<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00351</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105870&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00351</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.12.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeut</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anspruch eines Psychologen mit Universitätsabschluss auf Zulassung nach den Richtlinien der Gesundheitsdirektion Massgebend sind zur Zeit die Richtlinien der Direktion. Dass diese mit dem Erfordernis der integralen Spezialausbildung vom früheren Konzept abweichen, spielt keine Rolle (E. 3a). Das Übergangsrecht ist weder rechtsungleich noch willkürlich. Es gibt dem Beschwerdeführer keinen Zulassungsanspruch allein gestützt auf seine Erstausbildung (E. 3b). Die Direktion stützt sich auf quantitative und qualitative Kriterien ab. Die Richtlinien bewerten zu Recht die von den Gesuchstellern besuchten Ausbildungsinstitutionen und nicht die individuelle Ausbildung (E. 4b). Die Direktion anerkennt zu Recht die von der Charta anerkannten Ausbildungsgänge. Bei allen nicht anerkannten Institutionen ist eine eigene Beurteilung der Direktion jedoch unumgänglich (E. 4c). Es ist zulässig, von den Institutionen ein breiteres Ausbildungsangebot zu verlangen, als es vom einzelnen Absolventen im Minimum belegt werden muss (E. 4d). Die vom Beschwerdeführer absolvierten Ausbildungsgänge bei kantonalen Psychiatriediensten stellen keine rechtsgenügende Spezialausbildung dar. Mängel sind insbesondere hinsichtlich Theorievermittlung und Selbsterfahrung festzustellen. Dass derselbe Ausbildungsgang den Medizinern zum FMH-Titel verhilft, ist nicht massgebend (E. 5b). Die Ausbildung in körperorientierter Psychotherapie weist deutliche Defizite vor allem bezüglich Theorie auf (E. 5c). Beim Lehrgang in Paar- und Familientherapie fehlt neben dem ungenügenden Theorieangebot der Einbezug der Selbsterfahrung (E. 5d). Auch eine Bewilligung unter Auflagen kommt i.c. nicht in Frage (E. 5e). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CHARTA">CHARTA</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESETZLICHE GRUNDLAGE">GESETZLICHE GRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRAL">INTEGRAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPEUT/-IN">PSYCHOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPIE">PSYCHOTHERAPIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTLINIEN">RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG">SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTERFAHRUNG">SELBSTERFAHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIALAUSBILDUNG">SPEZIALAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: THEORIE">THEORIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">Art. 36 lit. I BV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Der an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich diplomierte Psychologe A ersuchte die Gesund­heits­direktion des Kantons ZÃ¼rich am 4. MÃ¤rz 1999 um Zulassung als selbstÃ¤n­dig tÃ¤tiger Psycho­therapeut. Die hierfÃ¼r erforderliche Spezialausbildung belegte er im theo­retischen Bereich durch den Besuch von Ã¼ber 1000 Stunden Weiterbildung, davon insge­samt 545 Stun­den in Psychotherapie/Fallbesprechungen im Rahmen der Fortbildungen am psy­chiatrischen Dienst fÃ¼r Kinder und Jugendliche des Kantons G und am Kinder- und Jugend­psychiatrischen Dienst­ ­des Kantons H, 300 Stunden in Paar- und Famili­entherapie bei Dr. F und 168 Stun­den in kÃ¶rperorientierter Therapie bei K. Da diese Ausbildungen von der CHARTA nicht an­erkannt und der Fach­kommission Psychotherapie der Gesundheitsdirektion nicht bekannt wa­ren, wurde der Ge­suchsteller auf­gefordert, einen Fragebogen durch diese Ausbildungs­stÃ¤tten ausfÃ¼llen zu lassen. Nach Eingang der diversen Berichte dieser Institutionen teilte die Gesundheitsdi­rektion dem Ge­suchsteller am 28. April 2000 mit, die Bewilligung zur selb­stÃ¤n­digen Be­rufsausÃ¼bung als Psychotherapeut kÃ¶nne ihm nicht erteilt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf Ersuchen von A wies die Direktion das Gesuch am 13. Sep­tem­ber 2000 fÃ¶rm­lich ab. Sie erwog, der Gesuchsteller erfÃ¼lle zwar die Voraussetzungen der Richt­linien der Gesundheitsdirektion vom MÃ¤rz 1999 mit Bezug auf die Erstausbildung so­wie auf die un­selbstÃ¤ndige psychotherapeutische TÃ¤tigkeit, nicht jedoch bezÃ¼glich der ab­sol­vierten Spe­zialausbildung. Eine solche mÃ¼sse die aufeinander abgestimmten und ein ganz­heit­liches Lehrsystem bildenden Ausbildungselemente Theorie, Selbsterfahrung und Super­vision ent­halten. Die vom Gesuchsteller am psychiatrischen Dienst fÃ¼r Kinder und Jugend­liche des Kantons G am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons H besuchten Stunden kÃ¶nnten nicht als Theorie anerkannt werden. Es handle sich da­bei nur teilweise um theore­ti­schen Unterricht, der zudem keine grundlegende psycho­thera­peutische Ausbildung, sondern nur Fortbildung im Rahmen der unselbstÃ¤ndi­gen Berufs­aus­Ã¼bung vermittle. Die bei K absol­vierte Ausbildung sei bereits von der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie Ã¼berprÃ¼ft und fÃ¼r ungenÃ¼gend befunden wor­den. Auch die Aus­bildung in Paar- und Familientherapie bei F entspreche weder vom zeitlichen Umfang noch vom Inhalt und Angebot her den Richtlinien der Gesundheits­direktion und biete zudem keine Selbsterfahrung an. Diese Ausbildung sei daher auch nicht als umfas­sen­de psychotherapeutische Ausbildung, sondern lediglich als mÃ¶g­liche Zusatz­aus­bildung zu einer bereits absolvierten Spezialausbildung zu beurteilen. Mangels einer anerkannten theo­retischen Spezialausbildung kÃ¶nne deren IntegralitÃ¤t, die zusÃ¤tzlich Selbst­erfahrung und Supervision in der entsprechenden Methode erfordere, nicht Ã¼berprÃ¼ft werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diese VerfÃ¼gung wandte sich A mit Eingabe vom 10. Ok­tober 2000 an das Verwaltungsgericht und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzu­heben und die er­suchte Bewilligung zu erteilen, eventuell sei die Bewilligung von der ErfÃ¼l­lung zweckmÃ¤ssi­ger Auflagen abhÃ¤ngig zu machen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Gesundheitsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 3. November 2000 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die vorliegende Streitsache gemÃ¤ss § 41 in Ver­bin­dung mit § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der vorliegenden direkten Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen so­wohl Rechtsverletzungen als auch die Unangemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung gel­tend gemacht werden (§ 50 Abs. 1 und 3 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Zulassung selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen hat im Kanton ZÃ¼rich eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahre 1991 hatte das Verwaltungsgericht festgestellt, dass der damals noch im zÃ¼rcherischen Gesundheits­recht vorgesehene Ausschluss nichtÃ¤rztlicher selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten gegen den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verstosse und daher verfassungswidrig sei (vgl. RB 1991 Nr. 81 = ZBl 93/1992, S. 74). In der Folge erliess der Regierungsrat am 8. Januar 1992 gestÃ¼tzt auf die in § 31a des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (Gesund­heitsG) enthaltene ErmÃ¤chtigung die Verordnung Ã¼ber die Berufe der Gesundheitspflege (VBG), welche die frÃ¼here Verordnung Ã¼ber die medizinischen Hilfsberufe vom 11. Au­gust 1966 ersetzte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach § 1 VBG Ã¼bt einen Beruf der Gesundheitspflege aus, wer gegen Entgelt oder berufsmÃ¤ssig Krankheiten, Verletzungen oder sonstige gesundheitliche StÃ¶rungen feststellt oder behandelt, Geburtshilfe ausÃ¼bt oder medizinische Analysen durchfÃ¼hrt. § 2 VBG un­ter­scheidet zwischen unselbstÃ¤ndiger und selbstÃ¤ndiger AusÃ¼bung der Berufe der Gesund­heitspflege. WÃ¤hrend die unselbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung ‑ im Namen und auf Rechnung eines zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung berechtigten Aufsichtspflichtigen ‑ nach §§ 35/36 VBG keiner Bewilligung bedarf, ist fÃ¼r die selbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung nach § 9 VBG ei­ne Bewilligung der Gesundheitsdirektion erforderlich. Die in § 3 VBG einzeln aufgezÃ¤hl­ten TÃ¤tigkeiten gelten jedoch von vornherein als nicht bewilligungspflichtige medizinische Verrichtungen, so auch unter anderem die psychologische Beratung und Beurteilung ge­sun­­der Personen (lit. f). Die Psychotherapeuten sind gemÃ¤ss § 8 lit. g VBG zur selbstÃ¤ndi­gen BerufsausÃ¼bung berechtigt. Ihr TÃ¤tigkeitsbereich umfasst laut § 31 VBG die Feststel­lung und Behandlung von Krankheiten, die sich nach anerkannter wissenschaftlicher Lehre mit psychologischen Methoden behandeln lassen (Abs. 1). Die Behandlung von Krankhei­ten mit kÃ¶rperlichen Merkmalen ist nur unter Beizug eines Arztes zulÃ¤ssig (Abs. 2). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Voraussetzungen fÃ¼r die Bewilligungserteilung waren sodann in § 32 VBG um­schrieben: Erforderlich waren ein abgeschlossenes Psychologiestudium unter Einschluss der Psychopathologie an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich oder an einer anderen von der Gesund­heits­direktion als gleichwertig anerkannten Hochschule und zusÃ¤tzlich eine Berufsarbeit in ei­ner von der Gesundheitsdirektion anerkannten Institution, wobei zwei der drei Praxisjah­re bei einem selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten, einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/­Psy­cho­the­rapie oder einem Spezialarzt fÃ¼r Kinder‑ und Jugendpsychiatrie/‑psychotherapie absol­viert werden konnten (Abs. 1). ZusÃ¤tzlich mussten nach dem Studium 200 Stunden Selbsterfah­rung, 200 Stunden Theorie und 200 Stunden Supervision bei einem selbstÃ¤ndi­gen Psycho­therapeuten oder einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/Psychotherapie besucht worden sein (Abs. 2). Die in der VBG getroffene Zulassungsordnung fÃ¼r die Psychothera­pie wurde auf staatsrechtliche Beschwerde hin vom Bundesgericht am 3. Dezember 1993 Ã¼berprÃ¼ft. Da­bei wÃ¼rdigte das Bundesgericht die in § 32 VBG formulierten Zulassungsvor­aussetzungen in den GrundzÃ¼gen (nÃ¤mlich bezÃ¼glich des Erfordernisses einer Grundaus­bildung in Psy­cho­logie mit Einschluss der Psychopathologie sowie bezÃ¼glich der Um­schreibung der er­for­derlichen praktischen TÃ¤tigkeit) als verfassungskonform; ob es sich bei dem beste­hen­den privaten Ausbildungsangebot rechtfertige, den Zugang zum Beruf eines selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten ausschliesslich von einem Psychologiestudium an der UniversitÃ¤t ZÃ¼­rich oder an einer anderen von der Gesundheitsdirektion anerkannten Hoch­schule abhÃ¤ngig zu machen, liess das Bundesgericht offen, weil diese Grundsatzfrage je­denfalls in einem for­mellen Gesetz zu regeln wÃ¤re. Sodann beanstandete das Bundesgericht das Fehlen von Ãbergangsbestimmungen bezÃ¼glich der in § 32 VBG getroffenen Zulas­sungsordnung. Weil die verfassungsmÃ¤ssige ZulÃ¤ssigkeit von § 32 VBG eng von der zu schaffenden Ãber­gangs­­regelung abhÃ¤nge, hob es diese Bestimmung als Ganzes auf.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ein spÃ¤terer Entwurf der Gesundheitsdirektion vom November 1994 sah vor, die Zulassungsvoraussetzungen fÃ¼r Psychotherapeuten und fÃ¼r Kinderpsychotherapeuten im Gesundheitsgesetz (§§ 22 und 22a) zu regeln. In § 22 des Entwurfs wurden die im aufge­hobenen § 32 VBG enthaltenen Bewilligungsvoraussetzungen weitgehend Ã¼bernommen. Diesem Entwurf folgte ein weiterer vom Mai 1997, der eine Regelung in der zu revidieren­den VBG mit weiter umschriebener Zulassungsberechtigung insbesondere hinsichtlich der Grundausbildung vorsah. Deren Erlass unterblieb jedoch infolge eines parlamentarischen Vorstosses, der eine Regelung auf Gesetzesstufe verlangte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) In dieser Situation beschloss der Regierungsrat am 12. August 1998, angesichts der unsicheren Lage Ã¼ber eine kÃ¼nftige Regelung vorlÃ¤ufig Ã¼berhaupt keine Bewilligungen mehr zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten und Psycho­therapeutinnen zu erteilen. Die daraufhin von der Gesundheitsdirektion verfolgte restriktive Bewilligungspraxis wÃ¼rdigte das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 12. Novem­ber 1998 (RB 1998 Nr. 79) jedoch als verfassungswidrig. Es kam zum Schluss, welche An­forderungen an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu stellen sei­en, mÃ¼sse bis zum Erlass einer generell-abstrakten Regelung auf Gesetzes‑ oder Ver­ord­nungsstufe im Einzelfall bestimmt werden. ZulÃ¤ssig sei es aber, jedenfalls eine fun­dierte Ausbildung in Psychologie einschliesslich Psychopathologie mit anschliessender Berufs­arbeit, ergÃ¤nzt durch eine begleitende, spezifisch auf die Psychotherapie ausgerich­tete Spe­zialausbildung zu verlangen. Die Gesundheitsdirektion werde nicht darum herum­kommen, im Sinn einer Ãbergangsregelung zwecks rechtsgleicher Behandlung aller dies­bezÃ¼glichen Gesuche einen mehr oder minder detaillierten Anforderungskatalog fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung von nichtÃ¤rztlichen Psychotherapeutinnen und Psychothera­peuten zu entwickeln. Dabei stehe es ihr frei, zur Vermeidung einer nega­tiven PrÃ¤judi­zie­rung der ausstehenden Regelung die Voraussetzungen derart eng zu um­schreiben, dass da­mit jedenfalls nicht wesentlich mehr BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼r­den, als dies mit der restriktivsten aller denkbaren verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen LÃ¶sungen der Fall wÃ¤re. Sie kÃ¶nne den An­forderungskatalog aber auch soweit mildern, dass jedenfalls nicht wesentlich weniger BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼rden als mit der extensivsten aller wahrscheinlichen ge­setz­lichen LÃ¶sungen, und allfÃ¤lligen spÃ¤teren Differenzen zwischen Praxis und Gesetz als­dann etwa mittels Auflagen und Befristung begegnen. Gleiches habe mit Bezug auf die aus­stehende Regelung des Ãbergangsrechts zu gelten, das seinerseits ei­ner behelfsmÃ¤ssi­gen zwischenzeitlichen Ordnung bedÃ¼rfe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Anschluss an diesen Entscheid des Verwaltungsgerichtes erarbeitete die Ge­sund­heitsdirektion im MÃ¤rz 1999 ein Merkblatt Ã¼ber ihre Bewilligungspraxis zur FÃ¼hrung einer Psychotherapiepraxis. Nach deren Ziffer 1 wird neben einem abgeschlossenen Psy­chologiestudium oder einer anderen gleichwertigen Ausbildung (lit. a) und einer unselb­stÃ¤ndigen psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit (mit nÃ¤heren Spezifizierungen; lit. c) eine inte­grale Spezialausbildung in mindestens einer anerkannten, bei der Behandlung von psychi­schen und psychosomatischen Krankheiten und StÃ¶rungen bewÃ¤hrten Psychotherapieme­thode vorausgesetzt, die Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in der entsprechenden Methodik umfasst (lit. b). In den ErlÃ¤uterungen zu diesen Richtlinien werden bezÃ¼glich der Spezialausbildung mindestens je 200 Stunden Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in einer anerkannten, bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krank­hei­ten bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode verlangt. Die Ausbildung muss die vertiefte An­wen­dung der in der Theorie erlernten Methode Ã¼ber eine Umsetzung auf die eigene Person um­fas­sen (Selbsterfahrung). Sie hat auch die vertiefte Anwendung der gewÃ¤hlten Methode auf andere Personen unter fachlicher Kontrolle zu beinhalten (Supervision). Im Bereich des Ãber­­gangsrechts sieht das Merkblatt die Bewilligung fÃ¼r vor dem 31. Dezember 1994 selb­stÃ¤ndig tÃ¤tige Psychotherapeuten vor, wenn diese entweder die Zulassungsvoraussetzung der Erstausbildung oder jene der Spezialausbildung erfÃ¼llen, wobei von einer integralen Aus­­richtung der Spezialausbildung abgesehen wird (Ziff. 5).