<h2>SubmittedText<h2><p>In der eidgenössischen Abstimmung vom 12. März dieses Jahres hat das Volk den Willen bekundet, dass die Landwirtschaft sich am Markt orientieren und "ökologisch" ausrichten soll.</p><p>Wir respektieren diesen Entscheid. Er enthält jedoch eine gewisse Zweideutigkeit, so dass der Inhalt von Artikel 31b des Landwirtschaftsgesetzes (LwG), der Direktzahlungen für besondere ökologische Leistungen vorsieht, geklärt werden muss.</p><p>In diesem Zusammenhang schlage ich dem Bundesrat die beiden folgenden Präzisierungen vor:</p><p>1. Es wird eine einzige und umfassende Grunddefinition für ökologische Leistungen aufgestellt, die zu den Beiträgen nach Artikel 31b LwG berechtigt (Beispiel: integrierte Produktion).</p><p>2. Es wird verbindlich vorgeschrieben, dass die verschiedenen biologischen Bezeichnungen (Bio, Sano, Natura, usw.) die minimalen Anforderungen von Artikel 31b LwG erfüllen und dass sich Produktionslenkung und Absatzförderung ausschliesslich am Markt orientieren.</p>