<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2001.00008</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106011&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2001.00008</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.04.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung (aufschiebende Wirkung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beschwerde gegen die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung durch den Bezirksrat. Zuständigkeit: Anfechtbarkeit des Zwischenentscheides im personalrechtlichen Beschwerdeverfahren; Zuständigkeit der Kammer aufgrund § 38 Abs. 2 VRG (E. 1). Grundsätzlich ist eine rechtswidrige Kündigung eines durch Verfügung begründeten öffentlichrechtlichen Anstellungsverhältnisses auf Anfechtung hin aufzuheben. Das kommunale Recht [wie auch das kantonale Recht in § 18 Abs. 3 PG] sieht jedoch keinen Anspruch auf Aufhebung der Kündigung und Wiedereinstellung vor, sondern nur einen solchen auf Entschädigung (E. 3). Der Entzug der aufschiebenden Wirkung ist somit bereits aufgrund der materiellrechtlichen Entscheidungs-möglichkeiten der Rekursinstanz geboten. Im Hinblick auf die Interessenlage erweist sich der Entzug der aufschiebenden Wirkung insbesondere auch deshalb als verhältnismässig, weil die Kündigungsverfügung keine Mängel aufweist, die sie als nichtig erscheinen lassen (E. 4). Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDEREINSTELLUNG">WIEDEREINSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 18 lit. III PG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 25 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 38 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 48 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. D ist als RechnungsfÃ¼hrerin bei der Abteilung Soziales der Stadt X tÃ¤tig. Mit Ver­fÃ¼gung vom 24. Januar 2001 kÃ¼ndigte der Abteilungsvorsteher das Ar­beitsverhÃ¤ltnis auf den 30. April 2001 und entzog er einem Rekurs die aufschiebende Wir­kung. Nachdem D am 31. Januar 2001 eine BegrÃ¼ndung der KÃ¼ndigung ver­langt hatte, wurden ihr die KÃ¼n­digungsgrÃ¼nde mit Schreiben vom 13. Februar 2001 einge­hend dargelegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die KÃ¼ndigung liess D am 22. Februar 2001 Rekurs an den Bezirksrat er­heben und in erster Linie beantragen, die KÃ¼ndigung, soweit sie nicht nichtig sei, aufzuhe­ben und die Stadt X zur WeiterbeschÃ¤ftigung zu verpflichten; sodann sei die aufschiebende Wirkung des Rekurses wiederherzustellen und D die Weiter­fÃ¼hrung des DienstverhÃ¤ltnis­ses zu gestatten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 13. MÃ¤rz 2001 stellte der Bezirksrat die aufschiebende Wirkung wieder her und ordnete er demgemÃ¤ss an, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis wÃ¤hrend des Verfah­rens fortzudauern habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 28. MÃ¤rz 2001 liess die Stadt X dem Verwaltungsge­richt beantragen, den angefochtenen Beschluss unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu La­s­ten der Beschwerdegegnerin aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat verzichtete am 4. April 2001 auf Stellungnahme, die Beschwerde­gegnerin liess am 5. April 2001 Abweisung des Rechtsmittels unter Kosten- und EntschÃ¤­digungsfolgen beantragen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Beschlusses sowie die Parteivorbringen im Einzelnen werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (in der Fassung vom 8. Juni 1997; VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig. Sodann handelt es sich zwar um einen Zwischenentscheid, doch hat er mit der Fortsetzung des DienstverhÃ¤ltnisses gegen den Willen der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r diese Nachteile zur Folge, die sich nachtrÃ¤glich nicht mehr beheben lassen; gemÃ¤ss § 48 Abs. 2 VRG ist deshalb die Beschwerde zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Besoldung der zu 80 % beschÃ¤ftigten Beschwerdegegnerin fÃ¼r drei Monate dÃ¼rfte 20'000 Franken nicht erreichen, so dass der Entscheid § 38 Abs. 2 VRG vom Einzel­richter gefÃ¤llt werden kÃ¶nnte. Indessen eignet der vom Gericht bisher nicht entschiedenen Frage des Entzugs der aufschiebenden Wirkung bei ordentlicher KÃ¼ndigung grundsÃ¤tzliche Bedeutung, weshalb die Entscheidung gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG der Kammer zu Ã¼bertra­gen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Unbestrittenermassen untersteht das streitbetroffene ArbeitsverhÃ¤ltnis der Perso­nalverordnung der Stadt X vom 17. Mai 1999, in Kraft seit 1. Juli 1999 (PersonalV). Ge­mÃ¤ss § 12 Abs. 1 PersonalV wird das AnstellungsverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich durch VerfÃ¼­gung begrÃ¼ndet, wobei im vorliegenden Fall mit dem Inkrafttreten der Personalverordnung ein bisheriges WahlverhÃ¤ltnis abgelÃ¶st worden ist. Damit handelt es sich hier jedenfalls um ein durch (zustimmungsbedÃ¼rftige) VerfÃ¼gung begrÃ¼ndetes AnstellungsverhÃ¤ltnis und nicht um ein vertragliches, wie es laut § 12 Abs. 2 PersonalV in besonderen FÃ¤llen begrÃ¼n­det werden kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. WÃ¤hrend die KÃ¼ndigung eines durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndeten Ã¶ffentlichrechtli­chen AnstellungsverhÃ¤ltnisses durch den Angestellten die RÃ¼cknahme der seinerzeitigen Zustimmung darstellt und deshalb in Analogie zum Privatrecht als empfangsbedÃ¼rftige WillenserklÃ¤rung aufgefasst werden kann (Elmar Mario Jud, Besonderheiten Ã¶ffentlich­rechtlicher DienstverhÃ¤ltnisse nach schweizerischem Recht, insbesondere bei deren Been­digung aus nichtdisziplinarischen GrÃ¼nden, St. Gallen 1975, S. 163), handelt es sich bei der KÃ¼ndigung durch den Arbeitgeber um einen Verwaltungsakt, der den Widerruf ex nunc der seinerzeitigen AnstellungsverfÃ¼gung beinhaltet (Jud, S. 166 f.). Als Verwaltungs­akt ist auf Grund des verfassungsrechtlichen LegalitÃ¤tsprinzips eine rechtswidrige KÃ¼ndi­gung auf Anfechtung hin aufzuheben (Matthias Michel, Beamtenstatus im Wandel, ZÃ¼rich 1998, S. 311, mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung), was den Fortbestand des Ar­beitsverhÃ¤ltnisses zur Folge hat. In dieser Rechtsfolge liegt gerade die Besonderheit von durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndeten Ã¶ffentlichrechtlichen AnstellungsverhÃ¤ltnissen und sie stellt den wichtigsten Unterschied dar zu den vertraglich begrÃ¼ndeten ArbeitsverhÃ¤ltnissen, wo es sich bei der KÃ¼ndigung um ein beiden Parteien gleichermassen zustehendes Gestal­tungs­­recht handelt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Von diesem verwaltungsrechtlichen Konzept finden sich nun allerdings im Ã¶ffentli­chen Dienstrecht, das sich zunehmend dem privaten Arbeitsrecht angleicht, zahlreiche Ab­weichungen, so beispielsweise in § 80 Abs. 2 VRG, wonach es dem Verwaltungsgericht verwehrt ist, eine ungerechtfertigte KÃ¼ndigung aufzuheben, und es nur die vom Arbeitge­ber geschuldete EntschÃ¤digung bestimmen kann. Eine weitere solche Abweichung findet sich, was dem Bezirksrat entgangen zu sein scheint, in § 18 Abs. 3 PersonalV. Diese Be­stimmung, die fast wÃ¶rtlich § 18 Abs. 3 des kantonalen Personalgesetzes vom 27. Sep­tem­ber 1998 (PG) entspricht, lautet:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "Erweist sich die KÃ¼ndigung als missbrÃ¤uchlich oder sachlich nicht ge­rechtfertigt, und wird der oder die Angestellte nicht wieder eingestellt, so bemisst sich die EntschÃ¤digung nach den Bestimmungen des Obli­gationenrechts Ã¼ber die missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndigung. Die Ausrichtung einer Abfindung nach §§ 26 und 27 bleibt vorbehalten."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da die Stadt X das kantonale Personalrecht weitgehend unverÃ¤ndert Ã¼bernom­men hat, ist davon auszugehen, dass sie dieser Bestimmung keinen anderen Sinn als der kanto­nale Gesetzgeber beimessen wollte. Das bedeutet, dass entgegen den allgemeinen verwal­tungsrechtlichen GrundsÃ¤tzen kein Anspruch auf Aufhebung der KÃ¼ndigung und Wieder­einstellung, sondern in Anlehnung an das Konzept des Obligationenrechts nur ein solcher auf EntschÃ¤digung besteht (Fritz Lang, Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. Sep­tember 1998, in: Peter Helbling/Tomas Poledna, Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 67, unter Hinweis auf die Beratungen der kantonsrÃ¤tlichen Kommission). Eine WeiterbeschÃ¤ftigung kÃ¶nnte nur aufsichtsrechtlich angeordnet werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. GemÃ¤ss § 25 Abs. 1 VRG kommt dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung des Rekurses aufschiebende Wirkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht aus besonderen GrÃ¼nden etwas anderes bestimmt wurde. Es muss sich dabei um besonders qualifizierte und zwingende GrÃ¼nde handeln, ohne dass fÃ¼r den Entzug der aufschiebenden Wirkung ganz ausserordentliche UmstÃ¤nde vorliegen mÃ¼ssen. Solche GrÃ¼nde hat die Be­schwerdefÃ¼hrerin in ihrer