<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00029</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107295&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00029</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenübernahme für Privatschulung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Pflicht der Schulgemeinde, die Privatschulkosten eines Kindes mit Lese- und Rechtschreibeschwäche zu übernehmen, verneint.<br/>Zuständigkeit, Parteieigenschaft, Streitwert (E. 1). Streitgegenstand; teilweise Gutheissung der Beschwerde, da der Rekurs teilweise als gegenstandslos abzuschreiben und nicht abzuweisen gewesen wäre (E. 2). Anspruch auf Sonderschulung und namentlich auf Schulung in einer Privatschule im Grundsatz (E. 3). Die Schulgemeinde traf die erforderlichen Abklärungen und konnte ein Konzept zur Schulung des Beschwerdeführers 1 in der Oberstufe vorlegen, weshalb der Übertritt in die Privatschule nicht notwendig war (E. 4+5). Zur Verlegung der Rekurskosten (E. 6).<br/>Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSCHREIBUNG">ABSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEGENSTANDSLOSIGKEIT">GEGENSTANDSLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGASTHENIE">LEGASTHENIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATSCHULE">PRIVATSCHULE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REGELKLASSE">REGELKLASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULKOSTEN">SCHULKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERSCHULUNG">SONDERSCHULUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STÃTZ- UND FÃRDERMASSNAHMEN">STÃTZ- UND FÃRDERMASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Grundrechte ST: ÃBRIGE GRUNDRECHTE">ÃBRIGE GRUNDRECHTE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 19 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 62 lit. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 62 KV</span><br/><span class="ungerade">§ 15 SchulleistungsG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 29 SonderklassenR</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 32 lit. I d SonderklassenR</span><br/><span class="gerade">Art./§ 34 SonderklassenR</span><br/><span class="ungerade">§ 12 VolksschulG</span><br/><span class="gerade">§ 65 lit. I ZPO</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Familie C zog im Sommer 1999 von Y nach X. A, Ã¤ltester Sohn der Familie C, ge­boren 1987, besuchte ab August 1999 die 6. Primarklasse bei Lehrerin D. Hatte A schon am frÃ¼heren Wohn­ort wÃ¤hrend 2 ½ Jahren Legasthenie-Therapie erhalten, so stellte die Leh­­rerin bei ihm wiederum bald grosse Probleme im Lese- und Rechtschreibebereich fest. In der Folge bewilligte die Schulpflege X im Februar 2000 auf Antrag des Schulpsychologi­schen Dienstes (Frau E) zwei Therapielektionen pro Woche bei Frau F (kombinierte Therapie mit AnsÃ¤tzen von Ron Davis). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Im Hinblick auf den Ãbertritt A's in die dreiteilige Oberstufe (Sekundarschu­le A, B, C) stellte die Lehrerin den Antrag, ihn der Sekundarschule B zuzuweisen, wo­mit sich sei­ne Eltern am 10. Mai 2000 nicht einverstanden erklÃ¤rten, da sie die Zuweisung in die Se­­kundarklasse A erwartet hatten. Den Einstufungsentscheid fochten sie jedoch nicht an. In der Folge besuchte A ab August 2000 auf Veranlassung sei­ner Eltern die private Schule K in Z. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Am 15. Oktober 2000 ersuchte C, A's Mutter, die Schulpflege X, die Schulkosten fÃ¼r A an der privaten Schule K zu Ã¼bernehmen oder sich daran zu beteiligen, was die Schul­pflege mit Schreiben vom 2. No­vem­ber 2000 ablehnte. Sie fÃ¼hrte aus, dass die Schule X A eine angemessene Schu­lung und Therapie hÃ¤tte gewÃ¤hren kÃ¶nnen und der Schulwechsel auf eigenen Wunsch der Eltern vorgenommen worden sei. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">II. Dagegen erhob A, gesetzlich vertreten durch seine Mutter, am 4. De­zem­­ber 2000 Rekurs bei der Bezirksschulpflege W und stellte den Antrag, die Schulpflege X sei zu verpflichten, Sonderschulmassnahmen zu gewÃ¤hren, die Schul- und Transportkosten fÃ¼r den Besuch der Schule K und die Kosten fÃ¼r die Super­vision der Lehrerin durch die "Ron-Da­vis"-Legasthenie-Therapeutin zu Ã¼bernehmen oder sich angemessen an den Schul- und The­rapiekosten zu beteiligen. Die Schulgemeinde X beantragte am 19. Januar 2001 Abweisung des Rekurses, unter anderm mit dem Hinweis, es handle sich bei der Schule K um keine Sonder­schule. Mit Beschluss vom 29. Januar 2001 wies die Bezirksschulpflege W den Rekurs ab. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">III. Dagegen erhob A, wiederum gesetzlich vertreten durch seine Mutter, am 23. Fe­b­ruar 2001 Rekurs bei der Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich und stell­te die folgenden AntrÃ¤ge:</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">" 1. Es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei das Verfahren an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung zurÃ¼ckzuweisen;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">eventualiter</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> 2. a) sei die Schulpflege X zu verpflichten, Sonderschulmassnahmen fÃ¼r A zu gewÃ¤hren;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> b) sei die Schulpflege X zu verpflichten, die Schul- und Transportkos­ten fÃ¼r A fÃ¼r die Privatschule, Schule K, zu Ã¼bernehmen;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> c) seien die Kosten fÃ¼r die Supervision der Lehrerin des Rekurrenten durch die "Ron-Davis"-Legasthenie-Therapeutin durch die Schulpflege X zu Ã¼bernehmen;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">sub-eventualiter</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> 3. sei die Schulpflege X zu verpflichten, sich angemessen an den Schul- und Therapiekosten zu beteiligen;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">sub-sub-eventualiter</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> 4. sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, das Verfahren an die Vor­instanz zurÃ¼ckzuweisen verbunden mit der Anweisung die Schulpflege X anzuweisen, die zur AbklÃ¤rung der notwendigen und zweckmÃ¤s­sigen Sonderschulmassnahmen fÃ¼r den Rekurrenten erforderlichen Ab­­klÃ¤rungen zu treffen;</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegner."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Einzug1">Ausserdem verlangte er in prozessualer Hinsicht, es sei ihm nach Einsichtnahme in die vollstÃ¤ndigen Akten Gelegenheit zur RekursergÃ¤nzung einzurÃ¤umen. In einer ersten Re­­­kursergÃ¤nzung wies er am 21. MÃ¤rz 2001 darauf hin, dass die Ãbertrittsempfehlung der Schule K auf Sekundarschule A in einer kleinen Klasse laute. Gleichzeitig wollte C die MÃ¶g­­lichkeiten eines Wiedereintritts A's in die Schule X (Sekundarschule A) prÃ¼fen lassen. Am 22. MÃ¤rz 2001 teilte A der RekursbehÃ¶rde mit, er werde von Dr. G, einem Spezialis­ten auf dem Gebiet der Legasthenie bei Kindern, begutachtet. Am 4. April 2001 erstattete die Schulgemeinde X die Rekursantwort und beantragte Abweisung des Rekurses. Am 16. Ap­ril 2001 verlangte A die einstweilige Sis­tierung des Rekursverfahrens, um die ergÃ¤nzende Ã¤rztliche Begutachtung am Kinderspital ZÃ¼rich zu ermÃ¶glichen und weil GesprÃ¤che mit der Schulpflege X Ã¼ber seine schulische Zukunft stattfÃ¤nden. Am 12. Juni 2001 legte A die er­wÃ¤hnten Gutachten ins Recht und bat aufgrund der Ergebnisse des GesprÃ¤chs mit der Schul­­pflege X vom 16. Mai 2001 um weitere Sistierung des Verfahrens. Am 19. Juli 2001 beschloss die Schulpflege X wegen der in dieser Hinsicht nicht eindeutigen Arztberichte, durch den Schulpsychologischen Dienst abklÃ¤ren zu lassen, ob und auf welchem Niveau A in X schulbar sei. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ab August 2001 Ã¼bernahm die Schulgemeinde X ohne Anerkennung einer Rechtspflicht 80 % des Schulgeldes der Schule K. Am 25. Februar 2002 reichte A der RekursbehÃ¶rde den schulpsychologischen Bericht vom 7. Ja­nuar 2002 ein, worin alternativ eine kleine SchÃ¼lergruppe mit heilpÃ¤dagogischer Lehrkraft, als Optimum die Integrierte Schulungsform (ISF) mit ausreichend vielen ISF-Stunden, oder eine von der IV anerkannte Sonder- bzw. Privatschule empfohlen wurden. Aus "psychologischen" GrÃ¼nden hielt der Gutachter ein Verbleiben in der Schule K fÃ¼r vertretbar, obwohl es sich um keine Sonderschule handelt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Seit Januar 2002 bezahlt die Schulpflege X gemÃ¤ss Beschluss vom 21. Ja­nuar 2002 das Schulgeld der Schule K zu 100 %. In einer weiteren Eingabe an die RekursbehÃ¶rde er­klÃ¤rte deshalb A die Bezahlung der Sonderschulungskosten ab 1. Januar 2002 als nicht mehr strittig. Mit Beschluss vom 4. November 2002 wies die Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich den Rekurs ab. Die HÃ¤lfte der Verfahrenskosten nahm sie auf die Staatskasse (Dispositiv-Ziffer II), weil sie eine Verletzung von A's Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im ersten Rekursverfahren â allerdings geheilt im zweiten â bejahte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">IV. Gegen den Entscheid der Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich vom 4. No­vember 2002 liess A, vertreten durch die Mutter, diese anwaltlich vertreten, am 31. Ja­nuar 2003 Beschwerde beim Verwaltungsgericht einlegen und die folgenden AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat"> "1. Es sei das Verfahren infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, soweit die Kostentragung fÃ¼r den Besuch der Schule K durch den BeschwerdefÃ¼hrer ab dem 1. Januar 2002 betroffen ist;</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. es sei das Verfahren infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, soweit die Tragung von 80 % der Kosten fÃ¼r den Besuch der Schule K durch den BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r die Zeit vor dem 1. Januar 2002 betroffen ist;</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 3. es sei der angefochtene Entscheid im Ã¼brigen Umfang aufzuheben und die Beschwerdegegnerin 1 zu verpflichten, das Schulgeld fÃ¼r den Besuch der Schule K, in Z, durch den BeschwerdefÃ¼hrer zu bezah­len;</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 4. eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen;</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerde­gegner."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Schulgemeinde X verzichtete auf einlÃ¤ssliche Beschwerdeantwort, unter Hinweis darauf, dass die geleisteten Zahlungen ab dem Schuljahr 2001/2002 von zu­nÃ¤chst 80 %, ab 1. Januar 2002 100 % des Schulgeldes ausschliesslich auf freiwilliger Basis erfolgt seien. In der Stellungnahme vom 26. MÃ¤rz 2003 beantragte die Schulrekurskommission die Abweisung der Beschwerde und wies unter anderm darauf hin, dass die Schule K keine Sonderschule und A nicht sonderschulungsbedÃ¼rftig sei. Zudem hÃ¤tte die Beschwerde­gegnerin, wie sich auch aus den Gutachten ergebe, eine gleich­wertige Schulung anbieten kÃ¶nnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht bezog die gesetzliche Vertreterin A's, C, als Partei in das Verfahren ein; das Verfahrensprotokoll und das Rubrum des Entscheids wurden entsprechend angepasst.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. a) Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amts wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflege­gesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5 N. 3).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss § 5 Abs. 2 des Unterrichtsgesetzes vom 23. Dezember 1859 (in der Fassung vom 29. November 1998) entscheidet die Schulrekurskommission abschliessend, soweit das Verwaltungsrechtspflegegesetz nicht den Weiterzug an das Verwaltungsgericht vor­sieht. Ein solcher Weiterzug ist gemÃ¤ss § 41 VRG grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig, und die Strei­tig­keiten um Ãbernahme von Schulungskosten fallen nicht unter die in § 43 Abs. 1 lit. f VRG fÃ¼r den Schulbereich vorgesehenen Ausnahmen. Sodann entfÃ¤llt seit dem 1. MÃ¤rz 2000 auch der Ausnahmegrund von § 42 VRG, nachdem auf diesen Zeitpunkt das Bundesgesetz vom 8. Oktober 1999 Ã¼ber prozessuale Anpassungen an die neue Bundesverfassung (AS 2000, 416) in Kraft getreten und damit Art. 73 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren aufgehoben worden ist, welcher in Streitigkeiten betref­fend die verfassungsrechtliche Garantie des unentgeltlichen Primarschulunterrichts die Beschwerde an den Bundesrat vorsah (vgl. RB 1998 Nr. 29). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde ist demnach grundsÃ¤tzlich einzutreten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 als gesetzliche Vertreterin des BeschwerdefÃ¼hrers 1 liess die Beschwerde in dessen Namen erheben. Da sie als Mutter aufgrund der elterlichen Unterhaltspflicht (Art. 276 Abs. 1 des Zivilgesetzbuchs) ein eigenes, schutzwÃ¼rdiges Inte­res­se am vorliegenden Verfahren hat, ist sie selber als Partei in dieses einzubeziehen (vgl. KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 21 N. 110 ff.). Das Verfahrensprotokoll und das Rubrum des vorliegenden Entscheids sind deshalb dahingehend geÃ¤ndert worden, dass die gesetzliche Vertre­terin des BeschwerdefÃ¼hrers 1 zusÃ¤tzlich als BeschwerdefÃ¼hrerin 2 aufgefÃ¼hrt wird.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) In der Beschwerdeschrift wird der Streitwert nicht beziffert. TatsÃ¤chlich geht es um das Schulgeld von August 2000 bis Juli 2001 und um 20 % des Schulgelds von August 2001 bis Ende Dezember 2001 fÃ¼r die Schule K. Da sich den An­gaben der BeschwerdefÃ¼hrenden zufolge die Schulkosten der Schule K pro Jahr auf Fr. 20'400.- belaufen, ist von ei­nem Ã¼ber Fr. 20'000.- liegenden Streitwert auszugehen, weshalb die Kammer zur Beurteilung des vorliegenden Falls berufen ist (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Meinung, mit dem Entscheid, fÃ¼r die Schulkosten der Schule K aufzukommen und zusÃ¤tzlich heilpÃ¤dagogischen Unterricht in der Schu­le X zu gewÃ¤hren, sei die Beschwerdegegnerin wÃ¤hrend des Rechtsmittelverfahrens auf den strittigen Entscheid zurÃ¼ckgekommen und habe in der Streitsache neu entschieden. Dadurch sei das Verfahren im Umfang der Zahlung des Schul­gelds von anfÃ¤nglich 80 %, hernach 100 %, gegenstandslos geworden; die Vorinstanz hÃ¤tte daher keinen neuen Entscheid in der Sache selber fÃ¤llen dÃ¼rfen. Mit dem neuen Entscheid der Beschwerdegegnerin habe sodann der damalige Rekurrent praktisch vollstÃ¤ndig obsiegt. Strittig sei ohnehin nur noch das Schulgeld im Umfang von 20 % bis zum 31. De­zember 2001 (und zudem dasjeni­ge fÃ¼r das Schuljahr 2000/2001). Die Kos­tenverlegung durch die Vorinstanz sei deshalb zu korrigieren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Das Schreiben vom 2. November 2000, mit dem die Beschwerdegegnerin eine Kos­tenbeteiligung oder ‑Ã¼bernahme abgelehnt hatte, entspricht materiell einer VerfÃ¼gung (dazu Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Ba­sel/Genf 2002, Rz. 858 ff.; Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 1008). WÃ¤hrend die WiedererwÃ¤gung und die Revision der Aufhebung einer feh­lerhaft zustande gekommenen VerfÃ¼gung dienen, wird mit der Anpassung eine ursprÃ¼ng­lich fehlerfreie DauerverfÃ¼gung einer verÃ¤nderten Sach- oder Rechtslage ange­glichen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 7 ff.). Die BeschlÃ¼sse zur Ãber­nahme von 80 % bzw. 100 % des Schuldgelds ohne Anerkennung einer Rechtspflicht stellen Anpassun­­gen an die geÃ¤nderten VerhÃ¤ltnisse dar, wie sie durch die Unterbringung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der Schule K entstanden und durch den Bericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 7. Januar 2002 bestÃ¤tigt worden waren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Gegenstandslos geworden ist das Verfahren mit Bezug auf die von der Beschwer­­degegnerin ab August 2001 zu 80 % und ab Januar 2002 zu 100 % Ã¼bernommenen Schulkosten. In diesem Umfang hÃ¤tte die Vorinstanz keine materielle Abweisung vornehmen dÃ¼rfen und sind die BeschwerdeantrÃ¤ge 1 und 2 gutzuheissen. Es wird zu prÃ¼fen sein, ob deswegen die von der Vorinstanz vorgenommene Kostenverlegung abzuÃ¤ndern ist (hin­ten 6).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Die BeschwerdefÃ¼hrenden beantragen, den angefochtenen Entscheid "im Ã¼brigen Umfang [also soweit das Rekursverfahren nicht wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist] aufzuheben und die Beschwerdegegnerin ... zu verpflichten, das Schulgeld fÃ¼r den Besuch der Schule K, in Z" zu bezahlen. Die Formulierung ist insoweit unscharf, als mit dem Rekurs nicht nur die Bezahlung des Schulgelds, sondern auch der Transport- und der Supervisionskosten verlangt wurde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der BegrÃ¼ndung verdeutlichen die BeschwerdefÃ¼hrenden, dass sie "nur noch das Schulgeld im Umfang von 20 % bis zum 31. Dezember 2001" (sowie jenes fÃ¼r das Schuljahr 2000/2001) fÃ¼r strittig halten. GegenÃ¼ber dem Rekurs, mit dem die Ãber­nahme weiterer Kosten beantragt wurde, ist der Streitgegenstand demnach reduziert worden. Entsprechend werden die Ã¼brigen Kosten in der Beschwerdeschrift nicht erwÃ¤hnt und schon gar nicht beziffert. Weil die BeschwerdefÃ¼hrenden nur insofern ein Interesse an der Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids haben, als sie die Ãbernahme des Schulgelds durch die Be­schwerdegegnerin verlangen, kann auf den entsprechenden, zu umfassend formulierten Antrag nur in diesem Rahmen eingetreten werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Materiell bleibt demnach zu prÃ¼fen, ob die Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, die Schulkosten des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der Schule K fÃ¼r das Schuljahr 2000/2001 so­wie im Umfang von 20 % von August bis Dezember 2001 zu Ã¼bernehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. GemÃ¤ss § 12 des Volksschulgesetzes vom 11. Juni 1899 (VolksschulG) sind bildungsfÃ¤hige Kinder, die dem Unterricht in Normalklassen nicht zu folgen vermÃ¶gen oder ihn wesentlich behindern, durch die Schulpflege aufgrund eines schulÃ¤rztlichen Zeugnisses und nach AnhÃ¶ren der Eltern Sonderklassen zuzuweisen (Abs. 1); Kinder, fÃ¼r die auch ein Unterricht in Sonderklassen nicht in Frage kommt, sind auf Grund eines schulÃ¤rztlichen Zeug­nisses einer Sonderschulung zuzufÃ¼hren, und sie haben fÃ¼r die Dauer der Schulpflicht Anspruch auf eine ihren Gebrechen und ihrer BildungsfÃ¤higkeit besonders angepasste Schu­­lung und Erziehung. Die Schulpflege sorgt in Verbindung mit den Eltern fÃ¼r die geeig­nete Schulung (Abs. 2). Sowohl in der Primar- als auch in der Oberstufe haben die Schul­­gemeinden die erforderlichen Sonderklassen zu fÃ¼hren (§ 1 Abs. 2, § 9 Abs. 2 der Volksschulverordnung vom 31. MÃ¤rz 1900).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Laut § 29 des Sonderklassenreglements vom 3. Mai 1984 (SonderklassenR) dient die Sonderschulung Kindern, die in Normal- und Sonderklassen nicht ihren MÃ¶glichkeiten entsprechend gefÃ¶rdert werden kÃ¶nnen. Anspruch auf Sonderschulung haben unter anderem Sprachbehinderte (§ 32 Abs. 1 lit. d SonderklassenR). Zur Sonderschulung gehÃ¶ren ne­ben Sonderschulen unter anderm Einzelunterricht, Sonderschulmassnahmen im Sinn der Invalidenversicherung sowie StÃ¼tz- und FÃ¶rdermassnahmen, welche den Unterricht in Nor­mal- und Sonderklassen sowie an Sonderschulen ergÃ¤nzen und der Behebung oder Milderung von Lern- und Verhaltensschwierigkeiten dienen, soweit diese nicht durch den Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin und im Rahmen des Klassenverbands behoben werden kÃ¶nnen (§§ 33 und 48 f. SonderklassenR). Die StÃ¼tz- und FÃ¶rdermassnahmen umfassen unter anderem insbesondere Legastheniebehandlung und Psychomotorische Therapie (§§ 53, 57 und 60 SonderklassenR). Laut § 34 SonderklassenR sorgt die Schulpflege in Ver­­bindung mit den Eltern fÃ¼r die geeignete Schulung (Abs. 1); die Zuteilung zur Sonderschulung muss geprÃ¼ft werden, wenn die Eltern es wÃ¼nschen bzw. wenn die Lehrperson, der schulÃ¤rztliche oder der schulpsychologische Dienst es beantragen (Abs. 2). Nach Veranlassung der schulÃ¤rztlichen und schulpsychologischen Untersuchungen fÃ¤llt die Schulpflege den Entscheid aufgrund eines schulÃ¤rztlichen Zeugnisses und eines schulpsychologischen Berichts sowie nach AnhÃ¶rung der Eltern, wobei sie im Zuteilungsbeschluss die Eltern auf die RekursmÃ¶glichkeit aufmerksam zu machen hat (§ 34 Abs. 3-6 SonderklassenR). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In den von der Erziehungsdirektion (heute Bildungsdirektion) erlassenen Richtlinien zum Sonderklassenreglement vom 27. Dezember 1985 (fortan Richtlinien) werden die Voraussetzungen fÃ¼r die Anordnung einer Sonderschulung bzw. von StÃ¼tz- und FÃ¶rdermass­nahmen nÃ¤her ausgefÃ¼hrt: BezÃ¼glich der Sonderschulung wird insbesondere festgehal­ten, dass sie fÃ¼r Kinder bestimmt ist, die den Anforderungen einer Normal- oder Sonderklas­se nicht gewachsen sind (Ziff. 4.1.1). Anspruch auf Sonderschulung haben Kinder, die wegen ihrer Behinderung den Unterricht weder in einer Normal- noch in einer Sonderklasse besuchen kÃ¶nnen (Ziff. 4.2.2 Abs. 1). Ziff. 4.3 regelt, unter welchen UmstÃ¤nden im Einzelfall eine Sonderschulung in einer nicht als Sonderschule anerkannten Privatschule zulÃ¤ssig ist. Vorbehalten bleibt auch hier ein formeller Zuweisungsbeschluss der Schulpflege (Ziff. 4.3.4). Nach Ziff. 4.2.7.9 Abs. 2 der Richtlinien wird die Schulgemeinde fÃ¼r den erwÃ¤hnten Fall (Ziff. 4.3) kostenpflichtig, wenn ein gleichwertiges Angebot fehlt, nicht verfÃ¼gbar ist, der Besuch der vorhandenen Sonderschule dem Kind nicht zumutbar ist oder sie es versÃ¤umt hat, eine notwendige Massnahme anzuordnen, so dass die privaten Massnahmen unerlÃ¤sslich waren. Anzumerken ist, dass es sich bei diesen Richtlinien zwar nicht um allgemeinverbindliche RechtssÃ¤tze handelt, sie aber doch die Gesetzesauslegung erleichtern und unterstÃ¼tzen kÃ¶nnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 habe den BeschwerdefÃ¼hrer 1 im August 2000 in der privaten Schule K untergebracht, weil im Rah­men der GesprÃ¤che Ã¼ber den Ãbertritt in die Oberstufe keine hinreichende AbklÃ¤rung seiner schulischen BedÃ¼rfnisse und FÃ¤higkeiten erfolgt sei. FÃ¼r diesen Fall sehe das Sonderklassenreglement ausdrÃ¼cklich vor, dass die Schulpflege, auf Antrag der Eltern, die Sonder­schulbedÃ¼rftigkeit abklÃ¤re und die Eignung der selbstÃ¤ndig eingeleiteten Massnahmen Ã¼berprÃ¼fe. Ein entsprechendes Gesuch habe die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 aber am 15. Au­­gust 2000 (recte: 15. Oktober 2000) gestellt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Es trifft nicht zu, dass im Rahmen der ÃbertrittsgesprÃ¤che fÃ¼r die Oberstufe keine hinreichende AbklÃ¤rung der BedÃ¼rfnisse und FÃ¤higkeiten des BeschwerdefÃ¼hrers 1 erfolgte. Aufgrund der Lese- und SchreibschwÃ¤chen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 wurde dieser dem Schulpsychologischen Dienst des Bezirks W zur AbklÃ¤rung zugewiesen. Im Bericht vom 4. Januar 2000 empfahl die Schulpsychologin eine heilpÃ¤dagogische Therapie, die dann auch angeordnet wurde. Ausserdem befÃ¼rwortete sie die Schaffung von Strukturen in der Oberstufe, wie sie in der Primarschule aufgebaut worden waren, wo die MitschÃ¼lerinnen und MitschÃ¼ler lÃ¤ngere Texte sowie die Lehrerin PrÃ¼fungen auf Band sprachen, um den BeschwerdefÃ¼hrer 1 vom Lesen zu entlasten. Schon bei der Besprechung dieses Berichts zwischen der Lehrerin D, der Schulpsychologin E und den Eltern des BeschwerdefÃ¼h­rers 1 im Januar 2000 kam (gemÃ¤ss dem Bericht der Erstgenannten) der Vorschlag kurz zur Sprache, den BeschwerdefÃ¼hrer 1 in die Sekundarschule B einzustufen, um ihm insbesondere etwas mehr Zeit zu geben bei gleichzeitiger FÃ¶rderung mit den weiterzufÃ¼hrenden Therapiestunden. Der Bericht des Schulpsychologischen Dienstes diente daher auch als Grundlage fÃ¼r die Einteilung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in die Oberstufe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Folge fand â so der Bericht der Primarlehrerin â am 6. April 2000 ein GesprÃ¤ch mit den Eltern des BeschwerdefÃ¼hrers 1 statt, am 17. April 2000 eines in Anwesenheit der Oberstufenlehrer. Nach Meinung des Lehrers K, dem der BeschwerdefÃ¼hrer 1 zugeteilt werden sollte, hÃ¤tte das Besprechen von TonbÃ¤ndern in der Oberstufe weitergefÃ¼hrt werden kÃ¶nnen. Nach MÃ¶glichkeit wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrer 1 auch individuell ge­fÃ¶rdert worden, nÃ¤mlich soweit es die Betreuung von 25 SchÃ¼lern zugelassen hÃ¤tte. Eine UnterstÃ¼t­­zung, wie sie Lehrerin D dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 zukommen liess, sollen die Oberstufenlehrer nach Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 hingegen als nicht durchfÃ¼hrbar abge­lehnt haben. Selbst wenn dem so wÃ¤re, greift die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach es an einem auf den BeschwerdefÃ¼hrer 1 zugeschnittenen Konzept fÃ¼r den Ãbertritt in die Oberstufe gefehlt habe, zu kurz. Sie Ã¼bersehen, dass neben der Schaffung Ã¤hnlicher Struk­turen wie in der Primarschule (z.B. Besprechen von TonbÃ¤ndern) die FortfÃ¼hrung der Therapiemassnahmen in der Oberstufe, ein zusÃ¤tzliches Jahr in der Oberstufe und die KlÃ¤rung des ambulanten Therapiebedarfs entsprechend der Entwicklung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 vorgesehen waren; aus­ser­dem wurde im Ãbertritt des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in die Se­kundarschule B keine definitive Einteilung gesehen. Von einer nicht hinreichenden Ab­klÃ¤­rung der schulischen BedÃ¼rfnisse und FÃ¤higkeiten des BeschwerdefÃ¼hrers 1 und einer fehlenden Alternative zur Privatschule kann daher keine Rede sein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Vielmehr lag ein eigentliches Konzept vor, um dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 trotz seiner Schwierigkeiten den Ãbertritt in die Oberstufe zu ermÃ¶glichen. Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 wurde denn auch nach den Sommerferien 2000 in der Klasse von Lehrer K erwartet, ohne jedoch dort zu erscheinen. Telefonisch hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 am 18. August 2000 J von der Schulpflege darÃ¼ber in Kenntnis gesetzt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 ab 21. August 2000 die Schule K besuchen werde. Insofern wurde die Beschwerdegegnerin tat­sÃ¤chlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Bis dahin war auch kein Gesuch um AbklÃ¤­rung der SonderschulbedÃ¼rftigkeit gestellt worden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Im Schreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 vom 15. Oktober 2000 wurden entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden weder Sonderschulmassnahmen noch die ÃberprÃ¼fung der SonderschulungsbedÃ¼rftigkeit verlangt, auch nicht sinngemÃ¤ss oder nachtrÃ¤glich. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits hatte keinen Anlass, die Sonderschul­be­dÃ¼rftigkeit im Hinblick auf den Ãbertritt des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in die Oberstufe abzu­klÃ¤ren, weil sie sich auf den damals aktuellen Bericht des Schul­psy­chologischen Diens­tes vom 4. Januar 2000 abstÃ¼tzen konnte. Dieser Bericht, gerade wegen der vom BeschwerdefÃ¼hrer 1 gezeig­ten SchwÃ¤chen in Lesen und Schreiben eingeholt, wies eine generelle SonderschulbedÃ¼rftig­keit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 nicht aus. Eine solche lÃ¤sst sich auch nicht daraus herleiten, dass die bewilligte Therapie bei Frau F eine Sonderschulungsmassnahme darstellt (§ 30 Abs. 1, § 33 lit. g, § 53 Abs. 1 lit. b SonderklassenR), sollte doch mit dieser der BeschwerdefÃ¼hrer 1 unterstÃ¼tzt und damit der Besuch der ordentlichen Schule ermÃ¶glicht werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Schliesslich fochten die Eltern des BeschwerdefÃ¼hrers 1 den Entscheid, ihn in die Sekundarschule B einzuteilen, nicht an, obwohl sie sich damit nicht einverstanden erklÃ¤rt hat­ten (dazu § 12 der Ãbertrittsverordnung vom 28. Oktober 1997). In diesem Zusammenhang verlangten sie auch keine AbklÃ¤rung der SonderschulbedÃ¼rftigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 oder dessen neutrale Begutachtung. Das Gesuch, Sonderschulmassnahmen zu ge­wÃ¤hren, wurde erstmals im Dezember 2000 gestellt, als ein Ãbertritt in die Ã¶ffentliche Schu­le X nicht zur Debatte stand. Auch von Seiten der Lehrerschaft kamen keine Hinweise auf eine allfÃ¤llige SonderschulbedÃ¼rftigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1. Die Beschwerdegegne­rin hatte wie dargelegt keinen Anlass dazu, die SonderschulbedÃ¼rftigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 von sich aus abzuklÃ¤ren. Sie war daher auch nicht gehalten, die schulische Not­wendigkeit und Richtigkeit der Schu­lung in der Schule K als Sonderschulung zu Ã¼berprÃ¼fen (Ziff. 4.2.7.9 der Richt­linien). Dies umso weniger, als â abgesehen von der fehlenden SonderschulbedÃ¼rftigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 â die Schule K keine von der IV anerkannte Sonderschule ist. Insbesondere unterrichtet zur Hauptsache keine Lehrkraft mit heil­pÃ¤dagogischer Ausbildung und entsprechendem Diplomabschluss (vgl. Ziff. 4.3.2 der Richt­linien).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Aus dem Bericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 7. Januar 2002 geht sodann hervor, dass die damalige Beurteilung der Lehrerin D mit der geplanten Einteilung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in die Sekundarschule B und flankierender Legasthenietherapie adÃ¤quat gewesen wÃ¤re, sofern eine Ã¤hnliche EinzelfÃ¶rderung seitens der LehrkrÃ¤fte stattgefunden hÃ¤tte. Eine solche war wie erwÃ¤hnt nicht ausgeschlossen (vorn a). FÃ¼r den Fall, dass sie nicht genÃ¼gt hÃ¤tte, hÃ¤tte darauf im Rahmen der AbklÃ¤rungen des ambulanten Therapiebedarfs reagiert werden kÃ¶nnen. Es ist daher verfehlt, wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden ausfÃ¼hren lassen, die Beschwerdegegnerin habe Ã¼berhaupt keine Alternative zur privaten Schu­le K angeboten, weshalb fÃ¼r die Eltern aufgrund ihrer elterlichen FÃ¼rsorgepflicht nur der Weg Ã¼ber die Privatschule geblieben sei. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Demnach kÃ¶nnen die BeschwerdefÃ¼hrenden das Begehren um Ãbernahme der Kos­ten nicht auf Unterlassungen oder falsches Handeln der Beschwerdegegnerin abstÃ¼tzen, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt. Inwiefern aus jener Bemerkung folgen soll, dass die Vorinstanz ihre Kognition kÃ¼nstlich beschnitten und ihre ÃberprÃ¼fungsbefug­nis in gesetzes­widriger Weise beschrÃ¤nkt habe, machen die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¼brigens nicht deut­lich; aus den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz ergibt sich denn auch, dass sich diese mit den sich stellenden Fragen einlÃ¤sslich auseinandergesetzt hat.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Offenbar zog die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 im FrÃ¼hjahr 2001 in Betracht, den Beschwer­defÃ¼hrer 1 wieder in der Ã¶ffentlichen Schule X unterzubringen. Am 12. Juni 2001 legte sie der Vorinstanz zwei Arztberichte vor, wonach der Anspruch auf Son­derschulung ausgewiesen sei. Erst nach dem GesprÃ¤ch mit der Beschwerde­fÃ¼hrerin 2 vom 16. Mai 2001 gelangte die BehÃ¶rde am 23. Mai bzw. 12. Juni 2001 in den Besitz der erwÃ¤hnten Arztberichte. Da nach ihrer Ansicht die Arzt­berichte die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in der Schule X und bejahendenfalls in welcher Stufe schulbar sei, nicht eindeutig beantworteten, holte sie einen weiteren Bericht beim Schulpsychologischen Dienst des Bezirks W ein. Es fragt sich, ob sich aus dieser neuen Situation eine Kos­tenpflicht der Beschwerdegegnerin herleiten lÃ¤sst.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Der Anspruch auf unentgeltlichen Grundschulunterricht ist nicht gleichbedeutend mit dem Anspruch auf die optimale bzw. geeignetste Schulung des einzelnen Kindes. Zwar hat die Volksschule im Rahmen ihres Auftrags den individuellen BedÃ¼rfnissen der Kinder ge­bÃ¼hrend Rechnung zu tragen und gegebenenfalls Sondermassnahmen zu treffen. Sind sol­­che erforderlich, heisst das aber nicht, dass bei der PrÃ¼fung verschiedener mÃ¶glicher Va­rianten nur eine gewÃ¤hlt werden darf, sofern mehrere der in Frage stehenden MÃ¶glichkei­ten tauglich und fÃ¼r das betreffende Kind zumutbar sind. Wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hr­te, haben die Eltern durch die eigenmÃ¤chtige Anmeldung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der privaten Schule K der Beschwerdegegnerin die MÃ¶glichkeit genommen, die bereits kon­kret ins Auge gefassten Massnahmen fÃ¼r die Oberstufe zu vollziehen und der Entwick­lung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 anzupassen. Es versteht sich von selbst, dass die Ãbernahme der Kosten einer Privatschule durch die Ã¶ffentliche Hand entgegen der Ansicht der Beschwer­defÃ¼hrenden nur als ultima ratio in Frage kom­men kann (vgl. auch VGr, 19. De­zem­ber 2001, VB.2001.00334, E. 4a/cc, www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Eine Ermessensunterschreitung der Vorinstanz liegt diesbezÃ¼glich nicht vor.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Im Bericht vom 17. April 2001 stellte der Arzt Dr. G neben sprachlichen Proble­men (Lese- und SchreibschwÃ¤che) auch neurologische AuffÃ¤lligkeiten fest (Ver­dacht auf akustische MerkfÃ¤higkeitsschwÃ¤che; erhÃ¶hter aktiver Muskeltonus, rechtsbe­tont). Er empfahl, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und den BeschwerdefÃ¼hrer 1 in der Schule K zu belassen sowie eine AbklÃ¤rung an der Abteilung fÃ¼r klinische Lo­gopÃ¤die am Universi­tÃ¤tsspital ZÃ¼rich zu veranlassen. In der Klinik fÃ¼r Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichts­chirurgie am UniversitÃ¤tsspital ZÃ¼rich wurden das schwer beeintrÃ¤chtigte Lese- und Schreib­­vermÃ¶gen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 neben deutlichen AuffÃ¤lligkeiten der zentralen Sprech- und Schreibmotorik festgestellt. Nach Ansicht der begutachtenden Ãrzte bedarf der BeschwerdefÃ¼hrer 1 der Weiterschulung in einer Kleinst­klasse. Die Schulung in der Re­gelklasse beurteilten sie als nicht mÃ¶glich. Da sich die Arztberichte nicht zur Schulbarkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in X Ã¤usserten und der Schulpsychologische Beratungsdienst die Gutachten diesbezÃ¼glich auch nicht eindeutig interpretieren konnte, wurde eine erneute AbklÃ¤rung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 vorgenommen. Im Bericht vom 7. Januar 2002 kam der Schulpsychologe zum Ergebnis, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in einer kleinen SchÃ¼­ler­gruppe (KleinklassengrÃ¶sse) mit heilpÃ¤dagogischer Lehrkraft geschult werden soll­te. Eine gute LÃ¶sung wÃ¤re das ISF-Modell, falls ausreichend viele Stunden in der ISF-Grup­pe abge­halten werden kÃ¶nnten. Alternativ kÃ¤me eine IV-anerkannte Sonder- oder Privat­schule in Frage, nicht aber die Schulung in einer Regelklasse von durchschnittlicher GrÃ¶s­se. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Einheitlich empfehlen die Gutachten die Schulung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in einer kleinen Klasse. Die Arztberichte Ã¤ussern sich nicht explizit zur Frage der SonderschulbedÃ¼rftigkeit. Immerhin schloss der Bericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 7. Ja­nuar 2002 die Schulung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in einer von der IV anerkannten Sonderschule â allerdings als eine von mehreren MÃ¶glichkeiten â nicht aus. Jedenfalls geht aber aus allen drei Berichten hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in schulischer Hinsicht beson­­derer Massnahmen bedarf, die teilweise Sonderschulmassnahmen entsprechen. Es erÃ¼brigt sich daher, eine Oberexpertise einzuholen, einmal davon abgesehen, dass es nicht Aufgabe des Gerichtes ist, pauschal behauptete WidersprÃ¼che in den verschie­denen Berichten herauszusuchen und deren Entscheidrelevanz zu beurteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Auch wenn man von der SonderschulungsbedÃ¼rftigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 ausgeht, wÃ¤re die Beschwerdegegnerin nur dann verpflichtet, die Kosten der Sonderschulung in einer nicht als Sonderschule anerkannten Privatschule zu Ã¼bernehmen, wenn diese sich von ihrem pÃ¤dagogischen Konzept her fÃ¼r die Sonderschulung im Einzelfall eignete, die mit der Schulung hauptsÃ¤chlich beauftragte Lehrkraft Ã¼ber eine heilpÃ¤dagogische Ausbildung mit Diplomabschluss verfÃ¼gte und die KlassengrÃ¶sse zwÃ¶lf Kinder nicht Ã¼berstiege (Ziff. 4.2.7.9 Abs. 1 und 2, Ziff. 4.3.1+2 der Richtlinien). Das ist aber bei der Schule K nicht der Fall. Sie verfÃ¼gt nicht Ã¼ber eine hauptsÃ¤chlich unterrichtende Lehrkraft mit heilpÃ¤dagogischer Ausbildung, die KlassengrÃ¶sse liegt bei 14 SchÃ¼lern, wobei einstweilen ein Teil des Unterrichts in Gruppen zu sieben SchÃ¼lern erfolgt (Niveaugruppen Mathematik und FranzÃ¶sisch), und sie ist auch keine von der IV anerkannte Sonderschule. Daran Ã¤ndert sich nichts dadurch, dass fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer 1 ein Schulplatz in einer von der IV an­erkannten Sonderschule nicht habe gefunden werden kÃ¶nnen, wie erstmals in der Beschwer­de vorgebracht wird. Soweit damit geltend gemacht werden soll, dass Ã¼berhaupt nur die Schule K fÃ¼r die Schulung des Be­schwerdefÃ¼hrers 1 in Frage kam, Ã¼bersehen die BeschwerdefÃ¼hrenden, dass die Beschwer­degegnerin ein adÃ¤quates Konzept fÃ¼r den Ãbertritt in die Oberstufe entworfen hatte (vorn 4a+d).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Den Verbleib des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der Schule K hielt der Schulpsychologe aus <i>psychologischen</i> GrÃ¼nden fÃ¼r vertretbar, weil der BeschwerdefÃ¼hrer 1 dort Freunde ge­funden hatte, was sich positiv auf seine LeistungsfÃ¤higkeit auswirkte, und ein Schulwechsel in seiner labilen emotionalen Verfassung nicht einfach zu bewÃ¤ltigen wÃ¤re. Auch dies macht die Schule K nicht zu einer Sonderschule im Sinn der Richtlinien (Ziff. 4.3.1+2), selbst wenn sie den BedÃ¼rfnissen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 offenbar entgegenkommt. Wie bereits dargelegt, kann zudem der Beschwerdegegnerin nicht vorgeworfen werden, sie habe sich so verhalten, dass die Unterbringung in der Schule K unerlÃ¤sslich war (vorn 4; Ziff. 4.2.7.9 Abs. 2 der Richtlinien). Soweit die Beschwerdegegnerin die Kosten fÃ¼r die Schule K nicht Ã¼bernommen hat, war dieser Entscheid demnach gerechtfertigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Die Vorinstanz wies darauf hin, dass zu Beginn des Schuljahrs 2002/2003 (ab Au­gust 2002) bei der Beschwerdegegnerin die vom Schulpsychologischen Dienst als vorteil­haft erachtete Integrierte Schulungsform (ISF) eingefÃ¼hrt worden sei. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden darf dies nicht auf die Schuljahre 2000 bis 2002, sondern muss darauf bezogen werden, dass die Beschwerdegegnerin fÃ¼r das Schuljahr 2003/2004 in Betracht ziehen kÃ¶nnte, die freiwillig erbrachten Zah­lungen fÃ¼r die Schule K einzustellen. Denn mit der ISF bietet sie eine sogar als optimal empfohlene Schulform fÃ¼r den Beschwer­­defÃ¼hrer 1 an. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden, es stehe nicht fest, wieviele ISF-Stunden als "ausreichend" erachtet werden und ob die Beschwerdegegnerin willens und in der Lage sei, dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 Schulstunden in der ISF-Gruppe zu ermÃ¶glichen. Dass der Be­schwerdefÃ¼hrer 1 aktuell Interesse am Besuch der Ã¶ffentlichen Schule hÃ¤tte, geht aus der Beschwerdeschrift nicht hervor. Entsprechend brauchte die Vorinstanz darÃ¼ber entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht zu entscheiden noch den Sachverhalt diesbezÃ¼glich zu ergÃ¤nzen. Die Frage, ob die Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Schul­kosten bis Dezem­ber 2001 vollstÃ¤ndig aufkommen muss, ist daher von der Frage zu tren­nen, ob die Beschwerdegegnerin nunmehr genÃ¼genden ISF-Unterricht anbieten wÃ¼rde. Im Ãbrigen lÃ¤sst sich der konkrete Bedarf an ISF-Stunden von der Beschwerdegegnerin kaum abschÃ¤tzen, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer 1 ihre Schule seit mehr als zwei Jahren nicht mehr besucht. Der Bericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 7. Januar 2002, der eine feste ISF-Stundenzahl nicht vorschreibt, kann deswegen nicht als unvollstÃ¤ndig taxiert werden. Es muss der zustÃ¤ndigen Lehrperson Ã¼berlassen bleiben, Art und Ausmass des ISF-Unterrichts im konkreten Fall nach den BedÃ¼rfnissen des be­troffenen SchÃ¼lers zu beantragen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Damit sind die Voraussetzungen fÃ¼r die Ãbernahme der Schulkosten im beantragten Ausmass nicht gegeben, weshalb die Beschwerde diesbezÃ¼glich abzuweisen ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Ansicht, dass sie bei BerÃ¼cksichtigung der teil­­weisen Gegenstandslosigkeit im Rekursverfahren "praktisch vollstÃ¤ndig obsiegt" hÃ¤tten, was sich auf die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen hÃ¤tte auswirken mÃ¼ssen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Mangels einer Vorschrift im Verwaltungsrechtspflegegesetz Ã¼ber die Kostenfolge bei Gegenstandslosigkeit wendet die verwaltungsgerichtliche Praxis § 65 Abs. 1 der Zi­vilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (LS 271) analog an (RB 1977 Nr. 6); dementsprechend entscheidet das Gericht nach Ermessen, wobei es unter anderm in Betracht zieht, wer die Gegenstandslosigkeit bzw. das gegenstands­los gewordene Verfahren verursacht hat oder welche Partei vermutlich obsiegt hÃ¤tte. Die Kosten kÃ¶nnen aber auch â insbesonde­re bei Versagen der erwÃ¤hnten Kriterien â nach anderweitiger Billigkeit verlegt werden (VGr, 30. April 2003, VB.2003.00053, E. 2 Abs. 1; 9. April 2003, VB.2002.00409, E. 5a [jeweils unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung]; vgl. auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 19). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Richtig ist, dass das Verfahren insoweit gegenstandslos geworden ist, als die Beschwerdegegnerin â ohne Anerkennung einer Rechtspflicht â Leistungen an die Schulkos­ten der Schule K erbracht hat. Damit ist das rechtliche Interesse an einem Entscheid Ã¼ber die rein finanziellen Leistungen ab August 2001 zu 80 % und ab Januar 2002 ganz erloschen, weshalb die Beschwerdegegnerin diesbezÃ¼glich die Gegenstandslosigkeit verursacht hat. Doch ist insoweit unter dem Blickwinkel der Prozesschancen das materielle Unterliegen der BeschwerdefÃ¼hrenden vor Verwaltungsgericht zu berÃ¼cksichtigen. Strittig blieben aber ohnehin die grundsÃ¤tzliche Frage nach der Kostenpflicht der Beschwerdegegnerin so­wie die Kosten fÃ¼r das Schuljahr 2000/2001 zu 100 % und jene von August bis De­zember 2001 zu 20 %. Sodann war im Rekursverfahren weit mehr als bloss die Ãbernahme der (reinen) Schulkosten verlangt worden, nÃ¤mlich vorerst die RÃ¼ckweisung des Verfahrens wegen einer Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs, eventualiter dann die GewÃ¤hrung von Son­derschulmassnahmen, die Ãbernahme der Schul- und Transportkosten fÃ¼r den Besuch der Schule K und der Kosten fÃ¼r die Supervision der Lehrerin des BeschwerdefÃ¼hrers 1 durch die "Ron-Davis"-Legasthenie-Therapeutin. Diese weitern AntrÃ¤ge hat die Vorinstanz abge­wiesen. Von einem Ã¼berwiegenden Obsiegen der Beschwer­defÃ¼hrenden im Rekursverfahren kann also nicht die Rede sein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Vorinstanz hat bei der Kostenverlegung die festgestellte Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs grosszÃ¼gig berÃ¼cksichtigt und die Kosten zur HÃ¤lfte der als Rekurrentin bezeich­­neten BeschwerdefÃ¼hrerin 2 auferlegt, zur HÃ¤lfte aber auf die Staatskasse genommen. Auch in Anbetracht der teilweisen Gegenstandslosigkeit besteht kein Anlass, an der Kos­ten­­verlegung Ãnderungen vorzunehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. Im Verfahren vor Verwaltungsgericht sind die BeschwerdefÃ¼hrenden mit ihrem Antrag durchgedrungen, das vorinstanzliche Dispositiv zu Ã¤ndern, doch wurde die Belas­tung mit der HÃ¤lfte der Kosten des Rekursverfahrens geschÃ¼tzt. Im Ãbrigen sind die BeschwerdefÃ¼hrenden unterlegen. Insgesamt halten sich Obsiegen und Unterliegen wiederum etwa die Waage, weshalb die Gerichtskosten den beiden gemeinsam vorgehenden Beschwer­­defÃ¼hrenden je zu einem Viertel, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander, und zur HÃ¤lfte der Beschwerdegegnerin zu belasten sind. Eine ParteientschÃ¤digung ist nicht zuzusprechen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 14 sowie § 17 Abs. 2 VRG; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 14 N. 3). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer I des vorinstanzlichen Entscheids teilweise aufgehoben und der Rekurs als gegenstandslos geworden abgeschrieben, soweit die Beschwerdegegnerin Kosten der Schule K bezahlt hat. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden zu je einem Viertel den BeschwerdefÃ¼hrenden, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander, und zur HÃ¤lfte der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. ...</p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>