<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00032</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205349&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00032</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.09.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung des Dienstverhältnisses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Weder die Kündigung noch deren Begründung durch die Beschwerdegegnerin (Gemeinde) enthielten eine Rechtsmittelbelehrung. Ein halbes Jahr nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhob der Beschwerdeführer (Gekündigter) Klage beim Verwaltungsgericht, welche dieses zur Behandlung als Rekurs an den Bezirksrat weiterleitete. Der Bezirksrat trat auf den Rekurs wegen Nichteinhaltung der Rechtsmittelfrist nicht ein.<br/><br/>Die Begründung der Kündigung ist vorliegend als anfechtbare Kündigung zu qualifizieren. Dabei stellt das Fehlen der Rechtsmittelbelehrung eine mangelhafte Eröffnung der Verfügung dar, aus der dem Beschwerdeführer kein Rechtsnachteil erwachsen darf, wenn er sich in guten Treuen darauf verlassen durfte: Die Parteien gingen davon aus, dass das Arbeitsverhältnis auf vertraglicher Grundlage beruhe und für die Durchsetzung daraus fliessender Forderungen der Klageweg zu beschreiten sei. Einzig durch die Konsultation der einschlägigen Bestimmungen der kommunalen Personalverordnung und des Verwaltungsrechtspflegegesetzes ist solches nicht auszuschliessen. Eine grobe (prozessuale) Unsorgfalt ist dem Beschwerdeführer bzw. dessen Rechtsanwalt daher nicht vorzuwerfen, da selbst von einem rechtskundigen Vertreter nicht erwartet werden kann, dass er neben dem massgebenden Gesetzestext auch Literatur oder Rechtsprechung nachschlägt (E. 4).<br/><br/>Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG">ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWAHRUNG">FRISTWAHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBELEHRUNG">RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSCHARAKTER">VERFÃGUNGSCHARAKTER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 336b OR</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2005 Nr. 21 S. 74</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Schreiben vom 16. Dezember 2003 kÃ¼ndigte die Schulpflege X As AnstellungsverhÃ¤ltnis per 31. Juli 2004. Auf Ersuchen As hin begrÃ¼ndete die Schulpflege X am 9. Juni 2004 die KÃ¼ndigung und hielt gleichzeitig berichtigend fest, das AnstellungsverhÃ¤ltnis dauere bis 15. August 2004.</p> <p class="Urteilstext">Mit Klage vom 14. Februar 2005 liess A beim Verwaltungsgericht beantragen, die Schulgemeinde X sei unter EntschÃ¤digungsfolge zu verpflichten, ihm wegen ungerechtfertigter KÃ¼ndigung sowie als Dienstaltersabfindung insgesamt Fr. 33'500.- zu bezahlen. Mit Beschluss vom 28. Februar 2005 trat das Verwaltungsgericht auf die Klage nicht ein und leitete sie zur Behandlung als Rekurs an den Bezirksrat Y weiter.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">In der Folge trat der Bezirksrat Y mit Beschluss vom 21. April 2005 auf den Rekurs As wegen Nichteinhaltung der Rechtsmittelfrist nicht ein.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 24. Mai 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, den Beschluss des Bezirksrates Y vom 21. April 2005 aufzuheben und die Angelegenheit zur materiellen Behandlung an diesen zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Gemeinde X.</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y verzichtete ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung; die Gemeinde X liess Abweisung der Beschwerde beantragen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten As.