<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00232</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105654&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00232</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung des Quartierplans</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Materielle Rechtskraft von Rückweisungsentscheiden. Rückweisungsentscheide erwachsen zumindest insoweit in materielle Rechtskraft, als sie materielle Anordnungen enthalten, auf die im Dispositiv verwiesen wird. Der Beschwerdeführer hätte demzufolge bereits den Entscheid der Baurekurskommission, mit welchem die Streitsache an die kommunale Behörde zurückgewiesen wurde, rechtzeitig anfechten müssen. Nachdem er dies verpasste, kann er nicht mehr gegen den auf die Rückweisung hin ergangenen Entscheid der kommunalen Behörde vorgehen, sofern sich dieser an die Vorgaben des Rückweisungsentscheids hält (E. 3). (vgl. VB.99.311/316/342) </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENDENTSCHEID">ENDENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MATERIELLE RECHTSKRAFT">MATERIELLE RECHTSKRAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSKRAFT">RECHTSKRAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 28 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 48 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 64 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 66 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2000 Nr. 54</span><br/><span class="gerade">RB 2000 Nr. 13</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="Text2"><span>I. </span></a><span>A. Der Gemeinderat <b>C</b> setzte mit Beschluss vom 18. September 1991 den Quar­tierplan <b>"D"</b> fest. Dagegen gelangten verschiedene GrundeigentÃ¼mer mit drei getrennten Rekurseingaben und zahlreichen AntrÃ¤gen an die Baurekurskommission III. Am 22. April 1992 wurde das Rekursverfahren sistiert. Nach Aufhebung der Sistierung wies die Baure­kurskommission III mit Entscheid vom 11. November 1998 einen Rekurs der vereinigten Verfahren ab. Zwei Rekurse wurden teilweise gutgeheissen und der Gemeinderat <b>C</b> ein­geladen, "die betreffenden PlÃ¤ne sowie die darauf basierenden Festsetzungen im Sinne der ErwÃ¤gungen zu Ã¼berarbeiten" (Dispositiv Ziffer II.b Abs. 2 und II.c Abs. 2). Im Ãbrigen wurden auch diese Rekurse abgewiesen (Dispositiv Ziffer II.b Abs. 3 und II.c Abs. 3). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Am 2. Juni 1999 setzte der Gemeinderat <b>C</b> den Quartierplan <b>"D"</b> im Sinn der ErwÃ¤gungen gemÃ¤ss Entscheid der Baurekurskommission III vom 11. Novem-ber 1998 neu fest. Von den entsprechend dem neuen Festsetzungsbeschluss geÃ¤nderten Festlegungen wurde auch die Neuzuteilungsparzelle von <b>A</b> betroffen. Dieser liess mit Einga­be vom 12. Juli 1999 an die Baurekurskommission III rekurrieren, im Wesentlichen mit dem Antrag, der Beschluss sei aufzuheben, dies insbesondere soweit dadurch seine Neu­zuteilungsparzelle betroffen werde. Mit Beschluss vom 29. September 1999 trat die Baurekurskommission III auf den Rekurs nicht ein, "soweit er das Urteil der Baure­kurskommission III vom 11. November 1998 (BRKE III Nrn. 171/172/173/1998) betrifft". Das Verfahren wurde in diesem Umfang dem Verwaltungsgericht zur Behandlung als Be­schwerde Ã¼berwiesen (Dispositiv Ziffer II). Soweit der Rekurs den Festsetzungsbeschluss des Gemeinderats <b>C</b> vom 2. Juni 1999 betraf, wurde dessen Behandlung "vom vorliegen­den Rekursverfahren G.-Nr.R3.99.00124 abgetrennt und unter der G.-Nr.R3.99.00173 weitergefÃ¼hrt", wobei dieses Verfahren bis zum Abschluss des dem Verwaltungsgericht Ã¼berwiesenen Verfahrens sistiert wurde (Dispositiv Ziffer I).