<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.477/2004 /kil </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. September 2004 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wurzburger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Bundesrichterin Yersin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Klopfenstein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonales Ausländeramt St. Gallen, </div> <div class="para">Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht (Einzelrichter), Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Umwandlung der Vorbereitungshaft in Ausschaffungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsrekurskommission des Kantons </div> <div class="para">St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht (Einzelrichter), vom 20. August 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht stellt fest und zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der aus dem Libanon stammende X.________ (geb. ... 1974), alias Y.________ (geb. ... 1978), wurde am 20. Juli 2004 vom Ausländeramt des Kantons St. Gallen in Vorbereitungshaft genommen, nachdem er eine unbedingte Landesverweisung missachtet hatte und ein zweites Mal illegal in die Schweiz eingereist war. Am 16. August 2004 wies das Bundesamt für Flüchtlinge das neue Asylgesuch von X.________ ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Nachdem der Wegweisungsentscheid beim Ausländeramt eingegangen war, ordnete dieses gegenüber X.________ am 19. August 2004 Ausschaffungshaft an. Am 20. August 2004 prüfte und genehmigte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Einzelrichter) die Ausschaffungshaft bis zum 17. November 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe in englischer Sprache vom 31. August 2004 verlangt X.________ vom Bundesgericht sinngemäss, er sei aus der Ausschaffungshaft zu entlassen ("please help me and give me freedom"). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Verwaltungsrekurskommission hat per Fax den angefochtenen Entscheid eingereicht. Weitere Instruktionsmassnahmen (Schriftenwechsel, Einholen weiterer Akten) sind nicht angeordnet worden. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt werden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer ist im Asylverfahren aus der Schweiz weggewiesen worden, und die gegen ihn angeordnete Ausschaffungshaft dient der Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt (auf den gemäss <span class="artref">Art. 36a OG</span> verwiesen werden kann), genügt sie den gesetzlichen Anforderungen: Die von der Verwaltungsrekurskommission genannten Haftgründe (<span class="artref"><artref id="CH/142.20/13^b/c" type="start"></artref><artref id="CH/142.20/13^b/1/c" type="start"></artref><artref id="CH/142.20/13^b/1/a" type="start"></artref>Art. 13b Abs. 1 lit. a und c ANAG</span><artref id="CH/142.20/13^b/1/c" type="end"></artref><artref id="CH/142.20/13^b/c" type="end"></artref><artref id="CH/142.20/c" type="end"></artref>) sind klarerweise gegeben (vgl. S. 5 und 6 des angefochtenen Entscheides); gleiches gilt mit Bezug auf die Einhaltung des Beschleunigungsgebots (<span class="artref">Art. 13b Abs. 3 ANAG</span>). Sodann gibt es keine Anzeichen für das Bestehen rechtlicher oder tatsächlicher Gründe, die im Sinne von <span class="artref">Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG</span> gegen die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen würden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Was der Beschwerdeführer gegen seine Ausschaffung sonst noch vorbringt ("I can't go my country because I have big problem (...) with government in Libanon + Hizbollah (...)", bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, in dem lediglich die Rechtmässigkeit der Haft, nicht dagegen die Zulässigkeit der Wegweisung zu beurteilen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=28.08.2004&amp;to_date=16.09.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page193">BGE 128 II 193</a> ff.). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang würde der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/154" type="start"></artref>Art. 154 und 153a OG</span><artref id="CH/173.110/153^a" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonalen Ausländeramt St. Gallen und der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, Einzelrichter) sowie dem Bundesamt für Flüchtlinge schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 2. September 2004 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>