<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00973</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Langstrasse 4, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene X.___ verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt vom 1. Juni 1999 bis Ende August 2012 als Magaziner/Diamantsetzer bei der Y.___ angestellt (Urk. 9/4/6, Urk. 9/20/112, Urk. 9/133/3, Urk. 1 S. 3). Am 23. März 2012 meldete er sich unter Hinweise auf eine seit zirka zwei Jahren bestehende Berufskrankheit (Kobaltstauballergie) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/4). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm Berichte der behandelnden Ärzte sowie des Unfallversicherers Suva zu den Akten und gewährte dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten am 21. August 2012 Frühinterventionsmassnahmen in Form von einem Ausbildungskurs zum Car- und Buschauffeur der Kat. D sowie in Form von einem Deutschintensivkurs (Urk. 9/26). Gleichentags sprach sie ihm Arbeitsvermittlung zu (Urk. 9/27). Am 26. Juni 2013 teilte die IV-Stelle ihm die Übernahme weiterer Fahrstunden mit (Urk. 9/42). Mit Mitteilung vom 15. Oktober 2013 schloss sie die Arbeitsvermittlung dann ab (Urk. 9/44). Im weiteren Verlauf nahm die IV-Stelle erneut Berichte der behandelnden Ärzte sowie Unterlagen der Suva zu den Akten und liess den Versicherten durch die MEDAS Z.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 30. Juni 2015, Urk. 9/82). Mit Vorbescheid vom 9. Februar 2016 stellte sie dem Versicherten die Abweisung seines Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 9/94). Dagegen erhob der Versicherte am 11. März 2016 Einwand, welchen er am 23. Mai 2016 unter Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage des Berichts des A.___ vom 12. Mai 2016 ergänzte (Urk. 9/97, Urk. 9/101-102). Daraufhin holte die IV-Stelle das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Dezember 2016 (Urk. 9/121) sowie dessen Ergänzung vom 9. Januar 2017 (Urk. 9/123) ein. Dazu nahmen der Versicherte am 10. Mai 2017, das A.___ am 18. April 2017 sowie der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) am 17. Januar 2017 Stellung (Urk. 9/130-131, Urk. 9/135/3-5). Mit Verfügung vom 25. Juli 2017 verneinte die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 9/138 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 12. September 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend, zumindest ab Anfang 2015, eine angemessene - mindestens eine halbe - Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht beantragte er die Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 24. Oktober 2017 wurde dies dem Beschwerdeführer mitgeteilt. Zugleich wurde ihm die unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Prozessführung gewährt und es wurde ihm Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 10). Nach entsprechender Aufforderung durch das Gericht (Urk. 12) äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich die Beschwerdegegnerin am 12. Februar 2018 (Urk. 15) und der Beschwerdeführer am 9. April 2018 (Urk. 17) zur mit BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geänderten Rechtsprechung betreffend psychische Leiden. Am 11. April 2018 wurden die entsprechenden Stellungnahmen der jeweiligen Gegenpartei zur Kenntnis gebracht (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, aus somatischer Sicht sei der Beschwerdeführer zwar in seiner angestammten Tätigkeit voll arbeitsunfähig, in einer angepassten Tätigkeit in lufthygienisch einwandfreier Umgebung indes zu 100 % arbeitsfähig. Die zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gestellte Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode stelle keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar. Die Therapieoptionen seien noch nicht ausgeschöpft. Beim Einkommensvergleich nahm sie einen Leidensabzug von 10 % vor und gelangte zu einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 20 % (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 12. Februar 2018 hielt sie daran fest, dass die mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradige Depression keinen ausreichenden Schweregrad erreiche, um als inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden zu gelten. Es bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Möglichkeiten zur Therapieoptimierung und es lasse sich auf einen fehlenden Leidensdruck schliessen (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wendet in seiner Beschwerde ein, das Gutachten von Dr. B.___ stelle keine taugliche Beweisgrundlage dar. Mit detaillierter Begründung rügt er, dieses sei unvollständig, fehlerhaft, widersprüchlich und nicht nachvollziehbar (Urk. 1 S. 7-10). Am psychiatrischen Teil des Z.