{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2022-10-16", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2022-106_2022-10-16.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=11240&type=1563347022&cHash=d734989eff85bf660e26de0e573a3298", "Checksum": "d62eec5db9d49e483f5ec4d1864f2bdb"}, "Scrapedate": "2025-07-18", "Num": ["B 2022/106"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 16.10.2022 B 2022/106"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 16.10.2022 B 2022/106"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 16.10.2022 B 2022/106"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Steuerrecht. Wohnsitz. Art.\u00a013 Abs.\u00a02 StG (sGS 811.1). Interkantonale Doppelbesteuerung. Art.\u00a0127 Abs. 3 BV (SR 101). Vorliegend machten sowohl der Kanton Schwyz, in welchem die Beschwerdef\u00fchrer f\u00fcr die Kantons- und Gemeindesteuern 2018 rechtskr\u00e4ftig veranlagt worden waren, als auch der Kanton St.\u00a0Gallen, in welchem die Kantons- und Gemeindesteuern 2018 in diesem Verfahren streitig waren, die unbeschr\u00e4nkte Steuerpflicht der Beschwerdef\u00fchrer geltend. Im Revisionsgesuch vom 1.\u00a0April 2021 betreffend die schwyzerische Steuerveranlagung 2018 anerkannten die Beschwerdef\u00fchrer, dass sich ihr steuerlicher Wohnsitz im Jahr 2018 in B.__ (Kanton St.\u00a0Gallen) befunden habe. Gest\u00fctzt hierauf kam die Vorinstanz (VRK) im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die Beschwerdef\u00fchrer mit den angefochtenen Verf\u00fcgungen zu Recht als im Kanton St.\u00a0Gallen unbeschr\u00e4nkt Steuerpflichtige veranlagt worden seien.\r\n\r\nStreitig war, ob die Vorinstanz den Entscheid des Beschwerdegegners (Steuerverwaltung SG), wonach das Verfahren betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2018 nicht bis zur Rechtskraft des im Kanton Schwyz anh\u00e4ngigen Revisionsverfahrens betreffend die Steuerveranlagung 2018 zu sistieren sei, zu Recht best\u00e4tigte. Das Verwaltungsgericht best\u00e4tigte den vorinstanzlichen Entscheid. Es hielt unter anderem fest, dass die Beschwerdef\u00fchrer gemeinsam mit der Anfechtung des noch nicht rechtskr\u00e4ftigen letztinstanzlichen Entscheids des Kantons St.\u00a0Gallen vor Bundesgericht auch die rechtskr\u00e4ftigen Veranlagungsverf\u00fcgungen des Kantons Schwyz mit der R\u00fcge der Verletzung von Art.\u00a0127 Abs.\u00a03 BV anfechten k\u00f6nnten, wobei vom Bundesgericht die Frage, ob die interkantonale Doppelbesteuerung aufzuheben sei oder ob die Beschwerdef\u00fchrer aufgrund Selbstverschuldens die Folgen der Doppelbesteuerung tragen h\u00e4tten, zu kl\u00e4ren w\u00e4re. Somit fehle es an einem Anlass f\u00fcr eine Verfahrenssistierung (Verwaltungsgericht, B\u00a02022/106).\r\n\r\nAuf eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 17. August 2023 nicht ein (Verfahren 9C_710/2022, bisher Nr. 2C_945/2022)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "18.07.2025 23:25:46", "Checksum": "af3254de598350a669f0d7181b287dd8"}