<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00326</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Dr. iur. Roger Bollag</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dreifuss &amp; Bollag, Law Office</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Splügenstrasse 11, Postfach 1594, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1978 geborene X.___, Coiffeuse mit Eidgenössischem Fähigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnis (Urk. 7/38/13), arbeitete zuletzt vom 20. August 2012 bis 30. September 2013 als Coiffeuse und Geschäftsführerin bei der A.___ AG in Chur (Urk. 7/192/3). Im Mai 2006 meldete sie sich erstmals unter Hinweis auf eine HWS-Distorsion sowie lumbale Rücken- und Kopfschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Nach beruflich-erwerblichen und medizinischen Abklärungen sowie Beizug der Akten der Unfallversicherung wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 30. November 2006 ab (Urk. 7/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund einer Anmeldung zur Früherfassung durch die damalige Arbeitgeberin (B.___ AG) unter Hinweis auf Rückenschmerzen im Dezember 2008 (Urk. 7/30, von der Versicherten nachträglich gezeichnet am 22. März 2009, Urk. 7/34) sowie einer Anmeldung zum Leistungsbezug im April 2009 (Urk. 7/39, vgl. auch Urk. 7/36) tätigte die IV-Stelle erneut berufliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 7/55 ff., Urk. 7/66 ff.). Das damalige Arbeitsverhältnis mit der B.___ AG wurde seitens der Arbeitgeberin per 31. Mai 2009 aufgelöst; letzter effektiver Arbeitstag war der 20. September 2008 (Urk. 7/38/15, 7/46/3). Im März 2010 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für einen kaufmännischen Vorkurs an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handelsschule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inkl. Taggeld (Mitteilung vom 16. März 2010, Urk. 7/75 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/79), welche aus schulischen Gründen per 23. Juni 2010 vorzeitig abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen werden musste (vgl. Mitteilung vom 24. Juni 2010, Urk. 7/82; vgl. auch Urk. 7/211/4; Urk. 7/300/5). Im Hinblick auf die Rentenprüfung veranlasste die IV-Stelle das bidisziplinäre Gutachten (Psychiatrie/Rheumatologie) der D.___ vom 9. Dezember 2010 (Urk. 7/96/1-32). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 27. Juli 2012 die Abweisung ihres Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens in Aussicht (Urk. 7/127). Dagegen erhob die Versicherte im August 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand. Ausserdem ersuchte sie um Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des hiesigen Gerichts im parallel geführten Beschwerdeverfahren gegen die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinstellung der Unfallversicherung (Urk. 7/129, vgl. auch Urk. 7/124, Urk. 7/128).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei auffälliger Sturzneigung mit Amnesie und starken Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen wurde Ende 2013/anfangs 2014 eine genetische Epilepsie diagnostiziert (Urk. 7/144, Urk. 7/161). Daraufhin zog die IV-Stelle die Akten der Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung bei (Urk. 7/165, Urk. 7/190). Mit Eingabe vom Januar 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte die Versicherte um Kostenübernahme für eine Weiterbildung zur Kosme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tikerin (Urk. 7/187). Im Mai 2015 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung bei der beruflichen Abklärungsstelle E.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkl. Taggeld (Mitteilung vom 2. April Urk. 7/200; Verfügung vom 24. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/205; vgl. auch E.___-Schlussbericht vom 11. Mai 2015, Urk. 7/211). Gestützt darauf übernahm die IV-Stelle die Kosten für ein Belastbarkeitstraining in den Werkstätten F.___, inkl. Taggeld (Mitteilung vom 7. September 2015, Urk. 7/224; Verfügung vom 18. September 2015, Urk. 7/232). Dieses wurde auf Wunsch der Versicherten vorzeitig abgebrochen (Mitteilung vom 19. Oktober 2015, Urk. 7/238; vgl. auch Verlaufsprotokoll, Urk. 7/236/6ff.). Im weiteren Verlauf veranlasste die IV-Stelle das polydisziplinäre Gutachten (Allgemeinmedizin/Psychiatrie/Rheumatologie/Neurologie) des Universitäts-spitals G.___ vom 7. Oktober 2016 (Urk. 7/300/1-102). Mit Vorbescheid vom 18. November 2016 wurde wiederum die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht gestellt. Zeitgleich forderte die IV-Stelle die Versicherte unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht auf, sich denjenigen Behandlungen und Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zu unterziehen, welche zur Erhaltung oder Verbesserung ihres Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes beitragen; andernfalls werde auf eine neuerliche Anmeldung nicht eingetreten (Urk. 7/308 f.). Gegen den rentenabweisenden Vorbescheid vom 18. November 2016 erhob die Versicherte am 16. Dezember 2016 Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/310, mit ergänzender Einwandbegründung vom 25. Januar 2017, Urk. 7/312</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 16. Februar 2017 hielt die IV-Stelle an ihrem Standpunkt fest und wies das Rentenbegehren wie vorbeschieden ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 17. März 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihr eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 17. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Allgemeinen Teils des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgesetzes [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span id="XX234"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, </span><span>die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE</span><span> 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>grün</span><span>denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. </span><span>BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span id="XX075"></span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, die bisherige Tätigkeit als Coiffeuse sei der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Epilepsie nicht mehr zumutbar. Demgegenüber sei sie hinsichtlich einer angepassten Tätigkeit ohne Gefährdungspotential zu 100 % arbeitsfähig. Die psychiatrischen Diagnosen vermöchten keinen längerdauernden Gesundheitsschaden zu begründen. Aus dem Einkommensvergleich resultiere unter Berücksichtigung eines 10%igen leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzuges ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 1 % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein, es sei gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des G.___ aufgrund ihrer schweren psychiatrischen Störung von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Zudem leide sie an Legasthenie. Auch die IV-Berufsberatung habe ergeben, dass sie (die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin) nicht eingliederungsfähig sei. Für eine Umschulung fehlten ihr die notwendigen Ressourcen (Urk. 1 S. 3ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende August/anfangs September 2010 wurde die Beschwerdeführerin im Sozial-psychiatrischen Zentrum H.