<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00153</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1984, absolvierte in Italien eine Ausbildung im Hotelgewerbe (Urk. 14/5 Ziff. 5.3) und war zuletzt vom 19. Dezember 2015 bis 31. Januar 2016 als Rezeptionist tätig (Urk. 14/5 Ziff. 5.4). Am 18. August 2016 meldete er sich unter Hinweis auf Aufmerksamkeits- und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 14/5 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge medizinische (Urk. 14/14-15, Urk. 14/28-29, Urk. 14/34, Urk. 14/46-47, Urk. 14/57, Urk. 14/67, Urk. 14/83, Urk. 14/90-92) sowie erwerbliche Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 14/12, Urk. 14/22, Urk. 14/113) und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten (Gutachten vom 25. Oktober 2017, Urk. 14/88). Mit Schreiben vom 19. Oktober 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, derzeit seien aufgrund des Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen angezeigt (Urk. 14/38). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. März 2018 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Beratung und Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung bei der Stellensuche für zwei Monate (Urk. 14/95, Urk. 14/103) und teilte mit Schreiben vom 21. Juni 2018 mit, eine Arbeitsvermittlung sei derzeit nicht möglich (Urk. 14/105; Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung, Urk. 14/107). In der Folge tätigte sie weitere medizinische (Urk. 14/115-116, Urk. 14/118, Urk. 14/120, Urk. 14/123) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 14/146) und holte erneut ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 6. November 2019 erstattet wurde (Urk. 14/135-143). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14/150, Urk. 14/152), in dessen Rahmen weitere Arztberichte eingingen (Urk. 14/151), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Januar 2020 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 14/155 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Februar 2020 (Urk. 3) leitete die IV-Stelle die direkt bei ihr am 28. Januar 2020 erhobene Beschwerde an das hiesige Gericht weiter (Urk. 1/1-2), wobei der Versicherte diese am 13. März 2020 innert mit Verfügung vom 3. März 2020 angesetzter Frist (Urk. 5) verbesserte und handschriftlich unterzeichnete (Urk. 7). Am 9. April 2020 reichte der Beschwerdeführer einen weiteren Arztbericht nach (Urk. 10-11). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2020 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 13), was dem Beschwerdeführer am 14. Mai 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 15). Am 19. Februar, 9. März sowie 24. Juni 2020 reichte der Beschwerdeführer weitere Arztberichte ein (Urk. 18-21, Urk. 24-25), welche der Beschwerdegegnerin zugestellt wurden (Urk. 22, Urk. 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">methoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanamnestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). </span></p><p><span> </span><span>Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand hängt stets von der Fragestel</span><span>lung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab (erwähntes Urteil 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2).</span></p><p><span> </span><span id="VV044"></span>In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</p><p><span> </span><span>Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutach</span><span>ten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 2</span><span>9. </span><span>Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 24. Januar 2020 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin aus, in der früheren Tätigkeit als Rezeptionist und Service</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellter sei der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen seit Januar 2016 vollständig eingeschränkt. In einer leichten, angepassten Tätigkeiten gelte er jedoch seit Januar 2016 als zu 80 % arbeitsfähig. Der Einkommensvergleich ergebe einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 22 %. Das erstellte Gutachten gehe detailliert auf die Aktenlage ein und erhebe umfassend selbstständig Befunde, es könne darauf abgestellt werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2020 (Urk. 13) hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend fest, bei der 80%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers handle es sich um eine solche auf dem ersten Arbeitsmarkt (S. 1 Ziff. 1). Gemäss dem rheumatologischen Gutachter seien sodann nicht die Diagnose an sich ausschlaggebend, sondern vielmehr die funktionellen Auswirkungen. Die Hypermobilität sei nicht ausgeprägt und es bestünden keine grossen funktionellen Beeinträchtigungen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinflussten. Die vorhandenen Einschränkungen könnten mit gezielter Kräftigung der stabilisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Muskulatur verbessert werden (S. 1 Ziff. 2). Auch die psychischen Beschwerden seien nicht schwerwiegend, gemäss dem psychiatrischen Gutachter bestünden nur eine leichtgradige depressive Episode sowie ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei der leichtgradigen depressiven Episode der invalidisierende Charakter abzusprechen und auch das organische Psychosyndrom habe keinen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 7), durch die körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und psychischen Symptome seiner ausgewiesenen, genetisch bestätigten Krankheit eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms sei er in seiner Arbeitsfähigkeit viel stärker eingeschränkt, als die Beschwerdegegnerin anerkannt habe (S. 1). Diese habe erklärt, die Kriterien des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms, hypermobile Variante, seien nicht erfüllt. Eine der führenden Expertinnen dieser Krankheit habe bei ihm die Diagnose gestellt. Die Gutachter würden diese Krankheit nicht wirklich kennen. Alle Krankheitsbeschwerden zusammen führten zu einer ständigen, chronischen Arbeitsunfähigkeit von 50 % und somit zu einem Invaliditätsgrad von 50 % (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad und damit der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 14. Juli 2016 (Urk. 19) führten Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurologie, und Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neuropsychologin, aus, die aktuelle verhaltensneurologisch-neuropsychologische Untersuchung zeige beim allseits präzise orientierten, insbesondere zu Beginn skeptisch und insgesamt zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise etwas kindlich wirkenden Beschwerdeführer mit leicht eingeschränkter Schwingungsfähigkeit und reduziertem Antrieb eine im Vordergrund stehende Einschränkung des Arbeitstempos, welche die weiteren kognitiven Befunde mitbedinge und akzentuiere (S. 2 f.). Es fänden sich insbesondere leichte bis mittelgradig eingeschränkte exekutive und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentionale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Funktionen sowie damit assoziiert vermehrte Wiederholungen in unterschiedlichen Aufgaben. Hinzu kämen eine leichte modalitätsunspezifische Lernschwäche bei ansonsten unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälliger Gedächtnisleistung, deutliche konstruktiv-planerische Schwierigkeiten sowie auf sprachlicher Ebene eine leichte Lese-, Schreib- sowie eine deutliche Rechenschwäche. Auf der Verhaltensebene seien zudem eine gewisse Umständ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit sowie ein ausweichendes Antwortverhalten mit Vorbeiredetendenzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anosodiaphorie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> feststellbar. Aus neuropsychologischer Sicht sei aufgrund der beschriebenen Befunde, insbesondere aufgrund der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie des reduzierten Arbeitstempos, aktuell nicht von einer auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbaren Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Auch aus psychologischen Gründen sei jedoch eine kognitiv und körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichte Tätigkeit in einem geschützten und wohlwollenden Rahmen und unter Berücksichtigung der kognitiven Einbussen des Beschwerdeführers (Lernunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung, genügend Zeit zur Ausführung der Aufgaben, kein Stress oder Druck, gut strukturiertes Arbeitsumfeld) empfehlenswert (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 25. August 2016 nannte der Hausarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, folgende Diagnosen (Urk. 14/14/1-5 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Frontallappensyndrom bei kognitiven sowie auf der Verhältnisebene bestehenden Störungen (Mikroangiopathie)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">costothorakales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vertebrales Syndrom bei Läsion des Plexus brachialis links (Scapula alata)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Arbeit im Gastgewerbe sei ausgeschlossen. Die somatischen Beschwerden am linken Arm würden das Tragen von Gewichten über 2 kg oder die Arbeit im langen Stehen stark vermindern (Ziff. 1.7). Die Scapula alata sei ein permanenter Zustand (Ziff. 1.8). Im bisherigen Beruf im Gastgewerbe könne nicht mit einer Wiederaufnahme gerechnet werden, in einer angepassten Tätigkeit mit Sitzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stehen ohne Heben von Lasten sei eine teilweise Arbeitstätigkeit denkbar. Die Scapula alata und das Frontlappensyndrom seien beide organisch bedingte Läsionen und würden langfristig eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen. Seines Erachtens könne der Beschwerdeführer einen halben Tag arbeiten (Ziff. 1.9). Eventuell sei eine Umschulung in Betracht zu ziehen (Ziff. 1.11; vgl. auch Bericht vom 19. September 2016, Urk. 14/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 21. Juli bis 8. August 2016 war der Beschwerdeführer nach drei Aufenthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahre 2014 zum vierten Mal in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 25. August 2016 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 14/120/11-13 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa / Hypnotika: Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (ICD-10 F17.24)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 30</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei freiwillig und notfallmässig per Selbstzuweisung zur Krisenintervention nach beunruhigenden medizinischen Untersuchungen in die Klinik eingetreten (S. 1). Die Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temazepam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei auf Lorazepam umgestellt, schrittweise reduziert und vor Austritt vollständig abgesetzt worden. Nach Beenden der Benzodiazepine habe er sich erstaunt gezeigt und sei positiv überrascht gewesen über die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten. Nach ausreichender Stabilisierung sei er in die vorbestehenden Verhältnisse ausgetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Psychiater Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, nannte in seinem Bericht vom 31. August 2016 insbesondere folgende Diagnosen (Urk. 14/15 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode unter Antidepressiva Medikation, in der Vergangenheit auch schwere depressive Episoden, zuletzt im Juli 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">alternativ oder gleichzeitig bestehend: organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose sei sehr unklar (Ziff. 1.4). Die bisherige Tätigkeit als Rezeptionist sei vielleicht noch möglich, sicher jedoch nicht ganztags. Eine Bürotätigkeit, wenn möglich sitzend, auch mit Kundenkontakt, jedoch ohne Arbeiten, die besonders viel Ausdauer und Konzentration erforderten, und ohne Arbeiten unter Druck oder mit viel Stress, sei während zirka vier bis fünf Stunden pro Tag mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Ziff. 1.7). Unter Antidepressiva seien die Konzentration, Initiative und Antrieb besser. Es seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbedingt Integrationsmassnahmen zu prüfen, es wäre wichtig zu wissen, wie belastbar der Beschwerdeführer wirklich sei (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Neurologie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 18. Oktober 2016 (Urk. 14/115/35-36) im Wesentlichen eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scapulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humerale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dysfunktion links mit leichter Scapula alata (S. 1). Er habe dem Beschwerdeführer nochmals mit Nachdruck erklärt, dass aus diagnostischem wie therapeutischem Ansatz eine intensive, physiotherapeutisch unterstützte Stabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der Nacken-Schulterregion essentiell sei und dies eine wesentliche Verbesserung der gesamten Schmerzsymptomatik in dieser Region bewirken werde (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 16. November 2016 nannte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, folgende Diagnosen (Urk. 14/47 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische halbseitige Wahrnehmungsstörung der gesamten linken Körperhälfte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlhaltung des Kopfes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Myopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesamte Symptomatik sei etwas diffus geschildert und schwer zu fassen, allerdings zeige sich objektiv eine Fehlhaltung, die beginnend am Kopf die Schulterpartie erfasse. Differentialdiagnostisch kämen mehrere Fragen in Betracht. Eine Röntgendiagnostik der Halswirbelsäule sei daher angezeigt. Mit Sicherheit sei eine neurogene Schädigung oder eine Läsion des Plexus brachialis als Ursache der Beschwerden auszuschliessen (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer MRI-Untersuchung der Wirbelsäule diagnostizierten die Ärzte des Orthopädiezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 15. September 2017 ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thorakolumbalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne morphologisches Korrelat, eine Skoliose sowie eine Depression. Strukturelle Veränderungen seien ausgeschlossen, es handle sich um myofasziale Schmerzen (Urk. 14/115/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Oktober 2017 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin durch Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, internistisch, neuropsychologisch, psychiatrisch sowie neurologisch untersucht. In ihrem Gutachten vom 25. Oktober 2017, welches gestützt auf die vorliegenden Akten und Berichte sowie eigene Untersuchungen erstellt wurde, nannten die Ärzte folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 14/88 S. 57 Ziff. V.1-5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte neuropsychologische Funktionsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">angedeutete Scapula alata links bei Insuffizienz des Musculus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">serratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anterior links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Brachialgie beidseits bei Skoliose der Wirbelsäule mit Schulterschiefstand links klinisch ohne Nachweis einer zervikalen oder lumbalen radikulären Läsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte sodann folgende (S. 57 Ziff. V.6-8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodische occipital betonte Kopfschmerzen vom Spannungstyp</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Alkohol</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schädlichem Gebrauch von Kokain</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei davon auszugehen, dass das organische Psychosyndrom sämtliche weiteren psychiatrischen Diagnosen begünstige. Des Weiteren wirkten sich alle psychiatrischen Diagnosen gegenseitig negativ aufeinander aus (S. 57 unten). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit stellte der neurologische Gutachter aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Skoliose der Wirbelsäule sowie der Brachialgie mit leichter Scapula alata links eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit fest. Schwere körperliche Tätigkeiten oder Überkopftätigkeiten könnten dem Beschwerdeführer nicht zugemutet werden. Einfache körperliche und intermittierend mittelschwere körperliche Tätigkeiten sowie administrative und organisatorische Tätigkeiten seien jedoch ganztags zumutbar. Der psychiatrische Gutachter hielt den Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit vor allem aufgrund des organischen Psychosyndroms für deutlich eingeschränkt (S. 59). Der hohe Grad der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit zeige sich auch im Mini-ICF-APP-Rating, in welchem deutliche Beeinträchtigungen bei Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Anwendung fachlicher Kompetenzen, Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit zu Dritten, Gruppenfähigkeit und familiären Beziehungen gefunden worden seien. In einer angepassten Tätigkeit mit möglichst wenig sozialen Kontakten sei theoretisch von einer höheren Arbeitsfähigkeit auszugehen, wobei sich das Anforderungsprofil eng an den Resultaten der neuropsychologischen Begutachtung zu orientieren habe. Aus neuropsychologischer Sicht würden die erhöhte Ablenkbarkeit, das unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche verbale Arbeitsgedächtnis sowie die verminderte Spontaneität und die teilweise Verlangsamung gegen eine Tätigkeit mit kurzzeitig ändernden Anforderungen, laufend wechselndem Kundenkontakt und mit zahlreichen äusseren Ablenkungen, wie dies als Rezeptionist der Fall sei, sprechen. Vom kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nitiven Leistungsniveau her sei aber eine anderweitige Tätigkeit im Bereich Tourismus möglich, bei der die Fachkenntnisse genutzt werden könnten. Geeignet seien administrative Tätigkeiten im Hintergrund oder mit ausschliesslicher </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eins - zu Eins - Situation. Hierbei wäre rein neuropsychologisch eine leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit zu begründen. Eine kognitiv weniger anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">volle, angelernte Tätigkeit sei rein neuropsychologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-schränkt möglich (S. 60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtmedizinisch sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer vor allem für Tätigkeiten mit erhöhten sozialen Kontakten wie bei den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Serviceangestellter oder Rezeptionist zu 100 % arbeitsunfähig zu beurteilen sei. Diese Arbeitsunfähigkeit müsse aktenanamnestisch ab Januar 2016 angenommen werden. Eine adaptierte Tätigkeit, welche insbesondere die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aus neuropsychologischer Sicht berücksichtige, sei dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vollschichtig zumutbar mit einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % (S. 61). Schwere körperliche Tätigkeiten oder Über-Kopftätigkeiten könnten ihm jedoch nicht mehr zugemutet werden (S. 62).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 28. Oktober bis 2. November 2017 wurde der Beschwerdeführer zum fünften Mal stationär in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt. Im Austrittsbericht vom 13. November 2017 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 14/115/24-26 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa / Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.24)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom (ICD-10 F17.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anamnese und der erhobene psychopathologische Befund mit formalgedank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Einengung auf die (vorerst) beendete Beziehung, einem niedergestimmten Affekt, vermindertem Antrieb sowie Schlaf- und Appetitsstörungen, welche seit zirka zwei Monaten bestehen würden und vor einer Woche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exazerbiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, würden für eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen der vorbekannten rezidivierenden depressiven Störung sprechen. Während des Aufenthaltes habe sich eine erneute Annäherung mit seiner Ex-Partnerin ergeben, worauf er in die alten Wohnverhältnisse ausgetreten sei (S. 3). Der Beschwerdeführer berichte, er suche sich aktuell eine Arbeit als Dolmetscher (S. 2). Es werde die Fortführung der etablierten Medikation sowie der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung empfohlen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädie, führten am 27. September 2018 aus, der Beschwerdeführer leide an einem chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakospondyloge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom bei generalisierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bandlaxizität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei Verdacht auf eine zugrundeliegende Bindegewebserkrankung sei eine rheumatologische Abklärung geplant (Urk. 14/115/6-7 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 31. Oktober 2018 nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 14/115/1-5 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung mit Ängsten, psychosomatisches Beschwerdebild, Zwangsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und myofasziales Schmerzsyndrom bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thorakolumbaler Skoliose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Scapula alata links bei muskulärer Dysbalance nach Schädigung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thoracikus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> longus 2007</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diszotion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (keine Arbeit, Scheidung, keine berufliche Ausbildung, schwache Sprachkenntnisse)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das gesamte Beschwerdebild sei vorwiegend psychisch bedingt. Bei der soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Beeinträchtigung der linken Schulter handle es sich um einen stationären Befund (Ziff. 1.4). Aufgrund der Insuffizienz der Schultergürtelmuskulatur bestehe eine verminderte Belastbarkeit des linken Armes. Nicht zumutbar sei das Tragen von Gewichten über 10 kg, ideal sei eine vorwiegend sitzende Tätigkeit (Ziff. 1.7). Die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit sei vorwiegend abhängig vom psychischen Zustand unter Berücksichtigung der verminderten Belastbarkeit der linken Schulter beziehungsweise des linken Armes. Für eine sitzende Tätigkeit ohne Heben von Lasten (beispielsweise einfache Büroarbeit) sei der Beschwerdeführer einsatzfähig (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachärztin für Rheumatologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Abteilung für Muskuloskelettale Gesundheit, Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 16. November 2018 (Urk. 25/2) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">generalisiertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hypermobilitäts-Syndrom, welches aufgrund der Befunde in die Störungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artikulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Motorik des Typus hypermobiles Ehlers-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Danlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom (EDS) einzuordnen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1). Der Beschwerdeführer klage seit dem Alter von 17 Jahren über multiple Symptome mit lokomotorischen, digesti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven, respiratorischen und kognitiven Beschwerden, ohne dass bislang eine spezifische Diagnose gestellt worden sei. Aus Sicht des Bewegungsapparates sei an allen dysfunktionalen Gelenken propriozeptiv und stabilisierend zu arbeiten. Dazu müsse der Beschwerdeführer von einem Physiotherapeuten betreut werden und die Behandlung sei stufenweise anzugehen. Der Beschwerdeführer berichte, er absolviere bereits zweimal pro Woche eine halbe Stunde Krafttraining auf einem Fahrrad oder im Fitnessraum, wobei er aufgrund seiner Instabilitäts- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Propriozeptionsprobleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht fähig sei, seine Haltung zu korrigieren. In der aktuellen Situation seien daher diese Sitzungen nicht zielführend. Sie überlasse es dem behandelnden Arzt, eine propriozeptive und stabilisierende Physiothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie mit Einwirkung auf die Fussgelenke, die Knie, das Becken, die Wirbelsäule, die Scapulae und die Ellbogen zu verschreiben. Für die Hände könne zusätzlich Ergotherapie angeboten werden. Sie habe dem Beschwerdeführer erklärt, dass nach durchschnittlich anderthalb Jahren geeigneter Betreuung eine Besserung eintrete. Er werde bis dahin auch den Höchststand seiner funktionellen Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten erreicht haben (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 5. Januar 2019 folgende Diagnosen (Urk. 14/123 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode unter Medikation (ICD-10 F33.0), Erstdiagnose schwere depressive Episode im Juli 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zwei alte Kontusionsherde im Gehirn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bifrontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> supraorbital (Zufallsbefund MRI 27. Juni 2016), wahrscheinlich als Folge des Mofa-Unfalls 1995</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ehlers-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Danlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom, hypermobiler Typ</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die emotionalen depressiven Symptome seien nicht mehr so stark ausgeprägt wie in den Jahren 2011 und 2013. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter Konzentrationsstörungen, insbesondere, wenn längere Konzentration gefordert werde. Es bestünden ein verminderter Antrieb und Energie. Der Beschwerdeführer habe praktisch keine Ausdauer, eine geringe Belastbarkeit, mangelnde Flexibilität und eine schnelle Erschöpfbarkeit (Ziff. 2.2). Die Prognose sei sehr unklar. Die Arbeitseinsätze hätten zwischen zwei Tagen und zwei Monaten gedauert, jeweils bis zur Kündigung. Seit 2016 hätten keine Arbeits- oder Eingliederungsversuche mehr stattgefunden (Ziff. 2.7). In Anbetracht des bisherigen Verlaufes sei die Prognose wohl eher ungünstig (Ziff. 4.3). Die Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit müsste konkret in einem Belastungstraining geprüft werden (Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 31. Mai 2019 führten die Ärzte der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Institut für Medizinische Genetik, aus, der Beschwerdeführer habe sich mit dem Wunsch nach einer Abklärung seiner Bindegewebsschwäche vorgestellt, diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentialdiagnostisch komme ein EDS in Frage. Dabei handle es sich um eine der häufigsten vererbbaren Bindegewebserkrankungen. Das EDS zeichne sich durch eine generalisierte Hypermobilität der Gelenke, atrophe Narbenbildung und eine Überdehnbarkeit der Haut aus. Die Wundheilung sei eingeschränkt. Zu den Komplikationen der Hypermobilität gehörten neben chronischen Schmerzen unter anderem Dislokationen der Schulter, Patella, der Finger und Hüfte. Weitere Anzeichen seien eine vermehrte Hämatombildung, Erschöpfbarkeit und Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krämpfe. Für eine klare Diagnose mit Festlegung eines Therapie-/Überwachungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schemas sei eine molekulargenetische Diagnostik notwendig (Urk. 14/137/11-12 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 12. September 2019 teilten die Ärzte mit, in der Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schau der Befunde sei es möglich, dass die im Mutations-Screening festgestellten Varianten kausal für die Symptomatik sein könnten. Aufgrund fehlender weiterer Evidenzen bleibe die Pathogenität dieser Varianten letztendlich aber unklar (Urk. 14/137/13-14 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach zusätzlichen Untersuchungen erstatteten die Gutachter des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 6. November 2019 ihr Verlaufsgutachten und nannten dabei folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 14/138 S. 8 f. Ziff. 4.2.1-4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mässige Scapula alata links bei Insuffizienz des Muscu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">serratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anterior links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige neuropsychologische Funktionsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte sodann folgende (S. 9 Ziff. 4.2.5-9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypermobilitäts-Syndrom bei Verdacht auf Ehlers-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Danlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom (aktuell noch in Abklärung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische unspezifische Rückenschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zwei oder drei Gichtanfällen, zuletzt November oder Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ber 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zeichen einer Schmerzfehlverarbeitung mit 13/18 positiven Fibromyalgie-Druckpunkten und 2/3 positiven Kontrollpunkten, nicht einem rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">logischen Krankheitsbild entsprechend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodische occipital betonte Kopfschmerzen vom Spannungstyp</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein rheumatologischer Sicht bestünden insofern funktionelle Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen, als der Beschwerdeführer nicht konstant an gleicher Stelle stehen könne, was jedoch an der Rezeption eines Hotels gut zu vermeiden sei, und auch keine spezifischen Belastungen der Schultergelenke, speziell Überkopf, tolerieren könne. Auch ständige Haltefunktionen seien ungünstig. Ansonsten könnten aber aus rein rheumatologischer Sicht aufgrund der klinischen Untersuchungsbefunde keine relevanten Beeinträchtigungen genannt werden (S. 9 f. Ziff. 4.3). Beim Beschwerdeführer bestehe aus rheumatologischer Sicht insofern eine Inkonsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenz, als die von ihm beschriebene Unfähigkeit, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, aufgrund der klinischen Untersuchungsbefunde nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei. Auch die beschriebene generalisierte Schmerzproblematik an der linken Körperhälfte könne aufgrund der klinischen Untersuchungsbefunde nicht begründet werden. Es fänden sich keine relevanten Seitendifferenzen, weder in der Untersuchung der Beweglichkeit der Gelenke noch beispielsweise der Umfangmessungen der Extremitäten. Auch die Greifkraft bewege sich im Rahmen des Normalen (S. 10 f. Ziff. 4.6). Es sei davon auszugehen, dass die beschriebenen Zeichen der Schmerzfehlverarbeitung einen wesentlichen Anteil an dieser Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenz aufweisen würden. Während der fast zweistündigen Konsultation habe sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kooperativer und gesprächiger Beschwerdeführer gezeigt. Die geklagte Konzentrationsschwäche, Ermüdbarkeit und Energielosigkeit habe nicht nachvollzogen werden können. Ebenfalls habe neurologisch bis auf die linksseitig leicht bis mässige Scapula alata kein pathologischer Befund erhoben werden können. Hinweise für Inkonsistenzen hätten sich aus rein psychiatrischer Sicht nicht ergeben. Die Validität der neuropsychologischen Befunde sei insofern gegeben, als keine willentlich verminderte Anstrengungsbereitschaft vorliege. Es könne aber angenommen werden, dass das Leistungsniveau in den defizitären Aufmerksamkeitsfunktionen bei besserem Befinden höher wäre, entsprechend den im Oktober 2017 erbrachten Leistungen (S. 11). Im rheumatologischen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten vom 26. August 2019 legte der rheumatologische Gutachter sodann dar, entscheidend sei nicht die allfällige Diagnosestellung eines EDS, sondern die klinisch zu bestätigende Hypermobilität respektive die entsprechenden funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Auswirkungen (Urk. 14/136 S. 13 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angestammten Tätigkeit als Rezeptionist bestehe sowohl aus rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer als auch aus neurologischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit. Sowohl aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode, welche sich durch Grübeln, eine Reduktion des Antriebs und eine erhöhte Ermüdbarkeit auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, als auch aufgrund des organischen Psychosyndroms, welches sich durch eine generelle Leistungsmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung und teilweise auftretende Reizbarkeit negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, müsse der Beschwerdeführer jedoch ab Januar 2016 zu 100 % als arbeitsunfähig beurteilt werden (S. 12 Ziff. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht sei die angestammte Tätigkeit an einer Hotelrezep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion als angepasst anzusehen. Eine einfache körperliche Tätigkeit, intermittierend mittelschwer, sowie administrative und organisatorische Tätigkeiten könnten dem Beschwerdeführer aus rein neurologischer Sicht ganztags zugemutet werden. Aus rein psychiatrischer Sicht sei für eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer möglichst wenig soziale Kontakte unterhalten müsse und geregelte Arbeitszeiten habe, von einer lediglich 20%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Dies zeige sich auch im Mini-ICF-APP-Rating-Bogen, wo lediglich leichtgradige Beeinträchtigungen bei Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Durchhaltefähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und der Selbstbehauptungsfähigkeit gefunden worden seien. Auch diese Arbeitsunfähigkeit müsse ab Januar 2016 angenommen werden. Insgesamt bestehe damit für eine ideal adaptierte Tätigkeit seit Januar 2016 eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit von 20 % (S. 13 Ziff. 4.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem psychiatrischen Teilgutachten vom 9. September 2019 ergibt sich sodann, dass der Beschwerdeführer selber ausführte, durch die intensive Therapie bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe er die Kindheitserlebnisse verarbeitet, er leide nicht mehr darunter. Er sei auch nicht mehr reizbar oder impulsiv, sondern leide lediglich noch unter den Symptomen des EDS (Urk. 14/143 S. 9 Mitte). Es sei jedoch nach wie vor davon auszugehen, dass die reduzierte Belastbarkeit, das reduzierte Leistungsvermögen, die Schlafstörungen und auch die Lernstörungen und die Reduktion der Konzentration durch ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma im Anschluss an den Motorradunfall im Jahre 1995 zu beurteilen seien. Die bei der letzten Begutachtung vorgelegene erhöhte Reizbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestehe aktuell nicht mehr. In der gängigen Literatur ergäben sich keine Erklärungen dafür, weshalb eine Bindegewebserkrankung direkt psychiatrische Symptome verursachen könnte (S. 13 Mitte). Unmittelbar nach der letzten Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung im Oktober 2017 sei der Beschwerdeführer während wenigen Tagen stationär in der Psychiatrischen Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert gewesen und es sei eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert worden. Im Verlaufsbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Januar 2019 sei dann lediglich eine leichtgradige depressive Episode attestiert worden. Insgesamt sei somit davon auszugehen, dass sich der psychiatrische Gesundheitszustand seit der letzten Begutachtung eher verbessert als verschlechtert habe. Der Beschwerdeführer gebe selbst an, die Kindheitserleb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse würden nicht mehr im Vordergrund stehen und seien durch die ambulante psychotherapeutische Behandlung weitgehend verarbeitet (S. 13 f. Ziff. 7.2). Hinweise für Inkonsistenzen würden sich keine ergeben (S. 14 Ziff. 7.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schon seit Jahren werde in den ärztlichen Berichten darauf hingewiesen, dass durch ein regelmässiges stabilisierendes Muskelaufbau-Programm ein günstiger Effekt auf die klinischen Befunde ausgeübt werden könne. Dennoch seien diese Therapiemassnahmen gemäss den Angaben des Beschwerdeführers nie durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt worden. Aus gutachterlicher rheumatologischer Sicht wären regelmässige stabilisierende Übungen mit Muskelaufbau, die der Beschwerdeführer ohne Weiteres im Sinne eines Heimprogrammes zu Hause durchführen könne, wichtiger als die bisherigen passiven Therapiemassnahmen wie chiropraktische manipulative Therapien und myofasziale Behandlungen auch mit Kortison-Infiltrationen (S. 14 Ziff. 4.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. November 2019 führte die zuständige Kundenbetreuerin der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin aus, aufgrund der depressiven Störung, gegenwärtig leichtgradig, komme der Beschwerdeführer ins Grübeln, sei im Antrieb reduziert und erhöht ermüdbar. Eine leichtgradige depressive Störung sei grundsätzlich nicht erheblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und stelle somit keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden dar. Durch das organische Psychosyndrom, welches sich durch eine generelle Leistungsminderung und teilweise auftretende Reizbarkeit negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, sei hingegen ein relevanter Gesundheitsschaden vorhanden. Ebenso würden die somatischen Diagnosen dem Beschwerdeführer Ressourcen rauben (Urk. 14/149 S. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Neurologie, nannte in ihrem Bericht vom 24. Januar 2020 folgende Diagnosen (Urk. 1/2 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische paravertebrale, panvertebrale und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">infrascapulare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzen im Zusammenhang mit Scapula alata links mit Muskelinsuffizienz des Musculus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">serratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> anterior links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">signifikante rechtskonvexe Skoliose und Atrophie des Muscu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lus deltoideus links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Atemprobleme bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thoraxdeformierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Bindegewebekrankheit (EDS; DD: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Marfan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression, zurzeit in Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Venlaxin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Trittico</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Hypertonus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Nebendiagnosen nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann eine leichte Adipositas sowie einen Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma im Alter von zehn Jahren nach Verkehrsunfall (S. 1). Das Hauptproblem des Beschwerdeführers bestehe aus einem konstanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infrascapulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerz, der lumbal ausstrahle. Die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen stünden in Zusammenhang mit der Instabilität der ganzen Wirbelsäule, aber insbesondere der Brustwirbelsäule. Der Beschwerdeführer leide an chronischen nozizeptiven Schmerzen zusätzlich zur psychiatrischen Problematik, wodurch Konzentration und Belastbarkeit deutlich reduziert seien. Sie empfehle die Aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennung einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit alleine aus schmerzmedizinischen Gründen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. April 2020 empfahl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reevaluierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers und einer fluktuierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Exazerbierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Symptomatik eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt von 50 % (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem Sturz am 15. Februar 2021, bei welchem sich der Beschwerdeführer eine dislozierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subkapiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Humerusfraktur links zugezogen hatte, wurde er am 16. Februar 2021 in der Klinik für Traumatologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) operiert und konnte am 20. Februar 2021 mit reizlosen Wundverhältnissen und in subjektivem Wohlbefinden entlassen werden (Urk. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die restlichen bei den Akten liegenden Berichte (Urk. 25/3, Urk. 14/1/5-9, Urk. 14/14/12-30, Urk. 14/29, Urk. 14/83, Urk. 14/87/9-10, Urk. 14/90-92, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/115/8-22, Urk. 14/115/33-34) enthalten keine für den vorliegenden Fall relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, sodass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung des Leistungsanspruches ging die Beschwerdegegnerin insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere gestützt auf die Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus, dass dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zwar die bisherige Tätigkeit als Rezeptionist seit Januar 2016 nicht mehr zugemutet werden kann, er jedoch in einer körperlich leichten, intermittierend bis mittelschweren Tätigkeit mit möglichst wenig sozialen Kontakten, ohne schwere Arbeiten und ohne Überkopfarbeiten mit dem linken Arm, insbesondere in der Administration oder Organisation, in einem Pensum von 80 % arbeitsfähig ist (E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. Oktober 2017 (E. 3.8) mit dem Verlaufsgutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 6. November 2019 (E. 3.15) erfüllt die praxisgemässen Kriterien vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich und ist nachvollziehbar und plausibel begründet, so dass darauf abgestellt werden kann. Soweit der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, die Gutachter hätten keine Kenntnis des bei ihm diagnostizierten EDS gehabt (E. 2.2), ist dem entgegen zu halten, dass der internistische Gutachter bestätigte, dass ihm das EDS sehr wohl bekannt sei (Urk. 14/140 S. 6 Ziff. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass alleine gestützt auf eine Diagnose noch keine Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist. Ausschlaggebend sind vielmehr die funktionellen Auswirkungen einer Erkrankung. Aus den vorliegenden medizinischen Berichten ergeben sich aufgrund der Diagnose des EDS jedoch keine wesentlichen Einschränkungen. Selbst die Spezialistin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte keine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Sie hielt vielmehr fest, es sei propriozeptiv und stabilisierend an allen dysfunktionalen Gelenken zu arbeiten und empfahl eine entsprechende Physio- sowie allenfalls zusätzlich Ergotherapie (E. 3.12). Bereits früher äusserten sich mehrere Ärzte in demselben Sinn. So empfahl im Oktober 2016 der Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik dringend eine intensive, physiotherapeutisch unterstützte Stabilisierung der Nacken-Schulterregion (E. 3.5), und auch der Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte im Oktober 2018 auf die Insuffizienz der Schultergürtelmuskula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur hingewiesen (E. 3.11). Die Gutachter des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten ebenfalls ausdrücklich fest, regelmässige stabilisierende Übungen mit Muskelaufbau seien wichtiger als die bisherigen passiven Therapiemassnahmen (E. 3.15). Demgegenüber konnten strukturelle Veränderungen ausgeschlossen werden (E. 3.6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch hinsichtlich des psychiatrischen Gesundheitszustandes vermag die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vollumfänglich zu überzeugen. Die Gutachter gingen davon aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund der sich aus der depressiven Störung und dem organischen Psychosyndrom ergebenden funktionellen Einschränkungen in der bisherigen Tätigkeit als Rezeptionist zwar vollständig arbeitsunfähig ist, ihm eine angepasste Tätigkeit mit möglichst wenig sozialen Kontakten jedoch im Umfang von 80 % zugemutet werden kann (E. 3.8, 3.15). Dieser Beurteilung stehen auch die Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, in welchen die Ärzte keine Arbeitsunfähigkeit attestiert hatten (E. 3.3, E. 3.9). Vielmehr hatten die Ärzte im Bericht vom 13. November 2017 festgehalten, der Beschwerdeführer suche sich aktuell eine Arbeit als Dolmetscher (E. 3.9). Auch der behandelnde Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte bereits im August 2016, nach einer schweren depressiven Episode mit stationärem Aufenthalt im Juli 2016, lediglich eine leichte depressive Episode diagnostiziert und eine angepasste Bürotätigkeit ohne Arbeiten, die viel Ausdauer und Konzentration erforderten, und ohne Arbeiten unter Druck und Stress für während vier bis fünf Stunden pro Tag zumutbar gehalten (E. 3.4). Im Januar 2019 sodann machte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit, sondern empfahl die Durchführung eines Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitstrainings (E. 3.13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erweist sich die Beurteilung durch die Gutachter des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugend und nachvollziehbar, weshalb grundsätzlich darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span>lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlich</span><span>keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span>nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist im Folgenden zu prüfen, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf eine Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Eine schlüssige Prüfung der massgebenden Standardindikatoren ist gestützt auf das Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, weitere medizinische Abklärungen sind nicht erforderlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der ersten Kategorie des «funktionellen Schweregrades» ergibt sich mit Bezug auf den ersten Indikator («Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome») aus dem psychiatrischen Teilgutachten, dass Anhaltspunkte für das Vorhandensein von Bewusstseins-, Orientierungs-, Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen weder geklagt noch festgestellt wurden. Im formalen Denken beschrieb der Beschwerdeführer Grübeln. Zwänge, Wahn, Sinnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täuschungen oder Ich-Störungen waren nicht vorhanden. Affektiv war der Beschwerdeführer nicht deprimiert, nicht affektlabil und normal schwingungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Schuldgefühle waren nicht vorhanden, jedoch bestanden Insuffizienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefühle und Zukunftsängste. Der Antrieb war reduziert und es bestand eine erhöhte Ermüdbarkeit. Die Interessen waren jedoch normal ausgebildet. Der Beschwerdeführer war nicht suizidal und fremdaggressives Verhalten konnte nicht beobachtet werden. Teilweise fand ein sozialer Rückzug statt. Der Appetit war reduziert und es bestanden regelmässig Ein- und Durchschlafstörungen (Urk. 14/143 S. 10 Ziff. 4.3). Leichtgradige Beeinträchtigungen zeigten sich im Mini-ICF-APP-Rating bei Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Anwendung fachlicher Kompetenzen, Durchhaltefähigkeit und Selbstbehauptungsfähigkeit (E. 3.15). Insgesamt sind damit die beim Beschwerdeführer bestehenden psychischen Beeinträchtigungen nur schwach ausgeprägt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zweiten Indikator («Behandlungserfolg oder -resistenz») ergibt sich aus dem Bericht des Psychiaters Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. August 2016, dass dieser den Beschwerdeführer seit Juli 2011 behandelt (Urk. 14/15 Ziff. 1.2). Der psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische Gutachter sodann hielt fest, seit Juli 2019 finde zweimal wöchentlich eine Therapie statt. Seit diesem Zeitpunkt bestehe auch die Medikation mit Venlafaxin. Seit Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme der Beschwerdeführer zudem Trittico zur Nacht sowie seit sechs Wochen Zyprexa. Im Weiteren sei der Beschwerdeführer bereits fünfmal in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert gewesen, letztmals im Jahre 2017 (Urk. 14/143 S. 9 oben). Nachdem keine Angaben zu alternativen Behandlungsmethoden vorliegen, wurden damit noch nicht alle therapeutischen Massnahmen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Komorbidität liegen insbesondere das EDS sowie die leichte bis mässige Scapula alata links bei Insuffizienz des Musculus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serratus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anterior links vor. Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer die ihm von verschiedenen Ärzten dringend empfohlene physiotherapeutisch unterstützte Stärkung der Muskulatur bislang nicht durchgeführt hat (vgl. E. 3.5, E. 3.11-12). Ferner wiesen die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Gutachten vom Oktober 2017 darauf hin, dass das organische Psychosyndrom sämtliche weiteren psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Diagnosen begünstigt und dass sich diese gegenseitig negativ aufeinander auswirken (E. 3.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit ergeben sich sodann keine wesentlichen, einschränken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Faktoren. Es liegen auch keine Hinweise für eine Persönlichkeitsstörung oder akzentuierte Persönlichkeitszüge vor. Dem Beschwerdeführer war denn auch bis zumindest 2015 eine angemessene persönliche, berufliche, soziale und familiäre Lebensbewährung möglich (Urk. 14/143 S. 6 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen Kontext ist bekannt, dass der Beschwerdeführer alleine lebt, jedoch täglich mit seiner Mutter und einmal wöchentlich mit seinem Sohn telefoniert, welche beide in Italien leben. Zu seinen zwei jüngeren Geschwistern hat er einen guten Kontakt und trifft sich ab und zu mit ihnen. Die anderen beiden Geschwister sieht er hingegen nicht. Er hat einen alten Freund in Italien, mit welchem er zirka zweimal pro Woche telefoniert. Freundschaftliche Kontakte in der Schweiz unterhält er keine, auch eine partnerschaftliche Beziehung hat er seit der Trennung von seiner Freundin im Juli 2019 nicht mehr. In Vereinen ist er nicht aktiv und Hobbies hat er praktisch keine (Urk. 14/143 S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf führte der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung aus, er stehe zwischen sieben und neun Uhr morgens auf und schaue danach Doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentationsfilme oder höre Musik. Häufig lege er sich tagsüber hin. Die diversen Therapietermine nehme er selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wahr und kaufe bei Bedarf auf dem Heimweg noch ein. Nach dem Abendessen schaue er fern und gehe zwischen zehn Uhr und Mitternacht zu Bett, wobei aufgrund von Grübeln und Schmerzen regelmässig Ein- und Durchschlafstörungen bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Den Haushalt erledige er selbständig (Urk. 14/143 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit verfügt der Beschwerdeführer über wenig soziale Kontakte, tauscht sich jedoch häufig telefonisch mit Familienangehörigen und einem Freund aus. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die zweite Kategorie der Konsistenz. Bei der Umschreibung des sozialen Umfeldes im Rahmen des Indikators «gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» fällt auf, dass der Beschwerdeführer mit Ausnahme von Familienangehörigen und eines Freundes in Italien wenig soziale Kontakte hat. Hobbies übt er keine aus, hingegen schaut er Dokumentationen (vorstehend E. 5.3.3). Insgesamt lässt sich eine relativ gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen erheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunktes des «behandlungs- und eingliederungsanamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch ausgewiesenen Leidensdrucks» ist schliesslich festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer seit 2011 in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung befindet und auch eine antidepressive Medikation erhält. Seit Juli 2019 findet die psychiatrische Therapie zweimal wöchentlich statt. Insgesamt bestehen damit hinsichtlich des psychiatrischen Gesundheitszustandes keine Zweifel am bestehenden Leidensdruck. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt die Prüfung der einzelnen Indikatoren zum Schluss, dass trotz der nicht vollumfänglichen Ausschöpfung der möglichen Therapiemass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem psychiatrischen Teilgutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt, abgestellt werden kann. Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Rezeptionist nicht mehr arbeitsfähig ist, ihm jedoch seit Januar 2016 eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 80 % zugemutet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen mittels Einkommensvergleich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 144 I 103 E. 5.3, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche</span><span>rung, 3. Auflage 2014, </span><span>Rn</span><span> 55 f. zu Art.</span><span> 28a</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer absolvierte in Italien eine Ausbildung im Hotelgewerbe (Urk. 14/5 Ziff. 5.3). In der Schweiz war er bei verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt, wobei die Anstellungen in der Regel nur kurze Zeit dauerten (vgl. Urk. 14/113). Zuletzt war er als Night Audit im Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig, wobei ihm nach gut einem Monat aufgrund nicht ausreichender Qualifikation und fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Lerninteresse gekündigt wurde (Urk. 14/22 Ziff. 2.1-2). Nachdem er damit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige Tätigkeit unabhängig vom Gesundheitszustand nicht mehr ausübt, ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die LSE zu berechnen.</span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher vom standardisierten Durchschnittslohn im Bereich Gastgewer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be/Beherbergung und Gastronomie auszugehen. Nachdem sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer am 18. August 2016 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug anmeldete, ist der frühestmögliche Rentenbeginn auf Februar 2017 festzusetzen (Art. 29 Abs. 1 IVG). Der mittlere Lohn für Männer, die praktische Tätigkeiten ausführen, belief sich im Jahre 2016 auf monatlich Fr. 4'307.-- (LSE 2016, Tabelle TA1, Ziff. 55-56, Niveau 2), mithin Fr. 51'684.-- im Jahr (Fr. 4'307.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer wöchentlichen Arbeitszeit von 42.5 Wochenstunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 55-56; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt [1939 = 100], Männer, Stand 2016: 2‘239, Stand 2017: 2‘249; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt dies für das Jahr 2017 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 55‘160.-- (Fr. 51‘684.-- : 40 x 42.5 : 2‘239 x 2‘249).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer aktuell nicht erwerbstätig ist, eine Bürotätigkeit im Bereich Tourismus jedoch als angepasste Tätigkeit gilt (E. 3.8), ist auch für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne abzustellen, weshalb sich das Invalideneinkommen bei einer Restarbeitsfähigkeit von 80 % (vgl. vorstehend E. 5.5) auf Fr. 44‘128.-- beläuft (Fr. 55‘160.-- x 0.8; vgl. vorstehend E. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm keinen Abzug vom Tabellenlohn vor, nachdem im Belastungsprofil alle Einschränkungen berücksichtigt seien (Urk. 14/148 S. 2). Tatsächlich sind die psychischen Beeinträchtigungen bei Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Anwendung fachlicher Kompetenzen, der Durchhaltefähigkeit und der Selbstbehauptungsfähigkeit im reduzierten Pensum bereits berücksichtigt (E. 3.15). Vorliegend führt auch der Ausschluss von schweren Arbeiten und Überkopfarbeiten zu keinem Abzug, zumal davon auszugehen ist, dass der angewandte Tabellenlohn im Bereich Gast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewerbe/Beherbergung und Gastronomie auch genügend leichte und mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten einschliesst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E. 3.3.3.2 zum Kompetenzniveau 1). Mit Blick darauf, dass bei einem Beschäftigungsgrad von 80 % der monatliche Bruttolohn von Männern sowohl ohne Kaderfunktion als auch im untersten Kader gar höher liegt als bei einem Vollzeitpensum, rechtfertigt sich auch kein Abzug wegen Teilzeitbeschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_561/2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein zusätzlicher, leidensbedingter Abzug ist damit nicht gerechtfertigt. Im Übrigen würde selbst ein – vorliegend nicht angebrachter – Abzug vom Tabellenlohn von 10 % zu keinem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen (vgl. E. 6.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 44'128.-- (vorstehend E. 6.3) sowie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 55'160.-- (vorstehend E. 6.2) ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 11'032.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad 20 % entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Gemeinde unterstützt wird (vgl. Urk. 29), sind vorliegend die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden demzufolge einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Dem Beschwerdeführer wird die unentgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>