<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00027</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105963&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00027</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.02.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Bezirksrat ist - entgegenstehende kommunalrechtliche Personalbestimmungen vorbehalten - befugt, die rechtswidrige Kündigung eines Arbeitsverhältnisses durch die Gemeinde rückgängig zu machen. Erweist sich demgegenüber die Kündigung nach Auffassung des Verwaltungsgerichts als rechtmässig, so beginnt die Kündigungsfrist in der Regel erst ab Zustellung des Verwaltungsgerichtsentscheids zu laufen.<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts und Beschwerdelegitimation der Gemeinde (E. 1). Befugnis des Verwaltungsgerichts zur Wiederherstellung einer zu Unrecht aufgehobenen Kündigungsverfügung (E. 2). Keine Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens wegen inzwischen erfolgter Kündigung durch den Arbeitnehmer (E. 3). Befugnis der Rekursinstanz zur Aufhebung der Kündigung, sofern nicht im kommunalen Personalrecht der Anspruch auf Weiterbeschäftigung beseitigt und auf Entschädigung beschränkt ist (E. 4). Keine sinngemässe Anwendung des kantonalen Personalrechts, wenn die kommunalen Bestimmungen über die Kündigung lückenlos sind (E. 5). Keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör und der Begründungspflicht bei der Kündigung (E. 6). Keine Unverhältnismässigkeit der Kündigung (E. 7). Beginn der Kündigungsfrist - sofern das materielle Recht nicht lediglich einen Anspruch auf Entschädigung vorsieht - mit Zustellung des abweisenden Rekursentscheids bzw. bei Aufhebung der Kündigung durch die Rekursinstanz mit Zustellung des die Kündigung wieder herstellenden Beschwerdeentscheids (E. 8).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNG">ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFHEBUNG">AUFHEBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNGSFRIST">KÃNDIGUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDEREINSTELLUNG">WIEDEREINSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 18 lit. III PG</span><br/><span class="gerade">§ 19 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 10 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 27 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 18 VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Beschluss des Stadtrats X vom 17. Februar 1999 wurde A als Verwaltungs­mitarbeiterin fÃ¼r das "......-Kafi" der Gemeinschafts- und Freizeitanlage T eingestellt mit Stellenantritt am 1. MÃ¤rz 1999. Die Anstellung erfolgte im Ã¶ffentlichrechtlichen Arbeits­verhÃ¤ltnis gemÃ¤ss § 3 Abs. 2 der Besoldungsver­ordnung der Stadt X vom 30. MÃ¤rz 1987 mit seitherigen Ãnderungen (BesVO). Mit Beschluss vom 17. April 2000, brieflich mitge­teilt am 20. April 2000, kÃ¼ndigte der Stadtrat X das AnstellungsverhÃ¤ltnis auf den 31. Juli 2000.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese KÃ¼ndigung erhob A am 18. Mai 2000 Rekurs an den Bezirksrat mit dem Antrag auf Aufhebung der KÃ¼ndigung. Der Bezirksrat hiess das Rechtsmittel am 31. August 2000 gut, im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung, dass aufgrund einer Verwei­sung in der stÃ¤dtischen Besoldungsverordnung das (kantonale) Personalgesetz vom 27. September 1998 (PG) und die Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG) zur Anwendung gelangten; die dortigen formalen Anforderungen an eine KÃ¼ndigung habe der Stadtrat missachtet, indem er der Arbeitnehmerin keine BewÃ¤h­rungs­frist eingerÃ¤umt und vor der KÃ¼ndigung keine