<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00806</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Ersatzrichterin Tanner Imfeld<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">28. Dezember 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bügler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Heimstättenweg</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 8, 8413 </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Neftenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1973 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besuchte in Serbien die Pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marschule und verfügt über keine berufliche Ausbildung. Nach ihrer Einreise in die Schweiz im Januar 1987 übte sie Hilfsarbeitertätigkeiten aus (Urk. 9/9), zuletzt ab dem 12. Januar 2006 als Zeitungszustellerin (Urk. 9/25, Urk. 9/6 S. 1). Bei einem Autounfall am 12. Juni 2007 zog sie sich multiple Verletzungen zu (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. bis 13. Juni 2007, Urk. 9/26/31). Aufgrund der gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Probleme beendete die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007 (Urk. 9/25 S. 2). Infolge multipler somatischer Probleme sowie Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen meldete sich die Versicherte am 20. November 2008 bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/6 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ff.). Im Rahmen der Abklärungen ordnete diese die polydisziplinäre Abklärung der Versicherten an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 22. Dezember 2010, Urk. 9/54). Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. März 2012 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. Februar 2010 eine ganze Rente zu (Urk. 9/97). Mit Mitteilung vom 24. Oktober 2012 bestätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den bisherigen Rentenanspruch (Urk. 9/124).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2017 leitete die IV-Stelle eine revisionsweise Überprüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruchs in die Wege (Urk. 9/203 S. 1, Urk. 9/203), wobei die Versicherte erneut polydisziplinär abgeklärt wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 2. August 2019, Urk. 9/190). Mit Vorbescheid vom 23. August 2019 stellte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 9/193) und hielt an dieser Einschätzung mit Verfügung vom 9. Oktob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2019 fest (Urk. 9/204 = Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 11. November 2019 Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin weiterhin eine ganze Rente zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen, eventualiter sei ein gerichtliches Obergutachten zu erstellen. Weiter sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und ihr in der Person des Unterzeichneten die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bewilligen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 6. Dezember 2019 beantragte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin unter Hinweis auf die Akten die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 9. Dezember 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p>1.2<span> </span><span id="XX072"></span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span>licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und von einer 70%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen sei. Da sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen anhand der Zahlen des Bundesamtes für Statistik zu bemessen sei, führe dies zu einem rentenausschliessenden Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 30 % (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten schon aus formellen Gründen nicht abgestellt werden könne, da nicht klar sei, welche Fragen den Gutachtern gestellt worden seien; auch habe keine Möglichkeit für das Stellen von Ergänzungsfragen bestanden. Weiter sei das Gutachten nach der Erstellung nicht zugestellt worden, was das Stellen von Ergänzungsfragen erneut verhindert habe (Urk. 1 S. 3). In materieller Hinsicht würden die Gutachter die neusten Berichte zur erlittenen zweiten Lungenembolie sowie die neuen bildgebenden Untersuchungen bezüglich der LWS nicht berücksichtigen (S. 5). Weiter werde nicht begründet, inwiefern die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit der vormals angenommenen 100%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer solchen von lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50 % ausgehen würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; auch werde nicht begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieso aus somatischer Sicht bei unverändertem Zustand nicht von der bisher angenommenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 30 % auszugehen sei (S. 6). Die angenommene Arbeitsfähigkeit vermöge auch unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der Ressourcenprüfung nicht zu überzeugen (S. 8). Selbst wenn man auf das Gutachten abstellen würde, ergäbe sich bei einem korrekten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Invaliditätsgrad von 42 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zudem wäre ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 15 % zu gewähren (S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren bildet die Verfügung vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012, welche sich in medizinischer Hinsicht auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 22. Dezember 2010 stützte. Die dafür verantwortlichen Fachärzte stellten dann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumal die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/54 S. 14 f.).:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradig bis schwere depressive Episode (ICD-10 F32.1/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mässig ausgeprägtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leicht bis höchstens mässig ausgeprägtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicalsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zumindest mittelstark ausgeprägtes Carpaltunnelsyndrom links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Carpaldachspaltung rechts am 7. Mai 2009 mit aktuell noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Beeinträchtigung der Nervenleitfähigkeit und Nervenleitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwindigkeit des N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medianus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im Carpaltunnelbereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neurologischer Sicht sei di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Beschwerdeführerin für leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis mittelschwere Tätigkeiten maximal zu 30 % in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht bestehe aufgrund des Schweregrades der Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span