<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00095</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Unfall AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1951, ist Geschäftsführer der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in dieser Eigenschaft bei der Helsana Unfall AG (folgend: Helsana) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schadenmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung vom 14. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigte der Versicherte der Helsana an, dass er am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. März 2016 in Zermatt einen Skiunfall erlitten habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/K1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der erstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnde Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte eine Schulterkontusion beidseits und führte aus, dass der Versicherte am 1. März 2016 auf die linke Schulter und am 2. März 2016 auf die rechte Schulter gestürzt sei. Wegen zunehmender Schmerzen habe er sich am 3. März 2016 bei ihm vorgestellt (Urk. 8/M5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Helsana erbrachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/K10) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte sie die Leistungen per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, da zu diesem Zeitpunkt derjenige Zustand eingetreten sei, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estellt hätte (sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus quo sine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die vom Versicherten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobene Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/K15; ergänzende Einsprachebegründung vom 3. Januar 2017, Urk. 8/K35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die Helsana mit Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 25. April 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen weiterhin auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Einholung eines medizinischen Gerichtsgutachtens (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/K1-K40 und Urk. 8/M1-M7), worüber der Beschwerdeführer am 24. Mai 2017 in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gesetzt wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür (Urk. 2), dass gestützt auf die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 8. September 2016 der Status quo sine am 30. Mai 2016 erreicht gewesen sei, da es sich um eine Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisierung von vorgeschädigten Schultergelenken beidseits handle und wesentlich sei, dass im Bericht der C.___ vom 18. April 2016 als Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand bereits im Jahre 2009 Partialrupturen der Rotatorenmanschetten doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentiert seien. Ausserdem gebe es erfahrungsgemäss keine Ausheilung von Rotatorenmanschettenrupturen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), dass die Beschwerdegegnerin den Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhanges mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen habe. Der Beschwerdeführer sei nach dem Sturz im Jahr 2005 ohne Operation schmerzfrei gewesen und habe gearbeitet. Dies zeige, dass es über 10 Jahre gedauert und eines neuen Unfalls bedurft habe, damit die jetzt vorhandenen Beschwerden aufgetreten seien. Prof. B.___ begründe nicht, warum nun bereits nach drei Monaten der Status quo sine eingetreten sein soll. Damit werde der Beweis nicht genügend erbracht. Auch lägen aufgrund des Berichtes von Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, zumindest geringe Zweifel an Prof. B.___ Stellungnahme vor, so dass die Beschwerdegegnerin ein externes Gutachten hätte einholen müssen. Damit bestehe Anspruch auf die Einholung eines medizinischen Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens oder zumindest auf Rückweisung zur weiteren Abklärung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2017 ergänzte die Beschwerdegegnerin, dass sie ihren Entscheid im Wesentlichen auf die Stellungnahme von Dr. D.___ vom 20. Dezember 2016 abstelle, welcher ausgeführt habe, dass sich die dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerativen Veränderungen durch die vielen Jahre verschlechtert hätten, indem sich die partiellen Rissläsionen der Rotatorenmanschette zu einer transmuralen Ruptur verändert hätten, was einem typischen zeitabhängigen Verlauf entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Demnach stehe die transmurale Ruptur nicht überwiegend wahrscheinlich in einem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 3. März 2016 und es sei auch von weiteren Abklärungen kein Erkenntnisgewinn zu erwarten. Damit sei davon auszugehen, dass es durch das Ereignis im März 2016 zu einer vorübergehenden Verstärkung der Schmerzen gekommen sei, welche 3 Monate später wieder abgeklungen seien und danach überwiegend wahrscheinlich auch ohne das Ereignis vom 3. März 2016 wieder stärker geworden seien. Jedenfalls sei die Behandlung der degenerativen transmuralen Ruptur nicht unfallbedingt erfolgt (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anfangs März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich folgendermassen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erstbehandlung fand am 3. März 2016 bei Dr. A.___ statt. Dr. A.___ notierte ein intramuskuläres Hämatom M. deltoideus und mögliche Sehnenläsion M. supraspinatus rechts und eine Deltoideuskontusion links. Im konventionellen Röntgenbild bestünden keine Hinweise auf ossäre Läsionen in beiden Schultern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose notierte er eine beidseitige Schulterkontusion und attestierte dem Beschwerdeführer vom 3. März bis zum 17. April 2016 eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/M5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer begab sich am 18. April 2016 in die ambulante Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde der C.___ (Urk. 8/M1). Die behandelnden Ärzte führten aus, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund von beidseitigen Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschmerzen, rechts beschwerdeführend, bei ihnen vorstelle. Sie hätten ihn letztmals vor Jahren gesehen mit Partialrupturen beidseits der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette. Die Schulterschmerzen seien jedoch erst seit einem Skisturz vom 2. März 2016 wieder aufgetreten. Nun habe er vor allem nachts und beim Arbeiten als Coiffeur Schmerzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte notierten folgende Diagnose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschettenruptur (Supraspinatus transmural, Subscapularis Oberrand), Bizepstendinopathie Schulter rechts bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Skisturz 2. März 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorenmanschetten-Partialrupturen beidseits 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Arthro-MRI zeige sich eine transmurale Ruptur der Supraspinatussehne und eine Oberrandläsion der Subscapularissehne. Der Leidensdruck sei eigentlich gross. Aufgrund schlechter Erfahrung in der Verwandtschaft nach Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschettenrekonstruktion wünsche er sich vorerst kein operatives Vorgehen (trotz Anraten ihrerseits). Sie hätten daher eine subakromiale Infiltration durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt, welche eine leichte Besserung gebracht habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Mai 2016 erfolgte eine Verlaufskontrolle nach der Infiltration. Die Ärzte konstatierten im Bericht vom 1. Juni 2016, dass der Beschwerdeführer über eine Verbesserung der Beschwerden durch die Infiltration berichte. Zudem nehme er noch die verordneten Celebrex 200 mg bis zweimal täglich ein. Die Schmerzen seien aktuell deutlich weniger als vor der Infiltration. Schmerzfrei sei er jedoch nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe profitiert durch die Infiltration rechts und die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen seien aktuell weniger als auf der linken Seite. Bei ausgeprägten Schmerzen links führten sie eine diagnostisch-therapeutische Infiltration sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acromial durch, woraufhin sich die Beschwerden leicht besserten. Er sei vom 18. April bis zum 30. Juni 2016 50 % arbeitsunfähig (Urk. 8/M2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Juli 2016 erfolgte die klinische Verlaufskontrolle in der C.___. Die Ärzte notierten, der Beschwerdeführer berichte, dass die Infilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration links eine gewisse Verbesserung für ca. 10 Tage herbeigeführt habe. Danach hätten die ursprünglichen Beschwerden wieder zugenommen, welche aktuell mindestens auf dem Vorniveau seien. Rechts hätten die Schmerzen in den letzten Wochen auch wieder zugenommen. Da der Beschwerdeführer als Rechtshänder seiner Tätigkeit als Coiffeur nachgehe, sei er im Alltag entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend beeinträchtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte konstatierten, dass nach der Infiltration vom 30. Mai 2016 wieder etwas mehr Schmerzen vorhanden seien. Dennoch sei er weiterhin relativ gut kompensiert und wünsche momentan keine Operation. Bei erneuter Situation durch die akute lange Bizepssehnenruptur würden sie nun eine Serie Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie durchführen. Sollten die Beschwerden im weiteren Verlauf eher wieder zunehmen, werde sich der Beschwerdeführer wieder melden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 21. Juli 2016 hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Ärzte der C.___ folgende Diagnosen fest (Urk. 8/M4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spontane Ruptur der langen Bizepssehne rechts am 3. Juli 2016 bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorenmanschettenruptur (Supraspinatus transmural, Subscapula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ris Oberrand), Bizepstendinopathie Schulter rechts bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Skisturz vom 2. März 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorenmanschetten-Partialrupturen beidseits 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschettenruptur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei vom 18. April bis zum 30. Juni 2016 50 % arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig. Die weitere Behandlung erfolge durch diagnostisch therapeutische Infiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, eine Operation oder Hospitalisation sei nicht geplant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. B.___ führte in seiner von der Beschwerdegegnerin eingeholten Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 8. September 2016 aus (Urk. 8/M6), dass es sich vorliegend um die Traumatisierung von vorgeschädigten Schultergelenken beidseits handle, wobei das Datum, ob nun 1., 2. oder 3. März 2016, irrelevant sei. Wesentlich sei, dass im Bericht der C.___ vom 18. April 2016 als Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand bereits im Jahre 2009 Partialrupturen der Rotatorenmanschetten doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentiert seien. Erfahrungsgemäss gebe es keine Ausheilung von Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschettenrupturen, wohl aber Verläufe, bei denen trotz Rupturen eine gute schmerzarme Funktion resultiere. Vorliegend sei von dieser Konstellation aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen. Anlässlich der Konsultation am 30. Mai 2016 seien in der C.___ günstige Verhältnisse festgestellt worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich um eine vorübergehende Verschlimmerung. Der Status quo sine sei 3 Monate nach dem Ereignis erreicht worden und zwar an beiden Schultern. Sie datierten dies auf den 30. Mai 2016. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers holte die Stellungnahme von Dr. D.___ vom 20. Dezember 2016 ein (Urk. 8/M7). Dr. D.___ konstatierte, dass der Beschwerdeführer bereits im Jahr 2005 wegen beidseitiger Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schettenverletzung in seiner Behandlung gewesen sei. Er habe damals partielle Läsionen der Rotatorenmanschette festgestellt und habe eigentlich auch eine Operationsindikation gestellt, sofern sich der Gesamtheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht bessern würde. Demgegenüber habe der Beschwerdeführer trotz Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenz der Beschwerden eine deutliche Besserung gezeigt, sodass mit einer operativen Rekonstruktion habe zugewartet werden können. Damals sei durch die Versicherung bei Dr. E.___ eine vertrauensärztliche Untersuchung veranlasst worden, welcher nicht degenerative Faktoren geltend gemacht habe, sondern den Unfall anerkannt und die Weiterführung der konservativen Therapie befür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortet habe. Er habe explizit erwähnt, dass bei fehlender Besserung der Beschwerden die operative Rekonstruktion notwendig sei und dies von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung übernommen werde. Deswegen habe sie auch die weiteren Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen übernommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die neuen Stürze seien eigenständige Unfallfolgen mit Verletzung der Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschette bei stark vorgeschädigter Rotatorenmanschette. Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zu vorherigen Untersuchungen sei die Manschettenruptur nun durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend, was durchaus erklärbar sei mit einem erneuten Trauma bei vorgeschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digter Rotatorenmanschette. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epikritisch könne er folgendes anfügen: Einerseits habe der Beschwerdeführer im Jahre 2005 eine Traumatisierung der Schulter links erlitten. Damals seien partielle Einrisse der Supraspinatussehne ansatznahe des tiefen Blattes festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden. Wegen ebenfalls zunehmender Schmerzen sei dann später ein MRI auch rechtsseitig durchgeführt worden. Auch dort hätten sich degenerative Veränderungen der Rotatorenmanschette gezeigt. Da sich der Zustand damals im Laufe der Monate gebessert habe, sei die konservative Therapie weitergeführt worden. Dr. E.___ als Vertrauensarzt der Versicherung habe damals festgestellt, dass die vorwiegend degenerativen Veränderungen der Rotatorenmanschette durch das Trauma verschlimmert worden sei und das subacromiale Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment therapeutisch behandelt werde. Er habe in Aussicht gestellt, dass eine eventuell notwendige Operation ebenfalls als Unfallfolge übernommen werden müsse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die degenerativen Veränderungen könnten nicht abheilen, insbesondere keine Rotatorenmanschettenverletzung. Durch die vielen Jahre hätten sich die dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerativen Veränderungen verschlechtert, indem sich die Rotatorenmanschette von partiellen Rissläsionen zu einer transmuralen Ruptur verändert hätten. Dies entspreche einem typischen zeitabhängigen Verlauf. Die neuen Traumen im Jahr 2016 seien ebenfalls als Traumatisierung einer bekannten Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schettenruptur zu sehen. Durch die lange Vorlaufzeit seien natürlich die dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerativen Veränderungen der Manschette stärker geworden, sodass jetzt in den neuen MRIs eine perforierende transmurale Ruptur festgestellt worden sei. Auch die wäre natürlich eine Operationsindikation. Der Beschwerdeführer habe bis jetzt aber eine operative Rekonstruktion abgelehnt. Seines Erachtens handle es sich bei den neuen Unfällen erneut um eine Traumatisierung einer vorbestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Rotatorenmanschettenproblematik. Das alte Ereignis im Jahre 2005 habe dabei wenig Einfluss auf die jetzigen Beurteilungen. Damals sei der Unfall aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt worden als Traumatisierung einer vorbestehenden degenerativen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung und die Behandlung und die Therapie seien übernommen worden als Unfallfolge. In der weiteren Folge habe der Beschwerdeführer keine Operation gebraucht und er sei neun Jahre lang ohne medizinische Therapie gewesen. Deswegen seien die neuen Unfälle als neues Ereignis, unabhängig von alten Veränderungen, zu sehen. Dass die Rotatorenmanschette, vorgeschädigt, sich weiter degenerativ verändere, sei normal. Auch diese neue transmurale Ruptur sei wohl Ausdruck einer traumatischen Verschlimmerung eines vorbestehenden Schadens der Rotatorenmanschette. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage erstellt und des Weiteren unbestritten ist, dass stark geschädigte Rotatorenmanschetten als Vorzustand vorlagen und diese durch das Ereignis bzw. die Ereignisse anfangs März 2016 aktiviert bzw. verschlechtert wurden. Strittig und zu prüfen bleibt, ob der Status quo sine - wie von der Beschwerdegegnerin geltend gemacht - am 30. Mai 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder erreicht gewesen ist oder nicht (vgl. E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies lässt sich - gestützt auf die vorliegenden medizinischen Berichte und Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahmen - nicht abschliessend beurteilen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ konstatierte, dass erfahrungsgemäss keine Ausheilung von Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torenmanschettenrupturen erfolge, wohl aber Verläufe, bei denen trotz Rupturen eine gute schmerzarme Funktion resultiere. Vorliegend sei von dieser Konstellation auszugehen. Anlässlich der Konsultation am 30. Mai 2016 seien günstige Verhältnisse in der C.___ festgestellt worden (Urk. 8/M6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Ärzte der C.___ vom 1. Juni 2016 über die Konsultation vom 30. Mai 2016 wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer über eine Verbesserung der Beschwerden durch die am 18. April 2016 stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fundene Infiltration berichte. Er nehme noch die von ihnen verordneten Celebrex bis zweimal täglich ein. Die Schmerzen seien aktuell deutlich weniger als vor der Infiltration, schmerzfrei sei er aber nicht (Urk. 8/M2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist festzuhalten, dass die Schulterschmerzen rechts erheblich reduziert werden konnten - ein schmerzfreier Zustand lag allerdings nicht vor. Im Bericht von Prof. B.___ fehlt des Weiteren eine eingehende Begründung, warum der Status quo sine seiner Meinung nach am 30. Mai 2016 erreicht gewesen sei - der pauschale Hinweis darauf, dass es erfahrungsgemäss keine Ausheilung von Rotatorenmanschettenrupturen gebe, wohl aber Verläufe, bei denen trotz Rupturen eine gute schmerzarme Funktion resultiere und vorliegend von dieser Konstellation auszugehen sei, reicht nicht, um mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit das Erreichen des Status quo sine per 30. Mai 2016 zu begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine abschliessende Beurteilung ist damit anhand des Berichtes von Prof. B.___ nicht möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte der C.___ äussern sich weder zur Unfallkausalität noch zu einem allfälligen Eintritt des Status quo sine, womit nicht auf sie abgestellt werden kann (vgl. Urk. 8/M1-M5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Berichte von Dr. D.___ lassen keine abschliessende Beurteilung zu, ob und allenfalls wann der Status quo sine eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In seinem Bericht vom 20. Dezember 2016 hielt er im Wesentlichen dafür, dass - gleich wie im Jahr 2005 - von einer Traumatisierung einer bekannten Rotato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">renmanschettenruptur auszugehen sei. Damals sei die Behandlung und die Therapie als Unfallfolge übernommen worden (Urk. 8/M7). Diese Argumentation greift allerdings zu kurz, da lediglich die Übernahme der Behandlung durch die Unfallversicherung im Jahr 2005 nichts darüber aussagt, ob in casu der Status quo sine bereits erreicht wurde oder nicht. Auch ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Argumentation nach der Formel „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sem aufgetreten ist, nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ht zu genügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1) - ebenso wenig reicht sie aus, um schlüssig zu bele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, dass der Status quo sine noch nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichte Bericht vom 29. März 2017 reicht nicht zur abschliessenden Beurteilung aus, wird darin im Wesentlichen der Bericht vom 20. Dezember 2016 erneut wiedergegeben und darüber hinaus Kritik am Bericht von Prof. B.___ und dem Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid geübt (vgl. Urk. 3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer holte des Weiteren auch noch den Bericht von Dr. med. F.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, vom 23. März 2017 ein (Urk. 3/4). Dr. F.___ argumentiert darin aber ebenfalls lediglich nach der Formel „post hoc ergo propter hoc“, so dass nicht abschliessend auf diese Einschätzung - welche darüber hinaus noch äusserst kurz begründet ist - abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich die medizinische Aktenlage als ungenügend zur abschliessenden Beurteilung, ob und allenfalls wann genau der Status quo sine eingetreten ist. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er angefochtene Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben und die Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese zur Frage, ob und allenfalls wann genau der Status quo sine eingetreten ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Abklärungen tätige.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sache kommt einem Obsiegen des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, namentlich unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘200.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. März 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">degegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>