<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00039</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1962 geborene X.___ arbeitete ab 1. Juli 2000 zu 60 % als Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin in der Raumpflege beim Y.___. Diese Arbeitsstelle wurde ihr, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sie nach einer Kniedistorsion links vom 16. Dezember 2002 wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derholt arbeitsunfähig gewesen war, per 30. Juni 2003 gekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juli 2004 meldete sich die Versicherte erstmals bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an. Am 24. November 2004 unterzog sie sich einer operativen Versorgung des linken Knies in Form einer Implantation einer uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompartimentellen Knieprothese. Mit Verfügung vom 12. Juni 2008 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (im Folgenden: IV-Stelle), der Versicherten eine von November 2004 bis Ende Mai 2006 befristete Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung gestützt auf einen mittels gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Methode errechneten Invaliditätsgrad von 66 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Telefon vom 29. August 2008 und mit am 13. November 2008 bei der IV-Stelle eingegangenem, sodann von der Versicherten als Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnetem ärztlichem Zeugnis von Dr. med. Z.___, Fachärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin FMH für Innere Medizin, vom 7. Oktober 2008 ersuchte die Versicherte um neuerliche Prüfung ihres Rentenanspruchs. Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 19. Mai 2009 nicht auf die Neuanmeldung ein, was mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil IV.2009.00558 vom 15. März 2011 bestätigt wurde (vgl. zum Ganzen: zitiertes Urteil IV.2009.00558 vom 15. März 2011, Urk. 6/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein als Neuanmeldung entgegen genommenes Schreiben des Hausarztes der Versicherten, Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 17. April 2011 (Urk. 6/97) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. Dezember 2011 eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nicht ein (Urk. 6/105). Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2012 unterzog sich die Versicherte in der B.___ der operativen Versorgung des rechten Knies mittels einer Knie-Totalendoprothese (vgl. Urk. 6/112). Am 21. Juni 2013 meldete sie sich neuerlich zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 6/113). Die IV-Stelle holte einen Verlaufsbericht von Dr. A.___ vom 6. August 2013 ein (Urk. 6/115). Am 16. Januar 2014 untersuchte der RAD-Arzt Dr. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte (Urk. 6/121). Vom 24. bis 26. Februar 2014 war sie wegen eines Myokardinfarkts im D.___ hospitalisiert (Urk. 6/118). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 10. Juli 2014 teilte ihr die IV-Stelle mit, dass ein Rentenanspruch bei einem weiterhin gestützt auf die gemischte Methode ermittelten Invaliditätsgrad von 11,01 % mutmasslich wiederum verneint werde (Urk. 6/126). Hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf teilte Dr. A.___ der IV-Stelle mit, dass im Februar 2015 eine Operation einer Spinalkanalstenose geplant sei (Urk. 6/127). Am 26. März 2015 unterzog sich die Versicherte einer Fenestration L2/3 links und L4/5 links mit mikro-chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Dekompression und Entfernung einer Diskushernie L2 (vgl. Urk. 6/128/5, 6/129). Am 16. Februar 2016 führte die IV-Stelle eine Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung bei der Versicherten durch (Urk. 6/133). Nach Einholung einer Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme von Dr. C.___ vom 18. November 2015 (Urk. 6/135/3-4) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit neuerlichem Vorbescheid vom 9. Mai 2016 die voraussichtliche Ausrichtung einer vom 1. Juni bis 30. November 2015 befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Dreiviertelsrente mit (Urk. 6/137). Hieran hielt sie mit Verfügung vom 29. November 2016 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid liess X.___ am 13. Januar 2017 Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihr eine unbefristete Dreiviertelsrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 1). In formeller Hinsicht liess sie um Bestellung von Für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprecher Frank Goecke zum unentgeltlichen Rechtsbeistand ersuchen (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 5 E. 9). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 20. Februar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 22. März 2017 liess die Beschwerdeführerin Unterlagen zum Beweis ihrer Prozessarmut einreichen und ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung stellen (Urk. 9, 10, 11/2-13). Mit Verfügung vom 11. Mai 2017 wurde das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung abgewiesen (Urk. 14). Am 28. September 2017 liess die Beschwerdeführerin einen Bericht des D.___ vom 7. September 2017 einreichen (Urk. 16, 17), welcher der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid sind die Bestimmungen und Grundsätze zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen und zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfang des Rentenanspruchs (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 lit. b und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, Art. 29 Abs. 1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie zur Beurteilung der sog. Statusfrage und damit zur anwendbaren Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbemessungsmethode (bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleichsmethode [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG],</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVG] und bei nicht erwerbstätigen Versicherten nach der spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fischen Methode [Betätigungsvergleich; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27 IVV]) zutreffend dargelegt worden. Darauf wird verwiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Richtig sind auch die Ausführungen zum Zeitpunkt der Herabsetzung oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung einer Leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, im Aufgabenbereich tätig zu sein (Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen ist, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Wartezeit im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG in jenem Zeitpunkt als eröffnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Aufgabenbereich zu verstehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde die Rente nach Verminderung des Invaliditätsgrades aufgehoben, erreicht dieser jedoch in den folgenden drei Jahren wegen einer auf dasselbe Leiden zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit erneut ein rentenbegründendes Ausmass, so werden gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV bei der Berechnung der Wartezeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG früher zurückgelegte Zeiten angerechnet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a IVV festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ist mit dem angefochtenen Entscheid auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung der Beschwerdeführerin vom Juni 2013 eingetreten und hat einen befristeten Anspruch auf eine Dreiviertelsrente vom 1. Juni bis 30. November 2015 bejaht. Sie legte ihrem Entscheid die Annahme zugrunde, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei nach ihrer Neuanmeldung vom Juni 2013 erst ab Juni 2014 in ihrer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, dann aber zu 100 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt gewesen. Das Wartejahr sei Ende Mai 2015 abgelaufen; zu diesem Zeitpunkt bis Ende August 2015 sei der Beschwerdeführerin keine Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zumutbar gewesen. Ab Ende August 2015 sei sie aus ärztlicher Sicht in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Im Haushalt liege gemäss den Abklärungen vor Ort keine Einschränkung vor, sei es doch den im gemeinsamen Haushalt wohnenden Familienmitgliedern im Rahmen der Schadenminderungspflicht zumutbar, denjenigen Teil der Haushaltsarbeiten zu übernehmen, welcher der Beschwerdeführerin nicht möglich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die gemischte Methode errechnete die Beschwerdegegnerin für die Zeit von Juni bis November 2015 für den 60%igen Erwerbsbereich einen Teilin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 60 % und für den 40%igen Haushaltsbereich einen Teilinva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 0 % und damit einen zum Anspruch auf eine Dreiviertelsrente führenden Gesamtinvaliditätsgrad von 60 %. Die Befristung der vom 1. Juni bis 30. November 2015 zugesprochenen Rente begründete sie damit, dass sich die vom Hausarzt Dr. A.___ am 23. September 2016 beschriebenen Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im Wesentlichen mit den Einschränkungen decken würden, welche der RAD am 16. Januar 2014 festgestellt habe, ab Ende August 2015 lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge entsprechend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit vor, was nach Durchführung des Einkommensvergleichs zu einem Invaliditätsgrad von 0 % führe, welcher gestützt auf Art. 88a Abs. 2 IVV zur Rentenaufhebung per 1. Dezember 2015 führe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt dagegen im Wesentlichen geltend machen, dass in die Beurteilung des RAD vom 16. Januar 2014 keine Gesamtschau der Vielzahl der Leiden und Schmerzquellen und keine Berücksichtigung der dadurch verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachten Erschöpfung miteingeflossen sei, was angesichts der Häufung der Beschwerden wirklichkeitsfern sei. Dagegen erweise sich die Beurteilung von Dr. A.___ als plausibel, zumal es an Anhaltspunkten für eine Aggravation oder ein maladaptives Verhalten fehle. Dass der RAD-Arzt der Schmerzhaftigkeit des Geschehens keine invalidenversicherungsrechtliche Relevanz beigemessen habe, sei inakzeptabel; es wäre an der Beschwerdegegnerin gewesen, dieselbe zum Beispiel im Rahmen einer ICF-Beurteilung abklären zu lassen. Sollte dem Antrag auf eine zeitlich unbeschränkte Ausrichtung einer Dreiviertelsrente nicht gefolgt werden, sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin im Nachgang zu ihrer Neuanmeldung vom Juni 2013 nicht nur einen Anspruch auf die zugesprochene Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente vom 1. Juni bis 30. November 2015, sondern einen unbefristeten Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat, wobei der Erlass des angefochtenen Entscheids die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitliche Grenze der rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE 130 V 445 E. 1.2; 129 V 1 E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 354 E. 1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wie unter Erwägung 1.4 ausgeführt, hat die gerichtliche Prüfung im Falle der Anfechtung eines Entscheids über eine rückwirkend zugesprochene befristete Invalidenrente den Rentenanspruch über den für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung – inklusive der Frage des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns – als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die nachfolgende Prüfung der Frage, ob und ab wann sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechtert hat, bildet entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin (vgl. dazu: Urk. 1 S. 5) nicht der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt, welcher dem Urteil IV.2009.00588 vom 15. März 2011 zugrunde lag, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern derjenige, welcher der Verfügung vom 12. Juni 2008, mit welcher der Beschwerdeführerin eine von November 2004 bis Ende Mai 2006 befristete Dreiviertelsrente zugesprochen worden war (Urk. 6/66), Vergleichsgrundlage. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist im Neuanmeldungsverfahren in analoger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Amtes wegen zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden hat. War dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- respektive Rentenaufhebungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es der Verwaltung unbeachtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 130 V 71 E. 3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da mit dem Urteil IV.2009.0588 vom 15. März 2011 lediglich das Nichteintreten der Verwaltung mit der im damaligen Verfahren angefochtenen Verfügung vom 19. Mai 2009 (Urk. 6/83) bestätigt worden war, mithin keine materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattfand, und mit der Verfügung vom 16. Dezember 2011 (Urk. 6/105) ebenfalls nicht auf die folgende Neuanmeldung eingetreten wurde, ist der nunmehrige Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin mit den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen bei Erlass der Verfügung vom 12. Juni 2008 zu vergleichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht strittig ist zwischen den Parteien, dass die Invalidität auch im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfahren nach der gemischten Methode zu ermitteln ist und dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfalle weiterhin zu 60 % in ihrer angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit in der Raumpflege tätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Invaliditätsbemessung im Rahmen der Verfügung vom 12. Juni 2008 (Urk. 6/66) zur Beurteilung der Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt auf den Abklärungsbericht vom 14. Februar 2007, gemäss welchem die Beschwerdeführerin in der Haushaltstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit, welche im Gesundheitsfalle einen Anteil von 40 % einnehmen würde, zu 15,75 % eingeschränkt war (Urk. 6/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Erwerbsbereich koordinierte die Beschwerdegegnerin ihre Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung im Wesentlichen mit derjenigen der Suva und stellte sich dabei auf den Standpunkt, dass ihre Abklärungen keine erheblichen Einschränkungen ergeben hätten, welche nicht bereits durch die Suva beurteilt worden seien (vgl. Urk. 6/46/2-3). Zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung per 31. Mai 2006 stellte sie zudem auf die Beurteilungen der B.___, wo die Beschwerdeführerin ab 15. Juni 2004 in Behandlung stand (vgl. unter anderen Urk. 6/16/24 f., 6/17/1-7, 6/38/8-16), ab und berücksichtigte die Berichte des damaligen Hausarztes Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizin, vom 15. November 2005 und vom 12. Dezember 2007 (Urk. 6/19/5-7, 6/53; vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss, Urk. 6/41 und Urk. 6/61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen im Bericht der B.___ vom 23. August 2007 lauteten wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restbeschwerden Knie links bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Implantation einer unikompartimentellen Kniepro-</span><br/><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">these links vom 24. November 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Kniearthroskopie links, Débridement und Biopsieent-</span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (6x) am 2.7.2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medialbetonte Gonarthrose Knie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach zweimaliger Infiltration durch den Hausarzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daneben wurden die Diagnosen einer arteriellen Hypertonie und einer Adiposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tas per magna gestellt. Der zuständige Arzt notierte eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit als Raumpflegerin seit 2003 (Urk. 6/407). Eine explizite Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer der körperlichen Einschränkung angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit findet sich in diesem Bericht nicht, jedoch stellte sich Dr. med. F.___ des RAD in seiner Stellungnahme vom 12. November 2007 auf den Standpunkt, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eine leidensadaptierte Tätigkeit voll zumutbar sei (Urk. 6/41/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. E.___ wies in seinem Bericht vom 12. Dezember 2007 darauf hin, dass die Beschwerdeführerin wegen ihrer morbiden Adipositas im G.___ im Hinblick auf eine operative Behandlung beurteilt worden und die Indikation für eine Magenbypassoperation gegeben sei, die Beschwerdeführerin sich jedoch nicht zu diesem Eingriff habe entschliessen könne. Sie gehe zurzeit an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem bis zwei Stöcken infolge ihrer Kniegelenksbeschwerden auf beiden Seiten und eines lumbospondylogenen Schmerzsyndroms. Für die angestammte Tätigkeit erachtete Dr. E.___ die Beschwerdeführerin als sicher nicht mehr arbeitsfähig. Ausserdem müssten die schweren Haushaltsarbeiten von den Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lienangehörigen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden. Zur Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit wies er darauf hin, dass die Beschwerdeführerin ungelernt sei. Inwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern ihr eine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit zumutbar sei, wäre gemäss Dr. E.