<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2018.00300</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. März 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Ilir Daljipi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Daljipi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 760, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kompetenzzentrum D-CH Ost</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 11, Postfach 5037, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1988 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laut Arbeitgeberbescheinigung vom 1. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2016 bis 30. November 2017 für allgemeine Büroarbeiten bei der Y.___ GmbH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und beantragte ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Dezember 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/1, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 22. Mai 2018 (Urk. 7/58) verneinte die Unia Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Dezember 2017 mit der Begründung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Erfüllen der Mindestbeitragszeit und der Lohnfluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien anhand der eingereichten Unterlagen nicht nachweisbar. Daran hielt sie auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 7/61 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64) hin mit Entscheid vom 6. September 2018 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2018 Beschwerde (Urk. 1) und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antragte, der Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz anzuweisen, ihr rückwirkend ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 das volle Taggeld auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und zur erneuten Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2018 beantragte die Arbeitslosenkasse, die Beschwerde sei abzuweisen (Urk. 6). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15), wobei die Duplik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitsamt der Beilagen (Urk. 16/1-3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in beantragte, es sei eine mündliche Verhandlung vor der urteilenden Instanz anzuordnen (Urk. 1 S. 2). Dabei sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzige Gesellschafter und Geschäftsführer der ehemaligen Arbeitgeberin zur Unterschriftenfrage sowie zu ihrem Einsatz und der Anstellungsdauer persönlich als Zeuge zu befragen (S. 3-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Urteil 8C_63/2015 vom 20. Mai 2015 erwog das Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgendes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 6 Ziff. 1 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EMRK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat jede Person ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem unabhängigen und unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren, öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Bei Vorliegen eines klaren und unmissverständlichen Parteiantrags hat das kantonale Gericht, dem es primär obliegt, die Öffentlichkeit der Verhandlung zu gewährleisten, grundsätzlich eine öffentliche Verhandlung durchzuführen. Ein während des ordentlichen Schriften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsels gestellter Antrag gilt als rechtzeitig. Dem aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiteten Anspruch auf Abhaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhandlung ist Genüge ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tan, wenn die rechtsuchende Person mindestens vor einer Instanz in einer öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhandlung gehört wird.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Grundsatz der Öffentlichkeit bezieht sich sowohl auf die Partei- als auch auf die Publikums- und Presseöffentlichkeit. Er umfasst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Anspruch des Einzelnen, seine Argumente dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt mündlich in einer öffentlichen Sitzung vortragen zu können. Dagegen gilt das Öffentlichkeitsprinzip nicht für die Beratung des Gerichts; diese kann unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Öffentlichkeitsgrundsatz bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltet keinen Anspruch darauf, dass bestimmte Beweismittel öffentlich und in Anwesenheit der Parteien abgenommen werden. Die Durchführung einer öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhandlung setzt daher im Sozialversicherungsprozess einen - im erstin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanzlichen Verfahren zu stellenden - ausdrücklichen oder zumindest konkluden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Parteiantrag voraus, aus dem klar und unmissverständlich hervorgehen muss, dass eine konventionskonforme Verhandlung mit Publikums- und Presseanwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senheit durchgeführt werden soll. Wird lediglich eine persönliche Anhörung oder Befragung, ein Parteiverhör, eine Zeugeneinvernahme oder die Durchführung eines Augenscheins verlangt, darf das Gericht daraus schliessen, dass es der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragstellenden Person um die Abnahme bestimmter Beweismittel und nicht um die Durchführung einer Verhandlung mit Publikums- und Presseanwesenheit geht. Ein Antrag auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">persönliche Anhörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schliesst den Antrag auf eine münd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche (öffentliche) Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK mit ein, sofern es der gesuchstellenden Person nicht um eine Befragung im Sinne einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisabnahme, sondern um die Darlegung ihres persönlichen Standpunkts zum Beweisergebnis vor einem unabhängigen Gericht geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie aus der Begründung des Antrags de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hervorgeht, geht es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darum, mittels einer Zeugenbefragung (angebliche) Unklarheiten in Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die umstrittene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterschriftenfrage (vgl. dazu E. 4.3 hernach) sowie ihre Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Y.___ GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beseitigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es geht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- wie sie gegenüber dem Gericht selbst telefonisch bestätigte (vgl. Urk. 9) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht um die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung einer Verhandlung mit Publikums- und Presseanwesenheit, sondern ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich um die Abnahme eines Beweismittels (einer Zeugenbefragung), worauf aber gemäss bundesgerichtlicher Praxis (vgl. E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) kein formellrechtlicher An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch besteht. Da - wie nachfolgend zu zeigen sein wird - auch aus materiellen Gründen kein Anlass besteht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zu befragen, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antragte Verhandlung zu verzichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 9 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die obligatorische Arbeitslosenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen beispielsweise Lohnquittungen in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid (Urk. 2) damit, dass strittig sei, ob die Beschwerdeführerin innerhalb der massgebenden Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frist für die Beitragszeit vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2017 eine bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragspflichtige Beschäftigung ausgeübt habe. Gemäss Arbeitsvertrag vom 29. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2016 sei sie vom 1. September 2016 bis 30. November 2017 als Bürofachfrau in einem 100 %-Pensum zu einem Monatslohn von Fr. 5'300.-- bei der Y.___ GmbH angestellt gewesen (S. 3). Auffällig hierbei seien die angebliche Funktion und Entlöhnung der Beschwerdeführerin, mache sie doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst geltend, der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein. Gegenüber der Unfallversicherung sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demgegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Anstellungsbeginn der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017, als Funktion «Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebshelferin» und als üblicher Arbeitsplatz «Lager» </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Quittun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, Arbeitsvertrag und Arbeitgeberbescheinigung wiesen unterschiedliche Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschriften auf und seien nicht vom einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer der ehemaligen Arbeitgeberin - A.___ - unterzeichnet worden. Der Nachweis, dass sie zumindest einen Teil ihres Barlohnes auf ein Bankkonto ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlt habe, sei von ihr überdies nicht erbracht worden. Die Arbeitgeberin habe für die Beschwerdeführerin weder Quellensteuern noch Sozialversicherungsbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge abgerechnet. Die Lohndeklarationen gegenüber Quellensteuerbehörde und Ausgleichskasse würden nicht übereinstimmen und seien nachträglich von der Beschwerdeführerin selbst vorgenommen worden (S. 3-4). Zusammenfassend sei nicht erstellt, dass sie im massgebenden Zeitraum eine beitragspflichtige Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung ausgeübt habe, insbesondere sei der Lohnfluss nicht nachgewiesen. Lasse sich ein versicherter Verdienst nicht hinreichend festlegen, führe dies zur Vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung eines Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) hielt sie ergänzend fest, über die ehemalige Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin sei am 15. November 2017 der Konkurs eröffnet worden. Gemäss Mitteilung des Konkursamtes B.___ lägen von der ehemaligen Arbeitgeberin weder Bilanz noch Jahresabschlüsse vor und es laufe in dieser Sache ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Geschäftsführer Herr A.___ (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels führte sie zudem aus (Urk. 15), das Einvernahmeprotokoll des Konkursamtes B.___ vom 24. Januar 2018 (Urk. 7/69) sei versehentlich erst am 6. September 2018 im Filenet abgelegt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und habe sich deshalb nicht in den der Beschwerdeführerin am 13. Juni 2018 zugestellten Akten befinden können. Die Beschwerdegegnerin habe ihr das ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte Dokument keinesfalls vorenthalten wollen (S. 1-2). Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto seien für sie lediglich von Juli bis November 2017 Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge abgerechnet worden. Daraus könne nicht abgeleitet werden, dass sie bereits ab Juni 2016 bei der Y.