<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Serv, mit den Finanzinstituten, der SNB und weiteren mehr, mögliche Massnahmen aufzuzeigen, wie die Exportwirtschaft starke Wechselkursschwankungen günstig versichern kann. Insbesondere sollen dabei die Bedürfnisse der KMU berücksichtigt werden. </p><p>Eine Minderheit (de Buman, Aeschi Thomas, Bertschy, Chevalley, Matter, Meier-Schatz) beantragt die Ablehnung der Motion.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Aufhebung der Wechselkursuntergrenze Franken zum Euro am 15. Januar 2015 und die damit verbundene rasche und starke Aufwertung des Schweizer Frankens stellt die schweizerische Exportwirtschaft vor grosse Herausforderungen und vermindert die Planungssicherheit. In dieser Ausgangslage rückt die Absicherung von Währungsrisiken für Exporteure wieder stärker in den Fokus.</p><p>Die vorliegende Kommissionsmotion verlangt eine aktuelle Prüfung, ob und wie die Exportwirtschaft und dabei insbesondere KMU starke Wechselkursschwankungen effektiv günstig versichern können bzw. welche Massnahmen hierzu allenfalls noch ergriffen werden könnten. Im derzeitigen Umfeld der Währungsunsicherheit und als Ergänzung zu den laufenden Exportfördermassnahmen des Bundes erscheint dies angebracht. Dabei steht die Information über die von der Privatwirtschaft bereitgestellten Absicherungsmöglichkeiten im Vordergrund. Die Absicherung von Währungsrisiken durch die Serv selbst lehnt der Bundesrat nach wie vor ab. Der Absicherungsmarkt erscheint dank den Informationstechnologien heute grundsätzlich hoch entwickelt. Ebenso darf nicht vergessen werden, dass auf dem Absicherungsmarkt nur die Wechselkursvolatilität, nicht jedoch eine langfristige Aufwertung des Frankens abgesichert werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.