B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Entscheid bestätigt durch BGer mit Urteil vom 30.04.2025 (2C_645/2024) Abteilung II B-1710/2024 U r t e i l v o m 11 . N o v e m b e r 2 0 2 4 Besetzung Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), Richter Jean-Luc Baechler, Richter Pascal Richard, Gerichtsschreiberin Fabienne Thoma-Hasler. Parteien A._______, vertreten durch Dr. Arne-Patrik Heinze, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, Vorinstanz. Gegenstand Höhere Fachprüfung für Elektroinstallateure 2023 (Frist- wiederherstellungsgesuch Kostenvorschuss Vorinstanz). B-1710/2024 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Der Beschwerdeführer absolvierte im Herbst 2023 zum dritten Mal die eidgenössische höhere Fachprüfung "diplomierter Elektroinstallateur". Mit Prüfungsverfügung vom 24. November 2024 stellte die zuständige Prü- fungsbehörde EIT.swiss fest, dass er die Prüfung nicht bestanden habe. A.b Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 22. Dezember 2023 Beschwerde bei der Vorinstanz. A.c Mit Schreiben vom 10. Januar 2024 bestätigte die Vorinstanz den Ein- gang der Beschwerde und forderte den rechtlich vertretenen Beschwerde- führer auf, bis zum 29. Januar 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 860.– einzubezahlen. A.d Mit Eingabe vom 29. Januar 2024 reichte der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz eine Beschwerdeergänzung ein. B. Mit Verfügung vom 15. Februar 2024 trat die Vorinstanz mangels fristge- mässer Zahlung des Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht ein. C. Mit Eingabe vom 27. Februar 2024 reichte der Beschwerdeführer einen Screenshot eines undatierten Banküberweisungsauftrags ein und bean- tragte sinngemäss, dass auf seine Beschwerde eingetreten werde. D. Mit Verfügung vom 12. März 2024 stellte die Vorinstanz fest, dass der Be- schwerdeführer mit Schreiben vom 27. Februar 2024 sinngemäss ein Ge- such um Fristwiederherstellung gestellt habe und verfügte dessen Abwei- sung. Darüber hinaus ordnete sie die Rückerstattung des inzwischen über- wiesenen Kostenvorschusses an. E. Mit Eingabe vom 18. März 2024 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung der Verfü- gungen vom 15. Februar 2024 und 12. März 2024. Darüber hinaus er- suchte er darum, dass die Frist zur Einzahlung des Kostenvorschusses wiederhergestellt und auf seine Beschwerde vom 22. Dezember 2023 ein- getreten werde. B-1710/2024 Seite 3 F. Am 30. April 2024 reichte die Vorinstanz eine Vernehmlassung ein und be- antragte die Abweisung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 61 Abs. 2 BBG [SR 412.10] i.V.m. Art. 31 f. so- wie Art. 33 Bst. d VGG). Der Beschwerdeführer ist als Adressat der ange- fochtenen Verfügungen zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG), hat den einverlangten Kostenvorschuss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die Beschwerde frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist insoweit einzutreten. 1.2 Der Beschwerdeverführer beantragt vor Bundesverwaltungsgericht, die Frist zu r Einzahlung des Kostenvorschusses sei wiederherzustellen (Rechtsbegehren 2) und auf die Beschwerde vom 22. Dezember 2023 sei einzutreten (Rechtsbegehren 3). Ein Rechtsbegehren mus s so abgefasst sein, dass es ohne Weiteres zum Urteil erhoben werden kann. Wenn es sich gegen einen Nichteintretensentscheid richtet, so beschränkt sich der Streitgegenstand auf die Frage, ob die Vorinstanz auf die Beschwerde zu Recht nicht eingetreten ist (Urteil des BGer 2C_206/2019 vom 25. März 2021 E. 3.1). Entsprechendes gilt, wenn es gegen die Abweisung eines Fristwiederherstellungsgesuchs, um einen Nichteintretensentscheid zu be- seitigen, gerichtet ist. Das Bundesverwaltungsgericht kann weder ein Ein- treten noch die Wiederherstellung einer vorinstanzlich angesetzten Frist zum Urteil erheben. Da in solchen Fällen ein "reformatorischer" Entscheid nicht möglich ist, sind die Rechtsbegehren 2 und 3 unzulässig. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 2. 2.1 Grundsätzlich bildet jeder vorinstanzliche Entscheid ein selbstständi- ges Anfechtungsobjekt. Ein gemeinsames Beschwerdeverfahren mit ei- nem einzigen Urteil ist indes zulässig, wenn die einzelnen Sachverhalte in einem engen inhaltlichen Zusammenhang steh en und sich ähnliche Rechtsfragen stellen (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 3.17). B-1710/2024 Seite 4 2.2 Vorliegend ist die Vorinstanz am 15. Februar 2024 auf die Beschwerde des Beschwerdeführers nicht eingetreten und am 12. März 2024 hat sie sein Gesuch um Wiederherstellung der Frist abgewiesen und den inzwi- schen einbezahlten Kostenvorschuss zurückerstattet. Der Beschwerdefüh- rer hat diese zwei separat erlassenen Verfügungen in einer gemeinsamen Beschwerdeschrift a ngefochten. Da den streitigen Verfügungen im We- sentlichen der gleiche Sachverhalt zugrunde liegt und die sich stellenden Rechtsfragen miteinander verknüpft sind, ist ein gemeinsames Beschwer- deverfahren durchzuführen. 3. Die Vorinstanz begründet ihren Nichteintretensentscheid vom 15. Februar 2024 damit, dass der Beschwerdeführer die Frist zur Zahlung des Kosten- vorschusses ungenutzt habe verstreichen lassen. Aus den Akten ist er- sichtlich, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 860.– erst am 28. Februar 2024 einbezahlt hat, mithin fast einen Monat nach Ablauf der Frist vom 29. Januar 2024. Dies wird von ihm nicht bestritten. Vielmehr bringt er in der Beschwerdeschrift vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht am Nichteintreten festgehalten, obwohl er den Kostenvor- schuss nachträglich überwiesen und ein Gesuch um Fristwiederherstellung gestellt habe. Auf die entsprechenden Rügen ist im Rahmen der Überprü- fung der Verfügung vom 12. März 2024 einzugehen (vgl. E. 4 ff.). In Bezug auf die Verfügung vom 15. Februar 2024 ist festzuhalten, dass diese Bun- desrecht nicht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist. 4. 4.1 In der Verfügung vom 12. März 2024 führt die Vorinstanz aus, der mit Schreiben vom 27. Februar 2024 eingereichte Screenshot betreffend nachträgliche Zahlung des Kostenvorschusses sei absolut nichtssagend, weshalb der Beschwerdeführer in Bezug auf sein Fristwiederherstellungs- gesuch der Begründungspflicht in keiner Weise nachgekommen sei. In ih- rer Vernehmlassung vom 30. April 2024 ergänzt sie sodann, es sei nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer in unverschuldeter Weise davon abgehalten worden sei, innert Frist den Kostenvorschuss zu leisten. 4.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, infolge eines Versehens ei- ner Sekretariatsmitarbeiterin seines Rechtsvertreters sei die Aufforderung zur Einzahlung des Kostenvorschusses nicht an den Beschwerdeführer persönlich weitergeleitet worden, weshalb der Kostenvorschuss zunächst nicht bezahlt worden sei. Die Gutschrift des Kostenvorschusses sei am 28. Februar 2024 erfolgt, weshalb es unverhältnismässig sei, dass die B-1710/2024 Seite 5 Vorinstanz auf sein formell ordnungsgemäss eingelegtes Rechtsmittel nicht eingetreten sei. Beim Vorschuss für die voraussichtlichen Prozess- kosten handle es sich um keine Voraussetzung für d ie Zulässigkeit oder die Begründetheit einer Beschwerde. Sinn und Zweck von Art. 63 Abs. 4 VwVG sei es sicherzustellen, dass die Prozesskosten im Regelfall vor der Durchführung des Beschwerdeverfahrens eingetrieben würden. Zudem könne aus besonderen, nicht näher bezeichneten Gründen auf die Erhe- bung eines Kostenvorschusses verzichtet werden. Der Zweck der Absiche- rung der mutmasslichen Verfahrenskosten sei in seinem Fall nicht vereitelt, denn er habe den Vorschuss kurz nach Fristende bezahlt. Gemäss Art. 105 Abs. 4 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Bern vom 23. Mai 1989 (BSG 155.21) sei zudem etwa eine kurze Nachfrist anzuset- zen, wenn der Kostenvorschuss nicht fristgemäss bezahlt werde. Das Nichteintreten ohne Ansetzung einer Nachfrist stelle eine unverhältnismäs- sige Beschränkung des Rechts auf effektiven Rechtsschutz dar und ver- letze Art. 6 und Art. 13 EMRK. Darüber hinaus habe sein Rechtsvertreter nach Eingang der Verfügung vom 15. Februar 2024 zeitnah reagiert, die Überweisung angeordnet und d urch die Übermittlung des Screenshots konkludent zum Ausdruck gebracht, dass die Einzahlung des Vorschusses infolge eines Versehens unterblieben sei. Das Versehen der Sekretariats- mitarbeiterin sei weder dem Beschwerdeführer noch dessen rechtlichen Vertreter zuzurechnen. Vorliegend seien die Voraussetzungen für die Wie- derherstellung der Frist und insbesondere das fehlende Verschulden zu bejahen, da der Rechtsvertreter ein sehr zuverlässiges System zur Fristen- kontrolle habe und es sich nur um eine Frist zur E inzahlung eines noch nicht fälligen Kostenvorschusses handle, weshalb die Voraussetzungen weniger streng zu handhaben seien. 5. 5.1 Es ist zu prüfen, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt (Art. 49 Bst. a VwVG) respektive unangemessen gehandelt (Art. 49 Bst. c VwVG) hat, in- dem sie trotz der nachträglichen Leistung des Kostenvorschusses die Be- schwerde des Beschwerdeführers abgewiesen und den Kostenvorschuss zurückerstattet hat. 5.2 Gemäss Art. 61 Abs. 2 BBG in Verbindung mit Art. 63 Abs. 4 VwVG er- hebt die Beschwerdeinstanz, ihr Vorsitzender oder der Instruktionsrichter vom Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmass- lichen Verfahrenskosten, wobei eine angemessene Frist zur Leistung unter Androhung des Nichteintretens anzusetzen ist. Die Beschwerdeinstanzen sind grundsätzlich gehalten, einen Kostenvorschuss zu erheben (MÜLLER, B-1710/2024 Seite 6 in: Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 63 N. 36). Die Einholung ei- nes Vorschusses nach Eingang einer Beschwerde bildet folglich die Regel, sofern das Verfahren wie vorliegend kostenpflichtig ist. Der Kostenvor- schuss dient nicht nur der Vermeidung des Risikos uneinbringlicher Ver- fahrenskosten, sondern stellt darüber hinaus eine Sachurteilsvorausset- zung dar (Urteil des BGer 1C_330/2008 vom 21. Oktober 2008 E. 3.1; Ur- teil des BVGer B-2198/2021 vom 27. Juli 2021 E. 2.1). Bei Nichtleisten des Kostenvorschusses wird im Anwendungsbereich des VwVG keine Nach- frist zur Verbesserung gewährt (etwa im Gegensatz zu Formfehlern der Beschwerdeschrift; vgl. Art. 52 Abs. 2 VwVG). Dies ist vom Bundesgesetz- geber so gewollt und liegt innerhalb des diesem eröffneten Regelungser- messens (Urteil des BGer 2C_703/2009, 2C_22/2010 vom 21. September 2010 E. 4.4.1). 5.3 Mit Schreiben vom 10. Januar 2024 hat die Vorinstanz den Beschwer- deführer aufge fordert, bis zum 29. Januar 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 860.– zu leisten und ihn ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, im Falle des Nichtleistens des Kostenvorschusses innert der angesetz- ten Frist werde auf die Beschwerde nicht eingetreten. Es ist unbestrit- ten, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss erst nach Ablauf der angesetzten Frist bezahlt hat. Bei der Erhebung eines Kostenvorschus- ses im Sinne von Art. 63 Abs. 4 VwVG handelt es sich um eine behördlich angesetzte respektive richterliche Frist. Deren Festsetzung liegt grundsätz- lich im Ermessen der verfügenden Behörde. Die Vorinstanz war berechtigt, einen Vorschuss einzuverlangen. Auch betragsmässig liegt der verlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 860.– unter Berücksichtigung der ein- schlägigen Bestimmungen zur Festsetzung der Verfahrenskosten (Art. 63 Abs. 4bis VwVG und Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über Kosten und Entschä- digungen im Verwaltungsverfahren vom 10. September 1969 [SR 172.041.0]) im zulässigen Bereich. Die Vorinstanz hat ihr Ermessen somit innerhalb des rechtlich vorgesehenen Rahmens ausgeübt. Da sie ausserdem nicht verpflichtet war, eine Nachfrist anzusetzen, zielen die Rü- gen betreffend Verhältnismässigkeit ins Leere (Urteil des BVGer B-2198/2021 vom 27. Juli 2021 E. 2.1). 6. 6.1 Abschliessend stellt sich die Frage, ob die Vorinstanz das Gesuch um Wiederherstellung der Frist zu Recht abgewiesen hat. B-1710/2024 Seite 7 6.2 Ist der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldeterweise abge- halten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wieder hergestellt, sofern er unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 24 Abs. 1 VwVG). Die Wiederherstellung nach Art. 24 Abs. 1 VwVG kann auch verlangt werden, wenn der Prozess bereits abgeschlossen ist (Urteil des BGer 1C_491/2008 vom 10. März 2009 E. 1.3). Vorliegend sei dem Rechtsvertreter erst durch die Zustellung der Nichteintretensverfü- gung vom 15. Februar 2024 bewusst geworden, dass der Kostenvorschuss nicht bezah lt worden sei. Der Kostenvorschuss wurde mit Valuta vom 28. Februar 2024 geleistet. Die versäumte Rechtshandlung wurde somit innert Frist nachgeholt. 6.3 Die Fristwiederherstellung wird im Interesse der Rechtssicherheit nur zurückhaltend und in besonderen Fällen gewährt. Nach der bundesgericht- lichen Praxis wird ein Fall von klarer Schuldlosigkeit vorausgesetzt (Urteil des BGer 5A_467/2019 vom 10. März 2020 E. 2.1). In Frage kommen ob- jektive Unmöglichkeit zum zeitgerechten Handeln, wie beispielsweise Na- turkatastrophen, Militärdienst oder schwerwiegende Erkrankung oder sub- jektive Unmöglichkeit, wenn zwar die Vornahme einer Handlung objektiv betrachtet möglich gewesen wäre, die betroffene Person aber durch be- sondere Umstände, die sie nicht zu vertreten hat, am Handeln gehindert worden ist, wobei insbesondere unverschuldete Irrtumsfälle in Betracht kommen (Urteil des BGer 2C_177/2019 vom 22. Juli 2019 E. 4.2.1). Be- reits ein leichtes Verschulden steht einer Wiederherstellung entgegen und es i st ein strenger Massstab anzuwenden, weshalb namentlich Arbeits- überlastung, organisatorische Unzulänglichkeit oder Ferienabwesenheit nicht zu den objektiven Hinderungsgründen zählen ( Urteil 2C_177/2019 E. 4.2.1; STEFAN VOGEL, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Ver- waltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 24 N. 9 f.). Vorliegend sind die Umstände, welche den Beschwerdeführer von der Fristwahrung abhiel- ten, von ihm selbst zu verantworten. Die Nichtweiterleitung der Zahlungs- aufforderung ist entgegen d er Ansicht des Beschwerdeführers seinem Rechtsvertreter und dessen betrieblichen Organisationsdefiziten zuzurech- nen. Damit liegt offensichtlich kein unverschuldetes Hindernis im Sinne von Art. 24 Abs. 1 VwVG vor und die Voraussetzungen für das Fristwiederher- stellungsgesuch sind nicht erfüllt. Die Vorinstanz hat das Gesuch um Wie- derherstellung der Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses demnach zu Recht abgewiesen. B-1710/2024 Seite 8 7. Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass die angefochtenen Verfü- gungen Bundesrecht nicht verletzen und auch sonst nicht zu beanstanden sind. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 8. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be- schwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Kosten sind in Anwendung der gesetzlichen Bemessungsfaktoren (Art. 63 Abs. 4bis VwVG und Art. 2 Abs. 1 VGKE) auf Fr. 500.– festzusetzen. Es ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE). B-1710/2024 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.– werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz und wird der zuständigen Prüfungsbehörde mitgeteilt. Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Willisegger Fabienne Thoma-Hasler B-1710/2024 Seite 10 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver- tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange- fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde- führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 19. November 2024 B-1710/2024 Seite 11 Zustellung erfolgt an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – EIT.swiss (in Kopie)