{"Signatur": "CH_BGE_003", "Spider": "CH_BGE", "Sprache": "it", "Datum": "1986-01-01", "HTML": {"Datei": "CH_BGE/CH_BGE_003_BGE-112-Ib-576_1986.html", "URL": "https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=6&from_date=&to_date=&from_year=1986&to_year=1986&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=52&highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-IB-576%3Ade&number_of_ranks=378&azaclir=clir", "Checksum": "7511ef185a8c52269df3604e436b4dca"}, "Scrapedate": "2025-06-15", "Num": ["BGE 112 Ib 576"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE) Band Ib 1986 BGE 112 Ib 576"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal f\u00e9d\u00e9ral (ATF) Volume Ib 1986 BGE 112 Ib 576"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF) Volume Ib 1986 BGE 112 Ib 576"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE) Band Ib"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Tribunal f\u00e9d\u00e9ral (ATF) Volume Ib"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF) Volume Ib"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Regeste\n<br>Internationale Rechtshilfe in Strafsachen. 1. Das Bundesgesetz \u00fcber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG) und das Europ\u00e4ische \u00dcbereinkommen \u00fcber die Rechtshilfe in Strafsachen (E\u00dcR) finden auch Anwendung, wenn die im Ersuchen aufgef\u00fchrten Taten vor deren Inkrafttreten begangen wurden (E. 2). 2. Art. 17, 25, 78 f. IRSG, Art. 14 IRSV. Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf\u00fcgungen letztinstanzlicher kantonaler Beh\u00f6rden. Zul\u00e4ssige R\u00fcgen und Kognitionsbefugnis des Bundesgerichtes; M\u00f6glichkeit der reformatio in peius sive in melius der angefochtenen Verf\u00fcgung; durch den Streitgegenstand gegebene Begrenzung der Offizialmaxime; Unzul\u00e4ssigkeit der Anfechtung des Vorentscheides des Bundesamtes (E. 3). 3. Art. 16 und 23 IRSG. Im Kanton Tessin - wo noch kein Einf\u00fchrungsgesetz zum IRSG erlassen worden ist - obliegt die Ausf\u00fchrung von Ersuchen um \"andere\" Rechtshilfe dem Instruktionsrichter, gegen dessen Anordnungen innert f\u00fcnf Tagen Beschwerde bei der Camera dei ricorsi penali erhoben werden kann (Art. 93 in Verbindung mit Art. 120 ff., 226 und 227 CPP/TI). Vereinbarkeit dieser speziell kurzen Frist mit den Anforderungen des Bundesrechtes? Frage offengelassen (E. 7a-b). 4. Art. 1 Ziff. 2 E\u00dcR, Art. 3 Abs. 1 IRSG. Begriff der milit\u00e4rischen strafbaren Handlung (E. 10). 5. Rechtshilfemassnahmen, die die Anwendung von Zwangsmassnahmen erfordern; Grundsatz der Spezialit\u00e4t und der beidseitigen Strafbarkeit (Art. 2 lit. b, Art. 5 Ziff. 1 lit. a, Art. 23 Ziff. 1 E\u00dcR, Art. 3 des Bundesbeschlusses vom 27. September 1966, Art. 6, 64 und 67 IRSG). a) Vorbehalte und Erl\u00e4uterungen der Schweiz zum E\u00dcR. Die Schweiz hat in jedem Fall der Rechtshilfe die ersuchende Vertragspartei klar dar\u00fcber zu informieren, welche Schranken sie f\u00fcr den Gebrauch der von ihr erteilten Ausk\u00fcnfte setzen will; wird im Zeitpunkt der \u00dcbermittlung kein solcher Vorbehalt gemacht, so kann der ersuchende Staat die erhaltenen Ausk\u00fcnfte gem\u00e4ss Landesrecht verwenden, ohne gegen