Übereinkommen vom 18. September 1997 über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.092"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 18 settembre 1997 sul divieto dell'impiego, del deposito, della fabbricazione e del trasferimento delle mine antiuomo e sulla loro distruzione" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 18. September 1997 über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 18 septembre 1997 sur l'interdiction de l'emploi, du stockage, de la production et du transfert des mines antipersonnel et sur leur destruction" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.515.092 </docNumber></p><p> AS <b>2003 </b>3133; BBl <b>1998</b> 679</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen<br/>über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung <br/>und der Weitergabe von Anti-Personenminen und <br/>über deren Vernichtung</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Oslo am 18. September 1997</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 4. März 1998<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/430" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 3132</ref></p></authorialNote></p><p>Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 24. März 1998</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 1. März 1999</p><p> (Stand am 9. Juli 2020)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>Die Vertragsstaaten,</p><p>entschlossen, das Leiden und Sterben zu beenden, das durch Anti-Personenminen verursacht wird, die jede Woche Hunderte von Menschen, überwiegend unschuldige, wehrlose Zivilpersonen und insbesondere Kinder, töten oder verstümmeln, die wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau behindern, die Rückführung von Flüchtlingen und die Rückkehr von Binnenvertriebenen erschweren und noch Jahre nach ihrer Verlegung weitere schwerwiegende Folgen nach sich ziehen,</p><p>überzeugt von der Notwendigkeit, dass sie auf wirksame und aufeinander abgestimmte Weise ihr möglichstes beitragen, um sich der Herausforderung zu stellen, die auf der ganzen Welt verlegten Anti-Personenminen zu räumen und deren Vernichtung sicherzustellen,</p><p>in dem Wunsch, bei der Unterstützung der Fürsorge und Rehabilitation einschliesslich der sozialen und wirtschaftlichen Wiedereingliederung von Minenopfern ihr möglichstes zu tun,</p><p>in der Erkenntnis, dass ein vollständiges Verbot von Anti-Personenminen auch eine wichtige vertrauensbildende Massnahme darstellen würde,</p><p>erfreut über die Annahme des Protokolls über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes von Minen, Sprengfallen und anderen Vorrichtungen in der am 3. Mai 1996 geänderten Fassung zu dem Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/23" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.515.091.2</b></ref></p></authorialNote>, und mit dem Aufruf, dass dieses Protokoll bald durch alle Staaten ratifiziert wird, die dies noch nicht getan haben,</p><p>sowie erfreut über die Resolution 51/45 S der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1996, in der alle Staaten eindringlich aufgefordert werden, mit Nachdruck den Abschluss eines wirksamen, rechtsverbindlichen internationalen Übereinkommens zum Zweck des Verbots des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen zu verfolgen,</p><p>erfreut ferner über die Massnahmen, die in den letzten Jahren sowohl einseitig als auch mehrseitig mit dem Ziel des Verbots, der Beschränkung oder der Aussetzung des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti‑Personenminen ergriffen worden sind,</p><p>unter Betonung der Rolle des öffentlichen Gewissens bei der Förderung der Grundsätze der Menschlichkeit, erkennbar an dem Ruf nach einem vollständigen Verbot von Anti-Personenminen, und in Anerkennung der diesbezüglichen Anstrengungen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, der Internationalen Kampagne gegen Landminen und zahlreicher anderer nichtstaatlicher Organisationen weltweit,</p><p>eingedenk der Erklärung von Ottawa vom 5. Oktober 1996 und der Erklärung von Brüssel vom 27. Juni 1997, in denen die Staatengemeinschaft eindringlich aufgefordert wird, ein rechtsverbindliches internationales Übereinkommen auszuhandeln, durch das der Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Anti-Personenminen verboten werden,</p><p>dem Wunsch Nachdruck verleihend, alle Staaten für den Beitritt zu diesem Übereinkommen zu gewinnen, sowie entschlossen, in allen einschlägigen Gremien, darunter den Vereinten Nationen, der Abrüstungskonferenz, regionalen Organisationen und Gruppierungen sowie Überprüfungskonferenzen zum Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können, nach besten Kräften auf seine weltweite Geltung hinzuwirken,</p><p>gestützt auf den Grundsatz des humanitären Völkerrechts, nach dem die an einem bewaffneten Konflikt beteiligten Parteien kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Methoden und Mittel der Kriegführung haben, auf den Grundsatz, nach dem es verboten ist, in bewaffneten Konflikten Waffen, Geschosse und Materialien sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen, und auf den Grundsatz, nach dem zwischen Zivilpersonen und Kombattanten unterschieden werden muss –</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Allgemeine Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, unter keinen Umständen jemals</p><blockList><item eId="art_1/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Anti-Personenminen einzusetzen;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Anti-Personenminen zu entwickeln, herzustellen, auf andere Weise zu erwerben, zu lagern, zurückzubehalten oder an irgendjemanden unmittelbar oder mittelbar weiterzugeben;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>irgendjemanden in irgendeiner Weise zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen, Tätigkeiten vorzunehmen, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten sind.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, alle Anti-Personenminen nach Massgabe dieses Übereinkommens zu vernichten oder deren Vernichtung sicherzustellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Begriffsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>«Anti-Personenmine» bezeichnet eine Mine, die dazu bestimmt ist, durch die Gegenwart, Nähe oder Berührung einer Person zur Explosion gebracht zu werden, und die eine oder mehrere Personen kampfunfähig macht, verletzt oder tötet. Minen, die dazu bestimmt sind, durch die Gegenwart, Nähe oder Berührung nicht einer Person, sondern eines Fahrzeugs zur Detonation gebracht zu werden, und die mit Aufnahmesperren ausgestattet sind, werden wegen dieser Ausstattung nicht als Anti-Personenminen betrachtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>«Mine» bezeichnet ein Kampfmittel, das dazu bestimmt ist, unter, auf oder nahe dem Erdboden oder einer anderen Oberfläche angebracht und durch die Gegenwart, Nähe oder Berührung einer Person oder eines Fahrzeugs zur Explosion gebracht zu werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>«Aufnahmesperre» bezeichnet eine Vorrichtung, die eine Mine schützen soll und Teil der Mine, mit ihr verbunden, an ihr befestigt oder unter ihr angebracht ist und die bei dem Versuch, sich an der Mine zu schaffen zu machen oder sie anderweitig gezielt zu stören, aktiviert wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>«Weitergabe» umfasst neben der physischen Verbringung von Anti-Personenminen in ein staatliches oder aus einem staatlichen Hoheitsgebiet auch die Übertragung des Rechts an den Minen und der Kontrolle über die Minen, nicht jedoch die Übertragung von Hoheitsgebiet, in dem Anti-Personenminen verlegt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_5"><num>5.