<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00133</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt von 2003 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 als Arbeitsinspektor beim Kanton </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt. Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 meldete er sich unter Hinweis auf eine bipolare Störung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/3 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und sprach dem Versicherten am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 Frühinterventionsmassnahmen in Form von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterstützung bei der Stellensuche und der Arbeitsplatzerhaltung mittels eines Job Coachings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/16) und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätestens 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 Frühinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionsmassnahmen in Form von Arbeitsvermittlung direkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/19) zu. Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 erteilte sie Kostengutsprache für ein Arbeitstraining, Akquisition und Nachbetreuung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsorgungsunternehmung Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April bis 31. Oktober 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/25). Mit Mitteilung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/37) schloss sie die Arbeitsvermittlung ab. Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 5/47, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/48 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/50) wies sie das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 1. Februar 2018 Beschwerde (Urk. 1) und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, die Verfügung vom 19. Dezember 2017 sei aufzuheben und es sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Am 2. März 2018 (Urk. 4) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 8. März 2018 (Urk. 8) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. Am 20. März 2018 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 11), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 23. März 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 19. Dezember 2017 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer mittels beruflicher Massnahmen eine befristete Arbeitsstelle gefunden habe. Dort habe er während vier Monaten zu 100 % gearbeitet; eine Festanstellung stehe in Aussicht. Die intensivierten Therapiemassnahmen hätten zu einer Stabilisierung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes geführt. Eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit, welche den Anspruch auf Rentenleistungen erfüllen würde, liege damit nicht vor (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 4) führte sie ergänzend aus, durch die mehrmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natige Erwerbstätigkeit sei das Wartejahr in wesentlicher Weise unterbrochen worden. Die Höhe des erzielten Einkommens und die bisherige berufliche Position des Beschwerdeführers spiele für die Wesentlichkeit des Unterbruchs der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit keine Rolle (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er sei gelernter Maschinenmechaniker mit Weiterbildung zum Automechaniker und Meisterprüfung. In seiner letzten festen Anstellung sei er von April 2003 bis No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2013 Arbeitsinspektor beim Kanton Y.___ gewesen. Nach einem durch ein krankheitsbedingtes Fehlverhalten ausgelösten Konflikt am Arbeitsplatz habe er wiederum krankheitsbedingt mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giert. Die Beschwerdegegnerin habe ihm daraufhin ein Arbeitstraining bei einer Entsorgungsfirma vermitteln können (S. 3). Von November 2016 bis Februar 2017 habe er bei der Unternehmung einen befristeten Arbeitsvertrag als Betriebsmitarbeiter/Allrounder im Bereich Entsorgung erhalten. Von März bis Oktober 2017 sei er erneut ohne Arbeit gewesen, von November 2017 bis Januar 2018 habe er im Stundenlohn wiederum für die Entsorgungsfirma gearbeitet. Die von dieser in Aussicht gestellte Festanstellung stehe hingegen bis heute nicht. Der behandelnde Psychiater erachte ihn als in einer angepassten Tätigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höchstens 60 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähig. Gemäss PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FA Neurologie, vom Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst (RAD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei hingegen kein Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgewiesen. Auch dieser anerkenne jedoch, dass Schwankungen in der Leistungs- und Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit beständen (S. 4 f.). Er sei ein sehr gut qualifizierter Berufsmann. Die von ihm zuvor ausgeübte anspruchsvolle Tätigkeit sei ihm aufgrund seiner psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beeinträchtigung nicht mehr möglich. Alleine aus der Tatsache, dass er als Betriebsmitarbeiter/Allrounder auf dem Recycling-Platz habe arbeiten können, könne selbstverständlich nicht auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit geschlossen werden. Denn diese Tätigkeit habe nichts mit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem angestammten Beruf zu tun. Von einer erfolgreichen Wiedereingliederung könne keine Rede sein. Die Wartezeit sei durch die viermonatige Arbeit auch nicht unterbrochen worden. Die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, um seine Erwerbsfähigkeit und den Invaliditätsgrad abzuklären (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Verfahrens (Urk. 8) ergänzte er, lediglich eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit vermöge das Wartejahr zu unterbrechen. Die Handlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerarbeit in einer Entsorgungsfirma stelle zweifelsohne keine Arbeitsfähigkeit dar, welche die Wartefrist unterbreche (S. 2). Die Beschwerdegegnerin habe die Auswirkungen seiner Beschwerden auf die angestammte Tätigkeit abzuklären und seinen Rentenanspruch zu prüfen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___ stellte in seinem Bericht vom 13. April 2015 (Urk. 5/9) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bipolare Störung, gegenwärtig leichte depressive Störung (ICD-10 F 31.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, der Beschwerdeführer stehe seit Oktober 2012 in seiner Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung. Es bestehe eine langjährige Krankengeschichte mit wiederholten ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen und depressiven Phasen (inklusive ausgeprägter Suizidalität). Das Leiden habe zu mehreren stationären Aufenthalten und einer nachfolgenden kontinuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen ambulanten Behandlung inklusive intensivierter Psychopharmakotherapie geführt. Seit 2006 sei es immer wieder zu Arbeitsausfällen mit nachfolgendem Wiedereinstieg in einem reduzierten Pensum gekommen. Die letzte mehrwöchige manische Episode habe sich im Frühjahr 2013 ereignet. Der zum damaligen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt seit etwa zehn Jahren als kantonaler Arbeitsinspektor beschäftigte und an sich höflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und korrekte Beschwerdeführer habe mehrere Autokäufe getätigt, ein teilweise deutlich distanzloses Verhalten mit gereiztem Interaktionsstil ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, sei logorrhoeisch gewesen und habe einen beschleunigten Gedankengang aufgewiesen. Er habe sich rasch provoziert gefühlt, das inhaltliche Denken sei mitunter inkohärent und zerfahren gewesen. Auch sei es zu einem Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wunsch mit einer Mitarbeiterin eines von ihm besuchten Unternehmens mit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgender Anzeige wegen sexueller Belästigung gekommen. Infolge der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden sei es zu Konflikten mit dem Arbeitgeber gekommen, aus dem Affekt heraus habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einem von ihm als Provokation erlebten Vorgehen des Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitgebers ohne Berücksichtigung der Konsequenzen die Kündigung eingereicht. Anschließend an die manische Episode habe er eine teilweise schwergradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode mit massiven Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zienzgefühlen erlitten, auch sei es wie bereits in der Vergangenheit zu Sui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zidphantasien gekommen. Erst nach einer erneuten Anpassung der Medikation auf Lithium und Venlafaxin sei es langsam zu einer Verbesserung des Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes gekommen, gegenwärtig sei noch ein leicht depressiver Zustand festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit weiteren manischen und/oder depressiven Episoden müsse angesichts des Verlaufes seit 2006 trotz der psychopharmakotherapeutischen Behandlung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Compliance gerechnet werden. Der Beschwerdeführer bedürfe weiterhin einer kontinuierlichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung mit Psychopharmakotherapie. Er sei im Schnitt seit November 2013 etwa zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig und auch für eine Arbeitstätigkeit motiviert und anstrengungsbereit. Seit mindestens 2006 beständen krankheitsbedingte Beeinträchtigungen mit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Arbeitsausfällen, allerdings in einem zunächst reduzierteren Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang. Es sei mittlerweile von einer generell reduzierten Belastbarkeit auszugehen, wobei er in gesunden Phasen dank seiner Anstrengungsbereitschaft wohl versu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen werde, ein nahezu vollschichtiges Pensum zu erreichen. In Krankheitspha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei hingegen mit einer vollschichtigen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen, ein langsamer Wiedereinstieg habe sich nachfolgend bewährt. Es beständen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im Bereich der Teamfähigkeit und die Notwendigkeit eines wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wollenden Umfeldes (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. März 2017 berichtete Dr. B.___ (Urk. 5/42), in den letzten beiden Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren habe sich unter der intensivierten Psychopharmakotherapie ein im wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen stabiles Zustandsbild gezeigt. Die Bewertung der Arbeitsfähigkeit habe sich nicht geändert. Die Anforderungen der ab April 2016 absolvierten beruflichen Massnahme in einem Recyclingunternehmen seien gegenüber der letzten Anstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung im ersten Arbeitsmarkt nicht zu vergleichen und entsprächen eher den Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menbedingungen des zweiten Arbeitsmarktes. Einschränkend sei ebenfalls fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass die derzeitige stabile Situation zum einen auch im Kontext der Psychopharmakotherapie zu sehen sei und zum anderen auch auf die deutlich reduzierten Anforderungen zurückgeführt werden könne. Ebenfalls von Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung sei, dass der Unternehmer den Beschwerdeführer aus früheren Jahren kenne und deshalb mehr Unterstützung möglich gewesen sei als sonst üblich. Von daher bestehe in der bisherigen Tätigkeit eine maximale Leistungsfähigkeit von 40 %. In einer angepassten Tätigkeit im Bereich Verwaltung/KV mit einem wohlwollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Umfeld, reduzierten Anforderungen an die Kognition, mit vorgegebenen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und ohne Zeit- und Leistungsdruck sei derzeit eine Arbeitsfähigkeit von maximal 60 % ausgewiesen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ vom RAD führte in seiner Stellungnahme vom 24. April 2017 (Urk. 5/46/3) aus, bei der bipolaren Störung mit für 2015 berichteter leichter de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Störung und zuletzt blandem Psychostatus seien Schwankungen in der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Intensivierte Therapiemassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men hätten zu einer Stabilisierung geführt. Eine Festanstellung stehe in Aussicht. Eine höhergradige und längerdauernde Arbeitsunfähigkeit sei nicht mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 19. Dezember 2017 (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Stellungnahme ihres RAD-Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. A.___ vom 24. April 2017 (E. 3.3 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Person, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachpersonen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine </span><span id="page471"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner sehr knappen Stellungnahme hielt PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, Schwankungen in der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seien nachvollziehbar. Eine höhergradige und längerdauernde Arbeitsunfähigkeit sei hingegen nicht ausgewiesen. Weder führte er aus, was er unter höhergradiger Arbeitsunfähigkeit versteht, noch, ob sich diese Einschätzung sowohl auf die angestammte als auch auf eine angepasste Tätigkeit bezieht. Insbesondere setzte er sich mit den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss welchem der Beschwerdeführer in seiner ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit lediglich noch zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in einer angepassten Tätigkeit mit einem wohlwollenden Umfeld, reduzierten Anforderungen an die Kognition, vorgegebenen Aufgaben und fehlendem Zeit- und Leistungsdruck zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig ist, nicht auseinander. Die von PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesprochene Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Situation ist zudem gemäss Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem auch auf die deutlich reduzierten Anforderungen in der Tätigkeit als Allrounder eines Recyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lingunternehmens zurückzuführen und nicht alleine auf die Therapiemassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei einer erneut 100%igen Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt ist damit nicht ausgeschlossen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elefonisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Absprache mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde das Feststellungsblatt für den Beschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem ergänzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden sei aktuell nicht ausgewiesen, habe der Beschwerdeführer doch nach er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgten Eingliederungsmassnahmen während vier Monaten eine volle Arbeitsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung erbringen können. Eine Festanstellung stehe zudem in Aussicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/46/4). Dazu ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April bis 31. Oktober 2016 im Rahmen eines Arbeitstrainings bei einer Entsorgungsfirma tätig war, dies zunächst in einem 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Pensum, welches in der Folge stetig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigert wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/30). Anschliessend war er in der Unternehmung in einem vom 1. November 2016 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 befristeten Arbeitsverhältnis zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiter/Allrounder tätig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/34). Während der befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten 100%-Tätigkeit wies er jedoch zahlreiche gesundheitsbedingte Absenzen auf und benötigte nach Ende des Einsatzes eine zweimonatige Arbeitspause. Eine Festan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung ist unter anderem auch aus diesen Gründen nicht zu Stande gekommen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/36/4 f., Urk. 5/39/5 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/40/2 f.). Ohnehin kann aus der Tätigkeit als Allrounder einer Entsorgungsunternehmung nicht geschlossen werden, dass auch in der angestammten Tätigkeit als Arbeitsinspektor beziehungsweise als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lernter Maschinen- und Automechaniker eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehen würde. Dies umso weniger als auch während der angepassten Tätigkeit zahlreiche Absenzen auftraten, was darauf hinweisen könnte, dass der Beschwerdeführer mit einem 100%-Pensum auch in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerfristig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überfordert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Aussage des RAD-Arztes PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen, vermag in Anbetracht dieser Umstände nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar können RAD-Stellungnahmen nicht einfach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer dann in Frage ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden, wenn die behandelnden Ärzte eine abweichende Meinung zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit äussern (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_668/2015 vom 17. Februar 2016 E. 3). Jedoch ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie bereits dargelegt, auf einen RAD-Bericht nicht abzustellen, wenn – wie hier - auch nur geringe Zweifel an dessen Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ungeachtet des auch von ihm geschilderten gebesserten Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2017 von einer seit April 2015 unveränderten Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit aus (vgl. E. 3.1 und E. 3.2 hievor). Dies vermag insbesondere in einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit, in welcher der Beschwerdeführer in der Zwischenzeit sein Pensum von zunächst 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu steigern vermochte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ohne Weiteres zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten kann aufgrund der Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und bei gebührender Beachtung, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausführungen von behandelnden Ärzten rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Zurückhaltung zu folgen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt werden, in welchem Umfang der Beschwerdeführer arbeitsfähig ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So fehlt namentlich eine differenzierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und rechtsgenügende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit aus psychiatrischer Sicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts des Verzichts der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf eine externe Begutachtung im Rahmen des Verwaltungsverfahrens rechtfertigt sich eine gerichtliche Begutachtung nicht. Der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid ist deshalb aufzuheben und die Sache zur Abklärung und anschliessendem neuen Entscheid über die Leistungsansprüche des Beschwerdeführers an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend ist festzuhalten, dass - e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntgegen der Ansicht der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Entsorgungsunternehmung das Wartejahr nicht unterbrochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn dafür ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Wiedererlangen einer vollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch das Arbeiten in einer angepassten Tätigkeit - unabhängig von der Höhe des dabei absolvierten Pensums - gerade nicht nachgewiesen. Dass das Arbeiten als Allrounder in einer Recyclingunternehmung der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers entsprechen würde, wird von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin weder behauptet noch wäre solches nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer). Entsprechend ist ihm eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">19. Dezember 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen, über den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Leistungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent-schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">0</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>