<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00032</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213884&amp;W10_KEY=4467108&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00032</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.03.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 27.08.2014 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Weisung an die Beschwerdeführerin, sich um eine günstigere Wohnung zu bemühen.<br/><br/>Selbst wenn die Behörde die Beschwerdeführerin korrekterweise ab März 2012 mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützt hätte, hätte sie ihr angesichts dessen, dass ihre Miete weit über dem Maximalmietzins lag, zweifellos schon damals die Weisung erteilt, sich um eine günstigere Wohnung zu bemühen (E 4.2). Die Beschwerdeführerin konnte ihre Wohnung bis zur Ausweisung Anfang Juni 2013 bewohnen; eine solch lange Frist bis zum Wohnungswechsel wäre ihr im Frühjahr 2012 kaum angesetzt worden. Mit der angefochtenen Verfügung wurde der Beschwerdeführerin nochmals Frist bis mindestens Ende Oktober 2013 angesetzt, um eine günstigere Wohnung zu suchen. Insgesamt wurde die Frist für die Suche einer günstigeren Wohnung damit sehr grosszügig bemessen (E. 4.3). Der Betrag von Fr. 1'100.- monatlich für eine Wohnung in der Stadt Zürich mag eher knapp bemessen und die Suche nach einer solchen Wohngelegenheit mit einem gewissen Aufwand verbunden sein. Indessen kann nicht gesagt werden, es handle sich dabei um eine marktferne Festlegung eines tief gehaltenen Wunschpreises, die das erfolgreiche Auffinden einer passenden Wohnung geradezu verunmögliche (E. 5.2). Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin genügend bei der Wohnungssuche unterstützt (E. 5.3). Gewährung der unentgeltichen Prozessführung für die Beschwerdeführerin (E. 6.2).<br/><br/>Abweisung, soweit Eintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MIETZINS">MIETZINS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MIETZINSRICHTLINIEN">MIETZINSRICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNKOSTEN">WOHNKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 21 SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=21991" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00032</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">6. MÃ¤rz 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt ZÃ¼rich, <br/> vertreten durch das Sozialdepartement, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Sozialhilfe,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1970, musste per Ende MÃ¤rz 2012 ihr GeschÃ¤ft aus finanziellen GrÃ¼nden aufgeben. Am 2. MÃ¤rz 2012 stellte sie beim Sozialamt der Stadt ZÃ¼rich das Gesuch um Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe. Mit Formularentscheid vom 29. MÃ¤rz 2012 wies das Sozialzentrum B ihr Gesuch mangels nachgewiesener Mittellosigkeit ab. Die Sonderfall- und Einsprachekommission (SEK) wies die von A dagegen erhobene Einsprache ab, der anschliessend angerufene Bezirksrat ZÃ¼rich ebenso den dagegen angehobenen Rekurs mit Beschluss vom 7. MÃ¤rz 2013. Mit Urteil vom 10. Juli 2013 hiess das Verwaltungsgericht die von A gegen den Rekursentscheid vom 7. MÃ¤rz 2013 angehobene Beschwerde teilweise gut. Es hielt zusammengefasst fest, dass A ihre Mittellosigkeit bereits Mitte April 2012 (und nicht erst im August 2012) nachgewiesen habe, und verpflichtete die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich, sie ab MÃ¤rz 2012 bis mindestens Ende August 2012 mit wirtschaftlicher Hilfe zu unterstÃ¼tzen. Zur Festlegung der wirtschaftlichen Hilfe wurde die Sache an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckgewiesen (Verfahren VB.2013.00262).