</num><content><p>«Vermintes Gebiet» bezeichnet ein Gebiet, das aufgrund des Vorhandenseins oder des mutmasslichen Vorhandenseins von Minen gefährlich ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Ausnahmen</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Unbeschadet der allgemeinen Verpflichtungen nach Artikel 1 ist die Zurückbehaltung oder Weitergabe einer Anzahl von Anti-Personenminen für die Entwicklung von Verfahren zur Minensuche, Minenräumung oder Minenvernichtung und die Ausbildung in diesen Verfahren zulässig. Die für die genannten Zwecke absolut erforderliche Mindestanzahl von Minen darf nicht überschritten werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Weitergabe von Anti-Personenminen zum Zweck ihrer Vernichtung ist zulässig.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Vernichtung gelagerter Anti-Personenminen</heading><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Soweit in Artikel 3 nichts anderes bestimmt ist, verpflichtet sich jeder Vertragsstaat, alle gelagerten Anti-Personenminen, die sich in seinem Eigentum oder Besitz oder unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle befinden, so bald wie möglich, spätestens jedoch vier Jahre, nachdem dieses Übereinkommen für den betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist, zu vernichten oder ihre Vernichtung sicherzustellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Vernichtung von Anti-Personenminen in verminten Gebieten</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, alle Anti-Personenminen in verminten Gebieten unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle so bald wie möglich, spätestens jedoch zehn Jahre, nachdem dieses Übereinkommen für den betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist, zu vernichten oder ihre Vernichtung sicherzustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat bemüht sich nach Kräften, alle Gebiete unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle, in denen Anti-Personenminen bekannterweise oder mutmasslich verlegt sind, zu identifizieren; er stellt so bald wie möglich sicher, dass alle Anti-Personenminen in verminten Gebieten unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle rundum markiert, überwacht und durch Einzäunung oder andere Mittel gesichert werden, damit Zivilpersonen bis zur Vernichtung aller in diesen Gebieten verlegten Anti-Personenminen wirksam ferngehalten werden. Die Markierung muss zumindest den Normen entsprechen, die im Protokoll über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes von Minen, Sprengfallen und anderen Vorrichtungen in der am 3. Mai 1996 geänderten Fassung zu dem Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen, die übermässige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können, festgelegt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Glaubt ein Vertragsstaat, nicht in der Lage zu sein, alle in Absatz 1 bezeichneten Anti-Personenminen innerhalb der genannten Frist zu vernichten oder ihre Vernichtung sicherzustellen, so kann er das Treffen der Vertragsstaaten oder eine Überprüfungskonferenz um eine Verlängerung der Frist für die Beendigung der Vernichtung dieser Anti-Personenminen um bis zu zehn Jahre ersuchen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>4.</num><content><p>Jedes Ersuchen enthält</p><blockList><item eId="art_5/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>Angaben über die Dauer der vorgeschlagenen Fristverlängerung;</p></item><item eId="art_5/para_4/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_5/para_4/lbl_b/listintro">eine ausführliche Begründung für die vorgeschlagene Fristverlängerung, einschliesslich:</listIntroduction><item eId="art_5/para_4/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>Angaben über die Vorbereitung und den Stand der im Rahmen innerstaatlicher Minenräumprogramme vorgenommenen Arbeiten;</p></item><item eId="art_5/para_4/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Angaben über die dem Vertragsstaat für die Vernichtung aller Anti-Personenminen zur Verfügung stehenden finanziellen und technischen Mittel und</p></item><item eId="art_5/para_4/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>Angaben über Umstände, die den Vertragsstaat daran hindern, alle Anti-Personenminen in verminten Gebieten zu vernichten;</p></item></blockList></item><item eId="art_5/para_4/lbl_c"><num>c) </num><p>Angaben über die humanitären, sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Auswirkungen der Fristverlängerung und</p></item><item eId="art_5/para_4/lbl_d"><num>d) </num><p>sonstige für das Ersuchen um die vorgeschlagene Fristverlängerung sachdienliche Informationen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_5"><num>5.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten oder die Überprüfungskonferenz prüft das Ersuchen unter Berücksichtigung der in Absatz 4 genannten Angaben und entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten, ob dem Ersuchen um Fristverlängerung stattgegeben wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_6"><num>6.</num><content><p>Diese Fristverlängerung kann bei Vorlage eines neuen Ersuchens nach den Absätzen 3–5 erneuert werden. In dem Ersuchen um weitere Verlängerung legt der Vertragsstaat zusätzliche sachdienliche Informationen darüber vor, welche Massnahmen im Sinne dieses Artikels während der vorangegangenen Fristverlängerung ergriffen worden sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Internationale Zusammenarbeit und Hilfe</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><p>Bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen hat jeder Vertragsstaat das Recht, soweit machbar Hilfe von anderen Vertragsstaaten im Rahmen des Möglichen zu erbitten und zu erhalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, den grösstmöglichen Austausch von Ausrüstung und Material sowie von wissenschaftlichen und technologischen Informationen bezüglich der Durchführung dieses Übereinkommens zu erleichtern, und er hat das Recht, daran teilzunehmen. Die Vertragsstaaten erlegen der Bereitstellung von Minenräumausrüstung und damit zusammenhängenden technologischen Informationen für humanitäre Zwecke keine ungebührlichen Beschränkungen auf.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat, der hierzu in der Lage ist, leistet Hilfe bei der Fürsorge und Rehabilitation sowie bei der sozialen und wirtschaftlichen Wiedereingliederung von Minenopfern und unterstützt Programme zur Aufklärung über die Gefahren von Minen. Diese Hilfe kann unter anderem über das System der Vereinten Nationen, über internationale, regionale oder nationale Organisationen oder Einrichtungen, über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, über nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften und ihre Internationale Föderation, über nichtstaatliche Organisationen oder auf zweiseitiger Grundlage geleistet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_4"><num>4.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat, der hierzu in der Lage ist, leistet Hilfe bei der Minenräumung und damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Diese Hilfe kann unter anderem über das System der Vereinten Nationen, über internationale oder regionale Organisationen oder Einrichtungen, über nichtstaatliche Organisationen oder Einrichtungen, auf zweiseitiger Grundlage oder durch Beiträge zum Freiwilligen Treuhandfonds der Vereinten Nationen zur Unterstützung bei der Minenräumung oder zu anderen regionalen, mit Minenräumung befassten Fonds geleistet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_5"><num>5.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat, der hierzu in der Lage ist, leistet Hilfe bei der Vernichtung von gelagerten Anti-Personenminen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_6"><num>6.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, Informationen an die im System der Vereinten Nationen eingerichtete Datenbank über Minenräumung zu liefern, insbesondere solche über die verschiedenen Mittel und Technologien der Minenräumung, sowie Listen von Fachleuten, Expertenagenturen oder nationalen Kontaktstellen für Minenräumung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_7"><num>7.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_7/listintro">Vertragsstaaten können die Vereinten Nationen, regionale Organisationen, andere Vertragsstaaten oder andere zuständige zwischenstaatliche oder nichtstaatliche Gremien ersuchen, ihre Behörden bei der Ausarbeitung eines innerstaatlichen Minenräumprogramms zu unterstützen, um unter anderem folgendes festzulegen:</listIntroduction><item eId="art_6/para_7/lbl_a"><num>a) </num><p>Umfang und Ausmass der durch Anti-Personenminen verursachten Probleme;</p></item><item eId="art_6/para_7/lbl_b"><num>b) </num><p>die für die Durchführung des Programms erforderlichen finanziellen, technologischen und personellen Mittel;</p></item><item eId="art_6/para_7/lbl_c"><num>c) </num><p>die geschätzte Anzahl von Jahren, die erforderlich ist, um alle Anti-Personenminen in verminten Gebieten unter der Hoheitsgewalt oder Kontrolle des betreffenden Vertragsstaats zu vernichten;</p></item><item eId="art_6/para_7/lbl_d"><num>d) </num><p>Massnahmen zur Aufklärung über die Gefahren von Minen, um die auf sie zurückzuführenden Verletzungen und Todesfälle zu verringern,</p></item><item eId="art_6/para_7/lbl_e"><num>e) </num><p>Hilfe für Minenopfer;</p></item><item eId="art_6/para_7/lbl_f"><num>f) </num><p>die Beziehung zwischen der Regierung des betreffenden Vertragsstaats und den einschlägigen staatlichen, zwischenstaatlichen oder nichtstaatlichen Einrichtungen, die an der Durchführung des Programms beteiligt sein werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_8"><num>8.</num><content><p>Alle Vertragsstaaten, die aufgrund dieses Artikels Hilfe leisten und erhalten, arbeiten im Hinblick auf die Sicherstellung der vollständigen und umgehenden Durchführung vereinbarter Hilfsprogramme zusammen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Massnahmen zur Schaffung von Transparenz</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat berichtet dem Generalsekretär der Vereinten Nationen so bald wie praktisch möglich, spätestens jedoch 180 Tage, nachdem dieses Übereinkommen für den betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist,</p><blockList><item eId="art_7/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>über die in Artikel 9 bezeichneten innerstaatlichen Durchführungsmassnahmen;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>über die Gesamtzahl aller gelagerten Anti-Personenminen in seinem Eigentum oder Besitz oder unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle, aufgeschlüsselt nach Art und Menge und wenn möglich unter Angabe der Losnummern jeder Art von gelagerten Anti-Personenminen;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>soweit möglich über die Lage aller verminten Gebiete, in denen sich Anti-Personenminen unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle befinden oder mutmasslich befinden, einschliesslich möglichst ausführlicher Angaben über die Art und die Menge jeder Art von Anti-Personenminen in jedem verminten Gebiet sowie über den Zeitpunkt der Verlegung;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>über Art, Menge und nach Möglichkeit über die Losnummern aller für die Entwicklung von Verfahren zur Minensuche, Minenräumung und Minenvernichtung und die Ausbildung in diesen Verfahren zurückbehaltenen oder weitergegebenen oder zum Zweck der Vernichtung weitergegebenen Anti-Personenminen sowie über die Stellen, die durch den betreffenden Vertragsstaat ermächtigt sind, nach Artikel 3 Anti-Personenminen zurückzubehalten oder weiterzugeben;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>über den Stand der Programme zur Umstellung oder Stilllegung von Einrichtungen zur Herstellung von Anti-Personenminen;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>über den Stand der Programme zur Vernichtung von Anti-Personenminen nach den Artikeln 4 und 5, einschliesslich ausführlicher Angaben über die Methoden, die bei der Vernichtung angewandt werden, die Lage aller Vernichtungsstätten und die zu beachtenden einschlägigen Sicherheits- und Umweltschutznormen;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>über Art und Menge aller Anti-Personenminen, die, nachdem dieses Übereinkommen für den betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist, vernichtet worden sind, aufgeschlüsselt nach der Menge der einzelnen Arten von nach den Artikeln 4 beziehungsweise 5 vernichteten Anti-Personenminen und nach Möglichkeit unter Angabe der Losnummern der einzelnen Arten von Anti-Personenminen bei Vernichtung nach Artikel 4;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>über die technischen Merkmale jeder hergestellten Art von Anti-Personenminen, soweit sie bekannt sind, sowie über die technischen Merkmale jeder derzeit im Eigentum oder Besitz des betreffenden Vertragsstaats befindlichen Art von Anti-Personenminen und liefert nach Möglichkeit Informationen, die geeignet sind, die Identifizierung und Räumung von Anti-Personenminen zu erleichtern; dazu gehören zumindest die Abmessungen, die Zündvorrichtung, der Sprengstoff- und der Metallanteil, Farbfotos und sonstige Informationen, welche die Minenräumung erleichtern können;</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>über die Massnahmen, die zur unverzüglichen und wirksamen Warnung der Bevölkerung in Bezug auf alle nach Artikel 5 Absatz 2 identifizierten Gebiete getroffen worden sind.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Die nach diesem Artikel gelieferten Informationen werden von den Vertragsstaaten alljährlich auf den neuesten Stand gebracht; spätestens am 30. April eines jeden Jahres wird dem Generalsekretär der Vereinten Nationen ein Bericht über das jeweils vorangegangene Kalenderjahr vorgelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Der Generalsekretär der Vereinten Nationen leitet alle ihm zugegangenen Berichte an die Vertragsstaaten weiter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Massnahmen zur Erleichterung und Klarstellung der Einhaltung<br/>des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsstaaten vereinbaren, in Bezug auf die Durchführung dieses Übereinkommens einander zu konsultieren und zusammenzuarbeiten und im Geist der Zusammenarbeit gemeinsam auf die Erleichterung der Einhaltung der Verpflichtungen der Vertragsstaaten aus diesem Übereinkommen hinzuwirken.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Wünscht ein Vertragsstaat oder wünschen mehrere Vertragsstaaten die Klarstellung und Lösung von Fragen, die sich auf die Einhaltung dieses Übereinkommens durch einen anderen Vertragsstaat beziehen, so kann er oder können sie dem betroffenen Vertragsstaat über den Generalsekretär der Vereinten Nationen ein Ersuchen um Klarstellung dieser Angelegenheit vorlegen. Ein solches Ersuchen ist mit allen sachdienlichen Informationen zu versehen. Jeder Vertragsstaat unterlässt unbegründete Ersuchen um Klarstellung in dem Bemühen, Missbrauch zu vermeiden. Ein Vertragsstaat, der ein Ersuchen um Klarstellung erhält, legt dem ersuchenden Vertragsstaat über den Generalsekretär der Vereinten Nationen binnen 28 Tagen alle der Klarstellung dieser Angelegenheit dienlichen Informationen vor.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>3.</num><content><p>Erhält der ersuchende Vertragsstaat innerhalb dieses Zeitraums keine Antwort über den Generalsekretär der Vereinten Nationen oder hält er die Antwort auf das Ersuchen um Klarstellung für unbefriedigend, so kann er die Angelegenheit über den Generalsekretär der Vereinten Nationen dem nächsten Treffen der Vertragsstaaten vorlegen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen übermittelt die Vorlage, einschliesslich aller geeigneten Informationen zu dem Ersuchen um Klarstellung, an alle Vertragsstaaten. Diese Informationen werden dem ersuchten Vertragsstaat vorgelegt, der ein Recht auf Abgabe einer Stellungnahme hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_4"><num>4.</num><content><p>Bis zur Einberufung eines Treffens der Vertragsstaaten kann jeder betroffene Vertragsstaat den Generalsekretär der Vereinten Nationen ersuchen, zur Erleichterung der ersuchten Klarstellung seine guten Dienste zu leisten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_5"><num>5.</num><content><p>Der ersuchende Vertragsstaat kann über den Generalsekretär der Vereinten Nationen vorschlagen, zur Prüfung der Angelegenheit ein Sondertreffen der Vertragsstaaten einzuberufen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen übermittelt diesen Vorschlag und alle von den betroffenen Vertragsstaaten vorgelegten Informationen an alle Vertragsstaaten mit der Aufforderung, mitzuteilen, ob sie ein Sondertreffen der Vertragsstaaten zur Prüfung der Angelegenheit befürworten. Befürwortet innerhalb von 14 Tagen nach Übermittlung mindestens ein Drittel der Vertragsstaaten ein Sondertreffen, so beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen dieses Sondertreffen der Vertragsstaaten innerhalb weiterer 14 Tage ein. Das Treffen ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vertragsstaaten anwesend ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_6"><num>6.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten legt unter Berücksichtigung aller von den betroffenen Vertragsstaaten vorgelegten Informationen zunächst fest, ob die Angelegenheit weiter geprüft werden soll. Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten bemüht sich nach Kräften, einen Beschluss durch Konsens zu fassen. Kommt trotz aller diesbezüglichen Anstrengungen eine Einigung nicht zustande, so wird der Beschluss mit der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten gefasst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_7"><num>7.</num><content><p>Alle Vertragsstaaten arbeiten bei der Überprüfung der Angelegenheit uneingeschränkt mit dem Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise dem Sondertreffen der Vertragsstaaten zusammen; dies gilt auch für alle nach Absatz 8 ermächtigten Missionen zur Tatsachenermittlung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_8"><num>8.</num><content><p>Ist eine weitere Klarstellung erforderlich, so wird auf dem Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise dem Sondertreffen der Vertragsstaaten mit der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten eine Mission zur Tatsachenermittlung ermächtigt und deren Auftrag beschlossen. Der ersuchte Vertragsstaat kann eine Mission zur Tatsachenermittlung jederzeit in sein Hoheitsgebiet einladen. Diese wird tätig, ohne dass das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise ein Sondertreffen der Vertragsstaaten einen Beschluss zur Ermächtigung dieser Mission fasst. Die Mission, die aus bis zu neun nach den Absätzen 9 und 10 bestellten und genehmigten Fachleuten besteht, kann zusätzliche Informationen an Ort und Stelle oder an anderen Orten unter der Hoheitsgewalt oder Kontrolle des ersuchten Vertragsstaats einholen, die unmittelbar mit der behaupteten Nichteinhaltung im Zusammenhang stehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_9"><num>9.</num><content><p>Der Generalsekretär der Vereinten Nationen erstellt und aktualisiert eine Liste, welche die Namen, die jeweilige Staatsangehörigkeit und andere von den Vertragsstaaten zur Verfügung gestellte sachdienliche Daten von qualifizierten Fachleuten enthält, und übermittelt sie allen Vertragsstaaten. Jeder in dieser Liste genannte Fachmann gilt als für alle Missionen zur Tatsachenermittlung bestellt, sofern nicht ein Vertragsstaat schriftlich seine Ablehnung erklärt. Im Fall der Ablehnung beteiligt sich der Fachmann nicht an Missionen zur Tatsachenermittlung im Hoheitsgebiet oder an einem anderen Ort unter der Hoheitsgewalt oder Kontrolle des ablehnenden Vertragsstaats, sofern die Ablehnung vor der Berufung des Fachmanns in derartige Missionen erklärt worden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_10"><num>10.</num><content><p>Nach Eingang eines Ersuchens von Seiten des Treffens der Vertragsstaaten beziehungsweise eines Sondertreffens der Vertragsstaaten beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen nach Konsultierung des ersuchten Vertragsstaats die Mitglieder der Mission sowie ihren Leiter. Staatsangehörige von Vertragsstaaten, die um die Mission zur Tatsachenermittlung ersucht haben oder von ihr unmittelbar betroffen sind, dürfen nicht in die Mission berufen werden. Die Mitglieder der Mission zur Tatsachenermittlung geniessen die nach Artikel VI des Übereinkommens vom 13. Februar 1946 über die Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen vorgesehenen Vorrechte und Immunitäten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_11"><num>11.</num><content><p>Die Mitglieder der Mission zur Tatsachenermittlung treffen nach einer Vorankündigung von mindestens 72 Stunden bei der frühesten Gelegenheit im Hoheitsgebiet des ersuchten Vertragsstaats ein. Der ersuchte Vertragsstaat trifft die erforderlichen Verwaltungsmassnahmen für den Empfang, die Beförderung und die Unterbringung der Mission; solange sich die Mission in einem Gebiet unter seiner Kontrolle aufhält, ist er in grösstmöglichem Umfang für ihre Sicherheit verantwortlich.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_12"><num>12.</num><content><p>Unbeschadet der Souveränität des ersuchten Vertragsstaats kann die Mission zur Tatsachenermittlung die erforderliche Ausrüstung, die ausschliesslich der Einholung von Informationen über die behauptete Nichteinhaltung dient, in das Hoheitsgebiet des ersuchten Vertragsstaats verbringen. Vor ihrer Ankunft teilt die Mission dem ersuchten Vertragsstaat mit, welche Ausrüstung sie im Verlauf ihrer Mission zur Tatsachenermittlung zu verwenden beabsichtigt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_13"><num>13.</num><content><p>Der ersuchte Vertragsstaat bemüht sich nach Kräften, dafür zu sorgen, dass die Mission zur Tatsachenermittlung die Möglichkeit erhält, mit allen Personen zu sprechen, die in diesem Zusammenhang gegebenenfalls Informationen über die behauptete Nichteinhaltung liefern können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_14"><num>14.