Abkommen vom 6. Dezember 1979 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Sozialistischen Republik Vietnam über den Luftverkehr (mit Anhang) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.748.127.197.89"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 6. Dezember 1979 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Sozialistischen Republik Vietnam über den Luftverkehr (mit Anhang)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 6 dicembre 1979 tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica Socialista del Viêtnam concernente i trasporti aerei (con All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 6 décembre 1979 entre la Confédération suisse et la République socialiste du Vietnam relatif aux transports aériens (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/xml"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.748.127.197.89</docNumber></p><p> AS <b>1981</b> 1843; BBl <b>1981</b> I 672</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der  entsprechenden Ausgabe dieser Sammlung.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Abkommen<br/>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft<br/>und der Sozialistischen Republik Vietnam<br/>über den Luftverkehr</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 6. Dezember 1979<br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 30. September 1981<authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 Bst. b des BB vom 30. Sept. 1981 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1981/1830_1830_1830" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1981</b> 1830</ref>)</p></authorialNote><br/>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 20. November 1981</p><p> (Stand am 12. November 2002)</p></preface><preamble><p>Der Schweizerische Bundesrat<inline name="man-font-style-normal"><br/></inline>und<inline name="man-font-style-normal"><br/></inline>die Regierung der Sozialistischen Republik Vietnam,</p><p>um die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Luftverkehrs zu entwickeln,</p><p>um für die Errichtung regelmässiger Luftverkehrslinien die notwendige Grundlage zu schaffen,</p><p>haben ihre zu diesem Zweck gehörig ausgewiesenen Bevollmächtigten bezeichnet, die folgendes vereinbart haben:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Begriffe</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_1/listintro">Für die Anwendung dieses Abkommens und seines Anhanges bedeuten:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/lbl_a"><num>a.<authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 27. Juli 1993/13. Febr. 1997 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/529" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3540</ref>). Gemäss gleicher Bestimmung werden die Bst. a–f zu Bst. b–g.</p></authorialNote> </num><p>der Ausdruck «Übereinkommen» das am 7. Dezember 1944<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/63/1377_1378_1381" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.0</b></ref></p></authorialNote></sup> in Chicago zur Unterzeichnung aufgelegte Übereinkommen über die internationale Zivilluftfahrt, einschliesslich jedes nach Artikel 90 dieses Übereinkommens angenommenen Anhangs und aller nach Artikel 90 und 94 angenommener Änderungen der Anhänge oder des Übereinkommens, soweit diese Anhänge und Änderungen für beide Vertragsparteien anwendbar sind;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>der Ausdruck «Luftfahrtbehörden» im Fall der Schweizerischen Eidgenossenschaft das Bundesamt für Zivilluftfahrt und im Fall der Sozialistischen Republik Vietnam die Allgemeine Zivilluftfahrtverwaltung oder in beiden Fällen jede Person oder Organisation, die ermächtigt ist, die gegenwärtig diesen Behörden obliegenden Aufgaben auszuüben;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>der Ausdruck «Staatsgebiet» die Landgebiete (Festland und Inseln) und die angrenzenden Hoheitsgewässer, einschliesslich des Luftraumes über diesen Gebieten, die sich unter der Hoheit der betreffenden Staaten befinden;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>der Ausdruck «Luftverkehrsunternehmen» jedes Luftverkehrsunternehmen, das eine internationale Luftverkehrslinie anbietet oder betreibt;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_e"><num>e. </num><p>der Ausdruck «bezeichnetes Unternehmen» ein Luftverkehrsunternehmen, das eine der Vertragsparteien nach Artikel 3 dieses Abkommens bezeichnet hat, um die vereinbarten Luftverkehrslinien zu betreiben;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_f"><num>f. </num><p>der Ausdruck «Tarif» die Preise, die für die Beförderung von Fluggästen, Gepäck und Fracht bezahlt werden müssen sowie die Bedingungen, unter welchen sie anzuwenden sind, einschliesslich Kommissionen und andere zusätzliche Entschädigungen für die Vermittlung oder den Verkauf von Beförderungsscheinen, ausgenommen Entschädigungen und Bedingungen für die Beförderung von Postsendungen;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_g"><num>g. </num><p>der Ausdruck «nichtgewerbsmässige Landung» eine Landung, deren Zweck nicht darin besteht, Fluggäste, Waren und Postsendungen aufzunehmen oder