<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel 327 OR so anzupassen, dass Arbeitnehmende für ihre im Rahmen von Home-Office und Telearbeit für die Erfüllung eines Auftrags eingesetzten Mittel eine Vergütung erhalten. Diese ist nicht als Lohnbestandteil zu betrachten. Stellen die Arbeitgeber Arbeitsgeräte zur Verfügung, so dürfen sie dafür keine Entschädigung verlangen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Motionärin, dass es bei der Telearbeit und beim Home-Office verschiedene klärungsbedürftige Rechtsfragen gibt. Er hat deshalb das Postulat Meier-Schatz 12.3166, "Rechtliche Folgen der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsplatzes", am 16. Mai 2012 zur Annahme beantragt. Der Nationalrat hat das Postulat am 28. September 2012 an den Bundesrat überwiesen und diesen somit beauftragt, über die arbeitsrechtlichen Lücken, die sich durch die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsplatzes ergeben, Bericht zu erstatten. Es ist vorgesehen, dass der Bundesrat den Postulatsbericht Ende 2014 verabschieden kann.</p><p>Im Bericht wird auch die Frage der angemessenen Entschädigung für Auslagen gemäss Artikel 327 OR zu thematisieren sein. Es erscheint deshalb sinnvoll, das Anliegen der vorliegenden Motion nicht isoliert, sondern zusammen mit den anderen im Postulat 12.3166 zu beantwortenden Fragen aus dem gleichen Zusammenhang zu prüfen und - sofern ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf bejaht wird - Lösungsvorschläge zu unterbreiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.