<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-10-30-5D_193-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_193/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. Oktober 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Waadt, Bureau de recouvrement et d'avances sur pensions alimentaires (BRAPA), Bâtiment administratif de la Pontaise, Route des Plaines-du-Loup 1, 1014 Lausanne, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 9. Oktober 2023 (C3 23 126). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 30. August 2023 erteilte das Bezirksgericht Visp dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Oberwallis für bevorschusste Unterhaltsleistungen die definitive Rechtsöffnung für Fr. 24'000.--. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 6. September 2023 Beschwerde. Mit Urteil vom 9. Oktober 2023 wies das Kantonsgericht Wallis die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Dagegen hat der Beschwerdeführer am 18. Oktober 2023 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer hat die Beschwerde zulässigerweise auf Französisch verfasst (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Das vorliegende Urteil ergeht jedoch in der Sprache des angefochtenen Entscheids und damit auf Deutsch (<span class="artref">Art. 54 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=28.10.2023&amp;to_date=16.11.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=28.10.2023&amp;to_date=16.11.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Das Kantonsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer setze sich nicht mit dem bezirksgerichtlichen Entscheid oder dem Rechtsöffnungstitel auseinander und erhebe keine Einreden nach <span class="artref">Art. 81 SchKG</span>. Stattdessen moniere er die Einforderung von Unterhaltsleistungen, während ihm das Besuchsrecht zu seinen Kindern verwehrt werde. Auch ein dauerhaft verweigertes Besuchsrecht - so das Kantonsgericht - sei jedoch kein Grund, Unterhaltsleistungen zu verweigern oder zu reduzieren. Die Walliser Behörden seien nicht befugt, Schritte zur Durchsetzung des Besuchsrechts einzuleiten; dafür seien die Behörden am Wohnort der Kinder zuständig. Die im Rechtsöffnungstitel verurkundete Forderung könne im Rechtsöffnungsverfahren nicht materiell überprüft werden. Dem Kantonsgericht stehe es weder zu, Entscheide anderer Kantone oder eigene rechtskräftige Urteile aufzuheben noch Bundesgesetze zu widerrufen noch eine allgemeinverbindliche Charta christlicher Werte zu erstellen noch in Betreibung gesetzte Forderungen ohne Weiteres aufzuheben. Die Schuld sei weder getilgt noch gestundet noch verjährt; die Unterhaltsforderung beruhe auf einem rechtskräftigen Urteil und sei von der vormaligen Ehefrau gültig abgetreten worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer geht auf diese Erwägungen nicht ein. Stattdessen erhebt er Vorwürfe gegen seine ehemalige Ehefrau, ihren Anwalt und die Behörden. Er macht geltend, Unterhaltsleistungen zu verlangen und den Kontakt zu den Kindern zu verbieten, stelle eine Verfassungsverletzung dar, der Beschwerdegegner und weitere Behörden könnten keine Unterhaltsleistungen, Steuern, Gebühren und Kosten auf der Grundlage von Gesetzen und Urteilen verlangen, die den Grundsätzen der Verfassung widersprächen, und die Schweiz setze den weltlichen Humanismus mit politischer, gerichtlicher und medizinischer Gewalt entgegen der Religionsfreiheit (<span class="artref">Art. 15 BV</span>) durch. Diese pauschalen Vorbringen stellen keine genügenden Verfassungsrügen dar. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. Oktober 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>