<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00621</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteilvom 30. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, ist gelernte Fotofinisherin (Urk. 7/186/2). Sie war zuletzt vom 1. September 2000 bis am 31. Dezember 2002 bei der Z.___ als Abteilungsleiterin tätig (Urk. 7/1, 7/68/3). Aufgrund einer bei einem Auffahrunfall am 18. Dezember 2003 erlittenen Halswirbelsäulensymptomatik meldete sie sich am 14. Oktober 2004 bei der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche (Urk. 7/6) sowie medizinische (Urk. 7/14, 7/15, 7/38) Abklärungen, zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 7/7) und holte ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein, das am 8. März 2006 erstattet wurde (Urk. 7/51). Mit Einspracheentscheid vom 28. März 2006 (Urk. 7/57) wurde ein Rentenanspruch der Versicherten verneint. Die dagegen erhobene Beschwerde (Verfahren Nr. IV.2006.00418) wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 28. Dezember 2007 abgewiesen (Urk. 7/105/1-20). Mit am 17. September 2008 verfügter Abschreibung des bundesgerichtlichen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deverfahrens zufolge Rückzugs der Beschwerde (Urk. 7/115) erwuchs dieses Urteil in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juli 2007 (Urk. 7/71) ersuchte die Versicherte um Zusprechung beruflicher Massnahmen. Die IV-Stelle führte wiederum erwerbliche (Urk. 7/78, 7/109) sowie medizinische (Urk. 7/79, 7/80, 7/81, 7/83, 7/84, 7/85, 7/87, 7/94, 7/96, 7/98, 7/99, 7/100, 7/101, 7/102) Abklärungen durch und holte ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres (allgemein-internistisches, psychiatrisches und neurologisches) Gutachten ein, welches von der B.___ am 16. September 2008 (Urk. 7/113) erstattet wurde. Mit Verfügung vom 16. März 2009 (Urk. 7/127) wurde das Leistungsbegehren abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Neuanmeldung vom 13. Juni 2012 (Urk. 7/133) ersuchte die Versicherte erneut um Zusprechung von Leistungen der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung. Die IV-Stelle nahm wiederum medizinische (Urk. 7/139, 7/148, /149, 7/150, 7/152, 7/154 und 7/157) sowie erwerbliche (Urk. 7/140) Abklärungen vor und gab ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag, welches am 13. August 2013 (Urk. 7/162) erstattet wurde. Mit Verfügung vom 8. Januar 2014 (Urk. 7/170) wurde das Leistungsbegehren abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Januar 2015 (Urk. 7/187) meldete sich die Versicherte erneut bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Auf der Grundlage medizinischer (Urk. 7/194) und erwerblicher (Urk. 7/197) Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 5. März 2015 (Urk. 7/198) das Nichteintreten auf das Leistungsbegehren in Aussicht, wogegen die Versicherte am 12. März 2015 (Urk. 7/199) Einwände erhob. Mit Verfügung vom 19. Mai 2015 (Urk. 2) entschied die IV-Stelle wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 4. Juni 2015 (Urk. 1) beantragt die Beschwerdeführerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zum Eintreten auf die Neuanmeldung. Das mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deerhebung gestellte Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zog sie mit Schreiben vom 30. Juli 2015 wieder zurück (Urk. 10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2015 (Urk. 6) beantragt die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin unter Verweis auf die Akten die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 13. Juni 2016 (Urk. 12) reichte die Beschwerdeführerin aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Arztberichte nach.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverfahren nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellt sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass mit der Neuanmeldung vom 22. Januar 2015 nicht glaubhaft gemacht worden sei, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der Verfügung vom 8. Januar 2014 wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor, weshalb auf die Neuanmeldung nicht eingetreten werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, es treffe zu, dass sich der medizinische Sachverhalt nicht verändert habe; die Beschwerdeführerin sei nach wie vor 100 % arbeitsunfähig. Der Verfügung vom 8. Januar 2014 habe jedoch die Annahme der Überwindbarkeit des diagnostizierten Leidens zugrunde gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Aus dem Bericht von Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des E.___ vom 2. März 2015 gehe hervor, dass die Beschwerdeführerin auch gut eineinhalb Jahre später trotz intensiver ambulan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Therapie und weiterer stationärer Klinikaufenthalte unverändert zu 100 % arbeitsunfähig sei. Es bestehe damit trotz intensiven und adäquaten Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen seit mindestens vier Jahren eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit. Auch eine grundsätzlich überwindbare Erkrankung sei bei lange anhaltender Arbeitsunfähigkeit trotz adäquater medizinischer Behandlung invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich relevant. Damit sei von einer Verschlechterung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Situation auszugehen, weshalb auf das Leistungsbegehren einzutreten sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der einen Rentenanspruch verneinenden Verfügung vom 8. Januar 2014 (Urk. 7/170), welche in Bezug auf die tatsächlichen Verhältnisse die Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basis bildet, lag das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ vom 13. August 2013 (Urk. 7/162) zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ diagnostizierte bei der Beschwerdeführerin eine komplexe</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Aufgrund der beklagten Beschwerden und der Angaben aus den Akten sei an der Diagnose einer anfangs schwer ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung kaum zu zweifeln. Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, die vom F.___ 2011 ohne weitere Begründung postuliert worden sei, erscheine aus heutiger Sicht nicht unbedingt nachvollziehbar. Die Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen könnten auch im Rahmen der posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (PTBS) und insbesondere deren persönlichkeitsrelevantem Teil verstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werden.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verlauf sei seit der Rückkehr aus der G.___ punktuell im Mai 2011 und ab November 2011 praktisch lückenlos aktenkundig und nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Seit November 2011 werde praktisch durchgehend eine störungsspe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zifische fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche Betreuung durchgeführt. Unter dieser Behandlung lasse sich ein güns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiger Verlauf mit einer gewissen Abnahme der Symptomatik der PTBS beobachten, was mit den Erkenntnissen aus der psychiatrischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 23. Juli 2013 übereinstimme. Angesichts der anfangs deutlich ausgepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten PTBS sei mit einer längeren Heilungszeit zu rechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die langfristige Prognose sei auf dem Boden der einstmals stark ausgeprägten PTBS und der Vorgeschichte schwierig verlässlich zu stellen. Aktuell und in den nächsten sechs bis zwölf Monaten bis zum Abschluss der weiteren therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und beruflichen Massnahmen sei die Beschwerdeführerin 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Danach könne zunächst eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erwartet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die weitere und langfristige Prognose sei abhängig vom Verlauf und könne zurzeit nicht verlässlich beurteilt werden. Der Beginn der 100%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit könne retrospektiv sicher zumindest ab Klinikeintritt in H.___ im April 2012 respektive seit der ambulanten Abklärung im Ambulatorium der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des E.___ ab November 2011 angenommen werden. Im Vergleich zur Einschätzung der B.___-Gutachter vom 16. September 2008 habe sich der psychische Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand verändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherigen therapeutischen Massnahmen erschienen störungsspezifisch und adäquat, es bestünden jedoch zusätzliche therapeutische Optionen insbesondere in Form einer teilstationären Behandlung zur besseren Tagesstrukturierung, Stabilisierung und Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie Verbesserung der sozialen Interaktionen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berufliche Massnahmen seien aktuell aus psychiatrischer Sicht noch nicht direkt umsetzbar wegen des noch instabilen psychischen Gesundheitszustandes. Bei weiterhin günstigem therapeutischem Verlauf würden diese aber zukünftig not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig und empfehlenswert sein. Wahrscheinlich sei ein Belastbarkeitstraining mit anschliessender durch Jobcoaching unterstützter Reintegration empfehlens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert. Abweichend von dieser rein psychiatrischen Einschätzung könne die Absicht der Beschwerdeführerin, direkt mit einem Arbeitsversuch im Betrieb ihres Exmannes zu beginnen, ebenfalls erfolgsversprechend sein und sei durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus als Alternative in Erwägung zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit 2012 vorliegenden spezialärztlichen Berichte seien aus diagnostischer Sicht nachvollziehbar und mit der aktuellen Begutachtung vereinbar. Einzig die durch die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Bericht vom 27. März 2013 vorgenommene Rückdatierung der Arbeitsfähigkeit bis ins Jahr 2003 sei problematisch und nicht nachvollziehbar. Die Arbeitsunfähigkeit von 50 %, welche von der Spezialstation für Traumafolgestörungen des H.___ attestiert worden sei, scheine retrospektiv betrachtet insbesondere unter Berücksichtigung der labilen gesundheitlichen Situation und ohne weitere the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutische und berufliche Massnahmen als zu optimistisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit sei wahrscheinlich mindestens seit November 2011, und sicher seit April 2012, hauptsächlich durch die psychische Erkrankung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Zwar bestünden psychosoziale Belastungsfaktoren, diese seien aber hauptsächlich Folge der psychischen Erkrankung und würden eine Aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaltung der Krankheit bewirken. Eine somatoforme Schmerzstörung habe nicht mehr festgestellt werden können und sei seit 2011 spezialärztlich nicht mehr aktenkundig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des diesem Beschwerdeverfahren zugrunde liegenden Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens reichte die Beschwerdeführerin den Bericht von Dr. D.___ vom 2. März 2015 (Urk. 7/194) ein. Darin wurden folgende Diagnosen gestellt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplexe posttraumatische Belastungsstörung in Folge mehrfacher und sequentieller Traumatisierung (ICD-10: F43.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz intensiver Therapiebemühungen mittels regelmässiger ambulanter Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie und drei stationären Aufenthalten (11.