<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00280</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">INTRAS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Avenue de Valmont 41, 1010 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: INTRAS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Unternehmen der CSS Gruppe, Abteilung Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1952, arbeitete seit dem 1. Mai 2012 als Hausdienstmitarbeiterin im Wohn- und Pflegezentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war in dieser Eigenschaft bei der Swica Versicherungen AG (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: Swica) obligatorisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen Unfälle versichert (Urk. 7/1 Ziff. 1 und 3). Am 10. August 2015 stürzte sie zu Hause im Treppenhaus, worauf am 12. August 2015 die Unfallmeldung erfolgte (Urk. 7/1 Ziff. 4 und 10). Nach er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgten medizinischen Abklärungen (Urk. 7/11-15, Urk. 7/19-21, Urk. 7/24, Urk. 7/33, Urk. 7/38) verneinte die Swica mit Verfügung vom 13. Januar 2016 einen Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung (Urk. 7/35). Nachdem mit Schreiben vom 28. Januar 2016 bereits die Intras Kranken-Versicherung AG (nachfolgend: Intras) Einsprache erhoben hatte (Urk. 7/36), ging am 4. Februar 2016 die vorsorgliche Einsprache der Versicherten ein (Urk. 7/40/1), welche am 8. März 2016 begründet wurde (Urk. 7/44). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 7. November 2016 wies die Swica die Einsprachen ab (Urk. 7/46 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 7. November 2016 (Urk. 2) erhob die Intras am 6. Dezember 2016 Beschwerde und beantragte, die Swica sei zu verpflichten, für die Folgen des Ereignisses vom 10. August 2015 die gesetzlichen Leistungen über den 31. Dezember 2015 hinaus zu erbringen, insbesondere auch hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des ausgewiesenen Complex Regional Pain Syndroms (CRPS; Urk. 1 S. 2 Ziff. 3). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Januar 2017 schloss die Swica auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 9. Februar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8). Mit Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Juli 2017 wurde die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te zum Prozess beigeladen (Urk. 9), wobei sie sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen liess. Dies wurde den Parteien am 22. September 2017 mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im Einspracheentscheid vom 7. November 2016 (Urk. 2) aus, gemäss Rechtsprechung sei ein unfallbedingtes CRPS nur dann an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen, wenn unter anderem die dafür typischen Symptome ausweislich der echtzeitlichen medizinischen Akten innerhalb von sechs bis acht Wochen nach einem Unfall oder nach einer wegen einer Unfallverletzung durchgeführten Operation aufgetreten seien (S. 3 Ziff. 3.4). Im vorliegenden Fall sei erst im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des Z.___ vom 28. Oktober 2015 der klinische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf ein CRPS am linken Fuss bestätigt worden. Dr. med. A.___ habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann in ihrem Bericht vom 14. Dezember 2015 festgehalten, dass anlässlich der Konsultation vom 19. Oktober 2015 erstmals der klinische Verdacht auf Sudeck gestellt worden sei (S. 4 Ziff. 3.5). Zwischen dem Unfallereignis und der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose würden somit zehn Wochen liegen, womit die für ein unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes CRPS typischen Symptome nicht innerhalb der von der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung geforderten kurzen Latenzzeit von sechs bis acht Wochen nach dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall vom 10. August 2015 aufgetreten seien (S. 4 Ziff. 3.6). Die von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin aufgestellte Behauptung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass sich die typischen Symptome eines CRPS sieben bis zehn Wochen nach dem Unfall manifestiert hätten, sei weder begründet noch den echtzeitlichen medizinischen Akten zu entnehmen (S. 4 Ziff. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1), die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin habe ihre Leistung einzig aufgrund der aus ihrer Sicht zu langen La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzzeit zwischen Unfallereignis und erstmaligem Verdacht auf ein CRPS einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Gemäss den Ausführungen der Versicherten und unter Verweis auf den Bericht von Dr. A.___ vom 5. Januar 2016 hätten die Anzeichen für ein CRPS bereits vor der erstmaligen Verdachtsdiagnose vom 19. Oktober 2015 und damit noch innerhalb der von der Rechtsprechung geforderten Latenzzeit bestanden. Die Versicherte sei aktenkundig nie schmerzfrei gewesen. Unabhängig davon sei zudem zu bedenken, dass es sich bei der rechtsprechungsgemässen Grenze der Latenzzeit um reine Erfahrungswerte handle (S. 3 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die gesetzlichen Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über den 31. Dezember 2015 hinaus zu erbringen hat, und dabei insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 10. August 2015 und den Beschwerden aufgrund des CRPS im Bereich des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Fusses der Versicherten weiterhin bestand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 10. August 2015 (Urk. 7/12) diagnostizierten die Ärzte der Interdisziplinären Notfallorganisation des Z.___ eine nicht dislozierte metatarsale V Basisfraktur links vom 10. August 2015. Die Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tientin berichte, sie sei am Morgen auf der Treppe gestürzt und dabei mit dem Fuss in Supinationsstellung umgeknickt. Seither habe sie progrediente Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Bereich der kleinen Zehe und des lateralen Fussrandes des linken Fusses (S. 1). Die Ärzte empfahlen eine Gipszirkularisation und weitere Ruhigstellung für insgesamt sechs Wochen posttraumatisch (S. 2). Die Versicherte sei bis 6. September 2015 vollständig arbeitsunfähig (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Verlaufskontrolle hielten die Ärzte der Klinik für Orthopädie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, am 25. August 2015 bei unveränderter Diagnose fest, es bestünden noch Restschmerzen, im Softcast sei vollbelastet worden, was nicht gut toleriert worden sei. Aus den neuen Röntgenbildern vom 19. August 2015 sei im Vergleich zu den Voraufnahmen allenfalls eine minimste sekundäre Dislokation ersichtlich. Die Ärzte empfahlen die Weiterführung des konservati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Prozederes mit Ruhigstellung in einem OSG-Softcast mit neu nur erlaubter Teilbelastung von 15 kg an zwei Gehstöcken. Die Versicherte sei bis 5. Oktober 2015 nicht arbeitsfähig (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. September 2015 hielten die Ärzte des Instituts für Radiologie und Nuk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">learmedizin, B.___, fest, im Vergleich zur Voruntersuchung am 19. August 2015 sei die Stellung der Basisfraktur MT 5 unverändert. Es habe sich eine partielle knöcherne Durchbauung entwickelt und es gebe einen kortikalen Defekt lateral. Die angrenzenden Weichteile seien unauffällig (Urk. 7/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. September 2015 führten die Ärzte der Klinik für Orthopädie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, B.___, bei unveränderter Diagnose aus, der Verlauf sei soweit zufrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denstellend, die Teilbelastung habe eingehalten werden können, die Schmerzen seien regredient. Die Fraktur zeige sich klinisch und radiologisch konsolidiert, so dass nun die Belastung nach Massgaben der Beschwerden gesteigert werden könne bei erlaubter Vollbelastung. Die Arbeitsunfähigkeit im pflegerischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruf sei noch für die nächsten zwei Wochen ausgestellt, die Hausärztin werde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, danach eine erneute Beurteilung vorzunehmen (Urk. 7/15 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 28. Oktober 2015 hielten die Ärzte des Instituts für Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie und Nuklearmedizin, B.___, zunächst fest, es bestehe ein klinisch dringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verdacht auf eine Algodystrophie des linken Fusses bei Status nach meta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tarsaler Fraktur V links und bestätigten nach einer Skelettszintigraphie sowie einem Spect-CT des linken Fusses den Verdacht eines CRPS beziehungsweise Morbus Sudeck. Die Trophik des linken Fusses sei deutlich erhöht im Sinne eines aktiven CRPS/Sudeck mit typischer Hyperämie im arteriellen Einstrom und erhöhter Gewebephase beziehungsweise auch vermehrtem Knochenumbau des Fussskelettes links. Die Fraktur an der Basis der Metatarsale V links sei noch nicht vollständig durchgebaut, zusätzlich sei das Gelenk zwischen Kuboid und Metatarsale V ebenfalls aktiviert (Urk. 7/19 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Arztzeugnis vom 26. November 2015 (Urk. 7/21/2) zuhanden der Beschwerdegegnerin als Diagnose ein CRPS des linken Fusses bei Status nach Metatarsale-V-Fraktur links (Ziff. 5). Die seit dem Unfall vom 10. August 2015 bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe noch bis ungefähr Ende des Jahres 2015 (Ziff. 8). Die Behandlung werde voraussichtlich in sechs bis acht Wochen abgeschlossen (Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 14. Dezember 2015 nannte Dr. A.___ folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 7/24 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Metatarsale V Fraktur links am 10. August 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: aktiver CRPS/Sudeck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin habe persistierende Schmerzen im Mittelfuss (Ziff. 2). Sie sei nie schmerzfrei gewesen, in der Konsultation vom 19. Oktober 2015 sei dann der klinische Verdacht auf Morbus Sudeck erfolgt (Ziff. 3). Bis anhin bestehe eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Januar 2016 hielt Dr. A.___ fest, dass zwischen dem Unfall und der Diagnose ein Zeitraum von zehn Wochen liege. Das bedeute jedoch nicht, dass die Beschwerdeführerin vorher beschwerdefrei gewesen sei. In der Kontrolle im B.___ hätten die Chirurgen die Fraktur als konsolidiert beschrieben, was an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend in der Skelettszintigraphie nicht habe bestätigt werden können. Die Zeitverzögerung habe sich dadurch ergeben, dass die Beschwerdeführerin nach der Kontrolle im B.___ nicht gleich einen Termin bei ihr, Dr. A.___, gehabt habe und bis zum Szintigramm nochmals Zeit verstrichen sei. Es sei klar, dass das CRPS Folge der Metatarsalefraktur sei (Urk. 7/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit den Begriffen CRPS, komplexes regionales Schmerzsyndrom, Algodystro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie oder Morbus Sudeck wird in der Medizin ein posttraumatisches Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbild beschrieben, das sich, von einem blanden Trauma ausgelöst, schnell zu heftigen Schmerzen von brennendem und invalidisierendem Charakter wandelt, dem sich motorische, trophische und sensomotorische Funktionseinschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zugesellen; typisch ist, dass eine ganze Extremität oder eine grosse Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">region betroffen ist. Auslösende Ursachen können unter anderem Gelenksdistor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionen, aber auch beispielsweise ein Herzinfarkt sein. Die Diskrepanz zwischen dem eigentlichen, als Bagatelle anzusehenden auslösenden Trauma und den sich daran anschliessenden Folgen ist als dramatisch zu bezeichnen (vgl. Nix/Van Houdenhove, Komplexes regionales Schmerzsyndrom, in: Egle/Hoffmann/ Lehmann/Nix, Handbuch Chronischer Schmerz, Stuttgart/New York 2003, S. 588 f.; vgl. auch Heierli/Meyer/Radziwill, Nosologischer Rahmen und Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mino</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, in: Bär/Felder/Kiener [Hrsg.], Algodystrophie [Complex regional pain syndrom I], SUVA Luzern 1998, S. 7). Ätiologie und Pathogenese der CRPS sind unklar, weshalb gemäss Kiener/Kissling, Begutachtungsfragen der Algody</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie, in: Algodystrophie [Complex regional pain syndrom I], a.a.O., S. 90 zur Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fikation des Beschwerdebildes als Folge eines Unfalles die folgenden drei Kriterien erfüllt sein sollten: a) Nachweis eines Körperschadens nach einem Unfall (beispielsweise in Form eines Hämatoms oder einer Schwellung) oder das Auftreten einer Algodystrophie nach einer wegen einer Unfallverletzung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Operation, b) Ausschluss anderer nicht traumatischer, ursächlicher Faktoren (wie z.B. Zustand nach Myokardinfarkt, nach Apoplexie, nach/bei Barbiturat-Einnahme, bei Tumoren, bei Schwangerschaften etc.) sowie c) Kurze Latenzzeit zwischen dem Unfall und dem Auftreten der Algodystrophie (bis maximal sechs bis acht Wochen) (Entscheid des Bundesgerichts 8C_384/2009 vom 5. Januar 2010, E. 4.2.1, vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_393/2013 vom 18. Juli 2013, E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Annahme