11. März 1992 181 Motion Delalay On espère que, jusqu'à ce moment-là, les mesures prises en vue de lutter contre le renchérissement d'une part, et celles que la Confédération élabore actuellement dans le cadre de sa politique du logement et de mise à disposition d'habitations d'autre part, porteront leurs fruits, de sorte qu'il ne sera plus nécessaire de verser des prestations complémentaires fédérales. Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf der Kommission Proposition de la commission Adhérer au projet de la commission Zimmerli, Berichterstatter: Ich kann zur beförderlichen Erledi- gung der Traktanden ebenfalls einen Beitrag leisten. Am 4. Oktober 1990 habe ich dem Ständerat davon Kenntnis gegeben, dass die Kommission beabsichtige, dem Rat einen Bundesbeschluss über die Förderung kantonaler Miet- und Hypothekarzinszuschüsse vorzulegen, und zwar gestützt auf eine Kommissionsinitiative im Sinne von Artikel 21ter Absatz 3 des Geschäftsverkehrsgesetzes. Diese Initiative wurde von Herrn Cottier angeregt; sie entstand unter dem Eindruck der vier aufeinanderfolgenden Hypothekarzinserhöhungen in den Jahren 1989 und 1990 und stand im Zusammenhang mit der Einführung der Preisüberwachung für Kreditkosten. Nach den Vorschriften des Geschäftsverkehrsgesetzes war die Kommission befugt, ohne Vorprüfung eine Vorlage auszu- arbeiten. Dieser Aufgabe hat sie sich unterzogen. Der Stände- rat wurde darüber - wie ich das bereits gesagt habe - am 4. Oktober 1990 orientiert Der Bundesbeschluss und der zu- gehörige Bericht wurden ordnungsgemäss einem Vernehm- lassungsverfahren unterzogen und anschliessend überarbei- tet Der Bundesbeschluss sah vor, den Kantonen, die zur Lin- derung sozialer Härten Miet- und Hypothekarzinszuschüsse gewähren, mit Bundesmitteln finanziell unter die Arme zu grei- fen, und zwar sinngemäss mit einer Subjekthilfe. Die Bereinigung der Vorlage erfolgte am 28. Oktober des letz- ten Jahres. Im Sinne von Artikel 21quater Absatz 4 des Ge- schäftsverkehrsgesetzes lud die Kommission anschliessend den Bundesrat zur Stellungnahme ein. Nachdem bereits im Vernehmlassungsverfahren von ver- schiedener Seite Zweifel an der Opportunität eines Bundesbe- schlusses über die Förderung kantonaler Miet- und Hypothe- karzinszuschüsse geäussert worden waren, hielt auch der Bundesrat in seiner Eingabe vom 26. Februar dieses Jahres eine solche Vorlage für verfrüht. Er machte insbesondere dar- auf aufmerksam, dass er bereits im September 1991 eine Arbeitsgruppe damit beauftragt habe - wir wussten nichts da- von -, die Problematik im Umfeld der hier interessierenden Subjekthilfe zu studieren und ihm bis Ende 1992 über die Er- gebnisse dieser Untersuchungen Bericht zu erstatten. Der Bundesrat beabsichtigt, das Parlament im Verlaufe des Jahres 1993 über die allfällige Einführung einer Subjekthilfe im Sektor Miet- und Hypothekarzinszuschüsse zu orientieren. Der Stellungnahme des Bundesrates ist zu entnehmen, dass er die Probleme «verstärkt global und umfassend» anzugehen gedenkt, das heisst, insbesondere eine Koordination mit den Vorschriften des Wohnbau- und Eigentumsförderungsgeset- zes anstrebt. Aus diesen Gründen beantragt der Bundesrat, auf den von der Kommission im Rahmen einer Kommissionsinitiative ausgear- beiteten Entwurf zu einem Bundesbeschluss über die Förde- rung kantonaler Miet- und Hypothekarzinszuschüsse nicht einzutreten. Die Absichten des Bundesrates zur Ausarbeitung von Lö- sungsvorschlägen im Problembereich Miet- und Hypothekar- zinszuschüsse decken sich sehr weitgehend milden Ueberle- gungen der Kommission, insbesondere auch, was den Koor- dinationsbedarf mit dem Wohnbau- und Eigentumsförde- rungsgesetz und was die Subjekthilfe im hier interessierenden Bereich anbelangt. Unter diesen Umständen hat sich die Kommission veranlasst gesehen, auf ihre Initiative zurückzukommen und auf die Vor- lage eines Bundesbeschlusses über die Förderung kantona- ler Miet- und Hypothekarzinszuschüsse zu verzichten, und zwar einstimmig. Ebenso einstimmig möchte sie indessen eine Kommissions- motion mit folgendem Wortlaut einreichen: «Der Bundesrat wird beauftragt, gestützt auf die Abklärungen einer bereits am 11. September 1991 eingesetzten Studienkommission, bis Ende 1993 geeignete Massnahmen vorzuschlagen, die im Sinne einer subsidiären und zeitlich befristeten Bundeshilfe eine Subjekthilfe im Wohnungswesen ermöglichen.» Im Auftrag der Kommission gebe ich diese Motion hiermit zu Protokoll. Ich werde sie zu gegebener Zeit im Rat begründen. Für heute erkläre ich namens der einstimmigen Kommission, dass die Kommissionsvorlage für einen Bundesbeschluss über die Förderung kantonaler Miet- und Hypothekarzinszu- schüsse als zurückgezogen zu gelten hat, das heisst, dass das Geschäft 90.259 vom Geschäftsverzeichnis zu streichen ist Diese Erklärung gebe ich namens der Kommission ab, ge- stützt auf die Bestimmungen des Geschäftsverkehrsgesetzes über das Verfahren bei parlamentarischen Initiativen. Weil die Initiative von der Kommission ergriffen wurde, d. h., weil der Ständerat bisher keinerlei Aufträge im Sinne von Arti- kel 21quater Absatz 1 des Geschäftsverkehrsgesetzes zu er- teilen hatte, liegt es nach Artikel 21 quinquies Absatz 2 des Ge- schäftsverkehrsgesetzes immer noch in der alleinigen Kompe- tenz der Kommission, auf die Weiterverfolgung des heute trak- tandierten gesetzgeberischen Anliegens zu verzichten. Von diesem Rückzugsrecht macht die Kommission, vorab im Lichte der Stellungnahme des Bundesrates, Gebrauch. In die- sem Sinne haben meine Ausführungen lediglich orientieren- den Charakter. Im Namen der Kommission bitte ich den Ständerat, vom Rück- zug der parlamentarischen Initiative Kennntnis zu nehmen. Zurückgezogen - Retiré #ST# 91.3435 Motion Delalay Investitionskredite an das Berggebiet. Verzögerungen Crédits LIM. Retard dans les dossiers en cours Wortlaut der Motion vom 13. Dezember 1991 Das Bundesbudget 1992 setzt den Kredit für die Investitions- hilfe für Berggebiete auf 68 Millionen Franken fest Der zur Verfügung stehende Betrag ist demnach gegenüber dem Budget des Vorjahres stark reduziert worden, und dies trotz des Beschlusses der eidgenössischen Räte im Oktober 1991, den IHG-Investitionsfonds von 800 auf 1600 Millionen Franken zu erhöhen. Damit die Verzögerungen in der Behandlung der hängigen Anträge, für die 300 Millionen Franken nötig sein werden, auf- geholt werden können, wird der Bundesrat aufgefordert, ge- stützt auf Artikel 16 des IHG die Bürgschaft für Darlehen auf dem freien Kapitalmarkt zu übernehmen und ganz oder teil- weise für die Zinsen aufzukommen. Der Restbetrag im budge- tierten Kredit ist für die neuen Anträge zu reservieren; dies würde eine Regionalpolitik erlauben, die dem Willen des Parla- ments entspricht. Texte de la motion du 13 décembre 1991 Le budget de la Confédération pour 1992 fixe à 68 millions le crédit pour l'aide aux investissements dans les régions de montagne. Le montant à disposition est donc fortement réduit par rapport au budget de l'année précédente malgré la décision des Chambres fédérales d'octobre 1991, portant l'alimentation du fonds LIM de 800 à 1600 millions.Interpellation Salvioni 182 11 mars 1992 En vue de combler le retard dans le traitement des dossiers en cours pour lesquels 300 millions sont nécessaires, nous de- mandons que le Conseil fédéral, selon l'article 16 de la LIM, cautionne des prêts conclus sur le marché et assume totale- ment ou partiellement les charges d'intérêts. Le solde des cré- dits au budget, réservé aux nouvelles demandes, permettrait d'assurer une politique régionale conforme à la volonté du Parlement Mitunterzeichner-Cosignataires: Bisig, Bloetzer, Cavelty, Cot- tier, Danioth, Gadient, Küchler, Rhyner, Roth, Schallberger, Schiesser, Ziegler Oswald, Zimmerli (13) M. Delalay: La motion dont nous débattons aujourd'hui a été déposée le 13 décembre de l'année dernière dans les deux conseils. La procédure parlementaire est telle que le Conseil fédéral a déjà fait part à M. Darbellay, conseiller national, du fait qu'il est prêt à accepter notre proposition commune. Il n'y a dans cette observation aucune amertume ou reproche à l'égard du Conseil fédéral ou du chef du Département de l'éco- nomie publique. Au contraire, je salue de façon toute particu- lière la célérité avec laquelle il a été donné suite à une motion qui, par ailleurs, portait sur un objet qui occupait déjà l'ad- ministration. De la sorte, rarement une intervention n'aura été suivie d'effets aussi rapides, d'autant plus que je suis cons- cient qu'il s'agit en fait d'une fausse motion, empiétant sur les compétences du Conseil fédéral pour lui demander de mettre en vigueur des dispositions existantes de la loi sur les investis- sements en région de montagne mais laissées en veilleuse. Je voudrais aussi souligner combien la décision du Conseil fé- déral répond à une volonté clairement manifestée par le Parle- ment Nous avons en effet fixé sans équivoque, par un arrêté voté par les Chambres l'année dernière, que le fonds à la dis- position de l'aide en matière d'investissements doit s'élever au total à 800 millions de francs jusqu'en l'an 2000. Or, les diffi- cultés budgétaires de la Confédération ont contraint à une li- mitation des crédits à 67 millions de francs pour 1992 et à une attribution dans la planification 1992-1995 de 56 millions de francs par an. A ce rythme, il n'aurait jamais été possible de li- quider les 520 projets en suspens à la Centrale pour le déve- loppement de l'économie régionale et pour lesquels 330 millions de francs sont nécessaires. C'est pour débloquer cette situation préjudiciable au dévelop- pement communal et aux investisseurs privés que le Conseil fédéral est prêt à autoriser des emprunts sur le marché finan- cier, avec prise en charge totale ou partielle des intérêts au lieu de prêter les sommes directement par le budget de la Confé- dération. Cette nouvelle formule entraînera un service des inté- rêts de 20 à 23 millions par an mais permettra aussi de liquider rapidement tous les dossiers en cours, dans la mesure où ils sont acceptés quant au fond. Par contre, les nouveaux prêts continueront d'être traités selon la procédure ordinaire au moyen de prêts directs de la Confédération. Dans notre motion, nous évoquions l'hypothèse que la Confé- dération cautionne les emprunts conclus sur le marché. Cette proposition partait de l'idée que les emprunts avec cautionne- ment de la Confédération auraient été obtenus à des taux d'in- térêt plus faibles que ce n'est le cas aujourd'hui. Dès le mo- ment où ce sont essentiellement des collectivités publiques qui bénéficient des crédits LIM et où la Confédération prend les intérêts à sa charge, nous laissons le soin à l'administration d'apprécier dans quelle mesure un cautionnement de la Confédération est compatible avec une procédure simple et rapide, et cela par rapport aux économies prévisibles d'inté- rêts. Il s'agit là davantage d'une question de rationalité et d'économies que d'une véritable question de politique de dé- veloppement Le but étant atteint, je ne prolonge pas le développement de cette motion et je remercie le Conseil fédéral de l'accueil favo- rable qui lui a été réservé. Ce sont ainsi 330 millions qui revitali- seront la politique régionale, plutôt malmenée ces derniers temps malgré les engagements pris par les Chambres et au- quels le gouvernement a en quelque sorte eu un peu de peine à répondre concrètement, mais il le fait aujourd'hui et je l'en re- mercie. M. Delamuraz, conseiller fédéral: Comme nous l'avons fait sa- voir en priorité à M. Darbellay, conseiller national, puisque la procédure écrite du Conseil national obligeait le Conseil fédé- ral à publication, je le confirme ici en ce qui concerne la motion déposée par M. Delalay: le Conseil fédéral accepte cette mo- tion parce qu'elle permet de régler des cas pendants qui au- raient été tirés sur le nombre des années, d'autant plus que les tranches libérées qui alimentent ce fonds sont en effet parci- monieusement comptés, que nous avons déjà traité 128 des 521 demandes pendantes actuellement, dont deux seule- ment ont été repoussées, et que nous allons continuer dans la même direction et prendre en charge des intérêts d'un mon- tant à peine inférieur à 200 millions de francs. Nous faisons l'exercice maintenant, s'agissant des cas pendants. Le rythme normal des traitements reprendra pour les cas suivants. J'ajoute que nous pourrons nous abstenir de prendre en charge du cautionnement, dans la mesure où, selon la loi des finances, ce cautionnement nous obligerait à imputer les mon- tants cautionnés à la somme à notre disposition, ce qui retar- derait d'autant la suite de la procédure, ce qui n'est manifeste- ment l'intention ni du motionnaire ni du Conseil fédéral. Avec le système de la prise en charge des intérêts, nous atteignons le but et c'est la raison pour laquelle nous pouvons totalement accepter cette motion. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3414 Interpellation Salvioni Entschuldungsmassnahmen des Bundes Pays en développement. Mesures de désendettement Wortlaut der Interpellation vom 12. Dezember 1991 In verschiedenen Medien ist Kritik an den Entschuldungs- massnahmen des Bundes gegenüber den Entwicklungslän- dern laut geworden. Da die Vorlage auf einer Petition «Entwick- lung braucht Entschuldung» mit über 250 000 Unterzeichnen- den beruht, besteht ein breites Interesse daran, zu wissen, was der Bundesrat zu tun gedenkt, damit die Grundideen der Petition realisiert werden. Ich bitte deshalb den Bundesrat um eine Stellungnahme zu den folgenden Fragen: 1. Welche konkreten Entschuldungsmassnahmen sind bisher getroffen worden, mit welchem Nutzen für die Entwicklungs- länder? 2. Wie hat sich konkret die Bereitschaft der Schweiz zu Ent- schuldungsmassnahmen in den Verhandlungen des Pariser Klubs und den sich daraus ergebenden bilateralen Umschul- dungsabkommen der Schweiz niedergeschlagen? 3. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, damit die Entschul- dungsmillionen nicht zu einem «Geschenk an die Banken» werden? 4. Inwiefern können von ihrem Zweck illegitime Forderungen wie Militärkredite von den Entschuldungsmassnahmen aus- geklammert werden? 5. Wie weit wird mit lokalen Gegenwertfonds gearbeitet? Teilt der Bundesrat die Kritik, das Konzept der Gegenwertfonds sei als paternalistisch einzustufen? 6. Inwiefern sind die privaten Hilfswerke als «Geburtshelfer» dieser Vorlage an der Umsetzung der Massnahmen beteiligt? 7. Ist der Bundesrat zu einer offenen und intensiven Informa- tion der Oeffentlichkeit über die Durchführung der Entschul- dungsmassnahmen bereit?Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion Delalay Investitionskredite an das Berggebiet. Verzögerungen Motion Delalay Crédits LIM. Retard dans les dossiers en cours In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.3435 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 11.03.1992 - 08:00 Date Data Seite 181-182 Page Pagina Ref. No 20 021 164 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.