<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AL.2006.00023</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQRPP" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AL.2006.00023<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AL.2006.00023</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">I. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin von Streng</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 30. März 2007</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>M.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Urs Klöti</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Pestalozzi Lachenal Patry, Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Löwenstrasse 1, 8001 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Arbeitslosenkasse SYNA</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Zahlstelle 57020 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Josefstrasse 59, Postfach, 8031 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Arbeitslosenkasse SYNA mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2005 einen Anspruch des schweizerischen Staatsangehörigen M.___ auf Arbeitslosenentschädigung ab 20. September 2005 verneint hat, da er weder die Beitragszeit erfüllt habe noch von deren Erfüllung befreit sei (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerde vom 18. Januar 2006, mit welcher der Versicherte beantragen lässt, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sei ihm ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 20. September 2005 zu gewähren (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Arbeitslosenkasse SYNA vom 6. Februar 2006 (Urk. 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die versicherte Person gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, wenn sie unter anderem die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (lit. e), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG die Beitragszeit erfüllt hat, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass für den Begriff der beitragspflichtigen Beschäftigung auf Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG zu verweisen ist, wonach für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig ist, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG lediglich vorausgesetzt ist, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, nicht aber, dass der Arbeitgeber als Organ des Beitragsbezugsverfahrens die Arbeitnehmerbeiträge tatsächlich der Ausgleichskasse überwiesen hat (BGE 113 V 352), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass nach Art. 14 Abs. 3 AVIG Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung ausweisen können, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass Art. 14 Abs. 3 AVIG die Ausübung einer Arbeitnehmertätigkeit von mindestens 12 Monaten Dauer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG) verlangt, und dabei gleichgültig ist, ob diese Tätigkeit beitragsrechtlich erfasst wurde (SVR 1997 ALV Nr. 92 S. 280 Erw. 3a, Erw. 3c), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Befreiungsregelung nach Art. 14 AVIG subsidiär zur Mindestbeitragszeit nach Art. 13 AVIG ist, bei genügender Beitragszeit damit nicht zur Anwendung gelangt, und eine Kumulation von Beitragszeiten nach Art. 13 AVIG mit Befreiungstatbeständen nach Art. 14 AVIG nicht zulässig ist (BGE 121 V 342 f. Erw. 5b, ARV 2004 Nr. 26 S. 270 f. Erw. 3.2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Bundesgericht in seinem in ARV 2004 Nr. 26 S. 269 publizierten Urteil vom 13. April 2004 klarstellte, dass der Gesetzgeber deshalb von einem überjährigen Befreiungstatbestand nach Art. 14 AVIG - im Extremfall: von 12 Monaten und 1 Tag - ausgeht, weil der Versicherte bei kürzerer (12-monatiger oder unterjähriger) Dauer des Befreiungstatbestandes die Möglichkeit hat, sich durch bezahlte unselbständige Erwerbstätigkeit das Mindestbeitragsjahr nach Art. 13 Abs. 1 AVIG zu sichern,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass im vorliegenden Fall die Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 20. September 2003 bis 19. September 2005 dauerte, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer innerhalb dieser Rahmenfrist in der Zeit vom 20. September 2003 bis 30. April 2004 in den A.___ bei der Firma S.___ Inc. und in der Zeit vom 1. September bis 31. Dezember 2004 sowie vom 1. März bis 31. August 2005 in der Schweiz bei S.___ AG in U.___ als Arbeitnehmer tätig war (Urk. 1, Urk. 3/3, Urk. 3/4a-b, Urk. 7, Urk. 8/3, Urk. 8/8, Urk. 8/9, Urk. 8/14, Urk. 8/16), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass zunächst zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer die Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG erforderlich ist, was für die Tätigkeit des Beschwerdeführers in den USA nicht zutrifft, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass lediglich die bei der S.___ AG in U.___ ausgeübte Tätigkeit angerechnet werden kann und diese eine Beitragszeit von 9 Monaten ergibt, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten damit nicht erfüllt hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass zu prüfen bleibt, ob sich der Beschwerdeführer auf Art. 14 Abs. 3 AVIG berufen kann, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beschäftigung des Beschwerdeführers in den A.___ bei der S.___ Inc. innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit lediglich 7.327 Monate (20. September 2003 bis 30. April 2004) dauerte, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich der Beschwerdeführer damit nicht über eine mehr als 12 Monate dauernde Beschäftigung im Ausland ausweisen kann und den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 3 AVIG damit nicht erfüllt, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass es nach der angeführten Rechtsprechung nicht zulässig ist, fehlende Beitragszeiten mit den Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit auszufüllen, weshalb das entsprechende Vorbringen des Beschwerdeführers unbehelflich ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass somit feststeht, dass der Beschwerdeführer innerhalb der vom 20. September 2003 bis 19. September 2005 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit mit 9 Monaten die erforderliche Mindestbeitragszeit von 12 Monaten gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt hat und auch die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 AVIG nicht gegeben sind, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2005 damit als rechtens erweist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Urs Klöti</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Arbeitslosenkasse SYNA</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> </div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!b5kfkus8o33qaqnzbycl7fbo9!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>