<h2>SubmittedText<h2><p>Trifft es zu, dass der Bund mehr Beamtinnen und Beamte einstellt, um Bienen zu zählen als um die Rechnungen der Krankenversicherungen zu überprüfen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nein. In der Sektion Bienen der Eidg. Forschungsanstalt für Milchwirtschaft arbeiten fünf Personen, deren Aufgabe nicht das Bienenzählen ist, sondern die Forschung und Beratung für die imkerliche Praxis in der Schweiz (rund 25'000 Imkerinnen und Imker). Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der ökologischen und wirtschaftlichen Bienenhaltung und damit zur Sicherstellung der Bestäubung der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und der Wildpflanzen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist der Aufwand des Bundes für die Forschung und Beratung im Bereich Bienenhaltung niedrig.</p><p>Die Aufsicht über die anerkannten Krankenversicherer, welche die obligatorische Krankenversicherung nach KVG betreiben, nehmen 27 Personen in drei Sektionen des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) wahr. Dabei handelt es sich um 10 Mitarbeitende in der Sektion Rechtsfragen, 10 Mitarbeitende in der Sektion Finanzen und Prämien sowie sieben Mitarbeitende in der per 1. 1. 1999 neu geschaffenen Sektion Aufsicht und Expertisen. Es sind also mehr als fünf Mal so viele Angestellte mit der direkten Aufsicht der Krankenversicherer beschäftigt als mit Fragen der Imkerei.</p>  Antwort des Bundesrates.