<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00289</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203764&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00289</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.11.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Naturschutzverordnung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden gegen kantonale Schutzmassnahmen für Objekte des Natur- und Heimatschutzes zuständig ungeachtet dessen, ob sie durch Verordnung erlassen oder durch Verfügung getroffen worden sind. Vorliegend geht es um eine Beschwerde gegen eine Schutzverordnung (E. 1). Der Beschwerdeführer verlangt die Entlassung von drei durch die Schutzverordnung der Landschaftsschutzzone IIIA zugewiesenen Grundstücke. Da eines der Grundstücke nicht im Perimeter der Schutzverordnung liegt, ist auf die Beschwerde diesbezüglich nicht einzuteten (E. 2). Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Zuweisung seiner Grundstücke zur Landschaftsschutzzone IIIA eine Nutzungsbeschränkung bedeute (E. 3). Schutzziel der Verordnung ist die Erhaltung der Schutzobjekte als Lebensräume seltener und geschützter Tier- und Pflanzenarten. In der Landschaftsschutzzone IIIA sind Bauten verboten, welche im Landschaftsbild in Erscheinung treten oder den Wert des Schutzgebiets beeinträchtigen können (E. 4a). Unbestritten ist das Vorhandensein einer gesetzlichen Grundlage und des öffentlichen Interesses für die Festsetzung der angefochtenen Landschaftschutzzone. Ebenfalls die Eignung und Erforderlichkeit der angeordneten Massnahme. Nachdem auch die landwirtschaftliche Nutzung im bisherigen Umfang nicht eingeschränkt wird, sondern nur eine Intensivierung, ist die Massnahme auch verhältnismässig (E. 4b). Abweisung und Kostenfolge (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGNUNG">EIGNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFORDERLICHKEIT">ERFORDERLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESETZLICHE GRUNDLAGE">GESETZLICHE GRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZZONE">LANDSCHAFTSSCHUTZZONE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NATUR- UND HEIMATSCHUTZ">NATUR- UND HEIMATSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ">NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZMASSNAHME">SCHUTZMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZVERORDNUNG">SCHUTZVERORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STÃFA">STÃFA</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 203 Abs. I lit. a PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die Baudirektion erliess mit VerfÃ¼gung vom 27. MÃ¤rz 1998 eine Verordnung<br/> Ã¼ber den Schutz von Natur- und Landschaftsschutzobjekten mit Ã¼berkommunaler Bedeutung in der Gemeinde X (im Folgenden: Verordnung oder SchutzV). Die Baudirektion stellte damit in der Gemeinde X acht Feuchtgebiete und Trockenstandorte sowie die zugehÃ¶rigen Waldbereiche und GewÃ¤sser unter Naturschutz und bezeichnete Naturschutzzonen I, Landschaftsschutzzonen IIIA und Waldschutzzonen IVA und IVL, in denen besondere EigentumsbeschrÃ¤nkungen gelten. Die Verordnung wurde am 17. April 1998 amtlich publiziert und sofort in Kraft gesetzt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. A ist EigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01 und 02 in der Gemeinde X, welche die SchutzV der Landschaftsschutzzone IIIA zuweist. Er gelangte mit als Einsprache bezeichneter Eingabe vom 3. Mai 1998 an die Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich und verlangte sinngemÃ¤ss die Entlassung der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01 und 02 aus dem Schutzgebiet. Die Eingabe wurde als Rekurs an den Regierungsrat entgegengenommen. Mit Beschluss vom 23. Juli 2003 hat der Regierungsrat den Rekurs abgewiesen und die angefochtene Anordnung bestÃ¤tigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. A hat gegen den Rekursentscheid am 24. August 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Er beantragt die Entlassung der Parzellen Kat.-Nrn. 01, 02 sowie 03 aus der Landschaftsschutzzone IIIA. Mit Eingabe vom 11. September 2003 stellte die Staatskanzlei namens des Regierungsrates den Antrag, es sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Die Baudirektion beantragte mit Eingabe vom 16. September 2003 die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Beurteilung von Beschwerden gegen kantonale Schutzmassnahmen fÃ¼r Objekte des Natur- und Heimatschutzes zustÃ¤ndig und zwar ungeachtet dessen, ob sie durch Verordnung erlassen oder durch VerfÃ¼gung getroffen worden sind (RB 1985 Nr. 15; RB 1985 Nr. 96 = ZBl 87/1986, S. 39 = BEZ 1985 Nr. 44; RB 1986 Nr. 14). Die Legitimation des BeschwerdefÃ¼hrers ergibt sich ohne weiteres aus § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG). Die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Im Gegensatz zum vorinstanzlichen Verfahren bezieht sich der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers vorliegend nicht nur auf die Parzellen Kat.-Nrn. 01 und 02, sondern zusÃ¤tzlich auf die Entlassung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 aus dem Perimeter der SchutzV. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um ein Versehen handelt, ergibt sich doch aus den Planunterlagen ohne weiteres, dass das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 03 ausserhalb des Perimeters der SchutzV liegt, das heisst gar nicht von den Bestimmungen der SchutzV erfasst wird. Die Beschwerde erweist sich daher diesbezÃ¼glich als gegenstandslos, sodass auf den Beschwerdeantrag in diesem Umfang von vornherein nicht einzutreten ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die Entlassung der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 01 und 02 aus der Landschaftsschutzzone IIIA. Er begrÃ¼ndet seinen Beschwerdeantrag damit, dass die SchutzV eine NutzungsbeschrÃ¤nkung bedeute. Im Rahmen der Gesamtmelioration der Gemeinde X habe er Beitragszahlungen geleistet und Land fÃ¼r den Bau des Flurweges entschÃ¤digungslos abgetreten. In der Landschaftsschutzzone IIIA sei lediglich das Pflanzen von Hochstamm-ObstbÃ¤umen erlaubt. Hingegen seien weder Niederstamm- oder HeckenobstbÃ¤ume noch BuschobstbÃ¤ume zulÃ¤ssig. Hochstamm-ObstbÃ¤ume seien indessen nicht zeitgemÃ¤ss und unwirtschaftlich, da sie mehr Arbeitsaufwand und Pflege benÃ¶tigten. Ausserdem seien zum Schutze der Obstkulturen â beispielsweise vor Hagelschlag und Vogelfrass â Vorkehrungen, Anlagen und Einrichtungen erforderlich, welche in der Landschaftsschutzzone nicht zulÃ¤ssig seien.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4.a) Die angefochtene SchutzV stellt insgesamt acht Objekte in der Gemeinde X unter Naturschutz, wobei es sich um Feuchtgebiete und Trockenstandorte mit den dazugehÃ¶rigen Waldbereichen bzw. GewÃ¤ssern handelt. Die GrundstÃ¼cke des BeschwerdefÃ¼hrers Kat.-Nrn. 01 und 02 sind Bestandteil des Schutzobjektes L. Bei den streitbetroffenen Parzellen handelt es sich indessen nicht um die Schutz erheischende Parzelle selber, sondern um die daran angrenzende Verlandungszone. Schutzziel der Verordnung ist die umfassende und ungeschmÃ¤lerte Erhaltung der Schutzobjekte als LebensrÃ¤ume seltener und geschÃ¼tzter Tier- und Pflanzenarten und -gemeinschaften sowie als wesentliche Elemente der Landschaft und als Zeugen frÃ¼herer Bewirtschaftungsformen (vgl. Ziff. 3 SchutzV). Das Gebiet L wird der Landschaftsschutzzone IIIA zugewiesen, welche der ungestÃ¶rten Erhaltung der landschaftlichen Eigenart des Gebiets im Besonderen dient (vgl. Ziff. 3 Abs. 3 SchutzV). Verboten sind in dieser Zone grundsÃ¤tzlich alle Bauten und Anlagen, Vorkehren und Einrichtungen, welche im Landschaftsbild in Erscheinung treten oder den Wert des Schutzgebiets beeintrÃ¤chtigen kÃ¶nnten (vgl. Ziff. 5 Abs. 1 SchutzV).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrt, stÃ¼tzt sich die SchutzV teilweise direkt auf Bundesrecht (Art. 18 ff. des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz [NHG]) sowie teilweise auf kantonales Recht (§§ 203 ff. PBG). Die beiden streitbetroffenen GrundstÃ¼cke des BeschwerdefÃ¼hrers sind nicht direkt Gegenstand der Moorlandschaft von nationaler Bedeutung. Sie sind ausserdem nicht als "Biotop" im Sinne des Natur- und Heimatschutzgesetzes qualifiziert. Die Festsetzung der Landschaftsschutzzone stÃ¼tzt sich demzufolge auf die Bestimmungen von § 203 ff. PBG. GemÃ¤ss § 203 Abs. 1 lit. a PBG sind Schutzobjekte im Wesentlichen unverdorbene Natur- und Kulturlandschaften sowie entsprechende GewÃ¤sser, samt Ufer und Bewachsung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dass die genannten Bestimmungen des Planungs- und Baugesetzes eine ausreichende gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Festsetzung der angefochtenen Landschaftsschutzzone darstellen, wird vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht infrage gestellt. Ebenfalls unbestritten ist das Ã¶ffentliche Interesse am Erlass der SchutzV bzw. die SchutzwÃ¼rdigkeit der streitbetroffenen GrundstÃ¼cke. Beim Weiher N samt RiedflÃ¤che handelt es sich um ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke gehÃ¶ren zur landschaftlichen Umgebung des Weihers samt Ried. Ihr Wert besteht in der Eigenschaft als landschaftliche Umgebung des nationalen Schutzobjektes einerseits sowie als naturnah gebliebener Landschaftsraum mit biologischer Bedeutung anderseits. Nicht von ungefÃ¤hr waren die Parzellen des BeschwerdefÃ¼hrers mit einer gemeindeÃ¼bergreifenden Schutzordnung aus dem Jahre 1972 einer Zone II, Landschaftsschutzgebiet, zugewiesen worden, welche jene Teile des Schutzgebiets umfasste, deren ungeschmÃ¤lerte Erhaltung bereits damals als fÃ¼r das Landschaftsbild von entscheidender Bedeutung betrachtet wurde.</p> <p class="Einzug1">Im Weiteren stellt der BeschwerdefÃ¼hrer weder die Eignung noch die Erforderlichkeit der zur Erreichung des Schutzziels angeordneten Massnahmen infrage. Er macht weder geltend, das in Ziffer 5 der Verordnung statuierte Verbot des Aufforstens oder Anlegens von BaumbestÃ¤nden ausserhalb des Waldes, auÃer HochstammobstbÃ¤umen und Hecken, sei fÃ¼r die Erreichung des Schutzziels nicht tauglich noch betrachtet er die statuierten Vorschriften als nicht notwendig fÃ¼r die Erhaltung des Landschaftsbildes. Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet vielmehr die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der angefochtenen Festlegung, indem er vorbringt, die zu seinen Lasten resultierende NutzungsbeschrÃ¤nkung sei nicht zumutbar, da es ihm nicht mehr mÃ¶glich sei, die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke fÃ¼r den Obstbau in wirtschaftlich sinnvoller Weise zu nutzen. Dieser Einwand ist unberechtigt. Zwar gehen die mit dem Einbezug in den Perimeter der SchutzV verbundenen EinschrÃ¤nkungen in der GrundstÃ¼cknutzung Ã¼ber jene hinaus, welche sich daraus ergeben, dass die GrundstÃ¼cke nutzungsplanerisch der Landwirtschaftszone (Ã¼bergeordnete Festlegung) zugewiesen sind. Mit der Vorinstanz ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die landwirtschaftliche Nutzung im bisherigen Umfang nicht eingeschrÃ¤nkt wird. Wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrt, geniessen die Bauwerke der GÃ¼terzusammenlegung der Gemeinde X Besitzstandsgarantie. Vorkehren fÃ¼r die landwirtschaftliche Nutzung wie einfache ZÃ¤une oder Hecken mit standortgemÃ¤ssen GehÃ¶lzen bleiben mÃ¶glich. Dass EinschrÃ¤nkungen hinsichtlich einer Intensivierung der landschaftlichen Nutzung bestehen, ist im Rahmen einer AbwÃ¤gung der einander gegenÃ¼berstehenden Interessen nicht zu beanstanden. Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke bereits Gegenstand der gemeindeÃ¼bergreifenden Schutzordnung aus dem Jahre 1972 waren, welche ebenfalls die ungeschmÃ¤lerte Erhaltung des Landschaftsbildes zum Ziele hatte und verschiedene Vorkehren innerhalb des Schutzgebiets einer speziellen Bewilligungspflicht unterwarf. Der BeschwerdefÃ¼hrer musste damit mit dem Erlass einer kantonalen SchutzV rechnen und hatte ausreichend Zeit, sich auf die verschiedenen EinschrÃ¤nkungen einzurichten. Damit hÃ¤lt die angefochtene Anordnung auch vor dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit stand.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext">4. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>