<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00635</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, meldete sich erstmals am 9. November 2001 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/1). Die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. November 2004 eine befristete ganze Rente von März 2001 bis August 2003 zu (Urk. 9/99). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 9. November 2005 im Verfahren Nr. IV.2005.00066 bestätigt (Urk. 9/111).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneuter Anmeldung am 28. August 2006 (Urk. 9/115) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 12. August 2010 eine ganze Rente ab März 2007 zu (Urk. 9/213). Am 13. Juli 2012 teilte sie ihm mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 9/220). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines Gutachtens, das am 26. Januar 2016 erstattet wurde (Urk. 9/250), und durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/255, Urk. 9/266, Urk. 9/273, Urk. 9/281) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Mai 2017 die Verfügung und damit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. August 2010 wiedererwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise auf (Urk. 9/285 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erhob am 2. Juni 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei aufzuheben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 1), eventuell sei ihm ab Juli 2017 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen (Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Juni 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 5. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span id="XX116"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung einschliesslich unrichtiger Tatsachenfeststellung im Sinne der Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung (Art. 53 Abs. 2 ATSG). Das Erfordernis der zweifellosen Unrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprechung aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen liegt, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge aufweist. Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem Hintergrund der Sach- und Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, wie sie sich im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war, wenn mithin als einziger Schluss derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung denkbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_148/2014 vom 28. Mai 2014 E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit dient als Schranke für ein wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Leistungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung und ist so zu handhaben, dass die Wiedererwägung nicht zum Instru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment einer voraussetzungslosen Neuprüfung von Dauerleistungen wird. Es ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht nicht dem Sinn der Wiedererwägung, laufende Ansprüche zufolge nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher besserer Einsicht der Durchführungsorgane jederzeit einer Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung zufüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren zu können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I 276/04 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2005 E. 5.1). Zweifellos unrichtig ist ein Entscheid erst dann, wenn ihm eine missbräuchliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder anderweitig qualifiziert rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung zugrunde liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2007 E. 3.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung hat die Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etwa angenommen, wenn bis zum damaligen Verfügungszeitpunkt keine Einschätzung der Leistungsfähigkeit in einer zumutbaren Verweistätigkeit vorlag und der Invaliditätsgrad allein nach Massgabe der Arbeitsfähigkeit festgelegt wurde, bei der erstmaligen Anspruchsprüfung also die Invalidität der Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gleichgestellt und damit von einem rechtlich falschen Invaliditätsbegriff ausgegangen wurde, und wenn gestützt auf eine rechtlich korrekte Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung ohne Zweifel eine tiefere Rente zugesprochen worden wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2011 vom 31. Januar 2012 E. 5.1; in BGE 135 I 1 nicht publizierte E. 5.3 des Urteils des Bundesgerichts 9C_342/2008 vom 20. November 2008; Urteil des Bundesgerichts 8C_846/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, aus näher dargelegten Gründen sei die 2010 erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zweifellos </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unrichtig gewesen, was ihre wiederwägungsweise Aufhebung erlaube (Urk. 2 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich auf den gegenteiligen Standpunkt (Urk. 1 S. 3). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. März 2008 erstatteten die Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/142/1-42). Darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten sie die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 32 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.30)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter führte unter anderem aus, grundsätzlich wäre dem Exploranden ein 50%iges Pensum zumutbar. Aufgrund der vorliegenden emo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tional-instabilen Persönlichkeitsstörung sei er aber praktisch nicht mehr ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. In Kombination mit - den nachstehend genannten Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. S. 32 Ziff. 6.2) - der generalisierten Angststörung, der posttraumatischen Belastungsstörung, der spezifischen Phobie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Flugphobie) und dem Verdacht auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei davon auszugehen, dass der Explorand bei einem erhöhten Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand immer wieder zu unkontrollierten Impulsdurchbrüchen neigen werde. Es sei davon auszugehen, dass der Explorand aufgrund dieser Gewaltneigung, die er nicht kontrollieren könne, andere Arbeitnehmer verletze oder sich selber Schaden zufüge. Entsprechend sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, anlässlich der Konsens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konferenz habe keine Übereinstimmung erreicht werden können. Der Annahme, der Explorand sei auch in einer