<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00314</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Sabine Furthmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, war bis 1993 als Chauffeur im familieneigenen Betrieb A.___ erwerbstätig. 1996 meldete er sich unter Hinweis auf ein Rückenleiden bei der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an. Er beantragte die Zusprechung einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Urk. 7/5). Mit Verfügung vom 22. Juli 1998 verneinte die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Leistungsanspruch (Urk. 7/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Oktober 1998 zog sich der Beschwerdeführer bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu (vgl. Unfallmeldung vom 4. November 1998, Rapport der Kantonspolizei Zürich vom 7. November 1998 und verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene ärztliche Berichte in den beigezogenen Akten der Berner Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen; Urk. 7/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der gerichtlichen Überprüfung der Verfügung der IV-Stelle vom 22. Juli 1998 und Rückweisung der Sache an die IV-Stelle (vgl. Urteil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgerichts IV.1998.00501 vom 27. September 2000; Urk. 7/66) nahm die IV-Stelle das vom Unfallversicherer eingeholte Gutachten des Zentrums B.___ vom 28. November 2000 zu den Akten (Urk. 7/67) und holte bei der behandelnden Ärztin Dr. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin FMH für Physikalische Medizin, den Bericht vom 9. Februar 2001 ein (Urk. 7/70). Nach Erlass eines Vorbescheides am 19. Februar 2001 (vgl. Urk. 7/75) entschied die IV-Stelle, der Versicherte habe mit Wirkung ab 1. November 1995 Anspruch auf eine halbe Rente, mit Wirkung ab 1. Januar 1999 Anspruch auf eine ganze Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 1999 wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum Anspruch auf eine halbe Rente (Mitteilung des Beschlusses vom 19. März 2001; Urk. 7/79). Die betreffenden Leistungsverfügungen ergingen am 11. Mai 2001 (Urk. 7/94/1-18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2004 führte die IV-Stelle eine erste Rentenrevision durch (vgl. Urk. 7/111). Gestützt auf die erfolgten Abklärungen (Urk. 7/114, Urk. 7/116) erhöhte sie mit Verfügung vom 21. Juli 2005 mit Wirkung ab 1. Februar 2004 die bisherige halbe auf eine ganze Rente (Urk. 7/129). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2007 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 7/130). Sie prüfte die erwerblich-finanziellen Verhältnisse (vgl. Urk. 7/131-132, Urk. 7/134, Urk. 7/136, 14/143, Urk. 7/159) und holte ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Berichte ein. Auch der Versicherte reichte verschiedene ärztliche Berichte ein (vgl. Urk. 7/133, Urk. 7/135, Urk. 7/137, Urk. 7/150, Urk. 7/174-176, Urk. 7/181). Ferner liess die IV-Stelle den Versicherten bei verschiedenen ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häuslichen Aktivitäten observieren und konfrontierte ihn hernach mit dem Ergebnis (vgl. Urk. 7/146, Urk. 7/160, Urk. 15/1-3, Urk. 7/160, Urk. 7/179). Schliesslich ordnete die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS D.___ an (nachfolgend: MEDAS; vgl. Urk. 7/163, Urk. 7/178). Die MEDAS-Ärzte verfassten ihr Gutachten am 27. November 2012 (Urk. 7/182). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 18. Januar 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie gedenke die Rente zufolge Verbesserung des Gesundheitszustandes aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 7/185). Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2013 Einwände (Urk. 7/189). Nach Einholung einer weiteren Stellungnahme der MEDAS-Gutachter (Urk. 7/193) erliess die IV-Stelle am 14. Juni 2013 einen wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Vorbescheid, mit dem sie wiederum die Aufhebung der Rente in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht stellte, nunmehr jedoch mit der Begründung, die Einstellung erfolge wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise (Urk. 7/195). Am 15. Juli 2013 erhob der Versicherte auch gegen die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Vorbescheid Einwände (Urk. 7/197). Am 4. November 2013 hob die IV-Stelle die Rente wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/205). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 4. November 2013 erhob der Versicherte am 3. Dezember 2013 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid sei aufzuheben und ihm sei weiterhin eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die IV-Stelle zu verpflichten, vor der Entscheidung über die Rente Wiedereingliederungsmassnahmen durchzuführen (Urk. 7/211/3-17). Das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht wies die Beschwerde mit Urteil IV.2013.01106 vom 29. Mai 2015 ab (Urk. 7/217). Die vom X.___ gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_524/2015 vom 30. November 2015 teilweise gut, hob das angefochtene Urteil und die Verfügung der IV-Stelle vom 4. November 2013 auf und wies die Sache zu neuer Verfügung an die IV-Stelle zurück (Urk. 7/222). Diese zog in der Folge einen Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/227) und Geschäftsunterlagen des Reitstalles E.___ bei (u.a. Bilanzen und Erfolgsrechnungen der Jahre 2009 bis 2014; Urk. 7/233). Am 25. Oktober 2016 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid, mit dem sie die Bestätigung der Rentenaufhebung per Ende Dezember 2013 in Aussicht stellte (Urk. 7/255). Nachdem der Versicherte dagegen Einwände erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben hatte (Urk. 7/364) führte die IV-Stelle im Betrieb des Versicherten eine Abklärung für Selbständigerwerbende durch und hielt die Ergebnisse im Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbericht vom 5. September 2016 fest (Urk. 7/265). Am 13. Februar 2017 erliess die IV-Stelle die entsprechende Verfügung, mit der sie an der Aufhebung der Rente per Ende Dezember 2013 festhielt (Urk. 2 = Urk. 7/268). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 13. Februar 2017 erhob der Versicherte am 14. März 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und es ihm die ganze Rente weiterhin zu gewähren. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, Wiedereingliederungsmassnahmen anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen und danach über die Rentenfrage zu entscheiden (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 3. Mai 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Die Eingabe wurde dem Versicherten am 5. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hatte im Urteil IV.2013.01106 vom 29. Mai 2015 (Urk. 7/217) erkannt, die Beschwerdegegnerin habe dem Beschwerdeführer die Rente gestützt auf eine unzureichende Beweislage zugesprochen, weswegen es sich rechtfertige, im Sinne der Wiedererwägung auf diesen Entscheid zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt. Die revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsweise Erhöhung der Invalidenrente im Jahr 2004 stehe einer solchen nicht entgegen (E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Abklärung (MEDAS-Gutachten vom 27. November 2012) habe gezeigt, dass für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigkeit des Hebens und Tragens von Lasten über 15 kg eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit spätestens seit dem 26. Oktober 2012 bestehe. Der familieneigene Gemüse- und Früchtehandel, in dem der Beschwerdeführer vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens und auch teilweise noch nachher mitgearbeitet habe, sei aufgegeben worden. Dies bedeute, dass sich der Beschwerdeführer auch ohne den Gesundheitsschaden beruflich neu hätte orientieren müssen. Im Zeitpunkt der MEDAS-Begutachtung habe der Beschwerdeführer zusammen mit seinen beiden Söhnen einen von seiner verstorbenen Frau ererbten Reiterhof betrieben (Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unternehmung E.___), und in einem Unternehmen für Kutschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf (F.___ GmbH) geholfen, das einem seiner Söhne gehöre. Ein regelmässiges Einkommen werde damit aber nicht erzielt und es sei offen, ob es sich hierbei um eine geeignete Tätigkeit handle. Von der jetzigen Mithilfe in den beiden erwähnten Betrieben könne nicht auf die Tätigkeit geschlossen werden, die der Beschwerdeführer voraussichtlich ohne den Gesundheitsschaden ausgeübt hätte. Es müsse vielmehr eine hypothetische Annahme getroffen werden. Da der Beschwerdeführer ohne Berufsausbildung sei, aber eine vielseitige Berufserfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung habe, vornehmlich auf der praktischen, aber teilweise auch auf der admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Ebene, kämen in erster Linie Erwerbsmöglichkeiten im Bereich unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lernter Tätigkeiten in Betracht. Ohne Berücksichtigung des Gesundheitsschadens dürften solche Tätigkeiten körperlich schwere Elemente beinhalten. Seit dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt des Gesundheitsschadens seien solche Anforderungen hingegen zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Für beide Leistungsprofile biete der ausgeglichene Arbeitsmarkt einen genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend breiten Fächer an in Frage kommenden Tätigkeiten. Mit einer solchen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchte der Beschwerdeführer ganz allgemein und auch unter Berücksichtigung seiner gesundheitlichen Einschränkung ein jeweils vergleichbares Einkommen zu erzielen. Mithin seien das Valideneinkommen und das Invalideneinkommen deckungsgleich. Eine Erwerbseinbusse von mindestens 40 % sei nicht ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hielt im Urteil 9C_524/2015 vom 30. November 2015 (Urk. 7/222) fest, was den Rechtsanspruch ex nunc et pro futuro betreffe, seien die vorinstanzlichen Feststellungen zur Arbeitsfähigkeit nicht zu beanstanden. Dass die Restarbeitsfähigkeit aus Altersgründen im vornherein nicht verwertbar sei, sei sodann nicht geltend gemacht worden und ebenso wenig sei die Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbemessung als unrichtig gerügt worden. Diesbezüglich bestehe kein Anlass für eine nähere Prüfung von Amtes wegen. Demnach habe das kantonale Gericht die Rentenaufhebung im Grundsatz zu Recht bestätigt. Zu prüfen bleibe aber, ob es den Beschwerdeführer auf den Weg der Selbsteingliederung habe verweisen dürfen (E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX210"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Rentenbezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungsweise) Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">absetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungskriterien (vgl. lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darunter fallenden Rentnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 ATSG) beziehungsweise gegebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2 ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass – von Ausnahmen abgesehen – aufgrund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von diesen Grundsätzen hielt das Bundesgericht im Urteil 9C_524/2015 vom 30. November 2015 fest, beim Erlass der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung sei der Beschwerdeführer über 60 Jahre alt gewesen, weswegen ihm die Selbsteingliederung grundsätzlich nicht mehr zumutbar sei. Es sei nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass er seine Tätigkeiten respektive Erwerbsmöglichkeiten innerhalb der familieneigenen Betriebe ausweiten könne. Vielmehr gehe es um die Integration als Arbeitnehmer in den freien Arbeitsmarkt, wovon auch die Vorinstanz ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen sei. Dabei seien nicht nur die von der Vorinstanz genannten Umstände (Berührung mit erwerblichen Belangen, keine gänzliche Abwesenheit vom Erwerbsleben) massgeblich, sondern auch die folgenden Aspekte: Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sich im massgeblichen Zeitpunkt in fortgeschrittenen Alter befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, verfüge nur über eine minimale Schulbildung und keine berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung und sei seit jeher ausschliesslich in familieneigenen Betrieben tätig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung habe er während fast zehn Jahren eine ganze Invalidenrente erhalten, weswegen er zu keiner Stellensuche veranlasst gewesen sei. Entsprechend könne der Beschwerdeführer nicht auf eine gefestigte berufliche Erfahrung zurückgreifen, die für die Selbsteingliederung auf dem Arbeitsmarkt nutzbar sei. Daher sei die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu prüfen und die nach den konkreten Umständen in Frage kommenden Massnahmen an die Hand zu nehmen, soweit deren Voraussetzungen erfüllt seien. Hernach sei über den Rentenanspruch neu zu verfügen (E. 4.2, E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der neuerlich erlassenen Verfügung vom 13. Februar 2017 hielt die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin fest, der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen sei geprüft wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Das Mass dessen, was einer versicherten Person an Erwerbstätigkeiten noch zugemutet werden könne, hänge von objektiven Kriterien ab, insbesondere von den vorhandenen Fähigkeiten. Der Beschwerdeführer sei mittlerweile 63 Jahre alt und habe bis auf wenige Ausnahmen stets im familieneigenen Betrieb auf selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Basis gearbeitet, dies auch zeitweilig noch nach der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung. Die Aufnahme einer unselbständigen Tätigkeit sei nach so vielen Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren der Selbständigkeit und angesichts des Alters nicht mehr zumutbar. Unter diesen Umständen sei die Vermittlungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr gegeben und die Voraussetzungen für Eingliederungsmassnahmen seien demgemäss nicht erfüllt (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung ist angesichts der von der Beschwerdegegnerin genannten Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren des fortgeschrittenen Alters und der praktisch das gesamte Erwerbsleben umfassenden Tätigkeit im familieneigenen Betrieb nicht zu bemängeln. Hinzu kommt, dass der am 27. September 1953 geborene Beschwerdeführer mittlerweile das 65. Altersjahr vollendet hat und somit mit Blick auf Art. 30 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setztes über die Invalidenversicherung (IVG) Eingliederungsmassnahmen ihren Zweck nicht mehr erfüllen könnten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht war im Urteil 9C_524/2015 vom 30. November 2015 zum Schluss gekommen, eine Ausweitung der Mitarbeit im Familienbetrieb falle aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Betracht (E. 4.4.1), und das Sozialversicherungsgericht hatte im Urteil IV.2013.01106 vom 29. Mai 2015 festgehalten, es sei nicht geklärt, ob es sich überhaupt um eine geeignete Tätigkeit handle (E. 5.5). Die Beschwerdegegnerin indessen kam in der Verfügung vom 13. Februar 2017 zum Schluss, der Beschwerdeführer hätte durch Ausdehnung seiner Tätigkeit innerhalb des fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieneigen Betriebs ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen können. Der Handel mit Pferden und der Verkauf von Pferdezubehör entsprächen einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit (Urk. 2 S. 2). Dieser Schlussfolgerung lagen neuerliche Erhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zum Sachverhalt in Form einer am 1. September 2016 durchgeführten Abklärung für Selbständigerwerbende zu Grunde, worüber die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin am 5. September 2016 ihren Bericht verfasste (Urk. 7/265). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärung ergab, dass der Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt im Umfang von 2 bis 3 Stunden pro Tag (30 %) mit der Geschäfts- und Personalführung des Betriebs betraut war. Für die praktischen Aufgaben, das heisst für die Pferdepflege und den Reitunterricht, beschäftigte der Betrieb zwei vollzeitlich angestellte Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter. Hinzu kam seit Januar 2016 die unentgeltliche Mithilfe der derzeitigen Lebenspartnerin des Beschwerdeführers im Bereich der Pferdepflege (Urk. 7/265/2 ff. Ziff. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin kam zum Schluss, mit dieser angepassten Tätigkeit im Familienbetrieb lasse sich ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen und errechnete auf der Basis des im Jahr 2014 erzielten Betriebsgewinns von Fr. 43'790.39 ein Invalideneinkommen von Fr. 47'086.86 für das Jahr 2015 (Urk. 7/265/6 f.). Die Zahlen für die Jahre zurück bis 2007 zeigen indessen stets einen deutlich tieferen Betriebsgewinn oder für gewisse Jahre sogar Verluste (Urk. 7/265/6; vgl. auch Urk. 7/233/2 ff.). Vor diesem Hintergrund erweist sich die Annahme der Beschwerdegegnerin als unzureichend abgestützt. Es fehlen die Analyse der Gründe für die plötzliche Steigerung des Gewinns und die Darlegung begründeter Anhaltspunkte dafür, dass auch in den Folgejahren mit einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbaren Betriebsergebnis hätte gerechnet werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der Beschwerdeführer kritisiert die Berechnung der Beschwerdegegnerin. Insbesondere macht er geltend, Betriebsgewinne stünden nicht ausschliesslich ihm zu, sondern auch den übrigen Berechtigten des im Gesamteigentum aller Erben stehenden Betriebs (Urk. 1 S. 2 ff.). Verglichen mit dem von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin errechneten Invalideneinkommen sind im IK-Auszug, der bis 2013 Auskunft gibt, deutlich tiefere Jahreseinkommen aufgeführt. In den Jahren 2012 und 2013 lagen diese jeweils unter Fr. 10'000.-- (Urk. 7/227/1). Dies stützt den Standpunkt des Beschwerdeführers. Gemäss Abklärungsbericht gehört der Betrieb ihm und seinen Kindern (Urk. 7/265/2), wobei der Beschwerdeführer insgesamt drei volljährige Kinder hat (vgl. Urk. 7/5/2). Inwiefern der Beschwerdeführer seine Tätigkeit im Familienbetrieb und damit sein Einkommen hätte ausdehnen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, ist aus den Darlegungen im Abklärungsbericht nicht ersichtlich. Vielmehr ist dort festgehalten, Möglichkeiten für eine Umplatzierung bestünden nicht (Urk. 7/265/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch gestützt auf die weiteren Abklärungen steht somit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass mit einer Ausdehnung der Tätigkeit im familienei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Betrieb eine erfolgreiche berufliche Eingliederung möglich gewesen wäre. Im Ergebnis bestätigt sich damit die vom Bundesgericht im Urteil 9C_524/2015 vom 30. November 2015 getroffene Feststellung, eine Ausweitung der Mitarbeit im Familienbetrieb falle ausser Betracht (E. 4.4.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weder mittels Ausweitung der Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit im familieneigenen Betrieb noch durch berufliche Massnahmen eine erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiche Eingliederung realisierbar gewesen wäre, ist die Aufhebung der Rente trotz gegebenem Wiedererwägungsgrund nicht gerechtfertigt. Die Rente ist dem Beschwerdeführer auch über den 31. Dezember 2013 hinaus weiterhin auszurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.-- festgesetzt. Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend erweist sich eine Kostenpauschale von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als angemessen. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss sind die Kosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache und der Schwierigkeit des Prozesses auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2’300</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 13. Februar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer auch nach dem 31. Dezember 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Sabine Furthmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>