<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00189</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107291&amp;W10_KEY=13013572&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00189</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Eintragungen ins Handelsregister</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die (Art der) Wiedereintragung in das Handelsregister kann erhebliche Bedeutung erlangen für eine nach abgeschlossenem Konkursverfahren gelöschte Gesellschaft, wenn diese die Verjährung einer glaubhaft gemachten und noch unverwerteten Forderung, die im Sinn einer Nachkonkursbedingung nicht schon sicher erst nachträglich entdeckt worden ist, vielleicht selbst unterbrechen muss. Zur Eintretensfrage (E. 1b). Verzicht, den Schuldner einer solchen Forderung beizuladen (E. 1c). Das teilweise Nichteintreten der Vorinstanz lässt sich nicht halten; Verzicht auf Rückweisung (E. 2a). Unabhängig vom Grund der Löschung besteht die Möglichkeit der Wiedereintragung einer Gesellschaft in das Handelsregister, um noch vorhandene, glaubhaft gemachte Aktiven zu verwerten - jedenfalls dort, wo nicht die Wiedereintragung an sich, sondern deren Art strittig ist (E. 2b). Die Art des Wiedereintrags muss der gelöschten Gesellschaft die Möglichkeit geben, unabhängig von einem resolutiv bedingten Nachkonkursverfahren die Verjährung der behaupteten Forderung zu unterbrechen (E. 2c+d). Die Gesellschaft gilt es deshalb zum Zweck der Liquidation im Nachkonkurs, eventuell - sollte ein solcher letzlich nicht stattfinden - zugleich durch die Gesellschaft selbst wieder im Handelsregister einzutragen, was klarstellt, dass deren sämtliche Liquidationsschritte unter der Suspensivbedingung eines entfallenden Nachkonkurses stehen (E. 2f-h). Gegen die Bezeichnung und handelsregisterliche Aufnahme eines bisherigen Verwaltungsratsmitglieds als Liquidator spricht alsdann nichts (E. 3). Zur Tragung der Verfahrenskosten (E. 4). Kein Anspruch auf Parteientschädigung mangels genügend deutlichen Obsiegens (E. 5). Möglichkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (E. 6). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEILADUNG">BEILADUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: HANDELSREGISTER">HANDELSREGISTER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDLUNGSFÃHIGKEIT">HANDLUNGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONKURS">KONKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIQUIDATIONSVERFAHREN">LIQUIDATIONSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHKONKURS">NACHKONKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSPERSÃNLICHKEIT">RECHTSPERSÃNLICHKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 66 lit. II HRegV</span><br/><span class="ungerade">Art. 135 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 739 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 195 SchKG</span><br/><span class="gerade">Art. 207 SchKG</span><br/><span class="ungerade">Art. 269 SchKG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. A. Nachdem die B AG ihre Insolvenz deklariert hatte, erÃ¶ffnete das Bezirksgericht W am 4. November 1992 den Konkurs Ã¼ber diese Gesellschaft und beauftragte das Konkursamt X, das Verfahren durchzufÃ¼hren. Das zeitigte im ZÃ¼rcher Handelsregister keine weitere Ãnderung â etwa insbesondere der Firma â als die Bemerkung: "KonkurserÃ¶ffnung vom 4.11.1992; Gesellschaft aufgelÃ¶st". Die konkursamtliche Verteilungsliste vom 18. Oktober 1994 wies einen Verlust von rund Fr. 7,36 Mio. aus. Mit VerfÃ¼gung vom 20. Januar 1995 erklÃ¤rte das Bezirksgericht das Konkursverfahren als geschlossen, was sich einzig in der handelsregisterlichen Bemerkung niederschlug: "Das Konkursverfahren wurde mit VerfÃ¼gung des Konkursrichters des Bezirksgerichts W vom 20.01.1995 als geschlossen erklÃ¤rt. Die Gesellschaft wird von Amtes wegen gelÃ¶scht."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die A AG, AlleinaktionÃ¤rin der B AG sowie inzwischen Zessionarin einer kollozierten Konkursforderung, liess das Handelsregisteramt des Kantons ZÃ¼rich unter dem 9. Oktober 2002 und unterstÃ¼tzt durch die drei letzten Verwaltungsratsmitglieder der B AG ersuchen, die gelÃ¶schte Gesellschaft fÃ¼r die nachtrÃ¤gliche Verwertung eines Aktivums wie­der einzutragen. Sie berief sich auf einen Anspruch der B AG gegenÃ¼ber deren ehemaliger Bank, der Bank P, welche ihre Kundin am 23. Oktober 1992 durch widerrechtliches Kappen der GeschÃ¤ftsbeziehungen in den Konkurs getrieben und dergestalt einen Schaden von Dutzenden Millionen Franken verursacht habe. Nun gelte es zunÃ¤chst die VerjÃ¤hrung vor dem 23. Oktober 2002 zu unterbrechen. Zwar melde sie (A AG) die genannte Forderung gleichzeitig dem Konkursamt X. Erzeige sich diese aber als nicht neu entdeckt â was einst­weilen offen bleibe â, finde kein Nachkonkursverfahren statt und vermÃ¶ge die B AG darÃ¼­ber zu verfÃ¼gen, mÃ¼sse also vorerst die VerjÃ¤hrung unterbrechen und bedÃ¼rfe zu alledem des handelsregisterlichen Wiedereintrags. Selbst im umgekehrten Fall stehe nicht fest, ob das Konkursamt sich um jenen Teil des Anspruchs kÃ¼mmern werde, der den Konkursverlust Ã¼bersteige, und zudem solle der Verwaltungsrat der B AG etwa im Nachkonkurs die Anfechtungsrechte der Gesellschaft wahrnehmen kÃ¶nnen, was sÃ¤mtlich ebenso die Wiedereintragung voraussetze.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Konkursamt schrieb A AG's Vertreterin am 11. Oktober 2002, es habe dem Antrag auf ErÃ¶ffnung eines Nachkonkurses entsprochen, weil es vorbehaltlich eines anders lautenden Gerichtsentscheids davon ausgehe, das fragliche Aktivum sei wÃ¤hrend des ordentlichen Konkursverfahrens unentdeckt geblieben. Die Vertreterin leitete diesen Brief unter dem 14. Oktober 2002 in Kopie an das Handelsregisteramt weiter und bemerkte, der Schaden von B AG betrage maximal Fr. 400 Mio.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">B. Mit Tagebucheintrag vom ... Oktober 2002, verÃ¶ffentlicht im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom ... gleichen Monats, ergÃ¤nzte das Handelsregisteramt die Firma der B AG um den Zusatz "in Liquidation", strich die Bemerkung aus dem Jahr 1995 und brach­te neu folgende an: "Die am 01.02.1995 gemÃ¤ss Art. 66 Abs. 2 HRegV [Handelsregisterverordnung vom 7. Juni 1937, SR 221.411] von Amtes wegen gelÃ¶schte Gesellschaft wird zum Zweck der Liquidation wieder in das Handelsregister eingetragen".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die ausserordentliche Generalversammlung der B AG vom 16. Oktober 2002 bestÃ¤­tigte die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats, wÃ¤hlte einen von ihnen zum Liquidator mit Einzelunterschrift und beauftragte diesen, sich beim Handelsregisteramt anzumelden. Das tat er noch selben Tags. Das Handelsregisteramt lehnte aber den einschlÃ¤gigen Eintrag unter dem 4. November 2002 ab, und zwar noch formlos.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Unter dem 31. Oktober 2002 hatte die Bank Q beim Handelsregisteramt Einsprache erheben lassen mit den Ansinnen, den am ... Oktober 2002 erfolgten Eintrag "B AG in Liquidation" von Amts wegen zu lÃ¶schen, eventualiter keinen Liquidator der B AG neu einzutragen. Die BegrÃ¼ndung betonte nebst anderem, sowohl die B AG als auch das Konkursamt hÃ¤tten die Bank Q bei FriedensrichterÃ¤mtern fÃ¼r Fr. 400 Mio. verklagt. Eine Wiedereintragung komme nach einem wie hier im ordentlichen Verfahren durchgefÃ¼hrten und durch den Konkursrichter normal geschlossenen Konkurs nicht in Frage. Ansonsten kÃ¶nne und mÃ¼sse der Ã¼brigens nicht einmal glaubhafte Anspruch im mittlerweile erÃ¶ffneten Nachkonkurs durchgesetzt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">C. Mit Tagebucheintrag vom ... November 2002, publiziert im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom ... nÃ¤mlichen Monats, berichtigte das Handelsregisteramt die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 unter deren Streichung wie folgt: "Die am 01.02.1995 gemÃ¤ss VerfÃ¼gung des Konkursrichters des Bezirksgerichts W gelÃ¶schte Gesellschaft wird zum Zweck der konkursamtlichen Liquidation wieder in das Handelsregister eingetragen".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Vertreterin der A AG und nunmehr ebenso der B AG teilte dem Handelsregis­teramt unter dem 13. sowie 15. November 2002 mit, in SÃ¼hnverhandlungen hÃ¤tten Bank R sowie Bank Q als die je mÃ¶glichen Rechtsnachfolgerinnen der Bank P nicht nur ihre Pas­sivlegitimation, sondern auch die Aktivlegitimation von Konkursmasse sowie Gesellschaft bestritten, und zwar bei Ersterer mangels neu entdeckten VermÃ¶gens und bei Letzterer, weil der Handelsregistereintrag diese auf die konkursamtliche Liquidation beschrÃ¤nke. Am 18. November 2002 begehrte die gleiche Vertreterin, die Einsprache der Bank einzusehen, was das Handelsregisteramt mit Antwortschreiben vom 22. November 2002 jedoch verwei­gerte. Unter dem 26. November 2002 liessen A AG und B AG das Handelsregisteramt ersuchen, die Berichtigung vom .../... November 2002 im Sinn einer gleichzeitig bei der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons ZÃ¼rich erhobenen Beschwerde wieder zu er­wÃ¤gen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Konkursamt trat den Anspruch der B AG gegen die Bank P von Fr. 400 Mio. unter dem 20. Dezember 2002 an die A AG ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">D. Mit VerfÃ¼gung vom 16. oder 17. Januar 2003 beanstandete das Handelsregisteramt den Eintrag der B AG-Verwaltungsratsmitglieder als Liquidatoren sowie das GewÃ¤hren der Einsicht in Korrespondenzakten als gesetzeswidrig, verweigerte die Eintragung und gab dem WiedererwÃ¤gungsgesuch keine Folge (Dispositiv-Ziffer 1); in Dispositiv-Ziffer 2 auferlegte es seine GebÃ¼hr der B AG und deren Vertreterin unter Solidarhaftung. Es erwog, die Berichtigung vom .../... November 2002 sei nicht um der Einsprache durch die Bank Q willen geschehen. Im Licht des Begehrens um Eintrag von Liquidatoren habe sich die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 als unzutreffend erwiesen, "da durch diesen Wortlaut der Anschein erweckt werden kÃ¶nnte, dass das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt worden sei. Diesem Umstand musste ... von Amtes wegen Abhilfe geschaffen werden, indem der Publikationstext richtig gestellt wurde. Damit kann von Dritten unzweifelhaft fest­gestellt werden, dass die Gesellschaft nicht etwa zwecks privatrechtlicher Liquidation im Sinne von Art. 739 ff. OR [Obligationenrecht, SR 220] wieder eingetragen wurde, sondern dass sie in den Zustand vor der Eintragung ... vom 01.02.1995 versetzt wird, mithin als durch KonkurserÃ¶ffnung vom 4. November 1992 aufgelÃ¶st." Wegen des Nachkonkurses bedÃ¼rfe es keiner Liquidatoren, denn "[e]ine ... Verwertung durch den Verwaltungsrat birgt die Gefahr ..., dass dem vollumfÃ¤nglichen Anspruch der GlÃ¤ubiger nicht GenÃ¼ge getan wÃ¼rde, vielmehr bestÃ¼nde das Risiko, dass VermÃ¶genswerte abgezweigt wÃ¼rden."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Bereits am 26. November 2002 hatten sich A AG sowie B AG bei der Direktion der Justiz und des Innern beschweren lassen einerseits mit dem materiellen Antrag, im Handelsregister die Berichtigung vom .../... November 2002 aufzuheben sowie die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 "gemÃ¤ss Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin 1" (gemeint: Eingabe der A AG vom 9. Oktober 2002 an das Handelsregisteramt) wiederherzustellen, anderseits mit den prozeduralen Ansinnen, erstens den beiden Gesellschaften das rechtliche GehÃ¶r zu lei­hen, ihnen insbesondere die BegrÃ¼ndung des Handelsregisteramts fÃ¼r die Berichtigung der Wiedereintragung und eine Kopie der Einsprachen von Bank R bzw. Bank Q gegen die Wie­dereintragung der B AG zuzusenden sowie ferner Auskunft Ã¼ber Anzahl und Inhalt allfÃ¤lliger mÃ¼ndlicher Kontakte zwischen Handelsregisteramt sowie Vertretern dieser Banken be­zÃ¼glich der B AG zu erteilen, und zweitens nach GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs Frist zur ergÃ¤nzenden BegrÃ¼ndung des Rechtsmittels anzusetzen, alles unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Staats.