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflege­gesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen personalrechtliche Rekursentscheide des Bezirksrats zustÃ¤ndig. Die Vorinstanz ist auf den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers wegen FristversÃ¤umnis (fehlende Prozessvoraussetzung) nicht eingetreten; der formell unterlegene BeschwerdefÃ¼hrer ist folglich zur Beschwerdeerhebung an das Verwaltungsgericht legitimiert (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 98, § 64 N. 2). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.</p> <p class="Erwgung2">Dem vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid liegt in der Sache ein Streitwert von Ã¼ber Fr. 20'000.- zu Grunde, sodass die Beschwerde <span>in Dreierbesetzung zu erledigen ist (vgl. § 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span> </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 28. Februar 2005 hÃ¤lt fest, dass die Streitigkeit aus dem DienstverhÃ¤ltnis zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Beschwerdegegnerin gemÃ¤ss verwaltungsgerichtlicher Praxis im Beschwerde- und nicht im Klageverfahren auszutragen sei, da die anwendbare kommunale Personalverordnung (PVO) auf den Anfechtungsweg verweise (PK.2005.00001, E. 3).</p> <p class="Urteilstext">Steht dem GekÃ¼ndigten mithin nur das Beschwerdeverfahren offen, so muss er betreffend seine Ansinnen beim kÃ¼ndigenden Gemeinwesen zunÃ¤chst regelmÃ¤ssig eine VerfÃ¼gung erwirken. Diese VerfÃ¼gung ist alsdann mit Rekurs anfechtbar. Die Klage des BeschwerdefÃ¼hrers vom 14. Februar 2005 hÃ¤tte daher gemÃ¤ss § 80c in Verbindung §§ 70 und 5 Abs. 2 Satz 1 VRG in diesem Sinne an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet werden kÃ¶nnen. Das hÃ¤tte jedoch angesichts der offenbar ablehnenden Haltung der Beschwerdegegnerin einen formellen Leerlauf bedeutet, sodass die Kammer aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden die Klage zur Behandlung als Rekurs an den dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Bezirksrat weiterleitete.</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich verwies die Kammer auf § 5 Abs. 2 Satz 2 VRG, wonach fÃ¼r die Einhaltung der Fristen der Zeitpunkt der Einreichung bei der unzustÃ¤ndigen BehÃ¶rde massgebend ist. Der Zeitpunkt der Klageeinreichung beim Verwaltungsgericht ist demnach entscheidend zur Festlegung, ob der BeschwerdefÃ¼hrer seine Ansinnen (EntschÃ¤digungs- und Abfindungsanspruch) rechtzeitig bei der Beschwerdegegnerin anhÃ¤ngig gemacht habe, es sei denn, diese habe bereits darÃ¼ber verfÃ¼gt (VGr, 28. Februar 2005, PK.2005.00001, E. 4).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Vorinstanz trat alsdann auf die zur Behandlung als Rekurs an sie weitergeleitete Klage vom 14. Februar 2005 wegen FristversÃ¤umnis nicht ein: Sollte man dem BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht anlasten wollen, dass er direkt Klage an das Verwaltungsgericht eingereicht habe, anstatt bei der Beschwerdegegnerin nach erfolgter BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung (9. Juni 2004) eine anfechtbare VerfÃ¼gung zu verlangen bzw. innert 30-tÃ¤giger Frist zur Geltendmachung seiner Forderungen Rekurs gegen die sinngemÃ¤sse VerfÃ¼gung Ã¼ber die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses zu erheben, so mÃ¼sse sich der BeschwerdefÃ¼hrer mindestens anlasten lassen, dass auch die Klage ans Verwaltungsgericht nicht fristgerecht eingereicht worden sei.</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet dagegen im Wesentlichen ein, dass mit der Klageeinreichung am 14. Februar 2005 die 180-tÃ¤gige Frist nach Art. 336b Abs. 2 des Obligationenrechts (OR), der gemÃ¤ss dem Verweis in Art. 22 Abs. 3 PVO zur Anwendung gelange, eingehalten sei. Auch bezÃ¼glich des Abfindungsanspruches seien allfÃ¤llige Fristen gewahrt, da gemÃ¤ss dem Beschluss des Verwaltungsgerichts die vorgÃ¤ngige Erwirkung einer anfechtbaren VerfÃ¼gung im vorliegenden Verfahren nicht notwendig gewesen sei und somit eine nicht einzuholende VerfÃ¼gung auch keine Fristen auslÃ¶sen kÃ¶nne. Sodann stelle die KÃ¼ndigungsbegrÃ¼ndung vom 9. Juni 2004 keine VerfÃ¼gung dar, und es sei letztlich absolut stossend, wÃ¼rde der BeschwerdefÃ¼hrer seiner Rechte betreffend die Folgen der KÃ¼ndigung verlustig gehen, nur weil die Beschwerdegegnerin die korrekten Formalien einer ordnungsgemÃ¤ssen KÃ¼ndigung nicht eingehalten habe.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin bringt schliesslich vor, die Frist gemÃ¤ss Art. 336b Abs. 2 OR komme vorliegend nicht zur Anwendung. Das Verwaltungsgericht habe sich zudem zur Frage der Fristwahrung richtigerweise gar nicht geÃ¤ussert. HierfÃ¼r seien gemÃ¤ss Art. 75 PVO die Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes anwendbar. Da der KÃ¼ndigungsbegrÃ¼ndung vom 9. Juni 2004 VerfÃ¼gungscharakter zukomme, habe diese den Fristenlauf ausgelÃ¶st.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Rechtsgrundlage fÃ¼r das zwischen den Parteien bestehende, per Mitte August 2004 aufgelÃ¶ste AnstellungsverhÃ¤ltnis bildet die kommunale Personalverordnung der Beschwerdegegnerin. Nach deren Bestimmungen zum Rechtsschutz (Titel VII) sind personalrechtliche Anordnungen mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen (Art. 73 PVO) und die Angestellten vor Erlass einer sie belastenden VerfÃ¼gung anzuhÃ¶ren (Art. 74 Abs. 1 PVO). Der Weiterzug von personalrechtlichen Entscheidungen durch das Gemeindepersonal richtet sich, soweit die Personalverordnung nichts Abweichendes regelt, nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (Art. 75 PVO).</p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 22 PVO wird die KÃ¼ndigung durch die Anstellungsinstanz schriftlich mitgeteilt. Innerhalb der KÃ¼ndigungsfrist kann der oder die Angestellte eine BegrÃ¼ndung verlangen; andernfalls wird das Recht auf Anfechtung verwirkt. In der KÃ¼ndigung ist auf den BegrÃ¼ndungsanspruch und die Verwirkungsfolgen hinzuweisen (Art. 22 Abs. 1 PVO). Erweist sich die KÃ¼ndigung als missbrÃ¤uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt, und wird der oder die Angestellte nicht wieder eingestellt, so bemisst sich die EntschÃ¤digung nach den Bestimmungen des Obligationenrechts Ã¼ber die missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndigung (Art. 22 Abs. 3 Satz 1 PVO).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Mit Schreiben vom 16. Dezember 2003 kÃ¼ndigte die Schulpflege X das AnstellungsverhÃ¤ltnis mit dem BeschwerdefÃ¼hrer auf Ende Juli 2004. Das Schreiben wies weder auf den BegrÃ¼ndungsanspruch und die Verwirkungsfolgen hin noch enthielt es eine Rechtsmittelbelehrung. Am 26. Mai 2004 wandte sich der Rechtsanwalt des BeschwerdefÃ¼hrers an die Beschwerdegegnerin und verlangte gestÃ¼tzt auf Art. 22 Abs. 1 PVO die BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung. Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndete am 9. Juni 2004 die KÃ¼ndigung, ohne dieses Schreiben mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen.</p> <p class="Urteilstext">Der Anwalt des BeschwerdefÃ¼hrers gelangte am 6. Juli 2004 wiederum an die Beschwerdegegnerin: Die BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung werde vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht akzeptiert, da sie sachlich unzutreffend sei. Hinzu komme, dass eine KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit der Leistung oder dem Verhalten des Angestellten nach Art. 23 PVO nur dann erfolgen dÃ¼rfe, wenn dem Angestellten zuvor eine angemessene BewÃ¤hrungsfrist von lÃ¤ngstens sechs Monaten eingerÃ¤umt worden sei. Die VorwÃ¼rfe mÃ¼ssten zudem durch eine Mitarbeiterbeurteilung belegt worden sein. Er, der Anwalt, sei der Auffassung, dass im vorliegenden Fall eine missbrÃ¤uchliche bzw. sachlich nicht gerechtfertigte KÃ¼ndigung erfolgt sei, was gemÃ¤ss Art. 22 Abs. 2 PVO in Verbindung mit Art. 336a OR einen EntschÃ¤digungsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers von bis zu sechs MonatslÃ¶hnen zur Folge habe. Des Weiteren stehe seinem Klienten eine Abfindung von bis maximal 15 MonatslÃ¶hnen zu. Um die Angelegenheit vor Beschreitung des Rechtsweges gÃ¼tlich zu regeln, schlage er daher ein gemeinsames GesprÃ¤ch vor. Einigungsversuche scheiterten in der Folge.</p> <p class="Erwgung2">Schliesslich liess der BeschwerdefÃ¼hrer am 14. Februar 2005 Klage beim Verwaltungsgericht erheben mit den Begehren, ihm eine EntschÃ¤digung wegen ungerechtfertigter KÃ¼ndigung in der HÃ¶he von fÃ¼nf MonatslÃ¶hnen sowie eine Abfindung in der HÃ¶he von 8.4 MonatslÃ¶hnen zu bezahlen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zu klÃ¤ren ist, ob betreffend die geltend gemachten AnsprÃ¼che des BeschwerdefÃ¼hrers eine anfechtbare VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vorliegt und ob, gegebenenfalls, hiergegen rechtzeitig Rekurs erhoben wurde. Fehlte es an einer VerfÃ¼gung als AnknÃ¼pfungsobjekt fÃ¼r die als Rekurs zu behandelnde Klage, so wÃ¤re zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer rechtzeitig seine vermÃ¶gensrechtlichen AnsprÃ¼che gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin geltend gemacht hat (vorn 2.1). </p> <p class="Urteilstext">Entgegen der Auffassung der Vorinstanz (vorn 2.2 Abs. 1) ist nicht darauf abzustellen, ob â wÃ¤re denn der Klageweg zu beschreiten â die Klage fristgerecht eingereicht worden sei, zumal diese ohnehin an keine Frist gebunden ist (§ 80c in Verbindung mit § 83 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 83 N. 5; â lediglich der mit der Klage geltend gemachte materiellrechtliche Anspruch kann verjÃ¤hren oder verwirken).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Wird auf dem Rechtsweg die RechtmÃ¤ssigkeit einer KÃ¼ndigung in Frage gestellt, so ist gemÃ¤ss Lehre und bisheriger Rechtsprechung nicht zwischen der Anfechtung der KÃ¼ndigung als solcher und den vermÃ¶gensrechtlichen Folgen der KÃ¼ndigung zu unterscheiden:</p> <p class="Erwgung2">VermÃ¶gensrechtliche AnsprÃ¼che im Zusammenhang mit einer KÃ¼ndigung sind ebenfalls im Anfechtungsverfahren zu beurteilen; es bedarf zur Ãffnung des Anfechtungswegs, der ohnehin nicht zur Wiedereinstellung des Betroffenen fÃ¼hren kann (vgl. § 80 Abs. 2 VRG), nicht einer zusÃ¤tzlichen VerfÃ¼gung Ã¼ber die geltend gemachten Forderungen; vielmehr muss der Betroffene zur Geltendmachung seiner Forderungen rechtzeitig Rekurs gegen die VerfÃ¼gung Ã¼ber die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses erheben. Die vermÃ¶gensrechtlichen Forderungen mÃ¼ssen mit anderen Worten bereits mit dem Rekurs gestellt werden (VGr, 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 3 Abs. 3, www.vgrzh.ch; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 79 N. 2, § 80 N. 4). â Ob dies fÃ¼r sÃ¤mtliche im Zusammenhang mit einer KÃ¼ndigung stehenden Forderungen gilt, erscheint zwar fraglich; indessen ist darauf, wie die nachstehenden AusfÃ¼hrungen zeigen, nicht nÃ¤her einzugehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Wie gesehen kÃ¼ndigte die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 16. Dezember 2003 das AnstellungsverhÃ¤ltnis mit dem BeschwerdefÃ¼hrer, und auf dessen Verlangen begrÃ¼ndete sie am 9. Juni 2004 die KÃ¼ndigung. Daraufhin erhob der BeschwerdefÃ¼hrer innerhalb der KÃ¼ndigungsfrist Einsprache: In der Meinung, dass Art. 336b OR anwendbar sei, brachte er im Schreiben vom 6. Juli 2004 klar zum Ausdruck, dass er mit der Entlassung nicht einverstanden sei, da diese sowohl formell als auch materiell mangelhaft, das heisst ungerechtfertigt sei (vorn 3.2 Abs. 2; vgl. zur Einsprache nach Art. 336b OR als einer Voraussetzung fÃ¼r das Entstehen des EntschÃ¤digungsanspruchs bei missbrÃ¤uchlicher KÃ¼ndigung BGr, 8. April 2004, 4C.39/2004, E. 2.1, www.bger.ch). â Indessen ist Art. 336b OR betreffend das Verfahren bei missbrÃ¤uchlicher KÃ¼ndigung vorliegend nicht massgebend, verweist doch Art. 22 Abs. 2 und 3 PVO lediglich in materieller Hinsicht (MissbrauchstatbestÃ¤nde, Bemessung) auf die Bestimmungen des Obligationenrechts, wÃ¤hrenddem das Verfahren zur Geltendmachung des EntschÃ¤digungsanspruches durch Art. 22 Abs. 1 und Art. 73 ff. PVO (vorn 3.1) geregelt wird. </p> <p class="Erwgung2">Art. 22 Abs. 1 PVO sieht vor, dass das Recht auf Anfechtung verwirkt wird, wenn der oder die Angestellte nicht innerhalb der KÃ¼ndigungsfrist eine BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung verlangt. Mit der BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung bringt das kÃ¼ndigende Gemeinwesen damit â eindeutig und klar â zum Ausdruck, dass es die KÃ¼ndigung fÃ¼r rechtmÃ¤ssig halte und nicht davon absehe. Eine eigentliche Einsprache gegen die KÃ¼ndigung beim KÃ¼ndigenden, wie es Art. 336b OR verlangt, sieht die kommunale Personalverordnung demnach nicht vor. Diese unterschiedliche Regelung rechtfertigt sich, weil im Ã¶ffentlichen Dienstrecht ohnehin in der Regel der oder die Angestellte vor dem Aussprechen der KÃ¼ndigung anzuhÃ¶ren ist (Art. 74 PVO; Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999), andernfalls die KÃ¼ndigung an einem formellen Mangel leidet. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>SpÃ¤testens die BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung ist daher mit Rekurs anfechtbar, wenn nicht bereits die KÃ¼ndigung â was in der Praxis trotz der in vielen Personalerlassen gleich lautenden Bestimmung wie jener von Art. 22 Abs. 1 PVO hÃ¤ufig vorkommt (vgl. etwa VGr, 6. Juli 2005, PB.2005.00013, E. 2.1, www.vgrzh.ch) â mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen war. Mit diesem sind, jedenfalls nach der bisherigen Rechtsprechung (vorn 4.1), alle im Zusammenhang mit der KÃ¼ndigung stehenden vermÃ¶gensrechtlichen Forderungen geltend zu machen, sodass es nicht notwendig ist, vom kÃ¼ndigenden Gemeinwesen diesbezÃ¼glich eine VerfÃ¼gung zu verlangen, um den Anfechtungsweg zu Ã¶ffnen (vgl. aber vorn 2.1 Abs. 2; VGr, 14. August 2002, PK.2002.00003, E. 2f/aa, www.vgrzh.ch = RB 2002 Nr. 25 = ZBl 104/2003, S. 428 ff.; ferner VGr, 18. Juli 2001, PK.2001.00003, E. 4 [betreffend im Anfechtungsverfahren geltend zu machende haftungsrechtliche AnsprÃ¼che aus durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndeten Ã¶ffentlichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnissen], und 26. September 2002, PK.2002.00004, E. 4 [betreffend Lohnnachzahlung] â je unter www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2">Die schriftliche BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung vom 9. Juni 2004 ist â wie bereits die KÃ¼ndigung selbst â ohne weiteres als VerfÃ¼gung zu qualifizieren. Die AuflÃ¶sung eines Ã¶ffentlichrechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisses ist grundsÃ¤tzlich nur durch eine begrÃ¼ndete VerfÃ¼gung zulÃ¤ssig. Die KÃ¼ndigung ist als personalrechtliche Anordnung (VerfÃ¼gung) ein individueller, an einen bestimmten Adressaten gerichteter Hoheitsakt, durch welchen das DienstverhÃ¤ltnis in verbindlicher Weise beendet wird (Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 199+207). Abzustellen ist dabei allein auf den materiellen VerfÃ¼gungsbegriff; die fehlende VerfÃ¼gungsform bedeutet mit anderen Worten nicht, dass keine VerfÃ¼gung vorliegt (vgl. zum VerfÃ¼gungsbegriff VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 4.2 Abs. 1 f., mit Hinweisen, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Als erstinstanzliche VerfÃ¼gung ist die KÃ¼ndigung schriftlich mitzuteilen und mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen, die das zulÃ¤ssige ordentliche Rechtsmittel, die Rechtsmittelinstanz und die Rechtsmittelfrist bezeichnet (Art. 73 PVO, § 10 Abs. 2 VRG). Auf eine BegrÃ¼ndung und Rechtsmittelbelehrung kann verzichtet werden, wenn in der KÃ¼ndigung gemÃ¤ss Art. 22 Abs. 1 Satz 3 PVO auf den BegrÃ¼ndungsanspruch und die Verwirkungsfolgen hingewiesen wird (vgl. auch allgemein § 10a Abs. 2 lit. a VRG).</p> <p class="Urteilstext">Weder die KÃ¼ndigung vom 16. Dezember 2003 noch die BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung vom 9. Juni 2004 (vorn 3.2) entsprachen diesen Erfordernissen. Dabei stellt das Fehlen der Rechtsmittelbelehrung eine mangelhafte ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung dar, aus der dem BeschwerdefÃ¼hrer kein Rechtsnachteil erwachsen darf, wenn er sich in guten Treuen darauf verlassen durfte; der ErÃ¶ffnungsfehler hat aber nicht die Nichtigkeit der KÃ¼ndigung zur Folge (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 976+1645).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Zu prÃ¼fen ist demnach, ob mit der Klageeinreichung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 14. Februar 2005 nach dem Grundsatz von Treu und Glauben trotz fehlender Rechtsmittelbelehrung rechtzeitig ein Rechtsmittel gegen die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 6. Juni 2004 erhoben wurde:</p> <p class="Erwgung3">Nach der (strengen) Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts wird als allgemein bekannt vorausgesetzt, dass Entscheide definitiv werden, wenn sie nicht innert einer bestimmten Frist angefochten werden. Das Fehlen jedwelcher Angabe sollte einen geradezu veranlassen, sich umgehend zu informieren (BGE 119 IV 330 E. 1c = Pra 84/1995 Nr. 239). Entsprechend wird vom Rechtsuchenden erwartet, dass er sich nach dem zulÃ¤ssigen Rechtsmittel erkundigt und letztlich innert angemessener und vernÃ¼nftiger Frist allenfalls ein solches ergreift (VGr, 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 4.1, und 1. Dezember 2004, VB.2004.00377, E. 2.3, und 9. Juni 2004, VB.2004.00105, E. 4.2.2 mit Hinweis, alle unter www.vgrzh.ch; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, S. 242 mit Hinweisen). Fehlt einer Anordnung nicht nur die Rechtsmittelbelehrung, sondern ist auch umstritten, ob Ã¼berhaupt deren VerfÃ¼gungscharakter erkennbar war, vermag allerdings nur eine grobe prozessuale Unsorgfalt der betroffenen Partei die Unklarheit eines formal nicht als VerfÃ¼gung abgefassten Schreibens aufzuwiegen (BGE 129 II 125 E. 3.3 f., mit Hinweisen; VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 5.1 Abs. 3, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3">Sowohl die Beschwerdegegnerin â anders lÃ¤sst sich ihr Vorgehen nicht interpretieren â als auch der BeschwerdefÃ¼hrer gingen davon aus, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf vertraglicher Grundlage beruhe und fÃ¼r die Durchsetzung daraus fliessender Forderungen der Klageweg zu beschreiten sei. Einzig durch die Konsultation der einschlÃ¤gigen Bestimmungen der kommunalen Personalverordnung und des Verwaltungsrechtspflegegesetzes ist solches nicht auszuschliessen. Die Bedeutung und Tragweite von Art. 13 PVO (Entstehung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses durch VerfÃ¼gung oder Ã¶ffentlichrechtlichen Vertrag), Art. 22, 73 ff. PVO (KÃ¼ndigungs- und Rechtsschutzbestimmungen) in Verbindung mit §§ 74 Abs. 1, 79 und 80a VRG erschliesst sich erst durch Studium der (publizierten) verwaltungsgerichtlichen Praxis (grundlegend VGr, 14. August 2002, PK.2002.00003, E. 2, www.vgrzh.ch = RB 2002 Nr. 25 = ZBl 104/2003, S. 428 ff.). Eine grobe (prozessuale) Unsorgfalt ist dem BeschwerdefÃ¼hrer bzw. dessen Rechtsanwalt daher nicht vorzuwerfen, da selbst von einem rechtskundigen Vertreter nicht erwartet werden kann, dass er neben dem massgebenden Gesetzestext auch Literatur oder Rechtsprechung nachschlage (vgl. BGE 112 Ia 305 E. 3; ferner BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 3c am Ende, www.bger.ch). </p> <p class="Erwgung3">Hinzu kommt schliesslich, dass man sich â wollte man entgegen dem vorstehend Gesagten dem Rechtsanwalt des BeschwerdefÃ¼hrers eine grobe Unsorgfalt vorwerfen â fragen mÃ¼sste, ob nicht die Einsprache des BeschwerdefÃ¼hrers vom 6. Juli 2004 an die Beschwerdegegnerin als Rekurs zu betrachten wÃ¤re, welchen diese nach § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG von Amtes wegen an den Bezirksrat hÃ¤tte weiterleiten mÃ¼ssen (vgl. BGE 122 IV 344 E. 4f; VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 5.3 Abs. 2, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Die Vorinstanz ist demnach zu Unrecht nicht auf die zur Behandlung als Rekurs an sie weitergeleitete Klage des BeschwerdefÃ¼hrers eingetreten. Die Beschwerde ist gutzuheissen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Verfahrenskosten von der unterliegenden Partei zu tragen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG); die Beschwerdegegnerin ist Ã¼berdies verpflichtet, den BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r seine Umtriebe im Verfahren vor Verwaltungsgericht angemessen zu entschÃ¤digen (§ 17 Abs. 2 VRG). â Der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz fusst nicht auf einer Verletzung von Verfahrensvorschriften oder des rechtlichen GehÃ¶rs (vgl. § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG), sondern auf einer unzutreffenden rechtlichen WÃ¼rdigung der Eintretensvoraussetzungen. Schon darum ist eine Auferlegung der Gerichtskosten bzw. der ParteientschÃ¤digung â in Anwendung des Verursacherprinzips â zulasten der Vorinstanz nicht angezeigt (vgl. dazu jÃ¼ngst VGr, 11. Juli 2005, VB.2005.00001, E. 4.2 f. mit Hinweisen, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Beschluss des Bezirksrates Y vom 21. April 2005 wird aufgehoben und die Sache zur materiellen Behandlung als Rekurs an diesen zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Verfahren vor Verwaltungsgericht eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 400.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>