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) GemÃ¤ss der vom Kantonsrat am 21. August 2000 beschlossenen Revision von § 22 GesundheitsG werden abgesehen von einer VerschÃ¤rfung im Bereich der Erstausbil­dung im Wesentlichen die gleichen Anforderungen an selbstÃ¤ndige nichtÃ¤rztliche Psycho­therapeuten wie in Ziff. 1 des erwÃ¤hnten Merkblatts gestellt. Mit Bezug auf das Ãbergangs­recht entspricht Ziff. II der Revision ebenfalls dem zitierten Merkblatt mit dem Zusatz, dass das Recht auf Zulassung nach dieser Bestimmung verwirkt ist, wenn nicht innert sechs Monaten seit ihrem Inkrafttreten ein entsprechendes Gesuch gestellt wird. Die Referen­dums­frist betreffend diese GesetzesÃ¤nderung ist Ende Oktober 2000 unbenutzt abgelaufen (Kantonsratsbeschluss vom 20. November 2000). Die Inkraftsetzung ist bis heute nicht er­folgt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer hat seine psychotherapeutische Spezialausbildung im wesentlichen auf drei verschiedenen Wegen betrieben: einerseits am Arbeitsplatz im theo­retischen Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie und âpsychotherapie, sodann in pha­sischer Paar- und Familientherapie und schliesslich in einer tiefenpsychologisch begrÃ¼n­de­ten kÃ¶rperorientierten Psychotherapie. Die Gesundheitsdirektion hat gestÃ¼tzt auf ihr Merk­blatt jede einzelne dieser Ausbildungen daraufhin Ã¼berprÃ¼ft, ob sie die Anforderungen an eine integrale Spezialausbildung in einer anerkannten und bewÃ¤hrten Psychotherapie­me­tho­de erfÃ¼lle. Dagegen wendet der BeschwerdefÃ¼hrer ein, dies stelle einen Bruch mit dem bisher von der Gesundheitsdirektion und dem Regierungsrat verfolgten Konzept dar, wo­nach die Anforderungen nicht schulorientiert waren und etwa Selbsterfahrung in mehr als zwei Methoden absolviert werden konnte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Einwand ist unbehelflich. Nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten bildet die mass­gebliche Grundlage fÃ¼r die Beurteilung anstehender Gesuche um Bewilligung der selbstÃ¤n­digen Psychotherapie derzeit das diesbezÃ¼gliche Merkblatt der Gesundheitsdirektion, das bezÃ¼glich Spezialausbildung die gleichen Anforderungen stellt wie die beschlossene Ge­set­zesÃ¤nderung. Zwar ist bis heute nur die Bewilligungspflicht als solche im Gesundheits­ge­setz statuiert, nicht aber die einzelnen Kriterien fÃ¼r die Erteilung der Bewilligung. Nach der Praxis ist es aber zulÃ¤ssig, eine infolge der gerichtlichen Feststellung der Verfassungs­wi­d­rig­keit einer gesetzlichen FreiheitsbeschrÃ¤nkung entstehende RegelungslÃ¼cke zumin­dest fÃ¼r eine gewisse Zeit des Ãbergangs durch die Anwendung allgemeiner Kriterien im Ein­zel­fall zu ersetzen (vgl. die ausfÃ¼hrliche BegrÃ¼ndung zu dieser Frage in ZBl 93/1992, S. 74 E. 8). Die bis zum Inkrafttreten der Gesetzesrevision zu anerkennende Massgeblich­keit der von der Gesundheitsdirektion im MÃ¤rz 1999 aufgestellten Richtlinien stellt daher einen An­­wendungsfall der in Art. 36 Abs. 1 Satz 3 BV vorgesehenen MÃ¶glichkeit des aus­nahms­weisen Verzichts auf das Erfordernis einer gesetzlichen Grundlage dar.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt weiter dafÃ¼r, das Gebot der Rechtsgleichheit verlange seine Zulassung bereits aufgrund des Ãbergangsrechts.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Es trifft zu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼bergangsrechtlich aufgrund seiner Erstaus­bildung zugelassen werden mÃ¼sste, wenn er seine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit bereits vor dem 31. Dezember 1994 aufgenommen hÃ¤tte. Mit der Anwendung von Ziff. 5 des Merkblatts fÃ¤hrt ein Psychologe, der damals vorerst eine Weiterbildung neben der unselbstÃ¤ndigen TÃ¤­tigkeit absolvierte, in der Tat schlechterer als einer, der sich unter den gleichen UmstÃ¤n­den sofort fÃ¼r die SelbstÃ¤ndigkeit entschied. Indessen ist es nicht zu vermeiden, dass mit der Ein­fÃ¼hrung und Anwendung einer neuen generell-abstrakten Regelung auf Sachverhal­te, die sich unter altem Recht verwirklicht haben, Ã¼bergangsrechtliche Probleme ergeben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Da bisher die einzelnen Kriterien fÃ¼r die Erteilung der Bewilligung gar nicht ge­set­z­lich geregelt waren, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch nicht darauf berufen, er sei in seinem Vertrauen in die bisherige Rechtsetzung zu schÃ¼tzen. Entgegen der Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers ist es nicht etwa so, dass eine Bewilligungspflicht fÃ¼r selbstÃ¤ndige Psy­chotherapeuten erst mit Erlass der VBG am 1. Februar 1992 eingefÃ¼hrt worden ist. Die Be­willigungspflicht fÃ¼r die Feststellung und Behandlung gesundheitlicher StÃ¶rungen war viel­­mehr bereits in § 7 Abs. 1 lit. a des Gesundheitsgesetzes von 1962 statuiert. Erst mit der Feststellung der Verfassungswidrigkeit des grundsÃ¤tzlichen Ausschlusses nichtÃ¤rztli­cher Psychotherapeuten entstand alsdann das BedÃ¼rfnis nach einer gesetzlichen Umschrei­bung der Bewilligungsvoraussetzungen im Einzelnen. Dass