___ GmbH angestellt gewesen sei. Auch dem Unfallschein lasse sich dies nicht entnehmen. Vielmehr würden die Dokumente aufzeigen, wie widersprüchlich die Aktenlage vorliegend sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein wesentlicher Umstand, welcher zur Verneinung des Anspruchs auf Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung geführt habe, sei die Unterschriftenfrage. Gemäss der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin seien die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Dokumente nicht vom zeichnungsberechtigten Inhaber und Geschäftsführer der ehemaligen Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin unterzeichnet worden. A.___ sei dazu sowie zu ihrem Einsatz und ihrer Anstellungsdauer per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlich als Zeuge zu befragen (S. 3-5). Störend am angefochtenen Entscheid sei zudem, dass die Beschwerdegegnerin unterschwellig mit Pauschalisierungen ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riere, glaube sie ihr doch beispielsweise nicht, dass sie ihren Nettolohn von monatlich Fr. 4'800.-- bar verwaltet habe oder dass sie als zweifache Mutter von Kleinkindern eine Vollzeitstelle mit 1.25-1.5 Stunden Arbeitsweg ausgeübt habe (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels ergänzte die Beschwerdeführerin (Urk. 11), Herr A.___ habe gegenüber dem Konkursamt B.___ unter Strafdrohung unter anderem bestätigt, dass sie das Büro besorgt habe. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin habe ihr das entsprechende Einvernahmeprotokoll bewusst vorenthalten. Im vorliegenden Verfahren werde die Zeugenqualität beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Glaubwürdigkeit von Herrn A.___ durch das gegen ihn geführte Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren nicht gemindert, es gelte die Unschuldsvermutung (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehen begründete Zweifel, ob das Arbeitsverhältnis der versicherten Person von ihrem Arbeitgeber korrekt bescheinigt wurde oder ob ein solches überhaupt bestanden hat, sind weitergehende Abklärungen zu treffen. Dabei stellt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage des tatsächlichen Lohnflusses rechtsprechungsgemäss ein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsames, gerade in kritischen Fällen ausschlaggebendes Indiz für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Nichtvorliegen einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Beschäftigung dar. Ausserdem führt mangelnde Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmbarkeit der Lohnhöhe dazu, dass sich ein versicherter Verdienst im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 Abs. 1 AVIG nicht hinreichend zuverlässig festlegen lässt, woraus ebenfalls die Vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 3.5 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 14. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausrichtung von Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitslosenentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Dezember 2017 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rahmenfrist für die Beitragszeit läuft damit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Dezember 2015 bis 30. November 2017 (vgl. Art. 9 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Angaben der Beschwerdeführerin sei ihr von September 2016 bis August 2017 ein Nettolohn von insgesamt knapp </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58'100.-- bar ausbezahlt worden. Entsprechende Barauszahlungsbelege wurden von ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und einer unbekannten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzeichnet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 7/47/6-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Bank- oder Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belege, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che nachweisen würden, dass sie die monatlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immerhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 4’841.66 auf ein Konto einbezahlt hätte, vermochte sie jedoch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzureichen. Einzig eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung von Fr. 2'000.-- am 14. Juni 2017 und von Fr. 2'200.- am 26. Juli 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ihr Eigenkonto </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersichtlich (Urk. 7/39/8 und Urk. 7/39/10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob tatsächlich ein Lohn geflossen ist, ist bereits aufgrund dieser Umstände fraglich. Den Akten sind zudem zahlreiche weitere Inkonsistenzen zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So war die Beschwerdeführerin gemäss Arbeitsvertrag vom 29. August 2016 ab 1. September 2016 in einem 100 %-Pensum als Bürofachfrau zu einem monatli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Bruttolohn von Fr. 5'300.-- angestellt (Urk. 7/6). Arbeitsort war nach ihren Angaben nicht der Sitz der Arbeitgeberin in Neudorf LU, sondern ein Büro in der Privatwohnung des Geschäftsführers der Arbeitgeberin in C.___ (Urk. 7/47/1, vgl. auch Urk. 7/69 S. 4 f.). Ob die Beschwerdeführerin über eine ausreichende Qualifikation für eine Tätigkeit als Bürofachfrau verfügt, ist zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest fraglich. Eine entsprechende Ausbildung hat sie jedenfalls nicht absolviert, auch ist sie nach eigenen Angaben der deutschen Sprache nicht mächtig. Dem prozessorientierten Beratungsprotokoll ist zudem zu entnehmen, dass sie über Erfahrung als Hilfsarbeiterin Reinigung, Hilfsarbeiterin Produktion und Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin für normale Arbeit - Betriebsarbeiterin verfügt und sich auf entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Stellen beworben hat (Urk. 7/64/3 und Urk. 7/65, Einträge vom 12. März und 19. April 2018). Aus dem der Suva eingereichten Unfallschein UVG ist weiter ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin erst ab dem 1. Januar 2017 bei der Y.