eines CRPS ist jedoch praxisgemäss nicht erforderlich, dass die Diagnose von den Ärzten bereits innerhalb von sechs bis acht Wochen nach dem Unfall gestellt worden sein muss, um sie als unfallbedingt anzusehen. Entscheidend ist allein, dass anhand echtzeitlich erhobener medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de der Schluss gezogen werden kann, die betroffene Person habe innerhalb der Latenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von sechs bis acht Wochen nach dem Unfall zumindest teilweise an den für ein CRPS typischen Symptomen gelitten (Urteil des Bundesgerichts 8C_714/2016 vom 16. Dezember 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_177/2016 vom 22. Juni 2016 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der dargelegten Rechtsprechung ist es nicht erforderlich, dass innerhalb der relativ kurzen Zeit von sechs bis acht Wochen nach dem Unfall bereits die gesicherte Diagnose eines CRPS gestellt ist. Vielmehr muss anhand der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den echtzeitlichen medizinischen Berichte mit dem im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden können, dass die versicherte Person innerhalb der Latenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von sechs bis acht Wochen nach dem Unfall zumindest teilweise an den für ein CRPS typischen Symptomen gelitten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erlitt die Versicherte bei einem Sturz am 10. August 2015 eine meta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tarsale V Basisfraktur (E. 3.1). Aus den medizinischen Berichten ergibt sich, dass die Schmerzen zwar zurückgingen (E. 3.2, E. 3.4), jedoch auch sieben Wochen post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatisch immer noch vorhanden waren (Bericht vom 30. September 2015, E. 3.4). Die behandelnde Hausärztin Dr. A.___ sodann bestätigte in ihrem Bericht vom 14. Dezember 2015, dass die Versicherte seit dem Unfall am 10. August 2015 nie schmerzfrei gewesen sei (E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass seit dem Unfall am 10. August 2015 durchgehend eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (E. 3.1-2, E. 3.4, E. 3.6-7). Eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Erklärung für die anhaltende Arbeitsunfähigkeit als die seit dem Unfall am 10. August 2015 bestehenden Beschwerden im linken Fuss ist aus den Akten nicht ersichtlich und wurde von der Beschwerdegegnerin denn auch nicht gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist damit gestützt auf die vorliegenden Arztberichte mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit davon auszugehen, dass bei der Versicherten die typischen Symptome eines CRPS innerhalb der praxisgemäss geforderten Latenzzeit von sechs bis acht Wochen aufgetreten sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 10. August 2015 und dem CRPS erstellt und die Swica hat für die Behandlung des CRPS des linken Fusses die gesetzlichen Leistungen nach UVG zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 7. November 2016 und zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behörden oder mit öf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung hat das Bundesgericht der SUVA und den privaten UVG-Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rern so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie – von Sonderfällen abgesehen – den Krankenkassen keine Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digungen zugesprochen, weil sie als Orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen mit öffentlichrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizieren sind (BGE 112 V 356 E. 6 mit Hinweisen). Das hat grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich auch für die Trägerinnen oder Versicherer der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge gemäss BVG zu gelten (BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7, 117 V 349 E. 8 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sonderfall ist vorliegend nicht gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Prozessentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Swica Versicherun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen AG vom 7. November 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">degegnerin für die Folgen des Unfalls vom 10. August 2015 und insbesondere die Behandlung des CRPS des linken Fusses die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG zu erbringen hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">INTRAS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>