<h2>SubmittedText<h2><p>Seit Geltung des neuen Energiegesetzes unterstützt der Bund verschiedene Energieagenturen und erteilt ihnen Leistungsaufträge.</p><p>Ich ersuche den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Beträge hat der Bund an die einzelnen Agenturen in den vergangenen Jahren ausgerichtet?</p><p>2. Welche Leistungen hatten die einzelnen Agenturen zu erbringen, und wie beurteilt der Bundesrat die erbrachten Leistungen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zur Verstärkung der Wirksamkeit und Effizienz von Energie Schweiz kann der Bund gemäss Energiegesetz privaten Organisationen Leistungsaufträge erteilen. Die Organisationen haben sich grundsätzlich selber zu finanzieren, der Bund kann sich jedoch finanziell an konkreten Projekten beteiligen.</p><p>Über die bisher abgeschlossenen Verträge und Bundesbeiträge gibt folgende Aufstellung Auskunft. Zu beachten ist, dass die Eigenleistungen und Drittmittel ein- bis zweimal so hoch sind wie die Bundesbeiträge (Beiträge in 1000 Franken):</p><p>- EnAW (Energieagentur der Wirtschaft): 2001, 4200; 2002, 2100; 2003, 2000;</p><p>- eae (Energieagentur für Elektrogeräte): 2002, 800; 2003, 1100;</p><p>- Safe (Schweiz. Agentur für Energieeffizienz): 2002, 700; 2003, 900;</p><p>- AEE (Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz; inklusive Mitglieder: Swissolar, Holzenergie Schweiz, Biomasse Energie, Fördergemeinschaft Wärmepumpen, Vereinigung für Geothermie, Suisse Eole und Interessengemeinschaft Schweiz. Kleinkraftwerkbesitzer): 2001, 4975; 2002, 6355; 2003, 6390;</p><p>- Verein Minergie: 2002, 1000; 2003, 1000;</p><p>- Energho (Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden): 2001, 850; 2002, 1200; 2003, 1300;</p><p>- Verein Energie Schweiz für Gemeinden: 2001, 1000; 2002, 2000; 2003, 2200;</p><p>- Quality Alliance Eco-Drive: 2000, 900; 2002, 1200; 2003, 1200;</p><p>- Verband e'mobile (Elektro-Fahrzeuge): 2001, 430; 2002, 500; 2003, 500;</p><p>- VEL 2 (Leicht- und Elektromobile): 2002, 900; 2003, 900.</p><p>2. Die erbrachten Leistungen sind im Jahresbericht Energie Schweiz 2001/02 detailliert beschrieben. Das durchschnittliche Kosten-Nutzen-Verhältnis der freiwilligen und der Fördermassnahmen von Energie Schweiz betrug 2001 0,8 Rappen Bundesgelder pro eingesparte kWh.</p><p>Zur Beurteilung der Arbeiten der Organisationen/Agenturen liegen Anfangserfahrungen vor; einige Organisationen sind noch im Aufbau. Ihre Leistungen sind im Rahmen mehrjähriger Leistungsaufträge an messbare (oder wenigstens plausibel beurteilbare) Kriterien gebunden. Darnach befinden sich alle auf dem geplanten Kurs und gewinnen zunehmend an Statur.</p><p>Aufgrund der bisherigen Erfahrungen geht der Bundesrat davon aus, dass die Agenturen die bedeutenden Rollen, welche ihnen im Rahmen der Zehnjahresstrategie von Energie Schweiz zugedacht sind, mit wachsender Wirkung erfüllen werden. Die Motivation der involvierten Stellen ist gegeben. Erfolgsentscheidend ist aber die Gewährleistung der Kontinuität der Mittelzusprache.</p><p>Die Vorstösse mit Tabellen und Grafiken können heruntergeladen werden unter: Ratsbetrieb / Curia Vista / Vorstösse mit Tabellen und Grafiken, die in der Geschäftsdatenbank nicht abgebildet werden können.</p>  Antwort des Bundesrates.