<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2006.00032</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206253&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2006.00032</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.11.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 18.01.2007 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Steuerbezug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beschwerde gegen Steuerbezugsentscheid des kantonalen Steueramts<br/><br/>Nach der Verfahrensordnung auf dem Gebiet der Einkommens- und Vermögenssteuern ist das Verwaltungsgericht nicht zuständig zur Beurteilung eines Entscheids des kantonalen Steueramts betreffend die Haftung der Beschwerdeführerin für die Staats- und Gemeindesteuern im Sinn von § 12 Abs. 1 StG. Denn entweder handelt es sich bei diesem um einen Entscheid betreffend den Steuerbezug, welchen das kantonale Steueramt letztinstanzlich zu treffen hat. Oder es handelt sich um einen Entscheid, der mit den gleichen Rechtsmitteln angefochten werden kann wie die Einschätzung selber; diesfalls fehlte es an einem beim Verwaltungsgericht mit Beschwerde anfechtbaren Entscheid der Steuerrekurskommission bzw. ihres Präsidenten. Die zusätzlich beantragte Feststellung der Nichtigkeit des angefochtenen Entscheids setzte ebenfalls die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts als Prozessvoraussetzung voraus. Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEGATTENBESTEUERUNG">EHEGATTENBESTEUERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAFTUNGSVERFÃGUNG">HAFTUNGSVERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERBEZUG">STEUERBEZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: ÃBRIGES ZUR EINKOMMENSTEUER">ÃBRIGES ZUR EINKOMMENSTEUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 12 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">§ 153 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 178 Abs. III StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 97</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die Steuerverwaltung X bestÃ¤tigte mit Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2005 ihre VerfÃ¼gung vom 7. Oktober 2005 und machte A gestÃ¼tzt auf § 12 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) nach Abzug anteilsmÃ¤ssig angerechneter Steuerzahlungen fÃ¼r die Steuerperiode 1999 im Betrag von Fr. â¦ und fÃ¼r die Steuerperiode 2000 im Betrag von Fr. â¦ haftbar.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Das kantonale Steueramt wies den hiergegen gerichteten Rekurs von A mit VerfÃ¼gung vom 7. April 2006 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Beschwerde vom 21. Mai 2006 beantragte A dem Verwaltungsgericht, die angefochtene VerfÃ¼gung sei aufzuheben, ihre Haftung fÃ¼r das VermÃ¶gen sei auf Fr. 2'000'000.- zu beschrÃ¤nken und es seien ihr die von ihr geleisteten Zahlungen vollumfÃ¤nglich gutzuschreiben, eventualiter sei der Entscheid an die Steuerverwaltung X zur NeuerÃ¶ffnung zurÃ¼ckzuweisen. In einer weiteren Beschwerde vom 30. Mai 2006 stellte die BeschwerdefÃ¼hrerin den Antrag, die VerfÃ¼gungen der Vorinstanzen seien nichtig zu erklÃ¤ren und aufzuheben.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>WÃ¤hrend die Finanzdirektion auf Abweisung der Beschwerden schloss, soweit darauf einzutreten sei, verzichtete die Steuerverwaltung X auf Stellungnahme.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Auf dem Gebiet der Einkommens‑ und VermÃ¶genssteuern kÃ¶nnen nur Entscheide des kantonalen Steueramts betreffend Nachsteuern (§ 162 Abs. 3 StG), Steuerbefreiung (§ 171 Abs. 2 StG) und Steuersicherung (§ 181 Abs. 3 StG) (mittels Rekurs) beim Verwaltungsgericht angefochten werden, wÃ¤hrend Entscheide des kantonalen Steueramts betreffend den Bezug dieser Steuern â betreffend die Schlussrechnung und Zahlungserleichterungen â letztinstanzlich ergehen (§ 178 Abs. 3 StG) und Entscheide betreffend Steuererlass an die Finanzdirektion weitergezogen werden kÃ¶nnen, welche ihrerseits endgÃ¼ltig entscheidet (§ 185 Abs. 3 und § 186 Abs. 3 StG). Im Ãbrigen sind ausschliesslich Entscheide der Steuerrekurskommissionen und ihrer PrÃ¤sidenten Ã¼ber Einkommens‑ und VermÃ¶genssteuern (mit Beschwerde) beim Verwaltungsgericht anfechtbar (§ 153 Abs. 1, § 196, § 204 Abs. 2 und § 213 StG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Aus der dargelegten Ordnung folgt, dass das Verwaltungsgericht nicht zustÃ¤ndig ist, um Ã¼ber den angefochtenen Entscheid des kantonalen Steueramts betreffend die Haftung der BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn von § 12 Abs. 1 StG fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 1999 und 2000 zu befinden. Denn entweder handelt es sich bei diesem um einen Entscheid betreffend den Steuerbezug, welchen das kantonale Steueramt letztinstanzlich zu treffen hat (§ 178 Abs. 3 StG). Oder es handelt sich um einen Entscheid, der â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin (unter Hinweis auf Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼richer Steuergesetz, 2. A., ZÃ¼rich 2006, § 12 N. 13) vertritt â mit den gleichen Rechtsmitteln angefochten werden kann wie die EinschÃ¤tzung selber; diesfalls fehlte es an einem beim Verwaltungsgericht gestÃ¼tzt auf § 153 Abs. 1 StG mit Beschwerde anfechtbaren Entscheid der Steuer­rekurskommission bzw. ihres PrÃ¤sidenten. Dass diese Gesetzesbestimmung generell den Weiterzug von Rekursentscheiden an das Verwaltungsgericht Ã¶ffnen wÃ¼rde, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin meint, ist schon angesichts des einschlÃ¤gigen Wortlauts abwegig. </p> <p class="Erwgung2">Ist aber das Verwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz zur Beurteilung der angefochtenen SteuerbezugsverfÃ¼gung nicht zustÃ¤ndig, so kann auf die beiden Beschwerden nicht ein­getreten werden. Das gilt auch mit Blick auf die RÃ¼ge der Nichtigkeit der vorinstanzlichen Entscheide, denn deren beantragte Feststellung setzte ebenfalls die ErfÃ¼llung der Prozessvoraussetzungen und damit die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts voraus (vgl. RB 2003 Nr. 94).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die Kosten des Verfahrens sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst<span> die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>