<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00030</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205365&amp;W10_KEY=13013564&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00030</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.09.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Quartierplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Amtlicher Quartierplan "Durst", Meilen; Projektierung eines teilweise in die Landwirtschaftszone hineinragenden Kehrplatzes im Kreuzungsbereich Raingässli/Durststrasse. Es besteht kein quartierplanrechtlicher Grundsatz, wonach Quartierstrassen durchgehend angelegt werden müssen. Die im Quartierplan vorgesehene Schliessung des Raingässli für den Durchgangsverkehr und die Ausgestaltung der Durststrasse als Stichstrasse sind zulässig. Gemäss dem Anhang der regierungsrätlichen Zugangsnormalien vom 9. Dezember 1987 muss bei Stichstrassen eine Kehrmöglichkeit gegeben sein. Da die Durststrasse als Zufahrtsstrasse eine grössere Zahl von Grundstücken erschliesst, erscheint die Erstellung eines angemessenen Kehrplatzes als sachgerecht (E. 3.2). Da das Quartierplanverfahren den bundesrechtlichen Anforderungen an ein Nutzungsplanungsverfahren genügend gerecht wird, insbesondere auch die Anforderungen von Art. 4 RPG vorliegend angemessen gewährleistet, erübrigt sich eine Bewilligung nach Art. 24 RPG, obwohl der Wendehammer zum Teil in die Landwirtschaftszone zu liegen kommt (E. 4.1-4.5). Der Grundeigentümer hat keinen Anspruch auf die Beibehaltung von mehreren Zufahrtsmöglichkeiten zu seinem Grundstück (E. 5). Abweisung (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSERHALB DER BAUZONEN">AUSSERHALB DER BAUZONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KEHRPLATZ">KEHRPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNG">MITWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERSTRASSE">QUARTIERSTRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRTSSTRASSE">ZUFAHRTSSTRASSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 7 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 148 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 148 ff. PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 RPG</span><br/><span class="gerade">§ 13 Abs. I StrassG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss vom 16. Juli 2002 setzte der Gemeinderat Meilen den amtlichen Quartierplan "Durst" fest. Dieser Beschluss wurde am 9. August 2002 im Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich publiziert.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen diesen Beschluss rekurrierten A und B an die Baurekurskommission II, welche den Rekurs am 23. November 2004 abwies und den angefochtenen Beschluss des Gemeinderates Meilen im geprÃ¼ften Umfang bestÃ¤tigte.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen den Rekursentscheid erhoben A und B am 20. Januar 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragten, es sei der Beschluss des Gemeinderates Meilen vom 16. Juli 2002 in Aufhebung des angefochtenen Entscheids der Baurekurskommission II insoweit aufzuheben, als er im Bereich der Liegenschaft Kat.-Nr. 01 einen Kehrplatz anordne, in Bezug auf die Liegenschaft Kat.-Nr. 01 einen Abzug fÃ¼r das erforderliche Land fÃ¼r den neuen Kehrplatz anordne, durch die Liegenschaft Kat.