<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00145</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 15. Januar 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1964, war seit dem 11. Juli 2005 als Servicemitarbeiter bei der Y.___ AG angestellt und damit obligatorisch bei der Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gesellschaft AG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen versichert. Am 17. Februar 2010 reichte seine Arbeitgeberin bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG eine Schadenmeldung ein (Urk. 11/2 und 11/5). Darin wurde ausgeführt, der Versicherte sei am 2. Mai 2009 ausgerutscht und auf eine offenstehende Schublade gefallen. Dabei habe er sich am rechten Knie eine Schwellung zugezogen. Im Juli 2009 habe er wegen erneuter Knieschmerzen den Arzt aufgesucht, der ihm vom 2. bis zum 7. Juli 2009 eine 100%ige und vom 8. bis zum 10. Juli 2009 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Eine MRI-Untersuchung im Februar (richtig: Januar) 2010 habe ergeben, dass das Knie aufgrund des Unfalls im Mai 2009 stärker in Mitleidenschaft gezogen worden sei als ursprünglich angenommen (Urk. 11/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG holte eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfallhergangsschilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Versicherten und ärztliche Auskünfte ein (vgl. Urk. 11/3-5, 11/7-9 und 12/1 ff.). In der Folge erbrachte sie Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 11/36-37, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/43, 11/63, 11/76 und 11/83). Am 5. Dezember 2011 ersuchte sie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie, um eine kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siliarische Beurteilung (Urk. 11/84), die er am 9. Januar 2012 abgab (Urk. 12/35). Überdies gab die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG beim Zentrum A.___ ein rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten mit Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in Auftrag (Urk. 11/105), welches am 19. November 2012 erstattet wurde (Urk. 12/50). Dazu liess sich der Versicherte am 11. Dezember 2012 und am 29. Januar 2013 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 11/125 und 11/138). Hierzu äusserte sich die A.___ am 5. Februar 2013 und bestätigte ihre Arbeitsfähigkeitsbeurteilung (Urk. 11/142).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verfügung vom 30. Mai 2013 stellte die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG die Taggeldzahlungen per 22. Oktober 2012 ein. Ferner hielt sie fest, sie bezahle dem Versicherten für die Zeit vom 23. Oktober 2012 bis zum 30. Juni 2013 ohne Präjudiz und Anerkennung einer Rechtspflicht Taggelder aufgrund einer 25%igen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 11/178). Dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 10. Juni 2013 Einsprache (Urk. 11/181). Am 4. September 2013 sandte die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG aktuelle MRI-Aufnahmen und weitere medizinische Unterlagen an die A.___ (Urk. 11/196), wozu diese am 10. März 2014 ergänzend Stellung nahm (Urk. 12/64). Dazu äusserte sich der Versicherte am 28. April 2014 (Urk. 11/204; vgl. Urk. 11/203). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im März 2015 gab die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG bei Dr. B.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, ein Gutachten in Auftrag (vgl. Urk. 11/225 f.), welches am 25. Februar 2016 erstattet wurde (Urk. 12/69). Dazu nahm der Versicherte am 14. März 2016 schriftlich Stellung (Urk. 11/240) und reichte ein Schreiben seines Hausarztes Dr. C.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom selben Datum ein (Urk. 11/239). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG erliess am 14. Juni 2016 eine neue Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fügung, mit der sie die Leistungen für Heilbehandlungen per 30. November 2015 einstellte und an der Einstellung der Taggelder per 30. Juni 2013 festhielt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Überdies verneinte sie einen Anspruch auf Integritätsentschädigung (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/246). Dagegen liess der Versicherte am 29. Juni 2016 Einsprache erheben (Urk. 7/254). Am 26. August 2016 wurde eine weitere Schadenmeldung eingereicht, mit der geltend gemacht wurde, der Versicherte habe am 8. Juli 2016 einen Rückfall erlitten (Urk. 11/258). In der Folge wurde die Einsprache ergänzend begründet (Urk. 11/262, 11/264 und 11/277). Mit Entscheid vom 10. Mai 2017 wies die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG die Einsprache des Versicherten ab (Urk. 2 = 11/279).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glavas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit Eingabe vom 13. Juni 2017 (Urk. 1) Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde mit dem Antrag, der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aufzuheben und es seien ihm die gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unfallversicherungsleistungen weiterhin zu gewähren. Eventualiter sei der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, eine neutrale Begutachtung in Auftrag zu geben. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin (Urk. 1 S. 2). Zusammen mit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrift wurde eine Stellungnahme von Dr. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie, vom 31. Mai 2017 neu eingereicht (Urk. 3/6). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin beantragte am 6. September 2017 die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde (Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2) und reichte eine Stellungnahme Dr. B.___s vom 22. August 2017 ein (Urk. 10). Mit Verfügung vom 11. September 2017 wurde ein zweiter Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer Frist zur Einreichung einer Replik angesetzt (Urk. 13). Diese Frist wurde antragsgemäss bis zum 6. November 2017 erstreckt (Urk. 15) und die Replik wurde an diesem Datum erstattet (Urk. 16). Zusammen mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Replikschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde ein weiterer Bericht Dr. D.___s vom 21. September 2017 zu den Akten gegeben (Urk. 17). Die Beschwerdegegnerin erstattete am 29. November 2017 die Duplik (Urk. 20). Davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 4. Dezember 2017 Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis gegeben (Urk. 21). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die im Beschwerdeverfahren neu einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Unterlagen (Urk. 3/6, 10 und 17) wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. Mai 2009 ereignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den - soweit das Gesetz nichts anderes be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt. </span><span id="UV105"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dität, Tod) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">densein der eingetretene Erfolg nicht als ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">getreten oder nicht als in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sammenhangs nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">forderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liche oder geistige Integrität der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dacht werden kann, ohne dass auch die ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heitlichen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n hat. Die blosse Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit eines Zusammenhangs genügt für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span><span id="UV006"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bei um eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">U 142 S. 76). Diese Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV008"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="VV042"></span><span id="VV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 2. Mai 2009 nach dem 30. Juni 2013 Taggeldleistungen und nach dem 30. November 2015 Heilbehandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und weitere Versicherungsleistungen schuldet. Zwischen den Parteien wurde insbesondere kontrovers diskutiert, ob auf das Gutachten von Dr. B.___ vom 25. Februar 2016 abgestellt werden kann, in welchem – unter anderem – fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten wurde, der Unfall vom 2. Mai 2009 habe die vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehende Gonarthrose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht richtungsgebend verschlimmert, und selbst wenn dies der Fall gewesen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so wäre der Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ante spätestens sechs Monate später wieder erreicht gewesen (Urk. 1, 2, 7, 12 und 15; vgl. Urk. 12/69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Mai 2010 erklärte der Versicherte persönlich schriftlich, er sei am 2. Mai 2009 bei der Arbeit ausgerutscht und mit dem rechten Knie auf eine Schublade gefallen. Vorher habe er keine Knieschmerzen gehabt. Sofort nach dem Ereignis vom 2. Mai 2009 habe er Beschwerden verspürt und sich zu Dr. C.___ in Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung begeben, der ihn für ca. eine Woche als arbeitsunfähig beurteilt habe (Urk. 11/9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schadeninspektorin der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG erklärte der Versicherte am 13. Juli 2010, eigentlich hätten sich zwei Ereignisse kurz hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander zugetragen. Zuerst sei er im Office ausgerutscht und auf das rechte Knie gefallen, kurze Zeit später habe er das rechte Knie auf der linken Seite gegen eine schwere Metallschublade gestossen. Beide Ereignisse hätten sich während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit zugetragen. Zuerst habe er nicht an eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungsbedürftige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gedacht. An die genauen Daten könne er sich aktuell nicht mehr erinnern, er habe aber jeweils kurz danach seinen Hausarzt aufgesucht, weil die Schmerzen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechten Knie, welche sofort aufgetreten seien, nicht zurückgegangen seien (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1). Nach dem ersten Ereignis habe er am 2. Mai 2009 seinen Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. C.___ aufgesucht. Das zweite Ereignis müsse Anfang Juli 2009 passiert sein, er sei sofort zu Dr. C.