<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AB.2002.00478</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQJGU" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AB.2002.00478<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AB.2002.00478</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller</font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3">Gerichtssekretärin Bachmann</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 28. Mai 2003</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>G.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die SVA, Ausgleichskasse (nachfolgend Ausgleichskasse), mit Verfügung vom 26. September 2002 (Urk. 2), das Gesuch von G.___ um Herabsetzung der persönlichen Beiträge vom 30. August 2002 (Urk. 3/9) abgewiesen hatte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in die Beschwerde vom 26. Oktober 2002, mit welcher G.___ sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Festsetzung tieferer Sozialversicherungsbeiträge beantragt hat (Urk. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Ausgleichskasse vom 21. November 2002 (Urk. 6) sowie</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in die übrigen Verfahrensakten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die mit "Herabsetzungsgesuch" bezeichnete Eingabe vom 30. August 2002 an die Ausgleichskasse sowohl aufgrund ihrer Bezeichnung als auch angesichts der darin angeführten Begründung als Gesuch um Herabsetzung der persönlichen Beiträge im Sinne von Art. 11 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) zu qualifizieren ist, zumal der in der Beschwerdeeingabe vorgebrachte Umstand, wonach damit eine Berichtigung der für die Bemessung der persönlichen Beiträge massgebenden Faktoren angestrebt worden sei, aus dem Schreiben nicht ersichtlich ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">im vorliegenden Verfahren daher lediglich zu prüfen ist, ob die Ausgleichskasse das Gesuch des Beschwerdeführers vom 30. August 2002 um Herabsetzung der persönlichen Beiträge zu Recht abgewiesen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Art. 11 Abs. 1 AHVG, worauf in Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) und Art. 27 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Erwerbsersatzordnung für Wehr- und Zivilschutzpflichtige (EOG) hinsichtlich der entsprechenden Beiträge verwiesen wird, Beiträge nach Art. 6, 8 Abs. 1 oder 10 Abs. 1 AHVG, deren Bezahlung einer obligatorisch versicherten Person nicht zumutbar ist, auf begründetes Gesuch hin für bestimmte oder unbestimmte Zeit angemessen herabgesetzt werden können,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts die Voraussetzung der Unzumutbarkeit erfüllt ist, wenn die beitragspflichtige Person bei Bezahlung des vollen Beitrags ihren Notbedarf und denjenigen ihrer Familie nicht befriedigen könnte, wobei darunter das Existenzminimum im Sinne des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) zu verstehen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">aufgrund der gesamten wirtschaftlichen Verhältnisse und nicht allein anhand des Erwerbseinkommens zu beurteilen ist, ob eine Notlage besteht, weshalb zur Gesamtheit der für die Beurteilung der Unzumutbarkeit einer Beitragsleistung massgebenden wirtschaftlichen Verhältnisse praxisgemäss auch die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Ehegatten der beitragspflichtigen Person und der im gemeinsamen Haushalt lebenden Kinder gehören (ZAK 1989 S. 111 Erw. 3a mit Hinweisen, ZAK 1981 S. 545 Erw. 2a mit Hinweisen),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">sich die Herabsetzung geschuldeter Beiträge - unter Vorbehalt von Fällen missbräuchlicher Verzögerung - aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt beurteilt, in welchem der Pflichtige bezahlen müsste, in welchem also die Verfügung, der Beschwerdeentscheid oder das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Rechtskraft erwächst (BGE 120 V 275 Erw. 5a/dd mit Hinweisen; SVR 2000 AHV Nr. 9 S. 34 Erw. 4a), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">sich aufgrund der Akten ergibt, dass von einem Notbedarf des Beschwerdeführers und seiner Familie in Höhe von rund Fr. 63'500.-- auszugehen ist (errechnet aufgrund eines Grundbetrages für die Eheleute von Fr. 18'600.-- sowie Fr. 6'000.-- für das Kind [vgl. Kreisschreiben der Verwaltungskommission des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 23. Mai 2001 betreffend Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums, Ziff. II], Hypothekarzinsen in Höhe von Fr. 22'500.-- [Urk. 7/18], Liegenschaftsunterhalt von Fr. 5'543.-- [Urk. 7/20], Prämien für die Gebäudeversicherung Fr. 308.-- [Urk. 7/13] sowie Fr. 121.-- (Urk. 7/21), Kranken- und Unfallversicherung nach KVG nach Abzug der Individuellen Prämienverbilligung Fr. 2'922.-- [Urk. 7/9 und 7/16], Haftpflicht- und Hausratversicherung Fr. 622.-- [Urk. 7/14], Kollektivkrankenversicherung Fr. 2'132.-- [Urk. 7/8], Sachversicherung KMU Fr. 231.-- (Urk. 7/15), sowie der Prämien für die Lebensversicherungen Fr. 4'534.-- [Urk. 7/11 und 7/12]), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dem Notbedarf gemäss Angaben des Beschwerdeführers ein Einkommen von Fr. 118'890.-- (Fr. 75'000.-- des Beschwerdeführers sowie Fr. 40'000.-- seiner Ehegattin [vgl. Urk. 7/4] und Fr. 3'890.-- Vermögensertrag [vgl. Urk. 7/5]) sowie gemäss Steuererklärung 2001 ein Vermögen von Fr. 261'076.-- [Urk. 7/5]) gegenüberstehen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die Ausgleichskasse damit im Ergebnis zu Recht festgestellt hat, dass der Beschwerdeführer und seine Familie über Mittel verfügen, die über ihrem gemeinsamen Existenzminimum liegen, was der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeeingabe denn auch nicht bestritten hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">praxisgemäss für die Annahme der Unzumutbarkeit der vollen Beitragsentrichtung alleine entscheidend ist, ob das betreibungsrechtliche Existenzminimum die verfügbaren Mittel übersteigt, und die pflichtige Person andernfalls die geschuldeten Beiträge unvermindert zu bezahlen hat, wobei es nach der Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht von Bedeutung ist, wie lange die pflichtige Person benötigt, um die Beitragsschuld zu tilgen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen A. gegen W. vom 26. Juli 2002, H 395/01),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">eine Beitragsherabsetzung somit nur dann zu gewähren ist, wenn die vollständige Bezahlung der Beiträge auch auf dem Wege der Stundung oder mittels eines Zahlungsplanes (vgl. Art. 34b der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]) nicht zumutbar ist (vgl. Hanspeter Käser, Unterstellung und Beitragswesen in der AHV, 2. Auflage, Bern 1996, Rz 11.4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dem Beschwerdeführer indessen angesichts eines über dem Existenzminimum liegenden Freibetrages von mehr als Fr. 300'000.-- zumutbar ist, die gesamten Ausstände (Fr. 51'420.60, vgl. Urk. 2) zu bezahlen, weshalb die Beschwerdegegnerin das Herabsetzungsgesuch im Ergebnis zu Recht abgewiesen hat;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter dem Hinweis an den Beschwerdeführer, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">selbst wenn mit der Eingabe vom 30. August 2002 die Berichtigung der massgebenden Faktoren im Sinne der Festsetzung der Beiträge 1998 bis 2000 im ausserordentlichen Verfahren der Gegenwartsbemessung verlangt worden wäre (vgl. Urk. 1), diesem Begehren mangels Vorliegen der Voraussetzungen von Art. 25 Abs. 4 AHVV kein Erfolg beschieden gewesen wäre, </font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- G.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Bezüglich Beiträge an die Familienausgleichskasse ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.</font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!cixhhahx3prg9a2mwbz7myhls!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>