{"Signatur": "CH_BVGE_001", "Spider": "CH_BVGer", "Datum": "2013-05-14", "PDF": {"Datei": "CH_BVGer/CH_BVGE_001_BVGE-2013-37_2013-05-14.pdf", "URL": "https://jurispub.admin.ch/publiws/download;jsessionid=E45A617D3EF29C4D5D04645A30C89B19?decisionId=837b447a-c999-4156-b10e-8f976776b68e", "Checksum": "37edce961ded2bbc86ddce5d2218445d"}, "Scrapedate": "2025-09-08", "Num": ["BVGE 2013/37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 14.05.2013 BVGE 2013/37"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 14.05.2013 BVGE 2013/37"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 14.05.2013 BVGE 2013/37"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung V"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Asile et renvoi | \nAsylverfahren. Revision. Ausnahmen von der Wegweisungsregel. Ausnahme vom Grundsatz\nder Ausschliesslichkeit des Asylver\u00adfahrens.\nArt.&#160;123 Abs.&#160;2 Bst.&#160;a BGG. Art.&#160;14 Abs.&#160;1 und\nArt.&#160;44 Abs.&#160;1 AsylG. Art.&#160;32 Bst.&#160;a AsylV&#160;1. Art.&#160;8 EMRK.\n1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nAllgemeine Voraussetzungen f\u00fcr die Revision wegen neuer erheblicher Tatsachen oder neuer\nentscheidender Beweismittel (E.&#160;2). Pr\u00fcfung der Sorgfaltspflicht (E.&#160;3).\n2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nGrundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens; Aus\u00adnah\u00adme. Best\u00e4tigung der\nRechtsprechung von EMARK 2001 Nr.&#160;21 und EMARK 2005 Nr.&#160;3. Das Bundesamt f\u00fcr Migration\n(BFM) respektive das Bundesverwaltungsgericht pr\u00fcft bei Ablehnung des Asylgesuchs (bzw. Nichteintreten\nauf ein Asylgesuch) vorfra\u00adgeweise, ob ein potenzieller Anspruch auf eine kantonale Auf\u00adenthaltsbewilligung\naus dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens besteht. Diese Pr\u00fcfung erfolgt nur, sofern\nder zust\u00e4ndigen kantonalen Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde ein Gesuch um Er\u00adteilung einer Aufenthaltsbewilligung\nvorliegt. Wird das Be\u00adstehen eines potenziellen Anspruchs bejaht, hat das BFM auf die An\u00adordnung\neiner Wegweisung zu verzichten beziehungsweise hebt das Bundesverwaltungsgericht diese auf (E.&#160;4.4).\n3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nTatsachen wie eine Vaterschaftsanerkennung, selbst wenn sie einen potenziellen Anspruch auf eine\nAufenthaltsbewilligung be\u00adgr\u00fcnden, k\u00f6nnen nicht zur Revision eines Urteils f\u00fchren,\ndas die Wegweisung aus der Schweiz best\u00e4tigt, wenn zum Zeitpunkt dieses Urteils bei der kantonalen\nBeh\u00f6rde noch kein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestellt worden war. In diesem\nFall obliegt es dem abgewiesenen Asylsuchenden, bei der genannten Beh\u00f6rde t\u00e4tig zu werden (E.&#160;4.5\nund 4.6).\n"}], "ScrapyJob": "446973/32/2119", "Zeit UTC": "08.09.2025 01:36:32", "Checksum": "c811ea5624e3289ffb29431dd3edd8f0"}