___ gegangen, der das rechte Knie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geröngt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rum keinen Befund erhoben habe (Urk. 11/46 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___ hielt mit ärztlichem Zeugnis vom 26. Februar 2010 fest, er habe den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherten am 2. Mai 2009 untersucht und eine Kontusion am rechten Knie diagnostiziert. Ab dem 2. Mai 2009 habe während ca. einer Woche eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden und ab Anfang Juli 2009 sei der Versicherte während ca. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zehn Tagen zu 50 % arbeitsunfähig gewesen (Urk. 12/1). Ferner erklärte Dr. C.___ am 11. Mai 2010, ein Bericht über die im Juli 2009 erfolgte Konsultation sei in der Krankengeschichte des Versicherten nicht vorhanden (Urk. 12/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 18. Januar 2010 fand eine MRI-Untersuchung des rechten Knies statt, da der Versicherte seit April 2009 Schmerzen am rechten Kniegelenk mit Blockie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erscheinungen habe (Urk. 12/3). Dr. E.___, Facharzt FMH für Radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gie, führte im gleichentags verfassten Bericht die folgenden Befunde auf (Urk. 12/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Intaktes vorderes und hinteres Kreuzband. Schräg verlaufender Einriss im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">meniskushinterhorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> übergehend auf die Pars intermedia auch z.T. mit defor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">miertem, freien Rand, die Pars intermedia ist insgesamt auch zum Innenband </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">extru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">iert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wo sich ein Reizzustand zeigt mit umgebender Flüssigkeit. Im Aussen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kus kein Rissnachweis. Intakte Kollateralbänder, beginnende mediale Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">arthrose mit Knorpelausdünnung z.T. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> um mehr als 50 %, ebenso Retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">patellararthrose im inferioren Pol mit Knorpelausdünnung um mehr als 50 %. Gelenkerguss, etwas Induration des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hoffa'schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Fettkörpers, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mediopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">laris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Keine Baker-Zyste.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beurteilung durch Dr. E.___, Facharzt FMH für Radiologie, lautete folgendermassen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schräg verlaufender Einriss im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Innenmeniskushinterhorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> übergehend auf die Pars intermedia. Extrusion der Pars intermedia zum Innenband mit begleitendem Reiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zustand, keine dislozierten Meniskusanteile. Mediale Gonarthrose mit Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dünnung z.T. um mehr als 50 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Versicherte wurde am 11. Februar 2010 erstmals durch Dr. F.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, untersucht. Dieser erstattete gleichentags dem Hausarzt Dr. C.___ einen Bericht, in dem er eine traumatische mediale Meniskusläsion bei beginnender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> diagnostizierte. Zum aktuellen Leiden vermerkte er, der Versicherte habe sich im April 2009 bei der Arbeit eine Kniedistorsion rechts zugezogen, wobei er sich auch das Knie ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stossen habe. Seither persistierten rechts medial betonte Kniegelenksbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n. Diese störten den Versicherten vor allem bei belasteten Drehbewegungen. Das MRI vom 18. Januar 2010 zeige eine ausgedehnte mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Meniskushinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">horn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">läsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie eine Ausdünnung des Knorpelüberzuges im medialen Kompartiment (Urk. 12/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In seinem Bericht vom 2. März 2010 zuhanden der Zürich Versicherungs-Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sellschaft AG führte Dr. F.___ eine traumatische mediale Meniskusläsion als Diagnose auf. Es hätten keine anderen Faktoren (zum Beispiel frühere Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heiten etc.) einen Einfluss auf das Leiden. Für den 8. März 2010 sei eine arthros</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kopische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geplant, nach welcher für vier bis sechs Wochen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehen werde (Urk. 12/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte den Eingriff wie geplant im Spital G.___ durch, wo der Versicherte bis zum 9. März 2010 hospitalisiert war. Sowohl im Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 8. (richtig: 9.) März 2010 (Urk. 12/4) als auch im Operationsbericht vom 9. März 2010 (Urk. 12/5) wurde zusätzlich die beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermerkt. Gemäss dem Operationsbericht seien eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am oberen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suprapatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein regelrechter Knorpelüberzug an den Patellar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flächen und am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoropatellaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gleitlager feststellbar. Der mediale Meniskus zeige ausgehend vom Korpus bis ins Hinterhorn reichend mehrere horizontale Riss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildungen, welche bis an die Basis reichten. Beim Prüfen mit dem Tasthaken lasse sich der Meniskus hier ins Gelenk einschlagen. Der Knorpelüberzug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei in der Hauptbelastungszone deutlich degenerativ verändert, entsprechend einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> II bis III, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad II. Das Kreuzband sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rissfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei der Bewegungsprüfung stabil. Das hintere Kreuzband sei, soweit beurteilbar, unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig. Der laterale Meniskus zeige keine radiären, randständigen Rissbildungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Korpusbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beim Prüfen mit dem Tasthaken zeigten sich stabile Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse. Der Verlauf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Popliteussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Hiatus sei regelrecht und die Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzüge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im lateralen Kompartiment seien weitgehend unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig. Aufgrund des intraoperativ festgestellten Knorpelschadens empfehle er ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chondroprotektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht zur postoperativen Kontrolle vom 18. März 2010 zufolge stellte Dr. F.___ einen zeitgerechten Verlauf nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilmeniskek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest. Aufgrund der intraoperativ festgestellten Knorpelschädigung habe er eine Condrosulf-Kur für drei Monate eingeleitet (Urk. 12/5 = 12/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ berichtete am 22. April 2010 der Versicherung von einem günstigen Verlauf unter Physiotherapie. Die Arbeitsunfähigkeit betrage bis zum 8. März 2010 100 % und ab dem 3. Mai 2010 noch 50 % (Urk. 12/10). In einem gleichentags verfassten Schreiben an den Hausarzt hielt Dr. F.___ fest, der Versicherte berichte noch über leichte Restbeschwerden am operierten Knie. Diese seien aufgetreten, nachdem in der Physiotherapie zweimal am Knie manipuliert worden sei, vorher sei es recht gut gegangen. Es bestehe ein zeitgerechter Verlauf nach arthroskopischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Physiotherapeutin sollte keinerlei Manipulationen am Knie mehr vornehmen. Der Versicherte solle aber regelmässig auf dem Hometrainer trainieren. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der Beschwerden auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 % sollte innerhalb der folgenden zwei bis drei Wochen möglich sein. Dr. F.___ habe die Behandlung heute abgeschlossen (Urk. 12/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. C.___ führte in einem Schreiben vom 24. Juni 2010 aus, der Versicherte arbeite 70 %, das heisst sechs Stunden pro Tag als Kellner. Er müsse den ganzen Tag gehen. Er könne aktuell nicht den ganzen Tag arbeiten, weil dann die Schmerzen zu stark seien. Klinisch bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am rechten Knie medial (Urk. 12/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. September 2010 untersuchte Dr. F.___ den Versicherten, der nach wie vor über belastungsabhängige Beschwerden klagte. Er habe angegeben, er arbeite aktuell 75 % und müsse dabei häufig acht Stunden und mehr gehen. Vor allem gegen den Abend komme es dann zu vermehrten Schmerzen im medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kniegelenksbereich. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertrat die Auffassung, die angegebenen Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden seien bedingt durch eine Überlastung bei noch fehlendem musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lären Aufbau und starker körperlicher Belastung im Beruf als Serviceangestellter. Er empfehle ein intensives Muskelaufbautraining und eine schockabsorbierende und medial stützende Einlagenversorgung. Die Arbeitsunfähigkeit sei bei 25 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu belassen (Urk. 7/18). Diese Arbeitsunfähigkeit wurde in der Folge von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. F.___ weiter attestiert (Urk. 12/20-24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erneute MRI-Untersuchung am 26. Mai 2011 habe eine Arthrose im medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoro-tibialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenkkompartiment bei deutlicher Ausdünnung und zum Teil fehlendem Gelenkknorpel, vor allem in den ventralen Anteilen, ein reaktives Knochenmarksödem im medialen ventralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibiaplateau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geringer ausgeprägt auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiggradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenkserguss, eine postoperative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des medialen Meniskus mit deutlicher Ausdünnung und Signalalteration des medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskushinterhornes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, übergehend auf die mediale Pars intermedia, ein leicht subluxiertes mediales Vorderhorn und eine leicht subluxierte mediale Pars intermedia, eine leichte Ausdünnung des Gelenkknorpels im lateralen Kompar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">timent und intakte Ligamente ergeben (Urk. 12/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu hielt Dr. H.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 10. Juni 2011 fest, es zeige sich eine doch erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Arthrose des medialen rechten Kniegelenks. Der Meniskus sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">extruiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Knorpeloberfläche sei vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zentral zum Teil fehlend, zum Teil seien Reste vorhanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retropatellär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und lateral sei der Knorpel passabel. Es komme beim Versicherten zu einer medialen Gonarthrose Stadium II. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteophyten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien schon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorhanden, der Knorpel in der zentralen Position sei angegriffen beziehungsweise zum Teil schon abgenutzt. Vorerst ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suche man eine konservative Behandlung, für einen operativen Eingriff stünde Dr. H.___ zur Verfügung (Urk. 12/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach diesen Beurteilungen bestätigte Dr. C.___ jeweils weiterhin eine 25%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit (Urk. 12/28; vgl. auch Urk. 12/30-32, 12/36-41 und 12/43-45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. November 2011 untersuchte Dr. H.___ den Versicherten erneut. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varusachse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eklatant und er verweise auf die Möglichkeit einer operativen Therapie. Aktuell müsse man indessen nicht aktiv werden, da die Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ponente eher im Hintergrund stehe. Er habe den Versicherten ermutigt, die Arbeit wieder voll aufzunehmen. Bei einer Exazerbation der Schmerzen würde er die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemiprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eine halb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valgisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Osteotomie nochmals mit dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten diskutieren wollen (Urk. 12/33). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ erhob am 6. Januar 2012 ein leichtes Schonhinken rechts, eine fast seitengleiche aktive Beweglichkeit, stabile Bandverhältnisse, klinisch ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rade Beinachsen und eine diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über dem medialen Komparti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment. Er diagnostizierte eine posttraumatische mediale Gonarthrose bei Status nach arthroskopischer medialer Meniskusteilresektion und vertrat in seiner Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 9. Januar 2012 die Auffassung, es lägen mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit immer noch Folgen des Unfalles vom 2. Mai 2009 vor. Die atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierte 25%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 1. November 2011 erscheine ihm als gerechtfertigt. Er denke aber, dass der Versicherte mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemiprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder zu 100 % arbeitsfähig sein werde; bislang habe sich der Versicherte noch nicht zu einem erneuten Eingriff entscheiden können (Urk. 12/34-35). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Untersuchung in der Orthopädie der Uniklinik I.___ am 14. August 2012 habe eine symptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medialbetonte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gonarthrose ergeben. Aktuell bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den hauptsächlich belastungsabhängige Anlaufschmerzen im rechten Knie. Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventionell radiologisch zeige sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">varische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beinachse rechts von 7° mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medialbetonten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gonarthrose. Man empfehle die Durchführung einer Infiltration und einen physiotherapeutischen Muskelaufbau. Im weiteren Verlauf müsste eine Umstellungsosteotomie beim noch jungen Versicherten in Erwägung gezogen werden (Urk. 12/46).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2012 wurden eine mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoro-tibiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gonarthrose und eine beginnende Retropatellararthrose diagnostiziert (Urk. 12/50 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte habe divergierende Unfallschilderungen gemacht. Davon weiche auch die Indikationsstellung zum MRI vom 18. Januar 2010 ab, gemäss welcher er seit April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009 Schmerzen im rechten Gelenk mit Blockierungserscheinungen habe. Dr. F.___ habe in seinem Bericht vom 11. Februar 2010 geschrieben, der Versicherte habe sich im April 2009 bei der Arbeit eine Kniedistorsion zugezogen, wobei er sich auch das Knie angeschlagen habe. Aufgrund der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden differierenden Angaben und Unterlagen lasse sich nicht beurteilen, ob allenfalls bereits vor Ende April/Anfang Mai ein manifester beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachender Vorzustand vorhanden gewesen sei; aktuell habe der Versicherte Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden zu einem früheren Zeitpunkt klar verneint (Urk. 12/50 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem MRI vom 18. Januar 2010, das knapp 9 ½ Monate nach den ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Unfalldaten (April/Mai 2009) erstellt worden sei, hätten sich eine mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusläsion und eine beginnende mediale Gonarthrose mit Knorpelaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit mehr als 50 % sowie eine Retropatellararthrose ebenso mit einer Knorpelausdünnung um mehr als 50 % gezeigt. Zudem hätten sich im kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventionellen Röntgen vom 11. Februar 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osteophytäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausziehungen an Patella-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oberpol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und leicht im Bereich der lateralen Tibia ergeben. Im Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 9. März 2010 würden dann im medialen Kompartiment nebst der Meniskusläsion in der Hauptbelastungszone eine deutlich degenerativ veränderte, einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> II-III entsprechende Knorpelläsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine einem Grad II entsprechende Knorpelläsion der Tibia angegeben. Lateral zeigten sich weit unauffälligere Knorpelüberzüge. Ein sparsames </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzüge am lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkondylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Shaver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei erfolgt neben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, «unklar warum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">shaving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lateral» (Urk. 12/50 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der doch deutlich bis eventuell weit fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 9 ½ Monate nach dem Unfallereignis, müsse von einem Vorbestehen der medialen Gonarthrose ausgegangen werden. In einem solch kurzen Zeitraum entstehe, auch bei einem erfolgten Meniskusschaden, keine derart fortgeschrittene Gonarthrose. Somit müsse hier mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit von einem Vorzustand ausgegangen werden. Ob er manifest ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei oder nicht, könne man nicht beurteilen. Sofern sich die behaupteten Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignisse ereigneten, könne mit Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass ein eventuell schon gering degenerativ veränderter Meniskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den traumatisch symptomatisch geworden sei. Nach der Entfernung eines Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kus und einem leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Knorpelshaving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde eine vorbestehende mediale Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose durch die verminderte Pufferwirkung des nun teilentfernten Meniskus richtunggebend beeinflusst, das heisst ein Vorzustand sei richtunggebend ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert worden (Urk. 12/50 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit im Service, welche eine rein gehende und stehende Tätigkeit mit leichter bis mittelschwerer Gewichtsbelastung beinhalte, sei der Versicherte rein aufgrund der gezeigten EFL-Funktionstests für einen Arbeitstag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 9 Stunden mit effektiver Arbeitszeit von 8,4 Stunden einsatzfähig. Unter Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezug der subjektiv geklagten Beschwerden (Schwellungssensationen nach einer 6,5- bis 7-stündigen Arbeitszeit, dies inklusive einer Pause) sowie unter Einbezug der radiologischen Situation mit doch klar ausgedünntem Knorpel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoro-tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und beginnender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retropatellärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arthrose, sei eine Kumulation von Beschwerden über den ganzen Tag, die zu einer Leistungseinbusse im Sinne von langsamerem Gehen und leichtem Hinken führe, medizinisch plausibel nachvollziehbar. Letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teres, das Hinken und die langsamere Geschwindigkeit, werde auch von Seiten des Arbeitgebers (so gebe es der Versicherte an) als Hinderungsgrund für eine 100%ige, damit 8,4- bis 9-stündige Präsenz/effektive Arbeitszeit ausgegeben (Urk. 12/50 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der aktuellen Angabe des Versicherten beinhalte eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, dass auch Einsätze mit 10-, 12- bis 15-stündiger, ununterbrochener Arbeitstätigkeit an Grossanlässen uneingeschränkt möglich sein müssten. Solche Zusatzeinsätze seien infolge der kumulativen Belastung und nachfolgenden ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrten möglichen Reizsituation im Knie nicht zumutbar. Für eine mittelschwere bis schwere Tätigkeit mit dem formulierten Belastbarkeitsprofil (vgl. Urk. 12/50 S. 3) bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 12/50 S. 4). Ein Status quo ante könne nie mehr erreicht werden (Urk. 12/50 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiteres MRI am 29. Januar 2013 ergab eine progrediente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit nunmehr umfangreichen Knorpeldefekten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Resorptionszysten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osteophytären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausziehungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kondylen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen Gelenkreizerguss, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ursprungstendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Patellarsehne sowie einen Resektionseffekt des Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meniskus am Corpus und Hinterhorn (Urk. 12/54 = 12/63).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte wurde am 25. Februar 2013 in der Klinik J.___ untersucht. Anamnestisch habe er erklärt, er habe im Jahr 2009 ein Kniedistorsionstrauma rechts erlitten, als er auf glattem Boden ausgerutscht sei. In der Folge sei es noch zu zwei weiteren Kniekontusionstraumen, ebenfalls rechts gekommen (Urk. 12/58 S. 1). Im Alltag bestünden keine Einschränkungen, jedoch zeige sich eine deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verstärkung der Beschwerdesymptomatik je nach körperlicher Auslastung am Arbeitsplatz. Aktuell sei der Versicherte seit dem 7. Januar 2013 zu 25 % arbeitsunfähig geschrieben. Man empfehle ihm den Ausbau der konservativen Massnahmen, gegebenenfalls eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viskosupplementationstherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exacerbation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und deutlicher Einschränkung im Alltag empfehle sich eine mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemiprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/50 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 1. März 2013 attestierte Dr. C.___ dem Versicherten eine 40%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit (Urk. 12/57 und 12/60-61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. März 2014 nahm die A.___ zu den neuen medizinischen Unterlagen Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 12/64). Sie erklärte unter anderem, sie habe sich bereits zu den berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teten, nicht konsistenten, verschiedenen Unfallmechanismen geäussert. Die neu erwähnten zwei weiteren Kontusionstraumen rechts seien ihr nicht bekannt gewesen und es sei offen, wann und in welcher Art diese stattgefunden hätten. Sie könne somit auch nicht beurteilen, ob der Zustand, wie er nah der ersten Kontusion (von der sie ausgegangen sei) vorgelegen habe, später durch Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignisse nochmals manifest oder vorübergehend verschlimmert worden sei. Ebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o wenig könne sie die aktuelle Arbeitsfähigkeit ohne eine klinische Untersuchung beurteilen. Grundsätzlich müsse im natürlichen Verlauf mit der Zunahme einer Gonarthrose gerechnet werden, die dann im weiteren Verlauf zu zunehmenden funktionellen Einschränkungen führe. Dass diese unfallbedingt seien, dürfe be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweifelt werden. Die neuen Unterlagen änderten nichts an ihrer damaligen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 12/64 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein MRI vom 13. Oktober 2014 ergab im Vergleich zur Voruntersuchung vom 29. Januar 2013 keine wesentliche Befundänderung (Urk. 12/66).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. November 2014 wurde der Versicherte in der Klinik J.___ unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht. Aufgrund seines noch nicht fortgeschrittenen Alters, der radiologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiggradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arthrose sowie des beschriebenen Leidensdrucks werde eine ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Intervention aktuell nicht als indiziert beurteilt. Aufgrund des retropa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laren Verschleisses wäre eine mediale Teilprothese voraussichtlich keine lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fristige Lösung. Aus diesem Grund empfehle man zunächst die Fortführung des bereits begonnenen konservativen Therapieregimes mit intensiver Physiotherapie zum Aufbau der ventralen Oberschenkelmuskulatur rechts sowie Infiltrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie mit Lokalanästhetikum, Kortison und Hyaluronsäure. Im Idealfall liesse sich die Notwendigkeit einer Prothesenversorgung verzögern. Zusätzlich zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondraxtherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde Vitamin D3 verschrieben (Urk. 12/67).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer weiteren Untersuchung in der Klinik </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 11. Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits, rechtsbetont, diagnostiziert. Aufgrund de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Alters und der aktuellen Befunde dürfe die Diskussion um eine (teil-)pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetische Versorgung nach wie vor nicht geführt werden. Die schon vor einer guten Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frist definierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlichen konservativen Massnahmen inklusive einer Infiltra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsbehandlung wären zwingend auszuschöpfen (Urk. 12/68). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Gutachten vom 25. Februar 2016 (Urk. 12/69) führte Dr. B.___ die folgenden Diagnosen auf (Urk. 12/69 S. 19):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach arthroskopischer Meniskusrevision und Knorpelbehandlung am 9. März 2010 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach unspezifischer Kontusion/Distorsion 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronifiziertes, durch die Befunde nicht vollumfänglich erklärbares Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im MRI vom 18. Januar 2010 werde eine eindeutig degenerative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begleitmenis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zufallsbefund) bei ausgeprägter, medial betonter und beschwerdeverur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachender Gonarthrose rechts nachgewiesen. Betreffend ein anamnestisch angeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auslösendes Moment für die letztendlich dargestellte Meniskusläsion seien nicht nur verschiedene Daten, sondern auch verschiedene Unfallmechanis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men aktenkundig, was aus medizinisch-biophysikalischer Sicht nicht nur den Schaden am Meniskus – dessen Vorhandensein nicht zu bezweifeln sei – ausgelöst durch das inkriminierte Ereignis als unglaubwürdig erscheinen lasse, sondern konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terweise zu einer Verneinung der natürlichen Kausalität hätte führen müssen, was selbstredend auch für eine allfällig geltend gemachte richtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende Verschlimmerung gelte. Die nach dem MRI gemachten, medizinisch unkri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und nicht näher begründeten Beurteilungen der Kausalität seien nur als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc-Bias erkennbar und änderten daher nichts an seiner Aussage (Urk. 12/69 S 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Operation vom 9. März 2010 könne aus orthopädischer Sicht retrospektiv auch nicht unter dem Titel der «vorzeitigen Beseitigung der vom Unfall mitver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursachten Beschwerden» gesehen werden, da bekanntermassen unmittelbar nach einem auslösenden Moment die Schmerzintensität am höchsten sei und im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der immer eintretenden Heilung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch bei einem Vorzustand) rückläufig sei, bis der Status quo sine erreicht sei (Urk. 12/69 S. 16 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei zwar eine Erfahrungstatsache, dass bei vorbestehenden/degenerativen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen die Bejahung einer unfallkausalen Veränderung nicht von vornhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rein ausgeschlossen werden könne. Doch selbst wenn vorgängig eines Ereignisses die medizinisch-empirisch vorbestehenden, wenn auch anamnestisch asympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Veränderungen nicht belegt seien (Hinweis: wenn – noch – keine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden bestünden, würden auch keine diesbezüglichen Abklärungen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachweis erfolge nach dem Ereignis eben zufälligerweise), spreche dies nicht zwingend dafür, dass die «nun erkannten Veränderungen» durch eine schädigende Kraft bei einem inkriminierten Ereignis ausgelöst/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–sacht worden seien (Urk. 12/69 S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach derzeitigem medizinischem Wissensstand könne das Erreichen des Status quo sine bei hypothetisch-traumatischer Aktivierung eines angeblich (die damals erkannte mediale Gonarthrose mache es empirisch eher unwahrscheinlich, dass vorher, wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamenstisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bekräftigt, eine völlig asymptomatische Situation be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den habe) stummen Vorzustandes nach drei Monaten, spätestens aber sechs Monate nach der Aktivierung erwartet werden. Für die Annahme einer Fortdauer der «Aktivierung» gebe es keine plausible medizinische Grundlage respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbare Begründung, wogegen eine all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemachte richtungsgebende Verschlimmerung mittels klinischen und/oder radiologischen pathologischen Befunden ausgewiesen sein und sich von der altersüblichen Progression abheben müsse, was in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht der Fall sei (Urk. 12/69 S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die postoperativ eingeleitete Therapie (lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) habe denn auch unmiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich und ausschliesslich darauf abgezielt, die erkannten und behandelten degenerativen Knorpelprobleme zu lindern (Urk. 12/69 S. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den aktenkundigen Umständen (angebliche Schmerzauslösung durch die Physiotherapie, wobei die Indikation für die offenbar als «notwendig» erachtete Physiotherapie nach einer unkomplizierten Arthroskopie wie in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus den Akten gar nicht ersichtlich sei) verwundere es retrospektiv auch nicht, dass die Arbeitsfähigkeit nur mit subjektiver Begründung über eine ungewöhnlich lange Zeit als «reduziert» beurteilt worden sei, was sich nicht mit aktenkundigen soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Befunden erklären lasse (Urk. 12/69 S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Argument «Restbeschwerden bedingt durch Überlastung bei noch fehlendem muskulärem Aufbau und starker körperlicher Belastung im Beruf» entbehre in orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht jeglicher Nachvollziehbarkeit und gebe lediglich die subjektiven Empfindungen/Äusserungen des Versicherten wieder. Durch eine Kniearthroskopie werde keine messbare Atrophie der Muskulatur mit konsekutiver Schwäche derselben ausgelöst. Die Gonarthrose sei vorbestehend gewesen und eine unübliche Belastung im Beruf ergebe sich nicht. Es dürfe erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden, dass nach der Behandlung bessere Verhältnisse vorliegen (Urk. 12/69 S. 17 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst habe schon damals nicht nur ein längst chronifiziertes und unfallfremdes Krankheitsgeschehen vorgelegen, sondern es habe auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte Verdeutlichung bestanden, die auch aktuell bestehe. Selbst die aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ell bestehenden eindeutig pathologischen Befunde (Gonarthrose beidseits) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten bei der kritischen Wertung und unter spezifischer Berücksichtigung der persönlich erhobenen Anamnese, der klinischen Befunde sowie der Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den konkreten Gegebenheiten im Sinne einer vertieften Analyse eine messbar eingeschränkte Arbeitsfähigkeit/Arbeitsleistung, aber auch das ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagte Ausmass der Beschwerden nicht vollumfänglich zu erklären. Es seien keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichenden medizinischen Gründe dafür erkennbar, weshalb nicht ein 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iges Pensum erbracht werden könne, zumal diese uneingeschränkte Erwerbstätigkeit trotz der hier geltend gemachten Schmerzen mangels Evidenz medizinisch zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar bleibe/sei, unter anderem auch, weil der Versicherte ganzzeitlich – also auch in der Freizeit – davon betroffen sei und mit oder ohne Arbeit damit leben müsse (Urk. 12/69 S. 18 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es möge vordergründig zwar wünschenswert erscheinen, wenn der Versicherte einen wechselbelastenden Beruf ausüben würde, habe aber letztendlich keinen Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsleistung und insbesondere könne die schicksalhaft-natürliche Weiterentwicklung der Gonarthrose mit einem reduzier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Pensum am angestammten Arbeitsplatz oder mit einer weniger körperlich belastenden Arbeit nicht gebremst werden (Urk. 12/69 S. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuell geklagten Beschwerden seien nicht auf das Ereignis vom 2. Mai 2009 zurückzuführen. Selbst bei Akzeptanz einer Aktivierung der Gonarthrose durch ein mit ungenauen/unterschiedlichen Angaben begründetes Ereignis wäre der Status quo sine im Zeitpunkt der Arthroskopie am 9. März 2010 beziehungsweise sechs Monate nach dem inkriminierten Ereignis vom 2. Mai 2009 längst erreicht gewesen (Urk. 12/69 S. 20 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ erklärte sich mit Schreiben vom 14. März 2016 mit der Beurteilung Dr. B.___s nicht einverstanden. Er sei der Ansicht, dass die Beschwerden durch den Unfall verursacht worden seien. Zuvor sei der Versicherte nie krank und beim Arzt gewesen. In Ruhe bestünden keine Knieschmerzen, nur bei der Arbeit. Durch eine Überbelastung wegen der Schonung des rechten Knies sei es zu einer Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zündung und Arthrose im linken Knie gekommen. Der Versicherte sei in der angestammten Tätigkeit sicher nicht zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/239). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ärztlichem Zeugnis vom 7. Juli 2016 attestierte Dr. C.___ dem Versicherten ab dem 8. Juli 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, da er eine Entzündung am Kniegelenk und an der seitlichen Muskulatur des rechten Oberschenkels habe (Urk. 11/257). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.21</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das am 26. Januar 2017 durchgeführte MRI ergab eine fortgeschrittene, deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medial betonte Gonarthrose mit zum Teil vollständiger Knorpelglatze im gewicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragenden Anteil und leichtem Überlastungsödem in der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und im medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibiaplateau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen deutlichen Gelenkserguss sowie tiefe Knor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäden auch in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trochlea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/73-74). Die Befunde seien im Vergleich zu denjenigen 2015 weitgehend stationär (Urk. 12/74 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.22</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 30. Januar 2017 vertrat Dr. D.___ die Auffassung, aufgrund der Schwere der Befunde sei nicht davon auszugehen, dass der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte in der letzten Zeit noch arbeitsfähig gewesen sei oder dass er in seinem Beruf wieder arbeitsfähig sein werde, ohne dass das massive Problem beider Kniegelenke operativ gelöst werde. Er empfehle die rasche Evaluierung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kniegelenkshemiprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zunächst rechts und dann links. Dies sollte, um ein weiteres progredientes Zerstören der lateralen Facetten zu vermeiden, noch im Frühjahr dieses Jahres erfolgen (Urk. 12/77).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. B.___ vom 25. Februar 2016 wurde in Kenntnis der medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet (vgl. Urk. 12/69 S. 1-8). Darüber hinaus stand dem Gutachter das vom Versicherten mitgebrachte Röntgendossier zur Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung, welches aktualisiert wurde (Urk. 12/69 S. 1). Am 24. November 2015 fand eine eingehende gutachterliche Untersuchung statt (Urk. 12/69 S. 1 und 10 ff.). Dr. B.___ führte eine sorgfältige Anamnese- und Befunderhebung durch (Urk. 12/69 S. 8 ff.). Er berücksichtigte die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortete die gestellten Fragen umfassend. Ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere setzte er sich in seinem Gutachten detailliert mit den anderslautenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kausalitätsbeurteilungen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander. Seine eigene Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung begründete der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter schlüssig und nachvollziehbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess den Standpunkt vertreten, es könne nicht auf die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung Dr. B.___s abgestellt werden, da dieser auf den MRI-Bericht vom 18. Januar 2010 abgestellt habe. Der betreffende Bericht sei unzureichend und Dr. B.___ habe dies nicht einmal bemerkt. Erst Dr. D.___ habe erkannt, dass im Bericht vom 18. Januar 2010 die Läsion der Pars </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profunda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des MCL (Innenband) und die partielle Faserdestruktion am PL-Bündel des vorderen Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandes nicht erwähnt worden seien, obwohl es sich dabei in der Regel um Unfallfolgen handle. Zudem sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusläsion nicht ausreichend klassifiziert worden. Es sei daher auf die Berichte und Ausführungen Dr. D.___s abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, welche zeigten, dass kein manifester Vorzustand am rechten Knie be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen habe und der Versicherte aufgrund der unfallbedingten Kniebeschwerden arbeitsunfähig sei (Urk. 1 S. 2 und 4 ff. mit Hinweis auf Urk. 3/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im neu eingereichten Schreiben vom 31. Mai 2017 bestätigte Dr. D.___, er habe aufgrund des MRI vom 18. Januar 2010 eine schräg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufende instabile Innenmeniskusruptur im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterhornes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Pars intermedia mit partieller Subluxation bei zudem bestehender Läsion der Pars </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profunda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des MCL (Innenband) und eine partielle Faserruptur respektive –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des PL-Bündels des vorderen Kreuzbandes als Befunde erhoben. Ein relevan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Erguss finde sich nicht, insbesondere auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">synoviale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zottenbildung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bakerzyste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das laterale Kompartiment sei unauffällig. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoropatellare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partiment zeige einzelne Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad II. Im medialen Kompartiment zeige sich auf den gelenkstragenden zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tralen Anteilen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibiaplateaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aber auch geringer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ebenfalls Grad II, die mit dem nicht mehr gedeckten Areal bei bestehender Destruktion des Innenmeniskus korreliere (Urk. 3/6 S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es könne nicht mit hinreichender medizinischer Sicherheit belegt werden, dass die in den MRI-Bildern vom 18. Januar 2010 dargestellten Kniebinnenschäden degenerativ zu werten und nicht Folge des Unfallereignisses seien respektive teilursächlich auf diesem basierten. Vielmehr liessen die Veränderungen aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht den Schluss zu, dass das Unfallereignis massgeblich die Schäden bedinge oder leichtgradige degenerative Vorschäden massiv verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mert habe. Gerade bezogen auf den Vergleich von zwei Gelenken, die unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Verletzungen unterlegen haben könnten, sei der Rückschluss einer Veränderung im kontralateralen Gelenk medizinisch und gutachterlich so nicht zulässig. Zudem bewiesen die folgenden Untersuchungen im Verlauf eindeutig, dass nunmehr die verschleissbedingte Arthrose auf der kontralateralen Seite sehr deutlich sei und die Achserweichung im Sinne der Varus-Fehlstellung rechtsseitig um 4° höher sei als auf der kontralateralen linken Seite (Urk. 3/6 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erachte den Befund der MRI-Bilder vom 18. Januar 2010 als unzureichend, insbesondere seien die Läsion der Pars </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profunda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des MCL und die partielle Faserdestruktion am PL-Bündel des vorderen Kreuzbandes nicht erwähnt worden, was in der Regel stets Unfallfolgen seien. Des Weiteren sei die Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läsion nicht ausreichend klassifiziert worden, da es sich um eine typische dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torsionsbedingte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schräge Rissführung mit konsekutiver Subluxation und defini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsgemäss einer Instabilität handle, die auch durch die Ruptur der inneren Anteile des Innenbandes bedingt sei. Des Weiteren müsse angemerkt werden, dass die Beschreibung einer Gonarthrose nicht dem Radiologen zustehe, da dies eine klinische Interpretation und eine klinische Diagnose sei. Vielmehr müsse der Radiologe objektiv und deskriptiv die Situation beschreiben, welche die Bilder wiederspiegelten, wenn keine klinische Untersuchung erfolgt sei. Somit sei hier auch nicht von einer Gonarthrose, sondern von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder einem Knorpelschaden zu sprechen (Urk. 3/6 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine Spezialsequenz mit einem Knorpelimaging durchgeführt worden sei, sei eine entsprechende Zuordnung zur Zeitachse nicht möglich und somit auch keine Unterscheidung zwischen einem degenerativen oder einem traumatischen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf. Da die MRI-Untersuchung erst über ein halbes Jahr nach dem Unfallereignis durchgeführt worden sei, könne nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit festgelegt werden, ob die beschriebenen intraartikulären Schäden primär degenerativ, direkt traumatisch oder posttraumatisch degenerativ seien, wobei Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen des Innenbandes, Distorsionen von Fasern des vorderen Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandes oder bestimmte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Morphologien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Meniskusrissen üblicherweise unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich anzusehen seien und gutachterlich stets auch so gewertet würden. Somit sei nicht zu belegen, dass ein manifester Vorzustand bezogen auf einen Kniebinnenschaden am rechten Kniegelenk zum Zeitpunkt des Unfallereignisses vom 2. Mai 2009 bestanden habe. Selbst bei geringen Vorschäden im Kniegelenk hätten gewisse eindeutige Unfallschädigungen sicher zu einer deutlichen Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gredienz der Beschwerden führen können (Urk. 3/5 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren sei festzustellen, dass die Einschätzung, der Status quo sine sei sechs Monate nach dem Unfallereignis erreicht gewesen, willkürlich sei, da ein sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monatiges Zeitfenster nach einer Gelenksverletzung keinem normalen Heilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf entspreche, insbesondere dann, wenn kombinierte Binnenschäden vorlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und möglicherweise aufgrund von passageren Ruhigstellungen auch eine artifizielle Instabilität durch die muskuläre Atrophie den Gesamtverlauf deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlängern könnte, so dass Abheilungszeiten nach derartigen Verletzungen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus bis zu einem Jahr als normal einzuschätzen seien und Spätschäden immer mit den Primärverletzungsmustern zu korrelieren seien, ob diesbezüglich eine Kausalkette abbildbar sei (Urk. 3/6 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2017 hielt Dr. B.___ dem entgegen, der Bericht eines Facharztes für Radiologie enthalte standardmässig immer «nur» die Beschreibung der rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten respektive sicher erkennbaren beziehungsweise abgebildeten Strukturen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unwesentliche/unsichere/mögliche «Befunde» (im Sinne einer subsumierenden Interpretation) würden, unter anderem zur Vermeidung von Unklarheiten oder dem Erwecken eines falschen Verdachts respektive dem Erwähnen einer falsch positiven Diagnose etc. bewusst nicht erwähnt. Dr. D.___ habe diese Grenze zwischen «sicher erkennbaren» und «unwesentlichen/unsicheren/möglichen» Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den nicht gezogen oder hinreichend begründet das Gegenteil dargelegt. Dass es sich bei MRI-Bildern um statische Momentaufnahmen handle, sei banal/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch. Es erstaune daher schon, dass Dr. D.___ diesen Bildern eine Dyna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mik geben könne und darin «erkenne», dass die abgebildete Meniskusläsion «beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich» (instabil) sei (Urk. 10 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus sei erkennbar und abzuleiten, dass die Einschätzung/Beurteilung Dr. D.___s, der Befund des MRI vom 18. Januar 2010 durch den Radiologen sei unzureichend, nicht gehört werden dürfe (Urk. 10 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Immerhin werde auch von Dr. D.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> «in Übereinstimmung mit dem Radiologen», medial </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben. Die Kritik, es stehe einem Radiologen nicht zu, eine Gonarthrose «festzustellen», da dies eine klinische Interpretation respektive eine klinische Diagnose sei, sei aber geradezu ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hanebücherner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unsinn, da jeder Facharzt, der sich spezialisiere oder ganz allgemein mit dem Bewegungsapparat befasse, fachspezifische Kriterien kenne und fallbezogen respektive gezielt diese evidenzbasierten, sach- und fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezifisch wissenschaftlichen Grundlagen anwenden dürfe, um eine Arthrose (in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gonarthrose) zu diagnostizieren/definieren (Urk. 10 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrose sei kein Synonym für Degeneration. Neben möglichen direkten oder indirekten, eindeutig einem Trauma zuzuordnenden Knorpelver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen (in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht wahrscheinlich) müsse auf das repetitive alltägliche Belastungsmuster im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne von sogenannten Mikrotraumata, Überlastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mechanismen verschiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursachen sowie auf die natürliche alters- und/oder genetischbedingte Abnützung der Gelenkflächen hingewiesen werden. Die Arthrose verlaufe in Phasen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne dass bisher eine «Umkehr der Reihenfolge» im Sinne einer «Heilung» habe belegt werden können. Es sei zudem notorisch, dass es bisher auch keine evidenzbasierten Untersuchungsmethoden gebe, welche in wissenschaftlich aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannter Weise den prospektiven Verlauf einer Arthrose in zeitlicher Hinsicht abbilden könnten, unabhängig davon, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Arthrose handle. Sogar eine «einheitliche» oder «verbindliche» Klassifikation zur Quantifizierung und/oder Qualifizierung eines Knorpelschadens fehle. Neben der heute meistens noch verwendeten Beschreibung und Klassifikation der Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäden im arthroskopischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bild nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Outerbridge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe es unzählige klinische und bildgebende Klassifikationen mit entsprechenden Kriterien für eine Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung, unter anderem auch mit dem Kriterium der Knorpelmasse/-dicke, welche in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Radiologen richtig angewendet worden sei. Konsequen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise sei auch die «Zurückdatierung» nicht exakt möglich und bedürfe der Empirie, da im Anfangsstadium (ergo der individuelle Beginn der arthroskopisch erkennbaren Arthrose Stadium I nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Outerbridge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) selten bis nie Beschwerden empfunden würden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Arthrose nicht «per se» schmerzhaft) und daher keine Abklärungen erfolgten. Selbst die laut Dr. D.___ angeblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«erforderlichen Spezialsequenzen» mit einem Knorpel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">imaging könnten eine Zuord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Zeitachse für die Knorpelveränderung nicht möglich machen (Urk. 10 S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit der erkennbaren Destruktion am Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meniskus «korreliere», sei kein schlüssiger oder hinreichender Einwand oder eine Begründung dafür, dass die Meniskusveränderung nicht degenerativ sei, zumal so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohl eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Knorpelveränderung als auch eine Meniskusdege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration je eigenständig und ohne zwingend notwendige gegenseitige Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entstehen könne (Urk. 10 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Widerspruch in sich seien demnach auch die Aussagen Dr. D.___s, «er stelle fest, dass nicht mit hinreichender medizinischer Sicherheit belegt werden könne, dass die Bilder vom 18. Januar 2010 als degenerativer Kniebinnenschaden zu werten seien respektive nicht ursächlich/teilursächlich auf dem Unfallereignis basierten», vs. «es lasse sich der Schluss ziehen, dass das Unfallereignis mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich diese Schäden bedingt und/oder einen leichtgradigen degenerativen Vorscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den massiv verschlimmert habe» (Urk. 10 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn nämlich etwas nicht «mit hinreichender medizinischer Sicherheit belegt werden könne», ergo die Ausganslage («ex ante») unklar sei, dann sei es aus fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Überlegung auch unmöglich, dass ein «massgeblicher» (Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz-)Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den definiert oder gar eine Schlussfolgerung («massive» Verschlimme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung) gezogen werden könnten (Urk. 10 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einerseits entspreche es einer orthopädischen Erfahrungstatsache, dass es zur natürlichen (individuellen) Reduktion der Knorpeldicke mit «zum Teil mehr als 50 %» viel länger als ein Jahr dauere (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unabhängig davon, dass weder der retro- noch der prospektiv zeitliche Ablauf der Knorpelveränderung möglich sei), also ein Vorschaden bestanden haben müsse, und andererseits sei das inkri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minierte Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den Akten nicht überwiegend wahrscheinlich genügend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifiziert, eine richtunggebende Verschlimmerung (respektive eine «massive Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chlimmerung») herbeizuführen. Nota </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte dies, wenn dies der Fall gewesen wäre, unter anderem wegen den beim Ereignis aufgetretenen Schmerzen, welche aber im Verlauf der immer eintretenden Heilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, zu einem früheren Arztbesuch und entsprechenden Abklärungen geführt (Urk. 10 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Vergleich von zwei identischen Gelenken (in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> also beide Knie) «medizinisch und gutachterlich so nicht zulässig sei», weil die Gelenke einer unterschiedlichen Abnutzung («und unterschiedlichen Verletzungen») unterlegen haben könnten, sei geradezu tendenziös. Es sei biomechanisch nämlich nicht zu begründen, weshalb eine signifikant «unterschiedliche» Belastung an einem der beiden Knie stattgefunden haben sollte, und dies sei in letzter Konsequenz sogar eine Unmöglichkeit (Urk. 10 S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn es schon weder durch Hinken noch durch den Gebrauch von Stöcken zur Entlastung eines Beines zu einer «Mehrbelastung des anderen Beines» komme (weil bei jedem Schritt nur die selbe «natürliche» Vollbelastung, nämlich mit dem Körpergewicht stattfinde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich wie vor einem Ereignis oder einer Operation), dann könne sich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf seit dem inkriminierten Ereignis im Frühjahr 2009 bis zum MRI 2010 (und bis heute) nichts daran geändert haben. Also sei der Vergleich zweier Gelenke zulässig und auch üblich, sofern vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend (oder zwischenzeitlich erfolgt) keine Fehlstatik (z.B. eine Achsende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">via</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion) vorhanden gewesen sei (Urk. 10 S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ stimme Dr. D.___ dahingehend zu, dass mit der MRI-Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung ein halbes Jahr nach dem Unfallereignis nicht mit an Sicherheit gren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zender Wahrscheinlichkeit festgelegt werden könne, ob die beschriebenen intra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Schäden primär degenerativ, direkt traumatisch oder posttraumatisch degenerativ seien. Genau aus diesem Grund bedürfe es einer genauen Abwägung («was respektive welche These wahrscheinlicher sei»), beruhend auf der fachspezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Empirie, gepaart mit einer unabhängigen, unparteiischen Beurteilung und unter Berücksichtigung der anerkannten orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Usanz (Urk. 10 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die eingebrachten Hypothesen («selbst bei geringem Vorschaden im Knie hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eindeutige Unfallschädigungen sicher zu einer deutlichen Progredienz der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führen können» oder «ein sechsmonatiges Zeitfenster nach einer Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung entspreche keinem normalen Heilungsverlauf») seien weder mit überwiegender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichkeit evidenzbasiert wissenschaftlich belegbar noch entsprächen sie der allgemein und fachspezifisch anerkannten Usanz (Urk. 10 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe weder einen begründeten Verdacht, weshalb eine «sichere» unfallkausale Progredienz eines offenbar anerkannten Vorschadens erfolgt sein solle, noch würden hierzu hinreichende Fakten eingebracht. Es finde sich (weil weder allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mein noch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> existent) im Bericht von Dr. D.___ auch keine hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Begründung dafür, weshalb «heilbare Unfallfolgen», also durchblutete Strukturen wie beispielsweise Kapsel-/Bandstrukturen, nicht nach 6-8 Wochen folgenlos ausgeheilt sein sollten (die im Gutachten ausgenommene 6-monatige Dauer bis zum Erreichen des Status quo sine sei demnach mehr als grosszügig), und es sei nicht erkenn- oder belegbar, weshalb hier ein abnormaler Heilverlauf angenommen werden müsste (Urk. 10 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">All diese Punkte und die unbewiesene Hypothese, dass ein unfallkausaler Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">binnenschaden entstanden sei, sowie die in den zeitnahen Akten nicht verifizier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Hypothesen («möglicherweise passageren Ruhigstellungen» und «artifizielle Instabilität durch die muskuläre Atrophie») seien weitere Fakten, die den Bericht Dr. D.___s als nicht schlüssig entlarvten. Zwar würden die meisten Argu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mente im Konjunktiv eingebracht, daraus aber, ohne neue Erkenntnisse, eine «sichere Kausalität» abgeleitet (Urk. 10 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 21. September 2017 legte Dr. D.___ dar, Dr. B.___ habe auf die Tatsache verwiesen, dass die Radiologen nur sicher erkennbare abgebildete Strukturen deskriptiv beschrieben. Dies entspreche nicht mehr der aktuellen Sachlage der modernen Radiologie, insbesondere der partiell auch dynamischen MRI-Untersuchungen. Es gebe durchaus MRI-Untersuchungen unter Belastung und unter Bewegung. Des Weiteren interpretierten anerkannte Radiologen regelhaft MRI-Befunde «aufgrund von Ödemen die Überbelastungen auch im dynamischen Bereich im Anschluss an ein Unfallereignis gewissen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszonen und Überbeanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen von einzelnen Gelenkskompartimenten zuordnen können». Hierzu sei auch das Knorpelimaging geeignet, da dieses die unterschiedlichen Konzentrationen von Flüssigkeit in den einzelnen Lamellen des Knorpels klassifiziere und somit die unterschiedliche Druckbelastung monitoren könne. Ausserdem sei die Rissbildung im Meniskus keine hypothetische Interpre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation. Im Vorgang zu dieser Anmerkung beschreibe Dr. B.___ es fast schon als anmassend, dass Dr. D.___ sich selbst mit MRI-Bildern auseinandersetze. Hierzu sei zu erwähnen, dass die MRI-Diagnostik in Deutschland, anders als in der Schweiz, keine Domäne der Radiologen sei. Vielmehr unterlägen nur bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende Verfahren im Bereich des erweiterten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strahlenschutzgesetzes der primär radiologischen Kompetenz in Ausbildung und Anwendung. Da das MRI keine Diagnostik im Bereich der Strahlenanwendung darstelle, werde dieses in Deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schland auch von Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie angewendet, wobei auch die komplette Befundung durch diese nicht radiologischen Kollegen erfolge. Auch er habe diese Ausbildung absolviert, regelhaft angewendet und wende sie nach wie vor an. Zudem sei er in der Interpretation dieser Bilder in per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manentem Kontakt mit den radiologischen Fachkollegen und es finde ein reger Austausch und eine Diskussion der oftmals nicht leicht zu interpretierenden Bilder statt. Hierbei sei insbesondere zu erwähnen, dass technisch bedingte Arte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fakte, wie zum Beispiel Pulsationsartefakte, entscheidend für die Interpretation des Bildmaterials seien und diese häufig nur in einem guten Team erfolgen könne. Somit sei seine Beurteilung nicht anmassend, sondern ein Teil der Gesamtbeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung in seinem täglichen Alltag und in der direkten Diskussion mit radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Fachkollegen (Urk.17 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei fachlich nicht korrekt, dass man stabile Meniskusrisse nicht von instabilen unterscheiden könne. Es gebe degenerative und traumatische Risse, die durchaus im MRI abgebildet werden könnten. Frische traumatische Risse, insbesondere in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der vaskularisierten Zone (insbesondere auch Längsrisse in diesem Bereich) würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> häufig als instabil bezeichnet, da sie auch in den Verlaufsbeurteilungen und unter entsprechendem Studiendesign sekundäre Dislokationen aufwiesen (Urk. 17 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im weiteren Verlauf stelle Dr. B.___ fest, ein Radiologe dürfe eine Arthrose im Rahmen der Durchführung des MRI diagnostizieren und beurteilen. Die Definition der Arthrose bezeichne eine degenerative Erkrankung der Gelenke (siehe auch Primärdefinition der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, DGU). Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die insbesondere auch primär traumatisch entstehen könne im Sinne des Ausrisses von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knorpelflakes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder der Impression von Knorpelzonen aufgrund von direkten Kontusionsmechanismen sei hiervon abzugrenzen. Dem Radiologen obliege nicht die Einschätzung, ob es sich um eine Arthrose oder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle, es sei denn, er habe selbst die Untersuchung und Befragung des Patienten durchgeführt und könne eine entsprechende Zuordnung zur Anamnese und zum Beschwerdebild treffen. In letzterem Falle pflichte Dr. D.___ selbstverständlich der Einschätzung Dr. B.___s bei, dass dann auch ein Facharzt für Radiologie diese Diagnose im Kontext mit dem klinischen Gesamtbild stellen könne und dürfe. Die weiteren Ausführungen Dr. B.___s zur Definition der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Zuordnung von Knorpelveränderungen mit oder ohne begleitende Meniskusrisse sei unstrittig (Urk. 17 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von Dr. B.___ dargestellte Widerspruch sei für Dr. D.___ so nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassen. Wenn nicht mit medizinisch hinreichender Sicherheit belegt werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne, dass ein degenerativer Kniebinnenschaden sieben Monate nach einem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vorliege, welches so als Unfallereignis anerkannt worden sei, und vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängig keine Beschwerden bestanden hätten (im Zweifel sei dem Versicherten diesbezüglich zu glauben), sei durchaus der Schluss zulässig, dass das Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis zumindest beschwerdeauslösend zu werten sei und in diesem Kontext die Verschlimmerung einer vorbestehenden Situation bedinge (Urk. 17 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er gebe Dr. B.___ recht, dass in einem Gutachten in der Regel die Gelenke beider Seiten verglichen würden, um die Regelabnutzung des nicht betroffenen asymptomatischen Gelenkes zu beurteilen und in den Vergleich miteinzube</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen. Diese Beurteilung sei jedoch sicherlich nicht geeignet, um aus einem leichten degenerativen Befund der anderen Seite zu schliessen, die aktuell symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatische Seite sei direkt nach einem Unfallereignis in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weise durch das Unfallereignis geschädigt oder in der Primärschädigung verschlimmert worden (Urk. 17 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ teile seine Einschätzung, dass die MRI-Untersuchung ein halbes Jahr nach dem Unfallereignis nicht geeignet sei festzulegen, ob die intraartikulären Schäden primär degenerativ oder direkt traumatisch oder posttraumatisch dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ seien. Genau um diesen Sachverhalt gehe es letztlich bei der definitiven Einschätzung und insofern sei er diesbezüglich mit Dr. B.___ vollumfänglich einig, dass offensichtlich nicht belegt werden könne, ob das vom Versicherten beschriebene Unfallereignis oder eine regelhafte Degeneration des Gelenks im Rahmen der altersgemässen Abnutzung den weiteren Gang der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung beeinflusst habe. Der Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis bestehe in Punkto der Beschwerdeentwicklung durchaus. Bezogen auf die bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Diagnostik könne dieser nicht geführt, jedoch auch nicht widerlegt werden (Urk. 17 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch gebe er Dr. B.___ bezüglich der erwähnten Hypothesen recht, dass hier sicher Möglichkeiten angedacht worden seien, diese jedoch nicht zu beweisen seien, jedoch dem Alltag in der Beurteilung von Patienten durchaus entsprächen und insbesondere passagäre Ruhigstellungen und die darauffolgende muskuläre Atrophie eine sekundäre Instabilität im Kniegelenk bedingten, welche durchaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Zusammenhang dann auch als unfallkausal anzusehen sei (Urk. 17 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschlägig einzelner gemachter Einlassungen, die nochmals auf die Punkte hinwiesen, die nicht mit medizinsicher Sicherheit 100 % belegt werden könnten, stehe er zu seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilungen und empfehle bei weiterführender Diskrepanz diesbezüglich die Hinzuziehung eines ausgewiesenen Fachmannes für Magnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resonanztomographie zum Beurteilen er damaligen Bilder und der Durchführung eines Kausalgutachtens im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 2. Mai 2009 (Urk. 17 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___, Dr. B.___ und Dr. D.___ waren sich einig, dass die MRI-Untersuchungen vom 18. Januar 2010 deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondropathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigten. Diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich legte Dr. B.___ nachvollziehbar und schlüssig dar, es entspreche einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädischen Erfahrungstatsache, dass es zur natürlichen (individuellen) Reduk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Knorpeldicke von «zum Teil mehr als 50 %» viel länger als ein Jahr dauere, weshalb ein Vorschaden bestanden haben müsse. Diese Ausführungen stehen mit denjenigen der A.___ vom 19. November 2012 im Einklang (vgl. Urk. 12/50 S. 2) und wurden weder von Dr. D.___ noch von Seiten des Beschwerdeführers entkräftet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der weiteren Befunde, die Dr. D.___ – als Einziger – mithilfe der MRI-Aufnahmen vom 18. Januar 2010 erhoben haben will, machte dieser lediglich geltend, sie stellten in der Regel stets Unfallfolgen dar. Ausnahmen sind somit denkbar. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Interpretation der MRI-Bilder und eine entsprechende Befundung durch einen weiteren Facharzt aus dem Bereich Radiologie die Kausalitätsbeurteilung zu beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen vermöchte. Ebenso wenig ist von der von Dr. D.___ gefor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten präziseren Klassifikation der Meniskusläsion ein zusätzlicher Erkenntnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewinn zu erwarten, zumal nicht aufgezeigt wurde, inwiefern sich ein solcher ergeben könnte. Darüber hinaus wurde von Dr. B.___ zutreffend erkannt, dass die MRI-Aufnahmen, mithin statische Momentaufnahmen, keine Aussagen zum Bestehen oder Fehlen einer Instabilität erlauben. Schliesslich spielt es auch keine Rolle, ob der Radiologe Dr. E.___ eine Gonarthrose diagnostizieren durfte, da unbestritten eine solche vorlag. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ seiner Beurteilung – unter anderem – auch den Bericht von Dr. E.___ zur MRI-Untersuchung am 18. Januar 2010 zu Grunde legte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Letztgenannten kommt, wie richtig erkannt wurde, ohnehin lediglich eine untergeordnete Bedeutung zu, da sie mehr als ein halbes Jahr nach dem geltend gemachten Unfallereignis vom 2. Mai 2009 durchgeführt wurde. Vielmehr ist wesentlich, dass Dr. B.___ richtig erkannte, es stünden nicht nur verschiedene weitere Unfalldaten, sondern auch verschiedene Unfallmechanismen zur Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion. Insbesondere legte er unter Einbezug der medizinischen Aktenlage sowie des gegenwärtigen medizinischen Wissensstands nachvollziehbar dar, es sei bloss ein möglicher, aber kein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerden, welche zum operativen Eingriff vom 9. März 2010 führten, und dem Ereignis vom 2. Mai 2009 (mehr) vorhanden. Den Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen Dr. D.___s lässt sich nichts entnehmen, was diese Beurteilung in Frage stellen könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass weder etwas vorgetragen wurde noch etwas ersichtlich ist, was die Kausalitätsbeurteilung Dr. B.___s als nicht schlüssig erscheinen liesse oder sonst in Zweifel zu ziehen vermöchte. Ebenso wenig ist etwas Derartiges aus den Akten ersichtlich. Sämtliche von der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung statuierten Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a) sind erfüllt. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht auf die gutachterlichen Ausführungen abgestellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit denselben ist belegt, dass zwischen den vom Beschwerdeführer nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Juni 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagten Beschwerden und dem geltend gemachten Unfallereignis vom 2. Mai 2009 kein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang mehr bestand. Es hätte auch in der Zeit davor an einem solchen gefehlt. Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend ist es auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Taggeldleistungen nach dem 30. Juni 2013, Heilbehandlungskosten nach dem 30. November 2015 und eine Integritätsentschädigung verneinte. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>