BRKE II Nr. 311/2000 vom 5. Dezember 2000 in BEZ 2001 Nr. 26 6. c) Das von der Vorinstanz angeführte Argument, die strittige Rechnung beziehe sich auf alle Er schliessungswerke, weshalb sie nicht einem einzelnen Erschlie s- sungskostenperimeter belastet werden könne, entbehrt der Sachlogik. W ie aus § 169 PBG in Verbindung mit § 14 QPV hervorgeht, sind die Kosten für die Submission zur Vergabe der Bauarbeiten Bestan dteil der Baukosten für die E rschliessungsanlagen. Die Submissionskosten für die Erstellung eines Pflichtenhe ftes der Ingenieurarbeiten gehen somit zulasten der Erschlie ssungskosten. Auch § 15 QPV lässt keinen anderen Schluss zu, werden doch nur diejenigen Ingenieurarbeiten als Verfahrenskosten anerkannt, die bis und mit dem grundbuchlichen Vollzug und der Vermessung anfallen, nicht aber di e- jenigen, die sich auf Projektierung und Realisierung der Erschliessungswerke beziehen. Da sich das Pflichtenheft nach den Ang aben der Vorinstanz auf sämtliche Erschlie s- sungswerke bezieht, ist es naheliegend und ohne erkennbare Schwierigkeiten möglich, das Kostenbetreffnis auf alle Erschliessungskoste nperimeter zu verteilen. Der Rekurs erweist sich in diesem Punkt als begründet.