Abteilung III C-6390/2007 {T 0/2} U r t e i l v o m 1 2 . M ä r z 2 0 0 8 Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, Richterin Elena Avenati-Carpani, Gerichtsschreiberin Dominique Gross. Z._______, Slowenien, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Invalidenrente. B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandC-6390/2007 Nach Einsicht: in die Einspracheverfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) vom 28. August 2007, mit der das Gesuch des Be schwerdeführers um Gewährung einer Invalidenrente abgelehnt worden ist, in die gegen diese Einspracheverfügung erhobene Beschwerde vom 20. September 2007, mit der der Beschwerdeführer beantragt hat, ihm eine Invalidenrente zu gewähren, und namentlich rügte, dass sein Ge- sundheitszustand durch die IV-Stelle nicht genügend eruiert worden sei, in die Stellungnahme von Dr. med. I._______ vom 17. Februar 2008, wo nach die Beurteilung auf Befunden aus dem Jahr 1995 basiere und deshalb ein allgemeinmedizinischer Bericht (sowie) ein neurologischer Be richt mit Neurostatus, Befunden und Diagnose eingeholt werden sollten, in die Vernehmlassung der IV-Stelle vom 27. Februar 2008, in der die- se beantragt, die angefochtene Einspracheverfügung aufzuheben und die Sache im Sinne der erwähnten Stellungnahme an die Verwaltung zurückzuweisen. In Erwägung: dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversi- cherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Be- schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 und 34 VGG zuständig ist, dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist, und vorliegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche- rungsrechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist, Seite 2C-6390/2007 dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. Dezem- ber 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) und so- mit auf die Beschwerde einzutreten ist, dass nach dem Zugeständnis der IV-Stelle in Verbindung mit der IV- ärztlichen Stellungnahme die Einspracheverfügung vom 28. August 2007 auf einem mangelhaft eruierten Sachverhalt beruht und sich die Einholung eines allgemeinmedizinischen Berichtes (sowie) eines neu- rologischen Berichtes mit Neurostatus, Befunden und Diagnose als notwen dig erweist, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde gerügt hat, sein Ge- sundheitszustand sei nicht genügend abgeklärt worden, dass sich – nach Einsicht in die Akten – die Einholung eines allge- meinmedizinischen Berichtes und eines neurologischen Berichtes mit Neurostatus, Befunden und Diagnosen zur genaueren Abklärung des Gesund heitszustandes des Beschwerdeführers und zu den entspre- chenden Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufdrängt, dass Art. 49 Bst. b VwVG die unvollständige Feststellung des rechtser- heblichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt, dass mangels ausreichender Abklärung des Sachverhalts über den An trag des Beschwerdeführers auf Gewährung einer Invalidenrente zur Zeit nicht entschieden werden kann, dass eine Sache gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG mit verbindlichen Wei- sungen an die Vorinstanz zurückgewiesen werden kann, dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind und – da dem Be- schwerdeführer keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind – keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). Seite 3C-6390/2007 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die angefochtene Einspracheverfügung vom 28. August 2007 aufgehoben. 2. Die Sache wird zur Feststellung des Sachverhalts im Sinne der Erwä- gungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zu- rückgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei- entschädigung gewährt. 4. Dieses Urteil geht an: - den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) - die Vorinstanz - das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Dominique Gross Seite 4C-6390/2007 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf- fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Vor- aussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent- scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän den hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). Versand: Seite 5