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C. Im Rahmen des dem Verwaltungsgericht zur Behandlung Ã¼berwiesenen Verfah­rens liess <b>A</b> dem Gericht am 11. Oktober 1999 beantragen, es sei ihm die Frist fÃ¼r die An­fechtung des Entscheids der Baurekurskommission III vom 11. November 1998 wiederher­zustellen. Mit Beschwerde vom 1. November 1999 liess er ferner den Antrag stellen, Dis­positiv Ziffer II des Rekursentscheids vom 29. September 1999 sei aufzuheben und die Baurekurskommission III sei einzuladen, den Rekurs vom 12. Juli 1999 materiell zu be­handeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>D. Mit Beschluss vom 20. Januar 2000 vereinigte das Verwaltungsgericht die drei Verfahren. Auf den ihm zur Behandlung als Beschwerde Ã¼berwiesenen Rekurs trat es we­gen verspÃ¤teter Rechtsmittelerhebung nicht ein (damaliges Verfahren VB.99.00311) und wies es das Fristwiederherstellungsgesuch ab (damaliges Verfahren VB.99.00316). Die gegen Dispositiv Ziffer II des Rekursentscheids vom 29. September 1999 erhobene Be­schwerde wies das Verwaltungsgericht ab (damaliges Verfahren VB.99.00343).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Entscheid vom 24. Mai 2000 befand die Baurekurskommission III in der Folge Ã¼ber den von <b>A</b> am 12. Juli 1999 gegen den Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 erhobenen Rekurs (bis zum Urteil des Verwaltungsgerichts sistiertes Verfahren). Die Re­kurskommission hiess das Rechtsmittel im Ã¼berprÃ¼ften Umfang gut. Sie Ã¤nderte Ziffer 6 der Kostenzusammenstellung fÃ¼r den Rekurrenten auf S. 54 der "Zusam­menfassungen fÃ¼r die GrundeigentÃ¼mer" des technischen Berichts dahingehend ab, "dass der Betrag von Fr. 36'351.85, bestehend aus anrechenbaren Baukosten von Fr. 12'831.- und Zinsen im Betrag von Fr. 23'520.85 als "TOTAL GUTSCHRIFT NETTO " verbucht wird". Die Re­kurskommission erwog zusammengefasst, dass gemÃ¤ss Verwaltungsgerichtsurteil vom 20. Januar 2000 der Rekursentscheid vom 11. November 1998 in Rechtskraft erwachsen sei und daher heute nur noch geprÃ¼ft werden kÃ¶nne, ob der Gemeinderat <b>C</b> das Urteil der Baurekurskommission III im angefochtenen Beschluss vom 2. Juni 1999 korrekt umgesetzt habe oder nicht. Auf EinwÃ¤nde, die sich materiell auf den Rekursentscheid vom 11. No-vember 1998 bezÃ¶gen, sei daher nicht mehr einzutreten. Hinsichtlich der Umsetzung des Entscheids vom 11. November 1998 im neuen Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 mache der Rekurrent zu Recht geltend, dass zwischen den AusfÃ¼hrungen auf S. 22 des technischen Berichts und der Zusammenstellung auf S. 54 ein Widerspruch bestehe, da die dem Rekurrenten gemÃ¤ss Bericht zustehenden Vorleistungen dort nicht als Gutschrift, son­dern als Belastung verbucht worden seien, was zu Ã¤ndern sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit rechtzeitiger Beschwerde vom 28. Juni 2000 liess <b>A</b> dem Verwaltungsge­richt im Hauptstandpunkt beantragen, der angefochtene Rekursentscheid vom 24. Mai 2000 sei insoweit aufzuheben, als die Baurekurskommission III darin den gegen den Fest­setzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 erhobenen Rekurs lediglich hinsichtlich der anrechen­baren Vorleistungen geprÃ¼ft und eine weiter gehende ÃberprÃ¼fung abgelehnt habe. Die Baurekurskommission III sei einzuladen, den Rekurs vom 12. Juli 1999 in vollem Umfang zu Ã¼berprÃ¼fen. Der Gemeinderat <b>C</b> und die Baurekurskommission III beantragten Abwei­sung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien gemÃ¤ss Rechtsschriften werden - soweit erforder­lich - nachstehend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht hat in seinem Entscheid vom 20. Januar 2000 zur Frage der Rechtzeitigkeit der Anfechtung des Rekursentscheids vom 11. November 1998 durch den heutigen BeschwerdefÃ¼hrer zusammengefasst erwogen, dass dieser Entscheid <b>A</b> nicht zugestellt worden sei. Das schliesse jedoch eine nachtrÃ¤gliche Anfechtung durch den BeschwerdefÃ¼hrer nicht aus. Indessen habe dieser mit der Rechts­mittelerhebung nicht beliebig zuwarten dÃ¼rfen. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe das Schreiben der Quartierplan­kommission vom 23. November 1998 erhalten; er sei jedenfalls noch im November 1998 in dessen Besitz gelangt. Darin sei ausdrÃ¼cklich Ã¼ber den Rekursentscheid vom 11. No-vember 1998 informiert und auf die MÃ¶glichkeit der Akteneinsicht sowie auf die fÃ¼r eine Beschwerdeerhebung laufende Frist hingewiesen worden. <b>A</b> habe es unterlassen, in den Rekursentscheid vom 11. November 1998 und in die massge­benden Akten Einsicht zu nehmen. Das allein sei der Grund dafÃ¼r gewesen, dass er die Auswirkungen des Rekursent­scheids vom 11. November 1998 auf seine Neuzuteilungspar­zelle nicht schon damals, sondern erst im Sommer 1999 festgestellt habe. Ein rechtzeitiges genaues Studium des Rekursentscheids und eine Durchsicht der massgebenden Unterlagen hÃ¤tten zur elementa­ren Sorgfaltspflicht gehÃ¶rt. Mit dem Rekurs vom 12. Juli 1999 habe der Rekursentscheid vom 11. November 1998 nicht mehr angefochten werden kÃ¶nnen. Die Dinge lÃ¤gen Ã¤hnlich wie da, wo ein Nachbar eine im vereinfachten Verfahren ergangene, ihm nicht zugestellte und auch nicht publizierte Baubewilligung nachtrÃ¤glich anfechte. Auch in einem solchen Fall kÃ¶nne der Nachbar mit der grundsÃ¤tzlich mÃ¶glichen nachtrÃ¤g­lichen Anfechtung nicht beliebig lang zuwarten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GestÃ¼tzt auf die vorstehend wiedergegebenen ErwÃ¤gungen trat das Verwaltungs­gericht am 20. Januar 2000 auf den ihm zur Behandlung als Beschwerde Ã¼berwiesenen Rekurs wegen Ablaufs der Rechtsmittelfrist nicht ein und wies es das Fristwiederherstel­lungsgesuch vom 11. Oktober 1999 ab. Mit dem Verwaltungsgerichtsurteil vom 20. Januar 2000 wurde der Rekursentscheid vom 11. November 1998 jedenfalls formell rechtskrÃ¤ftig. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst heute geltend machen, der Rekursentscheid vom 11. November 1998 sei lediglich formell rechtskrÃ¤ftig geworden. Materielle Rechtskraft komme ihm als prozessleitendem Entscheid nicht zu. Davon sei auch das Verwaltungsge­richt in seinem Urteil vom 20. Januar 2000 ausgegangen. Dazu ist zu sagen, dass sich das Verwaltungsgericht in diesem Urteil zur Frage der materiellen Rechtskraft des Rekursent­scheids vom 11. November 1998 nicht geÃ¤ussert hat. Jedenfalls hat es die materielle Rechtskraft nicht verneint. Es hat die Frage vielmehr offen gelassen. Etwas anderes lÃ¤sst sich auch nicht daraus ableiten, dass das Verwaltungsgericht in der ErwÃ¤gung Ziff. 2.a seines Urteils erwogen hat, dass es "durchaus denkbar" sei, dass sich das Gericht ange­sichts der gegebenen prozessualen Situation erneut mit der Frage des Quartierplans <b>"D"</b> zu befassen habe. Diese ErwÃ¤gung ist lediglich als Hinweis auf das damals sistierte, bei der Baurekurskommission III noch hÃ¤ngige und wiederum weiterziehbare Verfahren zu verste­hen. - Die Baurekurskommission III ist im angefochtenen Entscheid vom 24. Mai 2000 ohne nÃ¤here BegrÃ¼ndung davon ausgegangen, das Verwaltungsgericht habe in seinem Ur­teil vom 20. Januar 2000 angenommen, der Rekursentscheid vom 11. November 1998 sei auch materiell rechtskrÃ¤ftig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Es trifft zu, dass prozessleitende Entscheide nach stÃ¤ndiger Praxis grundsÃ¤tz­lich nicht in materielle Rechtskraft erwachsen (RB 1984 Nr. 16; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 28 N. 38 und 40, § 64 N. 13; vgl. auch RB 1981 Nr. 23). Hinsichtlich der Frage, ob es sich bei RÃ¼ckweisungsentscheiden um prozessleitende oder um Endent­scheide handelt, werden verschiedene Auffassungen vertreten (vgl. dazu insbesondere KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 38 und 40, § 64 N. 13). Zu prÃ¼fen ist damit, ob hier ein nicht in materielle Rechtskraft erwachsener prozessleitender Entscheid vorliege oder ob von ei­nem (End-)Entscheid auszugehen sei, dem materielle Rechtskraft zukommt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Der Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 ist AusfÃ¼hrungsentscheid zum Urteil der Baurekurskommission