<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>ZL.2015.00064</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Sohn Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1932, bezieht zu ihrer Altersrente (Urk. 17/14/10) von der Durchführungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Durchführungsstelle) seit April 2009 Zusatzleistungen (Urk. 17/24/0). Am 5. Januar 2011 zog sie in das Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrum Z.___ (Urk. 17/18/3-5). Die Durchführungsstelle verfügte daraufhin am 25. März 2011 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL) in der Höhe von Fr. 4‘411.-- für den Monat Januar 2011 und von Fr. 3‘225.-- ab Februar 2011 (Urk. 17/18/0). Mit Verfügung vom 5. April 2011 wurde der EL-Anspruch neu berechnet und rückwirkend für die Monate Januar und Februar 2011 auf Fr. 5'225.-- und Fr. 4‘038.-- sowie nunmehr ab März 2011 auf Fr. 3‘225.-- (Urk. 17/17/0) festgelegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der periodischen Überprüfung 2011 wurde mit Verfügung vom 8. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2011 ein EL-Anspruch von Fr. 3‘109.-- ab September 2011 ermittelt (Urk. 17/16/0). Im weiteren Verlauf folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten weitere Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des EL-Anspruches wegen Sachverhaltsänderungen und syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischer Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnungen, und zwar mit Verfügung vom 7. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2011 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 3‘124.-- ab Januar 2012; Urk. 17/13), mit Verfügung vom 14. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 (Fr. 4‘296.-- ab Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 und Fr. 4‘311.-- ab Januar 2012; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/14/0), mit Verfügung vom 12. Dezember 2012 (Fr. 4‘302.-- ab Januar 2013; Urk. 17/12) und mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 12. Dezember 2013 (Fr. 4'311.-- ab Januar 2014; Urk. 17/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zufolge der periodischen Überprüfung 2014 setzte die Durchführungsstelle den EL-Anspruch mit Verfügung vom 2. Juli 2014 rückwirkend für den Zeitraum Januar 2011 bis Juli 2014 neu fest und ermittelte einen Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattungsbetrag von Fr. 43‘400.-- (Urk. 17/9/0). Mit separater Verfügung vom 3. Juli 2014 verpflichtete sie die Versicherte zur Rückerstattung dieses Betra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges mit der Begründung, dass der Anspruch aufgrund der ab Januar 2011 von der Krankenkasse bezogenen Taggelder habe neu berechnet werden müssen (Urk. 17/8). Dagegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte mit Schreiben vom 8. Juli 2014 (Urk. 17/7), ergänzt mit Schreiben vom 25. August 2014 (Urk. 17/5/1), Einsprache. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 2. Juni 2015 teilte die Durchführungsstelle der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit, dass die Einsprache vom 25. August 2014 mit Einspracheentscheid vom 14. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2014 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen worden sei und in Rechtkraft erwachsen sei, weshalb der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügte Rückerstattungsbetrag von Fr. 43‘400.-- zu bezah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len sei. Sie informierte weiter, dass ab der Juli-Auszahlung jeden Monat Fr. 262.-- vom laufenden Anspruch abgezogen würden (Urk. 17/4). Dazu nahm die Versicherte mit Schreiben vom 5. Juni 2015 Stellung (Urk. 17/3/0). Mit Schreiben vom 19. Juni 2015 informierte die Durchführungsstelle die Versicherte darüber, dass irrtümlicherweise der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid noch in Bearbeitung gewesen und nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sandt worden sei. (Urk. 17/1). Die Durchführungsstelle wies die Einsprache schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit Einspracheentscheid vom 19. Juni 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 1. Juli 2015 Beschwerde und beantragte, es seien die Verfügung vom 2. Juni 2015 (Urk. 3/3 = Urk. 7/4), die Verfügungen vom 2. und 3. Juli 2014 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">treffend die Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">forderung von Fr. 43‘400.-- und der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entscheid vom 19. Juni 2015 sowie die Kürzung der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungen ab Juli 2015 um Fr. 269.-- (richtig: Fr. 262.--; vgl. Schreiben vom 2. Juni 2015, Urk. 7/4) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuheben und es sei festzustellen, dass die Rückerstattungsforderung von Fr. 43‘400.-- nicht geschuldet sei. Ausserdem sei der Beschwerde/Einsprache die aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 13. November 2015 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 16 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen nach Art. 4-6 des seit dem 1. Januar 2008 gültigen Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend aus Ergänzungsleistungen, Beihilfen und Zuschüssen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Gesetzes über die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur eidgenös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, ZLG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ergänzungsleistungen bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che monatlich ausbezahlt wird (Art. 3 Abs. 1 lit. a ELG), sowie aus der Vergü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 Abs. 1 lit. b ELG). Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleistungen werden ausgerichtet, um Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinnen und Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gern von Renten der Alters- und Hinterlassenen- oder der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung das Existenzminimum zu gewährleisten, ohne dass die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe beziehen müssen; mit ihnen soll der Grundbedarf gedeckt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_787/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei einem (länger- oder andauernden) Heimaufenthalt steht nicht die angemessene Existenzsicherung im Vordergrund, sondern die Finanzierung eines Heimaufenthaltes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet/Koch, Ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nzungsleistungen zur AHV/IV, 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 187). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der Ausgabenseite sind bei einem länger- oder andauernden Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt nach Art. 10 Abs. 2 ELG die Heimkosten (lit. a) und ein vom Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ton zu bestimmender Betrag für persönliche Auslagen (lit. b) zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie anrechenbaren Einnahmen werden nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 ELG ermittelt. Als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angerechnet werden unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (bei Ehepaaren oder Personen mit Kindern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die einen Anspruch auf eine Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente der AHV oder IV begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Fr. 1‘500.--) übersteigen (Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men angerechnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden die Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich der Renten der AHV und der IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von einer Krankenkasse aus einer Langzeitpflegeversicherung periodisch ausgerichteten Beiträge an die Kosten des Aufenthaltes in einem Pflegeheim zählen als "andere wiederkehrende Leistungen" im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum anrechenbaren Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 123 V 184 E. 3 zum bis Ende 2007 gültig gewesenen, gleichlautenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierzu gehören auch Krankenkassenleistungen aus Zusatzversicherungen nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Entsprechende nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesene Prämien für Taggelder aus VVG-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, die in direktem Zusammenhang mit den erhaltenen Leistungen stehen, sind als Gewinnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten abzuziehen (Wegleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen zur AHV und IV [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WEL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], gültig ab 1. April 2011, Stand: 1. Januar 2016, Rz 3456.01-02; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 194). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die jährliche Ergänzungsleistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erhöhen, herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen oder aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Eintritt einer voraussichtlich län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gere Zeit dauernden Verminderung oder Erhöhung der vom ELG anerkann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ausgaben und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen sowie des Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 25 ELV hat die Revision (Erhöhung, Herabsetzung oder Aufhebung) der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistung im Sinne der Anpassung an geänderte tatsächliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zum Gegenstand, regelt also Veränderungen in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der Ergänzungsleistungen beziehenden Person während des Leistungsbezuges (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=%22Art.+25+Abs.+2+lit.+c+ELV%22&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 122 V 21</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3b mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts P 59/00 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2001</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer periodischen Überprüfung, welche mindestens alle vier Jahre vorzunehmen ist (Art. 30 ELV), ist die jährliche Ergänzungsleistung zu erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn eine Änderung der vom ELG aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen sowie des Vermögens fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt wird; macht die Änderung weniger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">120.-- im Jahr aus, so kann auf eine Anpassung verzichtet werden (Art. 25 Abs. 1 lit. d ELV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jährliche Ergänzungsleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist im Fall von Art. 25 Abs. 1 lit. d ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Beginn des Monats, in dem die Änderung gemeldet wurde, neu zu verfügen, frühestens aber auf Beginn des Monats, in dem diese eingetreten ist, und spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens auf den Beginn des Monats, der auf die neue Verfügung folgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten bleibt die Rückforderung bei Verletzung der Meldepflicht (Art. 25 Abs. 2 lit. d ELV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Grundlagen zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können aufgrund ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formell-gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Ausgestaltung als einer auf das Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der jährlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Bindung an die früher verwendeten Berechnungsfaktoren und unabhängig von der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit der wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Bem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essungsdauer vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehenen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe (Art. 25 ELV) von Jahr zu Jahr neu festgelegt werden (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_94/2007 vom 15. April 2008 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ELG) sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer eine Leistung in gutem Glauben empfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen hat, muss sie nicht zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s. 1 Satz 2 ATSG). Die Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen des guten Glaubens und des Vorliegens einer grossen Härte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 5 ATSV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kumulativ erfüllt sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über den Umfang der Rückforderung wird eine Verfügung erlassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 3 Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über den Allgemeinen Teil de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherer weist in der Rückforderungsverfügung auf die Möglichkeit des Erlasses hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG erlischt der Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r einzelnen Leistung (Satz 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückforderung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Voraussetzungen zulässig (BGE 126 V 23 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b, 42 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ATSG wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf formell rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fellos un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist eine Verfügung, wenn kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung möglich, also nur dieser einzige Schluss denkbar ist (SVR 2010 IV Nr. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 10; Urteil des Bundesgerichts vom 19. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mittels pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aler Revision, welche von der Wiedererwägung unterschieden werden muss, wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf rechtskräftige Verfügungen zurückgekommen, wenn diese auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund neu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckter, seinerzeit ohne Versch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulden unbekannt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bener vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standener Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen oder Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel unrichtig sind (BGE 127 V 469 E. 2c, 119 V 184 E. 3a, 477 E. 1a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts P </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">63/02 vom 8. Mai 2003 E. 5, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Neuberechnung der Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Ermittlung des Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrages </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Rechtsprechung und Verwaltungspraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verhältnissen auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie im Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitraum tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den haben (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">126 V 23 E. 4b, 42 E. 2b, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 V 19 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5c; Urteil des Bundesgerichts P 63/02 vom 8. Mai 2003 E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 298</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, die Beschwerdeführerin beziehe seit ihrem Eintritt in das Alterszentrum Z.___ am 5. Januar 2011 Taggelder aus der Zusatzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung für Chronisch-Krankenpflege (Pflegeheim-Grundpflege) in der Höhe von Fr. 35.-- pro Tag. In der Zeit von Januar 2011 bis Juli 2014 habe sie daher einen Taggeldbetrag von Fr. 43‘400.