<h2>InitialSituation<h2><p><b>Medienmitteilung des Bundesrates vom 17.05.2023</b></p><p><b>Bundesrat beantragt 218,1 Millionen für zivile Bundesbauten</b></p><p><b>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 17. Mai 2023 die Immobilienbotschaft 2023 verabschiedet. Darin beantragt er dem Parlament Verpflichtungskredite in der Höhe von total 218,1 Millionen Franken. Zu den grössten Bauprojekten gehören zwei Erweiterungsprojekte sowie ein Neubau für die Schweizer Vertretung in Kamerun.</b></p><p>Das grösste einzelne Bauvorhaben in der Immobilienbotschaft 2023 ist die Sanierung und Erweiterung des Gewächshausareals Reckenholz (ZH). 29,5 Millionen Franken sind hierfür veranschlagt. 21,1 Millionen Franken werden für die Erweiterung der Verbindungsebene beim Verwaltungszentrum Liebefeld (Köniz, BE) beantragt. Weiter soll in Kameruns Hauptstadt Yaoundé ein Neubau für die Kanzlei und die Residenz der Schweizer Vertretung gebaut werden. Der Verpflichtungskredit dafür beträgt 27,5 Millionen Franken.</p><p></p><p>Sanierung und Erweiterung des Gewächshausareals Reckenholz</p><p>Reckenholz ist eines der beiden regionalen Forschungszentren von Agroscope. Die dortigen äusseren Gewächshäuser sowie die Haustechnik im Betriebsgebäude haben das Ende ihres Lebenszyklus überschritten. Die Gewächshäuser werden durch energieeffiziente und flexibel nutzbare klimatisierte Forschungskammern ersetzt. Die Haustechnik im Betriebsgebäude wird saniert und an die neuen Anforderungen angepasst.</p><p></p><p>Erweiterung der Verbindungsebene beim Verwaltungszentrum Liebefeld</p><p>Der Campus Süd in Liebefeld gliedert sich in mehrere Verwaltungs- und Laborgebäude für das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS). 2025 wird das Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung (Agroscope), das Teil des BLW ist, nach Posieux umziehen. Dies ermöglicht eine Weiterentwicklung des Campus ab 2026. Als Vorbereitung dafür sowie um mobil-flexible Arbeitsformen einzuführen, soll die unterirdische Verbindungsebene erweitert werden. Damit können bestehende und allfällige im Rahmen der Weiterentwicklung hinzukommende Gebäude besser räumlich und technisch verbunden sowie in das Zutritts- und Sicherheitskonzept eingebunden werden.</p><p></p><p>Neubau der Kanzlei und der Residenz Yaoundé</p><p>Die Schweizer Vertretung in Kamerun ist derzeit in gemieteten Gebäuden untergebracht. Auf einer bundeseigenen Parzelle soll nun eine flexible und funktionale Botschaftsinfrastruktur erstellt werden. Der Neubau vereinfacht die funktionalen Abläufe zwischen der Kanzlei, der Residenz sowie einer Dienstwohnung, welche sich neu am selben Standort befinden. Dies ermöglicht Synergien beim Sicherheitskonzept sowie den technischen Infrastrukturen und erlaubt eine multifunktionale Nutzung beispielsweise der repräsentativen Räumlichkeiten.</p><p></p><p>Weitere Immobilienvorhaben 2023</p><p>Einen weiteren Verpflichtungskredit von 140 Millionen verwendet das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) für nicht einzeln spezifizierte Vorhaben unter einem Betrag von 10 Millionen Franken, für nicht planbare oder dringliche Liegenschaftskäufe sowie für die Projektierung von zukünftigen Immobilienbotschafts-Projekten.</p><h2>Proceedings<h2><h4 class="SDA_Meldung_d">SDA-Meldung</h4><h3 class="Debatte_sda_linksbündig_d"><strong>Debatte im Ständerat, 11.09.2023</strong></h3><p><strong>Ständerat befürwortet Bauprojekte in der Schweiz und Kamerun</strong><br><strong>Der Ständerat hat der Immobilienbotschaft 2023 des Bundes zugestimmt. Der Fokus dieser Botschaft mit einem Ausgabenvolumen von 218,1 Millionen Franken liegt auf zwei Erweiterungen von Gebäuden des Bundes in der Schweiz und einem Neubauprojekt in Kameruns Hauptstadt Yaoundé.</strong></p><p>29,5 Millionen Franken will der Bundesrat in die Erweiterung und Sanierung des Agroscope-Forschungszentrums Zürich-Reckenholz stecken. Mit 21,1 Millionen Franken soll die unterirdische Verbindungsebene der Verwaltungs- und Laborgebäude des Bundes in Liebefeld (Gemeinde Köniz BE) erweitert werden.</p><p>Für 27,5 Millionen Franken will der Bundesrat einen Neubau und eine neue Kanzlei für die Schweizer Vertretung in Kameruns Hauptstadt bauen lassen. Die beiden Gebäude sollen auf dem Gelände der Schweizer Botschaft entstehen und gemietete Gebäude ersetzen.</p><p>Die Immobilienbotschaft enthält auch Ausgaben von 140 Millionen Franken für nicht einzeln spezifizierte Vorhaben unter einem Betrag von zehn Millionen Franken. Der Ständerat nahm den Bundesbeschluss zur Immobilienbotschaft am Montag einstimmig an.&nbsp;</p><p class="Standard_d">&nbsp;</p><h4 class="SDA_Meldung_d">SDA-Meldung</h4><h3 class="Debatte_sda_linksbündig_d"><span style="color:#221E1F;"><strong>Debatte im Nationalrat, 11.12.2023</strong></span></h3><p class="Standard_d"><strong>Parlament stellt sich hinter Bauprojekte in Schweiz und Kamerun</strong><br><strong>Der Bund kann in der Schweiz und in Kamerun für 218,1 Millionen Franken bauen. Nach dem Ständerat hat am Montag auch der Nationalrat die entsprechenden Kreditbegehren des Bundesrats bewilligt. Die Immobilienbotschaft 2023 für zivile Bauten ist damit unter Dach und Fach.</strong></p><p class="Standard_d">Im Fokus der Botschaft sind zwei Erweiterungen von Gebäuden des Bundes in der Schweiz und ein Neubauprojekt in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. 29,5 Millionen Franken kann nun der Bundesrat in die Erweiterung und Sanierung des Agroscope-Forschungszentrums Zürich-Reckenholz stecken.</p><p class="Standard_d">Für 21,1 Millionen Franken wird der Bund die unterirdische Verbindungsebene der Verwaltungs- und Laborgebäude des Bundes in Liebefeld (Gemeinde Köniz BE) erweitern.</p><p class="Standard_d">Für 27,5 Millionen Franken kann der Bundesrat einen Neubau und eine neue Kanzlei für die Schweizer Vertretung in Kameruns Hauptstadt bauen lassen. Die beiden Gebäude sollen auf dem Gelände der Schweizer Botschaft entstehen und gemietete Gebäude ersetzen.</p><p class="Standard_d">Die Immobilienbotschaft enthält auch Ausgaben von 140 Millionen Franken für nicht einzeln spezifizierte Vorhaben unter einem Betrag von zehn Millionen Franken. Der Nationalrat genehmigte den Bundesbeschluss am Montag in der Gesamtabstimmung mit 177 zu 2 Stimmen. Der Ständerat hatte ihn im September einstimmig angenommen.</p><p class="Standard_d">Im Nationalrat scheiterte eine SVP-Minderheit der vorberatenden Kommission mit dem Antrag, die Kosten für das Projekt in Kamerun auf 20 Millionen zu beschränken. Kommissionssprecher Gerhard Andrey (Grüne/FR) sagte, die Bundesverwaltung habe der Kommission plausibel aufzeigen können, dass sich die Kosten von 27,5 Millionen im Rahmen von vergleichbaren Gebäuden in Afrika bewegten.</p>