<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.00826</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Radek Janis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Krause &amp; Janis Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Usteristrasse 17, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, ist gelernte Konditorin/Confiseu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin. Ab 1990 war sie als Texterfasserin tätig (Urk. 7/2/1, Urk. 7/8/3). Wegen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden (Urk. 7/8/5) bezog sie vom 1. November 1992 bis 31. März 1994 eine ganze und anschliessend bis 30. Juni 1996 eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Urk. 7/34-39). Da sie per 1. Juli 1996 eine vollzeitliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Filialleiterin eines Schuhge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnte (Urk. 7/40), hob die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente mit Verfügung vom 23. Oktober 1996 auf Ende November 1996 auf (Urk. 7/47; vgl. auch Urk. 7/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war infolge einer Knieverletzung, welche sie sich am 21. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2000 beim Tennisspielen zugezogen hatte, zunächst vollständig und danach in wechselndem Umfang arbeitsunfähig. Der zuständige Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer richtete unter anderem Taggeldleistungen aus (Urk. 7/66/72-86, Urk. 7/68). Das Arbeitsverhältnis mit dem Schuhgeschäft wurde auf den 31. Dezember 2000 aufgelöst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/68/1). In der Folge war die Versicherte als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständige Marktfahrerin tätig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/56/4, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/102/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/124). Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2002 meldete sie sich unter Hinweis auf die Unfallfolgen erneut bei der IV-Stelle zum Rentenbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/56). Ab April 2003 führte sie zusammen mit ihrem Ehemann ein Restaurant (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/102/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/124). Gestützt auf die getroffenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruflichen und medizinischen Abklärungen (Urk. 7/127, Urk. 7/130) sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügungen vom 20. Januar und 10. Februar 2005 ab 1. Mai 2001 eine ganze Rente sowie ab 1. Januar 2004 auf Basis eines Invaliditätsgrades von 67 % eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente zu, befristet bis zum 31. Mai 2004 (Urk. 7/133, Urk. 7/143-144, Urk. 7/148). Auf Einsprache der Versicherten hin (Urk. 7/147) hielt die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 2005 an ihrer Beurteilung fest (Urk. 7/156). Dagegen erhob die Versicherte beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde (Urk. 7/157). Dieses hiess die Beschwerde mit dem Urteil IV.2005.00848 vom 30. April 2007 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur weiteren Abklärung des Rentenanspruchs ab dem 1. Januar 2004 an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 7/163).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte durch Dr. med. Y.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Rheumatologie und Innere Medizin, begutachten. Gestützt auf das Gutachten vom 28. März 2008 (Urk. 7/171) und dessen Ergänzung vom 2. Juni 2008 (Urk. 7/173) gelangte sie zur Beurteilung, dass die Versicherte ab Januar 2004 in leidensangepassten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei, und sprach ihr mit Verfügung vom 18. Dezember 2008 nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Urk. 7/178, Urk. 7/181-182, Urk. 7/187) ab Januar 2004 befristet bis Ende April 2004 eine Dreiviertelsrente zu. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig hielt sie fest, die für den Monat Mai 2004 bereits ausgerichtete Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente werde nicht zurückgefordert (Urk. 7/188). Auch diese Verfügung focht die Versicherte beim Sozialversicherungsgericht mit Beschwerde an (Urk. 7/190). Mit dem Urteil IV.2009.00085 vom 29. Oktober 2010 wies das Gericht die Beschwerde ab (Urk. 7/202). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits am 17. September 2010 hatte sich die Versicherte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche damals mit einem Beschäftigungspensum von 30-50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Restaurant ihres Ehemanns arbeitete, unter Hinweis auf Beschwerden im linken Bein und Fuss sowie Rückenbeschwerden seit dem Einsatz einer Knietotalprothese am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 erneut zum Rentenbezug angemeldet (Urk. 7/195; vgl. auch Urk. 7/200/18-19). Die IV-Stelle forderte die Versicherte auf, ihr aktuelle ärztliche Verlaufsberichte einzureichen (Urk. 7/198), und stellte ihr gestützt darauf (Urk. 7/199-201, Urk. 7/203) mit Vorbescheid vom 13. April 2011 das Nichteintreten auf ihre Neuanmeldung in Aussicht, da damit keine wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Sachverhaltsänderung seit Erlass der Verfügung vom 18. Dezember glaubhaft gemacht worden sei (Urk. 7/205). Am 17. Mai 2011 erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dagegen Einwand (Urk. 7/207). Gleichzeitig reichte sie das vom Unfallversicherer, welcher im Zusammenhang mit dem Einsatz der Knietotal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese links unter dem Titel eines Rückfalls Leistungen erbracht hatte (Urk. 7/212/3-4), eingeholte Gutachten des Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom 18. Oktober 2010 (Urk. 7/206) ein. Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zog daraufhin die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 7/212; vgl. auch Urk. 7/230) und gab in der A.___ AG eine rheumatologisch-orthopädische Begutachtung mit zusätzlicher Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit in Auftrag (Urk. 7/214-215). Nach Erhalt des Gutachtens vom 21. Februar 2012 (Urk. 7/220, Urk. 7/222) setzte sie der Versicherten Frist an, um dazu Stellung zu nehmen (Urk. 7/233). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem das Restaurant ihres Ehemanns verkauft worden war, arbeitete die Versicherte ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem Beschäftigungsgrad von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Mitarbeiterin Gästebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/260, Urk. 7/248/33, Urk. 7/282/3-4). In ihrer Stellungnahme vom 15. Oktober 2012 erhob sie Einwände gegen die Beurteilung der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter des A.___, dass sie in einer leidensangepassten Tätigkeit ganztags arbeitsfähig sei (Urk. 7/220/18), und wies darauf hin, dass sie sich im April und Juni 2012 weiteren operativen Eingriffen (bezüglich des Meniskus im rechten Knie sowie im Bereich des rechten Sprunggelenks) habe unterziehen müssen (Urk. 7/235). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle das polydisziplinäre (internistisch-neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-orthopädisch-psychiatrische) Gutachten der MEDAS C.___ vom 5. August 2013 ein (Urk. 7/248). Die Gutachter attestierten der Versicherten einen unveränderten Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom Dezember 2008 sowie eine Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten von 75-80 % (Urk. 7/248/43). Die Versicherte machte in ihrer Stellungnahme vom 14. Oktober 2013 geltend, das polydisziplinäre Gutachten leide an gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Mängeln (Urk. 7/253). Am 9. Januar 2014 nahm die MEDAS C.___ zu den Vorwürfen der Versicherten Stellung (Urk. 7/258). Mit neuem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 21. März 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprechung einer Viertelsrente ab 1. März 2011 in Aussicht (Urk. 7/266). Am 30. April sowie am 5. Juni 2014 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, dass sich im Zusammenhang mit ihrer Psoriasis-Erkrankung und dem Einsatz einer Knieprothese rechts weitere Komplikationen ergeben hätten und sie deshalb bis 12. Mai 2014 zu 100 % krank geschrieben gewesen sei (Urk. 7/268, Urk. 7/273). Daraufhin holte die IV-Stelle bei den behandelnden Dermatologen Verlaufsberichte ein (Urk. 7/275, Urk. 7/299), zog das vom Berufsvorsorgeversicherer in Auftrag gegebene Gutachten von Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie vom E.___, vom 13. September 2014 (Urk. 7/282) bei und liess diese Berichte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch würdigen (Urk. 7/301/2-4). Der Arbeitgeber kündigte der Versicherten das Arbeitsverhältnis auf Ende Oktober 2014 (Urk. 7/278). Mit neuem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 21. April 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Ablehnung ihres Rentenbegehrens aufgrund des ermittelten Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades von 0 % in Aussicht Urk. 7/302). Nachdem die Versicherte am 22. Mai 2015 dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/312), erliess die IV-Stelle die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 16. Juli 2015, mit welcher sie das Bestehen eines Rentenanspruchs verneinte (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Radek Janis, mit Eingabe vom 20. August 2015 Beschwerde und beantragte, es sei ihr ab September 2011 eine halbe Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von mindestens 50 % und ab Oktober 2013 bis August 2014 eine ganze Rente zuzusprechen; eventualiter sei die Vorinstanz zu verpflichten, auf eigene Kosten eine medizinische Abklärung zu veranlassen und anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send einen neuen Vorbescheid zu erlassen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 24. September 2015 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Leistungsanspruchs nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die Rente wird vom Beginn des Monats an aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes erheblich verändert haben (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen eines im Wesentlichen unverändert gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gesundheitszustandes auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Abweisung des Rentenbegehrens damit, der Beschwerdeführerin seien vorwiegend sitzend ausgeübte leidensangepasste Tätigkeiten seit Januar 2004 vollumfänglich zumutbar gewesen. Dies habe das Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil vom 29. Oktober 2010 bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt. Nachdem ihr am 31. Oktober 2013 eine Knie-Totalprothese im rechten Kniegelenk implantiert worden sei, sei ihr keine leidensangepasste Tätigkeit mehr zumutbar gewesen. Seit 18. Februar 2014 sei sie wegen einer aktiven Psoriasis in dermatologischer Behandlung. Gemäss Bericht des dermatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Ambulatoriums des Stadtspitals F.___ vom 2. Juni 2014 sei ihr anlässlich der dermatologischen Verlaufskontrolle vom 26. Mai 2014 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste, sitzende Tätigkeiten, bei welchen die Hände keinen Irritationen ausgesetzt seien und welche keinen Kunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontakt erforderten, attestiert worden. Darauf könne abgestellt werden. Dr. D.___ habe in seinem Gutachten vom 13. September 2014 angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, dass sich die durch die Psoriasis bedingten Veränderungen an beiden Händen und Füssen seiner fachärztlichen Kompetenz entziehen würden. Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb könne auf seine abweichende Beurteilung der Auswirkung der Psoriasis auf die Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden. Gesamthaft betrachtet sei daher wieder vom Bestehen einer vollständigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer optimal leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Ab Mai 2014 bestehe keine Erwerbseinbusse mehr. Der Einkommensvergleich ergebe folglich einen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 0 %. Selbst wenn aufgrund der durch die Psoriasis bewirkten Veränderungen an beiden Händen und Füssen von Einschränkungen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werde, welche mit einem maximalen leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzug von 25 % vom gestützt auf die Schweizerische Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung ermittelten Invalideneinkommen zu berücksichtigen seien, resultiere kein rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (Urk. 2; vgl. auch Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich dagegen auf den Standpunkt, sie habe Anspruch auf eine halbe Invalidenrente von September 2011 bis September 2013 auf Basis eines Invaliditätsgrads von mindestens 50 % sowie auf eine ganze Rente von Oktober 2013 bis August 2014. Sie habe ihr Leistungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such am 22. September 2010 gestellt, weshalb ein allfälliger Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch nach Ablauf des Wartejahres im September 2011 beginne. Gemäss dem Gutachten des Orthopäden Dr. Z.___ vom 18. Oktober 2010 sei eine Arbeitstätigkeit mit einem Beschäftigungsgrad von mehr als 50 % nicht realistisch. Im A.___-Gutachten vom 21. Februar 2012 werde zudem belegt, dass sie unter vielschichtigen Beschwerden leide, wobei bereits zu diesem Zeitpunkt eine Psoriasis vulgaris dokumentiert worden sei. Die Summe ihrer Beeinträchtigungen habe bereits damals zu einer höheren Arbeitsunfähigkeit geführt als derjenigen, welche von Dr. Z.___ aus rein orthopädischer Sicht veranschlagt worden sei. Spätestens ab Oktober 2013 habe sich die Psoriasis derartig verschlimmert, dass sie fortan nicht mehr arbeitsfähig gewesen sei. Dies werde durch die Berichte der behandelnden Ärzte der G.___ Klinik, die Berichte vom Januar sowie vom 13. Mai 2015 der Ärzte des dermatologischen Ambulatoriums des Stadtspitals F.___ sowie die Berichte und Zeugnisse von Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, belegt. Da sie ab September 2014 eine den Bezug einer Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ausschliessende Witwenrente erhalte, bestehe der Rentenanspruch bis und mit August 2014. Im Übrigen verhalte sich die IV-Stelle widersprüchlich: Zunächst habe sie ihr mit Vorbescheid vom 21. März 2014 die Zusprechung einer Viertelsrente in Aussicht gestellt. Diese Beurteilung habe sie nach dem Beizug des Gutachtens von Dr. D.___ und der Verlaufsberichte der behandelnden Dermatologen, welche ihr jeweils eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auch in leidensangepassten Tätigkeiten attestiert hätten, zu ihren Ungunsten revidiert. Dabei habe sie einzig auf die anderslautende, nicht nachvollziehbare Einschätzung des RAD abgestellt. Für den Fall, dass das Gericht die beantragten Leistungen gestützt auf die vorliegenden Akten nicht zusprechen könne, sei die IV-Stelle zu verpflichten, die nötigen weiteren medizinischen Abklärungen vorzunehmen. Eine Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl überzeugender medizinischer Berichte würden ihr eine vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bescheinigen. Die Gegenmeinung des RAD beruhe dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über nicht auf einer persönlichen ärztlichen Untersuchung und sei mit Blick auf die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden medizinischen Akten nicht nachvollziehbar. Deshalb sei die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle ihrer Abklärungspflicht nicht hinreichend nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem rechtskräftigen Urteil IV.2009.00085 vom 29. Oktober 2010 gelangte das Gericht gestützt auf das Gutachten des Rheumatologen Dr. Y.___ vom 28. März 2008 (Urk. 7/171) und dessen Ergänzung vom 2. Juni 2008 (Urk. 7/173) zur Schlussfolgerung, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit ab Januar 2004 hauptsächlich durch ihre Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden eingeschränkt war, welche eine vorwiegend sitzende Tätigkeit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich machten; den Schulter- und Rückenbeschwerden konnte mit der Vermeidung von monotonen und stereotypen Arbeitshaltungen, von Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfarbeiten sowie des Hebens und Tragens von Lasten ausreichend Rechnung getragen werden; zumutbar waren leichte Produktionsarbeiten, admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrative Arbeiten oder Überwachungstätigkeiten im Rahmen eines 100%-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pensums. In der angestammten Tätigkeit im Restaurant ihres Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gatten, welche in administrativen Arbeiten und dem gelegentlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">helfen am Buffet bestand, war die Beschwerdeführerin zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">02/8-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten von Dr. Y.___ vom 28. März 2008 sind folgende Diagnosen zu entnehmen: Gonarthrose links bei Status nach Distorsion im Januar 2000, Meniskusnaht medial im Mai 2000, Teilmeniskektomie medial und Knorpels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">having im August 2000, Restmeniskektomie medial und Knorpeldébridement im Januar 2001, Valgisationsosteotomie im Mai 2001, Knorpeldébridement und Osteosynthesematerialentfernung im November 2001; Periarthropathia humeroscapularis calcarea links; ein leichtes rezidivierendes Zervikalsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom; ein leichtes lumbovertebrales Syndrom; eine beginnende Heber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denarthrose; ein medialer Knieschmerz links, differentialdiagnostisch eine Meniskopathie (Urk. 7/171/6). Laut Beurteilung von Dr. Y.___ limitierte pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mär die posttraumatische Gonarthrose links die Arbeitsfähigkeit. Der Zustand sei aktuell noch kompensiert, das Gelenk sei nicht überwärmt und enthalte keinen Erguss. Eine im Verlauf der letzten vier Jahre eingetretene relevante Verschlechterung des Wirbelsäulenbefundes sei nicht ausgewiesen. Die leichte Wirbelsäulenfehlform führe zu einer etwas verminderten Belastbarkeit des Achsenskeletts und erfordere zum Erhalt der Beschwerdefreiheit regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige körperliche Aktivität und die Vermeidung von bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stereotypen oder haltungsmonotonen Tätigkeiten im Alltag und bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit. Die aktuelle Tätigkeit, also das Versehen administrativer Arbeiten und das gelegentliche Aushelfen im Buffet im gemeinsamen Restaurantbetrieb mit ihrem Mann, sei der Beschwerdeführerin zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar. In einer behinderungsangepassten, hauptsächlich sitzend ausgeübten körperlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten und gelegentlich mittelschweren wechselbelastenden Arbeit ohne Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfarbeiten sei sie ab 1. Januar 2004 zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/171/8-9, Urk. 7/173). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht stellte auch auf den von der IV-Stelle vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommenen Einkommensvergleich, welcher zu einem Invaliditätsgrad von 29 % führte, ab und bestätigte deshalb die Verfügung der IV-Stelle vom 18. Dezember 2008, wonach die laufende Dreiviertelsrente wegen einer gesundheitlichen Verbesserung im Januar 2004 auf Ende April 2004 aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben wurde (Urk. 7/202/10-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist Folgendes über die gesundheitliche Entwicklung nach der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. Y.___ zu entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der zunehmend symptomatisch werdenden linksseitigen Gonarthrose wurde der Beschwerdeführerin am 11. Februar 2009 durch den orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Chirurgen Dr. H.___ im linken Knie eine Totalprothese eingesetzt (Urk. 7/200/18-19). Im weiteren Verlauf traten Beschwerden im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel und in den Zehen links auf (Urk. 7/200/10). Nachdem die weiteren Abklärungen ergeben hatten, dass die Beschwerdeführerin an einem Morton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurom intermetatarsal II/III und III/IV litt, erfolgte am 28. April 2010 ein weiterer operativer Eingriff mit Exzision des Mortonneuroms (Urk. 7/200/8-9, Urk. 7/206/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. September 2010 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherers durch den orthopädischen Chirurgen Dr. Z.___ begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet. Dr. Z.