B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Das BGer ist mit Entscheid vom 28.08.2023 auf die Beschwerde nicht eingetreten (9C_470/2023) Abteilung III C-1261/2023 U r t e i l v o m 1 4 . J u n i 2 0 2 3 Besetzung Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Golta. Parteien A._______, (Deutschland), Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Gegenstand IV, Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 23. Februar 2023. C-1261/2023 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) das Gesuch von A._______ um Ausrichtung einer Invalidenrente vom 12. Mai 2021 mit Ver- fügung vom 23. Februar 2023 abgewiesen hat, dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Be- schwerde vom 2. März 2023 (Datum Postaufgabe) beim Bundesverwal- tungsgericht angefochten und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltli- chen Rechtspflege ersucht hat (Beschwerdeakte [B-act.] 1), dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der IVSTA im Bereich des Rentenanspruchs vor Bun- desverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch um Gewährung der un- entgeltlichen Rechtspflege mangels Bedürftigkeit des Beschwerdeführers mit Zwischenverfügung vom 25. April 2023 abgewiesen und ihn zur Leis- tung eines Kostenvorschusses innert 30 Tagen ab Empfang der Verfügung aufgefordert hat, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall (B-act. 7), dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer gemäss Bestäti- gung der Deutschen Post am 4. Mai 2023 eröffnet worden ist (B-act. 8), dass die 30-tägige Frist zur Leistung des Kostenvorschusses unter Beach- tung von Art. 20 Abs. 3 VwVG am 5. Juni 2023 endete, dass der Beschwerdeführer am 19. Mai 2023 mitteilte, dass er aufgrund der Bedingung, Fr. 800.- bezahlen zu müssen, das Verfahren nicht weiter- verfolgen werde, da ihm dieser Betrag als zu hohe Hürde erscheine; sofern es keinen Rechtsweg ohne Kosten gebe, erachte er das Verfahren als be- endet (B-act. 9), dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist (bis zum 5. Juni 2023) nicht geleistet hat (B-act. 10), C-1261/2023 Seite 3 dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), sow eit das Verfahren nicht wegen sinngemässer Rückzugserklärung als gegen- standslos geworden abzuschreiben ist, dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass keine Parteientschädigungen auszurichten sind (Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). C-1261/2023 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nich t eingetreten , soweit sie nicht als gegen- standslos geworden abgeschrieben wird. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun- desamt für Sozialversicherungen. Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Beat Weber Daniel Golta C-1261/2023 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomati schen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: