<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00376</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1962, war se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it 1985 beim Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Forstwart tätig, als er am 29. Januar 2010 bei seiner Arbeit verunfallte und sich dabei an Hüfte und Rücken verletzte (vgl. Urk. 5/6). Am 8. Juli 2010 meldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 5/12). Die Sozialversicherungsanstalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Unfallversicherung (Urk. 5/17, Urk. 5/23, Urk. 5/28, Urk. 5/30, Urk. 5/40, Urk. 5/61) und der Krankentaggeldversicherung (Urk. 5/19, Urk. 5/42) sowie zwei rheumatologische Gutachten zuhanden der Pensionskasse (Urk. 5/88, Urk. 5/94) bei. Die IV-Stellte erteilte dem Versicherten am 3. März 2014 Kostengutsprache für die Ausbildung zum Carchauffeur (Urk. 5/85). Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 21. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die Kostengutsprache vom 3. März 2014 per 16. Oktober 2014 auf, da sich der Versicherte dazu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen habe, die Ausbildung zum Carchauffeur abzubrechen (Urk. 5/100). Die IV-Stelle holte sodann beim Universitätsspital Z.___, A.___, ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten ein, das am 28. August 2015 erstattet wurde (Urk. 5/121/1-30). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/126, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 5/127, Urk. 5/131) sprach die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Versicherten von Januar bis Oktober 2011 eine ganze Rente zu (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am 30. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2. März 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte sinngemäss, diese sei aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine halbe Rente, mindestens aber eine Viertelsrente ab November 2011 zuzusprechen. Zudem seien die Prozesskosten der IV-Stelle aufzuerlegen, es sei ein Gerichtsgutachten einzuholen, es sei das Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen gestützt auf die LSE 2010 Anforderungsniveau 4 zu berechnen und es sei ihm ein höherer Abzug als 5 % vom Tabellenlohn zu gewähren (Urk. 1 S. 1 f.). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. Mai 2016 (Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 10. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung beansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1 mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2d mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2010 in seiner Arbeitsfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeit erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eingeschränkt sei (Verfügungsteil 2, Urk. 5/135 S. 1 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Abklärungen hätten ergeben, dass seit Erreichen des Wartejahres im Januar 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger wie auch angepasster Tätigkeit bestanden habe. In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherigen Tätigkeit als Forst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wart sei der Beschwerdeführer weiterhin arbeitsunfähig, für angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bestehe jedoch ab November 2011 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungsteil 2, Urk. 5/135</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber führte der Beschwerdeführer in der Beschwerde (Urk. 1) aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung seine Einwände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen den Vorbescheid ignoriert habe, weshalb der Beschwerdegegnerin die Prozesskosten unabhängig vom Ausgang des Verfahrens aufzuerlegen seien. Zudem seien seine täglichen Schmerzen, die er aufgrund von nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen Knochensplittern im Gewerbe habe, von den Gutachtern nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden; deshalb sei ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben. Ferner sei das Invalideneinkommen gestützt auf die LSE 2010 Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau 4 zu berechnen; alles andere, namentlich das Anforderungsniveau 3, sei unrealistisch, habe er doch nur auf dem erlernten Beruf Fachkenntnisse (S. 1). Schliesslich sei ihm ein höherer Abzug als 5 % vom Tabellenlohn zu gewähren, da er stets schwere körperliche Arbeiten verrichtet habe und in an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasster Tätigkeit mit seinen Einschränkungen mit einem unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Lohn rechnen müsse sowie seine Tätigkeit während drei Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zenten ausgeübt habe (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusprache einer ganzen Rente von Januar bis Oktober 2011 ist vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend unbestritten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist hingegen, ob die Aufhebung der ganzen Rente ab November 2011 zu Recht erfolgt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hausarzt des Beschwerdeführers, führte in seinem Bericht vom 17. August 2010 (Urk. 5/20/1-4) aus, die Erstbehandlung habe am 29. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnose einen Ausriss des Musculus rectus femoris rechts am proximalen Ansatz (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Forstwart seit dem 29. Januar 2010 bis Mitte September 2010 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Anfang bis Mitte September 2010 könne ein Arbeitsversuch im Umfang von 30 bis 50 % gestartet werden (Ziff. 1.7, Ziff. 1.9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 17. August 2010 (Urk. 5/21/5-6) nannte ein Arzt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose einen ossären Ausriss proxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maler Ansatz Musculus rectus femoris rechts vom 29. Januar 2010 (Ziff. 1.1) und führte in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit aus, dass der Beschwerdeführer aktuell nicht länger stehen könne und keine Gehstrecken über 15 Minuten möglich seien. In der bestehenden Symptomatik könne die Arbeit als Forst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wart nicht zu 100 % ausgeübt werden, eine angepasste Tätigkeit im Büro sei hingegen zurzeit wahrscheinlich möglich. Für Feldarbeit müsse der klinische Verlauf abgewartet werden (Ziff. 1.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 26. Januar 2011 (Urk. 5/26/1-5) bei gleichlautender Diagnose (Ziff. 1.1, vorstehend E. 3.1) aus, der Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf sei äusserst protrahiert. Vom 29. Januar bis 19. September 2010 habe in der angestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Ziff. 1.6). Unter intensiver Physiotherapie habe am 20. September 2010 eine Arbeitsaufnahme von 20 % stattgefunden und eine langsame Steigerung auf 50 % seit dem 11. Januar 2011 (S. 5). Seit dem 11. Januar 2011 bestehe somit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Rheumatologie, erstattete am 25. Februar 2011 ein rheumatologisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten zuhanden der Pensionskasse (Urk. 5/30/19-31 = Urk. 5/40/140-152 = Urk. 5/42/19-31 = Urk. 5/88).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 9 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatisches myofasziales Schmerzsyndrom rechte Hüfte bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Zerrung der Leistenregion Januar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach ossärem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Ausriss proximaler Ansatz Musculus rectus femoris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Infiltration mit Carbostesin/Kenacort am 20. Mai 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofaszialen Triggerpunkten in Musculus pectineus und Adduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ren rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus arbeitsmedizinischer Sicht bestehe eine verminderte Belastbarkeit der Hüftregion rechts für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen sowie für Arbeiten mit Notwendigkeit zum Gehen grösserer Strecken, insbesondere in unebenem Gelände oder auf Treppen, wobei diese Einschätzung primär auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachten lokalen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zphänomene ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sei und i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen der lokalen Myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendinosen begründbar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10 Ziff. 6.2). In adaptierten Tätigkeiten bestehe aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht eine zeitlich volle Belastbarkeit. Körperlich schwere belastende Aufgaben, wie die bisherige Tätigkeit in der Forstpflege, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erschienen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch nicht vollumfänglich zumutbar. Gesamthaft erscheine eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bezogen auf die bisherige Tätigkeit als angemessen (S. 11 Ziff. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 3. Juni 2011 (Urk. 5/29) führten die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Forstwart vom 5. Februar bis September 2010 zu 100 % arbeitsunfähig und vom September 2010 bis zum 14. Februar 2011 zu 80 % arbeitsunfähig gewesen sei. Danach bestehe eine Arbeitsunfähigkeit gemäss Hausarzt (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Oktober 2011 erfolgte eine ambulante Konsultation in der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, worüber am 25. Oktober 2011 berichtet wurde (Urk. 5/31 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/40/101-104 = Urk. 5/42/62-65). Dabei wurden als Diagnosen chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inguinale und Oberschenkelschmerzen rechts und ein chronisches lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogenes Syndrom rechtsbetont genannt (S. 1 unten) und eine statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre multimodale Rehabilitationsbehandlung von sicherlich drei Wochen empfohlen (S. 4 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 5. April 2012 (Urk. 5/40/69-70) über die am 26. März 2012 erfolgte Untersuchung nannten die Ärzte der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Iliopsoastedinitis rechts bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach traumatisch ossärem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Ausriss proximaler Ansatz Musculus rectus formalis im MRI vom 4. Februar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftdysplasie beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Facettengelenksarthrose L4/5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, dass sie die Beschwerden als überlagert sähen bei sowohl lumbal betonten Beschwerden als auch Beschwerden in der Leiste (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 11. Mai 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/40/62-64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. Urk. 5/32/2-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) führten sie aus, im Arthro-MRI der rechten Hüfte vom 7. Mai 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 5/32/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sich keine wesentlichen degenerativen Veränderungen gezeigt; im MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 7. Mai 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 5/32/1) hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich degenerative Veränderungen im unteren LWS-Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Momentan scheine die Rückenproblematik im Vordergrund zu stehen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, untersuchte den Beschwerdeführer am 7. September 2012, worüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er gleichentags berichtete (Urk. 5/35/1-3 = Urk. 5/42/50-52 = Urk. 5/44). Er nannte folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach ossärem Ausriss des Musculus rectus femoris rechts an der Spina iliaca anterior inferior am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Januar 2010 bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sturz auf eisiger Unterlage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konservativer Therapie mit Immobilisierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bildgebend Ausheilung MRI Juni 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbo-spondylogenes bis radikuläres Reizsyndrom tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bal rechtsbetont bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">partieller Lumbalisation von S1 mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bogenschlussanomalie S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Spondylarthrosen L4-S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckentiefstand rechts, lumbal rechtskonvexer Skoliose, lumbaler Hyperlordose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myofascialen Beschwerden im lumbo-sacralen Übergang</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diffuser, nicht Dermatom-bezogener Hypästhesie Unterschenkel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia coxae-Beschwerden rechts bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach vorerwähnter Verletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hüftrotations-Bewegungseinschränkung und Endphasenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im CT unauffälligem Hüftbefund 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juli 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handgelenksarthralgien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Rhizarthrose linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Carpaltunnelsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf somatoforme Schmerzkomponente bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem Verlauf</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte unter anderem aus, die radiologisch fassbaren lumbalen Veränderungen seien durchaus geeignet, die aktuell geschilderten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zu erklären; bei im CT völlig unauffälligem Hüftbefund bleibe äusserst fraglich, ob sich noch Reste der aktuellen Beschwerden mit dem Trauma vom Januar 2010 erklären liessen. Zudem bestehe eine gewisse Diskrepanz zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem glaubhaft ausgeprägten Leidensdruck und den eher diskreten fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Befunden (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 8. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 5/43/1-2) über die am 5. Oktober 2012 erfolgte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell beidseits keine eindeutigen Hinweise auf Carpaltunnelsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes Sulcus ulnaris Syndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales Syndrom zerviko-brachial beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, dass die neurographischen Werte nur grenzwertig pathologisch seien. Eine bedeutsame Nervenschädigung könne an beiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oberen Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten derzeit nicht nachgewiesen werden (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Mai 2013 führten Dr. med. I.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. phil. J.___, Phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siotherapeut, und med. pract. K.___, Fachärztin für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trie und Psychotherapie, im Auftrag des Unfallzusatzversicherers (vgl. Urk. 5/124 S. 7 Mitte) im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Assessment durch und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten im gleichentags erstellen Bericht (Urk. 5/61) folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 13 Mitte, S. 19 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres chronisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 und S1 beidseits, deutlich mehr rechts als links, nach Unfall am 29. Januar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyposensibilität im Dermatom L5 und S1 beidseits, mehr rechts als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achillessehnenreflexe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auslösbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezessale Stenose L5 und S1 beidseits, mehr rechts als links, bedingt durch Spondylarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres chronisches Reizsyndrom des Nervus cutaneus femoris late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ralis rechts, bedingt durch eine Kompression/Zerrung des Nervus im Bereich des Leistenbandes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige Depression </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">normale Tätigkeiten vollschichtig durchführen könne, zu vermeiden sei jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Heben von Lasten von mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als 20 kg (S. 8 oben). Aktuell betrage die Arbeitsfähigkeit 0 %, sechs Wochen nach der Dekompression der Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzel L5 und S1 beidseits könne jedoch mit der Reintegration in den Arbeitsprozess begonnen werden; Einstieg mit 50 % und danach langsame Steigerung. Der Beschwerdeführer werde voraussichtlich wieder als Förster arbeiten können (S. 8 f.). Aus psychiatrischer Sicht hätten die langan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Schmerzen und dadurch bedingten Veränderungen in seinem sozialen Leben zu der depressiven Episode beigetragen. Es werde eine psychiatrische und psychologische Behandlung mit Optimierung der Medikation und beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende psychologische Betreuung empfohlen (S. 19 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die geplante Dekompression fand jedoch in der Folge nicht statt (vgl. Urk. 5/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 5/71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Juni 2014 erstattete Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein weiteres rheumatologisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten im Auftrag der Pensionskasse (Urk. 5/94). Er nannte folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 20 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom der Leistenregion rechts bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach ossärem Ausriss der Sehne des Musculus rectus femoris rechts, bildgebend abgeheilt unter konservativer Therapie (MRI Juni 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance und persistierende Gangstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD) neuropathisches Schmerzmuster unklarer Zuordnung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlhaltung/-form, lumbosakralem Übergangswirbel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intermittierende Sakroilikalgelenk (SIG)-Dysfunktionen möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlstatik bei Beinlängendifferenz und abdominell betonter Adi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> ohne Stenose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bildgebend aktivierte Spondylarthrose L5/S1 rechts (MRI Mai 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner Beurteilung führte der Gutachter unter anderem aus, der Beschwerdeführer beklage ein persistierendes Schmerzsyndrom der Leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">region rechts, das „bei bildgebend dokumentierter Abheilung des Sehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risses ätiologisch nicht befriedigend erklärt“ werden könne (S. 21 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer in Tätigkeiten mit schwerer körperlicher Belastung aufgrund der zwischenzeitlich symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch gewordenen degenerativen Veränderungen der LWS nicht mehr arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Körperlich leicht bis gelegentlich mittelschwer belastende Tätigkeiten idealerweise in wirbelsäulenadaptierten Wechselpositionen gehend, sitzend und stehend ohne längerdauernde Geh- und Stehbelastung, ohne Notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zum Gehen in unebenem Gelände oder repetitiv auf Treppen, aber auch ohne längerdauernde Haltungsmonotonien oder repetitiv rumpfrotierende Stero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">typien erschienen zumutbar (S. 22 Ziff. 6.2). Im aktuellen Zustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheine die Belastbarkeit noch im Rahmen von etwa 50 % vermindert (S. 