B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2858/2013 U r t e i l v o m 1 8 . J u l i 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. Parteien A._______, Kalifornien/USA, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidität, Begutachtung in der Schweiz, Zwischenverfügung der IVSTA vom 8. März 2013. C-2858/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Verfügungen vom 4. Dezember 2007 sprach die IV -Stelle für Vers i- cherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) der am (…) 1968 geborenen Schweizer Bürgerin A._______ (nachfolgend: Versi- cherte) mit Wirkung vom 1. September 2004 bis 30. November 2005 eine ganze Invalidenrente, mit Wirkung vom 1. Dezember 2005 bis 30. April 2006 eine Dreiviertelsrente und mit Wirkung ab 1. Mai 2006 wiederum e i- ne ganze Invalidenrente zu (Vorakten 63 und 66 bis 68). B. Die IVSTA leitete am 18. August 2009 von Amtes wegen ein Revision s- verfahren ein (Vorakten 70). C. Mit Schreiben vom 20. Juli 2010 teilte die IVSTA der Versicherten mit , dass eine medizinische Abklärung in der Schweiz notwendig sei ( Vorak- ten 94). Am 2. September 2010 machte ihr die IVSTA weiter die Mittei- lung, sie habe das Zentrum für medizinische Beguta chtung (ZMB) in B a- sel mit der Untersuchung beauftragt (Vorakten 98 und 99). C.a Die Versicherte ersuchte m it Schreiben vom 30. August 2010 (Ei n- gang bei der IVSTA: 20. September 2010) um Durchführung der Untersu- chung in den USA, eventualiter in Zürich. Sodann teilte sie mit, dass sie während des kommenden akademischen Jahres nicht in die Schweiz rei- sen könne; zudem sei sie zurzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht rei- sefähig (Vorakten 101). C.b Mit Schreiben vom 28. September 2010 bot die IVSTA die Versicherte zu e iner vertrauensärztlichen Untersuchung in der Schweiz auf, welche am 29. November 2010 um 10.00 Uhr beim ZMB in Basel stattfinde und voraussichtlich 4 bis 5 Tage dauere . Aufgrund der Verfügbarkeit der B e- gutachtungsstellen sei es nicht möglich, die Untersuc hung in Zürich durchzuführen. Auch könne mit der Begutachtung nicht bis nächsten Sommer zugewartet werden (Vorakten 102). Die Versicherte verwies m it E-Mail vom 22. Oktober 2010 auf ihre im Schreiben vom 30. August 2010 gemachten Vorbringen (Vorakten 103). C.c Die IVSTA forderte die Versicherte m it Mahnung vom 25. Oktober 2010 auf, innert gesetzter Frist schriftlich zu bestätigen, dass sie sich der vorgesehenen ärztlichen Begutachtung unterziehen werde, ansonsten die C-2858/2013 Seite 3 Rentenzahlung mit einer beschwerdefähigen Ve rfügung umgehend ei n- gestellt werden müsste (Vorakten 104). C.d Mit Schreiben vom 4. November 2010 teilte die Versicherte der IVSTA erneut mit, dass sie nicht in der Lage sei, in die Schweiz zu reisen. Nebst den gesundheitlichen und akademischen Gründen brachte sie vor, dass sie mangels Visum nicht aus den USA ausreisen könne (Vorakten 108/1- 2). Als Beweismittel reichte sie einen Arztbericht von Dr. med. B._______ betreffend Reiseunfähigkeit ein (Vorakten 108/3). Am 10. Dezember 2010 gingen bei der IVSTA weitere Arztberichte von Dr. med. B._______ ein (Vorakten 120 und 122). C.e Mit Mahnung vom 30. März 2011 teilte die IVSTA der Versicherten mit, ihre Ärzte seien zum Schluss gekommen, dass die Berichte von Dr. med. B._______ keine objektiven Beweisgründe erbrächten, dass ihr die Reise per Flugzeug in die Schweiz aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar sei. Daher gewährte ihr die IVSTA eine letzte Frist bis zum 30. April 2011, um schriftlich zu bestätigen, dass sie sich der notwendigen ärztlichen Begutachtung in de r Schweiz unterziehen werde, ansonsten die Rentenzahlung mit einer beschwerdefähigen Verfügung umgehend eingestellt werden müsste ( Vorakten 130). Mit Schreiben vom 24. April 2011 erneuerte die Versicherte ihre bereits zuvor vorgebrachten Gründe für ihre Reiseunfähigkeit (Vorakten 132). C.f Die IVSTA teilte der Versicherten