<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_349/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. Juni 2010 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichttragen der Sicherheitsgurte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 3. Februar 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 9. März 2010 zugestellt. Die Beschwerdefrist lief folglich unter Berücksichtigung der Gerichtsferien über Ostern am 23. April 2010 ab. Nebst der Beschwerde vom 8. April 2010 (act. 1) ist auch die Beschwerdeergänzung vom 23. April 2010 (act. 3) fristgerecht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Im angefochtenen Entscheid wurde auf eine kantonale Kassationsbeschwerde nicht eingetreten, weil das Rechtsmittel nicht hinreichend begründet war (angefochtener Entscheid S. 4 E. 4.1). Vor Bundesgericht könnte der Beschwerdeführer deshalb nur geltend machen, die Vorinstanz habe in Bezug auf die Begründungsanforderungen des kantonalen Rechtsmittels das Recht bzw. seine Grundrechte verletzt (Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Zu dieser Frage äussert er sich indessen in seinen beiden Eingaben vor Bundesgericht nicht. Folglich ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Wenn ein angefochtener Entscheid auf einer Haupt- und einer Eventualbegründung beruht, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreites besiegeln, müssen beide Begründungen das Recht verletzen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=29.05.2010&amp;to_date=17.06.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">BGE 133 IV 119</a> E. 6). Da das Bundesgericht nach dem Gesagten auf die Beschwerde nicht eintreten kann, soweit sie die Hauptbegründung der Vorinstanz betrifft, kann es sich mit der Behauptung des Beschwerdeführers, er habe die Sicherheitsgurte getragen, und mit der entsprechenden Eventualbegründung der Vorinstanz (angefochtener Entscheid S. 4 E. 4.2) nicht befassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachgereichte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> schon deshalb abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Eine Herabsetzung der Gerichtsgebühr gestützt auf <span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span> kommt nicht in Betracht, weil der Beschwerdeführer nicht darlegt, dass er bedürftig ist (act. 11). Obwohl er auf diesen Mangel seiner Eingabe hingewiesen wurde (act. 12), hat er sich nicht mehr gemeldet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. Juni 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schneider Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>