B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-6679/2011 U r t e i l v o m 6 . M a i 2 0 1 3 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, Richter Beat Weber, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Schweiz, Beschwerdeführerin, gegen Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut, Haller- strasse 7, Postfach, 3000 Bern 9, Vorinstanz. Gegenstand Einfuhr von Arzneimitteln. C-6679/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Die Eidgenössische Zollverwaltung EZV, Zollinspektorat Zürich ( im Fo l- genden: Zollinspektorat), überwies dem Schweizerischen Heilmittelinst i- tut, Swissmedic ( im Folgenden: Institut oder Vorinstanz) am 22. Juli und 2. August 2011 die an der Schweizer Grenze zurückbehaltenen, an A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) adressierten, mit Absen- dern aus Ungarn und Rumänien versehenen Sendungen ( B._______ 1 ml, C._______, 30 Ampullen; D._______ 1 ml, E._______, 30 Ampu l- len; F._______ 1 ml, E._______, 20 Ampullen und G._______ 1 ml, H._______, 10 Ampullen) zur Überprüfung und allfälligen Einleitung der erforderlichen Massnahmen (Akten [im Folgenden: act.] des Instituts 1 bis 7). B. Mit Vorbescheid vom 15. August 2011 teilte das Institut der Beschwerd e- führerin zusammenfassend mit, angesichts der hohen Gesundheitsg e- fährdung bei der Abgabe und Anwendung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in einem nicht medizinischen und nicht legalen Umfeld wü r- den die zurückbehaltenen Waren in Anwendung von Art. 66 Abs. 2 Bst. d des Bundesgesetzes vom 15. D ezember 2000 über Arzneimittel und M e- dizinprodukte (HMG; SR 812.21) vernichtet – unter Kostenauflage in der Höhe von Fr. 300.- bis Fr. 400.- (act. 13 bis 15). C. Am 24. August 2011 führte die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Ei n- wendungen aus, sie habe niem als irgendwelche illegalen Medikamente irgendwo bestellt. Entsprechend sei sie nicht bereit, Verwaltungsgebü h- ren zu bezahlen für "irgendeinen Idioten" aus ihrem Bekanntenkreis, der ihre Adresse missbraucht habe und welchem im Nachhinein der Mut fe h- le, sich bei ihr zu melden. Sie habe mit der Sache nichts zu tun. Hingegen heisse sie es voll und ganz gut, solche Sendungen abzufangen und zu vernichten (act. 17). D. Mit Verfügung vom 14. November 2011 ordnete das Institut die Vernic h- tung der fraglichen Sendungen an (Ziff. 1 des Dispositivs) und auferlegte der Beschwerdeführerin eine Gebühr von Fr. 300. - (Ziff. 2 des Dispos i- tivs). Zur Begründung wiederholte die Vorinstanz im Wesentlichen die im Vorbescheid gemachten Ausführungen und teilte der Beschwerdeführerin mit, ihre Aussage sei nicht nachvollziehbar, da ihr Name und ihre Adresse C-6679/2011 Seite 3 deutlich auf allen neun erwähnten Sendungen stehe. Insbesondere sei nicht einzusehen, weshalb so viele Sendungen an sie adressiert sein soll- ten, obwohl sie diese nie bestellt habe. Auc h würden Schutzbehauptu n- gen im Zusammenhang mit unzulässigen Importen öfters vorgebracht. Es sei deshalb davon auszugehen, dass sie die Arzneimittel bestellt habe und deren rechtmässige Empfängerin sei (act. 21 bis 25). E. Gegen die Verfügung vom 14. November 2011 erhob die Beschwerdefüh- rerin beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 10. Dezember 2011 (Postaufgabe: 12. Dezember 2011) Beschwerde (act. im Beschwe r- deverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung führte sie aus, sie sei nicht bereit, ein e Gebühr für eine Sache zu bezahlen, mit der sie nichts zu tun habe. Sie habe die b e- schriebenen Substanzen weder bestellt noch bezahlt noch konsumiert. Sie sei in den Wechseljahren und nehme I._______. Sie wisse nicht, wer ihr diesen Streich gespielt habe, aber sie werde den Betrag von Fr. 300. - nicht bezahlen . Es reiche ihr völlig, wenn sie den Ärger habe; auf den Schaden könne sie verzichten. F. Mit Zwischenverfügung vom 15. Dezember 2011 wurde die Beschwerde- führerin unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nic hteintreten auf die B e- schwerde unter Kostenfolge) aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 600.