<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1F_15/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. August 2012 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Bundesrichter Karlen, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, Gesuchgegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Grunder, </div> <div class="para">Gemeinderat Unterägeri, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Zug, </div> <div class="para">vertreten durch die Baudirektion des Kantons Zug, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zug. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision der Urteile 1F_1/2012 vom 24. Januar 2012, 1F_31/2011 vom 11. November 2011 und 1C_325/2011 vom 3. Oktober 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug wies mit Urteil vom 21. Juli 2011 eine Beschwerde von X.________ betreffend den bewilligten Abbruch eines älteren Wohnhauses und Neubau eines Mehrfamilienhauses ab, soweit es darauf eintrat. Auf eine gegen dieses Urteil von X.________ erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> mit Urteil vom 3. Oktober 2011 nicht ein (1C_325/2011). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ ersuchte am 7. November 2011 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 3. Oktober 2011. Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 11. November 2011 auf das Revisionsgesuch nicht ein, da sich aus dem Gesuch nicht ergab, inwiefern ein Revisionsgrund vorliegen sollte (1F_31/2011). Mit Urteil vom 24. Januar 2012 trat das Bundesgericht auf ein weiteres Revisionsgesuch von X.________ nicht ein (1F_1/2012). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ reichte am 23. Juli 2012 je eine gleichlautende Eingabe beim Regierungsrat des Kantons Zug und beim Bundesgericht ein und ersuchte um "Fortsetzung" der Revisionsverfahren vor Bundesgericht. Der Regierungsrat des Kantons Zug überwies die Eingabe mit Schreiben vom 25. Juli 2012 dem Bundesgericht zur weiteren Behandlung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> möglich. Der Gesuchsteller verlangt wegen "Nachweis schweren Verbrechens" die Revision. Damit beruft er sich sinngemäss auf den Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 123 Abs. 1 BGG</span>, wonach die Revision verlangt werden kann, wenn ein Strafverfahren ergeben hat, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil einer Partei auf den Entscheid eingewirkt wurde. Inwiefern dieser Revisionsgrund vorliegen sollte, wird vom Gesuchsteller nicht ansatzweise ausgeführt noch ist dies ersichtlich. Auf das Revisionsgesuch ist ohne Schriftenwechsel (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>) nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Gesuchsteller kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Der Gesuchsteller wird zudem darauf hingewiesen, dass weitere Eingaben in dieser Sache, die keine Revisionsgründe enthalten, unbeantwortet abgelegt werden </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Unterägeri, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Verwaltungsrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. August 2012 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>