<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">173</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft4"><b>25</b></span> <span class="ft4"><b>Zonenkonformität</b></span><br/> <span class="ft4"><b>Die Umnutzung eines ehemaligen Restaurants in ein Vereinslokal mit An-</b></span><br/> <span class="ft4"><b>dachts- und Aufenthaltsraum, Schulungsräumen und Büros ist in der</b></span><br/> <span class="ft4"><b>vorliegenden Wohn- und Gewerbezone WG2 zonenkonform.</b></span><br/> <span class="ft6">Urteil des Verwaltungsgerichts, 3. Kammer, vom 8. Juli 2015 in Sachen</span><br/> <span class="ft6">Einwohnergemeinde A. gegen B. und Gemeinderat A. sowie Regierungsrat</span><br/> <span class="ft6">(WBE.2015.19, Beschwerdeverfahren I) und in Sachen C. und Mitbeteiligte</span><br/> <span class="ft6">gegen B. und Gemeinderat A. sowie Regierungsrat (WBE.2015.26, Beschwer-</span><br/> <span class="ft6">deverfahren II).</span><br/> <span class="ft8"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <span class="ft1">1.</span><br/> <span class="ft1">1.1.</span><br/> <span class="ft1">Das Baugesuch der Beschwerdegegnerin beinhaltet, das ehema-</span><br/> <span class="ft1">lige Restaurant "D." an der (...) in A. (Wohn- und Gewerbezone</span><br/> <span class="ft1">WG2) in ein Vereinslokal umzuwandeln. Streitgegenstand bildet</span><br/> <span class="ft1">insbesondere die Zonenkonformität der Umnutzung gemäss der Bau-</span><br/> <span class="ft1">und Nutzungsordnung (BNO) der Gemeinde A. vom 8. Juni 2001.</span><br/> <span class="ft1">§ 9 BNO sieht vor:</span><br/> <span class="ft6">"§ 9</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">174</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft6">1 Die Wohn- und Gewerbezonen WG2 und WG3 sind für Wohnen und</span><br/> <span class="ft6">mässig störendes Gewerbe bestimmt.</span><br/> <span class="ft6">2 (...)."</span><br/> <span class="ft1">§ 28 BNO hält unter der Marginalie "Beeinträchtigung durch</span><br/> <span class="ft1">Gewerbe / Industrie" fest:</span><br/> <span class="ft6">"§ 28</span><br/> <span class="ft6">1 Als nicht störendes Gewerbe gelten in Wohnquartieren passende</span><br/> <span class="ft6">Kleinbetriebe mit geringem Zubringerverkehr wie Läden, Büros und</span><br/> <span class="ft6">Geschäfte, die keine erheblich grösseren Auswirkungen entfalten, als</span><br/> <span class="ft6">sie aus dem Wohnen entstehen.</span><br/> <span class="ft6">2 Als mässig störend gelten Betriebe mit Auswirkungen, die im Rah-</span><br/> <span class="ft6">men herkömmlicher Handwerks- und Gewerbebetriebe bleiben, auf</span><br/> <span class="ft6">die üblichen Arbeits- oder Öffnungszeiten beschränkt sind und nur</span><br/> <span class="ft6">vorübergehend auftreten.</span><br/> <span class="ft6">3 Als stark störende Betriebe gelten alle übrigen sowie jene, die ein</span><br/> <span class="ft6">hohes Mass an quartierfremdem Verkehr verursachen."</span><br/> <span class="ft1">1.2. (...)</span><br/> <span class="ft1">1.3.</span><br/> <span class="ft1">Steht die Anwendung und Auslegung kommunaler Bestim-</span><br/> <span class="ft1">mungen in Frage, darf die Gemeinde im Rahmen ihres</span><br/> <span class="ft1">Ermessensspielraums den verfassungsrechtlichen Schutz beanspru-</span><br/> <span class="ft1">chen, der ihr gestützt auf die Gemeindeautonomie zusteht (§ 106</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 KV). Die Rechtsmittelinstanzen haben sich deshalb bei der</span><br/> <span class="ft1">Überprüfung kommunaler Entscheide insbesondere dort zurück-</span><br/> <span class="ft1">zuhalten, wo eine Regelung unbestimmt ist und verschiedene Aus-</span><br/> <span class="ft1">legungsergebnisse rechtlich vertretbar erscheinen. Sie sind diesfalls</span><br/> <span class="ft1">gehalten, das Ergebnis der gemeinderätlichen Rechtsauslegung zu</span><br/> <span class="ft1">respektieren und nicht ohne Not ihre eigene Rechtsauffassung an die</span><br/> <span class="ft1">Stelle der gemeinderätlichen zu setzen (BGE 115 Ia 118 f. =</span><br/> <span class="ft1">Pra 78/1989, S. 796 f.; AGVE 2010, S. 441, 447, 451; 2008, S. 164;</span><br/> <span class="ft1">2006, S. 187 f.; 2003, S. 190). Die Autonomie der Gemeindebehör-</span><br/> <span class="ft1">den hat jedoch insbesondere dort ihre Grenzen, wo sich eine Ausle-</span><br/> <span class="ft1">gung mit dem Wortlaut sowie mit dem Sinn und Zweck des Gesetzes</span><br/> <span class="ft1">nicht mehr vereinbaren lässt (vgl. AGVE 2005, S. 152; 2003,</span><br/> <span class="ft1">S. 190). Räumt eine Norm der rechtsanwendenden Behörde Ermes-</span><br/> <span class="ft1">sen ein, ist die Gemeindebehörde bei der Ermessensbetätigung</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">175</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">ausserdem an die Verfassung, insbesondere an das Rechtsgleichheits-</span><br/> <span class="ft1">gebot, das Verhältnismässigkeitsprinzip und an die Pflicht zur Wah-</span><br/> <span class="ft1">rung öffentlicher Interessen gebunden (U</span><span class="ft6">LRICH</span> <span class="ft1">H</span><span class="ft6">ÄFELIN</span><span class="ft1">/G</span><span class="ft6">EORG</span><br/> <span class="ft1">M</span><span class="ft6">ÜLLER</span><span class="ft1">/F</span><span class="ft6">ELIX</span> <span class="ft1">U</span><span class="ft6">HLMANN</span><span class="ft1">, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Auf-</span><br/> <span class="ft1">lage, Zürich/St. Gallen 2010, Rz. 441).</span><br/> <span class="ft1">1.4.</span><br/> <span class="ft1">Die Vorinstanz hat zutreffend ausgeführt, dass das projektierte</span><br/> <span class="ft1">Kultur- und Versammlungszentrum als zonenkonform zu gelten hat,</span><br/> <span class="ft1">sofern die von der geplanten Nutzung ausgehenden Auswirkungen</span><br/> <span class="ft1">sich im zonengemäss zulässigen Umfang bewegen. § 28 BNO um-</span><br/> <span class="ft1">schreibt für die gemischte Wohn- und Gewerbezone WG2 die erlaub-</span><br/> <span class="ft1">ten Auswirkungen bzw. Immissionen, welche den Typus des (höchs-</span><br/> <span class="ft1">tens) mässig störenden Betriebs kennzeichnen. Diese Auswirkungen</span><br/> <span class="ft1">müssen gemäss Wortlaut im Rahmen herkömmlicher Handwerks-</span><br/> <span class="ft1">und Gewerbebetriebe bleiben, sich auf die üblichen Arbeits- und Öff-</span><br/> <span class="ft1">nungszeiten beschränken und dürfen nur vorübergehend auftreten.</span><br/> <span class="ft1">Darüber hinaus bildet es ein Gebot der verfassungsmässig</span><br/> <span class="ft1">verankerten Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV), dass eine rechtsan-</span><br/> <span class="ft1">wendende Behörde bei der Ausübung ihres Ermessensspielraums</span><br/> <span class="ft1">oder der Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe vergleichbare</span><br/> <span class="ft1">Fälle mit gleichen Massstäben misst. Im konkreten Fall bedeutet</span><br/> <span class="ft1">dies, dass Bauvorhaben unterschiedlicher Art und Nutzung, aber mit</span><br/> <span class="ft1">vergleichbar störenden Auswirkungen nicht erheblich verschieden</span><br/> <span class="ft1">beurteilt werden können. Ansonsten geriete die kommunale Rechts-</span><br/> <span class="ft1">anwendung mit dem Postulat einer rechtsgleichen Praxis in Konflikt</span><br/> <span class="ft1">und überschritte die verfassungsrechtlichen Grenzen der Ge-</span><br/> <span class="ft1">meindeautonomie (siehe vorne, Erw. 1.3). Auch wenn rein mit Blick</span><br/> <span class="ft1">auf den Wortlaut von § 28 BNO eine restriktivere Zulassung von</span><br/> <span class="ft1">Gewerbebetrieben in der Zone WG2 denkbar gewesen wäre, hat der</span><br/> <span class="ft1">Gemeinderat in ständiger Praxis von einer weiten Auslegung der</span><br/> <span class="ft1">Zonenkonformität Gebrauch gemacht. Insbesondere hat er in der -</span><br/> <span class="ft1">bewusst gemischten - Wohn- und Gewerbezone die Nutzung durch</span><br/> <span class="ft1">Restaurantbetriebe, eine Bäckerei, Autogaragen oder ein Möbelge-</span><br/> <span class="ft1">schäft zugelassen. Damit hat er klar zum Ausdruck gebracht, dass der</span><br/> <span class="ft1">Terminus der "üblichen Arbeits- und Öffnungszeiten" (§ 28 Abs. 2</span><br/> <span class="ft1">BNO) praxisgemäss nicht unbedingt an die Zeiten der Mehrheit der</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">176</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Betriebe (und allenfalls an den konkret bewilligten Betrieb) an-</span><br/> <span class="ft1">knüpft. Entscheidend scheint, dass die relevanten Auswirkungen der</span><br/> <span class="ft1">Nutzung "im Rahmen herkömmlicher Handwerks- und Gewerbebe-</span><br/> <span class="ft1">triebe bleiben" (§ 28 Abs. 2 BNO), mithin keine grösseren Emissio-</span><br/> <span class="ft1">nen entstehen. Damit wird auf die Vergleichbarkeit der Auswirkun-</span><br/> <span class="ft1">gen und nicht in erster Linie auf die Art des Betriebs abgestellt. Bei</span><br/> <span class="ft1">der Umnutzung zum Vereinslokal mit religiöser Zweckrichtung han-</span><br/> <span class="ft1">delt es sich zwar um eine verglichen mit Restaurantbetrieben sach-</span><br/> <span class="ft1">lich ungleichartige, in der Umgebung neue Nutzungsart. Massgebend</span><br/> <span class="ft1">ist aber, ob die entstehenden Auswirkungen zonenrechtlich mit jenen</span><br/> <span class="ft1">herkömmlicher und bewilligter Vorhaben, vorab des früheren Gastro-</span><br/> <span class="ft1">betriebs auf der Parzelle, vergleichbar sind, oder aber diese überstei-</span><br/> <span class="ft1">gen. Sind sie im Wesentlichen vergleichbar, wäre es vor dem Gleich-</span><br/> <span class="ft1">behandlungsgrundsatz und zonenrechtlich nicht vertretbar, in Abwei-</span><br/> <span class="ft1">chung zur bisherigen Praxis von einem "stark störenden" Gewerbe</span><br/> <span class="ft1">(§ 28 Abs. 3 BNO) auszugehen.</span><br/> <span class="ft1">1.5.</span><br/> <span class="ft1">Gegenstand des Baugesuchs bilden gemäss Nutzungskonzept</span><br/> <span class="ft1">Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 12 - 22 Uhr, sowie Samstag</span><br/> <span class="ft1">und Sonntag, 12 - 22 Uhr. Abgesehen von einem einzelnen Ruhetag</span><br/> <span class="ft1">unter der Woche ist nicht ersichtlich, weshalb sich diese Zeiten</span><br/> <span class="ft1">zonenrechtlich betrachtet von einem Restaurantbetrieb massgeblich</span><br/> <span class="ft1">unterscheiden sollten. Abends hatte das Restaurant gar länger geöff-</span><br/> <span class="ft1">net als für das Vereinslokal vorgesehen (...). Es bestehen auch keine</span><br/> <span class="ft1">Anzeichen dafür, dass die Besucher des Vereinslokals und des An-</span><br/> <span class="ft1">dachtsraums zu lauterem Verhalten neigten als diejenigen des frühe-</span><br/> <span class="ft1">ren Restaurants. Auch die Schulungs- und Büroräume lassen mit</span><br/> <span class="ft1">ihrer geplanten Grösse nicht vermuten, dass sie zu mehr störenden</span><br/> <span class="ft1">Auswirkungen für die Nachbarschaft führen als ein Restaurantbetrieb</span><br/> <span class="ft1">bzw. herkömmliche Gewerbebetriebe. Wie der Andachtsraum sind</span><br/> <span class="ft1">sie für grundsätzlich eher lärmarme, nicht ganztags stattfindende Tä-</span><br/> <span class="ft1">tigkeiten vorgesehen (insb. Unterricht, Sprach- und Integrations-</span><br/> <span class="ft1">kurse), die wie das freitägliche Mittagsgebet und die Kinderbe-</span><br/> <span class="ft1">treuung in erster Linie im Innern stattfinden sollen. Weil die spre-</span><br/> <span class="ft1">chende Rolle nur dem Vorbeter (Imam) zukommt, ist auch beim Frei-</span><br/> <span class="ft1">tagsgebet nicht von übermässigen Emissionen auszugehen. Verhielte</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Bau-, Raumentwicklungs- und Umweltschutzrecht</span> <span class="page_no">177</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">es sich anders, wären die Nachbarn den Auswirkungen nach Mass-</span><br/> <span class="ft1">gabe des Lärmschutz- und Sachenrechts auch nicht schutzlos</span><br/> <span class="ft1">ausgeliefert. Ferner kann es wie bei Vereinslokalen auch bei Gastro-</span><br/> <span class="ft1">betrieben aus naheliegenden Gründen zu verdichtetem Anreise-</span><br/> <span class="ft1">verkehr zu bestimmten Zeiten (z.B. Mittagszeit) kommen. Dabei ist</span><br/> <span class="ft1">zu berücksichtigen, dass je konzentriertere Zu- und Wegfahrts-</span><br/> <span class="ft1">perioden mit umso ruhigeren Verkehrsphasen dazwischen und</span><br/> <span class="ft1">danach korrelieren. Auch die gemäss Nutzungskonzept maximal</span><br/> <span class="ft1">erwarteten Personenzahlen (ca. 60 bis 80 Personen) sind insgesamt</span><br/> <span class="ft1">gegenüber zuvor bewilligten Betrieben und dem Restaurant D. - mit</span><br/> <span class="ft1">88 Sitzplätzen und Aussenterrasse - nicht unvergleichbar hoch. Dies</span><br/> <span class="ft1">zumal bei einem Restaurant mehrmals wöchentlich mit über</span><br/> <span class="ft1">70 Gästen gerechnet werden muss. Im Übrigen ist darauf hinzuwei-</span><br/> <span class="ft1">sen, dass die Vorinstanz die Sache zur genaueren Ermittlung der aus</span><br/> <span class="ft1">der Parkplatzanlage herrührenden Lärmemissionen an den Gemein-</span><br/> <span class="ft1">derat zurückgewiesen hat. Sollten sich zudem die Befürchtungen der</span><br/> <span class="ft1">Beschwerdeführer bewahrheiten, dass ein überregionaler Zulauf zu</span><br/> <span class="ft1">einem Personenandrang und unerwartet hohen Lärmimmissionen</span><br/> <span class="ft1">deutlich über das massgebende Nutzungskonzept hinaus führt, so ist</span><br/> <span class="ft1">darauf hinzuweisen, dass dann die Zonenkonformität allenfalls neu</span><br/> <span class="ft1">beurteilt werden kann.</span><br/> <span class="ft1">Soweit die Beschwerdeführerin I schliesslich eine Störung des</span><br/> <span class="ft1">Wohlbefindens der Anwohner durch ideelle Immissionen beklagt, ist</span><br/> <span class="ft1">schwer nachvollziehbar, weshalb der geplante Andachtsraum durch</span><br/> <span class="ft1">die Art der praktizierten Glaubensrichtung geradezu "das seelische</span><br/> <span class="ft1">Empfinden" der Bevölkerung verletzen könnte. Eine solche Ausle-</span><br/> <span class="ft1">gung der Zonenordnung geriete auch mit der verfassungsrechtlich</span><br/> <span class="ft1">verankerten Religionsfreiheit (Art. 15 BV) in Konflikt. Wenn sich</span><br/> <span class="ft1">die Beschwerdeführerin I dabei auf BGE 136 I 395 beruft, lässt sich</span><br/> <span class="ft1">ein Andachtsraum mit religiösen Zwecken nicht mit der dort relevan-</span><br/> <span class="ft1">ten Nutzung (Liegenschaft für Freitodbegleitungen) vergleichen.</span><br/> <span class="ft1">Insgesamt erweisen sich die zonenrechtlich relevanten Auswir-</span><br/> <span class="ft1">kungen der Nutzung als Vereinslokal mit den praxisgemäss zuvor be-</span><br/> <span class="ft1">willigten Bauvorhaben (insb. Restaurantbetrieb auf der Parzelle) als</span><br/> <span class="ft1">vergleichbar. Demgemäss ist der angefochtene Entscheid des Regie-</span><br/> <span class="ft1">rungsrats mit Blick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz und zonen-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2015</span> <span class="title">Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">178</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">rechtlich vertretbar. Die Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses be-</span><br/> <span class="ft1">deutet entgegen den Beschwerdeführenden keine Verletzung der Ge-</span><br/> <span class="ft1">meindeautonomie.</span><br/></div> </div> </body> </html>