<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00608</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna <br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher in seinem Heimatland die Pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marschule besucht hatte, war ab dem 2. Mai 2013 als Baufacharbeiter bei einer Personalvermittlung in einem 100%-Pensum angestellt. Am 14. März 2016 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine unfallbedingte Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit seit dem 31. August 2015 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/1 und Urk. 11/8/1-4). Die IV-Stelle zog die Akten der Unfallversicherung betreffend eine Knieverletzung des Versicherten, welche sich am 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> August 2015 ereignet habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 11/3/1-15 und Urk. 11/4/1-100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schadenmeldung vom 22. September 2015 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/4/97</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 9. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 wurde der Versicherte auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer medialen und lateralen Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hornläsion am rechten Knie operiert (Urk. 11/4/30). Das Arbeitsverhältnis des Versicherten wurde von dessen Arbeitgeberin per 22. März 2016 aufgelöst (Urk. 11/8/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. April 2016 wurde dem Versicherten rechts eine Knie-Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese rechts eingesetzt (vgl. das parallele Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UV.2017.00153</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffend Unfallversicherung Urk. 8/62). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte zwei Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte des behandelnden Arztes Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein, in welchen er dem Versicherten für die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter eine 0%ige und für eine angepasste Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestierte (Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. April 2016 [Urk. 11/11] und vom 20. April 2018 [Urk. 11/23]). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 4. Mai 2018 [Urk. 11/26]) wies die IV-Stelle das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren des Versicherten mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 13. Juni 2018 ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2 [= </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 6. Juli 2018 vorsorglich Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zum Erlass einer neuen Verfügung, bis das Gericht einen rechtskräftigen Entscheid im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren UV.2017.00153 erlassen habe. Eventualiter sei das Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren mit dem bestehenden Verfahren UV.2017.00153 zu vereinigen. Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventuali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter sei dem Beschwerdeführer erneut Frist zur Eingabe einer Beschwerde anzusetzen (Urk. 1). Mit Verfügung vom 13. Juli 2018 wurde dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer Frist angesetzt, um die Beschwerde zu verbessern (Urk. 4), woraufhin dieser am 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2018 eine verbesserte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe einreichte (Urk. 6). Darin beantragte er, das vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegende Verfahren sei bis zum rechtskräftigen Entscheid des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V.2017.00153 zu sistieren. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei die Sache an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zur weiteren Abklärung und zum Erlass einer neuen Verfügung zurückzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 6 S. 2). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin beantragte mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 12. September 2018 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 1. Oktober 2018 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Sistierung des Beschwerdeverfahrens abgelehnt. Zudem wurde dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer das Doppel der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12). Mit Verfügung vom 18. Oktober 2018 (Urk. 14) wurde dem Beschwerdeführer sodann Frist angesetzt, um sich zum Einkommensvergleich der Beschwerdegegnerin zu äussern. Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 2. November 2018 zum Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich Stellung (Urk. 16) und reichte Beilagen ein (Urk. 7/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unfallversicherung verfügte betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den obgenannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers vom 28. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2015 am 17. Juni 2016 den Fallabschluss per 26. April 2016 und verneinte einen Anspruch auf weitere Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Die Taggeldleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte sie per 7. Mai 2016 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Entscheid vom 23. Mai 2017 wies sie die dagegen erhobene Einsprache des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab. Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich am 28. Juni 2017 Beschwerde, welche mit heutigem Urteil (vgl. Prozess Nr. UV.2017.00153) abgewiesen wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 13. Juni 2018 (Urk. 2), die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauarbeiter sei dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nicht mehr zumutbar. Er könne hingegen in einer angepassten Tätigkeit ein Vollzeitpensum ausüben. Dies gelte bereits seit mindestens April 2016 und damit noch vor Ablauf der einjährigen Wartefrist. Der Invaliditätsgrad liege deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unter 40 %, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werde. Es bestehe kein Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner verbesserten Beschwerde vom 30. Juli 2018 (Urk. 6) demgegenüber vor, es liege eine Verletzung der Begründungspflicht vor. Die Beschwerdegegnerin habe pauschal mitgeteilt, dass das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren abgewiesen werde, da der Invaliditätsgrad deutlich unter 40 % liege. Weder eine Berechnung des genauen Invaliditätsgrades noch die Angabe eines Belastungsprofils für eine angepasste Tätigkeit fänden sich in der Verfügung. Es müsse jedenfalls ein leidensbedingter Abzug vorgenommen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme vom 2. November 2018 (Urk. 16) führte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aus, aufgrund der Verletzung des rechtlichen Gehörs sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Es scheine, als wolle das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht den Mangel in der Begründung des Entscheides für die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin beheben. Sofern es zum Schluss gelange, die Angelegenheit sei spruchreif, werde zum Einkommensvergleich Stellung genommen. Einem leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzug von 10 % könne nicht zugestimmt werden, da dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer keine schwere Arbeit mehr zugemutet werden könne. Weder das Alter, noch der Umstand, dass dem Beschwerdeführer in voraussichtlich absehbarer Zeit die Aufenthaltsbewilligung aufgrund seiner Sozialhilfeab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit entzogen werde, sei bei diesem Abzug berücksichtigt worden. Zudem spreche der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nur sehr wenig Deutsch, da er auf den Baustellen jeweils Portugiesisch mit seinen Vorgesetzten habe sprechen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm im Feststellungsblatt vom 4. Mai 2018 einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich vor und errechnete einen Invaliditätsgrad von 2 %, ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 61'805.40, einem Invalideneinkommen von Fr. 60'347.-- und einer aus dem Vergleich dieser beiden Einkommen resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Erwerbseinbusse von Fr. 1'458.40. Sie verwies sodann auf die separate Aufstellung vom 2. Mai 2018 (Urk. 11/25/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dieser separaten Aufstellung (Urk. 11/24) ergibt sich, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin das Valideneinkommen anhand der Einkünfte des Beschwerdeführers im Jahr 2014, ersichtlich im Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) vom 31. März 2016 (Urk. 11/9/3), ermittelt hatte. Gemäss IK-Auszug hatte der Beschwerdeführer im Jahr 2014 Einkünfte von Fr. 61’253.-- erzielt, bestehend aus Lohn von Fr. 51'498.-- (Anstellung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenentschädigungen von Fr. 9'755.--. Die Einkünfte aus dem Jahr 2014 passte die Beschwerdegegnerin an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2016 an (vgl. Urk. 11/24/2) und errechnete so ein Valideneinkommen von Fr. 61'805</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.40.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bemessung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin auf die ärztliche Beurteilung, wonach dem Beschwerdeführer eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasste Tätigkeit unter Berücksichtigung des Belastungsprofils zu 100 % zumutbar sei. Sie stellte auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) 2014 ab und zog das standardisierte monatliche Einkommen für männliche Hilfskräfte (LSE 2014, TOTAL [Ziff. 1-96] in der Tabelle TA1, Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau 1, Männer) von Fr. 5‘312 heran.--. Dieses monatliche Einkommen passte sie an die für Hilfskräfte geltende durchschnittliche Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41,7 Stunden pro Woche sowie an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2016 (vgl. Urk. 11/24/2) an und errechnete so ein Jahreseinkommen von Fr. 67'052.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Umstand, dass dem Beschwerdeführer keine Schwerarbeiten mehr zumutbar sind, berücksichtigte die Beschwerdegegnerin als lohnmindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Faktor von 10 %. Es resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 60'347.-- (Fr. 67'052.40 x 90 % [Urk. 11/24/1]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nannte in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, von denen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der exakte Invaliditätsgrad wurde zwar nicht genannt, und der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich war in der angefochtenen Verfügung auch nicht enthalten. Doch wäre es dem Beschwerdeführer bereits bei Beschwerdeerhebung möglich gewesen, die Verfügung nach Einsichtnahme der Akten sachdienlich anzufechten, denn darin war der Einkommensvergleich leicht zu finden (siehe E. 3.1-3.3). Da der Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten war, wurde ihm mit Verfügung vom 18. Oktober 2018 aber dennoch entgegenkommenderweise Frist angesetzt, um nachträglich zum Einkommensvergleich Stellung zu nehmen (Urk. 14). Selbst wenn also eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorläge, wöge diese damit nicht schwer. Denn der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer vermochte den Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens nach der besagten Fristansetzung vom 18. Oktober 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sachger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echt anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fechten. Er konnte sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anliegen vor einer Beschwerdeinstanz vortragen, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rprüft (vgl. BGE 127 V 431 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3d/aa S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">437). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allfällige Verletzung ist daher als geheilt zu betrachten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Rückweisung aus formellen Gründen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus prozessöko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomischen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und mit Blick auf das gebotene einfache und rasche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahren (vgl. BGE 132 V 387 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 390 mit Hinweis) abzusehen. Es würde einen prozessualen Leerlauf darstellen, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorinstanz zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde, bloss damit diese den bereits vorgenommenen und in den Akten leicht zu finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Einkommensvergleich neu in einer Verfügung aufnähme, nachdem dem Beschwerdeführer Gelegenheit geboten wurde, zu ebendiesem Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich Stellung zu nehmen. Eine Rückweisung aus prozessualen Gründen recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt sich daher nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Arzt des Beschwerdeführers, Dr. A.___, attestierte ihm in seinen Berichten vom 22. April 2016 (Urk. 11/11) und vom 20. April 2018 (Urk. 11/23) jeweils eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Bauarbeiter und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste Tätigkeit. Das Belastungsprofil wurde wie folgt beschrieben: Keine unebenen Böden, keine Arbeiten auf Leitern; Möglichkeit zur Ausübung einer Arbeit in sitzender und stehender Position; keine Gewichte über 5 Kilogramm; wahrscheinliche Notwendigkeit zur Einnahme von Schmerzmitteln (Urk. 11/11/3 und Urk. 11/23/6). Anderslautende ärztliche Berichte liegen nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorgenannte Einkommensvergleich (E. 3.1-3.3) erweist sich aufgrund des Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuges aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) des Beschwerdeführers (Urk. 11/9) und der Angaben der Arbeitgeberin im Fragebogen vom 29. März 2016 (Urk. 11/8) als nachvollziehbar. Würde bei der Berechnung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens nicht auf den IK-Auszug abgestellt, sondern eine Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung des Stundenlohns vorgenommen, resultierte kein höheres Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen: Bei einem Stundenlohn von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 31.50 (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29.28 z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uzüglich 3.91% Feriengeld, 0.81 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% Feiertagsentschädigung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.82 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anteil 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monatslohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 11/8/19) ergäbe sich bei einer 40-Stunden-Woche (Urk. 11/8/2) und der Annahme von 47 Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wochen pro Jahr ein Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- im Jahr 2015 (Fr. 31.50 x 40 x 47), was lohnentwicklungsbereinigt einem Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">’566</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- im Jahr 2016 entspräche (Fr. 59'220.-- : 2226 x 2239). Auf das effektive Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen des Jahres vor dem Unfall vom 28. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 8/19-43) kann indessen nicht abgestellt werden, da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer während dieser Zeit auffällig viel arbeitete und keine Ferien bezog, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern sich das Feriengeld gutschreiben liess. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einem leidensbedingten Abzug von 10 % resultierte gemäss korrekter Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Beschwerdegegnerin ein Invaliditätsgrad von 2 %. Nicht einmal ein maximaler Abzug von 25 %, welcher vorliegend nicht gerechtfertigt wäre, ergäbe einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad: Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61'805.-- würde dann ein Invalideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">’289.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'052.40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 75 %) gegenüberstehen, was einer Einkommenseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">’516.-- und einem Invaliditätsgrad von 19 % entspräche. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en des Verfahrens sind auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stzulegen und ausgangsgemäss vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage der Doppel von Urk. 16 und Urk. 17/1-3</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>