<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00511</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">13. Juni 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk143697697"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1986 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich am 24. März 2020 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/47). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sprach ihm mit Verfügung vom 11. Juli 2022 eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab 1. September 2020 in Höhe von monatlich Fr. 1'820.-- (1. September 2020 bis 31. Dezember 2020) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Fr. 1'836.-- (ab 1. Januar 2021) zu, wobei sie der Rente ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 44'454.-- und die Skala 44 (Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente) zu Grunde legte (Urk. 11/104, 111 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingaben vom 13. September 2022 (Poststem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pel, Urk. 1) respektive vom 4. Oktober 2022 (Urk. 5) Beschwerde und beantragte unter Hinweis darauf, in den Jahren 2017 und 2018 von den Steuerbehörden zu tief veranlagt worden zu sein, die Neuberechnung der Rentenhöhe. Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2022 (Urk. 9) unter Beilage einer Stellungnahme des Rechtsdienstes der Ausgleichskasse vom 9. Dezember 2022 (Urk. 10) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 3. März 2023 wurde dem Beschwerdeführer die Sach- und Rechtslage in Bezug auf die Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die Ausgleichskasse dargelegt und ihm Gelegenheit gegeben, sich dazu zu äussern und zu erklären, ob er an der Beschwerde festhalte oder sie zurückziehe (Urk. 14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge reichte der Beschwerdeführer eine Zahlungsempfehlung für die Steuerperiode 2023 (Staats- und Gemeindesteuern; Urk. 16/1) sowie Kontoauszüge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steuerverwaltung betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mehrwertsteuer vom 1. Januar 2017 bis 15. Juni 2021 ein (Urk. 16/2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 36 Abs. 2 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten die Bestimmungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinnge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss anwendbar (vgl. dazu BGE 124 V 159). Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen. Damit ist insbesondere die sinngemässe Anwendung von Art. 29 ff. und Art. 34 ff. AHVG sowie – was in Art. 32 Abs. 1 der Verordnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Invalidenversicherung (IVV) ausdrücklich festgehalten wird – von Art. 50 bis Art. 53</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (AHVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgesehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- und Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt (Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 AHVG). Gemäss Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AHVG wird die Rente nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet, welches sich aus den Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), den Erziehungsgutschriften (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und den Betreuungsgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriften (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c) zusammensetzt. Bei erwerbstätigen Personen werden nur die Einkommen berücksichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden (Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quniquies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 AHVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jährlich feststellen (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Summe der aufgewerteten Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend, er habe in den Jahren 2017 und 2018 mehr verdient, als in der Rentenberechnung berücksichtigt worden sei. Er sei zu tief veranlagt worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Stellungnahme des Rechtsdienstes der Ausgleichskasse vom 10. November 2022 (Urk. 9). Darin hielt Letztere im Wesentlichen fest, die Steuermeldungen seien für die Ausgleichskassen verbind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und die entsprechenden Einkommen für die Rentenberechnung massgebend. Allfällige Unstimmigkeiten hätten im Steuerverfahren vorgebracht werden müssen (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 7. Februar 1986 geborene Beschwerdeführer vollendete das 20. Altersjahr am 7. Februar 2006. Der Versicherungsfall (rentenspezifische Invalidität, vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) ist sodann nach Ablauf der einjährigen Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVG im August 2020 eingetreten. Gemäss Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 AHVG ist daher für die Rentenberechnung die Zeitperiode vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2019 massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf den Auszug aus dem Individuellen Konto (Urk. 11/113) ermittelte die Beschwerdegegnerin ein Einkommen des Beschwerdeführers aus den Jahren 2007 bis 2019 von insgesamt Fr. 563'897.-- (Urk. 12/255/17). Unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung eines Aufwertungsfaktors 1.0 sowie bei Teilung des vorgenannten Betrags durch die Anzahl Beitragsjahre resultiert ein durchschnittliches Jahreseinkommen von gerundet Fr. 43'377.-- (Fr. 563'897.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13). Dieses führt gemäss der anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Skala 44 unter Berücksichtigung des nächsthöheren Tabellenwertes von Fr. 44'082.