<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00398</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, arbeitete als Chefphysiotherapeutin im Y.___. Am 23. Juli 1996 erlitt sie einen Unfall, als sie im Rahmen einer Weiterbildung eine Patientin simulieren musste und bei einer an ihr durchgeführten Drehübung mit dem Rücken auf die Tischkante schlug (Urk. 8/16/3). In der Folge musste sie sich diversen Eingriffen am Rücken unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen. Für die bisherige Tätigkeit wurde sie arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 8/12). Im April 1997 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung und ersuchte um berufliche Massnahmen (Urk. 8/7). Solche wurden ihr gewährt (Urk. 8/17 [Mitteilung vom 9. Dezember 1997]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Januar 2010 glitt die mittlerweile als Case Managerin bei der Z.___ tätige Versicherte aus, was zu starken lumbosakralen Beschwerden führte (Urk. 8/31/13). Ärztlicherseits wurde sie zunächst ganz, dann teilweise arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig geschrieben (Urk. 8/31/9, 8/48/15). Im März 2010 meldete sie sich unter Hinweis auf Rücken- und weitere körperliche Beschwerden erneut bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Massnahmen, Invalidenrente) an (Urk. 8/32/1-9). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte eigene Abklärungen. Zudem zog sie fortlaufend die Akten der zuständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Unfallversicherung, der AXA Winterthur, bei (Urk. 8/48, 8/53, 8/71, 8/74, 8/75, 8/76, 8/85, 8/103, 8/111). Im Laufe des unfallversicherungsrechtlichen Verfahrens wurde die Versicherte im Auftrag der AXA Winterthur durch Dr. med. A.___, Facharzt für Neurochirurgie, ehemaliger Leiter der Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie am B.___, begutachtet (Gutachten vom 11. Oktober 2013, Urk. 8/111/2-7). Die IV-Stelle ihrerseits liess die Versicherte bei der MEDAS C.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 8. September 2014, Urk. 8/147). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 8/167, 8/181-182) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 17. Februar 2016 eine befristete Dreiviertelsrente für die Zeit vom 1. September 2010 bis 30. Juni 2013 zu (Urk. 2/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ am 4. April 2016 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 17. Februar 2016 sei punkto Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente/Rentenskala aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Berechnungsgrundlagen für die Teilrenten auf den Zeitpunkt der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache, den 1. September 2010, festzulegen. Im Weiteren sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zu verpflichten, ihr über den 1. Juli 2013 hinaus bis auf Weiteres eine Dreiviertelsrente auszurichten. Eventualiter sei ein neues Gutachten unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigung der Fachdisziplinen Neurochirurgie und Rheumatologie einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin hielt in der Replik vom 19. Oktober 2016 an ihren Anträgen fest (Urk. 13 S. 1). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht, sofern die entsprechenden Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG) gegeben sind, frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a IVV fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausnahmsweise darf von der ärztlich geschätzten Arbeits(un)fähigkeit ohne Weiteres auf einen entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Invaliditätsgrad geschlossen werden (SVR 2011 IV Nr. 71 S. 213 E. 3.2.3 [9C_994/2010]). Dies trifft beispielsweise zu, wenn die beiden Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu ermitteln sind. Diesfalls ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn, der höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betragen darf (BGE 135 V 297 E. 5.2; Bundesgerichtsurteil 8C_450/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 E. 7.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der befristeten Rentenzusprache auf das Gutachten der MEDAS C.___ und hielt in der angefochtenen Verfügung fest, seit August 1996 sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt. Nach dem Unfall [gemeint wohl: nach dem Rückfall vom 6. Januar 2010] habe zunächst eine Arbeitsfähigkeit von 40 % als Case Managerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Ab dem 1. April 2013 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in dieser als leidensangepasst zu qualifizierenden Tätigkeit. Aufgrund des auf dieser Basis vorzunehmenden Einkommensvergleichs resultiere ein vom 1. September 2010 (Beginn des Rentenanspruchs sechs Monate nach dessen Geltendmachung) bis 30. Juni 2013 befristeter Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Urk. 2/2). In der Beilage zur Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin zur Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung aus, es würden nur Beiträge und Erwerbseinkommen bis zum 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Dieser sei bei der Beschwerdeführerin im August 1997 eingetreten (Urk. 7, 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie leide an multiplen Beschwerden. Neben der Rückenprobleme bestünden Befunde mit strukturellen Schäden am Arm und Ellbogen rechts, am Knie rechts, an der Hüfte rechts, an den Fingern beidseits, an den Zehen, an den Sprunggelenken beider Füsse und am Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkel links (Urk. 1 S. 9, Urk. 4 S. 2). Gemäss dem von der Unfallversicherung eingeholten Gutachten von Dr. A.___ bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 60 %. Davon sei im konkreten Fall auch in der Invalidenversicherung auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (Urk. 1 S. 11 ff.). Auf das Gutachten der MEDAS C.___ könne nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden. Die orthopädische Teilgutachterin Dr. med. D.___ sei offensichtlich vorbefasst gewesen. Dem Gutachten komme daher von vornherein keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistauglichkeit zu. Auch inhaltlich vermöge das MEDAS-Gutachten nicht zu überzeugen. Insbesondere sei keine rheumatologische Untersuchung erfolgt, was aber im Falle der Beschwerdeführerin unerlässlich gewesen wäre (Urk. 1 S. 17). Zudem hätten sich die Gutachter auf veraltete Röntgenbilder gestützt. Auf jeden Fall habe sich das Gutachten im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung nicht mehr als aktuell erwiesen (Urk. 13 S. 4 ff.). Eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes ab 1. April 2013 sei nicht nachgewiesen, was aber Voraussetzung für die Rentenaufhebung beziehungsweise -befristung wäre (Urk. 1 S. 21, Urk. 13 S. 8). Ihr stehe daher eine unbefristete Dreiviertelsrente zu. Was die Renten- berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung anbelange, seien die Beitragsjahre bis 1. September 2010 anzurechnen (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist der Rentenanspruch zu prüfen. Danach ist auf die Rentenberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der Abklärungen nach dem Unfall vom 23. Juli 1996 liess die AXA Winterthur die Beschwerdeführerin durch Dr. med. E.