<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00409</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976, reiste 1995 aus dem Irak in die Schweiz ein (Urk. 5/3/1). Nachdem sie bis zu diesem Zeitpunkt von wenigen Ausnahmen abgesehen keine AHV-beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hatte (vgl. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellen Konto, Urk. 5/8), arbeitete sie ab dem 18. April 2011 zu einem Pensum von 80 % beim Y.___ in einer Kinderkrippe als Betreuungsassisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin/Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung Hausdienst und Küche (Urk. 5/13). Ab dem 12. Februar 2012 reduzierte die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum auf 40 % (Urk. 5/13/2-3). Per 30. Juni 2012 löste der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber das Arbeitsverhältnis wegen wirtschaftlichen Umstrukturie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen auf (Urk. 5/13/1). Ab dem 2. Juli 2012 bezog die Versicherte Leistungen der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bei einer Vermittlungsfähigkeit von 50 % (Urk. 5/10). Wegen Magen-Darm- sowie Rückenbeschwerden meldete sie sich am 13. Juni 2012 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/3). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte den Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberbericht des O.___ vom 10. August 2012 (Urk. 5/13) sowie den Arztbericht von Z.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 2. September 2012 (Urk. 5/14/1-6, unter Beilage weiterer Arztberichte, Urk. 5/14/7-12) ein. Mit Vorbescheid vom 17. September 2012 stellte sie X.___ die Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens in Aussicht (Urk. 5/20). Dagegen erhob die Versicherte durch die Sozialen Dienste der Stadt Zürich am 18. Oktober 2012 Einwand (Urk. 5/21), welchen sie in der Folge aber nicht begründete (Urk. 5/25). Mit Verfügung vom 23. Januar 2013 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da bei X.___ kein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vorliege (Urk. 5/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen einer Schmerzstörung des rechten Arms meldete sich X.___ am 31. Oktober 2016 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/30). Mit Schreiben vom 10. November 2016 forderte die IV-Stelle die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte auf, eine wesentliche Veränderung der Verhältnisse seit der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung ihres Leistungsbegehrens mittels Einreichung weiterer Unterlagen glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft zu machen (Urk. 5/33). In der Folge reichte der Hausarzt Z.___ den Bericht vom 15. Dezember 2016 ein (Urk. 5/35/1-2, unter Beilage weiterer Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte, Urk. 5/35/3-8). Mit Vorbescheid vom 18. Januar 2017 kündigte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle der Versicherten an, dass sie nicht auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren eintreten werde (Urk. 5/37). Gegen diesen Vorbescheid erhob X.___ am 30. Januar 2017 (Urk. 5/38) bzw. am 6. Februar 2017 (Urk. 5/39) Einwand. Mit Verfügung vom 3. März 2017 trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob X.___ am 5. April 2017 Beschwerde mit den sinngemässen Antrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, auf ihr Leistungsbegehren einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bzw. es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Am 10. Mai 2017 ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abweisung der Beschwerde (Urk. 4), was der Beschwerdeführerin am 15. Mai 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zu geringen Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">198</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sind an die Glaubhaftma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Änderung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts I 888/05</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Juni 2006 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie der seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit beurteilte Sachverhalt sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h in der Zwischenzeit nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat. Wenn die dem Revisionsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esuch beigelegten ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte so wenig sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert sind, dass sich eine neue P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse allenfalls recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn den - für sich allein genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellbare rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der angefochtenen Verfügung vom 3. März 2017 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Neuanmeldung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Oktober 2016 (Urk. 5/30) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist. Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessthema bildet demnach die Frage nach der Glaubhaftma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrads (vgl. E. 1.2-1.3 hiervor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Beschwerde sinngemäss die Zusprache von Rentenl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1), ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels Anfechtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objekt nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zutreten (BGE 131 V 164 E. 2.1; vgl. auch E. 1.4 hiervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Januar 2013 (Urk. 5/26) im Wesentlichen auf folgenden Grundlagen ab:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Bericht des Hausarztes Z.___ vom 2. September 2012 (Urk. 5/1-6) besteht bei der Beschwerdeführerin ein Schmerzsyndrom beider Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derarme bei beidseitigem Karpaltunnelsyndrom. Sie leide seit 2004 bzw. nach der Geburt ihres zweiten Kindes (2006) an zunehmenden Armschmerzen rechtsbetont. Erste neurologische Kontrollen hätten ein Karpaltunnelsyndrom beidseits erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Eine lokale Infiltration mit Steroiden habe nur mässigen Erfolg gezeigt. Seit Aufnahme der Arbeitstätigkeit in einer Kinderkrippe hätten die Schmerzen in bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Armen zugenommen. Eine Progression der Beschwerden sei nicht zu befürch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Es finde zurzeit keine Physiotherapie statt, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin besuche aber zweimal wöchentlich ein Frauenturnen. Eine Medikation gebe es nicht. Die Beschwerdegegnerin meide das Heben grösserer Lasten. Gewichte über 5 kg lösten einen Schmerz in beiden Armen aus. Geistig bestehe keine Einschränkung. Die Beschwerdeführerin sei für eine Arbeit motiviert, jedoch nur für leichte körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Tätigkeiten. Ihre bisherige Tätigkeit als Krippenmitarbeiterin mit Betreuungs- sowie Küchen- und Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgaben sei im früheren Ausmass nicht mehr möglich. Zeitlich bestehe allerdings nach wie vor ganztags eine verminderte Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit im Sinne, dass nur eine geringe körperliche Belastung möglich sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit wäre ganztags möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Arztbericht von Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, vom 7. Februar 2012 (Urk. 5/14/9-10) bestehen bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin belastungsabhängige Schmerzen in beiden Vorderarmen, rechtsbetont. Die Beschwerdeführerin arbeite jetzt nicht mehr im Service, sondern in einer Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krippe zu 89 % (richtig: 80 %). Seit 4 oder 5 Monaten habe sie wieder Schmerzen in beiden Armen. Sie müsse natürlich teilweise die Kinder tragen. Wenn sie davon dispensiert wäre, würde es aber gut gehen. Vollzeit arbeite sie nicht mehr. Der Ehemann sei schon lange arbeitslos und sei bei der Arbeitslosenversicherung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesteuert. Er finde keine Stelle, weil er nur in der Nacht arbeiten wolle. Dies sei nötig, weil der 5jährige Sohn keinen Hort besuchen wolle, da es ihm dort nicht behage. Mit der (15jährigen) Tochter gebe es keine Probleme. Die von der Beschwerdegegnerin geschilderte Situation gleiche jener aus dem Jahre 2004. Es stünden Schmerzen und weniger Missempfindungen im Vordergrund, diesmal eher rechtsbetont. Die neurographische Messung zeige nicht total ideale, aber bei manuell arbeitenden Menschen nicht ungewöhnliche Werte, welche meistens mit keinen grossen Schmerzen verbunden seien. Aus anamnestischer Sicht könne im Grunde genommen nicht mit Sicherheit ein Carpaltunnelsyndrom diagnostiziert werden. Es frage sich, ob nicht andere Gründe eine Rolle spielten. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin lasse sich offenbar durch ihren Ehemann und ihren Sohn etwas unter Druck setzen, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Von neurologischer Seite könne keine Hilfestellung erbracht werden und auch radikuläre Ursachen seien höchst unwahrscheinlich. Eine Krankschreibung helfe wahrscheinlich nur punktuell, da auch psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatische Gründe eine Rolle spielen könnten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Stellungnahme vom 12. September 2012 (Urk. 5/18/2-3) von Dr. med. B.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst (RAD) der Invalidenversicherung besteht aus medizinischer Sicht bisher kein sicheres und nachvollziehbares medizinisches Korrelat für die geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Vorderarmschmerzen. Ein Carpaltunnelsyndrom werde von neurologischer Seite verneint und operative Massnahmen seien nicht angezeigt. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der subjektiven Schmerzangaben werde die Beschwerdeführerin vom Hausarzt in angepasster Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig eingestuft. Ein nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbarer und andauernder Gesundheitsschaden mit entsprechenden nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbaren Befunden sei nicht erkennbar. Die Voraussetzungen für eine ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbegründende Invalidität seien nicht erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Glaubhaftmachung einer wesentlichen Veränderung der Verhältnisse seit dem 23. Januar 2013 reichte die Beschwerdeführerin folgende Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Arztbericht des Hausarztes Z.___ vom 15. Dezember 2016 (Urk. 5/35/1-2) haben sich für die rechtsbetonten Armschmerzen der Beschwerdeführerin in den spezialärztlichen Untersuchungen keine Ursachen nachweisen lassen. Verschiedene Arbeitsversuche hätten aber gezeigt, dass es der Beschwerdeführerin nicht möglich sei, die gewünschten Leistungen mit mässiger körperlicher Belastung ganztags auszuführen. Ein Versuch mit antidepressiver Therapie sei an der Verträglichkeit des Medikamentes gescheitert. Das Sozialamt habe der Beschwerdeführerin eine Einsatzmöglichkeit in der Flüchtlingshilfe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt, wo sie dank ihren Sprachkenntnissen und ihrer freundlichen Zuwendung gegenüber Menschen, speziell Kindern, arbeiten könne. Entscheidend sei aber hier nach Angaben der Beschwerdeführerin, dass keine grossen körperlichen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen erfolgen dürften, da sie sonst durch die Armschmerzen am Arbeiten gehindert werde. Aus diesem Grund könne aus ärztlicher Sicht der Wunsch der Beschwerdeführerin unterstützt werden, sich in kinderbetreuenden Tätigkeiten, vielleicht auch als Dolmetscherin auszubilden lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 29. Mai 2016 (Urk. 5/35/3-4) besteht bei der Beschwerdeführerin eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Brachialgie rechts (im Sinne einer Schmerzstörung) ohne Hinweise auf eine zervikoradikuläre Symptomatik oder ein peripheres Nervenentrapment und eine die Symptome erklärende Strukturläsion der Wirbelsäule und der Gelenke der oberen Extremitäten. Aus rheumatologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten gegeben. Hinweise auf eine strukturell verursachte Brachialgie ergäben sich im unauffälligen klinischen Status nicht. Ohne Schmerzschilderung der Beschwerdeführerin könne keine Pathologie der oberen Extremitäten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden. Es handle sich um eine chronische Schmerzproblematik im Sinne einer Schmerzstörung mit entsprechenden Schwierigkeiten bei den therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Optionen. Die Beschwerdeführerin arbeite seit drei Jahren nicht mehr, wobei sich eine Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht nicht begründen lasse. Gegen die Wiederaufnahme einer leichten Tätigkeit sei nichts einzuwenden. Auch längerfristig sei nicht mit einer Verschlimmerung der Funktion des rechten Armes zu rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht von Dr. A.___ vom 21. November 2015 (Urk. 5/35/5) besteht bei der Beschwerdeführerin ein leichtes Schulterarmsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom rechts, beginnend auch links. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe nach Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Anspruchsberechtigung bei der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung keine Arbeit mehr aufnehmen können. Sie gebe an, dass es ihr auch ohne Arbeit überhaupt nicht gut gehe und sie sehr Schmerzen, schlimme Schmerzen habe. Selbst wenn sie nur im Bad putze, merke sie dies in den Händen. Rechts sei es schlimmer als links. Ihre Tochter müsse viel helfen, auch der Ehemann. Manchmal gingen die Schmerzen hinauf bis in die Schulter. Sie könne die Schulter zwar bewegen, es sei aber einfach mühsam. Die Reflexe an den oberen Extremitäten seien mässig lebhaft auslösbar, ziemlich seitengleich. Die Kraft bei detaillierter Prüfung sei in beiden Händen gut. Bei der Prüfung der Sensibilität gebe die Beschwerdeführerin keine Störungen an. Bei der Messung sei die Neurographie nicht wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert bzw. dieses Mal sogar normal ausgefallen. Dr. A.___ sei sich über den Stellenwert der Beschwerden nicht klar geworden. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mache einen unbeschwerten Eindruck, was schwierig zu interpretieren sei. Ob andere Faktoren eine Rolle spielten, sei nicht durchschaubar. Auf jeden Fall hätte die Familie aber ehrgeizige Pläne mit den Kindern. Auch eine andere neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Ursache sei höchst unwahrscheinlich, da Atrophien fehlten und die Beschwerden sicher nicht radikulär seien. Eine entzündliche Erkrankung sei sicher schon lange ausgeschlossen worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin mit der Neuanmeldung beigebrachten Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte zeigen einen im Wesentlichen seit dem 23. Januar 2013 unverändert gebliebenen Gesundheitszustand auf. Es verhält sich nach wie vor so, dass die Beschwerdeführerin über Schmerzen an beiden Armen, insbesondere rechts, klagt und diese Schmerzen durch objektive Befunde nicht erklärt werden können. Es ist nicht ersichtlich, dass der Arm gemäss den ärztlichen Beurteilungen schlimmer geworden ist, wie dies von der Beschwerdeführerin geltend gemacht wird. Im Gegenteil haben sich die Messwerte in der Neurographie gemäss der Beurteilung von Dr. A.___ normalisiert. Es bestehen mithin nach wie vor keine erheblichen Befunde. Somit ist es der Beschwerdeführerin weiterhin zumutbar, einer behinderungsangepassten Tätigkeit nachzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung vom 3. März 2017 (Urk. 2) mangels Glaubhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung einer wesentlichen Veränderung der rechtserheblichen Verhältnisse seit dem 23. Januar 2013 zu Recht nicht auf das neue Leistungsbegehren der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eingetreten ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>