B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 U r t e i l v o m 2 4 . S e p t e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Richter Bendicht Tellenbach, mit Zustimmung von Richter Robert Galliker; Gerichtsschreiber Daniel Merkli. Parteien 1. A._______, geboren (…), und dessen Ehefrau B.______, geboren (…), (…), 2. C._______, geboren (…), (…), 3. D._______, geboren (…), (…), 4. E.________, geboren (…), (…), Kosovo, unbekannten Aufenthalts, Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz Gegenstand Asyl und Wegweisung (Beschwerde gegen Wiedererwägungsentscheid); Verfügung des BFM vom 2. Mai 2013 / N________, N_______, N_______ und N_______. D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass die Beschwerdeführenden – Volkszugehörige der Gorani mit letztem Wohnsitz in F.______ – am 13. Dezember 2010 in der Schweiz um Asyl nachsuchten, dass sie zur Begründung ihrer Asylgesuche im Wesentlichen geltend machten, vor dem Kriegsausbruch im Jahre 1999 habe der Beschwerd e- führer A._______ in seinem Grillimbiss in F._______ auch Mitarbeiter des serbischen Geheimdienstes bewirtet, was ihm in der F olge von der alb a- nischen Seite vorgeworfen worden sei, dass sie nach Ausbruch des Krieges nach G.______ gezogen seien, wo sie sich von März 1999 bis Ende Juli 1999 als registrierte Flüchtlinge au f- gehalten hätten, dass sie nach ihrer Rückkehr aus G._______ den Imbissladen zerstört vorgefunden hätten und A._______ im Jahre 2002 von einer Organisation mit dem Kürzel H._______ schriftlich bedroht worden sei, dass es auch in den folgenden Jahren wiederholt zu Drohungen und A t- tacken gegen ihren Imbissstand gekommen sei, dass das BFM mit Entscheiden vom 24. Januar 2011 die Asylgesuche der Beschwerdeführenden ablehnte, deren Wegweisung anordnete und den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich erachtete, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteilen vom 9. August 2011 die Beschwerden gegen diese Entscheide abwies, dass es dabei die vorinstanzliche Einschätzung der fehlenden Asylrel e- vanz der Vorbringen bestätigte und im Weiteren in Würdigung der auf Be- schwerdeebene geltend gemachten und mit entsprechenden ärztliche n Berichten belegten psychischen Schwierigkeiten des Beschwerdeführers A._______ den Wegweisungsvollzug auch als zumutbar erachtete, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteilen vom 17. Oktober 2011 auf die Revisionsgesuche vom 15. September 2011 wegen N ichtleistens des – nach Abweisung der Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege g e- mäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zufolge Aussichtslosi g-D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 3 keit der Revisionsgesuche – jeweils einverlan gten Kostenvorschusses nicht eintrat, dass die Beschwerdeführenden mit Eingaben ihres damaligen Rechtsver- treters B.Z. vom 16. Januar 2012 unter Einreichung zahlreicher Dok u- mente (u.a. eines Bestätigungsschreibens betreffend der Meldu ng des Autodiebstahls vom Februar 2010, eines Schreibens vom 7. Dezember 2011 und Mitteilungen der I._______ vom 4. Mai 2011 und 20. Juli 2011, eines Polizeiberichts zu Vorfällen im Jahre 2007, eines Gerichtsbeschlus- ses aus dem Jahre 2003 und mehreren Fotografien) um Wiedererwägung der ablehnenden Asylentscheide ersuchten, dass das BFM am 7. März 2013 die s chweizerische Vertretung in K._______ hinsichtlich der Gefährdungssituation der Beschwerdeführe n- den um nähere Abklärungen ersuchte, dass im Bericht der schweizerischen Vertretung in K._____ vom 27. März 2013 unter anderem festgehalten wurde, der Polizei seien in den Jahren 2010 bis 2013 keine Gelderpressungen und Drohungen im Namen der I._______ bekannt geworden, dass die Auskunftsperson der Polizei im Weit eren darauf hinwies, dass die auf den Schreiben der I.________ angebrachten Stempel leicht käuf- lich zu erwerben seien, dass das BFM mit Schreiben vom 5. April 2013 den Beschwerdeführe n- den das rechtliche Gehör zur Botschaftsanfrage vom 7. März 2013 und dem entsprechenden Botschaftsbericht vom 27. März 2013 gewährte, dass der Rechtsvertreter B.Z. in seiner Eingabe vom 22. April 2013, ohne sich inhaltlich mit dem Botschaftsbericht vom 27. März 2013 auseinander- zusetzen, unter Einreichung ärztlicher Berichte ge ltend machte, nach dem Unfalltod ihres jüngsten Sohnes L._____ . leide die Beschwerdefü h- rerin B.______ unter schweren Depressionen, dass das BFM mit Entscheid vom 2. Mai 2013 die Wiedererwägungsg e- suche der Beschwerdeführenden vom 16. Januar 2012 ablehnte, fest- stellte, dass die Verfügungen vom 24. Januar 2011 rechtskräftig und vol l- streckbar seien, und eine Gebühr in der Höhe von Fr. 600.– erhob, D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 4 dass die Beschwerdeführenden mit Eingaben ihres Rechtsvertreters M.______. vom 5. Juni 2013 gegen diesen E ntscheid Beschwerde erho- ben, dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 13. Juni 2013 in den v ereinigten Verfahren D_______, D______, D______, D________ und D_______ verfügte, dass der Vollzug der Wegweisung nicht ausgesetzt we rde und ferner einen Kos tenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'200.– mit Zahlungsfrist bis zum 28. Juni 2013 erhob, dass der Kostenvorschuss in der Folge fristgerecht einging, dass der Rechtsvertreter M.______ mit Eingabe vom 28. Juni 2013 bean- tragte, in wiedererwägungsweiser Änderu ng der Zwischenverfügung vom 13. Juni 2013 sei der Vollzug der Wegweisung auszusetzen, dass er zur Begründung dieses Gesuches geltend machte, die gesun d- heitliche Situation der Beschwerdeführerin B._____ sei aufgrund des To- des ihres Sohnes prekär und das d iesbezügliche Verfahren sei beim Bundesgericht nicht abgeschlossen, wobei es sich um neue Tatsachen handle, dass mit Zwischenverfügung vom 10. Juli 2013 – mit dem Hinweis, dass dieses Vorbringen bereits Gegenstand der Beschwerde gewesen sei und die geltend gemachten psychischen Schwierigkeiten der Beschwerdefü h- rerin auch im Heimatstaat behandelbar seien – das Gesuch um wiederer- wägungsweiser Aussetzung des Wegweisungsvollzugs abgewiesen wu r- de, dass die Beschwerdeführenden mit als Wiedererwägungsgesuch b e- zeichneter, auf den 13 . August 2013 datierter Eingabe ihres neu am 22. Juli 2013 mandatierten Rechtsvertreters N.______ an das BFM g e- langten, dass das BFM diese Eingabe dem Bundesverwaltungsgericht zur weit e- ren Behandlung überwies, dass der Beschwerdeführe r O.______ (D______ / N______ ) mit Schre i- ben vom 27. August 2013 an das Bundesverwaltungsgericht seine B e- schwerde vom 5. Juni 2013 zurückzog, D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 5 dass daher mit separatem Entscheid vom 28. August 2013 das entspr e- chende Beschwerdeverfahren D________ als gegenstandslos geworden abgeschrieben wurde, dass mit Zwischenverfügung vom 29. August 2013 festgestellt wurde, dass der zuerst mandatierte Rechtsvertre ter M._____, der sein Mandat bisher nicht nieder gelegt habe , weiterhin als Rechtsvertreter des B e- schwerdeführers gelte, dass im Weiteren darauf hingewiesen wurde, dass nach Mitteilung des Migrationsamtes des Kantons Zürich vom 15. und 16. August 2013 die Beschwerdeführer D.______ (D_______ / N______ ) und E.______(D_____ / N______) unbekannten Aufenthaltes seien, dass die Rechtsvertreter M.______ und N._______ unter Androhung, im Unterlassungsfall die genannten Beschwerdeverfahren mangels Recht s- schutzinteresse als gegenstandslos geworden abzuschreiben, dazu auf- gefordert wurden, bis zum 13. September 2013 den gegenw ärtigen Auf- enthaltsort der genannten Beschwerdeführer bekanntzugeben, dass hinsichtlich des an das BFM gerichteten Wiedererwägungsgesuches vom 13. August 2013 darauf hingewiesen wurde, dass ein solches au f- grund des Devolutiveffektes der Beschwerde unzu lässig sei und dieses ohne Gegenbericht bis zum 13. September 2013 als ergänzende Eingabe im Rahmen des hängigen Beschwerdeverfahrens entge gengenommen werde, dass der Beschwerdeführer A.______ mit Eingabe vom 4. September 2013 unter Beilage eines entsprechende n Kündigungsschreibens an den Rechtsvertreter M._______ vom 3. September 2013 mitteilte, dass ab so- fort N.______ Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden sei, dass N._______mit Eingabe vom 12. Septem ber 2013 mit dem Hinweis, dass am 11 . September 2013 die Familie Ham za in ihren He imatstaat überführt worden sei, und N._____ in seiner Eingabe vom 13. September 2013, ihr Mandat niederlegten, D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 6 und zieht in Erwägung: dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bun desverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass dazu Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Ju- ni 1998 (AsylG, SR 142.31) gehören und das Bundesverwaltun gsgericht in diesem Bereich endgültig entscheidet ( Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass aus diesen Bestimmungen die Zuständigkeit des Bu ndesverwal- tungsgerichts für Beschwerden gegen Verfügungen des BFM betreffend Wiedererwägungsgesuche zwar nicht explizit hervorgeht, dass sie sich indes aus dem in Lehre und Praxis anerkannten Umstand ergibt, wonach gegen negative Entscheide der Vorinstanz über Wiederer- wägungsgesuche grundsätzlich diejenigen Rechtsmittel ergriffen werden können, welche gemäss Rechtsmittelordnung gegen die mit dem Wiede r- erwägungsgesuch angefochtene Verfügung offenstehen (vgl. dazu die weiterhin zutreffende Praxis der ARK in Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 7 E. 2 a.aa), dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilg e- nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichten Beschwerden vom 5. Juni 2013 einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 7 einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgez eigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass nach einer Mitteilung des Migrationsamtes des Kantons Zürich vom 15. und 16. Au gust 2013 die Beschwerdeführer D.______ (D_______ / N______) und E._______ (D______ / N______ ) unbekann- ten Aufenthaltes und in der Zwischenzeit, wie obenstehend erwähnt, auch nicht mehr vertreten sind, dass unter diesen Umständen praxisgemäss anzunehmen ist, die Be - schwerdeführer sei en an der Weiterführung des Asylverfahrens nicht mehr interessiert und hätten kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhe- bung oder Änderung der Verfügung des Bundesamtes (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG), dass die Beschwerden der Beschwerdeführer D.______ (D_______/N______) und E._______ (D_______/N______) demnach als gegenstandslos geworden abzuschreiben sind (Art. 111 Bst. a AsylG), dass die Beschwerdeführenden in ihrem Wiedererwägungsgesuch vom 16. Januar 2012 vorbrachten, es habe weitere Übergriffe auf ihr Hab und Gut gegeben, da A._____ als Verbündeter der Serben betrachtet werde, dass das Geschäft von A._____ am 28. November 2011 demoliert und im Weiteren sein Auto konfisziert worden sei, dass auf ein Wiedererwägungsgesuch einzutreten ist, wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt sei t dem ursprünglichen Entscheid bezi e- hungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmi t- telinstanz in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die ursprüngl i- che (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist, dass eine Wiedererwägung hingegen dann nicht in Betracht fällt, wenn le- diglich eine neue Würdigung der beim früheren Entscheid bereits bekann- ten Tatsachen herbeigeführt werden soll oder Gründe angeführt werden, D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 8 die bereits in einem ordentlichen Beschwerdeverfahren gegen die frühere Verfügung hätten geltend gemacht werden können, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hing e- wiesen hat, dass die Fotografien, welche die Sachbeschädigungen vom 28. November 2011 dokumentieren sollten, bereits im Rahmen des abge- schlossenen Asylverfahrens zur Dokumentation der Sachbeschädigung vom 28. November 2010 eingereicht worden seien, dass somit der im Wiedererwägungsgesuch genannte Vorfall vom 28. No- vember 2011 mit demjenigen vom 28. November 2010 identisch sei, dass auch das Bestätigungsschreiben betreffend d er Meldung des Auto- diebstahls vom Februar 2010 bereits Gegenstand des ordentlichen Ve r- fahrens gewesen sei und es sich hierbei – entgegen der Behauptung des Rechtsvertreters – nicht um eine Konfiskation des Autos handle, dass die mit dem Wiedererwägungsgesuch eingereichten neuen Beweis - mittel (ein Schreiben vom 7. Dezember 2011 und Mitteilungen der AKHS vom 4. Mai 2011 und 20. Juli 2011) ebenfalls keine Neueinschätzung b e- wirken können, da zum einen deren Beweiswert von der Vorinstanz zu Recht verneint wurde und sie sich zum anderen auf einen Sachverhalt beziehen, der bereits im vorangegangenen Verfahren als asylrechtlich nicht relevant erachtet wurde, dass im Weiteren in der ergänzenden Eingabe vom 27. April 2013 unter Einreichung ärztlicher Berichte geltend gemacht wurde, nach dem Unfall- tod ihres jüngsten Sohnes F._____ . leide die Beschwerdeführerin B.______ unter schweren Depressionen, dass die Beschwerdeführenden mit als Wieder erwägungsgesuch b e- zeichneter, auf den 13 . August 2013 datierter Eingabe ihres damaligen Rechtsvertreters M.______ an das BFM gelangten, welche das BFM dem Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Behandlung überwies, dass ein solches Wiedererwägungsgesuch, wie bereits mit Zwischenve r- fügung vom 28. August 2013 festgehalten, aufgrund des Devolutiveffektes der Beschwerde unzulässig ist und, nachdem sich die damaligen Rechts- vertreter innert angesetzter Frist hierzu nicht äusserten, als ergänzende Eingabe im Rahm en des vorliegenden Beschwerdeverfahrens entgege n- genommen wird, D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 9 dass darin unter Einreichung eines ärztlichen Zeugnisses vom 9. August 2013 des O._____ darauf hingewiesen wird , dass die Beschwerdeführe- rin B.________ nach Tablettenintoxikation in suizidaler Absicht notfal l- mässig in das O.______ eingewiesen worden sei, dass sich aus den ärztlichen Berichten vom 15. und 22. März 2013 ergibt, dass sich die Beschwerdeführerin bereits zwischen 28. Februar 2013 und 15. März 2013 in stationärer Behandlung befand, dass den ärztlichen Berichten vom 15. und 22. März und 9. August 2013 zu entnehmen ist, dass die Beschwerdeführerin an einer schweren d e- pressiven Episode und einer Anpassungsstörung nach dem Unfalltod des Sohnes leide, dass sich aus den geltend gemachten ps ychischen Schwierigkeiten der Beschwerdeführerin keine konkreten Hinweise auf eine Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs ergeben, ist doch von deren Behandlung s- möglichkeit auch im Heimatstaat auszugehen, dass diese Einschätzung auch hinsichtlich des Besch werdeführers A.______gilt, dessen psychische Schwierigkeiten bereits Gegenstand des ordentlichen Verfahrens waren, dass somit die Notwendigkeit der Anpassung der ursprünglichen (fehle r- freien) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sac h- lage zu verneinen ist, dass an dieser Einschätzung die Argumente auf Beschwerdeebene, we l- che sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im Rahmen des Wiedererwägungsgesuchs geltend gemachten Vorbringen erschö p- fen, nichts zu ändern vermögen, dass s omit die angefochtene Verfügung, da diese weder Bundesrecht verletzt noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt wurde (vgl. Art. 106 AsylG), zu bestätigen und die Beschwerde n, soweit h insichtlich der B e- schwerdeführer D.______ (D_____ / N______) und E.______ (D______ / N______) nicht gegenstandslos geworden, abzuweisen sind, dass bei diesem Ausgang des Verfah rens die Kosten von Fr. 1'200. – (Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 10 Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem in der gleichen Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (Dispositiv nächste Seite) D-3193/2013, D-3200/2013, D-3197/2013, D-3195/2013 Seite 11 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde n in den Verfahren D______ und D_______ werden abgewiesen. 2. Die Beschwer den in den Verfahren D_____ und D_______ werden als gegenstandslos abgeschrieben. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.– werden den Beschwerdeführenden auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 4. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die z u- ständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bendicht Tellenbach Daniel Merkli Versand: