A bteilung IV D -1352/2007 law /m am {T 0/2} U rteil vom 17. A pril 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, H ans Schürch, Fulvio H aefeli G erichtsschreiber M artin M aeder A._______, Türkei, vertreten durch B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 23. Januar 2007 i.S. A syl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 w ird festgestellt und in Erw ägung gezogen, dass der Beschw erdeführer am 11. D ezem ber 2006 in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass er dabei die rubrizierten Angaben zu seiner Person m achte und anfügte, er gehöre der kurdischen Volksgruppe an und stam m e aus einem D orf im Kreis C ._______ (Pro- vinz D ._______), dass das BFM den Beschw erdeführer am 14. D ezem ber 2006 im Em pfangs- und Ver- fahrenszentrum Basel sum m arisch zum R eisew eg und zu den G ründen für das Verlas- sen des H eim atlandes befragte, dass es gleichenorts am 16. Januar 2007 die einlässliche Anhörung zu den Asylgründen durchführte, dass der Beschw erdeführer in diesen beiden Befragungen zur Begründung seines Asyl- gesuches im W esentlichen vorbrachte, er sei als Kurde, Alevite und Träger eines für Zusam m enarbeit m it den Aufständischen stehenden Fam iliennam ens vom Staat unter D ruck gesetzt w orden, w eshalb er sich einfach nicht m ehr w ohl gefühlt habe und aus- gereist sei, dass er konkretisierend festhielt, nachdem insgesam t 14 kurdische Aufständische von den Sicherheitskräften um gebracht w orden seien, habe er sich am 27. oder 28. M ärz 2005 in Begleitung seines C ousins nach E._______begeben, um dort zusam m en m it ungefähr 50 anderen Kurden an einer Protestkundgebung teilzunehm en, dass er eine kurdische Fahne getragen habe, als er zusam m en m it seinem C ousin vom M ilitär festgenom m en und auf den Posten in F._______ gebracht w orden sei, dass m an ihn dort drei Tage lang habe w arten lassen und grob und streng m it ihm um - gegangen sei, er das G anze aber nicht als gravierend em pfunden habe und m an ihm nichts getan habe, dass er selber die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) in keiner Form unterstützt und nur selten das Parteigebäude der D EH AP (D em okratische Volkspartei) und später der D TP (Partei der dem okratischen G esellschaft) in D ._______ aufgesucht habe, um m it gleich- gesinnten Kurden zu kom m unizieren, dass er am 27. D ezem ber 2006 w iederum zusam m en m it seinem C ousin den G rün- dungstag der PKK in E._______ habe m itfeiern w ollen, als eine Spezialeinheit einge- schritten sei und die M enge auseinandergetrieben habe, dass er am folgenden Tag zusam m en m it seinem C ousin zuhause von Soldaten abge- holt und auf den Berg G ._______ gebracht w orden sei, dass m an ihn dort zuerst von seinem C ousin getrennt, danach geschlagen und be- schim pft, unter Anspielung auf seine sporadischen Besuche im Parteilokal der D TP in D ._______ separatistischer Aktivitäten bezichtigt und von ihm verlangt habe, Inform atio- nen über die Partei zu liefern, dass die Soldaten anschliessend w eggefahren seien und sie beide alleine auf dem Berg zurückgelassen hätten, dass er niem als als Spitzel zum Schaden seiner kurdischen Landsleute hätte arbeiten 3 können und sich vor einer Zunahm e der Problem e gefürchtet habe, dass sein O nkel für ihn einen Schlepper organisiert habe, m it dessen H ilfe er am 7. D e- zem ber 2006 über den H afen von Izm ir ausgereist sei, dass das BFM m it Verfügung vom 23. Januar 2007 – eröffnet am selben Tag – in Bezug auf den Beschw erdeführer das N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft feststellte, das Asylgesuch ablehnte und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug unter Ansetzung einer bis zum 20. M ärz 2007 laufenden Ausreisefrist anordnete, dass der Beschw erdeführer diesen Entscheid m it Beschw erde vom 20. Februar 2007 (Poststem pel) durch seinen R echtsvertreter beim Bundesverw altungsgericht anfechten und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Zuerkennung der Flüchtlingsei- genschaft und die G ew ährung von Asyl sow ie – im Eventualpunkt – die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e sow ie zusätzlich die unverzügliche Aushändigung seiner Ausw ei- se beantragen liess, dass er in prozessualer H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege und und Verbeiständung ersuchte, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischen- verfügung vom 8. M ärz 2007 die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echts- pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abw ies und den Beschw erdeführer unter Androhung des N ichteintretens auf die Beschw erde zur Leistung eines Kostenvorschusses im Betrag von Fr. 600.- bis zum 23. M ärz 2007 aufforderte, dass er als Begründung für die Verw eigerung der unentgeltlichen R echtspflege zusam - m enfassend anführte, die Beschw erdebegehren seien gestützt auf die derzeitige Akten- lage als aussichtslos zu bezeichnen, w eil die vom Beschw erdeführer vorgetragenen Asylgründe nicht geglaubt w erden könnten und in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür zu verzeichnen seien, der Vollzug der W egw eisung erw iese sich als unzulässig, unzum utbar oder unm öglich, dass der Instruktionsrichter dem Beschw erdeführer in der Zw ischenverfügung vom 8. M ärz 2007 gleichzeitig die M öglichkeit einräum te, bis zum 23. M ärz 2007 zu den ihm vorgehaltenen U nglaubhaftigkeitsm erkm alen Stellung zu nehm en, dass der Beschw erdeführer am 16. M ärz 2007 einen Betrag von Fr. 600.- auf das Konto des Bundesverw altungsgerichts überw ies und am 22. M ärz 2007 (Poststem pel) seine Stellungnahm e einreichte, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 des Asyl- gesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, 4 VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass er sodann auch den einverlangten Kostenvorschuss innert angesetzter Frist in vollem U m fang geleistet hat, dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die Schw eiz Flüchtlingen unter Vorbehalt von Ausschlussgründen auf G esuch hin Asyl gew ährt (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG ), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgew iesen oder zum indest glaubhaft gem acht w er- den m uss (Art. 7 Abs. 1 AsylG ) und jenen Personen zukom m t, w elche in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnten, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen An- schauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, sol- chen N achteilen ausgesetzt zu w erden (Art. 3 Abs. 1 AsylG ). dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zur Begründung der N ichtzuerkennung der Flüchtlingeigenschaft im W esentlichen anführt, der Beschw erdeführer sei – als Per- son m it einer innerstaatlichen Fluchtalternative – nicht auf den Schutz der Schw eiz an- gew iesen, w eil er lediglich lokal oder regional beschränkte Verfolgungsm assnahm en geltend m ache, denen er sich durch W egzug in einen anderen Teil des H eim atlandes entziehen könne, dass aus den hiernach dargelegten G ründen nicht erörtert zu w erden braucht, ob das BFM dem Beschw erdeführer eine solche – die Schutzgew ährung durch die Schw eiz ausschliessende – Fluchtalternative auf dem G ebiet seines H eim atstaates zu R echt ent- gegenhält, dass das Bundesverw altungsgericht das anzuw endende R echt von Am tes w egen er- m ittelt, an die Begründung der Begehren in keinem Fall gebunden ist und auch von den Parteien nicht aufgew orfene R echtsfragen prüfen kann, sofern dazu aufgrund bestim m - ter, sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte genügend Anlass besteht (vgl. Art. 37 VG G i.V.m . Art. 62 Abs. 4 Vw VG ; Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizeri- schen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2003 N r. 13 E. 4d S. 84), dass der G rundsatz der R echtsanw endung von Am tes w egen es dem Bundesverw al-5 tungsgericht in einem Beschw erdeverfahren (vgl. Art. 31-34 VG G ) w ie dem vorliegenden erlaubt, eine im Ergebnis richtige Anordnung m it anderen rechtlichen Ü berlegungen zu bestätigen (so genannte M otivsubstitution), dass m it anderen W orten die rechtliche Q ualifikation ein und desselben Sachverhalts durch die Vorinstanz für das Bundesverw altungsgericht ebenso w enig bindend ist, w ie es die R echtsvorbringen der Parteien sind, dass in den Aussagen des Beschw erdeführers in den beiden Befragungen im Em p- fangs- und Verfahrenszentrum – w ie bereits in der Zw ischenverfügung vom 8. M ärz 2007 aufgezeigt w urde – zahlreiche Anhaltspunkte zu erkennen sind, die es als kaum denkbar erscheinen lassen, das Behauptete habe sich tatsächlich