<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00050</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106307&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00050</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.08.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gebäudeschätzung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Generalunternehmer als Abgabepflichtiger ist nicht zur Anfechtung der Gebäudeschätzung nach dem Gebäudeversicherungsgesetz legitimiert, da die Festsetzung der Versicherungssumme in erster Linie der Schadendeckung des Hauseigentümers dient; der Versicherungswert als Bemessungsgrundlage der kommunalen Anschlussgebühren bildet Teil des kommunalen Rechts und ist allenfalls im Verfahren über die Gebührenzahlung in Frage zu stellen. Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts und Eintreten auf die Beschwerde gegen den Nichteintretensbeschluss der Rekurskommission (E. 1). Beschränkung der Beurteilung des angefochtenen Beschlusses auf die Frage der Rekurslegitimation (E. 2). Anwendbare Legitimationsbestimmung (E. 3). Zur Frage des schutzwürdigen Interesses des Abgabepflichtigen an der Anfechtung der Gebäudeschätzung (E. 4). Fehlende Legitimation des Generalunternehmers im Verfahren nach Gebäudeversicherungsgesetz (E. 5). Rekurskostenauflage im Nichteintretensbeschluss nicht rechtsverletzend (E. 6). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSCHLUSSGEBÃHR">ANSCHLUSSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG">FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDESCHÃTZUNGSKOSTEN">GEBÃUDESCHÃTZUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEVERSICHERUNGSWERT">GEBÃUDEVERSICHERUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GENERALUNTERNEHMER">GENERALUNTERNEHMER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETENSENTSCHEID">NICHTEINTRETENSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 76 GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="ungerade">§ 77 lit. I GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 48 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, Architekt in ZÃ¼rich, realisierte als Generalunternehmer die Ãberbauung "P" an der Q-strasse in W mit 18 EinfamilienhÃ¤usern und einer Unterniveaugarage. Die GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich (nachfolgend GebÃ¤udeversicherung), welche die 19 Liegen­schaften zwischen 19. August und 6. Oktober 1999 einzeln schÃ¤tzte, kam auf eine Versicherungssumme von total Fr.</span> 10'584'000.-. Darauf gestÃ¼tzt stellte die Finanzverwaltung der Gemeinde W A am 28. Februar 2000 die Abrechnung Ã¼ber die AnschlussgebÃ¼hren fÃ¼r Wasser und Kanalisation zu, womit sie nach Abzug bereits geleisteter Depositen von Fr. 244'800.- die Zahlung des Restbetrags von Fr. 97'878.25 verlangte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit Schreiben vom 5. MÃ¤rz 2000 wandte sich A an die GebÃ¤udeversicherung <br/> und beanstandete, dass die gesamte SchÃ¤tzungssumme (Versicherungssumme) von Fr. 10'584'000.- um ca. Fr. 2'700'000.- Ã¼ber den effektiven Baukosten liege. Er verlangte eine Neubewertung der zu hoch eingeschÃ¤tzten, von ihm erstellten GebÃ¤ude und die Anpas­sung der SchÃ¤tzungen an die effektiven Erstellungskosten. In der Antwort der GebÃ¤udeversicherung vom 15. MÃ¤rz 2000 wurde A beschieden, er sei nicht legitimiert, die rechts­krÃ¤ftigen SchÃ¤tzungen verÃ¤ndern zu lassen. Ausserdem mÃ¼ssten die GebÃ¤ude fÃ¼r die Erstellung als Einzelobjekte versichert werden, was zu hÃ¶heren Werten fÃ¼hre.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. A liess am 27. MÃ¤rz 2000 an die Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung (nachfolgend Rekurskommission) gelangen und beantragen, die angefochtenen SchÃ¤tzungs­ergebnisse der einzeln aufgefÃ¼hrten 19 Liegenschaften seien um je 25,6 % herabzusetzen, was einen Betrag von rund Fr. 7'873'724.- ergebe (Total der Baukosten ohne Land und Nebenkosten). Mit Beschluss vom 30. Juni 2000 trat die Rekurskom­mission auf den Rekurs nicht ein und auferlegte die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 4'560.- dem Rekurrenten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Am 5. Februar 2001 liess A Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben mit folgenden AntrÃ¤gen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat">"1. Es sei der Beschluss der Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung vom 30. Juni 2000 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur materiellen Behandlung zurÃ¼ckzuweisen.<br/> <br/> Eventuell sei der Beschluss der Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung vom 30. Juni 2000 aufzuheben und die angefochtenen SchÃ¤tzungsergebnisse je um 25,6% herabzusetzen.<br/> <br/> Subeventuell seien die Kosten des Verfahrens vor der Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung (Dispositiv Ziff. II des Beschlusses vom 30. Juni 2000) auf Fr. 560.-- herabzusetzen.<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Rekursgegners/Beschwerdegegners sowohl fÃ¼r das Rekursverfahren als auch fÃ¼r das Beschwerdeverfahren."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Einzug1">Die Rekurskommission beantragte in der Vernehmlassung vom 21. Februar 2001 Abweisung der Beschwerde. Mit Beschwerdeantwort vom 2. MÃ¤rz 2001 beantragte die GebÃ¤udeversicherung ebenfalls die Abweisung der Beschwerde, "unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des BeschwerdefÃ¼hrers". </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer erwÃ¤gt:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Vorliegend wirkte die Rekurskommission als Vorinstanz. Die sachliche und funktionelle ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus der spezialgesetzlichen Regelung in § 78 des Gesetzes Ã¼ber die GebÃ¤udeversicherung vom 2. MÃ¤rz 1975 (in der am 1. Januar 2000 in Kraft getretenen Fassung vom 7. Februar 1999 [GebÃ¤udeversG]; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 34), wonach Entscheide der Rekurskommission der Beschwerde an das Verwaltungsgericht unterliegen. Ist das Verwaltungsgericht in </p> <p class="Einzug1">der Hauptsache zustÃ¤ndig, kann ihm auch die GebÃ¼hrenauflage zur ÃberprÃ¼fung unterbrei­tet werden, wobei der Umfang der ÃberprÃ¼fung ein beschrÃ¤nkter ist, weil den BehÃ¶rden bei der GebÃ¼hrenfestsetzung ein weites Ermessen zukommt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 37). Die ZustÃ¤ndigkeit des Kollegialgerichtes ergibt sich aus dem Streitwert, der Fr. 20'000.- weit Ã¼bersteigt (§ 38 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Kraft § 48 Abs. 1 VRG ist der BeschwerdefÃ¼hrer legiti­miert, mit Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid der Rekurskommission geltend zu machen, diese sei zu Un­recht auf seinen Rekurs nicht eingetreten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 48 N. 2). Auf die Beschwer­­de gegen den Nichteintretensbeschluss ist deshalb einzutreten. <span>Nur wenn die Rekurs­kommission zu Unrecht auf den Rekurs nicht eingetreten und die Beschwerde insoweit gutzuheissen wÃ¤re, stellte sich die weitere Frage, ob das Verwaltungsgericht direkt Ã¼ber den unter Ziff. 1 Abs. 2 als Eventualantrag gestellten materiellen Antrag zu befinden hÃ¤tte oder ob die Sache â wie es dem Beschwerdeantrag Ziff. 1 Abs. 1 und der Regel entspricht â zum materiellen Entscheid an die Rekurskommission zurÃ¼ckzuweisen wÃ¤re (vgl. KÃ¶</span>lz/ Bosshart/RÃ¶hl, § 63 N. 11, § 64 N. 2)<span>. Hingegen ist ohne weiteres auch Ã¼ber die unter Ziff. 1 Abs. 3 als Subeventualantrag bezeichnete Frage der Rekurskostenauflage zu be­finden.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>2. Der angefochtene Nichteintretensbeschluss der Rekurskommission wird einerseits damit begrÃ¼ndet, dass die Rekursgegnerin entgegen der Behauptung des Rekurrenten nicht verpflichtet gewesen sei, diesem die SchÃ¤tzungsanzeigen vom Herbst 1999 zu erÃ¶ffnen, und ihr damit kein Verfahrensmangel unterlaufen sei. Die SchÃ¤tzungen seien rechtskrÃ¤ftig geworden, da sie seitens der EigentÃ¼mer der in Frage stehenden Liegenschaften nicht angefochten worden seien. Der Rekurs sei am 27. MÃ¤rz 2000 und damit verspÃ¤tet ein­gereicht worden, weshalb darauf nicht einzutreten sei (E. 2 und 3). Selbst wenn der Rekurs rechtzeitig eingereicht worden wÃ¤re, sei darauf mangels Legitimation des Rekurrenten nicht einzutreten (E. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Beschwerdeverfahren zu prÃ¼fen ist allein, ob die Rekurskommission zu Recht und mit hinreichender BegrÃ¼ndung auf den Rekurs nicht eingetreten ist. Da die Frage der Rekurslegitimation von grundsÃ¤tzlicherer Bedeutung ist als jene der Rechtzeitigkeit der Re­kurserhebung, beschrÃ¤nkt sich das Verwaltungsgericht auf die Beurteilung dieses von der Rekurskommission angefÃ¼hrten Nichteintretensgrundes, wobei anzumerken ist, dass die Frage der Pflicht zur Zustellung der SchÃ¤tzungsentscheide und damit auch der Rechtzeitigkeit des Rekurses schwieriger zu beantworten wÃ¤re, wenn der Rekurrent tatsÃ¤chlich zur Rekurserhebung befugt wÃ¤re. Denn die Mitteilungspflicht im Sinn des vom BeschwerdefÃ¼hrer angerufenen § 10 Abs. 1 lit. c VRG hÃ¤ngt eng mit der Rechtsmittelbefugnis gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG zusammen, worauf der BeschwerdefÃ¼hrer zutreffend hinweist und was auch in § 10 Abs. 2 VRG betreffend BegrÃ¼ndung und Rechtsmittelbelehrung verdeutlicht wird.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrer beruft sich fÃ¼r seine Rekurslegitimation auf § 21 lit. a VRG, eine Bestimmung, die in heutigen Rechtsmittelverfahren zweifellos auch fÃ¼r GebÃ¤udeversicherungssachen gilt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Allerdings hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer â wenn er von den SchÃ¤tzungsanzeigen vom 25. August 1999 und 13. Oktober 1999 wie von ihm heute verlangt Kenntnis erhalten hÃ¤tte â vor Ende 1999 Rekurs erheben mÃ¼ssen und wÃ¤re er dazu nach § 4 VRG in Verbindung mit § 75 Abs. 1 des GebÃ¤udeversicherungsgesetzes in der bis 31. Dezember 1999 geltenden Fassung (aGebÃ¤udeversG) nicht befugt gewesen (vgl. KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 4 N. 7), denn nach dieser Bestimmung konnte gegen das Ergebnis der GebÃ¤udeschÃ¤tzungen ausdrÃ¼cklich nur der Versicherte innert 20 Tagen seit Empfang der SchÃ¤tzungsanzeige an die Rekurskommission gelangen, die endgÃ¼ltig entschied (Abs. 3). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Wird zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers davon ausgegangen, dass der Rekurs vom 27. MÃ¤rz 2000 rechtzeitig erhoben worden sei, so misst sich dessen Rechtsmittelbefugnis indessen entsprechend §§ 76 ff. GebÃ¤udeversG an § 21 lit. a VRG. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Nach § 21 lit. a VRG ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>a) Nach § 2 Abs. 1 GebÃ¤udeversG versichert die Anstalt (die GebÃ¤udeversicherung; § 1 GebÃ¤udeversG) die GebÃ¤ude im Kanton gegen Feuer-, Elementar- und ErdbebenschÃ¤den. Die Versicherungssumme (d.h. der Versicherungswert im Sinn von §§ 25 ff. GebÃ¤udeversG [siehe Randtitel]) ist laut § 59 Abs. 2 GebÃ¤udeversG die HÃ¶chstleistung der Anstalt. Der Versicherte, das heisst der GebÃ¤udeeigentÃ¼mer, hat ein erhebliches Interesse an einer genÃ¼gend hohen SchÃ¤tzung des GebÃ¤udewerts (vgl. § 23 ff. GebÃ¤udeversG), damit er in einem Schadenfall auch hinreichend gedeckt ist. Anderseits ist der GebÃ¤udeeigentÃ¼mer wegen der PrÃ¤mienberechnung und allenfalls weiterer aus der Versicherungssumme abgeleiteter Pflichten auch daran interessiert, die SchÃ¤tzung nicht zu hoch ausfallen zu lassen, weshalb ihm nach §§ 76 und 77 Abs. 1 GebÃ¤udeversG das Rekursrecht gegen GebÃ¤udeschÃ¤tzungen zusteht (so ausdrÃ¼cklich und zwar nur ihm nach § 75 Abs. 1 aGebÃ¤udeversG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Werden Leistungspflichten in anderen Erlassen als dem GebÃ¤udeversicherungsgesetz von der HÃ¶he der unter diesem festgelegten Versicherungssumme abhÃ¤ngig gemacht, so kann der Pflichtige, vor allem wenn er wie hier nicht zugleich GebÃ¤udeeigentÃ¼mer ist, ebenfalls ein erhebliches Interesse daran haben, sich gegen diese Festlegung zu wenden. Dieses Interesse richtet sich aber nicht gegen die Versicherungssumme als Grund­lage fÃ¼r die Schadendeckung, sondern gegen die HÃ¶he des Versicherungswerts als Bemessungsgrundlage fÃ¼r die GebÃ¼hrenberechnung (hier Art. 9 der Verordnung der Gemeinde W Ã¼ber die BeitrÃ¤ge und GebÃ¼hren an Abwasseranlagen vom 14. Dezember 2000 und Art. 44 der kommunalen Verordnung Ã¼ber die Wasserversorgung vom 29. April 1997).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Interesse kann daher auch darin liegen, die Versicherungssumme als Grundlage fÃ¼r die GebÃ¼hrenberechnung anzufechten. Das betrifft indessen allein den Streit zwischen dem gebÃ¼hrenerhebenden Gemeinwesen und dem Leistungspflichtigen, nicht jedoch die HÃ¶he der nach dem GebÃ¤udeversicherungsgesetz festgelegten Versicherungssumme. Der Pflichtige kÃ¶nnte daher allenfalls geltend machen, es sei von einer anderen Bemessungsgrundlage auszugehen. Dabei geht es aber um die Anwendung des kommunalen Rechts und nicht des GebÃ¤udeversicherungsgesetzes. Ein schÃ¼tzenswertes Interesse an der Ãnderung des Versicherungswerts im Sinn des GebÃ¤udeversicherungsgesetzes hat der Beschwer­­defÃ¼hrer nicht. Das rÃ¤umt er indirekt selber ein, wenn er davon ausgeht, dass gegenÃ¼ber den GrundeigentÃ¼mern "die GebÃ¤udeschatzungen ... rechtskrÃ¤ftig geworden" seien. Nach dem GebÃ¤udeversicherungsgesetz gibt es aber nicht verschiedene "RechtskrÃ¤fte", son­dern nur einen rechtskrÃ¤ftigen Versicherungswert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat nach dem Gesagten kein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Ãnderung der im Sinn des GebÃ¤udeversicherungsgesetzes massgeblichen Versicherungs­­summen der einzelnen EinfamilienhÃ¤user sowie der Unterniveaugarage seiner ehemaligen Ãberbauung, auch wenn er </span>"gemÃ¤ss Baubewilligung" die Anschluss­­gebÃ¼hren fÃ¼r die erstellten HÃ¤user zu Ã¼bernehmen hat. Er kann indessen im â sis­tierten â Verfahren betreffend die ihm am 28. Februar 2000 zugestellte Abrechnung Ã¼ber die AnschlussgebÃ¼hren, die er ebenfalls angefochten hat, geltend machen, die Bemessungsgrundlage fÃ¼r die GebÃ¼hrenberechnung nach dem kommunalen Recht sei entsprechend anzupassen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer befÃ¼rchtet, ihm kÃ¶nne wegen der rechtskrÃ¤ftig festgelegten GebÃ¤udeversicherungswerte im kommunalen Anfechtungsverfahren entgegengehalten werden, er hÃ¤tte sich dagegen bei der GebÃ¤udeversicherung wehren sollen, kann fest­gehalten werden, dass dies nicht zutrifft. Der von ihm zitierte Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Januar 1996 (VB.1995.00008) und das diesen schÃ¼tzende Urteil des Bundesgerichts vom 25. Juni 1997 (2P.171/1996) Ã¤ndern nichts hieran. Bei diesen Entschei­den ging es um die Frage der Pflicht zur Nachzahlung von AnschlussgebÃ¼hren nach einer Fassadenisolation und Fensterversetzung. Die GebÃ¼hrenpflichtige, zugleich HauseigentÃ¼merin, hat damals geltend gemacht, sie schulde keine AnschlussgebÃ¼hr, weil ihr die SchÃ¤tzungsergebnisse der GebÃ¤udeversicherung nicht erÃ¶ffnet worden seien und kein wert­vermehrender Umbau vorliege. Die Rechtsmittel gegen die GebÃ¼hrenerhebung wurden vor allem deshalb abgewiesen, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht rechtsgenÃ¼gend dargetan habe, dass keine Wertvermehrung eingetreten sei. Die RÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrerin, das SchÃ¤tzungsergebnis und damit die GebÃ¼hrenauflage seien nichtig, kÃ¶nne nicht gehÃ¶rt werden. Soweit aus der Bemerkung des Bundesgerichts, dass die SchÃ¤tzung im GebÃ¼hrenverfahren nicht hÃ¤tte bestritten werden kÃ¶nnen und es dazu eines Rekurses an die Rekurs­kom­mission bedurft hÃ¤tte (E. 3c), herauszulesen wÃ¤re, jeder GebÃ¼hrenpflichtige habe vorerst das SchÃ¤tzungsergebnis anzufechten, kÃ¶nnte ihr nicht gefolgt werden. Das Bundesgericht mag in dem ihm vorliegenden Fall davon ausgegangen sein, der GebÃ¼hrenpflichtige kÃ¶nne nicht einerseits als HauseigentÃ¼mer die ErhÃ¶hung des Versicherungsschutzes hinnehmen und anderseits als Zahlungspflichtiger geltend machen, die ErhÃ¶hung des Versicherungswerts und damit die GebÃ¼hrenrechnung seien nichtig. Ob das zutreffe, darf offen bleiben, weil es gegenwÃ¤rtig an der dortigen IdentitÃ¤t von Versicherungsnehmer(in) und WassergebÃ¼hrenschuldner(in) gebricht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Rekurskommission ist nach alledem zu Recht auf den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers nicht eingetreten, weshalb die Beschwerde insoweit abzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt die HÃ¶he der ihm von der Rekurskommission auferlegten Rekurskosten, die nach dem Gesagten (E. 1) nur unter dem beschrÃ¤nkten Gesichtswinkel des Ermessensmissbrauchs zu Ã¼berprÃ¼fen sind. Wenn die Rekurskommission bei der Bemessung der Rekurskosten von einem Streitwert ausgegangen ist, der sich nach den umstrittenen Versicherungswerten bemisst, kann ihr jedenfalls keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden, hat doch der BeschwerdefÃ¼hrer mit seinem Rekurs zumindest in Kauf genommen, dass die Versicherungsdeckung um insgesamt weit Ã¼ber Fr. 2'000'000.- herabgesetzt wird. Die Festsetzung der SpruchgebÃ¼hr durch die Rekurskommission auf Fr. 4'500.- ist damit jedenfalls nicht rechtsverletzend (vgl. § 5 der Verordnung Ã¼ber die Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung vom 1. MÃ¤rz 2000 in Verbindung mit §§ 3 und 6 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. â¦</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>