<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00211</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203928&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00211</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.01.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ausschreibungsunterlagen können nicht mit Submissionsbeschwerde angefochten werden (E. 3). Unzuständigkeit der Gemeindeexekutive zur Vergabe des Auftrages für das amtliche Publikationsorgan gemäss der Gemeindeordnung. Rückweisung der Sache zur Beschlussfassung durch das Gemeindeparlament (E. 4). Möglichkeit einer verfassungskonformen Auslegung des Pflichtenhefts, das den Anbieter zu einer Art politischer Neutralität verpflichtet (E. 5.2 und 5.4). Abweisung der Beschwerde gegen die Ausschreibungsunterlagen (VB.2003.00211); Gutheissung der Beschwerde gegen den Vergabeentscheid (VB.2003.00373).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN">AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN">AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDE">GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRESSEFREIHEIT">PRESSEFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORZENSUR">VORZENSUR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZENSUR">ZENSUR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 17 Abs. 2 BV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 17 S. 41</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Publikationen vom 28. und 30. Mai 2003 erÃ¶ffnete die Stadt X eine Submission fÃ¼r die Vergabe eines Auftrags zur VerÃ¶ffentlichung von stÃ¤dtischen Informationen (amtliches Publikationsorgan). Der Ausschreibung waren verschiedene Auseinanderset­zungen zwi­schen dem Stadtrat und dem "Anzeiger X" von X, der neben der Zeitung E seit 1960 amt­liches Publikationsorgan der Gemeinde ist, vorausgegangen. </p> <p class="Urteilstext">Die Verlag A AG als Herausgeberin des "Anzeiger X" erhob beim Ver­wal­tungs­ge­richt am 10. Juni 2003 Be­schwer­de gegen die Aus­schrei­bung (Verfahren VB.2003.00211). Sie beantragte, die Aus­schrei­bung sei aufzuheben und die Stadt X"zu einer korrekten Aus­schrei­bung zu verpflichten", unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zulasten der Be­schwer­de­geg­nerin. Gleichzeitig ersuchte sie darum, der Be­schwer­de aufschiebende Wir­kung zu erteilen. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 12. Juni 2003 wurde der Be­schwer­de einstweilen auf­schie­bende Wirkung erteilt und der Be­schwer­de­geg­nerin bis zu einem gegenteiligen Ent­scheid untersagt, die eingegangenen Offerten zu Ã¶ffnen. </p> <p class="Urteilstext">Die Be­schwer­de­geg­nerin stellte in ihrer Be­schwer­deantwort vom 3. Juli 2003 Antrag auf Abweisung der Be­schwer­de, soweit auf diese einzutreten sei, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zulasten der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin. Der GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung widersetzte sie sich. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Juli 2003 wurde das Gesuch um aufschiebende Wirkung unter Hinweis darauf, dass nur die Aus­schrei­bung, nicht aber die Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen Anfechtungsobjekt der Be­schwer­de sein kÃ¶nnen, abgewiesen. </p> <p class="Urteilstext">Mit Replik vom 29. September und Duplik vom 29. Oktober 2003 hielten die Parteien an ihren Standpunkten fest. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Innert der Eingabefrist wurden drei Angebote eingereicht, darunter je eines der Firmen Verlag A AG und Verlag D AG, die die Zeitung E herausgibt. Mit Be­schluss vom 30. Sep­tember 2003 bestimmte der Stadtrat von X die Zeitung E fÃ¼r die Periode vom 1. MÃ¤rz<br/> 2004 â 29. Februar 2008 als amtliches Publikationsorgan der Stadt X und beantragte dem Gemein­derat (Parlament der Stadt X), einen gleich lautenden Beschluss zu fassen. Den nicht berÃ¼cksichtigten Anbietern wurde der Ent­scheid mit Schreiben vom 1. Oktober 2003 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Urteilstext">Am 13. Oktober 2003 erhob die Verlag A AG auch gegen diesen Ent­scheid Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt (Verfahren VB.2003.00373). Sie beantragte, der Ent­scheid sei aufzuheben und die Be­schwer­de­geg­nerin "zur vollstÃ¤ndigen und korrekten Wiederholung des Submissionsverfahrens" zu verpflichten; eventuell sei der Zuschlag der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin zu erteilen; alles unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zulasten der Be­schwer­de­geg­nerin. Gleichzeitig ersuchte sie darum, der Be­schwer­de die aufschiebende Wirkung zu erteilen. </p> <p class="Urteilstext">Die Mitbeteiligte reichte am 21. Oktober 2003 eine kurze Stellungnahme ein, ver­zich­tete jedoch auf eine Be­schwer­de­ant­wort mit formellem Antrag. </p> <p class="Urteilstext">Die Be­schwer­de­geg­nerin stellte mit Be­schwer­de­ant­wort vom 29. Oktober 2003 Antrag auf Abweisung der Be­schwer­de, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zulasten der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin, und ersuchte um Abweisung des Gesuchs betreffend auf­schie­ben­de Wirkung. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 17. November 2003 erteilte der Vorsitzende der Be­schwer­de die aufschiebende Wirkung. </p> <p class="Urteilstext">Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin reichte innert Frist keine Replik ein.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die Be­schwer­deverfahren VB.2003.00211 und VB.2003.00373 betreffen denselben Sach­verhalt und beschlagen weit gehend dieselben Rechtsfragen. Sie sind daher zu vereinigen. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Das gilt sowohl fÃ¼r den Ent­scheid Ã¼ber die Ausschreibung des Auftrags wie auch fÃ¼r denjenigen Ã¼ber den Zuschlag (§ 4 lit. a und b des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 22. September 1996; aIVÃ¶B-BeitrG). Auf das Be­schwer­de­ver­fah­ren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen in der vorliegend noch anwendbaren Fassung vom 25. November 1994 (aIVÃ¶B) sowie die §§ 3 ff. aIVÃ¶B-BeitrG zur Anwendung. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die Be­schwer­de vom 10. Juni 2003 (Verfahren VB.2003.00211) richtet sich gegen die Ausschreibung des Auftrags vom 28. bzw. 30. Mai 2003. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin macht jedoch keine MÃ¤ngel der Aus­schrei­bung als solcher geltend, sondern beanstandet den Inhalt der Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen, die den Interessenten im Anschluss an die Aus­schrei­bung auf deren Begehren abgegeben wurden. Nach der Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts kÃ¶nnen die Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen indessen nicht Gegenstand einer Beschwerde sein (VGr, 11. Sep­tem­ber 2003, VB.2003.00188, E. 4d, www.vgrzh.ch; vgl. Robert Wolf, Die Be­schwer­­de gegen Verga­be­ent­scheide â Eine Ãbersicht Ã¼ber die Recht­spre­chung zu den neuen Rechtsmitteln, ZBl 104/2003, S. 1, 5 ff.); ihr Inhalt kann daher erst mit der Be­schwer­de gegen einen spÃ¤­te­ren Ent­scheid, insbesondere den Zuschlag, bean­standet werden. Von dieser MÃ¶g­lich­keit hat die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin vor­lie­gend mit dem zweiten Be­schwer­deverfahren (VB.2003.00373) Gebrauch gemacht. Die Be­schwer­de gegen die Aus­schrei­bung (Ver­fah­ren VB.2003.00211) ist daher abzu­weisen. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit der Be­schwer­de vom 13. Oktober 2003, die sich gegen den Zuschlagsentscheid des Stadtrats richtet (Verfahren VB.2003.00373), macht die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin vorweg geltend, dass der Stadtrat als kommunale Exekutive nicht zu diesem Ent­scheid zustÃ¤ndig gewesen sei, da die entsprechende Kompetenz dem Gemeinderat, d.h. dem kommunalen Parlament, zustehe. DemgegenÃ¼ber geht der Stadtrat davon aus, dass er in eigener Kom­petenz Ã¼ber die Vergabe des Publikationsauftrags entscheiden kÃ¶nne und diese dem Ge­meinderat bloss zur Genehmigung vorlegen mÃ¼sse.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 36 Ziff. 7 der Gemeindeordnung der Stadt X vom 3. Juli 2000 (GdeO) obliegt dem Gemeinderat u.a. die "Bestimmung von amtlichen Publikations­organen fÃ¼r jeweils 4 Jahre". <span>Nach dem Wortlaut dieser Vorschrift </span>ist der Gemeinderat nicht nur zur nach­trÃ¤glichen Genehmigung, sondern zum selbstÃ¤ndigen Ent­scheid Ã¼ber das amtliche Publika­tionsorgan zustÃ¤ndig. Dem Stadtrat obliegt zwar gemÃ¤ss Art. 38 Ziff. 4 GdeO die Vorbe­ratung sÃ¤mtlicher GeschÃ¤fte und AntrÃ¤ge an den Gemeinderat, und gestÃ¼tzt darauf ist er zweifellos befugt, das Vergabeverfahren einzuleiten und durch­zufÃ¼hren. Im Anschluss daran hat er jedoch nach den genannten Vorschriften nicht einen definitiven Ent­scheid zu treffen, sondern das GeschÃ¤ft mit seinem Antrag dem Gemeinderat vorzulegen. Der Unter­schied zwischen den beiden Vorgehensweisen ist denn auch von praktischer Bedeutung: Stellt der Stadtrat dem Gemeinderat lediglich einen Antrag, so hat dieser die MÃ¶glichkeit, zwischen den eingegangenen Angeboten (im Rahmen der vergaberechtlichen Randbe­dingungen) eine Auswahl zu treffen. Behan­delt der Stadtrat das GeschÃ¤ft dagegen in eigener Kompetenz bis zum Abschluss des Rechtsmittelverfahrens, verbleibt dem Gemein­derat nur die MÃ¶glichkeit, dem inzwi­schen rechts­krÃ¤ftigen Ent­scheid zuzustimmen oder ihn abzulehnen. Im Fall der Ableh­nung mÃ¼sste das Vergabeverfahren neu aufgenommen werden, wobei sich auch die Frage stellen wÃ¼rde, ob die submissionsrechtlichen Voraus­setzungen einer Wieder­ho­lung (§ 35 Abs. 2 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997, SubmV) erfÃ¼llt seien. </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Rechtslage ist somit nicht mit jener bei der Vergabe von AuftrÃ¤gen, die aus GrÃ¼nden der Finanzkompetenz </span>einer nachtrÃ¤glichen Genehmigung durch das Parlament oder die Stimm­bÃ¼r­ger bedÃ¼rfen, <span>vergleichbar</span>. In jenen FÃ¤llen besitzen das Parlament bzw. die StimmbÃ¼rger nach den anwendbaren Vorschriften nur die Kompetenz zur Genehmigung der Ausgabe, nicht zur Bestimmung des Gegenstands der Beschaffung. Dass das betroffene GeschÃ¤ft bei der Genehmigung gesamthaft gutgeheissen oder abgelehnt werden muss, wird dabei in Kauf genommen. Die Frage der Finanzkompetenz ist daher nach der Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts fÃ¼r die ZustÃ¤ndigkeit der Exekutive zum Ver­ga­be­ent­scheid ohne Belang (VGr, 2. November 2000, VB.2000.00136, www.vgrzh.ch, ZBl 102/2001, S. 101 E. 3b). Art. 36 Ziff. 7 GdeO Ã¼bertrÃ¤gt dem Gemeinderat dagegen nicht nur eine Finanzkompetenz, sondern die "Bestimmung" des amtlichen Publikationsorgans. </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Be­schwer­de­geg­nerin beruft sich in der Duplik auf einen Ent­scheid des Ver­wal­tungs­ge­richts, in welchem dieses die Betriebskommission (Exekutive) eines Keh­richt­zweck­ver­bandes zum Ent­scheid Ã¼ber einen Auftrag zur Kehrichtabfuhr als befugt erachtete, obschon der "Abschluss von VertrÃ¤gen" in dieser Materie der Delegiertenversammlung des Verban­des zustand (RB 2000 Nr. 63 = BEZ 2001 Nr. 13). Die damals beurteilte Situation unterscheidet sich indessen ebenfalls von der vorliegenden. Die Befugnis zum "Abschluss von VertrÃ¤gen" kann zwanglos als blosse Genehmigungskompetenz ver­stan­den werden und umfasst schon vom Wortlaut her nicht notwendigerweise die selb­stÃ¤n­dige Auswahl der Vertragspartner. Auch bestand kein Grund zur Annahme, dass der Verband die Durch­fÃ¼h­rung einer Vergabe, bei der es in erster Linie um wirt­schaftliche und entsorgungs­technische Aspekte ging, einem andern Organ als der dafÃ¼r zweifellos geeigneten Verbands­exekutive vorbehalten wollte. Im vorliegenden Fall hat die Gemein­deordnung die Wahl des amtlichen Publikationsorgans dagegen nicht nur wegen deren wirtschaftlicher Bedeutung dem Gemeindeparlament vorbehalten; dafÃ¼r wÃ¤re keine besondere Bestimmung notwendig gewesen, da der Gemeinderat aufgrund seiner Finanzkompetenzen ohnehin zur Genehmigung der entsprechenden Ausgaben befugt wÃ¤re (vgl. Art. 35 Ziff. 3 bzw. 4 GdeO). Der Grund fÃ¼r die Regelung dÃ¼rfte vielmehr in der politischen Bedeutung des Ent­scheids liegen. Zwar kann auch das Gemeindeparlament nicht nach freiem politischem GutdÃ¼nken Ã¼ber die Vergabe befinden, sondern ist bei seinem Ent­scheid an die Regeln des Vergaberechts gebunden. Bei einer Vergabe dieser Art kÃ¶nnen jedoch zulÃ¤ssigerweise Krite­rien herangezogen werden, welche eine gewisse politische Relevanz besitzen â was vorlie­gend auch geschehen ist (vgl. hinten, E. 5) â und zu deren Beurteilung konnte der Gemein­degesetzgeber das Parlament als geeignete Instanz einsetzen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese LÃ¶sung ist im Vergleich zu einer Vergabe durch den Stadtrat zweifellos mit Er­schwernis­sen verbunden. Sie ist aber nicht undurchfÃ¼hrbar. Eine Schwierigkeit kann sich daraus ergeben, dass die Unterlagen der Anbieter teilweise vertraulich zu behandeln sind und daher in einer Ã¶ffentlichen Verhandlung nicht erÃ¶rtert werden dÃ¼rfen. Dass ein Parlament GeschÃ¤fte mit vertraulichem Inhalt behandelt, ist aber nicht ungewÃ¶hnlich. Auch in X kann nach Art. 28 Abs. 1 GdeO die Ãffentlichkeit aus wichtigen GrÃ¼nden von den Verhandlungen des Gemeinderats ausgeschlossen werden. Ferner besteht die MÃ¶glichkeit, geheim zu haltende Angaben lediglich einer vorberatenden Kommission (Art. 30 GdeO) zur VerfÃ¼gung zu stellen, welche dem Plenum anschliessend Bericht erstattet, ohne vertrauliche Inhalte preis­zu­geben. (Dieses Vorgehen wÃ¤hlt z.B. der ZÃ¼rcher Kantonsrat bei der Behandlung von Begnadigungsgesuchen.) Die direkte Vergabe des Auftrags durch den Stadt­rat in eigener Kompetenz wÃ¤re zwar einfacher und rascher. Dies ist jedoch kein Grund, von der Kompetenzordnung der Gemeindeordnung abzuweichen. Wenn die Gemeinde diese ZustÃ¤ndigkeit Ã¤ndern will, hat dies durch eine Ãnderung bzw. Strei­chung von Art. 36 Ziff. 7 GdeO zu erfolgen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist der Ent­scheid Ã¼ber die Vergabe des amtlichen Publikations­auf­trags somit vom Gemeinderat zu treffen, und die subsidiÃ¤re Kompetenzzuweisung an die Gemeindevorsteherschaft gemÃ¤ss § 64 Ziff. 2 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926, auf welche sich die Be­schwer­de­geg­nerin beruft, gelangt nicht zur Anwendung. Der Stadtrat war demnach zum Erlass des angefochtenen Zuschlags nicht zustÃ¤ndig. Der Zuschlag ist in Gutheissung der gegen diesen gerichteten Be­schwer­de (Verfahren </span>VB.2003.00373) aufzuheben und die Sache zur Beschlussfassung durch den Gemeinderat an die Be­schwer­de­geg­nerin zurÃ¼ckzuweisen. Eine Wiederholung des Submissionsverfahrens, wie von der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin beantragt, ist jedoch aus diesem Grund nicht erforderlich. </p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Hinblick auf das weitere Vorgehen der Gemeinde ist aus GrÃ¼nden der ProzessÃ¶konomie noch auf die inhaltlichen Einwendungen, die gegen das Vorgehen des Stadtrats erhoben wurden, einzugehen, soweit es sich um Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung handelt. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Das Pflichtenheft der Be­schwer­de­geg­nerin (act. 5/6) hÃ¤lt in Ziff. 3.2 fest: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "Die Anbieterin/der Anbieter hat zu garantieren, dass sie/er aus dem frÃ¼heren Erhalt von Texten bzw. Informationen gegenÃ¼ber anderen Medien keine Vorteile fÃ¼r seine eigene Berichterstattung zieht (z.B. durch Kommentierung, weitere Recherchen etc.)."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin macht geltend, dass diese Bestimmung dem Anbieter eine eigenstÃ¤ndige redaktionelle TÃ¤tigkeit verbiete; sie laufe auf eine unzulÃ¤ssige prÃ¤ventive Zensur hinaus. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Entgegen der Meinung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin verlangt die fragliche Vorschrift indessen nicht, dass der Anbieter auf eigenstÃ¤ndige Stellungnahmen zur Politik der Gemeindeexekutive ver­zichte. Sie verbietet ihm lediglich, den <i>zeitlichen Vorsprung</i>, den er durch den frÃ¼hzeitigen Bezug der amtlichen Informationen erhÃ¤lt, gegenÃ¼ber anderen, nicht in gleicher Weise bevorzugten Medien auszunutzen. Die Vorschrift betrifft somit nicht den Inhalt der redaktionellen TÃ¤tigkeit, sondern will die (zeitliche) Gleichbehandlung der andern Medien gewÃ¤hrleisten. Dagegen ist nichts einzuwenden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.2.1 </span></b><span>Mehrere Vorgaben des Pflichtenhefts sind darauf ausgerichtet, eine Art politischer "NeutralitÃ¤t" des Publikationsorgans zu gewÃ¤hrleisten. GemÃ¤ss Ziff. 3.1 des Pflich­ten­hefts muss das publizistische Konzept "Offenheit gegenÃ¼ber allen Einwohnerinnen und Einwohnern, politischen Parteien und Gruppierungen sowie anderen Interessengruppen gewÃ¤hrleisten. Die Berichterstattung hat generell ausgewogen zu sein." Nach Ziff. 3.3 steht der Stadt im Fall objektiv falscher Berichterstattung das unentgeltliche Gegendarstellungsrecht im Sinn von Art. 28g ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. Dezember 1907 (ZGB) zu. Und gemÃ¤ss Ziff. 6 werden in der Offerte u.a. "Angaben zum publizistischen Konzept der Publikation; Information Ã¼ber Leitbild, Kodexe, Umgang mit Leserbriefen etc." erwartet. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der Meinung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin will die Be­schwer­de­geg­nerin mit diesen Vorgaben verhindern, dass sich das Publikationsorgan im redaktionellen Teil der Zeitung pointiert zu Fragen der stÃ¤dtischen Politik Ã¤ussert. Mit den in der Offerte geforderten Angaben wolle sie unliebsame Bewerber wie die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin zugunsten eines unkritischen Anbieters, der sich der BehÃ¶rde gegenÃ¼ber willfÃ¤hrig zeige, zurÃ¼ckbinden. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.2.2 </span></b><span>Der Zweck eines amtlichen Publikationsorgans erfordert, dass dieses von einer mÃ¶g­lichst grossen Zahl der angesprochenen Einwohner zur Kenntnis genommen wird. Neben der auflagemÃ¤ssigen Verbreitung hÃ¤ngt dies auch davon ab, dass das Organ von mÃ¶glichst vielen Lesern als annehmbare LektÃ¼re betrachtet wird; eine Publikation, deren redaktioneller Teil von der Leserschaft geschÃ¤tzt wird, vermag die Aufgabe als amt­li­ches Publi­kationsorgan besser zu erfÃ¼llen als eine andere, die von zahlreichen Lesern abgelehnt wird. Unter vergaberechtlichen Gesichtspunkten lÃ¤sst sich daher die Forde­rung, dass das Publi­kationsorgan auch im redaktionellen Teil ausgewogen berichtet, mit guten GrÃ¼nden vertreten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auf der andern Seite ist jedoch die in Art. 17 Abs. 1 der</span> Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) gewÃ¤hrleistete Medienfreiheit <span>zu beachten. Zu deren Kerngehalt gehÃ¶rt das Verbot einer prÃ¤ventiven inhaltlichen Kontrolle von Presseerzeugnissen durch staatliche BehÃ¶rden (Art. 17 Abs. 2 BV; vgl. Markus Schefer, Die Kerngehalte von Grundrechten, Bern 2001, S. 463 ff.). Dieses ist zwar in einem Fall wie dem vorliegenden nicht unmittelbar berÃ¼hrt, da die Anbieter sich freiwillig zur Ãbernahme einer entsprechenden Bindung bereit erklÃ¤ren (vgl. Ralph Malacrida, Der Grundrechtsverzicht, ZÃ¼rich 1992, S. 121). Dennoch ist es problematisch, wenn die publizistische Linie eines Presseorgans mit der Erteilung eines Auftrags fÃ¼r die Publikation amtlicher Mitteilungen beeinflusst wird (vgl. Schefer, S. 465). Die im Rahmen des Ã¶ffentlichen Auftrags gestellten Anforderungen an die redaktionelle Haltung eines Publikationsorgans dÃ¼rfen daher nur so weit gehen, als sie einem wesentlichen BedÃ¼rfnis des Auftrags entsprechen und die redaktionelle Freiheit nicht Ã¼ber­mÃ¤ssig einschrÃ¤nken. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei dieser Betrachtungsweise erscheint die Forderung nach einer insgesamt ausgewogenen Haltung zu kontroversen politischen Themen grundsÃ¤tzlich als sinnvoll und zulÃ¤ssig. Da­mit darf jedoch nicht verhindert werden, dass der redaktionelle Teil poin­tierte Stellungnah­men enthÃ¤lt; zu verlangen ist einzig, dass auch die Gegenseite ange­mes­sen zu Wort kommt. UnzulÃ¤ssig wÃ¤re ferner eine Forderung, wonach die Redaktion von vornherein eine der auftraggebenden BehÃ¶rde freundliche Haltung einzunehmen hÃ¤tte, oder welche darauf hinaus liefe, der BehÃ¶rde eine direkte EinflussmÃ¶glichkeit auf die Redaktion </span>einzurÃ¤umen. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.2.3 </span></b><span>Die im Pflichtenheft der Be­schwer­de­geg­nerin enthaltenen Anforderungen gehen nicht Ã¼ber diese Grenze des Erlaubten hinaus. Sie sind zwar nicht in jeder Hinsicht ein­deutig umschrieben, kÃ¶nnen jedoch ohne weiteres im vorstehend erlÃ¤uterten, rechtskonfor­men Sinn verstanden werden und sind auch so zu handhaben. Mit dieser PrÃ¤zisierung werden auch die von der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin gehegten BefÃ¼rchtungen mit Bezug auf eine unzulÃ¤ssige behÃ¶rd­liche Einflussnahme auf redaktionelle Belange entkrÃ¤ftet. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin hÃ¤lt die Aussage im Pflich­ten­heft, wonach die amtlichen Informationen gegenÃ¼ber der Auftragnehmerin "vollumfÃ¤nglich aber nicht ausschliesslich" erteilt werden (Ziff. 2 Abs. 1), fÃ¼r unverstÃ¤ndlich. Diese Angabe kann indessen nur so verstanden werden, dass die BehÃ¶rde der Auftragnehmerin zwar alle amtlichen Informationen liefert, sich aber vorbehÃ¤lt, solche auch andern Medien herauszugeben. Die Regelung ist verstÃ¤ndlich und sinnvoll.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.4 </span></b><span>GemÃ¤ss Ziff. 2 Abs. 2 des Pflich­ten­hefts soll das Publikationsorgan nebst den amt­li­chen Mitteilungen auch "durch den Auftragnehmer zu verfassende lokale RedaktionsbeitrÃ¤ge und Veranstaltungshinweise" enthalten. Und gemÃ¤ss Ziff. 6 sind in der Offerte "Angaben zu den MÃ¶glichkeiten betr. eigene redaktionelle BeitrÃ¤ge" zu machen. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin sieht in diesen Umschreibungen eine Verschiebung der journalistischen Verantwortung fÃ¼r den redaktionellen Teil und befÃ¼rchtet eine Einflussnahme der BehÃ¶rde auf die erwÃ¤hnten redaktionellen BeitrÃ¤ge. </span></p> <p class="Urteilstext">ZulÃ¤ssigerweise kann mit den genannten Vorgaben indessen nur gemeint sein, dass die Stadt als Publikationsorgan ein Medium wÃ¼nscht, das ausser amtlichen Informationen auch eigene BeitrÃ¤ge enthÃ¤lt und damit fÃ¼r die Einwohner interessanter ist. Der Umfang und die Art der BeitrÃ¤ge (z.B. Veranstaltungshinweise) kÃ¶nnen fÃ¼r die Vergabe von Bedeutung sein. Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der BehÃ¶rde wÃ¤re dagegen unzulÃ¤ssig. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.5 </span></b><span>Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin ist der Auffassung, die Anforderungen des Pflich­ten­hefts seien generell darauf ausgerichtet worden, sie von der Vergabe auszuschliessen und die Mitbeteiligte zu bevorteilen. Dabei geht sie jedoch von einer fÃ¼r sie nachteiligen Aus­le­gung der Bestimmungen aus, die nach den vorstehenden AusfÃ¼hrungen nicht zulÃ¤ssig ist. Soweit sie bereits die Forderung nach einer insgesamt ausgewogenen Haltung zu kontroversen politischen Themen als unzulÃ¤ssig erachtet, ist dieser Einwand nach dem Gesagten nicht begrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Urteilstext">Die von der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin im Zusammenhang mit der Handhabung der Kriterien beim Zu­schlag erhobenen Einwendungen werden mit der Aufhebung des angefochtenen Ent­scheids gegenstands­los.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Be­schwer­de im Verfahren </span>VB.2003.00211 ist somit abzuweisen, jene im Verfahren VB.2003.00373 dagegen gutzuheissen. Bei diesem Ausgang sind die Kosten den Par­teien je zur HÃ¤lfte zu auferlegen, und es sind keine Par­tei­ent­schÃ¤­di­gungen zuzu­spre­chen.</p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"> Die Be­schwer­deverfahren VB.2003.00211 und VB.2003.00373 werden vereinigt. </p> <p class="Zwischentitel"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde im Verfahren VB.2003.00211 wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> Die Be­schwer­de im Verfahren VB.2003.00373 wird gutgeheissen und der ange­foch­tene Ent­scheid des Stadtrats X vom 1. Oktober 2003 aufgehoben. Die Sache wird zur WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Be­schwer­de­geg­nerin zurÃ¼ckgewiesen. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 330.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'330.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Verfahrenskosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine Par­tei­ent­schÃ¤­di­gungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal">5. â¦.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>