<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_583/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. September 2009 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Müller, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,, </div> <div class="para">Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, </div> <div class="para">vom 14. Juli 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, geboren 1960, serbische Staatsangehörige, reiste im September 2000 in die Schweiz ein, um im Auftrag ihres Herkunftslandes (damals Jugoslawien) eine Stelle als Lehrerin für serbische Sprache und Kultur beim ehemaligen jugoslawischen Generalkonsulat in Zürich anzutreten. Kraft ihrer Eigenschaft als Beamtin einer ausländischen Verwaltung erhielt sie gestützt auf Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. e der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO) eine Aufenthaltsbewilligung. Im August 2001 reisten auch ihr Ehemann und ihr 1996 geborener Sohn in die Schweiz ein und erhielten ihrerseits, gestützt auf Art. 38 f. BVO, eine Aufenthaltsbewilligung. Sämtliche Bewilligungen wurden zuletzt bis zum 1. August 2006 verlängert. </div> <div class="para">Am 11. Juli 2006, nach Beendigung der befristeten Tätigkeit beim jugoslawischen bzw. serbisch-montenegrinischen Generalkonsulat, stellte X.________ bei der Volkswirtschaftsdirektion, Amt für Wirtschaft und Arbeit, des Kantons Zürich ein Gesuch um Bewilligung des Stellenantritts als Lehrerin bei einer von ihr, ihrem Ehemann und Dritten gegründeten Privatschule. Am 22. März 2007 wies das Amt für Wirtschaft das Gesuch ab. Sodann wies die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich mit Verfügung vom 25. Oktober 2007 Gesuche der Familie X.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen mit der Begründung ab, der Aufenthaltszweck sei mit Aufgabe der Tätigkeit beim Generalkonsulat erfüllt und ein günstig lautender Vorentscheid der Arbeitsmarktbehörde liege nicht vor. </div> <div class="para">Am 14. Januar 2009 wies der Regierungsrat des Kantons Zürich die (vereinigten) Rekurse von X.________ gegen die Verfügungen der Volkswirtschafts- und der Sicherheitsdirektion ab. Am 14. Juli 2009 sodann wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobene Beschwerde ab. </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 14. August 2009 beantragt X.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei ihr und ihrer Familie die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern und die Arbeitsbewilligung zu erteilen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin behauptet, einen Anspruch auf Aufenthalts- bzw. Erwerbsbewilligung zu haben. Ein solcher ergibt sich aus dem grundsätzlich noch zur Anwendung kommenden ANAG nicht. Ein Anspruch ergäbe sich jedoch auch nicht aus dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; SR 142.20); wie die Beschwerdeführerin einen solchen aus den von ihr erwähnten Bestimmungen (Art. 38 Abs. 2 oder Art. 3 Abs. 3 und 4 AuG) ableiten zu können glaubt, ist unerfindlich. Dasselbe gilt in Bezug auf das allgemeine Gleichbehandlungsgebot von <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 BV</span>. </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art.108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Es fragt sich noch, ob die Beschwerde als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden könnte. Mangels Rechtsanspruchs auf die nachgesuchte Bewilligung ist die Beschwerdeführerin durch die Bewilligungsverweigerung nicht in rechtlich geschützten Interessen betroffen, weshalb sie zur Verfassungsbeschwerde nicht legitimiert ist (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a> E. 6 S. 197 ff.). Wohl könnte sie trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst die Verletzung von ihr zustehenden Verfahrensgarantien geltend machen, deren Verletzung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausliefe (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-IA-307%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page307">BGE 114 Ia 307</a> E. 3c S. 313; zur Weiterführung dieser so genannten "Star-Praxis" unter der Herrschaft des Bundesgerichtsgesetzes s. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a> E. 6.2 S. 198 f.). Selbst wenn ihre - nur schwer nachvollziehbare - Behauptung zutreffen würde, Art. 34 Abs. 3 und 4 bzw. Art. 38 Abs. 2 AuG stellten Normen - auch - verfahrensrechtlicher Natur dar, handelte es sich dabei jedenfalls nicht um Verfahrensgarantien im Sinne der "Star-Praxis". Inwiefern der in der Beschwerdeschrift auch noch erwähnte Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei, wird nicht dargelegt. Als subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist das von der Beschwerdeführerin eingelegte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig bzw. fehlt es diesbezüglich offensichtlich an einer hinreichenden Begründung (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.3 Auf die Beschwerde ist, ohne Schriftenwechsel oder weitere Instruktionsmassnahmen, im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.4 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Sicherheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. September 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Müller Feller </div> </div></body></html>