<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2011.00165</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst</p><p>Gerichtsschreiber Ernst</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">27. März 2013</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X._</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">__</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Massimo </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965, war als Bauarbeiter tätig und bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SUVA) unfallversichert, als er am 4. März 1993 ein mittelschweres Einklemmungstrauma beider Beine und des Abdomens erlitt (Urk. 14/1). In der Folge entwickelte sich ein ausserordentlich ungewöhnlicher Verlauf mit exzessiv häufigen Arztwechseln, die jeweils nach Verordnung einer vollen Arbeitsfähigkeit un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d meistens mit sehr temperament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollen Auftritten erfolgten. Die äusserst aufwendigen Abklärungen mit MRI der ganzen Wirbelsäule, Skelettszintigraphie, EM</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G, neurologischen und (stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren) rheumatologischen Untersuchungen vermochten kein somatisches Substrat für das diffuse, oft etwas grotesk anmutende und mit körperlichen Kriterien nicht fassbare Beschwerdebild zu liefern (SUVA-kreisärztliche Beurteilung vom 21. September 1994, Urk. 14/18). Nachdem eine psychiatrische Abklärung erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben hatte, dass die Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen darstellten (Urk. 14/23), stellte die SUVA mit Verfügung vom 28. März 1995 ihre Leistungen per 12. Juli 1993 ein (Urk. 14/26). Die vom Krankenversicherer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dagegen eingereichte Einsprache wies die SUVA am 22. Mai 1995 ab (Urk. 14/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dem den invalidenversicherungsrechtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsentscheid bestätigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Urteil IV.1996.00507 des Sozialversicherungsgerichts vom 12. März 1999 in Sachen des Versicherten gegen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, (Urk. 16) zu entnehmen ist, wies die IV-Stelle nach Einholen eines weiteren psychiatrischen Gutachtens, welches das Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einer psychischen Störung mit Krankheitswert verneinte, mit Verfügung vom 13. Juli bzw. 13. August 1996 das bei ihr gestellte Rentenbegehren zufolge eines nicht anspruchsbegründenden Invaliditätsgrads von lediglich 10 % (Behinderungsabzug auf dem Tabellenlohn) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Urteil IV.2000.00566 des Sozialversicherungsgerichts vom 6. Mai 2002 in Sachen des Versicherten gegen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, (Urk. 17) hatten sich aufgrund der mit (bzw. nach) der Neuanmeldung des Versicherten zum Bezug von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung vom 24. Mai 2000 eingereichten med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">izinischen Beurteilung An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte dafür ergeben, dass inzwischen ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne psychische Störung von Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert vorlag. Dementsprechend verpflichtete das Gericht die IV-Stelle, auf die Neuanmeldung einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach eigener Darstellung arbeitete der Versicherte in der Folge des Unfalls vom 4. März 1993 von August 1994 bis Juli 2000 nicht mehr. Ab August 2000 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum 3. Mai 2006 war er bei diversen Reinigungsunternehmen mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Mai 2006 stürzte der Versicherte bei einer Fensterreinigung von einer Leiter aus einer Höhe von ca. 3 m mit dem Gesicht voran auf den Boden. Zu diesem Zeitpunkt war er bei einem Reinigungsunternehmen mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungsumfang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20 Stunden pro Woche (bzw. von 48 % bei betriebsüblicher Normalarbeitszeit von 42 Stunden) angestellt und bei der SUVA unfallversichert (Urk. 13/1). Im Übrigen war er am Unfalltag für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinen psychischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angepasste Tätigkeiten bereits zu 55 % arbeitsunfähig und bezog eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. November 2008 erlitt der Beschwerdeführer einen weiteren Unfall mit Kopfverletzung (Urk. 13/105).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge dieser Unfälle liess die SUVA den Versicherten durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinär abklären (Gutachten vom 26. Januar 2010, Urk. 13/128-191) und sprach diesem mit Verfügung vom 17. Januar 2011 eine Invalidenrente aufgrund eines Erwerbsunfähigkeitsgrads von 21 % ab 1. September 2007 sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 51 % zu (Urk. 13/231-235).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom 3. Februar 2011 mit den materiellen Anträgen, es sei ihm eine Rente aufgrund eines höheren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrads</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integritätsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 60 % zuzusprechen (Urk. 14/238), wies die SUVA mit Entscheid vom 8. April 2011 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Mai 2011 erhob der Versicherte dagegen Beschwerde mit den gleichen materiellen Anträgen wie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht verlangte er, sein Rechtsvertreter sei sowohl für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch für das Beschwerdeverfahren als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen und es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 28. Juni 2011 (Urk. 7) legte der Beschwerdeführer die Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zum Nachweis der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 8, Urk. 9/1-14) auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juli 2011 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Akten (Urk. 13/1-245 und Urk. 14/1-39) sowie ihre Beschwerdeantwort ein (Urk. 12). Davon wurde der Beschwerdeführer am 28. Januar 2013 in Kenntnis gesetzt (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nur Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig verbindlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Form einer Verfügung bzw. eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">acheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung genom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung bzw. der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den beschwerdeweise weiterzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es an einem Anfechtungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enstand und somit an einer Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zw. kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a S. 414).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer verlangt, sein Rechtsvertreter sei als unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Rechtsbeistand für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bestellen, hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Erwägung 6 des angefochtenen Entscheids festgehalten, dass über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Eingang der Kostennote des Rechtsvertreters separat entschieden werde (Urk. 2 S. 9). Da die Beschwerdegegnerin somit im angefochtenen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid nicht über die Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Verfahren entschieden hat, fehlt dem diesbezüglichen Beschwerdeantrag ein Anfechtungsobjekt und ist auf das - im Übrigen auch nicht begründete - Begehren nicht einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da praxisgemäss ein zweiter Schriftenwechsel nur dann förmlich anzuordnen ist, wenn mit der Beschwerdeantwort der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Person noch nicht bekannte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidwesentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten eingereicht oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidwesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neue rechtliche Vorbringen gemacht werden, war das in der Beschwerde gestellte, aber - auch nach Einsicht in die Beschwerdeantwort - nicht begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete Gesuch um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels nicht zu hören.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Materiell strittig sind der Invaliditätsgrad, welcher dem Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 1. September 2007 zugrunde zu legen ist, sowie die Höhe der Integritätseinbusse des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Rechtsgrundlagen für den Sachentscheid kann angesichts der rechtskundigen Vertretung des Beschwerdeführers auf die umfassende Darle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung in den Erwägungen 2, 3.a und 4.a des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwiesen werden (Urk. 2 S. 3 ff., S. 6 und S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend ist auf Art. 36 Abs. 3 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) hinzuweisen, gemäss welcher Bestimmung die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festzusetzen ist, wenn mehrere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammenfallen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten dokumentierten mediz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inischen Fakten und deren Bewer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter sind weitgehend unbestritten. Beide Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien gehen - zu Recht - davon aus, dass es sich um eine grundsätzlich beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidgrundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 2 E. 2.d) handelt, und stützen die Begründungen ihrer materiellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidanträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf ab. Seitens des Beschwerdeführers wird am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zig gerügt, dass nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei, wie die Gutachter vom additiven Integritätsschaden von 60 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: 20 %, neurokognitive Defizite: 35 %, Trigeminusneuralgie: 5 %) zu einer Restintegrität von 49 % bzw. einer gesamthaften Integritätseinbusse von 51 % gelangt sind (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ergebe sich - entgegen der Behauptung der Beschwerdegegnerin - nicht, dass er unter Berücksichtigung sowohl der Unfallfolgen als auch der vorbestandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsauswirkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin eine leichte Tätigkeit als Unterhaltsreiniger zu 50 % ausüben könne (Urk. 1 S. 6), ist zunächst in tatsächlicher Hinsicht festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter in ihrer Konsensbeurteilung darauf hinweisen, dass neuropsychologisch-psychiatrisch eine komplexe gemischte Pathologie vorliege und im Zeitpunkt der Begutachtung (Oktober 2009) nicht mehr aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandergehalten werden könne, welche Schäden vom Unfall 2006 und welche vom Unfall 2008 herrührten und welche als Vorzustand anzusehen seien (Urk. 13/140-141). Angesichts dieser gutachterlichen Aussagen kann die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsunfähigkeit durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter nicht „rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ (vgl. Urk. 1 S. 6) sein. Vielmehr ist davon auszugehen, dass es sich bei der von den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern „auf 2 mal 3 Stunden täglich mit dabei reduzier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Rendement“ (effektiv 50 %) geschätzten Arbeitsfähigkeit (Urk. 13/131) um die Restarbeitsfähigkeit nach allen Unfällen (unter Berücksichtigung auch nicht unfalladäquater Entwicklungen) handelt. Damit fehlt es bereits an der tatsächli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Voraussetzung der Abgrenzbarkeit krankhafter und unfallbedingter Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Arbeitsfähigkeit für die vom Beschwerdeführer vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mene additive Betrachtungsweise.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend vom erwerblichen Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in der im Zeitpunkt des Unfalls vom 3. Mai 2006 ausgeübten Tätigkeit als Unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiniger, welches nach dessen eigenen Angaben aufgrund der vorbestandenen psychischen Beschwerden noch 45 % betrug (Urk. 1 S. 7), hat sich demnach durch die Unfälle von 2006 und 2008 praktisch nur das Zumutbarkeitsprofil behinderungsangepasster Tätigkeiten dahingehend verändert, dass dem Beschwerdeführer nunmehr keine Arbeiten auf Baustellen sowie an/mit Maschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (inkl. Autofahren) und auf Leitern und Gerüsten mehr zumutbar sind (Urk. 13/131). Die üblichen Unterhalts-Reinigungsarbeiten in Büros, Ladenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäften und Wohnungen (inkl. Endreinigung bezugsbereiter Bauten, aber mit Ausnahme von Fensterputzen) sind dem Beschwerdeführer gemäss der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter aber in (mindestens) gleichem Umfang und ohne zusätzliche Leistungseinbusse (das reduzierte Rendement wurde bereits bei der Umrechnung von sechs zumutbaren Arbeitsstunden pro Tag in eine 50%ige Arbeitsfähigkeit berücksichtigt) wie vor den Unfällen von 2006 und 2008 zumutbar (vgl. Urk. 13/131 und Urk. 13/137). Dem Beschwerdeführer kann daher auch nicht gefolgt werden, soweit er geltend macht, seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restarbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nun nicht mehr wirtschaftlich nutzen zu können (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Lichte der vorstehenden Ausführungen erweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t sich die den gesetzlichen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben (Art. 28 Abs. 3 UVV) entsprechende Ermittlung des Invaliditätsgrads (vgl. Urk. 2 S. 6 f.) als korrekt und den Ermessensspielraum vollumfänglich zu Gunsten des Beschwerdeführers nutzend. Der Beschwerdeführer hält dem auch nur - was vorstehend widerlegt wurde (vgl. E. 3.2) - entgegen, dass er das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen beim besten Willen nicht erzielen könne (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer rügt, es sei nicht nachvollziehbar, wie die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter vor additiven Integritätseinbusse von 60 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: 20 %, neurokognitive Defizite: 35 %, Trigeminusneuralgie: 5 %) zu einer Restintegrität von 49 % bzw. einem gesamthaften Integritätsschaden von 51 % gelangt sind (Urk. 1 S. 9), trifft es zu, dass der Berechnungsvorgang im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten nicht detailliert dargelegt, sondern lediglich festgehalten wird, die einzelnen Tabellenwerte könnten nicht einfach addiert werden (Urk. 13/137).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indessen wurde die Integritätsschadenberechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens von der Beschwerdegegnerin nachträglich überprüft (vgl. Urk. 13/209 und Urk. 13/213) und die diesbezügliche Dokumentation dem Beschwerdeführer vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eröffnet (vgl. Urk. 13/210 und Urk. 13/214).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Urk. 13/213 ergibt sich, dass deshalb ein um 9 % geringerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamtintegri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert, weil die Tabellenwerte für die einzelnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integritätsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bussen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sukzessive von der uneingeschränkten Integrität subtrahiert wurden. Diese Vorgehensweise entspricht offenbar gängiger ärztlicher Praxis und erscheint in Fällen, in denen mehrere Integritätseinbussen aus mehreren Unfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len zusammenfallen (vgl. Art. 36 Abs. 3 UVV), als sachlich angemessen, da auf diese Weise wirksam verhindert wird, dass die gesamte Integritätseinbusse 100 % überschreitet (sie kann im Sinne der Gleichbehandlung aller Versicherten auch dann zur Anwendung kommen, wenn alle Integritätseinbussen nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf denselben Unfall zurückzuführen sind). Auf jeden Fall kann weder den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-Gutachtern noch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin eine falsche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ermessensbetäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgeworfen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, weil der pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentuale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamtentschädigungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der hier nicht klar den ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen Unfällen zuzuordnenden Integritätseinbussen auf diese Weise ermittelt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist auch eine höhere Integritätsentschädigung als die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge steht dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zu und ist dessen Gesuch um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Beschwerdeverfahren zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer bzw. seinem Rechtsvert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reter wurden von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin am 17. Januar 2011 Fr. 36‘796.75 an Rentenleistungen und an Integritätsentschädigung ausbezahlt (Urk. 13/229 und Urk. 13/230). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung am 27. Mai 2011 (noch) über genügend Mittel verfügte, um die anwaltliche Vertretung selber bezahlen zu können, und es erübrigen sich weitere Abklärungen, ob mit der Erhöhung der Invalidenrente eine Rentennachzahlung (zusätzlich) zu einem Vermögenszuwachs des Beschwerdeführers geführt hat (vgl. die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Juli 2007 betreffend halbe IV-Rente, Urk. 3/5, mit den beigeleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Auszahlungsbelegen vom 11. April 2011, Urk. 3/7-8, deren Rentenhöhe rund 50 % höher liegt). Ebenfalls muss der Frage nicht näher nachgegangen werden, wie hoch der Wert der mutmasslich im Eigentum des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers liegenden Eigentumswohnung ist (Urk. 9/5), wie hoch die darauf liegende Verschuldung noch ist und ob sie der Beschwerdeführer notfalls belehnen könnte. Schliesslich muss bei dieser Sachlage auch nicht untersucht werden, ob die monatlichen Rentenzahlungen in Höhe von fast Fr. 2‘000.-- (Urk. 8) es dem Beschwerdeführer ermöglichen (würden), nebst seinen und seines Sohnes Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich noch die Anwaltskosten zu bestreiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist das Gesuch um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mangels Bedürftigkeit des Beschwerdeführers abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Das Gesuch vom 27. Mai 2011 um Bewilligung </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">der unentgeltlichen </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Verbeiständung</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit auf sie eingetreten wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Massimo </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Aliotta</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begr</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ündung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerErnst</p><p><br/></p><p><br/></p><p>RH/ET/IKversandt</p><p><br/></p></div><div><p><span>Geschäft-Nr.:</span><span> </span><span>UV.2011.00165</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Entscheid vom:</span><span> </span><span>………………………………….</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>janein</p><p><span>Findex</span><span>X</span></p><p><span>Anonymisierung</span><span>X</span></p><p><br/></p><p>Kategorie</p><p><span>Anwendungsfall</span><span>X</span></p><p><span>Hinweisfall</span></p><p><span>Zwischenentscheid</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Kurzbeschrieb:</span></p><p><span> </span><span>Aufgrund eines weiteren Unfalls hat sich zwar das Zumutbarkeitsprofil verändert, nicht aber der Grad der Invalidität; korrekte Ermittlung der Gesamt-Integritätsentschädigung bei mehreren Integritätseinbussen</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>IV. Kammer</span><span>:</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Visum GerichtsschreiberIn:</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Visum ReferentIn/EinzelrichterIn:</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Visum KoreferentIn 1:</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Visum KoreferentIn 2:</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Visum Vorsitz:</p></div> </div></body></html>