<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00246</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, meldete sich am 26. Juni 2001 erstmals bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/13 = Urk. 7/14). Die Sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 15. Februar 2002 eine befristete halbe Rente von Dezember 2000 bis Juni 2001 zu (Urk. 7/60). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 11. Februar 2003 im Verfahren Nr. IV.2002.00147 (Urk. 8/81) bestätigt. Das Bundesgericht hiess eine dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 28. Mai 2004 (Urk. 7/88) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, um über einen Rentenanspruch ab 1. Juli 2001 neu zu verfügen (S. 5 Ziff. 1). Die IV-Stelle sprach dem Versicherten sodann mit Verfügung vom 11. August 2005 (Urk. 7/108) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Dezember 2005 (Urk. 7/117) ab Juli 2001 eine halbe Rente zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Juli 2007 beantragte der Versicherte eine Rentenerhöhung (Urk. 7/127). Die IV-Stelle holte unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 3. September 2008 erstattet wurde (Urk. 7/142). Mit Verfügung vom 24. April 2009 hob sie die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 7/160). Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 7. Oktober 2010 im Verfahren Nr. IV.2009.00538 bestätigt (Urk. 7/167).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine erneute Anmeldung vom 21. März 2011 (Urk. 7/173) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. August 2011 (Urk. 7/187) nicht ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine erneute Anmeldung vom 2. Oktober 2014 (Urk. 7/198) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Januar 2015 (Urk. 7/209) nicht ein. Dies wurde vom hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gericht mit Urteil vom 9. März 2016 im Verfahren Nr. IV.2015.00161 bestätigt (Urk. 7/221). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach am 20. Oktober 2017 eingegangener erneuter Anmeldung (Urk. 7/226) und ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/236) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Februar 2018 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 7/240 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 12. März 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Februar 2018 (Urk. 2) und beantragte (Urk. 1 S- 2), diese sei aufzuheben (Ziff. 1), und es sei ihm ab April 2018 eine ganze Rente zuzusprechen (Ziff. 2), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventuell sei die Sache zur Einholung eines neuen polydisziplinären Gutachtens an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. April 2018 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 14. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten, so ist im Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">acht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Hinweis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, gemäss den eingeholten Unterlagen sei dem Beschwerdeführer seine bisherige Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht mehr zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit wäre ihm jedoch nach wie vor zu 80 % zumutbar (Urk. 2 S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sein Gesundheitszustand habe sich seit der letzten materiellen Beurteilung im 2008 erstatteten Gutachten laufend verschlechtert (S. 6 unten). Er sei nach wie vor seit 2001 beim behandelnden Psychiater in Behandlung (S. 7 oben) und aus näher bezeichneten Arztberichten ergebe sich eine Verschlechterung in soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Hinsicht (S. 10 Mitte), während es die Beschwerdegegnerin zu Unrecht unterlassen habe, einen Bericht des behandelnden Psychiaters einzuholen (S. 10 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich beim Beschwerdeführer mit dem Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand verhält, und ob dieser hinreichend abgeklärt sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. September 2008 erstatteten die Ärzte des Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/142/1-26). Darin nannten sie die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 21 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom ohne radikuläre Ausfälle</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen am linken Ellbogen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach konservativ behandelter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klavikulafraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts am 9. Februar 1998</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie einen Diabetes mellitus, Hämorrhoiden, einen Status nach Gummibandligatur und einen fortgesetzten Nikotingebrauch (S. 22 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt kamen die Ärzte aus polydisziplinärer Sicht zum Schluss, aufgrund der Beschwerden am linken Ellbogen und an der lumbalen Wirbelsäule bestehe aus orthopädischer Sicht in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Magaziner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 80 %. Aus psychiatrischer Sicht könne einzig die Diagnose einer abhängigen Persönlichkeitsstörung gestellt werden und es bestehe eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit von 20 %, welche jedoch nicht zur Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung in somatischer Hinsicht addiert werden könne. Ferner bestehe aus internis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht bei adäquat behandeltem, insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, sofern selbst- und fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährdende Tätigkeiten ausgeschlossen werden könnten. Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-stehe aus polydisziplinärer Sicht in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Magaziner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 23 Ziff. 6.2), dies spätestens seit Juli 2008 (S. 23 Ziff. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil vom 7. Oktober 2010 (Urk. 7/167) hielt das hiesige Gericht fest, aus näher dargelegten Gründen sei auf das Y.___-Gutachten abzustellen (S. 12 f. E. 5.1), nicht hingegen auf die 2008 und 2010 erstatteten Berichte des behandelnden Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, die den Anschein erweckten, dass er die Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen und damit faktisch an die Stelle einer eigenen, objektivierten Beurteilung gesetzt habe (S. 13 f. E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in einem Schreiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/206) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 3. Oktober 2001 (S. 1 oben). Er nannte folgende Diagnosen (S. 2 oben):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">motional instabile Persönlichkeit (ICD-10 F60.30)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus mit beginnender Nephropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannten Wirbelsäulenänderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach mehreren Verkehrsunfällen mit Körperverletzung und Commotio cerebri</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychische Zustand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Patienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei sehr unstabil. Er sei häufig niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen, ängstlich, im Antrieb vermindert und in seinen kognitiven Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen eingeschränkt. Die bestehende körperliche Krankheit wirke sich auch stark auf den psychischen Zustand aus. Im Spätfrühling 2013 habe sich sein gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Zustand noch verschlechtert. Er sei innerlich enorm angespannt, tief de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiv und sehr ängstlich geworden und habe zeitweise unter halluzinatorischen Erlebnissen gelitten. Die psychiatrische Behandlung habe deswegen intensiviert werden müssen. Vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 sei der Beschwerdeführer in der Tagesklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus psychiatrischer Sicht bestehe mindestens seit Mai 2013 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 oben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Feststellungen des hiesigen Gerichts im Urteil vom 9. März 2016 (Urk. 7/221) war der Bericht von Dr. Z.___ nicht geeignet beziehungsweise nicht hinreichend, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustands als glaubhaft gemacht anzunehmen (S. 8 f. E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Oktober 2017 erstatteten Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Psychotherapie, und Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, klinischer Psychologe und Super</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">visor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einen Bericht (Urk. 7/224/1-5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie nannte die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagnosen (S. 4 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">selbstunsichere und abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6, F60.7)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Reizsyndrom L4/5 und S1 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verschiedene Verkehrsunfälle mit leichteren Verletzungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzen am linken Ellbogen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterschmerzen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische cerebrale Veränderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hämorrhoiden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Reflux</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">AV-Block (asymptomatisch, kontrollbedürftig)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie fügten an, alleine eine Selbstunsicherheit, wie 2008 diagnostiziert, sei nicht mehr aufrecht zu erhalten (S. 5 vor Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führten aus, aufgrund der Diagnosen sowie des - näher umschriebenen - positiven und negativen Leistungsbildes sei der Patient zu 100 % arbeitsunfähig auch für angepasste Tätigkeiten. Sein Zustand habe sich daher seit 2008 deutlich und progredient verschlechtert, dies bei Therapieresistenz trotz Tagesklinik im A.___ im Januar 2014 für 8 Wochen und seit 2001 andauernder psychiatrischer Behandlung (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Bericht gleichen Datums zur am 29. Juli 2017 aufgenommenen inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären Schmerzbehandlung (Urk. 7/224/6-19) machten weitere Ärzte des A.___ weitgehend dieselben Angaben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in ihrem Bericht vom 30. Oktober 2017 (Urk. 7/231) aus, dass sie den Beschwerdeführer seit 2009 behandle (Ziff. 1.2) und nannte, in anderer Reihenfolge, die gleichen oder ähnliche Diagnosen wie die Ärzte des A.___ (Ziff. 1.1). Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis auf weiteres (Ziff. 1.6) und führte aus, es seien ausschliesslich rückenadaptierte Tätigkeiten möglich, dies ohne Zeitdruck, und in einem Umfang von 30 % (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie und einer der Verfasser / Unterzeichner des A.___-Berichts vom 16. September 2017 (vorstehend E. 4.2), führte in seinem am 7. Dezember 2017 eingegangenen Bericht (Urk. 7/133) aus, dass er den Beschwerdeführer seit dem 17. Februar 2016 behandle (Ziff. 1.2), und nannte wiederum vergleichbare Diagnosen (Ziff. 1.1). Er attestierte eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 100 % seit dem 15. September 1999 (Ziff. 1.6). Partiell wäre der Patient arbeitsfähig in körperlich leichten Tätigkeiten in wirbelsäulenadaptierten Wechselpositionen mit der Möglichkeit zum Wechseln zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, und insbesondere ohne Heben von Lasten über 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher (RAD), nannte in seiner Beurteilung vom 11. Dezember 2017 (Urk. 7/235 S. 4 f.) als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reizsyndrom L4/5 und S1 links bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Diskushernie L4/54 und L5/S1 sowie Tangierung der Nervenwurzel L4/5 links (S. 4 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er hielt folgendes Belastungsprofil fest: Leichte (angepasste) Tätigkeiten in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen; zur Vorbeugung von Blutzuckerschwan-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Diabetes mellitus sollten regelmässige Mahlzeiten eingehalten werden können und die körperliche Belastung sollte möglichst gleichbleibend sein (S. 5 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als Produktions-/Lagermitarbeiter und eine solche von 20 % in angepasster Tätigkeit, beides seit dem 15. September 1999 (S. 4 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arztbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 16. Oktober 2017 (vgl. vorstehend E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2), der eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit auf-grund der psychiatrischen Erkrankungen postuliere, sei aus folgenden Gründen nicht schlüssig: Es werde die Diagnose der schweren depressiven Störung mit psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotischen Symptomen durch den Hinweis auf Schlafstörungen (Schlaf unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlich, Schlaf 4-5 h) und einen Appetitverlust (Appetit nur leicht vermindert) zu untermauern versucht. Jedoch werde genau zu diesen beiden Punkten im darüber liegenden Text vermerkt: Schlaf gut, schwacher Appetit. Im gleichen Text würden starke Konzentrationsstörungen (TV nur wenig) angegeben; im Text auf der folgenden Seite werde jedoch im Tagesablauf ein vermehrter TV-Konsum beschrieben. Auch entsprächen die berichteten psychopathologischen Befunde überwiegend denen des psychiatrischen Teilgutachtens des Y.___ vom September 2008. Bei einer derart widersprüchlichen Beschreibung der Symptomatik und einem offensichtlich gleichgebliebenen Gesundheitszustand könne auf den Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht von Dr. B.___ nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den Bericht von Dr. B.___ vom A.___ (vorstehend E. 4.2) erweist sich die Beurteilung durch den RAD-Arzt Dr. F.___ (vorstehend E. 4.6) als durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegs überzeugend. Die von Dr. F.___ detailliert aufgezeigten Ungereimtheiten und Widersprüche im genannten Bericht lassen ihn jeglichen Beweiswert ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lieren, womit er für die weitere Anspruchsbeurteilung ausser Betracht zu bleiben hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der RAD-Beurteilung und damit des Entscheids der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin verbleiben drei potentielle Kritikpunkte, auf deren Wertigkeit näher ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein - beschwerdeweise vorgebrachter - Kritikpunkt betrifft den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin keinen Bericht des behandelnden Psychiaters eingeholt hat. Angesichts des Umstandes, dass selbst das Gericht bezüglich des Beweiswerts der von Dr. Z.___ 2008, 2010 und 2014 erstatteten Berichte erhebliche Vorbehalte angebracht hat (vorstehend E. 3.2 und 4.1), erscheint es als vertretbar und auch mit dem Untersuchungsgrundsatz vereinbar, dass die Beschwerdegegnerin im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) den Versuch unterlassen hat, von Dr. Z.___ einen weiteren Bericht zu erhalten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer möglicher Kritikpunkt betrifft den Umstand, dass Dr. F.___ seine Einschätzung als seit 1999 geltend bezeichnete. Dies trägt den Feststellungen im gerichtlich bestätigten Gutachten von 2008 (vorstehend E. 3.1) nicht Rechnung. Da jedoch nicht ersichtlich ist, dass dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein könnte, handelt es sich zwar um einen Mangel, aber keinen wesentlichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich liesse sich als Kritikpunkt anführen, das von Dr. F.___ formulierte Belastungsprofil sei nicht mit den Angaben von behandelnder Seite vereinbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ erachtete eine Arbeitsfähigkeit von 80 % als gegeben für l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eichte (an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste) Tätigkeiten in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Transpor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Lasten über 5 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erachtete ausschliesslich rückenadaptierte Tätigkeiten als möglich, dies ohne Zeitdruck und in einem Umfang von 30 % (vorstehend E. 4.4), Dr. E.___ sprach von einer partiellen Arbeitsfähigkeit in körperlich leichten Tätigkeiten in wirbelsäulenadaptierten Wechselpositionen mit der Möglichkeit zum Wechseln zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, und insbesondere ohne Heben von Lasten über 5 kg kurzfristig und 2 kg längerfristig (vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In qualitativer Hinsicht erweist sich die Umschreibung einer angepassten Tätigkeit durch Dr. F.___ als mit den Vorbeurteilungen zwar nicht vollumfänglich deckungsgleich, aber doch im Rahmen der diesbezüglich nicht zu vermeidenden Ermessensbetätigung durchaus vergleichbar. Zudem ist auch kongruent mit der von ihm als arbeitsfähigkeitsrelevant bezeichneten Diagnose.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In quantitativer Hinsicht erachtete Dr. F.___ eine Arbeitsfähigkeit von 80 % als gegeben. Dies lässt sich mit der Angabe von Dr. E.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partiellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht direkt vergleichen, ist insoweit jedoch durchaus mit ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vereinbar. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> postulierte eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 30 % in an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit. Angesichts dessen, dass laut gerichtlich bestätigter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter-licher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung 2008 noch eine Arbeitsfähigkeit von 80 % sogar in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit bestanden hat (vorstehend E. 3.1), wäre die aktuelle, davon weit entfernte Einschätzung durch Dr. D.___ erhöht begründungsbedürftig. Jedoch fehlt jegliche Begründung, was darauf hindeutet, dass ihre Beurteilung vor dem Hintergrund zu würdigen ist, dass Dr. D.___ den Beschwerdeführer seit 2009 behandelt, womit der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist der Quantifizierung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. F.___ der Vorzug zu geben und diese im Ergebnis nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in (näher umschriebenen) angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ist beim erwerblichen Hintergrund des Beschwerdeführers mit einem zu-letzt für 2001 angegebenen Jahreslohn von rund Fr. 59'658.-- (Urk. 7/25 Ziff. 16) ausgeschlossen, dass die Invaliditätsbemessung einen rentenbegründenden Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad ergeben könnte, weshalb von einer solchen abgesehen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass im Vergleich zum 2009 gegebenen Sachverhalt (vgl. vorstehend E. 1.4) revisionsrelevante Änderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) eingetreten sein mögen, ändert somit nichts daran, dass weiterhin kein Rentenanspruch besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verneint hat, was zur Abweisung der erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Antrag des Beschwerdeführers auf Bewilligung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung (Urk. 1 S. 32 Ziff. 2) ist zu entsprechen, da die Voraussetzungen dafür gegeben sind (vgl. Urk. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen, aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und infolge bewilligter unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht beschliesst</span><span>:</span><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Antragsgemäss wird die unentgeltliche Prozessführung bewilligt,</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>