<h2>SubmittedText<h2><p>In einer Studie zum "Stand der Umsetzung des Herbizidverbotes" kommt der Bund zum Schluss, dass rund die Hälfte der Hobbygärtner das für sie seit 2001 geltende Anwendungsverbot nicht kannte. Von der anderen Hälfte bezeugte jede fünfte Person, Herbizide trotz Kenntnis des Verbotes anzuwenden. Die Studie schätzt, dass im Privatbereich jährlich 100 Tonnen Herbizide ausgebracht werden.</p><p>Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass Herbizide gar nicht erst an Private verkauft werden sollten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Umsetzung des "Aktionsplans zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" des Bundesrates vom 6. September 2017 werden gegenwärtig Massnahmen vorbereitet: Für die nicht berufliche Verwendung sollen strengere Kriterien für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln erarbeitet und eingeführt werden. Unter anderem soll die Abgabe von für die berufliche Verwendung zugelassenen Pflanzenschutzmitteln künftig nur noch an Personen erlaubt sein, die eine Fachbewilligung für die Verwendung haben. Die Massnahmen werden voraussichtlich im Winter 2020/2021 mit dem 11. Verordnungspaket Umwelt in die Vernehmlassung geschickt und sollen im Frühjahr 2022 in Kraft treten.</p>