21. Juni 1985 N 1285 Interpellation Ruf-Bern auch bei einzelnen Buntmetallen und Industrieabfällen. Dagegen bestehen vorläufig nurfürwenige Kunststoff Sorten sinnvolle Wiederverwertungsmöglichkeiten. Auf dem Verpackungssektor ist in der Schweiz die Wieder- verwertung von Glas und Papier bereits recht weit fortge- schritten. Bei Glas stammt die inländische Produktion zu einem sehr hohen Anteil - bei Grünglas zeitweise über 90 Prozent - aus Altglasscherben. Gesamthaft werden über 45 Prozent des Verpackungsglases der Wiederverwertung zugeführt. Beim Papier und Karton erreicht die Wiederver- wertung ebenfalls rund 45 Prozent. Das Umweltschutzgesetz ermächtigt den Bundesrat zu rela- tiv weitgehenden Vorschriften auf dem Verpackungsgebiet. Aus ökologischer und volkswirtschaftlicher Sicht ist das Vermeiden von Abfällen dem Wiederverwerten meist weit überlegen. So entsteht bei Verwendung von Mehrweggebin- den fast immer eine wesentlich kleinere Umweltbelastung, als wenn Einwegverpackungen zum Einsatz gelangen. Allerdings ist der Einsatz von Mehrwegverpackungen für den Handel mit einem gewissen Mehraufwand verbunden. Um den Anteil der Mehrweggebinde im Getränkesektor nicht weiter sinken zu lassen, sieht der Bundesrat vorerst eine bessere Information der Konsumenten vor. Gleichzeitig prüft er die Möglichkeiten, über eine generelle Rücknahme- pflicht von Flaschen und Getränkedosen oder über den Einsatz von pfandpflichtigen Verpackungen Einfluss auf die Verpackungsflut zu nehmen. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion 44 Stimmen Dagegen 53 Stimmen #ST# 85.340 Interpellation Ruf-Bern Asylantenkriminalität Criminalité des demandeurs d'asile Wortlaut der Interpellation vom 8. Februar 1985 Mit zunehmender Beunruhigung nimmt die Schweizer Öffentlichkeit die Zunahme der von Asylbewerbern began- genen kriminellen Handlungen zur Kenntnis. Erinnert sei insbesondere an die stundenlange Vergewaltigung einer kranken Schweizerin durch rund zehn Tamilen im Septem- ber 1984 in Bern. Die verübten Verbrechen und Vergehen reichen von Diebstahl bis zu Raub, Körperverletzung, Verge- waltigung und weiteren Gewaltdelikten. Nachweislich wer- den zahlreiche Straftaten von Asylanten durch die Medien der Öffentlichkeit vorenthalten, um diese negativen Folgen der fragwürdigen Asylpolitik des Bundes zu vertuschen. Eine Veröffentlichung genauer Angaben über die tatsächli- che Situation durch den Bund, der von den kantonalen Untersuchungs- und Gerichtsorganen über jeden Einzelfall unterrichtet wird, ist von grossem öffentlichen Interesse. Der Bundesrat wird um detaillierte Antworten zu folgenden Fragen gebeten: 1. Welche Verbrechen und Vergehen wurden von Asylbe- werbern seit Inkrafttreten des Asylgesetzes .im einzelnen verübt (es wird eine detaillierte Statistik mit folgenden Anga- ben über die einzelnen Straftaten gewünscht)? - Art des Verbrechens oder Vergehens (Straftatbestand); - Datum und Ort; - Geschädigte: Schweizer oder Ausländer (Staatsangehö- rigkeit); - Folgen für die Geschädigten (Deliktsumme, Art und Schwere der Körperverletzung, bleibende Folgeschäden usw.); - Name(n) des(der) Täter(s), Staatsangehörigkeit; - rechtliche Konsequenzen (Strafverfahren, Gerichtsurteil); - Strafverbüssung (ja oder nein, wie lange); - Behandlung des(der) Asylgesuche(s) (Verfahrensstand, Entscheid); - Ausschaffung: wenn ja, wann? Falls nein, wieso nicht? - Aufenthaltsort des(der) Täter(s). Zudem sollen Gesamtzahlen darüber angegeben werden, - wie viele Verbrechen und Vergehen von Asylanten total sowie unterteilt nach einzelnen Straftatbeständen jährlich verübt worden sind; - aus welchen Ländern wie viele dieser Asylbewerber her- stammen; - Wie viele der straffällig gewordenen Asylanten sich noch in der Schweiz befinden. 2. Welche Konsequenzen haben strafbare Handlungen von Asylbewerbern auf die Beurteilung ihrer Asylgesuche? 3. Teilt der Bundesrat die Ansicht, die Begehung eines Verbrechens oder Vergehens müsse in jedem Falle zur Asyl- unwürdigkeit der Täter und demzufolge zu einer Ablehnung der entsprechenden Gesuche führen? 4. Weshalb sind die abgewiesenen, straffällig gewordenen Asylanten nicht ausnahmslos ausser Landes gewiesen worden? 5. Ist der Bundesrat bereit, kriminelle Asylanten fortan ohne Ausnahme aus der Schweiz ausschaffen zu lassen? 6. Falls der Bundesrat die unter 3. und 5. gestellten Fragen verneint: a. Wie kann es der Bundesrat, dessen Mitglieder in ihrem Amtseid geschworen haben, «die Einheit, Kraft und Ehre der schweizerischen Nation zu wahren; die Unabhängigkeit des Vaterlandes, die Freiheit und die Rechte des Volkes und seiner Bürger zu schützen...», gegenüber dem Schweizer- volk verantworten, Verbrechern und Kriminellen Asyl zu gewähren oder sie mindestens nicht ausschaffen zu lassen? Dies, nachdem sie die ihnen durch die Schweiz gewährte Grosszügigkeit krass missbrauchten, und es sich ohnehin meist um reine «Wirtschaftsflüchtlinge» und «Asyltouristen» handelt, wie die Asylentscheide des Bundesamtes für Poli- zeiwesen und des EJPD beweisen. b. Ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, dem Schweizer- volk könne die Anwesenheit krimineller Asylbewerber - bei denen es sich meist um illegal eingereiste Personen handelt - keinesfalls länger zugemutet werden? 7. Welche vorbeugenden Massnahmen gedenkt der Bun- desrat zu ergreifen, um die Zahl der von Asylbewerbern verübten Delikte zum Schutz der Schweizer Bevölkerung so weit wie möglich zu verringern? 8. Ist der Bundesrat angesichts der zunehmenden Gewalt- akte durch Asylbewerber zur Einsicht gelangt, die Asylan- tenkriminalität sei eine Folge des geltenden Asylgesetzes, das zu Missbräuchen direkt einlädt und welches mit seiner Magnetwirkung zu einer grossen Zahl von offensichtlich falschen Flüchtlingen geführt hat, wodurch Konflikte ver- schiedenster Art geradezu vorprogrammiert worden sind? 9. Ist der Bundesrat willens, die Ursache der aufgezeigten Schwierigkeiten zu beheben, indem er raschestmöglich eine restriktive Revision des Asylgesetzes vorbereitet, die poten- tielle Wirtschaftsflüchtlinge und Asyltouristen wirksam von unseren Grenzen fernhält? 10. Kann sich der Bundesrat bereit erklären, künftig regel- mässig in Pressemitteilungen über die von Asylbewerbern begangenen Straftaten zu informieren? Texte de l'interpellation du 8 février 1985 L'opinion publique suisse est de plus en plus inquiète devant la multiplication des actes criminels commis par les demandeurs d'asile. Qu'on se remémore en particulier l'inci- dent au cours duquel une dizaine de Tamouls ont violé pendant toute une nuit une Suissesse malade en septembre 1984 à Berne. Les délits perpétrés vont du simple vol auInterpellation Puf-Berne 1286 N 21 juin 1985 cambriolage, y compris les lésions corporelles, le viol et d'autres violences criminelles. Il est en outre établi que de nombreux délits commis par les demandeurs d'asile sont cachés aux médias et au public afin de taire les suites négatives de la douteuse politique d'asile de la Confédéra- tion. Il est du plus haut intérêt que le public soit renseigné exactement sur la situation réelle par l'Etat central, qui est informé de cas d'espèce par les polices et les tribunaux cantonaux. Le Conseil fédéral est prié de répondre avec précision aux questions suivantes: 1. Quels délits et crimes ont été commis par les deman- deurs d'asile depuis l'entrée en vigueur de la loi sur l'asile? Nous demandons une statistique détaillée comprenant les précisions suivantes pour chaque cas: - nature du crime ou délit (état des faits constitutifs de l'infraction), - lieu et date, - citoyenneté des lésés (Suisses ou étrangers), - dommages subis par