___ in einem Assessment abzuklären gewesen (Urk. 6/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf diese Aktenlage schloss die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 12. Juni 2008, dass der Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2006 angepasste Tätigkeiten wieder voll zumutbar gewesen seien, was unter Berücksichtigung eines Teilinvaliditätsgrades im Haushalt von 6,3 % und einem Teilinvaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 21 % im Erwerb zu einer rentenausschliessenden Invalidität von 17 % führte (vgl. Begründung in Urk. 6/60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Neuanmeldung vom August 2008 hielt Dr. Z.___ in ihrem Bericht vom 7. Oktober 2008 fest, dass sie die Beschwerdeführerin seit Februar 2008 als Hausärztin betreue. Diese klage seit Behandlungsbeginn über invalidisierende Arthroseschmerzen in beiden Knien, welche zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich in der B.___ nochmals abgeklärt worden seien. Daneben bestehe ein spondylogenes Schmerzsyndrom sowie eine ausgeprägte Adipositas (Urk. 8/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 15. Juni 2009 diagnostizierte Dr. A.___ unter anderem invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierende Gonarthrosen beidseits und ein lumbospondylogenes Syndrom (Urk. 6/86/3; vgl. auch: Urk. 6/89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der nächsten Neuanmeldung vom 17. April 2011 teilte Dr. A.___ mit, dass eine operative Versorgung des Knies rechts in Abklärung sei (Urk. 6/97). Ein MRI des H.___ des rechten Knies vom 29. April 2011 liess diverse Schäden erkennen, unter anderem eine schwere Chondropathie (Grad IV) im medialen Femorotibialgelenk, Risse in den Innen- und Aussenmenisken und eine Bakerzyste (Urk. 6/99/3). Am 12. Oktober 2012 unterzog sich die Beschwerdeführerin in der B.___ eine Knie-Totalendoprothese rechts (Urk. 6/112).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der hier zu prüfenden Neuanmeldung vom 21. Juni 2013 erklärte die Beschwerdeführerin, es sei in den letzten zwei Jahren zu einer steten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung gekommen. Trotz der operativen Versorgungen beider Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenke leide sie an Knieschmerzen beidseits, rechtsbetont, sowie an Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen (Urk. 6/113). Der klinische und radiologische Heilungsverlauf bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des operativ versorgten Knies rechts wurde von der B.___ am 11. März 2013 als erfreulich bezeichnet (Urk. 6/116/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erklärte in seinem Bericht vom 6. August 2013, es sei in den letzten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 Monaten zu keiner Besserung der Knie- und Rückenbeschwerden gekommen, eher zu einer Verschlechterung. Die Beschwerdeführerin leide nach wie vor ständig unter belastungsabhängigen Knie- und Rückenschmerzen, sie könne lediglich kurze Strecken am Stück gehen und maximal 30 Minuten an Ort stehen (Urk. 6/115). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein MRI vom 11. November 2013 liess eine hochgradige discoligamentär bedingte Spinalkanalstenose LWK 2/3 mit Kompression des Duralsackes, ein breitbasiges Discusbulging LWK 3/4 und 4/5 bei begleitender höhergradiger Spondylarthrose und linksseitiger Recessusstenose bei möglicher Wurzelaffek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion L4 beziehungsweise L5 links und eine erosive Osteochondrose LWK 3/4 erkennen (Urk. 6/119/1-2). Am 20. November 2013 unterzog sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im I.___ einer ersten CT-gesteuerten Nervenwurzelinfilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration L2/3 links (Urk. 6/119/3); am 4. Dezember 2013 folgte eine weitere auf der rechten Seite auf selber Höhe (Urk. 6/119/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Januar 2014 erfolgte die orthopädische Untersuchung durch den RAD-Arzt Dr. C.___. Anamnestisch notierte Dr. C.___, dass gemäss der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit 2010 Schmerzen im Bereich des rechten Knies vorlägen. Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativ hätten sich die Beschwerden um etwa 35 % gebessert. Im rechten Knie habe sie weniger Beschwerden als links. Seit letzten Sommer seien Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, rechts mehr als links dazugekommen. Die Tabletten und Spritzen ihres Hausarztes hätten nur wenig geholfen. Sie leide an Schmerzen tief unten im Rücken mit dauernden Ausstrahlungen in die Hüften. Die versicherungsme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Beurteilung von Dr. C.___ lautete dahingehend, dass bei der Beschwerdeführerin mit den Diagnosen einer schmerzhaften Bewegungs- und Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinschränkung der LWS und einer Bewegungs- und Belastungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung des rechten und des linken Kniegelenks ein somatischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden ausgewiesen sei. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Reinigungsfrau bestehe seit Juli 2004 keine Arbeitsfähigkeit mehr. In angepasster Tätigkeit sei sie jedoch mit Ausnahme kürzerer akutmedizinisch bedingter Rehabilitationszei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten durchgehend zu 100 % arbeitsfähig gewesen; der totalendoprothetische Kniegelenksersatz vom September 2012 habe nicht zu einer quantitativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes im Vergleich zu 2011 geführt; die als neu angegebenen Rückenschmerzen seien seit 2006 aktenkundig (Urk. 6/121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 24. bis 26. Februar 2014 war die Beschwerdeführerin aufgrund eines Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infarkts im D.___ hospitalisiert. Die Diagnosen im Austrittsbericht vom 24. Februar 2014 lauteten wie folgt (Urk. 6/118/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">NSTEMI bei koronarer Eingefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwere Stenose des RIVA: PCI/Stent x2 (medikamentös beschichtet)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Übrige Kranzarterien normal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Normale LV-Funktion 8EF 67 %)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CvRF: Arterielle Hypertonie, Dyslipidämie, Diabetes mellitus, anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tender leichter Nikotinabusus (3 Zig/d)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II (ED)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HbA1c 9,7 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Keine Mikroalbuminurie und Proeinurie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D 25 Mangel (ED 11.02.14)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboradikuläres Schmerzsyndrom a.e. L2 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS 11.12.2013 (I.___): Hochgradige Spinalkanalste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nose LWK 2/3, breitbasiges Diskusbulging LWK 3/4 und 4/5 mit höhergradiger linksseitiger Recessusstenose, erosive Osteochondrose LWK 3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach rezidivierenden CT-gesteuerten Wurzelinfiltrationen L2/3 am 20.11.2013, 4.12.2013.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ sprach sich am 3. August 2014 für eine wesentlich stärkere Behinderung infolge der Rückenbeschwerden aus und erklärte unter Beilage eines Berichts des Stadtspitals D.___ vom 26. Juni 2014, dass im Februar 2015 eine operative Versorgung der Spinalkanalstenose geplant sei (Urk. 6/127/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. März 2015 unterzog sich die Beschwerdeführerin der geplanten Fenestration L2/3, L3/4 und L4/5 links mit mikrochirurgischer Dekompression und Entfernung einer Diskushernie L2. Am 1. April 2015 konnte sie vom D.___ in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden (Urk. 6/128/5-6). Dr. A.___ sprach sich in seinem Verlaufsbericht vom 13. April 2015 für eine Arbeitsfähigkeit in angepasster, wechselbelastender Tätigkeit von maximal 3 Stunden aus; die Leistungsfähigkeit sei um 80 % vermindert (Urk. 6/128/1-4). Der Operateur, Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Neurochi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie, erklärte im Verlaufsbericht vom 18. Juni 2015, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin postoperativ berichtet habe, dass die starken Oberschenkelschmerzen rechts verschwunden seien und dass sie die Schmerzmedikamente habe absetzen können; sie habe noch belastungs- und bewegungsabhängige Rücken-Kreuz-schmerzen. Bei der letzten Untersuchung vom 4. Mai 2015 sei ein unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälliger Befund vorgelegen. Dr. J.___ ging von einer günstigen Prognose aus und erklärte, dass ab Juli 2015 leichte Tätigkeiten wieder möglich sein sollten (Urk. 6/129/1-3). In der Folge suchte die Beschwerdeführerin Dr. J.___ nicht mehr auf (vgl. Urk. 6/131/4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Februar 2016 fand eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt statt. Die Beschwerdeführerin erklärte anlässlich dersel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, sie leide immer unter Schmerzen, besonders stark im Rückenbereich. Sie bewegte sich während der Abklärung an Krücken fort. Im gemeinsam mit den zwei Söhnen gekauften Reihenhaus wohnte die Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem aktuell arbeitslosen Ehemann, den zwei Söhnen, einer Schwieger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tochter und drei Enkelkindern. Die Abklärungsperson kam zum Schluss, dass unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht der Beschwerdeführerin und der zumutbaren Mitwirkung der übrigen erwachsenen Familienmitglieder keine anrechenbare Einschränkung im Haushalt vorliege (Urk. 6/133).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Bericht zu Handen des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 23. September 2016 erklärte Dr. A.___, dass die Beschwerdeführerin trotz der Knietotalprothese rechts 2012 weiterhin über belastungsabhängige Schmerzen medial auch in Ruhe, geringer im Sitzen und zunehmend im Stehen und Gehen, klage. Auch links lägen belastungsabhängige zunehmende Schmerzen peripa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellär mit Ausstrahlung ins mediale Kompartiment bei Status nach unikompar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">timenteller Knieprothesenimplantation 2004 vor. Trotz der am 26. März 2015 durchgeführten Rückenoperation klage sie zudem über chronische, auch im Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und in Ruhe bestehende, bei körperlicher Tätigkeit zunehmende lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bosakrale Schmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein. Positionswechsel seien stündlich notwendig und die Schmerzen nur mit Analgetika leicht zu mindern. Aus kardialer Sicht sei die Beschwerdeführerin aufgrund der koronaren Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheit insoweit eingeschränkt, als ihr keine schweren Arbeiten und keine Arbeiten unter Zeitdruck zugemutet werden könnten. Aufgrund des metabo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lischen Syndroms seien Schichtarbeiten nicht geeignet. Die Adipositas stehe Tätigkeiten mit repetitivem Bücken, Leitern- oder Treppensteigen entgegen. Eine leidensangepasste Tätigkeit mit wechselbelastender leichter, vor allem in sitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Position auszuübender Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin zu maximal 30 % zumutbar (Urk. 6/145/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ stellte sich in seiner Stellungnahme hierzu vom 21. November 2016 auf den Standpunkt, dass die Beurteilung von Dr. A.___ überwiegend auf die Kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beschwerdeführerin abstelle. Er beschreibe von Seiten der Kniegelenke keine gröberen objektivierbaren Funktionseinschränkungen. Die von ihm genannten Einschränkungen der Belastbarkeit würden sich unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Befunde, Funktionseinschränkungen und Diagnosen weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend mit denjenigen der RAD-Untersuchung vom Januar 2014 decken (Urk. 6/155/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einem im Beschwerdeverfahren eingereichten Austrittsbericht des D.___ zu einem stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 28. August bis 13. September 2017 zur multimodalen Behandlung eines chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen lumboradikulären Schmerzssyndroms L4 rechts ist unter anderem zu entnehmen, dass ein MRI der LWS vom 26. Mai 2017 als Ursache der Beschwerden eingeengte Neuroforamina in Höhe L4/5 bei Spondylarthrose und Diskusprotrusion mit möglicher Irritation der Nervenwurzeln L4 beidseits erkennen liess (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich der medizinischen Akten, welche der Renteneinstellung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 31. Mai 2006 mit Verfügung vom 12. Juni 2008 zugrunde lagen (vgl. obige E. 4.1.1), mit denjenigen, welche im Rahmen der hier zu beurteilenden Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung vom 21. Juni 2013 eingingen respektive eingeholt wurden, lässt zweifels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei darauf schliessen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit der Renteneinstellung per Ende Mai 2006 bis zum Erlass des hier angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Entscheids vom 29. November 2016 zumindest vorübergehend deutlich verschlechtert hat. Neben den bekannten Knie-beschwerden links verdichteten sich die zwar ebenfalls bereits bekannten arthrotischen Beschwerden im rechten Knie sowie die Beschwerden im lumbalen Bereich (vgl. Urk. 16/53) zu Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, welche zu einer Knietotalprothese im rechten Knie am 12. Oktober 2012 (Urk. 6/112) und zum operativen Eingriff in Form einer Fenestration im Bereich L2 bis L4 sowie zur Entfernung der Diskushernie L2 am 1. April 2015 führten. Zusätzlich erlitt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Februar 2014 einen Herzinfarkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der diversen gesundheitlichen Störungen der Beschwerdeführerin anbelangt, stellte die Beschwerdegegnerin übereinstimmend mit der medizinischen Aktenlage nicht in Frage, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit seit Juli 2004 ununter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen gänzlich arbeitsunfähig ist (vgl. dazu: Urk. 6/123/3, 6/128/1). Keine ernsthaften Zweifel rechtfertigen sich ausserdem daran, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin spätestens ab dem Zeitpunkt der operativen Versorgung der symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Spinalkanalstenose vom 26. März 2015 auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig war. Zudem ist gestützt auf die Beurteilung von Dr. J.___ vom 18. Juni 2015 (Urk. 6/129) als erstellt zu betrachten, dass die vollständige Arbeitsunfähigkeit zumindest bis Ende Juli 2015 andauerte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchaus wahrscheinlich, wenn auch nicht ärztlich attestiert und damit nicht überwiegend wahrscheinlich erstellt, erscheint zudem, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin spätestens ab Stellung der Operationsindikation durch Dr. J.___ am 26. Juni 2014 (Urk. 6/127/2-3) bereits erheblich in ihrer Restarbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Dass die Operation erst im März 2015 durchgeführt werden konnte, hing einzig mit der nach dem Myokardinfarkt vom Februar 2014 instal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierten Antikoagulation zusammen (vgl. Urk. 6/127/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht gefolgt werden kann der Beschwerdegegnerin aber insoweit, als sie sich für die Beurteilung des gesundheitlichen Zustandes der Beschwerdeführerin von der Neuanmeldung bis Juni 2014 sowie für die Beurteilung des Zustandes ab August 2015 fast ausschliesslich auf die orthopädische Beurteilung von Dr. C.___ vom 28. Mai 2014 (Urk. 6/121) stützte. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend machen lässt (Urk. 1 S. 7), überzeugt die Beurteilung von Dr. C.___ bereits angesichts des Umstandes nicht, dass seinen Ausführungen weder eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der geltend gemachten Schmerzhaftigkeit der verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Bereich beider Kniegelenke und des unteren Rückens noch eine Gesamtschau der Beeinträchtigungen zu entnehmen ist. Hinzu kommt, dass Dr. C.___ das Ausmass der Problematik im Bereich der Lendenwirbelsäule - wohl aufgrund fehlender Kenntnis der von Dr. A.___ am 18. März 2014, mithin vor Erstellung des RAD-Berichts vom 28. März 2014 eingereichten Berichte des D.___ (vgl. dazu Urk. 6/118-119) - offensichtlich verkannte. Der im MRI vom 11. November 2013 festgestellte Befund (Urk. 6/119/1-2) führte nicht nur zu den Nervenwurzelinfiltrationen vom 20. November und 4. Dezember 2013 (Urk. 6/119/3-4), sondern bildete auch Grundlage für die von Dr. J.___ am 26. Juni 2014 gestellte Operationsindikation (Urk. 6/127/2-3). Der Schluss von Dr. C.___, wonach die als neu angegebenen Rückenschmerzen seit 2006 aktenkundig seien (Urk. 6/121/7), mithin diesbezüglich keine Verschlechterung vorliege, überzeugt angesichts der oben dargelegten Entwicklung der lumbalen Problematik in keiner Weise, zumal eine Röntgenuntersuchung der LWS von November 2008 einzig ventrale Spondylophyten an der Bodenplatte von L2 und an der Deckplatte von L4 sowie eine Spondylarthrose L5/S1 hatte erkennen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (vgl. Urk. 6/73/2), mithin noch weit entfernt war vom im November 2013 per MRI festgestellten und im Juni 2014 als operationswürdig beurteilten Befund. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Dr. C.___ die Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Untersuchung vom 16. Januar 2014 mit Ausnahme von kürzeren akutmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Rehabilitationszeiten als dauernd uneingeschränkt beurteilte (Urk. 6/121/7), überzeugt mithin insbesondere angesichts der sich ab Herbst 2013 zuspitzenden Situation im Bereich der Lendenwirbelsäule (vgl. dazu: Bericht von Dr. A.___ vom 6. August 2013, Urk. 6/115, und Berichte des I.___ zu den Nervenwurzelinfiltrationen vom 20. November und 4. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013, Urk. 6/119/3-4) nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit aber fehlt es an einer nachvollziehbaren Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für die Zeit vom 1. Dezember 2013 (frühest möglicher Rentenbeginn gemäss Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG) bis zum Tag vor der Rückenoperation vom 25. März 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Arbeitsfähigkeit ab 1. August 2015 anbelangt, konnte Dr. J.___ sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne positive Prognose vom 18. Juni 2015 (Urk. 6/129/3) mangels einer weiteren Untersuchungsmöglichkeit nicht bestätigen (vgl. Urk. 6/131/4-5). Auf die Aktenbeurteilung von Dr. C.___ vom 21. November 2016, in welcher der RAD-Arzt auf seine beweismässig nicht verwertbare Einschätzung vom 28. März 2014 (Urk. 6/121) verwies, kann ebenfalls nicht abgestellt werden. Dies gilt umso mehr, als bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur geringe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsinterner ärztlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Feststellungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzende Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vorzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einschätzung von Dr. A.___ vom 23. September 2016, wonach eine maximal 30%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit (2/3 sitzend, 1/3 abwechselnd stehend und gehend), mit einer Gewichtsbeschränkung von maximal 15 Kilogramm selten, 10 Kilogramm häufiger, 5 Kilogramm uneingeschränkt vorliege, wobei limitierend für die körperliche Belastbarkeit vor allem die Knie- und Rückenprobleme seien, welche bei Verharren in einer Position zu mehr Schmerzen führten, was wiederum zu Stress bezüglich der Herzproblematik und des Diabetes führen könne (Urk. 6/145/2), trägt grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich den geklagten Beschwerden der Beschwerdeführerin Rechnung. Mangels einer beweismässig verwertbaren fachmedizinischen orthopädischen wie auch innermedizinischen Beurteilung der Leistungsfähigkeit, welche eine Vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit und Verifizierung der Einschätzung von Dr. A.___ erlauben würde, kann aber angesichts der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), nicht abschliessend auf die Beurteilung von Dr. A.___ abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend folgt aus dem Gesagten, dass die Beschwerdeführerin vom 25. März bis Ende Juli 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsunfähig in jeglicher Tätigkeit war. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit vom 1. Dezember 2013 (frühester Rentenbeginn nach Neuanmeldung) bis 24. März 2015 und ab 1. August 2015 ist die Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen in Form eines polydisziplinären Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Angesichts der sich aus dem Bericht des D.___ vom 13. September 2017 ergebenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose eines chronischen lumboradikulären Syndroms L4 (Urk. 17) drängt sich neben einer orthopädisch-rheumatologischen eine neurologische sowie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des metabolischen Syndroms und der koronaren Problematik eine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung aus dem Bereich Innere Medizin/Kardiologie auf. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit vom 1. Dezember 2013 bis 24. März 2015 wird die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle gegebenenfalls Auskünfte der dannzumal behandelnden Ärzte einzuholen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Erstellung des Gutachtens sind sogenannte Leitlinien der jeweiligen Fachverbände, soweit diese auf einem breit abgestützten Fachkonsens beruhen, zu berücksichtigen (vgl. dazu: Ausführungen der Beschwerdeführerin zu den Leitlinien für die ärztliche Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen und zur International Classsification of Funktioning, Disability an Health (ICF), in: Urk. 1 S. 10 f.) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Haushalt anbelangt, ging die Abklärungsperson am 17. Februar 2016 im Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz zum Abklärungsergebnis vom 14. Februar 2007 (damalige Einschränkung im Haushalt: 15,75 %) von keiner anrechenbaren Einschränkung mehr aus. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Schluss basierte nicht auf der Annahme einer verbesserten gesundheitlichen Leistungsfähigkeit, sondern ganz wesentlich auf dem Umstand der erheblich geänderten Wohnverhältnisse und des damit einhergehenden höheren Umfangs an anrechenbarer zumutbarer Mithilfe von Familienangehörigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausschlaggebend ist bei der Beurteilung der Einschränkungen im nicht-erwerblichen Bereich nicht die medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit, sondern wie sich der Gesundheitsschaden in der nichterwerblichen Betätigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle zu erheben ist. Diese erstreckt sich im Haushalt auch auf den zumutbaren Umfang der Mithilfe von Familienangehörigen (Urteil des Bundesgerichts I 300/04 vom 19. Oktober 2004 E. 4.1 und 6.2.2), welche im Rahmen der Schadenminderungspflicht zu berücksichtigen ist und weitergeht als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lebt zwischenzeitlich nicht nur mit ihrem aktuell arbeitslosen Ehemann, sondern auch mit zwei erwachsenen Söhnen, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Schwiegertochter und drei Enkelkindern im selben Reihenhaus (vgl. Urk. 6/133/2). Gemäss den Ausführungen der Abklärungsperson übernimmt die Schwiegertochter der Beschwerdeführerin sowohl im Bereich "Ernährung" als auch in den Bereichen "Wohnungspflege" und "Wäsche und Kleiderpflege" den Grossteil der Arbeit. Die Beschwerdeführerin erledige auch jene Arbeiten nicht oder nicht vollständig, welche ihr körperlich zumutbar wären, wie zum Beispiel das Kochen einfacher Gerichte, Rüstarbeiten im Sitzen, die Reinigung von Schubladen auf Arbeitshöhe, das Zusammenlegen von Wäsche oder das Abstauben mit einem Swiffer. Diese Arbeiten seien ihr jedoch im Rahmen der Schadenminderungspflicht zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen Tätigkeiten erachtete die Abklärungsperson als der Schwiegertoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter und den Männern im Haushalt im Rahmen der Mitwirkung zumutbar, was von der Beschwerdeführerin denn auch nicht ausdrücklich bestritten wurde (vgl. Urk. 1, 6/133/7). Angesichts des Umstandes, dass der Ehemann und die Söhne der Beschwerdeführerin abgesehen von der Gartenarbeit, welche sie wie auch die Einkäufe gemäss Abklärungsbericht immer schon erledigt hatten, lediglich noch die Zahlungen und das Waschen und Aufhängen der Vorhänge überneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 6/133/5-6), scheint diese Schlussfolgerung nachvollziehbar und begründet, weshalb sich die Annahme, dass der Beschwerdeführerin als einer von fünf erwachsenen Personen in einem Haushalt, in welchem sie weder für die Kinderbetreuung noch für die Gartenarbeit zuständig ist, keine invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Einschränkung mehr zuzugestehen ist, rechtfertigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgt aus dem Gesagten, dass die Beschwerdeführerin vom 25. März bis Ende Juli 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsunfähig in jeglicher Erwerbstätigkeit war, jedoch für den gesamten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidrelevanten Zeitraum vom 1. Dezember 2013 bis zum Erlass des angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Entscheids keine Einschränkungen im Haushalt aufwies, was bei einem Erwerbsanteil von 60 % zu einem Gesamtinvaliditätsgrad von insgesamt 60 % spätestens ab 25. März bis mindestens Ende Juli 2015 führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin seit Juli 2004 in der angestammten Tätigkeit in der Reinigung ununterbrochen zu 100 % arbeitsunfähig ist, hat sie das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 2 lit. b IVG seit Juli 2005 – entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2) - jederzeit erfüllt, bedeutet doch der Begriff der Arbeitsunfähigkeit in Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG die durch den Gesundheitsschaden bedingte Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder im bisherigen anerkannten Aufgabenbereich (vgl. obige </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.2). Hieraus folgt, dass der Anspruch auf Ausrichtung einer Dreiviertelsrente unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG sowie Art. 88a Abs. 2 IVV spätestens am 1. Juni 2015 entstanden ist und zumindest bis 30. November 2015 andauert (Art. 88a Abs. 1 IVV). Der angefochtene Entscheid ist folglich hinsichtlich der Zusprache der Dreiviertelsrente vom 1. Juni bis 30. November 2015 zu bestätigen. Soweit die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch vom 1. Dezember 2013 (frühester Rentenbeginn nach Neuanmeldung) bis 31. Mai 2015 und ab 1. Dezember 2015 verneinte, ist der angefochtene Entscheid auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und die Sache ist zu ergänzenden medizinischen Abklärungen in </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Form eines polydisziplinären Gutachtens (Orthopädie, Neurologie, Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin/Kardiologie) und zu neuerlichem Entscheid über einen Rentenanspruch vom 1. Dezember 2013 bis 31. Mai 2015 und ab 1. Dezember 2015 an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens kann auf Ausführungen zu einer allfälligen Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. dazu: Urk. 1 S. 5) verzichtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 3‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Sinne gutgeheissen, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung vom 29. November 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">insoweit aufgehoben wird, als sie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> den Anspruch auf eine Invalidenrente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 1. Dezember 2013 bis 31. Mai 2015 und ab 1. Dezember 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verneint, und es wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt das Kantons Züri</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ch, IV-Stelle, zurückgewie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen, über den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Leistungsanspruch der Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">deführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 1. Dezember 2013 bis 31. Mai 2015 und ab 1. Dezember 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>