B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1899/2011 U r t e i l v o m 1 5 . O k t o b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richter Michael Beusch, Richter Daniel Stufetti, Richter Francesco Parrino Gerichtsschreiber Urs Walker. Parteien A._______ AG, Z._______, Beschwerdeführerin, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutsch- schweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 6343 Rotkreuz, Vorinstanz. Gegenstand Beitragsverfügung und Aufhebung Rechtsvorschlag; Verfü- gung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 4. März 2011. C-1899/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Verfügung der Vorinstanz vom 3. Oktober 2005 wurde die A._______ AG (Beschwerdeführerin) gestützt auf Art. 11 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters -, Hinterlassenen- und Invali- denvorsorge (BVG, SR 831.40) rückwirkend per 1. August 2004 an die Stif- tung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) angeschlossen (Beschwerdeak- ten [B -act.] 13 Beilage 1). Die Verfügung er wuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Schreiben vom 10. Februar 2011 stellte die Vorinstanz beim Betrei- bungsamt Region Y ._______ ein Betreibungsbegehren für eine Forderung von Fr. 73'701.20 zuzüglich Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 3'691.60 sowie Mahnkosten von Fr. 150. - und Inkassokosten von Fr. 100. - (B-act. 13 Beilage 2). Der Zahlungsbefehl wurde der Beschwerdeführerin am 18. Februar 2011 zugestellt (B-act. 13 Beilage 3). B. Mit Verfügung vom 4. März 2011 beseit igte die Vorinstanz den dagegen erhobenen Rechtsvorschlag (B-act. 13 Beilage 4) und verpflichtete die Be- schwerdeführerin zur Bezahlung des in Betreibung gesetzten Betrages von Fr. 77'742.80 und 5% Sollzinsen auf Fr. 73'701.20 seit dem 11. Februar 2011 (B-act. 13 Beilage 4). Zusätzlich verlangte sie Fr. 450.- für die Beglei- chung der Kosten der angefochtenen Verfügung. C. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 28. März 2011 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der Verfügung mit der Begrün- dung, die verlangten Beiträge beträfen zum Teil Arbeitnehmer, die in der abgerechneten Periode nicht mehr im Betrieb beschäftigt gewesen seien. Sie sei gerne bereit, eine Liste der Arbeitnehmer mit Lohnsumme für die verfügte Periode nachzureichen (B-act. 1). D. Mit Zwischenverfügung vom 6. April 2011 hat das Bundesverwaltungsge- richt die Beschwerdeführerin aufgefordert, einen Kostenvorschuss über Fr. 800.- zu leisten (B-act. 2). Diesen hat die Beschwerdeführerin fristgerecht am 12. Mai 2011 einbezahlt (B-act. 4). C-1899/2011 Seite 3 E. Mit Zwischenverfügung vom 17. Mai 2011 hat das Bundesverwaltungsge- richt die Beschwerdeführerin aufgefordert, die für das Beschwerdeverfah- ren relevanten Beweismittel nachzureichen, so insbesondere die anerbo- tene Liste mit der Lohnsumme für die verfügte Periode, und hat ihr gleich- zeitig Gelegenheit geboten, eine ergänzende Beschwerdebegründung ein- zureichen, die auf die Anstellungsverhältnisse der einzelnen Arbeitnehmer konkret Bezug nimmt, ansonsten im Unterlassungsfall aufgrund der Akten entschieden würde (B-act. 5). F. In der Beschwerdeergänzung vom 14. Juni 2011 legte die Beschwerdefüh- rerin die Lohnbescheinigungen der Ausgleichskasse für die Jahre 2009 und 2010 bei (B-act. 8). Sie machte geltend, der Vorinstanz mehrmals die korrekten Lohnsummen gemeldet zu haben, nämlich am 29. März 2010 per Einschreiben und am 1. Mai 2010 per Telefax. Sie beantragte ergän- zend, die Vorinstanz habe die Kosten des Verfahrens zu tragen. G. Mit Vernehmlassung vom 10. Oktober 2011 (B-act. 13) beantragte die Vo- rinstanz die vollumfängl iche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be- schwerdeführerin. Als Begründung führte sie aus, die angefochtene Verfü- gung sei nicht zu beanstanden und legte diverse Unterlagen bei, so di e Lohnbescheinigungen der Ausgleichskasse von 2004 bis 2010 (Beilage 5), die Prämienberechnungsblätter je Arbeitnehmer (Beilage 6), die Prämiens- ätze 2004 bis 2010 (Beilage 7) die Prämien- und Betreibungskontokorrenti 2004 bis 2010 (Beilage 8) sowie 3 neu g enerierte Faktura e (Beilage 9,10,11). H. In der Replik vom 18. Januar 2012 hielt die Beschwerdeführerin am Antrag fest, die Beitragsverfügung vom 4. März 2011 sei aufzuheben. Dabei listete sie diverse angebliche Fehler seitens der Vorinstanz auf ( B-act. 19). Sie verwies zudem auf vi er erfolgte Akonto -Zahlungen, welche von der Vo- rinstanz nicht berücksichtigt worden seien. I. Mit Zwischenverfügung vom 23. Januar 2012 forderte das Bundesverwal- tungsgericht die Beschwerdeführerin auf, ihren in der Replik gemachten C-1899/2011 Seite 4 Hinweis auf Akonto-Zahlungen zu konkretisieren und die in Aussicht ge- stellten Bankbelege betreffend die Überweisungen an die Vorinstanz nach- zureichen (B-act. 20). J. In der Ergänzung zur Replik vom 2. Februar 2012 reichte die Beschwerde- führerin die vier Banküberweisungsbelege nach, welche vier Zahlungen an die Vorinstanz belegen (B-act. 21). K. In der Duplik vom 9. Mai 2012 nahm die Vorinstanz zu den einzelnen Vor- bringen der Beschwerdeführerin Stellung und hielt an den in der Vernehm- lassung gestellten Anträgen fest (B-act. 26). L. Mit Zwischenverfügung vom 