<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00011</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">6. Juli 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk145528172"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1983, meldete sich unter Hinweis auf eine Depression und Angststörung sowie eine seit dem 8. Januar 2018 bestehende Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 27. November 2018 (Eingangsdatum) erstmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Da der Versicherte bereits ab Oktober 2018 wieder voll arbeitsfähig war (Urk. 6/8), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 7. Februar 2019 ab (Urk. 6/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Juni 2021 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/15). Die IV-Stelle tätigte medizinische Abklärungen und holte insbesondere die Akten der Unfallversicherung (Urk. 6/18-20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 36 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 6/21, 35</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 6. Januar 2022 stellte sie dem Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/49), wogegen dieser am 4. Februar 2022 Einwand erhob (Urk. 6/52) und in der Folge weitere Arztberichte einreichte (Urk. 6/55, 57). Nach Aktualisierung der medizinischen Aktenlage (Urk. 6/61), verfügte die IV-Stelle am 21. November 2022 wie vorbeschieden (Urk. 6/64). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 6. Januar 2023 Beschwerde und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm sei insbesondere ab November 2021 eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen zu tätigen und danach nochmals über das Leistungsbegehren zu befinden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men zu tätigen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Februar 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, aufgrund eines Unfalls bestehe seit dem 29. Juni 2020 eine Erwerbsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Servicetechniker Sanitär. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem 2. November 2021 sei dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine angepasste Tätigkeit (körperlich mittelschwere Tätigkeit ohne Arbeit mit vibrierenden oder rüttelnden Maschinen) vollumfänglich zumutbar, wobei er damit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, er leide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neben den somatischen Einschränkungen auch an psychischen Beschwerden sowie einem Suchtverhalten, weshalb er vollumfänglich arbeitsunfähig sei (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Austrittsb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht der </span><span id="_Hlk145528296"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 über die stationäre Behandlung vom 8. Dezember 2020 bis 27. Januar 2021 wurden folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen genannt (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F13.3 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tika: Entzugssyndrom (Teilentzug)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F13.25 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tika: Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aber in beschützender Umgebung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F12.21 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aber in beschützender Umgebung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F14.20 Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, seit 9 Monaten abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F17.25 Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom, ständiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte attestierten dem Versicherten für die Dauer des stationären Aufenthalts eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/55/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Zuweisungsumständen wurde ausgeführt, der Versicherte trinke seit einigen Jahren täglich Alkohol und nehme seit fünf Jahren jeden Abend 2.5 mg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein. Bereits vor Eintritt habe er sich selbständig vom Alkohol entzogen, worauf es nach zehn Tagen zum Krampfanfall und anschliessender Hospitalisierung vom 26. November 2020 bis zum 3. Dezember 2020 im Stadtspital </span><span id="_Hlk145528333"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen sei. Der gelernte Sanitär Heizungsmonteur sei seit einem Sturz im Juni 2020 und Komplikationen im Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsprozess krankgeschrieben. Durch den Alkoholkonsum und dessen Folgen sowie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlichen Einschränkungen und Schmerzen durch die Verletzungen sei der Versicherte bei Eintritt stark belastet gewesen, was sich in Schuldgefühlen und einer niedergeschlagenen Grundstimmung gezeigt habe (Urk. 6/55/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da ihn das Klinikumfeld und insbesondere die Schicksale der Mitpatienten zunehmend belastet hätten, habe sich der Versicherte gegen die Fortführung der stationären und für die Weiterführung der ambulanten Behandlung bei Dr. </span><span id="_Hlk145528352"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Er habe sich gut auf den Austritt vorbereitet und habe sich Termine bei seinem behandelnden Psychiater sowie eine Tagesstruktur (Mithilfe im Geschäft eines Freundes) organisiert. Während des Aufenthalts sei es zu keinem bekannten Alkoholkonsumereignis gekommen und alle unangekündigt durchgeführten Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trollen seien negativ gewesen. Die Aufrechterhaltung der Alkoholabstinenz scheine dem Versicherten auch ausserhalb der Klinik während Belastungserpro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bungen gelungen zu sein. Er habe die Klinik psychisch stabilisiert und mit hoher Abstinenzmotivation verlassen (Urk. 6/55/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. Mai 2021 über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre Behandlung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. April 2021 bis 19. Mai 2021 wurden folgende Diagnosen bei Austritt genannt (Urk. 6/21/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.3 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F13.3 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tika: Entzugssyndrom (Teilentzug)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aber in beschützender Umgebung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F13.25 Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tika: Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F12.21 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aber in beschützender Umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F14.20 Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, mehr als ein Jahr abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F17.25 Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom, ständiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärzte attestierten dem Versicherten für die Dauer des stationären Aufenthalts eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/21/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem letzten Austritt sei die Aufrechterhaltung der Abstinenz für drei Wochen gut gelungen, bevor es zur Konsumwiederaufnahme gekommen sei. Gründe für die Konsumwiederaufnahme vom Alkohol seien Langeweile und das Umfeld bei der Arbeit gewesen. Zum erneuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hypnotikakonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgrund von Schlafproblemen gekommen. Der Opiatkonsum sei weiterhin sistiert. Mit der Konsumwiederaufnahme hätten auch die depressiven Beschwerden zugenommen, was den Substanzkonsum zusätzlich verstärkt habe (Urk. 6/21/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Versicherten, welcher zunächst geplant habe, die Entwöhnungsbehandlung in Anspruch zu nehmen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereits nach wenigen Behandlungstagen die Ambivalenz gegenüber der Behandlung spürbar geworden. Im Verlauf habe er sich für den Austritt nach dem Entzug und schliesslich für den vorzeitigen Austritt entschieden. Der Versicherte habe immer wieder b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tet, seine Kinder und die Kindsmutter, zu welchen eine sehr gute Beziehung bestehe, zu vermissen, was den Aufenthalt zu erschweren schien. Im Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lungsverlauf habe der Versicherte nach einem Spitaluntersuch zudem erfahren, dass seine Arbeitsfähigkeit bezüglich seiner Armfraktur wieder teilweise gegeben gewesen sei, woraufhin er sich aktiv um eine neue Stelle bemüht und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> schliesslich auch gefunden habe. Subjektiv und objektiv hätten während der Behandlung immer wieder starke Stimmungsschwankungen sowie ein zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mender Rückzug des Versicherten beobachtet werden können. Er habe von einem übermässigen Schlafbedürfnis berichtet und davon, dass er tagsüber häufig schlafe und sich am Morgen ausgeprägt antriebslos fühle. Die Teilnahme am Therapieprogramm und das Wahrnehmen von Einzelterminen sei deshalb nicht immer zuverlässig gelungen. Weiter sei es dem Versicherten schwergefallen, einen therapeutischen Auftrag herauszuarbeiten, da er insbesondere keinen Blick zurück in seine Vergangenheit habe werfen wollen. Schliesslich habe sich der Patient am 19. Mai 2021 entschieden, die Klinik zu verlassen, da er seine berufliche Tätigkeit wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufnehmen wolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n und eine Stelle in einem 50 %-Pensum gefunden habe. Er habe gehofft, durch die geregelte und sinnstiftende Tagesstruktur und die Nähe zur Familie eine Verbesserung der Stimmung zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fahren. Er habe geplant, den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hypnotikaentzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hilfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> behandelnden Psychiater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu beenden und sei diesbezüglich zuversichtlich gewesen (Urk. 6/21/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Chirurgie sowie für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bericht vom 13. Oktober 2021 folgende Diagnosen (Urk. 6/35/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach LWK1 und Th12 Deckplattenimpressionsfrakturen vom 26. November 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5/S1 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">breitbasiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Retrolisthesis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Delayed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">union</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erstgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> offener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vorderarmschaftfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links vom 29.06.2020 mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Plattenosteosynthese Radius und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ulna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 30.06.2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spongiosaplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit Beckenkammspongiosa am 05.10.2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte aus, von Seiten des Rückens mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">breitbasige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> L5/S1 mehr Beschwerden als die stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habte Fraktur auf Höhe L1 und Th12, wobei sich unter physiotherapeutischer Behandlung immerhin eine Besserungstendenz zeige. Eine Arbeitsfähigkeit als Sanitärinstallateur bestehe aufgrund der Beschwerden weiterhin nicht. Prinzipiell müsse auch überlegt werden, ob insbesondere angesichts der L5/S1 Problematik eine weitere Tätigkeit in einem schwerbelasteten Beruf sinnvoll sei. Die Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">armfraktur sei erfreulicherweise konsolidiert, weshalb diesbezüglich mittlerweile eine volle Belastbarkeit gegeben sei (Urk. 6/37/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19. Oktober 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die stationäre Behandlung vom 18. August 2021 bis 11. Oktober 2021 wurden folgende Diagnosen bei Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt genannt (Urk. 6/55/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, gegenwärtig abstinent, aber in beschützender Umgebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.3 Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Entzugssyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradige Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F12.20 Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gigkeitssyndrom, seit April 2021 abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F13.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tika: Abhängigkeitssyndrom, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit Mai 2021 abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F14.20 Psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit Sommer 2020 abstinent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F17.25 Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom, ständiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärzte attestierten dem Versicherten für die Dauer des stationären Aufenthalts eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/55/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem letzten Austritt habe der Versicherte wieder zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rbeiten begonnen, habe die Stelle aber aufgrund von starken Schmerzen rasch aufgeben müssen. Im Rahmen eines Feierabendbiers sei es nach etwa einer Woche zur Wiederaufnahme des Alkoholkonsums gekommen, wobei si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erneut ein täglicher Alkoholkonsum eingestellt habe. Der Opiat- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hypnotikakonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei jedoch weiterhin sistiert. Der Versicherte habe bei Eintritt unter Einsamkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebsarmut und Lustlosigkeit gelit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Weiter belastend habe er die fehlende Tagesstruktur empfunden. Der 37-jäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rige Vater zweier Kinder lebe alleine. Zu den Kindern und der Kindsmutter bestehe ein sehr guter Kontakt (Urk. 6/55/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Versicherte habe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Craving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Erleben in der Klinik sowie auch bei Belastungserprobungen zu Hause berichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Im Therapieverlauf sei es mehrfach zu Konsum von Alkohol gekommen. Dies habe offen thematisiert sowie konstruktiv bearbeitet und so für den weiteren Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lungsverlauf nutzbar gemacht werden können (Urk. 6/55/3). Die depressive Symptomatik habe sich im Verlauf der Behandlung leicht gebessert gezeigt und sei bei Austritt noch in Form von deprimiert sein, Hoffnungslosigkeit, vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dertem Antrieb und teilweise Schuld- sowie Insuffizienzgefühlen vorhanden gewesen. Der Versicherte habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf eigenen Wunsch und gegen ärztliche Empfehlung insgesamt in leicht gebessertem Zustandsbild verlassen. Eine Gefährdung der emotionalen Stabilität bleibe in anhaltenden Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">situationen bestehen, mit einer konsekutiven Gefährdung der Abstinenz (Urk. 6/55/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, kam in seiner ärztlichen Beurteilung zuhanden der Unfallversicherung vom 2. November 2021 nach Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung des aktenmässigen Verlaufs zum Schluss, die bisherige Tätigkeit als Sanitärinstallateur sei in Anbetracht der Verletzungen am Rücken sowie am lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Vorderarm zu schwer und nicht mehr vollzeitig zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber seien mittelschwere Tätigkeiten in physiologischer Haltung ohne das Bedienen von rüttelnden oder vibrierenden Geräten vollzeitig zumutbar (Urk. 6/61/443 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 18. November 2021 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann eine Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig gelegentlicher Konsum (ICD-10 F10.24), eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benzodiazepinabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig abstinent (ICD-10 F13.20), eine Cannabisabh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeit, gegenwärtig absti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nent (ICD-10 F12.20) sowie eine Kokainabhängigkeit, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F14.20), an (Urk. 6/39/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte befinde sich unregelmässig einmal im Monat oder in zwei Monaten in Behandlung (Urk. 6/39/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Befunden hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Versicherte sei gepflegt und normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewichtig. Der Blickkontakt sei gut vorhanden. Der Versicherte sei bewusstseins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klar, wach und zu allen Qualitäten gut orientiert. Die Stimmung sei schwankend depressiv und leicht angespannt. Der Antrieb sei leicht reduziert. Es bestehe keine Störung der Vitalgefühle. Die Konzentration und Aufmerksamkeit seien gelegent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reduziert. Auch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Merkfähigkeit sei reduziert. Die Gedächtnisleistungen seien intakt und die Intelligenz sei durchschnittlich. Es bestünden keine formalen oder inhaltlichen Denkstörungen. Halluzinationen seien nicht erkennbar. Eine Ich-Störung bestehe nicht. Ängste und Panikattacken würden verneint und es seien keine Zwänge oder Zwangsgedanken vorhanden. Es bestehe eine schwan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kende Schlafstörung. Der Appetit sei gut. Psychomotorisch bestünden keine Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeiten. Die Motivation sei leicht reduziert. Suizidgedanken würden verneint. Es bestehe keine Eigen- oder Fremdgefährdung (Urk. 6/39/3). Er, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, habe dem Versicherten nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 6/39/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht seien die bisherige Tätigkeit zu 6 Stunden pro Tag und eine dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iden angepasste Tätigkeit zu 8 Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 6/39/6). Bei Suchtmittelabstinenz bestehe eine gute Prognose bezüglich Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/39/3) sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gute Eingliederungsfähigkeit (Urk. 6/39/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht vom 28. März 2022 aus, der Versicherte habe am 30. Juni 2020 durch einen Sturz unter Alkoholeinfluss einen offenen Vorderarmbruch links erlitten, welcher noch gleichentags mit einer Verplattung versorgt worden sei. Bei Knochendefekt und verzögerter Knochenheilung sei am 5. Oktober 2020 eine erneute Operation mit Anlagerung von Knochen vom Beckenkamm im Bereich der Elle erfolgt, um die Knochenheilung zu stimulieren. In der letzten Röntgenkontrolle vom 21. Oktober 2021 habe schliesslich eine abgeschlossene Knochenheilung mit weitgehend normaler Knochenstruktur und korrekter Stellung der Vorderarmknochen dokumentiert werden können. Die vom Versicherten geschilderten Beschwerden des linken Armes seien im Verlauf der Kontrollen konstant gewesen und würden sich im Rahmen der erlittenen Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung im üblichen Rahmen von Restbeschwerden bewegen. Ein relevantes funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onelles Defizit, welches eine auf den Vorderarm bezogene Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde, bestehe jedoch nicht (Urk. 6/61/9). Am 26. November 2020 habe sich der Versicherten im Rahmen eines epileptischen Anfalles Deckplatten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brüche des 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brust- und des 1. Lendenwirbelkörpers zugezogen. Der epilepti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Anfall sei – soweit beurteilbar – am ehesten durch einen Alkoholentzug ausgelöst worden, nachdem der Versicherte über mehrere Tage weniger Alkohol konsumiert habe als gewohnt. In der letzten Röntgenkontrolle der Wirbelsäule vom 11. Oktober 2021 habe sich eine Heilung der Brüche mit einer leichten Keil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deformation des 1. Lendenwirbels von 18° bei praktisch normaler Form des aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheilten 12. Brustwirbels und einer minimalen Knickbildung der Wirbelsäule durch Ausgleich gesunder Bandscheiben von knapp 6° gezeigt. Die Beschwerden der Wirbelsäule hätten sich im Verlauf zunehmend von der oberen in die untere L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endenwirbelsäule verlagert und es seien zusätzlich in die Oberschenkel ausstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Schmerzen aufgetreten. Eine MRI-Untersuchung habe neben den vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig verheilten Brüchen eine erheblich abgenutzte Bandscheibe zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein (L5/S1) mit einer V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwölbung der Band</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheibe in den Wirbelsäulenkanal mit leichter Verdrängung des ersten Kreuzbein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nervens (S1) jedoch ohne Hinweis für eine relevante Einengung gezeigt. Sowohl von Seiten der Wirbelsäulenbrüche wie auch von Seiten der abgenutzten Band</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheibe sei dem Versicherten eine schwer belastende Tätigkeit, insbesondere mit repetitivem Heben und Tragen schwerer Lasten, nicht mehr zumutbar (Urk. 6/61/9 f.). Eine angepasste Tätigkeit (ohne Heben und Tragen schwerer Lasten, ohne repetitives Bücken und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vornübergeneigtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeiten) sei dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten demgegenüber zu 100 % zumutbar. Idealerweise werde er in einer wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastenden Tätigkeit mit Wechsel zwischen sitzenden, stehenden und gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Tätigkeiten ohne schweres Heben, Tragen oder Bücken eingesetzt (Urk. 6/61/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist unbestritten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und durch die Akten ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter somatischen Gesichtspunkten seine bisherige, körperlich belastende Tätigkeit als Sanitär-Installateur nicht mehr vollzeitig zumutbar ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeiten (mittelschwere Tätigkeiten in physiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Haltung ohne das Bedienen von rüttelnden oder vibrierenden Geräten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Heben und Tragen schwerer Lasten, ohne repetitives Bücken und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergeneigtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist er demgegenüber vollumfänglich arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 3.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, er leide auch unter psychischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und einem Suchtverhalten, weshalb er nicht arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist daran zu erinnern, dass sich aus einer fachärztlich festgestellten psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnose noch keine rentenbegründende Invalidität ergibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Anerkennung einer anspruchsrelevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist vielmehr nur dann zulässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage mit (zumindest) über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausweislich der Akten wurden beim Beschwerdeführer verschiedene Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitssyndrome sowie eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/21/1; Urk. 6/55/1, 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In Bezug auf Erstere stellten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im aktuellsten Bericht über die vom 18. August 2021 bis 11. Oktober 2021 erfolgte stationäre Behandlung im Zeitpunkt des Austritts des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Abstinenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Alkohol in beschützender Umgebung sowie eine weiterbestehende Abstinenz von Cannabis (seit April 2021), von Sedativa oder Hypnotika (seit Mai 2021) und von Kokain (seit Sommer 2020) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/55/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinsichtlich der depressiven Symptomatik berichteten sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sodann über eine im Verlauf der Behandlung eingetretene Verbesserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/55/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine über seine Entlassung am 11. Oktober 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andauernde Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/55/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnde Psychiater, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hin, dass die Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holabstinenz des Beschwerdeführers nicht gesichert sei, was einer Eingliederung im Wege stehe (Urk. 6/39/6). Allerdings hielt er auch ausdrücklich fest, dass er dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Urk. 6/39/2). Mithin schrieb er dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohola</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bhängigkeitssyndrom keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionellen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte sich die depressive Symptomatik bereits bei Austritt aus der stationären Behandlung am 11. Oktober 2021 gebessert und auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 19. Oktober 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur leichtgradig ausgeprägte Befunde (Urk. 6/39/3). I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf Kokain, Cannabis sowie Sedativa und Hypnotika </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Abstinenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Alkoholabhängigkeitssyndrom wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elbst vom behandelnden Psychiater keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zugeschrieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für fehlende funktionelle Auswirkungen spricht denn auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer den zweiten stationären Aufenthalt in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzeitig abbrach und eine Arbeitsstelle antrat (Urk. 6/21/3). Letztere musste er zwar wieder aufgeben, dies jedoch aufgrund starker Schmerzen und nicht aufgrund seines psychischen Gesundheitszustandes (Urk. 6/55/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der dargestellten Aktenlage ist es nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegend wahrscheinlich, dass der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers funktionelle Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom RAD vorgenommene Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wonach aus versicherungsmedizinischer Sicht in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe (Urk. 6/53/5), ist entsprechend nicht zu beanstanden. Darauf durfte die Beschwerdegegnerin abstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch nichts zu ändern, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Facharzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">titel für Psychiatrie innehat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfasste er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch weder einen internen Bericht noch einen Untersuchungsbericht (Art. 49 Abs. 1 und 2 IVV), in denen er den medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Sachverhalt selber gewürdigt hätte und wofür er der «im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen» bedurft hätte. Vielmehr übte er eine beratende Funktion gegenüber der Verwaltung aus (Art. 49 Abs. 3 IVV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei seiner Stellungnahme handelte es sich mithin nicht um eine eigenstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige medizinische Einschätzung und damit Grundlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beurteilung des Leistungsanspruchs, sondern um eine Hilfestellung an die Verwaltung bei deren Vornahme. Hierfür ist keine spezifische fachärztliche Qualifikation des RAD vorausgesetzt (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_582/2020 vom 8. September 2021, E. 3.3 mit Hinweis auf Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_550/2020 vom 30. November 2020, E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass dem Beschwerdeführer die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist. In einer angepassten Tätigkeit besteht hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Abklärungen, wie vom Beschwerdeführer gefordert (Urk. 1 S. 9), sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3, je mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu verzichten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers in erwerblicher Hinsicht auswirkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Rentenanspruch konnte frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach vorgenommener Anmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 29 Abs. 1 IVG), in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 1. Dezember 2021 (Anmeldung per 4. Juni 2021, Urk. 6/15) entstehen, weshalb bei der Invaliditätsbemessung die Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt massgebend sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend zog die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) periodisch her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran. Sie stützte sich konkret auf den Tabellenlohn LSE 2018 (Tabelle TA1) für Tätigkeiten im Baugewerbe (Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2, Männer) von Fr. 5'962.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- (Urk. 6/53/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daran ist mit Blick auf die Akten nichts auszusetzen und dies wurde vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer auch nicht beanstandet. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit in der Branche «Baugewerbe/Bau» (Ziff. 41-43) von 41.3 Stunden pro Woche im Jahr 2021 (BFS, Tabelle T.03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) sowie der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung (BFS, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sumentenpreise und der Reallöhne, Männer) ergibt sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von gerundet Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">74'556.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5'962.-- : 40 x 41.