<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00019</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1954 geborene X.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. Oktober 1981 unter Hinweis auf einen Morbus Sudeck im Bereich der linken unteren Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mität und einer seit März 1980 bestehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit bei der Eidgenössi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Invalidensicherung zum Bezug einer Rente an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 S. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 15. Juli 1982 wurde der Versicherten mit Wirkung ab März 1981 eine Rente zugesprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/55 S. 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Im September 1989 gebar sie Zwillinge, woraufhin die Rentenleistungen infolge Qualifikationsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung per 31. März 1990 eingestellt wurden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">55 S. 20-21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Juni 2012 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf den Morbus Sudeck im Bereich des linken Beines erneut zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte mit Verfügung vom 26. Februar 2015 einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten (Urk. 6/49)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob diese Beschwerde beim hiesigen Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht, welche mit Urteil vom 21. Dezember 2015 insoweit gutgeheissen wurde, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung zurückgewiesen wurde, damit diese weitere Abklärungen vornehme und anschliessend über die Sache neu verfüge (Urk. 6/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Urteils vom 21. Dezember 2015 holte die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, weitere Arztberichte ein (Urk. 6/64, 6/66-67, 6/70) und veranlasste sowohl eine orthopädische als auch eine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Untersuchung beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). Dieser erstattete seine Berichte am 20. Juli 2016 (Urk. 6/74-75). Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 25. November 2016 einen Anspruch der Versicherten auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/82]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 10. Januar 2017 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2). Zudem legte sie Berichte der behandelnden Ärzte auf (Urk. 3/4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 20. Februar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. März 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit erforderlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsgerichts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen (Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung. Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht erwog im Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2015.00401</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Sachen der Parteien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine schlüssige Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei gestützt auf die in den Akten liegenden medizinischen Beurteilungen nicht möglich. Auf den Bericht der behandelnden Ärztin könne nicht abgestellt werden, weil zum einen ihre auftragsrechtliche Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung zu berücksichtigen sei und sie zum anderen über keine fachärztliche Ausbildung verfüge. Vor dem Hintergrund, dass die RAD-Ärztin lediglich eine Aktenbeurteilung vorgenommen und keine Stellung dazu genommen habe, dass von den behandelnden Ärzten ein CRPS diagnostiziert worden sei, vermöge auch ihre Einschätzung nicht ohne weiteres zu überzeugen. Weitere Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen der Arbeitsfähigkeit lägen nicht in den Akten. Damit bleibe unklar, in welchem Ausmass die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit hätten. Die Sache sei daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Gesundheitszustand respektive die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin rechtsgenüglich abkläre und je nach Ausgang der weiteren medizinischen Abklärungen die Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tusfrage neu prüfe (Urk. 6/56 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung der Erwägungen im Rückweisungsurteil des hiesigen Gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte bei und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl eine orthopädische als auch eine psychiatrische Untersuchung beim RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine Berichte am 20. Juli 2016 erstattete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/74-75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der RAD-Ärztin med. pract. Y.___, Fachärztin FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 20. Juli 2016 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/74 S. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung des linken Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelenkes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach CRPS (M. Sudeck)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach TP des Kniegelenks</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung und Krepitationen der linken Schulter bei Status nach Sturz mit Verletzung der Schulter genannt (Urk. 6/74 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte klage über anhaltende Schmerzen im linken Kniegelenk, die immer vorhanden seien. Sie habe das Gefühl, eine offene Wunde am Knie zu haben. Sie leide auch unter Kribbelparästhesien im Bein. Das Bein könne sie nicht mehr frei bewegen. Am besten gehe es, wenn sie auf der Couch sitze. Dann lagere sie es in einer für sie bequemen Haltung. Auch im Liegen gehe es etwas besser. Schmerzen habe sie jedoch immer. Diese würden mehrmals am Tag schubartig zunehmen (Urk. 6/74 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Auskleiden erfolge flüssig im Sitzen, teilweise halte sich die Versicherte am Mobiliar fest. Die Haut sei unauffällig, die Finger- und Fussnägel seien gepflegt. Das Gangbild sei hinkend. Das linke Bein werde im Kniegelenk weitgehend steif gehalten und nur wenig mitbewegt. Der Fersen- und Einbeinstand sei beidseits nicht prüfbar. Im rechten Kniegelenk finde sich weder eine Kapselschwellung noch ein Erguss. Am linken Knie werde die klinische Untersuchung verweigert. Das Hautcolorit sei unauffällig, die Gelenkskonturen würden leicht verplumpt wirken. Inspektorisch sei kein Hinweis auf einen Erguss erkennbar. Auch eine Rötung liege nicht vor (Urk. 6/74 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, für körperlich leichte wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätigkeiten, die überwiegend im Sitzen und ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen sowie ohne häufige Kniegelenksbelastungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden könnten, sei die Versicherte zu 70 % arbeitsfähig. Es bestehe ein erhöhter Pausenbedarf, weshalb die Leistung von 70 % in einer Präsenzzeit von 100 % zu erbringen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht über die psychiatrische Untersuchung durch Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wurden folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen genannt (Urk. 6/75 S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionischen und abhängigen Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len (Z 73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte klage über massive Schmerzen am linken Knie. Sie habe mehr oder weniger kontinuierlich Schmerzen. Es sei, wie wenn Säure hinunterlaufen würde. Sie verspüre auch eine Art Ameisenkribbeln. Alle Schmerztherapien hätten nicht geholfen. Schon bei Berührungen habe sie Schmerzen (Urk. 6/75 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kontaktaufnahme sei unkompliziert, im Gespräch sei die Versicherte offen, freundlich und mitteilsam. Ihre Aussagen seien defizitorientiert und würden sich auf die Schmerzen konzentrieren. Während des rund 2 3/4-stündigen Gesprächs zeige die Versicherte jedoch keine Anzeichen für Schmerzen. Während der Exploration könnten die Aufmerksamkeit und Konzentration auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechterhalten werden. Der affektive Rapport sei gut herstellbar, die Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit unauffällig (Urk. 6/75 S. 4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, in einer angepassten Tätigkeit sei die Versicherte grundsätzlich arbeitsfähig. Indes seien aufgrund der jahrzehntelan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Dekonditionierung berufliche Massnahmen mit einem schrittweisen Einstieg zu empfehlen (Urk. 6/75 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, es könne nicht auf die Berichte des RAD abgestellt werden. Zu Unrecht sei im orthopädischen Bericht bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin kein CRPS diagnostiziert worden. Dabei sei die untersuchende Orthopädin nicht auf die Kriterien eines CRPS eingegangen und habe zu den Vorakten weitgehend keine Stellung genommen. Sie habe all jene Berichte, in denen ein CRPS diagnostiziert worden sei, bewusst ausgeklammert. Aus den eingeholten Berichten der behandelnden Ärzte gehe klar hervor, dass bei ihr ein CRPS vorliege und sie aufgrund dessen zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 1 S. 13-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die begutachtende Orthopädin habe die Kriterien eines CRPS nicht geprüft und sich unzureichend mit den Vorakten auseinandergesetzt, trifft nicht zu. Sie erhob detaillierte Befunde und legte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend dar, weshalb gemäss ihrer Einschätzung kein aktives CRPS mehr vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege. So hielt sie fest, das Hautcolorit am linken Knie sei unauffällig, es würden sich weder ein Erguss noch eine Rötung zeigen (Urk. 6/74 S. 6). Sowohl die Röntgenaufnahmen als auch die MRI-Bilder würden keine Hinweise auf eine entsprechende Erkrankung liefern (Urk. 6/74 S. 8-9). Zudem kontrastiere die demonstrierte erhebliche Bewegungseinschränkung mit dem Umstand, dass die Versicherte angebe, sich die Fussnägel selber schneiden zu können. Die gemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Muskelmasse am linken Bein lasse eine langjährige und ausgeprägte Schonung des linken Beines unwahrscheinlich erscheinen (Urk. 6/74 S. 8). Aus dem Bericht geht des Weiteren hervor, dass sich die untersuchende Orthopädin eingehend mit den Vorakten sowie den abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte auseinandersetzte (Urk. 6/74 S. 8-9). Ihre Beurteilung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag daher zu überzeugen. Daran vermögen die in den Akten liegenden Berichte der behandelnden Ärzte nichts zu ändern. Sowohl im Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Rheumatologie vom 15. Juli 2016 als auch in demjenigen von Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie und Innere Medizin, vom 15. Oktober 2015 wurden praktisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich subjektive Angaben der Beschwerdeführerin aufgelistet (Urk. 6/67, Urk. 3/4). Bereits aus diesem Grund erscheinen ihre Beurteilungen nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugend. Hinzu kommt, dass Dr. A.___ festhielt, eine Untersuchung des Knies sei nicht möglich. Die Beschwerdeführerin könne das Knie normal strecken, auch eine Beugung von 60 ° sei möglich. Die Haut sei leicht schweissig, die Temperatur normal, eine Verfärbung bestehe nicht (Urk. 3/4 S. 2). Weshalb er trotz dieser Befunde ohne weiteres vom Vorliegen eines CRPS ausging, ist unklar und wird von ihm nicht dargelegt. Zu berücksichtigen ist ferner, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren als Raumpflegerin tätig ist (Urk. 1 S. 26, 6/50). Diese Arbeit lässt sich kaum mit der geltend gemachten vollständigen Leistungseinschränkung vereinbaren. Schliesslich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Grundsatz Rechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen, dass Berichte der behandelnden Ärzte wegen deren auftragsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind. Das gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie für den behandelnden Spezialarzt und erst recht für den schmerztherapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungslos zu akzeptieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_913/2013 vom 11. April 2014, E. 4.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bringt die Beschwerdeführerin vor, es könne nicht auf den psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchungsbericht des RAD abgestellt werden. Die untersuchende Psychiaterin sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass kein organisches Korrelat für die Schmerzen vorliege. Ihre Aussagen seien widersprüchlich und teilweise aktenwidrig. So schreibe Dr. Z.___, die Beschwerdeführerin würde sich allein gelassen fühlen, man glaube ihr nicht. Indes sei den Akten zu entnehmen, dass sie in ihrem Familienkreis sozial gut eingebunden sei und sich unterstützt fühle. Kein behandelnder Arzt habe bisher die Diagnose einer Schmerzstörung gestellt, was zeige, dass die Einschätzung der RAD-Ärztin falsch sei. Sie leide an keiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Schmerzstörung, sondern vielmehr an einem CRPS (Urk. 1 S. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die untersuchende Psychiaterin erhob detaillierte Befunde (Urk. 6/75 S. 4-7) und legte ihre Schlussfolgerungen schlüssig dar (Urk. 6/75 S. 7-8). Angesichts dessen, dass in der orthopädischen Untersuchung keine Diagnose eines aktiven CRPS gestellt worden war, ist nicht zu beanstanden, dass die untersuchende Psychiaterin sich auf diese Einschätzung stützte. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurde zudem bereits in der Vergangenheit darauf hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, dass die von ihr geschilderten Schmerzen auf eine psychiatrische Erkrankung zurückzuführen sein könnten. Im Bericht des C.___ vom 2. November 2011 wurde festgestellt, die psychometrischen Tests würden Anhaltspunkte für eine depressive und ängstliche Komponente der Schmerzverarbeitung zeigen (Urk. 6/14 S. 26). Im Bericht des C.___ vom 28. August 2013 wurde sodann ausgeführt, es bestehe der Verdacht auf eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (Urk. 6/27 S. 4). Auch die behandelnde Ärztin kam in ihrem Bericht vom 18. April 2016 zum Schluss, es sei einerseits von einer zentralen Schmerzsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibilisierung und andererseits von einer Schmerzverarbeitungsstörung auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (Urk. 6/66 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch das Vorbringen, im Bericht fänden sich Widersprüche und aktenwidrige Aussagen, verfängt nicht. Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, dass die Beschwerdeführerin gegenüber Dr. Z.___ angab, sie habe sich aufgrund der starken Schmerzen notfallmässig in der Klinik vorgestellt. Der behandelnde Arzt habe jedoch gemeint, sie müsse Geduld haben. Daraufhin habe sie keine Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mine mehr gehabt, man habe sie allein gelassen mit ihren Schmerzen (Urk. 6/75 S. 2). Diese Aussagen nahm Dr. Z.___ in ihre Beurteilung auf, was nicht zu beanstanden ist. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin kann daher auf ihre Beurteilung abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits ausgeführt, vermögen die Einschätzungen des RAD zu überzeugen. Es wurden detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen abgeleitet. Daher erfüllen die Berichte die rechtsprechungsgemässen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen. Namentlich ist auch eine Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Aspekt „funktioneller Schweregrad“ ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erscheinen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den behandelnden Ärzten bereits früher empfohlene psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bisher nicht aufgenommen (Urk. 6/75 S. 9), womit noch nicht alle Therapieversuche als ausgeschöpft gelten können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine relevante psychische Komorbidität konnte nicht festgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex „Sozialer Kontext“ ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin über zahlreiche Ressourcen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt. So lebt sie in einer intakten Ehe, unterhält gute Beziehungen zu ihren Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">surft gerne im Internet und telefoniert mit ihrer Schwester oder mit Freundinnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/74 S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum - beweisrechtlich entscheidenden - Aspekt der „Konsistenz“ ist zu erwähnen, dass die aktenkundigen Behandlungsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar auf einen gewissen Leidensdruck schliessen lassen. Indes wurde bisher trotz ärztlicher Empfehlung keine psychiatrisch-psychotherapeutische Therapie begonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem verfügt die Beschwerdeführerin durchaus über Ressourcen. So geht sie einkaufen, trifft sich mit ihrer Schwester im Café, beschäftigt sich mit dem iPad und telefoniert mit Freundinnen (Urk. 6/74 S. 1 und 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der nunmehr im Regelfall beachtlichen Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind erhebliche funktionelle Auswirkungen der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung auf die Arbeitsfähigkeit nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Gewisse Einschränkungen sind indessen vorhanden. Diese gehen jedoch in der bereits aus orthopädischer Sicht attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 % auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist daher von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in einer angepassten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin als teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätige Person mit einem Pensum von 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche daneben mit einem Pensum von 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Aufgabenbereich Haushalt tätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, qualifiziert werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/49). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, sie wäre bei guter Gesundheit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerbstätig. Vor Eintritt des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens habe sie während mehrerer Jahre mit einem Beschäftigungsgrad von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet. Inzwischen seien ihre Kinder ausgezogen, weshalb sie keine Betreuungsaufgaben mehr wahrzunehmen habe. Da sie auf ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men angewiesen wäre, würde sie im Gesundheitsfall zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 24-27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 1980 nicht mehr vollzeitlich erwerbstätig war (Urk. 6/74 S. 3, 6/50). Ihre Kinder wurden im Jahr 1989 geboren (Urk. 6/4). Sie benötigen daher bereits seit Jahren keine Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung mehr. Trotzdem meldete sich die Beschwerdeführerin nicht beim RAV an. Bei der IV-Stelle erfolgte die Anmeldung zum Leistungsbezug erst am 27. Juni 2012 (Urk. 6/4). Da die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben seit dem Jahr 1992 in einem kleinen Teilzeitpensum als Raumpflegerin tätig war (Urk. 6/4 S. 5), erscheint fraglich, weshalb es ihr nicht hätte möglich sein sollen, mit einem höheren Beschäftigungsgrad einer Tätigkeit in einem Büro nachzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass sie vor Eintritt des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens während einiger Jahre vollzeitlich erwerbstätig war. Ihr Ehemann wurde frühpensioniert, weshalb sie finanziell auf ein zusätzliches Erwerbseinkommen angewiesen wäre (Urk. 6/39 S. 3). Zudem gab sie gegenüber der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person von Beginn weg an, sie wäre bei guter Gesundheit vollzeitlich erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig (Urk. 6/39 S. 3). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die spontanen „Aussagen der ersten Stunde“ in der Regel unbefangen und zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig (BGE 121 V 47 E. 2a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung dieser Umstände rechtfertigt sich daher die Annahme, die Beschwerdeführerin wäre ohne Gesundheitsschaden voll erwerbstätig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) eindeutig über- oder untersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitet (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_333/2013 vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin über keine Ausbildung verfügt. Zwar absolvierte sie eine vierjährige Anlehre. Sie erwarb jedoch kein Abschlusszertifikat (Urk. 6/4 S. 5, 6/55 S. 14). Mangels formaler Qualifikation wäre die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkung daher als Hilfskraft tätig. Wie vorstehend dargelegt, ist sie in der Lage, in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit 70 % zu arbeiten. Da sie auch in dieser Tätigkeit als Hilfskraft zu qualifizieren ist, kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Bestimmung des Validen- sowie Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens auf denselben Lohn abgestellt werden. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden (9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkung lediglich noch eine eingeschränkte Anzahl Stellen offen steht, ist ihr ein leidensbedingter Abzug von 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu gewähren. Damit resultiert ein Invaliditätsgrad von 40,5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, womit ein Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenrente ausgewiesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In Anwendung von Art. 29 IVG ist ihr daher ab dem 1. Dezember 2012 eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „Überklagung“ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bundesgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwältin Noëlle Cerletti vertretene Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat somit Anspruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">November 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Dezember 2012 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>