<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ÜL.2022.00002</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. Mai 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk147907551"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic.</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. Barbara Winter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Helsana Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Entfelderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, Postfach 2502, 5001 Aarau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zusatzleistungen/Überbrückungsleistungen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1960 geborene </span><span id="_Hlk135038352"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich nach dem Verlust ihrer letzten Vollzeitstelle bei der Arbeitslosenversicherung zum Bezug von Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung an. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wurde am 1. Juli 2019 eröffnet und wegen der Pandemie um den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis zum 31. März 2022 verlängert (Urk. 1 S. 2 f., Urk. 8/39). Ab dem 2. März 2020 war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Detailhandelsfachfrau im Stundenlohn mit einem Pensum von in der Regel etwa 100 Stunden pro Monat unbefristet bei der </span><span id="_Hlk147907867"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt (Urk. 8/33). Dieses Einkommen wurde als Zwischenverdienst an die Arbeitslosenentschädigung angerechnet (Urk. 1 S. 3, Urk. 8/13, Urk. 8/42 S. 8-10). Nach Auslaufen der Rahmenfrist mit Beendigung des Taggeldanspruchs Ende März 2022 (Urk. 8/42/8) stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. April 2022. Dieses Gesuch wurde mit Verfügung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitslosenkasse vom 5. April 2022 abgewiesen mit der Begründung, dass das Arbeitsverhältnis mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG im bisherigen Umfang fortbestehe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb keinen anrechenbaren Arbeitsausfall habe (Urk. 8/39). Die Verfügung der Arbeitslosenkasse erwuchs unangefochten in Rechtskraft (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Februar 2022 hatte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Bezug von Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen für ältere Arbeitslose angemeldet (Urk. 8/1). Nach Abklärungen (vgl. Urk. 8/31, Urk. 8/40) verneinte die Stadt Winterthur, Zusatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen/Überbrückungsleistungen (nachfolgend: Durchführungsstelle), mit Verfügung vom 20. Mai 2022 das Bestehen eines Anspruchs auf Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Arbeitslosenkasse nicht im Sinne von Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜLG) ausgesteuert sei (Urk. 8/41). Die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dagegen erhobene Einsprache (Urk. 8/42; vgl. auch Urk. 8/44 S. 5) wies die Durchführungsstelle mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Oktober 2022 ab (Urk. 2 = Urk. 8/44).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Winter von der Helsana Rechtsschutz AG, Beschwerde mit dem Antrag, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Oktober 2022 sei aufzuheben und es sei die Angelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit an die Durchführungsstelle zurückzuweisen, damit sie ihr Gesuch um Ausrichtung von Überbrückungsleistungen ab 1. April 2022 weiterbearbeite (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 10. Januar 2023 verzichtete die Durchführungsstelle auf eine Stellungnahme zur Beschwerde und verwies statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen auf ihre Ausführungen im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7). Eine Kopie hiervon wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Januar 2023 zugestellt (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine jährliche Überbrückungsleistung im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Art. 7 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 1. Juli 2021 in Kraft getretenen ÜLG, zumal keine Anhaltspunkte bestehen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ÜLG wünscht (vgl. Urk. 1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a sowie Art. 7 Abs. 1 ÜLG übernehmen mit der Formulierung «jährliche» Überbrückungsleistung den Wortlaut von Art. 3 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a und Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassenen- und Invalidenversicherung (ELG; «jährliche» Ergänzungsleistung). Die Leistungsberechnung und das Verfahren im Bereich der Überbrückungsleistungen erfolgen nach den gleichen Grundsätzen wie bei den Ergänzungsleistungen (Bot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zum Bundesgesetz über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 S. 8282 und S. 8286). Es ist deshalb davon auszugehen, dass eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung über Überbrückungsleistungen in zeitlicher Hinsicht ebenfalls nur für ein Kalenderjahr Rechtsbeständigkeit entfalten kann (vgl. Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts des Kantons Zürich im Verfahren ÜL.2022.00001 heutigen Datums E. 4.2; vgl. die dazu im Bereich der Ergänzungsleistungen ergangene Rechtsprechung, insbesondere BGE 128 V 39 E. 3b und das Urteil des Bundesgerichts 9C_83/2012 vom 9. Mai 2012 E. 1.1).</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umstritten ist der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch in der Periode vom 1. April 2022 (Urk. 1 S. 2) bis zum 31. Dezember 2022, da Überbrückungsleistungen nach dem Gesagten lediglich auf ein Jahr berechnet werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert damit Fr. 30’000.-- nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigt, fiele grundsätzlich die einzelrichterliche Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Betracht (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]). Da hier ein Fall von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, ist das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren gestützt auf § 11 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Kammer zur Behandlung in ordentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Besetzung zu überweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 3 Abs. 1 des am 1. Juli 2021 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜLG) haben Personen ab 60 Jahren, die ausgesteuert sind, Anspruch auf Überbrückungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Zeitpunkt des ordentlichen AHV-Rentenalters (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a) oder des frühestmöglichen Vorbezugs der AHV-Rente, wenn dann absehbar ist, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen gemäss ELG haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Person ist ausgesteuert, wenn sie ihren Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (ALV) ausgeschöpft hat oder wenn ihr Anspruch auf ALV-Taggelder nach Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug erloschen ist und anschliessend keine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet werden kann (Art. 3 Abs. 2 ÜLG). Die Aussteuerung erfolgt in dem Monat, in dem das letzte Taggeld bezogen wird oder in dem die Rahmenfrist für den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug abläuft (Art. 3 Abs. 3 ÜLG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 5 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ÜLG muss die Aussteuerung nach dem 60. Altersjahr erfolgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführungsstelle stellt sich gemäss Begründung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Standpunkt, das Anspruchserfordernis gemäss Art. 3 Abs. 2 ÜLG, wonach eine Person ausgesteuert sein müsse, sei bei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht erfüllt (Urk. 2 S. 2 und 4). Denn sie habe am 2. März 2020 eine neue Anstellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG gefunden. Bei dieser Arbeitgeberin sei sie mit einem Beschäftigungsgrad von etwa 60 % beziehungsweise 100 Arbeitsstunden pro Monat tätig. Mit dem entsprechenden Einkommen, welches während der Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vom 1. Juli 2019 bis zum 31. März 2022 als Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verdienst angerechnet worden sei, habe sie sich eine neue Beitragszeit erarbeitet; diese würde bei einer ganzen oder teilweisen Auflösung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses zur Eröffnung einer neuen Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung berechtigen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitslosenkasse habe mit Verfügung vom 5. April 2022 das Gesuch um Ausrichtung weiterer Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung und Eröffnung einer neuen Rahmenfrist ab 1. April 2022 abgewiesen, weil der Beschwerdeführerin während des unverändert fortbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden Arbeitsverhältnisses mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG kein anrechenbarer Verdienstausfall im Sinne von Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung (AVIG) entstehe (Urk. 2 S. 2 ff.). Aktuell habe sie nur wegen des feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Verdienstausfalls keinen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder, nicht aber, weil keine neue Rahmenfrist eröffnet werden könne. Deshalb könne sie nicht als ausgesteuert im Sinne des ÜLG betrachtet werden (Urk. 2 S. 4; vgl. auch Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug könne von der Arbeitslosenkasse dann eröffnet werden, wenn sämtliche Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt seien (unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderem ganze oder teilweise Arbeitslosigkeit, anrechenbarer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall und erfüllte Beitragszeit). Art. 3 Abs. 2 ÜLG nehme implizit Bezug auf diese Bestimmung. Gemäss Wortlaut von Art. 3 Abs. 2 ÜLG spiele es keine Rolle, aus welchem Grund keine neue Rahmenfrist eröffnet werden könne. Damit sei es entgegen der Ansicht der Durchführungsstelle nicht entscheidend, ob nicht genügend Beitragszeit erarbeitet worden sei oder – wie vorliegend – kein anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Verdienstausfall gegeben sei. Da bei ihr mangels anrechenbaren Arbeitsausfalls keine neue Rahmenfrist eröffnet werden könne, sei sie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuert im Sinne von Art. 3 Abs. 2 ÜLG. Die von der Durchführungsstelle vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommene Auslegung des Begriffs der Aussteuerung entspreche sodann auch nicht Sinn und Zweck des ÜLG. Mit den Überbrückungsleistungen solle laut Bot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zum Bundesgesetz über Überbrückungsleistungen für ältere arbeitslose Personen, welche auf eine lange Erwerbskarriere zurückblicken und nach Vollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung des 60. Altersjahres ausgesteuert würden, ohne dass ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gelinge, der Existenzbedarf bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters ohne Rückgriff auf die Sozialhilfe sichergestellt werden. Weshalb nun ältere Teilarbeitslose, denen in Erfüllung ihrer Schadenminderungspflicht gegenüber der Arbeitslosenversicherung eine teilweise Integration in den Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt gelungen sei, ohne dass sie mit dem erzielten Erwerbseinkommen ihren Lebensbedarf zu decken vermöchten, nach Auslaufen der Rahmenfrist für den Leistungsbezug von den Überbrückungsleistungen ausgeschlossen werden soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, sei nicht einsichtig (Urk. 1 S. 5). Schliesslich sei zu berücksichtigen, dass die Überbrückungsleistungen so konzipiert seien, dass es sich für die Betroffenen weiterhin lohne zu arbeiten. Denn bei der Berechnung der Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen würden nur zwei Drittel eines allfälligen Erwerbseinkommens ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet. Auch daraus erschliesse sich, dass ältere Arbeitslose mit einem (begrenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten) Erwerbseinkommen nicht von den Überbrückungsleistungen ausgeschlossen werden sollten. Vorliegend sei die Rahmenfrist für den Leistungsbezug per 31. März 2022 ausgelaufen, und eine neue Rahmenfrist könne ab 1. April 2022 mangels anrechenbaren Arbeitsausfalls nicht eröffnet werden. Damit sei die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Aussteuerung erfüllt (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, ob die Beschwerdeführerin bei Einreichung ihrer Anmeldung zum Bezug von Überbrückungsleistungen «ausgesteuert» war im Sinne von Art. 3 Abs. 2 ÜLG, weil ihr Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung im Sinne dieser Bestimmung nach Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug erloschen war und anschliessend keine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet werden konnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachverhaltlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht ist von Belang, dass die Beschwerdeführerin nach Auslaufen der Rahmenfrist für den Leistungsbezug mit Beendigung des Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs Ende März 2022 (Urk. 8/42/8, Urk. 8/39) weiterhin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im Rahmen des seit dem 2. März 2020 versehenen Arbeitspensums von rund 100 Stunden pro Monat (Urk. 8/33 S. 2, Urk. 8/39 S. 1), was etwa einem Teilzeitpensum von 60 % entspricht, arbeitete. Das dabei erzielte monatliche Erwerbseinkommen von Fr. 1'917.50 bis Fr. 3'399.50 (Urk. 1 S. 6; vgl. auch Urk. 8/17 f.) erreichte den versicherten Verdienst von Fr. 4'483.--, auf dessen Grundlage ihre Arbeitslosenentschädigung während der Rahmenfrist vom 1. Juli 2019 bis 31. März 2022 berechnet worden war (Urk. 8/42/8-10), aber nicht und vermag nach ihren Angaben ihren Lebensbedarf für sich allein nicht zu decken (Urk. 1 S. 6). Dementsprechend stellte sie bei der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung erneut Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. April 2022 (Urk. 8/39). Dieses Gesuch wurde mit Verfügung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitslosenkasse vom 5. April 2022 abgewiesen mit der Begründung, dass das Arbeitsverhältnis mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im bisherigen Umfang fortbestehe und der Beschwerdeführerin deshalb kein anrechenbarer Arbeitsausfall entstehe (Urk. 8/39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin weist zu Recht darauf hin, dass sie ab 1. April 2022 nach wie vor teilweise arbeitslos war, weil sie nur eine Tätigkeit mit einem Pensum von etwa 60 % gefunden hatte, nicht aber eine solche im vor der Arbeitslosigkeit im Jahr 2019 versehenen Pensum von 100 % (Urk. 1 S. 2). Die Arbeitslosenkasse wies einen weiteren Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mit der Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung ab, das bisherige 60%ige Arbeitspensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG bestehe unverändert fort, so dass der Beschwerdeführerin in diesem Rahmen kein Arbeitsausfall entstehe (Urk. 8/39). Von der Arbeitslosenkasse nicht erwähnt wurde, dass die Beschwerdeführerin für die ab 1. April 2022 verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende Teilarbeitslosigkeit von rund 40 % ebenfalls keinen Anspruch auf Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelder hatte, weil sie diesbezüglich am 1. April 2022 die Beitragszeit gemäss Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. e in Verbindung mit Art. 9 und Art. 13 Abs. 1 AVIG (vorange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangene mindestens zwölfmonatige Beschäftigung) nicht erfüllt hatte und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb keine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet werden konnte. Im Ergebnis steht unabhängig von der Begründung aber unbestrittenermassen fest, dass die Arbeitslosenkasse mit ihrer Verfügung vom 5. April 2022 zu Recht einen weiteren Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verneint hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist demnach, ob diese Konstellation – nach Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug besteht ein Teil der ursprünglichen Arbeitslosigkeit fort, für den der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder erloschen ist und keine neue Rahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frist für den Leistungsbezug eröffnet werden kann - auch als Aussteu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung nach Art. 3 Abs. 2 ÜLG zu gelten hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Definition der Aussteuerung in Art. 3 Abs. 2 ÜLG entspricht jener in der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und wurde der monatlichen Publikation des SECO «Die Lage auf dem Arbeitsmarkt», S. 28 (abrufbar unter www.seco.admin.ch), entnom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 S. 8287). Die Bedeutung dieser Regelung ist deshalb unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen des AVIG zum Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung zu ermitteln.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als erste Voraussetzung für einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nennt Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a AVIG eine ganze oder teilweise Arbeitslosigkeit der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Sinne von Art. 10 AVIG. Als teilweise arbeitslos gelten gemäss Art. 10 Abs. 2 AVIG Personen, die in keinem Arbeitsverhältnis stehen und lediglich eine Teilzeitbeschäftigung suchen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) oder solche, die eine Teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschäftigung haben und eine Vollzeit- oder eine weitere Teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschäftigung suchen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Dabei muss die der Arbeitsaufnahme zur Verfügung stehende Zeit mindestens 20 % einer Vollzeitbeschäftigung betragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, 5. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2019, S. 42 mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das System der Arbeitslosenversicherung sieht folglich nicht nur Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen bei einer vollständigen, sondern auch bei einer teilweisen Arbeitslosigkeit vor. In der Publikation des SECO «Die Lage auf dem Arbeitsmarkt» werden denn auch teilweise Arbeitslose berücksichtigt (vgl. S. 26 der Publikation, abrufbar unter </span><a href="http://www.seco.admin.ch"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.seco.admin.ch</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Demnach kann auch eine Person, die am Anfang der Rahmenfrist für den Leistungsbezug teilweise arbeitslos ist, bei im Übrigen erfüll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Voraussetzungen Arbeitslosenentschädigung beanspruchen. Besteht die Arbeitslosigkeit nach Ablauf der Rahmenfrist beziehungsweise Erlöschen des Anspruchs auf Arbeitslosentaggelder unverändert fort, ist eine solche Person als ausgesteuert im Sinne von Art. 3 Abs. 2 ÜLG zu betrachten. In der gleichen Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation befindet sich aber auch eine Person, die am Anfang der Rahmenfrist für den Leistungsbezug vollständig arbeitslos war und welcher während der Rahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frist nur eine teilweise Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gelungen ist. Denn nach dem Ende der Rahmenfrist besteht ein Teil der ursprünglichen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit fort, für den der Anspruch auf Arbeitslosentaggelder erloschen ist und keine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet werden kann. Dies spricht dafür, dass auch solche Personen unter den Begriff der «Aussteuerung» gemäss ÜLG fallen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch Personen mit fortbestehender, bloss teilweiser Arbeitslosigkeit von Art. 3 Abs. 2 ÜLG erfasst werden sollen, ergibt auch ein Blick auf andere Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des ÜLG. Wenn Personen mit einer Teilzeitbeschäftigung, die weiterhin auf Arbeitssuche sind, weil sie ihr Teilzeitpensum aufstocken möchten, und für diesen Teil eines Vollzeitpensums keine Taggelder der Arbeitslosenversicherung mehr beanspruchen können, von vornherein nicht vom ÜLG erfasst wären, wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bestimmungen zur Anrechenbarkeit von Erwerbseinkommen (Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ÜLG) sowie Arbeitslosentaggeldern (die gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3355.01 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für ältere Arbeitslose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[WÜL] unter die Renten, Pensionen und anderen wiederkehrenden Leistungen gemäss Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d zu subsumieren sind) teilweise erübrigen. Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ÜLG sieht vielmehr eine prioritäre beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise privilegierte Berücksichtigung von Erwerbseinkünften der Personen mit Überbrückungsleistungen vor (nur zu zwei Dritteln), um sie im Erwerbsleben zu halten, weil sich die Erwerbstätigkeit lohnt (vgl. BB 2019 S. 8283 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es war sodann gesetzgeberische Absicht, dass Personen, die Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen beziehen, weiterhin eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt anstreben sollen bzw. gar müssen. Dies hat Niederschlag in Art. 5 der Verordnung über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜLV; in Verbindung mit Art. 5 Abs. 5 ÜLG) gefunden; den Nachweis dieser Bemühungen müssen die Bezüge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rinnen und Bezüger von Überbrückungsleistungen jährlich erbringen. In diesem Zusammenhang bestimmt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2420.05 WÜL (neuste Ausgabe, Stand per 1. Januar 2023), dass eine Überbrückungsleistungen beziehende Person, die Anspruch auf eine neue Rahmenfrist der Arbeitslosenversicherung hat, weil sie eine (teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche) Erwerbstätigkeit ausgeübt hat, weiterhin Anspruch auf Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen hat und diesen deswegen nicht verliert. Das ALV-Taggeld und das Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen sind in der ÜL-Berechnung als Einnahmen zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. Ohne eine solche Regelung würden diejenigen Personen bestraft, die während des Überbrückungsleistungsbezugs arbeiten, was nicht Ziel dieser Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen wäre (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Informationen des Kantonalen Sozialamtes Zürich an die ZL- und ÜL-Durchführungsstellen vom Dezember 2022, S. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nun nicht einzusehen, weshalb diese Konstellation, bei der während des laufenden Überbrückungsleistungsanspruchs eine neue (Teil-)Erwerbstätigkeit gefunden und ausgeübt wird, die nicht zum Untergang des Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsanspruch führt, anders zu behandeln wäre, als der vorliegende Fall, bei dem zu Beginn des Überbrückungsleistungsanspruchs eine Teilaussteuerung besteht und die daneben bereits vorhandene Teilarbeitstätigkeit weiterhin ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übt wird. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist zuzustimmen, dass die Auslegung der Durchführungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle mit dem Zweck der Überbrückungsleistungen nicht vereinbar ist (Urk. 1 S. 5). Mit den Überbrückungsleistungen soll für Personen, die auf eine lange Erwerbskarriere zurückblicken und nach Vollendung des 60. Altersjahres ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuert werden, weil kein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gelungen ist, der Existenzbedarf bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters sichergestellt werden, ohne dass auf die Sozialhilfe zurückgegriffen und die Altersvorsorge in Anspruch genommen werden muss (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 S. 8252). Dieses Ziel wird ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn Personen, denen nach Ablauf der Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung nur ein teilweiser Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gelungen ist, keinen Anspruch auf Überbrückungsleistungen haben. Denn auch solche Personen können ohne Überbrückungsleistungsanspruch gezwungen sein, Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 S. 8308).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Auslegung von Art. 3 Abs. 2 ÜLG nach der Entstehungsgeschichte, aus dem Zusammenhang mit anderen Vorschriften und nach dem Zweck (vgl. zur Gesetzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslegung mit dem grammatikalischen [Wortlaut], historischen, teleolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen [Sinn und Zweck] und systematischen Auslegungselement BGE 145 V 289 E. 4.1; 144 V 224 E. 4.1 mit weiteren Hinweisen) führt folglich zum Ergebnis, dass auch Personen wie die Beschwerdeführerin, die nach Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug und Erlöschen des Taggeldanspruchs weiterhin teilweise arbeitslos sind, wobei für diese Arbeitslosigkeit keine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet werden kann, ausgesteuert sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin ab 1. April 2022 die Voraussetzung gemäss Art. 3 Abs. 2 ÜLG erfüllt, die Aussteuerung sodann auch nach dem 60. Altersjahr ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist (Art. 5 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ÜLG), ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen; die Sache ist antragsgemäss an die Durchführungsstelle zurückzuweisen, damit sie prüfe, ob die weiteren Anspruchsvoraussetzungen für eine jährliche Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistung erfüllt sind, und hernach erneut über den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch verfüge. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 1 ÜLG in Verbindung mit Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG ist das Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenlos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 1 ÜLG in Verbindung Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie § 7 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung dieser Kriterien ist die der Beschwerdeführerin zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Parteientschädigung ermessensweise auf Fr. 1'700.-- (inkl. Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">14. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Oktober 20</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">22</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab 1. April 2022 ausge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">steuert ist,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und die Sache </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">an die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stadt Winterthur, Zusatz</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">leistungen/Überbrückungsleistungen, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen, damit diese</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> die übrigen Anspruchs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">voraussetzungen prüfe und hernach</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> über den Anspruch auf Überbrückungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">leistungen für ältere Arbeitslose</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">lic.</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">iur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">. Barbara Winter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html></html>