15. Mai 2012 brachte das Bundesverwal- tungsgericht der Beschwerdeführerin die Duplik der Vorinstanz vom 9. Mai 2012 inkl. der Beilagen 1-10 zur Kenntnis und schloss den Schriftenwech- sel ab (B-act. 28). M. Auf die weiteren Vorbringen und Unterlagen der Parteien wird – soweit für die Entscheidfindung notwendig – in den nachstehenden Erwägungen ein- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an- fechtbaren Verfügungen gehören jene der Auffangeinrichtung im Bereiche der beruflichen Vorsorge, zumal diese öffentlich -rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 lit. h VGG i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters -, Hinterlassenen- und Invali- denvorsorge [BVG, SR 831.40]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet an- geht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). C-1899/2011 Seite 5 1.2 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der Verwal- tungsakt der Auffangeinrichtung vom 4. März 2011, welcher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG darstellt. Dagegen hat die Beschwerde- führerin frist- und formgerecht (Art. 50 und 52 VwVG) Be- schwerde erho- ben. Als Adressatin ist sie durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Auf- hebung (Art. 48 Abs. 1 lit. a-c VwVG). Nachdem auch der geforderte Kos- tenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmit- tel einzutreten. 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und, wenn – wie hier – nicht eine kantonale Behörde als Be- schwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts- anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut -heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be -gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. F RITZ GYGI, Bundesverwal- tungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212, vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b, BVGE 2007/41 E. 2). 2.3 Im Beschwerdeverfahren gilt die Untersuchungsmaxime, wonach der Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen ist (Art. 12 VwVG). Dennoch trifft die beschwerdeführende Partei eine Rüge - und Substantiierungs- pflicht, ändert der Untersuchungsgrundsatz doch nichts an der materiellen Beweislast. Diese richtet sich nach der all gemeinen Beweislastregel von Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 (ZGB, SR 210), wonach derjenige die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat, der aus einer unbewiesen gebliebenen Tatsache Rechte ableiten will (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7428/2010 vom 31. Mai 2011 E. 4.2). Von den Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene Rechtsfragen wer- den von der Beschwerdeinstanz nur geprüft, wenn hierzu aufgrund der Par- teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 119 V 347 E. 1a). C-1899/2011 Seite 6 3. 3.1 Anfechtungsgegenstand und Ausgangspunkt bildet die angefochtene Verfügung. Im verwaltungsrechtlichen Beschwer deverfahren sind grund- sätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen und zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise anfechtbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit einer Sachurteilsvoraus- setzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1, 125 V 412 E. 1a S. 414 mit Hinweisen). 3.2 Vorliegend hat die V orinstanz in der angefochtenen Verfügung den Rechtsvorschlag der Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 77'742.80 plus Zins auf Fr. 73'701.20 seit dem 11. Februar 2011 aufgehoben und zu- sätzlich Kosten von Fr. 450.- für die Verfügung erhoben. Die angefochtene Verfügung verweist auf diverse Fakturae, wobei die zeitlich letzte die Bei- tragsperiode vom 1. Juli 2010 bis zum 30. September 2010 betrifft. Erst aus der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 10. Oktober 201 1 wird er- sichtlich (B-act. 13), dass die Beitragsverfügung die Beitragsperiode vom 1. August 2004 bis zum 30. September 2010 umfasst. In dieser mehrjähri- gen Periode sind laut Vernehmlassung Beiträge von Fr. 114'141. - und Kosten von 3'225.80 aufgelaufen, insgesamt Fr. 117'366.80, abzüglich der geleisteten Teilzahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 43'201.05. Anfechtungsobjekt und nachfolgend zu diskutieren ist somit die Beitragsperiode vom 1. August 2004 bis zum 30. September 2010. 3.3 Die Beschwerdeführerin machte dazu in ihrer Eingabe vom 18. Januar 2012 (B-act. 19) geltend, sie habe im Jahr 2011 vier Beträge an die Vo- rinstanz überwiesen, und legte als Nachweis mit Eingabe vom 2. Februar 2012 ( B-act. 21) vier Banküberweisungsbelege bei (Zahlun g von Fr. 2'006.80 am 19. Januar 2011, Zahlung von Fr. 6'923.- am 8. April 2011, Zahlung von Fr. 6 '771.90 am 11. Mai 2011, Zahlung von Fr. 7'497.70 am 13. Oktober 2011). Die Beschwerdeführerin ist offenbar der Meinung, diese vier Überweisungen beträfen ebenfalls die zu diskutie- rende Beitragsperiode bzw. das Anfechtungsobjekt. 3.4 Aus den Akten geht bezüglich der letzten drei Überweisungen klar her- vor, dass die Beschwerdeführerin damit die Rechnungen für die Perioden vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2010, vom 1. Januar 2011 bis 31. März 2011 und vom 1 . April 2011 bis zum 30. Juni 2011 beglichen hat. C-1899/2011 Seite 7 Diese drei Zahlungen betreffen Perioden ausserhalb des Anfechtu ngsob- jekts; deshalb sind diese drei Zahlungen im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen. 3.5 Anders verhält es sich bei der vierten Zahlun g, derjenigen vom 19. Januar 2011 über Fr. 2'006.80 (B-act. 21 Beilage 1). In der vorinstanz- lichen Duplik wird zwar ausgeführt, diese Zahlung (Fr. 1'994.45, Valuta vom 7. Februar 2011) betreffe ebenfalls eine spätere Periode und deshalb eben- falls nicht das Anfechtungsobjekt (B-act. 26 Ziff. II. A. 6). Die neu generierte Faktura ( B-act. 26 Beilage 4), die Kontoabfrage 2011 (B-act. 26 Beilage 2) sowie insbesondere die Betreibungsabrechnung vom 13. Januar 201 1 (B-act. 21 Beilage 1) lassen da gegen zwingend darauf schliessen, dass es sich bei dieser Zahlung um die Begleichung einer Rechnung vom 28. Februar 2009 über Fr. 1'557.05 zuzüglich Zinsen ab diesem Datum bis zum 20. Januar 2011 in der Höhe von Fr. 149.75 sowie Mahn- und Inkassospesen in der Höhe von i nsgesamt Fr. 300.- handelt. Diese Zahlung bezieht sich also auf eine während der umstrittenen Bei- tragsperiode gestellte Rechnung und hätte von der Vorinstanz sowohl in der Betreibungseinleitung am 10. Februar 2011 als auch in ihrer Beitrags- verfügung vom 4. März 2011 mit einbezogen werden müssen, ist doch die- ser Betrag bzw. der (aus nicht nachvollziehbaren Gründen) leicht abwei- chende Betrag von Fr. 1'994.35 laut Kontoabfrage 2011 bereits mit Valuta vom 7. Februar 2011 bei der Vorinstanz eingetroffen (B-act. 26 Beilage 2). Die Zahlung über Fr. 2 '006.80 betrifft somit das Anfechtungsobjekt und hätte in der Beitragsverfügung mit berücksichtigt werden müssen, was die Vorinstanz zu Unrecht nicht getan hat. Die Verfügung erweist sich deshalb insofern als mangelhaft. 4. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe wiederholt zu seiner Meldung, dass mehrere Arbeitnehmer ausgetreten seien, weshalb die Forderungen entsprechend zu reduzieren seien, nicht reagiert. Er rügt damit eine Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht. Zudem ist die Beitragsverfügung praxisgemäss nur sehr rudimentär gehalten. Nach- folgend ist deshalb zu prüfen, ob die Vorinstanz die Aufhebung des Rechts- vorschlags und Fortsetzung der Betreibung ausreichend begründet hat und damit ihrer Begründungspflicht in rechtsgenüglicher Weise nachgekom- men ist. C-1899/2011 Seite 8 4.1 Die Begründungspflicht ist ein Teilgehalt des verfassungsmässigen An- spruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas- sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; vgl. auch Art. 35 Abs. 1 VwVG sowie ULRICH HÄFELI/WALTER HAL- LER/HELEN KELLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 8 . Aufl., Zü rich 2012, Rz. 838). Sie soll verhindern, dass sich die verfügende Behörde von unsachlichen Motiven leiten lä sst, und es den Betroffenen ermöglichen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können. Die sachgerechte Anfechtung einer Verfügung ist nur dann möglich, wenn sich sowohl der Betroffene als auch die Rechtsmittelinstanz ein Bild über deren Tragweite machen können. Somit müssen in jedem Fall die Überlegungen angeführt werden, von denen sich die zuständige Behörde hat leiten lassen und auf die sie ihre Verfügung stützt. Dabei darf sie sich je -doch auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken. Die Anforderungen an die Be- gründungsdichte sind je nach Komplexität des Sachverhalts und/oder des der Behörde eingeräumten Ermessensspielraums unter -schiedlich (vgl. zum Ganzen BGE 136 V 351 E. 4.2, BGE 124 V 180 E. 1a, BVGE 2012/23 E. 6.1.2, je mit Hinweisen). 4.2 Vorliegend hat die Vorinstanz die angefochtene Verfügung kaum be- gründet und insbesondere – als zentraler Aspekt einer Beitragsverfügung und trotz entsprechender wiederholter Rüge (vgl. act. 46, 49, B -act. 1, B-act. 8) – nicht genügend dargelegt, wie sich die eingeforderten Beiträge zusammensetzen und wie sie dies e berechnet hat. Mit dem blossen Ver- weis auf einzelne Rechnungen und deren Fälligkeitsdatum, dem pauscha- len Verweis auf die Höhe des Verzugszinses und auf Sollzinsen seit Fällig- keitsdatum sowie Höhe der Mahn-, Inkasso- und Betreibungskosten ist die- sen Anforderungen jedenfalls nicht Genüge getan. Sie hat ihrer Verfügung auch keine detaillierte Übersicht darüber, wie sich die Beiträge zusammen- setzen, beigelegt (s. unten E. 4.3). 4.3 Um die Anforderungen an die Begründungspflicht zu erfüllen, hätte die Beitragsverfügung mindestens die folgenden Angaben enthalten müssen, damit die Berechnungen durch die Versicherten nachvollzogen und – im Falle der Anfechtung – im Beschwerdeverfahren vor Bundesverwal- tungsgericht überprüft werden können: – Die relevante Beitragsperiode; – die Gesamtp rämiensumme pro Jahr bzw. vierteljährlich, sofern die Rechnungsstellung vierteljährlich erfolgt; C-1899/2011 Seite 9 – pro versicherte Person pro Jahr: die Versicherungsdauer, den AHV- Lohn, den relevanten koordinierten Lohn, die Beitragssätze und die hie- raus errechnete Beitragssumme; – pro versicherte Person: d ie Höhe des Verzugszinses , unter Hinweis auf: die Zinsperiode, den Zinssatz, die rechtliche Grundlage für die Höhe des Zinssatzes und die jeweils gestellten Rechnungen und er- folgten Mahnungen; – eine Auflistung der erhobenen Kosten/Gebühren unter Hinweis auf die diesen zugrunde liegenden Massnahmen; – die bereits geleisteten Zahlungen des Arbeitgebers mit Valutadatum und hieraus eine Abrechnung mit Angabe der noch ausstehenden Prä- mienbeträge und Zinsen für ausstehende Beiträge (ab Forderungsva- luta). 