A bteilung III C -2797/2006 {T 0/2} U rteil vom 11. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Frölicher; R ichterin Avenati-C arpani; R ichter M esm er; G erichtsschreiberin Fankhauser. A._______, (Serbien) Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt G ojko R eljic, R echtsberatung für Ausländer, G o-R e-M a, Q uaderstrasse 18/2, 7000 C hur, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz betreffend Invalidenrente (Einspracheentscheid vom 12.5.2006). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 6. D ezem ber 1946 geborene, verheiratete, in seinem H eim atland Serbien w ohnende A._______, der von N ovem ber 1969 bis Januar 1975 in der Schw eiz gearbeitet und obligatorische Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (nachfolgend: AH V/IV) entrichtet hatte, m eldete sich über den serbischen Sozialversicherungs- träger am 31. M ärz 2004 (D atum des Einganges) bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland in G enf (IV-Stelle) zum Bezug einer schw eizerischen Invalidenrente an (IV-Akt. 1 bis 14). B. In der Folge zog die IV-Stelle verschiedene U nterlagen versicherungs- technischen, w irtschaftlichen und m edizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere: – einen am 2. N ovem ber 2004 ausgefüllten Fragebogen für den Versicher- ten, w oraus hervorgeht, dass A._______ in seinem H eim atstaat zw ischen 1979 bis 1988 als Selbständigerw erbender tätig w ar, ab 1989 jegliche Erw erbstätigkeit aufgab und ab O ktober 2003 von seinem W ohnsitzstaat eine Invalidenrente bezog; sow ie einen am selben Tag unterzeichneten, leeren Fragebogen für Arbeits- und Lohnverhältnisse von U nselbständiger- w erbenden (IV-Akt. 21 und 35); – einen m edizinischen G esam tbericht des zuständigen Versicherungsträ- gers in Belgrad vom 11. D ezem ber 2003 m it beigelegtem Fragebogen für den Arzt vom 12. Januar 2004 sow ie w eiteren spezialärztlichen Berichten vom Februar, M ai, O ktober und D ezem ber 2004, w oraus sich im W esent- lichen ergibt, dass A._______ im Juli 2002 w egen einer D iskushernie im Bereiche L5-S1 operiert w orden sei und seither an einem chronischen lum bospondylogenen Schm erzsyndrom im Bereiche des Beckens und des rechten Beines leide (IV-Akt. 27 bis 34 sow ie 40 bis 48). N ach Einsichtnahm e in diese U nterlagen, inklusive die übersetzten post- operativen Befunde vom Februar, M ai, O ktober und D ezem ber 2004 hielt die IV-Stellen-Ärztin D r. m ed. B._______ in ihrem Bericht vom 3. M ai 2005 dafür, dass der Versicherte seit seiner D iskushernienoperation als Elektrom echaniker nicht m ehr arbeitsfähig sei, da ihm Arbeiten in gebückter Körperhaltung nicht m ehr zum utbar seien. H ingegen seien ihm körperlich nicht belastende Tätigkeiten, w elche im W echsel der Körper- positionen ausführbar sind, in vollem Ausm asse zuzum uten. Keiner der U ntersuchungsbefunde (chronisches Lum bospondylogenes Schm erz- syndrom sow ie m uskuläre D ysbalance w egen dauernder Schonhaltung, ohne neue neurologische Ausfälle; IV-Akt. 49) verunm öglichten derartige Arbeiten. Ein von der IV-Stelle durchgeführter Einkom m ensvergleich zw ischen dem Lohn, den A._______ erzielt hätte, w enn er die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Schw eiz w eitergeführt hätte und dem durchschnittlichen Lohn in einer leidensangepassten Tätigkeit ergab eine Erw erbseinbusse von 42 Prozent (IV-Akt. 50, 51).3 C . M it Verfügung vom 13. Juli 2005 w ies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von A._______ ab. Sie begründete ihren Entscheid im W esentlichen dam it, dass keine Invalidität vorliege, die einen R entenanspruch zu begründen verm öge. Zw ar sei die letzte gew innbringende Tätigkeit auf G rund des G esundheitszustandes nicht m ehr zum utbar. D em gegenüber sei die Ausübung einer anderen, leichteren, dem G esundheitszustand besser angepassten Tätigkeit w ie z.B. H ausw art, R ezeptionist oder M useum s- w ächter und Ähnliches in rentenausschliessender W eise zum utbar (IV-Akt. 52). D . M it Eingabe vom 11. August 2005 liess A._______, vertreten durch lic.iur. G . R eljic, gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 13. Juli 2005 Einsprache erheben und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sow ie die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen. Er m achte im W esentlichen geltend, dass aus den sehr um fangreichen m edizinischen U nterlagen hervorgehe, dass er für alle (leichtere und schw ere) Tätigkeiten m indestens zu 50 Prozent arbeitsunfähig sei. D eshalb könne w eder die Beurteilung der Vertrauensärztin vom 3. M ai 2005 noch die Bem essung der Invalidität vom 13. Juni 2005 akzeptiert w erden. Er schlage vor, sich in der Schw eiz m ultidisziplinär untersuchen zu lassen. Im Ü brigen kündigte er an, er w erde noch neue m edizinische U nterlagen zustellen (IV-Akt. 54). M it Eingabe vom 16. August 2005 liess A._______ w eitere m edizinische U nterlagen einreichen: drei spezialärztliche Berichte aus dem Jahre 2002, w elche m it der O peration der D iskushernie und der anschliessenden R ehabilitation zusam m enhängen (vgl. IV-Akt. 55 bis 57), vier spezialärztliche Berichte, die zw ischen D ezem ber 2004 und Juli 2005 erstellt w urden (IV-Akt. 58 bis 61) sow ie ein G utachten des Instituts C ._______vom 10. August 2005 (IV-Akt. 62). D iesem um fassenden G utachten ist insbesondere zu entnehm en, dass der Beschw erdeführer in seiner angestam m ten Tätigkeit und in vergleichbaren Arbeiten, w elche eine physische Leistung und ein gutes G leichgew icht voraussetzen, zu 100 Prozent arbeitsunfähig sei. N ach Einsichtnahm e in die neu eingereichten m edizinischen U nterlagen aus dem Jahre 2002 und vom 28. D ezem ber 2004, 12. Januar, 18. M ai, 21. Juli und 10. August 2005 sow ie zuletzt vom 13. Februar 2006 bestä- tigte die IV-Stellen-Ärztin D r. m ed. B._______ in ihren Berichten vom 4. April und vom 4. M ai 2006 (vgl. IV-Akt. 65 und 69) ihren früheren Befund, w onach die ausländischen Arztberichte zw ar auf eine chronifizierte Schm erzsym ptom atologie hindeuteten, die aber dank verbleibender Kraft und Bew eglichkeit nicht per se die Ausführung einer leichten Verw eistätigkeit verunm ögliche. D ie letzte EM G -U ntersuchung zeige eine chronische R adiculopathie L5 rechts von m oderatem Ausm ass sow ie eine R eizung L5-S1 links von leichtem Ausm ass, w elche die angetönten m otorischen D efizite jedoch nicht erklärten. D er Ausfall des ASR rechts habe sich nicht verschlechtert. Insgesam t seien leichte, vorw iegend sitzen- de Tätigkeiten nach w ie vor vollum fänglich zum utbar. M it Einspracheentscheid vom 12. M ai 2006 w ies die IV-Stelle die Ein- sprache ab und führte im W esentlichen aus, dass ihr ärztlicher D ienst nach 4 eingehender Prüfung der neu eingereichten ärztlichen U nterlagen zum Schluss gekom m en sei, dass diese die Einschätzung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in leichten Verw eisungstätigkeiten nicht in Frage stellen w ürden. An der chronischen Schm erzsym ptom atik sei nicht zu zw eifeln, doch sei der gebesserte neurologische Zustand seit Abschluss der postoperativen R ehabilitation stabil. D ie Kraft und die Bew eglichkeit erlaubten die Ausübung einer hauptsächlich sitzenden Tätigkeit. D am it sei zw ar eine volle Arbeitsunfähigkeit im früheren Beruf erw iesen, doch sei dem gegenüber eine volle Arbeitsfähigkeit in leichteren Verw eisungstätig- keiten seit Abschluss der R ehabilitation im N ovem ber 2002 gegeben. M it einem berechneten Invaliditätsgrad von 42 Prozent liege keine Invalidität von anspruchsbegründendem Ausm ass vor (IV-Akt. 70). E. M it Beschw erde vom 14. Juni 2006 an die dam als zuständige Eidgenös- sische AH V/IV-R ekurskom m ission für Personen im Ausland (nachfolgend: R ekurskom m ission IV) liess A._______, w eiterhin vertreten durch lic.iur. G . R eljic, unter Kosten- und Entschädigungsfolge beantragen, der Einspracheentscheid vom 12. M ai 2006 sei aufzuheben und dem Beschw erdeführer eine IV-R ente zuzusprechen oder die Sache sei erneut abzuklären. Zur Begründung w erden im W esentlichen die im Einsprache- verfahren erhobenen Einw ände w iederholt: D ie Beurteilungen der Vertrauensärztin der IV-Stelle könnten angesichts seiner zahlreichen physischen und psychischen Beschw erden nicht akzeptiert w erden. Aus der ausführlichen spezialärztlichen D okum entation aus Serbien sow ie der Beurteilung des serbischen Versicherungsträgers gehe vielm ehr hervor, dass er auch für Verw eisungstätigkeiten zu m indestens 50 Prozent arbeitsunfähig sei. Im Ü brigen schlug der Beschw erdeführer nochm als vor, sich in der Schw eiz untersuchen zu lassen. F. In ihrer Vernehm lassung vom 24. Juli 2006 beantragte die IV-Stelle die Abw eisung der Beschw erde und verw ies auf die Stellungnahm en des internen ärztlichen D ienstes, den Einkom m ensvergleich sow ie den Einspracheentscheid. Zudem w ies die IV-Stelle darauf hin, dass für die Invaliditätsbem essung gem äss der ständigen R echtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts keine Bindung der schw eizeri- schen Invalidenversicherung an die Beurteilung ausländischer Versiche- rungsträger, Krankenkassen, Ärzte und w eiterer Behörden bestehe. D eren Beurteilungen w ürden der freien W ürdigung der schw eizerischen Behör- den unterliegen. G . M it Eingabe vom 14. August 2006 liess der Beschw erdeführer m itteilen, dass er seine Beschw erde vollum fänglich aufrecht erhalte. H . Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches den Parteien am 12. Februar 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itteilte. Es ging kein Ausstandsbegehren ein. I. Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten w ird, sow eit für die Entscheidfindung erforderlich, im R ahm en der nachfolgen- den Erw ägungen eingegangen.5 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D e- zem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG ; SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle des Bundes für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VG G . D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zudem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invaliden- versicherung (IVG , SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen. 1.3 Angefochten ist der Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 12. M ai 2006, der Beschw erdeführer w ohnt in Serbien. D as Bundesverw altungsgericht ist som it zur Beurteilung der Beschw erde zuständig. 2. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht (w ie schon vor der R ekurskom m ission IV) richtet sich nach dem Verw altungsverfahrens- gesetz, sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts anderes bestim m t (Art. 37 VG G ; aArt. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it aArt. 85bis des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung [AH VG , SR 831.10]). Vorbehalten bleiben gem äss Art. 3 Bst. dbis Vw VG die besonderen Bestim m ungen des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1). 2.1 D ie Beschw erde w urde frist- und form gerecht eingereicht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG , Art. 52 Vw VG ). 2.2 Als Adressat des seine Einsprache abw eisenden Entscheides ist der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt und er hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG ). Auf die Beschw erde ist daher einzutreten. 2.3 D er Beschw erdeführer kann im R ahm en des Beschw erdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des M issbrauchs oder der Ü berschreitung des Erm essens, die unrichtige oder unvollständige Fest- stellung des Sachverhalts sow ie die U nangem essenheit des Entscheids rügen (Art. 49 Vw VG ). 3. Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache m assgebenden gesetz-6 lichen G rundlagen darzulegen. 3.1 N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats- angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 198 E. 2b, BG E 122 V 381 E. 1 m it H inw eis). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien, neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Antragsteller als Bürger von Serbien findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialver- sicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenver- sicherung gehört, einander gleich, sow eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente sow ie der anw endbaren Verfahrens- vorschriften von dem in Art. 2 des Abkom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-jugoslaw ischen Vereinbarungen. 3.2 N ach der R echtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der R egel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 12. M ai 2006) ein- getretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 1 E. 1.2 m it H inw eis). W eiter sind in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung hatten (BG E 130 V 329). D eshalb ist hier das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialver- sicherungsrechts anw endbar. D ie im ATSG enthaltenen Form ulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erw erbsunfähigkeit, der Invalidität und der Einkom m ensvergleichsm ethode entsprechen den bisherigen von der R echtsprechung dazu entw ickelten Begriffen in der Invalidenversicherung. D em zufolge haben die von der R echtsprechung dazu herausgebildeten G rundsätze unter der H errschaft des ATSG w eiterhin G eltung (BG E 130 V 343). Sow eit ein R entenanspruch auch für die Zeit nach dem 1. Januar 2004 zu prüfen ist, sind w eiter die m it der 4. IV-R evision zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen G esetzesänderungen zu beachten. 3.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG ). D ie Invalidität kann Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähig- keit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 7 psychischen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 3.4 Bei erw erbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gem äss Art. 16 ATSG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkom - m ensvergleichs zu bestim m en. D azu w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkom m en), in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sogenanntes Valideneinkom m en). D er Einkom m ensver- gleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die beiden hypothe- tischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Einkom m ens- differenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 130 V 343 E. 3.4.2, BG E 128 V 29 E. 1). 3.5 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdefall das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugem utet w erden können (BG E 125 V 256 E. 4, BG E 115 V 133 E. 2; AH I-Praxis 2002 S. 62 E. 4b.cc). 3.6 G em äss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, w enn sie m indestens zu 66 2/3 Prozent, auf eine halbe R ente, w enn sie m indestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, w enn sie m indes- tens zu 40 Prozent invalid sind. D ie seit dem 1. Januar 2004 m assgeb- lichen neuen R entenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe R ente, bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 60 Prozent Anspruch auf eine D reiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von m indestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze R ente (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit dem 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Fassung). G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte aus- gerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz (oder in einem M itgliedstaat der Europäischen G em ein- schaften, vgl. BG E 130 V 253 E. 2.3) haben. 3.7 D er R entenanspruch entsteht gem äss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens in 8 dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person m indestens zu 40 Prozent bleibend erw erbsunfähig (Art. 7 ATSG ) gew orden ist (Bst. a) oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG ) gew esen w ar (Bst. b). Bei Versicherten m it W ohnsitz im Ausland entsteht der R entenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG jedoch erst, w enn sie w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 50 Prozent arbeitsunfähig gew esen sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 50 Prozent beträgt, w eil Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchs- voraussetzung darstellt (BG E 121 V 264 E. 6c). 3.8 Anspruch auf eine ordentliche R ente haben gem äss Art. 36 Abs. 1 IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die schw eizerische Sozial- versicherung geleistet haben. M eldet sich ein Versicherter m ehr als zw ölf M onate nach Entstehen des Anspruchs an, so w erden die Leistungen in Abw eichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). 4. Im vorliegenden Fall ist nicht bestritten, dass der Beschw erdeführer die M indestbeitragszeit gem äss Art. 36 Abs. 1 IVG erfüllt und in seinem ursprünglichen Beruf als Elektrom echaniker nicht m ehr arbeitsfähig ist. Streitig ist hingegen, ob in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeits- unfähigkeit vorliegt sow ie, ob ein Invaliditätsgrad von m indestens 50 Pro- zent und som it ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. D a sich der Beschw erdeführer am 31. M ärz 2004 für Leistungen der schw eizerischen Invalidenversicherung angem eldet hat, steht ihm ein allfälliger R entenan- spruch frühestens ab dem 31. M ärz 2003 zu, w eshalb bei der Prüfung des R entenanspruchs nicht vor diesen Zeitpunkt zurückzugehen ist. Im Folgen- den ist deshalb zu untersuchen, ob der Beschw erdeführer zw ischen dem 31. M ärz 2003 und dem 12. M ai 2006 (D atum des Einspracheentscheides) in einem rentenberechtigenden Ausm ass invalid gew orden ist. 5. Aus den Akten geht hervor, dass der Beschw erdeführer seit der im Jahre 2002 durchgeführten D iskushernienoperation im W esentlichen an einer chronifizierten Schm erzsym ptom atologie im Bereiche des Beckens und des rechten Beines leidet. 5.1 Ü bereinstim m ung besteht hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf. Sow ohl die serbischen Ärzte (sow eit sie sich überhaupt zur Arbeits- fähigkeit äussern) als auch der interne ärztliche D ienst der IV-Stelle kam en zum Schluss, dass der Beschw erdeführer seine frühere Tätigkeit als Elektrom echaniker beziehungsw eise Elektriker nicht m ehr ausüben könne. Zur Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit äussern sich die serbischen Ärzte, entgegen der Behauptung des Beschw erdeführers, es w ürde auch hinsichtlich der Verw eisungstätigkeiten m indestens eine 50- prozentige Arbeitsunfähigkeit attestiert, nicht ausdrücklich. Im G utachten des Instituts C ._______w ird jedoch detailliert ausgeführt, w elche Tätigkeiten dem Versicherten nicht m ehr zum utbar seien, insbesondere 9 Arbeiten über längere Zeit in gebückter H altung oder in anderen Zw angsstellungen, körperlich belastende Arbeiten, Arbeiten, die ein gutes G leichgew icht voraussetzen (IV-Akt. 62, S. 4). G estützt auf die verschie- denen Berichte und das G utachten schloss die IV-Stellenärztin, in einer leichten, hauptsächlich sitzenden Verw eisungstätigkeit sei der Beschw er- deführer vollschichtig arbeitsfähig (IV-Akt. 65). D iese Einschätzung erscheint nachvollziehbar und steht nicht im W iderspruch zu den übrigen m edizinischen Beurteilungen der serbischen Ärzte. Aus den Akten ergeben sich im Ü brigen keine H inw eise, w elche Zw eifel an dieser Beurteilung aufkom m en liessen. 5.2 Im W eiteren ist darauf hinzuw eisen, dass chronische Schm erzen allein noch keine Invalidität zu begründen verm ögen. Invalidenversicherungs- rechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erw erbsfähigkeit, w elche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten W illens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verw erten, abw enden könnte; das M ass des Forderbaren w ird dabei w eitgehend objektiv bestim m t (BG E 131 V 49 E. 1.2). In Anbetracht der sich m it Bezug auf Schm erzen naturge- m äss ergebenden Bew eisschw ierigkeiten genügen m ithin die subjektiven Schm erzangaben der versicherten Person für die Begründung einer (teilw eisen) Invalidität allein nicht; vielm ehr m uss im R ahm en der sozial- versicherungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt w erden, dass die Schm erzangaben durch dam it korrelierende, fachärztlich