<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2005.00039</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205564&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2005.00039</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.12.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung für die Steuerperioden 1.5.1999 - 30.4.2000 und 1.5.2000 - 30.4.2001</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verlustverrechnung überlanges Geschäftsjahr Bemessungslücke Streitig ist die Höhe der verrechenbaren Vorjahresverluste. Die Pflichtige wies ein vom 1. Januar 1998 bis zum 30. April 1999 dauerndes überlanges Geschäftsjahr, weshalb im Jahr 1998 kein handelsrechtlicher Geschäftsabschluss erstellt werden musste. Allerdings erstellte die Pflichtige einen Zwischenabschluss per 31. Dezember 1998, der das erwähnte Geschäftsjahr in zwei Perioden aufteilte (1. Januar bis 31. Dezember 1998 und 1. Januar bis 30. April 1999). Mit Blick auf die Verlustverrechnung fragt es sich nun, ob der gesamte Gewinn, der in der Jahresrechnung dieses 16 Monate dauernden Geschäftsjahrs ausgewiesen wird, für die lediglich vier Monate - von 1. Januar bis 30. April 1999 - dauernde Steuerperiode herangezogen werden darf, oder ob der in das Kalenderjahr 1998 fallende Teil des ordentlichen Gewinns infolge des auf den 1. Januar 1999 vollzogenen Wechsels der zeitlichen Bemessung bei juristischen Personen von der Pränumerandobesteuerung mit Vergangenheitsbemessung zur Postnumerandobesteuerung mit Gegenwartsbemessung wegen der dadurch entstandenen so genannten Bemessungslücke ausser acht fallen muss. Der Gesetzgeber hat für derartige Konstellationen keine Übergangsregelung geschaffen, weshalb sich das Gesetz diesbezüglich als planwidrig unvollständig erweist. Folgt man bei der deshalb zwingend vorzunehmenden Lückenfüllung den bemessungssystematischen Grundvorgaben, ergibt sich, dass der Gewinn des handelsrechtlich massgebenden Geschäftsjahrs von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 aus bemessungsrechtlichen Gründen aufzuteilen ist in denjenigen Anteil, der auf das Jahr 1998 entfällt, in welchem nach dem geltenden System spätestens auf den 31. Dezember ein Abschluss hätte erstellt werden müssen, und in den Anteil, der auf den Zeitraum von 1. Januar bis 30. April 1999 entfällt. Rückweisung an die Steuerrekurskommission zur Vornahme der von ihr zu Unrecht unterlassene Aufteilung des Gewinns des von 1. Januar1998 bis 30. April 1999.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSERORDENTLICHE EINKUNFT">AUSSERORDENTLICHE EINKUNFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEMESSUNGSLÃCKE">BEMESSUNGSLÃCKE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEMESSUNGSPERIODE">BEMESSUNGSPERIODE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEMESSUNGSSYSTEM">BEMESSUNGSSYSTEM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN">BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHÃFTSJAHR">GESCHÃFTSJAHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESETZESLÃCKE">GESETZESLÃCKE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSBILANZ">HANDELSBILANZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANGJAHR">LANGJAHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃCKENFÃLLUNG">LÃCKENFÃLLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSGEBLICHKEIT DER HANDELSBILANZ">MASSGEBLICHKEIT DER HANDELSBILANZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERPERIODE">STEUERPERIODE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSREGELUNG">ÃBERGANGSREGELUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERJÃHRIG">ÃBERJÃHRIG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERLUSTVERRECHNUNG">VERLUSTVERRECHNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORJAHRESVERLUST">VORJAHRESVERLUST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WECHSEL DES STEUERSYSTEMS">WECHSEL DES STEUERSYSTEMS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENABSCHLUSS">ZWISCHENABSCHLUSS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 56 Abs. I aStG</span><br/><span class="gerade">Art. 127 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 64 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 70 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 83 StG</span><br/><span class="gerade">§ 84 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 132 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 276 Abs. II StG</span><br/><span class="ungerade">§ 278 StG</span><br/><span class="gerade">Art. 31 StHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 Abs. II ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Die A AG wurde im MÃ¤rz 1998 von der auslÃ¤ndischen C Ã¼bernommen. Aufgrund des konzernintern geltenden Abschlussdatums musste sie den Bilanzstichtag vom 31. Dezember auf den 30. April verlegen. Dazu verlÃ¤ngerte sie das am 1. Januar 1998 beginnende GeschÃ¤ftsjahr und schloss dieses erst am 30. April 1999 ab. Die fÃ¼r dieses Ã¼berjÃ¤hrige GeschÃ¤ftsjahr 1998/1999 erstellte Jahresrechnung wurde von der Revisionsstelle geprÃ¼ft und von der Generalversammlung genehmigt.</p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r Steuerzwecke unterteilte die A AG das erwÃ¤hnte GeschÃ¤ftsjahr 1998/1999 mit einem Zwischenabschluss per 31. Dezember 1998 in zwei Perioden. In der SteuererklÃ¤rung 1999A deklarierte sie fÃ¼r die von 1. Januar bis 31. Dezember 1998 dauernde Periode einen Gewinn vor Verlustverrechnung und vor Zinsen auf verdecktem Eigenkapital von Fr. 3'237'225.-. Darin enthalten waren auch ausserordentliche EinkÃ¼nfte in HÃ¶he von Fr. 53'159.-, auf deren Erfassung das kantonale Steueramt wegen der hohen verrechenbaren Verluste verzichtete. </p> <p class="Urteilstext">In der SteuererklÃ¤rung 1999B deklarierte die A AG fÃ¼r den von 1. Januar bis 30. April 1999 dauernden Zeitraum einen steuerbaren Gewinn vor Verlustverrechnung und vor Zinsen auf verdecktem Eigenkapital von Fr. 287'644.-. Sie wurde angesichts der geltend gemachten Vorjahresverluste von Fr. â¦ mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ veranlagt. Diese EinschÃ¤tzung erwuchs in Rechtskraft.</p> <p class="Urteilstext">In der SteuererklÃ¤rung 2000 deklarierte die A AG fÃ¼r die von 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 dauernde Steuerperiode einen Gewinn von Fr. â¦ Hiervon brachte sie Vorjahresverluste von Fr. â¦ in Abzug, so dass sich ein steuerbarer Gewinn von Fr. â¦ ergab. </p> <p class="Urteilstext">Auch fÃ¼r die von 1. Mai 2000 bis 30. April 2001 dauernde Steuerperiode deklarierte die Gesellschaft einen steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦, indem sie den in der SteuererklÃ¤rung 2001 deklarierten Reingewinn von Fr. â¦ wiederum vollstÃ¤ndig mit Vorjahresverlusten verrechnete.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Das kantonale Steueramt berÃ¼cksichtigte die von der A AG fÃ¼r die Gewinnsteuer erstellten AbschlÃ¼sse von 1. Januar bis 31. Dezember 1998 sowie von 1. Januar bis 30. April 1999 nicht, da es sich hierbei nicht um ordentliche, von der Revisionsstelle geprÃ¼fte und von der Generalversammlung der Gesellschaft genehmigte Jahresrechnungen handle. Es stellte fÃ¼r die Verlustverrechnung im EinschÃ¤tzungsentscheid vom 22. April 2004 und im Einsprachentscheid vom 21. Oktober 2004 einzig auf die von der Generalversammlung genehmigte, von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 dauernde Jahresrechnung 1998/1999 ab, die einen Gewinn vor Verlustverrechnung von Fr. â¦ auswies. GestÃ¼tzt darauf veranlagte das Steueramt im Einspracheentscheid die Gesellschaft fÃ¼r die Steuerperiode von 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ (zum Steuersatz von 10,0 %) und einem steuerbaren Kapital von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Kapital von Fr. â¦ (zum Steuersatz von 1,5 <sup>0</sup>/<sub>00</sub>) sowie fÃ¼r die Steuerperiode von 1. Mai 2000 bis 30. April 2001 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ (zum Steuersatz von 9,943 %) und einem steuerbaren Kapital von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Kapital von Fr. â¦ (zum Steuersatz von 1,5 <sup>0</sup>/<sub>00</sub>).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission II wies den von der Pflichtigen hiergegen gerichteten Rekurs am 23. MÃ¤rz 2005 ab, wobei sie die StaatsgebÃ¼hr auf Fr. 15'000.- festsetzte.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 9. Mai 2005 liess die Pflichtige dem Verwaltungsgericht beantragen, sie sei fÃ¼r die Steuerperiode von 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ sowie fÃ¼r die Steuerperiode von 1. Mai 2000 bis 30. April 2001 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ bzw. einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ einzuschÃ¤tzen. Eventualiter sei die von der Steuerrekurskommission II festgesetzte StaatsgebÃ¼hr gestÃ¼tzt auf einen Streitwert von rund Fr. 460'000.- "innerhalb des Rahmens von Fr. 8'000 bis 12'000" festzulegen. Ausserdem verlangte die Pflichtige die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der steuerbare Reingewinn einer Aktiengesellschaft setzt sich laut § 64 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter BerÃ¼cksichtigung des Saldovortrags des Vorjahres (Ziff. 1) sowie allfÃ¤lligen steuerlich erforderlichen Korrekturen des Saldos der Erfolgsrechnung (Ziff. 2-4).</p> <p class="Urteilstext">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass der gestÃ¼tzt auf diese Ordnung ermittelte steuerbare Reingewinn der Steuerperiode von 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 Fr. â¦ und derjenige der Steuerperiode von 1. Mai 2000 bis 30. April 2001 Fr. â¦ betrÃ¤gt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Vom Reingewinn der Steuerperiode kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 70 Abs. 1 StG Verluste aus sieben der Steuerperiode vorangegangenen GeschÃ¤ftsjahren abgezogen werden, soweit sie bei der Berechnung des steuerbaren Reingewinns dieser Jahre nicht berÃ¼cksichtigt werden konnten. </p> <p class="Urteilstext">Die Parteien streiten sich Ã¼ber die HÃ¶he der in der Steuerperiode von 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 verrechenbaren Vorjahresverluste. Sie sind sich zwar darin einig, dass die verrechenbaren Verluste aus den Steuerjahren bis 1998 Fr. â¦ betragen. Zwischen ihnen umstritten ist indessen der massgebliche Reingewinn oder Verlust in der Zeitspanne von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999. So stellt das kantonale Steueramt im Einklang mit der Rekurskommission auf die von der Generalversammlung genehmigte Jahresrechnung fÃ¼r das von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 dauernde GeschÃ¤ftsjahr ab, welche einen Gewinn von Fr. â¦ ausweist, zuzÃ¼glich Zinsen auf verdecktem Eigenkapital von<br/> Fr. 204'500.-; es gelangt damit zu einem steuerbaren Gewinn in dieser Periode von Fr. â¦ DemgegenÃ¼ber verficht die Pflichtige gestÃ¼tzt auf einen Zwischenabschluss per 31. Dezember 1998, der das erwÃ¤hnte GeschÃ¤ftsjahr in zwei Perioden aufteilt, fÃ¼r die Zeit von 1. Januar bis 31. Dezember 1998 einen Gewinn von Fr. â¦, einschliesslich ausserordentliche EinkÃ¼nfte von Fr. 53'159.-, und fÃ¼r den von 1. Januar bis 30. April 1999 dauernden Zeitraum einen Gewinn von Fr. â¦, zuzÃ¼glich Zinsen auf verdecktem Eigenkapital von Fr. 34'105.-, insgesamt also von Fr. â¦ </p> <p class="Urteilstext">Infolgedessen will das kantonale Steueramt lediglich Verluste von (Fr. â¦ Vorjahresverluste bis Steuerjahr 1998 ./. Fr. â¦ steuerbaren Gewinn von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 =) Fr. â¦ verrechnen lassen. Die Pflichtige macht hingegen verrechenbare Verluste von Fr. â¦ geltend, nÃ¤mlich Fr. â¦. Vorjahresverluste bis Steuerjahr 1998, abzÃ¼glich ausserordentliche EinkÃ¼nfte von Fr. 53'159.- fÃ¼r die Zeit von 1. Januar bis 31. Dezember 1998 und Fr. â¦ steuerbaren Gewinn fÃ¼r die Zeit von 1. Januar bis 30. April 1999.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Die Pflichtige, welche ihr GeschÃ¤ftsjahr jeweils am 31. Dezember â letztmals im Jahr 1997 â abgeschlossen hatte, verlegte den Bilanzstichtag auf den 30. April. Zu diesem Zweck schloss sie das am 1. Januar 1998 beginnende GeschÃ¤ftsjahr erst am 30. April 1999 ab. </p> <p class="Urteilstext">Mit Blick auf die Verlustverrechnung fragt es sich, ob der gesamte Gewinn, der in der Jahresrechnung dieses 16 Monate dauernden GeschÃ¤ftsjahrs ausgewiesen wird, fÃ¼r die lediglich vier Monate â von 1. Januar bis 30. April 1999 â dauernde Steuerperiode herangezogen werden darf, oder ob der in das Kalenderjahr 1998 fallende Teil des ordentlichen Gewinns infolge des auf den 1. Januar 1999 vollzogenen Wechsels der zeitlichen Bemessung bei juristischen Personen von der PrÃ¤numerandobesteuerung mit Vergangenheitsbemessung (§ 56 Abs. 1 des frÃ¼heren Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 [aStG]) zur Postnumerandobesteuerung mit Gegenwartsbemessung (§ 83 in Verbindung mit 269 Abs. 1 StG) wegen der dadurch entstandenen so genannten BemessungslÃ¼cke (§ 278 StG) ausser acht fallen muss.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Der steuerbare Reingewinn bemisst sich gemÃ¤ss § 84 Abs. 1 StG nach dem Ergebnis der Steuerperiode. Als Steuerperiode gilt nach § 83 Abs. 2 StG das GeschÃ¤ftsjahr, wobei in jedem Kalenderjahr (ausgenommen im GrÃ¼ndungsjahr) ein GeschÃ¤ftsabschluss mit Bilanz und Erfolgsrechnung erstellt werden muss (§ 83 Abs. 3 StG).</p> <p class="Urteilstext">Vorliegend kann diese gesetzliche Ordnung nicht eingehalten werden. GeschÃ¤ftsjahr und Steuerperiode fallen auseinander, und nicht in jedem betroffenen Kalenderjahr ist ein GeschÃ¤ftsabschluss erstellt worden. Obwohl das GeschÃ¤ftsjahr die Zeitspanne von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 umfasst und im Jahr 1998 ein GeschÃ¤ftsabschluss fehlt, dauert die â durch EinschÃ¤tzungsentscheid rechtskrÃ¤ftig festgelegte â Steuerperiode wegen des gesetzlich auf den 1. Januar 1999 angeordneten Wechsels des Bemessungssystems kraft § 276 Abs. 1 StG (richtigerweise) nur von 1. Januar bis 30. April 1999. Die Festlegung einer mit dem GeschÃ¤ftsjahr Ã¼bereinstimmenden von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 dauernden Steuerperiode, wÃ¤re entgegen der offenbar von der Vorinstanz vertretenen Auffassung (Rekursentscheid ErwÃ¤gung Ziffer 5b) gesetzwidrig, weil die einschlÃ¤gigen Bemessungsvorschriften von § 83 Abs. 2 und 3 sowie § 84 Abs. 1 StG kraft § 269 Abs. 1 StG erst auf den 1. Januar 1999 zur Anwendung gelangen und das Steuerjahr 1998 gemÃ¤ss § 56 Abs. 1 aStG auf dem Ergebnis des Kalenderjahrs 1997 beruht.</p> <p class="Urteilstext">Die von der Rekurskommission gewÃ¤hlte LÃ¶sung, fÃ¼r die von 1. Januar bis 30. April 1999 dauernde Steuerperiode auf den handelsrechtlichen Abschluss des 16 Monate â von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 dauernden â GeschÃ¤ftsjahrs abzustellen, findet im Gesetz keine StÃ¼tze und fÃ¼hrt zu einem sachlich nicht haltbaren Ergebnis. Denn die gesetzliche Ordnung geht von der Ãbereinstimmung von Steuerperiode und Bemessungsperiode bzw. GeschÃ¤ftsjahr aus und <span>fordern Verfassung (Art. 127 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999) und Gesetz (§ 132 Abs. 1 StG) angesichts dessen, dass die EinschÃ¤tzung die Feststellung der Steuerfaktoren fÃ¼r eine bestimmte Steu­erperiode zum Gegenstand hat, die steuerperiodenbezogene, mate­riell richtige und gerechte Besteuerung der Steuerpflichtigen (vgl. </span>Peter BrÃ¼lisauer/Stephan Kuhn in: Kom­mentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel etc. 2000,<span> Art. 58 DBG N. 41 zum PeriodizitÃ¤tsprinzip). DarÃ¼ber hinaus fÃ¼hrt das Abstellen auf den handelsrechtlichen GeschÃ¤ftsabschluss fÃ¼r die Zeitspanne von 1. Jan</span>uar 1998 bis 30. April 1999 letzten Endes zu einem rechtsungleichen Ergebnis. Auch wenn aus Umkehrschluss aus der Regelung von § 278 StG die Nichtbesteuerung des ordentlichen Gewinns nur fÃ¼r GeschÃ¤ftsjahre folgt, die im Kalenderjahr 1998 abgeschlossen werden (Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 278 N. 15), so entspricht es doch dem Sinn der Vorschrift, das ordentliche GeschÃ¤ftsergebnis dieses Jahrs bzw. des in diesem Jahr endenden GeschÃ¤ftsjahrs von der zeitlichen Bemessung auszunehmen. Dass ausnahmsweise durch ein Ã¼berjÃ¤hriges, nicht im Kalenderjahr 1998 abgeschlossenes GeschÃ¤ftsjahr formal keine BemessungslÃ¼cke entstehen kÃ¶nnte und damit trotz Ãbergangs zur Gegenwartsbemessung im Jahr 1999 auch ordentliche Erfolgselemente des Jahrs 1998 besteuert werden kÃ¶nnten, ist dem Gesetzgeber offensichtlich nicht bewusst gewesen. Die vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen zu den formellen Anforderungen an die Handelsbilanz und zu deren Massgeblichkeit fÃ¼r die materielle Ermittlung des steuerbaren Gewinns treffen zwar zu, doch vermÃ¶gen sie letztlich die hier aufgeworfene Frage nach der zeitlichen Bemessung nicht schlÃ¼ssig zu beantworten; die Antwort darauf ist vielmehr im geltenden gesetzlichen Bemessungssystem und im Wechsel vom frÃ¼heren zu diesem System zu suchen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b>Dem Gesetz sind fÃ¼r den vorliegenden Fall keine Ãbergangsvorschriften zu entnehmen. Der Gesetzgeber hat offenkundig an eine derartige Sachverhaltskonstellation nicht gedacht, im Gegensatz zu dem in § 276 Abs. 2 StG geregelten Fall, in welchem die Ãbergangsperiode in das Steuerjahr 1998 â und damit in das Bemessungsjahr 1997 (Richner/Frei/Kaufmann, § 276 N. 7) â zurÃ¼ckreicht. Solchenfalls ist eine (anteilige) Anrechnung der Steuern des Steuerjahres 1998 an die fÃ¼r den gleichen Zeitraum berechneten Steuern der Ãbergangsperiode vorgesehen. </p> <p class="Urteilstext"><span>Der kantonale Gesetzgeber hat demnach die Ãbergangsvorschriften hinsichtlich des Wechsels des Systems zeitlicher Bemessung "planwidrig unvollstÃ¤ndig" ausgestaltet, indem er sie nicht mit jener notwendigen ergÃ¤nzenden Regelung versehen hat, welche die Bemessung des Reingewinns in demjenigen Fall ordnet, bei welchem </span>die Ãbergangsperiode in das Kalenderjahr 1998 zurÃ¼ckreicht, in diesem Jahr aber kein GeschÃ¤ftsabschluss erstellt wurde. Insoweit liegt folglich eine GesetzeslÃ¼cke vor, welche im Sinn der Behebung des festgestellten<span> Regelungsdefizits zu fÃ¼llen ist. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der LÃ¼ckenfÃ¼llung hat das Gericht der all­gemei­nen Regel von Art. 1 Abs. 2 des Schweizerischen Zivil­gesetz­buchs folgend nach objektiven Kriterien eine generell‑ab­strak­te Regel aufzustellen, wie er es als Gesetzgeber tun wÃ¼rde. Da­bei hat er eine LÃ¶sung zu treffen, welche sich in das Sy­stem und die Wertungen des zu ergÃ¤nzenden Gesetzes einfÃ¼gt und praktikabel ist (Ernst HÃ¶hn, Prak­ti­sche Methodik der Gesetzesausle­gung, ZÃ¼rich 1993, S. 331 f.; RenÃ© A. Rhi­now/Beat KrÃ¤hen­mann, Schweizeri­sche Verwal­tungs­rechtspre­chung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt am Main 1990, Nr. 23 B. VI. mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die gesetzliche Ordnung der zeitlichen Bemessung des Gewinns juristischer Personen geht von der Einheit von Steuer- und Bemessungsperiode aus, setzt diese dem GeschÃ¤ftsjahr gleich und verlangt, dass in jedem Kalenderjahr ein GeschÃ¤ftsabschluss zu erstellen ist (§ 83 Abs. 2 und 3 sowie § 84 Abs. 1 StG). Diese GrundsÃ¤tze sind sodann in Art. 31 Abs. 1 bis 3 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG) verankert. Sie sind als fundamentale Pfeiler des geltenden (neuen) Bemessungssystems soweit als mÃ¶glich auch fÃ¼r die vorliegend zu schaffende Ãbergangsordnung zu beachten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da hier die Steuerperiode rechtskrÃ¤ftig auf 1. Januar bis 30. April 1999 festgelegt wurde (vgl. RB 1988 Nr. 32), folgt aus der vorgeschriebenen Einheit von Steuer- und Bemessungsperiode, dass dieser Zeitraum auch fÃ¼r die Bemessung des Gewinns massgebend sein muss. Dem steuergesetzlichen Zwang zu einem Abschluss in jedem Kalenderjahr ist sodann mit Bezug auf das Jahr 1998, in welchem ein solcher fehlt, nicht auf handelsrechtlicher, sondern auf steuerrechtlicher Ebene in geeigneter Weise zum Durchbruch zu verhelfen (vgl. Marco Duss/Daniel SchÃ¤r, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A. Basel etc. 2002, Art. 31 StHG N. 9). Daraus folgt, dass der Gewinn des handelsrechtlich massgebenden GeschÃ¤ftsjahrs von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 aus bemessungsrechtlichen GrÃ¼nden aufzuteilen ist in denjenigen Anteil, der auf das Jahr 1998 entfÃ¤llt, in welchem nach dem geltenden System spÃ¤testens auf den 31. Dezember ein Abschluss hÃ¤tte erstellt werden mÃ¼ssen, und in den Anteil, der auf den Zeitraum von 1. Januar bis 30. April 1999 entfÃ¤llt, welcher der rechtskrÃ¤ftig festgesetzten Steuerperiode entspricht. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.4 </b>Diese im vorinstanzlichen Urteil aus den geschilderten bemessungsrechtlichen GrÃ¼nden zu Unrecht unterlassene Aufteilung des Gewinns des von 1. Januar 1998 bis 30. April 1999 dauernden GeschÃ¤ftsjahrs hat die Rekurskommission im zweiten Rechtsgang nachzuholen. Ihrem Entscheid, nach welcher Methode sie die auf 1. Januar bis 31. Dezember 1998 und 1. Januar bis 30. April 1999 entfallenden Gewinnanteile berechnen will, hat das Verwaltungsgericht nicht vorzugreifen. GestÃ¼tzt auf die Gewinnaufteilung wird die Rekurskommission sodann Ã¼ber die Verlustverrechnung befinden und neu zu entscheiden haben.</p> <p class="Urteilstext">Das fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Da die Streitsache an die Rekurskommission zurÃ¼ckzuweisen ist, wird diese die Rekurskosten im Neuentscheid festzusetzen und zu verlegen haben. Dementsprechend ist der Eventualantrag der Pflichtigen, die StaatsgebÃ¼hr neu festzusetzen, gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem letztlich unentschiedenen Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Parteien je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht der BeschwerdefÃ¼hrerin keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersu­chung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Steuerrekurskommis­sion II zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Ãber die Rekurskosten und die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs­verfahren wird die Steuerrekurskommission II im Neuentscheid zu befinden haben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 15'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 15'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen diesen Entscheid kann hinsichtlich der Steuerperiode 1. Mai 2000 bis 30. April 2001 innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbe­schwer­de beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Steuerrekurskommission II;<br/> c) das Sekretariat der GeschÃ¤ftsleitung des kantonalen Steueramts;<br/> d) das Steueramt der Stadt DÃ¼bendorf;</span></p> <p class="Einzug2"><span> e) die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>