<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00071</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Tanner Imfeld</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Sohn Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwalt Markus Fässler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">FRT RECHTSANWÄLTE UND NOTARE</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Unterer Graben 1, Postfach 637, 9001 St. Gallen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde B.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1929, ist Bezügerin einer Altersrente. Am 25. Juni 2015 meldete sie sich im Hinblick auf den per 6. Mai 2015 erfolgten Heimeintritt für den Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 8/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war mit dem am 13. Mai 1991 verstorbenen Z.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiratet gewesen. Sie haben den gemeinsamen Sohn Y.___, geboren 1963. Z.___ war sodann Vater zweier weiterer Kinder mit Jahrgang 1945 und 1946, die aus einer früheren Ehe stammen (vgl. Urk. 8/17, 8/18). Mit öffentlich beurkundetem Erbvertrag vom 20. Januar 1986 setzte Z.___ seine Ehefrau X.___ als Vorerbin in seinen gesamten Nachlass und seine gesetzlichen Erben im Zeitpunkt des Todes von X.___ als Nacherben ein (Urk. 8/18). Am 1. Mai 1991 sah Z.___ testamentarisch eine Ergänzung zum Erbvertrag vom 20. Januar 1986 vor (Urk. 8/19). Nach seinem Tod kam es zu einer Auseinandersetzung um das Erbe (vgl. Urk. 3/9, 3/10, 8/12). Mit Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 einigten sich die Erben, den Erbvertrag vom 20. Januar 1986 und das eigenhändige Tes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tament vom 1. Mai 1991 nicht zu beachten, und sahen eine andere Erbteilung vor (Urk. 8/20). Die Liegenschaft an der C.___ in der Gemeinde A.___ wurde dabei dem Miterben Y.___ unter Einräumung eines lebenslänglichen Wohnrechts zugunsten seiner Mutter, insbesondere an der 4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss, zu Alleineigentum zugewiesen (Urk. 8/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Abklärung der Verhältnisse sprach die Gemeinde B.___, Zusatzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur AHV/IV, X.___ mit Verfügungen vom 2. September 2015 ab 1. Mai 2015 monatliche Ergänzungsleistungen im Betrag von Fr. 4‘350.-, ab 1. Juni 2015 von Fr. 5‘505.- (einschliesslich Zuschüsse) und ab 1. August 2015 von Fr. 4‘800.- (einschliesslich Zuschüsse) zu (Urk. 8/33, 8/50, 8/51). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor der ersten Leistungszusprechung war das Vorliegen eines Vermögensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichts im Zusammenhang mit dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 geprüft und verneint worden (vgl. Urk. 8/12). Im Rahmen der periodischen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung für das Jahr 2016 nahm die Gemeinde B.___ eine erneute Prüfung eines Vermögensverzichts vor und ging neu davon aus, ein solcher liege vor (vgl. Urk. 8/55; vgl. auch Urk. 8/65). Bei der Berechnung der Zusatzleistungen berücksichtigte sie neu ein Verzichtsvermögen von Fr. 302‘921.- für 2015 beziehungsweise von Fr. 292‘921.- für 2016 (vgl. Urk. 8/55). Mit Verfügungen vom 30. März 2016 forderte die Gemeinde die für die Zeit ab 1. Mai 2015 bis 31. März 2016 zuviel ausbezahlten Beträge von total Fr. 49‘530.- (Fr. 3‘969.- [Urk. 8/56], Fr. 10‘248.- [Urk. 8/57], Fr. 22‘095.- [Urk. 8/58], und Fr. 13‘218.- [Urk. 8/59]) zurück und verneinte einen Anspruch ab 1. Januar 2016 (Urk. 8/59 S. 2). Die gegen diese Verfügungen gerichtete Einsprache vom 22. April 2016 (Urk. 8/76) wies die Gemeinde mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2016 ab (Urk. 2). Dabei hielt sie ergänzend fest, nebst dem Verzichtsvermögen sei der Ansprecherin zusätzlich zumindest ein Betrag von Fr. 28‘231.35 als Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensverzicht aus dem Verzicht auf die Nutzung der Liegenschaft an der C.___ in der Gemeinde A.___ anzurechnen (Urk. 2 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die Beschwerde der Ansprecherin vom 27. Mai 2016 mit dem Rechtsbegehren, der Einspracheentscheid vom 9. Mai 2016 sei aufzuheben und die Gemeinde B.___ zu verpflichten, ihr weiterhin Zusatzleistungen zur AHV/IV auszurichten (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 5. Juli 2016 schloss die Gemeinde auf Abweisung (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung über Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entfaltet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in zeitlicher Hinsicht Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beständigkeit nur für ein Kalenderjahr und die Grundlagen zur Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Ergänzungsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demzufolge von Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Jahr neu fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_849/2008 vom 16. Juni 2009 E. 1.4 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 128 V 39; vgl. auch Urteil 8C_94/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2008 E. 3 und 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin war somit befugt, die Frage des allfälligen Verzichts-ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögens beziehungsweise des allfälligen Einkommensverzichts für die Leistungen des Jahres 2016 - und dies ungeachtet der in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 2. September 2015 (vgl. Urk. 8/33, 8/50 und 8/51) – grundsätzlich neu zu prüfen und einen Anspruch ab 1. Januar 2016 zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Rückforderung der effektiv bereits ausbezahlten Ergänzungsleistungen der Zeit ab 1. Mai 2015 (bis 31. März 2016) betrifft, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) zu beachten, wonach unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten sind. Wer Leistungen im guten Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, wenn eine grosse Härte vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückforderung zu Unrecht ausbezahlter Leistungen ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision der ursprünglichen Verfügung (oder formlosen Leistungszusprechung) erfüllt sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_203/2014 vom 15. Mai 2014 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unrechtmässigkeit des Leistungsbezugs liegt aber auch vor, wenn eine leistungszusprechende Verfügung gänzlich fehlt (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Art. 25 Rz 7 und Rz 14, S. 383 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Beurteilung gebildet hat, in Wiedererwägung ziehen, wenn sie zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lt, wenn eine Leistungszusprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund falsch oder unzutreffend verstandener Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtskräftigen Leistungszusprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_1012/2008 vom 17. August 2009 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Wiedererwägung ist die so genannte prozessuale Revision von Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfügungen zu unterscheiden. Danach ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzukommen, wenn neue Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen (BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen). Erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich können nur Tatsachen sein, die zur Zeit der Erstbeurteilung bereits bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, jedoch unverschuldeterweise unbekannt waren oder unbewiesen blieben (BGE 119 V 180 E. 3a, 477 E. 1a, je mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die Rückforderung der ab dem 1. Juni 2015 (bis 31. März 2016) ebenfalls ausbezahlten kantonalen Zuschüsse nach § 19a des Zusatzleistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes (ZLG) betrifft (vgl. Urk. 8/50 und 8/51), ist ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu beachten (vgl. Art. 19a Abs. 3 ZLG). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 19 ZLG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind rechtmässig bezogene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuschüsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Regel zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstatten, u.a. wenn bisherige oder frühere Bezügerinnen und Bezüger in günstige Verhältn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isse gekommen sind (Abs. 1 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber die Rückerstattung zu Unrecht bezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gener kantonaler Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> enthält das ZLG keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung, was indessen nicht etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Weg frei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die (sinngemässe) An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Art. 25 Abs. 1 ATSG. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichtlicher Rechtsprechung ist § </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 ZLG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch auf zu Unrecht bezogene Leistungen anwendbar (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_305/2012 vom 6. August 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die eine Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung beziehen, Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Die anerkannten Ausgaben werden nach Art. 10 ELG, die Einnahmen nach Art. 11 ELG ermittelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Einnahmen angerechnet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem Einkünfte aus beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem und unbeweglichem Vermögen (Art. 11 Abs. 1 lit. b ELG) sowie (bei Altersrent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerinnen und Altersrentnern) ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei Ehepaaren Fr. 37‘500.- übersteigt (Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für in Heimen oder Spitälern lebende Personen können die Kantone den Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gensverzehr abweichend von Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG, höchstens aber auf einen Fünftel, festlegen (Art. 11 Abs. 2 ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kanton Zürich hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem mit § 11 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZLG (in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprochen und bestimmt, dass der Vermögensverzehr für Altersrentnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Altersrentner in Heimen und Spitälern ein Fünftel beträgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Einnahmen werden des Weiteren auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkünfte und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genswerte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf die verzichtet worden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. g ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, § 15 und 19a Abs. 3 ZLG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweck der Ergänzungsleistungen ist eine angemessene Deckung des Existenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarfs. Bedürftigen Rentnern der Alters- und Hinterlassenen- sowie der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung soll ein regelmässiges Mindesteinkommen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die Einkommensgrenzen haben dabei die doppelte Funktion einer Bedarfslimite und eines garantierten Mindesteinkommens. Deshalb sind bei der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechnung nur tatsächlich vereinnahmte Einkünfte und vorhandene Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genswerte zu berücksichtigen, über die der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprecher unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmälert verfügen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Grundsatz gilt nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es liegt eine Verzichtshandlung im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. g ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und ohne adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Gegenleistung auf Einkünfte oder Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">künfte und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt, oder wenn sie aus von ihr zu verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gründen von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer möglichen und zumutbaren Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit absieht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte E. 3e des Urteils BGE 128 V 39, BGE 121 V 204 E. 4a, AHI 2001 S. 133 E. 1b, SVR 2011 EL Nr. 4 S. 11, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_558/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2013 E. 3.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Annahme einer Verzichtshandlung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. g ELG ist nicht erforderlich, dass beim Verzicht der Gedanke an Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen tatsächlich eine Rolle gespielt hat (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_934%2F2009%0D%0A+%0D%0A++%0D%0A+%0D%0A++&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-329%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 131 V 329</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es ist also nicht wesentlich, dass sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Konsequenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tuns im Klaren war. Eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtshand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung setzt aber schon begrifflich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Verzicht)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus, dass die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung mit Wissen und Wollen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschehen ist. Dabei ist nur, aber immerhin erforderlich, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gensverminderung an sich urteilsfäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ig war, nicht aber, dass sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen ergänzungsleistungsrechtlichen Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifikation als Verzichtshand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung wusste und eine solche in Kauf nahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_934/2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenen- und Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anrechenbare Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach den Grundsätzen der Gesetzgebung über die direkte kantonale Steuer für die Bewertung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s im Wohnsitzkanton zu bewerten (Abs. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dienen Grundstücke dem Bezüger oder einer Person, die in der EL-Berechnung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen ist, nicht zu eigenen Wohnzwecken, so sind die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se zum Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert einzusetzen (Abs. 4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der entgeltlichen oder unentgeltlichen Entäusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stückes ist der Verkehrswert für die Prüfung, ob ein Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gensverzicht im Sinne von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ELG vorliegt, massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert gelangt nicht zur Anwendung, wenn von Gesetzes wegen ein Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf den Erwerb zu einem tieferen Wert besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kantone können anstelle des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrswertes einheitlich den für die interkan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale Steuerausscheidung massgebenden Repartitionswert anwenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kanton Zürich hat indessen von dieser Befugnis keinen Gebrauch gemacht (vgl. die Weisungen und Informa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen zur AHV/IV, „Vollzugsweisungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betr. Zusatzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen mit Wirkung ab 1. Januar 1999“ vom 24. November 1998</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 9, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehbar unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.sozialamt.zh.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine adäquate Gegenleistung vorliegt, beurteilt sich nach dem Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung im Zeitpunkt der Entäusserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 120 V 182 E. 4a; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.1). Die Anrechnung von Verzichtsvermögen richtet sich hingegen nicht nach dem geltenden Recht im Zeitpunkt des zur Diskussion stehenden Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gensverzichts, sondern nach dem im Moment der Anrechnung gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Recht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es handelt sich dabei um eine zulässige, sogenannte unechte Rückwirkung (ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nunc et pro futuro) auf einen Sachverhalt, der sich zwar vor Inkrafttreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Neufassung von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ELV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 1999 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ab 1. Januar 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltenden Fassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwirklicht hat, sich aber auch danach noch auswirkt, indem sich unter Herrschaft des neuen Rechts die Frage der Bewertung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtsvermögens stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 120 V 182 E. 4b; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.3 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_849/2008 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird im Rahmen einer Entäusserung eines Grundstücks die lebenslängliche Nutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niessung vorbehalten, so ist der Wert der Nutzniessung zu kapitalisieren. Aufgrund der Differenz zwischen dem Verkehrswert der Liegenschaft und dem Wert der Nutzniessung (sowie gegebenenfalls weiterer Gegenleistungen) ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen, ob die Gegenleistung angemessen war (vgl. Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts P 58/00 vom 18. Juni 2003 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 11 Abs. 1 lit. g </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ELG enthält keine zeitliche Beschränkung in Bezug auf die Berücksichtigung des Vermögensverzichts. Ein hypothetisches Vermögen ist also auch dann anzurechnen, wenn die Verzichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung sehr lange zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem Aspekt des Zeitablaufs wird durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährliche Reduktion gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechnung getragen. Danach wird der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich um Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10'000.- ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindert, wobei der Wert des Vermögens im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzichtes unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert auf den 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu vermindern ist (Abs. 1 und 2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Verzicht auf bewegliches oder unbewegliches Vermögen wird der Ertrag, der bei einer zinstragenden Anlage des verzichteten oder abgetretenen Vermögens erzielbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre, als Einnahme angerechnet (vgl. Randziffer [Rz] 3482.11 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherung über die Ergänzungsleistungen in der ab 1. Januar 2015 beziehungsweise ab 1. Januar 2016 gültigen Fassung [WEL]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nutzniessung ist das inhaltlich umfassende (dingliche) Nutzungs- und Gebrauchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht an einem fremden Vermögensobjekt. Der Nutzniesser hat dabei den vollen Genuss an der fremden Sache. Er wird aber nicht deren Eigentümer, weil er sie zwar gebrauchen und geniessen, nicht aber rechtlich oder tatsächlich darüber verfügen darf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">745 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Zivilgesetzbuches, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZGB). Daher kann grundsätzlich ein Vermögenswert, an dem Nutzniessung besteht, dem Nutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niesser nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Vermögen angerechnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebensowenig kann ein solcher Vermögenswert beim Eigentümer als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermögen berücksichtigt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weil andernfalls auf dem Umweg über den Vermögensverzehr Einkommen angerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net würde, das dem Eigentümer angesichts der dem Nutzniesser zustehenden Rechte gar nicht zufliessen kann. Indessen beinhaltet die Nutzniessung für den Nutzniesser einen wirtschaftlichen Wert, indem er eine Leistung erhält, die er sich ohne Nutzniessung mit andern Mitteln erkaufen müsste. Aus diesem Grunde ist der Ertrag der Nutzniessung bei der EL-Berechnung als Einkommen anzurechnen. Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nutzniessung an einer Liegenschaft ist deren Mietwert (nach den Grundsätzen der direkten kantonalen Steuer; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12 ELV) als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erfassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 122 V 401 E. 6a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verzichtet eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person gänzlich auf eine Nutzniessung – insbesondere, wenn </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Nutzniessung aus dem Grundbuch gelöscht oder gar nicht erst eingetragen wird – ist deren Jahreswert als Verzichtseinkommen aus unbeweglichem Vermögen anzurechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 3482.12 WEL; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts P 58/00 vom 18. Juni 2003 E. 5.3). Da kein Verzichtsvermögen, sondern Verzichtseinkommen vorliegt, entfällt eine Amortisation nach Art. 17a ELV (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E. 5.4.2). Dasselbe gilt bei einem Wohnrecht, auf welches gänzlich verzichtet wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgenommen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fälle, in de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen die Ausübung des Wohnrechts aus gesundheitlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr möglich ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts P 43/06 vom 11. April 2007 E. 4; Rz 3433.05 WEL).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Jahreswert einer Nutzniessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht dem Mietwert abzüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jener Kosten, die vom Nutznies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser im Zusammenha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng mit der Nutzniessung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men wurden oder hätten übernommen werden müssen (üblicherweise Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothekarzinsen und Gebäudeunterhaltskosten). Für die Bemessung des Miet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werts ist von demjenigen Ertrag auszugehen, der bei der Vermietung der Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genschaft tatsächlich hätte erzielt werden können, das heisst von einem markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformen Mietzins (Rz 3482.10 WEL; vgl. BGE 138 V 15 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts P 80/99 vom 16. Februar 2001 E. 3b/aa f.). Bezüglich Gebäude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterhaltskosten gilt der für die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton anwendbare Pauschalabzug (Art. 16 Abs. 1 ELV; Urteil des Bundesgerichts 9C_822/2009 vom 7. Mai 2010 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der ursprünglichen Leistungszusprechung mit den rechtskräftigen Verfügungen vom 2. September 2015 hatte die Beschwerdegegnerin das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eines Vermögensverzichts geprüft und war von einem Vermögensverzicht von Fr. 187‘383.- ausgegangen, welcher sich bis zum Jahr 2015 auf Fr. 0.- reduziert habe (vgl. die Berechnung vom 28. August 2015, Urk. 8/13 S. 3). Dabei ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin mit dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 auf den ihr gemäss dem gesetzlichen Erbrecht zustehenden hälftigen Wert der Liegenschaft in A.___ verzichtet habe sowie auf den das Wohnrecht übersteigenden Anteil der Nutzniessung (Urk. 8/13 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einspracheentscheid vom 9. Mai 2016 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, gemäss dem Erbvertrag vom 20. Januar 1986 hätte die Beschwerdeführerin Anspruch auf die Liegenschaft in A.___ zu Eigentum gehabt. Der damalige Verkehrswert habe sich auf Fr. 920‘000.- belaufen. Nach Abzug der hypotheka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Belastung hätte sich der Nettowert der Liegenschaft und damit der Anspruch auf Fr. 853‘500.- belaufen. Gemäss dem Erbteilungsvertrag habe die Beschwerdeführerin entgegen der Regelung im Erbvertrag nicht das Eigentum an der Liegenschaft, sondern ein lebenslängliches, unentgeltliches Wohnrecht an der 4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss erhalten. Die Liegenschaft, ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt zwei 4-Zimmerwohnungen und einer 1-Zim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merwohnung sei hingegen einem Sohn der Ansprecherin zu Alleineigentum übertragen worden. Die Beschwerdeführerin habe somit ohne rechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf ihren Eigentumsanspruch an der Liegenschaft verzichtet. Der Wert des eingeräumten Wohnrechts betrage Fr. 330‘579.-. Die Beschwerdeführerin habe somit auf Fr. 522‘921.- verzichtet (Urk. 2 S. 3). Per 1. Januar 2015 habe das Verzichtsvermögen somit noch Fr. 302‘921.- und per 1. Januar 2016 noch Fr. 292‘921.- betragen (Urk. 2 S. 3). Entgegen den Angaben der Beschwerdeführerin könne aufgrund der Vorerben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung nicht von einem unverwertbaren Vermögensgegenstand ausgegangen werden. Zudem wäre es der Versicherten ohne Weiteres möglich gewesen, die Hypothek zu erhöhen und so die Liegenschaft liquide zu machen. Zudem habe die Ansprecherin auf Vermögenserträge aus den weiteren zwei Wohnungen der Liegenschaft verzichtet. Wäre die Liegenschaft im Eigentum der Ansprecherin geblieben, so hätte sie mit dem Heimeintritt für alle drei Wohnungen eine Marktmiete verlangen können. Nebst dem Vermögensverzicht sei somit zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest ein Betrag von Fr. 28‘231.35 als zusätzliche Einnahme in der Berechnung der Zusatzleistungen zu berücksichtigen (Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt in der Beschwerde geltend machen, sie habe mit dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 nicht auf Vermögen verzichtet. Zu beachten sei nämlich die Anordnung von Z.___ im Erbvertrag vom 20. Januar 1986, dass die beweglichen und unbeweglichen Sachen in seinem Nachlass nach ihrem Tod den Nacherben unverändert auszuliefern seien und nur Bargeld und Wertschriften verbraucht werden dürften. Deshalb sei die Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genschaft in A.___ von Anfang an nicht liquidierbar gewesen. Bei einem Grundstück werde die Auslieferungspflicht im Grundbuch vorgemerkt, falls keine andere Sicherheit gestellt werde oder ausdrücklich eine Dispensation für eine Sicherstellung vorliege. Sämtliche Eintragungen im Grundbuch, die dieser Vormerkung nachfolgten, würden hinfällig und die Nacherben könnten eine Berichtigung des Grundbuchs verlangen. Dies gelte sowohl für Veräusserungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen als auch für dingliche Belastungen. Sodann sei die Erbschaftsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung anzuordnen, wenn die Anwartschaft der Nacherben gefährdet sei (Urk. 1 S. 6). Aufgrund ihrer Vorerbenstellung hätte sie die Liegenschaft zu keinem Zeitpunkt verkaufen oder zusätzlich hypothekarisch belasten können (Urk. 1 S. 6 f.). Mit dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 sei faktisch genau das gemacht worden, was mit dem Erbvertrag vom 20. Januar 1986 und dem Testament vom 1. Mai 1991 vorgesehen gewesen sei. Verändert sei einzig das Eigentum an der Liegenschaft in A.___ worden, welches dem Sohn übertra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen worden sei. Dies sei ihr aber nicht zum Nachteil gereicht; sie habe so näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ohne Risiken und Pflichten das Wohnrecht in Anspruch nehmen können. Sodann habe eine gerichtliche Auseinandersetzung vermieden werden können (Urk. 1 S. 7). Im Fall der Anrechnung eines Verzichtsvermögens sei sodann von einem tieferen Hauswert auszugehen; der Annahmewert von Fr. 920‘000.- sei weder vor dem Jahr 1991 noch nachher je erreicht worden (Urk. 1 S. 8). Bei der Anrechnung eines Nettomietertrags sei zu berücksichtigen, dass sie aus gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Gründen spätestens ab dem Jahr 2003 sämtliche administrativen Arbeiten und die Unterhaltsarbeiten an einen Dritten hätte vergeben müssen. Der errechnete Nettomietzins wäre somit markant tiefer. Sodann hätte sie als Eigentümerin das ganze Risiko betreffend Renovationen, Reparaturen etc. getragen (Urk. 1 S. 9). Das Verzichtsvermögen hätte sich zudem angesichts der erheblichen Kosten des Pflegeheims in der Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 1. Januar 2016 nicht nur um Fr. 10‘000.- vermindert (Urk. 1 S. 10). Ebenfalls zu berücksichtigen sei, dass sie von ihrem Sohn jahrelang unterstützt worden sei, was ihr erlaubt habe, trotz höchst angeschlagener Gesundheit zu Hause zu blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und Aufwendungen von rund Fr. 90‘000.- jährlich zu vermeiden (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin mit dem Erbteilungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag vom 5. Juni 1992 auf Vermögen verzichtet hat und ob zudem ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensverzicht anzurechnen ist. Zudem ist die Höhe des allfälligen Verzichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögens beziehungsweise des allfälligen Einkommensverzichts strittig bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise es ist zu prüfen, ob diese Beträge zu reduzieren sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin liess dagegen nicht geltend machen, es seien jedenfalls die Voraussetzungen für ein Zurückkommen auf die zugesprochenen Leistungen und für eine Rückforderung nicht erfüllt (vgl. E. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der zwischen Z.___, der Beschwerdeführerin, den zwei vorehelichen Kindern und Y.___ geschlossene Erbvertrag vom 20. Januar 1986 sah vor, dass die Beschwerdeführerin von Z.___ als Vorerbin in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen gesamten Nachlass eingesetzt wird. Nacherben seien die gesetzlichen Erben von Z.___ im Zeitpunkt des Todes der Beschwerdeführerin. Die beweglichen und unbeweglichen Sachen im Nachlass von Z.___ seien den Nacherben nach dem Tod der Beschwerdeführerin unverändert auszuliefern. Bargeld und Wertschriften könne die Beschwerdeführerin dagegen ihren Bedürfnissen entsprechend verbrauchen (Urk. 8/18 S. 2). Die Kinder von Z.___ würden sich mit der Pflichtteilsverletzung durch diese Nacherbenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung ausdrücklich einverstanden erklären und verzichteten auf die Geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machung der Ungültigkeit gemäss Art. 531 ZGB (Urk. 8/18 S. 2). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei von der Sicherstellungspflicht nach Art. 490 Abs. 2 ZGB befreit (Urk. 8/18 S. 3). Am 1. Mai 1991 sah der Ehemann der Beschwerdeführerin als Ergänzung zum Erbvertrag vom 20. Januar 1986 Folgendes vor: „…Bei der Übernahme der Liegenschaft C.___ in 8332 A.___ durch Y.___, hat er nach Ableben beider Elternteile an die Geschwister D.___ und E.___ je Fr. 200‘000.- (zweihundertausend) als Erbteil auszuzahlen. … Das Frauengut beträgt heute Fr. 140‘000.-.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Mai 1991 verstarb Z.___ (Urk. 8/17; vgl. auch das Steuer-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tar vom 22. Juli 1991, Urk. 8/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung um die Frage, wie die güter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen beziehungsweise was Teil der Erbmasse sei, sowie um die Gültigkeit der Testaments vom 1. Mai 1991 (vgl. Urk. 3/9, 3/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem zwischen der Beschwerdeführerin und den drei Kindern von Z.___ geschlossenen Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 wurden sämtliche Mobilien, alles Bargeld auf Sparheften oder die auf Bank/Postkonti angelegten Gelder, Wertschriften, Guthaben etc. in Anrechnung an deren Erbteil der Beschwerdeführerin zu Alleineigentum zugewiesen (Urk. 8/20 S. 3). Die Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genschaft an der C.___ in A.___ wurde Y.___ zu Alleineigentum zugewiesen. Die Beschwerdeführerin erhalte ein lebensläng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches Wohnrecht am ganzen Haus, das Mitbenützungsrecht an Waschküche und Trocknungsraum sowie das Benützungsrecht an einer Garage und dem gesamten Landanteil. Vom Wohn- und Mitbenützungsrecht ausgenommen seien die 4-Zimmerwohnung im ersten Stock und die 1 ½-Zimmerwohnung im 2. Stock, ein Keller im Untergeschoss sowie eine Garage (Urk. 8/20 S. 3 ff.). Auf die güterrechtliche Auseinandersetzung und die Berechnung der Erbquoten eines jeden Erben werde verzichtet (Urk. 8/20 S. 2). Ziel des Erbteilungsvertrags sei eine andere als im Erbvertrag vom 20. Januar 1986 vorgesehene, einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmliche Teilung des Nachlasses unter möglichster Beachtung des letzten Willens von Z.___ (Urk. 8/20 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Verkehrswertschätzung vom 20. November 1992 betrug der geschätzte Verkehrswert der Liegenschaft an der C.___ in A.___ mit einem Landanteil von 1061 m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 920‘000.-. Bezüglich der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss mit Garage, Kellerabteil und Mitbe-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nützungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht an den allgemeinen Räumen sowie am ganzen Garten wurde der Mietwert auf Fr. 1‘500.- pro Monat und Fr. 18‘000.- im Jahr geschätzt. Das kapitalisierte Wohnrecht betrage Fr. 213‘000.- (Urk. 8/15 S. 6). Gemäss den weiteren Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben im Schätzungsbericht sind neben der 4-Zimmerwohnung im Obergeschoss und der 1-Zimmerwohnung im Dachgeschoss im Kellergeschoss unter anderem auch ein Arbeitszimmer und eine Werkstatt vorhanden und im Dachgeschoss befindet sich zusätzlich ein Estrich (Urk. 8/15 S. 3; vgl. auch die Schätzung von 1985, Urk. 3/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Angaben in der Steuererklärung von 1991 betrug der Eigenmietwert der Liegenschaft Fr. 20‘940.- (Urk. 8/29). Für das Wohnrecht der Versicherten wurde in der Folge ein Eigenmietwert von Fr. 12‘000.- berücksichtigt (Urk. 8/24 S. 2, 8/25 S. 2; vgl. aber auch die Steuererklärung der Beschwerdeführerin in Urk. 8/4, wo das Wohnrecht nicht versteuert wird). Der steuerliche Verkehrswert der Liegenschaft betrug Fr. 393‘000.- (vgl. Urk. 8/29 und 3/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Schätzung vom 1. November 1978 betrug der Gebäudever-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert Fr. 686‘400.- (Urk. 8/23) und gemäss der Schätzung vom 16. September 1993 Fr. 695‘200.- (Urk. 3/13). Seit dem 6. Juni 2007 beträgt der Gebäudeversicherungswert Fr. 854‘200.- (Urk. 8/21, 8/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ versteuerte in den Jahren 1995 und 1996 einen Ertrag aus der Liegenschaft von Fr. 29‘184.- und von Fr. 28‘604.- (Urk. 3/14 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin kommt gemäss Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 (Urk. 8/20) keine Vorerbenstellung mehr zu. Zu prüfen ist, ob deshalb anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ist, sie habe auf Vermögen an der Liegenschaft an der C.___ in der Gemeinde A.___ und/oder auf Einkommen aus der Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genschaft verzichtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich Geld und Wertschriften ist die Versicherte im Vergleich zum Erbver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag vom 20. Januar 1986 unbestrittenermassen materiell gleichgestellt (Urk. 8/18 S. 2, 8/20 S. 3). Gemäss dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 erhält die Versicherte sodann auch die Mobilien (insbesondere Möbel und Auto) zu Eigentum zugeteilt (Urk. 8/20 S. 3, 8/27 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Erblasser kann sich durch Erbvertrag einem andern gegenüber verpflichten, ihm oder einem Dritten seine Erbschaft oder ein Vermächtnis zu hinterlassen (Art. 494 Abs. 1 ZGB; vgl. auch Art. 512 ff. ZGB). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 488 Abs. 1 ZGB ist der Erblasser befugt, in seiner Verfügung den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzten Erben als Vorerben zu verpflichten, die Erbschaft einem anderen als Nacherben auszuliefern. In allen Fällen der Nacherbeneinsetzung hat die zuständige Behörde die Aufnahme eines Inventars anzuordnen. Die Ausliefe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Erbschaft an den Vorerben erfolgt, sofern ihn der Erblasser nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich von dieser Pflicht befreit hat, nur gegen Sicherstellung, die bei Grundstücken durch Vormerkung der Auslieferungspflicht im Grundbuch geleistet werden kann (Art. 490 Abs. 1 und 2 ZGB). Vermag der Vorerbe diese Sicherstellung nicht zu leisten, oder gefährdet er die Anwartschaft des Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erben, so ist die Erbschaftsverwaltung anzuordnen (Art. 490 Abs. 3 ZGB). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorerbe erwirbt die Erbschaft wie ein anderer eingesetzter Erbe. Er wird Eigentümer der Erbschaft unter der Pflicht zur Auslieferung (Art. 491 Abs. 1 und 2 ZGB). Die Vorberufenen haben grundsätzlich das freie Recht zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung über die ihnen zugewiesenen Gegenstände, und zwar sowohl hinsichtlich tatsächlicher wie auch hinsichtlich rechtlicher Verfügungen. Die Verfügungen der Vorberufenen sind jedoch resolutiv bedingt oder befristet. Mit dem Eintritt des Nachfolgefalles können die Nachberufenen unter dem Vorbehalt des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glaubensschutzes der Dritten die Auslieferung der Gegenstände beziehungsweise die Löschung von Grundbucheinträgen verlangen (Bessenich, in: Basler Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentar zum Zivilgesetzbuch II, 5. Auflage, Basel 2015, Art. 491 Rz 6). Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der nicht mehr vorhandenen Gegenstände gilt das Prinzip der dinglichen Surrogation (vgl. Bessenich, a.a.O., Art. 491 Rz 8, S. 233). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen, die die Erträgnisse betreffen oder die durch die ordentliche Bewirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftung und Verwaltung gefordert waren, bleiben auch nach Eintritt des Nachfolgefalles bestehen (Bessenich, a.a.O., Art. 491 Rz 6, S. 232). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kosten und Nutzen werden nach den Regeln über die Nutzniessung zwischen den Vorberufenen und Nachberufenen verteilt (Bessenich, a.a.O., Art. 491 Rz 4, S. 230). Art. 755 Abs. 1 ZGB sieht insoweit vor, dass der Nutzniesser das Recht auf den Besitz, den Gebrauch und die Nutzung der Sache hat. Er hat den Gegenstand in seinem Bestande zu erhalten und Ausbesserungen und Erneue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, die zum gewöhnlichen Unterhalt gehören, von sich aus vorzunehmen (Art. 764 Abs. 1 ZGB). Die Kosten des gewöhnlichen Unterhalts sind von den Vorberufenen zu tragen, die erforderlichen Massnahmen haben sie von sich aus anzuordnen. Was über den gewöhnlichen Unterhalt hinausgeht haben nicht die Vorberufenen zu finanzieren, sondern sie können diese Kosten von der Erb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft abziehen oder im Nachfolgefall entsprechende Ansprüche stellen (Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nich, a.a.O., Art. 491 Rz 4, S. 230).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Frage, ob von einem Vermögens- und/oder Einkommensverzicht auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen ist, ist anzunehmen, die Beschwerdeführerin hätte ihre Vorerben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung im Sinne des Erbvertrags vom 20. Januar 1986 ausgeübt und ihre Befugnisse nicht überschritten. Ein dem Erbvertrag widersprechendes Verhalten kann von einem Leistungsansprecher beziehungsweise einer Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprecherin grundsätzlich nicht verlangt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass gemäss Erbvertrag die beweglichen und unbeweglichen Sachen nach dem Tod der Beschwerdeführerin unverändert an die Nacherben auszuliefern gewesen wären, beziehungsweise angesichts der entsprechenden gesetzlichen Regelung in Art. 491 ZGB kann nicht angenommen werden, der Beschwerdeführerin sei mit dem Erbvertrag vom 20. Januar 1986 das „unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte“ Eigentum an der Liegenschaft an der C.___ in der Gemeinde A.___ zuerkannt worden, auf welches sie mit dem Erbteilungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag vom 5. Juni 1992 verzichtet habe. Der Beschwerdeführerin stand gemäss Erbvertrag vom 20. Januar 1986 nämlich weder das Recht zu, die Liegenschaft zu veräussern, noch durfte sie sie für eigene Zwecke zu belasten, auch wenn ihr dies effektiv wohl – insbesondere mangels Sicherstellungspflicht – aufgrund ihrer Eigentümerstellung möglich gewesen wäre. Der Beschwerdeführerin stand gemäss Erbvertrag vielmehr das Eigentum unter der Pflicht zur (unveränderten) Auslieferung zu. Ihre Position war damit mit der einer Nutzniesserin vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, die ebenfalls nicht rechtlich über das Nutzniessungsobjekt verfügen darf. Unter diesen Umständen ist der Beschwerdeführerin kein Vermögensverzicht anzurechnen (vgl. vorne E. 2.5.1 und 2.5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit muss auch nicht geprüft werden, ob und inwiefern der Vermögensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zicht aufgrund des Heimeintritts und der ohne den Beistand ihres Sohnes bereits früher angefallenen Heimkosten zu reduzieren gewesen wäre (vgl. Urk. 1 S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesem Eigentum unter der Pflicht zur Auslieferung standen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin jedoch – wie ausgeführt - einer Nutzniessung vergleichbare Rechte zu (vgl. Bessenich, a.a.O., Art. 491 Rz 4, S. 230). Zu prüfen ist, ob von einem Einkommensverzicht auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Liegenschaft an der C.___ in der Gemeinde A.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügte im massgeblichen Zeitpunkt am 5. Juni 1992 über zwei 4-Zimmerwoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen und eine 1-Zimmerwohnung im Dachgeschoss (vgl. Urk. 8/15). </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Verkehrswertschätzung vom 20. November 1992 war von einem (Markt-)Mietwert der 4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss von Fr. 1‘500.- im Monat auszugehen und im Jahr somit von Fr. 18‘000.- (Urk. 8/15 S. 6). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin nahm entsprechend an, bezüglich der drei Wohnungen sei von einem Marktmietwert im Jahr 1992 von insgesamt mindestens Fr. 40‘000.- aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen (vgl. Urk. 2 S. 4). Dem widersprach die Beschwerdeführerin nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich (vgl. Urk. 1 S. 9). Der vom Sohn der Beschwerdeführerin in den Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren 1995 und 1996 versteuerte Ertrag für die zweite 4- und die 1-Zimmer-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung von Fr. 29‘184.- und Fr. 28‘608.- (Urk. 3/14 S. 2) lässt diese Annahme sodann ebenfalls nicht ungerechtfertigt erscheinen. Unter Abzug der Hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">karzinse von Fr. 3‘768.35 (Urk. 8/29) und von 20 % des Marktmietwerts (20 % von Fr. 40‘000.- = Fr. 8‘000.-) ermittelte die Beschwerdegegnerin ein erzielbares Einkommen von Fr. 28‘231.35 (richtig: Fr. 28‘231.65) für das Jahr 1992. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem stand im massgebenden Zeitpunkt am 5. Juni 1992 als Gegenleistung das mit dem Erbteilungsvertrag eingeräumte Wohnrecht an der 4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss gegenüber, wobei insoweit von einem Marktmietwert von Fr. 18‘000.- auszugehen war (vgl. Urk. 8/20 S. 4, 8/15 S. 6). Fr. 18‘000.- ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen 63,75 % von Fr. 28‘231.65. Damit ist nicht von einer angemessenen Gegenleistung auszugehen und es ist anzunehmen, die Beschwerdeführerin habe mit dem Erbteilungsvertrag vom 5. Juni 1992 auf Einkommen verzichtet (vgl. BGE 122 V 401 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging im Einspracheentscheid vom 9. Mai 2016 davon aus, die Versicherte habe auch bezüglich der bis zum Heimeintritt selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnten 4-Zimmerwohnung im Erdgeschoss auf Einkommen verzichtet. Denn wenn die Liegenschaft im Eigentum der Beschwerdeführerin verblieben wäre, so hätte sie auch nach ihrem Heimeintritt im Mai 2015 diese Wohnung weiterhin nutzen und vermieten können (Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unbestritten, dass es der Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den nicht mehr möglich ist, seit dem Heimeintritt vom 6. Mai 2015 das ihr ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geräumte Wohnrecht zu nutzen. Unter diesen Umständen ist nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung jedoch nicht von einem im Jahr 2015 erfolgten (zusätzlichen) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensverzicht auszugehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts P 43/06 vom 11. April 2007 E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des auf das Jahr 1992 zurückgehenden Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichts ist das der Beschwerdeführerin eingeräumte Wohnrecht vielmehr weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin im Sinne einer Gegenleistung zu berücksichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensverzicht betrug im Jahr 1992 Fr. 10‘231.65 (Fr. 28‘231.65 abzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Werts des Wohnrechts von Fr. 18‘000.-). Die Beschwerdegegnerin hielt fest, mit grosser Wahrscheinlichkeit wäre dieser Betrag ausgehend von einem aktuellen Marktmietwert der Wohnungen noch wesentlich höher. Es sei jedoch mindestens von einem Einkommensverzicht in dieser Höhe auszugehen (vgl. Urk. 2 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist grundsätzlich anzunehmen, dass sich die Mietpreise seit 1992 bis ins Jahr 2015 relevant entwickelt haben (vgl. etwa Landesindex der Konsumentenpreise, Wohnungsmiete, Basis 1982 = 100, im Internet abrufbar). Zu berücksichtigen ist sodann, dass die Liegenschaft im Jahr 1992 über einen guten Ausbaustandard verfügte (vgl. Urk. 8/15 S. 4), welcher aber heutigen Standards – auch mit dem laufenden gewöhnlichen Unterhalt, welcher vom Vorerben zu erbringen ist – nicht mehr in gleicher Weise entsprechen dürfte (vgl. Müller, in: Basler Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentar zum Zivilgesetzbuch II, 5. Auflage, Basel 2015, Art. 764 Rz 4, S. 1532). Grössere Sanierungen hätten gegebenenfalls auch eine höhere Belastung der Liegenschaft nach sich gezogen (vgl. E. 5.2). Es ist der Beschwerdegegnerin unbenommen, hinsichtlich einer höheren Marktmiete der Wohnungen nach der Rückweisung und vor der Neuberechnung ergänzende Abklärungen zu treffen. Unklar ist etwa, wie gross die drei Wohnungen in m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> waren/sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann den Einwand der Beschwerdeführerin betrifft, seit 2003 hätte sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation sämtliche administrative Arbeiten und Unterhaltsarbeiten kostenpflichtig an einen Dritten vergeben müssen, sodass keine Mieteinnahmen mehr verblieben wären (vgl. Urk. 1 S. 9), so ist festzuhalten, dass gemäss Art. 16 Abs. 1 ELV der für die Gebäudeunterhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten für die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton anwendbare Pau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schalabzug von 20 % des Bruttomietertrags beziehungsweise des Mietwerts gilt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_822/2009 vom 7. Mai 2010 E. 3.4). Im steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlichen Pauschalabzug sind auch die Kosten für die Verwaltung durch Dritte enthalten (vgl. Verfügung der Finanzdirektion des Kantons Zürich über die Pauschalisierung der Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaften des Privatvermögens vom 7. September 2002, im Internet abrufbar). Die Berücksichtigung des Pauschalabzugs gemäss Art. 16 ELV gleicht nach der Rechtsprechung die über die Jahre hinweg unterschiedlich hoch ausfallenden Unterhaltskosten aus. Da der Beschwerdeführerin mit der Vorerbenstellung eine einer Nutzniessung vergleichbare Position eingeräumt wurde und sie nur für den gewöhnlichen Unterhalt kostentragungspflichtig war, ist der Abzug von 20 % sodann als eher hoch zu betrachten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_822/2009 vom 7. Mai 2010 E. 3.4). Dieser Pauschalabzug von 20 % wurde bei der Berechnung des Einkommensverzichts und zwar zu Recht bezüglich aller drei Wohneinheiten berücksichtigt (vgl. E. 5.4). Verwaltungs- und Abwartskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten wären sodann als Nebenkosten (zumindest teilweise) den Mietern aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder in die Mietzinsgestaltung einzuberechnen gewesen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 7. Mai 2010 E. 3.4; vgl. auch Art. 16a ELV und Art. 257a ff. des Obligationenrechts und Art. 4 ff. der Verordnung über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Mai 1990).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache ist mit der Feststellung, dass für die Jahre 2015 und 2016 von keinem Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verzicht, jedoch mindestens von einem Verzichtseinkommen von Fr. 10‘231.65 auszugehen ist, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein höheres Verzichtseinkommen prüfe und die der Beschwerdeführerin zustehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen im Anschluss neu berechne und über die Rückforderungen der Zeit vom 1. Mai 2015 bis 31. März 2016 sowie über den Anspruch ab 1. Januar 2016 neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten bleibt, dass die Voraussetzungen (vgl. E. 1.2) für eine (teilweise) Rückforderung der für die Zeit vom 1. Mai 2015 bis 31. März 2016 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen Ergänzungsleistungen grundsätzlich erfüllt sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Prüfung des Vermögens- beziehungsweise Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichts mit den Verfügungen vom 2. September 2015 war offensichtlich unrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig. Der Beschwerdeführerin stand aufgrund des Erbvertrags vom 20. Januar 1986 und nach dem Willen des Erblassers nicht der gesetzliche Erbteil, welcher gemäss Art. 462 Abs. 1 Ziffer 1 ZGB im Falle der Beschwerdeführerin die Hälfte betragen hätte, zu. Damit kann auch nicht von einem Vermögensverzicht von Fr. 145‘161.- aus der Abtretung des Hauses an den gemeinsamen Sohn ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden (vgl. Urk. 8/13 S. 3). Der Verzicht auf Nutzniessungsrechte ist sodann als Einkommensverzicht und nicht als Vermögensverzicht zu betrachten (vgl. E. 2.5.2). Die vorgenommene Berechnung ist damit nicht vertretbar und offensichtlich unrichtig. Damit sind die Ergänzungsleistungen der Zeit ab 1. Mai bis 31. Dezember 2015 grundsätzlich rückforderbar. Dies gilt auch für die Ergänzungsleistungen der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2016; insoweit fehlte es an einer leistungszusprechenden Verfügung überhaupt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Rückforderung der ausbezahlten kantonalen Zuschüsse wird die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin gegebenenfalls die Voraussetzungen nach § 19 ZLG zu prüfen haben (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht der vertretenen Beschwerdeführerin eine Prozessent-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu. Diese ist ermessensweise auf Fr. 2‘000.- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerd</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">e wird der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene Einspracheentscheid</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 9. Mai 2016 aufgehoben, und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mit der Feststellung, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass für die Jahre 2015 und 2016 von keinem Vermögensverzicht, jedoch mindestens von einem Ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zichtseinkommen von Fr. 10‘231.65 auszugehen ist, an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese ein höheres Verzichtseinkommen prüfe und die der Beschwerdeführerin zustehenden Zusatzleistungen im Anschluss neu berechne und über die Rückforderungen der Zeit vom 1. Mai 2015 bis 31. März 2016 sowie über den Anspruch ab 1. Januar 2016 neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Fässler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde B.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigTanner Imfeld</p><p></p></div> </div></body></html>