</num><content><p>Der ersuchte Vertragsstaat gewährt der Mission zur Tatsachenermittlung Zugang zu allen Bereichen und Einrichtungen unter seiner Kontrolle, in denen Tatsachen im Zusammenhang mit der Frage der Nichteinhaltung ermittelt werden könnten. Dies geschieht vorbehaltlich aller Regelungen, die der ersuchte Vertragsstaat für erforderlich hält</p><blockList><item eId="art_8/para_14/lbl_a"><num>a) </num><p>zum Schutz sicherheitsempfindlicher Ausrüstungsgegenstände, Informationen und Bereiche;</p></item><item eId="art_8/para_14/lbl_b"><num>b) </num><p>zum Schutz aller verfassungsmässigen Verpflichtungen, die der ersuchte Vertragsstaat gegebenenfalls in Bezug auf Eigentumsrechte und eigentumsähnliche Rechte, Durchsuchungen und Beschlagnahmen oder andere verfassungsmässig garantierte Rechte hat, oder</p></item><item eId="art_8/para_14/lbl_c"><num>c) </num><p>zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit und für die Sicherheit der Mitglieder der Mission zur Tatsachenermittlung.</p></item></blockList><p>Trifft der ersuchte Vertragsstaat derartige Regelungen, so bemüht er sich nach besten Kräften, auf andere Weise die Einhaltung dieses Übereinkommens darzulegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_15"><num>15.</num><content><p>Die Mission zur Tatsachenermittlung darf sich im Hoheitsgebiet des betroffenen Vertragsstaats nicht länger als 14 Tage und an einer bestimmten Stätte nicht länger als 7 Tage aufhalten, soweit nichts anderes vereinbart ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_16"><num>16.</num><content><p>Alle Informationen, die vertraulich zur Verfügung gestellt werden und nicht mit dem Gegenstand der Mission zur Tatsachenermittlung im Zusammenhang stehen, sind vertraulich zu behandeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_17"><num>17.</num><content><p>Die Mission zur Tatsachenermittlung berichtet dem Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise dem Sondertreffen der Vertragsstaaten über den Generalsekretär der Vereinten Nationen über die Ergebnisse ihrer Feststellungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_18"><num>18.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten prüft alle sachdienlichen Informationen, einschliesslich des von der Mission zur Tatsachenermittlung vorgelegten Berichts, und kann den ersuchten Vertragsstaat auffordern, innerhalb eines bestimmten Zeitraums Massnahmen in der Frage der Nichteinhaltung zu ergreifen. Der ersuchte Vertragsstaat berichtet über alle im Zusammenhang mit dieser Aufforderung getroffenen Massnahmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_19"><num>19.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten kann den betroffenen Vertragsstaaten Möglichkeiten zur weiteren Klarstellung oder Lösung der zu prüfenden Angelegenheit, einschliesslich der Einleitung geeigneter, im Einklang mit dem Völkerrecht stehender Verfahren, vorschlagen. Wird gegebenenfalls festgestellt, dass das betreffende Problem auf Umstände zurückzuführen ist, die nicht der Kontrolle des ersuchten Vertragsstaats unterliegen, so kann das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten geeignete Massnahmen empfehlen, darunter auch Massnahmen der Zusammenarbeit nach Artikel 6.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_20"><num>20.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten beziehungsweise das Sondertreffen der Vertragsstaaten bemüht sich nach Kräften, die in den Absätzen 18 und 19 genannten Beschlüsse durch Konsens oder andernfalls mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten zu fassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Innerstaatliche Durchführungsmassnahmen</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat trifft alle geeigneten gesetzlichen, verwaltungsmässigen und sonstigen Massnahmen, einschliesslich der Verhängung von Strafen, um jede Tätigkeit, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses Übereinkommens verboten ist und von Personen oder in Gebieten unter seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle vorgenommen wird, zu verhüten und zu unterbinden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Beilegung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsstaaten konsultieren einander und arbeiten zusammen, um jede Streitigkeit, die über die Anwendung oder die Auslegung dieses Übereinkommens entstehen kann, beizulegen. Jeder Vertragsstaat kann jede derartige Streitigkeit dem Treffen der Vertragsstaaten vorlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Das Treffen der Vertragsstaaten kann zur Beilegung der Streitigkeit durch alle von ihm für zweckmässig erachteten Mittel beitragen, indem es unter anderem seine guten Dienste anbietet, die Streitparteien auffordert, das Beilegungsverfahren ihrer Wahl in Gang zu setzen, und für jedes vereinbarte Verfahren eine Frist empfiehlt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><p>Dieser Artikel lässt die Bestimmungen dieses Übereinkommens über die Massnahmen zur Erleichterung und Klarstellung der Einhaltung des Übereinkommens unberührt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Treffen der Vertragsstaaten</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsstaaten kommen zu regelmässigen Treffen zusammen, um alle Angelegenheiten in Bezug auf die Anwendung oder Durchführung dieses Übereinkommens zu prüfen; dazu gehören</p><blockList><item eId="art_11/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Wirkungsweise und der Status dieses Übereinkommens;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Angelegenheiten, die sich im Zusammenhang mit den aufgrund dieses Übereinkommens vorgelegten Berichten ergeben;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>die internationale Zusammenarbeit und Hilfe nach Artikel 6;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>die Entwicklung von Technologien für die Räumung von Anti-Personenminen;</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>Vorlagen von Seiten der Vertragsstaaten nach Artikel 8 und</p></item><item eId="art_11/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Beschlüsse im Zusammenhang mit Vorlagen von selten der Vertragsstaaten nach Artikel 5.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Das erste Treffen der Vertragsstaaten wird vom Generalsekretär der Vereinten Nationen innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens einberufen. Die nachfolgenden Treffen werden vom Generalsekretär der Vereinten Nationen alljährlich bis zur ersten Überprüfungskonferenz einberufen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>Unter den in Artikel 8 genannten Voraussetzungen beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen ein Sondertreffen der Vertragsstaaten ein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, sowie die Vereinten Nationen, sonstige einschlägige internationale Organisationen oder Einrichtungen, regionale Organisationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und einschlägige nichtstaatliche Organisationen können entsprechend den vereinbarten Verfahrensregeln als Beobachter zu diesen Treffen eingeladen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Überprüfungskonferenzen</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen eine Überprüfungskonferenz ein. Weitere Überprüfungskonferenzen werden vom Generalsekretär der Vereinten Nationen auf Ersuchen eines Vertragsstaats oder mehrerer Vertragsstaaten einberufen, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Überprüfungskonferenzen mindestens fünf Jahre betragen muss. Alle Vertragsstaaten dieses Übereinkommens werden zu diesen Überprüfungskonferenzen eingeladen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Zweck der Überprüfungskonferenz ist es,</p><blockList><item eId="art_12/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Wirkungsweise und den Status dieses Übereinkommens zu überprüfen;</p></item><item eId="art_12/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Notwendigkeit für weitere Treffen der Vertragsstaaten nach Artikel 11 Absatz 2 sowie die Abstände zwischen diesen Treffen zu prüfen;</p></item><item eId="art_12/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Beschlüsse über Vorlagen von Seiten der Vertragsstaaten nach Artikel 5 zu fassen und</p></item><item eId="art_12/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>erforderlichenfalls im Abschlussbericht Schlussfolgerungen über die Durchführung dieses Übereinkommens anzunehmen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>3.