<h2>SubmittedText<h2><p>Einmal mehr trieft die "Schweizer Revue", das Sprachrohr des Departementes für auswärtige Angelegenheiten für die rund 600 000 Auslandschweizer (mit einer Auflage von über 355 000 Exemplaren und weitgehend mit Steuergeldern finanziert), von einem geradezu krankhaften Integrationsdrang. Die Ausgabe Nummer 3 vom 3. Juli 2001 verherrlicht den Beitritt unseres Landes zur politischen Uno, garniert mit einem dümmlichen Editorial der Redaktorin Isabelle Eichenberger; sie zieht sogar den Untergang der Titanic herbei beim Versuch, den Sonderfall Schweiz lächerlich zu machen.</p><p>Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass die Abstimmungspropaganda aus dem Bundeshaus undemokratisch und unstatthaft ist und dass sie Ausmasse angenommen hat (auch mit Hochglanzpamphleten und -broschüren "Die Schweiz und die Uno", "EDA aktuell", "Schweiz global" und dergleichen), welche die demokratische Meinungsbildung in Frage stellen und einen Missbrauch von Steuergeldern darstellen? Was unternimmt der Bundesrat gegen diesen Missstand?</p><p>Wird er sich wieder auf seinen Informationsauftrag beschränken und Abstimmungskämpfe den Parteien, Verbänden usw. überlassen?</p>