<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00480</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205722&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00480</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe (Wohnung, Auszahlungsmodus, Leistungsberechnung)<br/><br/>Streitgegenstand; Anträge, auf welche nicht eingetreten werden kann (weil nicht Streitgegenstand, weil Verwaltungsgericht nicht zuständig, weil nicht substanziiert) (E. 1.2).<br/>Grundlagen für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen und für deren Umfang gemäss der kantonalen Sozialhilfegesetzgebung und gemäss den SKOS-Richtlinien (E. 2).<br/>Die dem Beschwerdeführer vermittelte Wohnung ist hinsichtlich Lage, Grösse und Ausstattung zumutbar (E. 3.1). Der Modus, die Leistungen dem Beschwerdeführer 14-täglich auszuzahlen, ist angesichts dessen Schwierigkeiten im Umgang mit Geld, nicht zu beanstanden (E. 3.2). Die Reduktion des Grundbedarfs um 10 % ist in der konkreten Situation rechtmässig (zeitweiliger Aufenthalt in einer Jugendunterkunft, während dessen diverse Kosten nicht anfielen) (E. 3.3.1), und ein Anspruch auf eine minimalen Integrationszulage besteht nicht (E. 3.3.2). Zusätzliche - situationsbezogene - Leistungen sind nicht zu gewähren, da ein Bedarf nicht oder nur mangelhaft ausgewiesen ist (E. 3.4).<br/>Abweisung, soweit Eintreten und nicht gegenstandslos (E. 4.1). Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sind nicht erfüllt (E. 4.2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSZAHLUNG">AUSZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDBEDARF">GRUNDBEDARF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATIONSZULAGE">INTEGRATIONSZULAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN">SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNG">WOHNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 15 Abs. I SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1952, damals wohnhaft in X, ersuchte im August 2002 erstmals um wirtschaftliche Hilfe, welche ihm die Gemeinde X mit Beschluss vom 29. Oktober 2002 im Umfang von Fr. 2'510.- gewÃ¤hrte und mit Beschluss vom 7. Januar 2003 teuerungsbedingt auf Fr. 2'533.- erhÃ¶hte; zusÃ¤tzlich Ã¼bernahm sie KrankenkassenprÃ¤mien und Gesundheitskosten. Sie wies A ferner an, sich um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu bemÃ¼hen. Dieser erhob dagegen Rekurs und verlangte zusÃ¤tzliche Leistungen. Der Bezirksrat Y wies den Rekurs am 28. MÃ¤rz 2003 ab.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 20. Februar 2004 wandte sich A an die Gemeinde X, verlangte die Bezahlung "weiterer Arztrechnungen", Geld fÃ¼r einen Computer mit Internetanschluss und beantragte Kostengutsprache fÃ¼r einen Kuraufenthalt zur persÃ¶nlichen Erholung. Am 25. Mai 2004 verlangte er einen TiefkÃ¼hlschrank, ein ZVV-Abonnement fÃ¼r Arztbesuche, EinkÃ¤ufe, gesellschaftliche Kontakte und kulturelle Veranstaltungen und erkundigte sich nach dem Stand der "Angelegenheit" Computer mit Internetanschluss. Am 15. Juni 2004 schliesslich forderte A eine ErhÃ¶hung des Status mit Zusatzleistung bei der Krankenkasse fÃ¼r einen notwendigen Kuraufenthalt mit ErnÃ¤hrungsprogramm und die ErhÃ¶hung des Grundbetrages um einen Drittel. Der Gemeinderat X lehnte am 6. Juli 2004 die erwÃ¤hnten Zusatzbegehren ab, beliess die UnterstÃ¼tzung bei den bisherigen Fr. 2'533.- und forderte A erneut auf, sich um eine gÃ¼nstigere Wohnung zu bemÃ¼hen und seine BemÃ¼hungen um eine Arbeitsstelle nachzuweisen. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Bezirksrat Y am 24. September 2004 ab.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Auf 1. Mai 2005 lÃ¶ste der Vermieter das MietverhÃ¤ltnis in X auf. In der Folge hielt sich A in der Jugendunterkunft Y auf, deren Kosten die Gemeinde Ã¼bernahm. Sie Ã¼bernahm auch die Umzugs- und Reinigungskosten und bezahlt die laufenden Lagerkosten fÃ¼r den eingelagerten Hausrat aus der ehemaligen Wohnung As. Am 1. Juni 2005 stellte er erneut einen Antrag auf Ãbernahme zusÃ¤tzlicher Leistungen (Halbtax-Abonnement, Erneuerung des FÃ¼hrerscheins Kategorie C/D, Arzneikosten, Post, Telefon, Kleider, Schreibmaterial). Die Gemeinde X passte am 14. Juni 2005 die UnterstÃ¼tzungsleistungen per 1. Juli 2005 an die neuen SKOS-Richtlinien an, die von den Gemeinden ab April 2005 angewandt werden dÃ¼rfen und spÃ¤testens ab 1. Oktober 2005 angewandt werden mÃ¼ssen (Schweizerische Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe, Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe, Dezember 2004, fortan SKOS-Richtlinien; OS 60, 74). Es ergab sich ein reduzierter Betrag von monatlich Fr. 2'004.-.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 25. Juni 2005 "Einsprache" (recte: Rekurs) sowie am 28. Juni 2005 Aufsichtsbeschwerde beim Bezirksrat Y, verbunden mit einem Gesuch um Erlass einer superprovisorischen VerfÃ¼gung, das der Bezirksrat Y am 30. Juni 2005 abwies; auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Verwaltungsgericht nicht ein (VB.2005.00305). Am 29. Juni und 14. Juli 2005 verlangte A weitere und hÃ¶here Leistungen von der Gemeinde, ebenso mit Eingaben vom 25. Juli und 2. August 2005. Am 5. August 2005 erhob er zusÃ¤tzlich eine Aufsichtsbeschwerde und Strafanzeige gegen die Organe der Gemeinde X beim Bezirksrat Y. Dieser wies den Rekurs am 22. August 2005 ab, soweit er darauf eintrat. Im Herbst 2005 gelang es der Gemeinde X, A eine 1-Zimmer-Wohnung in Y zu mieten. Es waren noch gewisse kleinere Reparaturen vorzunehmen. As AnsprÃ¼chen genÃ¼gte diese bezugsbereite Wohnung nicht, weshalb er ein Bett in der Mehrzweckanlage L in Y bezog. Am 20. Oktober 2005 nahm er aber Wohnsitz in Y, wo seine Schriften hinterlegt wurden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Entscheid des Bezirksrats Y vom 22. August 2005 erhob A am 28. September 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich. Innert Frist legte er eine verbesserte Beschwerdeschrift ein und stellte die folgenden AntrÃ¤ge (Prot. S. 3):</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Der ganze Sachverhalt muss nochmals, evtl. auch unter mÃ¼ndlicher Anbringung, neu beurteilt und gewichtet werden, auch und besonders unter dem Gesichtspunkt von Seiten des Einsprechers und KlÃ¤gers, durch das Verw.-Gericht oder nochmals vor Bezirksrat.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Der Gesuchsteller sei fÃ¼r seine situationsbedingten Auslagen und Mehraufwendungen (Bekleidung, Reisespesen, BÃ¼romaterial) angemessen gemÃ¤ss eingereichten Unterlagen und Belegen zu entschÃ¤digen, inkl. Erstattung der in Folge des Verhaltens der Gemeinde und ihrer Exponenten (Gemeinderat) entstandenen Ãberschuldung (Kredit), und zwar rÃ¼ckwirkend ab 1. Mai 2005.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Es sei ihm eine angemessene EntschÃ¤digung fÃ¼r die erlittene Unbill und SchmÃ¤hung sowie die mutwillige und menschenverachtende Praxis auszurichten, sowie eine Entschuldigung des Gemeinderats auszusprechen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4. Die Gemeinde ist anzuhalten, dem Einsprecher endlich in angemessener Art und Weise zu unterstÃ¼tzen, sowohl auf finanzieller wie auch auf persÃ¶nlicher oder institutioneller Ebene, und zwar durch dafÃ¼r geeignetes und qualifiziertes Personal oder Institutionen, da es fÃ¼r einen Einzelnen praktisch unmÃ¶glich ist, die BewÃ¤ltigung dieser Situationskrise zu meisten, anstatt sich auf eine EinschrÃ¤nkung der finanziellen Mittel und Straf- und Sanktionsmassnahmen zu fokussieren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 5. Die Gemeinde sei anzuhalten, endlich ihr Angebot betreffend Auszahlung der UnterstÃ¼tzungsleistungen auch umzusetzen (14-tÃ¤glich) oder aber noch besser, wieder zu einer monatlichen Auszahlung zurÃ¼ckzukehren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 6. Die Gemeinde habe die hohen Auslagen fÃ¼r direkt bezahlte Gesundheitskosten entsprechend zu wÃ¼rdigen und anzurechnen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 7. Dem Rekurrenten sei wieder der volle Grundbetrag, plus mindestens ein minimaler Integrationszuschlag (MIZ) auszurichten, da er seine BemÃ¼hungen um Wiedereingliederung mittels BewerbungsbemÃ¼hungen, resp. der Absagen auf seine Stellenbewerbungen eingereicht und damit zur GenÃ¼ge nachgewiesen hat, auch ganz im Sinne der Richtlinien Skos</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 8. Die Gemeinde und ihre Organe sind entsprechend zu rÃ¼gen und zu bestrafen wegen unwÃ¼rdiger Behandlung und Beleidigung des Antragstellers, unter Kostenfolge.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 9. das Verfahren vor Verwaltungsgericht ist kostenfrei fÃ¼r den Antragsteller zu halten."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>10. (Nachtrag) "Ausserdem hat die Gemeinde die Kosten fÃ¼r die Unterkunft in der Mehrzweckanlage Y vom 1. bis 31. Oktober 2005 in voller HÃ¶he zu Ã¼bernehmen, da sie ursÃ¤chlich fÃ¼r die Nicht-Nutzbarkeit der angemieteten Immobilie in Y verantwortlich ist. Zudem sei festzustellen, dass diese fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund seines persÃ¶nlichen Zustandes und der Lage nicht zumutbar ist."</span></p> <p class="Urteilstext">Die Gemeinde X liess in der Rekursantwort die Abweisung des Rekurses verlangen, ebenso der Bezirksrat Y in seiner Vernehmlassung.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. Angesichts des den Schwellenwert von Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigenden Streitwerts obliegt die Behandlung der Beschwerde dem Einzelrichter (§ 38 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten (§ 54 Satz 1 VRG). Aus dem Antrag muss ersichtlich sein, wie das Dispositiv des angefochtenen Entscheids abzuÃ¤ndern ist. Der Antrag darf nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen und fÃ¼r die die angerufene Instanz ihrerseits zustÃ¤ndig ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 4; Vorbem. zu §§ 19-28 N. 86). Das Verwaltungsgericht ist nicht AufsichtsbehÃ¶rde Ã¼ber die Beschwerdegegnerin (§ 8, 10 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981, SHG; § 4 Abs. 1 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV]; § 141 Abs. 2 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926; Hans Rudolf Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 141 Ziff. 3.3). Entsprechend lÃ¤sst sich auf die AntrÃ¤ge des BeschwerdefÃ¼hrers, die einer aufsichtsrechtlichen Beanstandung des Verhaltens der Beschwerdegegnerin gleichkommen oder nicht Gegenstand des Rekursverfahrens bildeten, nicht eintreten.