<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00333</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106541&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00333</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.02.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtverlängerung<br/><br/>Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ist konventionswidrig, da der schweizerischen Ehefrau des Beschwerdeführers nicht zugemutet werden kann, ihm nach Nigeria zu folgen und zudem keine Anzeichen einer Rückfälligkeit erkennbar sind.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWÃHRUNG">BEWÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICHES ZUSAMMENLEBEN">EHELICHES ZUSAMMENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTAKTE EHE">INTAKTE EHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATION">INTEGRATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUMUTBARKEIT">ZUMUTBARKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 7 lit. I ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 10 lit. Ia ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 lit. III ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 16 lit. III ANAV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. </span>L.<span> reiste als 18 ½-jÃ¤hriger in die Schweiz und stellte ein Asylgesuch. Am 18. Juni 1999 heiratete er die Schweizerin M. und erhielt die Aufent­haltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Das Asylgesuch zog er in der Folge zurÃ¼ck. Im August 1999 erhielt er eine Arbeitsbewilligung und nahm eine Stelle bei der N. AG an. Im November 1999 wurde er verhaftet und in Untersuchungshaft gesetzt. Am 27. April 2000 verurteilte ihn das Bezirksgericht O. wegen Widerhandlun­gen gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz zu zwei Jahren und drei Monaten GefÃ¤ngnis. Nachdem er zwei Drittel der Strafe verbÃ¼sst hatte, wurde er am 5. Mai 2001 vorzeitig und bedingt aus dem Strafvollzug entlassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 8. Januar 2001 wies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit sein Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach der VerbÃ¼ssung des Strafvollzugs ab, weil </span>L.<span> zu schweren Klagen Anlass gegeben habe und sein weiterer Aufenthalt in der Schweiz unerwÃ¼nscht sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob </span>L.<span> am 12. Februar 2001 Rekurs, welchen der Regierungsrat am 5. September 2001 abwies. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 17. Oktober 2001 liessen er und seine Ehefrau dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der Entscheid des Regierungsrats aufzuheben und es sei zu veranlassen, dass seine Aufenthaltsbewilligung verlÃ¤ngert werde. Die vom Regierungsrat entzogene aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei wieder herzustellen und es seien die BeschwerdefÃ¼hrenden mÃ¼ndlich zu befragen, unter Kos­ten- und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der beschwerdebeklagten Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>WÃ¤hrend diese sich zur Beschwerde nicht Ã¤usserte, beantragte die Staatskanzlei fÃ¼r den Regierungsrat die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Der AbteilungsprÃ¤sident hat bis zum Entscheid Ã¼ber das Gesuch um die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung alle Vollzugsvorkehrungen untersagt. Mit dem heutigen Entscheid in der Sache erÃ¼brigt sich ein separater Beschluss zur aufschiebenden Wirkung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Verwaltungsgericht beurteilt die RechtmÃ¤ssigkeit von Beschwerden gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden (§ 41 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Die Ehefrau war am Rekursverfahren vor dem Regierungsrat nicht beteiligt, weshalb sie gegen dessen Entscheid nicht beschwerdeberechtigt ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der Regierungsrat hat richtig festgestellt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer, welcher mit einer Schweizerin verheiratet ist und dessen Ehe intakt ist, grundsÃ¤tzlich einen Rechtsanspruch auf VerlÃ¤ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung geltend machen kann; dies sowohl gestÃ¼tzt auf Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder vom 26. MÃ¤rz 1931 (ANAG) wie auch gestÃ¼tzt auf Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK). Auf diese zutreffende Darstellung kann verwiesen werden (§ 28 in Verbindung mit § 70 VRG). Dies fÃ¼hrt dazu, dass das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde einzutreten hat. Ob im konkreten Fall die Voraussetzungen fÃ¼r die Verwirklichung des Rechtsanspruchs gegeben sind, ist Gegenstand der materiellen ErwÃ¤gungen (BGE 122 II 289 E. 1d S. 294).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der Anspruch auf Erteilung oder VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art. 7 Abs. 1 3. Satz ANAG). Dies ist der Fall, wenn die auslÃ¤ndische Person wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Die Ausweisung soll nur verfÃ¼gt werden, wenn sie nach den gesamten UmstÃ¤nden angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3 ANAG). Dabei ist namentlich die Schwere des Verschuldens der auslÃ¤ndischen Person, die Dauer ihres Aufenthalts in der Schweiz sowie die mit ihrer Ausweisung fÃ¼r sie und ihre Familie verbundenen Nachteile abzuwÃ¤gen (Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung zum ANAG vom 1. MÃ¤rz 1949 [ANAV]). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Eine umfassende InteressenabwÃ¤gung verlangt auch Art. 8 Abs. 2 EMRK. Der Schutz des Familienlebens gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK darf nur zurÃ¼ckweichen, wenn der Eingriff in dieses Rechtsgut gesetzlich vorgesehen ist und sich als eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Sicherheit, die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutze der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Die Verweigerung der Aufenthalts­bewilligung ist dabei eher zulÃ¤ssig als die Ausweisung, weil der auslÃ¤ndischen Person nur bei letzterer das Betreten der Schweiz vollstÃ¤ndig untersagt wird (BGE 120 Ib 13 ff). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Ausgangspunkt der AbwÃ¤gung ist die Schwere des durch die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe zum Ausdruck gebrachten Verschuldens. Nach der Gerichtspraxis liegt die Grenze, von der an in der Regel keine Bewilligung mehr erteilt wird, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe, wenn die betroffene auslÃ¤ndische Person, die mit einem schweizerischen Ehegatten verheiratet ist, um die erstmalige Erteilung oder nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz um die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung nachsucht. Nach dieser Praxis des Bundesgerichts gilt dies selbst dann, wenn dem Ehepartner die Ausreise aus der Schweiz nicht oder nur schwer zumutbar ist (BGE 120 Ib 14). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) stellt bei der InteressenabwÃ¤gung im Rahmen von Art. 8 Abs. 2 EMRK seinerseits auf die Schwere des begangenen Delikts, auf den seit der Tat vergangenen Zeitraum, auf das Verhalten des AuslÃ¤nders wÃ¤hrend dieser Periode, auf die StaatsangehÃ¶rigkeit der betroffenen Personen sowie auf de­ren familiÃ¤re Situation ab. Er berÃ¼cksichtigt zudem die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte, welche RÃ¼ckschlÃ¼sse auf deren IntensitÃ¤t zulassen (Geburt und Al­ter allfÃ¤lliger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter UmstÃ¤nden nicht im entsprechenden Land gelebt werden kÃ¶nnte usw.), sowie die Nachteile, die dem Ehepartner erwachsen wÃ¼rden, mÃ¼sste er dem Betroffenen in dessen Heimat nachfolgen. Allein die Tatsache, dass der Nachzug mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, schliesst eine Ausweisung beziehungsweise Nichterneuerung der Aufenthaltsbewil­ligung noch nicht aus (EGMR, Urteil Nr. 54273/00 vom 2. August 2001 i.S. Boultif vs. Schweiz, Rz. 48; BGr, Urteil Nr. 2A.296/2001 vom 22.Oktober 2001 i.S. R. vs. Regierungsrat und Verwaltungsgericht des Kt. ZÃ¼rich, E. 2 b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde vom Bezirksgericht O. mit einer Freiheitsstrafe von zweieinviertel Jahren bestraft. Es beschuldigte ihn, als Mitglied einer international tÃ¤tigen Drogenorganisation einer anderen Person den Auftrag erteilt zu haben, in Brasilien einen Koffer mit Kokain zu Ã¼bernehmen und diesen nach ZÃ¼rich zu transportieren, wo er ihn Ã¼bernehmen sollte. Dazu kam es nicht, weil der Transporteur der Ware bereits in Genf gefasst und von der Polizei nach ZÃ¼rich begleitet worden war, wo der BeschwerdefÃ¼hrer selbst verhaftet wurde. Das Strafgericht beurteilte sein Verschulden als "nicht mehr leicht" im Rahmen eines schweren Falls von BetÃ¤ubungsmitteldelikten. Es berÃ¼cksichtigte, dass er im Tatzeitpunkt noch nicht zwanzigjÃ¤hrig war und hielt ihm eine gewisse "jugendli­che Unbedarftheit", dagegen allerdings auch, dass er nicht aus wirt­schaftlicher Not kriminell gehandelt habe. Im Zeitpunkt des Verbrechens war der BeschwerdefÃ¼hrer bereits seit mehreren Monaten verheiratet und war einer ErwerbstÃ¤tigkeit nachgegangen. Vor der Tat hielt er sich bereits seit rund eineinviertel Jahren in der Schweiz auf, besass aber die Aufenthaltsbewilligung nur seit wenigen Monaten. Im Strafvollzug hatte er sich bewÃ¤hrt und war im Rahmen der gebotenen MÃ¶glichkeiten erwerbstÃ¤tig. Zu seiner Ehefrau unterhÃ¤lt er eine intensive Beziehung, was diese bestÃ¤tigt. Seit seiner Entlassung ist der BeschwerdefÃ¼hrer wieder erwerbstÃ¤tig. Er will sich ausschliesslich seiner Familie widmen und fÃ¼hrt aus, dass er seine Straftat bereue und sich schÃ¤me. Er hat sich offenbar Deutschkenntnisse angeeignet, die es ermÃ¶glicht haben, dass die polizeilichen Befragungen ohne Ãbersetzer durchgefÃ¼hrt werden konnten. Die Ehefrau erwartete von ihm ein Kind, das am 22. Januar 2002 geboren wurde. Die Ehefrau bekrÃ¤ftigt, dass ihr die Ehe und zukÃ¼nftige Familie das Wichtigste sei und dass bei einer Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers nach Nigeria sie vor einer unlÃ¶sbaren Entscheidung stehen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Regierungsrat ist zum Ergebnis gelangt, dass das Verschulden des Beschwer­­­defÃ¼hrers die privaten Interessen Ã¼berwÃ¶ge. Durch sein Verhalten habe er bewiesen, dass sein kÃ¼nftiges Verhalten unberechenbar sei und ein neuer RÃ¼ckfall in die KriminalitÃ¤t auf Grund seiner wenig gefestigten Erwerbssituation nicht ausgeschlossen werden kÃ¶nne. Wegen seines nur kurzen Aufenthalts in der Schweiz kÃ¶nne von einer Integration des BeschwerdefÃ¼hrers nicht gesprochen werden. Der Ehefrau sei zuzumuten, ihm entweder nach Nigeria zu folgen oder eine getrennte Ehe zu fÃ¼hren; allenfalls kÃ¶nnte die Familie in ein Drittland auswandern. Im Ãbrigen wÃ¤re das polizeiliche Interesse an der Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers auch dann Ã¼berwiegend, wenn es fÃ¼r die Ehefrau unzumutbar wÃ¤re, dem Ehemann in dessen Heimat nachzufolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Bei einem Strafmass, welches den von der Rechtsprechung angenommenen Grenzwert um drei Monate Ã¼berschreitet, mÃ¼ssen besonders gewichtige private Interessen vorliegen, um das Ã¶ffentliche Interesse an einer Fernhaltung von der Schweiz aufzuwiegen und damit den Anspruch auf eine BewilligungsverlÃ¤ngerung zu begrÃ¼nden. Der BeschwerdefÃ¼hrer stellte sich als Glied einer Kette fÃ¼r die Organisation und DurchfÃ¼hrung eines Drogentransports zur VerfÃ¼gung und wurde vor der AusfÃ¼hrung seines Transportauftrags verhaftet. Sowohl die fÃ¼r als auch gegen ihn sprechenden UmstÃ¤nde der Straftat und seine persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse wurden von der Strafjustiz berÃ¼cksichtigt und flossen ins Strafmass ein, an welches FremdenpolizeibehÃ¶rden und Verwaltungsgericht letztlich gebunden sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) WÃ¤hrend das Bundesgericht vor dem zitierten Entscheid des EGMR beim Erreichen oder Ãberschreiten der Strafgrenze von zwei Jahren Freiheitsentzug die konkrete Inte­ressenlage der Ehefrau eher summarisch prÃ¼fte und in der Regel befand, es sei zumutbar, die Ehe allenfalls auch auf Distanz zu leben, sofern die Ehegattin dem Weggewiesenen nicht in dessen Heimat folgen wolle oder kÃ¶nne, fordert die jÃ¼ngste Rechtsprechung des EGMR eine deutlichere Gewichtung der Konventionsgarantie auf Achtung des Familienlebens. Im Fall Boultif vs. Schweiz war der algerische Ehemann wegen Raubs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der EGMR wertete die BewÃ¤hrung im Strafvollzug und diejenige nach der Entlassung und befand, der auslÃ¤ndische Ehemann habe sich in der Zeit vor, wÃ¤hrend und nach dem Strafvollzug wÃ¤hrend mehreren Jahren bewÃ¤hrt. Ein RÃ¼ckfall in die KriminalitÃ¤t sei zwar theoretisch mÃ¶glich, aber konkrete Hinweise dafÃ¼r seien nicht vorhanden. Die Ehe mit einer Schweizerin habe vor den Straftaten bestanden und sei nach mehreren Jahren intakt. Die Eheleute hÃ¤tten nicht damit rechnen mÃ¼ssen, ihre â kinderlose â Ehe nicht in der Schweiz leben zu kÃ¶nnen. FÃ¼r die Ehefrau, welche zwar franzÃ¶sisch sprach, aber keine besonderen Beziehungen zur islamischen Heimat ihres Gatten habe, sei ein zukÃ¼nftiges Leben in Algerien nicht zumutbar. Die damit zwingend verbundene UnmÃ¶glichkeit, die Ehe faktisch weiter zu leben, rechtfertige sich angesichts des wenig konkreten Ã¶ffentlichen Interesses an der Wegweisung des Ehemanns nicht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Zum vorliegenden Sachverhalt besteht der wesentliche Unterschied in der Dauer des Aufenthalts des AuslÃ¤nders in der Schweiz seit der begangenen Straftat bis zur fremden­polizeilichen Massnahme. Das Bundesgericht hat in dem ebenfalls bereits erwÃ¤hnten jÃ¼ngsten Entscheid vom 22. Oktober 2001 zur allzu starken BerÃ¼cksichtigung der Zeitdauer nach der Straftat den ErwÃ¤gungen des EGMR entgegengehalten, dass damit die Bewilligungserneuerung umso wahrscheinlicher wÃ¼rde, je schwerer die Straftat sei und je lÃ¤nger die Zeit des Vollzugs dauere, was nicht Sinn und Zweck von Art. 7 Abs. 1 ANAG sein kÃ¶nne. In der Tat dauerte allein das Strafverfahren im Fall Boultif vs. Schweiz seit der Straftat (1994) durch die Anrufung mehrerer Instanzen rund drei Jahre (1995 - 1997). Erst in der Folge trat der Verurteilte den Strafvollzug an (1998) und erfolgte die fremdenpolizeiliche Massnahme (1998), welche von drei Rechtsmittelinstanzen in der Schweiz beurteilt wurde und im Jahr 2000 dem EGMR unterbreitet worden war. Auf diese Weise â durch AusschÃ¶pfung aller RechtsmittelmÃ¶glichkeiten im Straf- und fremdenpolizeilichen Verfahren â gelangte die betroffene auslÃ¤ndische Person in den Genuss einer sechsjÃ¤hrigen (1994 - 2000) Aufenthaltsdauer, wÃ¤hrend der sie sich bewÃ¤hren konnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dies steht im Gegensatz zum heutigen BeschwerdefÃ¼hrer, welcher den Strafvollzug vorzeitig, also vor der Rechtskraft des Urteils, antrat und in der Folge auf eine Berufung gegen das erstinstanzliche Strafurteil verzichtete. Damit lagen zwischen Straftat (Oktober/<br/> November 1999) und der fremdenpolizeilichen VerfÃ¼gung (8. Januar 2001) nur gerade ungefÃ¤hr 14 Monate. Dass damit seine zeitlichen BewÃ¤hrungsmÃ¶glichkeiten zwangsweise ge­ringer sind, ist offensichtlich, und es fÃ¼hrte zu einem stossenden Ergebnis, wÃ¼rde ihm dieser Umstand nachteilig ausgelegt. Damit ist das Argument des Bundesgerichts, wonach die BewÃ¤hrung wÃ¤hrend des Strafvollzugs nur zurÃ¼ckhaltend zu gewichten sei, sinnvoll und gerecht. Es ist durch die ErwÃ¤gung zu ergÃ¤nzen, dass dies sinngemÃ¤ss auch fÃ¼r die al­lein durch die Ergreifung von Rechtsmitteln gewonnene Aufenthaltsdauer gelten muss.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zur BewÃ¤hrung des BeschwerdefÃ¼hrers kann somit angefÃ¼hrt werden, dass dieser seit Februar 2001 beim gleichen Arbeitsvermittler erwerbstÃ¤tig ist und dort eine gute bis sehr gute Beurteilung erfÃ¤hrt. Aktenkundig ist sodann, dass er sich seit seiner Einreise in die Schweiz erfolgreich um Deutschkenntnisse bemÃ¼ht hat. Nach Angaben seiner Ehefrau beabsichtigt er, sich beruflich weiterzubilden. Der Regierungsrat hat befunden, dass die Anstellung als Hilfskraft im Stundenlohn durch eine TemporÃ¤rfirma die Gefahr eines RÃ¼ck­falls in den mit hohen Gewinnen lockenden Drogenhandel berge. Damit verkennt die Vorinstanz, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine ErwerbstÃ¤tigkeit schon wÃ¤hrend des (offenen) Strafvollzugs im Februar 2001 aufnahm und es erfahrungsgemÃ¤ss fÃ¼r Personen im Strafvollzug praktisch keine anderen AnstellungsmÃ¶glichkeiten als Ã¼ber Arbeitsver­mittlungen gibt. Im Rahmen der konkreten AbwÃ¤gung aller UmstÃ¤nde hat die Vorinstanz sodann unberÃ¼cksichtigt gelassen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer neben seinem Halt, dem ihm seine Ehe gibt, sich im Rahmen seiner â zeitlichen â MÃ¶glichkeiten und bedingt durch den Strafvollzug eher Ã¼berdurchschnittlich um stabile VerhÃ¤ltnisse und eine Integration bemÃ¼ht hat. Wie ausgefÃ¼hrt, ist ihm die objektiv kurze zur BewÃ¤hrung zur VerfÃ¼gung stehende Zeit nicht negativ anzulasten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Es bleibt die Frage zu beantworten, ob es dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner Ehefrau zumutbar sei, nach Nigeria zurÃ¼ckzukehren bzw. auszuwandern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Vorab ist hierzu den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz Folgendes entgegenzuhalten:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn die Vorinstanz ausfÃ¼hrt, die kantonalen BehÃ¶rden hÃ¤tten sich dazu nicht zu Ã¤ussern, weil es (vorerst) nur um eine Wegweisung aus dem Kanton ZÃ¼rich gehe und Ã¼ber eine Zumutbarkeit einer Wegweisung aus der Schweiz die eidgenÃ¶ssischen BehÃ¶rden zu befinden hÃ¤tten, verkennt sie den Auftrag von Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 ANAV. Danach sind die kantonalen BehÃ¶rden aufgerufen, die Frage der Zumutbarkeit ei­nes zukÃ¼nftigen dauernden Aufenthalts der betroffenen Personen im fraglichen Land im Rahmen der PrÃ¼fung, ob ein Rechtsanspruch auf Aufenthalt bestehe oder aufzuheben sei, zu beurteilen. Der BundesbehÃ¶rde obliegt es allenfalls, eine Zumutbarkeit der Ausreise in einem konkreten Zeitpunkt zu beurteilen, was voraussetzt, dass ein Rechtsanspruch auf Aufenthaltnahme in der Schweiz nicht mehr besteht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sodann ergibt sich aus den bisherigen AusfÃ¼hrungen ohne weiteres, dass die Auffassung des Regierungsrats, selbst eine festgestellte Unzumutbarkeit der Ausreise fÃ¼r die Ehefrau vermÃ¶ge ein gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse an der Wegweisung des Ehegatten nicht aufzuwiegen, nicht gesetzmÃ¤ssig ist, verkennt der Regierungsrat doch damit den gesetzlichen Auftrag, wonach die gegenseitigen Interessen und konkreten UmstÃ¤nde des Einzelfalls abzuwÃ¤gen sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Endlich ist die Behauptung, die Eheleute kÃ¶nnten allenfalls in ein Drittland ausreisen, nicht belegt. Weder aus den Akten noch aus eigenen Erhebun­gen des Regierungsrats ergibt sich eine solche MÃ¶glichkeit; der Regierungsrat vermag auch keine konkreten DrittlÃ¤nder zu nennen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die Beziehungen des BeschwerdefÃ¼hrers zu seiner Heimat, die er vor dreieinhalb Jahren verlassen hat, sind unklar. Es scheinen Verwandte dort zu leben, der Beschwer­defÃ¼hrer will aber die Kontakte abgebrochen haben. Offen muss bleiben, ob er seinerzeit wegen einer Bedrohung das Land verlassen musste; das eingeleitete Asylverfahren wurde durch den RÃ¼ckzug des Begehrens ohne materielle PrÃ¼fung der FlÃ¼chtlingseigenschaft des BeschwerdefÃ¼hrers abgeschrieben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Nach der Auffassung des Regierungsrats wÃ¤re es der Ehefrau zumutbar, in Nigeria zu leben. Sie "wisse etwas Bescheid" Ã¼ber die dortige Kultur und Religion, habe gele­gentlich schriftlichen und telefonischen Kontakt zu den AngehÃ¶rigen des Ehemannes gepflegt, obwohl sie das Land noch nie besucht habe. Sie habe Englischkenntnisse und kÃ¶nne als ausgebildete Krankenschwester dort "wirtschaftlich auf eigenen FÃ¼ssen stehen". Im Ãb­rigen habe sie zu Protokoll gegeben, dass sie versuchen wÃ¼rde, ihrem Ehemann ins Ausland zu folgen, falls dieser aus der Schweiz weggewiesen wÃ¼rde. â Die Ehefrau hat diese Darstellung bestritten. Sie sei diplomierte Psychiatrieschwester, in welchem Bereich sie in einem Drittweltland kaum Arbeit fÃ¤nde. Ihre Englischkenntnisse seien begrenzt. Die sozialen VerhÃ¤ltnisse in Nigeria und das Frauenbild in diesem Land seien ihr fremd. Das Land sei von politischen Unruhen, Gewalt und UnterdrÃ¼ckung, fehlender staatlicher AutoritÃ¤t, bitterer Armut, unzureichender medizinischer Versorgung und KriminalitÃ¤t gepeinigt. Ihre Aussage, sie wÃ¼rde versuchen, ihrem Ehemann ins Ausland zu folgen, habe sie spontan gemacht als Ausdruck ihrer Verbundenheit. Sie habe nie lÃ¤nger als einige Ferienwochen im Ausland verbracht und fÃ¼hle sich in der Schweiz zu Hause. Eine Ausreise mit einem Kleinkind nach Nigeria sei zusÃ¤tzlich vÃ¶llig undenkbar und ein Drittland stehe nicht zur Diskussion.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Soweit der Regierungsrat eine Zumutbarkeit fÃ¼r die Ehefrau Ã¼berhaupt geprÃ¼ft hat, kann das Gericht seinen ErwÃ¤gungen nicht folgen. Im bereits angefÃ¼hrten Fall Boultif vs. Schweiz befand der EGMR, einer Schweizerin ohne besondere Beziehungen zu Algerien, selbst mit Kenntnissen der franzÃ¶sischen Sprache, sei eine dauernde Existenz in diesem Land nicht zumutbar. Es darf als bekannt gelten, dass sich das Land Nigeria in einem Zustand befindet, der sich in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht fundamental von westeuropÃ¤ischen VerhÃ¤ltnissen unterscheidet. Mit grÃ¶sster Wahrscheinlichkeit mÃ¼sste die Ehefrau und damit die Familie damit rechnen, in wirtschaftliche Not zu fallen. Zudem ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers glaubhaft und unwidersprochen ausgefÃ¼hrt hat, dass sie sich mit der Schweiz verbunden fÃ¼hle und mit Ausnahme von Ferienaufenthalten noch nie in einem auslÃ¤ndischen Staat gelebt habe. DiesbezÃ¼glich sind die ErwÃ¤gungen des Bundesgerichts im Entscheid BGE 110 Ib 205 zu beachten. Einer Schweizerin, deren Ehemann zu zwei Jahren Zuchthausstrafe wegen BetÃ¤ubungsmitteldelikten verurteilt worden war, hatte das Gericht zugebilligt, dass ihr, welche kaum Auslandkenntnisse hatte und die Sprache des nordafrikanischen Heimatlands ihres Gatten nicht be­herrschte, eine Ausreise nach Nordafrika nicht zuzumuten sei. Ebenfalls ist zu erwÃ¤gen, dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers bei der Heirat nicht damit rechnen musste, dass ihr Ehemann straffÃ¤llig wÃ¼rde und damit das eheliche Zusammenleben nicht mit Sicherheit in der Schweiz stattfinden kÃ¶nnte. Dass die Eheleute mittlerweile ein gemeinsames Kind haben, hat in der vorliegenden AbwÃ¤gung kein Gewicht; denn die Eheleute mussten im Zeitpunkt, als das Kind gezeugt wurde, die Unsicherheit, mit ihm gemeinsam in der Schweiz leben zu kÃ¶nnen, in Betracht ziehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Unzumutbarkeit fÃ¼r die Ehefrau, sich in Nigeria niederzulassen, hÃ¤tte zur Folge, dass die Ehe nicht gelebt werden kÃ¶nnte. Ausserdem sind aufgrund des Verhaltens des BeschwerdefÃ¼hrers zur Zeit keine Anzeichen einer RÃ¼ckfÃ¤lligkeit erkennbar und kann nicht davon ausgegangen werden, dass er eine latente Gefahr fÃ¼r die Ã¶ffentliche Sicherheit darstelle. Demzufolge ist die Voraussetzung von Art. 8 Abs. 2 EMRK fÃ¼r eine Ausnahme von der GewÃ¤hrleistung der Garantie des Familienlebens nicht gegeben und erweist sich der angefochtene Rekursentscheid als konventionswidrig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dies fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> Auf die Beschwerde der BeschwerdefÃ¼hrerin Nr. 2 wird nicht eingetreten;</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers Nr. 1 wird gutgeheissen. Der Beschluss des Regierungsrats vom 5. September 2001 wird aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>