-Nr. 01 eine Verkehrsbaulinie im Abstand von 3,5 m ab dem neuen Kehrplatz anordne sowie mit der Unterbrechung des RaingÃ¤ssli im oberen Bereich eine ZufahrtsmÃ¶glichkeit zur Liegenschaft Kat.-Nr. 01 von der Luftstrasse her verunmÃ¶gliche; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission II beantragte am 8. Februar 2005 die Abweisung der Beschwerde. In seiner Beschwerdeantwort vom 30. MÃ¤rz 2005 stellte der Gemeinderat Meilen ebenfalls den Antrag, es sei die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden abzuweisen. Die Mitbeteiligten liessen sich nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><span class="MsoPageNumber"><b>2. </b></span><span class="MsoPageNumber"> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b> Das Beizugsgebiet des amtlichen Quartierplans "Durst" wird im Norden durch die Luftstrasse, im Osten durch die Plattenstrasse, im SÃ¼den durch die Rainstrasse und den Harbisweg sowie im Westen durch das RaingÃ¤ssli begrenzt. Gegenstand des Quartierplans ist unter anderem die strassenmÃ¤ssige Erschliessung der QuartierplangrundstÃ¼cke. Vorgesehen ist eine Erschliessung mit parallel zum gegen SÃ¼den bzw. den ZÃ¼richsee abfallenden Hang fÃ¼hrenden Quartierstrassen. Die GrundstÃ¼cke im Norden des Beizugsgebiets, wozu auch die Parzelle altKat.-Nr. 01 (im Quartierplan mit D bezeichnet) der BeschwerdefÃ¼hrenden gehÃ¶rt, sollen Ã¼ber die bestehende Durststrasse erschlossen werden. Da diese bereits zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt auf eine Breite von 6 m ausgebaut worden war, sollen lediglich ein Gehbereich von ca. 1,5 m abgetrennt sowie im Bereich der Kreuzung RaingÃ¤ssli/Durststrasse ein Kehrplatz erstellt werden. Das vertikal zum Hang verlaufende RaingÃ¤ssli, welches unstrittig nicht normaliengerecht ausgebaut ist, soll nicht ausgebaut werden. Es soll stattdessen an verschiedenen Stellen fÃ¼r den Fahrverkehr unterbrochen werden. Das mit einem Einfamilienhaus Ã¼berstellte GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden liegt in der Landwirtschaftszone. Es grenzt im SÃ¼den an die Durststrasse und im Osten an das RaingÃ¤ssli. Der strittige Kehrplatz soll teilweise auf die Parzelle der BeschwerdefÃ¼hrenden zu liegen kommen. Zudem soll mit dem Quartierplan auf diesem GrundstÃ¼ck eine Baulinie im Abstand von 3,5 m zum geplanten Kehrplatz festgesetzt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> Die BeschwerdefÃ¼hrenden wenden sich hauptsÃ¤chlich gegen den als Abschluss der Durststrasse geplanten Kehrplatz, den damit verbundenen Landabzug sowie die im Bereich des Kehrplatzes festgesetzte Baulinie. Sie machen diesbezÃ¼glich im Wesentlichen geltend, Erschliessungsanlagen (wozu auch der geplante Kehrplatz gehÃ¶re) seien ausserhalb der Bauzonen grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig. Sie dÃ¼rften lediglich dann errichtet werden, wenn die Voraussetzungen von Art. 24 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) erfÃ¼llt seien. Dies sei vorliegend klarerweise nicht der Fall, da der geplante Kehrplatz weder positiv noch negativ standortgebunden sei. Gegen die Erteilung einer Ausnahmebewilligung spreche Ã¼berdies eine seriÃ¶se InteressenabwÃ¤gung. Eine Wendenische sÃ¼dlich der Stichstrasse U3 wÃ¼rde eine technisch weit weniger aufwÃ¤ndige StÃ¼tzmauer seeseitig von maximal 1,9 m benÃ¶tigen, im Gegensatz zur projektierten Variante, welche auf dem GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden eine StÃ¼tzmauer