<h2>SubmittedText<h2><p>- Kommt es nicht einer Täuschung von Sparerinnen und Sparern gleich, wenn auf den Unterlagen zu Lehman-Produkten das missverständliche Wort "Kapitalschutz" und das CS-Logo gross geschrieben werden und der Name der haftenden Bank "nicht sehr prominent" (Finma) erscheint?</p><p>- Wie kommt die Finma zum Schluss, die CS habe "eine vergleichsweise grosse Anzahl von Kunden ganz oder teilweise entschädigt", wenn die Bank die Zahlen nicht offenlegt und jeweils erst nach der Einschaltung eines Anwalts kompromissbereit war?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Ob eine Täuschung von Kunden vorliegt oder nicht, müsste letztlich von einem Zivilgericht gestützt auf die konkreten Umstände entschieden werden. Zu diesen Umständen gehört nun aber nicht nur die Darstellung im Prospekt, die genauer zu untersuchen wäre. Vielmehr wäre dann auch zu berücksichtigen, was im Einzelfall im Verkaufsgespräch diskutiert wurde, was der Kunde selber schon an Wissen mitbrachte usw. Was schliesslich die Anzahl der entschädigten Kunden angeht, sind mir die entsprechenden Zahlen oder Grundlagen der Finma nicht bekannt, weshalb sie der Bundesrat hier auch nicht kommentieren kann.</p>