<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00097</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1942, arbeitete seit dem 1. Januar 1998 als Liegenschaftenverwalter/Bauleiter bei der Y.___ GmbH und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 9/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Januar 2011 stürzte der Versicherte auf Glatteis und zog sich dabei eine distale, nach dorsal dislozierte Radiusfraktur rechts zu (Urk. 10/50/8). In der Folge wurden mehrere operative Eingriffe durchgeführt (Urk. 2 S. 2). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. November 2011 hielt der Versicherte mit seinem Volvo V70 vor einem Fussgängerstreifen an, um einen Schüler die Strasse überqueren zu lassen, als von hinten eine Lenkerin eines Audi A4 auf sein Fahrzeug auffuhr (Schadenmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung UVG vom 17. November 2011, Urk. 9/1). Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, welche der Versicherte gleichentags aufgesucht hatte, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 7. Februar 2012 ein leichtes Schleudertrauma nach Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall mit muskulärem Hartspann im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule (HWS und LWS; Urk. 9/17). Der Versicherte klagte insbesondere über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kopf- und Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, Schwindel, Übelkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kognitive Aussetzer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein konstantes Ohrenrauschen (Urk. 9/5 und Urk. 9/15). Am 17. November 2011 wurde ein CT des Schädels und der HWS durchgeführt (Urk. 9/18/2). Die Suva erbrachte Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungsleistungen (wegen der Folgen des Unfalls vom 6. Januar 2011 erhielt der Versicherte bereits Taggelder der Suva; vgl. Urk. 9/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 nahm die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ im Auftrag der Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biomechanische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung (Triage) des Unfallereignisses vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. November 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor (Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 7. August 2012 gab Dr. med. B.___, FMH Ohren-, Nasen- und Halskrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten, von der Abteilung Arbeitsmedizin der Suva eine ärztliche Beurteilung ab (Urk. 9/64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. August 2012 fuhr ein Lenker eines Volvo V70 auf den Volvo V70 des Versicherten auf (Schadenmeldung UVG vom 24. August 2012, Urk. 10/2; vgl. auch Urk. 10/24). Nachdem der Versicherte mit der Ambulanz ins Regional</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital O.___ überführt worden war (Urk. 10/12), stellte Dr. med. C.___, FMH Orthopädische Chirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Dokumentationsbogen für Erstkonsulta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogen) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. September 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die vorläufige Diagnose eines Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumas de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r HWS Quebec Task Force (QTF) Grad I. Der Versicherte hatte unmittelbar nach dem Unfall erbrechen müssen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klagte insbesondere über Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus beidseits, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen (Urk. 10/9 und Urk. 10/18). Die Suva erbrachte Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungs- und Taggeldleistungen. Am 19. Oktober 2012 wurde ein MRI der HWS durchgeführt (Urk. 10/27). Am 18. Juni 2013 wurde der Versicherte von Kreisarzt Dr. med. D.___, FMH Chirurgie, untersucht (Urk. 10/50). Am 9. Juli 2014 führte Dr. med. E.___, FMH Otorhinolaryngologie, von der Abteilung Arbeitsmedizin der Suva eine Untersuchung durch (Urk. 9/72). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. Dezember 2014 hielt die Suva fest, dass weitere Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) bezüglich der unfallbedingten HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden entfallen würden. Zudem verneinte sie einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente und sprach ihm aufgrund einer Hörschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung bei einer ermittelten Integritätseinbusse von 5 % eine Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von Fr. 6'300.-- zu (Urk. 9/75). Dagegen erhob der Versicherte am 19. Januar 2015 Einsprache (Urk. 9/79). Mit Eingabe vom 30. März 2015 bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte er die Sistierung des Einspracheverfahrens, da betreffend den Unfall vom 6. Januar 2011 (Handgelenk) aufgrund der am 27. März 2015 erfolgten Operation ein Revisionsgrund vorliege (Urk. 9/87). Mit Schreiben vom 14. April 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass das Einspracheverfahren sistiert werde, bis der Rückfall betreffend das Handgelenk abgeschlossen sei (Urk. 9/89). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. März 2016 stürzte der Versicherte nachts aus dem Bett, schlug mit dem Gesicht auf dem Nachttisch auf und erlitt dabei einen Zahnschaden (Urk. 3/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Januar 2017 nahm Kreisarzt Dr. D.___ eine ärztliche Beurteilung vor (Urk. 10/138). Mit Verfügung vom 10. Februar 2017 zog die Suva die Verfügung vom 19. Dezember 2014 zurück und hielt fest, dass die Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld) bezüglich der Unfallereignisse vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 per 1. Januar 2015 eingestellt würden. Zudem verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (Urk. 10/139). Dagegen erhob der Versicherte am 17. Februar 2017 Einsprache (Urk. 10/140; Einspracheergänzung am 6. März 2017, Urk. 10/144), welche die Suva mit Entscheid vom 29. März 2017 (Urk. 2) abwies. Dies unter Hinweis darauf, dass für den Tinnitus bereits eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung auf der Basis von 5 % ausbezahlt worden sei, obwohl er nicht objektiviert werden könne. Aufgrund dessen seien jedenfalls keine weiteren Leistungen geschuldet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 27. April 2017 Beschwerde und beantragte, es seien ihm in Aufhebung des angefochtenen Entscheids für die erlittenen Unfälle die gesetzlichen Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) zu erbringen, insbesondere Taggeld ab November 2016 (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2017 die Abweisung der Beschwerde, soweit auf sie einzutreten sei (Urk. 8 S. 2). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 2. August 2017 angezeigt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die hier in Frage stehenden Unfälle haben sich vor dem 1. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und Berufskrankheiten gewährt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsrechts, ATSG),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bei leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalles;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass die Unfallereignisse vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 gemäss den in den Akten liegenden Arztberichten keine objektivierbaren Folgen im Sinne von strukturellen Veränderungen bewirkt hätten. Spätestens im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Dezember 2014 habe durch weitere medizinische Massnahmen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erreicht werden können. Die noch bestehenden, zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas gehörenden Beeinträchtigungen würden keine adäquaten Unfallfolgen darstellen. Die Taggelder und Heilkosten (in Bezug auf die Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dertrauma-Unfälle) seien daher zu Recht per 31. Dezember 2014 eingestellt worden. Für den Tinnitus, für den auf der Basis von 5 % bereits eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ausbezahlt worden sei, seien keine weiteren Leistungen geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Der Beschwerdeführer habe die Störung mässig bis gut kompensiert und Strategien entwickelt, um sich von den Beschwerden abzulenken (Urk. 2 S. 10 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er nach wie vor an den Folgen der vier erlittenen Unfälle leide. Es bestünden somatische und psychiatrische Befunde. Es handle sich nicht um einen Fall eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes. Die verschiedenen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen stünden in Wechselwirkung zueinander. Auch deshalb könnten nicht nach Belieben zwei der Unfälle herausgepickt und abgeschlossen werden. Zudem wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den auch bezüglich dieser beiden Unfälle somatische und psychiatrische Befunde vorliegen, welche als adäquat kausal angesehen werden müssten. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Folgen der Unfälle noch wesentlich bessern würden. Die Folgen des Unfallereignisses vom 3. März 2016 seien schliesslich noch in keiner Weise abgeklärt worden (Urk. 1 S. 8 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Folgen der Unfälle vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungsgegenstand des zu beurteilenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheids vom 29. März 2017 (Urk. 2) bilden. Hinsichtlich der Folgen des Unfalls vom 6. Januar 2011 (Beschwerden am Handgelenk rechts) hat die Beschwerdegegnerin weitere Abklärungen veranlasst (Urk. 2 S. 3). Ferner sind auch die Folgen des vom Beschwerdeführer am 3. März 2016 erlittenen Sturzes (Zahnschaden; Urk. 3/5) nicht Gegenstand des angefochtenen Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da bei Vorliegen von mehreren Unfallereignissen der Anspruch auf Leistungen für jeden Unfall einzeln zu prüfen ist und die Unfallereignisse vom 6. Januar 2011 und 3. März 2016 überdies anderweitige Beschwerden zur Folge hatten als die Unfälle vom 15. November 2011 und 23. August 2012 (vgl. Sachverhalt E. 1.2-6), ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, über diese beiden Unfälle separat zu verfügen, nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist auf die Beschwerde, soweit aufgrund der anderen beiden Unfälle Leistungen beantragt werden, nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Unfallereignisse vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 liegen im Wesentlichen folgende Beurteilungen vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Leitender Arzt der Abteilung für Radiologie des Spitals G.___, hielt im an Dr. med. H.___ gerichteten Bericht vom 17. November 2011 fest, dass sich in den CT intrakraniell keine Blutung und kein Frakturnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis betreffend den dargestellten Gesichts- und Kalottenschädel sowie der HWS zeigen würden. Nebenbefundlich sei eine Blockwirbelbildung des Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körpers (HWK) 2/3 im Sinne einer Segmentationsanomalie (Klippel-Feil-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom) ersichtlich (Urk. 9/18/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Leitender Arzt Neurologie des Spitals G.___, führte im Bericht vom 5. März 2012 zuhanden von Dr. med. J.___, FMH Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, aus, dass das vom Beschwerdeführer beschriebene Lhermitte-Phänomen auf eine stärkere Einwirkung der HWS hinweise. Erfreuli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherweise hätten sich klinisch keine Schädigungszeichen gezeigt. Auffallend sei der psychische Zustand mit einer Vulnerabilität, wie sie ihm in der Konsultation zuvor nicht aufgefallen sei. Wie anlässlich der früheren vom Beschwerdeführer durchlebten schweren psychischen Belastungen sei es wohl auch aktuell zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gekommen (Urk. 9/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete biomech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anische Kurzbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergab, dass aufgrund der technischen Bewertung und der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Unterlagen die ansch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liessend an das Ereignis beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, von der HWS ausgehenden B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden und Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Kollisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einwirkung im Normalfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher erklärbar seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/48/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, FMH Otorhinolaryngologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gab im Bericht vom 7. September 2012 an, dass beim Beschwerdeführer nach wie vor ein massiver Tinnitus beidseits und heftige Kopf- und Nackenschmerzen bestehen würden. Aus ORL-Sicht seien keine Massnahmen indiziert. Es lägen keine Anzeichen einer traumatischen Ohrverletzung vor. Die Schmerztherapie habe nach wie vor Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rang. Die Lautstärke des Tinnitus sei von der Stärke der Schmerzen abhängig. Der Beschwerdeführer wisse, dass er zwar diesen Tinnitus habe, aber organisch durch den Unfall keine Schädigung aufgetreten sei (Urk. 9/66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. L.___, Leitender Arzt des MRI-Zentrums des Spitals G.___, gab im an Dr. J.___ gerichteten Bericht vom 19. Oktober 2012 an, dass sich im MR der HWS eine ausgeprägte Osteochondrosis intervertebralis cervicalis C4-C7 zeige. Im Weiteren sei rechts eine neuroforaminell betonte Diskushernia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion in der Höhe C4-C5 mit Affektion der Nerven C5 rechts und deutlicher Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">engung des Neuroforamens auf dieser Höhe ersichtlich. Schliesslich lägen eine ausgeprägte begleitende Arthrose der intervertebralen Unkovertebralgelenke und eine massive Hyperlordose der HWS vor. Eine Myelopathie habe sich nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen lassen (Urk. 10/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. M.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hielt im Bericht vom 6. April 2013 fest, dass sich der Beschwerdeführer seit Ende Oktober 2012 bei ihm in regelmässiger Behandlung befinde. Die Zuweisung sei durch das Spital G.___ aufgrund eines depressiven Erlebens nach stattgehabten Auffahrunfällen erfolgt. Thematisch gehe es in der Behandlung in erster Linie um die Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten des Beschwerdeführers, sich auf die im Prozess des Älterwerdens anste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Veränderungen einzulassen. Eine Psychopharmaka-Therapie finde bis anhin nicht statt, wäre im Sinne der Unterstützung aber indiziert. In diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht könne auf deskriptiver Ebene von einem depressiven Zustandsbild im Sinne einer Anpassungsstörung ausgegangen werden. Den Unfällen komme dabei eine teilkausale Bedeutung zu (Urk. 10/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. D.___ führte im Bericht über die ärztliche Abschlussuntersuchung vom 18. Juni 2013 aus, dass beim Beschwerdeführer subjektiv das Gefühl eines Tinnitus persistiere. Der Beschwerdeführer klage über ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">efühl der Kraftlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rezidivierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückenschmerzen. Objektiv fänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich muskuläre Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich des thorakolumbalen Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nges und des oberen Trape</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zius sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Nackenmuskulatur beidseits bei freier Beweglichkeit der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Rückenbeschwerden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Rückentraining empfohlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Dieses könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Eigenregie erfolgen wie zum Beispiel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch ein Schwimmtraining. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutliche degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Veränderungen, so dass unfallunabhängig ein muskuläres Training sehr sinnvoll wäre. Rein unfallbedingte strukturelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Läsionen seien nicht aufgetreten (Urk. 10/50/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ärztlichen Beurteilung vom 14. Februar 2014 legte Kreisarzt Dr. D.___ dar, dass sich bei Fehlen unfallbedingter struktureller Veränderungen im Bereich der HWS motorisch-funktionell keine Einschränkungen ergeben würden. Ein Status quo sine könne zum Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung vom 18. Juni 2013 angenommen werden. Allfällige Einschränkungen der HWS seien nicht unfallbedingt, sondern auf die degenerativen Veränderungen zurückzuführen (Urk. 10/79/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ von der Abteilung für Arbeitsmedizin der Beschwerdegegnerin erklärte im Bericht vom 21. Juli 2014, dass aufgrund der vorliegenden technischen Dokumentation bezüglich der Auffahrunfälle und aufgrund der unfallnah geklagten Beschwerden, der klinischen und audiometrischen Untersuchung sowie in Kenntnis der unfallfremden Cervicalbefunde und ORL-fachärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen ein unfallkausaler Zusammenhang zwischen der Verstärkung der vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Ohrgeräusche bei endogener Innenohrschwerhörigkeit beidseits zu den angeschuldigten Ereignissen mit der notwendigen überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit gegeben sei. Dies, auch wenn Begleitumstände bekannt seien, die eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls einen gewissen Anteil an der heutigen Hörstörung hätten. Für die geklagten gesundheitlichen Beschwerden in Bezug auf die anhaltenden und bisher thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenten Ohrgeräusche beidseits ergebe sich eine Integritätseinbusse von 5 %. Der Beschwerdeführer sei sich im Klaren darüber, dass es keine ursächliche, sondern nur eine abschwächende Therapie der Ohrgeräusche gebe, und dass nicht nur das Unfallereignis, sondern auch die vorbestehende erhebliche Innenohr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerhörigkeit und die degenerativen HWS-Veränderungen für die Ohrgeräu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche mitverantwortlich seien. Über Vermeidungsstrategien, zum Beispiel Ablen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung mit Musik beim Einschlafen oder andere Massnahmen wie Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungsverfahren, sei er orientiert. Sie habe den Eindruck, dass der Beschwerdeführer die Störung mässig bis gut kompensiere und seine eigenen Strategien entwickelt habe, um sich abzulenken und sich nach Erreichen des Rentenalters noch in beruflicher, sozialer und privater Weise nützlich zu machen. Den Aspekt des vom Schicksal bestraften, depressiven Patienten, der aufgrund der Ohrgeräusche den Alltag nicht bewältige, vermittle der Beschwerdeführer nicht (Urk. 9/72/4-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ erklärte im Arztzeugnis vom 9. Februar 2015, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer weiterhin ein Tinnitus, Kopfschmerzen, Drehschwindel bei Lageänderung sowie Nackenbeschwerden bestünden. Diese Beschwerden seien nach dem Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall vom 23. August 2012 vermehrt aufgetreten (Urk. 9/86).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezember 2014 hinaus noch organische Folgen der Unfallereignisse vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 gegeben waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit appara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hiebei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die vom Beschwerdeführer geklagten Rücken- und Kopfschmerzen anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt, waren in den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei Tagen nach dem Unfallereignis vom 15. November 2011 durchgeführten CT des Schädels und der HWS keine intrakranielle Blutung und kein Frakturnachweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersichtlich (Urk. 9/18/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keiner der vorliegend involvierten Ärzte hat sodann behauptet, dass die im CT festgestellte Blockwirbelbildung HWK2/6 im Sinne einer Segmentationsanomalie durch den Unfall vom 15. November 2011 bedingt oder zumindest negativ beeinflusst worden sein könnte. Es kann davon ausgegangen werden, dass - wäre dies der Fall gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits der damals zuständige Radiologe Dr. F.___ diesbezüglich auf mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Traumafolgen hingewiesen hätte. Entgegen dem Einwand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers (Urk. 1 S. 4) sind hier somit keine zusätzlichen Abklärungen angezeigt. Im Weiteren erklärte Dr. I.___ vom Spital G.___ im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anschluss an die neurologische Untersuchung vom 5. März 2012, dass sich klinisch erfreulicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise keine Schädigungszeichen gezeigt hätten (Urk. 9/40). Dafür, dass das von Dr. I.___ im Bericht vom 9. Februar 2012 diagnostizierte C6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reizsyndrom und sensible Ausfallsyndrom rechts (Urk. 9/38/2) auf den Unfall vom 15. November 2011 zurückzuführen sein soll, gibt es - entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 5) - keinerlei Anhaltspunkte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der am Unfalltag vom 23. August 2012 im Regionalspital O.___ vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen Röntgenuntersuchung der HWS war eine schwere degenerative Hyperlordose der HWS, aber ebenfalls keine (akuten) unfallbedingten Frakturzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen ersichtlich (Urk. 10/12). Dr. I.___ hielt nach der Untersuchung vom 24. September 2012 fest, dass neurologisch keine Ausfälle bestünden (Urk. 10/19/5). Der damals nebst weitestgehend unauffälligen Befunden festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte leicht schwankende Romberg ohne Fallneigung war gemäss Dr. I.___ offenbar nicht von Bedeutung. Ein Lhermitte-Phänomen wurde vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach dem Unfallereignis vom 23. August 2012 nicht mehr beschrieben. Der Behauptung des Beschwerdeführers, wonach die im MR HWS vom 19. Oktober 2012 festgestellte Diskusherniation in der Höhe C4/5 mit Affektion der Nerven C5 rechts und deutlicher Einengung des Neuroforamens auf dieser Höhe (Urk. 10/27) unfallbedingt sein soll (Urk. 1 S. 5), liegt schliesslich ebenfalls keine ärztliche Beurteilung zugrunde, welche dies bestätigen würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Kreisarzt Dr. D.___, der den Beschwerdeführer am 18. Juni 2013 eingehend klinisch untersucht hatte (Urk. 10/50), gestützt auf die medizinischen Vorakten und seine Untersuchungsergebnisse zum Schluss kam, dass der Status quo sine hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geklagten Rücken- und Kopfschmerzen (spätestens) zum Zeitpunkt dieser Untersuchung - das heisst knapp zehn Monate nach dem letzten Unfallereignis vom 23. August 2012 - erreicht sei (Urk. 10/79/2-3 und Urk. 10/138/5), ist vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Aufgrund der von Dr. D.___ bei der Untersuchung vom 18. Juni 2013 festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten muskulären Verspannungen im Bereich des thorakolumbalen Übergangs, des oberen Trapezius und der Nackenmuskulatur beidseits (bei freier Beweglichkeit der Wirbelsäule; Urk. 10/50/8) kann rechtsprechungsgemäss sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat des geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des geschlossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_945/2008 vom 8. April 2009).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen ergeben sich aus dem Bericht von Dr. D.___ vom 19. Juni 2013 keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte dafür, dass er den Beschwerdeführer nicht ordnungsgemäss untersucht und bei diesem - wie in der Beschwerde vom 27. April 2017 knapp vier Jahre später erstmals vorgebracht wurde (Urk. 1 S. 7 f.) - grundlos eine Untersuchung der Hoden durchgeführt haben könnte. Wäre dies der Fall gewesen, ist davon auszugehen, dass der bereits damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführer (Urk. 10/25) schon zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt eine entsprechende Rüge erhoben hätte. Dass Dr. D.___ anders als der Operateur Dr. N.___ vom Spital G.___ der Auffassung war, dass die achte Operation am rechten Handgelenk vom 5. August 2016 nicht mehr auf den Unfall vom 6. Januar 2011 zurückzuführen sei (Urk. 3/8), vermag ferner keine Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit von Dr. D.___ zu begründen (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den vom Beschwerdeführer geklagten Tinnitus betrifft, waren sich Dr. B.___ in der ärztlichen Beurteilung vom 7. August 2012 (Urk. 9/64) und die behandelnde Dr. K.