von 2,8 m bedinge. Eine seeseitige Wendenische wÃ¤re damit kostengÃ¼nstiger. Der geplante Kehrplatz sei daher unzulÃ¤ssig. Daran nichts zu Ã¤ndern vermÃ¶chten die gemeinderÃ¤tlichen Umzonungsabsichten, deren Realisierung sich verzÃ¶gere, sodass mit einer Einzonung entgegen der Darstellung der Vorinstanz nicht demnÃ¤chst gerechnet werden kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung2">Hinzukomme, dass der geplante Kehrplatz gegenÃ¼ber dem heutigen Zustand im Bereich der Kreuzung RaingÃ¤ssli/Durststrasse gar keine Verbesserung bringe. Die nÃ¶tigen WendemanÃ¶ver kÃ¶nnten ebenso gut im Bereich der EinmÃ¼ndung der Durststrasse ins RaingÃ¤ssli oder am Ende der Durststrasse durchgefÃ¼hrt werden. Lastwagen wÃ¼rden dort bereits heute regelmÃ¤ssig wenden. Die VerhÃ¤ltnisse seien entgegen der Auffassung der Vorinstanz mit der Situation bei der EinmÃ¼ndung der neuen Quartierstrasse U6 ins RaingÃ¤ssli zu vergleichen. Ein Kehrplatz sei daher gar nicht erforderlich. Schliesslich entspreche die Dimensionierung des Kehrplatzes den Anforderungen der anwendbaren VSS-Normen nicht. Geplant sei ein sog. "symmetrischer Wendehammer" fÃ¼r 10 m lange Lastwagen. Ein solcher habe auf beiden Seiten je 2 m zusÃ¤tzliche Freihaltezone fÃ¼r den Ãberhang der Fahrzeuge aufzuweisen. Dessen erforderliche Breite betrage damit mindestens 19 m und nicht nur 15 m wie im Quartierplan vorgesehen. Ausserdem werde die erforderliche LÃ¤nge von 15 m talseits nicht eingehalten. Die maximale LÃ¤nge betrage dort nÃ¤mlich nur 10 m. Schliesslich werde auch der Wendekreis nicht eingehalten, weshalb ein Lastwagen ohne ManÃ¶vriertÃ¤tigkeit nicht wenden kÃ¶nne. Eine normaliengerechte Dimensionierung des Wendehammers wÃ¼rde indessen zu einem Ã¤sthetisch noch weniger befriedigenden Resultat fÃ¼hren.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden wenden sich schliesslich gegen die Unterbrechung des nÃ¶rdlichen Teils des RaingÃ¤ssli fÃ¼r den Fahrverkehr. Dadurch werde eine Zufahrt Ã¼ber das RaingÃ¤ssli zum Einfamilienhaus der BeschwerdefÃ¼hrenden ohne sachlichen Grund verunmÃ¶glicht. Diese Massnahme sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und rechtsungleich. Es bestehe ein Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrenden auf Beibehaltung dieser alternativen Zufahrt. Dies gelte umso mehr, als durch eine geringfÃ¼gige Verschiebung der geplanten Unterbrechung seewÃ¤rts erreicht werden kÃ¶nne, dass das GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden weiterhin von der Luftstrasse zugÃ¤nglich bleibe.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> Bei der Planfestsetzung kommt der QuartierplanbehÃ¶rde ein erhebliches prospektiv-technisches Ermessen zu, das von der RekursbehÃ¶rde nur mit ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼berprÃ¼fen ist. Wenn sich der festgesetzte Plan mit vernÃ¼nftigen GrÃ¼nden halten lÃ¤sst, setzt die Rekurskommission ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Gemeindeorgane, dies auch dann nicht, wenn andere Planvarianten mÃ¶glich und auch vertretbar wÃ¤ren (RB 1971 Nr. 53 = ZBl 73/1972, S. 148 = ZR 70 Nr. 41; RB 1973 Nr. 9 = ZBl 74/1973, S. 414 = ZR 72 Nr. 99; RB 1989 Nr. 63). Im Quartierplan mÃ¼ssen die Interessen der einzelnen GrundeigentÃ¼mer abgewogen, mÃ¶glichst ausgeglichen und mit den Ã¶ffentlichen Interessen in Einklang gebracht werden. Eine auf dieser Grundlage gefundene LÃ¶sung soll im Rekursverfahren nur dann geÃ¤ndert werden, wenn sich bei AbwÃ¤gung aller Vor- und Nachteile der Schluss aufdrÃ¤ngt, dass die von den Rekurrierenden verfochtene Variante jener gemÃ¤ss festgesetztem Quartierplan klar Ã¼berlegen ist. Die Baurekurskommission entscheidet im Rahmen der ÃberprÃ¼fung von QuartierplÃ¤nen nur dann frei, wenn es um die Beurteilung reiner Rechtsfragen geht.</p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht Ã¼berprÃ¼ft den angefochtenen Entscheid lediglich auf Rechtsverletzungen hin. Eine ErmessensÃ¼berprÃ¼fung steht ihm â ausser bei Ermessensmissbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung â nicht zu (§ 50 Abs. 1 und 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> Wie die Baurekurskommission II zu Recht anfÃ¼hrt, besteht kein quartierplanrechtlicher Grundsatz, wonach Quartierstrassen durchgehend angelegt werden mÃ¼ssen. Die im Quartierplan vorgesehene Schliessung des RaingÃ¤ssli fÃ¼r den Durchgangsverkehr und die Ausgestaltung der Durststrasse als Stichstrasse sind daher zulÃ¤ssig. Da das RaingÃ¤ssli keinen normaliengerechten Ausbaustandard aufweist und Ã¼berdies relativ steil und teilweise auch unÃ¼bersichtlich ist, erweist sich dieses Konzept in Ãbereinstimmung mit der Vorinstanz als sachgerecht. Dies wird von den BeschwerdefÃ¼hrenden denn grundsÃ¤tzlich auch nicht bestritten. GemÃ¤ss dem Anhang der regierungsrÃ¤tlichen Zugangsnormalien vom 9. Dezember 1987 muss bei Stichstrassen eine KehrmÃ¶glichkeit gegeben sein. Dass WendemanÃ¶ver im Bereich der Kreuzung Durststrasse/RaingÃ¤ssli bereits heute durchgefÃ¼hrt werden, mag zutreffen. Wie die Augenscheinfotos der Vorinstanz belegen, ist das RaingÃ¤ssli im Bereich der Kreuzung mit der Durststrasse jedoch sehr steil und fÃ¼r WendemanÃ¶ver in der Tat nicht geeignet. Da die Durststrasse als Zufahrtsstrasse eine grÃ¶ssere Zahl von GrundstÃ¼cken erschliesst, erscheint die Erstellung eines angemessenen Kehrplatzes als sachgerecht. Die Detailplanung der WendemÃ¶glichkeit, d.h. insbesondere deren genauer Lageort sowie die konkrete Ausgestaltung als Wendehammer oder Wendenische, liegt weitgehend im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der QuartierplanbehÃ¶rde. Wie der Beschwerdegegner geltend macht, wÃ¼rde eine Wendenische, wie sie die BeschwerdefÃ¼hrenden vorschlagen, die Erstellung eines Ã¼berhÃ¤ngenden Plateaus bedingen, was in Ã¤sthetischer Hinsicht nicht zu befriedigen vermÃ¶chte. DemgegenÃ¼ber erfordere der geplante Wendehammer eine StÃ¼tzmauer, welche sich ohne weiteres in den in diesem Bereich sehr steilen Hang einfÃ¼ge. Diese AusfÃ¼hrungen erscheinen plausibel. Mit der Vorinstanz ist festzustellen, dass die gewÃ¤hlte LÃ¶sung nicht als unzweckmÃ¤ssig bezeichnet werden kann. Quartierplanerische Massnahmen bedingen stets die AbwÃ¤gung verschiedener einander entgegenstehender Interessen der beteiligten GrundeigentÃ¼mer. Der projektierte Kehrplatz erfordert die Inanspruchnahme eines kleinen Teils des GrundstÃ¼cks der BeschwerdefÃ¼hrenden, was zu einem untergeordneten Landabzug fÃ¼hrt. Dass dieser Landabzug von 14 m<sup>2</sup> nicht zumutbar wÃ¤re, machen selbst die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht geltend.</p> <p class="Erwgung2">Was die gerÃ¼gten Dimensionen des geplanten Kehrplatzes betrifft, so bezeichnet die Vorinstanz diese zu Recht als knapp bemessen, aber vertretbar. In der Breite misst der Kehrplatz 15 m. Talseits ist ein Ãberhang fÃ¼r Lastwagen gewÃ¤hrleistet. Ein Freihaltebereich fÃ¼r den Ãberhang der Fahrzeuge fehlt nur bergseitig. Die erforderliche LÃ¤nge von 15 m ist entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden eingehalten. Bergseitig weist der Wendehammer sogar eine LÃ¤nge von fast 20 m auf. AnzufÃ¼gen ist, dass sich der Wendehammer an der projektierten Stelle auch grosszÃ¼giger ausgestalten liesse, was allerdings nicht im Interesse der BeschwerdefÃ¼hrenden sein kann, wÃ¼rde dies doch einen noch grÃ¶sseren Landabzug zulasten ihrer Parzelle bedeuten. Sie stellen denn auch keinen entsprechenden Antrag. Die Frage der Dimensionierung des Kehrplatzes kann jedoch letztlich offen bleiben. WÃ¼rde das Gericht nÃ¤mlich zum Schluss kommen, dass der Wendehammer grosszÃ¼giger zu dimensionieren und die angefochtene Festlegung dementsprechend zu Ã¼berarbeiten sei, so liefe dies â unter der Voraussetzung, dass der Wendehammer an der besagten Stelle als zulÃ¤ssig betrachtet wird â auf eine reformatio in peius im Sinne von § 63 Abs. 2 VRG hinaus, was unzulÃ¤ssig ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b> Das GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden liegt zusammen mit drei anderen Parzellen im Gebiet "Luft" im Nordwesten des Beizugsgebiets in der Landwirtschaftszone. Der geplante Kehrplatz kommt teilweise auf das GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden und damit unstrittig nicht vollumfÃ¤nglich in die Bauzone, sondern teilweise in die Landwirtschaftszone zu liegen.</p> <p class="Erwgung2">Die Gemeinde beabsichtigt, die betreffenden vier Parzellen der Wohnzone zuzufÃ¼hren. Diese Einzonungsabsichten sind zwar unbestritten. Feststeht jedoch auch, dass eine vom Gemeinderat ausgearbeitete und bereits gemÃ¤ss § 7 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) aufgelegte Vorlage fÃ¼r eine ZonenplanÃ¤nderung nach Auskunft des Beschwerdegegners der Gemeindeversammlung nach wie vor nicht vorgelegt wurde. Die Situation ist damit trotz der Dauer des laufenden Rechtsmittelverfahrens unverÃ¤ndert. Von einer unmittelbar bevorstehenden und ohne weiteres in Rechtskraft erwachsenden Einzonung kann demzufolge wohl nicht ausgegangen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b> Zutreffend ist, dass grundsÃ¤tzlich keine Quartierplananlagen ausserhalb der Bauzone erstellt werden dÃ¼rfen. GemÃ¤ss Praxis des Bundesgerichts soll eine Strasse, welche die Funktion hat, Land in der Bauzone zu erschliessen, grundsÃ¤tzlich durch das Siedlungsgebiet fÃ¼hren und nicht Land in der Landwirtschaftszone beanspruchen. In der Regel wird fÃ¼r eine solche Strasse die Standortgebundenheit ausserhalb der Bauzone verneint, und zwar auch dann, wenn im fraglichen Bereich bereits eine â fÃ¼r den neuen Zweck aber ungenÃ¼gende â Strasse besteht (BGE 118 Ib 497 E. 4c.). Ebenfalls nicht strittig ist daher, dass die Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG im vorliegenden Fall nicht erfÃ¼llt wÃ¤ren. In ihren Vernehmlassungen berufen sich sowohl die Vorinstanz als auch der Beschwerdegegner indessen auf die Rechtsprechung des Bundes- und des Verwaltungsgerichts, gemÃ¤ss welcher es sich beim Strassenprojektierungsverfahren um ein Nutzungsplanungsverfahren im Sinne von Art. 14 ff. RPG handle, weshalb eine Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG nicht erforderlich sei. Die strittige Kehrplatzfestlegung sei zwar nicht direkt Gegenstand eines Strassenprojekts, sondern eines Quartierplans. Mit dem angefochtenen Quartierplan seien die wesentlichen Parameter der StrassenfÃ¼hrung und -dimensionierung festgesetzt worden, sodass dem Quartierplan der Charakter eines Sondernutzungsplans im Sinne der erwÃ¤hnten Rechtsprechung zukomme. Die Festlegung des Kehrplatzes sei somit Teil des Sondernutzungsplans, weshalb es auch unter diesem Aspekt zulÃ¤ssig sei, dass die Gemeinde das GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden beplant habe, obwohl dieses heute noch in der Landwirtschaftszone liege.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b> Das Bundesgericht hat in BGE 117 Ib 35 E. 2 das Strassenprojektierungsverfahren des Kantons ZÃ¼rich in der Tat als Nutzungsplanungsverfahren im Sinne von Art. 14 ff. RPG anerkannt und erwogen, dass in diesem Fall eine Bewilligung gemÃ¤ss Art. 24 RPG nicht erforderlich sei, weil gemÃ¤ss § 309 Abs. 2 PBG die Festsetzung und Genehmigung von Projekten fÃ¼r Verkehrsanlagen durch das zustÃ¤ndige Organ die baurechtliche Bewilligung einschliesse. In einem darauf folgenden Verfahren hatte das Verwaltungsgericht zu prÃ¼fen, ob auch das Festsetzungsverfahren fÃ¼r Gemeindestrassen als Nutzungsplanungsverfahren anerkannt werden kÃ¶nne. Das Gericht bejahte dies nicht grundsÃ¤tzlich, stellte jedoch fest, dass der vom zustÃ¤ndigen Gemeinderat festgesetzte Strassenplan in casu einen Sondernutzungsplan darstelle, welcher durch das gleichzeitig verabschiedete Bauprojekt verwirklicht werden solle, und eine Bewilligung gemÃ¤ss Art. 24 RPG daher nicht erforderlich sei (vgl. VGr, 16. November 2001, VB.2001.00178).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b> Nach dem Gesagten ist im vorliegenden Fall demnach zu prÃ¼fen, ob das Quartierplanverfahren als Nutzungsplanungsverfahren im Sinne von Art. 14 ff. RPG anerkannt werden kann, mit der Folge, dass fÃ¼r den strittigen Kehrplatz keine Bewilligung gemÃ¤ss Art. 24 RPG erforderlich wÃ¤re. Nach der zitierten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ergeben sich die bundesrechtlichen Anforderungen dafÃ¼r aus Art. 4 RPG, welcher ein Mitwirkungsverfahren verlangt, aus Art. 26 RPG, wonach NutzungsplÃ¤ne und ihre Anpassungen durch eine kantonale BehÃ¶rde zu genehmigen sind, sowie aus Art. 33 RPG, welcher Anforderungen an den durch die Kantone zu gewÃ¤hrleistenden Rechtsschutz aufstellt.</p> <p class="Urteilstext">Ohne weiteres erfÃ¼llt sind beim Quartierplanverfahren nach zÃ¼rcherischem Recht die letzteren beiden Anforderungen, nÃ¤mlich die Genehmigung durch eine kantonale BehÃ¶rde sowie die GewÃ¤hrleistung eines bundesrechtskonformen Rechtsschutzes. Der vom Gemeinderat festgesetzte Quartierplan ist vom Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich genehmigen zu lassen (vgl. § 34 der Quartierplanverordnung vom 18. Januar 1978). Ausser Frage steht darÃ¼ber hinaus, das der durch das Verwaltungsrechtspflegegesetz gewÃ¤hrleistete Rechtsschutz den Anforderungen von Art. 33 RPG genÃ¼gt (vgl. BGE 114 Ia 233). Fraglich ist im Falle des vorliegenden Quartierplanverfahrens einzig, ob die Anforderungen an ein Mitwirkungsverfahren im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RPG erfÃ¼llt seien. Nach dieser Bestimmung sorgen die mit Planungsaufgaben betrauten BehÃ¶rden dafÃ¼r, dass die BevÃ¶lkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann. Mitwirkung