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich bestÃ¤tigte A mit Schreiben vom 14. August 2012, dass ihre Mittellosigkeit nunmehr erstellt sei. AnlÃ¤sslich des GesprÃ¤chs mit dem zustÃ¤ndigen Sozialarbeiter vom 27. August 2012 wurde ihr Einsatz in der BasisbeschÃ¤ftigung als (weitere) Voraussetzung fÃ¼r die Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe besprochen. Am 3. September 2012 erschien A nicht in der BasisbeschÃ¤ftigung. In der Folge verneinte das Sozialzentrum B mit Brief-VerfÃ¼gung vom 6. September 2012 einen Anspruch auf Sozialhilfe. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SEK ab, den dagegen eingelegten Rekurs wies der Bezirksrat ZÃ¼rich mit Beschluss vom 18. April 2013 ab. Das Verwaltungsgericht hiess die dagegen von A erhobene Beschwerde mit Urteil vom 30. Januar 2014 gut und stellte fest, dass sie ab MÃ¤rz 2012 durchgehend â ohne Unterbruch ab September 2012 â Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe habe (Verfahren VB.2013.00372). </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Seit Februar 2013 arbeitet A bei der Firma C AG mit unterschiedlichen Pensen, vermag ihre Lebenshaltungskosten damit jedoch nicht vollstÃ¤ndig zu decken. Neben einem einmaligen Beitrag an die Lebenshaltungskosten im August 2012 von Fr. 488.50 wird A erst seit MÃ¤rz 2013 mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzt. Dabei wurde ihr eine Miete von monatlich Fr. 1'632.- fÃ¼r die damals von ihr bewohnte 3½-Zimmer-Wohnung an der D-Strasse in ZÃ¼rich angerechnet. Mit VerfÃ¼gung der Stellenleitung vom 29. April 2013 wurde der Mietzins von monatlich Fr. 1'632.- im UnterstÃ¼tzungsbudget bis lÃ¤ngstens 31. MÃ¤rz 2014 berÃ¼cksichtigt. A erhielt jedoch die Auflage, bis 31. Oktober 2013 eine gÃ¼nstigere Wohnung mit einem Mietzins von maximal Fr. 1'100.- brutto monatlich zu suchen (Dispositiv-Ziffern 1 und 2), unter Androhung der KÃ¼rzung des Mietzinses auf diesen Betrag per 1. April 2014 bei nicht fristgemÃ¤sser AuflagenerfÃ¼llung. Eine dagegen erhobene Einsprache wies die SEK mit Beschluss vom 6. Juni 2013 ab, soweit sie darauf eintrat und die Einsprache nicht gegenstandslos geworden war. A wurde am 4. Juni 2013 aus ihrer Wohnung ausgewiesen und vorÃ¼bergehend anderweitig untergebracht. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Mit VerfÃ¼gung der Zentrumsleitung vom 24. Juli 2013 wurden die Hotelkosten fÃ¼r die Unterbringung As fÃ¼r zwei NÃ¤chte sowie ab 6. Juli 2013 bis lÃ¤ngstens 4. Oktober 2013 bewilligt (Fr. 80.- pro Nacht). A wurde aufgefordert, umgehend eine ordentliche Wohnung mit Wohnkosten bis maximal Fr. 1'100.- zu suchen. Seit 15. November 2013 bewohnt sie dauerhaft eine 2-Zimmer-Wohnung der Liegenschaftenverwaltung der Stadt ZÃ¼rich an der E-Gasse 01 in ZÃ¼rich. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen den Beschluss der SEK vom 6. Juni 2013 legte A am 7. Juli 2013 Rekurs beim Bezirksrat ZÃ¼rich ein und stellte eine Vielzahl von AntrÃ¤gen. Im Wesentlichen verlangte sie, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Das Sozialamt habe ihr eine gleichwertige Wohnung wie ihre ehemalige zur VerfÃ¼gung zu stellen und dafÃ¼r dauerhaft eine Miete von mindestens Fr. 1'632.- zu berÃ¼cksichtigen. Es sei weiter festzustellen, dass das Sozialamt sie seit MÃ¤rz 2012 hÃ¤tte mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzen mÃ¼ssen und sicherzustellen, dass dies in Zukunft geschehe. Weitere AntrÃ¤ge bezogen sich darauf, dass das Verhalten der SozialbehÃ¶rde zu untersuchen sei und diese alle angerichteten SchÃ¤den aus der Exmission der Wohnung zu tragen habe. Schliesslich verlangte sie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und RechtsverbeistÃ¤ndung sowie eine angemessene UmtriebsentschÃ¤digung. Der Bezirksrat ZÃ¼rich wies den Rekurs mit Beschluss vom 12. Dezember 2013 ab, soweit er darauf eintrat und ihn nicht als gegenstandslos geworden erachtete. Kosten erhob er keine. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Beschluss vom 12. Dezember 2013 legte A am 15. Januar 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und stellte im Wesentlichen die folgenden AntrÃ¤ge: (a) Es sei der angefochtene Entscheid in allen Punkten aufzuheben und die Sache neu nach ihren Angaben zu untersuchen und zu beurteilen. (b) Das Verwaltungsgericht habe den wahren Sachverhalt festzustellen, unter BerÃ¼cksichtigung aller Verfehlungen der SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich und ihrer Aufsichtsorgane. (c) Das Sozialamt habe ihre zerstÃ¶rte Existenz und Wohnsituation wiederherzustellen, insbesondere fÃ¼r sie einen gleichwertigen Wohnungsersatz als Dauerunterkunft in der Stadt ZÃ¼rich ohne Mietzinslimiten zu beschaffen, wobei der Mietzins von Fr. 1'630.- monatlich fÃ¼r ihre ehemalige Wohnung als Richtlinie dienen mÃ¶ge. (d) Das Sozialamt sei anzuweisen, seine sÃ¤mtlichen BetrÃ¼gereien offenzulegen, und es sei dafÃ¼r zu rÃ¼gen. (e) Es sei festzustellen, dass die Mietzinsrichtlinie von Fr. 1'100.- pro Monat fÃ¼r eine Wohnung in der Stadt ZÃ¼rich seit Jahren Ã¼berholt und marktfremd sei und solche Richtwerte fÃ¼r die BÃ¼rger nicht verbindlich seien. (f) Schliesslich verlangte sie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Rechtsvertretung. Alle Kosten seien der Gegenpartei zu auferlegen, und ihr sei eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. Januar 2014 wurde das Begehren um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung abgelehnt (Prot. S. 2 f.). Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid auf Vernehmlassung. Die Stadt ZÃ¼rich beantragte unter Hinweis auf die vorangegangenen Entscheide die vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt im Wesentlichen, es seien ihr Wohnkosten im Umfang von Fr. 1'630.- bis Fr. 1'750.- monatlich anstelle von Fr. 1'100.- dauerhaft zuzugestehen. Bei Streitigkeiten Ã¼ber periodisch wiederkehrende Lei­stungen namentlich im Bereich der Sozialhilfe ist der Streitwert in der Regel der Summe dieser periodischen Leistungen wÃ¤hrend der Dauer von zwÃ¶lf Monaten gleichzusetzen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5). Vorliegend geht es einzig um die erwÃ¤hnte Differenz in den Mietkosten, was einen Streitwert im Bereich von Fr. 6'360.- bis Fr. 7'800.- ergibt (Fr. 1'630.- ./. Fr. 1'100.- = Fr. 530.- mal 12; Fr. 1'750.- ./. Fr. 1'100.- = Fr. 650.- mal 12). Dementsprechend, und da kein Fall von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung vorliegt, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt eine Vielzahl von AntrÃ¤gen. Allerdings darf der Antrag nur Begehren enthalten, Ã¼ber die die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 4). Im Entscheid vom 29. April 2013 hatte die Beschwerdegegnerin verfÃ¼gt, dass der Mietzins von monatlich Fr. 1'632.- fÃ¼r die Wohnung der BeschwerdefÃ¼hrerin an der D-Strasse lÃ¤ngstens bis 31. MÃ¤rz 2014 berÃ¼cksichtigt wÃ¼rde und sie bis 31. Oktober 2013 eine Wohnung zum Mietzins von Fr. 1'100.- brutto (als Einzelperson) zu suchen habe (vorn I.C). Die BeschwerdefÃ¼hrerin beansprucht fÃ¼r sich einen Mietzins von mindestens Fr. 1'632.- auf Dauer (vorn E. 1). Damit ist der Streitgegenstand umschrieben, und es bleibt zu prÃ¼fen, welche AntrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin diesen tatsÃ¤chlich betreffen, insbesondere unter BerÃ¼cksichtigung der bisher eingetretenen Entwicklungen (vorn I.D).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt, es sei der angefochtene Entscheid "in allen Punkten" aufzuheben (Antrag a). Soweit die Vorinstanz keine Verfahrenskosten erhob (Dispositiv-Ziffer II), ist die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings nicht beschwert und insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten. Ferner rÃ¼gt sie in der Beschwerde nicht, dass ihr Gesuch um unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung abgewiesen wurde (Dispositiv-Ziffer III), weshalb weiter darauf nicht einzugehen ist. Damit bleiben die Abweisung des Rekurses und die Frage einer allfÃ¤lligen ParteientschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu beurteilen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die VerfÃ¼gung der Stellenleitung vom 29. April 2013 sieht fÃ¼r die alleinige BenÃ¼tzung einer Wohnung Fr. 1'100.- brutto als zulÃ¤ssigen HÃ¶chstmietzins vor. Im Rahmen des Hauptantrags ist zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin ein Anspruch auf die Anrechnung hÃ¶herer Mietkosten anstelle der angegebenen Fr. 1'100.- monatlich zustÃ¼nde (Antrag c; dazu auch Antrag e). Der Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 29. April 2013 scheint inhaltlich allerdings durch denjenigen vom 24. Juli 2013 insofern Ã¼berholt worden zu sein, als die BeschwerdefÃ¼hrerin seit 15. November 2013 dauerhaft eine Wohnung der Liegenschaftenverwaltung der Stadt ZÃ¼rich bewohnt. Dabei ist davon auszugehen, dass diese im erwÃ¤hnten Preissegment liegt (vorn I.D). Demnach stellt sich die Frage, inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin noch ein Interesse an der ÃberprÃ¼fung des Entscheids vom 29. April 2013 haben kann. Da sie indessen dauerhaft einen Anspruch auf eine Miete von mindestens Fr. 1'632.- monatlich geltend macht, besteht auch unter BerÃ¼cksichtigung ihrer gegenwÃ¤rtigen Situation ein Interesse an der KlÃ¤rung dieser Frage.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Das Verwaltungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen zu erheben (§ 70 in Verbindung mit § 7 VRG). Dies braucht nicht besonders beantragt zu werden. Das Verwaltungsgericht ist hingegen weder AufsichtsbehÃ¶rde Ã¼ber die SozialbehÃ¶rde und den Bezirksrat, noch zustÃ¤ndig fÃ¼r allfÃ¤llige HaftungsansprÃ¼che aus deren Verhalten. Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin teilweise als regelwidrig, illegal und verwerflich beurteilte Verhalten der BehÃ¶rden und die behaupteten "skandalÃ¶sen VorgÃ¤nge" im bisherigen Verlauf ihrer UnterstÃ¼tzung kÃ¶nnen im Rahmen des vorliegenden Verfahrens daher nicht Ã¼berprÃ¼ft werden (AntrÃ¤ge b und d). Insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt, die Beschwerdegegnerin habe ihre zerstÃ¶rte Existenz wiederherzustellen, ist auf die Beschwerde wiederum nicht einzutreten. Entscheidend fÃ¼r die EinschrÃ¤nkungen in der Lebenshaltung der BeschwerdefÃ¼hrerin ist in erster Linie ihre SozialhilfebedÃ¼rftigkeit. Diese liegt im misslichen GeschÃ¤ftsgang ihrer Boutique und der schliesslich nÃ¶tigen GeschÃ¤ftsaufgabe begrÃ¼ndet, von der die BeschwerdefÃ¼hrerin betroffen war. Mit den inzwischen erfolgten Entscheiden des Verwaltungsgerichts wurde die Beschwerdegegnerin verpflichtet, die der BeschwerdefÃ¼hrerin zustehenden Leistungen ab MÃ¤rz 2012 zu erbringen. Damit wurde das Vorgehen der Beschwerdegegnerin korrigiert und die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼ckwirkend im Wesentlichen so gestellt, wie wenn sie ab MÃ¤rz 2012 unterstÃ¼tzt worden wÃ¤re. Inzwischen soll denn auch die wirtschaftliche Hilfe ab MÃ¤rz 2012 nachbezahlt worden sein. Zu prÃ¼fen bleibt daher einzig, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin bezÃ¼glich der Mietkosten kÃ¼nftig besser zu stellen ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Zu entscheiden bleibt schliesslich Ã¼ber die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung, die die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r sich verlangt (Antrag f).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss § 21 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) darf die wirtschaftliche Hilfe mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen zu verbessern. Das trifft bei der Reduktion der Mietkosten auf ein gewisses Mass zu, reduzieren sich doch damit die Unterhaltskosten fÃ¼r die hilfebedÃ¼rftige Person. Die Weisung, sich um gÃ¼nstigeren Wohnraum zu bemÃ¼hen, ist denn auch zulÃ¤ssig (VGr, 15. August 2007, VB.2007.00219, E. 2.2; 23. Dezember 2004, VB.2004.00456, E. 2.3; 11. September 2003, VB.2003.00191, E. 2a; BGr, 7. September 2004, 2P.207/2004, E. 3.1; Urs Vogel, Rechtsbeziehungen, in: Christoph HÃ¤feli [Hrsg.], Das Schweizerische Sozialhilferecht, Luzern 2008, S. 186 f.). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b>Bei den Wohnkosten ist der Wohnungsmietzins anzurechnen, soweit dieser im ortsÃ¼blichen Rahmen liegt. ÃberhÃ¶hte Wohnkosten sind solange hinzunehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung steht. Bevor der Umzug in eine gÃ¼nstigere Wohnung verlangt wird, ist die Situation im Einzelfall genau zu prÃ¼fen. Zu berÃ¼cksichtigen sind insbesondere die GrÃ¶sse und die Zusammensetzung der Familie, eine allfÃ¤llige Verwurzelung an einem bestimmten Ort, das Alter und die Gesundheit der betroffenen Personen sowie der Grad ihrer sozialen Integration. Angesichts des regional unterschiedlichen Mietzinsniveaus wird empfohlen, regional oder kommunal ausgerichtete Obergrenzen fÃ¼r die Wohnkosten verschieden grosser Haushalte festzulegen (§ 17 Abs. 1 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV] in Verbindung mit Kap. B.3 der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien] in der Fassung der 4. Ã¼berarbeiteten Ausgabe April 2005 mit den seither erfolgten ErgÃ¤nzungen). Damit wird in erster Linie eine Gleichbehandlung aller Sozialhilfeempfangenden bezweckt (VGr, 25. Mai 2007, VB.2007.00204 E. 4). <span>Die von einer FÃ¼rsorgebehÃ¶rde erlassenen Richtlinien zur Ãbernahme von Logiskosten sind rechtlich lediglich als Dienstanleitung zu qualifizieren und entfalten gegenÃ¼ber den Hilfesuchenden keine direkte Wirkung (VB.2007.00219, E. 3). Darauf gestÃ¼tzte BehÃ¶rdenentscheide mÃ¼ssen deshalb primÃ¤r dem kantonalen Sozialhilferecht und den SKOS-Richtlinien entsprechen. Somit sind Abweichungen von den Mietzinsrichtlinien nicht grundsÃ¤tzlich ausgeschlossen, wenngleich solche nur aus ganz besonderen GrÃ¼nden gestattet sind (VGr, 25. Februar 2013, VB.2013.00044, E. 2.6, 3; 18. August 2011, VB.2011.00331, E. 2.5). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Es trifft zu, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bis zur VerfÃ¼gung vom 29. April 2013 nie aufgefordert worden war, sich um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu bemÃ¼hen. Das liegt indessen darin begrÃ¼ndet, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde (zu Unrecht) die Voraussetzungen fÃ¼r den Bezug wirtschaftlicher Hilfe als nicht erfÃ¼llt betrachtete und deshalb einen Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe verneinte (vorn I.A und B.). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Selbst wenn die BehÃ¶rde die BeschwerdefÃ¼hrerin aber korrekterweise ab MÃ¤rz 2012 mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzt hÃ¤tte, hÃ¤tte sie ihr angesichts dessen, dass ihre Miete Fr. 530.- Ã¼ber dem Maximalmietzins von Fr. 1'100.- fÃ¼r eine Einzelperson lag, zweifellos schon damals die Weisung erteilt, sich um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu bemÃ¼hen. Ein anderes Vorgehen wÃ¤re hÃ¶chstens fÃ¼r den Fall denkbar gewesen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich einer ÃberbrÃ¼ckungsleistung bedurft hÃ¤tte. Eine solche ist allerdings nur fÃ¼r maximal drei Monate angezeigt und nur dann, wenn eine realistische Chance fÃ¼r die Wiederherstellung der materiellen UnabhÃ¤ngigkeit besteht (SKOS-Richtlinien Kap. A.6‑2). Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin erst seit Februar 2013 wieder eine Arbeitsstelle versieht, wÃ¤ren die Voraussetzungen fÃ¼r eine solche ÃberbrÃ¼ckung im damaligen Zeitpunkt kaum erfÃ¼llt gewesen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Demnach ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin der BeschwerdefÃ¼hrerin bereits ab MÃ¤rz 2012 eine angemessene Frist von mehreren Monaten angesetzt hÃ¤tte, um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu beziehen (vgl. Vogel, S. 187). TatsÃ¤chlich konnte die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Wohnung bis zur Ausweisung Anfang Juni 2013 bewohnen; eine solch lange Frist bis zum Wohnungswechsel wÃ¤re ihr im FrÃ¼hjahr 2012 allerdings kaum angesetzt worden. Mit der VerfÃ¼gung vom 29. April 2013 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin nochmals Frist bis mindestens Ende Oktober 2013 angesetzt, um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen. Insgesamt wurde die Frist fÃ¼r die Suche einer gÃ¼nstigeren Wohnung damit sehr grosszÃ¼gig bemessen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Demnach ist davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Wohnung ohnehin etwa im selben Zeitraum wie demjenigen der Exmission hÃ¤tte verlassen mÃ¼ssen, weil diese fÃ¼r sie als SozialhilfeempfÃ¤ngerin angesichts der Mietzinslimiten der Beschwerdegegnerin (vorn E. 3.2) zu teuer war. Ausserdem ist mindestens nicht ausgeschlossen, dass sie innerhalb eines Zeitraums von etwa 15 Monaten (MÃ¤rz 2012 bis Anfang Juni 2013) eine Wohnung in der angegebenen Preisklasse gefunden hÃ¤tte. Im Zeitpunkt der Exmission bestanden jedenfalls keine Mietschulden mehr; die Exmission erfolgte mitunter aufgrund des als unkooperativ empfundenen Verhaltens der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b>Der Weisung, sich um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu bemÃ¼hen, stand zudem nichts entgegen: Zwar war die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Quartier verwurzelt. <span>Der Umstand, dass eine Person im betreffenden Quartier seit einigen Jahren verwurzelt ist, verleiht jedoch fÃ¼r sich allein genommen keinen Anspruch auf den Verbleib in einer Wohnung, die das Mietzinsmaximum Ã¼berschreitet (VGr, 11. September 2013, VB.2013.00496, E. 4.1.3; 12. April 2012, VB.2012.00158, E. 3.3, wo der BeschwerdefÃ¼hrer seit 55 Jahren im Quartier gelebt hatte). Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist alleinstehend und in einem Alter, in dem ihr ein Wechsel der Wohnung ohne Weiteres zuzumuten und ihr ebenso mÃ¶glich ist, sich an einem neuen Ort innert kurzer Zeit zu integrieren. Besondere UmstÃ¤nde, die es geboten hÃ¤tten, der BeschwerdefÃ¼hrerin einen hÃ¶heren Mietzins als Fr. 1'100.- monatlich anzurechnen, liegen demnach nicht vor (vorn E. 3.2). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Davon wÃ¤re nur abzusehen, wenn die BehÃ¶rde der BeschwerdefÃ¼hrerin die Auflage nicht hÃ¤tte erteilen dÃ¼rfen, eine Wohnung fÃ¼r maximal Fr. 1'100.- monatlich zu mieten, weil zu diesem Preis faktisch eine Wohnung gar nicht erhÃ¤ltlich wÃ¤re. Das bleibt zu prÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht dazu geltend, der Betrag von Fr. 1'100.