___, Leitender Arzt der Neurochirurgischen Klinik am F.___, begutachten. Im Gutachten vom 23. September 1998 diagnostizierte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein multifaktorielles, vorwiegend posttraumatisches Geschehen mit zurückgebliebener hyperästhetischer Femoral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie links (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/27/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hielt fest, die nach dem Unfall vom 23. Juli 1996 durchgeführte Computerto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mographie der Lendenwirbelsäule habe eine kleine laterale Diskushernie L4/L5 links, eine kleine mediane Diskushernie L5/S1 und einen kongenital engen lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">balen Spinalkanal gezeigt. Auf dem weiter veranlassten MRI seien eine kleine mediane Diskushernie L5/S1, eine kleine dorsale Diskushernie L4/L5 medio-la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teral links mit wahrscheinlicher Behinderung der Nervenwurzel L5 links und ein anlagebedingt enger Spinalkanal ersichtlich gewesen. Vom behandelnden Arzt seien eine analgetische Therapie, inklusive kontinuierliche Periduralanästhesie, und eine stationäre Physiotherapie angeordnet worden. Mangels Erfolgs dieser Massnahmen seien am 20. August 1996 operativ Diskektomien L4/L5 und L5/S1 links vorgenommen worden. Postoperativ seien zur präoperativen Femoralgie links lumboischialgische Schmerzen (Dermatomal L5 oder S1 links) dazuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Daher sei am 4. September 1996 eine erneute Operation im Bereich des Segmentes L5/S1 erfolgt. Dabei sei eine luxierte Diskushernie entfernt und der Raum L5/S1 ausgeräumt worden. Zur Dekompression sei der Rezessus late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralis S1 links erweitert worden. Gemäss dem Bericht des Operateurs vom 18. Dezember 1996 habe sich die Situation danach zwar gebessert, sei aber nach wie vor unbefriedigend gewesen. Der vor der ersten Operation bestandene Femur-Schmerz links und der nach der ersten Operation aufgetretene ischialgieforme Schmerz seien unverändert geblieben (Urk. 8/27/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter führte Dr. E.___ aus, im Rahmen seiner Untersuchung habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin als Beschwerden eine ständige, hyperästhetische Femoralgie links und eher hintergründige Rückenschmerzen, wenn überhaupt im oberen (kranialen) Lendenwirbelsäulenbereich, angegeben. Die Femoralgie sei als Grundschmerz ständig vorhanden und könne bewegungs- und belastungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt bis zur Blockade zunehmen (Urk. 8/27/4). Er schloss auf ein posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches, multisegmentales vertebrales Geschehen aufgrund mehrerer pathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Komponenten. Die wahrscheinlichste Ursache sei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wurzelkontusion L4 links nach Bandscheibentrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisierung L4/5 vor allem im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lateralen Bereich links, dies auf de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Boden eines bis zum Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinisch völlig stummen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten thorakolumbalen Morbus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scheuermann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/27/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, als Physiotherapeutin sei die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin seit dem 23. Juli 1996 bis auf Weiteres zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. In einer anderen, den Unfallfolgen angepassten Tätigkeit, z.B. vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend sitzend oder wechselseitig belastend, sei die Beschwerdeführerin zu 40 % arbeitsunfähig. Voraussetzung sei, dass die Wechselseitigkeit der Belastung le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diglich das Sitzen und das Stehen betreffe. Sobald andere Belastungen wie Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, Drehen, Beugen, Strecken oder Rotieren dazukämen, vermindere sich die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/27/7). Hinsichtlich einer Anpassung an die Unfallfolgen erklärte er, dass eine solche zwar qualitativ, aber nicht quantitativ einschätzbar sei (Urk. 8/27/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Neurochirurgie, hielt im Bericht vom 30. Oktober 1998 fest, die Beschwerdeführerin klage nach wie vor über die residuelle Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">boischialgie links mit einer Ausstrahlung in den Oberschenkel ventral und ins Dermatom L5 (Urk. 8/48/74, vgl. auch Urk. 8/147/11). Am 15. Dezember 1998 berichtete er von einem erfreulichen Verlauf. Die Beschwerden hätten sich deutlich gebessert. Die Beschwerdeführerin arbeite nun zu 100 % (Urk. 8/48/73). Dazu ist den Akten zu entnehmen, dass im Jahr 1997 das Arbeitsverhältnis mit dem Y.___ aufgelöst worden war. Danach hatte sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Bereich funktionelle Evaluationssysteme weitergebildet. Im Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 1998 (vgl. Urk. 8/45/3) hatte sie bei der H.___ eine Stelle als Underwri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ting Consultant angenommen (Urk. 8/31/1, 8/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Rückfalls vom 10. Januar 2010 liess die AXA Winterthur die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin durch Dr. A.