im Sinne dieser Bestimmung bedeutet, dass eigene Meinungen und VorschlÃ¤ge im Entwurfsstadium eingebracht werden kÃ¶nnen und die planenden BehÃ¶rden sich damit materiell auseinandersetzen, ohne dass jedoch ein Anspruch auf individuelle Beantwortung jeder Mitwirkungseingabe bestÃ¼nde. Der Anspruch auf Mitwirkung ist nicht formeller Natur. FÃ¼r untergeordnete PlanÃ¤nderungen kann die Mitwirkung daher zulÃ¤ssigerweise unterbleiben. Ãber die konkrete Ausgestaltung der Mitwirkung entscheidet der kantonale Gesetzgeber (vgl. VGr, 23. Juni 2005, VB.2004.00533).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b> Was das Quartierplanverfahren anbelangt, so schreibt das PBG in § 148 zunÃ¤chst vor, dass der Einleitungsbeschluss Ã¶ffentlich bekannt zu machen und den GrundeigentÃ¼mern des Beizugsgebiets schriftlich mitzuteilen ist. Nach Erstellung eines Quartierplanentwurfs durch die QuartierplanbehÃ¶rde werden die betroffenen GrundeigentÃ¼mer und, wenn diesbezÃ¼gliche Ãnderungen vorgesehen sind, die aus Dienstbarkeiten, Grundlasten oder vorgemerkten persÃ¶nlichen Rechten Berechtigten durch schriftliche Mitteilung zu einer Verhandlung (erste Quartierplanversammlung) eingeladen. An dieser Verhandlung wird der Entwurf erlÃ¤utert, und es werden die WÃ¼nsche und Anregungen der Beteiligten entgegengenommen, was innerhalb von 30 Tagen schriftlich nachgeholt werden kann (§ 152 PBG). Der entsprechend Ã¼berarbeitete Entwurf wird fÃ¼r die Beteiligten erneut aufgelegt und es wird zu einer zweiten Verhandlung eingeladen (§ 154 PBG). Innerhalb gewisser vom Gesetz festgelegter Fristen steht den Beteiligten nun die MÃ¶glichkeit zur Stellung von Begehren offen (§ 155 PBG). AnlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung wird der Ã¼berarbeitete Entwurf erlÃ¤utert und zu den verschiedenen Begehren Stellung genommen. Der anschliessend an dieses Bereinigungsverfahren von der QuartierplanbehÃ¶rde (Gemeinderat) festgesetzte Quartierplan wird Ã¶ffentlich bekannt gemacht und den Beteiligten schriftlich mitgeteilt (§ 158 Abs. 1 PBG). Ausserdem wird der Quartierplan wÃ¤hrend der Rekursfrist Ã¶ffentlich aufgelegt (§ 158 Abs. 2 PBG).</p> <p class="Urteilstext">Wie diese AusfÃ¼hrungen zeigen, gewÃ¤hrleistet die gesetzliche Regelung die umfassende Mitwirkung der beteiligten GrundeigentÃ¼mer sowie sÃ¤mtlicher aus Dienstbarkeiten, Grundlasten oder vorgemerkten persÃ¶nlichen Rechten Berechtigten, sofern diese dinglichen Rechte von einer Ãnderung betroffen sind. Keine umfassende Mitwirkung an einem Quartierplanverfahren ist indessen fÃ¼r die breite Ãffentlichkeit vorgesehen. Insbesondere sieht das Quartierplanverfahren im Gegensatz zum Festsetzungsverfahren fÃ¼r Richt- und NutzungsplÃ¤ne keine MÃ¶glichkeit fÃ¼r jedermann vor, sich vor der Planfestsetzung bei der verfÃ¼genden Instanz zum Planinhalt zu Ã¤ussern (vgl. § 7 Abs. 2 PBG). GewÃ¤hrleistet ist indessen die Orientierung der Ãffentlichkeit Ã¼ber die Einleitung eines Quartierplans und dessen Beizugsgebiet sowie die Kenntnisnahme des Inhalts des festgesetzten Quartierplans.</p> <p class="Urteilstext">Die Frage, ob diese gesetzliche Regelung den bundesrechtlichen Anforderungen an ein Nutzungsplanungsverfahren hinsichtlich Mitwirkung der BevÃ¶lkerung in jedem Fall genÃ¼gt, kann offen bleiben. Bei der vorliegend strittigen Festsetzung geht es nicht etwa um eine Strasse, welche ausserhalb der Bauzone realisiert werden soll, sondern lediglich um einen Wendehammer einer kleinen Stichstrasse, welcher mehrheitlich in der Bauzone liegt und lediglich zu ungefÃ¤hr einem Drittel in die Landwirtschaftszone hineinragt. Es handelt sich demnach um eine untergeordnete PlanÃ¤nderung ohne Ã¶ffentliches Interesse. Dies gilt umso mehr, als das betroffene GrundstÃ¼ck in der Landwirtschaftzone bereits mit einem Wohnhaus Ã¼berbaut und damit zonenwidrig genutzt wird. Unter diesen Voraussetzungen ist die im Quartierplanverfahren vorgesehene Mitwirkung als ausreichend zu beurteilen, kann die Mitwirkung der BevÃ¶lkerung doch bei untergeordneten PlanÃ¤nderungen nach der vorgÃ¤ngig zitierten Rechtsprechung sogar vollstÃ¤ndig unterbleiben. Dementsprechend sieht auch § 13 Abs. 1 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 fÃ¼r das Strassenprojektierungsverfahren vor, dass sowohl Orientierungsversammlung als auch Ã¶ffentliche Auflage zur Stellungnahme bei Projekten von untergeordneter Bedeutung unterbleiben kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Die Regelung des Planungs- und Baugesetzes hinsichtlich des Quartierplanverfahrens ist somit â zumindest im Falle der vorliegenden untergeordneten PlanÃ¤nderung â als hinreichende Konkretisierung von Art. 4 RPG zu wÃ¼rdigen. Der vorliegende Quartierplan kann daher diesbezÃ¼glich als Sondernutzungsplan im Sinne der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts qualifiziert werden, sodass sich eine Bewilligung nach Art. 24 RPG entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden als nicht erforderlich erweist. Dass ein kleiner Teil des Wendehammers in die Landwirtschaftszone zu liegen kommt, ist somit nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b> Zusammenfassend erweisen sich die gegen den projektierten Kehrplatz gerichteten EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrenden als unbegrÃ¼ndet. Weshalb die Baulinienziehung im Bereich des zum StrassenkÃ¶rper zugehÃ¶rigen Wendehammers unzulÃ¤ssig oder unzweckmÃ¤ssig sein sollte, ist nicht ersichtlich und wird von den BeschwerdefÃ¼hrenden auch nicht begrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Dass das RaingÃ¤ssli auch im oberen Teil nicht genÃ¼gend ausgebaut ist und ein starkes GefÃ¤lle aufweist, ist unbestritten. Der Baurekurskommission II ist daher darin beizupflichten, dass das RaingÃ¤ssli als Zufahrt wenig geeignet wÃ¤re und es daher als zweckmÃ¤ssig erscheint, die Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrenden nur noch Ã¼ber die Durststrasse zu erschliessen, zumal kein Anspruch eines GrundeigentÃ¼mers auf die Beibehaltung von mehreren ZufahrtsmÃ¶glichkeiten besteht. Damit erweist sich auch dieser Einwand als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Verfahrenskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Diese sind ausserdem zu verpflichten, dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner zugunsten der Quartierplanrechnung eine angemessene EntschÃ¤digung auszurichten (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'650.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden verpflichtet, dem Beschwerdegegner innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids zugunsten der Quartierplanrechnung eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.-- (inkl. MWSt.) zu bezahlen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>