<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00623</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. August 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pugatsch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, meldete sich am 15. Juli 2010 aufgrund seit einem Unfall vom 19. Januar 2010 bestehender Beschwerden bei der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/19). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten des Unfallversicherers bei und holte bei der Y.___ ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten ein, welches am 21. Februar 2011 erstattet wurde (Urk. 6/47). Mit Vorbescheid vom 12. April 2011 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/50). Dagegen erhob der Versicherte am 12. Mai 2011 Einwände (Urk. 6/58).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenzeitlich hatte der Versicherte am 6. Mai 2011 erneut einen Unfall erlit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 6/70/1) und sich Frakturen im Bereich des Beckens und des Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkels rechts zugezogen. Daraufhin veranlasste der Unfallversicherer ein weiteres Gutachten bei der Y.___, welches am 22. Februar 2013 erstattet wurde (Urk. 6/88). Mit Vorbescheid vom 30. Januar 2014 wies die IV-Stelle das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren erneut ab (Urk. 6/106). Aufgrund der Einwände (Urk. 6/110, Urk. 6/114) sowie eines zwischenzeitlich im Auftrag des Unfallversicherers ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangenen psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. August 2014 (Urk. 6/117), holte die IV-Stelle beim A.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 16. Februar 2015 erstattet wurde (Urk. 6/131/1-53). Nach einer weiteren Stellungnahme des Versicherten (Urk. 6/133), hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte einen Leistungsanspruch mit Verfügung vom 29. Mai 2015 (Urk. 6/135). Dagegen erhob der Versicherte am hiesigen Sozialversicherungsgericht Beschwerde (Urk. 6/136/3-9). Nachdem die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort den Antrag auf Rückweisung zur weiteren medizinischen Abklärung stellte (Urk. 6/141), womit sich der Versicherte einverstanden erklärte, wurde die Beschwerde mit Urteil vom 3. November 2015 im Prozess Nr. IV.2015.00715 teilweise gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen (Urk. 6/143/1-6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin holte die IV-Stelle unter anderem bei Ärzten der B.___ ein psychiatrisches Gutachten ein, welches am 22. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 6/163/1-29). Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 6/175/4) sowie dem Rechtsdienst der IV-Stelle (vgl. interne Anfrage vom 6. März 2017, Urk. 6/165) wurde dem Versicherten am 31. März 2017 mittgeteilt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei eine stationäre psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, D.___, notwendig (Urk. 6/169). Nachdem sich der Versicherte einer erneuten Begutachtung schriftlich widersetzte (Urk. 6/170 sowie Urk. 6/172), hielt die IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 4. Mai 2017 an der Begutachtung fest (Urk. 6/173 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 30. Mai 2017 Beschwerde gegen die Zwischenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, es sei von der stationären Begutachtung am D.___ abzusehen und gestützt auf die Aktenlage über den Rentenanspruch zu entscheiden (Urk. 1 S. 2 oben). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juli 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 7. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand ist vorliegend die Zwischenverfügung vom 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mai 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit welcher die Beschwerdegegnerin an der stationären Begutachtung des Beschwerdeführers durch Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, D.___, festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten hat. Hierbei handelt es sich um eine Zwischenverfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung des nicht wieder gutzuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Nachteils (Art. 46 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anordnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2.7) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eintretensvoraussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des nicht wieder gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumachenden Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu beja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeweise geltend gemacht werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen materielle Einwendungen bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig, weil sie - mit Blick auf einen ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eits umfassend abgeklärten Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Zweitmeinung entspreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7). So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n personenbezogene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausstandsgründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerügt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach den allgemeinen Regeln des Sozialversicherungsrechts hat der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären. Er ist nach dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG statuierten Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, die not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigen Abklärungen von Amtes wegen vorzunehmen und die erforderlichen Auskünfte einzuholen. Die Verfahrensleitung liegt dabei beim Versicherungsträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger, dessen Ermessensspielraum in Bezug auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Notwendigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Umfang und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweckmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von medizinischen Erhebungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 3.4). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann. Die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs von Amtes wegen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführenden Abklärungen im Sinne von Art. 43 ATSG beinhalten indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht das Recht des Versicherungsträgers, eine „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ zum bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn ihm dieser nicht passt (BGE 138 V 271 E. 1.1; Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 29. Mai 2007 E. 4.2). Entscheidend dafür, ob weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen angeordnet werden können und müssen, ist, ob die bereits vorliegenden Gutachten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inhaltlichen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweismässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anforderungen erfüllen (Urteil des Bundesgerichts U 571/06 vom 29. Mai 2007 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Zwischenverfügung (Urk. 2) davon aus, auf das bereits erstellte psychiatrische Gutachten der Ärzte der B.___ vom 22. Dezember 2016 könne nicht abgestellt werden. Vielmehr sei auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 28. Dezember 2016 zu verweisen, worin ausgeführt worden sei, dass gemäss dem B.___-Gutachten eine Aggravation oder Simulation des Beschwerdeführers nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Trotzdem seien die Gutachter beim Beschwerdeführer von einer schweren psychischen Störung und schweren kognitiven Defiziten ausgegangen, ohne diese genauer zu diskutieren. Aufgrund der erhobenen Befunde könne eine schwere depressive Episode nicht nachvollzogen werden. Die genannte Pseudodemenz werde nicht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichen Simulation abgegrenzt und könne insgesamt nicht nachvollzogen werden. Ebenso wenig könne die generalisierte Angststörung nachvollzogen werden, die Kriterien seien nicht erfüllt. Auch die Kriterien für eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (welche?) seien nicht erfüllt. Insgesamt sei somit immer noch unklar, welche psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Diagnosen genau vorliegen würden (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, warum die Begutachter trotz Hinweisen auf Aggravation und bei fehlender Kooperation des Beschwerdeführers eine schwere psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit attestiert hätten, könne nicht durch Rückfragen geklärt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die beiden bei der Begutachtung in der B.___ wahrgenomme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Termine à je 90 Minuten bei unkooperativem Verhalten nicht aussagekräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig genug gewesen seien, sei nun eine stationäre Begutachtung indiziert. Im Übrigen müsse bei der erneuten Begutachtung zum genannten Gutachten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führlich Stellung genommen werden, so dass dieses nicht unberücksichtigt bleibe (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin ohne weitere Ausführungen mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort fest (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), das B.___-Gutachten vom 22. Dezember 2016 sei sowohl bezüglich des Abklärungszeitraumes (drei Tage), der Begründungsdichte (29 Seiten) wie auch der Schlussfolgerung zur Beurteilung der vom hiesigen Gericht geforderten Abklärung ausreichend und hinsichtlich seiner Begründung schlüssig. Selbst wenn gemäss der Beschwerdegegnerin Aggravation und Simulation „nicht sicher“ ausgeschlossen werden könnten, sei die Schlussfolgerung des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens, wonach die bestehenden Beschwerden in nachvollziehbarer Weise einer schweren depressiven Episode sowie einer generalisierten Angststörung entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen würden, überzeugend und zur Beurteilung der anhaltenden Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit hinreichend begründet (S. 4 f. Ziff. 5). Die RAD-Stellungnahme stelle einzig eine von der Beurteilung der B.___-Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter abweichende Würdigung der medizinischen Sachlage dar. Ein Gutachten sei jedoch aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht bereits unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtlich, wenn es widersprüchliche Angaben zur Arbeitsfähigkeit eines Proban</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und dessen Compliance aufweise. Insoweit eine Expertise nicht aus anderen Gründen beweisuntauglich sei, müsse eine allenfalls vorliegende Unstimmigkeit oder Widersprüchlichkeit zunächst zu einer Rückfrage an den oder die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter führen. Sofern es unvollständig oder mangelhaft wäre, dürfe es nicht in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamtheit unberücksichtigt gelassen werden, weil ansonsten ein verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bender Erkenntnisgewinn verloren ginge (S. 5 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hätten sodann auch Stellung genommen zum früheren Gutachten des A.___ vom 16. Februar 2015, wobei sie im Gegensatz zu den Vorgutachtern jedoch der Auffassung seien, dass die geklagten Funktionsbeeinträchtigungen beim Beschwerdeführer bestehen würden und therapieweise auch nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wunden werden könnten. Hinweise auf Diskrepanzen oder Unstimmigkeiten lägen keine vor, es bestehe ein klarer sozialer Rückzug des Beschwerdeführers in beinahe allen Bereichen seines Alltagslebens, wobei eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden gemäss den Gutachtern mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könnten (S. 5 f. Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist einzig die Notwendigkeit einer erneuten psychiatrischen Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte keine k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onkrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausstands- und Ablehnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de gegen den vorgeschlagenen Gutachter Dr. C.___ vor und solche sind aufgrund der Aktenlage auch nicht ersichtlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht vom 6. Mai 2014 des Tageszentrums E.___ ist Folgendes zu entnehmen (Urk. 6/115): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer besuche seit dem 7. März 2014 regelmässig zwei Mal wöchentlich das Tageszentrum, wobei er immer von seinen Angehörigen gebracht werde. Seine starke Ängstlichkeit gegenüber den Personen im Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrum habe sich inzwischen gelegt und er fühle sich seinen Umständen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend wohl (S. 1 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Fragen könne er nicht immer sachgemäss antworten. Er beantworte verstandene Fragen durch Kopfnicken oder mit ja und nein. Sein verbaler Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck sei extrem reduziert. Er spreche wenig und sehr leise. Die Wortfindung und das Artikulieren von Worten würden ihm schwer fallen. Wenn er sich freue, würden sich seine Hände verkrampfen und er klatsche sie zusammen. Alle alltäglichen Verrichtungen seien im Ablauf blockiert und er benötige verbale Unterstützung im Anleiten der Abläufe durch eine Hilfsperson. Sitze er zum Beispiel am Bettrand, sei er ohne Aufforderung unfähig aufzustehen, um das Zimmer zu verlassen. Sein Verhalten lasse auf eine kognitive Beeinträchtigung schliessen (S. 1 „Verhalten“).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Mittagessen müsse für ihn zerkleinert werden, damit er Messer und Gabel benützen könne, ansonsten würde er mit den Händen essen. Er könne Messer und Gabel nicht mehr adäquat benutzen (S. 1 „Essen“). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Schleifen an Holzarbeiten helfe er begeistert mit, wobei eine Einspannvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtung angebracht werden müsse. In Intervallen von drei Minuten würde er arbeiten, Pause machen und wieder arbeiten (S. 1 „Arbeiten“). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei körperlich und kognitiv stark beeinträchtigt. Eine Wiederaufnahme im Arbeitsmarkt sei aus Sicht des Tageszentrums nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. August 2014 erstattete Dr. Z.___ im Auftrag des Unfallversicherers des Beschwerdeführers ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/117). Dr. Z.___ untersuchte den Beschwerdeführer an zwei Tagen während insgesamt drei Stunden (S. 2 oben). Er führte aus, mit den erhobenen Befunden von wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten optischen Halluzinationen (anamnestisch), der auffälligen Apathie, der Sprachverarmung, den nachweisbaren Ich-Störungen und der veränderten Affektivität (psychopathologischer Status) sowie der deutlich anhaltenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung der früheren Persönlichkeit, dem umfassenden Antriebs- und Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ressensverlust sowie dem deutlichen Verfall der sozialen Bezüge und der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leistungsfähigkeit seien die wesentlichen Kriterien einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schizophrenia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">simplex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F20.6) erfüllt (S. 35 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es würden sich in differentialdiagnostischer Hinsicht anhand der vorliegenden Befunde keine anderen psychiatrischen Erkrankungszustände finden, welche einen auch nur vergleichbaren Einfluss auf die Gesamtpersönlichkeit haben würden, wie sich dies beim Beschwerdeführer aktuell manifestiere (S. 35 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten (S. 40 Ziff. 8a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftrag der Beschwerdegegnerin wurde am 16. Februar 2015 von Ärzten des A.___ ein polydisziplinäres Gutachten erstellt (Urk. 6/131/1-53). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter die Folgenden (S. 20 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">panvertebrales Schmerzsyndrom mit subjektiv eingeschränkter Gesamtbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weglichkeit, orthopädisch somatisch weder klinisch noch bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gebend weitergehend objektivierbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Arbeitsunfall vom 6. Mai 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. F.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dissoziative Pseudodemenz und anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung bei Zustand nach zwei fehlverarbeiteten Arbeitsunfällen und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dacht auf histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 F44.8, F.45.4, Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach Arbeitsunfall vom 19. Januar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach häuslichem Unfall in der Badewanne 2014 mit Traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierung des Endgliedes des 5. Fingers der linken Hand mit anhaltendem arthritischem Reizzustand</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie unter Behandlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, viele der gestellten Fragen seien vom Beschwerdeführer nicht beantwortet worden oder allenfalls stereotyp mit dem Hinweis darauf, man möge seine Ehefrau fragen, da er nichts wisse. Er habe sich in der Explorationssituation wenig kooperativ verhalten und habe Orientierungs- und Hilflosigkeit demonstriert (S. 31 oben). Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer habe hauptsächlich über Ganzkörperschmerzen geklagt und ein soge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nanntes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pseudodemenzielles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zustandsbild gezeigt. Dabei seien die von ihm dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gestellten kognitiv mnestischen Einbussen nicht mit organischen Veränderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen erklärbar und sie hätten zudem in sich demonstrativ, zielgerichtet einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">setzt gewirkt, um Hilflosigkeit darzustellen. Darüber hinaus würden sich Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sistenzen finden, welche die Annahme einer dissoziativen, dabei aber auch willensnah ausgestalteten Pseudodemenz belegen würden (S. 34 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Darüber hinaus beklage der Beschwerdeführer Schmerzen am ganzen Körper. Die geklagten Schmerzen seien jedoch offenkundig nicht vollständig in ihrer Intensität und Ausbreitung durch somatische Befunde erklärbar. Ferner entstehe der Eindruck, dass die Entwicklung der Schmerzen mit unbewussten innerseeli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Konflikten und psychosozialen Belastungsfaktoren verknüpft seien. Diese psychosozialen Belastungsfaktoren würden zudem auch an der Aufrechterhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung der Schmerzsymptomatik beteiligt erscheinen. Daher sei die Annahme einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung begründet. Darüber hinaus würde sich aber auch eine erhebliche dysfunktionale Schmerzverarbeitung im Sinne einer Schmerzverarbeitungsstörung mit histrionisch geprägten Zuflüssen sowie ausgeprägter Neigung zur Symptomausweitung und Selbstlimitierung finden. Eine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit resultiere daraus indessen nicht. Eine gravierende psychiatrische Komorbidität könne nicht festgestellt werden. Die von Dr. Z.___ geäusserte Diagnose einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis lasse sich auf der Basis der hier erhobenen Befunde nicht bestäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen (S. 34 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann lasse sich weder eine posttraumatische Belastungsstörung noch eine schwerwiegende Angsterkrankung diagnostizieren (S. 34 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schlussendlich bleibe die Frage nach der sozialen Desintegration des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführers und seiner Regression. Dr. Z.___ habe darauf hingewiesen, in einem Gespräch mit dem behandelnden Psychiater habe dieser geäussert, die depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sive Symptomatik, welche sich initial dargestellt habe, habe sich verbessert. Hingegen sei aber die Regression zunehmend. Dazu sei auszuführen, dass sich der Beschwerdeführer offenbar sehr bewusst und willensgesteuert aus Kontakten zurückziehe. Die Willenssteuerung werde im Rahmen der Exploration immer wieder in seinem Verhalten deutlich. Sobald er in Situationen gerate, in denen er aus dem Explorationsverlauf heraus den Eindruck gewinne, er müsse sein Leiden darstellen, verstärke sich der Leidensausdruck: Er beginne zu wimmern, die schmerzenden Gliedmasse zu reiben, beginne sich mit den Fäusten auf den Brustkorb zu schlagen, um damit Anspannung, Erregung, Trauer und Hilflosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit zu verdeutlichen. Aufgrund der bereits aktenkundigen psychiatrischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">achten werde deutlich, dass der Beschwerdeführer bereits damals in der Lage gewesen sei, sein Verhalten jeweils abhängig von der Situation zu verändern und offenbar willensgesteuert und zielgerichtet zu modulieren (S. 34 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine psychische Erkrankung vor, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nachhaltig reduziere (S. 36 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 3. November 2015 zu entnehmen ist (Urk. 6/143/1-6), beantragte die Beschwerdegegnerin im damaligen Verfahren die Rückweisung zur weiteren medizinischen Abklärung. Zur Begründung führte die Beschwerdegegnerin an, aufgrund der Aktenlage liege insbesondere eine unterschiedliche Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit in der psychiatrischen Beurteilung des A.___ vom 4. Februar 2015 im Vergleich zur Beurteilung im Gutachten von Dr. Z.___ vom 17. August 2014 vor. Sodann sei im Bericht des Tageszentrums E.___ ein kaum mehr vorhandenes Funktionsbild beschrieben worden. Diese Widersprüche liessen sich aufgrund der Aktenlage nicht auflösen, weshalb die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen sei (Erwägung 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer mit dem Rückweisungsantrag einverstanden war, wurde die Sache wie beantragt zu weiteren Abklärungen zurückgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge holte die Beschwerdegegnerin insbesondere bei der B.___ ein Gutachten ein, welches am 22. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 6/163/1-29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, aufgrund des erhobenen Befundes zeige sich eine schwere psychische Störung. Im Vordergrund des psychischen Beschwerdebildes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien Einschränkungen der Orientierung, der Aufmerksamkeit und des Gedächt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisses, affektive Symptome (Ratlosigkeit, reduzierte Vitalgefühle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Deprimiertheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Hoffnungslosigkeit, ausgeprägte Angstgefühle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klagsamkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), eine Antriebsmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutistische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Züge sowie ein sozialer Rückzug gestanden. Die kognitiven Defizite, die Depressivität sowie die Ängstlichkeit hätten das Beschwerdebild geprägt. Hinzu seien deutliche Persönlichkeitsauffälligkeiten gekommen (S. 13 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich Persönlichkeit würden sich schwere Auffälligkeiten mit psychischer Regression, Angst, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutistischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zügen, histrionischem Verhalten sowie starker Dependenz von den Angehörigen zeigen. Den Schilderungen der Ehefrau zufolge sei der Beschwerdeführer vor den beiden Unfällen keineswegs ein ängstlicher Mensch gewesen. Insbesondere im Vergleich zur Zeit nach dem zweiten Unfall vom 6. Mai 2011 sei er in seiner Persönlichkeit nun völlig ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert (S. 14 Ziff. 5.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Konsistenzanalyse führten die Gutachter aus, die Durchführung von Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomvalidierungstests zur Überprüfung der Authentizität der präsentierten und beklagen Beschwerden sei aufgrund der schweren Beeinträchtigung des Beschwerdeführers nicht möglich gewesen. An dieser Stelle sei jedoch zu erwähnen, dass er im Mini-Mental-Status-Test lediglich zwei von maximal 30 Punkten erzielt habe. Eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden könne somit vor dem Hintergrund fehlender Befunde nicht sicher ausgeschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden. Die im Rahmen der Konsistenzanalyse jedoch weitgehend unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen, das heisst nicht divergenten Befunde würden aber mit hoher Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit für authentische Beschwerden beziehungsweise für tatsächlich bestehende, ausgeprägte Einschränkungen der Alltags-Funktionalität sprechen (S. 20 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer Diskussion der psychiatrischen Diagnosen früherer Arztberichte oder Gutachten hielten die Gutachter Folgendes fest: Trotz erheblicher differentialdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnostischer Schwierigkeiten würden sich die beim Beschwerdeführer bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerden in nachvollziehbarer Weise gut im Rahmen einer schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.2) sowie einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) fassen lassen. Die ausgeprägten kognitiven Defizite seien als sogenannte „Pseudodemenz“ im Rahmen der erwähnten, schweren depressiven Störung zu interpretieren. Dissoziative Prozesse seien hierbei nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen, seien jedoch zum Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung nicht vorherrschend gewesen. Zusätzlich würden genügend Belege für die Annahme einer wesentlichen Veränderung der Primärpersönlichkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers vorliegen, welche als andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (ICD-10 F62.1) ausgelegt werden könne. Anzeichen für eine hirnorganische Ätiologie oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitverursachung des psychischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">debildes hätten sich keine ergeben. Die Konsistenzprüfung habe keine Hinweise auf Diskrepanzen oder Unstimmigkeiten geliefert, so dass von authentischen psychischen Störungen auszugehen sei oder - anders ausgedrückt - eine Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vation oder Simulation von Beschwerden mit hoher Wahrscheinlichkeit habe ausgeschlossen werden können. In Bezug auf die „willentliche Steuerbarkeit“ der Beschwerden sei festzuhalten, dass der soziale Rückzug des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers beinahe alle Bereiche seines Alltagslebens - und nicht nur unangenehme Tätigkeiten wie etwa seinen Beruf - betreffen würden. Führungs- und Kontroll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen seien ihm beinahe vollständig abhandengekommen. Er sei beinahe praktisch rund um die Uhr auf die Anwesenheit und Unterstützung von Dritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">personen angewiesen. Daher werde die Ansicht vertreten, dass die Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkungen tatsächlich bestehen würden und willentlich oder durch The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapien nicht überwunden werden könnten (S. 25 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stellten zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 27 Ziff. 7.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte kognitive Störung im Sinne einer „Pseudodemenz“ im Rahmen der oben erwähnten depressiven Episode (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F62.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der gestellten Diagnosen sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 28 Ziff. 8.1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie, führte mit Stellungnahme vom 30. Dezember 2016 aus, auf das B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten (vorstehend E. 3.5) könne nicht abgestellt werden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe nicht wirklich kooperiert. Bei einem MMS (wohl: Mini-Mental-Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tus) von 2 von 30 Punkten müsse an eine Simulation gedacht werden. Gemäss Gutachten könne eine Aggravation oder Simulation von Beschwerden nicht sicher ausgeschlossen werden. Trotzdem seien dem Beschwerdeführer eine schwere psychische Störung und schwere kognitive Defizite attestiert worden, ohne dies genauer zu diskutieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Befunde könne eine schwere depressive Episode nicht klar nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden. Die genannte Pseudodemenz sei nicht von einer mögli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Simulation abgegrenzt worden und könne insgesamt nicht nachvollzogen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig könne die generalisierte Angststörung nachvollzogen werden, die Kriterien seien nicht erfüllt. Sodann seien auch die Kriterien für eine andau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Krankheit (welche?) nicht erfüllt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sei insgesamt immer noch unklar, welche psychiatrischen Diagnosen beim Beschwerdeführer genau vorliegen würden. Da der Beschwerdeführer bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her noch nie stationär abgeklärt und behandelt worden sei, sei in erster Linie eine derartige Therapie angezeigt. Im Rahmen der Mitwirkungspflicht sei eine stationäre Abklärung einzuleiten, wenn möglich nicht in der B.___ (Urk. 6/175/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Summarisch zu prüfen ist, ob es sich bei der angeordneten polydisziplinären Begutachtung um das Einholen einer unzulässigen „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ handelt, beziehungsweise ob eine genügende Beweislage vorliegt. Um diese Frage beantworten zu können, müsste die vorliegende Aktenlage auf ihre Vollständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Schlüssigkeit hin überprüft werden. Eine eingehende Überprüfung der medizinischen Aktenlage würde aber dazu führen, dass der Endentscheid im Hinblick auf die Beurteilung der medizinischen Sachlage weitgehend präjudi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert würde. Da die Verfahrenshoheit bis zum Abschluss des Verwaltungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens bei der Beschwerdegegnerin liegt und ihr deshalb im Rahmen der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensleitung ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen zukommt, muss im vorliegenden Verfahren die richterliche Prüfung bei einer knappen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Aktenlage im Sinne einer Plausibilitäts- respektive Missbrauchskon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trolle