<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-05-28-1F_11-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1F_11/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Mai 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Chaix, Merz, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Vonlanthen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Bahnhofstrasse 9, 6430 Schwyz, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kollegiumstrasse 28, 6430 Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_89/2023 vom 27. November 2023. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 1C_89/2023 vom 27. November 2023 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 13. Januar 2023 nicht ein. Mit dieser Verfügung hatte das Verwaltungsgericht A.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert und drohte an, auf ihre Beschwerde nicht einzutreten, sofern der Kostenvorschuss nicht innert Frist bezahlt werde. Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil fest, auf den angefochtenen Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts könne mangels Vorliegens eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span>) nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">A.________ gelangt am 5. Mai 2024 mit einem Revisionsgesuch an das Bundesgericht und beantragt, das Urteil 1C_89/2023 vom 27. November 2023 aufzuheben und der Sache die aufschiebende Wirkung zu gewähren. </div> <div class="para">Im Revisionsgesuch führt die Gesuchstellerin aus, in einem Schreiben vom 16. November 2023 an das Bundesgericht unter anderem um die Möglichkeit zur Stellungnahme zu zwei ihr nicht vorliegenden Dokumenten ersucht zu haben, die im Aktenverzeichnis der Eingabe des Verwaltungsgerichts vom 23. Mai 2023 an das Bundesgericht aufgeführt gewesen seien. Das Bundesgericht sei anschliessend auf die Beschwerde nicht eingetreten, ohne ihren diesbezüglichen Antrag behandelt zu haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Mit ihrem Vorbringen macht die Gesuchstellerin sinngemäss einen Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span> geltend, wonach die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind. Das Revisionsgesuch wegen einer solchen Verfahrensverletzung ist gemäss <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span> innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen. Das Urteil 1C_89/2023 wurde der Gesuchstellerin am 17. Februar 2024 zugestellt. Die 30-Tages-Frist war im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung am 5. Mai 2024 somit längst abgelaufen. Inwieweit ein anderer Grund in Betracht käme, der allenfalls eine Revision auch noch zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen würde (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/124/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/124/1/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/124/1/c" type="start"></artref>Art. 124 Abs. 1 lit. c und d BGG</span><artref id="CH/173.110/124/1/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/124/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/d" type="end"></artref>), ist nicht ersichtlich. Das Revisionsgesuch ist daher verspätet, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wäre indes ohnehin abzuweisen. Die Gesuchstellerin verkennt, dass im Urteil 1C_89/2023 gerade keine materielle Beurteilung ihrer Beschwerde stattgefunden hat. Da sie in der damaligen Beschwerdebegründung nicht aufzeigen konnte, dass sie finanziell nicht in der Lage sei, den im verwaltungsgerichtlichen Verfahren verlangten Kostenvorschuss zu leisten, trat das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein. Die zur Einsicht verlangten Dokumente des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens standen mit der Eintretensfrage in keinem Zusammenhang und eine Zustellung der Dokumente für eine weitere Stellungnahme der Gesuchstellerin erübrigte sich somit von vornherein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>) nicht einzutreten. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird damit gegenstandslos. Bei diesem Verfahrensausgang ist die Gesuchstellerin kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, dem Regierungsrat des Kantons Schwyz und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Mai 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Vonlanthen </div> </div></body></html>