<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2P.178/2003 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. Juni 2003 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wurzburger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Merkli, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Moser. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">lic.iur. Daniel Speck, Zürcher Strasse 53, </div> <div class="para">9000 St. Gallen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Justiz- und Polizeidepartement des Kantons </div> <div class="para">St. Gallen, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Spisergasse 41, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Art. 8, 9, 29 und 30 BV (Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom </div> <div class="para">22. Mai 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat nach Einsicht </div> <div class="para">in den Beschwerdeentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. Mai 2003, mit welchem dem türkischen Staatsangehörigen A.________ die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wird, </div> <div class="para">in die von A.________ hiegegen am 25. Juni 2003 erhobene staatsrechtliche Beschwerde und das damit verbundene Gesuch um aufschiebende Wirkung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer auf die streitige Aufenthaltsbewilligung keinen Rechtsanspruch besitzt und ihm daher der Weg der eidgenössischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht offen steht (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG), </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer für das subsidiär zulässige Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde mangels eines Eingriffes in rechtlich geschützte Interessen in der Sache selber die Legitimation fehlt (<span class="artref">Art. 88 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=15.06.2003&amp;to_date=04.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-I-81%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page81">BGE 126 I 81</a>) und er vorliegend nur die Verletzung von Verfahrensgarantien rügen kann, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=15.06.2003&amp;to_date=04.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-161%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page161">BGE 127 II 161</a> E. 3b S. 167, mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass die gegen einen Teil der am angefochtenen Urteil mitwirkenden Richter sowie gegen den Gerichtsschreiber erhobene Ausstandseinrede sofort bzw. vor Fällung des Urteils hätte geltend gemacht werden müssen und dieser Einwand wegen Verspätung heute nicht mehr gehört werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=15.06.2003&amp;to_date=04.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-I-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page30">BGE 121 I 30</a> E. 5f S. 38, 225 E. 3 S. 229, mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass im Übrigen aus dem geltend gemachten Umstand, wonach die betreffenden Gerichtspersonen an einem früheren Urteil mitgewirkt hätten, in welchem die Vermutung des Vorliegens einer Scheinehe zum Ausdruck gebracht worden sei und die Vorinstanzen zur näheren Abklärung dieser Frage aufgefordert worden seien, unmittelbar aus der Verfassung (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BV</span>) keine Ausstandspflicht hergeleitet werden könnte und auch der Vorwurf der willkürlichen Handhabung der einschlägigen kantonalen Ausstandsbestimmungen nicht als begründet erscheint, </div> <div class="para">dass im Verhalten der kantonalen Behörden (nicht sofortige Geltendmachung des Hinderungsgrundes einer Scheinehe) auch keine Verletzung von Treu und Glauben erblickt werden kann, soweit die Legitimation für diese Rüge überhaupt gegeben ist, </div> <div class="para">dass die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Nichtabnahme von beantragten Beweisen (Durchführung einer Konfrontationseinvernahme) mit der materiellen Würdigung verknüpft ist und mangels Legitimation des Beschwerdeführers in der Sache darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 114 la 307 E. 3c S. 313), </div> <div class="para">dass sich die staatsrechtliche Beschwerde damit als offensichtlich unzulässig bzw. unbegründet erweist und daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> (Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) erledigt werden kann, </div> <div class="para">dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit der Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde hinfällig wird, </div> <div class="para">dass die Kosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Justiz- und Polizeidepartement sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. Juni 2003 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>