<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-06-5A_238-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_238/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 6. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Pfäffikon ZH, </div> <div class="para">Schmittestrasse 10, 8308 Illnau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abnahme des Rechenschaftsberichtes, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 4. März 2022 (PQ220005-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">B.________ (geb. 1999) ist der Sohn von A.________. Mit Entscheid vom 9. Januar 2018 errichtete die KESB Pfäffikon für ihn eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung, wobei zuerst die Mutter als Beiständin eingesetzt, sie mit Entscheid vom 1. September 2020 aber im administrativ-finanziellen Bereich aus dem Amt entlassen wurde, unter diesbezüglicher Einsetzung eines Berufsbeistandes. </div> <div class="para">Mit Beschluss vom 11. August 2021 stellte die KESB u.a. fest, dass aufgrund der unvollständig eingereichten Unterlagen der Rechenschaftsbericht der Mutter für das Jahr 2019 nur einer summarischen Plausibilitätskontrolle habe unterzogen werden können, wobei sie ihn unter diesem Vorbehalt genehmigte; ferner beauftragte sie die Mutter mit der Erledigung des Schlussberichtes in der Vermögenssorge und der Erstellung des Rechenschaftsberichtes über die Personensorge für die Jahre 2020 und 2021. </div> <div class="para">Auf die hiergegen von der Mutter eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 4. März 2022 nicht ein, weil sie sich nicht zum Rechenschaftsbericht, sondern zu ihrer prekären finanziellen Situation äussere, jedenfalls soweit ihr früherer Ehemann den nachehelichen Unterhalt nicht bezahlen würde. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 3. April 2022 wendet sich die Mutter an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht ansatzweise zum Anfechtungsgegenstand, sondern sie schildert ausführlich ihr Leben (Lehre; turbulente Umstände rund um die Hochzeit; Ehemann, der viele brutale Kriegsfilme geschaut habe, obwohl sie sich doch in der Freikirche kennengelernt hätten; Geburt des Sohnes im Jahr 1999, welcher im Jahr 2017 in nur acht Tagen trocken geworden sei; berufliche Tätigkeit; Scheidung vom Ehemann, von dem sie vermute, dass er seit längerem zwielichtige Filme gedreht, im Darknet viel Geld verdient sowie Drogen genommen und diese auch dem Sohn verabreicht habe; die Eltern des früheren Ehemannes hätten viel Geld und sie sei der Meinung, dass ihr eine Entschädigung zustehe). All dies steht in keinem Zusammenhang mit dem Rechenschaftsbericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Entgegen der Begründungspflicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) bleibt die Beschwerde unbegründet und es ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Bezirk Pfäffikon und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 6. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>