- monatlich fÃ¼r die Miete einer Wohnung gehe am Wohnungsmarkt vorbei, sei lÃ¤ngst nicht mehr marktkonform und machbar. Sie beruft sich dabei auf statistische Angaben. DemgegenÃ¼ber verwies die Vorinstanz auf die Akten, wonach durchaus Wohnungen im erwÃ¤hnten Preissegment auf dem Markt seien. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>TatsÃ¤chlich geht aus der Aufstellung vom 13. August 2013 hervor, dass verschiedene Wohnungen â und nicht nur Zimmer oder RÃ¤ume in Wohngemeinschaften â im Preissegment von Fr. 1'100.- monatlich angeboten werden. Gewisse EinschrÃ¤nkungen mÃ¼ssen bezÃ¼glich der Lage (gewisse Distanz zum Stadtzentrum) und des Komforts bei der AusrÃ¼­stung (etwa fehlender GeschirrspÃ¼ler) in Kauf genommen werden, sind aber absolut zumutbar (dazu VGr, 31. Juli 2013, VB.2013.00343, E. 3.1). Der Betrag von Fr. 1'100.- monatlich fÃ¼r eine Wohnung in der Stadt ZÃ¼rich mag eher knapp bemessen und die Suche nach einer solchen Wohngelegenheit mit einem gewissen Aufwand verbunden sein. Indessen kann nicht gesagt werden, es handle sich dabei um eine marktferne Festlegung eines tief gehaltenen Wunschpreises, die das erfolgreiche Auffinden einer passenden Wohnung geradezu verunmÃ¶gliche. Die Weisung der SozialbehÃ¶rde erweist sich auch diesbezÃ¼glich als gerechtfertigt. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b>Schlussendlich kann der Beschwerdegegnerin auch kein Vorwurf daraus gemacht werden, sie habe die BeschwerdefÃ¼hrerin nur ungenÃ¼gend bei der Wohnungssuche unterstÃ¼tzt. <span>Die BehÃ¶rde ist nicht gehalten, eine konkrete Wohnung zur VerfÃ¼gung zu stellen; vielmehr genÃ¼gt eine adÃ¤quate Hilfestellung etwa durch den Verweis auf Angebote. Erst bei Verlust der Wohngelegenheit ohne AnschlusslÃ¶sung ist eine Notunterkunft bereitzustellen (Claudia HÃ¤nzi, Leistungen der Sozialhilfe in den Kantonen, in: Das Schweizerische Sozialhilferecht, a.a.O., S. 122, mit Hinweis). Vorliegend hat die SozialbehÃ¶rde die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der Anmeldung bei der Liegenschaftenverwaltung der Beschwerdegegnerin massgebend unterstÃ¼tzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Es besteht daher kein Anlass, die ursprÃ¼ngliche Wohnsituation der BeschwerdefÃ¼hrerin wiederherzustellen, auch nachtrÃ¤glich nicht (vgl. vorn E. 4.4).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Entsprechend wÃ¤ren die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin zu auferlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG) und hat sie keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG). Dasselbe gilt bei diesem Ausgang auch fÃ¼r das Rekursverfahren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat aber ein Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung gestellt.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Angesichts der Schulden aus dem Konkurs ihres GeschÃ¤fts und ihrer UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigkeit ist von der Mittellosigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG auszugehen. Ausserdem erweist sich ihre Beschwerde nicht als von Anfang an aussichtslos. Unter diesen UmstÃ¤nden ist ihr fÃ¼r das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist auf § 16 Abs. 4 VRG hinzuweisen, wonach eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewÃ¤hrt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Der Anspruch des Kantons verjÃ¤hrt zehn Jahre nach Abschluss des Verfahrens. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 600.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 700.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt, jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>