<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00704</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 17. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Christe</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Christe</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1962, Hausfrau, meldete sich am 31. Januar 2008 unter Hinweis auf die Folgen eines Gehirntumors bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 10/16 S. 7 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische sowie erwerbliche Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion ab und veranlasste insbesondere ein psychiatrisches Gutachten, welches am 22. Dezember 2008 erstattet wurde (Urk. 10/31), sowie eine Abklärung der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt, über welche am 27. Febru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2009 berichtet wurde (Urk. 10/33). Mit Verfügungen vom 13. August 2009 (Urk. 10/39; Urk. 10/45) sprach die IV-Stelle der Versicherten schliesslich bei einem Invaliditätsgrad von 44 % eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab dem 1. Februar 2007 zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 27. Mai 2010 (Urk. 10/57) wurde der Anspruch auf die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Invalidenrente bestätigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 30. Juni 2015 (Urk. 10/59) tätigte die IV-Stelle erneut medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste ein rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten, welches am 19. März 2016 erstattet wurde (Urk. 10/67-69). Ausserdem nahm sie eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vor, über welche am 31. Mai 2016 berichtet wurde (Urk. 10/71). Mit Vorbescheid vom 21. Juni 2016 (Urk. 10/73) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Einstellung der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente in Aussicht, wogegen diese Einwände (Urk. 10/74; Urk. 10/80; Urk. 10/86) erhob. Die IV-Stelle stellte daraufhin Rückfragen an den psychiatrischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter (Urk. 10/87-89). Hierzu nahm die Versicherte am 15. März 2017 Stellung (Urk. 10/91).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. Mai 2017 (Urk. 10/93 = Urk. 2) hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und hob die bisherige Invalidenrente der Versicherten auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 19. Juni 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung und zur neuen Entscheidung ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend von der Qualifikation als Erwerbstätige an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventuell sei die bisherige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bestätigen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. August 2017 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 31. August 2017 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht und gleichzeitig an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung bewilligt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und </span><span>Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messungsmethode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Indizien er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Reinigungskraft zu 70 % arbeitsfähig. Es sei von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Sie sei weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung im Haushalt betrage rund 30 %. Somit entspreche diese Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung dem Invaliditätsgrad, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), sie sei als zu 100 % Erwerbstätige zu qualifizieren. Die Kinder seien längst er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachsen und sie sei finanziell auf ein Einkommen angewiesen. Der früher für den Abbruch der Arbeitsversuche verantwortliche Stress bezüglich der Kinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreuung liege nicht mehr vor. Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit. Im Vordergrund stünden die psychischen Beschwerden (S. 3 f.). Die Arbeitsunfähigkeit sei wesentlich höher als im psychiatrischen Gutachten attestiert. Auf das Gutachten könne nicht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden, weshalb die Sache zur ergänzenden Abklärung an die Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanz zurückzuweisen sei. Falls auf die psychiatrische Arbeitsfähigkeitsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung abgestellt werde, sei aufgrund der Qualifikation als Erwerbstätige ein Einkommensvergleich vorzunehmen (S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist nebst der Statusfrage, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der ursprünglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erheblich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert hat, und gestützt darauf die Frage, ob die verfügte Rentenaufhebung rechtens ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den rentenzusprechenden Verfügungen vom 13. August 2009 (Urk. 10/39; Urk. 10/45) lagen im Wesentlichen folgende Berichte zugrunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, praktischer Arzt, nannte mit Bericht vom 10. April 2008 (Urk. 10/23/2-6) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom rechts mit medianer Diskushernie L5/S1 mit möglicher Tangierung der Nervenwurzel S1 rechts sowie mit leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Spondylarthrose L5/S1 rechts sowie eine depressive Episode. Als ohne Auswirkung erachtete er ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vestibularisschwannom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links sowie einen Status nach im August 2004 erfolgter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retrosigmoidaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kraniotomie links und Tumo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rexstirpation (S. 1 Ziff. 2.1-2.2). Die Beschwerdeführerin sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Je nach Wirkung der Physio- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antidepressivatherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit neu einzuschätzen (S. 5 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Dezember 2008 erstattete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rie und Psychotherapie, sein psychiatrisches Gutachten zuhanden der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin (Urk. 10/31/1-16). Dabei diagnostizierte er eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie eine Dysthymie (ICD-10 F34.1; S. 14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. G Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Untersuchung hätten eine mittelstarke Konzentrations- und Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnisstörung sowie ein eingeengtes, grübelndes formales Denken festgestellt werden können. Affektiv sei die Beschwerdeführerin zeitweise deprimiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber auch moduliert, dysphorisch sowie gereizt und quälend traurig gewesen. Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine weitere komorbide Störung lägen nicht vor. Insbesondere sei kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Angststörung, somatoforme Störung oder Persönlichkeitsstörung ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Die posttraumatische Belastungsstörung sei durch zwei schwere traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Ereignisse (Vergewaltigungen) vor der Flucht aus dem Kosovo ausgelöst worden. Symptome des intrusiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wiedererinnerns beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermeidung und der vegetativen Übererregung seien klinisch deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen. Da die Diagnose einer komplizierten Trauer bisher keiner ICD-10 Codie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspreche, sei hierfür die Codierung der Dysthymie zu verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine depressive Episode könne nicht bestätigt werden (S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsdienst als auch als Hausfrau oder in einer angepassten Tätigkeit nicht arbeitsfähig. Dies gelte seit der im August 2004 durchgeführten Ohroperation. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor habe höchstens eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden (S. 13, S. 15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. G Ziff. 2-3). Über die traumatische Vergangenheit der Beschwerdeführerin sei bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her wenig bekannt und diese habe es vermieden, sich damit zu konfrontieren. Eine spezifische Traumatherapie sei notwendig. Eine Besserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes sei in Anbetracht der starken Chronifizierung nicht vor einem hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben bis einem Jahr zu erwarten. Inwieweit dabei eine mindestens teilweise Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, müsse abgewartet werden. Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch negativ seien die Komorbidität, der bereits länger dauernde Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und die geringen Deutschkenntnisse. Prognostisch positiv sei ihre gute Intelligenz, ihr ursprünglich starker Charakter, ihr ausgeprägter Wille, das Fehlen einer schweren Depression beziehungsweise einer Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung und die noch teilweise vorhandene soziale Unterstützung durch ihre Kinder (S. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 6. Januar 2009 erachtete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), das Gutachten für einleuchtend und nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer Dysthymie. Ein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden sei ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Anhand der medizinischen Berichterstattung sei seit mindestens August 2004 von einer 100%igen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit in allen Tätigkeiten der freien Wirtschaft auszugehen. Unter adäquater Therapie könne höchstwahrscheinlich mit einer Wiederherstellung einer Restarbeitsfähigkeit gerechnet werden (vgl. Urk. 10/34 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Februar 2009 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in Beruf und Haushalt (vgl. Abklärungsbericht vom 27. Februar 2009, Urk. 10/33). Die Beschwerdeführerin habe dabei erzählt, dass sie an unterschied</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich starken, konstanten Kopfschmerzen sowie an nicht konstanten, aber häufig vorhandenen Rückenschmerzen leide. Sie sei oft müde und psychisch gehe es ihr sehr schlecht (S. 1 Ziff. 1). Sie habe keine Berufsausbildung und sei seit dem Schulabschluss Hausfrau und Mutter. Sie sei sowohl im Kosovo wie auch in der Schweiz nie einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgegangen. Ihre vier Kinder würden noch zu Hause wohnen. Sie lebe vom Geld der Kinder (S. 2 Ziff. 