<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00612</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna <br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. November 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___, Vater zweier 1992 und 1995 geborener Kinder, absolvierte eine Ausbildung als Dachdecker und Dachdeckerpolier (Urk. 6/2; siehe zum Werdegang auch Urk. 6/21). Ab dem 1. Januar 1992 war er bei A.___ als Dachdecker-Polier angestellt (Urk. 6/3/4). Am 2. April 2003 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf eine seit Oktober 2002 bestehende Arthrose im rechten Sprunggelenk (nach Unfall 1990, vgl. dazu Urk. 6/1) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin verschiedene medizinische und erwerbliche Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/5-6, Urk. 6/8-10 und Urk. 6/13-17). Mit Verfügung vom 17. Juli 2003, ergänzt am 11. Februar 2004, wurde dem Versicherten Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine Umschulung in Form des Besuchs des lerntechnischen Vorberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungskurses und der Tageshandelsschule an der B.___ vom 18. August 2003 bis 10. Februar 2006 respektive 17. Februar 2006 erteilt (Urk. 6/19, Urk. 6/31 und Urk. 6/61). Für diesen Zeitraum wurde dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein Taggeld zugesprochen (Urk. 6/23, Urk. 6/32, Urk. 6/59, Urk. 6/65 und Urk. 6/69). Ergänzend dazu leistete die IV-Stelle am 18. Januar 2005 Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für die Ausbildung zum Technischen Kaufmann TK an der B.___ (Urk. 6/42; vgl. auch Urk. 6/79-80). Nach Absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierung dieser Ausbildungen (vgl. Urk. 6/47, Urk. 6/76 und Urk. 6/81/1) bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 – wie vorbeschieden (vgl. Urk. 6/82) – den Abschluss der beruflichen Massnahmen (Urk. 6/85). Mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 29. März 2007 kündigte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Abweisung des Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens bezüglich einer Invalidenrente an (Urk. 6/86). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wies die IV-Stelle sodann, ausgehend von einem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 21 %, das Leistungsbegehren bezüglich einer Invalidenrente ab (Urk. 6/90).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 1. November 2006 war der Versicherte bei der C.___ AG als Projektleiter Bedachungen/Spenglerei tätig (Urk. 6/140/48). Am 9. Dezember 2014 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) meldete er sich wegen einer Depression sowie eines Burnouts, bestehend seit Oktober 2013 bei der IV-Stelle zur Früherfassung (Urk. 6/91) und am 20. Januar 2015 (Eingangsdatum) – erneut – zum Leistungsbezug an (Urk. 6/97). Im Rahmen der Prüfung des Leistungsanspruchs tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen (vgl. Urk. 6/100-103). Mit Mitteilung vom 22. April 2015 informierte die IV-Stelle den Versicherten über die Gewährung von Frühinterventionsmassnahmen (Beratung und Unterstützung beim Erhalt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derzeitigen Arbeitsplatzes, Urk. 6/109). Mit Schreiben vom 31. August 2015 teilte die IV-Stelle den Abschluss der Eingliederungsmassnahmen mit, da sich der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte laut eigenen Angaben nicht in der Lage gefühlt habe, das Pensum auf mehr als 50 % zu steigern, und eine Rentenprüfung wünsche (Urk. 6/112). Am 17. September 2015 berichtete der Versicherte der IV-Stelle, dass sich seine finanzielle Situation drastisch verändert habe, weshalb die Rentenprüfung so rasch als möglich gemacht werden sollte (Urk. 6/117, unter Beilage der Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungskündigung der C.___ AG per 31. Dezember 2015 sowie des neuen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrages mit dieser Firma ab dem 1. Januar 2016 für ein Pensum von 50 % als Sachbearbeiter Bedachungen/Spenglerei [Urk. 6/117]). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Berichte von Dr. D.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse (IPV), vom 3. September und 8. Dezember 2015 (Urk. 6/114 und Urk. 6/125) und von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, vom 20. September 2015 (Urk. 6/118) sowie der Akten des Krankenversicherers (Urk. 6/119) gab die IV-Stelle bei Dr. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie, und Dr. G.___, Facharzt FMH für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten (rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch/psychiatrisch) in Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag, welches am 25. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/139–140). Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 6/144; Einwand vom 13. September 2016, Urk. 6/149) reichte der Rechtsvertreter des Versicherten am 11. Oktober 2016 eine psychiatrische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 6/152 und Urk. 6/153). Am 2. November 2016 nahm Dr. F.___ auf Ersuchen der IV-Stelle ergänzend Stellung (Urk. 6/156). Dazu liess sich der Versicherte mit Eingabe vom 4. Januar 2017 vernehmen (Urk. 6/162). Mit Verfügung vom 25. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren – wie vorbeschieden – ab (Urk. 6/164 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 24. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 25. April 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Leistungen nach IVG, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubegut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage ihrer Akten, Urk. 6/1-167), was dem Beschwerdeführer am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.%2 </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span> </span><span id="XX231"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, die es </span><span>-</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits</span><span> -</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes</span><span>ge</span><span>richts </span><span>9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grund</span><span>lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span id="XX234"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gesundheitsschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konsistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. In diesem Sinne verselbständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Neuanmeldung wird –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Gesuch um Leistungsrevision –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur materiell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_746/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_177/2018 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E. 3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, ihre medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass sich seit ihrem letzten Entscheid am Gesundheitszustand nichts verändert habe. Damals habe der Beschwerdeführer zu einem 100%-Pensum einer seinen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Arbeit nachgehen können. Dies habe sich bis heute nicht verändert. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig, weswegen darauf abzustellen sei. Die von ihm gestellten Diagnosen vermöchten invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich keine Arbeitsunfähigkeit zu begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer zusammengefasst auf den Standpunkt, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. F.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Vielmehr sei auf die Beurteilungen des behandelnden Psychiaters, Dr. D.___, abzustellen, der in sämtlichen seiner Berichte die dezidierte Meinung vertrete, dass der Beschwerdeführer aufgrund der psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung mit einem Arbeitspensum von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Leistungsdruck und Führungsaufgaben an seine Leistungsgrenze stosse. Ein Einkommensvergleich ergäbe so einen Invaliditätsgrad von 61 % womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bildet die rentenabweisende Verfügung vom 29. Mai 2007 (Urk. 6/90). Die Beschwerdegegnerin ging darin - aufgrund der damals vorliegenden Arztberichte (vgl. die Auflistung im interdisziplinären Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 25. Juli 2016, Urk. 6/140/5-6) - davon aus, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer in einer (den Beschwerden in den Sprunggelenken Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und - nach erfolgter Umschu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (vgl. Urk. 6/84 und Urk. 6/88). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Februar 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom (ICD–10 F33.11) schwankend mit einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD–10 F33.2), seit ca. 2 Jahren. Der Beschwerdeführer sei orientiert, Antrieb und Moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation seien reduziert. Affekt und Emotion seien uneinheitlich. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei kognitiv eingeschränkt und im Denken verlangsamt. Es bestehe eine latente Suizidalität. Psychotische Zeichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien nicht vorhanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit als Dachdecker mit Führungsaufgaben sei der Beschwerdeführer seit Frühjahr 2014 bis heute zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen in Form von Kurzatmigkeit, Schwindel, Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten, Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeitsdefiziten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei eingeschränkt (reduzierte Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit und Übersicht). In einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit könne der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - mit selbstgewählten Pausen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ca. 4 Stunden pro Tag arbeiten (Urk. 6/102).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 wurde festgehalten, das Job-Coaching habe am 26. März 2015 begonnen. Ziel der Begleitung sei es gewesen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Von Beginn an habe sich das 50 %-Pensum als seine Belastungsgrenze gezeigt. Obwohl sein Arbeitsbereich angepasst worden sei, habe er unter Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen gelitten, sei verlangsamt gewesen und schnell unter Druck/Stress gekommen. Nach der Arbeit habe er Ruhe benötigt, da er sich erschöpft gefühlt habe. In gemeinsamen Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebergesprächen sei von Beginn an deutlich gesagt worden, dass der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Beruf mit der Leistungsverantwortung nicht mehr ausführbar sei, da dieser immer sehr viel Stress und Spontanität bedeute. Von Seiten des Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters, Dr. D.___, sei im Mai mitgeteilt worden, dass er keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehe, da die Rückfallgefahr gross sei. Zum selben Zeitpunkt habe sich herausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, dass der Beschwerdeführer eine Zyste am Fussgelenk habe, die den Knochen zerstöre. Es sei vereinbart worden, dass er – nach der Operation am 4. Juni 2015 – eine Rehabilitationsmassnahme nutze, um sich auch psychisch zu stabilisieren. Im Juli 2015 habe er sich wieder gemeldet. Er habe mit seinem Psychiater besprochen, dass seine momentane Leistungsgrenze bei 50 % liege und ein Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bau des Pensums derzeit nicht angezeigt sei. Es habe sich erneut gezeigt, dass er unter Schlafstörungen, Gereiztheit, Energie- und Antriebslosigkeit, sozialem Rückzug sowie Zukunfts- und Existenzängsten leide. Er wünsche die Rentenprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung. Da die Schwere der Depression unklar sei, werde von Seiten des Job-Coachings ein psychiatrisches Gutachten empfohlen (Urk. 6/120/1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n seinem Verlaufsbericht vom 3. September 2015 stellte Dr. D.