seine staatsvertraglichen Verpflichtungen zu verstossen (E. 11a). b) Tragweite der Art. 2 lit. d, Art. 6, Art. 35 Abs. 2, Art. 63, 64 und 67 IRSG im Hinblick auf das Prinzip der beidseitigen Strafbarkeit und den Spezialit\u00e4tsgrundsatz. Bei \"anderer\" Rechtshilfe ist der Schweizer Richter in der Regel nicht verpflichtet, die Strafbarkeit der Tat gem\u00e4ss dem Recht des ersuchenden Staates zu \u00fcberpr\u00fcfen; Ausnahmen von diesem Grundsatz (E. 11b/ba). Die Pr\u00fcfung der Strafbarkeit gem\u00e4ss Landesrecht schliesst auch die subjektiven Tatbestandsmerkmale ein, mit Ausnahme jedoch - gleich wie bei der Auslieferung - der besonderen Schuldformen und Strafbarkeitsbedingungen des schweizerischen Rechts (E. 11b/bb). Fall teilweiser Unzul\u00e4ssigkeit eines Rechtshilfebegehrens; Notwendigkeit, den ersuchenden Staat darauf aufmerksam zu machen, in welchem Rahmen die erhaltenen Ausk\u00fcnfte in weiteren Verfahren zur Verfolgung anderer Straftaten oder anderer Personen verwendet werden k\u00f6nnen; Pflichten der ersuchenden Partei (E. 11b/bc). 6. a) Keine Anwendbarkeit des E\u00dcR auf die \u00dcbergabe von Gegenst\u00e4nden, die Beute bilden (Art. 1 Ziff. 2, Art. 3 Ziff. 1) (E. 12a). b) Anwendbarkeit der E\u00dcR auf die Sicherungsbeschlagnahme von Deliktsgut oder von Erl\u00f6s aus diesem? Frage offengelassen, da das interne Recht eine \u00dcbergabe von Deliktsgut an den ersuchenden Staat zum Zwecke der Beschlagnahme zul\u00e4sst (Art. 74 IRSG) und vorl\u00e4ufige Massnahmen - wie gerade die Sicherungsbeschlagnahme - zur Sicherstellung der \u00dcbergabe gestattet (Art. 18 IRSG). Im vorliegenden Fall besteht das Deliktsgut teilweise aus Steuerbetr\u00e4gen, die dem ausl\u00e4ndischen Fiskus durch Steuerbetrug entzogen worden sind (Art. 3 Abs. 3 IRSG) und f\u00fcr welche praxisgem\u00e4ss eine \u00dcbergabe nicht in Frage kommt; dennoch ist die vorsorgliche Massnahme zul\u00e4ssig, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die durch Steuerumgehung beiseite geschafften Gewinne nicht nur dem Fiskus, sondern auch Privaten entzogen worden sind, die sich auf Art. 74 Abs. 2 IRSG berufen k\u00f6nnten. Pflicht der Schweizer Beh\u00f6rde, die ausl\u00e4ndische Beh\u00f6rde um die notwendigen n\u00e4heren Angaben zu ersuchen, mit der Androhung, dass die Sicherungsbeschlagnahme allenfalls mangels weiterer Pr\u00e4zisierungen dahinfallen werde (E. 12b-c). 7. Unzul\u00e4ssigkeit des Rechtshilfeersuchens wegen Erl\u00f6schens des Strafanspruchs nach schweizerischen Recht (Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG). Voraussetzungen im vorliegenden Fall nicht erf\u00fcllt, da die Straftaten zwischen 1974 und 1979 begangen worden sind und die in Art. 11 Abs. 2 und 3 VStrR vorgesehene absolute Verj\u00e4hrung noch nicht eingetreten ist (E. 13b). 8. Die Angeh\u00f6rigen von Verfolgten, die nach den Gesuchsunterlagen weder Beschuldigte noch Verd\u00e4chtigte sind, k\u00f6nnen sich nicht darauf berufen, am Strafverfahren nicht beteiligt zu sein (Art. 10 IRSG), und m\u00fcssen daher dulden, dass Ausk\u00fcnfte eingeholt werden. Die ersuchende Partei darf indessen die von der Schweiz erhaltenen Beweismittel nicht in Verfahren verwenden, die gegen diese Personen er\u00f6ffnet worden sind, ohne die Schweiz zus\u00e4tzlich um Zustimmung zu ersuchen (E. 13d). 9. \u00dcbermittlung von Beweismitteln; Pr\u00fcfung ihrer Eignung durch die Beh\u00f6rden des ersuchten Staates (E. 14a). 10. Beschlagnahme und \u00dcbergabe von G\u00fctern, die Deliktsgut bilden; die Beh\u00f6rden des ersuchten Staates haben zu pr\u00fcfen, ob diese G\u00fcter zumindest aller Wahrscheinlichkeit nach direkt oder indirekt strafbarer T\u00e4tigkeit entstammen (E. 14b)."}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Regeste\n<br>Entraide judiciaire internationale en mati\u00e8re p\u00e9nale. 1. La Convention europ\u00e9enne d'entraide judiciaire en mati\u00e8re p\u00e9nale (CEEJ) et la loi f\u00e9d\u00e9rale sur l'entraide internationale en mati\u00e8re p\u00e9nale (EIMP) s'appliquent m\u00eame si les faits qui font l'objet de la demande sont ant\u00e9rieurs \u00e0 leur entr\u00e9e en vigueur (consid. 2). 2. Art. 17, 25, 78 s. EIMP, 14 OEIMP. Recours de droit administratif contre des d\u00e9cisions d'autorit\u00e9s cantonales de derni\u00e8re instance. Griefs recevables et pouvoir d'examen du Tribunal f\u00e9d\u00e9ral: possibilit\u00e9 d'op\u00e9rer une reformatio in peius sive in melius de la d\u00e9cision attaqu\u00e9e, limites impos\u00e9es \u00e0 la maxime d'office par l'objet du litige; irrecevabilit\u00e9 des moyens dirig\u00e9s contre la d\u00e9cision pr\u00e9liminaire de l'OFP (consid. 3). 3. Art. 16 et 23 EIMP. Dans le canton du Tessin - qui n'a pas encore \u00e9dict\u00e9 de loi d'application de l'EIMP -, l'ex\u00e9cution des demandes concernant les \"autres\" actes d'entraide incombe au juge d'instruction, dont les d\u00e9cisions sont susceptibles de recours \u00e0 la Camera dei ricorsi penali dans le d\u00e9lai de cinq jours (art. 93 en relation avec les art. 120 ss, 226 et 227 CPP/TI). Compatibilit\u00e9 de ce d\u00e9lai - particuli\u00e8rement court - avec les exigences du droit f\u00e9d\u00e9ral? Question laiss\u00e9e ind\u00e9cise (consid. 7a-b). 4. Art. 1 par. 2 CEEJ, art. 3 al. 1 EIMP. Notion d'infraction militaire (consid. 10). 5. Mesures d'entraide impliquant la contrainte; principes de la sp\u00e9cialit\u00e9 et de la double incrimination (art. 2 let. b, 5 par. 1 let. a, 23 par. 1 CEEJ, art. 3 de l'arr\u00eat\u00e9 f\u00e9d\u00e9ral du 27 septembre 1966 approuvant la Convention, art. 6, 64 et 67 EIMP). a) R\u00e9serves et d\u00e9clarations formul\u00e9es par la Suisse au moment de la ratification de la Convention. Dans chaque cas o\u00f9 elle accorde l'entraide, la Suisse doit indiquer clairement \u00e0 la Partie requ\u00e9rante les limites qu'elle entend fixer \u00e0 l'utilisation des renseignements transmis. Si cette r\u00e9serve pr\u00e9cise n'est pas \u00e9mise au moment de la transmission, l'Etat requ\u00e9rant peut utiliser les renseignements re\u00e7us conform\u00e9ment \u00e0 son propre droit interne, sans contrevenir \u00e0 ses obligations d\u00e9coulant de la Convention (consid. 11a). b) Port\u00e9e des art. 2 let. d, 6, 35 al. 2, 63, 64 et 67 EIMP au regard du principe de la double incrimination et de celui de la sp\u00e9cialit\u00e9. Dans le cadre de la petite entraide, le juge suisse n'est g\u00e9n\u00e9ralement pas tenu d'examiner la punissabilit\u00e9 des faits selon le droit de la Partie requ\u00e9rante; exceptions \u00e0 ce principe (consid. 11b/ba). L'examen de la punissabilit\u00e9 selon le droit interne inclut \u00e9galement celui des \u00e9l\u00e9ments subjectifs, abstraction faite toutefois - comme en mati\u00e8re d'extradition - des formes particuli\u00e8res de faute et des conditions propres de punissabilit\u00e9 du droit suisse (consid. 11b/bb). Situation en cas d'irrecevabilit\u00e9 partielle de la demande d'entraide; obligation de signaler \u00e0 l'Etat requ\u00e9rant les limites dans lesquelles les informations transmises peuvent \u00eatre utilis\u00e9es pour la poursuite d'autres infractions ou d'autres personnes; devoirs de la Partie requ\u00e9rante (consid. 11b/bc). 6. a) La CEEJ ne s'applique pas \u00e0 la remise d'objets constituant le produit de l'infraction (art. 1 par. 2, 3 par. 1) (consid. 12a). b) La CEEJ s'applique-t-elle \u00e0 la saisie conservatoire des biens provenant de l'infraction ou du produit de leur r\u00e9alisation? Question laiss\u00e9e ind\u00e9cise, car le droit interne n'exclut pas une remise du produit de l'infraction \u00e0 l'Etat requ\u00e9rant aux fins de confiscation ou de restitution aux ayants droit (art. 74 EIMP) et autorise la prise de mesures provisionnelles - telles pr\u00e9cis\u00e9ment que la saisie conservatoire - destin\u00e9es \u00e0 garantir l'ex\u00e9cution de cette remise (art. 18 EIMP). Situation dans le cas particulier o\u00f9 le produit de l'infraction est constitu\u00e9 en partie d'imp\u00f4ts soustraits au fisc \u00e9tranger au moyen d'une escroquerie fiscale (art. 3 al. 3 EIMP), ce qui selon la pratique exclut une remise. Une mesure provisionnelle est n\u00e9anmoins admissible car, en l'esp\u00e8ce, on ne peut \u00e9carter l'hypoth\u00e8se que les b\u00e9n\u00e9fices mis de c\u00f4t\u00e9 gr\u00e2ce aux contributions \u00e9lud\u00e9es aient \u00e9t\u00e9 soustraits non seulement au fisc, mais encore \u00e0 des particuliers qui pourraient se pr\u00e9valoir de l'art. 74 al. 2 EIMP. Devoir de l'autorit\u00e9 suisse de requ\u00e9rir de l'autorit\u00e9 \u00e9trang\u00e8re les \u00e9claircissements n\u00e9cessaires, celle-ci \u00e9tant avis\u00e9e qu'\u00e0 d\u00e9faut de toute pr\u00e9cision la saisie conservatoire sera lev\u00e9e (consid. 12b-c). 7. Irrecevabilit\u00e9 de la demande d'entraide en raison de l'extinction de l'action p\u00e9nale selon le droit suisse (art. 5 al. 1 let. c EIMP). Conditions non r\u00e9alis\u00e9es in casu, o\u00f9 les faits incrimin\u00e9s se situent entre 1974 et 1979 et la prescription absolue - r\u00e9gie par l'art. 11 al. 2 et 3 DPA - n'est pas intervenue (consid. 13b). 8. Situation des proches des individus poursuivis, qui ne figurent pas comme inculp\u00e9s ou suspects dans les actes de la demande. Ces personnes ne peuvent exciper de la qualit\u00e9 de tiers non impliqu\u00e9s au sens de l'art. 10 EIMP et doivent donc souffrir que des renseignements soient recueillis. La Partie requ\u00e9rante ne peut cependant utiliser les moyens de preuve obtenus de la Suisse dans des proc\u00e9dures ouvertes contre ces personnes sans avoir requis le consentement des autorit\u00e9s suisses par le biais d'une nouvelle demande (consid. 13d). 9. Communication de moyens de preuve; examen par l'autorit\u00e9 de l'Etat requis de l'aptitude des documents en cause \u00e0 servir de pi\u00e8ces \u00e0 conviction (consid. 14a). 10. Saisie et remise de biens constituant le produit de l'infraction; les autorit\u00e9s de l'Etat requis doivent v\u00e9rifier si, au moins selon toute vraisemblance, ces biens paraissent avoir \u00e9t\u00e9 acquis directement ou indirectement au moyen de l'infraction (consid. 14b)."}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Regesto\n<br>Assistenza giudiziaria internazionale in materia penale. 1. La Convenzione europea di assistenza giudiziaria in materia penale (CEAG) e la legge federale sull'assistenza internazionale in materia penale (AIMP) sono applicabili anche se i fatti che formano oggetto della domanda sono anteriori alla loro entrata in vigore (consid. 2). 2. Art. 17, 25, 78 e segg. AIMP, 14 OAIMP. Ricorso di diritto amministrativo contro decisioni delle autorit\u00e0 cantonali d'ultima istanza. Censure ammissibili e potere cognitivo del Tribunale federale: possibilit\u00e0 di procedere ad una reformatio in peius sive in melius della decisione impugnata e limiti all'applicazione della massima dell'officialit\u00e0 determinati dall'oggetto del litigio; inammissibilit\u00e0 dell'impugnazione della decisione preliminare dell'UFP (consid. 3). 3. Art. 16 e 23 AIMP. Nel Cantone Ticino - ove non \u00e8 stata sin qui adottata una legge d'applicazione dell'AIMP - l'esecuzione delle domande d'assistenza accessoria compete al giudice istruttore, i cui provvedimenti sono suscettibili di reclamo alla Camera dei ricorsi penali nel termine di cinque giorni (art. 93 in comb. con gli art. 120 segg., art. 226 e 227 CPP/TI). Compatibilit\u00e0 di questo termine - particolarmente breve - con le esigenze del diritto federale? Questione lasciata aperta (consid. 7a-b). 4. Art. 1 par. 2 CEAG, art. 3 cpv. 1 AIMP. Nozione di reato militare (consid. 10). 5. Provvedimenti di assistenza che implicano l'applicazione di misure coercitive; principi della specialit\u00e0 e della doppia incriminazione (art. 2 lett. b, 5 par. 1 lett. a, 23 par. 1 CEAG, art. 3 del decreto federale 27 settembre 1966 che approva la Convenzione, art. 6, 64 e 67 AIMP). a) Riserve e dichiarazioni formulate dalla Svizzera al momento della ratifica della Convenzione. In ogni caso in cui fornisce assistenza, la Svizzera deve informare esattamente la Parte richiedente circa i limiti che essa intende porre all'utilizzazione delle informazioni trasmesse. Se questa precisa riserva non \u00e8 apposta al momento della comunicazione, lo Stato richiedente pu\u00f2 utilizzare le informazioni ricevute secondo il proprio diritto interno senza venir meno agli obblighi stabiliti dalla Convenzione (consid. 11a). b) Portata degli art. 2 lett. d, 6, 35 cpv. 2, 63, 64 e 67 AIMP relativamente al principio della doppia incriminazione e a quello della specialit\u00e0. In materia di assistenza accessoria, il giudice svizzero non \u00e8 di regola obbligato a esaminare la punibilit\u00e0 dei fatti secondo il diritto della Parte richiedente; eccezioni a tale principio (consid. 11b/ba). L'esame della punibilit\u00e0 secondo il diritto interno include anche quello degli elementi soggettivi, astrazion fatta tuttavia delle particolari forme di colpa e delle condizioni di punibilit\u00e0 proprie del diritto svizzero, analogamente a quanto avviene per l'estradizione (consid. 11b/bb). Situazione nel caso di parziale inammissibilit\u00e0 della domanda di assistenza; obbligo di segnalazione allo Stato richiedente dei limiti posti all'utilizzazione delle informazioni fornite per il perseguimento di altri reati o di altre persone; doveri della Parte richiedente (consid. 11b/bc). 6. a) Inapplicabilit\u00e0 della CEAG alla consegna di oggetti che costituiscono il bottino del reato (art. 1 par. 2, 3 par. 1) (consid. 12a). b) Applicabilit\u00e0 della CEAG al sequestro conservativo del provento del reato o della sua realizzazione? Questione lasciata aperta, poich\u00e9 il diritto interno non esclude una consegna del provento del reato allo Stato richiedente ai fini di confisca o per la restituzione all'avente diritto (art. 74 AIMP) e consente di adottare misure provvisionali - come appunto il sequestro conservativo - destinate ad assicurare questa consegna (art. 18 AIMP). Situazione nel caso concreto ove il provento del reato \u00e8 costituito in parte di tributi sottratti al fisco estero tramite truffa fiscale (art. 3 cpv. 3 AIMP), per i quali secondo la prassi una consegna sarebbe esclusa: ammissibilit\u00e0, ci\u00f2 nonostante, della misura provvisionale, non potendosi scartare l'ipotesi che i profitti accantonati con l'elusione di tasse siano stati sottratti non solo al fisco, ma anche a privati che potrebbero beneficiare dell'art. 74 cpv. 2 AIMP. Obbligo dell'autorit\u00e0 svizzera di chiedere a quella estera le necessarie delucidazioni, con la comminatoria che, in difetto di ogni precisazione, il sequestro conservativo decadr\u00e0 (consid. 12b-c). 7. Irricevibilit\u00e0 della domanda d'assistenza per estinzione dell'azione penale secondo il diritto svizzero (art. 5 cpv. 1 lett. c AIMP). Condizioni non adempiute in casu, ove i fatti incriminati si situano fra il 1974 e il 1979 e la prescrizione assoluta - regolata dagli art. 11 cpv. 2 e 3 DPA - non \u00e8 intervenuta (consid. 13b). 8. Situazione di congiunti dei perseguiti, che non figurano come imputati o sospettati negli atti della richiesta. Queste persone non possono invocare la qualit\u00e0 di terzi non implicati ai sensi dell'art. 10 AIMP e devono quindi tollerare la raccolta di informazioni. La Parte richiedente non pu\u00f2 per\u00f2 utilizzare i mezzi di prova ottenuti dalla Svizzera in procedure aperte nei loro confronti senza aver chiesto il consenso dell'autorit\u00e0 svizzera con una nuova domanda (consid. 13d). 9. Comunicazione di mezzi di prova; esame delle loro idoneit\u00e0 da parte delle autorit\u00e0 dello Stato richiesto (consid. 14a). 10. Sequestro e consegna di beni costituenti il prodotto del reato: le autorit\u00e0 dello Stato richiesto debbono controllare che questi beni appaiano, perlomeno con ogni verosimiglianza, direttamente o indirettamente acquisiti per mezzo del reato (consid. 14b)."}], "ScrapyJob": "446973/47/2482", "Zeit UTC": "15.06.2025 22:14:24", "Checksum": "f21afe8ce11df2fcbe4ee0872f59bd93"}