2.1-2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sodann zunächst angegeben, dass sie auch bei guter Gesundheit Hausfrau wäre. Sie habe nie gearbeitet und sei immer Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frau und Mutter gewesen. Später habe sie angegeben, dass sie bei Gesundheit einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Sie wisse jedoch nicht, in welchem Ausmass. Sie habe bereits versucht zu arbeiten. Es sei ihr jedoch noch schlechter gegangen, weshalb sie wieder aufgehört habe. Die Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson hielt es indessen für nicht nachvollziehbar, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bei Gesundheit einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen würde, da sie sich auch, als die Kinder älter geworden seien, nie um eine Stelle bemüht habe. Dementsprechend legte sie die Qualifikation als zu 100 % im Haushalt Tätige fest (S. 3 Ziff. 2.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson erkannte schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine Einschränkung bei der Ernährung, der Wohnungspflege sowie der Wäsche und Kleiderpflege von insgesamt 44 % (S. 4 ff. Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 19. Mai 2017 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 11. Juli 2015 (Urk. 10/61) informierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen unveränderten Gesundheitszustand, wobei sich die Befunde nicht verändert hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die Behandlung erfolge zirka einmal monatlich (S. 1 Ziff. 1.1, Ziff. 1.3; S. 4 Ziff. 3.1). Die Prognose sei düster (S. 4 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. März 2016 erstattete Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, ihr rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologisches Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/67/2-51). Dabei konnte sie keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte sie Folgendes (S. 39 Ziff. 9.1-9.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende ausgedehnte chronische Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz vom Fahrrad am 29. Juni 2010 auf die rechte Flanke mit kaum dislozierten Frakturen der Processus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">transversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L1-3 rechts mit konservativer Therapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Exstirpation eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vestibularis-Schwannoms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links am 10. August 2004 mit Taubheit links und erfolgreicher Hörgerät-Anpassung; seit längerem keine Anwendung des Hörgerätes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Niereninsuffizienz unklarer Ätiologie, aktuell normale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">glo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">meruläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Infiltrationsrate und normaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kreatininwert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Blutdruck sei normal. Der Fersen- und Zehengang seien normal. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweglich und radikuläre Zeichen nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenksergüsse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dolorimetrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien alle 18 Tenderpoints sowie alle 8 Kontrollpunkte patho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch, was einer Schmerzausweitung entspreche. Die Bioimpedanz-Analyse zeige trotz der Adipositas eine erfreulich grosse Muskelmasse von 41 %, welche den Normwert von 40 % sogar übertreffe. Eine lang andauernde körperliche Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Die Magnetresonanztomogra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) zeige im wesentlichen altersentspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Befunde. Die im Dezember 2007 festgestellte kleine Diskushernie L5/S1 mit diskreter Tangierung der Nervenwurzel S1 links sei nicht mehr sichtbar. Die aktuellen bildgebenden Befunde hätten sich daher verbessert und sogar norma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert. In Kenntnis der klinischen und bildgebenden Befunde könne daher keine Diagnose im Bereich der LWS gestellt werden. Es bestünden keine strukturellen Befunde, welche die Leistungsfähigkeit einschränken würden. Die geklagten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden könnten nicht durch strukturelle Befunde erklärt werden (S. 40 f. Ziff. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es seien erhebliche Diskrepanzen aufgefallen. So läge ein Schmerzstöhnen vor, welches bei Ablenkung verschwinde. Die Untersuchung des Bewegungsappara</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes werde durch deutliche Gegenspannung erschwert. Der intermittierend hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kende Gang normalisiere sich bei Ablenkung. Die Beschwerdeführerin habe zweimal spontan den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Langsitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingenommen. Dennoch habe sie die Prüfung des Lasègues rechts nur bis 40° und links nur bis 30° zugelassen. Auch habe sie mit der linken Hand eine völlige Kraftlosigkeit gezeigt, während sie durchaus in der Lage gewesen sei, mit dieser Hand ihre grosse Handtasche und den Sack mit den medizinischen Unterlagen zu tragen (S. 40 f. Ziff. 10, S. 48 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. V Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin könne sämtliche Tätigkeiten uneingeschränkt ausüben. Da aus den Unterlagen nicht hervorgehe, wie sich ihr Gesundheitszustand ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wickelt habe, gelte die attestierte Arbeitsfähigkeit seit dem Datum der rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologischen Untersuchung am 7. März 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 42 Ziff. 11.1-11.4). Die Prognose sei gut. Es sei wahrscheinlich, dass sie lang andauernd arbeiten könne (S. 43 Ziff. 12.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags erstattete PD Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 10/69) und diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 11 Ziff. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Ehemann der Beschwerdeführerin sei im Jahr 1989 im Kosovo umgebracht worden. Sie sei zwar nicht dabei gewesen, dennoch habe der Verlust zu einer erheblichen innerpsychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fragilisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Verunsicherung geführt. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der aktuellen Untersuchung habe sie neutral darüber berichten können. Sie träume nur selten von ihrem Ehemann und sei auch bereits mehrfach wieder in die Heimat zurückgekehrt. Diesbezüglich liege keine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung vor. Die Beschwerdeführerin sei allerdings durch mehrere Männer brutal vergewaltigt worden und zeige diesbezüglich eine deutliche Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik, welche einer posttraumatischen Belastungsstörung zugeordnet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne. So denke sie täglich 24 Stunden daran und träume davon, mache von sich aus keine Angaben zu diesen Ereignissen und sei dabei deutlich affektlabil sowie innerlich angespannt geworden. Allerdings reise sie seit mehreren Jahren wieder regelmässig in den Kosovo und habe bereits Beziehungen mit anderen Männern geführt. Dies weise darauf hin, dass das Vermeidungsverhalten vor allem beim Erzählen über diese Ereignisse relevant sei. Das Kriterium des «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» könne nicht bestätigt werden, da sie eine ruhige Person sei und sich innerlich nicht nervös fühle. Demzufolge könne eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung diagnostiziert werden, wobei allerdings nicht das Vollbild vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Im objektiven Psychostatus zeige die Beschwerdeführerin ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt nur wenige Auffälligkeiten. Die Grundstimmung sei nie regelrecht de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siv gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen und einzig beim Erzählen über die Vergewaltigungen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es zu affektlabilen Einbrüchen gekommen. Die innerpsychische Vitalität sei vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, so dass eine relevante Affektpathologie ausgeschlossen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Eine depressive Störung liege nicht vor. Eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung oder eine anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung könnten ebenfalls nicht diagnostiziert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 12 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Untersuchung hätten sich keine Hinweise ergeben, dass im Haushalt rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante Beeinträchtigungen bestünden. Dennoch seien die qualitativen Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten durch die posttraumatische Belastungsstörung teilweise weiterhin beeinträchtigt. Aufgrund der wiederkehrenden Erinnerungen an die Vergewalti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen und der beschriebenen Gedächtnisstörungen, welche allerdings nicht hätten objektiviert werden können, könne sie sich nicht jederzeit auf die von ihr geforderten Handlungen fokussieren. Eine leitliniengerechte psychotherapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung erfolge nicht, es fänden nur zirka einmal monatlich Gespräche mit ihrem Hausarzt statt. In der Untersuchung hätten sich weder eine Verdeutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungstendenz noch eine Aggravation oder Begehrlichkeit gezeigt. Erhebliche Diskrepanzen seien nicht ersichtlich gewesen. Es lägen psychosoziale Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren vor. Die Beschwerdeführerin habe hierzulande nur eine kleine Verwandtschaft, verfüge über keine Berufsbildung und lediglich einfache Deutsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse (S. 15 ff.). In der angestammten sowie einer angepassten Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit. Prognostisch sei mittelfristig nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführerin allenfalls in einem noch höheren Pensum tätig sein könne. Voraussetzung hierfür sei eine Optimierung der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Behandlung (S. 17 f.). Seit der Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich eine Verbesserung einzelner psychischer Beschwerden ergeben (S. 18 Ziff. 8, S. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E Ziff. 2.A). Auch habe dieser erwähnt, dass der geschilderte Tagesablauf kaum eine produktive Tätigkeit zu erkennen gebe. Dies könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heute nicht mehr bestätigt werden (S. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E Ziff. 2.D).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammenfassung vom 19. März 2016 (Urk. 10/68) er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärten Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass lediglich die diagnostizierte post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstörung Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Es bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit, die Frauen im Alter der Beschwerdeführerin üblicherweise ausüben könnten. Dies gelte seit dem Datum der rheumatologischen Untersuchung am 7. März 2016.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 31. März 2016 stützte sich RAD-Arzt PD Dr. med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, auf das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten. Der Gesundheitszustand habe sich seit dem Jahr 2008 verbessert. Die Gutachter würden seit spätestens dem 26. Januar 2016 von einer 70%igen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit ausgehen (vgl. Urk. 10/72 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. Mai 2016 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (vgl. Abklärungsgericht vom 31. Mai 2016, Urk. 10/71). Die Beschwerdeführerin habe dabei erklärt, dass die Situation im Vergleich zum Jahr 2009 stabiler geworden sei. Sie habe aber weiterhin fast täglich Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Die vor Jahren aufgrund der Rückenschmerzen erfolgte Physiothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie habe langfristig keine Verbesserung gebracht (S. 1 f. Ziff. 1). Seit Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 wohne einzig noch eine Tochter im gemeinsamen Haushalt (S. 3 Ziff. 2.3.1). Bei guter Gesundheit würde sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen, wobei sie nicht wisse, in welchem Pensum. Die Abklärungsperson hielt diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich fest, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz auch schon vor Eintritt des Gesundheitsschadens nur minim erwerbstätig gewesen sei, obwohl die Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der bereits volljährig gewesen seien. Ausserdem betreue sie den Enkelsohn mit. Dementsprechend legte sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige fest (S. 3 Ziff. 2.5-2.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie nur selten eine Mahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit zubereite. Ansonsten würden die Kinder kochen und auch die gründlichen Reinigungsarbeiten erledigen. Die Wohnungspflege werde mehrheitlich durch die Töchter übernommen. Einmal im Monat, manchmal auch alle zwei Monate, gehe sie in Begleitung eines ihrer Kinder in Deutschland einkaufen. Die alltägli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einkäufe erledige sie zusammen mit der Tochter oder diese gehe alleine. Die administrativen Angelegenheiten übernehme sie selbst. Die Wäsche werde grösstenteils durch die Tochter erledigt. Nach der Geburt des Enkelsohnes sei die Tochter erkrankt. Sie habe daher einen Pflegevertrag, wonach sie ihre Tochter unterstütze, weil der Enkel sonst fremdbetreut werden müsste. Hierfür erhalte sie Fr. 905.-- pro Monat. Die Abklärungsperson erkannte Einschränkungen von insgesamt 30.2 % (S. 4 ff. Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahmen am 17. Oktober 2016 Stellung zum psychiatrischen Gutachten von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/85). Dabei hielten sie fest, dass das Gutachten oberflächlich, nicht objektiv und ohne Hinweise auf eine seit dem Jahr 2008 eingetretene Verbesserung sei. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin berichte subjektiv über eine Verschlechterung. Die Ängste hätten zugenommen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tagesablauf werde beschönigend dargestellt. Die - hier gekürzt aufgeführten - Diagnosen würden wie folgt lauten (S. 1 ff.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hirntumor Cerebellum links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei zwar in der Lage, deutlich verlangsamt und unre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig den Haushalt zu erledigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie werde dabei aber von der Tochter un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terstützt und sei keineswegs in der Lage, schon nur den Haushalt zeitgerecht zu führen. Es lägen massive Stimmungseinbrüche vor, welche einen vollständigen Rückzug bewirken würden. Die schwer traumatisierte Beschwerdeführerin sei daher auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Januar 2017 beantwortete PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die von der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin gestellten Rückfragen (Urk. 10/89). Die Beschwerden der Beschwerdeführerin sowie die objektiven Untersuchungsbefunde seien detailliert festgehalten und gewürdigt worden. Die Kritik einer oberflächlichen Befundaufnahme sei nicht nachvollziehbar (S. 2). Es lasse sich ebenfalls nicht nachvollziehen, weshalb er den Tagesablauf beschönigend dargestellt habe. Er habe diejenigen Angaben aufgeführt, welche die Beschwerdeführerin genannt habe. Auch habe er detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liert dargestellt, welche Phänomene der posttraumatischen Belastungsstörung vorlägen und welche nicht. Die erkannte Verbesserung sei diskutiert worden (S. 3). Die psychopathologische Befundaufnahme sei ausführlich erfolgt (S. 4). Die vorgebrachten Einwände vermöchten die von ihm beschriebene Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chodiagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik und attestierte Arbeitsfähigkeit nicht in Frage zu stellen (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit erneuter Stellungnahme vom 17. Februar 2017 erklärte RAD-Arzt PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Gutachter detailliert auf die vorgebrachte Kritik eingegangen sei. Er empfehle, an den Aussagen des Gutachters festzuhalten. Die RAD-Stellungnahme vom 31. März 2016 gelte weiterhin (vgl. Urk. 10/92 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Rahmen des Revisionsverfahrens veranlasste rheumatologisch-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5) erfüllt die praxisgemässen Kriterien an beweiskräftige Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen (vorstehend E. 1.5) vollumfänglich, weshalb für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – den RAD-Stellungnahmen folgend (vgl. Urk. 10/72 S. 4; Urk. 10/92 S. 3) – darauf abgestellt werden kann. Eine Verbesserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes ist darin sowohl aus rheumatologischer als auch aus psychiatrischer Sicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So waren die anlässlich der rheumatologischen Begutachtung erhobenen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de allesamt unauffällig respektive altersentsprechend (vgl. Urk. 10/67/2-51 S. 31 ff. Ziff. 8, S. 40 f. Ziff. 10). Konnte im Zeitpunkt der ursprünglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine mediane Diskushernie L5/S1 mit möglicher Tan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gierung der Nervenwurzel S1 erkannt werden (vgl. Urk. 10/23/2-6 S. 1 Ziff. 2.1; Urk. 10/23/7-8 S. 1), war diese nun radiologisch nicht mehr sichtbar, womit eine Verbesserung der bildgebenden Befunde vorliegt. Aufgrund der fehlenden strukturellen Befunde, der festgestellten Schmerzausweitung sowie der erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Diskrepanzen wurde die Beschwerdeführerin in nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbarer Weise als in jeglicher Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig erachtet (vgl. Urk. 10/67/2-51 S. 42 Ziff. 11.1-11.4). Die Tatsache, dass aus körperlicher Sicht keine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt, wird auch von der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin selbst nicht bestritten (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in psychiatrischer Hinsicht zeigt sich eine Zustandsverbesserung. Der in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folge der erlebten Vergewaltigungen diagnostizierten posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung wird zwar aufgrund der wiederkehrenden Erinnerungen daran und der beschriebenen – indessen nicht objektivierbaren – Gedächtnisstörungen weiterhin eine Relevanz in Bezug auf die verbliebene Arbeitsfähigkeit beigemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, wird die Beschwerdeführerin doch in jeglicher Tätigkeit als lediglich zu 70 % arbeitsfähig erachtet, wobei bei einer Optimierung der psychiatrischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung eine Steigerung des zumutbaren Pensums nicht ausgeschlossen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird (vgl. Urk. 10/69 S. 15 ff.). Allerdings stellte sich die posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung nun nicht mehr im Vollbild dar, kehrt die Beschwerdeführerin seit Jahren wieder regelmässig in den Kosovo zurück und führte unterdessen auch Beziehungen zu anderen Männern, was Schlüsse betreffend das Diagnosekrite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rium eines Vermeidungsverhaltens zulässt. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperarousal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht ebenfalls nicht (vgl. Urk. 10/69 S. 13). Im objektiven Psychostatus zeigte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zudem nur wenig Auffälligkeiten. Insbesondere war die Grundstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung nie regelrecht depressiv und es kam einzig beim Erzählen über die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewaltigungen zu affektlabilen Einbrüchen. Die innerpsychische Vitalität war vollumfänglich erhalten. Das Vorliegen einer affektiven Störung konnte dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach in schlüssiger Weise nicht mehr bestätigt werden (vgl. Urk. 10/69 S. 9 f. Ziff. 3, S. 14). Auch der Tagesablauf der Beschwerdeführerin hat sich seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geändert. Während damals noch nicht viele produktive Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zu erkennen waren, konnte dies aktuell nicht mehr bestätigt werden (vgl. Urk. 10/31/2-16 S. 6; Urk. 10/69 S. 8 f., S. 15). Dabei ist auch auf die anlässlich der rheumatologischen Begutachtung getätigten Angaben mit vielen sportlichen Aktivitäten – tägliche gymnastische Übungen und lange Spaziergänge sowie sehr häufige Besuche im Freibad - zu verweisen (vgl. Urk. 10/67/2-51 S. 45). Demzufolge lässt sich eine Verbesserung einzelner psychischer Befunde sowie des Aktivitätsniveaus der Beschwerdeführerin erkennen, worauf auch PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinwies (vgl. Urk. 10/69 S. 18 Ziff. 8, S. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E Ziff. 2.A und 2.D).