<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">C 201/99 Ca </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>III. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 22. Februar 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, 1949, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para">Zürich, Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Mit Verfügung vom 20. Februar 1997 eröffnete das </div> <div class="para">Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Zürich, </div> <div class="para">(seit 1. April 1998 Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kan- </div> <div class="para">tons Zürich, nachfolgend AWA) dem 1949 geborenen </div> <div class="para">Z.________, dass er ab dem 1. Juli 1996 nicht vermittlungs- </div> <div class="para">fähig sei und deshalb keinen Anspruch auf Leistungen der </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung habe. </div> <div class="para"> Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversi- </div> <div class="para">cherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom </div> <div class="para">17. Mai 1999 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> Z.________ erhebt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und </div> <div class="para">beantragt sinngemäss, der angefochtene Entscheid und die </div> <div class="para">Verfügung vom 20. Februar 1997 seien aufzuheben. Gleichzei- </div> <div class="para">tig beantragt er, ihm sei eine Teilentschädigung an die </div> <div class="para">Kosten der von ihm vom 29. Juli bis 13. Dezember 1996 ab- </div> <div class="para">solvierten Fahrlehrerberufsschule zuzusprechen. </div> <div class="para"> Während das AWA auf eine Stellungnahme verzichtet, hat </div> <div class="para">sich das Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit (ab 1. Juli </div> <div class="para">1999 Staatssekretariat für Wirtschaft) nicht vernehmen </div> <div class="para">lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- a) Soweit der Beschwerdeführer eine nachträgliche </div> <div class="para">Kostengutsprache für den von ihm absolvierten Fahrlehrer- </div> <div class="para">kurs beantragt, kann darauf mangels Begründung nicht einge- </div> <div class="para">treten werden (<span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.02.2000&amp;to_date=01.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page336">BGE 123 V 336</a> Erw. 1a </div> <div class="para">mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Das kantonale Gericht hat die vorliegend massgebli- </div> <div class="para">chen Bestimmungen über die für den Anspruch auf Arbeitslo- </div> <div class="para">senentschädigung vorausgesetzte Vermittlungsfähigkeit der </div> <div class="para">versicherten Person (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 lit. f und <artref id="CH/837.0/15/1" type="start"></artref>Art. 15 </span></div> <div class="para">Abs. 1 AVIG<artref id="CH/837.0/8/1/f" type="end"></artref> in der ab 1996 gültigen Fassung) sowie die hie- </div> <div class="para">zu ergangene Rechtsprechung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.02.2000&amp;to_date=01.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page266">BGE 122 V 266</a> Erw. 4, 120 V </div> <div class="para">388 Erw. 3a, 112 V 217 Erw. 1b und 2, je mit Hinweisen; ARV </div> <div class="para">1996/97 Nr. 8 S. 31 Erw. 3, 1993/94 Nr. 30 S. 216 Erw. 3b, </div> <div class="para">1990 Nr. 14 S. 84 Erw. 2a; siehe auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.02.2000&amp;to_date=01.03.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-392%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page394">BGE 120 V 394</a> Erw. 1 </div> <div class="para">mit Hinweisen; ARV 1998 Nr. 40 S. 230 Erw. 3b und 3c, 1991 </div> <div class="para">Nr. 3 S. 24 Erw. 2b) zutreffend dargelegt. Darauf kann ver- </div> <div class="para">wiesen werden. </div> <div class="para"> c) Die Vorinstanz ist unter einlässlicher Würdigung </div> <div class="para">der Aktenlage, insbesondere auch der Vorbringen des Be- </div> <div class="para">schwerdeführers, zum Schluss gelangt, dass dieser ab dem </div> <div class="para">1. Juli 1996 bis nach Abschluss der Umschulung zum Fahrleh- </div> <div class="para">rer im Dezember 1996 weder in der Lage noch willens gewesen </div> <div class="para">sei, sich der Stellenvermittlung zur Verfügung zu halten. </div> <div class="para">Bezüglich der Zeit nach Abschluss der Schule bis zum Ver- </div> <div class="para">fügungszeitpunkt (20. Februar 1997) ging das kantonale Ge- </div> <div class="para">richt davon aus, dass der zwischenzeitig als selbständiger </div> <div class="para">Fahrlehrer erwerbstätige und zugleich in einem Teilpensum </div> <div class="para">angestellte Versicherte entweder die Arbeitslosigkeit als </div> <div class="para">beendet gesehen habe oder dann ebenfalls nicht wirklich in </div> <div class="para">der Lage und willens gewesen sei, die Teilarbeitslosigkeit </div> <div class="para">zu vermindern oder zu beenden. Auf die zutreffenden Darle- </div> <div class="para">gungen der Vorinstanz ist zu verweisen. </div> <div class="para"> An diesem Ergebnis vermögen sämtliche Vorbringen in </div> <div class="para">der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Unbe- </div> <div class="para">helflich ist namentlich der Hinweis auf die Arbeitsbereit- </div> <div class="para">schaft bis zur Beendigung der Schule, sprechen doch der </div> <div class="para">Wille zur Übernahme einer Arbeit angesichts der bereits in </div> <div class="para">der Anmeldung geäusserten Absicht, den Fahrlehrerkurs zu </div> <div class="para">besuchen, die fehlende Kündigungsmöglichkeit der Schule, </div> <div class="para">die während der Ausbildung aufgenommene Vorbereitung zur </div> <div class="para">Gründung einer eigenen Fahrschule sowie das Fehlen jegli- </div> <div class="para">cher Arbeitsbemühungen trotz zweimaliger Einstellung in der </div> <div class="para">Anspruchsberechtigung aus diesem Grund, nicht für Vermitt- </div> <div class="para">lungsfähigkeit in dieser Zeit. Ebenso wenig hilft für die </div> <div class="para">Zeit nach Schulabschluss die Behauptung, der Beschwerde- </div> <div class="para">führer habe mit der selbständigen Ausbildung von Fahrschü- </div> <div class="para">lern erst begonnen, nachdem er kein (ausreichendes) Ar- </div> <div class="para">beitspensum im Angestelltenverhältnis gefunden habe. Denn </div> <div class="para">die bereits während und unmittelbar nach Abschluss der </div> <div class="para">Ausbildung getätigten Investitionen und die damit einherge- </div> <div class="para">henden Fixkosten für die Selbständigkeit sowie die fehlen- </div> <div class="para">den (nachweisbaren) Arbeitsbemühungen sprechen gegen eine </div> <div class="para">derartige Sichtweise. </div> <div class="para"> d) Fehlt es an der Vermittlungsfähigkeit in dem hier </div> <div class="para">interessierenden Zeitraum, besteht auch kein Anspruch auf </div> <div class="para">Tagelder der Arbeitslosenversicherung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- Da sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit </div> <div class="para">zulässig, als offensichtlich unbegründet erweist, wird sie </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, </div> <div class="para"> soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich, der Arbeitslosenkasse </div> <div class="para"> des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirt- </div> <div class="para"> schaft zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 22. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>