<h2>SubmittedText<h2><p>Das Obligationenrecht wird folgendermassen ergänzt:</p><p>Art. 322e</p><p>Randtitel:</p><p>a. Lohngleichheit für Mann und Frau</p><p>b. Grundsatz</p><p>Der Arbeitgeber zahlt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.</p><p>Art. 322f</p><p>Randtitel:</p><p>b. Klage auf Lohnfestsetzung</p><p>Macht eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer glaubhaft, dass eine Lohnungleichheit zum eigenen Nachteil besteht, kann sie oder er vom Richter verlangen, den Lohn vom Zeitpunkt der Klage an neu festzusetzen.</p><p>Hat der Arbeitgeber wider Treu und Glauben verstossen, so kann der Lohn auch für das Jahr vor dem Einreichen der Klage neu festgesetzt werden.</p><p>Art. 322g</p><p>Randtitel:</p><p>Verwirkung der Klage</p><p>Die Klage muss spätestens ein Jahr, nachdem die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer Kenntnis von der Lohnungleichheit erhalten hat, eingereicht werden.</p>