</num><content><p>Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, sowie die Vereinten Nationen, sonstige einschlägige internationale Organisationen oder Einrichtungen, regionale Organisationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und einschlägige nichtstaatliche Organisationen können entsprechend den vereinbarten Verfahrensregeln als Beobachter zu jeder Überprüfungskonferenz eingeladen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Jederzeit nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens kann jeder Vertragsstaat Änderungen dieses Übereinkommens vorschlagen. Jeder Änderungsvorschlag wird dem Depositar mitgeteilt; dieser leitet ihn an alle Vertragsstaaten weiter und holt ihre Ansicht darüber ein, ob eine Änderungskonferenz zur Prüfung des Vorschlags einberufen werden soll. Notifiziert die Mehrheit der Vertragsstaaten dem Depositar spätestens 30 Tage nach Weiterleitung des Vorschlags, dass sie eine weitere Prüfung des Vorschlags befürwortet, so beruft der Depositar eine Änderungskonferenz ein, zu der alle Vertragsstaaten eingeladen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, sowie die Vereinten Nationen, sonstige einschlägige internationale Organisationen oder Einrichtungen, regionale Organisationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und einschlägige nichtstaatliche Organisationen können entsprechend den vereinbarten Verfahrensregeln als Beobachter zu jeder Änderungskonferenz eingeladen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Änderungskonferenz findet unmittelbar im Anschluss an ein Treffen der Vertragsstaaten oder eine Überprüfungskonferenz statt, sofern die Mehrheit der Vertragsstaaten nicht einen früheren Termin beantragt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Änderung dieses Übereinkommens wird mit Zweidrittelmehrheit der auf der Änderungskonferenz anwesenden und abstimmenden Vertragsstaaten beschlossen. Der Depositar teilt den Vertragsstaaten jede so beschlossene Änderung mit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_5"><num>5.</num><content><p>Eine Änderung dieses Übereinkommens tritt für alle Vertragsstaaten dieses Übereinkommens, die sie angenommen haben, in Kraft, sobald die Mehrheit der Vertragsstaaten die Annahmeurkunden beim Depositar hinterlegt hat. Danach tritt sie für jeden weiteren Vertragsstaat am Tag der Hinterlegung seiner Annahmeurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Kosten</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Kosten der Treffen der Vertragsstaaten, der Sondertreffen der Vertragsstaaten, der Überprüfungskonferenzen und der Änderungskonferenzen werden von den Vertragsstaaten und den an ihnen teilnehmenden Staaten, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, in Übereinstimmung mit dem entsprechend angepassten Berechnungsschlüssel der Vereinten Nationen getragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Die durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen nach den Artikeln 7 und 8 sowie die durch die Missionen zur Tatsachenermittlung entstandenen Kosten werden von den Vertragsstaaten in Übereinstimmung mit dem entsprechend angepassten Berechnungsschlüssel der Vereinten Nationen getragen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Unterzeichnung</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Dieses in Oslo, Norwegen, am 18. September 1997 beschlossene Übereinkommen liegt für alle Staaten vom 3. Dezember 1997 bis zum 4. Dezember 1997 in Ottawa, Kanada, und vom 5. Dezember 1997 bis zu seinem Inkrafttreten am Sitz der Vereinten Nationen in New York zur Unterzeichnung auf.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Ratifikation, Annahme, Genehmigung oder Beitritt</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung durch die Unterzeichner.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Es steht jedem Staat, der das Übereinkommen nicht unterzeichnet hat, zum Beitritt offen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunden werden beim Depositar hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt am ersten Tag des sechsten Monats nach dem Monat in Kraft, in dem die 40. Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt worden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat, der seine Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde nach Hinterlegung der 40. Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt, tritt dieses Übereinkommen am ersten Tag des sechsten Monats nach dem Tag der Hinterlegung seiner Ratifikations‑, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Vorläufige Anwendung</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann bei seiner Ratifikation, Annahme, Genehmigung oder bei seinem Beitritt erklären, dass er Artikel 1 Absatz 1 dieses Übereinkommens bis zu dessen Inkrafttreten vorläufig anwenden wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Vorbehalte zu den Artikeln dieses Übereinkommens sind nicht zulässig.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Geltungsdauer und Rücktritt</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Geltungsdauer dieses Übereinkommens ist unbegrenzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat hat in Ausübung seiner staatlichen Souveränität das Recht, von diesem Übereinkommen zurückzutreten. Er zeigt seinen Rücktritt allen anderen Vertragsstaaten, dem Depositar und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an. Die Rücktrittsurkunde muss eine vollständige Darlegung der Gründe für den Rücktritt enthalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Der Rücktritt wird erst sechs Monate nach Eingang der Rücktrittsurkunde beim Depositar wirksam. Ist der zurücktretende Vertragsstaat jedoch bei Ablauf dieser sechs Monate in einen bewaffneten Konflikt verwickelt, so wird der Rücktritt erst nach Beendigung dieses bewaffneten Konflikts wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_4"><num>4.</num><content><p>Der Rücktritt eines Vertragsstaats von diesem Übereinkommen lässt die Pflicht der Staaten, weiterhin die aufgrund einschlägiger Regeln des Völkerrechts übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, unberührt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Depositar</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Der Generalsekretär der Vereinten Nationen wird hiermit zum Depositar dieses Übereinkommens bestimmt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Verbindliche Wortlaute</heading><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Die Urschrift dieses Übereinkommens, dessen arabischer, chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p><p>Geschehen in Oslo am 18. September 1997.