<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00724</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, reiste im Juli 1999 aus dem damaligen Serbien und Montenegro in die Schweiz ein (Urk. 5/2). Seit Mai 2003 arbeitete er als Hilfsarbeiter bei der Y.___ (Urk. 5/8). Am 29. August 2006 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf ein Hirntumorleiden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 5/2). Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklärungen vor. Mit Verfügung vom 13. Februar 2007 verneinte sie einen Anspruch des Versicherten auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung (Urk. 5/22). Mit Verfügung vom 18. April 2007 sprach die IV-Stelle ihm mit Wirkung ab dem 1. August 2006 bei einem ermittelten Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 100 % eine ganze Rente zu (Urk. 5/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. September 2008 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zum Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 5/26). Am 28. Oktober 2008 klärte die IV-Stelle ab, ob beziehungsweise in welchem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass er im Sinne des Gesetzes als hilflos zu betrachten ist (Bericht vom 5. November 2008, Urk. 5/32). Mit Verfügung vom 12. Januar 2009 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. September 2007 eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung schweren Grades zu (Urk. 5/37-38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. November 2009 teilte die Gemeinde Z.___ der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit, dass der Versicherte wiederholt beim Einsteigen in den Bus ohne Begleitung gesehen worden sei. Es sei deshalb zu überprüfen, ob er die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für eine Hilflosenentschädigung schweren Grades immer noch erfülle (Urk. 5/39). Daraufhin leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein, im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men dessen der Anspruch des Versicherten auf die bisherige ganze Rente mit Mitteilung vom 23. März 2010 bestätigt wurde (Urk. 5/51). Am 25. März 2010 klärte die IV-Stelle erneut ab, ob beziehungsweise in welchem Ausmass der Versicherte im Sinne des Gesetzes als hilflos zu betrachten ist (Bericht vom 10. Mai 2010, Urk. 5/52). Mit Mitteilung vom 5. Mai 2010 bestätigte sie auch den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung schweren Grades (Urk. 5/54). Anlässlich eines neuerlichen im Oktober 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens hielt die IV-Stelle mit Mitteilung vom 12. Oktober 2010 fest, dass der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte nach wie vor Anspruch auf die bisherige ganze Rente habe (Urk. 5/58; dies, ohne dass neue Arztberichte eingeholt wurden. Die Revision war eingelei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet worden, weil das Revisionsdatum nicht ausgetragen worden war; vgl. Urk. 5/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. September 2011 teilte die Gemeindeverwaltung Z.___ der IV-Stelle mit, dass der Versicherte im Zeitraum vom 4. Februar bis zum 7. September 2011 etliche Male auf der Gemeindeverwaltung erschienen und die Angelegenheiten alleine und völlig selbständig erledigt habe. Es sei deshalb nochmals zu überprüfen, ob er die Voraussetzungen für eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung schweren Grades noch erfülle (Urk. 5/78). Im Oktober 2011 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein und nahm den Bericht der Klinik für Neurochirurgie des A.___ vom 3. April 2012 (Urk. 5/66) und den Bericht von Dr. med. B.___, FMH Innere Medizin, vom 19. April 2012 (Urk. 5/67) zu den Akten. Vom 5. Juli 2013 bis zum 29. Januar 2014 wurde der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle an insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt sieben Tagen observiert (Urk. 5/75). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„vorgesehene Verfügung[en]“ vom 9. Mai 2014, Urk. 5/70 und Urk. 5/73) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 28. Mai 2014 (Urk. 5/90 und Urk. 5/91) die Rente und die Hilflosenentschädigung des Versicherten per sofort (Ende Mai 2014). In der Folge gab sie bei C.___ Begutachtung des D.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 30. Dezember 2014 erstattet wurde (Urk. 5/111). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 2. Februar 2017, Urk. 5/125, und Einwand vom 6. März 2017, Urk. 5/130) hob die IV-Stelle die Rente des Versicherten mit Verfügung vom 15. März 2017 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 24 % rückwirkend per 1. September 2011 auf. Weiter stellte sie fest, dass für die Zeit vom 1. September 2011 bis zum 31. Mai 2014 eine Meldepflichtverletzung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung entzog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 5/134). Dagegen erhob der Versicherte am 26. April 2017 beim Sozialversicherungsgericht Beschwerde (Urk. 5/136; Verfahren Nr. IV.2017.00449). Mit Vorbescheid vom 11. Mai 2017 stellte die IV-Stelle ihm die Rückforderung von Invalidenrenten in der Höhe von Fr. 21'275.-- in Aussicht (Urk. 5/139), wogegen dieser am 15. Mai 2017 Einwand erhob (Urk. 5/140). Nach entsprechendem Vorbescheid vom 18. Mai 2017 (Urk. 5/142) hob die IV-Stelle die Hilflosenentschädigung des Versicherten mit Verfügung vom 23. Mai 2017 (Urk. 2) rückwirkend ab dem 1. September 2011 auf. Weiter stellte sie fest, dass für die Zeit ab dem 1. September 2011 eine Verletzung der Meldepflicht vorliege. Die vom 1. September 2011 bis zur Sistierung per 31. Mai 2014 zu Unrecht ausgerichteten Leistungen seien zurückzuerstatten. Über die Höhe der Rückforderung erhalte der Versicherte eine separate Verfügung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Beschwerde gegen diese Verfügung entzog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle die aufschiebende Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher, am 23. Juni 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ersatzlos aufzuheben; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Ernennung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 28. August 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 4), was dem Beschwerdeführer am 29. August 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 8. Februar 2018 teilte Rechtsanwalt Leimbacher im Verfahren Nr. IV.2017.00449 mit, dass der Beschwerdeführer am 17. Oktober 2017 seine Ehefrau getötet habe und sich zurzeit in Untersuchungshaft befinde. Gemäss Auskunft der die Strafuntersuchung leitenden Staatsanwältin sei eine neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-psychiatrische Begutachtung in Auftrag gegeben worden. Er beantrage, dass dieses (noch zu erstellende) Gutachten von der zuständigen Staatsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft IV beizuziehen sei. Sodann sei das Verfahren Nr. IV.2017.00449 bis zum Eingang des Gutachtens zu sistieren und es sei den Parteien nach dessen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen (Urk. 9 im Verfahren Nr. IV.2017.00449). Mit Stellungnahme vom 6. März 2018 ersuchte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin um Abweisung der Anträge des Beschwerdeführers auf Beizug des Gutachtens aus dem Strafuntersuchungsverfahren und auf Sistierung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens Nr. IV.2017.00449 (Urk. 11 im Verfahren Nr. IV.2017.00449). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 28. Mai 2018 (Urk. 10) reichte Rechtsanwalt Leimbacher die Expertise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Klinik für Forensische Psychiatrie der E.___ (E.___, ohne Datum, Urk. 11) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV gilt die Hilflosigkeit als schwer, wenn die versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in allen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachung bedarf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als regelmässig im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVV gilt die lebensprakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte) Dritthilfe bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tut der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87-88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen dahin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV erfolgt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Herabsetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Aufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Verfügung folgenden Monats an (lit. a) respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend vom Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn die unrichtige Ausrichtung einer Leistung darauf zurückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder der ihm gemäss Artikel 77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (lit. b; in der bis zum 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 gültig gewesenen Fassung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass aus medizinischer Sicht keine Hilflosigkeit im engeren Sinne mehr gegeben sei. Der Beschwerdeführer sei in der Lage, alltägliche Verrichtungen alleine zu bewältigen. Eventuell bestehe bei feinmotorischen Tätigkeiten eine leichte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung rechts. Eine Unterstützung bei der Pflege sozialer Kontakte sei nicht notwendig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der eingegangenen Meldungen über Aktivitäten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb der Wohnung und den in den Polizeirapporten dokumentierten Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens seit September 2011 von einer wesentlichen Verbesserung der funktionellen Auswirkungen des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgegangen werden. Dies hätte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin melden müssen. Indem er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se Meldung unterlassen habe, habe er die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meldepflicht verletzt. Die Leistungen seien daher rückwirkend ab dem 1. September 2011 aufzuheben (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass der Observationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 10. März 2014 ohne gesetzliche Grundlage erstellt worden sei. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en darin auch unbeteiligte Dritte, zum Beispiel seine Familienangehörigen, erfasst und Aufnahmen im privaten Raum (Baumarkt Coop Bau + Hobby, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaufszentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Neumarkt Oerlikon“)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemacht worden. Die Rechtswidrigkeit des Observationsberichts sei offenkundig, weshalb er aus den Akten zu entfernen sei. Dasselbe gelte auch für das Gutachten des C.___ vom 30. Dezember 2014, da dieses massgeblich durch den Observationsbericht beeinflusst worden sei. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge gelinge der Beschwerdegegnerin der Nachweis einer Veränderung der Verhältnisse beim Beschwerdeführer nicht. Die Voraussetzungen für eine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der Hilflosenentschädigung seien nicht gegeben. Nur der Vollständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit halber sei darauf hinzuweisen, dass die Gutachter des C.___ davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen seien, dass er nicht in die Kampfhandlungen im Kosovo-Krieg invol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert gewesen sei. Tatsächlich sei er aber – wie wohl die meisten Offiziere der serbischen Armee – involviert und dabei an den bekannten Massakern beteiligt gewesen. Diese Erlebnisse würden ihn auch heute noch massiv belasten. Es sei von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) auszugehen. Hätten die Gutachter des C.___ von den höchst traumatisierenden Erfahrungen Kenntnis gehabt, hätte ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers und dessen Einfluss auf die somatischen Beschwerden zwangsläufig anders ausfallen müssen. Schliesslich sei das Gutachten des C.___ bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 15. März 2017 bereits über zwei Jahre alt und damit nicht mehr aktuell gewesen. Sein psychischer Zustand habe sich seither nochmals verschlechtert (Urk. 1 S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Eingabe vom 28. Mai 2018 ergänzte der Beschwerdeführer, dass im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der E.___ zuhanden der Staatsanwaltschaft IV nebst diversen neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnosen unter anderem eine organische Persönlichkeitsstörung bzw. –veränderung sowie eine Anpassungsstörung diagnostiziert worden seien. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers werde durch die hirnorganische Schädigung behindert. Weiter werde im Gutachten der E.___ ausgeführt, dass im von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen C.___-Gutachten bei der Aussage, dass er eine leichte adaptierte Tätigkeit in einem 70%-Pensum ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren könne, kein Bezug auf die neurologischen Störungen genommen worden sei. Diese hätten mit zumindest den Läsionen in der linken frontalen, lateralen kortikalen Konvexität ein anatomisches Korrelat. Dass eine Schwächung der Exekutivfunktionen vorliege, ergebe sich gemäss Gutachten der E.___ auch dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, dass lediglich ein IQ von 92 festgestellt worden sei. Das Gutachten des C.___ werde dem Zusammenspiel verschiedener, sich gegenseitig ungünstig beeinflussender Faktoren nicht gerecht (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 5. Mai 2010 (Urk. 5/54)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich unveränderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Grades lagen im Wesentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgenden Angaben zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der zuständige Arzt der Neurologischen Klinik des A.___ stellte im Bericht vom 5. Januar 2010 folgende Diagnosen (Urk. 5/47/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatische Epilepsie mit einfach fokal motorischen und sekundär generalisierten Anfällen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August 2005 bei Status nach Entfernung eines meningotheliomatösen Meningeoms (WHO I) links frontal, August 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach postoperativer Einblutung September 2005, Status nach lokalem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abszess</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch residuell brachiofazial betontes Hemisyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologische Defizite</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Mal pro Monat Anfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der zuständige Arzt der Neurologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Gesundheitszustand mit medizinischen Massnahmen (medikamentöse/ antiepi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leptische Therapie) verbessert werden könne. Nach lediglich einem Termin bei ihm könne er die Fragen zur Hilflosigkeit nicht beantworten (Urk. 5/47/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Erwachsene vom 10. Mai 2010 hielt die zuständige Abklärungsperson fest, dass sie den Beschwerdeführer am 25. März 2010 bei sich zu Hause besucht habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung habe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eldung der Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden, da der Beschwerdeführer gesehen worden sei, wie er ohne Begleitung die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt habe. Die Situation sei mit der Ehefrau besprochen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch am Tisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber alle zehn Minuten einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlafen und ein Mal beinahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Stuhl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zustand sei gemäss E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hefrau (seit der ersten Abklärung vom 28. Oktober 2008) unverändert geblieben. Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sehr müde, könne seinen Tag nicht selber strukturieren oder überhaupt etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s planen. In diesem Jahr habe er den ersten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arken Epilepsieanfall am 1. Januar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 erlitten. Damals sei er bewusstlos geworden, zucke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd auf den Boden gefallen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe den Kopf stark gegen den Boden geschlagen. Er habe zudem aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hört zu atmen. Danach habe es einen starken Anfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Februar und dann noch am 9. März 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 gegeben. Die Ehefrau habe erläutert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Stärke der Anfälle zugenommen und die Häufigke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it abgenommen habe. Zudem würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die starke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Medikamente zu einer grösseren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Müdigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führen; der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicke einfach mehrmals ein. Besonders auffallend seien auch die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Stimmung und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie zunehmende Gleichgültigkeit (Urk. 5/52/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson erklärte, dass der Beschwerdeführer in den Bereichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Ankleiden, Auskleiden“, „Aufstehen, Absitzen, Abliegen“, „Essen“, „Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege“, „Notdurftverrichtung“ und „Fortbewegung/Pflege der Kontakte“ wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin als hilflos zu betrachten sei. Zum Bereich „Fortbewegung/Pflege der Kontakte“ erläuterte sie, dass die Ehefrau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf die Frage, ob sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alleine in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bewege, klar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„nie“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geantwortet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen der epileptischen Anfälle stets eine Person um sich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begleitung sei zudem notwendig, weil er sich nicht mehr orientieren könne. Er könne wede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r lesen noch schreiben noch zum Beispiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">irgendwelche Zahlen entziffern. Sodann kam die Abklärungsperson zum Schluss, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer weiterhin auch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„dauernde Pflege“ (die Ehefrau müsse ihm die Medikamente eingeben) und „dauernde persönliche Überwachung“ (es würden nach wie vor starke epileptische Anfälle vorkommen, in diesem Jahr bereits drei Mal) angewiesen sei. Grundsätzlich ebenso ausgewiesen sei der Bedarf an lebenspraktischer Begleitung. Das Ergebnis betreffend Hilflosigkeit bleibe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der medizinischen Situation und der Aussagen unverändert. Es gebe grundsätzlich keine Grundlage für eine Revision. Der Abklärungsdienst sei der Meinung, dass hier ein Missverständnis und kein Missbrauch von Leistungen gegeben sei. Es könnte sein, dass der Beschwerdeführer tatsächlich alleine die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt habe. Dies bedeute aber nicht, dass er bei dieser Lebensverrichtung selbständig sei. Den medizinischen Akten (Bestätigung der Neurologischen Klinik und Poliklinik des A.___ vom 4. September 2008) sei zudem zu entnehmen, dass er bei den verschiedenen Lebensverrichtungen blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend und erheblich eingeschränkt sei. Die Epilepsie und die damit verbundenen neurologischen Defizite (sporadisch auftretende Hirnfunktionsstörungen) seien einwandfrei bestätigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies bedeute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer ständig gefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sich schwer zu verletzen. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deswegen in der Nähe der Ehefrau bleiben, die i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hm bei Bedarf sofort helfen könne. Überdies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die rechte Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seite praktisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbrauchbar (besonders Arm/Hand; Urk. 5/52/2-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des vorliegenden Revisionsverfahrens äusserten sich die beteiligten Ärzte wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des A.___ erklärten im Bericht vom 3. April 2012, dass der Beschwerdeführer in Begleitung seiner Ehefrau und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Kinder zum geplanten Kontrolltermin am 17. Januar 2012 in ihrem Ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latorium erschienen sei und berichtet habe, dass sich die Anfallsfrequenz seit der letzten Kontrolle im Ambulatorium im Sommer 2011 erhöht habe. Die anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konvulsive Therapie sei deshalb – nach einer Verlaufskontrolle bei den Kollegen der Epileptologie – aufdosiert worden. Ansonsten gebe der Beschwerdeführer keine neuen Beschwerden an. Die bei ihm behandelte Erkrankung (meningothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liomatöses Konvexitätsmeningeom WHO Grad I) sei 2005 embolisiert und anschliessend operiert worden. In der aktuellen Untersuchung sehe man eine thorale Verdickung, die eventuell einem minimalen Restmeningeom entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen könnte. Allerdings zeige dieser Befund im Vergleich zu den Voraufnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men keine Progredienz. Insgesamt handle es sich bei dieser Erkrankung um einen sehr langsam wachsenden und gutartigen Prozess. Es würden in der Zukunft weitere Kontrollen stattfinden. Aufgrund des kurzen ambulanten Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takts lasse sich zur Frage der Arbeitsfähigkeit keine konklusive Antwort geben. Zu empfehlen sei die Durchführung eines arbeitsmedizinischen Gutachtens (Urk. 5/66/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ gab im Bericht vom 19. April 2012 an, dass beim Beschwerdeführer ein Meningeomleiden bestehe. Der Beschwerdeführer sei seit 2005 bei ihm in hausärztlicher Betreuung, werde jedoch hauptsächlich im A.___ behandelt. Seit dem 15. August 2005 bestehe bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Fragen bezüglich der möglichen Arbeitsfähigkeit aufgrund der Behinderung könnten nur die Spezialisten im A.___ beantworten (Urk. 5/67/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ stellten im Gutachten vom 30. Dezember 2014 folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/111/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ymptomatische Epilepsie mit fokalen Jackson Anfällen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd zum Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sekundärer Generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung im Rahmen Diagnose 2 und 3 (ICD-10 G40) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eningotheliomat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öses Konvexmeningeom (WHO Grad I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ca. 6 cm im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchmesser, frontal links (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D33) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präoperativer Embolisation des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meningeoms am 23. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> osteoplastischer Kraniotomie link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s fronto-parietal und radikaler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tumorexstirpation am 24. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einbl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utung in die Resektionshöhle September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ostoperativer zerebraler Abszess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gyrus frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is medius links am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> links fronto-parietaler osteoklastischer Re-Kraniotomie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entfernung des chronisch entzündlichen Gewebes im Resektionshöhlenbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(entzündetes Tabotam-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Material) sowie seröse, infizierte Flüssigkeit am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Oktober 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> intravenöser Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ibiotikatherapie für insgesamt sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> links fronto-parietaler Re-Kraniotomie. Anbringen einer Palacos-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Plastik. Einlage ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Redondrainage am 8. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drevision und Entfernung der Palacos-Plastik am 8. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Palacos-P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastik über Kraniotom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Lücke frontal links am 23. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pisodische Kopfschmerzen am ehest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vom Spannungstyp (ICD-10 G44)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose mit unklarem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte des C.___ eine nicht quantifizierbare neuropsychologische Störung aufgrund einer wahrscheinlichen Aggravation. Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 5/111/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namnestisch wiederkehrende depressive Episoden; gegenwärtig remittiert unter Remeron-Einnahme (ICD-10 F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Eigenanamnese bösartige Neubildungen (ICD-10 Z85)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belastung nicht andernorts klassifizierbar (Krankheitsverarbeitung; ICD-10 Z73.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ erklärten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass von neurologischer Seite sowohl aktenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch als auch vom Beschwerdeführer selbst angegeben eine Verbesserung hinsichtlich der Epilepsie bestehe. Aktuell würden deutlich weniger epileptische Anfälle auftreten als nach der Operation. Im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Neurologischen Klinik des A.___ vom 28. August 2009 werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Anfallsfrequenz von etwa einem Anfall pro Monat angegeben. In der letzten Kontrolluntersuchung in der Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ vom 9. April 2014 werde hinsichtlich der Anfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frequenz auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, dass über ein Jahr hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg zwei epileptische Anfälle aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etreten seien. In einer leichten wechselbelastenden Verweistätigkeit mit den im neurologischen Gutachten beschriebenen Limiten sei der Beschwerdeführer zu 70 % arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig. Aus medizinischer Sicht sei nicht von einer Hilflosigkeit auszugehen. Die Muskulatur und die Handbeschwielung seien seitengleich, unauffällig und wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den auf einen regelmässigen und beidseitigen Gebrauch beider Arme und Hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de schliessen lassen. Tägliche Verrichtungen wie An- und Auskleiden, Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perhygiene könnten vom Beschwerdeführer alleine bewältigt werden. So sei es ihm auch möglich gewesen, sich im Rahmen der Begutachtung allein aus- und anzukleiden. Denkbar sei jedoch aufgrund der Schwäche im rechten Arm, dass bei schwierigen speziellen feinmotorischen Tätigkeiten eine leichte Unterstüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung notwendig sei. Aus psychosomatisch-psychiatrischer Sicht bestehe keine Hilflosigkeit (Urk. 5/111/34-36 und Urk. 5/111/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin legte in der Stellungnahme vom 13. Dezember 2016 dar, dass aufgru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd der in den Meldungen der Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Polizeirapporten dokumentierten Aktivitäten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens seit September 2011 eine wesentliche Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (Urk. 5/124/8-10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. F.___, Direktor der Klinik für Forensische Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie der E.___, hielt im Gutachten (ohne Datum) zuhanden der Staatsanwaltschaft IV folgende psychiatrischen Diagnosen fest (Urk. 11 S. 91):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine organisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Persönlichkeitsstörung bzw. -v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eränderung (ICD-10: F07.0) bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand nach Meningeom-Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und postoperativen Komplikationen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.22) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannte er folgende neurologischen Diagnosen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 S. 91 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epilepsie bei Status nach Operation (radikale Exstirpation) eines meningothelio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Konvexitätsmeningeomes (WHO Grad l) am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilateral konvulsive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anfälle, erster symptomatisch in der Nacht auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. August 2005, zweiter am 1. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 nach Dosisred</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uktion von Trileptal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Oxcarbaze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pin) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">facio-brachial betonte fokal-motorische Anfälle rechts ohne Bewusstseinsein-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung, zum Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Mitbeteiligung des rechten Beines, Erstmanifestation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006, mit postiktaler Todtscher sensomotorischer Parese über 2-3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lutung in die Resektionshöhle September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postoperativer zerebraler Abszess im G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">yrus frontalis medius links am 5. Oktober 2005, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fernung des chronisch entzündlichen Gewebes im Resektion Höhlenbereich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Oktober 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach links-fronto-parietaler Re-Kraniotomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Anbringen einer Palacos-Plast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einlage einer Redondrainage am 8. Juni 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Wundrevision und Entfernu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Palacos Plastik am 8. Juli 2006 bei infiziertem Wundrand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Einlegen einer er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuten Palacos Plastik am 23. Februar 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brachial betonte sensomotorische Hemisymptomatik rechts, zunehmend im Verlauf des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahres 2006, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">either wahrscheinlich stationär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mMRI des Neurokraniums: ausgedehnter Parenchymdefekt links fro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntal, vor allem im Gyrus frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is medius bis nach prä- und postzentral reichend. Angrenzend T2w hyperintense gliotische Veränderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis an den linken Seitenventrikel reichend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Exekutive frontale Funktionsstörungen mit psychomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischer Verlangsamung, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung des Antriebes, Rigiditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Verhalten und Perseveration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung mit ausgeprägter Anfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sangst</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die neuroradiologisch objektivierbare Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung aus Sicht des beigezogenen Neurologen die Anfallssymptomatik und die ebenfalls erst ab 2006 aufgeführte psychomotorische Verlangsamung mit exekutiven Frontalhirnstörungen wie auch die Paresen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers erklären würden. Im hier zur Verhandlung stehenden Kontext sei jedoch wichtig, dass der orbitofrontale Kortex, der für eine Impulsivität/Aggressivität bzw. generelle Enthemmung des Verhaltens verantwortlich wäre, nicht geschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt sei. Bei der 2014 in D.___ vorgenommenen Diagnose einer bewusstseinsna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Aggravation und der Aussage, dass der Beschwerdeführer eine leichte, adaptierte Tätigkeit in einem 70%-Pensum ausführen könne, sei kein Bezug zu den neuropsychologischen Störungen genommen worden. Zumindest die Läsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen in der linken frontalen, lateralen kortikalen Konvexität seien ein anatomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Korrelat für die Änderung des Verhaltens im Sinne einer Verlangsamung, Antriebsminderung, Rigidität und Perseveration, wie dies auch von den Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Persönlichkeitsveränderung“ im Verlauf nach der Operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on angegeben werde. Dass eine solche Schwächung der Exekutivfunktionen vorliege, hätten auch die hiesigen neuropsychologischen Untersuchungen belegt. Zusammenfassend würden die Abklärungen von Dipl.-Psych. G.___ zum Schluss kommen, dass ein durchschnittliches Intelligenzniveau von IQ 92 bezüglich der fluiden Intelligenz vorliege. Schon dieses Ergebnis kontrastiere zu dem aus der Bildungsanamnese abgeschätzten prämorbiden Erwartungsniveau des Beschwerdeführers hinsichtlich der exekutiven Funktionen. Aus Sicht des Unterzeichners könne man zwar eine übertriebene Betonung von Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den/Defiziten feststellen. Allerdings sei dies Ausdruck einer zugrunde liegenden psychischen und auch psychoorganischen Problematik und daher für den Beschwerdeführer nicht vollumfänglich beeinflussbar. Das D.___ Gutachten werde dem Zusammenspiel verschiedener, sich gegenseitig ungünstig beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sender Faktoren nicht gerecht (Urk. 16 S. 94 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 23. Mai 2017 (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Gutachten des C.___ vom 30. Dezember 2014 (Urk. 5/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf den erforderlichen allseitigen fachärztlichen Untersuchungen (internistisch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologisch, neuropsychologisch und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch) und wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben. Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt. Das Gutachten erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftige ärztliche Ents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese Expertise grundsätzlich verwertbar ist. Dies, weil ihr unter anderem auch die Ergebnisse der von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin veranlassten Observation zu Grunde liegen (vgl. E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenrechte vom 18. Oktober 2016 (betreffend ein unfallversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Verfahren) hat das Bundesgericht in BGE 143 I 377</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erkannt, es fehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer genügenden gesetzlichen Grundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, welche die verdeckte Überwachung umfassend klar und detailliert regle. Daraus folgt, dass die Observ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ationen des Beschwerdeführers zwischen Juli 2013 und Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/75) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an und für sich rechtswidrig, das heisst in Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Art. 8 der Konvention zum Schutze der Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nschenrechte und Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freiheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. Art. 13 der Bundesverfassung der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Eidgenossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft erfolgten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Verwertbarkeit eines derart rechtswidrig erlangten Beweises soll – in Anlehnung ans eidgenössische Straf- und Zivilverfahrensrecht sowie die meis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kantonalen Verfahrensordnungen – hauptsächlich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abwägung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen privaten und öffentlichen I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nteressen massgebend sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 I 377 E. 5.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im hier zu beurteilenden Fall ist zu berücksichtigen, dass die (unbeeinflussten) Handlungen des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – entgegen dessen Darlegungen (vgl. E. 2.2) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgenommen wurden. Zudem war die Observation, eingeleitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund ausgewiesener Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">el über die Leistungs(un)fähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/39 und Urk. 5/78-80), auf sieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage innerhalb des Zeitraums vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 bis zum 29. Januar 2014 begrenzt, wobei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie einzelnen Überwachungsphasen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen 6:45 und 10:15 Stunden dauerten (Urk. 5/75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war somit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt und erlitt in dieser Hinsicht einen relativ bescheidenen Eingriff in seine grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchs entgegen, ergibt sich, dass die vorliegenden Observationsberichte (inklusive Fotodokumentation und Videoaufnahmen) in die Beweiswürdigung m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iteinbezogen werden können (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 143 I 377 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verwertbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht somit nichts entgegen. Unter diesen Umständen ist es auch nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beanstanden, dass die Gutachter des C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Observationsergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse – nebst zahlreichen weiteren Aspekten – in ihre Beurteilung miteinfliessen liessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ legten in ihrer Expertise im Wesentlichen dar, dass anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ihrer Untersuchungen für den Beschwerdeführer die Epilepsie im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund gestanden habe. Aktuell würden deutlich weniger epileptische Anfälle als nach der Operation (von August 2005) auftreten. Die Epilepsie sei aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht unter der Dreifachtherapie mit Keppra, Lamictal und Urbanyl gut eingestellt. Im Weiteren müsse aus neurologischer Sicht davon ausgegangen werden, dass der rechte Arm des Beschwerdeführers im Alltag nutzbringend eingesetzt werde, was man daran erkenne, dass während der Untersuchung weder Muskelatrophien, trophische Veränderungen noch eine Änderung der Beschwielung der Hände nachweisbar gewesen seien. Die residuelle neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Symptomatik sei bei ihnen passend zum neurologischen Bericht des A.___ vom 9. April 2014 mit einem brachiofacial-betonten spastischen Hemisyndrom rechts gewesen. Bei der neuropsychologischen Untersuchung habe sich keine Störung quantifizieren lassen, bei wahrscheinlicher Aggravation. Es hätten sich Testdefizite gezeigt, die weit entfernt des Plausiblen seien. Eine früher beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene wiederkehrende depressive Episode sei gegenwärtig remittiert gewesen, was möglicherweise auf die Remeron-Medikation zurückzuführen sei. Vor die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Hintergrund kamen die Ärzte des C.___ zum Schluss, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und nicht mehr von einer Hilflosigkeit auszugehen sei (Urk. 5/111/32-36 und Urk. 5/111/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung der Ärzte des C.___ ist angesichts der genannten Befunde sowie der dazugehörigen Erläuterungen einleuchtend und plausibel. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was der Beschwerdeführer dagegen vorbrachte (vgl. E. 2.2), vermag nicht zu überzeugen. Die psychiatrische Gutachterin des C.___ hatte vom Verdacht auf das Vorliegen einer PTBS, der aktenanamnestisch mehrfach von nicht psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Fachpersonen erwähnt worden war, Kenntnis (Urk. 5/111/82). Sie hat den Beschwerdeführer zu seiner Zeit als Offizier während des Jugoslawienkrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges denn auch befragt, woraufhin dieser antwortete, dass er zum Glück nie an Kampfhandlungen habe teilnehmen müssen. Er habe als Offizier in einer vom Krieg nicht betroffenen Stadt gearbeitet. Auf die Frage, ob er im Krieg nicht von Granatsplittern verletzt worden sei, da dies in einem Arztbericht stehe, gab der Beschwerdeführer an, dass er sich nicht an ein solches Ereignis erinnere (Urk. 5/111/79). Dies steht tatsächlich im Widerspruch zu den Angaben im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug aus der Krankengeschichte von Dr. med. E.___ von 2002 (Urk. 5/136/18), wonach der Beschwerdeführer als Berufsoffizier an den Massa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kern beteiligt gewesen sei, und zu den Angaben der Nachbarin lic. phil. F.___, Paar- und Familientherapeutin, im Schreiben vom 22. März 2015 (Urk. 5/136/19), wonach er die traumatischen Kriegserlebnisse in Jugoslawien nicht verkraftet habe. Entscheidend ist jedoch nicht, ob der Beschwerdeführer nun unmittelbar in den Jugoslawienkrieg involviert gewesen war oder nicht, sondern dass die psychiatrische Exploration beim C.___ keine Hinweise für das Vorliegen einer PTBS ergab (die psychiatrische Gutachterin wies in diesem Zusammenhang noch darauf hin, es sei nicht auszuschliessen, dass ihm trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Ereignisse fallweise nicht erinnerlich seien; Urk. 5/111/82). Überdies wurde der Beschwerdeführer bislang noch nie von einem Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter/Psychologen behandelt (Urk. 5/111/76) bzw. wurde dies bislang offenbar nicht als erforderlich erachtet. Auch dies spricht gegen das Vorliegen eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsschadens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der E.___-Expertise von Prof. F.___ ist zunächst darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass dieses Gutachten von der Staatsanwaltschaft IV veranlasst wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de, um die Fragen der Schuldfähigkeit, der Kriminalprognose und der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmenindikation prüfen zu können (Urk. 11 S. 92). Zur aus invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlicher Sicht vorliegend relevanten Frage, ob von einer Hilflosigkeit im Sinne des Gesetzes auszugehen ist, finden sich in diesem Gutachten denn auch keine Angaben. Was den Vorwurf anbelangt, das C.___ habe im Rahmen seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die neuropsychologischen Störungen nicht berücksichtigt, ist zu bemerken, dass die Ärzte des C.___ – unter Verweis auf die auffälligen Ergebnisse von drei unterschiedlichen Beschwerdevalidie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungstests (DMT, TBFN, TOMM; Urk. 5/111/65) und die festgestellte wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinliche Aggravation – nachvollziehbar begründet haben, weshalb aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist (Urk. 5/111/33). Dies auch vor dem Hintergrund, dass der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chopathologische Befund im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung beim C.___ weitestgehend unauffällig war und damals insbesondere eine bei orientie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render Prüfung unauffällige Gedächtnisleistung/Konzentration, ein geordnetes formales Denken sowie ein unauffälliger Antrieb und eine unauffällige Psychomotorik festgestellt worden waren (Urk. 5/111/81). Zudem ist in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass der einzige in der E.___ durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Beschwerdevalidierungstest (Rey-Test) einen Wert von 7 ergab, was ebenfalls zumindest den Verdacht auf ein suboptimales Leistungsverhalten im Sinne von Aggravationstendenzen begründet (Urk. 11 S. 122). Aus der im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. F.___ diagnostizierten organischen Persönlichkeitsverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung und der Anpassungsstörung (Urk. 11 S. 91) lässt sich sodann nicht auf eine Hilflosigkeit schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers nach Erstattung des Gutachtens des C.___ vom 30. Dezember 2014 (Urk. 5/111) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 23. Mai 2017 (Urk. 2) ist nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zu prüfen, wann die Verbesserung des Gesundheitszustands eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Währenddessen die Gutachter des C.___ der Auffassung waren, dass sich die Verbesserung des Gesundheitsschadens bzw. der funktionellen Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit retrospektiv nicht präzise zuordnen lasse (Urk. 5/111/36), kam der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass bereits seit September 2011 eine wesentliche Verbesserung der funktionellen Auswirkungen des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens ausgewiesen sei (Urk. 5/124/10). Der Rechtsdienst verwies in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zusammenhang insbesondere auf die Meldung der Gemeindeverwaltung Z.___ vom 27. September 2011, wonach der Beschwerdeführer im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum vom 4. Februar bis zum 7. September 2011 etliche Male auf der Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deverwaltung erschienen und die Angelegenheiten alleine und völlig selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig erledigt habe (Urk. 5/78), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf die in den Polizeirapporten dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Aktivitäten (Tätlichkeiten/häusliche Gewalt zum Nachteil der Ehefrau; Urk. 5/87-88). Zwar bestehen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht mehr schwer hilfsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftig war, ärztliche Angaben zum Ausmass fehlen jedoch. Dass gar kein Anspruch auf Hilflosenentschädigung mehr bestanden hätte, stünde im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu den Angaben in den danach von der Beschwerdegegnerin eingehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arztberichten, zumal im Bericht der Klinik für Neurochirurgie des A.___ vom 3. April 2012 noch von einer seit Sommer 2011 erhöhten Frequenz der epilepti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Anfälle die Rede war (Urk. 5/66/2) und im Bericht von Dr. B.___ vom 19. April 2012 keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands enthalten waren (Urk. 5/67/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann eine ab September 2011 eingetretene dauerhafte und erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers nicht als ausgewiesen gelten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erhebliche Verbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dem Sinne, dass jedenfalls keinerlei Hilfsbedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in den massgebenden Lebensverrichtungen mehr gegeben war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Observation im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2013 anzunehmen. Wie die Observationsbilder zeigen, konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der damals mit der Familie in die Sommerferien fuhr, ausser Haus mühelos bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und insbesondere wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de mit der rechten Hand tragen sowie etwa auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Koffer mit dem rechten Arm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinter sich herziehen. Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlossen daraus, dass die Kraftentfaltung im rechten Arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damals (wieder) besser gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wiesen die Gutachter des C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch darauf hin, dass die Bilder zeigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> komplexe Bewegungen mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t dem rechten Arm ausführen könne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschlaufen in einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rucksackträger,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeigen nach vorne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he mit gestrecktem rechtem Arm und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vornübergebeugtes spontanes Greifen einer Eink</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufstasche mit dem rechten Arm; Urk. 5/111/37 und Urk. 5/124/9). Damit ist davon auszugehen, dass ab spätestens anfangs August 2013 keine Hilflosigkeit im Sinne des Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes (vgl. E. 1.1-3) mehr bestand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Mitteilung vom 5. Mai 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sert hat und davon ausgegangen werden kann, dass seit August 2013 keine Hilflosigkeit mehr besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzliche medizinische Abklärungen sind nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilflosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers aufzuheben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 77 IVV hat der Berechtigte jede für den Leistungsanspruch wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Meldepflichtverletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt (BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_127/2013 vom 22. April 2013 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obschon der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r sowohl in der Verfügung vom 12. Januar 2009 (Urk. 5/37-38) als auch in der Mitteilung vom 5. Mai 2010 (Urk. 5/54)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich auf seine Pflicht, jede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Änderung in den persönlichen Verhältnissen, welche den Leistungsanspruch beeinflussen kann, unverzüglich mitzuteilen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingewiesen worden war, hat er es unterlassen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen, dass er sich im Juli 2013 mühelos ausser Haus bewegen und insbesonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re auch seinen rechten Arm wieder einsetzen konnte. Dem Beschwerdeführer musste dabei bewusst sein, dass dies eine Verbesserung seines Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands darstellte. Dementsprechend hat er eine Meldepflichtverletzung began</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wobei zumindest eine leichte Fahrlässigkeit zu bejahen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdegegnerin – hätte der Beschwerdeführer die Meldepflicht befolgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– rascher eine Überprüfung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs auf eine Hilflosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen hätte, ergibt sich daraus, dass sie nach Eingang des Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vationsmaterials umgehend eine Stellungnahme des R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen Ärztlichen Dienstes (R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inholte (Anfrage an den RAD vom 27. März 2014, Urk. 5/84/3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. April 2014, Urk. 5/84/4-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer zu einem Gespräch einlud (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besprechungsprotokoll vom 9. Mai 2014, Urk. 5/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung per Ende Mai 2014 sistierte (Urk. 5/91</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab (Urk. 5/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach insoweit abzuändern, als festzustellen ist, dass die Hilflosenentschädigung rückwirkend per 1. August 2013 (und nicht per 1. September 2011) aufzuheben ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist ausgewiesen (Urk. 3/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verfahren Nr. IV.2017.00449</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Da auch die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewilligung seines Gesuchs vom 23. Juni 2017 (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Verfahren zu bestellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es ist ihm die unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie zu zwei Dritteln (Fr. 400.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zu einem Drittel (Fr. 200.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf den Beschwerdeführer entfallende Kostenanteil zufolge Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machte mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Mai 2018 einen Aufwand von 1 Stunde und Barauslagen von Fr. 7.50 geltend (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was angemessen erscheint. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Entschädigung von Fr. 245.70 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dritteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 163.80) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Gerichtsk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">asse und zu einem Drittel (Fr. 81.90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht beschliesst: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewilligung des Gesuchs vom 23. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird dem Beschwerdeführer Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt Jürg Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Bülach,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Verfahren bestellt und es wird ihm die unentgel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Prozessführung bewilligt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">23. Mai 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insoweit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgeändert, als festgestellt wird, dass die Hilflosenentschädigung rückwirkend per 1. August 2013 aufgehoben wird.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Gerichtskosten von Fr. 600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer zu zwei Dritteln (Fr. 400.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und der Beschwerdegegner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in zu einem Drittel (Fr. 200.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) auferlegt. Zufol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird der auf den Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer entfallende Kostenanteil einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Nachzahlungspflicht gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jürg Leimbacher, Bülach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 81.90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jürg Leimbacher,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">163.80 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>