formgerechte Mitarbeiterbeurteilung stattge­funden habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 4. Oktober 2000 liess die Stadt X dem Verwal­tungsge­richt beantragen, unter Aufhebung des Rekursentscheids die RechtsgÃ¼ltigkeit der KÃ¼ndi­gung per 31. Juli 2000 festzustellen und der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu ertei­len, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zur BegrÃ¼ndung wurde in rechtlicher Hinsicht insbesondere vorgebracht, der Be­zirksrat sei rechtsirrtÃ¼mlich von der Anwendbarkeit der kantonalrechtlichen Bestimmungen ausgegangen. Die KÃ¼ndigung sei sachlich begrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A liess am 11. Dezember 2000 Abweisung der Beschwerde beantra­gen, unter Ko­s­ten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit separaten Eingaben vom 9. Januar 2001 teilten die Parteien dem Verwaltungs­gericht mit, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis durch KÃ¼ndigung der Beschwerdegegnerin vom 15. Dezember 2000 auf den 15. Dezember 2000 aufgelÃ¶st worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die Beschwerde richtet sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (in der Fassung vom 8. Juni 1997; VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig. Da Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeu­tung zu entscheiden sind, ist der Entscheid gemÃ¤ss § 38 Abs. 3 VRG unabhÃ¤ngig vom Streitwert von der Kammer zu fÃ¤llen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Rekursentscheid betrifft die PersonalfÃ¼hrung der Gemeinde und damit eine von der BeschwerdefÃ¼hrerin wahrzunehmende Aufgabe; sie ist deshalb gemÃ¤ss § 21 lit. b VRG zur Beschwerde berechtigt (vgl. RB 1998 Nr. 13).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. HÃ¤lt das Verwaltungsgericht eine KÃ¼ndigung fÃ¼r nicht gerechtfertigt, so stellt es dies gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG fest und bestimmt die EntschÃ¤digung, welche das Gemein­wesen zu entrichten hat. Diese Bestimmung bedeutet, dass das Verwaltungsgericht keine Wiedereinstellung anordnen kann; die Wiederherstellung einer im Rekursverfahren zu Un­recht aufgehobenen KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung ist ihm hingegen nicht verwehrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die Parteien werfen die Frage auf, ob mit der KÃ¼ndigung des Anstellungsver­hÃ¤ltnisses per 15. Dezember 2000 das Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden sei, was zu verneinen ist. Die BeschwerdefÃ¼hrerin will die RechtsgÃ¼ltigkeit der KÃ¼ndigung per 31. Juli 2000 festgestellt haben. An einer solchen Feststellung ist sie weiterhin interessiert, nachdem sie die Beschwerdegegnerin trotz Anfechtung der KÃ¼ndigung auch nach dem Be­zirksratsentscheid vom 31. August 2000 nicht mehr beschÃ¤ftigt, die Besoldung aber min­des­tens bis Ende November ausbezahlt und sich zugleich die RÃ¼ckforderung vor­behalten hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe ungeachtet der Frage, ob die KÃ¼ndigung rechtmÃ¤ssig sei, nicht Ã¼ber die Kompetenz zu deren Aufhebung verfÃ¼gt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie das Verwaltungsgericht schon verschiedentlich erkannt hat, ist die Rekursin­stanz gemÃ¤ss § 27 VRG - und weil eine § 80 Abs. 2 VRG entsprechende Bestimmung fÃ¼r das Rekursverfahren fehlt - zur Aufhebung einer personalrechtlichen Anordnung befugt und kann deshalb die Gutheissung eines Rekurses gegen die AuflÃ¶sung eines Arbeits­ver­hÃ¤ltnis­ses dessen WeiterfÃ¼hrung zur Folge haben. Diese Folge ist jedoch nicht zwingend. I</span>n vielen FÃ¤llen kann die Aufhebung der KÃ¼n­digung