<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 378/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Lauper </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. September 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">K.________, 1959, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 6. Januar 1999 lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich das Gesuch des K.________ (geb. 1959) um Zusprechung einer Invalidenrente ab. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich ab (Entscheid vom 30. Mai 2000). </div> <div class="para">K.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihm, in Aufhebung der vorinstanzlich bestätigten Ablehnungsverfügung, eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Zudem ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die IV-Stelle trägt auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an. Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- a) Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (<span class="artref">Art. 4 Abs. 1 IVG</span>), den Umfang des Rentenanspruchs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG</span>), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=29.08.2000&amp;to_date=17.09.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-V-246%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">116 V 249</a> Erw. 1b mit Hinweisen; AHI 1998 S. 170 oben), die Entstehung des Rentenanspruchs (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 IVG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=29.08.2000&amp;to_date=17.09.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-264%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page274">BGE 121 V 274</a> Erw. 6b/cc) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsschätzung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=29.08.2000&amp;to_date=17.09.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page261">BGE 125 V 261</a> Erw. 4 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der Berichte des Spitals X.________ (vom 23. Februar und 11. August 1998), richtig festgestellt, dass es dem im Wesentlichen an einem chronischen therapieresistenten Thorakolumbovertebralsyndrom bei Fehlform und Fehlhaltung, muskulärer Dysbalance und leichten degenerativen Wirbelsäulenveränderungen leidenden Beschwerdeführer zumutbar wäre, ab Februar 1998 vollzeitlich eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne repetitives Heben von Lasten über 10 kg mit wechselnder Belastung und Position bzw. ab August 1998 ganztägig eine leichte bis schwere Tätigkeit ohne Schwerstarbeit mit repetitivem Heben von Gewichten über 25 kg Erwerbstätigkeit auszuüben. Hiefür stehen ihm auf dem in Frage kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt genügend Stellen offen. Damit könnte er Einkünfte von über 60 Prozent des ohne Gesundheitsschaden erreichbaren Einkommens erzielen, womit der Anspruch auf eine Invalidenrente ausgeschlossen ist. </div> <div class="para">Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ist nicht geeignet, zu einem anderen Ergebnis zu führen. Insbesondere kann er aus dem angeblichen Umstand, dass sich der Gesundheitszustand nach Erlass der angefochtenen Verfügung (6. Januar 1999) "deutlich verschlechtert" haben soll, nichts zu seinen Gunsten ableiten, da für die richterliche Beurteilung des vorliegenden Falles die tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind, wie sie sich bis zum Zeitpunkt des Verwaltungsaktes entwickelt haben. Seither eingetretene rechtserhebliche Verschlimmerungen sind im Rahmen eines neuen Verfahrens zu berücksichtigen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=29.08.2000&amp;to_date=17.09.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweisen). Nicht stichhaltig ist sodann auch der Einwand bezüglich des Valideneinkommens, nachdem der Versicherte in der Schweiz ausweislich der Akten stets als Hilfsarbeiter tätig gewesen war. Im Übrigen kann, namentlich auch mit Bezug auf die ihm gesundheitlich möglichen Tätigkeiten und die damit realisierbaren Erwerbseinkommen, auf die einlässlichen Ausführungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht lediglich beizufügen hat, dass gemäss dem zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen, in ZBJV 2000 S. 429 veröffentlichten Urteil A. vom 9. Mai 2000, I 482/99, der Abzug vom statistischen Lohn auf 25 % begrenzt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Da sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. Dem Begehren um unentgeltliche Verbeiständung kann zufolge Aussichtslosigkeit des Prozesses nicht stattgegeben werden (<span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=29.08.2000&amp;to_date=17.09.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page275">BGE 125 II 275</a> Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 8. September 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>