___ GmbH angestellt gewesen war, dies als Betriebshelferin im Lager (Urk. 7/16). Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto war sie gar nur von Juli bis November 2017 bei der Y.___ GmbH angestellt beziehungsweise es wurden nur für diesen Zeitraum Beiträge bezahlt. Trotz einer angeblichen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit in den Jahren 2016 und 2017 ist dem Auszug für die Jahre 2011-2017 zuvor letztmals per 2013 ein Eintrag zu entnehmen (Urk. 7/49/3). Der ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige Geschäftsführer der Arbeitgeberin mag zwar gegenüber dem Konkursamt B.___ bestätigt haben, dass sie das Büro besorgt habe (Urk. 7/69), doch ergeben sich daraus weder das Pensum und der Zeitraum der behaupteten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit noch der dafür ausbezahlte Lohn. Damit kann offen bleiben, welchen Wert seinen Aussagen angesichts des gegen ihn laufenden Strafverfahrens (Urk. 6 S. 2) beizumessen ist. Der gegenüber der Konkursverwaltung angegebene Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn von monatlich Fr. 5'741.65 (Fr. 5'300.-- zzgl. Anteil 13. Monatslohn, Urk. 7/30) entspricht zudem – mindestens in Bezug auf den 13. Monatslohn - nicht den Lohnabrechnungen (Urk. 7/13). Auch die - im Übrigen auf einer Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deklaration der Beschwerdeführerin beruhende - Quellensteuer wurde nicht kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekt abgerechnet, sind doch darin die Suva-Krankentaggelder nicht erfasst (Urk. 7/64/11 und Urk. 7/24/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widersprüchlichen Angaben in den einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Anstellung bei der Y.___ GmbH während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens eines Jahres und damit das Ausüben einer für das Erfüllen der Beitragszeit erforderlichen beitragspflichtigen Beschäftigung während mindestens zwölf Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naten nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend zuverlässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachgewiesen. Davon, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin lediglich unterschwellig mit Pauschalisierungen operiere, wie dies die Beschwerdeführerin vorbrachte, kann nicht die Rede sein. Vielmehr kann d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Akten nicht schlüssig entnommen werden, ob und gegebenenfalls welcher Lohn während welcher Zeitspanne effektiv ausbezahlt worden ist, zumal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheinigungen, vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzeichnete Lohnabrechnungen sowie Steuererklärungen und Eintragungen im individuellen Konto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie bereits dargelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnehin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höchstens Indizien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für tatsächliche Lohnzahlungen sind (E. 2.2 hievor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ungereimtheiten wurden im Übrigen von der Beschwerdeführerin weder bestritten noch geklärt, obwohl sie dazu wiederholt Gelegenheit hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin wies zudem darauf hin, dass der angeblich vom einzigen Zeichnungsberechtigten der ehemaligen Arbeitgeberin unterschriebene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag (Urk. 7/6) eine andere Unterschrift trägt, als das Einvernahmeprotokoll des Konkursamtes B.___ vom 24. Januar 2018 (Urk. 7/69) und wiederum eine andere als die angeblich von der Arbeitgeberin unterschriebenen Lohnquit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Urk. 7/20) beziehungsweise deren Arbeitgeberbescheinigung (Urk. 7/4). Wie es sich damit verhält, kann jedoch offen bleiben, nachdem das Erfüllen der Beitragszeit bereits aufgrund der obigen Ausführungen nicht überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie der beantragten Zeugenbefragung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist nicht zu erwarten, dass sie die aufgezeigten Unstimmigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumen könnten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d) zu verzichten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf das Einvernahmeprotokoll des Konkursamtes B.___ vom 24. Januar 2018 (Urk. 7/69) ist abschliessend festzuhalten, dass keine Hinweise darauf bestehen, dass die Beschwerdegegnerin dieses der Beschwerdeführerin hätte vorenthalten wollen. Die Beschwerdegegnerin hat vielmehr nachvollziehbar dargelegt, weshalb es zur verspäteten Erfassung im System gekommen ist (vgl. Urk. 15 S. 1-2 und Urk. 16/1-3), auch hätte sie es wohl kaum in ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 22. Mai 2018 (Urk. 7/58) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnt oder zusammen mit den - auch für die Beschwerdeführerin einsehbaren - Akten dem Gericht eingereicht, wenn es sich dabei nicht um ein Kanzleiversehen gehandelt hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. September 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) erweist sich somit als rechtens, was zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneinung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ilir Daljipi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SECO - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>