___ begutachten. Im Gutachten vom 11. Oktober 2013 stellte er die Diagnosen eines chronifizierten, therapieresis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenten Lumbovertebralsyndroms mit vordergründig stark verminderter Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Lendenwirbelsäule bei Status nach Traumatisierung vorbestehender, degenerativ bedingter Diskopathien L4/L5 und L5/S1 bei Bandlaxität mit Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">permobilität der ganzen Wirbelsäule und leichter Form eines Morbus Scheuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mann und Status nach vier Rückenoperationen im Bereich von L4/L5 und L5/S1, einer residuellen Sensibilitätsstörung am linken Oberschenkel infolge ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner traumatisch bedingten Meralgie, eines Status nach Knieverletzung 1993 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie einer posttraumatischen Gonarthrose (Urk. 8/111/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu erklärte er, 1993 habe sich die Beschwerdeführerin eine Knieverletzung zugezogen, die in der Folge zu sechs Operationen geführt habe. Inzwischen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine posttraumatische Gonarthrose (Urk. 8/111/3). Am 23. Juli 1996 habe die Beschwerdeführerin ein Rückentrauma erlitten. Seit 1. Oktober 2002 sei sie nun nach einer weitgehend selber finanzierten Umschulung bei der Z.___ als Case Managerin angestellt. Zunächst habe sie ein 100 %-Pensum ausgeübt, seit dem Jahr 2005 habe sie nunmehr ein 80 %-Pensum inne (Urk. 8/111/3). Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Rückens sei im Januar 2010 ein Rückfall eingetreten, nachdem die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ausgerutscht sei, jedoch ohne dabei zu stürzen. Die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte hätten eine Instabilität im Segment L5/S1 angenommen. Deshalb sei am 24. Februar 2011 eine Versteifungsoperation (Spondylese) im Segment L5/S1 vorgenommen worden. Diese Operation habe zu keiner Verbesserung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, weshalb am 9. Januar 2013 operativ das Metall entfernt worden sei. Die danach durchgeführten MRI-Untersuchungen zeigten durchwegs einen norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len postoperativen Status. Als Grund für die anhaltenden Gefühlsstörungen im Bereich der Vorder- und Innenseite des linken Oberschenkels sei von den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Neurologen eine Meralgie diagnostiziert worden. Dabei handle es sich um eine Irritation des N. cutaneus fermoris lateralis (Hautnerv, der in der Leiste das Foramen inguinale durchlaufe, wo Schädigungen auftreten können). Ärztlicherseits sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin für das 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 %-Pensum zu 50 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig geschrieben worden, was einer Arbeitsunfähigkeit von 60 % ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche (Urk. 8/111/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. A.___ erklärte die Beschwerdeführerin, dass sie noch immer an einem steifen Rücken sowie Blockierungen leide. In diesem Jahr habe sie schon dreimal solche Blockierungen erlitten. Nach einer konsequenten Ruhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phase würden die Schmerzen sich jeweils nach zwei bis drei Tagen bessern. Die Belastbarkeit sei allgemein stark vermindert. Sie habe ständig Kreuzschmerzen, die sich nach der Arbeit noch verstärkten. Obwohl rückengerecht eingerichtet (auch mit Stehpult), sei ihre Leistungsfähigkeit vermindert, da sie wegen der Knieverletzung auch nicht allzu lange stehen könne. Sie müsse ca. alle 15 Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuten eine kurze Pause einschalten. Als Case Managerin der Z.___ sei sie neben der Bürotätigkeit auch im Aussendienst an der I.___ tätig und mache Patientenbesuche. Offiziell arbeite sie Montag bis Donnerstag von 8 bis 12.30 Uhr, wegen der vermehrten Pausen jedoch häufig länger. Sie habe mehrmals versucht, ihre Arbeitsleistung zu steigern, was jedoch nicht gelungen sei (Urk. 8/111/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte in der klinischen Untersuchung eine deutliche Überbeweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Lendenwirbelsäule, eine leichte Druckdolenz im Segment L5/S1 und eine leichte verminderte Sensibilität am linken Oberschenkel fest (Urk. 8/111/5). In der Beurteilung führte er aus, dass bei der Beschwerdeführerin vor dem Unfall vom 23. Juli 1996 ein krankhafter Vorzustand bestanden habe. Die im Jahr 1996 durchgeführten Operationen könnten als richtungsgebende Verschlechterung angesehen werden. Heutzutage werde eine schonende, mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">technische Operationsmethode angewendet, was aber bei der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin nicht der Fall gewesen sei. Es sei auf zwei Segmenthöhen operiert worden und bereits nach wenigen Tagen sei eine Reoperation erfolgt, was einen invasi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Eingriff darstelle. Die Anwendung eines Operationsmikroskops sei in den Berichten nicht erwähnt (Urk. 8/111/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit hielt er fest, dass er eine Einschränkung von 60 % für gerechtfertigt halte. Dabei berücksichtige er auch die posttraumatische Gonarthrose, zu deren Beurteilung er nach eigenen Angaben die Berichte des (behandelnden) Rheumatologen Dr. med. J.___ beizog. Eine Steigerung des Arbeitspensums erachtete er nicht als angezeigt. Die Angaben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, wonach die entsprechenden Versuche misslungen seien, seien glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft (Urk. 8/111/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären (internistischen, neurologischen, orthopädischen, dermatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen und psychiatrischen) Gutachten der MEDAS C.___ vom 8. September 2014 wurde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bovertebrales Syndrom ohne radikuläre Zeichen bei Status nach Nukleotomie und Dekompression lateral L4/5 und L5/S1 vom 29. August 1996 und notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger linksseitiger Rehemilaminektomie L5/S1 vom 4. September 1996, Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach dorsaler Dekompression L5/S1 links und transforaminaler lumbaler intersomatischer L5/S1 mit Spanentnahme aus dem rechten Beckenkamm vom 24. Februar 2011 und Status nach Metallentfernung L5/S1 am 8. August 2013 diagnostiziert. Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden der beginnenden Gonarthrose rechts bei Status nach diversen Knieoperationen seit 1993, der dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Degeneration Hüfte rechts, der Heberdenarthrosen beidseits, der begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenden OSG-Arthrosen beidseits, dem Karpaltunnel-Syndrom, dem neuropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thischen Schmerz nach zweimaliger Operation des Musculus tibialis anterior beidseits, der Refluxkrankheit bei bekannter Hiatushernie (anamnestisch), dem Status nach Exanthemen, dem bekannten Asthma bronchiale allergi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cum/pollinosum, der bekannten Rhinoconjunctivitis allergica/pollinosa, den zahlreichen reizlosen Narben, der keloidartigen Narbe in der rechten Handflä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, der strangförmigen Narbe über dem linken Fussrist sowie den multiplen Nävi beigemessen (Urk. 8/147/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber den Gutachtern gab die Beschwerdeführerin an, von Seiten des Rü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckens habe sie die Schmerzen mit dem von ihr ausgeübten 40 %-Pensum or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dentlich im Griff. Sie arbeite als Case Managerin bei der Z.___ und sei für die Betreuung von paraplegischen Patienten in der I.___ verantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Sie könne sich die Arbeit gut einrichten. Die Arbeit bestehe aus der Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tientenbetreuung, Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten und viel administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Arbeit verbunden mit vielen Meetings. Es handle sich um eine leichte, wechselseitige Arbeit. Sie übe diese Arbeit seit zwei Jahren aus. Bei der Z.___ angestellt sei sie seit 2002 (Urk. 8/174/24). Im Rücken habe sie lokale Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Bereich der Lendenwirbelsäule ohne Ausstrahlungen. Sie habe jedoch meralgische Schmerzen im rechten Oberschenkel ventral. Aufgrund der ersten Operationen seien die radikulären Symptome verschwunden. Zudem leide sie an einer starken Steifigkeit im Rücken, die aber mit Sirdalud gut therapierbar sei (Urk. 8/147/24+29). Im rechten Knie habe sich eine Gonarthrose entwickelt, die sich in Anlaufschmerzen medial äussere. Daneben habe sie Beschwerden in der rechten Hüfte, verschiedene Tendinitiden, Karpaltunnelsyndrom-Beschwerden und neuropathische Beschwerden in den Füssen (Urk. 8/147/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch stellten die Gutachter ein flüssiges Gangbild mit leichtem Schonhinken links, eine volle Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule mit Kletterphänomen und Schmerzen beim Aufrichten ohne Ausweichen sowie ein geringer paravertebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Hartspann ohne radikuläre Zeichen fest. Die beiden Schultern waren ohne Befund, ebenso beide Ellbogen. Die Gutachter äusserten aufgrund der klinischen Untersuchung einen Verdacht auf Rhizarthrose links, welcher sich radiologisch nicht bestätigte. Klinisch feststellbar waren weiter ein Karpaltunnelsyndrom rechts, Heberdenarthrosen beidseits mit entsprechenden lokalen Druckdolenzen. Die beiden Hüften waren bis auf eine lokale Druckdolenz unauffällig. Das rechte Knie zeigte die Narben, aber keinen Erguss und keine Schwellung. Die Funktion war normal. Medial bestand eine lokale Druckdolenz, ebenso im oberen Sprunggelenk (Urk. 8/147/33). Radiologisch zeigte sich auf dem im Rahmen der Begutachtung angefertigten MRI der Lendenwirbelsäule eine Streckfehlhaltung, ein Status nach Diskushernienoperation und Hemilaminektomie links L5/S1 mit leichtgradiger Dorsalverziehung des Duralschlauchs sowie von S1 links mit dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten narbigen Veränderungen entlang von S1/S2, jedoch ohne Nervenwurzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompression, sowie eine mässige Osteochondrose L4/5. Im Bereich der beiden Hände fanden sich Heberdenarthrosen dig. II-V beidseits. Auf den Beckenrönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen war eine minimale Hüftgelenksspaltverschmälerung am Pfannenrand rechts ohne weitere wesentliche degenerative Veränderungen ersichtlich. Die Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder des rechten Knies zeigten postoperative Veränderungen sowie eine dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete mediale Gelenkspaltverschmälerung mit Osteophyten, zusammengefasst eine minimale mediale Gonarthrose. Im Röntgen beider Füsse fand sich eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginnende Arthrose. Im Bereich der oberen Sprunggelenke waren leichte dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerative Veränderungen sichtbar (Urk. 8/147/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beurteilung führten die Gutachter aus, die Beschwerden seien klinisch und objektiv durch die neuen radiologischen Abklärungen teilweise nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Dies entspreche auch der Beurteilung des KSW [richtig: Dr. med. K.___, L.___] vom 30. April 2013, in dem Folgendes ausgeführt werde: „Eine Ursache der von Fr. X.___ beklagten Schmerzen findet sich nicht. Zwar zeigt die Bandscheibe L4/5 eine gewisse Dehydrierung. Neurale Strukturen werden aber nicht beeinträchtigt". Diese Einschätzung habe nach wie vor Gültigkeit. Es sei festzuhalten, dass keine radikulären Zeichen vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien und die degenerativen Veränderungen im Bereiche des rechten Knies, der rechten Hüfte und der beiden oberen Sprunggelenke nicht sehr ausgeprägt seien. Allenfalls könne man von beginnenden Arthrosen in diesen Bereichen sprechen. Zudem bestünden klinisch gut ausgebildete Heberdenarthrosen beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits. Das Ausmass der ausgeführten Operationen sei ausserordentlich eindrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Die offensichtlich bejahte Unfallkausalität hinsichtlich der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule wäre nach heutigem Verständnis nicht gegeben (Urk. 8/147/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit erklärten die Gutachter, dass aufgrund der verminderten Rückenbelastbarkeit, der leicht verminderten Belastbarkeit im Bereiche des rechten Knies, der rechten Hüfte, beider oberen Sprunggelenke und im Bereiche beider Hände Einschränkungen bestünden. Nicht mehr zumutbar seien der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin das Heben und Tragen von schweren Lasten über 10 kg, rein stehende, rein gehende und rein sitzende Arbeiten, Arbeiten in gehockter und gebückter Stellung, Zwangshaltungen des Rumpfes, das Gehen auf unebenem Gelände, ständiges Treppensteigen und Arbeiten, die mit grossem Kraftaufwand beider Hände verbunden seien (Urk. 8/147/34). Da die Beschwerdeführerin seit 2002 in einer angepassten Tätigkeit als Case Managerin bei der Z.___ arbeite und nicht mehr als Physiotherapeutin, werde die nunmehr ausgeübte Tätigkeit als die angestammte definiert. Die Arbeit als Case-Managerin weise keine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsistenzen zum obgenannten Zumutbarkeitsprofil auf und sei als ideal zu bewerten. In dieser Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Die Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion begründe sich mit der verminderten Leistungsfähigkeit sowie dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrten Pausenbedarf bei chronischen Schmerzen. Für die Tätigkeit als Leiterin einer Physiotherapieabteilung könne je nach Aufwand und Anteil der Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfunktion und administrativen Aufgaben eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert werden (Urk. 8/147/34+42-43). Da die Beschwerdeführerin immer wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der operiert worden sei, seien die jeweiligen Phasen der Hospitalisation mit entsprechender jeweiliger postoperativer Phase von der Beurteilung ausgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Dementsprechend könne postuliert werden, dass die beschriebene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit ab April 2013 gelte (Urk. 8/147/43). Im Weiteren äusserten sich die MEDAS-Gutachter zum Gutachten von Dr. A.___ insofern, als sie dieses als schlüssig und nachvollziehbar bezeichneten (Urk. 8/147/44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist zu prüfen, ob dem Gutachten der MEDAS C.___ bereits aus formel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Gründen die Beweistauglichkeit abzusprechen ist. Die Beschwerdeführerin macht dazu geltend, die orthopädische Teilgutachterin Dr. D.___ sei vorbefasst gewesen (Urk. 1 S. 14). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befangenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen, wenn Umstände vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en (BGE 132 V 93 E. 7.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Primär begründet die Beschwerdeführerin ihren Standpunkt damit, dass sich Dr. D.___ zur Unfallkausalität der Rückenbeschwerden geäussert respektive diese verneint habe. Sie habe damit unzulässigerweise eine juristische Wertung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen (Urk. 1 S. 14). Dem kann nicht gefolgt werden. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin verkennt, dass die Frage nach der natürlichen Unfallkausalität eine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Frage ist. Die von ihr zitierte Rechtsprechung, die sich auf unzulässige juristische Ausführungen in Gutachten bezieht (Urk. 1 S. 14), erweist sich daher als nicht einschlägig. Die Invalidenversicherung hat als finale Versicherung auch für nicht unfallkausale Gesundheitsschäden aufzukommen. Die Frage nach der Unfallkausalität spielt im vorliegenden Zusammenhang also keine Rolle. Bei den Vorakten handelte es sich indessen zur Hauptsache um Unfallakten, in de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen zur Unfallkausalität (kontrovers) Stellung genommen wurde. Soweit sich Dr. D.___ zur Unfallkausalität äusserte (Urk. 8/147/33), sind ihre Ausführungen in diesem Zusammenhang zu sehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist Sache des (begutachtenden) Mediziners, den Gesundheitszustand zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und wenn nötig dessen Entwicklung im Zeitverlauf zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe, wofür Verwaltung und im Streitfall das Gericht nicht kompetent sind. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, d.h. sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet (BGE 140 V 193 E. 3.2). Es gehört somit zur ureigenen Aufgabe der Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person, eine Zumutbarkeitsbeurteilung abzugeben. Dabei besteht naturgemäss ein gewisser ärztlicher Ermessenspielraum (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_359/2010 vom 9. Juli 2010 E. 4.2). Entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin lässt sich mit dem Argument, Dr. D.___ habe dabei ein zu strenger Massstab angelegt, keine Befangenheit begründen (Urk. 1 S. 14). Entsprechendes gilt für den Umstand, dass Dr. D.___ allenfalls ausserhalb der MEDAS C.___ einer weiteren Gutachtertätigkeit nachgeht. Deren Relevanz im vorliegenden Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang ist nicht ersichtlich und wird auch nicht dargetan (vgl. Urk. 1 S. 14). Beim Hinweis im Gutachten, die Beschwerdeführerin erwarte von der IV eine Rente (Urk. 8/147/26), wird bloss die entsprechende Aussage der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wiedergegeben. Dieses Zitat begründet keine Befangenheit der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin. Da auch sonst keine Anhaltspunkte hiefür vorliegen, besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Grund, dem Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der MEDAS C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus formellen Gründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en die Beweiskraft abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, soweit sie unter Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung diverser Arztbeichte (Urk. 14/1-5) geltend macht, das MEDAS-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten basiere auf einer veralteten Aktenlage (Urk. 13 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des M.___ betreffend das MRI der Lendenwirbelsäule vom 12. August 2016 wird eine unveränderte Fazettengelenksarthrose festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten (Urk. 14/2). Dazu bemerkt die Beschwerdeführerin zutreffend, dass im MEDAS-Gutachten in der Diagnosenliste eine solche nicht erwähnt wurde (Urk. 13 S. 5). Dies schadet jedoch nicht. Dort aufgenommen wurde im Sinne eines Oberbegriffs ein lumbovertebrales Syndrom. Das Bestehen von Arthrosen, auch im Bereich der Facettengelenke, insbesondere auf der Höhe L4/5 und L5/S1, war den Gutachtern bekannt und wurde von ihnen berücksichtigt (Urk. 8/147/31). Gleiches gilt auch für die im erwähnten MRI-Bericht weiter festgehaltene Tangierung der L5-Wurzel rezessal sowie die aktivierte Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrose (Urk. 14/2). Auch diese zwei Befunde werden im Gutachten erwähnt (Urk. 8/147/31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiter von der Beschwerdeführerin eingereichten Bericht der L.___ vom 28. September 2016 wird eine bekannte Rhizarthrose sowie ein Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">paltunnelsyndrom links erwähnt (Urk. 14/4). Richtig weist die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin darauf hin, dass im MEDAS-Gutachten unter dem Titel „Fingerarthrosen“ der Befund eines Röntgenbilds vom 30. Juni 2004 wiedergegeben wird, in dem ein entzündlich-rheumatisches Geschehen (noch) ausgeschlossen worden war (Urk. 8/147/32). Dass im Gutachten im Zusammenhang mit den Händen eben dieses Röntgenbild zitiert wird, ist tatsächlich schwer verständlich. Denn die Fingerpolyarthrose wie auch das Karpaltunnelsyndrom waren den Gutachtern aufgrund der Vorakten, etwa dem Bericht des Rheumatologen Dr. med. J.___ vom 12. Juli 2012 (Urk. 8/111/41, 8/147/21), wie auch aufgrund der eigenen bildgebenden Abklärungen (Urk. 8/147/28) bekannt. Aufgrund der klinischen Untersuchung äusserten sie sodann den Verdacht auf eine Rhizarthrorse. Die Beschwerden im Bereich der beiden Hände wurden denn auch im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt. Sie fanden Eingang in die Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung der noch zumutbaren Arbeitsverrichtungen, indem festgehalten wurde, dass Arbeiten, die mit grossem Kraftaufwand der Hände verbunden seien, nicht mehr zumutbar seien (Urk. 8/147/33-34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls gehen aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem eingereichten Bericht zum Arthro-MRI des Hüftgelenks vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 14/5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en neuen Erkenntnisse her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Probleme an der Hüfte nach einer Labrumteilresektion am 22. September 2009 wurden im MEDAS-Gutachten thematisiert und im Rahmen der Formulierung des verbliebenen Zumutbarkeitsprofils berücksichtigt. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere war den Gutachtern die im besagten Arthro-MRI gestellte Diagnose ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Coxarthrose bekannt (Urk. 8/147/22+32+34+36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der MEDAS-Begutachtung gab die Beschwerdeführerin multiple Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden an. Im Vordergrund stand eindeutig die Rückenproblematik. Von Schmerzen in der rechten Schulter berichtete sie indessen nicht (Urk. 8/147/24+30). Selbst in der Beschwerde vom 4. April 2016 werden solche mit keinem Wort erwähnt (Urk. 1, 4). Erst nach Einreichung der Beschwerde wurde die rechte Schulter bildgebend untersucht. Dabei ergab sich, dass die Subscapularissehne ansatznah artikularseits kranial ausgefranst und deutlich signalalteriert ist, dies jedoch bei regelrechter Muskelqualität (Urk. 14/1+3). Da diese Beschwerden erst nach Einreichung der Beschwerde vorgebracht und erst danach entsprechende Abklärungen durchgeführt wurden, ist davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass sie sich im Zeitpunkt der Erlass der Verfügung noch nicht in relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weise ausgewirkt hatten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgeblich für die richterlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Überprüfungsbefugnis ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zeitpunkt des Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlasses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 132 V 215 E. 3.1.1, 129 V 167 E. 1), vorliegend also der 17. Februar 2016. Als Grundlage für die Rentenbeurteilung stehen das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. A.___ vom 11. Oktober 2013 respektive das Gutachten der MEDAS C.___ vom 8. September 2014 in Frage (siehe dazu nachfolgende Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen), wobei sich der Gesundheitszustand anlässlich der beiden Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen - wie sich aus dem MEDAS-Gutachten ergibt und was insoweit unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten ist - in etwa gleich präsentierte. Die im Zeitpunkt der Verfügung vom 17. Februar 2016 vorhanden gewesenen ärztlichen Entscheidungsgrundlagen erweisen sich nach dem Gesagten als aktuell, da eine massgebliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung des Gesundheitszustandes nach erfolgter Begutachtung an der MEDAS C.___, wie ausgeführt, auszuschliessen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin moniert sodann das Gutachten der MEDAS C.___ als ungenügend, weil trotz eines entsprechenden Antrags ihrerseits keine rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologische Begutachtung stattgefunden habe (Urk. 1 S. 17). Dazu ist festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die Wahl der Fachdisziplinen, welche im Einzelfall zu begutachten sind, im pflichtgemässen Ermessen der Begutachtungsstelle liegt (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.5 mit diversen Hinweisen). Im konkreten Fall empfahl die IV-Stelle die Fachgebiete orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Chirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Dermatologie (Urk. 8/165/11). Dem folgte die MEDAS C.___, erachtete aber zusätzlich auch eine psychiatrische Abklärung als nötig, die dann auch stattfand (Urk. 8/165/11). Das gewählte Vorgehen steht somit im Einklang der Rechtsprechung und ist nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Begründung führt die Beschwerdeführerin primär die diversen Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen für die Notwendigkeit einer rheumatologischen Begutachtung an (Urk. 1 S. 17 f.). Dazu ist festzuhalten, dass sich mit Diagnose und Behandlung von Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">throsen sowohl der Fachbereich der Orthopädie (vgl. z.B. Alfred M. Debrunner, Orthopädie, orthopädische Chirurgie: patientenorientierte Diagnostik und The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie des Bewegungsapparates, 4. Aufl. 2002, S. 579 ff.) als auch derjenige der Rheumatologie (vgl. z.B. Wolfgang Bolton, Rheumatische Krankheiten, in: Fritze/Mehrhoff [Hrsg.], Die ärztliche Begutachtung, 7. Aufl. 2008, S. 448) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassen (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_793/2016 vom 3. März 2017 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches gilt im Übrigen für das Gutachten von Dr. A.___, auf welches sich die Beschwerdeführerin beruft. Gemäss eigenen Angaben war ihm aufgrund der eigenen Untersuchung und der bestehenden Vorakten, insbesondere der zahlrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Berichte des behandelnden Rheumatologen Dr. J.___ (vgl. etwa Urk. 8/58, 8/62, 8/68, 8/71/8, 111/41, 111/43), eine umfassende Beurteilung möglich (Urk. 8/111/7). Eine zusätzliche Begutachtung durch einen Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logen erachtete auch er nicht als notwendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die AXA Winterthur als Unfallversicherer stellte auf das von ihr eingeholte Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. A.___ ab (Urk. 8/157). Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wischen Unfallversicherung und Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht keine strikte Bindungswirkung (BGE 133 V 549 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführerin kann daher nicht gefolgt werden, soweit sie gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend macht, die IV-Stelle sei verpflichtet, auf das von der AXA Winterthur ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geholte Gutachten abzustellen (Urk. 1 S. 11). Die IV-Stelle verzichtete von vornherein ausdrücklich darauf, sich am unfallversicherungsrechtlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten zu beteiligen (Urk. 8/165/9). Ihr Gutachten gab sie zwar erst nach Erhalt des Gutachtens von Dr. A.___ in Auftrag (vgl. Urk. 8/111/1, 8/123), was aber nichts daran ändert, dass es ihr frei stand, ein eigenes einzuholen. Eine Bindungswirkung ist zu verneinen. Vielmehr sind die einzelnen Gutachten frei zu würdigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund steht - wie sich aus den medizinischen Akten ergibt - die Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik. Nach dem Unfall vom 23. Juli 1996 war die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als Physiotherapeutin arbeitsunfähig (Urk. 8/12/7). Dr. E.___ attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte ihr im Gutachten vom 23. September 1998 eine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von 40 % (Urk. 8/27/7). Entgegen der ärztlichen Prognose vermochte die damals 40jährige Beschwerdeführerin alsbald ihre Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auf 100 % zu steigern (Urk. 8/48/74), zunächst in der Tätigkeit als Underwriting Consultant bei der H.___ und ab 2002 als Case Managerin bei der Z.___ (Urk. 8/31/1). Im Jahr 2005 reduzierte sie ihr Pensum auf 80 % in Hinblick auf Ausbildungen als Sozialversicherungsfachfrau und CAS Case Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nagerin, die sie im 2009 abschloss (Urk. 8/40/2, 8/116/1). Aus den Akten geht das Bemühen der Beschwerdeführerin um eine Wiedereingliederung klar hervor. So schulte sie sich - offenbar primär auf eigene Kosten - um und unterzog sich wegen ihrer Beschwerden stetigen physiotherapeutischen Behandlungen (vgl. etwa Urk. 8/48/71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Rückfall vom 10. Januar 2010 bescheinigte Dr. A.___ im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom 11. Oktober 2013 ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 40 % in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepassten Tätigkeit. Dabei berücksichtigte er auch die zusätzlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aufgrund der Gonarthrose (Urk. 8/111/6-7). Die strukturellen Befunde am Rücken beurteilte er als erheblich. Plausibel führte er aus, dass ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere der im Jahr 1996 durchgeführte chirurgische Eingriff erhebliche (ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gative) Auswirkungen hatte, da auf zwei Segmenthöhen operiert wurde und bereits nach wenigen Tagen eine Reoperation erfolgte (Urk. 8/111/6). Eine Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung des Arbeitspensums als Case Managerin hielt er für nicht angezeigt. Die Angaben der Patientin, wonach ihre diesbezüglichen Versuche misslungen seien, erachtete er als glaubhaft (Urk. 8/111/7). Dazu ergibt sich aus den Akten, dass die Beschwerdeführerin auch nach dem Rückfall ihr ausgeübtes Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum von 40 % (bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % bezogen auf ein 80 %-Pensum) mehrmals zu steigern versuchte, sie dies aber wegen verstärkter Schmerzen nicht schaffte. Wegen der Schmerzen unterzog sie sich - nebst kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">servativen Therapien - am 24. Februar 2011 einer dorsalen Dekompression L5/S1 und liess sich am 8. Januar 2013 das Metall des Fixateurs L5/1 entfernen (vgl. Urk. 8/111/15). Per 1. März 2012 wechselte sie innerhalb der Z.___ als Case Managerin ihre Position (mit einer Zuständigkeit für die I.___ als neuen Aufgabenbereich). Eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit stellte sich aber auch so nicht ein (Urk. 8/71/3, 8/74/55, 8/75/20, 8/76/5, 8/76/31, 8/78/3-4, 8/97/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl Dr. E.___ als auch Dr. A.___ verfügen über Erfahrung als lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Ärzte in der Neurochirurgie. Beide kamen als unabhängige Gutachter zum Schluss, dass der Gesundheitsschaden bei der Beschwerdeführerin derart sei, dass eine höhere Arbeitsfähigkeit als 40 % nicht realisierbar sei. Im Jahr 1998 gelang ihr die Realisierung eines vollen Pensums dennoch, nach dem Rückfall im Januar 2012 allerdings nicht mehr. Eine Erklärung dafür findet sich in den medizinischen Akten nicht. Jedoch ist zu beachten, dass im Zeitpunkt des Rückfalls die Beschwerdeführerin mit 52 Jahren nun 12 Jahre älter war. Inzwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen hatte sie 16 Operationen hinter sich (Urk. 8/40/2); in den letzten Jahren vor allem im Bereich der Füsse und Hüfte (Urk. 8/147/12-17). Es hatte sich ein ausgeprägter degenerativer Verlauf eingestellt, welcher sich unter anderem in diversen Arthrosen äusserte. Der Gutachter Dr. A.___ wusste um den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, dass die Beschwerdeführerin ab 1998 trotz gegenteiliger gutachterlicher Einschätzung eine volle Arbeitsfähigkeit hatte realisieren können. Gleichwohl schätzte er aufgrund des gesundheitlichen Verlaufs nach dem Rückfall und der sich präsentierenden Befunde die Arbeitsfähigkeit auf 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie ausgeführt legte Dr. A.___ die medizinischen Zustände und Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge, insbesondere die Folgen des chirurgischen Eingriffs im Jahr 1996, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtend dar. Daher vermag auch seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu überzeugen. Demgegenüber fällt die (massgebende) Beurteilung im (63 Seiten umfassenden) Gutachten der MEDAS C.___ äusserst knapp aus und ist letztlich ungenügend begründet. Nach Zusammenfassung der Diagnosen wird bloss fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, die Beschwerden seien klinisch und objektiv durch die neuen radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Abklärungen teilweise nachvollziehbar. Sodann wird auf die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. K.___, L.