<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, sein Versprechen vom 30. Mai 2007, die Heimabgabe der Taschenmunition an aktive Armeeangehörige von der sicherheitspolitischen Lage abhängig zu machen, einzulösen und unverzüglich die Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, damit Armeeangehörigen wieder Taschenmunition abgegeben wird, die zu ihrer persönlichen Waffe passt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Parlament nahm 2007 die Motion 07.3277 "Abgabe von Taschenmunition" der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates an. Der Bundesrat wurde damit beauftragt, auf die Abgabe von Taschenmunition zu verzichten. Der damalige Entscheid war eine Folge der Tötungsdelikte und der Selbstmorde, die mit Armeewaffen verübt wurden.</p><p>Der Bundesrat hat letztmals im Sicherheitspolitischen Bericht vom November 2021 eine umfassende Beurteilung der Bedrohungslage vorgenommen. Die Kernaussagen treffen nach wie vor zu.</p><p>Die Armee hat in den vergangenen Jahren zudem die abgestufte Bereitschaft eingeführt. Dies bedeutet, dass in der Regel über das ganze Jahr verteilt Truppen im Dienst stehen, die ausgerüstet sind (Material und Munition), und im Ereignisfall direkt eingesetzt werden können. Werden weitere Truppen benötigt, können diese mittels Mobilmachung aufgeboten und ausgerüstet werden.</p><p>Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass ein Rückkommen auf den Entscheid des Parlaments von 2007 derzeit nicht gerechtfertigt ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.