<h2>SubmittedText<h2><p>Im Sinne einer transparenteren Tauschbeziehung zwischen Bürgerschaft und Staat wird der Bundesrat ersucht, die Erstellung und Realisierung eines systematischen "Visibilisierungskonzeptes" zu überprüfen. Damit würden alle direkten Leistungserstellungen und alle indirekten Leistungsermöglichungen (z. B. durch Subventionierungen und Beitragsleistungen) des Bundes in Zukunft gegenüber den Nutzniessenden konsequent sichtbar gemacht und kommuniziert. Das angestrebte Sichtbarmachen betrifft Güter, Dienstleistungen und Infrastrukturen und hat als Adressatenschaft alle entsprechenden Leistungsbezügerinnen und -bezüger (Bürgerschaft, Unternehmen, Organisationen, Gemeinden, Kantone usw.).</p><p>Von der Landwirtschaft über die Strassen bis hin zu den Universitäten werden dabei beispielsweise zukünftig die Bundesleistungen nicht mehr nur abstrakt in den öffentlichen Dokumenten erwähnt, sondern gelangen konkret im Benützungsalltag zur Darstellung, und zwar durch sachgerechte, klar ersichtliche und informative Kennzeichnungs-, Hinweis- und Deklarationsformen.</p><p>Damit sollen die vielfältigen, nicht immer ersichtlichen und nicht selten als asymmetrisch empfundenen Tauschbeziehungen zwischen dem Bund und der Steuern zahlenden und Abgaben entrichtenden Bürgerschaft transparenter und damit nachvollziehbarer werden, quasi unter dem Motto: "Die Leistungsschau des Bundes findet nicht nur an der Expo.02, sondern vermehrt im Alltag statt!"</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.