___ hinsichtlich ihrer kognitiven Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit testpsychologisch abgeklärt. Gemäss Untersuchungsbericht vom 28. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 habe die Beschwerdeführerin im Rahmen des Leistungsprüfsystems LPS K (Horn, 1983) einen Gesamt-IQ von 87 erreicht. Damit verfüge sie über einen noch knapp durchschnittlichen Intelligenzgrad des Altersgemässen (Normalbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich: 85-115). In den bildungs- und interessensabhängigen Teilleistungen habe die Beschwerdeführerin ein deutlich niedriges Resultat erzielt als in den sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freien Skalen (Verbal-IO: 81; Nonverbal: 91, Urk. 7/96/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im E.___-Schlussbericht vom 11. Mai 2015 stellten die beurteilenden Fachärzte folgende Diagnosen (Urk. 7/211/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf genuine Epilepsie mit rezidivierenden Stürzen, Erstsymp-to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">matik 2008, ED 12/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paravertebrales Schmerzsyndrom und Status nach DH und Diskek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomie L 4/5 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: Dissoziative Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Intelligenzminderung mit Legasthenie und Akalkulie (ICD-10: F 70)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung mit depressiven Symptomen, DD: rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklares Hemisyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterkontusion rechts 2013 und Arthroskopie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Hypothyreose, Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei geprägt durch das Erleben ihrer limitierten intellek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Fähigkeiten, welche denn auch einen wesentlichen Anteil ihrer Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung darstellten. Die Leistungsmessungen hätten in allen infrage kommenden Berufsrichtungen sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht für den ersten Arbeitsmarkt ungenügende Resultate ergeben. Dies sei letztlich auf die kognitive Einschränkung der Beschwerdeführerin zurückzuführen. Gleichzeitig sei sie kaum kritisierbar und leide unter Versagensängsten sowie geringem Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert. Zudem sei die Beschwerdeführerin stark auf ihre Schmerzen und Ängste fokussiert und weise ein schlechtes Coping mit somatischen Beschwerden auf. Für ihre unterdurchschnittlichen Arbeitsproben habe sie jeweils ihre Schmerzen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlich gemacht. Die ständige intellektuelle Überforderung, dieses am Limit laufen, habe auch während ihrer Tätigkeit als Coiffeuse bestanden. Auf dieser Überforderung fusse wahrscheinlich ein Anteil ihrer Somatisierungstendenz; da die Beschwerdeführerin kognitiv ständig überfordert gewesen, dies aber äusserst schambesetzt gewesen sei, habe sie nicht anders können, als ihre Überforderung über körperliche Beschwerden auszudrücken. Das panvertebrale Schmerzsyndrom sei angesichts ihrer ausgeprägten Dekonditionierung verständlich. Dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die Willensanstrengung aufbringen könne, durch athletisches Training diesbezüglich eine Änderung herbeizuführen, sei kaum anzunehmen. Ihre grosse Angst vor einer erneuten Ohnmacht habe während der ganzen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungszeit nicht relativiert werden können. Letzteres ungeachtet dessen, dass sie seit mehr als einem Jahr keinen Anfall mehr erlitten habe (Urk. 7/211/3 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus streng psychiatrischer Sicht würden sich keine gravierenden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ergeben. Jedoch seien eine mensch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wohlwollende und wertschätzende Haltung seitens des Vorgesetzten, Rücksichtnahme, immanente Vermeidung von Überforderung, geringe Anforderungen an die Lern- und Umstellfähigkeit vorausgesetzt. Grundsätzlich könne auch aus somatischer Sicht hinsichtlich einer adaptierten, leichten, wechselbelastenden Tätigkeit mit einer Gewichtslimitierung von 3 bis 5 kg, selten 10 bis 12 kg, ohne zeitlichen Druck, ohne Überkopfarbeiten und Zwangspositionen, eine ganztägige Anwesenheit erwartet werden. Die Bedienung von Maschinen mit potentiellem Verletzungsrisiko sei zu vermeiden. Aufgrund der zunehmend geäusserten Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phobie sei ein Kontaktberuf derzeit nicht möglich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bislang starke Gewichtung der Epilepsie im Hinblick auf die Berufswahl (Ausschluss der Tätigkeit als Coiffeuse) sei vor dem Hintergrund der Anfallsfreiheit seit Anbeginn der antiepileptischen Medikation zu hinterfragen. Aufgrund der starken Dekonditionierung und Somatisierungstendenz sowie der daraus resultierenden Selbstlimitierung sei indes selbst in einer adaptierten Tätigkeit höchstens von einer 30 bis 40%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Im angestammten Bereich seien vorderhand ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fache Tätigkeiten, wie beispielsweise Waschen, Färben und Föhnen von Haaren zumutbar. Zu einem späteren Zeitpunkt, je nach Therapiefortschritt, sollten wieder alle anfallenden Tätigkeiten als Coiffeuse zu bewältigen sein. Weiter seien Einsatzmöglichkeiten in Hilfstätigkeiten (Mitarbeit in einem Copyshop oder als Verkaufsmitarbeiterin, einfache serielle Montagen oder Demontage, Recycling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Verpackungs- und Versandarbeiten) möglich (Urk. 7/211/10, Urk. 7/211/14 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine fachpsychologische oder psychiatrische Betreuung sei empfehlenswert zwecks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung der mangelhaften Coping-Strategien. Sodann sei ein Aufbautrai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ning</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer unterstützenden Institution zu empfehlen. Danach sei eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt in einem reduzierten Pensum möglich (Urk. 7/211/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Gutachten des G.___ vom 7. Oktober 2016 sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/300/10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst- und depressive Störung gemischt (ICD-10: F43.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (episodisch-paroxysmale Angst) mit Agoraphobie (ICD-10: F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Primär generalisierte genetische Epilepsie (ICD-10: G40.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstsymptome 2008, Erstdiagnose 10/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anfallssemiologie: anamnestisch nicht fremdbeobachtete Stürze mit Bewusstlosigkeit und diversen Verletzungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anfallsprophylaxe seit 2013 mit Lamotrigin, darunter ohne Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">soden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.6, M54.4 resp. M54.0) bei/mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlhaltung, Fehlstatik und deutlicher Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskulären Dysbalancen, myofascialer Triggerpunktsymptomatik gluteal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> panvertebraler Generalisationstendenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen Infiltrationen, Status nach Foraminoskopie und Dekompression L4/5 2008 (Klinik O.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach provokativer Diskographie mit Ausschluss eines disko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">genen Schmerzes keine nachweisbare axonale Schädigung L4/5 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schlittelunfall 2002, Status nach „HWS-Distorsion" 2004, Status nach LWS-Kontusion 2008, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> multiplen weiteren Sturzereignissen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringem klinischem und bildgebendem/elektrophysiologischem Korrelat</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Symptomausweitung bei psychosozialer Problemkonstellation, Selbst-limitierungstendenz (ED 2006 Rheumatologie K.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskrete Periarthropathia humeroscapularis tendopathica rechts (ICD-10: M75) bei/ mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinitis calcarea der Infraspinatussehne bei ansonsten intakter Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">torenmanschette (Arthro-MR, 16. Juli 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthroskopisch subacromialer Dekompression und ACG-Resektion 04/2014 wegen symptomatischer ACG-Arthropathie seit Sturz 05/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter folgende Diagnosen fest (Urk. 7/300/9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikogenes Schmerzsyndrom bei Status nach HWS-Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sionstrauma im März 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hemisyndrom links seit Sturz 2008 ohne bildmorphologisches Korrelat</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: funktionell im Sinne einer Symptomausweitung bei Status nach Bandscheibenoperation nach Treppensturz 2008 lumbal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Posttraumatisch aktivierte Migräne mit Aura, Erstsymptome 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Karpaltunnelspaltung links 06/2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mögliches Nervus ulnaris Reizsyndrom kubital links nach Sturz auf den linken Arm am 18. Dezember 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas WHO Klasse l</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Curettage wegen missed abortion 03/2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der internistischen Untersuchung hätten sich ausschliesslich Normalbefunde ergeben (Urk. 7/300/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, seit der Diagnose einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Epilepsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie nur mit Begleitung aus dem Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie sei sehr lärmempfindlich, habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panikattacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Luft- und Atemnot sowie Schweissausbrüchen und Angstzustände. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe höchstens eine Stunde hinaus und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermeide sehr vieles. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Jahr erleide sie ca. 2 - 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwindelattacken und Migräneanfälle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Erbrechen und Lichtscheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem leide sie unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückenschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im lumbalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich, welche bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ins linke Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ziehen würden. Sie habe weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gespür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch Kraft in den Händen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsseitig betonten Tremor. Auf einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzskala von 0 bis 10 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) habe die Beschwerdeführerin ihre Schmerzen bei 9 skaliert, wenn es weniger schlimm sei bei 4-5. Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be sie starke Schlafstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stechende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfschmerzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Medikamenteneinnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht viel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tun. Sie vergesse auch viel und habe auch Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davor,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dinge zu vergessen, wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e etwa den Kochherd auszuschalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zusammenhang leide sie auch unter Kontrollzwängen. Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sie sich nicht konzentrieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Schmerzen sehr schlimm seien, würde sie abliegen oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Wärmepackung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pplizieren. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen erschöpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sie sehr und der Alltag sei sehr schlimm. Sie könne keine engen Räume betreten und auch keine weiten Räume, habe Weinattacken, und das alles habe seit 2013 sehr zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem sei sie Legasthenikerin (Urk. 7/300/72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter kam zum Schluss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche psychiatrische Auffälligkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Hauptbeschwerden seien die Agoraphobie und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Panikattacken. Im Rahmen dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ängste erlebe die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine extreme Einschränkung in der Mobilität und in Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale Kontakte. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe ein Insuffizienzerleben mit erheblichem Selbstwertverlust und Scham. Alle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausserhäuslichen Aktiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itäten und sozialen Kontakte fän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit einer Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person statt, was zu einer de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utlichen Beeinträchtigung des Alltagsablaufs führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ursächlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Entwicklung der Agoraphobie mit Panikattacken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die 2013 diagnostizierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etisch bedingte Epilepsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradige neuropsychologische Ausfälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben. Aktuell sei das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unvermögen, zeitliche Zusammenhänge kohärent herzustellen, auffällig. Der Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf mit den vielen Belastungen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d der konsekutiv anhaltenden An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer affektiven Bedrücktheit und Antriebslosigkeit, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Ausmass einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung derzeit nicht erreicht werde. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe über einen bedrückten Affekt vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allem in Verbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndung mit den Ängsten sowie Abhängigkeit von anderen geklagt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem sei sie belastet durch finanzielle Knappheit. Gleichzeitig bestehe eine leichte Verdeutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz; die Beschwerdeführerin sei immer wieder aufgestanden und habe Schmerzen beklagt. Der Paracetamolspiegel habe im Labor leicht unterhalb des therapeutischen Bereichs gelegen. Demgegenüber habe die Beschwerdeführerin angegeben, täglich Schmerzmedikamente in hoher Dosierung einzunehmen (Urk. 7/300/77 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei die Beschwerdeführerin in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeglicher Hinsich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t funktional beeinträchtigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung im Mai 2015 scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die psychiatrische Situation mit Ängsten und Panika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ttacken verschlechtert zu haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht aktuell zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig auf dem ersten Arbeitsmarkt. In Frage käme even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uell eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Homeoffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ce, wobei sich bis anhin diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich keine Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten finden las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, da die beruflichen Eingliederungsmassnahmen abgebrochen hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch von einer gewiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Dekonditionierung auszugehen (Urk. 7/300/78 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aktuell erhalte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in entsprechendes Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressivum noch eine kontinuierliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenstherapie zur Behandlung ihrer Angststörung. Die Etablierung solcher Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr sinnvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um eine Besserung zu erzielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntuell wäre ein stationärer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalt zu diskutieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer weiteren Dekondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung vorzubeuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (Urk. 7/300/80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der rheumatologischen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe die Beschwerdeführerin auch auf Rückfragen weder zu ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> körperlichen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genauen Symptomausprägungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dezidierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angaben machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch sei ihr eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronologische Einordnung ihrer Unfälle, Verletzungen und Symptome möglich gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diffuser Weise habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopfschmerzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlaf- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der linken Seite und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nacken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Ausstrahlung in den linken Arm beklagt. Alsdann habe die Beschwerdeführerin wiederum von Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Handgelenk, die zum Nacken ziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden, berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie eine Schwäche im linken Bein beklagt, oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ere Angaben dazu habe machen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter habe die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rezidivierende Unfälle und Stürze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitten, deren Hergang ihr nicht erinnerlich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aktuell bestünden Schmerzen lumbal im Bereich der Operationsnarbe mit Ausstrahlung in das ganze linke Bein, betont am ventrolateralen Oberschenkel und seitlichen Unterschenkel. Die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden nähmen zu bei längerdauernd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Stehen ohne Positionswechsel. Mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he bereite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere auch das Gehen län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Strecken sowie längeres Sitzen. Auch das Bücken und Aufrichten aus vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geneigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Körperhaltungen sei erschwert. Letzteres sei auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwindelsym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuführen, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht näher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe beschreiben können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch bezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenkbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlich diffu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s geäussert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter bestünden belastungsabhängige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am ehesten im Rahmen des allgemeinen Kraftmangels. Teils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide sie auch an S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chmerze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Handgelenk bei Belastungen, etwa beim Haare föhnen. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngle ihr allgemein an der Kraft.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beim Gehen werde sie nach 20 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten derart müde, dass sie teils umkehren und wieder nach Hause gehen müsse. Zudem bestünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich der linken Achillessehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf der Schmerzskala habe die Beschwerdeführerin ihre Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 10 skaliert (Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maxima:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Beschwerdeminima: 3). Wenn sie Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stärke 9 habe, kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne sie gar nichts mehr machen. Sie müsse dann jeweils zur Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin und sich eine Spritze machen lassen. Zur Behandlung ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Beschwerden erhalte sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit keine rückenspezifische Therapie, dies insbesondere deswegen, da ihr das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen der Wohnung Probleme bereite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer Angst zu stürzen und sich zu verletzen. Insgesamt gingen ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> körperlichen Beschwerden irgendwie Hand in Ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd mit ihren Angsterscheinungen (Urk. 7/300/84 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rheumatologische Gutachter kam zum Schluss, klinisch persistiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end unverändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voruntersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 eine ausgeprägte Haltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsuffizienz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit entsprechenden Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlastungsreaktionen der den Rumpf, die Nackenregion sowie den Beckengürtel stabilis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierenden Muskelgruppen, ohne An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltspunkte für eine Kompromittierung neurogener Strukturen. Neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine sturzbedingte diskrete Peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthropathia humeroscapularis tendopathica rechts. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus resultiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine verminderte Belastbarkeit der rechten oberen Extremität für wiederholten Armeinsatz achsenfern, gewichtsbelastet oder im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie beispielsweise bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeit als Coiffeuse mit Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor den Rumpf erhobenen Armen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seitens des Bewegungsapparates zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demnach manuell vorwiegend im unteren Drittel oder mit abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützten Armen auszuführende Tätigkeiten in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irbelsäulen-adaptierten We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">positionen gehend, sitzend und stehend. Diesbezüglich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Ausgleich der weiterhin bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Rehabilitationsdefizite mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telfristig eine volle Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Reintegration in eine adaptierte Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte aufgrund der langdauernden Arbeitskarenz zunächst stundenweise mit allmählich aufbauenden Pensen erfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/300/90)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Vorgutachten zur Verbesserung der bestehenden Defizite empfohlenen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angst- und Panikproblemati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k beim Verlassen der Wohnung begründe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Bereich des Beckengürtels festgestellten my</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ofaszialen Triggerpunkte seien theoretisch auch einer selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändig durchführbaren Selbstbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungstechnik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugänglich. Allerdings sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fraglich, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer Angst vor Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmerzen und dem entsprechenden Vermeidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zur adäquaten Durchführung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieser Massnahmen in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resp. Inwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinreichend einsichtsfähig bezügl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich der Notwendigkeit zur Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung derselben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (Urk. 7/300/90)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der neurologischen Exploration habe die Beschwerdeführerin ihre Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden als Hauptproblem bezeichnet. Sie verspüre beidseitig ein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühl der Kraftlosigkeit. Gelegentlich würden ihr auch Dinge aus der Hand fallen. Ausserdem zittere die rechte Hand seit einem Jahr und verspüre sie am rechten Unterarm Schmerzen, teilweise mit Kribbelparästhesien. Zweites Hauptproblem seien die BWS- und LWS-Rückenschmerzen. Letztere würden ins Gesäss und in die Beine linksseitig betont ausstrahlen. Schmerzen habe sie auch in den Füssen. Sie fühle sich vor allem linksseitig in der Kraft eingeschränkt. Weiter bestünden seit dem Sturz 2008 migräneartige Kopfschmerzen, welche hinter den Augen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnen und sich alsdann über den ganzen Kopf ausdehnen würden. Vor Beginn dieser Kopfschmerzen träten oft ein Flimmern sowie ein Gefühl von diffusem Schwindel auf. Die Beschwerdeführerin nehme dann ein Maxalt ein. Damit würden sich die Schmerzen gelegentlich lindern. Oftmals bestünden diese jedoch während circa drei Tagen fort. Während den Kopfschmerzepisoden komme es vermehrt zu Übelkeit und Erbrechen. Dazu komme es aber auch aufgrund ihrer Magenbeschwerden unabhängig von den Kopfschmerzen. Sie würde sich dann zurückziehen und den ganzen Tag schlafen. Lärm, andere Leute und Licht ertrage sie dann nicht. Die Kopfschmerzen träten circa 2-3 Mal monatlich auf, aktuell jedoch fast täglich. Aktuell verspüre sie Kopfschmerzen der Stärke 8 von 10, bei stärkeren Episoden der Stärke 10 von 10. Einen epileptischen Anfall habe sie seit August 2015 nicht mehr gehabt (Urk. 7/300/93 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der neurologische Gutachter bestätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnose einer Epilepsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter einer Therapie mit Lamotrigin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit etwa 2013 kaum mehr Anfalle aufgetreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aut Berichten der behandelnden Neurologin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich das EEG unter Lamotrigin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normalisiert. Im August 2015 sei der Beschwerdeführerin die Fahrerlaubnis wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuellen Lamotriginspiegel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, dass Lamotrigin eingenommen werde, auch wenn sich der Spiegel im eh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er unteren therapeutischen Bereich befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Hemisyndrom links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologisch ablenkbar und zeige inkonsistente Befunde. Mangels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> axonale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer funktionellen Hemisymptomatik aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizsymptomatik mit Gefühlsstörungen am rechten Unterarm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilweise Kribbelparästhesien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante Einschränkung. Die im Jahre 2011 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesbezüglich durchgeführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> elektrophysio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Untersuchungen hätten Normalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">efund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e ergeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Migräne-Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien nach Einschätzung der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abhängig von i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrer Gemütsverfassung. Entsprechende MRI-Untersuchungen hätten jedenfalls keine symptomatische Ursache ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BWS und LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die Beine links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitig betont ausstrahlenden kontinuierlichen Dauerschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichen Reflexen und nicht zu einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> radikulären Ausfallsmuster pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send primär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als chronisches lumbales Schmerzsyndrom, höchstens mit pseudoradikulärer Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlung zu interpretieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das in der Vergangenheit beschriebene chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche pseudoradikukäre z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ervikale Schmerzsyndrom bei Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Distorsions-trauma 03/2004 stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> laut Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> akt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uell nicht mehr im Vordergrund. Passend dazu habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich in der klinischen Untersuchung kein radikuläres Ausfallsmuster an den oberen Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angegebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtseitig betonte Tremor, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der Exploration als rechtsseitiger diskreter Ruhe- und Haltetremor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wahrge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und anamnestisch unter „Stress" verstärkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwierig einzuschätzen. Zu einem essentiellen Tremor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die einseitige Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik kl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inisch unpassend. Darüber hinaus komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alkohol zu keiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung. Klinische Hinweise für ein Parkinsonsyndrom hätten sich nicht ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/300/100 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein neurolog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Epileps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie keine quantitative Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit. Jedoch bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insoweit eine qualitative Einschränkung, als dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit gefährlichen Maschi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder Gegenständen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(zum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ispiel Messern oder Scheren im Rahmen ihrer Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Coiffeuse) hantieren, keine Gerüste besteigen oder Arbeiten auf Leitern in der Höhe verrichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dürfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Migräne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als stark psychisch abhängig beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Diese führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht additiv. Langfristig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich, wenn auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängig von den psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Begleiterkrankungen. Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit als Coiffeuse nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten, leichten bis mittelschweren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verweistätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus neurologischer Sicht keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung (Urk. 7/300/101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, ausschlaggebend für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei ihre psychiatrische Situation. Seit Anfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ausgeprägte schwere psychiatrische Auffälligkeit. Die Hauptbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien die Agoraphobie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit in Verbindung stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Panikattacken. In diesem Zusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine deutliche Einschränkung der Mobilität in Bezug au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f soziale Kontakte, und es komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Insuffizienzerlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n mit erheblichem Selbstwertverl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ust und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scham, sodass alle ausserhäusli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Aktivitäten auf ein Minimum reduziert und nur mit einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begleitperson durchgeführt wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Ätiologisch verantwortlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte genuine Epilepsie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die oft auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bis dann un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klaren Sturzereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se erklären dürfte. Seither lebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ständiger Angst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor weiteren epileptischen Anfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en das Ausmass der zumutbaren Tätigkeiten zusätzlich ein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schliesslich würden sich aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Epilepsie qualitative Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die aktuelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit als Coiffeuse bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere durch die Epilepsie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schulterpathologie blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend keine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch aus psychiatrischer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin zum ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen Zeitpunkt für die angestammte Tätigkeit nicht arbeitsfähig. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung bestehe seit anfangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als sich die psychische Situation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Nachgang zur Epilepsiediagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se deutlich verschlechtert habe. Sodann sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin aufgrund ihrer schweren psychiatrischen Störung aktuell auch keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit zuzumuten. Voraussetzung einer Reintegration mittels Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">straining seien medizinische Massnahmen zur Behebung der Angst- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung sowie der depressiven Störung gemischt mit Angst (Urk. 7/300/10 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten kann nicht abschlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssend beurteilt werden, ob bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein versicherungsrelevanter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___ datiert vom 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und kann damit nicht als aktuelle Entscheidungsgrundlage für die angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Verfügung vom 16. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann vermögen die im psychiatrischen T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eilgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (G.___-Gutachten vom 7. Oktober 2016)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> objektiv erhobenen Befunde das Ausmass der festgestellten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nkung nicht zu erklären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bleibt fraglich, ob und inwieweit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachtende Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-fremde Faktoren in seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeitsbeurteilung hat miteinfliessen lassen. Dies gilt umso mehr, als dass er die psychiatrisch bedingten Funktionsstörungen der Beschwerdeführerin insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt als mittelgradig taxierte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/77). Die Feststellung, wonach die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in jeder Hinsicht funktional eingeschränkt sei, stützt sich aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich vornehmlich auf ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> subjektiven Beschwerdeschilderungen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/73, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/78). Im Übrigen fällt auf, dass der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter unter dem Titel «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinische Beurteilung» abschnittweise die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen des seit Oktober 2016 behandelnden Assistenzarztes der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wortwörtlich übernahm (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/78, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/248/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gutachten eine einlässliche Auseinandersetzung mit den - insbesondere aus psychiatrischer Sicht – stark divergierenden Feststellungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. Mai 2015 vermissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vielmehr begnügten sich die Gutachter mit der Feststellung, die psychiatrische Situation «scheine sich» seit Mai 2015 verschlechtert zu haben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/10) resp. es sei im Nachgang der Diagnose einer Epilepsie anfangs 2014 zu einer psychischen Verschlechterung gekommen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/300/11). Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indes auch gesagt, dass die Epilepsie bereits über ein Jahr vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung diagnostiziert wurde und deren Auswirkungen bereits damals sowohl bekannt als auch im Rahmen der Beurteilung berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/211).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann fehlt es dem Gutachten des G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer einlässlichen Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den rechtsprechungsgemäss anzuwendenden Standardindikatoren</span><span id="XX236"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann die ärztliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng des Bundesgerichts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest ohne einlässliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den rechtlich gefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbringen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatrischen Sachverständigen abhängt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2016, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kommt schliesslich hinzu, dass die Gutachter des G.___ ausdrücklich eine Verdeutlichungstendenz resp. Symptomausweitung festhielten (Urk. 7/300/10, Urk. 7/300/11,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/300/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wofür sich auch in der übrigen medizinischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage Hinweise ergeben (vgl. Bericht betreffend Arbeitsassessment des Universitätsspitals K.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 14. September 2006, wonach bei der Beschwerdeführerin eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Selbstlimitierung festgestellt worden sei, Urk. 7/17/4; Bericht von Dr. L.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 11. Mai 2010, wonach sich die Beschwerdeführerin als «sehr leidend präsentiere», Urk. 7/80/3; vgl. auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf die Selbstlimitierung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführerin im E.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/211/7, Urk. 7/211/15). Namentlich lag der Paracetamolspiegel im Labortest unterhalb des therapeutischen Bereichs. Im Widerspruch gab die Beschwerdeführerin indes an, täglich Schmerzmedikamente in hoher Dosierung einzunehmen (Urk. 7/300/79).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der neurologischen Abklärung war das Hemisyndrom ablenkbar und es ergaben sich inkonsistente Befunde (Urk. 7/300/100). Dazu passt auch, dass die Beschwerdeführerin anläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der rheumatologischen Begutachtung zu ihren Beschwerden keine präzisen Angaben machen konnte und sie ihre Leiden diffus schilderte (Urk. 7/300/84 f.). Auch auf Rückfragen habe sie zu den genauen Symptomausprägungen keine Detailangaben machen können (Urk. 7/300/87). Inkonsistenzen fallen auch im Zusammenhang mit der Qualifikation ihrer Schmerzen sowie Angaben der Beschwerdeführerin zur Häufigkeit der beklagten Migräne/Kopfschmerzen auf (vgl. Urk. 7/300/73, Urk. 7/300/85, Urk. 7/300/94). Anzumerken sind ferner die gutachterlichen Hinweise auf psychosoziale Belastungsfaktoren; die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei vor allem durch die finanzielle Knappheit und Abhängigkeit von anderen deutlich beeinträchtigt. Ihre Symptomatik sei stark abhängig von ihrem Stresslevel (Urk. 7/300/79, Urk. 7/300/93; vgl. Bericht des K.___ vom 14. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2006, worin auf den Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren hingewiesen wird, Urk. 7/17/4; E.___-Schlussbericht vom 11. Mai 2015, wonach es der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin schlecht gehe wegen des «Stresses mit den Versicherungen», Urk. 7/211 S. 4; Bericht des behandelnden Assistenzarztes der Klinik J.___ vom 23. Dezember 2015, wonach eine allgemeine psychosoziale Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung und subjektive Frustration bestehe aufgrund des pendenten IV-Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/248/3). Schliesslich hat die Beschwerdeführerin, die sich angesichts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschilderten Symptomschwere aufdrängenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ärztlicherseits wiederholt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfohlenen psychiatrischen Behandlungsmöglichkeiten erst anfangs 2016 regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig in Anspruch genommen (Urk. 7/300/80, Urk. 7/300/90, Urk. 7/211/17, Urk. 3). Betreffend die nach einhelliger ärztlicher Einschätzung für ihre soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden jedenfalls mitverantwortliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat sie – nach Lage der vorliegenden Akten – bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine physikali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung in Anspruch genommen noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungstechniken durchgeführt (vgl. Urk. 7/300/90). Im Gegenteil wird der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eindruck eingeschränkter Einsicht und Motivation hinsichtlich einer aktiven und eigenverantwortlichen Verbesserung ihrer Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie fehlender Compliance durchgehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/96/32, Urk. 7/211/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/300/90).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dasselbe gilt für das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägte subjektive Krankheitsempfinden der Beschwerdeführerin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/300/8, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/300/76, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/300/86).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vor diesem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, ob und inwieweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Beschwerdebild und deren Bewältigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch invaliditätsfremde Faktoren v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erursacht resp. behindert wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend lag der angefochtenen Verfügung kein hinreichend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter medizinischer Sachverhalt zugrunde, welcher eine abschliessende Beurteilung des Gesundheitszustandes sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin erlaubt hätte. Insbesondere bleibt unklar, ob aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Sicht ein invalidenversicherungsrechtlicher relevanter Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den respektive eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliegt. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Erwägungen ist eine umfassende psychiatrische Abklärung unter Einschluss der Frage, ob und inwiefern sich ein allenfalls bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vorliegender psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert auf ihre Arbeitsfähigkeit auswirkt, angezeigt. Dabei wird der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige entsprechend der erläuterten Rechtsprechung (E. 1.3 ff.) auch zu den neuen Indikatoren Stellung zu beziehen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und (aufgrund der rechtsprechungsgemäss ebenfalls als vollständiges Obsiegen geltenden Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung) ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 34 Abs. 3 GSVGer hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘900.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ie angefochtene Verfügung vom 16. Februar 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin neu ver</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Bes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1‘900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. iur. Roger Bollag</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>