<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu treffen, damit der Unterhalt und Betrieb des schweizerischen Hauptstrassennetzes und des Schienennetzes des Regionalverkehrs längerfristig sichergestellt werden können. Im Rahmen dieser Massnahmen hat er eine Übersicht über den heutigen Zustand dieser beiden Netze und einen Sanierungsplan zu erstellen und diesen der Bundesversammlung als Bericht zu unterbreiten. Dabei sollen insbesondere auch die Betriebssicherheit sowie das Gefährdungspotenzial infolge Naturereignisse berücksichtigt werden. Der Verbesserung der intermodalen Schnittstellen ist ebenfalls besondere Beachtung zu schenken. Ferner ist aufzuzeigen, wie sich die bereits beschlossenen und absehbaren Sparmassnahmen des Bundes auf die beiden Netze auswirken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Substanzerhaltung der Verkehrsinfrastruktur auf Schiene und Strasse ein wesentliches Ziel einer nachhaltigen Verkehrspolitik ist. Bei der Umsetzung der Sparaufträge des Parlamentes achtet er deshalb darauf, dass die Substanzerhaltung der Verkehrsnetze nicht gefährdet wird. Zudem hat der Bundesrat in seiner Legislaturplanung 2003 bis 2007 eine Strategie zur Zukunft der schweizerischen Infrastrukturnetze angekündigt. Im Rahmen dieser Strategie wird die Substanzerhaltung der bestehenden Infrastrukturnetze eine wichtige Bedeutung haben.</p><p>Die Motion verlangt u. a., dass der Bundesrat Massnahmen trifft, damit der Unterhalt und Betrieb des schweizerischen Hauptstrassennetzes längerfristig sichergestellt werden kann. Gemäss heutiger Rechtsgrundlage wie auch gemäss dem Neuen Finanzausgleich zwischen dem Bund und den Kantonen sind jedoch die Kantone für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb des Hauptstrassennetzes zuständig. Es kann deshalb nicht Aufgabe des Bundes sein, in diesem Bereich Massnahmen zu treffen und einen Bericht zu erarbeiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.