m it Schreiben vom 24. Juni 2011 mit, ihr ärztlicher Dienst sei nach Prüfung der Akten zum Schluss g e- kommen, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei. Aus diesem Grund habe sie das Swiss Medical Assessment - und Business -Center (nachfolgend: SMAB AG) in Bern mit der Durchführung der medizinischen Abklärung beauftragt (Vorakten 140 und 142). C.g Mit Schre iben vom 4. Juli 2011 liess die nunmehr vertretene Vers i- cherte um Sistierung des erteilten Auftrags an die SMAB AG ersuchen, da es ihr aufgrund der bereits genannten Gründe unzumutbar sei, die USA in den nächsten ein bis zwei Jahren zu verlas sen (Vorakten 144 und 145). Am 8. August 2011 ersuchte sie um Durchführung der medizinischen A b- klärung in den USA oder um Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung (Vorakten 150). C.h Die Versicherte liess m it Eingabe vom 31. Januar 2012 beantragen, es sei das Revisionsverfahren vorerst für drei Jahre zu sistieren, eventua-C-2858/2013 Seite 4 liter sei eine medizinische Explor ation in Kalifornien durchführen zu la s- sen. Zur Begründung wurde vorgebracht , die Versicherte habe inzwi- schen ihr Studium und das Doktorat abgeschlossen, ihr Gesuch für ein en Forscher-Status sei jedoch noch hängig. Während der Bearbeitungszeit des Gesuches könne sie die USA nicht verlassen. Auch aus medizin i- scher Sicht sei ihr die Flugreise in die Schweiz nicht zumutbar. Als B e- weismittel lagen eine Kopie ihres Diploms sowie ein medizinischer Bericht vom 12. Januar 2012 bei (Vorakten 155 bis 157). D. Mit Schreiben vom 26. März 2012 bot die IVSTA die Versicherte zu einer ambulanten Begutachtung am 16. Mai 2012 um 10.30 Uhr bei der SMAB AG auf, da sich aus ihrer Eingabe vom 31. Ja nuar 2012 keine neuen Elemente ergäben, die der Reise entgegenst ünden. Der Versicherten wurden der Fragenkatalog und die Gutachternamen bekannt gegeben sowie die Gelegenheit gewährt, allfällige Einwände gegen die begutac h- tenden Personen zu erheben und Zusatzfragen an die begutachtende Stelle einzureichen. Zudem wurde die Versicherte darauf hingewiesen, dass der Versicherungsträger aufg rund der Akten verfügen oder die E r- hebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen könne, wenn die versicherte Perso n den Auskunfts - oder Mitwirkungspflichten in unen t- schuldbarer Weise nicht nachkomme (Vorakten 161). Mit Schreiben vom 2. April 2012 teilte die Versicherte der IVSTA mit, dass es ihr aus den be- reits erläuterten Gründen nicht möglich sei, den Untersuchungst ermin vom 16. Mai 2012 wahrzunehmen (Vorakten 162). E. Mit Zwischenverfügung vom 8. Mai 2012 hielt die IVSTA an einer polydis- ziplinären Abklärung in der Schweiz fest. Die auf den 16. Mai 2012 ange- ordnete Untersuchung bei der SMAB AG wurde abgesagt und die Ertei- lung eines neuen Gutachtensauftrags über die Vergabeplattform Swis s- MED@P bekannt gegeben. Zur Begründung führte die IVSTA im Wesent- lichen aus, ihre Ärzte und Juristen seien zum Schluss gekommen, dass eine medizinische Untersuchung in der Schweiz nötig sei. Aus medizini- scher Sicht lägen keine Gründe vor, welche eine Reise in die Schweiz unzumutbar machen würden. Die visa -technischen Gründe seien bereits im Herbst 2010 geltend gemacht worden. Die Eigenheiten dieses Verfa h- rens seien mit keinen Dokumenten belegt und es sei auch nach Aufforde- rung nicht genau dargelegt worden, welches der aktuelle Stand des Ve r- fahrens sei und wie weit das Verfahren fortgeschritten sei. Es liege de s-C-2858/2013 Seite 5 halb kein Grund vor, um auf die Begutachtu ng in der Schweiz zu verzic h- ten (Vorakten 167). F. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde der Versicherten vom 7. Juni 2012 trat das Bundesv erwaltungsgericht mit rechtskräftigem Urteil C - 3077/2012 vom 28. September 2012 nicht ein. Es hielt in der Urteilsb e- gründung (E. 3.3) fest, dass es der angefochtenen Verfügung an der Be- zeichnung der Gutachterstelle fehle, weshalb die von der Rechtspr e- chung an eine selbständig anfechtbare Zwischenverfügung von IV-Stellen betreffend die Einholung von medizinischen Gutachten gestellten Anfo r- derungen nicht erfüllt seien. Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil aufgrund der angefochtenen Verfügung sei somit nicht ersichtlich, zumal die Versicherte die noch zu erlassende verfügungsmässige Anordnung der Begutachtung im Sinne von BGE 137 V 210 und BGE 138 V 271 beim Bundesverwaltungsgericht anfechten könne. G. Mit E-Mail vom 31. Oktober und 1. November 2012 ersuchte die Vers i- cherte die IVSTA erneut um Durchführung einer medizinischen Begutach- tung in Kalifornien, da sie aus gesund heitlichen, beruflichen und vis a- technischen Gründen nicht in die Schweiz reisen könne . Sie erwähnte zudem, dass eine Untersuchung in der Schweiz frühestens im Spätsom- mer 2013 möglich wäre (Vorakten 169, 170). H. Am 8. März 2013 erliess die IVSTA eine neue Zwischenverfügung, mit welcher sie die Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung der Versicherten in den Disziplinen Allgemeine I nnere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie bei der SMAB AG in St . Gallen anordnete. Laut Verfügung werden der Versicherten das Untersuchung sdatum, die Namen der Fachärzte sowie die Liste der Fragen, welche der Gutachte r- stelle zu stellen sind, zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Zur Begründung wiederholte die IVSTA im Wesentlichen ihre in der Zwi- schenverfügung vom 8. Mai 2012 gemachten Ausführungen. Einer allfälli- gen Beschwerde entzog die IVSTA die aufschiebende Wirkung (act. 1/1.2, Vorakten 176). I. Gegen diese Zwischenverfügung erhob A._______ (nachfolgend: Be- schwerdeführerin) mit Eingabe vom 13. Mai 2013 Beschwerde beim Bun-C-2858/2013 Seite 6 desverwaltungsgericht (Eingang: 22. Mai 2013; act. 1). Zunächst bean- tragte die Beschwerdeführerin die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde , da die angeordnete Untersuchung in der Schweiz von ihr nicht wahrgenommen werden könne und zurzeit auch keinen Sinn mache . Sodann stellte sie das Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, das Revisionsverfahren einstweilen zu sistieren, bis ihre Ausreisemöglichkeit aus den USA geklärt sei , unter Kosten - und Entschädigungsfolge zula s- ten der Vorinstanz . Zu r Begründung machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, sie sei nach wie vor bereit, sich ei ner ärztlichen Begutachtung zu unterziehen, doch soll diese – aufgrund ihres Gesun d- heitszustandes, ihrer berufliche n Situation sowie de r behördlichen Vor- aussetzungen für eine Ausreise in die Schweiz bzw. Wiedereinreise in die USA – zu einem späteren Zeitpunkt (nächsten Sommer) und in den USA stattfinden. Mit der Beschwerde wurde ein Schreiben von Dr. med. B._______ eingereicht, das vom 6. Juni 2011 datiert (act. 1/3). J. In ihrer Vernehmlassung vom 26. Juni 2013 stellte die Vorinstanz zum ei- nen den Antrag, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei nicht wiederherzustellen, nachdem das Revisionsverfahren bald vier Jahre dauere und dringend fortzusetzen sei. In der Sache selbst beantragte die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde mit der B egründung, die Be- schwerdeführerin habe keine konkreten und überprüfbare n neuen Aspek- te vorgebracht. Auch seien keine neuen medizinischen Unterlagen eing e- reicht worden, welche eine aktuell bestehende Reiseunfähigkeit belegen würden. Schliesslich ergäben sich auch keine Hinweise auf eine gesun d- heitliche Verschlechterung (act. 5). K. Den mit Zwischenverfügung vom 24. Mai 2013 erhobenen Kostenvo r- schuss von Fr. 400. - leistete die Beschwerdeführerin fristgemäss am 20. Juni 2013 (act. 2 und 4). C-2858/2013 Seite 7 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorb e- halt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Ve r- fügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Die IVSTA ist eine Behörde im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Deren Verfügungen sind gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalide n- versicherung (IVG, SR 831.20) beim Bundesverwaltungsgericht anfech t- bar. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). In- des findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwe n- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 1.3 1.3.1 Anfechtungsobjekt ist vorliegend ein als Zwischenverfügung b e- zeichnetes Schreiben der Vorinstanz vom 8. März 2013, mit welchem ei- ne polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin in den Diszipli- nen Allgemeine Innere Medizin , Neurologie, Orthopädie und P sychiatrie bei der SMAB AG in St. Gallen angeordnet wurde. 1.3.2 Gegen selbständig eröffnete Zwischenverfügungen, die nicht Z u- ständigkeitsfragen oder Ausstandsbegehren betreffen, ist eine Beschwer- de gemäss Art. 46 Abs. 1 VwVG zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken (Bst. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen würde (Bst. b). Andernfalls sind Zwischenverfügungen nur mit Beschwerde gegen die Endverfügung anfechtbar. Das besondere Rechtsschutzinteresse, das die sofortige Anfechtbarkeit einer Zwischenverfügung begründet, liegt im Nachteil, der entstünde, wenn die Anfechtung der Zwischenverfügung erst zusammen mit der Beschwerde gegen den Endentscheid zugelassen wäre (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER, Allge- meines Verwaltungsrecht, 3. Auflage, Bern 2009, § 28 Rz. 84). Der Nach-C-2858/2013 Seite 8 teil muss nicht rechtlicher Natur sein; die Beeinträchtigung in schutzwü r- digen tatsächlichen, insbesondere auch wirtschaftlichen Interessen g e- nügt, sofern der Betroff ene nicht nur versucht, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu verhindern (BGE 130 II 149 E. 2.2). 1.3.3 Gemäss BGE 137 V 210 sind (bei fehlendem Konsens zu treffende) Verfügungen der IV -Stellen betreffend die Einholung von medizinischen Gutachten beim kantonalen Versicherungsgericht bzw. beim Bundesve r- waltungsgericht anfechtbar (E. 3.4.2.6). Dabei hat das Bundesgericht di e Anfechtbarkeitsvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nac h- teils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV -Angelegenheiten bejaht, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nich t tatsächlichen Nachteil bewirkt (BGE 138 V 271 E. 1.2 mit Hinweisen). 1.3.4 Weiter formulierte das Bundesgericht in BGE 137 V 210 die Ra h- menbedingungen der Auftr agsvergabe. Diese Rechtsprechung wurde i n BGE 138 V 271 wie folgt zusammengefasst: Die Vergabe der MEDAS - Begutachtungsaufträge erfolgt fortan nach dem Zufallsprinzip. Auf der Grundlage des auf den 1. März 2012 in Kraft getretenen, neu gefassten Art. 72bis IVV (SR 831.201) hat das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) das Zuweisungssystem "SuisseMED@P" etabliert, dem alle Gut - achteninstitute angeschlossen sind, die über eine entsprechende Verei n- barung mit dem Bundesamt verfügen. Ist eine Gutachterstelle nach die- sem System benannt, so kann die versicherte Person materielle Einwe n- dungen gegen eine Begutachtung an sich (etwa mit dem Einwand, es handle sich um eine unnötige second opinion), gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betreffend die Auswahl der medizin i- schen Disziplinen) oder gegen bezeichnete Sachverständige (etwa betref- fend deren Fachkompetenz) erheben. Weiter können formelle Ausstands- gründe gegen Gutachterpersonen geltend gemacht werden. Es liegt i n- dessen im Interesse von IV -Stelle und versicherter Person, Verfahren s- weiterungen zu vermeiden, indem sie sich um eine einvernehmliche Gu t- achtenseinholung bemühen, nachdem materielle Einwendungen erhoben oder formelle Ablehnungsgründe vorgebracht wurden. Da dies nicht e i- nem formalisierten Verfahren entspricht, kann die Zulässigkeit von Ei n- wendungen keiner Frist unterworfen werden. Nach