<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00727</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p><span id="_GoBack"></span>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, war von 2009 bis 2013 als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wart in einem Pensum von 50 % bei der Y.___ in Z.___ tätig. Seit 1. Juni 2013 ist er arbeitslos. Unter Hinweis auf Lungenkrebs und COPD (chronic obstructive pulmonary d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isease</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) meldete er sich am 16. Juni 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Situation ab und auferlegte sodann dem Versicherten mit Schreiben vom 2. März 2015 (Urk. 7/26) und 20. April 2015 (Urk. 7/33) eine Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/34) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Juni 2015 (Urk. 7/35 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 2. Juli 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. Juni 2015 (Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei die Angelegenheit zwecks Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. August 2015 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Am 15. Januar 2016 reichte der Beschwerdeführer die Replik (Urk. 15-16) ein. Mit Schreiben vom 10. Februar 2016 (Urk. 18) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik, was dem Beschwerdeführer am 30. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht die Gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Hauswart zu 100 % arbeitsunfähig sei. In ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit sei ihm ein Pensum von 80 % zumutbar. Gestützt darauf ermittelte sie – unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % vom statistischen Tabellenlohn – einen Invaliditätsgrad von 0 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin machte nach Vorliegen der Replik darauf aufmerksam, dass die in diesem Zusammenhang eingereichten medizinischen Unterlagen alle nach Erlass der Verfügung vom 1. Juni 2015 erstellt worden seien (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt, dass er aufgrund einer Krebserkrankung sowie einer COPD-Erkrankung bezüglich sämtlicher erwerblicher Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik (Urk. 15) führte der Beschwerdeführer ergänzend aus, dass er die Einschätzung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), dass eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten gegeben sei, nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen könne (S. 3 Ziff. 3) und sich sein Gesundheitszustand um den Zeitraum der angefochtenen Verfügung herum erheblich verschlechtert habe (S. 3 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/16/18-19)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über seine am 28. Februar 2014 durchgeführte pneumologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Untersuchung die folgenden, hier verkürzt aufgeführten, Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adeno-Karzinom rechter Unterlappen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD 3 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">C2-Überkonsum </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosser gestielter Polyp distales Sigma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei persistierendem Nikotinkonsum zeige sich eine deutliche Progredienz der COPD. Wichtigste Massnahme sei ein Nikotin-Stopp (S. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom 30. Juni 2014 (Urk. 7/13/3-7) aus, dass er den Beschwerdeführer seit 2011 behandle (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD III</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">progrediente schwere obstruktive Ventilationsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwere Diffusionsstörung, Partialinsuffizienz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nächtliche Sauerstoff-Langzeit-Therapie seit 02/2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adeno-Karzinom rechter Unterlappen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach unterer Lobektomie rechts 12/2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der fortgeschrittenen COPD mit Anstrengungsdyspnoe sei die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Dem Beschwerdeführer sei seit mindestens Oktober 2011 einzig eine ganztags rein sitzende Tätigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zumutbar, wobei seine Belastbarkeit aufgrund der Anstrengungsdyspnoe eingeschränkt sei (Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom 31. Juli 2014 (Urk. 7/16/6-9) aus, dass er den Beschwerdeführer seit 1998 behandle und nannte als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Unterlappen Lobektomie rechts bei Karzinom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD 3 nach nächtlicher O2 Dauertherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierender Aethylkonsum, Verdacht auf mässigen cerebralen Abbau</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit Anfang 2014 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter bei der Y.___. Eine behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepasste Tätigkeit sei ebenfalls nicht mehr möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte im Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die am 20. Oktober 2014 erfolgte Untersuchung (Urk. 7/25/9-11) die folgenden Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rasch zunehmende rechtsbetonte schmerzlose Beinschwäche multifak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">toriell mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekonditionierung, möglicher (äthylischer) Myopathie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ensomotorischer Polyneuropathie bei C2-Überkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Adenokarzinom rechter Unterlappen 2011 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oto reseziert, Kontrolle mit Thorax-CT </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD bei Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronischer Alkoholüberkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rhöhter Blutzucker</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Prozedere schlug sie eine Alkoholabstinenz, gezieltes Gang- und Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Blutzuckerkontrolle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor (S. 1 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 11. Februar 2015 (Urk. 7/25/6-8) aus, dass der Beschwerdeführer weder in der bisherigen noch in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig sei oder zukünftig wieder arbeitsfähig werden werde (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 26. Februar 2015 (Urk. 7/32/3-5). führte Dr. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, RAD, aus, dass vom Beschwerdeführer eine dokumentierte Cannabis-Nikotin-Abstinenz, die Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Alkoholkonsums auf ein unschädliches Mass sowie die optimale Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Blutzuckerwerte zu verlangen sei. Ohne Umsetzung der Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men sei von einer absehbaren Verschlechterung des Allgemeinzustandes und auch der Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 5). Medizintheoretisch schätze sie mit einer Abstinenz von Nikotin, Cannabis und einer massgeblichen Reduktion des Alkoholkonsums eine einfachere, überschaubare, planbare, auch repetitive sehr leichte bis leichte Tätigkeit sitzend–stehend noch als möglich ein, wobei sie ein Pensum von geschätzt 100 %, mit möglicher Leistungseinschränkung um geschätzt 20 % plus / minus 10-20 %, abhängig von der Tätigkeit, als möglich beurteilte (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ teilte der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 20. März 2015 (Urk. 7/29) mit, dass mit den Schadenminderungsmassnahmen keinerlei Erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung der Arbeitsfähigkeit zu erreichen sei. Die vorhandenen Schäden seien zu ausgeprägt und nicht mehr genügend reparabel. Zudem sei der Alkoholkonsum schon vorgängig deutlich eingeschränkt worden, ebenfalls ohne dass sich eine relevante Verbesserung des Zustandes ergeben hätte. Eine Störung des Blutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckers könne ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 31. März 2015 (Urk. 7/32/6) führte Dr. E.___, RAD, aus, dass ohne Umsetzung der Schadenminderungsmassnahmen von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden könne. Zur Begründung führte sie aus, dass der Pneumologe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit angenommen habe, wobei der RAD unter Berücksichtigung einer Polyneuropathie von einer geschätzten 80%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16/1-15) wurden nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) erstattet. Die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (progrediente Schluckstörung, Lungenembolie, Kachexie, Elektrolytenverschiebung mit Hyponatriämie; Urk. 15 S. 3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag daher den Entscheid der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wie die Beschwerdegegnerin richtig ausführt (Urk. 18), wäre vielmehr in einem neuen Verfahren durch sie zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung verschlechtert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss vorliegender Aktenlage ist insbesondere ausgewiesen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bis zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung an einer fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen COPD, einem Alkoholüberkonsum sowie einer rasch zunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den rechtsbetonten schmerzlosen Beinschwäche gelitten hat (vorstehend E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Erkrankungen in angestammter Tätigkeit als Hauswart zu 100 % arbeitsunfähig ist. Uneinigkeit besteht hingegen hinsichtlich der Auswirkung der Diagnosen auf seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in angepasster Tätigkeit. Während Dr. C.___ attestierte, der Beschwerdeführer sei auch in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig (vorstehend E. 3.3, E. 3.5), erachtete Dr. A.___ eine ganztags rein sitzende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit als zumutbar (vorstehend E. 3.2). Der RAD schliesslich ging von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stützte seine Beurteilung auf eine gründliche pneumologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung mit Erhebung des Status, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bodyplethysmographie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine arterielle Blutgasanalyse mit Raumluft, einen Gehtest und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulsoxymetrie (Urk. 7/16/18-19). Insgesamt vermag die Beurteilung durch Dr. A.___ zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen. Als zutreffend zu beurteilen ist auch die Ergänzung durch den RAD, wonach in Berücksichtigung einer ebenfalls vorliegenden Polyneuropathie nur von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch den RAD abzustellen und somit von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen aufgrund des Einkommensvergleichs vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Ermittlung des Valideneinkommens stellt sich die Frage, was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände zu erwarten gehabt hätte, wenn er nicht invalid geworden wäre. Dabei entspricht es empirischer Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall weitergeführt worden wäre, weshalb Anknüpfungspunkt für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, der Teuerung so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst ist (RKUV 1993 Nr. U 169 S. 100 f. E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging bei der Ermittlung des Valideneinkommens davon aus, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 % nachgehen und dabei ein Jahreseinkommen von rund Fr. 30‘037.-- verdienen würde. Dabei stützte sie sich auf die statistischen Werte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnstrukturerhebungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(LSE), da der Beschwerdeführer bei seinem letzten Arbeitgeber sehr unregelmässige Einkommen erzielt habe (Urk. 7/31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von der Beschwerdegegnerin der Berechnung zugrunde gelegte Monats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen basiert auf der Berufsgruppe „Berufe im Bereich personenbezogener Dienstleistungen“ (LSE TA 17 Ziff. 51, Kompetenzniveau 2). Dies erscheint vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht sachgerecht. Die verwendete Tabelle der LSE ist nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweigen, nicht aber nach einzelnen Funktionen, gegliedert. Dadurch ist nicht ohne weiteres entscheidbar, welcher Wirtschaftszweig zu wählen ist, um die Frage zu beantworten, welches Valideneinkommen bei der Funktion eines Hauswarts anzunehmen ist, zumal erhebliche Unterschiede resultieren können. So beträgt der Zentralwert bei Kompetenzniveau 2 für Männer im Grundstücks- und Wohnungswesen Fr. 6‘254.--, im Gesundheits- und Sozialwesen hingegen Fr. 5‘699.--. Die sachgerechtere Lösung besteht deshalb darin, dass auf das von Männern im Jahr 2012 erzielte Durchschnitteinkommen aller Wirtschaftszweige bei Kompetenzniveau 2 von Fr. 5‘751.-- abgestellt wird. Bei einem Pensum von 50 % resultiert ein Einkommen von rund Fr. 2‘876.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens für eine gemäss Belastungsprofil zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Tätigkeit ist ebenfalls auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen, und zwar mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 7/31), auf das mittlere von Män</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nern über alle Wirtschaftszweige hinweg auf der tiefsten Anforderungsstufe (Kompetenzniveau 1) erzielte Einkommen, das im Jahr 2012 Fr. 5‘210.-- betrug (LSE 2012, S. 30 f., Tabelle TA1_tirage_skill_level). Dieser Betrag ist der Arbeitsfähigkeit von 80 % anzupassen und mit der Beschwerdegegnerin ist ein Leidensabzug von 10 % zu berücksichtigen, womit rund Fr. 3‘751.-- resultieren (Fr. 5‘210.-- x 0.8 x 0.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Invalideneinkommen um rund Fr 3‘751.-- (vorstehend E. 5.6) ist derart viel höher als das Valideneinkommen von rund Fr. 2‘876.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 5.4), dass es sich erübrigt, die sonst übliche Aufrechnung (vgl. vorstehend E. 5.5) vorzunehmen, da sie mit Sicherheit am Ergebnis, wonach der Invaliditätsgrad 0 % beträgt, nichts ändern würde. Aufgrund der fehlenden Erwerbseinbusse steht dem Beschwerdeführer keine Rente der Invalidenversicherung zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens kann offen bleiben, ob die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für angepasste Tätigkeiten durch die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin auferlegten Schadenminderungspflichten verbessert hätte werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>