<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00223</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene X.___ (geschieden und Mutter eines 1993 geborenen Sohnes) arbeitet seit April 2012 bei der </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Briefsortiererin bei einem 60%-Pensum (Urk. 6/5). Am 4. März 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Abklärungen und liess X.___ durch die E.___ ag polydisziplinär begutachten (polydisziplinäres Gutachten vom 13. September 2016, Urk. 6/37). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42-44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 15. Februar 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei ihr unter Aufhebung des angefochtenen Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des eine Rente zuzusprechen, eventuell seien weitere Abklärungen zu tätigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 und Urk. 3/2 = Urk. 6/42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-52), was der Beschwerdeführerin am 5. April 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX099"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wartezeit im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin lediglich von Januar bis Juni 2015 in ihrer Tätigkeit als Briefsortiererin bei der B.___ teilweise arbeitsunfähig gewesen sei, sie seit Juli 2015 aber wieder voll arbeitsfähig sei. Da damit das gesetzliche Wartejahr nicht erfüllt worden sei, bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestritt die von der Beschwerdegegnerin angenommene volle Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und machte geltend, aufgrund ihrer gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen nur teilweise arbeitsfähig zu sein (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt Gynäkologie/Geburtshilfe FMH, stellte in seinem Bericht vom 7. April 2015 (Urk. 6/9) zuhanden der Beschwerdegegnerin als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende Blutungsstörung mit Hypermenorrhoe und Meno-Metrorraghien sowie einen auffälligen Krebsabstrich des Gebärmutterhalses (PAP). Die Beschwerden beständen anamnestisch seit circa Anfang 2012. Anlässlich der letzten Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation am 19. November 2014 sei nach erfolglosen konservativen Massnahmen und neu auch auffälligem PAP eine Hysterektomie besprochen worden. Die kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei wegen der Dauerblutung (Kreislaufinstabilität) eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Arbeitsunfähigkeit habe er nicht attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in ihrem Bericht vom 26. Juni 2015 (Urk. 6/13) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenwärtig etwa mittelgradig </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F 33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.0). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese psychiatrischen Diagnosen seien seit mindestens 2004 bekannt. Die Beschwerdeführerin habe einen Migrationshintergrund und eine langjährig bestehende komplexe psychosoziale Belastungssituation. Nebst den gestellten Diagnosen lägen bei der Beschwerdeführerin auch somatische Faktoren vor, welche jedoch allein das komplexe Krankheitsbild nicht erklären könnten. Erschwerend sei, dass die medizinische Betreuung durch vor allem unterschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Auffassungen und Vorstellungen zu Gesundheit und Krankheit, aber auch teilweise durch unkoordinierte Diagnostik und Therapie, wenige nur wirklich einigermassen tragfähige Arzt-Patient-Beziehungen und relativ häufige Notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsultationen gekennzeichnet sei. Angesichts der bekannten mehrjährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheitsgeschichte sei retrospektiv davon auszugehen, dass seit 2004 nur eine 50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden habe und zwar 50 % an 5 Tagen in der Woche und wegen der affektiven Erkrankung keine Nachtarbeit und keinen Schichtdienst zumutbar gewesen sei. Die Beschwerdeführerin habe aber immer die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung abgelehnt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, FMH Allgemeinmedizin, welcher die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit 2008 hausärztlich betreut, führte in seinem Bericht vom 7. September 2015 (Urk. 6/17) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende Depressionen mit Erschöpfungssymptomatik und </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach psychiatrischer Behandlung in der Psychiatrischen </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsklinik D.___ (PUK) von 2004 - 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikalgie bei Facettengelenksarthrose C2/3 bei Gelenksasymmetrie </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenda</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mikrochirurgische Sequesterektomie L4/5 rechts bei Diskushernie </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(April 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Uterus myomatosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hypermenorrhoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierender symptomatischer Eisenmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach parenteraler Ferrumsubstitution, 900 Milligramm im </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Substituierte Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Radiojodtherapie bei Hyperthreose Morbus Basedow </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1995)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall am 5. Juni 2015: Stumpfes Trauma Oberbauch/basaler Thorax</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heuschnupfen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende Kopfschmerzen, differentialdiagnostisch: Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit mindestens 2008 beständen bei der Beschwerdeführerin diffuse Schmerzen am Bewegungsapparat, Mattigkeitsgefühle, Erschöpfungszustände, Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, Traurigkeit, vegetative Symptome und depressive Phasen. Die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me würden jeweils verstärkt wahrgenommen, wenn somatische Befunde hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träten wie Hypothyreose, Eisenmangel, radikuläre Symptome am Bewegungsap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parat, allergische Reaktionen mit Beeinflussung des Allgemeinzustandes. Die Beschwerdeführerin schildere, dass sie aktuell nur zu 50-60 % arbeiten könne, zu mehr reiche ihre Kraft nicht aus. Die Symptomatik dauere seit mindestens 2004 an und habe bisher trotz verschiedener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen zu keiner anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Besserung geführt. In diesem Sinne sei weiterhin mit einer reduzierten Arbeitsfähigkeit von circa 50 % zu rechnen. Die reduzierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit beziehe sich nicht auf eine bestimmte Tätigkeit, sondern auf das gesamte Leben, weshalb auch eine andere Tätigkeit nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen würde. Vom 21. Januar bis 28. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin krankheitsbedingt zu 50 % und vom 8. bis 12. Juni 2015 unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Aktuell arbeite sie bei einem 60%-Pensum bei der B.___. Die Beschwerdeführerin sei vom 2. bis 18. Dezember 2014 in der Zürcher Höhenklinik C.___ stationär hospitalisiert gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ nahm in seinem Verlaufsbericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 6/22 S. 6) Stellung zur Frage der Beschwerdegegnerin bezüglich der empfohlenen Hysterektomie (S. 1 oben) und führte aus, dass er die Beschwerdeführerin am 19. November 2014 wegen Dauerblutungen, Unterbauchschmerzen trotz liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Mirena-Spirale (bei Indikation Hypermenorrhoe) letztmals gesehen habe. Am 20. November 2014 sei die Beschwerdeführerin notfallmässig (nach telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Konsultation) ins Universitätsspital O.___ überwiesen worden, da sie offenbar auch kreislaufmässig bei Dauerblutung völlig erschöpft gewesen sei. Seither habe er die Beschwerdeführerin nicht mehr gesehen, doch habe sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Wissens keine Hysterektomie erhalten. Angesichts der Klinik und der Befunde, die er zwischen August 2013 und November 2014 bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin erhoben habe, wäre eine Hysterektomie sicherlich gesundheitsförderlich gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre (neurologische, psychiatrische und allgemein-internistische) Gutachten der E.___ ag vom 13. September 2016 (Urk. 6/37) nannte keine Diagnosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben aber folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (Urk. 6/67 S. 30): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Müdigkeitssyndrom unklarer Ursache und ohne Hinweise auf </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologische Ursache</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronischer Spannungskopfschmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Migräne mit einfachen Attacken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">HWS-Syndrom mit pseudoradikulären Schmerzen ohne radikuläre Betei</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LWS-Syndrom ohne radikuläre Beteiligung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insomnie ohne Hinweise auf neurologische schlafassoziierte Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laktoseintoleranz (Erstdiagnose 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Substituierte Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell: hyperthyreote Stoffwechsellage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Radiojodtherapie bei Hyperthyreose bei Morbus Basedow </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1995)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Saisonale Rhinokonjunktivitis allergica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin berichte über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tgehende Gesundheit bis zum 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr. Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals sei nach der Geburt des 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kindes und einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Blutung eine Eisenmangelanämie aufgetreten. Nach einer entsprechenden Therapie bestehe diese derzeit nicht mehr. Dennoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine starke Müdigkeit angegeben. Bei bestehender Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ilddrüsenfunkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörung zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich unter Substitution keine Hypothyreose, sondern eine Hyperthyreose, sodass die Dosis angepasst werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinweise für eine neurolog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ische Ursache der Müdigkeit ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich nicht. Auch Müdigkeit im Rahmen einer depressiven Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht möglich, da eine frühere De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression remittiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Möglich wäre ein neurasthenes Erschöpfungssyndrom, das aber nicht IV-relevant </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Die Kopfschmerzen entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen nach den Diagnosekrite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien einer Kombination von Span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungskopfschm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzen und einer Migrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne mit einfachen Attacken. Es k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ämen leichtere Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen mit vorwiegend cer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vikocephaler Lokalisation vor, die die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Dafalgan und gegebenenfalls Spedifen erfolgreich behandeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kämen stärke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re, ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige und mit Ruhebedürfnis verbundene Kopfschm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzzustände vor, begleitet von Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und sensorischer Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berempfindlichkeit, die mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Almogran unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drückt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Diese Kopfschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nach den Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosekriterien zwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los als einfache Migräne einordnen. Almogran </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa an 6 Tagen pro Monat benötigt. Die Gefahr eines Triptan-Kopfschmerzes beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei dieser Menge nicht. Bei Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung der Spannungskopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien insgesamt 8-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tage pro Monat kopfschmerzbelastet, wobei die Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen aber medikamentös abgefangen werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Insofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei auch eine Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie mittels medikamentöser Kopfschmerzprophylaxe zu e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mpfehlen, weil dadurch die Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzintensität und Kopfschmerzfrequenz reduziert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen der Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivitäten aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerzen, auch in der nachmittäglich durchgeführten Arbeitstätigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dauerhafte Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> HWS-Degeneration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die bildmorphologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ronische Nackenschmerzen vor. Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI der HWS zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine cervikale Myelopathie und keine höhergradige cervikale Wurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elkompromittierung. Eine Tangie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung wäre allenfalls für die Nervenwurzel C5 links zu diskutieren. Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine typischen cervikalen Wurzelreizer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinungen in diesem Wurzelbereich an, sondern mehr eine diffuse Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstrahlung von der HWS aus zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Hinterkopf und in beide Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergürtel, wobei diese Ausstrahlungen unter Berücksicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igung des MRI der HWS mehr pseu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doradikulär zu sehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Klinisch-neurologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Befunde für eine cervikale ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diculä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re oder medulläre Kompression. Auch eine LWS-Degeneration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bildmorphologisch im MRI der LWS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachgewiesen. Dieses zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> degenerative Veränderungen nur in Höhe LWK 4/5 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operativ nur noch geringer Diskushernie LWK4/5 rechts (Op</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eration vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Perioperativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine lumbalen Wurzelkompressionsschäden festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> präoperativ ein LWS-Syndrom. Teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber von Wurzelreizerscheinungen am rechten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bein die Rede.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beweglichkeit der LW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S normalisiert und Wurzelreizer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinungen, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutlich betreffend die Wurzel L5 rechts, remittier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die aktuelle neurologische Untersuchung zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine sensomotorischen Ausfälle an den Beinen, weshalb weiter keine lumbale Wurzelkompression feststellbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angegebene Stressinkontinenz, Grad l, bei abdomineller Druckerhöhung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht neurogen bedingt, sondern durch Veränderungen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beckenboden-Tonus. Sie bedinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne erhöhten Hygienebedarf keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Zu empfehlen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nur Tätigkeiten, die selbstbestimmt unterbrechbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in einer relativen Toilettennähe stattf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden und auch körperlich nicht allzu schwer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei dies Limitierungen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsschwere infolge der Ske</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letterkrankung orthopädisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden (S. 32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angegebene Schlafstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neurologisch nicht zu begründen. Es dürfte sich um eine psychophysiologische Insomnie handeln. Eine neurologische schlafassoziierte Erkrankung wie ein restless legs-Syndrom, ein Schlafapnoe-Syndrom oder eine REM-Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaltensstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vor. Eine Nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kolepsie, die ja m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it erhöhtem Schlafbedürfnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert werden. Die Art der Schlafst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örung könnte zu der berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit am Tage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer vorschnellen Erschöpfbarkeit am Tage bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen und sollte dementsprechend behandelt werden, wobei gute therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Optionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beständen. Die Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit längerem unbehandelt, wobei dies eher als Indiz für einen geringen Leidensdruck zu werten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Neu angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtere Hörstörungen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legentlich den Eindruck im Stimmengewirr weniger zu hören, was auf eine innenohrbedingte Hörstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Beim Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber fei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nere Geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örsreize noch diskriminiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei beginnender Hörprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik sollten keine Tätigkeiten mit höheren Anforderungen an die Gehörsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und möglicher gehörsschädigender Wirkung durchgeführt werden. Die beiden Unfälle im Jahr 2005 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Thorax- und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abdomenprellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten keine neurologisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Folgen hinterlassen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu einer Schädeltr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aumatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung peripherer Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen (S. 32 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrische Erkrankungssymptome </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anamnestisch bis 2004 n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht auf. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit 2004 habe sich die Beschwerdeführerin in der ambulanten und stationären psychiatrischen Behandlung in der PUK befunden. Zwischendurch sei sie an der medizinischen Poliklinik angebunden gewesen beziehungsweise habe häufig die Notfallstation wegen unspezifischer Beschwerden aufgesucht. Im Frühling 2008 hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsgespräche zwecks stationärer Behandlung in der Zürcher Höhenklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in der Abteilung Psychosoziale Medizin, stattgefunden. Der erste Aufenthalt in besagter Klinik vom 22. April bis 29. Mai 2008 sei durchaus effizient gewesen, den zweiten Aufenthalt dort im Dezember 2014 habe die Beschwerdeführerin aus persönlichen Gründen vorzeitig beendet. Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch, im Jahre 2009, sei sie in die Psychosomatische Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesen worden, doch nach 3 Tagen aus Eigeninitiative ausgetreten. Die ambulante Behandlung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sie im August 2010 - nach der Wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation - aufgenommen und dann wieder nach 4 Jahren Pause, im Januar 2015, aufgenommen. Seit April 2015 befinde sich die Beschwerdeführerin in keiner ambulanten psychiatrischen Behandlung. Die seit mindestens 6 Jahren bestehende antidepressive Medikation mit Cipralex werde durch den Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fortgeführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich labordiagnostisch keine nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Spiegel der Medikation mit Escitalopram </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise dessen Meta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">boliten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe somit keine therapeutisch wirksame Konzentration der anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Medikation. Zum aktuellen Zeitpunkt lasse sich kein relevanter Gesundheitsschaden aus psychiatrischer Sicht feststellen. Die depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, die zum ersten Mal im Jahr 2004/2005 aufgetreten sei, sei aktuell als remittiert zu betrachten. Die Stimmung sei ausgeglichen, die affektive Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit sei durchaus erhalten. Auch sei kein Antriebsmangel oder sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Rückzug festgestellt worden. Ebenso habe die Beschwerdeführerin definitiv Selbstmordgedanken oder -Absichten verneint. Lediglich Schlafstörungen im Sinne von früherem Erwachen seien feststellbar, wobei die Beschwerdeführerin diesbezüglich eine Strategie entwickelt habe, indem sie sich nach dem Aufste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen noch einmal hinlege und gegebenenfalls einschlafe. Daher sei es völlig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretbar, dass aktuell keine psychiatrische Behandlung mehr erfolge. Die Koope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration während der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> früheren ambulanten psychiatrischen Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei durchaus als gut zu bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Auch wenn die behandelnde Psychiaterin der Ansicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich das somatische Konzept der Erkrankung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kaum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe beeinflussen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die erste stationäre psychosomatische Reha-B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandlung im Jahr 2008 doch eine erhebliche Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung des psychischen Zustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die zwei weiteren Behandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seitens der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beendet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, allerdings nicht wegen der Behandlung selbst, sondern aus anderen Gründen. Zum aktuellen Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Behandlung, weder ambulant n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">och stationär, erforderlich, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht notwendig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, über verbleibende Therapieoptionen zu diskutieren. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings durchaus anzunehmen, dass invaliditätsfrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Faktoren, vor allem eine schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge wirtschaftliche Lage und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angespannte finanzielle Situation, das psychophysische Befinden beeinflusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, jedoch scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewohnt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, mit wenig Geld auszukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so erlebe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie dies nicht als riesige Belastung, sondern als gegebene Tatsache.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Exploration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergäben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Hinweise auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gravation oder ähnliche Erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht viele Hinweise betreffend die frühere Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihren Berichten überwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend das Einengen auf die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagene Gesundheit, Suche nach einem „guten" Hausarzt, Fokussierung auf die alternative, vor allem TCM-medizinische Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betont</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Andere Persönlichkeitszüge wie auch Ressourcen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er ungenügend erwähnt. Angesic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hts ihrer Biogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie und der ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Lebenssituation sowie des Erscheinungsbildes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse sich F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">olgendes sagen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grossen Wert auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n gepflegtes Äusseres, bevorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor die alternativen Medizinmethoden (vor allem Akupunktur), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei mit wenig Luxus zufrieden, habe wenig Interessen, lerne gerne Leute kennen und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Freude daran. Die gute Kommunikationsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit als eine von ihren Hauptressourcen zu beschreiben. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> internistisch noch über eine Laktose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intoleranz, immer wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Infekte der oberen Atemwege und eine allergische Rhinitis. Weiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde sie bei einem Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Radiojodt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herapie bei Hyperthyreose bei Morbus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Basedow </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahre 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">995 mit Euthyrox substituiert. Die internistischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultierten in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em stabilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Laktoseintoleranz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Einnahme von Lacdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">est empfoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Hinsichtlich Euthyrox bei aktuell festgestellter Hyperthy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Anpassung der Dosis ind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iziert. Die Therapie mit Kaloba-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tropfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sinnvoll, eine Grippe-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Impfung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls Einnahme von Broncho-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vaxom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auch positiv auf die Infektneigung auswirken. Spezielle internistische Abklärungen oder Beurteilungen, insbesondere hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht erforderlich (S. 33 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liegt keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit vor. Allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es im Rahmen der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung zu vorübergehenden Phasen von Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Die zuletzt ausgeübte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die einer ungelernten Mitarbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin (Sortieren der Briefe) bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Während der stationären Aufenthalte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe definitionsgemäss eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen, dass die Überweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in die Zürcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höhenklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch den Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im November 2014 infolge Verschle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chterung des Zustandes erfolgt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vermutlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geregt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nach dem verfrühten Austritt aus der Klinik z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest die ambulante psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Behandlung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder aufzunehmen, was dann im Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschehen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsunfähigkeit für das erste Halbjahr 2015, bedingt durch die psychiatrische Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% festzulegen. Ab sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätestens Juli 2015 bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei beginnender Hörproblematik sollten keine Tätigkeiten mit höheren Anforderungen an die Gehörsleistung und potenziell gehörsschädigender Wirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g durchgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Aus poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinärer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sonst keine Einschränkungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus polydisziplin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Sicht eine günstige Prognose zu stellen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufstätig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitspensum im Verlauf steigern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Während der geringfügigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtig um eine zusätzliche Stelle im Verkauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bemüht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass ihre Motivation bezüglich Arbeitstätigkeit als hoch zu bezeichnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (S. 34)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. September 2016 (Urk. 6/37)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf einer umfassenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen, psychiatrischen und allgemein-internistischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben. Die Gutachter haben detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem wurden die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerung nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten kommt demnach grundsätzlich v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">olle Beweiskraft zu (vgl. E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des somatischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin stellten die Gutachter weder in neurologischer noch in allgemein-internistischer Sicht einen Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest. Diese Beurteilung erscheint aufgrund der erhobenen Befunde - insbesondere auch der MRI-Bildgebung bezüglich des HWS- und LWS-Syndroms ohne radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Beteiligung - nachvollziehbar und überzeugend. Zudem ist festzuhalten, dass sich auch die gynäkologische Problematik im Zusammenhang mit den Dauerblutungen gebessert hat, so wurden im Rahmen der allgemein-internistischen Untersuchung keine gynäkologischen Beschwerden festgestellt, sondern es wurde nur befunden, dass die Periode unregelmässig sei (vgl. Urk. 6/37 S. 26). Auch der aus der Dauerblutung resultierende Eisenmangel konnte mithilfe einer entsprechenden Therapie behoben werden (vgl. Urk. 6/37 S. 32). Zudem machte die Beschwerdeführerin denn nun weder im Einwand- noch im Beschwerdeverfahren geltend, dass ihre behauptete gesundheitliche Einschränkung wegen der andauernden Periodenblutung bestehe. Damit ist es vertretbar, dass durch die E.___ ag keine zusätzliche gynäkologische Begutachtung stattfand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Gutachterin diagnostizierte aufgrund der aktuellen Befundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10: F 33.4), welche seit Juli 2015 vollständig remittiert sei. Von Januar bis Juni 2015 attestierte sie der Beschwerdeführerin aber eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit einer phasenweisen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des (Urk. 6/37 S. 33). Dass sich die Beschwerdeführerin auf Anraten ihres behandelnden Hausarztes Dr. A.___ vom 2. bis 18. Dezember 2014 in die Zürcher Höhenklinik C.___ überweisen liess und ab Januar 2015 bei ihrer Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiaterin Dr. Z.___ wieder eine ambulante (vor allem telefonische) Therapie aufnahm, spricht tatsächlich - wie von der begutachtenden Psychiaterin gefol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gert (vgl. Urk. 6/37 S. 33) - für eine zeitlich begrenzte Verschlechterung der psychischen Verfassung. Seit April 2015 nimmt die Beschwerdeführerin keine psychiatrische Therapie mehr wahr und auch die festgestellten Befunde im Rahmen der Begutachtung bestätigen eine Remission der depressiven Störung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich Dr. A.___ und Dr. Z.___ attestieren der Beschwerdeführerin im Wesentlichen aufgrund der Depressions-Symptomatik eine seit Jahren beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende 50%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.2 und E. 3.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang hat das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur allgemeinpraktizierende Hausärzte, sondern auch behandelnde Spezialärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sowohl Dr. A.___ als auch Dr. Z.___ behandeln die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit Jahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gegenwärtige Remission der Depression ergibt sich auch daraus, dass die Beschwerdeführerin (zumindest ab April 2015) keine weitere psychiatrische The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie mehr beanspruchte und im Zeitpunkt der Begutachtung laborchemisch keine therapeutisch wirksame Konzentration der antidepressiven Medikation nachgewiesen werden konnte (Urk. 6/37 S. 21). Dies spricht gegen einen rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Leidensdruck im Zusammenhang mit der depressiven Erkrankung. wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb davon auszugehen ist, dass sich die Beschwerdeführerin ab April 2015 in psychischer Hinsicht wieder besser fühlte. Folgerichtig hält die psychiatrische Gutachterin auch keine weitere psychiatrische und/oder psychotherapeutische Behandlung mehr für erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der gutachterlich festgestellten Besserung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 (vgl. E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist keine Verschlechterung ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin erwähnte in ihrem Einwand zwar weiterhin bestehende gesundheitliche Einschränkungen (Urk. 3/2), reichte aber trotz der von der Beschwerdegegnerin gewährten Frist (vgl. Urk. 6/44) weder im Einwand- noch im vorliegenden Beschwerdeverfahren weitere medizinische Berichte ein, welche solche Einschränkungen belegen könnten. Die Beschwerdeführerin macht gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend, sie sei davon ausgegangen, die Beschwerdegegnerin werde die Berichte automatisch bei ihren Ärzten einholen (vgl. handschriftlicher Vermerk auf Urk. 2). Aufgrund der telefonischen Erläuterung der zuständigen Sachbearbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin der Beschwerdegegnerin, dass sie bis am 11. Januar 2016 Zeit habe, um all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig Beweismittel einzureichen (vgl. Urk. 6/44), wobei an der korrekten Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Gesagten in der Aktennotiz vom 20. Dezember 2016 nicht zu zweifeln ist, konnte die Beschwerdeführerin nicht annehmen, die Berichte würden durch die Beschwerdegegnerin eingeholt. Zudem machte die Beschwerdeführerin keine substantiierten Angaben zu ihren weiter bestehenden Beschwerden, sodass die Beschwerdegegnerin auch nicht gewusst hätte, wo sie weitere Berichte einzuho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die überzeugenden Feststellungen im polydisziplinären Gutachten vom 13. September 2016 steht somit fest, dass ab Juli 2015 und damit bei Ablauf des einjährigen Wartejahres im Januar 2016 eine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bestand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einjährige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wartejahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt wurde und keine dauerhafte, anspruchsrelevante Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Damit besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>