<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_Hlk127972275"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00075</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk134364062"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tobias </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Figi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fankhauser Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rennweg 10, 8022 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer der </span><span id="_Hlk134364090"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GmbH und arbeitete ab dem Jahr 2007 als Rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigungsmitarbeiter (vgl. Urk. 7/5/6). Sowohl der Versicherte als auch seine Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau sind zudem Gesellschafter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (vgl. Auszug aus dem Handelsregisteramt des Kantons Zürich, abrufbar unter: www.zefix.ch). Am 25. Juni 2010 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erstmals bei der Eid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Die IV-Stelle tätigte medizinische (Urk. 7/8, 7/20) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/16) und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (Urk. 7/12, 7/19) sowie der Suva (Urk. 7/13) bei. Am 3. August 2011 erstatteten Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die, und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Neurologie sowie Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, des </span><span id="_Hlk134364164"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachtenzentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten (Urk. 7/27). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/34) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 6. Februar 2012 ab (Urk. 7/35). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. April 2020 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/38). Die IV-Stelle führte mit dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten ein Standortgespräch (Urk. 7/44), zog die Akten der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung bei (Urk. 7/49, 7/55, 7/72-73) und tätigte medizinische (Urk. 7/51, 7/57, 7/60, 7/66-68) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/54). Am 30. September 2020 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es seien zurzeit keine Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen angezeigt (Urk. 7/53). Mit Vorbescheid vom 19. Mai 2021 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/76). Dagegen erhob der Versicherte am 26. Mai 2021 Einwand (Urk. 7/78) und reichte weitere medizinische Berichte zu den Akten (Urk. 7/77). Am 27. August 2021 ersetzte die IV-Stelle den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 19. Mai 2021 und stellte dem Versicherten bei einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 50 % ab 1. Februar 2021 eine halbe Invalidenrente in Aussicht; aufgrund einer vorübergehenden Verschlechterung habe der Versicherte ab Mai 2021 sodann Anspruch auf eine ganze Invalidenrente sowie ab 1. September 2021 auf eine bis am 30. November 2021 befristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/86). Dagegen erhob der Versicherte am 24. September 2021 wiederum Einwand (Urk. 7/90). Am 6. Januar 2022 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 7/109-111; vgl. auch Verfügungsteil 2, Urk. 7/94). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügungen vom 6. Januar 2022 (Urk. 2/1-4) liess der Versicherte am 4. Februar 2022 Beschwerde erheben und beantragen, es seien die Verfügun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 6. Januar 2022 betreffend Zusprache einer halben Rente und einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben und ihm sei spätestens ab dem 1. Oktober 2020 eine unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei ein neutrales poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten anzuordnen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3. März 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 8. März 2022 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 8). Mit Replik vom 28. April 2022 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 12. Mai 2022 auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 12), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Mai 2022 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 24. Januar 2023 wurde dem Beschwerdeführer in Aussicht gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Sache zur ergänzenden Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen, was eine Schlechterstellung zur Folge haben könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 14). Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer liess sich innert Frist nicht vernehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter </span><span>das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Beschwerdeführer sei seit Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 in seiner Tätigkeit im Bereich Gebäudereinigung/Hauswartung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Während des gesetzlichen Wartejahres sei er durchschnittlich zu 50 % arbeitsunfähig gewesen. Eine angepasste Tätigkeit wäre ihm vollumfänglich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar gewesen. Per Februar 2021 habe sich sein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert, wobei eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Tätigkeiten vorgelegen habe. Sein Zustand habe sich im Juni 2021 verbessert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm eine angepasste Tätigkeit zu 40 % wieder zumutbar gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Verlauf habe sich die gesundheitliche Situation stetig verbessert. Ab September 2021 könne wieder von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. Die Verbesserung werde erst nach drei Monaten berücksichtigt; somit bestehe ab Dezember 2021 keine Erwerbseinbusse mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungsteil 2, Urk. 7/94). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort ergänzte die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdeführer habe am 31. August 2009 einen Unfall erlitten und es seien LWS- und andere Beschwerden am Bewegungsapparat im Vordergrund gestanden. Gestützt auf das Gutachten vom 3. August 2011 habe in der angestammten Tätigkeit als selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Betreiber eines Reinigungs- und Putzinstitutes eine 50%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestanden; in einer angepassten Tätigkeit sei er vollständig arbeitsfähig gewesen, weshalb die Abweisung von Arbeitsvermittlung und einer Rente verfügt worden sei. Im April 2020 habe sich der Beschwerdeführer erneut zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug angemeldet. Trotz der damaligen Beurteilung habe der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 100 % umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt. Seit Oktober 2019 könne aufgrund der vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztberichte von einem veränderten Gesundheitszustand ausgegangen werden. Der Beschwerdeführer sei wegen kardialer Beschwerden sowie persistierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> LWS-Beschwerden in Behandlung. Bezüglich der LWS-Beschwerden handle es sich um die bekannten Einschränkungen, die seit 2011 bestehen würden. Die Abklärungen aus kardiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht hätten eine 2-Gefässerkrankung ergeben. In der Folge hätten jedoch keine kardiologischen Behandlungen mehr stattgefunden. Ab Februar 2021 sei zu den bestehenden Beschwerden eine Schwindelsymptomatik – akuter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vestibularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links – hinzugekommen. Ab Februar 2021 sei der Beschwerdeführer durchschnittlich zu 50 % arbeitsunfähig gewesen, weshalb er Anspruch auf eine halbe Rente habe. Die Verbesserung respektive Verschlechterung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit werde gestützt auf Art. 88a Abs. 1 und 2 IVV jeweils erst nach drei Monaten berücksichtigt. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens seien zwei wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Berichte zu den Akten gereicht worden. Bezüglich dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vestibularisausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei festgehalten worden, dass bereits von einer guten Kompensation ausgegangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden könne. Dem Bericht der Psychiaterin sei zudem zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer erst seit dem 20. Januar 2022, mithin erst nach Verfügungser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass am 6. Januar 2022 in Behandlung stehe (Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, er sei spä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens seit dem 18. Oktober 2019 krankheitsbedingt zu 100 % arbeitsunfähig. Die Anmeldung vom 23. März 2020 sei nicht verspätet eingegangen. Der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch sei spätestens 12 Monate nach der eingetretenen Arbeitsunfähigkeit vom 18. Oktober 2019 und somit am 1. Oktober 2020 und nicht erst am 1. Februar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entstanden. Die Arztberichte würden bestätigen, dass er zu 100 % erwerbsunfähig sei. Da sich der Gesundheitszustand weiter verschlechtert habe und er nun auch psychiatrisch behandelt werden müsse, habe er spätestens ab dem 1. Oktober 2020 Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente. Des Weiteren sei das gemäss Einkommensvergleich vom 27. August 2021 berücksichtigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 42'674.69 nachweislich falsch, da bereits im Vorbescheid vom 12. Dezember 2011 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 59'321.87 berücksichtigt worden sei. Zudem sei im Vorbescheid vom 12. Dezember 2011 ein leidensbedingter Abzug von 25 % gewährt worden. Bei korrekter IV-Grad-Berechnung und Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 25 % wäre der IV-Grad weit höher als 46 % beziehungsweise 50 % ausgefallen, weshalb die Rentenverfügungen betreffend die halbe Rente sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> falsch seien (Urk. 1 S. 14-15). Aufgrund des komplexen Krankheitsbildes – sowohl somatisch als auch psychiatrisch – hätte die Beschwerdegegnerin zwingend ein neutrales, umfassendes, polydisziplinäres Gutachten in Auftrag geben müssen, zumal sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtere. Anschliessend hätte die Beschwerdegegnerin eine Indikatoren- und Ressourcenprüfung durchführen müssen, was jedoch nicht geschehen sei. Der medizinische Sachverhalt sei ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich durch ihren RAD-Arzt geprüft worden. Obwohl ihm das notwendige Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen fehle, habe er die von den behandelnden Fachärzten attestierten Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen nicht entsprechend gewürdigt und somit eine willkürliche Einschätzung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vorgenommen. Es sei deshalb gegen die Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsmaxime gemäss Art. 43 ATSG verstossen worden (Urk. 1 S. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Replik ergänzte der Beschwerdeführer, die Einschätzung des RAD, wonach er ab Mai 2021 monatlich die Erwerbsfähigkeit um 20 % hätte steigern können, basiere auf keinem medizinischen Fundament und sei reine Willkür. Der RAD-Arzt sei Facharzt für Arbeitsmedizin, weshalb ihm das notwendige Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen fehle, um die Schwindelerkrankung seriös einschätzen zu können. Sodann habe er ihn zu keiner Zeit persönlich untersucht und seine Einschätzung der monatlichen Steigerung der Erwerbsfähigkeit fusse auf keinem Arztbericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit sie willkürlich sei. Eine Verbesserung der Schwindelbeschwerden habe zu keiner Zeit stattgefunden, weshalb er auch in einer angepassten Tätigkeit weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin zu 100 % erwerbsunfähig sei (Urk. 10 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 11 zu Art. 30–31). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). </span></p><p><span> </span><span>Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies </span><span>– entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 4) – </span><span>nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streitgegenständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Verfügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesgerichts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zuge der anspruchsverneinenden Verfügung vom 6. Februar 2012 (Urk. 7/35) stützte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> orthopädisch-neurologische Gutachten vom 3. August 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer leide an einer Diskushernie C5/6 paramedian bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit Beeinträchtigung der Nervenwurzel C6 rechts, Diskushernie L4/5 bei kongenital engem Spinalkanal mit Wurzelreizung L5 rechts sowie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Präadipositas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien die Ellbogenschmerzen unklarer Genese rechts und links, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursitis subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omioclaviculargelenksarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s sowie eine Allergie auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/27/6-7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht seien dem Beschwerdeführer körperlich schwere Arbeiten, die vorwiegend sitzend oder stehend ausgeübt würden und die mit häufigen inklinierten oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierten Körperhaltungen und regelmässigem Heben und Tragen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">asten von fünf bis zehn Kilogramm verbunden seien wegen der Diskushernie C5/6 und L4/5 sowie dem gleichzeitig bestehenden Übergewicht nicht mehr vollumfänglich zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit als selbständiger Betreiber eines Reinigungs- und Putzinstituts, mit vorwiegend stehenden Tätigkeiten betrage seit dem Zeitpunkt der Begutachtung bei voller Stundenpräsenz 50 % (Arbeitsunfähigkeit 50 %). Von August bis Dezember 2009 sei der Beschwerdeführer im Rahmen der posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Rehabilitation vollständig arbeitsunfähig gewesen (Arbeitsfähigkeit 0 %). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Leiden ideal angepasste Tätigkeit mit körperlich leichter Arbeit, die abwechslungsweise sitzend und stehend au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübt werden könne, ohne häufig inklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder rotierte Körperhaltungen und bei der keine Gegenstände über fünf Kilogramm gehoben oder getragen werden müssten, sei dem Beschwerdeführer seit Januar 2010 bei voller Stundenpräsenz vollumfänglich zumutbar. Von August bis Dezember 2009 sei der Beschwerdeführer jedoch auch in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig gewesen (Urk. 7/27/7-8). Die Gutachter empfahlen dem Beschwerdeführer aufgrund der Wirbelsäulenschmerzen primär eine deutliche Gewichtsreduktion und eine Behandlung mit einem nichtsteroidalen Antirheumatikum sowie Physiotherapie (Urk. 7/27/8). Aus neurologischer Sicht wurden hingegen keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Der neurologische Gutachter führte in seiner Beurteilung aus, seit dem Verkehrsunfall mit erlittenem Beschleunigungstrauma am 31. August 2009 habe der Beschwerdeführer anhaltende Schmerzen im Nacken und Hinterhauptbereich. Bildgebend seien früher zwei Bandscheibenvorfälle (C2/C3 links und C3/C4 links) nachgewiesen worden. Im rezenten HW</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRT vom 4. Juli 2011 seien bildgebend auch noch eine geringe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C2/C3 und ein normaler Befund der Bandscheibe C3/C4 festgestellt worden. Neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im HWS-MRT ein Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorfall C5/C6 rechts ohne neuroklinisch passende radikuläre Symptomatik feststellbar gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter hielten fest, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer habe über seit März 2011 dauernd vorhandene Kreuzbeschwerden berichtet. Auch wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Neurologe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hin, dass sich in den letzten Monaten bei beklagten Zukunftsängsten und Sorge um seine Familie immer mehr eine psychische Labilität des Beschwerdeführers abgezeichnet habe (Urk. 7/27/15). Aus neurologischer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %, wobei 40 % durch das chronische Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäulenschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom und 10 % durch das chronische Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säulenschmerzsyndrom bedingt seien. Es ergebe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt eine weitgehende Überschneidung mit der orthopädischen Beurteilung. In einer adaptieren Tätigkeit bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/27/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung präsentierte sich der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Behandler des </span><span id="_Hlk134364506"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten in ihrem Austrittsbericht vom 2. Juni 2020 folgende Diagnosen auf: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Koronare Zweigefässerkrankung, ED 2. Oktober 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Common variable </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">immunodeficiency</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (CVID), ED 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Noduläre regenerative Hyperplasie der Leber mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">portaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Short </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Segment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Barrett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sophagus, ED März 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Giardia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lamblia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Infektion, ED Dezember 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Therapieresistente Helicobacter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pyloris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Gastritis, ED Dezember 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierender Eisenmangel, ED September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale, ED Oktober 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subklinische Hypothyreose, ED September 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergische Reaktion, ED 17. April 2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte hielten fest, der Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem leicht reduzierten allgemeinen Wohlbefinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und reduzierter körperlicher Leistungsfähigkeit im Alltag berichtet. Bereits nach einem Stockwerk oder beim Bergauflaufen habe er Atemnot sowie thorakale Schmerzen ohne Ausstrahlung. Nach einer Pause von circa zehn Sekunden seien die Schmerzen weg. Die Thoraxschmerzen seien drückend und würden auch in Ruhe auftreten. Die Atemnot habe er bereits bei der letzten Konsultation gehabt, die Thoraxschmerzen seien neu (Urk. 7/49/11-12). Am 19. Juni 2020 ergänzten die Behandler, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Koronarangiographie habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> koronare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2-Gefässerkrankung mit intermediären Stenosen des proximalen RIVA, einer Bifurkationsstenose RIVA/DA1 sowie des proximalen PLA/RCA stellen lassen. Sie empfahlen zunächst eine nicht-invasive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ischämiediagnostik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mittels Herz-MRI mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dobutamin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bis die Abklärungen abgeschlossen seien, werde die Vermeidung von körperlicher Belastung inklusive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit empfohlen (Urk. 7/49/11). Am 18. Februar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer sei hausintern zugewiesen worden, nachdem er wegen Kopfschmerzen und Schwindel am 5. und 13. Februar 2021 auf der Notfallstation vorstellig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geworden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zwischenzeitlich sei die geplante Diagnostik (vestibulär-apparative Untersuchungen, Drehstuhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Posturographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) durchgeführt worden. Am 1. Februar 2021 sei es erstmalig zu kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Schwindelattacken gekommen, diese hätten sich im Verlauf täglich manifestiert. Am 13. Februar 2021 sei es zu einer deutlichen Schwindelverschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit kontinuierlichem Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Gangunsicherheit gekommen. Am 5. Februar 2021 habe der Beschwerdeführer starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bifrontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> drückende Kopfschmerzen gehabt begleitet von Übelkeit und Verschlimmerung bei Bewegung. Der Beschwerdeführer habe über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täglich vorkommende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bifrontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> drückende Kopfschmerzen bei kognitiver Belastung ohne Begleiterscheinungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Schädelhirntrauma habe der Beschwerdeführer verneint. Unter der antibiotischen Therapie sei es zu einer Besserung der Kopfschmerzen gekommen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe jedoch das Gefühl, rechts weniger zu hören (Urk. 7/67/3). Die Behandler führten aus, sie würden die vom Beschwerdeführer berichteten Schwindelbeschwerden anhand der Semiologie und den klinischen/paraklinischen Befunden als akuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vestibularisausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links interpretieren. Die Ursache bleibe aufgrund der vorliegenden Befunde weiterhin unklar. Die berichteten Kopfschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Kopfschmerzen vom Spannungstyp </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interpretier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine wahrscheinliche Migräne oder eine sekundäre Kopfschmerzursache habe differentialdiagnostisch nicht ausgeschlossen werden können. Der vestibuläre Ausfall habe mittels Video-KIT bestätigt werden können (Urk. 7/67/4-5). Am 21. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandler, es zeige sich weiterhin ein therapieresistenter Verlauf. Im Video-KIT zeige sich allenfalls eine leichte Verbesserung der Unterfunktion des horizontalen und anterioren Bogenganges linksseitig. Unverändert bleibe die Durchführung der Physiotherapie oberstes Behandlungsprinzip. Als Gebäudereiniger mit ständigen Kopfbewegungen bestehe aktuell eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit. Die Ärzte empfahlen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dringend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsversuch, weshalb sie eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten (Urk. 7/72/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 17. Juni 2020 führten die Ärzte der </span><span id="_Hlk134365021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik G.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen auf (Urk. 7/60/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Immundefizit, monatliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Privigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nfusionen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Universitätsspital C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">are Herzkrankheit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erzkatheter-Untersuchung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Universitätsspital C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ausstehend Juni 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">elastungsabhängigen Knieschmerzen rechts bei Zustand nach Kontusion April 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe in der Sprechstunde berichtet, es komme seit circa 12 Jahren intermittierend zu schmerzhaften lumbalen Blockaden. Damals habe er einen Motorradunfall gehabt, seither komme es zu diesen Episoden. Strukturelle Verletzungen seien damals im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsspital C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeschlossen worden. In den letzten Monaten hätten die Beschwerden zugenommen. Es handle sich um einen bewegungs- und belastungsabhängigen lumbalen Schmerz der links gluteal ausstrahle. Sensomotorische Ausfälle in die unteren Extremitäten seien vom Beschwerdeführer verneint worden. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Allgemeine Innere Medizin und Rheumaerkrankungen (Rheumatologie), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ührte aus, ursächlich für die Beschwerden sei eine segmentale Dysfunktion mit Überlastung der distalen Facettengelenke. Es bestehe auch eine Haltungsinsuffizienz, die sich negativ auf die Rumpfstabilisation auswirke und konsekutiv die Überlastungsreaktion fördere. Hinweise für eine radikuläre Genese hätten sich klinisch nicht finden lassen. Von zentraler Bedeutung seien physiotherapeutische Massnahmen zur segmentalen Stabilisation sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detonisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Triggerpunktbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bedarfsmässigen Manual-Therapien. Die Arbeitsunfähigkeit betrage weiterhin 50 % (Urk. 7/60/7-8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Diag"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Diag">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog in ihrer rentenverneinenden Verfügung vom 6. Februar 2012, die Abklärungen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. Bei einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von unter 40 % (Invaliditätsgrad von 21 %) habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 7/35). Die Beschwerdegegnerin stützte sich dabei insbesondere auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes sowie das orthopädisch-neurologische Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Zentrums B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. August 2011. RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in seiner Stellungnahme vom 19. Oktober 2011 insbesondere aus, das Gutachten sei umfassend, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt worden und beruhe auf allseitigen Untersuchungen. Es sei daher nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Hauswart und Gebäu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dereiniger seit März 2011 lediglich zu 50 % arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit Januar 2010 hingegen eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (Urk. 7/32/6). Die Verfügung vom 6. Februar 2012 erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. April 2020 meldete sich der Beschwerdeführer erneut zum Leistungsbezug an und machte geltend, er sei vom 18. Oktober 2019 bis am 26. November 2019 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und seit dem 27. November 2019 zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 7/38/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Arbeitsmedizin, führte unter Berücksichtigung der eingereichten ärztlichen Berichte in seiner Stellungnahme vom 23. Dezember 2020 aus, es sei von einem veränderten Gesundheitszustand auszugehen. Der Beschwerdeführer befinde sich wegen kardialer Beschwerden sowie wegen Beschwerden der LWS in Behandlung. Aus versicherungsmedizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei bezüglich der Beschwerden des Bewegungsapparates im Vergleich zum Jahr 2011 von keiner Veränderung der gesundheitlichen Einschränkung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Aus kardiologischer Sicht scheine die Therapie aber noch nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen zu sein (Urk. 7/75/4-5). Am 19. Mai 2021 ergänzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei kurzfristig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 19. bis 26. Februar 2021 attestiert worden. Gemäss den Taggeldabrechnungen der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taggeldversicherung bestehe weiterhin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Längsschnittverlauf könne bezüglich der Leistungseinschätzung an der Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung aus dem Jahr 2011 im Wesentlichen festgehalten werden. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei in der bisherigen Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit sei er zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/75/6). In seiner Stellungnahme vom 26. Juli 2021 erläuterte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ab Februar 2021 sei als zusätzliche gesundheitliche Einschränkung die Schwindelsymptomatik hinzugekommen. In der bisherigen Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiter sei der Beschwerdeführer ab Februar 2021 zu 100 % und ab April 2021 zu 80 % arbeitsunfähig gewesen. Die weitere Prognose bezüglich der Entwicklung der Arbeitsfähigkeit in der bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit sei unklar. Gegebenenfalls könne mit einer Steigerung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gerechnet werden. Es sei aber nicht zu erwarten, dass die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der bisherigen Tätigkeit über 50 % gesteigert werden könne. In einer angepassten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg sei die Arbeitsfähigkeit zunächst wie in der bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit. Ab Juni 2021 sei der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 40 % arbeitsfähig gewesen mit monatlicher Steigerung von 20 %, womit er seit September 2021 wieder zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 7/84/4-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar äusserte sich RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten in angepasster Tätigkeit. Indes fehlen Ausführungen dazu, aus welchen Gründen er von Februar bis Mai 2021 von einer vollständigen bis 60%igen Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausging. Im Bericht vom 15. März 2021 hielten die behandelnden Ärzte fest, aus ihrer Sicht liege bei noch unvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger zentral-vestibulärer Kompensation eine Arbeitsunfähigkeit für ungesi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Tätigkeiten in den Höhen, an ungesicherten schweren Maschinen, für Schichtarbeit, Tätigkeiten mit Schutzbefohlenen sowie solche, die mit dem Füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren von Motorfahrzeugen verbunden seien, vor (Urk. 7/77/6). Am 17. Juni 2021 führte der behandelnde Neurologe aus, der Versicherte sei in angestammter Tätigkeit zu 80 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsunfähigkeit beziehe sich auf Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten an schweren Maschinen, in Höhen und solche, die hohe Anforderungen an die Koordination stellen würden (Urk. 7/80/3). Zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit äusserten sich die Behandler nicht. Da sie die Arbeitsunfähigkeit indes auf spezifische Tätigkeiten bezogen, erscheint unklar, weshalb über längere Zeit auch eine solche für leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten bestanden haben sollte. Hierzu machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Angaben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da dem Beschwerdeführer gemäss gutachterlicher Einschätzung bereits vor mehr als 10 Jahren lediglich noch angepasste Tätigkeiten uneingeschränkt zumutbar waren, stellt sich die Frage, ob sich sein Gesundheitszustand zwischenzeitlich wesentlich verschlechtert hat, mithin das damals erstellte Belastungsprofil weitere Einschränkungen erfahren hat. Auch dazu äusserte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen). Vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzuhalten, dass die medizinische Aktenlage bezüglich der Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie deren zeitlichen Verlauf ungenügend ist, womit die angefochtenen Verfügungen vom 6. Januar 2022 (Urk. 2/1-3) aufzuheben sind und die Sache zur ergänzenden Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuweisen ist. Danach hat die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin neu über den Leistungsanspruch zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">700.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang hat der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbindnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. </span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 6. Januar 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tobias </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Figi</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>