<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, seine One-Health-Strategie mit einer systemischen Erforschung der Verbreitung der Antibiotikaresistenzen bei Mensch, Tier und in der Umwelt zu verstärken, um aus den Erkenntnissen eine Strategie zur Ursachenbekämpfung zu entwickeln.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat geht mit der Motionärin einig, dass der One-Health-Ansatz bei der ursachengerechten Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen in der Schweiz von grösster Bedeutung ist. Die synergetische Umsetzung der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (Star) ist deshalb entlang einer sektor- und departementsübergreifenden Koordination durch ein amtsübergreifendes Projektteam, das Koordinationsorgan Epidemiengesetz und sein Unterorgan One Health sichergestellt. </p><p>Eine der Hauptursachen für die Zunahme der Antibiotikaresistenzen ist der unsachgemässe Einsatz von Antibiotika. Im Rahmen seiner gesundheitspolitischen Prioritäten (Gesundheit 2020) fördert deshalb der Bundesrat mit verschiedenen Massnahmen einen massvollen und sachgerechten Einsatz von Antibiotika in der Human- und Veterinärmedizin. Eine Forschungsarbeit mit dem Ziel, Empfehlungen für eine systemische Resistenzforschung zu formulieren, wird derzeit von Star unterstützt. Zudem werden bei Abschluss des Nationalen Forschungsprogramms zur antimikrobiellen Resistenz (NFP 72) weiterführende Politik- und Forschungsempfehlungen vorliegen. </p><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen der Motion und wird auf Grundlage der NFP-72-Ergebnisse und einer bis Mitte 2021 geplanten Zwischenevaluation von Star in den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt die notwendigen Anpassungen in Star vornehmen, um den One-Health-Ansatz und die ursachengerechte Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen weiter zu optimieren. </p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.