<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-01-03-2C_1233-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_1233/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Januar 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Stadt Zürich</i>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Forderung Staatshaftung; verspätetes Rechtsmittel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschulss des </div> <div class="para">Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 14. November 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> in den Beschluss NP130031-O/U des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 14. November 2013, womit dieses auf die Berufung von X.________ gegen die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Zürich vom 30. September 2013 (Nichteintreten auf Klage vom 20. März 2012) nicht eingetreten ist, wobei es dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und ihm eine Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren von Fr. 500.-- auferlegt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> in die vom 18. Dezember 2013 datierte, am 24. Dezember 2013 zur Post gegebene Beschwerde von X.________, womit dieser - nebst zahlreichen anderen Begehren - den Antrag stellt, der Nichteintretensbeschluss des Obergerichts sei aufzuheben, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass Rechtsschriften gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nebst den Begehren eine Begründung zu enthalten haben, womit in gezielter, sachbezogener Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz aufgezeigt wird, inwiefern diese schweizerisches Recht verletzt haben soll, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass besonders hohe Begründungsanforderungen gelten, wenn der angefochtene Entscheid auf kantonalem Recht beruht, dessen Verletzung nicht unmittelbar gerügt werden kann (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 95 und 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/95" type="end"></artref>, vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=19.12.2013&amp;to_date=07.01.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-225%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page225">BGE 138 I 225</a> E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=19.12.2013&amp;to_date=07.01.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-57%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page57">137 V 57</a> E. 1.3 S. 60 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=19.12.2013&amp;to_date=07.01.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">136 I 49</a></span> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass der angefochtene Beschluss einerseits die Frage der Rechtzeitigkeit der Berufung und andererseits die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Berufung und die Erhebung einer Entscheidgebühr zum Gegenstand hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass die Anträge und Vorbringen in der dem Bundesgericht vorgelegten Rechtsschrift teilweise über diesen beschränkten Prozessgegenstand hinausgehen und denn auch unangemessen lang sind (40 Seiten), sodass sie schon insofern von vornherein dem Erfordernis der Sachbezogenheit der Begründung nur bedingt entsprechen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass die Hinweise des Beschwerdeführers auf seine persönlichen Verhältnisse bzw. die Betitelung seiner Beschwerde ("Spannungsfeld und Streitfrage der Kostenbelastungen nicht anwaltlich vertretener Sozialhilfeempfänger mit Armenrechtanspruch gegen fiskalische Interessen der Gerichtskassen; Begründungspflicht Kosten") für sich nicht genügen um aufzuzeigen, dass das Obergericht im konkreten Einzelfall trotz nicht substanziell bestrittenen Verpassens der Berufungsfrist aus verfassungsrechtlichen Gründen dennoch auf die Berufung hätte eintreten, mindestens die unentgeltliche Rechtspflege hätte gewähren oder die Gerichtskosten anders hätte festsetzen müssen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass sich dabei der Beschwerdeschrift nicht entnehmen lässt, inwiefern das Obergericht schweizerisches Recht verletzt habe, indem es die verspätete Berufung als aussichtslos gewertet und aus dem Grunde die unentgeltliche Rechtspflege verweigert hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass weiter nicht genügend substanziiert wird, gestützt auf welche Grundsätze das Obergericht verpflichtet gewesen wäre, vorgängig zu seinem Nichteintretensbeschluss separat über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu befinden und so dem Beschwerdeführer einen Rückzug des Rechtsmittels zu ermöglichen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass der Beschwerdeführer ferner nicht aufzeigt, gestützt worauf er durch Rückzug der Berufung, nach vorgängigem negativen Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, einen kostenlosen Abschreibungsbeschluss oder einen Abschreibungsbeschluss mit einer noch geringeren Gerichtsgebühr (als Fr. 500.--) hätte erwirken können (s. dazu <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 ZPO</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass der Beschwerdeführer auch mit seinen Hinweisen auf <span class="artref">Art. 238 lit. g ZPO</span>, die kantonale Gebührenverordnung oder auf seinen Status als Sozialhilfeempfänger nicht darzutun vermag, inwiefern eine am unteren Gebührenrahmen angesetzte Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- für einen Nichteintretensentscheid im Rahmen eines Staatshaftungsverfahrens angesichts des auch ihm bekannten Grundsatzes (s. das ihn betreffende Urteil 2C_316/2013 vom 15. April 2013), dass die Art der Prozessführung sich auf die Gebührenfestsetzung auswirken kann (s. übrigens auch <span class="artref">Art. 108 ZPO</span>), spezifischer Begründung bedurft hätte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass auch nicht ersichtlich ist, was in diesem Zusammenhang für das vorinstanzliche Verfahren sich unmittelbar aus <span class="artref">Art. 97 ZPO</span> ableiten liesse, dies erst recht nicht wegen des Umstands, dass der Beschwerdeführer im gleichen Kontext bereits mehrfach die kantonalen Gerichte belangt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass die Beschwerde offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrt (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass weder dem Begehren des Beschwerdeführers, er sei für diesen Fall anzuleiten, die Beschwerdeschrift nach konkreten Wünschen des Bundesgerichts zu verbessern, noch dem Begehren, es sei ihm nach <span class="artref">Art. 41 BGG</span> ein Rechtsvertreter beizugeben, zu entsprechen ist, ist doch nach der Aktenlage nicht erkennbar, wie sich der angefochtene Beschluss mit formgerechten Rügen erfolgsversprechend anfechten liesse, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass auf die Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass die Beschwerde, wie gesehen auch ungeachtet der untauglichen Art der Beschwerdeführung, von vornherein als aussichtslos erscheint, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtsprechung abzuweisen ist (vgl. <span class="artref">Art. 64 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> dass die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Januar 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>