<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_825/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 6. November 2010 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Errass. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Felix Tobler, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung/Kosten- und Entschädigungsfolgen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, </div> <div class="para">vom 1. September 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 17. Juni 2010 hiess das Bundesgericht eine von X.________ erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2009 betreffend die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung gut und wies die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zurück. Über die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens hatte das Verwaltungsgericht neu zu befinden. </div> <div class="para">Mit Beschluss vom 1. September 2010 auferlegte das Verwaltungsgericht die Kosten des kantonalen Rekurs- und Beschwerdeverfahrens von insgesamt Fr. 3'811.-- den Parteien je zur Hälfte; eine Parteientschädigung sprach es nicht zu. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss hat X.________ am 25. Oktober 2010 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben. Er beantragt, den Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 1. September 2010 aufzuheben, den Kanton Zürich zu verpflichten, die Kosten des Rekurs- und Beschwerdeverfahrens vollumfänglich zu übernehmen und ihn für diese Verfahren angemessen zu entschädigen. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Gerügt werden kann die Verletzung von schweizerischem Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>). Beruht der Entscheid wie vorliegend auf kantonalem Recht, fällt praktisch nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte in Betracht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=05.11.2010&amp;to_date=24.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page153">BGE 134 I 153</a> E. 4.2.2 S. 158; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=05.11.2010&amp;to_date=24.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-349%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page349">134 II 349</a> E. 3 S. 351; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=05.11.2010&amp;to_date=24.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">134 III 379</a> E. 1.2 S. 382 f.), welche spezifischer Begründung bedarf (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Dasselbe gilt angesichts von Art. 105 Abs. 2 und 97 Abs. 1 BGG auch für Sachverhaltsrügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=05.11.2010&amp;to_date=24.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.3 S. 254 f.), für welche überdies aufzuzeigen ist, dass die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=05.11.2010&amp;to_date=24.11.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.2.2 S. 252). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen im angefochtenen Entscheid beruht auf kantonalem Verfahrensrecht. Das Verwaltungsgericht legt diesbezüglich dar, dass der materielle Ausgang des Verfahrens von noch zu treffenden Sachverhaltsfeststellungen abhängig sei; daher rechtfertige sich die hälftige Teilung der Kosten. Der Beschwerdeführer begnügt sich damit, die Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts zu kritisieren, ohne aber darzulegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte oder sonst Bundesrecht verletzt worden sein soll. In tatsächlicher Hinsicht rügt er, das Verwaltungsgericht habe unbeachtet gelassen, dass die Sicherheitsdirektion letztlich die Aufenthaltsbewilligung erteilt habe. Eine Sachverhaltsfeststellung hat diesbezüglich das Verwaltungsgericht allerdings nicht getroffen. Vielmehr ist es davon ausgegangen, dass es über die Kosten zu entscheiden hat, wie wenn es selbst die Rückweisung an die erste Instanz angeordnet hätte. So oder anders versäumt es der Beschwerdeführer jedenfalls darzutun, inwiefern der schliessliche Ausgang des Verfahrens für die Kostenverlegung durch das Verwaltungsgericht entscheidend sein soll. Die Beschwerde genügt offensichtlich den Begründungsanforderungen nicht (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), weshalb darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 6. November 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Errass </div> </div></body></html>