<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2024.00177</span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Curiger<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">11. Dezember 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1972 geborene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche über keine Berufsausbildung verfügt und als Reinigungsmitarbeiterin tätig war (Urk. 6/22 und Urk. 6/26), wurde am 15. Februar 2019 von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädische Serienschuhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erteilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/12). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2021 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuhe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erteilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. die Mitteilung vom 20. Dezember 2021, welche die Mitteilung vom 15. Februar 2019 ersetzte [Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/21]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Dezember 2022 meldete sich die Versicherte bei der IV-Stelle unter Hinweis auf eine seit dem 27. Juli 2022 bestehende Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge einer dekompensierten Knickfuss- sowie einer Wirbelsäulenproblematik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Bezug von weiteren Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere für berufliche Massnahmen und/oder eine Invalidenrente, an (Urk. 6/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte beruflich-erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser stellte die Taggeldleistungen mit Schreiben vom 25. September 2023 – unter Gewährung einer dreimonatigen Übergangsfrist für den Einstieg in eine angepasste Tätigkeit – per Ende Dezember 2023 ein (Urk. 6/56). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Oktober 2023 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte nochmals zum Leistungsbezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter Hinweis auf die bereits bekannten Beschwerden (Urk. 6/59).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 8. November 2023 teilte die IV-Stelle mit, Eingliederungsmassnahmen seien nicht möglich, es würde der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch geprüft (Urk. 6/67). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 17. November 2023 [Urk. 6/70]; Einwand vom 30. November 2023 [Urk. 6/71] mit ergänzender Begründung vom 15. Januar 2024 [Urk. 6/77]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Februar 2024 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2 = Urk. 6/81). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 13. März 2024 (Postaufgabe) Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es sei ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 60 % zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Mai 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 9. Mai 2024 angezeigt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Art. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_765/2020 vom 4. März 2021 E. 3.2.2 mit Hinweis auf BGE 144 V 427 E. 3.2). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_257/2018 vom 24. August 2018 E. 3.3.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätten ergeben, die bisherige Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin nicht mehr zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit könne sie jedoch in einem 100 %-Pensum ausüben. Das Belastungsprofil sei wie folgt zu beschreiben: Überwiegend sitzende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit mit passagerem Stehen und Gehen mit regelmässigen Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pausen, leichte Gewichte bis 15 kg körpernah und 12 kg körperfern, passageres Gehen von Treppen. Aus medizinisch-theoretischer Sicht könne die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin somit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund der Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik sei eine evidente Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde aufgrund ihrer Knicksenkfuss-Problematik seit Jahren in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt. Die Schmerzen im rechten Fuss nahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu, und es kam eine zusätzliche Beeinträchtigung durch einen vorhandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> valgus hinzu. Am 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2022 wurde eine Operation durchgeführt und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Oberärztin Fusschirurgie) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte in ihren Berichten vom 12. September 2022 an den Krankentaggeldversicherer und vom 6. Januar 2023 an die Beschwerdegegnerin die folgenden Diagnosen auf (Urk. 6/23/4-5 und Urk. 6/28):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fuss rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">medialisierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Calcaneus-Osteotomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne und Augmentation mittels FDL-Sehne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Scarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Osteotomie vom 27. Juli 2022, fecit Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dekompensiertem Knicksenkfuss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">poste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Sehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symptomatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> valgus-Deformität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Anschluss an den operativen Eingriff wurde der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 6/23/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, welche im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bericht vom 6. Januar 2023 bei prolongiertem postoperativem Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wiederholt wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 6/28/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. h.c. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte in ihrem Bericht vom 8. Januar 2023 die Diagnose einer chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumgabo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Fehlhaltung (nebst Hinweis auf die Fuss-Operation). Zu einer allfälligen Arbeits- oder Eingliederungsfähigkeit äusserte sie sich nicht, sondern verwies auf das Spital (Urk. 6/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 26. April 2023 (Urk. 6/39) wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fusschirurgie)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut auf einen prolongierten Verlauf hin. Es liege eine schlechte Beweglichkeit des MP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1-Gelenkes vor, aufgrund derer es zu einer Fehlbelastung über die Fussaussenkante gekommen sei. In der Folge sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peronealsehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entstanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 2-stündige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch sei gescheitert. Es werde weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Eine rein sitzende Tätigkeit wäre jetzt schon ausübbar (Urk. 6/39/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Im Verlaufsbericht vom 7. Juni 2023 attestierte die Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wie vor eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in aktueller beruflicher Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und wies darauf hin, dass allenfalls ein weiterer operativer Eingriff nötig sei. Die Beschwerdeführerin sei sicherlich auch im Haushalt eingeschränkt (Urk. 6/42). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. September 2023 berichtete die behandelnde Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Verbesserung der Situation bei deutlich verbesserter Beweglichkeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MP 1-Gelenk und physiologischerem Gangbild. Es würden jedoch Schmerzen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">submalleolären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verlauf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peronealsehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> persistieren. Die bisherige Tätigkeit sei zu 0-2 Stunden pro Tag zumutbar. Die Prognose sei letztendlich positiv, doch aufgrund des prolongierten Verlaufs schwer einschätzbar (Urk. 6/51/4-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 6/52</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Belastbarkeit für Massnahmen der Wiedereinglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung betrage 0 bis 2 Stunden täglich (Urk. 6/51/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beratende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Krankentaggeldversicherers hielt in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme vom 21. September 2023 fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Unterhaltsreinigerin, welche stark fussbelastend sei, sei ausgewiesen. In einer vorwiegend sitzenden (2/3 des Tages, 1/3 Stehen und Gehen), leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittel gewichtsbelastenden Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 % arbeitsfähig zu erachten (Urk. 6/58). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem ambulanten Bericht des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Oktober 2023 (Urk. 6/64/6-7) klag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über Kopfschmerzen, Stechen im Brustbereich vor allem in der Nacht und über Rückenschmerzen mit Ausstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen in die Beine (mehr links als rechts). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 5. November 2023 die folgenden Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf (Urk. 6/63/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fuss rechts: Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">medialisierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Calcaneus-Osteotomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Débri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Sehne und Augmentation mittels FDL-Sehne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Scarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Osteotomie vom 27. Juli 2022, fecit Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dekompensiertem Knicksenkfuss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">poste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Sehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symptomatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> valgus-Deformität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fuss links: ausgeprägte Knicksenkfuss-Deformität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifizierte Lumbago, bei Fehlhaltung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikal-Syndrom bei Kyphose C3 bis C6, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Uncovertebralarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> C4/5 und C5/6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mediale Gonarthrose rechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linkes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Knie deutliche mediale Gonarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> äusserte sich nicht zu einer möglichen Arbeitsfähigkeit, sie sehe die Beschwerdeführerin zu selten (Urk. 6/63/3). Dennoch hielt sie fest, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin sei nicht arbeitsfähig. Sie fügte an, die Beschwerdeführerin sei nur wegen der Invalidenversicherung zu ihr gekommen, weil sie einen Bericht habe verfassen müssen. Ob sie noch bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Behandlung sei, wisse sie nicht (Urk. 6/63/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch Urk. 6/64/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Orthopädie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte in ihrer Stellungnahme vom 14. November 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/69/6-7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, es liege ein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden vor, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit auswirke. Aufgrund einer Fussfehlstellung mit Schmerzen sei bei der Beschwerdeführerin am 27. Juli 2022 eine operative Korrektur der Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung rechts durchgeführt worden. Der Verlauf nach der Operation sei prolon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giert gewesen, es hätten noch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bestanden. Neben der ebenfalls bestehenden Fehlstellung des linken Fusses bestünden bei der Beschwerdeführerin Arthrosen des linken und des rechten Kniegelenkes (links mehr als rechts) und der Halswirbelsäule. Diese Befunde bedingten eine wahrscheinlich dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in schweren Hilfstätigkeiten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten sitzenden Tätigkeit bestehe seit dem 26. April 2024 gemäss Schreiben der Fusschirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe einen BMI von 40, was aus dem Bericht der Hausärztin hervorgehe. Diese schwerste Form der Fettleibig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit wirke sich negativ auf die Füsse und Kniegelenke aus und sollte auch wegen der hohen Wahrscheinlichkeit von weiteren Folgeerkrankungen medizinisch betreut werden. Aufgrund dieses Befunds schliesse sie sich (die RAD-Ärztin) nicht der Einschätzung des beratenden Arztes des Krankentaggeldversicherers bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Belastungsprofils an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach eine Belastungsfähigkeit mit 1/3 Stehen und Gehen als realistisch angesehen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten Tätigkeit habe retrospektiv vom 27. Juli 2022 bis 26. Februar 2023 eine 100%ige, vom 27. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2023 bis 26. März 2023 eine 75%ige, vom 27. März 2023 bis 25. April 2023 wieder eine 100%ige und ab dem 26. April 2024 keine Arbeitsunfähigkeit bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> legte die Beschwerdeführerin den Bericht des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. Januar 2024 über den MRI-Untersuch der Lendenwirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säule (inkl. Bilder) auf. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darin wurde folgende Beurteilung festgehalten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWK 3/4: Als Hauptbefund zeigt sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">breitbasige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mediane </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit konsekutiv fokal hochgradiger Spinalkanalstenose und Einengung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">equina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Fasern. Der Befund wäre passend zur Klinik. Geringe rechtsseitig betonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuroforaminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Stenose mit allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">falls geringem Kontakt zur Nervenwurzel L3 rechts. Geringe rechtsseitig betonte aktivierte Facettengelenksarthrose.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWK 1/2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Breitbasiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> dorsales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusbu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ohne eindeutigen Kontakt zur Nervenwurzel. Konsekutiv jedoch Verdacht auf eine geringe Spinal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kanalstenose, soweit ohne axiale Schnittführung beurteilbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWK 2/3: Geringe rechtsseitig betonte aktivierte Facettengelenksarthrose.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWK 5/SWK 1: Schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subtotal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> aufgebrauchtem Discus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intervertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Breitbasiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusbu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">extraforaminalem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Kontakt zur Nervenwurzel L5 links.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung sämtlicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen in ihrer angestammten Tätigkeit erheblich eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– zumindest aktuell – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr arbeitsfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. insbesondere E. 3.4 und E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf eine angepasste Tätigkeit ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die RAD-Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 14. November 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die RAD-Ärztin beschrieb den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zum Zeitpunkt ihrer Stellungnahme grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ausführlich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Doch wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">späteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bericht des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 11. Januar 2024 ein Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">breitbasige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mediane </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bei LWK 3/4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit konsekutiv fokal hochgradiger Spinalkanalstenose und Einengung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Cauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">equina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Fasern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">von der Beschwerdeführerin am 15. Oktober 2023 anlässlich der Behandlung im Stadtspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beschriebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/76/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin hatte von Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in beide Beine (links mehr als rechts) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie von einer Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">minderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">berichtet, weswegen eine radikuläre Symptomatik geprüft wurde (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. 