<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_107/2009/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. August 2009 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gerichtspräsident 4 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern, Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vernehmlassung zum Rechtsöffnungsgesuch. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">vom 6. Juli 2009 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 6. Juli 2009 des Obergericht des Kantons Bern, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers (Gläubiger) gegen einen (der Schuldnerin eine zweite Fristverlängerung von 14 Tagen zur Einreichung einer Vernehmlassung zum Rechtsöffnungsgesuch über Fr. 18'519.-- des Beschwerdeführers gewährenden) Rechtsöffnungsrichter nicht eingetreten ist, </div> <div class="para">in die (das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde abwesende) Verfügung des Bundesgerichts vom 12. August 2009 samt Aufforderung des Beschwerdeführers zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 700.--, </div> <div class="para">in die Bestätigung der Bundesgerichtskasse, wonach der Vorschuss fristgerecht bezahlt worden ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass ausserdem im Falle eines auf mehreren selbstständigen Begründungen beruhenden kantonalen Entscheids jede dieser Begründungen nach den erwähnten Anforderungen anzufechten ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=02.08.2009&amp;to_date=21.08.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">BGE 133 IV 119</a> E. 6) und bei nicht rechtsgenüglicher Anfechtung auch nur einer Begründung auf die Beschwerde nicht eingetreten wird, </div> <div class="para">dass das Obergericht im Entscheid vom 6. Juli 2009 erwog, die beanstandete Verfügung des Rechtsöffnungsrichters sei eine prozessleitende Verfügung und unterliege daher nicht der Beschwerde nach <span class="artref">Art. 374 ZPO</span>/BE, ein Ausnahmefall, bei dem die Beschwerde zulässig wäre, liege nicht vor, im Übrigen wäre die Beschwerde ohnehin abzuweisen gewesen, weil die rechtsgenüglich begründeten Fristerstreckungsgesuche der Schuldnerin ohne Weiteres hätten gutgeheissen werden können, <span class="artref">Art. 84 Abs. 2 SchKG</span> dem Richter lediglich die sofortige Aufforderung zur Stellungnahme vorschreibe, jedoch die (dem kantonalen Prozessrecht unterliegenden und diesem entsprechenden) Fristerstreckungen nicht ausschliesse, </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich mit der obergerichtlichen Hauptbegründung (betreffend die Unzulässigkeit der kantonalen Beschwerde gegen prozessleitende Verfügungen) auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Begründungsanforderungen anhand dieser Hauptbegründung aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 6. Juli 2009 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung mit Bezug auf die obergerichtliche Hauptbegründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass bei dieser Sachlage die Beschwerdevorbringen gegen die obergerichtliche Eventualbegründung nicht geprüft zu werden brauchen und die Frage offenbleiben kann, ob sich die Verfassungsbeschwerde gegen einen Zwischenentscheid mit einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> richtet, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. August 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>