Übereinkommen vom 29. März 1972 über die völkerrechtliche Haftung für Schäden durch Weltraumgegenstände <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.790.2"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 29 mars 1972 sur la responsabilité internationale pour les dommages causés par des objets spatiaux" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 29 marzo 1972 sulla responsabilità internazionale per danni cagionati da oggetti spaziali" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 29. März 1972 über die völkerrechtliche Haftung für Schäden durch Weltraumgegenstände" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/xml"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.790.2</docNumber></p><p> AS <b>1974</b> 784; BBl <b>1973</b> I 1289</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen<br/>über die völkerrechtliche Haftung für Schäden<br/>durch Weltraumgegenstände</docTitle></p><p>Abgeschlossen in London, Moskau und Washington am 29. März 1972 </p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 26. November 1973<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1974/783_783_783" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1974</b> 783</ref></p></authorialNote> </p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 22. Januar 1974 </p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 22. Januar 1974</p><p> (Stand am 14. Juli 2023)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsstaaten,</p><p>in Anerkennung des gemeinsamen Interesses der gesamten Menschheit an der Förderung der Erforschung und Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken;</p><p>eingedenk des Vertrags<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1970/87_90_90" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.790</b></ref></p></authorialNote> über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper;</p><p>unter Berücksichtigung dessen, dass trotz der von den mit dem Start von Weltraumgegenständen befassten Staaten und internationalen zwischenstaatlichen Organisationen zu treffenden Vorsichtsmassnahmen gelegentlich Schäden durch derartige Gegenstände verursacht werden können;</p><p>in Erkenntnis der Notwendigkeit, wirksame völkerrechtliche Regeln und Verfahren hinsichtlich der Haftung für durch Weltraumgegenstände verursachte Schäden zu erarbeiten und insbesondere die rasche Leistung eines vollständigen und angemessenen Schadensersatzes nach diesem Übereinkommen an die Geschädigten sicherzustellen;</p><p>in der Überzeugung, dass die Schaffung solcher Regeln und Verfahren zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Erforschung und Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken beitragen wird,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_I"><num><b>Art. I</b></num><paragraph eId="art_I/para"><content><p>Im Sinne dieses Übereinkommens</p><blockList><item eId="art_I/para/lbl_a"><num>a) </num><p>bedeutet der Ausdruck «Schaden» Tod, Körperverletzung oder sonstige Gesundheitsbeeinträchtigung sowie Verlust oder Schädigung des Vermögens eines Staates oder einer natürlichen oder juristischen Person oder des Vermögens einer internationalen zwischenstaatlichen Organisation;</p></item><item eId="art_I/para/lbl_b"><num>b) </num><p>umfasst der Ausdruck «Start» den Startversuch;</p></item><item eId="art_I/para/lbl_c"><num>c) </num><p>bedeutet der Ausdruck «Startstaat»</p><blockList><item eId="art_I/para/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>einen Staat, der einen Weltraumgegenstand startet oder dessen Start durchführen lässt,</p></item><item eId="art_I/para/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><p>einen Staat, von dessen Hoheitsgebiet oder Anlagen ein Weltraumgegenstand gestartet wird;</p></item></blockList></item><item eId="art_I/para/lbl_d"><num>d) </num><p>umfasst der Ausdruck «Weltraumgegenstand» die Bestandteile eines Weltraumgegenstands sowie sein Trägerfahrzeug und dessen Teile.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_II"><num><b>Art. II</b></num><paragraph eId="art_II/para"><content><p>Ein Startstaat haftet unbedingt für die Leistung von Schadenersatz wegen eines von seinem Weltraumgegenstand auf der Erdoberfläche oder an Luftfahrzeugen im Flug verursachten Schadens.</p></content></paragraph></article><article eId="art_III"><num><b>Art. III</b></num><paragraph eId="art_III/para"><content><p>Verursacht ein Weltraumgegenstand eines Startstaats anderswo als auf der Erdoberfläche einen Schaden an einem Weltraumgegenstand eines anderen Startstaats oder einen Personen‑ oder Sachschaden an Bord eines solchen Weltraumgegenstands, so haftet der erstgenannte Staat nur, wenn der Schaden von ihm oder von Personen verschuldet wurde, für die er verantwortlich ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_IV"><num><b>Art. IV</b></num><paragraph eId="art_IV/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_IV/para_1/listintro">Verursacht ein Weltraumgegenstand eines Startstaats anderswo als auf der Erdoberfläche einen Schaden an einem Weltraumgegenstand eines anderen Startstaats oder einen Personen‑ oder Sachschaden an Bord eines solchen Weltraumgegenstands und entsteht dadurch einem dritten Staat oder dessen natürlichen oder juristischen Personen ein Schaden, so haften die beiden erstgenannten Staaten dem dritten Staat solidarisch in folgendem Umfang:</listIntroduction><item eId="art_IV/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>ist der Schaden dem dritten Staat auf der Erdoberfläche oder an einem Luftfahrzeug im Flug entstanden, so haften sie dem dritten Staat unbedingt;</p></item><item eId="art_IV/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>ist der Schaden an einem Weltraumgegenstand des dritten Staates oder ist der Personen‑ oder Sachschaden an Bord eines solchen Weltraumgegenstands anderswo als auf der Erdoberfläche entstanden, so haften sie dem dritten Staat bei Verschulden eines der beiden erstgenannten Staaten oder bei Verschulden von Personen, für die einer von ihnen verantwortlich ist.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_IV/para_2"><num>2.</num><content><p>In allen Fällen der solidarischen Haftung im Sinne des Absatzes 1 wird die Schadenersatzlast zwischen den beiden erstgenannten Staaten entsprechend dem Ausmass ihres jeweiligen Verschuldens aufgeteilt; kann das Ausmass des Verschuldens jedes dieser Staaten nicht festgestellt werden, so haften sie zu gleichen Teilen. Diese Aufteilung lässt das Recht des dritten Staates unberührt, den gesamten Schadenersatz nach diesem Übereinkommen von einzelnen oder allen der solidarisch haftenden Startstaaten zu fordern.</p></content></paragraph></article><article eId="art_V"><num><b>Art. V</b></num><paragraph eId="art_V/para_1"><num>1.</num><content><p>Starten zwei oder mehr Staaten einen Weltraumgegenstand gemeinsam, so haften sie solidarisch für jeden daraus entstehenden Schaden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_2"><num>2.</num><content><p>Ein Startstaat, der Schadenersatz geleistet hat, hat einen Ausgleichsanspruch gegen die anderen Teilnehmer an dem gemeinsamen Start. Die Teilnehmer an einem gemeinsamen Start können über die Aufteilung der finanziellen Verpflichtung, für die sie solidarisch haften, Übereinkünfte schliessen. Solche Übereinkünfte lassen das Recht eines geschädigten Staates unberührt, den gesamten Schadenersatz nach diesem Übereinkommen von einzelnen oder allen der solidarisch haftenden Startstaaten zu fordern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_V/para_3"><num>3.</num><content><p>Ein Staat, von dessen Hoheitsgebiet oder Anlagen ein Weltraumgegenstand gestartet wird, gilt als Teilnehmer an einem gemeinsamen Start.</p></content></paragraph></article><article eId="art_VI"><num><b>Art. VI</b></num><paragraph eId="art_VI/para_1"><num>1.</num><content><p>Vorbehaltlich des Absatzes 2 ist ein Startstaat von der unbedingten Haftung in dem Ausmass befreit, in dem er nachweist, dass der Schaden ganz oder teilweise durch grobe Fahrlässigkeit oder durch eine mit Schädigungsvorsatz begangene Handlung oder Unterlassung eines anspruchstellenden Staates oder der von diesem vertretenen natürlichen oder juristischen Personen entstanden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VI/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Befreiung ist ausgeschlossen in Fällen, in denen der Schaden aus Tätigkeiten eines Startstaats entstanden ist, die unvereinbar sind mit dem Völkerrecht, insbesondere der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und dem Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper.</p></content></paragraph></article><article eId="art_VII"><num><b>Art. VII</b></num><paragraph eId="art_VII/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_VII/para/listintro">Dieses Übereinkommen findet keine Anwendung auf Schäden, die durch einen Weltraumgegenstand eines Startstaats folgenden Personen zugefügt werden:</listIntroduction><item eId="art_VII/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Angehörigen dieses Startstaats;</p></item><item eId="art_VII/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Ausländern, während sie am Betrieb des Weltraumgegenstands zu irgendeiner Zeit zwischen seinem Start und seiner Landung beteiligt sind oder während sie sich auf Grund einer Einladung des Startstaats in unmittelbarer Nähe eines vorgesehenen Start‑ oder Bergungsgebiets befinden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_VIII"><num><b>Art. VIII</b></num><paragraph eId="art_VIII/para_1"><num>1.</num><content><p>Ein Staat, der einen Schaden erleidet oder dessen natürliche oder juristische Personen einen Schaden erleiden, kann gegen den Startstaat einen Anspruch auf Ersatz dieses Schadens geltend machen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VIII/para_2"><num>2.</num><content><p>Hat der Heimatstaat keinen Anspruch geltend gemacht, so kann ein anderer Staat wegen Schäden, die natürliche oder juristische Personen in seinem Hoheitsgebiet erlitten haben, gegen den Startstaat einen Anspruch geltend machen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_VIII/para_3"><num>3.