{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "07.07.2005", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2005-00180_07-07-2005.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=205202&W10_KEY=4467138&nTrefferzeile=16&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "7d7482b09b4a9aad39062e5b3b48ffdf"}, "Num": [" VB.2005.00180"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 05..2.07.0 VB.2005.00180"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 05..2.07.0 VB.2005.00180"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 05..2.07.0 VB.2005.00180"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung als Arzt | Entzug der Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen \u00e4rztlichen Berufsaus\u00fcbung (Der Beschwerde f\u00fchrende Arzt hat nach der Zwangsversteigerung des Praxisinventars im Verlauf des Umzugs Patientenakten unverschlossen in einem f\u00fcr Dritte zug\u00e4nglichen Kellerabteil zwischengelagert.) Im Verfahren der Direktbeschwerde unterliegt die angefochtene Verf\u00fcgung auch einer Ermessenskontrolle (E. 1). Voraussetzungen zur selbst\u00e4ndigen \u00e4rztlichen Berufsaus\u00fcbung, insbesondere Vertrauensw\u00fcrdigkeit; Voraussetzungen zum Bewilligungsentzug (E. 2.1). Dem Arzt darf die Bewilligung nicht allein deshalb entzogen werden, weil er keine Praxis mehr f\u00fchrt (Hinweis auf VB.2003.00160 = RB 2003 Nr. 61) (E. 2.3). Die erw\u00e4hnte Zwischenlagerung der Patientenakten stellt eine klare und l\u00e4nger andauernde Pflichtverletzung dar. Ausserdem hat der Arzt zu erwartende Postsendungen der Gesundheitsdirektion mehrmals nicht entgegengenommen. Das unprofessionelle Verhalten des Arztes stellt dessen Vertrauensw\u00fcrdigkeit in Frage (E. 2.4). Ein Bewilligungsentzug muss dem Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsgebot entsprechen (E. 2.5). Die Zweifel an der Vertrauensw\u00fcrdigkeit wiegen nicht so schwer, dass sie einen Bewilligungsentzug zu rechtfertigen verm\u00f6gen. Den Defiziten (unkorrekte Aufbewahrung von Patientenakten, ungen\u00fcgende postalische Erreichbarkeit, negative Finanzsituation) kann f\u00fcr die Zukunft mit milderen Massnahmen begegnet werden. Es sind mehrere Massnahmen denkbar, weshalb \u00fcber deren Anordnung die Gesundheitsdirektion zu entscheiden hat (E. 2.6). Die Patientenakten bleiben vorl\u00e4ufig (bis zum Neuentscheid der Direktion) beschlagnahmt (E. 2.7 am Anfang). Teilweise Gutheissung und R\u00fcckweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:24:55", "Checksum": "95ac5313d264f455e1b2c17a0a7cba71"}