<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über eine allgemeine technische Begrenzung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 130 Stundenkilometer vorzulegen, d. h. auf die allgemein zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der Bericht soll die Vor- und Nachteile dieser Massnahme für die Umwelt, die Gesellschaft, die Sicherheit und die Wirtschaft enthalten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Geschwindigkeitsexzesse, bei denen die auf Autobahnen zugelassene allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern teilweise massiv überschritten wird, können zu schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Verletzten führen. Die genannte Geschwindigkeit wird nicht nur auf der Autobahn, sondern teilweise auch auf dem übrigen Strassennetz überschritten, was noch weitaus gefährlicher ist.</p><p>Allerdings ist die Schweiz durch das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen (SR 0.946.526.81) verpflichtet, Motorfahrzeuge, welche die Anforderungen des harmonisierten EG-Rechtes erfüllen, auch in der Schweiz zuzulassen. Der Erlass von entsprechenden technischen Anforderungen im schweizerischen Alleingang wäre damit praktisch wirkungslos.</p><p>Diese Erwägungen wären Gegenstand des verlangten Berichtes. Da sie hiermit bereits bekannt gegeben sind, erübrigt sich ein separater Bericht im Sinne von Artikel 124 des Parlamentsgesetzes (SR 171.10), weswegen das Postulat abzulehnen ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.