<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_136/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. November 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Président 3 de l'arrondissement judiciaire I Courtelary-Moutier-La Neuveville, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufsichtsbeschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, vom 28. August 2009. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das vorliegende Urteil in Anwendung von <span class="artref">Art. 54 Abs. 1 BGG</span> in deutscher Sprache ergeht, weil die Beschwerdeschrift in dieser Sprache verfasst wurde und der Beschwerdeführer grosse Mühe hat, die französische Sprache zu verstehen, wie sich aus den kantonalen Akten ergibt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Präsident 3 des Gerichtskreises I Courtelary-Moutier-La Neuveville mit Verfügung vom 14. Juli 2009 das Verfahren zwischen dem Beschwerdeführer und dem Office régional des locations du Haut-Vallon als erledigt abschrieb und dem Beschwerdeführer die bis zum 9. Juli 2009 gewährte unentgeltliche Rechtspflege entzog; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 3. August 2009 beim Obergericht des Kantons Bern eine Rechtsschrift bezüglich der Verfügung vom 14. Juli 2009 einreichte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Appellationshof des Obergerichts das Rechtsmittel als Beschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 374 ff. ZPO</span> BE behandelte und diese mit Urteil vom 28. August 2009 abwies; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 12. Oktober 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, beide kantonalen Entscheide mit Beschwerde anzufechten, und darauf hinwies, dass die Beschwerdebegründung später ergänzt werde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer gemäss der Empfangsbestätigung am 10. September 2009 zugestellt wurde, womit die dreissigtägige Frist von <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> am nächsten Tag zu laufen begann (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und am 12. Oktober 2009 ablief (<span class="artref">Art. 45 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass eine Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht zulässig ist, weshalb der diesbezügliche Hinweis des Beschwerdeführers in seiner Eingabe vom 12. Oktober 2009 unbeachtlich ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass von vornherein nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann, soweit sie sich gegen die Verfügung des Präsidenten 3 des Gerichtskreises I Courtelary-Moutier-La Neuveville vom 14. Juli 2009 richtet, weil es sich dabei nicht um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid handelt (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/113" type="start"></artref>Art. 113 BGG</span><artref id="CH/173.110/75/1" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. Oktober 2009 diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, soweit sich die Beschwerde gegen das Urteil des Appellationshofs vom 28. August 2009 richtet; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde als Ganzes in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsbeistand wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsbeistand wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. November 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> </div></body></html>