<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6P.52/2007 </div> <div class="para">6S.114/2007 /hum </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. Juni 2007 </div> <div class="para">Kassationshof </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Ferrari, Mathys, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Bäumleingasse 1, 4051 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde und eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 20. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 20. Dezember 2006 wurde X.________ durch das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wegen verschiedener Straftaten zu 18 Monaten Zuchthaus und einer Busse verurteilt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und X.________ in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen dieses Urteil führte sein für das kantonale Verfahren ernannter Offizialverteidiger staatsrechtliche Beschwerde und eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde. Gestützt auf <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 OG</span> wurde der Offizialverteidiger aufgefordert, eine aktuelle Vollmacht nachzureichen. Mit Schreiben vom 19. April 2007 teilte der Offizialverteidiger mit, er habe die beiden Rechtsmittel vorsorglich eingereicht, da X.________ sich mündlich und in seinen Korrespondenzen entsprechend geäussert habe. Ein kürzlicher Besuch habe ergeben, dass X.________ mit dem Weiterzug ans Bundesgericht grundsätzlich einverstanden sei. In Bezug auf die Frage der aktuellen Mandatierung habe das Gespräch allerdings keine Klarheit ergeben, ihn - den Offizialverteidiger - indessen bewogen, das Mandat zu beenden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht teilte X.________ den Inhalt dieses Schreibens am 25. April 2007 mit. Es ersuchte ihn um Mitteilung, ob er an den Beschwerden seines Offizialverteidigers festhalte oder sie zurückziehe. Ohne seinen Gegenbericht werde davon ausgegangen, dass er an den Beschwerden festhalte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ hat sich mit einem Schreiben vom 18. Mai 2007 geäussert. Das Schreiben ist nicht in allen Teilen verständlich, aber es enthält klar die Feststellung, dass er eine "vorweggenommene" Bevollmächtigung "generell" ablehne. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Unter den gegebenen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass X.________ es ablehnt, seinen früheren Offizialverteidiger für das bundesgerichtliche Verfahren zu bevollmächtigen. Auf die beiden vom früheren Offizialverteidiger eingereichten Beschweden kann folglich nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es sind keine Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 7. Juni 2007 </div> <div class="para">Im Namen des Kassationshofes </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>