A bteilung V E -6384/2006 kom /stk/scb {T 0/2} U rteil vom 21. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter König, G alliker, Badoud G erichtsschreiberin Steiner A ._______, Afghanistan, vertreten durch B._______ Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 16. Juli 2003 i.S. A syl und W egw eisung / N ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer, ein C ._______ m it letztem W ohnsitz in Kabul, verliess Af- ghanistan nach eigenen Angaben am 1. O ktober 1999 und gelangte am 7. O ktober 1999 über D ._______ in die Schw eiz, w o er gleichentags im Em pfangszentrum (vorm als Em pfangsstelle) des BFF (Bundesam t für Flüchtlinge, seit dem 1. Januar 2005 Bundesam t für M igration [BFM ]) in Basel um Asyl nachsuchte. Am 15. O kto- ber 1999 w urde er dort sum m arisch zu den Ausreisegründen befragt. In der Folge w urde der Beschw erdeführer für die D auer des Asylverfahrens dem Kanton E._______ zugeteilt. Am 22. N ovem ber 1999 erfolgte die Anhörung zu den Asylgründen durch die zuständige kantonale Behörde. Zur Begründung seines Asylgesuchs m achte der Beschw erdeführer im W esent- lichen geltend, er habe von 1981 bis 1985 seinen M ilitärdienst absolviert, von 1986 bis 1995 sei er O ffizier gew esen. Er sei ausserdem M itglied der D em okratischen Volkspartei Afghanistans (D VPA) und für seine Einheit politischer Stellvertreter der D VPA gew esen. Am 26. Juni 1993 sei er in F._______ durch den dam aligen O berbefehlshaber Ism ail Khan festgenom m en w orden, w eil er seinen Bart abrasiert habe. M it H ilfe seines Bruders, der auch O ffizier gew esen sei, sei er am 20. M ärz 1994 w ieder freigekom m en. D anach habe er bis am 1. Juli 1995 w ieder als O ffizier gedient. Er habe seinen D ienst quittiert, w eil zu jener Zeit die m ilitärische O rganisation als G anzes auseinander gefallen sei. Anschliessend habe er seinen Bruder in dessen H andelstätigkeit unterstützt. Ende Juni 1997 hätten die Taliban ihn zum M ilitärdienst zw ingen w ollen. D abei hätten sie ihm den Kiefer gebrochen. Er sei deshalb in G ._______ in ein M ilitärspital gekom m en, w o er unter Bew achung der Taliban gestanden habe. Sein Bruder und sein Schw ager hätten erw irkt, dass er in ein Spital nach H ._______ habe gehen können. D anach sei er nach Kabul zurückgekehrt. Allerdings habe er sich in Kabul versteckt aufhalten m üssen. W ährend der Todesfeier seiner Tante väterlicherseits sei er am 17. April 1998 durch die Taliban festgenom m en und zum M ilitärdienst an der Front gezw ungen w orden. W ährend der kriegerischen Auseinandersetzungen sei der Posten des Beschw erdeführers von den Leuten M assouds eingenom m en w orden. D eshalb habe er sich gezw ungen gesehen, sich zurückzuziehen. D ie Taliban hätten ihm den R ückzug übel genom m en und er sei am 14. Februar 1999 festgenom m en w orden. Er sei m ehrere M ale verhört und w ährend der Verhöre geschlagen w orden. Am 30. Septem ber 1999 sei er m it H ilfe des Bruders freigekom m en. Am 1. O ktober 1999 sei er aus seinem H eim atland geflüchtet. Zur U nterm auerung seiner Vorbringen reichte der Beschw erdeführer einen M ili- tärausw eis und einen M itgliederausw eis der D VPA zu den Akten. B. D as BFF stellte m it Verfügung vom 16. Juli 2003 - eröffnet am 17. Juli 2003 - fest, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte sein Asylgesuch ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz und ordnete dessen W egw eisungsvollzug an. C . M it Beschw erde vom 6. August 2003 an die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) beantragte der Beschw erdeführer durch seinen R echtsvertreter die vollum -3 fängliche Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die G ew ährung von Asyl, eventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e. D ie angefochtene Verfü- gung verletze Bundesrecht, w eil der Flüchtlingsbegriff als auch die Zum utbarkeit der W egw eisung falsch ausgelegt w orden seien, w obei der angefochtene Ent- scheid insbesondere auf einem unvollständig beziehungsw eise unrichtig festge- stellten Sachverhalt beruhe; zudem sei der Anspruch auf rechtliches G ehör ver- letzt w orden. In prozessualer H insicht w urde der Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt. D er Beschw erde w aren verschiedene Bew eism ittel, nam entlich Zeitungs- und In- ternetartikel in Kopie beigelegt. D . M it Zw ischenverfügung vom 13. August 2003 verzichtete der zuständige Instrukti- onsrichter der AR K auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. E. D as BFF hielt in der Vernehm lassung vom 21. August 2003 an seiner Verfügung fest und beantragte die Abw eisung der Beschw erde. Auf die Ausführungen in der Vernehm lassung w ird in den Erw ägungen eingegangen. F. M it R eplik vom 11. Septem ber 2003 nahm der Beschw erdeführer zu den vorin- stanzlichen Ausführungen Stellung. Auf die Ausführungen in der Stellungnahm e w ird in den Erw ägungen eingegangen. G . M it Eingabe vom 25. Septem ber 2003 reichte der Beschw erdeführer zw ei ergän- zende Bew eism ittel, nam entlich ein Schreiben einer U N -M itarbeiterin sow ie ein handschriftlich abgefasstes Schreiben eines ihm bekannten Ehepaares - m it Ü ber- setzung - zu den Akten. M it Schreiben vom 17. O ktober 2003 legte der Beschw er- deführer ergänzende Bew eism ittel ins R echt: D ie Kopie eines handschriftlich abge- fassten Schreibens eines Freundes des Beschw erdeführers m it Ü bersetzung und dessen Identitätskarte in Kopie, einen BBC -Artikel vom 8. Septem ber 2003 in Ko- pie sam t Ü bersetzung sow ie einen Artikel der Zeitung der islam ischen G em ein- schaft Afghanistan vom 10. Septem ber 2003 im O riginal sam t Ü bersetzung. Ein w eiterer BBC -Bericht m it Ü bersetzung w urde m it Schreiben vom 22. M ärz 2004 eingereicht. H . Im R ahm en eines erneuten Vernehm lassungsverfahrens prüfte das BFM das Be- stehen einer schw erw iegenden persönlichen N otlage. M it Verfügung vom 11. Sep- tem ber 2006 zog die Vorinstanz ihren Entscheid vom 16. Juli 2003 teilw eise in W iedererw ägung und nahm den Beschw erdeführer aufgrund des Vorliegens einer schw erw iegenden persönlichen N otlage vorläufig in der Schw eiz auf. D er Beschw erdeführer w urde in der Folge am 14. Septem ber 2006 angefragt, ob er bei dieser Sachlage an der Beschw erde festhalten oder ob er diese gegebenen- falls zurückziehen w olle. M it Schreiben vom 29. Septem ber 2006 hielt der Be- schw erdeführer an seiner Beschw erde fest. I. Am 16. M ärz 2007 reichte der R echtsvertreter seine Kostennote zu den Akten.4 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G ; SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG ; SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehö- ren Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG ; SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgül- tig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G ; SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, am 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei der ehem aligen AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m it- hin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer poli- tischen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist R echnung zu tragen (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D ie Vorinstanz führte in ihrem ablehnenden Entscheid unter anderem aus, der Be- schw erdeführer habe gem äss eigenen Angaben sein H eim atland verlassen, w eil er seitens der Taliban bedroht gew esen sei. D ie Furcht vor einer asylrechtlich rele- vanten Verfolgung durch die Taliban sei zum heutigen Zeitpunkt nicht m ehr be- gründet, zum al die Taliban ihre M acht durch die m ilitärische Intervention der U SA und ihrer Verbündeten verloren hätten.5 D er Beschw erdeführer habe heute aufgrund seiner früheren M itgliedschaft bei der D VPA nichts m ehr zu befürchten. D ieser Schluss könne daraus gezogen w erden, dass er seit der Auflösung der D VPA im Jahr 1992 w eiterhin bis 1995 als O ffizier habe dienen können. Zudem habe es sich beim Beschw erdeführer gem äss seinen eigenen Angaben um ein unbedeutendes M itglied gehandelt. Bezüglich der angeb- lichen Verhaftung von 1993 m üsse festgehalten w erden, dass der Beschw erdefüh- rer angegeben habe, er sei festgenom m en w orden, w eil er seinen Bart abrasiert habe. D aher könne ausgeschlossen w erden, dass heute noch ein Interesse Ism ail Khans am Beschw erdeführer bestehe. Bezüglich des kriegerischen Einsatzes bei den Taliban sei hervorzuheben, dass der Beschw erdeführer den D ienst keines- w egs freiw illig absolviert habe, sondern gem äss seinen Aussagen zw angsrekrutiert w orden sei. Auch habe sich der Beschw erdeführer durch sein Verhalten beim Kam pf m it den Leuten M assouds den Taliban w idersetzt. Ausserdem sei er m it der H ilfe seines Bruders aus der H aft freigekom m en und habe sich so erfolgreich einem allfälligen w eiteren Einsatz an der Front entziehen können. D araus könne geschlossen w erden, dass der Beschw erdeführer bei einer R ückkehr diesbezüg- lich nichts zu befürchten habe. D em nach w ürden die Vorbringen des Beschw erde- führers den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht standhalten, so dass das Asylgesuch abzulehnen sei. 4.2 In der Beschw erde w urde dem im W esentlichen entgegengehalten, die Vorinstanz übersehe die besonders schw ierige Situation ehem aliger kom m unistischer Funkti- onsträger, auch w enn sie nicht zum Spitzenkader gehört hätten. D er Beschw erde- führer sei im m erhin O ffizier der dem okratischen Volksarm ee Afghanistans und M it- glied der D VPA gew esen, w as m it den eingereichten Bew eism itteln belegt sei. D a- durch w eise er auch heute noch ein G efährdungsprofil auf. D ie H errschaft der Tali- ban in Afghanistan könne nur vordergründig als gebrochen betrachtet w erden. D ie Autorität des Staates sei lediglich auf ein paar Städte beschränkt. Auch in der ak- tuellen R egierungskoalition des Präsidenten Karzai habe der Beschw erdeführer nur G egner, zum indest sei er völlig schutzlos jeglicher W illkür ausgeliefert, da er keine U nterstützung oder Schutz erhalten w ürde. Abgesehen davon, seien auch M assnahm en, w elche einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken w ürden, geeignet, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen. D er Beschw erdeführer sei in seiner H eim at w ährend W ochen gefoltert w orden, w as als M assnahm e, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irke, zu beurteilen sei. Zudem habe die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich un- richtig festgestellt, indem sie davon ausgegangen sei, der Beschw erdeführer habe einen M ilitärausw eis und ein M ilitärbüchlein zu den Akten gereicht. Vielm ehr handle es sich bei den vom Beschw erdeführer eingereichten Bew eism itteln um ei- nen M ilitärausw eis und einen Ausw eis der D VPA. D er Ausw eis der D VPA sei nicht richtig bezeichnet w orden, w as für den Entscheid durchaus von Bedeutung sein könne. Auch bezüglich der allgem einen Lage in Afghanistan habe die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig beziehungsw eise unvollständig fest- gestellt. 4.3 Zu diesen Ausführungen hielt die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung fest, gem äss dem Schreiben des Kantons Aargau vom 4. Februar 2000 habe der Beschw erde- führer ein als "M ilitärbüchlein" bezeichnetes D okum ent zu den Akten gereicht. D as BFF habe die Bezeichnung "M ilitärbüchlein" aus erw ähntem Schreiben übernom -6 m en. Bei dem roten Büchlein handle es sich allerdings tatsächlich um einen Partei- ausw eis der D VPA. D ieser U m stand ändere jedoch nichts an den Erw ägungen. 4.4 In der Stellungnahm e vom 11. Septem ber 2003 führte der Beschw erdeführer unter anderem aus, der eingereichte Parteiausw eis der D VPA sei durchaus geeignet, die Verfolgungssituation des Beschw erdeführers glaubhaft zu unterm auern. 5. 5.1 In form eller H insicht rügt der R echtsvertreter in der Beschw erde eine unvollstän- dige beziehungsw eise unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sow ie die Verletzung des rechtlichen G ehörs, da der Beschw erdeführer vor Erlass der angefochtenen Verfügung nicht die M öglichkeit zur vorgängigen Äusserung be- züglich seiner G efährdungssituation angesichts der veränderten Verhältnisse in Af- ghanistan gehabt habe. 5.1.1 D er Beschw erdeführer hat einen Parteiausw eis der D VPA zu den Akten gereicht. D ass es sich bei dem Büchlein nicht w ie von der Vorinstanz vorerst - irrtüm licher- w eise - angenom m en um ein M ilitärbüchlein, sondern um einen Parteiausw eis handelt, w urde in der Beschw erde gerügt und die Vorinstanz hat sich im R ahm en der Vernehm lassung diesbezüglich geäussert. M it dem Einreichen des Parteiaus- w eises hat der Beschw erdeführer som it glaubhaft geltend gem acht, M itglied der D VPA gew esen zu sein, w as im Ü brigen auch von der Vorinstanz nie bestritten w orden ist. Som it kann vorliegend nicht von einer unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gesprochen w erden. 5.1.2 G em äss Art. 29 Vw VG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches G ehör. D ie Behörde hört deshalb die Parteien an, bevor sie verfügt (vgl. Art. 30 Abs. 1 Vw VG ). W er um Asyl nachsucht, m uss nachw eisen oder zum indest glaubhaft m a- chen, dass er ein Flüchtling ist (vgl. Art. 7 Abs. 1 AsylG ). D iese Bestim m ung in Verbindung m it Art. 13 Vw VG bew irkt, dass ein Asylbew erber an der Feststellung des m assgeblichen Sachverhalts m itzuw irken hat. D ie Aussagen eines G esuch- stellers zu seinen Asylgründen (vgl. Art. 29 AsylG ) stellen eine unm ittelbare Teil- nahm e des Asylbew erbers an der Bew eiserhebung dar. Erachtet das BFM gestützt auf die Protokolle der kantonalen Anhörung und einer allfälligen eigenen Befra- gung den entscheidw esentlichen Sachverhalt im Sinne von Art. 12 Vw VG als er- stellt, so beurteilt es die Aussagen eines Asylbew erbers aufgrund eigener Fach- kenntnisse und in freier Bew eisw ürdigung (vgl. Art. 19 Vw VG und Art. 40 BZP). D er verfassungsm ässige Anspruch auf rechtliches G ehör (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 29 Vw VG ) beschlägt nur die Feststellung des rechtserheblichen Sachver- haltes, nicht aber die rechtliche W ürdigung desselben; dem Betroffenen ist des- halb in der R egel kein R echt auf vorgängige Stellungnahm e bezüglich Fragen der rechtlichen Beurteilung und W ürdigung von Tatsachen einzuräum en, es sei denn, die Behörde gedenke sich in ihrem Entscheid auf einen völlig unüblichen, nicht vo- raussehbaren R echtsgrund abzustützen. Stellt die R echtsm ittelinstanz fest, dass der Sachverhalt ungenügend abgeklärt und das Versäum te nicht ohne w eiteres im R ahm en des Beschw erdeverfahrens nachzuholen ist, w eist sie die Sache gegebe- nenfalls zur N eubeurteilung an die Vorinstanz zurück (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission, EM AR K, 1994 N r. 13 S. 116). D ie H eilung des Verfahrensm angels der Verletzung des U ntersuchungs- grundsatzes in der oberen Instanz ist nicht ausgeschlossen, kann aber lediglich 7 bei voller Kognition bezüglich der Sachverhaltserm ittlung - über w elche das Bun- desverw altungsgericht verfügt - vorgenom m en w erden (vgl. in diesem Zusam m en- hang EM AR K 1995 N r. 6 S. 62 E. 3d m it H inw eisen). 5.1.3 Für das vorliegende Verfahren ist darauf hinzuw eisen, dass die Vorinstanz den Sachverhalt genügend erstellt und in Ausübung des ihr zukom m enden Erm essens- spielraum s und aufgrund der eigenen Fachkenntnisse diesen rechtlich gew ürdigt hat. Es ist dam it vorliegend w eder von einer Verletzung des U ntersuchungsgrund- satzes in Bezug auf die allgem eine Lage in Afghanistan noch von einer Verletzung des rechtlichen G ehörs auszugehen, w eshalb sich die entsprechenden R ügen in der Beschw erde als unberechtigt erw eisen. Aus dem Anspruch auf rechtliches G e- hör kann - entgegen der in der Beschw erde vertretenen Auffassung - kein An- spruch auf eine erneute Anhörung abgeleitet w erden. D er Beschw erdeführer ist auch dann nicht erneut anzuhören, w enn ein negativer Entscheid der R echtsm ittel- instanz in Erw ägung gezogen w ird. 5.2 Für die Beurteilung der Flüchtlingseigenschaft ist die Situation im Zeitpunkt des Asylentscheides m assgebend. D abei ist einerseits die Frage nach der im Zeitpunkt der Ausreise aktuell vorhandenen Furcht zu stellen und anderseits zu prüfen, ob die Furcht vor einer absehbaren Verfolgung (noch) begründet ist. Veränderungen der objektiven Situation im H eim atstaat zw ischen Ausreise und Asylentscheid sind zugunsten und zulasten des Beschw erdeführers zu berücksichtigen (vgl. EM AR K 2000 N r. 2 E. 8b und 1994 N r. 24 E. 8a). M assgebend für den Asylentscheid ist dem nach die Situation im gegenw ärtigen Zeitpunkt. D azu ist festzustellen, dass eine aufgrund der früheren Tätigkeiten des Beschw erdeführers allenfalls durch die Taliban befürchtete Verfolgung im heutigen Zeitpunkt nicht m ehr als begründet er- scheint (vgl. EM AR K 2006 N r. 9, 2003 N r. 30 und 2003 N r. 10). Im Zusam m en- hang m it der allgem einen Lage in Afghanistan ist auf das in EM AR K 2003 N r. 10 publizierte U rteil zu verw eisen, in w elchem festgehalten w ird, dass die Taliban ihre quasi-staatliche H errschaft nach der internationalen m ilitärischen Intervention vom O ktober 2001 verloren haben und erlittener oder befürchteter Verfolgung durch die Taliban daher grundsätzlich keine asylrechtliche R elevanz m ehr zukom m t. Som it erscheint die vom Beschw erdeführer geltend gem achte Furcht vor Verfolgung durch die Taliban aufgrund der veränderten Lage nicht m ehr gegeben, w eshalb die Flüchtlinseigenschaft im heutigen Zeitpunkt diesbezüglich in Ü bereinstim m ung m it der Vorinstanz zu verneinen ist. 5.3 5.3.1 Ausnahm sw eise ist eine erlittene Vorverfolgung auch nach W egfall einer zukünf- tigen Verfolgungsgefahr als asylrechtlich relevant zu erachten, w enn eine R ück- kehr in den früheren Verfolgerstaat aus zw ingenden, auf diese Verfolgung zurück- gehenden G ründen nicht zum utbar ist (Art. 1C Ziff. 5 Abs. 2 FK). Auf "zw ingende G ründe" kann sich dabei nur berufen, w er im Zeitpunkt der Ausreise aus dem H ei- m at- oder H erkunftsstaat säm tliche Voraussetzungen zur Bejahung der Flücht- lingseigenschaft erfüllte, dagegen nicht, w er den ehem aligen Verfolgerstaat erst in einem Zeitpunkt verlassen hat, als die Verfolgungsgefahr bereits w eggefallen w ar (vgl. EM AR K 2001 N r. 3 S. 14 E. 5c, 2000 N r. 2 S. 20 f. E. 8b, 1999 N r. 7 S. 46 f. E. 4b). Als "zw ingende G ründe" (bzw . "raison im périeuses" oder "com pelling reasons"; zur 8 ungenauen Ü bersetzung dieses Begriffs in der in die System atische Sam m lung des Bundesrechts aufgenom m enen deutschsprachigen Version - näm lich "triftige G ründe" - vgl. EM AR K 1995 N r. 16 S. 166 E. 6c) fallen auch traum atisierende Er- lebnisse in Betracht, allerdings nur, w enn diese vor der Flucht eingetreten sind und bei der betreffenden Person eine Langzeittraum atisierung ausgelöst haben, in dem Sinne, dass eine nachvollziehbare, eigentliche psychische U nm öglichkeit besteht, m it staatlichen Vertretern des H eim at- oder H erkunftsstaates in einen m inim alen Kontakt zu treten, die auf besonders leidvolle und intensive Verfolgungsm assnah- m en zurückzuführen ist (vgl. EM AR K 2001 N r. 3 S. 12 E. 5a, 2000 N r. 21 S. 199 E. 6b, 1998 N r. 16 S. 138 E. 4b, 1997 N r. 14 S. 121 E. 6c, 1996 N r. 42 S. 371 f. E. 7e, 1995 N r. 16 S. 166 ff. E. 6d). Bestehende psychische Blockaden im oben genannten Sinne können som it unter U m ständen auch dann als "zw ingende G rün- de" anerkannt w erden, w enn dieser Staat nunm ehr dem okratisch geführt w ird und lediglich eine Kontaktaufnahm e m it der Botschaft dieses Staates notw endig w äre (vgl. EM AR K1995 N r. 16 S. 170 E. 6 f.). D ie psychologische U nm öglichkeit bezieht sich m ithin nicht auf den "O rt des Schreckens", sondern auf den Staat, der diese "Schrecken" im früheren Zeitpunkt verübt hat (vgl. EM AR K 2001 N r. 3 S.13 E. 5c). 5.3.2 Vorliegend kann den Ausführungen des Beschw erdeführers zw ar entnom m en w erden, dass er in H aft gew esen w ar und die Taliban zur Erreichung ihrer Ziele auch gew altsam auf den Beschw erdeführer eingew irkt haben. Jedoch hat w eder der Beschw erdeführer selber psychische Problem e aufgrund des in seinem H ei- m atstaat Erlebten geltend gem acht noch ergeben sich aus den Akten H inw eise auf eine Langzeittraum atisierung. In casu kann aufgrund der vom Beschw erdeführer geltend gem achten Verfolgungshandlungen nicht auf eine psychologische U nm ög- lichkeit jeglicher Kontaktaufnahm e m it dem afghanischen Staat oder auch nur des- sen Auslandvertretung geschlossen w erden. Som it sind keine zw ingenden G ründe im Sinne von Art. 1C Ziff. 5 Abs. 2 FK zu erkennen. 5.4 Zu prüfen ist zudem , ob dem Beschw erdeführer aufgrund seiner früheren Tätigkeit in Afghanistan trotzdem noch asylrechtlich relevante Verfolgung durch andere U r- heber drohen könnte. Für ehem alige Kom m unisten kann bei einer R ückkehr in ihre H eim atregion eine G efahr bestehen, w enn sie aufgrund ihrer Stellung im kom m uni- stischen R egim e besonders exponiert w aren (insbesondere ehem als hochrangige Funktionäre w ie M inister, D irektoren und G eneräle) und für Folterungen bezie- hungsw eise schw ere M enschenrechtsverletzungen verantw ortlich gem acht w er- den. R acheakte gegen solche Personen können sich auch auf Fam ilienm itglieder erstrecken. Im m erhin ist auch festzuhalten, dass es einzelne dieser hochrangigen Kom m unisten geschafft haben, einen Posten in der gegenw ärtigen R egierung zu erhalten, w eil sie in der Vergangenheit Verbindungen zu M ujaheddin aufgebaut ha- ben oder durch die Zugehörigkeit zu einem einflussreichen C lan von diesen ge- schützt w erden (vgl. EM AR K 2004 N r. 24). N eben den oben genannten hochrangigen M itgliedern des ehem aligen kom m uni- stischen R egim es können auch w eniger hochgestellte Funktionäre einer gew issen G efahr ausgesetzt sein. D ies insbesondere dann, w enn sie nicht zu einer ehem als einflussreichen C lique gehört haben und daher keinerlei Schutz geniessen. W ie oben ausgeführt (vgl. E. 5.1.1), m acht der Beschw erdeführer glaubhaft gel- tend, M itglied der D VPA gew esen zu sein. D as politische Engagem ent scheint in-9 dessen nie das für ein gew öhnliches Parteim itglied übliche M ass überschritten zu haben. Bis ins Jahr 1995 w ar er als O ffizier für die afghanische Arm ee tätig. Som it konnte der Beschw erdeführer seine Stelle als O ffizier nach dem Sturz des kom m u- nistischen R egim es durch die M ujaheddin im Jahr 1991 beibehalten. D ies w äre un- denkbar gew esen, w enn seitens der neuen M achthaber ernstliche Bedenken ge- gen seine Person bestanden hätten. Zw ar hatte der Beschw erdeführer w ährend der H errschaft des kom m unistischen R egim es als O ffizier durchaus eine Kader- stellung inne. Es ist hingegen nicht davon auszugehen - und seinen Ausführungen sind auch keinerlei entsprechende H inw eise zu entnehm en -, dass er an m ilitärischen Vorkehren beteiligt w ar, die allenfalls m it M enschenrechtsverletzun- gen verbunden w aren, oder dass er eine Position bekleidet hätte, aufgrund derer er m it ausreichender W ahrscheinlichkeit verdächtigt w ürde, Folterungen respektive schw ere M enschenrechtsverletzungen begangen zu habe. Som it dürfte er von O pfern des ehem aligen kom m unistischen R egim es auch nicht m it diesem identifiziert w erden. N ach der angeblichen Verhaftung des Beschw erdeführers durch Ism ail Khan vom 26. Juni 1993 bis am 20. M ärz 1994 w ar er anschliessend eigenen Angaben zufolge w eiterhin als O ffizier tätig. Vor diesem H intergrund ist nicht davon auszugehen, dass dem Beschw erdeführer heute in Afghanistan eine asylrechtlich relevante G efährdung drohen könnte. D afür spricht auch die Tatsache, dass der Bruder des Beschw erdeführers, w elcher ebenfalls als O ffizier für die afghanische Arm ee tätig gew esen, jedoch im G egensatz zum Beschw erdeführer nicht M itglied der D VPA w ar, heute in Afghanistan lebt. D er Vergleich m it dem Bruder rechtfertigt sich auch angesichts des vergleichsw eise bescheidenen Tätigkeitsprofils des Beschw erdeführers innerhalb der D VPA. Auch die eingereichten Bew eism ittel, nam entlich die Schreiben von Bekannten des Beschw erdeführers, w elche bestätigen, dass er O ffizier und M itglied der D VPA w ar, sind nicht geeignet, zu einer anderen Einschätzung zu führen. D arüber hinaus ist auch infolge des M ilitärdienstes an der Front für die Taliban nicht von einer begründeten Furcht vor künftiger Verfolgung auszugehen. Angesichts des unfreiw illigen und zeitlich beschränkten Einsatzes für das Taliban-R egim e und der bescheidenen Tätigkeit, w elche offenbar hauptsächlich im Bew achen eines Postens bestand, ist nicht davon auszugehen, dass der Beschw erdeführer eine Position bekleidet hätte, aufgrund derer er m it ausreichender W ahrscheinlichkeit verdächtigt w ürde, Folterungen oder M enschenrechtsverletzungen begangen zu haben. N ach dem G esagten ist die Furcht des Beschw erdeführers vor zukünftiger Verfol- gung in Afghanistan nicht als begründet zu qualifizieren. 5.5 Aufgrund dieser Ausführungen erübrigt es sich, auf die w eiteren Vorbringen und Bew eism ittel des Beschw erdeführers einzugehen. Zusam m enfassend folgt, dass der Beschw erdeführer keine G ründe nach Art. 3 AsylG nachw eisen oder glaubhaft m achen konnte und nam entlich auch keine zw ingenden G ründe im Sinne von Art. 1C Ziff. 5 Abs. 2 FK zu erkennen sind. D ie Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschw erdeführers deshalb zu R echt abgelehnt. 6. 6.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da-10 bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zu- m utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetz- lichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlas- sung der Ausländer [AN AG ; SR 142.20]). 6.2 D er Beschw erdeführer verfügt w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthaltsbe- w illigung noch hat er Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w ur- de dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; vgl. EM AR K 2001 N r. 21). 6.3 D ie Vorinstanz ordnete m it Verfügung vom 11. Septem ber 2006 aufgrund des Vor- liegens einer schw erw iegenden persönlichen N otlage die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers an. Som it erübrigen sich w eitere Ausführungen hinsichtlich der D urchführbarkeit des W egw eisungsvollzugs. D ie angeordnete vorläufige Aufnahm e erw ächst m it vorliegendem U rteil in R echtskraft. 7. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, der rechtsergebliche Sachverhalt richtig und vollständig festge- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D as Bundesam t hat zu R echt die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers verneint, das Asylgesuch abgew ie- sen und die W egw eisung verfügt. Bezüglich dieser Punkte ist die vorinstanzliche Verfügung zu bestätigen und die Beschw erde abzuw eisen. Sow eit die Frage des W egw eisungsvollzugs betreffend, ist die Beschw erde als gegenstandslos gew or- den abzuschreiben (Art. 58 Vw VG ). 8. D ie Asylgew ährung w urde von der Vorinstanz zu R echt abgew iesen, w eshalb der Beschw erdeführer in diesem Punkt unterliegt. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die reduzierten Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und auf insgesam t Fr. 300.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE]). 9. Bei teilw eiser G egenstandslosigkeit der Beschw erde ist eine allfällige Parteient- schädigung entsprechend den Prozessaussichten vor G egenstandslosigkeit zu verlegen (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 40 O G und Art. 72 BZP; EM AR K 2000 N r. 29 E. 5). Vorliegend w ären die entsprechenden Prozesschancen - nam entlich bezo- gen auf den W egw eisungsvollzug - als intakt zu beurteilen gew esen. Aufgrund der Tatsache, dass der Beschw erdeführer einen R echtsvertreter beauf- tragt hatte und ihm dam it entsprechende Kosten entstanden sind sow ie angesichts des faktischen teilw eisen O bsiegens (durch die Anordnung der vorläufigen Aufnah- m e der Vorinstanz), ist ihm eine zur H älfte reduzierte Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D er am 16. M ärz 2007 (per Telefax) eingereichten - nicht in Arbeitsaufw and, Auslagen, M ehrw ertsteueranteil aufgegliederten - Kostennote lässt sich (bei einem Stundenansatz von Fr. 250.--) ein G esam tbetrag von Fr. 3'607.-- entnehm en. Aufgrund dieser Kostennote und unter Berücksichtigung der in Betracht zu ziehenden Bem essungsfaktoren (vgl. Art. 8 VG KE) ist dem Beschw erdeführer beim m assgebenden Stundenansatz von Fr. 200.-- eine hälftige Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. M W St) auszurichten.11 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit sie die Frage der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft, der G ew ährung von Asyl und der W egw eisung als solche betrifft; sow eit die Frage des W egw eisungsvollzugs betreffend, w ird die Beschw er- de als gegenstandslos gew orden abgeschrieben. 2. D ie reduzierten Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 300.--, w erden dem Beschw er- deführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskas- se zu überw eisen. 3. D em Beschw erdführer w ird eine reduzierte Parteientschädigung in der H öhe von Fr. 1'400.-- zugesprochen. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N ._______; Kopie zu den Akten) - das O ._______ des Kantons E._______ (Kopie) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: M arkus König Karin Steiner Versand am :