<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00544</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Langone</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Dezember 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk160616944"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1959, meldete sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. Mai 2021 unter Hinweis auf eine posttraumatische Belastungsstörung bei der Invalidenversicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7/37; Urk. 7/49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mit Verfügung vom 19. September 2023 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte erhob am19. Oktober 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. September 2023 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2023 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. November 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span>Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwend</span><span>bar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 2 ATSG). Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflicht der Versicherten respektive der Parteien beschränkt (Art. 28 und Art. 43 Abs. 2 ATSG), vor allem in Bezug auf Tatsachen, die sie besser kennen als die (Verwaltungs- oder Gerichts-) Behörde und welche diese sonst gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben könnte (BGE 122 V 157 E. 1a; Urteil des Bundesgerichts 9C_341/2020 vom 4. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 138 V 86 E. 5.2.3 und 125 V 193 E. 2; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p><span> </span><span>Der Untersuchungsgrundsatz </span><span>schliesst</span><span> die Beweislast im Sinne einer Beweis</span><span>führungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_765/2020 vom 4. März 2021 E. 3.2.2 mit Hinweis auf BGE 144 V 427 E. 3.2). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfest</span><span>stellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen </span><span>Abklärungs</span><span>massnahmen</span><span> noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_257/2018 vom 24. August 2018 E. 3.3.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus (Urk. 2), dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischer Leiden in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einschränkung stehe in Zusammenhang mit Schwierigkeiten aus dem persönlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfeld. Solche Umstände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Faktoren aus dem persönlichen Umfeld würden die gesundheitliche Situation nicht regelmässig und für eine dauerhafte Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> belasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sobald diese Umstände sich besserten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegfielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Faktoren auch wieder abklingen. Aus Sicht der Invalidenversicherung liege damit keine gesundheitliche Einschränkung vor,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die eine langdauernde und wesentliche Erwerbsunfähigkeit begründe (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er bereits in seiner Kindheit und Jugend wiederholt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatisierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erlebnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgesetzt gewesen sei. Als Folge seiner Hafterlebnisse, der Folter und Flucht habe er eine chronische posttraumatische Belastungsstörung mit intru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Erinnerungen, Vermeidungsverhalten und psychophysischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsstörungen) entwickelt. Es sei zu einem Rückfall aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels in sehr beengten räum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnisse gekommen. Nach erneuter Traumatherapie und Besserung der Symptomatik sei es wegen einer Reihe von Todesfällen in der Familie wieder zu einer Zunahme der typischen posttraumatischen Symptome, insbesondere der intrusiven Erinnerungen und der Schlafstörungen gekommen. Heute liege weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin das Vollbild einer postt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aumatischen Belastungsstörung mit den typischen klinischen Symptomen vor (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenlage mit den vorhandenen Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diverser Fachärzte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm eingeholten Bericht </span><span id="_Hlk160617052"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie den Stellungnahmen von Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kongruent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammengefasst liege beim Beschwerdeführer eine posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung vor, welche bereits 2008 diagnostiziert worden sei. Eine längere psychiatrische Behandlung habe zunächst eine Stabilisierung erzielen können, jedoch sei es zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xazerbation der PTBS trotz intensiver Psychotherapie gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vor diesem Hintergrund sei unbestritten, dass der Beschwerdeführer weder angepasst noch angestammt arbeitsfähig sei und mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon ausgegangen werden könne, dass bei ihm vor Erreichen des AHV-Alters keine wesentliche Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands erfolgen werde, weshalb ihm eine ganze IV-Rente zuzusprechen sei (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Vertrauensarztes für die </span><span id="_Hlk160617139"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensionskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Mai 2022 (Urk. 7/23) hielt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung ICD-10: F43.1 mit wiederaufgeflammten Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erinnerungen nach Todesfällen familiär bestehend seit Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer sei seit 9. März 2022 zu 100 % krankgeschrieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er leide an Flashbacks, die in diesem Jahr schlimmer geworden seien (S. 3). Als objektive Befunde wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Traurigkeit, Gedankenkreisen und Hoffnungslosigkeit betreffend de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsplatz festgehalten (S. 3). Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bezogen auf jede Tätigkeit (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/23/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="_Hlk154125775"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seinem Bericht vom 22. Juli 2022 aus (Urk. 7/27), dass der Beschwerdeführer vor längere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens fünf Jahren am </span><span id="_Hlk160617196"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ in der </span><span id="_Hlk160617247"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konsiliarpsychiatrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychosomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er sei aus Sri Lanka geflohen, nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dort aus politischen Gründen inhaftiert und gefoltert worden sei (S. 2). Befundet wurde, dass die affektive Schwingungsfähigkeit nach oben deutlich eingeschränkt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Stimmung sei labil, bedrückt, ängstlich. Es beständen ausgeprägte Ein- und Durchschlafstörungen, der Appetit sei vermindert. Suizidgedanken seien bejaht worden. Seit einigen Wochen beständen wieder vermehrt ausgeprägte typische Flashbacks von ca. 30 Sekunden Dauer, er brauche bis zu einer Stunde, um sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder zu erholen (S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den vergangenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eineinhalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit grossem Engagement versucht, die Arbeit als Koch in einer anderen Küche der Heilpädagogischen Schule wieder aufzunehmen. Aufgrund multipler Belastungen, sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatleben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Reintegration aber leider nicht nachhaltig geglückt. Der Beschwerdeführer sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund seiner psychischen Belastungen in seiner Leistungsfähigkeit enorm eingeschränkt und zwar in dem Masse, dass eine Wiederaufnahme einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nicht mehr realistisch erscheine (S. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nnere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regionalen ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Dienst (RAD) hielt in ihrer Stellungnahme vom 26. August 2022 fest (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/35/3-4), dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die kongruente Aktenlage abgestellt werden könne. Demnach liege beim Beschwerdeführer seit etwa fünf Jahren eine posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Durch die psychiatrische Behandlung habe zunächst eine Stabilisierung erreicht werden können. Durch mehrere Todesfälle sei es jedoch zu einer Exazerbation der PTBS gekommen. Trotz regelmässiger Psychotherapie von ein- bis zweimal wöchentlich und unterstützender medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamentöser Therapie habe keine Besserung erreicht werden können. Prognostisch sei aufgrund des Verlaufs bis zum AHV-Alter von keiner wesentlichen Besserung des Gesundheitszustands auszugehen (S. 3). Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit Mai 2022 100 %. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die psychische Leistungseinschränkung in jeder Tätigkeit auswirke, könnte eine angepasste Tätigkeit die Arbeitsfähigkeit nicht steigern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Psychiatrie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt demgegenüber in ihrer Stellungnahme vom 28. Dezember 2022 fest (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/35/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7), dass der psychopathologische Befund mehr oder weniger unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig sei bis auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Flashbacks pro Woche bei engen räumlichen Verhältnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anamnese gebe es widersprüchliche Angaben, so dass nicht klar sei, ob der Beschwerdeführer der beschriebenen Gewalt tatsächlich ausgesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da zudem in den Arztberichten die ICD-10-Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung nicht erfüllt seien, sei diese Diagnose nicht ausgewiesen. Es lägen andere, arbeitsplatzbezogene Probleme vor (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob früher tatsächlich eine posttraumatische Belastungsstörung vorgelegen habe, könne aktuell - ohne weitere Unterlagen - nicht mehr eruiert werden (S. 6). Aktuell seien vorwiegend psychosoziale Belastungsfaktoren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderweitige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Interessen beschrieben. Somit sei kein psychisch bedingter Gesundheitsschaden ausgewiesen (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seiner Stellungnahme vom 8. April 2023 aus (Urk. 7/47), dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdefü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer seit 13. November 2020 bei ihm in Behandlung sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r habe den Beschwerdeführer aber bereits vorher gekannt, als er über mehrere Jahre am Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r selber sei damals dort Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">direktor gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er stellte die Diagnose einer posttraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10: F34.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer sei als junger Mann vor mehr als 40 Jahren aus Sri Lanka geflohen, nachdem er dort aus politischen Gründen inhaftiert gewesen und gefoltert worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ls Folge seiner Hafterlebnisse, der Folter und der Flucht habe er eine chronische posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit intrusiven Erinnerungen (v.a. häufige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumaspezifische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Flashbacks, aber auch Alpträume), Vermeidungsverhalten (z.B. Meiden enger Räume) und psychophysiologischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwickelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(v.a. Schlafstörungen, Schreck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Konzentrationsstörungen). Am Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungsspezifische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Traumatherapie erhalten. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ymptome hätten sich dadurch wesentlich gebessert. 2020 sei es jedoch aufgrund eines erzwungenen Arbeitsplatzwechsels (viel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beengter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse in der Küche) zu einem schweren Rückfall gekommen, worauf der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer erneuten Traumatherapie zugewiesen worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneuter Besserung der Symptomatik sei es 2022 aufgrund einer Reihe von Todesfällen in der Familie wieder zu einer Zunahme der typischen post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Symptome, insbesondere der intrusiven Erinnerungen und der Schlafstörungen gekommen. Heute liege weiterhin das Vollbild einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den typischen klinischen Symptomen vor. Aus seiner Sicht seien die erwähnten psychosozialen Belastungsfaktoren nicht als ursächlich für die Arbeitsunfähigkeit anzusehen. Vielmehr hätten die Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren zu einer Exazerbation der Symptome der posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung geführt. Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung arbeitsunfähig (S. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose bestehe seit vielen Jahren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von mehreren Fachärzten für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie bestätigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die teilweise widersprüchlichen Angaben in der Anamnese führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter aus, dass bei schwer traumatisierten Patienten, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere bei Folter-Überlebende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, widersprüchliche Angaben sehr häufig zu beobachten seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eim Beschwerdeführer komme hinzu, dass die Erlebnisse teilweise 50 Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurücklägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus klinischer Perspektive seien die Schilder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen jedoch schlüssig und überzeugend. Aus fachärztlicher Sicht bestehe kein Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer in der Folge multipler und schwerer traumatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfahrungen in der Kindheit, Jugend und im jungen Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senenalter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt habe und bis heute daran leide. Es bestehe sowohl in der angestammten Tätigkeit als Koch wie auch in einer angepassten Tätigkeit keine Arbeitsfähigkeit (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Verlaufsbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5. Juni 2023 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/52) ist zu entnehmen, dass die psychiatrische Befundlage unverändert sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingegen sei der Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeführer wegen einer koronaren Herzkrankheit in Behandlung. Für August 2023 sei eine Herzoperation im </span><span id="_Hlk160617460"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehen (3-fach-Bypass-Operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in ihrer Stellungnahme vom 19. Juli 2023 zum Arztbericht betreffend Erstgespräch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Universitätsspital E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. August 2008 aus (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/56/3), dass der psychopathologische Befund vorwiegend auf den Angaben des Beschwerdeführers fusse. Die Anamnese, dass der Beschwerdeführer bis vor zwei Jahren (also mehr als 20 Jahre nach möglichen Ereignissen) nicht unter Foltererinnerungen gelitten habe, mache die Diagnose wenig glaubhaft. Weiter führte sie zum Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass die nun beschriebenen intrusiven Erinnerungen, das Meiden enger Räume</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgängig nicht ausgeführt worden seien, so dass sie aktuell wenig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine angeblich seit vielen Jahren bestehende Diagnose beweise nicht die Tatsache, dass sie (noch) richtig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmer wieder seien die Argumente eines fragmentierten Gedächtnisses vorgebracht worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schilderungen bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich traumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ereignisse, die aus klinischer Sicht schlüssig und überzeugend seien, müssten nicht der Wahrheit entsprechen. Auf blosse Schilderung hin könne keine Diagnose gestellt werden. Dass nun immer wieder Rückfälle angegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei wenig glaubhaft, wenn der Beschwerdeführer bis 2020 nie mehr in psychiatrischer Behandlung gewesen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 5. Oktober 2023 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (Urk. 3), dass psychopathologische Befunde immer vorwiegend auf den Angaben des Patienten beruhten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass der Beschwerdeführer erst im Mai 2006 erstmals unter seinen t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aumatischen Erlebnissen zu leiden begann und eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelte, sei keineswegs wenig glaubhaft, wie das Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behauptete, sondern durchaus plausibel. Dieses Phänomen sei wissenschaftlich gut untersucht und habe deshalb unter dem Begriff «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delayed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">et</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> PTSD» Eingang in die psychiatrische Klassifikation gefunden (S. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beim Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum jeweiligen Zeitpunkt die diagnostischen Kriterien einer PTBS vor. Es komme leider häufig vor, dass schwer traumatisierte Patienten wie der Beschwerdeführer mit einer posttraumatischen Belastungsstörung auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Jahrzehnten noch Flashbacks und Alpträume haben. Ein fragmentiertes Gedächtnis sei keineswegs ein Schutz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen das Auftreten von Flashbacks und Alpträume</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern wenn schon ein Risikofaktor. Der Beschwerdeführer habe von seiner Behandlung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ambulatorium D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enorm profitiert (S. 2). Er habe zwar weiterhin an Symptomen seiner chronischen posttraumatischen Belastungsstörung gelitten, sei aber nach der Behandlung wieder in der Lage gewesen zu arbeiten und auch sein Privatleben selbständig zu gestalten. Wie beschrieben, sei es dann 2020 zu einem schweren Rückfall gekommen. Chronische Erkrankungen verliefen sehr oft fluktuierend und Rückfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eher die Regel als die Ausnahme (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie es sich mit dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verhält. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung festgehalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei diesem Krankheitsbild in Erinnerung zu rufen ist, dass bereits die Herleitung und Begründung der Diagnose besonderes Augenmerk bedürfen. Ohne hier auf die bei der PTBS bestehenden konzeptionellen Unterschiede zwischen ICD-10 und DSM-5 einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, gilt es hier zunächst das Belastungskriterium, mithin das auslösende Trauma in den Blick zu nehmen. Dieses ist nicht in erster Linie oder allein von der Gutachterperson selbst zu klären, aber von dieser zwingend zu referieren. Namentlich dort, wo es allein durch die subjektiven Angaben und Schilderungen der betroffenen Person belegt wird, lässt sich ein entsprechender Nachweis in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aller Regel nicht ohne Weiteres erbringen. Nebst der ihrerseits für die Bejahung einer PTBS bedeutsamen Schwere des Belastungskriteriums erfordert die Latenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit zwischen initialer Belastung und Auftreten der Störung eine eingehende Prüfung. Diese beträgt nach ICD-10 wenige Wochen bis (sechs) Monate. Besondere Begründung braucht es dabei in jenen Fällen, in denen ganz ausnahmsweise aus bestimmten Gründen ein späterer Beginn berücksichtigt werden soll. Im Schrifttum wird zudem etwa auf den ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beachtenden Aspekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwiesen, dass ein nur gelegentliches Auftreten von Flashbacks oder Alpträumen nicht genügt, um eine PTBS zu begründen (BGE 142 V 342 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Folgenabschätzung einer PTBS auf das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen bzw. die Arbeitsfähigkeit ist ein "konsistente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachweis" mittels "sorgfältiger Plausibilitätsprüfung" im Rahmen eines strukturierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens unter Verwendung der Standardindikatoren notwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_548 vom 16. Januar 2020 E. 6.3.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sour</span><span>cen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der aktenkundigen medizinischen Berichte eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessende Beurteilung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Bezug auf die PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der daraus abgeleiteten Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vornehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar wurde vom behandelnden Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführlich geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seiner Jugend bzw. als junger Erwachsener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiederholt traumatischen Erlebnissen ausgesetzt war (Hafterlebnisse, Folter und Flucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/47/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die Belastungskriterien bzw. das auslösende Trauma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Universitätsspital E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begann jedoch erst am 25. Juli 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin zu einem Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer bereits 49 Jahre alt gewesen ist. Wie aus dem Bericht des Erstgesprächs vom 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer bis vor zwei Jahren nicht unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Foltererinnerungen gelitten (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/48/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der für die Bejahung einer PTBS bedeutsamen Schwere des Belastungskriteriums erfordert die Latenzzeit zwischen initialer Belastung und Auftreten der Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine eingehende Prüfung. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Latenzzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt nach ICD-10 wenige Wochen bis (sechs) Monate. Besondere Begründung braucht es dabei in jenen Fällen, in denen ganz ausnahmsweise aus bestimmten Gründen ein späterer Beginn berücksichtigt werden soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orliegend liefert Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begründung für den Umstand, dass beim Beschwerdeführer die Symptome einer PTBS erst Jahrzehnte nach de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatischen Ereignissen aufgetreten sind. Auch aus den übrigen aktenkundigen medizinischen Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich keine entsprechende Begründung. So wurde im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht des Vertrauensarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Pensionskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar ebenfalls die Diagnose einer PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt, dies jedoch ohne Herleitung oder Begründung (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/23/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hinzuweisen, dass es für die Belange der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung nicht auf die Diagnose ankommt, sondern einzig darauf, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat (BGE 136 V 279 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_524/2020 vom 23. November 2020 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1), und dass von einer Diagnose auch nicht direkt auf die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geschlossen werden kann (BGE 145 V 215 E. 6.1; 143 V 409 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1 und E. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit wäre bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer PTBS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der aktuellen Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unklar, wie sie sich auf die funktionelle Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf die rechtsprechungsgemässen verlangten Standar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auswirkt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> So wurde in den medizinischen Akten die Ressourcenseite des Beschwerdeführers mehrmals positiv erwähnt: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o versuche er positiv zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enken, zu meditieren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mache Yoga (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/23/3). Zudem leiste er seit Jahren ehrenamtliche Freiwilligenarbeit, sei sozial sehr engagiert und verfüge über vielfältige soziale Kontakte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/27/4). Die Einschränkungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">svermögen sind hingegen nur rudimentär erwähnt, indem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich ausführte, dass der Beschwerdeführer «in seiner Leistungsfähigkeit en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">or</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m eingeschränkt» sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/27/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne jedoch zu erwähnen, weshalb und in welchen Funktionen eine Einschränkung besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Angaben genügen nicht, um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in jeglichen Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand des strukturierten Beweisverfahrens zu plausibili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sieren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.4.2-4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt auch zu berücksichtigen, dass beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ebenfalls psychosoziale Fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (drei Todesfälle in der Familie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022, die gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einer Exazerbation des psychischen Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilds geführt hätten, vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/23/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den medizinischen Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnt wurden und diese bei der Begründung einer Arbeitsunfähigkeit auszuklammern wären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie direkt negative funktionelle Folgen zeitigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies insbesondere mit Blick darauf, dass der Beschwerdeführer offenbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem ersten Rückfall beim Arbeitsplatzwechsel in eine engere Küche anschliessend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder in die Erwerbstätigkeit zurückkehren konnte. Ein zweiter Rückfall habe dann nach den Todesfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Familie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und aufgrund multipler Belastungen am Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stattgefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/27/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktenkundigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ärztlichen Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzungsbedürftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine PTBS ist deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der vorliegenden Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit dem erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Beweismass gesichert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ebenso verhält es sich mit der postulierten vollständig eingeschränkten Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dennoch bestehen aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des behandelnden Psychiaters und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest geringe Zweifel an der Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der RAD Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychisch bedingter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden ausgewiesen sei (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist nach dem Gesagten ungenügend abgeklärt, weshalb die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese den Gesundheitszustand und die funktionelle Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers aus psychischer Sicht in Form eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unabhängigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens abkläre. Allenfalls sind dafür vorgängig die medizinischen Akten zu vervollständigen, indem die Berichte im Zusammenhang mit der psychiatrischen Therapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Universitätsspital E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeholt werden. Da mit der geplanten Herzoperation (vgl. E. 3.6) Hinweise auch auf eine somatische Komponente vorliegen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch diesbezüglich die Akten zu vervollständigen und es ist gutachterlich abzuklären, ob und inwiefern sich durch das Herzleiden allfällige Einschränkungen in der funktionellen Leistungsfähigkeit ergeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweist sich der medizinische Sachverhalt für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung der vorliegenden Streitfrage als ungenügend abgeklärt, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die angefochtene Verfügung vom 19. September 2023 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender Abklärung im Sinne der obigen Erwägungen eine neue Beurteilung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 11.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang steht dem durch eine Sozialarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infirmis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretenen Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parteientschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu. Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Kriterien erweist sich eine Parteientschädigung von Fr. 1’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">19. September 2023</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu entscheide.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Parteientschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von Fr. 1’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLangone</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>