<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00244</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, hat seit ihrer Einreise in die Schweiz am 24. September 2000 (Urk. 9/5), abgesehen von der Zeit von Juli bis August 2007, als sie bei einem Personalverleihunternehmen tätig war (vgl. IK-Auszug; Urk. 9/26), nie eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannter 1. Arbeitsmarkt) ausgeübt und wurde seit ihrer Einreise in die Schweiz im Rahmen der Sozialhilfe unterstützt (vgl. Urk 9/49 S. 3). In der Zeit vom 17. Oktober 2011 (Urk. 9/31 Ziff. 2.1) bis 31. August 2015 (Urk. 9/59) war sie im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms (sogenannter 2. Arbeitsmarkt; Urk. 9/49 S. 2, Urk. 9/26 und Urk. 9/31/7) im Umfang eines teilzeitlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitspensums bei der Y.___, tätig. Am 26. März 2014 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis auf Krankheit (Urk. 9/27 Ziff. 6.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlass des Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 28. August 2015 (Urk. 9/52), gegen welchen die Versicherte am 28. Oktober 2015 Einwände erhoben hatte (Urk. 9/58), liess die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Versicherte polydisziplinär be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten (Gutachten vom 17. August 2016; Urk. 9/80/2-49). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlass eines erneuten Vorbescheids (Urk. 9/82), gegen welchen die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 15. Dezember 2016 erneut Einwände erhoben hatte (Urk. 9/86), stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Januar 2017 (Urk. 9/89 = Urk. 2) fest, dass eine andauernde und erhebliche Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen nicht ausgewiesen sei (S. 3), und dass der Versicherten zuzumuten sei, in ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenausschliessendem Umfang erwerbstätig zu sein (S. 2), und verneinte einen Anspruch der Versicherten auf Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen (S. 1). </span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Gegen die Verfügung </span><span>26. Januar </span><span>2017 (Urk. 2) erhob </span><span>die </span><span>Versicherte am </span><span>23. Februar 2017 </span><span>Beschwerde (Poststempel; Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen (S. 1).</span></p><p><span> </span><span>Mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 15. September 2017 (Urk 11) wurde der Beschwerdeführerin antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gewährt und es wurde ihr von der Beschwerdeantwort Kenntnis gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span>des </span><span>Bundesgesetz</span><span>es</span><span> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben ei</span><span>nes anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose vo</span><span>raus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich festgestellte psychi</span><span>sche Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorlie</span><span>gen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Ar</span><span>beits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in ei</span><span>nem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild al</span><span>lenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span>heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss altem Verfahrensstandard (zum Beispiel BGE 130 V 352) eingeholte Gutachten verlieren nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8; Urteil des Bundesgerichts 9C_790/2017 vom 24. Januar 2018 E. 2.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit stützt sich die Verwaltung und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Die Rechtsanwender prüfen deshalb die medizinischen Angaben frei, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schiessen lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 E. 5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird deshalb von den Gutachtern verlangt, dass sie anhand der einschlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einschätzen. Im Rahmen der freien Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektivierten Grundlage erfolgte. Ziel der Beweiswürdigung ist es, eine rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründende Invalidität nur dann anzunehmen, wenn funktionelle Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden (BGE 141 V 281 E. 6). Ist bei der Würdigung einem nach diesen Grundsätzen erstatteten Gutachten Beweiskraft zuzuerkennen, hat es damit sein Bewenden. Eine davon losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be des strukturierten Beweisverfahrens soll nicht stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_260/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 E. 4.2.3 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 8C_460/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net ist. Daher bleibt es entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann. Namentlich in Fällen, bei denen nach bestehender Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung auszugehen ist, die ihrerseits nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es daher in aller Regel keiner Weiterungen in Form eines strukturierten Beweisverfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.5.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___, Rheumaklinik, stellten in ihrem Bericht betreffend Arbeitsassessment vom 16. Dezember 2013 die folgenden arbeitsrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Diagnosen (Urk. 9/23 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Arthralgien der Hände beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom, linksdominant</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass das arbeitbezogene relevante Problem in einer verminder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Belastungstoleranz des Schulter-/Nackenbereichs sowie im Bereich der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denwirbelsäule bestehe. Zudem bestehe eine anhaltende psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungssituation als alleinerziehende Mutter von vier Kindern mit Migrationshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund (S. 2). Der Beschwerdeführerin sei die Ausübung einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten, körperlich leichten Tätigkeit mit Hantieren von Gewichten bis höchstens zehn Kilogramm, ohne repetitive Handbewegungen, bei einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrten Pausenbedarf im vollzeitlichen Umfang, insgesamt im Umfang eines Pensums von 80 % zuzumuten. Zusätzlich bestehe eine Leistungseinbusse auf Grund einer psychischen Problematik, welche aus psychiatrischer Sicht zu quantifizieren sei. Da eine leichte bis mittelgradige depressive Episode erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgemäss indes nur eine leichte Einschränkung der Leistungsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe, sei in somatischer und psychischer Hinsicht von einer Arbeitsfähigkeit in zumutbaren, behinderungsangepassten Tätigkeiten von insgesamt 70 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 16. Oktober 2015 (Urk. 9/56) aus, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in somatischer Hinsicht unter chronischen Arthralgien beider Hände, einem chronischen, lumbovertebralen Syndrom mit intermittierender Radikulopathie L5 rechts bei Fehlhaltung der Wirbelsäule und Haltungsinsuffizienz, einer femoropatellaren Arthrose beidseits, rechtsbetont mit belastungsabhängigen Schmerzen sowie unter einem chronischen, zervikobrachialen Schmerzsyndrom leide (S. 1). In psychischer Hinsicht leide die Beschwerdeführerin seit Jahren un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter einer anhaltenden, zuerst leichten, gegenwärtig mittelschweren Depression mit teilweise Episoden einer schweren Depression. Insgesamt bestehe eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit von 30 % sowie eine Leistungsfähigkeit im Haushalt in diesem Umfang (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte mit Bericht vom 19. Oktober 2015 (Urk. 9/57) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, und erwähnte, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin unter Schlafstörungen, Gedankenkreisen, gedrückter Stimmung so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie unter einem verminderten Antrieb leide. Sie sei höchstens in einem Umfang von 30 % arbeitsfähig, auch in der Hausarbeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der C.___ erwähnten in ihrem Bericht vom 2. Juni 2016 (Urk. 9/79), dass eine konventionelle radiologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der linken Schulter, der Halswirbelsäule (HWS), der Lendenwirbelsäule (LWS), des rechten Kniegelenks und der beiden Füsse der Beschwerdeführerin (S. 1) die folgenden Befunde ergeben habe (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">altersentsprechendes linkes Schultergelenk </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linkskonvexe Skoliose der HWS mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose C6/7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Unkovertebralspondylose C6 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskreter Chondrose C5/6 mit leichter Antelisthesis C5 und geringer Spondylarthrose C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlordose der LWS mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringer Spondylose bei L1, mit einer etwas abgeflachten ventralen Deck- und Bodenplatte L4 und mit einer leichten linksbetonten ISG-Arthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Varusgonarthrose und Femoropatellararthrose rechts mit Subiuxationsstellung des Tibiakopfes nach lateral ohne grösseren Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erguss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichter Hallux valgus beidseits mit mässiger Arthrose im Grosszehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grundgelenk</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Medas D.___ erwähnten in ihrem Gutachten vom 17. August 2016 (Urk. 9/80/2-49), dass die Beschwerdeführerin internistisch, rheumatologisch und psychiatrisch untersucht worden sei, und stellten die folgenden Diagnosen mit wesentlicher Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/80/19):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Störung mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zweifeln an der therapeutischen Compliance (Venlafaxin-Serumspiegel unmessbar tief)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akzentuierten ängstlichen Persönlichkeitszügen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unübersehbarer Verdeutlichungstendenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisches zervikovertebrales und linksbetontes zervikospondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">genes Syndrom bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Streckhaltung mit Segmentkyphose vom 5. bis 7. Halswirbel und linkskonvexer Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Segementdegenerationen zwischen dem 6. und 7., dem 5. und 6. und dem 1. Und 2. Halswirbel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">manifeste mediale Gonarthrose und leichte Femoropatellararthrose beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits, rechtsbetont, mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subluxationsstellung des rechtseitigen Tibiakopfes nach lateral</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsalgie beidseits, rechtsbetont, bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knick-Senk-Spreizfüssen und leichten Halluces valgi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Grosszehengrundgelenksarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Metatarsophalangealgelenksarthrose der Zehe II, bei Status nach dortiger aseptischer Osteonekrose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfasser des rheumatologischen Teilgutachtens ging davon aus, dass die arbeitsrelevante Problematik in einer Minderbelastbarkeit des Achsenorgans im Bereich der HWS und LWS, beider Kniegelenke und beider Vorfüsse bestehe (Urk. 9/80/33), weshalb der Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht die Ausübung körperlicher Schwerarbeit oder von Arbeiten in nacken-, rücken- und kniebelastenden Positionen nicht mehr zuzumuten sei. Bei der zuletzt ausgeüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit in einem Beschäftigungsprogramm im Umfang eines Arbeitspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums von 50 %, bei welcher sie kleine Industrie- und Konfektionsarbeiten sowie Demontagen an Klein-Elektrogeräten ausgeführt und in der Kantine mitgehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen habe, habe es sich um eine körperlich leichte Tätigkeit in wechselnden Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitspositionen gehandelt und damit um eine der Behinderung optimal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit, deren Ausübung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Umfang eines Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitspensums von 100 % zuzumuten sei (Urk 9/80/34). Die Ausübung behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepasster, körperlich leichter und gelegentlich mittelschwerer Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in wechselnden Körperpositionen, ohne Tätigkeiten in nacken-, rücken- und kniebelastenden Arbeitspositionen sei der der Beschwerdeführerin im Umfang eines Pensums von 100 % zuzumuten (Urk. 9/80/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfasser des psychiatrischen Teilgutachtens erwähnte, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mittels einer Übersetzung in ihrer Muttersprache psychiatrisch explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riert worden sei (Urk. 9/80/38). Bei der von der Beschwerdeführerin zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübten Tätigkeit bei einer Recyclingfirma habe sich gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin um eine sehr schwere Arbeit gehandelt, welche für kräftige Männer geeignet gewesen sei, bei deren Ausübung sie unter Schmerzen gelitten habe (Urk. 9/80/42). Die diagnostischen Kriterien für eine mittelgradige depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode seien erfüllt, wobei für eine rezidivierende depressive Störung kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne ausreichenden Hinweise bestünden. Der Umstand, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Konzentration im Test im Vergleich zum klinischen Gesamtbild deutlich schlechter angegeben habe, sei auffällig im Sinne einer Inkonsistenz, genüge je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch nicht für die Annahme einer Aggravation (Urk. 9/80/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter attestierten der Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem Beschäftigungsprogramm eine Restarbeitsfähigkeit von 50 %, wobei die Arbeitsfähigkeit ausschliesslich durch psychiatrische Befunde beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt werde, und stellten fest, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung körperlich leichter Tätigkeiten in Wechselposition im Umfang eines Arbeitspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums von 70 % zuzumuten sei, wobei die Arbeitsfähigkeit ausschliesslich aus psychischen Gründen beeinträchtigt werde. Des Gleichen bestehe im Haushalt eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit aus psychischen Gründen im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang von 30 % (S. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 26. Januar 2017 (Urk. 2) davon aus, dass die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nicht zu überzeugen vermöge, und dass gemäss der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung leichte bis mittelschwere depressive Störungen nur als invalidisierende Krankheiten in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Da noch Therapieoptionen bestünden, sei eine andauernde, erhebliche Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit aus psychischen Gründen daher zu verneinen sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich gilt es indes zu beachten, dass das Bundesgericht, wie bereits er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnt (vorstehend E. 1.2), am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschied, die von der Beschwerdegegnerin angerufene Rechtsprechung aufzugeben, und erkannte, dass sämtliche psychischen Leiden, namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen seien (unter Vorbehalt der Fälle, in welchen davon aus Gründen der Verhältnismässigkeit abgesehen werden kann; vgl. vorstehend E. 1.6). Dieses für somatoforme Leiden entwickelte Vorgehen definiert systema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisierte Indikatoren, die - unter Berücksichtigung von leistungshindernden äus-seren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen) anderseits - erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat. In diesem Rahmen stellen Verlauf und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang von Therapien wichtige Schweregradindikatoren dar. Es ist Aufgabe des medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, weshalb trotz (leichter bis) mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung im Einzelfall funktionelle Leistungseinschränkungen resultieren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.5.2 mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend befasste sich der psychiatrische Teilgutachten der Ärzte der Medas D.___ (vorstehend E. 2.5) im Rahmen der diagnostizierten somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Störung zwar summarisch mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">systematisierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss der Rechtsprechung. Betreffend den Komplex der „Gesundheitsschädigung” und insbesondere die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde verwies der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Gutachter der Medas D.___ indes lediglich auf seine Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noseliste und die erwähnten Testergebnisse und attestierte der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin eine Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in einem Beschäftigungsprogramm von 50 % und in behinderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeiten eine solche im Umfang von 70 %. Diese Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung vermag nicht zu überzeugen. Denn offensichtlich ging der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Gutachter auf Grund der Angaben der Beschwerdeführerin fälschli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherweise davon aus, dass es sich bei der von dieser zuletzt ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einem Beschäftigungsprogramm um eine körperlich sehr schwere Arbeit gehandelt habe, welche für kräftige Männer geeignet sei, obwohl der rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Gutachter der Medas in seinem rheumatologischen Teilgutachten (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.5) in nachvollziehbarer Weise ausführte, dass es sich bei dieser Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit um kleine Industrie- und Konfektionsarbeiten, um Demontagen an Klein-Elektrogeräten und Arbeiten in der Kantine und damit um eine körperlich leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, wechselbelastende Tätigkeit handelte, welche in somatischer Hinsicht der Behinderung der Beschwerdeführerin optimal angepasst war. Betreffend den Komplex der „Gesundheitsschädigung” erlaubt das Gutachten der Ärzte der Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das daher keine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise der funktionellen Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise den Verlauf und den Ausgang von Therapien als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtige Schweregra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dindikatoren anbelangt, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwähnte der psychiatrische Teilgutachter, dass