___-Gutachtens kritisierte er, es hätte eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10: F33.1) diagnostiziert werden müssen, die Beschwerden seien nur oberflächlich aufgenommen worden und seine Therapiemotivation sei gut. Dennoch sei aber keine Verbesserung eingetreten. Sein behandelnder Psychiater gehe demnach von einer Unüberwindbarkeit sowie Therapieresistenz der depressiven Störung und von einer 100%igen Erwerbsunfähigkeit aus (Urk. 1 S. 10 f.). Zusammenfassend sei (entsprechend dem Z.___-Gutachten) mindestens von einer 40%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit auszugehen. Unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % sei ihm zumindest eine halbe Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 11-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 9. April 2018 führte er aus, das Gutachten von Dr. B.___ sei ohnehin beweisuntauglich. Das Z.___-Gutachten bilde wegen Mängeln in der Beurteilung der Behandlungsresistenz ebenfalls keine rechtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügende Grundlage für die Prüfung der Standardindikatoren. Gestützt auf die Berichte des behandelnden Psychiaters könne indes von einer erheblichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten ausgegangen werden (Urk. 17 S. 2). Eventualiter beantragte er eine erneute Begutachtung spezifisch im Hinblick auf eine Prüfung gemäss den Standardindikatoren (Urk. 17 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des A.___ vom 11. Mai 2012 ist unter anderem die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1) zu entnehmen (Urk. 9/52/9). Auch Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, D.___, nannte in seinem Bericht vom 3. April 2014 unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit unter anderem depressive Episoden (Urk. 9/52/6). In ihrem Bericht vom 21. August 2014 nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Dr. C.___ und die behandelnden Psychologen, wiederum die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode und attestierten eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit seit 14. Februar 2012. Eine wechselbelastende leichte Tätigkeit an einem ruhigen Arbeitsplatz hielten sie hingegen für zumutbar, jedoch nicht ganztags (Urk. 9/63/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Z.___-Gutachter untersuchten den Beschwerdeführer internistisch, pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch, rheumatologisch und psychiatrisch (Urk. 9/82/25, Urk. 9/82/36-53). Der rheumatologische Gutachter stellte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/82/26, Urk. 9/82/28, Urk. 9/82/41). Der pneumologische Gutachter diagnostizierte ein Asthma bronchiale bei positivem arbeitsplatzbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genem Inhalationstest mit kobalthaltigem Metallpulver sowie einen persistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den starken Husten assoziiert mit Schwindelanfällen (Urk. 9/82/26, Urk. 9/82/29, Urk. 9/82/36). Er führte aus, wegen des Asthmas sei der Beschwerdeführer am angestammten Arbeitsplatz mit Kontakt zu kobalthaltigem Metallstaub vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich arbeitsunfähig. Er benötige eine lufthygienisch einwandfreie Umgebung (Urk. 9/82/29). Unter dieser Voraussetzung sei die Arbeitsfähigkeit aber nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindert. Bezüglich der mit starkem Schwindel verbundenen Hustenanfälle merkte der Gutachter an, für die Tätigkeit als Busfahrer müssten diese diagnostisch und therapeutisch angegangen und unter Kontrolle gebracht werden (Urk. 9/82/37). Eine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei wegen der Behandelbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht gegeben (Urk. 9/82/32). Die psychiatrische Gutachterin mass folgenden Diagnosen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu: der mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1), den akzentuierten Persönlichkeitszügen mit Reizbarkeit und Impulsivität (ICD-10: Z73.1), den Problemen in Verbindung mit Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit (ICD-10: Z56) und den Problemen in der Beziehung zum Ehepartner </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10: Z63.0; Urk. 9/82/26, Urk. 9/82/30, Urk. 9/82/51). Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig (Urk. 9/82/30-31, Urk. 9/82/52). Weiter ist dem Gutachten zu entnehmen, aus internistischer Sicht seien wegen des Diabetes mellitus Schichtarbeiten eher ungeeignet und bei der Tätigkeit als Buschauffeur seien regelmässige Blutzucker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messungen unabdingbar. Insgesamt schlossen die Gutachter auf eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (Urk. 9/82/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. F.___, klinischer Psychologe, A.___, führten in ihrem Bericht vom 12. Mai 2016 aus, auch für angepasste Tätigkeiten bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit. Dies wegen der rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1). Entgegen dem Z.___-Gutachten sei die Therapieadhärenz gut und es sei dennoch keine Verbesserung eingetreten. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach sei die Depression therapieresistent (Urk. 9/101/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. B.___ nannte in seinem Gutachten vom 12. Dezember 2016 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1; Urk. 9/121/16). Leichtgradig eingeschränkt sei der Beschwerdeführer in der Fähigkeit zur Planung und Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierung von Aufgaben, in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, in der Durchhaltefähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten und in der Selbstbehaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit (Urk. 9/121/17). Er gelangte zum Schluss, in der angestammten Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei er demgegenüber seit dem Untersuchungstag voll arbeitsfähig. Ideal seien Tätigkeiten mit klarer Struktur, mit Anleitungs- und Beaufsichtigungsmöglichkeiten, mit konstanten Arbeitszeiten, mit der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zusätzlicher betriebsunüblicher Pausen, mit konstantem sozialem Umfeld, ohne konfliktträchtige soziale Interaktionen, ohne starre Soll-Vorgaben für das Leistungsvolumen und ohne Gefährdungsfaktoren (Urk. 9/121/20-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Ergänzung vom 9. Januar 2017 korrigierte Dr. B.___ sich dahinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend, dass in einer angepassten Tätigkeit mit dem genannten Profil bereits seit Januar 2015 keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe. In der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit seien die Anforderungen an Konzentration, Aufmerksamkeit und Sorgfalt hingegen gross und jene an das Auffassungsvermögen mittel, weshalb dort nur eine Arbeitsfähigkeit von 60 % gegeben sei, ausübbar in einem Pensum von sechs bis sieben Stunden pro Tag (Urk. 9/123/3). Die Psychiaterin des RAD schloss sich der Beurteilung von Dr. B.___ an (Urk. 9/135/3-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einig sind sich die Parteien darüber, dass der Beschwerdeführer in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit wegen seines allergischen Asthmas bei Kobaltexposition aus pneumologischer Sicht nicht mehr arbeitsfähig ist (Urk. 1 S. 6, Urk. 2 S. 2). Dies steht in Einklang mit den Akten und gibt zu keinen Bemerkungen Anlass. Uneinigkeit besteht darüber, ob der Beschwerdeführer bei der Ausübung einer angepassten Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer mittelgradig ausgeprägten Depression wurde von beiden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch Begutachtenden sowie von den behandelnden Ärzten beziehungsweise Psychologen durchwegs überzeugend und nachvollziehbar gestellt (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende E. 3.1-4 und die dort erwähnten Fundstellen). Es besteht somit kein Grund, an dieser Diagnose zu zweifeln. Auf sie ist für die Entscheidfindung abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 418 E. 6; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p><span>4.4</span><span> </span><span>Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span>turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_604/2017 vom 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Komplexes „Gesundheitsschädigung“ ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als mittelschwer einzustufen sind. So ist der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aus somatischer Sicht in einer angepassten Tätigkeit nicht eingeschränkt (Urk. 9/82/32). Die einzige psychiatrische Diagnose ist eine Depression, welche mittelgradig ausgeprägt ist (Urk. 9/63/1, Urk. 9/63/5, Urk. 9/82/26, Urk. 9/121/16). Die psychischen Störungen wirken sich laut Dr. B.___ (nur) leicht beeinträchtigend auf die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, die Durchhaltefähigkeit sowie die Kontaktfähigkeiten zu Dritten und die Selbstbehauptungsfähigkeit aus (Urk. 9/121/14). Gar nicht eingeschränkt ist der Beschwerdeführer in der Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zur Anpassung an Regeln und Routinen, der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten sowie in der Wegefähigkeit (Urk. 9/121/13-14). Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, welche den psychiatrischen Teil des Z.