A bteilung III C -2129/2007 {T 0/2} U rteil vom 31. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichterin Beutler; R ichter Vaudan; G erichtsschreiber Longauer. 1. A ._______, 2. Verein B ._______, Beschw erdeführer, beide vertreten durch R echtsanw alt R uadi Thöni, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verm ögensw ertabnahm e. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer 1 (geb. 1953) ist türkischer Staatsangehöriger kur- discher Ethnie und hält sich seit N ovem ber 2005 als Asylsuchender in der Schw eiz auf. Anlässlich einer am 11. D ezem ber 2006 an seiner W ohnad- resse in einer Sam m elunterkunft für Asylsuchende in U ._______/ZH durchgeführten Kontrolle durch die Kantonspolizei Zürich, D ienststelle U ._______, befand er sich im Besitz einer G eldsum m e in der H öhe von Fr. 5'930.--. D avon stellte die Polizei den Betrag von Fr. 5'830.-- zu G uns- ten des Sicherheitskontos des Beschw erdeführers 1 sicher. Im gleichentags angefertigten Bericht w urde verm erkt, der Beschw erdeführer 1 habe zur H erkunft der G eldsum m e keine Angaben gem acht und seine U nterschrift auf dem dafür vorgesehenen Form ular verw eigert. D ie Kom - m unikation habe in D eutsch stattgefunden. B. Am 26. Januar 2007 gelangte R echtsanw alt R uadi Thöni als Vertreter der Beschw erdeführer 1 und 2 an die Vorinstanz und ersuchte um Ü berw ei- sung des sichergestellten Betrages an den Beschw erdeführer 2. Zur Begründung seines Standpunktes führte er aus, der Beschw erdeführer 2 habe in seiner Eigenschaft als Verband kurdischer Vereine am 25. und 26. N ovem ber 2006 an einem Kultur- und Solidaritätsfest in den R äum lich- keiten der M esse Luzern AG teilgenom m en und einen Verpflegungsstand unterhalten. D er Beschw erdeführer 1 sei für die Kasse zuständig gew esen. N ach Abschluss des Festes habe er den in der H öhe von Fr. 6'000.-- er- zielten U m satz m it sich genom m en zw ecks D eckung noch offener Verbind- lichkeiten aus dem Verpflegungstand m it anschliessender Abrechnung zu H anden des Beschw erdeführers 2. D er bei der Polizeikontrolle vorgefunde- ne Barbetrag von Fr. 5'930.-- stehe deshalb vollum fänglich dem Beschw er- deführer 2 zu. M angels D eutschkenntnissen und m angels Beizugs eines D olm etschers sei der Beschw erdeführer 1 nicht in der Lage gew esen, den beteiligten Beam ten der Kantonspolizei Zürich die H erkunft des Betrages zu erläutern. Zur D okum entation des Sachverhalts w urde der Vertrag zw i- schen der M esse Luzern AG und dem Beschw erdeführer 2 über die M iete der H alle 1 an der M oosm attstrasse 57 in 6005 Luzern für die Zeit vom 25. bis 26. N ovem ber 2006 m it R echnung eingereicht. C . Am 13. Februar 2007 nahm ein M itarbeiter der Vorinstanz telefonisch Ver- bindung auf m it dem verantw ortlichen Beam ten der Kantonspolizei Zürich, D ienststelle U ._______, und liess sich von ihm den Sachverhalt schildern. Aus der bei dieser G elegenheit erstellten Telefonnotiz geht hervor, dass der Beschw erdeführer 1 schlecht bis gar nicht D eutsch gesprochen habe; allerdings sei ihm alles – auch das Form ular – durch einen Kollegen über- setzt w orden, der über gute D eutschkenntnisse verfüge. Es sei einzig ein- m al etw as erw ähnt w orden, w onach das G eld von Verw andten aus D eutschland stam m e und er in den nächsten Tagen eine H erzoperation durchführen lassen m üsse. O ffiziell habe er aber nichts zu Protokoll geben w ollen, die U nterschrift verw eigert und den Polizisten sogar das Portem on-3 naie nachgew orfen. Eine Kopie des Form ulars sei ihm in der Folge per Post nachgesandt w orden. D . M it Verfügung vom 15. Februar 2007 ordnete die Vorinstanz die Sicher- stellung des abgenom m enen Betrages zu H anden des Sicherheitskontos des Beschw erdeführers 1 an. Zur Begründung stützt sie sich einerseits auf die Auskünfte des Polizeibe- am ten, w onach ein in der U nterkunft anw esender Kollege des Beschw er- deführers 1 für die Ü bersetzung besorgt gew esen sei und w onach m ündli- chen Angaben zufolge das G eld von Verw andten aus D eutschland stam m e und für eine bevorstehende O peration bestim m t gew esen sei. D ie Vorin- stanz fährt fort, falls der Beschw erdeführer 1 tatsächlich den U m satz des Verpflegungsstandes zur D eckung offener Forderungen m it sich genom - m en habe, w ie er behaupte, so bleibe er den N achw eis schuldig, w eshalb er ganze zw ei W ochen später im m er noch im Besitz des vollen Betrages gew esen sei. Aus diesen G ründen sei die H erkunft des von der Polizei ab- genom m enen Betrages von Fr. 5'830.-- nicht glaubw ürdig nachgew iesen. E. G egen die vorgenannte Verfügung erheben die Beschw erdeführer am 21. M ärz 2007 R echtsm ittel beim Bundesverw altungsgericht m it den fol- genden R echtsbegehren: D ie angefochtene Verfügung sei unter ordentli- cher und ausserordentlicher Kostenfolge aufzuheben, und es sei die Vorin- stanz anzuw eisen, den sichergestellten G eldbetrag dem Beschw erdeführer 1, eventualiter dem Beschw erdeführer 2 herauszugeben. D as R echtsbe- gehren w ird m it dem prozessualen Eventualantrag verbunden, dem Be- schw erdeführer 1 die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren, und es sei ihm in der Person seines R echtsvertreters ein unentgeltlicher R echtsbei- stand beizugeben. Zur Begründung gehen die Beschw erdeführer auf die näheren U m stände der Polizeikontrolle vom 11. D ezem ber 2006 ein. Sie bestreiten die D ar- stellung der Vorinstanz, w onach eine Ü bersetzung durch einen Kollegen des Beschw erdeführers 1 stattgefunden habe. D er Zim m ergenosse des Beschw erdeführers, J._______, spreche kein D eutsch, und K._______, ein im N ebenraum anw esender Landsm ann des Beschw erdeführers 1, verfüge zw ar über gute D eutschkenntnisse, sei jedoch w eder zur Ü bersetzung beigezogen noch auch nur dazu zugelassen w orden. Entsprechende schriftliche Bestätigungen der beiden genannten Personen w urden als Bew eism ittel beigelegt. D ie Beschw erdeführer bestreiten w eiter, der Beschw erdeführer 1 hätte ausgesagt, dass der G eldbetrag von Verw andten in D eutschland stam m e und für eine H erzoperation bestim m t sei. D azu sei der Beschw erdeführer 1 m angels D olm etscher auch gar nicht in der Lage gew esen. Es stim m e zw ar, dass dam als eine H erzoperation angestanden habe, die in der Zw ischenzeit durchgeführt w orden sei. D iese Inform ation stam m e aber nicht vom Beschw erdeführer 1, sondern von ei- ner Betreuerin des Asylbew erberzentrum s nam ens L._______, w elche die Polizei auf die ernsten H erzproblem e des Beschw erdeführers 1 aufm erksam gem acht und um entsprechende R ücksichtnahm e gebeten habe.4 W eiter gehen die Beschw erdeführer auf das kurdische Kulturfest vom 25. bis 26. N ovem ber 2006 in den R äum lichkeiten der M esse Luzern AG ein, das der Beschw erdeführer 2 organisiert und anlässlich dessen er ei- nen Verpflegungsstand betrieben habe. D anach habe der Beschw erdefüh- rer 2 nebst dem für die Kasse verantw ortlichen Beschw erdeführer 1 zw ei w eitere Personen m it der Führung des Standes betraut: D as Vorstandsm it- glied M ._______ aus Zürich, das vor allem den Einkauf besorgt habe, und das Vereinsm itglied N .________ aus Biel, das insbesondere für den Ver- kauf zuständig gew esen sei. D iese drei in Biel, Zürich bzw . U ._______ w ohnhaften Vereinsm itglieder hätten die Abrechnung über den erzielten U m satz in der H öhe von Fr. 5'750.-- verständlicherw eise nicht in der N acht nach Veranstaltungsschluss vorgenom m en, sondern hätten sich dazu drei W ochen später im Zürcher Vereinslokal verabredet. Als Bew eism ittel w ur- den eine von den drei Verantw ortlichen unterzeichnete U m satzabrechnung des Verpflegungsstandes vom 25. N ovem ber 2006 eingereicht sow ie zw ei Einkaufsbelege für G etränke vom 24. und 25. N ovem ber 2006. D am it sei erstellt, dass der sichergestellte Betrag von Fr. 5'830.