<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Umfrage von Psychologiestudierenden der Universität Genf ergab, dass viele an Einsamkeit, Deprimiertheit, Konzentrations- und Schlafstörungen leiden. Ein Viertel quälen Selbstmordgedanken. Vielen Studierenden fehlt das Wissen über Behandlungsmöglichkeiten.</p><p>Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>- Gibt es Untersuchungen über die Auswirkungen von Covid auf die psychische Gesundheit von Studierenden?</p><p>- Wie kann das Wissen der Studierenden über Behandlungsmöglichkeiten verbessert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Dem Bundesrat sind verschiedene Studien bekannt, die die psychische Gesundheit von jungen Erwachsenen untersuchen. Allerdings beziehen sie sich oft auf die erste Welle der Pandemie und umfassen die jüngsten Entwicklungen nicht. Zudem wird in vielen Befragungen nicht zwischen erwerbstätigen und studierenden jungen Erwachsenen differenziert. Die Studien zeigen im Allgemeinen, dass junge Menschen im Vergleich zu den anderen Altersgruppen besonders stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind. Sie geben beispielsweise deutlich häufiger an, unter schweren depressiven Symptomen zu leiden. Die Studierenden werden an vielen Hochschulen bereits proaktiv über die vielfältigen Angebote der psychologischen Beratungsstellen der Universitäten informiert. Der Bund hat zudem seine Unterstützung für niederschwellige telefonische Angebote (Dargebotene Hand, Pro Juventute/147, Pro Mente Sana) seit Beginn der Krise erhöht. </p>