<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00123</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106148&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00123</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.06.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nutzungsplanung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtberücksichtigung bestehender Bauten bei der Festsetzung von Waldabstandslinien<br/><br/>Die Vorinstanz ist unzutreffend davon ausgegangen, dass der Sitzplatz am Gebäude des Beschwerdeführers sich erst in Planung befinde (E. 1a).<br/>Bereits auf kommunaler Ebene hätte der Entscheid über die Festlegung der Waldabstandslinie in Kenntnis des wahren Sachverhalts anders ausfallen können. Die Streitsache ist deshalb zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (E. 1b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERHEBLICHE TATSACHE">ERHEBLICHE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALT">SACHVERHALT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSABKLÃRUNG">SACHVERHALTSABKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSERMITTLUNG">SACHVERHALTSERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSIRRTUM">SACHVERHALTSIRRTUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITZPLATZ">SITZPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WALDABSTANDSLINIE">WALDABSTANDSLINIE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 51 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Am 7. Juni 1999 revidierte die Gemeindeversammlung X ihre kommunale Nut­zungsplanung und wies dabei einen bisher ausserhalb der Bauzonen gelegenen Ã¼ber­bauten Landstreifen nÃ¶rdlich der Kernzone G einer Wohnbauzone zu. Damit wurden unter ande­rem die am Bach gelegenen GrundstÃ¼cke eingezont. Aus diesem Grund wurde gleichzeitig der Wald­abstandslinienplan Nr. .. erlassen, wonach die genannten GrundstÃ¼cke zum Schutz eines kleineren Waldareals entlang dem Wannenbach mit einer teilweise bis zu 30 m vom Wald­rand entfernten Waldabstandslinie belegt wurden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Gegen diese Waldabstandslinie erhob A als EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks <br/> Kat.-Nr. 01 Rekurs an die Baurekurskommission II des Kantons ZÃ¼­rich und verlangte deren Verschiebung auf seinem GrundstÃ¼ck um 5 m nach Osten. Auf Einladung der Bau­rekurs­kommission hin genehmigte die Baudirektion die strittige Anord­nung am 7. Juli 2000. Der Rekurs wurde in der Folge am 13. MÃ¤rz 2001 abgewiesen. Die Rekurs­instanz erwog im Wesentlichen, die Abstandslinie sei auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 in einem Abstand von 20 m bis 30 m zum Waldrand um das bestehende GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 ge­zogen. Mit dieser LinienfÃ¼hrung und Unterschreitung des ge­setzlich vorgesehenen Regel­abstandes von 30 m habe die kommunale PlanungsbehÃ¶rde hinreichend berÃ¼cksichtigt, dass das betroffene GrundstÃ¼ck bereits Ã¼berbaut sei. Der grÃ¶sste Teil der Waldabstands­flÃ¤chen kÃ¶nne auf diesem GrundstÃ¼ck in die AusnÃ¼tzungsbe­rechnung einbezogen und die zulÃ¤ssige Nutzungsdichte nahezu ausgeschÃ¶pft werden. Der geplante Sitzplatz kÃ¶nne ohne Weiteres auf der SÃ¼dseite des GebÃ¤udes angelegt werden. Schliesslich liege im Umstand, dass der Waldabstand auf dem NachbargrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 auf 20 m reduziert worden sei, angesichts klar anderer VerhÃ¤ltnisse keine rechtsungleiche Behandlung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diesen Rekursentscheid wandte sich A mit Be­schwerde vom 17. April 2001 an das Verwaltungsgericht und beantragte, der angefochtene Beschluss sei aufzu­heben und es sei festzustellen, dass die Waldabstandslinie um 5 m nach Osten zu verlegen, d.h. der Waldabstand entsprechend zu reduzieren sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Gemeinde X beantragte am 4. Mai 2001 die Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellte die Baurekurskommission in ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Mai 2001.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. a) Die Baurekurskommission II ist in ihrem Entscheid davon ausgegangen, der Sitzplatz auf der Ostseite des GebÃ¤udes Vers.-Nr. 04 befinde sich erst im Stadium der Planung (Erw. 2 am Ende und Erw. 4 Mitte). DemgegenÃ¼ber macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, dieser Sitzplatz bestehe schon seit 1960 und sei 1962 Ã¼berdacht worden. Mit die­sem Einwand rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer demnach eine rechtserhebliche unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts durch die Rekursinstanz im Sinn von § 51 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In seiner Rekursschrift hat der BeschwerdefÃ¼hrer ausgefÃ¼hrt, dass ein gedeckter, in den PlÃ¤nen jedoch fÃ¤lschlicherweise nicht eingezeichneter Sitzplatz auf der Ostseite seines Hauses Vers.-Nr. 04 bestehe, und demgemÃ¤ss verlangt, dass die Waldabstandslinie neu unter BerÃ¼cksichtigung dieses bestehenden Anbaus zu ziehen sei. Hierzu hat er einen Be­schluss des Gemeinderats X vom 18. Januar 1960 eingereicht, womit ihm der Bau sei­nes Einfamilienhauses aufgrund der Grundriss- und FassadenplÃ¤ne vom 5. Januar 1960 be­willigt worden war. Weiter legte er einen Grundrissplan diesen Datums vor, der im Erd­geschoss ostseitig einen ungedeckten Sitzplatz mit einer ca. 4.50 m langen FlÃ¼­gelmauer enthÃ¤lt, ebenso eine Bewilligung des Gemeinderats X vom 5. MÃ¤rz 1962 fÃ¼r die Ãber­dachung dieses Sitzplatzes. Als Beilage zu seiner Stellung­nahme zur Rekursvernehm­lassung der Gemeinde X vom 30. Dezember 2000 reichte der BeschwerdefÃ¼hrer drei PlÃ¤ne ein, auf denen der Sitzplatz im Druck bzw. von Hand einge­zeichnet war. Sodann erwirkte er im Nachgang an den Rekursentscheid am 6. April 2001 die Erstellung eines revidierten Katasterplans, welcher den gedeckten Sitz­platz nunmehr als ca. 19 m<sup>2</sup> grossen bestehenden Anbau zum GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 dar­stellt.</p> <p class="Einzug1">Aufgrund der Akten ist demnach erstellt, dass die Rekursinstanz in ihrem Entscheid offensichtlich unzutreffend und ohne nÃ¤here AbklÃ¤rung davon ausgegangen ist, der Sitz­platz sei erst geplant und noch nicht bestehend. Diese unrichtige Sachverhaltsfeststellung war fÃ¼r den angefochtenen Entscheid wesentlich, da der Bestand einer Baute die Festle­gung einer Waldabstandslinie stark beeinflussen kann. Die unzutreffende Feststellung im Rekursentscheid ist sodann nicht durch den BeschwerdefÃ¼hrer zu verantworten, der in sei­ner Rekursschrift ausdrÃ¼cklich auf die Tatsache des bestehenden Anbaus hingewiesen hatte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Ob dieser Mangel zur Aufhebung des Rekursentscheids fÃ¼hrt, hÃ¤ngt davon ab, ob der nunmehr berichtigte Sachverhalt einen anderen Ausgang des bisherigen Verfahrens als mÃ¶glich erscheinen lÃ¤sst. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Hierzu bringt die Baurekurskommission in ihrer Vernehmlassung vor, dass der nach­trÃ¤glich eingereichte Katasterplan mit der Darstellung des Sitzplatzes unberÃ¼cksichtigt geblieben sei, Ã¤ndere nichts an der Richtigkeit des Rekursentscheids. Telefonisch hatte die juristische SekretÃ¤rin dem BeschwerdefÃ¼hrer Gleiches bereits am 29. MÃ¤rz 2001 unter Hin­weis auf die Bestandesgarantie beschieden. Damit wird sinnge­mÃ¤ss geltend gemacht, die Rekursinstanz hÃ¤tte auch in Kenntnis des richtigen Sachverhalts in gleichem Sinn entschie­den. Ob diese im Nachgang an ein offensichtliches Versehen ge­Ã¤usserte Motivsubstitution eine zuverlÃ¤ssige Annahme Ã¼ber den hypothetischen Rekurs­ausgang ermÃ¶glicht, ist frag­lich. Jedoch kommt es darauf vorliegend nicht an, da aufgrund der Akten nicht einmal aus­geschlossen werden kann, dass der berichtigte Katasterplan be­reits auf kommunaler Ebene eine andere FÃ¼hrung der Waldabstandslinie im fraglichen Be­reich ausgelÃ¶st hÃ¤tte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die geplante Waldabstandslinie gemÃ¤ss Plan Nr. .. wurde seinerzeit aufgrund ei­nes Katasterplans gezogen, welcher das GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 ohne ostseitigen Anbau dar­stellte. Am 30. Oktober 1998 wandte der BeschwerdefÃ¼hrer zusammen mit dem Eigen­tÃ¼mer des GrundstÃ¼ckes Kat.-Nr. 02 dagegen ein, die Waldabstandslinie sei auf beiden GrundstÃ¼cken um 5 m nach Osten zu verschieben. Dieser Einwen­dung lag ein Plan bei, der die beantragte LinienfÃ¼hrung und den gedeckten Sitzplatz am GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 hand­schriftlich darstellte. Zur BegrÃ¼ndung ihres An­trags verwiesen die beiden Grundeigen­tÃ¼mer insbesondere auf den geringeren Waldabstand auf zwei NachbargrundstÃ¼cken, Ã¤usserten sich aber nicht explizit zum bestehenden Anbau auf dem GrundstÃ¼ck des Be­schwerdefÃ¼hrers. Namentlich wurde nicht ausgefÃ¼hrt, ob der im Plan skizzierte Sitzplatz bereits baurechtskonform bestehe oder nur geplant sei. Im Rahmen der Ortsplanrevision Ã¤usserte die PlanungsbehÃ¶rde zu dieser Einwendung, der Waldabstand habe mindestens 30 m zu betragen. Bei Ã¼berbauten Parzellen sei es toleriert und Ã¼blich, den vorhandenen Baubestand angemessen zu berÃ¼cksichtigen. Ausnahmen seien denkbar bei Parzellen, die wegen dem Waldabstand unÃ¼berbaubar oder neu besonders hart betroffen wÃ¼rden. Bei neuen Einzonungen, wie vorliegend, werde besonders darauf geachtet, dass diesen Grund­sÃ¤tzen nachgelebt werde. Zu Gunsten einer beschrÃ¤nkten baulichen Entwick­lung werde die Waldabstandslinie auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 geringfÃ¼gig nach Osten verschoben, wÃ¤h­rend sie auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 unverÃ¤ndert bleibe, da hier ausreichende Nutzungs-, Entwicklungs- und AnordnungsmÃ¶glichkeiten fÃ¼r Bauten und Anlagen be­stÃ¼nden. Diese ErwÃ¤gung lÃ¤sst vermuten, dass sich die Beschwerdegegnerin im damaligen Zeitpunkt nicht darÃ¼ber im Klaren war, dass der handschriftlich eingezeichnete Anbau auf dem GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers tatsÃ¤chlich schon seit Jahrzehnten bestand und der dem Waldab­standslinienplan zu Grund gelegte Katasterplan demnach ergÃ¤nzungsbedÃ¼rftig war. Die PlanungsbehÃ¶rde prÃ¼fte daher die erhobene Einwendung mit Bezug auf beide GrundstÃ¼cke nur unter dem Gesichtspunkt der baulichen EntwicklungsmÃ¶glichkeiten, nicht jedoch mit Bezug auf die bereits vorhandene Bausubstanz. Noch am 30. August 1999 war der wahre Sachverhalt offenbar nicht vollstÃ¤ndig abgeklÃ¤rt, als der Gemeinderat in seiner Rekursver­nehmlassung nÃ¤mlich einrÃ¤umte, der gedeckte Sitzplatz habe Bestandesgarantie, sofern er baurechtlich bewilligt sei. Im Ãbrigen ist auch die kantonale Baudirektion bei ihrem Genehmigungsentscheid vom gleichen unvollstÃ¤ndigen Katasterplan ausgegangen, als sie annahm, die Waldabstandslinie verlaufe entlang der Ostfassade des GebÃ¤udes Vers.-Nr. 04.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Unter diesen UmstÃ¤nden fehlt es an einem in Kenntnis des vollstÃ¤ndigen erhebli­chen Sachverhalts getroffenen kommunalen Entscheid Ã¼ber die Waldabstandslinie im Be­reich des bestehenden GebÃ¤udes Vers.-Nr. 04. Ãber die zweckmÃ¤ssige LinienfÃ¼hrung zu befinden, steht daher zur Zeit weder dem Verwaltungsgericht noch der Baurekurskommis­sion, sondern einzig dem kommunalen PlanungstrÃ¤ger zu, der diesbezÃ¼glich Ã¼ber ein quali­fiziertes Planungsermessen verfÃ¼gt. Der festgestellte Mangel muss daher zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids fÃ¼hren und die Sache direkt an die Beschwerdegegnerin zu­rÃ¼ckgewiesen werden. Die Beschwerde ist demnach teilweise gutzuheissen. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch bereits die Reduktion des Waldabstands verlangt, ist das Rechts­mittel abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird der angefochtene Be­schluss aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der ErwÃ¤gungen an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>