A bteilung III C -858/2006 {T 0/2} U rteil vom 22. A ugust 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler (Vorsitz); R ichterin Avenati-C arpani; R ichter Vuille; G erichtsschreiberin H aake. A ._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt Andreas W ehrle gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf B ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 23. Juni 2006 beantragte die thailändische Staatsangehörige B._______ (nachfolgend G esuchstellerin) bei der schw eizerischen Vertretung in Bangkok ein Visum für einen dreim onatigen Aufenthalt, um den Beschw erdeführer und ihre in der Schw eiz lebende Schw ester zu be- suchen. D ie Auslandvertretung überw ies das G esuch, m it der Em pfehlung es abzulehnen, dem Bundesam t für M igration zum Entscheid. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Bern beim Beschw erdeführer er- gänzende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte das Bundesam t für M igration (nachfolgend Vorinstanz) das Einreisegesuch m it Verfügung vom 17. Au- gust 2006 ab. D ies m it der Begründung, die fristgerechte W iederausreise nach einem Besuchsaufenthalt erscheine angesichts der w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse im H eim atland der G esuchstellerin sow ie aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse nicht gesichert. C . Am 21. Septem ber 2006 erhob der G astgeber und G arant beim dam als zu- ständigen Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) Be- schw erde. Er beantragt die Aufhebung der Verfügung vom 17. August 2006 sow ie die Bew illigung des Einreisegesuches der G esuchstellerin. D er Beschw erdeführer m acht im W esentlichen geltend, dass die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig und unvollständig festgestellt habe. So habe die G esuchstellerin in Thailand sehr w ohl fam iliäre Verant- w ortlichkeiten, da sie M utter zw eier Kinder sei. D ie Vorinstanz habe in ih- rer Verfügung nicht berücksichtigt, dass die G esuchstellerin bereits zw ei- m al behördlich angesetzte Ausreisefristen befolgt habe, näm lich im Jahre 2003 nach der N ichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbew illigung und schliesslich im Jahre 2005, nachdem ihr zur Teilnahm e an der Schei- dungsverhandlung eine Einreisebew illigung erteilt w orden w ar. M it Einga- be vom 9. O ktober 2006 gab der Beschw erdeführer diverse D okum ente als Bew eism ittel zu den Akten, auf deren Inhalt, sow eit entscheidsw esentlich, in den Erw ägungen eingegangen w ird. D . D ie Vorinstanz beantragt m it Vernehm lassung vom 26. O ktober 2006 die Abw eisung der Beschw erde. W as die geltend gem achten fam iliären Ver- pflichtungen anbelange, so w eist sie darauf hin, dass sich die G esuchstel- lerin von 1999 bis 2003 ohne ihre beiden Kinder in der Schw eiz aufgehal- ten habe. W as die w irtschaftliche Situation betreffe, so könne diese nicht als unabhängig bezeichnet w erden, beruhe sie doch einzig auf der finan- ziellen U nterstützung durch den Beschw erdeführer. E. M it Eingabe vom 27. N ovem ber 2006 äussert sich der Beschw erdeführer zur Vernehm lassung der Vorinstanz dahingehend, diese habe sich in ihrer Begründung im W esentlichen auf die allgem eine Situation im H erkunfts- land der G esuchstellerin abgestützt, statt deren individuell-konkrete Situa- tion zu beurteilen. Im W eiteren habe die Vorinstanz m it ihrer Argu- m entation den Beschw erdeführer indirekt bezichtigt, die G esuchstellerin dabei zu unterstützen, nach Ablauf des Besuches in der Schw eiz zu blei- ben.3 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht beurteilt gem äss Art. 31 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) Beschw erden ge- gen Verfügungen gem äss Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und Art. 34 VG G aufgeführten Behörden. D arunter fallen die Verfügungen des Bundesam tes für M igration betreffend Bew illigung der Einreise (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufent- halt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 [AN AG , SR 142.20] und Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Einreise und Anm el- dung von Ausländerinnen und Ausländern vom 14. Januar 1998 [VEA, SR 142.211]). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, per 1. Januar 2007 die Beurteilung der am 31. D ezem ber 2006 bei den Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrens- recht ist anw endbar (Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Vw VG , sofern das G esetz nichts anderes bestim m t. 1.3 D er Beschw erdeführer ist als G astgeber aufgrund von Art. 48 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it Art. 20 Abs. 2 AN AG zur Beschw erde legitim iert. Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist som it einzutre- ten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. Ausländer und Ausländerinnen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz be- rechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a AN AG ). G ew isse G ruppen von Aus- länderinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schw eiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. VEA). 2.1 D as Bundesam t für M igration entscheidet im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt und N iederlassung (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 VEA). D ies bedeutet, dass die schw eizerische R echtsordnung w eder ein allgem eines R echt auf Einreise kennt, noch ei- nen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visum s gew ährt (vgl. PETER U EBE R SAX, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/ Thom as G eiser/M artin Arnold [H rsg.], Ausländerrecht, H andbücher für die Anw altspraxis Bd. VIII, Basel 2002, R z. 5.28).4 Im Falle einer Einreisebew illigung ist daher der Spielraum für das behördli- che Erm essen um fangreicher als beispielsw eise bei der Verlängerung einer Anw esenheitserlaubnis. W ährend es im letztgenannten Fall zu be- denken gilt, dass ein bereits anw esender Ausländer auf sein Bleiberecht vertraut und insow eit einen gew issen Schutz geniesst, kann im Falle einer Einreisebew illigung jedes gegen den Aufenthalt sprechende öffentliche Interesse entscheiderheblich sein. D abei sind vor allem die geistigen und w irtschaftlichen Interessen der Schw eiz sow ie das Verhältnis zw ischen schw eizerischer und ausländischer W ohnbevölkerung zu berücksichtigen (Art. 16 Abs. 1 AN AG ). Jedenfalls gebieten O rdnungs- und Steuerungs- funktionen der Visum sbestim m ungen, über jeden Einzelfall unter Einhal- tung einer m öglichst vollständigen Interessenabw ägung zu entscheiden. 2.2 Ein Einreisevisum w ird verw eigert, w enn die in Art. 1 VEA aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere m üssen G esuchstellerinnen und G esuchsteller, die in die Schw eiz reisen m öchten, G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). 3. 3.1 D ie G esuchstellerin benötigt aufgrund ihrer N ationalität zur Einreise in die Schw eiz neben einem gültigen R eisedokum ent ein Visum . D ie Vorinstanz verw eigerte die Erteilung eines solchen Visum s m it der Begründung, die fristgerechte W iederausreise erscheine angesichts der allgem einen Lage im H erkunftsland sow ie aufgrund fehlender beruflicher, gesellschaftlicher oder fam iliärer Verantw ortlichkeiten nicht als hinreichend gesichert. 3.2 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen m a- chen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, neben der konkreten persönli- chen Situation der gesuchstellenden Person die allgem eine Lage in deren H erkunftsland in die Erw ägungen m iteinzubeziehen und Einreisegesuchen von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten beziehungsw eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen von vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen. D ies deshalb, w eil die Lage im H erkunftsland die persönliche Interessenlage beeinflusst, w elche dadurch in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befri- steten Einreisebew illigung in Einklang steht. 3.3 D ie W irtschaft Thailands hat sich zw ar nach der Asienkrise von 1997 über- raschend schnell erholt und verzeichnet seit 2002 w ieder W achstum sw erte m it einem Plus von 6,1% im Jahre 2004, 4,5% im Jahre 2005 und 5% im Jahre 2006. G ründe für die nunm ehrige Verlangsam ung sind vor allem die gestiegenen Ö lpreise, aber auch N aturkatastrophen w ie der Tsunam i und die D ürren des ersten H albjahres 2005 sow ie die politische Krise und der R ückgang der Investitionen. D ie insgesam t erm utigende Entw icklung der letzten Jahre kann aber nicht über die Tatsache hinw egtäuschen, dass (vor allem in landw irtschaftlich geprägten Teilen des Landes) nach w ie vor breite Bevölkerungsschichten von vergleichsw eise schw ierigen ökonom i-5 schen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind (Q uellen: w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand O ktober 2006, besucht am 19. Juli 2007, "Thailand Econom ic M onitor, April 2007", vgl. w w w .w orldbank.org besucht am 20. Juli 2007). Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, in die Städte, aber auch ausser Landes – nach Europa oder an andere O rte – zu gelangen, an denen sie sich unter günstigeren Lebensbedingun- gen eine bessere Existenz sichern m öchten. Besonders stark zeigt sich dieser Trend erfahrungsgem äss dort, w o durch die Anw esenheit von Ver- w andten oder Freunden bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restrikti- ven frem denpolizeilichen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. Solche U m stände und Erfahrungen sind beim Visum sentscheid im R ahm en der Abw ägung zw ischen den öffentlichen und den privaten Interessen der betroffenen Personen zu be- rücksichtigen. D ies um so m ehr, als es um die Beurteilung eines künftigen Verhaltens geht, bezüglich dessen in der R egel keine gesicherten Erkennt- nisse vorliegen. 3.4 Angesichts der schw ierigen Situation im H erkunftsland der G esuchstellerin ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise allgem ein als hoch einschätzte und diese Beurteilung in der Begründung ihrer Verfügung berücksichtigte. Bei der R i- sikoanalyse sind allerdings nicht nur solch allgem eine U m stände und Er- fahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzel- falles zu berücksichtigen. O bliegt dem G esuchsteller oder der G esuchstel- lerin beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam i- liäre Verantw ortung, so kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G e- suchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine besonderen Verpflichtungen haben, das R isiko, dass sie sich nach einer bew illigten Einreise nicht gem äss den frem denpolizeilichen R egeln verhalten, als hoch eingeschätzt w erden. 3.5 Zur persönlichen Situation der G esuchstellerin führte die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung aus, dass sich aus den U nterlagen w eder zw in- gende berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Ver- antw ortlichkeiten ergeben. In ihrer Vernehm lassung ergänzt die Vorinstanz ihre Begründung dahingehend, dass die Verpflichtung der G esuchstellerin gegenüber ihren Kindern sie nicht davon abhalten konnte, sich von 1999 bis 2003 in der Schw eiz aufzuhalten. Zudem könne ihre w irtschaftliche Situation nicht als unabhängig bezeichnet w erden, beruhe diese doch ein- zig auf der finanziellen U nterstützung durch den G astgeber. D iese Begrün- dung erscheint zw ar insgesam t eher knapp, ist jedoch letztlich zutreffend und deshalb nicht zu beanstanden, w ie im Folgenden zu zeigen ist. 3.6 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 45-jährige M utter zw eier Kinder in Ausbildung. G em äss ihren eigenen Angaben ist sie H ausfrau (Visum santrag) bzw . führt einen kleinen Lebensm ittelladen (schriftliche Er- klärung zuhanden der Botschaft); zudem unterstützt ihr in der Schw eiz le- bender Freund sie und ihre Kinder m onatlich m it Fr. 2'000.-- (vgl. Bankaus-6 züge, Beschw erdebeilagen 13 – 15). Sie hielt sich bereits früher (25. D e- zem ber 1999 – 11. M ärz 2003) in der Schw eiz auf; ihre Kinder blieben in dieser Zeit offenbar in Thailand. 3.6.1 Aus diesen Sachverhaltselem enten geht hervor, dass die G esuchstellerin zw ar gegenüber ihren beiden Kindern fam iliäre Verantw ortlichkeiten hat. Im vorliegenden Fall können diese jedoch, w ie die Vorinstanz in ihrer Ver- nehm lassung zurecht ausführt, nicht zugunsten der Prognose einer fristge- rechten W iederausreise der G esuchstellerin aus der Schw eiz gew ertet w erden. D ies deshalb, w eil die Kinder w ährend des ersten Aufenthaltes der G esuchstellerin in der Schw eiz (1999 – 2003) im H eim atland blieben, obw ohl sie dam als noch bedeutend jünger und stärker von ihrer M utter ab- hängig w aren. 3.6.2 Zur beruflichen Situation gab die G esuchstellerin in ihrem Visum santrag an, sie sei H ausfrau. G egenüber der Botschaft erklärte sie schriftlich, ein Lebensm ittelgeschäft zu führen. D as aus dieser Tätigkeit erw irtschaftete Einkom m en genügt jedoch offenbar nicht, um den Lebensunterhalt der G e- suchstellerin und ihrer Kinder in ihrem H eim atland zu decken, da der Be- schw erdeführer sie m it einem beträchtlichen m onatlichen Betrag unter- stützt. Insofern m uss die berufliche Situation der G esuchstellerin als un- sicher beurteilt w erden und ist nicht geeignet, die ungünstige Prognose aufgrund der allgem einen Lage in Thailand zugunsten der G esuchstellerin zu beeinflussen. 3.6.3 Im W eiteren m uss bei der um fassenden Interessenabw ägung die auslän- derrechtliche Vorgeschichte der G esuchstellerin m iteinbezogen w erden. Im Jahre 1999 reiste sie bereits einm al m it einem Touristenvisum in die Schw eiz ein. Kurze Zeit darauf stellte sie ein G esuch um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung zur Vorbereitung der Eheschliessung, w elches auch bew illigt w urde. Insofern ist der Einw and des Beschw erdeführers, dass die G esuchstellerin bisher allen Auflagen nachgekom m en sei, in seiner Bedeutung für die hier zu beurteilende Frage zu relativieren. Zw ar hat sie sich unbestreitbar an die Ausreisefristen gehalten. Aufgrund der heutigen Konstellation (der Beschw erdeführer ist ein langjähriger Freund der G e- suchstellerin) kann jedoch nicht ausgeschlossen w erden, dass die G e- suchstellerin, w ie bereits 1999 und entgegen dem Zw eck, der m it einem Besuchervisum verbunden ist, versucht, nach Ablauf des Visum s in der Schw eiz zu bleiben. 3.6.4 W ie bereits erw ähnt, sind die Erw ägungen der Vorinstanz zur persönlichen Situation der G esuchstellerin insgesam t sehr knapp ausgefallen. Letztlich w urden jedoch säm tliche rechtserhebliche Sachverhaltselem ente berück- sichtigt, w eshalb sich die R üge des Beschw erdeführers, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig und unvollständig fest- gestellt, als unbegründet erw eist. 4. Zusam m enfassend ergibt sich, dass die fristgerechte und anstandslose W iederausreise der G esuchstellerin als nicht gesichert erscheint. D abei handelt es sich nicht um eine sichere Erkenntnis, sondern um eine Pro- gnose betreffend das zukünftige Verhalten der G esuchstellerin im Falle 7 ihrer Einreise in die Schw eiz; doch reicht praxisgem äss eine negative Prognose aus, um den Antrag auf Erteilung einer Einreisebew illigung, w or- auf w ie erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht, abzulehnen. Aus diesen D arlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Ergebnis rechtm ässig ist (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist dem zufolge abzuw ei- sen. 5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschw erdefüh- rer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m Art. 1 und Art. 3 des R e- glem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt. Sie w erden m it dem am 10. O ktober 2006 in gleicher H öhe geleiste- ten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben), Akten R ef-N r. _____ retour D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: R uth Beutler Barbara H aake Versand am :