<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00624</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Meier </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fingerhuth</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, hat eine Lehre zum Schreibmaschinen-mechaniker absolviert, und war zuletzt selbständig im Bereich PC-Support und Programmierung erwerbstätig (Urk. 8/3, 8/10 und 8/15). Am 9. August 2010 meldete er sich unter Hinweis auf eine Diskushernie erstmals bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte nach Einholung medizinischer Unterlagen (Urk. 8/4, 8/9 und 8/11/4 ff.) Kostengutsprache für eine Anpassung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platzes (Urk. 8/19) und für berufliche Massnahmen (Kurse zum Web Entwickler; Urk. 8/22, 8/32). Zudem richtete sie dem Versicherten Taggelder aus (Urk. 8/27, 8/41 f.). Nachdem jener die Kurse erfolgreich absolviert hatte (vgl. Urk. 8/39), schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen mit Mitteilungen vom 7. Mai beziehungsweise 9. Oktober 2012 ab (Urk. 8/43, 8/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. April 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Ängste und depressive Gefühle erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/54). Nach Eingang von Auszügen aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 8/53, 8/63) und mehreren Arztberichten (Urk. 8/60, 8/73 f.) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit Schreiben vom 25. Mai 2016 (Urk. 8/76) mit, dass keine beruflichen Massnahmen angezeigt seien. In der Folge gab sie bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag (Gutachten vom 12. September 2016, Urk. 8/92). Mit Vorbescheid vom 8. November 2016 (Urk. 8/98) stellte sie dem Versicherten sodann die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, woge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen dieser am 5. Dezember 2016 (Urk. 8/100) und ergänzend am 9. Januar 2017 (Urk. 8/106) Einwand erhob. Nachdem die IV-Stelle bei Dr. Y.___ eine ergänzende Stellungnahme eingeholt hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/110), verfügte sie am 27. April 2017 im angekündigten Sinne (Urk. 8/115 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 29. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit folgenden Rechtsbegehren:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die IV-Verfügung vom 27.04.2017 aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine ganze IV-Rente zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die IV-Verfügung vom 27.04.2017 aufzuheben und </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei die IV-Stelle zu verpflichten, eine psychiatrische Begutachtung bei einem der nachfolgenden Psychiater durchzuführen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frau Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herr Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herr Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie, Rehaklinik C.___</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene Gutachten </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei über den Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine IV-Rente neu zu entscheiden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gegenpartei.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2017 (Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, worüber der Versicherte mit Verfügung vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Juli 2017 (Urk. 9) orientiert wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten </span><span>Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähi</span><span>gkeit schliessen lassen (E. 7).</span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.3).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V</span><span> 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Gründen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhältnismässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ob dies zutrifft, beurteilt sich aufgrund der konkreten Fallumstände und der jeweiligen Beweisproblematik (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 27. April 2017 (Urk. 2) im Wesentlichen auf den Standpunkt, die beweiskräftige psychiatrische Begutachtung habe ergeben, dass der Versicherte an Erkrankun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen leide, die nicht zu einem länger dauernden Ausfall der Erwerbsfähigkeit führen würden. Insbesondere seien die Kriterien einer Persönlichkeitsstörung nicht erfüllt. Die Arbeitsfähigkeit sei sowohl in der angestammten Tätigkeit als Softwareentwickler, als auch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeder anderen Tätigkeit nicht eingeschränkt. Folglich bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte machte demgegenüber in seiner Beschwerdeschrift vom 29. Mai 2017 (Urk. 1) zusammengefasst geltend, auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Y.