<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00595</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, Mutter von fünf Kindern (Jahrgänge 1983, 1986, 1987, 1990 und 1994), war seit November 2002 respektive Dezember 2005 teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich als Reinigungsangestellte bei der Y.___ (Urk. 7/20) und bei der Schulgemeinde Z.___ tätig (Urk. 7/18 und Urk. 7/23), ehe sie ab dem 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 arbeitsunfähig war (Urk. 7/31/2). Am 7. Dezember 2015 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) meldete sich die Versicherte wegen Kniebeschwerden beidseits bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/13). Am 8. Dezember 2015 wurde im A.___ ein operativer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griff am linken Knie durchgeführt (Implantation einer Knie-Totalendoprothese; Urk. 7/31/11-12). Am 8. April 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich bzw. nötig seien (Urk. 7/27). In der Folge holte die IV-Stelle den Bericht von Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 22. August 2016 (Urk. 7/31) ein und beauftragte ihren Abklärungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Bericht vom 23. November 2016, Urk. 7/38). Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Dezember 2016 stellte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/40). Am 5. Dezember 2016 wurde im A.___ ein weiterer operativer Eingriff am linken Knie vorgenommen (Revision der Knie-Prothese; Urk. 7/46/3-4). Am 17. Januar 2017 erhob die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 2. Dezember 2016 Einwand (Urk. 7/47). Daraufhin holte die IV-Stelle den Bericht des C.___ vom 2. Februar 2017 (Urk. 7/54) ein, wozu die Versicherte am 8. März 2017 Stellung nahm (Urk. 7/63). Schliesslich verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. April 2017 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 23. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten, den rechtlich relevanten Sachverhalt ergänzend abzuklären. Eventualiter sei ihr eine ganze befristete IV-Rente bis Juli 2017 zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 27. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig, zeitweilig erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen tun würde, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit ist der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (BGE 137 V 334 E. 3.2, 130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">393 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). Bei im Haushalt tätigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 15. Mai 2013 E. 4.1 mit Hinweisen). Bei der Beantwortung der sogenannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Statusfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich um eine hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person berücksichtigen muss. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p><span>1.</span><span>7</span><span> </span><span>Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die Beschwerdeführerin die Tätigkeit als Reinigungsangestellte längerfristig nicht mehr ausüben könne. Eine angepasste, leichte Tätigkeit sei ihr seit Juni 2016 aber zu 100 % zumutbar. Die weiteren Abklärungen hätten gezeigt, dass bei der Beschwerdeführerin, die als zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Aufgabenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich zu qualifizieren sei, im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 18,4 % bestehe. Dies entspreche einem Teilinvaliditätsgrad von 9,2 %. Da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin jegliche leichte Tätigkeit zumutbar sei, entstehe keine Erwerbseinbusse und der Invaliditätsgrad betrage weniger als 40 %. Aus den neu vorliegenden Unterlagen gehe hervor, dass die am 5. Dezember 2016 durchgeführte Knieope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration erfolgreich gewesen sei und ab dem 5. April 2017 mit einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 % gerechnet werden könne. Neue Diagnosen oder noch nicht bekannte Angaben über veränderte Tatsachen würden nicht aufgeführt (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass der Anspruch auf eine Rente aktuell noch nicht abschliessend geklärt werden könne, da weitere medizinische Untersuchungen im Gang seien. So stelle sich die Frage, ob am rechten Knie eine unikompartimentelle Knieprothese eingesetzt werde. Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren sei das linke Knie, welches bereits zwei Mal operiert worden sei, nach wie vor schmerzhaft. Unklar sei, welche Massnahmen in Bezug auf das chronische lumbovertebrale Syndrom geplant seien. Würde man davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit ab April 2017 wieder arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei, was bestritten werde, sei angesichts der seit dem 24. September 2015 bestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit ein Anspruch auf eine ganze unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Rente bis zumindest Juli 2017 ausgewiesen. Der Invaliditätsgrad sei nicht anhand der gemischten Methode, sondern anhand eines Einkommensvergleichs zu berechnen. Im Übrigen habe sich der Gesundheitszustand des unter Demenz leidenden Ehemannes der Beschwerdeführerin inzwischen verschlechtert, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb im Haushalt von einer höhergradigen Einschränkung auszugehen wäre (Urk. 1 S. 5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ stellte im Bericht vom 22. August 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/31/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine chronische Belastungsstörung (durch Krankheit des Ehemannes)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Knie-Totalprothese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Fasciitis plantaris links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Schulterläsion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er folgende (Urk. 7/31/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine unklare Mikrohämaturie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Hypertonie, behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Spondylarthrose Lendenwirbelsäule (LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; L4/5, L5/S1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ erklärte, dass die Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Reinigungsangestellte seit dem 23. September 2015 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 7/31/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl.-med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in der Stellungnahme vom 31. August 2016 fest, dass sich die Beschwerdeführerin infolge einer Gonarthrose zunächst einer therapeutischen Kniegelenksarthroskopie und, da diese nicht zu einer nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenswerten Schmerzreduktion geführt habe, einer Knie-Totalprothese unterzo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen habe. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei davon auszugehen, dass bei unkompliziertem Heilungsverlauf die Vollbelastung der Knie-Totalprothese spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens sechs Monate postoperativ möglich sein sollte. Ungeachtet dessen würden weiterhin Einschränkungen bei der Ausübung der angestammten Tätigkeit beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Arbeiten im Knien seien nicht mehr möglich. Auch schwere körperliche Tätigkeiten (Arbeit mit Reinigungsmaschinen) würden Einschränkungen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen. Durch den Hausarzt würden aktuell vorrangig psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren für die andauernde Arbeitsunfähigkeit berichtet (kranker Ehemann, der darüber hinaus gewalttätig sei). In angepasster Tätigkeit könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht wieder ganztägig arbeiten (Urk. 7/39/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Leitender Arzt Orthopädie des C.___, diagnostizierte im an die F.___ gerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Bericht vom 24. Oktober 2016 (1) eine Gonarthrose rechts und (2) einen Status nach Implantation einer Knie-Totalprothese links vor einem Jahr mit lateraler Instabilität. Er legte dar, dass er der Beschwerdeführerin für ihre Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden rechts ein operatives Verfahren ohne übermässiges Zuwarten emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlen habe. Solange sich die Gonarthrose noch auf einen Gelenkspalt konzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riere (medial), würde er ihr gerne eine unikompartimentelle Knieprothese (Teil- oder Schlittenprothese) als operative Versorgung anbieten. Er denke, dass dies in Anbetracht ihres relativ jungen Alters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bevorzugende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> operative Alternative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre. Hinsichtlich des Knies links sei das Röntgenbild der implantierten Knie-Totalprothese unauffällig. Dennoch habe die Beschwerdeführerin Schmerzen, einen Kniegelenkserguss, eine erhöhte Temperatur und eine grosse Druckdolenz im lateralen Bereich der Tibia. Zur weiteren Abklärung habe er ein Szintigramm in drei Phasen verordnet (Urk. 7/46/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der am 21. November 2016 einen Hausbesuch bei der Beschwerdeführerin durchgeführt hatte, ging im Bericht vom 23. November 2016 von einer Qualifikation zu 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Aufgabenbereich aus.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er errechnete eine Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Haushalt von 18,4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ führte im Bericht vom 2. Februar 2017 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Revision einer Knie-Totalendoprothese links vom 5. Dezember 2016 an. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nannte er nicht. Er erklärte, dass die Implantation der Knie-Totalprothese vom Dezember 2015 aufgrund lateraler Instabilität und aktivierter Retropatellar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose von ihm am 5. Dezember 2016 revidiert worden sei. In der zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübten Tätigkeit als Reinigungsangestellte sei die Beschwerdeführerin vom 5. Dezember 2016 bis zum 5. März 2017 zu 100 % arbeitsunfähig. Vom 5. März bis zum 5. April 2017 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. Ab dem 5. April 2017 sei die bisherige Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar. Der postoperative Verlauf sei sehr zufriedenstellend, das Knie stabil und schmerzfrei (Urk. 7/54/1-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des G.___ diagnostizierten im an Dr. E.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Bericht vom 25. August 2017 eine Lumboischialgie links unklarer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese. Sie gaben an, dass die Beschwerdeführerin klinisch an einer Lumboischial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie links leide. Aus ihrer Sicht sei die Ursache hierfür noch nicht ersichtlich. Sie würden zur Aktualisierung der Gesamtsituation eine Magnetresonanz-Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung veranlassen (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten ist zunächst die Statusfrage. Die Beschwerdegegnerin ist der Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50 % im Erwerbs- und zu 50 % im Haushaltbereich tätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, dass sie als ganztägig erwerbstätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzustufen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenkundig ist, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Februar 2001 als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellte erwerbstätig war. In den Jahren 2001 bis 2014 war sie dabei – wie sich aus den Einkommenszahlen im Auszug aus dem individuellen Konto vom 17. Dezember 2015 (Urk. 7/18) in der Höhe von durchschnittlich Fr. 20‘072.-- ([Fr. 111‘693.-- + Fr. 169‘315.--]: 14) pro Jahr schliessen lässt – in der Regel in einem Teilzeitpensum von ca. 50 % erwerbstätig. Aus den Arbeitgeberberichten der Y.___ vom 18. Dezember 2015 (Urk. 7/20) und der Schulgemeinde Z.___ vom 21. Januar 2016 (Eingangsdatum, Urk. 7/23) sowie dem Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsbericht vom 23. November 2016 (Urk. 7/38/2-4) geht sodann hervor, dass die Beschwerdeführerin auch zuletzt gesamthaft maximal 22 Stunden pro Woche als Reinigungsangestellte arbeitete und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Erwerbspensum damit nach wie vor etwa 50 % betrug. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärte die Beschwerdeführerin, deren jüngs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Kind (Jahrgang 1994) bereits seit August 2012 volljährig ist (Urk. 7/13/3), im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Haushaltabklärung vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 ausdrücklich, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei guter Gesundheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in unverändertem Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte erwerbstätig bleiben wol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/38/3). Schliesslich ist dem Haushaltabklärungsbericht vom 23. November 2016 zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin ihren an Demenz erkrankten Ehemann pflegt (Urk. 7/38/3 und Urk. 7/38/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Würdigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Umstände ging die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus, dass die Beschwerdeführerin als zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Erwerbs- und zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbereich einzustufen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Argument der Beschwerdeführerin, sie sei als ganztägig erwerbstätig zu qualifizieren, da ihr Ehemann Ergänzungsleistungen beziehen müsse, was beweise, dass sie heute einer vollen Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen müsste (Urk. 1 S. 6), vermag nicht zu überzeugen. Massgebend ist nicht, dass sie aus finanziellen Gründen einer Erwerbstätigkeit in einem 100%-Pensum nachgehen müsste, sondern was sie tatsächlich tun würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit betrifft, ist den vorliegenden medizinischen Akten zu entnehmen, dass der Heilungsverlauf nach der Implantation der Totalprothese am linken Knie vom 8. Dezember 2015 prolongiert war (Urk. 7/31/41-46). Dr. E.___ erwähnte in diesem Zusammenhang im Sprechstundenbericht vom 24. Oktober 2016, dass die Beschwerdeführerin über Schmerzen am linken Knie klage und ein Kniegelenkserguss, eine erhöhte Temperatur sowie eine grosse Druckdolenz im lateralen Bereich der Tibia bestünden (Urk. 7/46/1-2). Im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der daraufhin durchgeführten klinischen und bildgebenden Untersuchungen wurde sodann eine aktivierte Retropatellararthrose, eine Hot Patella sowie eine laterale Instabilität festgestellt, was die Indikation für den zweiten operativen Eingriff vom 5. Dezember 2016 darstellte (Revision der Knie-Prothese; Urk. 7/46/3). Unter diesen Umständen vermag die Einschätzung von RAD-Ärztin D.___ vom 31. August 2016, die von einem unkomplizierten Heilungsverlauf nach dem Eingriff vom 8. Dezember 2015 und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sechs Monate postoperativ, das heisst ab Juni 2016 ausging (Urk. 7/39/5), nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass Dr. E.___ im Sprechstundenbericht vom 24. Oktober 2016 – nebst einem Status nach Implantation einer Knie-Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese links vor einem Jahr mit lateraler Instabilität – auch eine Gonarthrose rechts diagnostizierte, wobei er diesbezüglich ein operatives Vorgehen (uni-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partimentelle Knieprothese) ohne übermässiges Zuwarten empfahl (Urk. 7/46/1-2). Im Bericht vom 2. Februar 2017 äusserte sich Dr. E.___ aber lediglich noch zum Kniegelenk links, zum Heilungsverlauf nach der Revision der Knie-Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese vom 5. Dezember 2016 und diesbezüglich prognostisch zur Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (Urk. 7/54). Angaben zum Zustand des rechten Kniegelenks und dessen weiterer Behandlung fehlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ungeklärt ist schliesslich die Frage, inwiefern sich die von der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin geklagten Beschwerden im Bereich der LWS auf die Arbeitsfähigkeit auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken. Dies, nachdem im MRI der LWS und des Iliosakralgelenks vom 24. März 2016 eine Wirbelsäulenfehlform/Fehlhaltung mit Hyperlordose mit konsekutiver Spondylarthrose der untersten drei Segmente (Aktivierung der linksseitigen Spondylarthrosen Lendenwirbelkörper [LWK] 4/5 und LWK 5/Sakralwirbelkörper [SWK] 1 mit Knochenmarksödem und Gelenksergüssen) festgestellt worden war (Urk. 7/31/45). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht hinreichend beurteilt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sind daher weitere medizinische Abklärungen erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung der angefochtenen Verfügung ist die Sache demnach an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den medizinischen Sachverhalt in orthopädischer Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selber abklärt oder gutachterlich abklären lässt. Die/der damit betraute Gutachterin/Gutachter hat sich dabei insbesondere zur Frage der Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit im zeitlichen Verlauf zu äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sern und ein detailliertes Belastungsprofil zu erstellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu prüfen haben, ob die Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich zwischenzeitlich hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergradig eingeschränkt ist. Dies in erster Linie deshalb, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ehemann aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offenbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fortschreitenden Demenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicherweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr in der Lage ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Haushalt wie bis anhin Unterstützung zu leisten (vgl. Urk. 1 S. 6 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Danach hat die Beschwerdegegnerin über einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Leistungen der Invalidenversicherung neu zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 1‘700.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 10. April 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, IV-Stelle, zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r Erwägungen, über das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>