<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt:</p><p>- welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit so rasch als möglich "Smart-Grid/Smart-Metering" eingeführt werden kann (technische, finanzielle und rechtliche Aspekte, Verständnis und Akzeptanz bei den verschiedenen Akteuren).</p><p>- wie das schweizerische Stromübertragungs- und -verteilnetz umgestaltet/ausgebaut werden muss, damit die zukünftige Stromversorgung der Schweiz mit erneuerbaren Energien sichergestellt werden kann. Dabei sind verschiedene Szenarien auszuarbeiten, abhängig vom zukünftigen Produktionsmix (schwergewichtig Erzeugung von Solarstrom im Inland, verstärkter Import von Wind- und Solarstrom aus dem Ausland, Mischformen usw.).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan hat der Bundesrat am 23. März 2011 das UVEK mit der Erarbeitung neuer Energieszenarien und entsprechender Aktions- und Massnahmenpläne beauftragt. Schwerpunkt der durchzuführenden Arbeiten bildeten drei Stromangebotsszenarien: </p><p>- Stromangebotsvariante 1: Weiterführung des bisherigen Strommixes mit allfälligem vorzeitigem Ersatz der ältesten drei Kernkraftwerke im Sinne höchstmöglicher Sicherheit.</p><p>- Stromangebotsvariante 2: kein Ersatz der bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Betriebszeit.</p><p>- Stromangebotsvariante 3: vorzeitiger Ausstieg aus der Kernenergie, bestehende Kernkraftwerke werden vor Ende ihrer sicherheitstechnischen Betriebszeit abgestellt.</p><p>Der Bundesrat möchte die Potenziale, die zusätzlichen Fördermassnahmen und den Zeitbedarf kennen. Insbesondere will er Massnahmen in den Bereichen Smartenergy, Smartgrids, Netze, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Forschung und Entwicklung sowie Pilot- und Demonstrationsanlagen vertieft analysieren.</p><p>Bei der Überprüfung der Grundlagen der Energiepolitik wird auch geprüft, was die Voraussetzungen für ein modernes Netz und dessen Beitrag zur Sicherstellung der langfristigen Stromversorgungssicherheit in der Schweiz sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.