B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-2411/2012 U r t e i l v o m 8 . M a i 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Kurt Gysi, mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; Gerichtsschreiber Christoph Berger. Parteien A._______, Nigeria, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 18. April 2012 / N (…). E-2411/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtli n- ge (FK, SR 0.142.30), des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105), der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrech- te und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101), des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäi schen Gemeinschaft über die Kri te- rien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staat es für die Prü- fung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asyla n- trags (Dublin-Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]), der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitglie d- staats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in e i- nem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-II-VO), der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Dublin-II-VO (DVO Dublin), des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsg e- richt (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), E-2411/2012 Seite 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ents chädi- gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2), stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 18. Januar 2012 im Empfangs- und Ver- fahrenszentrum (EVZ) Altstätten um Asyl nachsuchte, dass das BFM den Beschwerdeführer am 30. Januar 2012 summarisch befragte und ihm dabei zur mutm asslichen Zuständigkeit Frankreichs für die Durchführung des Asyl - und Wegweisu ngsverfahrens gemäss der Dublin-II-VO, zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG und zur all fälligen Wegweisung nach Fran k- reich das rechtliche Gehör gewährte, dass er geltend machte , er sei von den französischen Behörden aus Frankreich weggewiesen worden und er glaube nicht, dass ihm die fra n- zösische Regierung Schutz gewähren könne, dass das BFM mit Verfügung vom 18. April 2012 – eröffnet am 26. April 2012 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz nach Frankreich sowie den Vollzug anordnete, dass es den Beschwerdeführer aufforde rte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, den zuständigen Kan- ton mit dem Vollzug der Wegweisungsverfügung beauftragte, die Au s- händigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis verfü g- te und festhielt, eine Beschwerde gegen diese Verfügung habe keine auf- schiebende Wirkung, dass das Bundesamt zur Begründung feststellte, im Rahmen der summa- rischen Befragung habe der Beschwerdeführer zu Protokoll gegeben, am 2. Januar 2012 in Frankreich illegal in das Hoheitsg ebiet der Dublin - Staaten eingereist zu sein, dass die französischen Behörden das Übernahmeersuchen im Sinne von Art. 10 Abs. 1 Dublin-II-VO vom 23. Februar 2012 am 18. April 2012 gu t- geheissen hätten, E-2411/2012 Seite 4 dass gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf ein Asylgesu ch nicht einge- treten werde, wenn Asylsuchende in einen Drittstaat ausreisen könnten, der für die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staats - vertraglich zuständig sei, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Einreichung seines Asylges u- ches vo m 18. Januar 2012 angegeben habe, am 21. September 1995 geboren zu sein, dass aufgrund der Zweifel an der geltend gemachten Minderjährigkeit e i- ne Handknochenanalyse zur Altersbestimmung durchgeführt worden sei, die ergeben habe, dass das Skelettwachstum de s Beschwerdeführers abgeschlossen sei und er folglich mindestens 19 Jahre alt sein müsse, dass dem BFM zudem keine Dokumente eingereicht worden seien, die die geltend gemachte Minderjährigkeit belegen würden, dass aufgrund der nicht glaubhaften, vagen und unsubstanziierten Anga- ben im Zusammenhang mit dem Alter des Beschwerdeführers nicht von der Minderjährigkeit ausgegangen werden könne, weshalb er für das wei- tere Verfahren als volljährig zu betrachten sei, dass im Weiteren die französischen Behörden bestät igt hätten, den B e- schwerdeführer in Frankreich als volljährig registriert zu haben, dass dem Beschwerdeführer am 30. Januar 2012 hierzu das rechtliche Gehör gewährt worden sei und er zu Protokoll gegeben habe, keine Ei n- wände gegen die vom BFM angenommene Volljährigkeit zu haben, dass Frankreich für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfah- rens zuständig sei und die Vorbringen des Beschwerdeführers dies nicht zu widerlegen vermöchten, dass keine Hinweise vorliegen würden, wonach Frankreich seinen völker- rechtlichen Verpflichtungen nicht nachkommen und das Asyl - und Weg- weisungsverfahren nicht korrekt durchführen würde, dass die Überstellung nach Frankreich – vorbehältlich einer allfälligen Un- terbrechung ode r Verlängerung der Überstell ungsfrist – bis spätestens am 18. Oktober 2012 zu erfolgen habe, dass mithin auf das Asylgesuch nicht eingetreten werde, E-2411/2012 Seite 5 dass die Folge eines Nichteintretensentscheides gemäss Art. 44 Abs. 1 AsylG in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz sei und der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finden würde, weshalb das Non-Refoulement-Gebot nicht zu prüfen sei, und auch keine Hinwei - se auf eine Verletzun g von Art. 3 EMRK im Falle einer Rückkehr nach Frankreich bestehen würden, dass keine Gründe gegen die Zumutbarkeit der Wegweisung nach Frank- reich sprächen, dass der Vollzug der Wegweisung auch technisch möglich und praktisch durchführbar sei, dass gemäss Art. 107a AsylG einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung keine aufschiebende Wirkung zukomme, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Mai 2012 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be schwerde erhebt und in materieller Hinsicht sinngemäss beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und er sei als Minderjähriger zu behandeln, dass die Handknochenanalyse alleine nicht tauglich sei, sein Alter zu bestimmen, dass mit einer Wegweisung aus der Schweiz zuzuwarten sei, bis er 18-jährig sei, dass er zur Stützung seiner Anträge wissenschaftliche Berichte zur B e- stimmung des Knochenalters und zu deren Verw ertbarkeit zur biolog i- schen Altersbestimmung zu den Akten reichte, dass die vo rinstanzlichen Akten am 4. April 2012 beim Bu ndesverwal- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor E-2411/2012 Seite 6 welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i. V. m. Art. 31 – 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG, SR 173.110), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nac hfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass bei Beschwerden geg en Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerdei n- stanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfü h- rung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass sich die Schweiz mit der Umsetzung des Dublin - Assoziierungsabkommens verpflichtet hat, die Dublin-II-VO anzuwenden, E-2411/2012 Seite 7 dass in der Rechtsmitteleingabe die Zuständigkeit Frankreichs für die Durchführung des vorliegenden Asylg esuchs nicht bestritten, sonde rn vorgebracht wird, die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Altersan- gabe sei massgebend und es sei bis zum Erreichen seiner Volljährigkeit mit dem Vollzug der Wegweisung aus der Schweiz zuzuwarten, dass allenfalls zudem aus den Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe der sinngemässe Antrag entnommen werden kann, dem Beschwerdeführer hätte gemäss dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsg erichts E-8648/2010 vom 21. September 2011 für die Befragung eine Vertra u- ensperson beigeordnet werden müssen, und die Verfahrensgarantien für unbegleitete minderjährige Asylsuchende im Dublinverfahren seien somit verletzt worden, weshalb die angefochtene Verfügung zu kassieren sei, dass hi erzu vorab zu klären ist, ob der Beschwerdeführer minder- oder volljährig ist beziehungsweise ob das Bundesamt zu Recht von der Vol l- jährigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen ist, dass dem Vorhalt in der Rechtsmitteleingabe gegenüber einer Handkn o- chenanalyse insofern zuzustimmen ist, als einer solchen Analyse mit B e- zug auf die Bestimmung der Minderjährigkeit nur ein geringer Beweiswert zukommt (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 30 E. 6.2), dass das Bunde samt jedoch entgegen den Vorbringen in der Rechtsmi t- teleingabe für die Einschätzung, dass der Beschwerdeführer nicht als Minderjähriger zu behandeln sei, nicht einzig auf die Handknochenanal y- se abgestellt hat, sondern hierzu vielmehr eine Mehrzahl