1 A bteilung III C -758/2006 {T 0/2} U rteil vom 9. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Im oberdorf, Vuille und Trom m er; G erichtsschreiberin Sturm W ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf M ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. Am 6. April 2006 ersuchte M ._______ (nachfolgend G esuchstellerin) bei der Schw eizerischen Botschaft in M anila um eine Einreisebew illigung für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihrem im Kanton Aargau w ohnhaften Freund W ._______. D ie Auslandsvertretung verw eigerte das beantragte Visum vorerst form los und überm ittelte anschliessend das G esuch der Vorinstanz zum form ellen Entscheid. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Aargau beim G astgeber er- gänzende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte die Vorinstanz das Einreise- gesuch m it Verfügung vom 19. M ai 2006 ab. Zur Begründung w urde aus- geführt, die G esuchstellerin stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute w ürden versuchen, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine ver- m eintlich bessere Zukunft aufzubauen. D arüber hinaus bestünden keine beruflichen, gesellschaftlichen oder fam iliären Verpflichtungen in ihrem U r- sprungsland, w elche gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. Schliesslich w ürden auch keine G ründe vor- liegen, w elche eine Einreise trotzdem zw ingend notw endig erscheinen liessen. C . M it Beschw erde vom 26. M ai 2006 an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) beantragt W ._______ (nachfolgend Beschw erdeführer) die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des Besuchervisum s. Im W esentlichen bringt er zur Begründung vor, aus der m assgebenden Verordnung w ürde sich nicht ergeben, dass die im U rsprungsland herrschenden politischen oder sozioökonom ischen Verhältnisse zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise zu berück- sichtigen seien. Entscheidend sei hingegen, dass er sich für die fristge- rechte W iederausreise verbürgt habe. D iesbezüglich sei er auch zu w eiteren Konzessionen bereit. Zudem w ürde die Verw eigerung der Ein- reise eine H eirat m it der G esuchstellerin praktisch verunm öglichen, w eil sie sich zuerst kennen lernen m öchten, bevor sie sich zu einer H eirat ent- schliessen w ürden. D . In ihrer Vernehm lassung vom 26. Juni 2006 beantragt die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde und w eist darauf hin, die G esuchstellerin sei jung, ledig und gehe keiner geregelten Arbeit nach. U nter Berücksich- tigung der allgem einen W irtschaftslage sei das R isiko einer nicht fristge- rechten W iederausreise deshalb relativ hoch zu gew ichten. Ausserdem läge keine gefestigte Beziehung vor, w ürden sich die G esuchstellerin und der Beschw erdeführer doch erst seit D ezem ber 2005 kennen. D em Be- schw erdeführer stünde es hingegen offen, die G esuchstellerin in ihrem H eim atland zu besuchen. D ie von ihm geleistete G arantie sei bekanntlich 3 eine rechtlich unerhebliche und nicht durchsetzbare Absichtserklärung. E. D er Beschw erdeführer m acht dagegen in seiner R eplik vom 29. Juni 2006 geltend, er erachte seine G arantieerklärung sehr w ohl als verbindlich. Ausserdem sei nicht ersichtlich, w ie aus der persönlichen Situation der G e- suchstellerin, die auf rund die H älfte der philippinischen Bevölkerung zu- treffen w ürde, ein besonderes R isiko abgeleitet w erden könne. Ferner er- gäbe sich aus der R echtsgrundlage nicht, dass eine gefestigte Beziehung zur Einreise vorausgesetzt sei. D er Beschw erdeführer verw eist schliesslich auf einen ähnlich gelagerten Fall, bei w elchem die Einreise gew ährt w orden sei. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanz gelten die in Art. 33 und Art. 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eigerung der Einreise (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d VG G ). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet entgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 2. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw al- tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schieds- kom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 VG G ). 3. D er Beschw erdeführer ist gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG i.V.m . Art. 48 Vw VG zur Beschw erdeführung legitim iert. Auf die frist- und form - gerechte Beschw erde ist daher einzutreten (Art. 49 - 52 Vw VG ). 4. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N iederlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold (H rsg.), Ausländerrecht, Aus- länderinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em be- hördlichen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Ein-4 reisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigenden An- w esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreise- ersuchen zur Anw esenheit von drei M onaten, die bew illigungsfrei aber unter U m ständen visum pflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m den nachstehenden Visum sbestim m ungen). 5. D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländer (VEA, SR 142.211) nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 6. D ie G esuchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1- 5 VEA). 6.1 D er Beschw erdeführer bringt vor, die Berücksichtigung der allgem einen Lage im H erkunftsland zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise w ürde sich nicht aus Art. 1 und 14 VEA ergeben. M assgebend sei in- dessen, dass er sich für die anstandlose Ausreise nach Ablauf der Visum s- dauer verbürgt habe. Aus dem W ortlaut von Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA ergibt sich jedoch, dass nicht der G astgeber sondern die Ausländerin bzw . der Ausländer ausreichend G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise bieten m uss. D ie Vorinstanz stellte in diesem Zusam m enhang zu R echt fest, bei der vom Beschw erdeführer vorgebrachten G arantie zur fristge- rechten W iederausreise w ürde eine blosse Absichtserklärung vorliegen, die rechtlich nicht durchgesetzt w erden könne (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ents vom 27. Juli 1992 in Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24 am Ende). Aufgrund der U nterhaltsgarantie vom 27. April 2006 kann der Beschw erdeführer nur zur Ü bernahm e der durch die Anw esenheit oder R ückreise von der G esuchstellerin verursachten Kosten angehalten w erden (vgl. Art. 7 VEA). H ingegen kann er w eder aus der U nterhaltsgarantie noch aus seinen Zu- sicherungen verpflichtet w erden, die fristgerechte W iederausreise der G e- suchstellerin zu veranlassen. 6.2 Im R ahm en der G esam tbeurteilung des Einzelfalls schliesst Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA im plizit m it ein, die allgem eine Lage im H erkunftsland der Be- sucherin oder des Besuchers zu w ürdigen, können sich doch daraus An- haltspunkte für die Prognose der fristgerechten W iederausreise ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten beziehungs- w eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer 5 zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 6.3 Auf den Philippinen sind fraglos breite Bevölkerungsschichten von ver- gleichsw eise kargen w irtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen be- troffen. N ach Angaben der Asiatischen Entw icklungsbank hatten im Jahr 2003 44.1% der Bevölkerung w eniger als U SD 2 pro Tag zur Verfügung und 11.1% w aren von absoluter Arm ut (w eniger als U SD 1 pro Tag) be- troffen. Angesichts des starken Bevölkerungsw achstum s stellt die Arbeits- losigkeit ein zunehm endes Problem dar. O bschon die Arbeitslosenrate 2005 offiziell von 11.8% auf 7.4% zurückgegangen ist, dürfte dieser R ück- gang auf eine neue D efinition von Arbeitslosigkeit zurückzuführen und die tatsächliche Arbeitslosenrate unverändert geblieben sein. Zu den offi- ziellen Arbeitslosen kom m en rund 21% U nterbeschäftigte hinzu (vgl. Länder- und R eiseinform ationen auf der W ebsite des Ausw ärtigen Am tes, Länder- und R eiseinform ationen > Philippinen > W irtschaft, <http://ausw aertiges-am t.de>, besucht am 19. Februar 2007). Ent- sprechend hoch ist der Anteil jener, die zeitw eise oder auf D auer ins Ausland em igrieren w ollen, um dort unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufbauen zu können. So verlassen rund 1 M io. M enschen jährlich die Philippinen, um im Ausland Arbeit zu suchen (vgl. Länder- und R eiseinform ationen des Ausw ärtigen Am tes, a.a.O .). D ieser Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die An- w esenheit von Verw andten oder Bekannten bereits ein soziales Be- ziehungsnetz im Ausland besteht. 6.4 In Anbetracht der allgem einen Situation gew ichtete die Vorinstanz som it zu R echt, das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise relativ hoch. Es w äre jedoch zu schem atisch und nicht haltbar, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte ausschliesslich aufgrund der allgem einen Lage im H erkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte W iederausreise zu schliessen. D ie eben genannten U m stände entbinden die Vorinstanz daher nicht von einzelfallbezoger Beurteilung. N am entlich können berufliche, ge- sellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen die Prognose einer an- standlosen W iederausreise begünstigen. 7. 