<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6F_11/2007 /hum </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. November 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Ferrari, Zünd, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, </div> <div class="para">Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 4. September 2007 (6B_410/2007). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bundesgericht wies mit Urteil vom 4. September 2007 eine Beschwerde in Strafsachen von X.________ ab, soweit darauf einzutreten war (Verfahren 6B_410/2007). X.________ stellt das Gesuch, das bundesgerichtliche Urteil sei in Revision zu ziehen. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Gesuchsteller verlangt den Ausstand mehrerer Richter und Gerichtsschreiber, ohne dass er diesen Antrag erläutert (Gesuch S. 3 unten). Darauf ist mangels Begründung nicht einzutreten. Im Übrigen ist darauf auch nicht einzutreten, soweit der Gesuchsteller allenfalls geltend machen will, die erwähnten Personen seien bereits an Entscheiden beteiligt gewesen, die zu seinen Ungunsten ausfielen. Dieses Vorbringen stellt keinen Ausstandsgrund dar (<span class="artref">Art. 34 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Der Gesuchsteller beruft sich auf <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span>, wonach die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Das Bundesgericht hat indessen nicht übersehen, dass es sein Urteil wenige Tage, bevor die Beschwerdefrist vollständig abgelaufen war, gefällt hat. Dies war im Gegensatz zur Auffassung des Gesuchstellers ohne Weiteres zulässig, weil er damals die Beschwerde mit einer Begründung versah und nicht darauf aufmerksam machte, er wolle diese Begründung noch vervollständigen. Das Bundesgericht durfte deshalb ohne Weiteres davon ausgehen, der Gesuchsteller habe seine Argumente vorgebracht. Das Revisionsgesuch ist als offensichtlich unbegründet abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es mag angemerkt werden, dass auch die im Revisionsgesuch nachgelieferte ergänzende Begründung der Beschwerde offensichtlich verfehlt ist. Im Kanton Aargau ist auf Anzeigen, deren Grundlosigkeit offensichtlich ist, nicht einzutreten (§ 119 Abs. 3 der Strafprozessordnung). Gemäss <span class="artref">§ 119 Abs. 4 StPO</span>/AG ist unter anderem die Staatsanwaltschaft zuständig für den Erlass von Nichteintretensverfügungen. Im vom Gesuchsteller angeführten <span class="artref">§ 136 StPO</span>/AG geht es demgegenüber um die Einstellung eines nicht offensichtlich grundlosen Strafverfahrens. Davon, dass die Staatsanwaltschaft keine Kompetenz hätte, in offensichtlichen Fällen direkt eine Nichteintretensverfügung zu erlassen, kann nicht die Rede sein. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil das Revisionsgesuch als aussichtslos erschien. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 13. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>