<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00082</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Haftpflicht- und Versicherungsrecht, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, arbeitet seit dem 1. Mai 1992 als Gebäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dereiniger bei O.___ und ist in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 22. Juni 2015 wurde der Suva angezeigt, dass der Versicherte am 16. Juni 2015 einen Fehltritt auf einer Leiter begangen und das rechte Knie verdreht habe (Betriebsunfall-Meldung UVG, Urk. 9/2/4). Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte gleichentags eine Zerrung LCM am rechten Knie (Urk. 9/10/2 f.). Die Suva trat auf den Schaden ein und erbrachte Taggeld- und Heilbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsleistungen (Schreiben vom 14. Juli 2015, Urk. 9/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. Januar 2016 schloss die Suva den Fall per 13. Okto-ber 2015 ab und stellte die bisherigen Versicherungsleistungen (Heilkosten) auf diesen Zeitpunkt ein (Urk. 9/29). Die vom Versicherten am 9. Februar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 9/30) wies die Suva mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 24. Februar 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 1. April 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auch nach dem 13. Oktober 2015 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. Eventualiter seien zusätzliche medizinische Abklärungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen. Mit Beschwerdeantwort vom 20. Mai 2016 (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-2 und Urk. 9/1-37) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 25. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass gestützt auf die kreisärztliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung davon auszugehen sei, dass der Status quo sine spätestens zwei Monate nach dem Unfallereignis erreicht gewesen sei. Die Formel „post hoc, ergo propter hoc“ reiche nicht aus, einen natürlichen Kausalzusammenhang zu begründen. Des Weiteren könne sich der Beschwerdeführer nicht auf eine fachärztliche Beurteilung stützen, die belegen würde, dass die Partialruptur des Kreuzbandes traumatisch bedingt sei - so sei dem Bericht von Dr. Y.___ vom 2. Oktober 2015 zu entnehmen, dass diese Verletzung schon seit Jahren bestehe. Somit sei die chronische Partialruptur nicht durch einen Unfall verursacht. Ein anderer, das rechte Knie betreffende Unfall sei der Suva nie gemeldet worden (Urk. 2 und Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), dass kein Vorzustand mit „chronischer“ Kreuzbandruptur bestehe, da ansonsten der Knieknorpel sicherlich nicht mehr intakt wäre, da er eine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich schwere Tätigkeit ausübe und eine „chronische“ Kreuzbandruptur zu einer Instabilität des Knies und somit zur Abnützung des Gelenkknorpels führe, was jedoch aufgrund des MRI’s ausgeschlossen werden könne. Des Weiteren sei nicht klar, was genau unter einer „chronischen“ Partialruptur des hinteren Kreuzbandes zu verstehen sei. Da das MRI erst zwei Monate nach dem Unfall gemacht worden sei, könne nicht mehr bestimmt werden, ob es sich um eine frische oder eine alte Läsion handle. Von „chronisch“ könnte gesprochen werden, wenn das Band immer wieder reisse und wieder zusammenwachse, was jedoch medizinisch kaum möglich sei. Entgegen den Ausführungen des Kreisarztes beweise auch das Ganglion nicht, dass es sich um eine alte Ruptur handle. Dazu komme, dass eine Ruptur des hinteren Kreuzbandes selten isoliert auftrete. Da er bereits zwei Wochen nach dem Unfall zu 50 % und 3 Wochen nach dem Unfall wieder vollumfänglich gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitet habe, sei davon auszugehen, dass die fehlende Schonung zu einer Überbeanspruchung bzw. einem chronischen Reizzustand geführt habe, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher dann zum im MRI festgestellten Ganglion geführt habe. Damit vermöge die Beschwerdegegnerin nicht mit dem notwendigen Beweisgrad nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, dass das Kreuzband bereits vor dem Ereignis angerissen gewesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren könne eine hintere Kreuzbandverletzung nur unfall- und nicht abnützungsbedingt entstehen. Somit sei, selbst wenn die Partialruptur bereits vor dem 16. Juni 2015 vorhanden gewesen sein sollte, die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zuständig. Die Beschwerdegegnerin müsste demnach die Unterlagen an den früheren Unfallversicherer weiterleiten. Da der Beschwerdeführer aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings bereits so lange beim gleichen Arbeitgeber tätig und damit stets bei der Beschwerdegegnerin versichert gewesen sei, sei es wahrscheinlich, dass sie aufgrund eines Rückfalls leistungspflichtig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ notierte anlässlich der Untersuchung vom 16. Juni 2015, dass der Beschwerdeführer auf einer Leiter ausgerutscht sei und ein Abduktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma am rechten Knie erlitten habe. Er habe Schmerzen im medialen Gelenkspalt. Objektiv sei ein leichter Kniegelenkserguss und eine Druckdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenz über LCM rechts festzustellen. Beim medialen Aufklappen sei das Knie stabil, löse aber einen Schmerz aus. Passiv bestehe eine gute Beweglichkeit, der Beschwerdeführer könne voll belasten (Urk. 9/10/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 26. Juni 2015 konstatierte Dr. Y.___, dass es etwas besser, aber noch nicht gut gehe. Das Knien gehe nicht gut, der Beschwerdeführer möchte trotzdem einen Arbeitsversuch wagen. Es liege kein Erguss vor, die Flexion sei gut (Urk. 9/10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Juli 2015 hielt Dr. Y.___ fest, dass der Beschwerdeführer diese Woche 50 % gearbeitet habe, er habe sich etwas geschont. Er könne das rechte Knie noch nicht ganz durchstrecken. Es liege ein Erguss vor, das mediale Aufklappen schmerze. Im Röntgen seien keine ossären Läsionen sichtbar. Ab dem 6. Juli 2015 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit, der Zeitho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rizont sei allgemein ein bis zwei Monate ab Unfalldatum (Urk. 9/10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht über die Verlaufskontrolle vom 7. August 2015 führte Dr. Y.___ aus, dass wieder eine Schmerzexacerbation stattgefunden habe. Der Beschwerdeführer sei in Serbien beim Arzt gewesen, man habe geröntgt und einen Ultraschall gemacht. Man habe eine Zyste gefunden und eine Spritze medial gesetzt, wahrscheinlich extraartikulär (so wie der Beschwerdeführer zeige). Er sei in Therapie gewesen und habe immer Schmerzen gehabt. In den Ferien sei es ganz schlimm gewesen, da wolle er ein Zeugnis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine leichte Druckdolenz beim medialen Gelenkspalt am rechten Knie, ein Erguss sei kaum vorhanden. Es werde eine Arbeitsunfähigkeit für die beschriebene Episode attestiert, das sei glaubhaft (Urk. 9/10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. August 2015 führte Dr. med. Z.___, Facharzt für Radiologie, auf Zuweisung von Dr. Y.___ hin ein MRI des rechten Knies durch. In seinem Bericht vom 13. August 2015 legte er dar, dass eine mässige Zerrung des medialen Kapselbandapparates vorliege. Es bestehe eine chronische Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tialruptur des hinteren Kreuzbandes mit einem gut 2 cm grossen multiloku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lären hinteren Kreuzbandganglion. Am medialen Femurkondylus liege eine leichte Knorpeldegeneration vor. Weitere Gelenkbinnenläsionen bestünden nicht (Urk. 9/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ diagnostizierte anlässlich der Verlaufskontrolle vom 14. August 2015 eine Zerrung LCM am rechten Knie vom 16. Juni 2015, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che im MRI vom 12. August 2015 bestätigt worden sei, und eine chronische Partialruptur des hinteren Kreuzbandes mit Ganglion 2 cm (klein, irrelevant). Der klinisch vermutete Befund sei damit im Wesentlichen bestätigt worden (Bericht vom 20. August 2015, Urk. 9/10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. September 2015 nahm der Kreisarzt Prof. Dr. med. A.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für orthopädische Chirurgie, Stellung. Dabei legte er dar, dass nur die Zerrung des medialen Seitenbandes unfallkausal sei. Die aktuellen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien nicht mehr auf das Unfallereignis zu beziehen. Der Status quo sine sei zwei Monate nach dem Unfallereignis erreicht. Weitere Behandlungen seien keine indiziert (Urk. 9/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ verordnete am 16. September 2015 zum zweiten Mal Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie (9 Behandlungen, Urk. 9/13/2). Am 25. September 2015 teilte er der Beschwerdegegnerin auf ihr Rückfragen hin mit, dass die ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che/therapeutische Behandlung noch nicht abgeschlossen sei (Urk. 9/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Schreiben vom 2. Oktober 2015 an die Beschwerdegegnerin führte Dr. Y.___ aus, dass seit dem Kniedistorsionstrauma vom 16. Juni 2015 anhaltende Kniebeschwerden bestünden. Vor diesem Ereignis habe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer keine Kniebeschwerden gehabt. Im MRI vom 13. August 2015 habe eine mediale Zerrung des medialen Kapselbandapparates doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert werden können. Die dabei gesehenen älteren Verletzungen seien für den Beschwerdeführer klinisch irrelevant bzw. nicht mehr spürbar (seit Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren). Unter Physiotherapie, Schonung und Medikamenteneinnahme seien die Beschwerden langsam regredient. Aus hausärztlicher Sicht müsse noch mit einer Restgenesungszeit von 1-2 Monaten gerechnet werden. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei mit 59 Jahren nicht zu vergleichen mit einem jungen Sportler, bei dem wohl eine Genesung in der von der Beschwerdegegnerin angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menen Zeitspanne erreicht werden könne. Die Einstellung der Leistungen per 13. Oktober 2015 erscheine ihm arbiträr und nicht gerechtfertigt. Aus haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicher und Patientensicht müssten die Leistungen bis zur vollständigen Genesung, das heisse bis zum Erreichen des Vor-Unfallzustandes, erbracht werden (Urk. 9/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ nahm am 8. Oktober 2015 eine erneute Beurteilung vor. Darin hielt er fest, dass die bildgebenden Befunde des MRI’s vom 12. August 2015 nachwiesen, dass das Ereignis vom 16. Juni 2015 zu einer Zerrung des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Seitenbandes geführt habe. Somit sei aus kreisärztlicher Sicht eine Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torsion des rechten Kniegelenks ohne strukturell traumatische Läsion anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Die im MRI beschriebenen Veränderungen am hinteren Kreuzband seien ohne vernünftige Zweifel nicht traumatisch bedingt, sondern auf einen Vorschaden zurückzuführen, der sich im Kreuzbandganglion dokumentiere. Es verbleibe somit bei der Beurteilung vom 16. September 2015, dass nur eine Distorsion des rechten Kniegelenks als Folge des Ereignisses vom 16. Juni 2015 anzuerkennen sei. Nach allgemeiner ärztlicher Erfahrung sei der Status quo sine sechs Wochen nach dem Ereignis erreicht (Urk. 9/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherungsmedizinische Beurteilung von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist für die streiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Belange umfassend, wurde in Kenntnis der Vorakten abgegeben und berücksichtigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere auch die bildgebenden Befunde des MRI vom 12. August 2015. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und deren Beurteilung sind schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei. Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit der Beurteilung sprechen, bestehen keine (vgl. E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, dass aufgrund des erst zwei Monate nach dem Unfall erstellten MRI nicht mehr nachgewiesen werden könne, dass das Kreuzband bereits vorher angerissen gewesen sei (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass nicht nur Prof. A.___, sondern auch Dr. Y.___ davon ausging, dass die Partialruptur vorbestehend war: Im Bericht vom 2. Oktober 2015 vertrat Dr. Y.___ die Auffassung, dass im MRI vom 13. August 2015 eine mediale Zerrung des medialen Kapsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bandapparates dokumentiert werden könne. Die dabei gesehenen älteren Verletzungen seien für den Beschwerdeführer klinisch irrelevant, bzw. nicht mehr spürbar (seit Jahren; E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist festzuhalten, dass - entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers - gestützt auf die Ausführungen von Prof. A.___ als auch von Dr. Y.___ mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die Partialruptur des hinteren Kreuzbandes vorbestehend war und nicht auf das Ereignis vom 16. Juni 2015 zurückgeführt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Argumentation nach der Formel „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach diesem aufgetreten ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweisrechtlich nicht zulässig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht zu genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit schlägt das Vorbringen von Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer vor dem Ereignis vom 16. Juni 2015 keine Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden gehabt habe und noch mit einer Restgenesungszeit von 1-2 Monaten gerechnet werden müsse (Urk. 9/19), fehl. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinzu kommt, dass Dr. Y.___ als Facharzt für Allgemeine Medizin die fachärztliche orthopädische Beurteilung von Prof. A.___ nicht zu entkräften vermag. Auch vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine abweichende Meinung äussern, nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">immer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ass zu weiteren Abklärungen geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; anders würde es sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">krete, objektiv fassbare Aspekte namhaft machen, die dem ärztlichen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten entgangen sind oder mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">denen er sich nicht befasst hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">was vorliegend allerdings nicht der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte des Weiteren geltend, dass die Partialruptur nur unfallbedingt entstehen könne und die Beschwerdegegnerin damit - egal ob die Verletzung am 16. Juni 2015 oder zuvor entstand - leistungspflichtig sei, bzw. zumindest die Unterlagen an den früheren Unfallversicherer hätte weiterleiten müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass Prof. A.___ die Auffassung vertrat, dass die im MRI beschriebenen Veränderungen am hinteren Kreuzband ohne vernünftige Zweifel nicht traumatisch bedingt seien, sondern auf einen Vorschaden zurückzuführen seien, der sich im Kreuzbandganglion dokumentiere (vgl. E. 3.8). Damit ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass ein Unfall oder ein unfallversicherungsrechtlich versichertes Ereignis kausal für die Partialruptur ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen wurde der Beschwerdegegnerin kein zweiter, das rechte Knie betreffender Unfall gemeldet (E. 1.1; vgl. Urk. 8/1 und Urk. 8/2), was auch seitens des Beschwerdeführers unbestritten blieb (Urk. 1 S. 5). Aus der Untersuchungspflicht nach Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) lässt sich keine Pflicht des Unfallversicherers ableiten, von sich aus nach Unfallereignissen nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen bzw. nachzuforschen. Im Gegenteil wird vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verlangt, dass er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinem Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tgeber oder dem Versicherer den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall, der eine ärztliche Behandlung erfordert o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der eine Arbeitsunfähigkeit zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folge hat, unverzüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet (Art. 45 Abs. 1 UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend lässt sich erst recht keine Pflicht des Unfallversicherers zur Nachforschung von Unfallereignissen, welche allenfalls vor seiner eigenen Versicherungsdeckung erfolgten, begründen. Sofern in casu ein früheres, das rechte Knie betreffende Unfallereignis bei einem anderen Unfallversicherer gemeldet worden war, ist es dem Beschwerdeführer unbenommen, diesem den Rückfall zu melden, bzw. die Beschwerdegegnerin um Überweisung der Akten zu ersuchen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verletzung der Untersuchungspflicht ist damit zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenfassend ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lt, dass der Status quo sine sechs Wochen nach dem Unfallereignis am 16. Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erreicht war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(E. 3.8). E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in Rückfall zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einem bei der Beschwerdegegnerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherten Ereignis ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von zusätzlichen Abklärungen sind keine weiteren Aufschlüsse zu erwarten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Leistungseinstellung per 13. Oktober 2015 erfolgte damit zu Recht, so dass sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einspracheentscheid als rechtens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erweist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und die Beschwerde abzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>