<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob gemeinsam mit dem IOK und anderen Alpenländern ein nachhaltiges Konzept für die Durchführung von Olympischen Spielen entwickelt werden kann. Nach Vorbild der Uefa Euro 2008 sollen die Spiele auf verschiedene Austragungsorte verteilt werden, sodass bestehende Infrastrukturen genutzt werden können. Dies würde die ökologischen und finanziellen Risiken stark senken und die Akzeptanz erhöhen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Sportverbände legen in ihrem jeweiligen Regelwerk fest, welche Rahmenbedingungen für die Durchführung von sportlichen Wettkämpfen gelten. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hat in seinen Statuten festgehalten, dass Olympische Spiele an eine Host City in einem Ausrichterstaat vergeben werden. Dies ist Ausfluss des weltweit anerkannten Prinzips der Selbstorganisation des Sports. </p><p>Die Durchführung der Olympischen Spiele in mehreren Ausrichterstaaten nach dem Vorbild der Uefa Euro 2008 ist in den Statuten des IOK nicht vorgesehen. Entscheide über die Organisation und Durchführung von sportlichen Wettkämpfen sind grundsätzlich Sache des privatrechtlich organisierten Sports. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, von diesem Prinzip abzuweichen.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.