<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_1039/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. März 2010 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Amstutz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 28. Oktober 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Aargau den Anspruch des 1967 geborenen, bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens (chronisches lumbovertebrales Syndrom mit persistierenden Lumbalgien mit Ausstrahlung ins linke Bein u.a. bei Status nach Mikrodiskektomie L1/2 rechts am 5. Juli 2005; Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom [ADHS] im Erwachsenenalter) als Speditions- und Lagermitarbeiter in der Firma P.________ AG tätig gewesenen B.________ auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 31. März 2009 verneint hat, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die dagegen erhobene Beschwerde des Versicherten abgewiesen hat (Entscheid vom 28. Oktober 2009), </div> <div class="para">dass B.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sinngemäss beantragt, der vorinstanzliche Entscheid vom 28. Oktober 2009 sowie die Verfügung vom 31. März 2009 seien aufzuheben, und es sei ihm eine Viertelsrente zuzusprechen, eventualiter die Streitsache zwecks zusätzlicher Abklärung und erneutem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts mit Verfügung vom 11. Januar 2010 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das letztinstanzliche Verfahren zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen und einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- erhoben hat, welcher innert angesetzter Frist bezahlt worden ist, </div> <div class="para">dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) wegen Rechtsverletzungen gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann, und eine letztinstanzliche Ergänzung oder Korrektur der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung dem Bundesgericht verwehrt ist, sofern sie nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>; vgl. auch <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass auch die vorinstanzliche Ermessensbetätigung im letztinstanzlichen Verfahren nur beschränkt überprüfbar ist und das Bundesgericht nur zu beurteilen hat, ob die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt, mithin überschritten, unterschritten oder missbraucht hat (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=18.02.2010&amp;to_date=09.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.3 S. 399), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die für die Beurteilung des umstrittenen Rentenanspruchs massgebenden Rechtsgrundlagen im vorinstanzlichen Entscheid zutreffend dargelegt werden, weshalb darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die zumutbarerweise verwertbare Arbeitsfähigkeit (<span class="artref">Art. 6 ATSG</span>) in körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg gemäss vorinstanzlicher Feststellung nicht bei 80 % liegt, wovon die Verwaltungsverfügung vom 31. März 2009 ausging (Vollzeiteinsatz mit 20%iger Leistungsminderung), sondern 100 % beträgt, </div> <div class="para">dass offenbleiben kann, ob diese vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung (zur Einstufung als Tatfrage: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=18.02.2010&amp;to_date=09.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 398) auf einer Missachtung bundesrechtlicher Beweisgrundsätze oder einer anderweitigen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 f. BGG beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), da das Ergebnis auch bei antragsgemässer Zugrundelegung einer 80%igen Leistungsfähigkeit nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers ausfällt, </div> <div class="para">dass die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe im massgebenden Zeitraum bis zum Verfügungserlass nicht in einem stabilen, seine Resterwerbsfähigkeit voll ausschöpfenden Arbeitsverhältnis gestanden, im Lichte der Akten - entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers - weder offensichtlich unrichtig ist noch rechtsfehlerhaft getroffen wurde, weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass bei dieser Sachlage, entgegen den Vorbringen in der Beschwerde, das trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) vorinstanzlich zutreffend gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) ermittelt worden ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=18.02.2010&amp;to_date=09.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">BGE 135 V 297</a> E. 5.1 S. 301 mit Hinweisen), wobei das kantonale Gericht den massgebenden Ausgangslohn (LSE 2006: TA1/TOTAL/Anforderungsniveau 4/Männer) rechtsfehlerfrei gewählt und korrekt auf ein bei Vollzeittätigkeit realisierbares Jahreseinkommen von Fr. 59'197.- umgerechnet hat, </div> <div class="para">dass bei berücksichtigter 20%iger Leistungsminderung (s. oben) das Invalideneinkommen von Fr. 47'358.- gemäss Verwaltungsverfügung vom 31. März 2009 resultiert und für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=18.02.2010&amp;to_date=09.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-322%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page322">BGE 134 V 322</a> E. 5 mit Hinweisen) kein Raum besteht, zumal den leidensbedingten Einschränkungen in angepassten Hilfstätigkeiten mit der Anerkennung der erwähnten Leistungsreduktion (in einer Vollzeittätigkeit) hinreichend Rechnung getragen wird und andere, einen Abzug rechtfertigende Gründe wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad nicht ersichtlich sind und vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet werden, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz aufgrund der Angaben im IV-Arbeitgeberfragebogen vom 9. März 2006 (Firma P.________ AG) für das Jahr 2006 ein hypothetisches Einkommen ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) von Fr. 75'270.- ermittelte und willkürfrei begründet hat, weshalb die dagegen vorgebrachten Einwände des Beschwerdeführers nicht stichhaltig sind, </div> <div class="para">dass selbst dann, wenn auf die vom Versicherten selbst eingeholten Auskünfte des früheren Arbeitgebers vom 5. Mai 2009 abgestellt würde (2006: Fr. 75'660.-; 2007: Fr. 76'700.-; 2008: Fr. 78'000.-), der Rentenanspruch zu verneinen wäre, zumal aus dem Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 47'358.- im Jahr 2006, Fr. 48'115.70 im Jahr 2007 und Fr. 49'174.30 im Jahr 2008 (Berücksichtigung Nominallohnindex/Männer 2006-2008/Total; http:// www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/data/02.html) durchwegs nicht leistungsbegründende Invaliditätsgrade von lediglich rund 37 % resultierten und auch für das Verfügungsjahr 2009 keine anspruchserhebliche Änderung ersichtlich ist, </div> <div class="para">dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> und ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 BGG</span>) erledigt wird, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) ausgangsgemäss zu Lasten des Beschwerdeführers gehen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 1. März 2010 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Amstutz </div> </div></body></html>