<h2>SubmittedText<h2><p>Mit der Übernahme der CS durch die UBS, gehen die zwei grössten Schweizer Banken künftig gemeinsam in die Zukunft. Mit einer Bilanzsumme von 1,5 Billionen Dollar, was das Doppelte des BIP der Schweiz bedeutet, verändert sich der Bankenplatz Schweiz. Nebst der Raiffeisen-Gruppe und der Postfinance, sind auch die 24 existierenden Kantonalbanken von Bedeutung. Sie haben gesamthaft eine Bilanzsumme von 749 Milliarden, und sollen die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der lokalen Bevölkerung und Wirtschaft sicherstellen. Zu 95 Prozent sind sie Inlandorientiert. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Rechnet der Bundesrat mit Auswirkungen für die 24 existierenden Kantonalbanken?</p><p>2. Ist es aus Sicht des Bundesrates wünschenswert, dass die Kantonalbanken gestärkt werden?</p><p>3. Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat um die Kantonalbanken zu stärken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zu Frage 1</p><p>Der Bundesrat geht davon aus, dass im Rahmen der Übernahme Kunden der Grossbanken zu anderen Banken ausweichen. Dies dürfte vor allem das inländische Kredit- und Einlagengeschäft betreffen. Davon dürften insbesondere auch die Kantonalbanken profitieren.</p><p>Zu Fragen 2 &amp; 3</p><p>Die Kantonalbanken sind gut aufgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil eines stabilen und differenzierten Bankenplatzes Schweiz. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, die Rahmenbedingungen spezifisch für die Kantonalbanken anzupassen.</p>  Antwort des Bundesrates.