<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01183</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1964 geborene X.___, ohne Ausbildung (Urk. 7/26 S. 2), meldete sich am 11. Dezember 2012 unter Hinweis auf eine Leberzirrhose bei Morbus Wil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Am 4. Juni 2014 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2013 zu (Urk. 7/31, Urk. 7/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Februar 2015 (Urk. 7/77 S. 1) leitete die IV-Stelle eine Rentenrevision ein und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein. Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 7/79) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) die bisherige ganze Rente unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 51 % auf eine halbe Rente herab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage des Berichts von Dr. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Oktober 2016 (Urk. 3/5) am 21. Oktober 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine ganze Rente auszurichten (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Dezember 2016 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Dezember 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 8). Am 9. Januar 2017 verzichtete der Beschwerdeführer auf das Einreichen der Replik (Urk. 10). Mit Beschluss vom 27. Juni 2018 (Urk. 11) wurde dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Möglichkeit einer Schlechterstellung (reformatio in peius) Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen, wobei er sich innert erstreckter Frist (Urk. 14) nicht vernehmen liess. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen; vgl. zur Publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_429/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 2.2). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert habe. In einer angepassten Tätigkeit in geschlossenen Räumen mit leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bis maximal mittelschweren Verrichtungen in sitzender Körperposition ohne Stressexposition und mit zusätzlichem Pausenbedarf sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgewiesen. Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensvergleich resultiere ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 51 %, weshalb die bisherige ganze Rente auf eine halbe Rente herabzusetzen sei (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der ursprünglichen Rentenzusprache weder in medizinischer noch erwerblicher Hinsicht geändert hätten, weshalb die Voraussetzungen für eine Reduktion der Rente nicht erfüllt seien (S. 2). Bei der im Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 (Urk. 3/4) attestierten Arbeitsfähigkeit von ein bis zwei Stunden für nicht anspruchsvolle respektive körperlich nicht belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeiten handle es sich insbesondere um eine wirtschaftlich nicht realisierbare Restarbeitsfähigkeit (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ursprünglichen Rentenverfügung vom 4. Juni 2014 (Urk. 7/35) lagen im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen folgende Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Höhenklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führten in ihrem Bericht vom 8. Februar 2013 betreffend die stationäre internmedizinische Rehabilitation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Leber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transplantation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 31. Januar 2013 (Urk. 7/16) folgende Diagnosen auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dekompensierte Leberzirrhose Child C, MELD 40 (21.12.12) bei Morbus Wilson; OP: orthotope Lebertransplantation am 26.12.12 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anstieg der Kreatinwerte und Hyperkaliämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sepsisbedingte Verschlechterung der Leberfunktion mit hepatischer Enze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phalopathie Grad II-III und akutem Nierenversagen am 01.12.12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Trientin seit 01/12, Zink seit 21.12.12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">portale Hypertension, O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sophagusvarizen Grad I (Gastroskopie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 23.03.12), Splenomegalie, Aszites (wiederholte Punktionen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit 15.10.12 gelistet für Leber-TPL, Blugruppe 0 positiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">septischer Schock bei spontan bakterieller Peritonitis mit E. Coli am 01.12.12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5/5 BK psoitiv (E. Coli)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aszitespunktion am 01.12.12: Kultur positiv (E. Coli)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akutes Nierenversagen, am ehesten i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">m Rahmen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Sepsis; differenzialdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">agnostisch hepatorenales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">GFR aktuell &gt; 90/min</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hepatische Enzephalopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hepatopulmonares Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aldactone-induzierte Gynäkomastie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">viermalige Radiation der Mammae, Reduktion des Aldactone (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergie auf Clean Prep (Urtikaria und Dyspnoe) = Macrogoll</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">möglicherweise auch auf verwandte Präparate (Movicol, Transpeg)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Analfissur (11/12, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sigmapolyp, abgetragen 08.03.11 (Koloskopie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Histologie: gemischt adenormatös-hyperplastisch, low grade Dysplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H. Pylori Infektion (Gastroskopie 01.03.11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte hielten weiter fest, die Leberwerte hätten eine stetige Besserung gezeigt. Aufgrund der physischen Rekonditionierung des Beschwerdeführers sei ein er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freulicher Rehabilitationsverlauf zu verzeichnen, bei welchem sämtliche Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litationsziele hätten erreicht werden können (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 16. Mai 2013 (Urk. 7/17/5-6) hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt an der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie des Unive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsitätsspitals E.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Beschwerdeführer sei vier Monate nach der Lebertransplantation bei stabilem Befinden. Er berichte über teilweise bei Bewegung auftretende Schmerzen im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich der Narbe und verneine Erbrechen, Diarrhoe, Angina pectoris und Fieber (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin des Beschwerdeführers, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Physikalische Medizin und Rehabilitation, erwähnte in ihrem Bericht vom 8. Juni 2013 (Urk. 7/18/1-4) ergänzend Ulcera im Antrum ventriculi, eine koron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">are Herzkrankheit, einen Tin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us beidseitig sowie ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei Status nach Kompressionsfraktur LWK 1 und breitbasiger Diskushernie L5/S1 und hielt fest, dass der Beschwerdeführer die Lebertransplantation recht gut überstanden habe, wobei es zu postoperativen Komplikationen mit Sepsis, Nierenversagen und Verschlechterung der Leberfunktion gekommen sei. Die aktuelle Situation sei eher stabil, wobei generell eine sehr stark reduzierte Belastbarkeit, eine Angeschlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und eine Müdigkeit bestehe. Die Ausübung seines bisherigen Berufs oder einer adaptierten Tätigkeit sei ihm momentan nicht zumutbar und er sei bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Revisionsentscheid vom 3. Oktober 2016 (Urk. 2) lagen insbesondere die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Arztberichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging in ihrem Bericht vom 18. Januar 2016 (Urk. 7/68) von folgenden Diagnosen aus (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Lebertransplantation 12/12 bei Morbus Wilson und dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pensierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Leberzirrhose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aldactone-induzierte Gynäkomastie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sigmapolyp</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H. pylori Infektion und Status nach Ulcus ventriculi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf koronare Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oronarsklerose, insbesondere RIVA</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tinnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">us beidseitig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Thorakolumbovertebralsyndrom bei Status nach Kompres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sionsfraktur LWK 1, breitbasige Diskushernie L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reaktive Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als veränderten respektive aktuellen psychopath</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befund erwähnte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine reaktive Depression. Im Weiteren führte sie aus, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine generelle reduzierte Belastbarkeit, Müdigkeit, Kraftlosigkeit sowie eine zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende depressive Entwicklung. Die Arbeitsfähigkeit sei nur für ein bis zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Tag für nicht anspruchsvolle, insbesondere körperlich nicht belastende Tätigkeiten zumutbar (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt an der Dermatologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwiesen in ihrem Bericht vom 25. Januar 2016 (Urk. 7/67) bei unveränderter Diagnose auf eine aktuell normale Nieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion (eGFR nach CKD-EPI 90ml/min, keine Proteinurie) und hielten fest, dass der Gesundheitszustand stationär (S. 1) und die Arbeitsfähigkeit aus dermatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht nicht eingeschränkt sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte am 4. Februar 2016 folgende Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/69 S. 1 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/60 S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und Depression gemischt (ICD-10 F43.22) reaktiv auf die Leber-Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion im 2012 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit dem Ressourcenprofil für berufliche Tätigkeiten hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass er diesbezüglich keine Stellung nehmen könne und der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensärztliche Dienst der Beschwerdegegnerin die entsprechende Beurteilung vornehmen solle. Im Weiteren wies er darauf hin, dass die Verhaltenspsychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie in unregelmässigen Abständen erfolge und die letzten Sitzungen am 25. November 2015 respektive 17. August 2015 stattgefunden hätten (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt an der Klinik für Viszeral- und Transplantations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Verlaufsbericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 7/75/1-4) folgende Diagnose auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lebertransplantation vom 26.12.12 bei Leberzirrhose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt fest, dass sich der Gesundheitszustand verbessert habe. Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren wies er auf eine persistierende Müdigkeit und Schwäche aufgrund der Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">munsuppression hin (S. 1). Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, als Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rist zu arbeiten, könne aber eventuell eine sitzende Tätigkeit ausüben. Die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit liege bei eventuell 50 % der ursprünglichen Leistungsfähigkeit (S. 2), wobei körperliche Belastungen zu vermeiden seien (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung und jene im Rahmen des Revisionsverfahrens gestellten Diagnosen stimmen im Wesentlichen überein (vgl. Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/16 S. 1, Urk. 7/17/5-6 S. 1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/18/1-4 S. 1), wobei der Status nach ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner orthotopen Lebertransplantation am 26. Dezember 2012 im Vorde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rgrund steht (Urk. 7/68 S. 1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/67 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin des Beschwerdeführers und der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(RAD) der Beschwerdegegnerin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Medizin, gingen im Jahr 2013 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus (Urk. 7/18/1-4 S. 2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/27 S. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmen der Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeholten Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind sich die behandelnden Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Hausärztin und der RAD-Arzt einig, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit (körperlich nicht belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeiten beziehungsweise sitzende Tätigkeiten respektive leichte bis ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ximal mittelschwere Tätigkeiten in geschlossenen Räumen in sitzender Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">position ohne Stressexposition und mit zusätzlichem Pausenbedarf) in einem re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duzierten Umfang arbeitsfähig ist (Urk. 7/75 S. 2 und S. 4, Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k. 7/56 S. 4, Urk. 7/68 S. 1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 7/77 S. 7). Während Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der RAD-Arzt eine (eventuelle) Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itsfähigkeit von 50 % attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hausärztin von einer solchen von 2-3 respektive 1-2 Stunden pro Tag aus, was bei einer Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenarbeitszeit von 42 Stunden einem Arbeitspensum von 35 % beziehungsweise 24 % entspricht. Damit ist eine wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Änderung in den tatsächlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (vgl. E. 1.3) ausgewiesen, womit der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen ist (BGE 141 V 15 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar 2016 eine Angst un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Depression ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischt (Urk. 7/69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 1.2 in Verbindung mit Urk. 7/60 S. 1 Ziff. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive die Hausärztin im Januar 2016 eine reaktive Depression (Urk. 7/68 S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostizierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ändert an dieser Beurteilung nichts. Es liegen keine Hinweise dafür vor, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beeinträchtigt ist. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat im Bericht vom 4. Februar 2016 (Urk. 7/69) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Beurteilung des Ressourcenprofils auf den vertrauensärztlichen Dienst der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin verwiesen (S. 1 Ziff. 2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benso fehlen entsprechende Angaben in seinem Bericht vom 19. Oktober 2016 (Urk. 3/5). Bei der von der Hausärztin erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktiven Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich sodann um eine fachfremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span>6.</span><span>2.2</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin hat bei der Ermittlung des Valideneinkommens des Be</span><span>schwerdeführers unter Hinweis auf dessen tiefes Einkommen auf die vom Bun</span><span>desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt (Urk. 7/76 S. 1). Diese Vorgehensweise ist nicht haltbar, da der Be</span><span>schwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin erklärt hat, dass er sich stets bewusst gewesen sei, dass das Geschäft nicht laufe und er die selbständige Tä</span><span>tigkeit nur deshalb habe ausführen können, weil seine Ehefrau zu 100 % erwerbs</span><span>tätig gewesen sei (Urk. 7/26 S. 6). Entsprechend ist auf das vom Beschwerdefüh</span><span>rer gemäss IK-Auszug vom 7. Juli 2014 (Urk. 7/40/8-9) tatsächlich erzielte Ein</span><span>kommen abzustellen (vgl. E. 6.2.1 hievor), wobei in den Jahren 2008 bis 2012 ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 13'576.-- resultierte.</span></p><p><span>6.3</span><span> </span></p><p><span>6.3.1</span><span> </span><span>Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den </span><span>LSE</span><span> herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu ver</span><span>wenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span>heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Berechnung des Invalideneinkommens hat die Beschwerdegegnerin korrekterweise auf die Tabellenlöhne gemäss den LSE 2014, TA1, Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlecht, Kompetenzniveau 1, Total Männer, abgestellt, wobei sich unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden im Jahr 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. Tabelle T 03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaftsabteilungen in Stunden pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) und der Nominallohnentwicklung für Männer (vgl. Tabelle T1.1.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nominallohnindex Männer, 2011-2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Index 2014: 103.3, Index 2016: 104.4) ein Invalidenlohn von Fr. 67'161.-- ergibt. Wird zugunsten des Beschwerdeführers auf ein Arbeitspensum von 24 % abgestellt (vgl. E. 5.1 hievor), so entspricht dies Fr. 16'119.--. Die Beschwerdegegnerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">währt einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 %, welcher sich im Rahmen des zulässigen Ermessens bewegt und demgemäss nicht zu beanstanden ist (BGE 137 V 351 E. 5.1). Damit resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 14'507.-- beim tiefsten anzunehmenden Arbeitspensum von 24 %. </span></p><p><span>6.4</span><span> </span><span>Bei einem Validenlohn von Fr. 13'576.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 14'507.-- resultiert keine Einkommenseinbusse, weshalb der Invaliditätsgrad 0 % beträgt (vgl. E. 1.2 hievor).</span></p><p><span>6.5</span><span> </span><span>Somit ist die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene Verfügung ist - wie in Aussicht gestellt (Urk. 11) – zum Nachteil des Beschwerdeführers abzuändern, nämlich dahingehend, dass ab </span><span>1. Dezember 2016</span><span> kein Rentenanspruch mehr be</span><span>steht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- festzulegen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Ok</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tober 2016 wird dahingehend abgeändert, dass der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2016 keinen Anspruch auf eine Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>