<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_282/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juni 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ministère public central du canton de Vaud, avenue de Longemalle 1, 1020 Renens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil der Anklagekammer des Kantons Waadt vom 21. Februar 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Anklagekammer des Kantonsgerichts des Kantons Waadt mit Entscheid vom 21. Februar 2011 eine von X.________ betreffend Strafverfahren erhobene Klage abgewiesen hat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass X.________ gegen diesen ihm am 29. April 2011 eröffneten Entscheid mit Eingaben vom 17. bzw. 26. Mai 2011 Beschwerde beim Bundesamt für Justiz erhoben hat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Eingaben in der Folge an die Anklagekammer überwiesen worden sind, welche sie zuständigkeitshalber dem Bundesgericht hat zukommen lassen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Verfahren mit Blick auf die vom Beschwerdeführer in deutscher Sprache verfassten Eingaben vom 17. Mai 2011 in dieser Sprache und nicht in derjenigen des angefochtenen Entscheids geführt wird (s. <span class="artref">Art. 54 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerde der Sache nach als solche in Strafsachen nach <span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span> zu erachten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Anklagekammer mit ihrem Überweisungsschreiben auf eine Vernehmlassung verzichtet hat und das Bundesgericht sodann auch davon abgesehen hat, die Staatsanwaltschaft zur Beschwerde anzuhören; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in den beiden Eingaben vom 17. Mai 2011, die am 3. Juni 2011 beim Bundesgericht eingetroffen sind, den angefochtenen Entscheid und verschiedene Behörden ganz allgemein kritisiert, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die ihm zugrunde liegende Begründung bzw. der Entscheid im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die 30tägige Beschwerdefrist inzwischen klarerweise abgelaufen ist (Art. 100 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 44 ff. BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass daher davon abzusehen ist, hinsichtlich der weiteren, vom Beschwerdeführer in seiner Muttersprache verfassten Eingaben, die ebenfalls am 3. Juni 2011 beim Bundesgericht eingetroffen sind, eine Nachfrist zur Übersetzung in eine der Amtssprachen nach Art. 54 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 42 BGG</span> anzusetzen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach dem Gesagten den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42" type="end"></artref>, s. in diesem Zusammenhang <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=34&amp;from_date=13.06.2011&amp;to_date=02.07.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass daher schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> entschieden werden kann; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, keine Kosten zu erheben (s. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">wird erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft und der Anklagekammer des Kantons Waadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juni 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fonjallaz Bopp </div> </div></body></html>