___-Gutachtens verfasst hat, erachtete den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ebenfalls in vielen Bereichen als leicht eingeschränkt. In einigen Berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sah sie keine Einschränkung. Schwere oder mittelgradige Einschränkungen gab sie an bei Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit sowie bei der Beziehungsfähigkeit (Urk. 9/82/30-32), was angesichts der Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung zur Nachbarin (Urk. 9/82/27, Urk. 9/82/30, Urk. 9/82/44, Urk. 9/82/46-47, Urk. 9/82/50) nicht vollends überzeugt. Daneben liegen erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren vor infolge des Stellenverlusts, der beruflichen Unsicherheit und der gescheiterten sowie konfliktbehafteten Ehe (Urk. 9/63/6, Urk. 9/82/45, Urk. 9/82/47, Urk. 9/82/49-50, Urk. 9/101/2, Urk. 9/121/6). Das Vorbringen der Klagen durch den Beschwerdeführer wirkte auf Dr. B.___ demonstrativ und übertrieben. Er konnte sich nicht vollständig in den Beschwerdeführer einfühlen und schloss auf eine mangelnde Leistungsbereitschaft und eine Selbstlimitierung (Urk. 9/121/16). Eine bewusstseinsnahe Aggravation nannte er demgegenüber nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„sozialer Kontext“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzuhalten, dass Dr. B.___ anamnestisch Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung im Sinne einer gesteigerten Impulsivität vorfand (Urk. 9/121/15). Ebenso gab Dr. G.___ an, der Beschwerdeführer werde schnell aggressiv und sei oft unverträglich und impulsiv (Urk. 9/82/49). Handkehrum ist er zuverlässig (Urk. 9/82/49) und erscheint meistens pünktlich zu Terminen und Verabredungen (Urk. 9/121/9). Der Beschwerdeführer weist jedoch auch gewisse Ressourcen auf, welche ausreichten, um sich auf eine Beziehung mit einer Nachbarin einzulassen (Urk. 9/82/27, Urk. 9/82/30, Urk. 9/82/44, Urk. 9/82/46-47, Urk. 9/82/50, Urk. 9/121/10). Vor diesem Hintergrund ist nicht plausibel, dass er soziale Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte meidet, wie Dr. G.___ dies ausführte (Urk. 9/82/49). Im Übrigen pflegt er Kontakte zu seiner Kernfamilie (Urk. 9/121/6, Urk. 9/121/8), welche ebenfalls eine mobilisierbare Ressource darstellen (Urk. 9/121/18), und er hat auch Kollegen (Urk. 9/121/10). Des Weiteren hört er Nachrichten, geht spazieren, fährt Velo, macht Fitness, kocht, giesst Blumen, erledigt den Haushalt, schaut fern und jasst am Computer (Urk. 9/82/23, Urk. 9/121/8-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Kategorie „Konsistenz“ ist zu bemerken, dass das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers im Vergleich zu früher eingeschränkt ist. So hat er seine Hob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bies Fischen und Jagd/Schützenverein aufgegeben (Urk. 9/121/8, Urk. 9/121/10). Hingegen ist der behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesene Leidensdruck eher gering. Zeitweise nahm der Beschwerdeführer nur einmal pro Monat psychologische Konsultationen wahr (Urk. 9/82/23,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/82/46). Die tagesklinische Gruppentherapie in Kloten war ihm zu weit entfernt (Urk. 9/82/46), wohingegen er seinen Sohn nach Kloten zur Arbeit fährt, wenn dieser Frühschicht hat (Urk. 9/82/23). Das Antidepressivum Citalopram nimmt er nur unregelmässig oder gar nicht ein (Urk. 9/82/46-47, Urk. 9/82/49-50). Vor diesem Hintergrund hielt Dr. G.___ in nachvollziehbarer Weise fest, die Depressivität sei nicht ausreichend behandelt (Urk. 9/82/52). In Übereinstimmung damit gab Dr. B.___ an, eine intensivierte psychopharmakologische Behandlung mit medikamentöser Umsetzung und/oder Kombinationstherapie und Serumspiegel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle sei erfolgversprechend (Urk. 9/121/17). Seine Schlussfolgerung, dass Diskrepanzen bestünden zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe, über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugt nach dem Gesagten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der hier relevanten Indikatoren erscheint die durch Dr. B.___ erfolgte Beurteilung nachvollziehbar, wonach der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer in einer auch aus psychiatrischer Sicht geeigneten Tätigkeit voll arbeitsfähig ist (Urk. 9/121/21) und war (Urk. 9/123/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wendet gegen das Gutachten von Dr. B.___ ein, es sei bereits in der Sachverhaltsaufnahme unvollständig und fehlerhaft. Dr. B.___ habe seine Symptome nur höchst rudimentär und oberflächlich aufgenommen (Urk. 1 S. 7,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/131/1). Dass der Beschwerdeführer seine Beschwerden nicht ausführlicher schilderte (Urk. 9/121/4-5), ist indes nicht dem Gutachter anzulas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Sodann explorierte Dr. B.___ in der Folge die aktuellen Beschwerden gezielt systematisch (Urk. 9/121/5), stellte Fragen zur sozialen Teilhabe (Urk. 9/121/8-10), erhob die Anamnese (Urk. 9/121/10-11) sowie die objektiven Befunde (Urk. 9/121/11-16). Insgesamt ergibt sich so ein umfassendes Bild. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, Dr. B.___ habe sich nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend mit den Vorakten befasst. Namentlich habe er nicht auf die vom A.___ erstellte Symptomliste Bezug genommen (Urk. 1 S. 7, Urk. 9/131/1-2). Dies ist jedoch nicht erforderlich, zumal Dr. B.___ die Symptome selber erfragt hat (Urk. 9/121/4-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus bringt der Beschwerdeführer vor, die von Dr. B.___ vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommene Einschätzung sei nicht nachvollziehbar. So mache es keinen Sinn, dass er ihn in der angestammten Tätigkeit aufgrund der Depression als eingeschränkt erachte, in einer adaptierten Tätigkeit aber nicht (Urk. 1 S. 7 f.). Dr. B.___ erläuterte aber in überzeugender Weise, dass diese unterschiedliche Beurteilung auf die gemäss Arbeitgeberfragebogen vom 2. April 2014 hohen Anforderungen an Konzentration, Aufmerksamkeit und Sorgfalt sowie die mittleren Anforderungen an Durchhalte- und Auffassungsvermögen in der angestammten Tätigkeit zurückzuführen sind (Urk. 9/50/13, Urk. 9/123/3). Hinzu kommt, dass Dr. B.___ den Beschwerdeführer nicht für jegliche andere Tätigkeit für voll arbeitsfähig hält, sondern für eine angepasste Tätigkeit mit der Möglichkeit zusätzlicher betriebsunüblicher Pausen, ohne starre Soll-Vorgaben für das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvolumen, mit konstantem sozialem Umfeld und ohne konfliktträchtige soziale Interaktionen (Urk. 9/123/3). Da der Beschwerdeführer durch die Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion in einer angepassten Tätigkeit qualitativ eingeschränkt ist, respektive da die Depression das Zumutbarkeitsprofil weiter einschränkt, ist es korrekt und keines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs widersprüchlich, dass Dr. B.___ die Depression als Diagnose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt hat (vgl. den Einwand in Urk. 1 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Einwands des Beschwerdeführers, Dr. B.___ habe die im Z.___-Gutachten vorgenommene Beurteilung für plausibel befunden, sei aber dennoch davon abgewichen (Urk. 1 S. 8), ist zu sagen, dass Dr. B.___ gleichzeitig darauf hingewiesen hat, dass Dr. G.___ auch invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich nicht relevante Diagnosen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit miteinbezogen hatte (Urk. 9/121/20). Dies rechtfertigt bereits ein Abweichen von ihrer Beurteilung. Hinzu kommt, dass eine psychiatrische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Natur der Sache her </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer eine Ermessensausübung erfordert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgeric</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hts 9C_15/2013 vom 22. Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352 E. 2.2.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu einer unterschiedlichen Beurteilung führen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsächlich widersprüchlich hat Dr. B.___ sich betreffend die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von Anfang 2015 bis zum Untersuchungstag geäussert (vgl. den Einwand in 1 S. 8, Urk. 9/121/21 und Urk. 9/123/3). Dabei hatte er in seinem Gutachten vom 12. Dezember 2016 auf die Beurteilung im Z.___-Gutachten abgestellt (vgl. Urk. 9/121/20), ohne jedoch eine Verbesserung darzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen. Am 9. Januar 2017 gab er an, die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe bereits ab Januar 2015 (Urk. 9/123/3). Da er auch auf diesen Zeitpunkt hin keine Verbesserung dargetan hat und laut der Vorgutachterin Anfang 2015 eine Verschlechterung eingetreten war (Urk. 9/82/50), ist von einer - im Vergleich zur Vorgutachterin - abweichenden Beurteilung auszugehen. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ist anzunehmen, dass er den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nie eingeschränkt sah, sich aber unsicher war, ab welchem Zeitpunkt er seine eigene Beurteilung retrospektiv an die Stelle jener von Dr. G.___ setzen sollte. Zu Zweifeln an seiner Beurteilung führt dieser Umstand nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu welchem Anteil Dr. G.___ die 40%ige Arbeitsunfähigkeit in jeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Tätigkeit aufgrund der Depression attestierte, ist entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 8 f.) angesichts der Angabe weiterer Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/82/51) nicht klar ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Darüber hinaus kann aufgrund der vorstehend vorgenommenen Prüfung der Standardindikatoren selbst bei aus medizinischer Sicht überzeugendem Attest einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit aus rechtlicher Sicht davon abgewichen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. vorstehende E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls als widersprüchlich moniert der Beschwerdeführer, dass Dr. B.___ mittels HAMD-Test (Hamilton Depressionsskala) eine schwere Depression ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telt, aber dennoch nur eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert habe (Urk. 1 S. 9). Dem ist entgegenzuhalten, dass der Beschwerdeführer 15 Punkte erzielte (Urk. 9/121/14), was bei der Hamilton Depressionsskala mit 17 Items einer leichten Depression entspricht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xikon.doccheck.com/de/Hamilton_</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Depression_Scale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; besucht am 18. Juni 2018). Hingegen entsprach das Resultat der Montgomery-Asberg Skala der Depressionen (MADRS) einer schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Depression (Urk. 9/121/15). Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass einem testmässigen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassen der Psychopathologie im Rahmen der psychiatrischen Exploration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur ergänzende Funktion beigemessen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebung, Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomerfassung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 9C_44/2007 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2008 E. 3.2 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dementsprechend ist nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass Dr. B.___ seine Diagnose primär auf die Anamnese und die erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunde abstützte (Urk. 9/121/16). Dies gilt umso mehr vorliegend, wo eines der psychometrischen Testverfahren zu einer leichten und eines zu einer schweren Depression geführt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom Beschwerdeführer gerügte Fehler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie beispielsweise der falsche Mietzins, welche ihn auf unsorgfältiges Arbeiten von Dr. B.___ schliessen lassen (Urk. 1 S. 10, Urk. 9/131/2), basieren auf den Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Begutachtung (Urk. 9/121/8). Eine mangelhafte Sorgfalt seitens Dr. B.___ ist dadurch nicht erstellt. Insgesamt spricht nach dem Gesagten und unter Berücksichtigung der Standardindikatoren nichts dagegen, mit Dr. B.___ von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen, wobei das Zumutbarkeitsprofil auch aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt ist. Vor der Begutachtung durch Dr. B.___ war der Beschwerdeführer nicht stärker einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, weshalb die 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auch retrospektiv für die Zeit davor anzunehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen bis zum Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 295 E. 4.1.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 222 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.1 und E. 4.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns ist bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit im April 2012 (Urk. 9/10/1) und bei Anmeldung zum Leistungsbezug im März 2012 auf April 2013 festzusetzen. Da aus juris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht auch rückwirkend nicht von einer quantitativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, bestand bereits zu jener Zeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Mithin ist der Einkommensvergleich per 2013 durchzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle errechnete das Valideneinkommen anhand der im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 9/133) in den Jahren 2009 bis 2011 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich erzielten Einkünfte und unter Berücksichtigung der Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung bis 2015. Dieses Vorgehen ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, zumal die Einkünfte schwankten (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_626/2011 vom 29. März 2012 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Angepasst an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2013 (Bundesamt für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistik [BFS], Schweizerischer Lohnindex nach Branche [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1993</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = 100; im Internet abrufbar], Nominallohnindex [T1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">], Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Männer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">122.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">123.4; 2011: 124.5; 2013: 126.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultieren hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf das Jahr 2013 Jahreslöhne von Fr. 73'886.33 (Fr. 71'550.