<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_783/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. Dezember 2008 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hochuli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Jan Donghi, Dufourstrasse 181, 8008 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Unia Arbeitslosenkasse, Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 31. Juli 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Unia Arbeitslosenkasse (nachfolgend: Kasse) den von A.________, geborenen 1943, ab 30. Oktober 2006 erhobenen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verneinte (Verfügung vom 21. März 2007) und daran mit Einspracheentscheid vom 24. April 2007 festhielt, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich auf die hiegegen am 28. März 2008 erhobene Beschwerde nicht eintrat (Beschluss vom 31. Juli 2008), weil es die 30-tägige Beschwerdeschrift nach <span class="artref">Art. 60 Abs. 1 ATSG</span> nicht als gewahrt erachtete, </div> <div class="para">dass A.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses sowie die Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz beantragt und gleichzeitig um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 13. November 2008 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht in Würdigung der gesamten Umstände festgestellt hat, dass die Zustellung an den Beschwerdeführer im April 2007 ordnungsgemäss erfolgt sei und demgegenüber dessen Darstellung, er habe erstmals am 15. Februar 2008 vom Einspracheentscheid vom 24. April 2007 Kenntnis erhalten, unglaubhaft sei, </div> <div class="para">dass insbesondere dessen Behauptung, er habe die Erfüllung der Kontrollvorschriften "einzig aus dem Grund eingestellt", weil er infolge des angeblich am 23. März 2007 erlittenen Unfalles voll arbeitsunfähig geworden sei, unzutreffend ist, wie aus der danach im Verlauf des Monats April 2007 bis zur Einspracheerhebung dokumentierten Korrespondenz (u.a. die Einreichung des eigenhändig am 11. April 2007 unterzeichneten Meldeformulars für den Monat März 2007) erhellt, </div> <div class="para">dass es sich bei der Frage, wann dem Beschwerdeführer der Einspracheentscheid vom 24. April 2007 zugestellt worden ist, um eine Tatfrage handelt, welche vom Bundesgericht nur im Rahmen von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> geprüft werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=05.12.2008&amp;to_date=24.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 398), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Wirkungsbereich des erforderlichen vollen Beweises auf Tatsachen beschränkt, welche für die Rechtzeitigkeit im Prozess ausschlaggebend sind, Tatsachen somit, welche nicht im Rahmen der Massenverwaltung von Bedeutung sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=05.12.2008&amp;to_date=24.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-5%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page5">BGE 121 V 5</a> E. 3b S. 6), </div> <div class="para">dass das Einspracheverfahren zwar nicht mehr zur Massenverwaltung im wörtlichen Sinn gezählt werden kann, das ordentliche Verwaltungsverfahren indessen erst mit dem Einspracheentscheid abgeschlossen wird (siehe <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=05.12.2008&amp;to_date=24.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-407%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page407">BGE 131 V 407</a> E. 2.1.2.2 S. 413), </div> <div class="para">dass mit der Zustellung einer Verfügung noch kein Prozessrechtsverhältnis begründet wird, sondern erst mit der Einreichung einer Beschwerde (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=05.12.2008&amp;to_date=24.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-5%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page5">BGE 121 V 5</a> E. 3b S. 6), was nach dem Gesagten auch für den Fall gilt, wo an Stelle der Verfügung der Einspracheentscheid das Verwaltungsverfahren abschliesst, </div> <div class="para">dass bezüglich Tatsachen, welche hier für die Zustellung des Einspracheentscheides erheblich sind, somit der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit genügt (Urteil 9C_639/2007 vom 25. Februar 2008), </div> <div class="para">dass der fragliche Einspracheentscheid zwar nicht mit eingeschriebenem Brief eröffnet wurde, </div> <div class="para">dass indessen die auf einer überzeugenden und plausiblen Würdigung der Umstände beruhenden Feststellungen der Vorinstanz, wonach das Verhalten des Beschwerdeführers mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf die Zustellung des Einspracheentscheides Ende April 2007 schliessen lässt, weder offensichtlich unrichtig sind noch auf einer Rechtsverletzung beruhen und daher für das Bundesgericht verbindlich bleiben (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), weshalb auf die Begründung des angefochtenen Entscheides verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 10. Dezember 2008 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Hochuli </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>