___, vom 30. April 2013 verwiesen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach sich keine Ursache für die geklagten Schmerzen finde. Zudem wird festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass keine radikulären Zeichen bestünden und die degenerativen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen im Bereich des rechten Knies, der rechten Hüfte und der beiden obe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Sprunggelenke nicht sehr ausgeprägt seien (Urk. 8/147/33). Dazu ist festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass das Fehlen von radikulären Zeichen unbestritten ist. Davon ging auch Dr. A.___ aus. Tatsache ist aber, dass bei der Beschwerdeführerin ein chronisches Schmerzsyndrom mit Instabilität besteht. Damit setzen sich die Gutachter der MEDAS C.___ nur ungenügend auseinander. Insbesondere äussern sie sich - im Gegensatz zu Dr. A.___ - nicht zu den Auswirkungen der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden strukturellen Befunde. Der Verweis auf den Bericht von Dr. K.___ vom 30. April 2013 ist in diesem Zusammenhang wenig aussagekräftig. Dr. K.___, Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie an der L.___, nahm die Rückenoperationen vom 24. Februar 2011 und 8. Januar 2013 vor. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 30. April 2013 bezieht sich auf ein MRI vom 26. April 2013, das an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefertigt wurde, nachdem trotz der beiden Operationen keine Verbesserung der Beschwerden eingetreten war (Urk. 8/90, 8/96, 8/111/15-16). Der Bericht erging also vor dem Hintergrund eines aus Sicht der Beschwerdeführerin unbefriedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Operationsresultats. Auch dem Gutachter Dr. A.___ war dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt bekannt (vgl. Urk. 8/111/3). Seiner Auffassung nach liessen sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden aber erklären, was er auch begründete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist gestützt auf das Gutachten von Dr. A.___ von einer Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von 40 % auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Einkommensvergleichs stellte die IV-Stelle für die Bestimmung des Valideneinkommens auf die Tätigkeit als Case Managerin ab (Urk. 2, 8/164/1). Diese Festlegung blieb unbestritten; ihr ist beizupflichten. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin hatte sich bereits vor dem Unfall vom 23. Juli 1996 um ihr berufliches Fortkommen bemüht. Nach dem Unfall bildete sie sich zur Case Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nagerin weiter. Es ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sie auch im Gesundheitsfall einen entsprechenden beruflichen Werdegang zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückgelegt hätte. Da das Validen- und Invalideneinkommen auf gleicher Basis, nämlich auf dem Lohn als Case Managerin, zu bestimmten ist, rechtfertigt es sich, den Grad der Arbeitsunfähigkeit von 60 % dem Invaliditätsgrad gleichzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. Es resultiert mithin ein (unbefristeter) Anspruch auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Rentenberechnung stellt sich IV-Stelle auf den Standpunkt, der Versicherungsfall sei im August 1997 eingetreten. Es seien deshalb nur Beiträge und Erwerbseinkommen bis zum 31. Dezember 1996 zu berücksichtigen (Urk. 2/1, 7, 9). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, in der ersten Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 23. Juli 1996 habe sie bloss um berufliche Massnahme ersucht. Anspruch auf eine Invalidenrente habe sie erst mit der Anmeldung vom 4. März 2010 erhoben. Die erste Anmeldung dürfe nun nicht dazu führen, dass die dazwischen liegenden Jahre bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenberechnung unberücksichtigt blieben (Urk. 1 S. 11, Urk. 13 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 1 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Bestimmungen des AHVG sinngemäss anwendbar. Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden für die Rentenberechnung Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar nach Vollendung des 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahres und dem 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Eintritt des Versicherungsfalles ist für jede Leistungsart einzeln festzulegen (leistungsspezifischer Invaliditätseintritt). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherungsfall Rente tritt mit der Entstehung des Rentenanspruchs nach Ablauf der Wartezeit ein (Art. 29 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 IVG, in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung). Die Beschwerdeführerin war ab dem 23. Juli 1996 als Chefphysiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutin arbeitsunfähig. Nach Ablauf des Wartejahres im Juli 1997 lag indessen kein (leistungsbegründender) Invaliditätsgrad von mindestens 40 % vor. Ihr Einkommen als Chefphysiotherapeutin hätte zu jenem Zeitpunkt Fr. 92‘500.-- betragen (Urk. 8/18/1). Als Underwriting Consultant verdiente sie ebenfalls in diesem Umfang (später als Case Managerin war ihr Lohn gar höher; Urk. 8/162). Die Anstellung bei der H.___ hatte sie zwar erst ab Oktober 1998 inne (vgl. E. 3.3 hievor). Doch bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass ihr die Realisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der entsprechenden Arbeits- und mithin Erwerbsfähigkeit nicht bereits im 1997 möglich gewesen wäre, weshalb ihr dieses Einkommen anzurechnen ist. Dies schloss den Anspruch auf eine Invalidenrente zum damaligen Zeitpunkt aus. Abgesehen davon wurden ihr im Dezember 1997 noch Taggelder für ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währte berufliche Massnahmen (diverse Kurse) ausbezahlt (Urk. 8/21-23). Für die Dauer der gewährten Eingliederungsmassnahmen konnte der rentenspezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Invaliditätsfall nicht eintreten (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., N 7 zu Art. 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherungsfall Rente trat nach dem Gesagten erst ein Jahr nach dem Rückfall vom 6. Januar 2010 ein. Auf dieser Basis wird die IV-Stelle die (rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerische) Höhe der Invalidenrente neu bestimmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangsgemäss ist die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r zu verpflichten, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung von Fr. 2‘700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erichtskosten (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) sind auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 17. Februar 2016 (Urk. 2/2) aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin auch nach dem 30. Juni 2013 Anspruch auf eine im Sinne der Erwägungen neu zu berechnende Dreiviertels</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p></div> </div></body></html>