<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00150</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Amsler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Baur Imkamp &amp; Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, arbeitete bei der Y.___ AG als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiterin und war in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 15/1, Urk. 15/12). Am 28. November 2012 wurde sie auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren und erlitt ein Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma (Urk. 15/12, Urk. 15/16). Die Erstversorgung erfolgte bis 8. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 im Z.___, Klinik für Unfallchirurgie (Urk. 15/16). In der Folge befand sich die Versicherte vom 8. Dezember 2012 bis 6. März 2013 und vom 29. August bis 3. Oktober 2013 zur stationären Rehabilitation in der A.___ (Urk. 15/46, Urk. 15/139). Die Suva erbrachte Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs- und Taggeldleistungen. Die Versicherte wurde am 7. Februar 2014 (Urk. 15/196) und 9. Juli 2015 (Urk. 15/334) jeweils vom Suva-Kreisarzt unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht. Am 20. November 2015 teilte die Suva der Versicherten mit, dass nach dem Ergebnis der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. Juli 2015 von einer wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Behandlung keine namhafte Verbesserung der somatischen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen mehr zu erwarten sei. Sodann stehe die von der Versicherten geklagte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chogene Störung in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 28. November 2012. Folglich würden die Heilbehandlungskosten grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit sofortiger Wirkung und die Taggeldleistungen per 31. Dezember 2015 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 15/351). Alsdann verneinte sie mit Verfügung vom 14. Dezember 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente, sprach ihr jedoch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integritätsentschädigung bei einer Integritätsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 10 % zu (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15/355). Die dagegen von der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten am 1. Februar 2016 erhobene Einsprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 15/365), wies die Suva mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 13. Mai 2016 ab (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 16. Juni 2016 Beschwerde und liess bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 14.12.2015 sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien ab 01.01.2016 weiterhin die Versicherungsleistungen (Heilkosten- sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Taggeldleistungen) zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei der Beschwerdeführerin in Aufhebung des Einsprache-Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 13.05.2016 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Festsetzung der Integritätsentschädigung bezüglich der Höhe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und nach nochmaliger Abklärung der gesamten Beschwerden (ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere auch der Schulter und psychiatrischen Beschwerden) nochmals zu erfolgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei zur Abklärung des Gesundheitszustandes eine polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Begutachtung anzuordnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 8% MWST) zulasten der Beschwerdegegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Martin Amsler (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 12. August 2016 (Urk. 11) reichte die Beschwerdeführerin das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 12) so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie weitere Belege zur Substantiierung ihres Gesuchs um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtspflege (Urk. 13/2-5) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. August 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 Abweisung der Beschwerde (Urk. 14, unter Beilage der Suva-Akten [Urk. 15/1-387]), was der Beschwerdeführerin am 24. August 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 9. September 2016 (Urk. 17) zwei Berichte zu Untersuchungen ihrer rechten Schulter ein (Urk. 18/1-2). Die Beschwerdegegnerin liess sich dazu mit Eingabe vom 21. September 2016 (Urk. 21) vernehmen, wovon die Beschwerdeführerin am 26. September 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 13. Februar 2017 (Urk. 25) den Austrittsbericht der B.___ vom 6. Februar 2017 (Urk. 26) ein. Der Beschwerdegegnerin wurde eine Kopie dieser Eingabe zugestellt (Urk. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Integritätsentschädigung der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduell unter Würdigung der besonderen Umstände bemessen wird. Es lassen sich im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 131 E. 2) ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens aufstellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gritätsschaden bleiben dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1, 113 V 218 E. 4b mit Hinweisen; RKUV 2001 Nr. U 445 S. 555 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densein der eingetretene Erfolg nicht als ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Integrität der versicherten Person beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schweren Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewirken (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6b; RKUV 1995 Nr. U 215 S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit infolge schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit angefochtenem Einspracheentscheid vom 13. Mai 2016 erwog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, dass bezüglich der somatischen Unfallfolgen von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes mehr zu erwarten sei. Laut ihrem Kreisarzt sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätigkeit als Reinigerin nicht mehr zumutbar. In einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit gemäss dem Zumutbarkeitsprofil des Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arztes sei sie jedoch zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 2 S. 3). Der Invaliditätsgrad sei durch einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich zu ermitteln. Hierbei resultiere jedoch keine Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe somit keinen Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Urk. 2 S. 8). Was deren Anspruch auf eine Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffe, so habe der Kreisarzt festgehalten, dass bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine mässige Komplexinstabilität des Kniegelenks bestehe. Der Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsschaden sei mit 10 % zu bewerten. Auf diese Beurteilung sei abzustellen, womit die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bei einer Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse von 10 % habe (Urk. 2 S. 10). Schliesslich müsse der adäquate Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zwischen dem Unfall vom 28. November 2012 und den von der der Beschwerdeführerin geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten psychischen Beschwerden verneint werden. Für psychische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könnten somit keine (weiteren) Leistungen ausgerichtet werden (Urk. 2 S. 4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, dass sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin in Behandlung befinde. Insbesondere die Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik werde noch vertieft abgeklärt. Deshalb seien die Heilbehandlungsleistungen und Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder weiterhin auszurichten. Die Prüfung des Anspruchs auf Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente werde daher nur eventualiter beantragt (Urk. 1 S. 6). Bezüglich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beschwerden sei sowohl vom Z.___ als auch vom C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine posttraumatische Belastungsstörung diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiziert worden (Urk. 1 S. 7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin habe sodann die Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen des Schmerzsyndroms nicht berücksichtigt (Urk. 1 S. 14). Weil ein schwerer Unfall vorliege, sei auch der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und ihren psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beschwerden gegeben (Urk. 1 S. 10-11). Die psychischen Beschwerden, die Schulterproblematik wie auch das Schmerzsyndrom seien bei der Festlegung des Zumutbarkeitsprofils nicht berücksichtigt worden, weshalb ein unrealis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches und von der Beschwerdeführerin unmöglich zu erzielendes Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen resultiert habe (Urk. 1 S. 17). Aus denselben Gründen sei auch über ihren Anspruch auf Integritätsentschädigung neu zu entscheiden (Urk. 1 S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der A.___ vom 6. März 2013 sind die folgenden Diagnosen zu entnehmen (Urk. 15/46 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beckenringverletzung LCII rechts mit transforaminaler Sacrumfraktur rechts, vorderer und oberer Schambeinastfraktur beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mehrfragmentäre Fraktur Tuberkulum majus rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplexe Kniebinnenverletzung rechts mit Frakur des medialen Tibia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">plateaus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kniebinnenverletzung links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der A.___ hielten überdies fest, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft aktuell nicht zumutbar sei. Für andere berufliche Tätigkeiten formulierten sie folgendes Zumutbarkeitsprofil (Urk. 15/46 S. 2): „Leichte bis mittelschwere Arbeit. Arbeitszeit: ganztags. Spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Einschränkungen: Ad Schulter rechts (aktuell): Keine Arbeit über Kopf, keine Anforderung an erhöhte Mobilität der Schulter. Ohne wiederholten Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einsatz des rechten Armes. Ad Knie bds.: Wechselbelastende Tätigkeiten. Keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kniezwangshaltung, kein häufiges Knien, Kauern, Kriechen. Ohne häufiges Leiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Treppensteigen. Für rein sitzende Tätigkeiten besteht keine Einsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt Allgemein- und Unfallchirurgie, stellvertretender medizinischer Leiter Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dische und Handchirurgische Rehabilitation, A.___, schrieb im orthopädischen Konsilium vom 13. September 2013, dass die Situation am Becken, der Wirbelsäule und am rechten Schultergelenk mehr oder weniger zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">friedenstellend sei, auch wenn die Beschwerdeführerin dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich noch über geringe Beschwerden klage. Das Hauptproblem bestehe am rechten Kniegelenk, welches eine deutliche posterio-mediale Instabilität auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise (Urk. 15/139 S. 14). Im Austrittsbericht der A.___ vom 8. Oktober 2013 wurde sodann ausgeführt, dass die Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm auf eine erhebliche Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung hingewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten. Bei der Interpretation dieser Befunde seien jedoch die psychiatrischen Diagnosen (mittelgradige depressive Episode, post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Belastungsstörung nach Unfall vom 28. November 2012 und post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung nach Kriegserlebnissen, Verlusten und Flucht, derzeit teilremittiert [Urk. 15/139 S. 1]) zu berücksichtigen (Urk. 15/139 S. 4). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 9. Juli 2015 stellte Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie FMH, die folgenden Diagnosen (Urk. 15/334 S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Polytrauma vom 28. November 2014 [richtig: 2012] (von Auto angefahren, ereignisnahe kein Schädel-Hirn-Trauma dokumentiert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mehrfragmentäre, undislozierte Fraktur Tuberculum majus rechts. Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">servative Behandlung. Aktuell zwar Angabe von Beschwerden, klinisch und radiologisch aber perfektes Ergebnis mit ungestörter Schulterbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lichkeit, keine Hinweise auf erhebliche Belastbarkeitseinschränkungen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> dominanten rechten Arms</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beckenringverletzung mit transforaminaler Sakrumfraktur rechts, ISG-Verletzung links und vorderer oberer und unterer Schambeinastfraktur beidseits. Verschraubung Sakrum rechts und ISG links. Metall entfernt. Klinisch und radiologisch perfektes Ergebnis, subjektiv diffuse Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">haftigkeit, nicht nur im Bereich des Beckens dorsal, sondern auch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lang der LWS, diese MR-tomographisch aber ohne unfallkausale und ohne erhebliche degenerative Schädigung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieverletzung beidseits, rechts komplexe Verletzung mit Fraktur am medialen Tibiaplateau, Läsion medialer Meniskus, beider Seitenbänder, VKB und partiell HKB, links “nur“ laterales Seitenband mit horizontaler Schädigung des medialen Meniskushinterhorns. Operative Behandlung am rechten Knie mit Osteosynthese am medialen Tibiakopfrand. Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">jektiv erhebliche, symmetrische Schmerzhaftigkeit beider Kniegelenke, zusätzlich Instabilität rechts. Objektivierbar ist eine mässige Instabilität des rechten Knies mit Lockerung sowohl des Kollateralbandapparates als auch des Pivot central, linkes Knie stabil, beide Kniegelenke reiz- und ergussfrei, gut beweglich und radiologisch ohne degenerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte sodann aus, beim Abschluss der Behandlung in der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie des Z.___ sei festgehalten worden, dass auch bildgebend kein klares pathomorpologisches Korrelat für die beklagten Beschwerden zu erken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen sei und dass im Fachbereich keine erfolgsversprechenden Therapieoptionen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennen seien. Auch die Behandlung im Schmerzambulatorium des Z.___ habe erfolglos abgeschlossen werden müssen. Die schmerztherapeutischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten seien als ausgeschöpft beurteilt worden. Sowohl die lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitige Physiotherapie als auch die seit Januar oder Februar 2015 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Craniosakralbehandlung habe keine erhebliche Verbesserung des Bildes ergeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 15/334 S. 7). Subjektiv gebe die Beschwerdeführerin im Vergleich zur Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztuntersuchung vom 7. Februar 2014 eine diskrete Verbesserung der “Stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät“ an, die ganze Schmerzsymptomatik sei aber unverändert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen, eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserte Belastbarkeit/Arbeitsfähigkeit sei nicht zu erkennen (Urk. 15/334 S. 7-8). Die klinischen Befunde hätten seit 7. Februar 2014 nur eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verbesserung gezeigt. Die Kopfschmerzsymptomatik könne, bei initial feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lendem Schädel-Hirn-Trauma, nicht als unfallkausal erkannt werden. Aus orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sicht sei der Zustand stabil, der sogenannte versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische “Endzustand“ sei mithin erreicht (Urk. 15/334 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ formulierte schliesslich folgendes Zumutbarkeitsprofil (Urk. 15/334 S. 8): Leichte bis mittelschwere Arbeit ohne Arbeit über Kopf und wiederholtem Krafteinsatz (wegen der rechten Schulter) sowie ohne Anforderungen an erhöhte Mobilität, sondern Wechselbelastung, ohne Kniezwangshaltungen, ohne häufi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Knien/Kauern/Kriechen/Leiter- oder Treppensteigen (wegen der Kniegelenke, insbesondere rechts). Zudem hielt er fest, dass bereits die Ärzte der A.___ für rein sitzende Tätigkeiten keine Einschränkungen erkannt hätten (Urk. 15/334 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Integritätsschaden führte Dr. E.___ am 9. Juli 2017 aus, dass an der rechten Schulter, am linken Knie und im Bereich des Beckens keine erhebliche, organisch anhand der Bildgebung und der Klinik erklärbare erhebliche Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschädigung bestehe. Am rechten Knie hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen erscheine der Kollateral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apparat etwas gelockert und auch der Pivot central zeige einen erhöhten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Translationsweg. Zusammengefasst bestehe eine mässige Komplexinstabilität de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Kniegelenks, ohne dass radiologisch degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Veränderungen zur Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung kommen würden. Der Zustand sei stabil und erheblich, der weitere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf sei nicht sicher vorgezeichnet. Gemäss Suva-Tabelle 6 betreffend Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden bei Gelenkinstabilitäten werde eine Komplexinstabilität des Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenks mässigen Grades mit einem Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden von 5 bis 15 % be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertet. Vorliegend sei der Integritätsschaden mit 10 % zu beurteilen. Dies entspreche einem Fünftel des gesetzlich festgelegten Wertes bei Verlust der unteren Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mität durch Amputation (Urk. 15/335 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Arthro-MRI-Untersuchung der rechten Schulter in der F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. August 2016 fanden sich eine konsolidierte Tuberculum majus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Fraktur, eine gelenkseitige Partialruptur der Supraspinatussehne, eine Tendio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie der langen Bizepssehne, ein unauffälliges AC-Gelenk sowie eine leichte Reizung der Bursa subacromialis/subdeltoidea (Urk. 18/2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin mit der Leistungseinstellung per 31. Dezember 2015 den Fall zu Recht auf diesen Zeitpunkt hin abgeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griffes “</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass wegen der “Schulterproblematik“ noch weitere Abklärungen und Behandlungen nötig seien. Der Fallabschluss durch die Beschwerdegegnerin sei daher zu früh erfolgt (Urk. 1 S. 6, 16-17; Urk. 17 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2-3). Die Beschwerdegegnerin vertritt demgegenüber den Standpunkt, dass hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der somatischen Unfallfolgen durch eine weitere Behandlung keine nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung mehr zu erwarten sei (vgl. Urk. 15/351 S. 1). Bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen stützte sie sich auf den Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. E.