<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2005.01224</span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Meyer als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Dall'O</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. Mai 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, geb. 1998</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> und </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schadenrecht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Birmensdorferstrasse 94, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1998 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leidet unter anderem an einer angeborenen Schenkelhalsverbiegung, einer beidseitigen Hüftdysplasie, einem X-Bein rechts mit Beinlängendifferenz von minus zwei Zentimetern, an einer rechtskonvexen, skoliotischen Fehlhaltung sowie an Epilepsie (Urk. 6/27). Die Eltern meldeten die Versicherte am 24. März 2003 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung an (Urk. 6/49). Nach medizinischen Abklärungen (Urk. 6/25-32) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten mit Verfügung vom 14. Oktober 2003 medizinische Massnahmen zur Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Geburtsgebrechen Ziff. 170 und 183 des Anhangs der Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV Anhang; Coxa vara congenita, sofern Operation not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendig ist; Luxatio coxae congenita und Dysplasia coxae congenita) zu (Urk. 6/23). Mit Verfügung vom 15. Oktober 2003 wurden der Versicherten me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 313 GgV Anhang (angeborene Herz- und Gefässmissbildungen; Urk. 6/21) sowie mit Verfügung vom 23. Oktober 2003 für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 387 GgV Anhang (angeborene Epilepsie, Urk. 6/20) zugesprochen. Sodann wurden mit Verfügungen vom 17. September 2004 (Urk. 6/14) beziehungsweise vom 26. Oktober 2004 (Urk. 6/12) Kostengutsprachen für eine ambulante Ergo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie (verlängert mit Verfügung vom 4. April 2005, Urk. 6/9) und ambulante Physiotherapie erteilt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer Osteotomie am rechten Oberschenkelknochen stellte die behandelnde Ärztin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Antrag auf me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Massnahmen in Form von Kinderspitex (Urk. 3/2). Mit Verfügung vom 26. September 2005 wurde sowohl ein Anspruch auf eine Hilflosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung für Minderjährige als auch ein solcher auf Kinderspitex verneint, da bezüglich der Hilflosenentschädigung die Wartezeit erst im Juli 2005 eröffnet werden könne und die Abklärungen durch den Aussendienst ergeben hätten, dass es sich bei der Spitexhilfe um Unterstützung der Eltern und nicht um me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinisch-pflegerische Aufgaben handle, welche von den Eltern nicht selber ausgeführt werden könnten (Urk. 6/8). Die v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on den Eltern und Dr. med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH für Kinder und Jugendliche, in Bezug auf die Spitexleistungen dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/5) wurde mit Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2005 abgewiesen (Urk. 6/2 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2005 (Urk. 2) erhoben die El</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tern der Versicherten mit Eingabe vom 26. Oktober 2005 Beschwerde und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antragten sinngemäss die Übernahme der Kosten für die Kinderspitex im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men medizinischer Massnahmen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Dezember 2005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Am 19. Dezember 2005 erging die Verfügung, mit der die Helsana Versicherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen AG als betroffene Krankenversicherung zum Prozess beigeladen wurde (Urk. 7). Die von der Helsana Versicherungen AG eingereichte Eingabe vom 17. Januar 2006 (Urk. 9) wurde der IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Januar 2006 zur Stellungnahme zugestellt. Nachdem die IV-Stelle innert der ihr ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzten Frist keine Stellungnahme eingereicht hatte, weshalb Verzicht darauf anzunehmen war, wurde mit Verfügung vom 16. März 2006 der Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel geschlossen (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV118"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung von Geburtsgebrechen (Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) notwendigen medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen (Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, IVG). Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, für welche diese Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen gewährt werden. Er kann die Leistung ausschliessen, wenn das Gebre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen von geringfügiger Bedeutung ist (Art. 13 Abs. 2 IVG). </span><span> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen (Art. 3 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GgV). Die blosse Veranlagung zu einem Leiden gilt nicht als Geburtsgebrechen. Der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, in dem ein Geburtsgebrechen als solches erkannt wird, ist unerheblich (Art. 1 Abs. 1 GgV). Die Geburtsgebrechen sind in der Liste im Anhang aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Das Eidgenössische Departement des Innern kann die Liste jährlich an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passen, sofern die Mehrausgaben einer solchen Anpassung für die Versicherung insgesamt drei Millionen Franken pro Jahr nicht übersteigen (Art. 1 Abs. 2 GgV). Als medizinische Massnahmen, die für die Behandlung eines Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechens notwendig sind, gelten sämtliche Vorkehren, die nach bewährter Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnis der medizinischen Wissenschaft angezeigt sind und den therapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erfolg in einfacher und zweckmässiger Weise anstreben (Art. 2 Abs. 3 GgV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="IV123"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a IVG umfassen die von der Invalidenversicherung gestützt auf Art. 12 oder 13 IVG übernommenen medizinischen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen die Behandlung, die vom Arzt oder von der Ärztin selbst oder auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Anordnung durch medizinische Hilfspersonen in Anstalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Hauspflege vorgenommen wird. Beim Entscheid über die Gewährung von ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Behandlung in Anstalts- oder Hauspflege ist auf den Vorschlag des behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Arztes oder der behandelnden Ärztin und auf die persönlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der versicherten Person in angemessener Weise Rücksicht zu nehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Versicherten auf die Übernahme der Kosten für die Kinderspitex im Rahmen medizinischer Massnahmen. In Bezug auf die Ablehnung einer Hilflosenentschädigung ist die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 26. September 2005 (Urk. 6/8) hingegen in Teilrechtskraft erwachsen, da beschwerdeweise nurmehr die Ablehnung der Kostenbeteiligung für die Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derspitex beanstandet wurde (vgl. BGE 122 V 356 Erw. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 7. Juli 2005 berichtete Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei für die Versicherte ein Antrag auf medizinische Massnahmen im Umfang von zwei Stunden pro Woche gestellt worden. Die Versicherte sei mit einem externen Fi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xateur entlassen worden, der regelmässig gepflegt und überprüft werden müsse. Obwohl die Mutter mit der Pflege des Fixateurs bestens vertraut sei und zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit dem Vater einen wesentlichen Teil davon selber übernehme, habe sich herausgestellt, dass die beantragte Stundenzahl von zwei Stunden pro Wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che vom medizinischen Fachpersonal als zu gering veranschlagt worden war. Deshalb werde ein Zusatzantrag auf medizinische Massnahmen im Rahmen von zwei mal zwei Stunden Kinderspitex pro Woche für die Fixateur- und Wund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege, Überwachung sowie die Materialbestellung gestellt (Urk. 6/36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt Orthopädie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, berichtete am 29. September 2005, der Fixateur habe zehn PIN-Eintrittsstellen, welche täglich gesäubert und verbunden werden müssten. Die Versicherte komme einmal pro Woche zur Verlaufskontrolle. Trotzdem sei Spitex erforderlich, welche die PIN-Eintrittsstellen regelmässig kontrolliere, da bei solchen Distraktionen häufig In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fektionen auftreten würden (Urk. 3/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt am 4. Oktober 2005 als behandelnder Pädiater fest, die Pflege und Überprüfung des Fixateur externe sollte regelmässig erfolgen, auch unter Einbezug von regelmässigen ambulanten Kontrollen in der orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Spezialpoliklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Pflege des Fixateur externe un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter der Heimsituation gestalte sich sehr schwierig, einerseits wegen einer erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Infektgefährdung und Durchbruchsinfekten trotz optimaler Pflege. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dererseits auch wegen zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden Schwierigkeiten von Seiten der emotiona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Befindlichkeit der Versicherten, dis sich in äusserst starken Widerstandsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktionen zeige. Der zusätzlich zu leistende Pflegeaufwand sei erheblich und in der IV-Terminologie als „besonders aufwändig“ zu bezeichnen (Urk. 3/7 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. August 2005 führte eine Fachperson der IV-Stelle eine Abklärung vor Ort durch und gab in ihrem Bericht vom 20. September 2005 an, es bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Kinderspitex. Die Versicherte habe bereits eine ähnliche Operation am linken Bein gehabt, ebenfalls mit externem Fixateur. Die Mutter sei damals nicht auf Hilfe der Kinderspitex angewiesen gewesen. Die Pflege sei der Mutter vertraut und habe ihr deswegen nicht von der Kinderspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tex beigebracht werden müssen. Die Mutter erkläre ganz klar, dass es sich bei der Hilfe durch die Spitex um Unterstützung der Eltern und nicht um medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-pflegerische Aufgaben handle, welche die Eltern nicht selber ausführen könnten (Urk. 6/39 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der genannten Arztberichte ist ein Anspruch auf Kinderspitex ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Sowohl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachteten die medizinische Hilfe durch fachlich qualifiziertes Pflegpersonal bei der Pflege des Fixateurs sowie der Kontrolle als erforderlich; insbesondere auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des hohen Infektionsrisikos. Dem Abklärungsbericht der IV-Stelle kommt bei der Beurteilung des Anspruchs auf medizinische Massnahmen kein voller Beweiswert zu; dies im Gegensatz zur Beurteilung des Betreuungsaufwandes im Zusammenhang mit einer Hilflosenentschädigung (vgl. BGE 128 V 93). Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr ist bei der Beurteilung der Notwendigkeit medizinischer Massnahmen den Aussagen der behandelnden Ärzte höheres Gewicht als der Einschätzung der IV-Stelle beizumessen, da letztere für die Beantwortung von medizinischen Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen nicht kompetent ist. Sodann scheint bei der vorliegend beantragten Kostenübernahme der Kinderspitex auch die Verhältnismässigkeit gewahrt, in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem die beantragte Massnahme geeignet, erforderlich sowie einfach und zweckmässig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der Anspruch der Versicherten auf Übernahme der Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten für die Kinderspitex zu bejahen, was zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids führt, soweit damit der Anspruch auf Kostenübernahme der Kinderspitex verneint wurde, und es wird festgestellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derspitex im Rahmen medizinischer Massnahmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 14. Oktober 2005 aufgehoben, soweit da</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">mit der Anspruch auf Kostenübernahme der Kinderspitex verneint wurde, und es wird festgestellt, dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Kinderspi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tex im Rahmen medizinischer Massnahmen hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> und </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Z.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MeyerDall'O </p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>