Obergericht des Kantons Zürich Präsident Geschäfts-Nr.: VO130192-O/U Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Burger sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Gürber Urteil vom 30. Januar 2014 in Sachen 1. A._____, 2. B._____, Gesuchsteller betreffend Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege - 2 - Erwägungen: 1. Die Gesuchsteller 1 und 2 stellten mit undatierter Eingabe beim Präsidenten des Obergerichts des Kantons Zürich ein " Gesuch um unentgeltliche Prozessfüh- rung" (act. 1). 2. Mit Verfügung vom 7. Januar 2013 [recte: 2014] wurde den Gesuchstellern 1 und 2 Frist angesetzt, um ihr Gesuch im Sinne der Erwägungen zu ergänzen (act. 2). Diese Verfügung wur de vom Gesuchsteller 2 am 10. Januar 2014 und von der Gesuchstellerin 1 am 13. Januar 2014 entgegengenommen (act. 2 S. 5 und S. 6). Die in der Verfügung angesetzte Frist von 10 Tagen endete damit für den Gesuchsteller 2 am 20. Januar 2014 und für die Gesuchstellerin 1 am 23. Ja- nuar 2014 (Art. 142 Abs. 3 ZPO). Innert Frist ging beim Obergerichtspräsidenten keine Ein gabe der Gesuchsteller 1 und 2 mit den eingeforderten Angaben und Belegen ein. Damit ist das "Gesuch um unentgeltli che Prozessführung" andro- hungsgemäss (act. 2 S. 4) und ohne Weiterungen abzuweisen. 3. Gemäss Art. 119 Abs. 6 ZPO ist das Verfahren um unentgeltliche Recht s- pflege kostenlos. 4. Wird die unentgeltliche Rechtspflege ganz oder teilweise abgelehnt oder entzogen, so kann der Gesuchsteller den Entscheid mit Beschwerde gemäss Art. 121 ZPO beim Obergericht anfechten. Dass vorliegend der Obergerichtspr ä- sident über das Gesuch befindet, vermag daran nichts zu ändern. Der Oberge- richtspräsident fällt in diesem Verfahren einen erstinstanzlichen Entsc heid i.S.v. Art. 319 lit. b ZPO und fungiert nicht als obere kantonale Instanz, gegen deren Entscheide lediglich ein Rechtsmittel ans Bundesgericht gegeben wäre. Es wird erkannt: 1. Das "Gesuch um unentgeltliche Prozessführung" der Gesuchsteller 1 und 2 wird abgewiesen. 2. Das obergerichtliche Verfahren ist kostenlos. - 3 - 3. Schriftliche Mitteilung an die Gesuchsteller 1 und 2, je gegen Empfangs- schein. 4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen von der Zustellung an im Doppel und unter Beilage dieses Entscheids beim Oberge- richt des Kantons Zürich, Zivilkammern, Postfach 2401, 8021 Zürich, einge- reicht werden. In der Beschwerdeschrift sind die Anträge zu stellen und zu begründen. Allfällige Urkunden sind mit zweifachem Verzeichnis beizulegen. Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 145 Abs. 2 ZPO). Zürich, 30. Januar 2014 __________________________________ OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die Gerichtschreiberin: lic. iur. A. Gürber versandt am: