<h2>SubmittedText<h2><p>Die Unwetterkatastrophe vom Freitag, den 24. September 1993 bewirkte wie in den anderen Hauptschadengebieten auch im Saastal gewaltige Schäden. Während zu Beginn der Regenfälle am Mittwoch, den 22. September der Wasserspiegel des Mattmarksees 4 Meter unter dem Maximalstau lag, erreichte der See am Freitag, den 24. September um 15.30 Uhr das maximale Stauziel. Von diesem Zeitpunkt an setzte die Hochwasserentlastung ein.</p><p>Seitens der Behörden und der betroffenen Bevölkerung wurde die Frage des Zusammenhangs zwischen dem Betrieb der Kraftwerke Mattmark und den Unwetterschäden sowie die Frage der Verantwortung der Kraftwerkgesellschaft offen gestellt.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb um die Beantwortung folgender Fragen ersucht:</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, die Geschehnisse der Unwetter im Saastal und die diesbezügliche Verantwortungsfrage einer umfassenden Abklärung zu unterziehen?</p><p>2. Ist der Bundesrat gewillt, die sich aus den Abklärungen ergebenden Lehren zu ziehen, gegebenenfalls die notwendigen Massnahmen zu treffen, um vermeidbare Schäden in Zukunft zu vermeiden und dem Parlament hierüber Bericht zu erstatten?</p>