<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01371</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene X.___, gelernter Maurer, meldete sich am 11. Juli 2011 (Eingangsdatum) erstmals unter Hinweis auf diverse Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen an (Urk. 7/5). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 25. Januar 2012 mit, dass die Voraussetzungen für berufliche Massnahmen nicht gegeben seien (Urk. 7/24). Sie liess den Versicherten unter anderem bidisziplinär begutachten (interdisziplinäres Gutachten von Dr. med. Y.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, sowie Dr. med. Z.___, FMH Neurologie, Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie vom 20. September 2012 [Urk. 7/31]). Mit Verfügung vom 7. März 2013 verneinte die IV-Stelle – ausgehend von einem 20%igen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Grad – einen Rentenanspruch von X.___ (Urk. 7/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach war X.___ vom 19. November 2013 bis 30. Juni 2014 bei der A.___ AG in einem Vollpensum als technischer Berater im Aussendienst angestellt (Urk. 7/80). Am 7. August 2014 (Eingangsdatum) meldete er sich – unter Hinweis auf die gleichen Leiden, welche er bei der Erstanmeldung genannt hatte – erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 7/59). Diese stellte ihm mit Vorbescheid vom 24. September 2014 Nichteintreten auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in Aussicht (Urk. 7/64). Nachdem der behandelnde Psychiater die IV-Stelle über einen am 23. August 2014 erlittenen Auffahrunfall informiert hatte (Urk. 7/67), hob die IV-Stelle den Vorbescheid am 13. Oktober 2014 wieder auf (Urk. 7/70) und trat auf die Neuanmeldung ein. Die IV-Stelle holte einen Bericht des behandelnden Psychiaters, Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/75) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/80) ein, zog die Akten des Krankentaggeld- sowie des Unfallversicherers (Urk. 7/72, Urk. 7/79) bei und liess den Versicherten von der med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 1. Februar 2016 [Urk. 7/106]). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 3. Juni 2016 [Urk. 7/115], Einwand vom 3. Juni 2016 [Urk. 7/116]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. November 2016 einen Leistungsanspruch (Urk. 7/121 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine angemessene IV-Rente zuzusprechen, eventuell sei die IV-Stelle anzuweisen, die notwendigen Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2017 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. Januar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach vorangegangener Verweigerung einer Rente der Invalidenversicherung wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung zum Leistungsbezug nur geprüft, wenn glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht worden ist, dass sich der Grad der Invalidität des Versicherten in einer für den Anspruch erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Dies gilt auch für Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en nach einer rückwirkend befristet zugesprochenen Rente (BGE 133 V 263) oder nach einer revisionsweisen Aufhebung einer zuvor ausgerichteten unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristeten Rente (vgl. etwa Urteile des Sozialversicherungsgerichts des Kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns Zürich IV.2004.00234 vom 21. Juni 2005 E. 2 und IV.2006.00491 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007 E. 1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache mater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächlich eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Weise wie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts (ATSG) vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in wel</span><span>chem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärungen hätten ergeben, dass es dem Beschwerdeführer aus rechtlicher Sicht zumutbar sei, eine Arbeitstätigkeit aufzunehmen. Es liege keine Veränderung im Vergleich zur letzten Beurteilung vom 7. März 2013 vor (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, auf das psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gutachten von Dr. C.___ könne abgestellt werden, dieses sei beweiskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig. Dr. C.___ attestiere eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit, weshalb er Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Sodann führte der Beschwerdeführer aus, dass eine allfällige Restarbeitsfähigkeit gar nicht mehr verwertbar sei und ihm nur noch Tätigkeiten im geschützten Rahmen zuzumuten wären (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 7. März 2013 war die Beschwerdegegnerin davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen, dass der Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaufsberater als auch in einer behinderungsangepassten leichten bis mittelschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Tätigkeit maximal zu 20 % eingeschränkt sei (Urk. 7/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Neuanmeldung vom 7. August 2014 (Urk. 7/59) ist die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin eingetreten und hat eine neuerliche Anspruchsprüfung vorgenommen. Demnach ist zu prüfen, ob sich seit der Verfügung vom 7. März 2013 (Urk. 7/52) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 8. November 2016 (Urk. 2) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat und aufgrund dessen nunmehr ein Rentenanspruch besteht (vgl. E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der erstmaligen rechtskräftigen Abweisung des Leistungsbegehrens mit Verfügung vom 7. März 2013 (Urk. 7/52) präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem interdisziplinären Gutachten vom 20. September 2012 der Dres. Y.___ und Z.