<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-04-03-5A_249-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_249/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. April 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Alters- und Pflegeheim B.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Zwangsmedikation, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 23. März 2023 (PA230008-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 2017 im Alters- und Pflegeheim B.________ (Klinik) fürsorgerisch untergebracht. Die fürsorgerische Unterbringung wurde im Rahmen der periodischen Überprüfung durch die KESB Dübendorf mit Entscheid vom 24. Januar 2023 verlängert. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 1. März 2023 gelangte der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf diesen Entscheid an das Bezirksgericht Uster und machte eine Zwangsmedikation geltend. Nach Abklärungen bei der KESB und der Klinik trat das Bezirksgericht Uster mit Verfügung vom 3. März 2023 auf die Eingabe nicht ein. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. März 2023 ab. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 29. März 2023 gelangt der Beschwerdeführer an das Bundesgericht mit dem Anliegen, die Zwangsmedikation sei unverzüglich zu beenden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.03.2023&amp;to_date=10.04.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.03.2023&amp;to_date=10.04.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht hat erwogen, dass die KESB zur Anordnung einer Zwangsmedikation gar nicht zuständig, sondern diese vielmehr von der ärztlichen Leitung der Klinik anzuordnen wäre. Eine solche Anordnung bestehe aber nicht und zudem liege die Klinik im Bezirk Hinwil, weshalb das dortige Bezirksgericht in Bezug auf Zwangsmedikationen beschwerdezuständig wäre. Eine Nachfrage seitens des Obergerichtes habe im Übrigen ergeben, dass keine Zwangsbehandlung vorliege; die Heimärztin habe festgehalten, dass der Beschwerdeführer den Arm freigemacht und sich die Spritze ohne Abwehr habe verabreichen lassen. Vor dem Hintergrund des Gesagten sei es nicht zu beanstanden, wenn das Bezirksgericht Uster nicht auf die Eingabe des Beschwerdeführers eingetreten sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Vor Bundesgericht hält der Beschwerdeführer - wie bei zahlreichen früheren Beschwerden zur Thematik der Zwangsmedikation - abstrakt fest, dass in der Klinik die Patienten tagtäglich mit kastrierenden Medikamenten drangsaliert und gefoltert würden. Die Ärzte wollten mit Psychopharmaka die Welt retten und bessere Menschen formen, würden diese aber unfruchtbar machen und die Nation zerstören. </div> <div class="para">Diese Ausführungen gehen an den Erwägungen des angefochtenen Urteils vorbei und es nicht ersichtlich, inwiefern dieses gegen Recht verstossen könnte, umso weniger als beide kantonalen Instanzen von Amtes wegen alle nötigen Abklärungen im Zusammenhang mit den Behauptungen des Beschwerdeführers getroffen haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. April 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>