4.4 Diese Erfordernisse erfüllt die angefochtene Verfügung nicht ansatz- weise. Der Beschwerdeführerin war es damit nicht möglich, die Tragweite des Entscheides zu erkennen, indem ihr lediglich die angeblich geschulde- ten Beiträge mitgeteilt wurden. Dies erlaubt es der Beschwerdeführerin zu- dem nicht, die Verfügung sachgerecht anzufechten. Die Vorinstanz ist ihrer Begründungspflicht daher nicht nachgekommen, worin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu erblicken ist (vgl. dazu Urteil des Bundesverwal- tungsgerichts C-7809/2009 vom 29. März 2012 E. 2.3). 4.5 Nach ständiger Praxis kann eine nicht besonders schwerwiegende Ver- letzung des rechtlichen Gehörs geheilt werden, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Hei- lung eines allfälligen Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 132 V 387 E. 5.1, BGE 126 V 130 E. 2b). Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beför- derlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 116 V 182 E. 3d; zum Ganzen ausführlich Urteil des BGE 132 V 387 E. 5.1). Ein Anspruch auf einen materiellen Entscheid der Rechtsmittelinstanz besteht im Falle einer Gehörsverletzung aber nicht. Zudem darf die Heilung nicht dazu dienen, (systematisch) Verfahrensmängel im Gerichtsverfahren zu beheben (BGE 116 V 182 E. 1b). C-1899/2011 Seite 10 Die Voraussetzungen für eine Heilung sind vorliegend nicht erfüllt, w ie nachfolgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 5.3 ff.). 5. 5.1 Zu prüfen ist, ob und inwiefern die Beitragsforderung im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gestützt auf die vorinstanzliche n Akten nachträg- lich nachvollzogen werden kann. Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung den Inhalt bzw. die Zusammen- setzung der Beitragsverfügung näher erläutert und mit diversen Unterlagen belegt (B-act. 13). Gestützt darauf hat das Gericht anhand von drei Beispielen geprüft, ob die AHV-Löhne und die versicherten Jahreslöhne korrekt ermittelt wurden (E. 5.2), ob die Beiträge (Prämien) gestützt auf die korrekt ermittelten relevan- ten versicherten Löhne und gestützt auf die richtigen Beitragssätze nach- vollziehbar berechnet und ausgewiesen wurden (E. 5.3), ob die Kosten/Ge- bühren nur bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen und in An- wendung des Kostenreglements erhoben wurden (E. 5.4), und ob die Be- schwerdeführerin jeweils korrekt in Verzug gesetzt wurde und ob Verzugs- zinsen korrekt und nachvollziehbar berechnet und ausgewiesen wurden (E. 5.5). 5.2 5.2.1 Die AHV-Löhne sowie die koordinierten Jahreslöhne der Versicherten sind vorliegend aufgrund der Lohnbescheinigungen der AHV -Ausgleichs- kasse der Jahre 2004 bis 2010 ( B-act. 13 Beilage 5) fe stgesetzt worden. In der beruflichen Vorsorge sind die Begriffe Arbeitnehmer, Selbständiger- werbender und Arbeitgeber im Sinne des AHV-Rechts zu verstehen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [heute Bundesgericht] B 52/05 vom 9. Juni 2006 mit H inweisen, ferner BGE 115 Ib 37 E. 4, Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -4656/2009 vom 8. Juni 2011, E. 4.1). Ebenso hat die Auffangeinrichtung bei der Festset- zung der zu versichernden Löhne auf die Angaben der AHV -Ausgleichs- kasse abzustellen (vgl. Urt eil des Bundesverwaltungsgerichts C - 4800/2008 vom 6. April 2009, E. 6.1). Die Vorinstanz hat sie in ihr er Ver- nehmlassung auf Seite 4/5 zusammengefasst (B-act. 13). 5.2.2 Die Beschwerdeführerin machte dazu in der Beschwerde geltend, die Verfügung betreffe zum Teil Arbeitnehmer, die während der abgerechneten Periode gar nicht mehr beschäftigt gewesen seien, und legte mit Schreiben C-1899/2011 Seite 11 vom 14. Juni 2010 (B-act. 8) Lohnbescheinigungen für die Jahre 2009 und 2010 bei. Vergleicht man indes diese Lohnbescheinigungen mit den Lohn- bescheinigungen der AHV, auf welche sich die Beitragsverfügung stützt (B- act. 13 Beilage 5), stellt man eine völlige Übereinstimmung fest. Demnach ist diese Rüge unberechtigt. 5.2.3 Weiter machte die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 18. Ja- nuar 2012 (B-act. 19) geltend, für den Arbeitnehmer B ._______ seien für den Januar 2006 fälschlicherweise Beiträge erhoben worden; er sei bereits Ende November 2005 ausgetreten. Die Lohnbescheinigung der AHV bestätigt indes (B-act. 13 Beilage 5), dass B._______ im Januar 2006 einen versicherten Verdienst von Fr. 3'619. - bezog. Für die Berechnung der Beiträge an die berufliche Vorsorge ist – analog zur Versicherungsunterstellung (vgl. Art. 7 Abs. 2 BVG) – der massge- bende Lohn nach AHVG heranzuziehen. Die Vorinstanz ist demnach an die Lohnbescheinigungen der Ausgleichskasse gebunden und hat – wie oben erwähnt – darauf abzustellen ( Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C - 4800/2008 vom 6. April 2009, E. 6.1). Allfällige Korrekturen der Lohnbe- scheinigungen wären nicht vor dem Bundesverwaltungsgericht, sondern direkt bei der zuständigen Ausgleichskasse bzw. auf dem dafür vorgese- henen Rechtsweg gemäss Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Ok- tober 2000 über den A llgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) geltend zu machen, wonach das Versicherungsgericht am Wohnsitz des Beschwerdeführers über Beschwerden gegen Verfügun- gen und Einspracheentscheide von Ausgleichskassen entscheidet, sofern es sich nicht um eine kantonale Ausgleichskasse handelt. Den Akten sind keine Bemühungen der Beschwerdeführerin zu entneh- men, die Lohnbescheinigungen bei der zuständigen Ausgleichskasse ab- ändern zu lassen. Die Vorinstanz hat für die Festsetzung der Beiträge für B._______ für das Jahr 2006 somit zu Recht auf den in der Lohnbeschei- nigung der Ausgleichskasse angegebenen beitragspflichtigen Lohn von Fr. 3'619.- abgestellt, darauf die BVG -Prämien berechnet und in Rechnung gestellt. 5.2.4 In ihrer Eingabe vom 18. Januar 2012 (B-act. 19) machte die Be- schwerdeführerin weiter geltend, für den Arbeitnehmer C._______ sei im C-1899/2011 Seite 12 Zeitraum vom 1. August 2004 bis zum 30. September 2009 ein Gesamtbe- itrag von Fr. 49'025. - erhoben worden, dies sei 20,9% des koordinierten Lohnes. In der Quartalsabrechnung vom 1. Oktober 2010 bis zum 31. De- zember 2010 sei für denselben Arbeitnehmer ein Betrag von Fr. 3'191.70 verlangt worden, dies sei ein Satz von 28,77% (B-act. 19). Aus dem Wortlaut wird nicht klar, was die Beschwerdeführerin aus dieser Tatsache für sich ableiten will. Da die vorliegende Rüge nicht ausreichend substantiiert ist, ist nicht weiter darauf einzutreten (vgl. vorne E. 2.3). Sollte sie rügen, die Prozentsätze seien ungleich, ist darauf hinzuweisen, dass sich die Beitragssätze mit zunehmendem Alter erhöhen (vgl. B-act. 13 Bei- lage 6), da sich auch die Altersgutschriften mit zunehmendem Alter erhö- hen (vgl. Art. 16 BVG). 5.2.5 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, mit dem Tool "Berech- nung Vorsorgeleistungen" auf der Homepage der Vorinstanz ergebe sich ein Beitrag von Fr. 36'000.- für den Arbeitnehmer C._______. Dazu ist festzuhalten, dass das von der Beschwerdeführerin erwähnte Pro- gramm einzig dazu dient, annäherungsweise die künftigen Leistungen zu errechnen. Es kann nicht dazu dienen, die Korrektheit der Beiträge zu über- prüfen. Die Beitragssätze und die Beiträge werden im Reglement festge- legt. 5.2.6 Insgesamt ist deshalb davon auszugehen, dass die Vorinstanz die AHV-Löhne und die koordinierten Jahreslöhne korrekt ermittelt hat. 5.3 Das Gericht hat die Richtigkeit und die Nachvollziehbarkeit der Bei- tragsberechnungen gestützt auf die Prämienberechnungsblättern ( B-act. 13 Beilage 6) sowie die Auflistung der Gesamtbeitragssätze, welche für die Jahre 2004 bis 2010 vorliegen (B-act. 13, Beilage 7), anhand von drei Bei- spielen geprüft. Die Prämienberechnungsblätter (pro versicherte Person) sind so ausge- staltet, dass darauf einerseits die Löhne und die einzelnen Beitragsfakto- ren ersichtlich sind, andererseits der Saldo der Gesamtbeiträge, wobei die Vorinstanz zusätzlich einen "Zins ab Austrittsdatum" ausweist und dazu- zählt. Diesen Saldo der Gesamtbeiträge hat die Vorinstanz in ihre Ver- nehmlassung übertragen, ohne Abzug des "Zinses ab Austrittsdatum " (B-act. 13 S. 5). C-1899/2011 Seite 13 Vorab ist f estzuhalten, dass die massgeblichen versicherten Löhne ( d.h. die koordinierten Jahreslöhne x Beitragsdauer) mit einer vom Gericht fest- gestellten Ausnahme (vgl. nachfolgend E. 5.3.3) sowie die Beitragssätze korrekt ermittelt wurden und sich die Beitragsberechnungen darauf stüt- zen. 5.3.1 Einzelne Berechnungen: a) Beispiel D._______, Jg. 1975 (Beschäftigungsdauer 2 Jahre 3 Monate): massgeblicher koordinierter Lohn: 2004 12'242.- (in CHF, B-act. 13 Beilage 6) 2005 32'125.- 2006 21'877.- Gesamtbeitragssätze: 2004: 13,5%; 2005 und 2006: 12.5% (B-act. 13 Bei- lage 7). Jahresbeiträge: 2004 1'652.65 2005 4'015.60 2006 2'734.60 Die Berechnung des Gerichts ergibt einen Gesamtbeitrag von Fr. 8'402.85. Das Prämienberechnungsblatt dagegen weist, nach Abzug des ausgewiesenen "Zinses nach Austrittsdatum " über Fr. 39.30 , einen Saldo von Fr. 8'476.70 aus. Dieser Saldo ergibt verglichen zur obigen Be- rechnung des Gerichts eine Differenz von Fr. 73.85. b) Beispiel E._______, Jg. 1968 (Beschäftigungsdauer [mit Unterbruch] 4 Jahre 6 Monate Massgeblicher koordinierter Lohn: 2004 6'157.50 2005 17'524.- 2006 13'303.50 2007 0.- 2008 10'318.- 2009 16'119.- 2010 14'575.- Gesamtbeitragssätze: 2004: 20,5%; 2005 und 2006: 18,5%; 2008 -2010: 19.3% C-1899/2011 Seite 14 Jahresbeiträge: 2004 1'262.30 2005 3'241.95 2006 2'461.15 2007 0.- 2008 1'991.35 2009 3'110.95 2010 2'813.15 Die Berechnung des Gerichts ergibt einen Gesamtbeitrag Fr. 14'880.85. Auf den beiden Prämienberechnungsblättern wird dagegen addiert ein Saldo über Fr. 15'001.70 ([Fr. 7'049.- + Fr. 7'997.- = Fr. 15'046.-], abzüglich dem ausgewiesenen "Zins ab Austrittsdatum" von Fr. 44.30 [Fr. 23.50 + 20.80]) ausgewiesen. Dieser ausgewiesene Saldo ergibt eine Differenz zur Berechnung des Gerichts von Fr. 120.85. c) Beispiel C._______, Jg. 1963, (Beschäftigungsdauer 6 Jahre 2 Monate): massgeblicher koordinierter Lohn: 2004 10'679.90 2005 43'876.- 2006 22'236.- 2007 21'795.- 2008 32'250.- 2009 44'368.- 2010 33'276.