___ diagnostizierte zunächst einen Status nach Arthrotomie Knie links 1983, nach Distorsion des linken Knies am 21. Januar 2000 und mehreren Arthroskopien und einer Tibiakopf-Osteotomie sowie nach einer Knietotalendoprothese links am 11. Februar 2009. Weiter diagnostizierte er einen Status nach arthroskopischer Teilmeniskektomie im rechten Knie, nach Operation von Mortonneuromen am 28. April 2010 und nach Distorsionen des Rückfusses beidseits. Als weitere Diagnosen erwähnte er diverse Allergien und rezidivierende Rückenbeschwerden bei Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kusprotrusionen ohne relevante Veränderung seit Februar 2010, einer kleinen Retrolisthesis L5 und einem Wirbelhämangiom im Segment LWK 3. Laut Beurteilung von Dr. Z.___ führte die unfallbedingte Problematik im linken Knie dazu, dass die Beschwerdeführerin keine Leitern steigen, nicht in die Hocke gehen und knien konnte sowie eine leicht eingeschränkte Gehleistung und Sitzzeit aufwies. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei ihr im Rahmen eines 75%-Pensums zumutbar. Unter Berücksichtigung der übrigen Beeinträchtigungen erscheine eine Arbeitsfähigkeit von mehr als 50 % nicht als realistisch (Urk. 7/206/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30./31. Januar 2012 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle im A.___ durch Dr. med. I.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, untersucht mit zusätzlicher Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL). Dem Gutachten vom 21. Februar 2012 sind folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen: Ein anamnestisch bestehendes chronisches lumbospondylogenes Syndrom links mit minimen degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und einer Wirbelsäulenfehlhaltung und –form; ein rezidivierendes Zervikovertebralsyndrom mit wahrscheinlich degenerativen Veränderungen mit Einschränkung der Rotation und Seitneigung, anamnestisch angeblich bei Status nach einem vor rund 17-18 Jahren erlittenen HWS-Trauma; ein Status nach Totalprothesen-Implantation links am 11. Februar 2009 bei/mit Gonarthrose links, einem Status nach Distorsion am 21. Januar 2000 mit anschliessend mehreren Kniearthroskopien, einer Valgisationsosteotomie sowie einem Knorpeldébridement und einer Osteosynthesematerialentfernung im Jahr 2001; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine unklare Sensibilitätsstörung im Bereich des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels links; ein medialer Knieschmerz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echts, differentialdiagnostisch eine beginnende mediale Gonarthrose rechts beziehungsweise eine Menisko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie; eine Periarthropathia humeroscapularis calcarea links mit subjektiver Bewegungseinschränkung; ein Status nach Operation von Morton-Neuromen II/III, III/IV links am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010; ein Status nach wiederholter Sprungge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksdistorsion rechts 2002; beginnende Heberdenarthrosen; eine Psoriasis vulgaris ohne Hinweise für eine Psoriasisarthropathie. Laut Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei in keinem der verschiedenen gesundheitlichen Problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereiche eine verifizierbare Verschlechterung eingetreten. Auffällig sei das weinerliche Verhalten der Beschwerdeführerin gewesen. Es habe eine Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panz zwischen Leidensdruck und den objektiven Befunden beobachtet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestand eine verminderte Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz hauptsächlich im Bereich des rechten Knies, der linken Schulter sowie der Lendenwirbelsäule. Wegen des künstlichen Kniegelenks könne das linke Knie ferner nicht maximal gebeugt werden. Deshalb könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in die Hocke gehen und sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriechen und Knien vermindert belastbar. Weiter hätten eine verminderte Belastbarkeit der Rumpfmuskulatur sowie eine verminderte Beinkraft vor allem links objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert werden können. Dadurch sei die Beschwerdeführerin in statischen Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen wie vorgeneigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stehen und Sitzen sowie im Besteigen von Treppen und Leitern eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiterin im Büro und Buffet im Restaurant ihres Mannes sei der Beschwerdeführerin ganztags mit vermehrten Pausen von 1,5-2 Stunden zumutbar, entsprechend einer Leistung von 75-80 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer leichten bis mittelschweren, wechselbelasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arbeit, welche ihren Einschränkungen Rechnung trage, sei sie ganztags arbeitsfähig (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/220/16-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. April 2012 führte Dr. H.___ wegen Beschwerden aufgrund einer medialen Meniskusläsion bei beginnender Gonarthrose im rechten Knie eine Arthroskopie mit partieller Meniskektomie durch. Am 20. Juni 2012 erfolgte wegen anhaltender Beschwerden im rechten oberen Sprunggelenk (OSG) durch den gleichen Operateur eine Arthroskopie mit Gelenkdébridement und lateraler Bandplastik (Urk. 3/3 S. 3 f. und 5 f.; Urk. 7/248/31-32; Urk. 7/248/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Februar, 1. März, 5. März sowie 26. März 2013 wurde die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der MEDAS C.___ polydisziplinär (internistisch-neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologisch-orthopädisch-psychiatrisch) begutachtet. Dem Gutachten vom 5. August 2013 sind als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Status nach Kniegelenkstotalprothese links (2009), eine beginnende Gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose rechts, eine posttraumatische Arthrose OSG rechts sowie ein Status nach Mortonneurom D2/3/4 links mit Exstirpation im Jahr 2010 mit residu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alem lokalem Belastungsschmerz im Vorfuss links zu entnehmen. Ohne Rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanz für die Arbeitsfähigkeit sind laut den Gutachtern die Diagnosen einer residualen leichtgradigen sensomotorischen Störsymptomatik des Nervus peroneus links bei Status nach totaler Endoprothese (TEP) des linken Knies mit Affektion des Nervus saphenus und der Rami cutanei laterales und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ales des Nervus suralis, eines rezidivierenden Zervikalsyndroms, einer Peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthropathia humeroscapularis links, eines rezidivierenden Lumbovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms, einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psoriasis sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines leichten, aber zunehmenden Karpal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tunnelsyndroms links, bezüglich welchem sich eine Operation eher empfehle. Die Gutachter hielten sodann fest, es hätten sich keine Befunde ergeben, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che eine seit der letzten Rentenverfügung vom 28. Dezember 2008 eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes beziehungsweise der Funktionsstörungen begründen könnten. Die angestammte Tätigkeit als Mitarbeiterin in einem Kiosk eines Seniorenheimes sei schmerzbedingt wegen der Knieleiden beidseits, der Morton-Metatarsalgie links und der posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Arthrose im OSG rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduziert mit einer Arbeitsfähigkeit von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(und werde derzeit auch in diesem Umfang ausgeführt). In über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend sitzenden oder den linken Fuss nicht dauerhaft belastenden, körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichten bis mittelschweren Verweistätigkeiten sei die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin medizinisch-theoretisch zu 75-80 % arbeitsfähig. Diese Bewertung gelte seit 2008 (Urk. 7/248/41-43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 9. Januar 2014 zur von der Beschwerdeführerin am 14. Oktober 2013 gegen das MEDAS-Gutachten vorgebrachten Kritik (Urk. 7/253) hielten die MEDAS-Gutachter fest, die Behauptung der Beschwerdeführerin, ihr Hausarzt Dr. med. J.___ habe ihr Blut getestet und der Befund habe zur Diagnose einer Psoriasisarthritis gepasst, sei unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend. Typische Laborwerte für eine Psoriasisarthritis existierten nicht. Für die Diagnose müssten vielmehr lokale entzündliche Veränderungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen. Solche seien anlässlich der gutachterlichen Untersuchungen nicht festgestellt worden und auch nicht in den Berichten der behandelnden Ärzte dokumentiert. Selbst wenn vom Bestehen einer subklinischen Psoriasisarthri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis ausgegangen werde, sei von Bedeutung, dass diese medikamentös behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delbar wäre und sich daraus, zumal in einem Anfangsstadium, keine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinischen Konsequenzen ergäben. Auch ein aufgrund der Vorwürfe geführtes eingehendes Fachgespräch mit einem rheumatologischen Kollegen habe nichts anderes ergeben, weshalb die Diagnose einer Psoriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthropathie auch im Nachhinein nicht gestellt werden könne. Ferner sei die internistische Anamnese entgegen dem Vorwurf der Beschwerdeführerin nicht mangelhaft, und es seien nicht nur ihre Schmerzen in den Kniegelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken geschildert worden. So seien im internistischen Teilgutachten auch Pso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riasisherde an beiden Händen beschrieben worden (Urk. 7/258).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der zunehmenden Beschwerden im rechten Kniegelenk wurde der Beschwerdeführerin am 31. Oktober 2013 im Rahmen eines weiteren operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Eingriffs auch im rechten Knie eine Totalprothese eingesetzt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 7/282/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Operateur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bescheinigte der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht vom 2. Juni 2014 behandelten Dr. med. K.___ und Dr. med. L.___ vom dermatologischen Ambulatorium des Stadtspitals F.___ die Beschwerdeführerin seit dem 18. Februar 2014. Die letzte Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle erfolgte am 26. Mai 2014. Laut den Ärzten litt sie seit mehreren Jahren an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">palmoplantaren Psoriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die bisherige Therapie mit Lokalsteroiden, PUVA sowie Toctino habe keine zufriedenstellenden Ergebnisse erbracht, weshalb am 30. April 2014 eine Therapie mit Methotrexat begonnen worden sei. Aktuell zeigten sich stark schuppende Hände und Füsse. Palmar und plantar bestünden erythematöse hyperkeratotische Plaques mit vereinzelt Rhagaden und bei den Ellenbogen dorsal hyperkeratotisch grob lamelar-schuppende Plaques. Zudem habe die Beschwerdeführerin wegen der entste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Risse Schmerzen. In der angestammten Tätigkeit als Gastgewerbean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte sei sie ab dem 18. Februar 2014 vollständig arbeitsunfähig, da kein Wasserkontakt möglich sei, die offenen Stellen an den Händen unhygienisch seien und die Beschwerdeführerin Schmerzen habe. Die Prognose beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise eine allfällige erneute Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sei abhängig vom Ansprechen dieser Therapie. Eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit, in welcher die Hände nicht benötigt würden, sei ihr zu 100 % möglich (Urk. 7/275).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Juni 2014 begutachtete Dr. med. D.___ die Beschwerdeführerin im Auftrag des Berufsvorsorgeversicherers orthopädisch-chirurgisch. Aus der Expertise vom 13. September 2014 ergibt sich, dass die Versicherte dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter angab, ihr rechtes Knie scheine instabil zu sein. Sie könne insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auf unebenem Gelände und bergabwärts nicht gehen. Das Knie schwelle am Abend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwas an. Des Weiteren hätten die durch die Psoriasis verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden in beiden Füssen und Händen seit August 2013 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. Sie müsse ihre Hände und Füsse drei bis fünf Mal am Tag mit einer fetthaltigen Creme einreiben, wobei sie alle zwei Tage eine kortikoidhaltige Creme benutze. Aufgrund der psoriatischen Veränderungen an den Händen sei sie auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ragen von Handschuhen angewiesen. An den Füssen trage sie ständig Verbände. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte aufgrund seiner Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsbefunde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Implantation einer Totalendoprothese im rechten Kniegelenk am 31. Oktober 2013 sowie eine Psoriasis mit Hautveränderungen insbesondere an beiden Füssen und Händen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erwähnte der Gutachter einen Status nach Implantation einer Totalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doprothese im linken Kniegelenk am 11. Februar 2009, eine Adipositas Grad I, eine chronische Lumbago bei Spondylarthrose sowie eine Arthrose im rechten OSG. In der abschliessenden Beurteilung hielt Dr. D.___ fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen im rechten Knie seien glaubhaft und würden durch die Untersuchungsbefunde bestätigt. Unter alleiniger Berücksichtigung der Beeinträchtigungen im rechten Knie wäre sie zumindest in einem Teilzeitpensum arbeitsfähig. Zwar lägen die Veränderungen in den Händen und Füssen nicht in seinem fachärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spezialbereich. Es sei für ihn aber offensichtlich, dass die zurzeit aktive Psoriasis mit offenen Wunden die Arbeit in der angestammten Tätigkeit als Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin in der Gästebetreuung beziehungsweise Gastronomie verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che. Aus seiner Sicht seien der Beschwerdeführerin wegen der Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in den Händen und Füssen zurzeit auch keine angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zumutbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seines Erachtens müsse nicht zusätzlich noch ein derma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologisches Gutachten eingeholt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/282). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der anhaltenden Beschwerden im rechten Knie nach der Operation vom 31. Oktober 2013 wurde die Beschwerdeführerin ab 17. Juli 2014 von den Ärzten der G.___ Klinik, Orthopädie untere Extremitäten, behandelt. Ihrem Bericht über die Konsultation vom 17. Juli 2014 ist zu entnehmen, dass das linke Knie kompensiert war, die Beschwerdeführerin aber wegen den Beschwerden im rechten Knie in ihrer letzten Tätigkeit im Gastgewerbe zu 100 % arbeitsunfähig war. Die Beschwerdeführerin gab den Ärzten an, seit der Operation nie mehr beschwerdefrei gewesen zu sein, wobei sie jeden Tag und fast jede Nacht Schmerzen an der Innen- und Aussenseite des rechten Knies habe (Urk. 3/5 S. 1 f.). Eine Kniepunktion vom 31. Juli 2014 (Urk. 3/5 S. 3) ergab keine auffälligen Befunde. Die Ärzte der G.___ Klinik ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichteten vorerst auf eine erneute operative Intervention, zumal aus ihrer Sicht eine Nickelallergie sowie die mit Methotrexat therapierte Psoriasis einen solchen Eingriff erschweren würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 attestierten sie der Beschwerdeführerin weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für Arbeiten im Service (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/5 S. 5 f., Urk. 3/6; vgl. auch Urk. 7/294/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Februar 2015 reichten die behandelnden Ärzte des dermatologischen Ambulatoriums des Stadtspitals F.___ der IV-Stelle einen Verlaufsbericht ein (vgl. Urk. 7/301/3). Darin hielten sie fest, die Therapie mit Humira sei erfolglos gewesen, weshalb nun eine Therapie mit PUVA und Lokalsteroiden durchgeführt werde. Die Ärzte hofften, baldmöglichst eine wirksame immunsuppressive Therapie zu finden, unter welcher die Psoriasis abheile oder sich der Hautzustand zumindest deutlich verbessere, so dass die Beschwerdeführerin wieder arbeitsfähig werde. In der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Gastgewerbe sei sie nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig. Eine angepasste Tätigkeit wäre eine sitzende Arbeit, welche die Hände keinen Irritationen aussetze. Zudem sei aktuell kein Kundenkontakt möglich. Die Beschwerdeführerin sei sehr motiviert, zu arbeiten (Urk. 7/299; vgl. auch Urk. 3/7, Urk. 3/9, Urk. 7/294/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Februar 2015 attestierten die Orthopäden der G.___ Klinik der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 3/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie vom Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Dienst (RAD) der IV-Stelle, nahm am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinische Würdigung der Berichte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dermatologischen Ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latoriums des Stadtspitals F.___ vor. Er gelangte zur Beurteilung, dass gestützt auf diese Berichte ab Beginn der dermatologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandlung am 18. Februar 2014 von einer gesundheitlichen Verschlechterung ausgegangen werden könne, welche eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bewirkt habe. Seit der dermatologischen Kontrolle vom 26. Mai 2014 sei sie in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Gastgewerbe nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden, mehrheitlich sitzenden Tätigkeit ohne Arbeiten, welche die Hände Irrita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen aussetzen würden, sei sie hingegen zu 100 % arbeitsfähig, wobei das Gehen in unebenem Gelände, auf Leitern und Gerüsten, kniende, kauernde und hockende Körperstellungen, sowie jegliche Kundenkontakte zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien und nur seltenes Treppensteigen zumutbar sei. Weitere medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Abklärungen seien nicht nötig (Urk. 7/301/4; vgl. auch Urk. 7/301/6, Urk. 7/316/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verneinung eines Rentenanspruchs ab Mai 2004 mit Verfügung vom 18. Dezember 2008 (Urk. 7/188), bestätigt durch das in Rechtskraft erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2009.00085 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010 (Urk. 7/202), wesentlich verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ vom 5. August 2013 und dessen Ergänzung vom 9. Januar 2014 (Urk. 7/258) berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 7/248/39-41), wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben (Urk. 7/248/4-36), leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und enthält begründete Schlussfolgerungen (Urk. 7/248/39-43), weshalb ihm grundsätzlich volle Beweiskraft zukommt (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überzeugend dar, dass sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand beziehungsweise dessen Auswirkung auf das funktionelle Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus polydisziplinärer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitraum von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zur Begutachtung im Februar/März 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf der einen Seite waren das linke Knie und die Rückenprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme in der Zwischenzeit praktisch beschwerdefrei geworden, auf der ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Seite machte sich am rechten Knie eine beginnende Gonarthrose bemerkbar (Urk. 7/248/41-43).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in ihrem Gutachten vom 21. Februar 2012 nach Durchfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrung einer EFL etwas optimistischer als die MEDAS-Gutachter, schloss aber ebenfalls wie diese, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht verschlechtert habe (Urk. 7/220/16-19). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar attestierten die MEDAS-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter der Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Verweistätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine Restarbeitsfähigkeit von 75-80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/248/43) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und beurteilten insofern den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laut ihrer Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand anders als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher in seinem Gutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/171) und dessen Ergänzung vom 2. Juni 2008 (Urk. 7/173) noch eine vollzeitliche Arbeitsfähigkeit in einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit bescheinigt hatte. Dies vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an der Beweiskraft der Beurteilung der MEDAS-Gutachter, dass sich der Gesundheitszustand beziehungsweise dessen Auswirkung auf das funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsvermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Zeit von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zur Begutachtung grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht relevant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erschlechtert hat, nichts zu ändern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ vom A.___ ging in ihrem Gutachten vom 21. Februar 2012 nicht davon aus, dass die Beschwerdeführerin an einer Psoriasisarthropathie litt. Ferner fehlen in ihrem Gutachten Hinweise darauf, dass die bei den Diagnosen aufgeführte Psoriasis sich im damaligen Zustand erheblich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkte (Urk. 7/220/17-19). Die MEDAS-Gutachter legten in ihrer ausführlichen ergänzenden Stellungnahme vom 9. Januar 2014 nach Rücksprache mit einem Rheumatologen dar, dass weder gestützt auf die kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Untersuchungsbefunde noch die Aktenlage eine Psoriasis Arthritis habe diagnostiziert werden können. Selbst wenn eine subklinische beziehungsweise bereits klinisch manifeste Psoriasis Arthritis vorläge, befände sich diese in einem Anfangsstadium, weshalb sich daraus keine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizinischen Konsequenzen ergäben (Urk. 7/258/2-3). Gestützt auf diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilungen steht fest, dass sich die Psoriasis anlässlich der MEDAS-Begutachtung im Februar/März 2013 (noch) nicht in relevanter Weise auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit auswirkte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist indessen Folgendes: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die MEDAS-Gutachter hielten fest, der Verlauf nach den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diversen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Operationen sei jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omplikationslos gewesen und habe zu einer eher kurzen Arbeitsunfähigkeit geführt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/248/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Operationen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 (Arthroskopie mit partieller Meniskektomie) und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 (Arthroskopie mit Gelenkd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">é</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bridement und lateraler Bandplastik im rechten OSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3 S. 3 f. und 5 f.; Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/248/31-32; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/248/56), welche nach der Neuanmeldung bei der IV-Stelle vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 erfolgt waren, lassen sich aber weder dem Gutachten noch den übrigen Akten (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/212</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/220/18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Hinweise über den Umfang und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit im Vorfeld und während der nötigen Rekonvaleszenz nach den Operationen entnehmen. Erfahrungsgemäss können Operationen wegen der danach noch instabilen gesundheitlichen Situation teilweise monatelange Zeiten vollständiger oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit zur Rekonvaleszenz zur Folge haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei unter Umständen auch kürzerdauernde Arbeitsunfähigkeiten zur Entstehung eines befristeten Rentenanspruchs führen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Deshalb besteht diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich weiterer Abklärungsbedarf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang bleibt noch auf Folgendes hinzuweisen: Dr. Z.___ beurteilte die Arbeitsfähigkeit aufgrund seiner gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 19. September 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichsweise pessimistisch, indem er unter Berücksichtigung sämtlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von mehr als 50 % nicht als realistisch erachtete (Urk. 7/206/5-6). Die Diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genz dieser Beurteilung zu denjenigen der MEDAS-Gutachter und von Dr. I.___ vom A.___ relativiert sich jedoch, wenn bedacht wird, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich dieser Begutachtung möglicherweise noch in der Rekonvaleszenzphase nach der Operation von Mortonneuromen am 28. April 2010 befand (Urk. 7/200/8-9, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/206/2). Jedenfalls ist das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welches hauptsächlich auf die unfallbedingte Beeinträchtigung des linken Knies fokussiert ist, nicht geeignet, die grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzliche Beweiskraft der umfassenden Beurteilungen der MEDAS-Gutachter und von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche zudem auf einer EFL beruht, zu erschüttern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten vom 2. Juni 2014 sowie vom 3. Februar 2015 der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Dermatologen des Stadtspitals F.___ ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin die Ärzte erstmals im Februar 2014 aufsuchte, nachdem bei ihr neu hyperkeratotische Plaques mit Rhagaden aufgetreten waren (Urk. 3/7, Urk. 7/275). Die Dermatologen hielten die Beschwerdeführerin zwar ab 18. Februar 2014 für vollständig arbeitsunfähig in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit im Gastgewerbe, attestierten ihr aber in ihrem Bericht vom 2. Juni 2014 eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit, in welcher die Hände nicht benötigt würden. Die letzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kontrolle vor Erstellung des Berichts erfolgte am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/275/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Im zweiten Bericht vom 3. Februar 2015 hielten sie fest, dem Leiden angepasst wäre eine sitzende Tätigkeit, welche die Hände keinen Irritationen aussetze und keinen Kundenkontakt erfordere (Urk. 7/275/3, Urk. 7/299/1-2). Der Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer solchen Tätigkeit wird im zweiten Bericht aber nicht eindeutig angegeben (Urk. 7/299/1). Wie Dr. M.___ vom RAD in seiner versicherungsmedizinischen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 14. März 2015 einzig gestützt auf die Berichte der Dermatologen zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung gelangte, die Beschwerdeführerin sei ab 18. Februar 2014 in sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeiten vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen und ab 26. Mai 2014 in einer leidensangepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/301/4), ist nicht nachvollziehbar. Dr. D.___, welcher nicht Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologe ist, ging sodann gestützt auf seine gutachterliche Untersuchung vom 30. Juni 2014 wegen der aktiven Psoriasis mit offenen Wunden davon aus, dass die Beschwerdeführerin damals auch in leidensangepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten vollständig arbeitsunfähig war (Urk. 7/282). Damit liegen wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchliche beziehungsweise unzureichende medizinische Stellungnahmen zur Auswirkung der Psoriasis auf die Arbeitsfähigkeit vor. Die wegen der Psoriasis ab spätestens Anfang 2014 resultierende Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in qualitativer, quantitativer und zeitlicher Hinsicht lässt sich nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestimmen. Auch hier sind weitere Abklärungen nötig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich lässt sich gestützt auf die Akten die Arbeitsfähigkeit im Vorfeld und nach dem operativen Einsatz einer Totalprothese im rechten Knie am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3/3 S. 7 f.; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/282/4) nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit bestimmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Operateur Dr. H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 bescheinigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/4) und auch die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik, Orthopädie Untere Extremitäten, am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/5 S. 6 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/6), bestehen Indizien für eine wesentliche, allenfalls nur vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit. Die behandelnden Ärzte nahmen aber soweit ersichtlich nur zur zumutbaren Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit im Gastgewerbe Stellung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/5 S. 6, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/6); unklar ist, ob, inwiefern und in welchen Zeiträumen die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Vorfeld und nach der Operation vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 auch in leidensangepassten Verweisungstätigkeiten arbeitsunfähig war. Die IV-Stelle liess diese Frage nicht durch ihren RAD beurteilen. Dem Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch nichts Erhellendes entnehmen, da dieser Arzt die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung des rechten Knies nicht genau festlegte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/282). Auch bezüglich der Arbeitsfähigkeit im Vorfeld und nach der Operation vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 besteht folglich weiterer Abklärungsbedarf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2008 und der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 steht fest, dass die Beschwerdeführerin in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angestammten Tätigkeit, welche teilweise stehend versehen wurde, wegen der Knieprobleme seit mindestens 2008 durchgehend zu mindestens 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AUF war.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit ist die erste Voraussetzung für die Entstehung eines Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs, eine durchschnittlich mindestens 40%ige Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b), erfüllt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich hat die Beschwerdeführerin frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Neuanmeldung zum Rentenbezug vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/195) Anspruch auf eine Invalidenrente, falls und soweit eine Erwerbsunfähigkeit beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Invalidität von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden hat (vgl. E. 1.2 und 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Prüfung, ob und in welchen Zeiträumen nach der erneuten Anmeldung zum Leistungsbezug ein Rentenanspruch - allenfalls in mehrere Phasen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geteilt und befristet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entstanden ist, müssen die in E. 4.2.2-4 genannten Unklarheiten bezüglich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit und in leidensangepassten Verweisungstätigkeiten vor und nach den Operationen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 sowie 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 sowie infolge der spätestens Anfang 2014 erfolgten Verschlimmerung der Psoriasis geklärt werden. Die Sache ist hierzu an die IV-Stelle zurückzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, damit sie die noch offenen Punkte durch geeignete Fachärzte (ab-)klären lasse, wobei die beauftragten Ärzte ihre Schlussfolgerungen unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung aller verfügbaren medizinischen Berichte und Atteste, welche in den relevanten Zeiträumen erstellt wurden und die zu beurteilenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen anbelangen, zu treffen haben werden. Unter Umständen wird die IV-Stelle also zunächst ihre Akten durch den Beizug weiterer echtzeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Zeugnisse der behandelnden Ärzte zu ergänzen haben, soweit solche erhältlich gemacht werden können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Speziell was die dermatologische Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik angeht, wird von den Ärzten genau dazu Stellung zu nehmen sein, welche leidensangepassten Tätigkeiten/Funktionen medizinisch-theoretisch noch möglich sind, wobei die IV-Stelle zusätzlich zu prüfen haben wird, ob solche Tätigkeiten auf dem massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. vorstehend E. 1.1) nachgefragt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Anordnung der weiteren Abklärungen wird die IV-Stelle auch zu berücksichtigen haben, dass die Beschwerdeführerin seit dem Bezug einer Witwenrente der Alter-, und Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlassenenversicherung – laut ihren Angaben ab September 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7) - ohnehin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat, sofern diese höher ist als die Witwenrente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 900.-- zulasten der unterliegenden IV-Stelle (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dervertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach § 34 Abs. 1 GSVGer ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung dieser Kriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Prozessentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (inkl. Barauslagen und MWSt)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung vom 16. Juli 2015 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch der Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Radek Janis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>