft auszuhÃ¤ndigen, und dieses "mit vollen HÃ¤nden" ausgegeben. Sie bringt mit anderen Worten vor, das Verhalten ihres Exmannes erfÃ¼lle â mindestens ebenso sehr wie ihr eigenes (oben E. 1.3.4 Abs. 1) â den Tatbestand des § 26 lit. a SHG. Es seien deshalb "beide Ehepartner zur RÃ¼ckerstattung unrechtmÃ¤ssig bezogener Leistungen zu verpflichten". Mit Blick auf die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geschilderten UmstÃ¤nde der Verheimlichung der Erbschaft gegenÃ¼ber den SozialhilfebehÃ¶rden und der Verwendung des VermÃ¶gensanfalls erscheint ihr Wunsch zwar grundsÃ¤tzlich verstÃ¤ndlich. Es ist aber nicht dargetan, inwiefern der BeschwerdefÃ¼hrerin aus der Verpflichtung auch ihres Exmannes zur RÃ¼ckerstattung wÃ¤hrend des Zusammenlebens bezogener UnterstÃ¼tzungsleistungen Ã¼ber eine gewisse Genugtuung hinaus ein konkreter persÃ¶nlicher Nutzen erwÃ¼chse, zumal die BeschwerdefÃ¼hrerin bloss die zusÃ¤tzliche Verpflichtung ihres Ehemannes nebst ihrer selbst anstrebt, nicht aber eine Erleichterung der sie selbst treffenden RÃ¼ckerstattungspflicht. Das mithin verbleibende, blosse Interesse an der richtigen Rechtsanwendung (auch) gegenÃ¼ber einer Drittperson genÃ¼gt jedoch nicht zur BegrÃ¼ndung der Legitimation. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.6 </b>Nach dem Gesagten ist ein schutzwÃ¼rdiges Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin zu verneinen und auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Anzumerken bleibt Folgendes: Die Vorinstanz erwÃ¤gt zutreffend, dass bei der RÃ¼ckerstattung von Sozialhilfeleistungen zwischen den in § 26 SHG geregelten TatbestÃ¤nden unrechtmÃ¤ssigen Verhaltens und jenen der RÃ¼ckforderung rechtmÃ¤ssig bezogener Leistungen nach § 27 SHG zu unterscheiden ist. In einer Konstellation wie der vorliegenden, wo ein VermÃ¶genszufluss von der mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstÃ¼tzten Person nicht unmittelbar gemeldet wird und die SozialhilfebehÃ¶rden auch sonst nicht zeitnah Kenntnis davon erhalten, kÃ¶nnen jedoch auch beide RÃ¼ckerstattungstatbestÃ¤nde erfÃ¼llt sein, wobei Ã¼ber die verschiedenen RÃ¼ckerstattungsforderungen nicht notwendigerweise in demselben Verfahren entschieden werden muss (vgl. VGr, 4. Mai 2017, VB.2017.00020, E. 2.4 und 3.4). </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat im vorliegenden Verfahren nie in Abrede gestellt, die erhaltene Erbschaft gegenÃ¼ber den SozialhilfebehÃ¶rden wÃ¤hrend Jahren verheimlicht zu haben. Sie hat vielmehr im Rechtsmittelverfahren wiederholt geltend gemacht, sie sei infolge <i>unrechtmÃ¤ssigen</i> Sozialhilfebezugs rÃ¼ckerstattungspflichtig. Von einer RÃ¼ckerstattungspflicht infolge unrechtmÃ¤ssigen Verhaltens ging denn auch die Sozialberatung der Stadt C aus. Es muss deshalb angenommen werden, dass die Vorinstanz Kenntnis von allen fÃ¼r die verschiedenen RÃ¼ckerstattungstatbestÃ¤nde relevanten SachumstÃ¤nden hatte und einen Anwendungsfall des § 26 SHG bewusst verneinte. FÃ¼r eine (erneute) PrÃ¼fung einer mÃ¶glichen RÃ¼ckerstattungspflicht der BeschwerdefÃ¼hrerin aus unerlaubtem Verhalten in einem weiteren Verfahren bleibt deshalb kein Raum. </p> <p class="Urteilstext">Hinsichtlich der auf den hier interessierenden VermÃ¶gensanfall von Fr. 46'519.10 bzw. dessen Verschweigen zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden RÃ¼ckerstattungspflicht der BeschwerdefÃ¼hrerin und den damit in Zusammenhang stehenden ModalitÃ¤ten hat es mithin â fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin â beim vorinstanzlich Angeordneten bzw. BestÃ¤tigten sein Bewenden. Mit Blick auf die teils â soweit den Umfang der RÃ¼ckerstattungspflicht betreffend (lit. c, oben II) â missverstÃ¤ndliche Formulierung von Dispositivziffer I ist festzuhalten, dass im Lichte der vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen angenommen werden muss, die Vorinstanz habe eine RÃ¼ckerstattungspflicht fÃ¼r Leistungen, welche der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. zusammen mit ihr unterstÃ¼tzten FamilienangehÃ¶rigen vom 1. Februar 2017 bis zum 31. MÃ¤rz 2021 zwecks FÃ¶rderung der beruflichen und sozialen Integration gewÃ¤hrt wurden, verneint. Die vom Bezirksrat im Umfang von Fr. 16'519.10 bestÃ¤tigte RÃ¼ckerstattungspflicht steht deshalb unter dem sinngemÃ¤ssen Vorbehalt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. zusammen mit ihr unterstÃ¼tzte FamilienangehÃ¶rige im Rahmen der Grundsicherung im jeweils relevanten Zeitraum insgesamt (mindestens) den nÃ¤mlichen Betrag an Leistungen bezogen hat bzw. haben. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 VRG in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Zu prÃ¼fen bleibt ihr Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung:</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung. Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, die Gerichtskosten aus seinem Einkommen â nach Abzug der Lebenshaltungskosten â innert angemessener Frist zu bezahlen (PlÃ¼ss, § 16 N. 20). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Weil die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrem Rechtsmittel keine Erleichterung der sie selbst treffenden RÃ¼ckerstattungspflicht anstrebt, muss ihr Begehren als offenkundig aussichtslos gewertet werden. Das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung ist deshalb abzuweisen. Angesichts der Erledigungsart und mit Blick auf die bescheidenen finanziellen VerhÃ¤ltnisse der BeschwerdefÃ¼hrerin rechtfertigt es sich jedoch, die GerichtsgebÃ¼hr herabzusetzen (vgl. § 4 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 [LS 175.252]; vgl. ferner PlÃ¼ss, § 65a N. 10 in Verbindung mit § 13 N. 32). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 120.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 320.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>