<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_63/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. November 2010 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Einwohnergemeinde Bern, Steuerverwaltung, Schwarztorstrasse 31, Postfach, 3000 Bern 14, </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erlass der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2006, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 15. Oktober 2010. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">X.________ und Y.________ ersuchten erfolglos um Erlass der Staats- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2006. Rekurs und Beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern blieben erfolglos. Mit Urteil des Einzelrichters vom 15. Oktober 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die gegen die Rechtsmittelentscheide der Steuerrekurskommission vom 15. Dezember 2009 erhobenen Beschwerden ab. Gegen dieses Urteil hat X.________ am 9. November 2010 beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht; er stellt das Begehren, es sei ihm ein partieller Erlass der Steuern plus Zinsen für das Jahr 2006 zu gewähren. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. m BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über die Stundung oder den Erlass von Abgaben, sodass als Rechtsmittel gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Betracht fällt (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>), worauf die in diesem enthaltene Rechtsmittelbelehrung ausdrücklich hinweist. Mit Verfassungsbeschwerde kann bloss die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); solche Rügen prüft das Bundesgericht nur insofern, als sie in der Beschwerde ausdrücklich vorgebracht und spezifisch begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erwähnt die Normen des kantonalen Rechts und des Bundesrechts zur Frage des Steuererlasses und macht geltend, in Berücksichtigung der konkreten tatsächlichen Verhältnisse seien die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Erlass erfüllt. Er nennt indessen kein ihm zustehendes verfassungsmässiges Recht, welches das angefochtene Urteil missachtet hätte. Es fehlt an einer zulässigen Rüge und mithin offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), weshalb auf die Verfassungsbeschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. November 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Feller </div> </div></body></html>