<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, Massnahmen zu prüfen, um die Qualität der akademischen Matura wieder anzuheben und so die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Maturanden in der globalen Konkurrenz nicht nur bezüglich Alter, sondern auch in Bezug auf das Bildungsniveau wieder sicherzustellen. Dabei ist insbesondere eine stärkere Gewichtung der naturwissenschaftlichen Fächer durch eine Revision der Artikel 9 und 11 der Maturitäts-Anerkennungsverordnung zu prüfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass die gymnasiale Ausbildung und die Maturität von hoher Qualität sein müssen und dass alles zu tun ist, um dieses Ziel auch weiterhin zu erreichen.</p><p>Die Maturitätsanerkennungsregelung (MAR) von 1995 hat sich in vielen Punkten bewährt, wie dies die Resultate einer diesbezüglichen Evaluation bestätigen. Andererseits stehen auch einzelne Punkte in der Kritik. Dazu gehört u. a. die nach Meinung verschiedener Kreise ungenügende Stellung der naturwissenschaftlichen Fächer. Selbstverständlich kann nach wie vor keine gymnasiale Ausbildung ohne Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) absolviert werden. Trotzdem ist der Bundesrat der Meinung, dass die vorhandenen Bedenken sehr ernst genommen werden müssen. Das Eidgenössische Departement des Innern und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren haben denn auch beschlossen, eine MAR-Revision an die Hand zu nehmen. Darin soll - neben anderen Punkten - ausdrücklich die Verbesserung der Stellung der Naturwissenschaften geprüft werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.