<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01246</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1961 geborene X.___ ist ausgebildete Erzieherin für geistig Behinderte und war zuletzt als Kleinkinderbetreuerin, Betreuerin und Erzieherin tätig (Urk. 8/2 S. 4). Im Zusammenhang mit psychischen Problemen meldete sich die Versicherte am 29. Dezember 1997 bei der dannzumal zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen IV-Stelle des Kantons Zürich zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2 S. 5 ff.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgten Abklärungen sprach die nunmehr zuständige Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten – ausgehend von einem IV-Grad von 52 % - mit Wirkung ab 1. Juli 2000 eine halbe Rente zu (Urk. 8/35). Eine im Januar 2003 in die Wege geleitete revisionsweise Überprüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruchs ergab keine rentenrelevante Änderung (IV-Grad 63 %; Urk. 8/37, Urk. 8/48). Im Rahmen einer im Januar 2004 eingeleiteten erneuten Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion (Urk. 8/49) wurde der Invaliditätsgrad bestätigt und der Versicherten mit Verfügung vom 13. Februar 2004 ab 1. Januar 2004 infolge Gesetzesrevision eine Dreiviertelsrente zugesprochen (Urk. 8/51). Anlässlich der im Juni 2005 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hobenen Rentenrevision wurde der medizinische Sachverhalt sowohl in rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischer als auch psychiatrischer Hinsicht umfassend abgeklärt (Urk. 8/54, Urk. 8/68, Urk. 8/71). Mit Verfügung vom 3. November 2006 wurde der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 74 % und mit Wirkung ab 1. Juni 2005 eine ganze Rente zugesprochen (Urk. 8/88). Eine im Juni 2008 durchgeführte Überprüfung des Leistungsanspruchs ergab keine Veränderung (Urk. 8/93, Urk. 8/98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Februar 2014 äusserte sich die Versicherte im Zusammenhang mit einer weiteren revisionsweisen Überprüfung des Leistungsanspruchs (Urk. 8/101). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge die polydisziplinäre Abklärung der Versicherten (MEDAS-Gutachten vom 3. Februar 2015, Urk. 8/124). Mit Vorbescheid vom 8. Dezember 2015 stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf die Schlussbestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en zur 6. IV-Revision die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/129) und hielt daran nach zahlreichen weiteren Abklärungen mit Verfügung vom 18. Oktober 2017 fest (Urk. 8/165 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 17. November 2017 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es seien ihr Rentenleistungen zuzusprechen und weitere Abklärungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen; weiter sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 12. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a Abs. 1 der am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen der Änderung vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVG; 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision, erstes Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a Abs. 1 SchlB IVG 6. IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in lit. a Abs. 1 SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehene Rentenherabsetzung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem 1. Januar 2008 zugesprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogenetisch-ätiologisch unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schlussbestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 SchlB zur 6. IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmungen der 6. IV-Revision au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f erstere Anwendung finden (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte die Einstellung der Invalidenrente in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung auf lit. a Abs. 1 der SchlB IVG. Sie prüfte die durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS-Gutachter diagnostizierten Leiden im Hinblick darauf, ob sie eine Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG nach sich ziehen, was sie verneinte (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein (Urk. 1), beim seit 1995 bestehenden Erschöpfungssyndrom handle es sich um eine neuroimmunologische und nicht um eine psychische Erkrankung (S. 1). Im Weiteren kritisierte sie das MEDAS-Gutachten (S. 2 f.) und rügte, dass die Beschwerdegegnerin nicht von der von den Gutachtern attestierten Arbeitsunfähigkeit von 40-50 % im adaptierten Bereich ausgegangen sei. Eine Überwindbarkeit ihrer gesundheitlichen Einschränkungen sei nicht gegeben und somit auch keine Arbeitsfähigkeit, welche eine Einstellung der Rente rechtfertigte (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist zu prüfen, ob die Rentenzusprache ausschliesslich (oder in ab-grenzbaren Umfang) auf Grund der Diagnose eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte und ob auch im Revisionszeitpunkt ein ebensolches unklares Be-schwerdebild vorliegt (BGE 140 V 197 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den medizinischen Unterlagen betreffend den Zeitpunkt der im Jahr 2000 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen halben Rente (Urk. 8/35) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin damals laut ihrer Hausärztin Dr. med. Y.___ an einer psychischen und körperlichen Dekompensation bei Ausübung ihres Berufes litt (Bericht vom 4. Februar 1998, Urk. 8/8/2; vgl. auch Feststellungsblatt Urk. 8/10). Auf eine psychische Erkrankung wies auch die Beschwerdeführerin in der Anmeldung zum Leistungsbezug am 29. Dezember 1997 hin (Urk. 8/2/5 Ziff. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der seitens der Invalidenversicherung gewährten Umschulung von der Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädagogin zur Schneiderin (Urk. 8/12, Urk. 8/17, Urk. 8/25) diagnostizierte Dr. Y.___ am 13. Oktober 2000 eine psychosomatische Schmerzsymptomatik und eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % als Schneiderin (Urk. 8/26), gestützt worauf die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad von 52 % ermittelte (Urk. 8/27, Urk. 8/30). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der im Juni 2005 angehobenen Rentenrevision (Urk. 8/54) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte die behandelnde Neurologin Dr. med. Z.___ ein chronisches Fatigue-Syndrom sowie Beinschmerzen beim Verdacht auf Fibromyalgie (Urk. 8/58/7). Dr. med. A.___, Innere Medizin FMH, nannte eine myofasziale Störung im Bereich der Beine, eine Hyperlordose der Lendenwirbelsäule und eine Eisenmangelanämie (Urk. 8/58/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Februar und am 24. Mai 2016 erstatteten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Rehabilitation, und Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten (Urk. 8/68, Urk. 8/71). Aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht wurde ein Panvertebralsyndrom diagnostiziert und eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % bescheinigt (Urk. 8/68/3), aus psychiatrischer Sicht wurden eine Neurasthenie, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sowie eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Entwicklung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige chronifizierte depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode, genannt (Urk. 8/71/10) und ebenfalls eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in einer Verweistätigkeit attestiert (Urk. 8/71/12), welche Einschätzung der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) in seiner Stellungnahme vom 2. Juni 2006 stützte (Urk. 8/78/5). Ausgehend von dieser Restarbeitsfähigkeit schloss die Beschwerdegegnerin auf einen verschlechterten Gesundheitszustand und ermittelte einen Invaliditätsgrad von nunmehr 74 % (vgl. Verfügung vom 3. November 2006, Urk. 8/88).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar erachtete der Gutachter Dr. B.___ aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von lediglich 50 % für zumutbar, doch begründete er dies vor allem durch die Dekonditionierung und erachtete die Beurteilung nicht für ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend (Urk. 8/68/3 unten). Dr. B.___ erhob keine relevante degenerative Veränderung und einen weitgehend unauffälligen Gelenkstatus mit Weichteilver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen (Urk. 8/68/3 Mitte), worin kein hinreichendes organisches Korrelat für die geklagten Schmerzen erblickt werden kann. Selbst Dr. B.___ wies darauf hin, dass der Rheumatologe nicht der geeignete Gutachter sei, und hielt vielmehr einen chronischen Erschöpfungszustand, differenzialdiagnostisch ein Chronic-Fatigue-Syndrom, von Belang (Urk. 8/68/3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Diagnose wie auch die von Gutachter Dr. C.___ darüber hinaus genannte Neurasthenie hat das Bundesgericht im Jahr 2008 den einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung - wie sie Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls diagnostizierte (Urk. 8/71/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - vergleichbaren Leiden unterstellt, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel keine lang dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit zu bewirken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 142 V 342 E. 5.2.1, 141 V 281 E. 4.2, 140 V 8 E. 2.2.1.3; zu Chronic-Fatigue Syndrome und Neurasthenie vgl. Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5 und 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese mit BGE 130 V 352 im Jahr 2004 eingeleitete höchstrichterliche Rechtsprechung mit der Einführung der Förster-Kriterien fand bei der Zusprache der ganzen Rente am 3. November 2006 jedoch keine Beachtung (vgl. auch Feststellungsblatt vom 4. August 2006, Urk. 8/78).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die von Dr. C.___ im Weiteren diagnostizierte depressive Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik ist zu bemerken, dass Dr. C.___ im Zusammenhang mit der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit ausführte, diese werde insbesondere durch die Schmerzsymptomatik sowie die rasche Erschöpfbarkeit im Sinne einer Neuras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thenie beeinträchtigt (Urk. 8/71/11). Daraus ist zu schliessen, dass die depressive Entwicklung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige chronifizierte depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (Urk. 6/71/10), als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„blosse“ Begleiterscheinung zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosomatischen Leiden zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.2 wie auch Urteil des Bundesgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch Rahel Sager, Die bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtliche Rechtsprechung betreffend Depression, in: SZS 2015 308 ff., 312). Diesfalls beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der Schmerzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 E. 3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2015 E. 3.2.2 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist erstellt, dass die Rentenzusprache wie auch die spätere Rentenerhöhung auf einem unklaren syndromalen Beschwerdebild beruhte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1962 geborene Beschwerdeführerin hatte im Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der IV-Revision 6a am 1. Januar 2012 das 55. Altersjahr noch nicht zurückgelegt. Bei Einleitung der Überprüfung des Rentenanspruchs Anfang 2014 (Urk. 8/101) bezog sie auch noch nicht länger als 15 Jahre die ab 1. Juli 2000 (Urk. 8/35) zugesprochene zunächst halbe und später ganze Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die SchlB IVG ist daher auch in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich anwendbar, so dass rechtsprechungsgemäss weiter zu prüfen ist, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im Revisionszeitpunkt ausschliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (oder abgrenzbar)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein unklares Beschwerdebild vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache allenfalls verschlechtert hat und ob neben den nicht objektivierbaren Störungen anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen nunmehr nicht klar eine Diagnose gestellt werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 15. bis 17. Dezember 2014 wurde die Beschwerdeführerin in der MEDAS D.___ psychiatrisch, internistisch und rheumalogisch begutachtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Expertise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. Februar 2015; Urk. 8/124). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten folgende Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 27):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradige depressive Symptomatik, beginnend chronifiziert (ICD-10 F33.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen ohne wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen und narzisstischen Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (ICD-10 Z73.1) und ein chronisches myofasziales Schmerzsyndrom, nacken- und kreuzbetont mit vielen vegetativen Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten die Gutachter aus, dass somatisch weiterhin weichteilrheumatische Beschwerden beklagt würden, einhergehend mit vielen vegetativen Begleitsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen, insbesondere seit Jahren eine Fatigue-Symptomatik. Aus psychiatrischer Sicht wurde eine leichte bis allenfalls mittelgradige depressive Symptomatik fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt (S. 28 unten). Die Erschöpfungssymptomatik gehe in ihrer Ausprägung weit über das Bild einer Neurasthenie hinaus, weshalb eine isolierte rezidivierende depressive Störung in leichter bis mittelgradiger depressiver Ausprägung, beginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end chronifiziert, zu diagnostizieren sei (S. 29 oben). Die Gutachter prüften die - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damals geltenden - Förster-Kriterien und gelangten zusammenfassend zum Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kriterien lägen zu einem gewissen Teil vor. Der Explorandin sei die Aufwendung der zumutbaren Willensanstrengung möglich, zumindest teilweise die Schmerzen und anderen Beschwerden sowie auch die Müdigkeit zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">win</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und wieder teilweise in den Arbeitsmarkt einzusteigen (S. 29 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit nicht wesentlich eingeschränkt, aus psychiatrischer Sicht bestehe in der Tätigkeit als Betreuerin, Verkäuferin oder angelernte Hilfsarbeiterin eine Arbeitsunfähigkeit von etwa 40-50 % bezogen auf ein Vollpensum, und zwar seit Einleitung der Revision im Oktober 2011 (S. 30; richtig wohl Februar 2014). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der gesundheitlichen Entwicklung legten die Gutachter dar, dass aus aktueller psychiatrischer Sicht festgestellt werden könne, dass es sich bei der aktuellen Symptomatik um einen im Wesentlichen unveränderten, eventuell seit 2006 leicht gebesserten psychischen Gesundheitszustand handle (S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt Anästhesiologie FMH, vom RAD prüfte am 27. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 die nach Aufgabe der Förster-Kriterien geltenden „Indikatoren“ und gelangte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss, es falle schwer, die psychiatrisch definierte Einschränkung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit nachzuvollziehen (Urk. 8/128/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügungsweise grundsätzlich auf das MEDAS-Gutachten ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2). Das genannte Gutachten basiert auf fachärztlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen sowie auf den anlässlich dieser Untersuchungen erhobenen Befunden, auf den Vorakten, den Angaben de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der erhobenen Anamnese. Ferner beantwortet es die gestellten Fragen umfassend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere der Psychiater setzte sich mit den früheren Einschätzungen der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit erfüllt es die von der Rechtsprechung gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formellen Voraussetzungen an ein beweiskräftiges Gutachten (BGE 134 V 231 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, das Gutachten enthalte teilweise haltlose Unterstellungen, ohne diese jedoch im Einzelnen zu erläutern, so dass sich Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen dazu erübrigen, zumal nicht einzusehen ist, weshalb die Gutachter von den seitens der Beschwerdeführerin vorgetragenen Angaben abgewichen sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sollten. Soweit die Beschwerdeführerin im Weiteren einwandte, der begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiater habe sie knapp zwei Stunden befragt, währenddem sie die behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte seit Jahren und besser kennen würden (Urk. 1 S. 2), übersieht sie die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni-schen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4). Diese lässt es rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss nicht zu, ein Gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_874/2017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen im Recht liegenden Arztberichte sind nicht geeignet, das Gutachten in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der früher behandelnde Psychiater Dr. F.___ hat die Beschwerdeführerin nur noch einmal, am 13. Januar 2016 gesehen, wobei der Bericht vom 22. Februar 2016 betreffend diese Untersuchung keine Angaben enthält. Seiner Beurteilung, er erkenne keine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/132/3), kann daher nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte der G.___ vom 25. Februar 2016 (Urk. 8/132/4-5), der Praxis Dr. H.___ vom 25. Juni 2016 (Urk. 8/134/5), von Dr. med. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Innere Medizin/Angiologie FMH, vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), von Dr. med. J.___, Fachärztin Rheumatologie und Innere Medizin, vom 9. November 2016 (Urk. 8/145), des K.___ vom 29. Mai 2017 (Urk. 8/156/6-7) und von Dr. med. L.___ vom 31. Juli 2017 (Urk. 8/160) sind weder abweichende Diagnosen noch - soweit überhaupt eine Beurteilung erfolgte - eine andere (begründete) Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Vielmehr konnten laut Bericht vom 13. November 2015 auch die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik für Rheumatologie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schmerzen keiner bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden entzündlichen oder degenerativen Erkrankung zuordnen (Urk. 8/140/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Darauf verwies auch Dr. med. N.___, Spezialarzt FMH für Chirurgie, im Bericht vom 6. Oktober 2016 und formulierte keine abweichenden Schlüsse (vgl. insbesondere Urk. 8/143/1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 21. Februar 2017 erfolgte Schilddrüsenoperation (Urk. 8/151/3-4) verlief komplikationslos und führte soweit ersichtlich zu keiner weiteren Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig-keit (vgl. Urk. 8/151/1-2 und Urk. 8/152). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser medizinischen Aktenlage ist erstellt, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neben der Neurasthenie an einer anhaltenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leidet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die daneben erhobene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist (weiterhin) als Begleiterscheinung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu betrachten. Der begutachtende Psy-chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter sprach diesbezüglich denn auch von einer chronischen Begleiterkrankung mit mehrjährigem Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik. Zudem erläuterte er, dass die Erschöpfungssymptomatik in ihrer Ausprä-gung weit über das Bild einer Neurasthenie hinausgehe, weshalb er die depressive Störung diagnostiziert habe (Urk. 8/124 S. 22). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es handelt sich somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweifelsfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht um ein selbständiges, vom Schmerzgeschehen losgelöstes, invalidisierendes Leiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Darstellung der Beschwerdeführerin, ihr Erschöpfungssyndrom habe keine psychischen, sondern eine somatische Ursache (Urk. 1 S. 1), findet sich in den Akten keine Stütze. Vielmehr erwähnte die Neurologin Dr. med. Z.___ bereits im Jahr 2005 diesbezüglich einen unauffälligen Befund (Urk. 8/58/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine somatischen Leiden ausgewiesen sind, ist auch im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids von einem syndromalen Beschwerdebild auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Da - wie gesagt (vorstehend E. 3.3) - auch die Neurasthenie der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechung unterliegt, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht gestützt auf die SchlB IVG die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in anhand der Standardindikatoren geprüft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2016, S. 142 Ziff. 3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 143 V 418 E. 6, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 V 50 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kann damit aus rechtlicher Sicht abgewichen werden, ohne dass ein wie vorliegend grundsätzlich beweiskräftiges Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom 1. April 2015 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch ein strukturiertes Beweisverfahren ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprüfung bei materieller Beweislast der rentenansprechenden Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändere sich dadurch nichts. An die Stelle des bisherigen Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) träten jedoch – vom Bundesgericht näher umschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene – Standardindikatoren, die sich in die Kategorien Schweregrad und Konsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz der funktionellen Auswirkungen einteilen liessen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidität werde mit der Änderung der Rechtsprechung verzichtet. Der neu formu-lierte Prüfungsraster sei rechtlicher Natur. Recht und Medizin wirkten sowohl bei der Formulierung der Standardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tener – Anwendung im Einzelfall zusammen. Im Grunde konkretisierten die in BGE 141 V 281 E. 4 und E. 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri-schen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Das Bundesgericht hielt ferner fest, dass die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades nur zulässig sei, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachgewiesen seien. Fehle es daran, habe die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>den</span><span>s</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den ersten Indikator („Ausprägung der diagnoserelevanten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde und Symptome") ergibt sich aus dem MEDAS-Gutachten (Urk. 8/124 S. 13 und S. 28), dass die Beschwerdeführerin an chronischen Erschöpfungszuständen sowie Schmerzen praktisch am ganzen Körper leidet. Im Zeitpunkt der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung wurden insbesondere in den Kopf ausstrahlende Schmerzen in der oberen Nackenregion geklagt (S. 13). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Neurasthenie wie auch der als leicht bis mittelgradig gefassten depressiven Störung i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf den funktionellen Schweregrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein schweres Ausmass der Ausprägung innewohnt, beschrieben die Gutachter auch die - nicht mir organischen Befunden korrelierenden - geklagten Schmerzen als nicht schwerwiegend (S. 29). Überdies wiesen sie auf eine Krankheits-, Schon- und Vermeidungshaltung der Beschwerdeführerin hin, die sich in der Krankenrolle eingerichtet und sich ein dysfunktionales Hilfesystem aufgebaut habe mit einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hohe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sekundäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitsgewinn.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das in diesem Sinne subjektiv zwar erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Leiden kann invalidenversicherungsrechtlich nicht als schwere Ausprägung der Befunde berücksichtigt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz“ zeigt sich der Gesundheitszustand aus gutachterlicher Sicht seit 2006 im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen unverändert (Urk. 8/124 S. 32). Allerdings hat sie sich weder der bereits damals empfohlenen intensiven psychosomatischen Behandlung (S. 23) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch der auch seitens des Behandlers nahegelegten Psychopharmakotherapie (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unten) unterzogen (S. 25). Sie hat sich auch erst nach Einleitung des aktuellen Revisionsverfahrens im Jahr 2014 zu Dr. F.___ in psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung begeben (Urk. 8/105/6), weshalb eine Therapieresistenz des Leidens nicht belegt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin, die infolge der erwerblichen Auswirkungen ihrer Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 72 % bezog, hat sich trotz ihrer stets erhaltenen Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer Verweistätigkeit (vgl. vorstehend E. 3.2, Urk. 8/83) seit 2006 nie um Eingliederungsmassnahmen bemüht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen fallen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">same Komorbiditäten in Betracht, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmende Wirkung beizumessen ist (vorgenannter BGE 143 V 418 E. 8.1). Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend sind keine als „Komorbiditäten“ zu berücksichtigende krankheitswertige Störungen ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich aus dem Gutachten Folgendes: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die allein lebende Beschwerdeführerin stehe zwischen 9.00 und 10.00 Uhr auf. Am Morgen habe sie keine besonderen Aktivitäten geplant, sie sei meist erschöpft und der Kreislauf sei noch nicht angekurbelt. Ihre beste Zeit sei am Nachmittag, dann mache sie den Haushalt und gehe täglich 30 bis 60 Minuten spazieren und nehme Therapien wahr. Einmal pro Woche besuche sie eine Yogagruppe für Frauen. Sie gehe nachmittags einkaufen, koche am Abend und esse meist allein. Danach lege sie sich aufs Sofa und schaue TV. Sie gehe gegen 23.00 Uhr ins Bett und liege meist noch wach (Urk. 8/124 S. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin trifft sich einmal pro Woche mit anderen Fatigue-Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Sie hat auch bei zwei Weiterbildungsveranstaltungen mitgeholfen und sie mitorganisiert (S. 18). Zur Schwester hat sie nur sporadischen Kontakt, aber mit dem Vater telefoniert sie wöchentlich. Sie hat zwar seit längerem keine Bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung, aber eine langjährige sehr gute Freundin, die sie unterstützt. Mit ihr sei sie nach Spanien geflogen, und sie habe sie zur MEDAS-Begutachtung begleitet. Zudem habe sie noch drei entferntere Freundinnen, die sie nicht so häufig sehe. Im Schnitt habe sie einmal pro Woche ein Treffen mit Freundinnen (S. 20). Obwohl die Beschwerdeführerin den Gutachtern haltlose Unterstellungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirft, stellte sie diese Angaben beschwerdeweise nicht grundsätzlich in Abrede. Allerdings bemerkte sie, die Einschränkungen in den Tagesaktivitäten seien nicht gering, sondern stark; sie schaffe es knapp, ihren Haushalt minimal zu bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, ihre Termine wahrzunehmen und ein kleines soziales Netz aufrecht zu erhalten (Urk. 1 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn auch zutreffen mag, dass sich die Beschwerdeführerin in ihrem Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontext anstrengt - was anerkennenswert ist, aber im Rahmen ihrer Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht auch von ihr erwartet werden darf -, kann doch nicht von der Hand gewiesen werden, dass die Beschwerdeführerin langjährige freundschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beziehungen mit wenigstens wöchentlichen Kontakten pflegt und von einer Freundin erhebliche Unterstützung erfährt. Dies wirkt sich ebenso wie die intakte Tagesstruktur potentiell günstig auf ihre Ressourcen aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Persönlichkeit“ hielt der begutachtende Psychiater verschiedene ausbaufähige Ressourcen wie insbesondere die normale Intelligenz fest (S. 23 unten). Daneben erhob er auch Hinweise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit histrionischen und narzisstischen Anteilen, was gewisse Defizite der sozialen Kompetenzen bewirke (S. 21). Insofern ist zwar von einer ressourcenraubenden Persönlichkeitsstruktur auszugehen, allerdings mit Blick auf das soziale Umfeld der Beschwerdeführerin nicht in ausgeprägtem Ausmass.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Kategorie „Konsistenz“ zielt der Indikator „gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb einerseits und in den sons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt, hat die Beschwerdeführerin einen geregelten Tagesablauf. Sie geht täglich spazieren und trifft sich regelmässig mit Freundinnen. Sie wirkte auch bei der Organisation einer Veranstaltung mit und flog nach Spanien. Dies alles ist mit physischen und kognitiven Ressourcen verbunden und mit den geltend gemachten funktionellen Einschränkungen nicht vereinbar, sodass von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus keine Rede sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann, und zwar weder im Umfang der laut den Gutachtern bestehenden Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 40-50 % und schon gar nicht entsprechend der geltend gemachten 100%igen Arbeitsunfähigkeit, zumal m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edizinisch nicht begründbare Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen und –limitierungen nicht als invalidisierende Gesundheitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung anerkannt werden (BGE 141 V 281 E. 3.7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesener Leidensdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist die Inanspruchnahme von therapeutischen Optio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt nahm die Beschwerdeführerin über lange Zeit hinweg keine fachärztliche psychiatrische Therapie in Anspruch und widersetzte sich einer entsprechenden Medikation (Urk. 8/124 S. 18). Ein massgeblicher Leidensdruck ist daher nicht ersichtlich. Die Gutachter erwähnten sodann eine Aggravation (S. 23), was ebenfalls auf ein inkonsistentes Verhalten hindeutet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere mit Blick auf die inexistente gleichmässige Einschränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus ist eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche zur Anerkennung einer Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht führen könnte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist eine aus der anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung resultierende invalidenversicherungsrechtlich massgebende Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich. Da die Beschwerdefüh-rerin auch aus somatischer Sicht weder in der angestammten noch in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, hat die Beschwerde-geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision aufgehoben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, so hat die Bezügerin oder der Bezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a. Ein Anspruch auf eine Übergangsleistung nach Art. 32 Absatz 1 Buchstabe c entsteht dadurch nicht (Abs. 2). Werden Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8a durchgeführt, so wird die Rente bis zum Abschluss der Massnahmen weiter ausgerichtet, längstens aber während zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wies verfügungsweise darauf hin, dass sich die Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin melden könne, wenn sie Wiedereingliederungsmassnahmen wünsche (Urk. 2 S. 3). Dementsprechend äusserte diese ihr Interesse an Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen mit E-Mail vom 29. November 2017 (Urk. 8/171).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise blieb die Frage der Wiedereingliederung zu Recht unbean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin hat die Eingliederungswirksamkeit nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit Blick auf die dafür vorausgesetzte subjektive Eingliederungsfähigkeit geprüft (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_578/2016 vom 7. Februar 2017 E. 6). Anlässlich des Informationsgesprächs vom 25. Dezember 2015 (richtig wohl 25. November 2015; vgl. Urk. 8/125) wurde die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin über die Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die Möglichkeiten von Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> informiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amals konnte sich diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch für keinen Weg entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie wandte sich auch nicht dagegen, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenaufhebungsprozess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zustellung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheids weitergeführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/128 S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 8/164 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und verlangte auch nach Erlass des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 8. Dezember 2015 (Urk. 8/129)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Wiedereingliederung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin von im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungszeit fehlendem subjektiven Eingliederungswillen ausgegangen ist (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2017 vom 14. März 2018 E. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Ablauf bleibt sodann zu bemerken, dass rechtsprechungsgemäss - anders als in (ordentlichen Revisions-) Fällen, in welchen gegebenenfalls erst nach beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Abklärungen über die Rentenaufhebung zu befinden ist - bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduktion beziehungsweise -aufhebung gemäss den SchlB IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vision zu entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bevor Massnahmen zur Eingliederung stattgefunden haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_637/2017 vom 14. März 2018 E. 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_64/2015 vom 27. April 2015 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG ermessensweise auf Fr. 1’000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Voraussetzungen für die unentgeltliche Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) erfüllt sind, sind sie jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet werden kann, sofern sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuches vom 17. November 2017 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>