<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit im Rahmen des Assistenzdienstes der Armee ein freiwilliger, auf die Dienstzeit nicht anrechenbarer militärischer Einsatz auf Zeit (Zeitdienst) ermöglicht werden kann. Die Entschädigung der Zeitsoldaten im Assistenzdienst hat sich nach der geltenden Besoldungsordnung des Bundes zu richten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zurzeit sind im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport die Arbeiten am Reformprozess "Armee XXI" in vollem Gange. Sie erfolgen nach dem Grundsatz "von der Strategie - über die Doktrin - zu den Strukturen".</p><p>Der im Sommer 1999 dem Bundesrat vorzulegende Sicherheitspolitische Bericht (Sipol B 2000) wird die strategische Grundlage der neuen Armee bilden. Die Doktrin- und Strukturfragen werden gestützt auf den Bericht im neuen Armeeleitbild, das im Jahr 2000 vorliegen wird, definiert werden. Anschliessend wird eine Revision des Militärgesetzes die Reform rechtlich verankern.</p><p>Zum heutigen Zeitpunkt wäre es unzweckmässig, dem laufenden Reformprozess vorzugreifen, indem die von der Motion geforderte Ausgestaltung des Assistenzdienstes verankert würde, bevor die Strukturen der künftigen Dienstarten der Armee evaluiert sind. Gewiss wird aber das Problem der Zeitsoldaten und der zeitlichen Grenzen des Assistenzdienstes im Rahmen der Reform mit Sorgfalt geprüft werden.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.