Übereinkommen vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (mit Anhang und Muster) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.40"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 settembre 1954 sullo statuto degli apolidi (con. All. e Modello)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 septembre 1954 relative au statut des apatrides (avec annexe et modèle)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (mit Anhang und Muster)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.142.40 </docNumber></p><p> AS <b>1972</b> 2320; BBl <b>1971</b> II 424</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>über die Rechtsstellung der Staatenlosen</docTitle></p><p>Abgeschlossen in New York am 28. September 1954 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 27. April 1972<authorialNote><p> Abs. 1 des BB vom 27. April 1972 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1972/2317_2371_2147" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1972</b> 2317</ref>)</p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 3. Juli 1972 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Oktober 1972</p><p> (Stand am 9. Juni 2023)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>Die Hohen Vertragsparteien,</p><p>in der Erwägung, dass die Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung angenommene allgemeine Erklärung der Menschenrechte den Grundsatz bestätigt haben, dass die Menschen ohne Unterschied die Menschenrechte und die Grundfreiheiten geniessen sollen,</p><p>in der Erwägung, dass die Vereinten Nationen wiederholt ihr grosses Interesse für die Staatenlosen bekundet und sich bestrebt haben diesen in möglichst weitem Umfang die Ausübung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten zu gewährleisten,</p><p>in der Erwägung, dass nur diejenigen Staatenlosen, die gleichzeitig Flüchtlinge sind, durch das Abkommen vom 28. Juli 1951<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR<b> 0.142.30</b></ref></p></authorialNote> über die Rechtsstellung der Flüchtlinge erfasst werden und dass jenes Abkommen auf zahlreiche Staatenlose nicht anwendbar ist,</p><p>in der Erwägung, dass es wünschenswert ist, die Stellung der Staatenlosen durch ein internationales Übereinkommen zu regeln und zu verbessern,</p><p>haben folgendes vereinbart:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I: </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Definition des Begriffs «Staatenloser»</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>«Staatenlos» im Sinne dieses Übereinkommens ist eine Person, die kein Staat auf Grund seiner Gesetzgebung als seinen Angehörigen betrachtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_2/listintro">Dieses Übereinkommen ist nicht anwendbar:</listIntroduction><item eId="art_1/para_2/lbl_i"><num>i) </num><p>auf Personen, die zurzeit durch eine andere Organisation oder Institution der Vereinten Nationen als den Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge Schutz oder Hilfe erhalten, solange sie diesen Schutz oder diese Hilfe geniessen;</p></item><item eId="art_1/para_2/lbl_ii"><num>ii) </num><p>auf Personen, welche nach Auffassung der zuständigen Behörden des Aufenthaltslandes im Besitze der Rechte und Pflichten der Staatsangehörigen des Landes stehen;</p></item><item eId="art_1/para_2/lbl_iii"><num>iii) </num><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_2/lbl_iii/listintro">auf Personen, für die ernsthafte Gründe für den Verdacht bestehen:</listIntroduction><item eId="art_1/para_2/lbl_iii/lbl_a"><num>a) </num><p>dass sie ein Verbrechen gegen den Frieden, ein Kriegsverbrechen oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne der internationalen Vertragswerke begangen haben, die ausgearbeitet worden sind, um Bestimmungen bezüglich dieser Verbrechen zu treffen;</p></item><item eId="art_1/para_2/lbl_iii/lbl_b"><num>b) </num><p>dass sie ein schweres Verbrechen des gemeinen Rechts ausserhalb des Aufenthaltslandes begangen haben, bevor sie in diesem aufgenommen worden sind;</p></item><item eId="art_1/para_2/lbl_iii/lbl_c"><num>c) </num><p>dass sie sich Handlungen zuschulden kommen liessen, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen gerichtet sind.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Allgemeine Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Jeder Staatenlose hat gegenüber dem Land, in dem er sich aufhält, Pflichten, zu denen insbesondere die Verpflichtung gehört, sich den Gesetzen und Verordnungen sowie den Massnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu unterziehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Verbot unterschiedlicher Behandlung</heading><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten haben die Bestimmungen dieses Übereinkommens auf die Staatenlosen ohne Unterschied der Rasse, der Religion oder des Herkunftslandes anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Religion</heading><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen auf ihrem Gebiet eine mindestens ebenso günstige Behandlung in Bezug auf die Freiheit in der Religionsausübung und die Freiheit des Religionsunterrichts ihrer Kinder wie den eigenen Staatsangehörigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Rechte ausserhalb des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Keine Bestimmung dieses Übereinkommens berührt die sonstigen Rechte und Vorteile, die den Staatenlosen unabhängig von diesem Übereinkommen gewährt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Ausdruck «unter den gleichen Umständen»</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Im Sinne dieses Übereinkommens bedeutet der Ausdruck «unter den gleichen Umständen», dass eine Person alle Bedingungen (vor allem diejenigen betreffend Dauer und Voraussetzungen von Aufenthalt und Niederlassung) zur Ausübung eines Rechts erfüllen muss, gleich wie wenn sie nicht staatenlos wäre; ausgenommen hievon sind nur die Bedingungen, die ihrer Natur nach von einem Staatenlosen nicht erfüllt werden können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Befreiung vom Erfordernis der Gegenseitigkeit</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Unter Vorbehalt der in diesem Übereinkommen vorgesehenen günstigeren Bestimmungen gewährt jeder vertragschliessende Staat den Staatenlosen die Behandlung, die er Ausländern im Allgemeinen gewährt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Nach dreijährigem Aufenthalt sind die Staatenlosen in den vertragschliessenden Staaten von der Gegenseitigkeit in Bezug auf die gesetzlichen Bestimmungen befreit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen weiterhin die Rechte und Vergünstigungen, die ihnen ohne Rücksicht auf Gegenseitigkeit schon beim Inkrafttreten dieses Übereinkommens zukamen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend die Möglichkeit, den Staatenlosen bei fehlender Gegenseitigkeit weiter gehende Rechte und Vergünstigungen als die zu gewähren, auf die sie nach den Absätzen 2 und 3 Anspruch erheben können, sowie ferner die Möglichkeit, Staatenlose, die die Voraussetzungen dieser beiden Absätze nicht erfüllen, vom Erfordernis der Gegenseitigkeit zu befreien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Bestimmungen der Absätze 2 und 3 finden sowohl auf die in den Artikeln 13, 18, 19, 21 und 22 des Übereinkommens erwähnten Rechte und Vergünstigungen Anwendung als auch auf solche, die in diesem Übereinkommen nicht enthalten sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Befreiung von Sondermassnahmen</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten wenden Sondermassnahmen, die gegen die Person, das Vermögen oder die Interessen der Angehörigen oder ehemaligen Angehörigen eines bestimmten Staates ergriffen werden könnten, nicht auf einen Staatenlosen an, nur weil er die Staatsangehörigkeit dieses Staates besessen hat. Die vertragschliessenden Staaten, die auf Grund ihrer Gesetzgebung diesen allgemeinen Grundsatz nicht einhalten können, gewähren in geeigneten Fällen Ausnahmen zugunsten der Staatenlosen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Vorläufige Massnahmen</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Keine Bestimmung dieses Übereinkommens hindert einen vertragschliessenden Staat daran, in Kriegszeiten oder bei andern schwerwiegenden und aussergewöhnlichen Umständen gegenüber einer bestimmten Person vorübergehend die für die Staatssicherheit erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, bis abgeklärt ist, ob die Person tatsächlich staatenlos ist und ob die gegen sie ergriffenen Massnahmen im Interesse der Staatssicherheit aufrechterhalten bleiben müssen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Fortdauer des Aufenthaltes</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Ist ein Staatenloser im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges verschleppt und in das Gebiet eines der vertragschliessenden Staaten gebracht worden und hält sich dort auf, so gilt die Dauer des Zwangsaufenthaltes in diesem Gebiet als rechtmässiger Aufenthalt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist ein Staatenloser während des Zweiten Weltkrieges aus dem Gebiet eines vertragschliessenden Staates verschleppt worden und vor dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens dorthin zurückgekehrt, um dort Aufenthalt zu nehmen, so gilt die Zeit vor und nach dieser Zwangsverschleppung in allen Fällen, in denen ein ununterbrochener Aufenthalt verlangt wird, als ein einziger ununterbrochener Zeitraum.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Staatenlose Seeleute</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend die Möglichkeit, Staatenlose, die reguläre Besatzungsmitglieder eines Schiffes sind, das ihre Flagge führt, die Wohnsitznahme auf ihrem Gebiet zu gestatten, ihnen Reisepapiere auszustellen oder sie vorübergehend aufzunehmen, um ihnen insbesondere die Wohnsitznahme in einem andern Land zu erleichtern.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II: </num><heading>Rechtsstellung</heading><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Personenrechtliche Stellung</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Die personenrechtliche Stellung eines Staatenlosen bestimmt sich nach dem Gesetz seines Wohnsitzlandes oder, wenn er keinen Wohnsitz hat, nach dem Gesetz des Aufenthaltslandes.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Rechte, die ein Staatenloser vorher erworben hat und die auf seiner personenrechtlichen Stellung beruhen, insbesondere solche Rechte, die sich aus der Eheschliessung ergeben, sind von den vertragschliessenden Staaten zu achten, vorausgesetzt, dass die in der Gesetzgebung dieses Staates allfällig vorgesehenen Formalitäten erfüllt sind; Voraussetzung ist ferner, dass es sich um Rechte handelt, die von diesem Staat auch dann anerkannt worden wären, wenn die fragliche Person nicht staatenlos geworden wäre.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Bewegliches und unbewegliches Eigentum</heading><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen in Bezug auf den Erwerb von beweglichem und unbeweglichem Eigentum und den dazu gehörenden Rechten und in Bezug auf Miet‑ und andere Verträge über bewegliches und unbewegliches Eigentum eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Geistiges und gewerbliches Eigentum</heading><paragraph eId="art_14/para"><content><p>In Bezug auf den Schutz des gewerblichen Eigentums, insbesondere von Erfindungen, technischen Plänen, Modellen, Fabrikmarken, Handelsfirmen, und auf den Schutz von Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft geniessen Staatenlose im Land, wo sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, den Schutz, der den eigenen Staatsangehörigen gewährt wird. Im Gebiet eines andern vertragschliessenden Staates geniesst der Staatenlose den Schutz, der dort Staatsangehörigen des Landes gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Vereinsrecht</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf Vereinigungen zu unpolitischen und nicht auf Erwerb gerichteten Zwecken sowie in Bezug auf Gewerkschaften eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Zutritt zu den Gerichten</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Staatenlose haben auf dem Gebiete der vertragschliessenden Staaten freien Zutritt zu den Gerichten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Staatenlosen wird im vertragschliessenden Staat, wo sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, hinsichtlich der Zulassung vor Gericht, einschliesslich des Armenrechts und der Befreiung von der <i>cautio judicatum solvi</i>, die gleiche Behandlung zuteil wie den Angehörigen dieses Staates.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>In den vertragschliessenden Staaten, in denen ein Staatenloser nicht seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, geniesst er in Bezug auf die in Absatz 2 erwähnten Rechte die gleiche Behandlung wie ein Angehöriger des Landes, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III: </num><heading>Erwerbstätigkeit</heading><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Stellenantritt</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf den Stellenantritt eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend die Möglichkeit, Massnahmen zu treffen, um die Rechte aller Staatenlosen in Bezug auf den Stellenantritt den eigenen Staatsangehörigen anzugleichen, insbesondere der Staatenlosen, die auf Grund eines Anwerbungsprogramms für Arbeitskräfte oder eines Einwanderungsplanes in ihr Gebiet gekommen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Selbständige Erwerbstätigkeit</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf die selbständige Erwerbstätigkeit in der Landwirtschaft, Industrie, im Gewerbe und Handel sowie auf die Gründung von Handels‑ oder Industriefirmen eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Freie Berufe</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Jeder vertragschliessende Staat gewährt den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, die Diplome besitzen, welche von den zuständigen Behörden dieses Staates anerkannt werden, und die einen freien Beruf ausüben wollen, eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV: </num><heading>Wohlfahrt</heading><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Rationierung</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Wo ein Rationierungssystem besteht, das die allgemeine Verteilung von Mangelwaren regelt und dem die ganze Bevölkerung unterworfen ist, sind die Staatenlosen wie die eigenen Staatsangehörigen zu behandeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Unterkunft</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><p>In Bezug auf die Unterkunft gewähren die vertragschliessenden Staaten, soweit diese Frage durch Gesetze und Verordnungen geregelt ist oder unter der Kontrolle der öffentlichen Behörden steht, den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Öffentlicher Unterricht</heading><paragraph eId="art_22/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren Staatenlosen in Bezug auf den Unterricht in den Primarschulen die gleiche Behandlung wie den eigenen Staatsangehörigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den Staatenlosen hinsichtlich des Unterrichts in andern als den Primarschulen, insbesondere was die Zulassung zum Studium, die Anerkennung von ausländischen Studienzeugnissen, Diplomen und Universitätsgraden sowie den Gebührenerlass und die Erteilung von Stipendien anbetrifft, eine möglichst günstige Behandlung, die auf alle Fälle nicht ungünstiger ist als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Öffentliche Fürsorge</heading><paragraph eId="art_23/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten gewähren den auf ihrem Gebiet rechtmässig sich aufhaltenden Staatenlosen die gleiche Fürsorge und öffentliche Unterstützung wie den eigenen Staatsangehörigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Arbeitsgesetzgebung und soziale Sicherheit</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_24/para_1/listintro">Die vertragschliessenden Staaten gewähren den rechtmässig auf ihrem Gebiet sich aufhaltenden Staatenlosen die gleiche Behandlung wie den eigenen Staatsangehörigen in Bezug auf:</listIntroduction><item eId="art_24/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Entlöhnung mit Einschluss der Familienzulagen, die Bestandteil des Lohnes sind, Arbeitszeit, Überstunden, bezahlte Ferien, Beschränkungen bei Heimarbeit, Mindestalter für Arbeitnehmer, Lehrzeit und Berufsausbildung, Arbeit der Frauen und Jugendlichen sowie Vorteile aus Gesamtarbeitsverträgen, soweit diese Bedingungen durch die Gesetzgebung geregelt sind oder zur Zuständigkeit der Verwaltungsbehörden gehören;</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die soziale Sicherheit (gesetzliche Bestimmungen über Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, Mutterschaft, Krankheit) Invalidität, Alter und Todesfall, Arbeitslosigkeit, Familienlasten sowie über alle andern Risiken, die nach der Landesgesetzgebung durch eine umfassende Sozialversicherung gedeckt sind), vorbehältlich</p><blockList><item eId="art_24/para_1/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>geeigneter Abmachungen über die Aufrechterhaltung erworbener Rechte und Anwartschaften,</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>der besondern durch die Landesgesetzgebung des Aufenthaltslandes vorgeschriebenen Bestimmungen, die Leistungen oder Teilleistungen ausschliesslich aus öffentlichen Mitteln vorsehen, sowie Zuwendungen an Personen, die die Bedingungen für die Auszahlung einer normalen Rente nicht erfüllen.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Entschädigungsansprüche, die durch den Tod eines Staatenlosen infolge Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit entstehen, werden dadurch nicht beeinträchtigt, dass sich der Begünstigte ausserhalb des Gebietes des vertragschliessenden Staates aufhält.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten erstrecken die Vorteile der untereinander abgeschlossenen oder noch abzuschliessenden Abkommen über die Erhaltung wohlerworbener Rechte und von Anwartschaften auf dem Gebiete der Sozialversicherung auf die Staatenlosen, sofern diese die Bedingungen erfüllen, die für die Staatsangehörigen der Signatarstaaten dieser Abkommen vorgesehen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend die Möglichkeit, die Vorteile ähnlicher Abkommen, die zwischen ihnen und Nichtvertragsstaaten in Kraft sind oder sein werden, soweit als möglich auf Staatenlose auszudehnen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V: </num><heading>Administrative Massnahmen</heading><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Verwaltungshilfe</heading><paragraph eId="art_25/para_1"><num>1.</num><content><p>Wenn ein Staatenloser normalerweise für die Ausübung eines Rechtes die Mitwirkung ausländischer Behörden benötigt, an die er nicht gelangen kann, sorgen die vertragschliessenden Staaten, auf deren Gebiet er sich aufhält, dafür, dass ihm die Beihilfe durch die eigenen Behörden gewährt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Absatz 1 erwähnten Behörden stellen den Staatenlosen die Dokumente oder Bescheinigungen aus oder lassen sie unter ihrer Aufsicht ausstellen, die normalerweise einem Ausländer durch seine heimatlichen Behörden oder durch deren Vermittlung ausgestellt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_3"><num>3.</num><content><p>Die in dieser Weise ausgestellten Dokumente oder Bescheinigungen ersetzen die amtlichen Urkunden, die Ausländern durch die Behörden ihres Landes oder durch deren Vermittlung ausgestellt werden, sie gelten bis zum Beweise des Gegenteils als rechtmässig.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_4"><num>4.</num><content><p>Abgesehen von Ausnahmen, die zugunsten von Bedürftigen zugelassen werden müssen, können für die hier erwähnten Amtshandlungen Gebühren erhoben werden; diese müssen aber mässig sein und den Gebühren entsprechen, die von den eigenen Staatsangehörigen für ähnliche Amtshandlungen erhoben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Bestimmungen dieses Artikels berühren die Artikel 27 und 28 nicht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Freizügigkeit</heading><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Jeder vertragschliessende Staat räumt den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, das Recht ein, dort ihren Aufenthaltsort zu wählen und sich frei zu bewegen, vorbehältlich der Bestimmungen, die unter den gleichen Umständen für Ausländer im Allgemeinen gelten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Identitätsausweise</heading><paragraph eId="art_27/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten stellen jedem Staatenlosen, der sich auf ihrem Gebiet aufhält und der kein gültiges Reisepapier besitzt, einen Identitätsausweis aus.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Reiseausweise</heading><paragraph eId="art_28/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten stellen den Staatenlosen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, Reiseausweise aus, die ihnen Reisen ausserhalb dieses Gebietes gestatten, vorausgesetzt, dass keine zwingenden Gründe der Staatssicherheit oder  öffentlichen Ordnung entgegenstehen. Die Bestimmungen im Anhang zu diesem Übereinkommen finden auf diese Dokumente Anwendung. Die vertragschliessenden Staaten können einen solchen Reiseausweis auch jedem andern Staatenlosen auf ihrem Gebiet ausstellen; sie werden den Fällen von Staatenlosen besondere Aufmerksamkeit schenken, die sich auf ihrem Gebiet aufhalten und nicht in der Lage sind, von dem Lande, wo sie ihren ordentlichen Aufenthalt haben, einen Reiseausweis zu erlangen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Steuern und Abgaben</heading><paragraph eId="art_29/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten erheben von den Staatenlosen keine anderen oder höheren Gebühren, Abgaben oder Steuern irgendwelcher Art, als sie unter ähnlichen Verhältnissen jetzt oder künftig von den eigenen Staatsangehörigen verlangt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_2"><num>2.</num><content><p>Diese Vorschrift steht der Anwendung der gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen nicht entgegen, welche die Gebühren für die Ausstellung von Verwaltungsdokumenten, einschliesslich Identitätsausweisen, an Ausländer betreffen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Vermögenstransfer</heading><paragraph eId="art_30/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragschliessende Staat gestattet den Staatenlosen nach Massgabe seiner Gesetze und Verordnungen, Vermögenswerte, die sie auf sein Staatsgebiet gebracht haben, in das Gebiet eines anderen Landes überzuführen,  in dem sie zur Ansiedlung zugelassen worden sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_30/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder vertragschliessende Staat prüft wohlwollend die Gesuche von Staatenlosen, die um die Ermächtigung nachsuchen, alle andern Vermögenswerte, die zur Ansiedlung in einem andern Land erforderlich sind, in ein anderes Land zu überführen, in dem sie zur Ansiedlung aufgenommen worden sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><heading>Ausweisung</heading><paragraph eId="art_31/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten weisen einen Staatenlosen, der sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhält, nur aus Gründen der Staatssicherheit oder der öffentlichen Ordnung aus.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Ausweisung eines Staatenlosen kann nur auf Grund eines Entscheides, der nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren getroffen wurde, durchgeführt werden. Soweit nicht zwingende Gründe der Staatssicherheit entgegenstehen, muss dem Staatenlosen erlaubt werden, Beweise zu seiner Entlastung beizubringen, Rekurs einzureichen und sich dabei vor einer zuständigen Behörde oder vor einer oder mehreren von der zuständigen Behörde bezeichneten Personen vertreten zu lassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragschliessenden Staaten räumen einem ausgewiesenen Staatenlosen eine angemessene Frist ein, um ihm den Versuch zu einer rechtmässigen Einreise in ein anderes Land zu ermöglichen. Die vertragschliessenden Staaten können während dieser Frist alle innerstaatlichen Massnahmen treffen, die sie für notwendig erachten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><heading>Einbürgerung</heading><paragraph eId="art_32/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten erleichtern soweit als möglich die Assimilierung und Einbürgerung der Staatenlosen. Sie bemühen sich insbesondere, das Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen und die Gebühren und Kosten des Verfahrens nach Möglichkeit herabzusetzen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>Kapitel VI: </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><heading>Auskünfte über die innerstaatliche Gesetzgebung</heading><paragraph eId="art_33/para"><content><p>Die vertragschliessenden Staaten werden dem Generalsekretär der Vereinten Nationen den Text der Gesetze und Verordnungen mitteilen, die sie zur Durchführung dieses Übereinkommens erlassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><heading>Regelung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_34/para"><content><p>Jede Streitigkeit zwischen den Parteien dieses Übereinkommens über dessen Auslegung oder Durchführung, die auf andere Weise nicht beigelegt werden kann, ist auf Begehren einer der an der Streitigkeit beteiligten Parteien dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><heading>Unterzeichnung, Ratifikation und Beitritt</heading><paragraph eId="art_35/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt am Sitz der Organisation der Vereinten Nationen bis zum 31. Dezember 1955 zur Unterzeichnung auf.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_2/listintro">Es liegt zur Unterzeichnung auf:</listIntroduction><item eId="art_35/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>durch jeden Mitgliedstaat der Organisation der Vereinten Nationen;</p></item><item eId="art_35/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>durch jeden Nichtmitgliedstaat, der zur Konferenz der Vereinten Nationen über die Rechtsstellung der Staatenlosen eingeladen worden ist;</p></item><item eId="art_35/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>durch jeden Staat, den die Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Unterzeichnung oder zum Beitritt eingeladen hat.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_3"><num>3.</num><content><p>Es ist zu ratifizieren; die Ratifikationsurkunden sind beim Generalsekretär der Vereinten Nationen zu hinterlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_4"><num>4.</num><content><p>Die in Absatz 2 dieses Artikels bezeichneten Staaten können diesem Übereinkommen beitreten. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><heading>Örtlicher Geltungsbereich</heading><paragraph eId="art_36/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Staat kann im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts erklären, dass sich die Geltung dieses Übereinkommens auf alle Gebiete erstreckt, die er in den internationalen Beziehungen vertritt, oder nur auf eines oder mehrere von ihnen. Eine solche Erklärung wird in dem Zeitpunkt wirksam, in dem dieses Übereinkommen für den betreffenden Staat in Kraft tritt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>2.</num><content><p>In jedem späteren Zeitpunkt erfolgt diese Erweiterung des Geltungsbereichs durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete Mitteilung; sie wird nach Ablauf von neunzig Tagen seit dem Eingang der Mitteilung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen wirksam oder in dem Zeitpunkt, in dem das Übereinkommen für den betreffenden Staat in Kraft tritt, wenn dieser letzte Zeitpunkt später liegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_3"><num>3.</num><content><p>Bei Gebieten, für die dieses Übereinkommen im Zeitpunkt der Unterzeichnung, Ratifikation oder des Beitritts nicht gilt, prüft jeder interessierte Staat die Möglichkeit, sobald wie möglich alle erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, um den Geltungsbereich dieses Übereinkommens auf diese Gebiete zu erweitern, gegebenenfalls unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Regierungen dieser Gebiete, wenn eine solche aus verfassungsmässigen Gründen erforderlich ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><heading>Klausel für Bundesstaaten</heading><paragraph eId="art_37/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_37/para/listintro">Im Falle eines Bundesstaates oder eines Staates, der kein Einheitsstaat ist, finden nachstehende Bestimmungen Anwendung:</listIntroduction><item eId="art_37/para/lbl_a"><num>a) </num><p>in Bezug auf die Artikel dieses Übereinkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der gesetzgebenden Organe des Bundes fällt, sind die Verpflichtungen der Bundesregierung die gleichen wie die von Staaten, die nicht Bundesstaaten sind;</p></item><item eId="art_37/para/lbl_b"><num>b) </num><p>in Bezug auf die Artikel dieses Übereinkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der Gesetzgebung jedes der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone fällt, die nach der Bundesverfassung nicht verpflichtet sind, gesetzgeberische Massnahmen zu ergreifen, wird die Bundesregierung diese Artikel so bald als möglich den zuständigen Behörden der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone befürwortend zur Kenntnis bringen;</p></item><item eId="art_37/para/lbl_c"><num>c) </num><p>ein Bundesstaat, der Vertragspartei dieses Übereinkommens ist, wird auf das ihm vom Generalsekretär der Vereinten Nationen übermittelte Begehren jedes anderen vertragschliessenden Staates eine Darstellung der im Bund oder seinen Gliedstaaten geltenden gesetzlichen Bestimmungen und der Praxis in Bezug auf irgendeine Bestimmung des Übereinkommens geben; darin soll dargelegt werden, inwieweit diese Bestimmung durch einen gesetzgeberischen Akt oder eine andere Massnahme wirksam geworden ist.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_38/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts kann jeder Staat zu den Artikeln des Übereinkommens Vorbehalte machen,</p><p>ausgenommen zu den Artikeln 1, 3, 4, 16 Absatz 1 und 33–42 einschliesslich.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder vertragschliessende Staat, der gemäss Absatz 1 dieses Artikels einen Vorbehalt gemacht hat, kann ihn jederzeit durch eine diesbezügliche Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zurückziehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_39/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt am neunzigsten Tage nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung der sechsten Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat, der das Übereinkommen nach Hinterlegung der sechsten Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde ratifiziert oder ihm beitritt, tritt es am neunzigsten Tage nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde dieses Staates in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_40/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragschliessende Staat kann das Übereinkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu richtende Mitteilung kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird für den betreffenden Staat ein Jahr nach dem Zeitpunkt des Eingangs der Mitteilung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder Staat, der eine Erklärung oder Mitteilung gemäss Artikel 36 gemacht hat, kann jederzeit später dem Generalsekretär der Vereinten Nationen mitteilen, dass das Übereinkommen auf das in der Mitteilung bezeichnete Gebiet nicht mehr Anwendung findet. Das Übereinkommen findet alsdann auf dieses Gebiet ein Jahr nach dem Zeitpunkt des Eingangs der Mitteilung beim Generalsekretär keine Anwendung mehr. </p></content></paragraph></article><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><heading>Revision</heading><paragraph eId="art_41/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragschliessende Staat kann jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu richtende Mitteilung die Revision dieses Übereinkommens verlangen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_41/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Generalversammlung der Vereinten Nationen empfiehlt die in Bezug auf dieses Begehren gegebenenfalls zu treffenden Massnahmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><heading>Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen</heading><paragraph eId="art_42/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_42/para/listintro">Der Generalsekretär der Vereinten Nationen macht allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 35 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten Mitteilung über:</listIntroduction><item eId="art_42/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitrittserklärungen gemäss Artikel 35;</p></item><item eId="art_42/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Erklärungen und Mitteilungen gemäss Artikel 36;</p></item><item eId="art_42/para/lbl_c"><num>c) </num><p>die gemäss Artikel 38 erklärten oder zurückgezogenen Vorbehalte;</p></item><item eId="art_42/para/lbl_d"><num>d) </num><p>den Zeitpunkt, an dem dieses Übereinkommen gemäss Artikel 39 in Kraft tritt;</p></item><item eId="art_42/para/lbl_e"><num>e) </num><p>die Kündigungen und Mitteilungen gemäss Artikel 40;</p></item><item eId="art_42/para/lbl_f"><num>f) </num><p>die Revisionsbegehren gemäss Artikel 41.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Übereinkommen im Namen ihrer Regierungen unterzeichnet.</p><p>Geschehen zu New York, am achtundzwanzigsten September eintausendneunhundertvierundfünfzig, in einer einzigen Ausfertigung, deren englischer, spanischer und französischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, die in den Archiven der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt wird und von welcher allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 35 bezeichneten Nichtmitgliedstaaten beglaubigte Abschriften übermittelt werden.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.40"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 settembre 1954 sullo statuto degli apolidi (con. All. e Modello)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 septembre 1954 relative au statut des apatrides (avec annexe et modèle)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (mit Anhang und Muster)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading><i>Paragraph 1</i></heading><content><p>1.  Der in Artikel 28 dieses Übereinkommens erwähnte Reiseausweis hat anzugeben, dass der Inhaber staatenlos im Sinne des Übereinkommens vom 28. September 1954 ist.</p><p>2.  Der Ausweis ist mindestens in zwei Sprachen abzufassen, von denen eine die englische oder die französische Sprache ist.</p><p>3.  Die vertragschliessenden Staaten prüfen die Möglichkeit, einen Reiseausweis gemäss beigefügtem Muster einzuführen.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2"><heading><i>Paragraph 2</i></heading><content><p>Vorbehältlich der Vorschriften des Ausstellerlandes können Kinder im Ausweis eines Elternteils oder ausnahmsweise eines anderen Erwachsenen aufgeführt werden.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u3"><heading><i>Paragraph 3</i></heading><content><p>Die für die Ausstellung des Ausweises erhobenen Gebühren dürfen den niedrigsten Ansatz, der für heimatliche Pässe gilt, nicht übersteigen.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u4"><heading><i>Paragraph 4</i></heading><content><p>Ausser in besondern oder aussergewöhnlichen Fällen ist der Ausweis für möglichst viele Länder auszustellen.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u5"><heading><i>Paragraph 5</i></heading><content><p>Die Gültigkeitsdauer des Ausweises beträgt mindestens drei Monate und höchstens zwei Jahre.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u6"><heading><i>Paragraph 6</i></heading><content><p>1.  Die Erneuerung oder Verlängerung des Reiseausweises ist Sache der ausstellenden Behörde, solange der Inhaber sich nicht in einem andern Gebiet niedergelassen hat und sich rechtmässig auf dem Gebiet dieser Behörde aufhält. Zur Ausstellung eines neuen Ausweises ist unter der gleichen Bedingung die Behörde zuständig, die den frühern Ausweis abgegeben hat.</p><p>2.  Diplomatische und konsularische Vertretungen können ermächtigt werden, die Gültigkeitsdauer der von ihrer Regierung ausgestellten Ausweise um höchstens sechs Monate zu verlängern.</p><p>3.  Die vertragschliessenden Staaten prüfen wohlwollend, ob Staatenlosen, die sich nicht mehr rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten und die vom Land</p><p>ihres rechtmässigen Aufenthalts keinen Reiseausweis erhalten können, ein solcher ausgestellt, erneuert oder verlängert werden kann.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u7"><heading><i>Paragraph 7</i></heading><content><p>Die vertragschliessenden Staaten anerkennen die gemäss Artikel 28 dieses Übereinkommens abgegebenen Ausweise.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u8"><heading><i>Paragraph 8</i></heading><content><p>Die zuständigen Behörden des Landes, in das der Staatenlose reisen will, tragen, wenn sie bereit sind, ihn aufzunehmen, in seinen Reiseausweis ein Visum ein, sofern dies notwendig ist.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u9"><heading><i>Paragraph 9</i></heading><content><p>1.  Die vertragschliessenden Staaten verpflichten sich, Staatenlosen, die das Einreisevisum des endgültigen Bestimmungsgebietes erhalten haben, Transitvisa zu erteilen.</p><p>2.  Die Erteilung dieses Visums kann aus Gründen verweigert werden, die auch gegenüber jedem andern Ausländer die Verweigerung des Visums rechtfertigen würden.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u10"><heading><i>Paragraph 10</i></heading><content><p>Die Gebühren für die Erteilung von Aus‑, Ein‑ oder Durchreisevisa dürfen den für Visa in ausländischen Pässen vorgesehenen niedrigsten Ansatz nicht übersteigen.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u11"><heading><i>Paragraph 11</i></heading><content><p>Wenn ein Staatenloser sich rechtmässig auf dem Gebiet eines andern vertragschliessenden Staates niederlässt, ist es Sache der zuständigen Behörden dieses Gebietes, ihm gemäss Artikel 28 einen neuen Reiseausweis abzugeben; der Staatenlose kann sie darum ersuchen.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u12"><heading><i>Paragraph 12</i></heading><content><p>Die Behörde, die einen neuen Ausweis abgibt, hat den früheren einzuziehen und dem Ausstellungsland zurückzusenden, falls dies im Ausweis vorgesehen ist; ist dies nicht der Fall, zieht sie ihn ein und annulliert ihn.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u13"><heading><i>Paragraph 13</i></heading><content><p>1.  Ein nach Artikel 28 des Übereinkommens ausgestellter Reiseausweis berechtigt den Inhaber, vorbehältlich eines anders lautenden Vermerks, jederzeit während der Gültigkeitsdauer des Ausweises in das Gebiet des ausstellenden Staates zurückzukehren. Die Frist zur Rückkehr darf aber nicht weniger als drei Monate betragen, ausser wenn das Land, in welches der Staatenlose reisen will, keine Rückkehrgarantie im Reiseausweis verlangt.</p><p>2.  Unter Vorbehalt von Absatz 1 kann jeder vertragschliessende Staat verlangen, dass sich der Inhaber des Ausweises allen Formalitäten unterwirft, die in Bezug auf Ausreise oder Rückkehr in das Land vorgeschrieben werden können.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u14"><heading><i>Paragraph 14</i></heading><content><p>Die Bestimmungen dieses Anhanges, mit Ausnahme von Paragraph 13, berühren in keiner Weise die Gesetze und Verordnungen, die auf dem Gebiete der vertragschliessenden Staaten die Bedingungen für die Zulassung, die Durchreise, den Aufenthalt, die Niederlassung und die Ausreise regeln.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u15"><heading><i>Paragraph 15</i></heading><content><p>Weder die Abgabe des Ausweises noch die eingetragenen Vermerke bestimmen oder berühren den Status des Inhabers, insbesondere was die Staatsangehörigkeit anbelangt.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u16"><heading><i>Paragraph 16</i></heading><content><p>Die Ausstellung des Ausweises gibt dem Inhaber keinen Anspruch auf diplomatischen oder konsularischen Schutz des Staates, der den Ausweis abgegeben hat, und überträgt nicht <i>ipso facto</i> dessen Vertretern Schutzbefugnisse.</p></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u2"><heading>Muster‑Reiseausweis</heading><content><p>Es wird empfohlen, den Ausweis in Form eines Heftes (15 x 10 cm) auszustellen und ihn so zu drucken, dass jede mit chemischen oder anderen Mitteln vorgenommene Radierung oder Änderung leicht festgestellt werden kann und dass die Worte «Übereinkommen vom 28. September 1954» auf jeder Seite in der Sprache des ausstellenden Landes fortlaufend wiederholt werden.</p><p>Umschlag des Heftes</p><p>Reiseausweis</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Übereinkommen vom 28. September 1954)</p><p> Nr. ………………….</p><p>(1)</p><p>Reiseausweis</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Übereinkommen vom 28. September 1954)</p><p>Dieser Ausweis wird am ……………… ungültig, sofern er nicht verlängert wird.</p><p>Name  </p><p>Vorname(n)  </p><p>Begleitet von …….. Kind (Kindern).</p><blockList><item eId="annex_u1/lvl_u2/lbl_1"><num>1. </num><p>Dieser Ausweis wird dem Inhaber lediglich als Reiseausweis an Stelle eines nationalen Passes abgegeben. Er greift der Frage der Staatsangehörigkeit des Inhabers nicht vor und hat auf diese keinen Einfluss.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u2/lbl_2"><num>2. </num><p>Der Inhaber ist berechtigt, bis zum ………………. , wenn nachstehend kein späteres Datum angegeben ist, nach …………….. zurückzukehren. (Hier ist das Land anzugeben, dessen Behörden den Ausweis ausstellen. Der Zeitraum, während dessen es dem Inhaber erlaubt ist, zurückzukehren, darf nicht weniger als drei Monate betragen, ausser wenn das Land, in welches der Inhaber reisen will, keine Rückkehrgarantie im Ausweis verlangt.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u2/lbl_3"><num>3. </num><p>Lässt sich der Inhaber in einem anderen Lande nieder als dem, in dem der Ausweis ausgestellt wurde, so hat er, falls er sich wiederum ins Ausland begeben will, bei den zuständigen Behörden seines Aufenthaltslandes um einen neuen Ausweis nachzusuchen. (Der frühere Ausweis ist von der Behörde, die den neuen Ausweis ausstellt, einzuziehen und an die Behörde, die ihn ausgestellt hat, zurückzuschicken.<authorialNote><p> Dieser in Klammern gesetzte Satz kann von Regierungen, die dies wünschen, eingesetzt werden.</p></authorialNote>)</p></item></blockList><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p>(2)</p><table border="1"><tr><td><p>Geburtsort und -datum:  </p></td></tr><tr><td><p>Beruf:  </p></td></tr><tr><td><p>Gegenwärtiger Wohnort:  </p></td></tr><tr><td><p>Mädchenname und Vorname(n) der Ehefrau<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1</sup>:  </p></td></tr><tr><td><p>Name und Vorname(n) des Ehemannes<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1</sup>1:  </p></td></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1</sup></p></td><td><p>Nichtzutreffendes streichen</p></td></tr></table><p>Personenbeschreibung</p><table border="1"><tr><td><p>Grösse:  </p></td></tr><tr><td><p>Haare:  </p></td></tr><tr><td><p>Farbe der Augen:  </p></td></tr><tr><td><p>Nase:  </p></td></tr><tr><td><p>Gesichtsform:  </p></td></tr><tr><td><p>Hautfarbe:  </p></td></tr><tr><td><p>Besondere Kennzeichen:  </p></td></tr></table><p>Den Inhaber begleitende Kinder</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Name</p></td><td/><td><p>Vorname(n)</p></td><td/><td><p>Geburtsort und -datum</p></td><td/><td><p>Geschlecht</p></td></tr></table><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p>(3)</p><p>Lichtbild des Inhabers und Stempel der den Ausweis ausstellenden Behörde. Fingerabdrücke des Inhabers (wenn erforderlich).</p><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td><p>Unterschrift des Inhabers</p></td></tr></table><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p>(4)</p><p>1.  Dieser Ausweis ist für folgende Länder gültig:</p><table fedlex:function="layout"/><p>2.  Dieser Ausweis wird auf Grund folgender Unterlage(n) ausgestellt:</p><table border="1"><tr><td/></tr><tr><td/></tr><tr><td><p>Ausgestellt in:  </p></td></tr><tr><td><p>Datum:  </p></td></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td><p>Unterschrift und Stempel der den<br/>Ausweis ausstellenden Behörde:</p></td></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Erhobene Gebühr:  </p></td><td/></tr></table><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p>(5)</p><p>Verlängerung der Gültigkeitsdauer</p><table border="1"><tr><td><p>Erhobene Gebühr:  </p></td><td/><td><p>Vom</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td><p>bis</p></td><td/></tr><tr><td><p>Fait à: </p></td><td/><td><p>Datum:</p></td><td/></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/><td><p>Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises<br/>verlängernden Behörde:</p></td></tr></table><p>Verlängerung der Gültigkeitsdauer</p><table border="1"><tr><td><p>Erhobene Gebühr:  </p></td><td/><td><p>Vom</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td><p>bis</p></td><td/></tr><tr><td><p>Ausgestellt in:  </p></td><td/><td><p>Datum:</p></td><td/></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/><td><p>Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises<br/>verlängernden Behörde:</p></td></tr></table><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p> (6)</p><p>Verlängerung der Gültigkeitsdauer</p><table border="1"><tr><td><p>Erhobene Gebühr:  </p></td><td/><td><p>Vom</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td><p>bis</p></td><td/></tr><tr><td><p>Fait à: </p></td><td/><td><p>Datum:</p></td><td/></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/><td><p>Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises<br/>verlängernden Behörde:</p></td></tr></table><p>Verlängerung der Gültigkeitsdauer</p><table border="1"><tr><td><p>Erhobene Gebühr:  </p></td><td/><td><p>Vom</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td><p>bis</p></td><td/></tr><tr><td><p>Ausgestellt in:  </p></td><td/><td><p>Datum:</p></td><td/></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/><td><p>Unterschrift und Stempel der die Gültigkeit des Ausweises<br/>verlängernden Behörde:</p></td></tr></table><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p><p>(7–32)</p><p>Visa</p><p>Der Name des Ausweisinhabers ist in jedem Visum zu wiederholen.</p><p>(Dieser Ausweis enthält ohne Umschlag 32 Seiten.)</p></content></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.40"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 settembre 1954 sullo statuto degli apolidi (con. All. e Modello)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 septembre 1954 relative au statut des apatrides (avec annexe et modèle)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (mit Anhang und Muster)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150/20230609/de/xml"/><FRBRdate date="2023-06-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1954-09-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1972-10-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 9. Juni 2023<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1972/2320_2374_2150" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1972</b> 2320</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1975/1742_1742_1742" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1975</b> 1742</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1976/2856_2856_2856" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1976</b> 2856</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1982/2072_2072_2072" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1982</b> 2072</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1984/976_976_976" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1984</b> 976</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1990/322_322_322" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1990</b> 322</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/2266_2266_2266" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1993</b> 2266</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/414" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2004</b> 3219</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2006/664" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2006</b> 4391</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/404" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2009</b> 3181</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2011/433" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2011</b> 3289</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/215" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 1551</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2013/36" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2013</b> 271</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2014/563" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2014</b> 3271</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2016/354" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2016</b> 2217</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2019/128" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2019</b> 747</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/335" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 1661</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2023/294" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2023</b> 294</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty%20">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation </p><p>Beitritt (B) </p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td colspan="3"><p>2003 B</p></td><td colspan="2"><p>22. September</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td><p>15. Juli</p></td><td colspan="3"><p>1964 B</p></td><td colspan="2"><p>13. Oktober</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Angola</p></td><td><p>  7. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2019 B</p></td><td colspan="2"><p>  5. Januar</p></td><td><p>2020</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda*</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>1988 N</p></td><td colspan="2"><p>  1. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien*</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td colspan="3"><p>1972 B</p></td><td colspan="2"><p>30. August</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td colspan="3"><p>1994 B</p></td><td colspan="2"><p>16. August</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>16. August</p></td><td colspan="3"><p>1996 B</p></td><td colspan="2"><p>14. November</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>13. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>1973 B</p></td><td colspan="2"><p>13. März</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Barbados*</p></td><td><p>  6. März</p></td><td colspan="3"><p>1972</p></td><td colspan="2"><p>30. November</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td colspan="3"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>25. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Belize</p></td><td><p>14. September</p></td><td colspan="3"><p>2006 B</p></td><td colspan="2"><p>13. Dezember</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td><p>  8. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>  7. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Bolivien</p></td><td><p>  6. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>1983 B</p></td><td colspan="2"><p>  4. Januar</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>  1. September</p></td><td colspan="3"><p>1993 N</p></td><td colspan="2"><p>  6. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana*</p></td><td><p>25. Februar</p></td><td colspan="3"><p>1969</p></td><td colspan="2"><p>30. September</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td><p>13. August</p></td><td colspan="3"><p>1996</p></td><td colspan="2"><p>11. November</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien*</p></td><td><p>22. März</p></td><td colspan="3"><p>2012 B</p></td><td colspan="2"><p>20. Juni</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td colspan="3"><p>2012 B</p></td><td colspan="2"><p>30. Juli</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td><p>11. April</p></td><td colspan="4"><p>2018 B</p></td><td><p>10. Juli</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>China</p></td><td/><td colspan="3"/><td colspan="2"/><td/></tr><tr><td><p>    Hongkong<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>10. Juni</p></td><td colspan="3"><p>1997</p></td><td colspan="2"><p>  1. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica</p></td><td><p>  2. November</p></td><td colspan="3"><p>1977</p></td><td colspan="2"><p>31. Januar</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Côte d’Ivoire</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2013 B</p></td><td colspan="2"><p>  1. Januar</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark*</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td colspan="3"><p>1956</p></td><td colspan="2"><p>16. April</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland*</p></td><td><p>  2. August</p></td><td colspan="3"><p>1976</p></td><td colspan="2"><p>24. Januar</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td><p>  2. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>1970</p></td><td colspan="2"><p>31. Dezember</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador*</p></td><td colspan="2"><p>  9. Februar</p></td><td colspan="3"><p>2015</p></td><td><p>10. Mai</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Eswatini</p></td><td><p>16. November</p></td><td colspan="3"><p>1999 B</p></td><td colspan="2"><p>14. Februar</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi*</p></td><td><p>12. Juni</p></td><td colspan="3"><p>1972</p></td><td colspan="2"><p>10. Oktober</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Finnland*</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>1968 B</p></td><td colspan="2"><p>  8. Januar</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich*</p></td><td><p>  8. März</p></td><td colspan="3"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>  6. Juni</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Gambia</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td colspan="3"><p>2014 B</p></td><td colspan="2"><p>29. September</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>22. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>  4. November</p></td><td colspan="3"><p>1975 B</p></td><td colspan="2"><p>  2. Februar</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala*</p></td><td><p>28. November</p></td><td colspan="3"><p>2000</p></td><td colspan="2"><p>26. Februar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Guinea</p></td><td><p>21. März</p></td><td colspan="3"><p>1962 B</p></td><td colspan="2"><p>19. Juni</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Guinea-Bissau</p></td><td><p>19. September</p></td><td colspan="4"><p>2016 B</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Haiti</p></td><td><p>27. September</p></td><td colspan="3"><p>2018 B</p></td><td colspan="2"><p>26. Dezember</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>Honduras</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2012</p></td><td colspan="2"><p>30. Dezember</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Irland*</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>1962 B</p></td><td colspan="2"><p>17. März</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td colspan="3"><p>2021 B</p></td><td colspan="2"><p>26. April</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>Israel</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>1958</p></td><td colspan="2"><p>23. März</p></td><td><p>1959</p></td></tr><tr><td><p>Italien*</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>1962</p></td><td colspan="2"><p>  3. März</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td><p>Kiribati*</p></td><td><p>29. November</p></td><td colspan="3"><p>1983 N</p></td><td colspan="2"><p>12. Juli</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>  7. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2019</p></td><td colspan="2"><p>  5. Januar</p></td><td><p>2020</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)</p></td><td><p>22. August</p></td><td colspan="3"><p>1962 B</p></td><td colspan="2"><p>20. November</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>1992 N</p></td><td colspan="2"><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Lesotho*</p></td><td><p>  4. November</p></td><td colspan="3"><p>1974</p></td><td colspan="2"><p>  4. Oktober</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Lettland*</p></td><td><p>  5. November</p></td><td colspan="3"><p>1999 B</p></td><td colspan="2"><p>  3. Februar</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Liberia</p></td><td><p>11. September</p></td><td colspan="3"><p>1964 B</p></td><td colspan="2"><p>10. Dezember</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Libyen</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td colspan="3"><p>1989 B</p></td><td colspan="2"><p>14. August</p></td><td><p>1989</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>25. September </p></td><td colspan="3"><p>2009</p></td><td colspan="2"><p>24. Dezember</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td colspan="3"><p>2000 B</p></td><td colspan="2"><p>  7. Mai</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td colspan="3"><p>1960</p></td><td colspan="2"><p>25. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Malawi</p></td><td><p>  7. Oktober </p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>  5. Januar </p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Mali</p></td><td colspan="2"><p>27. Mai</p></td><td colspan="3"><p>2016 B</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Malta*</p></td><td><p>11. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>2019 B</p></td><td colspan="2"><p>10. März</p></td><td><p>2020</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko*</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td colspan="3"><p>2000 B</p></td><td colspan="2"><p>  5. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Moldau*</p></td><td><p>19. April</p></td><td colspan="3"><p>2012 B</p></td><td colspan="2"><p>18. Juli</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2006 N</p></td><td colspan="2"><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Mosambik</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2014 B</p></td><td colspan="2"><p>30. Dezember</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua*</p></td><td><p>15. Juli</p></td><td colspan="3"><p>2013 B</p></td><td colspan="2"><p>13. Oktober</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande*</p></td><td><p>12. April</p></td><td colspan="3"><p>1962</p></td><td colspan="2"><p>11. Juli</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td colspan="2"><p>  7. November</p></td><td colspan="3"><p>2014 B</p></td><td><p>  5. Februar</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria</p></td><td><p>20. September</p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>19. Dezember</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>18. Januar</p></td><td colspan="3"><p>1994 N</p></td><td colspan="2"><p>17. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>19. November</p></td><td colspan="3"><p>1956</p></td><td colspan="2"><p>17. Februar</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Österreich*</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td colspan="3"><p>2008 B</p></td><td colspan="2"><p>  8. Mai</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>31. August</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td colspan="3"><p>2014 B</p></td><td colspan="2"><p>29. September</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Peru</p></td><td><p>23. Januar</p></td><td colspan="3"><p>2014 B</p></td><td colspan="2"><p>23. April</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen</p></td><td><p>22. September</p></td><td colspan="3"><p>2011</p></td><td colspan="2"><p>21. Dezember</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Portugal*</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2012 B</p></td><td colspan="2"><p>30. Dezember</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Ruanda</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td colspan="3"><p>2006 B</p></td><td colspan="2"><p>  2. Januar</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien*</p></td><td><p>27. Januar</p></td><td colspan="3"><p>2006 B</p></td><td colspan="2"><p>27. April</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Sambia*</p></td><td><p>  1. November</p></td><td colspan="3"><p>1974</p></td><td colspan="2"><p>24. Oktober</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Schweden*</p></td><td><p>  2. April</p></td><td colspan="3"><p>1965</p></td><td colspan="2"><p>  1. Juli</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>  3. Juli</p></td><td colspan="3"><p>1972</p></td><td colspan="2"><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Senegal</p></td><td><p>21. September</p></td><td colspan="3"><p>2005 B</p></td><td colspan="2"><p>20. Dezember</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>12. März</p></td><td colspan="3"><p>2001 N</p></td><td colspan="2"><p>27. April</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Sierra Leone</p></td><td colspan="2"><p>  9. Mai</p></td><td colspan="3"><p>2016 B</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Simbabwe</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>1998 N</p></td><td colspan="2"><p>18. April</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei*</p></td><td><p>  3. April</p></td><td colspan="3"><p>2000 B</p></td><td colspan="2"><p>  2. Juli</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td colspan="3"><p>1992 N</p></td><td colspan="2"><p>25. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Spanien*</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td colspan="3"><p>1997 B</p></td><td colspan="2"><p>10. August</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen*</p></td><td><p>27. April</p></td><td colspan="3"><p>1999 N</p></td><td colspan="2"><p>27. Oktober</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Togo</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td colspan="3"><p>2021 B</p></td><td colspan="2"><p>12. Oktober</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>11. April</p></td><td colspan="3"><p>1966</p></td><td colspan="2"><p>31. August</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Tschad</p></td><td><p>12. August</p></td><td colspan="3"><p>1999 B</p></td><td colspan="2"><p>10. November</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik*</p></td><td><p>19. Juli</p></td><td colspan="3"><p>2004 B</p></td><td colspan="2"><p>17. Oktober</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>29. Juli</p></td><td colspan="3"><p>1969 B</p></td><td colspan="2"><p>27. Oktober</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>26. März</p></td><td colspan="4"><p>2015 B</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Turkmenistan</p></td><td><p>  7. Dezember</p></td><td colspan="3"><p>2011 B</p></td><td colspan="2"><p>  6. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Uganda</p></td><td><p>15. April</p></td><td colspan="3"><p>1965 B</p></td><td colspan="2"><p>14. Juli</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>25. März</p></td><td colspan="3"><p>2013 B</p></td><td colspan="2"><p>23. Juni</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn*</p></td><td><p>21. November</p></td><td colspan="3"><p>2001 B</p></td><td colspan="2"><p>19. Februar</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>  2. April</p></td><td colspan="3"><p>2004 B</p></td><td colspan="2"><p>  1. Juli</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich*</p></td><td><p>16. April</p></td><td colspan="3"><p>1959</p></td><td colspan="2"><p>15. Juli</p></td><td><p>1959</p></td></tr><tr><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="3"/><td/></tr><tr><td colspan="8"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: <br/></p><p><ref href="http://treaties.un.org/">http://treaties.un.org/</ref> &gt; Enregistrement et Publication &gt; Recueil des Traités des <br/></p><p>Nations Unies eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Vom 19. März 1963 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit <br/></p><p>dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 10. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>