<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">406</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>83</b></span> <span class="ft2"><b>Lehrperson an der Volksschule.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Das Anstellungsverhältnis mit Lehrpersonen ist in der Regel unbe-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>fristet; eine Befristung ist nur in begründeten Fällen zulässig. Im</b></span><br/> <span class="ft2"><b>vorliegenden Fall lässt sich eine Befristung nicht rechtfertigen, zumal</b></span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">AuflösungAnstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">407</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft2"><b>sie nicht im Interesse der Klägerin lag und von ihr auch nicht</b></span><br/> <span class="ft2"><b>freiwillig eingegangen wurde (Erw. II/1 und 2).</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Da der Anstellungsvertrag zu Unrecht befristet wurde, darf die</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Klägerin nicht schlechter gestellt werden, als wenn ihr Vertrag unbe-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>fristet abgeschlossen worden wäre (Erw. II/4).</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Aus dem Entscheid des Personalrekursgerichts vom 7. Dezember 2010 in</span><br/> <span class="ft5">Sachen S. gegen Einwohnergemeinde S. (2-KL.2010.1).</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">II.</span><br/> <span class="ft1">1.</span><br/> <span class="ft1">1.1.</span><br/> <span class="ft1">Im vorliegenden Fall ist vorweg zu klären, ob die Beklagte von</span><br/> <span class="ft1">sich aus befugt war, die Klägerin bloss befristet anzustellen, oder ob</span><br/> <span class="ft1">sie verpflichtet gewesen wäre, mit der Klägerin einen unbefristeten</span><br/> <span class="ft1">Anstellungsvertrag abzuschliessen.</span><br/> <span class="ft1">1.2</span><br/> <span class="ft1">Das Anstellungsverhältnis der Lehrpersonen wird auf unbefris-</span><br/> <span class="ft1">tete oder befristete Dauer begründet (vgl. § 3 Abs. 1 GAL). Bei der</span><br/> <span class="ft1">Wahl zwischen unbefristetem und befristetem Vertrag ist die Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsbehörde nicht völlig frei. So sieht etwa § 3 Abs. 2 GAL vor,</span><br/> <span class="ft1">dass auf Verlangen der Lehrperson ein befristetes Anstellungsverhält-</span><br/> <span class="ft1">nis in ein unbefristetes umzuwandeln ist, sofern es während fünf</span><br/> <span class="ft1">Jahren ohne Unterbruch bestand und weitergeführt würde. § 12</span><br/> <span class="ft1">VALL sieht zudem vor, dass das Anstellungsverhältnis in der Regel</span><br/> <span class="ft1">unbefristet ist (Abs. 1); die Befristung eines Vertrags und dessen</span><br/> <span class="ft1">Verlängerung sind nur in begründeten Fällen zulässig, namentlich bei</span><br/> <span class="ft1">Stellvertretungen, bei der Anstellung von Lehrpersonen, die nicht</span><br/> <span class="ft1">über die erforderliche Qualifikation für die entsprechende Lehrtätig-</span><br/> <span class="ft1">keit verfügen, sowie in Fällen, wo erwartet werden muss, dass die</span><br/> <span class="ft1">betreffende Stelle in der betreffenden Schule mit hoher Wahrschein-</span><br/> <span class="ft1">lichkeit nicht über das Schuljahr hinaus gesichert ist (Abs. 2). Indem</span><br/> <span class="ft1">der Gesetzgeber in § 4 Abs. 1 GAL ausdrücklich vorgesehen hat,</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">408</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">dass der Regierungsrat nicht nur vollziehende, sondern auch ergän-</span><br/> <span class="ft1">zende Vorschriften über die inhaltliche Ausgestaltung der Verträge</span><br/> <span class="ft1">erlassen kann, besteht bezüglich der in § 12 VALL vorgesehenen</span><br/> <span class="ft1">Einschränkungen der Gestaltungsfreiheit der Vertragsparteien eine</span><br/> <span class="ft1">hinreichende gesetzliche Delegation an den Verordnungsgeber</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines Ver-</span><br/> <span class="ft1">waltungsrecht, 6. Auflage, Zürich/St. Gallen 2010, Rz. 407).</span><br/> <span class="ft1">1.3.</span><br/> <span class="ft1">Die Klägerin verfügt über die erforderliche fachliche Qualifika-</span><br/> <span class="ft1">tion als Lehrperson für Textiles Werken. Bei der durch die Beklagte</span><br/> <span class="ft1">ausgeschriebenen Stelle handelte es sich zudem offensichtlich nicht</span><br/> <span class="ft1">um eine blosse Stellvertretung. Schliesslich sind auch die Vorausset-</span><br/> <span class="ft1">zungen für die dritte, in § 12 Abs. 2 VALL ausdrücklich aufgezählte</span><br/> <span class="ft1">Ausnahme von der Pflicht zur unbefristeten Anstellung von Lehr-</span><br/> <span class="ft1">personen nicht gegeben. Die Befristung der Stelle der Klägerin hing</span><br/> <span class="ft1">gemäss eigenen Angaben der Schulpflege nicht mit konkreten Be-</span><br/> <span class="ft1">fürchtungen zusammen, dass die betreffende Stelle im nächsten</span><br/> <span class="ft1">Schuljahr nicht gesichert sein könnte. Vielmehr erklärte die Schul-</span><br/> <span class="ft1">leiterin auf Rückfrage der Klägerin betreffend die Befristung, es</span><br/> <span class="ft1">werde allgemein so gehandhabt, dass im ersten Jahr befristete Ver-</span><br/> <span class="ft1">träge ausgestellt würden.</span><br/> <span class="ft1">1.4.</span><br/> <span class="ft1">Da die Aufzählung von § 12 Abs. 2 VALL nicht abschliessend</span><br/> <span class="ft1">ist, muss im Folgenden geprüft werden, ob die Befristung des Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsvertrages der Klägerin allenfalls aus anderen Gründen</span><br/> <span class="ft1">gerechtfertigt war.</span><br/> <span class="ft1">1.5.</span><br/> <span class="ft1">Die Vertreter der Beklagten begründeten die Befristung des Ver-</span><br/> <span class="ft1">trages anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 6. Juli 2009 da-</span><br/> <span class="ft1">mit, dass bei Jung- und bei Fachlehrpersonen im ersten Jahr generell</span><br/> <span class="ft1">nur befristete Verträge abgeschlossen würden. Im ersteren Fall, um</span><br/> <span class="ft1">eine einjährige Probezeit zu erreichen, im letzteren Fall, weil die</span><br/> <span class="ft1">Pensensituation immer unsicher sei.</span><br/> <span class="ft1">1.6.</span><br/> <span class="ft1">Beim erstgenannten Zweck der Verlängerung der Probezeit über</span><br/> <span class="ft1">die maximal zulässige Dauer von drei auf zwölf Monate hinaus</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">AuflösungAnstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">409</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">(vgl. § 11 Abs. 1 und 2 VALL) handelt es sich um eine offensichtlich</span><br/> <span class="ft1">unzulässige Gesetzesumgehung, welche die Befristung eines Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsvertrages nicht zu rechtfertigen vermag.</span><br/> <span class="ft1">Ferner mag es zwar zutreffen, dass die Schulpflege der Beklag-</span><br/> <span class="ft1">ten bei den Fachlehrpersonen für Textiles Werken regelmässig mehr</span><br/> <span class="ft1">als in anderen Bereichen mit stark schwankenden Unterrichtsver-</span><br/> <span class="ft1">pflichtungen konfrontiert ist. Um über die für die Bewältigung sol-</span><br/> <span class="ft1">cher Probleme notwendige Flexibilität zu verfügen, wurde in § 13</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 VALL vorgesehen, dass die Anstellungsbehörde Rahmenver-</span><br/> <span class="ft1">träge mit einem definierten minimalen und maximalen Beschäfti-</span><br/> <span class="ft1">gungsgrad abschliessen kann. Der Unterschied zwischen dem mini-</span><br/> <span class="ft1">malen und dem maximalen Beschäftigungsgrad darf dabei nicht</span><br/> <span class="ft1">mehr als acht Unterrichtslektionen betragen (vgl. § 13 Abs. 2 VALL).</span><br/> <span class="ft1">Die bis anhin durch die Beklagte offenbar gelebte Praxis, Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsverträge von Lehrpersonen im ersten Jahr "allgemein" bzw.</span><br/> <span class="ft1">"gelegentlich" zu befristen, steht somit auch in Widerspruch zur</span><br/> <span class="ft1">erwähnten gesetzlichen Regelung, sofern die befristete Anstellung -</span><br/> <span class="ft1">wie im vorliegenden Fall - für ein Pensum von mehr als acht Wo-</span><br/> <span class="ft1">chenlektionen erfolgt.</span><br/> <span class="ft1">1.7.</span><br/> <span class="ft1">Weitere Gründe, welche die Befristung des Anstellungsvertra-</span><br/> <span class="ft1">ges der Klägerin rechtfertigen könnten, werden von der Beklagten</span><br/> <span class="ft1">nicht geltend gemacht und sind aus den Akten auch nicht ersichtlich.</span><br/> <span class="ft1">2.</span><br/> <span class="ft1">2.1</span><br/> <span class="ft1">Die in § 12 VALL vorgesehene Beschränkung der Möglichkeit</span><br/> <span class="ft1">zum Abschluss befristeter Anstellungsverträge dient - ebenso wie § 3</span><br/> <span class="ft1">Abs. 2 GAL - dem Schutz der Arbeitnehmenden. Mit diesen Bestim-</span><br/> <span class="ft1">mungen soll vermieden werden, dass Arbeitnehmende über ihre</span><br/> <span class="ft1">berufliche Zukunft im Ungewissen gehalten werden (vgl. Botschaft</span><br/> <span class="ft1">des Regierungsrates über das Gesetz über die Anstellung von Lehr-</span><br/> <span class="ft1">personen vom 24. Mai 2000, S. 15). Daraus ergibt sich, dass Arbeit-</span><br/> <span class="ft1">nehmende nur dann rechtsgültig auf den entsprechenden Schutz ver-</span><br/> <span class="ft1">zichten können, wenn zu ihren Gunsten von der gesetzlichen Rege-</span><br/> <span class="ft1">lung abgewichen wird oder ihr Verzicht zumindest auf einem frei-</span><br/> <span class="ft1">willigen Entschluss beruht. An der letztgenannten Voraussetzung</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">Personalrekursgericht</span> <span class="page_no">410</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">fehlt es namentlich dann, wenn der privaten Partei zwar bewusst ist,</span><br/> <span class="ft1">dass sie eine Mehrleistung versprechen (bzw. eine Minderleistung in</span><br/> <span class="ft1">Kauf nehmen) muss, ihr aber aufgrund der Umstände nichts anderes</span><br/> <span class="ft1">übrig bleibt, als in das Rechtsverhältnis mit der Behörde dennoch</span><br/> <span class="ft1">einzuwilligen (vgl. Isabelle Häner, Die Einwilligung der betroffenen</span><br/> <span class="ft1">Person als Surrogat der gesetzlichen Grundlage bei individuell-kon-</span><br/> <span class="ft1">kreten Staatshandlungen, in: ZBl 2002, S. 68).</span><br/> <span class="ft1">2.2.</span><br/> <span class="ft1">Es ist vorliegend nicht ersichtlich, dass der Abschluss eines be-</span><br/> <span class="ft1">fristeten Anstellungsvertrages im Interesse der Klägerin gelegen ha-</span><br/> <span class="ft1">ben könnte oder wenigstens freiwillig erfolgt wäre. Vielmehr spre-</span><br/> <span class="ft1">chen verschiedene Indizien klar für das Gegenteil: Die Stelle der</span><br/> <span class="ft1">Klägerin war im Schulblatt Aargau/Solothurn als unbefristet ausge-</span><br/> <span class="ft1">schrieben. Bereits aus dem Umstand, dass sich die Klägerin auf eine</span><br/> <span class="ft1">unbefristete und nicht auf eine befristete Stelle bewarb, kann ge-</span><br/> <span class="ft1">schlossen werden, dass sie am Abschluss eines unbefristeten Anstel-</span><br/> <span class="ft1">lungsvertrages interessiert war. Aus den Akten geht zudem hervor,</span><br/> <span class="ft1">dass sich die Klägerin irritiert zeigte, als sie bei der Durchsicht des</span><br/> <span class="ft1">Anstellungsvertrages bemerkt hatte, dass dieser auf ein Jahr befristet</span><br/> <span class="ft1">war. Sie erkundigte sich denn auch umgehend bei der Schulleitung</span><br/> <span class="ft1">nach dem Grund für die Befristung. Die Klägerin gab sich in der</span><br/> <span class="ft1">Folge zwar mit der Erklärung zufrieden, wonach dies im ersten An-</span><br/> <span class="ft1">stellungsjahr allgemein so gehandhabt werde, und unterzeichnete den</span><br/> <span class="ft1">Anstellungsvertrag vorbehaltlos. Daraus kann jedoch nicht gefolgert</span><br/> <span class="ft1">werden, der Verzicht auf eine unbefristete Anstellung habe in ihrem</span><br/> <span class="ft1">eigenen Interesse gelegen oder sei zumindest freiwillig erfolgt. Die</span><br/> <span class="ft1">Auskunft der Schulleitung, dass sie Anstellungsverhältnisse im ersten</span><br/> <span class="ft1">Jahr generell befristet abschliessen, obwohl sie wüssten, dass die</span><br/> <span class="ft1">"gewerkschaftliche Empfehlung" eine andere sei, zeigt vielmehr</span><br/> <span class="ft1">deutlich, dass die Klägerin im Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung</span><br/> <span class="ft1">letztlich vor der Wahl stand, die Stelle mit der vorgesehenen Be-</span><br/> <span class="ft1">fristung anzutreten oder aber sich nach einer anderen Stelle umzu-</span><br/> <span class="ft1">sehen.</span><br/> <span class="ft1">2.3.</span><br/> <span class="ft1">Nach dem Gesagten ist somit davon auszugehen, dass die Be-</span><br/> <span class="ft1">fristung des Anstellungsvertrages einzig im Interesse der Beklagten</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2010</span> <span class="title">AuflösungAnstellungsverhältnis</span> <span class="page_no">411</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">lag und die Klägerin nicht aus freien Stücken in die Befristung ein-</span><br/> <span class="ft1">willigte. Entsprechend hat die Klägerin durch die Unterzeichnung</span><br/> <span class="ft1">des Anstellungsvertrages nicht gültig auf ihr Recht verzichtet, unbe-</span><br/> <span class="ft1">fristet angestellt zu werden.</span><br/> <span class="ft1">4.</span><br/> <span class="ft1">4.1.</span><br/> <span class="ft1">Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist an dieser Stelle festzu-</span><br/> <span class="ft1">halten, dass die Beklagte gemäss § 12 VALL grundsätzlich verpflich-</span><br/> <span class="ft1">tet gewesen wäre, die Klägerin unbefristet anzustellen. Auf diesen</span><br/> <span class="ft1">Anspruch hat die Klägerin nicht rechtsgültig verzichtet. Aus diesem</span><br/> <span class="ft1">Grund kann sie sich im heutigen Zeitpunkt darauf berufen, nicht</span><br/> <span class="ft1">schlechter gestellt zu werden, als wenn ihr Vertrag unbefristet abge-</span><br/> <span class="ft1">schlossen worden wäre.</span><br/> <span class="ft1">4.2.</span><br/> <span class="ft1">Letzteres ist nur dann gewährleistet, wenn - analog zum beding-</span><br/> <span class="ft1">ten Anspruch auf Wiederwahl von Beamten (vgl. PRGE vom</span><br/> <span class="ft1">10. April 2006, 2-BE.2005.50010, Erw. II/1.1) - ein grundsätzlicher</span><br/> <span class="ft1">Anspruch der Klägerin auf Verlängerung ihres Anstellungsverhältnis-</span><br/> <span class="ft1">ses über den 31. Juli 2009 hinaus bejaht wird.</span><br/> <span class="ft1">Wäre der Anstellungsvertrag der Klägerin unbefristet abge-</span><br/> <span class="ft1">schlossen worden, hätte das Anstellungsverhältnis nicht mit Ablauf</span><br/> <span class="ft1">der vereinbarten Anstellungsdauer geendet (vgl. § 10 Abs. 2 lit. b</span><br/> <span class="ft1">GAL). Vielmehr hätte dieses nur beim Vorliegen sachlicher Kündi-</span><br/> <span class="ft1">gungsgründe aufgelöst werden können (vgl. § 11 GAL).</span><br/> <span class="ft1">Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob solche sachlichen Kündi-</span><br/> <span class="ft1">gungsgründe bestanden, die es der Beklagten erlaubt hätten, das An-</span><br/> <span class="ft1">stellungsverhältnis mit der Klägerin am 31. Juli 2009 enden zu las-</span><br/> <span class="ft1">sen.</span><br/></div> </div> </body> </html>