<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_122/2007/leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. November 2007 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Bereich Recht, Spiegelgasse 6-12, 4001 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Bäumleingasse 1, 4051 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil </div> <div class="para">des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt </div> <div class="para">als Verwaltungsgericht vom 21. Juni 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die türkische Staatsangehörige X.________, geboren am 16. Januar 1979, heiratete am 9. Mai 2005 einen Schweizer Bürger, nachdem sie zuvor erfolglos um Asyl ersucht hatte und ihr eine Ausreisefrist auf den 10. Juni 2005 angesetzt worden war. Gestützt auf die Heirat erhielt sie eine bis zum 26. Mai 2006 gültige Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehegatten im Kanton Basel-Stadt. Am 19. Juni 2005 brachte sich der Ehemann von X.________ um. Am 27. April 2006 wurde ihr Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abgelehnt. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an das Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos. Mit Urteil vom 21. Juni 2007 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt den gegen den Departementsentscheid erhobenen Rekurs ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 21. November 2007 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das ihr am 22. Oktober 2007 zugestellte Urteil des Appellationsgerichts sei aufzuheben und ihre Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. </div> <div class="para">Der ausländische Ehegatte eines Schweizer Bürgers hat gestützt auf <span class="artref">Art. 7 Abs. 1 ANAG</span> Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Die Aufenthaltsbewilligung ist stets befristet (<span class="artref">Art. 5 Abs. 1 ANAG</span>). Nach Ablauf der Bewilligungsfrist ist jeweilen neu zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Bewilligungsverlängerung erfüllt sind. Auf die Beibehaltung einer einmal erteilten Bewilligung besteht damit nicht grundsätzlich ein Rechtsanspruch, wie die Beschwerdeführerin meint. Was <span class="artref">Art. 7 ANAG</span> betrifft, wird ein Anspruch auf Bewilligungserneuerung, der vom Fortbestand der Ehe unabhängig ist, (frühestens) nach fünfjähriger Ehedauer erworben (Anspruch auf unbefristete [s. <span class="artref">Art. 6 Abs. 1 ANAG</span>] Niederlassungsbewilligung gemäss <span class="artref">Art. 7 Abs. 1 Satz 1 ANAG</span>). Der Tod des schweizerischen Ehegatten einer Ausländerin führt, wenn die Ehe nicht fünf Jahre gedauert hat, mithin zum Erlöschen des gesetzlichen Bewilligungsanspruchs (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IB-16%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page16">BGE 120 Ib 16</a>). </div> <div class="para">Da die Beschwerdeführerin nach dem Tod ihres Ehemannes aus <span class="artref">Art. 7 ANAG</span> keinen Bewilligungsanspruch mehr ableiten und sich auch auf keine andere anspruchsbegründende Norm berufen kann (s. betreffend die Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-II-271%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page281">BGE 131 II 281</a> E. 2.2 S. 284), ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in Anwendung von <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> unzulässig. Die vorliegende Beschwerde kann auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> entgegengenommen werden, da nicht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird (Art. 116 bzw. Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) und die Beschwerdeführerin ohnehin nicht legitimiert wäre, das Urteil des Appellationsgerichts in der Sache selbst anzufechten (vgl. <span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span> bzw. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=36&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a>). </div> <div class="para">Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>) ist, ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen, im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>