<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0/2] </div> <div class="para">5P.19/2002/zga </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Z I V I L A B T E I L U N G ******************************** </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. Mai 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Bianchi, Präsident der </div> <div class="para">II. Zivilabteilung, Bundesrichter Raselli, Bundesrichterin </div> <div class="para">Escher und Gerichtsschreiber Schett. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Kaufmann, Lausannegasse 18, Postfach 84, 1702 Freiburg, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Y.________, Beschwerdegegnerin, gesetzlich vertreten durch Nelly Keller, Amtsvormündin, Praz-Rond, 1785 Grissach, diese vertreten durch Rechtsanwalt Patrik Gruber, Boulevard de Pérolles 26, Postfach 396, 1701 Freiburg, Kantonsgericht Freiburg, I. Appellationshof, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Ehescheidung, </div> <div class="para">wird festgestellt und in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Mit Urteil des Zivilgerichts des Seebezirks vom 18. Juni 1999 wurde die Ehe von X.________, geboren 1946, und Y.________, geboren 1943, geschieden. X.________ wurde gestützt auf Art. 152 aZGB zu einem monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 980.-- bis Juli 2011 und alsdann zu einem solchen von Fr. 350.-- verpflichtet. Das Verfahren betreffend die güterrechtliche Auseinandersetzung wurde abgetrennt. </div> <div class="para">Der Antrag von Y.________, ihrem Freizügigkeitskonto Fr. 109'000.-- aus dem Guthaben der beruflichen Vorsorge von X.________ gutzuschreiben, wurde abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die von Y.________ gegen dieses Urteil eingereichte Berufung wurde vom Kantonsgericht Freiburg am 8. November 2001 teilweise gutgeheissen. Der Unterhaltsbeitrag wurde gestützt auf <span class="artref">Art. 125 ZGB</span> auf Fr. 2'300.-- festgelegt und die Sache an das Zivilgericht des Seebezirks zum Entscheid über die Austrittsleistung der beruflichen Vorsorge von X.________ zurückgewiesen. Im Berufungsverfahren gab das Kantonsgericht Y.________ Gelegenheit, allfällige neue Rechtsbegehren und damit verbunden Beweisanträge zu stellen, die sich durch das Inkrafttreten des neuen Scheidungsrechts ergeben können. Y.________ machte davon Gebrauch und X.________ nahm dazu Stellung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ verlangt mit staatsrechtlicher Beschwerde die Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die von X.________ in gleicher Sache erhobene Berufung ist das Bundesgericht mit Entscheid vom heutigen Tage nicht eingetreten (5C. 12/2002). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Das Bundesgericht ist auf die Berufung nicht eingetreten, weil das Urteil des Kantonsgerichts, womit die Sache an das Zivilgericht Seebezirk zurückgewiesen worden war, nicht berufungsfähig im Sinne von <span class="artref">Art. 50 OG</span> ist. Nur wenn die Berufung gemäss <span class="artref">Art. 50 OG</span> zulässig ist, kann das Bundesgericht auf den nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von <span class="artref">Art. 87 Abs. 2 OG</span> bei der Prüfung der staatsrechtlichen Beschwerde verzichten (Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. 1994, S. 337 Ziff. 2.2, S. 337; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=21.04.2002&amp;to_date=10.05.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-II-349%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 117 II 351</a> E. 2b). Da vorliegend diese Ausnahme nicht gegeben ist, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.-Bei einem solchen Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Kosten (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). Da von der Beschwerdegegnerin keine Antwort eingeholt worden ist, entfällt eine Parteientschädigung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Appellationshof, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">_____________ </div> <div class="para">Lausanne, 3. Mai 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. Zivilabteilung </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>