<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-02-02-2C_105-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_105/2014 </b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_106/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 2. Februar 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Dienststelle Steuern des Kantons Luzern</i>, Buobenmatt 1, 6002 Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staats- und Gemeindesteuern 2003, </div> <div class="para">direkte Bundessteuer 2003; Nachsteuern </div> <div class="para">(Rechtzeitigkeit der Beschwerde), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 9. Dezember 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Dienststelle Steuern des Kantons Luzern, Abteilung Nachsteuern und Steuerstrafen, wies mit zwei Entscheiden vom 1. Juli 2013 die Einsprache von X.________ gegen ihre Nachsteuerverfügungen vom 26. und 27. November 2012 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 2003 ab. Beide Entscheide wurden am 1. Juli 2013 als Einschreibesendungen an den Steuerpflichtigen adressiert; am 11. Juli 2013 wurden sie, versehen mit dem Vermerk "nicht abgeholt", an die Dienststelle zurückgesandt. Beide Entscheide wurden am 27. August 2013 nochmals (nicht eingeschrieben) zur Post gegeben, wobei auf den früheren Zustellversuch hingewiesen und erklärt wurde, dass sie als am 11. Juli 2013 zugestellt gelten würden. X.________ erhob am 28. September 2013 gegen die Einspracheentscheide Beschwerde, auf die das Kantonsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 9. Dezember 2013 nicht eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Gegen dieses Urteil hat X.________ am 30. Januar 2014 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung muss sachbezogen sein; die Beschwerde führende Partei hat sich gezielt mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch, d.h. willkürlich, sind oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen wurden; entsprechende Rügen bedürfen besonderer Geltendmachung und Begründung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 und 2 und <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=28.01.2014&amp;to_date=16.02.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-58%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page58">BGE 137 I 58</a> E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen). Neue Tatsachen und Beweismittel sind nicht zulässig (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Kantonsgericht ist auf die bei ihm eingereichte Beschwerde nicht eingetreten, weil sie nicht innert der gesetzlich vorgesehenen Frist von 30 Tagen erhoben worden sei. Dabei kommt es gestützt auf die einschlägigen (kantonalrechtlichen) Normen und die Rechtsprechung zum Schluss, dass die anzufechtenden Einspracheentscheide unter Berücksichtigung der für eingeschriebene Sendungen geltenden Abholfrist von sieben Tagen spätestens als am 10. Juli 2013 zugestellt zu gelten haben (Zustellfiktion), sodass die Beschwerdefrist am 11. Juli zu laufen begonnen und am 9. August 2013 geendet habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer behauptet, er habe nie eine Abholungseinladung für die am 1. Juli 2013 versandten Einschreibesendungen erhalten. Unter Hinweis auf vom Januar 2014 datierende (und damit gemäss <span class="artref">Art. 99 BGG</span> ohnehin nicht zu berücksichtigende) Fotos macht er geltend, es bestehe die Möglichkeit, dass ihm die Abholungseinladungen entgegen dem Auszug "Sendungsverfolgung" der Post nicht zugekommen seien oder ihm die Kenntnisnahme davon allenfalls durch Fremdeinflüsse (Witterung, Drittpersonen) verunmöglicht worden sein könnte. Weiter hält er fest, er verstehe nicht, weshalb die "Urteilsverkündung" mit separater A- oder B-Post nach Rücksendung des Urteils an ihn zurückgesandt worden sei. Diese Äusserungen lassen jegliche gezielte Auseinandersetzung mit der vom Kantonsgericht dargestellten Regelung der Zustellfiktion, der damit verbundenen Frage der Beweislastverteilung und der Notwendigkeit des Nachweises einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei der Post-Zustellung sowie mit dem von der Vorinstanz erwähnten Umstand, dass die zweite Zustellung mit gewöhnlicher Post für die Fristwahrung bedeutungslos sei, vermissen. Der Beschwerdeführer zeigt auch nicht ansatzweise auf, dass das Kantonsgericht von einem qualifiziert unrichtig festgestellten massgeblichen Sachverhalt ausgegangen wäre oder inwiefern es mit seinem Entscheid sonst wie schweizerisches Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzt hätte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Beschwerde enthält keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Februar 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>