<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-09-26-8C_645-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_645/2018 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. September 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Rain 53, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 14. August 2018 (VBE.2017.791). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 17. September 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. August 2018, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe, </div> <div class="para">dass die Feststellung des Sachverhalts abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen (<span class="artref">Art. 97 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/2" type="end"></artref>) nur gerügt werden kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Begründung sachbezogen sein muss, das heisst, die Beschwerde führende Partei hat sich gezielt mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=24.09.2018&amp;to_date=13.10.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">BGE 138 I 171</a> E. 1.4 S. 176<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=24.09.2018&amp;to_date=13.10.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">136 I 65</a></span> E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.); wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig ist oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> zustande gekommen ist und inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=24.09.2018&amp;to_date=13.10.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-I-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page19">BGE 135 I 19</a> E. 2.2.2 S. 22), </div> <div class="para">dass eine diesen Anforderungen genügende Beschwerdeschrift innert nicht erstreckbarer Rechtsmittelfrist (<span class="artref">Art. 47 Abs. 2 BGG</span>) eingereicht sein muss, </div> <div class="para">dass daher dem Gesuch des Beschwerdeführers um Edition der von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Buchhaltungsunterlagen mit anschliessender Fristansetzung zur Ergänzung der Beschwerdeschrift nicht stattgegeben werden kann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass es vielmehr an ihm selber gelegen hätte, sich zeitig um Einsicht in die Akten des Strafverfahrens zu bemühen (dazu s. <span class="artref">Art. 101 StPO</span>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht in Würdigung der Akten und in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen zur Überzeugung gelangte, der Beschwerdeführer habe bei der B.________ GmbH spätestens seit 2009 zumindest faktisch eine arbeitgeberähnliche Stellung im Sinne von <span class="artref">Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG</span> innegehabt, weshalb ihm die Verwaltung mit Einspracheentscheid vom 15. September 2017 für die Rahmenfristen ab dem 1. Juli 2010 und 1. Oktober 2014 zu Recht rückwirkend den Anspruch auf Arbeitslosentaggelder abgesprochen habe, </div> <div class="para">dass es die Angelegenheit für den vom Einspracheentscheid mit erfassten, davor liegenden Zeitraum ab Juni 2005 für nicht spruchreif erachtete und daher die Verwaltung anwies, für die Frage nach der Anspruchsberechtigung während der Rahmenfrist ab 1. Juni 2005 weitere Abklärungen zu treffen und hernach neu darüber zu verfügen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich das fehlende Zuwarten des kantonalen Gerichts auf den Abschluss der strafrechtlichen Untersuchung rügt; weshalb ein solches Zuwarten aus prozessualer Sicht zwingend gewesen sein soll, legt er indessen nicht dar, zumal das Versicherungsgericht die aus seiner Sicht für die Entscheidfindung erforderlichen Sachverhaltserhebungen selber getätigt hat und an die im Strafverfahren gewonnenen Erkenntnisse ohnehin nicht gebunden ist, </div> <div class="para">dass der Leistungsansprecher überdies eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts rügt, weil die Vorinstanz angeblich fälschlicherweise davon ausgegangen sei, er sei auch von der Zeit zwischen Mai 2009 bis März 2010 im Handelsregister als Gesellschafter eingetragen gewesen, </div> <div class="para">dass er es dabei unterlässt aufzuzeigen, inwiefern diese Feststellung für den Ausgang des Verfahrens vor Vorinstanz von entscheidwesentlicher Bedeutung gewesen sein soll, d.h. inwiefern in den zur Verweigerung eines Leistungsanspruchs per 1. Juli 2010 führenden Erwägungen 4.2 ff. darauf massgeblich abgestellt worden sein soll, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeschrift insgesamt den eingangs geschilderten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht zu genügen vermag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 26. September 2018 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünvogel </div> </div></body></html>