JAAC70.72 Auszug aus dem Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 27. Januar 2006 i.S. M.Z., Serbien und Montenegro, auch erschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 12 Art. 24 al. 1 PA. Demande de restitution pour inobservation du délai de recours en raison de la maladie du représentant. La maladie du représentant survenant vers la fin du délai de recours peut constituer, mais ne constitue pas nécessairement, un empêchement non fautif conduisant à la restitution du délai. Selon les circonstances, il peut être attendu du représentant qu’il accomplisse un acte ne nécessitant que peu de travail, consistant par exemple à prévenir un de ses collègues de bureau (au bénéfice du même mandat) pour que le recours soit déposé à temps, dût-il être régularisé par la suite (consid. 4.2.). Art. 24 Abs. 1 VwVG. Gesuch um Wiederherstellung der wegen Krankheit des Rechtsvertreters versäumten Beschwerdefrist. Eine Erkrankung des Rechtsvertreters gegen Ende der Beschwerdefrist kann, muss aber nicht zwingend eine unverschuldete Verhinderung bedeuten und zur Gewährung der Wiederherstellung führen. Die Umstände des konkreten Verfahrens können derart sein, dass es dem Rechtsvertreter gleichwohl zuzumuten ist, eine wenig arbeitsintensive Handlung wie beispielsweise die Benachrichtigung eines (vorliegend ebenfalls bevollmächtigten) Kanzleikollegen vorzunehmen und so gegebenenfalls die rechtzeitige Einreichung einer - allenfalls verbesserungsbedürftigen - Beschwerde zu ermöglichen (E. 4.2.). 1Art. 24 cpv. 1 PA: domanda di restituzione del termine ricorsuale decorso infruttuoso a causa della malattia del rappresentante. Una malattia del difensore che sopraggiunge verso la scadenza del termine ricorsuale può, ma non deve necessariamente, costituire un impedimento non colpevole che conduce alla restituzione del termine ricorsuale. Secondo le circostanze del caso concreto, può essere richiesto al rappresentante di compiere atti semplici, come ad esempio informare colleghi del medesimo studio legale (nel caso concreto, parimenti muniti di procura) alfine d’un inoltro tempestivo del gravame, che potrà - se del caso - essere regolarizzato (consid. 4.2.). ZusammenfassungdesSachverhalts: DieGesuchstellersuchtenam13. Januar2003zumzweitenMalinderSchweiz umAsylnach. DasBundesamtfürMigration(BFM)lehnteihreAsylgesuche mitVerfügungvom23. November2005-eröffnetam25. November2005-ab undordnetedieWegweisungsowiedenVollzugan. MitEingabevom3. Januar2006(Poststempel)fochtendieGesuchsteller durchihrenam8. Dezember2005bevollmächtigtenRechtsvertreterbeider SchweizerischenAsylrekurskommission(ARK)dieVerfügungdesBFMvom23. November2005anundstelltendanebendasGesuch,esseigestütztaufArt. 24 desBundesgesetzesvom20. Dezember1968überdasVerwaltungsverfahren (VwVG,SR172.021)dieversäumteFristzurEinreichungeinerBeschwerde wiederherzustellen. DieARKweistdasGesuchumWiederherstellungderBeschwerdefristab. AusdenErwägungen: 2. GemässArt. 24Abs. 1VwVGkanndieWiederherstellungeinerFristerteilt werden,wennderGesuchstelleroderseinVertreterunverschuldetabgehalten wordenist,innertFristzuhandeln,binnenzehnTagennachWegfalldes HindernisseseinbegründetesBegehrenumWiederherstellungeinreichtund dieversäumteRechtshandlungnachholt. 2.1. Art. 24Abs. 1VwVGstatuiertmithinimHinblickaufdieallfällige WiederherstellungeinerverpasstenFristzunächstformelleVoraussetzungen (Einreichungeinesentsprechenden,begründetenBegehrensinnerteiner selbständigen,erstnachdemEndederVerhinderungzulaufenbeginnenden FristvonzehnTagen;NachholungderversäumtenRechtshandlungbinnen ebendieserFrist). SodannsetztdieWiederherstellungderverpasstenFrist diePrüfungeinermateriellenFragevoraus,nämlichjenerdesfehlenden VerschuldensinBezugaufdieNichtausführungeinerinnertbestimmterFrist vorzunehmendenHandlung(vgl. dieEntscheidungenundMitteilungender SchweizerischenAsylrekurskommission[EMARK]2004Nr. 15,E.1c,S.98= VPB68.146). 2.2. DemnachistvorliegendineinemerstenSchrittalsEintretensfragezu prüfen,obbinnenzehnTagennachWegfalldesHindernisseseinbegründetes BegehrenumWiederherstellungeingereichtundgleichzeitigdieversäumte 2Rechtshandlungnachgeholtwurde. DerRechtsvertreterderGesuchsteller führtzurBegründungdesFristwiederherstellungsgesuchsvom3. Januar 2006aus,erseiam26. Dezember2005aneinerhartnäckigenundschweren, mithohemFieberverbundenenGrippeerkranktgewesen,wasdazugeführt habe,dasserbiszumvergangenenWochenende(31. Dezember2005und 1. Januar2006)dasBettkaumhabeverlassenkönnen,geschweigedenn inderLagegewesensei,dieBeschwerdeschrift(definitiv)zuverfassen undabzusenden. AlsBeweisseinerkrankheitsbedingtenVerhinderung präsentiertderRechtsvertretereinärztlichesZeugnisvom3. Januar2006, demzufolgeerwegeneinervonsehrhohemFiebergekennzeichneten KrankheitinderPeriodevom26. Dezember2005bis1. Januar2006in ärztlicherBehandlungundzu100%arbeitsunfähigwar. DieVerfügungdes BFMvom23. November2005wurdegemässdembeidenAktenliegenden RückscheinderPostam25. November2005anderPostadressedergehörig bevollmächtigtenvormaligenRechtsvertretungderGesuchstellergegen Unterschriftphysischausgehändigt(vgl. Art. 11Abs. 3VwVG)undsomit denGesuchstellernandiesemTagrechtsgültigeröffnet. Diegesetzliche Beschwerdefristvon30Tagen(Art. 50VwVG)beganndemnacham26. November2005zulaufen(Art. 20Abs. 1VwVG)undendigteam27. Dezember 2005(Art. 20Abs. 3VwVG).DieGesuchstellerrügenkeineMängelbeider EröffnungderVerfügungdesBFMvom23. November2005undgestehen denAblaufder(unbenutzten)Beschwerdefristselberein. MitEingabe vom3. Januar2006(Poststempel)reichtensiebeiderARKsowohlein begründetesGesuchumWiederherstellungderBeschwerdefristalsauch eineformgültige(Art. 52VwVG)BeschwerdegegendieVerfügungdesBFM vom23. November2005ein. DamithabensieumFristwiederherstellung ersuchtunddieversäumteRechtshandlungnachgeholt,nochbevorseit AblaufderungenutztenBeschwerdefristzehnTageverstrichenwaren. Bei dieserSachlagesinddiebeidenformellenVoraussetzungenvonArt. 24 Abs. 1VwVGohnevorgängigeErörterungderFragenachderGültigkeit unddemZeitpunktdesWegfallsdesgeltendgemachtenHindernisses(vgl. hierzuBGE119II87 E.2a,welchesUrteilebenfallseinenzufolgeKrankheit verhindertenRechtsvertreterbetraf)alserfülltzubetrachten. AufdasGesuch umWiederherstellungderBeschwerdefrististfolgerichtigeinzutreten. 3. DieWiederherstellungvonFristendientdazu,dieProzessnachteile ausunverschuldetversäumterProzesshandlungzubeheben,wobei WiederherstellungsgründeschweizerischerobligatorischerMilitärdienst (vgl. BGE104IV210 E.3)oderplötzlicheschwereErkrankungdarstellen können(vgl. F.Gygi,Bundesverwaltungsrechtspflege,2. Aufl.,Bern1983,S.62). ImInteressederRechtssicherheitundeinesgeordnetenVerfahrensdarfein Hinderungsgrundnichtleichthinangenommenwerden. Alsunverschuldet imSinnevonArt. 24Abs. 1VwVGkanneinVersäumnisnurdanngelten, wenndafürobjektiveGründevorliegenundderParteibeziehungsweise derVertretungkeineNachlässigkeitvorgeworfenwerdenkann(vgl. EMARK 2004Nr. 15,E.3b,S.99f. = VPB68.146,miteinemHinweisaufKölz/Häner). DasGesetzlässtsomitdieWiederherstellungnurzu,wennderPartei(und gegebenenfallsihremVertreter)keinVorwurfgemachtwerdenkann(vgl. BGE 110Ib95 E.2). AlserheblichsindmitanderenWortennursolcheGründezu betrachten,diederParteiauchbeiAufwendungderüblichenSorgfaltdie WahrungihrerInteressenverunmöglichtoderunzumutbarerschwerthätten 3(vgl. dazuU.Beerli-Bonorand,DieausserordentlichenRechtsmittelinder VerwaltungsrechtspflegedesBundesundderKantone,Zürich1985,S.227ff. sowiedortzitierteLiteraturundPraxis). 4. ImvorliegendenFallwirdeineplötzlicheErkrankungdesRechtsvertreters alsHindernisfürdieFristwahrunggeltendgemacht. 4.1. NachderRechtsprechungdesBundesgerichtskannKrankheitein unverschuldetesHindernisdarstellen,sofernsiederartist,dasssie denRechtssuchendenoderseinenVertreterdavonabhält,innertFrist zuhandelnoderdafüreinenVertreterbeizuziehen(vgl. BGE119II87 E.2a). HättederdurchKrankheitameigenenfristgemässenHandeln gehinderteRechtssuchendeinnachdenUmständenzumutbarerWeise einenDrittenmitderInteressenwahrungbeauftragenkönnen,bleibtfür eineFristwiederherstellungkeinRaum(vgl. BGE112V256 E.2a). Wird dieWiederherstellungeinerRechtsmittelfristwegenkrankheitsbedingter Verhinderungbeantragt,soistvorallemdieletzteZeitderFristbedeutsam. DiegesetzlicheRegelungberechtigtnämlichjedermanndazu,dienotwendige RechtsschrifterstgegenEndederFristauszuarbeitenundeinzureichen(vgl. BGE112V256 E.2a,mitHinweisen). ErkranktdieParteieinegewisseZeitvor Fristablauf,soistesihrinallerRegelmöglichundzumutbar,ihreInteressen selberzuverteidigenoderdieDiensteeinesDritteninAnspruchzunehmen; erkranktdieParteidagegenernsthaftgegendasEndederFrist,sowirdsieim AllgemeinennichtinderLagesein,selberzuhandelnodereinenDrittenzu beauftragen,weshalbinsolchenFällendieWiederherstellungzugewährenist (vgl. BGE112V256 E.2a,miteinemHinweisaufGrisel). 4.2. ImkonkretenFallerkranktederRechtsvertretergemässeigener DarstellungamzweitletztenTagderRechtsmittelfristaneinerschweren GrippemithohemFieber. Dadurchseierdavonabgehaltenworden,selber innertFristzuhandelnodereinenKollegenausderselbenAnwaltskanzlei respektiveeinefachlichgeeigneteDrittpersonmitderInteressenwahrungzu beauftragen. IndessenwirdvomRechtsvertreternichthinreichendbelegt(vgl. hierzuBGE112V256 E.2a,miteinemHinweisaufdasunveröffentlichte UrteilReichlinvom29. Juni1977),dasseram26. undam27. Dezember 2005nichtinderLagegewesenwäre,trotzstarkerhöhterTemperatur undtrotzBettlägrigkeitalsFolgeeinerGrippeerkrankungdurchBeizug einesKanzleikollegenodereineranderengeeignetenDrittpersonfüreine rechtzeitigeBeschwerdeerhebungzusorgen. DasserdieNotwendigkeit derBeauftragungeinesDrittentrotzseineshohenFiebersjederzeithätte wahrnehmenkönnen(vgl. BGE119II87 E.2a),darfmangelsanderslautender Vorbringenseinerseitsvorausgesetztwerden. Sodanngiltesspeziellauf dieeingereichteVollmachtvom8. Dezember2005hinzuweisen,worin nebendemRechtsvertretergleichzeitigdreiweitereAnwältejeeinzeln zurVertretungderGesuchstellerermächtigtwerden. InderBegründung desWiederherstellungsgesuchsbleibtverborgen,aufgrundwelcher UmständeesdendreianderenbevollmächtigtenRechtsanwältennicht möglichgewesenseinsoll,dienötigenHandlungenimHinblickaufeine rechtzeitigeEinreichungeinerformgültigenBeschwerdevorzunehmen. DerRechtsvertreterbegnügtsichmitdemHinweis,wonachsämtliche anderenAnwältederKanzleiüberdieFeiertage«abwesend»gewesen seien. ObundinwieweiterdenVersuchunternommenhat,einenoder mehrereseinerKanzleikollegenzuerreichenundinseineDispositionen 4imHinblickaufdieEinhaltungderBeschwerdefristmiteinzubeziehen,legt ernichtoffen. IndiesemZusammenhangisthervorzuheben,dassinFällen wiedemvorliegenden,dadieKrankheitnichtdieParteiselbst,sondern einenvonihrvorzeitigbeauftragtenRechtsanwaltbetrifft,hinsichtlichder ZumutbarkeitderdenBeizugeinerDrittpersonermöglichendenHandlungen nichtwenigerhoheAnforderungenzustellensind. DerAnwalthatsichmit RücksichtaufdasübernommeneMandatzumVoraussozuorganisieren, dassdieFristenimFalleseinerVerhinderungtrotzdemgewahrtbleiben (vgl. BGE99II352 E.4). VorliegendlegtderRechtsvertreterabernichtdar, irgendwelcheMassnahmengetroffenzuhabenfürdenFall,erkönnteüber dieWeihnachtsfeiertageernsthafterkrankenundwürdedadurchaneiner selbständigenFührungderdannzumalHandlungsbedarfaufweisenden Mandategehindert. DieTatsache,dassdieletztenTagederFristindie Weihnachtszeitunddamitindie-imAsylverfahrenvomGesetzgeberzur VermeidungunerwünschterVerzögerungenbewusstausgeklammerten (vgl. Art. 17Abs. 1desAsylgesetzesvom26. Juni1998[AsylG],SR142.31; BotschaftzurTotalrevisiondesAsylgesetzesvom4. Dezember1995,BBl 1996II1ff.,S.50)-Gerichtsferienfielen(vgl. Art. 22aBst. cVwVG),kann nichtalsArgumentzuseinerEntlastungangeführtwerden. Angesichtsdes besonderenUmstands,dassimAnwaltsbürodesRechtsvertretersnochdrei weitereaufdemVollmachtformularerscheinendeRechtsanwältetätigsind, darfvielmehrdavonausgegangenwerden,esbesteheauchfürdenFall derunvorhergesehenenVerhinderungdeszuständigenAnwaltswährend einerFeiertagsperiodeeinederüblichenSorgfaltinderProzessführung genügendeFristenkontrolle,welchenichtzuletztdierechtzeitigeEinlegung vonRechtsmittelnzugewährleistenhat. EbensoschweigtsichderRechtsvertreterüberdieGründeaus,ausdenen esihmverwehrtgewesenseinsoll,eineanderegeeigneteDrittperson beizuziehen. GemässeigenerDarstellunghatteerdenerstenTeilder BeschwerdeschriftbereitsvorWeihnachtenverfasst;esseinochdarum gegangen,am26./27. Dezember2005dieResultateeinerUnterredungmit demGesuchstellersowiediverseBeweismittelwienamentlicheindie GesuchstellerinbetreffendesArztzeugnisauszuwertenundeinzuarbeiten. AusdenspärlichenAngabenimWiederherstellungsgesuchistnichtersichtlich, inwiefernesdemRechtsvertreterunterdiesenBedingungennichtzuzumuten gewesenwäre,trotzseinerkrankheitsbedingtenBeeinträchtigungfüreine fristgemässeEinreichungeinerdengesetzlichenAnforderungengenügenden BeschwerdemitkonkretenBegehrenund-seiesauchblossrudimentärer -sachbezogenerBegründungbesorgtzusein. AusderBegründung desWiederherstellungsgesuchsgehtnichthervor,obdererkrankte RechtsvertreterüberhauptkonkreteVersuche(z. B.Telefonate)unternommen hat,einegeeigneteDrittpersonfürdieAusführungdererforderlichen Handlungenzugewinnen. DabeihätteetwaauchdiezumutbareOption bestanden,inderBeschwerdeschriftunterHinweisaufseineErkrankung(vgl. BGE119II86 E.1)ausdrücklicheineBeschwerdeergänzungvorzubehalten beziehungsweiseeinGesuchumGewährungeinerentsprechendenFrist zuformulieren. DenNachweisdafür,dassseinGesundheitszustandam 526. und27. Dezember2005diewenigarbeitsintensive(vgl. BGE119II88 E.2b)BeauftragungeinerDrittpersonausgeschlossenhätte,vermagder Rechtsvertretersomitnichtzuerbringen. 4.3. AusdendargelegtenGründenlassensichdemWiederherstellungsgesuch vom3. Januar2006keinehinreichendenAnhaltspunkteentnehmen,dieden Schlusserlaubenwürden,eskönnedenGesuchstellernbeziehungsweisederen RechtsvertreterimZusammenhangmitdemVersäumenderBeschwerdefrist keineNachlässigkeitvorgeworfenwerden. 5. Zusammenfassendlässtsichfesthalten,dassdieVoraussetzungenfür eineFristwiederherstellungvorliegendnichterfülltsind. DasGesuchum WiederherstellungderFristzurEinreichungeinerBeschwerdegegendie VerfügungdesBFMvom23. November2005istdementsprechendabzuweisen. 6Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 70.72 - Auszug aus dem Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 27. Januar 2006 i.S. M.Z., Serbien und Montenegro, auch erschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 12 In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 2006 Année Anno Band 70 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 007 415 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.