so zugetragen, dass an dieser Einschätzung nach einer nochm aligen Prüfung der m assgeblichen Akten festzuhalten ist, dass es dem Beschw erdeführer auch m it seinen Ergänzungen und Erklärungsversuchen in der Stellungnahm e vom 22. M ärz 2007 nicht gelingt, seinen Vorbringen klarere Kontu- ren zu verleihen, dass es bei der Prüfung der G laubhaftigkeit um eine G esam tbeurteilung aller für und gegen den Asylsuchenden sprechenden Elem ente geht und glaubhaft eine Sachver- haltsdarstellung nur dann ist, w enn bei einer objektivierten Sichtw eise die positiven Ele- m ente überw iegen und die Behörde som it das Vorhandensein der Flüchtlingseigen- schaft m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält (vgl. Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG ; EM AR K 2005 N r. 7 E. 6 S. 64 ff., N r. 21 E. 6.1. S. 190 f., 1996 N r. 27 E. 3c.aa S. 263 f., N r. 28 E. 3a S. 270), dass vorliegend aufgrund der protokollierten Aussagen nicht nachvollzogen w erden kann, m it w elcher M otivation sich der Beschw erdeführer im R ahm en von zw ei ver- einzelten (vgl. A5/6, S. 9 oben) Kundgebungsteilnahm en im M ärz 2005 und im N ovem - ber 2006 hätte im behaupteten M ass politisch exponieren sollen, nachdem er gem äss eigenen Angaben in der Vergangenheit aus Sorge, nicht w ie seine politisch aktiven Brü- der in den Fokus der Behörden zu geraten und im G efängnis zu landen, Vorsicht hatte w alten lassen (vgl. A5/6, S. 7 oben) und insbesondere die zahlreichen Kundgebungen in seiner H eim atregion (vgl. A5/6, S. 6 unten) konsequent gem ieden hatte, dass seine Schilderungen zur angeblichen M itnahm e auf den Berg G ._______ am Tag nach der Kundgebung vom 27. N ovem ber 2006 im provisiert anm uten und zu keiner Zeit den Eindruck verm itteln, es berichte die im Zentrum stehende Person aus ihrer sub- jektiven O ptik heraus über ein nicht alltägliches Erlebnis, dass diesbezüglich zur w eiteren Veranschaulichung auf die Erw ägungen in der Zw i- schenverfügung vom 8. M ärz 2007 und die dort zitierten Protokollstellen verw iesen w ird, dass die Erklärungsversuche in der Stellungnahm e vom 22. M ärz 2007 nicht geeignet sind, die in der Zw ischenverfügung vom 8. M ärz 2007 aufgezeigten W ahrheitszw eifel zu zerstreuen und insgesam t das Bild eines authentischen Sachverhalts zu zeichnen, dass die Tötung von insgesam t 14 kurdischen Aufständischen in der R egion die erstm a- lige Teilnahm e des Beschw erdeführers an einer politischen Kundgebung am 27. oder 28. M ärz 2005 nicht erklärbar zu m achen verm ag und dieser, w enn er sich denn dazu berufen gefühlt hätte, w eit früher G elegenheit gehabt hätte, seine politische Ü berzeu- gung und seinen U nm ut über das Vorgehen der Sicherheitskräfte zu m anifestieren, w ie 6 dies seine Brüder bereits in jungen Jahren getan haben sollen, dass nicht einzusehen ist, inw iefern es für den Beschw erdeführer ausreichend G ründe gegeben haben sollte, im folgenden Jahr an der Kundgebung zum Jubiläum des G rün- dungstages der PKK teilzunehm en, dass unbegreiflich bleibt, w arum der Beschw erdeführer diesfalls nicht bereits im selben Jahr, d.h. am 27. N ovem ber 2005, den Jahrestag der PKK-G ründung hätte begehen sol- len, dass im Ü brigen der fehlende D etailreichtum in den Aussagen des Beschw erdeführers in der Stellungnahm e vom 22. M ärz 2007 eingestanden w ird, dass der M angel an D etails und Anschaulichkeit freilich nicht überzeugend auf eine an- gebliche Einschüchterung des Beschw erdeführers in der Befragungssituation zurückge- führt w erden kann, dass sich in den Protokollen keine Anzeichen für situationsbedingte H em m ungen sei- tens des Beschw erdeführers bei der D arlegung der Asylgründe finden lassen, dass der Beschw erdeführer selber Entw arnung gab, als er in der einlässlichen Anhörung gefragt w urde, ob er angespannt sei (vgl. A5/6, S. 6 oben), dass er aber gerade in jener einlässlichen Anhörung das angebliche G eschehen auf dem Berg G ._______ auffällig unverbindlich, w enig anschaulich, bruchstückhaft und jew eils erst nach gezielter Befragung schilderte und seine Anw orten m itunter groteske Züge annahm en (vgl. A5/6, S. 10 ff.), dass in der Beschw erde geltend gem acht w ird, das BFM habe sich m it dem nahe liegen- den R isiko einer Anschluss- oder R eflexverfolgung nicht auseinandergesetzt, dass zw ar in der Türkei R epressalien gegen Fam ilienangehörige m utm asslicher Akti- visten von kurdischen G ruppierungen, die von den Behörden als separatistisch einge- stuft w erden, nach w ie vor nicht auszuschliessen sind (vgl. EM AR K 2005 N r. 21 E. 10.2.3 S. 199 f), dass der Beschw erdeführer jedoch zu keinem Zeitpunkt der Befragungen eine Bedrän- gung durch die türkischen Sicherheitskräfte w egen der politischen Tätigkeit seines Bru- ders H ._______ beziehungsw eise seiner w eiteren G eschw ister I._______ und J._______ geltend m achte (vgl. A5/16, S. 5 und 13), dass unter diesen U m ständen absehbar ist, ein Beizug der Akten der G eschw ister des Beschw erdeführers, w elche im übrigen bereits in den Jahren 1998 beziehungsw eise 2003 in die Schw eiz eingereist sind, verm öchten im vorliegenden Fall keine w esentli- chen Erkenntnisse zu verm itteln, dass folgerichtig der Verfahrensantrag auf Beizug der Akten des Bruders H ._______ abzuw eisen ist, dass nach dem G esagten in Bezug auf eine G efährdung des Beschw erdeführers im Zeitraum vor der Ausreise die auf U nglaubhaftigkeit hindeutenden Anzeichen gegenüber den für die R ichtigkeit sprechenden G ründen klar überw iegen, dass der Beschw erdeführer som it m it seinen hauptsächlichen Asylvorbringen den redu- zierten Bew eisanforderungen von Art. 7 AsylG nicht zu genügen verm ag, dass schliesslich der Beschw erdeführer in den Befragungen nicht geltend m achte, er sei 7 w egen seiner G eschw ister von den türkischen Sicherheitskräften behelligt w orden, und aufgrund der Akten auch keine hinreichend konkreten Anhaltspunkte bestehen, w elche darauf hinw eisen w ürden, dass er im Falle der R ückkehr in die Türkei w egen seiner G e- schw ister begründete Furcht vor R eflexverfolgung hegen m üsste, dass dem nach das BFM sein Asylgesuch im Ergebnis zu R echt abgelehnt hat, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asyl- verordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdefüh- rer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m un- gen steht, dass das BFM , ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das An- w esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnah- m e nach dem Bundesgesetz vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in Berücksichtigung der in dieser H insicht unglaubhaften G esuchsbegründung ins- besondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch R epräsentanten des türkischen Staates oder durch Zivilpersonen in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, zu ver- neinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in der Türkei kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung her- leiten lässt, dass in den Akten auch kein Anhalt dafür besteht, der Beschw erdeführer w ürde im Falle einer R ückführung als Folge der in der Türkei herrschenden allgem einen Sicherheitsla- ge einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erdeführer geriete im Falle der R ück- kehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitli- cher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass er keine gesundheitlichen Beschw erden zu beklagen hat und gem äss eigenen An- gaben in den Jahren vor der Ausreise in der Landw irtschaft tätig w ar, seine M utter noch in seinem H eim atdorf lebt und seine Fam ilie im Besitz von Ackerland ist, das von ande- ren Personen bestellt w ird (vgl. A5/6, S. 3), dass deshalb davon auszugehen ist, der Beschw erdeführer bringe alle Voraussetzungen 8 m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Auskom - m en zu finden, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in die Türkei auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste- hen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und voll- ständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde da- her abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass die Kosten m it dem am 16. M ärz 2007 in dieser H öhe geleisteten Vorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. Sie w erden m it dem in dieser H öhe geleisteten Vorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (eingeschrieben; 2 Expl.) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten - den K._______ des Kantons L._______ (Beilage: N üfus) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang M artin M aeder Versand am :