<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_93/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Februar 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ GmbH, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonale Steuerverwaltung Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ordnungsbussen (Nichteinreichen der Steuererklärung 2010), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Einzelrichter, </div> <div class="para">vom 18. Januar 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Verfügungen vom 10. November 2011 wurden der X.________ GmbH zwei Ordnungsbussen von je Fr. 400.-- auferlegt; dies mit der Begründung, dass sie trotz Mahnung keine Steuererklärung für die kantonalen Steuern und für die direkte Bundessteuer 2010 eingereicht habe. Die X.________ GmbH gelangte dagegen am 14. Dezember 2011 ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Dieses ordnete mit Verfügung vom 2. Januar 2012 an, dass die Steuerpflichtige bis am 13. Januar 2012 schriftlich mitzuteilen habe, ob sie - in Bezug auf die kantonale Ordnungsbusse - direkt beim Verwaltungsgericht das Begehren um gerichtliche Beurteilung erheben wolle; für diesen Fall wurde ihr Frist bis 13. Januar 2012 zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- angesetzt. Die am 3. Januar 2012 an die in der Rechtsvorkehr vom 14. Dezember 2011 aufgeführte Adresse versandte Verfügung gelangte mit dem Postvermerk "Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden" an das Verwaltungsgericht zurück. In gleicher Weise scheiterte ein zweiter Zustellversuch vom 5. Januar 2012, wobei in der Adresse zusätzlich der Gesellschafter und Geschäftsführer der X.________ GmbH aufgeführt war, dessen Wohnadresse identisch mit der für die Gesellschaft angeführten Adresse war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht erkannte daraufhin, dass die Verfügung vom 2. Januar 2012 unter den gegebenen Umständen in Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts (§ 150 der Justizverordnung) als zugestellt gelte; es trat mit Entscheid des Einzelrichters vom 18. Januar 2012 auf die Beschwerde wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses innert (Nach-)Frist nicht ein, wie dies § 73 Abs. 3 der Schwyzer Verordnung für diesen Fall vorsieht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 18. Februar 2012 gelangte die X.________ GmbH mit Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts an das Bundesgericht. Sie beantragt, sämtliche Bussen-Entscheide des Kantons Schwyz in dieser Sache seien zu annullieren; ebenso sei die Veranlagungsverfügung vom 10. Januar 2012 zu annullieren; stattdessen seien die Steuerfaktoren aufgrund der eingereichten Steuererklärung zu berechnen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; es muss gezielt auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen eingegangen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Angefochten ist ein Nichteintretensentscheid. Die Beschwerdeführerin nimmt insofern darauf Bezug, als sie sich über die unterschiedliche Zustellbarkeit von Sendungen wundert. Weder beziehen sich aber die gestellten Anträge (Rechtsbegehren) auf diese einzig sich stellende verfahrensrechtliche Problematik noch geht die Beschwerdeführerin auf die Erwägungen des Verwaltungsgerichts betreffend die kantonalrechtlichen Regeln über die Zustellung von behördlichen Akten bzw. die Konsequenzen der Nichtbezahlung des Kostenvorschusses ein. Ebenso wenig wird aufgezeigt, inwiefern der Nichteintretensentscheid auf offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsermittlung beruhte (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>; s. dazu <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> bzw. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=08.02.2012&amp;to_date=27.02.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-304%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page304">BGE 136 II 304</a> E. 2.4 und 2.5 S. 313 f. mit Hinweisen). Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Einzelrichter, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. Februar 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>