<h2>SubmittedText<h2><p>Nach den neuesten Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft beläuft sich die Subventionierung der Milchwirtschaft auf rund 1600 Millionen Franken. Diese Entwicklung steht in Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Käse/Butter-Planes, was zu einer buchstäblichen Explosion der Beiträge zur Senkung des Verkaufspreises von Tafelbutter geführt hat.</p><p>Der Bundesrat wird ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>a. Stimmt es, dass die Bundesbeiträge und die anderen in der Milchrechnung erscheinenden Zahlungen heute 1600 Millionen im Jahr betragen?</p><p>b. Stimmt es, dass der Beitrag an die Verarbeitung von Milch zu Butter zurzeit gleich hoch ist wie der Kilopreis für Butter im Detailhandel (rund 24 Franken)?</p><p>c. Was hat man angesichts der Aufnahmekapazität der in- und ausländischen Märkte vorgesehen, um den durch die Milchordnung bedingten, schnell ansteigenden Beitragsfluss einzudämmen?</p><p>d. Werden der letzten Änderung des Milchbeschlusses noch andere Änderungen folgen?</p><p>e. Was ist schliesslich vom "Krieg" um die Aushilfsmilch zu halten, den ToniLait diesen Sommer zum Nachteil der "Laiteries Réunies de Genève" ausgelöst hat? Wie stark hat die Weigerung, Milch nach Genf zu liefern, die Milchrechnung belastet, wenn man berücksichtigt, dass ToniLait die nicht gelieferte Milch zu Hartkäse und zu Butter verarbeiten musste, wofür wiederum hohe Subventionen bezahlt werden?</p><p>Stimmt es, dass die Weigerung, 396 000 Liter Milch zu liefern, dem Bund Ausgaben in der Höhe von 240 000 Franken beschert hat? Beabsichtigt die Regierung, diese von ToniLait künstlich provozierten Ausgaben zurückzuverlangen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Vergleiche französischer Text.</p>