le lésé (montant du délit, nature et gravité des lésions corporelles, conséquences durables, etc.), - nom et citoyenneté du ou des délinquants, - suites judiciaires (procédure pénale, verdict), - exécution de la peine (oui ou non, durée), - suite donnée à la demande d'asile (état de la procédure, décision), - décision d'expulser ou non avec date dans l'affirmative et motif dans la négative, - lieu de séjour du ou des délinquants. Nous souhaitons aussi des chiffres globaux sur les points suivants: - nombre total et ventilé par type d'infraction de tous les crimes et délits commis annuellement par les demandeurs d'asile, - nombre de demandeurs d'asile par pays d'origine, - nombre de demandeurs délinquants se trouvant encore en Suisse. 2. Quel effet ont les actes délictueux des demandeurs sur l'appréciation de leur requête? 3. Le Conseil fédéral est-il d'avis que tout délit doit entraîner le rejet de la demande d'asile? 4. Pourquoi les demandeurs dont les requêtes ont été reje- tées et qui sont tombés sous le coup de la loi n'ont-ils pas été expulsés sans exception de notre pays? 5. Le gouvernement est-il prêt dorénavant à expulser tout demandeur d'asile devenu délinquant? 6. Au cas où le gouvernement répondrait non aux questions 3 et 5: a. Comment les membres du Conseil fédéral, qui ont juré de «sauvegarder l'unité, l'honneur et l'indépendance de la patrie suisse, de défendre la liberté et les droits du peuple et des citoyens...» peuvent-ils répondre devant le peuple du fait qu'ils accordent l'asile à des criminels ou du moins qu'ils s'abstiennent de les éjecter, et ce après que des requérants ont gravement abusé de la générosité témoignée à leur encontre en Suisse alors qu'ils ne sont de toute façon pour la plupart que des «réfugiés économiques», des «deman- deurs d'asile touristiques», comme le prouvent les décisions de l'Office fédéral de la police et du département dont il relève? b. Le Conseil fédéral ne pense-t-il pas comme nous qu'il n'est plus possible de demander au peuple suisse de tolérer la présence de demandeurs d'asile criminels, dont la plupart sont d'ailleurs entrés illégalement dans notre pays? 7. Quelles mesures provisionnelles le gouvernement entend-il prendre pour réduire autant que possible le nom- bre des délits commis par des demandeurs d'asile et afin de protéger la population suisse? 8. Vu le nombre croissant d'actes de violence commis par des requérants d'asile, l'Exécutif a-t-il compris que la crimi- nalité de ces réfugiés est une conséquence de l'actuelle loi sur l'asile, qui par sa teneur même invite aux abus et qui exerce de plus un attrait manifeste sur un nombre élevé de faux réfugiés? Est-il conscient que cette loi sert à «prépro- grammer» les conflits les plus divers? 9. Le Conseil fédéral est-il disposé à éradiquer la cause de toutes les difficultés énumérées ci-avant en élaborant au plus vite une révision de la loi sur l'asile de manière à la rendre plus restrictive et à maintenir efficacement hors de nos frontières les faux réfugiés potentiels? 10. Le gouvernement peut-il enfin se déclarer prêt à infor- mer à l'avenir la population par des communiqués sur les délits commis par des demandeurs? Mitunterzeichner-Cosignataires: Meier-Zürich, Gehen, Sol- dini, Steff en . (4) Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. April 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 avril 1985 Zu Frage 1: Der Bund verfügt nicht über das notwendige statistische Material, um die gewünschten Auskünfte betref- fend Delinquenz von Asylbewerbern erteilen zu können. Weder aus dem eidgenössischen Strafregister noch aus der polizeilichen Kriminalstatistik, die vom Schweizerischen Zentralpolizeibüro geführt werden, ist ersichtlich, ob es sich beim Straftäter um einen Asylgesuchsteller handelt. Mit grossem Aufwand liesse sich