<h2>SubmittedText<h2><p>Die freiwillige Rückkehr der Asylanten aus Kosovo, vom Bundesrat als "Grosserfolg" hochgerühmt, ist in Wirklichkeit ein Debakel. Angeblich gibt es derzeit nur noch etwa 10 000 ausreisepflichtige Kosovaren; tatsächlich sind aber von rund 60 000 Personen bisher nur ein gutes Drittel ausgereist.</p><p>Wie kann es der Bundesrat verantworten, wenn mit den verschiedensten Kategorien (vorläufige Aufnahme, vorläufige individuelle Aufnahme, humanitäre Regelung, Fristerstreckung usw.) eine "wundersame Reduktion" auf 10 000 Ausreisepflichtige konstruiert wird, obwohl das Asylgesetz für temporär Schutzbedürftige (Kriegsflüchtlinge) eine kollektive Aufnahme - aber auch eine kollektive Beendigung des Asyls nach Kriegsende - vorsieht? Wie gewährleistet der Bundesrat eine konsequente Rückführung, damit sich der Stimmbürger nicht verschaukelt vorkommt?</p>