Abteilung I A-5777/2007/moa/fom {T 0/2} U r t e i l v o m 3 1 . O k t o b e r 2 0 0 7 Einzelrichter André Moser, Gerichtsschreiber Martin Föhse. X._______ AG, Beschwerdeführerin, gegen 1. Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom , Marktgasse 9, 3003 Bern, 2. Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) , Zukunft- strasse 44, Postfach, 2501 Biel GSM-Konzession. B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandA-5777/2007 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt: dass die X._______ AG (Beschwerdeführerin) mit Beschwerde vom 30. August 2007 beantragt, die Verfügung des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) bzw. der Eidgenössi schen Kom - munikationskommission (ComCom) vom 29. Juni 2007, mit welcher das BAKOM bzw. die ComCom den Beginn der Umsetzung des Refar- mings für die Gebiete Genf und Basel auf das Jahr 2011 verschoben hat, sei für nichtig zu erklären oder aufzuheben; die Verfügung des BAKOM bzw. der ComCom vom 8. März 2007, in welcher der Beginn der Umsetzung des Refarmings auf Juni 2008 festgesetzt wurde, sei zu bestätigen; eventualiter sei festzustellen, dass es sich beim Schrei- ben vom 8. März 2007 um eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundes gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver- fahren (VwVG, SR 172.021) handelt, alles unter Kosten- und Ent- schädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerinnen; dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgeset- zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwal- tungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) Beschwerden gegen Verfügun- gen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist; dass hingegen die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht un- mittelbar gegen verfügungsfreies staatliches Handeln unzulässig ist; dass die Zuständigkeit zur Fällung eines Nichteintretensentscheides auf Grund eines offensichtlich unzulässigen Rechtsmittels gemäss Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG beim Instruktionsrichter als Einzelrichter liegt; dass das von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegte, oben er- wähnte Dokument (E-Mail des BAKOM vom 29. Juni 2007) keine Verfü- gung im Sinne von Art. 5 VwVG darstellt, da dessen Inhalt nicht die er- forderlichen Strukturmerkmale (1. An ordnung einer Behörde, 2. Einzel- fall, 3. Rege lung eines Rechtsverhältnisses, 4. Einseitigkeit, 5. Ver- bindlichkeit, 6. Abstützung im öffentlichen Recht des Bundes; vgl. Ur- teil des Bundesverwaltungsgerichts A-3427/2007 vom 19. Juni 2007 E. 1.2 mit Hinweisen) aufweist; dass auch auf das im vorliegenden Beschwerdeverfahren gestellte Be- gehren um Bestätigung der angeblichen Verfügung des BAKOM vom 8. Seite 2A-5777/2007 März 2007 und den eventualiter gestellten Feststellungsantrag nicht einzutreten ist, da die funktionelle Zuständigkeit des Bundesverwal- tungsgerichts für diese Feststellungsbegehren (Art. 25 Abs. 1 VwVG) auf Grund eines fehlenden vorinstanzlichen Entscheides bzw. des Umstandes, dass diese Frage nicht im Streit liegt, nicht gegeben ist; dass bei diesem Verfahrensausgang die auf Fr. 800. bestimmten Ver- fahrenskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG); dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 800. werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem in gleicher Höhe geleisteten Vorschuss verrechnet. 4. Dieses Urteil geht an: - die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) - die ComCom (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde) - das BAKOM (Eingeschrieben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: André Moser Martin Föhse Seite 3A-5777/2007 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 Beschwerde in öffentlich-rechtli- chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh- ren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter- schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). Versand: Seite 4