<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00184</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, verfügt über keine Schul- oder Berufsausbildung (Urk. 10/6 und 10/14/3). Zuletzt arbeitete sie zu 80 bis 100 % als Hilfs- und Reinigungskraft in einer Bäckerei im Stundenlohn (Urk. 10/2/6 und 10/14/2). Nachdem sie am 9. Juli 2015 mit dem Fuss umgeknickt (Urk. 10/1) und per Oktober 2015 die Kündigung erhalten hatte (Urk. 10/14/2), meldete sie sich im Januar 2016 wegen Kniebeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), zum Leistungsbezug an (Urk. 10/2). Kurz darauf ersuchte sie um Übernahme der Kosten für ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Serienschuhe im Sinne eines Hilfsmittels (Urk. 10/5-8). Die IV-Stelle holte im Rahmen der beiden Gesuche einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 10/15) sowie diverse Arztberichte (Urk. 10/18/3-11, 10/19, 10/20/4-9, 10/23/6-7, 10/29 und 10/31) ein, die sie dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vorlegte (Urk. 10/35/3-4). Bereits im April 2016 leistete sie Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (Urk. 10/22). Indes stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 2. Dezember 2016 in Aussicht, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 10/36). Dagegen erhob die Versicherte unter Beilage weiterer Arztberichte (Urk. 10/37) Einsprache (Urk. 10/38). Gestützt auf eine erneute Beurteilung durch den RAD (Urk. 10/40/2 f.) verfügte die IV-Stelle am 9. Januar 2017 schliesslich wie angekündigt (Urk. 10/41 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte „Einsprache“ bei der IV-Stelle (Urk. 1), welche diese als Beschwerde an das Sozialversicherungsgericht weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitete (Urk. 3 und 4). Darin beantragte die Versicherte sinngemäss, ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente und berufliche Massnahmen zuzusprechen (Urk. 1). Mit Schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. März 2017 (Urk. 6) reichte sie zudem weitere Arztberichte ein (Urk. 7/1-5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu beiden Eingaben nahm die IV-Stelle in der Beschwerdeantwort vom 16. März 2017 Stellung und schloss auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Die Frist zur Erstattung einer Replik liess die Versicherte ungenutzt verstreichen (Urk. 14). Indes reichte sie später – unter anderem aufgrund einer Knieoperation am 25. September 2017 – weitere Arztberichte ein (Urk. 15/1-2). Diese wurden der IV-Stelle zur Kenntnisnahme (Urk. 16) bzw. Stellungnahme (Urk. 20 und 21) zugestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie der Rechtsmittelbelehrung richtig zu entnehmen ist (Urk. 2), war die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 9. Januar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innerhalb von 30 Tagen direkt beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht anzufechten (Art. 69 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] in Verbindung mit Art. 60 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Berechnung und Wahrung der Frist gelten Art. 38-41 ATSG (vgl. § 13 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 39 Abs. 1 ATSG muss eine schriftliche Eingabe spätestens am letzten Tag der Frist dem (zuständigen) Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schweizerischen Post übergeben werden, damit die Frist als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gilt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Abs. 2 derselben Bestimmung gilt eine Frist allerdings auch dann als gewahrt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn die Partei rechtzeitig an einen unzuständigen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsträger gelangt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Weiterleitungspflicht ergibt sich dabei allgemein aus Art. 30 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG. Danach hat der unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger versehentlich an ihn gelangte Eingaben entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, das Datum der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einreichung festzuhalten und die Unterlagen an die zuständige Stelle weiterzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiten. Für die Beschwerdeschrift im Speziellen gilt ausserdem Art. 58 Abs. 3 ATSG, wonach die Behörde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich als unzuständig erachtet, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de ohne Verzug dem zuständigen Versicherungsgericht zu überweisen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Verzeichnis der vorinstanzlichen Akten ging die Eingabe der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vom 17. Januar 2017 (Urk. 1) am 19. Januar 2017 und somit weniger als 30 Tage nach Erlass der angefochtenen Verfügung bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin ein (vgl. „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-Datum“ von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/42). Des Weiteren bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die rechtsunkundige Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de-führerin ihre Eingabe bewusst bei der unzuständigen Stelle einreichte. Ferner wies die Beschwerdegegnerin sie erst bei Ablauf der Rechtsmittelfrist auf ihre Unzuständigkeit hin (Urk. 10/43). Da Antrag und Begründung der Eingabe zudem den Anforderungen nach § 18 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ATSG genügen, ist sie als Beschwerde zu verstehen und darauf einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt anzumerken, dass grundsätzlich der Sachverhalt bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses massgebend ist und die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (Urteil des Bundesgerichts 8C_71/2016 vom 1. Juli 2016 E. 2.2.1 und 6.3 mit Hinweis auf BGE 132 V 215 E. 3.1.1, 130 V 138 E. 2.1 und 9C_777/2015 vom 12. Mai 2016 E. 2.3). Nach ständiger Rechtsprechung ist, in Abweichung von dieser Grundregel, die Entwicklung der (unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen) Verhältnisse nach Erlass der angefochtenen Verfügung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise in die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung einzubeziehen, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich daraus Rückschlüsse auf den Sachverhalt bis zum Zeitpunkt des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsaktes ziehen lassen (Urteil des Bundesgerichts 9C_387/2016 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. Oktober 2016 E. 3.4.2 unter anderem mit Hinweis auf das Urteil 9C_352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2010 vom 30. August 2010 E. 2.3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin zog in Betracht, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Einschränkungen als vollerwerbstätige Reinigungskraft weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin ein Jahreseinkommen von Fr. 48‘924.70 erzielen würde. Noch zumutbar sei ihr ein 100%-Pensum in einer körperlich leichten, praktisch ausschliesslich sitzenden Tätigkeit ohne Zwangshaltungen des Kopfes und ohne Arbeiten in Schulterhöhe oder darüber während längerer Zeit. Dabei könne sie jährlich Fr. 43‘465.85 verdienen. Es resultiere ein nicht rentenbegründender Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 11 %. Die neue Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthritis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (PHS) links mit Schleimbeutelentzündung vermöge daran ebenso wenig zu ändern wie die Berichte zu den Knieinfiltrationen im Jahr 2017. Es könne vollumfänglich auf die RAD-Stellungnahmen verwiesen werden. Ferner bestehe angesichts des Belastungsprofils auch kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (Urk. 2 und 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass sie nun seit mehr als einem Jahr kein Einkommen mehr habe und sich auch nicht bei der Regionalen Arbeitsvermittlung anmelden könne, weil ihre Ärztin ihr keine Arbeitsfähigkeit bescheinige. Sie habe überall Schmerzen. Ihre Beschwerden hätten sich seit dem Bericht vom 2. November 2016 zudem verschlimmert (Urk. 1 und 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung beruht auf der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie. Laut dessen Stellungnahme vom 18. November 2016 (Urk. 10/35/3-4) waren den Berichten des behandelnden Facharztes für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates, Dr. med. Z.___, vom 28. August und 19. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 sowie 6. Januar und 29. März 2016, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denjenigen der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Dr. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2. März und 2. November 2016 sowie denjenigen des B.___ vom 3. März und 19. Oktober 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen: symptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits (erträg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher nach Infiltration), Nackenschmerzen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links bei mehrsegmentaler Spondylarthrose der HWS (MRI vom 30. September 2016) und chronische Rückfussinstabilität rechts bei Arthrose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cuboideonavicular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">calcaneonavicular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts (wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumabedingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu stellte Dr. Y.___ fest, Dr. med. Z.___ habe sich nicht zur Arbeitsfähigkeit geäussert. Dr. A.___ habe berichtet, für die zuletzt ausgeübte Hilfstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer Bäckerei habe schon vor dem Unfall eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % bestanden, während eine sitzende Tätigkeit möglich sei. Schliesslich sei gemäss den Spitalberichten eine Rückkehr in den angestammten Beruf bei körperlich belastender Tätigkeit im Reinigungsbereich kaum möglich, vielmehr sollte die Beschwerdeführerin sinnvollerweise in eine körperlich leichte Tätigkeit wechseln. Im Übrigen verwies Dr. Y.___ auf den Unfallschein. Er schlussfolgerte, anhand der Arztberichte sei der somatische Gesundheitsschaden ausgewiesen, einschliesslich einer sich daraus ableitenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit, wobei diesbezüglich die Knieproblematik eindeutig im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stehe. Momentan sei der Gesundheitszustand stabil. In der bisherigen Tätigkeit (Reinigungskraft) sei die aktenkundige Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit dem 9. Juli 2015 nachvollziehbar, da es hierbei unvermeidlich zu einer starken Belastung der unteren Extremitäten, speziell der Kniegelenke, komme. An dieser vollen Arbeitsunfähigkeit werde sich medizinisch-theoretisch mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit auch nichts mehr ändern. Für eine behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepasste, praktisch ausschliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzende Tätigkeit sei indes sowohl nach der Aktenlage wie auch medizinisch-theoretisch von einer von Anfang an bestehenden uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Januar 2017 (Urk. 10/40/2-3) ergänzte Dr. Y.___, aus den Berichten des B.___ vom 27. Oktober und 5. Dezember 2016 ergebe sich als einzige neue Diagnose eine PHS links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bursitits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Indes würden sich in den Berichten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit bzw. lediglich ein Hinweis auf die Krankschreibung durch die Hausärztin finden. Es sei also kein Grund ersichtlich, weshalb eine angepasste Tätigkeit nicht vollschichtig mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sein sollte. Dabei definierte Dr. Y.___ das Belastungsprofil im Vergleich zur früheren Stellungnahme etwas enger, indem er ausdrücklich nur noch körperlich leichte, praktisch ausschliesslich sitzende Tätigkeiten ohne Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung des Kopfes und ohne längeres Arbeiten in Schulterhöhe oder darüber als zumutbar erachtete.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">59 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG steht der RAD der IV-Stelle zur Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinterne Ärzte müssen dabei über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für die richterliche Würdigung einer Expertise eine erhebliche Rolle. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVV führt der RAD nur bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ist somit kein Grund, um einen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Eine reine Aktenbeurteilung ist folglich zulässig, wenn die Akten ein vollständiges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind; der Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bild zu verschaffen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle kann auf die Stellungnahme des RAD nur abstellen, wenn diese den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht genüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-2044/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 E. 4.3.3 sowie Urteile des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 und I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142/2007 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2007 E. 3.4 je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bei allen Arztberichten ist für den Beweiswert somit grundsätzlich entscheidend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der Bericht für die strei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lussfolgerungen begründet sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. Y.___ verfügt aufgrund seines Facharzttitels zweifelsohne über die erforderliche Fachkompetenz, um den zur Diskussion stehenden somatischen Gesundheitsschaden zu beurteilen. Die von ihm für seine Stellungnahmen her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogenen Arztberichte ergeben zudem ein vollständiges Bild über Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, Verlauf der Erkrankung und den Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bei Erlass der angefochtenen Verfügung. Dies gilt für sämtliche von ihr geklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden. Schliesslich hat Dr. Y.___ die bei den Akten liegenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte umfassend und schlüssig gewürdigt, wobei er die Auffassung der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Arztpersonen in allen Punkten teilte, wie nachfolgend für die einzelnen gesundheitlichen Probleme kurz darzulegen ist. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin hat denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Widersprüche zwischen den Berichten der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Arztpersonen und der RAD-Beurteilung aufgezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Fussproblematik diagnostizierte Dr. Z.___ am 19. November 2015 eine chronische Rückfussinstabilität rechts und wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin zwar Bandverletzungen und eine Arthrose habe (vgl. MRI vom 30. Juli 2015, Urk. 10/19/8). Inwieweit sich die Problematik nun aber allgegenwärtig im gesamten Fussbereich ausbreiten könne, sei ihm ein bisschen schleierhaft. Um ihr nicht Unrecht zu tun, fordere er eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Single Photon Emission </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Computed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tomography</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Computed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tomography</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SPECT/CT) an. Es könne sein, dass die Arthrose je nach Position des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterschiedliche Beschwerden auslöse. Würde in der Bildgebung eine entsprechende Arthrose festgestellt, wäre eine Operation zu diskutieren (Urk. 10/18/8-9). Am 6. Januar 2016 berichtete Dr. Z.___ indes, in der CT-Untersuchung hätten sich keine Hinweise für eine entzündliche Komponente gezeigt und abgesehen von leichten degenerativen Veränderungen im unteren Sprunggelenk sowie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fusswurzelbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> („</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intercuneiform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“) keine Auffälligkeiten gefunden. Das CT sei dennoch wichtig gewesen, weil es eine schwerwiegende Pathologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund dessen empfahl Dr. Z.___ keine Operation, sondern stellte fest, dass das Gesamtschmerzbild nicht allein durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fusspathologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärt werde (Urk. 10/18/6). Deshalb erstellte er am 29. März 2016 ein Belastungsprofil, wonach nicht nur sitzende, sondern auch wechselbelastende Tätigkeiten und sogar das Treppensteigen zumutbar sind. Zeitliche Einschränkungen definierte er keine. Die bisherige Tätigkeit stufte er als wahrscheinlich eher unzumutbar ein mit dem Hinweis, die Beschwerdeführerin gebe zusätzlich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwierigkeiten an (Urk. 10/20/4-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin Dr. A.___ erläuterte in ihrem Bericht vom 2. März 2016, dass vor allem der verunfallte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Schmerzproblem sei, so dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin nur kurze Strecken gehen und nur wenig stehen könne. Da sie in der bisherigen Tätigkeit viel gehen müsse, sei ihr diese nicht mehr möglich. Zumutbar sei ihr aber eine sitzende Tätigkeit. Dabei betonte sie, dass die Beschwerdeführerin gerne arbeiten würde, aber leider keine Ausbildung habe und den Job in der Bäckerei nicht mehr ausführen könne (Urk. 10/19/2-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fussspezialist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die intensiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fussschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin also nicht erklären, obschon er diese sogar bildgebend untersuchte. Seiner Ansicht nach sind deshalb vollzeitlich neben sitzenden Tätigkeiten auch solche möglich, bei denen abwechselnd im Stehen, Gehen und Sitzen gearbeitet wird. Die Hausärztin hielt Einschränkungen beim Stehen und Gehen fest, eine Arbeit im Sitzen erachtete indes auch sie als zumutbar, ohne hierbei eine Reduktion des Arbeitspensums zu thematisieren. Die beiden Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen bestätigen also, dass es der Beschwerdeführerin – wie von Dr. Y.