<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.1999.00079</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105602&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.1999.00079</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.06.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 1995</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Eigenmietwert; Nachweis steuerbegründender Tatsachen; kollisionsrechtliche Fragen. Die Tatsachen, welche den Schluss auf Gebrauchsleihe (statt Mietvertrag) zulassen, sind für die (aus der Gebrauchsleihe) folgende Besteuerung eines Eigenmietwertes steuerbegründend und demgemäss von der Steuerbehörde nachzuweisen (E. 3 f.). Ob der Vertrag zwischen der Pflichtigen und einer von ihr beherrschten französischen AG über die Nutzung einer in Frankreich gelegenen Liegenschaft nach Schweizer Recht als Gebrauchsüberlassung zu qualifizieren ist, ist fraglich (E. 5a+b). Diese Frage ist allerdings ohnehin aufgrund des gemäss Kollisionsrecht berufenen nationalen Rechts zu beurteilen. Die Steuerrekurskommission hat in Verkennung der Tragweite von Art. 16 IPRG aber ohne diese kollisionsrechtliche Prüfung unbesehen Schweizer Recht angewendet. Sie hat deshalb in einem zweiten Rechtsgang zu prüfen, ob bezüglich der Vertragsqualifikation nicht französisches Recht angewendet werden müsste. Wenn bejahendenfalls überhaupt jemand für das französisches Recht beweisbelastet wäre, so wäre dies der Beschwerdegegner (E. 5c+d). Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung an die Rekurskommission.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHEIDUNG">AUSSCHEIDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGENMIETWERT">EIGENMIETWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Privatrecht UR: Obligationenrecht ST: EINZELNE VERTRAGSVERHÃLTNISSE">EINZELNE VERTRAGSVERHÃLTNISSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBRAUCHSÃBERLASSUNG">GEBRAUCHSÃBERLASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOLLISIONSRECHT">KOLLISIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REPARTITION">REPARTITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERBARE EIGENNUTZUNG">STEUERBARE EIGENNUTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSSTEUERAUSSCHEIDUNG">VERMÃGENSSTEUERAUSSCHEIDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAGSSTATUT">VERTRAGSSTATUT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 19 lit. c aStG</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 IPRG</span><br/><span class="gerade">Art. 68 lit. Ib OG</span><br/><span class="ungerade">Art. 305 OR</span><br/><span class="gerade">§ 132 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die in C wohnhafte A, EigentÃ¼merin von Liegenschaften in Z und in M, erwarb im Jahre 1986 zusammen mit ihrem seinerzeitigen Ehemann in der sÃ¼dfran­zÃ¶sischen Gemeinde D ein nach dem lokalen Flurnamen "E" bezeichnetes Ensemble bau­fÃ¤lliger Immobi­lien und unterzog diese einer tiefgreifenden baulichen Erneuerung. Der Liegenschaften­komplex sollte nach der Renovation als Hotel- und Restaurationsbetrieb der gehobenen Kategorie dienen. Finanziert wurde das Vorhaben mittels Bankkrediten, welche durch pfandrechtliche Belastung der erwÃ¤hnten Liegenschaft in ZÃ¼rich abgesichert wurden. Die FÃ¼hrung des franzÃ¶sischen Hotelbetriebs oblag der im Jahr 1988 von der Pflichtigen mitgegrÃ¼ndeten, mittlerweile in deren Alleineigentum stehenden "E SARL" (im folgenden kurz: SARL). Die Pflichtige ist sodann EigentÃ¼merin der in C domizilierten F AG, welche die EinkÃ¼nfte aus dem Hotelbetrieb (ohne Restaurant) in Frankreich verein­nahmte. Die Pflichtige, welche fÃ¼r den Erwerb der GrundstÃ¼cke und die Instandstellung des Mauerwerks rund Fr. 750'000.