<h2>SubmittedText<h2><p>Es sind ein Konzept und darauf gestützt eine gesetzliche Lösung zur inhaltlichen, funktionellen und organisatorischen Koordination der rasch wachsenden Zahl von Schweizer Ethikkommissionen und anderen Kommissionen mit ethischen Aufgaben auszuarbeiten.</p><p>Ziele dieser Regelung sind:</p><p>- eine konsistente und rechtsgleiche Praxis der Kommissionen sicherzustellen;</p><p>- die Tätigkeitsbereiche und Funktionen sinnvoll festzulegen und abzugrenzen;</p><p>- die Schnittstellen abzudecken;</p><p>- die Koordination in strategischen, operativen und administrativen Fragen zu gewährleisten;</p><p>- der Dialog mit Wissenschaft und Öffentlichkeit aufgrund konsistenter Positionen glaubwürdig zu führen;</p><p>- eine einheitliche Vertretung der Schweizer Position in internationalen Gremien zu erreichen.</p><p>Folgende Mittel zur Zielerreichung sollen u. a. geprüft werden:</p><p>- die Zusammenführung der Ethikkommissionen des Bundes zu einer einzigen Kommission;</p><p>- die organisatorische Zusammenfassung der Kommissionen;</p><p>- die Überlappung der Mitgliedschaften;</p><p>- die Verpflichtung zur Verfahrenskoordination;</p><p>- die Sicherung von Beschwerdewegen an die rechtsvereinheitlichende oberste Instanz;</p><p>- die Zusammenlegung der Sekretariate und der wissenschaftlichen Kapazitäten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist bereit, eine Lösung im Sinne der Motion und der darin angestellten Überlegungen zum Problem der Ethikkommissionen zu suchen. Da der rechtliche Rahmen und die administrative Struktur für die erwähnte Prüfung noch zu definieren sind, wird vorgeschlagen, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.