Vernehmlassung an den Bezirksrat vom 6. MÃ¤rz 2001 betreffend das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung insofern geltend gemacht, als sie zwar auf Grund einer irrigen Rechtsauffassung, aber im Ergebnis zutreffend (vgl. vorste­hende Erw. 3) geltend gemacht hat, der Rekurs gegen die KÃ¼ndigung kÃ¶nne nicht zu deren Aufhebung fÃ¼hren, weshalb ihm auch keine aufschiebende Wirkung zukommen kÃ¶nne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die aufschiebende Wirkung soll verhindern, dass durch den vorzeitigen Vollzug ei­ner Anordnung rechtliche und tatsÃ¤chliche PrÃ¤judizien geschaffen werden, welche den Ent­scheid in der Hauptsache vorwegnehmen oder das Rechtsmittel illusorisch werden lassen; die Rekursinstanz soll ihren Entscheid ungehindert fÃ¤llen und diesen dann auch durchset­zen kÃ¶nnen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. Aufl. 1999, § 25 N. 2). Diesen Zweck vermag hier die aufschiebende Wirkung von vornherein nicht zu erreichen: Hat der gekÃ¼ndigte Arbeitneh­mer aufgrund des massgeblichen Personalrechts â hier gemÃ¤ss § 18 Abs. 3 PersonalV â kei­nen Anspruch auf Wiedereinstellung, sondern lediglich einen solchen auf EntschÃ¤di­gung, so kann die Rekursinstanz die KÃ¼ndigung auch dann nicht aufheben, wenn sie als formell oder materiell rechtswidrig beurteilt wird. Unter diesen UmstÃ¤nden wÃ¼rde die auf­schiebende Wirkung darauf hinauslaufen, der Rekursinstanz eine EntscheidungsmÃ¶glich­keit offenzuhalten, Ã¼ber die sie aufgrund des materiellen Rechts Ã¼berhaupt nicht verfÃ¼gt. Dieses unsinnige Ergebnis vermag den Entzug der aufschiebenden Wirkung ohne weiteres zu rechtfertigen. Aus diesem Grund hat fÃ¼r die personalrechtlichen Verfahren vor Verwal­tungsgericht, das gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG in keinem Fall eine Wiedereinstellung anord­nen kann, bereits der Gesetzgeber in § 80 Abs. 1 VRG die aufschiebende Wirkung von personalrechtlichen Beschwerden und Disziplinarrekursen ausgeschlossen. Es wÃ¤re zudem im Hinblick auf die in Frage stehenden Interessen stossend, wenn die Rekurserhebung zur Folge hÃ¤tte, dass das ArbeitsverhÃ¤ltnis wÃ¤hrend der Dauer des Rekursverfahrens andauern wÃ¼rde, obwohl die Rekursinstanz seine Fortsetzung nicht anordnen kann; der Entzug der aufschiebenden Wirkung erweist sich damit auch als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Eine andere Betrachtungsweise liesse sich allenfalls dann rechtfertigen, wenn die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung an MÃ¤ngeln leiden wÃ¼rde, die sie als nichtig erscheinen lassen. Da­von kann hier jedoch keine Rede sein. Selbst wenn es zutreffen sollte, dass, was in der Re­kursschrift vom 22. Februar 2001 als MÃ¶glichkeit in den Raum gestellt wird, der Abtei­lungsvorsteher Soziales fÃ¼r die KÃ¼ndigung nicht zustÃ¤ndig war, so wÃ¤re es nach der Evi­denztheorie fraglich, ob dies Nichtigkeit zur Folge hÃ¤tte. Entscheidend ist jedoch, dass auf­grund von § 2 Abs. 1 lit. f der AusfÃ¼hrungsbestimmungen zur Personalverordnung vom 11. Januar 2000 zu schliessen ist, dass, einem allgemeinen Grundsatz entsprechend, die AnstellungsbehÃ¶rde auch fÃ¼r die Entlassung zustÃ¤ndig sein soll, soweit nicht gestÃ¼tzt auf diese Bestimmung eine Delegation erfolgt ist. FÃ¼r die Anstellung der Beschwerdegegnerin zustÃ¤ndig wÃ¤re gemÃ¤ss § 4 Abs. 2 PersonalV in Verbindung mit dem Delegationsbeschluss des Stadtrats vom 9. Januar 1996 der Abteilungsvorsteher gewesen, sodass ent­sprechend auch die Entlassung in seinen ZustÃ¤ndigkeitsbereich fÃ¤llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass der Bezirksrat infolge seiner aufsichtsrechtlichen Kompetenz einzuschreiten habe, wird von der Beschwerdegegnerin nicht geltend gemacht; GrÃ¼nde, welche zur Folge haben kÃ¶nnten, dass der Bezirksrat die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses aufgrund sei­ner Funktion als AufsichtsbehÃ¶rde anordnen kÃ¶nnte, sind aus den Akten auch nicht ersicht­lich. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen, der Beschluss des Bezirksrats vom 13. MÃ¤rz 2001 aufzuheben und der Entzug der aufschiebenden Wirkung wiederherzustel­len. Das ArbeitsverhÃ¤ltnis der Beschwerdegegnerin endet damit per 30. April 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen; der Beschluss des Bezirksrats vom 13. MÃ¤rz 2001 wird aufgehoben und der Entzug der aufschiebenden Wirkung gemÃ¤ss KÃ¼ndigungsver­fÃ¼gung vom 24. Januar/13. Februar 2001 wiederhergestellt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>