<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-06-15-5F_18-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_18/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. Juni 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Basel-Stadt, </div> <div class="para">Aeschenvorstadt 56, 4001 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_273/2022 vom 14. April 2022. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 5A_273/2022 vom 14. April 2022 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> auf eine Beschwerde von A.________ (fortan: Gesuchstellerin) nicht ein. </div> <div class="para">Am 1. Juni 2022 (Postaufgabe) hat die Gesuchstellerin um Revision des genannten bundesgerichtlichen Entscheids ersucht. Am 2. und 6. Juni 2022 (Poststempel) hat sie das Revisionsgesuch ergänzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann nur aus einem der im Gesetz abschliessend genannten Gründe verlangt werden (Art. 121 bis <span class="artref">Art. 123 BGG</span>). Das Gesuch muss einen solchen anrufen oder zumindest Tatsachen nennen, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst sind. Ob im konkreten Fall ein Grund zur Revision vorliegt, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung. Allerdings gelten auch für die Revision die in <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> genannten Anforderungen. Die Begehren sind demnach zu begründen, d.h., es ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern einer der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> genannten Revisionsgründe bzw. eine entsprechende Rechtsverletzung vorliegen soll. Hingegen kann die Revision nicht dazu dienen, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des strittigen bundesgerichtlichen Entscheides zu verlangen (Urteil 5F_12/2022 vom 23. Mai 2022 E. 3 mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gesuchstellerin beruft sich auf <span class="artref">Art. 94 BGG</span> und macht Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung im Zusammenhang mit einem Sozialversicherungsverfahren geltend, was mit Sendungsverfolgung vom 24. Mai 2022 bewiesen werde. Sie spricht von einer zusätzlichen erheblichen Tatsache. </div> <div class="para">Die Ausführungen der Gesuchstellerin sind insgesamt schwer verständlich. Die zusätzliche erhebliche Tatsache scheint sie in der Sendungsverfolgung vom 24. Mai 2022 zu sehen. Diese ist erst nach dem zu revidierenden bundesgerichtlichen Entscheid entstanden und kann demnach keine Grundlage für eine Revision bilden (<span class="artref">Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG</span>). <span class="artref">Art. 94 BGG</span> stellt sodann keinen Revisionsgrund dar. Die Ausführungen der Gesuchstellerin zu sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten haben keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem Entscheid 5A_273/2022. Sofern sie gegen das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt eine Rechtsverweigerungsbeschwerde erheben möchte, kann dies nicht im Rahmen eines Revisionsgesuches gegen ein bundesgerichtliches Urteil geschehen, sondern es wäre eine entsprechende Beschwerde an die zuständige sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Bundesgerichts in Luzern zu richten. Auch die von ihr erwähnte Erbschaftsangelegenheit hat keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem Urteil 5A_273/2022 vom 14. April 2022. Soweit sich die Gesuchstellerin zu einer Zivilstandssache äussert, scheint sie ein Thema aufzugreifen, das sie bereits im Beschwerdeverfahren 5A_273/2022 vorgebracht hatte, wobei das Bundesgericht keinen Zusammenhang mit den Erwägungen des damals angefochtenen Entscheids des Appellationsgerichts Basel-Stadt erkannt hat (vgl. E. 3 des Urteils 5A_273/2022 vom 14. April 2022). Inwiefern in diesem Zusammenhang ein Revisionsgrund vorliegen soll, legt die Gesuchstellerin nicht dar. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch enthält demnach keine genügende Begründung. Darauf ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Gesuchstellerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Obere Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. Juni 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>