<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_181/2008/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 29. Januar 2009 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Aargau, </div> <div class="para">Einwohnergemeinde A.________, </div> <div class="para">Kirchgemeinde A.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Finanzverwaltung A.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Feststellungsklage nach <span class="artref">Art. 85a SchKG</span>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. Oktober 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 4. Kammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. Oktober 2008 des Aargauer Obergerichts, das eine Appellation des Beschwerdeführers gegen einen Abschreibungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidenten von B.________ (Abschreibung einer gegenstandslos gewordenen Klage des Beschwerdeführers gemäss <span class="artref">Art. 85a SchKG</span>) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, </div> <div class="para">in die - das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisende - bundesgerichtliche Verfügung vom 10. Dezember 2008 samt Aufforderung zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 700.--, </div> <div class="para">in die Nachfristansetzung vom 14. Januar 2009 zur Vorschusszahlung, </div> <div class="para">in die Mitteilung der Bundesgerichtskasse, wonach der Vorschuss fristgemäss geleistet worden sei, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingaben des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden sind, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=14.01.2009&amp;to_date=02.02.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Obergericht im Entscheid vom 23. Oktober 2008 erwog, die in Betreibung gesetzten Steuerforderungen (Fr. 623.80 und Fr. 6'876.20, je nebst Zins) seien zwischenzeitlich bezahlt worden, weshalb die Betreibungen abgeschlossen seien, die Klage gemäss <span class="artref">Art. 85a SchKG</span> gegenstandslos geworden und vom Bezirksgerichtspräsidenten zu Recht abgeschrieben worden sei, schliesslich sei der Beschwerdeführer wegen seiner Beschimpfungen von Gerichtspersonen mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken zu bestrafen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben an das Bundesgericht nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der im vorliegenden Verfahren allein anfechtbare Entscheid des Obergerichts vom 23. Oktober 2008 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, die inhaltliche Richtigkeit der Steuerforderungen zu bestreiten und Tilgung zu behaupten, zumal diese Punkte nicht Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids bildeten und auch nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein können, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. Januar 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>