<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, so rasch als möglich Massnahmen zu treffen, mit denen die Geschwindigkeitslimiten auf der A2 zwischen Luzern und dem Gotthard-Strassentunnel flexibel aufeinander abgestimmt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei den heute bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der A2 zwischen Luzern und dem Gotthard handelt es sich um örtliche Massnahmen, die aus Gründen der Verkehrssicherheit angeordnet wurden. Es kann daher nicht von einem "unvernünftigen 'Temposalat'" gesprochen werden; vielmehr sind diese lokalen Tempobeschränkungen von 100 bzw. 80 Stundenkilometern u. a. wegen der geometrischen Gegebenheiten (kleine Kurvenradien), ungenügender Sichtweiten und fehlender Pannenstreifen nötig und zweckmässig. Mit der im Postulat verlangten Einführung von variablen Geschwindigkeitssignalen auf der gesamten, rund 70 Kilometer langen Strecke mit dem Ziel, den Zufluss zum Gotthardtunnel auf einem konstanten Niveau zu halten, müsste die Höchstgeschwindigkeit in Anpassung an die bestehenden Massnahmen jeweils durchgehend auf 80 Stundenkilometer beschränkt werden. Abgesehen vom grossen Aufwand für das Aufstellen und den Betrieb der Signale dürfte selbst mit der Anzeige der einheitlichen Höchstgeschwindigkeit - wegen der zum Teil relativ starken Steigungen zwischen Amsteg und Göschenen - wohl kaum das mit dem Postulat erhoffte konstante Geschwindigkeitsniveau zwischen Personenwagen, Lastwagen sowie leichten und schweren Anhängerzügen erreicht werden.</p><p>Dem Bundesrat erscheint es hingegen angebracht, im Rahmen der zu diskutierenden flankierenden Massnahmen zum Landverkehrsabkommen u. a. auch auf der Zufahrtsrampe zum Gotthard eine Mindestgeschwindigkeit anzuordnen. Dadurch könnte eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit durch langsame Fahrzeuge vermieden und ein homogenerer Verkehrsfluss erreicht werden.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.