<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00698</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Max S. Merkli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Praxis für Sozialversicherungsrecht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Friedheimstrasse 17, 8057 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___, Vater sieben in den Jahren 1981, 1985, 1987, 1992, 1994, 1996 sowie 1999 geborener Töchter, meldete sich am 3. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2001 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine chronische Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushernie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/1). Diese zog einen Auszug aus dem individu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto bei (Urk. 7/3), tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und verneinte mit Verfügung vom 17. Juni 2003 einen Anspruch auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/34). Hiergegen erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 15. August 2003 Einsprache (Urk. 7/39), woraufhin die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung am 3. September 2003 aufgehoben wurde (Urk. 7/47). In der Folge zog die IV-Stelle Auszüge aus dem individuellen Konto bei (Urk. 7/49-52) und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 25. April 2004 mit Wirkung ab dem 1. April 2002 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/55, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/62). Dagegen erhob der Versicherte am 15. Juni 2004 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 7/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), die am 17. Dezember 2004 von der IV-Stelle abgewiesen wurde (Urk. 7/74). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Januar 2005 reichte der Versicherte Beschwerde beim hiesigen Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht ein (Urk. 7/79), die mit Urteil vom 14. Juli 2005 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde (Urk. 7/81). Am 13. September 2005 erhob der Versicherte eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Urk. 7/82), woraufhin das Eidgenössische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht das Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts sowie den Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid der IV-Stelle mit Urteil vom 6. Februar 2006 aufhob und die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 7/87). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung bei der Begutachtungsstelle Z.___, die ihr Gutachten am 19. September 2006 erstattete (Urk. 7/99). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 1. Oktober 2007 ab dem 1. April 2002 eine Viertelsrente sowie ab dem 1. Oktober 2006 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/124, 7/128). Dagegen erhob der Versicherte am 23. Oktober 2007 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht (Urk. 7/129). Dieses teilte mit Verfügung vom 5. Februar 2009 mit, eine vorläufige Würdigung der Akten habe ergeben, dass dem Versicherten möglicherweise zu Unrecht eine halbe Invalidenrente zugesprochen worden sei (Urk. 7/132), woraufhin der Versicherte die Beschwerde mit Schreiben vom 27. Februar 2009 zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog (Urk. 7/138 S. 4). Mit Verfügung vom 6. April 2009 wurde das Verfahren abgeschrieben (Urk. 7/138).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. März 2009 beantragte der Versicherte die Erhöhung seiner Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und ersuchte um erneute psychiatrische Begutachtung (Urk. 7/134). Die IV-Stelle zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/135) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/146, 7/148, 7/152-153) bei und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung bei der A.___, welche ihr Gutachten am 23. November 2010 erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete (Urk. 7/171). Am 2. Dezember 2010 ergänzte diese das Gutachten mit der Beantwortung einer Rückfrage (Urk. 7/174). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 23. Januar 2012 rückwirkend ab dem 1. März 2009 eine ganze und ab dem 1. Februar 2010 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/203, 7/205).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 29. Oktober 2014 beantragte der Versicherte erneut eine Erhöhung seiner Invalidenrente (Urk. 7/213). Mit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fülltem Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formular teilte er mit, aufgrund eines Herzinfarktes habe sich sein Gedächtnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert und seine depressiven Gefühle hätten sich verstärkt (Urk. 7/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Zudem reichte er diverse Arztberichte ein (Urk. 7/216-2018). Die IV-Stelle zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/221) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/225-226) bei und veranlasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine polydisziplinäre Begutachtung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die ihr Gutachten am 14. Dezember 2015 erstattete (Urk. 7/250). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 29. Februar 2016 [Urk. 7/255</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], Einwand vom 7. März 2016 [Urk. 7/256], Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung vom 15. April 2016 [Urk. 7/260]) wurde die dem Versicherten bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her ausgerichtete halbe Invalidenrente mit Verfügung vom 19. Mai 2016 auf das Ende des der Zustellung folgenden Monats aufgehoben; einer allfälligen dagegen gerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 7/262]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen führte der Versicherte mit Eingabe vom 17. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm rückwirkend ab dem 1. Oktober 2014, spätestens aber seit dem 1. September 2015, eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. August 2016 schloss die IV-Stelle auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. August 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, im Rahmen des Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens seien umfangreiche medizinische Abklärungen vorgenommen worden, so liege insbesondere ein Gutachten der Begutachtungsstelle Medas B.___ vom 14. Dezember 2015 vor. Daraus gehe hervor, dass sich der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht etwas ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe und aus psychiatrischer Sicht ungefähr gleich geblieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Das Gutachten zeige jedoch, dass der Beschwerdeführer aggraviere, was einen Ausschlussgrund darstelle. Daher sei ein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum im Vorbescheidverfahren vorgebrachten Einwand führte die IV-Stelle aus, in der neuropsychologischen Testung hätten sich deutliche Anzeichen einer Aggravation gezeigt. Auch in den weiteren Untersuchungen seien Inkonsistenzen festgestellt worden und eine Selbstlimitierung habe nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden können. Das Verhalten des Beschwerdeführers gehe über eine Verdeutlichung hinaus, eine Aggravation sei ausgewiesen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, im Gutachten seien ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenste Beeinträchtigungen der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit festgestellt worden. Zwar sei im neuropsychologischen Teilgutachten von einer Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation die Rede, weshalb die Begutachtung wegen nicht valider Resultate vorzeitig beendet worden sei. Im Gesamtgutachten seien diese Ergebnisse aber nicht berücksichtigt worden, weshalb auf die Beurteilung abzustellen sei. Insgesamt sei es daher erwiesen, dass sich sein Gesundheitszustand in den letzten Jahren leicht verschlechtert habe. Sein Invaliditätsgrad habe sich auf mindestens 61 % erhöht, weshalb ihm eine Dreiviertelsrente ab Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung des Rentenerhöhungsgesuchs im Oktober 2014 zustehe (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im A.___-Gutachten vom 23. November 2010, welches der letzten Verfügung (vom 23. Januar 2012) zugrunde lag, wurden folgende Diagnosen mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/171 S. 41):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradig depressive Episode (ICD-10: F 32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen psychischen Faktoren (ICD-10: F 45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sensible Hemisymptomatik rechts ohne Anhaltspunkte für eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rologische Erkrankung (ICD-10: R 20.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit möglicher inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tierender Wurzelreizsymptomatik S1 rechts (ICD-10: M 54.86)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutliche Osteochondrose L5/S1 mit mediolateraler Diskushernie und morphologischem Wurzelkontakt S1 rechts (MRI vom 9.9.2008 und 31.7.2001)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hemihypästhesiesymptomatik rechts, Verdacht auf chronische zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rale Hypersensitisierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom mit nicht-radikulärer Schmerzausstrahlung in den Arm rechts (ICD-10: M 53.0 und M 53.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskrete Bandscheibenprotrusion C4/5 beidseits ohne Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wurzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kompromittierung (MRI vom 9.9.2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Thoracic-outlet-Symptomatik beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ulnarisneuropathie beidseits möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende aufgeführt (Urk. 7/171 S. 42):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch beginnende Gonarthrosezeichen rechts ohne sicheres klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sches Korrelat (Röntgen vom 20.3.2010 und 30.6.2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sonnenallergie und Raynaud-Symptomatik anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, das Gangbild des Exploranden sei verhalten, seitengleich ohne Hinkmechanismus. Im Zehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spitzen- und beim Fersengang rechts sei die Standbeinphase leicht verkürzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der Explorand gebe lumbale Schmerzen an. Die Hocke könne bis zu einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Knieflexion von 90° beidseits eingenommen werden, wenn er sich leicht am Mobiliar halte. Endphasig würden lumbale und rechtsgluteale Schmerzen beklagt. Beim Aus- und Ankleiden werde der Oberkörper voll inkliniert, im Sitzen würden die Hüften beidseits voll flektiert und sowohl Arme als auch Beine symmetrisch bewegt. Im Verlauf der Untersuchung würden sich Zeichen von diffuser Schmerzkommunikation mimisch und gestisch mehren. Nach dem Verlassen der Liege sei ein intensiver Schmerzhinkmechanismus rechts ersichtlich, wobei nach dem Ankleiden das Gangbild wiederum symmetrisch sei (Urk. 7/171 S. 65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand klage über tieflumbale, belastungsabhängige Rückenschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen mit Ausstrahlung ins rechte Bein bis zum lateralen Fussrand, wobei der Beschwerdefokus lumbal liege. Neu bestünden nun auch nuchale Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Ausstrahlung in den rechten Arm und Parästhesien, die nicht posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsabhängig seien. Hinzu kämen seit zwei Monaten ein intermittierendes Fusssohlenbrennen links und Parästhesien an der linken Hand (Urk. 7/171 S. 69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Körperhaltung des Beschwerdeführers sei wohl etwas steifer als in den Vorgutachten beschrieben. Es bestehe aber nach wie vor ein wechselndes fokales Behinderungsausmass, indem die Hüftflexion beim Anziehen der Hose im Sitzen beidseits voll erfolge, beim passiven Prüfen der Hüftbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit aber massive Gegeninnervationen wegen lumbaler Schmerzen bereits bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Lexion von links 60° und rechts 40° manifestiert würden. Auch die End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phasen der Rotation der Hüftgelenke seien schmerzbedingt muskulär be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert. Wie früher auch schon fänden sich Zeichen einer Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung mit stöhnender, mimisch und gestisch akzentuierter Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommunikation, die im Verlauf der Untersuchung zunehme (Urk. 7/171 S. 70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt finde sich beim Exploranden ein deutliches degeneratives Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulenleiden der unteren Lendenwirbelsäule. Er habe eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verarbeitungsstörung entwickelt mit einer wohl darunter zu subsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mierenden Hypästhesie der rechten Körperhälfte, einem chronischen Schmerzvermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverhalten, einer Minderinnervation der peripheren rechten Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, einer inkonstanten Schmerzbehinderung und einer fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xierten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung. Wie schon früher wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Diskrepanzen zwischen den klinischen Befunden und der Leidensinten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sität vorliegen (Urk. 7/171 S. 70-71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte der begutachtende Rheumatologe aus, körperlich mittelschwere und schwere berufliche Tätigkeiten seien dem Versicherten nicht mehr zumutbar, weshalb er in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig sei. Aus muskuloskelettärer Sicht könne ihm für körperlich leichte, angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Berücksichtige man aus rheumatologischer Sicht die dargelegten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierungsprozesse mit den vorhandenen Veränderungen, reduziere sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit um 20 % (Urk. 7/171 S. 72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand beklage sich über zwanghaftes Grübeln. Noch immer beschäftige ihn der Tod seines einzigen Sohnes, es sei so schwer loszulassen. Er leide auch unter starker Nervosität und innerer Unruhe, sei reizbar geworden, gerate manchmal ausser Kontrolle und werde dann laut. Sein Schlaf sei gestört. Er habe Mühe ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschlafen und durchzuschlafen. Nachts habe er „Erscheinungen“, sehe sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Sohn vor sich oder sich selber, tot. Er liege oft lange wach und habe Angst vor erneuten „Erscheinungen“. Aufgrund des Schlafmangels könne er sich nicht konzentrieren, sei vergesslich, fahrig und gerate schnell unter Druck. Überwiegend sei seine Grundstimmung traurig, teilweise empfinde er aber auch Freude, so beispielsweise am Erfolg seiner Kinder (Urk. 7/171 S. 107).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der begutachtende Psychiater schilderte, der Explorand sei bewusstseinsklar und vollständig orientiert. Während des Gesprächs würden sich keine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassungsstörungen zeigen. Hingegen seien Konzentrationsstörungen bemerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, da er bei Fragen häufig nachfragen müsse. Die Merkfähigkeit wirke ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindert, so antworte er auf mehrteilige Fragen meist unvollständig. In der groben Testung könne er sich zwei von drei Begriffen merken. Das formale Denken sei geordnet, oft aber sprunghaft und thematisch leicht eingeengt auf den Tod seines Sohnes sowie die Kündigung der Arbeitsstelle. Eine Inko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">härenz sei nicht zu erkennen (Urk. 7/171 S. 110). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das komplexe Beschwerdebild des Exploranden lasse sich als komorbide Störung aus einer mittelgradig depressiven Episode und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren abbilden. Mit dem deutlichen Interessens- und Freudverlust an Aktivitäten und dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderten Antrieb sowie der gesteigerten Ermüdbarkeit seien zwei der drei Hauptkriterien für eine depressive Episode und mit den impulsiven Gedanken an den Tod, Konzentrationsstörungen, einer deutlichen Agitiertheit und Schlafstörungen vier Nebenkriterien erfüllt, sodass die Diagnose einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig depressiven Episode zu stellen sei (Urk. 7/171 S. 112).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte der begutachtende Psychiater aus, durch die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions- und teilweise auch schmerzbedingten Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, den schwankenden Antrieb und insbesondere auch die Nervosität, Hastigkeit, Agitiertheit, Reizbarkeit und die gestörte Impuls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle sei der Versicherte aus psychiatrischer Sicht in seiner Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eingeschränkt. Es sollte ihm in einer seiner körperlichen Erkrankung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit aber möglich sein, vier Stunden täglich zu arbeiten (Urk. 7/171 S. 113).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neurologischen Teilgutachten wurden keine Einschränkungen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt (Urk. 7/171 S. 78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung wurde zur Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfassend ausgeführt, in seiner angestammten Tätigkeit sei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte vollständig arbeitsunfähig. Für eine angepasste Verweistätigkeit könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm eine 50%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit attestiert werden. Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung dafür sei eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten mit einem Gewicht von mehr als 5-7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g, ohne Zwangshaltungen, gehäuft gebückte oder überkopf zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeiten. Auch kniende oder kauernde Arbeiten seien nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 7/171 S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im anlässlich der aktuellen Rentenrevision erstellten Gutachten vom 14. Dezember 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/250 S. 35):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung mittelgradigen Ausmasses, beziehungsweise rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vierende Störung (ICD-10: F 33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung (ICD-10: F 45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10: M 54.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ischialgiforme Schmerzen am rechten Bein mit Hypästhesie Derma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tom S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD intermittierende Wurzelreizsymptomatik S 1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgeschrittene Osteochondrose L5/S1, Chondrose L 4/5, Spondyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">throsen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medio-rechts-laterale Diskushernie L5/S1 mit morphologischem Wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zelkontakt S1 (MRI 31.7.2001 und 9.9.2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervico-Thorako-Brachialsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subacromiale Impingement-Symptomatik (ICD-10: M 75.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Humerus Hochstand rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch keine Hinweise auf alltagsrelevante Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch kein Hinweis auf radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptome</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskrete Bandscheibenprotusion C 4/5 (MRI 9.9.2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannt (Urk. 7/250 S. 35-36):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung (ICD-10: I 25.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach NSTEMI mit Kammerflimmern und erfolgreicher mecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nisch-medikamentöser Reanimation am 8.10.2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Koronarographie (O.___spital) 8.10.2013: LVEF 40 %, 80%ige Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nose des proximalen RIVA; 2x DES, Verschluss mediale RCX, PTCA/DES, 80%ige Stenose proximale RIVP RCA</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Laufbandstressechokardiographie 22.12.2014: ohne schwere Ischä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kardiale MR-Untersuchung mit Adenosin-Belastung 27.1.2015: LVEF 58 %, kein Nachweis einer belastungsindizierten Ischämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Echokardiographie 15.9.2015: LVEF um 60 %, Infarktnarbe vor al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lem posterior, normale diastolische Funktion, leichte Mitralinsuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zienz, leichte Aorteninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spiroergometrie 15.9.2015: Vorzeitiger Abbruch wegen Dyspnoe bei Hyperventilation, keine Angina pectoris. Bei aussagekräftigem Doppelprodukt kein Hinweis auf belastungsinduzierte Ischämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Vorhofflattern (ED 05/2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardiovaskuläre Risikofaktoren: Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Coxarthrose rechtsbetont bei Hüftdysplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gonarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über Vergesslichkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Mit dem Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">farkt sei alles wiedergekommen, Stress, Angst, Albträume, Kraftlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Unsicherheit. Die Erinnerung an seinen Sohn würde ihn sehr belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Auch seinen Bruder habe er verloren, was ihn beschäftige. Er könne nie länger als zwei Stunden am Stück schlafen. Im Alltag sei er sehr reizbar, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trage keinen Lärm, weshalb er es in einer Gruppe von Leuten meist nicht lange aushalte. Er sei schon lange in psychiatrischer Behandlung, welche die Situation aber nicht verbessere. Einer stationären Behandlung habe er sich bisher noch nicht unterzogen (Urk. 7/250 S. 52-53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der begutachtende Psychiater führte aus, der Explorand wirke leicht gereizt, scheine unter Druck zu stehen, die Gestik und Mimik seien stark ausgeprägt und er spreche laut. Im Verlauf der Untersuchung wirke er zunehmend ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spannter, kooperativer und zugänglicher. Bewusstseins- und Orientierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen würden nicht vorliegen, auch die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis seien nicht relevant beeinträchtigt. Im formalen Denken wirke er geordnet, teilweise leicht gehemmt und verlangsamt, aber weder umständlich noch eingeengt. Es fänden sich keine Hinweise auf Wahnerleben, Sinnestäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schungen oder Ich-Störungen (Urk. 7/250 S. 57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Konsistenz der Symptome schilderte Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, trotz der Authentizität des Exploranden seien Diskrepanzen erkennbar. So müsse das Wahrnehmen des eigenen Schlafverhaltens als überdeutlich geschildert oder erlebt bezeichnet werden. Im Gespräch seien ihm weder Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mängel noch Vergesslichkeit anzumerken; er nehme Gedanken auf, verar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese und bringe verschiedene Aspekte ein. In der Untersuchungssituation sei er ablenkbar und bei Provokationen gerate er nicht in Affektinkontinenz. Echte Widersprüche seien allerdings nicht zu erkennen (Urk. 7/250 S. 58-59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, der Versicherte sei für eine angepasste Tätigkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich nicht mehr als 50 % eingeschränkt. Das Arbeitsprofil entspreche einer reizarmen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ohne Lärmbelastung, ohne störende Lichtverhältnisse und ohne beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders hohe Konzentrationsanforderungen, was das Bedienen gefährlicher Maschinen und Schichtarbeiten ausschliesse. Unter Ausnutzung therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Möglichkeiten sollte ausgehend von der diagnostischen Einschätzung auch eine 66%ige Arbeitsfähigkeit möglich sein (Urk. 7/250 S. 63-64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, beim Exploranden handle es sich um einen 58-jährigen Mann in gutem Allgemeinzustand. Das Gangbild sei grundsätzlich hinkfrei, der Zehenspitzen- und Fersengang beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits ohne Einschränkung möglich. An der Halswirbelsäule bestehe eine leichte, nicht schmerzhafte Einschränkung der Seitenneigung nach beiden Seiten. Die Eigenreflexe an den oberen und unteren Extremitäten seien sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrisch normal. Beide Hüftgelenke seien in der Innenrotation mittelgradig eingeschränkt, ohne Schmerzprovokation am Hüftgelenk, aber mit einer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">projektion in den lumbosakralen Übergang beim Versuch, die Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke über 80° zu beugen (Urk. 7/250 S. 70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, führte aus, für die vom Exploranden angegebenen Schmerzen könne als pathologisch-ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomisches Korrelat eine fortgeschrittene Osteochondrose L5/S1, eine Chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose L 4/5 sowie eine medio-rechts-laterale Diskushernie L5/S1 mit morpho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischem Wurzelkontakt S1 angegeben werden. Hinweise auf eine akute Nervenwurzelkompression bestünden nicht. Zwar habe der Explorand das gestreckte rechte Bein nicht mehr als 20° anheben können. Das sei jedoch als pseudoradikuläres Zeichen zu deuten, da es ihm in sitzender Position gelinge, die Beine einzeln in eine horizontale Position zu bringen. Zusätzlich zu den Beschwerden an der unteren Lendenwirbelsäule klage der Explorand über Schmerzen am rechten Schultergelenk und am rechten Arm. Diese Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen seien sicherlich pseudoradikulärer Genese. Die Röntgenaufnahmen des rechten Schultergelenks würden einen leichtgradigen Humerushochstand zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, was ein indirektes Zeichen für eine Rotatorenmanschettenpathologie sei. Klinisch würden jedoch keine Hinweise auf eine alltagsrelevante Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschettenläsion vorliegen. Weitere Pathologien am Bewegungsapparat mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien nicht erkennbar (Urk. 7/250 S. 71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. D.___ fest, man müsse davon ausgehen, dass eine leichte bis mittelgradige Einschränkung der Belastbarkeit des Ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senskeletts vorliege. Auch sei von einer leichten Einschränkung der Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der rechten oberen Extremität auszugehen. Gesamthaft gesehen ergebe sich damit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Plattenleger. Gegenüber der rheumatologischen Beurteilung im Vorgutachten habe sich die zumutbare Arbeitsfähigkeit leicht verschlechtert, einerseits wegen der zunehmenden segmentalen Bandscheibendegenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, andererseits wegen einer progredienten Dekonditionierung. Im Vergleich zu den Jahren 2012 und 2013 hätten sich am Bewegungsapparat keine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Veränderungen ergeben, weder im positiven noch im negativen Sinn. Aus rheumatologischer Sicht sei eine berufliche Rehabilitation in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit empfehlenswert, bei einem Arbeitspensum von 50 %, wobei nach einer Angewöhnungsphase mit einer Steigerung der Arbeitsleistung gerechnet werden könne (Urk. 7/250 S. 71-72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neuropsychologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, es gebe Hinweise auf eine Verfälschung der Befunde. Der klinische Eindruck ohne Verlangsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung und die objektivierte schwere Verlangsamung seien widersprüchlich. Auch die unauffällige Kommunikation sei mit den deutlich reduzierten Arbeitsgedächtnisleistungen nicht vereinbar. Die Gedächtnisleistungen hätten sich in einem Ausmass vermindert gezeigt, wie sie bei einem Patienten mit mittelschwerer Alzheimer-Demenz vorkommen würden. Im Performanzvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dierungstest würden die gezeigten Leistungen deutlich unter Werten von Patienten mit schweren Schädelhirntraumata oder Demenzpatienten liegen. Diese Auffälligkeiten seien nicht mit den psychischen Beschwerden des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Exploranden zu erklären. Daher sei von einer Aggravation auszugehen (Urk. 7/250</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im kardiologischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand klage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über atypische, durch gewisse Bewegungen ausgelöste Thoraxbeschwerden links.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine typische Angina pectoris liege nicht vor. Echokardiographisch zeige sich ein normal grosser, nicht hypertropher linker Ventrikel mit nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maler systolischer Globalfunktion. Vor allem posterior finde sich eine akine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Zone, die durch den Myokardinfarkt vom 8.10.2013 erklärt werden könne. Die diastolische Funktion der linken Kammer sei normal. Die Spiro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrie müsse vorzeitig wegen einer Anstrengungsdyspnoe abgebrochen werden, wobei klinisch der Befund einer deutlichen demonstrativen Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ventilation bestehe. Kardiale Beschwerden lägen nicht vor. Auffallend sei, dass der Explorand noch im letzten Dezember eine deutlich bessere Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit gezeigt habe (Urk. 7/250 S. 47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, aus kardialer Sicht sei der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/250 S. 47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, aus rheumatologischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand seit dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Verfügung vom 23.1.2012 eher verschlechtert. Aus psychiatrischer Sicht müsse von einem weitgehend stabilen Verlauf ausgegangen werden. Die neu dazu gekommene kardiale Problematik mit Status nach Myokardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">farkt im Oktober 2013 bleibe ohne langdauernden Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 7/250 S. 40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, aus dem Gutachten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer aggraviere, weshalb kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render Gesundheitsschaden mehr vorliege und revisionsweise die Rente auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben sei (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt regelmässig keine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschädigung vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht. Hinweise auf solche ergeben sich namentlich, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unglaubwürdig wirken; schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f Aggravation weist bloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verdeutlichendes Verhalten hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Besteht im Einzelfall Klarheit darüber, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltspunkte auf eine Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes bloss verdeutlichenden Verhaltens klar überschritten sind, ohne dass das aggravatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störung zurückzuführen wäre, fällt eine versicherte Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ausser Betracht und ein Rentenanspruch ist ausgeschlossen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGer vom 13. Oktober 2015, 8C_438/2015, E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führt zu Recht aus, im Gutachten sei mehrfach auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diskrepanzen hingewiesen worden. In der interdisziplinären Zusammenfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde zur Konsistenz ausgeführt, in der kardiologischen Untersuchung habe eine Selbstlimitierung nicht ausgeschlossen werden können, im rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuch hätten sich einige Hinweise auf Inkonsistenzen oder Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichung gezeigt und die neuropsychologische Gutachterin kam zu Schlus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer habe überwiegend wahrscheinlich aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viert (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/250 S. 37-38). Gleichzeitig wurde im Gutachten indessen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer habe sich insgesamt offen gezeigt und sei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reit gewesen, detaillierte Auskünfte zu erteilen. Auch habe keine wesentliche Diskrepanz zwischen Alltagsaktivitäten und den geltend gemachten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen festgestellt werden können (Urk. 7/250 S. 38). Die Gutachter kamen zum Schluss, das Ausmass der Erscheinungen könne im Rahmen der Situation nicht als Aggravation gewertet werden. Zudem hielten sie fest, die Resultate der neuropsychologischen Untersuchung seien aufgrund der fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation bei ihrer Beurteilung nicht berücksichtigt worden (Urk. 7/250 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit liegen zwar gewisse Hinweise vor, die auf eine Aggravation hindeuten. Aus der ärztlichen Beurteilung geht jedoch hervor, dass insgesamt die Anhaltspunkte für eine Aggravation nicht überwiegen, womit lediglich von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Verdeutlichung auszugehen ist. Entsprechend ist eine Aggravation nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgewiesen, weshalb eine Rentenrevision gestützt darauf nicht gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer geht ebenfalls von einem Revisionsgrund aus und macht geltend, es sei als erwiesen zu betrachten, dass sich sein Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand in den letzten Jahren leicht verschlechtert habe, weshalb nun ein Invaliditätsgrad von über 60 % und damit ein Anrecht auf die Ausrichtung einer Dreiviertelsrente bestehe (Urk. 1 S. 4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt (vgl. E. 1.1) gibt Anlass zur Rentenrevision jede wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend kamen die Gutachter zum Schluss, aus rheumatologischer Sicht habe sich der Gesundheitszustand eher verschlechtert. Aus psychiatrischer Sicht sei von einem stabilen Verlauf auszugehen (Urk. 7/250 S. 40). Vergleicht man die Befunde des aktuellen Gutachtens mit denjenigen aus dem Vorgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, zeigen sich kaum Veränderungen. Bereits im A.___-Gutachten vom 23. November 2010 wurde eine deutliche Osteochondrose L5/S1 mit medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lateraler Diskushernie und morphologischem Wurzelkontakt S1 rechts diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert (Urk. 7/171 S. 41). Im aktuellen Gutachten wird ebenfalls darauf hingewiesen, die Röntgenbilder zeigten eine deutliche Osteochondrose L5/S1, wobei zusätzlich ein Vakuumphänomen genannt wird (Urk. 7/250 S. 70). Der begutachtende Rheumatologe wies zwar auf zunehmende segmentale Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheibendegerationen sowie auf eine progrediente Dekonditionierung im Vergleich zum Vorgutachten hin und sprach von einer leichten Veränderung (Urk. 7/250 S. 71). Es ist jedoch nicht erkennbar, inwiefern sich diese leichten Degenerationen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken könnten. Aufgrund seiner lumbalen Beschwerden wurde ihm bereits im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten für seine angestammte Tätigkeit eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Es werden ihm lediglich noch körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben, Stossen und Ziehen von Lasten mit einem Gewicht von mehr als 5-7 kg, ohne Zwangshaltungen, ohne gehäuft gebückte oder überkopf zu verrichtende Tätigkeiten und ohne zumindest repetitive rotative Bewegungen des Oberkörpers zugemutet (Urk. 7/171 S. 49). Inwiefern leichte segmentale Bandscheibendegenrationen sowie eine körperliche Dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierung Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in dieser angepassten Tätigkeit haben könnten, ist nicht erkennbar und wurde denn auch nicht dargetan. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Dekonditionierung ist vielmehr davon auszugehen, dass eine angepasste Tätigkeit dieser entgegenwirken würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist ferner, dass im aktuellen Gutachten teilweise sogar Verbesserungen in den Befunden ersichtlich sind. So ist dem A.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 23. November 2010 zu entnehmen, beim Beschwerdeführer sei im Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spitzen- und beim Fersengang rechts die Standbeinphase leicht verkürzt und er klage über lumbale Schmerzen (Urk. 7/171 S. 65). Im aktuellen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten wurde hingegen festgehalten, der Zehenspitzen- und Fersengang sei beidseits ohne Einschränkung möglich (Urk. 7/250 S. 70). Diesbezüglich hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers möglicherweise sogar verbessert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt präsentieren sich die erhobenen Befunde im Vergleich zum Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten praktisch unverändert. Bei den Diagnosen kam zwar neu eine koronare 3-Gefässerkrankung hinzu. Diese war auch der Grund dafür, dass der Beschwerdeführer eine Rentenrevision forderte (Urk. 7/213). Der begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtende Kardiologe kam jedoch zum Schluss, die Erkrankung bleibe ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Sogar für seine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestammte Tätigkeit als Plattenleger sei er aus kardiologischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/250 S. 47). Damit handelt es sich um einen im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalt. Eine wesentliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ist nicht ausgewiesen, womit es an dieser Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsvoraussetzung fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist mangels einer wesentlichen Veränderung der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse ein Revisionsgrund zu verneinen, weshalb die Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebung einer rechtlichen Grundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entbehrt. Daher ist in teilwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Gutheissung der Beschwerde der angefochtene Entscheid aufzuheben und es ist festzustellen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auch nach dem 30. Juni 2016 Anspruch auf die bisher ausgerichtete halbe Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen dann eine ungekürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten um die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen wird. Dahinter steht die Überlegung, dass eine „Überklagung“ eine Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 mit weiteren Hinweisen). Der durch lic. iur. Max Merkli vertretene Beschwerdeführer hat somit An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine ungekürzte Parteientschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Barauslagen und MWSt) festzulegen und der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. Mai 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den 30. Juni </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hinaus</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> weiterhin An</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch auf eine halbe Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Max S. Merkli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p></div> </div></body></html>