<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00580</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213805&amp;W10_KEY=13013526&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00580</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.02.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Hagelschaden</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Ersatzpflicht für Gebäudeschaden] Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich kein generelles Recht auf die Einholung eines externen Gutachtens. Der Beizug externer Fachpersonen kommt nur in Betracht, wenn das erforderliche Fachwissen nicht innerhalb der entscheidenden Behörde vorhanden ist. Sind die zu behandelnden Fragen für Personen mit einer bestimmten fachtechnischen Grundausbildung allgemein verständlich, bedarf es auch nicht des Beizugs einer spezifisch in einem engen Fachgebiet ausgebildeten und tätigen Person (E. 2.1.2). Für die Anerkennung indirekter Hagelschäden im Sinn von § 19 Ziff. 2 GebVG (Schäden, welche nicht direkt auf den Impuls der fallenden Hagelkörner zurückzuführen sind) ist auf das Kriterium des adäquaten Kausalzusammenhangs abzustellen. Mithin ist zu fragen, ob der Hagelschlag nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Erfahrung geeignet war, den eingetretenen Schaden zu bewirken (E. 3.1). § 20 Ziff. 3 GebVG schliesst die Ersatzpflicht der Gebäudeversicherung aus, wenn ein Schaden zwar natürlich kausal auf ein Elementarereignis im Sinn von § 19 GebVG zurückzuführen ist, der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und dem eingetretenen Schaden jedoch durch das Unterlassen zumutbarer Massnahmen des Gebäudeunterhalts unterbrochen wurde (E. 4.1). Nach ständiger Rechtsprechung stellt das Nichtersetzen einer überalterten Flachdachfolie einen mangelhaften Gebäudeunterhalt im Sinn von § 20 Ziff. 3 GebVG dar (E. 4.2.1). Die Beschwerdeführerin kann sich nicht darauf berufen, die Lebensdauer der Flachdachfolie sei noch nicht erreicht gewesen, wenn deren beschränkte Witterungsresistenz längst hätte erkannt werden müssen (E. 4.2.3). Ein sorgfältiger Eigentümer muss im Rahmen des zumutbaren Gebäudeunterhalts zumindest bei grösseren Sanierungsmassnahmen mit behördlichen Auflagen und entsprechenden zeitlichen Verzögerungen rechnen und diese entsprechend bei der Planung der Unterhaltsarbeiten berücksichtigen (E. 4.3). Tragweite von VB.2003.00434 (E. 5.2). Von einer Unterbrechung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Elementarereignis und dem eingetretenen Schaden ist nur auszugehen, wenn ein ordnungsgemäss unterhaltenes Dach dem Hagelereignis standgehalten hätte (E. 5.3). Teilweise Gutheissung und Rückweisung im Sinn der Erwägungen.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDESCHADEN">GEBÃUDESCHADEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEUNTERHALT">GEBÃUDEUNTERHALT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEVERSICHERUNG">GEBÃUDEVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAGELSCHADEN">HAGELSCHADEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">§ 19 Ziff. 2 GebV VGr neu</span><br/><span class="ungerade">§ 20 Ziff. 3 GebV VGr neu</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=20405" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00580</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">5. Februar 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B und/oder RA C, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich, </span></b><span><br/> </span><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Hagelschaden,</b></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 1. Juli 2012 wurde die Flachdachfolie des GebÃ¤udes Nr. 01 in Z, das im Eigentum von A steht, durch Hagelschlag beschÃ¤digt, worauf Wasser ins GebÃ¤ude eindrang. Die GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich lehnte nach Einholen eines Fachgutachtens in einem SchadenabschÃ¤tzungsbericht vom 20. Dezember 2012 eine VergÃ¼tung der SchÃ¤den an der Flachdachfolie sowie der entstandenen FolgeschÃ¤den ab mit der BegrÃ¼ndung, die durch Hagelschlag beschÃ¤digte Flachdachfolie sei zum Schadenszeitpunkt geschrumpft und abgespannt gewesen, habe stellenweise frei ohne Unterlage gespannt und sei im Bereich der Aufbordungen und Durchdringungen vor direkter Bewitterung nicht geschÃ¼tzt gewesen. Der schlechte Zustand der Abdichtung hÃ¤tte schon lÃ¤ngst erkannt und die Abdichtung ersetzt werden sollen. Mit Einspracheentscheid vom 9. Januar 2013 bekrÃ¤ftigte die GebÃ¤udeversicherung die Ablehnung einer VergÃ¼tung der SchÃ¤den an der Flachdachfolie sowie der entstandenen FolgeschÃ¤den.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Baurekursgericht des Kantons ZÃ¼rich wies einen dagegen am 11. Februar 2013 erhobenen Rekurs mit Entscheid vom 20. Juni 2013 in der Hauptsache ab, auferlegte A die Kosten des Rekursverfahrens und verweigerte ihr die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 26. August 2013 liess A Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Urteilstext">" 1. Der Entscheid des Baurekursgerichts vom 20. Juni 2013 [â¦] sowie derjenige der Beschwerdegegnerin vom 9. Januar 2013 [â¦] seien aufzuheben, und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Schaden der BeschwerdefÃ¼hrerin infolge des Hagelereignisses vom 1. Juli 2012 von total CHF 582'998.71 zu ersetzen;</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> eventualiter sei der Entscheid aufzuheben und die Sache zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung und Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen;</p> <p class="Urteilstext"> alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin; </p> <p class="Urteilstext"> 2. Es seien die vollstÃ¤ndigen Akten bei der Vorinstanz beizuziehen;</p> <p class="Urteilstext"> 3. Eine Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin sei der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Stellungnahme zuzustellen;</p> <p class="Urteilstext"> Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin."</p> <p class="Urteilstext">Das Baurekursgericht liess sich am 5. September 2013 ohne weitere Bemerkungen mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde vernehmen. Die GebÃ¤udeversicherung beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. September 2013 die Abweisung der Beschwerde. A hielt in ihren weiteren Eingaben vom 10. Okto­ber 2013, 14. November 2013 und 9. Dezember 2013 an den BeschwerdeantrÃ¤gen fest. Die GebÃ¤udeversicherung hielt ihren Antrag in ihren jeweiligen Stellungnahmen zu den Eingaben von A vom 22. Oktober 2013, 26. November 2013 und 17. Dezember 2013 ebenfalls aufrecht. </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). Diese ist betreffend Rekursentscheide des Baurekursgerichts etwa auf dem hier interessierenden Gebiet gemÃ¤ss § 76 des Gesetzes Ã¼ber die GebÃ¤udeversicherung vom 2. MÃ¤rz 1975 (Geb</span>V<span>G, LS 862.1) in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a Abs. 1 sowie §§ 41â44 VRG gegeben.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt die Einholung eines Gutachtens, eines Amtsberichts der Gemeinde Z, den Beizug der Baugesuchs- und weiterer Akten sowie die Befragung von Zeugen und die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. </p> <p class="Urteilstext">Wie im Folgenden zu zeigen ist, ergibt sich der massgebliche Sachverhalt, soweit es um den Zustand der Flachdachfolie geht, aus den vorliegenden Akten. Weiter wird zu zeigen sein, dass die Angelegenheit unter anderem mit Bezug auf die IntensitÃ¤t des Schadensereignisses zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen ist, weshalb auf die Erhebung weiterer Beweismittel im vorliegenden Verfahren verzichtet werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig bzw. ungenÃ¼gend festgestellt, sei der BegrÃ¼ndungspflicht nicht ausreichend nachgekommen und habe eine rechtzeitig vorgetragene RÃ¼ge zu Unrecht als verspÃ¤tet betrachtet, womit sie den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt habe. Im Folgenden ist zunÃ¤chst auf die Frage einzugehen, ob der vorinstanzliche Entscheid in formeller Hinsicht zu beanstanden ist.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt diesbezÃ¼glich zunÃ¤chst vor, der Zustand einer Flachdachfolie lasse sich in zuverlÃ¤ssiger Weise nur aufgrund von "Labormessungen und dgl." feststellen. Die Vorinstanz habe in unzulÃ¤ssiger Weise auf die Einholung eines entsprechenden Gutachtens verzichtet und geradezu willkÃ¼rlich darauf geschlossen, die Flachdachfolie sei zum Schadenszeitpunkt sprÃ¶d gewesen und habe von stÃ¤rkerem Hagel ohne Weiteres durchschlagen werden kÃ¶nnen; sodann fehle einer Mehrheit des mit dem Fall befassten vorinstanzlichen SpruchkÃ¶rpers die erforderliche Fachkompetenz zur Beurteilung von FlachdÃ¤chern aus Kunststoffdichtungsbahnen. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.1.2 </span></b><span>Aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) ergibt sich kein generelles Recht auf die Einholung eines externen Gutachtens (vgl. VGr, 16. Februar 2001, VB.2000.00312, E. 1d mit Hinweis auf BGE 104 Ia 69 E. 3a). Der Beizug externer Fachpersonen kommt nur in Betracht, wenn das erforderliche Fachwissen nicht innerhalb der entscheidenden BehÃ¶rde vorhanden ist (VGr, 1. Dezember 2004, VB.2004.00377, E. 3.3 Abs. 2, und 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 3.2). Sind die zu behandelnden Fragen fÃ¼r Personen mit einer bestimmten fachtechnischen Grundausbildung allgemein verstÃ¤ndlich, bedarf es auch nicht des Beizugs einer spezifisch in einem engen Fachgebiet ausgebildeten und tÃ¤tigen Person (VGr, 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 3.2). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem SpruchkÃ¶rper der Vorinstanz gehÃ¶ren ein Dr. sc. nat., dipl. Geologe ETH/SIA, ein dipl. Architekt ETH/SIA und ein dipl. Bauingenieur HTL/SIA an. Entgegen dem Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gt die Vorinstanz daher selbst Ã¼ber ausreichende Fachkenntnisse zur Beurteilung des Zustandes der Flachdachfolie anhand der bestehenden Akten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r gebietet, dass die BehÃ¶rde die ihr von den Parteien angebotenen Beweise abnimmt, wenn diese zur AbklÃ¤rung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Sie kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund der bereits vorliegenden Akten seine Ãberzeugung gebildet hat und ohne WillkÃ¼r annehmen darf, seine Beurteilung werde auch durch weitere Beweiserhebungen nicht mehr geÃ¤ndert (antizipierte BeweiswÃ¼rdigung; vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3, 131 I 153 E. 3, 130 II 425 E. 2.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Die Vorinstanz erwÃ¤gt, nach konstanter Rechtsprechung stelle das Nichtersetzen einer Ã¼beralterten Folie einen offensichtlich mangelhaften GebÃ¤udeunterhalt im Sinn von § 20 Ziff. 3 GebVG dar. SpÃ¤testens mit dem Ãberschreiten der Lebensdauer einer Flachdachfolie bestehe fÃ¼r LiegenschaftseigentÃ¼mer das Risiko, dass bei heftigen WitterungseinflÃ¼ssen â also auch bei Hagel â SchÃ¤den an der Folie auftreten kÃ¶nnten. Sie erwÃ¤gt weiter, den Akten, insbesondere den eingereichten Fotografien der Augenscheine lasse sich deutlich entnehmen, dass die Flachdachfolie im Zeitpunkt des Schadensereignisses infolge altersbedingten Weichmacherverlusts bzw. -wanderns auf dem Flachdach bzw. den DachrÃ¤ndern nicht mehr plan aufgelegen habe, sondern bei den Aufbordungen abgespannt gewesen sei und eine Art Trommel bzw. in den Ecken Falten gebildet habe. Durch diese Abspannungen sei der die Flachdachfolie schÃ¼tzende Kies gegen innen abgerutscht und habe in diesem hohlliegenden, abgespannten Bereich die unelastisch und sprÃ¶de gewordene Flachdachfolie freigelegt. Die "trommelartig" abgespannte, sprÃ¶de und ungeschÃ¼tzte Flachdachfolie habe von einem stÃ¤rkeren Hagelschlag â wie er im Kanton ZÃ¼rich bisher alle paar Jahre, in letzter Zeit hingegen hÃ¤ufiger vorkomme â ohne Weiteres durchschlagen werden kÃ¶nnen. Auch das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene Gutachten komme zum Schluss, dass das Dach auf mechanische Verletzungen hÃ¶chst gefÃ¤hrdet gewesen sei und der schlechte Zustand schon lÃ¤ngst hÃ¤tte erkannt und die Dachfolie ersetzt werden mÃ¼ssen. Dass dies nicht rechtzeitig geschehen sei, habe sich die BeschwerdefÃ¼hrerin selbst anrechnen zu lassen. So hÃ¤tten aus den deutlich erkennbaren Abspannungen und dem ungeschÃ¼tzten Freiliegen der Dachfolie die richtigen SchlÃ¼sse gezogen werden mÃ¼ssen. Die Folie habe sich spÃ¤testens seit den ersten notdÃ¼rftigen Reparaturen in den Jahren 2007â2010 jedenfalls in einem beobachtungswÃ¼rdigen, tatsÃ¤chlich aber aufgrund der Abspannungen bereits in einem mangelhaften Zustand befunden. Das Nichtersetzen der 20 Jahre alten, deutlich abgespannten und ungeschÃ¼tzten Flachdachfolie stelle einen fÃ¼r den Schaden kausalen, mangelhaften GebÃ¤udeunterhalt dar. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¤umt selbst ein, dass die Flachdachfolie zum Zeitpunkt des Schadensereignisses "Alterserscheinungen" â namentlich Hohlstellen â aufgewiesen habe und auf den in den Akten liegenden Fotografien Faltenbildungen und Abspannungen erkennbar seien. Sodann sind die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zum Zustand der Flachdachfolie ohne Weiteres nachvollziehbar und stehen in Einklang mit den Erkenntnissen des Fachgutachtens vom 5. Dezember 2012. E</span>s ist daher nicht zu beanstanden, dass die fachkundige Vorinstanz in antizipierter BeweiswÃ¼rdigung auf die Einholung eines weiteren Gutachtens verzichtete.