Multilaterales Übereinkommen vom 24. November 2016 zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Massnahmen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.671.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione multilaterale per l'attuazione di misure relative alle convenzioni fiscali finalizzate a prevenire l'erosione della base imponibile e il trasferimento degli utili" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Multilaterales Übereinkommen vom 24. November 2016 zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Massnahmen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention multilatérale pour la mise en uvre des mesures relatives aux conventions fiscales pour prévenir l'érosion de la base d'imposition et le transfert de bénéfices" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/xml"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.671.1</docNumber></p><p> AS <b>2020</b> 2641; BBl <b>2018</b> 5389</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Zwischen der Schweiz, Deutschland, Österreich, Belgien und dem Fürstentum Liechtenstein abgestimmte deutsche Übersetzung auf der Basis des englischen und des französischen Originaltextes. Unterschiede in den Übersetzungen Deutschlands (DE) und Österreichs (AT) sind gekennzeichnet.</p></authorialNote></inline></p><p><docTitle>Multilaterales<inline name="man-font-weight-normal"><sup><authorialNote><p> DE und AT: Mehrseitiges</p></authorialNote></sup></inline> Übereinkommen <br/>zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Massnahmen<br/>zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 24. November 2016</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 22. März 2019<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/485" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2020</b> 2625</ref></p></authorialNote></p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 29. August 2019</p><p>Für die Schweiz in Kraft getreten am 1. Dezember 2019</p><p> (Stand am 13. März 2023)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsparteien dieses Übereinkommens,</p><p>in der Erkenntnis, dass den Regierungen aufgrund aggressiver internationaler Steuerplanung, durch die Gewinne künstlich an Orte verlagert werden, an denen sie nicht oder reduziert<authorialNote><p> DE und AT: niedrig</p></authorialNote> besteuert werden, erhebliche Unternehmenssteuereinnahmen entgehen;</p><p>eingedenk der Tatsache, dass Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung («Base Erosion and Profit Shifting», im Folgenden als «BEPS» bezeichnet) nicht nur für Industrieländer, sondern auch für Schwellen- und Entwicklungsländer ein vordringliches Problem darstellen;</p><p>in Anerkennung dessen, dass es wichtig ist, sicherzustellen, dass Gewinne an dem Ort besteuert werden, an dem die tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit, mit der die Gewinne erzielt werden, ausgeübt wird und an dem die Wertschöpfung stattfindet;</p><p>erfreut über das im Rahmen des BEPS-Projekts der OECD/G20 erarbeitete Massnahmenpaket (im Folgenden als «BEPS-Paket der OECD/G20» bezeichnet);</p><p>in Anbetracht dessen, dass das BEPS-Paket der OECD/G20 steuerabkommensbezogene Massnahmen zur Bekämpfung bestimmter hybrider Gestaltungen, Verhinderung von Abkommensmissbrauch, Bekämpfung der künstlichen Umgehung des Betriebsstättenstatus sowie Verbesserung der Streitbeilegung enthielt;</p><p>im Bewusstsein der Notwendigkeit, eine rasche, abgestimmte und einheitliche Umsetzung der steuerabkommensbezogenen BEPS-Massnahmen in einem multilateralen Zusammenhang sicherzustellen;</p><p>angesichts der Notwendigkeit, sicherzustellen, dass bestehende Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen so ausgelegt werden, dass in Bezug auf die unter diese Abkommen fallenden Steuern eine Doppelbesteuerung beseitigt wird, ohne Möglichkeiten zur Nichtbesteuerung oder reduzierten Besteuerung<authorialNote><p> DE und AT hier und im Folgenden: zur Nicht- oder Niedrigbesteuerung</p></authorialNote> durch Steuerhinterziehung<authorialNote><p> DE und AT hier und im Folgenden: Steuerverkürzung</p></authorialNote> oder -umgehung (unter anderem durch missbräuchliche Gestaltungen mit dem Ziel des Erhalts von in diesen Abkommen vorgesehenen Erleichterungen zum mittelbaren Nutzen von in Drittstaaten oder ‑gebieten ansässigen Personen) zu schaffen;</p><p>in Erkenntnis der Notwendigkeit eines wirksamen Mechanismus, mit dem vereinbarte Änderungen im gesamten Netz bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen effizient und zeitlich aufeinander abgestimmt umgesetzt werden können, ohne dass jedes einzelne dieser Abkommen bilateral nachverhandelt werden muss,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><part eId="part_I"><num>1. Teil: </num><heading>Geltungsbereich und Auslegung von Ausdrücken</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Geltungsbereich des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Durch dieses Übereinkommen werden alle unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, wie sie in Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a bestimmt sind, geändert.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Auslegung von Ausdrücken</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_1/listintro">Im Sinne dieses Übereinkommens gelten folgende Begriffsbestimmungen:</listIntroduction><item eId="art_2/para_1/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_1/lbl_a/listintro">Der Ausdruck «unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen» bedeutet eine Übereinkunft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen (unabhängig davon, ob sie auch für andere Steuern gilt):</listIntroduction><item eId="art_2/para_1/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_1/lbl_a/lbl_i/listintro">die in Kraft ist zwischen zwei oder mehr:</listIntroduction><item eId="art_2/para_1/lbl_a/lbl_i/lbl_A"><num>A) </num><p>Vertragsparteien dieses Übereinkommens, und/oder</p></item><item eId="art_2/para_1/lbl_a/lbl_i/lbl_B"><num>B) </num><p>Gebieten oder Hoheitsgebieten, die Vertragsparteien einer derartigen Übereinkunft sind und für deren internationale Beziehungen eine Vertragspartei dieses Übereinkommens verantwortlich ist; sowie</p></item></blockList></item><item eId="art_2/para_1/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>in Bezug auf welche jede dieser Vertragsparteien dieses Übereinkommens dem Depositar<authorialNote><p> DE und AT hier und im Folgenden: Verwahrer</p></authorialNote> eine Notifikation übermittelt hat, in der die Übereinkunft sowie sämtliche dazugehörigen Änderungs- und Begleitübereinkünfte (unter Angabe des Titels, der Namen der Vertragsparteien, des Datums der Unterzeichnung und, sofern zum Zeitpunkt der Notifikation gegeben, des Datums des Inkrafttretens) als Abkommen aufgeführt sind, das nach dem Wunsch der Vertragspartei dieses Übereinkommens unter das Übereinkommen fällt.</p></item></blockList></item><item eId="art_2/para_1/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_1/lbl_b/listintro">Der Ausdruck «Vertragspartei dieses Übereinkommens» bedeutet:</listIntroduction><item eId="art_2/para_1/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>einen Staat, für den dieses Übereinkommen nach Artikel 34 (Inkrafttreten) in Kraft ist; oder</p></item><item eId="art_2/para_1/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>ein Gebiet, das dieses Übereinkommen nach Artikel 27 (Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung) Absatz 1 Buchstabe b oder c unterzeichnet hat und für das dieses Übereinkommen nach Artikel 34 (Inkrafttreten) in Kraft ist.</p></item></blockList></item><item eId="art_2/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Der Ausdruck «Vertragsstaat» bedeutet eine Vertragspartei eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens.</p></item><item eId="art_2/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Der Ausdruck «Unterzeichner» bedeutet einen Staat oder ein Gebiet, der beziehungsweise das dieses Übereinkommen unterzeichnet hat, für den beziehungsweise das dieses Übereinkommen jedoch noch nicht in Kraft ist.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>Bei jeder Anwendung dieses Übereinkommens durch eine Vertragspartei des Übereinkommens hat jeder nicht darin bestimmte Ausdruck, sofern der Zusammenhang nichts anderes erfordert, die Bedeutung, die ihm zum jeweiligen Zeitpunkt nach dem einschlägigen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen zukommt.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_II"><num>2. Teil: </num><heading>Hybride Gestaltungen</heading><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Transparente Rechtsträger</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Sinne eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens gelten Einkünfte, die durch oder über Rechtsträger oder Gebilde bezogen werden, die nach dem Steuerrecht eines der Vertragsstaaten als vollständig oder teilweise steuerlich transparent behandelt werden, als Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person, jedoch nur, soweit die Einkünfte für Zwecke der Besteuerung durch diesen Vertragsstaat als Einkünfte einer in diesem Vertragsstaat ansässigen Person behandelt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen ein Vertragsstaat verpflichtet ist, Einkünfte einer in diesem Vertragsstaat ansässigen Person, die nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen im anderen Vertragsstaat besteuert werden können, von der Steuer vom Einkommen zu befreien oder für derartige Einkünfte einen Abzug oder eine Anrechnung in Höhe der dafür entrichteten Steuer vom Einkommen zu gewähren, gelten nicht, soweit nach diesen Bestimmungen der andere Vertragsstaat die Einkünfte nur besteuern darf, weil es sich auch um Einkünfte einer in diesem anderen Vertragsstaat ansässigen Person handelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Bei unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, für die eine oder mehrere Vertragsparteien dieses Übereinkommens den Vorbehalt nach Artikel 11 (Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen) Absatz 3 Buchstabe a angebracht haben, wird am Ende des Absatzes 1 folgender Satz angefügt: «Dieser Absatz ist nicht so auszulegen, als berühre er das Recht eines Vertragsstaats, die in diesem Vertragsstaat ansässigen Personen zu besteuern.»</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Absatz 1 (in der gegebenenfalls durch Absatz 3 geänderten Fassung) gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, soweit diese regeln, ob Einkünfte, die durch oder über Rechtsträger oder Gebilde bezogen werden, die nach dem Steuerrecht eines der Vertragsstaaten als steuerlich transparent behandelt werden (sei es durch eine allgemeine Vorschrift oder durch eine ausführliche Regelung der Behandlung bestimmter Sachverhalte sowie Arten von Rechtsträgern oder Gebilden), als Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person behandelt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_5/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_3/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_c"><num>c) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, nach der im Fall von Einkünften, die durch oder über einen in einem Drittstaat oder ‑gebiet errichteten Rechtsträger oder ein ebensolches Gebilde bezogen werden, Abkommensvergünstigungen versagt werden;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_d"><num>d) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, in der die Behandlung konkreter Sachverhalte sowie Arten von Rechtsträgern oder Gebilden ausführlich geregelt ist;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_e"><num>e) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, in der die Behandlung bestimmter Sachverhalte sowie Arten von Rechtsträgern oder Gebilden ausführlich geregelt ist und nach der im Fall von Einkünften, die durch oder über einen in einem Drittstaat oder ‑gebiet errichteten Rechtsträger oder ein ebensolches Gebilde bezogen werden, Abkommensvergünstigungen versagt werden;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_f"><num>f) </num><p>dass Absatz 2 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_3/para_5/lbl_g"><num>g) </num><p>dass Absatz 1 nur für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, in der die Behandlung bestimmter Sachverhalte sowie Arten von Rechtsträgern oder Gebilden ausführlich geregelt ist.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe a oder b angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, die nicht einem Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstaben c–e unterliegt, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Hat eine Vertragspartei dieses Übereinkommens den Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe g angebracht, so ist die Notifikation nach dem vorangehenden Satz auf unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen zu beschränken, die diesem Vorbehalt unterliegen. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese Bestimmung durch Absatz 1 (in der gegebenenfalls durch Absatz 3 geänderten Fassung) ersetzt, soweit in Absatz 4 vorgesehen. Anderenfalls geht Absatz 1 (in der gegebenenfalls durch Absatz 3 geänderten Fassung) den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 (in der gegebenenfalls durch Absatz 3 geänderten Fassung) unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Rechtsträger mit doppelter Ansässigkeit</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Ist aufgrund eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens eine andere als eine natürliche Person in mehr als einem Vertragsstaat ansässig, so werden sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten bemühen, durch Verständigung den Vertragsstaat zu bestimmen, in dem diese Person unter Berücksichtigung des Ortes ihrer tatsächlichen Geschäftsleitung, ihres Gründungsorts sowie sonstiger massgeblicher Faktoren im Sinne des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens als ansässig gilt. Ohne eine solche Verständigung hat diese Person nur in dem Umfang und der Weise, die von den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten vereinbart werden, Anspruch auf die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen vorgesehenen Steuererleichterungen oder ‑befreiungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, in denen vorgeschrieben ist, wie zu bestimmen ist, ob eine andere als eine natürliche Person in Fällen, in denen sie anderenfalls als in mehr als einem Vertragsstaat ansässig gelten würde, als in einem der Vertragsstaaten ansässig gilt. Absatz 1 gilt jedoch nicht für Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die sich ausdrücklich mit der Ansässigkeit von Gesellschaften, die Teil einer zweifach eingetragenen Unternehmensstruktur sind, befassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_4/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, in denen Fälle, in denen eine andere als eine natürliche Person in mehr als einem Vertragsstaat ansässig ist, bereits dadurch geregelt sind, dass die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten verpflichtet sind, sich um eine Verständigung auf einen einzigen Vertragsstaat als Ansässigkeitsstaat zu bemühen;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, in denen Fälle, in denen eine andere als eine natürliche Person in mehr als einem Vertragsstaat ansässig ist, bereits dadurch geregelt sind, dass Abkommensvergünstigungen versagt werden, ohne dass die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten verpflichtet sind, sich um eine Verständigung auf einen einzigen Vertragsstaat als Ansässigkeitsstaat zu bemühen;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_d"><num>d) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, in denen Fälle, in denen eine andere als eine natürliche Person in mehr als einem Vertragsstaat ansässig ist, bereits dadurch geregelt sind, dass die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten verpflichtet sind, sich um eine Verständigung auf einen einzigen Vertragsstaat als Ansässigkeitsstaat zu bemühen, und welche die Behandlung dieser Person im Rahmen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens festlegen für den Fall, dass eine derartige Verständigung nicht erzielt werden kann;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_e"><num>e) </num><p>Absatz 1 zweiter Satz für die Zwecke ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen durch folgenden Wortlaut zu ersetzen: «Ohne eine solche Verständigung hat diese Person keinen Anspruch auf die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen vorgesehenen Steuererleichterungen oder -befreiungen.»;</p></item><item eId="art_4/para_3/lbl_f"><num>f) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen mit Vertragsparteien dieses Übereinkommens gilt, die den Vorbehalt nach Buchstabe e angebracht haben.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstabe a angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten, die nicht einem Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstaben b–d unterliegt, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese Bestimmung durch Absatz 1 ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 1 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Anwendung von Methoden zur Beseitigung der Doppelbesteuerung</heading><subdivision eId="art_5/subdiv_u1"><paragraph eId="art_5/subdiv_u1/para_1"><num>1.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich für die Anwendung entweder der Absätze 2 und 3 (Option A) oder der Absätze 4 und 5 (Option B) oder der Absätze 6 und 7 (Option C) oder für die Anwendung keiner der genannten Optionen entscheiden. Entscheiden sich die Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils für unterschiedliche Optionen (oder entscheidet sich ein Vertragsstaat für die Anwendung einer Option und der andere für die Anwendung keiner der Optionen), so gilt die von jedem Vertragsstaat gewählte Option für die in seinem Gebiet ansässigen Personen.</p></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_5/subdiv_u2"><heading>Option A</heading><paragraph eId="art_5/subdiv_u2/para_2"><num>2.</num><content><p>Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen anderenfalls Einkünfte oder Vermögen einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person in diesem Vertragsstaat von der Steuer befreit würden, um eine Doppelbesteuerung zu beseitigen, gelten nicht, wenn der andere Vertragsstaat die Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens so anwendet, dass diese Einkünfte oder dieses Vermögen von der Steuer befreit sind beziehungsweise ist oder der Satz, mit dem diese Einkünfte oder dieses Vermögen besteuert werden können, begrenzt ist. In letzterem Fall gewährt der erstgenannte Vertragsstaat von der Steuer vom Einkommen oder Vermögen dieser ansässigen Person einen Abzug in Höhe der im anderen Vertragsstaat entrichteten Steuer. Dieser Abzug darf jedoch den Teil der vor Gewährung des Abzugs berechneten Steuer nicht übersteigen, der den Einkünften oder Vermögenswerten zugerechnet werden kann, die im anderen Vertragsstaat besteuert werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u2/para_3"><num>3.</num><content><p>Absatz 2 gilt für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, nach dem ein Vertragsstaat anderenfalls die in Absatz 2 beschriebenen Einkünfte oder das dort beschriebene Vermögen von der Steuer befreien müsste.</p></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_5/subdiv_u3"><heading>Option B</heading><paragraph eId="art_5/subdiv_u3/para_4"><num>4.</num><content><p>Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen anderenfalls Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person in diesem Vertragsstaat von der Steuer befreit würden, um eine Doppelbesteuerung zu beseitigen, weil diese Einkünfte von diesem Vertragsstaat als Dividende betrachtet werden, gelten nicht, wenn diese Einkünfte bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Gewinne einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person nach dem Recht dieses anderen Vertragsstaats zu einem Abzug führen. In diesem Fall gewährt der erstgenannte Vertragsstaat von der Steuer vom Einkommen dieser ansässigen Person einen Abzug in Höhe der im anderen Vertragsstaat entrichteten Steuer vom Einkommen. Dieser Abzug darf jedoch den Teil der vor Gewährung des Abzugs berechneten Steuer vom Einkommen nicht übersteigen, der den Einkünften zugerechnet werden kann, die im anderen Vertragsstaat besteuert werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u3/para_5"><num>5.</num><content><p>Absatz 4 gilt für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, nach dem ein Vertragsstaat anderenfalls die in Absatz 4 beschriebenen Einkünfte von der Steuer befreien müsste.</p></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_5/subdiv_u4"><heading>Option C</heading><paragraph eId="art_5/subdiv_u4/para_u1"><content><blockList><item eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/lbl_6"><num>6. </num><p>a) </p><blockList><listIntroduction eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/lbl_6/listintro">Bezieht eine in einem Vertragsstaat ansässige Person Einkünfte oder hat sie Vermögen, die beziehungsweise das nach einem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen im anderen Vertragsstaat besteuert werden können beziehungsweise kann (es sei denn, dass nach diesem Abkommen der andere Vertragsstaat die Einkünfte nur besteuern darf, weil es sich auch um Einkünfte einer in diesem anderen Vertragsstaat ansässigen Person handelt), so gewährt der erstgenannte Vertragsstaat:</listIntroduction><item eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/lbl_6/lbl_i"><num>i) </num><p>einen Abzug von der Steuer vom Einkommen dieser ansässigen Person in Höhe der in diesem anderen Vertragsstaat entrichteten Steuer vom Einkommen;</p></item><item eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/lbl_6/lbl_ii"><num>ii) </num><p>einen Abzug von der Steuer vom Vermögen dieser ansässigen Person in Höhe der in diesem anderen Vertragsstaat entrichteten Steuer vom Vermögen.</p></item></blockList></item><item eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/bull_u2"><num/><p>Dieser Abzug darf jedoch den Teil der vor Gewährung des Abzugs berechneten Steuer vom Einkommen oder Steuer vom Vermögen nicht übersteigen, der den Einkünften oder dem Vermögen zugerechnet werden kann, die beziehungsweise das im anderen Vertragsstaat besteuert werden können beziehungsweise kann.</p></item><item eId="art_5/subdiv_u4/para_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>Sind nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen Einkünfte oder Vermögen einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person in diesem Vertragsstaat von der Steuer befreit, so kann dieser Vertragsstaat die steuerbefreiten Einkünfte beziehungsweise das steuerbefreite Vermögen gleichwohl bei der Berechnung der Höhe der Steuer vom übrigen Einkommen oder Vermögen dieser ansässigen Person berücksichtigen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u4/para_7"><num>7.</num><content><p>Absatz 6 gilt anstelle von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen zur Beseitigung einer Doppelbesteuerung ein Vertragsstaat verpflichtet ist, in diesem Vertragsstaat Einkünfte oder Vermögen einer in diesem Vertragsstaat ansässigen Person, die beziehungsweise das nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen im anderen Vertragsstaat besteuert werden können beziehungsweise kann, von der Steuer zu befreien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u4/para_8"><num>8.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nicht für die Anwendung einer Option nach Absatz 1 entscheidet, kann sich vorbehalten, dass dieser gesamte Artikel in Bezug auf ein oder mehrere benannte unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen (oder alle ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen) nicht gilt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u4/para_9"><num>9.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nicht für die Anwendung der Option C entscheidet, kann sich in Bezug auf ein oder mehrere benannte unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen (oder alle ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen) vorbehalten, dem anderen Vertragsstaat beziehungsweise den anderen Vertragsstaaten die Anwendung der Option C nicht zu gestatten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/subdiv_u4/para_10"><num>10.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/subdiv_u4/para_10/listintro">Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung einer Option nach Absatz 1 entscheidet, notifiziert dem Depositar die gewählte Option. Diese Notifikation muss ausserdem Folgendes umfassen:</listIntroduction><item eId="art_5/subdiv_u4/para_10/lbl_a"><num>a) </num><p>im Fall einer Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung der Option A entscheidet, die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die eine in Absatz 3 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung;</p></item><item eId="art_5/subdiv_u4/para_10/lbl_b"><num>b) </num><p>im Fall einer Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung der Option B entscheidet, die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die eine in Absatz 5 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung;</p></item><item eId="art_5/subdiv_u4/para_10/lbl_c"><num>c) </num><p>im Fall einer Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung der Option C entscheidet, die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die eine in Absatz 7 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung.</p></item></blockList><p>Eine Option gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn die Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung dieser Option entschieden hat, in Bezug auf diese Bestimmung eine entsprechende Notifikation abgegeben hat.</p></content></paragraph></subdivision></article></part><part eId="part_III"><num>3. Teil: </num><heading>Abkommensmissbrauch</heading><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Zweck eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_1/listintro">Ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen wird dahingehend geändert, dass die Präambel den folgenden Wortlaut enthält:</listIntroduction><item eId="art_6/para_1/bull_u1"><num/><p>«in der Absicht, in Bezug auf die unter dieses Abkommen fallenden Steuern eine Doppelbesteuerung zu beseitigen, ohne Möglichkeiten zur Nichtbesteuerung oder reduzierten Besteuerung durch Steuerhinterziehung oder -umgehung (unter anderem durch missbräuchliche Gestaltungen mit dem Ziel des Erhalts von in diesem Abkommen vorgesehenen Erleichterungen zum mittelbaren Nutzen von in Drittstaaten oder ‑gebieten ansässigen Personen) zu schaffen,».</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Der in Absatz 1 genannte Wortlaut wird in ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen aufgenommen anstelle oder in Ermangelung einer Formulierung in der Präambel des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die Bezug nimmt auf die Absicht, eine Doppelbesteuerung zu beseitigen, unabhängig davon, ob in dieser Formulierung auch Bezug genommen wird auf die Absicht, keine Möglichkeiten zur Nichtbesteuerung oder reduzierten Besteuerung zu schaffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich ausserdem entscheiden, bei ihren unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, deren Präambel keine Formulierung enthält, die Bezug nimmt auf den Wunsch, wirtschaftliche Beziehungen weiterzuentwickeln oder die Zusammenarbeit in Steuersachen zu vertiefen, folgenden Wortlaut in die Präambel aufzunehmen:</listIntroduction><item eId="art_6/para_3/bull_u1"><num/><p>«von dem Wunsch geleitet, ihre wirtschaftlichen Beziehungen weiterzuentwickeln und ihre Zusammenarbeit in Steuersachen zu vertiefen,».</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, deren Präambel bereits eine Formulierung enthält, mit der die Vertragsstaaten ihre Absicht bekunden, eine Doppelbesteuerung zu beseitigen, ohne Möglichkeiten zur Nichtbesteuerung oder reduzierten Besteuerung zu schaffen, unabhängig davon, ob diese Formulierung auf Fälle von Steuerhinterziehung oder -umgehung (unter anderem durch missbräuchliche Gestaltungen mit dem Ziel des Erhalts von in dem Abkommen vorgesehenen Erleichterungen zum mittelbaren Nutzen von in Drittstaaten oder ‑gebieten ansässigen Personen) beschränkt ist oder einen weiteren Geltungsbereich hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens notifiziert dem Depositar, ob die Präambel ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die nicht unter einen Vorbehalt nach Absatz 4 fallen, jeweils eine Formulierung nach Absatz 2 enthält, und, sofern dies der Fall ist, den Wortlaut des jeweiligen Beweggrunds. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf diese Formulierung in der Präambel abgegeben, so wird diese Formulierung durch den in Absatz 1 genannten Wortlaut ersetzt. Anderenfalls wird der in Absatz 1 genannte Wortlaut zusätzlich zur bestehenden Formulierung in der Präambel aufgenommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung des Absatzes 3 entscheidet, notifiziert dem Depositar ihre Entscheidung. Diese Notifikation muss ausserdem die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen umfassen, deren Präambel noch keine Formulierung enthält, die Bezug nimmt auf den Wunsch, wirtschaftliche Beziehungen weiterzuentwickeln oder die Zusammenarbeit in Steuersachen zu vertiefen. Der in Absatz 3 genannte Wortlaut wird nur dann in ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen aufgenommen, wenn alle Vertragsstaaten sich für die Anwendung des Absatzes 3 entschieden und in Bezug auf das unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Verhinderung von Abkommensmissbrauch</heading><subdivision eId="art_7/subdiv_u1"><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_1"><num>1.</num><content><p>Ungeachtet eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens wird eine Vergünstigung nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht für bestimmte Einkünfte oder Vermögenswerte gewährt, wenn unter Berücksichtigung aller massgeblichen Tatsachen und Umstände die Feststellung gerechtfertigt ist, dass der Erhalt dieser Vergünstigung einer der Hauptzwecke einer Gestaltung oder Transaktion war, die unmittelbar oder mittelbar zu dieser Vergünstigung geführt hat, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass die Gewährung dieser Vergünstigung unter diesen Umständen mit dem Ziel und Zweck der einschlägigen Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens im Einklang steht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die Vergünstigungen, die anderenfalls nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gewährt würden, vollständig oder teilweise versagt werden, wenn der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke einer Gestaltung oder Transaktion oder einer an einer Gestaltung oder Transaktion beteiligten Person der Erhalt dieser Vergünstigungen war.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den in Absatz 15 Buchstabe a beschriebenen Vorbehalt angebracht hat, kann sich auch entscheiden, in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen Absatz 4 anzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_4"><num>4.</num><content><p>Wird einer Person eine Vergünstigung, die ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen vorsieht, aufgrund von Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch dieses Übereinkommen geänderten Fassung) versagt, nach denen die Vergünstigungen, die anderenfalls nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gewährt würden, vollständig oder teilweise versagt werden, wenn der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke einer Gestaltung oder Transaktion oder einer an einer Gestaltung oder Transaktion beteiligten Person der Erhalt dieser Vergünstigungen war, so betrachtet die zuständige Behörde des Vertragsstaats, die diese Vergünstigung anderenfalls gewährt hätte, diese Person gleichwohl als anspruchsberechtigt in Bezug auf diese Vergünstigung oder auf andere Vergünstigungen für bestimmte Einkünfte oder Vermögenswerte, sofern diese zuständige Behörde auf Antrag dieser Person und nach Prüfung der massgeblichen Tatsachen und Umstände feststellt, dass dieser Person diese Vergünstigungen ohne die Transaktion oder Gestaltung gewährt worden wären. Die zuständige Behörde des Vertragsstaats, bei der eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person nach diesem Absatz einen Antrag gestellt hat, konsultiert die zuständige Behörde dieses anderen Vertragsstaats, bevor sie den Antrag ablehnt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_5"><num>5.</num><content><p>Absatz 4 gilt für Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch dieses Übereinkommen geänderten Fassung), nach denen die Vergünstigungen, die anderenfalls nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gewährt würden, vollständig oder teilweise versagt werden, wenn der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke einer Gestaltung oder Transaktion oder einer an einer Gestaltung oder Transaktion beteiligten Person der Erhalt dieser Vergünstigungen war.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_6"><num>6.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich auch entscheiden, die Absätze 8–13 (im Folgenden als «vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen» bezeichnet) auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen anzuwenden, indem sie die Notifikation nach Absatz 17 Buchstabe c abgibt. Die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen gilt nur dann in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn sich alle Vertragsstaaten für ihre Anwendung entschieden haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u1/para_7"><num>7.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u1/para_7/listintro">In Fällen, in denen sich einige, jedoch nicht alle Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheiden, gilt die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen ungeachtet des Absatzes 6 in Bezug auf die Gewährung von Vergünstigungen nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u1/para_7/lbl_a"><num>a) </num><p>durch alle Vertragsstaaten, sofern alle Vertragsstaaten, die sich nicht nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheiden, einer derartigen Anwendung zustimmen, indem sie sich für die Anwendung dieses Buchstabens entscheiden und dies dem Depositar notifizieren; oder</p></item><item eId="art_7/subdiv_u1/para_7/lbl_b"><num>b) </num><p>ausschliesslich durch die Vertragsstaaten, die sich für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheiden, sofern alle Vertragsstaaten, die sich nicht nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheiden, einer derartigen Anwendung zustimmen, indem sie sich für die Anwendung dieses Buchstabens entscheiden und dies dem Depositar notifizieren.</p></item></blockList></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_7/subdiv_u2"><heading>Vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen</heading><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_8"><num>8.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_8/listintro">Sofern die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen nichts anderes vorsieht, hat eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person keinen Anspruch auf eine Vergünstigung, die anderenfalls durch das unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen gewährt würde, mit Ausnahme von Vergünstigungen nach Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_8/lbl_a"><num>a) </num><p>in denen die Ansässigkeit einer anderen als einer natürlichen Person geregelt ist, die aufgrund der Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die den Begriff «in einem Vertragsstaat ansässige Person» bestimmen, in mehr als einem Vertragsstaat ansässig ist;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_8/lbl_b"><num>b) </num><p>die vorsehen, dass ein Vertragsstaat, nachdem der andere Vertragsstaat in Übereinstimmung mit dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen eine Erstberichtigung vorgenommen hat, einem Unternehmen des erstgenannten Vertragsstaats eine entsprechende Gegenberichtigung des Steuerbetrags gewährt, der in diesem Vertragsstaat von den Gewinnen eines verbundenen Unternehmens erhoben wird; oder</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_8/lbl_c"><num>c) </num><p>nach denen in einem Vertragsstaat ansässige Personen beantragen können, dass die zuständige Behörde dieses Vertragsstaats Fälle von nicht dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen entsprechender Besteuerung prüft,</p></item></blockList><p>es sei denn, diese Person ist zu dem Zeitpunkt, zu dem die Vergünstigung gewährt würde, eine «berechtigte Person» im Sinne des Absatzes 9.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_9"><num>9.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_9/listintro">Eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person ist zu einem Zeitpunkt, zu dem anderenfalls durch das unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen eine Vergünstigung gewährt würde, eine berechtigte Person, wenn sie zu diesem Zeitpunkt:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_a"><num>a) </num><p>eine natürliche Person ist;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_b"><num>b) </num><p>dieser Vertragsstaat oder eine seiner Gebietskörperschaften oder eine Behörde oder Einrichtung dieses Vertragsstaats oder dieser Gebietskörperschaft ist;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_c"><num>c) </num><p>eine Gesellschaft oder ein sonstiger Rechtsträger ist, sofern die Hauptgattung ihrer beziehungsweise seiner Anteile regelmässig an einer oder mehreren anerkannten Börsen gehandelt wird;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d"><num>d) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/listintro">eine andere als eine natürliche Person ist, die:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/lbl_i"><num>i) </num><p>eine keinen Erwerbszweck verfolgende Organisation einer Art ist, auf die sich die Vertragsstaaten durch einen diplomatischen Notenwechsel verständigen, oder</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/lbl_ii"><num>ii) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/lbl_ii/listintro">ein in diesem Vertragsstaat errichteter Rechtsträger oder ein in diesem Vertragsstaat errichtetes Gebilde ist, der beziehungsweise das nach dem Steuerrecht dieses Vertragsstaats als eigenständige Person gilt und:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/lbl_ii/lbl_A"><num>A) </num><p>ausschliesslich oder fast ausschliesslich errichtet und betrieben wird, um für natürliche Personen Altersversorgungsleistungen und Zusatz- oder Nebenleistungen zu verwalten oder zu erbringen, und als solcher beziehungsweise solches durch diesen Vertragsstaat oder eine seiner Gebietskörperschaften gesetzlich geregelt wird oder</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_d/lbl_ii/lbl_B"><num>B) </num><p>ausschliesslich oder fast ausschliesslich errichtet und betrieben wird, um für unter Grossbuchstabe A genannte Rechtsträger oder Gebilde Mittel anzulegen;</p></item></blockList></item></blockList></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_e"><num>e) </num><p>eine andere als eine natürliche Person ist, sofern an mindestens der Hälfte der Tage eines Zeitraums von zwölf Monaten, in den der Zeitpunkt fällt, zu dem die Vergünstigung anderenfalls gewährt würde, mindestens 50 Prozent der Anteile an der Person unmittelbar oder mittelbar in diesem Vertragsstaat ansässigen Personen gehören, die nach den Buchstaben a–d Anspruch auf die Vergünstigungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens haben.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a"><num>10.  a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a/listintro">Eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person hat unabhängig davon, ob sie eine berechtigte Person ist, Anspruch auf Vergünstigungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens für bestimmte aus dem anderen Vertragsstaat bezogene Einkünfte, wenn sie im erstgenannten Vertragsstaat aktiv eine Geschäftstätigkeit ausübt und die aus dem anderen Vertragsstaat bezogenen Einkünfte aus dieser Geschäftstätigkeit stammen oder mit ihr verbunden sind. Im Sinne der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen umfasst der Ausdruck «aktiv eine Geschäftstätigkeit ausüben» nicht folgende Tätigkeiten oder eine Kombination derselben:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a/lbl_i"><num>i) </num><p>Ausübung der Funktion einer Holdinggesellschaft;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Gesamtaufsicht über oder -verwaltung eines Konzerns;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a/lbl_iii"><num>iii) </num><p>Konzernfinanzierung (einschliesslich Cash-Pooling); oder</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_10_a/lbl_iv"><num>iv) </num><p>Vornahme oder Verwaltung von Kapitalanlagen, es sei denn, diese Tätigkeiten werden von einer Bank, einem Versicherungsunternehmen oder einem zugelassenen Wertpapierhändler im Rahmen ihrer beziehungsweise seiner ordentlichen Geschäftstätigkeit ausgeübt.</p></item></blockList></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_b"><num>b) </num><p>Bezieht eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person bestimmte Einkünfte aus einer im anderen Vertragsstaat von ihr ausgeübten Geschäftstätigkeit oder bezieht sie bestimmte im anderen Vertragsstaat erzielte Einkünfte von einer verbundenen Person, so gelten die Voraussetzungen nach Buchstabe a nur dann als für diese Einkünfte erfüllt, wenn die von der ansässigen Person im erstgenannten Vertragsstaat ausgeübte Geschäftstätigkeit, mit der die Einkünfte in Zusammenhang stehen, im Verhältnis zu der gleichen Tätigkeit oder einer ergänzenden Geschäftstätigkeit, die von der ansässigen Person oder der verbundenen Person im anderen Vertragsstaat ausgeübt wird, erheblich ist. Ob eine Geschäftstätigkeit im Sinne dieses Buchstabens erheblich ist, wird anhand aller Tatsachen und Umstände festgestellt.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_9/lbl_c"><num>c) </num><p>Für die Anwendung dieses Absatzes gelten Tätigkeiten verbundener Personen in Bezug auf eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person als Tätigkeiten dieser ansässigen Person.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_11"><num>11.</num><content><p>Eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person, die keine berechtigte Person ist, hat auch Anspruch auf eine Vergünstigung, die anderenfalls durch das unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen für bestimmte Einkünfte gewährt würde, sofern an mindestens der Hälfte der Tage eines Zeitraums von zwölf Monaten, in den der Zeitpunkt fällt, zu dem die Vergünstigung anderenfalls gewährt würde, mindestens 75 Prozent der Eigentumsrechte an der ansässigen Person unmittelbar oder mittelbar Personen gehören, die gleichberechtigte Begünstigte sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_12"><num>12.</num><content><p>Wenn eine in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ansässige Person weder nach Absatz 9 eine berechtigte Person ist noch nach Absatz 10 oder 11 Anspruch auf Vergünstigungen hat, kann die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats unter Berücksichtigung des Ziels und Zwecks des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens gleichwohl die Vergünstigungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens oder Vergünstigungen für bestimmte Einkünfte gewähren, jedoch nur, sofern die Person zur hinreichenden Überzeugung dieser zuständigen Behörde nachweist, dass weder einer der Hauptzwecke ihrer Errichtung, ihres Erwerbs oder ihrer Unterhaltung noch einer der Hauptzwecke der Ausübung ihrer Geschäfte darin bestand, Vergünstigungen nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen zu erhalten. Bevor sie dem Antrag, den eine in einem Vertragsstaat ansässige Person nach diesem Absatz gestellt hat, stattgibt oder diesen ablehnt, konsultiert die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats, bei welcher der Antrag gestellt wurde, die zuständige Behörde des erstgenannten Vertragsstaats.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_13"><num>13.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_13/listintro">Im Sinne der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_a/listintro">bedeutet der Ausdruck «anerkannte Börse»:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>jede Börse, die nach dem Recht eines der beiden Vertragsstaaten als solche errichtet wurde und gesetzlich geregelt wird, und</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>jede andere von den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten vereinbarte Börse;</p></item></blockList></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_b"><num>b) </num><p>bedeutet der Ausdruck «Hauptgattung von Anteilen» die Gattung oder Gattungen der Anteile einer Gesellschaft, welche die Mehrheit der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts der Gesellschaft darstellt beziehungsweise darstellen, oder die Gattung oder Gattungen von Eigentumsrechten eines Rechtsträgers, die insgesamt eine Mehrheit der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts des Rechtsträgers darstellt beziehungsweise darstellen;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_c"><num>c) </num><p>bedeutet der Ausdruck «gleichberechtigter Begünstigter» eine Person, die in Bezug auf bestimmte Einkünfte Anspruch auf Vergünstigungen hätte, die durch einen Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nach dessen innerstaatlichem Recht<authorialNote><p> Anm. d. Übers.: im Fall von Gebieten oder Hoheitsgebieten: internem Recht</p></authorialNote>, dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen oder einer anderen völkerrechtlichen Übereinkunft gewährt werden und den nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen für diese Einkünfte zu gewährenden Vergünstigungen entsprechen oder vorteilhafter als diese sind; um festzustellen, ob eine Person in Bezug auf Dividenden ein gleichberechtigter Begünstigter ist, wird die Person so behandelt, als hielte sie genau das gleiche Kapital der die Dividenden zahlenden Gesellschaft, das die Gesellschaft hält, welche die Vergünstigung für die Dividenden fordert;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_d"><num>d) </num><p>bedeutet der Ausdruck «Anteile» bei Rechtsträgern, die keine Gesellschaften sind, mit Anteilen vergleichbare Rechte;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_13/lbl_e"><num>e) </num><p>sind zwei Personen «verbundene Personen», wenn einer der beiden Personen mindestens 50 Prozent der Eigentumsrechte an der anderen Person (oder bei einer Gesellschaft mindestens 50 Prozent der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts der Anteile der Gesellschaft) unmittelbar oder mittelbar gehören oder einer weiteren Person mindestens 50 Prozent der Eigentumsrechte an jeder Person (oder bei einer Gesellschaft mindestens 50 Prozent der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts der Anteile der Gesellschaft) unmittelbar oder mittelbar gehören; in jedem Fall ist eine Person mit einer anderen Person verbunden, wenn allen massgeblichen Tatsachen und Umständen zufolge die eine die andere beherrscht oder beide von derselben Person oder denselben Personen beherrscht werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_14"><num>14.</num><content><p>Die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die Vergünstigungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (oder Vergünstigungen bis auf jene nach den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens zur Ansässigkeit, zu verbundenen Unternehmen oder zur Gleichbehandlung oder jene, die nicht nur auf die in einem Vertragsstaat ansässigen Personen begrenzt sind) nur auf eine ansässige Person beschränkt sind, die Anspruch auf diese Vergünstigungen hat, weil sie ein oder mehrere eindeutige Kriterien erfüllt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_15"><num>15.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/subdiv_u2/para_15/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_7/subdiv_u2/para_15/lbl_a"><num>a) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, sofern sie beabsichtigt, eine ausführliche Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entweder in Verbindung mit Vorschriften zur Bekämpfung von Durchlauffinanzierungsstrukturen oder mit einem Hauptzweck-Kriterium anzuwenden und dadurch den Mindeststandard zur Verhinderung von Abkommensmissbrauch nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 zu erfüllen; in solchen Fällen werden sich die Vertragsstaaten bemühen, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung herbeizuführen, die den Mindeststandard erfüllt;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_15/lbl_b"><num>b) </num><p>dass Absatz 1 (und Absatz 4 bei einer Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für dessen Anwendung entschieden hat) nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits Bestimmungen enthalten, nach denen alle Vergünstigungen, die anderenfalls nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gewährt würden, versagt werden, wenn der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke einer Gestaltung oder Transaktion oder einer an einer Gestaltung oder Transaktion beteiligten Person der Erhalt dieser Vergünstigungen war;</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_15/lbl_c"><num>c) </num><p>dass die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits die in Absatz 14 beschriebenen Bestimmungen enthalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/subdiv_u2/para_16"><num>16.</num><content><p>Soweit die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen nicht nach Absatz 7 für die Gewährung von Vergünstigungen aufgrund eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens durch eine oder mehrere Vertragsparteien dieses Übereinkommens gilt, kann sich eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheidet, vorbehalten, dass dieser gesamte Artikel nicht in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, bei denen sich einer oder mehrere der anderen Vertragsstaaten nicht für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entschieden haben. In solchen Fällen werden sich die Vertragsstaaten bemühen, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung herbeizuführen, die den Mindeststandard zur Verhinderung von Abkommensmissbrauch nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 erfüllt.</p><blockList><item eId="art_7/subdiv_u2/para_16/lbl_17_a"><num>17.  a) </num><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den in Absatz 15 Buchstabe a beschriebenen Vorbehalt angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die nicht einem in Absatz 15 Buchstabe b beschriebenen Vorbehalt unterliegen, jeweils eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese Bestimmung durch Absatz 1 (und gegebenenfalls Absatz 4) ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 1 (und gegebenenfalls Absatz 4) den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 (und gegebenenfalls Absatz 4) unvereinbar sind. Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nach diesem Buchstaben eine Notifikation abgibt, kann darin auch eine Erklärung aufnehmen, dass sie zwar die übergangsweise Anwendung allein des Absatzes 1 akzeptiert, jedoch beabsichtigt, nach Möglichkeit durch bilaterale Verhandlungen zusätzlich zu Absatz 1 oder anstelle des Absatzes 1 eine Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen zu beschliessen.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_16/lbl_b"><num>b) </num><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung des Absatzes 4 entscheidet, notifiziert dem Depositar ihre Entscheidung. Absatz 4 gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_16/lbl_c"><num>c) </num><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen entscheidet, notifiziert dem Depositar ihre Entscheidung. Sofern diese Vertragspartei nicht den Vorbehalt nach Absatz 15 Buchstabe c angebracht hat, muss diese Notifikation auch die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen umfassen, die eine in Absatz 14 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_16/lbl_d"><num>d) </num><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nicht nach Absatz 6 für die Anwendung der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen, sondern für die Anwendung des Absatzes 7 Buchstabe a oder b entscheidet, notifiziert dem Depositar den gewählten Buchstaben. Sofern diese Vertragspartei nicht den Vorbehalt nach Absatz 15 Buchstabe c angebracht hat, muss diese Notifikation auch die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen umfassen, die eine in Absatz 14 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung.</p></item><item eId="art_7/subdiv_u2/para_16/lbl_e"><num>e) </num><p>Haben alle Vertragsstaaten eine Notifikation nach Buchstabe c oder d in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen ersetzt. Anderenfalls geht die vereinfachte Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit der vereinfachten Bestimmung zur Beschränkung von Vergünstigungen unvereinbar sind.</p></item></blockList></content></paragraph></subdivision></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Transaktionen zur Übertragung von Dividenden</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die von einer in einem Vertragsstaat ansässigen Gesellschaft gezahlten Dividenden von der Steuer befreit werden oder der Satz begrenzt wird, mit dem diese Dividenden besteuert werden können, sofern der Nutzungsberechtigte oder der Empfänger eine im anderen Vertragsstaat ansässige Gesellschaft ist, die als Eigentümerin oder Inhaberin über mehr als eine bestimmte Menge des Kapitals, der Anteile, der Aktien, der Stimmanteile, Stimmrechte oder ähnlicher Eigentumsrechte an der die Dividenden zahlenden Gesellschaft verfügt, diese hält oder beherrscht, gelten nur, wenn die in diesen Bestimmungen beschriebenen Eigentums- oder Inhaberschaftsvoraussetzungen während eines Zeitraums von 365 Tagen einschliesslich des Tages der Dividendenzahlung erfüllt sind (bei der Berechnung dieses Zeitraums bleiben Änderungen der Eigentums- oder Inhaberschaftsverhältnisse unberücksichtigt, die sich unmittelbar aus einer Umstrukturierung, wie einer Fusion oder Spaltung, der die Anteile haltenden oder die Dividenden zahlenden Gesellschaft ergeben würden).</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Absatz 1 vorgesehene Mindesthaltedauer gilt anstelle oder in Ermangelung einer Mindesthaltedauer in Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die in Absatz 1 beschrieben sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_8/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_8/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_8/para_3/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_8/para_3/lbl_b/listintro">dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, soweit die in Absatz 1 beschriebenen Bestimmungen bereits Folgendes enthalten:</listIntroduction><item eId="art_8/para_3/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>eine Mindesthaltedauer,</p></item><item eId="art_8/para_3/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>eine Mindesthaltedauer, die kürzer ist als 365 Tage, oder</p></item><item eId="art_8/para_3/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>eine Mindesthaltedauer, die länger ist als 365 Tage.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstabe a angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 1 beschriebene Bestimmung enthalten, die nicht einem Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstabe b unterliegt, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Absatz 1 gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn alle Vertragsstaaten in Bezug auf diese Bestimmung eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen oder Rechten an Rechtsträgern, deren Wert hauptsächlich auf unbeweglichem Vermögen beruht</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_9/para_1/listintro">Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräusserung von Anteilen oder sonstigen Beteiligungsrechten an einem Rechtsträger erzielt, im anderen Vertragsstaat besteuert werden können, sofern der Wert dieser Anteile oder Rechte zu mehr als einem bestimmten Teil auf unbeweglichem Vermögen (Grundvermögen) beruht, das in diesem anderen Vertragsstaat belegen ist (oder sofern mehr als ein bestimmter Teil des Vermögens des Rechtsträgers aus derartigem unbeweglichem Vermögen [Grundvermögen] besteht):</listIntroduction><item eId="art_9/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>gelten, wenn die massgebende Wertgrenze zu irgendeinem Zeitpunkt während der 365 Tage vor der Veräusserung erreicht wird; und</p></item><item eId="art_9/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>gelten für Anteile oder vergleichbare Rechte, wie Rechte an einer Personengesellschaft oder einem Trust (soweit diese Anteile oder Rechte nicht bereits unter die Bestimmungen fallen), zusätzlich zu bereits unter die Bestimmungen fallenden Anteilen oder Rechten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Der in Absatz 1 Buchstabe a vorgesehene Zeitraum gilt anstelle oder in Ermangelung eines vorgegebenen Zeitraums für die Feststellung, ob die massgebende Wertgrenze nach den Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die in Absatz 1 beschrieben sind, erreicht wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich auch entscheiden, in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen Absatz 4 anzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_4"><num>4.</num><content><p>Für die Zwecke eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens können Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräusserung von Anteilen oder vergleichbaren Rechten, wie Rechten an einer Personengesellschaft oder einem Trust, erzielt, im anderen Vertragsstaat besteuert werden, sofern der Wert dieser Anteile oder vergleichbaren Rechte zu irgendeinem Zeitpunkt während der 365 Tage vor der Veräusserung zu mehr als 50 Prozent unmittelbar oder mittelbar auf in diesem anderen Vertragsstaat belegenem unbeweglichem Vermögen (Grundvermögen) beruhte.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_5"><num>5.</num><content><p>Absatz 4 gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräusserung von Anteilen oder sonstigen Beteiligungsrechten an einem Rechtsträger erzielt, im anderen Vertragsstaat besteuert werden können, sofern der Wert dieser Anteile oder Rechte zu mehr als einem bestimmten Teil auf in diesem anderen Vertragsstaat belegenem unbeweglichem Vermögen (Grundvermögen) beruht oder sofern mehr als ein bestimmter Teil des Vermögens des Rechtsträgers aus derartigem unbeweglichem Vermögen (Grundvermögen) besteht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_9/para_6/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_9/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_9/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>dass Absatz 1 Buchstabe a nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_9/para_6/lbl_c"><num>c) </num><p>dass Absatz 1 Buchstabe b nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_9/para_6/lbl_d"><num>d) </num><p>dass Absatz 1 Buchstabe a nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine Bestimmung der in Absatz 1 beschriebenen Art enthalten, die einen Zeitraum für die Feststellung beinhaltet, ob die massgebende Wertgrenze erreicht wurde;</p></item><item eId="art_9/para_6/lbl_e"><num>e) </num><p>dass Absatz 1 Buchstabe b nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine Bestimmung der in Absatz 1 beschriebenen Art enthalten, die für die Veräusserung anderer Rechte als Anteile gilt;</p></item><item eId="art_9/para_6/lbl_f"><num>f) </num><p>dass Absatz 4 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits die in Absatz 5 beschriebenen Bestimmungen enthalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_7"><num>7.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den Vorbehalt nach Absatz 6 Buchstabe a angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 1 beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Absatz 1 gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn alle Vertragsstaaten in Bezug auf diese Bestimmung eine Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_8"><num>8.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung des Absatzes 4 entscheidet, notifiziert dem Depositar ihre Entscheidung. Absatz 4 gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation abgegeben haben. In diesem Fall gilt Absatz 1 nicht in Bezug auf dieses unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen. Im Fall einer Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den Vorbehalt nach Absatz 6 Buchstabe f angebracht hat und die den Vorbehalt nach Absatz 6 Buchstabe a angebracht hat, muss diese Notifikation auch die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen umfassen, die eine in Absatz 5 beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten nach diesem Absatz oder nach Absatz 7 eine Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch Absatz 4 ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 4 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 4 unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Vorschrift zur Missbrauchsbekämpfung für in Drittstaaten oder ‑gebieten gelegene Betriebsstätten</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_10/para_1/listintro">Wenn:</listIntroduction><item eId="art_10/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>ein Unternehmen eines Vertragsstaats eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat bezieht und der erstgenannte Vertragsstaat diese Einkünfte als Einkünfte betrachtet, die einer in einem Drittstaat oder ‑gebiet gelegenen Betriebsstätte des Unternehmens zugerechnet werden können; sowie</p></item><item eId="art_10/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Gewinne, die dieser Betriebsstätte zugerechnet werden können, im erstgenannten Vertragsstaat von der Steuer befreit sind;</p></item></blockList><p>gelten die Vergünstigungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nicht für Einkünfte, auf die im Drittstaat oder ‑gebiet weniger als 60 Prozent der Steuer erhoben wird, die im erstgenannten Vertragsstaat von diesen Einkünften erhoben würde, wenn diese Betriebsstätte im erstgenannten Vertragsstaat gelegen wäre. In diesem Fall können Einkünfte, für die dieser Absatz gilt, ungeachtet der sonstigen Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens weiterhin nach dem innerstaatlichen Recht<authorialNote><p> Anm. d. Übers.: im Fall von Gebieten oder Hoheitsgebieten hier und im Folgenden: internen Recht</p></authorialNote> des anderen Vertragsstaats besteuert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt nicht, wenn die in Absatz 1 beschriebenen Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat im Zusammenhang mit einer durch die Betriebsstätte aktiv ausgeübten Geschäftstätigkeit bezogen werden oder mit einer solchen Geschäftstätigkeit verbunden sind (mit Ausnahme der Vornahme, der Verwaltung oder des blossen Besitzes von Kapitalanlagen für eigene Rechnung des Unternehmens, es sei denn, es handelt sich dabei um Bank-, Versicherungs- oder Wertpapiergeschäfte einer Bank, eines Versicherungsunternehmens beziehungsweise eines zugelassenen Wertpapierhändlers).</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><p>Werden Vergünstigungen nach einem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen in Bezug auf bestimmte Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person aufgrund des Absatzes 1 versagt, so kann die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats diese Vergünstigungen gleichwohl für diese Einkünfte gewähren, wenn diese zuständige Behörde auf einen Antrag dieser ansässigen Person hin feststellt, dass die Gewährung dieser Vergünstigungen angesichts der Gründe, aus denen diese ansässige Person die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 nicht erfüllt hat, gerechtfertigt ist. Die zuständige Behörde des Vertragsstaats, bei der eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person nach dem vorangehenden Satz einen Antrag gestellt hat, konsultiert die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats, bevor sie dem Antrag stattgibt oder ihn ablehnt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Absätze 1–3 gelten anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen Vergünstigungen versagt oder eingeschränkt werden, die einem Unternehmen eines Vertragsstaats, das Einkünfte aus dem anderen Vertragsstaat bezieht, die einer in einem Drittstaat oder ‑gebiet gelegenen Betriebsstätte des Unternehmens zugerechnet werden können, anderenfalls gewährt würden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_10/para_5/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_10/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_10/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits die in Absatz 4 beschriebenen Bestimmungen enthalten;</p></item><item eId="art_10/para_5/lbl_c"><num>c) </num><p>dass dieser Artikel nur für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits die in Absatz 4 beschriebenen Bestimmungen enthalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe a oder b angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 4 beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch die Absätze 1–3 ersetzt. Anderenfalls gehen die Absätze 1–3 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit den genannten Absätzen unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para_1/listintro">Ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen berührt nicht die Besteuerung der in einem Vertragsstaat ansässigen Personen durch diesen Vertragsstaat, ausser in Bezug auf die Vergünstigungen, die nach Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens gewährt werden:</listIntroduction><item eId="art_11/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>nach denen dieser Vertragsstaat verpflichtet ist, nachdem der andere Vertragsstaat in Übereinstimmung mit dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen eine Erstberichtigung vorgenommen hat, einem Unternehmen des erstgenannten Vertragsstaats eine entsprechende Gegenberichtigung des Steuerbetrags zu gewähren, der in diesem Vertragsstaat von den Gewinnen einer Betriebsstätte des Unternehmens oder den Gewinnen eines verbundenen Unternehmens erhoben wird;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>welche die Art und Weise berühren können, wie dieser Vertragsstaat eine in diesem Vertragsstaat ansässige natürliche Person besteuert, wenn diese natürliche Person Einkünfte für dem anderen Vertragsstaat oder einer Gebietskörperschaft oder anderen vergleichbaren Körperschaft dieses Vertragsstaats geleistete Dienste bezieht;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>welche die Art und Weise berühren können, wie dieser Vertragsstaat eine in diesem Vertragsstaat ansässige natürliche Person besteuert, wenn diese natürliche Person auch ein Schüler, Student, Auszubildender oder Trainee beziehungsweise Lehrer, Professor, Dozent, Ausbilder, Forscher oder Forschungsstipendiat ist, der die Voraussetzungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens erfüllt;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>nach denen dieser Vertragsstaat verpflichtet ist, in diesem Vertragsstaat ansässigen Personen in Bezug auf die Einkünfte, die der andere Vertragsstaat nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen besteuern kann (einschliesslich Gewinnen, die nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen einer im anderen Vertragsstaat gelegenen Betriebsstätte zugerechnet werden können), eine Steueranrechnung oder -befreiung zu gewähren;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>durch die in diesem Vertragsstaat ansässige Personen vor bestimmten diskriminierenden Besteuerungsmethoden dieses Vertragsstaats geschützt werden;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>nach denen in einem Vertragsstaat ansässige Personen beantragen können, dass die zuständige Behörde dieses oder eines der beiden Vertragsstaaten Fälle von nicht dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen entsprechender Besteuerung prüft;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>welche die Art und Weise berühren können, wie dieser Vertragsstaat eine in diesem Vertragsstaat ansässige natürliche Person besteuert, wenn diese natürliche Person Mitglied einer diplomatischen Mission oder konsularischen Vertretung des anderen Vertragsstaats oder einer Vertretung des anderen Vertragsgebiets ist;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>nach denen Ruhegehälter und sonstige Zahlungen, die aufgrund des Sozialversicherungsrechts des anderen Vertragsstaats geleistet werden, nur in diesem anderen Vertragsstaat besteuert werden können;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>nach denen aus dem anderen Vertragsstaat stammende Ruhegehälter und ähnliche Zahlungen, Renten, Unterhaltszahlungen an den geschiedenen Ehegatten oder sonstige Unterhaltszahlungen nur in diesem anderen Vertragsstaat besteuert werden können; oder</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_j"><num>j) </num><p>durch die anderweitig das Recht eines Vertragsstaats auf Besteuerung der in seinem Gebiet ansässigen Personen ausdrücklich eingeschränkt wird oder die ausdrücklich vorsehen, dass der Vertragsstaat, aus dem Einkünfte stammen, das ausschliessliche Recht auf Besteuerung dieser Einkünfte hat.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen das unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen nicht die Besteuerung der in einem Vertragsstaat ansässigen Personen durch diesen Vertragsstaat berührt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_11/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_11/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits die in Absatz 2 beschriebenen Bestimmungen enthalten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den in Absatz 3 Buchstabe a oder b beschriebenen Vorbehalt angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch Absatz 1 ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 1 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_IV"><num>4. Teil: </num><heading>Umgehung des Betriebsstättenstatus</heading><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_12/para_1/listintro">Ungeachtet der Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die den Ausdruck «Betriebsstätte» bestimmen, jedoch vorbehaltlich des Absatzes 2, wird, wenn eine Person in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens für ein Unternehmen tätig ist und dabei gewöhnlich Verträge schliesst oder gewöhnlich die führende Rolle beim Abschluss von Verträgen einnimmt, die regelmässig ohne wesentliche Änderung durch das Unternehmen geschlossen werden, und es sich dabei um Verträge:</listIntroduction><item eId="art_12/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>im Namen des Unternehmens;</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>zur Übertragung des Eigentums an oder zur Gewährung des Nutzungsrechts für Vermögen, das diesem Unternehmen gehört oder für das es das Nutzungsrecht besitzt; oder</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>zur Erbringung von Dienstleistungen durch dieses Unternehmen;</p></item></blockList><p>handelt, das Unternehmen so behandelt, als habe es in Bezug auf alle von dieser Person für das Unternehmen ausgeübten Tätigkeiten eine Betriebsstätte in diesem Vertragsstaat, es sei denn, diese Tätigkeiten, würden sie vom Unternehmen durch eine in diesem Vertragsstaat gelegene feste Geschäftseinrichtung dieses Unternehmens ausgeführt, würden nicht dazu führen, dass diese feste Geschäftseinrichtung als Betriebsstätte im Sinne der in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (in der gegebenenfalls durch dieses Übereinkommen geänderten Fassung) enthaltenen Bestimmung des Begriffs «Betriebsstätte» behandelt würde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt nicht, wenn die in einem Vertragsstaat eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens für ein Unternehmen des anderen Vertragsstaats tätige Person im erstgenannten Vertragsstaat eine Geschäftstätigkeit als unabhängiger Vertreter ausübt und im Rahmen dieser ordentlichen Geschäftstätigkeit für das Unternehmen handelt. Ist eine Person jedoch ausschliesslich oder nahezu ausschliesslich für ein oder mehrere Unternehmen tätig, mit dem beziehungsweise denen sie eng verbunden ist, so gilt diese Person in Bezug auf dieses beziehungsweise diese Unternehmen nicht als unabhängiger Vertreter im Sinne dieses Absatzes.</p><blockList><item eId="art_12/para_2/lbl_3_a"><num>3.  a) </num><p>Absatz 1 gilt anstelle von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, in denen die Voraussetzungen beschrieben sind, unter denen ein Unternehmen so behandelt wird, als habe es in Bezug auf eine von einer anderen Person als einem unabhängigen Vertreter für das Unternehmen ausgeübte Tätigkeit eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat (oder eine Person so behandelt wird, als sei sie in Bezug auf eine derartige Tätigkeit eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat), jedoch nur insoweit, als in diesen Bestimmungen der Fall geregelt ist, in dem diese Person in diesem Vertragsstaat eine Vollmacht für den Abschluss von Verträgen im Namen des Unternehmens besitzt und gewöhnlich ausübt.</p></item><item eId="art_12/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Absatz 2 gilt anstelle von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen ein Unternehmen nicht so behandelt wird, als habe es in Bezug auf eine von einem unabhängigen Vertreter für das Unternehmen ausgeübte Tätigkeit eine Betriebsstätte in einem Vertragsstaat.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 4 angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 3 Buchstabe a beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Absatz 1 gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn alle Vertragsstaaten in Bezug auf diese Bestimmung eine Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 4 angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 3 Buchstabe b beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Absatz 2 gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn alle Vertragsstaaten in Bezug auf diese Bestimmung eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten</heading><subdivision eId="art_13/subdiv_u1"><paragraph eId="art_13/subdiv_u1/para_1"><num>1.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich entscheiden, Absatz 2 (Option A), Absatz 3 (Option B) oder keine der beiden Optionen anzuwenden.</p></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_13/subdiv_u2"><heading>Option A</heading><paragraph eId="art_13/subdiv_u2/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_13/subdiv_u2/para_2/listintro">Ungeachtet der Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die den Ausdruck «Betriebsstätte» bestimmen, gelten folgende Fälle als nicht von dem Ausdruck «Betriebsstätte» umfasst:</listIntroduction><item eId="art_13/subdiv_u2/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Tätigkeiten, die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (vor Änderung durch das Übereinkommen) ausdrücklich als nicht als Betriebsstätte geltende Tätigkeiten aufgeführt sind, unabhängig davon, ob diese Ausnahme vom Betriebsstättenstatus voraussetzt, dass die Tätigkeit vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u2/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschliesslich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen eine nicht unter Buchstabe a beschriebene Tätigkeit auszuüben;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u2/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschliesslich zu dem Zweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a und b genannten Tätigkeiten auszuüben;</p></item></blockList><p>sofern diese Tätigkeit oder im Fall des Buchstabens c die Gesamttätigkeit der festen Geschäftseinrichtung vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt.</p></content></paragraph></subdivision><subdivision eId="art_13/subdiv_u3"><heading>Option B</heading><paragraph eId="art_13/subdiv_u3/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_13/subdiv_u3/para_3/listintro">Ungeachtet der Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die den Ausdruck «Betriebsstätte» bestimmen, gelten folgende Fälle als nicht von dem Ausdruck «Betriebsstätte» umfasst:</listIntroduction><item eId="art_13/subdiv_u3/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>die Tätigkeiten, die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (vor Änderung durch das Übereinkommen) ausdrücklich als nicht als Betriebsstätte geltende Tätigkeiten aufgeführt sind, unabhängig davon, ob diese Ausnahme vom Betriebsstättenstatus voraussetzt, dass die Tätigkeit vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt, soweit die einschlägige Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nicht ausdrücklich vorsieht, dass eine bestimmte Tätigkeit nicht als Betriebsstätte gilt, sofern die Tätigkeit vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschliesslich zu dem Zweck unterhalten wird, für das Unternehmen eine nicht unter Buchstabe a beschriebene Tätigkeit auszuüben, sofern diese Tätigkeit vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>eine feste Geschäftseinrichtung, die ausschliesslich zu dem Zweck unterhalten wird, mehrere der unter den Buchstaben a und b genannten Tätigkeiten auszuüben, sofern die sich daraus ergebende Gesamttätigkeit der festen Geschäftseinrichtung vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/subdiv_u3/para_4"><num>4.</num><content><blockList eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u1"><listIntroduction eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u1/listintro">Eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch Absatz 2 oder 3 geänderten Fassung), in der bestimmte Tätigkeiten aufgeführt sind, die nicht als Betriebsstätte gelten, gilt nicht für eine von einem Unternehmen genutzte oder unterhaltene feste Geschäftseinrichtung, wenn dasselbe Unternehmen oder ein eng verbundenes Unternehmen an demselben Ort oder an einem anderen Ort in demselben Vertragsstaat eine Geschäftstätigkeit ausübt und:</listIntroduction><item eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>dieser Ort oder der andere Ort für das Unternehmen oder das eng verbundene Unternehmen nach den Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die den Begriff «Betriebsstätte» bestimmen, eine Betriebsstätte darstellt; oder</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Gesamttätigkeit, die sich aus den von den beiden Unternehmen an demselben Ort oder von demselben Unternehmen oder eng verbundenen Unternehmen an den beiden Orten ausgeübten Tätigkeiten ergibt, weder vorbereitender Art ist noch eine Hilfstätigkeit darstellt;</p></item></blockList><p>sofern die von den beiden Unternehmen an demselben Ort oder von demselben Unternehmen oder eng verbundenen Unternehmen an den beiden Orten ausgeübten Geschäftstätigkeiten sich ergänzende Aufgaben darstellen, die Teil eines zusammenhängenden Geschäftsbetriebs sind.</p><blockList eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u2"><item eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u2/lbl_5_a"><num>5.  a) </num><p>Absatz 2 oder 3 gilt anstelle der einschlägigen Passagen von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, in denen bestimmte Tätigkeiten aufgeführt sind, die nicht als Betriebsstätte gelten, selbst wenn die Tätigkeit durch eine feste Geschäftseinrichtung ausgeübt wird (oder von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die auf vergleichbare Weise wirken).</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_4/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>Absatz 4 gilt für Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch Absatz 2 oder 3 geänderten Fassung), in denen bestimmte Tätigkeiten aufgeführt sind, die nicht als Betriebsstätte gelten, selbst wenn die Tätigkeit durch eine feste Geschäftseinrichtung ausgeübt wird (oder für Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die auf vergleichbare Weise wirken).</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/subdiv_u3/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_13/subdiv_u3/para_6/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_13/subdiv_u3/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>dass Absatz 2 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, in denen ausdrücklich erklärt wird, dass die in einer Liste aufgeführten bestimmten Tätigkeiten nur dann nicht als Betriebsstätte gelten, wenn jede einzelne dieser Tätigkeiten vorbereitender Art ist oder eine Hilfstätigkeit darstellt;</p></item><item eId="art_13/subdiv_u3/para_6/lbl_c"><num>c) </num><p>dass Absatz 4 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_13/subdiv_u3/para_7"><num>7.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Absatz 1 für die Anwendung einer Option entscheidet, notifiziert dem Depositar die gewählte Option. Diese Notifikation muss auch die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen umfassen, die eine in Absatz 5 Buchstabe a beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Eine Option gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn sich alle Vertragsstaaten für die Anwendung derselben Option entschieden haben und in Bezug auf diese Bestimmung eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/subdiv_u3/para_8"><num>8.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 6 Buchstabe a oder c angebracht hat und sich nicht nach Absatz 1 für die Anwendung einer Option entscheidet, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 5 Buchstabe b beschriebene Bestimmung enthalten, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Absatz 4 gilt nur dann in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, wenn alle Vertragsstaaten nach diesem Absatz oder nach Absatz 7 in Bezug auf diese Bestimmung eine Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph></subdivision></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Aufteilung von Verträgen</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_14/para_1/listintro">Ausschliesslich zu dem Zweck, festzustellen, ob der Zeitraum (oder die Zeiträume) überschritten wurde (beziehungsweise wurden), der (beziehungsweise die) in einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens genannt wird (beziehungsweise werden), in der ein Zeitraum (oder Zeiträume) festgelegt ist (beziehungsweise sind), nach dessen (beziehungsweise deren) Überschreitung bestimmte Projekte oder Tätigkeiten eine Betriebsstätte darstellen:</listIntroduction><item eId="art_14/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>wenn ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat Tätigkeiten an einem Ort ausübt, der eine Baustelle, eine Bauausführung, eine Montage oder ein sonstiges in der einschlägigen Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens bezeichnetes bestimmtes Projekt darstellt, oder im Zusammenhang mit einem derartigen Ort Aufsichts- oder Beratungstätigkeiten ausübt, falls in einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens derartige Tätigkeiten genannt werden, und wenn diese Tätigkeiten während eines oder mehrerer Zeiträume ausgeübt werden, die insgesamt 30 Tage überschreiten, ohne den in der einschlägigen Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens genannten Zeitraum beziehungsweise die dort genannten Zeiträume zu überschreiten; und</p></item><item eId="art_14/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>wenn miteinander zusammenhängende Tätigkeiten im anderen Vertragsstaat am Ort (oder, wenn die einschlägige Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens für Aufsichts- oder Beratungstätigkeiten gilt, im Zusammenhang mit) derselben Baustelle oder derselben Bauausführung oder Montage oder an einem sonstigen in der einschlägigen Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens bezeichneten Ort während verschiedener Zeiträume, die jeweils 30 Tage überschreiten, durch ein oder mehrere eng mit dem erstgenannten Unternehmen verbundene Unternehmen ausgeübt werden;</p></item></blockList><p>werden diese verschiedenen Zeiträume dem Gesamtzeitraum hinzugerechnet, während dessen das erstgenannte Unternehmen am Ort dieser Baustelle, dieser Bauausführung oder Montage oder an diesem sonstigen in der einschlägigen Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens bezeichneten Ort Tätigkeiten ausgeübt hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, soweit in diesen Bestimmungen die Aufteilung von Verträgen in mehrere Teile zur Vermeidung der Überschreitung eines Zeitraums oder von Zeiträumen in Bezug auf das Bestehen einer Betriebsstätte für bestimmte in Absatz 1 beschriebene Projekte oder Tätigkeiten geregelt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_14/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_14/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt;</p></item><item eId="art_14/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für Bestimmungen ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die sich auf das Aufsuchen oder die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen beziehen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstabe a angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten, die nicht einem Vorbehalt nach Absatz 3 Buchstabe b unterliegt, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch Absatz 1 ersetzt, soweit in Absatz 2 vorgesehen. Anderenfalls geht Absatz 1 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Bestimmung des Begriffs der mit einem Unternehmen eng verbundenen Person</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Sinne eines durch Artikel 12 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien) Absatz 2, Artikel 13 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten) Absatz 4 oder Artikel 14 (Aufteilung von Verträgen) Absatz 1 geänderten unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ist eine Person mit einem Unternehmen eng verbunden, wenn allen massgeblichen Tatsachen und Umständen zufolge die Person das Unternehmen oder das Unternehmen die Person beherrscht oder beide von denselben Personen oder Unternehmen beherrscht werden. In jedem Fall gilt eine Person als mit einem Unternehmen eng verbunden, wenn einer von beiden mittelbar oder unmittelbar mehr als 50 Prozent der Eigentumsrechte am anderen (oder bei einer Gesellschaft mehr als 50 Prozent der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts der Anteile der Gesellschaft oder der Eigentumsrechte an der Gesellschaft) besitzt oder wenn eine weitere Person mittelbar oder unmittelbar mehr als 50 Prozent der Eigentumsrechte an der Person und dem Unternehmen (oder bei einer Gesellschaft mehr als 50 Prozent der Gesamtstimmrechte und des Gesamtwerts der Anteile der Gesellschaft oder der Eigentumsrechte an der Gesellschaft) besitzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, welche die in Artikel 12 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien) Absatz 4, Artikel 13 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten) Absatz 6 Buchstabe a oder c und Artikel 14 (Aufteilung von Verträgen) Absatz 3 Buchstabe a beschriebenen Vorbehalte angebracht hat, kann sich vorbehalten, dass dieser gesamte Artikel nicht für die unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, für die diese Vorbehalte gelten.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_V"><num>5. Teil: </num><heading>Verbesserung der Streitbeilegung</heading><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Verständigungsverfahren</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Ist eine Person der Auffassung, dass die Massnahmen eines oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entspricht, so kann sie ungeachtet der im innerstaatlichen Recht dieser Vertragsstaaten vorgesehenen Rechtsbehelfe den Fall der zuständigen Behörde eines der beiden Vertragsstaaten vorlegen. Der Fall muss innerhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme vorgelegt werden, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Hält die zuständige Behörde die Einwendung für berechtigt und ist sie selbst nicht in der Lage, eine zufriedenstellende Lösung herbeizuführen, so wird sie sich bemühen, den Fall durch Verständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats so zu regeln, dass eine dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechende Besteuerung vermieden wird. Jede erzielte Verständigungsregelung ist ungeachtet jeglicher im innerstaatlichen Recht der Vertragsstaaten vorgesehener Fristen umzusetzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten werden sich bemühen, Schwierigkeiten oder Zweifel hinsichtlich der Auslegung oder Anwendung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens durch Verständigung auszuräumen. Sie können auch gemeinsam beraten, um eine Doppelbesteuerung in Fällen, die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht vorgesehen sind, zu beseitigen.</p><blockList><item eId="art_16/para_3/lbl_4_a"><num>4.  a) </num><p>i) </p><p>Absatz 1 erster Satz gilt anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (oder Teilen davon), nach denen eine Person, wenn sie der Auffassung ist, dass die Massnahmen eines oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entspricht, ungeachtet der im innerstaatlichen Recht dieser Vertragsstaaten vorgesehenen Rechtsbehelfe den Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie ansässig ist, vorlegen kann, einschliesslich Bestimmungen, nach denen der Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats vorgelegt werden kann, dessen Staatsangehörige die Person ist, sofern der von ihr vorgelegte Fall den Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens zur Gleichbehandlung aufgrund der Staatsangehörigkeit unterliegt.</p><blockList><item eId="art_16/para_3/lbl_4_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Absatz 1 zweiter Satz gilt anstelle von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen ein in Absatz 1 erster Satz genannter Fall innerhalb einer bestimmten Frist von weniger als drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt, vorgelegt werden muss, oder in Ermangelung einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, in der eine Frist festgelegt wird, innerhalb derer ein derartiger Fall vorgelegt werden muss.</p></item></blockList></item><item eId="art_16/para_3/bull_u2"><num/><p>b) </p><p>i) </p><p>Absatz 2 erster Satz gilt in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die zuständige Behörde, welcher der Fall von der in Absatz 1 genannten Person vorgelegt wird, sich bemühen wird – sofern sie die Einwendung für berechtigt hält und selbst nicht in der Lage ist, eine zufriedenstellende Lösung herbeizuführen – den Fall durch Verständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats so zu regeln, dass eine dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechende Besteuerung vermieden wird.</p><blockList><item eId="art_16/para_3/bull_u2/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Absatz 2 zweiter Satz gilt in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen eine erzielte Verständigungsregelung ungeachtet jeglicher im innerstaatlichen Recht der Vertragsstaaten vorgesehener Fristen umzusetzen ist.</p></item></blockList></item><item eId="art_16/para_3/bull_u3"><num/><p>c) </p><p>i) </p><p>Absatz 3 erster Satz gilt in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten sich bemühen werden, Schwierigkeiten oder Zweifel hinsichtlich der Auslegung oder Anwendung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens durch Verständigung auszuräumen.</p><blockList><item eId="art_16/para_3/bull_u3/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Absatz 3 zweiter Satz gilt in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, nach denen die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten auch gemeinsam beraten können, um eine Doppelbesteuerung in Fällen, die in dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht vorgesehen sind, zu beseitigen.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>dass Absatz 1 erster Satz nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, da sie beabsichtigt, den Mindeststandard für die Verbesserung der Streitbeilegung nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 zu erfüllen, indem sie sicherstellt, dass nach jedem ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (mit Ausnahme der unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, nach denen eine Person einen Fall der zuständigen Behörde eines der beiden Vertragsstaaten vorlegen darf) eine Person, wenn sie der Auffassung ist, dass die Massnahmen eines oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entspricht, ungeachtet der im innerstaatlichen Recht dieser Vertragsstaaten vorgesehenen Rechtsbehelfe den Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie ansässig ist, oder, sofern der von dieser Person vorgelegte Fall einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens zur Gleichbehandlung aufgrund der Staatsangehörigkeit unterliegt, der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, dessen Staatsangehörige sie ist, vorlegen kann; ausserdem wird die zuständige Behörde dieses Vertragsstaats ein bilaterales<authorialNote><p> DE und AT: zweiseitiges</p></authorialNote> Notifikations- oder Konsultationsverfahren mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats für Fälle durchführen, in denen die zuständige Behörde, welcher der Fall, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens sein soll, vorgelegt wurde, die Einwendung des Steuerpflichtigen für unberechtigt hält;</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>dass Absatz 1 zweiter Satz nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die für die Vorlage des in Absatz 1 erster Satz genannten Falles keine bestimmte Frist vorsehen, da sie beabsichtigt, den Mindeststandard für die Verbesserung der Streitbeilegung nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 zu erfüllen, indem sie sicherstellt, dass dem in Absatz 1 genannten Steuerpflichtigen für die Zwecke aller derartigen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gestattet ist, den Fall innerhalb einer Frist von mindestens drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme vorzulegen, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt;</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_c"><num>c) </num><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/lbl_c/listintro">dass Absatz 2 zweiter Satz nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, da für die Zwecke aller ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>eine im Wege des Verständigungsverfahrens erzielte Verständigungsregelung ungeachtet jeglicher im innerstaatlichen Recht der Vertragsstaaten vorgesehener Fristen im innerstaatlichen Recht der Vertragsstaaten umzusetzen ist, oder</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_ii/listintro">die Vertragspartei dieses Übereinkommens beabsichtigt, den Mindeststandard für die Verbesserung der Streitbeilegung nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 zu erfüllen, indem sie in ihren bilateralen<authorialNote><p> DE und AT: zweiseitigen</p></authorialNote> Vertragsverhandlungen eine Vertragsbestimmung annimmt, nach der:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_ii/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>A) die Vertragsstaaten keine Berichtigung der Gewinne, die einer Betriebsstätte eines Unternehmens eines der Vertragsstaaten zugerechnet werden können, vornehmen nach dem Ablauf einer zwischen den beiden Vertragsstaaten durch Verständigung vereinbarten Frist ab dem Ende des Steuerjahrs, in dem die Gewinne der Betriebsstätte hätten zugerechnet werden können (diese Bestimmung ist nicht anzuwenden im Fall von Betrug, grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlicher Unterlassung) und</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_ii/lbl_B"><num>B) </num><p>die Vertragsstaaten den Gewinnen eines Unternehmens nicht die Gewinne zurechnen und entsprechend besteuern, die das Unternehmen erzielt hätte, aufgrund der in einer Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in Bezug auf verbundene Unternehmen genannten Bedingungen jedoch nicht erzielt hat, nach dem Ablauf einer zwischen den beiden Vertragsstaaten durch Verständigung vereinbarten Frist ab dem Ende des Steuerjahrs, in dem das Unternehmen die Gewinne erzielt hätte (diese Bestimmung ist nicht anzuwenden im Fall von Betrug, grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlicher Unterlassung).</p></item></blockList></item></blockList></item><item eId="art_16/para_5/lbl_6_a"><num>6.  a) </num><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe a angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 4 Buchstabe a Ziffer i beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch Absatz 1 erster Satz ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 1 erster Satz den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 erster Satz unvereinbar sind.</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/lbl_b/listintro">Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe b angebracht hat, notifiziert dem Depositar:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die eine Bestimmung enthalten, nach der ein in Absatz 1 erster Satz genannter Fall innerhalb einer bestimmten Frist von weniger als drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt, vorgelegt werden muss, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung; eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens wird durch Absatz 1 zweiter Satz ersetzt, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf diese Bestimmung abgegeben haben; anderenfalls, jedoch vorbehaltlich der Ziffer ii geht Absatz 1 zweiter Satz den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 zweiter Satz unvereinbar sind;</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die eine Bestimmung enthalten, nach der ein in Absatz 1 erster Satz genannter Fall innerhalb einer bestimmten Frist von mindestens drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt, vorgelegt werden muss, sowie jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung; Absatz 1 zweiter Satz gilt nicht für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn ein Vertragsstaat eine entsprechende Notifikation in Bezug auf diese abgegeben hat.</p></item></blockList></item><item eId="art_16/para_5/lbl_c"><num>c) </num><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/lbl_c/listintro">Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens notifiziert dem Depositar:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die keine in Absatz 4 Buchstabe b Ziffer i beschriebene Bestimmung enthalten; Absatz 2 erster Satz gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf diese abgegeben haben;</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die keine in Absatz 4 Buchstabe b Ziffer ii beschriebene Bestimmung enthalten, wenn sie nicht den Vorbehalt nach Absatz 5 Buchstabe c angebracht hat; Absatz 2 zweiter Satz gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf dieses abgegeben haben.</p></item></blockList></item><item eId="art_16/para_5/lbl_d"><num>d) </num><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_5/lbl_d/listintro">Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens notifiziert dem Depositar:</listIntroduction><item eId="art_16/para_5/lbl_d/lbl_i"><num>i) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die keine in Absatz 4 Buchstabe c Ziffer i beschriebene Bestimmung enthalten; Absatz 3 erster Satz gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf dieses abgegeben haben;</p></item><item eId="art_16/para_5/lbl_d/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Liste ihrer unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die keine in Absatz 4 Buchstabe c Ziffer ii beschriebene Bestimmung enthalten; Absatz 3 zweiter Satz gilt nur dann für ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf dieses abgegeben haben.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Gegenberichtigung</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Rechnet ein Vertragsstaat den Gewinnen eines Unternehmens dieses Vertragsstaats Gewinne zu, mit denen ein Unternehmen des anderen Vertragsstaats in diesem anderen Vertragsstaat besteuert worden ist, und besteuert diese Gewinne entsprechend und handelt es sich bei den zugerechneten Gewinnen um solche, die das Unternehmen des erstgenannten Vertragsstaats erzielt hätte, wenn die zwischen den beiden Unternehmen vereinbarten Bedingungen die gleichen gewesen wären, die unabhängige Unternehmen miteinander vereinbart hätten, so nimmt dieser andere Vertragsstaat eine entsprechende Berichtigung der Höhe der dort von diesen Gewinnen erhobenen Steuer vor. Bei der Ermittlung dieser Berichtigung sind die übrigen Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens zu berücksichtigen und erforderlichenfalls konsultieren die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten einander.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 gilt anstelle oder in Ermangelung einer Bestimmung, nach der ein Vertragsstaat verpflichtet ist, eine entsprechende Berichtigung der Höhe der dort von den Gewinnen eines Unternehmens dieses Vertragsstaats erhobenen Steuer vorzunehmen, wenn der andere Vertragsstaat diese Gewinne den Gewinnen eines Unternehmens dieses anderen Vertragsstaats zurechnet und diese Gewinne entsprechend besteuert und es sich bei den zugerechneten Gewinnen um solche handelt, die das Unternehmen dieses anderen Vertragsstaats erzielt hätte, wenn die zwischen den beiden Unternehmen vereinbarten Bedingungen die gleichen gewesen wären, die unabhängige Unternehmen miteinander vereinbart hätten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para_3/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_17/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, die bereits eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten;</p></item><item eId="art_17/para_3/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_17/para_3/lbl_b/listintro">dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, da in Ermangelung einer in Absatz 2 genannten Bestimmung in ihrem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen:</listIntroduction><item eId="art_17/para_3/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>sie die in Absatz 1 genannte entsprechende Berichtigung vornimmt, oder</p></item><item eId="art_17/para_3/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>ihre zuständige Behörde sich bemühen wird, den Fall nach den Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in Bezug auf das Verständigungsverfahren zu regeln;</p></item></blockList></item><item eId="art_17/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>dass dieser gesamte Artikel nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, wenn sie einen Vorbehalt nach Artikel 16 (Verständigungsverfahren) Absatz 5 Buchstabe c Ziffer ii angebracht hat, da sie in ihren bilateralen<authorialNote><p> DE und AT: zweiseitigen</p></authorialNote> Vertragsverhandlungen eine Vertragsbestimmung der in Absatz 1 beschriebenen Art annimmt, sofern die Vertragsstaaten eine Verständigungsregelung über diese Bestimmung und die in Artikel 16 (Verständigungsverfahren) Absatz 5 Buchstabe c Ziffer ii beschriebenen Bestimmungen erzielen konnten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die keinen Vorbehalt nach Absatz 3 angebracht hat, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen jeweils eine in Absatz 2 beschriebene Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben alle Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese durch Absatz 1 ersetzt. Anderenfalls geht Absatz 1 den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nur insoweit vor, als diese mit Absatz 1 unvereinbar sind.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_VI"><num>6. Teil: </num><heading>Schiedsverfahren</heading><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich entscheiden, diesen Teil in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen anzuwenden, und notifiziert dies dem Depositar. Dieser Teil gilt nur dann für zwei Vertragsstaaten in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn beide Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_1/listintro">Wenn:</listIntroduction><item eId="art_19/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>eine Person aufgrund einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch Artikel 16 [Verständigungsverfahren] Absatz 1 geänderten Fassung), nach der eine Person einen Fall einer zuständigen Behörde eines Vertragsstaats vorlegen kann, wenn sie der Auffassung ist, dass die Massnahmen eines oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (in der gegebenenfalls durch das Übereinkommen geänderten Fassung) nicht entspricht, der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats einen Fall vorgelegt hat, weil die Massnahmen eines oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen (in der gegebenenfalls durch das Übereinkommen geänderten Fassung) nicht entsprechenden Besteuerung geführt haben; und</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die zuständigen Behörden nicht innerhalb von zwei Jahren ab dem in Absatz 8 oder, je nach Sachlage, Absatz 9 genannten Fristbeginn (es sei denn, die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten haben vor Ablauf dieser Frist eine andere Frist für diesen Fall vereinbart und die Person, die den Fall vorgelegt hat, darüber unterrichtet) eine Verständigungsregelung zur Regelung des Falles nach einer Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch Artikel 16 [Verständigungsverfahren] Absatz 2 geänderten Fassung) erzielen können, die vorsieht, dass sich die zuständige Behörde bemühen wird, den Fall durch Verständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats zu regeln;</p></item></blockList><p>werden auf schriftlichen Antrag der Person noch offene Fragen des Falles auf die in diesem Teil beschriebene Weise und im Einklang mit den von den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten nach Absatz 10 vereinbarten Vorschriften oder Verfahren einem Schiedsverfahren unterworfen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Hat eine zuständige Behörde das in Absatz 1 erwähnte Verständigungsverfahren ausgesetzt, da bei einem Gericht ein Fall betreffend eine oder mehrere gleiche Fragen anhängig ist, so steht die in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehene Frist still<authorialNote><p> DE und AT: so ist der Lauf der in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehenen Frist gehemmt</p></authorialNote>, bis entweder eine abschliessende Gerichtsentscheidung ergangen ist oder der Fall eingestellt oder zurückgezogen wurde. Auch wenn eine Person, die einen Fall vorgelegt hat, und eine zuständige Behörde eine Aussetzung des Verständigungsverfahrens vereinbart haben, steht die in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehene Frist still<authorialNote><p> DE und AT: ist der Lauf der in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehenen Frist gehemmt</p></authorialNote>, bis die Aussetzung aufgehoben wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_3"><num>3.</num><content><p>Kommen beide zuständigen Behörden überein, dass eine unmittelbar von dem Fall betroffene Person es versäumt hat, zusätzliche wesentliche Informationen, die nach Beginn der in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehenen Frist von einer der beiden zuständigen Behörden angefordert wurden, rechtzeitig bereitzustellen, so wird die in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehene Frist um eine Dauer verlängert, die dem Zeitraum entspricht, der an dem Tag beginnt, bis zu dem die Informationen angefordert waren, und an dem Tag endet, an dem sie bereitgestellt wurden.</p><blockList><item eId="art_19/para_3/lbl_4"><num>4. </num><p>a) </p><p>Der Schiedsspruch über die einem Schiedsverfahren unterworfenen Fragen wird durch die Verständigungsregelung in Bezug auf den in Absatz 1 genannten Fall umgesetzt. Der Schiedsspruch ist endgültig.</p></item><item eId="art_19/para_3/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_3/lbl_b/listintro">Der Schiedsspruch ist für beide Vertragsstaaten verbindlich, es sei denn:</listIntroduction><item eId="art_19/para_3/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>eine unmittelbar von dem Fall betroffene Person erkennt die Verständigungsregelung, durch die der Schiedsspruch umgesetzt wird, nicht an. In diesem Fall kommt der Fall für eine weitere Prüfung durch die zuständigen Behörden nicht in Betracht. Die Verständigungsregelung, durch die der Schiedsspruch über den Fall umgesetzt wird, gilt als von einer unmittelbar von dem Fall betroffenen Person nicht anerkannt, sofern nicht eine unmittelbar von dem Fall betroffene Person innerhalb von 60 Tagen nach Übermittlung der Mitteilung über die Verständigungsregelung an die Person alle in der Verständigungsregelung, durch die der Schiedsspruch umgesetzt wird, geklärten Fragen von der Prüfung durch ein Gericht zurückzieht oder alle gegebenenfalls anhängigen Gerichtsverfahren und aussergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren in Bezug auf diese Fragen in einer mit dieser Verständigungsregelung übereinstimmenden Weise beendet;</p></item><item eId="art_19/para_3/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>der Schiedsspruch wird in einer abschliessenden Entscheidung der Gerichte eines der Vertragsstaaten für ungültig erklärt. In diesem Fall gilt der Schiedsantrag nach Absatz 1 als nicht gestellt und das Schiedsverfahren als nicht durchgeführt (ausser für die Zwecke der Artikel 21 [Vertraulichkeit von Schiedsverfahren] und 25 [Kosten von Schiedsverfahren]). In diesem Fall kann ein neuer Schiedsantrag gestellt werden, sofern die zuständigen Behörden nicht übereinkommen, dass ein solcher neuer Antrag nicht zulässig sein soll;</p></item><item eId="art_19/para_3/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>eine unmittelbar von dem Fall betroffene Person strengt ein Gerichtsverfahren zu den in der Verständigungsregelung, durch die der Schiedsspruch umgesetzt wird, geklärten Fragen an.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_5/listintro">Die zuständige Behörde, bei welcher der ursprüngliche Antrag auf ein Verständigungsverfahren nach Absatz 1 Buchstabe a eingegangen ist, übermittelt innerhalb von zwei Kalendermonaten nach Eingang des Antrags:</listIntroduction><item eId="art_19/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>eine Mitteilung über den Eingang des Antrags an die Person, die den Fall vorgelegt hat; sowie</p></item><item eId="art_19/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>eine Mitteilung über diesen Antrag mit einer Abschrift desselben an die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_6/listintro">Innerhalb von drei Kalendermonaten, nachdem eine zuständige Behörde den Antrag auf ein Verständigungsverfahren (oder eine Abschrift desselben von der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats) erhalten hat, wird sie:</listIntroduction><item eId="art_19/para_6/lbl_a"><num>a) </num><p>entweder der Person, die den Fall vorgelegt hat, und der anderen zuständigen Behörde mitteilen, dass sie die für eine sachliche Prüfung des Falles erforderlichen Informationen erhalten hat; oder</p></item><item eId="art_19/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>zu diesem Zweck von dieser Person zusätzliche Informationen anfordern.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_7"><num>7.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_7/listintro">Haben nach Absatz 6 Buchstabe b eine oder beide zuständigen Behörden von der Person, die den Fall vorgelegt hat, zusätzliche Informationen angefordert, die für eine sachliche Prüfung des Falles erforderlich sind, so teilt die zuständige Behörde, welche die zusätzlichen Informationen angefordert hat, dieser Person und der anderen zuständigen Behörde innerhalb von drei Kalendermonaten nach Erhalt der zusätzlichen Informationen von dieser Person Folgendes mit:</listIntroduction><item eId="art_19/para_7/lbl_a"><num>a) </num><p>entweder dass sie die angeforderten Informationen erhalten hat; oder</p></item><item eId="art_19/para_7/lbl_b"><num>b) </num><p>dass einige der angeforderten Informationen noch fehlen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_8"><num>8.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_8/listintro">Hat keine der beiden zuständigen Behörden nach Absatz 6 Buchstabe b zusätzliche Informationen angefordert, so ist der in Absatz 1 genannte Fristbeginn der frühere der beiden folgenden Tage:</listIntroduction><item eId="art_19/para_8/lbl_a"><num>a) </num><p>der Tag, an dem beide zuständigen Behörden der Person, die den Fall vorgelegt hat, eine Mitteilung nach Absatz 6 Buchstabe a übermittelt haben; oder</p></item><item eId="art_19/para_8/lbl_b"><num>b) </num><p>der Tag, der drei Kalendermonate nach der Mitteilung an die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats nach Absatz 5 Buchstabe b liegt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_9"><num>9.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_9/listintro">Wurden nach Absatz 6 Buchstabe b zusätzliche Informationen angefordert, so ist der in Absatz 1 genannte Fristbeginn der frühere der beiden folgenden Tage:</listIntroduction><item eId="art_19/para_9/lbl_a"><num>a) </num><p>der letzte Tag, an dem die zuständigen Behörden, die zusätzliche Informationen angefordert haben, der Person, die den Fall vorgelegt hat, und der anderen zuständigen Behörde eine Mitteilung nach Absatz 7 Buchstabe a übermittelt haben; oder</p></item><item eId="art_19/para_9/lbl_b"><num>b) </num><p>der Tag, der drei Kalendermonate nach dem Zeitpunkt liegt, zu dem beide zuständigen Behörden von der Person, die den Fall vorgelegt hat, alle von einer der beiden zuständigen Behörden angeforderten Informationen erhalten haben.</p></item></blockList><p>Übermitteln jedoch eine oder beide zuständigen Behörden die Mitteilung nach Absatz 7 Buchstabe b, so gilt diese als Anforderung zusätzlicher Informationen nach Absatz 6 Buchstabe b.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_10"><num>10.</num><content><p>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten regeln durch Verständigung (nach dem Artikel der einschlägigen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, der sich auf Verständigungsverfahren bezieht), wie dieser Teil anzuwenden ist und welche Informationen jede zuständige Behörde für eine sachliche Prüfung des Falles mindestens benötigt. Diese Verständigungsregelung ist vor dem Tag zu treffen, an dem noch offene Fragen im Rahmen eines Falles erstmals in Betracht kommen, einem Schiedsverfahren unterworfen zu werden, und kann danach erforderlichenfalls geändert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_11"><num>11.</num><content><p>Für die Anwendung dieses Artikels auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen kann sich eine Vertragspartei dieses Übereinkommens vorbehalten, die in Absatz 1 Buchstabe b vorgesehene Frist von zwei Jahren durch eine Frist von drei Jahren zu ersetzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_12"><num>12.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_12/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass ungeachtet der Absätze 1–11 in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen folgende Vorschriften gelten:</listIntroduction><item eId="art_19/para_12/lbl_a"><num>a) </num><p>Eine noch offene Frage die sich aus einem Fall ergibt, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist und der anderenfalls in den Anwendungsbereich des in diesem Übereinkommen vorgesehenen Schiedsverfahrens fallen würde, darf nicht einem Schiedsverfahren unterworfen werden, wenn in einem der beiden Vertragsstaaten bereits eine Gerichtsentscheidung zu dieser Frage ergangen ist.</p></item><item eId="art_19/para_12/lbl_b"><num>b) </num><p>Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt nach Stellung eines Schiedsantrags und vor Übermittlung des Schiedsspruchs an die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten durch die Schiedsstelle in einem der Vertragsstaaten eine Gerichtsentscheidung zu der Frage ergeht, endet das Schiedsverfahren.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Bestellung der Schiedsrichter</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Soweit sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten nicht auf andere Vorschriften verständigen, gelten für die Zwecke dieses Teiles die Absätze 2–4.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_20/para_2/listintro">Für die Bestellung der Mitglieder einer Schiedsstelle gelten folgende Vorschriften:</listIntroduction><item eId="art_20/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Die Schiedsstelle besteht aus drei Einzelmitgliedern mit Fachkenntnis oder Erfahrung auf dem Gebiet internationaler Steuersachen.</p></item><item eId="art_20/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Jede zuständige Behörde bestellt innerhalb von 60 Tagen nach dem Tag des aufgrund des Artikels 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absatz 1 gestellten Schiedsantrags ein Mitglied der Schiedsstelle. Die beiden auf diese Weise bestellten Mitglieder der Schiedsstelle bestellen innerhalb von 60 Tagen nach der letzten dieser beiden Bestellungen ein drittes Mitglied, das den Vorsitz der Schiedsstelle ausübt. Der Vorsitzende darf nicht Staatsangehöriger eines der beiden Vertragsstaaten oder in einem der beiden Vertragsstaaten ansässig sein.</p></item><item eId="art_20/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Jedes bestellte Mitglied der Schiedsstelle muss zum Zeitpunkt der Annahme einer Bestellung unparteilich und von den zuständigen Behörden, Steuerverwaltungen und Finanzministerien der Vertragsstaaten sowie allen unmittelbar von dem Fall betroffenen Personen (und deren Beratern) unabhängig sein, während des gesamten Verfahrens seine Unparteilichkeit und Unabhängigkeit wahren und während eines angemessenen Zeitraums danach jedes Verhalten vermeiden, das Anlass zu Zweifeln an der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der Schiedsrichter in Bezug auf das Verfahren geben kann.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Versäumt es die zuständige Behörde eines Vertragsstaats, in der Weise und innerhalb der Frist, die in Absatz 2 genannt oder zwischen den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten vereinbart sind, ein Mitglied der Schiedsstelle zu bestellen, so wird durch den ranghöchsten Funktionsträger des Zentrums für Steuerpolitik und -verwaltung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der nicht Staatsangehöriger eines der beiden Vertragsstaaten ist, im Namen dieser zuständigen Behörde ein Mitglied bestellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_4"><num>4.</num><content><p>Versäumen es die beiden ersten Mitglieder der Schiedsstelle, in der Weise und innerhalb der Frist, die in Absatz 2 genannt oder zwischen den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten vereinbart sind, den Vorsitzenden zu bestellen, so wird der Vorsitzende durch den ranghöchsten Funktionsträger des Zentrums für Steuerpolitik und -verwaltung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bestellt, der nicht Staatsangehöriger eines der beiden Vertragsstaaten ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Vertraulichkeit von Schiedsverfahren</heading><paragraph eId="art_21/para_1"><num>1.</num><content><p>Mitglieder der Schiedsstelle und höchstens drei Mitarbeiter je Mitglied (sowie vorgesehene Schiedsrichter, jedoch nur, soweit dies für die Überprüfung ihrer Fähigkeit zur Erfüllung der Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Schiedsrichter erforderlich ist) gelten ausschliesslich für die Anwendung dieses Teils und der betreffenden unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen sowie der innerstaatlichen Rechtsvorschriften<authorialNote><p> Anm. d. Übers.: im Fall von Gebieten oder Hoheitsgebieten hier und im Folgenden: internen Rechtsvorschriften</p></authorialNote> der Vertragsstaaten in Bezug auf Informationsaustausch, Vertraulichkeit und Amtshilfe als Personen oder Behörden, an die Informationen weitergegeben werden dürfen. Informationen, welche die Schiedsstelle oder vorgesehene Schiedsrichter erhalten, sowie Informationen, welche die zuständigen Behörden von der Schiedsstelle erhalten, gelten als nach den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in Bezug auf Informationsaustausch und Amtshilfe ausgetauschte Informationen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>2.</num><content><p>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten stellen sicher, dass Mitglieder der Schiedsstelle und ihre Mitarbeiter sich vor ihrem Tätigwerden im Rahmen eines Schiedsverfahrens schriftlich verpflichten, Informationen zum Schiedsverfahren im Einklang mit den in den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in Bezug auf Informationsaustausch und Amtshilfe beschriebenen und den im anwendbaren Recht der Vertragsstaaten vorgesehenen Vertraulichkeits- und Geheimhaltungspflichten zu behandeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Regelung eines Falles vor Abschluss des Schiedsverfahrens</heading><paragraph eId="art_22/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_22/para/listintro">Für die Zwecke dieses Teils und der Bestimmungen des betreffenden unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens zur Regelung von Fällen durch Verständigung enden das Verständigungsverfahren und das Schiedsverfahren in Bezug auf einen Fall, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt nach Stellung eines Schiedsantrags und vor Übermittlung des Schiedsspruchs an die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten durch die Schiedsstelle:</listIntroduction><item eId="art_22/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten den Fall durch Verständigung regeln; oder</p></item><item eId="art_22/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Person, die den Fall vorgelegt hat, den Schiedsantrag oder den Antrag auf ein Verständigungsverfahren zurückzieht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Art des Schiedsverfahrens</heading><paragraph eId="art_23/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_23/para_1/listintro">Soweit sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten nicht auf andere Vorschriften verständigen, gelten bei einem Schiedsverfahren nach diesem Teil folgende Vorschriften:</listIntroduction><item eId="art_23/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Nachdem ein Fall einem Schiedsverfahren unterworfen wurde, legt die zuständige Behörde jedes Vertragsstaats der Schiedsstelle bis zu einem vereinbarten Tag einen Regelungsvorschlag vor, in dem alle noch offenen Fragen des Falles behandelt werden (unter Berücksichtigung aller zuvor zwischen den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten in diesem Fall erzielten Verständigungsregelungen). Der Regelungsvorschlag ist für jede Berichtigung oder vergleichbare Frage des Falles auf die Festlegung bestimmter Geldbeträge (zum Beispiel von Einkünften oder Aufwendungen) oder, wenn angegeben, des höchsten aufgrund des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens erhobenen Steuersatzes zu beschränken. Konnten die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten in einem Fall über eine Frage betreffend die Voraussetzungen für die Anwendung einer Bestimmung des betreffenden unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (im Folgenden als «Schwellenfrage» bezeichnet) keine Verständigungsregelung erzielen, zum Beispiel darüber, ob eine natürliche Person eine ansässige Person ist oder ob eine Betriebsstätte besteht, so können die zuständigen Behörden alternative Regelungsvorschläge zu Fragen vorlegen, bei denen die Entscheidung von der Regelung dieser Schwellenfragen abhängt.</p></item><item eId="art_23/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Die zuständige Behörde jedes Vertragsstaats kann ausserdem ein erläuterndes Positionspapier zur Prüfung durch die Schiedsstelle vorlegen. Jede zuständige Behörde, die einen Regelungsvorschlag oder ein erläuterndes Positionspapier vorlegt, übermittelt der anderen zuständigen Behörde bis zu dem Tag, bis zu dem der Regelungsvorschlag und das erläuternde Positionspapier vorgelegt werden müssen, eine Abschrift. Jede zuständige Behörde kann der Schiedsstelle ausserdem bis zu einem vereinbarten Tag eine Erwiderung zu dem von der anderen zuständigen Behörde vorgelegten Regelungsvorschlag und erläuternden Positionspapier übermitteln. Der anderen zuständigen Behörde wird bis zu dem Tag, bis zu dem die Erwiderung vorgelegt werden muss, eine Abschrift davon übermittelt.</p></item><item eId="art_23/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Die Schiedsstelle wählt als Entscheidung einen der von den zuständigen Behörden in Bezug auf jede Frage und eventuelle Schwellenfragen vorgelegten Regelungsvorschläge für den Fall aus und nimmt in ihre Entscheidung keine Begründung oder sonstige Erläuterung auf. Der Schiedsspruch wird mit einfacher Mehrheit der Mitglieder der Schiedsstelle erlassen. Die Schiedsstelle übermittelt den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten schriftlich ihre Entscheidung. Der Schiedsspruch hat keine Präzedenzwirkung.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_23/para_2/listintro">Für die Anwendung dieses Artikels in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen kann sich eine Vertragspartei dieses Übereinkommens vorbehalten, dass Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt. In diesem Fall gelten für ein Schiedsverfahren folgende Vorschriften, soweit sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten nicht auf andere Vorschriften verständigen:</listIntroduction><item eId="art_23/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Nachdem ein Fall einem Schiedsverfahren unterworfen wurde, stellt die zuständige Behörde jedes Vertragsstaats allen Mitgliedern der Schiedsstelle unverzüglich die für den Schiedsspruch gegebenenfalls erforderlichen Informationen zur Verfügung. Sofern die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten nichts anderes vereinbaren, werden Informationen, die den beiden zuständigen Behörden vor Eingang des Schiedsantrags bei ihnen nicht zur Verfügung standen, bei der Entscheidung nicht berücksichtigt.</p></item><item eId="art_23/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Die Schiedsstelle entscheidet über die dem Schiedsverfahren unterworfenen Fragen in Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens und vorbehaltlich dieser Bestimmungen nach den innerstaatlichen Rechtsvorschriften der Vertragsstaaten. Die Mitglieder der Schiedsstelle berücksichtigen ausserdem alle anderen gegebenenfalls von den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten durch Verständigung ausdrücklich benannten Quellen.</p></item><item eId="art_23/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Der Schiedsspruch wird den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten schriftlich übermittelt und enthält Angaben zu den zugrunde gelegten Rechtsquellen sowie zu der Argumentation, die zu dem Ergebnis geführt hat. Der Schiedsspruch wird mit einfacher Mehrheit der Mitglieder der Schiedsstelle erlassen. Der Schiedsspruch hat keine Präzedenzwirkung.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nicht den Vorbehalt nach Absatz 2 angebracht hat, kann sich vorbehalten, dass die Absätze 1 und 2 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen mit Vertragsparteien dieses Übereinkommens gelten, die diesen Vorbehalt angebracht haben. In diesem Fall werden sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten jedes derartigen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens bemühen, eine Verständigungsregelung über die Art des Schiedsverfahrens zu erzielen, die für das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen gilt. Artikel 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) gilt erst dann in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn eine solche Verständigungsregelung erzielt wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich ausserdem entscheiden, Absatz 5 in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen anzuwenden, und notifiziert dies dem Depositar. Absatz 5 gilt für zwei Vertragsstaaten in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn einer der Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation abgegeben hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_5"><num>5.</num><content><p>Vor Beginn eines Schiedsverfahrens stellen die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens sicher, dass jede Person, die den Fall vorgelegt hat, und ihre Berater sich schriftlich verpflichten, im Laufe des Schiedsverfahrens von einer der zuständigen Behörden oder der Schiedsstelle erhaltene Informationen nicht an eine andere Person weiterzugeben. Das Verständigungsverfahren nach dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen sowie das Schiedsverfahren nach diesem Teil enden in Bezug auf den Fall, wenn nach Stellung eines Schiedsantrags und vor Übermittlung des Schiedsspruchs an die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten durch die Schiedsstelle eine Person, die den Fall vorgelegt hat, oder einer der Berater dieser Person erheblich gegen diese Erklärung verstösst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_6"><num>6.</num><content><p>Ungeachtet des Absatzes 4 kann sich eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nicht für die Anwendung des Absatzes 5 entscheidet, vorbehalten, dass Absatz 5 in Bezug auf ein oder mehrere benannte unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen oder alle ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht gilt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_7"><num>7.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung des Absatzes 5 entscheidet, kann sich vorbehalten, dass dieser Teil in Bezug auf alle unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, zu denen der andere Vertragsstaat einen Vorbehalt nach Absatz 6 anbringt, nicht gilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Verständigung auf eine andere Regelung</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>1.</num><content><p>Für die Zwecke der Anwendung dieses Teils in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen kann sich eine Vertragspartei dieses Übereinkommens entscheiden, Absatz 2 anzuwenden, und notifiziert dies dem Depositar. Absatz 2 gilt nur dann für zwei Vertragsstaaten in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, wenn beide Vertragsstaaten eine entsprechende Notifikation abgegeben haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>2.</num><content><p>Ungeachtet des Artikels 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absatz 4 ist ein nach diesem Teil ergangener Schiedsspruch für die Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens nicht verbindlich und wird nicht umgesetzt, wenn sich die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten innerhalb von drei Kalendermonaten, nachdem ihnen der Schiedsspruch übermittelt wurde, auf eine andere Regelung aller noch offenen Fragen verständigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung des Absatzes 2 entscheidet, kann sich vorbehalten, dass dieser nur für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, für die Artikel 23 (Art des Schiedsverfahrens) Absatz 2 gilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Kosten von Schiedsverfahren</heading><paragraph eId="art_25/para"><content><p>In einem Schiedsverfahren nach diesem Teil werden die Vergütungen und Aufwendungen der Mitglieder der Schiedsstelle sowie sämtliche den Vertragsstaaten im Zusammenhang mit dem Schiedsverfahren entstandenen Kosten von den Vertragsstaaten in einer zwischen den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten durch Verständigung zu regelnden Weise getragen. In Ermangelung einer entsprechenden Verständigungsregelung trägt jeder Vertragsstaat seine eigenen Aufwendungen und die seines bestellten Mitglieds der Schiedsstelle. Die Kosten des Vorsitzenden der Schiedsstelle und sonstige mit der Durchführung des Schiedsverfahrens verbundene Aufwendungen tragen die Vertragsstaaten zu gleichen Teilen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Vereinbarkeit</heading><paragraph eId="art_26/para_1"><num>1.</num><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) gilt dieser Teil anstelle oder in Ermangelung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die für noch offene Fragen, die sich aus einem Fall ergeben, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist, ein Schiedsverfahren vorsehen. Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich für die Anwendung dieses Teils entscheidet, notifiziert dem Depositar, ob ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die nicht unter einen Vorbehalt nach Absatz 4 fallen, jeweils eine derartige Bestimmung enthalten, und, sofern dies der Fall ist, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung. Haben zwei Vertragsstaaten eine Notifikation in Bezug auf eine Bestimmung eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens abgegeben, so wird diese zwischen diesen Vertragsstaaten durch diesen Teil ersetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede noch offene Frage, die sich aus einem Fall ergibt, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist und der anderenfalls in den Anwendungsbereich des in diesem Teil vorgesehenen Schiedsverfahrens fallen würde, wird nicht einem Schiedsverfahren unterworfen, wenn die Frage im Rahmen eines Falles zu betrachten ist, für den in Übereinstimmung mit einer bilateralen oder multilateralen<authorialNote><p> DE und AT: zweiseitigen oder mehrseitigen</p></authorialNote> Übereinkunft, die für noch offene Fragen, die sich aus einem Fall ergeben, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist, ein obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren vorsieht, bereits eine Schiedsstelle oder ein ähnliches Gremium eingerichtet wurde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_3"><num>3.</num><content><p>Vorbehaltlich des Absatzes 1 berührt dieser Teil nicht die Erfüllung weiter reichender Verpflichtungen, die sich in Bezug auf das Schiedsverfahren für noch offene Fragen im Rahmen eines Verständigungsverfahrens aus anderen Übereinkünften, denen die Vertragsstaaten als Vertragsparteien angehören oder angehören werden, ergeben können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass dieser Teil in Bezug auf ein oder mehrere benannte unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen (oder alle ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen) nicht gilt, die für noch offene Fragen, die sich aus einem Fall ergeben, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist, bereits ein obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren vorsehen.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_VII"><num>7. Teil: </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung</heading><paragraph eId="art_27/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_27/para_1/listintro">Dieses Übereinkommen liegt ab dem 31. Dezember 2016 zur Unterzeichnung auf für:</listIntroduction><item eId="art_27/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>alle Staaten;</p></item><item eId="art_27/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Guernsey (Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland), die Insel Man (Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland), Jersey (Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland); und</p></item><item eId="art_27/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>jedes andere Gebiet, das durch einen einvernehmlichen Beschluss der Vertragsparteien und Unterzeichner dieses Übereinkommens befugt ist, Vertragspartei dieses Übereinkommens zu werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>2.</num><content><p>Das Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_28/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_1/listintro">Vorbehaltlich des Absatzes 2 sind Vorbehalte zu diesem Übereinkommen nur zulässig, wenn sie ausdrücklich in den folgenden Bestimmungen vorgesehen sind:</listIntroduction><item eId="art_28/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Artikel 3 (Transparente Rechtsträger) Absatz 5;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Artikel 4 (Rechtsträger mit doppelter Ansässigkeit) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Artikel 5 (Anwendung von Methoden zur Beseitigung der Doppelbesteuerung) Absätze 8 und 9;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Artikel 6 (Zweck eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens) Absatz 4;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>Artikel 7 (Verhinderung von Abkommensmissbrauch) Absätze 15 und 16;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Artikel 8 (Transaktionen zur Übertragung von Dividenden) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>Artikel 9 (Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen oder Rechten an Rechtsträgern, deren Wert hauptsächlich auf unbeweglichem Vermögen beruht) Absatz 6;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>Artikel 10 (Vorschrift zur Missbrauchsbekämpfung für in Drittstaaten oder ‑gebieten gelegene Betriebsstätten) Absatz 5;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>Artikel 11 (Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_j"><num>j) </num><p>Artikel 12 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien) Absatz 4;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_k"><num>k) </num><p>Artikel 13 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten) Absatz 6;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_l"><num>l) </num><p>Artikel 14 (Aufteilung von Verträgen) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_m"><num>m) </num><p>Artikel 15 (Bestimmung des Begriffs der mit einem Unternehmen eng verbundenen Person) Absatz 2;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_n"><num>n) </num><p>Artikel 16 (Verständigungsverfahren) Absatz 5;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_o"><num>o) </num><p>Artikel 17 (Gegenberichtigung) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_p"><num>p) </num><p>Artikel 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absätze 11 und 12;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_q"><num>q) </num><p>Artikel 23 (Art des Schiedsverfahrens) Absätze 2, 3, 6 und 7;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_r"><num>r) </num><p>Artikel 24 (Verständigung auf eine andere Regelung) Absatz 3;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_s"><num>s) </num><p>Artikel 26 (Vereinbarkeit) Absatz 4;</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_t"><num>t) </num><p>Artikel 35 (Wirksamwerden) Absätze 6 und 7; und</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_u"><num>u) </num><p>Artikel 36 (Wirksamwerden des 6. Teils) Absatz 2.</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_2"><num>2. </num><p>a) </p><p>Ungeachtet des Absatzes 1 kann eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) für die Anwendung des 6. Teils (Schiedsverfahren) entscheidet, einen oder mehrere Vorbehalte in Bezug auf die Art der Fälle anbringen, die nach dem 6. Teil (Schiedsverfahren) einem Schiedsverfahren unterworfen werden können. Für eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) für die Anwendung des 6. Teils (Schiedsverfahren) entscheidet, nachdem sie Vertragspartei dieses Übereinkommens geworden ist, sind Vorbehalte nach diesem Buchstaben gleichzeitig mit der Notifikation dieser Vertragspartei an den Depositar nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) anzubringen.</p></item><item eId="art_28/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Vorbehalte nach Buchstabe a bedürfen der Annahme. Ein Vorbehalt nach Buchstabe a gilt als von einer Vertragspartei dieses Übereinkommens angenommen, wenn diese bis zum Ablauf von zwölf Kalendermonaten nach der Notifikation des Vorbehalts durch den Depositar oder bis zu dem Zeitpunkt der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde, wenn dies der spätere ist, dem Depositar nicht notifiziert hat, dass sie Einspruch gegen den Vorbehalt erhebt. Für eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) für die Anwendung des 6. Teils (Schiedsverfahren) entscheidet, nachdem sie Vertragspartei dieses Übereinkommens geworden ist, können Einsprüche gegen zuvor von anderen Vertragsparteien dieses Übereinkommens nach Buchstabe a angebrachte Vorbehalte gleichzeitig mit der Notifikation der erstgenannten Vertragspartei an den Depositar nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) erhoben werden. Erhebt eine Vertragspartei dieses Übereinkommens Einspruch gegen einen Vorbehalt nach Buchstabe a, so gilt der gesamte 6. Teil (Schiedsverfahren) nicht zwischen der den Einspruch erhebenden und der den Vorbehalt anbringenden Vertragspartei.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_3/listintro">Sofern in den entsprechenden Bestimmungen dieses Übereinkommens nicht ausdrücklich etwas anderes vorgesehen ist, werden durch einen nach Absatz 1 oder 2 angebrachten Vorbehalt:</listIntroduction><item eId="art_28/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>für die den Vorbehalt anbringende Vertragspartei dieses Übereinkommens in ihren Beziehungen zu einer anderen Vertragspartei dieses Übereinkommens die Bestimmungen dieses Übereinkommens, auf die sich der Vorbehalt bezieht, nach Massgabe des Vorbehalts geändert; und</p></item><item eId="art_28/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>diese Bestimmungen in gleichem Masse für die andere Vertragspartei dieses Übereinkommens in ihrem Verhältnis zu der den Vorbehalt anbringenden Vertragspartei dieses Übereinkommens geändert.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_4"><num>4.</num><content><p>Vorbehalte, die auf unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen anwendbar sind, die durch ein oder im Namen eines Gebiets oder Hoheitsgebiets geschlossen wurden, für dessen internationale Beziehungen eine Vertragspartei dieses Übereinkommens verantwortlich ist, werden, wenn dieses Gebiet oder Hoheitsgebiet nicht nach Artikel 27 (Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung) Absatz 1 Buchstabe b oder c Vertragspartei des Übereinkommens ist, von der verantwortlichen Vertragspartei angebracht und können sich von den Vorbehalten dieser Vertragspartei in Bezug auf ihre eigenen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen unterscheiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_5"><num>5.</num><content><p>Vorbehaltlich der Absätze 2, 6 und 9 sowie des Artikels 29 (Notifikationen) Absatz 5 sind Vorbehalte bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde anzubringen. Für eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die sich nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) für die Anwendung des 6. Teils (Schiedsverfahren) entscheidet, nachdem sie Vertragspartei dieses Übereinkommens geworden ist, sind Vorbehalte nach Absatz 1 Buchstaben p, q, r und s jedoch gleichzeitig mit der Notifikation dieser Vertragspartei an den Depositar nach Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils) anzubringen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_6"><num>6.</num><content><p>Vorbehaltlich der Absätze 2, 5 und 9 sowie des Artikels 29 (Notifikationen) Absatz 5 sind bei der Unterzeichnung angebrachte Vorbehalte bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde zu bestätigen, es sei denn, in dem Dokument, das die Vorbehalte enthält, ist ausdrücklich angegeben, dass es als endgültig anzusehen ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_7"><num>7.</num><content><p>Werden bei der Unterzeichnung keine Vorbehalte angebracht, so ist dem Depositar zu diesem Zeitpunkt eine vorläufige Liste der zu erwartenden Vorbehalte vorzulegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_8"><num>8.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_8/listintro">Beim Anbringen eines Vorbehalts nach jeder der nachstehenden Bestimmungen ist eine Liste der nach Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii notifizierten Abkommen vorzulegen, die im Sinne der jeweiligen Bestimmung unter den Vorbehalt fallen (sowie, im Fall eines Vorbehalts nach einer anderen der folgenden Bestimmungen als den unter den Buchstaben c, d und n genannten, jeweils die Nummer des Artikels und des Absatzes dieser Bestimmung):</listIntroduction><item eId="art_28/para_8/lbl_a"><num>a) </num><p>Artikel 3 (Transparente Rechtsträger) Absatz 5 Buchstaben b, c, d, e und g;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_b"><num>b) </num><p>Artikel 4 (Rechtsträger mit doppelter Ansässigkeit) Absatz 3 Buchstaben b, c und d;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_c"><num>c) </num><p>Artikel 5 (Anwendung von Methoden zur Beseitigung der Doppelbesteuerung) Absätze 8 und 9;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_d"><num>d) </num><p>Artikel 6 (Zweck eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens) Absatz 4;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_e"><num>e) </num><p>Artikel 7 (Verhinderung von Abkommensmissbrauch) Absatz 15 Buchstaben b und c;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_f"><num>f) </num><p>Artikel 8 (Transaktionen zur Übertragung von Dividenden) Absatz 3 Buchstabe b Ziffern i, ii, und iii;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_g"><num>g) </num><p>Artikel 9 (Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen oder Rechten an Rechtsträgern, deren Wert hauptsächlich auf unbeweglichem Vermögen beruht) Absatz 6 Buchstaben d, e und f;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_h"><num>h) </num><p>Artikel 10 (Vorschrift zur Missbrauchsbekämpfung für in Drittstaaten oder ‑gebieten gelegene Betriebsstätten) Absatz 5 Buchstaben b und c;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_i"><num>i) </num><p>Artikel 11 (Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen) Absatz 3 Buchstabe b;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_j"><num>j) </num><p>Artikel 13 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten) Absatz 6 Buchstabe b;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_k"><num>k) </num><p>Artikel 14 (Aufteilung von Verträgen) Absatz 3 Buchstabe b;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_l"><num>l) </num><p>Artikel 16 (Verständigungsverfahren) Absatz 5 Buchstabe b;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_m"><num>m) </num><p>Artikel 17 (Gegenberichtigung) Absatz 3 Buchstabe a;</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_n"><num>n) </num><p>Artikel 23 (Art des Schiedsverfahrens) Absatz 6; und</p></item><item eId="art_28/para_8/lbl_o"><num>o) </num><p>Artikel 26 (Vereinbarkeit) Absatz 4.</p></item></blockList><p>Die unter den Buchstaben a–o genannten Vorbehalte gelten nicht für unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen, die nicht in der in diesem Absatz beschriebenen Liste enthalten sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_9"><num>9.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_9/listintro">Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens, die nach Absatz 1 oder 2 einen Vorbehalt angebracht hat, kann ihn durch eine an den Depositar gerichtete Notifikation jederzeit zurücknehmen oder durch einen stärker eingeschränkten Vorbehalt ersetzen. Die betreffende Vertragspartei gibt zusätzliche Notifikationen, die aufgrund der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts gegebenenfalls erforderlich sind, nach Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 6 ab. Vorbehaltlich des Artikels 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 wird die Rücknahme oder Ersetzung wirksam:</listIntroduction><item eId="art_28/para_9/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_9/lbl_a/listintro">im Fall eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens ausschliesslich mit Staaten oder Gebieten, die zu dem Zeitpunkt des Eingangs der Notifikation über die Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts beim Depositar Vertragsparteien des Übereinkommens sind:</listIntroduction><item eId="art_28/para_9/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>bei Vorbehalten in Bezug auf Bestimmungen über an der Quelle<authorialNote><p> DE und AT hier und im Folgenden: im Abzugsweg</p></authorialNote> erhobene Steuern, wenn das Ereignis, das zu derartigen Steuern führt, am oder nach dem 1. Januar des Jahres eintritt, das auf einen Zeitabschnitt von sechs Kalendermonaten ab dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts folgt, und</p></item><item eId="art_28/para_9/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>bei Vorbehalten in Bezug auf alle anderen Bestimmungen für Steuern, die für Veranlagungszeiträume erhoben werden, die am oder nach dem 1. Januar des Jahres beginnen, das auf einen Zeitabschnitt von sechs Kalendermonaten ab dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts folgt; und</p></item></blockList></item><item eId="art_28/para_9/lbl_b"><num>b) </num><p>im Fall eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens mit einem oder mehreren Vertragsstaaten, die nach Eingang der Notifikation der Rücknahme oder Ersetzung beim Depositar Vertragspartei dieses Übereinkommens werden, an dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Notifikationen</heading><paragraph eId="art_29/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_29/para_1/listintro">Vorbehaltlich der Absätze 5 und 6 sowie des Artikels 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 sind Notifikationen nach den folgenden Bestimmungen bei der Unterzeichnung oder bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde abzugeben:</listIntroduction><item eId="art_29/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Artikel 3 (Transparente Rechtsträger) Absatz 6;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Artikel 4 (Rechtsträger mit doppelter Ansässigkeit) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Artikel 5 (Anwendung von Methoden zur Beseitigung der Doppelbesteuerung) Absatz 10;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>Artikel 6 (Zweck eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens) Absätze 5 und 6;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Artikel 7 (Verhinderung von Abkommensmissbrauch) Absatz 17;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>Artikel 8 (Transaktionen zur Übertragung von Dividenden) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>Artikel 9 (Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen oder Rechten an Rechtsträgern, deren Wert hauptsächlich auf unbeweglichem Vermögen beruht) Absätze 7 und 8;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>Artikel 10 (Vorschrift zur Missbrauchsbekämpfung für in Drittstaaten oder ‑gebieten gelegene Betriebsstätten) Absatz 6;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_j"><num>j) </num><p>Artikel 11 (Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_k"><num>k) </num><p>Artikel 12 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien) Absätze 5 und 6;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_l"><num>l) </num><p>Artikel 13 (Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten) Absätze 7 und 8;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_m"><num>m) </num><p>Artikel 14 (Aufteilung von Verträgen) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_n"><num>n) </num><p>Artikel 16 (Verständigungsverfahren) Absatz 6;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_o"><num>o) </num><p>Artikel 17 (Gegenberichtigung) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_p"><num>p) </num><p>Artikel 18 (Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils);</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_q"><num>q) </num><p>Artikel 23 (Art des Schiedsverfahrens) Absatz 4;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_r"><num>r) </num><p>Artikel 24 (Verständigung auf eine andere Regelung) Absatz 1;</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_s"><num>s) </num><p>Artikel 26 (Vereinbarkeit) Absatz 1; und</p></item><item eId="art_29/para_1/lbl_t"><num>t) </num><p>Artikel 35 (Wirksamwerden) Absätze 1, 2, 3, 5, und 7.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_2"><num>2.</num><content><p>Notifikationen in Bezug auf unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen, die durch ein oder im Namen eines Gebiets oder Hoheitsgebiets geschlossen wurden, für dessen internationale Beziehungen eine Vertragspartei dieses Übereinkommens verantwortlich ist, werden, wenn dieses Gebiet oder Hoheitsgebiet nicht nach Artikel 27 (Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung) Absatz 1 Buchstabe b oder c Vertragspartei des Übereinkommens ist, von der verantwortlichen Vertragspartei abgegeben und können sich von den Notifikationen dieser Vertragspartei in Bezug auf ihre eigenen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen unterscheiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_3"><num>3.</num><content><p>Vorbehaltlich der Absätze 5 und 6 sowie des Artikels 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 sind bei der Unterzeichnung abgegebene Notifikationen bei der Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde zu bestätigen, es sei denn, in dem Dokument, das die Notifikationen enthält, ist ausdrücklich angegeben, dass es als endgültig anzusehen ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_4"><num>4.</num><content><p>Werden bei der Unterzeichnung keine Notifikationen abgegeben, so ist zu diesem Zeitpunkt eine vorläufige Liste der zu erwartenden Notifikationen vorzulegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_5"><num>5.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann die Liste der nach Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii notifizierten Abkommen jederzeit durch eine an den Depositar gerichtete Notifikation erweitern. In dieser Notifikation gibt die Vertragspartei an, ob das Abkommen unter einen oder mehreren der von der Vertragspartei angebrachten Vorbehalte fällt, die in Artikel 28 (Vorbehalte) Absatz 8 aufgeführt sind. Die Vertragspartei kann auch einen neuen Vorbehalt nach Artikel 28 (Vorbehalte) Absatz 8 anbringen, wenn das zusätzliche Abkommen das erste wäre, das unter diesen Vorbehalt fällt. Die Vertragspartei gibt ausserdem alle zusätzlichen Notifikationen an, die nach Absatz 1 Buchstaben b–s gegebenenfalls erforderlich sind, um der Aufnahme der zusätzlichen Abkommen Rechnung zu tragen. Führt die Erweiterung zur erstmaligen Aufnahme eines Steuerabkommens, das durch ein oder im Namen eines Gebiets oder Hoheitsgebiets geschlossen wurde, für dessen internationale Beziehungen eine Vertragspartei dieses Übereinkommens verantwortlich ist, so gibt die Vertragspartei darüber hinaus alle Vorbehalte (nach Art. 28 [Vorbehalte] Abs. 4) und Notifikationen (nach Abs. 2) an, die auf unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen anwendbar sind, die durch dieses oder im Namen dieses Gebiets oder Hoheitsgebiets geschlossen wurden. Ab dem Tag, an dem die hinzugefügten und nach Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii notifizierten Abkommen zu unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen werden, wird der Tag, an dem die Änderungen der unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen wirksam werden, durch Artikel 35 (Wirksamwerden) bestimmt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_6"><num>6.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_29/para_6/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann durch eine an den Depositar gerichtete Notifikation zusätzliche Notifikationen nach Absatz 1 Buchstaben b–s abgeben. Diese Notifikationen werden wirksam:</listIntroduction><item eId="art_29/para_6/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_29/para_6/lbl_a/listintro">im Fall von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen ausschliesslich mit Staaten oder Gebieten, die zu dem Zeitpunkt des Eingangs der zusätzlichen Notifikation beim Depositar Vertragsparteien des Übereinkommens sind:</listIntroduction><item eId="art_29/para_6/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>bei Notifikationen in Bezug auf Bestimmungen über an der Quelle erhobene Steuern, wenn das Ereignis, das zu derartigen Steuern führt, am oder nach dem 1. Januar des Jahres eintritt, das auf einen Zeitabschnitt von sechs Kalendermonaten ab dem Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation folgt, und</p></item><item eId="art_29/para_6/lbl_a/lbl_ii"><num>ii)  </num><p>bei Notifikationen in Bezug auf alle anderen Bestimmungen für Steuern, die für Veranlagungszeiträume erhoben werden, die am oder nach dem 1. Januar des Jahres beginnen, das auf einen Zeitabschnitt von sechs Kalendermonaten ab dem Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation folgt; und</p></item></blockList></item><item eId="art_29/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>im Fall eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens mit einem oder mehreren Vertragsstaaten, die nach Eingang der zusätzlichen Notifikation beim Depositar Vertragspartei dieses Übereinkommens werden, an dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Nachträgliche Änderungen von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen</heading><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Dieses Übereinkommen berührt nicht nachträgliche Änderungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, die zwischen den Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens vereinbart werden können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><heading>Konferenz der Vertragsparteien</heading><paragraph eId="art_31/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien dieses Übereinkommens können zur Fassung von Beschlüssen oder zur Wahrnehmung von Aufgaben, die aufgrund des Übereinkommens gegebenenfalls erforderlich oder zweckdienlich sind, eine Konferenz der Vertragsparteien einberufen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Konferenz der Vertragsparteien wird durch den Depositar unterstützt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens kann durch Übermittlung eines Ersuchens an den Depositar um eine Konferenz der Vertragsparteien ersuchen. Der Depositar unterrichtet alle Vertragsparteien dieses Übereinkommens von jedem Ersuchen. Anschliessend beruft der Depositar eine Konferenz der Vertragsparteien ein, sofern das Ersuchen innerhalb von sechs Kalendermonaten nach Mitteilung des Ersuchens durch den Depositar von einem Drittel der Vertragsparteien befürwortet wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><heading>Auslegung und Durchführung</heading><paragraph eId="art_32/para_1"><num>1.</num><content><p>Über Fragen zur Auslegung oder Durchführung von Bestimmungen eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in der durch dieses Übereinkommen geänderten Fassung wird nach den Bestimmungen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens (in der gegebenenfalls durch dieses Übereinkommen geänderten Fassung) in Bezug auf die Regelung von Fragen der Auslegung oder der Anwendung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens durch Verständigung entschieden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_32/para_2"><num>2.</num><content><p>Jegliche Fragen hinsichtlich der Auslegung oder Durchführung dieses Übereinkommens können von einer nach Artikel 31 (Konferenz der Vertragsparteien) Absatz 3 einberufenen Konferenz der Vertragsparteien behandelt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_33/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens kann eine Änderung dieses Übereinkommens vorschlagen, indem sie dem Depositar den Änderungsvorschlag vorlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_33/para_2"><num>2.</num><content><p>Zur Prüfung des Änderungsvorschlags kann nach Artikel 31 (Konferenz der Vertragsparteien) Absatz 3 eine Konferenz der Vertragsparteien einberufen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_34/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Kalendermonaten ab Hinterlegung der fünften Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde folgt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Unterzeichner, der dieses Übereinkommen nach Hinterlegung der fünften Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde ratifiziert, annimmt oder genehmigt, tritt es am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf einen Zeitabschnitt von drei Kalendermonaten ab Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde durch diesen Unterzeichner folgt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><heading>Wirksamwerden</heading><paragraph eId="art_35/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_1/listintro">Dieses Übereinkommen wird in jedem Vertragsstaat in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen wirksam:</listIntroduction><item eId="art_35/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>bei den an der Quelle erhobenen Steuern auf Beträge, die nicht ansässigen Personen gezahlt oder gutgeschrieben werden, wenn das Ereignis, das zu diesen Steuern führt, am oder nach dem ersten Tag des nächsten Kalenderjahrs eintritt, das am oder nach dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt, beginnt; und</p></item><item eId="art_35/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>bei allen anderen durch diesen Vertragsstaat erhobenen Steuern für Steuern, die für Veranlagungszeiträume erhoben werden, die nach einem Zeitabschnitt von sechs Kalendermonaten (oder nach einem kürzeren Zeitabschnitt, wenn alle Vertragsstaaten dem Depositar notifizieren, dass sie beabsichtigen, einen entsprechenden kürzeren Zeitabschnitt anzuwenden) ab dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt, beginnen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich ausschliesslich zum Zweck ihrer eigenen Anwendung des Absatzes 1 Buchstabe a und des Absatzes 5 Buchstabe a entscheiden, das Wort «Kalenderjahr» durch das Wort «Veranlagungszeitraum» zu ersetzen, und notifiziert dies dem Depositar.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich ausschliesslich zum Zweck ihrer eigenen Anwendung des Absatzes 1 Buchstabe b und des Absatzes 5 Buchstabe b entscheiden, die Bezugnahme auf «Veranlagungszeiträume […], die nach einem Zeitabschnitt von» durch eine Bezugnahme auf «Veranlagungszeiträume […], die am oder nach dem 1. Januar des nächsten Jahres, das nach einem Zeitabschnitt von […] beginnt,» zu ersetzen, und notifiziert dies dem Depositar.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_4"><num>4.</num><content><p>Ungeachtet der Absätze 1–3 wird Artikel 16 (Verständigungsverfahren) in Bezug auf ein unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen für einen der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats vorgelegten Fall am oder nach dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt, wirksam, mit Ausnahme der Fälle, deren Vorlage bis zu diesem Tag im Rahmen des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens vor dessen Änderung durch das Übereinkommen nicht möglich war, unabhängig von dem Veranlagungszeitraum, auf den sich der Fall bezieht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_5/listintro">Für ein neues unter das Übereinkommen fallendes Steuerabkommen, dessen Hinzufügung auf eine nach Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 5 erfolgte Erweiterung der Liste der nach Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii notifizierten Abkommen zurückzuführen ist, wird das Übereinkommen in jedem Vertragsstaat wirksam:</listIntroduction><item eId="art_35/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>bei den an der Quelle erhobenen Steuern auf Beträge, die nicht ansässigen Personen gezahlt oder gutgeschrieben werden, wenn das Ereignis, das zu diesen Steuern führt, am oder nach dem ersten Tag des nächsten Kalenderjahrs eintritt, das am oder nach dem 30. Tag nach dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen beginnt; und</p></item><item eId="art_35/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>bei allen anderen durch diesen Vertragsstaat erhobenen Steuern für Steuern, die für Veranlagungszeiträume erhoben werden, die nach einem Zeitabschnitt von neun Kalendermonaten (oder nach einem kürzeren Zeitabschnitt, wenn alle Vertragsstaaten dem Depositar notifizieren, dass sie beabsichtigen, einen entsprechenden kürzeren Zeitabschnitt anzuwenden) ab dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen beginnen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_6"><num>6.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass Absatz 4 nicht in Bezug auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p><blockList><item eId="art_35/para_6/lbl_7"><num>7. </num><p>a) </p><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_6/lbl_7/listintro">Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten:</listIntroduction><item eId="art_35/para_6/lbl_7/lbl_i"><num>i) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» in den Absätzen 1 und 4, und</p></item><item eId="art_35/para_6/lbl_7/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen» in Absatz 5;</p></item></blockList></item><item eId="art_35/para_6/bull_u2"><num/><p>durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren<authorialNote><p> Anm. d. Übers.: im Fall von Gebieten oder Hoheitsgebieten hier und im Folgenden: internen Verfahren</p></authorialNote> für das Wirksamwerden dieses Übereinkommens in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,» zu ersetzen;</p><blockList><item eId="art_35/para_6/bull_u2/lbl_iii"><num>iii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts» in Artikel 28 (Vorbehalte) Absatz 9 Buchstabe a, und</p></item><item eId="art_35/para_6/bull_u2/lbl_iv"><num>iv) </num><p>die Bezugnahme auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt,» in Artikel 28 (Vorbehalte) Absatz 9 Buchstabe b;</p></item></blockList></item><item eId="art_35/para_6/bull_u3"><num/><p>durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,» zu ersetzen;</p><blockList><item eId="art_35/para_6/bull_u3/lbl_v"><num>v) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation» in Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 6 Buchstabe a, und</p></item><item eId="art_35/para_6/bull_u3/lbl_vi"><num>vi) </num><p>die Bezugnahme auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt,» in Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 6 Buchstabe b,</p></item></blockList></item><item eId="art_35/para_6/bull_u4"><num/><p>durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden der zusätzlichen Notifikation in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,» zu ersetzen;</p><blockList><item eId="art_35/para_6/bull_u4/lbl_vii"><num>vii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die einzelnen Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» in Artikel 36 (Wirksamwerden des 6. Teils) Absätze 1 und 2;</p></item></blockList></item><item eId="art_35/para_6/bull_u5"><num/><p>durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden dieses Übereinkommens in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,» zu ersetzen;</p><blockList><item eId="art_35/para_6/bull_u5/lbl_viii"><num>viii) </num><p>die Bezugnahme auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen» in Artikel 36 (Wirksamwerden des 6. Teils) Absatz 3,</p></item><item eId="art_35/para_6/bull_u5/lbl_ix"><num>ix) </num><p>die Bezugnahmen auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Vorbehalts», den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Ersetzung des Vorbehalts» und den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Einspruchs gegen den Vorbehalt» in Artikel 36 (Wirksamwerden des 6. Teils) Absatz 4, und</p></item><item eId="art_35/para_6/bull_u5/lbl_x"><num>x) </num><p>die Bezugnahme auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation» in Artikel 36 (Wirksamwerden des 6. Teils) Absatz 5;</p></item></blockList></item><item eId="art_35/para_6/bull_u6"><num/><p>durch Bezugnahmen auf den «30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 (Wirksamwerden) Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden des 6. Teils (Schiedsverfahren) in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,» zu ersetzen.</p></item><item eId="art_35/para_6/lbl_b"><num>b) </num><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens, die einen Vorbehalt nach Buchstabe a anbringt, notifiziert zeitgleich dem Depositar und den anderen Vertragsstaaten die Bestätigung des Abschlusses ihrer innerstaatlichen Verfahren.</p></item><item eId="art_35/para_6/lbl_c"><num>c) </num><p>Bringen ein oder mehrere Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens einen Vorbehalt nach diesem Absatz an, so wird der Tag des Wirksamwerdens des Übereinkommens, der Rücknahme oder Ersetzung eines Vorbehalts, einer zusätzlichen Notifikation in Bezug auf dieses unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen oder des 6. Teils (Schiedsverfahren) für alle Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens durch diesen Absatz bestimmt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><heading>Wirksamwerden des 6. Teils</heading><paragraph eId="art_36/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_36/para_1/listintro">Ungeachtet des Artikels 28 (Vorbehalte) Absatz 9, des Artikels 29 (Notifikationen) Absatz 6 und des Artikels 35 (Wirksamwerden) Absätze 1–6 wird der 6. Teil VI (Schiedsverfahren) in Bezug auf zwei Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens wirksam:</listIntroduction><item eId="art_36/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>bei Fällen, die der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats (nach Artikel 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absatz 1 Buchstabe a) vorgelegt werden, am oder nach dem letzten der Tage, an denen dieses Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt; und</p></item><item eId="art_36/para_1/lbl_b"><num>b)  </num><p>bei Fällen, die der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats vor dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt, vorgelegt werden, an dem Tag, an dem beide Vertragsstaaten dem Depositar notifiziert haben, dass sie eine Verständigungsregelung nach Artikel 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absatz 10 erzielt haben, zusammen mit Angaben zu dem Tag oder den Tagen, an dem beziehungsweise denen diese Fälle nach dieser Verständigungsregelung als der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats (nach Artikel 19 (Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren) Absatz 1 Buchstabe a) vorgelegt gelten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens kann sich vorbehalten, dass der 6. Teil (Schiedsverfahren) nur insoweit für einen Fall gilt, welcher der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats vor dem letzten der Tage, an denen dieses Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt, vorgelegt wird, als die zuständigen Behörden beider Vertragsstaaten übereinkommen, dass er für diesen bestimmten Fall gilt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_3"><num>3.</num><content><p>Im Fall eines neuen unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens, dessen Hinzufügung auf eine nach Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 5 erfolgte Erweiterung der Liste der nach Artikel 2 (Auslegung von Ausdrücken) Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii notifizierten Abkommen zurückzuführen ist, werden in den Absätzen 1 und 2 die Bezugnahmen auf den «letzten der Tage, an denen dieses Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» durch Bezugnahmen auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen» ersetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_4"><num>4.</num><content><p>Eine Rücknahme oder Ersetzung eines nach Artikel 26 (Vereinbarkeit) Absatz 4 angebrachten Vorbehalts aufgrund des Artikels 28 (Vorbehalte) Absatz 9 oder die Rücknahme eines Einspruchs gegen einen nach Artikel 28 (Vorbehalte) Absatz 2 angebrachten Vorbehalt, die zur Anwendung des 6. Teils (Schiedsverfahren) zwischen den beiden Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens führt, wird nach Absatz 1 Buchstaben a und b wirksam, wobei die Bezugnahmen auf den «letzten der Tage, an denen dieses Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» durch Bezugnahmen auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Vorbehalts», den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Ersetzung des Vorbehalts» oder den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Einspruchs gegen den Vorbehalt» ersetzt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_5"><num>5.</num><content><p>Eine zusätzliche Notifikation nach Artikel 29 (Notifikationen) Absatz 1 Buchstabe p wird nach Absatz 1 Buchstaben a und b wirksam, wobei in den Absätzen 1 und 2 die Bezugnahmen auf den «letzten der Tage, an denen dieses Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» durch Bezugnahmen auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation» ersetzt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><heading>Rücktritt</heading><paragraph eId="art_37/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens kann durch eine an den Depositar gerichtete Notifikation jederzeit von diesem Übereinkommen zurücktreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_2"><num>2.</num><content><p>Ein Rücktritt nach Absatz 1 wird bei Eingang der Notifikation beim Depositar wirksam. In Fällen, in denen dieses Übereinkommen in Bezug auf alle Vertragsstaaten eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens vor dem Wirksamwerden des Rücktritts einer Vertragspartei dieses Übereinkommens in Kraft getreten ist, verbleibt dieses unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen in seiner durch das Übereinkommen geänderten Fassung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><heading>Verhältnis zu Protokollen</heading><paragraph eId="art_38/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen kann durch ein oder mehrere Protokolle ergänzt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_2"><num>2.</num><content><p>Um Vertragspartei eines Protokolls zu werden, muss ein Staat oder Gebiet auch Vertragspartei dieses Übereinkommens sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_3"><num>3.</num><content><p>Eine Vertragspartei dieses Übereinkommens ist nur dann durch ein Protokoll gebunden, wenn sie nach dessen Bestimmungen Vertragspartei des Protokolls wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><heading>Depositar</heading><paragraph eId="art_39/para_1"><num>1.</num><content><p>Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist Depositar dieses Übereinkommens und der Protokolle nach Artikel 38 (Verhältnis zu Protokollen).</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_39/para_2/listintro">Der Depositar notifiziert den Vertragsparteien und Unterzeichnern dieses Übereinkommens innerhalb eines Kalendermonats:</listIntroduction><item eId="art_39/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>jede Unterzeichnung nach Artikel 27 (Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung);</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_b"><num>b)  </num><p>die Hinterlegung jeder Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde nach Artikel 27 (Unterzeichnung und Ratifikation, Annahme oder Genehmigung);</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>jeden Vorbehalt und jede Rücknahme oder Ersetzung eines Vorbehalts nach Artikel 28 (Vorbehalte);</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>jede Notifikation oder zusätzliche Notifikation nach Artikel 29 (Notifikationen);</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>jeden Änderungsvorschlag in Bezug auf dieses Übereinkommen nach Artikel 33 (Änderungen);</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_f"><num>f) </num><p>jeden Rücktritt von dem Übereinkommen nach Artikel 37 (Rücktritt); und</p></item><item eId="art_39/para_2/lbl_g"><num>g) </num><p>jede andere Mitteilung im Zusammenhang mit dem Übereinkommen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_3"><num>3.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_39/para_3/listintro">Der Depositar führt öffentlich verfügbare Listen:</listIntroduction><item eId="art_39/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>der unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen;</p></item><item eId="art_39/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>der von den Vertragsparteien dieses Übereinkommens angebrachten Vorbehalte; und</p></item><item eId="art_39/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>der von den Vertragsparteien dieses Übereinkommens abgegebenen Notifikationen.</p></item></blockList></content></paragraph></article></part><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Paris am 24. November 2016 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hinterlegt wird.</p><p><i>(Es folgen die Unterschriften)</i></p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.671.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione multilaterale per l'attuazione di misure relative alle convenzioni fiscali finalizzate a prevenire l'erosione della base imponibile e il trasferimento degli utili" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Multilaterales Übereinkommen vom 24. November 2016 zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Massnahmen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention multilatérale pour la mise en uvre des mesures relatives aux conventions fiscales pour prévenir l'érosion de la base d'imposition et le transfert de bénéfices" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2020/486/20230313/de/xml"/><FRBRdate date="2016-11-24" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2019-12-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2023-03-13" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 13. März 2023<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2023/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2023</b> 132</ref>. Die vollständige Liste der Unterzeichner und Vertragsparteien kann unter der Adresse: www.oecd.org/fr/fiscalite/beps/convention-multilaterale-pour-la-mise-en-oeuvre-des-mesures-relatives-aux-conventions-fiscales-pour-prevenir-le-beps.htm eingesehen werden.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><p>Die Schweiz ist durch die Bestimmungen des Multilateralen Übereinkommens zur Umsetzung steuerabkommensbezogener Massnahmen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung in Bezug auf die folgenden Staaten und Gebiete gebunden, gemäss Artikel 35(7)(b) in Verbindung mit Artikel 35(7)(a)(i) dieses Übereinkommens:</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Wirksam ab</p></th></tr><tr><td><p>Island<authorialNote><p>  Das Wirksamwerden unterliegt einem Aktivierungsverfahren. Das erwähnte Datum ist dasjenige des ersten Wirksamwerdens zwischen der Schweiz und diesem Vertragsstaat, bzw. Hoheitsgebiet.</p></authorialNote></p></td><td><p>15. Januar 2023<authorialNote><p>  Siehe die Verständigungsvereinbarung vom 15. Dezember 2022 zwischen der zuständigen Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der zuständigen Behörde (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2023/110" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2023</b> 110</ref>).</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>17. Januar 2021<authorialNote><p>  Siehe die Verständigungsvereinbarung vom 16. November 2020 zwischen der zuständigen Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der zuständigen Behörde der Republik Litauen (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/28" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 28</ref>).</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>26. Juni 2020<authorialNote><p>  Siehe die Verständigungsvereinbarung vom 12. Mai 2020 zwischen der zuständigen Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der zuständigen Behörde des Grossherzogtums von Luxemburg (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/487" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2020</b> 2715</ref>).</p></authorialNote></p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>17. Januar 2021<authorialNote><p>  Siehe die Verständigungsvereinbarung vom 24. November 2020 zwischen der zuständigen Behörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der zuständigen Behörde der Tschechischen Republik (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2021/29" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2021</b> 29</ref>).</p></authorialNote></p></td></tr></table><level eId="scope_u1/lvl_u1"><heading>Vorbehalte und Notifikationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft</heading><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u1"><heading><b>Zu Art. 2</b>Auslegung von Ausdrücken</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikationen – unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen</p><p>Gestützt auf Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii des Übereinkommens fallen nach dem Wunsch der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen unter das Übereinkommen:</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr.</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Titel</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Original/Folgeurkunde(n)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Datum der Unterzeichnung</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Datum des Inkrafttretens</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p><span>Convention entre la Confédération suisse et la République d’Afrique du Sud en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu (</span><b><span>Originaltext</span></b><span>)</span></p><p><i><span>Abkommen zwischen der Schweize</span></i><i><span>rischen Eidgenossenschaft und der Republik Südafrika zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen</span></i><span> (</span><b><span>Übersetzung</span></b><span>)</span><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/153" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.911.82</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>08.05.2007</p></td><td><p>27.01.2009</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p><span>Convention entre la Confédération suisse et la République argentine en vue d’éviter les doubles impo</span><span>sitions en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune (</span><b><span>Originaltext</span></b><span>)</span></p><p><i><span>Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Argentinien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen</span></i><span> (</span><b><span>Übersetzung</span></b><span>)</span><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2015/744" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.915.41</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>20.03.2014</p></td><td><p>27.11.2015</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p><span>Abkommen zwischen der Schwei</span><span>zerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich zur Ver</span><span>meidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (</span><b><span>Originaltext</span></b><span>)</span><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/2085_2085_2085" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.916.31</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Österreich</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>30.01.1974</p></td><td><p>04.12.1974</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>18.01.1994</p></td><td><p>01.05.1995</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (b)</p></td><td><p>20.07.2000</p></td><td><p>13.09.2001</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (c)</p></td><td><p>21.03.2006</p></td><td><p>02.02.2007</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (d) (inkl. Notenaustausch vom 03.09.2009)</p></td><td><p>03.09.2009</p></td><td><p>01.03.2011</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (e)</p></td><td><p>04.06.2012</p></td><td><p>14.11.2012</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Convention entre la Confédération suisse et la République du Chili en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen der Schweize</i><i>rischen Eidgenossenschaft und der Republik Chile zur Vermei</i><i>dung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Ein</i><i>kommen und vom Vermögen</i> (<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2010/324" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.924.51</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>02.04.2008</p></td><td><p>05.05.2010</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Island zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (<b>Originaltext</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2015/793" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.944.51</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>10.07.2014</p></td><td><p>06.11.2015</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Convenzione tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica Italiana per evitare le doppie imposizioni e per regolare talune altre questioni in materia di imposte sul reddito e sul patrimonio (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Italieni</i><i>schen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Regelung einiger anderer Fragen auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen</i> (<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1979/461_461_461" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.945.41</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>09.03.1976</p></td><td><p>27.03.1979</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>28.04.1978</p></td><td><p>27.03.1979</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (b)</p></td><td><p>23.02.2015</p></td><td><p>13.07.2016</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Litauen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (<b>Originaltext</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/176" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.951.61</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Litauen</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>27.05.2002</p></td><td><p>18.12.2002</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Convention entre la Confédération suisse et le Grand-Duché de Luxembourg en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Grossherzogtum von Luxemburg zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen </i>(<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1994/333_333_333" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.951.81</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>21.01.1993</p></td><td><p>19.02.1994</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>25.08.2009</p></td><td><p>19.11.2010</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (b)</p></td><td><p>11.07.2012</p></td><td><p>11.07.2013</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Convention entre le Conseil fédéral suisse et le Gouvernement des Etats-Unis du Mexique en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bun</i><i>desrat und der Regierung der Ver</i><i>einigten Staaten von Mexiko zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen</i> (<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1995/69_69_69" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.956.31</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>03.08.1993</p></td><td><p>08.09.1994</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>18.09.2009</p></td><td><p>23.12.2010</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Convention entre la Suisse et le Portugal en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen der Schweiz und Portugal zur Vermeidung der Doppel</i><i>besteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Ein</i><i>kommen und vom Vermögen</i> (<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1975/2457_2457_2457" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.965.41</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>26.09.1974</p></td><td><p>17.12.1975</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>25.06.2012</p></td><td><p>21.10.2013</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Tschechischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (<b>Originaltext</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/961_961_961" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.974.31</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>04.12.1995</p></td><td><p>23.10.1996</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td><p>Folgeurk. (a)</p></td><td><p>11.09.2012</p></td><td><p>11.10.2013</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Convention entre la Confédération suisse et la République de Turquie en vue d’éviter les doubles impositions en matière d’impôts sur le revenu (<b>Originaltext</b>)</p><p><i>Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossen</i><i>schaft und der Republik Türkei zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen</i> (<b>Übersetzung</b>)<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2012/185" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.672.976.31</b></ref></p></authorialNote></p></td><td><p>Türkei</p></td><td><p>Original</p></td><td><p>18.06.2010</p></td><td><p>08.02.2012</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u2"><heading><b>Zu Art. 3</b>Transparente Rechtsträger</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 3 Absatz 5 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 3 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u3"><heading><b>Zu </b><b>Art. 4</b>Rechtsträger mit doppelter Ansässigkeit</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 4 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u4"><heading><b>Zu </b><b>Art. 5</b>Anwendung von Methoden zur Beseitigung der Doppelbesteuerung</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 5 Absatz 9 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich in Bezug auf alle ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen vor, den anderen Vertragsstaaten die Anwendung der Option C nicht zu gestatten.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die getroffene Entscheidung</p><p>Gestützt auf Artikel 5 Absatz 10 des Übereinkommens entscheidet die Schweizerische Eidgenossenschaft sich hiermit für die Anwendung der Option A nach Artikel 5 Absatz 1.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die einschlägigen Bestimmungen von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen</p><p>Gestützt auf Artikel 5 Absatz 10 des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen eine in Artikel 5 Absatz 3 beschriebene Bestimmung. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Art. 22 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Art. 22 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>Österreich</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 1</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Art. 22 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 3</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Litauen</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Art. 21 Abs. 2 Bst. a</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 3 (gemäss Änderung durch Art. XIII von (a))</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 2 Bst. a (gemäss Änderung durch Art. VIII Abs. 2 von (a))</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Türkei</p></td><td><p>Art. 22 Abs. 1 Bst. a</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u5"><heading><b>Zu </b><b>Art. 6</b>Zweck eines unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die getroffene Entscheidung</p><p>Gestützt auf Artikel 6 Absatz 6 des Übereinkommens entscheidet die Schweizerische Eidgenossenschaft sich hiermit für die Anwendung von Artikel 6 Absatz 3.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, deren Präambel keine Formulierung enthält</p><p>Gestützt auf Artikel 6 Absatz 6 des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen keine Formulierung in der Präambel, die Bezug nimmt auf den Wunsch, wirtschaftliche Beziehungen weiterzuentwickeln oder die Zusammenarbeit in Steuersachen zu vertiefen.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Argentinien</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>Österreich</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Litauen</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Türkei</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u6"><heading><b>Zu </b><b>Art. 7</b>Verhinderung von Abkommensmissbrauch</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die einschlägigen Bestimmungen von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen</p><p>Gestützt auf Artikel 7 Absatz 17 Buchstabe a des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen, die nicht einem in Artikel 7 Absatz 15 Buchstabe b beschriebenen Vorbehalt unterliegen, eine in Artikel 7 Absatz 2 beschriebene Bestimmung. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Protokoll Ziff. 5</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Protokoll Ziff. 4</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Art. 23</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Protokoll Ziff. 6 Abs. 1 (gemäss Änderung durch Art. X von (a))</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Art. 27 Abs. 3 (gemäss Änderung durch Art. XVI von (a))</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Protokoll Ziff. 8 (gemäss Änderung durch Art. XI von (a))</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u7"><heading><b>Zu Art. 8</b>Transaktionen zur Übertragung von Dividenden</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 8 Absatz 3 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 8 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u8"><heading><b>Zu Art. 9</b>Gewinne aus der Veräusserung von Anteilen oder Rechten an Rechtsträgern, deren Wert hauptsächlich auf unbeweglichem Vermögen beruht</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 9 Absatz 6 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass Artikel 9 Absatz 1 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u9"><heading><b>Zu </b><b>Art. 10</b>Vorschrift zur Missbrauchsbekämpfung für in Drittstaaten oder ‑gebieten gelegene Betriebsstätten</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 10 Absatz 5 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 10 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u10"><heading><b>Zu Art. 11</b>Anwendung von Steuerabkommen zur Einschränkung des Rechtes einer Vertragspartei dieses Übereinkommens auf Besteuerung der in ihrem Gebiet ansässigen Personen</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 11 Absatz 3 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 11 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u11"><heading><b>Zu Art. 12</b>Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch Kommissionärsmodelle und ähnliche Strategien</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 12 Absatz 4 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 12 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u12"><heading><b>Zu </b><b>Art. 13</b>Künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus durch die Ausnahme bestimmter Tätigkeiten</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 13 Absatz 6 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 13 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u13"><heading><b>Zu </b><b>Art. 14</b>Aufteilung von Verträgen</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 14 Absatz 3 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 14 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u14"><heading><b>Zu </b><b>Art. 15</b>Bestimmung des Begriffs der mit einem Unternehmen eng verbundenen Person</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 15 Absatz 2 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der gesamte Artikel 15 nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, für die sie die in Artikel 12 Absatz 4, Artikel 13 Absatz 6 Buchstabe a oder c und Artikel 14 Absatz 3 Buchstabe a beschriebenen Vorbehalte angebracht hat.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u15"><heading><b>Zu </b><b>Art. 16</b>Verständigungsverfahren</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalte</p><blockList><listIntroduction eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u15/listintro">Gestützt auf Artikel 16 Absatz 5 Buchstabe c des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass Artikel 16 Absatz 2 zweiter Satz nicht für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, da die Schweizerische Eidgenossenschaft für die Zwecke aller ihrer unter das Abkommen fallenden Steuerabkommen beabsichtigt, den Mindeststandard für die Verbesserung der Streitbeilegung nach dem BEPS-Paket der OECD/G20 zu erfüllen, indem sie in ihren bilateralen Vertragsverhandlungen eine Vertragsbestimmung annimmt, nach der:</listIntroduction><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u15/lbl_A"><num>A) </num><p>die Vertragsstaaten keine Berichtigung der Gewinne, die einer Betriebsstätte eines Unternehmens eines der Vertragsstaaten zugerechnet werden können, vornehmen nach dem Ablauf einer zwischen den beiden Vertragsstaaten durch Verständigung vereinbarten Frist ab dem Ende des Steuerjahrs, in dem die Gewinne der Betriebsstätte hätten zugerechnet werden können (diese Bestimmung ist nicht anzuwenden im Fall von Betrug, grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlicher Unterlassung); und</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u15/lbl_B"><num>B) </num><p>die Vertragsstaaten den Gewinnen eines Unternehmens nicht die Gewinne zurechnen und entsprechend besteuern, die das Unternehmen erzielt hätte, aufgrund der in einer Bestimmung des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens in Bezug auf verbundene Unternehmen genannten Bedingungen jedoch nicht erzielt hat, nach dem Ablauf einer zwischen den beiden Vertragsstaaten durch Verständigung vereinbarten Frist ab dem Ende des Steuerjahrs, in dem das Unternehmen die Gewinne erzielt hätte (diese Bestimmung ist nicht anzuwenden im Fall von Betrug, grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlicher Unterlassung).</p></item></blockList><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die einschlägigen Bestimmungen von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen</p><p>Gestützt auf Artikel <inline name="man-color-161616"><span>16 Absatz 6 Buchstabe a </span></inline>des Übereinkommens enthalten nach der Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft<inline name="man-color-161616"><span> folgende Abkommen eine in Artikel </span></inline>16 Absatz 4 Buchstabe a Ziffer i beschriebene Bestimmung. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>Österreich</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Art. 26 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Litauen</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 erster Satz</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Türkei</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1</p></td></tr></table><p>Gestützt auf Artikel <inline name="man-color-161616"><span>16 Absatz 6 Buchstabe b Ziffer i </span></inline>des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen <inline name="man-color-161616"><span>eine Bestimmung, </span></inline>nach der ein in Artikel 16 Absatz 1 erster Satz genannter Fall innerhalb einer bestimmten Frist von weniger als drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt, vorgelegt werden muss. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Art. 23 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr></table><p>Gestützt auf Artikel <inline name="man-color-161616"><span>16 Absatz 6 Buchstabe b Ziffer ii </span></inline>des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen <inline name="man-color-161616"><span>eine Bestimmung, </span></inline>nach der ein in Artikel 16 Absatz 1 erster Satz genannter Fall innerhalb einer bestimmten Frist von mindestens drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Massnahme, die zu einer dem unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt, vorgelegt werden muss. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Art. 26 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Litauen</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 1 zweiter Satz</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen, die keine Bestimmung enthalten</p><p>Gestützt auf Artikel <inline name="man-color-161616"><span>16 Absatz 6 Buchstabe d Ziffer ii </span></inline>des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen <inline name="man-color-161616"><span>keine in Artikel 16 Absatz 4 Buchstabe c Ziffer ii beschriebene Bestimmung.</span></inline></p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u16"><heading><b>Zu </b><b>Art. 17</b>Gegenberichtigung</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf einschlägige Bestimmungen von unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen</p><p>Gestützt auf Artikel 17 Absatz 4 des Übereinkommens enthalten nach Auffassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft folgende Abkommen eine in Artikel 17 Absatz 2 beschriebene Bestimmung. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>Chile</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>7</p></td><td><p>Litauen</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>9</p></td><td><p>Mexiko</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>Portugal</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2 (gemäss Änderung durch Art. V von (a))</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td><p>Tschechien</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td><p>Türkei</p></td><td><p>Art. 9 Abs. 2</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u17"><heading><b>Zu </b><b>Art. 18</b>Entscheidung für die Anwendung des 6. Teils</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die getroffene Entscheidung</p><p>Gestützt auf Artikel 18 des Übereinkommens entscheidet die Schweizerische Eidgenossenschaft sich hiermit für die Anwendung des 6. Teils.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u18"><heading><b>Zu </b><b>Art. 19</b>Obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 19 Absatz 11 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich für die Anwendung des Artikels 19 auf ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen vor, die in Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe b vorgesehene Frist von zwei Jahren durch eine Frist von drei Jahren zu ersetzen.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u19"><heading><b>Zu </b><b>Art. 24</b>Verständigung auf eine andere Regelung</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Notifikation in Bezug auf die getroffene Entscheidung</p><p>Gestützt auf Artikel 24 Absatz 1 des Übereinkommens entscheidet die Schweizerische Eidgenossenschaft sich hiermit für die Anwendung von Artikel 24 Absatz 2.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 24 Absatz 3 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass Artikel 24 Absatz 2 nur für ihre unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommen gilt, für die Artikel 23 Absatz 2 gilt.</p></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u20"><heading><b>Zu </b><b>Art. 26</b>Vereinbarkeit</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalt</p><p>Gestützt auf Artikel 26 Absatz 4 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, dass der 6. Teil des Übereinkommens nicht gilt in Bezug auf unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen, die für noch offene Fragen, die sich aus einem Fall ergeben, der Gegenstand eines Verständigungsverfahrens ist, bereits ein obligatorisches verbindliches Schiedsverfahren vorsehen. Die einschlägigen Bestimmungen sind nachfolgend aufgeführt.</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr. des unter das Übereinkommen fallenden Abkommens</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anderer Vertragsstaat</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Bestimmung</p></th></tr><tr><td><p>1</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Art. 24 Abs. 5</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>Österreich</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 5 (gemäss Änderung durch Art. I von (d))</p></td></tr><tr><td><p>5</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 5 und 6</p></td></tr><tr><td><p>8</p></td><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>Art. 25 Abs. 5 (gemäss Änderung durch Art. 2 Abs. 2 von (a))</p></td></tr></table></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21"><heading><b>Zu Art. 28</b>Vorbehalte</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalte</p><blockList><listIntroduction eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/listintro">Gestützt auf Artikel 28 Absatz 2 des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor, folgende Fälle vom Geltungsbereich des 6. Teils des Übereinkommens auszunehmen:</listIntroduction><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/lbl_1"><num>1. </num><p>Die Schweizerische Eidgenossenschaft behält sich vor, Fälle vom Geltungsbereich des 6. Teils auszunehmen, die Steuerjahre oder steuerbegründende Sachverhalte betreffen, die am oder vor dem Zeitpunkt begonnen haben oder eingetreten sind, an welchem das Übereinkommen hinsichtlich des auf den konkreten Fall anwendbaren unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens wirksam geworden ist, sofern sich die zuständigen Behörden aller von diesem konkreten Fall betroffenen Vertragsstaaten nicht auf eine Anwendung des 6. Teils auf diesen konkreten Fall einigen.</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/lbl_2"><num>2. </num><blockList><listIntroduction eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/lbl_2/listintro">Die Schweizerische Eidgenossenschaft behält sich vor, Fälle, die schwer bewertbare Immaterialgüter betreffen, vom Geltungsbereich des 6. Teils auszunehmen, sofern die Erstberichtigung:</listIntroduction><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/lbl_2/lbl_i"><num>i) </num><p>in einem Steuerjahr vorgenommen wird, das nicht verjährt ist, die Erstberichtigung aber Einkünfte aus Steuerjahren betrifft, die verjährt sind; oder</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u21/lbl_2/lbl_ii"><num>ii) </num><p>auf der Grundlage von innerstaatlichem Recht erfolgt, das für schwer bewertbare Immaterialgüter längere Verjährungsfristen als die üblicherweise anwendbaren Verjährungsfristen für die Berichtigung einer Veranlagung vorsieht.</p></item></blockList></item></blockList></content></level><level eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22"><heading><b>Zu </b><b>Art. 35</b>Wirksamwerden</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Vorbehalte</p><blockList eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u1"><listIntroduction eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u1/listintro">Gestützt auf Artikel 35 Absatz 7 Buchstabe a des Übereinkommens behält die Schweizerische Eidgenossenschaft sich vor:</listIntroduction><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u1/lbl_i"><num>i) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt,» in Artikel 35 Absätze 1 und 4, und</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u1/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen» in Artikel 35 Absatz 5,</p></item></blockList><p>zu ersetzen durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden dieses Übereinkommens in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,»;</p><blockList eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u2"><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u2/lbl_iii"><num>iii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts» in Artikel 28 Absatz 9 Buchstabe a, und</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u2/lbl_iv"><num>iv) </num><p>die Bezugnahme auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt» in Artikel 28 Absatz 9 Buchstabe b,</p></item></blockList><p>zu ersetzen durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden der Rücknahme oder Ersetzung des Vorbehalts in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,»;</p><blockList eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u3"><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u3/lbl_v"><num>v) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation» in Artikel 29 Absatz 6 Buchstabe a, und</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u3/lbl_vi"><num>vi) </num><p>die Bezugnahme auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die betreffenden Vertragsstaaten jeweils in Kraft tritt» in Artikel 29 Absatz 6 Buchstabe b,</p></item></blockList><p>zu ersetzen durch Bezugnahmen auf dem «30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden der zusätzlichen Notifikation in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,»;</p><blockList eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u4"><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u4/lbl_vii"><num>vii) </num><p>die Bezugnahmen auf «dem letzten der Tage, an denen das Übereinkommen für die einzelnen Vertragsstaaten des unter das Übereinkommen fallenden Steuerabkommens jeweils in Kraft tritt» in Artikel 36 Absätze 1 und 2 (Wirksamwerden des 6. Teils),</p></item></blockList><p>zu ersetzen durch Bezugnahmen auf «dem 30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden dieses Übereinkommens in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist,»;</p><blockList eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u5"><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u5/lbl_viii"><num>viii) </num><p>die Bezugnahme auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Erweiterung der Liste der Abkommen» in Artikel 36 Absatz 3 (Wirksamwerden des 6. Teils),</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u5/lbl_ix"><num>ix) </num><p>die Bezugnahmen auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Vorbehalts», den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Ersetzung des Vorbehalts» und den «Tag der Mitteilung des Depositars über die Notifikation der Rücknahme des Einspruchs gegen den Vorbehalt» in Artikel 36 Absatz 4 (Wirksamwerden des 6. Teils), und</p></item><item eId="scope_u1/lvl_u1/lvl_u22/list_u5/lbl_x"><num>x) </num><p>die Bezugnahme auf den «Tag der Mitteilung des Depositars über die zusätzliche Notifikation» in Artikel 36 Absatz 5 (Wirksamwerden des 6. Teils),</p></item></blockList><p>zu ersetzen durch Bezugnahmen auf den «30. Tag, nachdem die letzte der Notifikationen der einzelnen Vertragsstaaten, die den in Artikel 35 Absatz 7 beschriebenen Vorbehalt anbringen, über den Abschluss ihrer innerstaatlichen Verfahren für das Wirksamwerden des 6. Teils (Schiedsverfahren) in Bezug auf das betreffende unter das Übereinkommen fallende Steuerabkommen beim Depositar eingegangen ist».</p></content></level></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>