<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts dessen, dass in verschiedenen Regionen der Schweiz ein erhöhtes Risiko für Trockenheit besteht, wird der Bundesrat beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen so schnell wie möglich die Erstellung einer umfassenden Statistik über die multifunktionalen Nutzungen des Wassers zu finanzieren und zu realisieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die Lücke bei den Daten zur Wassernutzung erkannt: Mit seinem Bericht vom 18. Mai 2022 in Erfüllung des Postulats Rieder (18.3610) "Wasserversorgungssicherheit und Wassermanagement. Integrales Wassermanagement - Grundlagenbericht" hat er das UVEK beauftragt, folgende Massnahmen zur Verbesserung der Datengrundlage umzusetzen und dem Bundesrat bis Ende 2025 Bericht über die Umsetzung zu erstatten:</p><p>- Prüfung, welche Daten zur Wassernutzung mit geringem Aufwand schweizweit erhoben werden könnten,</p><p>- Erstellen von Wissensgrundlagen und Konzepten zur Erhebung von Wassernutzungsdaten zuhanden der Kantone,</p><p>- Abschätzung des zukünftigen Bewässerungsbedarfs in der Landwirtschaft im Rahmen einer Forschungsaktivität.</p><p>Das EDI (BFS) wurde zudem beauftragt, ebenfalls bis Ende 2025 im Rahmen des System of Environmental-Economic Accounting for Water (SEEA-Water) die Machbarkeit von vereinfachten Wasserkonten auf nationaler Ebene zu prüfen. Diese Konten sollen die Datengrundlage für die Wassernutzung verbessern, indem sie Wasserflüsse im Wirtschaftssystem (beispielsweise für Wasserkraft, Industrie, oder landwirtschaftliche Bewässerung) und die Wasservorräte abbilden.</p><p>Die Arbeiten zur Umsetzung dieser Massnahmen laufen und werden im Rahmen der bestehenden Ressourcen realisiert. Das Anliegen des Motionärs wird somit bereits erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.