<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00088</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222181&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00088</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.03.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung (Wiedererwägung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abschreibung des Verfahrens infolge Beschwerderückzugs.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHREIBUNG">ABSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKZUG">RÃCKZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=55624" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00088</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">9. MÃ¤rz 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A,</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung (WiedererwÃ¤gung),</b></p> <b><span><br/> </span></b> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Einzug1">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A, eine 1985 geborene StaatsangehÃ¶rige Brasiliens, reiste â nach frÃ¼heren Aufenthalten â im Juni 2006 in die Schweiz ein und erhielt im August 2006 infolge Heirat mit einem Schweizer eine vorerst jÃ¤hrlich verlÃ¤ngerte Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. Aus der Ehe ging am 24. Dezember 2007 ein Sohn hervor. Bereits vor der Geburt des Kindes war den Eheleuten eheschutzrichterlich das Getrenntleben bewilligt worden; seit Anfang MÃ¤rz 2008 lebten sie definitiv getrennt. Im November 2010 erfolgte die Scheidung, wobei das Kind unter die elterliche Sorge des Vaters gestellt und die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r berechtigt erklÃ¤rt wurde, ihren Sohn an zwei Tagen im Monat zu besuchen, dies â solange es die BeistÃ¤ndin des Kindes fÃ¼r notwendig erachtete â nur im Beisein einer Drittperson. Ende 2012 bzw. Anfang 2013 wurden die Besuche ganz ausgesetzt.</span></p> <p class="Urteilstext">Vor diesem Hintergrund verweigerte das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich A mit VerfÃ¼gung vom 13. Februar 2013 die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung und setzte ihr eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis 30. April 2013. Die VerfÃ¼gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Zwischenzeitlich ausgereist, gelangte A Ende Dezember 2015 im Rahmen des bewilligungsfreien Aufenthalts in die Schweiz und ersuchte um eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Sohn. Mit VerfÃ¼gung vom 13. Mai 2016 wies das Migrationsamt dieses Gesuch ab und setzte A eine Ausreisefrist bis 30. Juni 2016. Die Letztgenannte verliess die Schweiz daraufhin zu einem nicht nÃ¤her bekannten Zeitpunkt im Jahr 2016.</span></p> <p class="Urteilstext">Im September 2018 reiste A von Deutschland herkommend erneut in die Schweiz ein und stellte am 12. November 2018 ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung. Am 28. November 2018 wies das Migrationsamt auch dieses Gesuchs ab und A per 13. Dezember 2018 aus der Schweiz weg. In der Folge wurde A zwangsweise nach Brasilien zurÃ¼ckgefÃ¼hrt und ihr gegenÃ¼ber am 14. Januar 2019 ein vom 17. Januar 2019 bis am 16. Januar 2021 dauerndes Einreiseverbot verhÃ¤ngt (siehe VGr, 7. Februar 2019, VB.2019.00022, E. 3 [nicht publiziert]).</p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Im September 2021 reiste A abermals in die Schweiz ein, wo man sie am 21. September 2021 in Bellinzona verhaftete und zum Vollzug einer ihr gegenÃ¼ber mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 20. Dezember 2018 wegen UrkundenfÃ¤lschung verhÃ¤ngten 60-tÃ¤gigen Freiheitsstrafe in den Kanton ZÃ¼rich Ã¼berfÃ¼hrte. Am 18. November 2021 wurde A aus dem Strafvollzug entlassen. Drei Tage spÃ¤ter reichte sie dem Migrationsamt ein neuerliches Gesuch um Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Sohn ein.</span></p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 22. Dezember 2021 trat das Migrationsamt auf das Gesuch von A nicht ein und forderte sie auf, die Schweiz unverzÃ¼glich zu verlassen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Entscheid vom 14. Februar 2022 wies die Sicherheitsdirektion einen dagegen erhobenen Rekurs ab, soweit sie ihn nicht als gegenstandslos geworden abschrieb, und forderte A zum unverzÃ¼glichen Verlassen der Schweiz auf.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">A erhob am 15. Februar 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte die Erteilung einer "Aufenthaltsbewilligung C", um sich "eine ErwerbstÃ¤tigkeit suchen" zu kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. Februar 2022 wurde A â unter Hinweis auf die MÃ¶glichkeit eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege â e<span>ine Frist von 20 Tagen gesetzt, um die sie allenfalls treffenden Kosten des Beschwerdeverfahrens durch einen Vorschuss von Fr. 2'070.- sicherzustellen. Gleichentags ersuchte</span> A sinngemÃ¤ss um GewÃ¤hrung des prozeduralen Aufenthalts. Dieses Gesuch wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Februar 2022 abgewiesen. Hierauf erklÃ¤rte A am 1. MÃ¤rz 2022, ihre Beschwerde zurÃ¼ckzuziehen. Zuvor hatte sie noch mit Eingabe vom 28. Februar 2022 betont, auf die Aufenthaltsbewilligung angewiesen zu sein, weil sie keinen Mietvertrag, kein Geld, keinen Ausweis und keine Arbeit habe.</p> <p class="Urteilstext">Die Sicherheitsdirektion hatte am 24. Februar 2022 auf Vernehmlassung verzichtet; das Migrationsamt erstattete keine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Verfahren ist in einzelrichterlicher Kompetenz als durch RÃ¼ckzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben (§ 38b Abs. 1 lit. b <span>des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]</span>).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Wer seine Begehren zurÃ¼ckzieht, bewirkt die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens und hat nach dem Unterliegerprinzip â grundsÃ¤tzlich unabhÃ¤ngig von den Prozessaussichten â die Kosten zu tragen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; Kaspar PlÃ¼ss, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich 2014, § 13 N. 79). Demnach sind die Gerichtskosten hier der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen, zumal ihrem Rechtsmittel ohnehin kaum Aussichten auf Erfolg beschieden waren. So wÃ¤re der Beschwerdegegner nur dann verpflichtet bzw. zu verpflichten gewesen, auf das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 22. November 2021 einzutreten, wenn sich die tatsÃ¤chlichen UmstÃ¤nde seit seinem (rechtskrÃ¤ftigen) Entscheid vom 28. November 2018 wesentlich geÃ¤ndert hÃ¤tten. Solches macht die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings nicht geltend; im Gegenteil rÃ¤umt sie namentlich ein, dass ihr minderjÃ¤hriger Sohn jeden Kontakt mit ihr ablehne.</p> <p class="Urteilstext">Soweit in dem Schreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 28. Februar 2022 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nach § 16 Abs. 1 VRG erblickt werden sollte, wÃ¤re es aus ebendiesen GrÃ¼nden infolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit abzuweisen (siehe dazu PlÃ¼ss, § 16 N. 42).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zulÃ¤ssig. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen (siehe Art. 83 lit. c Ziff. 2 e contrario und Ziff. 4 BGG). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2">1. Das Verfahren wird als durch RÃ¼ckzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 35.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 235.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Gegen diese VerfÃ¼gung kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. <span>Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustell<span>ung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14</span></span>.</p> <p class="MsoNormal">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>