-- im U m - fang von Fr. 5'750.-- dem Beschw erdeführer 2 zustehe und antragsgem äss dem Beschw erdeführer 1 zur Abrechnung oder aber eventualiter direkt dem Beschw erdeführer 2 herauszugeben sei. D er R estbetrag von Fr. 80.-- sei an den Beschw erdeführer 1 zu retournieren, w eil er sich im R ahm en des Freibetrags von Fr. 1'000.-- bew ege. F. M it Vernehm lassung vom 8. M ai 2007 schliesst die Vorinstanz auf Abw ei- sung der Beschw erde. Sie w iederholt den aus ihrer Sicht verw irklichten Sachverhalt, w obei sie sich zusätzlich auf einen am 22. M ärz 2007 erstell- ten Bericht der Kantonspolizei Zürich zur fraglichen Verm ögensw ertabnah- m e beruft. D ie Vorinstanz m acht geltend, der Einw and der Beschw erdefüh- rer, w onach es sich beim G eldbetrag nicht um Verm ögensw erte des Be- schw erdeführers 1 handle, könnte allenfalls dann gehört w erden, w enn der Beschw erdeführer 2 sein Eigentum nachw eisen könnte. D ies sei jedoch nicht der Fall, w eil der G eldbetrag w eder gesondert aufbew ahrt noch be- sonders gekennzeichnet, sondern gem äss Angaben der Kantonspolizei Zürich offensichtlich in seinem Portem onnaie m it seinem eigenen G eld verm ischt gew esen sei. D er Beschw erdeführer 1 sei deshalb Eigentüm er gew esen. U nter diesen U m ständen w äre nur der den Freibetrag von Fr. 1'000.-- übersteigende Betrag einzuziehen. D er U m stand jedoch, dass der Beschw erdeführer 1 als für die Begleichung der R echnungen zuständige Kassierer zw ei W ochen nach dem Anlass im m er noch im Besitz der ge- sam ten Sum m e gew esen sei, nähre nach w ie vor Zw eifel an der recht- m ässigen H erkunft der Verm ögensw erte. G . D ie Beschw erdeführer halten in ihren Stellungnahm en vom 20. Juni, 2. und 13. Juli 2007 an ihrer Sachverhaltsdarstellung zur H erkunft des si- chergestellten G eldbetrages und den näheren U m ständen der polizeilichen Sicherstellung fest. Sie bestreiten sodann, dass eine Verm ischung des an- vertrauten G eldbetrages m it dem eigenen G eld des Beschw erdeführers 1 stattgefunden habe. D och selbst w enn der Beschw erdeführer 1 durch Ver- m ischung zivilrechtlicher Eigentüm er des G eldes gew orden sei sollte, sei 5 die Sicherstellung nicht gerechtfertigt. Anderfalls w äre es einem Asylsu- chenden – gleichgültig unter w elchem Titel – generell verunm öglicht, G eld von einer D rittperson für eine gew isse Zeit zur Aufbew ahrung, zum Trans- port, zur W eitergabe oder aus anderem Anlass entgegenzunehm en, w as nicht Sinn und Zw eck der entsprechenden Vorschriften sein könne. Trotz Verm ischung des G eldes und dam it Eigentum szuw achs bei einem Aufbe- w ahrer m üsse es diesem m öglich sein, seiner R ückgabeverpflichtung nachzukom m en. Zum Bew eis w urden schriftliche Bestätigungen der für den G etränkestand verantw ortlichen N .________ und M ._______ vom 19. Juni 2007 eingereicht, sow ie eine Parteianhörung und Zeugeneinver- nahm en beantragt, sollte der geltend gem achte Sachverhalt trotz der zahl- reichen eingereichten Bew eism ittel als nicht erstellt betrachtet und die Ab- w eisung der Beschw erde in Betracht gezogen w erden. H . Auf den w eiteren Akteninhalt w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägun- gen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Verm ögensw ertabnahm e unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 105 Abs. 1 des Bun- desgesetzes über das Asylverfahren [AsylG , SR 142.31], i.V.m . Art. 31 und 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as R echtsm ittelverfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz kei- ne abw eichenden Bestim m ungen aufstellt (Art. 37 VG G ). 1.3 D er Beschw erdeführer 1 ist als m aterieller Verfügungsadressat ohne w ei- teres zur Beschw erde berechtigt. Auf der G rundlage der Behauptung, das Eigentum an der beim Beschw erdeführer 1 sichergestellten G eldsum m e stehe dem Beschw erdeführer 2 zu, ist auch der letztere legitim iert. O b die R echtsbehauptung zutrifft, ist in der vorliegenden Konstellation eine Frage der m ateriellen Begründetheit der Beschw erde, w orauf w eiter unten einzu- gehen sein w ird. Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist m ithin einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhaltes sow ie die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht w endet im Beschw erdeverfahren das Bundesrecht von Am tes w egen an. Es ist gem äss Art. 62 Abs. 4 Vw VG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Be- schw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gut- heissen oder abw eisen. M assgebend ist grundsätzlich die Sach- und 6 R echtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BG E 129 II 215 teilw eise publizierten U rteils 2A.451/2002 vom 28. M ärz 2003). 3. 3.1 N ach Art. 86 Abs. 1 AsylG sind Asylsuchende und Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbew illigung verpflichtet, für die R ückerstattung von Fürsorge-, Ausreise- und Vollzugskosten sow ie für die Kosten des R echtsm ittelver- fahrens Sicherheit zu leisten. D er Bund richtet ausschliesslich zu diesem Zw eck Sicherheitskonti ein (Art. 86 Abs. 2 AsylG ). Art. 86 Abs. 4 AsylG be- stim m t, dass Asylsuchende und Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbew illi- gung ihre Verm ögensw erte, die nicht aus dem Erw erbseinkom m en stam - m en, offen legen m üssen. D ie zuständigen Behörden können solche Ver- m ögensw erte bis zum voraussichtlichen Betrag der Fürsorge-, Ausreise- und Vollzugskosten sow ie der Kosten des R echtsm ittelverfahrens zu H an- den des Sicherheitskontos sicherstellen und m it den aufgelaufenen Kosten verrechnen, sow eit die H erkunft der Verm ögensw erte nicht nachgew iesen w ird (Art. 86 Abs. 4 Bst. a AsylG ) oder diese einen vom Bundesrat festzu- setzenden Betrag übersteigen (Art. 86 Abs. 4 Bst. b AsylG ). Zurzeit ist ein Betrag von Fr. 1'000.-- m assgeblich (vgl. Art. 14 Abs. 3 der Asylverord- nung 2 über Finanzierungsfragen vom 11. August 1999 [AsylV2, SR 142.312]). Als Verm ögensw erte gem äss Art. 86 Abs. 4 AsylG können G eldbeträge, geldw erte G egenstände und unkörperliche W erte w ie Bank- guthaben sichergestellt w erden (vgl. Art. 14 Abs. 1 AsylV2). 3.2 G em äss der in Art. 86 Abs. 4 Bst. a AsylG vorgesehenen Bew eislastum - kehr obliegt der H erkunftsnachw eis der sicherheitsleistungspflichtigen Per- son (vgl. die U rteile des Bundesgerichts 2A.356/2004 vom 6. Septem ber 2004, E. 5.2 u. 5.3 und 2A.331/2001 vom 19. Septem ber 2001, E. 2a). G e- lingt ihr der N achw eis nicht, w erden die Verm ögensw erte zu H anden des Sicherheitskontos eingezogen. Kann der Betroffene dagegen nachw eisen, dass ihm die Verm ögensw erte – beispielsw eise durch Schenkung, Erbfall oder dergleichen – rechtm ässig zugekom m en sind, erfolgt die Einziehung nur, sow eit besagte Verm ögensw erte den vom Bundesrat festzusetzenden Betrag übersteigen (vgl. Art. 14 Abs. 3 AsylV2). W ird der H erkunftsnach- w eis nicht erbracht, so geschieht die Sicherstellung ohne Belassung eines Freibetrags (zum G anzen vgl. auch BBl 1994 V 587). 3.3 An den N achw eis der H erkunft der sichergestellten Verm ögensw erte sind strenge Anforderungen zu stellen. Sow eit die H erkunft nicht unm ittelbar m it D okum enten belegt w erden kann, darf von der betroffenen Person verlangt w erden, dass sie schon anlässlich der Abnahm e im Stande ist, schlüssige, plausible und m it allfällig später nachgereichten U nterlagen übereinstim - m ende Angaben zu den sich bei ihr befindlichen Verm ögensw erten zu m a- chen. Blosse diesbezügliche Behauptungen genügen nicht (vgl. das be- reits zitierte U rteil 2A.331/2001, E. 2a). Kom m t der Betroffene seiner O b- liegenheit nicht nach, indem er keine oder ungenügende Inform ationen zur H erkunft der Verm ögensw erte gibt, so w ird zw ar eine spätere Bew eisfüh- rung nicht ausgeschlossen. Seinem Verhalten ist jedoch im R ahm en der Bew eisw ürdigung angem essen R echnung zu tragen (Art. 19 Vw VG i.V.m . 7 Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. D ezem ber 1947 über den Bun- deszivilprozess [SR 273]. 4. 4.1 U nter w elchen U m ständen die Sicherstellung des G eldes durch die Kan- tonspolizei Zürich erfolgte, d.h. ob ein D olm etscher beigezogen w urde und ob und w elche Angaben der Beschw erdeführer 1 zur H erkunft des G eldbe- trages m achte, ist um stritten. W ährend die Beschw erdeführer geltend m a- chen, der Beschw erdeführer 1 habe sich nicht zur H erkunft des G eldbetra- ges äussern können, w eil er das D eutsche nicht beherrsche und ein D ol- m etscher von Seiten der Kantonspolizei nicht beigezogen w orden sei, m acht sich die Vorinstanz ganz offensichtlich die Schilderung der Kan- tonspolizei zu eigen. D anach sei ein in der U nterkunft angetroffener, sprachkundiger Kollege des Beschw erdeführers 1 als D olm etscher beige- zogen w orden. M ündlichen Angaben zufolge stam m e das G eld von Ver- w andten in D eutschland und sei für eine bevorstehende H erzoperation be- stim m t gew esen. D ie Beschw erdeführer bestreiten dies. Zw ar sei ein Landsm ann m it D eutschkenntnissen in einem N ebenraum anw esend ge- w esen. D ieser sei jedoch als Ü bersetzer ausdrücklich nicht beigezogen w orden. U nd die Inform ation betr. H erzkrankheit stam m e von einer Betreuerin, w elche die Polizei gebeten habe, m it dem Beschw erdeführer 1 nicht so hart um zugehen. Im übrigen m ache das G anze schon deshalb kei- nen Sinn, w eil der Beschw erdeführer 1 in D eutschland nur w eit entfernte Verw andte habe und er auf G rund früherer Behandlung gew usst habe, dass die Kosten der ärztlichen Behandlung von der Krankenkasse und er- gänzend von der Asylfürsorge übernom m en w erden. 4.2 D ie bestehende Lage lässt kein schlüssiges Bild der dam aligen Vorgänge zu. G egen die D arstellung der Beschw erdeführer spricht, dass der Be- schw erdeführer 1 tatsächlich Verw andte in D eutschland hat, sodass sich die Frage stellt, w oher die Kantonspolizei die Inform ationen haben soll, w enn nicht von ihm . Es kann auch nicht ohne w eiteres davon ausgegan- gen w erden, dass die verantw ortlichen Polizeibeam ten inhaltlich bew usst unw ahre Angaben gem acht haben. U nd dass die Erklärungen zur H erkunft und Zw eckbestim m ung des G eldes bei verständiger W ürdigung keinen Sinn m achen, ist selbstverständlich kein H inw eis darauf, dass sie im Be- streben, eine Sicherstellung zu verhindern, nicht tatsächlich abgegeben w urden. D ie Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz krankt auf der ande- ren Seite entscheidend daran, dass ein zeitnah erstellter, hinreichend de- taillierter Polizeibericht zu den Vorgängen rund um die Sicherstellung fehlt. Erst der am 22. M ärz 2007 und dam it m ehr als drei M onate später erstellte Bericht der Kantonspolizei Zürich, D ienststelle U ._______, enthält eine in sich schlüssige D arstellung der Vorgänge im Sinne der Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. D ie Personalien des D olm etschers w erden jedoch nicht genannt. D avon abgesehen stellt sich die grundsätzliche Frage, w eshalb die Inform ationen keine Aufnahm e in der polizeilichen M eldung der Verm ögensw ertabnahm e vom 11. D ezem ber 2006 gefunden haben. D iese M eldung beschränkt sich auf die knappe Feststellung, dass die Kom m unikation auf D