<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01002</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 7. Februar 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Status nach Schleudertrauma und starke Schmerzen im Nacken und Schultergürtel sowie eine Hyperästhesie im Schultergürtel und ein Taub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgefühl bis Gefühllosigkeit im rechten Arm sowie Konzentrationsstörungen und depressive Verstimmungen, bestehend seit einem Unfall am 14. Juli 2007, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g zum Leistungsbezug an (Urk. 8/8 Ziff. 6.2-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 26. April 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ente ab 1. August 2009 zu (Urk. 8/50 und Urk. 8/57</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 26. Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgefüllten Revisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsfragebogens (Urk. 8/59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) holte di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e IV-Stelle unter anderem beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) einen arbeitsmedizinischen Untersuchungsbericht ein, welcher am 10. August 2012 erstattet wurde (Urk. 8/68).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 8/73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 3. April 2013 eine von 1. Februar bis Ende November 2012 befristete ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und ab Dezember 2012 wieder die bisherige halbe Rente zu (Urk. 8/74, Urk. 8/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 2. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgefüllten Revisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsfragebogens (Urk. 8/87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) holte die IV-Stelle unter anderem bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäres Gutachten ein, das am 10. August 2015 erstattet wurde (Urk. 8/124</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach durchgeführtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 8/142; Urk. 8/145</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e IV-Stelle mit Verfügung vom 5. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bisher ausgerichtete Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein (Urk. 8/152</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 11. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen oder die Sache sei unter der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung, dass sie weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente habe, an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 1 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte mit Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2016 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. September 2016 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin einen weiteren medizinischen Bericht (Urk. 10) ein. Mit Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsverfügung vom 15. November 2016 (Urk. 14) wurde der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Beschwerdeantwort vom 13. Oktober 2016 (Urk. 7) und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 13. September 2016 (Urk. 9-10) zur Kenntnis gebracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung (Urk. 2) die Einstellung der Invalidenrente damit, im Rahmen der erneuten MEDAS-Begutachtung hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bei der körperlichen Untersuchung erneut keine Diagnosen gestellt werden können, welche eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Die Beschwerdeführerin erkenne selbst, dass ihre körperlichen Schmerzen psychisch ausgelöst oder verstärkt würden. Ihre Lebensform</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei selbstgewählt und nicht auf gesundheitliche Einschränkungen zurückzuführen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es seien genügend Fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeiten und Interessen für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit vorhanden. Es müsse zum heutigen Zeitpunkt von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden, welche aus objektiver Sicht keine dauernde Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Erwerbsfähigkeit begründe. Es sei der Beschwerdeführerin zumutbar, mit der weiteren notwendigen psychiatrischen und unter Ausschöpfung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikamentösen-antidepressiven Therapie, eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr Gesundheitszustand habe sich seit der Zusprache einer halben Rente mit der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 sogar noch verschlechtert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und sie sei gemäss den behandelnden Ärzten auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (S. 4 f. Ziff. 5-8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch gemäss Einschätzung des psychiatrischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters des Y.___ sei sie in einer angepassten Tätigkeit lediglich zu 50 % arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig, und es sei infolge Chronifizierung mit keiner Besserung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 5 Ziff. 9). Es liege ein sozialer Rückzug vor (S. 6 f. Ziff. 10-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die von der Beschwerdegegnerin angenommene Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Art. 17 ATSG ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügung vom 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwirkend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 1. August 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte Zusprache einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nte (Urk. 8/50 und Urk. 8/57</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stützte sich im Wesentlichen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ vom 11. November 2009 (Urk. 8/23, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 8/45/4-5). In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer bidiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linären Konsensbesprechung (Urk. 8/23/26-28) stellten die Gutachter der Z.___ folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Symptomausweitung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes zervikovertebrales/zervikozephales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pseudoradikuläre Ausstrahlung in den rechten Arm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance am Schultergürtel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Halswirbelsäule (HWS) August 2009: kein Nachweis von posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matischen oder relevanten degenerativen Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dekonditionierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine labormässige Nephropathie und Hepatopathie, am ehesten medikamentös bedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine leichte Läsion des Nervus medianus im Karpaltunnel rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, klinisch wenig relevant (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2). Als Aktendiagnose nannten sie eine Tons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">illektomie im Kindesalter (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Homöopathin in der Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tientenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treuung und in der Durchführung von Kursen bestehe aus bidiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linärer Sicht eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. In der selbständigen Tätigkeit sollte bei freier Zeiteinteilung und entsprechenden Pausenzeiten ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum von täglich etwa vier Stunden möglich sein (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Auch für eine körperlich leichte, wechselbelastende Verweistätigkeit sei aus bidisziplinärer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar, idealerweise mit freier Zeitein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 Ziff. 3). Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelte entsprechend ab August 2008 (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im rheumatologischen Teilgutachten (Urk. 8/23/6-15) wurde ausgeführt, insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt bestehe aus muskuloskelettaler Sicht eine Diskrepanz zwischen dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass der Schmerzsymptomatik und der funktionellen Leistungseinschränkung und der Eindrücklichkeit der objektivierbaren klinischen und radiomorphologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befunde. Die demonstrierte inkonstante Bewegungseinschränkung der HWS könne bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlendem radiomorphologischem Nachweis struktureller Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nachvollzogen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ergebe sich aus muskuloske</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lettaler Sicht keine plausible Erklärung für die anamnestisch deutlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Sitzfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufrechterhaltung der Schmerzen dürften psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chogene Gründe ursächlich sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus muskuloskelettärer Sicht sei die bisherige Tätigkeit als Homöopathin in der Patientenbetreuung und auch die Durchführung von Kursen sowie eine leichte wechselbelastende Alternativtätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Einschränkung ergebe sich aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs und um Positionswechsel zu ermöglichen (S. 10 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Teilgutachter führte in seinem Fachgutachten (Urk. 8/23/16-25) aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin habe infolge eines sehr leichten Unfallgesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hens im Verlauf ein zunehmendes Schmerzsyndrom entwickelt, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elches sich von der HWS-Schulterregion in Form und Intensität der Schmerzen ausweite. Die Schmerzen seien von somatischer Seite in der vorliegenden Form nicht ausreichend erklärbar. Sie stünden im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plorandin. Zum Zeitpunkt des Unfalls bestünden mehrere psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfaktoren, die als Konflikt für die Ausbildung dieser Erkrankung verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich sein könnten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnostisch bestehe entsprechend eine anhaltende so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matoforme Schmerzstörung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alle Behandlungen seien bisher erfolglos geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Die Beschwerdeführerin habe eine sehr hohe Schmerzbewertung, und es lägen kaum Strategien zur Symptomkontrolle und eine sehr tiefe Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter leide die Explorandin an einem mittelgradigen depressiven Syndrom, und mit der depressiven Episode liege eine psychiatrische Komorbidität vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe die Kontrolle über ihr persönliches Leben an ihr Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld abgegeben. Sie sei wieder bei ihrer Mutter eingezogen und sei so weit re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grediert, dass sie sich mit all ihren persönlichen Belangen versorgen lassen müsse. Entsprechend habe sie auch ihre soziale Integration verloren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Explorandin fünf der sieben Försterkriterien erfülle, zeige auch, dass sie auch ausserhalb einer beruflichen Tätigkeit ihr soziales Leben nicht mehr unter Kontrolle habe (S. 8 f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Symptomausweitung immer mit einer sehr tiefen Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit im Vergleich zur tatsächlichen Alltagsaktivität und Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit einhergehe, sei der Beschwerdeführerin unter weiterer begleitender the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischer Massnahmen eine Teilarbeitsfähigkeit zumutbar. Die Explorandin gebe selbst eine aufgehobene Arbeitsfähigkeit an. Auch während der Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sei sie in der Lage, sich über zwei Stunden hinweg konzentriert mit den Fragen des Exploranden auseinanderzusetzen, was auch in der sehr differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Beantwortung der Fragen zum Ausdruck komme (S. 9 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin sei aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das heisse, dass eine Arbeitstätigkeit von täglich etwa vier Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in ihrer selbständigen Tätigkeit als Homöopathin bei freier Zeiteinteilung und entsprechenden Pausezeiten möglich sein sollte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gelte auch für jede leichte Verweistätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im April 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8/87) gingen die folgenden medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, stellte in seinem Bericht vom 8. Juli 2014 (Urk. 8/95) in der Hauptsache folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches thorako- und zervikozephales Schmerzsyndrom (Diagnose Rehaclinic Zurzach, 22. April 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephropathie und Hepatopathien (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Läsion des Nervus medianus im Karpaltunnel rechts (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 25. Juni 2010 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 7. Juli 2014 erfolgt (Ziff. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angestammten Tätigkeit als Homöopathin sei die Patientin seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2008 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ebenso könne zur Zeit aufgrund der vor allem belastungsabhängigen Schmerzen keine Tätigkeit zugemutet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Ziff. 1.6-7). Es bestehe eine verminderte Belastbarkeit des Achsenorgans für alle Tätigkeiten mit schwerem Heben oder Tragen von Lasten sowie in wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäulenbelastenden Tätigkeiten in Zwangshaltungen, für langdauerndes reines Stehen insbesondere in vorgeneigter Körperhaltung, für alle Tätigkeiten mit re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petitivem Rumpf- oder HWS-rotierenden Stereotypien sowie Arbeiten überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend im Überkopfbereich. Hierfür sei die Patientin nicht geeignet. Zumutbar erschienen körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in wirbelsäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenadaptierten Wechselpositionen ohne Heben von schweren Lasten nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig. In einer solchen der Behinderung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit wäre sie aus somatischer Sicht zu 50 % arbeitsfähig (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ hielt fest, die Prognose könne noch nicht abschliessend beurteilt werden und werde vor allem durch das psychische Beschwerdebild (mittelgradig depressive Episode und somatoforme Schmerzstörung) bestimmt (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der B.___ stellten in ihrem Bericht vom 21. Oktober 2014 (Urk. 8/110/1-7) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verstauchung/Zerrung der HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Benzodi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">azepinabhängigkeit (iatrogen, seit 2010 C.___).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen führten aus, die Beschwerdeführerin sei vom 7. April bis 4. Juli 2014 in ihrer Klinik hospitalisiert gewesen (Ziff. 1.3). In der zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübten Tätigkeit als selbständige Homöopathin bestehe seit dem 7. April 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin sei langsam, es träten vermehrte Fehler auf, sie habe keine Ausdauer und Konzentration, es bestehe eine fehlende Belastbarkeit, sie sei überfordert, dekompensiere und es komme zu einer Zunahme der Symptome (Ziff. 1.7). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu einem späteren Zeitpunkt und bei eventuell gegebener psychischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit in schrittweiser Steigerung allenfalls möglich (Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen führten aus, bei der Patientin dominiere ein depressives Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, welches seit Januar 2014 stärker geworden sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik äussere sich vor allem in Antriebslosigkeit, einer depressiven Grundstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung, fehlender psychischer Belastbarkeit sowie im sozialen Rückzug. Die Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entin sei schnell überfordert und berichte von einem Gefühl starker Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung und Ermüdbarkeit. Sie setze sich selbst unter starken Erfolgsdruck und könne dabei ihre Belastungsgrenze nicht gut wahrnehmen. Sogar die kleinsten Haushaltsaufgaben fielen ihr schwer. Zudem leide sie seit ihrem Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma im Juli 2007 unter einer anhaltenden somatoformen Schmerzproblema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Verlauf führten die Fachpersonen der B.___ in ihrem Austrittsbericht vom 24. Oktober 2014 (Urk. 8/110/8-13) aus, die Patientin habe sich während ihres Aufenthaltes in der Klinik einigermassen psychisch stabilisieren und aufbauen können. Sie werde anschliessend ins ambulante Setting gehen. Ihre körperliche Schmerzsymptomatik habe sich jedoch nur wenig verbessert und bedürfe wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer medizinischer und physiotherapeutischer Behandlung (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. August 2015 erstatteten die Gutachter des Y.___ das von der Be-schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin veranlasste polydisziplinäre Gutachten (Urk. 8/124). Die Gutachter stellten zusammenfassend folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 44 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein myofasziales zervikothorakovertebrales Schmerzsyndrom, einen Status nach HWS-Distorsionstrauma im Juli 2007 und eine linksbetonte Varicosis crurum (S. 44 Ziff. 6.2). Die Beschwerdeführerin sei am 19. und am 20. Mai 2015 im Y.___ untersucht worden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Versicherte aus rein somatischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von Seiten des Bewegungsapparates sei bildgebend nur eine leichte lumbosakrale Degeneration nachweisbar. Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch seien die beklagten Schmerzen als rein myofaszial zu deuten, und es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden keine Defizite im Bereich der Wirbelsäule und der Gelenke. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistisch oder neurologisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei nicht zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen bestehe aus versicherungspsychiatrischer Sicht eine mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode (ICD-10 F32.1) und eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10 F45.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Diagnosen bedingten eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit als Homöopathin und in einer angepassten Tätigkeit auf dem allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt eine 50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 50 Ziff. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf beziehe sich vor allem auf die subjektiv von der Versicherten erlebten kognitiven und mnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Defizite sowie auf die verminderte Belastbarkeit (S. 52 Ziff. 7.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem im Wesentlichen unveränderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, habe sich an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chts geändert. Diese gelte ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erachtens unverändert seit der Rentenrevision im Jahr 2012 (S. 54 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mittelschwere depressive Episode, unter welcher die Versicherten seit Jahren schon leide, und aufgrund welcher sie auch in einer psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen ambulanten Behandlung stehe und Medikamente einnehme, stelle eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer dar (S. 50 f. Ziff. 7.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen liege kein sozialer Rückzug aus allen Belangen des Lebens vor. Die Versicherte pflege noch soziale Kontakte, gehe in die Natur, fahre Auto und sei 2013 noch in den Ferien gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein verfestigter, therapeutischer nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf einer Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn) vorliege, könne aufgrund eines einmaligen Untersuchungsgespräches realistischer Weise nicht beurteilt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz der bisher durchgeführten therapeutischen Interventio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen liege ein unbefriedigendes Behandlungsergebnis vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei bisher nicht gelungen, die mittelschwere depressive Symptomatik anhaltend zu verbessern, wobei auch angemerkt werden müsse, dass die medikamentösen Optionen noch nicht ausgeschöpft seien (S. 51 Ziff. 7.4). Aufgrund des langjährigen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsverlaufes sei davon auszugehen, dass eine gewisse Chronifizierung statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden habe, so dass mit keiner Besserung der Arbeitsfähigkeit über 50 % hinaus gerechnet werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten fest, die im Bericht der Fachpersonen des D.___ vom 6. Oktober 2014 genannte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung sei im Schweregrad aufgrund des Berichtes nachvollziehbar, allerdings würden keine verschiedenen einzelnen depressiven Phasen genannt, so dass sie die Diagnose rezidivierende depressive Störung so nicht stellen würden. Ihres Erachtens handle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sich um eine langjährige, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwere depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wie bereits erwähnt, sei der Schweregrad hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nachvollziehbar und decke sich auch mit ihrer jetzigen Einschätzung. Was die von den Fachpersonen des D.___ postulierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch für eine angepasste Tätigkeit anbelange, so sei dies aufgrund der Diagnose sowie der Psychopathologie, welche im Bericht erwähnt werde, in keinster Weise nachvollziehbar (S. 51 f. Ziff. 7.5). Was den Bericht der Fachpersonen der B.___ vom 21. Oktober 2014 anbelange, so sei dieser nachvollziehbar, es sei je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch davon auszugehen, dass sich das psychiatrische Zustandsbild der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten seither soweit gebessert habe, dass keine schwere depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik mehr vorliege (S. 52 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des D.___ führten in ihrem Bericht vom 21. Dezember 2015 (Urk. 8/140/7-9) aus, die richtigen Diagnosen seien im Jahr 2015 die Folgenden (S. 2 f. Ziff. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches thorako- und cervikocephales Schmerzsyndrom (Diagnose Rehaclinic Zurzach, 22. April 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephropathie und Hepatopathie (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte Läsion des Nervus medianus im Karpaltunnel rechts (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin führten die Fachpersonen aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Patientin sei subjektiv auch für eine angepasste Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das positive Leistungsbild sei an guten Tagen, dass sie über kürzere Zeit den Haushalt machen, etwa zwei Stunden sitzen und etwa eine Stunde stehen sowie Lasten von etwa 5 kg heben könne. An schlechten Tagen seien diese Leistungen nicht möglich. Das negative Leistungsbild sei: kein Autofahren seit 2009 ausser ganz kurze Strecken zum Einkaufen, keine schweren Arbeiten, kein Staubsaugen, kein Einkauf mehr, keine längeren Tätigkeiten und keine einseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Tätigkeiten. Auch bei einer objektiveren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aufgrund des positiven und negativen Leistungsbildes aktuell auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. Ein Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstieg in die eigene Praxis habe ab etwa März 2012 nur für einzelne Sitzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bis Oktober 2013 stattgefunden. Hernach sei die Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychiatrisch kognitiven Defizite und der neuropsychologisch beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Depression nicht mehr tätig gewesen (S. 3 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen führten aus, die aktuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptome ab Oktober 2015 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in einer deutlichen Zunahme der Depressionen nach bekanntem Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand nach den beiden Unfällen in den Jahren 2007 und 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der eine vollständige Unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Haushalt zu bewältigen, und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin habe den Hund abgegeben. Sie koche auch nicht mehr, esse nur noch Joghurt mit Bananen und sei abhängig von der Spitex. Daher habe sich ihr Zustand erneut verschlechtert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Schreiben vom 5. September 2016 (Urk. 3/1) führten die Fachpersonen des D.___ aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 4. Februar 2011 bei ihnen in Behandlung (S. 1 Mitte). Die Lebensform der Patientin sei keineswegs selbstge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wählt. Im Jahr 2013 sei es zur Trennung vom Partner gekommen, weil dieser die Einschränkungen der Patientin durch Schmerzen im Alltag (Patientin könne nicht kochen, nicht putzen und nicht einkaufen, Partner müsse dies tun), nicht mehr habe ertragen können. Von Oktober 2013 bis Januar 2014 habe sie nur noch im Bett gelegen. Die damalige Wohnpartnerin habe der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin aus den gleichen Gründen das Zimmer gekündigt. Ab Ende 2014 sei sie dann in eine eigene Wohnung gezogen, und die Spitex komme zweimal pro Woche. Der Ex-Freund koche für die Patientin (S. 1 Ziff. 3). Zum sozialen Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug führten die Fachpersonen des D.