<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00222</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, reichte am 10. Februar 2017 bei der Schlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbehörde Arbeitsrecht des Kantons Zug gegen die Y.___, Z.___ (bis 9. Februar 2017: A.___), ein Schlichtungsgesuch betreffend eine Forderung aus Arbeitsverhältnis ein (Urk. 9/12), erhob anschliessend gegen die Gesellschaft Betreibung und beantragte am 6. März 2017 beim Bezirksgericht B.___ die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung (Urk. 9/8 S. 2), wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches das Verfahren, nachdem am 13. März 2017 der Konkurs über die Y.___ eröffnet worden war (vgl. Urk. 9/4), mit Entscheid vom 14. März 2017 (Urk. 9/8) zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. März 2017 meldete sich der Versicherte beim Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszentrum &lt; (RAV) zur Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung an und stellte sich ab diesem Zeitpunkt im Umfang eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensums von 100 % der Arbeitsvermittlung zur Verfügung (Urk. 9/1). Am 4. April 2013 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete er sich zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung an mit der Begründung, dass er vom 1. Januar 2014 bis 13. März 2017 bei der Y.___ eine bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Erwerbstätigkeit ausgeübt habe (Urk. 9/2 Ziff. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. Juni 2017 (Urk. 9/44) stellte die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich fest, dass Lohnzahlungen der Y.___ für die Zeit ab 1. Mai 2015 nicht erstellt seien, weshalb die Anspruchsvoraussetzung der genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Beitragszeit nicht erfüllt sei, und verneinte einen Anspruch des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf Arbeitslosenentschädigung für die Zeit ab 20. März 2017. Die vom Versicherten am 17. Juli 2017 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 9/51) wies die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich mit Entscheid vom 31. August 2017 (Urk. 9/54 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 31. August 2017 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 27. September 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss dessen Aufhebung und die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung (Urk. 1/1-2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Oktober 2017 beantragte die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenkasse die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), wovon dem Beschwerdeführer am 11. Oktober 2017 eine Kopie zugestellt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung besteht darin, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragszeit erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. e in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Lohnzahlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indizes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer beitragspflichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_75/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 131</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 444 E. 3.2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dividuellen Konto (BGE 131 V 444 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fehlen Belege für eine Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung (Post- oder Bank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontoauszüge oder Quittungen für Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen), ist eine tatsächlich erfolgte Lohnentrichtung nicht mit der erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt (BGE 131 V 444 E. 1.2; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts C 250/03 vom 28. Juli 2004 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 23 Abs. 1 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raumes aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde; eingeschlossen sind die vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen. Praxisgemäss ist bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes der im Bemessungszeitraum tatsächlich erzielte Lohn massgebend; eine davon abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Lohnabrede zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat grundsätzlich unbeachtlich zu bleiben (BGE 131 V 444 E. 3.2.1; 128 V 189 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a/aa). Der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Verdienst nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 AVIG bildet ein Korrektiv bei allfälligen miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bräuchlichen Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, indem grundsätzlich die tatsächlichen Lohnbezüge im Bemessungszeitraum massgebend sind (BGE 131 V 444 E. 3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis). Von dieser Regelung im Einzelfall abzuweichen rechtfertigt sich nur dort, wo ein Missbrauch im Sinne der Vereinbarung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht zur Auszahlung gelangt sind, praktisch ausgeschlossen werden kann (BGE 128 V 189 E. 3a/aa mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_840/2010 vom 14. Januar 2011 E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. August 2017 davon aus, dass auf Grund der Lohnausstände seit Mai 2015 und der prekären finanziellen Lage der Y.