<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00225</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, war ab Dezember 2015 als Dentalassistentin bei med. dent. Y.___ angestellt. Nachdem dieser das Arbeitsverhältnis per Ende Dezember 2016 gekündigt hatte (Urk. 6/19), meldete sich X.___ am 9. Dezember 2016 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Winterthur zur Arbeitsvermittlung und zum Bezug von Arbeitslosenentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ab dem 1. Januar 2017 an (Urk. 6/17 f., 6/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 25. August 2017 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) die Versicherte für die Dauer von vier Tagen in der Anspruchsberechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ein, weil sie sich im Monat Juni 2017 nicht genügend um Arbeit bemüht habe (Urk. 6/8). Die Versicherte erhob dagegen mit Eingabe vom 4. September 2017 Einsprache (Urk. 6/9). Das AWA wies diese mit Entscheid vom 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 ab (Urk. 6/10 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 28. September 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben. Das AWA schloss mit Beschwerdeantwort vom 31. Oktober 2017 (Urk. 5) auf Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Einstellung der Beschwerdeführerin in der Anspruchsberechtigung für vier Tage wegen ungenügender Arbeitsbemühungen im Monat Juni 2017 gerechtfertigt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes - im Sinne einer Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 139 V 524 E. 2.1.1) - alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden oder zu verkürzen (Satz 1). Insbesondere ist es Sache der versicherten Person, Arbeit zu suchen, wenn nötig auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes (Satz 2), und sie muss ihre Bemühungen nachweisen können (Satz 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist sowohl die Quantität als auch die Qualität ihrer Bewerbungen von Bedeutung. In quantitativer Hinsicht besteht keine allgemein gültige Vorschrift zur erforderlichen Mindestzahl an Bewerbungen, sondern es sind die konkreten Umstände massgebend. Die Praxis erachtet in der Regel zehn bis zwölf Bewer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungen pro Monat als genügend; es handelt sich hierbei aber nicht um eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindlich festgelegte Vorgabe (vgl. BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_583/2009 vom 22. Dezember 2009 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist eine versicherte Person in der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Arbeit bemüht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens. Sie beträgt je Einstellungsgrund 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner begründete die Einstellung in der Anspruchsberechtigung im angefochtenen Entscheid vom 21. September 2017 (Urk. 2) im Wesentlichen damit, die Versicherte habe in der Kontrollperiode Juni 2017 insgesamt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 Arbeitsbemühungen aufgeführt. Auf den ersten Blick vermöge dies mengen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig zwar zu genügen. Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son ausreichend um zumutbare Arbeit bemüht habe, sei jedoch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Bewerbungen von Relevanz. Auf insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt sieben Bewerbungen habe die Versicherte die Rückmeldung erhalten, es sei keine offene Stelle vorhanden oder das Team sei bereits komplett. Spontan- oder Blindbewerbungen könnten zwar durchaus sinnvoll sein, um zu eruieren, ob eine Stelle vakant sei. Die Versicherte habe sich allerdings primär um ausgeschriebene und damit offene Stellen zu bemühen, bei welchen die Möglichkeiten einer Anstellung erheblich grösser seien. Die in qualitativer Hinsicht ungenügende Stellensuche lasse sich auch nicht unter Hinweis auf fehlende passende Stellenin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serate rechtfertigen. Die versicherte Person sei gehalten, auch ausserhalb ihres bisherigen Tätigkeitsbereichs mit der gebotenen Intensität nach Arbeit zu suchen. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung von vier Tagen liege im unteren Bereich des leichten Verschuldens und trage dem vorliegenden Verschulden sowie den konkreten Umständen angemessen Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte stellte sich in ihrer Beschwerdeschrift vom 28. September 2017 (Urk. 1) auf den Standpunkt, sie habe ihr ganzes Leben im erlernten Beruf als Dentalassistentin gearbeitet. Trotzdem sei sie hinsichtlich einer beruflichen Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orientierung offen. Sie wünsche sich sehr, einen Arbeitgeber zu finden, der auch jemanden einstelle, der über keine entsprechenden Berufskenntnisse verfüge. Sie kenne ihre Pflichten betreffend Bewerbungen, nur seien nicht jeden Monat passende Stellenanzeigen vorhanden. Der Juni 2017 sei solch ein Monat gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin dokumentierten Arbeitsbemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 6/7) ist unbestritten und erstellt, dass sie in der Kontrollperiode Juni 2017 insgesamt 14 schriftliche respektive elektronische Bewerbungen an ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Zahnarztpraxen versandt hat. In sieben Fällen erhielt die Versicherte eine Absage mit der Begründung, dass derzeit keine Stelle als Dentalassistentin vakant sei. Zumindest diesbezüglich ist folglich davon auszugehen, dass es sich um Blindbewerbungen gehandelt hat. Die Versicherte hat dem Nachweis ihrer persönlichen Arbeitsbemühungen denn auch nur ein einzelnes Stelleninserat bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt (Urk. 6/7 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der bundesgerichtlichen Praxis (vgl. E. 2.1) hat der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegner somit zu Recht festgehalten, dass sich die Versicherte rein quantitativ genügend um Arbeit bemüht hat. Ihm ist indes auch dahingehend zuzustimmen, dass sich die Versicherten in erster Linie um ausgeschriebene und damit offene Arbeitsgelegenheiten zu bemühen haben, bei welchen die Erfolgsaussichten auf einen Vertragsabschluss erheblich grösser sind. Dieser Obliegenheit ist die Beschwerdeführerin im Juni 2017 nicht nachgekommen. Die im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren eingereichten Unterlagen (Urk. 3/2) beziehen sich nicht auf die strittige Kontrollperiode und vermögen daher nichts an dieser Beurteilung zu ändern. Nicht stichhaltig ist im Übrigen der Einwand, im genannten Monat seien keine passenden Stellenanzeigen vorhanden gewesen (Urk. 1 S. 2). Der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner hat in diesem Zusammenhang berechtigterweise darauf hingewiesen, dass die versicherte Person von Gesetzes wegen gehalten ist, auch ausserhalb ihres bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeitsbereichs nach Arbeit zu suchen, sofern dies notwendig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 2 AVIG; zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 22. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2007 E. 3.1 mit Hinweisen). Grundsätzlich wird nur qualifizierten Berufsleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in gekündigter Stellung das Recht zugebilligt, ihre persönlichen Arbeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühungen zunächst auf ihren bisherigen Berufszweig zu beschränken, sofern dieser offene Stellen anbietet (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten wäre von der Beschwerdeführerin einerseits zu erwarten gewesen, dass sie sich in erster Linie auf ausgeschriebene offene Arbeitsstellen bewirbt. Andererseits wäre sie gehalten gewesen, auch ausserhalb ihres ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeitsbereichs als Dentalassistentin nach Arbeit zu suchen. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung in der Anspruchsberechtigung wegen (qualitativ) ungenügender Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen im Juni 2017 ist damit gerechtfertigt. Die verfügte Einstelldauer von vier Tagen - also im untersten Bereich des leichten Verschuldens - erweist sich in Anbetracht der konkreten Umstände als angemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. auch den Einstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raster des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO], gemäss welchem bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungenügenden Arbeitsbemühungen während der K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ontrollperiode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelltage angegeben werden [AVIG-Praxis ALE, Randziffer D79]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 21. September 2017 (Urk. 2) ist somit nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SpitzWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>