<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00265</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1993, war seit dem 5. August 2013 als Lernende Fachangestellte Gesundheit befristet mit einem Pensum von 100 % bei den Y.___ angestellt und dadurch bei der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung Stadt Zürich obligatorisch unfallversichert (vgl. Urk. 10/G1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juli 2015 wurde die Versicherte bei einem Bootsausflug ins Wasser gestossen, wobei sie auf eine badende Person fiel und ihr die stossende Person auf den Kopf fiel (vgl. Unfallmeldung, Urk. 10/G1; Unfallschilderung, Urk. 10/G4). In der Folge traten Kopfschmerzen und zwei Tage später auch Schwindel auf (vgl. Urk. 10/M1 S. 3 oben). Vom 6. bis 8. Juli 2015 war die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte im Z.___, Klinik für Neurologie, hospitalisiert. Die erstbehandelnden Ärzte des Z.___ diagnostizierten im Wesentlichen eine Commotio cerebri bei Status nach Kopfanprall sowie intermittierende frontal betonte Kopfschmerzen und verordneten ihr Medikamente (vgl. Austrittsbericht vom 8. Juli 2017, Urk. 10/M1). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Seit dem 19. August 2015 arbeitete die Versicherte wieder zu 60 % (Urk. 10/G13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1. Juli 2016 teilte die Unfallversicherung Stadt Zürich mit, dass sie die Versicherungsleistungen per 4. Juli 2016 einstelle, da der Status quo ante erreicht sei (Urk. 10/G39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. September 2016 Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. 10/J1), welche mit Einspracheentscheid der Unfallversicherung Stadt Zürich vom 19. Oktober 2016 abgewiesen wurde (Urk. 10/J5 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) erhob d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und beantrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, dieser sei aufzuheben und es seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Leistungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rente etc.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch für die Zeit ab 4. Juli 2016 auszurichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung Stadt Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7. Dezember 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltliche Rechtsvertretung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewilligt und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 2. Februar 2017 an ihren Anträgen fest (Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 15. Februar 2017 ebenfalls an ihrem Antrag fest (Urk. 15). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 21. Februar 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 4. Juli 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin besteht, mithin der rechtsgenügliche Kausalzusammenhang zwischen den zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) aus, hinsichtlich der bestehenden Kopfschmerzproblematik sei ein erreichter Status quo sine vel ante ein Jahr nach dem Unfall mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit aktenmässig ausgewiesen und nach diesem Zeitpunkt die natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Kausalität zu verneinen (S. 4 unten). Selbst in der Annahme, dass eine Commotio cerebri erlitten worden wäre, sei nach der Rechtsprechung von einer voll reversiblen Verletzung auszugehen, welche innert ein paar Wochen beziehungsweise Monaten spontan und folgenlos abheile (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 9) hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Aktenlage erwiesen sei, dass die Beschwerdeführerin kein Halswirbelsäulen-Beschleunigungstrauma, sondern lediglich eine Commotio cerebri erlitten habe, wobei zu keinem Zeitpunkt ein Bewusstseinsverlust statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden habe (S. 3 Mitte). Die Schwere des Unfallereignisses sei nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidrelevant und somit von ihr zu Recht nicht im Speziellen abgeklärt worden (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Duplik (Urk. 15) führte die Beschwerdegegnerin an, dass auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der echtzeitlichen Berichte keine erlittene HWS-Distorsion ausgewiesen sei (S. 2 Mitte). In der Annahme, es würde sich um ein Ereignis von mittlerer Schwere im Grenzbereich zu den leichten Unfällen handeln, wäre die Adäquanz nach der Psychopraxis nach BGE 115 V 133 angesichts zu weniger entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chender Kriterien zu verneinen (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte in der Beschwerde (Urk. 1) insbesondere gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, dass die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 4. Juli 2015 als Unfall und die bestehenden Kopfschmerzen als deren Folge anerkannt habe (S. 5 Ziff. 3). Es genüge, wenn der Unfall auch eine Teilursache darstelle, welche nicht mehr im Vordergrund stehe (S. 6 Ziff. 4). Der Unfall sei kein nebensächliches Ereignis, sondern habe zu erheblichen, mechanischen Einwirkungen auf ihren Kopf geführt. Die Krafteinwirkungen seien, anders als bei Verkehrsunfällen, bis heute nicht untersucht worden (S. 6 Ziff. 5). Die Ansicht von Dr. B.___, dass Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden nach sechs bis zwölf Monaten ausgeheilt seien, treffe nicht zu. Posttraumatische Kopfschmerzen könnten auch über die Dauer von einem Jahr chronifizieren (S. 6 Ziff. 6). Bei der Stellungnahme von Dr. A.___ handle es sich um ein reines Aktengutachten, welchem nur der Beweiswert einer versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinternen Beurteilung zukomme (S. 5 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Replik (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin fest, dass ein Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschluss eindeutig zu früh sei. Bevor die Frage der Adäquanz geprüft werden könne, sei festzustellen, ob von der Heilbehandlung keine namhafte Besserung zu erwarten sei. Die Sache sei bei weitem nicht austherapiert (S. 2 Ziff. 2). Inwiefern psychische Leiden im Vordergrund stehen sollen, damit die sogenann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Psychopraxis zur Anwendung kommen solle, sei nicht nachvollziehbar. Psychische Auffälligkeiten seien nicht ersichtlich (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 6. bis 8. Juli 2015 war die Beschwerdeführerin im Z.___, Klinik für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, hospitalisiert. Die Ärzte des Z.___ nannten im Austrittsbericht vom 8. Juli 2015 (Urk. 10/M1) folgende Hauptdiagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Commotio cerebri bei Status nach Kopfanprall am 4. Juli 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende frontal betonte Kopfschmerzen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ führten aus, die Beschwerdeführerin sei notfallmässig zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden, bei Verdacht auf Schädelhirntrauma. Klinisch-neurologisch zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge sich eine Druckdolenz über der gesamten HWS, paravertebral betont bei normaler, jedoch teilweise schmerzhafter HWS-Beweglichkeit. Zusätzlich hätten sich eine diskrete linksseitige Kraftminderung sowie eine leichtgradige brachio-facio-crurale Hypästhesie gefunden. Im MRI des Kopfes habe sich kein Hinweis für eine Ischämie, Dissektion oder sonstige Pathologie im Hirnparenchym gefunden (S. 4 unten). Im HWS-Röntgen habe sich kein Hinweis auf eine ossäre Läsion gezeigt. Das MRI der HWS sei altersentsprechend gewesen, insbesondere ohne Weichteilverletzung. Unter der Analgesie sei es rasch zu einer deutlichen Schmerzminderung gekommen (S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 7. September 2015 (Urk. 10/M3) diagnostizierten die Ärzte des Z.___, Klinik für Neurologie, als Hauptdiagnose eine posttraumatische Migräne. Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin seit einem Unfall mit Kopfanprall unter täglich vorhandenen, pulsierenden Kopfschmerzen leide. Bei Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz sei die Tramal-Dosis reduziert und mit Saroten begonnen worden. In der Folge seien starke Entzugser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinungen mit innerer und äusserer Unruhe aufgetreten (S. 3 oben). Aktuell bestünden trotz Einnahme von Novalgin weiterhin Schmerzen sowie Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen. Aufgrund der angegebenen Beschwerdesymptomatik werde der Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz als posttraumatischer migränoser Kopfschmerz gewertet (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Z.___, Klinik für Neurologie, nannten mit Bericht vom 4. November 2015 (Urk. 10/M5) folgende Hauptdiagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne und teilweise mit Aura, seit Diagnose 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfanprall bei Sprung von Boot</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Z.___ gaben an, die Beschwerdeführerin leide an frontal betonten, pulsierend-drückenden Kopfschmerzen mittlerer bis starker Intensität, mit Nausea, Photo- und Phonophobie, Rückzugstendenz sowie passager während der Kopfschmerzen bestehenden Sehstörungen in Form von Verschwommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen als Migräne ohne und teilweise mit Aura. Die klinisch-neurologische Untersuchung zeige einen stationären Befund ohne Hinweis auf eine zentrale Läsion. Seit der letzten Kontrolle sei es zu einer Reduktion der Kopfschmerztage auf vier Mal pro Woche gekommen (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Neurologie, erstellte am 14. Januar 2016 ein Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/M10). Sie nannte folgende neurologische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (S. 4 unten): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">osttraumatische Migräne bei le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ichter Kopfverletzung am 4. Juli 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ekundärer Kopfschmerz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">durch Medikamentenübergebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, dass der neurologische Befund keine objektivierbaren Auffälligkeiten zeige; es ergäben sich Hinweise auf eine gewisse funktionelle Symptomatik bei Testung der Koordination des linken Armes im Finger-Nase-Versuch beziehungsweise ein Absinken des linken Armes im Armhalteversuch ohne Pronationstendenzen, was gegen eine organische Parese spreche (S. 5 oben). Die geschilderten Kopfschmerzen seien insgesamt mit einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Migräne vereinbar. Erstmanifestationen einer Migräne als Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge seien selten, kämen jedoch durchaus vor allem bei jüngeren Personen vor. Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Kopfschmerzen könnten über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten nach dem Ereignis durch eine sogenannte leichte zentral-vege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tative Störung bestehen (S. 5 Mitte). Bei Anhalten der Kopfschmerzen auch mehr als ein Jahr nach dem Unfall seien unfallfremde Faktoren als über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegende Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursache anzunehmen, beispielsweise weiterhin betriebener Analgetika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum beziehungsweise psychiatrische Komorbiditäten. Bei Disposition zur Entwicklung einer Migräne sei das Unfallereignis als sogenannte Gelegenheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursache zu werten (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ bejahte einen erreichten Status quo sine vel ante per spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis (S. 5 unten). Die Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in ihrer Tätigkeit (Auszubildende Fachangestellte Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit) sei qualitativ nicht eingeschränkt. Wegen der noch anhaltenden Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen und der Begleitsymptomatik sollte sie die Möglichkeit haben, mehr Pausen einzulegen, sich gegebenenfalls dabei auch hinlegen zu können (S. 6 oben). Die Arbeitsunfähigkeit betrage ab dem 5. Oktober 2015 40 %. Eine monatliche Steigerung des Arbeitspensums um 10 % sei vertretbar. Spätestens im Juli 2016 sollte eine vollständige Arbeitstätigkeit erreicht sein (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 24. März 2016 (Urk. 10/M11) aus, dass trotz ausgebauten Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen (medikamentös und körpertherapeutisch) keine wirkliche Stabilisierung ersichtlich sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, erstellte am 22. März 2016 ein Aktengutachten zuhanden des Haftpflichtversicherers (Urk. 10/M12). Dr. D.___ führte aus, die initialen schweren Kopfschmerzen müssten im Zusammenhang mit dem Unfall gesehen werden. Der Verlauf sei jedoch ungewöhnlich. Norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerweise würden gerade die Migränesymptome wie Licht- und Lärmempfind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit in der Tendenz langsam abklingen. Hier hätten sich aber die typischen Migränesymptome offenbar gesteigert und letztlich sei es zu einer Migräne mit Aura gekommen, was für eine posttraumatische Migräne ungewöhnlich sei (S. 3 oben). Es müsse angenommen werden, dass sich hier neben posttraumatischen Kopfschmerzen eine klassische Migräne entwickelt habe, welche in jedem Lebensalter auftreten könne (S. 3 Mitte). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuelle Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Commotio cerebri könne bei diesem Kopfanprall nicht angenommen werden, da keine Bewusstlosigkeit vorhanden gewesen sei (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des E.___ nannten im Bericht vom 2. Februar 2016 (Urk. 10/M13) folgende Diagnosen (S. 1 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Migräne ohne Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatisch nach Unfall mit Kopfanprall am 4. Juli 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischer Kopfschmerz bei leichter Kopfverletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfanprall bei Sprung von Boot</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anstrengungsasthma seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gaben an, dass die Beschwerdeführerin seit Dezember 2015 an vier Mal wöchentlich auftretenden Kopfschmerzen leide, wobei die Dauer zwischen vier Stunden bis zu einem Tag betrage (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, nahm am 22. Juni 2016 aufgrund der Akten Stellung zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/M23). Er führte aus, dass gemäss Aktenlage eine Bewusstlosigkeit beziehungsweise eine Bewusstseinsminderung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verneint worden, aber trotzdem eine Commotio cerebri diagnostiziert worden sei. Dies stelle einen Widerspruch dar, offensichtlich habe keine Commotio cerebri bestanden. Zudem könne er die in den Akten beschriebene posttraumatische Genese der Migräne nicht nachvollziehen (S. 2 oben). Dr. A.___ hielt fest, dass strukturelle Veränderungen nicht hätten nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen werden können. Bei einer bestehenden Disposition zur Entwicklung einer Migräne sei das Unfallereignis als sogenannte Gelegenheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursache zu werten (S. 2 Mitte). Die Beurteilung von Dr. B.___, wonach der Status quo sine vel ante spätestens ein Jahr nach dem Ereignis erreicht werde, sei nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Offensichtlich bestehe eine Disposition zu chronischen Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen mit einem, wie von Dr. B.___ beschrieben, zusätzlich vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den unfallfremden Kopfschmerz durch Medikamentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrauch (S. 2 unten). Die Beschwerden seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens möglicherweise unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte die natürliche Kausalität zwischen der noch bestehenden Kopfschmerzproblematik und dem Unfall vom 4. Juli 2015. Wie gesehen (vorstehende E. 1.3), ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Beurteilungen von Dr. B.___ und Dr. A.___ war der Status quo sine vel ante spätestens ein Jahr nach dem Ereignis erreicht. Bei einer bestehenden Disposition zur Entwicklung einer Migräne wurde das Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis als sogenannte Gelegenheitsursache beurteilt. Auch Dr. D.___ hielt fest, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuelle Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Die Frage der natürlichen Kausalität kann indessen offengelassen werden, wie im Folgenden zu zeigen sein wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch geklagten Beschwerden kein o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rganisches Korrelat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufweisen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denn von orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann erst dann gesprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, wenn die erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt wurden und die hierbei angewendet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Untersuchungsmethoden wissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannt sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 2 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-neurologischen Untersuchungen keine Hinweise auf eine zentrale Läsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.1 und E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorstehend). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m MRI des Kopfes ergab sich kein Hinweis für eine Pathologie im Hirnparenchym und das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der HWS zeigte altersent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige Befunde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei allfälligen natürlich unfallkausalen verbliebenen Schädigungen infolge einer Commotio cerebri, wozu auch die seit dem Unfall geklagten Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen gehören würden, wäre daher die Adäquanz gesondert zu prüfen (vgl. E. 1.5 und 1.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergibt sich, dass es an der Adäquanz fehlt, erübrigen sich auch Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zur natürlichen Kausalität (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 31. Juli 2009 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich die Frage, ob die Adäquanz nach der Schleudertrauma- oder nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 (sogenannte Psycho-Praxis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurteilen ist. Aufgrund der vorliegenden Akten ist keine erlittene HWS-Distorsion ausgewiesen. Die analoge Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt sich bei einem erlittenen Schädelhirntrauma nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung nur dann, wenn dieses mindestens im Grenzbereich zwischen einer Commotio und einer Contusio cerebri liegt, nicht hingegen, wenn der Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bei einer Commotio cerebri (milde traumatische Hirnverletzung) liegt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 4.2 sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_270/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 E. 2.1 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend diagnostizierten die Ärzte des Z.___ eine Commotio cerebri, Dr. B.___ und die Ärzte des E.___ sprachen in ihren Berichten von einer leichten Kopfverletzung. Dr. D.___ und Dr. A.___ wiesen darauf hin, dass keine Bewusstlosigkeit eingetreten sei, weshalb offensichtlich keine Commotio cerebri bestanden habe. Unbestritten ist, dass keine im Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu einer Contusio liegende Commotio cerebri diagnostiziert wurde. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend gelangt die Schleudertrauma-Praxis nicht zur Anwendung. Ist die Schleudertrauma-Praxis nicht anwendbar, so ist grundsätzlich die Psycho-Praxis anzuwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 59). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die adäquate Kausalität nach der Praxis zu den psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beanstandete den Fallabschluss ein Jahr nach dem Unfall als verfrüht. Die Prüfung der Adäquanz ist bei Anwendung der Psycho-Praxis in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 60 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes zu verstehen ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten, dass der Beschwerdeführerin spätestens ein Jahr nach dem Unfall wieder eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Kopfschmerzen könnten gemäss Angaben von Dr. B.___ über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten nach dem Ereignis bestehen, danach sei der Status quo sine vel ante erreicht. Objektivierbare, mit apparativen oder bildgebenden Abklärungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumachende Unfallfolgen bestanden zu jenem Zeitpunkt nicht mehr, weshalb ein Fallabschluss zulässig war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezogene Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">günstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die Prüfung der Adäquanz ist zunächst der Unfall nach seiner Schwere zu qualifizieren, welche sich nach dem augenfälligen Geschehens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften bestimmt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht massgebend sind demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über Folgen des Unfalls oder Begleitumstände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die nicht direkt dem Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehen zugeordnet werden können (Rumo-Jungo/Ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lzer, a.a.O., S. 61 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Als banaler oder leichter Unfall gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n beispielsweise ein geringfügi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Aufschlagen des Kopfes, ein gewöhnlicher Sturz sowie ein Sturz auf einer Treppe. Ein schweres Unfallereignis lag vor, als eine versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son aus einer Höhe von vier bis fünf Metern von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Leiter stürzte und sich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene schwere Knochenbrüche zuzog, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Absturz mit dem Gleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schirm, welcher multiple, schwerste und lebensgefährliche Verletzungen zur Folge hatte. Um einen mittelschweren Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ll im Grenzbereich zu den leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ereignissen handelte es sich, als eine Velofahrerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einem überholenden Automobi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">listen an der Lenkstange touchiert wurde, zu Fall kam und mit dem helmgeschützten Kopf aufschlug, und als jemand beim Eislaufen rückwärts auf den Hinterkopf prallte (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 62 ff. mit Hinweisen). Als mittelschwer im engeren Sinn wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beispielsweise Stürze aus einer Höhe zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen etwa zwei und etwa vier Metern in die Tiefe oder selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Sturz aus einer Höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von fünf Metern mit Landung auf den Füssen qualifiziert (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 66 f. mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfall ereignete sich so, dass die Beschwerdeführerin von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Boot aus einer Höhe von etwa 1.5 Meter (vgl. Urk. 10/M10 S. 2 unten) ins Wasser gestossen wurde, wobei sie auf eine badende Person fiel und ihr die stossende Person auf den Kopf fiel.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stufte das Unfallereignis als leicht ein und hielt ferner fest, dass selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Annahme, ein Unfall mittlerer Schwere im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen würde vorliegen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu verneinen wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dieser Einstufung ist gestützt auf das objektiv erfassb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">are Unfallereignis sowie unter Berücksichtigung der vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend genannten Beispiele zuzustimmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanz eines Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hanges wäre somit nur dann zu bejahen, wenn vier der massgeblichen Kriterien (oder eines der Kriterien ausgeprägt) erfüllt wären (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_833/2016 vom 14. Juni 2017 E. 6.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von besonders dramatischen Begleitumständen oder besonderer Eindrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit kann bei diesem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfall nicht gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in konnte selbst zum Boot zurückschwimmen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat erst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Tage spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Hausarzt aufgesucht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 10/M10 S. 2 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine ausgeprägte Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere bezüglich ihrer allfälligen Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ersichtlich. So liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinerlei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">organisch ausgewiesene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner kann nicht von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine lange andauernde Behandlung bedurfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n nur die organisch nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenen Beschwerden, welche indes keine Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung finden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 71).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen lagen nicht vor, ebenso wenig eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte. Zur Arbeitsfähigkeit ist zu erwähnen, dass der Beschwerdeführerin aus physischer Sicht, welche vorliegend massgebend ist, keine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde. Zum Kriterium „erhebliche Beschwerden“ ist festzuhalten, dass psychische und andere organisch nicht ausgewiesene Beschwerden auch dann nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen sind, wenn sie als körperlich impo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nieren (Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die nach dem Fallabschluss noch geklagten Beschwerden nicht körperlicher Natur sind, ist dieses Kriterium ebenfalls als nicht erfüllt zu erachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den sieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemässen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien keines erfüllt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind die bei der Beschwerdeführerin nach dem 4. Juli 2016 noch vorhandenen Beschwerden nicht mehr adäquat kausal zum Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis vom 4. Juli 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 4. Juli 2016 eingestellt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machte Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Markus Bischoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt 625 Minuten (entsprechend knapp 10.42 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Barauslagen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 203.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuzüglich Mehrwertsteuer) geltend (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was angesichts der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Falles angemessen erscheint. Beim praxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgemässen Stundenansatz von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- ist der unentgeltlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Rechtsvertreter somit mit Fr. 2'693.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Die Beschwerdeführerin wird auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) hingewiesen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Markus Bischoff, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'693.20</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannNeuenschwander-Erni</p></div> </div></body></html>