<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2020.00201</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Reiber</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Chopard</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1970, war seit dem 12. März 2012 als Bauarbeiter bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 8/80/2, Urk. 8/81/2). Am 4. November 2013 stürzte er aus drei Metern Höhe von einer Leiter (Urk. 8/2). Er wurde gleichentags notfallmässig ins Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeliefert, wo insbesondere eine Impressionsfraktur im Bereich der Stirn und der linken Schläfe mit Betei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung des Neuro- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viszerocraniums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">commotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cerebri sowie eine mehrfache Fraktur im Bereich des linken Handgelenks diagnostiziert wurden (Urk. 8/12/1). Der Versicherte wurde in der Folge aufgrund persistierender Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den insgesamt viermal am linken Handgelenk operiert (Operationen vom 6. November 2013, 24. Juni 2014, 22. Juni 2015 und 26. Februar 2016, Urk. 8/12/2, Urk. 8/79, Urk. 8/162, Urk. 8/204). Zudem hielt er sich vom 29. Oktober bis 3. Dezember 2014 zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf (Urk. 8/126/1). Am 23. Juni 2015 löste die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 22. Juli 2015 auf (Urk. 8/163). Die Suva liess den Versicherten am 9. September 2015 durch die Kreisärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Rhino-Laryngologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otoneurologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, audiologisch und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olfaktometrisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchen (Bericht vom 18. September 2015, Urk. 8/185). Am 8. April 2016 folgte die kreisärztliche Abschlussuntersuchung betreffend das linke Handgelenk durch med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie (Urk. 8/214). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprach dem Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 24. November 2016 eine befristete ganze Rente vom 1. April bis 31. Dezember 2015 zu (Urk. 8/240)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die beiden kreisärztlichen Beurteilungen sprach die Suva dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 6. März 2017 aufgrund der Einschränkungen am linken Handgelenk ab dem 1. August 2016 eine Invalidenrente bei einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 13 % zu. Dabei berücksichtigte sie einen Abzug auf dem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von 10 %. Ausserdem gewährte sie dem Versicherten eine Integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritätsentschädigung von Fr. 22'050.--, entsprechend einer Integritätseinbusse von 17.5 % (Urk. 8/259). In teilweiser Gutheissung der Einsprache vom 6. April 2017 (Urk. 8/268) erhöhte die Suva in ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Januar 2018 den Leidensabzug auf dem Invalideneinkommen auf 15 % und sprach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten neu eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 18 % zu, sie beliess es jedoch bei einem Integritätsschaden von 17.5 % (Urk. 8/278). Dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Januar 2020 leitete die Suva eine Rentenrevision ein (Urk. 8/296). Dabei erhielt sie Kenntnis davon, dass der Versicherte seit dem 21. Juni 2017 im Rahmen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temporärarbeitsverhältnisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Bauarbeiter und Gipser tätig war (Urk. 8/297/1). Die Suva holte daraufhin weitere Auskünfte zum Erwerbseinkommen des Versicherten ein (Urk. 8/300/2, Urk. 8/302/1). Mit Verfügung vom 24. März 2020 teilte die Suva dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten schliesslich mit, eine erhebliche unfallbedingte Leistungs- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse liege nicht mehr vor, weshalb seine Rente per 1. April 2020 aufgehoben werde (Urk. 8/303). Der Versicherte erhob am 19. Mai 2020 Einsprache (Urk. 8/310), welche die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. August 2020 abwies (Urk. 8/319 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 14. September 2020 Beschwerde und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei vollumfänglich aufzuheben und die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin sei zu verpflichten, die Invalidenrente weiterhin auszurichten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2020 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Oktober 2020 mitgeteilt (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV142"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benem Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heblichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Veränderung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es gebe keine Anhaltspunkte für eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers. Betreffend die erwerblichen Verhältnisse ergebe sich aus dem von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG ausgefüllten Lohnausweis, dass er im Jahr 2019 ein effektives Einkommen von Fr. 73'975.65 brutto erzielt habe (Urk. 2 S. 4). Im selben Jahr belaufe sich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> demgegenüber auf Fr. 69'700.80 (Urk. 2 S. 4 f.). Der Beschwerdeführer habe damit im Jahr 2019 trotz seiner gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Einschränkungen ein rentenausschliessendes Einkommen erwirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftet. Es bestehe kein Anspruch mehr auf eine Invalidenrente (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut ausgeübte Tätigkeit im Baugewerbe sei ihm aus medizinischer Sicht gar nicht zumutbar und verstärke seine Beschwerden. Die Ausübung dieser Tätigkeit erfolge aus finanzieller Not, da er keine andere Arbeit habe finden können. Es sei nach wie vor die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 18. April 2016 (richtig: 8. April 2016, Urk. 8/214/1) massgebend (Urk. 1 S. 5). Das erzielte Einkommen könne nicht dazu dienen, eine Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse zu verneinen. Abgesehen davon könne auch kein stabiles Arbeitsverhältnis angenommen werden (Urk. 1 S. 6). Er habe das Einkommen durch Temporärarbeit erzielt (Urk. 1 S. 7). Die verfügte Rentenaufhebung sei unbegründet (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort legte die Beschwerdegegnerin dar, es sei einer versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person nicht untersagt, trotz der anderslautenden Zumutbarkeit wieder die ursprüngliche Tätigkeit auszuüben, wenn sie sich dies selbst zumute. Der Beschwerdeführer arbeite nun schon über drei Jahre wieder beim alten Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber im alten Beruf und verdiene dabei ein rentenausschliessendes Einkommen (Urk. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 4). Es sei schon längst von einem stabilen Arbeitsverhältnis auszugehen (Urk. 7 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob sich die erwerblichen Verhältnisse des Beschwerdeführers derart verändert haben, dass ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliegt und im Besonderen, ob die Beschwerdegegnerin den diesbezüglichen Sachverhalt rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügend abgeklärt hat. Vergleichsbasis bildet der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Januar 2018, der die Verfügung vom 6. März 2017 mit der Zusprechung der Rente ab 1. August 2016 und der Integritätsentschädigung ersetzt hat (Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., Zürich 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 74 zu Art. 52 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte in seiner Untersuchung vom 8. April 2016 fest, aufgrund der erlittenen Verletzung an der linken Hand könne der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seiner bisherigen Tätigkeit als Maurer mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nicht mehr nachgehen. Insbesondere sei diese Tätigkeit wegen der Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auf Gerüsten, des wiederholten Tragens von schweren Lasten (Farbeimer) und der wiederholten, zum Teil stundenlangen Expositionen (Pinsel- und Rollenfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung) im Bereich des Handgelenks respektive der Führungshand, als nicht mehr geeignet anzusehen (Urk. 8/214/9). Das Zumutbarkeitsprofil mit Bezug auf die linke Hand definierte der Kreisarzt wie folgt: Es sollten mit der linken Hand nur leichte Lasten gehoben werden. Das Hantieren mit Werkzeugen könne erfolgen, solle jedoch ebenfalls nur leicht sein. Die Haltung und Beweglichkeit des Kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pers, wie das Sitzen, das Knien und Kniebeugen seien nicht kompromittiert (Urk. 8/214/9). Es dürften jedoch keine Zwangshaltungen im Bereich des linken Unterarmes beziehungsweise der linken Hand nötig sein, wie beispielsweise regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiges Abstützen. Ebenso seien Arbeiten, welche Schläge oder Vibrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen im Bereich der linken Hand auslösten, nicht statthaft. Die Fortbewegung sei frei und sei in keiner Weise kompromittiert. Das Treppensteigen könne durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden, das Besteigen von Leitern mit Handläufen jedoch nicht. Es dürften eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls keine Arbeiten durchgeführt werden, welche ein Gleichgewicht oder ein Balan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cieren erforderten (Urk. 8/214/10). Die Kreisärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sah demge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber im Rahmen ihrer Untersuchung vom 9. September 2015 aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">otoneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht keine Einschränkungen hinsichtlich der Tätigkeit auf Baustellen, sofern die Gerüste vorschriftsmässig gesichert seien oder bei einer Tätigkeit vom Boden aus (Urk. 8/185/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In erwerblicher Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 27. Januar 2016 zum mutmasslichen Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers als Bauarbeiter im Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall im Jahr 2016 ab (Urk. 8/218) und errechnete so ein Einkommen für den Rentenbeginn im August 2016 von Fr. 69'596.80. Das Invalideneinkommen wurde ebenfalls hypothetisch festgelegt und zwar gestützt auf das erwähnte Profil in einer angepassten, leichten ganztägigen Tätigkeit (zum Beispiel Kontroll- und Überwachungsaufgaben, leichte Produktionsarbeiten, Sortierarbeiten etc.) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und auf die Berechnungen, basierend auf der statis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Lohnstrukturerhebung (LSE), woraus ein Invalideneinkommen von Fr. 67'186.-- resultierte, das um den Abzug von 15 % reduziert wurde (Urk. 8/278).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits erwähnt (vgl. E. 1.3), kann ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG zum einen darin bestehen, dass sich der Gesundheitszustand verändert hat und zum anderen kann der Revisionsgrund auch in der erwerblichen Komponente im persönlichen Bereich der versicherten Person liegen (BGE 133 V 545 E. 6.1). Eine anspruchsrelevante Veränderung wird beispielsweise bei einer wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Veränderung des zumutbaren Invalideneinkommens angenommen, wenn der Rentenbezüger besser als früher mit den gesundheitsschadensbedingten funktionellen Beeinträchtigungen zurechtkommt (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2014 vom 16. Juni 2014 E. 3.3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den prozentgenauen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie in der Unfallversicherung, wird die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erheblichkeit einer Änderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angenommen, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Invaliditätsgrad um 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% ändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 145 V 141 E. 7.3.1, 133 V 545 E. 6.3 mit weiteren Hinweisen, vgl. Kieser, a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 56 zu Art. 17 ATSG; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 392). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin errechnete im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Jahr 2019 ein hypothetisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 69'700.-- und ein Invalideneinkommen von Fr. 73'975.-- (Urk. 2 S. 5). Gestützt darauf ging sie von einem Revisionsgrund im Sinne einer erwerblichen Veränderung aus, da der Beschwerdeführer in diesem Jahr trotz seiner körperlichen Unfallfolgen mit seiner Arbeit auf dem Bau ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt habe (Urk. 2 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Tätigkeit entspricht nicht dem anlässlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> definierten kreisärztlichen Belastungsprofil. Vielmehr sah der Kreisarzt bei seiner Beurteilung im Jahr 2016 eine solche Tätigkeit ausdrücklich als nicht mehr geeignet an (Urk. 8/214/9). Der Beschwerdegegnerin kann daher nicht ohne Weiteres zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt werden, wenn sie dem Beschwerdeführer das Einkommen aus dieser Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als neues Invalideneinkommen anrechnete. Denn zum einen ist für die Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung des Invalideneinkommens nur dann auf das tatsächlich erzielte Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men abzustellen, wenn die invalide Person die ihr verbliebene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarer Weise voll ausschöpft, was beim Beschwerdeführer mit Blick auf das Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes fraglich ist. Zum anderen müssen besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sein (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Solche liegen – wie der Beschwerdeführer berechtigterweise vorbringt (Urk. 1 S. 7) – auch bei einem mehrjährigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">porär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsverhältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vor. Dies zeigt auch die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biographie des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers. Er war vor seinem Unfall im Jahr 2013 bereits in den Jahren 2008, 2010 und 2011 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt, hatte jedoch dazwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen immer wieder andere Arbeitsstellen und bezog auch Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung (Urk. 8/80/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits ist jedoch auch auf den Umstand hinzuweisen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer die Tätigkeit als Bauarbeiter/Gipser bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG mittler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weile seit dem 21. Juni 2017, also seit vier Jahren, wieder ausübt (Urk. 8/297/1). Dabei fällt auf, dass seine Einkünfte seit dem Jahr 2017 in der Tendenz immer höher ausfallen. So verdiente er im Jahr 2017 in den Monaten Juni bis Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber Fr. 32'143.--, was aufgerechnet auf das ganze Jahr Fr. 55'102.30 ergibt (Fr. 32'143.-- / 7 x 12). Im Jahr 2018 erwirtschaftete er sodann Fr. 66'455.-- (Urk. 8/300/2) und im Jahr 2019 beliefen sich seine Einkünfte auf Fr. 73'975.-- (Urk. 8/302/1). Im Durchschnitt ergibt dies einen Jahresverdienst von Fr. 65'177.45 (Fr. 55'102.30 + Fr. 66'455.-- + Fr. 73'975.-- / 3). Demgegenüber ging die Beschwerdegegnerin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Januar 2018 - wie gezeigt - davon aus, es sei dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer lediglich noch möglich, ein Invalideneinkommen von Fr. 57'108.10 zu erwirtschaften (Urk. 8/278 S. 12). Der Beschwerdeführer erzielt somit derzeit ein durchschnittliches Einkommen, welches das ursprünglich angenommene Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen um rund 14 % übersteigt. Das im Jahr 2019 erzielte Einkommen übersteigt im Übrigen sogar seine Einkünfte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG aus den Jahren 2010 und 2011, wo er als Gesunder Fr. 63'991.-- beziehungsweise Fr. 68'975.-- verdient hatte (Urk. 8/80/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Diskrepanz in den Einkommensverhältnissen und der durchaus schon längeren Zeitdauer, in welcher der Beschwerdeführer seiner ursprünglichen Tätigkeit als Bauarbeiter wieder nachgeht, ergeben sich gewisse Hinweise darauf, dass er heute besser mit den Beschwerden an der linken Hand zurechtkommen könnte respektive eine Gewöhnung an die behinderungsbedingten Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen stattgefunden haben könnte. Dies würde grundsätzlich einen Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG darstellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2014 vom 16. Juni 2014 E. 3.3.4). Wie es sich damit verhält, kann jedoch nicht abschliessend beurteilt werden. Denn die Beschwerdegegnerin hat dazu keine Abklärungen getätigt. Konkret hat sie es unterlassen, aus medizinischer Sicht festzustellen, ob dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Bauar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge einer gesundheitlichen Veränderung oder einer Angewöhnung an seine Behinderung allenfalls wieder zumutbar ist und ob das Zumutbarkeitsprofil aktuell weiterhin Bestand hat. Denkbar wäre auch, dass der Beschwerdeführer derzeit eine Arbeitsstelle innehat, welche seinen gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen am linken Handgelenk optimal Rechnung trägt. Auch dies kann jedoch nicht beurteilt werden, da Angaben dazu fehlen, welche Tätigkeiten der Beschwerdeführer genau verrichtet. Hierzu drängen sich gegebenenfalls weitere Abklärungen zum derzeitigen Arbeitsplatz bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass die herrschende Aktenlage einen Entscheid in der Sache nicht zulässt. Demzufolge ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. August 2020 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, damit sie nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge. Da eine Rückweisung erfolgt, erübrigen sich Ausführung zu der seitens des Beschwerdeführers geltend gemachten Verletzung des rechtlichen Gehörs (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung hat. In Anwendung der genannten Grundsätze ist diese ermes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensweise auf Fr. 1‘800.-- (inklusive Mehrwertsteuer) festzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 4. August 2020 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’800.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Chopard</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrReiber</p><p></p></div> </div></body></html>