___ die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gestützt auf einen Arbeitsvertrag vom Dezember 2015 geltend gemachten Lohnerhöhungen von Fr. 3‘000.-- auf Fr. 9‘000.-- und Fr. 10‘000.-- monatlich für die Zeit ab 1. Januar 2016 nicht glaubhaft seien (Urk. 2 S. 3). Sodann sei auf Grund eines Mails der Y.___ vom 27. Mai 2016 erstellt, dass diese zwei Salärbuchhaltungen geführt habe. Da sich der versicherte Verdienst nicht zuverlässig festsetzen lasse, sei ein Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu verneinen (Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, dass er seit dem 1. Januar 2014 bei der Y.___ im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums gearbeitet habe, vorerst zu einem Stundenlohn (Urk. 1/1 S. 1) und anschliessend auf Grund eines am 18. Dezember 2015 geschlossenen Arbeitsvertrags rückwirkend ab 1. Januar 2015 zu einem Monatslohn von vorerst Fr. 3‘000.--, ab 1. Januar 2016 zu einem solchen von Fr. 9‘000.-- und ab 1. Januar 2017 zu einem sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen von Fr. 10‘000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1/1 S. 2). Er sei einziger Arbeitnehmer der Y.___ gewesen (Urk. 1 S. 4) und habe ab Mai 2015 keinen Lohn mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlt erhalten. Die letzte Lohnzahlung sei im Dezember 2015 für den Monat April 2015 erfolgt (Urk. 1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten befinden sich zwei von der Y.___ und dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geschlossene Arbeitsverträge, einerseits ein am 27. Dezember 2013 geschlossener Arbeitsvertrag für eine Tätigkeit des Beschwerdeführers mit Beginn am 1. Januar 2014, mit einer Entlöhung des Beschwerdeführers zum Stundenlohn von Fr. 62.51 (Urk. 9/25), und andererseits ein undatierter, gemäss den Angaben des Beschwerdeführers am 18. Dezember 2015 geschlossener Arbeitsvertrag mit Beginn am 1. Januar 2015, mit einer Entlöhnung zum Monatslohn, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 im Umfang von Fr. 3‘000.-- , für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 im Umfang von Fr. 9‘000.-- , für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 im Umfang von Fr. 10‘000.-- und für die Zeit ab 1. Januar 2018 im Umfang eines Monatslohns von Fr. 11‘500.-- (Urk. 9/19). Dem Auszug aus dem Bankkonto des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers vom 27. April 2017 (Urk. 9/34) ist indes zu entnehmen, dass die Y.___ dem Beschwerdeführer letztmals am 18. Dezember 2015 Lohn bezahlte (Lohn für den Monat April 2015 im Betrag von Fr. 2‘815.20). Seither hat der Beschwerdeführer unbestrittenermassen (Urk. 1/1 S. 3) von der Y.___ keine Lohnzahlungen mehr erhalten, obwohl er gemäss seinen Angaben noch bis zur Kündigung mit Freistellung durch das Konkursamt B.___ am 13. März 2017 (Urk. 9/4) für diese tätig gewesen sei. Allerdings erscheint es als nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer als Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer während eines Zeitraums von fast zwei Jahren seit Erhalt der letzten Lohnzahlung für den Monat April 2015 mit der Einleitung rechtlicher beziehungsweise betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlicher Schritte in Bezug auf die ausstehenden Löhne zuwartete und darüberhinaus - praktisch unter Verzicht auf den zugesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Monatslohn von zunächst Fr. 6‘000.-- - monatelang meist klaglos (vgl. jedoch Urk. 9/20, Urk. 9/30) weitergearbeitet haben will. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Arbeitgeberbescheinigung des Konkursamtes B.___ vom 12. März 2017 (Urk. 9/24) ist ein letzter Monatslohn von Fr. 3‘125.40 aufgeführt (Ziff. 17). Demgegenüber hat der Beschwerdeführer angegeben, dass er ab 1. Januar 2015 einen Monatslohn von Fr. 3‘000.--, ab 1. Januar 2016 einen sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen von Fr. 9‘000.-- und ab 1. Januar 2017 einen solchen von Fr. 10‘000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1/1 S. 2) erzielt habe. Dies stimmt nicht mit dem von der Y.___ gegenüber ihrer beruflichen Vorsorgeeinrichtung, der AXA Stiftung, gemeldeten Jahreslohn des Beschwerdeführers im Jahre 2016 von Fr. 35‘000.-- überein (Urk. 9/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während im Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers vom 18. April 2017 betreffend die Jahre 2015 bis 2016 (Urk. 9/48) noch ein in den Jahren 2015 und 2016 bei der Y.___ erzielter AHV-beitragspflichtiger Jahresverdienst von je Fr. 37‘505.-- aufgeführt war, war in dem die Jahre 2014 bis 2017 betreffenden Auszug aus dem individuellen Konto vom 2. Juni 2017 (Urk. 9/42) für das Jahr 2016 kein bei der Y.___ erzielter Verdienst und für das Jahr 2015 lediglich noch ein solcher von insgesamt Fr. 12‘502.-- aufgeführt. Der im Auszug aus dem individuellen Konto vom 2. Juni 2017 (Urk. 9/42) aufgeführte Verdienst aus der Tätigkeit bei der Y.___ entspricht ungefähr dem um die Sozialversicherungsbeiträge reduzierten Netto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn für die Zeit vom 1. Januar bis 30. April 2015. Dieser Lohn wurde dem Beschwerdeführer gemäss dem sich bei den Akten befindenden Bankkontoaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug (Urk. 9/34) auch tatsächlich ausbezahlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren befindet sich bei den Akten ein Mail der Y.___ an den Beschwerdeführer vom 27. Mai 2016 (Urk. 9/30). Danach habe die Y.___ zu diesem Zeitpunkt zwei Salärbuchhaltungen geführt, eine „an die AHV gerichtete“ Salärbuchhaltung und eine andere, in welcher die Löhne gemäss Abmachungen zwischen der Y.___ und dem Beschwerdeführer und weiteren Personen verbucht worden seien. Das Führen zweier unterschiedlicher Salärbuchhaltungen wurde damit begründet, dass auf Löhnen, welche nicht ausbezahlt würden, nicht „unnötigerweise Sozialleistungen“ abgerechnet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könnten. Drei Personen würden daher gar nicht und der Beschwerdeführer im Umfang eines bisherigen Monatslohnes von rund Fr. 3‘000.-- in der „an die AHV gerichteten“ Salärbuchhaltung geführt. Demgegenüber würden im Rahmen einer „Schatten-Salärbuchhaltung“ alle Abmachungen „fein säuberlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bucht“. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Grund des erwähnten Mails der Y.___ an den Beschwerdeführer vom 27. Mai 2016 (vorstehend E. 3.3.4), wonach die Gesellschaft zwei unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedliche Lohnbuchhaltungen, darunter eine solche, welche „an die AHV gerichtet“ sei, geführt habe, ist nicht auszuschliessen, dass die Lohnbuchthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Y.___ gewichtige Unstimmigkeiten beziehungsweise Unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reimtheiten aufgewiesen hat. Unter diesen Umständen ist vorliegend ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vereinbarung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht zur Auszahlung gelangt sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit hinreichender Sicherheit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen. Demzufolge war die Beschwerdegegnerin praxisgemäss (vorstehend E. 1.3) berechtigt und verpflichtet, den Lohnfluss näher zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erwähnten Unterlagen enthalten sodann keine schlüssigen Angaben dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über, ob und gegebenenfalls welcher Lohn dem Beschwerdeführer während der Zeit vom 1. Mai 2015 bis 13. März 2017 durch die Y.___ effektiv ausbezahlt wurde, zumal Arbeitgeberbescheinigungen (Urk. 9/24), Lohnab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen und Eintragungen im individuellen Konto (vorstehend E. 3.3) höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlungen bilden (vorstehend E. 1.4). Auf Grund der widersprüchlichen Angaben zur Lohnhöhe und zum Lohnfluss in den erwähnten Unterlagen ist ein Lohnfluss zwischen der Y.___ und dem Beschwerdeführer für die Zeit ab 1. Mai 2015 daher nicht genügend nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Selbst der Beschwerdeführer bezeichnete in seiner Forderungsliste vom 22. März 2017 sämtliche für die Jahre 2016 und 2017 geltend gemachten Löhne als ausstehend (Urk. 9/18). In Bezug auf das Jahr 2015 bezifferte er den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand mit Fr. 26‘161.80, was bei einem Monatslohn von rund Fr. 3‘000.-- der Zeit von Mai bis Dezember 2015 zuzurechnen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Eins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid (Urk. 2 S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) davon ausging, dass die eingereichten Unterlagen nicht geeignet seien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit ab 1. Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen tatsächlichen Lohnfluss mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beweisen, und erwog, dass sich für die Zeit ab 1. Mai 2015 ein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherter Verdienst im Sinne von Art. 23 Abs. 1 AVIG nicht hinreichend zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässig feststellen liesse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da von weiteren Sachverhaltsabklärungen nicht zu erwarten ist, dass die aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten Unstimmig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten hinsichtlich der tatsächlich erfolgten Lohnzahlungen ausgeräumt werden könnten, ist in antizipierter Beweiswürdigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 94 E. 4b; 122 V 162 E. 1d) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 AVIG gelten für den Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug und für die Beitragszeit, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern dieses Gesetz nichts anderes vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieht, zweijährige Rahmenfristen (Abs. 1). Die Rahmenfrist für den Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Abs. 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Abs. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist, um zu bestimmen, ob Arbeitslosen- oder Insol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung in Frage kommt, darauf abzustellen, ob die versicherte Person in der fraglichen Periode vermittlungsfähig war und die Kontrollvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften befolgen konnte oder nicht. Dies ist für die Zeit nach einer Freistel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, welche zusammen mit einer Kündigung ausgesprochen wird, grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu bejahen (Urteile des Bundesgerichts C 167/99 vom 13. Januar 2000 und C 214/04 vom 15. April 2005 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solvenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal gezählt (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bestimmung des Beitragsmonats im Hinblick auf die Ermittlung der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies bedeutet, dass jeder Monat als voller Kalendermonat angerechnet wird, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem die versicherte Person aufgrund eines während des ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 130 V 492 E. 2). Massgebend ist, wann eine versicherte Person im Verlaufe der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit in einem oder mehreren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnissen stand. Innerhalb der rechtlichen Dauer dieser Arbeitsverhältnisse ist von den Werktagen auszugehen, unabhängig davon, ob und wie viel die versicherte Person an ihnen tatsächlich gearbeitet hat; die Zahl dieser Werktage ist mit dem Faktor 1.4 in Kalendertage umzuwandeln. Solchermassen ermittelte Kalendertage entsprechen einem vollen Beitragsmonat, wenn sie die Zahl 30 erreichen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 AVIV; BGE 122 V 249, 256). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Grund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer von der Konkurs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung auf den Zeitpunkt der Konkurseröffnung über die Y.___ vom 13. März 2017 freigestellt wurde (Urk. 9/4), ist von einem Beginn der Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist für den Leistungsbezug zum Zeitpunkt der Anmeldung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zur Arbeitsvermittlung am 20. März 2017 (Urk. 9/1) auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit hat daher am 20. März 2015 zu laufen begon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und endete am 19. März 2017. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 20. März 2015 bis 19. März 2017 hat der Beschwerdeführer in der Zeit vom 20. März bis 30. April 2015 eine entlöhnte Tätigkeit für die Y.___ ausgeführt (vorstehend E. 3.3) und war daher während 1.37 Monaten (1 Monat + 1.4 x 8/30 Tage) im Rahmen einer beitragspflichtigen Tätigkeit erwerbstätig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer innerhalb der massgebenden Rahmenfrist für die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit vom 10. März 2015 bis 19. März 2017 lediglich während 1.37 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, hat er die für einen Anspruch auf Arbeitslosentschädigung ab 20. März 2017 vorausgesetzte Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destbeitragszeit von 12 Monaten nicht erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit dem an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung für die Zeit ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Nichterfüllung der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragszeit verneinte, sodass die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p></div> </div></body></html>