<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00113</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107347&amp;W10_KEY=13013572&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00113</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.08.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Parteientschädigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zuständigkeit des Einzelrichters, wenn der Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt und nur der Regierungsratspräsident (und nicht der Regierungsrat als Ganzes) entschieden hat (E. 1). Voraussetzungen für die Zusprechung einer Parteientschädigung (E. 2). Der vorsorgliche Sicherungsentzug des Führerausweises ist bereits bei ernsthaften Zweifeln an der Fahreignung gerechtfertigt (E. 3a); waren die Zweifel unbegründet, ist der Ausweis wieder zu erteilen, womit der Rekurs gegen den vorsorglichen Entzug gegenstandlos wird (E. 3b). Kein Anspruch auf Parteientschädigung des Rekurrenten, wenn die Wiedererteilung des Führerausweises nicht Folge des Rekurses sondern einer nachträglichen medizinischen Abklärung ist (E. 3c). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃHRERAUSWEISENTZUG">FÃHRERAUSWEISENTZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEGENSTANDSLOSIGKEIT">GEGENSTANDSLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTEN">KOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STRASSENVERKEHRSRECHT">STRASSENVERKEHRSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGLICHE">VORSORGLICHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 38 VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 35 lit. III VZV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit VerfÃ¼gung vom 13. Mai 2002 entzog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit A vorsorglich bis zur AbklÃ¤rung von AusschlussgrÃ¼nden den FÃ¼hrerausweis; einem allfÃ¤lligen Rekurs entzog sie die aufschiebende Wirkung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung liess A am 19. Juni 2002 beim Regierungsrat Rekurs erheben, nachdem er bereits am 27. Mai 2002 Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beantragt hatte. Der Rekursantrag schloss auf Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung un­ter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem am 13. August 2002 die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit den vorsorg­lichen Entzug wieder aufgehoben und A zur Einhaltung verschiedener Auflagen verpflichtet hatte, schrieb der PrÃ¤sident des Regierungsrats am 24. Februar 2003 das Rekursverfahren als gegenstandslos geworden ab; das Gesuch um Zusprechung einer UmtriebsentschÃ¤digung wies er ab und nahm die Verfahrenskosten auf die Staatskasse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 28. MÃ¤rz 2003 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei ihm unter Aufhebung von Dispositiv Ziffer II der angefochtenen VerfÃ¼gung fÃ¼r das Rekursverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r das Beschwerdeverfahren zulasten der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz beantragten am 11. bzw. 14. April 2003 Abweisung der Beschwerden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss § 41 in Verbindung mit 43 Abs. 3 VRG des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Behandlung der Beschwer­de zustÃ¤ndig. Angesichts des Streitwertes von weniger als Fr. 20'000.