<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00031</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106124&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00031</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.05.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Versetzung eines Volksschullehrers ist grundsätzlich zumutbar.<br/>Zuständigkeit (E. 1) und anwendbares Recht (E. 2a). Weil § 18 PG nicht anwendbar ist und auch die obligationenrechtlichen Vorschriften nicht durch Lückenfüllung anwendbar sind, steht dem Bf unter keinem Titel eine Entschädigung zu (E. 2b).<br/>Die Zulässigkeit einer Versetzung durch den Arbeitgeber ergibt sich einerseits aus seinem Weisungsrecht gegenüber dem Arbeitnehmer und andererseits, für Volksschullehrkräfte seit dem 1.10.2000, aufgrund von § 28 PG. Die Voraussetzung einer Versetzung ist deren Zumutbarkeit (E. 3).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANWENDBARES RECHT">ANWENDBARES RECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTSTELLUNGSKLAGE">FESTSTELLUNGSKLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNGERECHTFERTIGTE KÃNDIGUNG">UNGERECHTFERTIGTE KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSETZUNG">VERSETZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNGSRECHT">WEISUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUMUTBARKEIT">ZUMUTBARKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 2 LPG</span><br/><span class="gerade">§ 18 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 28 PG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit VerfÃ¼gung vom 28. Juli 1998 ordnete die Erziehungsdirektion (heute Bil­dungs­direktion) des Kantons ZÃ¼rich A, geboren 1954, auf Beginn des Schuljahres 1998/99 (das heisst ab 16. August 1998) unbefristet als Verweser an die Pri­marschule ZÃ¼rich X ab, wo er zunÃ¤chst im Schulhaus O und ab dem Schuljahr 1999/2000 im Schulhaus P unter­rich­tete. Auf Antrag der Kreisschulpflege X vom 3. April kÃ¼ndigte das Volksschulamt am 14. April 2000 diese Verweserstelle auf Ende Schuljahr 1999/2000, das heisst auf den 15. Au­gust 2000; einem allfÃ¤lligen Re­kurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese KÃ¼ndigung rekurrierte A am 12. Mai 2000 an die Bil­dungs­direk­tion.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit einem Zwischenentscheid vom 7. Juli 2000 hiess diese das Rechtsmittel in Be­zug auf die Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist gut; die KÃ¼ndigung trete somit erst per 15. Au­gust 2001 in Kraft. Gleichzeitig wurde das Volksschulamt eingeladen, das ArbeitsverhÃ¤lt­nis fÃ¼r das Schuljahr 2000/2001 zu regeln. Dieses verfÃ¼gte am 26. Juli 2000 A werde nicht mehr im Schulkreis X unterrichten, sondern fÃ¼r dieses Schuljahr im Schul­­kreis X besoldet beurlaubt und im Rahmen der Zumutbarkeit versetzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A liess am 23. August 2000 auch gegen diese VerfÃ¼gung rekurrieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 8. November 2000 vereinigte die Bildungsdirektion die Verfahren und hiess "den" Rekurs im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gut; zudem sprach sie A eine Parteient­schÃ¤digung von Fr. 1'500.- zu. In den ErwÃ¤gungen bestÃ¤tigte die Bildungsdirek­tion den Entzug der aufschiebenden Wirkung. Sodann erwog sie, dass zwar bezÃ¼glich des KÃ¼ndi­gungsschutzes § 2 des Gesetzes Ã¼ber das Ar­beits­verhÃ¤ltnis der Lehrpersonen an der Volks­schule (Lehrerpersonalgesetz) vom 10. Mai­ 1999 (LPG; LS 412.31) subsidiÃ¤r auf das Ge­setz Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Staatspersonals (Per­sonalgesetz) vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10) verweise, doch sei diese Bestimmung wegen der erst teilweisen In­kraftsetzung des Leh­rerpersonalgesetzes noch nicht anwendbar. Indes­sen wÃ¤re es rechtsun­gleich, die Volks­schullehrkrÃ¤fte als einzige Berufsgruppe nach Ab­schaf­fung der Amts­dauer nicht in den Genuss des erweiterten KÃ¼ndigungsschutzes des Per­sonalgesetzes kom­men zu lassen. Die verfassungskonforme Auslegung des Personalge­set­zes erfordere des­halb die Anwendung seiner KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen auch auf die Volksschullehr­krÃ¤fte. Hier habe das KÃ¼ndigungsverfahren nicht den Anforderungen von § 19 PG entspro­chen. Zudem kÃ¶nne A insgesamt nur vorgeworfen werden, dass er, nachdem ihm am 30. No­vember 1999 die KÃ¼ndigungsabsicht mitgeteilt worden sei, auf sehr auf­dringliche und beharrliche Weise versucht habe, seine Rechte durchzusetzen, was fÃ¼r sich allein die KÃ¼ndigung nicht zu rechtfertigen vermÃ¶ge. Gleichwohl habe A kei­nen Anspruch auf eine EntschÃ¤digung im Sinn von § 18 Abs. 3 PG, da ihm das Volks­schul­amt mitgeteilt habe, dass er an einer anderen Lehrstelle der zÃ¼rcherischen Volks­schu­le eingesetzt wÃ¼rde. So­dann stehe ihm auch keine Abfindung gemÃ¤ss § 26 PG zu, da er die zeitlichen Voraus­set­zungen hierfÃ¼r nicht erfÃ¼lle. Schliesslich habe das Volks­schul­amt zu­lÃ¤ssiger­weise angeord­net, dass A nicht weiter im Schulkreis X, je­doch an einer anderen Stelle in der zÃ¼rcheri­schen Volksschule eingesetzt werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Rekursentscheid liess A am 8. Dezember 2000 Be­schwerde er­he­ben mit den AntrÃ¤gen:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. In AbÃ¤nderung von Ziff. I der angefochtenen VerfÃ¼gung sei</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>a) dem BeschwerdefÃ¼hrer eine EntschÃ¤digung gemÃ¤ss § 18 Abs. 3 PG in der HÃ¶he von fÃ¼nf MonatslÃ¶hnen, das sind Fr. 43'110.--, zuzu­sprechen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>b) festzustellen, dass die Versetzung gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung des Volks­schulamts vom 26. Juli 2000 unzulÃ¤ssig ist;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. In AbÃ¤nderung von Ziff. II der angefochtenen VerfÃ¼gung sei die Par­teientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekursverfahren auf Fr. 4'000.-- festzulegen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg­nerin."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Bildungsdirektion am 10. Januar und die als Mitbeteiligte ins Verfahren einbe­zogene Kreisschulpflege X am 3. MÃ¤rz 2001 beantragten Abweisung der Beschwerde, letztere zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid der Bildungsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Ver­waltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (in der Fassung vom 8. Juni 1997; VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig. Angesichts des 20'000 Franken klar Ã¼bersteigenden Streitwerts ist der Entscheid gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG von der Kam­mer zu fÃ¤llen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 1 Abs. 1 PG unterstehen diesem Gesetz das Personal des Staates und seiner unselbstÃ¤ndigen Anstalten; laut Absatz 2 gilt das Gesetz fÃ¼r die LehrkrÃ¤fte an Semi­naren, Mittelschulen und Berufsschulen, soweit nicht besondere Bestimmungen bestehen. Nicht unterstellt sind dem Personalgesetz somit die VolksschullehrkrÃ¤fte. Auf diese findet es gemÃ¤ss § 2 LPG nur Anwendung, sofern das Lehrerpersonalgesetz keine ausdrÃ¼ckliche Regelung enthÃ¤lt. Von diesem standen im Zeitpunkt der KÃ¼ndigung am 14. April 2000 und auch bei AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses am 15. August 2000 lediglich §§ 5, 29 und 30 lit. a und b in Kraft, nicht jedoch § 2 LPG betreffend die subsidiÃ¤re Anwendung des (all­ge­meinen) Personalgesetzes (Regierungsratsbeschluss vom 19. Januar 2000, OS 56, 53); die vollstÃ¤ndige Inkraftsetzung erfolgte erst auf 1. Oktober 2000 (Regierungsratsbe­schluss vom 19. Juli 2000, OS 56, 216).</span></p> <p class="Einzug1"><span>Trotz dieser beschrÃ¤nkten Anwendbarkeit des (allgemeinen) Personal­gesetzes hat die Vorinstanz gleichwohl die KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen von § 18 PG angewandt. Wie das Verwaltungsgericht bereits mehrfach entschieden hat (VGr, 14. MÃ¤rz 2001, PB.2000.00018 und 00029; VGr, 11. April 2001, PB.2000.00024), ist diese Auffassung rechtsirrtÃ¼mlich. Entgegen der Auffassung der Vor­instanz ist die Nichtanwendbarkeit die­ser KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen bis zum Zeitpunkt des vollstÃ¤ndigen Inkrafttretens des Lehrerpersonalgesetzes nicht stossend und besteht kein Grund, sie "in verfas­sungs­kon­former Auslegung des Personalgesetzes" gleichwohl anzuwenden. Das gilt nicht nur, wenn es um die KÃ¼ndigung von bisher von den Gemeinden auf Amtsdauer gewÃ¤hlten Lehrperso­nen gemÃ¤ss § 29 Abs. 2 LPG geht, sondern auch bei der KÃ¼ndigung eines bisher gemÃ¤ss § 300 lit. b des Unterrichtsgesetzes vom 23. Dezember 1859 (UnterrichtsG, in der bis am 1. Februar 2000 gelten Fassung; GS 410.1) auf unbestimmte Zeit abgeordneten Verwesers. Solche ArbeitsverhÃ¤ltnisse blieben gemÃ¤ss dem auf 1. Februar 2000 in Kraft gesetzten § 5 Abs. 1 LPG weiterhin unbefristet; ein KÃ¼ndigungsschutz ergab sich bereits daraus, dass der Staat als Ã¶ffentlichrechtlicher Arbeitgeber an verfassungs­rechtliche Grundprinzipien wie das WillkÃ¼rverbot, die GrundsÃ¤tze der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssig­keit, von Treu und Glauben sowie in verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht des rechtlichen GehÃ¶rs gebunden ist. Somit bestand keine LÃ¼cke, welche durch die Voranwendung des wegen der nicht vollstÃ¤ndigen Inkraftsetzung des Lehrerpersonalgesetzes noch nicht anwendbaren § 18 PG hÃ¤tte geschlossen werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ist § 18 PG noch nicht anwendbar, so fÃ¤llt die vom BeschwerdefÃ¼hrer unter die­sem Titel geforderte EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von 5 MonatslÃ¶hnen von vornherein aus­ser Betracht. Die obligatio­nenrechtlichen Vorschriften Ã¼ber die missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndi­gung (Art. 336/336a OR) lassen sich auch nicht auf dem Weg der LÃ¼ckenfÃ¼llung anwenden (vgl. Verwaltungsgericht, 2. MÃ¤rz 1995 [VK.94.0031], ZBl 96/1995, 382 ff.; eine gegen diesen Entscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde hat das Bundesgericht am 23. Ok­tober 1996 abgewiesen). Eine solche LÃ¼cken­fÃ¼llung kommt auch deshalb nicht in Betracht, weil der vorweg in Kraft gesetzte § 29 Abs. 3 LPG ausdrÃ¼cklich nur auf die Bestimmungen des (allgemeinen) Personalgesetzes Ã¼ber die Abfindung verweist und nicht auch auf die KÃ¼n­digungsschutzbestimmungen von § 18 PG, welcher in Absatz 3 bei missbrÃ¤uchlicher oder sachlich nicht gerechtfertigter KÃ¼ndigung eine EntschÃ¤digung nach den Bestimmun­gen des Obligationenrechts vorsieht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer will sodann festgestellt haben, dass die von der Vorin­stanz geschÃ¼tzte Versetzung gemÃ¤ss VerfÃ¼gung des Volksschulamtes vom 26. Juli 2000 unzulÃ¤ssig sei. Diese "Versetzung" betrifft die TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers bis zur Auf­lÃ¶sung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses auf Ende des Schuljahres 2000/2001, das heisst bis 15. August 2001. Die VerfÃ¼gung ist insofern unklar, als sie einerseits von einer besoldeten Beurlaubung im Schulkreis X und andererseits von einer Versetzung im Rahmen der Zu­mutbarkeit spricht. Gemeint ist offenkundig, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bis 15. August 2001 seine Besoldung beziehen soll, dass er aber im Rahmen der Zumutbarkeit an einer Lehrstelle der zÃ¼rcherischen Volksschule ausserhalb des Schulkreises X eingesetzt werden kann. Die Vorinstanz hat den Rekurs insofern gestÃ¼tzt auf § 28 PG abgewiesen. Nach die­ser Bestimmung kann die Anstellungs- oder AufsichtsbehÃ¶rde Angestellte, wenn es der Dienst oder der wirtschaftliche Personaleinsatz erfordert, unter Beibehaltung des bishe­ri­gen Lohnes fÃ¼r die Dauer der KÃ¼ndigungsfrist sowie im Rahmen der Zumutbarkeit ver­setzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die Versetzung von einer Gemeinde in eine andere sprenge den Rahmen von § 28 PG. Sodann sei hier die Versetzung nicht durch dienstliche GrÃ¼nde geboten gewesen, sondern einzig die Folge des Konflikts mit der PrÃ¤si­dentin der Kreisschulpflege. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) FÃ¼r VolksschullehrkrÃ¤fte ist § 28 PG erst mit der vollstÃ¤ndigen Inkraftsetzung des Lehrerpersonalgesetzes auf 1. Oktober 2000 anwendbar geworden. Die Abordnung des BeschwerdefÃ¼hrers als Vikar ins Schulhaus K im Schulkreis ZÃ¼rich-.... ab 12. Sep­tember 2000 gemÃ¤ss Vikariatsabordnung der Bildungsdirektion vom 8. September 2000 lÃ¤sst sich somit nicht auf diese Bestimmung stÃ¼tzen. Indessen kann aus dem Fehlen einer entspre­chenden Bestimmung fÃ¼r den Zeittraum bis zum 1. Oktober 2000 nicht auf die Un­zulÃ¤ssig­keit der Abordnung geschlossen werden. Die Abordnung des Verwesers in ein be­stimmtes Schul­haus beruht auf dem Weisungsrecht des Arbeitgebers und begrÃ¼ndet in der Regel kei­nen Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Beibehaltung einer bestimmtem Klas­se und Ver­bleiben an einem bestimmten Arbeitsort; das muss jedenfalls solange gel­ten, als es sich wie hier um unwesentliche Ãnderungen des TÃ¤tigkeitsgebiets und klein­rÃ¤umige Ver­­legun­gen des Arbeitsortes handelt (vgl. Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶f­fentlichen Personal­recht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 200); so hat das Verwaltungsgericht entschieden, die Aufhebung eines Kin­dergartens mit der Folge, dass die Arbeitnehmerin in einem anderen Kindergarten unter­richten mÃ¼sse, stelle keine anfechtbare VerfÃ¼gung dar (VGr, 22. September 1999, PB.1999.00013; eine hiergegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde hat das Bundesge­richt am 22. Dezember 1999 abgewiesen). Im Ergebnis erweist sich damit die Beschwerde bezÃ¼glich der Zeit vor dem 1. Oktober 2000 als unbegrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) FÃ¼r die Zeit ab 1. Oktober 2000 bestimmt sich die ZulÃ¤ssigkeit einer Versetzung nach § 28 PG. Inwiefern ein Einsatz in einer anderen Gemeinde den Rahmen von § 28 PG sprengen kÃ¶nnte, ist nicht ersichtlich; entscheidend ist, ob ein solcher Einsatz zumutbar ist, was neben der Art der Arbeit insbesondere auch vom Arbeitsweg abhÃ¤ngt. Das lÃ¤sst sich naturgemÃ¤ss nicht allgemein, sondern nur in Bezug auf eine bestimmte Arbeitsstelle beur­teilen. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer die UnzulÃ¤ssigkeit einer Versetzung allgemein festge­stellt haben will, ist auf die Beschwerde schon aus diesem Grund nicht einzutreten. Sodann fehlt es bezÃ¼glich der vom BeschwerdefÃ¼hrer bereits abgelehnten ArbeitseinsÃ¤tze jeden­falls im heutigen Zeitpunkt an einem Feststellungsinteresse des BeschwerdefÃ¼hrers. Soweit aufgrund der Akten ersichtlich, hat er nÃ¤mlich bis anhin die Besoldung als Verweser bezo­gen und ist ihm diese nicht mit der BegrÃ¼ndung aberkannt worden, er habe die Ãbernahme zumutbarer EinsÃ¤tze verweigert. Ãber die von ihm geltend gemachten GrÃ¼nde gegen Ein­sÃ¤tze unter anderem in F und G wÃ¤re deshalb erst zu befinden, wenn un­ter Hinweis auf diese Arbeitsangebote weitere Besoldungszahlungen verweigert oder be­reits erfolgte zu­rÃ¼ckgefordert wÃ¼rden. Eine solche Anordnung ist soweit ersichtlich bis heu­­te nicht ergan­gen, und das Verwaltungsgericht hat ihr nicht vorzugreifen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt die ihm im Rekursverfahren zugesprochene Partei­entschÃ¤digung von Fr. 1'500.- als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig tief; selbst mit den beantragten Fr. 4'000.- wÃ¤ren seine Vertretungskosten nur zur HÃ¤lfte gedeckt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat im Rekursverfahren beantragt, es sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung erst auf Ende Schuljahr 2000/2001 wirksam werde und sie zudem sachlich nicht gerechtfertigt sei, weshalb er wieder als Verweser im Schulkreis X einzustellen, ihm eventuell eine EntschÃ¤digung von 5 MonatslÃ¶hnen zuzusprechen sei. Nachdem das An­stellungsverhÃ¤ltnis auf Ende Schuljahr 2000/2001 aufgelÃ¶st worden ist, der Beschwer­de­fÃ¼hrer nicht wieder im Schulkreis X als Verweser eingestellt worden und ihm die bean­tragte EntschÃ¤digung versagt geblieben ist, erscheint er jedenfalls schon im Rekursver­fah­ren nicht als Ã¼berwiegend obsiegende Partei. Nach der Praxis hÃ¤tte ihm deshalb Ã¼ber­haupt keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen werden mÃ¼ssen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/­Mar­tin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼­rich 1999, § 17 N. 32) und bedeutet die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- jedenfalls keine Rechtsverletzung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.<br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>