<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td><p><span>IV.2017.01056</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber i.V. Wyler </p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Beschluss vom 7. Juni 2019</span></p><p><br/></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 15. September 2017 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsgesuch von X.___, geboren 13. Feb</span><span class="Standard ErwgungHngend">ruar 1953, ab (Urk. 2). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 29. März 2019, versandt am 22. Mai 2019, wie folgt gut (Urk. 10, Dispositiv Ziffer 1):</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">«Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 15. September 2017 aufgehoben und die Sache unter Feststellung, dass der Beschwerdeführer gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ab 1. August 2017 die Anspruchsvoraussetzungen für eine Invalidenrente erfüllt, an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard ErwgungHngend">gen verfahre».</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">In den Erwägungen Ziffer 4.3 wird ausgeführt:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">- </span><span class="Standard ErwgungHngend">die medizinische Aktenlage lasse keine Beurteilung der massgeblichen Frage zu, ob der Beschwerdeführer seit August 2016 über das effektiv geleistete Pensum hinaus vollzeitlich arbeits- und leistungsfähig gewesen sei</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">- </span><span class="Standard ErwgungHngend">angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer im Februar 2018 das 65. Alters</span><span class="Standard ErwgungHngend">jahr vollendet habe, sei jedoch davon auszugehen, dass die allenfalls vorhan</span><span class="Standard ErwgungHngend">dene medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit, soweit sie das effektiv ausge</span><span class="Standard ErwgungHngend">übte Pensum übersteige, nicht mehr verwertbar gewesen sei (vgl. </span><span class="Standard ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 138 V 457 E. 3.1)</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">- </span><span class="Standard ErwgungHngend">angesichts des im Pensum von 45 % erzielten Jahreslohnes sei jedenfalls […] von einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % auszugehen, was grundsätz</span><span class="Standard ErwgungHngend">lich Anspruch auf eine Rente begründe</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">- </span><span class="Standard ErwgungHngend">den Akten sei jedoch auch zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine Witwenrente beziehe, was gegebenenfalls unabhängig des Invaliditätsgrades Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründen würde</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">- </span><span class="Standard ErwgungHngend">ferner sei nicht aktenkundig, ob der Beschwerdeführer seine Altersrente vor</span><span class="Standard ErwgungHngend">bezogen habe, jedenfalls ende die Invalidenrente am 28. Februar 2018.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt das Gericht in Erwägung Ziffer 4.4 fest, der Beschwerde</span><span class="Standard ErwgungHngend">führer habe ab 1. August 2017 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Zur Klärung eines allenfalls höheren Anspruchs sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Prüfung der Ansprüche gemäss dem Bundesge</span><span class="Standard ErwgungHngend">setz über die Alters- und </span><span class="Standard ErwgungHngend">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Standard ErwgungHngend">), allenfalls weiteren </span><span class="Standard ErwgungHngend">medizinischen Abklärungen, über den Rentenanspruch für die Periode 1. August 2017 bis 28. Februar 2018 neu verfüge.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 29. Mai 2019, also noch innerhalb der laufenden Frist zur Beschwerde an das Bundesgericht, ersuchte die IV-Stelle um Erläute</span><span class="Standard ErwgungHngend">rung/Berichtigung gemäss § 32 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard ErwgungHngend">) in Verbindung mit Art. 334 der Zivilprozessordnung (ZPO). Hier ver</span><span class="Standard ErwgungHngend">weist die IV-Stelle auf die von ihr als offensichtlichen Schreibfehler erkannte Passage in Erwägung Ziffer 4.4, wonach gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % kein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente entstehe. Ferner moniert sie, dass nicht klar sei, inwiefern der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Witwenrente haben könne, da ein solcher mit Vollendung des 18. Altersjah</span><span class="Standard ErwgungHngend">res des jüngsten Kindes von Gesetzes wegen erlösche, was aktenkundig am 15. Januar 2017 eingetreten sei. Unklar sei ausserdem, inwiefern die Arbeitsfä</span><span class="Standard ErwgungHngend">higkeit noch weiterer medizinischer Abklärungen bedürfe, werde im Urteil doch festgehalten, dass eine das effektiv ausgeübte Pensum übersteigende Arbeitsfä</span><span class="Standard ErwgungHngend">higkeit ohnehin nicht mehr verwertbar sei. In Bezug auf diese beiden Punkte ersuche sie um Erläuterung.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Standard ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard ErwgungHngend">), anwendbar gestützt auf Art. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Standard ErwgungHngend">sicherung (</span><span class="Standard ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard ErwgungHngend">), enthält keine Vorschriften zur Erläuterung. Eine klare Norm fehlt auch im </span><span class="Standard ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard ErwgungHngend">, weil einerseits der Verweis in § 28 </span><span class="Standard ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> auf die sinngemässe Anwendung der ZPO die Bestimmungen zur Erläuterung zu finden im 2. Teil, 9. Titel, 4. Kapitel, Art. 334 ZPO, nicht umfasst, andererseits der Verweis in § 32 </span><span class="Standard ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> nur das Revisionsverfahren nennt. Ferner verweist auch Art. 1 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (</span><span class="Standard ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard ErwgungHngend">) nicht auf die Bestim</span><span class="Standard ErwgungHngend">mung zur Erläuterung (Art. 69 </span><span class="Standard ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard ErwgungHngend">). Es besteht jedoch ein aus Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung abgeleiteter Erläuterungsanspruch sowie – als sozialversi</span><span class="Standard ErwgungHngend">cherungsrechtlicher Grundsatz – Anspruch auf die Behebung einfacher Kanzlei-(</span><span class="Standard ErwgungHngend">Schreib)-</span><span class="Standard ErwgungHngend"> und Rechenfehler (</span><span class="Standard ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 130 V 320 E. 2.3). Der bundesverfassungsrecht</span><span class="Standard ErwgungHngend">liche Anspruch auf Erläuterung geht nicht über Art. 129 des Bundesgerichtsge</span><span class="Standard ErwgungHngend">setzes (</span><span class="Standard ErwgungHngend">BGG</span><span class="Standard ErwgungHngend">) hinaus (vgl. </span><span class="Standard ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 130 V 320 E. 3.1 zum bis Ende 2006 geltenden Bundesrechtspflegegesetz, OG).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Gemäss Art. 129 </span><span class="Standard ErwgungHngend">BGG</span><span class="Standard ErwgungHngend"> nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Erläuterung vor, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheides unklar, unvollständig oder zweideutig ist oder wenn seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Wider</span><span class="Standard ErwgungHngend">spruch stehen. Art. 69 </span><span class="Standard ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard ErwgungHngend"> bestimmt, dass die Beschwerdeinstanz auf Begehren einer Partei den Beschwerdeentscheid, der unter Unklarheiten oder Widersprü</span><span class="Standard ErwgungHngend">chen in seiner Entscheidungsformel oder zwischen dieser und der Begründung leidet, erläutert (Abs. 1). Eine Rechtsmittelfrist beginnt mit der Erläuterung neu zu laufen (Abs. 2). Redaktions- oder Rechnungsfehler oder Kanzleiversehen, die keinen Einfluss auf die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Entscheidformel</span><span class="Standard ErwgungHngend"> oder auf den erheblichen Inhalt der Begründung ausüben, kann die Beschwerdeinstanz jederzeit berichtigen (Abs. 3). Die Erläuterung dient dazu, Abhilfe zu schaffen, wenn die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Entscheidformel</span><span class="Standard ErwgungHngend"> (Dis</span><span class="Standard ErwgungHngend">positiv) unklar, unvollständig, zweideutig oder in sich widersprüchlich ist (Fritz </span><span class="Standard ErwgungHngend">Gygi</span><span class="Standard ErwgungHngend">, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2., </span><span class="Standard ErwgungHngend">überarb</span><span class="Standard ErwgungHngend">. Aufl., Bern 1983 S. 228). Art. 334 ZPO setzt für die Erläuterung voraus, dass das Dispositiv unklar, widersprüchlich oder unvollständig ist oder mit der Begründung im Widerspruch steht (Abs. 1). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Die Entscheidungsgründe als solche sind der Erläuterung im Allgemeinen nicht zugänglich. Die Erwägungen unterliegen der Erläuterung nur, wenn und soweit der Sinn des Dispositivs erst durch </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard ErwgungHngend"> der Entscheidungsgründe ermittelt werden kann (</span><span class="Standard ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 143 III 420 E. 2.1 S. 422).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festhielt, ist in Erwägung Ziffer 4.4 ein Schreibfehler unterlaufen, insoweit bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Invalidenrente und nicht auf eine «halbe» Invalidenrente besteht. Diesbezüglich ergibt sich jedoch kein Widerspruch zum eindeutig formu</span><span class="Standard ErwgungHngend">lierten Dispositiv Ziffer 1 Satzteil 1, der grundsätzlich einen Rentenanspruch ab 1. August 2017 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % festhält, und sind die Erwägungen für diesen, abschliessend formulierten Dispositivteil auch nicht heranzuziehen, entsprechend keiner Erläuterung zugänglich.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Das Erläuterungsgesuch zielt denn auch nicht auf die Berichtigung dieses Schreibfehlers, sondern auf zwei Punkte des in Satzteil 2 von Dispositiv-Ziffer 1 auferlegten Abklärungs- bzw. Handlungsbedarfs, wobei – wie die Beschwerde</span><span class="Standard ErwgungHngend">gegnerin zutreffend festhält – die Erwägungen miteinzubeziehen sind. Hierbei handelt es sich unzweideutig um Erwägung Ziffer 4.3, worin ein Abklärungsbe</span><span class="Standard ErwgungHngend">darf umschrieben wird hinsichtlich (1) grundsätzlich der medizinisch-theoreti</span><span class="Standard ErwgungHngend">schen Arbeits- und Leistungsfähigkeit, welcher angesichts der anzunehmenden Unverwertbarkeit jedoch als obsolet erkannt wird, sowie (2) der Anspruchskon</span><span class="Standard ErwgungHngend">kurrenz einer Rente nach </span><span class="Standard ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Standard ErwgungHngend">, weshalb der invalidenversicherungsrechtliche </span><span class="Standard ErwgungHngend">Anspruch hinsichtlich Abstufung und Dauer (bei </span><span class="Standard ErwgungHngend">Vorbezug</span><span class="Standard ErwgungHngend"> der Altersrente) auf</span><span class="Standard ErwgungHngend">grund der vorgelegten Akten als nicht abschliessend festsetzbar erklärt wurde. Eine Unklarheit des Dispositivs oder ein Widerspruch zwischen Begründung und Dispositiv, worin der Anspruch auf eine höhere Invalidenrente als jene gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40 % einer weiteren Klärung im Sinne dieser Erwägungen bedarf, d.h. vorab hinsichtlich möglicher Anspruchskonkurrenzen, ist nicht zu sehen, auch nicht dann, wenn der Anspruch auf eine Witwerrente ohne weiteres einzig gestützt auf die Aktenlage ausgeschlossen werden konnte, da Entscheidungsgründe, auch wenn sie sich als unzutreffend erweisen, keiner Erläuterung zugänglich sind. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Zwar weist das Gericht in Erwägung Ziffer E. 4.3 darauf hin, dass bei Ausschluss einer Anspruchskonkurrenz sich weitere medizinische Abklärungen infolge des Alters des Beschwerdeführers grundsätzlich als nicht </span><span class="Standard ErwgungHngend">entscheidrelevant</span><span class="Standard ErwgungHngend"> erweisen. Diesbezügliche Abklärungen werden der Beschwerdegegnerin durch die um Erwägung Ziffer 4.4 zu erweiternde Ziffer 1 des Dispositivs jedoch nicht grund</span><span class="Standard ErwgungHngend">sätzlich verwehrt, auch wenn sie unnötig scheinen.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten erscheint das Dispositiv auch unter Einbezug der mass</span><span class="Standard ErwgungHngend">geblichen Erwägung als klar und weder in sich noch in Bezug auf die Begründung widersprüchlich, auch wenn die Urteilsbegründung zugegebenermassen stringen</span><span class="Standard ErwgungHngend">ter hätte ausfallen müssen. Dennoch ist das Erläuterungsbegehren abzuweisen. Aufgrund dessen sowie des Umstandes, dass die Frist für die Beschwerde ans Bundesgericht noch nicht abgelaufen ist (vgl. Dispositiv Ziffer 4 des Urteils vom 29. März 2019), ist von der Anhörung des Beschwerdeführers abzusehen (vgl. analog Art. 334 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 330 ZPO).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Das Erläuterungsbegehren wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">X.___, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">3.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">BGG</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">BGG</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">BGG</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der Gerichtsschreiber i.V.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Wyler</p><p></p></div> </div></body></html>