<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, Artikel 115 des Bundesgesetzes über die Bundesversammlung vom 13. Dezember 2002 und Artikel 156 des Geschäftsreglementes des Grossen Rates des Kantons Genf vom 13. September 1985 (Loi portant règlement du Grand Conseil de la République et canton de Genève) sowie auf die Artikel 14, 41 Absatz 1 Buchstabe c, 42, 43a Absatz 1, 44 Absatz 1 und 46 Absatz 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung vom 4. Oktober 2002, die Verordnung über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung vom 9. Dezember 2002, die Verordnung des EDI über die Prioritätenordnung im Bereich Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung vom 22. Dezember 2016 und die Artikel 22, 200 bis 204 und 205 Absatz 1 der Verfassung des Kantons Genf vom 14. Oktober 2012 sowie in Anbetracht dessen, dass</p><p>- es jedes Jahr Tausenden von Familien in der Schweiz schwerfällt bzw. unmöglich ist, externe Kinderbetreuungsplätze zu finden;  </p><p>- der Hauptgrund für diese Schwierigkeiten der klare Mangel an Betreuungsplätzen ist;</p><p>- der Bundesrat beschlossen hat, sein Impulsprogramm vom 1. Februar 2003 zur Schaffung externer Kinderbetreuungsplätze nicht zu verlängern;</p><p>- die Kosten angesichts der unter dem Vorwand der Subsidiarität beendeten finanziellen Unterstützung durch den Bund nun nahezu ausschliesslich zulasten der Gemeinden und Kantone gehen;</p><p>- es einer starken Familienpolitik bedarf, die gemeinsam von den Gemeinden, den Kantonen und vom Bund finanziert wird;</p><p>fordert der Grosse Rat des Kantons Genf die Bundesversammlung dazu auf, </p><p>- die Förderung von Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter auf Gemeinde- und Kantonsebene sowie die dauerhafte Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von externen Kinderbetreuungsplätzen in der Bundesverfassung zu verankern;</p><p>- das Impulsprogramm für die familienergänzende Kinderbetreuung zu verlängern, wie dies die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) beantragt hat, bis die Bundesverfassung entsprechend geändert ist.</p>