<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, welche Massnahmen zur Gewährleistung des Datenaustausches zwischen Migrations-, Gewerbe-, Sozial- oder weiteren Behörden von Bund und Kantonen mit den Strafverfolgungsbehörden notwendig sind, um Machenschaften der organisierten Clan- und Bandenkriminalität frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2020 zur Motion 20.3109 Guggisberg (Ungehinderter Datenaustausch zwischen Behörden bei Ermittlungen) erwähnt hat, ist er bereit, im Rahmen der Umsetzung der Motion Eichenberger 18.3592 (Nationaler polizeilicher Datenaustausch) zu prüfen, welche gesetzlichen Anpassungen nötig sind, um den polizeilichen Informationsaustausch zu verbessern. Namentlich soll vertieft geprüft werden, ob den Strafverfolgungsbehörden bei Vorabklärungen oder Strukturermittlungen zur Erhärtung, Verifizierung, Begründung oder Eingrenzung eines Straftatverdachts in Zusammenhang mit organisierter Kriminalität ein hinreichendes rechtliches Instrumentarium zur Verfügung steht. Fedpol hat als federführende Stelle zusammen mit anderen Behörden von Bund und Kantonen im Mai 2020 die Zusammenarbeitsmethode COC (Countering Organised Crime) ins Leben gerufen. Die Erfahrungen mit COC sollen bei der Erfüllung des vorliegenden Postulats ebenfalls berücksichtigt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.