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B - act. 2 und 3); dieser Aufforderung wurde nachgekommen (B-act. 4). G. In ihrer Vernehmlassung vom 7. März 2012 beantragte die Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (B-act. 6). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, vorliegend seien die vom Zollinspektorat zurückgehaltenen Präparate aufgrund ihrer Zusamme n- setzung und ihrer Aufmachung ohne Zweifel als zulassungspflichtige Ar z- neimittel im Sinne von Art. 4 Abs. 1 Bst a HMG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 HMG zu qualifizieren. Es handle sich bei allen Wirksubstanzen um anabol androgene Steroide mit der Indikation des Muskelaufbaus. Im vor- liegenden Fall werde bereits mit dem Import einer einzigen Ampulle die erlaubte Menge von 70 mg bei Weitem überschritten. Da bei der Anwe n- dung solcher Steroide eine erhebliche Gesundheitsgefährdung bestehe C-6679/2011 Seite 4 und diese überdies in der Schweiz nur auf ärztliche Verschreibung hin abgegeben werden dürften, sei die zurückgehaltene Ware in Anwendung von Art. 66 Abs. 2 Bst. d HMG zu vernichten. Die Beschwerdeführerin habe sich in ihrer Beschwerdeschrift der Vernich- tung der Ware ausdrückli ch nicht widersetzt, sondern einzig geltend g e- macht, ihr dürfe die Verwaltungsgebühr nicht auferlegt werden. Ihre Be- gründung, die beanstandeten Präparate nicht bestellt und deren Versand an die eigene Adresse nicht verursacht zu haben, vermöge nicht zu über- zeugen. Zum einen erscheine es mit Blick auf den geschätzten Marktwert der Waren von rund Fr. 1'200.- höchst unwahrscheinlich, dass jemand anders als die Beschwerdeführerin und Adressatin der Sendungen die Waren bezahlt habe, ohne sich auch den E mpfang zu sichern. Auch scheine höchst unplausibel, dass die Sendungen der fraglichen Medik a- mente als Geschenk, Scherz, Streich oder gar als böswillige Belästigung durch einen unbekannten Dritten verursacht worden seien. Nach gäng i- ger Geschäftspraxis sei notorisch, dass Arzneimittel grundsätzlich nur nach Vorkasse an den Besteller versandt würden, was insbesondere für sämtliche Warenbestellungen – insbesondere aus dem Ausland – über das Internet gelte. Es spreche alles dafür, dass die Beschwerdeführerin die Arzneimittel selbst bestellt bzw. den Versand an ihre Adresse ausg e- löst habe. Selbst wenn die Eigenverwendung der Waren weder beabsich- tigt noch naheliegend scheine, sei festzuhalten, dass auch die Einfuhr für Drittpersonen von in der Schweiz nicht zugelassenen und zulassungs- pflichtigen Arzneimitteln unzulässig sei. Wenn die Beschwerdeführerin ei- ne vage Vermutung über "irgendeinen Idioten" aus ihrem Bekanntenkreis äussere, der ihre Adresse missbraucht habe, so sei sie jedoch jegliche weitere Plausibilisierung schuldig geblieben. Sie treffe keinerlei Anstalten, die naheliegende Annahme, dass sie die Bestellerin der Arzneimittel sei, zu widerlegen. Auch liefere sie keine Hinweise dazu, wer für den allfäll i- gen Missbrauch ihrer Adresse verantwortlich sein könnte. Aus die sen Gründen müsse das Institut nach wie vor davon ausgehen, dass es sich bei den Ausführungen der Beschwerdeführerin um reine Schutzbehau p- tungen handle und sie selber die Verursacherin der fraglichen Bestellu n- gen sei. Es sei somit ausreichend erstellt, das s sie die im Juli und August 2011 beim Zollinspektorat zurückgehaltenen Arzneimittelsendungen b e- stellt und damit die mit Verfügung vom 14. November 2011 angeordnete Verwaltungsmassnahme im Sinn von Art. 2 Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 22. Juni 2006 übe r die Gebühren des Schweizerischen Heilmitteli n- stituts (HGebV, SR 812.214.5) veranlasst habe. C-6679/2011 Seite 5 H. Mit