eutsch geführt w orden sei und 8 der Beschw erdeführer 1 zur H erkunft des G eldes keine Angaben gem acht habe. 4.3 Letztlich können jedoch die U m stände der Polizeikontrolle offen gelassen w erden, denn die spätere D arstellung der Beschw erdeführer zur H erkunft des sichergestellten Betrages sind substantiiert, in sich stim m ig und - so- w eit m öglich - durch Bew eism ittel unterm auert. Sie harm oniert zudem m it dem persönlichen H intergrund des Beschw erdeführers 1, der den schw ei- zerischen Behörden als prom inenter und engagierter Exponent des kurdi- schen W iderstandes bekannt ist. D as Bundesverw altungsgericht sieht des- halb keinen Anlass, an den Vorbringen der Beschw erdeführer zu zw eifeln. D anach organisierte der Beschw erdeführer 2 am 25. und 26. N ovem ber 2006 ein kurdisches Kulturfest in den R äum lichkeiten der M esse Luzern AG und beteiligte sich m it einem eigenen G etränkestand am Festbetrieb. D er Stand w urde vom Beschw erdeführer 1 aus U ._______, dem Vorstandsm itglied M ._______ aus Zürich und dem Vereinsm itglied N .________ aus Biel geführt, w obei der Beschw erdeführer 1 für die Kasse verantw ortlich w ar. D er U m satz des Standes in der H öhe von Fr. 5'750.-- aus dem Verkauf von G etränken w urde nach Veranstaltungsende dem Beschw erdeführer 1 anvertraut, und es w urde vereinbart, dass sich die drei Standverantw ortlichen drei W ochen später im Vereinslokal des Beschw erdeführers 2 in Zürich treffen und die Abrechnung fertigstellen sollten. D ieser Plan w urde jedoch von der Sicherstellung des Betrags durch die Kantonspolizei Zürich am 11. D ezem ber 2006 durchkreuzt. D as einzige sachbezogene Argum ent der Vorinstanz gegen diese D arstellung, näm lich die Tatsache, dass der Beschw erdeführer 1 als verantw ortlicher Kassier zw ei W ochen nach dem Anlass im m er noch im Besitz des gesam ten U m satzes gew esen w ar, kann das Bundesverw altungsgericht nicht teilen. 5. Als Zw ischenergebnis ist festzustellen, dass vom sichergestellten Bargeld in der H öhe von Fr. 5'830.-- der Betrag von Fr. 5'750.-- aus dem U m satz des G etränkestandes des Beschw erdeführers 2 stam m t, für den der Be- schw erdeführer 1 als Kassier verantw ortlich zeichnete und über den er zu- sam m en m it zw ei anderen am G etränkestand m itw irkenden Vereinsm itglie- der noch hätte abrechnen sollen. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz w ird dam it im Sinne von Art. 86 Abs. 4 AsylG die legale H erkunft der G eld- sum m e ausgew iesen und gleichzeitig gesagt, dass der G eldbetrag nicht aus dem Erw erbseinkom m en des Beschw erdeführers 1 stam m t. D er Si- cherstellung des G eldbetrags, sow eit er den Freibetrag von Fr. 1'000.-- übersteigt, steht dam it nichts entgegen (Art. 86 Abs. 4 Bst. b AsylG i.V.m . Art. 14 Abs. 3 AsylV 2). Voraussetzung ist allerdings, dass der abgenom - m ene G eldbetrag zum Zeitpunkt der Abnahm e einen Verm ögensw ert des Beschw erdeführers 1 darstellte (Art. 86 Abs. 4 erster Satz AsylG ). D arauf ist nachfolgend einzugehen. 6. 6.1 N ach der vom Bundesgericht bestätigten R echtsprechung des Eidgenössi- schen Justiz- und Polizeidepartem ents als Vorgängerorganisation des 9 Bundesverw altungsgerichtsgerichts sind im Sinne von Artikel 86 Abs. 4 AsylG unter anderem alle Verm ögensw erte grundsätzlich sicherstellungs- fähig, an denen dem Betroffenen das zivilrechtliche Eigentum zusteht (U r- teil des Bundesgerichts 2A.697/2005 vom 29. M ärz 2006 E. 3.2). Auf w el- chem R echtsgrund das Eigentum beruht, ist grundsätzlich nicht von Be- lang. Im R egelfall w ird zw ar das Eigentum durch R echtsgeschäft auf den Betroffenen übergegangen sein. Im Falle von G eld kann ihm das Eigentum aber unabhängig von der W illensrichtung der Beteiligten originär anw ach- sen, w enn es in einer W eise m it eigenem G eld verm engt w ird, die eine Identifizierung der ursprünglich im frem den Eigentum stehenden G eldm ün- zen und -noten nicht gestattet (vgl. R O BE R T H AAB, AU G U ST SIM O N IU S, W ER N ER SC H E R R ER , D IETER ZO Bl, in: Art. 641-729, D as Sachenrecht (D as Eigentum ), Zürcher Kom m entar, IV 1, 2. Aufl., Zürich 1977, N 84 bis 88 zu Art. 727 ZG B). 6.2 D ie Vorinstanz geht davon aus, dass der sichergestellte G eldbetrag unab- hängig von seiner H erkunft im Eigentum des Beschw erdeführers 1 stand, w eil die G eldnoten und M ünzen w eder gesondert aufbew ahrt noch irgend- w ie auf erkennbare W eise besonders gekennzeichnet w aren, sondern ge- m äss Bericht der Kantonspolizei Zürich, D ienststelle U ._______, vom 22. M ärz 2007 offensichtlich m it dem eigenen G eld des Beschw erdeführers 1 in dessen Portem onnaie verm ischt w aren. D ie Beschw erdeführer halten dem entgegen, eine Verm ischung des U m satzes m it dem eigenen G eld des Beschw erdeführers 1 sei nicht erfolgt, denn der U m satz sei separat in den Effekten aufbew ahrt w orden. N ichts anderes kann nach Auffassung der Beschw erdeführer dem Polizeibericht vom 22. M ärz 2007 entnom m en w erden. W o und w ie die Aufbew ahrung des G eldes konkret gehandhabt w urde und w elche Bew eise dafür vorliegen, dazu äussern sich die Beschw erdeführer nicht. 6.3 D er Beschw erdeführer 1 verfügte zum Zeitpunkt der Kontrolle über einen Bargeldbetrag von Fr. 5'930.--. D avon stam m ten Fr. 5'750.-- aus dem Erlös des G etränkestandes der Beschw erdeführers 2. D er R estbetrag von Fr. 180.-- stand im Eigentum des Beschw erdeführers 1. Sow eit w ird der Sachverhalt von Seiten der Beschw erdeführer nicht bestritten. Aus dem Polizeibericht vom 22. M ärz 2007 geht nun m it aller Klarheit hervor, dass sich der gesam te Betrag von Fr. 5'930.-- im Portem onnaie des Be- schw erdeführers 1 befand. Es ist deshalb unverständlich, w ie sich die Be- schw erdeführer unter den gegebenen U m ständen auf den Standpunkt stel- len können, der Polizeibericht enthalte keine Anhaltspunkte für eine Verm i- schung. D a die Beschw erdeführer (im auffälligen G egensatz zu ihrem sonstigen prozessualen Verhalten) darauf verzichten, konkrete und sub- stantiierte Angaben zur Aufbew ahrung des Erlöses aus dem G etränke- stand zu m achen, kann ohne w eitere Bew eiserhebungen davon ausgegan- gen w erden, dass der Beschw erdeführer 1 durch Verm ischung Eigentüm er des gesam ten Bargeldbetrages w urde. D em Beschw erdeführer 2 verbleibt ein obligatorisches Forderungsrecht auf R ückzahlung der entsprechenden Sum m e. 10 6.4 D ie Beschw erdeführer m achen hilfsw eise geltend, ein allfälliger Eigen- tum serw erb durch Verm ischung dürfe nicht dazu führen, dass der sicher- stellungspflichtigen Person zur Aufbew ahrung, Transport oder ähnlichem übergebenes G eld abgenom m en w erden könne und sie der M öglichkeit beraubt w erde, ihrer obligatorischen Verpflichtung auf R ückerstattung, W eitergabe usw . nachzukom m en. Ansonsten könnten sicherstellungpflich- tige Personen gleichgültig unter w elchem R echtstitel für solche Aufgaben nicht eingesetzt w erden, w as nicht Sinn und Zw eck der einschlägigen gesetzlichen O rdnung sein könne. 6.5 Auch diese Argum ente überzeugen nicht. Einerseits kann durch entspre- chende Aufbew ahrung des G eldes leicht verhindert w erden, dass G eld in das Eigentum der sicherstellungspflichtigen Person übergeht. Andererseits verm itteln die Bestim m ungen über die Verm ögensw ertabnahm e dem G e- m einw esen ein Vorrecht zur D eckung der rückerstattungspflichtigen Für- sorge-, Ausreise- und Vollzugskosten, hinter das die privaten G läubiger der sicherstellungspflichtigen Person zurückzustehen haben. W eshalb die- ser G rundsatz der Forderung des Beschw erdeführers 2 gegenüber nicht gelten sollte, ist nicht ersichtlich. N ach M assgabe der Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.1) verm ögen solche Forderungen w eder zu verhindern, dass das Verm ögen des Schuldners gepfändet oder m it Arrest belegt w ird, noch ge- niessen sie im R ahm en der Verw ertung Privilegien gegenüber den Forde- rungen anderer G läubiger (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.697/2005 vom 29. M ärz 2006 E. 3.2). 7. Abschliessend ist festzustellen, dass der beim Beschw erdeführer 1 aufge- fundene Bargeldbetrag von gesam thaft Fr. 5'930.-- nach Abzug des Frei- betrags von Fr. 1'000.-- im U m fang von Fr. 4'930.-- zu H anden des Sicher- heitskontos eingezogen w erden kann. Indem die Vorinstanz die Abnahm e von Fr. 5'830.-- anordnete, hat sie Bundesrecht verletzt (Art. 49 Vw VG ). D ie angefochtene Verfügung ist deshalb zu korrigieren und der einzuzie- hende Betrag auf Fr. 4'930.-- zu reduzieren. D er zu viel eingezogene R est- betrag von Fr. 900.-- ist dem Beschw erdeführer 1 zurückzuerstatten. In diesem Sinne ist die Beschw erde teilw eise gutzuheissen. 8. D er Beschw erdeführer 1 ersucht für den Fall, dass die Beschw erde nicht voll geschützt w ird, um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege in Form des Kostenerlasses und der unentgeltlichen Verbeiständung. M it Zw ischenverfügung vom 10. April 2007 w urde das G esuch in den Endent- scheid verw iesen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet. D as Bundesverw altungsgericht w ies bei gleicher G elegenheit darauf hin, dass die Prozessarm ut des Beschw erdeführers 1 w eder belegt noch gerichtsnotorisch sei. W eiter stellte es fest, dass die Beschw erde im w irtschaftlichen Interesse des Beschw erdeführers 2 liege, dessen Bedürftigkeit nicht zur D iskussion stehe. Vor diesem H intergrund m achte es darauf aufm erksam , dass gestützt auf die bestehende Aktenlage nicht m it einer G utheissung des G esuchs gerechnet w erden könne. D a sich die Beschw erdeführer bis zum heutigen D atum zur Bedürftigkeit nicht m ehr haben vernehm en lassen, ist das G esuch gestützt auf die Aktenlage abzu-11 w eisen (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ). Entsprechend dem Ausgang des Verfah- rens sind den Beschw erdeführern reduzierte Verfahrenskosten aufzuerle- gen (Art. 63 Abs. 1 und Vw VG i.V.m . Art. 1 Art. 2 und Art. 4 des R egle- m entes vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]), und es ist ih- nen zu Lasten der Vorinstanz eine gekürzte Parteientschädigung zuzu- sprechen (Art. 64 Abs. 1 und 2 Vw VG i.V.m . Art. 7 ff. VG KE). 9. D ieses U rteil ist endgültig (Art. 105 Abs. 1 AsylG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [SR 173.110].) D ispositiv S. 1212 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen. 2. D ie Verfügung der Vorinstanz vom 15. Februar 2007 w ird insow eit abgeän- dert, als der sichergestellte Betrag auf Fr. 4'930.-- reduziert w ird. D ie Vor- instanz w ird angew iesen, dem Beschw erdeführer 1 den zu viel eingezoge- nen Betrag von Fr. 900.-- zurückzuerstatten. 3. D as G esuch des Beschw erdeführers um unentgeltliche R echtspflege w ird abgew iesen. 4. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden den Beschw erde- führern auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G e- richtskasse zu überw eisen. 5. D ie Vorinstanz hat die Beschw erdeführer für das Verfahren vor dem Bun- desverw altungsgericht m it Fr. 300.-- zu entschädigen. 6. D ieses U rteil w ird eröffnet: -den Beschw erdeführern (Einschreiben; Beilagen: D ie O riginale der m it der Beschw erde eingereichten U m satzaufstellung vom 25. N ovem ber 2006 sow ie der Einkaufsbelege vom 24. und 25. N ovem ber 2006, Einzah- lungsschein) -der Vorinstanz zum Vollzug von Ziff. 2 und 5 des D ispositivs D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er J. Longauer Versand am :