B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4438/2013 U r t e i l v o m 2 2 . A u g u s t 2 0 1 3 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, Richter Beat Weber, Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien 1. A._______, 2. B._______, 3. C._______, alle vertreten durch Dr. iur. Kaspar Saner, Rechtsanwalt, 4. D._______, vertreten durch Dr. iur. Ueli Kieser, Rechtsanwalt, Beschwerdeführende, gegen X._______-Stiftung in Liquidation, c/o Dr. Franz J. Schärli, Rechtsanwalt, vertreten durch Dr. iur. Felix Schmid, Rechtsanwalt, Beschwerdegegnerin, Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht, Poststrasse 28, Postfach 1542, 9001 St. Gallen, Vorinstanz. Gegenstand Neuverlegung der Verfahrens- und Parteikosten. C-4438/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, betreffend das Verfahren C-5713/2010 dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -5713/2010 mit Urteil vom 24. September 2012 die Beschwerde vom 1 0. August 2010 von A._______ (Beschwerdeführer 1), B._______ (Beschwerdeführer 2) und C._______ (Bescherdeführerin 3) in dem Sinne guthiess, dass die ang e- fochtene Verfügung vom 30. Juni 2010 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückwies, damit sie im Sinne der Erwägung 8.2 vorgehe, dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -5713/2010 mit Urteil vom 21. November 2012 auf das Erläuterungsbegehren vom 19. Nove m- ber 2012 der X._______-Stiftung in Liquidation (Beschwerdegegnerin, Gesuchstellerin) nicht eintrat, dass die Beschwerdegegnerin gegen das Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts C-5713/2010 vom 24. September 2012 Beschwerde beim Bu n- desgericht erhob (Verfahren 9C_960/2012) dass die Beschwerdegegnerin gegen das Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts C -5713/2010 vom 21. November 2012 Beschwerde beim Bu n- desgericht erhob (Verfahren 9C_1024/2012), betreffend das Verfahren C-6175/2010 dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -6175/2010 mit Urteil vom 14. September 2012 die Beschwerde vom 3 0. August 2010 von D._______ (Beschwerdeführer 4) guthiess , die angefochtene Verfügung vom 30. Juni 2010 aufhob und die Sache an die Vorinstanz zurückwies, damit sie im Sinne der Erwägung 8 vorgehe, dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -6175/2010 mit Urteil vom 21. November 2012 auf das Erläuterungsbegehren vom 19. Nove m- ber 2012 der X._______-Stiftung in Liquidation (Beschwerdegegnerin) nicht eintrat, dass die Beschwerdegegnerin gegen das Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts C-6175/2010 vom 14. S eptember 2012 Beschwerde beim Bu n- desgericht erhob (Verfahren 9C_966/2012), C-4438/2013 Seite 3 dass die Beschwerdegegnerin gegen das Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts C -6175/2010 vom 21. November 2012 Beschwerde beim Bu n- desgericht erhob (Verfahren 9C_1025/2012), betreffend das Urteil des Bundesgerichts dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_960/2012, 9C _966/2012, 9C_1024/2012, 9C_1025/2012 vom 12. Juli 2013 die Verfahren 9C_960/2012, 9C_966/2012, 9C_1024/2012 und 9C_1025/2012 vereinig- te, die Beschwerden in den Verfahren 9C_960/2012 und 9C_966/2012 im Sinne der Erwägung en guthiess und die Entscheide d es Bundesverwal- tungsgerichts vom 1 4. und 24. September 2012 aufhob sowie die B e- schwerden in den Verfahren 9C_1024/2012 und 9C_1025/2012 als g e- genstandslos abschrieb, dass demzuf olge über die Kostenverteilung in den Verfahren C - 5713/2010 und C-6175/2010 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägu n- gen neu zu befinden ist, dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufz u- erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungsv erfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), wobei der Vorinstanz keine Ve r- fahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass bei Gegenstandslosigkeit die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, der en Verhalten die Gegenstandslosigkeit b e- wirkt (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwac h- sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG), betreffend die Neuverlegung im Verfahren C-5713/2010 dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils in den Verfahr en 9C_960/2012 und 9C_1024/2012 die Verfahrenskosten sowie die Parte i-C-4438/2013 Seite 4 entschädigungen wie folgt zu verlegen sind: hinsichtlich Urteil vom 24. September 2012: - die im Urteil auf Fr. 2'500.- festgesetzten Verfahrenskosten sind den Be- schwerdeführern 1 und 2 aufgrund ihres Unterliegens mit je Fr. 1'250. - aufzuerlegen, der obsiegenden Beschwerdeführerin 3 sind keine Verfa h- renskosten aufzuerlegen; diese sind mit dem geleisteten Kostenvo r- schuss von Fr. 2'500.- zu verrechnen, - der vollumfänglich obsiegenden an waltlich vertretenen Beschwerdefüh- rerin 3 ist eine Parteientschädigung zuzusprechen, welche mangels Ko s- tennote auf Fr. 2'400. - einschliesslich Mehrwertsteuer festzusetzen ist; diese geht zu gleichen Teilen und somit zu je Fr. 1'200. - zu Lasten der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz , zumal der Beschluss der B e- schwerdegegnerin über den Verteilungsplan der freien Mittel durch Mi t- wirkung oder Empfehlung der Aufsichtsbehörde zustande kam, hinsichtlich Urteil vom 21. November 2012: - die im Urteil auf Fr. 5 00.- festgesetzten Verfahrenskosten sind der B e- schwerdegegnerin (Gesuchstellerin im Erläuterungsverfahren) aufzuerle- gen; - es ist keine Parteientschädigung an die Beschwerdeführer (Gesuchs- gegner) zuzus prechen, da ihnen aus dem Erläuterungsve rfahren kein Aufwand erwachsen ist, betreffend die Neuverlegung im Verfahren C-6175/2010 dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils in den Verfahren 9C_966/2012 und 9C_1025/2012 die Verfahrenskosten sowie die Parte i- entschädigungen wie folgt zu verlegen sind: hinsichtlich Urteil vom 14. September 2012: - die im Urteil auf Fr. 2'500.- festgesetzten Verfahrenskosten sind dem un- terliegenden Beschwerdeführer 4 aufzuerle gen, wobei sie mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind, - der o bsiegenden Beschwerdegegnerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da sie durch ihren Liquidator als Organ vertreten ist und ihr insoweit keine notwendigen und verhältnismässig hohe n Kosten ent- standen sind, C-4438/2013 Seite 5 hinsichtlich Urteil vom 21. November 2012: - die im Urteil auf Fr. 500. - festgesetzten Verfahrenskosten sind der Be- schwerdegegnerin (Gesuchstellerin) aufzuerlegen; - es ist keine Parteientschädigung an den Beschwerdeführer (Gesuch s- gegner) zuzusprechen, da ih m aus dem Erläuterungsverfahren kei n Auf- wand erwachsen ist. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Kosten im Verfahren C-5713/2010 gemäss Urteil vom 24. September 2012 werden wie folgt neu verlegt: 1.1. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 2'500.- festgesetzt und den Be- schwerdeführern 1 und 2 mit je Fr. 1'250. - auferlegt. Diese werden mit dem von ihnen insgesamt geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500. - verrechnet. Der Beschwerdeführerin 3 werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 1.2. Der Beschwerdeführerin 3 wird eine Part eientschädigung von Fr. 2'400.- einschliesslich Mehrwertsteuer zugesprochen. Diese geht zu La s- ten der Beschwerdegegnerin mit Fr. 1'200. - und der Vorinstanz mit Fr. 1'200.-. Weitere Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen. 2. Die Kosten im Verfahren C-5713/2010 gemäss Urteil vom 21. November 2012 werden wie folgt neu verlegt: 2.1. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500. - festgesetzt und der B e- schwerdegegnerin auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zustellung des Einzahlungsscheins erfolgt mit sep a- rater Post. 2.2. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. Die Kosten im Verfahren C-6175/2010 gemäss Urteil vom 14. September 2012 werden wie folgt neu verlegt: C-4438/2013 Seite 6 3.1. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 2'500. - festgesetzt und dem Beschwerdeführer 4 auferlegt. Diese werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- verrechnet. 3.2. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Die Kosten im Verfahre n C-6175/2010 gemäss Urteil vom 21. November 2012 werden wie folgt neu verlegt: 4.1. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500. - festgesetzt und der B e- schwerdegegnerin auferlegt. Der Betrag ist innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteil s zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zustellung des Einzahlungsscheins erfolgt mit sep a- rater Post. 4.2. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführenden 1 – 4 (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die C-4438/2013 Seite 7 Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: