B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1339/2021 U r t e i l s b e r i c h t i g u n g v o m 8. A p r i l 2 0 2 1 Besetzung Einzelrichter Michael Peterli, Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. Parteien A._______ AG, vertreten durch Dr. iur. Thomas Eichenberger, Rechtsanwalt,und MLaw Claudio Helmle, Rechtsanwalt, Beschwerdeführerin, gegen Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut, Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9, Vorinstanz. Gegenstand Berichtigung des Urteils C-1976/2019 vom 26. Januar 2021 betreffend Heilmittel, Umteilung Arzneimittel (Verfügung vom 29. März 2019). C-1339/2021 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut (im Folgenden: Swiss- medic oder Vorinstanz) vom 29. März 2019 das Arzneimittel […], von der Abgabekategorie (…) in die Abgabekategorie (…) umgeteilt und mittels Auflage angeordnet hat, dass die durch die Um teilung bedingten Anpas- sungen der Arzneimittelinformations - und Packmitteltexte innert einem Jahr ab Datum der vorliegenden Verfügung zu implementieren seien, dass A._______AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Beschwerde vom 25. April 2019 beim Bundesverwaltungsgericht ange- fochten hat, dass die Beschwerdeführerin am 3. Mai 2019 einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 5'000.- an die Gerichtskasse geleistet hat, dass das Bundesverwaltungsgericht am 26. Januar 2021 das Beschwer- deverfahren C-1976/2019 zufolge Rückzugs als gegenstandslos geworden abgeschrieben hat (Ziff. 1 des Urteilsdispositivs), dass das Bundesverwaltungsgericht in Ziff. 2 des Dispositiv s verfügt hat, es würden keine Verfahrenskosten erhoben werden, dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 23. März 2021 die Rücker- stattung des von ihr geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 5'000.- bean- tragte, dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge- mäss anwendbar ist, dass das Bundesverwaltungsgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn es un- klar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (Art. 129 BGG; vgl. ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl., 2018, Art. 129 N 5; DOMI- NIK VOCK, in: Spühler/Aemisegger/Dolge/Vock [Hrsg.], Praxiskommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2013, Art. 129 N 5), dass ein Nichtverfügen über die Rückerstattung des geleisteten Kostenvor- schusses im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG zu qualifizieren ist, C-1339/2021 Seite 3 dass somit Ziff. 2 des Urteilsdispositivs in dem Sinne zu ergänzen ist, als der geleistete Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 5'000.- an die Beschwer- deführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzu- erstatten ist, dass aufgrund dieses Redaktionsfehlers des Gerichts in Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG das Dispositiv zu berichtigen ist, dass demnach der Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 5'000.- zurückzuerstatten ist, dass für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 6 Bst. a VGKE keine Kos- ten zu erheben sind. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Ziff. 2 des Urteils C-1976/2019 vom 26. Januar 2021 wird wie folgt ergänzt: "Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurück- erstattet." 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde Beilage: Formular: Zahl - adresse) – die Vorinstanz (Ref-Nr. ZL -Nr. […] / Verfahrens -ID […]; Gerichtsur- kunde) – das Eidgenössische Departement des Inneren (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. C-1339/2021 Seite 4 Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Barbara Camenzind Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver- tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: