<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00505</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1971, war von 2005 bis 2013 als Aussenisoleur bei Y.___ AG in Z.___ tätig (Urk. 6/11 Ziff. 2.7). Unter Hinweis auf eine Diskushernie meldete er sich am 17. Juni 2014 bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und leistete Kostengutsprachen für ein Hilfsmittel (Urk. 6/24) und für eine Frühinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vention in Form eines Ausbildungskurses (Urk. 6/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/61, Urk. 6/66-70, Urk. 6/74,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/76-77) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. April 2016 (Urk. 6/78</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 2. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. April 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen, eventuell seien vom Gericht medizinische Abklärungen in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 12. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit, unter Berücksichtigung des Belastungsprofils (leichte ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte wechselbelastende oder sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit bei Bedarf aufzustehen, ohne Heben oder Tragen von Lasten) zu 100 % zumutbar sei (S. 2 oben). Gestützt darauf ermittelte sie einen nicht rentenbegründenden In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 12 % (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt (Urk. 1), dass er nur sehr reduziert arbeitsfähig sei, da sich sein Gesundheitszustand trotz diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Therapien nicht verbessert (S. 4 Ziff. 2) und sich in der Zwischenzeit auch sein psychischer Zustand massiv verschlechtert habe (S. 5 Ziff. 4). Zudem bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standete er den Bericht des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; S. 5 Ziff. 3) und die Berechnung des Invalideneinkommens (S. 6 f. Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein allfälliger Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des A.___, nannten im Austrittsbericht vom 31. März 2014 (Urk. 6/12/6-7) als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen eine Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie L5/S1 links und einen anamnestischen Protein-C-Mangel mit Status nach Thrombose rechtes Bein (seit ca. zwei Jahren keine Antikoagu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion). Am 28. März 2014 sei eine mikrochirurgische Sequestrektomie und Nuk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie L5/S1 links erfolgt (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie des A.___, nannten im Austrittsbericht vom 10. April 2014 (Urk. 6/13/10-11) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische Abdominalschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symptomatische Koprostase</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mikrochirurgischer Sequestrektomie und Nukleotomie L5/S1 links am 28. März 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Protein-C-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Thrombose rechtes Bein (seit zirka zwei Jahren keine Antikoa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gulation)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, dass nach abführenden Massnahmen eine deutliche Beschwerdebesserung eingetreten sei und der Beschwerdeführer nach einer Hospitalisation vom 6. April am 7. April 2014 entlassen worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 16. Juli 2014 (Urk. 6/12/1-4) aus, dass er den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seit 8. Januar 2014 ambulant behandle (Ziff. 1.2), und nannte als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) eine Diskushernie L5/S1 links, Status nach einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sequestrektomie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nukleotomie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. März 2014, sowie neuropathische Schmerzen an der Fusssohle links im Rahmen der Diskushernie. Sodann nannte er als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einen anamnestischen Protein-C-Mangel mit Status nach Thrombose rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Bein (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei, sofern der Fuss nicht gebraucht werde, im Rahmen einer behinderungsangepassten Tätigkeit voll leistungsfähig (Ziff. 1.7). Durch Physiotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerztherapie und Einlagen für die Schuhe/Orthese könne eine Verbesserung erfolgen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Neurochirurgie, A.___, nannte im Bericht vom 5. August 2014 (Urk. 6/13/1-5) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit neuropathische Restschmerzen und einen Status nach der Operation der Diskushernie L5/S1 links vom 28. März 2014 (Ziff. 1.1). Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) nannte er einen anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestischen Protein-C-Mangel mit Status nach Thrombose rechtes Bein. Er habe den Beschwerdeführer vom 19. März bis 9. Juli 2014 ambulant behandelt (Ziff. 1.2). Die Fussheber-, Fusssenkerparese und die neuropathischen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen würden sich auf die Arbeit einschränkend auswirken, weshalb ein Job-Assessment indiziert sei (Ziff. 1.7). Eine adäquate Schmerztherapie, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls Physiotherapie, sei sinnvoll, deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit könne man jedoch nicht zu 100 % voraussehen (Ziff. 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 17. Juni 2015 (Urk. 6/44/1-4) aus, dass sie den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit dem 8. Januar 2014 im Rhythmus von vier bis sechs Wochen behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le (Ziff. 3.1), und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Ziff. 1.2) ein progredientes motorisches Ausfallsyndrom L5/S1 links unklarer Ätiologie sowie neuropathische Schmerzen und Rückenschmerzen bei Status nach einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sequestrektomie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nukleotomie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5/S1 links am 28. März 2014. Trotz intensiver Physiotherapie und Ergotherapie sei eine Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der neuropathischen Schmerzen, insbesondere im Bereich Fusssohle und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achillessehne links, erfolgt (Ziff. 1.3). Der Beschwerdeführer sei seit Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 vollständig arbeitsunfähig. Eine Wiederaufnahme der Tätigkeit als Bauar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter sei nicht realistisch. Denkbar sei eine angepasste, sitzende Tätigkeit ohne kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Belastung mit Möglichkeit zu regelmässigem Positionswechsel (Ziff. 2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers könne möglicherweise durch die im Juni 2015 begonnene Opiattherapie, die Fortsetzung der Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie und even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell orthopädische Abklärungen verbessert werden (Ziff. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anästhesiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, A.___, führte in ihrem Bericht vom 4. September 2015 (Urk. 6/52) aus, dass sie den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer vom 14. April bis 24. August 2015 behandelt habe (Ziff. 1.2) und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) ein chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches residuelles, radikuläres Schmerz- und sensomotorisches Ausfallsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom L5/S1 links, ein chronisches lumbosakrales Schmerzsyndrom sowie als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose eine Tendopathie der Achillessehne links. Sodann nannte sie als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) rezidivierend auftretende Abdominalschmerzen und Diarrhoen unklarer Ätiologie. Die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Arbeitstätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Aktuell könne der Beschwerdeführer zwei Stunden pro Tag mit Pause in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepassten in Form einer wechselbelastenden Tätigkeit, mit wenig Gehen auf ebenem Boden und gelegentlichen Sitzen, ohne Heben und Tragen von Lasten tätig sein (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt med. pract. F.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, führte in seiner Stellungnahme vom 23. September 2015 (Urk. 6/60) aus, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seit Januar 2014 in der bisherigen Tätigkeit als Fassadenisoleur arbeitsunfähig sei. In angepasster Tätigkeit sei aus medizin-theoretischer Sicht nicht von einer dauerhaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten/langandauernden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. Diagnostik/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Therapie seien noch nicht abgeschlossen (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, und H.___, Psychologin MSc FSP, Schmerzzentrum des A.___, diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierten in ihrem Bericht vom 11. Februar 2016 (Urk. 6/74) eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.22; Ziff. 1). Der Beschwerdeführer leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einer starken psychischen Beeinträchtigung mit pessimistischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perspektiven, einem verminderten Selbstwertgefühl, einer stark reduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration, er dissoziiere und habe gelegentliche Suizidgedanken. Am 8. Januar 2016 sei eine freiwillige Einweisung zur stationären Therapie erfolgt, welche vom Beschwerdeführer am 11. Januar 2016 wieder abgebrochen worden sei (Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. F.___ gab in seiner nach erfolgtem Einwand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers verfassten Stellungnahme vom 12. März 2016 (Urk. 6/76) an, dass es sich aus versicherungsmedizinischer Sicht bei einer Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung um ein behandelbares Krankheitsbild handle. Der Beschwerdeführer solle sich deshalb zunächst in adäquate fachpsychiatrische Behandlung begeben. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit sei nach Abschluss der psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch/psychotherapeutischen Behandlung wieder von einer vollen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer litt an einer Diskushernie L5/S1 links; am 28. März 2014 erfolgte deswegen eine mikrochirurgische Sequestrektomie und Nukleotomie L5/S1 links (vorstehend E. 3.1). Im Juli 2014 wurde ebenfalls eine Diskushernie L5/S1 links, nebst neuropathischen Schmerzen an der Fusssohle links im Rahmen der Diskushernie, festgestellt. Es wurde von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers in behinderungsangepasster Tätigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen (vorstehend E. 3.3). Im August 2014 wurde festgehalten, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer an neuropathischen Restschmerzen, Status nach der Operation der Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie L5/S1 links vom 28. März 2014, leide und sich die Fussheber-, Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senkerparese und die neuropathischen Schmerzen auf die Arbeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kend auswirken würden (vorstehend E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rund ein Jahr später, im Juni 2015, wurde ein motorisches Ausfallsyndrom L5/S1 links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unklarer Ätiologie festgestellt, das als progredient charakteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert wurde. Es wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2014 in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter vollständig arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig sei. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit wurde nun zurückhaltender beurteilt. So wurde als denkbar erachtet, dass der Beschwerdeführer eine angepasste, sitzende Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit ohne körperliche Belastung mit Möglichkeit zu regelmässigem Positi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onswechsel ausüben könne, dies ohne Bezeichnung eines möglichen Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sums und unter Hinweis darauf, dass die Arbeitsfähigkeit möglicherweise durch die im Juni 2015 begonnene Opiattherapie, die Fortsetzung der Physiotherapie und eventuell orthopädische Abklärungen verbessert werden könne (vorstehend E. 3.5). In der aktuellsten somatischen Beurteilung im September 2015 wurden ein chronisches residuelles, radikuläres Schmerz- und sensomotorisches Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom L5/S1 links und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein chronisches lumbosakrales Schmerzsyndrom genannt. Die bisherige Arbeitstätigkeit wurde als aus me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht nicht mehr zumutbar beurteilt. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit wurde nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr so beurteilt, dass der Beschwerdeführer gar aktuell nur noch zwei Stunden pro Tag mit Pause in einer behinderungsangepassten wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastenden Tätigkeit, mit wenig Gehen auf ebenem Boden und gelegentlichen Sitzen, ohne Heben und Tragen von Lasten tätig sein könne (vorstehend E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner kam noch eine psychische Problematik hinzu. So wurden im Februar 2016 erstmals eine chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren (ICD-10 F45.41) und eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.22) diagnostiziert (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt ging in seiner Stellungnahme von September 2015 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Fassadenisoleur aus. In angepasster Tätigkeit ging er hingegen unter Hinweis darauf, dass die Diagnostik/Therapie noch nicht abgeschlossen sei, nicht von einer dauerhaften/langandauernden Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus (vorstehend E. 3.7). Eine Begründung für diese Annahme fehlt gänzlich. Zudem setzte er sich nicht mit dem Umstand auseinander, dass nunmehr ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag attestiert worden war. Auch äusserte er sich, wie der Beschwerdeführer zu Recht ins Feld führt, nicht zu den von den Ärzten zuvor diagnostizierten neuropathischen Schmerzen. Des Weiteren erfolgte auch keine Stellungnahme zu den übrigen Diagnosen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der psychischen Problematik bestehen zwei Diagnosen, eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) und eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.22). Die ohnehin knappe Stellungnahme des RAD-Arztes von März 2016 bezieht sich jedoch nur auf eine dieser beiden Diagnosen. Wohl dürfte seine Beurteilung, dass es sich bei einer Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung definitionsgemäss um ein behandelbares Krankheitsbild handle, zutreffen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass er sich mit der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten chronischen Schmerzstörung nicht auseinandergesetzt hat. Seine Beurteilung, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss der psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch/psychotherapeutischen Behandlung in einer angepassten Tätigkeit wieder voll arbeitsfähig sei (vorstehend E. 3.9), ist deshalb nicht vollständig und in der Folge nicht nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die vorliegenden Beurteilungen durch den RAD kann nach dem Gesagten mangels Plausibilität nicht abgestellt werden, haben sie sich doch als ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen lückenhaft erwiesen. Umgekehrt kann vorliegend nicht alleine auf die attestierte Arbeitsfähigkeit von zwei Stunden pro Tag in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.6) abgestellt werden, und von den Fachpersonen, welche die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Störungen festgestellt haben, liegen keine Angaben zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als unzulänglich, weshalb die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zender Abklärung in geeigneter Weise eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 62 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 GSVGer – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar 2015 für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Prozessentschädigung vorliegend auf Fr. 1‘500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6. April 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> damit diese, nach erfolgter Ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p></div> </div></body></html>