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass aufgrund der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin um 30 % beeinträchtigt ist, wird durch die Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung der Standardindikatoren (vgl. vorstehend E. 1.2) bestätigt. So ist zum funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Schweregrad festzuhalten, dass die Gesundheitsschädigung im Vergleich zur Situation, welche im Jahr 2009 zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ringer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist: Die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte Dysthymie lag anlässlich der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar nicht mehr vor, und die somatische Beeinträchtigung war gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wesentlich gebessert. Die PTBS-relevanten Befunde waren lediglich noch in geringem Ausmass vorhanden, in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zig bei aktiver Erinnerung an die belastenden Ereignisse Symptome zeigte und ansonsten im objektiven Psychostatus nur wenig Auffälligkeiten vorhanden wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Auch wenn sie anamnestisch ständig an die Ereignisse denkt und davon träumt, ist sie doch fähig, sowohl wieder in den Kosovo zu reisen als auch Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungen zu Männern einzugehen. Eine Behandlungsresistenz liegt nicht vor; die Beschwerdeführerin nimmt keine psychotherapeutische Behandlung in An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch, da sie nach eigenen Angaben viel Selbstvertrauen habe (S. 17 des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens). Komorbiditäten bestehen nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinsichtlich der Persönlichkeit stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gute kognitive Ressourcen so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wie eine gute soziale Einbettung in ihrer eigenen Familie und in der Ursprungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">familie fest und wies darauf hin, dass das nach eigener Ansicht bestehende gute Selbstvertrauen ein weiteres Indiz für eine relevante Stärkung der innerpsychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Ressourcen darstelle (S. 17 des Gutachtens). Eine spezifische Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsdiagnostik besteht nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Prüfung der Konsistenz ergibt, dass die Beschwerdeführerin ein aktives So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zialleben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führt, häufig Schwimmen und Fahrradfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geht, lange Spaziergänge und gymnastische Übungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">macht, in die Ferien reist und regelmässig ihren Enkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">betreut (vgl. vorstehend E. 5.3 sowie E. 4.7). Sie ist fähig, mit dem öffent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Verkehr und dem Flugzeug zu reisen und Auto zu fahren, dies sogar bis in den Kosovo (vgl. Urk. 10/67/30). Es ist deshalb von einem weitgehend nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">malen Aktivitätsniveau auszugehen. Ein Leidensdruck besteht einzig in dem Sinne, dass die qualitativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Funktionsfähigkeiten durch die posttraumatische Belastungsstörung teilweise weiterhin beeinträchtigt sind. Dies liesse sich jedoch mittels einer Optimierung der psychiatrischen Behandlung noch verbessern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit kann der ärztlichen Feststellung einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit auch aus diesem Blickwinkel gefolgt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag der entgegenstehende Bericht der Ärzte des Medizinischen Zent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.8) nichts zu ändern, erweisen sich die darin gegen das psychiatrische Gutachten vorgebrachten Einwände als unbegründet (vgl. auch vorstehend E. 4.9). Dabei ist insbesondere anzumerken, dass im psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Gutachten die geklagten Beschwerden detailliert festgehalten und berücksichtigt wurden (vgl. Urk. 10/69 S. 5 ff. Ziff. 2, S. 11 ff. Ziff. 5), eine kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neswegs oberflächliche, sondern ausführliche psychopathologische Befundauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme erfolgte (vgl. Urk. 10/69 S. 9 ff. Ziff. 3), die vorhandenen und fehlenden Kriterien der posttraumatischen Belastungsstörung eingehend diskutiert wurden (vgl. Urk. 10/69 S. 12 ff.) sowie eine Verbesserung der psychischen Situation einleuchtend festgehalten wurde (vgl. Urk. 10/69 S. 18 Ziff. 8, S. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E Ziff. 2.A und 2.D). Daher und im Hinblick auf die Verschiedenheit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Begutachtungsauftrag und die Erfahrungstatsache, wonach behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1), vermag die abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Einschätzung der Ärzte des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Zweifel an der schlüssigen und nachvollziehbaren gutachterlichen Beurteilung aufkommen zu lassen. Auch lässt sich damit keine seit der Begutachtung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Verschlechterung begründen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (vgl. Urk. 1 S. 9) besteht daher keine Veranlassung für ergänzende medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen, weshalb darauf im Sinne antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d) zu verzichten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist somit festzuhalten, dass aus medizinischer Sicht gestützt auf das beweiskräftige rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes der Beschwerdeführerin auszugehen und dieser jegliche Tätigkeit wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rum zu 70 % zumutbar ist. Damit besteht in jedem Fall Anlass zur Rentenrevisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (vorstehend E. 1.4) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den im Mai 2016 erstellten Haushaltsabklärungsbericht, worin die Beschwerdeführerin wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terhin als zu 100 % im Haushalt Tätige qualifiziert wurde (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 10/71 S. 3 Ziff. 2.6). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig wäre (vgl. Urk. 1 S. 3 f. Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die ungelernte Beschwerdeführerin Mutter von vier Kindern (geboren 1981, 1983, 1986, 1988) ist und bisher weder im Kosovo noch in der Schweiz je in relevanter Weise erwerbstätig war. Seit der Einreise in die Schweiz im Februar 1991 war sie lediglich während jeweils einer oder eini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Wochen in einer Wäscherei und in einer Cafeteria tätig. Ausserdem arbeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te sie während einigen Monaten in einem Reinigungsdienst in einem Pensum von 50 %. Dabei handelte es sich um ein Beschäftigungsprogramm der Asylor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganisation (vgl. Urk. 10/16 S. 1 ff. Ziff. 1.6, Ziff. 3.1, Ziff. 5.2; Urk. 10/24; Urk. 10/31/1-16 S. 5; Urk. 10/60; Urk. 10/69 S. 3 ff.). Im Zeitpunkt der im Jahr 2004 erfolgten Tumorexstirpation waren drei Kinder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">volljährig und die jüngste Tochter bereits 16 Jahre alt. Der Betreuungsaufwand war demnach schon nicht mehr beziehungsweise in nur noch geringem Ausmass vorhanden. Dennoch tätigte die allein erziehende Beschwerdeführerin nach Lage der Akten auch zuvor keinerlei Stellenbemühungen, obwohl sie finanziell auf ein Einkommen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen gewesen wäre. Es ist daher nicht überwiegend wahrscheinlich, dass sie bei guter Gesundheit einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen würde. Die vorgenommene Qualifikation ist somit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Abklärungsperson ermittelten und von der Beschwerdeführerin nicht bestrittenen Einschränkungen bei der Ernährung, bei der Wohnungspflege, beim Einkauf und weiteren Besorgungen, bei der Wäsche und Kleiderpflege sowie bei der Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen im Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fang von insgesamt 30.20 % (vgl. Urk. 10/71 S. 4 ff. Ziff. 6) erscheinen in An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betracht der gutachterlich festgestellten gesundheitlichen Einschränkungen und der geltenden Schadenminderungspflicht von im Haushalt tätigen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (BGE 133 V 504 E. 4.2) eher grosszügig bemessen, zumal aus körperlicher Sicht keinerlei relevante Einschränkungen vorliegen und sich anlässlich der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung auch keine Hinweise für eine aus psychiatrischer Sicht vorliegende Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung im Haushalt ergaben (vgl. Urk. 10/69 S. 15). Da allerdings auch bei Berücksichtigung dieser Einschränkungen kein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch mehr resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, kann darauf abgestellt und von weiteren Abklärungen abgesehen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin somit mit dem im Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Die ermittelte Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt 30.20 %, was dem Invaliditätsgrad entspricht. Die Rentenaufhebung erfolgte daher zu Recht. Aufgrund der Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation der Beschwerdeführerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichterwerbstätige erübrigt sich die Klärung der Frage nach der Notwendigkeit von Eingliederungshilfe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 31. August 2017 (Urk. 11) wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht die Möglichkeit besteht, dem Gericht vor Fällung des Endentscheides eine detaillierte Zusammenstellung über den bisherigen Zeitaufwand und die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her angefallenen Barauslagen einzureichen, und dass das Gericht im Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungsfall die Entschädigung nach Ermessen festsetzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bis dato wurde keine entsprechende Honorarnote eingereicht, weshalb der un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Daniel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Christe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Winterthur, beim gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ermessensweise mit Fr. 2'700.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Daniel Christe, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">richtskasse entschädigt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Christe</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>