<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat schafft ein Bundesamt für Familie, Generationen und Gesellschaft.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die wichtigsten Aufgaben des Eidgenössischen Departementes des Innern in den Themenfeldern Familie, Kinder, Jugend, Alter und Generationen werden durch das Geschäftsfeld Familie, Generationen und Gesellschaft (Geschäftsfeld FGG) im Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) wahrgenommen. Das Geschäftsfeld FGG bearbeitet und koordiniert diese Querschnittsaufgaben. Dazu zählen Themenbereiche wie die wirtschaftliche Absicherung von Familien (Familienzulagen, Bedarfsleistungen für Familien), die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, die Armutsbekämpfung und soziale Integration, der Kinder- und Jugendmedienschutz, die Kinderrechte, die Kinder- und Jugendförderung, Altersfragen sowie Generationen übergreifende Fragen. Die Ansiedlung des Geschäftsfeldes FGG im BSV hat sich bewährt: Die Weiterentwicklung des Sozialversicherungssystems und die Bearbeitung sozial- und gesellschaftspolitischer Fragestellungen sind eng miteinander verknüpft. Da es sich um ausgeprägte Querschnittaufgaben handelt, arbeitet das Geschäftsfeld FGG auch eng mit den anderen zuständigen Bundesämtern zusammen. Die Zusammenarbeit und Vernetzung des Geschäftsfelds FGG in der Bundesverwaltung ist etabliert und gut.</p><p>Zahlreiche Aufgaben, die im Geschäftsfeld FGG angesiedelt sind, fallen allerdings in die primäre Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden. Sämtliche Massnahmen wie etwa die Förderung eines bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangebots erfolgen daher in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen.</p><p>Wie der Bundesrat bereits anlässlich der Beantwortung früherer Motionen (Motionen Fehr Jacqueline 03.3599, 07.3759, 09.3666 und Motion Trede 14.4252) ausgeführt hat, würde die Schaffung eines eigenständigen Bundesamtes die bestehenden Synergien gefährden und die effiziente Verwaltungsführung erschweren. Die Schnittstellen zu anderen Bundesämtern würden bestehen bleiben. An der Kompetenzordnung von Bund und Kantonen würde sich ebenfalls nichts ändern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.