<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00971</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Senn-Buchter</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 31. Juli 2015 (Urk. 2) einen Anspruch von X.___, geboren 1976 und Mutter zweier Kinder (Jahrgang 2009 und 2011),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Leistungen der Invalidenversicherung (IV) verneint hatte;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Einsicht in die Beschwerde vom 14. September 2015 (Urk. 1), mit welcher X.___ die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprache einer Invalidenrente, eventualiter die Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle, beantragte, in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 20. Oktober 2015 (Urk. 10) sowie in die übrigen Verfahrensakten;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Erwägung, dass</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin ausweislich der medizinischen Akten wiederholt und mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter für längere Zeit aus psychischen Gründen stationär behandelt wurde, namentlich vom 19. Juni bis 1. August 1994 (Urk. 11/42/45-49), vom 23. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruar bis 3. April 1996 (Urk. 11/42/53-55), vom 7. April bis 28. Juli 2003 (Urk. 11/42/58-63), vom 23. April bis 1. September 2004 (Urk. 11/42/64-67), vom 23. August 2006 bis 31. Mai 2007 (Urk. 11/42/68-73), vom 22. November bis 4. Dezember 2012, vom 15. Januar bis 11. Februar und vom 29. März bis 21. April 2013 (Urk. 11/15/6-9, Urk. 11/15/13-16), vom 29. Januar bis 25. Februar und vom 1. März bis mindestens am 2. Mai 2014 (Urk. 11/42/75-78, Urk. 11/33) sowie vom 6. Juni bis jedenfalls am 28. August 2015 (Urk. 3),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich am 6. Februar 2013 insbesondere wegen einer seit zehn Jahren beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den bipolaren Störung und einer Suchtproblematik (Alkohol), beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend seit einem Jahr, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung anmeldete und dabei auf ein früheres IV-Verfahren verwies (Urk. 11/2 S. 3 Ziff. 4.3 und S. 4 f. Ziff. 6.2 und 6.3, vgl. auch Urk. 11/5 S. 3 betreffend IV-Taggeld), über welches die von der IV-Stelle eingereichten Verwaltungsakten (Urk. 11/1-65) keinen Aufschluss geben,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese im Zuge ihrer Abklärungen das Gutachten von Dr. med. Y.___, FMH Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, vom 17. November 2014 (Urk. 11/42) einholte, worin eine bipolare affektive Störung, zum Untersuchungszeitpunkt remittiert (ICD-10 F31.7), diagnostiziert (Gutachten S. 21) und für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauer der stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufenthalte, namentlich von November 2012 bis April 2013 und von Januar bis Mai 2014,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">volle Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten bescheinigt wurde unter Hinweis auf eine sich jeweils daran anschliessende Remission; eine langfristige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minderung der Arbeitsfähigkeit von 20 % (von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Einschränkung von beruflichen Grundfertigkeiten wie Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Umstellungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde – so der psychiatrische Sachverständige – ab dem Jahr 2003 angenommen und habe auch anlässlich der Begutachtung vom Oktober 2014 vorgelegen (Gutachten S. 27),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die IV-Stelle ihren abschlägigen Leistungsentscheid (Urk. 2) mit dem Fehlen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens begründete und insbesondere ausführte, die bipolare affektive Störung sei remittiert und entspreche somit „aus Sicht des Rechtsanwenders“ keinem rechtserheblichen Gesundheitsschaden, welcher IV-Leistungen auszulösen vermöge; zudem begründe auch ein Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeitsverhalten keine Invalidität im Sinne des Gesetzes,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb es keiner abschliessenden Prüfung der Qualifikationsfrage bedürfe,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich diese Begründung im Lichte der gutachterlichen Feststellungen von Dr. Y.___ nicht halten lässt, da für die Eröffnung der einjährigen Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (im angestammten Beruf) genügt und mithin die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, die Voraussetzungen für einen Rentenanspruch (insbesondere durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch und nach Ablauf der Wartezeit bestehende Erwerbsunfähigkeit von mindestens 40 %) – ein solcher kommt vorliegend mit Blick auf die (Neu-)Anmeldung vom 6. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruar 2013 (Urk. 11/2) und die sechsmonatige Karenzfrist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens ab 1. August 2013 in Betracht – im Einzelnen zu prüfen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes die Ärzte des Psychiatriezentrums Z.___ in dem im Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidverfahren ergangenen Bericht vom 1. April 2015 (Urk. 11/54) lediglich von einer Teilremission der bipolaren affektiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung sowie einer Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 30 %, bestenfalls bis 50 % steigerbar, ausgingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. den Einwand vom 23. April 2015 [Urk. 11/55 S. 2 Mitte], wonach dannzumal nach erfolgter Zwangseinweisung aufgrund eines psychotischen Schubes eine Behandlung auf der Intensivstation der A.___ stattfand; kein Bericht aktenkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig) am 6. Juni 2015 – mithin vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 31. Juli 2015 (Urk. 2) – wieder in stationäre psychiatrische Behandlung begab, welche zumindest bis am 28. August 2015 andauerte (Bericht der Klinik B.___ vom 28. August 2015 [Urk. 3]), vor diesem Hintergrund im vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Beurteilungszeitraum (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 392 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6, 132 V 215 E. 3.1.1, 129 V 167 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) bis zum Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 31. Juli 2015 (Urk. 2) nicht ohne weiteres auf die gutachterliche Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. Y.___ abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann und auch die vorhandenen Berichte der behandelnden (Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)Ärzte keine hinreichende medizinische Entscheidungsgrundlage bilden,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich die IV-Stelle weder im Verwaltungs- noch im Beschwerdeverfahren sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiiert mit den genannten Umständen auseinandersetzte und ihre Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, die im Einwand „postulierte Verschlechterung“ sei „durch psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Faktoren begründet“ worden (Urk. 2 S. 2 oben), nicht verfängt, da – soweit wie hier das Vorliegen eines verselbständigten psychischen Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinreichend erstellt ist – nicht mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblich ist, ob und inwieweit psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren an dessen Entstehung beteiligt waren (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich zusammenfassend die vorliegende Aktenlage für eine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Leistungsanspruchs der Beschwerdeführerin insbesondere in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unzulänglich erweist,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb die angefochtene Verfügung vom 31. Juli 2015 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache zur Durchführung der notwendigen Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit nötig auch in Bezug auf die Statusfrage und das Leistungsvermögen der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin im Haushaltsbereich – und neuer Entscheidung an die IV-Stelle zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in weiterer Erwägung, dass</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung rechtsprechungsgemäss für die Frage der Auferlegung der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen gilt, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im Eve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntualantrag gestellt wurde (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11.1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demzufolge die auf Fr. 600.-- festzusetzenden Gerichtskosten (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund ihres Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siegens gestützt auf Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und §</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung zusteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3 GSVGer),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Advokatin Karin Wüthrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Honorarnote vom 24. Oktober 2016 (Urk. 16) einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 18 Minuten sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen von Fr. 87.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechend einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onorar von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2‘168.65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) geltend machte, was betragsmässig im Lichte der obgenannten Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien gerade noch als angemessen erscheint, sodass die Beschwerdeführerin von der Beschwerdegegnerin in diesem Umfang zu entschädigen ist,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich damit das Gesuch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten und der Bestellung einer unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsvertretung (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) als gegenstandslos erweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">erkennt das Gericht:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 31. Juli 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der Invalidenversicherung neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘168.65</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14 und Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSenn-Buchter</p><p></p></div> </div></body></html>