A bteilung IV D -4984/2007 sch/dua {T 0/2} U rteil vom 30. Juli 2007 M itw irkung: R ichter H ans Schürch, Bendicht Tellenbach, G érard Scherrer G erichtsschreiberin Anna D ürm üller A ._______, geboren _______, Bangladesch, c/o Bundesam t für M igration, Em pfangs- und Verfahrenszentrum A._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 13. Juli 2007 i. S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer, ein Staatsangehöriger von Bangladesch m it letztem W ohn- sitz in B._______, sein H eim atland eigenen Angaben zufolge am 14. M ai 2007 auf dem Luftw eg verliess und zunächst via D ubai, Istanbul, Prag und W ien nach Italien gelangte, von w o aus er Ende M ai 2007 in die Schw eiz w eiterreiste, dass er am 7. Juni 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum A._______ ein Asylge- such stellte und dort am 13. Juni 2007 sum m arisch befragt w urde, dass das BFM den Beschw erdeführer am 2. Juli 2007 ausführlich zu seinen Asylgrün- den anhörte, dass der Beschw erdeführer zur Begründung seines G esuchs im W esentlichen geltend m achte, er habe in seinem H eim atland Problem e m it der Ü bergangsregierung bekom - m en, dass er ein Im port-Export-G eschäft betreibe und daneben seit dem Jahr 2001 für die "Bangladesh N ational Party" (BN P) als Kreissekretär politisch tätig sei, dass er für den Aufbau seines G eschäfts G eld von seinem Vater, einem ehem aligen Staatsbeam ten, sow ie seinem O nkel erhalten habe, dass die Ü bergangsregierung von ihm habe w issen w ollen, w ie er als so junger M ann in den Besitz von so viel G eld gekom m en sei respektive w oher das G eld auf seinem Bank- konto stam m e, dass die Ü bergangsregierung den Verdacht habe, sein O nkel habe als G ebietsparla- m entarier G eld veruntreut, w elches er (der Beschw erdeführer) dann für die G ründung seines G eschäfts verw endet habe, dass sein O nkel, w elcher seit dem Jahr 2001 M itglied des nationalen Parlam ents sei, von der "D urniti D am an"-Kom m ission am 28. April 2007 einen Brief erhalten habe, w orin sein O nkel und er aufgefordert w orden seien, innert Frist im Büro der Kom m ission zu er- scheinen, um ihre Verm ögenslage beziehungsw eise die H erkunft ihres Verm ögens offen zu legen, dass er in dieser Angelegenheit jedoch nicht beim zuständigen Am t vorgesprochen habe, w eil er befürchtet habe, um gehend festgenom m en und bis zu den N euw ahlen in- haftiert zu w erden, w ie dies anderen Parteim itgliedern w iderfahren sei, dass er sich stattdessen vom 28. April 2007 bis zur Ausreise bei seiner Schw ester in C ._______ versteckt habe, dass er anlässlich eines Telefongesprächs m it seinem Bruder am 13. oder 14. Juni 2007 erfahren habe, sein O nkel sei nach Ablauf der gesetzten Frist am 11. Juni 2007 festge- nom m en w orden, w eil sie beide der Vorladung der Kom m ission nicht Folge geleistet hät- ten, dass er jetzt verm utlich von der Polizei gesucht w erde und im Falle seiner R ückkehr in sein H eim atland befürchten m üsse, verhaftet zu w erden, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten zu verw ei-3 sen ist, dass der Beschw erdeführer im Verlaufe des vorinstanzlichen Verfahrens die Kopie eines G eburtsregisterauszugs sow ie eine H andelslizenz und deren Verlängerung (Kopien m it Ü bersetzungen), U nterlagen zu Bankkonti sow ie verschiedene Bankkarten und die Q uit- tung einer Lebensversicherung zu den Akten reichte, dass das BFM m it Verfügung vom 13. Juli 2007 - gleichentags eröffnet - in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz anordnete, dass das BFM zur Begründung seines Entscheids im W esentlichen ausführte, es lägen keine entschuldbaren G ründe für das N ichteinreichen von R eise- oder Identitätspapieren vor, dass es sich bei den eingereichten D okum enten (nam entlich bei den Kopien des G e- burtsregisterauszugs und der H andelslizenz) nicht um rechtsgenügliche Identitäts- oder R eisepapiere handle, dass das Vorbringen des Beschw erdeführers, er habe seinen Führerausw eis in seinem Büro zurückgelassen, nicht plausibel sei, dass aufgrund der Aktenlage zu verm uten sei, der Beschw erdeführer sei m it seinem ei- genen (echten) R eisepass aus seinem H eim atland ausgereist, dass die Asylvorbringen des Beschw erdeführers realitätsfrem d, teilw eise w idersprüch- lich und insgesam t offensichtlich unhaltbar seien, dass der Beschw erdeführer w idersprüchliche Angaben zu seinem Alter im Zeitpunkt sei- ner Einsetzung als Kreissekretär gem acht habe, dass er m it Blick auf das geltend gem achte G eburtsdatum dam als m inderjährig gew esen w äre, dass die Am tseinsetzung eines M inderjährigen, w elcher zuvor noch nie politisch tätig w ar, indessen nicht plausibel erscheine, dass die Aussage, w onach er selber keine Vorladung erhalten habe, nicht geglaubt w er- den könne, zum al er angeblich selber Firm eninhaber gew esen sei, dass die geltend gem achte Flucht zu seiner Schw ester nicht plausibel sei, da die Frist für die O ffenlegung der Finanzen zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen w ar, dass die Angaben zum Aufenthaltsort des O nkels ebenfalls nicht plausibel seien, dass der Beschw erdeführer im Ü brigen nie konkrete Problem e im H eim atland gehabt und insbesondere selber keine Vorladung erhalten habe, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft som it nicht erfülle und zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungs- vollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien, dass für den w eiteren Inhalt der vorinstanzlichen Verfügung auf die Akten zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 20. Juli 2007 an das Bundesverw altungs- gericht gegen diesen Entscheid Beschw erde erhob und dabei beantragte, die angefoch-4 tene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuw eisen, dass er ausserdem sinngem äss die eventuelle Erteilung der vorläufigen Aufnahm e infol- ge U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit und U nm öglichkeit des W egw eisungsvollzugs bean- tragte, dass er in prozessualer H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) und Verzicht auf die Erhebung eines Kosten- vorschusses ersuchte, dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 23. Juli 2007 beim Bundesverw al- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM auf dem G ebiet des Asylrechts entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht diesbezüglich volle Kogni- tion zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass für den Inhalt der Beschw erde auf die Beschw erdeschrift zu verw eisen ist,5 dass insow eit, als in der R echtsm itteleingabe auf die Frage der R echtsstaatlichkeit der fünftägigen Beschw erdefrist von Art. 108a AsylG angespielt w ird, auf die nach w ie vor gültigen und zutreffenden Ausführungen in EM AR K 2004 N r. 25 zu verw eisen ist, dass das G esuch um Einräum ung einer N achfrist zur Einreichung einer Beschw erdeer- gänzung abzuw eisen ist, da die Beschw erdeschrift den Anforderungen von Art. 52 Abs. 1 Vw VG genügt und die Beschw erdesache w eder einen aussergew öhnlichen U m fang noch besondere Schw ierigkeiten im Sinne von Art. 53 Vw VG aufw eist, dass das G esuch um Fristansetzung zur Einreichung von w eiteren Bew eism itteln, dar- unter der Führerschein des Beschw erdeführers, m it Blick auf die nachfolgenden Erw ä- gungen ebenfalls abzuw eisen ist, zum al der Beschw erdeführer ausreichend Zeit gehabt hätte, die allenfalls noch einzureichenden Bew eism ittel rechtzeitig zu beschaffen, dass im Ü brigen die N achreichung von Identitätspapieren auf Beschw erdeebene grund- sätzlich keinen direkten Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hätte (vgl. dazu EM AR K 1999 N r. 16 E. 5), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Bst. b) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingsei- genschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Bst. c), dass nach dem G esagten entgegen den diesbezüglichen Ausführungen in der Be- schw erde, w elche sich offensichtlich auf die R echtslage vor der Asylgesetzrevision vom 16. D ezem ber 2005 (in Kraft seit 1. Januar 2007) beziehen, eine - w enn auch nur sum - m arische - m aterielle Prüfung der Asylvorbringen vorzunehm en ist (vgl. dazu das zur Publikation vorgesehene U rteil BG VE D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. X., E. 5, insbe- sondere E. 5.7), dass der Beschw erdeführer bis zum heutigen Zeitpunkt keine Identitäts- oder R eisepa- piere zu den Akten reichte, dass insbesondere die eingereichte Kopie eines G eburtsregisterauszugs kein rechtsge- nügliches Identitätspapier im Sinne von Art. 32 Abs. 2 AsylG darstellt, zum al dieses D o- kum ent nicht die einw andfreie Feststellung der Identität des Beschw erdeführers erm ög- licht (vgl. dazu das zur Publikation vorgesehene U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. Y., E. 6), dass der Beschw erdeführer angeblich Inhaber einer eigenen Firm a ist, in m ehreren Län- dern geschäftlich tätig w ar und vielfältige Bankbeziehungen unterhält, dass unter diesen U m ständen davon auszugehen ist, er sei tatsächlich im Besitz von Identitätspapieren, zum al bei der Eröffnung eines Kontos und der Einlösung von Schecks (vgl. dazu A10, S. 5) von den Banken regelm ässig ein zw eifelsfreier Identitäts- nachw eis verlangt w ird, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge über einen N ationalitätenausw eis 6 verfügt, w elchen er jedoch bis heute nicht zu den Akten reichte, und zw ar w eil sich die- ser beim Aussenm inisterium befinde (vgl. A10, S. 8), dass er in der Beschw erdeschrift im W iderspruch dazu vorbrachte, dieses D okum ent be- finde sich beim Innenm inisterium , w as Zw eifel an der G laubhaftigkeit seiner diesbezügli- chen Aussagen w eckt, dass der Beschw erdeführer w eiter erklärte, er habe einen Führerausw eis, w elchen er in- dessen in seinem Büro zurückgelassen habe, w as indessen - insbesondere auch m it Blick auf die nachfolgenden Erw ägungen betreffend die Verfolgungsvorbringen - nicht glaubhaft erscheint, dass aufgrund des G esagten nicht nachvollziehbar ist, w eshalb der Beschw erdeführer bis heute w eder den N ationalitätenausw eis noch seinen Führerschein einreichte, dass - w ie vom BFM zu R echt bem erkt w urde - aufgrund seiner Aussagen ausserdem der Verdacht besteht, er sei m it seinem eigenen R eisepass von Bangladesch in die Schw eiz gereist (vgl. A10, S. 15 und 16), dass es ihm som it nicht gelungen ist, entschuldbare G ründe für die N ichteinreichung von Identitäts- oder R eisepapieren glaubhaft zu m achen, dass dem nach zu prüfen bleibt, ob das BFM zu R echt davon ausgegangen ist, die Flüchtlingseigenschaft sei nicht gegeben und es bestehe aufgrund der Anhörung keine N otw endigkeit zur Vornahm e von w eiteren Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlings- eigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses, dass der Beschw erdeführer keine konkreten, gegen ihn persönlich gerichteten Verfol- gungsm assnahm en geltend m achte, dass er lediglich vorbrachte, in einem Schreiben an seinen O nkel habe die "D urniti D a- m an" Kom m ission auch ihn erw ähnt und vorgeladen, dass aus den Akten nicht ersichtlich ist, inw iefern dem Vorgehen dieser Behörde ein asylrechtlich relevantes M otiv im Sinne von Art. 3 Abs. 1 AsylG zugrunde liegt, zum al es durchaus einem legitim en staatlichen Interesse entspricht, Korruption aufzudecken und gegebenenfalls auch strafrechtlich zu ahnden, dass die angebliche politische Tätigkeit des Beschw erdeführers und seines O nkels dar- an nichts ändert, dass das Vorbringen, w onach der Beschw erdeführer keine eigene Vorladung erhalten habe, sondern lediglich im Schreiben an den O nkel m itgenannt w orden sei, im Ü brigen äusserst unglaubhaft erscheint, dass derartige Vorladungen in der R egel auf einen bestim m ten Term in erfolgen, w es- halb die geltend gem achte Frist, innert derer sich der Beschw