A bteilung V E -1612/2007 koh/bos {T 0/2} U rteil vom 27. Juni 2007 M itw irkung: R ichterin Kojic, R ichter D ubey, R ichter W eber G erichtsschreiberin Bodenm ann _______, geboren _______, N igeria, w ohnhaft _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 23. Februar 2007 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 26. Juli 2006 - unter Verw en- dung eines R eisepasses einer ihm nicht w eiter bekannten Person - seinen H eim atstaat auf dem Luftw eg verlassen habe und unter U m gehung der G renzkontrollen über Frank- reich am 27. Juli 2006 in die Schw eiz eingereist sei, w o er gleichentags um Asyl nach- suchte, dass er anlässlich der sum m arischen Befragung im Transitzentrum Altstätten vom 25. August 2006 und der am 31. Januar 2007 durchgeführten Anhörung durch das M ig- rationsam t des Kantons Zürich im W esentlichen geltend m achte, er gehöre der Ethnie der Igbo an und stam m e von Akpulu, Im ostate, dass er von 2001 bis Juni 2006 in X._______ gelebt und als Klim ageräteverkäufer gearbeitet habe, w obei er auf Anraten seines Freundes H .E. m it elektrischen Kabeln H andel betrieben habe, dass er am 27. Februar 2006 eine grössere M enge Kabel eingekauft habe, w orauf er zw ei Tage später von der Polizei verhaftet w orden sei, w obei ihm m itgeteilt w orden sei, dass die erw orbenen Kabel von der der Bundesregierung N igerias angehörenden Firm a N . gestohlen w orden seien, dass er in der Folge auf dem Polizeiposten in X._______ festgehalten und anschliessend vier M onate lang im G efängnis W . in Y._______ inhaftiert w orden sei, dass am 20. Juni 2006 U nruhen in X._______ aufgeflam m t seien und das G efängnis ge- stürm t w orden sei, w orauf der Beschw erdeführer habe flüchten können, dass der Beschw erdeführer in der Folge an seinen W ohnort in X._______ zurückgekehrt sei und m it finanzieller U nterstützung seiner N achbarn habe nach Lagos w eiterreisen können, dass der Beschw erdeführer nach einem w eiteren einm onatigen Aufenthalt bei seinem O nkel in Lagos sein H eim atland verlassen habe, dass der Beschw erdeführer ansonsten nie Problem e m it den heim atlichen Behörden ge- habt und sich nie politisch aktiv betätigt habe, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen des Beschw erdeführers auf die Akten verw ie- sen w ird, dass der Beschw erdeführer w eder Identitätsdokum ente noch andere Bew eism ittel zu den Akten gab und er einer schriftlichen Aufforderung vom 27. Juli 2006 zur Papierabga- be innert 48 Stunden - m it N achdruck erneuert anlässlich der sum m arischen Befragung im Transitzentrum - nicht nachgekom m en ist, dass er zur Erklärung geltend m achte, er habe in N igeria niem als Identitätspapiere, son- dern lediglich einen Taufschein besessen, dass gem äss Verfügung des Sicherheitsdepartem entes des Kantons Basel-Stadt vom 2. Februar 2007 gestützt auf Art. 13e des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N ieder- lassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) gegen den Beschw erde- führer eine unbefristete Ausgrenzung aus dem gesam ten G ebiet des Kantons Basel- Stadt verfügt w orden ist, nachdem sich dieser im D rogenbereich aufgehalten habe,3 dass das BFM m it Verfügung vom 23. Februar 2007 - eröffnet am 26. Februar 2007 - in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Beschw erdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm eingeräum ten Frist von 48 Stunden keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben, w ofür keine entschuldbaren G ründe vorlägen, dass bei der im Falle von Papierlosigkeit vorzunehm enden Prüfung, ob auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w erden könne oder zusätzliche Abklärungen bezüglich Flüchtlingseigenschaft oder ei- nes W egw eisungsvollzugs nötig seien, der Beschw erdeführer im Verlaufe des Asylver- fahrens zu w esentlichen Punkten unterschiedliche Angaben gem acht habe, dass seine Schilderungen zu seinem U m zug nach X._______, zu seinem letzten Besuch im H eim atdorf und die D atierung der angeblich ausreiseauslösenden Ereignisse im Jahr 2006 m assive W idersprüche enthalten w ürden, dass der Beschw erdeführer auch bei der Bezeichnung des G efängnisses, in w elchem er vier M onate lang inhaftiert gew esen sein w olle, divergierende Angaben gem acht habe, dass ferner seine Ausführungen zu dem für die Ausreise aus N igeria benutzten