Abteilung II B-8632/2007 {T 0/2} A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 2 4 . J u l i 2 0 0 8 Maria Amgwerd (Einzelrichterin), Kathrin Bigler (Gerichtsschreiberin). X._______, vertreten durch Felber & Partner AG, Dufourstrasse 116, 8034 Zürich, Beschwerdeführer, gegen Y._______, vertreten durch BOHEST AG, Holbeinstrasse 36 - 38, Postfach 160, 4003 Basel, Beschwerdegegnerin, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum, Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern, Vorinstanz. Widerspruchsverfahren Nr. 8604 betr. _____ und Nr. 8648 betr. _______; Verfügungen des IGE vom 21. November 2007. B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandB-8632/2007 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die IR-Marke Nr. 594'007 "TEGO" am 13. Dezember 2006 und gestützt auf die IR-Marke Nr. 330'079 "Tegometall" (fig.) am 3. Januar 2007 teilweise Wider- spruch gegen die schweizerische Marke Nr. 551'067 "TEVO" der Be- schwerdegegnerin erhob (Widerspruch Nr. 8604 respektive Wider- spruch Nr. 8648), dass die Vorinstanz je mit Verfügung vom 21. November 2007 den Wi- derspruch Nr. 8604 betreffend TEGO/TEVO und den Widerspruch Nr. 8648 betreffend Tegometall (fig.)/TEVO abwies, dass der Beschwerdeführer am 20. Dezember 2007 gegen die beiden Widerspruchsentscheide der Vorinstanz vom 21. November 2007 in den Widerspruchsverfahren Nr. 8604 betreffend TEGO/TEVO (B-8632/2007) und Nr. 8648 betreffend Tegometall (fig.)/TEVO (B-1347/2008) beim Bundesverwaltungsgericht je einzeln Beschwerde erhoben hat, dass der Beschwerdeführer den im Beschwerdeverfahren B-8632/2007 (TEGO/TEVO) einverlangten Kostenvorschuss von Fr. 4'500.- fristge- recht einbezahlte, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 5. März 2008 die Streitsache B-8632/2007 mit der Streitsache B-1347/2008 zur Streitsache B-8632/2007 vereinigte, dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 14. April 2008 die Abwei- sung der Beschwerde B-8632/2007 unter Kostenfolge beantragte, dass die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 21. April 2008 beantragte, die Verfügungen der Vorinstanz bezüglich der Wider- spruchsverfahren Nr. 8604 und 8648 seien zu bestätigen und die Be- schwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen, dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren auf An- trag des Beschwerdeführers und stillschweigender Zustimmung der Beschwerdegegnerin am 4. Juni 2008 bzw. am 8. Juli 2008 sistierte, dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 21. Juli 2008 dem Bun- desverwaltungsgericht eine Kopie einer von beiden Parteien unter- Seite 2B-8632/2007 zeichneten Einigungsvereinbarung vom 17. Juli 2008 zukommen liess, worin sich die Parteien unter Ziffer 4 verpflichten, ihre Widersprüche und Löschungsanträge gegen die in Ziffer 1 der Vereinbarung genann- ten Marken und Markenanmeldungen (unter anderem die Schweizer Marke der Beschwerdegegnerin 551'067 TEVO) sowie alle in Zusam- menhang mit diesen Widersprüchen und Löschungsanträgen gestell- ten Rechtsmittel zurückzunehmen, dass der Beschwerdeführer im genannten Schreiben vom 21. Juli 2008 dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, er ziehe gestützt auf Ziffer 4 der Vereinbarung seine Beschwerden gegen die Entscheide in den Wi- derspruchsverfahren 8640 (recte: 8604) und 8648 zurück, dass auf Grund von Ziffer 4 der Vereinbarung jede Partei die ihr im Laufe der Widerspruchs-, Löschungs- und Rechtsmittelverfahren ent- standenen Kosten selbst trägt, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der Vorinstanz in Widerspruchssachen zuständig ist (Art. 31, 32 und 33 Bst. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]), dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 21. Juli 2008 der Be- schwerdegegnerin und der Vorinstanz zur Kenntnis zu bringen ist, dass das vorliegende Verfahren gegenstandslos geworden ist, nach- dem der Beschwerdeführer im Schreiben vom 21. Juli 2008 explizit den Rückzug der Beschwerden erklärt hat, dass deshalb die vorliegende Streitsache im einzelrichterlichen Verfah- ren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass auf die Auferlegung von Verfahrenskosten verzichtet werden kann, wenn die Beschwerde infolge Rückzugs ohne erheblichen Auf- wand für das Gericht erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a des Regle- ments vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] i.V.m. Art. 33b Abs. 5 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), Seite 3B-8632/2007 dass entsprechend dem ausdrücklich vereinbarten Verzicht der Parteien keine Parteientschädigung zu sprechen ist (Art. 64 VwVG, Ziff. 4 der Vereinbarung), dass gegen diesen Entscheid keine Beschwerde ans Bundesgericht offen steht (Art. 73 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BGG, SR 173.110]), dieser insofern rechtskräftig ist. Seite 4B-8632/2007 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Es wird Akt genommen, dass sich die Parteien über den Streitgegen- stand und die Kostentragung geeinigt haben und der Beschwerdefüh- rer seine Beschwerden in der vereinigten Beschwerdesache B-8632/2007 (= B-1347/2008 + B-8632/2007) zurückzieht. 2. Das Beschwerdeverfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abge- schrieben. 3. Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. Dem Beschwerdeführer wird der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 4'500.- aus der Gerichtskasse zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieser Entscheid geht an: - den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen zurück) - die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilage: Schreiben des Beschwerdeführers vom 21. Juli 2008) - die Vorinstanz (Ref-Nr. im Widerspruchsverfahren Nr. 8604 und 8648; Einschreiben; Beilagen: Vorakten und Schreiben des Be- schwerdeführers vom 21. Juli 2008) Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Maria Amgwerd Kathrin Bigler Versand: 29. Juli 2008 Seite 5