___ vom 12. September 2016 könne sowohl aus formellen, als auch aus materiellen Gründen nicht abgestellt werden. Formal mängelbehaftet sei die Expertise namentlich mit Blick auf die Dauer der Begutachtung, die vorhande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ungenauigkeiten sowie die unangemessene Atmosphäre anlässlich der Untersuchung (S. 6 ff.). Inhaltlich überzeuge das Gutachten angesichts der detaillierten Beurteilungen der langjährigen behandelnden Ärzte weder in Bezug auf die gestellten Diagnosen, noch hinsichtlich deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Letztere sei seit langer Zeit zu mindestens 80 % eingeschränkt, weshalb Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bestehe. Zumindest müsse jedoch im Sinne des Eventualantrages eine psychiatrische Neubegutachtung in Betracht gezogen werden (S. 9 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2017 (Urk. 7) blieb die IV-Stelle dabei, dass auf das psychiatrische Gutachten abgestellt werden könne. Dr. Y.___ habe sich auch im Zuge einer ergänzenden Stellungnahme vom 9. März 2017 einlässlich mit den vorhandenen Arztberichten auseinandergesetzt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden liege nicht vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Arbeitsfähigkeit des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht (mehr) durch somatische Erkrankungen wie namentlich Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden beeinträchtigt ist (vgl. Urk. 8/49/3, 8/73/3). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers stellt sich anhand der Aktenlage im Wesentlichen wie folgt dar:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 13. April 2016 folgende Diagnosen (Urk. 8/60/2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung mit Anteilen der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schlossenheit und negative Affektivität (ICD-10 F60.6),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Abklärung habe ein seit der Jugend geprägtes Muster von ängstlichem, insuffizientem und depressivem Erleben mit Vermeidungsverhalten ergeben. Bis 2006 habe der Versicherte Kompensationsmöglichkeiten gehabt, die jedoch nicht mehr hilfreich seien und zur Dekompensation respektive zur Erkrankung geführt hätten. Diese sei in der Weise ausgeprägt, dass das interper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonelle Interaktionsverhalten sowie das intrapsychische Erleben stark beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt seien. Diese Störungen würden sich in allen Lebensbereichen wie Part</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerschaft, Familie, Freizeit und Arbeit auswirken, sodass die Lebensqualität sehr stark vermindert sei. Die interpersonellen und intrapsychischen Konflikte seien tief verwurzelt und seit der Kindheit ungelöst bestehend. Die Life-Events (Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geburt, familiäre emotionale Deprivation, Demütigungen aufgrund des Migra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionshintergrunds, Aussenseiterdasein, Verleugnung der Homosexualität, trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch erlebte HIV-Diagnose und Hodenkrebs) hätten Einfluss genommen auf die introvertierte, ruhige, passive, abhängige und skeptische Primärpersönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Aufgrund der schwer ausgeprägten ängstlich-vermeidenden Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung und der rezidivierenden ängstlich-depressiven Erkrankungsphasen sei die Prognose für eine Genesung sehr wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungünstig. Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit belaufe sich auf maximal 20 % (Urk. 8/60/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Y.___ vom 12. September 2016 sind einzig Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 8/92/17):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeitszüge, hier selbstunsichere (ICD-10 Z73.1),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Negativ veränderte Struktur der Familienbeziehungen in der Kindheit (ICD-10 Z61.2),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z56),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Verhältnissen (ICD-10 Z59),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenngleich es Hinweise auf eine zum Teil als belastend erlebte Kindheit und Jugend des Exploranden - etwa die angegebene Ausgrenzung in der Schulzeit - gebe, sei nicht von traumatischen Ereignissen im Sinne des ICD auszugehen. Sollte es diese Erlebnisse und Faktoren in der Kindheit und Jugend gegeben haben, so hätten sie mit Blick auf die Lehrausbildung und die spätere Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung zum Softwareentwickler höchst unwahrscheinlich Auswirkungen auf die Arbeits- oder Leistungsfähigkeit gehabt. Für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im vorliegenden Fall irrelevant, aber möglich sei, dass der Versicherte aufgrund der anscheinend ungünstigen familiären Umgebung in der Kindheit und Jugend selbstunsichere Persönlichkeitsaspekte ausgebildet habe. Diese seien jedoch im grossen Spielraum der Normvarianten menschlichen Erlebens und Verhaltens einzuordnen und nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathologisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die unauffällige beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Umstellungs- und Leistungsfähigkeit sei ab 2006 mit der HIV-Diagnose eingebrochen. Der psychische Zustand sei im Bericht von Dr. D.___ vom 13. April 2016 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängstliche, depressive Reaktion mit Rückzug und suizidalen Merkmalen beschrieben worden. Dieser Verlauf sei anlässlich der gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Untersuchung auch vom Versicherten bestätigt worden, was insgesamt auf eine Anpassungsstörung gemäss ICD-10 F43.2 hinweise (Urk. 8/92/18). Definitionsgemäss dürfe diese nicht länger als sechs Monate anhalten, ausser bei einer längeren depressiven Reaktion. Für den Fall, dass die Symptome fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauern, was vorliegend angenommen werden könne, schreibe das ICD-10 klar vor, dass die Diagnose in Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen klinischen Bild geändert und die andauernden Belastungen unter Verwendung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z-Codierungen gekennzeichnet werden sollten. Diese Einordnung bedeute nicht, dass depressive Symptome oder gar ein depressives Syndrom nicht mehr vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen. Sie seien dem Klassifikationssystem nach jedoch nicht mehr als patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch zu beurteilen (Urk. 8/92/20). Eine Persönlichkeitsstörung sei dagegen zu verneinen, zumal die Diagnosestellung durch Dr. D.___ offenbar aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmslos anhand der Angaben des Exploranden erfolgt sei, was problematisch sei. Allerdings sei vor allem mit Blick auf die jahrelange berufliche Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Versicherten bis zum Jahr 2006 nicht nachvollziehbar, dass das wesentliche Merkmal einer Persönlichkeitsstörung - das starre und unflexible Verharren von inadäquaten Verhaltensweisen in den verschiedensten Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsbereichen - dem Beschwerdeführer zugeschrieben werden könne (Urk. 8/92/21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit undatiertem Bericht entgegneten die behandelnden Fachpersonen Dr. med. Michael F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. phil. E.___, Fachpsychologe für Psychotherapie, die von Dr. D.___ gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.1) seien überzeugend. Es hätten sich in allen durch den Mini-ICF erhobenen Kategorien (vgl. Urk. 8/99/13 ff.) erhebliche bis grosse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen gezeigt, wobei deren (früh-)kindliche Genese eindeutig auf eine Persönlichkeitsstörung und nicht auf eine Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörung hinweise. Die Einschränkungen würden sich bereits seit etwa dem 30. Lebensjahr wesentlich auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten auswirken. Die psychische Dimension der Einschränkungen sei ihm jedoch erst mit der Aufnahme der Psychotherapie 2013 allmählich bewusst geworden. Die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit sei stets gesundheitlich und nicht wirtschaftlich bedingt gewesen. Selbst unter idealen Voraussetzungen sei aktuell von einer maximal 20%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 8/99/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ hielt in seinem Bericht vom 23. Dezember 2016 an den von ihm zuvor im April 2016 gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.1) fest. Die Kriterien für eine Anpassungsstörung seien nicht erfüllt, da sich die psychischen Symptome und Beschwerden wie unter anderem Pessimismus, Mut- und Hoffnungslosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Insuffizienzgefühle, Ängstlichkeit, Einzelgängertum sowie geringe Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit wie ein roter Faden durch das Leben des Versicherten gezogen hätten. Im Rahmen der Persönlichkeitsdiagnostik sei nicht bloss eine klinische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung des Beschwerdeführers erfolgt; es seien auch Auskünfte von Angehöri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und dem behandelnden Therapeuten eingeholt worden (Urk. 8/105/1 f.). Ausserdem könne der Aussage von Dr. Y.