<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_194/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. Mai 2012 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Bänziger, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, </div> <div class="para">Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 2. Februar 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 7. Januar 2011 auf eine Neuanmeldung des 1962 geborenen S.________ zum Leistungsbezug vom 26. August 2010 nicht eingetreten ist, weil dieser nicht glaubhaft gemacht habe, dass sich der Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Ablehnung des Leistungsgesuchs gemäss Verfügung vom 14. November 2007 verschlechtert habe, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die vom Versicherten hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 2. Februar 2012 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass S.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen lässt, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf sein Leistungsgesuch einzutreten und dieses materiell zu prüfen, </div> <div class="para">dass er überdies um die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht dieses Gesuch mit Verfügung vom 22. März 2012 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz die Bestimmungen über die Neuanmeldung (<span class="artref"><artref id="CH/831.201/87/4" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/87/3" type="start"></artref>Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV</span><artref id="CH/831.201/87/4" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/4" type="end"></artref>) unter Hinweis auf die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zur Prüfungspflicht der Verwaltung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=28.04.2012&amp;to_date=17.05.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-V-262%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page262">BGE 109 V 262</a> E. 3 S. 264) sowie zum Begriff des Glaubhaftmachens im Sinne von <span class="artref">Art. 87 Abs. 3 IVV</span> (Urteil 9C_236/2011 vom 8. Juli 2011; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 13. Januar 2005, I 606/04) zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht in einlässlicher und korrekter Würdigung der medizinischen Unterlagen zur Auffassung gelangt ist, es sei nicht glaubhaft gemacht, dass in somatischer Hinsicht im Zeitraum zwischen der ursprünglichen Verfügung vom 14. November 2007 und dem Erlass der Nichteintretensverfügung vom 7. Januar 2011 eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei, </div> <div class="para">dass ferner auch keine Verschlimmerung des psychischen Gesundheitsschadens glaubhaft gemacht worden sei, handle es sich doch bei der (neuen) mittelgradigen depressiven Episode nicht um ein zusätzliches krankhaftes Geschehen, sondern um eine andere ärztliche Einschätzung der psychischen Befindlichkeit, wobei die Beeinträchtigung vorübergehenden Charakter aufweise, </div> <div class="para">dass sich die Ausführungen des Beschwerdeführers weitestgehend in einer im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a sowie <span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>) unzulässigen, appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung erschöpfen, </div> <div class="para">dass er zwar wiederholt geltend macht, das kantonale Gericht habe den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig, somit willkürlich, festgestellt, diese Behauptung aber nicht hinreichend zu substanziieren vermag, </div> <div class="para">dass auf die entsprechenden Vorbringen daher nicht näher einzugehen ist, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer ferner die Höhe der seinem Rechtsvertreter von der Vorinstanz zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung aus der kantonalen Gerichtskasse zugesprochenen pauschalen Entschädigung von Fr. 2'300.- rügt, indem er geltend macht, diese sei zu Unrecht um 15 % (von Fr. 2'705.- auf Fr. 2'300.-) gekürzt worden, </div> <div class="para">dass der Rechtsvertreter des Versicherten den kantonalen Gerichtsentscheid hinsichtlich des Honorars zufolge unentgeltlicher Verbeiständung nicht in eigenem Namen angefochten hat, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer, soweit es um die Höhe der unter dem Titel unentgeltliche Verbeiständung zugesprochenen Entschädigung an seinen Rechtsvertreter geht, durch den vorinstanzlichen Entscheid nicht berührt und daher zu dessen Anfechtung nicht legitimiert ist (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 lit. b BGG</span>; vgl. SVR 2007 UV Nr. 16 S. 53; ARV 1996/97 Nr. 27 S. 151), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 8. Mai 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>