id="VV060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bundesverfassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="VV064"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n eine Verletzung der nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 57, 58 und 60 des Bundesgesetzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundeszivilprozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BZP) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Sachverständigen geltenden Verfahrensregeln, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere der Vorschriften, wonach den Parteien Gelegenheit zu geben ist, zur Ernennung von Sachverständigen Stellung zu nehmen (Art. 58 Abs. 2 BZP) und sich zu den Fragen zu äussern, deren Begutachtung beabsichtigt ist (Art. 57 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 BZP), als geheilt gelten, wenn das Gericht den angefochtenen Entscheid in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht frei überprüfen kann. In gleichem Sinn hat das Bundesgericht im Falle eines von der SUVA eingeholten blossen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtens entschieden und eine Verletzung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Vorschriften von Art. 58 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 57 Abs. 2 BZP als geheilt betrachtet, nachdem der Beschwerdeführer sowohl während des Einsprache- als auch im anschliessenden Beschwerdeverfahren Gelegenheit hatte, entsprechende Einwendungen vorzubringen.</span></p><p><span>Eine Heilungsmöglichkeit entfällt rechtsprechungsgemäss jedoch bei </span><span>schwerwie</span><span>genden</span><span> Verletzungen der in den Art. 57 ff. BZP garantierten Gehörs- und Mit</span><span>wirkungsrechte. Davon abgesehen ist im sozialversicherungsrechtlichen Ver</span><span>fügungsverfahren jeweils sorgfältig zu prüfen, ob eine Missachtung der Ver</span><span>fahrensgarantien von Art. 57 ff. BZP, insbesondere von Art. 58 Abs. 2, Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 </span><span>des Bundesgesetzes über den Bundeszivilprozess (</span><span>BZP</span><span>)</span><span> nicht </span><span>an sich einen schwer wiegenden Verfahrensmangel darstellt, bei dem eine Hei</span><span>lungsmöglichkeit entfällt (BGE 126 V 130 E. 2b, 120 V 357 E. 2b mit Hinweisen). Die zitierte Rechtsprechung betreffend die Heilung von Verfahrensmängeln hat in gleicher Weise auch auf die seit 1. Januar 2003 in Kraft stehende, für den </span><span>Bei</span><span>zug</span><span> von Sachverständigen geltende Verfahrensregel von Art. 44 ATSG zu gelten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was das Stellen von Ergänzungsfragen angeht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist anzumerken, dass es der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei gestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte, bereits im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die massgebenden Akten einzusehen oder sich anwaltlich vertreten zu lassen. Dass die Vertretungsvollmacht dabei vom 16. Oktober 2019 datiert (Urk. 9/205 f.) – und die Akteneinsicht damit erst nach ergangener Verfügung beantragt wurde – kann der Beschwerdegegnerin nicht vorgeworfen werden. Zudem ist darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass bei bereits vorliegendem Gutachten kein Anspruch darauf besteht, Ergänzungsfragen von den Gutachtern beantworten zu lassen; die im Raum ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Fragen sind lediglich im Zuge der Beweiswürdigung zu berücksichtigen. Anders verhält es sich unter dem Gesichtspunkt der Waffengleichheit lediglich dann, wenn der Versicherungsträger seinerseits Erläuterungs- und Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen für notwendig hält (BGE 136 V 113 E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn von einer geringfügigen Verletzung des rechtlichen Gehörs auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen wäre, ist anzumerken, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das hiesige Gericht sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. dazu BGE 137 I 195 E. 2.3.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Mangel, nicht bereits vorgängig zu den Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen Stellung nehmen und Ergänzungsfragen stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu können, einer Heilung zugänglich. Eine eingehendere Prüfung der Verfahrensgarantien wird gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung allein betreffend Art. 58 Abs. 2, Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 BZP (Ausstands- und Ablehnungsgründe, Ermahnung zur Erstattung des Gutachtens nach bestem Wissen und Gewissen sowie zur Unpar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilichkeit, Form des Gutachtens) gefordert (BGE 120 V 357 E. 2b). Darüber hinaus zielt der Vertreter mit seinen Ergänzungsfragen auch nicht auf die formell kor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekte Durchführung des Abklärungsverfahrens ab, sondern stellt insbesondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das vorliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten in Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; solche Einwände aber sind im Rahmen der Beweiswürdigung zu prüfen (vgl. dazu in SZS 2008 S. 166 publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 145/06 vom 31. August 2007 E. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Mitwirkungsrechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht verletzt wurden. Selbst wenn man von einer geringfügigen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung ausginge, würden die konkreten Umstände eine Heilung im vorliegenden Fall zulassen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die beschwerdeweise vorgetragenen Einwände sind dabei im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Beweiswürdigung zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. Dezember 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verantwortlichen Fachärzte gingen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von den folgenden Diagnosen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/178/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna (BMI von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,41 kg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschweres obstruktives Schlafapnoe-Syndrom unter CPAP-Therapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extra-kardiale, wahrscheinlich muskuläre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thoraxschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diffuse Beschwerden im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der UEX mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Im Rahmen der bekannten Rückenpathologie mit fortgeschrittener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L3/4 und Nervenwurzelinfiltration L4 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Im Rahmen der Adipositas per magna und Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits bei nachgewiesener Neurokompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen rechts mit leichtem Kniegelenkserguss bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mukoider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Degeneration des vorderen Kreuzbandes (MRI vom 2. Juli 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende mediale Gonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, mögliche Meniskusläsion links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bei ihnen bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Zeit vom 4. Juli bis 4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017 in Behandlung gestanden, wobei eine Verbesserung des psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befindens sowie eine Gewichtsabnahme habe erzielt werden können (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/178/7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Depression durch eine unterstützende Gesprächstherapie höchstens eine gewisse Stabilisierung und damit Verzögerung der weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für möglich erachten, eine Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung würden sie als unwahrscheinlich erachten. Beim jetzigen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand seien auch Aufgaben im Sitzen nicht mehr möglich (Urk. 9/178/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 2. August 2019 verantwortlichen Fachärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(siehe Urk. 9/190 S. 3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode, langanhaltend (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L3/4, leichter zentraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spinalkanalstenosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Foramen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ntervertebrale L3/4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzen des linken Kniegelenkes durch vorwiegend Retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">patellararthrose, ältere Ruptur des vorderen Kreuzbandes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit würden die folgenden Diagnosen blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (S. 6 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Karpaltunnel-Operation rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Beschwerden der rechten und linken Hand ohne neurologische Auffälligkeiten und ohne zu objektivierenden Kraftverlust der Hände</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">permagna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> BMI 47.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Latenter Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ED 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Postoperative, subsegmentale Lungenembolie links, ED 7/2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Segmentale Lungenembolie rechter Oberlappen ED 6/2019 (gemäss nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">träglich erhaltenem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom 14. Juni 2019)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstruktives Schlafapnoesyndrom mittleren Grades, ED 2017, CPAP-Behandlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxerkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, chronische Gastritis, Statu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s nach multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">präpylori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, oberf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lächlichen, kleinen Ulzeratione</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Helicobacter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Nachweis (2006), mehrere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eradikationsbehandlungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangel, ED 2008, damals p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">renterale Eisensubstitution, aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ritin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in der Grauzone, funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oneller Eisenmangel möglich, Vit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">amin B12 normal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Drangbetonte Mischinkontinenz, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ED 2016, TVT 7/2015, vordere R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">affung 6/2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Flankenschmerzen links ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonographischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Nachweis einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nephroli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thiasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, CT geplant</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Hautinfekte bei Adipositas, aktuell kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Infektnachweis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unverträglichkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symbicort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seretide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (gemäss Akten, von der Versicherten nicht bestätigt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Androgenetische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Alopezie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzen des rechten Kniegelenkes bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mukoider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Degenera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion des vorderen Kreuzbandes ohne signifikante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthrosezeichen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzen der Halswirbelsäule ohne Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kungen, ohne neurologische Auffälligkeiten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychopathologischen Befunde seien deutlich gebessert. Es bestehe eine allenfalls noch mittelschwere depressive Episode ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jegliche Tendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereich einer schweren Depression abzugleiten. Eher tendiere die depressive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik in den leichten Bereich. In einer leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei ab der Begutachtung von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % auszugehen (S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Intensivierung der psychiatrischen Fachbehandlung, gegebenenfalls auch ein Wechsel der psychopharmakologischen Behandlungsstrategie, sei zu erwägen. Andererseits würden passive Entlastungs- und Versorgungswünsche einem Behandlungserfolg diametral entgegenstehen (S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2019 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig depressive Episode (ICD-10 F33.1), Adipositas, ein obstruktives Schlafapnoesyndrom, Hypertonie sowie ein Schmerzsyndrom. Es sei von einem verschlechterten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand auszugehen. In der Zeit vom 29. November 2016 bis Ende 2018 hätten aufgrund der Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätseinschränkung sowie der ausgeprägten depressiven Symptomatik (keine Kraft, Vater gestorben, viele Arzttermine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen Lunge / Bewegungsapparat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> /</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalt 2017/18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) unregelmässige Termine stattgefunden. Aufgrund des Vorentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Rentenaufhebung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandlung im September 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder aufgenommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei von einer 100%igen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auszugehen (Urk. 3/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte aufgrund einer 100%igen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychischen Gründen. Zu prüfen bleibt dabei vorerst, ob es aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter führten dabei aus, dass sie unter Ausklammerung der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Belastungsfaktoren im Zeitpunkt des Vorgutachtens im Jahr 2010 von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen wären (Urk. 9/190 S. 44). Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Verbesserung der depressiven Sympt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omatik begründen sie in der Folge die neu angenommene Arbeitsfähigkeit von 70 % schlüssig; eine Verbesserung ergibt sich dabei auch aufgrund der im Rahmen der Begutachtungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menen Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/54 S. 13, Urk. 9/190 S. 38 f.). Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch der behandelnde Facharzt wie auch die Fachärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obgenannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berichten nicht mehr von einem schweren depressiven Geschehen aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist ein Revisionsgrund gegeben und es hat eine umfassende Neuprüfung des Leistungsanspruchs zu erfolgen. Die Einschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter ist dabei auch in somatischer Hinsicht nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Einschätzung der Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der im Juni 2019 erlittenen Lungenembolie (Urk. 9/190 S. 6). Weiter ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin auf eine optimal angepasste Tätigkeit körperlich leichter Natur angewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist (Urk. 9/190 S. 6 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span id="VV044"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist auf die Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der schlüssigen und nachvollziehbaren Begutachtung kann auf die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Fachärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im konkreten Fall nicht abgestellt werden, zumal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich von einem mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g depressiven Geschehen ausgehen, was der von den Fachärzten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten leichten Verbesserung der Situation entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der neu geltend gemachten Rückenbeschwerden auf der Höhe L5 ist anzumerken, dass der Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (9. Oktober 2019) die Grenze der Überprüfungsbefugnis darstellt. Dem Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. November 2019 ist dabei zu entnehmen, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit dem 30. Oktober 2019 über akut einsetzende lumbale Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden klagt (Urk. 3/3 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch Urk. 3/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine weitergehende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes im Bereich L5 rechts wäre demnach im Rahmen einer weiteren revisionsweisen Überprüfung des Rentenanspruchs gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend zu machen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann auf die Ergebnisse des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen für seine Beweiswertigkeit erfüllt (E.1.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden. In einer optimal angepassten Tätigkeit ist demnach ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Zeitpunkt der Begutachtung von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestrittenermas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vordergrund stehenden psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden, ist entsprechend der neueren Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist davon abzusehen, einzelne Beschw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erden und Störungen ohne Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung wegen grundsätzlich fehlender invalidenversicherungsrechtlicher Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszuscheiden (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Indes gilt unverändert, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychosozialen und sozio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen seine Erklärung findet, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndern davon psychiatrisch unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidbare Befunde umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter ausdrücklich aus, dass zahlreiche psychosoziale Belastungsfaktoren vorliegen würden, welche sie im Rahmen der Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klammert hätten (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/190 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4, vgl. auch Urk. 9/178/7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist auch im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des strukturierten Beweisverfahrens zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span id="XX234"></span><span id="XX231"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht wie folgt systemati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gesundheitsschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konsistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten ist infolge der depressiven Erkrankung auch in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">optimal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 30 % ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vor diesem Hintergrund ist grundsätzlich von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht- bis mittelgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausprägung der diagnoserelevanten psychiatrischen Befunde auszugehen, was sich auch im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung gezeigt hat. So konnten die Gutachter insbeso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ressiv ausgelenkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Affekt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (Urk. 9/190</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung der Sachlage ist allerdings aufgrund de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s therapeutischen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltens der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu relativieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung weist die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, auf den tatsächlichen Leidensdruck hin, sofern nicht eine (unabwendbare) Unfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zur Krankheitseinsicht vorliegt (BGE 141 V 281 E. 4.4.2 S. 304). Schöpft die versicherte Person - in psychischer Hinsicht - nicht alle ihr zumutbaren Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsmöglichkeiten aus bzw. nimmt sie eine überwiegend passive Haltung ein, lässt dies auf einen fehlenden oder zumindest nicht allzu grosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Leidensdruck schliessen (Urteil 8C_254/2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juli 2019 E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit weiteren Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffallend ist vorliegend, dass die ambulante ps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ychiatrische Behandlung bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erst wieder im Zeitpunkt der mitgeteilten geplanten Rentenaufhebung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen wurde. Bei Vorliegen eines grossen Leidensdrucks hätte dabei erwartet werden können, dass eine ambulante Behandlung zumindest im Anschluss an die zweite stationäre Behandlung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt wäre. Vor diesem Hintergrund ist u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung auf einen nicht allzu grossen Leidensdruck zu schliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der aus psychiatrischer Sicht best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehenden therapeutischen Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten hielten die Gutachter fest,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass eine Intensivierung der psychiatrischen Fachbehandlung, gegebenenfalls auch ein Wechsel der psychopharmako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Behandlungsstrategie, zu erwägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Andererseits würden passive Entlastungs- und Versorgungswünsche einem Behandlungserfolg diametral ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenstehen (S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch hier wiederspiegelt sich die passive Haltung der Beschwerdeführerin, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitens der Gutachter eine Intensivierung der Behandlung gefordert wird. Dass die Beschwerdeführerin dazu grundsätzlich in der Lage ist, hat sie mit der erneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Aufnahme der Therapie im September 2019 gezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Komorbidität ist vorauszuschicken, dass l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aut BGE 143 V 418 Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbidität in Betracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallen, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hemmende Wirkung zukommt (E. 8.1, Präzisierung der Rechtsprechung; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.1 und E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit sowohl durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die rezidivierende depressive Erkrankung als auch die LWS- und Knieprobleme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass von einer Komorbidität auszugehen ist. Ressourcenhemmend dürfte sich auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronische Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirken.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Komplex „Persönlichkeit“ betrifft, h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ielten die Gutachter fest, dass es der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer falle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgaben zu planen und zu strukturieren, sie könne sich lediglich an vorgegebene Regeln und Routinen vorübergehend anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Flexibilität und Umstellungsfähigkeit seien viskös, die Fähigkeiten sich Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petenzen anzueignen und Wissen anzuwenden seien eingeschränkt. Es bestehe zwar eine vorhandene Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit sowie eine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichende Realitätsprüfung, aber der Antriebsmangel beeinträchtige die Proakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vität und Spontanaktivitäten. Die Selbstbehauptungs- und Durchhaltefähigkeit sei vor dem Hintergrund der depressiven Symptomatik moderat beeinträchtigt. Die Interaktionskompetenz und die Kontaktfähigkeit zu Dritten sei aber aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend vorhanden, auch eine Gruppenfähigkeit sei vorhanden (Urk. 9/190 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist von eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkten persönlichen Ressourcen auszugehen, wobei der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin immerhin eine gewisse Interaktionskompetenz und Grup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">penfähigkeit attestiert wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung des sozialen Kontexts ist zu berücksichtigen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es der Beschwerdeführerin möglich ist, einen geregelten Tagesablauf zu gestalten, wobei sie im Bereich Haushalt und Alltag auf die Hilfe des Ehemannes, des Sohnes und des Stiefsohnes zählen kann (Urk. 9/190 S. 37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Auch wenn dabei von einem gewissen sozialen Abstieg verbunden mit der schwierigen finanziellen Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion auszugehen ist, verfügt die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in über ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enleben, welches gegen einen weitgehenden sozialen Rückzug oder eine Isolation spricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsistenzprüfung hielten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin massive Einschränkungen des Aktivitätsniveaus in allen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbaren Lebensbereichen schildere. Stelle man jedoch eingehende Fragen zur Alltagsgestaltung, so würden sich die Angaben relativieren. So zeige die Beschwerdeführerin durchaus ein gewisses Interesse an der Entwicklung des Enkelsohnes und verfüge über Fähigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich im Alltag zu beschäftigen. Die Schilderungen würden mehrheitlich leidensakzentuiert erscheinen mit Neigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verdeutlichung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klagsamkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und erkennbaren Inkonsistenzen (Urk. 9/190 S. 43). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies habe sich in besonderem Masse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der neuropsychologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gezeigt, wo Inkonsistenzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unplausible</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsergebnisse aufgetreten seien (Urk. 9/190 S. 8, vgl. auch Urk. 9/190/93 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Gesamtwürdigung der massgebenden Standardindikatoren ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wahrgenommenen therapeutischen Optio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen zu relativieren, zudem verfügt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Bereich über Ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die es im Zusammenhang mit einer fachgerechten kontinuier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Therapie zu nutzen gilt. Zu berücksichtigen sind weiter die inkonsistenten Angaben im Rahmen der neuropsychologischen Abklärungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Zusammenhang mit der Strukturierung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tagesablaufs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der anderen Seite fallen die eingeschränkten persönlichen Ressourcen sowie die gegebene Komorbidität ins Gewicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Einschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten nicht zu beanstanden, sodass in einer optimal angepassten und kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichten Tätigkeit von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übte in den letzten Jahren vor Eintritt der nachhaltigen Arbeitsunfähigkeit eine Vielzahl von kurzfristigen Hilfsarbeitertätigkeiten aus, sodass der Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der konkret erzielten Einkommen eine grosse Zufallskomponente anhaften würde. Auch aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgten Zeitablaufs drängt es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb auf, sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- als auch das Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen anhand der statistischen Durchschnittswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der Schweizerischen Lohnstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung zu bestimmen, sodass ein rechnerischer Prozentvergleich erfolgen kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu prüfen bleibt die Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsfähigkeit auf dem ausgeglichenen, theoretischen Arbeitsmark</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t sowie die Gewährung eines leidens</span><span id="XX205"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzugs.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung des leidensbedingten Abzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s ist rechtsprechungsgemäss zu b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erücksichtigen, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umstand, dass nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar sind, kein Grund für einen leidensbedingten Abzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2019 vom 8. Oktober 2019 E. 4.3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychisch bedingt verstärkte Rücksichtnahme seitens Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzter und Arbeitskollegen kann nach der Gerichtspraxis in der Regel nicht als eigenständiger Abzugsgrund anerkannt werden, ebenso wenig etwa das Risiko von vermehrten gesundheitlichen Absenzen, ein grösserer Betreuungsaufwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder weniger Flexibilität, was das Leisten von Überstunden etwa bei Verhinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Mitarbeiters anbetrifft (Urteil des Bundesgerichts 9C_266/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.4.2).</span></p><p><span> </span><span>Weiter werden </span><span>Hilfsarbeiten auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Bei Frauen im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) weisen die Statistiken für Teilzeitarbeit zwischen 50 % und 89 % </span><span>zudem </span><span>höhere Löhne als für Vollbeschäftigung aus. Damit entfällt hier die Rechtfertigung für einen Tabel</span><span>lenlohnabzug wegen Teilzeitarbeit (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 30. November 2012 E. 4.2.2 unter Bezugnahme auf LSE 2008 und 2010 und 9C_72/2017 vom 19. Juli 2017 E. 4.3 unter Bezugnahme auf LSE 2012 und 2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach kein leidensbedingter Abzug angezeigt, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 30 % führt. Selbst wenn man aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin auf eine optimal angepasste, körperlich leichte Tätigkeit angewiesen ist, einen Abzug von 10 % gewähren würde, hätte dies keine rentenrelevante Änderung zur Folge (IV-Grad 37 %).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt in Abweisung der Beschwerde zur Bestätigung der angefochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 9. Oktober 2019.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Jürg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bügler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neftenbach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nach Einsicht in die Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28. November 2020 (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mit Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3'635.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuches vom 11. November 2019 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr in der Person von Rechtsanwalt Jürg </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Bügler</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">, </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Neftenbach</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Jürg Bügler, Neftenbach,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 3'635.70 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bügler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>