-- (vgl. Skala 44, AHV/IV des BSV, gültig ab dem 1. Januar 2019) bzw. Fr. 44'454.-- (vgl. Skala 44, AHV IV des BSV, gültig ab dem 1. Januar 2021) bei einem Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ab 1. September 2020 zu einem monatlichen Rentenbetreffnis von Fr. 1'820.-- (1. September 2020 bis 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2020) respektive Fr. 1'839.-- (ab 1. Januar 2021). Die Beschwerdegegnerin errechnete denn auch einen entsprechenden monatlichen Rentenanspruch des Beschwerdeführers (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass die IV-Rentenhöhe nicht korrekt berechnet worden sei. Er habe in den Jahren 2017 und 2018 mehr verdient, als in der Berechnung berücksichtigt worden sei. Es sei keine Steuererklärung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht worden, was zu einer zu tiefen Veranlagung geführt habe (Urk. 5). Gemäss der der Beschwerde beigelegten Einkommensübersicht habe er im Jahr 2017 ein Einkommen von Fr. 136'879.26 und im Jahr 2018 ein solches von Fr. 126'410.46 erzielt (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ACOR-Berechnungsblatt lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin den Jahren 2017 und 2018 jeweils ein Einkommen von Fr. 48'300.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/255/17). Dabei stützte sie sich jeweils auf die für sie verbindlichen Angaben der Steuerbehörden (vgl. Art. 23 Abs. 4 AHVV; Urk. 12/159, 161). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung begründet jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit entspreche. Da die Ausgleichskassen an die Angaben der Steuerbehörden gebunden sind und das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur die Kassenverfügung auf ihre Gesetzmässigkeit zu überprüfen hat, darf das Gericht von rechtskräftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuertaxationen bloss dann abweichen, wenn diese klar ausgewiesene Irrtümer enthalten, die ohne Weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich aber bedeutsam sind. Blosse Zweifel an der Richtigkeit einer Steuertaxation genügen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht; denn die ordentliche Einkommensermittlung obliegt den Steuerbehörden, in deren Aufgabenkreis das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzugreifen hat. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten haben demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjustiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren zu wahren (BGE 139 V 537 E. 5.5 mit Hinweis, 110 V 369 E. 2a mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_543/2019 vom 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2020 E. 3.2.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Grundsätze betreffend die Verbindlichkeit von Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen gelten auch hinsichtlich einer steuerlichen Ermessenstaxation. Die auf einer rechtskräftigen Ermessensveranlagung beruhende Steuermeldung ist somit für das AHV-Durchführungsorgan beziehungsweise das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ebenfalls verbindlich, obschon die Ermessenseinschätzung einer im ordentlichen Veranlagungsverfahren ergangenen, aufgrund von konkreten Positionen errechneten Taxation an Genauigkeit nachsteht (ZAK 1988 S. 298 E. 3 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts H 210/06 vom 22. Juni 2007 E. 3.3, vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2013 vom 2. Juli 2014 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht geltend, er habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die den Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldungen vom 25. November 2020 zugrundeliegenden Ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlagun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (vom 29. Oktober 2019 betreffend das Jahr 2017, Urk. 12/140 bzw. vom 3. September 2020 betreffend das Jahr 2018, Urk. 12/139) im Steuerverfahren angefochten, weshalb diese in Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsen sind. Des Weiteren sind vorliegend auch keine klar ausgewiese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Irrtümer oder sachlichen Umstände ersichtlich, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich hingegen von Bedeutung wären und daher nach der dargelegten Rechtsprechung ein Abweichen von der Steuermeldung rechtfertigen würden. Denn soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe in den Jahren 2017 und 2018 ein höheres Einkommen erzielt, war dieser Umstand auch steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich von Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, weshalb er bereits im Steuerverfahren hätte vorgebracht werden müssen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Steuermeldungen sowohl für die Beschwerdegegnerin als auch für das Sozialversicherungsgericht verbindlich sind, vermögen die vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer behaupteten höheren Einkommen in den Jahren 2017 und 2018 an der Rentenberechnung respektive an der Höhe des Rentenbetreffnisses nichts zu ändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch aus der Zahlungsempfehlung für die Staats- und Gemeindesteuern 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 16/1), zumal diese einen Zeitraum nach Eintritt des Versicherungsfalles betrifft und bereits deshalb keinen Einfluss auf die Rentenberechnung haben kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Beschwerdeführer aufgelegten Kontoauszüge der Mehrwertsteuer (Urk. 16/2-3) stehen alsdann in keinem Zusammenhang mit der Einkommenssteuer respektive mit dem für die Rentenberechnung massgebenden Erwerbseinkommen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind auf Fr. 500.-- anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>