___ aus, seit 2010 bestünden gar keine kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turellen oder gesellschaftlichen Aktivitäten mehr (S. 1 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sogenannten Ferien seien auf Anraten der behandelnden Psychiaterin we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Wärme empfohlen worden. Effektiv hätten die Ferien aus einem Besuch des Hauses der Mutter in der Toscana bestanden, und der Ex-Freund sei die gesamte Strecke gefahren. Es habe aufgrund der Schmerzen zwei Übernachtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gebraucht, und sie sei dort wegen der Schmerzen aktionsunfähig gewesen (S. 2 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Naturliebe bestehe bei genauerem Hinsehen einzig noch an der Freude an einigen Blumentöpfen, welche immer wieder austrockneten, wegen ihrer Unfähigkeit, die Blumen zu pflegen. Das Sammeln von Wildpflanzen sei nicht mehr möglich, da sich die Patientin ohne Schmerzen kaum mehr bücken könne. Der gemeinsame Hund sei fast ausschliesslich beim Ex-Partner wegen der Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziergänge, welche für die Patientin meist nicht möglich seien (S. 2 Ziff. 6). Hinzu komme, dass die Reisefähigkeit im Alltag nur noch über sehr kurze Stre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken möglich sei mit dem Auto und dem Zug. Von wesentlichen Ressourcen der Patientin könne nicht ausgegangen werden. Die Lebensform sei durch die Schmerzen und die chronische Depression bestimmt (S. 2 Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, stellte in seinem Bericht vom 10. September 2016 (Urk. 10) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes, therapieresistentes throako- und zervikozephales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach HWS-Distorsion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlform der Wirbelsäule mit Hyperlordose der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie der HWS und kompensatorischer Hyperkyphose der Brustwirbelsäule (BWS), Einschränkung der BWS-Beweglichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Unfall am 24. Juli 2007 (Zusammenstoss mit einem Baum rückwärts)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Unfall am 14. November 2010 (Sturz wegen Hunden im Wald)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nephropathie und Hepatopathien (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte Läsion des Nervus medianus im Karpaltunnel rechts (Z.___, 11. November 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ führte aus, er habe die Beschwerdeführerin am 18. August und am 1. September 2016 untersucht (S. 1). Mit Erstaunen habe er beim Studium des MEDAS-Gutachtens feststellen müssen, dass das zervicothorakovertebrale Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom einzig auf eine myofasziale Ursache zurückgeführt und ihm zudem keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwerwiegender erachte er die Tatsache, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die signifikante Hyperlordose der LWS im Gutachten nicht in die Diagnoseliste integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ert worden sei. Es handle sich dabei nicht um eine Lordosierung (Haltung, welche korrigierbar sei), son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern um eine Lordose, welche persistiere und permanent zu beobachten sei (S. 4 unten). Erfreulicherweise habe diese Hyperlordose der LWS keine Konsequenzen auf Höhe der LWS. Hingegen bestehe eine kompensatorische Verstärkung der BWS-Kyphose und der HWS-Lordose, welche den Heilungsprozess nach den HWS-Distorsions-Traumata verhindert hätten, und die Therapie-Resistenz des cervicothorakalen Syndromes gut erklärten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei damit nicht erstaunlich, dass die Patientin auf wiederholte Therapieversu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che nicht habe ansprechen können. Die Schlussfolgerungen des Gutachtens aus rheumatologischer Sicht seien falsch (S. 5 unten). Die Gutachter seien auf die erforderlichen Beurteilungskriterien des BGE 141 V 281 nicht eingegangen und hätten die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, die Auswirkung im Alltag und schliesslich die Therapie-Resistenz des cervicothorakalen Syndroms falsch eingeschätzt oder gar ignoriert. Es bestehe keine Rechtfertigung, die 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht zu annullieren (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der nach im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeleiteten Rentenrevision (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/59) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. April 2013 (Urk. 8/74 und Urk. 8/83) erfolgten vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Erhöhung der halben Invalidenrente auf eine ganze Invalidenrente von Februar bis Ende November 2012 und hernach weiterhin Zusprache der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen halben Invalidenrente lediglich eine arbeitsmedizinische Einschätzung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grunde lag (vgl. Urk. 8/68), bildet die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Prüfung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes im Zusammenhang mit der erstmaligen Rentenzusprache im April 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/50 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/57</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erstmalige Rentenzusprache erging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gut-ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 (vgl. vorstehend E. 3). Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und ein chronifiziertes zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vikovertebrales/zervikozephales Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insgesamt resultierte daraus aufgrund der psychiatrischen Diagnosen sowohl in der angestammten Tätigkeit als Ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möopathin als auch in jeder leichten Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Gutachter des Y.