A bteilung V E -4241/2007 {T 0/2} U rteil vom 28. Juni 2007 M itw irkung: R ichterin Kojic, R ichter Brodard, R ichterin Luterbacher G erichtsschreiberin Püntener A ._______, R epublik Serbien, vertreten durch Jürg W alker, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 14. Juni 2007 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer, eigenen Angaben zufolge ein ethnischer Serbe aus (...) in Südserbien, am 4. M ai 2007 in Basel bei der versuchten Einreise nach D eutschland von der Polizei w egen rechtsw idrigen Aufenthaltes festgenom m en und den schw eizerischen Behörden übergeben w urde, dass er sich m it einem gekauften, gefälschten R eisepass ausw ies, dass er bei der protokollarischen Befragung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt vom 7. M ai 2007 vorbrachte, er habe seine C ousine in Basel besuchen w ollen, w obei sich der Autolenker, m it dem er gefahren sei, verfahren habe, dass er w eiter angab, er w olle in der Schw eiz um Asyl ersuchen, dass er nach seiner H aftentlassung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum ein Asylge- such stellte, dass er anlässlich der sum m arischen Anhörung in der Em pfangsstelle vom 10. M ai 2007 sow ie der einlässlichen Befragung durch das Bundesam t vom 22. M ai 2007 im W esentli- chen geltend m achte, er habe sich zw ischen O ktober 2004 und Januar 2005 m it einer L- Bew illigung in der Schw eiz aufgehalten und sei danach in seine H eim at zurückgekehrt, dass er bei seiner R ückkehr festgestellt habe, dass sich seine Ehefrau w ährend seiner Abw esenheit m it der M afia eingelassen und dieser Schutzgelder bezahlt habe, w eil m an ihr gedroht habe, ihre Kinder um zubringen, dass sich seine Frau verschuldet habe und er sein ganzes Verm ögen - zw ei H äuser und ein R estaurant - verloren habe, dass er im Som m er 2005 zusam m en m it seiner Frau bei der Polizei Anzeige erstattet habe, w orauf er von den Leuten, die er angezeigt habe, bedroht w orden sei, dass er sich in der Folge von seiner Ehefrau habe scheiden lassen, dass er nach (...) geflohen sei, w o ihn U nbekannte verprügelt und versucht hätten, ihn um zubringen, dass er w egen der dabei erlittenen Verletzungen in einem Spital habe operiert w erden m üssen, dass er aus diesen G ründen ausgereist sei, dass der Beschw erdeführer auf Vorhalt von W idersprüchen, die w ährend den Anhörun- gen entstanden seien, erklärte, er habe M ühe m it D aten, dass der Beschw erdeführer am 13. M ai 2007 einen (abgelaufenen) serbischen Identitätsausw eis, eine G eburtsurkunde, einen (...)ausw eis und ein Scheidungsurteil (N r. 1036/05) einreichte, dass das Bundesam t am 22. M ai 2007 bei den deutschen Behörden Abklärungen getrof- fen hat, zu deren Ergebnis es dem Beschw erdeführer am 31. M ai 2007 das rechtliche G ehör gew ährte, dass das BFM m it Verfügung vom 14. Juni 2007 - eröffnet am gleichen Tag - auf das 3 Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 21. Juni 2007 durch seinen R echtsvertre- ter gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dessen Aufhebung beantragte, w obei auf das Asylgesuch einzutreten sei, dass er w eiter beantragen liess, es sei die W egw eisung aufzuheben und eine vorläufige Aufnahm e in der Schw eiz anzuordnen, dass er in verfahrensrechtlicher H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspfle- ge sow ie um Verbeiständung durch den unterzeichnenden R echtsvertreter ersuchte, dass er m it Eingabe vom 26. Juni 2007 drei Bew eism ittel einreichen liess (Bestätigung der N ational Bank of G reece vom 17. O ktober 2005 betreffend eine Schuld, Bestätigung der M eridian Bank vom 27. Juli 2006 betreffend Abzahlungen, Bestätigung vom 20. Juni 2007 betreffend einen Klinikaufenthalt des Beschw erdeführers im O ktober 2006), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31], i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und da- her zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1. Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG , Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide auf die Ü ber- prüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die bisheri- ge zutreffende Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) in Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.),4 dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht diesbezüglich volle Kogni- tion zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet und der Beschw erdeentscheid sum m arisch begründet w ird (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass nach Art. 33 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch einer Person, die sich illegal in der Schw eiz aufhält, nicht eingetreten w ird, w enn sie offensichtlich bezw eckt, den drohen- den Vollzug einer W egw eisung oder Ausw eisung zu verm eiden, es sei denn, eine frühe- re Einreichung des G esuchs sei nicht m öglich oder nicht zum utbar gew esen oder es er- gäben sich H inw eise auf eine Verfolgung (vgl. EM AR K 1998 N r. 33, w elches U rteil auch unter heutigem R echt G ültigkeit hat), dass ein solcher Zw eck zu verm uten ist, w enn das G esuch in engem zeitlichem Zusam - m enhang m it einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem Erlass einer W egw eisungsverfügung eingereicht w ird (Art. 33 Abs. 2 AsylG ), dass der Beschw erdeführer am 4. M ai 2007 anlässlich der versuchten Einreise nach D eutschland angehalten, den schw eizerischen Behörden übergeben und von diesen in- haftiert w orden w ar, dass er sich m it einem gefälschten slow enischen R eisepass ausw ies, dass er darauf aufm erksam gem acht w orden w ar, dass die zuständige Behörde den Er- lass frem denpolizeilicher M assnahm en prüfe, dass der Beschw erdeführer in der Folge im R ahm en der polizeilichen Befragung vom 7. M ai 2007 erklärte, er w olle in der Schw eiz um Asyl nachsuchen, dass er w eiter erw ähnte, er könne für sich selber sorgen, da er arbeiten m öchte, dass in der Folge die H aftentlassung und die Zuführung des Beschw erdeführers an das Em pfangszentrum Basel verfügt w urde, w o er am 10. M ai 2007 zu seinen Asylgründen befragt w urde, dass ein enger zeitlicher Zusam m enhang zw ischen der Asylbeantragung und der Ver- haftung zw eifelsohne gegeben ist und die dam it verbundene Verm utung der m iss- bräuchlichen N achreichung des Asylgesuchs zu bejahen ist, dass der Beschw erdeführer, w elcher gem äss eigenen Aussagen etw a am 25. April 2007 in die Schw eiz eingereist ist (vgl. A1, S. 7), auf die Frage, w eshalb er nicht bereits früher ein Asylgesuch habe einreichen können, einw endete, er habe sich zuerst über die Bedingungen eines Asylgesuchs erkundigen w ollen, dass dieser Einw and keine überzeugende Erklärung für das Zuw arten darstellt, zum al sich der Beschw erdeführer w ie von der Vorinstanz zutreffend dargelegt, bereits einm al - näm lich in den Jahren 2004/2005 - w ährend drei M onaten in der Schw eiz aufgehalten hat, so dass ihm dies hätte bekannt sein dürfen, dass es die Vorinstanz zu R echt als nicht nachvollziehbar erachtet hat, der Beschw erde- führer habe für den W eg von der italienischen G renze bis nach Basel über eine W oche gebraucht (vgl. A1, S. 7 f.; A10, S. 11 f.), 5 dass der diesbezügliche Erklärungsversuch des Beschw erdeführers, w onach er nicht eine W oche für den W eg von der italienischen G renze bis nach Basel benötigt habe, sondern eine W oche, um den Aufenthaltsort seiner C ousine herauszufinden und die R eise nach Basel zu organisieren, keine plausible Erklärung für das lange Zuw arten darstellt, dass er auch ohne seine C ousine in der Lage gew esen w äre, ein Asylgesuch einzurei- chen, so beispielsw eise in C hiasso, w o er eingereist sein w ill (vgl. Protokoll vom 7. M ai 2007, S. 2), dass es dem Beschw erdeführer som it nicht gelungen ist, glaubhaft zu m achen, ihm sei eine frühere Einreichung des Asylgesuches nicht m öglich oder nicht zum utbar gew esen, dass abschliessend zu prüfen ist, ob H inw eise auf Verfolgung im Sinne von Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG vorliegen und dabei ein tiefer Bew eism assstab anzuw enden ist (so in der heute noch gültigen R echtsprechung der AR K in EM AR K 1998 N r. 33), dass die AR K in ihrer R echtsprechung auch festgehalten hat, dass im Zusam m enhang m it N ichteintretensentscheiden nach Art. 32 ff. AsylG bei der Prüfung, ob H inw eise auf Verfolgung vorlägen, von einem w eiten Verfolgungsbegriff auszugehen sei (so in EM AR K 1999 N r. 17), w obei dieser w eite Verfolgungsbegriff insofern einzuschränken sei, als darunter nicht säm tliche W egw eisungshindernisse, sondern nur solche, w elche von M enschenhand zugefügt w ürden, fielen (so in EM AR K 2003 N r. 18), dass sich diese Praxis auch heute noch als zutreffend erw eist, dass das Bundesam t zu R echt zum Schluss gekom m en ist, es lägen keine H inw eise auf Verfolgung vor, dass näm lich im R ahm en einer sum m arischen m ateriellen Prüfung der G laubw ürdigkeit des Beschw erdeführers in seinen Vorbringen verschiedene W idersprüche und U nge- reim theiten enthalten sind, w obei vorab auf die zutreffenden Erw ägungen in der vorins- tanzlichen Verfügung verw iesen w erden kann, dass die Argum ente in der Beschw erdeschrift insgesam t nicht geeignet sind, die zahlrei- chen W idersprüche und U ngereim theiten in den Aussagen des Beschw erdeführers zu entkräften, dass der Einw and, w onach der Beschw erdeführer Problem e m it dem D atieren von Ereignissen habe, die unsubstanziierten Angaben bezüglich der Ereignisse nach seiner R ückkehr aus der Schw eiz sow ie der D auer seiner jew eiligen Aufenthalte in Bosnien, Kroatien und Slow enien nicht zu erklären verm ag, dass aufgrund der w idersprüchlichen Angaben betreffend das D atum der Ehescheidung und der angeblichen Ereignisse, w elche zur Scheidung geführt haben sollen, m assive Zw eifel an den G ründen für diese Ehescheidung angebracht sind, dass die Vorinstanz entgegen der R üge in der Beschw erde keine unzulässige m aterielle Prüfung der Vorbringen des Beschw erdeführers vorgenom m en, sondern lediglich im zu- lässigen R ahm en eines N ichteintretensentscheides festgestellt hat, die Aussagen seien insgesam t unglaubhaft, w eshalb keine H inw eise auf eine Verfolgung vorlägen, dass der Beschw erdeführer in seiner R echtsm itteleingabe und im Schreiben vom 26. Juni 2007 Bew eism ittel (Strafanzeige, Spitalunterlagen) anbietet, die er im R ahm en ei- ner m ateriellen Behandlung seines Asylgesuches einreichen w ill, 6 dass er sich jedoch bereits seit m ehr als zw ei M onaten in der Schw eiz aufhält und genü- gend Zeit gehabt hätte, die Vorbringen zu belegen, dass auf die N achreichung w eiterer Bew eism ittel insbesondere auch deshalb verzichtet w erden kann, w eil angesichts der unsubstanziierten und w idersprüchlichen Aussagen auch eine Strafanzeige des Beschw erdeführers nicht geeignet w äre, eine Verfolgung zu belegen oder auch nur glaubhaft erscheinen zu lassen, dass selbst der R echtsvertreter feststellt, die Aussagen enthielten W idersprüche, die sich nicht ohne w eiteres auflösen liessen, dass entgegen den Erklärungen in der Beschw erde die W idersprüche und U ngereim t- heiten betreffend die angeblich ausreiserelevanten Ereignisse nicht dam it erklärt w erden können, der Beschw erdeführer habe nach seiner R ückkehr kaum m it seiner Ehefrau gesprochen und lediglich vom Schw iegervater erfahren, w as geschehen sei, dass die eingereichten Bew eism ittel insgesam t nicht geeignet sind, die Vorbringen des Beschw erdeführers glaubhafter erscheinen zu lassen, dass die Bestätigung über den Klinikaufenthalt näm lich w eder die U rsache der Verlet- zung noch den N am en der Klinik enthält, w o der Beschw erdeführer behandelt w orden sein soll, dass gem äss der Bestätigung der Bank der Kredit bereits im Juli 2004 – also vor dem Aufenthalt des Beschw erdeführers in der Schw eiz – aufgenom m en w urde, w as m it den Aussagen des Beschw erdeführers nicht zu vereinbaren ist, dass es sich überdies um eine w esentlich geringere als die vom Beschw erdeführer an- gegebene Schuld handelt, dass es sich unter diesen U m ständen erübrigt, auf die w eiteren Erklärungen in der R echtsm itteleingabe näher einzugehen, w eil sie insgesam t nicht geeignet sind, die U n- glaubhaftigkeit der Vorbringen zu w iderlegen, dass nach dem G esagten keine H inw eise auf Verfolgung im Sinne von Art. 33 Abs. 2 Bst. b AsylG vorliegen, dass das BFM dem nach gestützt auf Art. 33 AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. die bisherige zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes-7 rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschen- rechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass w eder die im H eim at- oder H erkunftsstaat herrrschende politische Situation noch andere G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs dorthin sprechen, dass auch den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehm en sind, w onach der Vollzug der W egw eisung für den Beschw erdeführer in den H eim atstaat unzum utbar w äre, zum al sei- ne nächsten Fam ilienangehörigen (zw ei Schw estern und ein Bruder, zw ei erw achsene Kinder) nach w ie vor in der R epublik Serbien w ohnhaft sind, so dass er dort über ein fa- m iliäres Beziehungsnetz verfügt, dass der Beschw erdeführer über eine gute Schul- sow ie Berufsausbildung (als ...) sow ie langjährige Berufserfahrungen als (...) verfügt, w eshalb nicht davon auszugehen ist, er gerate bei einer R ückkehr in eine Existenz bedrohende Situation, die als konkrete G efährdung im Sinne der zu beachtenden Bestim m ungen zu w erten w äre (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung als grundsätzlich m öglich (Art. 14a Abs. 2 AN AG ) er- scheint, da es Pflicht des Beschw erdeführers ist, sich um die Beschaffung der für die R ückkehr notw endigen R eisepapiere zu bem ühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass aus den dargelegten G ründen den im vorliegenden Verfahren gestellten R echtsbe- gehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG unabhängig von den Fragen der prozessualen Bedürftigkeit und der sachlichen N otw endigkeit einer R echtverbeiständung abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R egelm ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem - nach dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beila- gen: Angefochtene Verfügung im O riginal und Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. ...) - D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Alexandra Püntener Versand am :