<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00057</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zieglerstrasse 29, 3000 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher und Notar Franz Müller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dasadvokaturbuero</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Herrengasse 22, Postfach 663, 3000 Bern 7</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1952, zog sich bei einem Unfall im Jahr 1978 unter anderem eine Tetraparese unterhalb C3 zu und erlitt im Oktober 2000 als Rollstuhlfahrer Verletzungen (vgl. Urk. 10/4/3 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April/Mai 2005 schlossen folgende Parteien eine Vereinbarung im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit dem Unfall vom 23. Oktober 2000: Der Versicherte (am 14. April), die Suva (am 22. April), die Atupri (am 11. Mai) und die Winterthur Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (am 12. Mai). Darin wurde vorgesehen, dass die Suva die Kosten eines jährlichen stationären Aufenthalts übernehme und die Atupri die Kosten eines weiteren Aufenthalts von maximal 6 Wochen (Urk. 10/3/2 = Urk. 3/5/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte weilt zweimal pro Jahr während je sechs Wochen zur stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Rehabilitation in der Y.___ (Urk. 2 S. 3 Ziff. 5). Beim einen Aufenthalt kommen für die Kosten die Suva (Kosten für die allgemeine Abteilung) und die Atupri Krankenkasse - als Zusatzversicherer - (Mehrkosten für den Aufenthalt in der Privatabteilung) auf. Für die Kosten des anderen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalts ist die Atupri aufgekommen, die von der „Winterthur“ als Haftpflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer des damaligen Unfallverursachers für künftige Heilungskosten in Kapitalform entschädigt worden ist (Urk. 2 S. 3 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. Dezember 2015 (Urk. 10/8/7) eröffnete die Atupri dem Versicherten, dass sie die (weitere) Kostenübernahme für eine stationäre Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litation in der Y.___ im Rahmen der obligatorischen Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenpflegeversicherung (OKP) ablehne (S. 3 oben). Die dagegen vom Versicherten am 14. Januar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 10/8/8) wies sie mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 13. Juni 2016 (Urk. 10/8/2 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Juni 2016 (Urk. 2) erhob der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te am 12. Juli 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten der Rehabilitation in der Y.___ ab 9. November 2015 bis auf weiteres zu übernehmen (Urk. 1 S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Atupri beantragte mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 27. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) werden Versicherungsleistungen im formlosen Verfahren nach Art. 51 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) gewährt, was - in Abweichung von Art. 49 Abs. 1 ATSG - auch für erhebliche Leistungen gilt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die formlos gewährte Leistung wird nach Ablauf eines der Rechtsmittelfrist bei formellen Verfügungen entsprechenden Zeitraumes rechtskräftig und kann auch vom Versicherer nur noch unter den Voraussetzungen einer prozessualen Revision oder einer Wiedererwägung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 2 ATSG) in Frage gestellt werden (BGE 129 V 110</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund von Treu und Glauben auch dann gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann, wenn eine Krankenkasse eine Kostengutsprache erteilt hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_334/2010 vom 23. November 2010 - in BGE 136 V 395 nicht publizierte - E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 50 ATSG können Streitigkeiten über sozialversicherungsrechtliche Leistungen durch Vergleich erledigt werden (Abs. 1), wobei der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger den Vergleich in Form einer anfechtbaren Verfügung zu eröffnen hat (Abs. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die obligatorische Krankenpflegeversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(OKP) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose und Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVG). Diese Leistungen umfassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVG unter anderem die ärztlich durchgeführten oder angeordneten Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen der medizinischen Rehabilitation (lit. d) und den Aufenthalt im Spital entsprechend dem Standard der allgemeinen Abteilung (lit. e)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungen müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Voraussetzungen der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichkeit werden als WZW-Kriterien bezeichnet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine medizinische Leistung ist als wirksam zu bezeichnen, wenn sie objektiv geeignet ist, auf den angestrebten diagnostischen, therapeutischen oder pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Nutzen hinzuwirken. Wirksamkeit bezeichnet die kausale Verknüpfung von Ursache (medizinische Massnahme) und Wirkung (medizinischer Erfolg), mithin die einfache Tatsache der allgemeinen Eignung zur Zielerreichung (BGE 133 V 115 E. 3.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wirksamkeit (wie auch die Zweckmässigkeit) einer Behandlung beurteilt sich im Hinblick auf den durch sie angestrebten Nutzen im Einzelfall (BGE 130 V 299 E. 6.1). Daraus, dass durch die Massnahme grundsätzlich eine möglichst vollständige Beseitigung der gesundheitlichen Beeinträchtigung erzielt werden soll (BGE 127 V 148 E. 5), lässt sich indessen nicht schliessen, dass nur kurative Therapien wirksam wären (vgl. BGE 136 V 395 E. 5.2). Einer bestimmten Behandlung kann daher die Wirksamkeit nicht allein mit der Begründung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen werden, es gehe nicht um die Bekämpfung der Ursachen der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit, sondern nur um die Behandlung der Symptome (BGE 143 V 95 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Wirtschaftlichkeitserfordernis im Sinne von Art. 32 Abs. 1 KVG bezieht sich nach der Rechtsprechung auf die Wahl unter mehreren zweckmässigen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsalternativen: Bei vergleichbarem medizinischem Nutzen ist die kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstigste Variante bzw. diejenige mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu wählen. Unter dem allgemeinen Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit ist eine Leistung zu verweigern, wenn zwischen Aufwand und Heilerfolg ein grobes Missverhältnis besteht, was eine Beurteilung des Verhältnisses von Kosten und Nutzen voraussetzt (BGE 136 V 395 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, gemäss der von ihr eingeholten Beurteilung entsprächen zwei stationäre Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalte pro Jahr, da sie letztlich keine nachhaltige Verbesserungen des Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinstatus bewirkten, den WZW-Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.4) nicht (S. 5 Ziff. 8). Eine juristische Abklärung habe ergeben, dass die Vereinbarung von 2005 der Prüfung der Leistungspflicht im Rahmen der WZW-Kriterien nicht entgegenstehe (S. 6 Ziff. 13). In der Beschwerdeantwort führte sie dazu aus, die Vereinbarung regle in Bezug auf den Beschwerdeführer lediglich Rechte und Pflichten zwischen diesem und dem Haftpflichtversicherer. Sie sei eine Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Vereinbarungen zwischen dem Beschwerdeführer und dem Haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtversicherer einerseits und dem Haftpflichtversicherer und den Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherern andererseits, die gesondert zu betrachten seien (Urk. 8 S. 6 Ziff. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich mit der 2005 getroffenen Vereinbarung ihm gegenüber vertraglich verpflichtet, die Kosten des einen der beiden jährlichen Rehabilitationsaufenthalte zu übernehmen (S. 7 Mitte). Die medizinischen Umstände seien im Vergleich zu 2005 unverändert, und die vereinbarte Leistungsübernahme sei - wie auch die regressweise Kapitalisierung gegenüber dem Haftpflichtversicherer - auf Lebenszeit ausgelegt gewesen (S. 9 Mitte). Aus näher dargelegten Gründen sei auch die WZW-Konformität des zweimal jährli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rehabilitationsaufenthaltes gegeben (S. 10 f. Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit einerseits, ob die angekündigte Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung mit der 2005 getroffenen Vereinbarung vereinbar ist, und andererseits, wie es sich mit der WZW-Konformität der zwei jährlichen Rehabilitationsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalte verhält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im April/Mai 2005 abgeschlossene Vereinbarung zwischen dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer, der Beschwerdegegnerin, der Suva und der „Winterthur“ als Haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtversicherer (Urk. 10/3/2) lautete unter anderem wie folgt:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die ab 1.1.2005 entstehenden medizinisch ausgewiesenen Behandlungskosten, die unfallkausal zum Unfallereignis vom 23.10.2000 stehen, werden wie folgt übernommen:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">SUVA</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Ambulante Arzt-, Therapie- und Transportkosten (inkl. Hin- und Rückfahrt zu 1 x jährlichem stationären Aufenthalt)</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Atupri</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">1 x jährlich ein stationärer Aufenthalt von maximal 6 Wochen in der Privatab</span><span class="Normal Dispotext">teilung</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Präzisierung: Der jährliche sechswöchige stationäre Therapieaufenthalt in der Privatabteilung als Folge des Unfalles von 1978 wird von dieser Vereinbarung nicht berührt.</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Winterthur</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Die Winterthur vergütet der SUVA und Atupri diese künftigen Heilungskosten in Kapitalform.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Winterthur in Kapitalform zu vergütenden künftigen Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten wurden in einer zwischen den beteiligten Versicherern - mit gleichem Datum - geschlossenen weiteren Vereinbarung (Urk. 10/3/1 = Urk. 3/5/1) näher beziffert, dies bezüglich des von der Beschwerdegegnerin in der erstgenannten Vereinbarung zugesprochenen jährlichen stationären (Reha-) Aufenthalts ab 2005 „bis Endalter (Tod)“ mit total Fr. 423‘151.-- (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Vereinbarung zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin, der Suva und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haftpflichtversicherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich nicht um einen Vergleich im Sinne von Art. 50 ATSG (vorstehend E. 1.3). Darin stimmen die Parteien - richtigerweise - überein (Urk. 1 S. 8, Urk. 8 S. 7 Ziff. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil der Vereinbarung ist die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer zur Kostenübernahme eines jährlichen, maximal 6 Wochen dauernden stationären Aufenthalts. Im Umfang der Kosten eines Aufenthalts in der allgemeinen Abteilung handelt es sich dabei um eine Leistung der OKP (vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese OKP-Leistung hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen. Die Zusprache erfolgte nicht in Verfügungsform, sondern im Rahmen der genannten Vereinbarung, mithin im Sinne der hier massgebenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensordnung formlos, was ohne weiteres zulässig ist (vorstehend E. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungszusprachen erlangen, auch wenn sie formlos erfolgt sind, Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit, und der Versicherer kann nur auf sie zurückkommen, wenn die Voraussetzungen einer prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder einer Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) - bei welcher eine zweifellose Unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit verlangt wird - gegeben sind (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dafür, dass dies zuträfe, gibt es keine Anhaltspunkte. Auch die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin hat ihren Entscheid nicht damit begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zum Schluss, dass die 2005 erfolgte Leistungszusprache grundsätzlich rechtskräftig ist und als solche von der Beschwerdegegnerin nicht in Frage gestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, da es sich um OKP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen handle, sei sie berechtigt und verpflichtet, die Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom Erfüllen der WZW-Kriterien abhängig zu machen (Urk. 2 S. 2 f. Ziff. 3 f.), was sich im Sinne eines Vorbehaltes auch aus der Vereinbarung ergebe (Urk. 8 S. 8 f. Ziff. 18 ff.), die als öffentlich-rechtlicher Vertrag im Sinne von Art. 50 ATSG - mithin als Vergleich (vgl. aber vorstehend E. 3.2) – aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassen sei (Urk. 8 S. 8 Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Auslegung der Vereinbarung lässt keinen solchen Vorbehalt erkennen. Genannt wurden in der Vereinbarung die ‚medizinisch ausgewiesenen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungskosten, die unfallkausal zum Unfallereignis von 2000 stehen‘. In der Folge wurden diese näher bezeichnet und den beteiligten Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherern zugeord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net, nämlich je ein jährlicher stationärer Aufenthalt zu Lasten der Suva und zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Diese beiden Massnahmen wurden, so der Text der Vereinbarung, als medizinisch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und unfallkausal qualifiziert. Die Beschwerdegegnerin hat mit anderen Worten die WZW-Konformität des jährlichen Rehabilitationsaufenthaltes im Zeitpunkt der Leistungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie sorgfältig auch immer - geprüft und bejaht. Wäre die genannte Formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierung als echter Vorbehalt gemeint gewesen, so wären auch die Modalitäten, insbesondere die Periodizität, der Überprüfung zu regeln gewesen. Solches fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sich jedoch in der Vereinbarung bezeichnenderweise nicht, und es hat denn auch während zehn Jahren keine auf einen Vorbehalt schliessen lassende Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung stattgefunden. Es hätte wohl auch der Beschwerdeführer einer Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung kaum zugestimmt, deren Laufzeit vom doppelten Erfordernis der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität und der medizinischen Indikation abhängig gewesen und damit unsicher gewesen und unter Umständen sehr kurz ausgefallen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ergibt sich auch aus den übrigen Umständen, dass die Leistungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache im Rahmen der Vereinbarung von 2005 seitens aller Beteiligten - also auch der Beschwerdegegnerin - als verbindlich und unbefristet, mithin ohne Vorbehaltsmechanik, verstanden wurde. Deren Gegenwert wurde nämlich bis zum (versicherungsmathematisch verstandenen) Endalter ermittelt und der Kapitalleistung des Haftpflichtversicherers an die Beschwerdegegnerin zugrunde gelegt. Wollte sich die Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellen, ihre 2005 erfolgte Leistungszusprache sei mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behalten verknüpft gewesen, während sie gegenüber dem sie entschädigenden Haftpflichtversicherer unzweideutig eine unbefristete Leistung in Anschlag brachte, so wäre dies ein widersprüchliches Verhalten, das keinen Schutz ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dient.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer im Rahmen der Vereinbarung die Kostenübernahme eines maximal 6-wöchigen jährlichen stationären Rehabilitationsaufenthalts - als unfallkausale, medizinisch ausgewiesene Behandlungskosten - zugesprochen hat. An diese Leistungszusprache bleibt sie gebunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juli 2012 erstattete Dr. med. Z.___, Fachärztin für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva, eine Beurteilung auf Grund der Akten (Urk. 3/3). Sie führte unter anderem aus, sie gehe davon aus, dass der Beschwerdeführer an ausgeprägten Einschränkungen im Rahmen der Querschnittsymptomatik leide. Naturgemäss sei es mit zunehmendem Alter zu einer weiteren Reduktion der Fähigkeiten beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der Kompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten gekommen. Es könne davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, dass er auf regelmässige therapeutische Massnahmen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sei. Es sei ausgewiesen, dass er von den zweimal jährlichen sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöchigen stationären Rehabilitationen mit stationärer Therapiepause von sechs Monaten dazwischen profitiere. Es sei nachvollziehbar, dass insbesondere auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des zunehmenden Alters ambulan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Therapien nicht ausreichend seien und dass auch ein nur einmal jährlich stattfindender rehabilitativer Aufenthalt keinen ausreichenden nachhaltigen Effekt hätte (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Juni 2015 erstattete Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Oberarzt Ambulatorium, Zentrum für Paraplegie, B.___, eine Aktenbeurteilung im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 9). Zu drei Austrittsberichten der Y.___ vom August 2013, Januar und August 2014 (enthalten in Urk. 10/4) führte er aus, mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme eines einzigen Satzes seien die Angaben zu Beurteilung und Verlauf identisch (S. 2 Mitte). Auch die Überweisungsschreiben des Hausarztes unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schieden sich kaum; zur Durchführung eines Rehabilitationsaufenthaltes sei üblicherweise das Auftreten von Komplikationen gefordert (S. 2). Sodann kommentierte er eine - in den von der Beschwerdegegnerin eingereichten Akten nicht auffindbare - neurologische Beurteilung vom 25. Mai 2014 (S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In zusammenfassender Beantwortung des Fragenkatalogs führte er unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem aus, aus medizinischer Sicht bestehe keine begründbare Indikation für der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">art aufwändige stationäre Rehabilitationsaufenthalte. Sie hätten offensichtlich über die Jahre weder eine letztlich nachhaltige Wirkung noch seien sie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des extrem hohen Aufwands wirtschaftlich begründbar (S. 4 oben). Auch mit intensiven therapeutischen Massnahmen unter stationären Bedingungen könne bei der seit Jahrzehnten bestehenden Querschnittlähmung keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche, nachhaltige Verbesserung des Zustandes erreicht werden (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die langjährig geübte Praxis von intensiven therapeutischen Massnahmen unter stationären Bedingungen während jeweils drei Monaten pro Jahr habe ganz offensichtlich und auch erwartungsgemäss zu keiner mittelfristigen Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesamtzustandes geführt. Eine kritische Überprüfung der Indikation zu diesen stationären Aufenthalten durch eine neutrale Fachperson sei nicht vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen gewesen, sondern Teil einer (medizinisch nicht nachvollziehbaren) Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarung (S. 5 oben). Von einer Beschränkung der stationären Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalte seien weder mittel- noch langfristig Nachteile zu erwarten (S. 5 Mitte). Eine solche hätte keinen Einfluss auf die längerfristige Selbständigkeit. Diese hänge jedoch grundsätzlich vom erwartungsgemässen Alterungsprozess beziehungsweise dem durchgeführten persönlichen täglichen Training ab (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Y.___, nahm am 26. August 2015 zur Beurteilung durch Dr. A.___ Stellung (Beilage zur Eingabe vom 2. September 2015, enthalten gegen Ende der chronologisch geordneten Urk. 10/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte unter anderem aus, der Beschwerdeführer leide an einer inkompletten, beinbetonten Tetraplegie mit starker beinbetonter Tetraspastizität und bei Belastung starker Erhöhung der Spastizität in den Beinen. Er wohne selbständig in einer rollstuhlgerechten Wohnung und sei in der Selbsthilfe weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend unabhängig. Der tägliche Aufwand für Hygiene, An- und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleiden sowie Toileting sei für ihn sehr gross, insbesondere auch wegen der Spastizität in den unteren Extremitäten. Zudem werde er immer wieder durch nächtliche Spasmen geplagt, die ein Durchschlafen verhindern. Während der regelmässigen Rehabilitationsaufenthalte sei immer wieder versucht worden, Antispastika in verschiedener Kombination und Dosierung zu optimieren (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die positive Wirkung auf die Psyche und Körper dauere keineswegs lediglich für einige Tage/Wochen an. Richtig sei, dass man am Grundzustand keine Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bewirken könne. Es gelte jedoch den Status quo beizubehalten, was ohne intensive therapeutische Massnahmen nicht möglich sei (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zielvorgaben der stationären Rehabilitationsaufenthalte seien immer die Erhaltung der Selbständigkeit, Reduktion der Spastizität und dadurch Förderung der Beweglichkeit sowie Muskelaufbautraining gewesen. Ohne den intensiven stationären Rehabilitationsaufenthalt habe der Beschwerdeführer trotz physio- und ergotherapeutischen Massnahmen und Eigentraining nach Monaten immer wieder eine Verschlechterung seines Gesamtzustandes erfahren. Diese habe sich in der Zunahme der Spastizität, den Schlafstörungen und einer deutlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">längerung der Zeit, welche er mit An-/Ausziehen, Hygiene und Toileting ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht habe, geäussert (S. 3). Ob dies mit lediglich ambulanter begleitender Physio- und Ergotherapie zu erreichen wäre, sei fraglich. Ein zirka halbjährli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Versuch mit nur ambulanter Therapie habe abgebrochen werden müssen, da die Tetraspastizität kontinuierlich zugenommen habe (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es gehe nicht darum, mit intensiven therapeutischen Massnahmen bei der bestehenden Querschnittslähmung eine wesentliche, nachhaltige Verbesserung des Zustandes zu erreichen, dies sei sicher allen Rehabilitationsmedizinern klar. Es gehe darum, den Status quo zu erhalten, sodass der Beschwerdeführer zu Hause weiterhin integriert bleiben könne. Ohne intensive rehabilitative Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen sei die Wahrscheinlichkeit bei ihm gross, dass er seine Selbständigkeit aufgeben und in ein Pflegeheim eingewiesen werden müsste (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine mittelfristige Verbesserung des medizinischen Gesamtzustandes könne nicht erreicht werden. Erreicht worden seien eine Stabilisation des medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zustandes des Beschwerdeführers als Tetraplegiker mit dem Erfolg einer bis dato permanenten Integration zu Hause, eine Reduktion der Spastizität, eine Verbesserung des Schlafes, eine bessere Beweglichkeit sowie die Erhaltung der Selbsthilfe (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ sei darin zuzustimmen, dass grundsätzlich Alterungsprozesse den Zustand negativ beeinflussten. Umso mehr seien intensive rehabilitative Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen indiziert (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hätten die regelmässigen stationären Aufenthalte vom reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativen Standpunkt aus dem Beschwerdeführer geholfen, ein selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Leben zu führen, weitgehend unabhängig zu sein, schmerzhafte Spasmen in den unteren Extremitäten zu reduzieren und die dadurch bedingten Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen zu umgehen. Er sei durch die cervicale Myelopathie schwer betroffen, umso mehr brauche er sowohl von physischer wie auch psychischer Seite viel Energie, ein selbständiges Leben zu führen (S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin beauftragte Dr. A.___ verneinte in seiner Beurteilung (vorstehend E. 4.2) sinngemäss das Erfülltsein der WZW-Kriterien der Zweckmässigkeit und der Wirtschaftlichkeit. Er machte insbesondere und wiederholt geltend, die stationären Aufenthalte hätten zu keiner wesentlichen und nachhaltigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesundheitszustandes geführt. Seine Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, es sei deshalb deren Zweckmässigkeit zu verneinen, beruht jedoch auf einem unzutreffenden Verständnis des Kriteriums der Zweckmässigkeit. Dieses kann im Einzelfall auch dadurch erfüllt sein, dass zwar keine gesundheitliche Besserung erzielt wird, sondern nur - aber immerhin - der Status quo gehalten werden kann. Massgebend ist die allgemeine Eignung der zu prüfenden Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zur Zielerreichung (vgl. vorstehend E. 1.5). Als Ziele der stationären Aufenthalte nannte Dr. C.___ die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erhaltung der Selbständigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reduktion der Spastizität und dadurch Förderung der Beweglichkeit sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bautraining </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 4.3). Zur Erreichung dieser Ziele sind die stationären Aufenthalte offensichtlich geeignet und mit zunehmendem Alter des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers sogar notwendiger, so dass diesbezüglich Dr. A.___ nicht gefolgt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit erachtete Dr. A.___ die stationären Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalte als ausgesprochen aufwändig und vertrat sinngemäss den Standpunkt, weniger teure ambulante Massnahmen würden ausreichen (vorstehend E. 4.2). Dieser Beurteilung kann nicht gefolgt werden, trägt sie doch den - von Dr. C.___ angeführten - konkreten Umständen keine Rechnung (vorstehend E. 4.3), nämlich dass die versuchsweise Beschränkung auf ambulante Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen nicht erfolgreich war und dass sich der Zustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers trotz zwischen den stationären Aufenthalten stattfindender ambulanter Physio- und Ergotherapie periodisch verschlechtert. Unbeachtet liess Dr. A.___ auch, dass beim Verlust der so erhalten bleibenden Selbständigkeit absehbar eine dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte stationäre Unterbringung - mithin eine deutlich kostspieligere Versorgung - erforderlich sein dürfte. Somit überzeugt auch die Beurteilung des Kriteriums der Wirtschaftlichkeit durch Dr. A.___ nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass die in Frage stehenden OKP-Leistungen als wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich zu beurteilen sind, so dass sich deren Einstellung nicht damit begründen lässt, sie erfüllten die WZW-Kriterien nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid nicht nur in formeller Hinsicht (vorstehend E. 3.6), sondern auch in materieller Hinsicht als unzutreffend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist er aufzuheben und die dagegen erhobene Beschwerde ist mit der Feststellung gutzuheissen, dass die Beschwerdegegnerin für die Kosten eines stationären Aufenthalts von maximal 6 Wochen pro Jahr weiterhin leistungspflichtig bleibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘700.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) festzulegen und der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Atupri Gesundheits</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherung vom 13. Juni 2016 mit der Feststellung aufgehoben, dass diese </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">für die Kosten eines stationären Aufenthalts von maximal 6 Wochen pro Jahr weiterhin leistungspflichtig bleibt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher und Notar Franz Müller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>