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">A AG sowie B AG liessen am 3. Februar 2003 auch gegen die VerfÃ¼gung des Handelsregisteramts vom 16. oder 17. Januar 2003 Beschwerde erheben und â nebst einer fast unverÃ¤nderten Erneuerung der prozeduralen Ansinnen aus dem vorauf gehenden Rechtsmittel â beantragen, den Liquidator der B AG einzutragen sowie deren Rechtsvertreterin von der Haftung fÃ¼r die handelsregisteramtliche GebÃ¼hr zu befreien, alles unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Staats.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit VerfÃ¼gung vom 2. April 2003 â der Vertreterin von A AG sowie B AG am 17. gleichen Monats ausgehÃ¤ndigt â vereinigte die Direktion der Justiz und des Innern die Beschwerden (Dispositiv-Ziffer I), gebot dem Handelsregisteramt, diesen beiden Gesellschaften Akteneinsicht zu gewÃ¤hren (Dispositiv-Ziffer II Satz 1), wies im Ãbrigen die Rechtsmittel ab, soweit sie darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer II Satz 2), und auferlegte ihre Verfahrenskosten von Fr. 699.- in Dispositiv-Ziffer III zu je zwei FÃ¼nfteln den BeschwerdefÃ¼hrerinnen, unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼r das Ganze, wobei der Betrag von je Fr. 279.60 innert 30 Tagen ab Empfang der VerfÃ¼gung zu bezahlen war. Was das Nichteintreten anlangt, erhellt aus den ErwÃ¤gungen, es gebreche an einem schutzwÃ¼rdigen Interesse, die Be­richtigung vom .../... November 2002 aufzuheben sowie die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 wiederherzustellen, da die fraglichen EintrÃ¤ge inhaltlich Ã¼bereinstimmen wÃ¼rden. Und zu den Nebenfolgen hiess es insbesondere, die Rechtsmittel drÃ¤ngen zu einem FÃ¼nftel durch, weshalb ein entsprechender Kostenanteil auf die Staatskasse zu nehmen sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Hiergegen liessen A AG und B AG am Montag, 19. Mai 2003 mit Beschwerde sowie den AntrÃ¤gen an das Verwaltungsgericht gelangen, das Handelsregisteramt sei anzuweisen, (1) "gemÃ¤ss Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin 1" (das heisst erneut: Eingabe der A AG vom 9. Oktober 2002 an dieses) die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 rÃ¼ckwirkend wiederherzustellen, (2) die Berichtigung vom .../... November 2002 rÃ¼ckwirkend auf den ... Oktober 2002 aufzuheben, eventuell "die geeignete Form der Eintragung zu wÃ¤hlen, welche die wahren VerhÃ¤ltnisse rÃ¼ckwirkend auf den ... Oktober 2002 wiedergibt: kein laufendes Konkursverfahren, sondern ein noch in der Schwebe befindliches Nachkonkursverfahren, welches hinfallen kann bei gleichzeitiger Sicherung der HandlungsfÃ¤higkeit der B AG zur selbstÃ¤ndigen Wahrung ihrer vermÃ¶gensrechtlichen AnsprÃ¼che", und (3) den Li­quidator der B AG einzutragen, alles unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Staats.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Direktion der Justiz und des Innern liess sich am 27. Mai 2003 mit dem Schluss auf Abweisung des Rechtsmittels vernehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Gleiche tat das Handelsregisteramt in der Beschwerdeantwort vom 11./12. Juni 2003.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. a) Der vorliegenden Beschwerde eignet kein Streitwert, auch wenn hinter ihr ein erkleckliches finanzielles Interesse steckt (siehe oben I.A sowie B+C je Abs. 3). Sie ist deshalb kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) und mangels einer Sondermaterie nach Abs. 2 lit. a oder b dieser Bestimmung vorab in Dreierbesetzung zu erledigen. Es kommt also nichts darauf an, ob § 38 Abs. 3 VRG eine prinzipielle Einzelrichterkompetenz als zweifelhaft empfinden liesse bzw. sogar ausschlÃ¶sse.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Das gegenwÃ¤rtige Rechtsmittel gilt es an die Hand zu nehmen, da die Eintretensvoraussetzungen im Wesentlichen ohne weiteres als erfÃ¼llt erscheinen (vgl. VGr, 17. Januar 2001, VB.2000.00350 [= ZR 100/2001 Nr. 41], und 23. Januar 2002, VB.2001.00376, je E. 1, beides unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung). Einer nÃ¤heren Darlegung rufen lediglich zwei Punkte, indem der Antrag nur Begehren enthalten darf, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder es hÃ¤tte tun mÃ¼ssen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 4). Vor Verwaltungsgericht neu mutet nÃ¤mlich auf den ersten Blick an, dass in den AntrÃ¤gen 1 und 2 die Wiederherstellung bzw. Aufhebung handelsregisterlicher Bemerkungen <i>je rÃ¼ckwirkend auf den ... Oktober 2002</i> erfolgen soll, sowie das <i>Eventualbegehren</i> (oben III Abs. 1). Auch solche ParteierklÃ¤rungen â hier die frÃ¼heren im Zusammenhang mit den jetzigen â bedÃ¼rfen indes der Interpretation (siehe Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. A., Bern 1983, S. 50+196 f.; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel/Frankfurt am Main, Rz. 1312; Michael Merker, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege [VRPG] vom 9. Juli 1968, ZÃ¼rich 1998, § 39 Rz. 5; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 23 N. 12+14).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei Beschwerdegegner wie Vorinstanz machten die BeschwerdefÃ¼hrerinnen stets klar, worum es ihnen hauptsÃ¤chlich gehe: Wenn und soweit letztlich kein Nachkonkurs stattfÃ¤nde, mÃ¼sse die B AG wohl selbst â unabhÃ¤ngig vom Konkursamt â vor dem 23. Ok­tober 2002 ihre Forderung von bis zu Fr. 400 Mio. durch VerjÃ¤hrungsunterbrechung gegen­Ã¼ber der Schuldnerin sichern bzw. habe es das zu tun gegolten; zu solchem Behuf dÃ¼rfte die Gesellschaft samt Verwaltungsrat sowie Liquidator die (Wieder-)Eintragung in das Handelsregister benÃ¶tigen respektive benÃ¶tigt haben; hierbei nahmen die BeschwerdefÃ¼hrerinnen zumindest bis zum angefochtenen Entscheid an, abgesehen vom Nichteintrag des Liquidators habe ihnen die handelsregisterliche Bemerkung vom .../... Oktober 2002 anders als deren Berichtigung vom .../... November 2002 das Angestrebte verschafft (oben I.A Abs. 2 f., B+C je Abs. 2 sowie II Abs. 1 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen durften es zunÃ¤chst dem Beschwerdegegner und alsdann den Aufsichtsorganen als FachbehÃ¶rden Ã¼berlassen, ihr Anliegen â ab Vorinstanz zu­dem ausdrÃ¼cklich "gemÃ¤ss Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin 1" in der Eingabe vom 9. Oktober 2002 an den Beschwerdegegner vorgebracht (oben I.A Abs. 2 sowie, auch zum Folgen­den, II+III je Abs. 1) â auf die handelsregisterrechtlich zutreffende Weise zu verwirklichen. Deshalb kÃ¶nnen sie beim womÃ¶glich rechtsirrtÃ¼mlichen Beharren auf Wiederherstellung der Bemerkung vom .../... Oktober 2002 nicht behaftet werden und Ã¤ndert das Eventualbegehren vor Verwaltungsgericht den Streitgegenstand nicht. Was die verlangte RÃ¼ckwirkung anlangt, so beinhaltete eine solche schon der Antrag an die Vorinstanz, die Berichtigung vom .../... November 2002 aufzuheben sowie die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 wiederherzustellen. Sollte diese hier gleicher Massen als nicht einwandfrei erscheinen, gÃ¤l­te es sie nach dem Vorbild jener vom .../... November 2002 ebenso zu berichtigen. Ob das freilich bedeute, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 eine Behandlung als wie schon am ... Oktober 2002 im Sinn der Rechtsmittel korrekt eingetragen erfahren mÃ¼sste, ist bereits kein handelsregisterrechtliches Problem mehr.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Es fragt sich, ob Bank R und Bank Q, gegen welche beiden sich der von den BeschwerdefÃ¼hrerinnen behauptete Anspruch richtet (oben I.C Abs. 2), hier hÃ¤tten beigeladen werden mÃ¼ssen (vgl. zu diesem Institut KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 8 N. 8, 21 N. 107 ff. und 58 N. 1). So verhÃ¤lt es sich aber im handelsregisterrechtlichen Streit um die â in diesem Fall: Art der â Wiedereintragung einer nach Konkurs gelÃ¶schten Aktiengesellschaft gerade nicht fÃ¼r potentielle Drittschuldnerinnen wie die genannten zwei Banken, "mit denen die wiedereingetragene Gesellschaft, ihre Konkursmasse oder ihre AbtretungsglÃ¤ubiger anschliessend in Beziehung treten werden" (BGr, 30. Juni 1993, Jahrbuch des Handelsregis­ters 1994, S. 198 ff., insbesondere E. 2a).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">d) Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen fochten am 26. November 2002 die handelsregisterliche Berichtigung vom .../... November 2002 an und verlangten Wiederherstellung der Be­merkung vom .../...Oktober 2002 "gemÃ¤ss Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin 1" in der Eingabe vom 9. Oktober 2002 an den Beschwerdegegner (oben I.A Abs. 2 sowie II Abs. 1), ohne hierÃ¼ber zuvor eine erstinstanzliche VerfÃ¼gung erwirkt zu haben. Letzteres sehen sie freilich etwas verschieden. Immerhin ersuchten sie gleichzeitig um WiedererwÃ¤gung (vorn I.C Abs. 3). Im Entscheid vom 16. oder 17. Januar 2003 unter anderem dazu erblicken Beschwerdegegner sowie Vorinstanz eine solche VerfÃ¼gung. Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen er­wÃ¤hnten mit ihrem zweiten Rechtsmittel an die Direktion vom 3. Februar 2003 wenigstens jenes frÃ¼here und drÃ¼ckten in der Eingabe vom 13. Februar 2003 die Meinung aus, sie hÃ¤tten die Anordnung Ã¼ber das WiedererwÃ¤gungsgesuch nicht abermals weiterziehen mÃ¼ssen. Nun mag man bei alledem gewisse Verfahrensprobleme ausmachen. Wenn deren LÃ¶sung jedoch lauten sollte, es bedÃ¼rfe erst noch einer eigentlichen AusgangsverfÃ¼gung oder umgekehrt diese sei nicht richtig angefochten worden, liesse sich das wohl auch im Sinn sÃ¤mt­licher vorliegend Beteiligter als vermeidbarer Leerlauf bzw. unbeachtlicher Formalismus abtun.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">2. In materieller Hinsicht werden hier zunÃ¤chst die grundsÃ¤tzlicheren Rechtsmittel­antrÃ¤ge 1 und 2 samt Eventualbegehren aufgegriffen (oben III Abs. 1).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">a) Aus dem zum Inhalt der beschwerdefÃ¼hrerischen Ansinnen Erwogenen (vorstehend 1b) ergibt sich, dass sich das Nichteintreten der Vorinstanz nicht halten lÃ¤sst (oben II Abs. 3, ebenso zum Folgenden). Sogar wenn nÃ¤mlich die handelsregisterliche Bemerkung vom .../... Oktober 2002 sowie deren Berichtigung vom .../... November 2002 wirklich das Gleiche bedeuten sollten (vorn I.B+C je Abs. 1), wÃ¤re das richtig aufgefasste Anliegen der BeschwerdefÃ¼hrerinnen laut Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 vom 9. Oktober 2002 an den Beschwerdegegner bzw. etwa gemÃ¤ss vor Verwaltungsgericht eingebrachtem Eventu­alantrag zu behandeln gewesen (oben I.A Abs. 2 sowie III Abs. 1). Deshalb muss die angefochtene VerfÃ¼gung vorab insofern aufgehoben werden, als sie auf die erste Beschwerde wider den Beschwerdegegner nicht eingetreten ist. In solchem Fall kann die Kammer, statt die Sache kraft § 64 Abs. 1 VRG zumindest partiell zurÃ¼ckzuweisen, darÃ¼ber auch selbst reformatorisch entscheiden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 63 N. 11 sowie 64 N. 2; vgl. VGr, 14. Dezember 2001, VB.2001.00322, E. 4, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">b) Auf Grund eines Gesuchs von GlÃ¤ubigerInnen, Gesellschaftsorganen oder Aktio­nÃ¤rInnen bzw. schon von Amts wegen lÃ¤sst sich eine gelÃ¶schte Aktiengesellschaft wieder in das Handelsregister eintragen, um noch vorhandene Aktiven zu verwerten. Solche gilt es glaubhaft zu machen. Nur wenn offensichtlich ein RechtsverhÃ¤ltnis, das von der Eintragung abhÃ¤ngt, materiellem Zivilrecht widerspricht oder VermÃ¶gen fehlt, ist sie zu verweigern. Die Gesuchstellenden mÃ¼ssen ein schÃ¼tzenswertes Interesse aufweisen, welches sie nicht auf einem andern, ebenfalls zumutbaren Weg durchsetzen kÃ¶nnen. Mit der Eintragung lebt die RechtspersÃ¶nlichkeit der Gesellschaft wieder auf respektive erlangt diese ihre HandlungsfÃ¤higkeit zurÃ¼ck (zum Ganzen statt vieler Martin Eckert, Basler Kommentar, 2002, Art. 938 N. 10 OR; Peter Forstmoser/Arthur Meier-Hayoz/Peter Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, § 56 N. 154-158; Handelsregisteramt SG, 2. Mai 1995, Jahr­buch des Handelsregisters 1995, S. 238 ff., 239 f. â alle mit Hinweisen; vgl. ferner etwa BGr, 3. Juli 2002, 4A.3+4/2002, E. 4.1 Abs. 4, www.bger.ch, gegen Marc Amstutz in: Jolanta Kren Kostkiewicz et al. [Hrsg.], OR, Handkommentar zum Schweizerischen Obligationenrecht, ZÃ¼rich 2002, Art. 746 N. 2). Das alles haben auch die BeschwerdefÃ¼hrerinnen von Anfang an dargelegt, und fÃ¼glich hat es niemand je bestritten.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Wiedereintragung beschrÃ¤nkt sich nicht auf Gesellschaften, welche im Anschluss an ein "nichtkonkursmÃ¤ssiges Liquidationsverfahren", sondern kann sich zudem wenigstens auf solche erstrecken, die auf ein mangels Aktiven eingestelltes Konkursverfahren hin im Handelsregister gelÃ¶scht worden sind (BGE 110 II 396 und 115 II 276; Manfred KÃ¼ng et al., Kommentar zur Handelsregisterverordnung, ZÃ¼rich 2000, Art. 66 N. 15 ff.). Ist Letzteres aber nach im ordentlichen (oder summarischen) Verfahren durchgefÃ¼hrtem Konkurs geschehen, kommt eine Wiedereintragung fÃ¼r die Bank Q wie gesehen nicht in Betracht (vgl. oben I.B Abs. 3 â beides ebenso zum folgenden Abs.). DemgegenÃ¼ber halten das die Parteien jedenfalls beim Nachkonkurs einer Gesellschaft zumindest fÃ¼r mÃ¶glich, wenn auch â offenbar im Gegensatz zur Vorinstanz â fÃ¼r unnÃ¶tig.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Nun bildet Streitgegenstand hier ja nicht eine Wiedereintragung, sondern deren Art (oben III Abs. 1). Deshalb erÃ¼brigt sich auch eine nÃ¤here Auseinandersetzung mit dem unzutreffenden Einwand der Bank Q, die Forderung der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 sei nicht glaubhaft gemacht worden.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">c) Die angefochtene VerfÃ¼gung fragt sich eingangs ihrer entscheidenden Ãberlegungen, "wie die Eintragung zu handhaben ist, wenn eine Gesellschaft - im Falle der Entde­ckung neuen VermÃ¶gens - wieder eingetragen werden soll". Sie nimmt dergestalt als gegeben an, was sich nach der plausiblen Schilderung der BeschwerdefÃ¼hrerinnen gerade in der Schwebe befindet (vorn 1b Abs. 2), ob nÃ¤mlich das hier interessierende Aktivum im Sinn von Art. 269 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 Ã¼ber Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) Ã¼berhaupt ein nachtrÃ¤glich entdecktes VermÃ¶gensstÃ¼ck darstelle, wofÃ¼r das Konkursamt im so genannten Nachkonkurs "ohne weitere FÃ¶rmlichkeit die Verwertung und die Verteilung des ErlÃ¶ses an die zu Verlust gekommenen GlÃ¤ubiger" besorgen mÃ¼sste (vgl. Karl SpÃ¼hler/Susanne Pfister, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht II, 2. A., ZÃ¼rich 1999, S. 75).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Es liegt nahe, dass Bank R sowie Bank Q, konfrontiert mit einer Forderung von Fr. 400 Mio., erst einmal bestreiten, es handle sich hierbei um einen nachtrÃ¤glich entdeckten VermÃ¶genswert (vorn I.C Abs. 2). Die Zivilgerichte, deren Urteil sich nicht vorgreifen lÃ¤sst (vgl. oben b Abs. 1), mÃ¼ssen im Prozess der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 als â gemÃ¤ss Art. 269 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 260 SchKG â AbtretungsglÃ¤ubigerin dieses Anspruchs (siehe vorstehend I.C Abs. 3) Ã¼ber den erwÃ¤hnten Einwand der Banken befinden; schÃ¼tzen sie ihn, entfÃ¤llt der Konkursbeschlag und geht die VerfÃ¼gungsmacht wieder zum/zur Gemeinschuld­ner/in zurÃ¼ck (Matthias Staehelin, Basler Kommentar, 1998, Art. 269 N. 6 ff.+20 ff. SchKG; Hans Fritzsche/Hans Ulrich Walder-Bohner, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, Bd. II, 3. A., ZÃ¼rich 1993, § 54 Rz. 6 ff.; ferner oben I.A Abs. 2).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Freilich gilt laut einer Lehrmeinung die Bedingung nachtrÃ¤glicher Entdeckung nicht fÃ¼r juristische Personen, die wie hier infolge Konkurses gelÃ¶scht worden sind (Staehelin, Art. 269 N. 12, unter Berufung auf Hans Ulrich Walder, Der Nachkonkurs, BlSchK 1981, S. 1 ff.+33 ff., 10). Einstweilen bleibt jedoch offen, ob die Zivilgerichte diese gewiss nicht sakrosankte Ansicht teilen werden (nebenher bemerkt widerspricht sich Walder auf S. 11 gleich selbst mit einem Beispiel, wo das Konkursamt ein Begehren um Nachkonkurs einer Aktiengesellschaft "mangels eines neu entdeckten Anspruches" ablehnt). In solchem Zusammenhang mÃ¶chte die verwaltungsgerichtliche Rechtsmittelantwort die BeschwerdefÃ¼hrerinnen Ã¼brigens an den Richter (bzw. die Richterin) verweisen, welche(r) laut Art. 265a SchKG Ã¼ber das Vorliegen neuen VermÃ¶gens entscheide. Dabei verkennt der Beschwerdegegner, dass der Nachkonkurs gemÃ¤ss Art. 269 SchKG bloss erfassen kann, was zur Konkursmasse gehÃ¶rt hÃ¤tte, wÃ¤hrend neues VermÃ¶gen im Sinn von Art. 265 sowie 265a SchKG gerade nicht zu dieser zÃ¤hlt (vgl. Kurt Amonn/Dominik Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. A., Bern 1997, §§ 40 N. 11 ff., 48 N. 29+31 so­wie 50 N. 5; Lukas Handschin/Daniel Hunkeler, Basler Kommentar, 1998, Art. 197 N. 84 ff. SchKG; Ueli Huber, Basler Kommentar, 1998, Art. 265 N. 14 SchKG; Carl Jaeger et al., Bundesgesetz Ã¼ber Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, 4. A., ZÃ¼rich 1999, Art. 196 N. 3+43 sowie 265 N. 15; SpÃ¼hler/Pfister, S. 75+82).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Sollte sich dereinst ergeben, dass die Forderung der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 nicht dem Konkursbeschlag unterliege (oben c Abs. 2, auch zum Folgenden), wird sich in deren eigenen Prozessen gegen Bank R und Bank Q fragen, ob die VerjÃ¤hrungsunterbrechung durch das â sich hinterher als unzustÃ¤ndig erweisende â Konkursamt dennoch Wirkung entfalte (vgl. vorn I.B Abs. 3 und C. Abs. 2 sowie 1b Abs. 2, ebenso zum Nachstehenden). Eine insbesondere bejahende Antwort lÃ¤sst sich wiederum keineswegs vorwegnehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ebenso wenig kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Zivilgerichte in jenen Verfahren fÃ¼r die Zeit des schwebenden Nachkonkurses auf einen Stillstand der Ver­jÃ¤hrungsfrist erkennen werden, sei es in Anwendung von Art. 134 Abs. 1 Ziff. 6 OR, wonach das zutrifft, solange eine Forderung vor einem schweizerischen Gericht nicht geltend gemacht werden kann (vgl. insofern Peter Gauch/Viktor Aepli/Hubert StÃ¶ckli, PrÃ¤judizienbuch zum OR, ZÃ¼rich 2002, Art. 134 N. 3; Peter Gauch et al., Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. II, 7. A., ZÃ¼rich 1998, Nr. 3460), oder gar durch einen gewagten Analogieschluss aus Art. 134 Abs. 3 OR in Verbindung mit Art. 207 Abs. 1 und 3 SchKG, welche Vorschriften das vorsehen wÃ¤hrend der Einstellung von die Konkursmasse berÃ¼hrenden Zivilprozessen mit schuldnerischer Beteiligung (dazu Heiner Wohlfart, Basler Kommentar, 1998, Art. 207 N. 9 f.+14 ff.+19 f.+26 f.+33 ff. SchKG; Jaeger et al., Art. 207 N. 2 f.+21).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mithin mag es effektiv darauf ankommen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 selbst die VerjÃ¤hrung ihres Anspruchs unterbrochen habe, wozu sie der HandlungsfÃ¤higkeit bedurfte, welche hinwiederum nur der Eintrag ins Handelsregister verleiht, es hÃ¤tte sich denn dieses ohne weiteres schÃ¼tzenswerte Interesse zumutbarer Weise anderweitig durchsetzen lassen (vgl. oben I.A Abs. 2, B Abs. 3 und C Abs. 2 sowie 1b Abs. 2 und 2b Abs. 1). Als Alternative fÃ¤llt hÃ¶chstens eine Beistandschaft kraft Art. 393 Ziff. 4 des Zivilgesetzbuchs (SR 210) in Betracht; danach gilt es eine solche anzuordnen, wenn etwa einer KÃ¶rperschaft die erforderlichen Organe mangeln und nicht sonstwie fÃ¼r die VermÃ¶gensverwaltung gesorgt ist (zum Institut generell Bernhard Schnyder/Erwin Murer, Berner Kommentar, 1984, Art. 393 N. 59 ff. â aber insbesondere auch N. 61 â ZGB; Jso Schumacher, Beistandschaft in der AG, ZÃ¼rich 1981). Es treffen also zwei SubsidiaritÃ¤tskonzepte aufeinander, was eher die Gefahr eines negativen Kompetenzkonflikts als eines positiven in sich birgt. Das allein schon hÃ¤tte es fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 unzumutbar gemacht, gewisser Massen in einem Schwarz-Peter-Spiel (ebenso) die VormundschaftsbehÃ¶rden zu bemÃ¼hen, um von ihnen vielleicht bloss zu hÃ¶ren, der "mit ZurÃ¼ckhaltung zu handhabende Notbehelf" einer VerbeistÃ¤ndung gelange vorliegend nicht zur Anwendung (siehe Peter Tuor et al., Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 12. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, S. 504). Abgesehen hiervon erheben sich Zweifel, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 im Sinn des Zivilgesetzbuchs Ã¼ber­haupt die nÃ¶tigen Organe fehlten (Beispiele bei Schumacher, S. 73 ff.; zudem jedoch Hans Michael Riemer, Berner Kommentar, 1993, Art. 52 N. 38 ZGB). Wie zu ergÃ¤nzen bleibt, konnten die Banken offenbar auch nicht einmal zu einem Verzicht auf die VerjÃ¤hrungseinrede bewegt werden (vide oben I.B Abs. 3 und C Abs. 2).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Die Firma der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 bildet zwar keinen Streitgegenstand, inte­­­­ressiert indes trotzdem.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss seinerzeitiger Praxis Ã¤nderte sie sich nicht, als die Gesellschaft gegen Ende 1992 wegen KonkurserÃ¶ffnung aufgelÃ¶st wurde (oben I.A Abs. 1; in diesem Sinn wohl irr­tÃ¼mlich weiterhin Christoph StÃ¤ubli, Basler Kommentar, 2002, Art. 737 N. 5 OR); erst an­no 1993 erteilte das EidgenÃ¶ssische Amt fÃ¼r das Handelsregister die Weisung, in solchen FÃ¤llen mÃ¼sse die Firma den Zusatz "in Konkursliquidation" oder "in Konkurs" erhalten (Jahrbuch des Handelsregisters 1993, S. 165 f.; so denn auch immer noch Eckert, Art. 940 N. 3). Dasselbe Amt verlangt nunmehr fÃ¼r die nÃ¤mliche Situation in Ziffer 10.1 f. seiner "Anleitung und Weisung an die kantonalen HandelsregisterbehÃ¶rden betreffend die PrÃ¼fung von Firmen und Namen" vom 23. Dezember 1997 (Weisung 1997) â wohl ausschliesslich â den "<i>Liquidationszusatz</i>", zum Beispiel "<i>X AG in Liquidation</i>" (Jahrbuch des Handelsregisters 2000, S. 25 ff., 86 f.; gleicher Meinung Christoph StÃ¤ubli, Basler Kommentar, 2002, Art. 736 N. 16 sowie 739 N. 3; kritisch und insofern fÃ¼r Beibehaltung der Weisung von 1993 Manfred KÃ¼ng, Berner Kommentar, 2001, Art. 932 N. 195 ff., sowie Manfred KÃ¼ng/Clemens Meisterhans, Aktiengesellschaft, 2. A., ZÃ¼rich 2000, S. 29 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Wie immer man sich zur Diskussion um die Art dieser ZusÃ¤tze stellen mag: Wenn der Beschwerdegegner die Firma der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 bei deren Wiedereintragung mit "in Liquidation" ergÃ¤nzte (oben I.B Abs. 1), stimmt das im Sinn der Weisung 1997 so­wohl fÃ¼r den Fall eines Nachkonkurses als auch jenen einer Liquidation durch die Gesellschaft selbst (vgl. Ziffer 10.1 f.+7 der Weisung 1997; ferner Art. 739 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 736+738 OR).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">f) Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen befÃ¼rchten nicht grundlos, die handelsregisterliche Berichtigung vom .../... November 2002 wirke auf den .../... Oktober 2002 als den Zeitpunkt zurÃ¼ck, von welchem die berichtigte Bemerkung stammt (vorn I.B+C je Abs. 1 sowie 1b Abs. 2 f. â alles ebenso zum Folgenden). Diese Berichtigung beschrÃ¤nkt die wieder eingetragene BeschwerdefÃ¼hrerin 2 auf den Zweck konkursamtlicher Liquidation. Alsdann behalten "[d]ie Organe der Gesellschaft ... die Vertretungsbefugnis nur, soweit eine Vertre­tung durch sie noch notwendig ist" (Art. 740 Abs. 5 Satz 2 OR). Letzteres trifft zweifelsoh­ne nicht zu bei VerjÃ¤hrungsunterbrechung fÃ¼r Massa-Aktiven (siehe StÃ¤ubli, Art. 740/741 N. 13; Wolfhart BÃ¼rgi, ZÃ¼rcher Kommentar, 1979, Art. 740 N. 29 OR). Demnach kÃ¶nnten sich dahin zielende Handlungen der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 selbst (oben I.B Abs. 3 sowie C Abs. 2) in der Tat als ungÃ¼ltig erweisen. Deshalb muss in Gutheissung von Rechtsmittelan­trag 2 die Berichtigung vom .../... November 2002 aufgehoben werden (vide vorstehend III Abs. 1).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nun hat der Beschwerdegegner bei der Wiedereintragung der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 die ganze Bemerkung aus dem Jahr 1995 gestrichen, also nicht bloss sowie begriffsnotwendig, dass die Gesellschaft gelÃ¶scht, sondern ebenso, dass das Konkursverfahren durch VerfÃ¼gung des Konkursrichters als geschlossen erklÃ¤rt worden sei (vorn I.A-C je Abs. 1). Letzteres stÃ¶rt die BeschwerdefÃ¼hrerinnen, weil es den falschen Eindruck erwecke, das Handelsregisteramt habe den richterlichen Entscheid aufgehoben und die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 befinde sich wieder im Konkursverfahren; vielmehr gehe es um einen â obendrein strittigen â Nachkonkurs. Diese Kritik verfÃ¤ngt nicht. Ein Nachkonkurs, obzwar resolutiv bedingt (vgl. vorstehend c), findet ja statt, und er setzt das frÃ¼here Konkursverfahren fort, ohne einleitende FÃ¶rmlichkeiten vorauszusetzen (Staehelin, Art. 269 N. 1). In diesem Sinn stimmt die erwÃ¤hnte Streichung durchaus.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Ãbrigen weist das Handelsregister weiterhin korrekt aus, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 durch KonkurserÃ¶ffnung aufgelÃ¶st sei (oben I.A-C je Abs. 1). Sollte die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 immer noch mit dem Gedanken spielen, einen "auch ... im Konkurs denkbaren und hier absehbaren Ãberschuss der Aktiven Ã¼ber die (Konkurs-)Passiven ... in der B AG zu belassen, damit diese ihrem ursprÃ¼nglichen statutarischen Zweck wieder nach­gehen kann", mÃ¼sste zunÃ¤chst wohl der Konkurs in sinngemÃ¤sser Anwendung von Art. 195 SchKG widerrufen werden (siehe auch KÃ¼ng et al., Art. 65 N. 5; Karl Rebsamen, Das Handelsregister, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 750; Massimo Calderan, Die Wiedereintragung einer gelÃ¶schten Aktiengesellschaft, Jahrbuch des Handelsregisters 1992, S. 45 ff., 47).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">g) Zur Bemerkung vom .../... Oktober 2002 (vorn I.B Abs. 1 in Verbindung mit A Abs. 1, ebenso zum laufenden Abs. und den beiden folgenden) betont einerseits der Beschwerdegegner, selbst langjÃ¤hrige sowie erfahrene Mitarbeitende des Amts hÃ¤tten dem Handelsregisterauszug nicht entnehmen kÃ¶nnen, dass es sich hier um eine konkursamtliche Liquidation drehe, und um keine privatrechtliche laut Art. 739 ff. OR im Anschluss an ein Konkursverfahren, das mangels Aktiven eingestellt worden wÃ¤re (oben I.D). Art. 66 Abs. 2 HRegV, welche Bestimmung diese Bemerkung zitiert, beschlÃ¤gt allerdings die LÃ¶schung einer Gesellschaft sowohl nach Schluss des Konkursverfahrens als auch auf dessen Einstel­lung mangels Aktiven hin. Schon deshalb empfiehlt sich eine Berichtigung der gegenwÃ¤rtig interessierenden Bemerkung, obgleich eine Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven und die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 als um Wiedereintragung der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 Ersuchende im Handelsregister eigentlich â vorliegend inexistente â Spuren hÃ¤tten hinterlassen sollen (Ziffer 10.2+7 der Weisung 1997; Rebsamen, Rz. 749; KÃ¼ng et al., Art. 66 N. 5 ff.; KÃ¼ng, Art. 938 N. 30; Eckert, Art. 939 N. 10).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">FÃ¼r die Vorinstanz anderseits zeigt die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 im Kontext zumindest auf vertieften Blick, es kÃ¶nne sich lediglich um eine konkursamtliche Liquidation handeln. Der angefochtene Entscheid Ã¼bersieht freilich, dass nach Schluss des Konkursverfahrens und LÃ¶schung der Gesellschaft â das scheint beides im Handelsregister auf â bei einem trotzdem noch vorhandenen Aktivum ein Nachkonkurs dann unterbliebe, wenn das Konkursverfahren ohne Verlust geendet hÃ¤tte oder der VermÃ¶genswert schon eindeutig als nicht nachtrÃ¤glich entdeckt gÃ¤lte (vgl. Ralf Schlaepfer, Abtretung streitiger RechtsansprÃ¼che im Konkurs, ZÃ¼rich 1990, S. 194 f.). Zwar trifft hier weder das eine noch das andere zu, doch verrÃ¤t das Handelsregister das nicht direkt. Nur das Streichen auch des ersten Bemerkungsteils aus dem Jahr 1995, "[d]as Konkursverfahren wurde mit VerfÃ¼gung des Konkursrichters ... als geschlossen erklÃ¤rt", weist auf eine erneute konkursamtliche Li­quidation hin. Zudem hÃ¤tte bei einer solchen, die umgekehrt gesellschaftsintern geschÃ¤he, wohl noch eine Revisionsstelle eingetragen werden sollen (Art. 641 Ziff. 10 OR; KÃ¼ng et al., Art. 66 N. 15; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, § 56 N. 76; vgl. ferner Rebsamen, Rz. 652; Thomas Koch, Die Aktiengesellschaft ohne Revisionsstelle â Ein Tatbestand des handelsregisterrechtlichen Zwangsverfahrens, Jahrbuch des Handelsregisters 1998, S. 133 ff., 154).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 einfach wiederherzustellen (siehe oben III Abs. 1, auch zum Folgenden) genÃ¼gt demnach dem legitimen BedÃ¼rfnis der BeschwerdefÃ¼hrerinnen entgegen deren Ansicht nicht mit Sicherheit. Vielmehr gilt es diesen Handelsregistereintrag nach Abweisung von Rechtsmittelantrag 1 im Sinn des â der ungewÃ¶hnlichen Lage angemessenen â Eventualbegehrens zu berichtigen (dazu sogleich).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">h) Das Handelsregister kann innerhalb gewisser Schranken etwas wie Ã¶ffentlichen Glauben geniessen (dazu Eckert, Art. 933 N. 10 f.; Andreas DÃ¼rr/Caroline Meyer in: Kren Kostkiewicz et al., Art. 933 N. 3; KÃ¼ng, Art. 933 N. 45 ff.). Gerade insofern bemerkt die Vorinstanz zu Recht, alle Eintragungen mÃ¼ssten namentlich der Wahrheit entsprechen und dÃ¼rften keine TÃ¤uschungen veranlassen. Der Beschwerdegegner muss diese Maximen aber nicht verletzen, sondern wird sie nach dem bislang Gesagten gegenteils verwirklichen, wenn ihn die Kammer nunmehr anweist, die Bemerkung vom .../... Oktober 2002 zu berichtigen, indem er den Text derjenigen vom .../... November 2002 sinngemÃ¤ss so ergÃ¤nzt, dass die im Handelsregister gelÃ¶schte BeschwerdefÃ¼hrerin 2 wieder eingetragen werde zum Zweck der Liquidation <i>im Nachkonkurs, eventuell â sollte ein solcher letztlich nicht stattfinden â zugleich durch die Gesellschaft selbst</i> (vgl. oben I.B+C je Abs. 1). Das stellt klar, sÃ¤mtliche Liquidationsschritte der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 stÃ¼nden unter der Suspensivbedingung eines entfallenden Nachkonkurses.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Rechtsmittelantrag 3 bedeutet nach der gerade begrÃ¼ndeten prinzipiellen Gutheis­sung des Eventualbegehrens nur noch ein Anschlussproblem (vorn III Abs. 1 sowie, ebenso zum Folgenden, 2h). Die letzten ehemaligen, nunmehr bestÃ¤tigten Verwaltungsratsmitglieder der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 finden sich ja unverÃ¤ndert im Handelsregister eingetragen (vgl. oben I.B Abs. 2, auch zum Weiteren). Ihnen oblÃ¤gen die â hier suspensiv bedingten â Liquidationsschritte, hÃ¤tte die Gesellschaft nicht einen speziellen Liquidator gewÃ¤hlt und beim Beschwerdegegner angemeldet (Art. 740 Abs. 1 f. OR). Wider jenes Ã¼brigens bloss deklaratorisch wirkende Aufnahme im Handelsregister spricht laut Art. 740 Abs. 3 Satz 1 OR nichts (Forstmoser/Meier-Hayoz/ Nobel, § 56 N. 37; StÃ¤ubli, Art. 740/741 N. 9). Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen glauben deshalb wohl irrtÃ¼mlich, zur Rechtswahrung eines im Handelsregister figurierenden Sonderliquidators zu bedÃ¼rfen (vorstehend 1b Abs. 2). Anders als bei der Wiedereintragung der Gesellschaft selbst (oben 2b Abs. 1) spielt das Subsi­diaritÃ¤tskriterium gegenwÃ¤rtig freilich keine Rolle.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Beschwerdegegner und Vorinstanz argwÃ¶hnen, der Liquidator kÃ¶nne gestÃ¼tzt auf seinen Eintrag zum Schaden des Nachkonkurses vorgehen, welche Bedenken die BeschwerdefÃ¼hrerinnen zu zerstreuen suchen (oben I.D). Entscheidend ist hier, dass kraft positiver PublizitÃ¤tswirkung im Sinn von Art. 933 Abs. 1 OR niemand einwenden darf, mit Bezug auf das Verhalten des Liquidators die aus dem Handelsregister ersichtliche Suspensivbedingung des entfallenden Nachkonkurses nicht gekannt zu haben (siehe vorn 2h; E­ckert, Art. 933 N. 6 f.; DÃ¼rr/Meyer, Art. 933 N. 1; KÃ¼ng, Art. 933 N. 40 ff.). Wenn Ã¼brigens der Beschwerdegegner befÃ¼rchtet, ein ErfÃ¼llen der beschwerdefÃ¼hrerischen Anliegen beschwÃ¶re die Haftpflichtgefahr herauf, so stimmt das auch fÃ¼r ein Ablehnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Rechtsmittelantrag 3 ist daher gutzuheissen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Laut (§ 70 in Verbindung mit) § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 14 VRG tragen mehrere Verfahrensbeteiligte die Kosten in der Regel nach Massgabe ihres Unterliegens (siehe auch Art. 13 Ziff. 2 der Verordnung vom 3. Dezember 1954 Ã¼ber die GebÃ¼hren fÃ¼r das Handelsregister [GebV HReg, SR 221.411.1]; haben sie dasselbe Begehren gestellt, tun sie das zu gleichen Teilen unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼r das Ganze, soweit nicht das zwischen ihnen bestehende RechtsverhÃ¤ltnis Solidarhaftung begrÃ¼ndet. Das Unterlieger- lÃ¤sst sich ergÃ¤nzen durch das Verursacher- sowie das Billigkeitsprinzip; und bei partieller Gutheissung eines Rechtsmittels gilt es fÃ¼r gewÃ¶hnlich die Kostenbelastung durch die Vorinstanzen ent­sprechend neu zu regeln (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 20 ff.+28).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen dringen mit ihren verwaltungsgerichtlichen AntrÃ¤gen 1 sowie 2 â anders als mit dem weit unwichtigeren Antrag 3 â nicht bzw. nicht wirklich durch, sondern nur mit dem Eventualbegehren zu jenen; zudem haben sie in den beiden Rechtsmittelverfahren fÃ¼r einige prozedurale Verwirrung gesorgt (oben III Abs. 1, ebenso zum Folgenden; 1b+d sowie 2 f.). Das rechtfertigt es, sie hinsichtlich des hier verbliebenen Streitgegenstands als zusammen nur hÃ¤lftig obsiegend zu betrachten. Deshalb mÃ¼ssen sie, und zwar wegen gemeinsamen Vorgehens unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 14 N. 3), die Gerichtskosten zu je einem Viertel Ã¼bernehmen sowie der Beschwerdegegner fÃ¼r den Rest (vgl. Art. 14 GebV HReg; BGE 124 III 259 E. 4). Entsprechend sind ihnen die Kosten der Vorinstanz statt zu je zwei nur noch zu je einem FÃ¼nftel (= Fr. 139.80) zu belasten, wobei es im Ãbrigen bei der Regelung in Dispositiv-Ziffer III der angefochtenen VerfÃ¼gung vom 2. April 2003 sein Bewenden haben kann (siehe vorn II Abs. 2 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die prinzipielle Kostenfolge der beschwerdegegnerischen VerfÃ¼gung vom 16. oder 17. Januar 2003 stand, ausgenommen die Belastung der beschwerdefÃ¼hrerischen Vertreterin, bei der Vorinstanz nicht zur Diskussion (oben I.D sowie II Abs. 2 f.), und zwar zu Recht, weil die GebÃ¼hrenerhebung durch das Handelsregisteramt nicht davon abhÃ¤ngt, ob es einem Eintragsbegehren stattgebe (vgl. KÃ¼ng et al., Art. 62 N. 1 ff.; Art. 21 GebV HReg). Sollten die BeschwerdefÃ¼hrerinnen vor Verwaltungsgericht auf diesen Punkt zurÃ¼ckkommen wollen, wÃ¤re darauf nicht einmal einzugehen (siehe vorn 1b Abs. 1).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Weil die BeschwerdefÃ¼hrerinnen nicht mehrheitlich bzw. genÃ¼gend deutlich obsiegen, kÃ¶nnen sie weder fÃ¼r das vorinstanzliche noch das verwaltungsgerichtliche Verfahren eine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG und dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 31 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Gegen diesen Entscheid lÃ¤sst sich mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gelangen (Art. 5 HRegV; vgl. zur Legitimation KÃ¼ng et al., Art. 5 N. 13 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"></a>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden Dispositiv-Ziffer II Satz 2 sowie Dis­positiv-Ziffer III in der VerfÃ¼gung der Direktion der Justiz und des Innern vom 2. April 2003 teilweise und wird Dispositiv-Ziffer 1 in der VerfÃ¼gung des Beschwerde­gegners vom 16. oder 17. Januar 2003 vollstÃ¤ndig aufgehoben. Der Beschwerdegegner wird angehalten, im Handelsregister die Bemerkung vom .../... November 2002 zu streichen und jene vom .../... Oktober 2002 im Sinn der ErwÃ¤gungen zu berichtigen sowie den Liquidator der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 einzutragen. Die vorinstanzlichen Kosten werden den BeschwerdefÃ¼hrerinnen zu je einem FÃ¼nftel auferlegt (Fr. 139.80), unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼reinander.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den beiden BeschwerdefÃ¼hrerinnen, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander, zu je einem Viertel und fÃ¼r den Rest dem Beschwerdegegner auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Gegen <a id="Dropdown3">diesen</a> <a id="Dropdown4">Entscheid</a> kann innert <a id="Dropdown5">30</a> Tagen, von <a id="Dropdown1">der</a> Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">6. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>