7.1 W ie sich aus den Akten ergibt, ist die 29-jährige G esuchstellerin ledig und verfügt w eder über einen Beruf, noch geht sie einer Arbeit nach. D ass som it keine fam iliären, gesellschaftlichen oder beruflichen Verpflichtungen in ihrem H eim atland bestehen, w ird vom Beschw erdeführer nicht be- stritten. Er m acht indessen geltend, daraus könne sich kein erhöhtes R isiko der nicht fristgerechten W iederausreise ergeben, w ürde dies schliesslich auf rund die H älfte der philippinischen Bevölkerung zutreffen. Insofern der Beschw erdeführer dam it auf die Lage im H erkunftsland ver- w eist, kann diese jedoch - w ie unter Ziffer 6.2 ausgeführt - im R ahm en der G esam tw ürdigung herangezogen w erden. D ie Anhaltspunkte, w elche sich aus der allgem einen Lage der Philippinen ergeben und gegen die fristgerechte W iederausreise sprechen, w erden im vorliegenden Fall zudem nicht durch die persönlichen Verhältnisse der G esuchstellerin be-6 günstigt, w eil sie über keine m assgebende Verw urzelung in ihrem H eim at- land verfügt. 7.2 Ferner w ird in der Beschw erde vorgebracht, die Verw eigerung der Einreise m it der Folge, dass der Beschw erdeführer und die G esuchstellerin sich nicht im Alltagsleben kennen lernen könnten, w ürde ein spätere H eirat ver- unm öglichen. D ie Tatsache, dass die G esuchstellerin bereits vier M onate nachdem sie den Beschw erdeführer in einem Strandrestaurant in ihrem H eim atland kennen lernte, um einen Besuchsaufenthalt in der Schw eiz er- suchte, lässt angesichts der schw ierigen Situation im H erkunftsland und ihren persönlichen Verhältnissen jedoch Zw eifel aufkom m en, ob ihre per- sönliche Interessenlage m it dem Zw eck des Besuchsaufenthalts und einer fristgerechten W iederausreise in Einklang steht. Bei der Verw eigerung des Besuchervisum s in solchen Konstellationen geht es indessen nicht darum , die H eirat zu verhindern. W ird diese beabsichtigt, ist aber nicht der W eg über ein Visum zu Besuchszw ecken, sondern derjenige über die Einreise zur Vorbereitung zum Eheschluss und zum anschliessenden Verbleib beim Ehegatten zu w ählen. O b tatsächlich H eiratsabsichten bestehen, erscheint insofern jedoch fraglich als sich aus den Akten ergibt, dass der Beschw er- deführer seine frühere Freundin, die ebenfalls philippinische Staatsange- hörige ist, m it der gleichen Begründung drei M al in die Schw eiz eingeladen hatte (R ef-N r. 2 085 766 bzw . A8-0420390). Ausserdem w ar das ihr zuletzt erteilte Visum bis zum 13. O ktober 2005 gültig und som it bis kurz vor dem Zeitpunkt, als der Beschw erdeführer die G esuchstellerin kennen lernte. 8. An diesem Ergebnis verm ag der H inw eis des Beschw erdeführers, der Be- schw erdedienst des EJPD habe im Verfahren betreffend seiner ehem a- ligen Freundin die Erteilung einer Einreisebew illigung gutgeheissen, nichts zu ändern. Entgegen seinen Ausführungen entschied der Beschw erde- dienst EJPD die dam als eingereichte Beschw erde vom 27. April 2004 nicht in der Sache, sondern schrieb sie m it Verfügung vom 4. Juni 2004 als ge- genstandslos ab, w eil die Vorinstanz die angefochtene Verfügung w ieder- erw ägungsw eise aufgehoben hatte. Anzufügen bleibt zudem , dass der ver- fassungsrechtliche G leichbehandlungsgrundsatz (Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) grundsätzlich nur gegenüber der gleichen Behörde gilt (vgl. BG E 91 I 169 E. 1), som it können verschiedene Behörden in ihrer eigenen Praxis in Erm essensfragen unterschiedlich entscheiden (vgl. JÖ R G PAU L M Ü LLER , G rundrechte in der Schw eiz: im R ahm en der Bundesver- fassung von 1999, der U N O -Pakte und der EM R K, 3. Aufl., Bern 1999, S. 404). Folglich stellt die Verw eigerung der Einreisebew illigung im vor- liegenden Fall keine Verletzung des G leichbehandlungsgrundsatzes dar. 9. Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Be- stim m ungen entsprechend gew ichtete und der G esuchstellerin die Einreise verw eigerte. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher das Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig fest- gestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflicht- gem äss ausgeübt (vgl. 49 Vw VG ). 7 10. D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen und die Verfahrenskosten sind dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 1 und Art. 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. Sie sind durch den am 12. Juni 2006 geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben, Akten R ef-N r. 2 223 959 sow ie 2 085 766 retour) - dem M igrationsam t des Kantons Aargau (m it den Akten R ef-N r. AG 6 056) - der Schw eizerischen Botschaft in M anila D er Kam m erpräsident: D ie G erichtsschreiberin: A. Im oberdorf E. Sturm Versand am :