{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2008-07-30", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2008-00230_2008-07-30.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=207771&W10_KEY=13013553&nTrefferzeile=97&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "5711e927003eadf038ae317864dd2113"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2008.00230"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 30.07.2008 VB.2008.00230"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 30.07.2008 VB.2008.00230"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 30.07.2008 VB.2008.00230"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ehevorbereitungsverfahren | Das Verwaltungsgericht beurteilt als zweite Rechtsmittelinstanz Entscheide betreffend die Bewilligung des Nachweises von nicht streitigen Angaben durch Abgabe einer Erkl\u00e4rung im Sinn von Art. 41 Abs. 1 ZGB (E. 1). Soweit Angaben \u00fcber die Identit\u00e4t einer Person in Frage stehen, kann entgegen dem einschl\u00e4gigen Kreisschreiben des Eidgen\u00f6ssischen Amts f\u00fcr Zivilstandswesen nicht verlangt werden, dass die Identit\u00e4t der erkl\u00e4rungswilligen Person mittels einer Identit\u00e4tskarte oder eines Passes nachgewiesen wird, soweit die Erkl\u00e4rung aufgrund anderer Dokumente als glaubw\u00fcrdig erscheint (E. 2.1-2.3). Nach einem Teil der Doktrin und der Auffassung des Eidgen\u00f6ssischen Amts f\u00fcr Zivilstandswesen ist bei Asylsuchenden vermutungsweise von Unzumutbarkeit der Dokumentenbeschaffung auszugehen (E. 2.4). Vorliegend kann auf einen Identit\u00e4tsnachweis mittels eines Passes oder Identit\u00e4tsausweises nicht verzichtet werden, insbesondere weil dem Beschwerdef\u00fchrer die Gew\u00e4hrung des Asyls rechtskr\u00e4ftig verweigert worden ist und keine rechtlichen Hindernisse f\u00fcr einen Wegweisungsvollzug bestehen (E. 3.1). Da der Beschwerdef\u00fchrer keine hinreichenden Bem\u00fchungen zur Beschaffung eines solchen Ausweises nachweisen kann, wurde ihm die Bewilligung im Sinn von Art. 41 Abs. 1 ZGB zu Recht verweigert (E. 3.2-4). F\u00fcr die im Rekurs- und Beschwerdeverfahren verlangte Umschreibung der erforderlichen \"hinreichenden Bem\u00fchungen\" fehlt es dem Beschwerdef\u00fchrer am erforderlichen schutzw\u00fcrdigen Interesse (E. 3.5, 3.6, 3.8). Best\u00e4tigung der Nebenfolgen des Rekursverfahrens unter Einschluss der Abweisung des Gesuchs um Gew\u00e4hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (E. 3.7), Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen sowie Abweisung des Gesuchs um Gew\u00e4hrung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren (E. 4). Abweisung, soweit Eintreten."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:49:40", "Checksum": "f264cbf4f2e38eca47f0010aee58a48e"}