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12 : 2260 [2018] x 2281 [2021]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit nicht ausschöpft, stützte sich die Beschwerdegegnerin zur Bemessung des Invalideneinkommens zu Recht ebenfalls auf Tabellenlöhne, konkret den Lohn für Hilfsarbeiter gemäss LSE 2018, Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», Männer, Kompetenzniveau 1, von Fr. 5'417.-- (Urk. 6/53/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Angleichung an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im Jahr 2021 (BFS, Tabelle T.03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wirtschaftsabteilungen, Total) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (BFS, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Männer) ergibt sich ein Invalideneinkommen von gerundet Fr. 68‘396.-- (Fr. 5'417.-- : 40 x 41.7 x 12 : 2260 [2018] x 2281 [2021]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend sind keine Umstände ersichtlich, welche einen Abzug vom Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohn zu rechtfertigen vermögen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 74'556.-- und einem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 68‘396.-- ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 6‘160.--, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8 % (Fr. 6‘160.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 74‘556.-- x 100) führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Durchführung von Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei aus der Beschwerdeschrift nicht hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht, um welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen er konkret ersucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer in einer Verweistätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 100 % arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ist jemand in einer zumutbaren Tätigkeit arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, so ist er in dieser bereits eingliederungsfähig und es braucht keine Integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rationsmassnahmen mehr, um die Eingliederungsfähigkeit herzustellen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend besteht vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Integrationsmassnahmen gemäss Art. 14a IVG (vgl. BGE 137 V 1 E. 7). Sodann besteht auch kein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG, da der dafür verlangte Mindestinvaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 20 % vorliegend nicht erreicht ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Berufsberatung nach Art. 15 IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt voraus, dass die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person an sich zur Berufswahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder zur beruflichen Neuorientierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fähig, infolge ihres Gesundheitsschadens aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf zu wählen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ZAK 1977 S. 191 E. 2; Urteil des Bundesgerichts I 564/04 vom 14. April 2005 E. 4 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Berufsberatung entfällt grundsätzlich, wenn für eine notwendige berufliche Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orientierung keine besonderen Kenntnisse über die Möglichkeiten behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasster Tätigkeiten erforderlich sind, weil der betroffenen Person eine Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahl solcher Beschäftigungen offen steht, bzw. wenn die versicherte Person ohne Massnahmen wie Berufswahlgespräche-, Neigungs- und Begabungstests in der Lage ist, einen ihren Verhältnissen angepassten Beruf zu wählen (Bucher, Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsrecht der Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 605). Vorli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind dem Belastungsprofil des Beschwerdeführers (vgl. vorstehend E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechende Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zahlreich vorhande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n. Zu den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken ist etwa an Überwachungs-, Bedienungs- und Kontrollarbeiten, leichte Montagearbeiten, sowie industrielle Fertigungs- oder Abpackarbeiten. Bei diesem breiten Angebot an behinderungsangepassten Tätigkeiten sind für eine berufliche Neuorientierung keine besonderen Kenntnisse notwendig, weshalb ein Anspruch auf Berufsberatung zu verneinen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur Begründung des Anspruchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Arbeitsvermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine spezifische Einschränkung gesundheitlicher Art not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendig, wenn die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit betroffen ist, als der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person nur leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind. Die leistungsspezifische Invalidität des Anspruchs liegt vor, wenn die Behinderung Probleme bei der Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lensuche verursacht. Dies trifft beispielsweise zu, wenn wegen Stummheit oder mangelnder Mobilität kein Bewerbungsgespräch möglich ist oder dem potenziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Arbeitgeber die besonderen Möglichkeiten und Grenzen der versicherten Person erläutert werden müssen (zum Beispiel welche Tätigkeiten trotz Sehbehin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung erledigt werden können), damit sie überhaupt eine Chance hat, den gewünschten Arbeitsplatz zu erhalten (Urteile des Bundesgerichts 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.2.3 und 8C_641/2015 vom 12. Januar 2016 E. 2, je mit Hinweisen; vgl. auch Kreisschreiben über die Eingliederungsmassnahmen beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Art [KSBE], Stand 1. Januar 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5005). Vorliegend sind Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bei der Stellensuche, die auf ein gesundheitliches Leiden zurückzuführen wären, nicht ausgewiesen. Entsprechend besteht auch kein Anspruch auf Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 700.-- festzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und entsprechend dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>