<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts der zum Teil exorbitant hohen Preisvorstellungen der Hersteller neuer hochwirksamer, allfällig lebensrettender Medikamente schlägt der Preisüberwacher die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Ländern nach dem Muster der Beneluxa-Kooperation oder der Valletta-Deklaration als erfolgversprechende Handlungsoption vor.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Chancen solcher Kooperationen zur Erreichung eines bezahlbaren Zugangs zu Medikamenten?</p><p>- Was hat er diesbezüglich geprüft, oder was gedenkt er zu tun?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Vorteile des internationalen Austausches mit gleichgesinnten Staaten im Bereich pharmazeutischer Produkte bewusst. Die Schweiz beteiligt sich aktiv an internationalen Diskussionen bezüglich Umgang mit hochpreisigen Arzneimitteln auf multilateraler und bilateraler Ebene. Eine verstärkte Zusammenarbeit der Schweiz mit den Beneluxa-Mitgliedstaaten sowie weiteren Staaten wird bereits geprüft. Diese wird im Bereich des Horizon Scanning angestrebt, um sich frühzeitig auf neuentwickelte Gesundheitstechnologien und innovative Arzneimittel mit grossem Budgetimpact vorbereiten zu können. Zudem ist die Schweiz bemüht, als Beobachterin an einem Treffen der Mitgliedstaaten der Valletta-Deklaration teilzunehmen. Ziel ist es, die Funktionsweise dieser Kooperation besser zu verstehen und mögliche Felder einer zukünftigen Zusammenarbeit zu eruieren. </p>