<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00184</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205476&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00184</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.11.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 18.08.2006 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Quartierplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Festsetzung Quartierplan: Rückzug eines Antrags im Quartierplanverfahren:<br/><br/>Der Festsetzungsbeschluss sieht eine Dienstbarkeit zulasten des Grundstücks des Beschwerdeführers vor, wonach gewerbliche Tätigkeit auf dem belasteten Grundstück nur in geschlossenen Räumen zulässig sein sollen (E.3.1). Der Beschwerdeführer stellte innert der Auflagefrist des zweiten Quartierplanentwurfs das Begehren, es sei kein Nutzungsrevers zu begründen. Anlässlich der zweiten Quartierplanversammlung zog der Vertreter des Beschwerdeführers den Antrag zurück (E.3.2). Der Auffassung der Vorinstanz, wonach zurückgezogene Begehren die gleichen Rechtsfolgen nach sich ziehen wie nicht gestellte, nämlich den Verlust des Rekursrechts durch Verwirkung, ist beizupflichten (E.4.1). Der Vertreter unterlag beim Rückzug des Antrags keinem Grundlagenirrtum (E.4.2). Es war dem Beschwerdegegner möglich und zumutbar, innert Frist die Nichtgenehmigung des vom Vertreter ausgeübten Rückzugs des Antrags zu erklären (E.4.3). Die Vorinstanz hat den Rückzug des Antrags zu Recht als verbindlich und rechtswirksam erachtet, weshalb der Beschwerdeführer sein Rekursrecht verwirkt hat (E.4.4). Der Beschwerdeführer macht geltend, der Dienstbarkeitsvertrag sei nichtig, was von Amtes wegen zu berücksichtigen wäre. Die Formvorschriften des Dienstbarkeitsvertrags im Sinne von Art. 732 ZGB sind nicht verletzt, da es sich vorliegend um eine zwangsweise Begründung einer Dienstbarkeit auf öffentlichrechtlicher Grundlage handelt (E.5.1). Der Inhalt der Dienstbarkeit erweist sich auch nicht als unzulässig (E.5.2). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FORMVORSCHRIFTEN">FORMVORSCHRIFTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDDIENSTBARKEIT">GRUNDDIENSTBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDLAGENIRRTUM">GRUNDLAGENIRRTUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLANFESTSETZUNG">QUARTIERPLANFESTSETZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSRECHT">REKURSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKZUG OHNE VOLLMACHT">RÃCKZUG OHNE VOLLMACHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRETUNG">VERTRETUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 38 OR</span><br/><span class="gerade">§ 155 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 732 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 58 S. 152</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat Glattfelden setzte mit Beschluss vom 12. Juli 2004 den amtlichen Quartierplan <span>"</span>L<span>"</span> fest.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Festsetzung rekurrierte der Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Baudirektion, an die Baurekurskommission IV, welche den Rekurs am 24. MÃ¤rz 2005 teilweise guthiess, soweit sie darauf eintrat, und den Gemeinderat Glattfelden aufforderte, den angefochtenen Beschluss im Sinne der ErwÃ¤gungen zu Ã¼berarbeiten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Rekursentscheid erhob der Kanton ZÃ¼rich am 22. April 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Er beantragte, es sei keine Dienstbarkeit (Verpflichtung zur Erstellung einer Halle zur Einhausung der Kompostieranlage) zu Gunsten der benachbarten Parzellen der A zu errichten; ausserdem sei dem Kanton kein weiteres Land zuzuteilen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Gemeinderats Glattfelden. In formeller Hinsicht beantragte er die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission IV beantragte am 19. Mai 2005 die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 20. Mai 2005 stellte der Gemeinderat Glattfelden den Antrag, es sei die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall ergibt sich der massgebliche Sachverhalt aus den Akten. Die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins ist demzufolge nicht erforderlich, sodass der entsprechende Antrag abzuweisen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> Hinsichtlich des Sachverhalts kann im Wesentlichen auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Besonders hervorzuheben ist die im Festsetzungsbeschluss vorgesehene Dienstbarkeit zulasten des GrundstÃ¼cks mit der neuen Parzellen-Nr. 01 und zu Gunsten der neuen Parzelle Nr. 02, wonach gewerbliche TÃ¤tigkeiten auf dem belasteten GrundstÃ¼ck nur in geschlossenen RÃ¤umen zulÃ¤ssig sein sollen, welche dem Stand der Technik entsprechende LÃ¤rmschutz- und Filteranlagen aufweisen. Ausserdem sieht der Festsetzungsbeschluss hinsichtlich der Parzelle Nr. 01 eine Mehrzuteilung von 2'212 m<sup>2</sup> vor, damit eine fÃ¼r die Unterbringung der Kompostieranlage genÃ¼gend grosse Halle erstellt werden kann.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> Die durch einen PÃ¤chter auf dem GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers betriebene offene Kompostieranlage war seit lÃ¤ngerer Zeit Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. Unbestritten ist zwischen den Parteien, dass die von der Kompostieranlage ausgehenden Immissionen beschrÃ¤nkt werden sollen. Es bestand daher offenbar lÃ¤ngere Zeit auch Einigkeit darÃ¼ber, dass auf den Erlass von Sonderbauvorschriften zu Gunsten einer im Quartierplan zu begrÃ¼ndenden Dienstbarkeit verzichtet werden sollte. Ebenso war unbestritten, dass das GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers durch eine entsprechende Mehrzuteilung im Neubestand eine GrÃ¶sse aufweisen sollte, welche den Bau eines GebÃ¤udes von mindestens 20 m x 50 m ermÃ¶gliche. DemgemÃ¤ss beinhaltete der vor der zweiten Quartierplanversammlung aufliegende Technische Bericht denn auch den Wortlaut einer entsprechenden Dienstbarkeit. Nach eigener Darstellung in der Beschwerdeschrift Ã¤nderte der BeschwerdefÃ¼hrer seine Auffassung, nachdem der PÃ¤chter und Betreiber der Kompostieranlage offenbar erklÃ¤rt hatte, der Bau einer Halle sei nicht erforderlich, da sein Betrieb keine Geruchsimmissionen mehr verursache. Er sei daher nicht bereit, sich am Bau einer entsprechenden Halle zu beteiligen. Der BeschwerdefÃ¼hrer stellte daher innert der Auflagefrist des zweiten Quartierplanentwurfs das Begehren, es sei kein "Nutzungsrevers (Auflage zur Erstellung einer Halle fÃ¼r die Einhausung der Kompostieranlage)" zu begrÃ¼nden. AnlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung zog der Mitarbeiter der Abteilung Landerwerb der Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich den entsprechenden Antrag zurÃ¼ck. Es wurde dabei vereinbart, dass, falls dieser RÃ¼ckzug von der Baudirektion nicht genehmigt wÃ¼rde, der an der Quartierplanversammlung anwesende Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers dies der Quartierplankommission bis zum 10. Juni 2004 mitteilen wÃ¼rde. Da keine entsprechende Mitteilung erfolgte, wurde die strittige Dienstbarkeit im angefochtenen Beschluss festgelegt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b> Die Vorinstanz betrachtete den RÃ¼ckzug des Begehrens durch den Vertreter der Baudirektion als verbindlich und trat daher gestÃ¼tzt auf § 155 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) auf die gegen die Dienstbarkeit gerichteten EinwÃ¤nde des Rekurrenten nicht ein. Die festgesetzte Mehrzuteilung von 2'212 m<sup>2</sup> beurteilte die Baurekurskommission IV als nicht mehr vertretbar, da eine erheblich geringere Mehrzuteilung ausreiche, um eine fÃ¼r die Kompostieranlage notwendige Halle zu errichten. Sie hiess den Rekurs daher in diesem Punkte gut und forderte die QuartierplanbehÃ¶rde auf, den Festsetzungsbeschluss in diesem Sinne zu Ã¼berarbeiten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b> Der BeschwerdefÃ¼hrer macht im Wesentlichen geltend, Dienstbarkeiten beruhten in der Regel auf einem privatrechtlichen Vertrag, dem so genannten Dienstbarkeitsvertrag. Damit dieses VerpflichtungsgeschÃ¤ft gÃ¼ltig zustande komme, mÃ¼sse ein Konsens zwischen den Vertragsparteien bestehen. Ausserdem sei der Dienstbarkeitsvertrag formbedÃ¼rftig. Die Form­ungÃ¼ltigkeit eines Vertrags habe dessen Nichtigkeit zur Folge. Vorliegend habe der BeschwerdefÃ¼hrer den von der Gemeinde Glattfelden im Quartierplan L vorgesehenen Dienstbarkeitsvertrag nicht unterzeichnet. Eine Unterzeichnung in der Zukunft sei auszuschliessen. Ausserdem bestehe kein Konsens zwischen den Parteien Ã¼ber den Abschluss eines entsprechenden Dienstbarkeitsvertrags. Dieser sei daher nicht gÃ¼ltig zustande gekommen und damit als nichtig einzustufen. Das Fehlen eines privaten Dienstbarkeitsvertrags kÃ¶nne nur in den vom Gesetz vorgesehenen FÃ¤llen von Zwangsdienstbarkeiten durch obrigkeitliches Handeln ersetzt werden. Es bestehe jedoch vorliegend kein gesetzlicher Anspruch auf die Errichtung einer Dienstbarkeit, wie dies etwa beim Notwegrecht oder Notbrunnenrecht der Fall sei. Es handle sich daher um eine in unzulÃ¤ssiger Weise obrigkeitlich verfÃ¼gte Zwangsdienstbarkeit. Hinzu komme, dass die Dienstbarkeit einen unzulÃ¤ssigen Inhalt aufweise. Bei der Verpflichtung zur Erstellung einer geschlossenen Halle handle es sich nicht nur um eine nebensÃ¤chlich mit einer Duldungs- oder Unterlassungspflicht verbundenen Leistungspflicht im Sinne von Art. 730 Abs. 2 des Zivilgesetzbuchs (ZGB). Vielmehr stehe die Erstellung der Baute im Vordergrund, was nicht zulÃ¤ssig sei.</p> <p class="Urteilstext">Im Weiteren macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, die Baurekurskommission IV habe den RÃ¼ckzug des Antrages durch den Mitarbeiter der Abteilung Landerwerb der Baudirektion anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung zu Unrecht als verbindlich beurteilt. Unzutreffend sei nÃ¤mlich die Auffassung der Vorinstanz, dass sich der Irrtum hinsichtlich der ZugehÃ¶rigkeit des QuartierplangrundstÃ¼cks zum VerwaltungsvermÃ¶gen nicht auswirke. Vielmehr ergebe sich aus § 3 der Sondergebrauchsverordnung vom 24. Mai 1978 (SondergebrauchsV), welcher die private Inanspruchnahme des Ã¶ffentlichen Grundes ausdrÃ¼cklich einer Bewilligungspflicht oder Konzessionspflicht unterstelle, dass eine Regelung mittels einer Dienstbarkeit nicht zulÃ¤ssig sei. Ausserdem sei die dem Kantonsvertreter angesetzte Frist, innert welcher die Nichtgenehmigung des RÃ¼ckzugs hÃ¤tte mitgeteilt werden sollen, als nicht angemessen zu beurteilen. Dies gelte umso mehr, als das Protokoll der Quartierplanversammlung erst am 7. Juni 2004 versandt worden und damit frÃ¼hestens am 8. Juni 2004 â mithin zwei Tage vor Ablauf der Frist â bei der Abteilung Landerwerb eingetroffen sei. Es sei dem Abteilungsleiter Landerwerb nicht mÃ¶glich gewesen, die Akten innerhalb von zwei Tagen durchzusehen und die Nichtgenehmigung des RÃ¼ckzugs des Antrages zu veranlassen. Aufgrund der viel zu kurzen Frist kÃ¶nne das Stillschweigen des Kantons nicht als Genehmigung qualifiziert werden.</p> <p class="Urteilstext">Wenn sich die strittige Dienstbarkeit schliesslich als unzulÃ¤ssig erweise, erÃ¼brige sich die Frage der Mehrzuteilung von Land, da in diesem Fall gar keine Halle gebaut werden mÃ¼sse. Der Entscheid der Vorinstanz sei daher dahingehend zu korrigieren, dass gar keine Mehrzuteilung von Land zu erfolgen habe.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b> § 155 Abs. 1 PBG sieht vor, dass den Ã¼berarbeiteten Quartierplanentwurf betreffende grundlegende Begehren durch die Quartierplangenossen innert der Auflagefrist gestellt werden mÃ¼ssen; andere Begehren kÃ¶nnen noch in der zweiten Versammlung vorgebracht werden (Abs. 3). Wer seine Begehren nicht rechtzeitig stellt, ist damit im Rekursverfahren ausgeschlossen, das heisst er hat sein Rekursrecht verwirkt (Abs. 4). Der Auffassung der Vorinstanz, wonach zurÃ¼ckgezogene Begehren die gleichen Rechtsfolgen nach sich ziehen wie nicht gestellte, nÃ¤mlich den Verlust des Rekursrechts durch Verwirkung, ist beizupflichten. Wie die Baurekurskommission IV plausibel darlegt, erscheint eine Besserstellung desjenigen, welcher seine rechtzeitig gestellten Begehren zurÃ¼ckgezogen hat, gegenÃ¼ber demjenigen, welcher keine solchen innert Frist gestellt hat, als nicht gerechtfertigt. Es kann auf die diesbezÃ¼glichen ErwÃ¤gungen der Vorinstanz, welche vom BeschwerdefÃ¼hrer im Ãbrigen nicht bestritten werden, verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Strittig ist daher die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer hinsichtlich der Dienstbarkeit ein Begehren im Sinne von § 155 PBG gestellt hat bzw. ob der anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung erklÃ¤rte RÃ¼ckzug des Begehrens verbindlich ist.</p> <p class="Urteilstext">Nicht beizupflichten ist der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers, dass sich der Vertreter der kantonalen Baudirektion in einem wesentlichen und damit beachtlichen Grundlagenirrtum befunden habe, als er anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung den RÃ¼ckzug des die strittige Dienstbarkeit betreffenden Begehrens erklÃ¤rt habe. Hinsichtlich der analog heranzuziehenden privatrechtlichen Regelungen des Grundlagenirrtums sowie der diesbezÃ¼glichen Rechtsprechung kann auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Unbestritten ist, dass das streitbetroffene GrundstÃ¼ck nicht zum FinanzvermÃ¶gen zu rechnen ist, wovon der Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung offenbar fÃ¤lschlicherweise ausgegangen war. Dieser Irrtum war jedoch in Ãbereinstimmung mit der Vorinstanz fÃ¼r den RÃ¼ckzug des entsprechenden Antrages gar nicht objektiv massgeblich. Wie die Baurekurskommission IV nÃ¤mlich zutreffend ausfÃ¼hrte, kÃ¶nnen grundsÃ¤tzlich auch Ã¶ffentliche Sachen im Gemeingebrauch bzw. zum VerwaltungsvermÃ¶gen gehÃ¶rende GrundstÃ¼cke mit Dienstbarkeiten belastet werden, sofern dies nicht durch das anwendbare Recht ausgeschlossen ist und sich mit der Ã¶ffentlichrechtlichen Zweckbestimmung dieser Sachen vertrÃ¤gt (vgl. BGE 97 II 371 E. 3). Die vom BeschwerdefÃ¼hrer angefÃ¼hrte Bestimmung der Sondergebrauchsverordnung besagt, dass die Inanspruchnahme Ã¶ffentlichen Grundes, die dessen Zweckbestimmung oder erlaubten Gebrauch durch andere erheblich erschwert oder verunmÃ¶glicht, einer Gebrauchsbewilligung oder einer Konzession bedarf (vgl. § 3 SondergebrauchsV). Dass die Belastung des Ã¶ffentlichen Grundes mit Dienstbarkeiten nicht zulÃ¤ssig sein sollte, lÃ¤sst sich aus diesem Wortlaut nicht ableiten, weder direkt noch durch Umkehrschluss, hat doch die Dienstbarkeit ein anderes RechtsverhÃ¤ltnis zum Gegenstand als die zitierte Gesetzesbestimmung. Die Frage, ob fÃ¼r die Inanspruchnahme des Ã¶ffentlichen Grundes eine Bewilligung oder eine Konzession erforderlich sei, betrifft das VerhÃ¤ltnis zwischen dem Staat und dem den Ã¶ffentlichen Grund beanspruchenden Privaten. DemgegenÃ¼ber regelt eine Grunddienstbarkeit das VerhÃ¤ltnis zwischen den GrundeigentÃ¼mern des belasteten und des berechtigten GrundstÃ¼cks. Das RechtsverhÃ¤ltnis zwischen dem Staat als EigentÃ¼mer des Ã¶ffentlichen Grundes und dem diesen in Anspruch nehmenden Privaten (im vorliegenden Fall dem Betreiber der Kompostieranlage) wird durch die Dienstbarkeit hÃ¶chstens indirekt tangiert. Irrte sich der Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers demzufolge nur in einem objektiv nicht wesentlichen Punkt, so ist das Vorliegen eines wesentlichen Grundlagenirrtums zu verneinen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b> Unbestritten ist, dass sich die Frage der Vertretung des Kantons durch den Mitarbeiter der Abteilung Landerwerb der kantonalen Baudirektion nach der analog heranzuziehenden privatrechtlichen Bestimmung von Art. 38 des Obligationenrechts (OR) beantwortet, wonach der vom vollmachtlosen Vertreter geschlossene Vertrag fÃ¼r den Vertretenen nur dann verbindlich ist, wenn er diesen genehmigt (Abs. 1), wobei der Vertragspartner berechtigt ist, dem Vertretenen eine angemessene Frist fÃ¼r die Genehmigung anzusetzen (Abs. 2). GemÃ¤ss der von der Vorinstanz zutreffend wiedergegebenen Rechtsprechung ist dabei auch eine stillschweigende Genehmigung mÃ¶glich, sofern ein Widerspruch mÃ¶glich und zumutbar war. Indessen handelt es sich vorliegend genau genommen nicht um den Fall einer nachtrÃ¤glichen Genehmigung durch Stillschweigen, sondern um die <i>Vereinbarung einer Genehmigungsfrist</i> mit der Besonderheit, dass Stillschweigen innerhalb der Frist als Genehmigung gelte. So ist unbestritten, dass der Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers mit der QuartierplanbehÃ¶rde anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung vom 1. Juni 2004 vereinbarte, einen allfÃ¤lligen Widerspruch der kantonalen Baudirektion zum RÃ¼ckzug des Antrags bis zum 10. Juni 2004 schriftlich mitzuteilen, sodass im Falle des Ausbleibens einer schriftlichen Mitteilung von der Zustimmung des BeschwerdefÃ¼hrers ausgegangen werden kÃ¶nne. Die Vereinbarung einer Genehmigungsfrist ist im Falle der vollmachtlosen Stellvertretung zulÃ¤ssig, wenn der Dritte, also die QuartierplanbehÃ¶rde, das Fehlen der BevollmÃ¤chtigung kennt. Die Frist kann in diesem Fall eine <i>beliebige</i> sein und das Erfordernis der Angemessenheit entfÃ¤llt (vgl. zum Ganzen Roger ZÃ¤ch, Berner Kommentar, 1990, Art. 38 OR N. 40). Dass der kantonale Mitarbeiter zur Vereinbarung dieser Frist nicht bevollmÃ¤chtigt gewesen sein sollte, wird nicht geltend gemacht und wÃ¤re auch nicht plausibel. So war er doch unbestrittenermassen zur Vertretung des BeschwerdefÃ¼hrers an der zweiten Quartierplanversammlung ermÃ¤chtigt.</p> <p class="Urteilstext">Ist somit von einer vereinbarten Genehmigungsfrist auszugehen, so sind EinwÃ¤nde hinsichtlich der Dauer der Frist nach dem Gesagten zum vornherein unbehelflich. Vorliegend prÃ¤sentiert sich die Rechtslage indessen etwas komplexer, da zusÃ¤tzlich vereinbart wurde, dass Schweigen innerhalb der Frist Genehmigung bedeute. Unter diesen UmstÃ¤nden mÃ¼ssen wohl auch im vorliegenden Fall die Anforderungen der Rechtsprechung an die Genehmigung durch Stillschweigen erfÃ¼llt sein, das heisst eine Reaktion innerhalb der Frist muss dem Vertretenen mÃ¶glich und zumutbar gewesen sein. Auch hier ist den AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz beizupflichten, worin diese darlegt, dass es dem BeschwerdefÃ¼hrer sowohl mÃ¶glich als auch zumutbar gewesen wÃ¤re, innert Frist zu reagieren. Zu berÃ¼cksichtigen ist in der Tat, dass das Protokoll der zweiten Quartierplanversammlung nicht (nur) dem Mitarbeiter der Abteilung Landerwerb, also dem Vertreter, sondern auch der <span>"</span>Baudirektion, Generalsekretariat, Landerwerb<span>"</span> zugestellt wurde, sodass es an die fÃ¼r die Genehmigung des RÃ¼ckzugs des Antrags zustÃ¤ndige Person gelangen musste. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht denn auch nicht geltend, das Protokoll sei nie an die zustÃ¤ndige Stelle gelangt. Dass das Protokoll erst zwei Tage vor Ablauf der Frist bei der Baudirektion einging, vermag daran nichts zu Ã¤ndern. Zutreffend ist insbesondere auch, dass die QuartierplanbehÃ¶rde das Unterbleiben einer Reaktion seitens des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund der UmstÃ¤nde nach Treu und Glauben als Genehmigung verstehen durfte. So durfte sie davon ausgehen, dass der kantonale Vertreter die zustÃ¤ndige Stelle der Baudirektion nach der Quartierplanversammlung Ã¼ber die laufende Frist bzw. den allfÃ¤lligen Handlungsbedarf informieren wÃ¼rde, sodass dieser ausreichend Zeit fÃ¼r eine schriftliche Stellungnahme zur VerfÃ¼gung gestanden wÃ¤re. Ist der Vertreter seiner Aufgabe diesbezÃ¼glich nicht mit der erforderlichen Sorgfalt nachgekommen, so kann dies nicht der QuartierplanbehÃ¶rde angelastet werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b> Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Vorinstanz den RÃ¼ckzug des Antrags durch den BeschwerdefÃ¼hrer anlÃ¤sslich der zweiten Quartierplanversammlung zu Recht als verbindlich und rechtswirksam erachtete. Somit hat der BeschwerdefÃ¼hrer kein gÃ¼ltiges Begehren im Sinne von § 155 PBG gestellt und damit das Rekursrecht hinsichtlich der Frage der Dienstbarkeit verwirkt. Die Baurekurskommission IV ist daher auf die diesbezÃ¼glichen EinwÃ¤nde zu Recht nicht eingetreten. Die Dienstbarkeit kann daher auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht materiell beurteilt werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b> Trotz fehlendem Begehren im Sinne von § 155 PBG ist hingegen auf den Einwand einzutreten, die im Quartierplan festgesetzte Dienstbarkeit sei aufgrund eines Formmangels des Dienstbarkeitsvertrages sowie aufgrund des unzulÃ¤ssigen Inhalts nichtig. Nichtigkeit ist nÃ¤mlich von Amtes wegen zu beachten. </p> <p class="Urteilstext">Als unberechtigt erweist sich zunÃ¤chst der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, fÃ¼r die rechtsgÃ¼ltige BegrÃ¼ndung einer Dienstbarkeit bedÃ¼rfe es vorliegend eines vom Konsens zwischen den Parteien getragenen, die gesetzlichen Formvorschriften erfÃ¼llenden Dienstbarkeitsvertrages. Es ist unbestritten, dass im Quartierplanverfahren nicht nur bestehende Dienstbarkeiten abgelÃ¶st, sondern auch neue Dienstbarkeiten begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnen (§ 139 Abs. 1 PBG). Die BegrÃ¼ndung einer neuen Dienstbarkeit bedarf in diesem Fall nicht eines Dienstbarkeitsvertrages im Sinne von Art. 732 ZGB verbunden mit dem Eintrag ins Grundbuch (vgl. Art. 731 Abs. 1 ZGB). Vielmehr handelt es sich um eine zwangsweise BegrÃ¼ndung einer Dienstbarkeit auf Ã¶ffentlichrechtlicher Grundlage. Das privatrechtliche VerpflichtungsgeschÃ¤ft (Dienstbarkeitsvertrag) wird durch einen einseitigen Verwaltungsakt ersetzt. Die Dienstbarkeit kommt dabei mit der Genehmigung