ein derartiges Unterschei- dungsmerkmal lediglich den Strafentscheiden der kantona- len Behörden entnehmen. Es besteht kein Anlass, bei den registrierten Straftätern Asylbewerber auszuscheiden. Diese sind bisher nicht durch ausserordentliche Kriminalität aufgefallen. Eine gesonderte Erfassung wäre unter diesen Umständen eine nicht zu recht- fertigende diskriminatorische Massnahme. Wissenschaftli- che Studien zur angeblichen Überkriminalität der Ausländer im allgemeinen kommen zum Ergebnis, dass kein Grund dafür besteht, die Ausländer im Vergleich zu den Einheimi- schen als besonders kriminell zu stigmatisieren. Zu den Fragen 2 und 3: Im Falle schwerer Delinquenz (völkerrechtliche Delikte wie Verbrechen gegen den Frie- den, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlich- keit; schwere, nicht politische Verbrechen; Gefährdung oder Verletzung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz) kann einem Gesuchsteller die Aufnahme in der Schweiz wegen Asylunwürdigkeit verweigert werden (Art. 8 des Asylgesetzes). Es würde einen klaren Rechtsbruch dar- stellen, ungeachtet der Schwere des begangenen Delikts in jedem Fall von Straffälligkeit das Asyl zu verweigern. Arti- kel 8 des Asylgesetzes betreffend Asylunwürdigkeit muss im Lichte der von der Schweiz ratifizierten Flüchtlingskonven- tion ausgelegt werden. Nach Artikel 1F des Flüchtlingsab- kommens werden nur solche Personen nicht als Flüchtlinge anerkannt, die in schwerwiegender Weise gegen Völker- recht oder das gemeine Recht verstossen haben. Zu den Fragen 4 und 5: Nach Artikel 19 des Asylgesetzes haben Asylgesuchsteller-auch straffällig gewordene-wäh- rend der Dauer ihres Verfahrens grundsätzlich ein Anwesen- heitsrecht in der Schweiz. Wird ein Asylgesuch abgelehnt, so verfügt das Bundesamt für Polizeiwesen in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz. Die Ausschaffung abgelehn- ter Asylbewerber als Entfernungsmassnahme obliegt den Kantonen. Anerkannte Flüchtlinge können nur unter den strengen Vor- aussetzungen der Artikel 43 und 45 des Asylgesetzes aus der Schweiz ausgewiesen oder in ihr Herkunftsland zurückge- schoben werden, namentlich, wenn sie ein Staatsrisiko dar- stellen oder als gemeingefährlich gelten müssen. Zu Frage 6: Aus den Antworten zu den Fragen 2 bis 5 geht hervor, dass der Bundesrat die Forderungen des Interpellan- ten aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnt; zudem ste- hen ihnen die Bestimmungen der Flüchtlingskonvention21. Juni 1985 N 1287 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion 'und des Asylgesetzes entgegen. Wegweisung und Ausschaf- fung aus der Schweiz kommen erst nach Durchführung des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft in Frage. Zu Frage 7: Da die Asylbewerber nicht durch besondere Kriminalität auffallen, erübrigen sich vorbeugende Mass- nahmen. Zu den Fragen 8 und 9: Der Bundesrat tritt der Auffassung entschieden entgegen, dass das geltende Asylgesetz auf die Kriminalität einzelner Asylbewerber irgendeinen Einfluss hat. Auch die ungerechtfertigte Inanspruchnahme des Asyl- schutzes kann keinesfalls als kriminelle Handlung angese- hen werden. Zu Frage 10: Der Bundesrat lehnt die Forderung, Pressemit- teilungen über die Delinquenz der Asylbewerber zu machen, ab. Auch hier handelt es sich um eine diskriminatorische Massnahme, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Minderheit Dagegen Mehrheit #ST# 85.416 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Dieselfahrzeuge. Emissionsbegrenzung Interpellation du groupe Adl/PEP Moteurs Diesel. Limitation des nuisances Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985 Der Nationalrat hat die Motion 83.920 angenommen, der .Ständerat hat dieser als Postulat beider Räte zugestimmt. Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben, 1. wann er die Emissionswerte im Sinne der Beschlüsse beider Räte für die wichtigsten Luftfremdstoffe im Abgas von Dieselmotoren festlegen wird; 2. auf welche Werte die Emissionen begrenzt werden sollen. Texte de l'interpellation du 22 mars 1985 Le Conseil national a accepté la motion 83.920 et le Conseil des Etats l'a transmise sous forme de postulat des deux Chambres. Le Conseil fédéral est prié de fournir des renseignements sur les points suivants: 1. Quand pense-t-il fixer- au sens des décisions prises par les deux conseils - les valeurs limites d'émissions pour les principales impuretés contenues dans les gaz d'échappe- ment des moteurs Diesel? 2. Quelles seront les valeurs limites prévues? Sprecher - Porte-parole: Oester Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Mai 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 mai 1985 Der Bundesrat hat am 21. November 1984 (Massnahmen gegen das Waldsterben) beschlossen, nach dem Stand der Technik - in Anlehnung an die in den USA geltenden Vor- schriften - Partikel- und Abgasvorschriften für leichte und schwere Dieselfahrzeuge zu erlassen. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement ist beauftragt, die dafür erforderlichen Vorschriften auszuarbei- ten und dem Bundesrat sobald als möglich Antrag' zu stellen. Da bisher in keinem europäischen Land solche Vorschriften in Kraft sind, hat das Bundesamt für Polizeiwesen dem Institut für Energietechnik, Laboratorium für Verbrennungs- motoren der ETH Zürich, den Auftrag erteilt, eine Studie mit Vorschlägen für Messmethode und Grenzwerte auszuar- beiten. Was die neuen Vorschriften für Dieselfahrzeuge im Detail enthalten werden und wann sie in Kraft treten können, kann erst nach Vorliegen dieser Studie, die Ende 1985 abgeliefert werden soll, beurteilt werden. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion 36 Stimmen Dagegen 66 Stimmen #ST# 85.418 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Waldsterben. Massnahmen im Bereich Verkehr Interpellation du groupe Adl/PEP Dépérissement des forêts. Véhicules automobiles Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985 Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben, 1. wann er im Sinne der Beschlüsse beider Räte entschei- den wird; 2. auf welchen Zeitpunkt er die Inkraftsetzung folgender Beschlüsse festzulegen gedenkt: a. Einführung von Tempo 100; b. Einführung der jährlichen obligatorischen Abgaskon- trolle für sämtliche im Verkehr befindlichen leichten Motor- fahrzeuge; c. Einführung des Obligatoriums der amerikanischen Abgasnormen für neu zugelassene Benzinfahrzeuge (US- Norm 83) mittels Verordnung. Texte de l'interpellation du 22 mars 1985 Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui- vantes: 1. Quand a-t-il l'intention de se prononcer dans le sens des décisions prises par les deux Chambres et 2. à quelle date pense-t-il fixer l'entrée en vigueur des décisions suivantes: a. Introduction de la limitation de vitesse à 100 km/h; b. Introduction du contrôle annuel obligatoire des gaz d'échappement pour tous les véhicules motorisés légers en circulation; c. Introduction, par voie d'ordonnance, de l'obligation d'ap- pliquer les normes américaines en matière de gaz d'échap- pement (normes américaines de 1983) pour les véhicules à moteur à essence nouvellement admis à la circulation? Sprecher - Porte-parole: Jaeger Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Ruf-Bern Asylantenkriminalität Interpellation Ruf-Bern Criminalité des demandeurs d'asile In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1985 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 85.340 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 21.06.1985 - 08:00 Date Data Seite 1285-1287 Page Pagina Ref. No 20 013 540 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.