<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">K 55/01 Gb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter </div> <div class="para">Ursprung; Gerichtsschreiberin Kopp Käch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. August 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">M.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Öffentliche Krankenkasse Basel-Stadt, Spiegelgasse 12, 4051 Basel, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt, Basel </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 26. November 1999 verneinte die Öffentliche Krankenkasse Basel (nachfolgend: ÖKK) einen Anspruch des 1932 geborenen M.________ auf Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die in X.________ vom 14. April bis 19. Mai 1999 durchgeführte Zahnbehandlung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. Juli 2000 fest. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 23. Januar 2001 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt M.________ sinngemäss wiederum, die ÖKK habe die Kosten der in X.________ durchgeführten Behandlung zu übernehmen. </div> <div class="para">Die ÖKK schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Übernahme der Kosten von im Ausland erbrachten Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (<span class="artref"><artref id="CH/832.10/34/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/34/1" type="start"></artref>Art. 34 Abs. 1 und 2 KVG</span><artref id="CH/832.10/34/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/2" type="end"></artref>; <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 KVV</span>) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para">Richtig ist insbesondere, dass ein Notfall vorliegt, wenn Versicherte bei einem vorübergehenden Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist, nicht aber, wenn sich Versicherte zum Zwecke dieser Behandlung ins Ausland begeben (<span class="artref">Art. 36 Abs. 2 KVV</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Das kantonale Gericht hat mit schlüssiger Begründung, welcher das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat, unter Offenlassung der Frage, ob überhaupt eine zahnärztliche Behandlung vorliegt, dargelegt, dass wohl die Erstuntersuchung in X.________ nachvollziehbar ist, dass sich der Beschwerdeführer jedoch rund einen Monat nach dieser Konsultation eigens für die Behandlung wieder ins Ausland begeben hat. Da diese unbestrittenermassen auch in der Schweiz hätte durchgeführt werden können und allein schon auf Grund des zeitlichen Ablaufs nicht von einem Notfall ausgegangen werden kann, bei welchem eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen gewesen wäre, sind die Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu Recht verneint worden. Daran vermögen die im Wesentlichen bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 23. August 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>