der Medikamentenspiegel ein kaum nachweisbares Venlafaxin ergeben habe, wobei nicht schlüssig habe geklärt werden können, ob es sich hierbei um eine Mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">compliance oder um Verständnisprobleme bei der Einnahme gehandelt habe (vorstehend E. 2.5). Insgesamt sei die Kooperation bei den verordneten Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen fraglich gewesen (Urk. 9/80/48). Der psychiatrische Teilgutachter ging zudem davon aus, dass eine Psychotherapie in der Muttersprache der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin und eine medikamentöse Therapie weiterhin angezeigt sei (Urk. 9/80/49), und dass davon eine relevante Besserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes erwartet werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den ebenfalls der Kategorie des funktionellen Schweregrades angehören</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Komplexen „Persönlichkeit" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Kontext" enthalten die Unterlagen nur wenige Angaben. So steht fest, dass sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich um vier ihrer Kinder gekümmert hat, dass indes ihre Tochter im Jahre 2008 und zwei ihre Söhne in den Jahren 2009 und 2010 ausgezogen sind, und dass sie in der Folge zu zwei Kindern keinen Kontakt mehr pflegte. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin wohnt indes weiterhin mit ihrem jüngsten Sohn zusammen und verfügt über gewisse soziale Kontakte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Umstände sprechen für das Vorliegen eini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger persönlicher Ressourcen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch in der Kategorie „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsistenz" beinhalten die Unterlagen nicht ausreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Informationen für eine verlässliche Prüfung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck scheint insoweit vorzuliegen, als die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2014 (Urk. 9/80/42) eine ambulante psychotherapeutische Behandlung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch nahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demgegenüber stellten die Gutachter der Medas D.___ im Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentenspiegel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein kaum nachweisbares Venlafaxin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inkonsistenzen bei den Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Konzentration fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Gutachter ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traten indes die Ansicht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden sich insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tent auswirkten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diesbezüglich enthält das Gutachten der Ärzte der Medas indes nicht genügend Informationen für eine zuverlässige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, insbesondere wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss der Rechtsprechung ist eine Rückweisung an die IV-Stelle möglich, wenn sie in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärten Frage begründet ist, oder wenn lediglich eine Klarstellung, Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung oder Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Akten beziehungsweise von gutachtlichen Ausführungen erfor-derlich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 99 E. 1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 137 V 210 E. 4.4.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ergibt sich, dass ein abschliessender materieller Entscheid ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die vorhandenen medizinischen Akten nicht möglich ist. Die vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen medizinischen Unterlagen erlauben, wie in E. 3.3-3.6 dargelegt, keine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im nunmehr anzuwendenden struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281. Mangels genügender und nachvollziehbarer Angaben zu den gemäss der Rechtsprechung zu beachtenden Indikatoren erweist sich eine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise des tatsächlich noch erreichbaren restlichen Leistungsvermögens der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin anhand der Indikatoren im Sinne der Rechtsprechung vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend als unmöglich. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sache ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, damit sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vorhandenen medizinischen Akten ergänze sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sachverhalt in Bezug auf die Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführerin aus psychischen Gründen ergänzend abkläre und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- nach Vervollständigung der Akten sowie Einholung allfälliger wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Entscheidgrundlagen - über den Rentenanspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin neu verfüge. Sinnvollerweise wird sie die Beschwerdeführerin erneut psychiatrisch begutachten lassen oder bei den Ärzten der Medas D.___ ein ergänzendes psychiatrisches Verlaufsgutachten einholen und dabei die begutachtende Stelle mit der Bemessung des Leistungsvermögens der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhand der einschlägigen Indikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beauftragen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin wird sodann bei dieser Gelegenheit auch die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Erwerbstätige beziehungsweise als im Aufgabenbereich Haushalt Tätige auf Grund der ergänzten Aktenlage erneut prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rahmens (Fr. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, welche nach Einsicht in die Kostennote ihrer unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 13) in Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bedeutung der Streitsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eines gerichtsüblichen Stundenansat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzügl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) auf Fr. 2’020</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">26. Januar 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Rentenanspruch der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’020</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">usive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>