<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AB.2017.00045</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Alfred Müller Treuhand</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Neuhofweg 7, 8192 Glattfelden</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1946, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Teilinhaber und Gesellschafter der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lektivgesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ zusammen mit seinem Bruder eine Autogarage und war damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte 2014 erfolgte die Geschäftsaufgabe und X.___ erwarb die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D.___, welche zum Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen der Kollektivgesellschaft zählte (Urk. 21/2), zu seinem Alleineigentum. Im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Geschäftsaufgabe erfolgte die Überführung der Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsvermögen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatvermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von X.___ (Urk. 6/132/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachtragsverfügung vom 12. Mai 2017 setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ aus selbständiger Erwerbstätigkeit für das Beitragsjahr 2014, Periode 1. Januar bis 30. Juni; aufgrund des im selben Jahr erzielten Nettoeinkommens von Fr. 149'412.-- und eines im Betrieb investierten Eigenkapitals von Fr. 174'000 auf Fr. 15'375.-- (einschliesslich Verwaltungskosten) fest (Urk. 6/123). Hierbei stützte sich die Ausgleichskasse auf die Steuermeldung des Kantonalen Steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amtes Zürich vom 8. Mai 2017 (Urk. 6/120). Gegen die Nachtragsverfügung vom 12. Mai 2017 erhob der Beitragspflichtige mit Eingabe vom 19. Mai 2017 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 6/124), welche die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 30. Juni 2017 abwies (Urk. 6/129 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid erhob X.___ am 4. Juli 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, das beitragspflichtige Einkommen sei für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 auf Fr. 130'000.-- festzusetzen (Urk. 1 S. 1). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. Juli 2017 teilweise Gutheissung der Beschwerde und Festsetzung des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit auf Fr. 149'412.-- für das gesamte Jahr 2014 unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung des vollen Freibetrags (Urk. 5). Mit Stellungnahme vom 14. August 2017 (Urk. 9) reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen zu den Akten (Urk. 10) und beantragte die Festlegung des beitragspflichtigen Einkommens auf Fr. 136'500.-- (Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf weitere Vernehm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung (Urk. 17), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18). Mit Verfügung vom 5. September 2018 (Urk. 19) zog das Sozialversicherungsgericht die Steuerakten des Jahres 2014 bei (Urk. 20, Urk. 21/22), was dem Beschwerdeführer am 18. September 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 22). Am 10. Oktober 2018 liess der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter Akteneinsicht nehmen (vgl. Urk. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX021"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit werden Beiträge erhoben (Art. 3 und 8 f. des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung [AHVG]; Art. 2 und 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]; Art. 26 und 27 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende und bei Mutterschaft [EOG]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beitragspflicht besteht, solange die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen, die das 64., und Männer, die das 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr vollendet haben, entrichten vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit nur für den Teil Beiträge, der 16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">’</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800 Franken im Jahr übersteigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="AB050"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 22 AHVV werden die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit für jedes Beitragsjahr festgesetzt, wobei das Kalenderjahr als Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsjahr gilt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb inves</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Eigenkapitals.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="AB034"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge Selbständigerwerbender massgebende Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kassen und die daraus abgeleitete relative Bindung des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts an die rechtskräftigen Steuertaxationen sind auf die Bemessung des massgebenden Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt. Diese Bindung betrifft also nicht die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens beziehungsweise Einkommensbezügers und beschlägt daher die Frage nicht, ob überhaupt Erwerbseinkommen und gegebenenfalls solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Tätigkeit vorliegt und ob der Einkommensbezüger beitragspflichtig ist (BGE 121 V 80 E. 2c, 114 V 72 E. 2, 110 V 83 E. 4 und 370 E. 2a, 102 V 27 E. 3b mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das gilt namentlich auch für die Qualifikation eines Vermögensbestandteils als Privat- oder Geschäftsvermögen, zumal diese Unterscheidung steuerrechtlich häufig ohne Belang ist, da steuerrechtlich der Ertrag sowohl aus Privat- als auch aus Geschäftsvermögen steuerbar ist. Die Steuermeldung ist daher mit Bezug auf den Vermögensertrag keine zuverlässige Grundlage für die AHV-Beitragsfestsetzung, weshalb die Qualifikation als beitragsfreier Kapitalertrag auf Privatvermögen oder beitragspflichtiges Einkommen aus Geschäftsvermögen im Beitragsfestsetzungsverfahren erfolgen muss. In Bezug auf den Vermögensge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winn ist demgegenüber auch steuerrechtlich die Unterscheidung von Geschäfts- und Privatvermögen von Bedeutung, weshalb sich die AHV-Behörden in der Regel auf die Steuermeldung verlassen können und eigene nähere Abklärungen nur dann vornehmen müssen, wenn sich ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben (BGE 134 V 250 E. 3.3 S. 253 f. mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So gelten nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 AHVV Kapital- und Überführungsgewinne im Sinne des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuerrechts als Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AHVG (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 2 des Bundesgesetzes vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DBG; SR </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">642.11]; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [SR 642.14]). Aufgrund des Prinzips der Parallelität der Verabgabung von Vermögensgewinn und Vermögensertrag wird der vor der Überführung erzielte Mietertrag aus Liegenschaften beitragsrechtlich gleich behandelt wie der Überführungsgewinn (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_897/2013 vom 27. Juni 2014 E. 2.1.2 mit Hinweisen, nicht publiziert in BGE 140 V 241).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, das Steueramt habe ihr ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 149'312.-- zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Geschäftswertschriftenertrag von Fr. 100.-- gemeldet. Für die AHV-Beitragsfestsetzung könne hiervon nachträglich nicht abgewichen werden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachte demgegenüber vor, die selbständige Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei per 30. Juni 2014 aufgegeben worden. Ab dem 1. Juli 2014 dürften die Einkünfte aus der Vermietung der Liegenschaft nicht mehr als selbständiges Erwerbseinkommen dazugerechnet werden, da sich diese ab diesem Datum in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Privatvermögen befinde. Zudem sei für die Zeit ab 1. Juli bis 31. Dezember 2014 kein Freibetrag zugestanden worden. Dementsprechend betrage das bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragspflichtige Einkommen für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2014 Fr. 130'000.-- (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 31. Juli 2014 hielt die Beschwerdegegnerin fest, die Liegenschaft sei bis zur Liquidation per 31. Dezember 2014 im Geschäftsvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen verblieben, weshalb auch der Liegenschaftserfolg der selbständigen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit zuzuordnen sei. Zu korrigieren sei hingegen der nur bis zum 30. Juni statt bis zum 31. Dezember 2014 gewährte Freibetrag (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer führte in seiner Eingabe vom 14. August 2017 aus, der Liquidationsgewinn sei klar als per 30. Juni 2014 erzielt deklariert worden. Auf den Erträgen aus der Vermietung der Liegenschaft ab 1. Juli 2014 im Umfang von Fr. 16'800.-- dürften keine AHV-Beiträge erhoben werden (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist die Höhe de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Einkommens aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Beitragsjahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei insbesondere der Zeitpunkt der Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgabe bzw. die Beendigung der selbständigen Erwerbstätigkeit und damit der Zeitpunkt der Überführung der Geschäftsliegenschaft ins Privatvermögen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers strittig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer zusammen mit seinem Bruder als Kollektivgesellschafter eine Autogarage führte (Urk. 21/1, Urk. 21/22). Der Beschwerdeführer und sein Bruder vereinbarten mit nicht datier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Vertrag (vgl. Vereinbarung betreffend Ausscheiden eines Gesellschafters aus der Kollektivgesellschaft, Urk. 21/2), dass die Kollektivgesellschaft per 30. Juni 2014 aufzulösen sei, der Bruder als Gesellschafter ausscheide und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer alle Aktiven und Passiven gemäss Bilanz (Zwischenabschluss per 30. Juni 2014) auf diesen Zeitpunkt hin