<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00331</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">18. Juni 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1965 geborene X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche in ihrem Heimatland eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung als Schneiderin absolviert hatte, reiste im Oktober 1996 in die Schweiz ein und erzielte gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom 14. September 2016) – nebst zwischenzeitlicher Arbeitslosigkeit und Nichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit – bescheidene Einkünfte aus ihrer Erwerbstätigkeit als Angestellte oder als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 5. September 2016 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf eine psychiatrische Erkrankung, bestehend seit dem Jahr 2014, bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1, Urk. 7/14 und Urk. 7/18). Die IV-Stelle tätigte beruflich-erwerbliche sowie medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und teilte der Versicherten mit Schreiben vom 1. Februar 2017 mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (Urk. 7/27). In der Folge liess sie die Versicherte polydisziplinär (internistisch, orthopädisch und psychiatrisch) beguta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chten (Urk. 7/41). Das Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete das polydisziplinäre Gutachten am 25. Januar 2018 (Urk. 7/52). Nach Rückfragen (Urk. 7/53) des Regionalen Ärztlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dienstes (RAD), Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wurde das Gutachten am 19. April 2018 ergänzt (Urk. 7/58). Daraufhin wurde die Versicherte am 27. Juni 2018 zusätzlich von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersucht, welche ihren Bericht am 24. Juli 2018 erstattete (Urk. 7/65). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Vorbescheid vom 1. Oktober 2018 [Urk. 7/71], Einwand vom 2. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 [Urk. 7/76] inklusive Ergänzung vom 7. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 [Urk. 7/79]) sowie Einholung ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes Berichts der psychiatrischen Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Mai 2019 (Urk. 7/81) beziehungsweise einer </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme der Versicherten dazu vom 9. Dezember 2019 (Urk. 7/87) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 17. April 2020 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/89]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte am 19. Mai 2020 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, zu gewähren. In prozessualer Hinsicht wurden die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels sowie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege beantragt (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2020 schloss die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin unter Hinweis auf die Akten auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da das Gericht zum Schluss gelangte, es könne in psychiatrischer Hinsicht nicht schlüssig beurteilt werden, welcher ärztlichen Einschätzung – der Einschätzung der begutachtenden Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">oder der RAD-Fachärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">– zu folgen sei, stellte es mit Beschluss vom 10. Juli 2020 in Aussicht, ein Gerichtsgutachten bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einzuholen. Es gewähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te der Beschwerdeführerin zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die unentgeltliche Rechtspflege und beschloss, keinen zweiten Schriftenwechsel anzuordnen. Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Beschluss vom 27. Oktober 2020 (Urk. 12) beschied das Gericht den Antrag der Beschwerdegegnerin vom 13. August 2020 auf Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führung einer zusätzlichen neuropsychologischen Untersuchung sowie auf Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zung des Fragenkatalogs (Urk. 10) abschlägig. Es hielt am in Aussicht gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Fragenkatalog fest und ernannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zum Gutachter. Dieser erstattete sein Gutachten am 29. März 2021 (Urk. 19). Die Beschwerdeführerin beantragte in ihrer Stellungnahme vom 22. April 2021, es sei vollumfänglich auf das Gutachten abzustellen und die Beschwerde sei gutzuheissen (Urk. 23). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nerin verwies in ihrer Stellungnahme vom 10. Mai 2021 (Urk. 24) auf die Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lungnahme des RAD vom 5. Mai 2021, welcher die Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> teilte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 25). Mit Verfügung vom 11. Mai 2021 wurden die vorgenannten Stellungnahmen der jeweiligen Gegenpartei zugestellt (Urk. 26). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV041"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Pra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xis nicht ohne zwingende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen gelangt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bweichende Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachleute dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die Überprüfung durch eine weitere Fachperson im Rahmen einer Oberexpertise für angezeigt hält, sei es, dass es ohne eine solche vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, die Beschwerdeführerin habe vor Auftreten der gesundheitlichen Probleme kein regelmässiges und erhebliches Einkommen erzielt. Angesichts dessen und in Berücksichtigung des Alters der Beschwerdeführerin seien keine beruflichen Massnahmen eingeleitet worden. Aus den eingeholten ärztlichen Berichten hätten bei sich widersprechenden Diagnosen keine eindeutigen Schlüsse gezogen werden können. Gemäss den medizinischen Abklärungen würden die gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen keine langdauernde Erwerbsunfähigkeit begründen. Dies habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Untersuchung beim RAD gezeigt. Es seien massive Inkonsistenzen und starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise auf Aggravation sichtbar geworden. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten seien im kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen Befund nur die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt worden; Inkonsistenzen seien nicht diskutiert worden (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, sie leide an einer paranoiden Schizophrenie. Es könne nicht auf die Beurteilung des RAD abgestellt werden. Vielmehr sei ihr gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Der Verlauf der Erkrankung werde auch durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h die behandelnden Ärzte der A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrachtet. Die Beurteilung des RAD stehe in absoluter Diskrepanz zum psychiatrischen Gutachten und zum akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundigen Verlauf. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten sei beweiskräftig. Eine davon losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens sei sodann unzulässig (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Gutachten vom 29. März 2021 die folgenden Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 19 S. 48):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische paranoide Schizophrenie, mit zunehmendem Residuum zwischen den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Episoden (ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F20.04</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Prodromalphase in der Adoleszenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erste paranoide Psychose (2001/2002) mit vollst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ndiger Remission</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zweite paranoide Psychose (10/2006-2011) mit Teilremission</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit optischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und akustischen (kommentierenden/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">imperativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) Halluzinationen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Wahnwahrnehmungen und systematisiertem Wahn</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dritte Psychose (ab 8/2013) mit Residuum (kognitive St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungen, allgemeiner Interesseverlust,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ckzug aus sozialen Bez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gen, Apa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thie/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anhedonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, verflachter/inad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">quater Affekt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Antriebsarmut, Verwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tendenz)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit taktilen Halluzinationen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dermatozoenwahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) ab 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit agoraphobischem Vermeidungsverhalten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">V, Haus alleine verlassen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Angststörung (ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F41.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ab circa 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit unkontrollierbaren Sorgen bzgl. k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nftigem Ungl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ck, Nervo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t, erh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hter motorischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spannung mit Muskelschmerzen und vegetativer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bererregbarkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hielt in seiner Expertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> fest, die Beschwerdeführerin sei 1965 in Casablanca (Marokko) als zweites von fünf Kindern geboren worden und auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gewachsen. Bei einem schweren Autounfall circa im Jahr 1964 sei ihre Mutter im Gesicht schwer verletzt worden, der jüngste Bruder und das Au-Pair-Mädchen seien gestorben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Alter von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe die Beschwerdeführerin ihren Vater verloren, dieser sei an einem Herzleiden gestorben. Zwei Jahre vor der Matura sei es zu einer Adoleszentenkrise gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schulwechsel und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Umzug zu Verwandten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">doch noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einen erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">reichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Abschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> absolviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Danach habe sie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Schneiderlehre in Casablanca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> besucht, Spanisch gelernt und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Modeschule in Paris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> besucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Zurück in Marokko </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe sie zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">an der Rezeption einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Import-Exportfirma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gearbeitet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein eigenes Modegeschäft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Casablanca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgreich geführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1994 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe sie ihren sp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">äteren Ehemann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> kennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ernt, welchen sie 1996 geheiratet habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mangels anderer Möglichkeiten als Kellnerin in Restaurants tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2001 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erste Psychose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgetreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Angst, der Ehemann wolle sie vergiften. 2002 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei es zur Trennung und 2005 zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Scheidung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gekommen. Die Psychose sei vollständig remittiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habe die Beschwerdeführerin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zweite Beziehung (ohne Heirat) mit einem gut situierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">US-amerikanischen Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mann begonnen und mit ihm in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> teure</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n Wohnung in C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewohnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Nach einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mehrmonatigen Aufenthalt bei der Sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wester in der West</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schweiz ab Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2006 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zweite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Psychose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgetreten; die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das Gefühl gehabt, ihr Partner habe mit der CIA zu tun und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">überwache sie mit in ihren Zähnen implantierten Sendern. Sie habe sich damals die Zähne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehen lassen, um von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diesen Sendern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">befreit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei es zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsversuch in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Reinigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">g in D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gekommen, welcher wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">paranoiden Ängsten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gescheitert sei. Schliesslich sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Winter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2009/2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> obdachlos geworden und habe T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">raumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s erlebt. Dur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ch das Sozialwerk E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei die Beschwerdeführerin wieder aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen worden und es sei zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Teilremission der psychotischen Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen. Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, sozial ausreichend zu funktionieren und die in den Hintergrund getretenen Halluzinationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">folgungsängste nach aussen zu verheimlichen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Im weiteren Verlauf habe sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">psychotische Symptomatik aufgrund eines schwierigen Arbeitsklimas (Stelle durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> RAV vermittelt) wieder verstärkt. Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe geglaubt, sie w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erde gesucht und habe sich ab August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2013,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Rahmen einer dritten Psychose, nicht mehr getraut, das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Haus zu verlassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Folge sei sie in ihrer Wohnung geblieben, abgesehen von seltenen Arztbesuchen und versorgt durch die Nachbarin. Ihre Schwester aus der Westschweiz habe zunehmend besorgt Kontakt gesucht, sei aber nicht eingelassen worden. Als es dieser im August 2016 mit Hilfe der Sozialberatung gelungen sei, sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, sei diese vermüllt gewesen und die Beschwerdeführerin – sonst eine sehr saubere und gepflegte Person – sei in einem verwahrlosten und gemäss Schwester abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">magerten Zustand gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei zu einer langen Phase </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sozialpsychiatrischer Reintegration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, tagesklinischer Behandlung sowie betreutem Wohnen gekommen. Aktuell lebe die Beschwerdeführerin in einem Zimmer, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gebettet in eine grössere betreute Wohngemeinschaft. Sie sei knapp in der Lage, für sich zu kochen, beim Einkaufen benötige sie mitunter Begleitung oder müsse zumindest ermuntert werden, ebenso bei der Hygiene (Duschen sei weiterhin angstbesetzt). Ihre Freizeit verbringe sie passiv mit Rauchen. Hier würden ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechend der schizophrenen Negativsymptomatik Antrieb, Motivation, Interesse, Konzentration und Durchhaltevermögen fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die bis zum Krankheitsbeginn vorhandenen Ressourcen würden nun fehlen. Geblieben sei eine (kindlich anmu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tende) Kooperationsbereitschaft, wobei die Beschwerdeführerin ohne soziale Ani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mation im Wollen steckenbleibe. Für die verbindliche Umsetzung übernommener Aufgaben, einschliesslich Besuch von Therapieterminen und medikamentöser Compliance, fehlten der Antrieb, die Konzentration, der Fokus und die Ausdauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 19 S. 49 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Das Aktivitätsniveau sei in den unterschiedlichen Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">reichen vergleichbar eingeschränkt (Urk. 19 S. 51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> konstatierte, der späte Behandlungsbeginn, die fehlende Offenheit gegenüber Bezugspersonen und Ärzten, durch die eine wirksame Behandlung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schleppt worden sei, sei krankheitsbedingt und keine Frage von Kooperation oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ressourcen. Die Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Leponex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Risperdal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Zusätzliche Massnahmen, welche zu einer überwiegend wahrscheinlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen sollten, könnten nicht benannt werden (Urk. 19 S. 50). Die geklagten Symptome und/oder Funktionsbeinbussen seien konsistent und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">plausibel, die Untersuchungsergebnisse valide und nachvollziehbar (Urk. 19 S. 51). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Guta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chter gelangte zum Schluss,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> seit Beginn der dritten Psychose im August 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr (Urk. 19 S. 65). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es besteht kein Anlass, von dieser gutachterlichen Einschätzung abzuweichen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sorgfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ltige und umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Abklärungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei er eigens Auskünfte bei der Schwester der Beschwerdeführerin, der behandelnden Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaterin und der Leiterin des Betreuten Wohnens einholte (Urk. 19 S. 7). Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achvollziehbarer Weise dar, weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die geklagten Symptome und/oder Funktionsbeinbussen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsistent und plausibel und die Untersuchungsergebnisse valide seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In diesem Zusammenhang begründete er auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigung der massgeblichen Kriterien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb er sich der Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht anschliessen könne (Urk. 19 S. 51 ff.). Seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht überdies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Einklang mit der Einschätzung der begutachtenden Psychiaterin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im polydisziplinären Gutachten vom 25. Januar 2018 (Urk. 7/52), welche der Beschwerdeführerin ebenfalls aufgrund einer paranoiden Schizophrenie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte (Urk. 7/52/24 und 33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches von den Parteien in den Stellungnahmen vom 22. April 2021 (Urk. 23) und 5./10. Mai 2021 (Urk. 24 und 25) nicht in Frage gestellt wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">volle Beweiskraft zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sämtlichen Tätigkeiten zu 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsunfähig ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen erübrigt sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">svergleich. Da sich die Beschwerdeführerin erst am 5. September 2016 zum Bezug von Leistungen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenversicherung angemeldet hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/14), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann ein Rentenanspruch (vorliegend ein Anspruch auf eine ganze Rente) gemäss Art. 29 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 29 Abs. 3 IVG frühestens nach der sechsmonatigen Anmeldefrist, das heisst per März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entstehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerde gutzuheissen, und der Beschwerdeführerin ist eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Fr. 1’000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besteht ein Zusammenhang zwischen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsmangel seitens der Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt werden. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine medizinische Beurteilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage nicht erfüllt (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Gericht gelangte mit Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">10. Juli 2020 (Urk. 8) zum Schluss, es könne aufgrund der Akten nicht schlüssig beurteilt werden, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ärztlichen Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en, der Einschätzung der begutachtenden Psychiaterin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder der Psychiaterin des RAD,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu folgen sei. Die beiden Fachärztinnen (Gutachterin und RAD) hätten derart unterschiedliche Befunde erhoben und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Verhalten der Beschwerdeführerin bezüglich Konsistenz dermassen gegensätzlich bewertet, dass die eine Beurteilung die andere zwangsläufig ausschliesse. Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">matisch erscheine, dass eine Abgrenzung zwischen den von der begutachtenden Psychiaterin selbst erhobenen und den von ihr gestützt auf die Anamnese festgestellten Befunden praktisch nicht möglich sei. Damit lasse sich auch nicht feststellen, ob sie sich bei ihrer Beurteilung primär auf die Angaben der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin abgestützt habe oder nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die festgestellten Inkonsistenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> möglicherwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">se auf eine Aggravation schlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> lassen. Ebenso sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber auch denkbar, dass diese mit einer Einschränkung des Gesundheitszustands in Zusammenhang stehen könnten, was vom Ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">icht nicht beurteilt werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Einholung einer p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sychiatrischen Expertise erweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich daher als notwendig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Differenzen in den Beurteilungen der beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obgenannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie liessen sich aufgrund der Akten nicht auflösen. Damit lag ein durch die Verwaltung ungenügend abgeklärter Sachverhalt vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kosten des Geric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">htsgutachtens im Betrag von Fr. 9’000.-- (Urk. 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) der Beschwerdegegnerin zu überbinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat die vertretene Beschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tschädigung, wobei diese dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Juli 2020 (Urk. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) für das vorliegende Verfahren bestellten unentgeltlichen Rechtsvertreter, Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">san</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt Kaspar Gehring</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zuzusprechen ist. Nach § 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht auf den Streitwert. Der geltend gemachte Verfahrensaufwand von 11.5 Stunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 23 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich als angemessen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Kaspar Gehring ist deshalb mit Fr. 2'8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">17. April 2020 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und es wird festgestellt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass die Beschwerdeführerin ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. März 2017 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gut</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">achtens im Betrag von Fr. 9'000.-- zu erstatten.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Kaspar Gehring, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschädigung von Fr. 2'</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>