<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00099</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Grieder-Martens</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1985, arbeitete als selbständige Kosme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tikerin und war bei der VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG, versichert, als sie sich am 17. Juli 2015 eine Ruptur des vorderen Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bands zuzog (Urk. 9/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getätigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die Unfallversicherung ihre Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht aus dem genannten Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. Oktober 2016 (Urk. 9/9). Die von der Versicherten am 8. November 2016 erhobene Einsprache (Urk. 9/10) wies sie am 15. März 2017 ab (Urk. 9/14 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 27. April 2017 Beschwerde gegen den Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 15. März 2017 (Urk. 2) und beantragte, es seien die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die gesetzlichen Unfallleistungen festzustellen und der angefochtene Entscheid aufzuheben (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 6. Juni 2017 (Urk. 8) beantragte die Beschwer-degeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 23. Juni 2017 reichte die Beschwerdeführerin weitere Arztberichte ein (Urk. 10, Urk. 11/1-3). Mit Verfügung vom 27. Juni 2017 wurde der Beschwerdegegnerin Frist zur Stellungnahme dazu gesetzt und der Beschwerdeführerin die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer-deantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Juli 2017 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Stellungnahme ein, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sie ausführte, dass sie nach Vorlage der neuen Arztberichte an ihren bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Arzt die Verfügung vom 11. Oktober 2016 samt Einspracheentscheid vom 15. März 2017 zurückziehe und die Beschwerde somit als gegenstandslos zu gelten habe (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 53 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägen, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Die neue Verfügung oder der neue Einspracheentscheid beendet den Streit insoweit, als damit den Anträgen der beschwerdeführenden Partei entsprochen wird. Soweit den Beschwerdeanträgen nicht stattgegeben wird, besteht der Rechtsstreit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter; in diesem Fall muss die Beschwerdebehörde auf die Sache eintreten, ohne dass die beschwerdeführende Partei die neue Verfügung oder den neuen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid anzufechten braucht (vgl. BGE 113 V 237). Einem nach der Vernehmlassung ergangenen Wiedererwägungsentscheid kommt jedoch nur die Bedeutung eines Antrages an das Gericht zu, wie zu entscheiden sei (ZAK 1989 S. 563 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. 310).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erfolgte die Eingabe der Beschwerdegegnerin, mit welcher sie die Aufhebung (beziehungsweise den „Rückzug“) des Einspracheentscheids vom 15. März 2017 (Urk. 2) erklärte, am 26. Juli 2017 (Urk. 14) und damit nach Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deantwort (Urk. 8). Ihr kommt daher nur die Bedeutung eines Antrages an das Gericht zu, wie zu entscheiden sei, während eine nach diesem Zeitpunkt erlassene Verfügung selber von der Rechtsprechung als nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig betrachtet wird (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar Rz 78 zu Art. 53 m.w.H.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinngemäss bejaht die Beschwerdegegnerin mit ihren Ausführungen vom 26. Juli 2017 (Urk. 14) den Kausalzusammenhang zwischen der Ruptur des vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Kreuzbandes des linken Knies der Beschwerdeführerin und dem Ereignis vom 17. Juli 2015 indem sie festhielt, die Operation vom 15. Juni 2017 gehe zu ihren Lasten. Sie beantragt die Aufhebung des Einspracheentscheides vom 15. März 2017 und der diesem zugrundeliegenden Verfügung vom 11. Oktober 2016 (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit liegen in Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 (Urk. 1) übereinstimmende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parteia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nträge auf Gutheissung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Wesentlichen unbestritten sind vorliegend der Unfallhergang, wonach der Sohn der Beschwerdeführerin am 17. Juli 2015 auf dem Spielplatz in ihr linkes Knie stiess (Urk. 9/4), sowie das Vorliegen einer Ruptur des vorderen Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bandes des linken Knies (MR-Befund vom 5. Februar 2016; Urk. 9/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 21. Juni 2017 (Urk. 11/1) führte Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, unter Hinweis auf den Operationsbericht vom 15. Juni 2017 (Urk. 11/2) und die Videoprints (Urk. 11/3) aus, während der Operation habe sich bestätigt, dass es sich um eine frische traumatische Läsion handle und dass diese sicher nicht vor zehn Jahren entstanden sei. Das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklichste sei der eingedrückte Knorpel am Femurkondyl. Ebenfalls sei die Aufhängung medial des lateralen Meniskus ausgerissen. Der einzige degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Schaden, welcher sich gezeigt habe, sei der durchgeschabte Korbhenkelriss des medialen Hinterhorns. Hier hätte man eigentlich früher operieren sollen. Die Verletzung, die anlässlich der Operation vom 15. Juni 2017 dokumentiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei, sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch das Ereignis vom 17. Juli 2015 entstanden. Es fänden sich reine posttraumatische Läsionen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/6, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/11/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität der von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden ausgewiesen und in Übereinstimmung mit den Parteiausführungen (Urk. 1, Urk. 14) zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Damit hat die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 17. Juli 2015 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher gestützt auf die Akten- und Rechtslage im Einklang mit den übereinstimmenden Parteianträgen (Urk. 1, Urk. 14) gutzuheissen. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 15. März 2017 (Urk. 2) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben, und es ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Ereignis vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 die gesetzlichen Versicherungsleistungen zu erbringen hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Ermangelung einer Honorarnote </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermessenweise unter Berücksichtigung des notwendigen Aufwandes und der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 185.— (zuzüglich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. 1‘400.-- (inklusive Barauslagen und MWSt) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG, vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass die Beschwerdeführerin aus dem Ereignis vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juli 2015 Anspruch auf </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die gesetzlichen Versicherungsleistungen hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG, unter Beilage des Doppels von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-weismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannGrieder-Martens</p></div> </div></body></html>