9. Oktober 1987 N 1473 Interpellation Aubry #ST# 87.375 Postulat Bonny Verkehrskoordination im Berner Oberland Oberland bernois. Amélioration de la desserte Wortlaut des Postulates vom 19. März 1987 Der Bund wird eingeladen, die Projekte 3. Schiene Zweisim- men-Spiez-Interlaken und Sanierung derStrassenverkehrs- verhältnisse zwischen Zweisimmen und Wimmis zu gegebe- ner Zeit beförderlich zu prüfen und - bei Bejahung des Bedürfnisses - im Rahmen seiner Kompetenzen zu unter- stützen. Texte du postulat du 19 mars 1987 La Confédération est invitée à examiner rapidement, le moment venu, les projets de troisième rail sur la voie ferrée Zweisimmen-Spiez-Interlaken et d'amélioration des condi- tions de circulation routière entre Zweisimmen et Wimmis et à les soutenir dans les limites de ses compétences, si le besoin est établi. Mitunterzeichner - Cosignataires: Cevey, Hari, Müller- Scharnachtal.Tschuppert (4) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Eine gute, auf die Landschaft Rücksicht nehmende ver- kehrsmässige Erschliessung ist für das Berner Oberland, für seine Einwohner und seine Wirtschaft von existentieller Bedeutung. Die Topographie des Berner Oberlandes - mit den vielen Tälern und Engnissen - erschwert die Verkehrs- erschliessung. Diese muss in verschiedenen Teilen unbe- dingt noch verbessert werden. Zurzeit bieten sich zwei noch in der Grobplanung stek- kende, aber vielversprechende Verkehrsprojekte an, die sich nur realisieren lassen, wenn von Anfang an eine Koordina- tion zwischen dem Bund und dem Kanton Bern gewährlei- stet ist. Das eine Projekt betrifft den Vorschlag der Montreux-Ober- land-Bahn, durch das Anbringen einer dritten Schiene auf dem Trassee des Teilstücks Zweisimmen-Spiez-Interlaken eine neue Direktverbindung Montreux-Zweisimmen-Interla- ken-Luzern ohne Umsteigen zu schaffen. Mit dieser relativ billigen (30 bis 40 Millionen Franken) und kein Land benöti- genden Neuerung würde nicht nur der öffentlichen Verkehr im verkehrsmässig kritischen Bereich des Simmentals ver- stärkt, sondern darüber hinaus eine touristisch äusserst attraktive direkte Transversale zwischen dem Genfersee und der Innerschweiz via Berner Oberland und damit ein Brük- kenschlag zwischen West- und Deutschschweiz geschaffen. Das andere Projekt betrifft die heute äusserst prekäre Stras- senverbindung zwischen Wimmis und Zweisimmen. Die unhaltbaren und gefährlichen Strassenverkehrsverhältnisse auf dieser Strecke bedürfen dringend einer gründlichen Sanierung. Die zuständigen Stellen haben die nötigen Abklärungen zur Sanierung des bestehenden Strassen- stücks oder der Erstellung einer entsprechenden Neuanlage eingeleitet. Diese Strasse wird den heutigen Erfordernissen zu entsprechen und auf die Landschaft Rücksicht zu neh- men haben. Beide Projekte können aus rechtlichen und finanziellen Gründen nur verwirklicht werden, wenn sie vom Bund gefördert werden. Sie müssen zudem koordiniert rea- lisiert werden. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 27. Mai 1987 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 mai 1987 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass der Anstoss für den Ausbau einer Hauptstrasse nicht vom Bund ausgehen kann und es auch Sache der Kantone ist, die Verfahren für die Ausarbei- tung und Bereinigung der Projekte durchzuführen. Le président: M. Günter combat la partie de ce postulat qui concerne l'extension de la route du Simmental. Je vous propose donc de renvoyer la discussion concernant cette partie du postulat Bonny. La discussion n'est pas com- battue. Verschoben - Renvoyé #ST# 87.330 Interpellation Aubry Krankenkassen der Bundesbetriebe; Zugehörigkeit geschiedener Frauen Caisses-maladie des régies fédérales. Maintien de l'affiliation des femmes divorcées Wortlaut der Interpellation vom 10. März 1987 In einem Artikel der Wochenzeitung «Berner Bär» vom 4. Februar 1987 stand folgendes: Eine verheiratete Frau bezahlte bis zu ihrer Scheidung ihre Beiträge an die Kran- kenkasse eines grossen Regiebetriebes (SBB). Infolge der Scheidung wurde sie aus der Krankenkasse ausgeschlossen und verlor ihre Ansprüche. Versichert sie sich bei einer ändern Krankenkasse, so kommt sie nicht mehr in den Genuss der finanziellen Vorteile, die sie als Ehefrau hatte. Ab 55 Jahren muss sie beim Eintritt in eine andere Kranken- kasse sehr hohe Prämien bezahlen, die ihrer finanziellen Situation nicht entsprechen. Ich stelle dem Bundesrat die Frage, ob es nicht möglich wäre, dass geschiedene Frauen von Bundesangestellten in der Krankenkasse eines Regiebetriebes bleiben können. Um dies zu ermöglichen, würde eine Abänderung des Kranken- kassen réglementes der Regiebetriebe genügen. Texte de l'interpellation du 10 mars 1987 Selon un article paru le 4 février 1987 dans l'hebdomadaire Berner Bär, l'information suivante a été donnée: Une femme mariée jusqu'à son divorce payait ses cotisations dans une caisse d'assurance-maladie d'une grande régie (les CFF). Elle s'en retrouve exclue à la suite d'un divorce et fut privée de ses droits. En voulant s'assurer auprès d'une autre caisse-maladie, elle perd les avantages financiers dont elle jouissait en qualité d'épouse. Si elle a atteint l'âge de 55 ans, son entrée dans une autre caisse l'obligera à payer des primes très élevées qui ne correspondent pas à sa situation financière. Je demande au Conseil fédéral s'il ne serait pas possible de maintenir l'affiliation à la caisse-maladie des femmes divor- cées dont l'époux travaille dans l'une des régies fédérales. Il suffirait de faire modifier le règlement des caisses-maladie des régies fédérales. Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. August 1987 Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 août 1987 Seule la caisse-maladie des CFF est en fait concernée par laSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Bonny Verkehrskoordination im Berner Oberland Postulat Bonny Oberland bernois. Amélioration de la desserte In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1987 Année Anno Band III Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 14 Séance Seduta Geschäftsnummer 87.375 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 09.10.1987 - 08:00 Date Data Seite 1473-1473 Page Pagina Ref. No 20 015 798 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.