- Gesamtbeitragssätze: 2004: 20,5%; 2005 -2007: 18,5%; 2008 -2010: 26,5%. Jahresbeiträge: 2004 2'189.40 2005 8'117.05 2006 4'113.65 2007 4'032.10 2008 8'546.25 2009 11'757.50 2010 8'818.15 Die Berechnung des Gerichts ergibt hier einen Gesamtbeitrag von Fr. 47'574.10. Das Prämienberechnungsblatt dagegen weist einen Saldo von Fr. 48'886.80 aus (Fr. 49'025.- abzüglich dem ausgewiesenen "Zins ab Austrittsdatum" über Fr. 138.20), was eine Differenz zur Berechnung des Gerichts von Fr. 1'312.70.- ergibt. C-1899/2011 Seite 15 5.3.2 Diese drei Beispiele zeigen auf, dass der auf den Prämienblätter n ausgewiesene Saldo (abzüglich Zins ab Austrit tsdatum) von den Berech- nungen des Gerichts abweicht. Die Abweichungen sind nicht nachvollzieh- bar. 5.3.3 Mangels einer nachvollziehbaren Abrechnung ist die Sache daher an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie eine im Sinne der Erwägung 4.3 transparente Neuberechnung vornehme und diese mit der Verfügungsbe- gründung offenlege oder als Anhang der neu zu eröffnenden Beitragsver- fügung beilege. 5.4 Die in der Beitragsverfügung enthaltenen Kosten/Gebühren werden von der Vorinstanz auf Seite 6 ihrer Vernehmlassung ( B-act 13) im Einzelnen aufgeführt. 5.4.1 Dazu ist generell festzuhalten, dass Kosten/Gebühren nur dann in Rechnung gestellt werden dürfen, wenn die den Kosten/Gebühren zu- grunde liegenden Massnahmen im Reglement vorgesehen sind, wenn sie berechtigt waren und wenn sie auch tatsächlich durchgeführt wurden (vgl. dazu Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-7809/2009 vom 29. März 2012 E. 12.2). Zudem muss deren Durchführung belegbar sein, ansonsten die Vorinstanz einerseits ihre Aktenführungspflicht verletzt und anderer- seits die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat (vgl. vorne E. 2.3), falls die Durchführung einer Massnahme im Rahmen eines Be- schwerdeverfahrens bestritten wird. Die Aktenführungspflicht von Verwaltung und Behörden bildet das Gegen- stück zum (aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden) Akteneinsichts- und Beweis- führungsrecht, indem die Wahrnehmung des Akteneinsichtsrechts durch die versicherte Person eine Akten führungspflicht der Verwaltung voraus- setzt (BGE 130 II 473 E. 4.1, BGE 124 V 372 E. 3b, BGE 124 V 389 E. 3a). Die Behörde ist verpflich tet, ein vollständiges Aktendossier über das Ver- fahren zu führen, um gegebenenfalls ordnungsgemäss Akteneinsicht ge- währen und bei einem Weiterzug diese Unterlagen an die Rechtsmitte- linstanz weiterleiten zu können. Die Behörde hat alles in den Akten festzu- halten, was zur Sache gehört (BGE 124 V 372 E. 3b). Der verfassungs- mässige Anspruch auf eine geordnete und übersichtliche Aktenführung verpflichtet die Behörden und Gerichte, die Vollständigkeit der im Verfahren eingebrachten und erstell ten Akten si cherzustellen (SVR 2011 IV Nr. 44 C-1899/2011 Seite 16 [Urteil 8C_319/2010] E. 2.2.1). Für die dem Allgemeinen Teil des Sozial- versicherungsrechts unterstellten Versicherer wurde in Art. 46 ATSG (in Kraft seit 1. Januar 2003) die Aktenführungspflicht auf Gesetzesstufe kon- kretisiert. Danach sind für jedes Sozialversicherungsverfahren alle Unter- lagen, die massgeblich sein können, vom Versicherungsträger systema- tisch zu erfassen (BGE 138 V 218 E. 8.1.2). Unabhängig von dieser ge- setzlichen Konkretisierung ergibt sich die Pflicht zur sorgfältigen Aktenfüh- rung auch aus dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 12 VwVG verankerten Untersuchungsgrundsatz (vgl. SVR 2011 IV Nr. 44 [Urteil 8C_319/2010] E. 2.2.2). 5.4.2 Bei Durchsicht der Vorakten kann festgestellt werden, dass sich die zwei Mahnungen vom 6. Februar 2006 (VI 16) und vom 8. Mai 2006 (VI 22) in den Akten befinden, ebenso die Mahnung vom 5. Februar 2007 (VI 32). Diese Mahnungen sind also tatsächlich erfolgt. Da die Beschwerdeführerin im Laufe des Verfahrens – auch nach der Zu- stellung der vorinstanzlichen Vernehmlassung – die Erhebung der Gebüh- ren im Einzelnen nicht bestreitet, ist zudem davon auszugehen, dass alle auf Seite 6 der Vernehmlassung ( B-act. 13) erwähnten Massnahmen tat- sächlich erfolgt sind. Hingegen sind einige davon in den Vorakten nicht do- kumentiert, so beispielsweise je die beiden dort erwähnten Beitragsverfü- gungen, Fortsetzungsbegehren und Konkursbegehren. Falls die Be- schwerdeführerin die neu zu erlassende Beitragsverfügung anfechten und geltend machen würde, dieses Massnahmen seien nicht erfolgt, müsste die Vorinstanz nachweisen, dass diese Massnahmen tatsächlich durchge- führt worden sind (zur Aktenführungspflicht vgl. vorne E. 5.4.1, zur Beweis- lastregelung vgl. vorne E. 2.3). 5.4.3 Die Vorinstanz hat für den Erlass der angefochtenen Verfügung, also für die Aufhebung des Rechtsvorschlages, eine Gebühr in der Höhe von Fr. 450.- erhoben. Da die vorliegend im Streit stehende Beitragsverfügung aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, kann die Vorinstanz diesen Betrag nicht von der Beschwerdeführerin verlangen (vgl. hierzu ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2010, Rz 2626 ff.; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-6790/2008 vom 2. Dezember 2010 E. 5.3). Diesbezüglich ist zusätzlich darauf hinzuweisen, dass die Gebühren für die Aufhebung des Rechsvorschlags nicht nach dem Kostenreglement der C-1899/2011 Seite 17 Auffangeinrichtung, sondern nach der Gebührenverordnung vom 23. September 1996 zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Kon- kurs (GebV SchKG, SR 281.35) zu bemessen sind (vgl. Urteil des Bundes- verwaltungsgerichts C-3567/2008 vom 13. September 2010 E. 5.3) und sich vorliegend bei einem Streitwert von über Fr. 10'000. - und bis Fr. 100'000.- zwischen Fr. 60.- und Fr. 500.- zu bewegen haben (Art. 48 GebV SchKG). Konkret wurde deren Höhe auf Fr. 450.- festgesetzt, was an sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens lag, sich jedoch zu Unrecht auf das Kostenreglement der Auffangeinrichtung stützte (vgl. B-act. 23 Ziff. 11). 5.4.4 Die Vorinstanz hat die Betreibungsgebühren über Fr. 100. - (Kosten für den Zahlungsbefehl vom 11. Februar 2011) ebenfalls in ihre Beitrags- verfügung aufgenommen. Dies jedoch zu Unrecht: die Betreibungsgebüh- ren gehen immer zu Lasten der Vorinstanz, da gemäss Art. 68 Abs. 1 SchKG die Betreibungskosten vom Gläubiger vorzuschiessen sind (vgl. beispielsweise Urteil des Bundesverwalt ungsgerichts C-2381/2006 vom 27. Juli 2007 E. 8). 5.4.5 Da die Sache ohnehin an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, ist die Vorinstanz anzuweisen, in der neuen Beitragsverfügung die Erhebung der Kosten/Gebühren im Sinne der vorstehenden Erwägungen 4.3 und 5.4 vor- zunehmen und sie darin aufzulisten. 5.5 5.5.1 Gemäss Art. 66 Abs. 2 BVG schuldet der Arbeitgeber der Vorsorge- einrichtung die gesamten Beiträge. Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Vorsorgeeinrichtung Verzugszinsen verlangen. Der Arbeitgeber überweist der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge bis spätestens zum Ende des ersten Monats nach dem Kalender - oder Versicherungs- jahr, für das die Beiträge geschuldet sind (Art. 66 Abs. 4 BVG). Ziff. 4 Abs. 6 der Anschlussbedingungen legt das Vorgehen der Vorin-stanz bei nicht bzw. nicht rechtz eitiger Bezahlung durch den angeschlos -senen Arbeitgeber fest. Die Stiftung kann danach bei verspäteter Zahlung Zinsen auf den ausstehenden Beiträgen erheben. Ausstehende Beiträge werden gemahnt. Wenn der Arbeitgeber die Mahnung nicht beachtet, for -dert die Stiftung die ausstehenden Beiträge samt Zinsen und Kosten ein. Die Zin- sen werden mit den vom Stiftungsrat festgesetzten Verzugszins -sätzen und ab Fälligkeit der Beiträge berechnet. C-1899/2011 Seite 18 Die Vorinstanz ist demnach grundsätzlich berechtigt, auf einer recht-mäs- sig in Betreibung gesetzten Forderung Verzugszinse n zu erheben. Die Höhe des Zinssatzes entspricht nach Art. 3 Abs. 2 der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der be -ruflichen Vorsorge (VO Auffangeinrichtung, SR 831.434) dem jeweils von der Auf- fangeinrichtung für geschuldete Beiträge geforderten Zinssatz. Soweit kein solcher Zinssatz festgelegt wurd e – aus den Akten ergeben sich dafür keine Hinweise – ist ersatzweise Art. 104 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetz- buches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR] SR 220) anzuwenden, wo- nach der Schuldner, der mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug ist, 5% Verzugszinse pro Jahr zu bezahlen hat (vgl. Urteil des Bundesverwal- tungsgerichts C-2381/2006 vom 27. Juli 2007 E. 7.4 mit weiteren Hinweisen). 5.5.2 Zusätzlich ist darauf hinzuweisen, dass Verzugszinsen erst nach tat- sächlich erfolgter Mahnung verlangt werden dürfen (vgl. Ziffer 4 Abs. 6/7 der Anschlussbedingungen, B-act. 13 Beilage 1; dazu auch Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-7868/2009 vom 19. März 2012 E. 6.2 und C-7809/2009 vom 29. März 2012 E. 8.2). Weiter müssen sie nachvoll- ziehbar und separat ausgewiesen werden, was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. vorne E. 5.3.2). In der vorinstanzlichen Vernehmlassung werden zwar auf Seite 8 die drei Faktura e erwähnt, die in Betreibung gesetzt wurden. Auch werden die einzelnen Beträge der Verzugszinsen aufgelistet, welche geschuldet sein sollen. In den Akten bzw. den Vorakten fehlen aber die Belege dafür, dass diese Rechnungen gestellt und die entsprechenden Mahnungen tatsächlich versandt wurden, weshalb der entsprechende Be- weis nicht erbracht werden konnte. Entsprechend muss offen bleiben, ob die Voraussetzungen für deren Erhebung erfüllt waren und deren Höhe zu- trifft. 5.5.3 Die Vorinstanz hat deshalb beim Erlass der neuen Beitragsverfügung im Sinne der Erwägungen 5.5.2 zu prüfen, ob die rechtlichen Vorausset- zungen für die Erhebung von Verzugszinsen tatsächlich erfüllt sind. 5.5.4 Die Beschwerdeführerin macht zur Verzugszinsfrage geltend, die Vo- rinstanz habe die Beiträge für die ersten drei Quartale 2009 nicht "verrech- net" und legte drei Rechnungen bei, deren Forderungen sich auf Fr. 0.- beliefen (B-act. 19, Beilagen 1 -3). Die Be schwerdeführerin folgert daraus, die Vorinstanz dürfe auf die Beiträge für diese drei Quartale keinen Verzugszins verlangen. C-1899/2011 Seite 19 Tatsächlich befinden sich in den Akten für diese drei Perioden weder Rech- nungsstellungen noch Mahnungen. Der Verzugszins ist nur dann geschul- det, wenn die entsprechenden Rechnungen gestellt und die Mahnungen versandt worden sind. Dies hat die Vorinstanz beim Erlass der neuen Ver- fügung zu prüfen, weshalb offen bleiben kann, ob die diesbezügliche Rüge der Beschwerdeführerin zutrifft. 5.5.5 Im Schreiben vom 2. Februar 2012 machte die Beschwerdeführerin weiter geltend, der Zins in der Höhe von Fr. 149.75. -, welchen die Vo- rinstanz in ihrer Beitragsverfügung noch einmal fordere, sei schon im Be- trag von Fr. 2'006.80 enthalten gewesen, welchen sie am 19. Januar 2011 überwiesen habe. Dieser Feststellung ist insoweit zuzustimmen, als dieser Betrag – wie oben dargelegt (E. 3.5) – im Betrag von Fr. 2 '006.80 enthalten ist. Inwieweit er noch einmal Bestan dteil der angefochtenen Beitragsverfügung ist, lässt sich mangels Nachvollziehbarkeit derselben (vgl. oben E. 5.3) nicht beur- teilen. Dies hat die Vorinstanz beim Erlass der neuen Verfügung ebenfalls zu prüfen. 6. 6.1 In seinem Entscheid C-3802/2012 vom 17. Juli 2013 hat das Bundes- verwaltungsgericht kürzlich in Er innerung gerufen , dass das Rechtsöff- nungsverfahren sich prozessual auf Art. 251 lit. a der Schweizerischen Zi- vilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO, SR 272), summarisches Verfahren, stützt. Art. 253 ZPO sieht dazu vor, dass das Gericht der Ge- genpartei Gelegenheit gibt, mündlich oder schriftlich Stellung zu nehmen, falls das Gesuch nicht offensichtlich unzulässig oder of fensichtlich unbe- gründet erscheint. Auch Art. 84 Abs. 2 SchKG hält ausdrücklich fest, dass das Gericht sofort nach Eingang des (Rechtsöffnungs-) Gesuchs dem Be- triebenen Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gibt. Auch vorliegend hat es die Vorinstanz in ihrer Rolle als Rechtsöff- nungsrichterin im Sinne von Art. 60 Abs. 2bis BVG versäumt, die Beschwer- deführerin als Gegenpartei nach Eingang des Rechtsöffnungsgesuchs zu einer Stellungnahme einzuladen. Da eine formelle Einladung zur Stellung- nahme unter den Schutz von Art. 29 Abs. 2 BV fällt, zieht dies die Rück- weisung der angefochtenen Verfügung nach sich, damit die Vorinstanz all- fällige Einwände der Beschwerdeführerin vertieft prüfen kann (BGE 132 V 387 E. 5). C-1899/2011 Seite 20 6.2 Anzumerken bleibt, dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 10. Oktober 2011 (B-act. 13) mit dem Hinweis darauf, neue Tatsachen hät- ten rückwirkende Mutationen erforderlich gemacht, welche zu Anpassun- gen der Beiträge respektive der Beitragsrechnungen führten, weshalb es sich gerechtfertigt habe, die Beiträge vorliegend (im Rahmen der Vernehm- lassung) neu zu berechnen, faktisch eingesteht, dass die bish erigen Be- rechnungen auf einer mangelhaft erhobenen tatbeständlichen Grundlage fussen; dies zumal die Beschwerdeführerin mit der Beschwerde vom 28. März 2011 erklärte, sie habe die Lohnabrechnungen 2009 und 2010 (vgl. B-act. 1 und 8) bereits zuvor eingereicht, und damit keine neue Tatsachen zu berücksichtigen waren, wie die Vorinstanz in der Vernehmlassung be- hauptet. Mit der Neuberechnung der der Beitragsverfügung zugrunde lie- genden Forderungen stellt die Vorinstanz vernehmlassungsweise faktisch einen Antrag auf Wiedererwägung ihrer Verfügung vom 4. März 2011, weshalb die angefochtene Verfügung auch aus diesem Grunde aufzuheben ist. 7. Insgesamt wird festgestellt, dass die Vorinstanz vorliegend die Begrün- dungspflicht verletzt hat und die Beitragsverfügung zudem nicht nachvoll- ziehbar ist. Weiter hat die Vorinstanz der B eschwerdeführerin nach Ein- gang des Rechtsöffnungsgesuchs keine Gelegenheit zu einer Stellung- nahme eingeräumt. Schliesslich hat sie vernehmlassungsweise faktisch ei- nen Antrag auf Wiedererwägung gestellt. Die Sache ist deshalb zur Neu- beurteilung im Sinne der vorstehenden Erwägungen (unter Beachtung ins- besondere von E. 4.3) an die Vorinstanz zurückzuweisen. 8. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient- schädigung. 8.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Eine Rück- weisung gilt praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6), sodass der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ur- teils auf ein von ihr anzugebendes Konto zurückzuerstatten ist. Der Vo- rinstanz werden keine Verfahrenskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 8.2 Der obsiegenden, jedoch nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdefüh- rerin sind keine verhältnismässig hohe Kosten im Sinne von Art. 64 Abs. 1 C-1899/2011 Seite 21 VwVG entstanden, weshalb ihr keine Parteientschädigung auszurichten ist. Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Parteient- schädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeh eissen, als die Verfügung vom 4. März 2011 aufgehoben und die Sache zur neuen Beurteilung und zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückge- wiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor- schuss in der Höhe von Fr. 800.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde, Beilage: Rück - erstattungsformular) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. C-1899/2011 Seite 22 Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Beat Weber Urs Walker Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgeri chtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110 ) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift z u enthalten. Der ange- fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerde- führer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: