<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00821</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 11. Dezember 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1961 geborene X.___, diplomierter Bäcker-Konditor und von 1990 bis 2015 auf diesem Beruf selbständig erwerbstätig (Urk. 7/11/4, 7/99), mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich am 22. Mai 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf ein Burnout sowie eine Depression zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/11). Nachdem sein Leistungsgesuch mit Verfügung vom 6. Februar 2014 (Urk. 7/63) abgewiesen worden war, sprach ihm das hiesige Gericht im dagegen angehobenen Beschwerdeverfahren mit Urteil vom 27. Mai 2014 (Urk. 7/73) eine ganze Rente vom 1. November 2012 bis 30. November 2013 zu und wies die Angelegenheit zur weiteren Abklärung bezüglich eines darüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinausgehenden Rentenanspruchs an die IV-Stelle zurück. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte in der Folge weitere medizinische Abklärungen (Urk. 7/100) und führte mit dem Versicherten berufliche Massnahmen durch (Urk. 7/113, 7/126, 7/147, 7/162). Dabei wurde ab November 2015 zunächst ein Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitstraining (Urk. 7/115) und im Anschluss ab November 2016 ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training (Urk. 7/125, 7/146, 7/161) durchgeführt. Die beruflichen Massnahmen wurden per 24. März 2017 abgebrochen (Urk. 7/183). Im Anschluss daran holte die IV-Stelle weitere medizinische Unterlagen (Urk. 7/185, 7/187, 7/188) ein und liess den Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (rheumatologisch und psychiatrisch) begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Gutachten der Begutachtungsstelle Y.___ vom 19. Dezember 2017, Urk. 7/207). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/217, 7/221 und 7/223) sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 27. August 2018 (Urk. 2 [=Urk. 7/242]) mit Wirkung ab 1. März 2017 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 24. September 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss, es sei ihm mehr als eine halbe Rente der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zuzusprechen und dieselbe sei auch bereits für den Zeitraum vor dem 1. März 2017 auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 7. November 2018 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. November 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, von Dezember 2013 bis August 2015 sei der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Bäcker/Konditor zu 20 % arbeitsunfähig gewesen. Da für einen Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch ein Arbeitsunfähigkeitsgrad von mindestens 40 % verlangt werde, sei in diesem Zeitraum keine Rente geschuldet. Ab September 2015 sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig, in einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit jedoch 75 %. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrage Fr. 115'013.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und das Invalideneinkommen unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung eines Abzuges von 10 % Fr. 48'514.80. Daraus resultiere ein Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 58 %, weshalb nach Abschluss der Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen (März 2017) Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor (Urk. 1), seine behandelnden Ärzte hätten ihm im Zeitraum von Dezember 2013 bis September 2015 maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert. Es sei daher zu überprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf das erstellte Gutachten recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig auf eine Arbeitsfähigkeit von 80 % abgestellt und einen Rentenanspruch von Dezember 2013 bis März 2017 abgelehnt habe. Ebenso sei zu überprüfen, ob die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 75 % ab September 2015 korrekt sei. Im Übrigen sei das ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angerechnete Invalideneinkommen zu hoch, da sein Alter und die Teilzeitarbeitstätigkeit eine lohnmindernde Wirkung hätten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde durch Dr. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. A.___, Facharzt für Rheumatologie, am 13. November 2017 ärztlich begutachtet. Im Gutachten vom 19. Dezember 2017 (Urk. 7/207) werden die zu diesem Zeitpunkt aufliegenden Akten zusammengefasst (Urk. 7/207/5-8), weshalb sie vorliegend nicht noch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal wiedergegeben werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ diagnostizierte beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger Episode (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 F33.0 resp. ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 F33.1). Der Beschwerdeführer gebe zwar auch Schmerzen im Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparat an, die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung könne jedoch nicht gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Der in den Vorberichten geäusserte Verdacht auf eine bipolare Störung und eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) könne nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt werden, da die entsprechende Symptomatik hierzu fehle. Ebenso wenig bestehe eine (leichte) Intelligenzminderung (Urk. 7/207/11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Untersuchung habe der Beschwerdeführer eine depressive Verstimmung, eine erhöhte Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und Insuffizienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken mit negativen Zukunftsperspektiven bezüglich der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen und beruflichen Situation gezeigt. Im aktuellen Persönlichkeitsbild zeigten sich etwas akzentuierte, leistungsorientierte Persönlichkeitszüge, welche aber keinen Anlass zur Diagnose einer Persönlichkeitsstörung geben würden. Dank seines Berufsabschlusses und seiner mehrjährigen Berufserfahrung verfüge der Beschwerdeführer über persönliche Ressourcen (Urk. 7/207/13). Dr. Z.___ notierte bezüglich des Alltags des Beschwerdeführers, dieser gehe mit den Hunden spazieren, schwimme, koche für die Familie, gehe ins Minigolf und mache Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">training. Wenn er mit den Hunden spazieren gehe, berichte er, danach müde und erschöpft zu sein. Die Haushaltsarbeiten erledige vor allem seine Ehefrau, wobei er aber mithelfe. Da er sich schlecht konzentrieren könne, berichte er, nur noch kurze Strecken von etwa einer halben Stunde selber mit dem Auto zu fahren. In den Ferien sei er letztmals 2017 gewesen, wobei er diese (zwei Wochen) auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bettmeralp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbracht habe (Urk. 7/207/9-10). Dr. Z.___ hielt fest, dass das Arbeitspensum während der beruflichen Massnahmen nicht habe gesteigert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne, hänge nebst den psychischen auch von somatischen Faktoren ab und von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der deutlich ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zeige. Zudem bestünden soziale Belastungen, wie etwa eine finanzielle Abhängigkeit von Versicherungsleistungen. In seinem sozialen Umfeld verfüge der Beschwerdeführer nach wie vor über Kontakte. Es erfolge eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit antidepressiver Medikation, wobei die tiefen Medikamentenspiegel auf eine schlechte Compliance hinweisen würden (Urk. 7/207/13). Eine Intensivierung der Behandlung sei mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, wobei zu beachten sei, dass der Beschwerdeführer die ihm verschriebenen Medikamente regelmässig einnehmen müsse, da diese ansonsten keinen Sinn machen würden. Dass der Beschwerdeführer noch selber (kurze) Strecken Auto fahre, spreche gegen deutliche Konzentrationsstörungen. Bei Haushaltsarbeiten sei der Beschwerdeführer in der Lage mitzuhelfen. Ausserdem sei er in einer Frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kirche aktiv und dirigiere einen Chor. In seiner Freizeit gehe er schwimmen und auch Ferien habe er verbringen können, allerdings benötige er mehr Pausen. In seiner Erwerbsfähigkeit fühle sich der Beschwerdeführer deutlich eingeschränkt (mehr als das aktuelle Pensum von rund 30 % erachte dieser als nicht möglich, Urk. 7/207/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei mindestens seit der gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Untersuchung in seiner angestammten Tätigkeit wie auch in jeglichen angepassten Tätigkeiten zu 80 % arbeitsfähig, wobei ein Ganztagespensum mit vermehrten Pausen zumutbar sei. Gemittelt im Verlauf könne keine höhergradige Arbeitsunfähigkeit bestätigt werden (Urk. 7/207/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ diagnostizierte beim Beschwerdeführer eine bilateral rechtsbetonte mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vargusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">facettogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom rechtsbetont und ein beginnendes Cam-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Hüfte (Urk. 7/207/18-19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu hielt er fest, an beiden Kniegelenken (rechtsbetont) seien klare degenerative Veränderungen dokumentiert; rechtsdominant bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vargusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit entsprechender Bewegungseinschränkung. Seit knapp zwei Monaten schil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere der Beschwerdeführer zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbogluteale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen mit Ausstrahlung in die Beine, welche sich gemäss den Befunden auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbofacettogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom zurückführen liessen. Rechts bestehe auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hüftimpingements</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schmerzhaft eingeschränkte Hüftflexion und Innenrotation (Urk. 7/207/19-20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der klaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathoanatomischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde an beiden Kni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egelenken und an der LWS bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der ursprünglich erlernten und angestammten beruflichen Tätigkeit als Bäcker/Konditor sowie für sonstige körperlich regelmässig mittel- bis schwerbelastende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten eine 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit. Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e volle Arbeitsunfähigkeit gelte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">generell für jegliche berufliche Tätigkeit, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che mehrheitlich im Stehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verrichten oder mit hä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufigem Gehen auf unebenem Untergrund, häufigem Benutzen von Treppen oder gar Leitern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bunden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine körperlich leichte, wechselbelaste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde berufliche Tätigkeit bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen aus klinisch-rheumatologischer Sicht eine 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits- und Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, wobei eine um 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reduzierte Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zur Gewährung von regelmässigen Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits berücksichtigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Zudem müssten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unabdinglichen Arbeitsplatzbedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: im Rahmen einer sitzenden Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine optimale Arbeitsplatzergonomie zu g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ewährleisten. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">üsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine entspannte Stellung der Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke vor allem in Knieextensionsposition durchführen können. Das gelegentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Zurücklegen von kürzeren Strecken auf ebenem Untergrund, zum Beispiel für Kontroll- oder Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wachungsfunktionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> problemlos möglich. Es best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> absolut keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bussen für jegliche manuelle Tätigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit mit beiden Händen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Heben, Ziehen und Tragen von Lasten bis zur Taille d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ürfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> maximal 15 kg, über Taille 10 kg betragen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Angaben würden seit September 2015 gelten (Urk. 7/207/20-21). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als medizinische Massnahmen sei zwingend eine engmaschige kräftigende Physiotherapie durchzuführen und der Beschwerdeführer müsse in der Lage sein, selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig ein Heimprogramm auszuüben. Langfristig dürfte eine Knietotal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">these vor allem rechts unumgänglich sein. Dies würde zu einer klar ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserten Belastungsfähigkeit der betroffenen Gelenke und damit zu einer gesamthaft besseren Arbeits- und Leistungsfähigkeit führen. Ohne eine Operation sei damit zu rechnen, dass sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vargusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mittel- bis langfristig verschlechtern und damit die Belastungs- und Leistungsfähigkeit zunehmend einschränken werde. Weiter notierte Dr. A.___, dass trotz der objektivierbaren Befunde eine subjektive Krankheits- und Behinderungsüberzeugung des Beschwerdeführers feststellbar sei (Urk. 7/207/21-22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung führten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Z.___ und A.___ aus, im Vordergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe die bilateral rechtsbetonte mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Varusgonar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">throse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit deutlichen degenerati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Veränderungen, das chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom rechtsbetont ohne radikuläre Symptomatik sowie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Hüfte.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dadurch bestehe beim Beschwerdeführer eine vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ittelschwere Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> längere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gehen oder Stehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dementsprechend sei der Beschwerdeführer in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angestammten Tätigkeit als Bäcker/Konditor andau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernd </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsunfähig. In körperlich leichten Tätigkeiten, ohne Heben, Ziehen und Tragen von Lasten über 10 kg und bis zur Taille von 15 kg, wechselbelastend, vorzugsweise im Sitzen, besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vollschicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tsfäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t mit erhöhtem Pausenbedarf im Sinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Leistungseinbusse von 25 %. Aus psychiatrischer Sicht bestehe zudem eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung, welche eine Leistungseinbusse von 20 % bedinge. Die Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bussen aus somatischer und psychiatrischer Sicht würden sich nicht addieren, da die vermehrten Pausen in beiderlei Hinsicht zur Erholung genutzt werden könnten. Demnach könne beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ührer ab September 2015 eine 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits- und Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer leichten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angenommen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n. Zwischen Januar 2013 und September 2015 bestehe über die Zeit gemittelt eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in der angestammten und einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit (Urk. 7/207/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten basiert auf umfassenden rheumatologischen und psychiatrischen Untersuchungen. Die Gutachter verfassten ihre Expertise in detaillierter Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/207/5-8, 7/207/11-12, 7/207/21-22). Der Beschwerdeführer konnte seine geklagten Beschwerden vor jedem Fachgutachter ausführlich schil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern und wurde von diesen eingehend befragt (Urk. 7/207/4-5, 7/207/8-10, 7/207/14-16). Die medizinische Situation und Zusammenhänge werden einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend dargelegt und begründet. Damit vermag das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten die an eine beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Expertise gestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen (E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollumfänglich zu erfüllen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und es kommt ihm Beweiswert zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob – beziehungsweise – inwieweit der aus psychiatrischer Sicht genannte Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden funktionelle Auswirkungen zeitigt, ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand der vom Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht entwickelten Standardindikatoren (vgl. E. 1.3) zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überprüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitsschädigende Diagnose konnte Dr. Z.___ einzig eine leicht bis mittelgradig ausgeprägte depressive Störung feststellen. Hinweise auf weitere Gesundheitsschäden, insbesondere eine somatoforme Schmerzstörung, eine bipo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lare Störung, ein ADHS oder eine (leichte) Intelligenzminderung liessen sich nicht erhärten. In der Ausprägung der Befunde waren lediglich eine depressive Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung, eine leichte Konzentrationsstörung und Insuffizienzgedanken zu erheben (vgl. E. 3.2). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychopathologische Befund nach AMDP zeigte sich weitgehend unauffällig mit leichter Nervosität und Anspannung, Angabe von Ermüdbarkeit, depressiver Stimmung, Insuffizienzgedanken, Schmerzen im Bewegungsapparat und leichter Beeinträchtigung der Konzentration (Urk. 7/207/10). Angesichts dieser Befunde ist lediglich eine leichte Ausprägung der relevanten Gesundheitsschädigung ausgewiesen. Der Beschwerdeführer wurde bislang sowohl ambulant als auch stationär psychiatrisch behandelt und erhält eine antidepressive Medikation verschrieben. Gemäss Dr. Z.___ war die depressive Störung in der Vergangenheit zeitweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägt, befindet sich nun aber auf leichtem bis mittlerem Niveau (Urk. 7/207/11-12). Eine Therapieresistenz ist damit nicht ausgewiesen und die bislang durchgeführten Behandlungen zeigten nachweislich einen gewissen Erfolg. Eine relevante psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Komorbidität konnte nicht festgestellt werden (Urk. 7/207/24). Als grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich leistungshemmend konnte Dr. Z.___ akzentuierte Persönlichkeitszüge feststellen, welche jedoch nicht das Mass einer Persönlichkeitsstörung erreichten. Als positive persönliche Ressourcen verfügt der Beschwerdeführer über einen Berufsabschluss und jahrelange Berufserfahrung. Ausserdem ist er nach wie vor in der Lage, Sozialkontakte aufrecht zu erhalten und sich mitunter als Dirigent in einer Freikirche zu engagieren. Auch sportliche Betätigung und das Lenken eines Fahrzeugs sind ihm nach wie vor möglich (vgl. E. 3.2). Dies lässt insgesamt auf gut ausgeprägte persönliche Ressourcen schliessen. Im sozialen Kontext wird der Beschwerdeführer durch seine Familie, insbesondere seine Ehefrau, nachweislich unterstützt, und er lebt mit ihr und seinen fünf Kindern zusammen. In seinem Umfeld verfügt er über soziale Kontakte und ist Mitglied in einer christlichen Freikirche (Urk. 7/207/13-14). Vor diesem Hintergrund bestehen klar mobilisier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare soziale Ressourcen, welche den Beschwerdeführer in seiner Krankheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wältigung zu unterstützen vermögen. Dr. Z.___ stellte fest, dass sich der Beschwerdeführer in seiner Erwerbsfähigkeit zwar massiv (mehr als das aktuelle Pensum von rund 30 % sei nicht möglich) eingeschränkt sehe, im privaten Lebensbereich aber ein hohes Aktivitätsniveau mit diversen Hobbies und seinem Engagement in der Freikirche als Dirigent aufweise. Jedoch notierte er ebenfalls, dass der Beschwerdeführer generell mehr Pausen benötige (E. 3.2). Zusammen mit der durch Dr. Z.___ festgestellten Krankheits- und Behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsüberzeugung zeigt dieses unterschiedliche Aktivitätsniveau in Beruf und Privatleben eine nicht zu vernachlässigende Inkonsistenz auf. Dies wird dadurch verstärkt, dass auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der schlechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamentencompliance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Optionen nicht ausreichend in Anspruch genommen werden und den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck des Beschwerdeführers als wenig(er) ausgeprägt erscheinen lassen. Vor diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass Dr. Z.___ in psychiatrischer Hinsicht auf eine bloss leichte Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Umfang von 20 % schloss und diese auf einen erhöhten Pausen- und Erholungsbedarf zurückführte (vgl. E 3.2). Der Beschwerdeführer verfügt nachweislich über genügend Ressourcen und zeigt ein ausreichendes Aktivitätsniveau, um die leistungshemmenden Auswirkungen der festgestellten Beeinträchtigungen mehrheitlich zu überwinden. Zudem lässt die subjektive Krankheits- und Behinderungsüberzeugung ebenfalls auf eine höhere Leistungsfähigkeit schliessen, als sie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird. Dass der erhöhte Pausenbedarf eine Leistungseinschränkung von 20 % bewirkt, kann hingegen nachvollzogen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ erachtete die Arbeitsfähigkeit von 80 % mindestens ab dem Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungszeitpunkt im November 2017 als ausgewiesen. Im Verlauf erachtete er zudem punktuell, insbesondere während den psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine höhere Leistungseinschränkung für ausgewiesen, über den Verlauf gemittelt konnte er jedoch keine höhere Arbeitsunfähigkeit bestätigen (vgl. Urk. 7/207/11). Das hiesige Gericht ging im Entscheid vom 27. Mai 2014 (Urk. 7/73) davon aus, dass der Beschwerdeführer bis November 2013 in seiner Erwerbsfähigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt war, ab Dezember 2013 jedoch eine Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes eingetreten zu sein scheine (vgl. Urteil vom 27. Mai 2014, IV.2014.00276, E. 4.2). Am 1. April 2014 berichtete B.___, behandelnder Arzt des Beschwerdeführers, über eine aktuelle Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 20 % bis 30 % mit Steigerungspotential auf 50 % bei der Diagnose einer aktuell schweren depressiven Störung (Urk. 7/71). Im undatierten Bericht vom Juni 2015 (Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 22. Juni 2015) attestierte B.___ keine respektive eine 50%-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und eine verminderte Arbeitsfähigkeit von 30 % bis 50 % in einer adaptierten Tätigkeit im Rahmen der Diagnose einer depressiven Störung aktuell leichte Episode. Dabei wies er darauf hin, dass dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer keine Nachtarbeit, keine Stressbelastung, keine Akkordarbeit und kein lauter Arbeitsplatz zugemutet werden könne und er nur wenig Verantwortung zu übernehmen in der Lage sei (Urk. 7/100). Weshalb einer leichtgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung eine Einschränkung von 50 % oder mehr in einer adaptierten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zukommen soll, ist nicht nachvollziehbar insbesondere da eine angepasste Tätigkeit unter Beachtung der genannten Einschränkungen (Nachtarbeit, Stress, Verantwortung etc.) hätte erfolgen können. In stationärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befand sich der Beschwerdeführer letztmals 2012 (vgl. Urk. 7/25). Vor dem Hintergrund, dass sich nebst der depressiven Störung keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren psychischen Erkrankun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen haben erhärten lassen (vgl. E. 3.2), der Beschwerdeführer ab 2012 keiner stationären Behandlung mehr bedurfte, er eine ausgeprägte subjektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Behinderungsüberzeugung zeigte (E. 3.2) und er bereits ab dem Jahr 2013 über mobilisierbare Ressourcen und ein gewisses Aktivitätsniveau berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete (vgl. Urk. 7/36, 7/100), ist ab Dezember 2013 keine über 20 % hinausgehende Leistungseinschränkung ausgewiesen. Vielmehr ist mit der Einschätzung von Dr. Z.___ einhergehend von einer 80%-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ konnte an den Knien, der Wirbelsäule und der rechten Hüfte einen pathologischen rheumatologischen Befund erheben. Insbesondere den degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen an Knien und Wirbelsäule mass er eine relevante Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auswirkung im Sinne einer Bewegungs- und Belastungseinschränkung zu (E. 3.3). Es ist daher nachvollziehbar, dass Dr. A.___ den Beschwerdeführer aufgrund dieser Einschränkungen für körperlich mittelschwere bis schwere Tätigkeiten, worunter auch die angestammte Tätigkeit als Bäcker/Konditor fällt, als nicht mehr arbeitsfähig erachtete. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So ist es aber ebenfalls nicht zu beanstanden, dass Dr. A.___ eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich leichte, wechselbelaste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde berufliche Tätigkeit unter Einhaltung regelmässiger Pausen weiterhin für zumutbar erachtete, da einer solchen die festgestellten Bewegungs- und Belastungseinschränkungen nicht entgegenstehen. Ausserdem hielt Dr. A.___ fest, dass kürzere Gehstrecken für den Beschwerdeführer noch problemlos möglich seien. Dieser geht denn auch in seiner Freizeit mehreren sportlichen Aktivitäten (Spaziergänge, Schwimmen, Minigolf, Krafttraining, Ferien in den Bergen) nach, was die Zumutbarkeit einer belastungsmässig äqui</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valenten Berufstätigkeit bestätigt. Weshalb nicht auf die Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. C.___, wonach eine angepasste Tätigkeit bloss während zweier Stunden täglich möglich sein soll (Urk. 7/185/9), abzustellen ist, hat Dr. A.___ ausführlich dargelegt (Urk. 7/207/21), wobei insbesondere auf die fachfremde Beurteilung des Dr. C.___ hinsichtlich Depression hinzuweisen ist. Dass Dr. A.___ dem erhöhten Pausenbedarf des Beschwerdeführers eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Leistungsfähigkeit von 25 % zumass, erscheint zwar wohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wollend, ist vor dem Hintergrund des Gesagten insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Einschätzung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer sei aus rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht seit September 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/207/21) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Belastungsprofils (vgl. E. 3.3) zu 75 % arbeitsfähig, kann daher abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht ergibt sich daher, dass der Beschwerdeführer im rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Zeitraum seit Dezember 2013 in seiner angestammten und einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht ist ihm die angestammte Tätigkeit seit September 2015 nicht mehr zumutbar, hingegen kann er seit diesem Zeitpunkt eine dem Belastungsprofil entsprechende leichte Tätigkeit zu 75 % ausüben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich sowohl die Leistungseinschränkung in psychiatrischer als auch jene in rheumatologischer Hinsicht daraus ergeben, dass der Beschwerdeführer einen erhöhten Pausenbedarf aufweist (vgl. E. 3.2 und 3.3), ist es nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beanstanden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Z.___ und A.___ die Leistungseinbussen nicht addierten, da nachvollziehbarerweise die zusätzlichen Pausen zur Erholung in beiderlei Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht genutzt werden können (vgl. E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund gilt: ab Dezember 2013 bis August 2015 war der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig. Seit September 2015 ist er hingegen nur noch in einer angepassten Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die in einer angepassten Tätigkeit eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auf seine Erwerbsfähigkeit auswirkt. Hierzu ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von selbständig erwerbstätig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senen Personen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, sollten in erster Linie die aus dem Auszug aus dem Indivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto (IK) ersichtlichen Löhne herangezogen werden. Weist das bis Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_626/2011 vom 29. März 2012 E. 3, E. 4.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> legte die Beschwerdegegnerin das durch den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bäcker/Konditor durchschnittlich erzielte Einkommen der letzten drei Geschäftsjahre vor Krankheitsbeginn, mithin der Jahre 2008 bis 2011, zugrunde (Urk. 7/212/11). Daraus resultiert ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 115'013.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standet wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Berechnung des Invalideneinkommens ist ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Der Beschwerdeführer verfügt über eine abgeschlossene Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung und eine erfolgreiche und jahrelange Berufserfahrung als Einzelun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ternehmer, weshalb ihm mehr als bloss einfachste (Hilfsarbeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Tätigkeiten zuzumuten sind. Vor dem Hintergrund, dass Arbeitsplätze, an denen Tätigkeiten zu verrichten sind, die dem erstellten Belastungsprofil entsprechen, in allen Branchen bestehen, ist auf den branchenunabhängigen Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 2, abzustellen und somit von einem standardisierten monatlichen Einkommen von Fr. 5'660.-- auszugehen (LSE 2014, Tabelle TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 2, Männer). Aufgerechnet auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliche betriebsübliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte von 2‘220 Punkten im Jahr 2014 auf 2‘249 Punkte im Jahr 2017 ergibt dies bei einem – dem Beschwerdeführer ab September 2015 zumutbaren - Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungsgrad von 75 % ein Bruttoeinkommen von rund Fr. 53‘799.-- (Fr. 5‘660.-- / 40 x 41.7 x 12 / 2‘220 x 2‘249 x 0.75).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umstritten ist weiter, ob von diesem Tabellenlohn ein Abzug vorzunehmen ist. Grundsätzlich setzt das Sozialversicherungsgericht sein eigenes Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der IV-Stelle, bemisst aber den Abzug gesamthaft neu, wenn bestimmte Aspekte zu Unrecht nicht berücksichtigt wurden (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gewährte dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer aufgrund seiner jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langen Selbständigkeit einen Abzug von 10 % auf den Tabellenlohn. Die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung trägt dem Umstand, dass die Lohnhöhe oft von der Dauer der Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehörigkeit abhängt, womit eine versicherte Person, welche - nach dem gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verlust der bisherigen Stelle - in einem Betrieb neu anfangen muss, insofern kaum einen allgemeinen Durchschnittslohn erhalten wird, mit dem Kriterium "Dienstjahre" Rechnung. Jedoch ist in dieser Hinsicht zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass sich das Anfangseinkommen im Rahmen einer neuen Arbeitsstelle in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch aufgrund der mitgebrachten Berufs- bzw. Branchenerfahrungen bestimmt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ist zu berücksichtigen, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, je niedriger das Anforderungsprofil ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_874/2014 vom 2. September 2015 E. 3.3.2). Im Falle des Beschwerdeführers berechnet sich das Invalideneinkommen anhand des Kompetenzniveaus 2 in der Tabelle TA1, was zwar nicht dem tiefsten Anforderungsprofil entspricht, aber immer noch niedrig ist, weshalb der Anzahl Dienstjahren bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit grundsätzlich keine besonders hohe Bedeutung zukommt. Dass dem Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund aufgrund seiner 25-jährigen selbständigen Erwerbstätigkeit ein Abzug vom Tabellenlohn von 10 % gewährt wurde, erscheint zwar wohlwollend, rechtfertigt aber kein Abweichen von der Einschätzung der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, dass sowohl sein Alter (Jahrgang 1961) wie auch die Tatsache, dass er nur noch Teilzeit arbeiten könne, lohnmindernd zu berücksichtigen seien.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (März 2017) war der Beschwerdeführer 55 Jahre alt. Durch die beruflichen Massnahmen der Beschwerdegegnerin konnte er damals bereits Arbeitserfahrung in anderen Bereichen als seiner angestammten Tätigkeit sammeln und wie er selbst mitteilt, ist er nun seit einiger Zeit zu rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % als Aushilfsfahrer angestellt (vgl. Urk. 1 S. 2). Er verfügt zudem über einen Berufsabschluss sowie über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine langjährige Berufserfahrung als selbständiger Unternehmer. Es kann daher nicht angenommen werden, dass aufgrund seines Alters seine Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur noch eingeschränkt nachgefragt würde. Allfällige unterdurchschnittliche Verwertungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten aufgrund seines beruflichen Werdeganges wurden bereits mit dem Abzug von 10 % aufgrund seiner jahrelangen selbständigen Erwerbstätigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend berücksichtigt. Einen (zusätzlichen) Abzug vom Tabellenlohn rechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt das Alter des Beschwerdeführers jedenfalls nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahr 2014 (Monatlicher Bruttolohn nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht) erzielen Männer ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kaderfunktion bei einem Vollzeitpensum ein Einkommen von Fr. 6'069.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Teilzeitpensum von 75 % bis 89 % proportional bezogen ein solches von Fr. 6'388.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus ergibt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitarbeit im Umfang zwischen 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 89</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Männern ohne Kaderfunktion gar um 5.25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> höher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entlöhnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird als ein Vollzeitpensum bzw. um 5.46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als das Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_49/2018 vom 8. November 2018, E. 6.2.2.2). Einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt die lediglich zu 75 % zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Erwerbstätigkeit damit unter keinen Umständen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem demnach zu berücksichtigenden Abzug vom Tabellenlohn von 10 % resultiert ein dem Beschwerdeführer anrechenbares Invalideneinkommen von Fr. 48'419.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 53‘799.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 115'013.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 48'419.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenübergestellt, resultiert eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von maximal Fr. 66‘594.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund 58 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bis November 2013 war der Beschwerdeführer gemäss Entscheid des hiesigen Gerichts vollständig oder zu mindestens 90 % erwerbsunfähig, weshalb ihm bis zu diesem Zeitpunkt eine ganze Rente zugesprochen wurde (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts Zürich vom 27. Mai 2014, Urk. 7/73). Ab Dezember 2013 war der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seiner angestammten (und einer angepassten) Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig (vgl. E. 4.4). Da eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erst drei Monate nach Eintritt zu berücksichtigen ist (vgl. Art. 88a IVV Abs. 1 IVV) besteht jedoch für die Monate Dezember 2013 sowie Januar und Februar 2014 entgegen der Verfügung der Beschwerdegegnerin weiterhin ein Anspruch auf eine ganze Rente der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung. Erst ab März 2014 besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr, da der Beschwerdeführer dann wieder zu 80 % in seiner angestammten Tätigkeit arbeitsfähig war (vgl. E. 4.4), woraus (da sich Validen- und Invalideneinkommen aus der gleichen Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsbasis ergeben) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 20 % resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab September 2015 war der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr und in einer Verweistätigkeit zu 75 % arbeitsfähig. Diese Änderung des Gesundheitszustandes entfaltete wiederum (Art. 88a IVV) erst drei Monate später und demnach per Dezember 2015 Wirkung. Ab Mitte November 2015 wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den dem Beschwerdeführer jedoch im Rahmen beruflicher Massnahmen Taggel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ausgerichtet (Urk. 7/114, 7/127, 7/148, 7/163), weshalb der Rentenanspruch nicht entstehen konnte (Art. 29 Abs. 2 IVG). Erst mit Abbruch der beruflichen Massnahmen im März 2017 endete der Taggeldanspruch und der Rentenanspruch des Beschwerdeführers konnte erneut entstehen. Bei einem dann geltenden Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 58 % (vgl. E. 5.5) besteht – in Übereinstimmung mit der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Beschwerdegegnerin – nach Abschluss der Integrationsmassnahmen und demnach ab März 2017 ein Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Verfügung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht (vollständig) korrekt. Über den Anspruch auf eine halbe Rente ab März 2017 hinaus, hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Rente für die Monate Dezember 2013 sowie Januar und Februar 2014, weshalb die Beschwerde teilweise gutzuheissen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzusetzen. Bei teilweiser Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissung der Beschwerde sind sie ausgangsgemäss zu drei Vierteln dem Beschwerdeführer und zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde gegen die Verfügung der Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. August 2018 wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer für die Monate Dezember 2013, Januar und Februar 2014 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zusprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> einer höheren als einer halben Rente und auch für den Zeitraum vor März 2017) wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln (Fr. 600.--) sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel (Fr. 200.--)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>