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 6.4.e). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Forstwart erscheine aufgrund des darin grösstenteils bestehenden Belastungsprofils nicht mehr zumutbar (S. 22 Ziff. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Verlaufsprotokoll der Berufsberatung der Beschwerdegegnerin vom 21. Oktober 2014 (Urk. 5/101) geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage fühlte, die zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chene Ausbildung zum Carchauffeur weiter zu absolvieren. Deshalb würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die beruflichen Massnahmen per 16. Oktober 2014 abgebrochen (vgl. Urk. 5/100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Weitere Eingliederungsunterstützung wurde vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht gewünscht, da er sich selber um eine angemessene und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Erwerbstätigkeit kümmern wollte. Er fühlte sich in der Lage, zirka 50 % zu arbeiten (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___ erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten am 28. August 2015 (Urk. 5/121/1-30) gestützt auf die ihnen überlassenen Akten (S. 4 ff. Ziff. 2-3), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 15 ff. Ziff. 4.1) und die durchgeführten allgemeininter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen (S. 17 f. Ziff. 4.2), orthopädischen (S. 18 ff. Ziff. 5.1), neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 21 f. Ziff. 5.2) und psychiatrischen (S. 23 f. Ziff. 5.3) Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 24 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen Hüftregion/Inguina rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ätiologisch nicht restlos geklärt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach Sturz auf die rechte Hüfte mit ossärem Abriss eines Anteils des Musculus rectus femoris am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Januar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ablösung des Labrum antero-superior mit Ausbildung eines kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n perilabralen Ganglions antero-inferior vom 14x10x5 mm (MRI von 2012), anamnestisch negative Infiltrationsergebnisse intraartikulär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer Reizausstrahlung rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fokal-neurologisch keine Hinweise für eine Radikulopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen der unteren LWS mit moderater spinaler Enge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Lendenwirbelkörper (LWK) 4/5 mit rezessaler Tangie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung der Wurzel L5 links sowie osteoligamentärer neurofora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Enge L5 beidseits mit Wurzelkompression rechts sowie ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zündlich aktivierter lumbosakraler Übergangsvariante mit ödema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ser Aktivierung zwischen Proccesus costalis Sakralwirbelkörper (SWK) 1 und Os sacrum rechts (MRI LWS vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juli 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oligosymptomatische Rotatorenmanschetten- sowie superior labrum anterior posterior (SLAP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Läsion Schulter rechts mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Oberrandläsion der Subscapularis-Sehne, SLAP-Läsion mit dorsaler Fortsetzung und hier auch Einriss der Knorpeldeckung und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zenden ossären Signalalterationen, mässige Schultergelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">throse (MRI Schulter rechts vom 13. Juli 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meralgia paraesthetica im Versorgungsgebiet des Nervus cutaneus femoris lateralis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sulcus ulnaris-Syndroms beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Elektroneurographie (ENG) vom 12. April 2011: deutliche Verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">samung motorische Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) am linken Nervus ulnaris im Sulcusbereich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ENG vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Oktober 2012: beidseits grenzwertig verzögerte NLG des Nervus ulnaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradiges </span><a href="http://flexikon.doccheck.com/de/Karpaltunnel-Syndrom"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnel-Syndrom</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (CTS) beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktenanamnestisch rezidivierend Parästhesien beider Hände, rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont zur Nacht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ENG vom 8. Oktober 2012: grenzwertig pathologische distale moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rische Latenz (DML) des Nervus medianus beidseits, keine Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">indikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen ihrer Beurteilung führten die Gutachter unter anderem aus, dass die Ursache der im Vordergrund stehenden Hüftgelenks- und Leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen rechts unklar bleibe. Bei den lumbovertebralen Schmerzen hingegen seien die geklagten Beschwerden durch die MR-diagnostisch dargestellten Läsionen hinreichend begründet. Auch die geklagten rechtsseitigen Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen seien organisch erklärbar (S. 25 f. Ziff. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Bericht vom Mai 2013 über da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Asses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment (vgl. vorstehend E. 3.10) neben den organischen Befunden diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte mittelgradige Depression könne als Reaktion auf die gesundheitliche Lage und den Verlust des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsplatzes angesehen werden, da der stets motivierte, alle therapeutischen Vorschläge durchführende Beschwerdeführer nur mässige Erfolge habe erzielen können. Es bestehe aktuell noch eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Grübelneigung, eine Instabilität der Grundstimmung in Verbindung mit der Schmerzintensität sowie eine Einschränkung der Hedonie, so dass die depressive Episode noch nicht vollständig remittiert erscheine. Einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe diese minime Störung jedoch nicht mehr (S. 26 Ziff. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, dass für die angestammte Tätigkeit als Forstwart, welche körperlich schwer sei, seit dem 29. Januar 2010 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 26 Ziff. 7.2, S. 27 Ziff. 7.4). Für eine leichte bis maximal mittelschwere Tätigkeit mit der Möglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Körperposition frei zu wählen beziehungsweise nach freier Wahl zu wechseln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Bei einer solchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit dürften zudem keine schweren Lasten gehoben und getragen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es sollten keine Überkopfarbeiten notwendig sein. Eine rein sitzende, in immer gleicher Position auszuführende Tätigkeit – wie beispielsweise die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits versuchte Umschulung zum Carchauffeur – erscheine ebenfalls unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet, da dadurch die Rückenschmerzen deutlich schlimmer würden. Aus psychiatrischer Sicht ergäbe sich keine weitere Einschränkung für Verweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten (S. 27 Ziff. 7.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich einer Verweistätigkeit habe vom 29. Januar 2010 bis November 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Akten eine volle Arbeitsunfähigkeit wegen massiver Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Bereich der rechten Hüfte und daher notwendiger intensiver medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Betreuung bestanden. Ab November 2011, als der Beschwerdeführer einen Arbeitsversuch in seiner angestammten Tätigkeit unternommen habe, bestehe die 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit. Diese Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung decke sich auch mit der Begutachtung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Jahr 2011 (vgl. vorstehend E. 3.4), als der Beschwerdeführer eine Verweistätigkeit in einem etwa 100%igen Pensum angenommen habe. Erst im Jahre 2014 habe er eine Verweistätigkeit nicht mehr als vollschichtig möglich gehalten, er habe damals ein in etwa ähnliches Belastungsprofil wie heute beschrieben und eine etwa 50%ige Arbeitsfähigkeit für möglich gehalten. Nach ihrer heu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Ansicht scheine aber eine optimal angepasste Tätigkeit im admini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strativen Bereich zu 80 % möglich (S. 27 Ziff. 7.4). Schliesslich könnten aktuell keine Massnahmen genannt werden, welche zu einer deutlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Beschwerden und somit der Arbeitsfähigkeit führen würden (S. 27 Ziff. 7.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. M.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in ihrer Stellungnahme vom 7. September 2015 (Urk. 5/124/9-10) aus, dass den von den A.___-Gutachtern gezogenen Schlussfolgerungen aus medizintheoretischer Sicht gefolgt werden könne. Die bisherige, auch schwere, Tätigkeit als Forstwart sei dementsprechend aufgrund der somatischen Einschränkungen, der verminderten Belastbarkeit der Hüfte, des Rückens und der Schultern nicht mehr gegeben; seit dem Unfall am 29. Januar 2010 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten, leichten bis mittelschweren Tätigkeiten mit freier Wahl der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperposition (sitzend, stehend, kurze Strecken gehend) werde hingegen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e 80%ige Arbeitsfähigkeit ab November 2011 aufgrund der somatischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen ausgewiesen. Die von der Beschwerdegegnerin angedachte Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zum Carchauffeur werde wegen der mehrheitlich sitzenden Position, welche zur Beschwerdeintensivierung führe beziehungsweise führen könne, nicht als geeignete Tätigkeit beurteilt. Vom 29. Januar 2010 bis Ende Oktober 2011 habe auch für angepasste Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Eine psychische Erkrankung mit Tangierung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beruhe auf den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen der somatischen Leiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte, die zwischen August 2010 und Oktober 2011 erstellt wurden (vgl. vorstehend E. 3.1-3.6), sind vorliegend für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers von untergeordneter Bedeutung, denn streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist einzig die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab November 2011 und die genannten Berichte betreffen den Zeitraum davor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (vorstehend E. 3.13) vom August 2015 umfasst die Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie, Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie und Psychiatrie. Die Gutachter verfügen über den entsprechenden Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titel (vgl. Urk. 5/121/1-30 S. 17 Ziff. 4.2, S. 18 Ziff. 5.1, S. 21 Ziff. 5.2, S. 23 Ziff. 5.3) und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers befähigt. Die Gutachter berücksichtigten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und das Verhalten des Beschwerdeführers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis der Vorakten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Ursache der im Vordergrund stehenden Hüftgelenks- und Leistenschmerzen rechts unklar bleibe (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 3.13). Sie begründeten dies damit, dass der ossäre Ausriss im Bereich des Musculus rectus femoris gestützt auf das im Jahr 2012 durchgeführte MRI (vgl. Urk. 5/32/1) als ausgeheilt angesehen werden müsse. Aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht bestehe zudem keine neuropathische, nerveneinklemmende Schmerzursache. Ihrer Auffassung nach komme zumindest differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch für die plötzlich einschiessenden Schmerzen eine Labrumläsion am Hüftgelenk in Frage, welche im MRI von 2012 (vgl. Urk. 5/32/1) beschrieben sei. Eine 2012 vermutete Iliopsas-Reizung könne ebenfalls nicht als sichere Ursache angesehen werden, da damals MR-diagnostisch keine eindeutige Alteration dieser Sehne habe nachgewiesen werden können. Zur genaueren Eingrenzung der Ursache sei eine erneute Arthro-MR der rechten Hüfte vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen gewesen, was jedoch vom Beschwerdeführer abgelehnt worden sei (Urk. 5/121/1-30 S. 25 Ziff. 7.1, vgl. S. 18 f. Ziff. 5.1). Aus diesen Gründen kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerden im Bereich der Hüfte organisch nicht hinreichend erklärt werden könnten, was nach dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagten als nachvollziehbar und schlüssig erscheint. Aufgrund der deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen MR-diagnostisch dargestellten Läsionen, namentlich deutliche degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Veränderungen mit Diskusprotrusionen und einer Wurzelkompression auf Höhe L5 (Urk. 5/121/1-30 S. 26 Ziff. 7.1, vgl. S. 19 Ziff. 5.1), erachteten die Gutachten in nachvollziehbarer Weise die geklagten lumbovertebralen Schmerzen als hinreichend begründet (vorstehend E. 3.13). Schliesslich erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten die Gutachter die geklagten rechtsseitigen Schulterschmerzen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der bestehenden Oberrandläsion der Subscapularissehne, einer SLAP-Läsion mit Einriss der Knorpeldeckung und angrenzenden Signalalteration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie einer mässigen Schultergelenksarthrose (Urk. 5/121/1-30 S. 26 Ziff. 7.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. S. 19 Ziff. 5.1) in nachvollziehbarer Weise als organisch erklärbar (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten zudem in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise aus, weshalb die im Bericht vom Mai 2013 über das im L.___ erstellte Assessment neben den organischen Befunden diagnostizierte mittelgradige Depression nicht mehr vorliege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.13). Denn obwohl die damals empfohlene fachspezifische Therapie (vgl. vorstehend E. 3.10) in der Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nicht stattgefunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe, gehe aus der psychiatrischen Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration hervor, dass sich der psychische Zustand des Beschwerdeführers deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gebessert habe (Urk. 5/121/1-30 S. 26 Ziff. 7.1, S. 23 Ziff. 5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist die attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in der angestammten Tätigkeit als Forstwart seit dem Unfall am 29. Januar 2010 schlüssig begründet (vorstehend E. 3.10). Dass die Gutachter die im Jahre 2011 und auch später in niedrigem Pensum durchgeführten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsversuche aufgrund des Umstandes, dass diese aufgrund der nach rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv kurzen Zeit wieder zugenommenen Beschwerden wieder aufgegeben wurden, nicht als Verbesserung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit werteten (vgl. Urk. 5/121/1-30 S. 27 Ziff. 7.4), erscheint nachvollziehbar und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist nicht zu beanstanden. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit wurde denn auch nicht substantiell bestritten (vgl. Urk. 1). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach erscheint auch die Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab November 2011 (vorstehend E. 3.13), mithin ab dem Zeitpunkt des ersten Arbeitsversuchs in der angestammten Tätigkeit (vgl. Urk. 5/121/1-30 S. 25 Ziff. 7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend wurden die gestellten Diagnosen als auch die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen zur Arbeitsfähigkeit im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten die bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vorstehend E. 1.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, die Beschwerdegegnerin sei in der angefochtenen Verfügung nicht auf seine Einwände gegen den Vorbescheid bezüglich des Invalideneinkommens und des leidensbedingten Abzuges (vgl. Urk. 5/127, Urk. 5/131) eingegangen (vorstehend E. 2.2, Urk. 1 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG sind Verfügungen zu begründen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen. Die aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör folgende Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und die betroffene Person in die Lage versetzen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sie ihre Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt. Inhalt und Dichte einer rechtsgenüglichen Begründung lassen sich nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht allgemein bestimmen, sondern nur in Relation zur konkreten materiell-, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis- und verfahrensrechtlichen Lage (Urteil des Bundesgerichts 8C_944 /201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 vom 21. März 2011 E. 4.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers in der angefochtenen Verfügung auf die Einwände eingegangen, hat sich jedoch mit den Vorbringen des Beschwerdeführers bezüglich der Bestimmung des Invalideneinkommens und des leidensbedingten Abzuges nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oberflächlich auseinandergesetzt (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 5/135 S. 2 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber offen bleiben, ob die Beschwerdegegnerin damit die aus dem Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gehör fliessende Begründungspflicht verletzt hat. Denn selbst wenn dies zuträfe, handelte es sich nicht um eine schwerwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gehörsanspruchs, weil dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die sachgerechte Anfechtung des Verwaltungsaktes nicht verunmöglicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Von einer Rückweisung der Sache an die IV-Stelle ist im Sinne einer Heilung des allfälligen Mangels unter diesen Umständen abzusehen, da dem hiesigen Gericht die volle Kognition zusteht und eine - auch vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selbst nicht beantragte - Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führte, die mit dem (der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörung gleichgestellten) Interesse des Beschwerdeführers an einer befö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2011 vom 12. Oktober 2011 E. 3.2.4). Folglich sind auch die Prozesskosten nach dem Ausgang des vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Verfahrens aufzuerlegen und nicht, wie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragt, unabhängig vom Prozessausgang der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte auch geltend, dass seine täglichen Schmerzen, die er aufgrund von nachgewiesenen Knochensplittern im Gewerbe habe, von den Gutachtern nicht berücksichtigt worden seien, weshalb ein Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten in Auftrag zu geben sei (vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verfahren vor dem hiesigen Gericht betreffend die Aufhebung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der SUVA per 31. Oktober 2012 (Prozess Nr. UV.2013.0005) machte der Beschwerdeführer bereits das Vorhandensein von abgerissenen Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">splittern im Gewebe geltend. Das hiesige Gericht hielt im rechtskräftigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil vom 23. September 2014 fest, dass entgegen der Ansicht des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers in keinem ärztlichen Bericht Knochensplitter erwähnt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien (E. 4.2). Auch in den diesem Verfahren vorliegenden ärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden, soweit ersichtlich, keine Knochensplitter erwähnt. Der diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einwand des Beschwerdeführers erweist sich deshalb als unbegründet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen die Einholung eines Gerichtsgutachtens nicht als notwendig erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aufgrund eines Einkommensvergleiches vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 Abs. 1 lit. b IVG unter anderem erst bei einer während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich mindestens 40 % (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 1.2). Da der Beschwerdeführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Forstwart seit Januar 2010 nicht mehr arbeitsfähig ist (vgl. vorstehend E. 4.2), begann die einjährige Wartefrist per dann zu laufen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da ein Rentenanspruch gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruches – mithin der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin am 8. Juli 2010 (Urk. 5/12) – eintritt (vgl. vorstehend E. 1.3), ist der frühestmögliche Rentenbeginn grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich im Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vorliegend auch unbestritten, sprach doch die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer von Januar bis Oktober 2011 eine befristete ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die ganze Rente zu Recht bis Oktober 2011 befristet hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeitete bis zu seinem Unfall im Januar 2010 seit 1985 als Forstwart beim Forstrevierverband </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und erzielte gemäss dem Arbeitgeberfragebogen vom 1. September 2010 in einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von Fr. 87‘652.-- im Jahr 2009 (Urk. 5/22/1-8 Ziff. 2.1, Ziff. 2.9-2.10). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung im Jahr 2010 in der Höhe von 0.8 % und im Jahr 2011 in der Höhe von 1.0 % (Schweizerischer Lohnindex, Tabellengruppe T39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2015, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnentwicklung) resultiert ein Valideneinkommen von rund Fr. 89‘237.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 87‘652.-- x 1.008 x 1.01).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dieser angemessen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Forstwart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr arbeitsfähig; leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis maximal mittelschwere Tätigkeiten mit der Möglichkeit, die Körperposition frei zu wählen beziehungsweise nach freie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Wahl zu wechseln, sind ihm jedoch zu 80 % zumutbar (vorstehend E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdegegnerin führte zum Invalideneinkommen zwar an, sie stelle auf den „Lohn für Hilfsarbeiten" gemäss LSE 2010 ab, verwendete jedoch mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5'804.-- effektiv den standardisierten Durchschnittslohn für den Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungssektor gemäss Anforderungsprofil 3 (Verfügungsteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, Urk. 5/135</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. Urk. 5/123 S. 2). Dabei handelt es sich wohl um ein Versehen. Das Abstellen auf das Anforderungsniveau 3 begründete sie damit, dass sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer aufgrund langjähriger Berufserfahrung gewisse Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse habe aneignen können, die er sowohl in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen als auch in einer angepassten Tätigkeit anwenden könne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 2, Urk. 5/135</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es ist zwar richtig, dass der Beschwerdeführer, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er von 1985 bis anfangs 2010 als Forstwart tätig war (vorstehend E. 5.4) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Forstwart über Berufs- und Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse verfügt, dies gilt jedoch nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für andere Tätigkeiten. Es recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt sich deshalb – dem Beschwerdeführer folgend (vorstehend E. 2.1) – für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bemessung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommens das Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Männern im Durchschnitt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einfache und repetitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in sämtlichen Wirtschaftszweigen erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26, Tabellengruppe TA1, Monatlicher Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platzes und Geschlecht, Privater Sektor, Anforderungsniveau, Total Männer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58‘812</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr (Fr. 4‘901</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 12)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Pensum von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter Berücksichtigung der allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Lohnentwicklung im Jahr 2011 in der Höhe von 1.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 5.4) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen wöchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 41.7 Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Betriebsüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeit, Normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunden gemäss der Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit) ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies ein Invalideneinkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61‘925</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- für das Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">58‘812</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 1.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : 40 x 41.7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Pensum von 100 % und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund Fr. 49‘540.-- bei einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pensum von 80 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leidensbedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Abzug vorzunehmen ist. Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leidensbedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Abzug von 5 % (vgl. Verfügungsteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, Urk. 5/135</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wohingegen der Beschwerdeführer einen höheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leidensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Abzug als 5 % als gerechtfertigt erachtete, habe er doch stets schwere körperliche Arbeiten verrichtet und müsse in angepasster Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit seinen Einschränkungen mit einem unterdurchschnittlichen Lohn rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Ausserdem habe er seine Tätigkeit während drei Jahrzenten ausgeübt (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.2). </span></p><p><span> </span><span>Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arb</span><span>eit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer Verminderung des hy</span><span>pothetischen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im Anforderungs</span><span>nive</span><span>au 4</span><span> bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span>4. </span><span>Oktober 2013 E. 4.4). </span><span>Der </span><span>Beschwerdeführer</span><span> kann seine angestammte, schwere Tätigkeit als Forstwart nicht mehr ausüben. Zwar sind ihm nun grundsätzlich leichte bis maximal mittelschwere Tätigkeiten zumutbar, jedoch muss eine freie Wahl der </span><span>Körper</span><span>position beziehungsweise </span><span>eine </span><span>freie Wahl</span><span>, die Körperp</span><span>osition zu wechseln, gewährleistet sein (vorstehend E. 3.13, E. 4.2)</span><span>. Dadurch wird sein erwerb</span><span>liches Leistungsvermögen entsprechend beschränkt, so dass er sich – wie er zu Recht ausführte (vgl. Urk. 1 S. 2 oben) – wohl mit einem geringeren Lohn zu begnügen hat als voll leistungsfähige und entsprechend einsetzbare Arbeitnehmer (vgl. </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span>4. </span><span>Oktober 2013 E. 4.4</span><span>). Demnach rechtfertigt sich aufgrund dieses Faktors ein leidens</span><span>bedingter Abzug. </span></p><p><span> </span><span>Die Bedeutung der Anzahl Dienstjahre nimmt im privaten Sektor ab, je nied</span><span>riger das Anforderungsprofil ist (AHI 1999 177 E.</span><span> </span><span>3b S.</span><span> </span><span>181), weshalb mit Blick auf das Anforderungsniveau 4 die lange Betriebszugehörigkeit keinen Abzug zu rechtfertigen vermag (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span>4. </span><span>Oktober 2013 E. 4.1 mit Hinweisen).</span><span> Mit Blick auf das der Festlegung des Invalideneinkommens zugrunde liegende Anforderungsniveau 4 (</span><span>vorstehend E. 5.6) kommt </span><span>vorliegend der langen Betriebszugehörigkeit daher keine rele</span><span>vante Bedeutung zu. </span></p><p><span> </span><span> </span><span>Die Rechtsprechung anerkennt schliesslich unter dem Titel Beschäftigungs</span><span>grad bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teil</span><span>zeit</span><span>lich erwerbstätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom </span><span>4. </span><span>April 2012 E. 3.2). Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch </span><span>gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Voll</span><span>zeittätigkeit</span><span>.</span><span> </span><span>Gemäss LSE 2010 ist der mittlere Lohn von Männern auf An</span><span>forderungsniveau 4 bei Vollzeit (&gt;= 90 %) mit Fr. 4'992.-</span><span>-</span><span> rund 10 % höher als der auf ein 100 %-Pensum hochgerechnete Lohn bei Teilzeit. Bei einem Pensum „zwischen 75 % und 89 %" beträgt der mittlere Lohn Fr. 4'597.--, die Abweichung somit knapp 8 % (Urteil des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 = SVR 2016 IV Nr. 21 E.</span><span> </span><span>3.5).</span><span> </span><span>Indem dem Beschwer</span><span>de</span><span>führer nur noch eine angepasste Tätig</span><span>keit in einem Pensum von 80 % zu</span><span>mutbar ist (vorstehend E. 4.2), rechtfertigt sich auch aufgrund dieses Faktors ein leidensbedingter Abzug.</span></p><p><span> </span><span>Nachdem Gesagten rechtfertigt sich ein leidensbedingter Abzug von 15 %. D</span><span>as </span><span>ermittelte Invalideneinkommen reduziert sich demnach auf rund Fr. 42‘109.--</span><span> (Fr. 49‘540.-- x 0.</span><span>85</span><span>).</span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 89‘237.-- mit den Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 42‘109.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 47‘128.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und damit einen Invaliditätsgrad von 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %. Somit hat der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer ab dem Zeitpunkt, in welchem ihm eine angepasste Tätigkeit in einem 80%-Pensum zumutbar ist, Anspruch auf eine halbe Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 IVV ist die per November 2011 eingetretene Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.2) erst zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gedauert hat. Folglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer vom 1. Januar 2011 bis am 31. Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine ganze Rente und ab dem 1. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Anspruch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die Beschwerdegegnerin die (ganze) Rente des Beschwerdeführers zu Unrecht bis Oktober 2011 befristet, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerde gutzuheissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 2. März 2016 abgeändert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und festgestellt, dass der Beschwerdeführer bis am 31. Januar 2012 Anspruch auf eine ganze Rente und ab dem 1. Februar 2012 Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>