<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2P.287/2003 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. November 2003 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wurzburger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Häberli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Rechtsdienst, Schlossmühlestrasse 15, 8500 Frauenfeld, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision (Steuerveranlagung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom </div> <div class="para">1. Oktober 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">In einer Streitigkeit betreffend die kantonale Steuerveranlagung 2001 hat das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau am 1. Oktober 2003 ein Revisionsgesuch von A.________ abgewiesen. Hiergegen hat A.________ am 12. November 2003 staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben; gleichzeitig hat er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um amtliche Verbeiständung ersucht. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> nicht einzutreten ist, ohne dass Vernehmlassungen oder Akten einzuholen wären: Eine staatsrechtliche Beschwerde muss neben den wesentlichen Tatsachen insbesondere eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungsmässig ist, sondern prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=02.11.2003&amp;to_date=21.11.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-IA-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 110 Ia 1</a> E. 2 S. 3 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=02.11.2003&amp;to_date=21.11.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IA-197%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page197">119 Ia 197</a> E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Diesen Begründungsanforderungen vermag die Eingabe des Beschwerdeführers nicht zu genügen: Sie beschränkt sich darauf, den angefochtenen Entscheid mit wenigen Worten und in allgemeiner Form als unrichtig zu bezeichnen, ohne darzulegen, inwiefern das Verwaltungsgericht gegen die Bundesverfassung verstossen haben soll. Der Beschwerdeführer hat zwar ein Gesuch um amtliche Verbeiständung gestellt, weil er nicht in der Lage sei, seine Interessen selbst wirksam zu vertreten. Das Gesuch hat er in der Beschwerdeschrift gestellt, die er der Post erst in den letzten Tagen vor Ablauf der dreissigtägigen Beschwerdefrist (vgl. <span class="artref">Art. 89 Abs. 1 OG</span>) übergeben hat. Weil einerseits diese inzwischen abgelaufen und als gesetzliche Frist einer richterlichen Erstreckung nicht zugänglich ist und andererseits sowohl Anträge wie auch deren Begründung innert Frist einzureichen sind, hätte ein amtlicher Anwalt keine Möglichkeit mehr, sich anstelle des Beschwerdeführers zu äussern. Unter diesen Umständen ist das Gesuch um amtliche Verbeiständung ohne weiteres abzuweisen. </div> <div class="para">An diesem Ergebnis würde sich nichts ändern, wenn die vorliegende Eingabe, weil es in der Sache um eine Steuerveranlagung für das Jahr 2001 geht, auf Grund von Art. 72 und 73 des Steuerharmonisierungsgesetzes als Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu behandeln wäre. Die Eingabe vermöchte mangels einer sachbezogenen Begründung auch nicht den Anforderungen von <span class="artref">Art. 108 OG</span> zu genügen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (vgl. <span class="artref">Art.156 OG</span>). Ihm kann für das bundesgerichtliche Verfahren nicht die unentgeltliche Prozessführung gewährt werden, zumal die vorliegende Beschwerde der erforderlichen Erfolgsaussichten entbehrte (vgl. <span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten (vgl. <span class="artref">Art.159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und amtliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 18. November 2003 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>