___ vom 9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334; vgl. Urk. 15/351 S. 1). Bei seiner Untersuchung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zeigte sich eine symmetrische Schulterfunktion mit voller Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion und Flexion, bei abduziertem Arm Aussenrotation (AR) / Innenration (IR) beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits 90-0-20° sowie Normalstellung der Arme AR rechts 30°, links 45°. Der Nacken- und Schürzengriff seien ohne Seitendifferenz und spontan ohne Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angabe gelungen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 5). Hinweise auf eine Minderbelastung des rechten Armes hätten keine bestanden. Insbesondere sei die Muskulierung unauffällig und die Beschwielung der rechten Hand entsprechend der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dominanz eher etwas stärker wie links gewesen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 5). Beim Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleiden habe zudem ein normaler Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsausschlag in der rechten Schulter beobachtet werden können (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 5). Weiter führte Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ aus, dass die radiologische Abklärung der rechten Schulter vom 2. Dezember 2013 unauffällige Verhältnisse mit in korrekter Stellung konsolidierter mehrfrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tärer Fraktur des Tuberculum majus gezeigt habe. Einzig im Oberrand des Humeruskopfs lateral, im Sattel zum Trochanter major hin, würden sich diskrete Verkalkungen zeigen. Die glenohumerale Artikulation sei unauffällig, der Suba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kromialraum normal breit. Hinweise auf degenerative Veränderungen würden sich nicht ergeben (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 6). Angesichts der bei der kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung gezeigten guten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion seien keine weiteren Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchungen nötig (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 6-7). Aus somatischer Sicht sei der End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand erreicht (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 8). Diese Beurteilung deckt sich mit den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben im Bericht des Z.___, Klinik für Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallchirurgie, vom 16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015, wonach aus orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch-unfallchirurgischer Sicht keine weiteren Massnahmen zur Schmerzlin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung angeboten werden können (Urk. 15/342 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Dr. E.___ hielt dafür, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in einer Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungstätigkeit arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei, wobei ihr wegen den Einschränkungen der rechten Schulter keine Arbeit über Kopf und kein wiederholter Krafteinsatz des rechten Armes zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar sei (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/334 S. 8). Sein Zumutbarkeitsprofil ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht demjenigen der Ärzte der A.___ zur rechten Schulter (keine Arbeit über Kopf, keine Anforderungen an erhöhte Mobilität der Schulter, ohne wiederholten Kraftein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz des rechten Armes), welches so bereits im Austrittsbericht vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 formuliert wurde (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/46 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Berichten der F.___ vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 (Urk. 18/1) sowie 24. August 2016 (Urk. 18/2) kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die angeblich fortdauernde Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung (Urk. 17 S. 2-3) betrifft, so ist den Berichten der F.___ zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass dort einzig weitere klinische und bildgebende Untersuchungen durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt wurden und zusätzlich eine sequentielle Infiltration zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation vorgesehen war (Urk. 18/1-2). Deren Ärzte verschrieben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin weder Medikamente noch Physiotherapie und eine eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden fand dort auch nicht statt. Nach der Arthro-MRI-Untersuchung vom 24. August 2016 diagnostizierten die Ärzte der F.___ eine AC-Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthropathie, eine subacromiale Bursitis, eine Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehnen-Partialruptur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und glenohumerale Schmerzen rechts (Urk. 18/2 S. 1). Zur Unfallkausalität dieser Befunde äusserten sie sich jedoch nicht. Zwar führten sie zu diesen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen die Nebendiagnose Status nach mehrfragmentärer Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">culum-majus-Fraktur rechts vom 28. November 2012 an (Urk. 18/2 S. 1). Dies impliziert jedoch keinen rechtsgenüglichen Kausalzusammenhang (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_477/2008 vom 19. Dezember 2008 E. 4.2; vgl. auch Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_24/2013 vom 18. Juni 2013 E. 3.2). Für die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremder Gesundheitsstörungen muss die Beschwerdegegnerin nicht aufkommen. Im Übrigen ergab auch die dortige Arthro-MRI-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung - wie schon frühere bildgebenden Untersuchungen - eine konsolidierte Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">culum majus-Fraktur (Urk. 18/2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ berücksichtigte die von der Beschwerdeführerin geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (Urk. 15/334/4-5), untersuchte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin persönlich (Urk. 15/334/5-6) und konnte auf Röntgenbefunde (Urk. 15/334/6-7) abstellen. Auf seine Beurteilung, wonach auch bezüglich der Unfallfolgen an der rechten Schulter der Endzustand erreicht sei, ist abzustellen. Gleiches gilt für seine Beurteilung hinsichtlich der übrigen somatischen Unfallfolgen. Für die geltend gemachten psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin ist die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin nicht leistungspflichtig (E. 5.4.8 nachstehend), weshalb die weitere Behandlung dieser Beschwerden (vgl. Urk. 1 S. 13) nicht massgebend ist. Da nach Lage der Akten auch keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung pendent sind, ist der Fallabschluss durch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin per 31. Dezember 2015 nicht zu beanstanden. Weitere Taggeld- und Heilbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsleistungen waren somit nicht geschuldet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist sodann der Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung. Hierbei ist zuerst auf die geltend gemachten Beschwerden wegen psychischer Leiden und des Schmerzsyndroms, welche gemäss der Beschwerdeführerin in einem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 28. November 2012 stehen (vgl. Urk. 1 S. 7, 14), einzugehen. Bereits während des ersten stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts in der A.___ (vgl. Urk. 15/46) wurde dort ab 17. Dezember 2012 wegen des psychischen Leidensdrucks der Beschwerdeführerin eine psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung durchgeführt (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/47 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Im psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Konsilium der A.___ vom 28. Februar 2013 wurde dazu festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass die Beschwerdeführerin vor dem Krieg in Afghanistan geflüchtet sei und aufgrund ihrer durch Kriegs- und Verlusterleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten und vul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerablen psychischen Konstitution auf den trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisierend erlebten Unfall vom 28. November 2012 mit einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen depressiven Episode reagiert habe und deutliche Zeichen einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung zeige. Die durch enorme Ungewissheit gepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te, lange Flucht in die Schweiz habe die Beschwerdeführerin zusätzlich belastet und verstärke zusammen mit den Kriegs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlebnissen das Erleben von Hoffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Hilflosigkeit und Angst nach dem Unfall (Urk. 15/47 S. 2). Später diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten die Ärztinnen des Z.___, Klinik für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, nach dem Erstgespräch vom 11. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 eine posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung sowie eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere depressive Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischem Syndrom. Sie führten weiter aus, es sei davon auszugehen, dass der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall vom 28. November 2012 kausal für die posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei, weil das einzige traumatische Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis, das die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in ihrem Leben beschreibe, der genannte Strassenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrsunfall sei (Urk. 15/372 S. 1). Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der von der Beschwerdeführerin in der A.___ geschilderten früheren Lebenssituationen vermag die Aussage der Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terinnen des Z.___ nicht zu überzeugen. Ob die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geltend gemachten psychischen Beschwerden in einem natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zum Unfall vom 28. November 2012 stehen, kann aber offen gelassen werden. Denn diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist - anders als bei objektiv ausgewiesenen organischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, bei welchem der adäquate Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/bb mit Hinweisen) - eine besondere Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung anhand der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in BGE 115 V 133 genannten Kriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 1.6 vorstehend) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_437</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2015 vom 5. September 2015 betreffend einen Fall mit diagnostizierter posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Belastungsstörung). Dies gilt auch für das geltend gemachte Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_605/2010 vom 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010 E. 6 und 8C_179/2012 vom 8. November 2012 E. 4), zumal gemäss Bericht des Z.___, Klinik für Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie, vom 10. November 2014 kein klares patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">morphologisches Korrelat bestand, welches die geklagten Beschwerden der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin erklären konnte (Urk. 15/268 S. 3). Sodann sprach Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der rechten Schulter von einem klinisch und radiologisch aber perfekten Ergebnis mit ungestörter Beweglichkeit und ohne Hinweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Belastungseinschränkungen des dominanten rechtens Armes (Urk. 15/334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 7). Auch die Ärzte der F.___ nannten in ihren Berichten vom 20. Juni 2016 (Urk. 18/1) und 24. August 2016 (Urk. 18/2) keine unfallbedingten strukturellen Veränderungen, welche als Ursache für die geklagten Schulterbeschwerden in Frage kämen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit angefochtenem Einspracheentscheid vom 13. Mai 2016 qualifizierte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin das Unfallereignis vom 28. November 2012 als mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Unfall im mittleren Bereich (Urk. 2 S. 5). Die Bestimmung des Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades eines Unfallereignisses erfolgt aufgrund des augenfälligen Geschehens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften, wobei eine objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierte Betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsweise anzuwenden ist. Nicht massgebend sind die Folgen des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleitum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">artigen, dem eigentlichen Unfallgeschehen nicht zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnenden Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bildenden – Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen, welche sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person zuzieht, aber auch für unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfenden äusseren Umstände, wie eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- respektive gar Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, die der Unfall für an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen nach sich zieht (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 27 E. 5.3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_437/2015 vom 5. September 2015 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Polizeirapport vom 16. Januar 2013 überquerte die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 28. November 2012 um ca. 06.50 Uhr in Wallisellen zu Fuss gehend den sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in unmittelbarer Nähe zum Einkaufszentrum Glatt befindlichen Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streifen auf der Industriestrasse. Gleichzeitig habe ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug den vor dem Fussgängerstreifen gelegenen Kreisverkehrsplatz ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen und sei auf die Industriestrasse eingefahren. Dabei habe er die sich bereits auf dem Fussgängerstreifen befindliche Beschwerdeführerin übersehen und es sei zur Kollision gekommen (Urk. 15/58 S. 3, 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sich auf den Standpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ereignis ein schwerer Unfall gewesen sei. Dies zeige sich anhand der erlittenen Verletzungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 11).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar lassen die erlittenen Verletzungen allenfalls Rückschlüsse auf die Kräfte, die sich beim Unfall entwickelt haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_437/2015 vom 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015 E. 3.3 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend kann jedoch nicht von einer erheblichen Krafteinwirkung gesprochen werden. Zu den Sachschäden beim Auto wurde im Polizeirapport festgehalten, dass die Frontschreibe ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprungen und die Motorhaube gering beschädigt worden sei. Das Fahrzeug sei fahrbar gewesen und es sei kein Abschleppwagen erforderlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen (Urk. 15/58 S. 4). Gemäss Polizeirapport wurde die Kollisionsgeschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit vom Fahrer auf ca. 20 bis 25 km/h geschätzt (Urk. 15/58 S. 6). Zudem sind die erlittenen Verletzungen nach dem hiervor Ausgeführten (E. 5.3.1) bei den Adäquanzkriterien zu prüfen (vgl. E. 5.4.1). Das Bundesgericht qualifizierte – zum Vergleich - namentlich den folgenden Unfall als mittelschwer im engeren Sinn (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_236/2016 vom 11. August 2016 E. 6.1.2 sowie Sachverhalt Lit. A): Die versicherte Person wurde beim Überqueren einer Strasse im Bereich eines Fussgängerstreifens von einem mit einer Geschwindig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von ca. 40 km/h herannahenden Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wagen erfasst, wobei sie auf die Motorhaube geschleudert wurde, den Kopf an der Windschutzscheibe anschlug und anschliessend auf die Fahrbahn zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worfen wurde. Unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Kräfte, die beim Unfall vom 28. November 2012 gewirkt haben, ist es daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin diesen Unfall als mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Unfall im mittleren Bereich qualifiziert hat (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs wäre bei diesem mittelschweren Unfall im mittleren Bereich somit nur dann zu bejahen, wenn von den weiteren massgeblichen Kriterien (vgl. E. 1.6.3) entweder ein ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnes in ausgeprägter Weise oder aber mindestens drei in gehäufter oder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallender Weise gegeben wären (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_935/2009 vom 29. März 2010 E. 4.1.3 mit Hinweis, 8C_390/2011 vom 10. August 2011 E. 5.2 mit Hinweisen). Bei der Prüfung dieser Kriterien sind (anders als nach der sog. Schleudertrauma-Praxis) psychische Aspekte ausser Acht zu lassen (BGE 115 V 133 E. 6c/aa; Urteil des Bundesgerichts 8C_390/2011 vom 10. August 2011 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Kriterium “besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklichkeit des Unfalls“ ist nicht entscheidend, was im einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch vorgeht. Ausschlaggebend ist die objektive Eignung sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umstände, bei Betroffenen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Vorgänge der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Art auszulösen (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_179/2012 vom 8. November 2012 E. 5.2.2 und 8C_437/2015 vom 5. September 2015 E. 3.6.1, je mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Die Beschwerdeführerin sieht dieses Kriterium als erfüllt an. Sie macht geltend, dass sich der Unfall frühmorgens, als es noch dunkel gewesen sei, ereignet habe. Sie sei vom Auto mit voller Wucht erfasst worden. Wegen des starken Verkehrsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens habe sie sodann be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fürchten müssen, dass weitere Autos auf den Wagen des Unfallverursachers auffahren würden und sie von diesem auch noch überrollt würde (Urk. 1 S. 11). Zudem habe sie den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall bei vollem Bewusstsein erlebt (Urk. 1 S. 12). Was die geltend gemachte Gefährdung durch andere Autos betrifft, so ist dem Polizeirapport zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass die Polizei innert weniger Minuten am Unfallort war (Urk. 15/58 S. 5). Zur Witte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Zeitpunkt des Unfalls ist dem Polizeirapport sodann zu entnehmen, dass sich der Unfall in der frühen Morgendämmerung, bei bedecktem Himmel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und leichtem Nieselregen, aber guten Sichtverhältnissen ereignet habe (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/58 S. 5). Bei objektiver Betrachtungsweise kann somit nicht gesagt werden, dass der Unfall besonders eindrücklich gewesen sei, wobei auch beachtet werden muss, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_179/2012 vom 8. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 E. 5.2.2 und 8C_437/2015 vom 5. September 2015 E. 3.6.1, je mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Kriterium “Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulösen“ bringt die Beschwerdeführerin sodann vor, dass sie beim Unfall schwerste Verletzungen des Rückens, Beckens, der Schultern, Knie und weitere Beeinträchtigungen erlitten habe (Urk. 1 S. 12). Wenn dieses Kriterium von der Rechtsprechung aber bei einem Polytrauma mit Thorax- und Abdominaltrauma </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und offenen Gesichtsschädelfrakturen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2009 vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 19. November 2009 E. 3.6) verneint worden war, muss dies auch für den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall gelten. Lebensgefährliche Verletzungen hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beim Unfall vom 28. November 2012 nicht erlitten. Dem Bericht des Z.___, Klinik für Unfallchirurgie, vom 15. Januar 2013 kann sodann entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin aktuell zwar im Rollstuhl unterwegs sei, während des ersten Aufenthalts in der Rehaklinik sukzessive Fortschritte ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht wurden (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/33 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die Ärzte des Z.___ hielten weiter fest, dass die Situation bei der Beschwerdeführerin insgesamt sehr zufriedenstellend sei. Es müsse ein Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merk auf die intensive Mobilisation und auch den Muskelauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bau in der A.___ gelegt werden (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/33 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). In der Folge kam es zu einer deutlichen Verbesserung im Rahmen der Therapien. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin konnte sowohl ihre Muskelkraft als auch ihre Mobilität rasch steigern (vgl. S. 3 des Austrittsberichts der A.___ vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 [Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/46]). Die von der Beschwerdeführerin beschriebene Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klarheit, ob sie jemals wieder ihre Mobilität zurückgewinnen würde (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12), hat aufgrund der ärztlichen Aussagen in diesen Berichten mithin zu keinem Zeitpunkt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. Dass die Beschwerdeführerin angeblich nicht mehr alleine die Strasse über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">queren kann, ist durch die geltend gemachten psychischen Beschwerden be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet (vgl. Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15/372 S. 2), welche aber bei der Prüfung der Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien unberück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt bleiben müssen (E. 5.3.3 vorstehend). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin gegenüber Dr. E.___ angab, beide Kniegelenke seien schmerzhaft, rechts bestehe aber zusätzlich eine Instabilität. Sie brauche des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eine stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisierende Schiene und einen Stock, den sie rechts führe. Im Haus seien beide Hilfen aber nicht nötig. Sie stütze sich am Mobiliar ab oder brauche die Hilfe der Familienangehörigen (Urk. 15/334 S. 4). Es trifft daher nicht zu, dass die Beschwerdeführerin immer eine Knieschiene benötigt und sich nicht ohne Krücken fortbewegen kann (Urk. 1 S. 12). Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterium “Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re ihre erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lösen“ ist daher ebenfalls nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Werden nur die somatischen Unfallfolgen betrachtet (vgl. E. 5.3.3 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend; Urteil des Bundesgerichts 8C_605/2010 vom 9. November 2010 E. 6.2.2), so lag keine “ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung“ vor. Schon wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend des ersten Aufenthalts in der A.___ vom 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 bis 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 (Urk. 15/46 S. 1) begann die Behandlung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens der Beschwerdeführerin, welche das Beschwerdebild überlagerte (Urk. 15/47 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) Gleiches gilt für die Abklärungen wegen der Schmerzen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der “Schulterproblematik“ und des Schmerzsyndroms, auf welche die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ebenfalls hinweist (Urk. 1 S. 13 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium “körperliche Dauerschmerzen“ muss wegen der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Überlagerung der Beschwerden und der Schmerzverarbeitungsstörung (vgl. Urk. 15/268 S. 3) verneint werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 57/07 vom 3. Januar 2008).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass bei einem früheren stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt eine bessere Behandlung ihrer äusserst schwerwiegenden psychischen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleme möglich gewesen wäre (Urk. 1 S. 14). Wie ausgeführt (E. 5.3.3) wird die psychische Behandlung nicht geprüft. Das Kriterium “ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert“ ist klar nicht gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium “schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen“ ist auch nicht erfüllt. Es bedürfte hierfür besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. Solche sind jedoch nicht ersichtlich. Die von der Beschwerdeführerin angeführte Operation zur Entfernung der Iliosakralgelenk (ISG)-Schrauben und Infiltration ISG beidseits sowie Facettengelenke L3/4, L4/5 und L5/S1 beidseits (vgl. Urk. 15/244 S. 1) genügt hierfür nicht. Die weiter geltend gemachten Sprachprobleme sowie die gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin nur geringen Fortschritte bei der Psychotherapie und die Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plikationen aufgrund des Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms (Urk. 1 S. 15) sind nicht zu berücksichtigen (E. 5.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl hatte das Polytrauma eine physische Arbeitsunfähigkeit zur Folge (vgl. Urk. 15/54, Urk. 15/114, Urk. 15/138). Bereits früh kam es indes zu einer psychischen Überlagerung. Dem Austrittsbericht zum zweiten Aufenthalt in der A.___ vom 29. August bis 3. Oktober 2013 ist sodann zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass die festgestellte psychische Störung eine schwere arbeitsrelevante Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung begründet (Urk. 15/139 S. 2). Auf die attestierte 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus psychischen Gründen (vgl. etwa Urk. 15/176 S. 2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 15/341) ist jedoch nicht abzustellen. Das Kriterium “Grad und Dauer der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physisch beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsunfähigkeit“ ist zumindest nicht in ausgeprägter W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eise gegeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdegegnerin für die geklagten psychischen Beschwerden und das Schmerzsyndrom mangels adäquaten Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs nicht leistungspflichtig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der somatischen Unfallfolgen ist auf das Zumutbarkeitsprofil von Dr. E.___ (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3) abzustellen (vgl. E. 4.3.3). Entgegen der Ansicht der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin (Urk. 1 S. 17) hat er auch die Schulterbeschwerden berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1). Dies gilt auch für seine Beurteilung des Integritätsschadens (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5), welche schlüssig und überzeugend ist. Aufgrund des hiervor Ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten (E. 5.4.8) kann der Beschwerdeführerin ferner nicht gefolgt werden, wenn sie aufgrund der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden und des Schmerzsyndroms eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % (Urk. 1 S. 18) und eine höhere Integritätsentschädigung (Urk. 1 S. 19) fordert. Es besteht mithin kein Anspruch auf eine Invalidenrente, und eine höhere Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung ist nicht geschuldet. Bei diesem Ergebnis erübrigen sich weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (vgl. Urk. 1 S. 17-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung (Urk. 1 S. 3) erweist sich als gegenstandslos, weil Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los sind (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Voraussetzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(§ 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht [GSVGer]) erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 3/10-19, Urk. 12, Urk. 13/2-5), ist dem Gesuch der Beschwerdeführerin vom 16. Juni 2016 um Bestellung eines unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treters in der Person von Rechtsanwalt Martin Amsler (Urk. 1 S. 3) zu entsprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 22. Dezember 2016 machte Rechtsanwalt Amsler einen Aufwand von Fr. 3‘031.40 (inkl. Barauslagen und MWSt) geltend (Urk. 24). Der geltenden gemachte Aufwand ist übersetzt und angemessen zu kürzen, zumal der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin im vorliegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren auf sein Vorwissen durch die Vertretung im Verwaltungsverfahren zurückgreifen konnte. Bezüglich Zeitaufwand rechtfertigt es sich, je eine Stunde für die Instruktion, sechs Stunden für das Aktenstudium und die Abfassung der Beschwerde vom 16. Juni 2016 (Urk. 1), eine Stunde für zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Aufwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie das URV-Gesuch vom selben Tag und die weiteren Eingaben sowie eine St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unde für das Studium und die Besprechung des Endent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids des hiesigen Gerichts anzurechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher von einem angemessenen Zeitaufwand von total 9 Stunden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Hinzu kommen Barauslagen von total Fr. 148.50 (vgl. die Honorarnote vom 22. Dezember 2016 [Urk. 24]). Das hiesige Gericht wendet bei der Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung für unentgeltliche Rechtsvertreter einen Stundenansatz von Fr. 220.-- an. Dies führt zu einer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. 2‘298.80 (inkl. Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und MWSt).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin und ihr Vertreter werden auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer hingewiesen, wonach eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 16. Juni 2016 wird der Beschwerdeführerin in der Person von Rechtsanwalt Martin Amsler, Dübendorf, ein unentgeltlicher Rechtsver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">treter bestellt,</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Martin Amsler</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Dübendorf,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. 2‘</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">298</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">80</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Amsler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p><p></p></div> </div></body></html>