erdeführer und sein O nkel hätten m elden sollen, realitätsfrem d anm utet, dass auch nicht nachvollziehbar ist, w eshalb sich der Beschw erdeführer - nicht aber sein O nkel - unverzüglich verstecken m usste, nachdem er von der Vorladung erfahren hatte, obw ohl die Frist noch gar nicht abgelaufen w ar, dass ebenfalls nicht plausibel ist, w eshalb lediglich der Beschw erdeführer ins Ausland flüchtete, sein O nkel dagegen zurückblieb, dass sich der Beschw erdeführer hinsichtlich des D atum s, an w elchem er von der angeb-7 lichen Festnahm e seines O nkels erfahren hat, w idersprach (vgl. A10, S, 8 und 13), dass der Beschw erdeführer zw ar m ehrere U nterlagen im Zusam m enhang m it seiner G e- schäftstätigkeit zu den Akten reichte, jedoch nichts, w as die geltend gem achte Verfol- gung belegen w ürde, dass er insbesondere die angebliche Vorladung nicht einreichte, obw ohl davon auszu- gehen ist, er hätte diese ohne w eiteres von seinem O nkel anfordern können, dass die geltend gem achten Asylvorbringen aus diesen G ründen offensichtlich unglaub- haft und überdies nicht asylrelevant sind, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft dam it offensichtlich nicht erfüllt, dass dem nach auch keine Veranlassung besteht, zusätzliche Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft vorzunehm en, dass bei der vorliegenden Aktenlage auch keine w eiteren Abklärungen in Bezug auf all- fällige W egw eisungsvollzugshindernisse notw endig erscheinen, dass das BFM nach dem G esagten zu R echt in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311], vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in Beachtung der m assgebli- chen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen (Art. 3 der Konvention vom 4. N o- vem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m en vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30], Art. 1 des Ü bereinkom m ens vom 10. D ezem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe [FoK, SR 0.105], Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenos- senschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]), zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht besteht und auch keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idri- ge Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim atstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass auch keine H inw eise auf U m stände ersichtlich sind, die den Vollzug der W egw ei- sung infolge Vorliegens einer konkreten G efahr als unzum utbar erscheinen lassen w ür- den (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), zum al in Bangladesch keine Situation allgem einer G ew alt herrscht und auch keine individuellen U nzum utbarkeitsaspekte bestehen, dass der noch junge Beschw erdeführer den Akten zufolge keine gesundheitlichen Prob- lem e hat, in ein eigenes G eschäft besitzt und dort ausserdem über ein tragfähiges 8 fam iliäres Beziehungsnetz verfügt, dass daher nicht davon auszugehen ist, er w ürde bei einer R ückkehr in sein H eim atland in eine Existenz bedrohende Situation geraten, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, sow eit darauf einzutreten ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen ist, da sich die Beschw erde aufgrund der vorstehenden Erw ä- gungen als aussichtslos darstellte, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuer- legen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses angesichts des direkten Entscheids in der H auptsache gegenstandslos gew orden ist. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , Em pfangs- und Verfah- renszentrum A._______, m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese an das Bun- desverw altungsgericht zu überm itteln; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum A._______ (R ef.-N r. N _______; Kopie; vorab per Telefax) - (kantonale Behörde) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: H ans Schürch Anna D ürm üller Versand am :