schlüssig fest- stellbare Befunde hinreichend erklärbar sind, andernfalls sich eine rechts- gleiche Beurteilung der R entenansprüche nicht gew ährleisten liesse. D ie R echtsprechung geht selbst bei einer fachärztlich diagnostizierten som atoform en Schm erzstörung von der Verm utung aus, dass diese oder ihre Folgen m it einer zum utbaren W illensanstrengung überw indbar sind, diese m ithin nur ausnahm sw eise zu einer Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG führen kann (BG E 132 V 352 E. 2.2). G em äss dem G utachten des Instituts C ._______w urde bei der neuropsychiatrischen U ntersuchung eine ängstlich-depressive Sym ptom atik und eine Schw äche der Im pulskontrolle festgestellt. Eine krankheitsw ertige psychische Störung oder eine anhaltende som atoform e Störung w urde aber nicht diagnostiziert (IV-Akt. 62, S. 2). Eine Arbeitsun- fähigkeit aufgrund einer psychischen G esundheitsbeeinträchtigung liegt offensichtlich nicht vor. Es sind som it keine U m stände ersichtlich, w elche die Schm erzüberw indung und einen W iedereinstieg in den Arbeitsprozess ausnahm sw eise als unzum utbar erscheinen liessen. 5.3 Aufgrund der m edizinischen Akten ergibt sich für den hier m assgebenden Beurteilungszeitraum (siehe Erw ägung 4) ein klares und einheitliches Bild, w eshalb w eitere Abklärungen nicht erforderlich sind. D er Beschw er- deführer ist in seiner bisherigen Tätigkeit als Elektrom echaniker sow ie in anderen körperlich schw eren Tätigkeiten oder solchen, die eine gew isse Belastung des rechten Beines erfordern, vollständig arbeitsunfähig. H inge- gen ist ihm die Verw ertung seiner R estarbeitsfähigkeit in einer leichten, körperlich nicht belastenden, vorw iegend sitzend ausgeübten Tätigkeit vollschichtig zum utbar. D ie IV-Stelle hat deshalb zu R echt eine volle 10 Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit angenom m en. 6. Zu prüfen bleibt die erw erbliche Seite. D er von der IV-Stelle durchgeführte Einkom m ensvergleich, der hier näher zu prüfen ist, ergab eine Erw erbsein- busse von 42 Prozent. 6.1 Für die Erm ittlung des Einkom m ens, w elches der Beschw erdeführer ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkom m en), ist entscheidend, w as er im Zeitpunkt des allfälligen R entenbeginns nach dem Bew eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit als G esunder tatsächlich verdient hätte. D abei w ird in der R egel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom m ensentw icklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es em pirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne G esundheitsschaden fortgesetzt w orden w äre. Ausnahm en m üssen m it überw iegender W ahrscheinlichkeit erstellt sein (BG E 129 V 222 E. 4.3.1 m it H inw eisen). D er Beschw erdeführer erzielte sein letztes Salär in der Schw eiz im Jahr 1975, Angaben über den zuletzt als selbständig Erw erbender erzielte Verdienst in Serbien liegen nicht vor. D ie Verw altung hat deshalb zu R echt auf die D urchschnittslöhne gem äss der schw eizerischen Lohnstruktur- erhebung des Bundesam tes für Statistik (LSE) abgestellt. D er Bruttolohn (Zentralw ert) von Arbeitern m it speziellen Berufskenntnissen in der Fabrikation von elektrischen G ütern betrug im Jahr 2002 m onatlich Fr. 5'880.-- (Tabelle A1, 30-32, Anforderungsniveau 3, M änner). Bei der Anw endung dieser Tabelle gilt es zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 W ochenstunden zugrunde liegt. Angepasst an die im Jahr 2002 in der Industrie betriebsübliche w öchentliche Arbeitszeit von 41,2 Stunden (D ie Volksw irtschaft, H eft 4/2007, S. 90 Tabelle B9.2) beträgt das m assgebliche m onatliche Einkom m en Fr. 6'056.-- . 6.2 Als Einkom m en, das die versicherte Person trotz gesundheitlicher Beein- trächtigungen zum utbarerw eise noch zu realisieren verm ag (Invalidenein- kom m en), ist zu berücksichtigen, w as durch eine zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener M arktlage erzielt w erden könnte. Für die Festsetzung des Invalideneinkom m ens ist nach der R echtsprechung prim är von der beruflich-erw erblichen Situation auszugehen, in w elcher die versicherte Person konkret steht. H at der Versicherte keine zum utbare Erw erbs- tätigkeit aufgenom m en, sind auch für die Bestim m ung des Invalidenein- kom m ens Tabellenlöhne w ie die LSE heranzuziehen (vgl. BG E 129 V 472 E. 4.2.1 m it H inw eisen). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisgem äss nicht überm ässige Anforde- rungen zu stellen; diese hat vielm ehr nur sow eit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Erm ittlung des Invaliditätsgrades gew ährleistet ist. Für die Invaliditätsbem essung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ürden (AH I-Praxis 1998 S. 287 E. 3b; U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 654/05 vom 11 vom 22. N ovem ber 2006 E. 7.2.2). D ie IV-Stelle hat auf die statistischen Bruttolöhne für einfache und repeti- tive Tätigkeiten in folgenden W irtschaftszw eigen im Sektor D ienstleistun- gen (LSE 2002, Tabelle A1, Anforderungsniveau 4, M änner) abgestellt: D etailhandel und R eparatur (Fr. 4'234.--, Ziff. 52), D ienstleistungen für U nternehm en (Fr. 4'309.--, Ziff. 74), Sonstige öffentliche und persönliche D ienstleistungen (Fr. 4'139.--, Ziff. 90-93). D en D urchschnitt dieser Brutto- löhne von Fr. 4'227.-- hat sie sodann auf die durchschnittliche w öchent- liche Arbeitszeit im Jahr 2002 von 41,7 Stunden (vgl. D ie Volksw irtschaft, H eft 4/2007, S. 90 Tabelle B9.2) um gerechnet und so einen D urchschnitts- lohn von m onatlich Fr. 4'407.-- erm ittelt. W eiter hat die Verw altung einen leidensbedingten Abzug von 20 Prozent vorgenom m en und sodann ein m onatliches Invalideneinkom m en von Fr. 3'526.-- errechnet (IV-Akt. 51). D ie D ifferenz von Fr. 2'530.-- zum Valideneinkom m en (Fr. 6'056.--) ent- spricht som it gerundet 42 Prozent (zu den R undungsregeln vgl. BG E 130 V 121). 6.3 D ie Verw altung hat den Einkom m ensvergleich in m ehrfacher H insicht eher zu G unsten des Versicherten vorgenom m en: Zunächst hat sie nicht auf den Zentralw ert für einfache und repetitive Tätigkeiten im gesam ten priva- ten Sektor abgestellt, sondern nur auf die erw ähnten drei W irtschafts- zw eige im D ienstleistungssektor. D araus ergibt sich ein um Fr. 330.-- tieferes Einkom m en als Berechnungsgrundlage für das anrechenbare Invalideneinkom m en. Zudem hat sie das Alter des Beschw erdeführers sow ie die Tatsache, dass er nur noch leichte, angepasste Tätigkeiten aus- üben kann, m it einem leidensbedingten Abzug von 20 Prozent berücksich- tigt, w as m it Blick auf die Praxis als eher grosszügig erscheint (vgl. BG E 126 V 75 E. 4). D er Invaliditätsgrad beträgt som it (m axim al) 42 Prozent und liegt dam it deutlich unter dem rentenanspruchbegründenden Invalidi- tätsgrad von m indestens 50 Prozent (siehe Erw ägung 3.6 f.). 6.4 Aus dem G esagten folgt, dass die IV-Stelle zu R echt einen R enten- anspruch verneint hat. D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen und der Einspracheentscheid vom 12. M ai 2006 zu bestätigen. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 7.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da es im vorliegenden Verfahren über die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, und gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und nach der Praxis des Bundesverw altungsgerichts für die hängigen Beschw erden gegen IV-Einspracheentscheide auch w eiterhin anw endbaren Bestim m un- gen keine Verfahrenskosten erhoben w erden (Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 AH VG ). 7.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario).12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde vom 14. Juni 2006 gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 12. M ai 2006 w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet (G erichtsurkunde): - dem Beschw erdeführer - der Vorinstanz - dem Bundesam t für Sozialversicherung D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Johannes Frölicher Susanne Fankhauser R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :