<h2>SubmittedText<h2><p>Die ganzheitliche Verkehrspolitik des Bundesrates und des Parlamentes erfährt nach der Annahme der Volksinitiative "zum Schutz des Alpengebietes vor dem Transitverkehr" durch das Volk und die Stände zwangsläufig eine bedeutende Neuorientierung.</p><p>Aufgrund dieser offensichtlichen Sachverhalte laden wir den Bundesrat ein, unter Bezugnahme auf die schriftlich hinterlegten Eingaben von Ständerat Bloetzer sowie der Nationalräte Comby, Epiney und Schmidhalter, im Rahmen der Ausarbeitung der Ausführungsbestimmungen zu Artikel 36sexies der Bundesverfassung alle Vorkehrungen zu treffen, damit</p><p>- die Rhonetalstrasse zwischen Siders und Brig nicht als Transitstrasse klassiert wird und somit die Realisierung der dringend notwendigen Autobahn im Oberwallis ermöglicht wird.</p><p>In zweiter Priorität ersuchen wir den Bundesrat zu veranlassen,</p><p>- die heute in Kraft stehende Nationalstrassengesetzgebung dahingehend zu ändern, dass in Landesteilen und Regionen, die nicht über ein Nationalstrassennetz verfügen, die Finanzierungsmöglichkeiten für die Hauptstrassenachsen denjenigen der Nationalstrassen gleichgestellt werden. Dies im Sinne eines gerechten Ausgleichs, der es auch benachteiligten Regionen ermöglicht, die dringenden Verkehrsprobleme zu lösen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt, Teil 1 als erledigt abzuschreiben und Teil 2 in ein Postulat umzuwandeln.