___ nannten in ihrem Gutachten vom August 2015 (vgl. vorstehend E. 4.3) als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und leiteten daraus eine vollständige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Homöopathin und eine von 50 % in jeder angepassten Tätigkeit ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Abweichung hiervon verneinte die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Gesundheitsschadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis darauf, dass die Lebensform der Beschwerdeführerin von dieser selbst gewählt und nicht auf gesundheitliche Einschränkungen oder einen sozialen Rückzug zurückzuführen sei, und im weiteren Ressourcen für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Standpunkt vermag jedoch nicht zu überzeugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal das Gutachten des Y.___ vom August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Anforderungen an eine beweiskräft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige Expertise (vorstehend E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1.5) erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, indem es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinandersetzt. Zudem erging es in Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorakten, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, und die Schlussfolgerungen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Experten sind begründet. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter des Y.___ nannten im Wesentlichen die gleichen Diagnosen wie bereits die Gutachter der Z.___ in ihrem Gutachten vom November 2009. Ausdrücklich hielten die Gutachter des Y.___ fest, dass retrospektiv mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem unveränderten Zustandsbild seit dem Jahr 2012 ausgegangen werden müsse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übrigen vorliegenden medizinischen Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was auf eine anderweitige Einschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzung der Lage hindeuten würde. Dr. A.___ nahm in seinem Bericht vom Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 4.1) bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eine Vermischung von psychischen und somatischen Diagnosen vor, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von Seiten der Fachpersonen der B.___ im Oktober 2014 (vgl. vorstehend E. 4.2) beschriebene schwere depressive Symptomatik erachteten die Gutachter des Y.___ nach Untersuchung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin im Mai 2015 für gebessert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die von den Fachpersonen des D.___ im Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 4.4) geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin anbelangt, ist festzuhalten, dass es dem Bericht an einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektive Befunderhebung mangelt und sich die Fachpersonen des D.___ im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin stützten. Eine Verschlechterung respektive eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes der Beschwerdeführerin lässt sich auch dem Bericht von Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2016 (vgl. vorstehend E. 4.6) nicht entnehmen, handelt es sich dabei doch lediglich um eine andere Beurteilung eines im Wesentlichen unveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gesundheitlichen Zustandes. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Hintergrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Argumentation der Beschwerdegegnerin, die Beschwerdeführerin verfüge über hinreichende Ressourcen, welche ihr die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nun ermöglichen sollten (vgl. vorstehend E. 2.1), nicht zu überzeugen. Dass sich diesbezüglich seit der erstmaligen Rentenzusprache nichts geändert hat, lässt sich überdies dem Schreiben der Fachpersonen des D.___ vom September 2016 (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 4.5) entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein verbesserter Gesundhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit der Rentenzusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ausgewiesen, womit es an einer revisionsrelevanten Sachverhaltsänderung im Sinne von Art. 17 ATSG fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Gesagten erweist sich die Einstellung der Invalidenrente mangels eines ausgewiesenen verbesserten Gesundheitszustandes und damit mangels ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es im Sinne von Art. 17 ATSG als unzulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweiser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutheissung der Beschwerde ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie angefochtene Verfügung vom 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) daher aufzuheben mit der Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ststellung, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin Anspruch auf die Ausrichtung der bisherigen halben Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird damit hinfällig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Parteientschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Prozessentschädig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung von Fr. 1‘8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweiser </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. August 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben, un</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">d es wird festgestellt, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> weiterhin Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">halbe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent-halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p></div> </div></body></html>