<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00079</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106198&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00079</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.07.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur Neuanpflanzung von Reben</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bewilligung für Neuanpflanzung von Reben.<br/>Zuständigkeit (E.1). Bewilligungspflicht für Neuanpflanzungen von Reben zur gewerblichen Weinerzeugung (E.2). Das fragliche Gelände ist aufgrund von Höhenlage, Hangneigung und -richtung sowie des Lokalklimas ungeeignet zum Weinbau, unabhängig von einer allfälligen Föhnexponiertheit (E.3). Zulässigkeit einer Praxisänderung durch die kantonale Behörde gegenüber der Praxis der früher zuständigen Bundesbehörde (E.4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG">ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGT">BEWILLIGT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDWIRTSCHAFTLICH">LANDWIRTSCHAFTLICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: LANDWIRTSCHAFTSRECHT (INKL. GÃTERZUSAMMENLEGUNGEN)">LANDWIRTSCHAFTSRECHT (INKL. GÃTERZUSAMMENLEGUNGEN)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRAXISÃNDERUNG">PRAXISÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REBBAU">REBBAU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSGLEICHHEIT">RECHTSGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEINBAU">WEINBAU</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 60 LwG</span><br/><span class="ungerade">§ 41 VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 2 lit. II WeinV</span><br/><span class="ungerade">Art. 2 lit. V WeinV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A stellte am 19. Juni 1999 ein Gesuch zur Bewilligung einer Neuanpflanzung von Reben fÃ¼r gewerbliche Weinerzeugung auf dem GrundstÃ¼ck M in der Gemeinde X. Das zustÃ¤ndige kantonale Amt fÃ¼r Landschaft und Natur wies das Gesuch am 16. Dezember 1999 ab. Zur BegrÃ¼ndung verwies das Amt im Wesentlichen auf die Neigung der Parzelle von 5 bis maximal 10</span><span> </span><span>%; diese Neigung sei zu gering fÃ¼r Weinbau.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen rekurrierte A erfolglos an die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich. Die Direktion wies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 19. Feb­ruar 2001 ab. Auch sie hielt das in Frage stehende GrundstÃ¼ck fÃ¼r nicht geeignet zum Weinbau.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Entscheid gelangte A mit Beschwerde vom 4./6. MÃ¤rz 2001 rechtzeitig an das Verwaltungsgericht mit folgenden AntrÃ¤gen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> "1. Die VerfÃ¼gung vom 19. Februar ist aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. Das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur ist anzuweisen, das Bewilligungs­verfahren des Gesuchstellers nochmals zu wiederholen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 3. Dazu soll ein externer Fachmann (RebbaukommissÃ¤r) beigezogen werden.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 4. Bei der Beurteilung des Standortes "M" soll nicht nur HÃ¶henlage, Hangneigung und ‑richtung, sondern zusÃ¤tzlich auch das Lokalklima und die GrÃ¼nde, die fÃ¼r die Pflanzbewilligung an der Z-strasse in Y wichtig waren, beachtet werden."</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur als Beschwerdegegner antwortete mit Eingabe vom 4. April 2001, welche am Dienstag, 10. April 2001, der Post Ã¼bergeben worden war und damit die am 9. MÃ¤rz 2001 beginnende Frist von 30 Tagen fÃ¼r die Beschwerdeantwort nicht wahrte (vgl. § 11 des Verwaltungsrechtspflegege­set­zes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG]). Es beantragte, die Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwer­defÃ¼hrers abzuweisen. Die Vorinstanz hat sich nicht vernehmen lassen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht beurteilt nach § 41 VRG Beschwerden gegen letztin­stanzliche An­ord­nungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit das Gesetz keine abweichende Zu­stÃ¤n­dig­keit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. Da der angefochtene Entscheid der Volkswirtschaftsdirektion nicht von einer Ausnahmeklausel betroffen wird, ist die ZustÃ¤ndigkeit des Ver­wal­tungsgerichts gegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. GemÃ¤ss Art. 2 Abs. 2 der eidgenÃ¶ssischen Weinverordnung vom 7. Dezember 1998 (WeinV, SR 916.140), in Kraft getreten am 1. Januar 1999, sind Neuanpflanzungen von Reben fÃ¼r gewerbliche Weinerzeugung bewilligungspflichtig. Bewilligungen werden nur fÃ¼r Standorte erteilt, deren Eignung fÃ¼r den Weinbau nachgewiesen ist. Dabei sind fol­gende UmstÃ¤nde zu berÃ¼cksichtigen: die HÃ¶henlage, die Hangneigung und ‑richtung, das Lokalklima, die Bodenbeschaffenheit, die BodenwasserverhÃ¤ltnisse sowie die naturschÃ¼t­zerische Bedeutung der FlÃ¤che.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt zunÃ¤chst, dass die BewilligungsbehÃ¶rde bei der Beurteilung der Eignung des Standorts M nur HÃ¶henlage, Hangneigung und ‑richtung be­urteilt habe. Insbesondere sei das Lokalklima und damit die fÃ¶hnbedingte lokalklimatische Besonderheit des Standorts M unberÃ¼cksichtigt geblieben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) In der Tat erscheint die BegrÃ¼ndung im angefochtenen Entscheid als reichlich schematisch. Die Vorinstanz zog lediglich in Betracht, dass Neuanpflanzungen gemÃ¤ss der seit 1999 geÃ¼bten Praxis nur zugelassen wÃ¼rden, wenn das GelÃ¤nde eine Exposition von SÃ¼dost Ã¼ber SÃ¼d bis West und zusÃ¤tzlich eine Neigung von mindestens 12-15</span><span> </span><span>% aufweise. Angesichts der Hangneigung von M zwischen 5 bis maximal 10</span><span> </span><span>% wies sie folglich den Rekurs ab. Damit wurde jedoch Ã¼bergangen, dass es durchaus Standorte geben mag, die dank eines besonders gÃ¼nstigen Lokalklimas auch dann noch als geeignet fÃ¼r Weinbau erscheinen mÃ¶gen, wenn sie nicht mindestens 12</span><span> </span><span>% Neigung aufweisen. Es ist deshalb nachfolgend zu prÃ¼fen, ob hier ein solcher Fall vorliegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der vom BeschwerdefÃ¼hrer eingelegte Kartenausschnitt zeigt nun allerdings die ungÃ¼nstige Lage der geplanten AnbauflÃ¤che sehr deutlich auf: Das strittige â rot einge­zeichnete â Anbaugebiet liegt oberhalb der einen Bogen beschreibenden HÃ¶henkurve von 470 m.Ã¼.M.; die geplante AnbauflÃ¤che weist bei der gegebenen Ãquidistanz von 10 m demnach einen HÃ¶henunterschied von nur wenigen Metern auf. Weiter fÃ¤llt das GelÃ¤nde unmittelbar nÃ¶rdlich der AnbauflÃ¤che steil ab. Bei diesen GelÃ¤ndeverhÃ¤ltnissen besteht offensichtlich kein nennenswerter Windschutz gegen kalte Winde aus nÃ¶rdlichen Richtun­gen. Somit fehlt auch ein rÃ¼ckwÃ¤rtiger Windfang fÃ¼r warme Winde aus sÃ¼dlichen Richtun­gen. Das GelÃ¤nde ist demnach weitgehend offen, wenig geneigt und erscheint insofern als gÃ¤nzlich ungeeignet zum Weinbau. Hinzu kommt, dass sich das Gebiet auf rund <br/> 470 m.Ã¼.M. befindet, also nicht weit unter der HÃ¶he, fÃ¼r welche im Grundsatz bereits eine Neigung von mindestens 20</span><span> </span><span>% gefordert wird. Bei solch ungÃ¼nstigen VerhÃ¤ltnissen kann es keine massgebliche Rolle spielen, wenn der FÃ¶hn â wie dies der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht â, hier besonders intensiv sein sollte. Ein fÃ¶hnexponierter Standort ergibt fÃ¼r sich allein noch kein besonders mildes Klima â bekanntlich ist der FÃ¶hn nur eine von vielen Wetterlagen. Es bestand daher fÃ¼r die Vorinstanz kein Anlass, um fÃ¼r das vorliegende Ge­lÃ¤nde von ihren im Grundsatz plausiblen Richtlinien abzuweichen bzw. zur Beurteilung der Eignung des GelÃ¤ndes zum Weinbau einen externen Fachmann beizuziehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer stÃ¶sst sich sodann daran, dass an der Z-strasse in Y eine Pflanzbewilligung fÃ¼r ein nach Nordosten geneigtes GrundstÃ¼ck erteilt worden sei. Dies stellte die Volkswirtschaftsdirektion nicht in Abrede. Sie zog jedoch in Betracht, dass der Kanton die erwÃ¤hnten Kriterien (sÃ¼dÃ¶stliche bis westliche Hangneigung von mindestens 12-15</span><span> </span><span>%) seit 1999 seiner Bewilligungspraxis zugrunde lege. Ferner wurde im vorinstanz­lichen Entscheid unangefochten darauf hingewiesen, dass die Pflanzbewilligung fÃ¼r das vom BeschwerdefÃ¼hrer zum Vergleich herangezogene GelÃ¤nde durch Bundes­instanzen erteilt worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die kantonale BewilligungsbehÃ¶rde ist grundsÃ¤tzlich berechtigt, eine sachlich begrÃ¼ndete PraxisÃ¤nderung vorzunehmen (vgl. RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweize­rische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 72 B II; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 417 ff.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit dem vorinstanzlichen Hinweis auf die QualitÃ¤tssicherung fÃ¼r Schweizer Wein liegt eine sachliche und plausible BegrÃ¼ndung fÃ¼r die zurÃ¼ckhaltende Bewilligungspraxis durchaus vor. Es besteht auch kein Anlass daran zu zweifeln, dass der Kanton grundsÃ¤tz­lich eine neue Praxis eingeleitet hat; dies wird vom BeschwerdefÃ¼hrer letztlich auch nicht in Abrede gestellt. Dabei fÃ¤llt insbesondere auch in Betracht, dass die Kompetenzvertei­lung zwischen Bund und Kantonen per 1. Januar 1999 neu geregelt worden ist: Mit dem Inkrafttreten des neuen Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (LwG, SR 910.1) ging die Kompetenz fÃ¼r die Bewilligung von Neuanpflanzungen von den eidgenÃ¶ssischen an die kantonalen BehÃ¶rden Ã¼ber (Art. 60 LwG, ferner Art. 2 Abs. 5 WeinV; zuvor lag die Kom­petenz beim Bund: Art. 2 des Rebbaubeschlusses vom 19. Juni 1992, AS 1992, 1986 ff.; Art. 6a des Weinstatuts vom 23. Dezember 1971 in der Fassung vom 7. </span><span>April 1993, AS 1993, 1462 ff.). </span><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer kann sich somit nicht mit Erfolg auf eine allfÃ¤l­lige frÃ¼here Praxis der BundesbehÃ¶rden berufen. Dies umso weniger, als es sich selbst un­ter dem Aspekt des Gleichbehandlungsgebots nicht rÃ¼gen lÃ¤sst, wenn die RechtssÃ¤tze von verschiedenen BehÃ¶rden unterschiedlich gehandhabt werden (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 411; JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 404; anderer Meinung der angefochtene Entscheid in E. 3). Schliesslich ist in materieller Hinsicht darauf hinzu­weisen, dass Art. 2 Abs. 2 WeinV fÃ¼r eine Pflanzbewilligung neu ver­langt, dass die Eig­nung eines Standorts fÃ¼r den Weinbau <i>nachgewiesen</i> wird. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die angefochtene VerfÃ¼gung verletzt demnach weder die GrundsÃ¤tze Ã¼ber die ZulÃ¤ssigkeit einer PraxisÃ¤nderung noch das Gleichbehandlungsgebot. Die Verwaltungsbe­hÃ¶rden haben vielmehr im Rahmen des ihnen zustehenden Ermessens entschieden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>