___, wonach eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung aufgrund des damit einhergehenden unflexiblen und starren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltens unvereinbar sei mit einer jahrelangen Leistungsfähigkeit, nicht per se zugestimmt werden. Die ICD-10 Kriterien würden besagen, dass solche Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensmuster meistens stabil seien und häufig mit einem persönlichen Leiden und gestörter sozialer Funktions- und Leistungsfähigkeit einhergehen würden. Auch ein Mensch mit einer Persönlichkeitsstörung verfüge über Fähigkeiten und Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen und könne aufgrund unterschiedlicher Kompensationsmechanismen eine eingeschränkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsfähigkeit erzielen. Beim Versicherten sei es auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der bestehenden Störungen durch wiederkehrende sowie anhaltende Misserfolge zu einer Resignation und damit zu einer psychischen Abwärtsspirale bis hin zur Invalidisierung gekommen. Es sei nach wie vor von einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von maximal 20 % auszugehen (Urk. 8/105/2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ wies in seiner ergänzenden Stellungnahme vom 9. März 2017 insbesondere darauf hin, dass die Ausführungen des Therapeuten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ zum Mini-ICF offensichtlich einzig auf den Angaben des Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">randen beruhen würden (Urk. 8/110/1). Dr. E.___ nehme - was verständ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sei - eine parteiische Rolle ein und liefere keine überzeugenden Informatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen oder Herleitungen, die für eine Änderung der gutachterlichen Beurteilung sprechen würden. In Bezug auf den Bericht von Dr. D.___ sei anzufügen, dass die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung überaus komplex und wegen der weitreichenden Auswirkungen für die betroffene Person auch mit ebenso hohen diagnostischen Hürden zu versehen sei. Die beim Versicherten vorliegenden Symptome seien namentlich unter Berücksichtigung der diagnostischen Leit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien gemäss ICD-10 nicht ausreichend für die Diagnose einer Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (Urk. 8/110/2 f.). Gesamthaft sei nochmals festzuhalten, dass die Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme des Versicherten in Bezug auf die Lebensführung im Gutachten mehrfach gewürdigt worden seien. Diese würden jedoch aus versicherungspsychiatrischer Sicht keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit auslösen (Urk. 8/110/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere eine Rente - zu Recht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint hat (vgl. E. 2.1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist in diesem Zusammenhang die Expertise von Dr. Y.___ vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. September 2016 (Urk. 8/92) auf ihren Beweiswert zu überprüfen. Sie basiert auf umfassenden psychiatrischen Abklärungen und wurde in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt (Urk. 8/92/2 ff.). Des Weiteren konnte der Versicherte seine aktuellen Beschwerden schildern und wurde vom Gutachter eingehend zu diver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Themenbereichen wie der sozialen Situation sowie dem beruflichen Werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang befragt (Urk. 8/92/9 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt und erläutert wurden (Urk. 8/92/17 ff., 8/110). Soweit möglich erfolgte sodann eine ausführliche Auseinandersetzung mit den vorangegangenen ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beurteilungen (Urk. 8/92/20 f., 8/110). Gesamthaft erfüllt das psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Gutachten somit die praxisgemässen Kriterien für eine beweiswerte medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Expertise (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob die vom Versicherten in seiner Beschwerdeschrift vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachten Rügen die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens von Dr. Y.___ zu schmälern vermögen. Er macht zunächst geltend, dass die Persönlichkeitsdiagnostik komplexe Anforderungen an den Untersucher stelle und oftmals mehrere Gespräche mit dem Betroffenen sowie das Einholen von fremdanamnestischen Auskünften erfordere. Eine Untersuchung von lediglich 60 Minuten sei in dieser Hinsicht nicht geeignet. Andererseits wies er auf meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rere Ungenauigkeiten im Gutachten hin - unter anderem hinsichtlich der HIV-Infektion und des letztmaligen Alkoholkonsums - und kritisierte den Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsstil respektive die Atmosphäre anlässlich der psychiatrischen Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist sich jedoch bewusst (Urk. 1 S. 7), dass es gemäss bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtlicher Rechtsprechung nicht auf die Dauer einer Untersuchung ankommt. Entscheidend ist vielmehr, ob die darauf basierenden Folgerungen vollständig und nachvollziehbar sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_848/2012 vom 16. April 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen; vgl. zu dieser Fragestellung hernach E. 4.3). An dieser Praxis hielt das Bundesgericht in weiteren Entscheiden fest, wobei es ergänzend darauf aufmerksam machte, dass auch die Anzahl der not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigen psychiatrischen Explorationen sowie das Einholen fremdanamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Auskünfte grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten unterliegt (Urteile 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2 und 9C_44/2017 vom 9. Mai 2017 E. 4.3 f.). In Bezug auf die vom Versicherten angesprochenen Ungenauigkeiten im Gutachten ist sodann weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern sich diese auf die im Ergebnis massgebende Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des psychischen Gesundheitszustandes sowie der Arbeitsfähigkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkt haben sollten. Selbiges gilt hinsichtlich des beanstandeten äusseren Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens der Exploration. Sofern der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang sinngemäss die Unparteilichkeit des Gutachters anzweifelt (vgl. Urk. 1 S. 9), ist ergänzend festzuhalten, dass bei der Beurteilung einer allfälligen Befangenheit nicht auf das subjektive Empfinden der versicherten Person abgestellt werden kann (BGE 132 V 93 E. 7.1). So ist grundsätzlich nachvollziehbar, dass der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte die Begutachtung als anstrengend und belastend wahrnahm (Urk. 1 S. 8). Das beanstandete Fehlen eines empathischen Untersuchungsstils vermag aus objektiver Sicht allerdings keinen Anschein der Voreingenommenheit zu begründen. Ebenso wenig ergibt sich dies aus dem Umstand, dass die Gutachter einer Aufnahme des Gesprächs auf Band </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zustimmten. Zum einen steht ihnen dies aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen frei. Zum anderen ergeben sich aus der Expertise keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass es zu einer selektiven Fragestellung und tendenziösen Auswertung gekommen wäre. Die dahingehenden undifferenzierten Vorwürfe des Beschwerdeführers sind nicht zu hören.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ ging im Ergebnis von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit sowohl für die zuletzt ausgeübte, als auch für eine dem Alter, der Qualifikation und dem Habitus des Versicherten angepassten Tätigkeit aus (Urk. 8/92/21). Dies überzeugt grundsätzlich in Anbetracht der gestellten Z-Diagnosen (Urk. 8/92/17), zumal solche Belastungen nicht unter den Begriff des rechtser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Gesundheitsschadens fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esgerichtes 9C_894/2015 vom 25. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In seinem Hauptstandpunkt rügt der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer allerdings im Wesentlichen, Dr. Y.___ habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen einer ängstlich-vermeidenden Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung zu Unrecht verneint, was im klaren Widerspruch zu den Berichten der behandelnden Fachpersonen stehe. In Anbetracht dieser psychischen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sowie der zusätzlich gestellten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer rezidivierenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, und eines Verdachts auf eine einfache Aktivitäts- und Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeitsstörung sei seit langer Zeit von einer um mindestens 80 % ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkten Funktions-, Leistungs- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 9 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte stützt seine Argumentation zum einen auf den undatierten Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. F.___ und E.___ (Urk. 8/99/13 ff.), welcher zu den ebenfalls von Dr. Y.___ geprüften 13 Kategorien des Mini-ICF-APP (vgl. Urk. 8/92/15 f.) umfangreiche Ausführungen enthält. Es erübrigt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch aus mehreren Gründen, auf diese im Einzelnen einzugehen. Zunächst ist darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass Berichte eines Psychologen nicht dazu geeignet sind, fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Feststellungen eines Psychiaters umzustossen (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Zwar hat Dr. F.___ als delegie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render Arzt den Bericht ebenfalls unterzeichnet (Urk. 8/99/22). Er verfügt allerdings ebenfalls nicht über die notwendige fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Qualifikation im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (vgl. www.medregom.admin.ch), was bei der Würdigung des Berichtes von erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Bedeutung ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_547/2010 vom 26. Januar 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Im Weiteren ist Dr. Y.___ dahin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend zuzustimmen (vgl. Urk. 8/110/1), als der Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. F.___ und E.___ massgeblich auf subjektiven Angaben des Versicherten beruht, welche sich überwiegend auf mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte zurückliegende Ereignisse beziehen. Damit geht einher, dass sie keiner kritischen Würdigung durch die behandelnden Fachpersonen zugänglich sind, zumal der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer erst seit 2013 eine psychologische Beratung in Anspruch nimmt (Urk. 8/99/13). Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass behandelnde Arztper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits beruft sich der Beschwerdeführer auf die fachärztlichen Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen von Dr. D.___ vom 13. April und 23. Dezember 2016 (Urk. 8/60, 8/105), welcher aus psychiatrischer Sicht namentlich ausgehend von der von ihm diagnostizierten Persönlichkeitsstörung eine maximal 20%ige Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit attestiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Unterschied zu akzentuierten Persönlichkeitszügen vermag eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung grundsätzlich einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen). Dr. Y.___ legte allerdings nachvollziehbar dar, weshalb vorliegend nicht von einer solchen psychischen Erkrankung auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen ist. Er verwies in diesem Kontext zutreffend auf die diagnostischen Leit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien gemäss ICD-10 (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Auflage, 2015, S. 276 f.). So finden sich zwar eini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge Hinweise für eine belastete Kindheit und Jugend des Versicherten (vgl. Urk. 8/60/1 f., 8/92/10, 8/92/17 f. und 8/99/13 ff.). Dr. Y.___ weist jedoch berechtigterweise darauf hin, dass vor allem mit Blick auf die jahrelange beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Leistungsfähigkeit nicht auf ein starres, unflexibles Verharren von inadä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quaten Verhaltensweisen in verschiedensten Funktionsbereichen gesprochen werden kann (Urk. 8/92/21). Namentlich war der Versicherte nach Abschluss seiner Lehre zum Schreibmaschinenmechaniker und mehreren Weiterbildungen bei verschiedenen Arbeitgebern erwerbstätig. Dabei leitete er unter anderem auch Kurse für neue Programmiersprachen. Ab 1992 nahm er zudem eine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Erwerbstätigkeit als Softwareentwickler auf (zum Ganzen Urk. 8/10/2 f., 8/60/1 und 8/92/10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beachten ist sodann auch, dass der Versicherte den Einbruch seiner Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit in direkten Zusammenhang zu der im Jahr 2006 erhaltenen HIV-Diagnose stellt (Urk. 8/54/6, 8/60/2, 8/92/11 und 8/92/13), was ebenfalls gegen eine andauernde und gleichförmige psychische Krankheit, sondern vielmehr für eine befristete Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis spricht. Darauf deu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet auch der Umstand hin, dass es dem Versicherten im Jahr 2010 (Urk. 8/3) möglich war, eine von der Invalidenversicherung unterstützte Weiterbildung erfolgreich zu absolvieren (Urk. 8/39). Ein psychisches Leiden wurde damals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinerseits nicht geltend gemacht (vgl. Urk. 8/3/6, 8/44/2), und konkrete Anhaltspunkte für ein auffälliges Verhaltensmuster lassen sich auch insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere den eingeholten Arztberichten nicht entnehmen (vgl. Urk. 8/4, 8/9, 8/11/4 und 8/49/2 ff.). Die von Dr. Y.___ diagnostizierte und in Übereinstimmung mit den Leitlinien des ICD-10 in Z-Diagnosen überführte Anpassungsstörung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt, a.a.O., S. 209 f.) überzeugt allerdings nicht nur vor diesem Hintergrund ohne weiteres. Entgegen der Argumentation des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 1 S. 10 ff.) deutet auch der Bericht von Dr. med. </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. September 1990 (Urk. 8/99/4 ff.), nicht auf eine seit Jahrzehnten vorhandene schwere psychische Störung hin. Dr. G.___ attestierte zwar aufgrund eines ängstlich-depressiven Versagenszustandes bei Überforderung einer leicht schizoid gefärbten, asthe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Persönlichkeit (ICD-9 F301.6) eine dauerhafte Militärdienstuntauglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Er bezeichnete die Erkrankung allerdings als eine weitgehend reaktive, depressiv-phobische Symptomatik in Zusammenhang mit dem Militärdienst (Urk. 8/99/7). Die Umschreibung der Persönlichkeit des Versicherten legt eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls keine tiefgreifende Störung, sondern vielmehr akzentuierte Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge nahe. Im Übrigen war der Beschwerdeführer - wie bereits dargelegt - auch nach 1990 in der Lage, trotz seines psychischen Leidens während vieler Jahre einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ausserdem begab er sich erst ab 2013 - im Alter von rund 49 Jahren - in ambulante psychologische Behandlung (Urk. 8/99/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die von Dr. D.___ diagnostizierte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung somit als nicht nachvollziehbar. Das Vorliegen einer derar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen psychischen Erkrankung kann in Nachachtung der diagnostischen Leit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien gemäss ICD-10 in Übereinstimmung mit der Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. Y.___ (Urk. 8/92/20 f., 8/110/2 f.) mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der objektiven Befunde wie namentlich der uneingeschränkten Schwingungsfähigkeit (Urk. 8/92/14) überzeugt auch die Feststellung des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achters, wonach keine eigentliche depressive Störung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt (Urk. 8/92/20). Die von Dr. D.___ gestellte Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (vgl. Urk. 6/60/2) vermag ebenfalls keine Invalidität zu begründen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_793/2016 vom 15. September 2017 E. 8.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der konkreten Umstände erscheint es damit prinzipiell gerechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt, auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens zu verzichten (vgl. E. 1.3). Der Vollständigkeit halber ist in diesem Zusammenhang zum beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz festzuhalten, dass nur schon mit Blick auf den gewöhnlichen Tagesablauf des Versicherten nicht von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Lebensbereichen gesprochen werden kann. Nebst seiner derzeitigen beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätigkeit an zwei Vormittagen verfügt der Beschwerdeführer über eine geregelte und - soweit ersichtlich - nicht krankheitsbedingt eingeschränkte Tagesstruktur, wobei er pro Tag insbesondere circa drei bis vier Stunden mit Programmieren zu Hause verbringt (Urk. 8/92/12 f.). Es erschliesst sich daher zum einen nicht, weshalb er diese Leistungsfähigkeit nicht im Rahmen einer (selbständigen) Erwerbstätigkeit verwerten könnte. Zum anderen steht das Akti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitätsniveau in einem erheblichen Missverhältnis zu der vom Versicherten gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten 80%igen Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Y.___ abgestellt werden. Dessen Feststellungen sind aufgrund der Berichte der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Fachpersonen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Zweifel zu ziehen. Die Beschwerdegegnerin ging daher berechtigterweise von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als (selbständiger) Softwareentwickler aus, weshalb ein Invaliditätsgrad von 0 % und kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung resultiert. Folglich erübrigt es sich, auf die Vorbringen des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers betreffend die Ermittlung des Validen- und Invalideneinkommens (Urk. 1 S. 17 f.) näher einzugehen. Angesichts der beweiskräftigen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Beurteilungsgrundlagen besteht im Übrigen - entgegen dem Eventu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alantrag des Versicherten (Urk. 1 S. 2 und 18) - auch kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">124 V 90 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4b, 122 V 157 E. 1d und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 136 I 229 E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung vom 27. April 2017 (Urk. 2) somit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Prozessaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>