<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_745/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Dezember 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Dormann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">R.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Pius Buchmann, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, </div> <div class="para">Landenbergstrasse 35, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Invalidenrente), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 29. Juni 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern mit Verfügung vom 31. März 2008 einen Anspruch der R.________ auf Leistungen der Invalidenversicherung verneinte, </div> <div class="para">dass R.________ dagegen Beschwerde erheben liess, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 29. Juni 2009 abwies, wobei es der Beschwerdeführerin wegen der Gehörsverletzungen durch die IV-Stelle (fehlende Mitteilung des Gutachternamens an den Rechtsvertreter; Nichtvorliegen des Arztberichtes Dr. med. H.________ vom 26. Oktober 2004 im Administrativverfahren), welche Mängel das Gericht als geheilt betrachtete, eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.- zusprach, </div> <div class="para">dass R.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und beantragen lässt, die Sache sei unter Aufhebung des Entscheids vom 29. Juni 2009 zu ergänzenden Abklärungen und neuer Verfügung an die Vorinstanz oder IV-Stelle zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass auf die Beschwerdevorbringen von vornherein nicht einzugehen ist, als sie erneut die Verfahrensfehler der IV-Stelle thematisieren, sind doch diese vom kantonalen Gericht zu Recht als geheilt betrachtet worden und bildet dessen Entscheid (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>) den Streitgegenstand des letztinstanzlichen Prozesses, nicht die Verwaltungsverfügung, </div> <div class="para">dass das Gutachten des Instituts X.________ vom 7. November 2007 in Verbindung mit dem Ergänzungsbericht vom 1. April 2009 in Bezug auf die medizinischen Tatsachenfeststellungen und die darauf beruhende Arbeitsfähigkeitsschätzung (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 397 f.) den bundesrechtlichen Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Unterlagen genügt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 125 V 351</a> E. 3 S. 352 ff.) und die Vorinstanz diesen Dokumenten daher zu Recht Beweiskraft beigemessen hat, </div> <div class="para">dass die letztinstanzlich dagegen vorgebrachten Einwände nicht durchdringen, weil allein aus dem Fehlen einer schriftlichen Auftragserteilung in den Akten nicht auf Befangenheit der Abklärungsstelle (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-175%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page175">BGE 123 V 175</a>; AHI 1998 S. 125, I 146/96 E. 3; Urteil I 827/05 vom 18. Oktober 2006 E. 3.2) zu schliessen ist, weiter hinsichtlich der vorinstanzlichen Erwägungen zur mangelhaften Bekanntgabe der Namen der Gutachter (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-376%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page376">BGE 132 V 376</a>) keine zulässige Rüge (vgl. <span class="artref">Art. 95 und <artref id="CH/173.110/97/1" type="start"></artref>Art. 97 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/95" type="end"></artref>) erhoben wird und daher nicht weiter darauf einzugehen ist, ausserdem Frau Dr. med. Z.________ in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführerin des Instituts X.________ das Gutachten bloss visierte und ihre Beteiligung an dessen Erstellung nicht ersichtlich ist, weshalb die Behauptung, sie habe - ohne über die notwendige Fachkompetenz zu verfügen - die massgebende Einschätzung vorgenommen, unwahrscheinlich ist, und schliesslich in Bezug auf die Hüftgelenke der Verzicht auf zusätzliche bildgebende Untersuchungen im Ergänzungsbericht vom 1. April 2009 nachvollziehbar begründet wurde und die Vorinstanz folglich in pflichtgemässer antizipierender Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichtet hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page157">BGE 122 V 157</a> E. 1d S. 162, Urteil 9C_694/2007 vom 10. Dezember 2007 E. 3.1 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz festgestellt hat, es könne vollumfänglich auf die medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsfähigkeit im Gutachten des Instituts X.________ verwiesen werden, wonach für die bisherige und sämtliche leichten bis mittelschweren, adaptierten (wechselbelastend, unter Vermeidung repetitiven Hebens und Tragens von Lasten über 10 kg sowie längerer Gehstrecken und Treppen- oder Leiternsteigens) Tätigkeiten eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestehe, </div> <div class="para">dass diese Feststellung weder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht, noch als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden kann und daher für das Bundesgericht verbindlich ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), weshalb ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (vgl. <span class="artref">Art. 4 IVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 ATSG</span>) auszuschliessen ist, </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Ausgleichskasse Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 22. Dezember 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Dormann </div> </div></body></html>