12. März 1987 N 259 Filmgesetz. Teilrevision régionale pour oublier que la Bibliothèque pour tous dépense - essayez de ne pas l'oublier - environ les trois quarts des moyens qui sont mis à sa disposition pour des frais administratifs. Cela vous paraît-il correspondre à une administration moderne et efficace? Il est donc juste de rappeler à la Bibliothèque pour tous qu'il ne suffit pas simplement de répondre à une finalité indiscutable, mais qu'il faut aussi adapter ses moyens à une gestion moderne. C'est précisément ce que, modestement, le Conseil fédéral se permet de faire, tout en tenant compte de l'enthousiasme qui se manifeste dans la salle et qu'il ne partage qu'en partie. Néanmoins, pour terminer, je répète que la finalité est excel- lente. Une Bibliothèque pour tous se doit de répondre main- tenant aux exigences de gestion qui lui ont été adressées. D'ailleurs, le Département fédéral de l'intérieur est mainte- nant représenté dans les comités de gestion de la Bibliothè- que pour tous. J'assure le Parlement que nous veillerons autant que possible à l'amélioration structurelle qui est dans l'intérêt de la Bibliothèque pour tous et donc de son oeuvre pour qu'elle soit réalisée ses prochaines années. J'ajoute, pour M. Zwygart, que nous examinerons avec bien- veillance une éventuelle requête qui serait présentée au cours de ces prochaines années pour l'établissement en Suisse alémanique d'un centre du livre semblable à ceux existant en Suisse romande et en Suisse italienne. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Art. 1 Antrag der Kommission Mehrheit ....einen jährlichen Beitrag von höchstens 1,5 Millionen Franken. Minderheit (Ruffy, Bonny, Cincera, Euler, Longet, Mauch, Stamm Wal- ter, Uchtenhagen, Zwygart) ....einen jährlichen Beitrag von höchstens 1,9 Millionen Franken. Art. 1 Proposition de la commission Majorité une subvention de 1,5 million de francs au maximum. Minorité (Ruffy, Bonny, Cincera, Euler, Longet, Mauch, Stamm Wal- ter, Uchtenhagen, Zwygart) une subvention de 1,9 million de francs au maximum. Abstimmung - Vote Eventuell - A titre'préliminaire Für den Antrag der Mehrheit 66 Stimmen Für den Antrag der Minderheit 67 Stimmen Definitiv - Définitivement Für den Antrag des Bundesrates 46 Stimmen Für den Antrag der Minderheit 80 Stimmen Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen An den Ständerat - Au Conseil des Etats 108 Stimmen 3 Stimmen #ST# 86.061 Filmgesetz. Teilrevision Loi sur le cinéma. Révision partielle Botschaft, Beschluss- und Gesetzentwurf vom 19. November 1986 (BBI III, 997) Message, projets d'arrêté et de loi du 19 novembre 1986 (FF III, 957) Herr Landoli unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft und Forschung den folgenden schriftlichen Bericht: Mit der Botschaft vom 19. November 1986 unterbreitet der Bundesrat den eidgenössischen Räten 1. den Entwurf eines Bundesbeschlusses über eine Ergän- zung der Vereinbarung mit Frankreich auf dem Gebiet des Films, sowie 2. den Entwurf eines Bundesgesetzes zur teilweisen Aende- rung des Bundesgesetzes vom 28. September 1962 über das Filmwesen. Zu 1:Das erste filmkulturelle Abkommen mit Frankreich datiert vom 22. Juni 1977. Diese Vereinbarung mit ausge- sprochen technischer Ausrichtung regelt vor allem die Ein- zelheiten der Zusammenarbeit zwischen den beiden Län- dern. Ein paralleles Abkommen wurde 1985 mit der BRD abgeschlossen. Beide Koproduktionsabkommen haben sich für die Schweiz als sehr fruchtbar erwiesen, bildeten sie doch die Basis für nicht weniger als 40 Gemeinschaftspro- duktionen. Zweck der am 22. September 1986 unterzeichneten Ergän- zungsvereinbarung mit Frankreich ist die Präzisierung der zu allgemein gehaltenen Bestimmungen und die engere Gestaltung der praktischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerländern. Jährlich sollen mindestens vier Gemeinschaftsproduktionen sichergestellt werden. Neu an diesem Zusatz ist eine differenzierte Unterstützung von Fil- men aus beiden Ländern. Die Vereinbarung hat keine finan- ziellen Folgen, weil die Finanzierung der Projekte im Rah- men der üblichen Filmförderungskredite erfolgt. Zu 2: Durch eine Teilrevision des Filmgesetzes soll die Kom- petenz für den Abschluss solcher Koproduktionsvereinba- rungen an den Bundesrat delegiert werden: Im Bereich des Filmschaffens kommt der internationalen Zusammenarbeit wachsende Bedeutung zu. Nicht nur für das internationale Ansehen des Schweizer Films, sondern auch angesichts der steigenden Produktionskosten ist eine systematische Zusammenarbeit mit dem Ausland unerlässlich. Den mit Frankreich und der BRD abgeschlossenen Abkommen wer- den weitere folgen. Die einander alle sehr ähnlichen Abkom- men benötigen nicht nur bei ihrem Abschluss, sondern auch für jede nachträgliche Aenderung, die für die Schweiz eine neue Verpflichtung zur Folge hat, eine Ratifikationsermäch-Assurance-maladie. Révision partielle 260 12 mars 1987 tigung durch das für Verträge mit dem Ausland allein zuständige Parlament. Mit der vorgeschlagenen Revision lässt sich