___ festgehalten – trotz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fussbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar ist, Vollzeit in einer sitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Tätigkeit zu arbeiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kniebeschwerden finde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sich in den Akten diverse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___. Der erste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> datiert vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darin wurde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginnende Gonarthrose mit degenerativen Veränderungen des medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links diagnostiziert und notiert, dass die Beschwerdeführerin dank einer Gewichtsreduktion sowie einer kontinuierlichen und belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">armen Bewegungstherapie auf dem Hometrainer innert zwei Monaten eine Beschwerdefreiheit erreicht habe und keinerlei Schmerzmittel mehr benötige (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/19/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Kontext ist auf den oberwähnten hausärztlichen Bericht vom 2. März 2016 hinzuweisen. Darin gab die Hausärztin als Ursache der Arbeitsunfähigkeit eine beginnende Gonarthrose mit Knieschmerzen – rechts seit dem Jahr 2015 und links seit dem Jahr 2010 – aber auch eine Adipositas bei einem BMI von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verstärkt nach dem Unfall im Juli 2015, an. Dazu erläuterte sie, die Beschwerdeführerin mache Physiotherapie und versuche, ihr Gewicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-zieren (Urk. 10/19/2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. März 2016, also gut fünf Jahre nach der ersten Untersuchung im B.___, wurde die Beschwerdeführerin dort erneut klinisch und bildge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend untersucht. Im dazugehörigen Bericht vom 3. März 2016 wurde eine symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Varusgonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits diagnostiziert und festgehalten, dass die Beschwerdeführerin angebe, beim Unfall im Juli 2015 einen Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anprall rechts erlitten zu haben. Am meisten Mühe bereite ihr das Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen, jedoch habe sie auch Ruheschmerzen. In körperlich belastender Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei sie voll arbeitsunfähig (Urk. 10/23/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom 21. April 2016 hielt die sehr günstige Wirkung der in der Folge durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Korti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infiltrationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an beiden Knien ca. eine Woche lang an. Danach traten wieder die bekannten belastungsabhängigen Schmerzen auf. Ergänzend erfolgte eine Behandlung mit einer Schuhranderhöhung zur Entlastung der medialen Gelenkskompartimente bei medialer Gelenkspaltverschmälerung (Urk. 10/31/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein halbes Jahr später, am 9. September 2016, berichtete das B.___, die Beschwerdeführerin sei wieder durch invalidisierende linksverstärkte beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitige Knieschmerzen beeinträchtigt. Sie habe Mühe beim Gehen, insbesondere auf der Treppe, und verspüre teils Blockaden. Die Gehstrecke sei eingeschränkt. In körperlich belastender Tätigkeit sei sie voll arbeitsunfähig und werde längerfristig künstliche Kniegelenke benötigen (Urk. 10/31/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Oktober 2016 reduzierten sich diese Beschwerden durch Wiederholung der beidseitigen Knieinfiltration um knapp 50 %. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin Mühe beim Treppensteigen. Auch längere Gehstrecken seien nicht möglich. Ferner zeige sich im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthoradiogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine mechanische Beinachse von 7° </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">varus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das mediale Kompartiment sei noch nicht aufgebraucht. Die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen seien nach den Infiltrationen somit zwar erträglicher. Indes würden die Restbeschwerden kaum eine Rückkehr in den angestammten Beruf in körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich belastender Tätigkeit im Reinigungsbereich ermöglichen. Eine solche sei auch nicht bei einem Kunstgelenkersatz zu erwarten. Sinnvollerweise solle die Beschwerdeführerin daher in eine körperlich leichte Tätigkeit wechseln. Ferner habe man sich mit ihr geeinigt, dass operative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur bei entsprechendem Leidensdruck und Ausschöpfen der konservativen Therapien zu indizieren seien (Urk. 10/29/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht der Hausärztin vom 2. November 2016. Sie diagnostizierte erneut eine symptomatische Gonarthrose, weshalb die Beschwerdeführerin kaum mehr richtig gehen könne. In Würdigung sämtlicher Beschwerden schlussfolgerte sie, die Beschwerdeführerin könne nicht mehr in der Reinigung arbeiten, sondern nur noch eine sitzende Tätigkeit bzw. Büro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit ausüben (Urk. 10/31/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Spitalbericht zur Kontrolle vom 7. Februar 2017 – also nach Erlass der angefochtenen Verfügung – ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin abermals an beiden Knien verstärkt schmerzgeplagt sei und beim Abwärtsgehen Mühe habe. Linksseitig bestünden eine leichte Schwellneigung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Giving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">way</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Episoden. In körperlich belastender Tätigkeit als Raumpflegerin sei sie voll arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (Urk. 7/4). Im Februar 2017 wurden die Kniegelenke deshalb ein weiteres Mal infiltriert (Urk. 7/1), was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom 12. April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend zwei bis drei Wochen ziemlich günstig wirkte. Im Übrigen klagte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin damals hauptsächlich über belastungsabhängige Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sich links vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum Knie ausbreiten und rechts teils bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausstrahlen würden, wobei teilweise Kribbelparästhesien bestünden. Ruhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en gab sie indes nahezu keine und eine maximale Gehfähigkeit von 15 Minu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten an. Infolgedessen wurde eine lumbale Schmerzursache vermutet (Urk. 15/2). Im Beschwerdeverfahren reichte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 29. September 2017 ein, wonach ihr im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. bis 30. September 2017 links eine Knietotalprothese implantiert wurde. Nach der Operation gelang die Mobilisation bei erlaubter Vollbelastung unter physiotherapeutischer Anleitung mit stetigem Fortschritt gut und eine erste konventionell-radiologische Stellungskontrolle zeigte eine korrekte Lage der Knieprothese. Der Übertritt in die Rehaklinik Baden war für den 2. Oktober 2017 geplant (Urk. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist also für die Kniebeschwerden ebenfalls festzustellen, dass die Beschwerdeführerin nach einhelliger Meinung der behandelnden Arztper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen keine körperlich belastenden Arbeiten mehr verrichten kann, worunter ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft fällt. Dabei nahmen die Ärzte bereits Ende 2016 vorweg, dass sich an dieser Arbeitsunfähigkeit als Reinigungskraft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichts ändern würde, wenn die Kniegelenke durch Prothesen ersetzt würden, wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies beim linken Knie letztlich im Herbst 2017 der Fall war. Wird die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in den Spitalberichten aber ausdrücklich auf „körperlich belastende“ Tätigkeiten beschränkt, folgt daraus unweigerlich, dass körperlich bzw. die Knie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht oder nur wenig belastende Arbeiten ohne weiteres zumutbar sind. In die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sinne hat die Hausärztin in Kenntnis der Spitalberichte schlüssig eine sitzende Tätigkeit bzw. Büroarbeiten als möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilt. Dies steht nicht zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt auch im Einklang mit der Schilderung der Beschwerden durch die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin selbst, welche vorderhand über Schmerzen bei Belastung klagte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt zu ergänzen, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Adipositas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine zu Rentenleistungen berechtigende Invalidität bewirkt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei denn, sie verursache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperliche oder geistige Schäden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folge von solchen Schäden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einzelfall kann eine Adipositas zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abnahme auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit zur Folge hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_385/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3, 8C_372/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 E. 2.2 und 9C_496/2012 vom 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 E. 2.2 jeweils mit Hinweisen). Vorliegend besserten die Kniebeschwerden im Jahr 2010 nach einer Gewichtsreduktion und ging die Exazerbation der Knieschmerzen im Frühjahr 2016 mit einer Gewichtszunahme bis zu einem BMI von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einher, so dass der negative Einfluss des Gewichts auf die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden augenscheinlich ist (vgl. E. 5.3.1). Nichtsdestotrotz muss (mangels Kenntnis der Gewichtsentwicklung ab März 2016) bzw. kann (angesichts des zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskussion stehenden Belastungsprofils) offenbleiben, ob und inwiefern die Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden im Verfügungszeitpunkt durch eine zumutbare Gewichtsreduktion hätten reduziert werden können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der weiteren Beschwerden ist zunächst auf den Bericht des C.___ vom 30. September 2016 hinzuweisen, wonach das glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags durchgeführte MRI der Halswirbelsäule eine nur diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der zervikalen Bandscheiben ohne Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ostechondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushernie zeigte. Bei sämtlichen Nervenwurzeln zeigten sich zudem ein regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechter Abgang und Verlauf ohne Kompression. Festzustellen war eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägte mehrsegmentale Spondylarthrose vor allem im mittleren und distalen Bereich mit einem Knochenmarksödem am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fazettengelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der HWK7/BWK1 (ohne Gelenkserguss oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">periartikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weichteilsödem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Sinne der reaktivierten Arthrose (Urk. 10/31/5). Es ist anzumerken, dass dieser Bericht bereits Eingang in die vorerwähnte Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Hausärztin vom 2. November 2016 fand (Urk. 10/31/1), wonach der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine sitzende Tätigkeit zumutbar ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Infiltration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fazettengelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWK6/7 und HWK7/BWK1 am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Oktober 2016 (Urk. 10/37/3-4) berichtete die Beschwerdeführerin über unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Nackenschmerzen. Am 9. November 2016 wurde deshalb eine Ultraschall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung durchgeführt in der sich alle Sehnen des Schultergürtels intakt, die lange Bizepssehne links weitaus verdünnt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialisiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Bursa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromials</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits deutlich vergröbert und – links mehr als rechts – flüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsgefüllt zeigten. Nach einer Infiltration der linken Schulter berichtete die Beschwerdeführerin unmittelbar über eine deutliche Erleichterung. In der Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle vom 23. November 2016 gab sie eine weitere Besserung an, klagte aber nach wie vor über Beschwerden an der linken Halsseite, dem Trapezmuskel links sowie im Bereich der vorderen Schulterpartie. In der erneuten Ultraschall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung zeigte sich deutlich weniger Flüssigkeit subacromial, war aber immer noch vorhanden (Urk. 10/37/1-2 und 15/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolgedessen wurden im Bericht des B.___ vom 5. Dezember 2016 neben den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Kniebeschwerden ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom links mit Ausstrahlen in den Daumen links, eine PHS links mit Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein chronisches rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtsbetont diagnostiziert. Auf eine Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit wurde ausdrücklich verzichtet (Urk. 10/37/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung verfasste Bericht vom 4. Mai 2017 enthält im Vergleich dazu teils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzende, teils komplett neue Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Zunächst wurde darin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bursitits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konkret als leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingestuft, nachdem sich sonographisch am 10. Februar 2017 im Seitenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur noch leicht vermehrte Flüssigkeit links zeigte. Auch wurde das MRI der Halswirbelsäule vom 30. September 2016 (zum Datum vgl. den Hinweis bei den Diagnosen) gewürdigt und zu den von der Beschwerdeführerin weiterhin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten ausstrahlenden Schmerzen in den linken Arm konstatiert, dass das MRI bis auf leichte degenerative Veränderungen „blande“ gewesen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren wurde aufgrund der Beschwerdeklage in der Sprechstunde vom 11. April 2014 ein MRI der Lendenwirbelsäule angeordnet (vgl. Urk. 15/2). Dieses wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom 4. Mai 2017 am 13. April 2017 durchgeführt und zeigte mit Bezug auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom eine hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteodiskal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bedingte foraminale Stenose L5/S1 links mit Kompression der Nervenwurzel L5 links. Im gleichen Segment zeigte sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minale Stenose rechts ohne Nervenwurzelkompression. Ferner bestand aufgrund des MRI der Verdacht auf eine Diskusextrusion foraminal links im Segment L1/2 mit möglicher Reizung der Nervenwurzel L1 links. Eine Spinalkanalstenose wurde keine nachgewiesen, aber eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ostechochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5/S1 festgestellt. Dem wurde hinzugefügt, dass sich in der Untersuchung vom 3. Mai 2017 klinisch keine sensomotorischen Ausfälle gefunden hätten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden im Bericht vom 4. Mai 2017 alle gesundheitlichen Probleme zusammengefasst: Nacken- und Schulterpartie links, lumbale Rückenschmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell linksbetont und ohne sensomotorische Ausfälle, eine linksbetonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Varu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angerissenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussenband</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Sprunggelenks im Juli 2015. Die Arbeitsfähigkeit wurde sodann wie folgt beurteilt: Für die Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Raumpflegerin sei die Beschwerdeführerin aktuell wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik mit hochgradiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteodiskal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bedingter fora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naler Stenose L5/S1 links mit Nervenwurzelkompression zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Zumutbar sei ihr indes eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit, eventuell mit vermehrten Pausen (Urk. 15/1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich somit zu den weiteren Beschwerden, dass die Befunde im Bereich der Halswirbelsäule als geringfügig zu beurteilen sind und die Schleimbeutelentzündung im Schulterbereich gut behandelbar bzw. bereits Anfang Februar 2017 weitestgehend abgeklungen war. So verwundert es nicht, dass von den behandelnden Arztpersonen im Zusammenhang mit den Nacken- und Schulterbeschwerden nie irgendwelche Einschränkungen der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit thematisiert wurden. Nichtsdestotrotz trug der RAD-Arzt diesen bei seinem Belastungsprofil Rechnung, indem er Arbeiten mit Zwangshaltung des Kopfes sowie längeres Arbeiten in Schulterhöhe oder darüber ausschloss.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht von der Hand zu weisen ist, dass bei der Beschwerdeführerin im April 2017 eine gesundheitliche Verschlechterung festgestellt wurde. So förderte das MRI vom 13. April 2017 eine foraminale Stenose mit Kompression der Nerven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurzel zu Tage. Allerdings deutet nichts darauf hin, dass diese Problematik bereits im Zeitpunkt des Erlass der angefochtenen Verfügung bestand, nachdem Anlass für die MRI-Untersuchung die Beschwerdeschilderung in der Sprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunde zwei Tage zuvor gegeben hatte. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegenden Gerichtsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist indes nur der bis zum Erlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetretene Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt zu berücksichtigen, während eine gesundheitliche Verschlechterung nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesem Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst Gegenstand eines neuen Verwaltungsverfahrens bilden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss. Dabei wäre von der Beschwerdegegnerin zunächst zu prüfen, ob diese einen Neuanmeldungsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG darstellt, d.h. eine Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die gegebenenfalls den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen vermag. Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich sei angemerkt, dass die Belastungsprofile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. Y.___ (praktisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sitzende Tätigkeit, 100 % Leistungsfähigkeit in einer Vollzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit) und Spitalbericht vom 4. Mai 2017 (wechselbelastende Tätigkeit, eventuell mit vermehrten Pausen) divergieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berichte der behandelnden Arztpersonen vermögen also nicht nur keine Zweifel daran zu wecken, dass die Beschwerdeführerin bis zum bzw. bei Erlass der angefochtenen Verfügung – wie vom RAD-Arzt Dr. Y.___ festgestellt - in einer praktisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sitzenden Tätigkeit ohne Zwangshaltung des Kopfes und ohne längeres Arbeiten auf Schulterhöhe oder darüber zu 100 % arbeitsfähig war. Diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit wird vielmehr von allen behandelnden Ärzten geteilt. Damit besteht kein Anlass für weitere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungen. Ergänzend ist festzuhalten, dass allfällige invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der im April 2017 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen gesundheitlichen Verschlechterung nicht Gegenstand des vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gerichtsverfahrens bilden können, sondern zunächst von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin in einem neuen Verwaltungsverfahren zu prüfen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Qualifizierung der Beschwerdeführerin als zu 100 % erwerbstätig (bei schwan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kendem Arbeitspensum im Stundenlohn zwischen 80 und 100 %, Urk. 10/14/2) und die Berechnungsgrundlagen des Einkommensvergleichs sind soweit unstrittig. Dabei stellte die Beschwerdegegnerin beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugunsten der Beschwerdeführerin nicht auf den von dieser zuletzt erzielten tatsächlichen Verdienst von angeblich 12 x Fr. 3‘200.-- (Urk. 10/14/2), sondern den durchschnittlichen Lohn einer Reinigungskraft in einem Vollzeitpensum ab. Ferner gewährte sie ihr aufgrund des Belastungsprofils einen leidensbedingten Abzug von 20 % auf das Invalideneinkommen (vgl. Urk. 10/34/1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist vorab anzumerken, dass die Beschwerdegegnerin das zulässige Maximum eines leidensbedingten Abzugs von 25 % beinahe ausschöpfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ganzen BGE 126 V 75), obschon d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Umstand, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versicherte Person gemäss den medizinischen Angaben auf eine Tätigkeit angewiesen ist, die im Sitzen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet werden kann und die Möglichkeit zu gelegentlichen Positionswechseln bietet, im Hinblick auf den allein massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abzugsrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 E. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren führte der von der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensparallelisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit nicht annähernd einen solchen Verdienst erzielte (Urk. 10/15), wie ihr die Beschwerdegegnerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugestand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen, ist diesem Umstand bei der Invaliditätsbemessung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommensniveau begnügen wollte. Die Parallelisierung der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entweder auf Seiten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder aber auf Seiten des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Herab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung des statistischen Wertes erfolgen (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inweisen). Hervorzuheben ist, dass die beiden Vergleichseinkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen bis zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungserlass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 129 V 222 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.1 und E. 4.2; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">128 V 174</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_526/2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensparallelisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegend zu Recht und korrekt erfolgte, sp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ielt hinsichtlich des Rentenanspruchs keine Rolle. Würde im für die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin günstigsten Fall auch für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2014 herangezogen, wäre gemäss Tabelle T17 (Schweiz), Ziff. 91 (Reinigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonal und Hilfskräfte), Zentralwert für Frauen über 50 Jahre von einem stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ardisierten Monatslohn von Fr. 4‘475.-- bzw. einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von knapp Fr. 57‘000.-- auszugehen. Der Schwellenwert von 40 % für einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch würde wiederum nicht überschritten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum gemäss dem Titel des angefochtenen Entscheids ebenfalls verneinten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf berufliche Massnahmen ist festzustellen, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in den Erwägungen der Verfügung sowie in der Beschwerdeantwort einzig feststellte, dass mangels Einschränkungen bei der Stellensuche das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) für die Beschwerdeführerin zuständig sei (Urk. 2). Sie prüfte somit einzig den Anspruch auf Arbeitsvermittlung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anders als der Rentenanspruch setzt d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anspruch auf Arbeitsvermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Mindestinvaliditätsgrad voraus. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähige Versicherte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsfähig sind, haben Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVG). Zur Begründung des Anspruchs genügt der Eintritt einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit, welche quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die versicherte Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Arbeitssuche erheblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behindert. Vorausgesetzt ist die Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der versicherten Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, d.h. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objektive Möglichkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subjektive Bereitschaft, von einem durchschnittlichen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgeber ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt zu werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit eingeschränkt, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der versicherten Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung gesundheitlicher Art. Dies trifft z.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B. zu, wenn wegen Stummheit oder mangelnder Mobilität kein Bewerbungsgespräch möglich ist oder dem potenziellen Arbeitgeber die besonderen Möglichkeiten und Grenzen der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person erläutert werden müssen (z.B. welche Tätigkeiten trotz Sehbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderung erledigt werden können), damit sie überhaupt eine Chance hat, den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewünschten Arbeitsplatz zu erhalten (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">594/2016 vom 18. November 2016 E. 3.2 und 8C_641/2015 vom 12. Januar 2016 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin lag bei Erlass der angefochtenen Verfügung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des gemäss RAD Vollzeit zumutbaren Belastungsprofils keine spezifische Einschränkung gesundheitlicher Art im Sinne der soeben dargelegten Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vor. Vielmehr kann die Beschwerdeführerin eine ihrem Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil entsprechende Arbeitsstelle auf dem massgebenden ausgeglichen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt, der auch sogenannte Nischenplätze umfasst, ohne Vermittlung durch die Beschwerdegegnerin finden. Zu denken ist hierbei, wie in solchen Fällen üblich (z.B. vorerwähntes Urteil 8C_641/2015 E. 3.3), an einfache Überwachungs-, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prüf- und Kontrollarbeiten, die Bedienung und Überwachung von automati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Maschinen oder Produktionseinheiten sowie Sortierarbeiten, die mit keinerlei körperlicher Anstrengung verbunden sind und auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt auch vorwiegend sitzend angeboten werden. Die Suche nach einer solchen Tätigkeit bedarf keiner besonderen Kenntnisse. Nicht berücksichtigt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können invaliditätsfremde Probleme bei der Stellensuche wie z.B. Sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten (Urteil des Bundesgerichts I 167/2002 vom 13. Dezember 2002 E. 3.4.2). Besteht bereits mangels leistungsspezifischer Invalidität kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung, kann die Frage einstweilen offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin überhaupt subjektiv eingliederungsfähig ist, d.h. gewillt ist, eine vermittelte Stelle anzunehmen und zu arbeiten (vgl. Urk. 10/38/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht im vorliegenden Verfahren zu klären ist schliesslich, ob die gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Verschlechterung vom April 2017 am Anspruch auf Arbeitsvermittlung etwas zu ändern vermag.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist für den zu beurteilenden Zeitraum bis 9. Januar 2017 voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich auf die vom RAD-Arzt Dr. Y.___ vorgenommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzustellen. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad sowie einen Anspruch auf Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung verneint. In diesem Sinne ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. Die von der Beschwerdeführerin im Mai 2017 durch Einreichen entsprechender Arztberichte mitgeteilte gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Verschlechterung (Urk. 15/1-2), ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen einer Neuanmeldung zu prüfen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Prüfung eines Rentenanspruchs ab dem Frühjahr 2017 sowie beruflicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu überweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Sie sind vorliegend auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">600.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids an die Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Prüfung der Neuanmeldung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom Mai</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> überwiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigBonetti</p></div> </div></body></html>