___ die glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen psychiatrischen Diagnosen wie im Arztbericht vom 12. Februar 2015 (Urk. 6/114/1; vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E. 3.2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund intensiver koordinierter Therapie (haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich und ambulant) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden seit einem Jahr keine schweren depressiven Episoden mehr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine Tätigkeit mit selbstgewählten Pausen, ohne Hektik und ohne Baustellenbesuche aufgrund des Risikos von Schwindelanfällen könne in einem Pensum von 50 % ausgeübt werden. Die Leistungsfähigkeit sei wegen Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsschwäche und verminderter emotionaler Belastbarkeit um 50 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Das soziale Umfeld des Beschwerdeführers, einschliesslich Arbeitgeber, sei als positiv hervorzuheben (Urk. 6/114/1-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In gleichem Sinne äusserte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/125). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, führte in seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 als Diagnosen mit Auswi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Episoden nach Burno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ut, bestehend seit 2013, (2) einen Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pilon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Fraktur rechts und OSG-Fraktur beidseits 1990, (3) einen Status nach OSG-Arthroplastik rechts 2003 und (4) einen Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Knochenzyste medialer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleoleus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts Mai 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itsfähigkeit eine Adipositas Grad II und eine arterielle Hypertonie, gut eingestellt, seit 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an. Die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektleiter Bedachungen könne er nicht beurteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da die diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügliche Behandlung beim Psychiater stattfinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestehe eine einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte psychische Belastbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualitativ und quantitativ. Bei Überforderung komme es zu einer raschen Dekompensation (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/118/6-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ nannte im interdisziplinären Gutachten vom 25. Juli 2016 als inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit die Folgen des Unfalles vom 13. August 1990 mit Frakturen der Sprung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke und als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (1) Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptome einer depressiven Episode (gemäss psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisch-psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Begutachtung von Dr. F.___), (2) eine Adipositas mit Body</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass-Index von 41,4 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie (3) eine gestörte Gluconeogenese (Urk. 6/140/7). Zudem bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den eine arterielle Hypertonie sowie ein Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apnoe-Syndrom, welche als Folgen des Übergewichtes einzustufen seien (Urk. 6/140/9). Die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, seit gut 10 Jahren für die früher als Dachdecker ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, nicht mehr gegeben. Für dieje</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigen Tätigkeiten, welche er nach der IV-Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdessen in der Firma C.___ AG ausgeübt habe, könne er, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, für keinen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit begründen. Gleiches gelte für angepasste Verweistätigkeiten (Urk. 6/140/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten vom 25. Juli 2016 diagnostizierte Dr. F.___ Restsymptome einer depressiven Episode (F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Z73.1; Urk. 6/140/28). Die damit verbundenen objektiven psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt. Die Limitierung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (im Vergleich zu vor Eintritt der Gesundheitsschädigung) durch den Beschwerdeführer sei in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensbereichen (Beruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig durch seine Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstrengung zur Bewältigung dieser rein subjektiven Defizite sei medizinisch zumutbar und tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich möglich (vgl. vielfältige Aktivitäten des täglichen Lebens, berufliche Tätigkeit, Freizeitverhalten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit habe sich im Fall des Beschwerdeführers (vor dem Hintergrund akzentuierter Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge) 2013 eine Anpassungsstörung in der Folge von Belastungen am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz entwickelt, die zur Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Es werde im Verlauf in den Akten eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund einer depressiven Störung postuliert, was jedoch nicht kritisch differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert nachvollziehbar sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der von ihm am 5. Juli 2016 durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung sei eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen. Im Vordergrund stehe Verunsicherung als (angemessene normalpsychologische) Reaktion ohne Krankheitswert. Die bekannten (psycho-) sozialen Belastungen (bspw. persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen) erklärten im Fall des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers die zurzeit von ihm noch geschilderten innerseelischen Restsymptome der Störung. Diese (subjekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven) Symptome würden aber aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen. Im Falle des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers seien zudem keine weiteren Hinweise vorhanden, die schwere Defizite aufgrund eines Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens und/oder eine Unzumutbarkeit zu deren Bewältigung begründen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die akzentuierten Persönlichkeitszüge hätten keinen Krankheitswert. Der vom Beschwerdeführer beschriebene angemessene Umgang mit psychotropen Substanzen (inkl. Abstinenz von Tabak und Drogen) würde zumindest ausrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende innerpsychische Ressourcen annehmen lassen. Auch die sehr erfolgreiche Lebensbewährung des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers belege seine Ressourcen. Der soziale Kontext sei objektiv und subjektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig vielfältige soziale Kontakte und beschreibe gute soziale Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seelischen Defizite mit entsprechender Anstren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert. Beim Verlauf der Störung seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (bspw. Lebensalter, persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sorgen, Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wunsch), welche als nicht krankheitsbedingte Aspekte die medizinisch zumutbare Willensanstrengung zur Bewältigung der Defizite behinderten. Diese Faktoren gingen nicht in die Beurteilung einer medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus versicherungspsychiatrischer Sicht mit ein (weder positiv noch negativ). Eine relevante (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">≥</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20 % von 100 %) längerfristige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht somit nicht zu begründen (für jede Art zumutbarer ausserhäuslicher Tätigkeiten und für Arbeiten im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt). Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung (5. Juli 2016) sicher ausgegangen werden. Ob und allfällig ab wann genau bereits zuvor auf die im vorliegenden Gutachten erläuterte Einschätzung abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne, sei aufgrund der hierfür unzureichenden Dokumentation nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu schätzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei allerdings ausdrücklich festzustellen, dass die vorliegende Dokumentation ebenfalls dafür nicht hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend sei, um eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/140/32-34)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der interdisziplinären Beurteilung hielten Dr. G.___ und Dr. F.___ fest, dass für diejenigen beruflichen Tätigkeiten, die der Versicherte nach der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umschulung zum Kaufmann ausüben könne und die er mehrjährig unterdes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen in der Firma C.___ AG ausübe sowie für eine angepasste Verweistätigkeit für keinen Zeitraum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det werden könne. Für die früher als Dachdecker ausgeübten Tätigkeiten und für solche Arbeiten, die mehr als mittelgradig körperlich belastend seien, könne voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich auf die Einschätzung aus somatisch-rheumatologischer Sicht (keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben) abgestützt werden (Urk. 6/139; vgl. Urk. 6/140/35). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner psychiatrischen Kurzbeurteilung vom 27. September 2016 hielt der behandelnde Psychiater Dr. D.___ unter dem Titel «Befund und Diagnosen im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit» fest: «Klar orientiert in allen Qualitäten. Antrieb und Motivation deutlich reduziert, Affekt und Emotion beeinträchtigt und unein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich, kaum mitschwingend im Gespräch. Kognitiv mit deutlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Konzentration. Denken geordnet und weitgehend problemzentriert. Latente Suizidalität. Keine psychotischen Zeichen (ICD–10 F. 32.2)». Unter der eingeschlagenen Therapie hätten sich die depressiven Symptome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet. Nach wie vor würden leichte Einschlafschwierigkeiten bestehen. Unter den Voraussetzungen der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtung eines im Hinblick auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Patienten angepassten Arbeitsplatzes (kein Termindruck und die Möglichkeit von selbstgewählten Ruhepausen) habe ab Mitte November 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % eines Pensums von 100 % erreicht werden können. Die