<h2>SubmittedText<h2><p>Die europäische Gesetzgebung fördert aktiv die Einführung von umweltschonenden technischen Errungenschaften in der Aviatik. Im EU-Recht gibt es die Möglichkeit, sparsamere und leisere Luftfahrzeuge auch ohne vereinheitlichten Normen zuzulassen. Das BAZL will diese international unbestrittene Massnahme in der Schweiz nicht umsetzen.</p><p>- Was unternimmt der Bundesrat, dass solche Zulassungen in der Schweiz ermöglicht werden?</p><p>- Wie beurteilt er die Notwendigkeit von neuen Technologien in der Aviatik?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat anerkennt die Notwendigkeit der Einführung neuer Technologien in der Luftfahrt. Das zuständige Bundesamt für Zivilluftfahrt setzt sich in mannigfacher Weise konkret dafür ein. So hat es aktiv an der Zertifizierung des ersten vollelektrischen Schulungsflugzeuges durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) mitgewirkt. Auch unterstützt das Amt Projekte zur Erprobung neuer Technologien im Rahmen der Luftfahrzeugsonderkategorie "Experimental". Ausserdem arbeitet das Amt in den entsprechenden EASA-Gremien zur Ausarbeitung erleichterter Zulassungsnormen für die Leichtaviatik. Durch die harmonisierten Normen kann eine breite Wirkung erzielt und das Verfahren vereinheitlicht werden. Eine Rückkehr zu nationalen Vorschriften wäre aufwändig, würde wesentlich länger dauern und hätte eine weniger breite ökologische Wirkung.</p>