Beschluss vom 2. Juli 2013 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Roy Garré, Gerichtsschreiber Miro Dangubic Parteien A., Beschwerdeführerin gegen 1. KANTON ZÜRICH, Oberstaatsanwaltschaft, 2. KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, 3. KANTON BASEL-LANDSCHAFT, Staatsanwalt- schaft Basel-Landschaft, Beschwerdegegner Gegenstand Anfechtung des Gerichtsstands (Art. 41 Abs. 2 StPO) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: BG.2013.10 - 2 - Die Beschwerdekammer hält fest, dass: - B. am 20. März 2013 bei der Kantonspolizei Basel-Stadt Strafantrag gegen A. wegen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage, Verleumdung und B e- schimpfung stellte (Verfahrensakten 1); - die Staatsanwaltschaft Basel -Stadt mit Schreiben vom 26. März 2013 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat um Übernahme des hängigen Verfa h- rens gegen A. ersuchte (Verfahrensakten 6/1); - die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat mit Übernahmeverfügung vom 4. Ap- ril 2013 die Übernahme der Strafuntersuchung gegen A. verfügte und die Übernahmeverfügung glei chentags mittels eingeschriebener Postsen dung an A. versandte (Verfahrensakten 6/1); die Übernahmeverfü gung A. am 5. April 2013 zugestellt wurde (Verfahrensakten 6/1); - A. dagegen mit Beschwerde vom 26. April 2013 (Poststempel 26. April 2013) an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangt und mit gleicher Eingabe um Fristverlängerung betreffen die Anfechtung der Übernahmeverfü gung verlangt (act. 1); A. mit Schreiben vom 2. Mai 2013 unaufgefordert ihre Beschwerde ergänzte (act. 3); - die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft auf eine Beschwerdeantwort ve r- zichtete (act. 4); der Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich mit Eingabe vom 13. Mai 2013 seine Beschwerdeantwort und die Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat einreichte (act. 5); di e Staatsanwalt- schaft Basel-Stadt von der Möglichkeit der Einreichung einer Beschwerd e- antwort keinen Gebrauch machte (act. 2); - A. mit Schreiben vom 26. Mai 2013 ein Gesuch um Akteneinsicht stellte, worauf ihr Kopien der Verfahrensakten der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat zugestellt wurden (act. 7 und 9); - A. mit Schreiben vom 31. Mai 2013 sicherheitshalber um eine Fristerstr e- ckung ersuchte (act. 10 und 12) und mit Eingabe vom 2. Juni 2013 fristg e- recht ihre Beschwerdereplik einreichte (act. 11), welche den Beschwerd e- gegnern mit Schreiben vom 4. Juni 2013 zur Kenntnis zugestellt wurde (act. 13). - 3 - Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: - sich die Parteien des Strafverfahrens gegen die von den beteiligten Staat s- anwaltschaften verschiedener Kantone getroffene Entscheidung über den Gerichtsstand innert zehn Tagen bei der Beschwerdekammer des Bundes- strafgerichts beschweren können (Art. 41 Abs. 2 i.V.m. Art. 40 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG); - gesetzliche Fristen nicht erstreckt werden können (Art. 89 Abs. 1StPO); - die Übernahmeverfügung vom 4. April 2013 der Beschwerdeführerin am 5. April 2013 zugestellt wurde; sich die Be schwerde vom 26. April 2013 of- fensichtlich als nicht fristgerecht erweist, weswegen auf sie nicht einzutr e- ten ist; - bei diesem Ausgang des V erfahrens die Gerichtskosten der Beschwerde- führerin aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO); - diese vorliegend auf Fr. 500. -- festzusetzen sind (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bu n- desstrafverfahren [BStKR, SR 173.713.162]). - 4 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Gerichts kosten von Fr. 500. -- werden der Beschwerdeführerin zur B e- zahlung auferlegt. Bellinzona, 3. Juli 2013 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: Zustellung an - A. - Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich - Staatsanwaltschaft Basel-Stadt - Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.