<h2>SubmittedText<h2><p>Im Hinblick auf die Bedeutung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer in einer "verwissenschaftlichten" Gesellschaft, bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist er im Rahmen seiner Kompetenz bereit, Massnahmen zu ergreifen, welche</p><p>a. die Qualität des Ausbildungsstandes in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften mindestens sichern und</p><p>b. allenfalls verbessern.</p><p>2. Welche Massnahmen bezieht er für a. und welche für b. in Betracht?</p><p>3. Was gedenkt er zu tun, um den negativen Einfluss des Geschlechtsunterschiedes auf die Leistungen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaft zu verringern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist mit dem Interpellanten der Ansicht, dass eine gute mathematische und naturwissenschaftliche Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler für die weitere Entwicklung unseres Landes und insbesondere seiner Konkurrenzfähigkeit von grosser Bedeutung ist.</p><p></p><p>Bei der hier angesprochenen "Third International Mathematics and Science Study" (TIMSS) wurden in gut 40 Ländern Schüler und Schülerinnen im Alter von 14 Jahren einem Leistungstest unterzogen. In der Schweiz handelte es sich dabei - je nach kantonalem Einschulungstermin - um Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse. Für diesen Schulbereich sind ausschliesslich die Kantone zuständig.</p><p></p><p>Aus diesem Grund wird hier der Bundesrat selber keine Massnahmen ergreifen und keine Empfehlungen (etwa hinsichtlich der notwendigen Lektionenzahlen, der Klassengrösse oder des Einschulungstermins) abgeben. Er geht indessen davon aus, dass die Resultate dieser Studie in den Kantonen und ihrer Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren Anlass zur Diskussion geben werden.</p>  Antwort des Bundesrates.