<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_658/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Februar 2013 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, Eusebio, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Härri. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ SA, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Andrea E. Rusca, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden, Kreuzstrasse 2, 6371 Stans. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren; Kontosperre, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 4. Juli 2012 </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Beschwerdeabteilung in Strafsachen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Am 2. März 2011 eröffnete die X.________ SA ein Konto bei der Bank Y.________ (im Folgenden: Bank). </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 8. Dezember 2011 übermittelte die Meldestelle für Geldwäscherei beim Bundesamt für Polizei eine Verdachtsmeldung nach <span class="artref">Art. 305ter Abs. 2 StGB</span> der Bank an die Staatsanwaltschaft Nidwalden (im Folgenden: Staatsanwaltschaft). </div> <div class="para">Gestützt darauf dehnte die Staatsanwaltschaft am 16. Dezember 2011 die von ihr seit dem 16. Juli 2010 gegen verschiedene Personen geführte Strafuntersuchung aus. Gleichentags verfügte sie die Sperre des Kontos der X.________ SA. </div> <div class="para">Am 11. Januar 2012 ersuchte die X.________ SA die Staatsanwaltschaft um Zustellung der Verfügungen vom 16. Dezember 2011; überdies um Freigabe von Fr. 50'000.-- zu Deckung von Anwalts- und Verfahrenskosten sowie von Fr. 40'000.-- für die Entlöhnung der Geschäftsführer der X.________ SA. </div> <div class="para">Am 13. Januar 2012 übermittelte die Staatsanwaltschaft der X.________ SA die verlangten Unterlagen. Das Freigabegesuch wies sie ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Gegen die Kontosperre und die Ablehnung des Freigabegesuchs erhob die X.________ SA Beschwerde. Diese wies das Obergericht des Kantons Nidwalden (Beschwerdeabteilung in Strafsachen) am 4. Juli 2012 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Die X.________ SA führt Beschwerde in Strafsachen mit dem Antrag, der Beschluss des Obergerichts und die Kontosperre seien aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D. </div> <div class="para">Das Obergericht und die Staatsanwaltschaft haben auf Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde dürfte den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht genügen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin stellt der angefochtene Entscheid keinen Endentscheid nach <span class="artref">Art. 90 BGG</span> dar. Er schliesst das Strafverfahren nicht ab, weshalb es sich um einen Zwischenentscheid handelt. Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht dazu, weshalb dieser anfechtbar sein soll. Dazu wäre sie verpflichtet gewesen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-324%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page324">BGE 137 III 324</a> E. 1.1 S. 329 mit Hinweisen). Sodann setzt sie sich nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Soweit ihre Ausführungen mit dem vorliegenden Fall überhaupt etwas zu tun haben - was für die Darlegungen auf S. 3 unten bis S. 5 oben der Beschwerde nicht zutrifft - und verständlich sind, wiederholt sie nur das, was sie bereits vor Vorinstanz vorgebracht hat. Das ist unzulässig (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 ff. S. 245 ff.; Urteile 1C_273/2012 vom 7. November 2012 E. 2.3; 4A_178/2011 vom 28. Juni 2011 E. 1.2.1, nicht publ. in: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-324%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page324">BGE 137 III 324</a>; je mit Hinweisen). </div> <div class="para">Ob auf die Beschwerde eingetreten werden kann, kann jedoch dahingestellt bleiben, da sie ohnehin unbehelflich ist. Die Vorinstanz hat sich zu den Einwänden der Beschwerdeführerin geäussert. Ihre Erwägungen lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Darauf kann verwiesen werden (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist danach abzuweisen, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Kosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin sowie der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Nidwalden (Beschwerdeabteilung in Strafsachen) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. Februar 2013 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Härri </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>