<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob es sinnvoll ist, dem Bund die Zuständigkeit in Sachen Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zu übertragen, und welche Formen eine aktive Förderung verschiedener Modelle der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben (Hausfrauen und -männer; Paare, die Teilzeit arbeiten usw.) durch den Bund annehmen könnte.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die überwiesene parlamentarische Initiative Hochreutener 07.419 verlangt die Ergänzung der Bundesverfassung durch einen Artikel über die umfassende Förderung der Familie. Darin sollen Bund und Kantone unter anderem verpflichtet werden, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu fördern. Die zuständige Kommission des Nationalrates erarbeitet gegenwärtig einen Entwurf für einen entsprechenden Verfassungsartikel. Sie wird dabei auch das Anliegen des Postulanten einer vertieften Prüfung unterziehen. Es bleibt abzuwarten, zu welchen Schlüssen die Kommission gelangen wird. Der Bundesrat wird gegebenenfalls Gelegenheit haben, sich zu einem entsprechenden Entwurf der Kommission zu äussern. Es ist deshalb nicht angezeigt, parallel zu diesen Arbeiten einen zusätzlichen Bericht zu erstellen. Der Bundesrat beantragt daher, das Postulat abzulehnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.