<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00491</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1958 geborene X.___ meldete sich am 26. Juli 2014 unter Hinweis auf Kniebeschwerden, Psoriasis und Beschwerden in den Händen bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und klärte die Verhältnisse im Haushalt ab (Bericht vom 9. Februar 2016, Urk. 6/30). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/36, Urk. 6/38 und Urk. 6/43) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. März 2017 (Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 5. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin rückwirkend eine angemessene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente der Invalidenversicherung auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 (Urk. 5) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 3. Juli 2017 (Urk. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene, leistungsabweisende Verfügung vom 23. März 2017 (Urk. 2) damit, dass bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 11 % kein Anspruch auf Rentenleistungen bestehe. Die Beschwerdeführerin sei im Gesundheitsfall als zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Haushalt tätig zu qualifizieren. Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin eine sehr leichte bis leichte, sitzende oder wechselbelastende Tätigkeit, mit der Möglichkeit, sich bei Bedarf zu setzen, nicht dauerhaft stehen oder gehen zu müssen, ohne Steigen auf Gerüste und Leitern, ohne Treppensteigen und ohne Hocken und Knien zu 100 % zumutbar. Aufgrund der verminderten Leistungsfähigkeit sei ein Abzug von 20 % vorzunehmen. An alle involvierten medizinischen Stellen seien ausführliche Rückfragen getätigt worden und die gesund-heitliche Situation sei durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) beurteilt worden. Die eingeholten Arztberichte würden keine Arbeitsunfähigkeit ausweisen oder es würden keine Behandlungen mehr stattfinden. Da sich ein ärztliches Gutachten auf die vorhandenen Berichte stützen würde, sei ein solches nicht ziel-führend. Die medizinische Beurteilung des RAD sei umfassend und nachvollziehbar. Die angerechneten Einschränkungen im Haushalt seien ebenfalls nach-vollziehbar. Da die Beschwerdeführerin nicht alleine lebe, könne eine Mitwirkung des Umfeldes erwartet werden; dem Sohn sei eine Mitwirkungspflicht von 18 % angerechnet worden, was zumutbar sei und unter der Norm liege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber beschwerdeweise zusammengefasst geltend (Urk. 1), der Gesundheitsschaden und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ungenügend abgeklärt worden. Die Stellungnahme des RAD sei zudem nicht beweistauglich, da die Akten weder ein vollständiges noch ein aktuelles Bild über Befund, Verlauf und aktuellen Status ergeben und die Gesundheitsschäden nicht in den Fachbereich (Arbeitsmedizin) des RAD-Arztes fallen würden. Die Einholung eines polydisziplinären medizinischen Gutachtens sei notwendig. Zudem sei die Abklärung im Haushalt nicht korrekt erfolgt, insbesondere sei die gesundheitliche Einschränkung nicht adäquat berücksichtigt und dem Sohn sei eine zu hohe Mitwirkungspflicht im Haushalt angerechnet worden. Nach der Erstellung des polydisziplinären Gutachtens sei die Haushaltsabklärung zu wiederholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Oberarzt Orthopädie, und Dr. med. Z.___, Assistenzarzt Orthopädie, der Uniklinik A.___ hielten in ihrem Bericht vom 16. Juli 2014 (Urk. 6/6) als Diagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris et arthropathica (ED 1993)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pangonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Niereninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei führten sie aus, an den Knien beidseits bestünden Psoriasis-Plaques. Die Kniegelenksbeweglichkeit sei erheblich eingeschränkt, auf der rechten Seite bestehe eine Flexion/Extension von 60-40-0°, auf der linken Seite von 90-10-0°, wobei beidseits eine ausgeprägte Schmerzhaftigkeit bestehe. Es bestehe eine ausgeprägte Gonarthrose, welche auf der rechten Seite lateral betont mit ausgeprägter Femoropatellararthrose und auf der linken Seite medial betont und ebenfalls mit ausgeprägter Femoropatellararthose sei. Die Implantation einer Knie-Totalprothese sei indiziert. Aufgrund der Psoriasis-Plaques an beiden unteren Extremitäten bestehe jedoch ein erheblich erhöhtes Infektionsrisiko, sodass sie aktuell gegenüber einer chirurgischen Intervention sehr zurückhaltend eingestellt seien. Die dermatologische Therapie sei fortzuführen und der Thera-pieerfolg abzuwarten, wonach erneut zu entscheiden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seinem Bericht vom 19. August 2014 nannte Dr. med. B.___, Allgemeinmedizin FMH (Urk. 6/7/6-10), als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris et arthopatica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerer Gelenksbefall (Pangonarthritis rechts mehr als links)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch stumme, beginnende destruierende Arthritis an den Händen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerwiegender Hautbefall, aktuell mit Stelara-Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mikrozytäre, hypochrome, hyporegenerative Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin leide an einer schweren, chronischen Psoriasis, welche ebenfalls die Gelenke befalle. Die Prognose zeige sich eher verschlechternd. Die Beschwerdeführerin befinde sich bezüglich der Psoriasis im C.___ und bezüglich der Gelenkszerstörung in der Universitätsklinik A.___ in Behandlung, weshalb die Arbeitsfähigkeit durch das C.___ und die Klinik A.___ zu beantworten sei. Ob eine Knieoperation zu einer Verbesserung der Beschwerden führen werde, müsse nach der Operation, welche derzeit aufgrund der Psoriasis aber nicht durchgeführt werden könne, beurteilt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. September 2014 (Urk. 6/12) berichteten PD Dr. Dr. D.___, Oberarzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH Dermatologie, und Dr. med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzärztin, dermatologische Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, C.___, bei der Beschwerdeführerin im Wesentlichen über folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris et arthropathica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">acute on chronic Niereninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypertensive Kardiopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mikrozytäre, hypochrome, hyporegenerative Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf obstruktives Schlafapnoe- und Hypopnoe-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad 3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Lebersteatose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf pulmonales Granulom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alopezia diffusa</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach erosiver Antrumgastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte notierten, die Beschwerdeführerin sei ihnen von den Kollegen der Rheumatologie zugewiesen worden. In der Folge seien breite Abklärungen und Untersuchungen vorgenommen worden. Die Beschwerdeführerin sei auf ihren Wunsch hin und aufgrund ihrer vielseitigen Beschwerden in das schweizerische Netzwerk für targeted therapies eingeschlossen worden. Unter der Behandlung mit Ustekinumab sei es ihr initial besser gegangen, wobei die Psoriasis immer noch stark vorhanden sei. Ebenfalls leide die Beschwerdeführerin weiterhin unter starken Gelenkbeschwerden, welche sie im Alltag deutlich einschränken würden. Die gesundheitliche Einschränkung habe sich in den letzten Monaten deutlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert. Aufgrund der Gesamtsituation, der massiven gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen und der sehr ungünstigen Prognose werde um Ausrichtung einer IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente für die Beschwerdeführerin gebeten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem undatierten Bericht der Klinik F.___ (Urk. 6/13; der Beschwerdegegnerin am 3. November 2014 zugegangen; vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 6/1-73) lassen sich folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter Stelava – neu Humira</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgeschrittene Gelenkschäden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgeschrittene Arthrose der Kniegelenke beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit werden die folgende aufgeführt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch chronische Niereninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfasser des Berichtes führte aus, in der angestammten Tätigkeit bestehe aufgrund der fortgeschrittenen Gelenkschäden eine dauerhafte Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführerin von 100 %. Eine Einschränkung bestehe hinsichtlich manueller Tätigkeiten, Stehen, Gehen, Treppensteigen, Bücken und Kniebeugen. Eine sehr behinderungsangepasste Tätigkeit sei für maximal 2-3 Stunden täglich möglich, die Einschränkung im Haushalt betrage wahrscheinlich 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte in seinem Bericht vom 23. Januar 2015 (Urk. 6/15) aus, der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand der Beschwerdeführerin sei stationär. Die Haut sei unter der Behandlung mit Stelara eher schlechter geworden, weshalb die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin im C.___ nun mit Humira behandelt werde. Die Knieprobleme der Beschwerdeführerin seien aber weiterhin sehr heftig und eine Operation sollte so rasch als möglich durchgeführt werden, was aber aufgrund der schlechten Hautverhältnisse nicht möglich sei. Eine Möglichkeit wäre es, die Beschwerdeführerin in der Dermatologie des C.___ stationär zu behandeln und unmittelbar im Anschluss in der Klinik A.___ zu operieren, da unter stationären Bedingungen wahrscheinlich eine starke Verbesserung der Hautverhältnisse erreicht werden könnte. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin verwies Dr. B.___ auf die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Ärzte von der Abteilung für Dermatologie des C.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juni 2015 (Urk. 6/23) führte Dr. med. G.___, Assistenzarzt, dermatologische Klinik C.___, aus, nach einem schweren Schub der Psoriasis zeige sich aktuell nach Reinitiation der Humira-Therapie ein erfreulicher Verlauf. Zur Arbeitsfähigkeit hielt er fest, die Hautveränderungen seien aktuell (bei einem PASI [Psoriasis Area and Severity Index] von 2.7) nicht direkt einschränkend. Jedoch klage die Beschwerdeführerin weiterhin über Kniebeschwerden. Für die Psoriasis-Arthropathie werde auf die Berichte der Fachkollegen der Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie verwiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom 30. Juni 2015 (Urk. 6/25) erklärte Dr. B.___, es sei weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin so, dass die Beschwerdeführerin schwer krank sei. Für die Behandlung der Psoriasis befinde sie sich auf der Abteilung für Dermatologie des C.___ in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung. Die Niereninsuffizienz werde von Dr. H.___ im Spital I.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt, der Diabetes mellitus von Dr. J.___, Endokrinologe ebenfalls im Spital I.___. Die rheumatologischen Begleiterkrankungen der Psoriasis würden von Dr. K.___, I.___ und von ihm selbst behandelt. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei sehr schwierig, weshalb er Dr. B.___, darum ersuche, diese Frage der Abteilung Dermatologie des C.___ sowie der Abteilung Orthopädie, untere Extremitäten der Klinik A.___, zu unterbreiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 17. Februar 2016 (Urk. 6/35/5 f.) führte med. pract. L.___, Facharzt für Arbeitsmedizin des RAD, zum Belastungsprofil aus, es dürften nur sehr leichte bis leichte sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit sich zu setzen ausgeführt werden. Nicht ausgeübt werden könne eine dauerhaft stehende oder gehende Tätigkeit, kein Steigen auf Gerüste oder Leitern, kein häufiges Treppensteigen, keine kniende oder hockende sowie keine die Haut belastende Tätigkeit. In der angestammten Tätigkeit als Angestellte der M.___ bestehe seit Jahren eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige Arbeitsunfähigkeit. Eine angepasste Tätigkeit gemäss Belastungsprofil könne vollschichtig ausgeübt werden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der ausgeprägten Arthrose und dem damit verbundenen erhöhten Pausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf, sei jedoch von einer 20%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igen Leistungsminderung auszugehen. Der schub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Verlauf der Hauterkrankung könne zudem phasenweise zu einer vollständigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen. Nach entsprechender Therapie und Rehabilitation sei jedoch nicht von einer wesentlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung bei nicht hautbelastenden Tätigkeiten auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Juli 2016 (Urk. 6/52) notierte Dr. B.___, er habe nie eine Arbeitsunfähigkeit festgelegt; hierfür müsse die Abteilung Dermatologie des C.___ und die Uniklinik A.___ kontaktiert werden. Bei der Beschwerdeführerin bestehe eine Psoriasis vulgaris et arthropathica mit massivem Gelenksbefall mehr rechts als links. Sie sei weiterhin in Behandlung im C.___ und der Hautzustand habe sich etwas gebessert; ob nun aber eine Kniegelenksoperation vorgenommen werden könne, welche eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ergeben würde, könne er nicht beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt Orthopädie, Universitätsklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte am 11. Juli 2016 (Urk. 6/55) aus, die letzte Konsultation habe am 15. Juli 2014 stattgefunden. Eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sei damals nicht erfolgt, weshalb weder retrospektiv noch für die Zukunft eine Aussage hierzu getroffen werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Fragen der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/48) Stellung nehmend, hielt Dr. med. O.___, Oberärztin, dermatologische Klinik, C.___, am 22. Juli 2016 (Urk. 6/58) im Wesentlichen die bereits in früheren Arztberichten aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Diagnosen fest. Weiter führte sie aus, unter der aktuellen Therapie mit Cosentyx liege von dermatologischer Seite keine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vor. Jedoch leide die Beschwerdeführerin unter starken Gelenksbeschwerden, wozu der behandelnde Rheumatologe oder Orthopäde zu kontaktieren sei. Die Gelenksschmerzen würden sicherlich zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen, dies könne aber durch die Dermatologin nicht beurteilt werden. Dermato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch zeige sich derzeit eine milde Psoriasis mit den typischen Hautverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Rheumatologie, Klinik F.___, teilte am 15. August 2016 (Urk. 6/61) mit, dass er die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2014 nicht mehr gesehen habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 1. September 2016 (Urk. 6/69/4 f.) führte Dr. L.___ aus, in dermatologischer Hinsicht bestehe gemäss Bericht des C.___ keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit. In rheumatologischer/orthopädischer Hinsicht scheine derzeit keine Behandlung stattzufinden. An der RAD-Stellungnahme vom 17. Februar 2016 (vgl. E. 3.8) könne daher festgehalten werden. Es sei bei der Kundin die rheumatologische/orthopädische Behandlung nachzufragen und ein entsprechender Arztbericht einzuholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen ist, ob d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ausreichend abgeklärt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und gestützt darauf zu Recht einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der IV verneint hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom 23. März 2017 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2) auf die Stellungnahmen ihres RAD-Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.8 und E. 3.13 hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Hautbefalls im Rahmen der Psoriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegen insbesondere d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der dermatologischen Klinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. September 2014, 18. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 und 22. Juli 2016 (E. 3.3, 3.6 und 3.11) vor. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6) und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11) führten aus, dass die Hautveränderungen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin derzeit nicht einschränken würden. Beide </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Gelenkschmerzen klage, erachteten diese als die Arbeitsfähigkeit einschränkend, verwiesen für eine entsprechende Einschätzung jedoch auf die Fachärzte der Rheumatologie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In rheumatologisch-orthopädischer Hinsicht liegt einzig der Bericht der Uniklinik A.___ vom 16. Juli 2014 (E. 3.1) vor. In diesem nannten die Ärzte die Diagnose einer ausgeprägten Gonarthrose und hielten eine Knie-Totalprothese für indiziert. Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin äusserte sich der Bericht nicht. Die Berichte rheumatologisch-orthopädischer Fachärzte, welche zu einem späteren Zeitpunkt erstellt wurden, hielten einzig fest, dass die Beschwerdeführerin derzeit nicht in deren Behandlung stehe und deshalb keine Einschätzung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschadens oder der Arbeitsfähigkeit erfolgen könne (E. 3.10 und E. 3.12). Danebst liegt nur noch der undatierte, der Beschwerdegegnerin im November 2014 zugegangene Bericht der Klinik F.___ vor, welcher für die angestammte Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von maximal 2-3 Stunden täglich festhält (E. 3.4). Da der Bericht äusserst knapp gehalten ist und den Verfasser nicht erkennen lässt, kann ihm alleine kein massgeblicher Beweiswert zukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. B.___, liegen sodann mehrere Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte vor (E. 3.2, E. 3.5, E. 3.7, E. 3.9). Dieser hielt jedoch ausdrücklich nie eine Arbeitsunfähigkeit fest, sondern verwies hierfür wiederholt auf die Einschätzung der entsprechenden Fachpersonen der Dermatologie und Rheumatologie/Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologisch-orthopädischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht liegt somit weder eine nachvollziehbare aktuelle Diagnosestellung und Befundung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch sind den Akten schlüssige medizinische Ausführungen zu entnehmen, die eine zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erlauben würden. Es ist weder ersichtlich, welche derzeitigen Einschränkungen bestehen, noch ob diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch-therapeutisch angehbar sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesondere, ob eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kniegelenkso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peration aufgrund der der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen dermatologischen Probleme durchgeführt werden kann. Ebenso fanden keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen statt, ob und wenn ja inwiefern die weiteren, bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin festgestellten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen (vgl. die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noselisten in den E. 3.1-3.3), eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wenn ja in welchem Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Stellungnahmen des RAD (E. 3.8 und E. 3.13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich somit auf einen nicht hinreichend erste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llten medizinischen Sachverhalt; einzig der dermatologische Zustand scheint hinreichend abgeklärt worden zu sein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ist darauf hinzuweisen, dass RAD-Arzt Dr. P.___ ein Belastungsprofil formulierte, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl seinen Aufzeichnungen zufolge detaillierte Angaben zur Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten fehlten (Urk. 6/35/5) und sich eine diesbezügliche Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der medizinischen Aktenlage als nicht möglich erwies (E. 3.10, E. 3.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten kann aufgrund der Akten nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgelegt werden, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin arbeitsfähig ist. Der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Entscheid ist deshalb auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und die Sache zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– vorzugsweise mittels Einholung eines polydisziplinären Gutachtens sowie allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls neuer Abklärung der Einschränkungen im Haushaltsbereich - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und anschliessendem neuen Entscheid über die Leistungsansprüche der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und, da die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gilt (BGE 137 V 57 E. 2.2), ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 5. Mai 2017 (Urk. 2) beantragte die Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit die Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Höhe von Fr. 1'800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barlauslagen) angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">23</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2017 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>