verschie dener Aspekte berücksichtigte, und diesbezüglich auf die zu bestätigenden Aus- führungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann (vgl. zum Ganzen auch EMARK 2004 Nr. 30 E. 6.3 und 6.4 , BVGE 2009/54 E. 4.1), das zudem dem Bundesamt das Schreib en der französischen Behörden vorlag, gemäss welchen der Beschwerdeführer mit dem Geburtsdatum vom (…) registriert worden ist und als volljährige Person gilt (Akten BFM A16/1), dass der Beschwerdeführer im Weiteren auch von den schweizerischen Grenzwachtbehörden mit dem Geburtsdatum vom (…) erfasst wurde (A5/27 S. 1/3), E-2411/2012 Seite 8 dass der Beschwerdeführer zudem auf entsprec hende Vorhalte zusti m- mend zur Kenntnis nahm, im vorinstanzlichen Verfahren als volljährig be- trachtet zu werden (A9/17 S. 12/13), dass der vorgäng ig vom Beschwerdeführer geltend gemachte blosse Hinweis, sein Vater habe ihm das angegebene Geburtsdatum vom 21. September 1995 genannt, offenkundig nicht stichhaltig ist, dass angesichts der gesamten Umstände das BFM im vorliegenden Ve r- fahren zu Recht von der Volljährigkeit des Beschwerdeführers ausging, dass angesichts dieses Zwischenresultats festzustellen ist, dass der B e- schwerdeführer als volljähriger Asylsuchender gilt, weshalb ihm auch ke i- ne Vertrauensperson zur Seite gestellt werden musste un d kein Verfa h- rensmangel besteht, dass gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Dublin -II-VO Frankreich der zuständige Staat für die Durchführung des Asylverfahrens ist, dass das Bundesamt somit zu Rec ht von der Zuständigkeit Frankreichs ausging, weshalb die gesetzliche Grundlage für einen Nichteintretensent- scheid nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG erfüllt ist, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), dass vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen be steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733), dass in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach Hi n- dernissen des Wegweisungs vollzugs regelmässig bereits Voraussetzung (und nicht erst Regelfolge) des Nichteintretensentscheides ist (vgl. BVGE E-2010/45 E. 10.2) und allfällige völkerrechtliche und humanitäre Vol l- zugshindernisse im Rahmen der eventuellen Anwendung der sogenan n- ten Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO i.V.m. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1) zu prüfen sind, weshalb kein Raum für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 i.V.m. Art. 83 Abs. 1-4 AuG besteht, dass demnach die Schweiz auch ein Asylgesuch materiell prüfen kann, wenn nach den in der Verordnung vorgesehenen Kriterien ein anderer Staat zuständig ist (sog. Selbsteintrittsrecht), E-2411/2012 Seite 9 dass die Anwendung der Souveränitätssklausel nicht unmittelbar a n- wendbar ist, sondern nur in Verbindung mit einer anderen Norm des nat i- onalen oder internationalen Rechts angerufen werden kann (vgl. BVGE 2010/45 E.5), dass ein einklagbarer Anspruch auf Ausübung eines Sel bsteintrittsrechts besteht, wenn ein Verstoss gegen übergeordnetes Recht droht ( BVGE 2010/45 E. 7.2), dass dabei grundsätzlich für die Mitgliedstaaten des Dublinsystems ve r- mutet werden darf, sie würden die völkerrechtlichen Mindestanforderun- gen an ein korrektes Asylverfahren einhalten, namentlich das Non - Refoulement-Gebot respektieren, dass vorliegend weder aus völkerrechtlichen noch aus humanitären Gründen (Art. 29a Abs. 3 AsylV1) ein Selbsteintritt gemäs s Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO angezeigt ist, weshalb einer Überstellung des Beschwerd e- führers nach Frankreich nichts entgegensteht, dass somit die Voraussetzungen für ein Nichteintreten auf das Asylg e- such in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG offensichtlich gegeben sind, und das BFM demnach zu Recht auf das Asylgesuch des B e- schwerdeführers nicht eingetreten ist und ebenfalls zu Recht die Übe r- stellung (Wegweisung) nach Frankreich und deren Vollzug angeordnet hat, dass der Beschwerdeführer demnach nic ht darzutun vermag, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 – 3 VGKE) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) E-2411/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600. -- werden dem Beschwerdeführer au f- erlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des vorliegenden Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Kurt Gysi Christoph Berger Versand: