<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_54/2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Februar 2013 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. August W. Stolz, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Flütsch, Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Werkvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Zivilkammer, vom 11. September 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 11. September 2012 wie folgt entschied: </div> <div class="para">"1. Die Berufung wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 8'400.--, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 8'000.-- und einer Schreibgebühr von Fr. 400.--, gehen aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten des Kantons Graubünden und sind dem Rechtsvertreter des Berufungsklägers zurückzuerstatten. </div> <div class="para">3. A.________ wird verpflichtet, der X.________ AG eine ausseramtliche Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'500.-- (inkl. MwSt) zu leisten. </div> <div class="para">4. Die Kosten des Rechtsvertreters von A.________ in der Höhe von Fr. 5'586.35 gehen ebenfalls zu Lasten des Kantons Graubünden. </div> <div class="para">5. Die Rückforderung der geleisteten Kostenhilfe bleibt im Sinne von <span class="artref">Art. 45 Abs. 2 ZPO</span> vorbehalten. </div> <div class="para">6. Es wird davon Vormerk genommen, dass die X.________ AG die ihr zu Lasten von A.________ zugesprochene ausseramtliche Entschädigung im Falle der Uneinbringlichkeit aufgrund der A.________ gewährten unentgeltlichen Rechtspflege beim Kanton Graubünden einfordern kann. </div> <div class="para">7. (Rechtsmittelbelehrung)" </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht diesen Entscheid bzw. dessen Dispositiv mit Urteil vom 18. Dezember 2012 wie folgt teilweise berichtigte: </div> <div class="para">"1. Die Berufung wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 8'400.--, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 8'000.-- und einer Schreibgebühr von Fr. 400.--, gehen zu Lasten von A.________. </div> <div class="para">3. A.________ wird verpflichtet, der X.________ AG eine ausseramtliche Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'500.-- (inkl. MWST) zu leisten. </div> <div class="para">4. Die amtlichen Kosten des Berufungsverfahrens sowie die Kosten des Rechtsvertreters von A.________ in der Höhe von Fr. 5'586.35 werden gestützt auf die gewährte unentgeltliche Rechtspflege dem Kanton Graubünden in Rechnung gestellt. </div> <div class="para">1. Die Rückforderung der geleisteten Kostenhilfe im Sinne von Art. 45 Abs. 2 GR-ZPO bleibt vorbehalten. </div> <div class="para">5. (Rechtsmittelbelehrung)" </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Rechtsschrift vom 30. Januar 2013, die gemäss dem Poststempel an diesem Tag der Post übergeben wurde, beim Bundesgericht Beschwerde einreichte und beantragte, das Urteil des Kantonsgerichts Graubünden vom 11. September 2012, "zugestellt am 11. Dez. 2012, Berichtigung zugestellt am 19. Dez. 2012," sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer die Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen kantonalen Entscheides beim Bundesgericht einreichen musste (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Entscheid des Kantonsgerichts vom 11. September 2012 nach der Angabe in der Beschwerdeschrift am 12. Dezember 2012 beim Anwalt des Beschwerdeführers einging; </div> <div class="para">dass die dreissigtägige Beschwerdefrist damit am 13. Dezember 2012 zu laufen begann (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und am 28. Januar 2013 ablief (<span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. c und <artref id="CH/173.110/45" type="start"></artref>Art. 45 BGG</span><artref id="CH/173.110/46/1/c" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass das Urteil des Kantonsgerichts vom 18. Dezember 2012 (Berichtigungsentscheid) gemäss der Angabe in der Beschwerdeschrift am 19. Dezember 2012 beim Anwalt des Beschwerdeführers einging, womit die dreissigtägige Frist am 3. Januar 2013 zu laufen begann und am 1. Februar 2013 ablief; </div> <div class="para">dass mit der nachträglichen Zustellung eines berichtigten Urteils nach ständiger Praxis des Bundesgerichts für die Partei, die dadurch beschwert ist, eine neue Rechtsmittelfrist hinsichtlich jener Punkte zu laufen beginnt, die Gegenstand der Berichtigung bilden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-II-482%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page482">BGE 119 II 482</a> E. 3; Urteile 9C_597/2011 vom 3. Juli 2012 E. 1 und 2C_724 und 796/2010 vom 27. Juli 2011 E. 2.3); </div> <div class="para">dass sich das Rechtsmittel nicht gegen jene Teile des ursprünglichen Urteils richten kann, welche von der Berichtigung nicht betroffen sind, falls die Frist zur Anfechtung jenes Urteils bereits abgelaufen ist; </div> <div class="para">dass Gegenstand des Berichtigungsentscheides vom 18. Dezember 2012 ausschliesslich der Kostenspruch des Urteils vom 11. September 2012 bildete; </div> <div class="para">dass sich die Beschwerde gemäss dem formellen Antrag gegen das Urteil des Kantonsgerichts vom 11. September 2012 richtet; </div> <div class="para">dass sie indessen - wie bereits dargelegt - verspätet eingereicht wurde, soweit das Urteil vom 11. September 2012 nicht Gegenstand des Berichtigungsentscheides vom 18. Dezember 2012 bildete; </div> <div class="para">dass sich die Rügen in der Beschwerdeschrift vom 30. Januar 2013 ausschliesslich auf jenen Teil des Urteils vom 11. September 2012 beziehen, der nicht mit dem Entscheid vom 18. Dezember 2012 berichtigt wurde, dagegen keine Rügen gegen den Berichtigungsentscheid erhoben werden; </div> <div class="para">dass demnach auf die Beschwerde mangels Begründung nicht einzutreten wäre, falls sie sich auch gegen den Entscheid vom 18. Dezember 2013 richten sollte; </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird; </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Februar 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>