___ (Urk. 7/31) können folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit entnommen werden (Urk. 7/31/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung und Panikstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches cervical- und lumbalbetontes Panvertebralsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichtgradige Osteochondrose von HWK6/7 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse idiopathische skelettale Hyperostose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter folgende fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit mit akzentuierten emotional unreifen, instabilen, impulsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ven, anankastisch-perfektionistischen und narzisstischen Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, generalisiertes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht ausreichend somatisch abstützbar </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Entwicklung eines primären Fibromyalgie-Syndroms möglich </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont im Bereich der oberen im Vergleich zur unteren Körperhälfte </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont im Bereich der rechten im Vergleich zur linken Körperhälfte </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panalgie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthralgien </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiple Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb und Bauch, ungerichtete Steh- und Gehunsicherheit, Nervo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sität, Abnahme der Leistungsfähigkeit, Erschöpfung und Atembe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht mit Body Mass Index von 29,3 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholkonsum </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CDT-Wert in der Grauzone</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Reizmagen-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Beurteilung führten die Gutachter aus, auf psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Fachgebiet bestünden seit Jahren eine überwiegend leicht ausgeprägte Panikstörung sowie spätestens seit Anfang 2011 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Wie im psychiatrischen Gutachten ausführlich dargelegt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erfülle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese anhaltende somatoforme Schmerzstörung hingegen nicht die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien einer Invalidisierung, so dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht als nahezu vollständig arbeitsfähig anzusehen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ediglich der mittlerweile fast zweijährige Verlauf mit zweifelsohne bestehenden Schmerzen, eine gewisse Chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nifizierung sowie die seit Jahren bestehende Panikstörung könnten aus rein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht eine Leistungsminderung von maximal 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründen. Der Somatiker könne somatisch-pathologische Befunde objektivieren, die zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausschliesslich für die früher ausgeübten Tätigkeiten führten, hingegen seien angepasste Verweistätigkeiten vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für die früher ausgeübten beruflichen Tätigkeiten als Bauarbeiter im Hoch- und Tiefbaubereich seit circa Anfang 2011 zu maximal 35 bis 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt. Die Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer auch längerdauernd habe Auto fahren müssen, sei seit Anfang Februar 2011 zu maximal 10 bis 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt. Diese zumutbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Arbeitspensen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl am Stück als auch, mit vermindertem Tempo, über den Tag verteilt abgeleistet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit, die sowohl die somatisch-rheumatologische Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ponente als auch die psychosomatisch-psychiatrische Komponente berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige, könne für die früher ausgeübten beruflichen Tätigkeiten als Bauarbeiter im Hoch- und Tiefbaubereich seit circa Anfang 2011 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 40 % formuliert, für die zuletzt ausgeübte berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Tätigkeit, bei der der Beschwerdeführer auch längerdauernd habe Auto fahren müssen, seit Anfang Februar 2011 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % formuliert und für eine angepasste Verweistätigkeit seit Februar 2011 vollumfänglich auf die Einschätzung der psychosomatisch-psychiatrischen Sicht abgestützt werden, das heisse, es sei ebenfalls von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es werde dabei berücksichtigt, dass sich die somatischen und die psychosomatisch-psychiatrischen Anteile an der Arbeitsunfähigkeit überdecken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/31/17-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Belastungsprofil in körperlicher Hinsicht hielt der rheumatologische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter fest, zumutbar sei eine Tätigkeit in einem temperierten (Raumluft) Raum, wobei die Tätigkeit auf leicht- bis maximal mittelgradig körperlich belastende Arbeiten beschränkt sei und die Möglichkeit zum Wechsel zwischen sitzender, stehender und gehender Körperhaltung gegeben sein müsse. Das Einhalten der Rückenergonomie sei wünschenswert, zu vermeiden sei repetitives Bewegen von Gewichten über 10 kg (Urk. 7/31/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 zu Händen der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/47) führte der psychiatrische Gutachter aus, zwar habe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Rahmen seiner fluktuierenden Beschwerden aus einem grossen Spektrum psychoneurotischer Auffälligkeiten auch gewisse Symptome geboten, welche durchaus auch bei anderen psychiatrischen Erkrankungen, zum Beispiel bei einer depressiven Störung oder einer Angststörung, anzutreffen seien und in diesem Sinne interpretiert werden könnten. Alle diese Symptome seien hingegen, wie oben bereits festgehalten, überwiegend leicht ausgeprägt und stünden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig und klar in Zusammenhang mit den körperlichen Beschwerden, die prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch «anhaltend den Hauptfokus der Aufmerksamkeit» des Beschwerdeführers bilden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das ganze Denken und Handeln des Beschwerdeführers kreise fast ausschliesslich um seine Schmerzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/47/1). In Anbetracht der starken Symptomfixierung des Beschwerdeführers sei somit auf gar keinen Fall die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer echten rezidivierenden depressiven Störung gemäss der Definition der ICD-10 F33 oder F32 im Sinne des «major depression»-Konzeptes gerechtfertigt. Die anxiodepressiven Symptome des Beschwerdeführers stünden eindeutig in ganz überwiegendem Zusammenhang mit seinen körperlichen Beschwerden und seien damit als der anhaltenden somatoformen Störung zugehörig zu betrachten, so dass keinesfalls von einer zusätzlich bestehenden depressiven Störung im Sinne einer eigenen Krankheitsentität und damit Komorbidität auszugeben sei. Sie seien darüber hinaus überwiegend leicht ausgeprägt und erklärten nicht die Schwere der subjektiv empfundenen und vehement beklagten Beeinträchtigungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/47/3). Der Beschwerdeführer sei aus rein psychiatrischer Sicht in der Lage, seine körperlichen Beschwerden und seine psychische Symptomatik ausreichend zu bewältigen und zu kontrollieren, so dass ihm bei ehrlicher Motivation und Willensanstrengung sowie entsprechender Prioritätensetzung eine seinem Alter, seinem Ausbildungsstand sowie eventuellen körperlichen Einschränkungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Berufstätigkeit grundsätzlich vollzeitig und mit Berücksichtigung einer Leistungsminderung von maximal 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzumuten wäre. Die immer wieder angeführten sozialen Faktoren wie fortgeschrittenes Alter und schlechte Aussich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, vor allem aber auch die narzisstischen Kränkungen des Beschwerdeführers mit dem subjektiven Gefühl erlittenen Unrechts und Wunsch nach Anerkennung seien, obgleich subjektiv vielleicht durchaus verständlich, als primär krankheitsfremde Faktoren hingegen nicht zur Beurteilung einer Invalidisierung zu berücksichtigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/47/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem psychiatrischen Gutachten vom 1. Februar 2016 von Dr. C.___ (Urk. 7/106) sind folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/106/17): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eneralisierte Angststörung mit paroxysmalen agoraphoben und genera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lisierten Anteilen (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ezidivierende depressive Störung, zum Untersuchungszeitpunkt leicht- bis mittelgradig ausgeprägte depressive Episode mit somatischem Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (ICD-10 F33.01/F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielt der Gutachter eine akzentuierte (emotional-instabile, histrionische, narzisstische) Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) fest (Urk. 7/106/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt sodann fest, die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n per se keinen Krankheitswert, aber sie beeinflussten den Behandlungs- und Heilver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf deutlich ungünstig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/17). Psychopathologisch habe sich eine gedrückt-depressive, ratlos-freudlose, ängstlich-besorgte Stimmungslage gezeigt, die affektive Modulatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sei deutlich vermindert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum depressiven Pol verschoben gewesen. Der Antrieb sei leicht vermindert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Mimik und Gestik wenig mit dem Gesagten mitschwingend gewesen. Formalgedanklich habe sich eine deutliche Grübelneigung sowie deutliche Einengung auf Insuffizienzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühle, Ängste und erlebte körperliche Beschwerden gezeigt. Die Aufmerksamkeit habe für die Dauer des Gesprächs nicht durchgehend aufrechterhalten werden können und habe im Verlauf fluktuiert, was sich am häufigen Abschweifen und Danebenreden gezeigt habe, dies korrespondierend mit einer beschriebenen All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagsvergesslichkeit/Konzentrationsminderung im Alltag. Paroxysmale und vor allem generalisierte Ängste sowie agoraphobische Erlebnisweisen seien berichtet worden. Psychometrisch habe sich auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en beiden Fremdbeurteilungsskalen (Hamilton, MADRS) ein leicht- bis mittelgradiges Syndrom abgebildet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/18-19). Die nach den klinisch-diagnostischen Leitlinien der ICD-10 bei einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) typischen Symptome seien vom Beschwerdeführer beschrieben worden und seien in der Vorgeschichte dokumentiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer habe in der Untersuchung eine anhaltende und auf verschiedene Bereiche fokussierte Besorgnis beschrieben, es könne etwas Schlimmes geschehen. Er habe eine beständige Anspannung, innere Unruhe und Nervosität beschrieben, dies im Sinne eines Hyperarousals. Konzentrationsprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme und eine Alltagsvergesslichkeit seien beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe neben der körperlichen Unruhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwindelgefühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zu entspannen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei gleichzeitig rascher Ermüdbarkeit und Erschöpfung beschrieben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer habe Schwindel (ungerichtet), Palpitationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beklemmungsgefühle, Schwitzen/innere U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nruhe sowie Ein- und Durchschlafstörungen beschrieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/19).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 über eine Panikstörung, Differentialdiagnose: generalisierte Angststörung, berichtet. Der Beschwerdeführer reagiere auch auf geringe Belastungen (zum Beispiel Termine mit Versicherungen, Anwalt, Ärzte) mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Übererregung und Hypernervosität und gleichzeitig depressiver und resignativer Verstimmung. Darüber hinaus leide er jeweils verstärkt unter quälenden Gelenkschmerzen, die ursächlich teils auf erhöhte Abnützung, teils auf psychovegetative Spannungszustände zurückzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren seien. Dazu kämen verschiedene Ängste, die zum Teil sehr existentieller Natur seien. Auch dem Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 sowie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 sei die Beschreibung einer Angststörung zu entnehmen. Der Beschwerdeführer erlebe Angstattacken bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Panik mit Schweissausbrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, Palpitationen, extremer Nervosität und heftiger Angst, erlebe Drehschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del, der Schlaf sei regelmässig gestört, es b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estehe eine starke Nervosität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> übermässige Erregbarkeit durch verschiedenste Arten von Reizen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidungsverhalten, insbesondere bei akustischen Reizen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/10-20). Das vorliegende Störungsbild in seiner derzeitigen Ausprägung schränke die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physische und psychosoziale Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers deutlich ein. Mittlerweile zeige sich eine erhebliche Chronifizierungstendenz mit schlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chender Erschöpfung der Coping-Strategien und ängstlich-depressiver Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensation (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/20).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zeigten sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Diskrepanzen zwischen der Symptombeschreibung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Schilderung seines Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablaufs (Aktivitätsniveau) und dem aktuellen Untersuchungsbefund. Die aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Therapieberichte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) stünden ebenfalls im Einklang zum aktuellen Untersuchungsergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, auf der psychisch-geistigen Ebene werde die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die dargestellten affektiven, psychomotorischen, kognitiven, formalgedanklichen und vegetativen Symptome deutlich beeinträchtigt. Auf der psychiatrisch-körperlichen Ebene bestehe eine Störung der Vitalgefühle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die psychophysische Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers zum Untersuchungszeitpunkt deutlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum Untersuchungszeitpunkt liege aus psychiatrischer Sicht eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit unter den Bedingungen der freien Wirtschaft aufgrund des ausgeprägten ängstlich-depressiven Zustandsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des vor dem Hintergrund einer akzentuierten Persönlichkeit vor. Eine relevant verwertbare Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen der freien Wirtschaft bestehe aus psychiatrischer Sicht nicht. Eine Arbeitsrehabilitation könnte stufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise gesteigert, stundenweise beginnend, unter geschützten Bedingungen, das heisse in ruhiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stressarmer, emotional wenig belastender, gut strukturierter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht monotoner und unterstützender Arbeitsatmosphäre stattfinden. Eine Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung des zeitlichen Arbeitspensums sollte vom Verlauf abhängig gemacht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/22). Aufgrund der Komorbidität einer rezidivierend depressiven Störung und einer (sehr häufig zur Chronifizierung neigenden) generalisierten Angststörung vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeitszüge und nicht zuletzt aufgrund des mittlerweile deutlich prolongierten Verlaufs ohne einschnei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Besserung oder gar Remission trotz adäquater Behandlung sei kurz- bis mittelfristig von einer eher ungünstigen Prognose auszugeben. Die adäquate ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte fortgesetzt werden. Hinsichtlich der medikamentösen Behandlung bestehe Optimierungspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tential im Hinblick auf die Etablierung einer suffizienten medikamentös-antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Behandlung. Eine Intensivierung der Behandlung im Sinne einer stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onären oder halbstationären Behandlung erscheine vor dem Hintergrund des mittlerweile mehrjährig bestehenden Störungsbildes nicht erfolgversprechend, eher würden dadurch regressive Tendenzen verstärkt. Eine Tätigkeit unter geschützten Bedingungen wäre gegenwärtig auch therapeutisch sinnvoll, um Selbstvertrauen und Selbstkontrollüberzeugung zu fördern und eine weitere Dekonditionierung zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Insgesamt sei die Prognose hinsichtlich einer kurz- bis mittelfristigen Steigerung der Arbeitsfähigkeit über das genannte Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass hinaus (zumal unter den Bedingungen der freien Wirtschaft) ungünstig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte ferner aus, hinsichtlich der diagnostischen Einschätzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Gutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 bestünden einerseits Diskrepanzen im Hinblick auf die Tatsache, dass zum damaligen Zeitpunkt eine depressive Störung nicht diagnostiziert worden sei, dies obwohl in der Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte bereits mehrere depressive Episoden hätten eruiert werden können. Zum anderen sei die Diagnose einer anhaltend somatoformen Schmerzstörung gestellt worden, diese habe in der aktuellen Untersuchung nicht mehr nachvollzogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Die vom Beschwerdeführer beschriebene Beschwerdesymptomatik sei in allererster Linie im Rahmen einer generalisierten Angststörung zu beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len gewesen. Die Schmerzsymptomatik habe nicht im Vordergrund der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deschilderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestanden. Nur vier Monate vor der Begutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem psychiatrischen Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012 zur Einschätzung einer mittelgradig depressiven Episode, vor allem ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gefärbt, einer phobischen Symptomatik im Sinne einer Soziophobie sowie zur Verdachtsdiagnose generalisierte Angststörung vor dem Hintergrund einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gelangt. Diese Einschätzung wiederum stehe weitgehend in Einklang mit der aktuellen Beurteilung. Insofern stehe die Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zu den vorliegenden Arztberichten, der gutachterlichen Stellungnahme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht zuletzt auch der aktuellen Einschätzung weitgehend singulär da. Die Diagnose einer Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung, wie sie durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt worden sei, sei angesichts einer weitgehend unauffälligen schulischen, beruflichen und familiä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Entwicklung nicht nachvollziehbar. Hier sei die Diagnose einer Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsakzentuierung, wie sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Gutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 auch vorgenommen habe, zu bevorzugen. Gesamthaft sei angesichts der Arztberichte seit 2012 und aufgrund des aktuellen Untersuchungsergebnisses von einer einschneidenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Vergleich