<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Förderung des Erwerbs der Landessprachen in der beruflichen Bildung zu verfassen. Der Bericht prüft die Einführung eines Vermerks über die Sprachkenntnisse in eidgenössischen Fähigkeitszeugnissen. Er untersucht die Machbarkeit dieser Massnahme und zeigt mögliche begleitende Massnahmen auf, mit denen junge Lernende für den Fremdsprachenerwerb im Rahmen ihrer Erstausbildung motiviert werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Förderung des Fremdsprachenerwerbs in der Berufsbildung ist dem Bundesrat ein Anliegen. Seit dem 2011 an der nationalen Lehrstellenkonferenz abgegebenen gemeinsamen Commitment haben Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt verschiedene Anstrengungen in diesem Bereich unternommen, etwa mit der Förderung des bilingualen Unterrichts. Bereits heute wird in jenen Berufen, in denen die Vermittlung einer zweiten Sprache in der Bildungsverordnung verankert ist, ein entsprechender Eintrag im Notenausweis aufgeführt. In allen anderen Berufen, in denen der Unterricht in einer weiteren Landessprache oder in Englisch gemäss Bildungsverordnung empfohlen wird, gibt es keine Vorgaben des Bundes. Der Kanton Zürich beispielsweise, der die Möglichkeit anbietet, Qualifikationsverfahren zweisprachig abzulegen, vermerkt den Zusatz "zweisprachige Prüfung" seit 2012 ebenfalls im Notenausweis.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, die Thematik vertieft anzugehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.