<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00118</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Visana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in dieser Funktion bei der Visana Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen AG (nachfolgend: Visana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gegen die Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n von Unfällen versichert. Am 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 rutschten die Ski der Versicherten beim Stoppen auf der Ski</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piste auf der Schneeoberfläche und sie fiel auf die rechte Schulter, wobei sie sich eine Prellung sowie einen Bruch an der rechten Schulter zuzog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bagatel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lunfall-Meldung vom 24. April 2014, Urk. 8/1). Die Visana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Mai 2016 lehnte die Visana das Kostengutsprachegesuch vom 17. Mai 2016 (Urk. 8/26) für einen Spitaleintritt vom 1. Juni 2016 ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/30).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. Juni 2016 (Urk. 8/35-37) stellte die Visana die Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 10. Februar 2014 mangels Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges per 26. Februar 2015 ein. Die dagegen von der Versicherten am 4. Juli und am 12. August 2016 erhobene Einsprache (Urk. 8/45-48, Urk. 8/93-95) hiess die Visana mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 29. März 2017 teilweise gut, indem sie den Status quo si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne und die Leistungseinstellung per 31. August 2015 festlegte (Urk. 8/85-91 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 15. Mai 2017 Beschwerde gegen den Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 29. März 2017 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei die Visana zu verpflichten, ihr für das Unfallereignis vom 10. Februar 2014 die gesetzlichen Leistungen im Sinne von UVG-Taggeld und Heilbehandlungen auszurichten. Weiter sei festzustellen, dass die Unterflächenläsion der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne Typ Ellman I sowie die verdickten und gereizten Schleimbeutel im Sinne einer Bursitis subacromialis rechts auf das Unfallereignis vom 10. Februar 2014 zurückzuführen seien (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Juni 2017 beantragte die Visana die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 26. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 10. Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2c in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrem Einspracheentscheid gestützt auf die Einschätzung ihres beratenden Arztes Dr. med. Z.___, Facharzt für Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, davon aus, dass im Zusammenhang mit dem Ereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 der Status quo sine per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erreicht sei, und dass es sich bei den im Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden überwiegend wahrscheinlich um eine unfallfremde Problematik handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So habe die Schulter der Beschwerdeführerin spätestens seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende Juni 2015 ohne medikamentösen Schutz funktioniert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Physiotherapie sei im August 2015 sistiert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches bis zur erneuten Anmeldung zur orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen Kontrolle im Frühjahr 2016 eine relevante Beschwerdesymptomatik weitgehend ausschliessen lasse, und eine Brückensymptomatik sei jedenfalls nicht dokumentiert. Ein subakromiales Impingement könne zudem fast jederzeit auch ohne Trauma auftreten, was vorliegend auch überwiegend wahrscheinlich der Fall sei (S. 6 Ziff. 10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte dagegen in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf die Beurteilung von Dr. Z.___ könne nicht abgestellt werden (S. 6 Ziff. 2). Zudem widerspreche die Diagnose einer posttraumatischen Frozen shoulder nicht dem Vorliegen eines subacromialen Impingements. Das subacromiale Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pingement führe zu einer schmerzhaften Mobilitätseinschränkung (S. 6 f. Ziff. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren sei die Symptomatik nie wirklich regredient gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass sie in ihrer E-Mail vom 9. Mai 2015 von einer guten Schulterbeweglichkeit bei grosser Zufriedenheit gesprochen habe, sei auf eine Infiltration der chronischen Bursitis mit einem Steroid-Lokalanästhetikum-Gemisch zurückzuführen (S. 7 Ziff. 4). Die Schmerzen hätten persistiert, sie habe jedoch erst im Februar 2016 einen Untersuchungstermin bei Dr. A.___ erhalten, weshalb die Brücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik ohne weiteres bejaht werden könne (S. 7 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rittig und zu prüfen ist, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf weitere Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Beschwerdegegnerin hat und dabei insbesondere das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhangs b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etreffend die noch bestehenden Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Radiologie, führte in seinem Bericht vom 24. Februar 2014 (Urk. 8/2-3) nach gleichentags durchgeführter Röntgen-Arthrographie sowie MR Arthrographie des rechten Schultergelenkes in seiner Beurteilung aus, es bestehe ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand nach schwerer Kontusion des Humerus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfes mit Frakturen im Bereich des Tuberculum majus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestünden keine re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">levante Fragmentdislokation und keine Stufenbildung. Es seien auch keine transossären Frakturkomponente und keine Gelenkbeteiligung festgestellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktive Bursitis subacro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mialis/subdeltoidea. An der Rotatorenmanschette befänden sich geringe degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative oder postkontusionelle Veränderungen. Wahrscheinlich bestehe ein klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Unterflächeneinriss der Supraspinatussehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 1. Juli 2014 (Urk. 8/5) als Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se eine schmerzhafte Mobilitätseinschränkung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tuberculum majus-Avulsion der rechten Schulter vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Es sei bei einem Skisturz am 10. Februar 2014 zu einem direkten Schulteranprall mit nachfolgenden Schmerzen gekommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim durchgeführten Arthro-MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dislozierte Tuberculum-majus Fraktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Im Verlauf seien die Schmerzen weitestgehend regredient gewesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beweglichkeit sei jedoch eingeschränkt geblieben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Schmerzen seien lokalisiert im lateralen Deltabereich mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung nach distal sowie über die kraniale Schultergürtelmuskulatur Rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung Nacken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Impingementzeichen nach Neer und Hawkins seien positiv. Die Schulter-Sonographie rechts habe ergeben, dass die lange Bizepssehne etwas verdickt im Sulcus zentriert sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Supraspinatus ventral bestehe eine mögliche Unterflä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenläsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestünden keine Stufen in der Corticalis des Tuberculum majus und der Infraspinatus sei intakt. Die Bursalinie sei etwas verdickt, und es sei keine Acromioclavicular (AC)-Arthrose festgestellt worden. Auf der linken Seite sei die lange Bizepssehne im Sulcus zentriert. Subscapularis, Supraspinatus und Infraspinatus seien intakt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte in seinem Bericht vom 12. August 2014 (Urk. 8/7) nach gleichentags erfolgter Konsultation der Beschwerdeführerin als Diagnose eine posttraumatische F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rozen shoulder nach Tuberculum majus-Avulsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter vom 10. Februar 2014. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin habe sich sechs Wochen nach subacromialer Steroid-Injektion zur Verlaufskontrolle vorgestellt. Gut eine Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che nach subacromialer Steroid-Injektion seien die Ruheschmerzen komplett re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gredient gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktuell werde Physiotherapie zur Mobilisation und Dehnung dreimal wöchentlich durchgeführt, ebenso die Beübung in Heimarbeit. Subjektiv habe sich die Mobilität der Schulter bereits etwas verbessert, es bestünden je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch immer noch Defizite in der Beweglichkeit. Die endgradigen Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen hinderten etwas bei der selbständigen Beübung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 11. November 2014 (Urk. 8/9) nannte Dr. A.___ nach gleichentags durchgeführter Konsultation als Diagnose eine posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rozen shoulder nach Tuberculum majus-Avulsion der rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. Februar 2014. Die Physiotherapie sei regelmässig zweimal wöchentlich durchgeführt worden, Dehnungsübungen auch in Heimarbeit. Die Beweglichkeit habe sich subjektiv gut verbessert, und der Nachtschlaf sei nicht mehr gestört.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die heutige Verlaufskontrolle habe einen sehr guten Fortschritt gezeigt, was die Mobilität und Funktionalität der rechten Schulter anbelange.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es könne jetzt zusätzlich zur Dehnübung mit leichtem Krafttraining für den rechten Schultergürtel begonnen werden. Er habe ein entsprechendes Rezept über neun Sitzungen Physiotherapie ausgegeben. Die Abschlusskontrolle finde in drei Monaten statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 26. Februar 2015 (Urk. 8/10) nannte Dr. Z.___ nach gleichentags erfolgter Konsultation als Diagnose eine posttraumatische F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rozen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">shoulder nach Tuberculum majus-Avulsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter am 10. Februar 2014. Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, heute, ein Jahr nach dem ursprünglichen Trauma,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin zur Abschlusskontrolle in die Sprechstunde gekommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Physiotherapie sei weiterhin regelmässig durchgeführt worden, und es sei nochmals eine Verbesserung von Flexion und Abduktion erreicht worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Endgradig komme es jedoch in allen Ebenen zu leichten Schmerzen. Subjektiv sei die Mobilität noch nicht wieder voll erreicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Belastung träten noch zeitweise Schmerzen auf.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sonographisch zeige sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte chronische Bur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitis mit verdickter Bursa subacromialis,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche er mit Triamcort und Lidocain unter sterilen Kautelen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infiltriert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin werde die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lernten Übungen der Physiotherapie eigenständig in Heimarbeit fortführen. Es sei besprochen worden, dass leichte Restbeschwerden und eine leichte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Mobilität bestehen bleiben könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte in seinem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/23) als Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Impingementsyndrom der rechten Schulter bei Status nach Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">culum majus-Avulsion der rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Konsultation habe am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stattgefunden. Etwas mehr als ein Jahr nach der letzten Verlaufskontrolle sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit erneut störenden Schmerzen und Ausstrahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in Form von Kribbelparästhesien bis in die Hand zur erneuten Beurteilung in die Sprechstunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzten subacromialen Steroidinjektion sei die Symptomatik wieder für eine Weile regredient gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei Physiotherapie zur Kräftigung und Mobi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisation durchgeführt worden, so dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell eine gute Schulterfunktion beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es komme jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer zu Schmerze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im lateralen Deltabereich. Die Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entin spiele Tennis und spüre dort die Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verlaufssonographie der rechten Schulter habe ergeben, dass die lange Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zepssehne ohne Erguss im Sulcus zentriert sei. Der Subscapularis sei intakt mit Usur im Tuberculum minus. Supra- und Infraspinatussehne seien intakt. Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin bestehe eine kleine Stufe im dorsalen Tuberculum majus. Es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwas verdickte Bursalinie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dorsal. Das AC-Gelenk sei unauffällig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte in seiner Beurteilung aus, die klinische und sonographi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung der rechten Schulter weise wiederum auf ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bursitis subacromialis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Status nach Tuberculum majus-Avulsion der rechten Schulter hin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Steroidinjektionen hätten jeweils zu einer zeitweisen Symptomfreiheit geführt, was für eine Schmerzursache in diesem Kompartment spreche.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine erneute Steroidinjektion sei nicht zu empfehlen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin werde nochmals Physiotherapie durchführen, und eine Verlaufskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle erfolge in sechs Wochen. Sollten dann weiterhin Symptome bestehen, wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die subacromiale Dekompression nach Débridement zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> empfehlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Chirurgie, führte in seiner Beurteilung vom 27. Mai 2016 (Urk. 8/28) aus, die heutigen Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf das Ereignis vom 10. Februar 2014 zurückzuführen. Die damals entstandene Avulsionsfraktur des Tuberculum majus sei konsolidiert. Ausser klinischen Impingementzeichen bestehe kein weiterer pathologischer Befund. Die Rotatorenmanschette sei intakt. Der beschriebene kleine Unterflächenriss der Supraspinatussehne entspreche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht einer Unfallfolge, sondern einer altersentsprechenden degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Ziff. 1). Der Status quo ante sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit beim Behandlungsabschluss am 26. Februar 2015 erreicht gewesen. Die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene Impingementsymptomatik entspreche überwiegend wahrscheinlich nicht einer Unfallfolge (Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 7. Juli respektive 11. August 2016 (Urk. 8/49-50, Urk. 3) nannte Dr. A.___ als Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein posttraumatisches Impingementsyndrom und eine Tendinitis der langen Bizepssehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Status nach undislozierter Tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berculum majus-Avulsion der rechten Schulter (S. 1 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 10. Februar 2014 zurückzuführen. Bei der Erstvorstellung der Patientin am 1. Juli 2014 habe eine posttraumatische Frozen shoulder nach undislozierter Tuberculum majus-Avulsion mit Reizung der Bursa subacromialis im Sinne ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes posttraumatischen Impingements bestanden. Unter Infiltrationsbehandlung und physiotherapeutischer Mobilisation sei es zu einer Verbesserung der Mobili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät und Funktionalität gekommen, jedoch hätten weiterhin subjektive Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und Schmerzen bei endgradiger Bewegung der rechten Schulter bestanden. Die sonographische Verlaufskontrolle am 26. Februar 2015 habe ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne verdickte Bursa subacromialis als Zeichen einer chronischen Entzündung des Schleimbeutels gezeigt, was zur persistierenden und störenden Symptomatik ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt habe. Da der Verlauf bis dahin aber recht zufriedenstellend gewesen sei, sei die Behandlung vorerst eingestellt worden. Zuvor sei die Bursa nochmals mit einem Steroid-Lokalanästhetikum-Gemisch infiltriert worden. Die erneute Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung sei aufgrund persistierender Schmerzen trotz Kräftigungsbeübung unter Physiotherapie erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Tuberculum Majus-Fraktur sowie eine Frozen shoulder könnten zu einer chronischen Bursitis subacromial führen. Die Schmerzen seien seit dem Unfall persistierend und nur kurzzeitig durch die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündungshemmende Wirkung des Steroids coupiert gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei verdicktem Bursagewebe bleibe der subacromiale Druck erhöht, was zu erneuten Schmerzen führen könne. Die Symptomatik sei nie komplett regredient gewesen und damit unfallbedingt (S. 1 Ziff. 3). Hinsichtlich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterflächenrisses der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei weder eine traumatische noch eine degenerative Ursache für die Sehnenläsion zu beweisen (S. 1 Ziff. 4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei persistierender Symptomatik seit dem Unfall sei der Status quo ante nicht erreicht worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Intraoperativ habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Unterflächen-Läsion der Supraspinatussehne Typ Ellman I, eine Bursitis subacromialis und eine Tendinitis der langen Bizepssehne gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sehnenläsion sei eher traumatisch bedingt. Der verdickte und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reizte Schleimbeutel ebenfalls.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Tendinitis der langen Bizepssehne sei bei in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takter Bänderführung eher durch den erhöhten subacromialen Druck bedingt, welcher durch die verdickte Bursa verursacht worden sei. Somit bestehe für die persistierenden Beschwerden eine Unfallkausalität (S. 2 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin, Dr. Z.___, führte in seiner Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 21. März 2017 (Urk. 8/82-84) aus, bezüglich des Unfallmecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nismus sei ohne namhafte Zweifel davon auszugehen, dass eine direkte Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terkontusion rechts erfolgt sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Februar 2014 sei eine Arthro-MR-Tomographie durchgeführt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leider stünden die entsprechenden Bilder nicht zur eigenen Ansicht zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die von Dr. B.___ gestellte Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Fraktur sei jedoch fraglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da eine solche fast zwingend entweder eine transossäre Komponente oder zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest eine Fragmentdislokation im Sinne einer Impression enthalten müsste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was beides verneint worden sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Versicherte am 10. Fe-bruar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 einen Skisturz mit schwerer direkter Kontusion der rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo in der Folge Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgetreten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen sich in einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRT vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 auf eine anterolaterale Knochenkontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion am Humeruskopf und eine begleitende Bursitis subacromialis/subdeltoidea zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Ziff. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, ob das Ereignis nur als Teilursache zu Beschwerden geführt habe, führte Dr. Z.___ aus, die Arthro-MRT vom 24. Februar 2014 habe geringe Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen der Rotatorenmanschette und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unterflächenriss der Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spinatussehne beschrieben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei diesem habe es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich um degenerative Veränderungen gehandelt, die aber kaum eine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante klinische Bedeutung gehabt hätten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 Ziff. 2 lit. a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, ob die Beschwerden noch zumindest teilweise auf das Ereignis oder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausschliesslich auf ereignisfremde Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zurückzuführen seien, führte Dr. Z.___ aus, die Versicherte habe sich am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sprechstunde von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ begeben, und dieser habe sie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne eines subakromialen Impingements mit einer subakromialen Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roid-Infiltration und der begleitenden Physiotherapie zur Verbesserung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsumfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt (S. 2 Ziff. 3 oben). Die gestellte Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">posttraumatischen Frozen shoulder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei nicht nachvollziehbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig von d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er exakten Diagnostik beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im weiteren Verlauf eine kontinuierliche Verbesserung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bewegungsumfangs, der sich bis zu einer Konsultation am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015 weitestgehend normalisiert habe. Dennoch habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut subakromial infiltriert,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die ärztliche Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sistiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte werde „die erlernte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Übungen der Physiotherapie ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genständig in Heimarbeit fortführen". </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diskrepant hierzu wirkten die in der Folge von Dr. A.___ weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgestellten V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnungen zur Physiotherapie (S. 2 Ziff. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ungeachtet dessen sei auch diese Behandlung Ende August 2015 beendet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachdem die Versicherte bereits in einer E-Mail vom 9. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer freien Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweglichkeit und einer grossen subjektiven Zufriedenheit mit dem erreichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Resultat ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe nach dem Ereignis vom 10. Fe-bruar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 über längere Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein subakromiales Impingement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich nach einer subakromialen Infil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tration und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessender intensiver Bewegungstherapie bis spätestens Ende August 2015 aber auf das Niveau einer restitutio ad integrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandeln lassen. Spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens zu diesem Zeitpunkt könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatus quo sine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Ziff. 3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unabhängig von der letztlich gestellten Diagnose, da der Endzustand sowohl beim subakromialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement als auch bei einer F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rozen shoulder durch eine schmerzfreie und in ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Amplitude nicht mehr eingeschränkte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weglichkeit festgelegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem die Wirkung sämtlicher eingesetzten Medikamente abgeklungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (S. 3 Ziff. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die im Bericht von Dr. A.___ vom 28. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschriebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neut störende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen und Ausstrahlungen in Form von Kribbelparästhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sien bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in die rechte Hand" anbelange, sei erstaunlich, dass Dr. A.___ d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ies „wiederum auf ein Impingement" zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe, indem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er diese Diagnose zuvor in dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Form noch gar nie gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or allem von einer F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rozen shoulder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesprochen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitestgehend spekulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für ihn dann aber auf jeden Fall die Hypothese, dies sei weiterhin eine Folge des ursprünglichen Ereignisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> So sei die Wirkung der zuletzt am 26. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 applizierten subakromialen Steroidinfiltration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens nach vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monaten abgeklungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass die Schulter der Versicherten spätestens ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende Juni 2015 ohne medikamentö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Schutz habe funktionieren müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Physiotherapie sei jedoch im August 2015 sistiert worden, und erst im Frühjahr 2016 habe sich die Versicherte für eine erneute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> orthopädische Kontrolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">asse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung eine relevante Beschwerdesymptomatik in diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend ausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Brückensymptomatik sei jedenfalls nicht dokumentiert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein subakromiales Impingement k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem fast je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derzeit auch ohne Trauma auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, was überwiegend wahrscheinlich auch im vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Fall so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei. Nachdem auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obigen Erläuterungen von einem S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quo sine spätestens per Ende August 2015 auszugehen sei, handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei den später eingetretenen Beschwerden überwiegend wahrscheinlich um eine unfallfremde Problematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 Ziff. 5 lit. a). Demnach sei auch eine Rückfallkausalität zu verneinen, indem es sich überwiegend wahrscheinlich um ein unfallfremdes Leiden handle und der Status quo sine im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 10. Februar 2014 spätestens Ende August 2015 erreicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei (S. 3 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Einschätzung ihres beratenden Arztes Dr. Z.___ vom März 2017 (vgl. vorstehend E. 3.9) davon aus, dass der Status quo sine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit spätestens Ende August 2015 mit Sistieren der Physiotherapie erreicht gewesen sei, und dass es sich bei den im Frühjahr 2016 aufgetretenen Beschwerden überwiegend wahrscheinlich um eine unfallfremde Problematik handle, zumal ein subacromiales Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment jederzeit auch ohne Trauma auftreten könne (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in am 10. Februar 2014 beim Stop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pen auf der Skipiste ausrutschte und auf die rechte Schulter fiel. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt nach am 24. Februar 2014 durchgeführter Röntgen- sowie MR Arthrographie des rechten Schultergelenkes fest, es bestehe ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand nach schwerer Kontusion des Humeruskopfes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Frakturen im Bereich des Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">culum majus, ohne relevante Fragmentdislokation oder Stufenbildung. Weiter stellte Dr. B.___ eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktive Bursitis subacromialis/subdeltoidea f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">est und führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te weiter aus, dass wahrscheinlich ein kleiner Unterflächeneinriss der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natussehne bestehe (vgl. vorstehend E. 3.1). Dr. A.___ beschrieb in seinem Bericht vom Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 3.2) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzhafte Mobilitätsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der rechten Schulter, wobei die Schmerzen im lateralen Deltabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich mit Ausstrahlung nach distal sowie über die kraniale Schultergürtelmus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur Richtung Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lokalisiert seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ berichtete im August 2014 (vgl. vorstehend E. 3.3) von einem guten Ansprechen der Beschwerdeführerin auf eine subacromiale Steroidinjekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on, indem die Ruheschmerzen gut eine Woche danach komplett rückläufig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen seien. Im November 2014 berichtete Dr. A.___ von einer weiteren unter Physiotherapie eingetretenen Verbesserung der Mobilität und Funktionali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät der rechten Schulter (vgl. vorstehend E. 3.4). Eine solche wurde auch in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Abschlussbericht vom Februar 2015 (vgl. vorstehend E. 3.5) beschrieben, jedoch hielt Dr. A.___ fest, dass subjektiv die Mobilität noch nicht wieder voll erreicht sei und endgradig sowie unter Belastung noch Schmerzen aufträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Bei sonographisch weiterhin festgestellter leichter chronischer Bursitis mit verdickter Bursa subacromialis, nahm Dr. A.___ eine weitere Steroidinjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion vor. Des Weiteren stellte Dr. A.___ im März und Juli 2015 Verordnun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zur Physiotherapie mit dem Zweck der Mobilisation und leichten Kräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Schulter aus (vgl. Urk. 8/13, Urk. 8/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge ging der beratende Arzt Dr. Z.___ in seiner Stellungnahme vom März 2017 (vgl. vorstehend E. 3.9) von einem Status quo sine spätestens per Ende August 2015 aus, einhergehend mit der Sistierung der Physiotherapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprünglichen Arthro-MR-Tomographie-Bilder lagen Dr. Z.___ nicht vor; dennoch stellte er die von Dr. B.___ gestellte Diagnose einer Fraktur in Frage. Die in der Folge aufgetretenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terolaterale Knochenkontusion am Humeruskopf und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine begleitende Bur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitis subacromialis/subdeltoidea zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. Z.___ ging davon aus, dass nach dem Ereignis vom 10. Februar 2014 über längere Zeit - entgegen der von Dr. A.___ in den Jahren 2014 und 2015 gestellten Diagnose einer Frozen shoulder - ein subacromiales Impingement an der rechten Schulter vorgelegen habe, welches sich nach den von Dr. A.___ vorgenommenen subakromia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Infiltrationen und intensiver Bewegungstherapie Ende August 2015 auf ein restitutio ad integrum habe behandeln lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der klinischen und sonographischen Untersuchung der rechten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausführte, diese weise wiederum auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Impingement und eine Bursitis subacromialis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit im Vergleich zu seinen Vorberichten weitgehend unveränderte Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> feststellte, sowie mit der bisherigen Schmerzbeschreibung identisch, von Schmerzen im lateralen Deltabereich sprach (vgl. vorstehend E. 3.6), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen vorliegend Zweifel an der Verlässlichkeit der Einschätzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich nun, im Unterschied zu den Vorberichten um ein unfallfremdes Impingement sowie eine unfallfremde Bursitis handeln solle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumal sich dem Bericht von Dr. A.___ auch entnehmen lässt, dass die Symptomatik nie ganz regredient gewesen sei (vgl. vorstehend E. 3.8). Insbesondere erscheinen auch die Ausführungen des beratenden Arztes Dr. C.___ vom Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.7) als unzutreffend, da er die seit dem Unfallereignis fortbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Bursitis ausser Acht lässt, welche für das klinische Beschwer-debild als massgebend verantwortlich anzusehen ist, wie dies auch Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli respektive August 2016 (vgl. vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.8) festhielt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus ihrer am 9. Mai 2015 verfassten E-Mail (vgl. Urk. 8/24), worin sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin über einen guten Verlauf freute, kann nichts zu ihren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gunsten abgeleitet werden, zumal aus den Berichten von Dr. A.___ hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass jeweils nach den Steroidinjektionen eine verbesserte Symptomatik verzeichnet wurde (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 3.6, E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der obgenannten Ausführungen bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der Einschätzung der Situation an der rechten Schulter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifel,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch die Berichte von Dr. A.___ sind in Anbetracht seiner auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Vertrauensstellung mit einer gewissen Zurückhaltung zu würdigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so dass die Frage der Unfallkausalität der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terbeschwerden rechts im Rahmen eines unabhängigen externen Gutachtens zu prüfen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass der angefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtene Einspracheentscheid vom 29. März 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen die erforderlichen Abklärungen treffe und hernach über ihre Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin demnach zu verpflichten, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit des Prozesses auf Fr. 2'7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefoc</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">htene Einsprache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entscheid vom 29</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Visana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>