<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00791</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1977 geborene X.___ ist gelernter Maurer (EFZ, Urk. 6/23) und war in diversen Temporärstellen als Maurer tätig. Am 16. Mai 2000 (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine am 15. November 1999 erlittene Trümmerbruchfraktur des rechten Fersenbeins bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Diese tätigte in der Folge medizinische (Urk. 6/10, 6/14, 6/15, 6/16 und 6/18) und erwerbliche (Urk. 6/9) Abklärungen und holte die Akten der Unfallversicherung ein (Urk. 6/7 und 6/20). Mit Verfügung vom 31. Januar 2002 sprach sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten berufliche Massnahmen in Form einer Umschulung an der Y.___ zu (Urk. 6/49). Nach Abschluss der Handelsausbildung teilte die IV-Stelle am 10. März 2004 mit, dass der Versicherte durch die Umschulung in der Lage sei im kaufmännischen Bereich eine Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzutreten und verfügte, dass er rentenausschliessend eingegliedert sei (Urk. 6/64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2008 und Mai 2014 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle darum, ihm zuhanden der Sozialhilfebehörde zu bestätigen, dass er in einer körperlich anspruchsvollen Arbeit nicht mehr arbeitsfähig sei (Urk. 6/69, 6/71 und 6/78), worauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin der Sozialhilfebehörde der Stadt O.___ jeweils Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht gewährt wurde (Urk. 6/75 und 6/81). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 5. Januar 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Arthrose im rechten Fuss erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/84). Die IV-Stelle forderte den Versicherten daraufhin mit Schreiben vom 11. Januar 2017 auf (Urk. 6/87), aktuelle Beweismittel zur Glaubhaftmachung einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzureichen. Nachdem der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/91) eingereicht hatte, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 9. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/96) in Aussicht, auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten. Hiergegen erhob der Versicherte am 14. Juni 2017 Einwand (Urk. 6/98). Mit Verfügung vom 19. Juni 2017 (Urk. 2 [=Urk. 6/102]) trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 11. Juli 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Leistungen nach Art. 12 IVG, die Kosten der Physiotherapie und eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung auszurichten. In prozessualer Hinsicht bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte er di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 3/36). Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 13. September 2017 (Urk. 5) schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 26. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12 IVG bis zum vollendeten 20. Altersjahr An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich gerichtet und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bundesrat ist befugt, die Massnahmen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 von jenen, die auf die Behandlung des Leidens an sich gerichtet sind, abzugrenzen. Er kann zu diesem Zweck insbesondere die von der Versicherung zu gewährenden Massnahmen nach Art und Umfang näher umschreiben und Beginn und Dauer des Anspruchs regeln (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihr Nichteintreten damit (Urk. 2), dass der Beschwerdeführer nach seiner Anmeldung im Jahr 2000 durch Umschulungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen erfolgreich eingegliedert worden sei. In seinem erneuten Gesuch vom 5. Januar 2017 mache er eine Verschlechterung seiner Arthrose im rechten Fussgelenk geltend. Aus medizinischer Sicht sei jedoch keine wesentliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ausgewiesen, für eine überwiegend sitzende Tätigkeit bestehe weiterhin keine gesundheitliche Einschränkung. Die medizinischen Unterlagen seien durch den internen medizinischen Dienst gewürdigt worden. Dabei sei weiterhin eine verminderte Belastbarkeit des rechten Fusses mit Einschränkung der Gehstrecke ausgewiesen, was aber keine schwerwiegende Veränderung sei. Zudem gebe es auch im kaufmännischen Bereich Stellen, welche das Tragen von Turnschuhen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlauben würden. Es könne daher nicht auf das Leistungsgesuch eingetreten werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer zusammengefasst vor (Urk. 1), er habe im Jahr 1999 einen Unfall mit Fraktur im rechten Fuss erlitten, weshalb er vom Maurerberuf auf eine kaufmännische Tätigkeit umgeschult worden sei. Seit 2016 hätten sich seine Schmerzen im rechten Fuss verschlimmert und es sei eine schwere Arthrose diagnostiziert worden. Oftmals bereite ihm das Gehen keine Schwierigkeiten, aber ebenso oft könne er sich kaum bewegen. Er müsse zudem beinahe ständig Turnschuhe tragen. Insbesondere morgens leide er unter besonders grossen Schmerzen und auch die Rotation und Dehnung des Fusses ziehe Schmerzen nach sich. Wenn er einige Tage ohne Turnschuhe gehe, dann sei er anschliessend gehbehindert und müsse über mehrere Tage zu Hause bleiben. Aufgrund der Schmerzen komme es sodann zu Arbeitsausfällen. Eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit sei auch im kaufmännischen Bereich nicht mehr möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Erlass der Verfügung vom 10. März 2004 (Urk. 6/64), mit welcher die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin feststellte, der Beschwerdeführer sei rentenausschliessend ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliedert, präsentierte sich die Sachlage wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. November 1999 erlitt der Beschwerdeführer bei einem Fehltritt einen Bruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Ferse (Urk. 6/7/31), woraufhin er im Z.___ hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert wurde (Urk. 6/7/27). Am 30. November 1999 erfolgte eine operative Sanierung der Fraktur (Urk. 6/7/18-19). Im Aufklärungsprotokoll zur Operation wurde festgehalten, dass für Fersenbeinbrüche eine schlechte Prognose bestehe und es oft zu chronischen Schmerzen komme. Später sei oftmals eine Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versteifung des unteren Sprunggelenks notwendig, wobei für den genauen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der weitere Verlauf abzuwarten sei (Urk. 6/7/12-13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Operation wurde der Beschwerdeführer von der A.___ in seiner angestammten, körperlich schweren Tätigkeit als Maurer als nicht mehr arbeitsfähig eingeschätzt. Hingegen beurteilten die Ärzte, dass er in einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit ganztags arbeitsfähig sei (Urk. 6/15/2). Anlässlich der beruflichen Abklärung hatte der Beschwerdeführer keinerlei Beschwerden im Rahmen einer sitzenden Tätigkeit geäussert, allerdings beklagte er jeweils beim Aufstehen Anlaufschwierigkeiten und er zeigte ein leichtes Hinken (Urk. 6/15/5). In der kreisärztlichen Untersuchung vom 12. Juli 2000 (Urk. 6/18/4-6) gab der Beschwerdeführer Schmerzen bei Belastung im oberen Sprunggelenksbereich sowie eine Schwellung jeweils gegen Abend an. Die geklagten Beschwerden führte der untersuchende Arzt auf eine beginnende Arthrose im unteren Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk zurück, welche sich mit der Zeit wahrscheinlich weiterentwickeln werde. Infolgedessen erachtete er den Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Maurer langfristig nicht mehr arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Neuanmeldeverfahrens bestand im Wesentlichen folgende Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Radiologie, stellte im MRT vom 14. April 2016 (Urk. 6/82) eine fortgeschrittene Arthrose im unteren Sprunggelenk und eine leichtgradige Arthrose im Talonavikulargelenk fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. April 2017 berichtete Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 6/91/6-7), über eine posttraumatische Arthrose des unteren Sprunggelenks nach Calcaneusfraktur 1999 und eine nebenbefundliche leichte Talonavikulararthrose. Dabei hielt er fest, der Beschwerdeführer berichte über Schmerzen von 1-2 auf der visuellen Analogskala wobei die Schmerzen morgens so stark seien, dass er nicht auf den Fuss auftreten könne. Die Schmerzen würden vom Beschwerdeführer bei der Nutzung von Schuhen mit runden Sohlen als weniger schlimm beschrieben und bei solchen mit flachen Sohlen exazerbieren. Flexion und Extension im oberen Sprunggelenk des rechten Fusses seien komplett steif. Die sichere Variante der Gelenksversteifung wünsche der Beschwerdeführer nicht, weshalb voraussichtlich eine arthroskopische Gelenktoilette mit Resektion der Osteophyten sowie even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuell eine Anbohrung von Knorpelschäden und ein Debridement des unteren Sprunggelenks vorgenommen werde, was aber nur eine vorübergehende Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me sein könne. Eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigte Dr. C.___ nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizin, erklärte am 20. April 2017 (Urk. 6/91/8), der Beschwerdeführer leide aufgrund der 1999 erlittenen Fraktur an der rechten Ferse an einer Arthrose des unteren Sprunggelenks. Schmerzfrei könne dieser nur noch bis 800m gehen, was einer achtstündigen Tätigkeit als Kaufmann mit beruflicher Gehbelastung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Mai 2017 hielt med. pract. E.___, Fachärztin für ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dische Chirurgie und Traumatologie, RAD, fest (Urk. 6/95/3), die neu eingereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Berichte würden die bereits bekannte Arthrose des unteren Sprunggelenks bei einem Status nach Calcaneusfraktur ausweisen. Aufgrund derselben bestehe nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar eine verminderte Belastbarkeit des rechten Fusses sowie eine Einschränkung der Gehstrecke. Dass eine Arthrose im Laufe der Zeit fortschreite liege in der Natur dieser Erkrankung und es liege kein neuer medizinischer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt oder eine Änderung aus medizinischer Sicht vor. Für eine überwiegend sitzende Tätigkeit bestehe nach wie vor keine gesundheitliche Einschränkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der mit der Neuanmeldung eingereichte Radiologiebefund von Dr. B.___ bestätigte zwar eine Arthrose im rechten Fuss des Beschwerdeführers (E. 3.2.1), weshalb auch Dr. C.___ eine Arthrose des rechten Fussgelenks (als Folge der 1999 erlittenen Fraktur) aufführte (E. 3.2.2). Eine beginnende Arthrose mit fortschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendem Verlauf war bereits im Jahr 2000 im Nachgang zur Fraktur und Operation des rechten Fusses visualisiert (vgl. E. 3.1.2) und die wahrscheinliche Entwicklung chronischer Schmerzen sowie die Notwendigkeit einer Gelenksversteifung bereits im Rahmen der Operationsaufklärung festgehalten worden (E. 3.1.1). Infolge der unfallbedingten Gesundheitsschädigung war denn auch festgestellt worden, dass dem Beschwerdeführer die körperlich schwere Tätigkeit als Maurer nicht mehr zumutbar, eine vorwiegend sitzende Tätigkeit demgegenüber ganztags möglich sei, weshalb die Beschwerdegegnerin für die Kosten einer Umschulung im kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">männischen Bereich aufkam. Hinweise dafür, dass dem Beschwerdeführer eine sitzende Tätigkeit nicht mehr vollumfänglich zumutbar sein soll, finden sich in den mit der Neuanmeldung aufgelegten Berichten keine. Während sich aus dem Bericht von Dr. C.___ keinerlei Attest für eine Arbeitsunfähigkeit ergibt, erachtete Dr. D.___ die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers als Kaufmann mit beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Gehbelastung als eingeschränkt (Urk. 6/91/8). Eine gehbelastende Tätigkeit entspricht aber offensichtlich nicht dem schon seit Jahren geltenden Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil (vgl. E. 3.1.2), womit der Bericht des Hausarztes nicht geeignet ist, eine relevante Veränderung in Bezug auf die Festsetzung des Invaliditätsgrades glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen. Ebenso wenig vermag dafür zu genügen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seinen Angaben zufolge mehr Schmerzen verspürt als bislang und seine Gehstrecke gegenüber früheren Jahren kürzer ausfällt. Vorliegend ist einzig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend, ob der Beschwerdeführer nach wie vor in der Lage ist, eine vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend im Sitzen auszuübende Tätigkeit zu verrichten. Nachdem weder eine Gehstrecke von (bloss) 800m noch die Notwendigkeit des Tragens von kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tablem Schuhwerk oder (vermehrte) Schmerzen einer vollumfänglichen Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung in einer überwiegend sitzenden Tätigkeit entgegenstehen, ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, eine Veränderung, welche zu einem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch führen würde (vgl. E. 1.1), glaubhaft darzutun.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mangels Hinweisen dafür, dass eine Eingliederung ins Erwerbsleben erneut not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wendig wäre, entfällt auch die Prüfung auf einen möglichen Anspruch im Sinne von Art. 12 IVG, welcher ohnehin bloss Versicherten zustände, die das 20. Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jahr noch nicht vollendet haben (E. 1.4).</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer nicht glaubhaft gemacht, dass sich sein Invaliditätsgrad seit der letztmaligen Rentenprüfung in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Die angefochtene Verfügung vom 19. Juni 2017 erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Prozess nicht aussichtslos und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (Urk. 3/36). Antragsgemäss (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3/36) ist dem Beschwerdeführer deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend erw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eist sich eine Kostenpauschale von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist zur Nachzahlung der unentgeltlichen Rechtspflege verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">In Bewilligung des Gesuchs vom 11. Juli 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">geltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt</span><span class="Normal Heading3">:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>