<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AL.2021.00048</span><br/></p><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Reiber</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. April 2021</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bruno </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dohner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">(Intern: Kanzlei: bitte AHV-Nr. im Briefkopf oben rechts entfernen)</span></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Formularen zur Voranmeldung von Kurzarbeit vom 16. März 2020 (Eingangsdatum) stellte die X.___ beim Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) infolge Betriebsschliessung oder -einschränkung aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Pandemie Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung unter anderem für die Mitarbeitenden ihrer Gastronomie-Betriebsabteilungen an der Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> «...» und an der Z.__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[Intern: Ich kann keine Hegianwandstrasse sondern nur einen Hegianwandweg finden in Zürich…aber spielt ja vermutlich keine Rolle…</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> «...» in A.___ (Urk. 9/11, Urk. 9/12; vgl. auch Urk. 9/10 und Urk. 9/13). Mit Verfügungen vom 15. April 2020 bewilligte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) für die besagten Betriebsabteilungen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung durch die Syna Arbeitslosenkasse in der Zeit vom 17. März bis 16. September 2020 unter dem Vorbehalt, dass die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien (Urk. 9/15, Urk. 9/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Formularen vom 20. August 2020 beantragte die X.___ beim AWA wiederum die Ausrichtung von Kurzarbeitsentschädigung für die Mitarbeitenden der beiden genannten Betriebsabteilungen ab dem 1. September 2020 (Urk. 9/19, Urk. 9/20). Mit Verfügungen vom 24. August 2020 wurden die Gesuche vom AWA teilweise bewilligt. Sofern die übrigen Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen erfüllt seien, könne in der Zeit vom 1. September bis 30. November 2020 Kurzarbeitsentschädigung ausgerichtet werden (Urk. 9/22, Urk. 9/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Formularen zur Voranmeldung von Kurzarbeit vom 9. Dezember 2020 (Eingangsdatum) beantragte die X.___ beim AWA die Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung ab dem 1. Dezember 2020 für die beiden Betriebsabteilungen (Urk. 9/1, Urk. 9/6). Mit Verfügungen vom 11. Dezember 2020 bewilligte das AWA die Gesuche teilweise; in der Zeit vom 19. Dezember 2020 bis 18. März 2021 könne die Syna Arbeitslosenkasse Kurzarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung ausrichten, sofern die übrigen Voraussetzungen gegeben seien (Urk. 9/3, Urk. 9/8). Die dagegen erhobene Einsprache vom 23. Dezember 2020 betreffend die beiden Betriebsabteilungen (Urk. 9/4 S. 1), wies das AWA mit Entscheiden vom 7. Januar 2021 ab (Urk. 9/9 = Urk. 2, Urk. 9/5 = Urk. 5/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Januar 2021 erhob die X.___ mit separaten Eingaben am 8. Februar 2021 Beschwerde, angelegt unter den Prozessnummern AL.2021.00048 und AL.2021.00049, und beantragte, es seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit auch die Verfügungen des AWA vom 11. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 teilweise aufzuheben, sodass ihr die Kurzarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung bereits ab dem 1. Dezember 2020 bewilligt werde (Urk. 1 S. 2, Urk. 5/1 S. 2). Mit Verfügung vom 12. Februar 2021 vereinigte das Gericht das Verfahren AL.2021.00049 mit dem Verfahren AL.2021.00048. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegner schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. März 2021 auf Abweisung der Beschwerden (Urk. 8). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 16. März 2021 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(intern: vgl. AL.2021.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Beginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AL150710</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurzarbeitsenschädigung, Arbeitsausfall aus wirtschaftlichen Gründen, Betriebsunterbrechungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; letzte Revision: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLASTREV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">05.2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span><span id="AL071"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung besteht, wenn der Arbeitsausfall anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sowie voraussichtlich vorübergehend ist und erwartet werden darf, dass durch Kurzarbeit die Arbeitsplätze erhalten werden können (Art. 31 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b und d </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Insolvenzentschädigung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AVIG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein Arbeitsausfall ist unter anderem anrechenbar, wenn er auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen und unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meidbar ist (Art. 32 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a AVIG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht anre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenbar ist ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG, wenn er durch betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">organisatorische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Reparatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten sowie andere übliche und wiederkehrende Betriebsunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brechungen oder durch Umstände verursacht wird, die zum nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malen Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risiko des Arbeitgebers gehören (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a), ferner wenn er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">branchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder betriebsüblich ist oder durch saisonale Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hwankungen verursacht wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AL150710</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Beginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AL150770</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurzarbeitsentschädigung, Voranmeldung, verkürzte Voranmeldefrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; letzte Revision: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLASTREV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">05.2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span><span id="AL077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beabsichtigt ein Arbeitgeber, für seine Arbeitnehmer Kurzarbeitsentschädigung geltend zu machen, so muss er dies der kantonalen Amtsstelle mindestens zehn Tage vor Beginn der Kurzarbeit schriftlich voranmelden. Der Bundesrat kann für Ausnahmefälle kürzere Voranmeldefristen vorsehen (Art. 36 Abs. 1 AVIG). Er hat von dieser Kompetenz Gebrauch gemacht und die Voranmeldefrist für Kurzarbeit ausnahmsweise auf drei Tage festgesetzt für Fälle, in denen der Arbeitgeber nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weist, dass die Kurzarbeit wegen plötzlich eingetretener Umstände, die nicht voraussehbar waren, eingeführt werden muss (Art. 58 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung, AVIV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hängt die Arbeitsmöglichkeit in einem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieb vom täglichen Auftragseingang ab und ist es nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich, auf Lager zu arbeiten, so kann Kurzarbeit bis vor ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem Beginn, allenfalls auch telefonisch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorangemel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der Arbeitgeber muss die telefonische Voranmeldung unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich schriftlich bestätigen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">58 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 AVIV). Diese für be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Ausnahmefälle vorgesehene Regelung der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kürzten Voranmeldefristen für Kurzarbeit gemäss den erwähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsbestimmungen erweist sich als sachlich gerecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt und ist gesetzmässig (BGE 111 V 261 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AL150770</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner vertrat den Standpunkt, die Voranmeldungen seien erst am 9. Dezember 2020 eingegangen und die Kurzarbeitsentschädigung zunächst ab diesem Datum und mit Einsprachen bereits ab 1. Dezember 2020 beantragt worden. Die Voranmeldungen seien ohne entschuldbare Gründe verspätet eingereicht worden. Unter Berücksichtigung der 10tägigen Voranmeldefrist könne die Zustimmung zur Auszahlung der Entschädigung frühestens ab 19. Dezember 2019 erfolgen. Eine Vorverschiebung des Anspruchsbeginns auf 1. Dezember 2020 sei daher nicht gerechtfertigt (Urk. 2, Urk. 5/2 je S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte dagegen geltend, sie sei irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass die Kurzarbeitsentschädigung bis 20. Dezember 2020 gewährt worden sei. Zu jenem Zeitpunkt sei es kaum mehr möglich gewesen, den Überblick über die Geltungsdauer der Fristen und die Formulare zu behalten. Aufgrund der Umstände sei der Fehler entschuldbar (Urk. 1 S. 4 f., Urk. 5/1 S. 4 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin bereits vor dem 19. Dezember 2020 Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[intern: das Folgende in den Handakten] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Dezember 2020 beschloss der Bundesrat mit Verordnung über Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung besondere Lage; SR 818.101.26), die geltenden Massnahmen zur Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dämmung der Epidemie zu verschärfen und den Betrieb von Restaurations-, Bar- und Clubbetrieben sowie von Diskotheken und Tanzlokalen zu verbieten (Art. 5a Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kraft vom 22. Dez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2020 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[zunächst] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum 22. Jan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zuvor galten für diese Betriebe zusätzlich zum Schutzkonzept besondere Vorschriften wie Sitzpflicht, Einschränkungen von Öffnungszeiten oder Grösse der Gästegruppen (Art. 5a Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage, in der seit 29. Oktober 2020 in Kraft gewesenen Fassung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. März 2021 beschloss die Bundesversammlung, das am 25. September 2020 in Kraft getretene Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz, SR 818.102) abzuändern. Gemäss Art. 17b Abs. 1 Covid-19-Gesetz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kraft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[rückwirkend] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Sept</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2020 bis zum 31. Dez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist in Abweichung von Art. 36 Abs. 1 AVIG keine Voranmelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frist für Kurzarbeit einzuhalten. Sodann ist die Voranmeldung zu erneuern, wenn die Kurzarbeit länger als sechs Monate dauert. Für rückwirkende Anpassungen einer bestehenden Voranmeldung ist ein entsprechendes Gesuch bis am 30. April 2021 bei der kantonalen Amtsstelle einzureichen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betrieben, die aufgrund der seit dem 18. Dezember 2020 beschlossenen behördlichen Massnahmen von Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit betroffen sind, wird des Weiteren der Beginn der Kurzarbeit in Abweichung von Art. 36 Abs. 1 AVIG auf Gesuch hin neu rückwirkend auf das Inkrafttreten der entsprechenden Massnahme bewilligt (Art. 17b Abs. 2 Covid-19-Gesetz, in Kraft vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. März 2021 bis zum 31.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Weisung 2021/06: Aktualisierung «Sonderregelung aufgrund der Pandemie» vom 19. März 2021 legte das Staatssekretariat für Wirtschaft (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seco</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest, dass eine rückwirkende Erteilung einer Bewilligung nur für Betriebe möglich ist, die von den ab 18. Dezember 2020 beschlossenen Massnahmen betroffen sind (S. 11). Diese Betriebe können bis am 30. April 2021 ein schriftliches Gesuch bei der kantona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Amtsstelle einreichen, um ab dem Inkrafttreten der entsprechenden Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme Kurzarbeitsentschädigung zu beziehen, unabhängig vom Einreichungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum der Voranmeldung (S. 12). Betriebe, die zwar zum Zeitpunkt der Schliessung über eine gültige Bewilligung verfügten, diese aber nicht rechtzeitig erneuert haben, haben (nach altem Recht) keinen ununterbrochenen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Um eine Ungleichbehandlung von Betrieben, die sich zu Beginn oder während der Dauer der behördlichen Massnahmen in dersel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben Situation befinden, zu vermeiden, können auch diese Betriebe ein Gesuch einreichen, um lückenlos Kurzarbeitsentschädigung beziehen zu können (S. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss allgemein gültigem intertemporalrechtlichen Grundsatz sind der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer Sache grundsätzlich jene Rechtsnormen zugrunde zu legen, die in Gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklichte (BGE 126 V 134 E. 4b mit Hinweisen). Eine Rückwirkung von Gesetzesbestimmungen ist eine systemfremde Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmeregelung. Mit Inkrafttreten der neuen Gesetzesbestimmungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Gesetzgeber einen rückwirkenden Anspruch auf Kurzarbeit für betroffene Betriebe explizit beschlossen und Art. 17b Abs. 1 Covid-19-Gesetz trat rückwirkend auf den 1. September 2020 in Kraft, womit sich die im Zeitpunkt des Erlasses des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltenden Rechtsnormen nachträglich geändert haben. Zu den geänderten Bestimmungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid-19-Gesetz und deren Auswirkungen auf den vorliegenden Sachverhalt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich die Parteien noch nicht äussern können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beurteilung ihres An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 120 V 357 E. 2b, 116 V 182 E. 3c und d). Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist zu berücksichtigen, dass entsprechende Gesuche zur Anpassung bestehender Bewilligungen oder zur rückwirkenden Bewilligung auf den Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Inkrafttretens der betreffenden Massnahmen bis am 30. April 2021 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zureichen sind (Art. 17b Covid-19-Gesetz). Die neu entstandenen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsansprüche sind sodann bis zum 30. April 2021 bei der kantonalen Amtsstelle geltend zu machen (vgl. Art. 17b Abs. 3 Covid-19-Gesetz), wobei es sich um eine Verwirkungsfrist handelt (vgl. Botschaft zu einer Änderung des Covid-19-Gesetzes, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2021 285 S. 30). Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit und der kurzfristigen Änderungen der gesetzlichen Bestimmungen rechtfertigt es sich vorliegend, von einem weiteren Schriftenwechsel abzusehen und die Sache zur neuen Beurteilung ans AWA zurückzuweisen, damit dieses unter Berücksichtigung der neuen Bestimmungen sowie der Weisung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seco</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. März 2021 über die Sache neu entscheide. Mit diesem Vorgehen wird ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sichergestellt, dass der Beschwerdeführerin keine Rechtsmittelinstanz ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loren geht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Beginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VV170810</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung bei Rückweisung, vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> &lt; letzte Revision: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdLASTREV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11.2005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> DOCVARIABLE mdSNAME</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VV170810</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">#</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Soz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Obsiegen vorliegend nicht auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin zurückzuführen ist, ist der Beschwerdeführerin in Anwendung der dargelegten Grundsätze eine Prozessentschädigung von Fr. 1’800.-- zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerden werden in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheide</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) vom 7. Januar 2021 aufgehoben und die Sache an den Beschwerdegegner zurückgewiesen wird, damit er im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über die Bewilligung für Kurzarbeit neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdegegner wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bruno </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dohner</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse ALK 57 005 Syna Arbeitslosenkasse Zahlstelle 57/005 </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">(intern: Urk. 2 S. 3)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrReiber</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>