-, und da nicht der Regierungsrat, sondern lediglich dessen PrÃ¤sident verfÃ¼gt hat, kann die GeschÃ¤ftserledigung gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 und 3 VRG durch den Einzelrichter erfolgen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Im Rekursverfahren und im Verfahren vor Verwaltungsgericht kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn (a) die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte oder (b) ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren. Ob eine ParteientschÃ¤digung zugesprochen wird, ist, wie schon aus der Formulierung von § 17 Abs. 2 VRG als âKannâvorschrift hervorgeht, weit gehend eine Frage des Ermessens; zur freien ÃberprÃ¼fung eines entsprechenden Ermessensentscheids ist das Verwaltungsgericht nicht befugt, das nach § 50 Abs. 2 lit. c VRG nur bei Ermessensmissbrauch und -Ã¼berschreitung eingreifen kann (RB 1985 Nr. 5; RB 1998 Nr. 8 = ZBl 99/1998, S. 524; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich,<br/> 2. A. ZÃ¼rich 1999, § 17 Rz. 9).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG kann nur die unterliegende Partei oder Amtsstelle zur Leistung einer UmtriebsentschÃ¤digung verpflichtet werden; entsprechend steht eine solche nur einer Partei zu, die im Verfahren obsiegt hat. Nach der Rechtsprechung wird dabei nicht vorausgesetzt, dass ein Entscheid in der Sache selbst ergangen ist; eine EntschÃ¤digung kann auch bei formeller Erledigung einer Partei zugesprochen werden, fÃ¼r welche diese Erledigung des Verfahrens im Ergebnis ein Obsiegen bedeutet (RB 1985 Nr. 5).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) Die im Rekursverfahren angefochtene Anordnung stÃ¼tzt sich auf Art. 35 Abs. 3 der Verordnung Ã¼ber die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr vom 27. Oktober 1976 (VZV). Nach dieser Bestimmung kann bis zur AbklÃ¤rung von AusschlussgrÃ¼nden der FÃ¼hrerausweis sofort vorsorglich entzogen werden. Es handelt sich dabei um eine vorlÃ¤ufige Massnahme, die bis zum Ausgang des Hauptverfahrens dem Schutz der bedrohten Interessen dient (BGE 122 II 359 E. 1a). In Anbetracht der mit dem Autofahren verbundenen mÃ¶glichen Gefahren ist der vorsorgliche Entzug des FÃ¼hrerausweises bereits gerechtfertigt, wenn Anzeichen dafÃ¼r bestehen, dass ein Fahrer eine besondere Gefahr fÃ¼r die anderen StrassenbenÃ¼tzer darstellt und dass man seine FÃ¤higkeit, ein Auto zu lenken, ernsthaft bezweifeln kann. Beim Sicherungsentzug wird der FÃ¼hrerausweis grundsÃ¤tzlich sofort vorsorglich entzogen, auch auf die Gefahr hin, dass diese Massnahme wieder rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden muss, wenn sich nach der Begutachtung erweist, dass sie nicht gerechtfertigt ist (BGE 125 II 396 E. 3 = Pra 89/2000 Nr. 88 S. 533). Wenn laut Art. 35 Abs. 3 VZV der FÃ¼hrerausweis vorsorglich entzogen werden âkannâ, so ist die EntzugsbehÃ¶rde auf ihr Ermessen verwiesen und hat sie summarisch eine AbwÃ¤gung der massgeblichen Interessen vorzunehmen und mindestens die Dringlichkeit des Ent­zugs zu begrÃ¼nden (VGr, 3. Juli 2002; VB.2002.00178 E. 5a, www.vgrzh.ch; vgl. BGE 127 II 122 E. 5, am Ende). Weil es sich beim vorsorglichen Entzug um eine provisorische Massnahme handelt, muss die angeordnete Begutachtung baldmÃ¶glichst erfolgen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) In der angefochtenen VerfÃ¼gung vom 13. Mai 2002 ist dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht nur der FÃ¼hrerausweis vorsorglich entzogen, sondern auch seine Begutachtung durch das IRM angeordnet worden. In der BegrÃ¼ndung wird auf das durch das Zeugnis von Dr. med. Ch. Frey ausgelÃ¶ste verkehrsmedizinische Aktengutachten vom 24. April 2002 verwiesen, das einen vorsorglichen FÃ¼hrerausweisentzug und eine Neubeurteilung der Fahr­eignung des BeschwerdefÃ¼hrers empfiehlt. In den ErwÃ¤gungen wurde der BeschwerdefÃ¼hrer sodann darauf hingewiesen, dass er zwecks schlÃ¼ssiger AbklÃ¤rung der Fahreignung sich jederzeit zu einer Untersuchung beim IRM anmelden kÃ¶nne, dass ihm aber empfohlen werde, vorerst einen ausfÃ¼hrlichen kardiologischen Bericht zusammen mit der BestÃ¤tigung Ã¼ber die weitere Einhaltung der Alkohol-Totalabstinenz einzureichen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Einen solchen Bericht hat der BeschwerdefÃ¼hrer in Form des Berichts von Dr. med. C vom 18. Juli 2002 einreichen lassen, der ihn am 17. Juli 2002 untersucht hatte. Der Bericht kommt zum Schluss, dass aus kardiologischer Sicht im Berichtszeitpunkt unter Vorbehalt der verfÃ¼gten Abstinenz und der regelmÃ¤ssigen Ã¤rztlichen Kontrollen inklusive fach­Ã¤rztlicher Suchtprophylaxe volle Fahrtauglichkeit zu bejahen sei. Sodann sei anzunehmen, dass auch im Zeitpunkt des Aktengutachtens des IRM die volle Fahrtauglichkeit gegeben gewesen sei. Dem Gutachter seien damals nur ein klinisch nicht kommentiertes 24-Stun­den-EKG und nicht die gesamten, zur WÃ¼rdigung der sehr komplexen kardialen Situation notwendigen Unterlagen zur VerfÃ¼gung gestanden. Eine Extrasystole, zumal wenn sie medikamentÃ¶s behandelt sei, kÃ¶nne niemals allein aufgrund eines 24-Stunden-EKG in ihrer klinischen beziehungsweise verkehrsmedizinischen Bedeutung gewÃ¼rdigt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Stellungnahme vom 30. Juli 2002 schloss sich das IRM der medizinischen Beurteilung von Dr. med. C an und beantragte Bejahung der Fahreignung unter Auflagen. GestÃ¼tzt auf diesen Bericht verfÃ¼gte die Beschwerdegegnerin am 13. August 2002 die Aufhebung des vorsorglichen Entzugs des FÃ¼hrerausweises, wodurch entsprechend dem Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers das Rekursverfahren als gegenstandslos abgeschrieben werden konnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Bei diesem Ausgang hat der BeschwerdefÃ¼hrer im Ergebnis nicht obsiegt. Die angefochtene VerfÃ¼gung beinhaltet nicht einen definitiven Entzug, sondern lediglich einen vorlÃ¤ufigen bis zum Vorliegen einer umfassenderen medizinischen AbklÃ¤rung. Mit der Un­ter­suchung und der Berichterstattung durch Dr. med. C hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer dieser Anordnung unterzogen und der vorsorgliche Entzug konnte dank gÃ¼nstigem Befund wieder aufgehoben werden. Der vorsorgliche Entzug hat damit seinen Zweck, nÃ¤mlich die Fernhaltung des BeschwerdefÃ¼hrers vom Strassenverkehr bis zur medizinischen AbklÃ¤rung seiner Fahreignung, erreicht, sodass er aufzuheben war. Die Aufhebung erscheint damit nicht als Erfolg des BeschwerdefÃ¼hrers im Rekursverfahren, sondern ist eine Folge der angeordneten medizinischen AbklÃ¤rung. Damit lÃ¤uft die Abschreibung des Rekursverfahrens nicht auf ein Obsiegen des BeschwerdefÃ¼hrers hinaus und steht ihm schon aus diesem Grund keine ParteientschÃ¤digung zu.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer begrÃ¼ndet seinen Anspruch auf UmtriebsentschÃ¤digung auch damit, dass der vorsorgliche Entzug des FÃ¼hrerausweises auf einer unrichtigen bzw. voreiligen medizinischen Beurteilung durch das IRM beruht habe. Nachdem das Rekursverfahren antragsgemÃ¤ss als gegenstandslos abgeschrieben worden ist, bleibt fÃ¼r die Beurteilung dieser Frage jedoch kein Raum. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer sie beurteilt haben wollte, hÃ¤tte er im Rekursverfahren ungeachtet der WiederaushÃ¤ndigung des Ausweises auf der Feststellung der UnrechtmÃ¤ssigkeit des vorsorglichen Entzugs bestehen mÃ¼ssen. Angesichts der geltend gemachten Nachteile und Kosten, die der vorsorgliche Entzug zur Folge hatte, hÃ¤tte ihm das Rechtsschutzinteresse nicht abgesprochen werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Damit ist die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet abzuweisen. Die Verfahrenskosten sind bei diesem Ausgang dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG); eine ProzessentschÃ¤digung steht ihm nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. ...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>