</p></content></paragraph></article><signature><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.092"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 18 settembre 1997 sul divieto dell'impiego, del deposito, della fabbricazione e del trasferimento delle mine antiuomo e sulla loro distruzione" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 18. September 1997 über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 18 septembre 1997 sur l'interdiction de l'emploi, du stockage, de la production et du transfert des mines antipersonnel et sur leur destruction" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 9. Juli 2020<b><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/431" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003 </b>3133</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2005/641" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2005 </b>4785</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/481" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007 </b>3755</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2010/567" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2010 </b>3985</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2013/440" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2013 </b>2091</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2017/403" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2017</b> 3623</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/580" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 3387</ref>.  Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege). </p></authorialNote></b></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation </p><p>Beitritt (B) </p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Afghanistan</p></td><td><p>11. September</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>29. Februar</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td><p>  9. Oktober</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Andorra</p></td><td><p>29. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Angola</p></td><td><p>  5. Juli</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda</p></td><td><p>  3. Mai</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Äquatorialguinea</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1998 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien*</p></td><td><p>14. September</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Äthiopien</p></td><td><p>17. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Australien*</p></td><td><p>14. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Bahamas</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Bangladesch</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Barbados</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>  3. September</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Belize</p></td><td><p>23. April</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Bhutan</p></td><td><p>18. August</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Bolivien</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td><p>30. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Brunei</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Burundi</p></td><td><p>22. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Chile*</p></td><td><p>10. September</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Cook-Inseln</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica</p></td><td><p>17. März</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Côte d’Ivoire</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Dominica</p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Dominikanische Republik</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Dschibuti</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td><p>29. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador</p></td><td><p>27. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Eritrea</p></td><td><p>27. August</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Eswatini</p></td><td><p>22. Dezember</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi</p></td><td><p>10. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>  9. Januar</p></td><td><p>2012 B</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Gabun</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Gambia</p></td><td><p>23. September</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Ghana</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Grenada</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland*</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala</p></td><td><p>26. März</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Guinea</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Guinea-Bissau</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Guyana</p></td><td><p>  5. August</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Haiti</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Heiliger Stuhl</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Honduras</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Indonesien</p></td><td><p>16. Februar</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Irak</p></td><td><p>15. August</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td><p>  5. Mai</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>23. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Jamaika</p></td><td><p>17. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Japan</p></td><td><p>30. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Jemen</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Jordanien</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kambodscha</p></td><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Kamerun</p></td><td><p>19. September</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Kanada*</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Katar</p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kenia</p></td><td><p>23. Januar</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Kiribati</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Komoren</p></td><td><p>19. September</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Brazzaville)</p></td><td><p>  4. Mai</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Kinshasa)</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>20. Mai</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Lesotho</p></td><td><p>  2. Dezember</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Liberia</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Litauen*</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>14. Juni</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Madagaskar</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Malawi</p></td><td><p>13. August</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Malaysia</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Malediven</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Mali</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Mauretanien</p></td><td><p>21. Juli</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Mauritius*</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro*</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Mosambik</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Namibia</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Nauru</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland*</p></td><td><p>27. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>12. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>2014</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria</p></td><td><p>27. September</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Niue</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>  9. September</p></td><td><p>1998 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Oman</p></td><td><p>20. August</p></td><td><p>2014 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2015</p></td></tr><tr><td><p>Österreich*</p></td><td><p>29. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Palästina</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>2017 B</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>Palau</p></td><td><p>19. November</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>  7. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea</p></td><td><p>28. Juni</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Peru</p></td><td><p>17. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Polen*</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>2012</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>19. Februar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Ruanda</p></td><td><p>  8. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Salomoninseln</p></td><td><p>26. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Sambia</p></td><td><p>23. Februar</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Samoa</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td><p>18. März</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>São Tomé und Príncipe</p></td><td><p>31. März</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Schweden*</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz*</p></td><td><p>24. März</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Senegal</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Serbien*</p></td><td><p>18. September</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Sierra Leone</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Simbabwe</p></td><td><p>18. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>25. Februar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>27. Oktober</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Somalia</p></td><td><p>16. April</p></td><td><p>2012 B</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>19. Januar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td><p>13. Dezember</p></td><td><p>2017 B</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>St. Kitts und Nevis</p></td><td><p>  2. Dezember</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>St. Lucia</p></td><td><p>13. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Südafrika*</p></td><td><p>26. Juni</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Südsudan</p></td><td><p>11. November</p></td><td><p>2011 N</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Sudan</p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Suriname</p></td><td><p>23. Mai</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>Tadschikistan</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Tansania</p></td><td><p>13. November</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Thailand</p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Timor-Leste</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Togo</p></td><td><p>  9. März</p></td><td><p>2000</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Tschad</p></td><td><p>  6. Mai</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik*</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Turkmenistan</p></td><td><p>19. Januar</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Tuvalu</p></td><td><p>13. September</p></td><td><p>2011 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Uganda</p></td><td><p>25. Februar</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine*</p></td><td><p>27. Dezember</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn*</p></td><td><p>  6. April</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Vanuatu</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>2005</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Venezuela</p></td><td><p>14. April</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich*</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1998</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>    Akrotiri und Dhekelia</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Anguilla</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Bermudas</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Britische Jungferninseln</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Britisches Antarktis-Territorium</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Britisches Territorium im <br/>    Indischen Ozean</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Falkland-Inseln und abhängige <br/>    Gebiete (Südgeorgien und <br/>    Südliche Sandwich-Inseln)</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Guernsey</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>    Insel Man</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>    Jersey</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td><td><p>  3. April</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td><p>    Kaimaninseln</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Montserrat</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Pitcairn-Inseln (Ducie, Oeno, <br/>    Henderson und Pitcairn)</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    St. Helena und Nebengebiete <br/>    (Ascension und Tristan da Cunha)</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>    Turks- und Caicosinseln</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td><p>Zentralafrikanische Republik</p></td><td><p>  8. November</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>17. Januar</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>*</span></sup> </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ &gt; Enregistrement et Publication &gt; Recueil des Traités des Nations Unies eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Für das Königreich in Europa.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.515.092"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 18 settembre 1997 sul divieto dell'impiego, del deposito, della fabbricazione e del trasferimento delle mine antiuomo e sulla loro distruzione" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 18. September 1997 über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 18 septembre 1997 sur l'interdiction de l'emploi, du stockage, de la production et du transfert des mines antipersonnel et sur leur destruction" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/431/20200709/de/xml"/><FRBRdate date="2020-07-09" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1997-09-18" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1999-03-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Erklärung der Schweiz<b><authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 des BB vom 4. März 1998 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2003/430" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2003</b> 3132</ref>)</p></authorialNote></b></block></container></preface><mainBody><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Erklärung zu Artikel 18</p><p>«Die Schweiz erklärt, dass sie Artikel 1 Absatz 1 des Übereinkommens bis zu dessen Inkrafttreten vorläufig anwenden wird.»</p></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>