___ im Bericht vom 7. September 2012 (Urk. 9/66) einig, dass nach dem Unfall vom 15. November 2011 keine Hinweise für eine orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-strukturelle Läsion der Hörorgane respektive eine traumatische Ohrver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung gegeben waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ bejahte im Bericht vom 21. Juli 2014 zwar einen überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignissen vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 und dem vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer beklagten Tinnitus beidseits. Spezielle organstrukturelle Läsionen, die in diesem Fall für die posttraumatischen Ohrgeräusche auslösend seien, erachtete sie aber ebenfalls als nicht nachgewiesen. Zudem erklärte Dr. E.___, dass ihre Beurteilung aus ORL-fachärztlicher Sicht abschliessenden Charakter habe und unter Berücksichtigung des Alters des Beschwerdeführers keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit als Architekt bestünden (Urk. 9/72/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die von Dr. I.___ genannte posttraumatische Belastungsstörung (Urk. 9/40) und die von Dr. M.___ diagnostizierte Anpassungsstörung (Urk. 10/41) anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Krankheitsbildern nicht um organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen handelt. Schliesslich ist auch im Zusammenhang mit dem geklagten Dreh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">del keine organische Unfallfolge ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Gesagten ist nicht zu beanstanden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen organischer Unfallfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 verneinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10 S. 2). Eine auf die Unfallereignisse vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 zurückzuführende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit war zu jenem Zeitpunkt nicht mehr gegeben und eine nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Besserung des Gesundheitszustands damit nicht mehr möglich (vgl. E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfalladäquanz der noch geklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, organisch nicht hinreichend nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wozu auch der Tinnitus des Beschwerdeführers zu zählen ist (BGE 138 V 248), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht von Vornherein bejaht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schleudertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma-Praxis angewandt (vgl. E. 1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach der Schleudertrauma-Praxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s hat die Beschwerdegegnerin die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfallereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. November 2011 und vom 23. August 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als mittelschwer im Grenzb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereich zu leicht eingestuft. Im Weiteren hat sie höchstens eines der sieben diesfalls zu prüfenden unfallbezogenen Kriterien als erfüllt erachtet, nämlich die lange Arbeitsunfähigkeit. Sie hat in diesem Zusammenhang jedoch darauf hingewiesen, dass dieses Kriterium nicht in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sei, da die Arbeitsunfähigkeit vor allem auf die Handverletzung zurückzuführen sei. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss ist die Beschwerdegegnerin zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schluss gekommen, dass kein adäquater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kausalzusammenhang zwischen den Unfallereignissen vom 15. November 2011 und vom 23. August 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den gegeben ist (Urk. 2 S. 13 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 1) und gibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Anlass zu Weiterungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ergebnis kann auf eine abschliessende Beurteilung der natürlichen Kausalität verzichtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die Voraussetzungen für eine Integritätsentschädigung, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Integr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itätseinbusse von mehr als 5 % basieren würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nicht gegeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss Suva-Tabelle 13 ist selbst bei einem schweren Tinnitus, der den Betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen etwa bei Verrichtungen wie Lesen, Schreiben und Zuhören und bei Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration erfordernden Arbeiten in ruhiger Umgebung dauernd mässig oder zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise stark beeinträchtigt, also höchstens mittelgradig kompensiert und von mittelgradigem Persönlichkeitswert (Leidensdruck) ist, lediglich eine Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse von 5 % gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid, mit dem die Leistungen per 31. Dezember 2014 eingestellt wurden (Urk. 2), erweist sich damit als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit auf sie einzutreten ist</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>