6/64/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Urk. 6/76/1 [Klinische Angaben und Fragestellung]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bisher stets </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">avon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Wirbelsäu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lenschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(einzig) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fehlbelastung zurückzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. Urk. 6/63/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">was durchaus erklärt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weshalb sich die RAD-Ärztin nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diesen Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auseinandersetzte. Der MRI-Bericht, gemäss welchem sich die Lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">balgie nun möglicherweise einem organischen Substrat zuordnen lässt, wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ihr jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorgelegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Stattdessen ging die Verwaltung ohne Rücksprache mit dem RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> davon aus, aus den medizinischen Unterlagen des Stadtspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> würden keine neuen Tatsachen hervorgehen. Es werde darin keine Stellung zur Arbeitsfähigkeit genommen, weshalb weiterhin davon ausgegangen werde, die Beschwerdeführerin könne unter Berücksichtigung des Belastungsprofils sowie mit medizinischen Massnahmen zu 100 % arbeitstätig sein (Urk. 6/79/1). Im Ergebnis mag dies vielleicht zutreffen, doch ist es Aufgabe der medizinischen Fachpersonen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Verwaltung und im Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gericht nicht kompetent sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">BGE 140 V 193 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Hinweis; vgl. auch Urteil 8C_624/2017 vom 6. Februar 2018 E. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es bleibt daher offen, ob einer überwiegend sitzenden Tätigkeit, welche zwar unter Berücksichtigung der Fuss- und Kniebeschwerden zumutbar ist, auch unter Beachtung der Lumbago in einem 100 %-Pensum nachgegangen werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die RAD-Ärztin fest, die Beschwerdeführerin leide an einer Adipositas bei einem BMI von 40, einer Adipositas per magna, welche sich nega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv auf die Füsse und die Kniegelenke auswirke und welche wegen der hohen Wahrscheinlichkeit von mehreren Folgeerkrankungen wie z.B. Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauferkrankungen im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adipositassprechstunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch betreut werden sollte (Urk. 6/69/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss dem jüngsten Bundesgerichtsurteil 8C_104/2024 vom 22. Oktober 2024 (zur Publikation vorgesehen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die bisherige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sonderrechtsprechung betreffend Adipositas nicht mehr aufrechterhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 5.9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Adipositas wird bei Erwachsenen in folgende drei Schweregrade unterteilt: Grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 mit einem BMI von 30-34,9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kg/m2, Grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2 mit einem BMI von 35-39,9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kg/m2 und Grad 3 mit einem BMI von mehr als 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kg/m2. Die Beschwerdeführerin gehört </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eller Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit einem BMI von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">40 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zur letzten Kategorie. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Blick auf die Komplexität und die multifaktorielle Ätiologie der Krankheit lässt sich die Fiktion der willentlichen Überwindbarkeit der Adipositas und der dadurch verursachten Erwerbsunfähigkeit nicht länger halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, weshalb hier ebenfalls weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen vorzunehmen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, ansonsten besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Gefahr, dass das Ausmass der Gesamtbehinderung durch das Aufteilen in einzelne Diagnosen verkannt wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 5.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Bundesgericht hat die Rechtsprechung zur Adipositas dahingehend geändert, dass die grundsätzliche Behandelbarkeit des Leidens einem Rentenanspruch nicht per se entgegensteht. Die versicherte Person ist aber an ihre Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pflicht zu erinnern. Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bedarf es aber nicht zwingend eines strukturierten Beweisverfahrens im Sinne von BGE 141 V 281. Bei einer Adipositas – wie auch bei anderen körperlichen Leiden – zeigt sich die Beweisproblematik in der Regel nicht in gleicher Weise. Es ist deshalb von der Sache her weder gerechtfertigt noch effizient, sämtliche Indikatoren aus BGE 141 V 281 auf alle Erkrankungen zu übertragen. Wie bei jeder geltend gemachten gesundheitsbedingten Erwerbsunfähigkeit ist im Einzelfall (einzig) danach zu fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, ob und wie sich die Krankheit leistungslimitierend auswirkt. Je nach Grösse der Beweislücke zwischen strukturellem Befund und funktioneller Folge kann sich dabei ein grösserer oder geringerer Beurteilungsaufwand ergeben (E. 5.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführerin die bisherige Arbeitstätigkeit nicht mehr zumutbar ist, ist sodann zwingend ein Arbeitgeberbericht einzuholen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner ist zu klären, ob Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der aktuelle Hausarzt der Beschwerdeführerin ist. Sollte dies zutreffen, wäre auch von ihm ein Bericht einzuholen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie angefochtene Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. Februar 2024</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) in teilweiser Gutheissung der Beschwerde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzender Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der Erwägungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch erneut verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 11.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">14. Februar 2024</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führerin neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>