<h2>SubmittedText<h2><p>Der Gegenstand dieser Interpellation wird vollständig vom Titel wiedergegeben.</p><p>Ist es angesichts der Tatsache, dass die Glaubwürdigkeit des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) eng mit dem Kritikvermögen seiner Mitglieder verbunden ist, nicht Zeit für eine atomkritische Person an der Spitze des Ensi?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die oberste Aufgabe des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) besteht darin, die Bevölkerung und die Umwelt vor den schädigenden Auswirkungen der Radioaktivität zu schützen. Ob das Ensi dieses Schutzziel erreichen kann, hängt vor allem von der Kompetenz dieser Fachbehörde ab. Die persönliche Einstellung zur Nutzung der Kernkraft spielt dabei keine Rolle; sie figuriert daher auch nicht auf der Liste der Anforderungen, nach denen der Bundesrat die Mitglieder des Ensi-Rates wählt. Ausschlaggebend sind vielmehr der Sachverstand, die Integrität und die Unabhängigkeit der Mitglieder des Ensi-Rates. Aufkommende Zweifel an diesen Eigenschaften werden durch das zuständige Departement UVEK überprüft, wie dies kürzlich im Fall des inzwischen zurückgetretenen Präsidenten des Ensi-Rates geschehen ist.</p>  Antwort des Bundesrates.