das Verfahren vereinfachen und gleichzeitig wird das Parlament von Geschäften geringerer Bedeutung entla- stet. Antrag der Kommission Die Kommission für Wissenschaft und Forschung hat dieser Vorlage an ihrer Sitzung vom 12. Februar 1987 diskussions- los zugestimmt. Einstimmig und ohne Enthaltung beantragt sie dem Nationalrat, dem Bundesbeschluss über eine Ergän- zung der Vereinbarung mit Frankreich auf dem Gebiet des Films und der teilweisen Aenderung des Filmgesetzes zuzu- stimmen. Proposition de la commission Lors de sa séance du 12 février 1987, la Commission de la science et de la recherche a aprouvé ce projet sans discus- sion. Elle propose au Conseil national, à l'unanimité et sans abstention, d'adopter l'arrêté fédéral portant sur un avenant relatif à l'accord sur les relations cinématographiques avec la France ainsi que la modification partielle de la loi sur le cinéma. Müller-Aargau: Ich begrüsse diese Revision und habe dazu nichts weiteres zu sagen. Ich möchte aber, Herr Bundesrat, dem Ermächtigungsbrief noch eine kleine Notiz anhängen. Wir haben jetzt einen Vertrag mit Frankreich, der zum Mustervertrag wurde. Dann kam ein Vertrag mit der Bundes- republik usw. Wir haben die «Chance», allein in Westeuropa über 20 solche SpezialVerträge zu verfügen. So praktizieren wir Steinzeit in der internationalen Vertragspraxis. Man könnte nämlich dann im gesamten Westeuropa 212 bilate- rale Verträge auf diesem Gebiet machen. Dazu haben wir doch das Mittel der europäischen Konven- tion. Ich weiss zwar, dass es auf dem Gebiet der Zusammen- arbeit im Filmwesen keine Konvention des Europarates gibt. Aber veranlassen wir doch eine solche Konvention, und machen wir auf diese Art moderne internationale Vertrags- politik, wie sie durch den Europarat eingeleitet worden ist, statt unzählige bilaterale Verträge abzuschliessen. M. Cotti, conseiller fédéral: Je constate que la proposition du Conseil fédéral contenue dans le message n'est pas contestée. M. Müller demande de remplacer, à la prochaine occasion, les accords bilatéraux par des accords multilaté- raux, donc par un système de conventions européennes. Je m'engage à examiner prochainement ce problème, dont la portée m'échappe actuellement. Quant à M. Müller, il ne conteste pas non plus la proposition du Conseil fédéral. J'invite par conséquent le Conseil national à approuver ce projet. A. Bundesbeschluss über eine Ergänzung der Vereinba- rung mit Frankreich auf dem Gebiet des Films Arrêté fédéral portant sur un avenant relatif à l'accord sur les relations cinématographiques entre la Suisse et la France Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, art. 1 et 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 95 Stimmen (Einstimmigkeit) B. Filmgesetz Loi fédérale sur le cinéma Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Titel und Ingress, Ziff. l und II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Gesetzentwurfes 96 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 81.044 Krankenversicherung. Teilrevision Assurance-maladie. Révision partielle Fortsetzung - Suite Siehe Seite 59 hiervor - Voir page 59 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 10. März 1987 Décision du Conseil des Etats du 10 mars 1987 Differenzen - Divergences Art. 19bis Abs. 5 und 6 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Art. 19bis al. 5 et 6 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Eggli-Winterthur, Berichterstatter: Als wir die Differenzberei- nigung mit der Vorlage des Ständerates durchführten, bestanden noch zwölf Differenzen, die der Ständerat in der Zwischenzeit beraten hat. Bei zehn Differenzen hat er zuge- stimmt, so dass jetzt lediglich noch deren zwei verbleiben. Die eine ist in Artikel 19bis Absätze 5 und 6 anzutreffen. Hier handelt es sich um keine materielle Differenz, sondern wir haben es lediglich mit einer Umkehrung der Absätze zu tun. Der Ständerat meint, seine Reihenfolge sei logischer, obwohl wir gefunden haben, logisch sei es umgekehrt, aber über Logik lässt sich bekanntlich streiten. Um diese Diffe- renz zu bereinigen, beantragt Ihnen die Kommission ein- stimmig Zustimmung zum Ständerat. Eine weitere Differenz betrifft Artikel 19a Absatz 2 bei der EO (Erwerbsersatzordnung). Hier hat der Ständerat den zweiten Satz gestrichen. Diese Streichung ist nicht ganz unproble- matisch. Trotzdem beantragt Ihnen die Kommission, auch bei dieser Differenz dem Ständerat zuzustimmen. Es soll allerdings bei der Beratung der EO ein Kommissionsantrag eingebracht werden, wonach der zweite Satz wieder einge- fügt wird. Wir werden dies der zuständigen KommissionSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Filmgesetz. Teilrevision Loi sur le cinéma. Révision partielle In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1987 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 86.061 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 12.03.1987 - 08:00 Date Data Seite 259-260 Page Pagina Ref. No 20 015 193 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.