<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00384</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221397&amp;W10_KEY=13013474&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00384</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.06.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bestätigung Ausschaffungshaft (G.-Nr. GI210048-L)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Absehbarkeit des Vollzugs. Die Ausschaffungshaft soll den Vollzug der Entfernungsmassnahme sicherstellen und muss ernsthaft geeignet sein, diesen Zweck zu erreichen, was nicht (mehr) der Fall ist, wenn die Wegweisung trotz der behördlichen Bemühungen nicht in absehbarer Zeit vollzogen werden kann. Die Haft hat, weil unverhältnismässig, dann als unzulässig zu gelten, wenn triftige Gründe für die Undurchführbarkeit des Vollzugs sprechen oder praktisch feststeht, dass er sich innert vernünftiger Frist kaum wird realisieren lassen. Dies ist in der Regel bloss der Fall, wenn die Ausschaffung auch bei gesicherter Kenntnis der Identität oder der Nationalität des Betroffenen bzw. trotz seines Mitwirkens bei der Papierbeschaffung mit grosser Wahrscheinlichkeit als ausgeschlossen erscheint. Nur falls keine oder bloss eine höchst unwahrscheinliche, rein theoretische Möglichkeit besteht, die Wegweisung zu vollziehen, ist die Haft aufzuheben, nicht indessen bei einer ernsthaften, wenn auch allenfalls (noch) geringen Aussicht hierauf. Der Vollzug der Wegweisung lässt sich während der Corona-Pandemie nur dann als innert absehbarer Frist möglich und damit durchführbar bezeichnen, wenn dem Haftrichter hierfür hinreichend konkrete Hinweise â insbesondere seitens des SEM â vorliegen; andernfalls fehlt es an der ernsthaften Aussicht auf den Vollzug der Wegweisung bzw. der Möglichkeit der freiwilligen Ausreise (E. 3.4.2). Es ist vorliegend zu erwarten, dass die notwendige Zustimmung der Flughafenbehörde in nächster Zeit eintreffen sollte. Zumindest liegen zurzeit keine Hinweise vor, dass dies trotz etwas längerer Reaktionszeit als üblich nicht in absehbarer Zeit erfolgen könnte. Demgemäss erscheint eine Ausweisung innert absehbarer Frist als möglich. Die Aussage allein, der Beschwerdeführer werde einen PCR-Test verweigern, vermag die Ausweisung noch nicht als unmöglich erscheinen lassen (E. 3.4.3). Die Haft ist verhältnismässig (E. 3.5). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSEHBARKEIT">ABSEHBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHAFFUNGSHAFT">AUSSCHAFFUNGSHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAFTGRUND">HAFTGRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUG">VOLLZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 75 Abs. I lit. b AIG</span><br/><span class="gerade">Art. 76 Abs. I lit. b AIG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>1. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=53302" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00384</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der Einzelrichterin</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">24. Juni 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Maja SchÃ¼pbach Schmid, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Nicole Rubin. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b>vertreten durch RA B, diese substituiert durch MLaw C,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend BestÃ¤tigung Ausschaffungshaft (G.-Nr. GI210048-L),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich ordnete am 4. Mai 2021 an, dass A nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug in Ausschaffungshaft im Sinn von Art. 76 Abs. 1 AIG genommen werde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 12. Mai 2021 beantragte das Migrationsamt beim Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts ZÃ¼rich, die Haftanordnung zu bestÃ¤tigen und die Haft bis am 4. August 2021 zu bewilligen. Mit Entscheid vom 14. Mai 2021 bestÃ¤tigte das Zwangsmassnahmengericht die Ausschaffungshaft und bewilligte sie antragsgemÃ¤ss bis 4. August 2021.