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Weiter wirft die BeschwerdefÃ¼hrerin der Vorinstanz in formeller Hinsicht vor, die RÃ¼ge, die Beschwerdegegnerin hÃ¤tte sie nach Treu und Glauben auf die Gefahren einer vorzeitigen Alterung der Flachdachfolie hinweisen mÃ¼ssen, zu Unrecht als verspÃ¤tet betrachtet und nicht berÃ¼cksichtigt zu haben. Die Vorinstanz verkenne, dass dieser Einwand eine Replik gewesen sei auf den erstmals im Rekursverfahren vorgetragenen Standpunkt der Beschwerdegegnerin, von einer Lebensdauer der streitbetroffenen Flachdachfolie von lediglich acht bis fÃ¼nfzehn Jahren auszugehen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Es trifft zu, dass die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 9. Januar 2013 keine AusfÃ¼hrungen zur erwartungsgemÃ¤ssen Lebensdauer einer Flachdachfolie enthÃ¤lt, wohingegen die Beschwerdegegnerin in ihrer Rekursantwort vom 27. MÃ¤rz 2013 wiederholt geltend macht, die Lebensdauer des streitbetroffenen Dachbelags werde in der Fachliteratur mit acht bis maximal fÃ¼nfzehn Jahren angegeben. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht in ihrer Rekursreplik vom 23. April 2013 geltend, unter Liegenschaftsbesitzern bestehe allgemein die Auffassung, dass solche Flachdachfolien Ã¼ber eine Lebensdauer von mehr als 20 Jahren verfÃ¼gten, weshalb die GebÃ¤udeversicherung die Versicherungsnehmer in einem Rundschreiben oder auf andere geeignete Art Ã¼ber die Ã¼berraschende Erkenntnis einer wesentlich kÃ¼rzeren Lebensdauer hÃ¤tte informieren mÃ¼ssen. </p> <p class="Urteilstext">Die RÃ¼ge in der Rekursreplik kann daher als durch die von der Beschwerdegegnerin erstmals im Rekursverfahren vertretene Auffassung veranlasst und somit zulÃ¤ssig gelten (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 23 N. 22).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.3 </b>Eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs kann geheilt werden, wenn sie nicht besonders schwer wiegt und die unterlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, das eine PrÃ¼fung im gleichen Umfang wie durch die Vorinstanz gestattet (vgl. etwa BGE 133 I 201 E. 2.2, 126 I 68 E. 2; zur Kontroverse in der Lehre Ã¼ber die Heilung von GehÃ¶rsverletzungen Benjamin Schindler, Die "formelle Natur" von Verfahrensgrundrechten. Verfahrensfehlerfolgen im Verwaltungsrecht â ein Abschied von der Ã¼berflÃ¼ssigen Figur der "Heilung", ZBl 106/2005, S. 169â196; HansjÃ¶rg Seiler, Abschied von der formellen Natur des rechtlichen GehÃ¶rs, SJZ 100/2004, S. 377 ff.). Dies gilt vor allem dann und selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung, wenn eine RÃ¼ckweisung der Sache zur GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs lediglich einen formalistischen Leerlauf darstellen und zu einer unnÃ¶tigen VerfahrensverlÃ¤ngerung fÃ¼hren wÃ¼rde (Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 459; vgl. auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 49; BGr, 4. MÃ¤rz 2009, 8C_845/2008, E. 4.2.1; VGr, 2. September 2009, VB.2009.00083, E. 4.3).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.4 </b><span class="UrteilstextChar">Soweit die Frage einer Informationspflicht der Beschwerdegegnerin mit der hier anstehenden ÃberprÃ¼fung des angefochtenen Entscheids von Bedeutung ist, stellen sich keine Ermessensfragen. Das Verwaltungsgericht kÃ¶nnte diesen Entscheid mit Bezug auf</span> die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nach Treu und Glauben verpflichtet gewesen wÃ¤re, die Versicherten auf die mÃ¶gliche vorzeitige Alterung von Flachdachfolien hinzuweisen, deshalb frei Ã¼berprÃ¼fen (vgl. § 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b VRG). Wie sich zeigen wird, ist eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz jedoch aus anderen GrÃ¼nden angezeigt. Da die Heilung einer GehÃ¶rsverletzung den Instanzenzug verkÃ¼rzt, ist vorliegend davon abzusehen und wird die Vorinstanz allenfalls die Frage zu beantworten haben, ob die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen wÃ¤re, ihre Versicherten und damit auch die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber die erwartungsgemÃ¤sse Lebensdauer von Flachdachfolien zu informieren (hinten 6).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.1 </b>Schliesslich macht die BeschwerdefÃ¼hrerin sinngemÃ¤ss geltend, die Vorinstanz sei ihrer BegrÃ¼ndungspflicht nicht ausreichend nachgekommen und habe sich namentlich nicht damit auseinandergesetzt, dass es sich beim Schadensereignis um ein besonders heftiges Hagelgewitter gehandelt habe, sie zum Schadenszeitpunkt die verlangte Sanierung des Flachdaches bereits eingeleitet habe, diese indes aufgrund nicht von ihr zu vertretender VerzÃ¶gerungen noch nicht habe ausgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen. Damit habe sie den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt und zudem den Sachverhalts unvollstÃ¤ndig, unrichtig oder sogar willkÃ¼rlich festgestellt. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.2 </span></b>Der GehÃ¶rsanspruch nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die BehÃ¶rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsÃ¤chlich hÃ¶rt, prÃ¼ft und in der Entscheidfindung berÃ¼cksichtigt. Entsprechend ist die BehÃ¶rde verpflichtet, ihren Entscheid zu begrÃ¼nden. Dabei muss sie sich indes nicht mit allen Parteistandpunkten einlÃ¤sslich auseinandersetzen, sondern kann sich auf die wesentlichen Punkte beschrÃ¤nken. Der BegrÃ¼ndungspflicht ist GenÃ¼ge getan, wenn sich der Betroffene Ã¼ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn bei der hÃ¶heren Instanz sachgerecht anfechten kann (vgl. zum Ganzen BGE 136 I 229 E. 5.2, 126 I 97 E. 2b; ausfÃ¼hrlich zur BegrÃ¼ndungspflicht Albertini, S. 402 ff. mit zahlreichen Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.3 </b>Die Vorinstanz weist den Rekurs im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung ab, dass die Flachdachfolie zum Schadenszeitpunkt Ã¼beraltert und in mangelhaften Zustand gewesen sei, wobei der schlechte Zustand schon lÃ¤ngst â spÃ¤testens seit den Jahren 2007â2010 â hÃ¤tte erkannt und die Dachfolie ersetzt werden mÃ¼ssen. Dass dies nicht rechtzeitig geschehen sei, habe sich die BeschwerdefÃ¼hrerin anrechnen zu lassen, welche aus den deutlich erkennbaren Abspannungen und dem ungeschÃ¼tzten Freiliegen der Dachfolie nicht die richtigen SchlÃ¼sse gezogen habe. Insofern legt die Vorinstanz die wesentlichen Punkte nachvollziehbar dar, von denen sie sich bei ihrem Entscheid lÃ¤sst. Es war der BeschwerdefÃ¼hrerin auch mÃ¶glich, die Tragweite des vorinstanzlichen Entscheids zu erkennen und ihn sachgerecht anzufechten. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.4 </b>Als zutreffend erweist sich die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrerin indes insofern, als der vorinstanzlichen BegrÃ¼ndung keine Auseinandersetzung mit dem Einwand, es habe sich beim Schadensereignis um ein besonders heftiges Hagelgewitter gehandelt, entnommen werden kann. Darauf wird zurÃ¼ckzukommen sein (hinten 5).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 19 Ziff. </span>2<span> Geb</span>V<span>G deckt die GebÃ¤udeversicherung SchÃ¤den, welche durch Hagel entstanden sind. FÃ¼r die Anerkennung indirekte</span>r<span> HagelschÃ¤den (SchÃ¤den, welche nicht </span>direkt <span>auf den Impuls der fallenden HagelkÃ¶rner zurÃ¼ckzufÃ¼hren sind) ist nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung auf das Kriterium des adÃ¤quaten Kausalzusam</span>­<span>menhangs a</span>b<span>zustellen (VGr, 3. September 2003, VB.2003.00134, E. 2 am Anfang und E. 4b). Mithin ist </span>zu fragen<span>, ob der Hagelschlag nach dem gewÃ¶hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Erfahrung geeignet </span>war<span>, den eingetretenen Schaden zu bewirken (vgl. VGr, 3. September 2003, VB.2003.00134, E. 2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b><span>Ob </span>insbesondere <span>die von der BeschwerdefÃ¼hrerin als Schaden geltend gemachten "Begleitkosten fÃ¼r Securitas/Brandwache" noch als adÃ¤quat kausal durch das Hagelereignis vom 1. Juli 2012 verursacht gelten kÃ¶nnen und somit als Elementarschaden im Sinn von § 19 Ziff. 1 Geb</span>V<span>G zu qualifizieren sind, erscheint zumindest nicht ohne Weiteres klar. </span></p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz setzt sich mit der Frage der ErsatzfÃ¤higkeit der geltend gemachten SchÃ¤den nicht auseinander, da sie den Rekurs aus anderen GrÃ¼nden vollumfÃ¤nglich abweist. Entsprechend verzichtet sie darauf, die von der BeschwerdefÃ¼hrerin offerierten Detailrechnungen zu den geltend gemachten Schadenspositionen beizuziehen, welche in den von der Beschwerdegegnerin eingereichten Vorakten nicht enthalten sind. Worauf der unter dem Titel "Begleitkosten fÃ¼r Securitas/Brandwache" geltend gemachte Schaden zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist, lÃ¤sst sich daher den Akten nicht entnehmen. Der Sachverhalt erweist sich insofern als nicht hinreichend geklÃ¤rt, weshalb die Angelegenheit diesbezÃ¼glich an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen ist, welche allenfalls weitere AbklÃ¤rungen betreffend die geltend gemachten Schadenspositionen zu treffen und hernach Ã¼ber deren ErsatzfÃ¤higkeit zu befinden hat (hinten 6). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b><span>Nach § 20 Ziff. 3 </span>GebVG <span>ist die Versicherungsdeckung ausgeschlossen fÃ¼r SchÃ¤den, welche voraussehbar waren und deren Entstehung durch zumutbare Massnahmen hÃ¤tte verhindert werden kÃ¶nnen, wie insbesondere SchÃ¤den zufolge mangelhaften GebÃ¤udeunterhalts. </span>Die genannte Bestimmung sieht â entsprechend der Interpretation durch das Bundesgericht â eine VergÃ¼tung vor, "wenn der EigentÃ¼mer [â¦] im Hinblick auf ein Elementarereignis, mit dem zu rechnen war, die Vorsichtsmassregeln getroffen hat, die von einem sorgfÃ¤ltigen EigentÃ¼mer [â¦] zu erwarten und ihm zuzumuten sind" (BGE 100 Ia 32 E. 3c; VGr, 3. September 2003, VB.2003.00134, E. 6b/dd). Mit anderen Worten schliesst § 20 Ziff. 3 GebVG die Ersatzpflicht aus, wenn ein Schaden zwar natÃ¼rlich kausal auf ein Elementarereignis im Sinn von § 19 GebVG zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist, der adÃ¤quate Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und dem eingetretenen Schaden aber durch das Unterlassen zumutbarer Massnahmen des GebÃ¤udeunterhalts unterbrochen wurde (vgl. VGr, 3. September 2003, VB.2003.00134, E. 6b/aa, und 5. Februar 2003, VB.2002.00345, E. 3 Abs. 3 [nicht auf www.vgrzh.ch publiziert]).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung setzt das Nichtersetzen einer Ã¼beralterten Flachdachfolie einen mangelhaften GebÃ¤udeunterhalt im Sinn der genannten Bestimmung dar (VGr, 5. Februar 2003, VB.2002.00345, E. 3b/aa [nicht auf www.vgrzh.ch publiziert], und 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 4.3.3). Eine Ã¼beralterte Flachdachfolie kann nur noch als beschrÃ¤nkt witterungsresistent gelten. Mit dem Ãberschreiten der bautechnischen Lebensdauer einer Flachdachfolie besteht fÃ¼r die LiegenschaftseigentÃ¼mer das Risiko, dass bei heftigen WitterungseinflÃ¼ssen â also auch bei Hagel â SchÃ¤den an der Folie auftreten. GrundsÃ¤tzlich steht es den EigentÃ¼mern â unter Vorbehalt von § 39 GebVG â frei, das Risiko auf sich zu nehmen, eine veraltete Flachdachfolie nicht zu ersetzen und die Sanierungskosten auf diese Weise um einige Jahre hin-auszuschieben. Dieses Risiko und allfÃ¤llige Sanierungskosten, die sich aus der Verwirklichung des Risikos ergeben, dÃ¼rfen jedoch im Schadensfall nicht auf die GebÃ¤udeversicherung Ã¼berwÃ¤lzt werden (VGr, 5. Februar 2003, VB.2002.00345, E. 3b/aa [nicht auf www.vgrzh.ch publiziert]). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet nicht, dass die Flachdachfolie, welche zum Zeitpunkt des Schadensereignisses rund 20 Jahre alt war, "Alterserscheinungen" â namentlich Abspannungen â aufwies. Sie rÃ¤umt vielmehr ein, dass der Schaden mÃ¶glicherweise nicht oder zumindest nicht im gleichen Ausmass eingetreten wÃ¤re, wenn die Erneuerungsarbeiten am Flachdach rechtzeitig, das heisst vor dem Hagelereignis vom 1. Juli 2012, hÃ¤tten ausgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>AnlÃ¤sslich einer ersten Beurteilung des Schadens durch einen SchÃ¤tzer der Beschwerdegegnerin am 2. Juli 2012 stellte dieser fest, die Flachdachfolie sei im Bereich der Aufbordungen nicht geschÃ¼tzt sowie geschrumpft und abgespannt. Ersteres ist auch aus den Fotos der von der BeschwerdefÃ¼hrerin ins Recht gelegten Besprechungsnotiz vom 3. Juli 2012 ersichtlich. Aus dem Fachgutachten vom 5. Dezember 2012 geht hervor, dass die Flachdachfolie des beschÃ¤digten GebÃ¤udes anlÃ¤sslich eines Augenscheins vom 26. Juli 2012 an allen RÃ¤ndern wannenfÃ¶rmig aufgebordet war, stellenweise frei ohne Unterlage spannte, in der FlÃ¤che kleinmassstÃ¤bliche und Ã¼ber die FlÃ¤che durchlaufende, lange Rumpfbildungen aufwies und sich hart sowie wenig flexibel anfÃ¼hlte. Diese gutachterlichen Feststellungen lassen sich bereits anhand der im Gutachten enthaltenen Fotografien ohne Weiteres nachvollziehen. Weiter hÃ¤lt das Gutachten fest, aus den Regierapporten der von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Unterhalts- und ReparaturauftrÃ¤gen betrauten Firmen gehe hervor, dass spÃ¤testens seit dem Jahr 2007 Undichtigkeiten im Bereich der Dachaufbauten und der Oberlichter aufgetreten seien und diese AnschlÃ¼sse regelmÃ¤ssig hÃ¤tten geflickt werden mÃ¼ssen. Als Folge davon hÃ¤tte die Flachdachfolie ersetzt werden mÃ¼ssen. Die Abspannung und die Faltenbildungen, welche fÃ¼r jedermann sichtbar gewesen seien, seien fÃ¼r den Fachmann ein untrÃ¼gliches Zeichen fÃ¼r einen Weichmacherverlust der Dachfolie und in der Folge eine VersprÃ¶dung des Materials. Diese Faltenbildung habe sicher schon vor 8â10 Jahren eingesetzt und sich mit der Zeit immer mehr verstÃ¤rkt. Als Fazit hÃ¤lt das Gutachten fest, das Dach sei zum Schadenszeitpunkt mit grosser Wahrscheinlichkeit noch dicht gewesen, aber hÃ¶chst gefÃ¤hrdet auf mechanische Verletzungen. Eine solche mechanische Beanspruchung sei durch ein Hagel-Unwetter gegeben. Der schlechte Zustand der Flachdachfolie hÃ¤tte schon lÃ¤ngst erkannt und diese ersetzt werden mÃ¼ssen. </p> <p class="Urteilstext">Was die BeschwerdefÃ¼hrerin dagegen vorbringt, vermag nicht zu Ã¼berzeugen. Namentlich kann sie sich nicht darauf berufen, die Lebensdauer der Flachdachfolie sei noch nicht erreicht gewesen, wenn die beschrÃ¤nkte Witterungsresistenz lÃ¤ngst hÃ¤tte erkannt werden mÃ¼ssen. Vor diesem Hintergrund kann auch die Frage offenbleiben, wie viele Jahre die Lebensdauer einer Flachdachfolie wie der streitbetroffenen Ã¼blicherweise betrÃ¤gt. Weiter ist auch aus den von der BeschwerdefÃ¼hrerin ins Recht gelegten weiteren Fotografien ersichtlich, dass die Flachdachfolie im Bereich der Dachaufbauten spannte und vom Hagel fÃ¶rmlich durchschlagen bzw. zerrissen wurde. Die Vorinstanz ist damit zu Recht davon ausgegangen, dass die Flachdachfolie des streitbetroffenen GebÃ¤udes zum Schadenszeitpunkt mangelhaft war. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht </span>sodann <span>geltend, sie habe </span>die ihr zumutbaren Massnahmen des GebÃ¤udeunterhalts getroffen und <span>schon vor dem Schadensereignis eine Gesamterneuerung des Flachdaches geplant und die entsprechenden Kosten im Jahr</span> <span>2011 fÃ¼r das Jahr</span> <span>2012 budgetiert. D</span>ie<span> Bau</span>behÃ¶rde Z<span> habe jedoch "Ã¼berraschenderweise" vorgÃ¤ngig die Einreichung eines Baugesuchs zur Beurteilung der energetischen und feuerpolizeilichen Massnahmen </span>verlang<span>t. Infolge dieses Baugesuchs sowie nicht voraussehbarer neuer brandschutztechnischer Auflagen habe die Flachdachsanierung nicht wie geplant bereits im FrÃ¼hjahr/Sommer 2012 ausgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen.</span><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Aus diesem Vorbringen kann nichts zu Gunsten der BeschwerdefÃ¼hrerin abgeleitet werden. ZunÃ¤chst fÃ¼hrt die BeschwerdefÃ¼hrerin selbst aus, die Sanierung sei fÃ¼r "FrÃ¼hling/Sommer 2012" geplant gewesen. Das Schadensereignis trat am 1. Juli 2012 ein, weshalb von einer massgeblichen VerzÃ¶gerung von vornherein keine Rede sein kann. Weiter hÃ¤tte die SanierungsbedÃ¼rftigkeit der Flachdachfolie bereits vor dem Jahr 2010 erkannt werden mÃ¼ssen und war die Flachdachfolie im Bereich der Aufbordungen nicht vor WitterungseinflÃ¼ssen geschÃ¼tzt (oben 4.2.3). Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat daher auf die rechtzeitige Planung und Umsetzung der Sanierungsmassnahmen verzichtet und damit das Risiko in Kauf genommen, dass die nur noch beschrÃ¤nkt witterungsresistente Flachdachfolie Elementarereignissen nicht mehr Stand halten kann. Dies muss sich die BeschwerdefÃ¼hrerin auch dann entgehen halten lassen, wenn sie von den fÃ¼r sie tÃ¤tigen Fachpersonen â wie geltend gemacht â nicht rechtzeitig auf die SanierungsbedÃ¼rftigkeit der Flachdachfolie hingewiesen wurde. Im Ãbrigen muss ein sorgfÃ¤ltiger EigentÃ¼mer im Rahmen des zumutbaren GebÃ¤udeunterhalts zumindest bei grÃ¶sseren Sanierungsmassnahmen mit behÃ¶rdlichen Auflagen und damit verbundenen zeitlichen VerzÃ¶gerungen rechnen und diese entsprechend bei der Planung der Unterhaltsarbeiten berÃ¼cksichtigen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, das Hagelereignis vom 1. Juli 2012 sei ausserordentlich heftig und schadensreich gewesen. Die bis zu fÃ¼nf Zentimeter grossen HagelkÃ¶rner hÃ¤tten auch Bauten in der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft des streitbetroffenen GebÃ¤udes massiv beschÃ¤digt. Es dÃ¼rfe nicht erwartet werden, dass Bauteile ein solch ausserordentlich heftiges Hagelereignis unbeschadet </span>Ã¼berstÃ¼nden<span>, ohne die Hageldeckung der GebÃ¤udeversicherung ihres Gehalts zu entleeren. PraxisgemÃ¤ss dÃ¼rfe nicht mehr als eine "durchschnittliche Hagelbe</span>stÃ¤ndigkeit<span>" einer Dachfolie erwartet werden. </span>DiesbezÃ¼glich verweist die BeschwerdefÃ¼hrerin auf einen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 25. Februar 2004 (VB.2003.00434). <span>Eine Sorgfaltspflicht</span>sverletzung<span> kÃ¶nne nur angenommen werden, wenn vorauszusehen gewesen sei, dass die Dachfolie auch einer durchschnittlichen Hagelbelastung nicht standhalten wÃ¼rde.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Vorab ist festzuhalten, dass sich die Fallkonstellation, welche dem angerufenen Entscheid des Verwaltungsgerichts zugrunde lag, von der gegenwÃ¤rtigen wesentlich unterscheidet. Erstere war dadurch gekennzeichnet, dass das durch ein Hagelgewitter beschÃ¤digte Flachdach zum Schadenszeitpunkt einer Gesamtsanierung unterzogen wurde und die schÃ¼tzende Kiesschicht deshalb teilweise entfernt worden war (vgl. VGr, 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 4). Das Verwaltungsgericht hat in Zusammenhang mit der erforderlichen Sorgfalt wÃ¤hrend Bauarbeiten am Dach erwogen, es sei unter anderem abzuklÃ¤ren, ob die zu Sanierungszwecken freigelegte Dachfolie durchschnittlichem Hagelschlag standgehalten hÃ¤tte (VGr, 25. Februar 2004, VB.2003.00434, E. 4.2.4). Dem angefÃ¼hrten Entscheid lÃ¤sst sich indes nicht entnehmen, Flachdachfolien mÃ¼ssten generell und andauernd nur einem durchschnittlichen Hagelereignis standhalten, zumal zumindest im Kanton ZÃ¼rich auch heftige Hagelereignisse nicht derart selten sind, dass mit ihnen nicht gerechnet werden mÃ¼sste. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Der PrÃ¼fungsmassstab ist somit nicht abstrakt bei der IntensitÃ¤t des Hagelereignisses anzusetzen. Vielmehr ist zu fragen, ob ein ordnungsgemÃ¤ss unterhaltenes Dach dem Schadensereignis standgehalten hÃ¤tte bzw. ob sich der Schaden durch ordnungsgemÃ¤ssen Unterhalt hÃ¤tte vermeiden lassen. Nur bejahendenfalls ist von einer Unterbrechung des adÃ¤quaten Kausalzusammenhang auszugehen und mithin der Ausschlussgrund des mangelnden Unterhalts im Sinn von § 20 Ziff. 3 GebVG erfÃ¼llt. </p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hat sich, wie oben 2.2.3 ausgefÃ¼hrt, nicht zur Frage der aussergewÃ¶hnlichen Heftigkeit des Hagelgewitters vom 1. Juli 2012 geÃ¤ussert. Die Angelegenheit ist diesbezÃ¼glich zur weiteren SachverhaltsabklÃ¤rung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Der Rekursentscheid vom 20. Juni 2013 ist aufzuheben und die Angelegenheit zum Neuentscheid nach ergÃ¤nzender SachverhaltsabklÃ¤rung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Diese hat abzuklÃ¤ren, ob das Schadensereignis vom 1. Juli 2012 von einer solchen IntensitÃ¤t war, dass auch ein ordnungsgemÃ¤ss unterhaltenes Flachdach von der Art des streitbetroffenen ihm nicht hÃ¤tte standhalten kÃ¶nnen. Sofern sie zum Schluss kommt, der Schaden wÃ¤re auch bei ordnungsgemÃ¤ssem Unterhalt des Daches eingetreten, hat sie sich einerseits â ebenfalls nach ergÃ¤nzender Sachverhaltsfeststellung â zur ErsatzfÃ¤higkeit der geltend gemachten Schadenspositionen und andrerseits zur Frage der Informationspflicht der Beschwerdegegnerin betreffend die erwartungsgemÃ¤sse Lebensdauer von Flachdachfolien zu Ã¤ussern. </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mehrere am Verfahren Beteiligte tragen die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen. Bei RÃ¼ckweisungen geht die Praxis regelmÃ¤ssig von einem je hÃ¤lftigen Obsiegen und Unterliegen der Parteien aus (vgl. etwa VGr, 10. Juli 2013, VB.2013.00388, E. 6, und 23. November 2011, VB.2011.00371, E. 4). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind demnach der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Beschwerdegegnerin je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist nach dem Gesagten nicht als obsiegend zu betrachten, weshalb ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen ist (§ 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32). </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Letztinstanzliche kantonale RÃ¼ckweisungsentscheide sind als Zwischenentscheide im Sinn von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zu qualifizieren (BGE 138 I 143 E. 1.2, 133 V 477 E. 4.2; Felix Uhlmann, Basler Kommentar, 2011, Art. 90 BGG N. 9 Abs. 2; HansjÃ¶rg Seiler/Nicolas von Werdt/Andreas GÃ¼ngerich, Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007, Art. 90 N. 9, Art. 93 N. 2). Sie sind daher vor Bundesgericht nur direkt anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b).</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text31"></a>erkennt</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Baurekursgerichts vom 20. Juni 2013 wird aufgehoben und die Sache im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 16'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 340.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 16'340.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlichrecht­lichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>