-17. Mai 2011 im F.___, vom 3. April bis 24. Juli 2012 sowie vom 28. April bis 23. Juli 2014 jeweils auf der Station für Traumafolgestörungen der H.___) sei eine Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit ausgeblieben und die Prognose, auf welche die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 9. Januar 2014 gestützt worden sei, habe sich leider nicht erfüllt. Ein weiterer stationärer Aufenthalt sei ab Ende März 2015 geplant.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das schwer beeinträchtigte psychische Zustandsbild sei chronifiziert und mitun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter stark schwankend, weshalb bei der Momentaufnahme einer einzelnen Untersuchung ein falsch positiver Eindruck entstehen könne. Der Erkenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert einer langanhaltenden Verlaufsbeobachtung sei deutlich höher anzusetzen. Ressourcen zur Überwindung der Erkrankung seien bei anhaltender psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aler Belastungssituation (ungünstige Wohnsituation, Lärmbelästigung bei Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlichkeit, finanzielle Not, soziale Isolation) und multiplen somatischen Erkrankungen nicht vorhanden. Die PTBS sei aus ihrer fachlichen Einschätzung als nicht überwindbar zu betrachten, allenfalls könne einer weiteren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung entgegengewirkt werden. Die rezidivierende depressive Störung, welche im Sinne einer Traumafolgestörung gewertet werde wirke sich ebenfalls stark belastend aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin den Austrittsbericht der Spezialstation für Traumafolgestörungen der H.___ vom 17. Juli 2015 (Urk. 13/2) ein. Darin berichten der leitende Arzt, Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und die therapeutische Leiterin, lic. phil. J.___, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP über den stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 5. Mai bis 13. Juli 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurden aus psychiatrischer Sicht folgende Diagnosen gestellt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Emotional instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiver Typ </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: F30.0, richtig: ICD-10: F60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte leide an einer PTBS infolge systematischer Gewalt (Vergewalti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, Nötigung, Bedrohung mit Waffen, Demütigung, massive körperliche Gewalt) während eines Zeitraums von eineinhalb Jahren im Erwachsenenalter. Für diese Diagnose sprächen Symptome aus allen Clustern: Intrusionen (bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte und olfaktorische Erinnerungen, Flashbacks auf Körperebene), Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung (von Gedanken, Gefühlen, jedoch nicht Gesprächen) und Übererregung (Schlafstörung, Wutausbrüche, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Hypervigilanz sowie vegetative Symptome wie Schweissausbrüche, Hitzewal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen, Übelkeit, Erbrechen und Herzrasen). Schwierigkeiten der Emotionsregu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierung mit häufigen Auseinandersetzungen sowie Impulsivität mit bedroh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Verhalten erweckten zunächst den Verdacht auf die komplexe Version der Störung. Dennoch habe sich herausgestellt, dass eine defizitäre Impulskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle bereits vor den Traumata vorhanden gewesen sei, so dass die Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus gerechtfertigt erscheine. Dafür sprächen zwei Suizidversuche, welche aus Impulsivität und Streben nach Emotionsregulierung entstanden seien (keine Bilanzierung), gewalttätige Übergriffe auf den Exmann sowie die Unfähigkeit, die langfristigen Konsequenzen des impulsiven Verhaltens in Betracht zu ziehen. Während der gesamten Hospitalisation werde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bescheinigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ berichtete am 26. Mai 2016 (Urk. 13/1) dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin. Sie führte aus, die gestellte Diagnose einer Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung beziehungsweise der Verdacht darauf sei erstmals während des Aufenthaltes im F.___ im Mai 2011 gestellt worden. Die Beschwerdeführerin sei dort wegen „Verdachts auf Persönlichkeitsakzentuie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt“ behandelt worden. In der Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen sei es üblich, bei Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt eine Verdachtsdiagnose zu äussern, da sich eine Persönlichkeitsstörung meist erst aufgrund einer Verlaufsbeobachtung diagnostizieren lasse. Die Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entin habe bereits mehrere Suizidversuche mittels Medikamentenmischintoxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation unternommen. Auch dies spreche für die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung und sei häufig zu beobachten. Sie gehe bei herausfordernder Kindheit von einer Entstehungsgeschichte der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus in der Kindheit und Adoleszenz aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In erster Linie ist es Sache der versicherten Person, substantielle Ansatzpunkte aufzuzeigen, die eine neue Prüfung des Leistungsanspruchs allenfalls rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Wird in einer Neuanmeldung bloss auf ergänzende Beweismittel, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere Arztberichte, verwiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuziehen seien, ist der