-- : 122.5 x 126.5), Fr. 72'896.39 (Fr. 71'110.-- : 123.4 x 126.5) und Fr. 74'461.25 (Fr. 73'284.-- : 124.5 x 126.5). Es ergibt sich ein Durchschnittslohn von gerundet Fr. 73'748.-- im Jahr 2013.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, massgeblichen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der standardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierte Monatslohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunden) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Männer der LSE 2012 (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) betrug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘210.--.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dieser Betrag ist auf die im Jahr 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden hochzurechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BFS, betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnentwicklung anzupassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BFS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Schweizerischer Lohnindex nach Branche [20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = 100; im Internet abrufbar], Nominallohnindex Männer [T1.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], Total; 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">101.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: 102.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">65'689.80 im Jahr 2013 (Fr. 5’210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- x 12 : 40 x 41,7 : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">101.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 102.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle gewährte unter Hinweis auf Alter, Sprache, Belastungsprofil und Betriebsjahre einen Leidensabzug von 10 % (Urk. 2 S. 2-3). Zwar wirkt sich ein Alter von über 50 Jahren bei Männern bei Stellen ohne Kaderfunktion eher lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhend aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_552/2017 vom 18. Januar 2018 E 5.4.1 mit Hinweisen). Insgesamt ist aber bei Einschränkungen des Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils auch aus psychiatrischer Sicht der vorgenommene Leidensabzug von 10 % dennoch angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiert ein Invalideneinkommen von gerundet Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">121</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (0,9 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">65'689.80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Verglichen mit dem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 73'748.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt sich ein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbedingter Minderverdienst von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14’627</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- und somit ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessender Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem unterliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zufolge der ihm gewährten un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 10) jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men; dies unter Hinweis auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird eine Entschädigung beansprucht, reicht die Partei dem Gericht vor dem Endentscheid eine detaillierte Zusammenstellung über ihren Zeitaufwand und ihre Barauslagen ein. Im Unterlassungsfall setzt das Gericht die Entschädigung nach Ermessen fest (§ 8 in Verbindung mit § 9 der Verordnung über die Gebüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht; GebV SVGer). Trotz dem entsprechenden Hinweis in der gerichtlichen Verfügung vom 24. Oktober 2017 (Urk. 10) hat der unentgeltliche Rechtsvertreter keine Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">note eingereicht. Seine Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung ist daher von Amtes wegen festzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Unter Berücksichtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bedeutung der Streitsache, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses sowie der Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che, dass Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Peter Bolzli, Zürich, den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bereits im Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfahren vertreten hat und ihm die Akten somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bekannt waren, ist er mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ies unter Hinweis auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Peter Bolzli, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Peter Bolzli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>