III vom 11. November 1998. Er konkretisiert die Anord­nungen der Rekursinstanz. Der Gemeinderat <b>C</b> war an den RÃ¼ckweisungsbeschluss gebun­den (RB 1984 Nr. 16). Er hatte seinen alten Festsetzungsbeschluss vom 18. September 1991 entsprechend den Anordnungen der Baurekurskommission vom 11. November 1998 zu Ã¤ndern bzw. zu ergÃ¤nzen. Das hat er getan. Es ist nicht geltend gemacht worden, dass der Gemeinderat <b>C</b> im neuen Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 Ã¼ber die Anordnun­gen der Rekurskommission hinausgegangen oder sonstwie (zu Ungunsten des Beschwerde­fÃ¼hrers) vom Rekursentscheid abgewichen sei. Insbesondere beruhen auch die das Neuzu­teilungsgrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers betreffenden Anordnungen des Ge­meinderats <b>C</b> gemÃ¤ss Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 auf diesem Rekursentscheid und sind damit unmittelbare Folge der Anordnungen der Baurekurskommission III. So hat denn auch der BeschwerdefÃ¼hrer in seinem Rekurs vom 12. Juli 1999 und in seinem Fristwie­derherstellungsgesuch vom 11. Oktober 1999 ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass sich die seine Neuzuteilungsparzelle betreffenden und fÃ¼r ihn eine klare Schlechterstellung bedeutenden Festlegungen des Gemeinderats <b>C</b> vom 2. Juni 1999 aus den ErwÃ¤gungen Ziffer 9 des Re­kursentscheids vom 11. November 1998 ergÃ¤ben. Das habe er anlÃ¤sslich des genauen Stu­diums der auf Grund des Schreibens der Quartierplankommission vom 10. Juni 1999 ange­forderten Quartierplanakten feststellen mÃ¼ssen (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20. Januar 2000, S. 8 unten). Der RÃ¼ckweisungsentscheid vom 11. November 1998 hat mithin klare materielle Anordnungen enthalten. Aus dieser Sicht steht er offensichtlich auf der Stufe eines Sachentscheids und damit eines Endentscheids. Jedenfalls kommt er einem solchen Entscheid sehr nahe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die eigentliche Bedeutung der materiellen Rechtskraft liegt vorab in der Bin­dungswirkung, also darin, dass eine VerfÃ¼gung seitens der BehÃ¶rden nicht mehr widerrufen oder abgeÃ¤ndert werden kann (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 66 N. 2, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 5; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 804). Sie bedeutet aber auch, dass der Entscheid fÃ¼r die betroffenen Par­teien verbindlich ist und die darin geregelten Fragen grundsÃ¤tzlich nicht mehr neu aufge­worfen werden kÃ¶nnen (Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 56 N. 1, Art. 49 N. 15). Angesichts des materiellen Inhalts des Rekursentscheids vom 11. Novem­ber 1998 und auf Grund des Hinweises im Dispositiv auf die ErwÃ¤gungen (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 28 N. 5) ist es hier gerechtfertigt, davon auszugehen, dass der Rekursentscheid vom 11. November 1998 fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer auch materiell verbindlich, also rechts­krÃ¤ftig ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer selber hÃ¤tte, um dem Einwand der materiellen Rechts­kraft zu entgehen, den Rekursentscheid vom 11. November 1998 rechtzeitig anfechten mÃ¼ssen, was er wie dargelegt nicht getan hat. FÃ¼r ihn ist die materielle Verbindlichkeit des Rekurserkenntnisses vom 11. November 1998 Folge der Tatsache, dass sich die sein GrundstÃ¼ck betreffenden Anordnungen gemÃ¤ss Festsetzungsbeschluss vom 2. Juni 1999 unmittelbar aus dem genannten Rekursentscheid ergeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) An der massgeblichen Rechtslage Ã¤ndert grundsÃ¤tzlich nichts, dass der Be­schwerdefÃ¼hrer nicht als Partei in das am 11. November 1998 abgeschlossene Rekursver­fahren einbezogen worden und sein GrundstÃ¼ck im Dispositiv des Rekursent­scheids (irrtÃ¼mlich) nicht aufgefÃ¼hrt worden ist (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20. Januar 2000, S. 9 unten), auch wenn das ein Mangel ist. Vorab ist entscheidend, dass die materiellen Anordnungen der Baurekurskommission III in ihrem Entscheid vom 11. November 1998 auch das GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers betroffen haben und der Gemeinderat angewiesen worden ist, "die betreffenden PlÃ¤ne sowie die darauf basierenden Festsetzungen im Sinne der ErwÃ¤gungen zu Ã¼berarbeiten". Diese materiellen Anordnungen kÃ¶nnen heute (im zweiten Rechtsgang) vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr in Frage gestellt werden (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Art. 49 N. 15). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Von dieser rechtlichen Situation ist umso mehr auszugehen, als das Verwal­tungsgericht mit einem Urteil vom 9. April 1998 (RB 1998 Nr. 31 = BEZ 1998 Nr. 10) zur Frage der Rechtsnatur von RÃ¼ckweisungsentscheiden Stellung genommen und seine Praxis prÃ¤zisiert hat. Nach diesem Urteil sind RÃ¼ckweisungsentscheide in der Regel wie Endent­scheide anfechtbar (so auch Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Ver­waltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 895). Das bedeutet, dass solche Entscheide diesbezÃ¼glich nicht prozessleitenden Anordnungen gleichzustellen sind. RÃ¼ck­weisungsentscheide unterliegen damit hinsichtlich ihrer Anfechtbarkeit nicht mehr den EinschrÃ¤nkungen gemÃ¤ss § 48 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997. Sind aber RÃ¼ckweisungsentscheide hinsichtlich ihrer Anfechtbarkeit in der Regel als Endentscheide zu wÃ¼rdigen, so muss das auch fÃ¼r die Frage der materiellen Rechtskraft gelten. Angesichts des Verwaltungsgerichtsurteils vom 9. April 1998 ist es daher folgerichtig, RÃ¼ckweisungsentscheiden grundsÃ¤tzlich materielle Rechtskraft zuzu­billigen, dies jedenfalls dann, wenn solche Entscheide materielle Anordnungen enthalten, auf die im Dispositiv verwiesen wird. Das bedeutet, dass die betroffene Partei in einem solchen Fall bereits den RÃ¼ckweisungsentscheid anfechten und ihre SacheinwÃ¤nde schon mit dem gegen den RÃ¼ckweisungsentscheid gerichteten Rechtsmittel vorbringen muss, wie das bei der Anfechtung eines Endentscheids erforderlich ist (Merkli/Aeschlimann/Herzog, Art. 49 N. 15). Es wÃ¤re widersprÃ¼chlich, RÃ¼ckweisungsentscheide hinsichtlich ihrer An­fechtbarkeit Endentscheiden gleichzustellen, bezÃ¼glich der Frage der materiellen Rechts­kraft aber von einem prozessleitenden Entscheid auszugehen und ihnen die materielle Rechtskraft abzusprechen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Kommt dem RÃ¼ckweisungsentscheid materielle Rechtskraft zu, so hat dies zur Folge, dass grundsÃ¤tzlich auch die RechtsmittelbehÃ¶rde an ihren RÃ¼ckweisungsentscheid gebunden ist, wenn der auf die RÃ¼ckweisung hin ergangene Entscheid der Vorinstanz er­neut an die RechtsmittelbehÃ¶rde weitergezogen wird (anders noch RB 1984 Nr. 16, offen gelassen in RB 1981 Nr. 23). Ob diese Bindungswirkung in besonders gelagerten FÃ¤llen ausnahmsweise entfÃ¤llt, braucht vorliegend nicht untersucht zu werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Aus der dargestellten Sach- und Rechtslage folgt, dass heute nur noch zu prÃ¼fen ist, ob der Gemeinderat <b>C</b> in seinem Beschluss vom 2. Juni 1999 gemÃ¤ss den im Rekurs­entscheid vom 11. November 1998 enthaltenen Anordnungen vorgegangen ist. Das ist der Fall. Es fehlen Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass sich der Gemeinderat in seinem neuen Festset­zungsbeschluss nicht an die Vorgaben gemÃ¤ss Rekursentscheid vom 11. November 1998 gehalten hat, zu Lasten von <b>A</b> darÃ¼ber hinausgegangen oder sonstwie davon abgewichen ist. Solches behauptet auch der BeschwerdefÃ¼hrer nicht. Daraus folgt, dass den in der Be­schwerdeschrift erhobenen materiellen AntrÃ¤gen und EinwÃ¤nden nicht weiter nachzugehen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist auf Grund der vorstehenden ErwÃ¤gungen abzuweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>