<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dem Postulat 19.3006 hat sich der Bundesrat bereit erklärt, sich bei den zuständigen Behörden in Deutschland für die Infrastruktur auf der Linie von St. Gallen nach München für einen dichteren Takt einzusetzen. Zur Zeit plant Bayern im Raum Pasing-Eichenau einen Ausbau auf drei Spuren, obwohl auch das deutsche Bundesverkehrsministerium einen Ausbau auf vier Spuren für einen dichten Fernverkehrstakt als wichtig erachtet.</p><p>Wie setzt sich der Bundesrat für einen vierspurigen Ausbau ein?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Derzeit läuft im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr eine Studie, um die erforderlichen Infrastrukturen für einen Stundentakt EC Zürich-München zu bestimmen. Dies steht im Zusammenhang mit der Erfüllung des Postulates 19.3006. In der Schweiz und auf österreichischem Staatsgebiet wären die Voraussetzungen gegeben, um stündlichen Fernverkehr bis Lindau zu ermöglichen. Daher braucht es mit der Studie Antworten zu den erforderlichen Infrastrukturen auf deutschem Staatsgebiet. Der Abschnitt zwischen München-Pasing und Eichenau ist Teil des zu untersuchenden Parameters. Bei den ursprünglichen Planungen war kein Stundentakt des Eurocity Zürich - München vorgesehen. Wird für den Stundentakt der Eurocity-Züge ein viergleisiger Ausbau erforderlich, so wird dies im Ergebnis der Studie dargestellt. Auf Grundlage der Studienergebnisse sind für Anfang 2022 Gespräche zwischen dem Bundesamt für Verkehr und dem deutschen BMVI vorgesehen.</p>