<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-12-10-2C_1105-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_1105/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 10. Dezember 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration und Integration </div> <div class="para">des Kantons Aargau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Familiennachzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungs- </div> <div class="para">gerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, </div> <div class="para">vom 24. November 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ heiratete am 25. April 2013 den serbischen Staatsangehörigen B.________. Sie ersuchte vergeblich um Familiennachzug für ihren Ehemann. Am 13. März 2015 wies das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau eine diesbezügliche Einsprache von A.________ und B.________ ab. Der Empfang des Einspracheentscheids wurde am 16. März 2015 von A.________ bestätigt. Am 16. April 2015 erhoben A.________ und B.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses trat mit Urteil vom 24. November 2015 darauf nicht ein, weil sie nicht rechtzeitig innert 30 Tagen gemäss § 9 Abs. 1 des Aargauer Einführungsgesetzes vom 25. November 2008 zum Ausländerrecht (EGAR) erhoben worden sei. Am 3. Dezember 2015 haben A.________ und B.________ beim Bundesgericht eine "Einsprache" gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil eingereicht. Aufforderungsgemäss und fristgerecht haben sie am 9. Dezember 2015 eine Ausfertigung des angefochtenen Urteils nachgereicht. Die Einsprache wird als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung muss sachbezogen sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=09.12.2015&amp;to_date=28.12.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Bei Anfechtung eines Nichteintretensentscheids hat sich die Beschwerdebegründung auf die Nichteintretensfrage zu beziehen und beschränken. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen Nichteintretensentscheid. Soweit die Beschwerdeführer sich zur Bewilligungsfrage äussern, sind sie nicht zu hören. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat in Anwendung der einschlägigen Rechtsnormen (<span class="artref">Art. 142 ff. ZPO</span> durch Verweis in § 2 EGAR und § 28 Abs. 1 des Aargauer Gesetzes vom 4. Dezember 2007 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG]) erkannt, dass die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 13. März 2015 verspätet erhoben wurde (angefochtenes Urteil E. 2.2 in Verb. mit E. 2.1). Die Beschwerdeführer bestreiten dies nicht, erklären aber, sich bei der Fristberechnung geirrt zu haben (ein Monat ab 17. März 2015 statt bloss 30 Tage). Damit lässt sich die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Nichteintretensentscheids nicht aufzeigen. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung; es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern nach Massgabe von Art. 65, 66 Abs. 1 erster Satz und <span class="artref">Art. 66 Abs. 5 BGG</span> aufzuerlegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. Dezember 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>