B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3565/2012 U r t e i l v o m 3. O k t o b e r 2 0 1 4 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richter Markus Metz, Richter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. Parteien X._______, Kroatien, vertreten durch Rechtsanwältin Natascha Werthmüller-Muric, Thurgauerstrasse 40, 8050 Zürich, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV (Rente, Wiederanmeldung). C-3565/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1951 geborene, verheiratete, kroatische Staatsangehörige X._______ lebt in Kroatien (IVSTA-act. 1/I). Er war in den Jahren 1972 bis 1998 in der Schweiz erwerbstätig und leistete dabei Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen - und Invalidenversicherung (IVSTA-act. 8/II). Zuletzt arbeitete er als Maschinenführer bei einem L e- bensmittelhersteller (IVSTA-act. 7/I). Am 5. Januar 2005 stellte X._______ bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor- instanz) einen Antrag auf Ausrichtung einer Invalidenrente (IVSTA - act. 1/I). Dieser Antrag wurde mit Verfügung vom 30. Januar 2009 (IVSTA-act. 88/I) abgewiesen. Die IVSTA stützte sich dabei insbesondere auf das Gesamt -Gutachten der MEDAS Ostschweiz von Dr. med. A._______, Facharzt für Allg e- meinmedizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. B._______, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 27. Februar 2008 (IVSTA-act. 78/I) und den Schlussbericht von Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemeinmedizin beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Rhone, vom 2. April 2008 (IVSTA-act. 80/I). Die Ärzte stellten in den vorgenannten Berichten im Wesentlichen folge n- de Diagnosen mit Einsch ränkung der Arbeitsfähigkeit: 1) leichte bis mi t- telgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, 2) Problem der Krankheitsbewältigung bei einem chronifizierten Schmerzsyndrom, 3) dif- fuses chronisches Schmerzsyndrom zervikozephal und –brachial linksbe- tont, panvertebral sowie in den unteren Extremitäten beidseits mit vielen vegetativen Begleitbeschwerden. Ferner stellten sie folgende, weitere D i- agnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit: 1) Status nach Hemilami- nektomie L4/5 links 1991 wegen Diskush ernie, 2) leichtgradiges sens o- motorisches Karpaltunnelsyndrom beidseits und 3) Adipositas. Die Ärzte erachteten X._______ aufgrund der festgestellten Beschwerden für kö r- perlich leichte bis mittelschwere, rückenadaptierte Tätigkeiten als zu 40% arbeitsunfähig. B. Mit Urteil vom 22. März 2011 (IVSTA -act. 3/II) wies das Bundesverwa l- tungsgericht die von X._______ gegen die Verfügung vom 30. Januar 2009 erhobene Beschwerde ab. Zur Begründung führte es aus, die Vorin- stanz habe sich zu Recht auf das überzeugende und schlüssige MEDAS- Gutachten vom 27. Februar 2008 gestützt; die festgestellte Arbeitsunf ä-C-3565/2012 Seite 3 higkeit von 40% sei nicht zu beanstanden. Da die Vorinstanz in der ange- fochtenen Verfügung jedoch keinen Einkommensvergleich durchgeführt habe, werde dieser aus prozess ökonomischen Gründen vom Bunde s- verwaltungsgericht durchgeführt. Dabei ermittelte das Bundesverwa l- tungsgericht einen IV-Grad von 46%, welcher beim in Kroatien lebenden kroatischen Staatsangehörigen keinen Rentenanspruch begründe, da die Schwelle von 50% nicht erreicht werde. C. Am 19. Mai 2011 meldete sich X._______, vertreten durch Rechtsanwä l- tin Natascha Werthmüller -Muric, erneut bei der IVSTA zum Leistungsbe- zug an (IVSTA-act. 4/II). Er reichte diverse medizinische Unterlagen ein und machte geltend, sein Ges undheitszustand habe sich verschlechtert , er sei auf kontinuierliche ärztliche Betreuung angewiesen, und er wolle sich bei einem Vertrauensarzt der IVSTA untersuchen lassen. D. Mit Verfügung vom 29. Mai 2012 (IVSTA -act. 51/II) wies die IVSTA das Leistungsbegehren von X._______ gestützt auf die eingeholten Stellun g- nahmen von Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemeinmedizin beim RAD Rhone, vom 11. Juli 2011 (IVSTA-act. 23/II), vom 28. Februar 2012 (IVSTA-act. 43/II) und vom 21. Mai 2012 (IVSTA -act. 50/II) ab . Zur B e- gründung führte die IVSTA im Wesentlichen aus, die eingereichten Unter- lagen bestätigten die bekannten Gesundheitsbeeinträchtigungen und enthielten keine neuen Elemente. E. Gegen die Verfügung vom 29. Mai 2012 erhob X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Rechtsanwältin Natascha Werthmü l- ler-Muric, mit Eingabe vom 5. Juli 2012 (BVGer-act. 1) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte die Aufhebung der angefocht e- nen Verfügung und die Durchführung einer Untersuch ung beim Vertra u- ensarzt der IVSTA. Zur Begründung führte er aus, sein Gesundheitsz u- stand habe sich ständig verschlechtert; er sei zu mindestens 60% a r- beitsunfähig. F. Mit Vernehmlassung vom 17. Oktober 2012 (BVGer-act. 5) beantragte die IVSTA die Abweisung d er Beschwerde. Zur Begründung führte sie aus, der Gesundheitszustand sei im Wesentlichen immer noch derselbe, wie C-3565/2012 Seite 4 er im MEDAS-Gutachten festgestellt worden sei. Es bestehe daher immer noch kein Rentenanspruch. G. Am 14. November 2012 ist beim Bundesverwaltun gsgericht ein Koste n- vorschuss von Fr. 381.- und am 5. Dezember 2012 der nachfakturierte Betrag von Fr. 19.- eingegangen (vgl. BVGer-act. 6 bis 11). H. Mit Replik vom 31. Januar 2013 (BVGer-act. 13) hielt der Beschwerdefüh- rer an seinem Antrag fest. I. Mit Duplik vom 7. Februar 2013 (BVGer -act. 15) hielt auch die IVSTA an ihrem Abweisungsantrag fest. J. Mit Eingabe vom 12. Juli 2013 (BVGer-act. 17) wies der Beschwerdefü h- rer darauf hin, dass Kroatien seit dem 1. Juli 2013 ein Mitgliedstaat der Europäischen Union sei, was im vorliegenden Verfahren zu berücksicht i- gen sei. K. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten B e- weismittel ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach- folgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesver wal- tungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Aus land g e- gen Verfügungen der IV -Stelle für Versicherte im Aus land. Eine Ausnah- me im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. C-3565/2012 Seite 5 1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bu ndesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bu n- desgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver- sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In validenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung be rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änd e- rung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der einverlangte Kosten- vorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Be schwerde einzutre- ten. 2. 2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Kroatien, so dass vorliegend das am 1. Januar 1998 in Kraft get retene Abkommen vom 9. April 1996 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Kroatien über Soziale Sicherheit (nachfolgend: Abkommen Kr o- atien, SR 0.831.109.291.1) anwendbar ist (vgl. Art. 3 lit. a Abkommen Kroatien). Gemäss Art. 4 Abs. 1 Abkommen Kroatien sind die Staatsa n- gehörigen des einen Vertragsstaates sowie deren Familienangehörige und Hinterlassene in ihren Rechten und Pflichten aus den Rechtsvo r- schriften des anderen Vertragsstaates den Angehörigen dieses Vertrag s- staates beziehungsweise deren Familienangehörigen und Hinterlassenen gleichgestellt; abweichende Bestimmungen in diesem Abkommen bleiben vorbehalten. Im Übrigen bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Lei s- tungen der schweizerischen Invalidenversicherung nach dem innerstaat- lichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG, der Ver - ordnung über die Invali denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), dem ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversich erungsrechts (ATSV, SR 830.11). C-3565/2012 Seite 6 2.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 29. Mai 2012) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 2.3 Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat - bestandes Geltung hatten (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen No r- men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Da vorliegend der Rentenanspruch ab 1. November 2011 (sechs Monate nach der Wieder- anmeldung, vgl. nachfolgend E. 3.2) strittig ist, ist bei den materiellen B e- stimmungen vorliegend auf die seit 1. Januar 2008 geltende Fassung des IVG, der IVV des ATSG und der ATSV sowie auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2012 in Kr aft getretenen Änderungen (erstes Mas s- nahmenpaket der 6. IV-Revision, IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]) abzustellen. Im Fol genden wird – ohne anderslautende Hinweise – jeweils auf die erstere Fassung Bezug genommen. 2.4 Die Beschwerdefüh renden können im Rahmen des Beschwerde - verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss - brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie U n- angemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3. 3.1 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG diejenigen Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während mi n- destens drei Jahren Beiträge geleistet haben. 3.2 Der Rentenanspruch entsteht f rühestens nach Ablauf von sechs M o- naten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Alters- jahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_562/2012 E. 3). Somit ist vorliegend aufgrund der im Mai 2011 eingereichten (Wieder-)Anmeldung ein Leistungsanspruch ab 1. Novem- ber 2011 zu prüfen. 3.3 Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision haben Anspruch auf eine Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkei t oder die Fähigkeit, sich im C-3565/2012 Seite 7 Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederung s- massnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können, wä h- rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mi n- destens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a bis c IVG). 3.4 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In- validität die voraussichtlich bleibende oder länger e Zeit dauernde gan ze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit ver- ursachte und nach zumutbar er Behandlung und Ein gliederung verble i- bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperli chen, geistigen oder psyc hi- schen Gesundheit bedingte, volle oder teil weise Unfähigkeit, im bisher i- gen Beruf oder Aufgaben bereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen In validenverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in we l- chem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der Ver- sicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage f ür die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistu n- gen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 3.5.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis mittel zu würd igen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Be schwerdever- fahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um fassend und pflichtge- mäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismit- tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter lagen eine zuverlässige Beu r- teilung des streitigen Rechtsan spruches gestatten. Ins besondere darf es C-3565/2012 Seite 8 bei einander widersprechenden me dizinischen Be richten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweis material zu wür digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere m e- dizinische These abstellt. 3.5.2 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entschei dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei- lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei lung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der E x- perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grun d- sätzlich somit weder die Herkunft des Be weismittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be- richt oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweis würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut achten auf- zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund ein gehender Beobach tungen und Untersuchungen s o- wie nach E insicht in die Akten Bericht erstat ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi- gung volle Beweiskraft zuzuerken nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti se sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Be richte der behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auf tragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti zierenden Hausarzt wie auch für den be - handelnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 3.5.3 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt B e- weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be - gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien ge gen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be fragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherun gsträger steht, lässt nicht C-3565/2012 Seite 9 schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangen heit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss trauen in die Un- parteilichkeit der Beurteilung objektiv als be gründet erscheinen las sen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 3.6 Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mi n- destens 40 Prozent invalid sind, bei ei nem Invaliditätsgrad von min - destens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei mi n- destens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 Pro- zent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Pr o- zent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz ha- ben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba rungen eine abweichende Re- gelung vorsehen, was für Kroatien nicht der Fall ist. 3.7 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurtei lt werden, ob die versicherte Person als (teil -)erwerbstätig oder nichter - werbstätig einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die anzu - wendende Methode der Invaliditätsgradbemessung hat (allgemeine M e- thode des Einkommensvergleichs, gemischte Method e, spezifische M e- thode des Betätigungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a IVG). Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unver änderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti gung bestünde. So sind insb esondere bei im Haushalt tätigen Versi cherten die persönl i- chen, familiären, sozialen und erwerblichen Ver hältnisse ebenso wie al l- fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das A l- ter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönl i- chen Neigungen und Begabungen zu be rücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfü gung entwickelt haben, wobei für die hy - pothetische Annahme einer im Ges undheitsfall ausgeübten (Teil -)Er- werbstätigkeit der im Sozialversi cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). C-3565/2012 Seite 10 3.8 3.8.1 Wurde eine Rente wege n eines zu geringen Invaliditätsgrades ve r- weigert, so wird nach Art. 87 Abs. 4 IVV eine neue Anmeldung nur g e- prüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung e r- füllt sind. Danach ist im Leistungsbegehren gleich wie im Revi sions- gesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der vers i- cherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi - cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 83 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der frühe ren rechts kräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. A n- dernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verä n- derung genügt, um nunmehr eine an spruchsbegründende Inva lidität zu bejahen, und hernach zu beschlies sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 f.). 3.8.2 Eine Änderung des Invaliditätsgrad es setzt stets auch eine Än - derung der tatsächlichen Verhältnisse voraus. Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der letzten der versicherten Person eröff - neten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspru chs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, B e- weiswürdigung und Durchführung eines Einkommens vergleichs (bei A n- haltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht; vorbehalten bleibt die Recht sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Ferner muss die Veränderung der Verhält nisse erheblich, das heisst hinsichtlich der Auswirkungen auf den In validitätsgrad rentenwirk- sam sein (vgl. Art. 17 ATSG, BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten – welche gleichermassen für das Neuanmeldungsverfahren gelten (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.2; Urteil des BGer I 658/05 vom 27. März 2006 E. 4.4) – ist die unterschiedliche Beur- teilung eines im Wesent lichen un verändert gebliebenen Sachverhaltes unerheblich (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 E. 3a). C-3565/2012 Seite 11 4. Vorliegend ist die IVSTA auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers eingetreten und hat den Sachverhalt eingehend abgeklärt. Gemäss den soeben dargelegten Grundsätzen ist somit massgebend, ob sich der G e- sundheitszustand des Beschwerdeführers seit der rechtskräftigen, abwei- senden Verfügung vom 30. Januar 2009, die mit Urteil des Bundesverwal- tungsgerichts vom 22. März 2011 geschützt worden ist, bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 29. Mai 2012 in rentenanspruchse r- heblicher Weise verschlechtert hat und, falls ja, wie hoch sein Invalid i- tätsgrad ist. 4.1 Der abweisenden Verfügung vom 30. Januar 2009 lag folgender m e- dizinischer Sachverhalt zugrunde: 4.1.1 Dr. med. D._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem Teilgutachten vom 6. Februar 2008 (IVSTA -act. 77/I) fo l- gende Diagnosen fest: eine leichte bis mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD -10 F32.01) und ein Problem der Kran k- heitsbewältigung bei einem chronifizierten Schmerzsyndrom (ICD -10 F54). In Bezug auf die nebst seiner persönlich durchgeführten Begutac h- tung des Beschwerdeführers berücksi chtigten ärztlichen Unterlagen füh r- te er aus, die Dokumentation der ärztlichen Behandlungen zeige eher e i- ne Standortbestimmung als eine konsequent durchgeführte Behandlung. Er kritisierte, dass die Behandlung mit einem tiefdosierten trizyklischen Antidepressivum in einem Widerspruch zur gestellten Diagnose einer schweren Depression stehe. Ferner bemängelte er, dass für die Chronizi- tät und die Therapieresistenz Belege fehlten, was insgesamt für eine Schmerzverarbeitungsstörung spreche. Aufgrund der festgeste llten ps y- chischen Beschwerden attestierte er dem Beschwerdeführer eine A r- beitsunfähigkeit im Umfang von maximal 30%-35%. 4.1.2 Dem Gesamtgutachten der MEDAS Ostschweiz von Dr. med. A._______, Facharzt für Allgemeinmedizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. B._______, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 27. Februar 2008 (IVSTA -act. 78/I) ist zu en t- nehmen, dass der Beschwerdeführer an folgenden Beschwerden mit Ei n- fluss auf die Arbeitsfähigkeit leide: leichte bis mittelgradige d epressive Episode mit somatischem Syndrom, Problem der Krankheitsbewältigung bei einem chronifizierten Schmerzsyndrom und diffuses chronisches Schmerzsyndrom zervikozephal und –brachial linksbetont, panvertebral sowie in den unteren Extremitäten beidseits mit vielen vegetativen B e-C-3565/2012 Seite 12 gleitbeschwerden. Ferner konnten die Ärzte folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit stellen: Status nach H e- milaminektomie L4/5 links 1991 wegen Diskushernie, leichtgradiges se n- somotorisches Karpaltunnelsyndrom beidseits und Adipositas. Unter Be- rücksichtigung dieser gesundheitlichen Probleme und den Feststellungen des Teilgutachtens von Dr. med. D._______ attestierten sie dem B e- schwerdeführer in körperlich leichten bis mittelschweren, rückenadaptie r- ten Arbeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 40%. 4.1.3 Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemeinmedizin, bestätigte in ihrem Schlussbericht vom 2. April 2008 (IVSTA-act. 80/I) und in ihrer Stel- lungnahme vom 31. Dezember 2008 (IVSTA -act. 87/I) die gestellten D i- agnosen und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen der MEDAS - Gutachter. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer anlässlich des Vorbe- scheidverfahrens eingereichten medizinischen Unterlagen hielt sie fest, dass diese keine neuen Erkenntnis se bringen würden und desha lb an den bisherigen Feststellungen festzuhalten sei. 4.2 Anlässlich der Neuanmeldung wurden folgende medizinischen Unte r- lagen geprüft: Dr. med. C._______, Fachärztin für Allgemeinmedizin, fasste die vom Beschwerdeführer aus seiner Heimat stammenden, übe r- setzten Berichte (vgl. IVSTA -act. 7/II) zusammen und würdigte deren I n- halt in ihren Stellungnahmen vom 11. Juli 2011 (IVSTA -act. 23/II), vom 28. Februar 2012 (IVSTA -act. 43/II) und vom 21. Mai 2012 (IVSTA - act. 50/II). In Bezug auf die gestellten Diagnosen verwies die Ärztin im Wesentlichen auf die bisherigen Feststellungen. A ls neue Diagnosen er- wähnte sie Schulterbeschwerden links und eine leichte Gastritis, welche mit einem Reizdarmmedikament behandelt werde, was auf somatisch nicht erklärbare Beschwerden hindeute. Allerdings – führte die RAD - Ärztin in Bezug auf die Schulterproblematik weiter aus – beschreibe der untersuchende Neurologe einen unauffälligen Armvorhalteversuch, was die Intensität der Schulterbeschwerden stark relativiere, da ein solcher bei s tarken Schulterbeschwerden nicht möglich gewesen wäre. Auch in Bezug auf die Medikation oder die Behandlungen könne keine Veränd e- rung festgestellt werden. Der Beschwerdeführer werde schon seit Jahren nach demselben Muster behandelt. Schliesslich wies sie n och darauf hin, dass die Dauer einer Behandlung respektive von Beschwerden noch nichts über deren Schwere aussagten; eine Verschlechterung könne da r- aus erst recht nicht abgeleitet werden. C-3565/2012 Seite 13 4.3 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass sich in Bezug auf die bisherigen Beschwerden keine wesentlichen Veränderungen ergeben ha- ben und seit der Abweisung des Leistungsbegehrens im Jahr 2009 ledi g- lich die Schulterproblematik und eine leichte Gastritis dazugekom men sind, die auf die Arbeitsfähigkeit in leichten bis mit telschweren, rücke n- adaptierten Tätigkeiten keinen Einfluss haben. Ferner haben auch die weiteren in den vom Beschwerdeführer eingereichten Atteste genannten Beschwerden wie Vergesslichkeit sowie Konzentrations - und Schlafst ö- rungen keinen Einfluss auf die A rbeitsfähigkeit. Im Übrigen ist in Bezug auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Atteste festzuhalten, dass sie nicht schlüssig respektive unvollständig und viel zu kurz sind, da sie in der Regel lediglich die Diagnosen und die verordnete Medikation ent hal- ten, so dass daraus nicht geschlossen werden kann, ob und für welche Tätigkeiten beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Auch die in einigen Attesten attestiere Arbeitsunfähigkeit von 60% oder mehr kann vorliegend nicht berücksichtigt we rden, da die Ärzte ihre Einschä t- zungen überhaupt nicht begründen, weshalb diese keine Hinweise für e i- ne eingetretene Verschlechterung zu liefern vermögen. Demzufolge ist abschliessend festzuhalten, dass die IVSTA gestützt auf die Stellun g- nahmen von Dr. med. C._______, welche die vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen geprüft und gewürdigt hat, zu Recht davon ausgegangen ist, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh- rers im Vergleichszeitraum nicht erheblich verändert hat und somit das neue L eistungsbegehren abzuweisen ist ; die Durchführung eines Ei n- kommensvergleichs erübrigt sich somit. In Bezug auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. Juli 2013, mit welcher er geltend mach te, es sei vorliegend zu berücksichtigen, dass Kroatien seit dem 1. Juli 2013 zur Europäischen Union gehöre, ist festzu- halten, dass es sich dabei einerseits um einen Sachverhalt handelt, der sich nach Erlass der angefochtenen Verfügung zugetragen hat und somit nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens s ein kann (vgl. E. 2.2 hiervor) und, dass das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU im Übrigen ohnehin nicht automatisch auf neue Mitgliedsta a- ten ausgeweitet wird, sondern dass es dazu gesonderte Beschlüsse braucht. Somit kann der Beschwerd eführer im heutigen Zeitpunkt auch daraus keinen Anspruch zu seinen Gunsten ableiten. Die Beschwerde ist somit vollumfänglich abzuweisen. C-3565/2012 Seite 14 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 5.1 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV -Leistungen nach dem Verfahrensauf wand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 -1'000 Franken festzule- gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind die Verfah- renskosten auf Fr. 400.- festzusetzen und dem Beschwerdeführer als un- terlegene Partei aufzuerlegen. Die Verfahrens kosten von Fr. 400.- sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. 5.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Be gehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und ver hältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Partei entschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Partei - entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-3565/2012 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 400.- werden dem Beschwe r- deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe verrechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. …) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Sandra Tibis Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, der en Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: