<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-04-18-6B_96-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_96/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. April 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entziehen von Minderjährigen (betr. Weigerung der Rückgabe); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 1. November 2022 (SB210333-O/U/jv). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich gegen den Schuldspruch wegen Entziehens von Minderjährigen durch Weigerung der Rückgabe gemäss <span class="artref">Art. 220 StGB</span>. Der Beschwerdeführer verlangt eine Aufhebung sowohl des vor- als auch des erstinstanzlichen Urteils und einen Freispruch bzw. eventuell eine Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz. Er rügt eine "Verletzung des Gesetzes", "unzureichende Aufklärung der Tatsachen", "fehlerhafte Rechtsanwendung" sowie "Grundrechtsverletzungen" und macht geltend, er habe im Verfahren sowohl vor der Erst- als auch der Vorinstanz mehrfach die Anhörung seines Sohnes als Zeugen beantragt mit der Begründung, dessen Aussagen könnten seine Unschuld belegen. Die Vorinstanz nehme dazu keinerlei Stellung, was einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. einer Rechtsverweigerung gleichkomme. Diese Behauptung trifft indessen nicht zu. Aus dem angefochtenen Urteil (S. 5) ergibt sich vielmehr, dass der Beweisantrag auf Einvernahme des Sohnes mit Präsidialverfügung vom 11. August 2021 abgewiesen worden war. Damit bzw. mit den fraglichen Erwägungen der Abweisung des Beweisantrags setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vor Bundesgericht indessen nicht im Ansatz auseinander (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Daraus ergibt sich folglich nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletzt haben könnte. Die Beschwerde erfüllt selbst die an eine Laienbeschwerde zu stellenden, minimalen Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege und -beistand ersucht, kann dem Gesuch schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde aussichtlos erschien (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Auf eine Kostenauflage kann vorliegend ausnahmsweise verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. April 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>