R eise- pass der allgem einen Erfahrung und der Logik des H andelns w idersprechen w ürden, zu- m al der Beschw erdeführer nicht gew usst habe, auf w elche Identität dieses R eisepapier ausgestellt gew esen sei, dass im W eiteren die Angaben des Beschw erdeführers zur Erstürm ung des G efängnis- ses in X._______ den gesicherten Kenntnissen des BFM w idersprechen w ürden, zum al seine diesbezüglichen Angaben faktenw idrig seien, dass der Beschw erdeführer auch nicht in der Lage gew esen sei, zum G egenstand der gegen ihn erhobenen Vorw ürfe, zu seinem G efängnisaufenthalt und zur Erstürm ung des G efängnisses genauere Angaben zu m achen, w elche m an von einer Person, die sol- ches erlebt habe, erw arten könne, dass der Beschw erdeführer som it die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und der W egw eisungsvollzug zulässig, zum utbar und m öglich sei, zum al w eder die im H eim at- land des Beschw erdeführers herrschende politische Situation noch andere G ründe ge- gen die Zum utbarkeit eines W egw eisungsvollzuges nach N igeria sprechen w ürden, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung vom 23. Februar 2007 zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it einer - an das BFM gerichteten und von diesem an das Bundesverw altungsgericht w eitergeleiteten - englischsprachigen Eingabe vom 28. Feb- ruar 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid Beschw erde erhob und sinngem äss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und das Eintreten auf sein Asylgesuch be- antragt, w obei er auf seine Bedürftigkeit hinw eist und sinngem äss um den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersucht, 4 dass er zur Begründung nam entlich vorbringt, seine Befragung habe in einem feindli- chen respektive unfreundlichen R ahm en ("hostile and unfriendly environm ent") stattge- funden, dass er ferner in U nkenntnis des schw eizerischen Asylverfahrens und in einem m üden, desorientierten Zustand befragt w orden sei, dass er ferner w egen eines geringfügigen Vorfalles ("m inor offense") in Basel verhaftet w orden sei, dass er ferner als G eschäftsm ann ("legitim ate businessm an") und in Eile sein H eim at- land habe verlassen m üssen, w obei sein O nkel für ihn den für die R eise verw endeten R eisepass beschafft habe, dass der Beschw erdeführer entgegen der Ausführungen des BFM in N igeria konkret ge- fährdet sei und er davon ausgehe, im Falle einer R ückkehr m it einer lebenslangen Stra- fe konfrontiert zu w erden, beziehungsw eise getötet zu w erden, dass er w eiter alles unternom m en habe, um seine Identitätskarte erhältlich zu m achen, und er nach Erhalt dieselbe einreichen w erde, dass für die w eitere Beschw erdebegründung auf die Akten zu verw eisen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 2. M ärz 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- getroffen sind (Art. 109 Abs. 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31]), dass die Vorinstanz m it Zw ischenverfügung vom 13. M ärz 2007 zur Vernehm lassung aufgefordert w urde, dass das BFM m it Vernehm lassung vom 14. M ärz 2007 ergänzend unter anderem aus- führte, dem Beschw erdeführer sei nach seiner Einreise in die Schw eiz bis zur Befragung im Transitzentrum hinreichend Zeit zur Erholung zur Verfügung gestanden, w eshalb sein Einw and, er sei bei der Erstbefragung m üde und desorientiert gew esen, nicht gehört w erden könne, dass zudem keine konkreten Anzeichen dafür vorliegen w ürden, dass sich der Be- schw erdeführer um die Beschaffung von identitätsnachw eisenden D okum enten bem üht habe, w eshalb das Bundesam t an seinen Erw ägungen vollum fänglich festhalte, dass dem Beschw erdeführer m it Zw ischenverfügung vom 21. M ärz 2007 die Vernehm - lassung des BFM vom 14. M ärz 2007 zur Kenntnis gebracht und ihm G elegenheit gege- ben w urde, sich hierzu schriftlich zu äussern, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 5. April 2007 (Poststem pel) ausführt, die Beschaffung von Identitätspapieren sei verzögert w orden, nam entlich durch den U m - stand, dass sein in N igeria lebender O nkel einen Fahrzeugunfall erlitten habe und seine Fam ilie in N igeria um gezogen sei, w odurch die Kontaktaufnahm e m it seinen Verw and- ten nicht m öglich gew esen sei, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 30. April 2007 ein D okum ent ("C eritficate of Birth"), ausgestellt am 28. Juli 1986, nachgereicht hat, 5 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Ver- w altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass seit dem 1. Januar 2007 das neue Verfahrensrecht Anw endung findet (Art. 53 Abs. 2 VG G ), dass für Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide nach den Artikeln 32 bis 34 AsylG die Frist fünf Arbeitstage beträgt (Art. 108a AsylG ), dass die Eingabe des Beschw erdeführers zw ar in Englisch und som it nicht in einer Am tssprache des Bundes (vgl. Art. 70 der Schw eizerischen Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) verfasst ist, dass indessen der Inhalt dieser Eingabe gut verständlich ist und der W ille des Be- schw erdeführers aus seiner Eingabe klar hervorgeht, w eshalb es vorliegend nam entlich aus prozessökonom ischen G ründen gerechtfertigt ist, auf die Einreichung einer Ü berset- zung in eine Am tssprache zu verzichten, dass der Beschw erdeführer zur Beschw erdeerhebung legitim iert ist und auf die ansons- ten frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG so- w ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung erw eist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach Prüfung der Ak- ten auch aus Sicht des Bundesverw altungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, w es- halb für das N ichteinreichen von R eise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren G ründe vorliegen,6 dass das Bundesverw altungsgericht aufgrund der realitätsfrem den Ausführungen des Beschw erdeführers zu seiner R eise davon ausgeht, er habe für seine R eise aus dem H eim atland nach Europa authentische Identitäts- und R eisepapiere besitzen m üssen und entsprechend auch verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, zum al die diesbezüglichen pauschalen Ausführungen in der Beschw erde nicht zu überzeugen verm ögen, dass auch das auf Beschw erdeebene nachgereichte D okum ent ("C ertificate of Birth") an diesen Feststellungen nichts zu ändern verm ag, zum al dieses D okum ent den gesetzli- chen Anforderungen an ein R eise- oder Identitätsdokum ent offensichtlich nicht genügt, da es keine Fotographie enthält und dam it die Identität des Beschw erdeführers nicht zw eifelsfrei feststellen lässt, dass der Beschw erdeführer überdies keine genügende Entschuldigung für die N ichtab- gabe von Identitätspapieren anführen konnte, seine Vorbringen zu den Verfolgungs- und Fluchtgründen als haltlos zu bezeichnen sind (vgl. zur H altlosigkeit die nachstehenden Ausführungen) und es bei der 48-Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht (vgl. die für die vorliegende Konstellati- on nach w ie vor zutreffende Praxis der AR K gem äss Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 1999 N r. 16 E. 5c/aa, S. 109 f.), dass aufgrund der pflichtw idrigen N ichtabgabe entsprechender D okum ente die Identität des Beschw erdeführers bis heute nicht feststeht und dadurch auch seine persönliche G laubw ürdigkeit in erheblichem M asse in Frage gestellt ist, dass aus den in der angefochtenen Verfügung zutreffend angeführten Argum enten und den Akten die für das Bundesverw altungsgericht unzw eifelhafte Erkenntnis zu ziehen ist, es bestehe w eder Anlass zur Vornahm e zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses noch gar zur direkten Feststellung der Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass der Beschw erdeführer näm lich in w esentlichen Punkten seiner G esuchsbegrün- dung krass w idersprüchliche, diam etral abw eichende und zudem unsubstanziierte Anga- ben gem acht hat, dass er nam entlich bezüglich des Zeitpunktes, w ann seine Schw ierigkeiten begonnen haben sollen, w idersprüchliche Angaben gem acht hat, indem er einerseits angab, er habe erst 2006 im Zusam m enhang m it seinem Erw erb von gestohlenen Elektrokabel Schw ierigkeiten bekom m en und vorher keine Problem e m it den nigerianischen Behör- den gehabt (vgl. A1, S. 4 respektive 5), andererseits in der kantonalen Anhörung m ehr- m als angab, sein "Problem " sei 1996 entstanden (vgl. A12, S. 5), w obei er diese Anga- ben im Verlaufe derselben Befragung auf das Jahr 2005 korrigierte (vgl. A12, S. 7), dass unter diesen U m ständen festgestellt w erden m uss, dass sich der Beschw erdefüh- rer bezüglich des angeblich ausreiseauslösenden Ereignisses m assiv w idersprochen hat, dass sich der Beschw erdeführer ferner unterschiedlich geäussert hat im Zusam m en- hang m it der Bezeichnung des G efängnisses in X._______, in w elchem er eine vierm onatige H aft erlitten haben w ill (vgl. A1, S. 4 beziehungsw eise A12, S. 11),7 dass ferner auch die Schilderungen des Verhaltens des Beschw erdeführers nach seiner angeblichen Flucht aus dem G efängnis als w idersprüchlich und der allgem einen Logik des H andelns w idersprechend und som it als realitätsfrem d bezeichnet w erden m üssen, dass der Beschw erdeführer nam entlich im Verlaufe der kantonalen Anhörung die Tages- zeit seiner Flucht m it 10 U hr m orgens angibt, jedoch innerhalb der gleichen Anhörung ausführt, er sei m it einem N achtbus zum O nkel nach Lagos geflohen (vgl. A12, S. 7, 15 und 18), dass auch die von ihm geschilderte Ausreise aus N igeria m it einem R eisepass einer ihm frem den Person der allgem einen Erfahrung w iderspricht, zum al er jederzeit hätte dam it rechnen m üssen, auf die im R eisepass festgehaltene Identität angesprochen zu w erden, dass das erörterte Aussageverhalten auch nicht m it einer negativen, beziehungsw eise unfreundlichen Atm osphäre anlässlich der Anhörungen plausibel erklärt w erden kann, dass vielm ehr festzuhalten ist, dass diese in der Beschw erde erhobene Behauptung in den Akten keinerlei Stütze findet und auch die anlässlich der kantonalen Anhörung an- w esende H ilfsw erksvertretung keinerlei Bem erkungen in dieser R ichtung angebracht hat, dass der Vorinstanz som it eine ausreichende G rundlage für die Entscheidfindung zur Verfügung stand und nicht die geringsten substanziierten Anhaltspunkte für eine irgend- w ie geartete Verfolgungs- beziehungsw eise G efährdungssituation ersichtlich sind, dass sich das Bundesverw altungsgericht bisher nicht zur Frage geäussert hat, w elchem Bew eissm assstab die in Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG erw ähnte Feststellung bzw . N icht- feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ) unterliegen, dass vorliegend diese Frage jedoch offen gelassen w erden kann, da der Beschw erde- führer - sogar unter Annahm e des Bew eism asses der H altlosigkeit, dem gem äss R echt- sprechung der früheren AR K die N ichteintretenstatbestände von Art. 32 Abs. 2 Bst. e und f AsylG unterliegen (EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3., S. 16 f.; 2006 N r. 33 E. 6.1., S. 369) und bis zum 31. D ezem ber 2006 der frühere Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG unterlag (EM AR K 2004 N r. 34 E. 4.3., S. 242 ff.; EM AR K 2004 N r. 22 E. 5b, S. 149) - keine G ründe geltend m acht, die zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft führen oder zu- sätzliche Abklärungen gem äss Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG als nötig erscheinen lassen w ürden, dass deshalb auch ohne Beantw ortung der Frage nach dem anzuw endenden Bew eis- m ass festzustellen ist, dass keiner der drei in Art. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem R egelfall des N ichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden G ründe vorliegt, dass das BFM dem nach in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die W egw ei- sung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. die diesbezüglich w eiterhin geltende Praxis gem äss EM AR K 2001 N r. 21),8 dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine irgendw ie gear- tete Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ochte, w elche geeignet w äre, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass diese Erkenntnisse in der Beschw erde denn auch nicht substanziell m it konkreten Vorbringen bestritten w erden, dass der W egw eisungsvollzug in das vom Beschw erdeführer angegebene H eim atland N igeria gem äss bisheriger und w eiterhin geltender Praxis als generell zum utbar zu qua- lifizieren ist (vgl. EM AR K 1999 N r. 27) und aus den Akten auch keinerlei Anhaltspunkte für individuelle Vollzugshindernisse hervorgehen, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass beim vorliegenden Ausgang des Beschw erdeverfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem entes über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung (R ef.-N r. N _______) - _______Kantons _______, ad _______ D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Sandra Bodenm ann Versand am :