abzusetzen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Anhang ist Bestandteil dieses Abkommens. Jede Bezugnahme auf das Abkommen schliesst den Anhang mit ein, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Rechte auf den festgelegten Strecken</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei gewährt der anderen Vertragspartei die in diesem Abkommen festgelegten Rechte für die Errichtung von Luftverkehrslinien auf den in den Linienplänen des Anhanges festgelegten Strecken. Diese Linien und Strecken werden nachstehend «vereinbarte Linien» und «festgelegte Strecken» genannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_2/listintro">Unter Vorbehalt der Bestimmungen dieses Abkommens geniesst das von jeder Vertragspartei bezeichnete Unternehmen beim Betrieb internationaler Luftverkehrslinien:</listIntroduction><item eId="art_2/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>das Recht, das Gebiet der anderen Vertragspartei auf den von ihr bezeichneten Luftstrassen ohne Landung zu überfliegen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>das Recht, in dem genannten Gebiet auf den dem internationalen Luftverkehr geöffneten Flughäfen nichtgewerbsmässige Landungen vorzunehmen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_c"><num>c. </num><p>das Recht, auf dem genannten Gebiet an den im Anhang festgelegten Punkten im internationalen Verkehr Fluggäste, Fracht und Postsendungen aufzunehmen und abzusetzen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Keine Bestimmung dieses Artikels berechtigt das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei, auf dem Gebiet der anderen Vertragspartei gegen Entgelt Fluggäste, Gepäck, Fracht und Postsendungen aufzunehmen, die nach einem anderen Punkt im Gebiet dieser anderen Vertragspartei bestimmt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Luftfahrzeuge einer Vertragspartei, die von den in Absatz 2 dieses Artikels erwähnten Rechten Gebrauch machten, werden in keinem Fall zu Zwecken verwendet, die für die Sicherheit der anderen Vertragspartei nachteilig sein können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Bezeichnung des Luftverkehrsunternehmens</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei hat das Recht, ein Luftverkehrsunternehmen für den Betrieb der vereinbarten Linien zu bezeichnen. Diese Bezeichnung ist Gegenstand einer schriftlichen Anzeige zwischen den Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden, die die Anzeige der Bezeichnung erhalten haben, erteilen unter Vorbehalt der Bestimmungen der Absätze 3 und 4 dieses Artikels dem von der anderen Vertragspartei bezeichneten Unternehmen ohne Verzug die notwendige Betriebsbewilligung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden der einen Vertragspartei können von dem Unternehmen, das die andere Vertragspartei bezeichnet hat, den Nachweis verlangen, dass es in der Lage ist, die Bedingungen zu erfüllen, die nach den von diesen Behörden üblicherweise angewandten Gesetzen und Verordnungen für den Betrieb der internationalen Luftverkehrslinien vorgeschrieben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei ist berechtigt, die in Absatz 2 dieses Artikels vorgesehene Betriebsbewilligung zu verweigern oder Bedingungen aufzustellen, die ihr für die Ausübung der in Artikel 2 dieses Abkommens festgelegten Rechte als nötig erscheinen, wenn die genannte Vertragspartei nicht den Beweis besitzt, dass der überwiegende Teil des Eigentums und die tatsächliche Verfügungsgewalt über dieses Unternehmen in den Händen der das Unternehmen bezeichnenden Vertragspartei oder deren Staatsangehörigen liegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><p>Nach Empfang der in Absatz 2 dieses Artikels vorgesehenen Betriebsbewilligung kann das bezeichnete Unternehmen jederzeit den Betrieb jeder vereinbarten Linie aufnehmen, vorausgesetzt, dass ein in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Artikels 12 dieses Abkommens aufgestellter Tarif in Kraft ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Widerruf und Aufhebung</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_1/listintro">Jede Vertragspartei hat das Recht, eine Betriebsbewilligung zu widerrufen oder die Ausübung der in Art. 2 dieses Abkommens festgelegten Rechte durch das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei vorläufig zu verbieten oder die Ausübung dieser Rechte Bedingungen zu unterstellen, die sie als nötig erachtet:</listIntroduction><item eId="art_4/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>wenn dieses Unternehmen nicht beweisen kann, dass der überwiegende Teil des Eigentums und die tatsächliche Verfügungsgewalt über dieses Unternehmen in den Händen der das Unternehmen bezeichnenden Vertragspartei oder ihrer Staatsangehörigen liegen, oder</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>wenn dieses Unternehmen Gesetze und Verordnungen der Vertragspartei, die diese Rechte gewährt hat, nicht befolgt oder in schwerer Weise missachtet hat, oder</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>wenn dieses Unternehmen die vereinbarten Linien nicht nach den in diesem Abkommen aufgestellten Bedingungen betreibt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Ein solches Recht kann erst nach Beratung mit der anderen Vertragspartei ausgeübt werden, ausser wenn der Widerruf, das vorläufige Verbot oder die Auflage von Bedingungen, wie sie in Absatz 1 dieses Artikels vorgesehen sind, unmittelbar nötig sind, um neue Verstösse gegen Gesetze und Verordnungen zu verhüten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Ausübung der Verkehrsrechte</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Die bezeichneten Unternehmen haben für den Betrieb der vereinbarten Linien zwischen den Gebieten der Vertragsparteien gleiche und angemessene Möglichkeiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Das bezeichnete Unternehmen jeder Vertragspartei nimmt Rücksicht auf die Interessen des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei, um die vereinbarten Linien dieses letztgenannten Unternehmens nicht ungerechtfertigt zu beeinträchtigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Das Beförderungsangebot der bezeichneten Unternehmen soll der Verkehrsnachfrage angepasst sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vereinbarten Linien haben als wesentliches Ziel, ein Beförderungsangebot zu gewährleisten, das der Verkehrsnachfrage zwischen dem Gebiet der Vertragspartei, die das Unternehmen bezeichnet hat, und den auf den festgelegten Strecken angeflogenen Punkten entspricht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/para_5/listintro">Das Recht jedes bezeichneten Unternehmens, zwischen dem Gebiet der anderen Vertragspartei und den Gebieten dritter Staaten im internationalen Verkehr Beförderungen auszuführen, muss in Übereinstimmung mit den allgemeinen, durch die beiden Vertragsparteien bestätigten Grundsätzen einer normalen Entwicklung ausgeübt werden und unter der Voraussetzung, dass das Beförderungsangebot angepasst ist:</listIntroduction><item eId="art_5/para_5/lbl_a"><num>a. </num><p>der Verkehrsnachfrage von und nach dem Gebiet der Vertragspartei, die das Unternehmen bezeichnet hat;</p></item><item eId="art_5/para_5/lbl_b"><num>b. </num><p>der Verkehrsnachfrage der durchquerten Gebiete, unter Berücksichtigung der örtlichen und regionalen Linien;</p></item><item eId="art_5/para_5/lbl_c"><num>c. </num><p>den Erfordernissen eines wirtschaftlichen Betriebes der vereinbarten Linien.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_6"><num>6.</num><content><p>Fragen, die den Betrieb der vereinbarten Linien betreffen, werden zwischen den Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien geregelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Befreiung von Abgaben, Gebühren und Steuern</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzten Luftfahrzeuge sowie ihre ordentliche Ausrüstung, ihre Vorräte an Treib‑ und Schmierstoffen und ihre Bordvorräte, einschliesslich Lebensmittel, Getränke und Tabak, sind beim Eintritt in das Gebiet der anderen Vertragspartei von allen Abgaben oder Gebühren befreit, vorausgesetzt, dass diese Ausrüstung und diese Vorräte an Bord der Luftfahrzeuge bleiben, bis sie wieder ausgeführt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_2/listintro">Von den gleichen Abgaben und Gebühren sind ebenfalls befreit:</listIntroduction><item eId="art_6/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>die Bordvorräte, die im Gebiet einer Vertragspartei innerhalb der von den Behörden dieser Vertragspartei festgesetzten Grenzen an Bord genommen werden und zum Verbrauch an Bord der Luftfahrzeuge bestimmt sind, die vom bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzt werden;</p></item><item eId="art_6/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>die Ersatzteile und die ordentliche Bordausrüstung, die in das Gebiet einer der Vertragsparteien für den Unterhalt oder die Instandsetzung der auf internationalen Linien eingesetzten Luftfahrzeuge eingeführt werden;</p></item><item eId="art_6/para_2/lbl_c"><num>c. </num><p>die Treib‑ und Schmierstoffe, die für die Versorgung der Luftfahrzeuge bestimmt sind, die durch das Unternehmen der anderen Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzt werden, selbst wenn diese Vorräte auf demjenigen Teil der Reise verbraucht werden müssen, der über dem Gebiet der Vertragspartei ausgeführt wird, in dem sie an Bord genommen worden sind.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3.</num><content><p>Die ordentliche Bordausrüstung sowie die Sachen und Vorräte, die sich an Bord der vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei eingesetzten Luftfahrzeuge befinden, können im Gebiet der anderen Vertragspartei nur mit Zustimmung der Zollbehörden dieses Gebietes ausgeladen werden. In diesem Fall sollen sie unter die Aufsicht der genannten Behörden gestellt werden, bis sie wieder ausgeführt werden oder bis darüber in Übereinstimmung mit den Zollvorschriften in anderer Weise verfügt worden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6_bis"><num><b>Art. 6</b><sup>bis </sup><authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 27. Juli 1993/13. Febr. 1997 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/529" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3540</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Sicherheit der Luftfahrt </heading><paragraph eId="art_6_bis/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien bekräftigen, in Übereinstimmung mit ihren Rechten und Pflichten nach internationalem Recht, dass ihre gegenseitige Verpflichtung, die Sicherheit der Zivilluftfahrt gegen widerrechtliche Eingriffe zu schützen, Bestandteil dieses Abkommens bildet. Ohne die Gesamtheit ihrer Rechte und Pflichten nach internationalem Recht zu beschränken, handeln die Vertragsparteien insbesondere in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Abkommens über strafbare und bestimmte andere an Bord von Luftfahrzeugen begangene Handlungen, unterzeichnet am 14. September 1963<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/312_316_316" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.1</b></ref></p></authorialNote></sup> in Tokio, den Bestimmungen des Übereinkommens zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen, unterzeichnet am 16. Dezember 1970<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/1513_1508_1509" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.2</b></ref></p></authorialNote></sup> in Den Haag sowie den Bestimmungen des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt, unterzeichnet am 23. September 1971<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1978/462_462_462" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.3</b></ref></p></authorialNote></sup> in Montreal, den Bestimmungen des dazugehörigen Zusatzprotokolles zur Bekämpfung gewalttätiger Handlungen auf Flughäfen die der internationalen Zivilluftfahrt dienen, unterzeichnet am 24. Februar 1988<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1990/1935_1935_1935" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.31</b></ref></p></authorialNote></sup> in Montreal, sowie aller weiteren mehrseitigen Übereinkommen über die Sicherheit der Zivilluftfahrt, welchen die beiden Parteien beitreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6_bis/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Vertragsparteien gewähren sich gegenseitig auf Ersuchen hin jede erforderliche Unterstützung, um Handlungen zur widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen sowie andere widerrechtliche Handlungen gegen die Sicherheit solcher Luftfahrzeuge, ihrer Fluggäste und Besatzungsmitglieder, gegen Flughäfen und Einrichtungen der Flugsicherung sowie jede andere Bedrohung der Sicherheit der Zivilluftfahrt zu verhindern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6_bis/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien handeln in ihren gegenseitigen Beziehungen in Übereinstimmung mit den von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation aufgestellten und als Anhänge zum Übereinkommen bezeichneten Sicherheitsbestimmungen, soweit solche Sicherheitsbestimmungen für die Vertragsparteien anwendbar sind. Sie verlangen, dass bei ihnen eingetragene Luftfahrzeughalter oder Luftfahrzeughalter, die den Hauptsitz ihrer geschäftlichen Beziehungen oder ihren dauernden Aufenthalt in ihrem Gebiet haben und Flughafenhalter in ihrem Gebiet in Übereinstimmung mit solchen Bestimmungen über die Sicherheit der Luftfahrt handeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6_bis/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei erklärt sich damit einverstanden, dass solche Luftfahrzeughalter zur Einhaltung der in Absatz 3 dieses Artikels enthaltenen Bestimmungen über die Sicherheit der Luftfahrt aufgefordert werden, die von der anderen Vertragspartei für die Einreise in ihr Gebiet, die Ausreise oder den Aufenthalt im Gebiet dieser anderen Vertragspartei verlangt werden. Jede Vertragspartei stellt sicher, dass in ihrem Gebiet zweckmässige Massnahmen wirkungsvoll angewandt werden, um Luftfahrzeuge zu schützen und Fluggäste, Besatzungsmitglieder, Handgepäck, Gepäck, Fracht und Bordvorräte vor und während des Besteigens der Luftfahrzeuge oder der Beladung zu kontrollieren. Jede Vertragspartei überprüft des Weitern wohlwollend jedes Begehren der anderen Vertragspartei um vernünftige Sondersicherheitsmassnahmen, um eine bestimmte Gefahr abzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6_bis/para_5"><num>5.</num><content><p>Bei einem Zwischenfall oder der Gefahr eines Zwischenfalls für eine widerrechtliche Inbesitznahme eines zivilen Luftfahrzeuges oder bei anderen widerrechtlichen Handlungen gegen die Sicherheit solcher Luftfahrzeuge, ihrer Fluggäste und Besatzungsmitglieder, der Flughäfen oder Flugsicherungsanlagen unterstützen sich die beiden Vertragsparteien, indem sie den gegenseitigen Verkehr und andere zweckmässige Massnahmen erleichtern, die geeignet sind, einen solchen Zwischenfall oder eine solche Bedrohung schnell und sicher zu beenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6_bis/para_6"><num>6.</num><content><p>Im Falle, dass eine der Vertragsparteien von den Bestimmungen dieses Artikels abweicht, kann die andere Vertragspartei von dieser sofortige Verhandlungen verlangen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Direkter Durchgangsverkehr</heading><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Die Fluggäste, das Gepäck und die Fracht, die sich im direkten Durchgangsverkehr durch das Gebiet einer Vertragspartei befinden und die ihnen vorbehaltene Zone des Flughafens nicht verlassen, werden einem sehr vereinfachten Zollverfahren unterworfen; ausgenommen sind notwendige Massnahmen, die sich gegen Gewalt und Luftpiraterie richten. Das Gepäck und die Fracht im direkten Durchgangsverkehr sind von Gebühren und Abgaben, Zölle inbegriffen, befreit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Anwendung von Gesetzen und Verordnungen</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Gesetze und Verordnungen einer Vertragspartei, die in ihrem Gebiet den Einflug und den Wegflug der in der internationalen Luftfahrt verwendeten Luftfahrzeuge oder die Flüge dieser Luftfahrzeuge über dem genannten Gebiet regeln, sind auf das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei anwendbar.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Gesetze und Verordnungen einer Vertragspartei, die in ihrem Gebiet die Einreise, den Aufenthalt und die Ausreise von Fluggästen, Besatzungen, Gepäck, Fracht oder Postsendungen regeln – wie namentlich diejenigen über die Formalitäten für die Einreise, die Ausreise, die Auswanderung und die Einwanderung, über den Zoll und die gesundheitspolizeilichen Massnahmen – sind auf die Fluggäste, Besatzungen, Gepäck, Fracht oder Postsendungen, die durch die Luftfahrzeuge des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei befördert werden, anwendbar, während diese Personen und Sachen sich in dem genannten Gebiet befinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>3.</num><content><p>Die zuständigen Behörden jeder Vertragspartei haben das Recht, die Luftfahrzeuge und ihre Ladung bei der Ankunft wie beim Abflug zu besichtigen, unter der Voraussetzung, dass der Flug dadurch nicht ungebührlich verzögert wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8_bis"><num><b>Art. 8</b><sup>bis </sup><authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 23. Febr./30. April 1999 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/530" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3543</ref>).</p></authorialNote></num><paragraph eId="art_8_bis/para"><content><p>Jede Vertragspartei kann Beratungen über die von der anderen Vertragspartei angenommenen Sicherheitsnormen betreffend alle Bereiche der Luftfahrteinrichtungen, Besatzungsmitglieder, Luftfahrzeugen oder deren Operation des bezeichneten Unternehmens verlangen. Stellt eine Vertragspartei nach solchen Beratungen fest, dass die andere Vertragspartei in irgendeinem dieser Bereiche Sicherheitsnormen und <br/>Sicherheitsanforderungen, die zumindest den zu dieser Zeit aufgrund des Übereinkommens von Chikago festgelegten Mindestnormen entsprechen, nicht wirksam aufrechterhält und vollzieht, muss die erste Vertragspartei die andere Vertragspartei über diese Feststellungen benachrichtigen und die zur Erfüllung dieser Mindest-normen als notwendig erachteten Schritte bekanntgeben und die andere Vertragspartei hat geeignete Abhilfemassnahmen zu ergreifen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Gleichbehandlungsgrundsatz</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Keine Vertragspartei darf ihrem eigenen Unternehmen im Vergleich mit dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei bei der Anwendung der in Art. 8 dieses Abkommens erwähnten Gesetze und Verordnungen eine Vorzugsstellung einräumen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Für die Benützung der Flughäfen und anderer von einer Vertragspartei zur Verfügung gestellten Einrichtungen hat das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei keine höheren Gebühren zu bezahlen als diejenigen, welche für die Luftfahrzeuge des eigenen Landes, die auf internationalen Linien eingesetzt werden, zu entrichten sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Vertretungen</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Das von jeder Vertragspartei bezeichnete Luftverkehrsunternehmen hat das Recht, auf dem Gebiet der anderen Vertragspartei eine Vertretung zu errichten mit dem für einen ordnungsgemässen und wirtschaftlichen Betrieb der Linie erforderlichen technischen und Verwaltungspersonal.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Zahl der für die Vertretung erforderlichen Personen wird zwischen den bezeichneten Luftverkehrsunternehmen vereinbart und von den Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien genehmigt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3.</num><content><p>Unter Vorbehalt besonderer Vereinbarungen besitzt das Personal der Vertretung die Staatsbürgerschaft der einen oder anderen Vertragspartei.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>4.</num><content><p>Der Vertreter und das Personal der Vertretung des bezeichneten Luftverkehrsunternehmens müssen die örtlichen Gesetze und Verordnungen beachten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_5"><num>5.</num><content><p>Für die Geschäftstätigkeit gilt der Grundsatz des Gegenrechts. Die zuständigen Stellen jeder Vertragspartei gewähren der Vertretung des bezeichneten Luftverkehrsunternehmens der anderen Vertragspartei die für einen ordnungsgemässen Betrieb erforderliche Unterstützung.</p><p>6.<authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 23. Febr./30. April 1999 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/530" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3543</ref>).</p></authorialNote>  Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei hat das Recht, sich im Gebiet der anderen Vertragspartei am Verkauf von Beförderungsscheinen unmittelbar oder mittels Agenten zu beteiligen. Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei ist berechtigt, solche Beförderungsscheine zu verkaufen, und jedermann kann solche Beförderungsscheine unter Vorbehalt nationaler Gesetze und Bestimmungen in der Währung jenes Gebietes oder in frei konvertierbaren Währungen erwerben. Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei hat das Recht, zu diesem Zweck seine eigenen Beförderungsscheine zu benützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Nationalitäts‑ und Eintragungskennzeichen, Borddokumente</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para_1/listintro">Die von den bezeichneten Unternehmen auf den vereinbarten Linien eingesetzten Luftfahrzeuge müssen ihre Nationalitäts‑ und Eintragungskennzeichen tragen und die folgenden Dokumente an Bord haben:</listIntroduction><item eId="art_11/para_1/bull_u1"><num>– </num><p>das Eintragungszeugnis,</p></item><item eId="art_11/para_1/bull_u2"><num>– </num><p>das Lufttüchtigkeitszeugnis,</p></item><item eId="art_11/para_1/bull_u3"><num>– </num><p>das Bordbuch des Luftfahrzeuges,</p></item><item eId="art_11/para_1/bull_u4"><num>– </num><p>die Bewilligung für den Gebrauch der Bordfunkstation.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Lufttüchtigkeitszeugnisse, Fähigkeitszeugnisse und Bewilligungen, die von der einen Vertragspartei ausgestellt oder anerkannt worden sind, werden von der anderen Vertragspartei als gültig anerkannt, solange sie in Kraft sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei behält sich indessen das Recht vor, für den Verkehr über ihrem eigenen Gebiet die von der anderen Vertragspartei oder von einem anderen Staat ihren eigenen Staatsangehörigen ausgestellten oder anerkannten Fähigkeitszeugnisse und Bewilligungen nicht als gültig anzuerkennen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei auf den festgelegten Strecken eingesetzten Besatzungsmitglieder sind Staatsbürger dieser Vertragspartei oder, mit Einwilligung der Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei, Staatsbürger eines Drittstaates.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 23. Febr./30. April 1999 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/530" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3543</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Tarife</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tarife, die vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei für die von diesem Abkommen erfassten Dienste angewandt werden, sind in vernünftiger Höhe festzusetzen, wobei alle bestimmenden Einflüsse, einschliesslich der Interessen der Benützer, der Betriebskosten, der besonderen Merkmale der Dienste, der Kommissionssätze, eines vernünftigen Gewinnes, der Tarife anderer Unternehmen und andere wirtschaftliche Überlegungen zum Marktgeschehen in Betracht zu ziehen sind.</p><p>2.  Die Luftfahrtbehörden achten besonders auf Tarife, gegen die Einwände bestehen können aufgrund der Tatsache, dass sie unvernünftigerweise diskriminierend sind, übermässig hoch oder über Gebühren einschränkend zufolge Missbrauchs einer beherrschenden Stellung, künstlich tief als Folge direkter oder indirekter Hilfe oder Unterstützung oder die überrissen sind.</p><p>3.  Die Tarife für Einweg- oder Rundwegbeförderung, die im Gebiete einer Vertragspartei beginnen, sind den Luftfahrtbehörden beider Vertragsparteien mindestens 30 Tage vor dem für ihre Einführung vorgeschlagenen Zeitpunkt zur Genehmigung zu unterbreiten. Jeder Tarif tritt erst in Kraft, wenn er von den Luftfahrtbehörden genehmigt wurde, in deren Gebiet die Beförderung beginnt.</p><p>4.  Keine der Vertragsparteien unternimmt einseitige Vorkehren, um die Einführung von vorgeschlagenen Tarifen oder die Aufrechterhaltung bestehender Tarife für die Beförderung zwischen den Gebieten der beiden Vertragsparteien, die im Gebiet der anderen Partei beginnt, zu verhindern.</p><p>5.  Ungeachtet des Absatzes 4 hiervor müssen die Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien, falls sie glauben, dass ein Tarif für die Beförderung nach ihrem Gebiet unter die in Absatz 2 hiervor erwähnten Kategorien fällt, den Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei so schnell als möglich oder mindestens innerhalb von 14 Tagen vom Zeitpunkt des Empfangs der Eingabe bei ihnen ihre Nichtgenehmigung bekanntgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_6"><num>6.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden jeder Vertragspartei können Verhandlungen über jeden Tarif verlangen. Solche Verhandlungen müssen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt eines entsprechenden Begehrens stattfinden. Wenn die Vertragsparteien eine Einigung erzielen, bemüht sich jede Partei nach besten Kräften, dieses Einvernehmen wirksam zu verwirklichen. Kommt keine Einigung zustande, geht die Entscheidung jener Vertragspartei vor, von deren Gebiet aus die Beförderung ihren Anfang nimmt.</p><p>7.  Für die Beförderung zwischen den Gebieten der Vertragsparteien gestatten die Luftfahrtbehörden dem oder den bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei, mit jedem Tarif für das gleiche Städtepaar gleichzuziehen, der gegenwärtig zur Anwendung durch ein Unternehmen einer jeden Vertragspartei oder eines Drittstaates zugelassen ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Flugpläne und Verdichtungsflüge</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei unterbreitet den Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei spätestens dreissig Tage vor Aufnahme des Betriebes der vereinbarten Linien die Flugpläne zur Genehmigung. Die gleiche Regelung gilt auch für spätere Änderungen der Flugpläne.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Für Verdichtungsflüge, die das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei ausserhalb des genehmigten Flugplanes auf den vereinbarten Linien durchführen will, ist die Genehmigung der Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei einzuholen. Ein solches Begehren ist in der Regel mindestens zwei Arbeitstage vor dem Flug zu stellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Überweisung der Einnahmenüberschüsse</heading><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet sich, dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei für die Einnahmenüberschüsse, die auf ihrem Gebiet durch das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei bei der Beförderung von Fluggästen, Gepäck, Fracht und Postsendungen erzielt werden, die freie Überweisung zum amtlichen Kurs zu gewährleisten. Ist der Zahlungsverkehr zwischen den Vertragsparteien durch ein besonderes Abkommen geregelt, so ist dieses anwendbar.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Austausch von Statistiken</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien übermitteln einander auf Verlangen periodische Statistiken oder andere entsprechende Auskünfte über den Verkehr auf den vereinbarten Linien.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Beratungen</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei oder deren Luftfahrtbehörden können eine Beratung mit der anderen Vertragspartei oder mit deren Luftfahrtbehörden verlangen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Eine von einer Vertragspartei oder deren Luftfahrtbehörden verlangte Beratung muss innerhalb von sechzig Tagen nach dem Empfang des Gesuchs beginnen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 27. Juli 1993/13. Febr. 1997 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/529" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2002</b> 3540</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Beilegung von Meinungsverschiedenheiten</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien bemühen sich, Meinungsverschiedenheiten, die sich zwischen den Vertragsparteien über die Auslegung oder die Anwendung dieses Abkommens ergeben, in erster Linie auf dem Verhandlungsweg zu lösen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Kommen die Vertragsparteien auf dem Verhandlungsweg nicht zu einer Lösung, können sie die Meinungsverschiedenheiten jeder Person oder Organisation unterbreiten; falls diese keine Lösung finden, wird die Meinungsverschiedenheit auf Antrag einer der Vertragsparteien einem aus drei Schiedsrichtern zusammengesetzten Schiedsgericht unterbreitet, wobei jede Vertragspartei einen Schiedsrichter ernennt und die zwei so ausgewählten Schiedsrichter den dritten Schiedsrichter bezeichnen. Jede Vertragspartei ernennt einen Schiedsrichter innerhalb einer Frist von sechzig (60) Tagen vom Zeitpunkt des Erhalts durch eine der Vertragsparteien der durch die von der anderen Vertragspartei auf diplomatischem Weg gemachten Mitteilung, dass diese eine Schlichtung der Meinungsverschiedenheit verlangt. Der dritte Schiedsrichter wird innerhalb einer zusätzlichen Frist von sechzig Tagen (60) bezeichnet. Falls eine der Vertragsparteien nicht innerhalb der festgelegten Frist einen Schiedsrichter ernennt, oder falls der dritte Schiedsrichter nicht innerhalb der festgelegten Frist bezeichnet wird, kann jede der Vertragsparteien den Präsidenten des Rates der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation einladen, je nach Bedarf einen oder mehrere Schiedsrichter zu bezeichnen. In jedem Fall muss der dritte Schiedsrichter ein Angehöriger eines Drittstaates sein und amtet als Präsident des Schiedsgerichtes.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien verpflichten sich, sich jedem nach Absatz 2 dieses Artikels gefällten Entscheid zu unterziehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_4"><num>4.</num><content><p>Wenn und solange sich eine der Vertragsparteien nicht einem Entscheid unterzieht, der nach Absatz 2 dieses Artikels gefällt wurde, kann die andere Vertragspartei jegliches Recht oder Vorrecht, das der schuldigen Vertragspartei aufgrund dieses Abkommens gewährt wurde, beschränken, aussetzen oder zurückziehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei kommt für die Ausgaben und die Entschädigung seines Schiedsrichters auf; die Entlöhnung des dritten Schiedsrichters sowie seine und die aus der Tätigkeit des Schiedsgerichts sich ergebenden Auslagen werden zu gleichen Teilen zwischen den Vertragsparteien aufgeteilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Mehrseitige Übereinkommen</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Dieses Abkommen wird mit jedem mehrseitigen Übereinkommen, das die beiden Vertragsparteien binden wird, in Übereinstimmung gebracht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann dieses Abkommen jederzeit durch schriftliche Anzeige kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird wirksam auf Ende einer Flugplanperiode, wobei eine Frist von 12 Monaten nach Empfang der Anzeige abgelaufen sein muss. Sie kann aber in gegenseitigem Einvernehmen vor Ablauf dieser Frist zurückgezogen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Anwendung und Änderungen</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen wird vom Tage seiner Unterzeichnung an vorläufig angewandt. Es tritt in Kraft, sobald sich die Vertragsparteien die Erfüllung ihrer verfassungsrechtlichen Vorschriften über den Abschluss und das Inkrafttreten von Staatsverträgen angezeigt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Änderung dieses Abkommens wird vom Tage ihrer Unterzeichnung an vorläufig angewandt. Sie tritt mit der Anzeige der Erfüllung der verfassungsrechtlichen Vorschriften durch die Vertragsparteien in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Änderungen des Anhanges können unmittelbar zwischen den Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien vereinbart werden. Sie werden vom Tage ihrer Unterzeichnung an vorläufig angewandt und treten in Kraft, nachdem sie durch einen Austausch diplomatischer Noten bestätigt worden sind.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Um das zu beurkunden, </i>haben die Bevollmächtigten der beiden Vertragsparteien dieses Abkommen unterzeichnet.</p><p>Geschehen in Hanoi am 6. Dezember 1979 in doppelter Urschrift in französischer und vietnamesischer Sprache, wobei die beiden Wortlaute gleichermassen verbindlich sind.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den<br/>Schweizerischen Bundesrat:</p></td><td><p>Für die Regierung<br/>der Sozialistischen Republik Vietnam:</p></td></tr><tr><td><p>Etienne Bourgnon</p></td><td><p>Hoang Ngoc Diêu</p></td></tr></table></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.748.127.197.89"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 6. Dezember 1979 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Sozialistischen Republik Vietnam über den Luftverkehr (mit Anhang)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 6 dicembre 1979 tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica Socialista del Viêtnam concernente i trasporti aerei (con All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 6 décembre 1979 entre la Confédération suisse et la République socialiste du Vietnam relatif aux transports aériens (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1981/1843_1843_1843/19990430/de/xml"/><FRBRdate date="1979-12-06" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1981-11-20" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1999-04-30" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Linienpläne</heading><content><p>Linienplan I</p><p>Strecken, auf denen das von der Sozialistischen Republik Vietnam bezeichnete Unternehmen Luftverkehrslinien betreiben kann:</p><table border="1"><tr><td><p>Abflugpunkte</p></td><td><p>Zwischenlandepunkte</p></td><td><p>Punkte in der Schweiz</p></td><td><p>Punkte über die<br/>Schweiz hinaus</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Punkte in<br/>Vietnam</p></td><td><p>Bangkok<br/>Bombay oder<br/>Delhi<br/>Bagdad</p></td><td><p>Ein Punkt<br/>in der Schweiz</p></td><td><p>Paris oder London<br/>oder Stockholm</p></td></tr></table><p>Linienplan II</p><p>Strecken, auf denen das von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezeichnete Unternehmen Luftverkehrslinien betreiben kann:</p><table border="1"><tr><td><p>Abflugpunkte</p></td><td><p>Zwischenlandepunkte</p></td><td><p>Punkte in Vietnam</p></td><td><p>Punkte über Vietnam hinaus</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Punkte in der Schweiz</p></td><td><p>Athen<br/>Karachi<br/>Bombay oder<br/>Delhi</p></td><td><p>Hanoi</p></td><td><p>Manila oder<br/>Hongkong oder<br/>Tokio</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Anmerkungen</p><p>1.  Die Punkte der festgelegten Strecken können nach Belieben der bezeichneten Unternehmen auf allen oder einem Teil der Flüge ausgelassen werden.</p><p>2.  Die Punkte der festgelegten Strecken müssen nicht notwendigerweise in der aufgeführten Reihenfolge bedient werden, vorausgesetzt, dass die betreffende Linie auf einer einigermassen direkten Strecke betrieben wird.</p><p>3.  Jedes bezeichnete Unternehmen kann eine oder mehrere der vereinbarten Linien auf dem Gebiet der anderen Vertragspartei enden lassen.</p><p>4.  Jedes bezeichnete Unternehmen kann nichtaufgeführte Punkte unter der Bedingung bedienen, dass zwischen diesen Punkten und dem Gebiet der anderen Vertragspartei keine Verkehrsrechte ausgeübt werden.</p></content></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>