oder fristlosen Entlassung und die Anordnung der Wiedereinstellung auf Grund des Zeitablaufs, der persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnis­se der Betei­ligten oder anderer UmstÃ¤nde un­zweck­mÃ¤ssig sein (VGr, 6. Dezember 2000, DR.2000.00002; VGr, 8. Juli 1998, PB.98.00002; VGr, 3. November 1999; DR.99.00003), und kann deshalb die Rekursinstanz, der grundsÃ¤tzlich auch die Ermessenskontrolle zu­steht, auf die Anordnung der Wiedereinstellung verzichten. Im Fall eines solchen Verzichts kann die EntschÃ¤digung bereits im Rekursverfahren festgesetzt werden (Bea Rotach Tom­schin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechts­pflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 452 Fn 82; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 215). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin unter Hinweis auf Hans Rudolf Thalmann (Kom­men­tar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., X 2000, § 72 N. 6.2.2) und Fritz Lang (Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 67) geÃ¤usserte Kri­tik an dieser Rechtsprechung rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Thalmann stÃ¼tzt seine Auffassung, dass der zu Unrecht Entlassene keinen Anspruch auf Wiedereinsetzung in ein Amt besitze, auf einen Entscheid des Verwaltungsgerichts (RB 1995 Nr. 21), der sich (noch vor dem Inkrafttreten des revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetzes am 1. Ja­nuar 1998) mit der Frage befasst, ob eine Verletzung des GehÃ¶rsanspruchs zur UngÃ¼ltigkeit der KÃ¼ndigung fÃ¼hrt, wobei diese Frage unter dem Gesichtswinkel der mittlerweile in § 80 Abs. 2 VRG neu geregelten verwaltungsgerichtlichen Entscheidungsbefugnis erÃ¶rtert wird; zur Kompetenz der RekursbehÃ¶rde, eine KÃ¼ndigung aufzuheben, Ã¤ussert sich jener Ent­scheid nicht. Lang wiederum Ã¤ussert sich zum kantonalen Personalgesetz, das in § 18 Abs. 3 einen Anspruch auf Wiedereinstellung (implizit) verneint. Wenn die Beschwerde­fÃ¼h­rerin geltend macht, die MÃ¶glichkeit, von der Rekursinstanz zur WeiterbeschÃ¤ftigung eines zu Unrecht entlassenen Arbeitnehmers verpflichtet zu werden, verletze ihre Befugnis, ihr Personalrecht selbstÃ¤ndig zu regeln, so Ã¼bersieht sie, dass sie in gleicher Weise, wie das der Kanton in § 18 Abs. 3 PG getan hat, in ihrem eigenen Personalrecht den Anspruch auf Wiedereinstellung beseitigen und statt dessen nur einen solchen auf EntschÃ¤digung vorse­hen kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Laut § 1 lit. a Abs. 2 BesVO ist, wenn die Verordnung keine Regelung enthÃ¤lt, das Personalrecht des Kantons sinngemÃ¤ss anzuwenden. Die Anwendung des kantonalen Per­sonal­rechts setzt damit voraus, dass eine personalrechtliche Frage, die einer Entschei­dung bedarf, im kommunalen Personalrecht nicht geregelt wird, es also lÃ¼ckenhaft ist. Be­vor eine solche UnvollstÃ¤ndigkeit bzw. LÃ¼cke angenommen werden darf, ist durch Ausle­gung zu ermitteln, ob das Fehlen einer ausdrÃ¼cklichen Anordnung nicht eine bewusst ne­ga­tive Ant­wort des Gesetzes bedeutet, das heisst ein sogenanntes qualifiziertes Schweigen dar­stellt, oder ob dem Gesetz eine stillschweigende Anordnung zu entnehmen ist (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 192 ff.). Jedenfalls darf nicht schon immer dann, wenn eine Regel des kantonalen Per­so­nalrechts im kommunalen Recht keine Entsprechung hat, eine durch die sinngemÃ¤sse An­wendung des kantonalen Rechts zu behebende UnvollstÃ¤ndigkeit angenommen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 9 Abs. 2 BesVO endet das AnstellungsverhÃ¤ltnis unter anderem mit der KÃ¼ndigung, welche beidseitig auf das Ende des dritten der KÃ¼ndigung folgenden Mo­nats erfolgen kann. Damit wird die KÃ¼ndigung neben der Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist von keinen weiteren formellen oder materiellen Voraussetzungen abhÃ¤ngig gemacht. Sol­che ergeben sich lediglich daraus, dass die Gemeinde als Ã¶ffentlichrechtliche Arbeitgeberin an verfassungsrechtliche Grundprinzipien wie das WillkÃ¼rverbot, die GrundsÃ¤tze der Ver­hÃ¤lt­nismÃ¤ssigkeit sowie von Treu und Glauben sowie in verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht des rechtlichen GehÃ¶rs gebunden ist. Diese Regelung ist lÃ¼ckenlos und erfordert keinen RÃ¼ck­griff auf kantonales Recht. Wenn die Gemeinde neben einer KÃ¼ndigungsfrist und den ver­fassungsrechtlichen Schranken auf einen weitergehenden KÃ¼ndigungsschutz verzichtet hat, so liegt darin ein qualifiziertes Schweigen und besteht weder Raum noch Notwendigkeit, den weitergehenden KÃ¼ndigungsschutz des kantonalen Personalrechts anzuwenden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der RÃ¼ckgriff des Bezirksrats auf § 19 PG, wonach die AnstellungsbehÃ¶rde vor einer KÃ¼ndigung im Zusammenhang mit Leistung und Verhalten eine BewÃ¤hrungsfrist von lÃ¤ngstens sechs Monaten einrÃ¤umt und die VorwÃ¼rfe, die zur KÃ¼ndigung Anlass geben, durch eine Mitarbeiterbeurteilung zu belegen sind, erweist sich damit als rechtsirrtÃ¼mlich. Dasselbe gilt fÃ¼r die weiteren vom Bezirksrat angewandten kantonalrechtlichen Vorschrif­ten von § 18 VVPG. Eine solche integrale Anwendung des kantonalen Rechts hat der kom­munale Verordnungsgeber, der auf das kantonale Recht nur insofern verweist, als das ei­ge­ne Recht keine Regelung enthÃ¤lt, offen­kundig nicht angestrebt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Sind die besonderen Verfahrensvorschriften des kantonalen Personalrechts bei KÃ¼ndigungen nicht anwendbar, so stellt sich in verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht nur die Frage, ob die KÃ¼ndigung den Anforderungen genÃ¼gt, die sich aus den Bestimmungen des Ver­waltungsrechtspflegegesetzes bzw. verfassungsrechtlichen Verfahrensgarantien ergeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Das Verwaltungsgericht hat in RB 1995 Nr. 21 den GehÃ¶rsanspruch bei einer or­dentlichen KÃ¼ndigung konkretisiert (E. 2). Es hielt unter anderem fest, dass an die Ge­wÃ¤h­rung des rechtlichen GehÃ¶rs bei der ordentlichen KÃ¼ndigung nicht allzu strenge An­forde­run­gen gestellt werden dÃ¼rften. Anders als beim Disziplinarverfahren wÃ¼rden der be­troffe­nen Person bei der ordentlichen KÃ¼ndigung keine schuldhaften Pflichtverletzungen vorge­worfen, sondern es gÃ¤ben andere objektive und triftige GrÃ¼nde wie etwa mangelhafte FÃ¤­hig­keiten und Leistungen den Ausschlag. Es sei in aller Regel weder angezeigt noch Ã¼b­lich, vor dem Aussprechen einer ordentlichen KÃ¼ndigung ein eigentliches Untersu­chungs­verfahren Ã¼ber die QualitÃ¤t der Arbeitsleistung durchzufÃ¼hren. Vielmehr mÃ¼sse es grund­sÃ¤tzlich genÃ¼gen, wenn eine negative Leistungsbeurteilung durch den Vorgesetzten vor­liege, diese dem Betroffenen erÃ¶ffnet und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Anforderungen hat die BeschwerdefÃ¼hrerin auf das Ganze gesehen erfÃ¼llt. Bereits bei der Mitarbeiterbeurteilung vom 7. Januar 2000 wurde der Beschwer­degegnerin erÃ¶ffnet, dass ihre Arbeit als den Anforderungen nur knapp genÃ¼gend beurteilt wurde und insbesondere ihre Initiative, ihre TeamfÃ¤higkeit und ihr Verhalten gegenÃ¼ber Mitarbeiten­den und Vorgesetzten mit "D", das heisst "klar unter den Anforderungen" lie­gend bewertet. In der Folge fanden am 23. Februar und 29. MÃ¤rz 2000 weitere GesprÃ¤che mit ihrem di­rekten Vorgesetzten sowie dem Schulvorsteher statt, wobei ihr MÃ¤n­gel bei der Arbeitsor­ganisation und erneut ihr Umgangston vorgehalten wurden; bei der Besprechung vom 29. MÃ¤rz 2000 wurde ihr zudem die KÃ¼ndigung nahe gelegt und ihr von ihren Vorgesetzten mitgeteilt, dass sie dem Stadtrat die AuflÃ¶sung des Anstellungver­hÃ¤lt­nisses beantragen wÃ¼rden. Damit ist das rechtliche GehÃ¶r im Hinblick auf die KÃ¼ndigung hinreichend ge­wÃ¤hrleistet worden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit wie hier keine besonderen Bestimmungen gelten, richten sich die Anfor­derungen zur BegrÃ¼ndung einer KÃ¼ndigung nach § 10 Abs. 2 VRG. BezÃ¼glich der Aus­fÃ¼hr­­lichkeit einer BegrÃ¼ndung lassen sich keine allgemeinen Regeln aufstellen, sondern die Anforderungen richten sich nach den UmstÃ¤nden des Einzelfalls und den Interessen des Betroffenen. Die BegrÃ¼ndung einer Anordnung erscheint als angemessen, wenn sie so ab­gefasst ist, dass sich der Betroffene Ã¼ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft zu geben und allenfalls in voller Kenntnis der GrÃ¼nde ein Rechtsmittel zu ergreifen vermag; in diesem Sinn mÃ¼ssen wenigstens kurz die Ãberlegungen genannt sein, von denen sich die BehÃ¶rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stÃ¼tzt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 39 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Soweit auf Grund der Akten ersichtlich, ist zwar der Stadtratsbeschluss vom 17. April 2000, in dessen ErwÃ¤gungen die KÃ¼ndigung eingehend begrÃ¼ndet wird, der Be­schwerdegegnerin nicht direkt erÃ¶ffnet worden, sondern wurde sie am 20. April 2000 durch separates Schreiben orientiert. In diesem Brief wurde in­dessen auf die Besprechung vom 29. MÃ¤rz 2000 verwiesen und ausgefÃ¼hrt, dass eine weite­res Zusammenarbeit als unzumut­bar erscheine. Obwohl nicht einzusehen ist, weshalb der Beschwerdegegnerin nicht der begrÃ¼ndete Stadtratsbeschluss vom 17. April 2000 erÃ¶ffnet worden ist, wurden mit dem Hinweis auf das GesprÃ¤ch vom 29. MÃ¤rz 2000 die GrÃ¼nde der KÃ¼ndigung (knapp) hinrei­chend dargelegt; ob sie zutreffen, ist eine andere Frage und im Zusammenhang mit der sachlichen BegrÃ¼ndet­heit der KÃ¼ndigung zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. a) Wie erwÃ¤hnt macht § 9 Abs. 2 BesVO die KÃ¼ndigung neben der Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist von keinen weiteren materiellen Voraussetzungen abhÃ¤ngig, doch hat die Gemeinde als Ã¶ffentlichrechtliche Arbeitgeberin verfassungsrechtliche Schranken wie das WillkÃ¼rverbot, die GrundsÃ¤tze der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit sowie von Treu und Glauben zu beachten. Unter diesem Gesichtswinkel mÃ¼ssen die GrÃ¼nde, die zur KÃ¼ndigung Anlass geben, von einem gewissen Gewicht sein. Allerdings ist nicht erforderlich, dass sie die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses als unzumutbar erscheinen lassen; es reicht aus, wenn die WeiterbeschÃ¤ftigung des betreffen­den Angestellten dem Ã¶ffentlichen Interesse, insbe­sondere demjenigen an einer gut funktio­nierenden Verwaltung, widerspricht (Matthias Mi­chel, Beamtenstatus im Wandel, ZÃ¼rich 1998, S. 299). Es mÃ¼ssen sachliche, vertretbare GrÃ¼nde sein (Tobias Jaag, Das Ã¶ffentlichrechtliche DienstverhÃ¤ltnis im Bund und im Kan­ton ZÃ¼rich â ausgewÃ¤hlte Fragen, ZBl 95/1994, S. 463; RB 1995 Nr. 29 E. 1), so dass die Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht als WillkÃ¼rakt erscheint (Hermann Schroff/ Da­vid Gerber, Die Beendigung der DienstverhÃ¤ltnisse in Bund und Kantonen, St. Gallen 1985, S. 80). Nach dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit muss die KÃ¼ndi­gung erstens ein geeignetes Mittel zur ProblemlÃ¶sung sein, muss sie zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weniger einschneidende Massnahmen wie beispielsweise eine Verwarnung ebenfalls zum Ziel fÃ¼hren wÃ¼rden, und muss drittens eine AbwÃ¤gung der gegenseitigen In­teressen die KÃ¼ndigung als gerechtfertigt erscheinen lassen (Michel, S. 301 f.). Angesichts der inhaltlichen Offenheit und Unbestimmtheit dieser Umschrei­bungen steht den Verwal­tungsbehÃ¶rden beim Entscheid Ã¼ber die KÃ¼ndigung ein grosser Er­messens‑ und Beurtei­lungs­spielraum zu, in den auch die Rekursinstanz trotz der ihr zustehenden ZweckmÃ¤ssig­keitskontrolle nur mit ZurÃ¼ckhaltung eingreift (vgl. Michel, S. 342 f.; Schroff/Gerber S. 84). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Wie die Beschwerdegegnerin bereits in ihrer Rekursschrift an den Bezirksrat vom 18. Mai 2000 einrÃ¤umt, bestanden Meinungsverschiedenheiten mit ihrem direkten Vorgesetzten, die trotz verschiedener Besprechungen nicht ausgerÃ¤umt werden konnten. Auch in der Beschwerdeantwort ist von den bereits anlÃ¤sslich des Mitarbeiterge­sprÃ¤chs vom 7. Januar 2000 schwelenden Konflikten die Rede. Bereits diese Konflikte mit dem Vorgesetzten lassen die AuflÃ¶sung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses als sachlich begrÃ¼ndet erscheinen. Ob sie auf die ungenÃ¼gende Arbeitsorganisation und den unfreundlichen Um­gangston der Beschwerdegegnerin oder auf deren ungenÃ¼gende Unter­stÃ¼tzung durch ihre Vorgesetzten zurÃ¼ckzufÃ¼hren sind, ist nicht von ausschlaggebender Bedeutung und kann deshalb offen bleiben. Entscheidend ist, dass das Arbeitsklima als derart nachhaltig gestÃ¶rt erscheint, dass die WeiterfÃ¼hrung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses dem Ã¶ffentlichen Interesse an einer reibungslos funktionierenden Verwaltung widerspricht. Sodann haben weder die Mitarbeiterbeurteilung vom 7. Januar 2000 noch eine weitere Be­sprechung vom 23. Februar 2000 zu einer Entspannung des VerhÃ¤ltnisses gefÃ¼hrt; vielmehr zeigen die Akten eine derart verfahrene Lage, dass die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses als unaus­weichlich erscheinen musste. Insbesondere unter BerÃ¼cksichtigung des Umstands, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis im Zeitpunkt der KÃ¼ndigung nur wenig lÃ¤nger als ein Jahr ge­dauert hat, ist die KÃ¼ndigung nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. a) Der Lauf der Rekursfrist und die Einreichung eines Rekurses hemmen die Vollstreckbarkeit der angefochtenen Anordnung. Wo wie hier das materielle Recht einen Anspruch auf Wiedereinstellung nicht ausschliesst, hat dies zur Folge, dass durch die Ein­reichung des Rekurses gegen die KÃ¼ndigung das ArbeitsverhÃ¤ltnis mindestens bis zur Re­kurserledigung fortdauert. Wird im Rekursverfahren oder wie hier durch einen Beschwer­deentscheid die KÃ¼ndigung als rechtmÃ¤ssig beurteilt, so tritt rÃ¼ckwirkend die erstinstanzli­che VerfÃ¼gung in Kraft. Allerdings kann dies nicht bedeuten, dass in einem solchen Fall auch der Lauf der KÃ¼ndigungsfrist von der ErÃ¶ffnung der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung an gerechnet wird. Die KÃ¼ndigungsfrist bezweckt, dem Arbeitnehmenden hinreichend Zeit einzurÃ¤umen fÃ¼r die Suche einer neuen Arbeitsstelle (BGE 115 V 437 E. 3b, 109 II 330 E. 2b, je mit Hinweisen; Adrian Staehelin, ZÃ¼rcher Kommentar, 3. A., ZÃ¼rich 1996, N. 1 zu Art. 336c OR). WÃ¼rde im Fall einer erfolglosen Anfechtung der KÃ¼ndigung die KÃ¼ndi­gungsfrist ab ErÃ¶ffnung der erstinstanzlichen Anordnung laufen, so wÃ¤re im Zeitpunkt des Rechtsmittelentscheids die KÃ¼ndigungsfrist regelmÃ¤ssig ganz oder zumindest teilweise abgelaufen. Zugleich kann einem Arbeitnehmenden, soweit das materielle Recht einen An­spruch auf Wiedereinstellung nicht ausschliesst, nicht zugemutet werden, sich um eine neue Anstellung zu bemÃ¼hen, wenn er gleichzeitig im Rechtsmittelverfahren fÃ¼r die Erhal­tung seiner bisherigen streitet; teilt er einem mÃ¶glichen neuen Arbeitgebenden diesen Sachverhalt mit, so wird er keine Stelle finden, verschweigt er ihn, so muss er sich treu­widriges Verhalten vorwerfen lassen. Der Lauf der KÃ¼ndigungsfrist kann deshalb erst nach rechtskrÃ¤ftiger Abweisung der gegen die KÃ¼ndigung erhobenen Rechtsmittel einsetzen, wobei dies nur gilt, soweit das anwendbare materielle Recht den Anspruch auf Wiederein­stellung nicht ausschliesst bzw. die Rechtsmittelinstanz zur Anordnung der Wiedereinstel­lung befugt ist. Sieht das materielle Recht, wie § 18 Abs. 3 PG, lediglich einen Anspruch auf EntschÃ¤digung vor, so kann der Lauf der Rekursfrist und die Einreichung des Rekurses die AuflÃ¶sung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses von vornherein nicht hemmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Personalrechtliche Entscheide des Verwaltungsgerichts werden, soweit nicht An­sprÃ¼che nach dem Bundesgesetz vom 24. MÃ¤rz 1995 Ã¼ber die Gleichstellung von Frau und Mann geltend gemacht werden und deshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht, mit der ErÃ¶ffnung an die Beteiligten formell rechtskrÃ¤ftig (KÃ¶lz/­Bosshart/RÃ¶hl, § 66 N. 1). Die Frist fÃ¼r die von der BeschwerdefÃ¼hrerin ausgespro­chene KÃ¼ndigung wÃ¼rde somit frÃ¼hestens ab MÃ¤rz 2001 zu laufen beginnen, ist aber durch die KÃ¼ndigung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses durch die Beschwerdegegnerin per 15. De­zember 2000 obsolet geworden. Trotz der BestÃ¤tigung der KÃ¼ndigung im Beschwerdever­fahren hat somit das AnstellungsverhÃ¤ltnis bis zu diesem Zeitpunkt angedauert. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin die Beschwerdegegnerin ausdrÃ¼cklich freigestellt hat, hat sie ihr somit bis zum 15. Dezember 2000 die Besoldung zu entrichten und besteht fÃ¼r die in Aus­sicht gestellte RÃ¼ckforderung der Besoldung keine Grundlage.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde, welche die RechtsgÃ¼ltigkeit der KÃ¼ndigung auf 31. Juli 2000 fest­gestellt haben will, erweist sich deshalb nur insoweit als begrÃ¼ndet, als sie sich gegen die Aufhebung der KÃ¼ndigung als solche richtet. Hingegen ist sie insoweit abzuweisen, als die KÃ¼ndigung per 31. Juli 2000 gelten soll. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>9. Die noch streitige Besoldung fÃ¼r die Zeit vom 1. August bis 15. Dezember 2000 macht weniger als Fr. 20'000.- aus und liegt damit unter der Grenze von § 80b VRG, so dass das Verfahren kostenlos ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da im Ergebnis keine der Parteien mehrheitlich obsiegt, sind keine ParteientschÃ¤di­gungen zuzusprechen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>10. Der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, wobei nicht ganz klar ist, welche Bedeutung die BeschwerdefÃ¼hrerin der beantragten Erteilung der aufschiebenden Wirkung beimessen will. Der Antrag erscheint jedenfalls nach dem Gesagten als gegenstandslos.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird festgestellt, dass die KÃ¼ndigung durch die BeschwerdefÃ¼hrerin rechtmÃ¤ssig erfolgt ist und das Anstellungs­verhÃ¤ltnis per 15. Dezember 2000 aufgelÃ¶st ist. Im Ãbrigen wird die Beschwerde ab­gewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>