</num><content><p>Hat weder der Heimatstaat noch der Staat, in dessen Hoheitsgebiet der Schaden eingetreten ist, einen Anspruch geltend gemacht oder seine Absicht notifiziert, einen Anspruch geltend zu machen, so kann ein anderer Staat wegen Schäden, die Personen mit ständigem Aufenthalt in diesem Staat erlitten haben, gegen den Startstaat einen Anspruch geltend machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_IX"><num><b>Art. IX</b></num><paragraph eId="art_IX/para"><content><p>Schadenersatzansprüche gegen einen Startstaat sind auf diplomatischem Wege geltend zu machen. Unterhält ein Staat zu dem betreffenden Startstaat keine diplomatischen Beziehungen, so kann er einen anderen Staat ersuchen, seinen Anspruch gegen den betreffenden Startstaat geltend zu machen oder seine Interessen nach diesem Übereinkommen in sonstiger Weise zu vertreten. Er kann seinen Anspruch auch durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen geltend machen, sofern sowohl der anspruchstellende Staat als auch der Startstaat Mitglied der Vereinten Nationen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_X"><num><b>Art. X</b></num><paragraph eId="art_X/para_1"><num>1.</num><content><p>Ein Schadenersatzanspruch kann nur innerhalb eines Jahres nach Eintritt des Schadens oder nach Feststellung des haftpflichtigen Startstaats diesem gegenüber geltend gemacht werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_X/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist einem Staat jedoch der Eintritt eines Schadens nicht bekannt oder war er nicht imstande, den haftpflichtigen Startstaat festzustellen, so kann er innerhalb eines Jahres, nachdem er von den genannten Tatsachen Kenntnis erlangt, einen Anspruch geltend machen; diese Frist darf jedoch ein Jahr seit dem Zeitpunkt, zu dem von dem Staat billigerweise erwartet werden konnte, dass er bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt von den Tatsachen hätte Kenntnis erlangen können, nicht überschreiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_X/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Fristen nach den Absätzen 1 und 2 gelten auch, wenn das volle Ausmass des Schadens nicht bekannt ist. In diesem Fall ist jedoch der anspruchstellende Staat berechtigt, nach Ablauf der betreffenden Frist innerhalb eines Jahres nach Bekanntwerden des vollen Ausmasses des Schadens seinen Anspruch zu ändern und zusätzliche Unterlagen vorzulegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XI"><num><b>Art. XI</b></num><paragraph eId="art_XI/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Geltendmachung eines Schadenersatzanspruchs gegen einen Startstaat nach diesem Übereinkommen setzt nicht die Erschöpfung der innerstaatlichen Rechtsmittel voraus, die einem anspruchstellenden Staat oder den von ihm vertretenen natürlichen oder juristischen Personen zur Verfügung stehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XI/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen hindert einen Staat oder eine von ihm vertretene natürliche oder juristische Person nicht daran, vor den Gerichten oder Verwaltungsbehörden eines Startstaats einen Anspruch zu verfolgen. Ein Staat ist jedoch nicht berechtigt, einen Anspruch nach diesem Übereinkommen wegen eines Schadens geltend zu machen, dessentwegen bereits vor den Gerichten oder Verwaltungsbehörden eines Startstaats oder nach einer anderen, die betreffenden Staaten bindenden internationalen Übereinkunft ein Anspruch verfolgt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XII"><num><b>Art. XII</b></num><paragraph eId="art_XII/para"><content><p>Die Höhe des Schadenersatzes, den der Startstaat nach diesem Übereinkommen zu leisten verpflichtet ist, wird in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Billigkeit so festgesetzt, dass durch die Ersatzleistung die natürliche oder juristische Person, der Staat oder die internationale Organisation, für die der Anspruch geltend gemacht wird, so gestellt wird, als sei der Schaden nicht eingetreten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XIII"><num><b>Art. XIII</b></num><paragraph eId="art_XIII/para"><content><p>Sofern nicht der anspruchstellende Staat und der Staat, der nach diesem Übereinkommen schadenersatzpflichtig ist, eine andere Art der Ersatzleistung vereinbaren, ist der Schadenersatz in der Währung des anspruchstellenden Staates oder auf dessen Verlangen in der Währung des schadenersatzpflichtigen Staates zu leisten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XIV"><num><b>Art. XIV</b></num><paragraph eId="art_XIV/para"><content><p>Kommt innerhalb eines Jahres, nachdem der anspruchstellende Staat dem Startstaat notifiziert hat, dass er die Unterlagen für seinen Anspruch vorgelegt hat, eine Regelung des Anspruchs durch diplomatische Verhandlungen nach Artikel IX nicht zustande, so setzen die beteiligten Parteien auf Antrag einer der Parteien eine Schadenskommission ein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XV"><num><b>Art. XV</b></num><paragraph eId="art_XV/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Schadenskommission besteht aus drei Mitgliedern, und zwar aus einem von dem anspruchstellenden Staat bestellten Mitglied, einem von dem Startstaat bestellten Mitglied und dem von beiden Parteien gemeinsam bestimmten dritten Mitglied als Vorsitzendem. Jede Partei bestellt ihr Mitglied innerhalb von zwei Monaten nach dem Antrag auf Einsetzung der Schadenskommission. </p></content></paragraph><paragraph eId="art_XV/para_2"><num>2.</num><content><p>Kommt innerhalb von vier Monaten nach dem Antrag auf Einsetzung der Kommission eine Einigung über die Person des Vorsitzenden nicht zustande, so kann jede Partei den Generalsekretär der Vereinten Nationen ersuchen, den Vorsitzenden innerhalb einer weiteren Frist von zwei Monaten zu bestellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XVI"><num><b>Art. XVI</b></num><paragraph eId="art_XVI/para_1"><num>1.</num><content><p>Bestellt eine Partei ihr Mitglied nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist, so besteht auf Antrag der anderen Partei die Schadenskommission nur aus dem Vorsitzenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XVI/para_2"><num>2.</num><content><p>Wird ein Sitz in der Kommission aus irgendeinem Grunde frei, so wird er nach dem für die ursprüngliche Bestellung angewendeten Verfahren neu besetzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XVI/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Kommission regelt ihr Verfahren selbst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XVI/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Kommission bestimmt den oder die Orte, an denen sie zusammentritt, und ordnet alle sonstigen Verwaltungsangelegenheiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XVI/para_5"><num>5.</num><content><p>Entscheidungen und Sprüche der Kommission ergehen mit Stimmenmehrheit, es sei denn, dass die Kommission aus einem einzigen Mitglied besteht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XVII"><num><b>Art. XVII</b></num><paragraph eId="art_XVII/para"><content><p>Die Zahl der Mitglieder der Schadenskommission erhöht sich nicht dadurch, dass zwei oder mehr anspruchstellende Staaten oder zwei oder mehr Startstaaten an einem Verfahren vor der Kommission beteiligt sind. Die an einem solchen Verfahren beteiligten anspruchstellenden Staaten bestellen in derselben Weise und unter denselben Bedingungen, die für einen einzeln auftretenden anspruchstellenden Staat gelten, gemeinsam ein Kommissionsmitglied. Sind zwei oder mehr Startstaaten an einem solchen Verfahren beteiligt, so bestellen sie in derselben Weise gemeinsam ein Kommissionsmitglied. Bestellen die anspruchstellenden Staaten oder die Startstaaten ihr Mitglied nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist, so besteht die Kommission nur aus dem Vorsitzenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XVIII"><num><b>Art. XVIII</b></num><paragraph eId="art_XVIII/para"><content><p>Die Schadenskommission entscheidet über den Schadenersatzanspruch dem Grunde nach und setzt gegebenenfalls die Höhe des zu leistenden Schadenersatzes fest.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XIX"><num><b>Art. XIX</b></num><paragraph eId="art_XIX/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Schadenskommission richtet sich bei ihrer Tätigkeit nach Artikel XII.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XIX/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Entscheidung der Kommission ist endgültig und bindend, falls die Parteien dies vereinbart haben; anderenfalls fällt die Kommission einen endgültigen Spruch empfehlenden Charakters, den die Parteien nach Treu und Glauben berücksichtigen. Die Kommission legt die Gründe für ihre Entscheidung oder ihren Spruch dar.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XIX/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Kommission fällt ihre Entscheidung oder ihren Spruch so rasch wie möglich, spätestens jedoch ein Jahr nach ihrer Einsetzung, sofern sie nicht eine Verlängerung dieser Frist für notwendig erachtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XIX/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Kommission veröffentlicht ihre Entscheidung oder ihren Spruch. Sie übermittelt jeder Partei und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen eine beglaubigte Abschrift ihrer Entscheidung oder ihres Spruches.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XX"><num><b>Art. XX</b></num><paragraph eId="art_XX/para"><content><p>Die Kosten der Schadenskommission werden von den Parteien zu gleichen Teilen getragen, sofern die Kommission nicht etwas anderes beschliesst.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXI"><num><b>Art. XXI</b></num><paragraph eId="art_XXI/para"><content><p>Stellt der von einem Weltraumgegenstand verursachte Schaden eine Gefahr grossen Ausmasses für Menschenleben dar oder beeinträchtigt er ernsthaft die Lebensbedingungen der Bevölkerung oder das Funktionieren lebenswichtiger Zentren, so prüfen die Vertragsstaaten, insbesondere der Startstaat, die Möglichkeit, dem geschädigten Staat auf sein Ersuchen angemessene und rasche Hilfe zu leisten. Dieser Artikel berührt jedoch nicht die Rechte und Pflichten der Vertragsstaaten aus diesem Übereinkommen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXII"><num><b>Art. XXII</b></num><paragraph eId="art_XXII/para_1"><num>1.</num><content><p>In diesem Übereinkommen, mit Ausnahme der Artikel XXIV bis XXVII, gelten Bezugnahmen auf Staaten als Bezugnahmen auf jede internationale zwischenstaatliche Organisation, die Tätigkeiten im Weltraum ausübt, sofern sie erklärt, dass sie die Rechte und Pflichten aus diesem Übereinkommen annimmt, und sofern die Mehrheit der Mitgliedstaaten der Organisation Vertragsstaaten dieses Übereinkommens und des Vertrags über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXII/para_2"><num>2.</num><content><p>Mitgliedstaaten einer solchen Organisation, die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens sind, unternehmen alle geeigneten Schritte, um sicherzustellen, dass die Organisation eine Erklärung nach Absatz 1 abgibt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXII/para_3"><num>3.</num><content><p>Ist eine internationale zwischenstaatliche Organisation nach diesem Übereinkommen für einen Schaden haftbar, so haften die Organisation und diejenigen ihrer Mitglieder, die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens sind, solidarisch, wobei jedoch</p><blockList><item eId="art_XXII/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>ein Anspruch auf Ersatz eines solchen Schadens zuerst gegen die Organisation geltend zu machen ist;</p></item><item eId="art_XXII/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>der anspruchstellende Staat diejenigen Mitglieder, die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens sind, auf Zahlung dieses Betrags erst in Anspruch nehmen kann, wenn die Organisation innerhalb von sechs Monaten den als Schadenersatz vereinbarten oder festgesetzten Betrag nicht gezahlt hat.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_XXII/para_4"><num>4.</num><content><p>Schadenersatzansprüche nach diesem Übereinkommen wegen Schäden, die einer Organisation entstanden sind, die eine Erklärung nach Absatz 1 abgegeben hat, sind von einem Mitgliedstaat der Organisation geltend zu machen, der Vertragsstaat dieses Übereinkommens ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXIII"><num><b>Art. XXIII</b></num><paragraph eId="art_XXIII/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen lässt andere in Kraft befindliche internationale Übereinkünfte insoweit unberührt, als es sich um die Beziehungen zwischen den Vertragsstaaten dieser Übereinkünfte handelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIII/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen hindert Staaten nicht daran, internationale Übereinkünfte zu seiner Bestätigung, Ergänzung oder Erweiterung zu schliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXIV"><num><b>Art. XXIV</b></num><paragraph eId="art_XXIV/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zur Unterzeichnung auf. Jeder Staat, der es vor seinem Inkrafttreten nach Absatz 3 nicht unterzeichnet hat, kann ihm jederzeit beitreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIV/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation durch die Unterzeichnerstaaten. Die Ratifikations‑ und die Beitrittsurkunden sind bei den Regierungen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Nordirland sowie der Vereinigten Staaten von Amerika zu hinterlegen, die hiermit zu Depositarregierungen bestimmt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIV/para_3"><num>3.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt mit Hinterlegung der fünften Ratifikationsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIV/para_4"><num>4.</num><content><p>Für Staaten, deren Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens hinterlegt werden, tritt es mit Hinterlegung ihrer Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIV/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Depositarregierungen unterrichten alsbald alle Unterzeichnerstaaten und alle beitretenden Staaten über den Zeitpunkt jeder Unterzeichnung und jeder Hinterlegung einer Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde zu diesem Übereinkommen, den Zeitpunkt seines Inkrafttretens und über sonstige Mitteilungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_XXIV/para_6"><num>6.</num><content><p>Die Depositarregierungen lassen dieses Übereinkommen nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> registrieren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXV"><num><b>Art. XXV</b></num><paragraph eId="art_XXV/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann Änderungen dieses Übereinkommens vorschlagen. Änderungen treten für jeden Vertragsstaat, der sie annimmt, in Kraft, sobald die Mehrheit der Vertragsstaaten sie angenommen hat; für jeden weiteren Vertragsstaat treten sie mit der Annahme durch diesen in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXVI"><num><b>Art. XXVI</b></num><paragraph eId="art_XXVI/para"><content><p>Zehn Jahre nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens wird die Frage der Oberprüfung des Übereinkommens auf die vorläufige Tagesordnung der Generalversammlung der Vereinten Nationen gesetzt, um angesichts der Anwendung des Übereinkommens bis zu diesem Zeitpunkt zu prüfen, ob es einer Revision bedarf. Nachdem das Übereinkommen fünf Jahre in Kraft gewesen ist, wird jedoch auf Antrag eines Drittels der Vertragsstaaten und mit Zustimmung der Mehrheit der Vertragsstaaten eine Konferenz der Vertragsstaaten zur Überprüfung dieses Übereinkommens einberufen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXVII"><num><b>Art. XXVII</b></num><paragraph eId="art_XXVII/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann von diesem Übereinkommen ein Jahr nach dessen Inkrafttreten durch eine schriftliche, an die Depositarregierungen gerichtete Notifikation zurücktreten. Der Rücktritt wird ein Jahr nach Eingang dieser Notifikation wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_XXVIII"><num><b>Art. XXVIII</b></num><paragraph eId="art_XXVIII/para"><content><p>Dieses Übereinkommen, dessen englischer, russischer, französischer, spanischer und chinesischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird in den Archiven der Depositarregierungen hinterlegt. Beglaubigte Abschriften dieses Übereinkommens werden den Regierungen der Staaten, die es unterzeichnen oder ihm beitreten, von den Depositarregierungen zugeleitet.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen </i>haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen zu London, Moskau und Washington am 29. März 1972 in drei Urschriften.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.790.2"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 29 mars 1972 sur la responsabilité internationale pour les dommages causés par des objets spatiaux" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 29 marzo 1972 sulla responsabilità internazionale per danni cagionati da oggetti spaziali" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 29. März 1972 über die völkerrechtliche Haftung für Schäden durch Weltraumgegenstände" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/784_784_784/20230714/de/xml"/><FRBRdate date="2023-07-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1972-03-29" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1974-01-22" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 14. Juli 2023<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1974/784_784_784" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1974 </b>784</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1976/1862_1862_1862" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1976 </b>1862</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1979/1861_1861_1861" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1979 </b>1861</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1982/260_260_260" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1982</b> 260</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1983/1324_1324_1324" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1983</b> 1324</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1985/1693_1693_1693" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1985 </b>1693</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1987/1219_1219_1219" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1987 </b>1219</ref>,  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1990/1996_1996_1996" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1990 </b>1996</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/335" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005 </b>2085</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/288" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007 </b>2055</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/48" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 431</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2015/485" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2015</b> 2575</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2019/231" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2019</b> 1223</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/636" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 3575</ref>;  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2023/389" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2023 </b>389</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty%20">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p><p>Beitritt (B)</p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda</p></td><td><p>26. Dezember</p></td><td><p>1988 N</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1986</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>2018 B</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>20. Januar</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>20. Januar</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Bahrain</p></td><td><p>28. August</p></td><td><p>2019 B</p></td><td><p>28. August</p></td><td><p>2019</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>13. August</p></td><td><p>1976</p></td><td><p>13. August</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>1975</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>15. August</p></td><td><p>1994 N</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td><p>  9. März</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>  9. März</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>China*</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>1988 B</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td><p>    Hongkong </p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark*</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1977</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Dominikanische Republik</p></td><td><p>23. Februar</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>23. Februar</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td><p>17. August</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador</p></td><td><p>  5. Juli</p></td><td><p>2016</p></td><td><p>  5. Juli</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>EUMETSAT</p></td><td><p>29. September</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>29. September</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Europäische Fernmeldesatelliten-organisation (EUTELSAT)</p></item></blockList></td><td><p>30. November</p></td><td><p>1987</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>1987</p></td></tr><tr><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Europäische Weltraumorganisation (ESA)</p></item></blockList></td><td><p>23. September</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>23. September</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1973 B</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Finnland*</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1977</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>31. Dezember</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>31. Dezember</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Gabun</p></td><td><p>  5. Februar</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>  5. Februar</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1977</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Indien</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Indonesien</p></td><td><p>18. Juni</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>18. Juni</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Irak</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>1972 B</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Iran</p></td><td><p>13. Februar</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>13. Februar</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Irland*</p></td><td><p>29. Juni</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Israel</p></td><td><p>21. Juni</p></td><td><p>1977 B</p></td><td><p>21. Juni</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>22. Februar</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>22. Februar</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Japan</p></td><td><p>20. Juni</p></td><td><p>1983 B</p></td><td><p>20. Juni</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Kanada*</p></td><td><p>20. Februar</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>20. Februar</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>11. Juli</p></td><td><p>1998 B</p></td><td><p>11. Juli</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td><p>Katar</p></td><td><p>11. Januar</p></td><td><p>1974 B</p></td><td><p>11. Januar</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Kenia</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>2014</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Nord-)</p></td><td><p>24. Februar</p></td><td><p>2016 B</p></td><td><p>24. Februar</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)*</p></td><td><p>14. Januar</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>14. Januar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Kuba</p></td><td><p>25. November</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>25. November</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait*</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Laos</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Libanon</p></td><td><p>23. Mai</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>23. Mai</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Libyen</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>2010 B</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>24. Dezember</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>24. Dezember</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>25. März</p></td><td><p>2013 B</p></td><td><p>25. März</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>18. Oktober</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>18. Oktober</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Mali</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>13. Januar</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>13. Januar</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Marokko</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1983</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko</p></td><td><p>  8. April</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>  8. April</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Mongolei</p></td><td><p>  5. September</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  5. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>  9. Januar</p></td><td><p>2007 N</p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland*</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>30. Oktober</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>2017</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>2017</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>    Aruba</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>    Sint Maarten</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Oman</p></td><td><p>  4. Februar</p></td><td><p>2022</p></td><td><p>  4. Februar</p></td><td><p>2022</p></td></tr><tr><td><p>Österreich*</p></td><td><p>10. Januar</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>10. Januar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>  5. Juni</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>  5. Juni</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea</p></td><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1980 N</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay</p></td><td><p>11. Juli</p></td><td><p>2023 B</p></td><td><p>11. Juli</p></td><td><p>2023</p></td></tr><tr><td><p>Peru</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  6. November</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>2019 B</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>2019</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>  5. März</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>  5. März</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Russland**</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Sambia</p></td><td><p>20. August</p></td><td><p>1973 B</p></td><td><p>20. August</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Saudi-Arabien</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Schweden*</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Senegal</p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>1975</p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen</p></td><td><p>  5. Januar</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  5. Januar</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Singapur</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>1975</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>  7. April</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td><p>1992 N</p></td><td><p>25. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>  2. Januar</p></td><td><p>1980</p></td><td><p>  2. Januar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td><p>  9. April</p></td><td><p>1973 B</p></td><td><p>  9. April</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Südafrika</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>2011</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Syrien</p></td><td><p>  6. Februar</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>  6. Februar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Togo</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1976</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Türkei*</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1972</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>  7. Januar</p></td><td><p>1977 B</p></td><td><p>  7. Januar</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Venezuela</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1978</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Arabische Emirate</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich*</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973 </p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973 </p></td></tr><tr><td><p>    Anguilla</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973 B</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>    Gebiete unter territorialer <br/>    Souveräntiät des <br/>    Vereinigten Königreichs</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973 </p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>15. Mai</p></td><td><p>1973</p></td><td><p>15. Mai</p></td><td><p>1973</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num>** </num><p>Einwendungen. </p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. <br/></p><p>Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite des Europarates: <ref href="https://www.coe.int/de">www.coe.int</ref> &gt; Deutsch &gt; Mehr &gt; Vertragsbüro &gt; Gesamtverzeichnis eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>