</p> <p class="Erwgung2">Dies gilt insbesondere fÃ¼r die AntrÃ¤ge 3, 4 und 8, die Forderungen aus einem behaupteten Fehlverhalten der BehÃ¶rden der Beschwerdegegnerin ableiten. BezÃ¼glich der verlangten Entschuldigung geht Antrag 3 zudem insofern Ã¼ber das Thema des Rekurses hinaus, als der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekurs lediglich eine Entschuldigung fÃ¼r die AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin in Dispositiv Ziffer 2 des Beschlusses vom 14. Juni 2005 verlangt hatte. Die Frage, ob die Gemeinde die Kosten fÃ¼r den Aufenthalt in der Mehrzweckhalle L fÃ¼r Oktober 2005 zu Ã¼bernehmen hat (Nachtragsantrag 10), konnte aus zeitlichen GrÃ¼nden nicht Gegenstand des angefochtenen Beschlusses des Bezirksrats vom 22. August 2005 sein.</p> <p class="Urteilstext">SelbstverstÃ¤ndlich ist der Sachverhalt â soweit noch nicht geschehen â zu erstellen (§ 60 Satz 1 VRG), soweit er den Gegenstand des Rekurses betrifft (Antrag 1). Ebenso sind die Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers zu berÃ¼cksichtigen, soweit er sich zur Sache Ã¤ussert. Der Antrag, wonach die Beschwerdegegnerin die hohen Auslagen fÃ¼r "direkt bezahlte Gesundheitskosten entsprechend zu wÃ¼rdigen und anzurechnen" habe (Antrag 6), wird jedoch nicht begrÃ¼ndet. Ausserdem ist der Antrag weder beziffert (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 3), noch sind die behaupteten Kosten belegt. Mangels Substantiierung ist darauf nicht einzutreten. </p> <p class="Urteilstext">Demnach bleibt zu prÃ¼fen, ob die WohnverhÃ¤ltnisse dem BeschwerdefÃ¼hrer zumutbar sind (Nachtragsantrag 10; nachfolgend E. 3.1), ob die Gemeinde die UnterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge 14-tÃ¤glich oder monatlich Ã¼berweisen soll (Antrag 5; E. 3.2), ob der volle Grundbedarf und eine minimale Integrationszulage zuzusprechen sind (Antrag 7; E. 3.3) und ob der BeschwerdefÃ¼hrer Anspruch auf die von ihm verlangten zusÃ¤tzlichen Leistungen ab Mai 2005 hat (Antrag 2; E. 3.4). Antrag 9 enthÃ¤lt schliesslich ein Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (E. 4.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Wie dargelegt, bezog der BeschwerdefÃ¼hrer am 20. Oktober 2005 seine Wohnung in Y und wurden dort seine Schriften hinterlegt. Die ZustÃ¤ndigkeit der Beschwerdegegnerin entfiel damit. Von einer unzulÃ¤ssigen Abschiebung des BeschwerdefÃ¼hrers kann nicht die Rede gehen (§ 32, 41, 43 SHG; RB 2002 Nr. 63). Allerdings lassen sich die VerhÃ¤ltnisse vorliegend nur bis zum Wechsel der ZustÃ¤ndigkeit beurteilen. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Die wirtschaftliche Hilfe soll das Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 14, 15 Abs. 1 SHG; § 16 Abs. 1 SHV). Die wirtschaftliche Hilfe trÃ¤gt den persÃ¶nlichen und Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen Rechnung und gewÃ¤hrleistet das soziale Existenzminimum des Hilfesuchenden. Sie bemisst sich nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) in der Fassung von Dezember 2004 (§ 17 Abs. 1 SHV). Bietet ein Hilfesuchender keine GewÃ¤hr fÃ¼r die zweckentsprechende Verwendung von Bargeld, kÃ¶nnen Zahlungen direkt an Dritte geleistet oder Gutscheine und Naturalien abgegeben werden (§ 18 SHV).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Ab April 2005 sind die neuen SKOS-Richtlinien anwendbar. Diese sehen insofern eine Verschlechterung vor, als der Grundbedarf I gegenÃ¼ber den "alten" SKOS-Richtlinien reduziert wurde (Fr. 960.- statt Fr. 1'030.-) und der Grundbedarf II wegfiel (Kap. B.2). Hingegen lÃ¤sst sich dieses Manko durch Leistungen des SozialhilfeempfÃ¤ngers kompensieren. Durch die Richtlinienrevision setzt die Sozialhilfe neu gezielte und wirksame materielle Anreize zur Erwerbsaufnahme und zur Ausdehnung der ErwerbstÃ¤tigkeit von bedÃ¼rftigen Personen. Sie honoriert zudem AktivitÃ¤ten nicht erwerbstÃ¤tiger BedÃ¼rftiger, durch welche deren berufliche und/oder soziale Integration bzw. die Integration von Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung verbessert wird, und vermeidet jede Art von Fehlanreizen, durch welche BedÃ¼rftige indirekt fÃ¼r PassivitÃ¤t oder unwirtschaftliches und desintegratives Verhalten belohnt wÃ¼rden. Die finanziellen Anreize werden gezielt mit persÃ¶nlicher Hilfe (Beratung, Begleitung, StÃ¼tzung, Arbeitsintegration, Schulung usw.) kombiniert. In der Revision der SKOS-Richtlinien liegt ein eigentlicher Systemwechsel vor: Die Sozialhilfe garantiert durch das soziale Existenzminimum ein bescheidenes Auskommen, das Ã¼ber dem absolut Lebensnotwendigen liegt und gleichzeitig Raum lÃ¤sst fÃ¼r materielle Leistungsanreize, wodurch der BedÃ¼rftige seine Situation durch eigene AktivitÃ¤t verbessern kann.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die finanziellen Leistungen der Sozialhilfe zur materiellen Grundsicherung umfassen die Wohnkosten (samt Ã¼blichen Nebenkosten), die medizinische Grundversorgung sowie den Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt; sie kÃ¶nnen mit situationsbedingten Leistungen und einer Integrationszulage (bei NichterwerbstÃ¤tigen) ergÃ¤nzt werden (Kap. A.6, B.1 SKOS-Richtlinien). Der Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt umfasst Nahrungsmittel, GetrÃ¤nke, Tabakwaren, Bekleidung und Schuhe, Energieverbrauch (ElektrizitÃ¤t, Gas) ohne Wohnnebenkosten, Kosten fÃ¼r die laufende HaushaltfÃ¼hrung (Reinigung/Instandhaltung von Kleidern und Wohnung) inkl. KehrichtgebÃ¼hren, kleine HaushaltgegenstÃ¤nde, Gesundheitspflege ohne Selbstbehalte und Franchisen (z.B. selbst gekaufte Medikamente), Verkehrsauslagen inkl. Halbtaxabo (Ã¶ffentlicher Nahverkehr, Unterhalt Velo/Mofa), NachrichtenÃ¼bermittlung (z.B. Telefon, Post), Unterhaltung und Bildung (Radio/TV, Zeitungen, BÃ¼cher etc.), KÃ¶rperpflege (z.B. Coiffeur/Toilettenartikel), persÃ¶nliche Ausstattung, auswÃ¤rts eingenommene GetrÃ¤nke und Ãbriges (Kap. B.2.1 SKOS-Richtlinien). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Situationsbedingte Leistungen haben ihre Ursache in der besonderen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und familiÃ¤ren Lage einer unterstÃ¼tzten Person. Sie mÃ¼ssen in einem sinnvollen VerhÃ¤ltnis zum erzielten Nutzen stehen. Massgebend dabei ist, ob die SelbstÃ¤ndigkeit und soziale Einbettung einer unterstÃ¼tzten Person erhalten bzw. gefÃ¶rdert wird (Kap. C.1 SKOS-Richtlinien). Die Integrationszulage fÃ¼r NichterwerbstÃ¤tige wird nicht erwerbstÃ¤tigen Personen Ã¼ber 16 Jahren gewÃ¤hrt, die sich besonders um ihre soziale und/oder berufliche Integration sowie um diejenige von Menschen in ihrer Umgebung bemÃ¼hen. Ãber diese Integrationszulage sollen berufliche Qualifizierung, Schulung und Ausbildung, gemeinnÃ¼tzige oder nachbarschaftliche TÃ¤tigkeit sowie die Pflege von AngehÃ¶rigen finanziell honoriert und gefÃ¶rdert werden. Die minimale Integrationszulage steht dagegen unterstÃ¼tzten, nicht erwerbstÃ¤tigen Personen Ã¼ber 16 Jahre zu, die trotz ausgewiesener Bereitschaft zum Erbringen von Eigenleistungen nicht in der Lage oder im Stand sind, eine besondere Integrationsleistung zu erbringen (Kap. C.2+3 SKOS-Richt­linien). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bestÃ¤tigt nunmehr die Darstellung der Beschwerdegegnerin, wonach er diese erst zwei Tage vor Beendigung des MietverhÃ¤ltnisses darÃ¼ber in Kenntnis gesetzt habe. Der Umzug sei deswegen tatsÃ¤chlich etwas "chaotisch" verlaufen. GemÃ¤ss Darstellung der Beschwerdegegnerin befand sich die Wohnung in einem "chaotischen" Zustand, sei knietief mit Heften, Abfall und GegenstÃ¤nden Ã¼bersÃ¤t gewesen. Das Einpacken des gesamten Inventars sei durch die Umzugsfirma unter Aufsicht des BeschwerdefÃ¼hrers vorgenommen worden; er hÃ¤tte zudem jederzeit die MÃ¶glichkeit, seine eingelagerten KleidungsstÃ¼cke und die MÃ¶bel im Depot zu holen, wozu ihm auch UnterstÃ¼tzung zugesagt worden sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheides war von der neuen Wohnung des BeschwerdefÃ¼hrers noch nichts bekannt. Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte damals verlangt, die Beschwerdegegnerin habe ihm eine angemessene Wohnung zur VerfÃ¼gung zu stellen. In dieser Form verneinte die Vorinstanz einen Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers und hielt fest, dieser habe sich selber im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht darum zu kÃ¼mmern. Insofern war die Frage einer neuen Wohnung Thema des Rekursverfahrens. Vorliegend geht es im Wesentlichen darum, ob die neue Wohnung dem BeschwerdefÃ¼hrer zumutbar sei oder nicht. Falls sie es nicht wÃ¤re, stÃ¼nde die von der Vorinstanz beurteilte Frage, ob die Beschwerdegegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Wohnung zur VerfÃ¼gung zu stellen habe, erneut zur Entscheidung an. Insofern bildet diese Frage Thema des Rekursverfahrens und ist deshalb darauf einzugehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Die neue Wohnung des BeschwerdefÃ¼hrers befindet sich an der M-Strasse in Y, in Gehdistanz zu einem Einkaufszentrum und zur Bushaltestelle. Die Wohnlage ist daher nicht zu beanstanden. Auf mehr als eine kleine Wohnung hat der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen nicht Anspruch; die von ihm betriebene "Wohnungssuche", worin er sich auf Wohnungen zwischen 2 ½- und 4 ½- Zimmern beschrÃ¤nkte, zeigt, dass er sich Ã¼ber seinen Anspruch auf eine bloss existenzsichernde Unterkunft offenbar nicht im Klaren war. Die Ã¼brigen UmstÃ¤nde â dass in der Wohnung MÃ¶bel fehlten â hat der BeschwerdefÃ¼hrer im Wesentlichen sich selber zuzuschreiben. Sowohl seine Kleider als auch sein Hausrat aus der ehemaligen Wohnung befinden sich immer noch im Lager der Umzugsfirma. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich bis anhin jedoch noch nie dorthin bemÃ¼ht, obwohl ihm die Beschwerdegegnerin explizit ihre Hilfe zugesagt hatte. Seine Angaben, wonach die Sichtung und Heranschaffung seiner GegenstÃ¤nde nur unter erheblichen Kosten zu bewÃ¤ltigen wÃ¤ren, Ã¼berzeugen nicht. Inwiefern ihm sein persÃ¶nlicher Zustand nicht erlaubte, die Wohnung in Y zu beziehen, erklÃ¤rt er nicht. Die Unzumutbarkeit der Wohnung ist damit nicht dargetan.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Daraus erhellt weiter, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer entgegen seinen Angaben ab Oktober 2005 eine brauchbare, bezugsbereite Wohnung zur VerfÃ¼gung stand. Die noch auszufÃ¼hrenden kleineren Reparaturen verunmÃ¶glichten den Wohnzweck in keiner Weise. Wie dargelegt, hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer seine Wohnung auch kurzfristig mit GegenstÃ¤nden aus dem eingestellten Hausrat einrichten kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer verneint, dass er seine finanziellen Mittel nicht einteilen kÃ¶nne. Die Beschwerdegegnerin hat immerhin angeboten, ihm die UnterstÃ¼tzungsleistungen in zwei Raten alle 14 Tage auszurichten, damit er sie besser einteilen kÃ¶nne. Damit erklÃ¤rt sich der BeschwerdefÃ¼hrer nunmehr einverstanden, weshalb das Verfahren diesbezÃ¼glich gegenstandslos geworden ist. Eine monatliche Ausrichtung der UnterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge verbietet sich hingegen. Wie bereits aus dem Sachverhalt hervorgeht, ist der BeschwerdefÃ¼hrer nur beschrÃ¤nkt in der Lage, die notwendigen von den wÃ¼nschenswerten Anschaffungen unterscheiden zu kÃ¶nnen. So verlangte er hÃ¤ufig zusÃ¤tzliche Leistungen (zum Beispiel fÃ¼r TiefkÃ¼hler, Computer mit Internetanschluss, Kuraufenthalt; vorn E. I.B) oder tÃ¤tigte Ausgaben, fÃ¼r die aus sozialhilferechtlicher Sicht kein Anspruch auf RÃ¼ckerstattung bestand, was seine Verschuldung erhÃ¶hte. So sind die von ihm angegebenen, von MÃ¤rz bis August 2005 angefallenen Mehrkosten von Fr. 600.- bis Fr. 800.- nicht ausgewiesen. Es ist daher beim 14-tÃ¤glichen Auszahlungsmodus zu bleiben. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt, es sei ihm wieder der "volle" Grundbetrag und ein minimaler Integrationszuschlag auszurichten (Antrag 7), ist ihm nicht zu folgen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Richtig ist, dass mit der Anpassung der UnterstÃ¼tzungsleistungen an die neuen SKOS-Richtlinien deren Reduktion einherging. Dabei ist allerdings zu berÃ¼cksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin die Kosten fÃ¼r den Unterhalt in der Jugendunterkunft Y, die KrankenkassenprÃ¤mien und ausnahmsweise die Kosten fÃ¼r den 9-Uhr-Pass Ã¼bernahm. Ferner bezahlte sie die gesamten RÃ¤umungskosten der Wohnung und ebenso deren Reinigung. Sie reduzierte dagegen den Grundbedarf um 10 % auf Fr. 864.-, was die Vorinstanz zu Recht bestÃ¤tigte und worauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). TatsÃ¤chlich fÃ¤llt hierbei ins Gewicht, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¤hrend seines Aufenthaltes in der Jugendunterkunft Y keine Kosten fÃ¼r Energieverbrauch, fÃ¼r die laufende HaushaltfÃ¼hrung, fÃ¼r KehrichtgebÃ¼hren und kleine HaushaltgegenstÃ¤nde anfielen (vorn E. 2.3). Entsprechend ist die Reduktion um 10 % nicht zu beanstanden. Dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer finanziell knapp gehalten fÃ¼hlt, Ã¤ndert daran nichts.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Den Anspruch auf die minimale Integrationszulage begrÃ¼ndet der BeschwerdefÃ¼hrer mit den BemÃ¼hungen um seine Wiedereingliederung mittels BewerbungsbemÃ¼hungen bzw. Absagen auf seine Stellenbewerbungen. Solche liegen allerdings nicht bei den Akten. UnabhÃ¤ngig davon handelt es sich aber bei der Auflage, sich um Arbeit zu bemÃ¼hen, um eine zulÃ¤ssige Weisung im Sinne von § 21 SHG. Im Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 6. Juli 2004 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer aufgefordert, seine BemÃ¼hungen um Arbeit nachzuweisen, nachdem dafÃ¼r das RAV nicht mehr zustÃ¤ndig war. Wer eine solche Weisung nicht befolgt, muss aber mit der KÃ¼rzung der UnterstÃ¼tzungsleistungen rechnen (§ 24 SHG, § 24 SHV). Aus allfÃ¤lligen BemÃ¼hungen um eine Erwerbsarbeit kann der BeschwerdefÃ¼hrer daher keinen Anspruch auf eine minimale Integrationszulage ableiten (dazu vorn E. 2.4). Irgendwelche sonstigen BemÃ¼hungen um eine berufliche Integration werden nicht dargetan. Antrag 7 ist ebenfalls abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt sodann verschiedene, von ihm als "situationsbedingt" bezeichnete Auslagen, so zum Beispiel die Ausstattung mit Winterbekleidung. Indessen ist nicht dargetan, dass er Ã¼ber solche nicht verfÃ¼gte, denn solange er in der Wohnung in X wohnte, war Winterbekleidung kein Thema; den Akten ist mindestens nichts anderes zu entnehmen. Im Ãbrigen ist nicht einzusehen, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer nicht lÃ¤ngst seine KleidungsstÃ¼cke aus dem Depot bei der Umzugsfirma abgeholt hat, was nach vorgÃ¤ngiger telefonischer Voranmeldung jederzeit mÃ¶glich wÃ¤re, und diese nÃ¶tigenfalls reinigen liess, was zweifellos kostengÃ¼nstiger wÃ¤re als die Anschaffung einer neuen Garderobe. Dagegen dient die amtsÃ¤rztliche Untersuchung offenbar der Erhaltung des FÃ¼hrerscheins Kat. C/D (Lastwagen/Car), ohne dass indessen zu erkennen wÃ¤re, dass der BeschwerdefÃ¼hrer damit konkret seine SelbstÃ¤ndigkeit oder berufliche Situation verbessern kÃ¶nnte (dazu vorn E. 2.4). Ein konkreter Antrag auf VerlÃ¤ngerung des Passes und der ID geht dagegen aus den vorliegenden Akten nicht hervor. Einen Teil der Auslagen anerkannte die Beschwerdegegnerin. Die weiteren geltend gemachten Auslagen "gemÃ¤ss Belegen" (Bekleidung, Reisespesen, BÃ¼romaterial, Kredit) werden nicht oder nur mangelhaft beziffert geschweige denn belegt, weshalb darauf nicht einzugehen ist. Antrag 2 ist entsprechend abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist und sie nicht gegenstandslos geworden ist. Bei diesem Ausgang sind die Kosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine EntschÃ¤digung ist ihm nicht zuzusprechen und hat er auch nicht verlangt (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat allerdings sinngemÃ¤ss das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege gestellt. Diese wird Privaten gewÃ¤hrt, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint (§ 16 Abs. 1 VRG). Die vorliegende Beschwerde muss als offensichtlich aussichtslos beurteilt werden. Der vorinstanzliche Entscheid ist nicht zu beanstanden. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt inhaltlich im Unterschied zum Rekursverfahren nichts Neues vor und geht kaum auf den angefochtenen Entscheid ein. Zudem fehlt es weitgehend an der Substantiierung der Vorbringen. Die unentgeltliche Rechtspflege ist daher zu verweigern.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text17"></a>verfÃ¼gt</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird und sie nicht gegenstandslos geworden ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 600.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>