versicherten Person nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung eine angemessene Frist zur Einreichung dieser Beweismittel anzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, unter Androhung der Säumnisfolgen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sind die die Neuanmeldung begleitenden ärztlichen Berichte so wenig substantiiert, dass sich eine neue Prüfung nur auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund weiterer Erkenntnisse allenfalls begründen lässt, ist es der Verwaltung unbenommen, entsprechende Erhebungen von sich aus selbst anzustellen oder bei der versicherten Person Belege nachzufordern. Eine blosse Abklärung durch die Verwaltung, so das Einholen eines einfachen Arztberichtes allein, bedeutet noch kein materielles Eintreten auf die Neuanmeldung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verpflichtung der IV-Stelle zur Nachforderung weiterer Angaben besteht indessen nur, wenn den - für sich allein genommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hinweise darauf entnommen werden können, dass möglicherweise eine mittels weiterer Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens, das den eben umschriebenen Erfordernissen betreffend Fristansetzung und Androhung der Säumnisfolgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen Überprüfung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 130 V 64 E. 5.2.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt gestützt auf den Bericht von Dr. D.___ vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2015 fest, dass die diagnostizierte Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis überwindbar sei und damit keinen invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden im Sinne des IVG darstelle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht von Dr. D.___ ergeben sich zumindest konkrete Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass eine rechtserhebliche Änderung des Gesundheitszustandes vorliegt. Damit wäre die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen, die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Aktenlage entweder durch entsprechende Nachfrage bei Dr. D.___ oder durch eigene Abklärungen soweit zu ergänzen, dass beurteilt werden kann, ob eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist und ein invalidisierendes Leiden vorliegt. Dies ist zu korrigieren, indem die im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens neu eingereichten ärztlichen Berichte (Urk. 13/1 und 2) in Anwendung der Rechtsprechung von BGE 130 V 64 E. 5.2.5 e contra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rio ausnahmsweise zu berücksichtigen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der als Vergleichsbasis dienenden Verfügung vom 8. Januar 2014 (Urk. 7/170) lag in medizinischer Hinsicht das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ mit der Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) und der Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % zugrunde, wobei innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate wieder eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % zu erwarten sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Spezialstation für Traumafolgestörungen der H.___ vom 17. Juli 2015 betreffend den stationären Aufenthalt zwischen dem 5. Mai und dem 13. Juli 2015 (Urk. 13/2) wurde bei der Beschwerdeführerin nun aber in psychiatrischer Hinsicht neben einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) neu auch die Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30) gestellt. Auch Dr. D.___ beurteilte die Beschwerdeführerin mit Bericht vom 2. März 2015 (Urk. 7/194) als weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig und begründete mit Schreiben vom 26. Mai 2016 (Urk. 13/1) in nachvollziehbarer Weise, weshalb neu die Diagnose einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ zu stellen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache, dass sich die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung bereits seit zwei Wochen in einer stationären Behandlung befand, bei deren Austritt die neue Diagnose gefällt wurde, lässt den Schluss zu, dass das neu diagnostizierte psychische Leiden bereits im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungszeitpunkt bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist eine anspruchserhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der als Vergleichsbasis dienenden Verfügung vom 8. Januar 2014 (Urk. 7/170) glaubhaft gemacht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerde gutzuheissen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auf die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. Januar 2015 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">187</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) materiell einzutreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um nach Durchführung der erforderlichen Abklärungen über den Rentenanspruch zu verfügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin bereits im Einwandverfahren durch die Sozialberatung der Pro Infirmis in der Person von Y.___ vertreten wurde und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium erforderlich war, wird die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung auf der Grundlage des praxisgemässen Stundenansatzes von Fr. 145.-- ermessensweise auf Fr. 1’000.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festgesetzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">19. Mai 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und die Sache wird an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie über die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">22</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Januar 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> materiell befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>