<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01025</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1981 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach einer Anlehre zum Bäckerei-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kondi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toreiarbeiter zuletzt ab dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2005 als Bauarbeiter Hochbau bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt (letzter Arbeitstag 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2007; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/10). Am 25. Mai 2007 meldete er sich unter Hinweis auf Hüftbeschwerden bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärungen und sprach ihm mit Verfügungen vom 19. November 2008 (Urk. 8/64 f.) ab dem 1. Februar 2008 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Die Ausrichtung einer ganzen Rente wurde mit Mitteilung vom 6. Juli 2009 (Urk. 8/71) bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Jahre 2014 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle den Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Dr. med. Dr. sc. nat. ETH Z.___, Innere Medizin FMH spez. Rheumaerkrankungen, und Prof. Dr. med. habil. A.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Neurologie FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachten (Expertisen vom 27. Juli 2015 und vom 1. September 2015; Urk. 8/97 und Urk. 8/99). Nach durchgeführtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren (Urk. 8/104) hob sie die Rente mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. August 2016 (Urk. 2) auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 14. September 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 4. August 2016 sei aufzuheben und die Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rinstanz sei zu verpflichten, ihm weiterhin eine ganze Rente zuzusprechen. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei sie zu verpflichten, eine psychiatrische Begutachtung in die Wege zu leiten und gestützt auf das Gutachten die Rentenfrage neu zu prüfen. Subeven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei sie zu verpflichten, ihm eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Subsub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventualiter sei sie zu verpflichten, ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Subsub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subeventualiter sei sie zu verpflichten, Integrationsmassnahmen/berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen in die Wege zu leiten. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen. Am 13. Oktober 2016 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 9. November 2017 (Urk. 15) legte der Beschwerdeführer zwei Berichte des Sanatoriums C.___ (Urk. 16/1-2) auf. Am 8. Dezember 2017 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu (Urk. 18), was dem Beschwerdeführer am 11. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene rentenaufhebende Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. August 2016 (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand aus psychiatrischer Sicht seit spätestens 2009 gebessert habe. Das depressive Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standsbild schwerer Ausprägung sei noch mittelgradig in der Ausprägung und die Arbeitsfähigkeit habe sich von 0 % auf 60-70 % gebessert. Ein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund sei damit ausgewiesen. Die Indikatorenprüfung ergebe eine geringe Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung der objektiven Befunde, noch nicht ausgeschöpfte Behandlungs- und Eingliederungsmassnahmen, ausgewiesene Ressourcen und insbesondere einen erheblichen Einfluss psychosozialer Faktoren (S. 2). Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach der Begutachtung sei nicht ausgewiesen. Auch sei nicht belegt, dass eine medikamentöse Compliance bestehe. Die Rentenleistungen seien für die Zukunft einzustellen. Bei Interesse an Eingliederungsmassnahmen könne sich der Beschwerdeführer melden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der rheumatologische Zustand habe sich seit der Rentenzusprache nicht verbessert. Das Teilgutachten von Dr. Z.___ sei nicht beweiskräftig (S. 5-8). Die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache habe ohnehin auf einem psychischen Gesundheitsschaden basiert. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser habe sich - aus näher dargelegten Gründen - nicht verändert. Er nehme seine Medikamente regelmässig ein und werde dabei durch seine Ehefrau - eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lernte Pharmaassistentin - kontrolliert (S. 9-15). Seine Depression sei nicht durch psychosoziale Faktoren, sondern durch eine langanhaltende Schmerzproblematik ausgelöst worden. Es sei von einem verselbständigten psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen, die psychosozialen Faktoren würden lediglich eine untergeordnete Rolle spielen. Ein invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden sei nach wie vor ausgewiesen, ebenso sein Anspruch auf eine ganze Rente (S. 9-17). Seit der Begutachtung habe sich sein Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand verschlechtert, weshalb sich eventualiter eine Neubegutachtung aufdränge. Würde von einer 50-60%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen, wäre zumindest der Anspruch auf eine halbe beziehungsweise Dreiviertelsrente ausgewiesen (S. 17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Verfahrens hielt er ergänzend fest (Urk. 15), die depressive Störung habe sich in letzter Zeit eher verschlechtert. Er gehe wöchentlich zu den Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piestunden und nehme die ihm verordneten psychiatrischen Medikamente regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig ein. Sein psychischer Zustand habe trotzdem nicht verbessert werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vom 8. August bis 1. September 2007 in der Klinik B.___ zur arbeitsspezifischen Rehabilitation hospitalisiert. Im Bericht vom 5. September 2007 (Urk. 8/21/3-15) wurden folgende Diagnosen festgehalten (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckenschiefstand links mit konsekutiver thorakolumbaler Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Dysmorphie des Pelvis linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperlordose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftgelenksbeschwerden beidseits, linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spontane Aussenrotationsfehlstellung und Abduktion der linken Hüfte bei normalem femoralem Antetorsionswinkel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mögliche kongenitale Schenkelhalsfehlstellung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten die behandelnden Ärzte aus, die Leistungsbereitschaft werde als fraglich beurteilt. Der Beschwerdeführer zeige ein sehr demonstratives Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten und habe mehrmals angehalten werden müssen, sein Trainingspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm trotz Schmerzen weiterzuführen. Die Beobachtungen bei den Tests wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zudem auf eine gewisse Selbstlimitierung hinweisen. Die Anforderungen für die schwere Arbeit als Hilfsarbeiter auf dem Bau würden die aktuelle Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit übersteigen. Hantieren von schweren Gewichten, langes Stehen, Stehen vorgeneigt und häufige Überkopfarbeiten seien aktuell nicht zumutbar. Ebenso sei längeres Gehen und Treppensteigen und/oder Leitersteigen aufgrund der limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Beinkraft aktuell nur teilweise zumutbar. Die angestammte Tätigkeit sei auch aus medizinisch-prophylaktischen Gründen - ungünstige Belastung der Hüftgelenke bei Fehlhaltung und Verdacht auf Dysmorphie - nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende oder vorwiegend sitzende Tätigkeit sei zu 100 % zumutbar (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Fachpersonen der Sanatorium C.___ AG hielten in der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprünglichen Rentenzusprache zugrundeliegenden Bericht vom 11. April 2008 (Urk. 8/53/7-9) die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Symptome fest. Der Beschwerdeführer sei seit dem 23. Januar 2008 zu 100 % arbeitsunfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des ersten Revisionsverfahrens eingeholten Bericht vom 15. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2009 (Urk. 8/67/2-5) stellten </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die behandelnden Fachpersonen der Sanato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium C.___ AG die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode ohne psychotische Symptome. Der Beschwerdeführer sei seit Januar 2008 bis auf Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres zu 100 % arbeitsunfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens liess die Beschwerdegegnerin den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer durch Dr. Z.___ und Prof. Dr. A.___ rheumatologisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch begutachten (Expertisen vom 27. Juli 2015 und vom 1. September 2015; Urk. 8/97 und Urk. 8/99). Die Gutachter führten folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/99/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit somatischem Syndrom, gegenwärtig mittelgradige Ausprägung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem stellten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/97 S. 52 und Urk. 8/99 S. 28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotin-Abusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte grossbogige linkskonvexe thorakolumbale Skoliose mit einem</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cobb-Winkel von 15° und Scheitel bei BWK7 und einem Beckentiefstand links von 1 cm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kontusion des rechten Knies am 13. Mai 2002 mit Bone bruise des medialen Femurkondylus und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthroskopie am 6. Mai 2003 bei hypertropher Plica infrapatellaris bei in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">takten Knie-Binnenstrukturen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zahlreiche im Vordergrund stehende psychosoziale Probleme mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">belastenden Lebensumständen, die die Familie und den Haushalt betreffen (Kinderbetreuung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Problemen in der Beziehung zum Ehepartner</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ungenügender familiärer Unterstützung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">finanziellen Problemen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">soziokulturellen Faktoren (südländische Wertevorstellungen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend hielten sie fest, es bestehe ein leichter Beckentiefstand links von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zentimeter bei einer Beinlängenverkürzung links von sechs Millimetern; zudem eine grossbogige linkskonvexe Skoliose mit einem Cobb-Winkel von 15° und Scheitel auf Höhe des BWK7. Eine Skoliose mit einem Cobb-Winkel von 10° bis 40° gelte als leicht und sei klinisch nicht relevant. Auch ein Beckentiefstand von einem Zentimeter habe keine klinische Relevanz. Die Hüftgelenke hätten sich normal präsentiert. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte seien normal beweglich, ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikuläre Zeichen nicht vorhanden. Die Hals- und die Brustwirbelsäule seien bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend altersentsprechend. Im Bereich der Lendenwirbelsäule seien geringe de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">generative Veränderungen sichtbar ohne Nachweis neuraler Kompressionen. Es bestünden damit keine strukturellen Veränderungen, die die Leistungsfähigkeit einschränken würden. Der Beschwerdeführer sei aus rheumatologisch-internisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht in jeglicher Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit habe nie bestanden. Die ursprüngliche Rentenzusprache habe auf Diagnosen beruht, die sich nicht bestätigt hätten (Urk. 8/97 S. 53 und S. 56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden die Klagen über die multiplen psychosozialen Belastungsfaktoren (schlechte wirtschaftliche Situation der Familie, zu kleine Wohnung, kranke Ehefrau, erhebliche Eheprobleme mit womöglich bevorstehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Scheidung, zugespitzte familiäre Situation seit der Geburt der Zwillinge, herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankes Kind, Familie durch Versorgung der Kinder und fehlende Rückzugsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten am Rande der Belastbarkeit, keine Hilfe durch Eltern/Geschwister, weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende soziale Isolierung aufgrund der schwierigen psychosozialen Lage) ganz im Vordergrund der Beschwerden. Zudem sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soziokulturell bedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unmut deutlich geworden, seine Rolle als Hausmann zu akzeptieren. Psychopathologisch best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden Symptome einer leicht bis mittelgradigen Depression mit leicht bis mässig gedrückter Grundstimmung und einer reduzierten Fähigkeit, Freude zu empfinden, so dass die Vordiagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom, bestätigt werde. Diese werde deutlich überlagert von soziokulturell bedingten Wertvorstellungen zur Rolle des Mannes in der Familie und Abneigung zur Kinderbetreuung und Hausarbeit mit negativen Affekten. Wie auch im rheumatologischen Untersuch mehrfach festgestellt, hätten sich zahlreiche Diskrepanzen und die ausgespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chene Neigung zur Selbstlimitierung gefunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/99/25 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung der Blutserumspiegel der Antidepressiva habe Sertralin und dessen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tabolit im therapeutischen Bereich gefunden werden können, wohingegen Trazo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">don deutlich unterhalb des therapeutischen Bereiches gelegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei davon auszugehen, dass eine Lösung der psychosozialen Probleme die reaktiv depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episoden deutlich mindern würde. Der Anteil der psychosozialen Probleme am psychopathologischen Bild sei gross (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/99/28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei einer mittelgradigen Depression sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen Anteile seien mit etwa der Hälfte zu gewichten, so dass wohlwollend eine 30 bis maximal 40%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestehe. Vergli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen mit 2008 (schwere depressive Episode) sei es im Verlauf zu heute (mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode) seit 2009 zu einer Besserung des psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustands gekommen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/99/29 und 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte der Sanatorium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG gingen in ihrer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Einschätzung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/117) von einer rezidivierenden de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode mit somatischem Syndrom, aus. Der Beschwerdeführer beziehe regelmässig seine Medikation und es werde davon ausgegangen, dass er sie auch einnehme. Verglichen mit 2008 habe sich sein Zustand im Verlauf der Zeit verschlechtert. Im Januar 2016 sei aufgrund einer ausgeprägten psychischen Dekompensation ein stationärer Aufenthalt vonnöten gewesen. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bidisziplinäre Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Juli 2015 und 1. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beruht auf den erforderlichen rheumatologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrischen Untersuchungen, ist für die streitigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge einleuchtend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sie zeigten auf, dass die Skoliose mit einem Cobb-Winkel von 15° klinisch nicht relevant sei, ebenso wenig der Beckentiefstand von einem Zentimeter und dass die geringen degenerativen Veränderungen im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich der Lendenwirbelsäule die Leistungsfähigkeit nicht einschränken würden. Aus psychiatrischer Sicht wiesen sie auf ausgeprägte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche sie bei der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ausschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, ebenso auf Diskrepanzen sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgesprochene Neigung zur Selbstli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie führten aus, dass die leicht bis mittelgradige depressive Störung überlagert werde von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziokulturell bedingten Wertvorstellungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezüglich der Rolle des Mannes in der Familie. Sie legten dar, dass b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Bestimmung der Blutserumspiegel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines der beiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antidepressiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im und eines deutlich unterhalb des therapeutischen Bereiches gelegen und dass sich der Gesundheitszustand ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glichen mit 2008 verbessert habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter gelangten sodann zum ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen zu 30 bis 40 % eingeschränkt ist, aus rheumatologischer Sicht hingegen keine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit besteht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten entspricht damit den rechtsprechungsgemässen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem mit dem Beschwerdeführer aus somatischen Gründen weiterhin von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen ist (vgl. E. 5.2 hernach), ist auf seine Kritik am Teilgutachten von Dr. Z.___ nicht weiter einzugehen (Urk. 1 S. 6-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am Teilgutachten von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemängelte der Beschwerdeführer, die von diesem angedeutete medikamentöse Non</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Compliance könne von den behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzten nicht festgestellt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 13). Dazu ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die behandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Medikamente regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig bei ihnen bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Angaben dazu, ob er sie auch regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einnehme,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie keine machen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestritten, dass anlässlich der Bestimmung der Blutserumspiegel das Antidepressivum Trazodon deutlich unterhalb des the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Bereiches gelegen hat. Von einer vollumfänglichen Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">compliance kann damit nicht ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei Analphabet, wird zudem von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ zu Recht hinterfragt. Zwar mögen seine Lese- und Schreibfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (erheblich) eingeschränkt sein, doch war es ihm möglich, eine Anlehre zum Bäckerei-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konditoreiarbeiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu absolvieren (Urk. 8/4). Dafür ist das Bestehen von schriftlichen Prüfungen erforderlich, was ihm als Analphabet nicht gelungen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den behandelnden Ärzten der C.___ AG lag das psychiatrische Teilgutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ offensichtlich nicht vor. In ihrem Bericht vom 18. Mai 2016 (E. 3.5 hievor) hielten sie weiterhin an einer seit 2008 beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden 100%igen Arbeitsunfähigkeit fest. Die zahlreichen psychosozialen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren schlossen sie dabei nicht aus, obwohl deren Anteil am psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologischen Bild gemäss Prof. Dr. A.___ gross ist. Sodann übersahen sie den unauffälligen Tagesablauf des Beschwerdeführers und äusserten sich mit keinem Wort dazu und zu allfälligen Ressourcen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie unterschiedliche Natur von Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsauftrag de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu, ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht rein subjektiver Interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_677/2014 vom 29.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was vorliegend nicht der Fall ist. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Bericht der C.___ AG vermag damit an der Beweiskraft des Gutachtens keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zweifel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 18. Mai 2016 wird zudem eine (erneute) Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes nach der Begutachtung geltend gemacht. Die behandelnden Ärzte führten aus, der Gesundheitszustand habe sich verglichen mit 2008 verschlechtert. Derzeit leide der Beschwerdeführer an einer schweren depressiven Episode mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit. Die behandelnden Ärzte gingen jedoch bereits 2008 von einer schweren depressiven Episode mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit aus. Inwiefern sich der Zustand im Vergleich dazu weiter ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert haben soll, ist nicht ersichtlich. Auch bei Vergleich des Berichts mit dem Austrittsbericht der C.___ AG vom 28. Dezember 2015, in welchem nach einem teilstationären Aufenthalt vom 27. Oktober bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Dezember 2015 die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode gestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/114), ist eine Verschlechterung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargetan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von weiteren medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärungen, insbesondere der beantragten erneuten psychiatrischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung, sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der massgebliche Beurteilungszeitraum umfasst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich die Zeit bis zum verfügungsweisen Abschluss des Verwaltungsverfahrens am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Den erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung erstellten Berichten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 und 15. August 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16/1-2) sind keine neuen Erkenntnisse zu den Verhältnissen im hier massgebenden Zeitraum zu entnehmen, weshalb sie vorliegend nicht zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen sind. Sollte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Verfügungserlass relevant verschlechtert haben, so wäre dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Rahmen einer Neuanmeldung bei der Beschwerdegegnerin geltend zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/64 f.) wurde dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufgrund einer schweren depressiven Episode mit 100%iger Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (vgl. E. 3.2 hievor) eine ganze Rente zugesprochen. 2009 berichteten die behandelnden Ärzte im Rahmen des ersten Revisionsverfahrens von einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode. Trotz eines gebesserten Zustands gingen sie nach wie vor von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus, ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies weiter zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hievor). Die Beschwerdegegnerin klärte diesen Widerspruch nicht ab, sondern bestätigte die Ausrichtung einer ganzen Rente mit Mitteilung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2009 (Urk. 8/71). Ihr Entscheid beruhte damit weder auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einer solchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweiswürdigung. Die Mitteilung bildet deshalb keinen Vergleichszeitpunkt für eine revisionsrechtlich relevante Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers. Vielmehr ist dafür der Zustand zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 19. November 2008 massgeblich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine wesentliche Veränderung des somatischen Gesundheitszustandes ist den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen nicht zu entnehmen. So lagen beim Beschwerdeführer bereits im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichszeitpunkt ein leichter Beckentiefstand vor, ebenso eine Skoliose mit einem Cobb-Winkel von 15° und geringe degenerative Veränderungen in der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule. Gemäss Dr. Z.___ hat nie eine Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gründen bestanden, die ursprüngliche Rentenzusprache habe auf Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen beruht, die sich nicht bestätigt hätten. Damit ist aber keine Veränderung der Verhältnisse dargetan. Vielmehr entspricht ihre Einschätzung einer 100%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit lediglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterschiedliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus somatischer Sicht ist damit weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit lediglich in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen, wovon auch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ausgeht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleichszeitpunkt litt der Beschwerdeführer zudem an einer schweren de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Episode ohne psychotische Symptome (E. 3.2 hievor), wohingegen im Zeitpunkt der Begutachtung eine rezidivierende depressive Störung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom, gegenwärtig mittelgradige Ausprägung, vorlag (E. 3.4 hievor). Die depressiven Beschwerden haben sich damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(erneute) Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esundheitszustandes bis zum Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist - wie bereits erwähnt - nicht dargelegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln ist (BGE 141 V 9 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zu prüfen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wie sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerden auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit auswirken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Prof. Dr. A.___ ging in seinem Gutachten von einer 30-40%igen Einschränkung aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">forderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gane der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.3.3), sondern im Rahmen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 143 V 418 E. 6; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vorliegend grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich beweiskräftiges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittelgradige depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 V 50 E. 4.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der „Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur dort, wo bereits in den Diagnosekriterien ein Bezug zum Schweregrad gefordert wird, ein solcher nicht erreichter Schweregrad gegebenenfalls bereits den Ausschluss einer krankheitswertigen Störung erlauben würde. Verallgemeinert auf sämtliche psychiatrischen Diagnosen angewendet, greift diese Auffassung jedoch zu kurz. Fehlt in der Diagnose die Schweregradbezogenheit, zeigt sich die Schwere der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung in ihrer rechtlichen Relevanz erst bei deren funktionellen Auswirkungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenannter BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.2). Der Beschwerdeführer leidet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Prof. Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht bis mittelgradigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Störung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zahlreiche psychosoziale Belastungsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor (vgl. dazu E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor), welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich keine Invalidität zu begründen vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung gemäss dem psychiatrischen Gutachter deutlich überlagern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere sei anlässlich der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der soziokulturell bedingte Unmut des Beschwerdeführers deutlich geworden, seine Rolle als Hausmann zu akzeptieren, ebenso seine Abneigung gegenüber Kinderbetreuung und Hausarbeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Indikator der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnoserele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Befunde damit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich geringfügig ausgeprägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz“ hat sich der Gesundheitszustand seit 2008 dank psychiatrisch-psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutischer Behandlung mit Gesprächen und einer Psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbessert und entsprechend die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verringert. Die teilstationär-psychiatrische Behandlung vom 27. Oktober bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/114) musste aus invaliditätsfremden Gründen (fehlende Kinderbetreuung) abgebrochen werden, weshalb daraus keine Schlüsse gezogen werden können. Trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der gutachterlich festgestellten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Teilarbeitsfähigkeit hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer bislang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemüht. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsanamnestisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist damit kein Leidensdruck ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besserungsfähig. Insbesondere ist davon auszugehen, dass eine Lösung der psychosozialen Probleme die reaktiv depressiven Episoden deutlich mindern und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers in erheblichem Masse beitragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/99/28). Dies spricht gegen eine erhebliche Ausprägung der Symptomatik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutsame Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Der Beschwerdeführer leidet an (verhältnismässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Diese stehen jedoch nicht im Mittelpunkt seiner Klagen, diesbezügliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungen werden von ihm keine in Anspruch genommen. Es sind damit ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geringfügige als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und vier gemeinsamen minderjährigen Kindern in einer Wohnung. Mit seinen drei in der Schweiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnhaften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Geschwistern versteht er sich gut, hat jedoch nur unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen Kontakt zu ihnen. Er hat wenige, gute Freunde, mit denen er eine gute Beziehung pflegt und auf welche er sich verlassen kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/99/7-10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> steht am Morgen zwischen 6.00 Uhr und 8.00 Uhr auf. Wenn die Ehefrau arbeitet, kümmert er sich danach um die beiden älteren Töchter, hilft der einen Tochter beim Anziehen und macht Pausenbrot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die beiden Töchter gehen dann alleine zur Schule. Anschliessend kümmert er sich um die Zwillinge, wickelt diese und gibt ihnen Milch zum Trinken. Er schaut dann, dass ihnen nichts Schlimmes pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert, überlässt sie aber im Übrigen sich selbst. Manchmal versucht er in dieser Zeit, die Küche in Ordnung zu halten. Die Ehefrau kehrt gegen 12.50 Uhr nach Hause zurück, bereitet das Mittagessen vor und erledigt die Hausarbeit. Er beauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt in dieser Zeit die Kinder. Manchmal geht er mit der Ehefrau zum Einkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, lieber bleibt er aber alleine zu Hause. Ab und zu geht er am Nachmittag mit den Zwillingen laufen. Zwischendurch schaut er etwas Fernsehen. Am Nachmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag geht er für ungefähr zwei bis drei Stunden zu seinen Tauben, dort ist er meis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens alleine. Er kehrt zum Nachtessen zurück, welches die Ehefrau inzwischen vorbereitet hat. Am Abend bringt er zusammen mit der Ehefrau die Kinder ins Bett, dann sitzt er ab. Gegen 21.30 bis 23.00 Uhr nimmt er seine Tabletten ein und geht, wenn er dann müde wird, zu Bett (Urk. 8/99/15). Trotz Ehekonflikten erhält der Beschwerdeführer durch seine Einbettung in die Familie und die ihm obliegenden Aufgaben eine Tagesstruktur. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lebenskontext </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigende, sich potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„sozialer Kontext“ eingehend Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chael </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff. [nachfolgend: Ein Jahr Schmerzrechtsprechung], vgl. auch Michael </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. Meier, Zwei Jahre neue Schmerzrechtsprechung, in: Riemer-Kafka/Hürzeler [Hrsg.], Das indikatorenorientierte Abklärungsverfahren, 2017, S. 105-148, S. 136 ff. [nachfolgend: Zwei Jahre Schmerzrechtsprechung]) zielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Indikator „gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen“ auf die Frage ab, ob die dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits dargelegt, hat der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen geregelten Tagesablauf. Er kümmert sich - wenn auch eher widerwillig - um die Kinder, isst mit der Familie, besucht regelmässig seine Tauben, geht schwimmen und mit seiner Familie mit dem Auto in sein Heimatland in die Ferien (einfache Strecke ungefähr 1‘700 Ki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lometer; E. 6.4.4 hievor, Urk. 8/97 S. 44 und Urk. 8/99/10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ist er in der Lage,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> regelmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auto zu fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was mit physischen und kognitiven Ressourcen verbunden und mit den geltend gemachten funktionellen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen nicht vereinbar ist. Von einer gleichmässigen Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsniveaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann keine Rede sein, nicht im Umfang der gemäss Prof. Dr. A.___ bestehenden Arbeitsunfähigkeit von 30-40 % und schon gar nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend der geltend gemachten 100%igen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechung, S. 25 Rz 60 und Michael E. Meier, Zwei Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung, S. 129) weist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachlässigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung. Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung sei anders begründet als durch eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> steht seit Januar 2008 in regelmässiger psychiatrischer B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung mit Gesprächen wöchentlich bis alle zwei Wochen und einer Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pharmakotherapie. Vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 befand er sich zudem in teilstationär-psychiatrischer Behandlung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/114). Anlässlich der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung lag bei der Bestimmung der Blutserumspiegel eines der beiden Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiva im und eines deutlich unterhalb des therapeutischen Bereiches. Die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikamentöse Compliance des Beschwerdeführers ist damit zwar teilweise fraglich, in Anbetracht der mehrjährigen intensiven Behandlung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dennoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einem Leidensdruck auszugehen, diesbezüglich ist ein inkonsistentes Verhalten nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenfassend ist b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">katoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und insbesondere mit Blick auf die inexistente gleichmässige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung des Aktivitätsniveaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lage, welche zur Anerkennung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> führen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist damit aus psychiatrischer und rheumatologischer Sicht in einer angepassten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> arbeitsfähig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Nach einer Anlehre zum Bäckerei-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Konditoreiarbeiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">war er stets als Hilfsarbeiter tätig, wobei er nie wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rend längerer Zeit an einer Stelle verweilte und im Februar 2007 letztmals er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werbstätig war (Urk. 8/9 und Urk. 8/10). Damit ist sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen anhand der identischen Tabellenwerte zu ermitteln, nämlich basierend auf einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art. Der Invaliditätsgrad entspricht folglich dem Arbeitsunfähigkeitsgrad von 0 %, wobei selbst bei Gewährung eines Abzuges vom Tabellenlohn ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ausschliessender Invaliditätsgrad resultieren würde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beantragte subsubsubeventualiter die Einleitung von In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegrationsmassnahmen beziehungsweise beruflichen Massnahmen. Darüber hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht entschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungsgegenstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzutreten. Ihm bleibt es unbenommen, sich diesbezüglich erneut bei der Beschwerdegegnerin zu melden, worauf diese in ihrer Verfügung bereits hingewiesen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ermessensweise auf Fr. 1’000.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Voraussetzungen für die unentgeltliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sind sie jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen für die unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertretung erfüllt und es ist Rechtsanwältin Christine Fleisch aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Entschädigung ist – gestützt auf § 34 Abs. 3 GSVGer und nach Einsicht in die Kostennote vom 29. Mai 2018 (Urk. 21) – auf Fr. 2‘691.20 (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtskosten sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auslagen für die Vertretung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden kann, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuches vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihm Rechtsanwältin Christine Fleisch, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Christine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fleisch, Zürich, wird mit Fr. 2‘691.20 (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>