heute zahlreiche nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten ohne eine entsprechende Bewilligung der Gesundheitsdirektion tat­sÃ¤ch­lich selbstÃ¤ndig praktizieren, liegt demnach weniger am bisherigen Recht als an einer dies­bezÃ¼glich geÃ¼bten Toleranz der Gesundheitsdirektion in diesem medizinischen Grau­be­reich, in dem die Abgrenzung zwischen bewilligungsfreier psychologischer Beratung und Psychotherapie als Behandlungsmethode bei gesundheitlichen StÃ¶rungen schwierig ist (vgl. hierzu auch den Entscheid des Bundesgerichts vom 3. Dezember 1993 betr. § 32 VBG, S. 15). Ihre Berechtigung fand diese Toleranz zweifellos darin, dass ein rigoroses Vor­gehen gegenÃ¼ber selbstÃ¤ndigen nichtÃ¤rztlichen Psychotherapeuten wegen mangelnder formeller Praxisbewilligung ohne Vorliegen klarer Zulassungskriterien kaum praktikabel und unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Insofern oblag es sowohl dem Gesetzgeber als auch vorerst der Gesundheitsdirek­tion, eine diesem Sachverhalt Rechnung tragende Ãbergangsordnung zu entwickeln. Wenn das Merkblatt nun in Ziff. 5 einerseits auf das Datum des 31. Dezember 1994 und anderer­seits auf die Aufnahme der selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit abstellt, so erscheint dies durchaus sach­­gerecht. Der Zeitpunkt ergibt sich nach den AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeantwort daraus, dass der bundesgerichtliche Entscheid vom 3. Dezember 1993 im April 1994 zuge­stellt und damit klargestellt worden sei, dass der Kanton ZÃ¼rich die nicht-Ã¤rztliche Psycho­therapie mit entsprechenden Ãbergangsbestimmungen gesetzlich zu regeln habe. Die Vor­aussetzung einer selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit sodann berÃ¼cksichtigt, dass mit der Aufnahme ei­ner solchen TÃ¤tigkeit regelmÃ¤ssig bedeutende Investitionen verbunden sind, deren Ver­lust dem Betroffenen nur unter besonderen Voraussetzungen zugemutet werden kann. Zwar mag es zutreffen, dass auch ein unselbstÃ¤ndig Erwerbender fÃ¼r seine Aus- und Weiterbil­dung Investitionen tÃ¤tigt, jedoch gehen ihm diese mit der EinfÃ¼hrung strengerer Zulas­sungs­­­voraussetzungem fÃ¼r die selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit nicht etwa verloren, da er das in seinen Ausbildungen erworbene Wissen ohnehin weiter einsetzen kann. DemgegenÃ¼ber investiert ein SelbstÃ¤ndigerwerbender mit dem Aufbau einer eigenen Praxis einerseits in eigentliche Sachwerte, und andererseits vor allem in den sogenannten Goodwill, der sich bei einer erzwungenen Praxisaufgabe als weitgehend wertlos erweisen wÃ¼rde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Ãbergangsregelung von Ziff. 5 des Merkblatts birgt daher weder Elemente rechtsungleicher Behandlung noch WillkÃ¼r in sich. Vielmehr bildet sie in den spezifischen AnwendungsfÃ¤llen einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Ã¶ffentlichen Interesse des Patientenschutzes und dem privaten Interesse am Schutz von Investitionen, die einmal im Vertrauen in eine lang geÃ¼bte behÃ¶rdliche Toleranz getÃ¤tigt wurden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Die Gesundheitsdirektion hat in der angefochtenen VerfÃ¼gung dargelegt, dass eine integrale Spezialausbildung in Psychotherapie die Elemente Theorie, Selbsterfahrung und Supervision zu enthalten habe, die aufeinander abgestimmt sein und ein ganzheitliches Lehrsystem bilden mÃ¼ssten. Der von einer Ausbildungsinstitution vorgeschriebene Theo­rieunterricht mÃ¼sse Metatheorie (insbesondere erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Aspekte der entsprechenden Schule, schulspezifische Geschichte und Ethik), Therapietheo­rie (Gesundheits- und KrankheitsverstÃ¤ndnis: schulspezifische Theorien der psychischen StÃ¶rungen und Erkrankungen inkl. Psychosomatik) sowie Praxistheorie (Diagnostik, Indi­kation und Kontraindikation, Prognostik, Interventions- und Methodenlehre, Exploration und Behandlungstechnik mit Bezug auf bestimmte Krankheits- und StÃ¶rungsbilder) umfas­sen. Im Rahmen der Ausbildung mÃ¼sse sodann die Selbsterfahrung und Supervision ver­langt und Ã¼berprÃ¼ft werden, und es mÃ¼sste ein Konzept darÃ¼ber vorhanden sein, insbeson­dere auch was die Qualifikation der Ausbildnerinnen und Ausbildner anbelange. Mit diesen Kriterien lehnt sich die Gesundheitsdirektion erklÃ¤rtermassen an diejenigen der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie an, eine zur QualitÃ¤tssicherung geschlossene Ãbereinkunft verschiedener Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie. Dementsprechend anerkennt die Gesundheitsdirektion allgemein diejenigen psychotherapeutischen Spezialausbildun­gen, die von der CHARTA bereits anerkannt sind, und unterzieht nur diejenigen, die bisher nicht anerkannt sind, einer eigenen ÃberprÃ¼fung auf ErfÃ¼llung der Anerkennungsvoraus­setzungen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer kritisiert die Richtlinien der Gesundheitsdirektion und ihre Anwendung, insbesondere, dass die Gesundheitsdirektion nicht die Ausbildung des einzel­nen Psychotherapeuten, sondern die von ihm besuchte Ausbildungsinstitution bewerte und dabei den Kriterien der CHARTA einen entscheidenden Stellenwert einrÃ¤ume.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Verlangt wird nach Ziff. 1 lit. b des Merkblatts gleich wie in Art. 22 Abs. 1 lit. b des revidierten Gesundheitsgesetzes eine integrale Spezialausbildung in mindestens einer anerkannten und bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode, die Theorie, Selbsterfahrung und Su­pervision umfasst. Diese Definition lÃ¤sst vorerst offen, in welchem Stundenumfang ein Psy­­chotherapeut die einzelnen Ausbildungselemente betrieben haben muss. Erst in den Er­lÃ¤uterungen dazu wird ausgefÃ¼hrt, verlangt seien mindestens je 200 h Theorie, Selbster­fah­rung und Supervision. Damit wird der erforderliche zeitliche Umfang einer integralen Spe­zialausbildung definiert, ohne dass aber Ã¼ber deren inhaltliche QualitÃ¤ten etwas gesagt wird. Daraus lÃ¤sst sich entgegen dem DafÃ¼rhalten des BeschwerdefÃ¼hrers jedoch keines­wegs schliessen, die Gesundheitsdirektion habe sich mit ihren ErlÃ¤uterungen verbindlich auf eine rein quantitative Kontrolle der absolvierten Spezialausbildung beschrÃ¤nkt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der im Merkblatt bzw. in der Gesetzesrevision verwendete Begriff der integralen Spezialausbildung ist ein unbestimmter Gesetzesbegriff, bei dessen Auslegung der rechts­anwendenden BehÃ¶rde ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht, in den das Verwal­tungsgericht trotz gebotener Ermessenskontrolle nur mit ZurÃ¼ckhaltung eingreift. Ange­sichts der zahlreichen psychotherapeutischen Richtungen und Methoden und der unÃ¼ber­sichtlichen Vielzahl von privaten Aus- und Weiterbildungsangeboten in diesem Bereich ist es ohne Weiteres nachvollziehbar, wenn die erforderliche Spezialausbildung im Interesse des Patientenschutzes nicht nur einer quantitativen, sondern auch einer qualitativen Kon­trolle unterzogen wird. Dabei erweist es sich jedoch bereits aus praktischen Ãberlegungen als unumgÃ¤nglich, diese QualitÃ¤tskontrolle nicht erst auf der Ebene der im Einzelfall bezo­genen und sich allenfalls aus diversen Einzelelementen zusammensetzenden Spezialausbil­dung, sondern bereits auf institutioneller Ebene anzusiedeln. Ob ein Psychotherapeut seine Spezialausbildung bei einer Institution absolviert hat, die mit einem minimalen Angebots­standard und entsprechenden Anforderungen an ihre Absolventen auch fÃ¼r eine minimale QualitÃ¤t der Ausbildung garantiert, lÃ¤sst sich leicht feststellen und vermag auch mit einer gewissen ZuverlÃ¤ssigkeit die QualitÃ¤t der im Einzelfall tatsÃ¤chlich bezogenen Ausbildung zu garantieren. DemgegenÃ¼ber wÃ¼rde eine institutsunabhÃ¤ngige QualitÃ¤tskontrolle, wie sie dem BeschwerdefÃ¼hrer vorschwebt, es in jedem Einzelfall erfordern, das persÃ¶nlich vom Psychotherapeuten verfolgte Ausbildungskonzept bzw. die von ihm im Einzelnen besuch­ten verschiedenen theoretischen Kurse, die durchgefÃ¼hrte Selbsterfahrung sowie die Su­per­vision auf ihre QualitÃ¤t inklusive die BefÃ¤higung ihrer Lehrpersonen hin zu Ã¼berprÃ¼fen. Da derartige einzelne Ausbildungselemente ohne Einbindung in ein einheitliches Schul­konzept sodann regelmÃ¤ssig ohne Qualifizierung der Teilnehmenden stattfinden, mÃ¼sste der Kanton nach der Konzeption des BeschwerdefÃ¼hrers wohl in letzter Konsequenz eine eigene kanto­nale FÃ¤higkeitsprÃ¼fung fÃ¼r nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten zur VerfÃ¼gung stellen. Dazu ist er jedoch nicht verpflichtet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der Konzeption der Gesundheitsdirektion wird freilich in Kauf genommen, dass unter UmstÃ¤nden ein Bewerber abgewiesen wird, obwohl er dank der Teilnahme an den ver­schiedensten Kursen oder durch Selbststudien optimal auf seine selbstÃ¤ndige therapeuti­sche TÃ¤tigkeit vorbereitet wÃ¤re. Dieser Nachteil haftet jedoch vielen Berufsordnungen an, welche die Zulassung von der ErfÃ¼llung eines formalen Ausbildungserfordernisses und nicht von der tatsÃ¤chlichen BefÃ¤higung des Einzelnen abhÃ¤ngig machen. Nach der Recht­sprechung sind derartige formale Kriterien im Interesse der JustiziabilitÃ¤t zulÃ¤ssig (vgl. RB 1996 Nrn. 96 und 97).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Auch der Umstand, dass sich die Gesundheitsdirektion bei der Beurteilung der Aus­bildungsqualitÃ¤t an den Kriterien der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie orien­tiert, eine zur QualitÃ¤tssicherung im Jahre 1991 geschlossene Ãbereinkunft verschiedener Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie, ist nicht zu beanstanden. Insbesondere er­weist sich die Annahme, ein von der CHARTA bereits Ã¼berprÃ¼fter und anerkannter Aus­bildungsgang erfÃ¼lle die Anforderungen an eine integrale Spezialausbildung, angesichts des detaillierten und Ã¼beraus strengen Anforderungskatalogs der CHARTA als durchaus gerechtfertigt. Soweit ein Ausbildungsgang allerdings von der CHARTA noch gar nicht Ã¼berprÃ¼ft wurde, ist eine eigene QualitÃ¤tskontrolle, wie sie die Gesundheitsdirektion in sol­chen FÃ¤llen auch tatsÃ¤chlich vornimmt, unumgÃ¤nglich. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese eigene QualitÃ¤tskontrolle drÃ¤ngt sich jedoch nicht nur im Fall einer bisher feh­lenden ÃberprÃ¼fung, sondern auch dann auf, wenn die CHARTA einen Ausbildungs­gang zwar Ã¼berprÃ¼ft, jedoch seine Anerkennung aus bestimmten GrÃ¼nden verweigert hat. Andernfalls hiesse dies, die dem Staat obliegende Entscheidungskompetenz vollumfÃ¤ng­lich an eine private Organisation zu delegieren. In diesen FÃ¤llen hat sich die Gesundheitsdi­rektion daher mindestens mit den von der CHARTA festgestellten UnzulÃ¤nglichkeiten des Ausbildungsganges auseinanderzusetzen. Erweisen sich diese mit Bezug auf das Interesse der Patientensicherheit als irrelevant bzw. liegen sie ausserhalb der von der Gesundheitsdi­rektion angewendeten eigenen Kriterien, so dÃ¼rfen sie bei der Praxiszulassung nicht den Aus­schlag geben. Damit wird auch der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers entkrÃ¤ftet, wonach die CHARTA nicht nur ein kuratives, sondern gleichzeitig auch ein emanzipatorisches und ein Forschungsinteresse verfolge (vgl. Teil A, Ziff. 2 der CHARTA). Ebenso wird damit der BefÃ¼rchtung begegnet, mit der Bezugnahme auf die Kriterien der CHARTA werde den dort zusammengeschlossenen Ausbildungsinstitutionen eine Monopolstellung eingerÃ¤umt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Ausgehend von diesem VerstÃ¤ndnis der erforderlichen integralen Spezialausbil­dung erscheint es zulÃ¤ssig, von der Ausbildungsinstitution ein Angebot von insgesamt min­destens 300 Stunden Theorie zu verlangen, auch wenn ein Psychotherapeut selber da­von le­diglich 200 Theoriestunden besucht haben muss. Diese Stundenzahl gewÃ¤hrleistet nach der Ã¼berzeugenden Auffassung der Gesundheitsdirektion eine theoretische Wissens­ver­mitt­lung auf angemessenem Niveau, zumal die Theorie sich auf die Exploration, Dia­gnose, In­di­kation und Prognose auswirkt. Es leuchtet ein, dass ein ernsthaftes institutio­nelles Aus­bil­dungsangebot gesamthaft mehr an Theorie zu umfassen hat, als vom einzel­nen Teilneh­mer tatsÃ¤chlich im Minimum verlangt werden muss. Mit diesem Erfordernis bleibt die Ge­sundheitsdirektion sogar noch unter demjenigen der CHARTA, die eine Theo­riever­mitt­lung wÃ¤hrend wenigstens 400 Stunden verlangt (Teil B Ziff. 3.3.3.; Teil C Ziff. 1.8.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ebenso wichtig ist es, hinsichtlich der theoretischen Ausbildungsinhalte gewisse mi­nimale Standards zu verlangen, um das Risiko von Behandlungsfehlern insbesondere im Bereich der Therapieevaluation, Diagnostik und Indikation zu mindern.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. a) Erweisen sich demgemÃ¤ss die von der Gesundheitsdirektion angewandten Kri­terien zur ÃberprÃ¼fung der einzelnen Zulassungsgesuche grundsÃ¤tzlich als recht- und zweck­mÃ¤ssig, so ist im Folgenden deren Anwendung bezogen auf die drei vom Beschwer­defÃ¼hrer verfolgten AusbildungsgÃ¤nge zu prÃ¼fen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) <span>Die bei den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten in den Kantonen G</span> und H besuchten insgesamt 545 Stunden in theoretischer Fortbildung und Fallbespre­chungen hat die Gesundheitsdirektion nicht anerkannt, da die darin enthaltenen Fallbe­spre­chungen nicht theoretisches Wissen vermittelten, sondern der supervisorischen Begleitung dienten. Es handle sich zudem um Veranstaltungen zu spezifischen Themen, die sowohl nach der Erst- als auch nach der Spezialausbildung wÃ¤hrend der unselbstÃ¤ndi­gen psycho­therapeutischen BerufsausÃ¼bung zum Ausbau des theoretischen Wissens absol­viert wÃ¼r­den. Dem hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer entgegen, die FMH anerkenne diese Ausbil­dung bei der Verleihung des Facharzttitels fÃ¼r Kinder- und Jugendpsychiatrie und âpsy­cho­therapie, und es sei rechtsungleich, wenn dies nicht auch fÃ¼r einen Psychologen hinrei­chend sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei beiden kantonalen Diensten handelt es sich nach deren eigenen ausdrÃ¼cklichen ErklÃ¤rungen nicht um Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie im engeren Sinn, son­dern um AusbildungsstÃ¤tten fÃ¼r AssistenzÃ¤rzte zur Erlangung des FMH-Facharzttitels (act. --). Dementsprechend erstaunt es nicht, dass der Kinder- und Jugend­psychiatrische Dienst des Kantons G ganz auf die Fragenbeantwortung verzichtete und die Antworten des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons H teilweise an den Fragestel­lun­gen vorbeigingen. Dieser vermittelt offenbar auch nicht eine bestimmte psychotherapeu­ti­sche Methode, indem die internen Supervisionsangebote nicht nur die Psychoanalyse, sondern auch die Daseinsanalyse und die systemische Familienthe­rapie betreffen (Frage 4). Im Institut selber wird denn auch keine Meta- und Therapietheo­rie unterrichtet, die Pra­xistheorie wird nur gerade im Hinblick auf die Fallbesprechungen besprochen und kon­trol­liert (Frage 8). Die Selbsterfahrung wird nicht als Ausbildungsteil verstanden, sondern bereits vorausgesetzt (Fragen 7 und 9). Daraus ergibt sich klar, dass der entsprechende Ausbildungsgang nicht als integrale Spezialausbildung anerkannt wer­den kann. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Eine rechtsungleiche Behandlung liegt in dieser Qualifizierung nicht. Auch wenn der Ausbildungsgang bei den Ãrzten zur Erlangung des verbandsinternen Facharzttitels genÃ¼gt, entsteht daraus kein Anspruch der Psychologen auf Anerkennung der gleichen Aus­bildung fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen Psychotherapie. Im zÃ¼rcherischen Ge­sund­heitsrecht sind die diplomierten Ãrzte seit alters her zur AusÃ¼bung der Psychotherapie be­rechtigt gewesen und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob sie einen diesbezÃ¼glichen Facharzttitel erworben hatten oder nicht. BegrÃ¼ndet wurde dies vor allem auch in Abgrenzung gegen­Ã¼ber den Psychologen damit, dass nur die Ãrzte Ã¼ber das ganze Spektrum allgemeinmedi­zinischer Grundkenntnisse verfÃ¼gten und daher in der Lage seien, eine Diagnose zu stellen, die auch jede Art kÃ¶rperlicher KrankheitszustÃ¤nde bzw. solche aus dem Grenzgebiet kÃ¶r­per­licher und seelischer Leiden erfasse. DemgegenÃ¼ber sei die Ausbildung zum Psycholo­gen nicht einheitlich reglementiert und beschrÃ¤nke sich in medizinischer Hinsicht schwer­gewichtig auf die Beurteilung psychischer und psychosomatischer Krankheiten mit psy­cho­logischen Methoden. Die Abgrenzung von den Ã¼brigen Krankheitsbildern sei teilweise schwierig und Ã¼bersteige die ausbildungsmÃ¤ssigen MÃ¶glichkeiten der Psychologen. Daher bestehe die Gefahr, dass nichtÃ¤rztliche Psychologen Krankheiten mit gemischter Sympto­matik unzureichend beurteilen und fehlerhaft behandeln wÃ¼rden. Dieses Risiko kÃ¶nnte durch eine Zusatzausbildung und die nach der Diplomierung in unselbstÃ¤ndiger Stellung erworbene Berufserfahrung vermindert werden (vgl. ZBl 93/1992 S. 74 E. 6). Soll die Spe­zialausbildung, die das Merkblatt der Gesundheitsdirektion den Psychologen abverlangt, dieses Risiko vermindern, so muss sie allenfalls auch Teile der medizinischen Grundaus­bildung enthalten und kann jedenfalls nicht mit der Facharztausbildung von AssistenzÃ¤rz­ten gleichgesetzt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Hinsichtlich der vom BeschwerdefÃ¼hrer bei K absolvierten Ausbil­dung in kÃ¶r­perorientierter Psychotherapie hat sich die Gesundheitsdirektion in der ange­fochtenen VerfÃ¼gung auf den Hinweis beschrÃ¤nkt, der Lehrgang 1996 â 1999 sei bereits von der CHARTA Ã¼berprÃ¼ft und fÃ¼r ungenÃ¼gend befunden worden. Eine Auseinanderset­zung mit den GrÃ¼nden der Verweigerung jedoch fand entgegen dem unter E. 4 c vorste­hend ausge­fÃ¼hr­ten nicht statt. Dieser Mangel kann im Beschwerdeverfahren ohne Weiteres geheilt werden, wenn das Verwaltungsgericht die PrÃ¼fung seinerseits nachholt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus den Anworten der Ausbildungsinstitution vom 18. Februar 2000 (act. --) geht hervor, dass der theoretisch-praktische Teil der Ausbildung aus KursblÃ¶cken mit insgesamt 196 Stunden besteht. Bereits vom Umfang her erweist sich dieses Angebot, das zudem nicht nur Theorie enthÃ¤lt, als unzureichend. Auch in Bezug auf Selbsterfahrung und Super­vision verlangt der Lehrgang nur 40 Stunden Gruppensupervision und 20 bzw. 50 Stunden Selbsterfahrung in der spezifischen Methode (Fragen 4 und 9). Nachdem das Ausbildungs­institut nunmehr seinen Lehrgang auf eine fÃ¼nfjÃ¤hrige Ausbildungszeit erweitert hat, fand er im Jahre 2000 die Anerkennung der CHARTA (act. --). Das Institut bietet den Absol­ven­ten des dreijÃ¤hrigen Fortbildungsgangs nunmehr auch eine AusbildungsergÃ¤nzung auf dem Niveau der CHARTA an. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Schlussfolgerung der Gesundheitsdirektion, wonach der fragliche dreijÃ¤hrige Lehrgang des BeschwerdefÃ¼hrers in kÃ¶rperorientierter Psychotherapie nicht genÃ¼ge, er­weist sich daher als zutreffend und angemessen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Beim Lehrgang in Paar- und Familientheorie bei F ortete die Gesund­heitsdirek­tion Ausbildungsdefizite im theoretischen Bereich sowie im fehlenden konzep­tionellen Einbezug der Selbsterfahrung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das theoretische Ausbildungsangebot erstreckt sich nach den Angaben des Instituts (act. --) auf sieben Seminare mit insgesamt 252 Stunden und ist damit bereits vom Um­fang her ungenÃ¼gend. Weiter ist unbestritten, dass der Lehrgang den Absolventen selber keine Selbsterfahrung anbietet, sondern verlangt, dass diese entweder bereits vor der Auf­nahme oder aber wÃ¤hrend des Lehrgangs bei einem externen Therapeuten absolviert wird. Dieser fehlende Einbezug der Selbsterfahrung wiegt schwer, da nur die laufende Reflexion und Herstellung von BezÃ¼gen zu den beiden anderen Ausbildungselementen Theorie und Super­vision eine integrale Spezialausbildung garantiert. Dies hat gerade auch in der phasi­schen Familientherapie zu gelten, wo ganz verschiedene therapeutische Methoden und Tech­niken zur Anwendung gelangen kÃ¶nnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Angesichts dieser Ausbildungsdefizite durfte die Gesundheitsdirektion mit Recht darauf verzichten, die aufgetauchten WidersprÃ¼che zwischen den Angaben des Instituts zu den theoretischen Kursinhalten und den Kursunterlagen im Einzelnen weiter abzuklÃ¤ren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) ErfÃ¼llt der BeschwerdefÃ¼hrer demnach die notwendigen Voraussetzungen fÃ¼r eine Berufszulassung nicht, so ist die Bewilligung zu verweigern. In Ermangelung einer integralen Spezialausbildung kann die Bewilligung auch nicht von der ErfÃ¼llung zweck­mÃ¤s­siger Auflagen abhÃ¤ngig gemacht werden, wie er dies eventualiter verlangt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Beschwerde ist demgemÃ¤ss vollumfÃ¤nglich abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>