<h2>SubmittedText<h2><p>Um die Situation der Kompensationsgeschäfte zu verbessern, wurde 2012 eine sogenannte Swiss Gripen Group for Direct Industrial Participation gebildet (siehe Subkommissions-Bericht 12-10). Diese wurde auch in der letzte Woche an verschiedene Nationalräte und Ständeräte zugesandten Werbebroschüre von Saab erwähnt.</p><p>1. Warum und durch wen wurde die Koordinationsgruppe aufgelöst?</p><p>2. Wie wird die Koordination sowie Erfüllung der Kompensationsgeschäfte in Zukunft sichergestellt? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Koordinationsgruppe ist nicht aufgelöst, sondern in eine vorläufige Warteposition versetzt worden, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Grund dafür ist, dass die Koordinationsgruppe bereits erfolgreich Kontakte zwischen Saab und den möglichen Vertragspartnern vermittelt hat. Deshalb hat sich Saab bereiterklärt, die weiteren Verhandlungen mit den möglichen Vertragspartnern selber zu führen. Dadurch entfällt die Koordinationsfunktion der Gruppe vorläufig. Die Koordinationsgruppe ist von allen beteiligten Akteuren vorbehaltlos anerkannt. Sie hält sich weiterhin bereit, bei Bedarf umgehend wieder eingesetzt zu werden. Die Prüfung von Beteiligungsgeschäften wird nach wie vor durch Armasuisse sichergestellt. Die Erfüllung der Kompensationsverpflichtungen war und ist somit jederzeit gewährleistet.</p>