<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-06-20-5A_299-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_299/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Juni 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Thurgau, Vizepräsident, Promenadenstrasse 12A, 8500 Frauenfeld, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unentgeltliche Rechtspflege (Arresteinsprache), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Vizepräsidenten des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 5. April 2022 (BR.2022.13). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf Gesuch von B.________ (Arrestgläubiger) erliess das Bezirksgericht Frauenfeld am 3. Februar 2022 gegen den Beschwerdeführer (Arrestschuldner) einen Arrestbefehl über eine Forderungssumme von Fr. 295'259.45. Am 9. Februar 2022 erhob der Beschwerdeführer Einsprache, die das Bezirksgericht mit Entscheid vom 18. März 2022 abwies. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. März 2022 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Thurgau. Am 1. April 2022 beantragte er die unentgeltliche Rechtspflege, gegebenenfalls unter Beiordnung von Rechtsanwalt C.________ als unentgeltlichem Rechtsbeistand. Mit Verfügung vom 5. April 2022 wies das Obergericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab und hielt an der Kostenvorschussforderung von Fr. 1'500.-- fest. </div> <div class="para">Dagegen hat der Beschwerdeführer am 22. April 2022 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Er ersucht um Aufhebung der Verfügung vom 5. April 2022 und um unentgeltliche Rechtspflege, gegebenenfalls unter Beiordnung von Rechtsanwalt C.________, für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren. Da der Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren nicht um unentgeltliche Rechtspflege ersucht hat, hat ihm das Bundesgericht mit Verfügung vom 25. April 2022 Frist angesetzt zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--. Mit Verfügung vom 20. Mai 2022 hat das Bundesgericht dem Beschwerdeführer Nachfrist bis zum 2. Juni 2022 zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt (unter Androhung des Nichteintretens auf das Rechtsmittel bei nicht rechtzeitiger Bezahlung; <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span>). Der Beschwerdeführer hat den Kostenvorschuss nicht bezahlt. </div> <div class="para">Androhungsgemäss ist demnach durch das präsidierende Mitglied im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 62 Abs. 3 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Im Übrigen enthält die Beschwerde offensichtlich auch keine genügende Begründung, womit auch aus diesem Grund auf sie im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten wäre (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Arresteinspracheentscheide - und damit auch die dazugehörigen Zwischenentscheide - sind Entscheide über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von <span class="artref">Art. 98 BGG</span>, womit vor Bundesgericht nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=15.06.2022&amp;to_date=04.07.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-232%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page232">BGE 135 III 232</a> E. 1.2). Der Beschwerdeführer nennt jedoch keine verfassungsmässigen Rechte, die das Obergericht verletzt haben soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Juni 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>