<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_239/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Juni 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Feldmann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Ernst Hauser. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitsvertrag; Kündigung innerhalb Probezeit, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, </div> <div class="para">vom 19. März 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der Gerichtspräsident des Gerichtskreises X Thun die Forderungsklage der Beschwerdeführerin gegen die Beschwerdegegnerin von maximal Fr. 28'904.-- mit Urteil vom 16. September 2008 abwies und das Obergericht des Kantons Bern diesen Entscheid am 19. März 2009 bestätigte sowie auf die anlässlich der Hauptverhandlung gestellten Feststellungsbegehren betreffend Ungültigkeit der Kündigung und Kündigungsschutz nach Gleichstellungsgesetz mangels Rechtsschutzinteresses nicht eintrat und das Feststellungsbegehren betreffend widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht beantragt, das Urteil des Obergerichts aufzuheben, die Beschwerdegegnerin zu einer "Schadensbegrenzung durch Wiedereingliederungsmassnahmen" zu verpflichten und im Übrigen an ihrer Klage festhält; </div> <div class="para">dass im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren neue Begehren unzulässig sind (<span class="artref">Art. 99 Abs. 2 BGG</span>), weshalb auf das Begehren, die Beschwerdegegnerin sei zu "einer Schadensbegrenzung durch Wiedereingliederungsmassnahmen" zu verpflichten, von vornherein nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass mangels Letztinstanzlichkeit bzw. Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=48&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-524%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page524">BGE 134 III 524</a> E. 1.3 S. 527) auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten ist, als die Beschwerdeführerin sinngemäss das erstinstanzliche Urteil anficht bzw. die geltend gemachten Rügen gemäss § 359 des Gesetzes des Kantons Bern vom 7. Juli 1918 über die Zivilprozessordnung (ZPO; BSG 271.1) mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde dem Plenum des Appellationshofs hätte unterbreiten können; </div> <div class="para">dass nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, wobei unerlässlich ist, auf die Begründung des angefochtenen Urteils einzugehen und im Einzelnen darzutun, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt, wobei für die Rüge einer Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht noch strengere Begründungsanforderungen gelten, da das Bundesgericht insoweit das Recht nicht von Amtes wegen anwendet, sondern das Rügeprinzip gilt (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=48&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin die Verletzung diverser kantonaler Prozessvorschriften rügt, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz diese geradezu willkürlich und damit verfassungswidrig angewendet haben soll, und damit der qualifizierten Rügepflicht von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht genügt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=48&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-462%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page462">BGE 133 III 462</a> E. 2.3 S. 466); </div> <div class="para">dass die Beschwerde auch im Übrigen nicht hinreichend begründet ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), da die Beschwerdeführerin ihre eigene Sicht der tatsächlichen Abläufe darlegt und dabei einerseits den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt erweitert, ohne eine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge zu erheben (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>), und sich anderseits nicht rechtsgenügend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander setzt und nicht gestützt auf die Feststellungen des angefochtenen Entscheids aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt haben soll; </div> <div class="para">dass die Beschwerde insgesamt nicht hinreichend begründet ist, weshalb darauf in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und <span class="artref"><artref id="CH/173.110/65/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/65/4/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/65/4/b" type="start"></artref>Art. 65 Abs. 4 lit. b und c BGG</span><artref id="CH/173.110/65/4/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/65/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/c" type="end"></artref>), wobei der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Juni 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Feldmann </div> </div></body></html>