<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00862</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Suat Sert</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Blättler Heeb Hrovat Jud Sert, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, meldete sich am 18. März 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein psychisches Leiden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 9/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügung vom 8. November 2005 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. März 2005 zu (Urk. 9/27; vgl. Urk. 9/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2008 leitete die IV-Stelle eine Rentenrevision ein (vgl. Urk. 9/62). Per 1. November 2008 zog der Versicherte in die Türkei, womit neu die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle für Versicherte im Ausland für ihn zuständig war (vgl. Urk. 9/69). Mit Vorbescheid vom 12. August 2010 stellte die IV-Stelle für Versicherte im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land die Aufhebung der Rente in Aussicht (Urk. 9/102). Nach Einwand des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 9/110) holte die zuständige IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des Y.___ ein, das am 10. Mai 2012 erstattet wurde (Urk. 9/141). Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/156) hob die IV-Stelle für Versicherte im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land die bisher ausgerichtete Rente mit Verfügung vom 2. November 2012 auf (Urk. 9/157). Dagegen erhob der Versicherte am 10. Dezember 2012 Beschwerde (Urk. 9/171/21-33). Ab dem 15. Dezember 2012 hatte der Versicherte wieder Wohnsitz in der Schweiz (vgl. Urk. 9/172). Mit Urteil vom 3. Oktober 2013 (Urk. 9/179) wies das Bundesverwaltungsgericht die Streitsache zur Veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung weiterer medizinischer Abklärungen und zum Erlass einer neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung an die Vorinstanz zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die nunmehr wieder zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, weitere medizinische Berichte sowie ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten der Ärzte der Z.___ ein, das am 26. März 2015 erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet wurde (Urk. 9/201 S. 2 ff.). Mit Verfügung vom 12. Oktober 2016 erteilte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastbarkeitstraining (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welches schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus gesundheitlichen Gründen beendet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/222)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/227</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/233</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 21. Juni 2017 an der Aufhebung der bisher ausgerichteten Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te per 1. Januar 2013 fest (Urk. 9/238 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. Juni 2017 und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm zumindest eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei seine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Einschränkung anhand eines neuen fachärztlichen Gutachtens abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). In formeller Hinsicht beantragte er die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2 und 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. September 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 25. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV044"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r therapeutisch tätigen (Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten anderseits (BGE 124 I 170</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anders</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen wichtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_677/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Invalidenrente des Beschwerdeführers zu Recht per 1. Januar 2013 aufgehoben wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) aus, dass gemäss Gutachten der Z.___ kein psychiatrischer Gesundheitsschaden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen sei, der für die Invalidenversicherung relevant sei (S. 2 oben). Die Diagnose der Persönlichkeitsstörung sei gemäss ICD-Kriterien nicht plausibel, da sie die dafür notwendigen Erkennungsmerkmale nicht aufweise (S. 2 Mitte). Psychosoziale Belastungsfaktoren, wie sie beim Beschwerdeführer vorlägen, könnten dabei nicht berücksichtigt werden. Aus somatischer Sicht lägen zwar gewisse Beschwerden vor, eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer jedoch zu 100 % zumutbar. Damit könnte er ein rentenausschliessendes Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen erwirtschaften (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde (Urk. 1) geltend, dass die Beschwerdegegnerin zwar auf das Gutachten der Ärzte der Z.___ abstütze, jedoch dessen Ergebnisse ignoriere, wenn es um die Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit gehe. In Bezug auf den psychiatrischen Teil komme dem Z.___-Gutachten voller Beweiswert zu (S. 5 Mitte). Es sei nicht nachvollziehbar, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die seitens der Gutachter eindeutig attestierte Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 50 % nicht gelten solle (S. 5 unten). In Bezug auf die Teilgutachten der Rheumatologie und der Inneren Medizin müsse es sich um Aktengutachten handeln, da er von den entsprechenden Gutachtern nicht persönlich untersucht worden sei. Entsprechend seien sie nicht verwertbar (S. 6 oben/Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin, nannte im Bericht vom 2. Juni 2005 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/15/5-7) die Diagnose einer chronisch-depressiven Entwicklung. Die dauernde Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit betrage 80 % (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 5. Juni 2005 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/16/5-6) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine depressive Störung sowie eine Persönlichkeitsstörung. Nach der Trennung von der Ehefrau vor einigen Jahren sei es zu einer depressiven Entwicklung mit sozialem Rückzug, Verlust des Lebenssinnes, Arbeitslosigkeit gekommen (S. 1 Mitte). Seines Erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens bestehe eine mindestens 75%ige Arbeitsunfähigkeit seit der ersten Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle bei ihm am 1. März 2004 (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Gutachten vom 23. September 2005 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen (S. 7 oben): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische schwere Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte aus, der Beschwerdeführer imponiere als narzisstische Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit. Hinweise auf diese seien neben den Idealisierungen die deutlich sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Kränkbarkeit, das Misstrauen und die starken Vergleiche mit anderen. Vor drei Jahren sei es innerhalb eines Monates zu zwei psychischen Schocks gekommen: Der Beschwerdeführer habe die Kündigung erhalten und die Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau habe sich von ihm getrennt, zugunsten eines Freundes von ihm. Dies seien subjektiv zwei persönliche Niederlagen gewesen, die der Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung als übermässige Kränkungen erlebt und psychisch nicht verkraftet habe (S. 7 Mitte). Es sei zu einer Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion gekommen, die von Anfang an einen schweren Grad gehabt habe und bis heute trotz psychiatrischer Behandlung chronifiziert geblieben sei. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei in eine starke Apathie geraten, unternehme praktisch nichts mehr, habe alle Interessen verloren, kaufe kaum selber ein und mache den Haushalt selber kaum (S. 7 unten). Aus psychiatrischer Sicht sei er g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enerell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu über 75 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsunfähig (S. 8 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlaufsgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. April 2010 (Urk. 9/94) nannte Dr. C.___ folgende Diagnosen (S. 8 oben): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">he Depression zur Zeit leichten Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sstische Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teriosklerotische Herzkrankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ gab an, der Beschwerdeführer mache heute einen völlig anderen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck als bei der letzten Begutachtung im September 2005. Eine depressive Symptomatik sei gar nicht mehr erkennbar. Zeichen einer narzisstischen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung zeigten sich weiterhin in Form einer Kränkbarkeit, eines extremen Misstrauens und der Betonung der eigenen Leistungen (S. 8 oben). Die Verbesserung des psychischen Zustandes gehe sicher auf die verbesserten Lebensumstände zurück. Der Beschwerdeführer habe im Jahr 2007 wieder geheiratet und verstehe sich mit seiner heutigen Ehefrau gut. Diese überwache seine Behandlung, nehme ihm die Hausarbeit ab und animiere ihn zu körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Aktivitäten. An Residualbeschwerden der Depression gebe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer noch Schlaf- und Konzentrationsstörungen an (S. 8 unten). Er unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme viele Aktivitäten: Schreiben eines Buches, Karten spielen in einem Lokal, Spazieren, Einkaufen, Musizieren, Arbeit in einem Rebberg. Auffällig sei ein hoher Alkoholkonsum (S. 9 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht bestehe zum heuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Zeitpunkt eine Arbeitsunfähigkeit von weniger als 30 %; diese Beurteilung gelte generell für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> alle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruflichen Tätigkeiten (S. 9 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten der Ärzte des Zentrums für Medizinische Begutachtung (Y.___) vom 10. Mai 2012 (Urk. 9/141) basierte auf einer allgemeinmedizinischen und internistischen, einer rheumatologischen, einer kardiologischen und einer psychiatrischen Untersuchung sowie den vorhandenen Akten (vgl. S. 3 oben). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 29 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen im Sinne einer</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">primären narzisstisch-paranoiden Persönlichkeitsstörung und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sekundären andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">belastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störungen durch Alkohol,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">regelmässiger Substanzgebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerativen Veränderungen der LWS mit Diskusprotrusionen mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">begleitender Tonuserhöhung der paravertebralen Muskulatur rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Y.___ gaben an, der Beschwerdeführer sei sowohl aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht wie auch aus internistischer und kardiologischer Sicht für die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her ausgeübte Tätigkeit als Soziologe oder Ethnologe in seiner Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Bei notwendigem längerem Sitzen sei allenfalls von einem vermehrten Pausenbedarf von 20 % auszugehen. Es bestünden Limitationen für körperlich schwere, insbesondere rückenbelastende Tätigkeiten in Folge der rheumatologischen Befunde (S. 30 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Hauptproblem bestehe eindeutig auf psychiatrischer Ebene. Primär handle es sich um eine intelligente, sehr narzisstisch strukturierte Persönlichkeit, die im Umgang als ein schwieriger Charakter zu bezeichnen sei. Dazu komme in Addi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion das Erlebnis einer Inhaftierung mit Folterungen. Hier werde davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, dass der Beschwerdeführer eine posttraumatische Belastungsstörung durchgemacht habe und heute noch Restsymptome mit einer Vermeidungshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, Alpträumen, sozialen Phobien und gelegentlichen Flashbacks zeige (S. 30 Mitte). In den Jahren zwischen 2002 und 2004 habe er reaktiv eine schwere depressive Periode durchgemacht, an die er sich kaum mehr erinnern könne. Heute sei die depressive Symptomatik weniger ausgeprägt. Neben der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Symptomatik fänden sich auch paranoische Symptome mit dem Gefühl, von seiner Umgebung beeinträchtigt, ungerecht behandelt zu werden und gegen diese Ungerechtigkeiten ankämpfen zu müssen (S. 30 unten). Als weiteres Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lem komme ein untauglicher Selbstheilungsversuch mittels Alkohol hinzu. Spo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radisch konsumiere er auch Haschisch (S. 30 f.). Des Weiteren habe der Beschwerdeführer in seiner Heimat keine realistischen Chancen, eine Stelle zu finden, die seiner Qualifikation entspreche. Dazu komme, dass er ein schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Charakter sei, weshalb sich die Frage stelle, ob er einem Arbeitgeber zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei (S. 31 oben). Somit gestalte sich die Gewichtung der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schwierig. Es sei zu befürchten, dass der Beschwerdeführer bei einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenaufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder einer Rentenkürzung wieder reaktiv vermehrt depressiv, eventuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> suizidal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden könnte. Die Persönlichkeitsstörung stehe im Vordergrund, die depressiven Symptome seien nicht im Sinne einer eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen depressiven Krankheit zu verstehen (S. 31 Mitte). Die Gutachter schätzten 50 % der Nichtarbeitstätigkeit als Folge der psychischen Krankheit und 50 % als sozial bedingt (S. 31 unten). Es liege eine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als 30 % vor. Grundlegend sei die narzisstische paranoide Persönlichkeitsstörung, die nach wie vor vorhanden sei (S. 33 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ hielt in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-Gutachten vom 27. August 2012 (Urk. 9/151/1-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an seiner Einschätzung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der hauptsächliche psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Grund für die frühere Arbeitsunfähigkeit, die depressive Störung, sei im Y.___-Gutachten ebenfalls als nur noch leicht und nicht von Bedeutung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen worden (S. 2 oben). Der Psychiater des Y.___ diagnostiziere ein Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holabhängigkeitssyndrom. Dies begründe er neben dem Sehen von komischen Dingen nur mit „einer gewissen Gesichtsrötung sowie einem leichten Tremor der Hände“. Diese Befunde hätten die übrigen Gutachter nicht aufgeführt. Auch lasse der Psychiater die Exploration von weiteren, mehr beweiskräftigen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen einer Alkoholstörung ausser Acht (S. 3 Mitte). Zur Frage der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit sei gar nicht Stellung genommen worden (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesverwaltungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/179) wurde ausgeführt, es sei zu prüfen, ob die IV-Stelle für Versicherte im Ausland den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht per 1. Januar 2013 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint habe (S. 10 Ziff. 4). Zeitlicher Referenzpunkt bilde die ursprüngliche ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzusprechende Verfügung vom 8. November 2005 (S. 10 Ziff. 4.1). In somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht sei auf das Gutachten des Y.___ vom 10. Mai 2012 abzustellen, was unbestritten sei (S. 11 Ziff. 4.4). In psychiatrischer Hinsicht lägen hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Diagnosen wie auch der Arbeitsfähigkeitseinschätzung unterschiedliche fachärztliche Beurteilungen vor. Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Einschränkung von 30 %, während das Y.___ von einer Einschränkung von 50 % ausgehe (S. 11 f. Ziff. 4.5). Insbesondere in Bezug auf die Diagnose der Störung durch Alkohol, die von den Gutachtern als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit betrachtet werde, genüge das Gutachten des Y.___ den rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Anforderungen nicht. Nicht abgeklärt worden sei auch die Frage nach einer allfälligen Kausalität und Wechselwirkung zwischen Sucht- und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Problematik (S. 13 Ziff. E. 4.5.2.1). Insgesamt könne zur Begründung einer Invalidität nicht auf die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit abgestellt werden (S. 14 Ziff. E. 4.5.2.1 a.E.). Auch in Bezug auf die Auswirkungen der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers vermöge das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des Y.___ angesichts der ungeklärten Differenzen zur Einschätzung von Dr. C.___ nicht vollends zu überzeugen (S. 14 Ziff. 4.5.2.2). Nebst diesen Unklarheiten und dem Umstand, dass keine einheitliche und verlässliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeitsfähigkeit vorliege, könne in psychiatrischer Hinsicht für die Ermittlung der Invalidität des Beschwerdeführers nicht auf das Gutachten des Y.___ abgestellt werden. Da sich anhand des Gutachtens von Dr. C.___ die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Entwicklung des Beschwerdeführers vom 13. April 2010 bis zum 2. November 2012 nicht beurteilen lasse, sei mithin festzuhalten, dass der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebende Sachverhalt nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit feststehe (S. 15 Ziff. 4.5.3). Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiteren Abklärungen sei möglich, da sie insbesondere in der notwendigen Erhebung der bisher ungeklärten Fragen nach einer allfälligen Kausalität und Wechselwirkung zwischen Sucht- und psychischer Problematik und den Auswirkungen auf die Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit begründet liege (S. 15 f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts eingegangenen Berichte geben über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers folgendes Bild:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 25. Juni 2014 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/186/5-7) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte depressive Störung, schwankend zwischen mittelgradigen und schweren Perioden, mit somatischem Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung (narzisstische Persönlichkeitsstörung und paranoide Persönlichkeitsstörung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte aus, die schwierige Manifestation beider Krankheiten hätte den Beschwerdeführer trotz seines langen Studiums und seines errungenen sozialen Status daran gehindert, eine erfolgreiche Karriere zu verfolgen. Das Gefühl der Niederlage sowie die depressive Weltsicht hätten sich bereits etabliert. Der Krankheitsverlauf habe sich mittlerweile bereits chronifiziert. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei aus psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen zumindest 70 % arbeitsunfähig (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 1. Juli 2014 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/187) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei/mit DH L4/5 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung mittleren Grades</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Herzkrankheit bei/mit Status nach 2x Herzinfarkt 2008/2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide seit langer Zeit unter chronischen lumbalen Schmerzen rechts. Frühere Therapien hätten keine Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung seiner Schmerzen gebracht (Ziff. 1.4). Sie attestierte dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit seit mindestens Januar 2013 (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der Ärzte der Z.___ vom 26. März 2015 (Urk. 9/201 S. 2 ff.) basierte auf einer internistischen, einer rheumatologischen und einer psychiatrischen Untersuchung sowie den vorhandenen Akten (vgl. S. 1 und S. 6). Darin wurden folgende Hauptdiagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 12 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Reizsyndrom rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische Persönlichkeitsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, zurzeit leichte Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht wurde aktenanamnestisch eine positive Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnese für Herzinfarkte erwähnt (S. 13 oben). Auffällig sei eine etwas ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grössert erscheinende Leber (S. 13 Mitte). Die internistischen Befunde hätten keine unmittelbare Auswirkung auf die aktuelle Arbeitsfähigkeit. Jedoch bedür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fe es hier zumindest einer laborchemischen Verlaufskontrolle und bei Persistenz des erhöhten CRPs (C-reaktives Protein) und der auffälligen Leberwerte weiterer Abklärungen (S. 13 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der rheumatologischen Untersuchung hätten sich Hinweise für eine Quadrizepsschwäche leichteren Grades auf der rechten Seite sowie ein Ausfall des Tibialis-Posterior-Reflexes auf der rechten Seite gefunden. Damit bestehe eine Diskrepanz zum MRI-Befund von 2011, hingegen nicht unbedingt zum MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befund von 2007 (S. 14 oben). Aufgrund des unklaren Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befundes sei das MRI der Lendenwirbelsäule wiederholt worden mit der Frage nach Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rokompression, insbesondere der L4 und L5-Wurzel rechts. Es habe keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine Neurokompression gegeben. Auch klinisch habe keine radikuläre Symptomatik objektiviert werden können. Ein ausgeprägter Rückenschmerz, ausgehend von den Facettengelenken, oder myofasziale Beschwerden lägen nicht vor und kämen daher als Ursache nicht in Betracht (S. 14 unten). Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfassend bleibe eine Diskrepanz der angegebenen Schmerzen zur aktuellen Bildgebung des Rückens. Es sei deshalb von einem syndro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen Beschwerdebild auszugehen (S. 15 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht seien eine leichte Freudlosigkeit, ein leichter Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mangel, eine erhöhte Ermüdbarkeit sowie Schlafstörungen, Suizidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danken und verminderte Konzentration feststellbar. Damit seien aktuell die Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien für das Vorliegen einer leichten depressiven Episode erfüllt (S. 15 Mitte). Grundlegend seien sich alle Vorgutachten und ärztlichen Berichte ab dem Jahr 2005 darüber einig, dass beim Beschwerdeführer eine Persönlichkeitsstörung vom narzissti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Typ vorliege. Beim psychiatrischen Gesprächstermin seien deutliche Züge einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung feststellbar (S. 15 unten). Es sei nicht unüblich, dass gerade eine narzisstische Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in Zeiten von beruflichem und privatem Erfolg kompensiert sei (S. 16 oben). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe sowohl beruflich als auch privat weitgehend „unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefochtene“ dominante Positionen eingenommen. Als diese beiden Stütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfeiler seines Lebens im Jahr 2002 zusammengebrochen seien, habe seine narzisstische Persönlichkeit dekompensiert und es hätten sich in der Folge depressive Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome entwickelt (S. 16 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Z.___ führten zur Arbeitsfähigkeit aus, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aus psychiatrischer Sicht in seiner bisherigen Tätigkeit als Ethnologe/Soziologe/Teamleiter als zu 50 % arbeitsunfähig zu beurteilen sei. Aus rheumatologischer Sicht bestehe bei leichten degenerativen Veränderungen am Bewegungsapparat keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leichte und wechselbelastende Tätigkeiten. Aufgrund seines Rückenleidens sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aber für mittelschwere und schwere Tätigkeiten 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig, da er nicht lange stehen und laufen könne (S. 18 unten). Die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestehe auch für eine Verweistätigkeit (S. 19 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der psychiatrischen Diagnostik würden die vorliegenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen mit den Vorberichten in den wesentlichen Punkten übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Allerdings werde vorliegend nicht von einer Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung ausgegangen. Eine Alkoholabhängigkeit, wie im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom Mai 2012 beschrieben, scheine zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht vorzuliegen (S. 19 Mitte). Der Alkoholkonsum sei als Folge der psychiatrischen Diagnosen zu sehen und habe bisher keine relevanten Folgeschäden mit sich gezogen (S. 21 unten). Der Beschwerdeführer habe angegeben, Alkohol nur in Massen und nicht täglich zu konsumieren. Aufgrund des Explorationsgesprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches gebe es, abgesehen vom Tremor beider Hände, keine Anhaltspunkte dafür, dass dies nicht zutreffen könnte (S. 53 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin, hielt mit Stellungnahme vom 2. April 2015 (Urk. 9/225 S. 4 ff.) fest, dass der Beschwerdeführer gemäss Gutachten aus psychischen Gründen auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig sei. Aus arbeitsme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht sei dies nicht nachvollziehbar. Der Gesundheitszustand habe sich klar gebessert, die Depression sei quasi remittiert und die Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung sei nicht mit einer schweren Dysfunktionalität verbunden (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ nannte im Bericht vom 26. November 2016 zuhanden des Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treters des Beschwerdeführers (Urk. 9/219) dieselben Diagnosen wie im früheren Bericht vom 25. Juni 2014 (S. 1 Mitte). Er hielt fest, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen zumindest 70-80 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig sei (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt mit Stellungnahme vom 30. März 2017 (Urk. 9/237/3) fest, die vom psychiatrischen Gutachter attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit sei seiner Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung nach plausibel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesverwaltungsgericht hielt im Urteil vom 3. Oktober 2013 fest, dass in somatischer Hinsicht auf das Gutachten der Ärzte des Y.___ vom 10. Mai 2012 abzustellen sei. Demnach sei der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht wie auch aus internistischer und kardiologischer Sicht für die bisher ausgeübte Tätigkeit als Soziologe oder Ethnologe in seiner Arbeitsfähigkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Lediglich bei notwendigem längerem Sitzen sei allenfalls von einem vermehrten Pausenbedarf von 20 % auszugehen. Nicht zumutbar seien körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich schwere, insbesondere rückenbelastende Tätigkeiten. Es bestehe eine Limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation für das Heben und Halten von Gewichten über 10 Kilogramm, Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen der Wirbelsäule sowie Rotation und Beugebewegungen. Es könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass die körperlichen Beschwerden invalidisierende Folgen hätten (Urk. 9/179 S. 11 Ziff. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im zeitlich späteren Bericht von Dr. Efe E.___ sowie im Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten wurde aus somatischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie bereits seitens der Ärzte des Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen ein lumbospondylogenes Syndrom diagnostiziert. Auch angesichts dieser Beurteilungen ist weiterhin davon auszugehen, dass aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht sowohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der bisherigen Tätigkeit als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soziologe/Ethnologe wie auch in einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht kann auf das Gutachten der Ärzte der Z.___ vom 26. März 2015 abgestellt werden. Dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehende E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich. Es setzt sich mit allen Aspekten der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigungen auseinander und berücksichtigt insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt ist das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten umfassend und vermag zu überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweiswertigkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage gestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist gestützt auf das Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychischer Hinsicht an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">narzisstischen Persönlichkeitsstörung sowie einer rezidivierenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leidet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Alkoholabhängigkeit wurde nicht festgestellt, der Alkoholkonsum wurde als Folge der psychiatrischen Diagnosen gesehen (und sei bisher ohne relevante Folgeschäden geblieben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellte, dass keine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung vorliege, vermag dies nicht zu überzeugen. So wurde beim Beschwerdeführer seit Juni 2005 (bis zum aktuellsten Arztbericht vom Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016) durchgehend eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Auch im Z.___-Gutachten wurde festgehalten, dass sich grundlegend alle ärztlichen Berichte und Gutachten ab dem Jahr 2005 darüber einig seien, dass eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vorliege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist weitgehend unbestritten, dass sich die Persönlichkeitsstörung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt. Wie der psychiatrische Gutachter der Z.___ nachvollziehbar darlegte, kann eine narzisstische Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung in Zeiten von beruflichem und privatem Erfolg kompensiert sein. Beim Beschwerdeführer habe die narzisstische Persönlichkeit dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert, als die beiden Stützpfeiler seines Lebens im Jahr 2002 zusammengebro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen seien (Verlust der Arbeitsstelle und Trennung von der Ehefrau). Aktuell äussere sich diese narzisstische Persönlichkeitsstörung in einer deutlich gereiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dysphorischen und rasch impulsiv und aggressiv reagierenden Art, welche dazu führe, dass er sich vornehmlich zurückziehe, soziale Kontakte meide und weitgehend resigniert habe. Kumulativ (zusammen mit der leichten depressiven Episode) sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 9/201 S. 2 ff., S. 17 unten). RAD-Psychiater Dr. G.___ beurteilte diese Einschätzung als plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibel. Anders RAD-Ärztin Dr. F.___, welche eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus arbeitsmedizinischer Sicht nicht für nachvollziehbar befand. Bei Dr. F.___ handelt es sich jedoch nicht um eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und ihre abweichende Ansicht vermag nicht zu überzeugen. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer trotz seiner Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung früher voll arbeitsfähig war, ist für die aktuelle Arbeitsfähigkeit nicht massgebend, zumal im Z.___-Gutachten nachvollziehbar erklärt wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de, weshalb die narzisstische Persönlichkeitsstörung früher keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der behandelnde Psychiater Dr. D.___ – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei welchem d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Behandlung steht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/186 Ziff. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70-80%igen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, vermag dies das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen ihm und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vergleichbare Vertrauenskonstellation besteht wie zwischen dem Hausarzt und seinem Patienten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dasselbe gilt für die seitens der Hausärztin Dr. E.___ attestierte volle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit. Überdies stützte Dr. E.___ ihre Einschätzung sowohl auf somatische als auch auf psychiatrische Diagnosen und begründete die 100%ige Arbeitsunfähigkeit nicht näher.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrischer Sicht auf das Gutachten der Ärzte der Z.___ vom 26. März 2015 abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0%ige Arbeitsfähigkeit besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit verwies der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter der Z.___, Dr. med. H.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die bisher attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Arbeitsunfähigkeiten (vgl. psychiatrisches Teilgutachten, Urk. 9/201/53-68 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und bestätigte somit die Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en von Dr. C.___ vom April 2010, der Ärzte des Y.___ vom Mai 2012 sowie von Dr. D.___ vom Juni 2014. Entsprechend ist für die Zeit ab März 2012 (Begutachtung durch die Ärzte des Y.___) von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit sowie für die Zeit ab Februar 2014 (Beginn der Behandlung bei Dr. D.___) von einer 70 %igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auszugehen. Ab November 2014 (Untersuchung durch den psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachter der Z.___, vgl. Urk. 9/201/53 oben) ist wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorge</span><span>sehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundes</span><span>gericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem struk</span><span>tu</span><span>rierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wer</span><span>tung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundes</span><span>gericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend wurden dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer für die Zeit ab März 2012 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, für die Zeit ab Februar 2014 eine 70 %ige Arbeitsunfähigkeit sowie ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen attestiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine schlüssige Prüfung der massgebenden Standardindikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist gestützt auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ärzte des Y.___ und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die übrigen m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten möglich. W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitere medizinische Abklärungen sind dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit ab März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestiert. Im Gutachten der Ärzte des Y.___ wurde hinsichtlich der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde festgehalten, dass es sich beim Beschwerdeführer um eine intelligente, sehr narzisstisch strukturierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit handle, die im Umgang als ein schwieriger Charakter zu bezeichnen sei. Es liege eine Persönlichkeitsstörung mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert vor, die im Vordergrund der Problematik stehe. Die depressiven Symptome seien als sekundäre Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung auf objektiv belastende Umstände zu bezeichnen und nicht als eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig depressive Krankheit zu verstehen (Urk. 9/141 S. 31 Mitte). Die depressive Symptomatik sei heute weniger ausgeprägt. Es lägen aber auch paranoische Symptome vor, mit dem Gefühl, von seiner Umgebung ungerecht behandelt zu werden und gegen diese Ungerechtigkeiten ankämpfen zu müssen (Urk. 9/141 S. 30 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zweiten Indikator („Behandlungserfolg oder -resistenz") ergibt sich aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Y.___-Gutachten, dass eine deutliche Reduktion des Alkoholkonsums indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert sei und theoretisch eine vertiefte Psychotherapie wünschenswert wäre (der Beschwerdeführer suche einmal im Monat eine Psychiaterin auf). Kurz- oder mittelfristig sei allerdings von diesen Massnahmen keine substantielle Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Der Zustand habe sich chronifiziert, die Persönlichkeitsstörung bestehe seit Jahrzehnten (Urk. 9/141 S. 32 unten). Diese Angaben weisen auf eine Behandlungsresistenz hin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as gutachterlich diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogene Syndrom kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche somatische Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten, zumal sich diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur insofern auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ausübung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlich schweren Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegensteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können nur Beschwerden als Begleiterkrankungen rechtlich relevant sein, wenn ihnen eine eigenständige, invalidisierende Bedeutung zukommt. Ist dies nicht der Fall, werden sie allenfalls im Rahmen der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsdiagnostik berücksichtigt (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der depressiven Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im massgebenden Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht um ein selbständiges Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf die einzig im Y.___-Gutachten diagnostizierte Störung durch Alkohol ist zumindest fraglich, ob dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenständige, invalidisierende Bedeutung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zukommt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde der Beschwerdeführer als narzisstisch sehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzlich beschrieben, empfindsam und erfüllt von einem subjektiven Gerechtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitssinn. Es bestehe ein grosses Bedürfnis nach Wichtigkeit, Anerkennung, Zuwendung und Verständnis, sowie ein Gefühl des Missverstanden-Werdens und Ungerecht-behandelt-Werdens (Urk. 9/141 S. 24 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer neige zu einem paranoiden Verhalten, ertrage keine Kritik, sei frustrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsintolerant, leicht kränkbar, neige zu sozialem Rückzug und dysphorisch-depressiven affektiven Zuständen. In diesem Sinne wirke sich die Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung auf die Zusammenarbeit in jedem Team aus (Urk. 9/141 S. 32 Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kontext ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damals zusammen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ehefrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Türkei lebte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er lebe zurückgezogen, pflege wenig Kontakte zu anderen Menschen. Er lese regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig (könne sich aber nicht lange konzentrieren), spiele ab und zu Gitarre (Urk. 9/141 S. 9 Mitte; Urk. 9/141 S. 24 unten), fahre Auto (habe aber kein eigenes Fahrzeug). Er habe keine klare Tagesstruktur (Urk. 9/141 S. 15 Mitte). Er schlafe schlecht und müsse sich am Tag mehrmals hinlegen, gehe kurze Zeit spazieren (nicht länger als eine halbe Stunde), esse zusammen mit der Ehefrau, die den Haushalt ohne seine Mithilfe erledige (Urk. 9/141 S. 11 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="XX006"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgesamt kann in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug auf den funktionellen Schweregrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitsschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgegangen werden: Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wird insbesondere durch die Auswirkungen der Persönlichkeitsstörung in seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt, welche in jedem Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu paranoidem Verhalten und sozialem Rückzug führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Aspekt der Konsistenz.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Einschränkungen im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich stimmen im Wesentlichen mit denjenigen in den sonstigen Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen überein. So beteiligt sich der Beschwerdeführer nicht an der Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung, nimmt mit Ausnahme von Spaziergängen und dem gelegentlichen Spielen eines Musikinstrumentes keine Aktivitäten wahr und hat wenig soziale Kontakte. Der Beschwerdeführer steht in psychiatrischer Behandlung, wobei die Sitzungsfrequenz mit einmal pro Monat eher tief ist. Dies ist indessen grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich Sache des behandelnden Psychiaters (vgl. Michael E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in Riemer-Kafka/Hürzeler, Das indikatorenorien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte Abklärungsverfahren, Zürich/Basel/Genf 2017, S. 145). Überdies hätte eine vertiefte Psychotherapie nach Ansicht der Gutachter des Y.___ keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Vom Fehlen eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leidensdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann nach dem Gesagten nicht ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abschliessende Würdigung des Beschwerdebildes anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren ergibt, dass auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten ergibt, abgestellt werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für den Zeitraum März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 ist somit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit auszugehen. Entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist eine Verbesserung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit liegt ein Revisionsgrund vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit ab Februar 2014 attestierte Dr. D.___ dem Beschwerdeführer eine 70 %ige Arbeitsunfähigkeit. Zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Schweregrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich aus dem Bericht von Dr. D.___ vom Juni 2014 eine Zunahme der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik. Es wurde nebst der Persönlichkeitsstörung eine chronifizierte depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve Störung, schwankend zwischen mittelgradigen und schweren Perioden, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert. Der Beschwerdeführer war Ende des Jahres 2012 in die Schweiz zurückgekehrt, nachdem seine Invalidenrente eingestellt worden war. Er lebt mit seiner zweiten Ehefrau in Zürich und ist abhängig vom Sozialamt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Teilgutachten der Z.___, Urk. 9/201/53-68 S. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum Indikator Komorbiditäten ergibt sich, dass der depressiven Störung im aktuellen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenständige, invalidisierende Bedeutung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zukommt. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer steht in regelmässiger Behandlung bei Dr. D.___, mit psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Gespräche alle ein bis zwei Wochen sowie Abgabe von Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmaka (vgl. Urk. 9/201/53-68 S. 52 oben; Urk. 9/186/5-7 S. 2 unten). Im Übrigen finden sich in den Akten keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltspunkte für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, weshalb im Wesentlichen auf die Prüfung der Standardindikatoren für die Zeit ab März 2014 verwiesen werden kann (vorstehende E. 7.3). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Beschwerdebildes anhand der Standardindikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt, dass auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. D.___ abgestellt werden kann. Entsprechend ist für die Zeit ab Februar 2014 von einer 70%igen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in jeder Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die Zeit ab November 2014 ist gestützt auf die Beurteilung der Ärzte der Z.___ wieder von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Zum funktionellen Schweregrad wurde im Z.___-Gutachten (Urk. 9/201 S. 2 ff.) festgehalten, dass sich die dekompensierte narzisstische Persönlichkeitsstörung aktuell in einer deutlich gereizten, dysphorischen und rasch impulsiv und aggressiv reagierenden Art des Beschwerdeführers äussere, welche dazu führe, dass er sich vornehmlich zurückziehe, soziale Kontakte meide und weitgehend resigniert habe. Die aktuell vorliegende leichte depressive Episode äussere sich durch Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Grübeln, Antriebsmangel und Freudlosigkeit (S. 17 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur aktuellen Situation ergibt sich aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Teilgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/201/53-68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich der Beschwerdeführer von seiner zweiten Ehefrau getrennt hat und aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist. Vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend konnte er bei einem Bekannten als Untermieter wohnen, muss sich aber nun eine neue Unterkunft suchen (S. 50 Mitte). Ein geregelter Tagesablauf besteht nicht mehr. Der Beschwerdeführer hat keine regelmässigen Essenszeiten, wäscht keine Wäsche. Er verlässt die Wohnung, um einzukaufen. Soziale Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte hat er praktisch keine (S. 50 unten). Er hat freundschaftliche Kontakte aus der beruflich aktiven Zeit, auf die er zurückgreifen kann. Einmal pro Woche trifft der Beschwerdeführer seinen Sohn. Zu Hause schaut er Filme am Fernsehen, hört Musik oder spielt Ud (orientalisches Musikinstrument; S. 51 oben). Aus psychiatrischer Sicht wurde die Weiterführung der aktuellen Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie (bei Dr. D.___, alle ein bis zwei Wochen, S. 52 oben) empfohlen, die Prognose bezüglich der Entwicklung der Persönlichkeitsstörung wurde als ungünstig beurteilt (S. 59 Mitte). Als Begleiterkrankung der Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ist die rezidivierende depressive Störung zu erwähnen, welche zu einer leichten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führt (vgl. Urk. 9/201 S. 2 ff., S. 17 unten) und somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eigenständige, invalidisierende Bedeutung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Konsistenz ist festzuhalten, dass das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhalten des Beschwerdeführers in der Freizeitgestaltung und bei den sozialen Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50%igen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vereinbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es besteht ein gewisser sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug. Der Beschwerdeführer lebt allein, hat am liebsten seine Ruhe und meidet soziale Kontakte. Als vorhandene Ressourcen sind das intakte Verhältnis zu sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Sohn, die freundschaftlichen Kontakte sowie sein Hobby, das Ud-Spielen, zu erwähnen. Der Beschwerdeführer steht in regelmässiger psychiatrischer Behandlung, was auf einen ausgewiesenen Leidensdruck hindeutet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Würdigung des Beschwerdebildes anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren, dass auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ärzte der Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt, abgestellt werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Zeit ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 ist somit von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit auszugehen. Entsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist wiederum eine Verbesserung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist für die Zeit von März 2012 bis Januar 2014 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit, von Februar 2014 bis Oktober 2014 von einer 30 %igen sowie ab November 2014 wieder von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auszugehen. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benheiten im Zeitpunkt des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (hypothetischen) Rentenbeginns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174, BGE 129 V 222).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend ist der Rentenanspruch ab Januar 2013 zu prüfen, wobei für Mai 2014 (drei Monate nach Verschlechterung) sowie Februar 2015 (drei Monate nach Verbesserung) jeweils ein separater Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich vorzunehmen ist (Art. 88a IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span>turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend kann zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit des Beschwerdeführers abgestellt werden, da ihm die Anstellung im Jahr 2002 aus invaliditätsfremden Gründen gekündigt wurde (vgl. Urk. 9/201 S. 2 ff., S. 55 oben). Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Berechnung des Valideneinkommens auf LSE 2014, Tabelle TA1, Ziff. 86-88 (Gesundheits- und Sozialwesen), Kompetenzniveau 3. Sie gab dazu an, dass beim Beschwerdeführer aufgrund der diversen Tätigkeiten sowie seines Studi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ums ein grosses Wissen im Gesundheitswesen vorhanden sei (vgl. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich vom 16. Januar 2017, Urk. 9/224). Dies erscheint nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar und vermag zu überzeugen, zumal sich diese Zahlen im Rahmen dessen bewegen, was der Beschwerdeführer zuletzt verdient hat (vgl. Urk. 9/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Männern mit komplexen praktischen Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen erzielte Lohn betrug im Jahr 2012 Fr. 6'944.-- pro Monat (LSE 2012, Tabelle TA1, Ziff. 86-88 Gesundheits- und Sozialwesen, Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 3), was bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheits- und Sozialwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen in Stunden pro Woche; vgl. www.bfs.admin.ch, Statistiken, Arbeit und Erwerb, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheits- und Sozialwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 86</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">452</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.80 im Jahr ergibt (Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6’944</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 40 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12). Unter Berücksichtigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> männerspezifischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nominallohnentwicklung von 0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2013 (Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch, Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tistiken, Arbeit und Erwerb) ergibt sich für das Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">452</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.80 x 1.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Berechnung des Valideneinkommens für das Jahr 2014 kann auf die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung 2014 abgestellt werden. Demnach betrug der von Männern im Gesundheits- und Sozialwesen im Kompetenzniveau 3 erzielte Lohn Fr. 7'038.-- pro Monat (LSE 2014, Tabelle TA1, Ziff. 86-88 Gesundheits- und Sozialwesen, Kompetenzniveau 3), was bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheits- und Sozialwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">623</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 im Jahr ergibt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 7'038</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 40 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Jahr 2015 ergibt sich u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> männerspezifischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nominallohnentwicklung von 0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Validene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">885</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">97</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">623</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 1.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist das Invalideneinkommen gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ermitteln, und zwar anhand des über den Durchschnitt aller Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweige von Männern mit einfachen Tätigkeiten erzielten Lohnes, der sich im Jahr 2012 auf Fr. 5’210.-- pro Monat belief (LSE 2012, Tabelle TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 1), was bei einer durchschnittlichen Wochenarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 41.7 Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.) rund Fr. 65'177.10 im Jahr ergibt (Fr. 5’210.-- : 40 x 41.7 x 12). Unter Berücksichtigung der männerspezifischen Nominallohnentwicklung von 0.8 % ergibt sich für das Jahr 2013 ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 65'698.52 (65'177.10 x 1.008). Angepasst an das zumutbare Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % resultiert somit ein Einkommen von Fr. 32'849.26 (65'698.52 x 0.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Berechnung des Invalideneinkommens für das Jahr 2014 kann auf die Lohnstrukturerhebung 2014 abgestellt werden. Demnach betrug der im Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt aller Wirtschaftszweige von Männern im Kompetenzniveau 1 erzielte Lohn im Jahr 2014 Fr. 5’312.-- pro Monat (LSE 2014, Tabelle TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 1), was bei einer durchschnittlichen Wochenarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 66'453.12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr ergibt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5'312</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 40 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angepasst an das zumutbare Pensum von 30 % resultiert somit ein Einkommen von Fr. 19’935.94 (66'453.12 x 0.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Jahr 2015 ergibt sich u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> männerspezifischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nominallohnentwicklung von 0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">652</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66'453.12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 1.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3) respektive Fr. 33'326.24 im zumutbaren Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % (66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">652</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">48 x 0.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX086"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter des Beschwerdeführers wirkt sich nicht zwingend lohnsenkend aus, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsarbeiten auf dem massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG) grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann während des im Streit liegenden Zeitraums wegen der Teilzeitarbeit ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit Verweisen; aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Männe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r ohne Kaderfunktion gemäss LSE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 [bei Teilzeitarbeit zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen 50 und 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_802/2016 vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann dahingestellt bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst ein Abzug vom Tabellenlohn von 10 % – der in dieser Höhe nicht gerechtfertigt ist – hätte jedoch keinen Einfluss auf den Rentenanspruch, wie sich aus der nachfolgenden Erwägung ergibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit ab Januar 2013 berechnet sich der Invaliditätsgrad wie folgt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und einem Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 32'849.26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt die Einkommenseinbusse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 54'295.16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einem Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62.30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% entspricht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzugs von 10 % ergäbe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 29'564.33 (32'849.26 x 0.9) und ein Invaliditätsgrad von 66.07 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Anspruch ab Mai 2014 ergibt sich folgender Einkommensvergleich: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Valideneinkommen von Fr. 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">623</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und einem Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 19’935.94</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt die Einkommenseinbusse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'687.16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einem Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">77.25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% entspricht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzugs von 10 % ergäbe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 17'942.35 (19’935.94 x 0.9) und ein Invaliditätsgrad von 79.52 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganze Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich ab Februar 2015 präsentiert sich wie folgt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">885</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">97</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inem Invalideneinkommen von Fr. 33'326.24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt die Einkommenseinbusse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 54'559.73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62.08 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% entspricht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % ergäbe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 29'993.62 (33'326.24 x 0.9) und ein Invaliditätsgrad von 65.87 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te ab 1. Januar 2013, auf eine ganze Rente ab 1. Mai 2014 sowie wiederum auf eine Dreiviertelsrente ab 1. Februar 2015. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1’0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Gesuch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Proze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssentschädigung auszurichten (§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses wird diese beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festgelegt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Gesuch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertretung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Heading3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">21. Juni 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">er Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2013 Anspruch auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">te, ab dem 1. Mai 2014 Anspruch auf eine ganze Rente sowie ab dem 1. Februar 2015 wiederum Anspruch auf eine Dreiviertelsrente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Suat Sert</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannNeuenschwander-Erni</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>