Treu und Glauben hat die versicherte Person Einwendungen freilich möglichst bald nach Kenn t- nisnahme der massgebenden Kenndaten der Begutachtung zu erheben; deren Rechtzeitigkeit richtet sich indessen nach den Umständen des Ei n- zelfalls. Bleibt der Konsens aus, so kleidet die IV -Stelle die betreffende C-2858/2013 Seite 9 Anordnung in die Form einer Verfügung (Art. 49 ATSG ), die unter allen erwähnten Gesichtspunkten anfechtbar ist. Mit der verfügungsmässigen Anordnung der Begutachtung (oder auch schon anlässlich der erstmal i- gen Mitteilung über die benannte Gutachterstelle) unterbreiten die IV - Stellen der versicherten Person im Übrigen den vorgesehenen Katalog der Expertenfragen zur Stellungnahme (BGE 138 V 271 E. 1.1 mit Hi n- weisen). 1.3.5 Hinsichtlich der Modalitäten der Anordnung einer Expertise führte das Bundesgericht in BGE 137 V 210 unter anderem aus, dass wenn der Expertenauftrag an eine Gutachterstelle (wie eine MEDAS) gehe und die Namen der einzelnen Sachverständigen noch nicht bekannt seien, müsse deren Nennung nicht schon mit der Verfügung der Gutachten sanordnung erfolgen. Bei einer entsprechenden Staffelung ergehe jedes Mal eine Ver- fügung, wenn eine Festlegung getroffen werde, w elche die Verfahren s- rechte der versicherten Person zu berühren geeignet sei (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.8). 1.3.6 Mit der angefochtenen Zwischenverfügung vom 8. März 2013 ord- nete die Vorinstanz die Durchführung einer polydisziplinären Begutach- tung der Beschwerdeführ erin in den Disziplinen Allgemeine I nnere Medi- zin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie bei der SMAB AG in St. Gal- len an. 1.3.6.1 In der umstrittenen Verfügung wurden somit die Gutachterstelle, die Art der Begutachtung sowie die vorgesehenen Fachdisziplinen festge- legt. Die Gutachterstelle wurde durch das Vergabeverfahren Suiss e- MED@P nach dem Zufallsprinzip bestimmt (Vorakten 172) und mit dem vorinstanzlichen Schreiben vom 7. Dezember 2012 beauftragt, eine inter- disziplinäre medizinische Abklärung der Beschwerdeführerin durchzufüh- ren (Vorakten 174). Dieses Vorgehen lässt sich nicht beanstanden. 1.3.6.2 Die Vorinstanz kündigte in der angefochtenen Verfügung zudem an, der Beschwerdeführerin das Datum der Untersuchung sowie die Na- men der Fachärzte zu einem späteren Zeitpunkt mitzuteilen, was gemäss der angeführten bundesgerichtlichen Rechtsprechung ebenfalls nicht zu kritisieren ist. 1.3.6.3 Laut Verfügung ist der Beschwerdeführerin auch die Liste der zu stellenden Expertenfragen nachzuliefern. Die zitierte neueste Rechtspre- chung des Bundesgerichts äussert sich zwar für die Unterbreitung des C-2858/2013 Seite 10 Fragenkatalogs an die versicherte Person zusammen mit der Begutach- tungsanordnung, toleriert gleichzeitig aber eine Staffelung hinsichtlich der Modalitäten. Da vorliegend in erster Linie der Begutachtungsort streitig ist, lässt sich erklären , dass die Vorinstanz mit der Verfügung zunächst nur die Gutachterstelle und Begutachtungsart festgelegt hat. Gleichzeitig mit der verfügten Begutachtungsanordnung hat die Vorinstanz der B e- schwerdeführerin aber auch die Bekanntgabe der Expertenfragen sowie der übrigen Begutachtungsmodalitäten angekündigt. Ein solches gestaf- feltes Vorgehen erscheint mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung vereinbar. 1.3.6.4 Es ist allerdings erforderlich, dass bezüglich der einzelnen, noch zu treffenden Festlegungen – namentlich auch hinsichtlich der vorgese- henen Expertenfragen – jeweils eine separate Verfügung erlassen wird, und zwar vor Durchführung der Begutachtung , damit die Beschwerdefüh- rerin ihre Mitwirkungsrechte wahrn ehmen kann , bevor präjudizielle Wi r- kungen eintreten (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.4). 1.3.6.5 Die angefochtene Verfügung ist aufgrund des Gesagten daher als eine selbständig anfechtbare Zwischenverfügung zu betrachten. 1.4 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzliche n Verfahren teilg e- nommen; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Die Be- schwerdelegitimation der Beschwerdeführerin ist somit gegeben. 1.5 Die Beschwerde wurde frist- und formger echt eingereicht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auch der Kostenvorschuss wurde innert Frist geleistet. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine laufende Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. Eine Revision wird von Am- tes wegen durchgeführt, wenn sie im Hinblick auf eine mögliche erhebl i- che Änderung des Invaliditätsgrades bei der Festsetzung der Rente auf einen bestimmten Termin in Aussicht genommen worden ist (Art. 87 Abs. 2 IVV). C-2858/2013 Seite 11 2.2 Um zuverlässig beurteilen zu könn en, ob der Invaliditätsgrad der ve r- sicherten Person seit Erlass der früheren rec htkräftigen Verfügung eine anspruchsrelevante Änderung erfahren hat, ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen h a- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und b e- züglich welcher Tä tigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage fü r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 2.3 Die Versicherten haben beim Vollzug der Sozialversicherungsgesetze unentgeltlich mitzuwirken (Art. 28 Abs. 1 ATSG). Der Versicherungsträger nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Die versicherte Pe r- son hat sich ärztlichen oder fachlichen Untersuchungen zu unterziehen, soweit diese für di e Beurteilung notwendig und zumutbar sind (Art. 43 Abs. 2 ATSG). 3. 3.1 Zunächst ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass für die rechtsko n- forme Beurteilung der Revision des Rentenanspruchs eine – lege artis erstellte – medizinische Begutachtung erforderlich ist. Mit welchen Mitteln der medizinische Sachverhalt abzuklären ist, hat die Vorinstanz in Z u- sammenarbeit mit ihrem medizinischen Dienst zu entscheiden. Im Ra h- men der Verfahrensleitung kommt dem Versicherungsträger ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmä s- sigkeit von medizinischen Abklärungen zu (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_163/2007 vom 6. Februar 2008 E. 3.2). Vorliegend stützte sich die Vorinstanz bei der streitigen Begutachtungs- anordnung auf die Stellungnahme ihres aus Ärzten und Juristen zusa m- mengesetzten Gremiums vom 15. Juli 2010 . Die ses kam zum Schluss, dass die Erstellung eines MEDAS-Gutachtens in der Schweiz erforderlich sei und die Experten sich insbesondere zur Arbeits - bzw. Erwerbsfähig- keit der Beschwerdeführerin im Jahr 2006 sowie im Zeitpunkt der Begu t- achtung zu äussern hätten (Vorakten 93). Die Beschwerdeführerin wider- setzt sich einer solchen Begutachtung nicht grundsätzlich. Sie wendet je- doch ein, eine Begutachtung sei nicht in der Schweiz, sondern zu einem C-2858/2013 Seite 12 späteren Zeitpunkt in den USA bzw. in Kalifornien durchführen zu lassen . Zur Begründung bringt sie gesundheitliche, aber auch berufliche und a d- ministrative Gründe vor. Diese Einwände sind nachfolgend zu prüfen. 3.2 Die Anordnung einer Begutachtung in der Schweiz könnte sich dann als nicht erforderlich und daher unverhältnismässig erweisen, wenn die Abklärung ohne Weiteres auch am Wohnort der versicherten Person durchgeführt werden könnte (vgl. Urteil BGer I 166/06 vom 30. Januar 2007). Die Voraussetzung, dass am Wohnort der Versicherten bzw. in den USA eine mit den Grundsätzen der schweizerischen Versicherungsmed i- zin ebenso vertraute – und in diesem Sinne gleichwertige – Abklärungs- stelle vorhanden wäre , wurde in der angefochtenen Verfügung verneint. Die Vorinstanz verwies auf den Schluss ihres Expertengremiums und führte aus, dass Kenntnisse der schweizerischen Versicherungsme dizin vorliegend für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und des objek- tiv vorhandenen Leistungspotenzials zwingend erforderlich seien. Die vor- instanzliche Auffassung ist nachvollziehbar und wurde von der Beschwer- deführerin auch nicht widerlegt. Im Übrigen besteht nach der Rechtspr e- chung kein Rechtsanspruch auf Begutachtung im Ausland (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsger ichts [EVG , heute Bundesgericht ] I 172/02 vom 7. Februar 2003 E. 4.5 mit Hinweisen). Die Beschwerdefüh- rerin kann daher aus ihrer Bereitschaft, sich von Vertrauensärzten in Kali- fornien untersuchen und begutachten zu lassen , nichts zu ihren Gunsten ableiten. 3.3 Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit hat die Verwaltung (oder das Gericht) die gesamten (objektiven und subjektiven) Umstände des Einzel- falles zu berücksichtigen (Urteil EVG I 214/01 vom 25. Oktober 2001 E. 2b, Urteil BGer I 906/05 vom 23. Januar 2007 E. 6). Untersuchungen in einer Gutachterstelle sind ohne konkret entgegenstehende Umstände generell als zumutbar zu betrachten (UELI KIESER, ATSG -Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Art. 43 Rz. 44) . Es obliegt daher in erster Linie dem Versicherten, das Vorliegen einer Reiseunfähigkeit darzutun und zu begründen. Nach dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG verankerten Unters u- chungsgrundsatz hat aber auch die Verwaltung eine Verpflichtung zu A b- klärungen hinsichtlich der Beurteilung, ob eine Reisefähigkeit vorliegt oder nicht. Eine Untersuchung durch den ärztlichen Dienst ist dabei nicht zwingend erforderlich (vgl. Art. 49 Abs. 2 IVV). C-2858/2013 Seite 13 3.3.1 Die Beschwerde führerin macht in erst er Linie gesundheitliche Gründe geltend, weshalb ihr eine Reise in die Schweiz, um sich unters u- chen zu lassen, nicht zumutbar sei. Sie nennt namentlich Rückenschmer- zen mit Ausstrahlung auf die Bei ne und Mobilitätsschwierigkeiten (vgl. act. 1 S. 7). Da nach der Rechtsprechung Schmerzen an sich noch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (vgl. BGE 130 V 352), lässt sich aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin vor allem an Rückenschmerzen leidet, grundsätzlich auch keine Reiseunfähigkeit ableiten. Die Beschwer- deführerin präsentiert mehrere Berichte ihres Arztes Dr. med. B._______ (Kalifornien/USA). Dieser äusserte sich in seinem Kurzbericht vom 6. Juni 2011 (Vorakten 144) zur Reisefähigkeit der Beschwerdeführerin allerdings nur kurz und ohne eingehende Begründung: Er verwies auf seine frühe- ren Berichte, welche sich aber auf die Darstellung der Krankengeschichte beschränken (so z.B. Vorakten 76, 87, 92, 122), und hielt einzig fest, dass ein langer Flug nach Bern die Beschwerden der Patientin, welche insb e- sondere unter chronischen starken Rückenschmerzen leide, verschli m- mern würde. Ausserdem bestätigte er, dass die Beschwerdeführerin nicht mehr in seiner Behandlung stehe und die letzte Untersuchung einige W o- chen vor Erstellung seines Schreibens vom September 2010 erfolgt sei (Vorakten 144). Im Kurzbrief vom 17. September 2010 sprach Dr. med. B._______ sodann lediglich von einer gegenwärtigen Reiseunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Vorakten 108). Das vorinstanzliche Experte n- gremium, welchem neben juristischen auch ärztliche Fachpersonen a n- gehörten, gelangte bereits an seiner Sitzung vom 18. März 2011 zum Schluss, dass aufgrund der vorliegenden Arztberichte des Dr. med. B._______ keine objekti ven medizinischen Grü nde gegen die Fähigkeit zu einer Reise in die Schweiz vorliegen wür den (Vorakten 129). Zu Recht stellte die Vorinstanz auf diese nachvollziehbare Einschätzung ihres me- dizinischen Dienstes ab und hielt fest, dass das Attest des Dr. med. B._______ vom 6. Juni 2011 keine neuen Elemente gegenüber der Beur- teilung ihres ärztlichen Dienstes vorzubringen vermöge (Vorakten 153). Gleiches ist mit der Vorinsta nz für das eingereichte medizinische Schre i- ben vom 12. Januar 2012 (Vorakten 156) anzunehmen, das lediglich von einer Krankenpflegerin ("Nurse Practitioner") und nicht von einer Arztpe r- son unterzeichnet wurde, eine Reiseunfähigkeit nur für einen (unbekan n- ten) Flug vom 1. April 2012 erwähnte und sich dabei auf die bereits b e- kannte Diagnose aus dem Jahre 2006 bezog (Vorakten 158, 161). Die Durchführung einer Untersuchung durch den medizinischen Dienst der Vorinstanz war vorliegend nicht möglich. Bei der Beurteilung der Reisefä- higkeit musste und durfte sich die Vorinstanz bzw. ihr medizinischer Dienst daher auf die vorhandenen ärztlichen Akten stützen, welche eine C-2858/2013 Seite 14 aktuelle Reiseunfähigkeit der Beschwerdeführerin aber nicht zu begrün- den vermögen. 3.3.2 Die Be schwerdeführerin macht sodann seit Ende Oktober 2010 (Vorakten 105) wiederholt berufliche und administrative Gründe gegen ih- re Reise in die Schweiz geltend. Auch in ihrer Beschwerde bringt sie er- neut vor, sie verfüge (noch) nicht über die für eine Wiedereinreise in die USA erforderlichen Dokumente und deshalb würde eine Ausreise aus den USA die von ihr dort angestrebte Lehr- und Forschungsstelle gefährden (vgl. act. 1). Diese Argumente erscheinen wenig konkret und wurden bis- lang in keiner Weise belegt. Die Vorinstanz stellte daher richtigerweise fest, dass es der Beschwerdeführerin in der Zwischenzeit durchaus zu- mutbar gewesen wäre, die ihren Beruf und Aufenthalt betreffenden Ver- fahren in den USA sowie deren aktuellen Stand genau darzulegen und zu belegen, zumal sie bereits im Dezember 2011 zu entsprechenden Ang a- ben aufgefordert worden war (Vorakten 154) . Dieser Aufforderung ist die Beschwerdeführerin aber nicht nachgekommen. Dass die Vorinstanz die Reiseunfähigkeit der Beschwerdeführerin deshalb als nicht nachgewiesen erachtet hat, ist nicht zu beanstanden. 3.4 Die Beschwerdeführerin beantragt schliesslich sinngemäss, es sei die Vorinstanz anzuweisen, die angeordnete Begutachtung einstweilen zu sistieren bis zur Klärung ihrer beruflichen Situation sowie der Aus- und Einreisemodalitäten in den USA . Hierzu besteht nach dem Gesagten je- doch kein Anlass. 4. Zusammenfassend gibt die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 8. März 2013 zu keiner Kritik Anlass. Demgegenüber erweist sich die da- gegen erhobene Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb sie im einzelrichterlichen Verfahren unter summarischer Begründung abzu- weisen ist (Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung [AH VG, SR 831.10] in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG). 5. Durch die prioritäre Behandlung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens und aufgrund des vorliegenden E ntscheids ist das Gesuch der B e- schwerdeführerin um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos geworden. C-2858/2013 Seite 15 6. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient- schädigung. 6.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten können aber ganz oder teilweise erlassen werden, wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig ersche i- nen lassen, sie ihr aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) . Es sind daher keine Ve r- fahrenskosten zu erheben. Der Beschwerdeführerin ist der von ihr gelei s- tete Kostenvorschuss von Fr. 400. - nach Eintritt der Rechtskraft des vo r- liegenden Urteils zurückzuerstatten. 6.2 Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario). Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der B e- schwerde ist gegenstandslos. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben . Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400. - nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. C-2858/2013 Seite 16 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein ; Beilage n: Formular Zahladresse, Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 26. Juni 2013) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Patrizia Levante Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110 ]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: