<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AK.2016.00011</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>AK.2016.00012</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Z.___, vormals A.___, (Urk. 6/73) war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen. Y.___ war ab dem 18. Dezember 2009 (Tagebuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintragung, Urk. 6/1) mit Einzelprokura, ohne Funktion, im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Ab dem 6. Juli 2011 war er Mitglied des Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsrates der Gesellschaft mit Einzelunterschrift. X.___ (ledige B.___) war vom 18. Dezember 2009 (Gesellschaftsgründung) bis am 6. Juli 2011 als Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glied des Verwaltungsrates der Gesellschaft mit Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen (Urk. 6/140). Mit Urteil vom 21. August 2014 eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Zürich über die Gesellschaft den Konkurs (Urk. 6/96). Mit Urteil des Konkurs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richters vom 2. April 2015 wurde das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt und die Gesellschaft im Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delsregister von Amtes wegen gelöscht (Urk. 6/122, Urk. 6/132).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 8. Juni 2015 wurden Y.___ und X.___ von der Ausgleichskasse als Solidarhafter verpflichtet, für entgangene Lohnbeiträge der konkursiten A.___, Schadenersatz im Umfang von Fr. 352‘835.55 zu leisten (Urk. 6/124-125). Die von Y.___ am 12. Juli 2015 erhobene Einsprache (Urk. 6/127) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 22. Februar 2016 ab (Urk. 6/134 [= Urk. 7/2]). Die von X.___ am 8. Juli 2015 erhobene Einsprache (Urk. 6/126) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 22. Februar 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 74‘865.65 (Urk. 6/135 [= Urk. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die sie betreffenden Einspracheentscheide erhoben X.___ (Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin 1) und Y.___ (Beschwerdeführer 2) mit Eingaben vom 4. April 2016 jeweils Beschwerde und beantragten deren Aufhebung (Urk. 1, Urk. 7/1). Mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der jeweiligen Beschwerden (Urk. 5, Urk. 7/5), was den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führern mit Verfügung vom 9. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 9. Mai 2016 wurde der Prozess Nr. AK.2016.00012 in Sachen Y.___ gegen die Ausgleichskasse mit dem vorliegenden Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess Nr. AK.2016.00011 in Sachen X.___ gegen die Ausgleichskasse verei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt (Urk. 8). Der Prozess Nr. AK.2016.00012 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben. Dessen Akten werden im vorliegenden Prozess als Urk. 7/0-7 geführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (AHVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherung), Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berbeiträge zum massgeblichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschuldeten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Dies trifft dann zu, wenn die Beiträge im Sinne von Art. 16 Abs. 1 AHVG verwirkt sind (vgl. beispielsweise BGE 112 V 156, 98 V 26) oder wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). Im ersten Fall gilt der Schaden als eingetreten, sobald die Beiträge verwirkt sind (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 112 V 156 E. 2, 108 V 189 E. 2d, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Im zweiten Fall gilt der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rdegegnerin machte gegenüber den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 8. Juni 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">124-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125) Schadenersatz für entgangene Lohn- und FAK-Beiträge, Verwaltungskosten, Verzugszinsen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mahngebüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebühren im Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">352‘835.55 geltend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im Konkurs der Arbeitgeberin erlittene Schaden wurde anhand der Kassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-144), insbesondere anhand des Konto-Auszugs und der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übersicht der Beschwerdegegnerin vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/142-144) sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stantiiert dargelegt. Der Schaden von total Fr. 352‘835.55 setzt sich aus den unbezahlt gebliebenen effektiv geschuldeten Beiträgen der Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 (inkl. Verwaltungskosten) von Fr. 337‘599.45, Mahngebühren von Fr. 360.--, Verzugszinsen von Fr. 25‘183.35, Erhebungsgebühren und Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Fr. 50.--, Betreibungskosten von Fr. 771.90 sowie Beiträgen an den Berufsbildungsfonds für die Jahre 2011-2013 von Fr. 2‘145.45 zusammen; dies unter Verrechnung mit der CO2-Rückvergütung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der FAK-Zulagen sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Berücksichtigung von Zahlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzelner Mahngebühren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von total Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13‘274.60.-- (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Quantitativ des Schadens wurde von den Beschwerdeführern nicht bestritten. Grundsätzlich ergibt sich somit kein Anlass für Weiterungen bezüglich der Schadenshöhe (vgl. zur Haftungssumme nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Organhaftung aus Art. 52 AHVG besteht nicht für Beitragsforderungen, die nach der Publikation der Löschung der Organstellung der betreffenden Person im Handelsregister fällig werden, weil die betreffende Person im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht mehr Organ ist. Für die vor der Publikation fälligen Beitragsfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen haftet das Organ, wenn es durch eine vorsätzliche oder grobfahrläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Handlung beziehungsweise Unterlassung bewirkt hat, dass die Beiträge im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht bezahlt werden konnten. Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Möglichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäftsführung massgeblich zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen. Das ist faktisch längstens bis zum effektiven Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat der Fall (BGE 126 V 61 E. 4a, 123 V 172 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2 war zwar laut Handelsregister vom Zeitpunkt der Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der AG am 18. Dezember 2009 bis zum 6. Juli 2011 ohne Funktion und mit Einzelprokura eingetragen (Urk. 6/1), woraus sich keine formelle Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung ableiten lässt. Ab dem 6. Juli 2011 waltete er dann als formelles Organ, da er als einziges Mitglied des Verwaltungsrats im Handelsregister eingetragen wurde (Urk. 7/6/96). Betreffend die Zeit vor dem 6. Juli 2011 ging die Beschwerdegegnerin offensichtlich von einer faktischen Organstellung des Beschwerdeführers aus, was der Beschwerdeführer 2 nicht bestritt. Die faktische Organstellung ergibt sich eindeutig aus den unwidersprochenen Angaben der Beschwerdeführerin 1 in ihrer Beschwerdeschrift vom 4. April 2016. Sie führte aus, der Beschwerdeführer 2 habe das Unternehmen alleine geführt und alle Dokumente unterschrieben. Auch die Stellung des Beschwerdeführers 2 als Alleinaktionär und die Tatsache, dass er die Gesellschaft gegründet hat (die ursprüngliche Firma enthält den Nachnamen des Beschwerdeführers) und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich er gegen Aussen im Namen der Gesellschaft auftrat – so z.B. Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweise ausstellte (vgl. Urk. 6/109) oder als Geschäftsführer auftrat und Zahlungsbefehle in Empfang nahm (Urk. 6/66-67, Urk. 6/72) –, weisen auf die fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Organstellung des Beschwerdeführers vor Juni 2011 hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/108/10). Zu Recht macht die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 somit für die Zahlungsausstände für den gesamten Zeitraum verantwortlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dargelegt (E. 1.2) finden die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung sinngemäss Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung auf die Invalidenversicherungs-, Erwerbsersatz- und Arbeitslosenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsbeiträge sowie auf jene an die FAK gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen. Dies gilt jedoch nicht für die Beiträge an den Berufsbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fonds gemäss §§ 26a ff. des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Berufsbildung (EG BBG). Die Verordnung über den Berufsbildungsfonds (VBBF) bestimmt zwar die Familienausgleichskassen als zuständig für die Erhebung der Beiträge und erklärt die Regelungen der Verordnung über die Alters- und Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlassenenversicherung (AHVV) betreffend Mahnung, Zahlungsaufschub, Abschreibung von uneinbringlichen Beiträgen und Verzugszinsen für sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss anwendbar (§ 8), eine gesetzliche Bestimmung für eine (sinngemässe) Anwendung von Art. 52 AHVG für nicht bezahlte Beiträge findet sich jedoch weder im EG BGG noch in der VBBF. Eine Schadenersatzpflicht in (analoger) Anwendung von Art. 52 AHVG besteht für Beiträge an den Ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufsbildungsfonds somit nicht. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher im vorliegenden Verfahren für die Beiträge an den Berufsbildungsfonds der Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011-2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘145.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzüglich zuzuordnender Inkassokosten (Mahnkosten von Fr. 20.--; vgl. Konto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszug vom 26. April 2016, Urk. 6/143/4 Position 2015 0002)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht haftbar gemacht werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die in Frage kommende Schadenssumme reduziert sich dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend auf Fr. 350‘670.10. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin 1 hatte vom 18. Dezember 2009 bis am 6. Juli 2011 formelle Organstellung. Die Eintragung wurde in der Folge aus dem Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delsregister gelöscht. Eine weiterführende Organstellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich den Akten nicht entnehmen. Es ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – wie die Beschwerdegegnerin richtig ausführte – der Schaden, für welchen eine Haftung grundsätzlich in Frage kommt, auf diejenigen entgangenen Beiträge zu beschränken, welche bis zum 6. Juli 2011, dem formellen Austritt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem Verwaltungsrat, zu entrichten gewesen wären, einschliesslich der bis dahin angefallenen Inkasso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin reduzierte die Schadenersatzsumme mit Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 auf Fr. 74‘865.65, indem sie von der gesamten ursprünglich geltend gemachten Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe nur noch folgende Beträge als Schaden geltend machte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 sowie Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/142): </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die effektiv geschulde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lohnbeiträge für das Jahr 2010 (inkl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungskosten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Umfang von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44‘345.50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das halbe Jahr 2011 (inkl. Verwaltungskosten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Umfang von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30‘520.15 (Fr. 61‘040.35 : 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berechnung des der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin 1 grundsätzlich anzulastenden Teilschadens ist indes zu korrigieren. Einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits waren für das Jahr 2011 Lohnbeiträge von Fr. 61‘039.35 geschuldet (statt Fr. 61‘040.35, vgl. auch Urk. 6/144 S. 4), andererseits war die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin 1 im Zeitpunkt, als die Lohnbeiträge für den Monat Juni 2011 zu bezahlen gewesen wären (vgl. Art. 34 Abs. 1 und 3 AHVV), gemäss Tagebucheintrag im Handelsregister nicht mehr formelles Organ. Demzufolge kommt ein relevantes Verschulden der Beschwerdeführerin 1 grundsätzlich nur für die ersten fünf Monate des Jahres 2011 (Fr. 61‘039.35 x 5/12 = Fr. 25‘433.05) in Betracht. Die Schadenersatzsumme reduziert sich deshalb auf Fr. 69‘778.55 (Fr. 44‘345.50 + Fr. 25‘433.05). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. AHVV schreiben vor, dass der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Vorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch Akontobeiträge zu entrichten; nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV sind die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt, wobei sich die Ausgleichskasse dabei auf die letzte bekannte Lohnsumme unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der zu erwartenden Lohnentwicklung stützt und die Angaben der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber berücksichtigt. Die Arbeitgeber haben der Ausgleichskasse die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Auskünfte zu erteilen und auf Verlangen Unterlagen einzureichen (vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] Rz. 2039 ff., Stand 1. Januar 2011). Gemäss Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AHVV haben die Arbeitgeber die Löhne innert 30 Tagen nach Ablauf der Abrechnungsperiode abzurechnen. Die Abrechnungen der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber enthalten die nötigen Angaben für die Verbuchung der Beiträge und für die Eintragung in die individuellen Konten (Art. 36 Abs. 1 AHVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 957 Abs. 1 Ziff. 2 des Obligationenrechts (OR) unterliegen der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung unter anderem juristische Personen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Kassenakten ist zu entnehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Gesellschaft seit ihrer Gründung ihrer Pflicht, der Beschwerdegegnerin die für die Festsetzung der Akontobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge erforderlichen Auskünfte zu erteilen und auf Verlangen Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zureichen, trotz wiederholter Mahnung nicht nachkam (Urk. 6/32, Ur. 6/34, Urk. 6/44). Erst nach Eröffnung des Konkurses stellte der Beschwerdeführer 2 der Revisorin der Beschwerdegegnerin nach mehrfachem Mahnen Unterlagen zur Verfügung (Urk. 6/117/2). Die Beschwerdegegnerin musste die Beiträge für die Jahre 2010 bis 2013 daher veranlagen (Veranlagungsverfügung vom 14. Juni 2013, Urk. 6/37). Diese Veranlagung beruhte auf Schätzungen, da der Beschwerdeführer 2 keine Buchhaltung geführt hatte (Urk. 6/39). Entgegen den ursprünglichen Angaben der Gesellschaft gegenüber der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/3), dass erst ab Juli 2010 Löhne ausbezahlt würden – und entsprechend bis im Juli 2010 auch keine Lohnbeiträge geschuldet wären – wurden gemäss Feststellung der Revisors (Urk. 6/109) bereits ab Januar 2010 Löhne ausgerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet. Die Gesellschaft verletzte damit eklatant Arbeitgebervorschriften. Die Beschwerdegegnerin stellte – nach der Eröffnung des Konkurses – Rechnung für sämtliche Beitragsforderungen der Jahre 2010-2013; unter Anrechnung der bereits mit Veranlagungsverfügung vom 14. Juni 2013 in Rechnung gestellten Beiträge (Urk. 7/6/112, Urk. 7/6/118). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat keine der Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beglichen. Sie wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederholt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemahnt und auch betrieben (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/6/143-144</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Aktenverzeichnis“). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Buchhaltung fehlte es sodann an einer Übersicht über Beitragsschulden gegenüber der Beschwerdegegnerin. Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> blieben Lohnbeiträge zuzüglich Verwaltungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und Betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Verzugszinsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gesamtbetrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 350‘670.10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbezahlt (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit ist die Gesellschaft ihren Pflichten als Arbeitgeberin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in mehrfacher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nachgekommen und hat öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vorschriften missachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der dadurch entstandene Schaden auf qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert schuldhaftes Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Dele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Verwaltungsorgan an den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsführer delegieren (BGE 108 V 199 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei den nicht geschäftsführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verwaltungsratsmitgliedern von Aktiengesellschaften entscheidend, ob sie den ihnen obliegenden Kontroll- und Aufsichtspflichten nachgekommen sind. Nach Art. 716a Abs. 1 Ziff. 5 OR obliegt dem Verwaltungsrat die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen. Gemäss dieser Bestimmung hat das Verwaltungsratsmitglied nicht nur die Pflicht, an den Verwaltungsratssitzungen teilzunehmen, sondern sich periodisch über den Geschäftsgang zu informieren und bei Unregelmässigkeiten einzuschreiten (Urteil des Bundesgerichts 9C_651/2012 vom 15. Mai 2013 E. 6.2 mit weiteren Hinweisen). Zwar ist der nicht geschäftsführende Verwaltungsrat nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, jedes einzelne Geschäft der mit der Geschäftsführung und Vertretung Beauftragten zu überwachen, sondern darf sich auf die Überprüfung der Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Geschäftsleitung und des Geschäftsganges beschränken. Dazu gehört, dass er sich laufend über den Geschäftsgang informiert, Rapporte verlangt, sie sorgfältig studiert, nötigenfalls ergänzende Auskünfte einzieht und Irrtümer abzuklären versucht. Ergibt sich aus diesen Informationen der Verdacht falscher oder unsorgfältiger Ausübung der delegierten Geschäftsführungs- und Vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbefugnisse, ist der Verwaltungsrat verpflichtet, sogleich die erforderlichen Abklärungen zu treffen (nötigenfalls durch Beizug von Sachverständigen) und eine genaue und strenge Kontrolle hinsichtlich der Beobachtung gesetzlicher Vorschriften auszuüben (BGE 114 V 219 E. 4a; Urteil des Bundesgerichts 9C_461/2009 vom 31. Dezember 2010 E. 5.3, je mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Werden bei ungenügender Liquidität die einen Forderungen bezahlt, andere aber nicht, ist dies