{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2025-06-05", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2025-6_2025-06-05.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=13833&type=1563347022&cHash=672262874e83126421159baff7d61ce4", "Checksum": "65b76afbebba8189320ef34a4e34650e"}, "Scrapedate": "2025-09-21", "Num": ["B 2025/6"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 05.06.2025 B 2025/6"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 05.06.2025 B 2025/6"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 05.06.2025 B 2025/6"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Anwaltliches Disziplinarverfahren. Art. 12 lit. a und lit. e sowie Art. 17 Abs. 1 BGFA.\r\n\r\nVerh\u00e4ltnis zwischen dem sitzungspolizeilichen (Art. 128 Abs. 1 ZPO) und anwaltlichen Disziplinarrecht (Art. 12 lit. a und Art. 17 BGFA): Ein in Nachachtung des Postulats der Einheit der Rechtsordnung zu bejahender Bedarf an einer mittels Bindungswirkung her-zustellenden Harmonisierung bei der Rechtsanwendung von Art. 128 Abs. 1 ZPO einerseits und Art. 12 lit. a in Verbindung mit Art. 17 BGFA andererseits besteht nicht.\r\n\r\nDie von der Rechtsanw\u00e4ltin gegen einen Kreisrichter \u2013 zur Begr\u00fcndung von Ausstandsgesuchen wegen Feindschaft (Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO) \u2013 schriftlich erhobenen Vorw\u00fcrfe erreichten sowohl hinsichtlich der Sch\u00e4rfe der Formulierungen als auch mit Blick auf de-ren Inhalt stellenweise eine derart sp\u00f6ttische, herabw\u00fcrdigende Wucht, dass sie mit einer sorgf\u00e4ltigen und gewissenhaften Berufsaus\u00fcbung (Art. 12 lit. a BGFA) in Konflikt gera-ten. Von Bedeutung ist zudem, dass es die Rechtsanw\u00e4ltin auch bei der Behauptung der tats\u00e4chlichen Grundlagen, aus denen sie ihre mitunter heftigen Vorw\u00fcrfe abgeleitet hat-te, an der gebotenen Sorgfalt bzw. Gewissenhaftigkeit vermissen liess. \r\n\r\nDer vorliegend zu beurteilende absolute, vollumf\u00e4ngliche Honorarverzicht verst\u00f6sst nicht gegen Art. 12 lit. e BGFA, da er unbedingt und damit gerade nicht nur f\u00fcr den Fall eines ung\u00fcnstigen Verfahrensausganges erfolgte, womit ihm der Charakter eines Erfolgshono-rars abgeht. (Verwaltungsgericht, B 2025/6)"}], "ScrapyJob": "446973/61/1902", "Zeit UTC": "21.09.2025 03:04:02", "Checksum": "c7e3f6e8927b5921b83bd9f392b31b3a"}