<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.00268</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretär Hübscher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. Juli 2010</span></p><p><br/></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 12. März 1970 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolvierte von 1987 bis 1991 eine Lehre zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Elekromonteur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG, welche er mit Fähigkeitsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis abschloss (Urk. 7/1/4). Von 1991 bis 2005 arbeitete er vorwiegend im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temporärbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie als selbständiger Elektromonteur (Urk. 7/1/4, 7/23/3). Am 30. November 2005 meldete er sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wegen einer physischen und psychischen Erkrankung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). In der Folge holte die IV-Stelle den IK-Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug vom 20. Dezember 2005 (Urk. 7/4) sowie diverse Arztberichte Urk. 7/13-15) ein. Da der Versicherte vor allem wegen Schädigungen am rechten Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk den erlernten Beruf nicht mehr ausüben konnte (vgl. Feststellungsblatt, Urk. 7/20) verfügte die IV-Stelle am 14. Juli 2006, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf berufliche Massnahmen habe, ihm Kostengutsprache für eine Umschulung in Richtung Administration bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handelsschule Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Erwerb des Handelsdiploms VSH erteilt und ein Taggeld ausgerichtet werde (Urk. 7/22). Nach dem Erwerb des Handelsdiploms VSH (Urk. 3/1) trat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 1. April 2008 die Praktikumstelle bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (Urk. 7/69, 7/71/1). Zuvor hatte er gegenüber der IV-Stelle den Wunsch geäussert, sich zum Marketing- oder Verkaufsfachmann ausbilden zu lassen (vgl. Verlaufsprotokoll Berufsberatung, Urk. 7/71). Die IV-Stelle erklärte sich mit der Umschulung zum Verkaufsfachmann am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zentrum B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einverstanden, sofern diese berufsbegleitend erfolge (Urk. 7/71). Sie verfügte am 8. Mai 2008, sie übernehme die Kosten für die Umschulung beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vorerst für den Basislehrgang Marke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ting und Verkauf (Oktober 2008 bis März 2009), sowie des Praktikums als tech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sachbearbeiter Innendienst bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die weitere Kostenübernahme bis zum Verkaufsfachmann sei abhängig davon, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine entsprechende Arbeitsstelle parallel dazu vorweisen könne (Urk. 7/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konnte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG nach Abschluss des Praktikums nicht weiter beschäftigt werden (Urk. 7/96). Ab dem 1. Januar 2009 war er auf der Suche nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/96). Den Basislehrgang Marketing und Verkauf schloss er erfolgreich ab (vgl. Verlaufsprotokoll Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung, Urk. 7/96). Mit Verfügung vom 17. Juni 2009 erklärte die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen für erfolgreich abgeschlossen. Nachdem die wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Kostenübernahme die Ausbildung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Verkaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachmann an die Bedingung geknüpft gewesen sei, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine entsprechende Arbeitsstelle habe, diese Bedingung jedoch nicht erfüllt wurde, sei die Umschulung damit beendet; er sei rentenausschliessend eingegliedert (Urk. 7/99). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 15. Juli 2009 Beschwerde beim hiesigen Gericht (Urk. 7/100), welches die Beschwerde mit Urteil vom 20. August 2009 in dem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guthiess, als die Streitsache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach rechtskonformer Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidsverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Leistungsanspruch von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu verfüge (Urk. 7/102). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erliess die IV-Stelle am 18. Februar 2010 eine mit dem Entscheid vom 17. Juni 2009 identische Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob am 16. März 2010 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die Verfügung vom 18. Februar 2010 sei aufzuheben und es sei ihm Kostengutsprache für die Ausbildung zum Verkaufsfachmann zu erteilen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2010 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Auflage ihrer Akten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/1-109).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer weiterhin einen Anspruch auf Umschulung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er noch keine gleichwertige Ausbildung wie Elektromonteur mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis besitze. Die Be-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ihm am 8. Mai 2008 eine Umschulung zum Verkaufs-fachmann mit eidgenössischem Fachausweis zugesagt. Damit er auf dem Arbeitsmarkt auch in Zukunft eine gleichwertige Chance wie ein gelernter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Elekromonteur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe, benötige er einen eidgenössisch anerkannten Fachausweis. Bei einer Besprechung mit dem Betreuer der IV-Stelle im Betrieb der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG sei ihm bestätigt worden, dass die Ausbildung (zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufsfachmann) nicht an die Tätigkeit bei einem bestimmten Arbeitgeber gebunden sei (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin macht demgegenüber geltend, der Beschwerdeführer sei bereits jetzt rentenausschliessend eingegliedert. Eine weitere Kostenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme für die Ausbildung zum Verkaufsfachmann sei in Aussicht gestellt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, sofern der Beschwerdeführer parallel zur Ausbildung eine passende Arbeitsstelle habe. Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzung habe der Beschwerdeführer nicht erfül</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len können, weshalb kein Anspruch auf eine weitere Umschulung bestehe (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin die Kosten für die Ausbildung des Beschwerdeführers zum Verkaufsfachmann mit eidgenössischem Fachaus-weis übernehmen muss. Gemäss dem Kostenvoranschlag des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. April 2008 betragen die Ausbildungskosten Fr. 12'140.-- (zuzüglich Fr. 2'200.-- Prüfungsgebühren für die eidgenössische Berufsprüfung), wobei der Beschwerdeführer den Basislehrgang (Fr. 3'180.--) bereits absolviert hat (Urk. 7/68). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da somit der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Abs. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Massnahmen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (Abs. 3);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="XX136"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsmög-lichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.2 S. 489 mit Hinweisen; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts in Sachen M. vom 8. August 2008, 8C_163/2008, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert handelt (BGE 130 V 488 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.2, 124 V 110 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a und b mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen auf u.a. AHI 1997 S. 80 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist zwar in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen - gleichsam im Sinne einer Moment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme - ausschliesslich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkommensvergleichs, ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rücksicht auf den qualitativen Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Möglichkeiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzunehmenden Prognose (BGE 110 V 102 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2) unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellenwert der beiden zu vergleichenden Berufe mit zu berücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbildungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 111 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b; AHI 1997 S. 86 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2b; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes in Sachen BSV gegen P. vom 28. Februar 2006, I 826/05, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.1 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und in Sachen H. vom 18. August 2004, I 783/03, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bern 1985, S. 186).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der von der Invalidenversicherung gewährten Umschulung erlangte der Beschwerdeführer das Handelsdiplom VSH, absolvierte demnach ein Praktikum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und erwarb schliesslich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MarKom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zerti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikat beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 und 3/1). Jedoch verfügt der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bei dem von ihm neu erlernten Beruf noch nicht über einen Fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweis, weshalb er nun die Ausbildung zum Verkaufsfachmann mit eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischem Fachausweis anstrebt (Urk. 1). Der Beschwerdeführer, der die Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Elektromonteur im Jahre 1991 mit dem eidgenössischen Fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweis abschloss (Urk. 7/1/4) und diesen Beruf aufgrund seiner gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Einschränkung jedoch nicht mehr ausüben kann, verfügt damit noch nicht über eine gleichwertige Ausbildung gemäss den von der Rechtsprechung aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Grundsätzen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2.4). Von einer annähernden Gleichwertigkeit der Ausbildung kann im vorliegenden Fall erst ausgegangen werden, wenn der Beschwerdeführer über eine Ausbildung mit einem eidgenössischen Fachausweis verfügt. Ansonsten bestehen für den Beschwerdeführer nicht die gleichen Möglichkeiten hinsichtlich seines wirtschaftlichen Fortkommens. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.%2.%3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Verfügung vom 8. Mai 2008 machte die Beschwerdegegnerin die weitere Kostenübernahme für das Studium des Beschwerdeführers am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon abhängig, dass er auch eine entsprechende Arbeitsstelle parallel dazu habe (Urk. 7/73). Wie eine Rückfrage des Gerichts beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Juli 2010 (vgl. Urk. 9/1-3) ergeben hat, gehört zu den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen für die Zulassung zur Berufsprüfung für Verkaufsfachleute mit eidgenössischem Fachausweis auch, dass mindestens zwei Jahre Berufspraxis in den Bereichen Verkauf, Marketing, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Direct</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Marketing, Public Relations oder Werbung/Marketing-Kommunikation nachgewiesen werden können, sofern der Prüfungskandidat über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines Berufes mit mindestens dreijähriger beruflicher Grundausbildung oder eine höhere Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung verfügt. Ansonsten muss eine dreijährige Praxis nachgewiesen werden. Ferner muss die Berufsprüfung zur Erlangung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigenössischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fachauswei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses innert fünf Jahren nach dem Bestehen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MarKom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Prüfung absolviert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 9/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.%2.%3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer als Elektromonteur mit eidgenössischen Fachausweis (Urk. 7/1) müsste nur zwei Jahre Berufspraxis nachweisen, um zur Berufsprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung zugelassen zu werden (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.2.1). Dazu kommt, dass er bereits vom 1. April 2008 bis zum 31. Dezember 2008 ein Praktikum absolviert hat, welches ihm wohl als Berufspraxis angerechnet werden könnte (Urk. 7/69/1 und 3, Urk. 7/87-88). Der Beschwerdeführer hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MarKom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Prüfung im Frühjahr 2009 bestanden (Urk. 1, Urk. 2). Aufgrund der Aktenlage hätte er somit bis zum Frühjahr 2014 Zeit, die ihm noch fehlenden 15 Monate Berufspraxis zu erwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Der Beschwerdeführer machte am 10. Februar 2010 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, er werde ab Mitte April 2010 den Lehrgang zum Verkaufsfach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besuchen, da er wieder eine Arbeitsstelle gefunden habe und nun seit 3. August 2009 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeite (Urk. 7/108; vgl. Urk. 1). Es ist damit nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer sich die noch fehlende Berufspraxis bis zum letztmöglichen Prüfungstermin für die Berufsprüfung im Jahre 2014 aneignen könnte. Vor diesem Hintergrund durfte die Beschwerdegegnerin die weitere Kostenübernahme für die Umschulung nicht davon abhängig machen, dass der Beschwerdeführer parallel zum Ausbildungsgang am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine entsprechende Arbeitsstelle hat (vgl. Urk. 2, Urk. 7/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist somit in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen ist, damit sie die noch notwendigen Abklärungen unter Einbezug des Beschwerdeführers vornehme und danach über seinen Anspruch auf Umschu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zum Verkaufsfachmann neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und auf Fr. 500.-- an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="BeginnMateriell"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 18. Februar 2010 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts-kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage von Kopien der Urk. 9/1-3</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage von Kopien der Urk. 9/1-3</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">en Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerHübscher </p></div> </div></body></html>