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A mit Eingabe vom 25. Mai 2020 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich und beantragte unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die unverzÃ¼gliche Haftentlassung. Es sei die Rechtswidrigkeit der Haft festzustellen. Eventualiter sei das Urteil des Zwangsmassnahmengerichts vom 14. Mai 2021 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. In formeller Hinsicht beantragte er, ihm sei die unentgeltliche Rechtspflege und -verbeistÃ¤ndung zu gewÃ¤hren und RA B, substituiert durch MLaw C, als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin zu mandatieren. </p> <p class="Urteilstext">Das Zwangsmassnahmengericht verzichtete auf eine Vernehmlassung. Das Migrationsamt beantragte am 2. Juni 2021 auf die Beschwerde nicht einzutreten. Eventualiter sei die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen. A hielt mit Eingabe vom 10. Juni 2021 an seinen AntrÃ¤gen fest.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Beschwerden betreffend Massnahmen nach Art. 73â78 AIG werden vom Einzelrichter oder der Einzelrichterin behandelt, sofern sie nicht wegen grundsÃ¤tzlicher Bedeutung der Kammer zur Beurteilung zu Ã¼berweisen sind (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 4 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. b VRG sowie § 38b Abs. 2 VRG). Vorliegend besteht kein Anlass fÃ¼r eine Ãberweisung.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Haft. Feststellungsbegehren setzen ein spezifisches schutzwÃ¼rdiges Interesse voraus. Ein solches ist gegeben, wenn der Bestand, Nichtbestand oder Umfang Ã¶ffentlich-rechtlicher Rechte und Pflichten unklar ist. Kein schutzwÃ¼rdiges Feststellungsinteresse besteht jedoch, wenn der Gesuchsteller das mit dem Feststellungsbegehren bezweckte Ziel auch mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren erreichen kÃ¶nnte; insofern sind Feststellungsbegehren subsidiÃ¤r (vgl. zum Ganzen VGr, 18. Dezember 2013, VB.2013.00731, E. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch VGr, 19. Juli 2018, VB.2017.00812, E. 1.3). Ein Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der Feststellung, das Ã¼ber die ebenfalls beantragte Entlassung aus der Ausschaffungshaft hinausginge, ist nicht erkennbar, zumal mit Letzterem die geforderte Aussage Ã¼ber die RechtmÃ¤ssigkeit der Haftanordnung verbunden ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Nach § 53 in Verbindung mit § 22 Abs. 3 VRG kann die anordnende BehÃ¶rde bei besonderer Dringlichkeit die Beschwerdefrist von grundsÃ¤tzlich 30 Tagen bis auf fÃ¼nf Tage abkÃ¼rzen. Ob und wann besondere Dringlichkeit vorliegt, welche die AbkÃ¼rzung der Rekurs- bzw. Beschwerdefrist rechtfertigt, ist aufgrund der UmstÃ¤nde des Einzelfalls zu bestimmen. Die anordnende BehÃ¶rde besitzt hierbei ein erhebliches Ermessen, ebenso mit Bezug auf die zu bestimmende Dauer der Frist. Die sich gegenÃ¼berstehenden Interessen â insbesondere an der Verfahrensbeschleunigung einerseits und an der GewÃ¤hrung eines umfassenden Rechtsschutzes anderseits â sind sorgfÃ¤ltig gegeneinander abzuwÃ¤gen (Alain Griffel, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 22 N. 27).</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz begrÃ¼ndete die VerkÃ¼rzung der Beschwerdefrist damit, dass auslÃ¤nderrechtliche Zwangsmassnahmen besonders dringlich seien. Auch vom BeschwerdefÃ¼hrer wird geltend gemacht, dass er ein sehr hohes Interesse an einem raschen Entscheid habe, da sein verfassungsmÃ¤ssiges Recht auf persÃ¶nliche Freiheit beschnitten sei. Da dem BeschwerdefÃ¼hrer mit der Ausschaffungshaft die Freiheit entzogen wurde, hat er grundsÃ¤tzlich ein besonderes Interesse an einer raschen Beantwortung der Frage, ob dieser Freiheitsentzug rechtmÃ¤ssig ist. Die von der Vorinstanz gewÃ¤hlte Frist von 10 Tagen ermÃ¶glicht noch immer einen umfassenden Rechtsschutz. So konnte auch die vom BeschwerdefÃ¼hrer mandatierte Vertretung eine rechtsgenÃ¼gende Beschwerde innert der genannten Frist einreichen. Die Vorinstanz hat daher ihr Ermessen nicht rechtsfehlerhaft ausgeÃ¼bt, indem sie die Beschwerdefrist auf 10 Tage abkÃ¼rzte. </p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid der Vorinstanz erging am 14. Mai 2021 und wurde gleichentags zugestellt. Die Beschwerdefrist lief daher grundsÃ¤tzlich am 24. Mai 2021 ab. Da es sich beim 24. Mai 2021 jedoch um den Pfingstmontag und damit um einen Ruhetag nach § 1 Abs. 1 lit. b des Ruhetags- und LadenÃ¶ffnungsgesetzes vom 26. Juni 2000 handelt, wurde die Frist bis zum 25. Mai 2021 verlÃ¤ngert. Die Beschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers trÃ¤gt den Poststempel vom 25. Mai 2021, weshalb sie rechtzeitig erhoben wurde. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der aus Somalia stammende BeschwerdefÃ¼hrer stellte am 30. April 2015 ein Asylgesuch. Mit Entscheid vom 8. November 2016 lehnte das Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM) sein Asylgesuch ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesverwaltungsgericht am 6. Februar 2017 nicht ein. Das SEM setzte dem BeschwerdefÃ¼hrer eine neue Ausreisefrist bis zum 6. MÃ¤rz 2017, welcher er nicht nachkam. </p> <p class="Urteilstext">Am 10. Februar 2021 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer u.<span> </span>a. wegen rechtswidriger Einreise verhaftet. Nach Entlassung aus dem Strafvollzug vom 12. Mai 2021 versetzte ihn die Beschwerdegegnerin sogleich in Ausschaffungshaft, wogegen er sich im vorliegenden Verfahren wehrt.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss Art. 76 Abs. 1 AIG kann eine Person in Ausschaffungshaft genommen werden, wenn ein erstinstanzlicher Weg- oder Ausweisungsentscheid vorliegt, dessen Vollzug noch nicht mÃ¶glich, jedoch absehbar ist, einer der in Art. 76 Abs. 1 AIG genannten HaftgrÃ¼nde besteht, die Ausschaffungshaft verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheint, die Ausschaffung rechtlich und tatsÃ¤chlich mÃ¶glich ist (Art. 80 Abs. 6 lit. a AIG) und die fÃ¼r die Weg- oder Ausweisung notwendigen Vorkehren umgehend getroffen werden (Art. 76 Abs. 4 AIG).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Gegen den BeschwerdefÃ¼hrer liegt ein rechtskrÃ¤ftiger Wegweisungsentscheid vor (Entscheid des SEM vom 8. November 2016).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Vorinstanz stÃ¼tzte die BestÃ¤tigung der Ausschaffungshaft auf Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1, 3 und 4 AIG. Danach kann die betroffene Person zur Sicherstellung des Vollzugs des Wegweisungsentscheids in Haft genommen werden, wenn sie ein ihr nach Artikel 74 AIG zugewiesenes Gebiet verlÃ¤sst oder ein ihr verbotenes Gebiet betritt (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 75 Abs. 1 lit. b AIG), wenn konkrete Anzeichen befÃ¼rchten lassen, dass sie sich der Ausschaffung entziehen will (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AIG) oder ihr bisheriges Verhalten darauf schliessen lÃ¤sst, dass sie sich behÃ¶rdlichen Anordnungen widersetzt (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 AIG). Dies ist regelmÃ¤ssig dann anzunehmen, wenn die auslÃ¤ndische Person bereits einmal untergetaucht ist, durch erkennbar unglaubwÃ¼rdige und widersprÃ¼chliche Angaben die VollziehungsbemÃ¼hungen zu erschweren versucht oder sonst klar zu erkennen gibt, dass sie nicht bereit ist, in ihren Heimatstaat zurÃ¼ckzukehren (BGE 130 II 56 E. 3.1; BGr, 11. April 2018, 2C_268/2018, E. 2.1).</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde mehrfach wegen Missachtung der Ein- oder Ausgrenzung verurteilt. Er war mehrfach untergetaucht und es liegen Hinweise vor, dass er die Schweiz illegal ins Ausland verlassen kÃ¶nnte. Die Vorinstanz hat somit das Vorliegen eines Haftgrunds nach Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1, 3 und 4 AIG zu Recht bejaht.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt, dass der Vollzug der Wegweisung nicht absehbar sei. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Die Ausschaffungshaft soll den Vollzug der Entfernungsmassnahme sicherstellen und muss ernsthaft geeignet sein, diesen Zweck zu erreichen, was nicht (mehr) der Fall ist, wenn die Wegweisung trotz der behÃ¶rdlichen BemÃ¼hungen nicht in absehbarer Zeit vollzogen werden kann (BGE 130 II 56 E. 4.1.1 mit Hinweisen). Die Haft hat, weil unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, dann als unzulÃ¤ssig zu gelten, wenn triftige GrÃ¼nde fÃ¼r die UndurchfÃ¼hrbarkeit des Vollzugs sprechen oder praktisch feststeht, dass er sich innert vernÃ¼nftiger Frist kaum wird realisieren lassen (vgl. BGE 127 II 168 E. 2c; 125 II 217 E. 2). Dies ist in der Regel bloss der Fall, wenn die Ausschaffung auch bei gesicherter Kenntnis der IdentitÃ¤t oder der NationalitÃ¤t des Betroffenen bzw. trotz seines Mitwirkens bei der Papierbeschaffung mit grosser Wahrscheinlichkeit als ausgeschlossen erscheint. Nur falls keine oder bloss eine hÃ¶chst unwahrscheinliche, rein theoretische MÃ¶glichkeit besteht, die Wegweisung zu vollziehen, ist die Haft aufzuheben, nicht indessen bei einer ernsthaften, wenn auch allenfalls (noch) geringen Aussicht hierauf (BGE 130 II 56 E. 4.1.3). Zu denken ist etwa an eine ausdrÃ¼ckliche oder zumindest klar erkennbare und konsequent gehandhabte Weigerung eines Staates, gewisse StaatsangehÃ¶rige zurÃ¼ckzunehmen (BGE 130 II 56 E. 4.1.3).</p> <p class="Urteilstext">Der Vollzug der Wegweisung lÃ¤sst sich wÃ¤hrend der Corona-Pandemie nur dann als innert absehbarer Frist mÃ¶glich und damit durchfÃ¼hrbar bezeichnen, wenn dem Haftrichter hierfÃ¼r hinreichend konkrete Hinweise â insbesondere seitens des SEM â vorliegen; andernfalls fehlt es an der ernsthaften Aussicht auf den Vollzug der Wegweisung bzw. der MÃ¶glichkeit der freiwilligen Ausreise (vgl. die Urteile 2C_408/2020, vom 21. Juli 2020, E. 3.2; 2C_414/2020 vom 12. Juni 2020 E. 3.3.1; 2C_386/2020 vom 9. Juni 2020 E. 4.2.2 und 2C_312/2020 vom 25. Mai 2020 E. 2.3.1).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde von den somalischen BehÃ¶rden als somalischer StaatsangehÃ¶riger anerkannt. FÃ¼r die Ausstellung eines EJPD-Laissez-Passer ist die Zustimmung der FlughafenbehÃ¶rde in Mogadishu notwendig, welche noch ausstehend ist. Auch die Erinnerungsanfrage vom 25. Mai 2021 ist noch ausstehend. Die Reaktionszeit der somalischen BehÃ¶rden ist in casu lÃ¤nger als Ã¼blich. Momentan finden FlÃ¼ge nach Mogadischu statt (https://www.google.com/travel/flights, Flug von ZÃ¼rich nach Mogadischu, besucht am 16. Juni 2021). Auch konnte diesen Februar bereits eine begleitete RÃ¼ckfÃ¼hrung nach Mogadischu stattfinden. Es ist zu erwarten, dass die Zustimmung der FlughafenbehÃ¶rde in nÃ¤chster Zeit eintreffen sollte. Zumindest liegen zurzeit keine Hinweise vor, dass dies trotz etwas lÃ¤ngerer Reaktionszeit als Ã¼blich nicht in absehbarer Zeit erfolgen kÃ¶nnte. DemgemÃ¤ss erscheint eine Ausweisung innert absehbarer Frist als mÃ¶glich. Sodann fand noch kein RÃ¼ckfÃ¼hrungsversuch statt, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer auch noch keinen PCR-Test verweigert hat. Die Aussage allein, er werde einen solchen Test verweigern, vermag die Ausweisung noch nicht als unmÃ¶glich erscheinen lassen, auch wenn der BeschwerdefÃ¼hrer nicht zu einem Test gezwungen werden kann. Es besteht die MÃ¶glichkeit, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine Meinung, insbesondere unter Druck der Ausschaffungshaft, diesbezÃ¼glich Ã¤ndert.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.1 </b>Die Haft muss sodann verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein, was der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet. Er gibt an, seine privaten Interessen wÃ¼rden die Ã¶ffentlichen Interessen an der Ausschaffungshaft Ã¼berwiegen. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.2 </b>Die Ausschaffungshaft muss verhÃ¤ltnismÃ¤ssig und zweckbezogen auf die Sicherung des Wegweisungsverfahrens ausgerichtet sein; es muss jeweils aufgrund sÃ¤mtlicher UmstÃ¤nde geklÃ¤rt werden, ob sie (noch) geeignet bzw. erforderlich erscheint und nicht gegen das Ãbermassverbot, d.<span> </span>h. das sachgerechte und zumutbare VerhÃ¤ltnis von Mittel und Zweck, verstÃ¶sst (BGr, 27. Juni 2019, 2C_263/2019, E. 4.1; 11. Mai 2018, 2C_312/2018, E. 3.3.2).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.3 </b>Die Vorinstanz erwog in ihrem Urteil ausdrÃ¼cklich, dass die Haft verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sei. In diesem Zusammenhang ging sie auf die Situation des BeschwerdefÃ¼hrers in der Schweiz ein. Eine Verletzung der BegrÃ¼ndungspflicht ist nicht erkennbar.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer missachtete mehrfach die gegen ihn verfÃ¼gte Ausgrenzung, zudem galt er wiederholt als unbekannten Aufenthalts. Die Haft erweist sich somit als geeignet und auch erforderlich, da davon auszugehen ist, dass mildere Mittel wie die Eingrenzung den Wegweisungsvollzug nicht sicherzustellen vermÃ¶gen. Die Beteuerungen des BeschwerdefÃ¼hrers, dass er ja angegeben habe, wo er wohne, dass er sich den BehÃ¶rden zur VerfÃ¼gung halten wÃ¼rde und er an einem legalen Aufenthalt interessiert sei, vermÃ¶gen daran nichts zu Ã¤ndern, hat er sich doch wie gezeigt bereits in der Vergangenheit nicht an behÃ¶rdliche Auflagen gehalten.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt vor, er hÃ¤tte hier eine Verlobte, mit welcher er auch schon religiÃ¶s getraut sei, sowie Freunde und Familie. Er sei an einem legalen Aufenthalt interessiert, weshalb nicht mit erneuten Straftaten oder Untertauchen zu rechnen sei. Seine begangenen Delikte hÃ¤tten die Ã¶ffentliche Sicherheit nicht gefÃ¤hrdet, seine privaten Interessen wÃ¼rde daher die Ã¶ffentlichen Interessen Ã¼berwiegen. </p> <p class="Urteilstext">Die auslÃ¤nderrechtliche Haft bezweckt, den Vollzug einer Entfernungsmassnahme zu ermÃ¶glichen, und dient der Durchsetzung der objektiven Rechtsordnung. Daran besteht ein grosses Ã¶ffentliches Interesse, weil Rechtsnormen faktisch ihre Bedeutung verlieren, wenn sie â auch gegen den Willen des Betroffenen â nicht durchgesetzt werden (Martin Businger, AuslÃ¤nderrechtliche Haft, ZÃ¼rich etc. 2015, S. 23). Dieses Ã¶ffentliche Interesse ist sodann erhÃ¶ht, da sich der BeschwerdefÃ¼hrer unter anderem auch des Angriffs sowie des Diebstahls strafbar gemacht hat. Sodann war er auch mehrfach untergetaucht und ein erneutes Untertauchen ist trotz Beteuerungen des BeschwerdefÃ¼hrers nicht auszuschliessen. Das Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers besteht im Erhalt seiner Freiheit und der ungehinderten Pflege seiner Kontakte, wobei er diese auch im GefÃ¤ngnis pflegen kann, so besucht ihn seine Verlobte gemÃ¤ss eigenen Aussagen im GefÃ¤ngnis. Dass sich seine jetzige Verlobte und "religiÃ¶s angetraute Frau" in der Schweiz befindet, ist sodann nicht wesentlich zu seinen Gunsten zu berÃ¼cksichtigen. Zum einen sind religiÃ¶se Trauungen erst nach der Ziviltrauung gestattet (Art. 97 Abs. 3 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches), weshalb eine solche religiÃ¶se Trauung nicht zulÃ¤ssig wÃ¤re. Zum anderen beantragte A bereits am 15. MÃ¤rz 2019 zusammen mit seiner in der Schweiz niedergelassenen, um 22 Jahre Ã¤lteren kenianischen damaligen Verlobten D, die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat, wobei der Verdacht der Scheinehe im Raum lag. Die jetzige Verlobte des BeschwerdefÃ¼hrers sprach schliesslich bei ihrer ersten Verlobung im Jahr 2018 sodann von einer Zweckehe, weshalb auch diesbezÃ¼glich gewisse Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Beziehung zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner jetzigen Verlobten bestehen.</p> <p class="Urteilstext">Alles in allem vermÃ¶gen die privaten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers an seiner Haftentlassung die Ã¶ffentlichen Interessen nicht zu Ã¼berwiegen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.5 </b>Weitere UmstÃ¤nde, welche die Ausschaffungshaft als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig oder in anderer Weise rechtswidrig erscheinen lassen, sind weder ersichtlich noch werden sie vom BeschwerdefÃ¼hrer behauptet. Die Beschwerde ist demgemÃ¤ss abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich kostenpflichtig (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Entsprechend seinem Unterliegen ist dem BeschwerdefÃ¼hrer keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Zu prÃ¼fen bleibt das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und RechtsverbeistÃ¤ndung.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, denen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung besteht, wenn die Gesuchsteller zusÃ¤tzlich nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer erscheint als mittellos im Sinn des Gesetzes. Sodann war die Beschwerde nicht von vornherein offensichtlich aussichtslos. In Anbetracht der nicht einfachen Fragestellungen war der BeschwerdefÃ¼hrer zur Geltendmachung seiner AnsprÃ¼che auf eine Rechtsvertretung angewiesen (vgl. Kaspar PlÃ¼ss, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 16 N. 80 f.). Dem Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und RechtsverbeistÃ¤ndung ist daher zu entsprechen und dem BeschwerdefÃ¼hrer RA B, substituiert durch MLaw C, als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Die Rechtsvertreterin des BeschwerdefÃ¼hrers reichte mit Beschwerdeerhebung, ergÃ¤nzt durch die Replik, ihre Honorarnote ein. Der darin geltend gemachte Zeitaufwand von 16,5 Stunden (wovon 11 Stunden Ã Fr. 110.- durch die Praktikantin geleistet wurden) sowie die Auslagen von Fr. 16.30 erscheinen mit Blick auf die Bedeutung des Verfahrens und die sich darin stellenden rechtlichen Fragen noch als angemessen (§ 9 Abs. 1 Satz 2 GebV VGr). Die Rechtsvertreterin ist demgemÃ¤ss mit insgesamt Fr. 2'436.30 zu entschÃ¤digen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wird auf § 16 Abs. 4 VRG hingewiesen, wonach eine Partei, der die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und RechtsverbeistÃ¤ndung gewÃ¤hrt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. Der Anspruch des Kantons verjÃ¤hrt zehn Jahre nach Abschluss des Verfahrens.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 120.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'120.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt, infolge GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Nachzahlungspflicht gemÃ¤ss § 16 Abs. 4 bleibt vorbehalten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird in der Person von RA B, substituiert durch MLaw C, eine unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Diese wird fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'436.30 aus der Gerichtskasse entschÃ¤digt. Die Nachzahlungspflicht des BeschwerdefÃ¼hrers gemÃ¤ss § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten. </span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>