<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00509</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223067&amp;W10_KEY=13045532&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00509</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.03.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 27.09.2023 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die aufenthaltsberechtigten Beschwerdeführenden sind Staatsangehörige Serbiens. Die Beschwerdeführenden sind seit dem Jahr 1994 bzw. 1995 in der Schweiz aufenthaltsberechtigt, weshalb der Schutzbereich des Rechts auf Privatleben berührt ist (E. 2.2). Der Antritt einer Vollzeitstelle durch den Beschwerdeführer vermag nichts am Schluss zu ändern, dass auch künftig die konkrete Gefahr einer Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG ist demzufolge zu bejahen (E. 3.2). Die Beschwerdeführenden versuchten nur zeitweise und unter dem Druck der drohenden Wegweisung systematisch, langfristige Stellen zu finden und so den Lebensunterhalt nachhaltig durch eine Erwerbstätigkeit zu finanzieren. Sie verhielten sich gegenüber den Sozialbehörden unkooperativ. Die vom Beschwerdeführer behaupteten gesundheitlichen Einschränkungen hinderten ihn nicht daran, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Die Sozialhilfeabhängigkeit ist grösstenteils selbstverschuldet (E. 3.3). Das öffentliche Interesse an der Wegweisung der nicht heimatentfremdeten Beschwerdeführenden überwiegt (E. 3.5). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATLEBENSSCHUTZ">PRIVATLEBENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT">SOZIALHILFEABHÃNGIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF">WIDERRUF</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=60975" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00509</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">2. MÃ¤rz 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sidentin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, Verwaltungsrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Elias Ritzi. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. A,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>beide vertreten durch RA C,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, ein 1968 geborener StaatsangehÃ¶riger Serbiens, war ab 1990 wiederholt als Saisonnier in der Schweiz erwerbstÃ¤tig. Am 20. Juli 1994 wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, welche in der Folge regelmÃ¤ssig verlÃ¤ngert wurde, zuletzt mit GÃ¼ltigkeit bis am 7. Dezember 2020. Am 22. Januar 1995 reiste seine Ehefrau, die 1964 geborene serbische StaatsangehÃ¶rige B, in die Schweiz ein. Am 23. Februar 1995 wurde dieser eine Aufenthaltsbewilligung zum Zweck des Verbleibs bei ihrem Ehemann erteilt, welche in der Folge regelmÃ¤ssig verlÃ¤ngert wurde, zuletzt mit GÃ¼ltigkeit bis am 7. Dezember 2020.</p> <p class="Urteilstext">Da A und B seit 2004 wiederholt von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt werden mussten, verwarnte sie das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich mit VerfÃ¼gung vom 17. September bzw. 3. Oktober 2019 und drohte ihnen den Widerruf bzw. die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung an fÃ¼r den Fall, dass sie weiterhin von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt werden mÃ¼ssten. Bis am 17. August 2021 betrugen die bezogenen FÃ¼rsorgeleistungen Fr. 200'982.-. Am 19. November 2021 wies das Migrationsamt die Gesuche von A und B vom 18. November 2020 um VerlÃ¤ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen ab und setzte ihnen zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis 19. Februar 2022.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Sicherheitsdirektion wies einen hiergegen erhobenen Rekurs mit Entscheid vom 26. Juli 2022 ab (Dispositiv-Ziff. I), setzte A und B zum Verlassen der Schweiz eine neue Frist bis 31. Oktober 2022 (Dispositiv-Ziff. II), auferlegte ihnen die Rekurskosten in HÃ¶he von insgesamt Fr. 1'440.- je zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftung, gewÃ¤hrte die unentgeltliche Rechtspflege und nahm die Rekurskosten auf die Staatskasse (Dispositiv-Ziff. III), bestellte RechtsanwÃ¤ltin C als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin und entschÃ¤digte diese mit Fr. 1'828.40 (Dispositiv-Ziff. IV).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 5. September 2022 liessen A und B Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei der Rekursentscheid aufzuheben und das Migrationsamt anzuweisen, ihnen die Aufenthaltsbewilligungen zu verlÃ¤ngern. DarÃ¼ber hinaus ersuchten sie um die GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und um Bestellung von RechtsanwÃ¤ltin C als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin. In prozessualer Hinsicht beantragten A und B, das Migrationsamt sei anzuweisen, A einen Ausweis auszustellen, damit er seiner ErwerbstÃ¤tigkeit nachgehen kÃ¶nne. </p> <p class="Urteilstext">Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 13. September 2022 auf eine Vernehmlassung; das Migrationsamt reichte keine Beschwerdeantwort ein. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 14. September 2022 wies die Vorsitzende das Gesuch von A und B, wonach das Migrationsamt anzuweisen sei, A einen Ausweis auszustellen, ab. Weiter stellte die Vorsitzende fest, dass A und B Ã¼ber ein prozessuales Aufenthaltsrecht verfÃ¼gen. Am 27. Oktober 2022 machten A und B eine weitere Eingabe. Am 22. Dezember 2022 reichte das Migrationsamt zusÃ¤tzliche Akten ein. Am 1. MÃ¤rz 2023 machten A und B eine weitere Eingabe.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide der Sicherheitsdirektion Ã¼ber Anordnungen des Migrationsamts auf dem Gebiet des AuslÃ¤nderrechts zustÃ¤ndig (§§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Eine migrationsrechtliche Entfernungsmassnahme und Wegweisung kann unter besonderen UmstÃ¤nden den Schutzbereich des Rechts auf Privatleben nach Art. 8 Abs. 1 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) berÃ¼hren. Erforderlich sind hierzu besonders intensive, Ã¼ber eine normale Integration hinausgehende Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur (BGE 144 II 1 E. 6.1, 130 II 281 E. 3.2.1). Bei der Beurteilung, ob der Schutzbereich des Rechts auf Privatleben nach Art. 8 Abs. 1 EMRK berÃ¼hrt ist, kommt der bisherigen Aufenthaltsdauer eine erhebliche Bedeutung zu. Je lÃ¤nger jemand in einem bestimmten Land lebt, desto enger werden im Allgemeinen die Beziehungen sein, die er oder sie dort geknÃ¼pft hat (BGE 144 I 266 E. 3.9, auch zum Folgenden). Nach einer rechtmÃ¤ssigen Aufenthaltsdauer von rund zehn Jahren kann deshalb regelmÃ¤ssig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es fÃ¼r eine Aufenthaltsbeendigung besonderer GrÃ¼nde bedarf bzw. der Schutzbereich des Rechts auf Privatleben berÃ¼hrt ist (BGE 146 I 185 E. 5.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind seit dem Jahr 1994 bzw. 1995 in der Schweiz aufenthaltsberechtigt, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer bereits vorher wiederholt als Saisonnier in die Schweiz gekommen war. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass ihre sozialen Beziehungen hier so eng geworden sind, dass der Schutzbereich des Rechts auf Privatleben berÃ¼hrt ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss Art. 62 Abs. 1 lit. e des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn die auslÃ¤ndische Person oder eine Person, fÃ¼r die sie zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist. Art. 62 Abs. 1 AIG stellt eine Art. 8 Abs. 2 EMRK entsprechende gesetzliche Grundlage dar, welche dem Schutz des wirtschaftlichen Wohls des Landes dient. Das staatliche Interesse, nicht jahrelang Leistungen aus der Staatskasse an auslÃ¤ndische Personen erbringen zu mÃ¼ssen, die sich nicht von der Sozialhilfe lÃ¶sen wollen, ist als Ã¶ffentliches Interesse anerkannt (BGr, 15. Juni 2018, 2C_1064/2017, E. 6.3 â 11. Juni 2018, 2F_21/2017, E. 4.3; vgl. EGMR, 11. Juni 2013, Hasanbasic c. Schweiz, 52166/09, § 59; BGE 139 I 330 E. 3.2).</p> <p class="Erwgung2">Anders als im Fall des Widerrufs einer Niederlassungsbewilligung (Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG) setzt Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG nicht voraus, dass die SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit "dauerhaft und in erheblichem Masse" besteht. Beim Widerruf bzw. der NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung wegen BedÃ¼rftigkeit geht es in erster Linie darum, eine zusÃ¤tzliche und damit kÃ¼nftige Belastung der Ã¶ffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist fÃ¼r die Bejahung dieses Widerrufsgrunds eine konkrete Gefahr kÃ¼nftiger SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit erforderlich. Neben den bisherigen und aktuellen VerhÃ¤ltnissen ist auch die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf lÃ¤ngere Sicht abzuwÃ¤gen. Ein Widerruf soll in Betracht kommen, wenn eine Person hohe finanzielle UnterstÃ¼tzungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft fÃ¼r ihren Lebensunterhalt sorgen wird (BGr, 23. Januar 2019, 2C_953/2018, E. 3.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden seit 2004 mit Sozialhilfe unterstÃ¼tzt, bis zum 17. August 2021 betrugen die bezogenen FÃ¼rsorgeleistungen insgesamt Fr. 200'982.-. Sie haben damit dauerhaft und in erheblichem Umfang Sozialhilfe bezogen. Auch wenn sich die BeschwerdefÃ¼hrenden in der Vergangenheit immer wieder fÃ¼r eine gewisse Zeit von der Sozialhilfe lÃ¶sen konnten, gelang ihnen dies doch nie nachhaltig. Der BeschwerdefÃ¼hrer war wÃ¤hrend seiner Anwesenheit in der Schweiz wiederholt fÃ¼r verschiedene Arbeitgeber tÃ¤tig, wÃ¤hrend die BeschwerdefÃ¼hrerin abgesehen von einigen kurzzeitigen Arbeitsstellen meist erwerbslos war. Da es dem BeschwerdefÃ¼hrer jeweils nur fÃ¼r kurze Zeit gelang, seine Arbeitsstellen zu halten, mussten die BeschwerdefÃ¼hrenden seit Ende 2014 die meiste Zeit von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt werden. So gelang es den BeschwerdefÃ¼hrenden seit Ende 2014 nie, sich fÃ¼r lÃ¤nger als 15 Monate von der Sozialhilfe zu lÃ¶sen. </p> <p class="Erwgung2">Dass die BeschwerdefÃ¼hrenden ihren Lebensunterhalt nicht durch ErwerbstÃ¤tigkeit finanzieren konnten, zeigt sich auch an den betrÃ¤chtlichen Schulden, die sie wÃ¤hrend ihrer Anwesenheit in der Schweiz angehÃ¤uft haben. Die insgesamt 61 Verlustscheine des BeschwerdefÃ¼hrers erreichen mit insgesamt Fr. 169'307.05 ein erhebliches Mass. Auch wenn es sich bei diesen Verlustscheinen zu einem Grossteil um vor lÃ¤ngerer Zeit verursachte Schulden handelt, erhÃ¶hte der BeschwerdefÃ¼hrer diese doch auch noch zu einem Zeitpunkt, als er bereits von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt wurde. Auch die BeschwerdefÃ¼hrerin verursachte 12 Verlustscheine in HÃ¶he von insgesamt Fr. 5'499.90, die teilweise anfielen, als sie bereits von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt wurde. Die BeschwerdefÃ¼hrenden verschuldeten sich, obwohl ihr Bedarf sichergestellt war.</p> <p class="Erwgung2">Vor diesem Hintergrund vermag auch der Antritt einer Vollzeitstelle durch den BeschwerdefÃ¼hrer ab Anfang Februar 2023 nichts am Schluss zu Ã¤ndern, dass bei den BeschwerdefÃ¼hrenden auch kÃ¼nftig die konkrete Gefahr einer SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit besteht. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG ist demzufolge zu bejahen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Liegt ein Widerrufsgrund vor, ist weiter zu prÃ¼fen, ob ein Widerruf bzw. â wie vorliegend â die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist (Art. 36 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101] und Art. 8 Abs. 2 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention [EMRK, SR 0.101]). Dabei sind vor allem die HintergrÃ¼nde, warum die auslÃ¤ndische Person sozialhilfeabhÃ¤ngig wurde, ihre bisherige Verweildauer sowie der Grad ihrer Integration in der Schweiz zu berÃ¼cksichtigen (BGr, 2. Februar 2016, 2C_120/2015, E. 3.1 â 20. Juli 2015, 2C_1109/2014, E. 2.1 â 11. September 2014, 2C_1058/2013, E. 2.5). Ob und gegebenenfalls inwieweit die betroffene Person ein Verschulden an der SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit trifft, bildet ebenfalls eine Frage der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der aufenthaltsbeendenden Massnahme. In die InteressenabwÃ¤gung einzubeziehen sind ferner die konkreten VerhÃ¤ltnisse im Land, in das die betroffene Person auszureisen hÃ¤tte, und die sich daraus fÃ¼r sie ergebenden Auswirkungen auf ihre kÃ¼nftigen LebensumstÃ¤nde. Allgemein gebietet der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit, dass die Aufenthaltsbeendigung im Ã¶ffentlichen Interesse geeignet, erforderlich und zumutbar erscheint, d. h. es muss ein sachgerechtes VerhÃ¤ltnis zwischen Mittel und Zweck bestehen (zum Ganzen BGr, 24. Juli 2020, 2C_64/2020, E. 3.2 mit vielen Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer und teilweise auch die BeschwerdefÃ¼hrerin waren seit der erstmaligen UnterstÃ¼tzung durch die Sozialhilfe wiederholt vorÃ¼bergehend erwerbstÃ¤tig. Jedoch ergeben sich aus den Akten und den von den BeschwerdefÃ¼hrenden eingereichten Belegen nur zeitweise und unter dem Druck der drohenden Wegweisung systematische Versuche des BeschwerdefÃ¼hrers, langfristige Stellen zu finden und so den Lebensunterhalt nachhaltig durch eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu finanzieren. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Es gelang der BeschwerdefÃ¼hrerin trotz ihrer bald 30-jÃ¤hrigen Anwesenheit in der Schweiz nicht, Deutschkenntnisse zu erwerben, was allfÃ¤llige BemÃ¼hungen um eine Stelle zusÃ¤tzlich erschwert. Dazu kommt, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden sich gegenÃ¼ber den SozialbehÃ¶rden unkooperativ verhielten, Termine unentschuldigt nicht wahrnahmen, Unterlagen nicht einreichten und trotz Deckung des Lebensbedarfs Mietzinsschulden verursachten, die dann von den SozialbehÃ¶rden beglichen werden mussten. Sodann hielten sich die BeschwerdefÃ¼hrenden wiederholt Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit in ihrem Heimatland auf. Dies ist zu ihren Ungunsten zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen vor, ihre SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit sei unverschuldet, da sie ihre Ursache in den gesundheitlichen Problemen des BeschwerdefÃ¼hrers habe. Sie verweisen auf diverse Ã¤rztliche Zeugnisse, in denen dem BeschwerdefÃ¼hrer eine 100-prozentige ArbeitsunfÃ¤higkeit attestiert wird. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich befand dagegen in insgesamt sechs vom BeschwerdefÃ¼hrer angestrengten IV-Verfahren, der BeschwerdefÃ¼hrer sei zu mindestens 80 % arbeitsfÃ¤hig. Aus der im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt erstellten interdisziplinÃ¤ren Gesamtbeurteilung vom 16. Juni 2021 ergibt sich unter anderem, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten schweren gesundheitlichen Beschwerden im Rahmen der Ã¤rztlichen Untersuchungen grÃ¶sstenteils nicht objektiviert werden konnten. Im Gegenteil ergeben sich laut der interdisziplinÃ¤ren Gesamtbeurteilung vom 16. Juni 2021 klare Hinweise auf ein Malingering (bewusste und absichtliche VortÃ¤uschung einer Krankheit) durch den BeschwerdefÃ¼hrer. Die ausfÃ¼hrlichen, auf umfangreichen Untersuchungen von Fachpersonen aus sechs verschiedenen medizinischen Disziplinen beruhenden Befunde erscheinen deutlich glaubhafter als die vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Ã¤rztlichen Zeugnisse, die teilweise aufgrund der unverifizierten Schilderungen des BeschwerdefÃ¼hrers ausgestellt wurden. Dies zeigt sich auch daran, dass die in den Ã¤rztlichen Zeugnissen diagnostizierten schweren chronischen Erkrankungen den BeschwerdefÃ¼hrer offenbar nicht daran hinderten, ab Februar 2023 eine Vollzeitstelle als Lieferwagenchauffeur anzunehmen. Daraus ergibt sich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zwar gewisse gesundheitliche EinschrÃ¤nkungen hat, von ihm aber aus gesundheitlicher Sicht die Erzielung eines Erwerbseinkommens zu erwarten gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>Nach dem Gesagten haben die BeschwerdefÃ¼hrenden ihre SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit grÃ¶sstenteils selbst verschuldet und es besteht ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse an ihrer Wegweisung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Dem Ã¶ffentlichen Interesse an einer Wegweisung der BeschwerdefÃ¼hrenden sind ihre privaten Interessen an einem weiteren Aufenthalt in der Schweiz gegenÃ¼berzustellen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden leben seit 1994 bzw. 1995 in der Schweiz, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer bereits vorher wiederholt als Saisonnier anwesend war. Aus der langen Aufenthaltsdauer ergibt sich ein gewichtiges Interesse der BeschwerdefÃ¼hrenden an einem Verbleib in der Schweiz. Bei ihrer Einreise waren sie 25 bzw. 31 Jahre, heute sind sie 54 bzw. 58 Jahre alt. Aufgrund ihrer SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit und hohen Verschuldung kann die wirtschaftliche und berufliche Integration der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht als gelungen bezeichnet werden. WÃ¤hrend die sprachliche Integration des BeschwerdefÃ¼hrers gut ist, hat die BeschwerdefÃ¼hrerin nach wie vor kaum Deutschkenntnisse. Die BeschwerdefÃ¼hrenden geben sodann an, keine sozialen Kontakte in der Schweiz zu haben. Sie sind eng mit ihrem Heimatland verbunden, wo sie sich sehr oft aufhalten.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben in Serbien die Schule absolviert; die BeschwerdefÃ¼hrerin absolvierte danach eine Ausbildung als Schneiderin und arbeitete in diesem Bereich, wÃ¤hrend der BeschwerdefÃ¼hrer eine Ausbildung als Dreher, KranfÃ¼hrer und BaggerfÃ¼hrer abschloss. Sie haben in ihrem Heimatland somit die prÃ¤genden Kindheits- und Jugendjahre verbracht und die Schule besucht. In Serbien leben neben ihren beiden erwachsenen Kindern auch die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin sowie der Vater und sechs Tanten bzw. Onkel des BeschwerdefÃ¼hrers. Mit der Sprache und Kultur Serbiens sind die BeschwerdefÃ¼hrenden nach wie vor bestens vertraut, zumal sie ihr Heimatland regelmÃ¤ssig besuchten. Allein im Jahr 2022 besuchten sie Serbien mindestens vier Mal. Insgesamt steht ausser Frage, dass eine Wiedereingliederung in Serbien fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden nach ihrer langen Abwesenheit mit gewissen Schwierigkeiten verbunden sein wird. Jedoch ist nicht ersichtlich, dass ihrer Reintegration in Serbien grosse Hindernisse entgegenstÃ¼nden, zumal sie beide arbeitsfÃ¤hig sind und Ã¼ber ein soziales Netz von Verwandten in Serbien verfÃ¼gen. Eine Heimatentfremdung liegt nicht vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Unter WÃ¼rdigung sÃ¤mtlicher UmstÃ¤nde des vorliegenden Falls Ã¼berwiegt das Ã¶ffentliche Interesse an einer Wegweisung der BeschwerdefÃ¼hrenden deren privates Interesse an einem weiteren Aufenthalt in der Schweiz. Die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligungen der BeschwerdefÃ¼hrenden erweist sich demnach trotz der langen Dauer des bisherigen Aufenthalts als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen und bleibt diesen eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden ersuchen um unentgeltliche Rechtspflege und die Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung. Ein Anspruch auf Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung besteht, wenn sie zusÃ¤tzlich nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich 2014<span>, </span>§ 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, innert angemessener Frist die Gerichtskosten zu bezahlen, ohne Mittel beanspruchen zu mÃ¼ssen, die zur Deckung des Grundbedarfs notwendig sind, wobei die gesamten finanziellen VerhÃ¤ltnisse â sowohl Einkommen als auch VermÃ¶gen â zu beachten sind (PlÃ¼ss, § 16 N. 18 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen vor, ihre Mittellosigkeit ergebe sich aus ihrer SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit. Da die BeschwerdefÃ¼hrenden mit Eingabe vom 27. Oktober 2022 und 1. MÃ¤rz 2023 ab Februar 2023 ein Monatseinkommen des BeschwerdefÃ¼hrers von Fr. 4'500 brutto belegen, ist von einer zwischenzeitlichen AblÃ¶sung von der Sozialhilfe auszugehen, zumal sie fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin einen Bruttomonatslohn von Fr. 1'500.- belegen und fÃ¼r beide einen monatlichen Bedarf von Fr. 3'322.30 geltend machen. Die Mittellosigkeit ist angesichts des den Bedarf deutlich Ã¼bersteigenden Einkommens nicht dargetan.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrenden um unentgeltliche Rechtspflege ist damit abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b>Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zulÃ¤ssig. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'570.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden unter solidarischer Haftung auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. <br/> Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>