<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00017</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107046&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00017</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.02.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnklasse</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Diskriminierende Einreihung der Funktion der Betreuerin mangels Gleichstellung mit den Ergo- und Physiotherapeutinnen? Unzulässiger Verzicht auf eine Arbeitsplatzbewertung.<br/>Gemäss den Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 betreffend Lohngleichheit für die Pflegeberufe (VK.1996.00015+17) sind Therapeutinnen mit besonderen Aufgaben (mbA) in Lohnklasse 15-17 zu überführen. Die Beschwerdeführerin in der Funktion einer Betreuerin (bisher als Therapeutin mbA bezeichnet) wurde in Klasse 14 eingestuft, weil ihre Arbeit nicht diejenige einer Therapeutin mbA sei.<br/>Die in VK.96.00015+17 verlangte Anhebung der Therapeutinnen mbA um zwei Klassen bezog sich nicht auf die Funktion der Betreuerin (E.2). Da sich deren Stellung nicht aus den Richtpositionsumschreibungen ergibt, ist der Verzicht auf eine Arbeitsplatzbewertung unzulässig (E.3).<br/>Rückweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSBEWERTUNG">ARBEITSBEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETREUER/-IN">BETREUER/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENDENTSCHEID">ENDENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERGOTHERAPEUT/-IN">ERGOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHLECHTERGLEICHHEIT">GESCHLECHTERGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU">GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNDISKRIMINIERUNG">LOHNDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNKLASSE">LOHNKLASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEBERUFE">PFLEGEBERUFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PHYSIOTHERAPEUT/-IN">PHYSIOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG">ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHLERWORBENE RECHTE">WOHLERWORBENE RECHTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 lit. III BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="gerade">§ 8 lit. II PV</span><br/><span class="ungerade">§ 10 lit. III PV</span><br/><span class="gerade">§ 50 lit. II d VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. Mit Urteilen vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich die Gleichstellungsklagen mehrerer BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung von Physiotherapeutinnen und Ergotherpeutinnen teilweise gut. Dabei wurde deren Diskriminierung festgestellt, soweit sie unterhalb folgender Lohnklassen eingereiht waren: fÃ¼r die Therapeutin Einreihungsklasse 14, fÃ¼r die Therapeutin mit besonderen Aufgaben (mbA) Einreihungsklasse 15-17 und fÃ¼r die Leitende Therapeutin Einreihungsklasse 17-19. Dies bedeutete fÃ¼r die Therapeutin sowie fÃ¼r die Therapeutin mbA einen Anstieg um zwei Klassen und fÃ¼r die Leitende Therapeutin einen Anstieg um eine Klas­se (VK.96.00015, E. 10c, und VK.96.00017, E. 10d, beide unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (VK.96.00011, VK.96.00013, ebenfalls unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan fÃ¼r Berufe des Gesundheitswesens (Neueinreihung Gesundheitsberufe). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. A verfÃ¼gt Ã¼ber eine abgeschlossene Ausbildung in psychiatrischer Krankenpflege. Davor war sie in verschiedenen Branchen tÃ¤­tig. Seit 16. Mai 1990 arbeitete sie in der Klinik X in Y, zunÃ¤chst als diplomierte Pychiatrieschwester und hernach als Therapeutin im Bereich Ergo- und Gestaltende Thera­pie. Seit 1. September 1998 ist sie als Betreuerin im Wohnheim der Klinik X tÃ¤tig. Mit dem Antritt der Stelle als Betreuerin wurde sie unter der Richt­position "Therapeutin mbA" in Einreihungsklasse 13, Erfahrungsstufe 6, eingereiht. Am 26. Juni 2001 teilte ihr das Personalwesen der Klinik X mit, dass sie per 1. Juli 2001 gestÃ¼tzt auf RRB 707/2001 neu in die Einreihungsklasse 14, Erfahrungsstufe 8, eingereiht werde; damit verbunden war sodann die Unterstellung unter die Richtposition der "Therapeutin". Auf denselben Zeitpunkt erfolgte so­dann eine leistungsbezogene BefÃ¶rderung von der Erfahrungsstufe in die Leistungsstufe 1. Die von A erhobene Einsprache, mit welcher sie eine ÃberfÃ¼hrung in die Einreihungsklasse 15 verlangt hatte, wies das Personalwesen der Klinik X am 30. Oktober 2001 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A gelangte mit Rekurs vom 29. November 2001 an die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich und verlangte ihre ÃberfÃ¼hrung in Einreihungsklasse 15, Leistungsstufe 1. Die Gesundheitsdirektion wies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 8. Mai 2002, berichtigt am 30. Mai 2002, ab. Dabei vertrat sie die Auffassung, A stehe weder aus den Entscheiden des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 noch aus RRB 707/2001 ein individueller Anspruch auf eine schema­tische Anhebung um zwei Lohnklassen zu. Sodann hÃ¤tten auch die Aktivierungstherapeutinnen, Orthoptistinnen und ErnÃ¤hrungsberaterinnen eine Anhebung um nur eine Einreihungs­klasse erfahren. Mit Bezug auf die bisherige Zuordnung zur Richt­position "Therapeu­tin mbA" fÃ¼hrte die Vorinstanz aus, dies sei nur erfolgt, weil keine Richt­position "Betreuerin" existiere und weil eine Einreihung in die Klasse 13 als angemes­sen erachtet worden sei; die Bezeichnung "Therapeutin mbA" sei inhaltlich unzutreffend. Deshalb habe A nicht in gutem Glauben davon ausgehen dÃ¼rfen, ihr stÃ¼nden nun basie­­rend auf dieser Bezeichnung AnsprÃ¼che auf ÃberfÃ¼hrung in eine hÃ¶here Einreihungsklas­­se zu. Sodann seien die Anforderungen an die TÃ¤tigkeit der Physio- und Ergotherapeutinnen mbA hÃ¶her als an die TÃ¤tigkeit der Betreuerinnen. Als Betreuerin Ã¼be A keine therapeutische oder pflegende Funktion aus. Ihre Arbeit sei weder von der Ausbildung noch von der eigentlichen TÃ¤tigkeit her mit derjenigen einer Physio- oder Ergo­therapeutin vergleichbar. Es sprÃ¤chen mithin auch keine materiellrechtlichen GrÃ¼nde fÃ¼r eine Einreihung in Klasse 15. In formeller Hinsicht fÃ¼hrte die RekursbehÃ¶rde aus, A habe keinen Anspruch auf die beantragte Arbeitsplatzbewertung. GemÃ¤ss Ver­waltungsgerichtsentscheid vom 22. Januar 2001 bestehe keine Pflicht, bei jeder Lohnstreitig­keit kantonaler Angestellter eine umfassende analytische Arbeitsplatzbewertung vorzuneh­men; eine solche drÃ¤nge sich hier nicht auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A. Gegen die Abweisung des Rekurses reichte A am 1. Juli 2002 Beschwerde ans Verwaltungsgericht ein mit dem Antrag:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> "Die angefochtene VerfÃ¼gung sei aufzuheben, und die BeschwerdefÃ¼hrerin sei per 1.7.2001 in EK 15/LS 1 zu Ã¼berfÃ¼hren; unter (Kosten-) und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Rekursgegnerin." </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zur BegrÃ¼ndung verweist die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Hauptsache auf die Entscheide des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001. Das Gericht habe die Einreihung der The­­rapeutin mbA in Klasse 13 als diskriminierend im Sinn von Art. 3 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG) erachtet â und zwar im Umfang von 2 Lohnklassen. Zu Recht hÃ¤tten die VerwaltungsbehÃ¶rden die Funktion der Betreuerin bisher als gleichwertig er­achtet mit derjenigen der Ergo- und Physiotherapeutin mbA. Demzufolge hÃ¤tten die Betreuerinnen â wie die Ergo- und Physiotherapeutinnen mbA â per 1. Juli 2001 um zwei Lohn­­klassen an­gehoben werden mÃ¼ssen. Mit der Anhebung um nur eine Klasse seien das Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 und der darauf basierende RRB 707/2001 nicht korrekt um­gesetzt worden. Aufgrund der HÃ¶herwertigkeit ihrer Arbeit mÃ¼sse die Betreuerin im Vergleich zur Grundfunktion der Ergo- und Physiotherapeutin um eine Klasse hÃ¶her und infolge der Gleichwertigkeit mit der mbA-Funktion dieser Berufsgruppen mÃ¼sse sie gleich wie diese eingereiht werden. Sie habe sich auch darauf verlassen dÃ¼rfen, dass ih­re unverÃ¤nderte Funktion unverÃ¤ndert als mbA-Funktion um zwei Klassen hÃ¶her eingereiht und damit ihr Besitzstand gewahrt werde. Zudem weist sie auf den Vergleich mit dem Arbeitswert der Funktion des Polizeibeamten hin und beantragt eventualiter die Erstellung einer arbeitswissenschaftlichen Expertise. Weiter ist die BeschwerdefÃ¼hrerin der Ansicht, die VerwaltungsbehÃ¶rden hÃ¤t­ten im Widerspruch zu § 10 Abs. 3 in Verbindung mit § 8 Abs. 2 der kantonalen Personal­verordnung vom 16. Dezember 1998 (PV) von einer Arbeits­­platzbewertung der Funktion der Betreuerin abgesehen. Dies sei rechtswidrig und will­kÃ¼rlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Der Beschwerdegegner nahm mit Eingabe vom 9./10. September 2002 Stellung. Darin hielt er an seinem bisherigen Standpunkt fest. Die LohnÃ¼berfÃ¼hrung der Beschwerde­fÃ¼hrerin in Klasse 14, Erfahrungsstufe 8, entspreche den regierungsrÃ¤tlichen Vorgaben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C. Die Vorinstanz ersuchte mit Vernehmlassung vom 13. September 2002, eingegan­gen am 16. September 2002, um Abweisung der Beschwerde. Sie hielt daran fest, dass die Funktion der Betreuerin trotz der seinerzeitigen Zuordnung zur Richtposition "Therapeu­tin mbA" nicht mit derjenigen der Physio- und Ergotherapeutin mbA gleichgesetzt wor­den sei. Aus den Entscheiden des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 und aus RRB 707/2001 lasse sich kein Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Anhebung um zwei Besoldungsklassen konstruieren. Es liege keine Diskriminierung gegenÃ¼ber den Ergo- und Physiotherapeu­tin­nen mbA und folgerichtig auch nicht gegenÃ¼ber den kantonalen Polizeibeamten vor.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Streitigkeiten vor Verwaltungsgericht, deren Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt, werden durch den Einzelrichter behandelt. In FÃ¤llen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung kann die Entscheidung allerdings der Kammer Ã¼bertragen werden (§ 38 Abs. 2 und 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Bei einem noch andauernden DienstverhÃ¤ltnis gelten als Streitwert die streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zum Zeit­punkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶g­lichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Mar­tin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5; RB 1998 Nr. 48). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ausgehend von einer sechsmonatigen KÃ¼ndigungsfrist (vgl. § 17 Abs. 1 lit. d des Personalgesetzes vom 27. September 1998) ist demnach fÃ¼r die Berechnung des Streitwerts der Zeitraum vom 1. Juli 2001 bis 31. Januar 2003 massgeblich. Aus der Differenz zwischen den Einreihungsklassen 14 und 15 auf der Leistungsstufe 1 resultiert beim BeschÃ¤ftigungsgrad der BeschwerdefÃ¼hrerin von rund 80 % ein Streitwert von gerundet Fr. 5'700.-. Weil die vorliegende Angelegenheit indes von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung ist, ist die Sache dennoch durch die Kammer zu entscheiden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 VRG. Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das LohngefÃ¼ge vom Verwaltungsgericht jedenfalls insoweit Ã¼berprÃ¼fbar, als es darum geht, eine allfÃ¤llige <i>geschlechtsdiskriminierende</i> Lohnbenach­­teiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 23. Oktober 2002, PB 2002.00022 E. 1b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 74 N. 12 f.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich fÃ¼r den behaupteten Anspruch hauptsÃ¤chlich auf den Vergleich mit den Physio- und Ergotherapeutinnen mbA, welche gestÃ¼tzt auf die Urteile des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 und auf RRB 707/2001 mindes­tens in Klasse 15 eingereiht worden seien. Das Verwaltungsgericht hat in besagten Entscheiden den Arbeitswert des Polizeiberufs mit den Arbeitswerten von Physio- und Ergotherapeutin­nen verglichen und ist dabei unter anderem zum Ergebnis gelangt, dass die Therapeutinnen mbA infolge diskriminierender EntlÃ¶hnung neu mindestens in die Klasse 15 einzureihen sind (VK.96.00015, E. 10c, und VK.96.00017, E. 10d, beide unter www.vgrzh.ch/recht­spre­chung). Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin nun geltend macht, ihre schlechter bezahlte Ar­beit entspreche von den Anforderungen her der TÃ¤tigkeit der besser entlÃ¶hnten Physio- und Ergotherapeutinnen mbA, so macht sie damit indirekt auch eine lohnmÃ¤ssige Diskriminierung gegenÃ¼ber den AngehÃ¶rigen des nicht weiblich identifizierten Polizeiberufs geltend. Im Ãbrigen verweist sie zum Vergleich noch ausdrÃ¼cklich auf den Arbeitswert der Funktion des Polizeibeamten. Schliesslich macht die BeschwerdefÃ¼hrerin unwidersprochen geltend, dass die Funktion der Betreuerin sowohl aus historischer wie auch aus ak­tueller Sicht eine weiblich identifizierte TÃ¤tigkeit sei. Es handelt sich somit um eine Streitigkeit, auf die das Gleichstellungsgesetz zur Anwendung gelangt. Auf die Be­schwerde ist einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich wie gesehen auf den Standpunkt, ihre TÃ¤tig­­keit als Betreuerin sei mindestens gleichwertig wie diejenige der Ergo- und Physiotherapeutinnen mbA, was sich auch daraus ergebe, dass die Funktion der Betreuerin bisher der Richtposition Therapeutin mbA zugeordnet gewesen sei. GestÃ¼tzt auf das Urteil des Verwal­­tungsgerichts vom 22. Januar 2001 und den darauf basierenden RRB 707/2001 hÃ¤tte sie nicht nur um eine, sondern um zwei Einreihungsklassen angehoben werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Verwaltungsgericht hat sich in den genannten Urteilen vom 22. Januar 2001 unter anderem mit den Einreihung von Physio- und Ergotherapeutinnen bzw. von Physio- und Ergotherapeutinnen mit besonderen Aufgaben und in leitender Stellung befasst (VK.1996.00015 und VK.1996.00017, beide unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der TÃ¤tigkeit der Betreuerin handelt es sich weder um eine TÃ¤tigkeit als Physio- oder Ergotherapeutin in der Grundfunktion noch um eine TÃ¤tigkeit als Physio- oder Ergothe­­rapeutin mit besonderen Aufgaben oder in leitender Stellung. Dies zeigt allein schon der Umstand, dass fÃ¼r die TÃ¤tigkeit der Betreuerin â worauf die BeschwerdefÃ¼hrerin selbst hin­weist â in der Regel eine Ausbildung in Psychiatriepflege, (Sozial‑)PÃ¤da­gogik oder Psychologie vor­ausgesetzt ist. Die BeschwerdefÃ¼hrerin bezeichnet sich denn auch zu Recht nicht als Physio- oder Ergotherapeutin (mit besonderen Aufgaben oder ohne solche). Dass die Betreuerin mangels einer auf sie zugeschnittenen Richtposition bislang ersatz­weise der Richtposition Therapeutin mbA zugeordnet war, macht sie keineswegs zu einer Physio- oder Ergo­therpeutin mbA. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn die Urteile des Verwaltungsgerichts zusammenfassend von den Therapeutinnen mbA sprechen (VK.1996.00015, E. 10c, und VK.1996.00017, E. 10d, beide unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung), so bezieht sich dies â wie sich aus dem Kontext der Urtei­le klar ergibt (vgl. etwa je E. 1e) â nur auf die (unter diese Richtposition fallenden) Physio- und Ergotherapeutinnen mbA. Die in den Urteilen angeordnete Anhebung der Therapeutin­nen mbA um zwei Klassen bezog sich somit umgekehrt nicht auf die Funktion der Betreuerin. Diese Funktion war nicht Gegenstand des damaligen Verfahrens und wurde dementspre­chend nicht bewertet. Die Urteile des Verwaltungsgerichts kÃ¶nnen somit keinen unmit­telbaren Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrerin auf eine HÃ¶hereinreihung ihrer Funktion als Be­­treuerin um zwei Lohnklassen begrÃ¼nden. Damit ist auch dem Standpunkt der Beschwer­­de, wonach die HÃ¶hereinreihung um nur eine Klasse den Grundsatz von Treu und Glauben missachte, der Boden entzogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde vermag demnach insoweit nicht durchzudringen, als sie unmittelbar gestÃ¼tzt auf die frÃ¼here Zuordnung der Betreuerin zur Richtposition der Therapeutin mbA einerseits und gestÃ¼tzt auf die Anhebung der Therapeutinnen mbA mit den Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 eine HÃ¶hereinreihung um zwei statt um eine Lohnklasse verlangt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Auch aus RRB 707/2001 kann die BeschwerdefÃ¼hrerin nichts zu ihren Gunsten ab­­leiten. Mit Recht bezog der Regierungsrat die vom Verwaltungsgericht vorgegebene HÃ¶­hereinreihung im Therapiebereich in den einleitenden AusfÃ¼hrungen einzig auf die Physio- und Ergotherapeutinnen (lit. A). Sodann wurden im Therapiebereich â neben den Physio- und Ergotherapeutinnen â weitere Funktionen neu eingereiht, nÃ¤mlich die Aktivierungsthera­­peutinnen, die ErnÃ¤hrungsberaterinnen und die Orthoptistinnen. Bezogen auf diese Berufs­gruppen gelten auch neue Einreihungen fÃ¼r diejenigen Personen, welchen besondere Auf­gaben (mbA) oder leitende Funktion zukommen (lit. E). Die vorliegend in Frage stehen­­de Funktion der Betreuerin fand dagegen keine ErwÃ¤hnung und somit keine Regelung. Es trifft daher entgegen der Meinung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zu, dass RRB 707/2001 mit der Anhebung der Betreuerinnen um nur eine Einreihungsklasse inkorrekt umgesetzt wor­den wÃ¤re. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Nichts anderes ergibt sich schliesslich mit Bezug auf den von der BeschwerdefÃ¼h­rerin eingereichten Aktenauszug. Die Funktion der Be­treuerin findet darin keine ErwÃ¤h­nung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Schliesslich bleibt daran zu erinnern, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin vor der ÃberfÃ¼hrung in Klasse 14 in der tieferen Klasse 13 eingereiht war und dementsprechend weniger verdiente, als ihr der Beschwerdegegner mit der ÃberfÃ¼hrung in Klasse 14 nun zugesteht. Ein Vorgehen, das als Verletzung eines wohlerworbenen Rechts oder der Besitzstands­­garantie der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefasst werden kÃ¶nnte, ist daher in keiner Weise ersichtlich (vgl. auch VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 3b, www.vgrzh.ch/recht­sprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Laut § 10 Abs. 3 PV in Verbindung mit § 8 Abs. 2 PV ist die Einreihung in FÃ¤l­­len, in denen sich eine Stelle aufgrund der Richtpositionsumschreibungen und weiterer Unterlagen nicht zuordnen lÃ¤sst, gemÃ¤ss dem Verfahren der Vereinfachten Funktionsanalyse vorzunehmen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Funktion der Betreuerin passt offensichtlich weder zur Richtposition der The­­rapeutin noch zur Richtposition der Therapeutin mbA. GemÃ¤ss den Richtpositionsumschreibungen im Funktionsbereich 4 verlangt die Richtposition der "Therapeutin" eine abge­schlossene Berufsausbildung als Physiotherapeutin, Ergotherapeutin, Aktivierungstherapeutin, Orthoptistin oder ErnÃ¤hrungsberaterin. Unter die Richtposition "Therapeutin mbA" fallen die Physiotherapeutin, die Ergotherapeutin, die Aktivierungstherapeutin, die LogopÃ¤­­din, die Orthoptistin und die ErnÃ¤hrungsberaterin mit besonderen Aufgaben bzw. mit der Zusatzfunktion der Gruppenleitung bei zwei bis zwÃ¶lf Unterstellten. Dass sich die Funktion der Betreuerin davon wesentlich unterscheidet, zeigt schon ihr Werdegang hinreichend auf; laut dem Konzept der Klinik X wird von der Betreuerin in der Regel eine Ausbildung in Psychiatriepflege, (Sozial-)PÃ¤dagogik oder Psychologie verlangt. Selbst wenn die Betreuerin im weiteren Sinn thera­peutisch tÃ¤tig sein mag, erstreckt sich ihr TÃ¤tigkeitsgebiet entspre­chend ihrer Ausbildung in den Bereich der SozialpÃ¤dagogik, dann aber auch in eigentliche Betreuungsaufgaben wie die Gestaltung des Wohngruppen­milieus mit vielfÃ¤ltigen dazu gehÃ¶renden Aufgaben, so et­wa die Kontaktpflege zu Ange­hÃ¶rigen, Sozialdiensten oder gesetzlichen Vertretern. Die Vorinstanz hat denn auch aus­gefÃ¼hrt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin als Betreuerin keine therapeutische Funktion ausÃ¼be. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin als Be­treuerin aufgrund der Richtpositionsumschreibungen und weiterer Unterlagen nicht zuordnen lÃ¤sst. Demnach ist die Stelle der Betreuerin gemÃ¤ss § 10 Abs. 3 PV im Verfahren gemÃ¤ss der Vereinfachten Funktionsanalyse zu bewerten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Da eine solche Arbeitsplatzbewertung unterblieben ist und stattdessen nur eine sum­marische Beurteilung der Funktion einer Betreuerin vorgenommen wurde, ist der angefochtene Rekursentscheid infolge der Verletzung einer wesentlichen Verfahrensvorschrift (§ 50 Abs. 2 lit. d VRG) aufzuheben und die Angelegenheit gemÃ¤ss § 80c in Verbindung mit § 64 Abs. 1 VRG an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Aus dem zu ermittelnden Arbeits­wert wird sich ergeben, ob an der angefochtenen Einreihung in Klasse 14 festzuhalten ist oder ob es zur beantragten hÃ¶heren Einreihung in Klasse 15, Leistungsstufe 1, kommen muss. Dabei wird die VerwaltungsbehÃ¶rde vergleichsweise durchaus auf die ErwÃ¤gungen in den Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 betreffend die Bewertung der Medizinalberufe einerseits und des Polizeiberufs anderseits greifen kÃ¶nnen. FÃ¼r die Ar­beitsplatzbewertung ist der Beizug einer aussenstehenden sachverstÃ¤ndigen Person nicht von vornherein erforderlich; fÃ¼r die ÃberprÃ¼fung der Bewertung kann der Beizug einer sol­chen Person aber â namentlich im Streitfall â angezeigt sein. Immerhin bleibt zu beachten, dass die Einholung eines Gutachtens </span>nur insoweit unentbehrlich ist, als fÃ¼r die PrÃ¼fung, <span>ob e</span>ine Diskriminierung vorliegt, spezifische Fachkenntnisse Ã¼ber die rechtserheblichen Sach­verhaltsfragen vorausgesetzt werden (BGE 125 II 385 E. 5c, <a id="_Hlt30494302">117 Ia 262</a> E. 4c). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ErgÃ¤nzend bleibt auf den Einwand in der Beschwerde einzugehen, wonach das Vor­gehen des Beschwerdegegners den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt habe. Mit der Mitteilung vom 26. Juni 2001 sei die Einreihung kurzfristig zum Nachteil der Beschwer­­defÃ¼hrerin verÃ¤ndert worden, ohne diese vorher anzuhÃ¶ren. Ob ein vor­gÃ¤ngiges AnhÃ¶rungsrecht bestanden hatte, kann allerdings offen bleiben. Mit der RÃ¼ck­weisung der Sache zur Vornahme einer Arbeitsplatzbewertung werden die Begehren der Be­schwerde­fÃ¼h­re­rin und ihre bisherigen AusfÃ¼hrungen frei geprÃ¼ft werden kÃ¶nnen. Eine allfÃ¤llige Verletzung des GehÃ¶rsanspruchs bei der Mitteilung vom 26. Juni 2001 wird daher jedenfalls als geheilt gelten kÃ¶nnen (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 48 ff.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine Kosten zu erheben (vgl. auch § 80b VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Laut § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle unter gewis­­sen Voraussetzungen zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe der Gegnerschaft verpflichtet werden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin vermag mit ihrem Antrag nur insoweit durchzudringen, als sie die Aufhebung des angefochtenen Rekursentscheids verlangt hat. Kein Erfolg beschieden ist ihr dagegen mit dem Antrag auf ihre ÃberfÃ¼hrung in Einreihungsklasse 15, Leistungsstufe 1; insoweit ist sie unterlegen. Da somit im Beschwerdeverfahren insgesamt keine Partei mehrheitlich obsiegt, entfÃ¤llt ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32; VGr, 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 10+11, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Der vorliegende RÃ¼ckweisungsentscheid erfolgt wegen der Missachtung kantonaler Verfahrensvorschriften und kann keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken. Nach Auffassung des Gerichts liegt daher weder ein Endentscheid noch ein anfecht­ba­rer Zwischenentscheid vor, weshalb das Rechtsmittel der eidgenÃ¶ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 97 ff. des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG]) im Dispositiv nicht aufgefÃ¼hrt wird. FÃ¼r den Fall, dass eine Partei dennoch mit Verwal­tungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht gelangen will, sei ergÃ¤nzend auf Art. 106 Abs. 1 OG hingewiesen; danach ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde innert 30 Tagen, ge­­gen eine ZwischenverfÃ¼gung innert zehn Tagen seit ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung ein­­zu­rei­chen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 8. Mai 2002, berichtigt am 30. Mai 2002, aufgehoben und die Sache wird im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>