ihr Bewenden haben. Entscheidend ist, ob die Gründe, die die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin für die Notwendigkeit einer weiteren polydisziplinären Abklärung anführt, plausibel erscheinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Aktenlage zum psychiatrischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend offenbar ein diagnostisch schwierig einzuordnendes Beschwerdebild zeigt, wurden doch bisher verschiedenste Diagnosen gestellt. Sodann wurde dem Beschwerdeführer das ganze Spektrum an zumutbarer Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit bis zur vollständigen Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit - attestiert. Sämtlichen Berichten und Gutachten ist jedoch gemein, dass sich ein auffälliges Beschwerde- und Verhaltensbild des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers zeigt. Dass bei der Einordnung dieses Beschwerdebildes vermutlich die Frage nach dem Vorliegen einer Aggravation oder Simulation eine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Rolle spielt, zeigen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschiedensten Gutachten exemplarisch: Sowohl die Ärzte des A.___ wie auch jene der B.___ haben diese Thematik auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geworfen und sie jeweils unterschiedlich beurteilt. In beiden Gutachten sind jedoch auch unterschiedliche Diagnosen gestellt worden, wobei eine summari</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Prüfung ergibt, dass die Ärzte der B.___ prima </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vista</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar zu den früheren gegebenenfalls anderslautenden Diagnosen Stellung nahmen (vgl. Urk. 6/163/21-25) und insbesondere auch die Angaben des Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrums zum Verhalten des Beschwerdeführers berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt und im Rahmen der Plausibilitätsprüfung miteinbezogen wurden (vgl. Urk. 6/163/20 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings konnten die Gutachter der B.___ eine Aggravation oder Simulation nicht sicher ausschliessen (vgl. vorstehend E. 3.5). Insofern sind die von der RAD-Ärztin und der Beschwerdegegnerin vorgebrachten Kritik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte am B.___-Gutachten bezüglich Aggravation/Simulation verständlich. Bevor von der Beschwerdegegnerin aber eine erneute Begutachtung in Betracht gezogen wird, hätte sie die von ihr geltend gemachten Unklarheiten - es fehle an einer Auseinandersetzung zum Thema Aggravation/Simulation mit entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden früheren Berichten und Unterlagen (vgl. Stellungnahme des Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes vom 2. März 2017, Urk. 6/165/2) - mittels Rückfragen bei den Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tern der B.___ zu klären versuchen müssen. Denn wenn ein - wie vorliegend nach summarischer Prüfung - grundsätzlich beweistaugliches Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten in einem Punkt unstimmig beziehungsweise unklar ist, hätte nach der Rechtsprechung vorerst eine Rückfrage bei den Sachverständigen erfolgen müssen (Urteil des Bundesgerichts 9C_579/2014 vom 10. August 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Ohne Ausschöpfung dieser Möglichkeit ist eine weitere Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung nicht gerechtfertigt. Inwiefern Rückfragen nicht geeignet sein sollen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertieftere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auseinandersetzung zum Thema Aggravation/Simulation zu erhalten, erschliesst sich aus den Darlegungen der Beschwerdegegnerin nicht. Somit ist es an der Beschwerdegegnerin, mittels gezielter Rückfragen bei den Gutachtern die Unstimmigkeiten zu klären. Sollten die Rückfragen nicht befriedigend beantwortet werden, wäre die in Aussicht genommene stationäre Begutachtung gerechtfertigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die angefochtene Zwischenverfügung, mit welcher die Beschwerdegegnerin an einer neuen psychiatrischen Begutachtung festgehalten hat, aufzuheben, was zur Gutheissung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen lag den B.___-Gutachtern offenbar ein aktuellerer (vgl. vorstehend E. 3.1) Bericht der Leiterin des Tageszentrums vom 5. Oktober 2016 vor, welcher ihnen vom Beschwerdeführer anlässlich der Untersuchung abgegeben wurde (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/163/10 Ziff. 4.6). Dieser Bericht ist nicht aktenkundig und daher durch die Beschwerdegegnerin noch einzuholen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Beschwerdeverfahren - in Abweichung von Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ATSG kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘100.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen) festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Verfügung vom 4. Mai 2017</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird die Sache </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zum Vorgehen im Sinne der Erwägungen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">an die Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'100</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>