des Festsetzungsbeschlusses durch die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde ausserbuchlich zustande (vgl. § 160 Abs. 1 PBG). Rechtliche VerfÃ¼gungen Ã¼ber die neu zugeteilten Rechte sind allerdings erst nach der Eintragung im Grundbuch mÃ¶glich. Dieser Vorgang originÃ¤ren Rechtserwerbs wird nicht mehr als expropriationsÃ¤hnlicher Tatbestand, sondern als so genannte <span>"</span>dingliche Subrogation<span>"</span> bezeichnet (vgl. zum Ganzen Peter MÃ¼ller et al., Kommentar zum ZÃ¼rcher Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975, WÃ¤denswil 1985, Rz. 1 zu § 160; Heinz Rey, Berner Kommentar, 1981, Art. 731 ZGB N. 143 und Systematischer Teil N. 328 ff. sowie Peter Kleb, Kosten und EntschÃ¤digungen im zÃ¼rcherischen Quartierplanverfahren, ZÃ¼rich 2004, S. 66).</p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers ein auf einem Konsens beruhender schriftlicher Dienstbarkeitsvertrag zwischen den Parteien fÃ¼r das rechtsgÃ¼ltige Zu-Stande-Kommen der Dienstbarkeit nicht erforderlich.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b> UnbegrÃ¼ndet ist sodann der Einwand, die strittige Dienstbarkeit weise einen unzulÃ¤ssigen Inhalt auf. Zutreffend ist zwar, dass eine Dienstbarkeit den EigentÃ¼mer des belasteten GrundstÃ¼cks grundsÃ¤tzlich nur zu einem Dulden oder Unterlassen, nicht aber zu einer Leistung verpflichten kann. Eine Pflicht zur Vornahme von Handlungen darf mit der Dienstbarkeit nur verbunden werden, wenn jene im VerhÃ¤ltnis zur Dienstbarkeit sowohl dem Inhalt wie dem Umfang nach von nebensÃ¤chlicher Bedeutung ist. Dem Inhalt nach ist eine Handlung dann von nebensÃ¤chlicher Bedeutung, wenn sie dazu dient, die AusÃ¼bung der Dienstbarkeit zu ermÃ¶glichen, zu erleichtern oder zu sichern. Dem Umfang nach ist sie es, wenn die Leistungspflicht nicht die hauptsÃ¤chliche Last darstellt (vgl. BGE 106 II 315 E. 2e). Vorliegend soll der BeschwerdefÃ¼hrer als EigentÃ¼mer des belasteten GrundstÃ¼cks verpflichtet werden, gewerbliche TÃ¤tigkeiten auf seinem GrundstÃ¼ck nur in geschlossenen RÃ¤umen auszuÃ¼ben, welche dem Stand der Technik entsprechende LÃ¤rm- und Filteranlagen aufweisen. Durch die Erstellung einer entsprechenden Halle wird die AusÃ¼bung der Dienstbarkeit erst ermÃ¶glicht. Die Verpflichtung ist daher nach dem Gesagten inhaltlich von nebensÃ¤chlicher Bedeutung. Auch vom Umfang her erscheint sie jedoch als nebensÃ¤chlich, wenn man sie der Hauptverpflichtung gegenÃ¼berstellt. Diese besteht darin, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer als EigentÃ¼mer des belasteten GrundstÃ¼cks verpflichten wÃ¼rde, in Zukunft wÃ¤hrend vieler Jahre gewerbliche TÃ¤tigkeiten nur in geschlossenen RÃ¤umen auszuÃ¼ben, ohne dass die mit dem infrage stehenden Gewerbe verbundenen Immissionen Ã¼berhaupt konkret beurteilt wÃ¼rden. Der Inhalt der strittigen Dienstbarkeit ist damit nicht unzulÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demzufolge erweisen sich die EinwÃ¤nde des BeschwerdefÃ¼hrers als unbegrÃ¼ndet. Die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz zum Umfang der Mehrzuteilung, welche vom BeschwerdefÃ¼hrer im Ãbrigen nicht infrage gestellt werden, bleiben somit sachgerecht. Der diesbezÃ¼gliche Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers ist demzufolge ebenfalls abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an den nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner fÃ¤llt ausser Betracht. Die Beantwortung des vorliegenden Rechtsmittels lag ohne weiteres im Rahmen des vom Beschwerdegegner im vorliegenden Quartierplanverfahren ohnehin zu erbringenden Aufwandes.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>