<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-03-10-5D_26-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_26/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 10. März 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ GmbH, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc Bernheim und Rechtsanwältin Eva Gut-Schweizer, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, </div> <div class="para">vom 9. Januar 2020 (ZSU.2019.232/FH/RD). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 25. Oktober 2019 erteilte das Bezirksgericht Baden der Beschwerdegegnerin gegenüber der Beschwerdeführerin in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes U.________ definitive Rechtsöffnung für Fr. 18'445.60 nebst Zins, für Fr. 2'398.10 sowie Kosten und Entschädigung. </div> <div class="para">Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 7. November 2019 (Postaufgabe) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau. Mit Entscheid vom 9. Januar 2020 wies das Obergericht die Beschwerde ab. </div> <div class="para">Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 6. Februar 2020 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Am 12. Februar 2020 hat das Bundesgericht der Beschwerdeführerin auf Anfrage vom 11. Februar 2020 (Postaufgabe) hin unter anderem mitgeteilt, dass es ihr freistehe, die Beschwerde innerhalb der Beschwerdefrist zu ergänzen. Auf Wunsch der Beschwerdeführerin hat das Bundesgericht dem Konkursrichter am Bezirksgericht Baden am 27. Februar 2020 die Hängigkeit des vorliegenden Verfahrens bestätigt. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Streitwert erreicht den für eine Beschwerde in Zivilsachen erforderlichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- nicht (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Die Beschwerdeführerin beruft sich jedoch auf <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> und damit sinngemäss auf das Vorliegen einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung. Sie legt allerdings nicht dar, worin eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegen soll (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Eine solche ist anhand der von ihr erhobenen Rügen (Bestreitung, neue Beweismittel eingebracht zu haben; Rechnung der Beschwerdegegnerin beruhe auf einer Verwechslung) auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit unzulässig. </div> <div class="para">Die Eingabe ist in der Folge als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>). Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4 S. 368). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin geht kaum auf den angefochtenen Entscheid ein und sie legt nicht dar, welche verfassungsmässigen Rechte durch ihn verletzt worden sein sollen. Die Beschwerdeführerin bestreitet zunächst, vor Obergericht neue Beweismittel eingebracht zu haben. Dieser Einwand steht in Zusammenhang mit ihrem Antrag an das Obergericht um Anhörung. An einer solchen wollte sie Geschäftsbeziehungen darstellen und durch Dokumente belegen. Das Obergericht hat den Antrag auf Parteiverhandlung abgewiesen: Soweit die für die Anhörung vorgesehenen Vorbringen neu seien, seien sie unbeachtlich (<span class="artref">Art. 326 Abs. 1 ZPO</span>), und soweit die Vorbringen bereits vor Bezirksgericht vorgebracht worden seien, sei eine Anhörung vor Obergericht unnötig. Vor Bundesgericht zeigt die Beschwerdeführerin nicht durch präzise Aktenhinweise auf, dass sie ihre Beweismittel bereits beim Bezirksgericht vorgebracht hätte, d.h. dass ihre Beweismittel nicht neu waren. Sodann übergeht sie die obergerichtliche Erwägung, dass eine Anhörung selbst dann unnötig wäre, wenn ihre Beweismittel nicht neu gewesen wären. Soweit sie schliesslich geltend macht, die Rechnung der Beschwerdegegnerin beruhe auf einer Verwechslung, fehlt jegliche Auseinandersetzung mit den entsprechenden Erwägungen des Obergerichts. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist damit offensichtlich mangelhaft begründet. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Die Beschwerdeführerin bittet in ihrer Eingabe vom 11. Februar 2020 um Mitteilung, wenn die Beschwerde verbessert werden müsste. Ist eine Beschwerde mangelhaft begründet, liegt jedoch kein Fall vor, in der die Eingabe zur Verbesserung zurückgewiesen werden könnte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4.2 S. 247). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. März 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>