Replik vom 21. April 2012 brachte die Beschwerdeführerin in Kenntnis der Vernehmlassung des Instituts vom 7. März 2012 insbesondere vor, der Umstand, dass ih re Adresse "klar und deutlich" auf der fraglichen Sendung stehe, bedeute nicht, dass sie die besagten Medikamente b e- stellt habe. Es sei kein Problem, bei einer Bestellung im Internet eine fremde Lieferadresse anzugeben. Es sei nicht einmal ein Problem, mit ei- ner Kreditkarte zu bezahlen, die nicht auf den Namen des Bestellers la u- te. Auch die Menge und der Preis der Medikamente seien kein Beweis. Da habe jemand, der ihr habe schaden wollen, "Nägel mit Köpfen" g e- macht, und die Frage, ob Fr. 1'200. - viel oder w enig seien, sei reine A n- sichtssache. Sie habe sich sehr wohl überlegt, wer der Besteller der An a- bolika hätte sein können. Das Naheliegendste sei gewesen, die Absender nach der IP -Adresse zu fragen. Leider habe eine zwanzigminütige R e- cherche der internationalen Telefonauskunft ergeben, dass die Absender, die das Institut auf den Sendungen vorgefunden habe, nicht existierten. Wo sie in ihrem Bekanntenkreis hätte ansetzen sollen, wisse sie nicht. Sie glaube nicht, eine Chance zu haben, herauszufinden, wer hint er der Sache stecke, weshalb sie niemandem davon erzählt habe. Ihre Verm u- tungen betreffend Sachverhalt seien keine "Schutzbehauptungen" und sie habe mit den fraglichen Sendungen nichts zu tun. Sie könne nur hoffen, dass sich nichts dergleichen wiederhole. Es sei ihr klar, dass sie ihre U n- schuld nicht beweisen könne, aber auch für ihre Schuld gebe es keine Beweise, sondern bloss Indizien (B-act. 8). I. In ihrer Duplik vom 29. Mai 2012 beantragte die Vorinstanz weiterhin die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (B-act. 10). Zur Begründung führte sie im Rahmen der Schlussfolgerung aus, die B e- hauptungen der Beschwerdeführerin seien als reine Schutzbehauptungen zu werten. Diese seien nach freier Beweiswürdigung und gestützt auf e i- ne Vielzahl von eindeutigen Indizien widerlegt worden. Es sei somit klar davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die besagten Arzneimit- tel bestellt habe, sei dies für sich selber oder für jemand anderen. J. Mit prozessleitender Verfügung vom 1. Juni 2012 schloss die Instruktions- richterin den Schriftenwechsel (B-act. 11). C-6679/2011 Seite 6 K. Auf den weiteren Inhalt der Akten , der eingereichten Beweismittel sowie der Rechtsschriften der Parteien ist – soweit erforderlich – in den nac h- folgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Zuständigkeit zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache richtet sich nach Art. 31 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32). Danach beurteilt das G e- richt insbesondere Beschwerden gegen Verfügungen der Anstalten und Betriebe des Bundes (Art. 33 Bst. e VGG). Da das Institut eine öffentlich - rechtliche Anstalt des Bundes bildet (Art. 68 Abs. 2 HMG), die angefoc h- tene Anordnung ohne Zweifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021) zu qualifizieren ist und zudem keine Au s- nahme gemäss Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.2 Die Beschwerdeführerin, die als Partei am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat, ist durch die angefochtene Verfügung vom 14. N o- vember 2011 (act. 21 bis 25) besonders berührt und hat an deren Aufh e- bung ein schutzwürdiges Interesse (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem der Kostenvorschuss von Fr. 600.- innert Frist geleistet worden ist, kann auf die frist - und formgerecht (vgl. Art. 22 a in Verbindung mit Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereichte Beschwerde eingetreten werden. Damit bleibt für das von der Vorinstanz beantragte teilweise Nichteintreten auf die B e- schwerde kein Raum. 1.3 1.3.1 Der Anfechtungsgegenstand in einem Beschwerdeverfahren wird durch die angefochtene Verfügung bestimmt. Davon zu unterscheiden ist der Streitgegenstand. Im Bereich der nachträglichen Verwaltungsrechts- pflege ist der Streitgegenstand das Rechtsverhältnis, welches – im Rah- men des durch die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtenen Ver -C-6679/2011 Seite 7 fügungsgegenstand bi ldet (BGE 119 Ib 36 E. 1b mit Hinweisen; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 44 ff.). 1.3.2 Anfechtungsgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet die Verfü- gung der Vorinstanz vom 14. November 2011 , mit welcher die Vernic h- tung der zurückgehaltenen Arzneimittel angeordnet und der Beschwerde- führerin Verwaltungsgebühren in der Höhe von Fr. 300.- auferlegt worden sind (act. 21 bis 25). Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerdeschrift vom 10. De- zember 2011 geltend, sie sei nicht bereit, eine Gebühr von Fr. 300.- für eine Sache, mit der sie nichts zu tun habe, zu bezahlen (B -act. 1). Gegen die in der angefochtenen Verfügung vom 14. November 2011 ebenfalls angeordnete Vernichtung der zurückgehaltenen Arzneimittel (Ziffer 1 des Dispositivs) wendete sie sich nicht; vielmehr hiess sie bereits im Rahmen ihrer Einwendungen vom 24. August 2011 die Vernichtung solcher Se n- dungen explizit gut (siehe Bst. C. hiervor). Es ist deshalb davon auszuge- hen, dass sie nur die Aufhebung der Gebührenaufl age in Ziff. 2 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung beantragt. Der Streitgegen - stand des vorliegenden Verfahrens ist damit beschränkt auf die Frage, ob das Institut der Beschwerdeführerin zu Recht eine Verwaltungsgebühr von Fr. 300.- auferlegt hat. Im Übrigen wurde die Verfügung vom 14. N o- vember 2011 nicht angefochten. Die Anordnung der Vernichtung der frag- lichen Sendungen ist somit in Rechtskraft erwachsen, so dass deren Rechtmässigkeit vorliegend nicht mehr zu überprüfen ist. 1.4 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We- sentlichen nach den Vorschriften des VwVG und des VGG. In materiel l- rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massg e- bend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (vgl. etwa BGE 130 V 329 E. 2.3). 1.5 Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gerügt werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliess - lich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 84 Abs. 1 HMG in Verbindung mit Art. 49 VwVG). 1.6 Das Bundesverwaltungsgericht ist nach dem Grundsatz der Recht s- anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der C-6679/2011 Seite 8 Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, a.a.O., S. 212). 2. 2.1 Gemäss Art. 20 Abs. 1 HMG dürfen Arzneimittel nur dann eingeführt werden, wenn sie in der Schweiz zugelassen oder nicht zulassungspflich- tig sind. Abweichend von diesem Grundsatz dürfen zulassungspflichtige, in der Schweiz aber nicht zugelassene Arzneimittel durch Einzelpersonen in einer für den Eigengebrauch erforderlichen kleinen Menge eingeführt werden (Art. 20 Abs. 2 HMG in Verbindung m it Art. 6 Abs. 1 der Verord- nung über die Bewilligungen im Arzneimittelrecht [AMBV, SR 812.212.1]). Nach ständiger, publizierter Praxis liegt eine kleine Menge im Sinne der zitierten Bestimmungen nur dann vor, wenn jene Menge eines bestim m- ten Arzneimittels eingeführt werden soll, die dem üblichen Eigenbedarf für etwa einen Monat entspricht (vgl. VPB 69.22 E. 3.1; vgl. auch Urteile des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] C-1281/2007 vom 17. September 2007, E. 2.2, und C -1602/2009 vom 23. Juni 2011, E. 3.3.5), wobei von der für das zu importierende Präparat empfohlenen maximalen Tagesd o- sis auszugehen ist (vgl. den Entscheid der Eidgenössischen Rekur s- kommission für Heilmittel [REKO HM] HM 05.117 vom 27. Januar 2006, E. 5.1.1). Für die Beurteilung der Zulässigkeit der Einfuhr durch Einze l- personen ist es grundsätzlich unbeachtlich, ob ein Präparat verschre i- bungspflichtig ist oder nicht, wobei sich allerdings beim direkten Import verschreibungspflichtiger Arzneimittel ohne rechtsgenügliches ärztliches Rezept die Frage nach einer rechtsmissbräuchlichen Gesetzesumgehung stellen kann (VPB 69.22 E. 3.2). 2.2 Vorliegend wird zu Recht nicht bestritten, dass es sich bei den einz u- führenden, zurückgehaltenen Produkten um verwendungsfertige Arzne i- mittel handelt, die in der Schweiz z ulassungspflichtig sind (Art. 4 Abs. 1 Bst. a HMG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 HMG). Ebenfalls ist nicht strei- tig, dass bereits mit dem Import einer einzigen Ampulle, beispielsweise B._______, zu 1 ml (Wirkstoff C._______ K._______ 100 mg pro ml) die erlaubte Menge von 70 mg überschritten wird, wobei sich die Berechnung des zulässigen Monatsbedarfs aus der üblichen Dosierung in der mediz i- nischen Therapie bei vergleichbaren Präparaten mit der Indikation des Muskelaufbaus ergibt. Ausgehend von dieser unstr eitigen empfohlenen Dosierung von 70 mg pro Tag reichen die zurückgehaltenen Arzneimittel C-6679/2011 Seite 9 weit über de n Eigenbedarf für etwa einen Monat hinaus. Es handelt sich damit nicht um eine kleine Menge im Sinne von Art. 20 Abs. 1 HMG und Art. 36 Abs. 1 AMBV, sodas s die versuchte Einfuhr de r zulassungs- pflichtigen, aber nicht zugelassenen (vgl. www.compendium.ch und www.swissmedic.ch > Heilmitteldaten > zugelassene Präparate > Human- und Tierarzneimittel; zuletzt besucht am 22. April 2013; vgl. auch E. 3.2 hiernach) Arzneimittel rechtswidrig ist. Unter diesen Umständen war das Institut berechtigt und gehalten, die erforderlichen Verwaltungsmassna h- men zu treffen (Art. 66 Abs. 1 HMG). 3. 3.1 Von der Verwendung nicht zugelassener und daher unkontrollierter Arzneimittel können erhebliche Gesundheitsgefahren ausgehen. Mangels Durchführung eines Zulassungsverfahrens in der Schweiz kann insb e- sondere die Qualität, allenfalls auch die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte nicht als ausreichend belegt gelten – selbst dann nicht, wenn diese im Ausland zugelassen sein sollten, stimmen doch die schweizer i- schen und die ausländischen Zulassungsanforderung nicht überein. 3.2 Vorliegend kann nicht ausgeschlossen werden, dass die einzuführe n- den Arzneimittel qualitative Mängel und damit ein er hebliches Gesun d- heitsrisiko aufweisen, weshalb die Vernichtung der rechtswidrig einzufü h- renden Präparate gesetz - und verhältnismässig ist (vgl. Art. 66 Abs. 2 Bst. d HMG). Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Produkte B._______, D._______, F._______ und G._______ vom Institut nicht z u- gelassen sind ( vgl. www.compendium.ch und www.swissmedic.ch > Heilmitteldaten > zugelassene Präparate > Human - und Tierarzneimittel; zuletzt besucht am 22. April 2013). 4. Die Beschwerdeführerin macht (sinngemäss) geltend, die Auflage einer Verwaltungsgebühr von Fr. 300. - sei rechtswidrig, da sie die verfügten Verwaltungsmassnahmen des Instituts nicht veranlasst habe. 4.1 Das Institut kann für seine Verwaltungstätigkeiten – insbesondere für den Aufwand im Zusammenhang mit dem Er lass von Verfügungen – Ge- bühren erheben (Art. 65 Abs. 1 HMG und Art. 1 Bst. a HGebV). Gemäss Art. 2 Abs. 1 Bst. a HGebV muss eine Gebühr bezahlen, wer eine Verf ü- gung des Instituts veranlasst. Veranlasser oder Veranlasserin im Sinne dieser Bestimmung ist nach ständiger Praxis insbesondere der- oder die-C-6679/2011 Seite 10 jenige, welche(r) durch sein/ihr Verhalten (oder durch das Verhalten se i- ner/ihrer Hilfspersonen) zumindest den Verdacht einer Gefährdung der öf- fentlichen Gesundheit heraufbeschwört (vgl. Urteile des BVGer C-5894/ 2010 vom 26. August 2011 E. 6.2 und C -1281/2007 vom 17. September 2007 E. 2.4). Voraussetzung für die Gebührenpflichtigkeit eines Veranlas- sers oder einer Veranlasserin ist allerdings, dass er oder sie nicht nur be- hördliches Tätigwerden, sondern die Anordnung von besonderen, in der Regel gegen ihn /sie selbst gerichteten Verwaltungsmassnahmen veru r- sacht (vgl. etwa den Entscheid der REKO HM HM 05.117 vom 27. Januar 2006, E. 5.2). Die Höhe der Verwaltungsgebühr des Instituts richtet sich nach seinem Aufw and, wobei pro Arbeitsstunde Fr. 200. - zu verrechnen sind (Art. 3 HGebV in Verbindung mit Ziff. V Anhang HGebV). 4.2 Vorliegend ist unbestritten, dass die von den Zollbehörden zurück - gehaltenen Sendungen an die Beschwerdeführerin adressiert und mit Ab- sendern aus Ungarn (6 Pakete) und Rumänien (3 Pakete) versehen wa- ren. Dieser Umstand allein vermag allerdings noch keine Gebührenpflicht der Beschwerdeführerin zu begründen. Erforderlich ist vielmehr, dass sie die versuchte Einfuhr der Waren verursacht hat, die Ware also bestellt hat oder hat bestellen lassen (vgl. Urteil des BVGer C -1281/2007 vom 17. September 2007 E. 2.4). 4.3 In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist der Beschwerdeführerin durchaus beizupflichten, dass die klar und deutlich adressierten Arzne i- mittelsendungen nicht zwangsläufig eine Bestellung durch die Beschwe r- deführerin beweisen. Um den genauen Bestellvorgang zu eruieren, müss- te der Versender der Ware kontaktiert und befragt werden können, was dem Institut gemäss dessen Ausführungen jedoch nicht gel ungen ist. Diese sind ohne weiteres glaubhaft, zumal es auch der Beschwerdeführe- rin gemäss eigene n Aussagen in ihrer Replik vom 24. April 2012 nicht möglich gewesen war, die auf den Sendungen vorgefundenen Absender zu eruieren und mit diesen in Kontakt zu treten, da diese offenbar nicht existierten. Mit anderen Worten sind zusätzliche Nachforschungen betref- fend den Absender und somit auch den Besteller oder die Bestellerin vor- liegend nicht ohne unverhältnismässig hohen Aufwand möglich und dar- über hinaus wenig erfolgsversprechend. Da der direkte Beweis der Identi- tät des Bestellers oder der Bestellerin somit nicht erbracht werden kann, ist aufgrund der sich aus den Akten ergebenden Indizien zu beurteilen, ob die Beschwerdeführerin als Veranlasserin der frag lichen Verwaltung s- massnahmen der Vorinstanz zu gelten hat. Dabei können aufgrund der Lebenserfahrung auch Wahrscheinlichkeitsfolgerungen getroffen werden C-6679/2011 Seite 11 (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 mit Hinweisen). Insbesondere ist das Hera n- ziehen von Erfahrungssätzen zu lässig, wenn aus einem bestimmten Sachverhalt nach allge meiner gefestigter Auffassung, in der weitaus überwiegenden Zahl von Fällen, nur ein einziger Schluss gezogen we r- den kann (vgl. CHRISTOPH AUER, in:Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Ko m- mentar zum Bundesge setz über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 4 zu Art. 12). 4.3.1 Zwar hat das Institut keine Unterlagen zur Bestellung und Bezah- lung der Ware vorgelegt, jedoch vernehmlassungsweise am 7. März 2012 festgehalten, es sei nach gängiger Praxis notorisch, das s Arzneimittel grundsätzlich nur nach Vorkasse an den Besteller versandt würden, was insbesondere für sämtliche Warenbestellungen über das Internet – be- sonders aus dem Ausland – gelte. Aus diesem Umstand schliesst die Vor- instanz aufgrund ihrer Erfahrung in einer Vielzahl von Fällen in nicht zu beanstandender Weise, dass die in Frage stehenden , zurückgehaltenen Arzneimittel nicht von Dritten, sei es als Geschenk, als Scherz oder gar als böswillige Belästigung, sondern von der Beschwerdeführerin selbst bestellt worden sind. Die Beschwerdeführerin vermag nicht das Gegenteil zu beweisen. Sie hat für ihre Behauptung, die Waren nicht bestellt und bezahlt zu haben, keinerlei Beweismittel beibringen können. 4.3.2 Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts, welches auf kei- ne, von den Parteien eingereichten stichhaltigen Beweise abstellen kann und aufgrund der vorliegenden Akten zu entscheiden hat, handelt es sich bei der Aussage, die Waren nicht bestellt zu haben , um eine unbewiese- ne Schutzbehauptung. Es finden sich in d en Akten keinerlei Anzeichen, welche auf eine Bestellung eines Dritten, eine Verwechslung der Adresse oder eine Fehllieferung hindeuten würden. Beizufügen ist, dass die B e- schwerdeführerin im Zusammenhang mit der Annahme, "irgendein Idiot" habe mit ihrer Ad resse Missbrauch getrieben, weitergehende Plausibil i- sierungen hat vermissen lassen. Es ist vielmehr festzuhalten, dass die – gemäss den replicando von der Beschwerdeführerin am 21. April 2012 gemachten Angaben nicht existierenden – Absender über die genaue , korrekte Postadresse der Beschwerdeführerin verfügten und den Se n- dungen keine Rechnung en beigelegt war en, was die Feststellung der Vorinstanz betreffend Vorauskasse untermauert (vgl. E. 4.3.1. hiervor). 4.3.3 Zu Recht weist das Institut zudem in seiner Duplik vom 29. Mai 2012 darauf hin, dass sowohl die Menge als auch der Preis als klare Indi- zien zu werten sind, dass die Beschwerdeführerin die besagten Präparate C-6679/2011 Seite 12 tatsächlich bestellt und im Voraus bezahlt hat. Mit Blick auf den Marktwert der Waren von über Fr. 1'200. - (vgl. betreffend Preise der Präparate B._______, D._______, F._______ und G._______ bspw. www.l._______.com; zuletzt besucht am 16. April 2013) erscheint es nach allgemeiner Lebenserfahrung höchst unwahrscheinlich, dass jemand a n- deres als die B eschwerdeführerin und Adressatin der Sendungen selbst die Bestellung und Bezahlung der zurückgehaltenen Arzneimittel veran- lasst hat. Angesichts des relativ hohen Warenwerts beim Einkauf im Au s- land kann demnach vorliegend ein Streich resp. ein Missbrauch de r Ad- resse durch Personen, denen die Adresse der Beschwerdeführerin b e- kannt ist, ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass gemäss den Urteilen des B VGer C-5894/2010 und C- 1083/2011 vom 26. August 2011, E. 4.1 f., bereits bei einem Bestellwert von EUR 90.- ein Scherz einer nicht bekannten Person vernünftigerweise auszuschliessen ist, wie dies die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 29. Mai 2012 in korrekter Weise dargelegt hat. Schliesslich deuten auch die Men- ge und die Auswahl der verschiedenen, zurückgehaltenen Präparate nicht auf eine Scherzbestellung hin. 4.3.4 Weiter ist in keiner Weise ersichtlich, welchen Nutzen ein Dritter aus einem derartigen Vorgehen hätte ziehen können. Eine böswillige Beläst i- gung durch einen Dritten ist auszu schliessen, war doch nicht vorauszu- sehen, dass die Sendungen im Rahmen der stichprobenweisen Prüfung durch die Zollbehörden erfasst und zurückgehalten werden würden. Wie von der Vorinstanz nachvollziehbar und schlüssig ausgeführt, ist es – soll- te die Beschwerdeführerin tatsächlich nicht Bestellerin der Ware gewesen sein und hätte ihr jemand Schaden zufügen woll en – nicht ersichtlich, weshalb bei der zweiten Bestellung deutlich weniger und nicht mehr Pr ä- parate bestellt worden waren. Denn mit einer grösseren oder zumindest gleich grossen Bestellmenge wäre n die Chancen des Entdeckens durch die Zollbehörde und damit einhergehend die im Zusammenhang mit e i- nem Verwaltungs - oder gar Strafverfahren für die Beschwerdeführerin entstehenden Probleme deutlich erhöht wor den. Dass stattdessen die Bestellmenge beim zweiten Mal reduziert w orden war, spricht nach dem Dargelegten nicht für eine böswillige Belästigung seitens eines unbekann- ten Dritten. Vielmehr legt der zeitliche Ablauf – zwei Monate nach der ers- ten wurde eine weitere, an die Beschwerdeführerin adressierte Sendung von Präparaten der gleichen Gruppe (anabole Steroide) durch das Zo l- linspektorat zurückgehalten – den Schluss nahe, dass die Beschwerd e- führerin selbst eine zweite Bestellung aufgegeben hatte, nachdem di e erste nicht bei ihr eingetroffen war. Es kann diesbezüglich auf die übe r-C-6679/2011 Seite 13 zeugenden Ausführungen des Instituts verwiesen werden, denen das Bundesverwaltungsgericht nichts weiter beizufügen hat. 4.3.5 Gegen die These einer Scherz- oder Schädigungsbestellung spricht auch der Inhalt der Sendungen. Zwar werden Anabolika, wenn sie nicht zur Behandlung von Krankheiten, beispielsweise von aplastischer An ä- mie, sondern als Dopingmittel zur F örderung des Muskelaufbaus eing e- setzt werden (vgl. bspw. www.m._______.ch; zuletzt besucht am 16. April 2013), von der Allgemeinheit als äusserst fragwürdig und negativ beurteilt – darüber hinaus ist eine solche Verwendung illegal . Dennoch wären die Sendungen im vorliegenden Fall nicht unbedingt geeignet gewesen, die Beschwerdeführerin in ein schiefes Licht zu rücken resp. diese zu verä r- gern und zu schädigen. Denn, wie schon von der Vorinstanz erwähnt, er- langt eine durchschnittlich orientierte , mit dem illegalen Muskelaufbau nicht vertraute Person erst nach einer Recherche beispielsweise im Inter- net Kenntnis darüber, worum es sich bei Präparaten wie B._______ etc. tatsächlich handelt. 4.4 Mit Blick auf die gesamten Umstände erachtet es das Bundesverwal- tungsgericht nach dem Dargelegten als ausreichend erstellt, dass die B e- schwerdeführerin die Ware bestellt und vorgängig bezahlt hat. 5. 5.1 Das Institut kann für seine Verwaltungstätigkeiten – insbesondere auch für die Anordnung von Verwaltungsmassnahmen – bei der Veran- lasserin Gebühren erheben ( vgl. Art. 65 Abs. 1 HMG sowie Art. 1 Bst. a und Art. 2 Ab s. 1 Bst. a HGebV). Die Höhe der Verwaltungsgebühr des Instituts richtet sich nach seinem Aufwa nd, wobei pro Arbeitsstunde Fr. 200.- zu verrechnen sind (Art. 3 HGebV in Verbindung mit Ziff. V A n- hang HGebV). 5.2 Als Bestellerin und Adressatin der zurückgehaltenen Arzneimittel hat die Beschwerdeführerin als Veranlasserin der Verwaltungsmassnahmen zu gelten, weshalb sie gebührenpflichtig wurde. Es ist ohne weiteres nachvollziehbar, wenn das Institut geltend macht, dass die Gebühr im vorinstanzlichen Verfahren Fr. 300.- beträgt bzw. ein Verwaltungsaufwand von 1.5 Stunden erforderlich war. Dies ist angemessen und entspricht ohne Zweifel den Grundsätzen des Äquivalenz - und des Kostende- ckungsprinzips. C-6679/2011 Seite 14 6. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sic h zusammenfassend, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin in der angefochtenen Verf ü- gung vom 14. November 2011 zu Recht eine Verwaltungsgebühr von Fr. 300.- auferlegt hat. Die hiergegen erhobene Beschwerde vom 10. De- zember 2011 erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 7.1 Die Kosten des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht setzen sich aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen zusammen und werden insgesamt, unter Berücksichtigung des Umfangs und der Schwierigkeit der Streitsache, der Art der Prozessführung, der finanziellen Lage der Parteien und den involvierten Vermögensinteressen auf Fr. 600.- fest- gelegt (Art. 1, Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 des Reg lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE], SR 173.320.2). Sie werden de r unterliegenden Be- schwerdeführerin zur Bezahlung auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem bereits geleisteten Verfahr enskostenvorschuss gleicher Höhe ve r- rechnet. 7.2 Der obsiegenden Partei kann nach Massgabe ihres Erfolges von A m- tes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat das Institut allerdings keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr 600.- werden der Beschwerdeführerin aufer- legt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrec h- net. C-6679/2011 Seite 15 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […] und […]; Gerichtsurkunde) – das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Roger Stalder Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren B e- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: