<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-04-27-2C_356-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_356/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. April 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Dr. Nicolas Roulet, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Zentraler Rechtsdienst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, vorsorgliche Massnahme, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht, vom 19. März 2018 (VD.2018.20). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 19. März 2018, worin dieses den Rekurs von A.________ gegen den Zwischenentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements vom 26. Januar 2018 abweist, mit welchem dieses den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses vom 23. Januar 2018 gegen die Verfügung des Migrationsamtes vom 18. Januar 2018 betreffend Verweigerung einer Härtefallbewilligung ablehnte, </div> <div class="para">in die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ vom 25. April 2018, worin dieser beantragt, in Aufhebung des angefochtenen Urteils sei ihm im Sinne einer vorsorglichen Massnahme zu gestatten, den Ausgang des vor dem Justiz- und Sicherheitsdepartement hängigen Rekursverfahrens in der Schweiz abzuwarten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen, auf die weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt, unzulässig ist (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>), wobei als Eintretensvoraussetzung dieser Anspruch in vertretbarer Weise geltend gemacht werden muss (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-177%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page177">BGE 136 II 177</a> E. 1.1 S. 179 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-I-330%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page330">139 I 330</a></span> E. 1.1), </div> <div class="para">dass dies kraft Einheit des Prozesses auch gilt für in diesem Zusammenhang ergangene Entscheide über vorsorgliche Massnahmen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-501%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page501">BGE 138 II 501</a> E. 1.1 S. 503; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-192%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page192">134 II 192</a> E. 1.3 S. 195), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer einen Bewilligungsanspruch gestützt auf <span class="artref"><artref id="CH/0.101/3" type="start"></artref>Art. 3 und 8 EMRK</span><artref id="CH/0.101/8" type="end"></artref> sowie <span class="artref"><artref id="CH/101/25" type="start"></artref>Art. 25 und 13 BV</span><artref id="CH/101/13" type="end"></artref> geltend macht, </div> <div class="para">dass aus dem Recht auf Privatleben ein Anspruch auf Bewilligung nur bei einer besonders intensiven, über eine normale Integration hinausgehenden Beziehung zur Schweiz abgeleitet werden kann, wozu ein mehrjähriger Aufenthalt und die damit verbundenen normalen Kontakte für sich allein nicht genügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page281">BGE 130 II 281</a> E. 3.2.1 S. 286 f.), </div> <div class="para">dass gemäss unbestrittener Feststellung der Vorinstanz die ursprüngliche Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers rechtskräftig nicht mehr verlängert und dieser rechtskräftig aus dem Schengenraum weggewiesen wurde (nicht angefochtenes Urteil des Verwaltungsgerichts vom 26. Mai 2016), weshalb Streitgegenstand in der Hauptsache nicht die Wegweisung, sondern die Erteilung einer neuen Bewilligung ist, </div> <div class="para">dass mit dem früheren rechtskräftigen Entscheid zu jenem Zeitpunkt auch ein allfälliger aus dem Recht auf Privatleben abgeleiteter Aufenthaltsanspruch verneint wurde und ein neuer Bewilligungsanspruch nur aufgrund neu eingetretener Umstände geltend gemacht werden könnte, </div> <div class="para">dass eine seither neu eingetretene, besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende Beziehung zur Schweiz nicht geltend gemacht wird, </div> <div class="para">dass sich aus <span class="artref">Art. 3 EMRK</span> oder <span class="artref">Art. 25 BV</span> ein Aufenthaltsanspruch infolge gesundheitlicher Probleme nur in sehr ausserordentlichen Fällen ergeben kann, wenn der Betroffene an einer unmittelbar lebensbedrohenden Krankheit leidet, die in dem Staat, in den er weggewiesen werden soll, nicht behandelt werden kann, nicht aber schon dann, wenn die medizinische Versorgung im bisherigen Aufenthaltsstaat besser ist als im Heimatstaat (Urteil EGMR vom 13. Dezember 2016, Paposhvili g. Belgien [Nr. 41738/10], § 172 ff. m.H.), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz festgestellt hat, dass der Beschwerdeführer seit acht Jahren in psychiatrischer Behandlung ist, aber trotzdem einer Erwerbstätigkeit nachgeht und dass eine psychiatrische Behandlung auch in Algerien möglich ist, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer diese Sachverhaltsfeststellungen nicht substanziiert in Frage stellt (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), so dass sie für das Bundesgericht verbindlich sind (<span class="artref">Art. 105 BGG</span>), </div> <div class="para">dass somit insbesondere die Voraussetzung einer lebensbedrohlichen Krankheit nicht dargetan ist, sodass von vornherein unerheblich ist, ob allenfalls das Niveau der psychiatrischen Behandlung in Algerien adäquat ist, </div> <div class="para">dass unter diesen Umständen ein Bewilligungsanspruch nicht in vertretbarer Weise dargelegt ist, </div> <div class="para">dass die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde an die Hand genommen werden könnte, dazu jedoch die Verletzung verfassungsmässiger Rechte in rechtsgenüglicher Weise dargetan werden müsste (Art. 116 und Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass dies nach dem Dargelegten nicht der Fall ist, </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten infolge offensichtlicher Unzulässigkeit (Art. 108 Abs. 1 lit. a) und auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde infolge offensichtlich nicht hinreichender Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>) einzelrichterlich nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege schon deshalb unbegründet ist, weil die Beschwerde aussichtlos war (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer damit die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens trägt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Dreiergericht, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. April 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>