<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00095</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204319&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00095</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baumeisterarbeiten Kanalisation/Wasserleitung<br/><br/>Im vorliegenden Fall erweist sich der Preisvergleich anhand von korrigierten Angebotspreisen als unzutreffend. Ein offensichtlicher Schreib- oder Rechnungsfehler liegt nicht vor (E. 2). Eine Beurteilung des Zuschlagskriteriums Qualität ist unter den vorliegenden Umständen nicht möglich. Es geht nicht an, den Anbietern mit QM-Zertifikat von vornherein einen Vorsprung einzuräumen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass andere das Fehlen des Zertifikats durch sonstige Vorzüge auszugleichen vermögen. Wie die Beurteilung der Qualität ausfallen würde, wenn zusätzliche Anhaltspunkte wie Referenzen herangezogen würden, lässt sich hier nachträglich nicht überprüfen. Auf die Auswertung des Kriteriums ist unter diesen Umständen zu verzichten (E. 3.1.2). Unrichtige Bewertung des Zuschlagskriteriums Termin (E. 3.2). Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin war auch mit Bezug auf die Gewichtung der Zuschlagskriterien und die Bewertung der Angebotspreise fragwürdig (E. 4.2). Gutheissung (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABZUG">ABZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG">BEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINHEITSPREIS">EINHEITSPREIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINLADUNGSVERFAHREN">EINLADUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTPREIS">FESTPREIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWICHTUNG">GEWICHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLOBALPREISANGEBOT">GLOBALPREISANGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KORREKTUR">KORREKTUR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PAUSCHALANGEBOT">PAUSCHALANGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALITÃT">QUALITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALITÃTSMANAGEMENT">QUALITÃTSMANAGEMENT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHNUNGSFEHLER">RECHNUNGSFEHLER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZ">REFERENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHREIBFEHLER">SCHREIBFEHLER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TERMINE">TERMINE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZERTIFIZIERUNG">ZERTIFIZIERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 13 Abs. I lit. m SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 29 Abs. II SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeinde X erÃ¶ffnete am 12. Dezember 2003 ein Einladungsverfahren zur Vergabe von Baumeisterarbeiten fÃ¼r die Kanalisation und die Wasserleitung in der L-Strasse. Noch vor Ablauf der Offertfrist wurden die Eingeladenen aufgefordert, ein zusÃ¤tzliches Angebot fÃ¼r SpundwÃ¤nde als Variante zu der ursprÃ¼nglich vorgesehenen Grabensicherung mittels Kanaldielen einzureichen. Innert Frist reichten sieben Anbietende Offerten fÃ¼r Kanalisation, Wasserleitung und die Variante mit SpundwÃ¤nden ein. Zwei Anbietende, die B AG und das Unternehmen A, machten zusÃ¤tzlich ein Pauschal- bzw. ein Globalangebot.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Schreiben des beauftragten IngenieurbÃ¼ros D vom 12. Februar 2004 teilte die Gemeinde X den Anbietenden mit, dass der Zuschlag an die B AG ergangen sei.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 26. Februar 2004 erhob A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Vergabeentscheid der Gemeinde X und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache an die Gemeinde X zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Eventualiter beantragte er die Feststellung, dass der Vergabeentscheid rechtswidrig sei. Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeinde X stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 26. MÃ¤rz 2004 Antrag auf Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers und ersuchte darum, die aufschiebende Wirkung zu verweigern. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Replik vom 28. April und Duplik vom 24. Mai 2004 hielten die Parteien an ihren Stand­punkten fest. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. Mai 2004 wurde die Gemeinde X aufgefordert, dem Gericht noch fehlende Akten, insbesondere die vollstÃ¤ndigen Offertunterlagen der B AG, einzureichen. Diese Akten wurden am 2. Juni 2004 eingesandt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die B AG nahm zu keinem Zeitpunkt zum Beschwerdeverfahren Stellung. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gungen vom 6. April, 28. Mai und 9. Juni 2004 wurde der Beschwerde zunÃ¤chst vorlÃ¤ufig und alsdann fÃ¼r das restliche Verfahren aufschiebende Wirkung erteilt. </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 zur Anwendung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet zunÃ¤chst, dass die Beschwerdegegnerin beim Pauschalangebot der Mitbeteiligten unzulÃ¤ssigerweise einen Betrag von Fr. 13'223.20 in Abzug gebracht habe. Das entspreche einer nachtrÃ¤glichen Verbesserung des Angebots, mit welcher der Mitbeteiligten ein Vorteil verschafft werde. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Anbieter hatten je ein Angebot fÃ¼r Baumeisterarbeiten der Kanalisation und der Wasserleitung einzureichen. Aufgrund der nachtrÃ¤glichen Aufforderung vom 8. Januar 2004 waren sie zudem eingeladen, als Variante ein Angebot fÃ¼r die AusfÃ¼hrung der Arbeiten mittels SpundwÃ¤nden anstelle der ursprÃ¼nglich vorgesehenen Kanaldielen abzugeben. Das Einbringen von SpundwÃ¤nden ist ein aufwÃ¤ndigeres und damit teureres Verfahren fÃ¼r die Sicherung der ausgehobenen GrÃ¤ben gegen Einsturz. Die BehÃ¶rde entschied sich in der Folge fÃ¼r die Anwendung dieses aufwÃ¤ndigeren Verfahrens und verglich die Angebote auf dieser Basis. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Grundlage der Offerten waren die mit den Ausschreibungsunterlagen abgegebenen Leistungsverzeichnisse, nach welchen die Anbietenden fÃ¼r die Mehrzahl der Teilleistungen Einheitspreise zu offerieren hatten, das heisst Preise fÃ¼r Leistungseinheiten, die in den Positionen des Verzeichnisses aufgefÃ¼hrt sind. Dabei ist die erwartete Menge der Einheiten gemÃ¤ss Leistungsverzeichnis nicht verbindlich, sondern die geschuldete VergÃ¼tung ergibt sich erst aus der Abrechnung Ã¼ber die ausgefÃ¼hrte Menge (Art. 39 Abs. 1 der SIA-Norm 118, Allgemeine Bedingungen fÃ¼r Bauarbeiten, Ausgabe 1977/1991; vgl. VGr, 3. Dezember 2003, VB.2003.00256, E. 3.1 = BEZ 2004 Nr. 16). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Alle Anbieter reichten auf der Grundlage der Leistungsverzeichnisse drei Offerten ein: Baumeisterarbeiten Kanalisation, Baumeisterarbeiten Wasserleitung und Zusatzangebot fÃ¼r SpundwÃ¤nde. Der BeschwerdefÃ¼hrer und die Mitbeteiligte machten Ã¼berdies noch je ein Festpreisangebot: der BeschwerdefÃ¼hrer ein Globalangebot fÃ¼r beide Baumeisterarbeiten <i>ohne SpundwÃ¤nde</i> zu Fr. 360'000.