<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00453</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Luca Barmettler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Barmettler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 8, 6403 Küssnacht am Rigi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, arbeitete zuletzt ab 1. November 2006 bei der Y. AG in Z.___ als Produktionsmitarbeiterin (Urk. 6/3, Urk. 6/9). Am 31. Januar 2012 (Urk. 6/3) meldete sie sich unter Hinweis auf Schmerzen in der Halswirbelsäule mit Ausstrahlung in die Arme zum Bezug von IV-Leistungen an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/27) verneinte sie mit Verfügung vom 15. Mai 2013 (Urk. 6/43) einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Mit Urteil vom 19. März 2014 (Urk. 6/54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hob das hiesige Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung vom 15. Mai 2013 in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutheissung der dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerichteten Beschwerde (Urk. 6/46/3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf und wies die Sache zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entscheidung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die IV-Stelle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Prozess IV.2013.00550)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gab daraufhin in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinischen Abklärungsstelle A.___ ZVMB GmbH (MEDAS A.___) ein interdisziplinäres Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auftrag, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 10. August 2015 erstellt wurde (Urk. 6/78). Mit Vorbescheid vom 30. September 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/81)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Versicherte mittels mehrerer Eingaben und Beilagen Einwand erhoben hatte (vgl. Urk. 6/82 und Urk. 6/84 - Urk. 6/89), holte die IV-Stelle eine Stellungnahme bei der MEDAS A.___ ein (Urk. 6/97). Nach weiterem Einwand mit Beilagen (vgl. Urk. 6/99 - Urk. 6/102) wies die IV-Stelle den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Leistungen der Invalidenversicherung mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 10. März 2017 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ am 27. April 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde und beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie angefochtene Verfügung vom 10. März 2017 sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab September 2012 eine ganze, ab Oktober 2013 eine halbe und ab Oktober 2015 fortdauernd eine Dreiviertelsrente auszurichten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oss mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was der Beschwerdeführerin am 16. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX214"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV042"></span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsabweisende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung damit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der medizinischen Abklärungen, die nach dem Urteil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgerichts vom 19. März 2014 erfolgten, die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Produktmitarbeiterin zu 90 % arbeitsfähig sei. Die Einschränkung von 10 % ergebe sich aus psychiatrischer Sicht. Im Februar 2012 habe bei der Beschwerdeführerin eine Operation (mikrochirurgische De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompression) stattgefunden. Dieser Eingriff habe nicht zu einer langandauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeitsunfähigkeit geführt und die mittelgradige depressive Episode im Jahr 2013 sei gut behandelbar und nur vorübergehend gewesen. Ein invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden sei damit nicht ausgewiesen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber stellte sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Hauptsache auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie leide seit Jahren an einer psychischen Störung (mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n) und sei deswegen fortdauernd in psychiatrischer Behandlung. Eine Steigerung des Arbeitspensums über 50 % hinaus sei nicht realistisch (S. 4). Die im MEDAS-Gutachten diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung, insofern eine solche vorliege, sei nicht überwindbar. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem hätte ein solches Krankheitsbild nach dem neuen strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren abgeklärt werden müssen, was nicht erfolgt sei (S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Medizinischen Zentrum C.___, habe in seiner Stellungnahme festgehalten, dass anlässlich der MEDAS-Begutachtung die Äusserungen durch die Dolmetscherin nicht richtig übersetzt worden seien. Auch sei der psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologische Befund im Gutachten beschönigend dargestellt worden, und insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt sei das MEDAS-Gutachten oberflächlich, falsch und in den diagnostisc</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Beurteilungen unvollständig (S. 9 f.). Demgegenüber seien die Arztberichte von Dr. B.___ in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend und überzeugend (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den behandelnden Ärzten und den Schilderungen des Arbeitgebers zufolge ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche ihre aktuelle Tätigkeit einer leidensangepassten Arbeit und sie schöpfe ihre Restarbeitsfähigkeit vollumfänglich aus. Bei der Bestimmung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommens sei deshalb vom tatsächlich erzielten Lohn auszugehen (S. 20). In Gegenüberstellung zum Valideneinkommen resultiere daraus ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 54 % bzw. 64 %, weshalb, nachdem sie ab dem 14. November 2011 fortdauernd zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, ihr mit Wirkung ab Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 eine ganze, ab Oktober 2013 eine halbe und nach Lohnreduktion ab Oktober 2015 fortdauernd eine Dreiviertelsrente auszurichten sei (S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete die MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das bei ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tachten (Urk. 6/78). Die Experten (Dr. med. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fachärztin für Neurologie, Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin, Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Dr. med. G.___, Facharzt für Neurochirurgie FMH)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stützten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die IV-Akten (S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.) und auf die von ihnen im Rahmen ihrer Untersuchungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. April, 1. und 22. Mai 2015 erhobenen Befunde (S. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.). Sodann hielten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin und mittels einer Dolmetscherin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Familien-, Sozial- und Berufsanamnese, den Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesablauf (S. 11-15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten Leiden fest (vgl. insbesondere S. 17 und S. 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgende Diagnosen mit „Relevanz“ für die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin wurden im Gutachten aufgeführt (S. 24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte somatoforme Schmerzstörung ICD-10 F45.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">perlichen Störungen ICD-10 F59</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne „Relevanz“ für die Arbeitsfähigkeit wurden festgehalten: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach mikrochirurgischer Dekompression eines Arnold-Chiari-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">droms mit zervikaler Syringomyelie am 12. Februar 2012 ohne neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rologische Ausfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervico-Brachialgie rechts ohne neurologisch fassbare Ausfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Episodische Migräne ohne Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertonie, Erstdiagnose im Februar 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach tiefer Beinvenenthrombose im März 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad l </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z73.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die neurologische T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eilgutachterin hielt fest (S. 30 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der gesamten Untersuchungsdauer sei die Beschwerdeführerin im klinischen Eindruck voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich orientiert gewesen und es hätten sich keine Hinweise für Müdigkeit, raschere Ermüdbarkeit oder Fluktuationen der Vigilanz ergeben und es sei keine Interferenzanfälligkeit zu beobachten gewesen. Die Aufmerksamkeit und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration hätten nach klinischem Eindruck der Kapazität entsprochen, die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss dem biographischen Hintergrund zu erwarten gewesen sei. Hinweise für konsistente Gedächtnis-Störung, für Aphasie, Apraxie oder Agnosie hätten sich keine ergeben. Vergleiche man die im Dossier vorliegenden Befunde mit den jetzt erhobenen, so lasse sich feststellen, dass eine Symptomatik in Form von Armschmerzen, Schwellung und Blaufärbung der Finger mit Kältegefühl und Kraftlosigkeit, insbesondere der Finger IV und V rechts nicht mehr erwähnt werde. Ganz im Vordergrund stehe aktuell die Kopfschmerzsymptomatik, die sich etwas über den Halswirbelsäulenbereich bis in Richtung der rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter ausweite. Alle anderen erhobenen Befunde seien regelrecht. In der Vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit seien auch EEG (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Elektroenzephalografie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), SSEP (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somatosensibel evo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Potentiale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und MEP (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Motorisch evozierte Potenziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) unauffällig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, sodass auch zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden könne, dass die Operation des Arnold-Chiari-Syndroms mit zervikaler Syringomyelie im Februar 2012 erfolgreich verlaufen sei und eine relevante Restsymptomatik nicht mehr bestehe. Es sei ausserdem von einer Migräne ohne Aura auszugehen, die zu vorübergehender Einschränkung der Leistungsfähigkeit und kurzzeitig auch zu (einem Tag) Arbeitsunfähigkeit führen könne. Eine dauerhafte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Leistungsfähigkeit lasse sich daraus jedoch nicht ableiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht ergebe sich ein Belastungsprofil für leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere körperliche Tätigkeiten ohne permanente Zwangshaltung, ohne perma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nente Überkopfarbeiten, ohne einseitige Belastung des rechten Armes und der rechten Hand. Als Produktionsmitarbeiterin bestehe aus rein neurologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bei einem Pensum von 8.5 Stunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der internistische Teilgutachter gab an (S. 35), es bestehe ein Status nach tiefer Beinvenenthrombose im März 2009. Seit dieser Zeit seien keine weiteren Thrombosen aufgetreten und keine Beschwerden mehr angegeben worden. Die Zirkulation peripher arteriell und peripher venös sei ungestört. Seit ca. Februar 2013 sei eine Hypertonie bekannt. Die Messung des Blutdrucks erfolge regelhaft durch den Hausarzt. Einschränkungen von Seiten der Hypertonie seien nicht geschildert und es seien keine kardialen Dekompensationszeichen vorhanden. Aus rein internistischen Gründen sei die Beschwerdeführerin zu 100 % leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähig bei einem täglichen Zeitpensum von 8.5 Stunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurochirurgischer Sicht hielt der Fachexperte fest (S. 39), die recht gut Deutsch sprechende Beschwerdeführerin sei von einer Dolmetscherin begleitet worden, die jedoch nur selten und bei Bedarf sich im Gespräch habe äussern müssen. Die Beschwerdeführerin sei allseitig gut orientiert, freundlich und äussere sich spontan. Es bestehe eine gute Kooperation bei der Befragung und Untersuchung und es seien keine Anhaltspunkte für Aggravation oder Simula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion vorhanden. Aus neurochirurgischer Sicht ergäben sich keine Anhaltspunkte für eine aktuelle depressive Verstimmung. Gesamthaft gesehen habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in der Untersuchung keinen leidenden Eindruck hinterlassen. Von der operativen Dekompression und Duraplastik cranio-cervical bei Arnold-Chiari-Syndrom habe sie sich vollständig erholt. Die bereits vor dem Eingriff bekannten Kopfschmerzen, im Sinne einer Migräne ohne Aura, und auch die inkonstanten und nicht typischen Cervico-Brachialgien rechts ohne radikuläre oder peripher neurologische Ausfälle, könnten nicht der operierten Missbildung angelastet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurochirurgischer Sicht ergebe sich folgendes Fähigkeitsprofil respektive folgende Arbeitsfähigkeit: Die Beschwerdeführerin sollte in ihrem heutigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruf und bei der bereits ideal angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeiten. Aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rochirurgischer Sicht seien somit weitere berufliche Massnahmen nicht indiziert und retrospektiv sei die Wiederaufnahme der Tätigkeit spätestens ab 31. Mai 2012 zu 100 % zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Experte beschrieb (S. 15), dass die Beschwerdeführerin wach und in allen Qualitäten zu Zeit, Ort, zur eigenen Person und auch zur Situation orientiert sei. Das Ich-Bewusstsein sei ungestört, die Ich-Grenzen intakt und es seien keine psychotischen Ich-Störungen erkenn- oder explorierbar. Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit, Konzentration und das Gedächtnis seien intakt und entsprächen den sonstigen Ressourcen. Kognitive Defizite seien nicht erkennbar. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin spreche Serbisch, jedoch auch Deutsch, wobei die Stimme mässig moduliert und die Ausdrucksweise differenziert seien und keine pathologischen Störungen der Wahrnehmung bestünden. Das Intelligenzniveau erscheine unter Berücksichtigung der aktuellen Untersuchungssituation, der Schulbildung und des beruflichen Werdegangs, wie der allgemeinen Sozialisation durchschnittlich differenziert. Psychomotorisch wirke sie vorwiegend ruhig und Gestikulation und Mimik seien mässig lebhaft. Sie wirke stellenweise etwas ernst, darüber hinaus hätten sich aber keine Hinweise für eine depressive Herabgestimmtheit oder Ängstlichkeit ergeben. Ihre Persönlichkeit zeige etwas ängstliche, vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Züge, wobei sie mit Bedacht überlege bevor sie handle und Konflikte meide. Sie wirke auch bescheiden, zurückhaltend, hilfsbereit, sei jedoch im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darfsfalle in der Lage, sich zu behaupten und durchzusetzen. Alltagsrelevante Zwänge, phobische Reaktionen oder eine Antriebsschwäche bestünden nicht und die Willenskräfte seien strukturiert und die Realitätsorientierung und der Realitätsbezug seien adäquat. Ihre Motivation in Bezug auf die berufliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei gut, bezogen auf das bisherige Arbeitspensum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Labordiagnostik sei von der Einnahme der beiden angegebenen Antidepressiva und des Schlafmittels auszugehen. Von einer suffizienten anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Therapie könne jedoch aufgrund der Medikamentenspiegel nicht ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren führte der Gutachter aus (S. 18), die von der Beschwerdeführerin beschriebene depressive Symptomatik habe anlässlich der psychiatrischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung nicht mehr festgestellt werden können. In der Untersuchungssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe sie freundlich zugewandt, nicht unkonzentriert und auch nicht müde gewirkt und es sei auch nicht der Eindruck entstanden, dass die zweieinhalb Stunden dauernde psychiatrische Untersuchung sie besonders angestrengt habe. Gegenwärtig bestehe noch eine leichte psychische Beeinträchtigung, die von der Beschwerdeführerin auf eine angegebene Schmerzsymptomatik zurückgeführt werde, für die sich jedoch zwischenzeitlich keine hinreichenden somatischen Gründe mehr feststellen liessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf das Fähigkeitsprofil seien gegenwärtig nur geringe Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Gewissensanwendung und der Problemlösung festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen und keine Beeinträchtigungen in der Entscheidungs- und Entschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft. Es bestünden auch keine Störungen der Kommunikation, der Selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung des häuslichen Lebens und der interpersonellen Interaktionen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungen. Auch finde sich keine mangelnde Aufmerksamkeitsfokussierung. Die Beschwerdeführerin sei durchaus in der Lage, einfache Aufgaben gemäss ihren Fähigkeiten und Erfahrungen auszuführen. Möglicherweise könne sie mit Stress- und Krisensituationen noch nicht adäquat umgehen, und die Durchhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tefähigkeit sei leicht reduziert. Aus diesem Grund könne die Arbeitsfähigkeit gegenwärtig allenfalls zu 10 % reduziert bewertet werden bei einer Leistung von 90 % und einer Präsenz von 8.5 Stunden. Das Ausmass der attestierten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit gelte ab Ende 2013. Vor diesem Zeitpunkt sei von einer vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden 50%igen Arbeitsunfähigkeit zwischen 1. März 2013 bis Ende des Jahres 2013 auszugehen (S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus interdisziplinärer Gesamtschau vermerkten die Experten zur Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 25 f.), aus somatischer Sicht ergebe sich, dass der Beschwerdeführerin leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten ohne permanente Zwangshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, ohne permanente Überkopfarbeiten, ohne einseitige Belastung des rechten Armes und der rechten Hand vollzeitig, bei voller Leistung zumutbar seien. Aus psychiatrischer Sicht seien gegenwärtig nur geringe Beeinträchtigungen der Wissensanwendung und der Problemlösung festzustellen. Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei in der Lage, Aufgaben auszuführen, die ihren Fähigkeiten und Erfahrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen angemessen seien. Die Durchhaltefähigkeit sei leicht reduziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit als Produktionsmitarbeiterin am angestammten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz sei aus somatischer Sicht nicht eingeschränkt. Lediglich aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht sei bei voller Arbeitspräsenzzeit eine leichte Leistungsminderung um 10 % zu konstatieren. Die angestammte Tätigkeit sei ihren Fähigkeiten, Fertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten und Beschwerden ideal angepasst. Berufliche Massnahmen seien daher nicht indiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht gelte die festgelegte volle Arbeitsfähigkeit ab der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung aus der RehaClinic H.___ am 17. September 2012, abgesehen von periodischen, stundenweisen bis eintägigen Arbeitsunfähigkeiten während den Attacken aufgrund der Migräne ohne Aura. Aus neurochirurgischer Sicht sei die Aufnahme der Arbeit zum vollen Pensum und bei voller Leistung spätestens ab 31. Mai 2012 zumutbar, nachdem die postoperative Phase abgeschlossen und die Erholung klinisch vollständig gewesen sei. Aus psychiatrischer Sicht sei vom 1. März bis 31. Dezember 2013 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Ab 1. Januar 2014 gelte die Arbeitsfähigkeit zu 90 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das umfangreiche Gutachten der MEDAS A.___ erfüllt die praxisgemässen Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien (vorstehend E. 1.4), setzt sich mit den Aspekten der gesundheitlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt auch die medizinischen Vorakten und begründet Abweichungen, soweit die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung mit diesen nicht im Einklang steht. Insgesamt erweist sich das Gutachten als nachvollziehbar und vermag zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund ihrer Untersuchungsbefunde konnten die Experten a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls einzige Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine leichte somatoforme Schmerzstörung und nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung mit körperlichen Störungen diagnostizieren, wobei für den Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wender einleuchtend dargelegt wurde, dass aufgrund der klinischen Befunde keine depressive Symptomatik (mehr) festgestellt werden konnte. Der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Teilgutachter zeigte auch auf (Urk. 6/78 S. 18), dass das in den Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der behandelnden Ärzte des Medizinischen Zentrums C.___ beschriebene Bild einer unterdurchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit nicht bestätigt werden kann, indem nachvollziehbar dargelegt wurde, dass eine derart stark einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Leistungsfähigkeit der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung einerseits im Rahmen der neurologischen Abklärung des Neurozentrums Belle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vue vom 23. August 2013 (vgl. Urk. 6/53/13-15) hätte auffallen respektive er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnt werden müssen, und anderseits auch in den aktuellen Abklärungen, — we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der in der psychiatrischen, noch in der neurologischen Begutachtung —, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine allfällige kognitive Störung feststellbar waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den Behandlern des Medizinischen Zentrums C.___, Dr. med. B.___ und Dr. phil. I.___, in ihrer Stellungnahme vom 23. November 2015 (Urk. 6/89) geübte Kritik am Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der MEDAS A.___ stützt im Wesentlichen auf die subjektive Ansicht der Beschwerdeführerin ab, indem unter anderem ausgeführt wurde, es sei davon auszugehen, dass die Dolmetscherin anlässlich der MEDAS-Begutachtung mit der deutschen Sprache überfordert gewesen sei. Auch die weiteren Kritikpunkte zur Anamnese, zum Tagesablauf etc. (vgl. Urk. 6/89/2) erschöpfen sich in der Wiedergabe der Ansicht der Beschwerdeführerin. Aus der Stellungnahme er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst sich auch nicht, ob die Unterzeichnenden die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Berichterstattung untersucht oder gesehen haben oder, was angesichts fehlender Angaben hierzu naheliegender erscheint, die Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung zur Arbeitsfähigkeit eine Wiedergabe der früheren Beurteilung darstellt, wie sie insbesondere im Bericht vom 16. Dezember 2013 (Urk. 6/53/4-6) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben wurde. Dass auf diesen Bericht aber nicht abgestellt werden kann, hat das hiesige Gericht bereits im Urteil vom 19. März 2014 erkannt (Urk. 6/54 E. 3.12 und E. 4.5). Sodann verweisen die weiteren Stellungnahmen des Medizinischen Zentrums C.___ vom 9. Januar 2017 (Urk. 6/100) und vom 30. Januar 2017 (Urk. 6/101) auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgegangene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme vom 23. November 2015, weshalb ihnen ebenfalls keine anderen Erkenntnisse abzugewinnen sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist auch der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach behandelnde Arztpersonen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise Therap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">euten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichterstattungen des Medizinischen Zentrums C.___ vermögen damit die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertigkeit des MEDAS-Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Frage zu stellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies bereits in ihrem Einwand gegen den Vorbescheid zu Recht darauf hin, dass die neue Rechtsprechung des Bundesgerichts zur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matoformen Schmerzstörung vom 3. Juni 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. E. 1.2.2 hiervor) zu berücksichtigen ist, auch wenn diese Rechtsprechung im Zeitpunkt der MEDAS-Begutachtung im April/Mai 2015 noch nicht bekannt war (Urk. 6/86/2). Der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin äusserte sich in der Stellungnahme vom 23. September 2015 hierzu (Urk. 6/90/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neue Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bedeutet indes nicht, dass das Gutachten nun ohne Weiteres seinen Beweiswert verlieren würde. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist vielmehr im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen im angefochtenen Entscheid vor Bundesrecht standhält (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend ist somit, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung (E. 1.2.2) relevanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. D.___, Dr. E.___ und Dr. G.___ detailliert erhobenen Unter- suchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befunde waren grundsätzlich unauffällig. Eine ausgeprägte Komor- bidität liegt damit nicht vor, wohl aber eine Diskrepanz zwischen den subjektiv beklagten Beschwerden und den neurologischen, internistischen und neurochirurgischen Befunden. Im Weiteren gelten Schmerzstörungen nach der Rechtsprechung nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Diesbezüglich zeigte der psychiatrische Teilgutachter Dr. F.___ in Bezug auf die durchgeführten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen und psychotherapeutischen Behandlungsbemühungen auf, dass sich die Symptomatik gebessert hatte und bei Fortführung der bisherigen Therapie weitere Fortschritte erzielt werden können (Urk. 6/78/20). Eine Behandlungs- und Eingliederungsresistenz ist damit zu verneinen. Der Gutachter befasste sich sodann mit der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin und zeichnete das Bild einer ängstlichen, hypochondrischen Persönlichkeit mit vermeidenden Anteilen, wobei sich aber aus der Biografie keine Hinweise auf eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung ableiten liessen. Zum sozialen Kontext – zusammen mit dem Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten und dem jüngeren Sohn in einer Eigentumswohnung lebend, wobei in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensive Kontakte zur Familie angegeben werden, der Ehegatte eher der lebhafte sei und er die wichtigen Entscheidungen treffe — nahm der Gutachter ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Stellung (Urk. 6/78/15). Zur Konsistenz ergibt sich aus dem Gutachten, dass die Beschwerdeführerin neben dem Teilzeiterwerbspensum eine regelmässige so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Teilhabe am Familienleben hat, mit täglichen Spaziergängen, teilweise mit dem Ehegatten, mit täglichen gemeinsamen Abendessen, regelmässigen Besu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen von weiteren Familienmitgliedern sowie einer Bekannten, jährlichen Besu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen bei den Eltern in Serbien und wöchentlichem Kontakt mit diesen über Skype. Sodann verbringt sie die Wochenenden meist im Schrebergarten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit der Familie. Ein Rückzug aus dem sozialen Beziehungsnetz liegt damit nicht vor. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen lässt sich somit nicht herleiten. Daneben ist aufgrund der Schilderung von einem geregelten Tagesablauf im Haushalt mit Aktivitäten ausser Haus auszugehen, wobei die Beschwerdeführerin auch in der Lage ist, zumindest für kurze Fahrstrecken, das Auto zu benutzen (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/78/13 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Insgesamt hat die diagnostizierte somatoforme Schmerzstörung somit auch unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und ist das Gutachten auch aus dieser Sicht nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Beurteilung die angestammte Tätigkeit in einem Vollzeitpensum zumutbar, wobei die Leistungsfähigkeit um 10 % reduziert ist. Ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad in leistungsbegründender Höhe lässt sich folglich nicht ermitteln. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht auch kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit erweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Verfügung vom 10. März 2017 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerden führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des vorliegenden Verfahrens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">800.-- festzusetzen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprechend dessen Ausgang der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Luca Barmettler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>