zur gutachterlichen Befundlage im September 2012 auszugehen, dies seit März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Chirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/113/5-7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ausführlich, bewerte die Aktenlage und die klinische Untersuchung sei vorhanden. Die Befunde und Diagnosen seien nicht plausibel und nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegebenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes könne nicht gefolgt werden. Es fänden sich zahlreiche Widersprüche im Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde eine regelmässige Psychotherapie (alle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein bis zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen) durchgeführt. Im Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde eine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung dokumentiert, denn der Beschwerdeführer könne täglich das Haus verlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Spaziergänge in der Natur, Fitness </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis dreimal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Woche). Insofern bestehe ein Behandlungserfolg. Ebenfalls fänden sich deutliche Zeichen für Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen mit Zeitunglesen am Morgen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis dreimal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sport pro Woche, regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Spaziergänge in der Natur, Autofahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erledigung der Hausarbeit mit der Partnerin. Diese Feststellungen stünden im Widerspruch zu den Aussagen zu den Freizeitaktivitäten, dass der Beschwerdeführer nicht mehr lesen könne, er könne sich nicht konzentrieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber er lese jeden Morgen die Zeitung. Auch Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen seien möglich, eine geplante Zahnbehandlung solle in Ungarn stattfinden. Im Rahmen der Spaziergänge wie auch der sportlichen Betätigung seien jederzeit soziale Kontakte möglich. Im privaten Bereich pflege der Beschwerdeführer Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte mit seinem Bruder, seiner Tante und seiner Lebensgefährtin, mit welcher er seit 22 Jahren in einer festen und harmonischen Beziehung lebe. Die angegebenen Dauerschmerzen (Kopfschmerzen) stünden im Gegensatz zu den sportlichen Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden im Tagesablauf nicht angegeben, zudem werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiges und tägliches Fernsehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt. Dieses stehe ebenfalls im Gegensatz zu den angegebenen Kopfschmerzen. Aufgrund dieser zahlreichen Aktivitäten und Widersprüche könne die Arbeitsunfähigkeit von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m ersten Arbeitsmarkt nicht nachvollzogen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/113/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«Panikattacken»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden nicht geschildert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angstsymptome. Es fehle ferner ein beobachteter Befund zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knabbere an den Fingern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anhand des Befundes spreche vieles für ein ängstliches und depressives Geschehen. Allerdings folge der Gutachter weithin den subjektiven Darstellungen und erörter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kaum das positive Funktionsbild. Zum positiven Funktionsbild gehöre beeindruckenderweise die Fähigkeit, nach Ungarn zum Zahnarzt zu reisen. Da er es im Zug und Flugzeug nicht aushalte, scheine er wohl mit dem Auto nach Ungarn zu fahren, was doch eine beachtliche Konzentration und Ausdauer erfordere. Auch das Fitness (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis dreimal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Woche) belege ein erfreuliches Funktionsniveau. Auffallenderweise zeige der Beschwerdeführer sich beim Gutachter zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«angespannt»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aber ansonsten redse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig und mitteilungsbedürftig, was gegen eine invalidisierende Störung spreche. Trotz seiner Störungen habe der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich auch problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los von Winterthur zum Gutachter nach Lenzburg pünktlich und alleine anreisen können. Im ICF gebe der Gutachter nur Punktwerte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Belege/Hinweise darzulegen. So bleibe das ICF nicht nachvollziehbar. Im Detail falle zum Beispiel auf, dass die schlechte Durchhaltefähigkeit (bewertet mit «3») nicht zum regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Fitness und zur langen Fahrt nach Ungarn passe. Daher seien das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der Störungen und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Entgegen der Darstellung des Gutachters, es fänden sich keine Diskrepanzen zwischen der Symptombeschreibung des Beschwerdeführers, der Schilderung des Tagesablaufes (Aktivitätsniveau) und dem aktuellen Untersuchungsbefund, zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich bei kritischer und mehr objektiver Betrachtung doch erhebliche Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiede. Widersprüchlich diagnostiziere der Gutachter zwar eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierung, spreche dann aber von einer kombinierten Persönlichkeitsstörung, obwohl er die Diagn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ose einer Persönlichkeitsstörung explizit für «nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar» halte. Zusammenfassend sei aus fachpsychiatrischer Sicht das Gutachten nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/113/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt im beschwerdeweise eingereichten Bericht vom 6. Juni 2016 zu Händen des vertrauensärztlichen Diensts des Unfallversicherers (Urk. 3/5) fest, der Beschwerdeführer leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradig (ICD-10 F33.1), mit psychophysischer Erschöpfung (ICD-10 Z73.0), an einer Panikstörung (ICD-10 F41.0) und an einer kombinierten Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung mit emotional instabilen, schizoiden und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8). Im Jahr 2000 habe sich erstmals eine Depression manifestiert. Im Frühling 2011 sei eine erneute depressive Symptomatik entstanden auf dem Boden einer Burnout-Situation bei extrem stressiger Arbeit. In der Folge sei der Beschwerdeführer zweimal in der Klinik G.___ hospitalisiert (10. bis 30. Mai 2011 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 6. bis 26. März 2012) und einmal in der H.___ kurzhospitalisiert (24. bis 29. Oktober 2012) gewesen. Anschliessend sei es zu einer langsamen Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung und zum Wiedererreichen der Arbeitsfähigkeit im Frühling 2013 gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Nach mühsamer Stellensuche habe er eine 100%-Stelle im bisherigen Tätigkeitsbereich im Herbst 2013 angetreten. Dabei sei erneut rasch eine Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungssituation und Überforderung durch den geforderten Arbeitsrhythmus auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten, weshalb er ab März 2014 erneut vollständig arbeitsunfähig gewesen und ihm später durch die Arbeitgeberin gekündigt worden sei. In den knapp zwei Jahren seit dem letzten Bericht hätten sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Der Beschwerdeführer klage über dieselben Beschwerden, die abwech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selnd etwas ausgeprägter oder etwas weniger stark, jedoch kontinuierlich bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dies trotz Medikation mit Lyrica (300 mg täglich), Imovan (7,5 mg) und Temesta Expidet (1,0 mg in Reserve) (Urk. 3/5 S. 1). Seit August 2014 werde eine traumatherapeutische Therapie durchgeführt. Dies habe zu einer gewissen Linde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Symptomatik geführt, jedoch nicht zur Beschwerdefreiheit. Der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverlauf sei damit nur zu einem gewissen Grad befriedigend. Solche kleinen Veränderungen würden aber wahrscheinlich auch in Zukunft erreichbar sein. Die ursprünglichen Behandlungsziele (Absenken des chronisch erhöhten Aktivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsniveaus und vegetativen Nervensystems, bessere emotionale Regulation der Ängste, verbesserte Erholungs- und Stresskapazität) seien ein Stück weit erreicht worden. Der Beschwerdeführer finde, dass sich der Zustand seiner Nerven insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt etwas gebessert habe, insbesondere auch durch das Erlernen von Coping-Strategien (Urk. 3/5 S. 2-3). Der Beschwerdeführer wolle angesichts der nicht wirklich überzeugenden Therapiefortschritte die Therapiefrequenz bei höchstens einmal monatlich halten. Dies sei sinnvoll, da wesentliche Fortschritte nicht mehr zu erwarten seien. Man gehe von einer längerfristigen Therapie im Sinne einer lockeren Begleitung aus, mit Sitzungen alle vier bis sechs Wochen (Urk. 3/5 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, ging im beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise eingereichten Bericht vom 5. Dezember 2016 zu Händen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers (Urk. 3/6) davon aus, der positive Rheumafaktor/die Borreliose, die zunehmende Schmerzgeneralisierung/die somatoforme Störung sowie die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Belastungen (Erschöpfungssyndrom 1988, 2011, 2012) würden zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit führen (Urk. 3/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit rechtskräftiger Verfügung vom 7. März 2013 verneinte die Beschwerde-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin – bei einem Invaliditätsgrad von 20 % – einen Anspruch des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers auf eine Invalidenrente (Urk. 7/52). In der Folge trat die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin – nach Kenntnisnahme seines zwischenzeitlich erlittenen Auffahrunfalls – auf das neue Leistungsbegehren des Beschwerdeführers vom 7. August 2014 (Urk. 7/59) ein, wies sein Leistungsbegehren nach durchgeführten Abklä-rungen mit Verfügung vom 8. November 2016 indes wiederum ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob sich seit der Verfügung vom 7. März 2013 und der jetzt ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom 8. November 2016 der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und/oder dessen erwerbliche Auswirkungen derart wesentlich verändert haben, dass er nunmehr Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte mit der angefochtenen Verfügung vom 8. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 (Urk. 2) im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ vom 1. Februar 2016 ab (Urk. 7/106).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig und nicht näher zu prüfen ist der Gesundheitszustand in körperlicher Hinsicht, insbesondere unter Berücksichtigung der Folgen des Auffahrunfalls vom 23. August 2014. Die Parteien sind sich einig, dass seither – beziehungs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise seit der letzten materiellen Beurteilung des somatischen Gesundheitszustands – keine relevante Veränderung des körperlichen Gesundheitszustands erfolgt ist. Aus dem Bericht von Dr. I.___ (Urk. 3/6) vermag der Beschwerdeführer dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich mangels Nachvollziehbarkeit aufgrund fehlender Begründung der Arbeitsfähigkeitseinschätzung respektive der Diagnosestellung nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allein Sache der mit dem konkreten Fall gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlich befassten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Dies unter anderem deshalb, weil die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) ist, dessen praktische Handhabung im Einzelfall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che den durch Gesetz und Rechtsprechung gezogenen normativen Rahmen zu berücksichtigen hat (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. E. 1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt. Sache des (begutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung, unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden, Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 erster Satz ATSG), und ob die versicherungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung auf objektiver Grundlage erfolgt ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechtsanwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung prüfen demnach die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 9C_901/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_283/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 2 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schlussfolgerungen des psychiatrischen Gutachters Dr. C.___ (Urk. 7/106) vermögen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeitseinschätzung nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der gestellten Diagnosen ist festzuhalten, dass allein eine neu hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretene Diagnose nicht unbesehen eine höhere Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Massgebend für den Grad der Arbeitsunfähigkeit ist nicht die Diagnose oder die Zahl der erhobenen Diagnosen, sondern die daraus resultierende Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung, welche sich auch durch eine zusätzliche Beeinträchtigung nicht zwangsläufig erhöhen muss (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_804/2015 vom 21. Juni 2016 E. 3.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu hinzugetretene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über das quantitative Element einer relevanten, die Arbeitsfähigkeit schmälernde Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Gesundheitszustandes nicht zwingend etwas ausgesagt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_244/2016 vom 21. Juni 2016 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers ist so oder so die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands massgebend, was unabhängig von den gestellten Diagnosen ein strukturiertes Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.2) voraussetzt. Die vorliegenden Akten, insbesondere das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Februar 2016 (Urk. 7/106), erlauben eine solche Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Abklärungen erübrigen sich daher.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Kategorie «funktioneller Schweregrad» ist betreffend d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> «Gesundheitsschädigung» zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten, dass die depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise die depressive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als «leicht bis mittelgradig» beschrieben wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/17). Angesichts der Umschreibung des Verlaufs der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptomatik ist von einer schwankenden Ausprägung auszugehen. Zur generalisierten Angststörung ist dem Gutachten zu entnehmen, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer reagiere auf geringe Belastungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Wahrnehmung von Terminen mit Versicherungen, mit dem Anwalt oder mit Ärzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- bereits phobisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/20).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Trotzdem vermochte der Beschwerdeführer laut den Angaben von Dr. C.___ problemlos an der Begutachtung teilzunehmen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer beschrieb in seinem Tagesablauf keine Beeinträchtigungen, welche der depressiven oder der Angstsymptomatik z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uzuordnen wäre. Er gab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an, nicht mehr mit dem Zug oder Flu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gzeug reisen zu können (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es war ihm aber möglich, sich mit dem Auto nach Ungarn zur Zahnbehandlung fahren zu lassen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine schwere Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde ist damit zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz» ist darauf hinzuweisen, dass der Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die bisherige Therapie - welche aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer ambulanten psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-psychotherapeutischen Behandlung mit einer Konsultation pro Monat und Psychopharmaka bestand sowie wöchentlichen bis zweiwöchentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Termine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logen (Urk. 7/106/11) - aus psychiatrischer Sicht als adäquat bezeichnete (Urk. 7/106/23). Aus seiner Sicht bestand jedoch Optimierungspotential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blick auf die Etablierung einer suffizienten medikamentös-antidepressiven Behandlung. Eine Intensivierung der Behandlung im Sinne einer stationären oder halbstationären Behandlung erscheint laut Dr. C.___ vor dem Hintergrund des mittlerweile mehrjährig bestehenden Störungsbildes nicht erfolgsversprechend (Urk. 7/106/23).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Ausschöpfung der Therapieoptionen kann vorliegend aber nicht die Rede sein, zumal seit der letzten Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands im September 2012 keine weiteren stationären Aufenthalte vollzogen wurden (vgl. Urk. 7/75/1), obwohl eine Verschlechterung der Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik geltend gemacht wurde. Der Gutachter wies zwar darauf hin, dass von sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Aufenthalten keine wesentlichen Verbesserungen zu erwarten seien, demgegenüber hielt der behandelnde Psychiater im Bericht vom 4. Dezember 2014 fest, die stationären Aufenthalte im Jahr 2012 hätten dem Beschwerdeführer gutgetan, er habe aber Mühe gehabt, diese Verbesserungen in den Alltag einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bauen. Es habe sich trotzdem eine langsame kontinuierliche Verbesserung erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 7/75/3). Weshalb keine weiteren stationären Aufenthalte vorgesehen wurden, ist somit nicht nachvollziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ empfahl im Jahr 2014 denn auch einen solchen (Urk. 7/75/4). Seither ist seines Erachtens auch keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Zustands eingetreten. Im Jahr 2014 lag die Therapiefrequenz bei Dr. B.___ noch bei einer Sitzung alle zwei Wochen (Urk. 7/72/8). Der Abbau der Therapiefrequenz auf einmal monatlich leuchtet nicht ein, wenn gleichzeitig eine Verschlechterung des Gesundheitszustands geltend gemacht wird. Gestützt auf die Angaben des behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiaters sowie des psychiatrischen Gutachters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von einer Therapieresistenz auszugehen, was ebenso auf einen gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Schweregrad hinweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators «Komorbiditäten» ist neben den beiden psychiatrischen Diagnosen (generalisierte Angststörung mit paroxysmalen agoraphobischen und generalisierten Anteilen [ICD-10 F41.1] und rezidivierend depressive Störung, leicht- bis mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom [ICD-10 F33.01/F33.11]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen, dass in körperlicher Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustands erfolgt ist und eine diesbezügliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung in einer angepassten Tätigkeit mit maximal 20 % zu beziffern sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/52). Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> akzentuierten Persönlichkeit mit emotional-instabilen, his</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trionischen und narzisstischen Anteilen ist festzuhalten, dass Z-Diagnosen keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden darstellen (Urteil des Bundesgerichts 9C_645/2015 vom 3. Februar 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Persönlichkeit ist festzuhalten, dass gemäss dem Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwerdeführer die Ich-Funktionen nicht gestört sind. Zwar stellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/17) – wie auch bereits der Vorgutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/31/32) – akzentuierte Persönlichkeitszüge fest und führte aus, es bestehe eine ungünstige Wechselwirkung zwischen der depressiven Störung, der Angststörung sowie den zugrundeliegenden akzentuierten Persönlichkeitszügen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/31), doch wirken sich diese Persönlichkeitszüge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts des Aktivitätenlevels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcenhemmend aus, respektive ist diesen keine Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Kontext</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu berücksichtigen, dass soziale Belastungen nach wie vor ausgeklammert bleiben, sofern sie direkt negative funktionelle Folgen zeitigen. Andererseits sind positive Lebensumstände, welche (mobilisierende) Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen darstellen, einzubeziehen (BGE 141 V 281 E. 4.3.3). Diesbezüglich gab der Beschwerdeführer an, dass sein Tagesablauf reduziert sei und ein reduziertes Aktivitätsniveau vorliege. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter stellte jedoch auch fest, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer seit 22 Jahren in einer intakten und harmonischen Beziehung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/7), er regelmässige soziale Kontakte, namentlich mit seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der, seiner Tante und seiner Lebenspartnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8, Urk. 7/72/7), er zwei bis dreimal wöchentlich ins Fitnesstraining</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gerne täglich Spazieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, einen Personenwagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fährt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und täglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sieht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ob der Beschwerdeführer auf ärztliche Empfehlung die Fitnesstrainings absolviert oder dies aus Eigeninitiative erfolgt, ist nicht massgebend, da hiermit ohne weiteres ersichtlich wird, dass Fitnesstrainings einschränkungslos möglich sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch Wahrnehmen einer Zahnbehandlung in Ungarn zeigt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">odann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er auch reisefähig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8). Des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiteren erledigt er zusammen mit seiner Partnerin die Haushaltsarbeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8). Beim Beschwerdeführer sind mithin zahlreiche Ressourcen im Bereich Persönlichkeit und sozialer Kontakt vorhanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alsdann ist den Akten zur Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich des Indikators </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen, der soziale Rückzug erstrecke sich nicht auf alle Lebensbereiche (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/26). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So verbringt der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en relativ unauffälligen Alltag, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fährt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Personenwagen und liest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täglich Zeitung, dies obwohl dem Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen ist, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über intermittierende Kopfschmerzen klagt und der Beschwerdeführer angab, dass Lesen nicht mehr gehe und er sich nicht mehr konzentrieren könne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/106/8). Aufgrund dessen ist eine erhebliche funktionelle Einschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung in allen Lebensbereichen zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator «behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck» ist festzuhalten, dass die gesunkene Therapiefrequenz seit der letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Begutachtung im September 2012 nicht auf einen ausgeprägten Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck hindeutet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge sind unter Berücksichtigung der massgeblichen Standardindikatoren (insbesondere nicht erheblicher funktioneller Schweregrad der diagnostizierten Gesundheitsschädigung bei Vorliegen zahlreicher Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Optimie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungspotential in therapeutischer Hinsicht und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher auffällige Indikatoren in der Kategorie Konsistenz) mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit keine erheblichen funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Auswirkungen der rezidivierenden leichten bis mittelgradigen depressiven Störung respektive der Angststörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – jedenfalls keine stärkeren als anlässlich der erstmaligen rentenabweisenden Verfügung vom 7. März 2013 - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt. Somit liegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach wie vor kein rentenbegründender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. C.___ von einer hohen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sging, ändert daran nichts.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit von keiner erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der Verfügung vom 7. März 2013 auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist es sich als rechtens, dass die Beschwerdegegnerin einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Beschwerdeführers verneint hat. Die Beschwerde ist daher unbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det und abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>