A bteilung III C -2575/2006 {T 0/2} U rteil vom 16. M ärz 2007 M itw irkung: Eduard Acherm ann, vorsitzender R ichter, Elena Avenati, R ichterin, Franziska Schneider, R ichterin, G erichtsschreiber W ilhelm -U lrich Schodde. K._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt X, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) IV-Stelle für Versicherte im A usland, 1211 G enf 2, Beschw erdegegnerin, betreffend Invalidenrente. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 23. August 1958 geborene, verheiratete, aus dem Kosovo stam - m ende K_______, der in den Jahren 1988 bis 1995 m it U nterbrüchen in der Schw eiz gearbeitet und obligatorische Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) entrichtet hatte (vgl. Kassenakten), m eldete sich am 15. O ktober 1996 bei der Ausgleichskasse St. G allen zum Bezug von Leistungen aus der schw eize- rischen Invalidenversicherung an; hierbei gab er unter anderem an, dass er am 24. Septem ber 1995 bei einem Verkehrsunfall Kopf- und Kieferver- letzungen erlitten habe (act. 1). D ie m it der Prüfung des Leistungsgesuchs befasste Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. G allen zog im W e- sentlichen nachstehende U nterlagen zu den Akten: - den nach dem Spitalaufenthalt in der Zeit vom 24. bis zum 27. Septem - ber 1995 erstellten Austrittsbericht des Spitals U znach, w onach der G e- suchsteller an C om m otio cerebri m it Verdacht auf postcom m otionelle Ak- kom m odationsstörung, R Q W parietal rechts sow ie Augenbraue links, U n- terlidkante links und H alsw irbelsäulen Flexions- und H yperextensionstrau- m a litt (act. 5); - den am 8. D ezem ber 1995 vom Facharzt für orthopädische C hirurgie bei der Schw eizerischen U nfallversicherungsanstalt (SU VA), D r. m ed. F. Schönenberger, erstellten U ntersuchungsbericht, w onach der G esuchstel- ler an postcom m otionellen Beschw erden, C ervicalgie und Verdacht auf psychische Verarbeitungsstörungen leide und bei dem ganzen Beschw er- debild eine m öglichst baldige Integrierung am Arbeitsplatz nötig sei, um ein anscheinend zunehm endes psychisches Abgleiten m öglichst zu verhin- dern; im Ergänzungsbericht vom 15. D ezem ber 1995 hielt der SU VA-Arzt fest, dass der G esuchsteller ab dem 1. Januar 1996 zu 50% und ab dem 15. Januar 1996 w ieder zu 100% arbeitsfähig sei, und dass das Funktions- M R I vom 14. D ezem ber 1995 völlig regelrechte Befunde der H alsw irbel- säule ohne irgendw elche H inw eise auf D iscushernien, Instabilitäten oder funktionelle Einengungen des W irbelkanals ergeben hätte (act. 8, 9, 11); - den am 28. O ktober 1996 von D r. m ed. E. Kaufm ann erstellten Bericht, w onach der G esuchsteller ab dem 24. Septem ber 1996 bis auf w eiteres in seinem bisherigen Beruf arbeitsunfähig ist (act. 18); - den am 13. Januar 1997 von der Firm a O berholzer AG , G oldingen, aus- gefüllten Fragebogen für den Arbeitgeber, w onach der G esuchsteller dort vom 8. August 1988 bis zum 14. Januar 1996 m it einem befristeten Ar- beitsvertrag als Bauarbeiter angestellt w ar; sein letzter Arbeitstag sei der 30. O ktober 1995 gew esen. Als letzter Jahreslohn w urde bei einer Arbeits- zeit von 41 W ochenstunden der Betrag von Fr. 26'501.60 für das Jahr 1995 (10 Arbeitsm onate, 2 Krankheitsm onate) und für das Jahr 1994 ein solcher von Fr. 43'271.75 (9 Arbeitsm onate) angegeben (act. 20); - den am 18. D ezem ber 1997 von den D res. m ed. R . M arelli und J.C . R oches, Zentrum für M edizinische Begutachtung (ZM B), Basel, erstellten 3 ausführlichen U ntersuchungsbericht, w onach beim G esuchsteller keine in- validisierenden U nfallfolgen objektiviert w erden konnten; es bestünden auch keine anderen gesundheitlichen Affektionen, die ihn in seiner bishe- rigen Tätigkeit beeinträchtigen w ürden, som it sei er sow ohl als Bauarbeiter als auch in jeglicher anderen für ihn in Frage kom m enden Tätigkeit voll- ständig arbeitsfähig; lediglich bei optisch qualifizierten Arbeiten m üsse er eine Brille tragen (act. 32). B. M it Vorbescheid vom 29. Januar 1998 teilte die Sozialversicherungsanstalt St. G allen dem G esuchsteller m it, dass sein Leistungsbegehren m angels Vorlage einer rentenbegründenden Invalidität abgew iesen w erden m üsse; sow ohl als Bauarbeiter als auch in jeglicher anderen für ihn in Frage kom - m enden Tätigkeit sei er vollständig arbeitsfähig (act. 35). M it Verfügung vom 26. M ärz 1998 w ies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. G allen das Leistungsbegehren m it gleicher Begründung w ie im Vorbe- scheid ab (act. 42). G egen die Verfügung liess der G esuchsteller Be- schw erde beim Versicherungsgericht des Kantons St. G allen erheben und die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen m it der w esentlichen Be- gründung, dass er im m er noch unter Kopfschm erzen, Schw indel, Licht- em pfindlichkeit, M ühe beim Lesen, zeitw eiligen D oppelbildern, Schm erzen occipital sow ie beim Ö ffnen des M undes, Bew egungseinschränkungen der H alsw irbelsäule und Parästhesien rechts zervikal leide. W eiter liess er an- geben, dass bei der U ntersuchung durch das ZM B nicht für alle U ntersu- chungen eine D olm etscherin beigezogen und dadurch sein Anspruch auf rechtliches G ehör verletzt w orden sei. Abschliessend liess er vorbringen, dass nicht alle U ntersuchungsberichte berücksichtigt w orden seien (act. 48). M it Entscheid vom 31. O ktober 2000 hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. G allen die Beschw erde von K_______ teilw eise gut und hob die angefochtene Verfügung auf. D ie Vorinstanz w urde zu w eiteren Abklärungen des Sachverhalts für die Zeit unm ittelbar nach der U n- tersuchung im ZM B bis M ärz 1998 aufgefordert; gem äss Bericht von D r. m ed. E. Kaufm ann vom 24. August 2000 sei bereits für den 18. D ezem ber 1997 von D r. M arelli eine nam hafte psychische Einschränkung dokum en- tiert, aber vom ZM B-G utachten nicht m itberücksichtigt w orden (act. 63). Im R ahm en eines parallel laufenden Verw altungsgerichtsbeschw erde-ver- fahrens i. S. P. K. gegen die SU VA und das Versicherungsgericht des Kan- tons St. G allen hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht in einem U rteil vom 21. Januar 2000 die Verw altungsgerichtsbeschw erde von K_______ teilw eise gut und w ies die Sache an die SU VA zurück, dam it diese vom H ausarzt nähere Auskünfte hinsichtlich des allfälligen Anteils des psychischen Leidens am G esundheitsschaden sow ie des Ausm asses der allfälligen Arbeitsunfähigkeit einhole (act. 54). Im U ntersuchungsbericht von D r. m ed. Bruno M üller-W erth bestätigt der Facharzt für R heum atologie am 5. Februar 2003, dass er den G esuchstel- ler aus rein rheum atologischer Sicht für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter und für jede körperliche Schw erarbeit sow ie auch für Ar- beiten m it gehäufter Ü berkopftätigkeit zu 100% arbeitsunfähig einstufe; aufgrund des klinischen und radiologischen Befundes im Bereich des Be-4 w egungsapparates w urde eine 70% -ige Arbeitsfähigkeit für eine körperlich m ittelschw ere und eine 100% -ige Arbeitsfähigkeit für eine körperlich leichte, m öglichst w echselbelastende Tätigkeit m it der Einschränkung von Ü berkopftätigkeiten als zum utbar erachtet (act. 95). D er Psychiater D r. m ed. O tto Brun hielt in seinem Bericht vom 5. Februar 2003 fest, dass er den G esuchsteller für jegliche in Frage kom m enden beruflichen Tätigkeiten als zu 40% arbeitsunfähig einstufe (act. 96). Im ausführlichen M ED AS-G utachten vom 31. M ärz 2003 w urde nach einer U ntersuchung des G esuchstellers vom 27. bis zum 29. Januar 2003 von den D res. m ed. F. Arnold und H . Frick für die angestam m te Tätigkeit als Bauarbeiter eine 0% -ige Arbeitsfähigkeit ab dem 20. Februar 2003 festgestellt, w obei die rheum atologischen m ehr als die psychopathologischen Befunde lim itierend seien. Für eine körperlich leichte bis m ittelschw ere Tätigkeit ohne Ü berkopfarbeiten w urde die Arbeitsfähigkeit auf 60% der N orm angesetzt, w obei die psychopathologischen m ehr als die rheum atologischen Befunde lim itierend seien; die Prognose w urde als ungew iss bezeichnet (act. 97). In seiner Stellungnahm e vom 18. O ktober 2003 hielt der IV-Stellenarzt D r. m ed. B. M arti-Leget dafür, dass der G esuchsteller ab dem 24. Septem ber 1995 in seiner angestam m ten Tätigkeit als Bauarbeiter zu 80% und in leichteren Verw eisungstätigkeiten (M agaziner, H ausw art) ab dem 15. Januar 1996 zu 40% arbeitsunfähig sei (act. 106, 107). Im darauf vom Experten für w irtschaftliche Invaliditätsbem essung, D . M ichel, am 11. D ezem ber 2003 durchgeführten Einkom m ensvergleich ging dieser von einem Validenlohn gem äss Angaben des Arbeitgebers über den zuletzt bezogenen Lohn von Fr. 4'951.14 (indexiert auf das Jahr 2002) aus und stellte diesem den Invalidenlohn von durchschnittlich Fr. 4'186.50 gegenüber, w elcher den Lohnstrukturtabellen des BFS für die vom IV- Stellen-Arzt genannten Verw eisungstätigkeiten entnom m en w urde. Zusätzlich w urde aufgrund des Alters des G esuchstellers und der Tatsache, dass er aufgrund seiner Leiden nur noch leichtere Tätigkeiten zu reduzierten Arbeitszeiten ausführen kann, ein zusätzlicher Abzug von 10% vorgenom m en, w as bei einer 60% -igen Arbeitsfähigkeit zu einem Invalidenlohn von Fr. 2'260.71 und som it zu einer Erw erbseinbusse bzw . einem Invaliditätsgrad von 54.34% führte (act. 111). D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IV-Stelle) in G enf sprach K_______ m it Verfügungen vom 14. M ai 2004 rückw irkend ab dem 1. Januar 2001 eine ordentliche halbe Invalidenrente von m onatlich Fr. 300.-- (Fr. 307.-- ab dem 1. Januar 2003) sow ie eine Zusatzrente für die Ehefrau und Kinderrenten zu. D er R entenberechnung legte die IV-Stelle eine Beitragsdauer von 6 Jahren und 11 M onaten, die R entenskala 16 und ein m assgebendes durchschnittliches Jahreseinkom m en von Fr. 44'310.-- zugrunde (act. 112-118). C . M it Schreiben vom 17. Juni 2004 liess K_______ Einsprache gegen die Verfügungen der IV-Stelle vom 14. M ai 2004 erheben und die Zuspre- chung der Invalidenrente bereits ab dem 1. Septem ber 1996 sow ie die H e- raufsetzung des Invaliditätsgrades beantragen. Als Begründung liess er 5 anführen, dass die angefochtenen Verfügungen ergangen seien, ohne dass ihm vorgängig das rechtliche G ehör eingeräum t w orden sei; ein Akteneinsichtsgesuch vom 18. M ai 2004 sei nicht beantw ortet w orden. W eiter liess er vorbringen, dass das M ED AS-G utachten vom 31. M ärz 2003 auf einem unvollständigen Fragenkatalog beruhe, denn dieses beantw orte keine einzige der von der SU VA gestellten Fragen; zudem beruhe das G utachten auf keiner polydisziplinären Abklärung. W eiter liess der Versicherte beanstanden, dass der leidensbedingte Abzug vom Invalidenlohn von nur 10% nicht genügend hoch und auf 25% heraufzusetzen sei. D ie M inderentlöhnung von Teilzeitbeschäftigten sow ie ausländischen Arbeitnehm ern sei nicht berücksichtigt w orden. D er Invaliditätsgrad solle dann auf 60% erhöht w erden, w enn die Arbeitsunfähigkeit in den Verw eisungstätigkeiten tatsächlich nur 40% betrage. Abschliessend liess der Versicherte anführen, dass er sich bei Eintritt der Invalidität am 24. Septem ber 1996 im m er noch in der Schw eiz aufgehalten habe, so dass ihm ab diesem D atum die Leistung zu- zusprechen sei (act. 133). Im Bericht des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie D r. m ed. R udolf Schöbi vom 29. M ärz 2004 hielt dieser fest, dass das M ED AS-G utachten insow eit nachvollziehbar sei, dass der Versicherte eine 40% -ige Arbeitsunfähigkeit aufw eise (act. 136). Im U nter- suchungsbericht des Facharztes für R heum atologie, D r. m ed. Bruno M ül- ler-W erth, vom 14. D ezem ber 2004 w urde festgehalten, dass die Arbeitsfä- higkeit im Beruf des ungelernten Bauarbeiters aufgrund der Befunde am Bew egungsapparat rein unfallbedingt zu m axim al 20% eingeschränkt sei. Bezüglich einer körperlich schw eren Tätigkeit bestehe eine 0% -ige Arbeits- fähigkeit und für eine körperlich m ittelschw ere Tätigkeit m it der Einschrän- kung von Ü berkopftätigkeiten w urde der Versicherte von Seiten des Bew e- gungsapparates her zu 70% arbeitsfähig und für körperlich leichte, m ög- lichst w echselbelastende Tätigkeiten w iederum m it der Einschränkung von Arbeiten an bzw . über der Schulterhorizontalen zu 100% arbeitsfähig ein- gestuft. D er unfallbedingte Anteil an diesen Prozentsätzen w urde m it 1/5 angegeben (act. 142). In seiner Stellungnahm e vom 10. Februar 2005 hielt der IV-Stellen-Arzt, D r. m ed. W . Luethi, fest, dass für ihn die von der M E - D AS vorgeschlagene Arbeitsunfähigkeit von 40% nachvollziehbar sei (act. 145). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. H ans M arty hielt daraufhin in seiner Stellungnahm e vom 26. Februar 2005 fest, dass der Versicherte eine dau- ernde 100% -ige Arbeitsunfähigkeit in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter ab dem 24. Septem ber 1995 aufw eise, und dass er für körperlich leichte und psychisch unbelastende Verw eisungstätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100% in der Zeit vom 24. Septem ber bis 31. D ezem ber 1995, von 50% vom 1. bis zum 14. Januar 1996, von 0% vom 15. Januar 1996 bis 13. Juli 2000 und von 40% ab dem 14. Juli 2000 annehm e (act. 147). M it Schrei- ben vom 7. M ärz 2005 teilte die IV-Stelle dem Versicherten m it, dass auf- grund der veränderten Feststellungen in Bezug auf den Zeitpunkt des Ein- tritts des Versicherungsfalles (erst im Juli 2000) und die anrechenbare Bei- tragsdauer (die Jahre 1990 bis 1994 w aren zu U nrecht trotz seines Status als Saisonnier als volle Beitragsjahre angerechnet w orden) die R entenbe- rechnung und die H öhe der R ente zu seinen U ngunsten abzuändern seien 6 und gab ihm G elegenheit, die Einsprache zurückzuziehen (act. 148). M it Schreiben vom 22. April 2005 liess K_______ an seiner Einsprache vollum fänglich festhalten (act. 149). M it Einspracheverfügungen vom 22./23. August 2005 ersetzte die IV-Stelle die Verfügungen vom 14. M ai 2004 und sprach dem Versicherten eine halbe ordentliche Invalidenrente von m onatlich Fr. 258.-- (Fr. 264.-- ab dem 1. Januar 2003; Fr. 269.-- ab dem 1. Januar 2005) sow ie die Zusatzrente für die Ehefrau und die Kinderrenten rückw irkend ab dem 1. Januar 2001 zu. D er R entenberechnung legte die IV-Stelle nunm ehr eine Beitragsdauer von 5 Jahren und 8 M onaten, die R entenskala 11 und ein m assgebendes durchschnittliches Jahreseinkom m en von Fr. 82'560.-- zugrunde (act. 152, 153). D ie IV-Stelle erläuterte ihre neuen Verfügungen und gab an, dass die anrechenbare Beitragsdauer auf 5 Jahre und 8 M onate (von vorher 6 Jahren und 11 M onaten) reduziert w erden m usste, da der Versicherte als Saisonnier in der Schw eiz tätig gew esen sei, so dass nicht volle Beitragsjahre für die Jahre 1990 bis 1994 angerechnet w erden konnten. U nter Berücksichtigung des Eintritts des Versicherungsfalles im Jahre 2000 bestehe auch kein Anspruch m ehr auf eine Zusatzrente für die Ehefrau, da die in der dam als gültigen Fassung von Art. 34 IVG geforderten Anspruchsvoraussetzungen auf Seiten der Ehefrau nicht erfüllt gew esen seien; auch sei es zu einer H erabsetzung der R entenskala auf 11 (vorher R entenskala 16) gekom m en. Abschliessend führte die IV-Stelle an, dass sie die Einsprache abw eise, die Verfügungen vom 14. M ai 2004 aufhebe und durch diejenigen vom 22. August 2005 ersetze (act. 154). D . G egen den Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 23. August 2005 liess K_______ fristgerecht Beschw erde bei der Eidgenössischen AH V/IV- R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend: R ekurskom m ission) erheben und die Aufhebung des Einspracheent- scheides und die Zusprechung einer Invalidenrente ab dem 1. Septem ber 1996 unter Berücksichtigung eines Invaliditätsgrades von m indestens 60% beantragen. Als Begründung liess er w iederum , w ie schon bei der Einspra- che, unter anderem beanstanden, dass sein Anspruch auf rechtliches G e- hör im Verfahren m ehrfach verletzt w orden sei. So hätten nicht er, sondern zuerst der H aftpflichtversicherer Kenntnis vom M ED AS-G utachten erhal- ten; auch seien die Verfügungen vom 14. M ai 2004 ergangen, ohne dass ihm zuvor das rechtliche G ehör gew ährt w orden sei; das Akteneinsichtsge- such vom 18. M ai 2004 sei nicht beantw ortet w orden. Abschliessend liess er im W esentlichen die gleichen Beanstandungen w ie in der Einsprache vorbringen, insbesondere die seiner M einung nach unvollständige M E - D AS-Beurteilung. H ierbei liess er darauf hinw eisen, dass das G utachten von D r. m ed. R . Schöbi unbrauchbar sei, da es auf einer som atischen Be- urteilung beruhe. Auch sei ein Internist berufen w orden, eine verm eintlich psychiatrische Streitfrage zu entscheiden. W eiter liess er anführen, dass die Beschw erdegegnerin den Internisten D r. m ed. H . M arty auf die finanzi- ellen Folgen der zu entscheidenden Frage hingew iesen habe, so dass die- ser unrechtm ässig in seiner Beurteilung beeinflusst w orden und deshalb 7 als befangen abzulehnen sei. E. In ihrer Vernehm lassung vom 31. O ktober 2005 beantragte die Beschw er- degegnerin die Abw eisung der Beschw erde und verw ies auf ihre ausführ- lichen D arlegungen im Einspracheverfahren. Trotz Aufforderung zur Einreichung einer R eplik durch die Kam m erpräsi- dentin der R ekurskom m ission, hat sich der Beschw erdeführer in der Folge nicht m ehr vernehm en lassen. F. Per 1. Januar 2007 ist das Beschw erdeverfahren vom Bundesverw altungs- gericht übernom m en w orden. D ieses hat dem Beschw erdeführer am 6. M ärz 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekannt gegeben und ihm G elegenheit zur G eltendm achung von Ausstandsgründen gebo- ten. Innert der gesetzten Frist sind keine Ausstandsbegehren gestellt w or- den. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 lit. d VG G und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversiche- rung vom 20. D ezem ber 1946 (AH VG , SR 831.10) bzw . Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Es liegt keine Ausnahm e von Art. 32 VG G vor. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- und Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfah- rensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]). D er Beschw erdeführer hat fristgerecht Beschw erde gegen die Einspracheverfügung der Be- schw erdegegnerin vom 23. August 2005 bei der Eidg. R ekurskom m ission erhoben. 1.3 D er Beschw erdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en; er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 lit. a, b und c des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]). Er ist zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen form gerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten.8 2. 2.1 N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats- angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 203 Erw . 2b, 122 V 382 Erw . 1, 119 V 101 Erw . 3). In der Folge hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien und M ontenegro, neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Versicherten als Bürger des Kosovo (seit dem 5. Juni 2006 R epublik Serbien) findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialversicherungs- abkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, sow eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente sow ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-jugoslaw ischen Vereinbarungen. 2.2 Im Zeitpunkt des vorliegend relevanten Zeitpunkts des Eintritts des Versi- cherungsfalles (Juli 2000) galt gem äss Art. 8 lit. b des schw eizerisch-jugo- slaw ischen Sozialversicherungsabkom m ens als der heim atlichen Versiche- rung angehörend und dam it als versichert nach dam aliger ständiger R echt- sprechung des EVG derjenige jugoslaw ische oder serbische Staatsange- hörige, der tatsächlich Beiträge an die heim atliche Versicherung leistete. D ie Ausrichtung einer jugoslaw ischen Invalidenrente bew irkte nicht die Versicherteneigenschaft im Sinne von Art. 8 lit. b des Abkom m ens. Vorlie- gend galt der Beschw erdeführer im Zeitpunkt des Eintritts des Versiche- rungsfalles nicht als versichert, da er die Voraussetzungen nicht erfüllte. 2.3 Art. 6 IVG in der seit dem 1. Januar 2001 gültigen Fassung enthält keine Versichertenklausel m ehr, m it der Folge, dass Leistungen der Invaliden- versicherung auch dann ausgerichtet w erden können, w enn eine Person im Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungsfalles w eder nach Art. 1 IVG versichert w ar noch nach einem Sozialversicherungsabkom m en als versi- chert galt. D er Leistungsanspruch entsteht diesfalls jedoch frühestens m it Inkrafttreten des neu gefassten Art. 6 IVG am 1. Januar 2001 (Abs. 4 Satz 2 der Ü bergangsbestim m ungen der Änderung des IVG vom 23. Juni 2000). 2.4 In form eller H insicht ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundes- gesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. N ach 9 der R echtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften grundsätzlich m it dem Tage des Inkrafttretens sofort und in vollem U m fange anw endbar, es sei denn, das neue R echt kenne anders lautende Ü bergangsbestim - m ungen (BG E 114 V 325 Erw . 3e; SVR 1995 M V N r. 4 Erw . 2), w as hier nicht der Fall ist. D as nach Erlass des Einspracheentscheides vom 23. Au- gust 2005 anw endbare Verfahren richtet sich daher nach den Bestim - m ungen des ATSG . Für das Verfahren ebenso zu beachten sind auch die vor Erlass des Ein- spracheentscheides in Kraft getretenen Änderungen des IVG vom 31. M ärz 2003 (4. IVG -R evision) und derjenigen vom 21. M ai 2003 der Verord- nung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201; vgl. BG E 129 V 4 Erw . 1.2 m it H inw eisen). 2.5 Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig (vgl. BG E 125 V 414 f. Erw . 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verw altung dem Be- schw erdeführer zu R echt ab dem 1. Januar 2001 (s. Ziff. 2.3) eine halbe Invalidenrente auf der G rundlage einer Invalidität von 54% und einer Bei- tragsdauer von 5 Jahren und 8 M onaten zugesprochen hat oder ob dem Beschw erdeführer entsprechend seinem Antrag eine Invalidenrente ab dem 1. Septem ber 1996 auf der G rundlage einer Invalidität von m inde- stens 60% zuzusprechen ist. 2.6 Bezüglich der vorliegend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie anderer D auerleistungen (Art. 17 ATSG ) hat das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG ) erkannt (BG E 130 V 343), dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi- nitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrich- terlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft- Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hiezu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eiterge- führt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343, Erw . 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bishe- rigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensver- gleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung]: BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 f. Erw . 2a und b). 2.7 Ein Anspruch auf eine ganze R ente bestand gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entspre- chen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und ge- w öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat 10 ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D rei- viertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . D ie hier in Frage stehenden Lim iten für den Erhalt einer halben R ente, w urden ebenso w enig verändert w ie jene für die Viertelsrente. 2.8 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en; Art. 16 ATSG ). D er Ein- kom m ensvergleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die bei- den hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau er- m ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Ein- kom m ensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt. Insow eit die frag- lichen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig nicht genau erm ittelt w erden kön- nen, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu ver- gleichen (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 Erw . 2a und b; ZAK 1990 S. 518 Erw . 2). Erw erbsunfä- higkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die durch einen G esundheitsschaden verursachte U nfähigkeit, durch zum utbare Arbeit G eld zu verdienen (ALFR E D M AU R ER , Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 140). 2.9 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdeverfahren das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitsschaden zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärzt- lichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden kön- nen. Es sind dem nach nicht nur die Erw erbsm öglichkeiten im ange- stam m ten Beruf, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bem essung der Invalidität ist auf die objektiven w irtschaft- lichen Folgen der funktionellen Behinderung abzustellen, w elche nicht zw ingend m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Einschrän- kung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275 Erw . 4a [= ZAK 1985 S. 462 Erw . 4a]). Im Streitfall entscheidet der R ichter (BG E 114 V 314 f. Erw . 3c, 115 V 133 f. Erw . 2 m it H inw eisen). 2.10 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- rechts geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in sei- nem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum ut-11 bar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entschei- den, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähig- keit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgegli- chenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese so genannte Verw eisungstä- tigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). 2.11 G rundsätzlich ist auch zu prüfen, ob beim aufgrund statistischer Angaben festgesetzten Invalideneinkom m en ein so genannt leidensbedingter Abzug vorzunehm en ist. G em äss R echtsprechung können persönliche und beruf- liche M erkm ale des Versicherten w ie Alter, D auer der Betriebszugehörig- keit, N ationalität oder Aufenthaltskategorie sow ie Beschäftigungsgrad Aus- w irkungen auf die H öhe des Lohnes haben (BG E 126 V 78 Erw . 5a/cc m it H inw eis). O b und gegebenenfalls inw iew eit ein behinderungsbedingter Ab- zug vorzunehm en ist, m uss anhand der gesam ten U m stände des kon- kreten Einzelfalles geprüft w erden. D er desw egen vorzunehm ende behinderungsbedingte Abzug beträgt je- doch nicht generell und in jedem Fall 25 % ; es ist vielm ehr anhand der ge- sam ten U m stände des konkreten Einzelfalles zu prüfen, ob und in w el- chem M asse das hypothetische Invalideneinkom m en gekürzt w erden kann (BG E 126 V 79 f. Erw . 5b). D ieser gesam thaft vorzunehm ende Abzug stellt eine Schätzung dar. Bei deren Ü berprüfung setzt das Bundesverw altungs- gericht ihr Erm essen in der R egel nicht an die Stelle der Vorinstanz. 2.12 D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und ab- strakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er ei- nen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenar- tiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschliessendes Einkom - m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 Erw . 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw . 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arkt- verhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die ver- fügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ür- den (AH I 1998 S. 291 Erw . 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zum utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitge- bers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 Erw . 3c, ZAK 1989 S. 322 Erw . 4). 2.13 D ie Beschw erdeinstanz darf – w ie die verfügende Behörde – eine Tatsa-12 che nur dann als bew iesen annehm en, w enn sie von ihrem Bestehen über- zeugt ist (KU M M E R , G rundriss des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungsrecht hat das G ericht seinen Entscheid, so- fern das G esetz nicht etw as Abw eichendes vorsieht, nach dem Bew eis- grad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit zu fällen. D ie blosse M öglich- keit eines bestim m ten Sachverhalts genügt den Bew eisanforderungen nicht. D er R ichter und die R ichterin haben vielm ehr jener Sachverhaltsdar- stellung zu folgen, die sie von allen m öglichen G eschehensabläufen als die w ahrscheinlichste w ürdigen (BG E 126 V 360 Erw . 5b, 125 V 195 Erw . 2, je m it H inw eisen). Führen die von Am tes w egen vorzunehm enden Ab- klärungen die Verw altung oder das G ericht bei pflichtgem ässer Bew eis- w ürdigung zur Ü berzeugung, ein bestim m ter Sachverhalt sei als überw ie- gend w ahrscheinlich zu betrachten und es könnten w eitere Bew eism ass- nahm en an diesem feststehenden Ergebnis nichts m ehr ändern, so ist auf die Abnahm e w eiterer Bew eise zu verzichten (antizipierte Bew eisw ürdi- gung; KIES ER , D as Verw altungsverfahren in der Sozialversicherung, S. 212, R z 450; KÖ LZ/H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 39, R z. 111 und S. 117, R z. 320; G YG I, Bundesver- w altungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 274; vgl. auch BG E 122 II 469 Erw . 4a, 122 III 223 Erw . 3c, 120 Ib 229 Erw . 2b, 119 V 344 Erw . 3c m it H inw eis). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche G ehör gem äss Art. 29 Abs. 2 BV (SVR 2001 IV N r. 10 S. 28 Erw . 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, w eiterhin geltende R echtsprechung: BG E 124 V 94 Erw . 4b, 122 V 162 Erw . 1d m it H inw eis). 2.14 D er Sozialversicherungsprozess ist vom U ntersuchungsgrundsatz be- herrscht. D anach hat das G ericht von Am tes w egen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. D ieser G rundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den M itw irkungspflichten der Parteien (BG E 125 V 195 Erw . 2, 122 V 158 Erw . 1a, je m it H inw eisen). Zum andern um fasst die be- hördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, w as von einer Partei behauptet oder verlangt w ird. Vielm ehr bezieht sie sich nur auf den im R ahm en des streitigen R echtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. R echtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder an- ders zu entscheiden ist (G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, a.a.O ., S. 43 und 273). In diesem R ahm en haben Verw altungsbehörden und Sozial- versicherungsgerichte zusätzliche Abklärungen stets vorzunehm en oder zu veranlassen, w enn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BG E 117 V 282 Erw . 4a m it H inw eis; U rteil I 520/99 vom 20. Juli 2000). 2.15 D as Bundesrecht schreibt nicht vor, w ie die einzelnen Bew eism ittel zu w ür- digen sind. Für das gesam te Verw altungs- und Verw altungsgerichtsbe- schw erdeverfahren gilt der G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung. D a- nach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Be- w eise frei, d.h. ohne Bindung an förm liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und pflichtgem äss zu w ürdigen. Für das Beschw erdeverfahren bedeutet 13 dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Bew eism ittel, unabhängig davon, von w em sie stam m en, objektiv zu prüfen, und danach zu entschei- den hat, ob die verfügbaren U nterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen R echtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander w idersprechenden m edizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesam te Bew eism aterial zu w ürdigen und die G ründe anzuge- ben, w arum es auf die eine und nicht auf die andere m edizinische These abstellt. H insichtlich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entschei- dend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allsei- tigen U ntersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berück- sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der D arlegung der Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizi- nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Exper- tinnen und Experten begründet sind. Bestehen Zw eifel an der Zuverlässig- keit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Ab- klärungen vorzunehm en. D abei hat das Sozialversicherungsgericht grund- sätzlich die W ahl, ob es die Sache zur w eiteren Bew eiserhebung an die verfügende Instanz zurückw eisen oder die erforderlichen Instruktionen ins- besondere durch Anordnung eines G erichtsgutachtens selber vornehm en w ill (BG E 125 V 352 Erw . 3a m it H inw eisen; AH I 2001 S. 113 Erw . 3a; R KU V 1999 N r. U 332 S. 193 Erw . 2a/bb und 1998 N r. U 313 S. 475 Erw . 2a). 3. 3.1 D en Akten ist zu entnehm en, dass K_______ von 1988 bis zu seinem Verkehrsunfall am 24. Septem ber 1995 m it U nterbrüchen in der Schw eiz als Bauarbeiter gearbeitet hat. N ach dem U nfall w urde er vom 24. bis zum 27. Septem ber 1995 im Spital U znach stationär behandelt, w o folgende D iagnosen gestellt w urden: C om m otio cerebri m it Verdacht auf postcom m otionelle Akkom m odationsstörung, R Q W parietal rechts sow ie Augenbraue links, U nterlidkante links und H alsw irbelsäulen Flexions- und H yperextensionstraum a litt (vgl. act. 5). D er Beschw erdeführer leidet im W esentlichen an chronifiziertem , therapierefraktärem , zervikozephalem und zervikobrachialem Syndrom rechts, Status nach Verkehrsunfall m it C om m otio cerebri und H alsw irbelsäulen-D istorsion am 24. Septem ber 1995, Schulterschm erz rechts m it Im pingem ent-Sym ptom atik bei dringendem Verdacht auf R otatorenm anschettenruptur sow ie leichter bis höchstens m ittelgradiger depressiver Episode m it som atischem Syndrom (vgl. act. 141). Bei diesen Leiden handelt es sich gem äss der konstanten R echtsprechung des EVG um labile pathologische G eschehen. Ein Versicherungsfall kann dem nach nur eingetreten sein, nachdem der Beschw erdeführer w ährend m ehr als eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 50% erlitten hat (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 1ter IVG ). H insichtlich des Einflusses dieser Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers hielt der Facharzt für orthopädische C hirurgie bei der SU VA, D r. m ed. F. Schönenberger, am 8. D ezem ber 1995 fest, dass der 14 Beschw erdeführer ab dem 1. Januar 1996 zu 50% und ab dem 15. Januar 1996 w ieder zu 100% arbeitsfähig sei (vgl. act. 8, 9, 11). Am 28. O ktober 1996 führte D r. m ed. E. Kaufm ann an, dass der Beschw erdeführer ab dem 24. Septem ber 1996 bis auf w eiteres in seinem bisherigen Beruf arbeitsunfähig sei (vgl. act. 18). Am 18. D ezem ber 1997 stellten die D res. m ed. R . M arelli und J.C . R oches, ZM B, fest, dass keine invalidisierenden U nfallfolgen objektiviert w erden konnten; es bestünden auch keine anderen gesundheitlichen Affektionen, die ihn in seiner bisherigen Tätigkeit beeinträchtigen w ürden, som it sei er sow ohl als Bauarbeiter als auch in jeglicher anderen für ihn in Frage kom m enden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig; lediglich bei optisch qualifizierten Arbeiten m üsse er eine Brille tragen (vgl. act. 32). D er Facharzt für R heum atologie D r. m ed. Bruno M üller-W erth bestätigte am 5. Februar 2003, dass er den Beschw erdeführer aus rein rheum atologischer Sicht für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter und für jede körperliche Schw er- arbeit sow ie auch für Arbeiten m it gehäufter Ü berkopftätigkeit zu 100% ar- beitsunfähig einstufe; aufgrund des klinischen und radiologischen Be- fundes im Bereich des Bew egungsapparates w urde eine 70% -ige Ar- beitsfähigkeit für eine körperlich m ittelschw ere und eine 100% -ige Arbeits- fähigkeit für eine körperlich leichte, m öglichst w echselbelastende Tätigkeit m it der Einschränkung von Ü berkopftätigkeiten als zum utbar erachtet (vgl. act. 95). D er Psychiater D r. m ed. O tto Brun hielt in seinem Bericht vom 5. Februar 2003 fest, dass er den Beschw erdeführer für jegliche in Frage kom m enden beruflichen Tätigkeiten als zu 40% arbeitsunfähig einstufe (vgl. act. 96). Im ausführlichen M ED AS-G utachten vom 31. M ärz 2003 w ur- de von den D res. m ed. F. Arnold und H . Frick für die angestam m te Tätig- keit als Bauarbeiter eine 0% -ige Arbeitsfähigkeit ab dem 20. Februar 2003 festgestellt, für eine körperlich leichte bis m ittelschw ere Tätigkeit ohne Ü berkopfarbeiten w urde die Arbeitsfähigkeit auf 60% der N orm angesetzt (vgl. act. 97). In seiner Stellungnahm e vom 18. O ktober 2003 hielt der IV- Stellenarzt D r. m ed. B. M arti-Leget dafür, dass der Beschw erdeführer ab dem 24. Septem ber 1995 in seiner angestam m ten Tätigkeit als Bauarbei- ter zu 80% und in leichteren Verw eisungstätigkeiten (M agaziner, H aus- w art) ab dem 15. Januar 1996 zu 40% arbeitsunfähig sei (vgl. act. 106, 107). D er Psychiater D r. m ed. R udolf Schöbi hielt am 29. M ärz 2004 fest, dass das M ED AS-G utachten insow eit nachvollziehbar sei, dass der Versi- cherte eine 40% -ige Arbeitsunfähigkeit aufw eise (vgl. act. 136). D er R heu- m atologe D r. m ed. Bruno M üller-W erth kam am 14. D ezem ber 2004 zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit im Beruf des ungelernten Bauarbeiters aufgrund der Befunde am Bew egungsapparat rein unfallbedingt zu m axi- m al 20% eingeschränkt sei; bezüglich einer körperlich schw eren Tätigkeit bestehe eine 0% -ige Arbeitsfähigkeit und für eine körperlich m ittelschw ere Tätigkeit m it der Einschränkung von Ü berkopftätigkeiten w urde der Versi- cherte von Seiten des Bew egungsapparates her zu 70% arbeitsfähig und für körperlich leichte, m öglichst w echselbelastende Tätigkeiten w iederum m it der Einschränkung von Arbeiten an bzw . über der Schulterhorizontalen zu 100% arbeitsfähig eingestuft (vgl. act. 142). Auch der IV-Stellen-Arzt D r. m ed. W . Luethi bestätigte am 10. Februar 2005, dass für ihn die von 15 der M ED AS vorgeschlagene Arbeitsunfähigkeit von 40% nachvollziehbar sei (vgl. act. 145). D er IV-Stellen-Arzt D r. m ed. H ans M arty hielt daraufhin in seiner Stellungnahm e vom 26. Februar 2005 fest, dass der Versicherte eine dauernde 100% -ige Arbeitsunfähigkeit in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter ab dem 24. Septem ber 1995 aufw eise, und dass er für körperlich leichte und psychisch unbelastende Verw eisungstätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 100% in der Zeit vom 24. Septem ber bis 31. D ezem ber 1995, von 50% vom 1. bis zum 14. Januar 1996, von 0% vom 15. Januar 1996 bis 13. Juli 2000 und von 40% ab dem 14. Juli 2000 annehm e (vgl. act. 147). D ie IV-Stelle ging in der Folge davon aus, dass der Versicherungsfall erst im Juli 2000 eingetreten sei (vgl. act. 148). 3.2 D as Bundesverw altungsgericht kom m t aufgrund der ins R echt gelegten U nterlagen zur Auffassung, dass der Beschw erdeführer seit dem 24. Sep- tem ber 1995 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% in seiner angestam m ten Tätigkeit als Bauarbeiter aufw ies und in leichteren Verw eisungstätigkeiten (vgl. Ziffer 2.10 dieses U rteils), w ie zum Beispiel M agaziner oder H ausw art ab dem 15. Januar 1996 w ieder zu 100% einsetzbar w ar. Es folgt dam it der Auffassung der Beschw erdegegnerin, w elche von einem Anspruch des Beschw erdeführers auf eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54.34% ab dem 1. Septem ber 1996 (w egen W egfall der Versichertenklausel som it erst ab dem 1. Januar 2001) ausgeht (vgl. act. 112). Für das Bundesverw altungsgericht beruhen die Beurteilungen auf der objektiven Ausw ertung der ins R echt gelegten m edizinischen und w irtschaftlichen U nterlagen. D ies bestätigt auch die ausführliche M ED AS- Beurteilung vom 31. M ärz 2003, w onach ab dem 20. Februar 2003 eine völlige Arbeitsunfähigkeit im angestam m ten Beruf als Bauarbeiter haupt- sächlich aufgrund der rheum atologischen und w eniger aufgrund der psy- chopathologischen Befunde eingetreten sei, aber für leichte bis m ittel- schw ere Tätigkeiten ohne Ü berkopfarbeiten eine Arbeitsfähigkeit von 60% zum utbar sei, hierbei aber hauptsächlich die psychopathologischen Be- funde als lim itierend angesehen w urden (vgl. act. 97). 3.3 Auch der in der Folge durchgeführte Einkom m ensvergleich ist nicht zu be- anstanden, w obei ein leidensbedingter Abzug von zusätzlichen 10% vom Invalidenlohn aufgrund der Sachlage als angem essen erachtet w erden kann. H ierbei ist auch zu erw ähnen, dass selbst bei einer Verdoppelung des leidensbedingten Abzugs noch kein Invaliditätsgrad von 60% erreicht w erden könnte, w elcher zu einer Erhöhung der R entenleistung führen könnte. D ieser leidensbedingte Abzug von 10% berücksichtigt nach M ei- nung des Bundesverw altungsgerichts die Erw erbseinbusse, w elcher der Beschw erdeführer durch den W echsel von einer Tätigkeit als Bauhilfsar- beiter zu einer leichteren Verw eisungstätigkeit als M agaziner (oder ähn- liche Tätigkeiten) in Kauf nehm en m üsste. Bezüglich der Leistungsberechnung ist anzufügen, dass die Beitragsdauer für den Beschw erdeführer aufgrund seines Status als Saisonnier nicht je- w eils für ganze Jahre angerechnet w erden konnte, sondern nur für genau diejenigen M onate, für w elche er Beiträge bezahlt hat. In diesem Zusam -16 m enhang sei darauf hingew iesen, dass gem äss Art. 1 Abs. 1 lit. a und b AH VG Personen als versichert gelten, die in der Schw eiz W ohnsitz haben oder in der Schw eiz eine Erw erbstätigkeit ausüben. D ie Annahm e eines schw eizerischen W ohnsitzes fällt vorliegend bei Aufenthaltsbew illigungen für Saisonniers (Bew illigungen A und L) ausser Betracht. Som it ist die R entenberechnung auf der G rundlage einer Beitragsdauer von 5 Jahren und 8 M onaten und die Anw endung der R entenskala 11 nicht zu beanstan- den. 3.4 W eiter lässt der Beschw erdeführer beanstanden, dass sein Anspruch auf rechtliches G ehör verletzt w orden sei. So liess er anführen, dass zuerst seine U nfallversicherung Kenntnis von den M ED AS-G utachten erhalten habe, bevor er selbst habe Einsicht nehm en können; erst zufällig danach seien ihm die Akten unterbreitet w orden. W eiter liess er vorbringen, dass die Verfügungen vom 14. M ai 2004 ergangen seien, ohne dass ihm das rechtliche G ehör gew ährt w orden sei; auch ein Akteneinsichtsgesuch vom 18. M ai 2004 sei nicht beantw ortet w orden. Art. 29 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D e- zem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021) legt den G rundsatz fest, dass die Par- teien Anspruch auf rechtliches G ehör haben; Art. 30 Abs. 1 Vw VG schreibt vor, dass diese vor Erlass einer Verfügung grundsätzlich anzuhören sind. H insichtlich der Art der Anhörung führt Art. 73bis Abs. 1 IVV aus, dass, be- vor die IV-Stelle über die Ablehnung eines Leistungsbegehrens oder über den Entzug oder die H erabsetzung einer bisherigen Leistung beschliesst, sie dem Versicherten oder seinem Vertreter G elegenheit zu geben hat, sich m ündlich oder schriftlich zur geplanten Erledigung zu äussern und die Akten seines Falles einzusehen. N ach der R echtsprechung des EVG sind alle diese N orm en zw ingender N atur und von der IV-Stelle als Bundesverw altungsbehörde in allen Fällen anzuw enden (Art. 1 Abs. 1 Vw VG ), ungeachtet davon, ob der Versicherte in der Schw eiz, im G renzbereich oder im übrigen Ausland seinen W ohnsitz hat (BG E 116 V 28 ff und U rteile des EVG vom 6. April 1990 i.S. Eins., i.S. Egg., und i.S. M uff. m it zahlreichen H inw eisen). D as EVG hat zudem in Bestätigung der konstanten R echtsprechung festgehalten, dass der R ich- ter von Am tes w egen prüfen kann, ob eine Verletzung des rechtlichen G e- hörsanspruchs vorliegt und zw ar unabhängig davon, ob sich die von der Verfügung betroffene Partei auf eine solche Verletzung berufen hat oder nicht (BG E 116 V 28 ff und die erw ähnten U rteile des EVG vom 6. April 1990). Sodann hat es bestätigt, dass das R echt angehört zu w erden, for- m eller N atur ist, w eshalb dessen Verletzung, ungeachtet der Erfolgsaus- sichten der Beschw erde in der Sache selbst, zur Aufhebung der angefoch- tenen Verfügung führt. Vorbehalten bleiben praxisgem äss Fälle, in denen die Verletzung des rechtlichen G ehörs nicht besonders schw er w iegt und dadurch geheilt w ird, dass die Partei, deren rechtliches G ehör verletzt w ur- de, sich vor einer Instanz äussern kann, w elche sow ohl die Tat- als auch die R echtsfragen uneingeschränkt überprüft (BG E 115 V 305 Erw . 2h m it H inw eisen). D ie H eilung eines allfälligen M angels soll aber die Ausnahm e bleiben (BG E 116 V 32 Erw . 3).17 3.5 Im vorliegenden Fall ist es rechtlich gesehen nicht von Bedeutung, dass die SU VA m öglicherw eise vor dem Beschw erdeführer selbst Einsicht in U nterlagen aus der M ED AS-Beurteilung bekom m en haben könnte, da die Verfahren m it der SU VA in keinem direkten Zusam m enhang m it dem vor- liegenden Beschw erdeverfahren stehen. W eiterhin ist anzuführen, dass der Beschw erdeführer selbst zugibt, zu einem späteren Zeitpunkt Einblick in die U nterlagen bekom m en zu haben, so dass eine eventuelle Verletzung des rechtlichen G ehörs geheilt w urde. D em R echtsvertreter des Beschw erdeführers w urde ab dem 25. Juni 2004 Akteneinsicht gew ährt (vgl. act. 123.1, 124, 125). Auch die R üge, dass die Verfügungen vom 14. M ai 2004, w elche durch die Einspracheverfügungen vom 22./23. August 2005 ersetzt w urden, ohne vorherige G ew ährung des rechtlichen G ehörs ergangen seien, ist nicht als Verletzung des Anspruchs auf rechtliches G ehör zu betrachten, da dieser Anspruch durch das nach- folgende Einspracheverfahren bei der Beschw erdegegnerin als gew ahrt anzusehen ist. Ü ber ein angeblich durch die Beschw erdegegnerin verw ei- gertes Akteneinsichtsrecht ist in den Akten nichts zu finden. Es kann da- von ausgegangen w erden, dass der Beschw erdeführer im Einsprache-ver- fahren Kenntnis von allen relevanten Aktenstücken erhalten hat. 3.6 Auf G rund dieser Erw ägungen ist der Entscheid der Beschw erdegegnerin vom 23. August 2005, m it dem sie die Einsprache von K_______ gegen die R entenverfügungen vom 14. M ai 2004 abgew iesen hat, zu bestätigen. D ies führt zur Abw eisung der Beschw erde. 3.7 D a es im vorliegenden Verfahren um die Bew illigung oder Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, sind keine Verfahrenskosten zu erhe- ben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 3 AH VG und Art. 63 Abs. 5 Vw VG in Verbindung m it Art. 4b der Verordnung über Kosten und Ent- schädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969 [Kosten- verordnung, SR 172.041.0]) sow ie in Verbindung m it den Ü bergangsbe- stim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004]) D a der Beschw erdeführer unterliegt, ist ihm keine Parteientschädigung zu- zusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. D em Beschw erdeführer w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: 18 - dem Vertreter des Beschw erdeführers - der Vorinstanz (R ef. YU /574.58.354.156/501/BU S) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (BSV) D er Instruktionsrichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann W ilhelm -U lrich Schodde R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen seit Eröffnung (Zustellung der U rteilsbegrün- dung) beim Bundesgericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhof- quai 6, 6004 Luzern angefochten w erden (vgl. Art. 39 ff des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). Versand am :