- aufgewendet haben will, Ã¼berliess der SARL die Lie­genschaften im Rohbauzustand. In der Folge vollendete diese Gesell­schaft die Bauarbeiten auf eigene Rechnung, jedoch unter Inanspruchnahme eines zinslo­sen Darlehens der Pflichtigen in der HÃ¶he der Innenausbaukosten im Gegenwert von rund Fr. 2'100'000.-</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In ihrer (ursprÃ¼nglichen) SteuererklÃ¤rung 1995 vom 18. Dezember 1995, welcher kein Hilfsblatt C beilag, deklarierte die Pflichtige keinerlei EinkÃ¼nfte aus ihrem franzÃ¶si­schem Grundeigentum. Dessen vermÃ¶genssteuerlich massgebenden Verkehrswert bezif­ferte sie auf (Fr. 750'000.- + Fr. 2'100'000.- =) Fr. 2'850'000.-</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem der SteuerkommissÃ¤r die Pflichtige zur Einreichung eines die Liegen­schaften in Frankreich auffÃ¼hrenden Hilfsblatts C aufgefordert hatte, schÃ¤tzte er sie am 4. November 1997 mit einem Reineinkommen von Fr. 237'600.- (ZÃ¼rich) bzw. Fr. 254'700.- (Gesamt) sowie einem ReinvermÃ¶gen von Fr. 858'000.- (ZÃ¼rich) bzw. Fr. 1'529'000.- (Gesamt) ein. Dabei berÃ¼cksichtigte er einen nach pflichtgemÃ¤ssem Ermes­sen im Sinn von § 87 Abs. 2 des Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) geschÃ¤tzten "Nettoertrag/Nettoeigenmietwert" fÃ¼r die in Frankreich gelegenen Liegenschaften, deren deklarierten VermÃ¶genssteuerwert er im Ãbrigen zur EinschÃ¤tzung des ReinvermÃ¶gens Ã¼bernahm.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 4. November 1997 (Poststempel Frankreich, eingetroffen beim kantonalen Steueramt am 10. November 1997) Ã¼bersandte die Pflichtige dem SteuerkommissÃ¤r unter anderem ein Beiblatt zum Hilfsblatt C mit diversen Angaben und Dokumenten betreffend den franzÃ¶sischen Liegenschaftenbesitz.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen den EinschÃ¤tzungsentscheid erhob die Pflichtige am 10. November 1997 Einsprache bei der Steuerkommission C, wobei sie - soweit im Beschwerdeverfah­ren noch von Interesse - beantragte, von der Aufrechnung von LiegenschaftenertrÃ¤gen aus Frank­reich abzusehen. AnlÃ¤sslich ihrer Teilnahme an der Sitzung der Steuerkommission vom 26. Februar 1998 reichte die Pflichtige eine berichtigte SteuererklÃ¤rung 1995 ein, welche bei einem ReinvermÃ¶gen von Fr. 0 (ZÃ¼rich und Gesamt) auf ein Reineinkommen von Fr. 98'000.- (ZÃ¼rich) bzw. Fr. 104'700.- (Gesamt) lautete. Dieser SteuererklÃ¤rung lagen eine interkantonale und internationale Steuerausscheidung bei, worin die Liegenschaften "E" mit einem VermÃ¶genssteuerwert von Fr. 750'000.- figurieren. Im Wert­schriftenver­zeichnis wurde erstmals - und nur pro memoria ("p.m.") - ein mit dem Ge­schÃ¤ftsabschluss der SARL pro 1994 Ã¼bereinstimmendes Kontokorrentguthaben der Pflichtigen gegenÃ¼ber der ersteren im Nominalwert von ffrs. 5'932'443 ausgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Steuerkommission wies die Einsprache mit Entscheid vom 26. Februar 1998 kostenfÃ¤llig ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen erhob die Pflichtige am 6. April 1998 Rekurs mit dem Antrag auf EinschÃ¤tzung im Sinn der berichtigten SteuererklÃ¤rung. Eventuell sei der Pflichtigen ein Eigenmietwert der Liegenschaften "E" im Bemessungsjahr 1994 von hÃ¶ch­stens Fr. 55'300.- aufzurechnen, dies entsprechend dem von der Treuhandstelle der SARL er­mittelten erzielbaren Mietertrag. In verfahrensrechtlicher Hinsicht bestritt die Pflichtige vorab das Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen fÃ¼r die Vornahme einer Ermessens­einschÃ¤tzung. In der Sache machte sie geltend, die ursprÃ¼ngliche Deklaration eine VermÃ¶­genssteuerwerts der Liegenschaften "E" im Umfang von Fr. 2'850'000.- sei ein "gravieren­der Fehler" gewesen, weil damit verkannt worden sei, "dass zwei verschiedene Rechtssub­jekte die gesamten Baukosten" getragen hÃ¤tten. Anstelle der von der SARL Ã¼bernommenen Teilbaukosten von Fr. 2'100'000.- hÃ¤tte die Pflichtige in der SteuererklÃ¤­rung vom 18. Dezember 1995 ein Darlehen in gleicher HÃ¶he einstellen mÃ¼ssen, was mit der Steuer­erklÃ¤rung vom 26. Februar 1998 nachgeholt worden sei. Diese Forderung sei aber wegen offensichtlicher Uneinbringlichkeit als Nonvaleur zu wÃ¼rdigen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Steuerrekurskommission I wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 1. Sep­tember mit Ausnahme der Kostenauflage der Steuerkommission vollumfÃ¤nglich ab, wobei sie sich im Wesentlichen von folgenden ErwÃ¤gungen leiten liess:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Pflichtige sei entgegen der Auffassung von SteuerkommissÃ¤r und -kommission mit der Einreichung eines Hilfsblatts C zur SteuererklÃ¤rung darum nicht sÃ¤umig geblieben, weil der Mahnung des SteuerkommissÃ¤rs keine rechtsgÃ¼ltige, nÃ¤mlich keine auf das strit­tige Steuerjahr bezogene Auflage vorausgegangen sei. Die ErmessenseinschÃ¤tzung erweise sich aus diesem Grund zwar als fehlerhaft, doch wiege dieser Mangel nicht dermassen schwer, dass sich eine RÃ¼ckweisung der Sache an den SteuerkommissÃ¤r rechtfertige. Ande­rerseits erÃ¼brige sich auch eine Behebung des Verfahrensmangels durch die Steuerrekurs­kommission, weil der Sachverhalt bezÃ¼glich derjenigen Einkommens- und VermÃ¶­gensbe­standteile, die nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen geschÃ¤tzt worden seien, durch die der Re­kursinstanz vorliegenden Akten hinreichend dokumentiert seien. Mangels Sachver­halts­ungewissheit sei demnach insoweit gar keine ErmessenseinschÃ¤tzung vorzunehmen. Was die Pflichtige mit Bezug auf ihre vertragsrechtliche Beziehung zur SARL rekursweise vor­getragen habe, zwinge zum Schluss auf das Vorliegen einer unentgeltlichen Gebrauchs­Ã¼berlassung der Liegenschaften "E" an die SARL im Sinn von Art. 305 des Obligationen­rechts vom 30. MÃ¤rz 1911 (OR). Die Pflichtige habe sich deshalb im Licht des bundesge­richtlichen PrÃ¤judizes BGE 115 Ia 329 ff. im Bemessungsjahr 1994 einen Eigenmietwert anrechnen zu lassen. Wohl beziehe sich dieses Urteil auf die Gebrauchs­leihe unter nahen Verwandten, doch rechtfertige es sich, dasselbe auf das VerhÃ¤ltnis zwi­schen einer Steuer­pflichtigen und deren zu 100 % von dieser beherrschten Aktiengesell­schaft zu Ã¼bertragen. Der Ermittlung des Eigenmietwerts mÃ¼sse wegen seines Bezugs auf die Marktmiete - und zumindest hierin seien sich beide Parteien einig - eine Renditebe­rechnung zugrundegelegt werden. Der aufgerechnete Eigenmietwert von Fr. 150'000.- sei (aus nÃ¤her dargelegten GrÃ¼nden) nicht zu beanstanden. Was den umstrittenen VermÃ¶gens­steuerwert der franzÃ¶si­schen GrundstÃ¼cke anbelange, erweise sich der mit SteuererklÃ¤rung vom 18. Dezember 1995 deklarierte Wert von Fr. 2'850'000.- als rechtens. Denn im Um­fang der angeblich von der SARL investierten Mittel von Fr. 2'100'000.- sei es zu einer Anwachsung im Sinn von Art. 671 des Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 ge­kommen, weshalb der Wert der Liegenschaft zur GÃ¤nze der Pflichtigen selber vermÃ¶gens­steuerrechtlich zuzu­rechnen sei. Wohl kÃ¤me der SARL unter dem Titel der ungerechtfer­tigten Bereicherung im Sinn von Art. 62 ff. OR eine Forderung in gleicher HÃ¶he gegenÃ¼ber der Pflichtigen zu, doch werde dieses Guthaben durch die Darlehensforderung der Pflichti­gen wettgeschla­gen. Dass diese Darlehensforderung uneinbringlich sei, habe die Pflichtige nÃ¤mlich weder rechtsgenÃ¼gend substanziert noch bewiesen. Jedenfalls belaufe sich "das NettovermÃ¶gen der Pflichtigen aus ihrem Engagement in Frankreich" auf den Betrag von Fr. 2'850'000.-. Aus diesen GrÃ¼nden erweise sich der Einspracheentscheid im sachlichen Ergebnis als zu­treffend. Aufzuheben sei einzig die Kostenauflage im Einspracheverfahren, da vor Steuer­kommission nicht nur die ErmessenseinschÃ¤tzung im Streit gelegen habe und weil der Pflichtigen keine Verletzung von Verfahrenspflichten zur Last falle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. Mit vorliegender Beschwerde vom 11. November 1999 beantragte die Pflichtige dem Verwaltungsgericht, den Entscheid der Rekurskommission mit Ausnahme von Dispo­sitivziffer 2 (Aufhebung der Kostenauflage der Steuerkommission C) aufzuheben und die Sache unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zur Neubeurteilung an die Rekursin­stanz zurÃ¼ckzuweisen. Zur BegrÃ¼ndung machte die BeschwerdefÃ¼hrerin im Wesentlichen gel­tend, die Rekurskommission habe aktenwidrig angenommen, die Pflichtige habe keinen Mietvertrag mit der SARL abgeschlossen. Sodann habe sie auf die vertragsrechtlichen Be­ziehungen dieser beiden Rechtssubjekte zu Unrecht ohne weiteres schweizerisches Recht zur Anwendung gebracht und auf dieser falschen Grundlage zu Unrecht auf einen Eigen­mietwertertrag geschlossen. Vor allem aber habe sie im Rahmen der internationalen Steu­erausscheidung die Aktiven und Passiven der Pflichtigen in unzulÃ¤ssiger Weise saldiert, was die strittige EinschÃ¤tzung jeder Grundlage beraube und ohne weiteres zur beantragten RÃ¼ckweisung fÃ¼hren mÃ¼sse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Steuerrekurskommission und SteuerkommissÃ¤r beantragten Abweisung der Be­schwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde betrifft das Steuerjahr 1995. Somit gelangen gemÃ¤ss § 269 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in der vorliegenden Streitsache noch die materiellrechtlichen Bestimmungen des auf 1. Januar 1999 aufgehobenen Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) zur Anwendung, wogegen sich das Beschwerdeverfahren nach dem neuen Recht richtet (§ 280 Abs. 3 StG e contrario).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermes­sens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachver­halts geltend gemacht werden. Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. GemÃ¤ss § 19 lit. c aStG sind unter anderem EinkÃ¼nfte aus Liegenschaften, wie Pacht- und Mietzinsen, steuerbar. Dazu gehÃ¶ren nach § 20 Abs. 1 aStG auch Naturalein­kÃ¼nfte mit Einschluss der Eigennutzung von Liegenschaften (sog. Eigenmietwert; vgl. auch § 21 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 StG; Richner/Frei/Kaufmann, Kommentar zum harmonisier­ten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 21 N 34 ff.). Nach der Rechtsprechung des Bun­desgerichts kommt die Vermietung einer Wohnung zu Vorzugsbedingungen an nahe Ver­wandte - nicht aber die unentgeltliche <span>Ã¼</span>berlassung zum Gebrauch durch solche Personen - keiner beim Vermieter als Naturaleinkommen steuerbaren Eigennutzung gleich, sofern keine Steuerumgehung vorliegt (BGE 115 Ia 329 ff.). Die Tatsachen, welche den Schluss auf Eigennutzung einer Liegenschaft bzw. auf Gebrauchsleihe statt eines Mietvertrags zu Sonderkonditionen unter nahen Verwandten schliessen lassen, sind somit steuerbegrÃ¼n­dender bzw. steuererhÃ¶hender Natur. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Nach § 132 StG (bzw. § 71 aStG) haben die SteuerbehÃ¶rden zusammen mit dem Steuerpflichtigen die fÃ¼r die vollstÃ¤ndige und richtige Besteuerung massgeblichen tatsÃ¤ch­lichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse festzustellen. Dabei gilt die - vergrÃ¶bernde - Regel, dass die SteuerbehÃ¶rde (genauer: die EinschÃ¤tzungsbehÃ¶rde) die steuerbegrÃ¼ndenden Tat­sachen nachzuweisen hat, der Steuerpflichtige dagegen jene Tatsachen, welche die Steuer­schuld mindern oder aufheben. Bei der AusÃ¼bung ihrer Untersuchungspflicht hat sie sich der im Steuergesetz vorgesehenen Untersuchungsmittel zu bedienen, wobei der Steuer­pflichtige an der Untersuchung mitwirken muss (§§ 135 Abs. 2 und 132 Abs. 2 StG bzw. §§ 71 f. aStG; vgl. die Differenzierungen bei Richner/Frei/Kaufmann, § 132 N 142).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Die Rekurskommission ist im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf die angefÃ¼hrte bundesgerichtliche Rechtsprechung zum (Analogie-) Schluss gekommen, die Pflichtige habe im Steuerjahr 1995 einen Eigenmietwert zu versteuern, weil sie der SARL Liegenschaften im Sinn von Art. 305 OR unentgeltlich Ã¼berlassen habe. DemgegenÃ¼ber hatte die Pflichtige im EinschÃ¤tzungsverfahren sinngemÃ¤ss behauptet, sie habe mit der SARL zwar einen Mietvertrag abgeschlossen, jedoch wegen des schlechten GeschÃ¤fts­gangs bei der letzteren noch keine Miete kassiert. So heisst es in einem Brief ihrer damali­gen Steuervertreterin an den SteuerkommissÃ¤r vom 7.Oktober 1997 (als Zitat einer briefli­chen Ãusserung der Pflichtigen gegenÃ¼ber der Steuervertreterin): "Ich vermiete noch heute die Mauern ohne einen Mietzins einzukassieren" (act--). In einem Schreiben vom 3. November 1997 an den SteuerkommissÃ¤r erklÃ¤rte die Pflichtige (act. --): </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Ich bestÃ¤tige nochmals, dass ich keinen Mietzins der Firma SARL verrechne, weil diese Firma noch bis heute meine private finanzielle UnterstÃ¼tzung braucht. </span><span>[</span><span>...</span><span>]</span><span> Mein per­sÃ¶nlicher freiwilliger Einsatz wird bei einem ev. Verkauf belohnt.". In der Beschwerde­schrift hat die Pflichtige diese Ãusserung zur Verdeutlichung aufgegriffen und erklÃ¤rt, sie habe damit zum Ausdruck bringen wollen, "das Entgelt fÃ¼r die Vermietung der Liegen­schaft mit der Auflage, dass die Mieterin den Innenausbau auf eigene Rechnung vorzu­nehmen hat, sollte bei einem Verkauf realisiert werden." Von Unentgeltlichkeit kÃ¶nne da­mit keine Rede sein. Aktenwidrig ist deshalb jedenfalls die Feststellung der Rekurskom­mission (angefochtener Entscheid S. 12), die Pflichtige habe nie "je behauptet, mit der SARL einen Mietvertrag abgeschlossen zu haben". Unzutreffend ist auch die Feststellung, die Pflichtige und die SARL hÃ¤tten nicht geltend, gemacht, "den Verzicht auf eine Miete mit irgendwelchen Gegenleistungen der SARL abgegolten erhalten zu haben".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Freilich ist schon angesichts des Fehlens jeder Angabe der Pflichtigen zur HÃ¶he des Miet- oder Pachtzinses (als Essentiale des Mietvertrags jedenfalls nach schweizeri­schem Recht) mehr als fraglich ob diese Vorbringen der Pflichtigen das Vorliegen eines Mietvertrags darzutun geeignet sind. Sodann erscheint der Versuch, den - erst noch hÃ¶chst ungewissen - Kapitalgewinn aus dem allfÃ¤lligen Verkauf der SARL als miet- bzw. pacht­vertragliche Leistung der letzteren an die Pflichtige umzudeuten, als verfehlt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach dem unter ErwÃ¤gung Ziff. 4 hiervor Gesagten konnte und kann es jedoch oh­nehin nicht Sache der Pflichtigen sein, das Vorliegen eines Mietvertrags darzutun und zu beweisen, sondern obliegt es umgekehrt der SteuerbehÃ¶rde bzw. war es Sache der Rekurs­kommission, eine Gebrauchsleihe nachzuweisen. Dabei mag offenbleiben, ob die SchlÃ¼sse, welche die Rekurskommission aus dem (von ihr selber als fragwÃ¼rdig bezeichneten) PrÃ¤ju­diz BGE 115 Ia 329 ff. per Analogie gezogen hat, rechtlich haltbar sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Welcher Art das VertragsverhÃ¤ltnis zwischen der Pflichtigen und der SARL ist, beurteilt sich hier - nicht anders als in Zivilrechtsstreitigkeiten vor schweizerischen Ge­richten um Sachverhalte mit AuslandberÃ¼hrung - vorab nach dem schweizerischen Kollisi­onsrecht. So wie der Zivilrichter bisweilen zum Entscheid Ã¼ber fremdrechtliche Vorfragen des Ã¶ffentlichen Rechts berufen ist (vgl. Oscar Vogel, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Auflage Bern 1995, § 1 N. 6), so haben die Steuer(justiz)organe mitunter zivilrechtliche Vorfragen zu beantworten (vgl. RB 1993 Nr. 28 betreffend WillensmÃ¤ngel bei Grund­stÃ¼ckkauf) bzw. vorfrageweise abzuklÃ¤ren, nach welchem materiellen Zivilrecht eines be­stimmten Staats die behaupteten steuerrechtserheblichen Rechtsbeziehungen Ã¼berhaupt zu qualifizieren und allenfalls einem bestimmten Vertragstypus zuzuordnen sind. Die Nicht-anwendung oder nicht richtige Anwendung von Kollisionsrecht kommt einer Verletzung nicht nur des zu Unrecht nicht angewandten materiellen Rechts gleich, sondern ist zugleich eine Verletzung des ersteren (im Sinn von Art. 68 Abs. 1 lit. b des Bundesrechtspflegege­setzes vom 16. Dezember 1943) selber. Dass die Rekurskommission derlei rechtliche Ab-klÃ¤rungen unterlassen und ohne weiteres materielles schweizerisches Obligationenrecht als Vertragsstatut angewendet hat, beruht, wie ihre Darlegungen in der Beschwerdeantwort vermuten lassen, auf einem FehlverstÃ¤ndnis der Tragweite von Art. 16 des Bundesgesetzes Ã¼ber das internationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG). Entgegen der Auffas-sung der Rekurskommission auferlegt diese Vorschrift der Pflichtigen keineswegs, ein-schlÃ¤giges franzÃ¶sische Recht - sollte es Ã¼berhaupt anwendbar sein - nachzuweisen und ge-stÃ¼tzt auf dieses darzutun, dass ein Mietvertrag vorliege. AuslÃ¤ndische RechtssÃ¤tze sind wegen des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amts wegen (Offizialmaxime) nur in­soweit von den Parteien nachzuweisen, als das Gericht keine sichere Kenntnis davon hat (vgl. Martin Zweifel in Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, Basel und Frankfurt am Main 1997, Art. 46 StHG N. 19; Vogel, 10 N. 10 und 6 N. 65, 13 N. 192 a und b; BGE 119 II 94). Letzteres lÃ¤sst sich gerade mit Blick auf das franzÃ¶sische Zivilrecht wohl kaum sagen. Selbst wenn aber die Beweislast auf eine der Parteien zu Ã¼berwÃ¤lzen wÃ¤re, mÃ¼sste es sich nach den im Steuer(justiz)verfahren geltenden Beweislastregeln (vgl. vorstehend ErwÃ¤gung Ziff. 4) im vorliegenden Streitzusammenhang um den Beschwerde­gegner, und nicht um die BeschwerdefÃ¼hrerin handeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die Rekurskommission hat somit auf falscher rechtlicher Grundlage entschieden, die Pflichtige habe mit der SARL einen Gebrauchsleihevertrag geschlossen und daraus ab-geleitet, sie habe sich im internationalen VerhÃ¤ltnis einen Eigenmietwert "E" anrechnen zu lassen. Vielmehr wÃ¤re in einem ersten Schritt abzuklÃ¤ren gewesen, nach wel­chem mate­riellen Recht die vertraglichen Beziehungen Ã¼berhaupt zu beurteilen sind (vgl. Art. 117 und 119 IPRG). Solange dies nicht feststeht, fehlt es von vornherein an den recht­lichen Voraussetzungen fÃ¼r die Aufrechnung eines Eigenmietwerts. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Die Rekurskommission hat sich gar nicht erst mit der vom SteuerkommissÃ¤r in dessen Rekursantwort vertretenen - und in der Beschwerdebeantwortung erneut verfochte­nen - These befasst, der Pflichtigen wÃ¤ren eventuell, nÃ¤mlich fÃ¼r den Fall des Fehlens der Eigenmietwertbesteuerung, in Wirklichkeit weder vereinbarte noch bezahlte Darlehenszin­sen der SARL als Einkommen aufzurechnen. Das Verwaltungsgericht braucht sich deshalb auch im heutigen Urteil nicht, jedenfalls nicht abschliessend, hierzu zu Ã¤ussern. Bemerkt sei lediglich, dass die Voraussetzungen einer verdeckten GewinnausschÃ¼ttung in Form von Ã¼bersetzen Zinsen der Gesellschaft auf einem Darlehen des Gesellschafters (bzw. sog. ver­decktem Eigenkapital der Gesellschaft; vgl. Richner/Frei/Kaufmann, § 80 N 1 ff.) hier nicht dargetan und dass eine rechtliche Grundlage fÃ¼r eine solche Aufrechnung auch an­derweitig nicht ersichtlich ist. Selbst wenn namentlich Art. 313 OR auf den vorliegenden Sachverhalt Ã¼berhaupt anwendbar wÃ¤re (vgl. Art. 117 IPRG), schÃ¼fe jedenfalls diese Vor­schrift allein noch keine Grundlage fÃ¼r die einkommenssteuerwirksame Aufrechnung fikti­ver Zinseinnahmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Der SteuerkommissÃ¤r hat in seinem EinschÃ¤tzungsentscheid vom 4. November 1997 in <span>Ã¼</span>bereinstimmung mit der SteuererklÃ¤rung 1995 der Pflichtigen vom 18. Dezember 1995 im Rahmen der Steuerausscheidung dem Nachbarland Frankreich liegenschaftliche Werte von Fr. 2'850'000.