<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01014</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, war seit 1985 bei der Y.___ als Betriebsmitarbeiter tätig (Urk. 7/8). Aus dieser Anstellung bezog er seit 1. Dezember 2000 eine ganze Berufsinvalidenrente (Urk. 7/52/10). Am 10. August 2000 meldete er sich wegen einer Diskushernie bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen mit Verfügung vom 19. Juli 2001 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/32). Die dagegen am 11. September 2001 erhobene Beschwerde (Urk. 7/39/3-8) wies das hiesige Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Urteil vom 5. März 2002 ab (Prozess Nr. IV.2001.00554; Urk. 7/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Februar 2006 (Urk. 7/53) meldete sich der Versicherte erneut bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung an. Die IV-Stelle tätigte die notwendigen Abklärungen und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten am Z.___, dessen Gutachten am 14. September 2007 erstattet wurde (Urk. 7/78). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/86-88; Urk. 7/90), in dessen Rahmen weitere Arztberichte ergingen, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. August 2008 erneut einen Rentenanspruch des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 7/105) sowie mit Verfügung vom 27. August 2008 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 7/106). Letztere erwuchs unangefochten in Rechtskraft; erstere hob das hiesige Gericht auf entsprechenden Antrag der Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien auf und wies die Sache zur erneuten Abklärung an die IV-Stelle zurück (Urteil vom 8. Dezember 2008 im Prozess Nr. IV.2008.00956; Urk. 7/116).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Umsetzung dieses Urteils holte die IV-Stelle beim Z.___ ein bidisziplinäres Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsgutachten ein, welches am 22. April 2010 erstattet wurde (Urk. 7/140). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/145-146; Urk. 7/153; Urk. 7/156) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. März 2011 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/160). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 29. Juni 2012 bestätigt (Prozess Nr. IV.2011.00514; Urk. 7/172).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2015 (Urk.7/174) machte der Beschwerdeführer eine Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung geltend. Die IV-Stelle liess den Versicherten am A.___ begutachten (Gutachten vom 3. März 2016; Urk. 7/186). Mit Vorbescheid vom 21. April 2017 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesuchs in Aussicht (Urk. 7/206), wogegen der Versicherte Einwände erhob (Urk. 7/211). Mit Verfügung vom 21. Juli 2017 verneinte die IV-Stelle einen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch des Versicherten (Urk. 7/215 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 14. September 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Juli 2017 (Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Ausrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der gesetzlichen Versicherungsleistungen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 9. November 2017 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geteilt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Es sei auf das Gutachten des A.___ abzustellen. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ersichtlich; die 80 bis 90%ige Arbeitsfähigkeit sei bei voller Präsenzzeit als eine Leistungsminderung von 10 bis 20 % anzurechnen. Da dies eine andere Bewertung des gleichen Sachverhalts sei, könne man diese Einschätzung nicht akzeptieren, weshalb nicht von einer dauerhaften Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Es bestehe vielmehr ein unveränderter Gesundheitszustand und eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer körperlich leichten Tätigkeit. Die im Jahr 2012 aufgetretene Krebserkrankung habe eine lediglich vorübergehende Verschlechterung dargestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend (Urk. 1), es handle sich bei der A.___-Einschätzung nicht um eine andere Beurteilung des unveränderten Zustandes. Schon die Diagnose habe sich seit dem Z.___-Gutachten vom 22. April 2010 geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert und sein Gesundheitszustand wie auch seine Arbeitsfähigkeit hätten sich verschlechtert. Während im Z.___-Gutachten noch eine Restarbeitsfähigkeit von 100 % in adaptierten Tätigkeiten attestiert worden sei, gingen die A.___-Gutachter von einer Leistungsfähigkeit von 80 bis 90 % bei vollschichtiger Präsenz aus, was eine Verschlechterung darstelle. Dies schliesse auch eine Nebenerwerbstätigkeit aus, das daraus zu berücksichtigende Einkommen falle weg (S. 5 f.). Die Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menseinbusse sei neu zu berechnen und sei rentenrelevant (S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob seit Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 28. März 2011 (Urk. 7/160) beziehungsweise seit dem diese bestätigenden Urteil vom 29. Juni 2012 (Urk. 7/172) eine anspruchsrelevante Veränderung eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Z.___ stellten in ihrem Gutachten vom 22. April 2010 (Urk. 7/140) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 26):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Coxarthrose links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie mit Pfannenrandtrimmung bei femoroazeta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bulärem Impingement am 12. August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom ohne akute radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Nervenwurzelblockaden L5 links 1998 und 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässiggradige degenerative Veränderungen der unteren Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">säule mit Osteochondrosen und Spondylarthrosen, klinisch und bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bend ohne fassbare Neurokompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom links ohne radikuläre Symptomatik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichtgradige degenerative Veränderungen der mittleren Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">säule, klinisch und bildgebend ohne Neurokompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die folgenden Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenincompliance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer verbringe den Tag strukturiert, kümmere sich um seine Kinder und fahre regelmässig Auto. Aus polydisziplinärer Sicht bestehe in einer körperlich leichten, wechselbelastenden und aus orthopädischer Sicht adaptierten Tätigkeit eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Die angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit im Wäschereibetrieb sei nicht mehr zumutbar (S. 27). Es bestünden erhebliche Diskrepanzen zwischen der gutachterlichen Einschätzung und der Selbsteinschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zung des Beschwerdeführers, welcher sich nur noch für 2-3 Stunden täglich in einer körperlich leichten Tätigkeit für arbeitsfähig halte. Die Ursache für diese Diskrepanz sei IV-fremd und durch eine ausgeprägte Selbstlimitierung, wie sie oft im Rahmen von anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen beobachtet werden könne, sowie durch die Entwöhnung von der Arbeit und durch die Angst des Beschwerdeführers, seine Invalidenrente der Beamtenversicherungskasse zu verlieren, begründet. Es seien weiter erhebliche Diskrepanzen aufgefallen, indem der Beschwerdeführer entgegen seinen Angaben die analgetische und antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sive Medikation überhaupt nicht oder nur sporadisch einnehme, wie man labor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chemisch festgestellt habe. Diskrepant seien die subjektiven Beschwerden und die nur sehr wenigen klinisch erhebbaren pathologischen Befunde, weiter seien bei mehreren Untersuchungen Inkonsistenzen aufgefallen (S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete am 3. Juni 2010 ein Gutachten zuhanden der Beamtenversicherungskasse (Urk. 7/150) und nannte darin die gleichen orthopädischen Diagnosen wie im Z.___-Gutachten (vgl. S. 17 unten f.). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (S. 18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte inadäquate Schmerzverarbeitung und Symptomausweitung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es bestehe keine Erwerbsinvalidität, der Beschwerdeführer sei in einer körperlich leichten, in Wechselbelastung ausgeführten Tätigkeit mit Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg zu 100 % arbeitsfähig (S. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Beurteilungen verneinte die Beschwerdegegnerin mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 28. März 2011 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/160).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das A.___-Gutachten vom 3. März 2016 (Urk. 7/186) erging gestützt auf die Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer internistischen, orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, neurologischen, psychiatrischen und neuropsychiatrischen Untersuchung. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden genannt (S. 69): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Störung (ICD-10 F45)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Zeichen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zeichen der dissoziativen Störung, der Berührung und Empfindung, ebenso wie der Bewegung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Hemisymptomatik links ohne objektiv fassbare Befunde im Sinne einer zentralnervösen beziehungsweise spinalen Läsion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikales und linksseitiges zervikobrachiales Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläres Reiz- und Ausfallsyndrom an den oberen Extremitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei kleiner rechts-paramedianer Diskushernie C5/6 und flacher Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kusprotrusion C4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches linksseitiges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsymptome an den unteren Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">täten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Diskopathie L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierendes Impingement linke Hüfte </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf persistierendes Offset am Übergang vom Hüftkopf zum Schenkelhals </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer Pfannenrandtrimmung und Kopf-Schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kelhalstaillierung Hüfte links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom linkes Knie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie mit Débridement </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell klinisch und radiologisch medial betonte Kniegelenkschondro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathie links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die folgenden Diagnosen hätten keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 70): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäres Schilddrüsenkarzinom links mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hemithyreoidektomie links am 12. April 2012, Komplettie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungs-Hemithyreoidektomie rechts am 16. April 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radiojodablation des postoperativen Restschilddrüsengewebes am 9. Mai 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">postoperativer Hormonsubstitution</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anlässlich der regelmässigen Tumornachsorgen kein Hinweis auf ein Rezidiv oder Fernmetastasen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stammbetontes Übergewicht </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gemäss Akten Status nach ulcus duodeni 1993 bei Helicobacter-positiver Gastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gemäss Akten rezidivierende Hämoptoe bei eitriger Bronchitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gemäss Akten Medikamenten-Noncompliance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es seien insgesamt wenig somatisch fassbare Befunde erhoben worden. Aus or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thopädischer Sicht bestehe eine deutlich objektivierbare Bewegungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung am lumbosakralen Übergang mit paralumbalem Muskelhartspann und pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ralumbaler muskulärer Dysbalance. Daneben zeige sich eine Einschränkung auch der linken Hüfte mit Schmerzangaben im Sinne eines Impingements. Dagegen finde sich eine einwandfreie Beweglichkeit der Halswirbelsäule bei nur mässiger myofaszialer Schultergürteltendinose. Die Funktionsprüfung des linken Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lenks sei unauffällig. Das linke Kniegelenk sei reizlos (S. 71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die neurologische Untersuchung habe keine relevante Einschränkung der Motili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tät der leicht druckdolenten Halswirbelsäule ergeben. Es fänden sich keine radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kulären Reizsymptome an den oberen Extremitäten. Auch die Beinmuskulatur links werde bei symmetrischem Reflexbefund wechselhaft innerviert, während das Gangbild unauffällig sei. Es bestehe aus neurologischer Sicht eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geklagten Beschwerden und den spärlichen objektiv fassbaren Befunden, dies bei blander Bildgebung des Neurocraniums (S. 71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im psychiatrischen Bereich seien ebenfalls wenig psychopathologische Befunde zu erheben. Auffallend sei ein deutlich erschwerter Zugang des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rers zu seinen Affekten und eine Schilderung der Beschwerden im Sinne einer belle indifférence, das heisst auch Schilderungen erheblich beeinträchtigender Beschwerden und Befunde, ohne dass sich dies psychopathologisch nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlage. Im Wesentlichen sei der psychopathologische Status unauffällig, ohne Hinweise - bei einfacher Persönlichkeitsstruktur - auf mnestische oder kognitive Störungen, solche seien auch nicht beklagt worden. Zudem sei das formale Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ken unauffällig und affektiv ausgeglichen wirkend, dies in deutlicher Diskrepanz zur Selbsteinschätzung. Gesamthaft entstehe der Eindruck eines wesentlich dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">soziativen Geschehens (S. 72 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Angaben des Beschwerdeführers seien in sich konsistent gewesen, seien aber im beklagten Ausmass nicht einem organischen Leiden zuzuordnen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerden seien etwas wechselhaft, sich ausweitend. Offensichtlich bestehe bei der Angabe der eingenommenen Schmerzmedikation eine Diskrepanz zwischen diesen Angaben und der gemessenen Blutkonzentration. Eine solche könne auch in der affektiven Selbsteinschätzung und dem aktuellen psychopathologischen Befund konstatiert werden, wobei diese Diskrepanz auch unter dem langjährigen Krankheitsverlauf mit dysfunktionaler Verarbeitung und der Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">struktur des Beschwerdeführers gesehen werden müsse. Dennoch bestünden An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haltspunkte für eine teilweise bewusstseinsnahe Ausgestaltung (S. 73). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Mitarbeiter einer Zentralwäscherei bestehe seit Jahren keine Arbeitsfähigkeit mehr, dies gelte auch heute. Körperlich schwere Tätigkeiten seien heute vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gend aufgrund der somatischen und der psychischen Befunde nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar. Die seit 2012 zu 30 % ausgeübte Tätigkeit als Reiniger sei auch heute zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mutbar (S. 73 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In einer adaptierten, körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit sei der Beschwerdeführer heute zu 80 bis 90 % einsetzbar, bei vollschichtiger zeitlicher Präsenz mit einer Verminderung des Rendements aufgrund des Schmerzerlebens von 10 bis 20 %. Dies stehe in Übereinstimmung mit dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten des Z.___ Basel vom 19. April 2010; die aktuelle Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">passter Tätigkeit gelte seit mindestens 2007. Aufgrund der heutigen Beurteilung sei davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer eine Arbeit, wie er sie aktuell ausübe, in deutlich höherem Ausmass möglich wäre (S. 73 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit den Gutachten des Z.___ aus den Jahren 2007 und 2010 sei man im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen einverstanden, da man ebenfalls eine deutliche Arbeitsfähigkeit in adaptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Tätigkeiten attestiere. Es sei jedoch davon auszugehen, dass das psychische Leiden eine Rendementverminderung von etwa 10 bis 20 % begründe. Zudem sei man der Ansicht, dass die somatischen Befunde doch eine intermittierend mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwere Tätigkeit erlauben würden (S. 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Veränderung des Gesundheitszustandes sei aus somatischer Sicht insoweit eingetreten, als der Beschwerdeführer im Jahr 2012 wegen eines Schilddrüsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">karzinoms habe behandelt und operiert werden müssen. Diesbezüglich bestünden heute keine Beschwerden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mehr. Aufgrund der Aktenlage müsse weiter angenommen werden, dass die vom Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rer beklagte Hemisymptomatik effektiv erst seit 2015 berichtet worden sei. In diesem Sinne bestehe eine gewisse Symptomausweitung, indem neben den Schmerzklagen nun auch die Klagen über das linksseitige Hemisyndrom hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getreten seien. Es müsse also festgehalten werden, dass die Symptomklagen des Beschwerdeführers vielfältiger geworden seien, weswegen heute auch die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nose eines dissoziativen Anteils an dieser somatoformen Störung gestellt werde. Eine wesentliche Änderung der daraus resultierenden Arbeitsfähigkeit sei jedoch nicht anzunehmen, zumal die subjektiv beklagten Beschwerden durch objektiv fassbare Befunde nicht belegt werden könnten (S. 75 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit reduziertem Rendement bestehe seit 2007 und sei zwischenzeitlich aufgrund der medizinisch notwendigen Massnahmen bei der Behandlung des Schilddrüsenkarzinoms, des Knies und der linken Hüfte un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terbrochen worden (S. 76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Verfügung vom 28. März 2011 lagen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Diagnosen einer beginnenden Coxarthrose links, eines chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms sowie eines chronischen zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachialen Schmerzsyndroms links, jeweils ohne akute radikuläre Symptomatik, vor. Die Diagnosen einer leichten depressiven Episode, einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung, einer Adipositas und einer Medikamentenincompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ance hätten keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Es wurden erhebliche Diskrepanzen festgestellt, indem der Beschwerdeführer seine Medikamente über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht oder nur sporadisch einnehme und die subjektiven Beschwerden nicht mit den nur sehr wenigen klinisch erhebbaren pathologischen Befunden überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten. Zudem fielen bei mehreren Untersuchungen Inkonsistenzen auf. Die Gutachter des Z.___ kamen zum Schluss, dass aus polydisziplinärer Sicht in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine volle Arbeits- und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit bestehe und die angestammte Tätigkeit in der Wäscherei nicht mehr zumutbar sei (vgl. vorstehend E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung teilte Dr. B.___ in seinem Gutachten zuhanden der Beam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenversicherungskasse (vgl. vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der Ärzte des A.___ vom 3. März 2016 (vorstehend E. 4) erging unter Berücksichtigung aller massgeblichen Kriterien (vgl. vorstehend 1.4). Der Beweiswert dieses Gutachtens wird denn auch vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht diagnostizierten die Gutachter ein chronisches zervikales und linksseitiges zervikobrachiales Schmerzsyndrom, ein chronisches linksseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (beides ohne radikuläre Reiz- und Ausfallsyndrome), ein persistierendes Impingement der linken Hüfte und ein chronisches Schmerzsyndrom des linken Knies. Diese Diagnosen hätten Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 4). Im Vergleich zur Situation im Zeitpunkt des Gutachtens von 2010 sind somit zu den bereits bestehenden Hüft-, Rücken- und Arm/Halsbeschwerden einzig die Kniebeschwerden hinzugekommen, wobei die Funktionsprüfung des linken Kniegelenks unauffällig und das Gelenk reizlos gewesen sei. Insgesamt seien wenig somatisch fassbare Befunde ersichtlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen (vgl. S. 71 des Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Unterschied zu 2010 wurden die bereits damals bestehenden psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, welche auch von den A.___-Gutachtern als somatoforme Störung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geordnet wurden, neu als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit liegt jedoch einzig eine revisionsrechtlich unbeachtliche andere Beurteilung des im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts vor (vgl. vorstehend E. 1.3). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ergibt sich deshalb aus der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der A.___-Gutachter, wonach bei der auch von ihnen attestierten vollen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit eine Leistungsminderung von 10 bis 20 % bestehe, nichts anderes, stellt doch auch dies eine lediglich andere Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des gleichen Sachverhalts dar. Dies folgt nicht zuletzt aus dem Umstand, dass die Gutachter mit der Beurteilung durch das Z.___ einverstanden waren, je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch festhielten, die vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit aus ihrer Sicht reduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Rendement bestehe bereits seit 2007 und es sei doch eine intermittierend schwere Tätigkeit möglich (vgl. S. 75 und 76 des Gutachtens). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist, dass auch aktuell erhebliche Diskrepanzen festgestellt wurden. So bestanden nur wenig somatisch fassbare Befunde. Der psychopathologische Status sei unauffällig gewesen. Wiederum wurde auf eine ungenügende Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentencompliance hingewiesen und die Gutachter sahen auch bei Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des langjährigen Krankheitsverlaufs mit dysfunktionaler Verarbeitung An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltspunkte für eine teilweise bewusstseinsnahe Ausgestaltung (vorstehend E. 4). Auch dies lässt die Annahme einer weiterhin bestehenden vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit als schlüssig erscheinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die im Jahr 2012 eingetretene Krebserkrankung sowie die zwischenzeitlich notwendige medizinische Behandlung des Knies und der Hüfte des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers angeht, so handelte es sich um eine vorübergehende Verschlechterung, welche nicht berücksichtigt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass keine anspruchsrelevante Änderung der Arbeitsfähigkeit nachgewiesen werden kann. Nachdem kein anderer Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund ersichtlich ist, erübrigt sich ein Einkommensvergleich und entfällt eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatorenprüfung (BGE 135 V 201). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng (Urk. 1 S. 2), reichte jedoch trotz entsprechender gerichtlicher Aufforderung (Urk. 4) keine Angaben zu seiner aktuellen finanziellen Situation ein. Androhungsgemäss (vgl. Urk. 4 Dispositiv Ziffer 2) wird deshalb von fehlender prozessualer Bedürftigkeit ausgegangen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit das Gesuch abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ang des Verfahrens sind sie dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 14. September 2017 um unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">rung und Rechtsvertretung wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>