<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-01-27-5A_57-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_57/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. Januar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Treyer, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abänderung Unterhalt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 5. November 2019 (ZVE.2019.24 / TR). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 7. April 2017 wurde A.________ zu Unterhalt für seinen Sohn B.________ verpflichtet. </div> <div class="para">Unter Berufung auf <span class="artref">Art. 315 Abs. 1 ZGB</span> verlangte er mit anwaltlicher Eingabe vom 21. November 2018 an die KESB Baden die Aufhebung der Unterhaltsverpflichtung. </div> <div class="para">Das Bezirksgericht Baden holte beim (ebenfalls anwaltlich vertretenen) Kind eine Stellungnahme ein und trat mit Entscheid vom 11. Januar 2019 mangels Durchführung eines Schlichtungsverfahrens auf die Eingabe des Vaters nicht ein. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 5. November 2019 ab. </div> <div class="para">Dagegen hat A.________ am 21. Januar 2020 (nunmehr ohne Anwalt) beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=17.01.2020&amp;to_date=05.02.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 S. 116; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=17.01.2020&amp;to_date=05.02.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4 S. 368). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde scheitert bereits daran, dass sie kein Rechtsbegehren enthält. Sodann vermag sie auch den soeben genannten Begründungsanforderungen nicht ansatzweise zu genügen. Das Obergericht hat in seinem 14-seitigen Entscheid erwogen, dass das Bezirksgericht zu Recht ein Verfahren eröffnet habe (nämlich weil die Abänderung der Unterhaltsfestsetzung eine gerichtliche und nicht eine behördliche Angelegenheit gewesen sei, jedoch der Beschwerdeführer sich über die sachliche Zuständigkeit geirrt und offensichtlich die KESB statt das Gericht habe anrufen wollen), wogegen sich der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer auch nicht gewehrt habe, dass jedoch vorgängig zur gerichtlichen Behandlung der Unterhaltssache die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens nötig gewesen wäre. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander, sondern spricht in bloss allgemeiner Form davon, dass seitens des Bezirksgerichts gravierende Fehler aufgetreten seien, indem es seine erstinstanzliche Eingabe einfach an sich gezogen und ein Verfahren eröffnet habe, und dass das Obergericht seinen Anwalt falsch angeschuldigt und das rechtliche Gehör verletzt habe. Ferner erfolgen Hinweise auf den eigenen Gesundheitszustand (Hüftgelenk; Zyste in der Wirbelsäule; Arthrose). Mit solchen Ausführungen ist nicht dargetan, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Recht verstossen soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Januar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>