- und dem Kanton ZÃ¼rich Wertschriften und Guthaben zum Ver­mÃ¶genssteuerwert per 31.12.1994 von insgesamt Fr. 126'075.- zugewiesen. In diesem letzteren Betrag ist die im Wertschriftenverzeichnis zum sog. Pro-memoria-Franken einge­stellte Darlehensforderung der Pflichtigen gegenÃ¼ber der SARL inbegriffen. Die Rekurs­kommission hat diese EinschÃ¤tzung bestÃ¤tigt. Deshalb erweist sich der an sie gerichtete Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin, sie habe im Rahmen der Repartition mit Frankreich rechtsverletzend nicht zwischen beweglichem und unbegweglichem VermÃ¶gen der Pflich­tigen sowie zwischen Aktiven und Passiven unterschieden, sondern in unzulÃ¤ssiger Ver­mengung dieser Komponenten auf ein "NettovermÃ¶gen der Pflichtigen aus ihrem Engage­ment in Frankreich" von Fr. 2'850'000.- geschlossen, genau genommen als unzutreffend. Vorzuwerfen ist der Rekurskommission hingegen, widersprÃ¼chlich entschieden zu haben. Denn es ging nicht an, einerseits die Bewertung des Darlehens als Nonvaleur durch den SteuerkommissÃ¤r im Rahmen der Steuerausscheidung als richtig zu Ã¼bernehmen und an­derseits zu argumentieren, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe mit keinem Wort dargetan, wes­halb das Darlehen wertlos sein soll, zumal sich dies insbesondere auch nicht aus dem Ge­schÃ¤ftsabschluss 1994 der SARL herleiten lasse (angefochtener Entscheid S. 14). Es kommt hinzu, dass in der Tat jedenfalls letztere Feststellung keineswegs unbegrÃ¼ndet ist. Die SARL war nÃ¤mlich aufgrund der Bilanz und Erfolgsrechnung des GeschÃ¤ftsjahrs 1994 nicht Ã¼berschuldet, ja wies nicht einmal eine Unterbilanz aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorab hÃ¤tte die Rekurskommission aber ihre die internationale VermÃ¶genssteuer­ausscheidung per 31.12.1994 und damit die SteuereinschÃ¤tzung 1995 massgeblich beein­flussende These von der sachenrechtlichen "Anwachsung" der von der SARL getÃ¤tigten Aufwendungen bei der Pflichtigen als EigentÃ¼merin der fraglichen GrundstÃ¼cke bzw. die Entstehung einer Bereicherungsforderung der SARL unter kollisionsrechtlichen Gesichts­punkten zu prÃ¼fen gehabt. Dies hat sie im wiederaufzunehmenden Verfahren nachzuholen. Erst wenn sich bewahrheiten sollte, dass franzÃ¶sisches Recht fÃ¼r die Beurteilung der obli­gationen- und/oder sachenrechtlichen Konsequenzen der baulichen WertschÃ¶pfung auf den auslÃ¤ndischen GrundstÃ¼cken der Pflichtigen durch ihre Gesellschaft auf Rechnung der letzteren anwendbar sein sollte, kÃ¶nnte sich Ã¼berhaupt die Frage nach der Beweislastver­teilung stellen (vgl. ErwÃ¤gung Ziff. 5 c u. d hiervor). Da angesichts der insoweit unum­strittenen Regeln der Schuldzinsenrepartition einerseits und der erheblichen Schuldzin­senlast bei der Pflichtigen im Bemessungsjahr 1994 der Beschwerdegegner ein auf der Hand liegendes Interesse an der Zuweisung mÃ¶glichst hoher liegenschaftlicher Werte im Ausland hat, ist, sofern nicht ohnehin franzÃ¶sisches Zivilrecht durch die Rekurskommis­sion vorfrageweise von Amts wegen anzuwenden ist, der Beschwerdegegner fÃ¼r den Nachweis derjenigen auslÃ¤ndischen RechtssÃ¤tze beweisbelastet, die sich in diesem Sinn auswirken.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese ErwÃ¤gungen fÃ¼hren zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Rekurskommission I zurÃ¼ckgewie­sen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>