-, die Mitbeteiligte ein Pauschalangebot fÃ¼r beide Baumeisterarbeiten <i>mit SpundwÃ¤nden</i> zu Fr. 405'000.- (je Mehrwertsteuer inbegriffen). Die Beschwerdegegnerin betrachtete die Festpreisangebote als zulÃ¤ssig und stellte beim Preisvergleich auf diese ab. Dem Unterschied zwischen Pauschalangebot und Globalangebot (das Globalangebot entspricht gemÃ¤ss Art. 40 der SIA-Norm 118 einem Pauschalangebot mit Teuerungsvorbehalt) mass sie keine Bedeutung bei. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Um die beiden Angebote im Hinblick auf die gewÃ¼nschte AusfÃ¼hrung mit SpundwÃ¤nden vergleichbar zu machen, nahm die BehÃ¶rde folgende Korrekturen vor: </span></p> <p class="Einzug2">â Zum Globalangebot des BeschwerdefÃ¼hrers von Fr. 360'000.- rechnete sie den Betrag seines Zusatzangebots fÃ¼r SpundwÃ¤nde von Fr. 46'175.70 hinzu. Anderseits zog sie die Aufwendungen fÃ¼r Kanaldielen ab, da diese bei der Verwendung von SpundwÃ¤nden wegfallen. Den Abzug berechnete sie aufgrund der Einheitspreise des Grundangebots; er belief sich nach Berichtigungen fÃ¼r Rabatt, Skonto und Mehrwertsteuer auf insgesamt Fr. 12'982.75, das korrigierte Gesamtangebot des BeschwerdefÃ¼hrers somit auf Fr. 393'192.95.</p> <p class="Einzug2">â Beim Pauschalangebot der Mitbeteiligten von Fr. 405'000.-, welches die AusfÃ¼hrung <i>mit</i> SpundwÃ¤nden umfasste, korrigierte die BehÃ¶rde ebenfalls die im Grundangebot nach Einheitspreisen enthaltenen Aufwendungen fÃ¼r Kanaldielen. Der Abzug betrug in diesem Fall Fr. 13'223.20, sodass sich das korrigierte Gesamtangebot der Mitbeteiligten auf Fr. 391'776.80 belief. </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit diesen Korrekturen war das Angebot der Mitbeteiligten das preislich gÃ¼nstigste, dasjenige des BeschwerdefÃ¼hrers das zweitgÃ¼nstigste aller Angebote. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Preisvergleich anhand der korrigierten Angebotspreise erweist sich jedoch als unzutreffend. Zwar leuchten die beim BeschwerdefÃ¼hrer vorgenommenen Korrekturen ohne weiteres ein, da sein Globalangebot eine AusfÃ¼hrung ohne SpundwÃ¤nde umfasste und daher sowohl die Mehrkosten der SpundwÃ¤nde als auch die Minderkosten der wegfallenden Spriessung mit Kanaldielen zu berichtigen waren. (Die an sich fragwÃ¼rdige Vermischung von Einheits- und Festpreisen fiel hier wohl nicht sehr ins Gewicht.) Dagegen umfasste das Pauschalangebot der Mitbeteiligten ausdrÃ¼cklich eine AusfÃ¼hrung mit SpundwÃ¤nden, und es muss daher davon ausgegangen werden, dass in diesem Angebot auch die Minderkosten der wegfallenden Kanaldielenspriessung in der Offerte bereits berÃ¼cksichtigt sind. Dass die Mitbeteiligte mit dem Pauschalangebot sowohl SpundwÃ¤nde als auch Kanaldielen offeriert habe, wie die Beschwerdegegnerin geltend macht, ist unlogisch, da diese beiden Techniken nicht gleichzeitig fÃ¼r dieselben Grabarbeiten zur Anwendung gelangen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Falls die Mitbeteiligte bei der Erstellung des Pauschalangebots tatsÃ¤chlich vergessen hÃ¤tte, die Kosten der wegfallenden Kanaldielenspriessung abzuziehen, kÃ¶nnte dieser Irrtum nur berichtigt werden, wenn es sich um einen offensichtlichen Schreib- oder Rechnungsfehler im Sinn von § 29 Abs. 2 der </span><span>Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 (SubmV)</span><span> handeln wÃ¼rde, was hier kaum zutrifft (vgl. VGr, 27. August 2003, </span><span>VB.2003.00154, E. 4a, www.vgrzh.ch</span><span>; 24. Mai 2002, </span><span>VB.2001.00359, BEZ 2002 Nr. 52, E. 4d</span><span>). Es ist auch nicht bekannt, dass die Mitbeteiligte sich auf einen derartigen Fehler berufen hÃ¤tte. Nach der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers soll sich das von der Gemeinde beauftragte IngenieurbÃ¼ro zwar telefonisch an die Mitbeteiligte gewandt und von dieser die Auskunft erhalten haben, sie habe teils Kanaldielen, teils SpundwÃ¤nde offeriert, und deren effektive Anteile seien nachtrÃ¤glich nicht mehr eruierbar. Dieses Vorgehen wird jedoch von der Beschwerdegegnerin weder bestÃ¤tigt noch bestritten, und ein auf diese Weise begrÃ¼ndeter Fehler wÃ¤re auch nicht nachtrÃ¤glich korrigierbar. Der BeschwerdefÃ¼hrer weist im Ãbrigen zu Recht darauf hin, dass im Fall eines gemischten Angebots der Minderpreis der wegfallenden Kanaldielen durch den Mehrpreis der diese ersetzenden SpundwÃ¤nde mehr als ausgeglichen und das Angebot dadurch im Ergebnis sogar noch verteuert wÃ¼rde. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Pauschalangebot der Mitbeteiligten ist daher ohne Abzug in den Preisvergleich einzubeziehen und liegt damit rund Fr. 11'800.- oder 3 % Ã¼ber jenem des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerin macht geltend, das Angebot des BeschwerdefÃ¼hrers sei auch ohne die beanstandeten Preiskorrekturen insgesamt schlechter zu bewerten als jenes der Mitbeteiligten, weil es bei den Zuschlagskriterien QualitÃ¤t und Termine schlechter abschneide.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span> Beim Zuschlagskriterium QualitÃ¤t erteilte die Beschwerdegegnerin der Mitbeteiligten die Maximalnote, dem BeschwerdefÃ¼hrer nur 80% der maximalen Bewertung. Sie begrÃ¼ndet die schlechtere Bewertung des BeschwerdefÃ¼hrers damit, dass die Mitbeteiligte, anders als der BeschwerdefÃ¼hrer, Ã¼ber ein zertifiziertes QualitÃ¤tsmanagementsystem nach der Norm ISO 9001 verfÃ¼ge. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Auffassung, dieses von privaten Organisationen verliehene Zertifikat sei nicht zu beachten, und die QualitÃ¤t eines Anbieters sei jedenfalls auch auf andere Weise, insbesondere mittels Referenzen, zu beurteilen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.1 </span></b><span> Die von der International Organization for Standardization (ISO) geschaffenen Normen ISO 9001 und 9002 enthalten Regeln fÃ¼r das QualitÃ¤tsmanagement (QM) in Unternehmungen. In der Schweiz werden vom EidgenÃ¶ssischen Amt fÃ¼r Messwesen (EAM) Zertifizierungsstellen akkreditiert, die ihrerseits die interessierten Unternehmungen Ã¼berprÃ¼fen und ihnen Zertifikate gemÃ¤ss den ISO-Normen erteilen. Die Umsetzung der Normen wird durch die Schweizerische Normenvereinigung gefÃ¶rdert und Ã¼berwacht. Die ISO-Normen 9001 und 9002 besitzen keine hoheitliche Wirkung. Die Zertifizierungsstellen sind privatrechtliche Organisationen, und das Zertifizierungsverfahren beruht auf der freiwilligen Mitwirkung der interessierten Unternehmungen. Die Bedeutung der Normen und der Wert der erworbenen Zertifikate beruhen im Wesentlichen auf dem Ansehen, das diese Regelungen bei den Beteiligten geniessen; Ã¶ffentlichrechtliche Wirkung erhalten die Normen nur indirekt, wo in staatlichen Vorschriften auf sie Bezug genommen wird (vgl. zur analogen Rechtslage bezÃ¼glich der Norm ISO 14001: JÃ¼rg Hofer, Umweltmanagement- und Audit-Systeme; wo stehen wir heute?, URP 1996, S. 291 ff.). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zertifikate fÃ¼r ein QualitÃ¤tsmanagement nach den Normen ISO 9001 oder 9002 werden bei der Vergabe Ã¶ffentlicher AuftrÃ¤ge in vielen FÃ¤llen als Nachweis der Eignung herangezogen. So werden z.B. anspruchsvolle Bauarbeiten an Nationalstrassen nur an zertifizierte Unternehmen vergeben (vgl. die "QM-Anforderungen im Nationalstrassenbau ab 1997" des Bundesamts fÃ¼r Strassen vom 3. April 1997). Soweit diese Voraussetzung durch den Gegenstand der Vergabe begrÃ¼ndet ist, ist sie zweifellos zulÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.1.2 </span></b><span> Es spricht nichts dagegen, QM-Zertifikate auch bei den Zuschlagskriterien fÃ¼r die Beurteilung der QualitÃ¤t heranzuziehen. Ein zertifiziertes QualitÃ¤tsmanagement ist aber bei weitem nicht das einzige und in der Regel nicht das wichtigste Element einer QualitÃ¤tsbeurteilung. Vor allem Referenzen sowie die Ausbildung und Erfahrung der massgeblichen Mitarbeiter werden hÃ¤ufig zur Beurteilung herangezogen. Als alleiniger Nachweis fÃ¼r das Zuschlagskriterium QualitÃ¤t wÃ¤re ein QM-Zertifikat wohl nicht geeignet, da in diesem Fall nur die Maximal- oder Minimalnote mÃ¶glich wÃ¤re, je nachdem, ob das Zertifikat vorhanden ist oder fehlt; das entsprÃ¤che nicht der Funktion eines Zuschlagskriteriums, sondern der eines Eignungskriteriums (vgl. RB 2002 Nr. 48 = BEZ 2003 Nr. 13 E. 2b). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend wollte die Beschwerdegegnerin offenbar nicht auf das QM-Zertifikat allein abstellen; mit der QualitÃ¤tsnote von 80%, die sie dem BeschwerdefÃ¼hrer erteilte, gab sie zu erkennen, dass sie noch weitere Gesichtspunkte in Betracht zog. Ãber diese ist jedoch nichts NÃ¤heres bekannt. Aus den Ausschreibungsunterlagen ging nicht hervor, welche Belege fÃ¼r den Nachweis der QualitÃ¤t einzureichen waren, und soweit aus den vorgelegten Akten ersichtlich ist, haben die Anbieter auch keinerlei Unterlagen zu diesem Punkt eingereicht oder Angaben betreffend Referenzen etc. gemacht. MÃ¶glicherweise stellte die Beschwerdegegnerin auf eigene Kenntnisse aus frÃ¼herer Zusammenarbeit mit den Anbietern ab, doch wird auch dies nicht erlÃ¤utert. Unter diesen UmstÃ¤nden ist eine Beurteilung des Zuschlagskriteriums QualitÃ¤t nicht mÃ¶glich. Es geht nicht an, den Anbietern mit QM-Zertifikat von vornherein einen Vorsprung einzurÃ¤umen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass andere das Fehlen des Zertifikats durch sonstige VorzÃ¼ge, insbesondere durch bessere Referenzen, auszugleichen vermÃ¶gen. Wie die Beurteilung der QualitÃ¤t ausfallen wÃ¼rde, wenn zusÃ¤tzliche Anhaltspunkte wie Referenzen herangezogen wÃ¼rden, lÃ¤sst sich nachtrÃ¤glich nicht Ã¼berprÃ¼fen, weil die Beschwerdegegnerin keine derartigen Angaben verlangt hat. Auf die Auswertung des Kriteriums ist unter diesen UmstÃ¤nden zu verzichten bzw. die Mitbeteiligte und der BeschwerdefÃ¼hrer sind bezÃ¼glich QualitÃ¤t gleich zu bewerten. </span><span>Praktische Schwierigkeiten werden sich daraus bei einer Vergabe an den BeschwerdefÃ¼hrer wohl nicht ergeben, denn die Beschwerdegegnerin hat diesem, abgesehen vom fehlenden QM-Zertifikat, keine ungenÃ¼gende QualitÃ¤t vorgeworfen und ihn im Rahmen des Einladungsverfahrens selber zum Einreichen einer Offerte aufgefordert.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Beim Zuschlagskriterium Termin erteilte die Beschwerdegegnerin der Mitbeteiligten die Maximalnote, dem BeschwerdefÃ¼hrer nur 90% derselben. Die unterschiedliche Bewertung begrÃ¼ndet sie damit, dass die Mitbeteiligte in ihrer Offerte eine AusfÃ¼hrungsdauer von 12 bis 14 Wochen genannt habe, der BeschwerdefÃ¼hrer eine solche von 13 Wochen. Sie erlÃ¤utert dazu â allerdings erst in der Duplik, die nicht dazu dient, eine ungenÃ¼gende BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids zu ergÃ¤nzen (VGr, 4. Juni 2003, VB.2002.00383, E. 2 = BEZ 2003 Nr. 50) â, dass eine variable Bauzeit im Tiefbau realistischer sei. Da eine mÃ¶glichst kurze Bauzeit angestrebt werde, sei die HÃ¶chstnote fÃ¼r die minimal mÃ¶gliche Bauzeit vergeben worden. Bei unvorhersehbaren "Ereignissen des Untergrundes" hÃ¤tten alle Unternehmer mit derselben zeitlichen VerzÃ¶gerung zu rechnen. Der BeschwerdefÃ¼hrer machte demgegenÃ¼ber bereits in der Replik geltend, dass bei der Angabe eines Zeitrahmens auf die lÃ¤ngere Dauer abgestellt werden mÃ¼sse, weil der Unternehmer berechtigt sei, die offerierte Maximaldauer auszuschÃ¶pfen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Ãberlegung des BeschwerdefÃ¼hrers ist zweifellos zutreffend. Bei der Angabe eines Zeitrahmens von 12 bis 14 Wochen kann dem Unternehmer kein Vorwurf gemacht werden, wenn er die Dauer von 14 Wochen tatsÃ¤chlich ausschÃ¶pft. BehÃ¤lt man den Bewertungsmassstab der Beschwerdegegnerin bei, erhÃ¤lt daher der BeschwerdefÃ¼hrer die Maximalnote und die Mitbeteiligte bloss 90%. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Anzumerken ist im Ãbrigen, dass die Angaben zur Bauzeit in den Offerten der Mitbeteiligten (Kanalisation und Wasserleitung) nicht ausgefÃ¼llt sind. Wann und auf welchem Weg die Beschwerdegegnerin die in der Auswertungstabelle genannte Dauer von 12 bis 14 Wochen erfahren hat, ist nicht dokumentiert. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span> Aufgrund der vorstehenden ErwÃ¤gungen ist das Angebot des BeschwerdefÃ¼hrers bei den Zuschlagskriterien Preis und Termin besser als dasjenige der Mitbeteiligten zu bewerten; beim Kriterium QualitÃ¤t sind beide Angebote gleichwertig bzw. das Kriterium ist aus den genannten GrÃ¼nden nicht in die Gesamtwertung einzubeziehen. Damit liegt der BeschwerdefÃ¼hrer insgesamt klar vor der Mitbeteiligten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch beim Vergleich mit den weiteren Anbietenden liegt der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund der hier vorgenommenen Korrekturen deutlich an der Spitze: Sein Preis ist der gÃ¼nstigste, das Zuschlagskriterium QualitÃ¤t ist auch im VerhÃ¤ltnis zu den Mitbietern aus denselben GrÃ¼nden nicht zu berÃ¼cksichtigen, und fÃ¼r die Bauzeit haben die nach dem Preis nÃ¤chstrangierten Bieter eine ebenso lange oder lÃ¤ngere Dauer genannt bzw. im Fall des Anbieters mit dem drittgÃ¼nstigsten Preis eine Bauzeit "nach Absprache", was nicht zulÃ¤ssig ist. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> ErgÃ¤nzend ist darauf hinzuweisen, dass das Vorgehen der Beschwerdegegnerin auch mit Bezug auf die Gewichtung der Zuschlagskriterien und die Bewertung der Angebotspreise fragwÃ¼rdig war. Die Beschwerdegegnerin hatte in Ziffer 15 der Offertformulare drei Zuschlagskriterien aufgefÃ¼hrt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"15. Zuschlagskriterien<br/> Preis / Wirtschaftlichkeit<br/> QualitÃ¤t<br/> Termin"</p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Recht des Kantons ZÃ¼rich, das die Bekanntgabe der Zuschlagskriterien nur in der Reihenfolge ihrer Bedeutung verlangt (§ 13 Abs. 1 lit. m SubmV; RB 2002 Nr. 47 E. 3 = BEZ 2003 Nr. 13), war diese Information grundsÃ¤tzlich genÃ¼gend. Bei der Auswertung der Angebote setzte die Beschwerdegegnerin die Vorgabe dann in der Weise um, dass sie allen drei Kriterien dasselbe Gewicht beimass. Eine Gewichtung des Preises mit bloss 33 % ist jedoch fÃ¼r einen Auftrag der hier vergebenen Art sehr gering, und es ist fraglich, ob die BehÃ¶rde ihr Ermessen damit nicht bereits Ã¼berschritten hat. Hinzu kommt, dass sie die Benotung der Angebotspreise in einer Weise vornahm, welche das tatsÃ¤chliche Gewicht des Zuschlagskriteriums Preis weiter verminderte. Indem sie die Prozentwerte, um welche das jeweilige Angebot das gÃ¼nstigste Ã¼berstieg, von der Maximalnote 100 abzog, ergab sich eine Skala, die erst bei einem 100 % teureren Angebot die Minimalnote erreichte (vorliegend lag das teuerste Angebot knapp 30% Ã¼ber dem gÃ¼nstigsten). Das ist fÃ¼r einen Auftrag der hier zu vergebenden Art ein unrealistischer Wert. Wie das Verwaltungsgericht in seiner Rechtsprechung wiederholt festgehalten hat, sind die Mindest- und HÃ¶chstnoten anhand einer Preisspanne festzulegen, die bei einer Vergabe der fraglichen Art als realistisch erscheint (VGr, 21. April 2004, VB.2003.00469, E. 2.5, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Anderseits erscheint das Gewicht des Zuschlagskriteriums Termin, das von der Beschwerdegegnerin ebenfalls mit 33 % festgesetzt wurde, in diesem Fall als unverstÃ¤ndlich hoch. Wenn die Beschwerdegegnerin der AusfÃ¼hrungsdauer tatsÃ¤chlich eine derart hohe Bedeutung beigemessen hÃ¤tte, hÃ¤tte sie von den Anbietern zweifellos genauere Angaben zur Einhaltung der Bauzeit verlangt und vor allem klare Sanktionen fÃ¼r deren Ãberschreitung vorgesehen. TatsÃ¤chlich hatten die Anbieter aber in den Offerten lediglich einzutragen, dass sie "mit einer totalen Bauzeit von ca. .......... Wochen" rechneten (Offertformulare, S. 3). FÃ¼r den Fall einer Ãberschreitung der nur ungefÃ¤hr angegebenen Bauzeit sehen die Vergabebedingungen keine besonderen Sanktionen vor, und die BehÃ¶rde rechnet nach ihren Angaben von vornherein damit, dass die genannten Zeiten bei Schwierigkeiten mit dem Baugrund nicht eingehalten werden kÃ¶nnen. Wie sie die VerzÃ¶gerungen, die von Schwierigkeiten des Baugrundes herrÃ¼hren, gegenÃ¼ber unzulÃ¤ssigen Ãberschreitungen der Bauzeit abzugrenzen gedenkt, ist ebenfalls unklar. Die Gewichtung des Zuschlagskriteriums Termin mit 33 % liegt unter diesen UmstÃ¤nden ausserhalb jedes zulÃ¤ssigen Ermessensspielraums. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese MÃ¤ngel sind fÃ¼r den Entscheid indessen nicht ausschlaggebend, da die Beschwerde schon aus den zuvor genannten GrÃ¼nden gutzuheissen ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Zuschlag hat somit an den BeschwerdefÃ¼hrer zu ergehen. Die Beschwerde ist gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Mit RÃ¼cksicht auf allenfalls erforderliche Nebenbestimmungen oder ergÃ¤nzende vertragliche Regelungen ist der Zuschlag jedoch nicht mit dem Beschwerdeentscheid zu treffen, sondern die Sache mit einer entsprechenden Anordnung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen (vgl. VGr, 13. Februar 2002, <a id="GA_GESCH_NR">VB.2001.00035</a>, E. 3c = BEZ 2002 Nr. 33). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem Ausgang des Verfahrens gemÃ¤ss wird die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Sie hat dem BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼berdies fÃ¼r seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Als angemessen erweisen sich Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Vergabeentscheid des Gemeinderats X aufgehoben. Die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen, um dem BeschwerdefÃ¼hrer den Zuschlag zu erteilen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 270.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'270.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (Mehrwert­steuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>