grundsätzlich möglichen 50%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aufgrund seiner unkontrollierten Impulsdurchbrüchen gar nicht vermittelbar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könnte mit optimalen Arbeitsplatzbedingungen Rechnung getragen werden (S. 37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitte). Eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zwangsläufig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben. Die aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht festgelegte Arbeitsfähigkeit von 50 % erscheine unter bestimmten, näher genannten Bedingungen bereits aktuell realistisch (S. 37 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge stellte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 18. Juni 2008 die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer halben Rente in Aussicht (Urk. 9/145). Dagegen wurden Einwände erhoben (Urk. 9/156, Urk. 9/160, Urk. 9/168</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin veranlasste sodann ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 9/178), das jedoch nicht zustande kam, wobei die Angaben über die Gründe dafür auseinandergingen (vgl. Urk. 9/184-185, Urk. 9/190).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Ergebnis einer vertieften, multipersonellen Fallbesprechung hielt Dr. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Dienst (RAD), am 26. Januar 2010 fest, mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit bestünden bei dem Versicherten gemäss der Aktenlage auffällige Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitszüge mit insbesondere emotional-instabilen Zügen, auch bestünden Hinweise für dissoziale Anteile. Aufgrund des ausgewiesenen Fremdgefähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potentials des Versicherten sei jedoch eine diagnostische Überprüfung beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Evaluation der Restarbeitsfähigkeit bis anhin nicht möglich gewesen und einem Gutachter auch nicht ohne weiteres zumutbar. Ungeachtet dessen seien die an der Fallbesprechung beteiligten Personen der Ansicht, dass der Versicherte aufgrund des Ausmasses der Verhaltensauffälligkeiten einem Arbeitgeber nicht zuzumuten sei. Weitere Vorlagen im RAD seien nicht sinnhaft (Urk. 9/200 S. 4 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Februar 2010 führten Dr. B.___ und Dr. C.___, Facharzt für Pädiatrie und für Intensivmedizin, Leiter RAD, als Beurteilung an, in Anleh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung an näher bezeichnete frühere Arztberichte sei mindestens seit dem 7. Juni 2006 von verschiedenen Ärzten eine erhebliche psychische Problematik bestätigt, wobei die diagnostische Einordnung differiere. Unabhängig von der diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Einordnung kämen jedoch drei namentlich genannte Psychiater sowie der Verfasser des psychiatrischen Teilgutachtens im Rahmen der A.___-Begutachtung zwischen 2006 und Ende 2009 unisono zu dem Ergebnis, dass aus psychiatrischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige und die angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestehe. Gleichlautend sei die Beurteilung von zwei namentlich genannten Fachärzten für Allgemeine Innere Medizin. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, dass der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte in Anlehnung an den Bericht von behandelnder Seite vom 4. September 2006 (vgl. Urk. 9/123) aufgrund der Intensität des psychischen Beschwerdeprofils mit kognitiven und affektiven Beeinträchtigungen sowie den Störungen in der Selbstregulation mit rezidivierenden Impulsdurchbrüchen ab dem 1. März 2006 zu 100 % arbeitsunfähig in bisheriger und angepasster Tätigkeit sei. Nicht ohne weiteres nachvollziehbar seien hierbei die Argumente in der Konsensdiskussion des A.___-Gutachtens, die eine höhere Arbeitsfähigkeit benennten (S. 37), da hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei möglicherweise nicht nur medizinisch-psychiatrische, als vielmehr auch mora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lische Gesichtspunkte eine Rolle gespielt zu haben schienen (Urk. 9/200 S. 6).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Januar 2016 erstatteten die Ärzte des Universitätsspitals D.___, A.___ Begutachtung, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/250). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen und zusätzlich angeforderte Akten (S. 5 ff.), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 32 ff.) und die Ergebnisse ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 14., 16. und 21. Oktober 2015 erfolgten internistischen, psychiatrischen, rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischen und kardiologischen Untersuchungen (S. 5 Mitte). </span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannte die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 44 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ, ICD-10, F60.30; seit der späten Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">senenalter bestehend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periarthropathische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulterbeschwerden im Sinne einer Supraspinatus- mehr als Infraspinatus-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führten sie unter anderem aus, in angepasster Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Die zeitliche Einschränkung sei psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trisch begründet, das - näher ausgeführte - Belastungsprofil sei rheumatologisch begründet (S. 49 Ziff. 7.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teil des Gutachtens wurde unter anderem ausgeführt, beim diagnostizierten Gesundheitsschaden und den in der Begutachtung objektivierten Einbussen daraus liege aus psychiatrischer Sicht eine Teil-Arbeitsfähigkeit von gut 50 % vor - und zwar sowohl bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit beim Bau wie auch auf ähnliche Berufstätigkeiten im freien Arbeitsmarkt beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise bezogen auf eine (aus rheumatologischer Sicht) leidensadaptierte Tätigkeit. Es sei also formal-quantitativ (in den prozentual ausgedrückten Zahlenwerten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit / Arbeitsunfähigkeit) eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu konstatieren, diese Verbesserung beruhe aber darauf, dass es sich im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen um eine etwas andere Einschätzung des Gesundheitsschadens als im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten (durch A.___ in 2007) und in anderen Vorberichten handle, dessen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aber jetzt als deutlich geringer eingeschätzt werde denn zuvor (beispielsweise eben im psychiatrischen Gutachten von 2007/2008). Die Veränderung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes, im Sinne einer formal-quantitativen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit von 0 % auf 50 % seit dem letzten Entscheid vom 12. August 2010 beruhe auf einer anderen Bewertung der Auswirkungen des (im Grunde fast identisch gebliebenen) Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit (S. 38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gleiche Feststellung trafen die Gutachter in Beantwortung der Zusatzfragen des RAD (S. 50 Ziff. 7.5.1), nämlich dass die Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, im Sinne einer formal-quantitativen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit von 0 % auf 50 % seit dem letzten Entscheid vom 12. August 2010 auf einer anderen Bewertung der Auswirkungen des (im Grunde fast identisch gebliebenen) Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit beruhe (S. 51 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bevor die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. August 2010 eine ganze Rente zusprach, war die Frage offen, ob aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % oder aber von einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % auszugehen sei. Die Frage stellte sich, weil im 2008 erstatteten polydisziplinären Gutachten diesbezüglich kein Konsens erreicht worden war: Der psychiatrische Gutachter attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %, die übrigen Gutachter attestierten eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (vor-steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 3.1). Die Beschwerdegegnerin versuchte, die Frage anhand eines mono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären psychiatrischen Gutachtens zu klären, das in der Folge aber nicht zustande kam (vorstehend E. 3.2). Daraufhin wurde der Fall intern besprochen, was die Beteiligten zum Schluss führte, der Beschwerdeführer sei aus näher dargelegten Gründen einem Arbeitgeber nicht zumutbar (vorstehend E. 3.3). Schliesslich verfassten der fallzuständige RAD-Psychiater und der Leiter des RAD eine Beurteilung, in welcher sie unter Bezugnahme auf die verfügbaren Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte darlegten, aus welchen Gründen sie zum Schluss gelangten, es bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit von 100 % auch für angepasste Tätigkeiten (vorstehend E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer ganzen Rente erfolgte somit nicht aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsregeln oder weil massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wandt worden wären, indem etwa von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich falschen Invaliditätsbegriff ausgegangen (vorstehend E. 1.4) oder ohne gehörige Abklärungen entschieden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden wäre. Vielmehr resultierte sie aus der Beantwortung der kontrovers gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Frage der Arbeitsunfähigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mithin einer der materiellen Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen, deren Beurteilung notwendigerweise Ermessenszüge aufweist. Wenn auch eine anderslautende als die erfolgte Beantwortung der genannten Frage gewiss denkbar und womöglich auch begründbar gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre, so ist der gefällte Entscheid doch zumindest vertretbar. Damit scheidet die Annahme zweifel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loser Unrichtigkeit aus (vorstehend E. 1.3), dies zumal die zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Re</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ermessensbetätigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch weder missbräuchlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder anderweitig qualifiziert rechtsfehlerhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zusammenfassend zur Feststellung, dass die 2010 erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zweifellos unrichtig war. Dies schliesst ihre Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG aus (vorstehend E. 1.2).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten von 2016 wurde die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht mit 50 % veranschlagt (vorstehend E. 4.3). Zur Begründung wurde jedoch ausgeführt, der Gesundheitsschaden sei im Grunde fast identisch geblieben. Die Verbesserung des Gesundheitszustands sei lediglich eine formal-quantitative, darauf beruhend, dass es sich im Wesentlichen um eine etwas andere Einschätzung des Gesundheitsschadens als im 2008 erstatteten Gutachten handle, dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit jetzt deutlich geringer eingeschätzt werde (vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten wurde mithin überaus deutlich festgehalten, dass sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand nicht verändert habe («fast identisch» geblieben sei). Auch wurde nicht angegeben, dessen limitierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien effektiv geringer geworden, sondern es wurde explizit darauf hingewiesen, es handle sich diesbezüglich um eine andere Einschätzung. Da eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Anpassung im Sinne von Art. 17 ATSG zu rechtfertigen vermag (vorstehend E. 1.1), lässt sich die 2010 ergangene Verfügung auch nicht unter diesem Titel abändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zusammengefasst zum Schluss, dass die Verfügung vom 12. August 2010 nicht zweifellos unrichtig gewesen ist und deshalb nicht in Wiedererwägung gezogen werden kann, sowie, dass auch die Voraussetzungen einer revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen Anpassung nicht gegeben sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach ist die angefochtene Verfügung in Gutheissung der gegen sie erhobenen Beschwerde mit der Feststellung aufzuheben, dass der Beschwerdeführer weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang wird der Antrag auf unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinfällig.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 8. Mai 2017 mit der Feststellung aufgehoben, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ausfeld</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage von Kopien der Urk. 12-13</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p> </p></div> </div></body></html>