ins Alleineigentum übernehme. Den Fir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mennamen durfte er weiterführen, die gemeinsamen Konti und Anteilsscheine waren bis Ende 2015 aufzulösen und über die laufenden Verträge (Arbeits-, Versicherungs- und Kreditverträge) bis Ende Juli 2014 in Absprache zu entscheiden. Die zum Geschäftsvermögen der Kollektivgesellschaft gehörende und in Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigentum der Gesellschafter stehende Liegenschaft sollte gemäss diesem Vertrag ebenfalls ins Alleineigentum des Beschwerdeführers überführt werden. Ab dem 1. Juli 2014 vermietete der Beschwerdeführer das sich auf der Liegenschaft be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findliche Werkstattgebäude mit Büro und Autoabstellplätzen an seinen Sohn (Urk. 21/4). Die Kollektivgesellschaft A.___ ist unverändert im Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delsregister eingetragen (Urk. 21/20/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin setzte die vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Januar bis 30. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 geschuldeten persönlichen Beiträge gestützt auf die Steuermeldung des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2017 fest, mit welcher dieses der Beschwerdegegnerin ein vom Beschwerdeführer im Steuerjahr 2014 erzieltes Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 149‘412.-- sowie ein im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trieb investiertes Eigenkapi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tal von Fr. 173‘003.-- gemeldet hatte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/120)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Steuerbehörde gemeldete Einkommen aus selbständiger Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit setzt sich zusammen aus dem hälftigen Verlust der Kollektivgesellschaft der Periode 1. Januar bis 30. Juni 2014 (- Fr. 19'051.--), dem in dieser Periode ausbezahlten Eigensalär (Fr. 23'800.--), einer Aufrechnung für den Privatanteil Fahrzeug (Fr. 900.--), den Einkünften aus der Einzelfirma ab 1. Juli 2014 (Fr. 5'846.-- ./. Fr. 100.--), den Liquidationsgewinnen aus dem Verkauf von Werkzeugen und Maschinen und dem Buchgewinn aus der Überführung der Liegenschaft ins Privatvermögen (Fr. 121’117.--) sowie – den hier strittigen – Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">künften aus der Vermietung der Liegenschaft ab 1. Juli 2014 von insgesamt Fr. 16'800.-- (Urk. 6/128/9; vgl. auch Urk. 21/22 [Deklaration], Urk. 21/19 [Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung], Urk. 21/8 [Erfolgsrechnung A.___ 2014]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In casu kann nicht gesagt werden, die Frage, ob die Liegenschaft bereits Mitte 2014 oder erst Ende 2014 ins Privatvermögen des Beschwerdeführers überführt worden war, sei steuerrechtlich nicht relevant. Wie § 30 Abs. 5 des Steuergesetzes des Kantons Zürich (StG) sowie Art. 32 Abs. 4 DBG statuieren, kann auf Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stücke im Privatvermögen des Steuerpflichtigen anstelle der tatsächlichen Kosten und Prämien ein Pauschalabzug für Unterhaltskosten, Instandstellungskosten, Versicherungsprämien und Kosten der Verwaltung durch Dritte vorgenommen werden. Die Einschätzungsbehörde anerkannte den vom Beschwerdeführer gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten Pauschalabzug auf den Bruttomietzinserträgen indes nicht (vgl. Deklaration Urk. 21/22 S. 4) mit der Begründung, die Unterhaltskosten seien be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits im Geschäftsabschluss verbucht (vgl. Urk. 6/128/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Auskunft des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die der Steuermeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Steuereinschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 rechtskräftig und die Zahlen der Steuermeldung korrekt (Urk. 6/128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtskraft der Steuereinschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist unbestritten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannte den Steuerentscheid als richtig (Urk. 9). Zudem intervenierte er nicht, als in der Steuereinschätzung unter Ziff. 6.1 festgehalten wurde, dass die Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft bis zur Liquidation per 31. Dezember 2014 im Geschäftsvermögen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibe und der Liegenschaftserfolg deshalb der selbständigen Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers für das gesamte Jahr 2014 anzurechnen sei (Urk. 6/128/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend besteht kein Grund, von der steuerrechtlichen Qualifikation abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Dass sich die Kollektivgesellschaft A.___ per 30. Juni 2014 aufgelöst hat, besagt nichts darüber, ob und wann die Aktiven und Passiven der ehemaligen Kollektivgesellschaft ins alleinige Privatvermögen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers überführt worden sind bzw. wann der Beschwerdeführer seine selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Tätigkeit effektiv beendete. Weder der Kaufvertrag über die Liegenschaft noch der sich in der Deklaration des Liquiditätsgewinns per 30. Juni 2014 zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Wille des Beschwerdeführers lassen zwingend auf eine Zuordnung der Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genschaft ab 1. Juli 2014 zum Privatvermögen schliessen. Vielmehr geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer nach dem 30. Juni 2014 unter der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Firma ein Einzelgeschäft weiterführte, wenn auch allenfalls nur zum Zwecke der Liquidation, und hiermit einen Ertrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwirtschaftete (Urk. 6/128/9, Urk. 12/20/11). Die Werkzeuge wurden per 31. Dezember 2014 verkauft und der Erlös (Fr. 29'575.--) als Privatbezug verbucht (vgl. Bilanz und Jahresrechnung 2014, Urk. 21/8), womit eine Überführung ins Privatvermögen bzw. eine Liqui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dation dieser Geschäftsaktiven erst Ende 2014 vollzogen wurde (vgl. Urk. 21/7). Das fragliche Grundstück wurde effektiv erst am 21. August 2014 ins Allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigentum des Beschwerdeführers übertragen (vgl. öffentlich beurkundeter Vertrag vom 21. August 2014, Urk. 21/1). Der Jahresrechnung 2014 sind ohne zeitliche Abgrenzung ein höherer betrieblicher Aufwand als im Vorjahr für Immobilien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterhalt zu entnehmen und die darauf liegende Darlehensschuld wird in der Bilanz geführt (Urk. 21/8; vgl. Urk. 21/2 S. 4). Damit liegen keine nach aussen hin sichtbaren Umstände vor, die eine Aufgabe der Geschäftstätigkeit bzw. Been</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung der selbständigen Tätigkeit und die Überführung des Geschäftsvermögens, darunter der Liegenschaft, ins Privatvermögen bereits per 30. Juni 2014 nahele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Im Übrigen ist die Kollektivgesellschaft mit beiden Gesellschaftern nach wie vor im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen (Urk. 21/20/16). Infolge der nicht leichthin preiszugebenden Parallelität zwischen sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Qualifikation ist demnach von einer Aufgabe der Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit per 31. Dezember 2014 auszugehen. Damit sind für das gesamte Jahr persönliche Beiträge geschuldet und die Erträge der Liegenschaft im zweiten Halbjahr 2014 sind dem selbständigen Erwerbseinkommen zuzurechnen (E. 2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einkünfte des Beschwerdeführers aus selbständiger Erwerbstätigkeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 haben gemäss der Steuermeldung des Kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Steueramtes Zürich Fr. 149'412.-- betragen (Urk. 6/120). Davon abzuziehen ist der Zins auf dem investierten Eigenkapital (Fr. 174'000.--) im Umfang von Fr. 870.-- sowie – wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend ausführte und von Amtes wegen zu berücksichtigen ist – der Freibetrag für das gesamte Jahr 2014 im Umfang von Fr. 16'800.--. Das so bereinigte Nettoeinkommen von Fr. 131'472.-- ist nach Massgabe des anwendbaren Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzes 2014 von 9,7 % auf 100 % umzurechnen (vgl. Rz. 1169 der vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt für Sozialversicherungen herausgegebenen Wegleitung über die Beiträge der Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [WSN], gültig ab 1. Januar 2008) und auf die nächsten 100 abzurunden, was ein bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragspflichtiges Einkommen von Fr. 145'800.-- ergibt (vgl. Art. 9 Abs. 4 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dieser Erwägungen ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und in Aufhebung des Einspracheentscheides vom 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 das beitragspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Einkommen des Beschwerdeführers für das Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1. Januar bis 31. Dezember 2014) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">145’800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzusetzen. Darüber hinaus ist die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens steht dem Beschwerdeführer nach Massgabe seines Obsiegens eine Parteientschädigung zu. Diese ist in Anwendung von § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht in Verbindung mit § 9 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die sozialversicherungsgerichtlichen Gebühren, Kosten und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen unter Berücksichtigung des notwendigen Aufwandes und der Schwierigkeit des Prozesses sowie des geringfügigen Obsiegens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Ausgleichs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse vom 30. Juni 2017 aufgehoben und der Beschwerdeführer wird verpflichtet, auf einem reinen Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 145'800.-- für das Beitragsjahr 2014 persönliche Beiträge zu bezahlen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Alfred Müller Treuhand</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Arnold GramignaHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>