-- bezogen. Über diese Leistungen habe die Beschwerdeführerin respektive ihr Vertreter im Rahmen der amtlichen Revision trotz Aufforderung zur Einreichung des vollständig ausgefüllten Formulars mit Beilagen, aus welchem die Wichtigkeit eines Beleges zu Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldern aus Zusatzversicherungen hervorgegangen sei, weder informiert noch einen Beleg eingereicht. Sie, die Beschwerdegegnerin, sei daher erstmals im Rahmen der periodischen Überprüfung vom 27. November 2013 aufgrund der Krankenversicherungspolice vom September 2011 auf den möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise vorhandenen Anspruch aus Zusatzversicherung aufmerksam geworden. Sie habe daher die Tatsache der zuviel ausgerichteten Zusatzleistungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der durch sie am 17. April 2014 bei der betreffenden Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung eingeforderten und am 14. Mai 2014 erhaltenen definitiven Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung sowie der am 2. Juli 2014 erhaltenen Leistungsabrechnungen selbst entdecken müssen. Die relative einjährige Verjährungsfrist für den Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsanspruch habe daher frühestens am 2. Juli 2014 zu laufen begonnen und sei mit der erlassenen Rückforderungsverfügung vom 3. Juli 2014 auf jeden Fall eingehalten. Die Rückforderung sei rechtens und unabhängig davon geschuldet, ob der unrechtmässige Bezug der Leistungen mit Absicht die Beschwerdeführerin erfolgt sei oder nicht. Das Kriterium des guten Glau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bens und dasjenige der grossen Härte wären erst bei Prüfung eines all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligen Erlassgesuches relevant (Urk. 2 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die Rückerstattungsverpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung beruhe auf schwerwiegenden Verwaltungsfehlern, wofür sie keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung trage. Eine Rückerstattungspflicht und eine Meldepflichtver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung würden explizit bestritten. Es seien alle Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich seit spätestens dem 20. Juli 2010 bei der Beschwerdegegnerin aktenkundig. Und zwar habe die Durchführungsstelle die Krankenkassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belege und Abrechnungen der CSS am 20. Juli 2010 mit dem Stempel „ZL-Entwertung“ versehen. Die abgestempelten Belege habe die Sachbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin am 20. Juli 2010 an den Vertreter mit Begleitbrief zurückgesandt. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährung sei ein Jahr nach Kenntnisnahme eingetreten. Sie und ihr Vertreter hätten keine Meldepflichtverletzung, keine Unrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit und keine Verweigerung der Auskunft begangen. Die Beschwerdegegnerin aber habe die Aktenablage und das Dossier mangelhaft geführt. Es seien alle Belege, so auch jene der Krankenkasse CSS und insbesondere der Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beleg der CSS Ende Jahr für die Steuererklärung, ordnungsgemäss und vollständig bereits am 5. September 2011 im Rahmen der am 7. August 2011 eröffneten perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen Überprüfung, eingereicht worden. Wo die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Unterlagen abgelegt worden seien, sei für Aussenstehende nicht eruierbar. Denn schon damals habe die Beschwerdegegnerin fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise behauptet, sie sei bei der Visana versichert. Nur einen Monat später, am 7. September 2011, sei erneut eine periodische Überprüfung verfügt worden. Auf Nachfrage ihres Vertreters hin habe die Beschwerdegegnerin erklärt, dass es sich um eine Verwechslung handle. Für die Führung der Aktenablage und Dossiers bei der Beschwerdegegnerin sowie für die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 19. Juni 2015 (Urk. 17/1) schriftlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Missverständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen wegen internen Umstellungen und neuen Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abläufen sei sie nicht verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich. Ausserdem wäre es Sache der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin gewesen zu kontrollieren, ob die angeforderten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen auch tatsächlich eingereicht worden seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiteren habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin das ZLG, die Weisungen und Informationen betreffend Zusatzleistungen AHV und IV der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich nicht beachtet. Denn es sei kein Prüfungsentscheid und keine Bewilligung für die Rückerstattungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung sowie der Kürzung der Zusatzleistungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholt worden. Auch hätten keine persönliche Anhörung, Rückfragen und kein Aktenstudium stattgefunden. Die Beschwerdegegnerin müsse indes die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse jedes Falles untersuchen und den Gesuchsteller persönlich an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hören. Es sei der Beschwerdegegnerin aus der Krankenkassenpolice CSS und den eingereichten Unterlagen bekannt, dass sie ein Taggeld von Fr. 35.-- für Chronisch-Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenpflege beziehe. Im Zweifelsfall hätten eine Nachfrage beim Vertreter und das Studium des Dossiers genügt. Für die ordentliche Abklärung und Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Zusatzleistungen sei die Beschwerdegegnerin verantwortlich (Urk. 1 S. 3 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. Juli 2014 (Urk. 17/8) von den für den Zeitraum vom Januar 2011 bis Juli 2014 geleisteten Ergänzungsleistungen den Betrag von Fr. 43‘400.-- von der Beschwerdeführerin zurückforderte und den laufenden Anspruch auf Zusatzleistungen ab dem 1. Januar 2014 auf Fr. 3‘309.-- (Ergänzungsleistung) festsetzte (Verfügung vom 2. Juli 2012, Urk. 17/9/0 S. 1 und S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörde vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig verbindlich - in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids - Stellung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise kein Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als massgeblicher Anfechtungsgegenstand in diesem Verfahren gilt der Inhalt des angefochtenen Einspracheentscheids vom 19. Juni 2015 (Urk. 2) respektive der diesem zugrundeliegenden Verfügungen vom 2. und 3. Juli 2014 (Urk. 17/8-9). Nicht Gegenstand dieses Verfahrens bildet dagegen der Inhalt des Schreibens vom 2. Juni 2015, mit welchem die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Beschwerdeführerin irrtümlicherweise noch vor Eröffnung und damit vor rechtsgültigem Erlass eines Einspracheentscheides in der Sache aufgefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert hatte, den Rückerstattungsbetrag von Fr. 43‘400.-- in den nächsten Monaten in vier Raten zu begleichen. Ausserdem hat sie damit die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin darüber informiert, dass ab dem Juli 2015 vom laufenden Anspruch der Betrag von Fr. 262.-- abgezogen werde (Urk. 17/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Schreiben vom 2. Juni 2015 so beschriebenen Abzahlungsmodalitäten bezogen sich auf eine Forderung, über die damals unstrittig noch nicht rechtskräftig entschieden worden war. Dieses Schreiben ist keine Verfügung (Art. 49 ATSG) und es kommt ihm keine Rechtswirkung zu, zumal die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin ihren Irrtum zur Eröffnung des Einspracheentscheides erkannt und mit Schreiben vom 19. Juni 2015 (Urk. 17/1) auch anerkannt hat. Es bildet denn auch nicht Inhalt des angefochtenen Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Antrag der Beschwerdeführerin, es sei die Verfügung vom 2. Juni 2015 (Urk. 3/3 = Urk. 7/4) aufzuheben, ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Antrages der Beschwerdeführerin, es sei der „Beschwerde/Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache“ aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 1 S. 2), ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin weder der Einsprache gegen die Verfügungen vom 2. und 3. Juli 2014 (Urk. 17/8-9) noch der Beschwerde gegen den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 19. Juni 2015 (Urk. 2) die aufschiebende Wirkung entzogen hat. Zudem wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Entzug des Suspensiveffekts ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsmittel gegen Verfügungen oder Einspracheentscheide über die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Ergänzungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig. Denn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprachen und Beschwerden gegen Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akte betreffend die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Ergänzungsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Gesetzes wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufschiebende Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=%22BGE+130+V+407%22+R%FCckerstattung+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-407%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 407</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_835/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der diesbezügliche Antrag der Beschwerdeführerin ist somit gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den mit Verfügung vom 2. Juli 2014 (Urk. 17/9/0) berechneten und mit Verfügung vom 3. Juli 2014 zur Rückerstattung bestimmten (Urk. 17/8) Betrag von Fr. 43‘400.-- ist unstrittig ausgewiesen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der hier massgeblichen Zeit ab Januar 2011, mithin ab ihrem Eintritt in das Alterszentrum Z.___ am 5. Januar 2011 (Urk. 17/18/3-5), von ihrer Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung CSS aus ihrer Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung für Chronisch-Krankenpflege nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Tagesleistung von Fr. 35.-- bezog </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 17/9/2-6, Urk. 17/24/13), welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den je-weiligen ZL-Berechnungen und Verfügungen ab Januar 2011 (Urk. 17/11-14, Urk. 17/16-17) nicht berücksichtigt hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zunächst zu klären ist, ob die relative einjährige Verjährung nach Art. 25 Abs. 2 erster Halbsatz ATSG eingetreten sei, wonach der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres erlischt, nachdem die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat. Hierbei gilt recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss das Folgende: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beginn der relativen einjährigen Verwirkungsfrist massgebend ist nach der Rechtsprechung jener Tag, an dem die Verwaltung bei gebotener und zumutbarer Aufmerksamkeit den Fehler hätte erkennen müssen (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_877/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Dies ist dann der Fall, wenn alle im konkreten Einzelfall erheblichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände zugänglich sind, aus deren Kenntnis sich der Rückforderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch dem Grundsatz nach und in seinem Ausmass gegenüber einer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten rückerstattungspflichtigen Person ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 111 V 14 E. 3; Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_999/2009 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2010 E. 3.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Rückforderungsanspruchs genügt es also nicht, dass dem Amt bloss Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände bekannt werden, die möglicherweise zu einem solchen Anspruch führen können, oder dass dieser Anspruch bloss dem Grundsatz nach, nicht aber in masslicher Hinsicht feststeht. Vor Erlass der Rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung muss die Gesamtsumme der unrechtmässig ausbezahlten Leistungen feststellbar sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 111 V 81 E. 4a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügt die Verwaltung über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügende Hinweise auf einen möglichen Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungsanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die Unterlagen aber noch unvollständig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat sie die erforderlichen Abklärungen innert angemessener Zeit vorzunehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei Säumnis ist der Beginn der Verwirkungsfrist auf den Zeitpunkt fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen, in welchem die Verwaltung mit zumutbarem Einsatz ihre unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Kenntnis so zu ergänzen im Stande gewesen wäre, dass der Rückforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch hätte geltend gemacht werden können. Die einjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungsfrist beginnt auf jeden Fall, wenn und sobald sich aus den Akten bereits die Unrechtmässigkeit der Leistungserbringung ergibt, ohne dass Zeit für eine weitere Abklärung zugestanden würde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 112 V 180 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_567/2016 vom 3. Januar 2017 E. 4.2.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_534/2009 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2010 E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fristauslösend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings nicht das erstmalige unrichtige Handeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Durchführungsorgans und die daran anknüpfende unrechtmässige Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausrichtung. Vielmehr ist auf jenen Tag abzustellen, an dem die Verwaltung später - beispielsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich einer Rechnungskontrolle oder aufgrund eines zusätzlichen Indizes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - bei Beachtung der gebotenen und ihr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufmerksamkeit sich hinsichtlich ihres Fehlers hätte Rechenschaft geben und erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Rückfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung gegeben sind. Wäre die Leistungserbringung massgeblich, hätte die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung oft keine Möglichkeit mehr, die zu Unrecht erbrachten Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zurückzufordern (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_695/2013 vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 124 V 380 E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_907/2013, 9C_37/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Rechtsprechung liegt unter anderem die Überlegung zugrunde, dass bei einer Neuberechnung der EL grundsätzlich bloss die dazu Anlass geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Änderungen tatsächlicher oder rechtlicher Natur zu beachten und zu berücksichtigen sind. Dagegen ist nicht jedes Mal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich bei entsprechenden Anhaltspunkten zu prüfen, ob die Angaben im Anmelde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formular seinerzeit auch richtig umgesetzt worden waren. Anders verhält es sich bei der periodischen, mindestens alle vier Jahre vorzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Spätestens in diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt gilt eine allenfalls unrechtmässige Leistungsausrichtung als erkennbar, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die relative einjährige Verwirkungsfrist zu laufen beginnt, sobald der Rückforderungsanspruch als solcher und betragsmässig feststeht (Art. 30 ELV; SVR 2011 EL Nr. 7 S. 21, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_999/2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 7. Juni 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.1 mit Hinweis). Darüber hinaus ist jedoch nicht - mit Blick darauf, dass die Ergänzungsleistung in der Regel für die Dauer eines Jahres festgesetzt wird (Art. 9 Abs. 1 ELG; </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=ELG++%22Art.+25+Abs.+2+ATSG%22&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-V-39%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 128 V 39</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), somit jährlich neu zu berechnen ist - von einer zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbaren Kenntnis der EL-Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle von einer allfälligen fehler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften erstmaligen Anspruchsberechnung und Leistungsfestsetzung von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes wegen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (offengelassen im Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_999/2009 vom 7. Juni 2010 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1). Eine jährliche Verifizierung jeder einzelnen Position in der EL-Berechnung stellte einen im Rahmen der Massenverwaltung kaum zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältigenden Aufwand dar, welchem Umstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d der Verordnungsgeber mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 ELV, wonach die wirtschaftlichen Verhältnisse periodisch, mindestens alle vier Jahre zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfen sind, in gesetzeskonformer Weise Rechnung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen hat (BGE 139 V 570 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zum Ganzen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_567/2016 vom 3. Januar 2017 E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hier wurde der Beschwerdegegnerin mit der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 16. April 2009 (Urk. 17/24/3) die Krankenversicherungspolice der CSS, gültig ab Januar 2009, ausgehändigt. Daraus geht hervor, dass bereits schon damals unter anderem eine Versicherung für Chronisch-Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenpflege „Grundleistungen und eine zusätzliche Tagesleistung von CHF 35.--" für die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bestand (Urk. 17/24/13 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrerin hielt sich im April 2009 (gemäss der Notiz auf dem Formular vom 13. Mai 2009; Urk. 17/24/2 S. 4) bis am 4. Mai 2009 zur Übergangspflege im Alterszentrum O.___ auf. Gemäss der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übersicht der CSS zum Buchungsdatum vom 14. Juli 2009 vergütete die CSS aus der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung für Chronisch-Krankenpflege für die Zeit vom 1. bis 30. April 2009 den Betrag von Fr. 1‘050.-, mithin Fr. 35.-- pro Tag, an die stationären Pflegekosten (Urk. 3/6 S. 2). Aus der von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin im Juli 2014 eingeholten Gesamtübersicht der Leistungen der CSS an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin für die Jahre 2006 bis 18. Juni 2014 geht zudem hervor, dass die Tagesleistung von Fr. 35.-- aus dieser Versicherung auch für die Zeit vom 26. bis 30. März und vom 1. bis 4. Mai 2009 aufgrund der Pflege im Alterszentrum O.___ erbracht worden war (Urk. 17/9/1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fragebogen für den Antrag auf Zusatzleistungen zur AHV/IV vom 16. April 2009 wurden die Taggeldleistungen der CSS bei den Fragen zu den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen nicht angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 17/24/3 S. 2). Allerdings wurden die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der CSS an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auch erst einige Zeit nach der Anmeldung und Ausfüllung des Fragebogens am 16. April 2009 (Urk. 17/24/3) erbracht (Urk. 3/6). Insofern wurden von der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin somit keine falschen oder unvollständigen Angaben gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der nur kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristigen stationären Pflege im Frühjahr 2009 wurden die CSS-Tagesleistungen aus der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung für Chronisch-Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege an die Pflegekosten von der Beschwerdegegnerin damals nicht als „wiederkehrende Leistungen“ im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern, wie dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 20. Juli 2010 (Urk. 17/21/6) zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ist, im Rahmen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gütung von Krankheits- und Behinderungskosten nach Art. 14 ff. ELG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt; ob betrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig korrekt oder nicht braucht hier nicht geprüft zu werden (vgl. auch die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 19. April 2010 mit den Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen des Alterszentrums O.___; Urk. 17/26/0-3). Die Leistungsabrechnung der CSS vom 14. Juli 2009 (Urk. 3/6 S. 2 f.) lag der Beschwerdegegnerin in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang jedenfalls nachweislich seit dem 19. April 2010, möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise bereits früher vor (Urk. 3/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es war somit aktenkundig und der Beschwerdegegnerin seit spätestens April 2010 bekannt, dass die Beschwerdeführerin aus ihrer CSS-Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Fall eines stationären Aufenthalts in einer Einrichtung mit Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege Tagesleistungen von der CSS von Fr. 35.-- pro Tag erhält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ZL-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neuberechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 25. März 2011 (Urk. 17/18/0) sodann erfolgte aufgrund des Heimeintrittes der Beschwerdeführerin am 5. Januar 2011, welcher der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 21. März 2011 mitgeteilt worden war (Urk. 17/18/5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hätte in Bezug auf die für die Zeit ab März 2011 neu berechneten und erbrachten Leistungen daher den bereits bekannten CSS-Zusatzversicherung-Anspruch abklären und als Einnahme berücksichtigen müssen, zumal gerade die Heimkosten den Anlass für die ZL-Neuberechnung gegeben hatten und solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">periodisch ausgerichteten Beiträge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie die von der CSS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Kosten des Aufenthaltes in einem Pflegeheim als "andere wiederkehrende Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen" im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG zum anrechenbaren Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zählen (vgl. E. 1.3.3 hiervor). Diese Unterlassung stellt das erstmalige un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Handeln mit daran anknüpfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der unrechtmässiger Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung dar. Dieses erstmalige unrichtige Handeln war für die einjährige Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungsfrist (Art. 25 Abs. 1 erster Halbsatz ATSG) nach der hiervor aufgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung (E. 4.2.1) allerdings noch nicht fristauslösend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwirkungsfrist wurde in der Folge jedoch spätestens im Rahmen der Anfang August 2011 eröffneten (Urk. 17/16/17) periodischen Überprüfung 2011, welche mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 8. September 2011 abgeschlossen war (Urk. 17/16/0), ausgelöst. Denn bei der periodischen Überprüfung gilt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unrechtmässige Leistungsausrichtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss spätestens in diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 139 V 570 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin insbesondere auch vor dem Hintergrund der hier gegebenen und hiervor darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Aktenlage bei gebotener und zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Aufmerksamkeit im Verlauf der periodischen Überprüfung 2011 den Fehler hätte erkennen können und müssen, zumal in der Anfang September 2011 neu einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichten CSS-Versicherungspolice 2011 wiederum die Versicherung für Chronisch-Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenpflege mit Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen und einer zusätzlichen Tagesleistung von Fr. 35.-- aufgeführt war (Urk. 17/16/17 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beginn der relativen einjährigen Verwirkungsfrist ist daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf welchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der periodischen Überprüfung 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit zumutbarem Einsatz ihre unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über den genauen Umfang der von der CSS erbrachten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistung ab Januar 2011 hätte ergänzen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem Ausmass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte geltend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_567/2016 vom 3. Januar 2017 E. 4.2.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_534/2009 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2010 E. 3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der im Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 aufgenommenen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung 2014 die tatsächlichen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu den Leistungen der CSS jedenfalls bis am 2. Juli 2014 (Urk. 17/9) und damit nach rund sechseinhalb Monaten abgeschlossen hatte, ist davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass die einjährige Verwirkungsfrist nach Art. 25 Abs. 2 ATSG spätestens sechseinhalb Monate nach Beginn der periodischen Überprüfung 2011 am 9. August 2011 (Urk. 17/16/17), mithin gegen Ende Februar 2012 zu laufen begann. Die einjährige Verwirkungsfrist endete somit gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der erst mit Verfügung vom 3. Juli 2014 (Urk. 17/8) geltend gemachte Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungsanspruch war folglich zu diesem Zeitpunkt bereits verjährt respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive verwirkt (Art. 25 Abs. 2 erster Halbsatz ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nach dem Gesagten abschliessend festzuhalten, dass der mit Verfügung vom 2. Juli 2014 ermittelte und mit Verfügung vom 3. Juli 2014 erlassene Rückforderungsanspruch von Fr. 43‘400.-- (Urk. 17/8-9) verwirkt ist und damit diese Verfügungen rechtswidrig sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 19. Juni 2015 (Urk. 2) ist daher in Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben und es ist festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückforderungsanspruch über die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen für die Zeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar 2011 bis 31. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von insgesamt Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43‘400.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ange</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">19. Juni 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt, dass der Rückforderungsanspruch über die Ergänzungsleistungen für die Zeit vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. Januar 2011 bis 31. Juli 2014</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> von insgesamt Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">43‘400.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verwirkt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ist.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Winterthur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>