grundsätzlich nicht grobfahrlässig. Nach der Rechtsprechung zu Art. 52 AHVG, von welcher abzuweichen kein Anlass besteht, ist es aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings - allenfalls abgesehen von kurzfristigen Ausständen - grobfahrlässig, Löhne zu bezahlen, wenn die darauf geschuldeten AHV-Beiträge nicht gedeckt sind. Gegenteiliges Verhalten ist den verantwortlichen Organen grundsätzlich als qualifiziertes Verschulden zuzurechnen, was die volle Schadenersatzpflicht nach sich zieht, sofern ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen der schuldhaften Verletzung von Vorschriften und dem Schadenseintritt besteht und die Ausgleichskasse kein Mitverschulden trifft. Der Grund liegt in der besonderen Natur der AHV-Beiträge, hinsichtlich welcher der Arbeitgeber die Funktion eines Vollzugsorgans ausübt (Art. 51 AHVG). Daraus resultiert eine besondere Pflicht, für die ordnungsgemässe Bezahlung der Beiträge zu sorgen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 zahlte die Gesellschaft laufend Löhne im Gesamtbetrag von Fr. 2‘451‘216.-- (im Jahr 2010: Fr. 327‘213.-- [Urk. 6/109/2, Urk. 6/112], im Jahr 2011: Fr. 439‘757.-- [Urk. 6/105/1; Urk. 6/118] im Jahr 2012: Fr. 699‘124.-- [Urk. 6/110/1, Urk. 6/118] und im J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2013: Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">985‘122.-- [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/111/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/118], vgl. Bericht über die Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrolle an Ort und Stelle vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 bzw. Korrektur vom 24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 [Urk. 6/117) aus, ohne die darauf entfallenden Lohnbeiträge zu bezahlen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherzust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen (E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Geschäftsführer der konkursiten Gesellschaft war im Handelsregister zu keiner Zeit förmlich eingetragen. Wie bereits ausgeführt war der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer 2 vom 18. Dezember 2009 bis zum 6. Juli 2011 ohne Funktion im Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delsregister eingetragen, er übte jedoch faktisch die Funktion des Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers aus und war faktisches Organ. Ab 6. Juli 2011 war er zudem als Mitglied des Verwaltungsrates im Handelsregister vermerkt. Durch seine Stellung als Geschäftsführer sowie (zeitweise) Verwaltungsrat kann sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer 2 der Verantwortung nicht entziehen. Aus dem Hinweis des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers 2, er habe die AHV-Abrechnungen trotzdem noch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrifts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht, ohne welche eine Klage nicht möglich gewesen wäre, vermag er nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Eine zeitgerechte Lohnabrechnung erfolgte nie und im Zeitpunkt seiner Mithilfe zur Kassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revision war der Schaden bereits eingetreten. Wenn der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer 2 angibt, es seien keine Aktiven vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen gewesen, um die AHV-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge zu bezahlen, so übersieht er, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass nur soweit Löhne hätten ausbezahlt werden dürfen, als auch paritätische Beiträge abgeliefert werden konnten. Die Organe eines Arbeitgebers haben jedoch dafür zu sorgen, dass nur soviel Lohn ausbezahlt wird, als auch die darauf geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden können (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts H 77/03 vom 18. Januar 2005 E. 6.4 mit Hinweis). Zwar mag es sein, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer 2 ohne Bereiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsabsicht gehandelt hat, eine sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che ist für eine Haftung nach Art. 52 Abs. 1 AHVG jedoch nicht vorausgesetzt (vgl. Urk. 7/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleiniger (faktischer), Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begleichung der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge der Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grobfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässige Unterlassung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin 1 beschränkte sich die Tätigkeit für die konkursite Gesellschaft auf den Zeitraum 18. Dezember 2009 bis 6. Juli 2011, als sie als Mitglied des Verwaltungsrates im Handelsregister eingetragen war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 2.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Aus dem Hinweis des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er habe die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft alleine geleitet, dass die Beschwerdeführerin 1 mit anderen Worten also </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strohfrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen sei, vermag sie nichts zu ihren Gunsten abzuleiten (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/1). Selbst wenn sie nur als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strohfrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geamtet haben sollte, was weder erwiesen noch widerlegt ist, war sie als damals einzige Verwaltungsrätin für einen korrekten Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin verantwortlich. Die Verantwortung konnte sie nicht delegieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich als nicht geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied vorhalten lassen, die gesellschaftsrechtlichen Kontroll- und Aufsichtspflichten nicht ausgeübt zu haben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei derart einfachen und überschaubaren Verhältnissen hätten praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss erhöhte Anforderungen an die Überwachung gegolten (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts H 228/98 vom 25. Juli 2000 E. 5b/aa und H 112/03 vom 2. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2004 E. 3.5.2, je mit weiteren Hinweisen). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte insbesondere dafür besorgt sein müssen, dass von der Gesellschaft die gesetzlichen Vorschriften, wozu auch das Beitragswesen gehört, eingehalten werden. Nicht relevant ist hierbei, dass sie - wie von ihr geltend gemacht - für ihre Tätigkeit als Verwaltungsrätin keinen Lohn erhalten habe (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_145/2010 vom 15. Juni 2010 E. 5.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin 1 ausführt, sie habe keine Funktion im Verwaltungsrat gehabt, sie hätte dies gar nicht gekonnt, sie habe keinen Einfluss darauf gehabt, ob die Beiträge bezahlt werden oder nicht, legt sie dar, dass sie ihren Aufsichtspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten als Verwaltungsrätin überhaupt nicht nachgekommen ist. Nicht einmal eine Buchhaltung wurde geführt. Es ist unvorstellbar, wie die Beschwerdeführerin 1 ohne Buchhaltung die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und damit die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung der Pflichten der Gesellschaft hätte überprüfen können und wollen. In Bezug auf das Verhalten der Beschwerdeführerin 1 als nicht geschäftsführende Verwaltungsrätin im Zeitraum zwischen dem 18. Dezember 2009 und 6. Juli 2011 ist ebenfalls von grobfahrlässigem Unterlassen auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vorwerfbare Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten führte zum Schaden der Beschwerdegegnerin. Wäre die Konkursitin unter der Verantwortung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihren Zahlungs- und Abrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungspflichten rechtzeitig und vollständig nachgekommen und wären nur soweit Löhne ausbezahlt worden, als die darauf geschuldeten Abgaben bei Fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligkeit hätten beglichen werden können, wäre der Schaden nicht eingetreten. Ein Mitverschulden seitens der Beschwerdegegnerin ist nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer 2 betreffenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 insoweit abzuändern, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in teilweiser Gutheissung der Beschwerde verpflichtet wird, in solidarischer Haf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Schadenersatz im Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">350‘670.10 zu bezahlen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der die Beschwerdeführerin 1 betreffende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 22. Februar 2016 ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend abzuändern, dass die Beschwerdeführerin 1, in soli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darischer Haftung mit dem Beschwerdeführer 2, verpflichtet wird, Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz im Betrag von Fr. 69‘778.55 zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der die Beschwerdeführerin 1 betref</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fende Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gleichskasse, vom 22. Februar 2016 dahingehend geändert, dass X.___ verpflich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tet wird, in solidarischer Haftung mit Y.___, Schadenersatz im Betrag von Fr. 69‘778.55 zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der den Beschwerdeführer 2 betref</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fende Einspracheentscheid der Ausgleichskasse vom 22. Februar 2016 dahingehend geändert, dass Y.___ verpflichtet wird, in solidarischer Haftung mit X.___, Schadenersatz im Betrag von Fr. 350‘670.10 zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p></div> </div></body></html>