seit 2003 bestehende Krankheits- und Patientenkarriere aus somatischen Ursachen (Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung, Adipositas, Hochdruckerkrankung, Atemnot) mit kontinuierlicher Chronifizierung der Beschwerden habe zu einer wachsenden psychosozialen Belastungssituation des Patienten geführt mit krankheitswertigen Einflüssen auf seine Persönlichkeit und sein aktuelles Verhalten. Das Gutachten vom 25. Juli 2016 berücksichtige nicht die beim Patienten bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-psychische Komorbidität vor dem Hintergrund der durch die berufliche Eingliederung seit 2004 geleisteten Ressourcen-Mobilisierung, die zu einer Stabilisierung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit seit November 2014 geführt habe. Bei einer Erhöhung des Arbeitspensums über 50 % von 100 % sei aus psychiatrischer Sicht das Risiko eines Rückfalls in eine schwere depressive Episode des Patienten gegeben (Urk. 6/152). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s interdisziplinäre Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 25. Juli 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt grundsätzlich die recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsgrundlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht auf den erforderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sorgfältigen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allseitigen Untersuchungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/140/4-6 und Urk. 6/140/27-28)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wurde in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet (Urk. 6/140/5-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 und Urk. 6/140/25-26)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berücksichtigt die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und setzt sich mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/140/7-10 und Urk. 6/140/28-30)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Darlegung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zusammenhänge ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen sind nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar und begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gutachterliche Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wird vom Beschwerdeführer – zu Recht – nicht in Frage gestellt. Es kann daher – gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen – ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht seit der Verfügung vom 29. Mai 2007 (vgl. E. 3.1) nicht massgeblich verändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> legte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ju</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li 2016 nachvollziehbar (vgl. den weitestgehend unauffälligen Psychostatus sowie ferner auch die Ergebnisse des von ihm durchgeführten Fremdbeurteilungsverfahren nach MADRS [Urk. 6/140/27-28])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dar, dass beim Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung Restsymptome einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4/F33.4) bei Status nach Anpassungsstörung (F43.2) in der Folge von Belastungen am Arbeitsplatz und bei akzentuierten (übergenau, narzisstisch, leistungsorientiert) Persönlichkeitszügen (Z73.1) bestehen und er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch in seiner Arbeitsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit nicht eingeschränkt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich der Beschwerdeführer auf die davon abweichende Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Dr. D.___ (vgl. E. 3.2.2, E. 3.2.4 und E. 3.2.9) beruft,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist vorab festzuhalten, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte de lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Einschätzungen gelangen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Gesichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_363/2018 vom 10. Oktober 2018 E. 4.2.3 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Solche ergeben sich aus den Berichten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen nicht:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte in seinem Gutachten im Rahmen der Auseinandersetzung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten von Dr. D.___ aus den Jahren 2014 und 2015 (vgl. E. 3.2.1–5 und Urk. 6/119) – zutreffend – fest, dass dieser dem Beschwerdeführer ab dem 4. Oktober 2013 eine depressive Episode, die zunächst schwer (vgl. Urk. 6/119/5 und Urk. 6/119/3), ab 2015 mittelschwer (vgl. Urk. 6/119/3, Urk. 6/114/1 und Urk. 6/125/1) gewesen sei, attestiere. Die Diagnose werde jedoch mit Bezug zum Klassifikationssystem nie differenziert beschrieben und/oder diskutiert. Sie sei nicht nachvollziehbar. Die von Dr. D.___ genannten objektiven Befunde liessen (wenn überhaupt), qualitativ knapp ein unspezifisches depressives Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom erkennen. Der Schweregrad bleibe unklar (Urk. 6/140/30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 2. November 2016 (Urk. 6/156) zur psychiatrischen Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 27. September 2016 (Urk. 6/152) wies Dr. F.___ sodann – zu Recht – darauf hin, dass Dr. D.___ darin ausgeführt habe, die depressiven Symptome hätten sich ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet; diese Formulierung entspreche inhaltlich jener im Gutachten unter Punkt 6 (vgl. Urk. 6/140/30 letzter Absatz): «Aktuell ist eine wesentliche Verbesserung der postulierten depressiven Episode festzustellen.» Die im Wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch dazu von Dr. D.___ trotzdem stereotyp weiterhin genannten objektiven Befunde, die die Diagnose gemäss ICD-10 F32.2 begründen würden, würden weder zeitlich eingeordnet noch kritisch differenziert erörtert (Urk. 6/156/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte von Dr. D.___ enthalten demnach insofern keine objektiv fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellbaren Gesichtspunkte, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung unerkannt blieben und geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und Ärztinnen mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es entsteht denn auch der Eindruck, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgeblich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dies wäre aber erforderlich gewesen, zumal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemerkte, es lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Selbstlimitierung und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeprägter Rentenwunsch vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/140</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem stellte Dr. F.___ fest, dass das psychische Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild massgeblich durch psychosoziale Belastungsfaktoren mitbestimmt werde. Damit hat sich Dr. D.___ nicht auseinandergesetzt, was jedoch ebenfalls erforderlich gewesen wäre (vgl. E. 1.2.4 und E. 4.4.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen daher das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bemängelt sodann, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ habe sich nicht mit dem Bericht über das Job-Coaching auseinandergesetzt, und verweist in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (E. 3.2.3). Nicht nur das Bundesgericht erachte die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen der beruflichen Eingliederung als wichtig. Auch die Qualitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linien der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP, Oktober 2016, 6.4) würden den psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Ergebnissen der beruflichen Eingliederung vorschreiben (Urk. 1 S. 7 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 22-25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine genauere Betrachtung des vom Beschwerdeführer zitierten Entscheides des Bundesgerichts zeigt, dass die diesem zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegende Konstellation mit der vorliegenden nicht vergleichbar ist. Laut Bundesgericht wies im damals zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilenden Fall der Gegenstand der berufliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Abklärung gemäss IV-Auftrag («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufschluss geben über die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Versicherten und möglic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he angepasste Tätigkeitsgebiete»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) enge Bezüge zur arbeitsmedizinisch-ergonomisch ausgerichteten EFL auf, auf die sich die Gutachter praktisch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich gestützt hätten, die jedoch lediglich an zwei Halbtagen während rund dreieinhalb Stunden durchgeführt worden sei. Ziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vorliegend in Auftrag gegebenen Job-Coachings waren demgegenüber «Sicherung des Arbeitsplatzes» sowie «Aufbau und Stabilisierung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/109-110 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/120/2). Ausserdem geht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den – Dr. F.___ bekannten (vgl. Urk. 6/140/20 und Urk. 6/140/33) – «Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 hervor, dass die zuständige Berufsfachperson im Hinblick auf die Rentenprüfung ein Gutachten empfohlen hat, da sie die Schwere der Depression als unklar erachtete. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie nahm dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits- und Leistungsfäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit des Beschwerdeführers gar nicht selbst Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr beschrieb sie lediglich die vom Beschwerdeführer geklagten und gezeigten Einschränkungen (vgl. E. 3.2.3). Anders als im vom Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht damals zu beurteilenden Fall kann deshalb vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Rede davon sein, dass sich die Ergebnisse des Job-Coaching mit denjenigen aus dem psychiatrischen Teil-Gutachten offensichtlich und erheblich widersprechen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der vom Beschwerdeführer zitierte Entscheid des Bundesgerichts erweist sich damit als nicht einschlägig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem hielt Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 zum «Verlaufsprotokoll Job Coaching» vom 2. Oktober 2015 fest, dass die darin gemachten Angaben nicht hinreichend ausführlich, einlässlich und nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien. Insbesondere würden nicht krankheitswertige Faktoren nicht erörtert, weshalb sich eine entsprechende Diskussion im Gutachten erübrige (Urk. 6/156/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist sodann entgegenzuhalten, dass es sich bei den betreffenden Qualitätsleitlinien um blosse Empfehlungen handelt. So schreiben weder Gesetz noch Rechtsprechung den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Leitlinien vor. Ein Gutachten verliert nicht automatisch seine Beweiskraft, wenn es sich nicht an die erwähnten Qualitätsleitlinien hält (Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2018 vom 28. Juni 2018 E. 5.4 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach sich Dr. F.___ nicht mit den Ergebnissen des Job-Coachings auseinandergesetzt habe, erweist sich somit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vermag das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wendet ferner ein, Dr. F.___ habe sich nicht zur zentralen Frage, inwiefern die Aufnahme einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Stabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung des gesundheitlichen Zustandes zusammenhänge, und wie die Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefahr bei einer Steigerung des Arbeitspensums oder bei Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme einer Tätigkeit mit Leistungsdruck zu beurteilen sei (Dekompensation), geäussert. Wenn die medizinische Beurteilung des Zustandes des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zum Ergebnis gelange, dass bei Steigerung des Arbeitspensums mit einer erneuten Dekompen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation zu rechnen sei, könne mitnichten von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden (Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 26-27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verkennt, dass eine Rentenausrichtung aus pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phylakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gründen im Gesetz nicht vorgesehen und zur Begründung eines Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs der Nachweis einer aktuell invalidisierenden Symptomatik erforderlich ist (Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00410 vom 11. November 2013 E. 3.4.1). Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist dieser Nachweis vorliegend nicht erbracht (vgl. E. 4.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu seinen Ressourcen sowie deren Feststellung, wonach sein Leiden behandelbar und damit nicht invalidisierend sei, kritisiert (Urk. 1 S. 8 – 10), ist zu bemerken, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Verfügungserlass aktuelle Rechtsprechung, gemäss welcher leichte bis mittelgradige depressive Störungen als invalidisierende Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten nur in Betracht fielen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent waren, zwischenzeitlich mit BGE 143 V 409 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geändert und erkannt hat, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Therapierbarkeit keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.4). Gemäss diesem Entscheid sind nunmehr namentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch leichte bis mittelschwere Depressionen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_676/2017 vom 17. September 2018 E. 4.1 mit Hinweisen). Das Kriterium der Behandelbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 143 V 409 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_449/2017 vom 7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gleiches gilt für die persönlichen Ressourcen (vgl. E. 1.2.2 und E. 1.2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der nachfolgenden Ausführungen ist auch vor dem Hintergrund dieser – nach Verfügungserlass ergangenen – Rechtsprechungsänderung nicht auf ein invalidisierendes psychisches Leiden des Beschwerdeführers zu schliessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat sich in seinem Gutachten vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz Fehlens einer Diagnose, welche nach damaliger Rechtslage eine solche Prüfung bedingt hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit den Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 (vgl. E. 1.2.3) auseinandergesetzt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/140/37-43).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Indikators «Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde» ist dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. F.___ zu entnehmen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung nur noch (subjektive) Restsymptome einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episode vorhanden und die damit verbundenen objektiven psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde nicht ausgeprägt waren (Urk. 6/140/37). Er wies zudem darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer noch subjektiv geschilderten inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seelischen Restsymptome einer depressiven Störung mit den bestehenden (psycho-)sozialen Belastungen (persönliche Berufswünsche, Lage am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt, finanzielle Sorgen) zu erklären seien (Urk. 6/140/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Behandlungserfolg bzw. zur Behandlungsresistenz (BGE 141 V 281 4.3.1.2) hielt Dr. F.___ fest, dass aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante Behandlungsmassnahmen seit Oktober 2013 dokumentiert seien. Eine Psychopharmakotherapie nehme der Beschwerdeführer seit Ende 2015 nicht mehr wahr. Die bisher wahrgenommene therapeutische Unterstützung könne als erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich gelten. Eine entsprechende Unterstützung sollte beibehalten werden. Die wissenschaftlich anerkannten Therapiemöglichkeiten seien damit aber bei weitem nicht ausgeschöpft. Darauf sollte allfällig zurückgekommen werden, falls sich der Genesungsprozess negativ entwickeln sollte (Urk. 6/140/41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisher durchgeführte, erfolgreiche Behandlung lässt nicht auf eine schwere depressive Störung schliessen. Von einer Therapieresistenz kann sodann keine Rede sein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende psychische oder somatische Komorbiditäten wurden von Dr. F.___ – unter Hinweis auf die interdisziplinäre Einschätzung – verneint (Urk. 6/140/40). Zwar hat seit der angefochtenen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indikator «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insofern geändert, als auch diesbezüglich nicht allein auf die Diagnosen, sondern vor allem auf die Auswirkungen der betreffenden Krankheitsbilder auf die persönlichen Ressourcen abzustellen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_604/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 vom 15. März 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 7.2 mit Hinweis)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst wenn die somatischen Diagnosen und die laut Dr. F.___ bestehenden nicht krankheitswertigen akzentuierten Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge – eine Persönlichkeitsstörung liegt laut Dr. F.___ nicht vor – als ressour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hemmend in der Gesamtwürdigung berücksichtigt werden, vermag dies aber das Gesamtbild nicht massgeblich zu beeinflussen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den sozialen Kontext beschrieb Dr. F.___ nachvollziehbar als objektiv und sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiv geordnet. Der Beschwerdeführer pflege regelmässig vielfältige soziale Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takte und beschreibe gute innerseelische Ressourcen. Er nenne die Fähigkeit, seine innerseelischen Defizite mit entsprechender Anstrengung zu überwinden. Er sei beruflich aktiv, arbeite in Haus und Garten, gehe auf Reisen und sei am sozialen Geschehen interessiert (Urk. 6/140/40; vgl. Urk. 6/140/24). Den Akten ist im Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und zwei erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sene Kinder hat. Gemäss seinen Angaben anlässlich der Begutachtung lebt er mit seiner Ehefrau und einem Sohn zusammen. Er sei Mitglied in einem Verein, wo man sich ab zu treffe (Urk. 6/140/24). Der soziale Kontext weist demnach beträchtliche Ressourcen aus, auf die der Beschwerdeführer zurückgreifen kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ausgeprägte Einschränkung im Alltag ist aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Tagesablauf (Urk. 6/140/24; vgl. auch E. 4.4.5) nicht auszumachen. Soweit im Vergleich zur Situation vor Beginn der depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung eine Limitierung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Beruf/Erwerb, Haushalt, Frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit, Aktivitäten) besteht, ist sie laut Dr. F.___ vollständig durch die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des Beschwerdeführers zu begründen (Urk. 6/140/32). Zudem wies Dr. F.___, wie erwähnt, auf einen ausgeprägten Rentenwunsch des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers hin (Urk. 6/140/42). Die bisher durchgeführten Behandlungs- und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsbemühungen lassen zwar einen gewissen (im Verlauf abnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den [Sistierung der Psychopharmakotherapie Ende 2015 [Urk. 6/140/24]) psychischen Leidensdruck erkennen. Insgesamt lassen die Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen von Dr. F.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber nicht auf einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen funktionellen Schweregrad der depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik und damit auch nicht auf eine dadurch bedingte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung schliessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob und allfällig ab wann genau bereits vor Juli 2016 auf seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abgestellt werden könne, liess Dr. F.___ offen. Er wies aber ausdrücklich darauf hin, dass sich aufgrund der Vorberichte eine tatsächliche relevante längerfristige Minderung der Leistungsfähigkeit im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Juli 2016 nicht belegen lasse (Urk. 6/140/36). Ausserdem stellte er fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die depressive Störung überwiegend wahrscheinlich Folge einer Belastung am Arbeitsplatz gewesen sei und nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren auch deren Verlauf massgeblich mitbestimmt hätten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/140/37-38; vgl. Urk. 6/140/30).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie eingangs erwähnt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.4). Zudem bemerkte Dr. D.___ in seiner psychiatrischen Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung vom 27. September 2016 ausdrücklich, dass sich die depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tome ab Oktober 2014 weitgehend zurückgebildet hätten (vgl. Urk. 6/152; vgl. Urk. 6/156 und E. 4.3.3). Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die depressionsspezifischen Befunde bereits seit Oktober 2014 nicht (mehr) besonders ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt waren. Das zum Behandlungserfolg als wichtiger Schweregrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tor Gesagte (vgl. E. 4.4.3) gilt sodann auch für die Zeit vor der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung. Damit ist ein invalidisierendes Leiden zumindest auch ab Oktober 2014 – und damit auch im Zeitpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglichen Rentenbeginns (Juli 2015; vgl. E. 1.3, Art. 29 Abs. 1 IVG und Urk. 6/97) – nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass sich seit der Begutachtung bis zur angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 (Urk. 2) der somatische und/oder psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers massgeblich verschlechtert hat, machte der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seit der unangefochtenen Rentenablehnung vom 29. Mai 2007 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 25. April 2017 nicht anspruchsrelevant geändert haben. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensvergleichs.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKübler</p><p><span id="_GoBack"></span><span> </span><span id="CURSOR"></span></p></div> </div></body></html>