<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-11-26-2C_1046-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_1046/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. November 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 23. Oktober 2018 (VB.2018.00539). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der am 4. Oktober 1962 geborene deutsche Staatsangehörige A.________ reiste am 12. März 2007 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zu Erwerbszwecken. 2012 wurde seinem Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung aufgrund seiner finanziellen Lage nicht entsprochen, hingegen wurde die Aufenthaltsbewilligung bis zum 11. März 2017 verlängert. Mit Verfügung vom 21. Juli 2017 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab; es ordnete gleichzeitig die Wegweisung an. Der Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 23. Oktober 2018 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursenscheid vom 8. August 2018 erhobene Beschwerde ab; gleichzeitig wurde die Ausreisefrist neu auf den 30. November 2018 angesetzt. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 21. November 2018 erhebt A.________ beim Bundesgericht "fristgerechten Widerspruch" gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletze. Rechtsbegehren und Begründung haben sachbezogen zu sein. Die Beschwerde führende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz welche Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=23.11.2018&amp;to_date=12.12.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Besondere Begründungsanforderungen bestehen für Sachverhaltsrügen. Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist für das Bundesgericht verbindlich (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), es sei denn, die Partei zeige auf, dass und inwiefern die tatsächlichen Feststellungen qualifiziert falsch oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen worden seien, was spezifisch geltend zu machen und zu begründen ist, sofern entsprechende Mängel nicht ins Auge springen (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 sowie <artref id="CH/173.110/97/1" type="start"></artref>Art. 97 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=23.11.2018&amp;to_date=12.12.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 S. 117, 264 E. 2.3 S. 266<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=23.11.2018&amp;to_date=12.12.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-58%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page58">137 I 58</a></span> E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hält fest, dass der Beschwerdeführer keinen Bewilligungstatbestand nach dem Freizügigkeitsabkommen (FZA) erfülle. Nach seinen Erwägungen war der Beschwerdeführer seit 2008 nicht mehr im ersten Arbeitsmarkt tätig und ging keiner regelmässigen Erwerbstätigkeit nach; er weise bloss Tätigkeiten im Rahmen von Integrationsbeschäftigungsmassnahmen auf. Für das Verwaltungsgericht erfüllt der Beschwerdeführer die für eine freizügigkeitsrechtliche Arbeitnehmer-Bewilligung erforderliche Arbeitsnehmereigenschaft nicht und sind auch die Voraussetzungen für diesbezügliche Verbleiberechte (namentlich dauerhafte Arbeitsunfähigkeit) nicht ersichtlich (<span class="artref">Art. 4 FZA</span> und Art. 2 Ziff. 1 und Art. 6 Abs. 1 bzw. <span class="artref">Art. 4 Anhang I FZA</span>; dazu E. 2.2. - 2.4, sowie 3.1). Weiter bezog der Beschwerdeführer gemäss der Feststellung des Verwaltungsgerichts ab 2016 Sozialhilfe und liegen gegen ihn Verlustscheine in der Höhe von Fr. 33'379.80 vor; mangels Absehbarkeit einer Verbesserung der finanziellen Lage verneint das Verwaltungsgericht die Möglichkeit der Bewilligungserteilung zu erwerbslosem Aufenthalt nach <span class="artref">Art. 24 Anhang I FZA</span> (E. 3.2; s. zudem E. 4.3). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer zitiert auszugsweise einzelne Textteile der verwaltungsgerichtlichen Erwägungen zum FZA. Er legt damit aber in keiner Weise dar, inwiefern das Verwaltungsgericht den - im Hinblick auf die Frage der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA massgeblichen - Sachverhalt qualifiziert mangelhaft festgestellt bzw. die freizügigkeitsrechtlichen Bestimmungen auf die konkreten tatsächlichen Verhältnisse rechtsverletzend angewendet hätte. In Bezug auf das Freizügigkeitsabkommen enthält die Beschwerdeschrift offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Der Beschwerdeführer will eine Bewilligungsverlängerung bzw. -erteilung gestützt auf eine mehrjährige Beziehung zu einer Schweizer Bürgerin beanspruchen. Damit befasst sich das Verwaltungsgericht in E. 4.4 und kommt zum Schluss, dass die Voraussetzungen zur Annahme eines Konkubinats, das den Weg zu einer Bewilligungserteilung (Anspruch nach <span class="artref">Art. 8 EMRK</span>) öffnen würde, nicht erfüllt seien. Mit den diesbezüglichen Schilderungen im letzten Absatz der Beschwerdeschrift, wo der Beschwerdeführer nur partiell auf die einschlägigen Erwägungen des Verwaltungsgerichts bzw. auf den dort festgestellten Sachverhalt eingeht, wird nicht in vertretbarer Weise ein Bewilligungsanspruch nach <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> dargetan. Auch im Hinblick auf diesen Bewilligungstatbestand erweist sich die Beschwerdebegründung als unzureichend bzw. erweist sich die Beschwerde als nach <span class="artref">Art. 83 lit. b Ziff. 2 BGG</span> offensichtlich unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. November 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>