<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00451</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205818&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00451</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.05.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer hat auf seinem Grundstück ohne entsprechende Bewilligung Rodungen vorgenommen sowie den Boden mit zugeführtem Material überschüttet und planiert. Seine Beschwerde richtet sich gegen eine Verfügung des Amts für Landschaft und Natur, Abteilung Wald, mit der er verpflichtet wurde, alles zugeführte Material abzutragen und das ursprüngliche Terrain wiederherzustellen. Zuständigkeit (E. 1). Abweisung des Sistierungsbegehrens (E. 2). Der Beschwerdeführer lässt vorbringen, der zur Diskussion stehende Landstreifen diene landwirtschaftlichen Erschliessungszwecken (E. 3.1). Gemäss Art. 4 lit. a WaV gilt die Beanspruchung von Waldboden für forstliche Bauten und Anlagen sowie für nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen nicht als Rodung. Das Bestandesgefüge des Waldes wird durch die neue Zufahrt zweifellos beeinträchtigt, weshalb sie nicht als nichtforstliche Kleinanlage qualifiziert werden kann (E. 3.2). Voraussetzungen für eine Rodungsbewilligung gemäss Art. 5 Abs. 2 WaG (E. 3.3). Das Erfordernis der relativen Standortgebundenheit gemäss Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG ist vorliegend nicht erfüllt (E. 3.4). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz (E. 4.1). Da der massgebliche Sachverhalt bereits aufgrund der Akten feststeht und sich die Verhältnisse daher schlüssig klären lassen, braucht nicht näher auf die Beweisanträge eingegangen zu werden (E. 4.2). Kostenfolgen (E. 5). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSATZAUFFORSTUNG">ERSATZAUFFORSTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSBAUTE">ERSCHLIESSUNGSBAUTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTFORSTLICHE KLEINANLAGE">NICHTFORSTLICHE KLEINANLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RODUNG">RODUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RODUNGSBEWILLIGUNG">RODUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SISTIERUNGSBEGEHREN">SISTIERUNGSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTGEBUNDENHEIT">STANDORTGEBUNDENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TERRAINVERÃNDERUNG">TERRAINVERÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT">ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WALD">WALD</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 WaG</span><br/><span class="gerade">§ 9 WaldG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 lit. a WaV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 58</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A ist EigentÃ¼mer der Parzelle Kat.Nr. 01 in X, in deren westlichem Teil sich ein Waldstreifen befindet. Ãber die Parzelle fÃ¼hrt eine Hochspannungsleitung der Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK). Acht Aren des Waldes sind daher mit einem Niederhalteservitut zu Gunsten der NOK belastet, welches A vertraglich verpflichtet, zu hoch werdende BÃ¤ume zu fÃ¤llen.</p> <p class="Urteilstext">Im Jahr 2003 stellte die Gemeinde X anlÃ¤sslich einer Baukontrolle fest, dass auf dem unter der Hochspannungsleitung liegenden GelÃ¤nde ohne entsprechende Bewilligung TerrainverÃ¤nderungen vorgenommen wurden. BaumstrÃ¼nke und StrÃ¤ucher wurden entfernt und teilweise Ã¼berdeckt, der Boden mit zugefÃ¼hrtem Material Ã¼berschÃ¼ttet und planiert. Die Gemeinde forderte A in der Folge am 12. August 2003 auf, nachtrÃ¤glich ein Baugesuch einzureichen. Am 27. August 2003 fand ein erster Augenschein mit A sowie Vertretern der Gemeinde, der Fachstelle Bodenschutz und des Amtes fÃ¼r Raumordnung und Vermessung statt. Dabei wurde festgestellt, dass vor der GelÃ¤ndeverÃ¤nderung Rodungen vorgenommen worden waren. Am 2. Dezember 2003 wurde A ein zweites Mal aufgefordert, ein Baugesuch einzureichen; zudem sei eine AbklÃ¤rung der Schadstoffbelastung des zugefÃ¼hrten und abgelagerten Materials vorzunehmen. Am 27. April 2004 Ã¼berwies die Gemeinde die Akten zur Weiterbearbeitung an die Fachstelle Bodenschutz und den Forstkreis 02.</p> <p class="Urteilstext">Am 6. Mai 2004 wurde A durch den Forstkreis 02 beim Statthalteramt Y zur Bestrafung wegen unbewilligter Rodung und GelÃ¤ndeverÃ¤nderung verzeigt. Bereits am 6. April 2004 hatte die Baukommission X beschlossen, A wegen Verstosses gegen §§ 326 und 340 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 zu verzeigen. Das Statthalteramt Y Ã¼berwies die Akten am 16. Juli 2004 an die Bezirksanwaltschaft Y.</p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 24. Mai 2004 stellte die Gemeinde X der Fachstelle Bodenschutz das Analyseresultat einer von A entnommenen Bodenprobe zu. Diese klassierte den Boden "bezÃ¼glich Schwermetall-Totalgehalte als unbelastet". GemÃ¤ss VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur, Abteilung Wald, vom 5. Oktober 2004 ist die Beprobung allerdings nicht in Ãbereinstimmung mit der Verordnung vom 1. Juli 1998 Ã¼ber Belastungen des Bodens erfolgt, da die Probeentnahme von A selbst und nicht von einer bodenschÃ¼tzerisch fachkundigen Person vorgenommen wurde.</p> <p class="Urteilstext">Am 1. Juli 2004 fand ein zweiter Augenschein mit A sowie je einem Vertreter des Forstkreises 02 und des Bauamts X statt, anlÃ¤sslich dessen A zum Ausdruck brachte, er sei nicht bereit, den ursprÃ¼nglichen Zustand wiederherzustellen. Mit VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur, Abteilung Wald, vom 5. Oktober 2004 wurde A verpflichtet, alles zugefÃ¼hrte Material auf der Parzelle Kat.Nr. 01 abzutragen und das ursprÃ¼ngliche Terrain bis zum 31. Juli 2005 wiederherzustellen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen wandte sich A mit Eingabe vom 4. November 2004 an die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich, welche den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 25. Juli 2005 abwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen liess A am 19. September 2005 Beschwerde vor Verwaltungsgericht erheben und folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Es seien die VerfÃ¼gungen des Amtes fÃ¼r Landschaft und Natur vom 5. Oktober 2004 und der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 25. Juli 2005 aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2.<span> </span></span><span>Eventuell seien die angefochtenen VerfÃ¼gungen aufzuheben und der BeschwerdefÃ¼hrer anzuweisen, eine Ersatzaufforstung mit Hecken und FeldgehÃ¶lzen gemÃ¤ss Skizze (= Beilage 2 zur Rekursschrift) vorzunehmen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3.<span> </span></span><span>Alles unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdegegner."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Gleichzeitig wurde die Sistierung des Beschwerdeverfahrens beantragt, "bis eine der Parteien die WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens verlangt".</p> <p class="Urteilstext">Das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur, Abteilung Wald, beantragte in seiner Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2005 Nichteintreten auf das Sistierungsbegehren und Abweisung der Beschwerde. Die Volkswirtschaftsdirektion sprach sich in ihrer Vernehmlassung vom 26. Oktober 2005 fÃ¼r die Abweisung der Beschwerde aus, soweit darauf einzutreten sei, und verwies auf die ErwÃ¤gungen in der angefochtenen VerfÃ¼gung vom 25. Juli 2005.</p> <p class="Urteilstext">Am 2. Februar 2006 fand eine Begehung der Parzelle Kat.Nr. 01 in Anwesenheit von A sowie je einem Vertreter der Abteilung Wald des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur, des Gemeinderats X sowie des Forstkreises 02 statt. Die Abteilung Wald des Amts fÃ¼r Landschaft und Natur teilte A daraufhin am 28. Februar 2006 mit, eine nachtrÃ¤gliche Rodungsbewilligung kÃ¶nne nicht in Aussicht gestellt werden.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist nach §§ 19b Abs. 1, 41 und 43 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zu­stÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>In formeller Hinsicht wird die Sistierung des Beschwerdeverfahrens beantragt, "bis Ã¼ber das WiedererwÃ¤gungsgesuch entschieden wurde bzw. bis eine der Parteien die FortfÃ¼hrung des Verfahrens verlangt". Als BegrÃ¼ndung wird angefÃ¼hrt, Ausgangspunkt der vorliegenden Streitigkeit bilde die Tatsache, dass sowohl die gegenwÃ¤rtige nordÃ¶stliche als auch die ehemalige sÃ¼dÃ¶stliche Zu- und Wegfahrt der Parzelle Kat.Nr. 01 Ã¤usserst gefÃ¤hrlich sei. Die vorliegend zur Diskussion stehende Ausfahrt sei als Ersatz dafÃ¼r realisiert worden. Der BeschwerdefÃ¼hrer werde bei der Volkswirtschaftsdirektion ein WiedererwÃ¤gungsgesuch stellen, "in der Hoffnung, dass mit UnterstÃ¼tzung der Gemeinde die Volkswirtschaftsdirektion den Ernst der Situation erkennt und die geschilderten VerkehrsverhÃ¤ltnisse nicht einfach als Schutzbehauptungen des BeschwerdefÃ¼hrers abschmettert".</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Eine Sistierung ist nur dann sinnvoll und gerechtfertigt, wenn der Entscheid des Verwaltungsgerichts von einem anderen Entscheid oder Urteil abhÃ¤ngt oder wesentlich beeinflusst wird. Dies gilt nach der Praxis insbesondere fÃ¼r den Fall, dass der Ausgang eines anderen Verfahrens fÃ¼r das interessierende Verfahren von prÃ¤judizieller Bedeutung ist (vgl. BGE 123 II 1 E. 2b, 122 II 211 E. 3e S. 217). Die Ã¼ber die Sistierung eines Verfahrens entscheidende BehÃ¶rde verfÃ¼gt Ã¼ber erhebliches Ermessen, das pflichtgemÃ¤ss zu handhaben ist. Sie hat die involvierten Interessen mitzuberÃ¼cksichtigen und darf auch die Prozessaussichten in anderen Verfahren, die fÃ¼r den von ihr zu treffenden Aussetzungsentscheid von Bedeutung sind, abschÃ¤tzen und in ihren AbwÃ¤gungsentscheid miteinbeziehen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 4â31 N. 29 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Vorinstanz hÃ¤lt in ihrer Vernehmlassung vom 26. Oktober 2005 an den ErwÃ¤gungen in der angefochtenen VerfÃ¼gung vom 25. Juli 2005 fest. Auch der Beschwerdegegner teilte dem BeschwerdefÃ¼hrer im Anschluss an die mit einer Parzellenbegehung verbundene offene Aussprache vom 28. Februar 2006 mit, es bestehe aus seiner Sicht kein Anlass fÃ¼r eine WiedererwÃ¤gung. Da somit kein Grund fÃ¼r eine Sistierung des Verfahrens ausgemacht werden kann, ist das entsprechende Begehren abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vor Verwaltungsgericht wird der Waldcharakter der betroffenen FlÃ¤che nicht mehr in Frage gestellt. Umstritten ist indes nach wie vor, ob fÃ¼r die mehr als fÃ¼nf Aren grosse FlÃ¤che unter der Hochspannungsleitung, die durch den BeschwerdefÃ¼hrer abgeholzt und aufgeschÃ¼ttet wurde, eine Rodungsbewilligung erforderlich ist beziehungsweise ob eine solche nachtrÃ¤glich erteilt werden kann. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst vorbringen, der vorliegend zur Diskussion stehende Landstreifen diene landwirtschaftlichen Erschliessungszwecken. Da sowohl die nordÃ¶stliche als auch die sÃ¼dÃ¶stliche Zu- und Wegfahrt der Parzelle Kat.Nr. 01 nicht in Frage komme, verbleibe als einzige Erschliessung fÃ¼r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung die Durchfahrt Ã¼ber die gerodete Schneise. "Allein aus diesem Grund" habe er "vier Lastwagen Aushubmaterial zugefÃ¼hrt und einige BaumstrÃ¼nke und StrÃ¤ucher entfernt". Bei dieser Zu- und Wegfahrt handle es sich um eine Beanspruchung von Waldboden fÃ¼r eine "nicht forstliche Kleinanlage". Letztere gelte gemÃ¤ss Art. 4 lit. a der (eidgenÃ¶ssischen) Waldverordnung vom 30. November 1992 (WaV, SR 921.01) nicht als Rodung, weshalb keine Rodungsbewilligung erforderlich sei. Das Kantonale Waldgesetz vom 7. Juni 1998 (KWaG) habe die Errichtung nichtforstlicher Kleinanlagen im Wald zwar grundsÃ¤tzlich verboten (§ 9 Abs. 1 KWaG), fÃ¼r standortgebundene Einrichtungen aber die Erteilung einer Ausnahmebewilligung vorgesehen (§ 9 Abs. 2 KWaG). Da die Schneisendurchfahrt der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung seiner Parzelle diene und sowohl positiv als auch negativ standortgebunden sei, sei die streitige Massnahme daher gestÃ¼tzt auf § 9 Abs. 2 KWaG zu bewilligen.</p> <p class="Urteilstext">Auch Art. 5 des (eidgenÃ¶ssischen) Waldgesetzes vom 4. Oktober 1991 (WaG, SR 921.0) lasse die Bewilligung der streitigen Schneisendurchfahrt zu, da die Massnahme allein den Zweck habe, fÃ¼r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 01 eine verkehrssichere Erschliessung zu realisieren. Diesem wichtigen Grund stÃ¼nden keine Interessen der Walderhaltung entgegen, da im Bereich der Hochspannungsleitung gerade kein Wald im landlÃ¤ufigen Sinne bestehen dÃ¼rfe, sondern hÃ¶chstens GebÃ¼sche und FeldgehÃ¶lze. Durch die vom BeschwerdefÃ¼hrer getroffene Massnahme werde die Walderhaltung daher nicht tangiert. Auch die weiteren Voraussetzungen von Art. 5 Abs. 2 lit. aâc WaG seien erfÃ¼llt: Die Schneisendurchfahrt sei sowohl positiv als auch negativ standortgebunden, die Ziele der Raumplanung wÃ¼rden nicht berÃ¼hrt und eine GefÃ¤hrdung der Umwelt werde auch nicht herbeigefÃ¼hrt. Schliesslich wÃ¤re die streitige Beanspruchung der SchneisenflÃ¤che gestÃ¼tzt auf § 10 Abs. 2 KWaG bewilligungsfÃ¤hig.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 4 lit. a WaV gilt die Beanspruchung von Waldboden fÃ¼r forstliche Bauten und Anlagen sowie fÃ¼r nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen nicht als Rodung. Zu dieser Kategorie von Bauten und Anlagen werden etwa bescheidene RastplÃ¤tze, Feuerstellen, Sport- und Lehrpfade oder erdverlegte Leitungen und Kleinantennen gezÃ¤hlt, die das BestandesgefÃ¼ge des Waldes nicht beeintrÃ¤chtigen und nur eine punktuelle und unbedeutende Beanspruchung von Waldboden mit sich bringen, weil sie beispielsweise bestehenden Waldwegen folgen. WÃ¤hrend solche Bauten und Anlagen in forstrechtlicher Hinsicht eine Sonderbehandlung erfahren, haben sie der Ã¼brigen Gesetzgebung zu genÃ¼gen. Ihre Errichtung bedarf zwar keiner Rodungsbewilligung; da sie aber als Nutzung gelten, die fÃ¼r die Funktionen oder Bewirtschaftung des Waldes nachteilig sind, kÃ¶nnen sie forstrechtlich von den Kantonen nur aus wichtigen GrÃ¼nden und unter Auflagen und Bedingungen bewilligt werden. Als nichtzonenkonforme Bauten ausserhalb der Bauzone bedÃ¼rfen sie zudem einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG; vgl. dazu Stefan Jaissle, Der dynamische Waldbegriff und die Raumplanung, ZÃ¼rich 1994, S. 119 f.; Thomas Widmer Dreifuss, Planung und Realisierung von Sportanlagen, ZÃ¼rich 2002, S. 461 f.). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Die vom BeschwerdefÃ¼hrer gerodete und aufgeschÃ¼ttete FlÃ¤che betrÃ¤gt mehr als fÃ¼nf Aren. Das BestandesgefÃ¼ge des Waldes wird durch die neue Zufahrt zweifellos beeintrÃ¤chtigt, da Letztere die Eliminierung einer grÃ¶sseren WaldflÃ¤che bedingte und daher mehr als nur eine unbedeutende und punktuelle Beanspruchung von Waldboden mit sich bringt. Sie kann somit nicht als nichtforstliche Kleinanlage qualifiziert werden, sondern stellt eine normale Baute dar.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Normale Bauten und Anlagen, die nichtforstlichen Zwecken dienen, sind im Wald grundsÃ¤tzlich untersagt. Soll trotzdem eine nichtforstlichen Zwecken dienende Baute oder Anlage errichtet werden, ist dies forstrechtlich nur gestÃ¼tzt auf eine Rodungsbewilligung gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 2 WaG mÃ¶glich. Bei der Rodungsbewilligung handelt es sich nicht um eine Polizei-, sondern um eine Ausnahmebewilligung, welche ausschliesslich in SonderfÃ¤llen erteilt werden darf, wobei der Ausnahmetatbestand strikt an die im Gesetz genannten Voraussetzungen gebunden ist. Erforderlich sind zunÃ¤chst wichtige GrÃ¼nde fÃ¼r die Rodung, die das Interesse an der Walderhaltung Ã¼berwiegen (Art. 5 Abs. 2 WaG). Das Ã¶ffentliche Interesse an der Walderhaltung wird von Gesetzes wegen vermutet; der Gesuchsteller muss nachweisen, dass wichtige GrÃ¼nde und ein Ã¼berwiegendes Interesse Ã¶ffentlicher oder privater Natur fÃ¼r die Rodung bestehen. Erforderlich ist hierbei eine umfassende InteressenabwÃ¤gung, welche neben den raumplanerischen und Ã¶kologischen insbesondere auch die polizeilichen Interessen an der Walderhaltung berÃ¼cksichtigt. Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG verlangt sodann, dass das Werk, fÃ¼r das gerodet werden soll, auf den vorgesehenen Standort angewiesen ist. Dies ist im Sinne einer relativen Standortgebundenheit zu verstehen; dass das Werk auf den vorgesehenen Standort strikte angewiesen ist und ausschliesslich an diesem Ort mÃ¶glich ist, wird nicht gefordert. Verlangt ist jedoch eine umfassende AbklÃ¤rung von valablen Alternativstandorten, deren Mehrzahl ausserhalb des Waldes liegen muss. Das geplante Werk muss sodann die Voraussetzungen der Raumplanung erfÃ¼llen (Art. 5 Abs. 2 lit. b WaG). Schliesslich darf die Rodung nicht zu einer GefÃ¤hrdung der Umwelt fÃ¼hren (Art. 5 Abs. 2 lit. c WaG), und es muss dem Natur- und Heimatschutz Rechnung getragen werden (Art. 5 Abs. 4 WaG; zum Ganzen Jaissle, S. 123 ff., 134 ff.; Widmer Dreifuss, S. 463 ff.; Heribert Rausch/Arnold Marti/Alain Griffel, Hrsg. Walter Haller, Umweltrecht, ZÃ¼rich etc. 2004, Rz. 453 ff.; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, Bern 2002, S. 415 f.).</p> <p class="Urteilstext">Sofern eine Rodung bewilligt werden kann, ist in derselben Gegend mit vorwiegend standortgerechten Arten Realersatz zu leisten (Art. 7 Abs. 1 WaG; vgl. zu den Anforderungen an den Realersatz auch Art. 8 WaV), wobei die ModalitÃ¤ten der Ersatzleistung im Rodungsentscheid festgehalten werden mÃ¼ssen (Art. 7 Abs. 1 WaV) und die entsprechende Pflicht im Grundbuch anzumerken ist (Art. 11 WaV).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Vorliegend ist insbesondere strittig, ob das Erfordernis der relativen Standortgebundenheit gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 2 lit. a WaG gegeben ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer stellt sich auf den Standpunkt, die genannte Voraussetzung sei erfÃ¼llt, da weder die nordÃ¶stliche noch die sÃ¼dÃ¶stliche Zu- und Wegfahrt zum GrundstÃ¼ck valable Alternativen darstellten .</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>Vorab ist zu bemerken, dass die vom BeschwerdefÃ¼hrer erstellte Erschliessungsbaute eine ungefÃ¤hr 25 m breite FlÃ¤che von mehr als fÃ¼nf Aren Wald umfasst und mindestens 40 m<sup>3 </sup>Fremdmaterial auf diese FlÃ¤che verteilt wurden (am Augenschein vom 27. August 2003 war noch von etwa 100 m<sup>3</sup> zugefÃ¼hrten Materials die Rede). ZunÃ¤chst brachte der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r die Rodung und TerrainverÃ¤nderung andere GrÃ¼nde und Motive als die Schaffung einer neuen Zufahrt zur Parzelle Kat.Nr. 01 vor. AnlÃ¤sslich des Augenscheins vom 27. August 2003 gab er an, die beabsichtigte Nutzung der strittigen FlÃ¤che sei Weide; die Rodung und Ablagerung wurde mit dem AuffÃ¼llen von BaumstrunklÃ¶chern und dem Ausgleich von Viehwegen begrÃ¼ndet. AnlÃ¤sslich des zweiten Augenscheins vom 1. Juli 2004 stellte sich der BeschwerdefÃ¼hrer auf den Standpunkt, er habe nur gemacht, wozu er gemÃ¤ss Vertrag mit der NOK verpflichtet gewesen sei: "Statt diese Arbeit [gemeint ist das Niederhalten der Bestockung] alle paar Jahre zu wiederholen sei es vernÃ¼nftiger, die Sache daherhaft zu erledigen. Auf diese Weise bekomme auch die untenliegende Wiese wieder mehr Sonne." Erst im spÃ¤teren Verlauf des Verfahrens wird behauptet, die Rodung und AufschÃ¼ttung diene Erschliessungszwecken. Nicht nÃ¤her begrÃ¼ndet wird, weshalb die Zufahrt zum GrundstÃ¼ck eine Breite von ungefÃ¤hr 25 Metern erfordere und einer Rodung von rund acht Aren Wald bedÃ¼rfe, wÃ¼rde fÃ¼r landwirtschaftliche Fahrzeuge doch zweifellos ein schmalerer Weg ausreichen. </p> <p class="Urteilstext">Wie die nachstehenden AusfÃ¼hrungen zeigen, kann die Frage, ob der verÃ¤nderte GrundstÃ¼cksabschnitt tatsÃ¤chlich Erschliessungszwecken dient, letztlich offen gelassen werden, da es jedenfalls am Erfordernis der relativen Standortgebundenheit fehlt (vgl. unten 3.4.2+3).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Dass die nordÃ¶stliche Zu- und Wegfahrt zum GrundstÃ¼ck zu gefÃ¤hrlich sei, wird vom BeschwerdefÃ¼hrer in Ã¼berzeugender Weise dargetan. Seine Ansicht wird auch von der Gemeinde X geteilt, die diese Erschliessung fÃ¼r "Ã¼beraus gefÃ¤hrlich" und daher unzumutbar hÃ¤lt.</p> <p class="Urteilstext">BezÃ¼glich der Zu- und Wegfahrt im SÃ¼dosten der Parzelle bringt der BeschwerdefÃ¼hrer zum einen vor, diese sei ebenfalls zu gefÃ¤hrlich, da bei der Ausfahrt in die L-Strasse der von rechts kommende Verkehr durch ein Wohnhaus verdeckt sei. Zudem sei die BrÃ¼cke, die bei dieser Erschliessungsvariante zu Ã¼berqueren sei, defekt. Die BrÃ¼cke befinde sich zudem nicht in seinem Eigentum; er verfÃ¼ge lediglich Ã¼ber ein Fahr- und Treibrecht. FÃ¼r eine Wiederinstandstellung hÃ¤tte er selbst finanziell aufzukommen, was fÃ¼r ihn nicht tragbar und zudem "vÃ¶llig unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig" wÃ¤re. Schliesslich sei die BrÃ¼cke nicht auf die heutigen landwirtschaftlichen Fahrzeuge ausgerichtet. Aus den genannten GrÃ¼nden stelle auch die sÃ¼dÃ¶stliche Zu- und Wegfahrt keine Alternative zu der von ihm neu erstellten Erschliessung dar.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.3 </b>Bei der PrÃ¼fung, ob die Zufahrt im SÃ¼dosten der Parzelle eine valable Alternative darstellt, sind somit zwei Aspekte zu unterscheiden. Zum einen ist danach zu fragen, ob eine Erschliessung des GrundstÃ¼cks an dieser Stelle als zu gefÃ¤hrlich zu taxieren ist. Wird diese Frage verneint, bleibt zum anderen abzuklÃ¤ren, ob der Zustand der BrÃ¼cke einer Erschliessung an dieser Stelle entgegen steht.</p> <p class="Erwgung3">Die Gemeinde X fÃ¼hrt in ihrem Schreiben vom 5. September 2005 zwar aus, eine Erschliessung Ã¼ber die BrÃ¼cke an der SÃ¼dostecke der Parzelle erscheine nicht sinnvoll, da die Einfahrt "nahe dem Bereich der 80 km/h-HÃ¶chstgeschwindigkeit" liege und als gefÃ¤hrlich eingestuft werden kÃ¶nne. Daraus, dass die Gemeinde die Zufahrt im Nordosten als "Ã¼beraus gefÃ¤hrlich", jene im SÃ¼dosten hingegen "auch als gefÃ¤hrlich" einstuft, kann immerhin geschlossen werden, dass Letztere im Vergleich als weniger gefÃ¤hrlich zu qualifizieren ist. Dem Schreiben der Gemeinde ist ferner zu entnehmen, dass die Einfahrt nicht im Bereich der gemÃ¤ss Art. 4a der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 geltenden allgemeinen HÃ¶chstgeschwindigkeit von 80 km/h ausserhalb von Ortschaften liegt. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer die Parzelle Kat.Nr. 01 verlÃ¤sst und nach rechts abbiegt, wird seine Sicht auf die herannahenden Fahrzeuge in keinerlei Weise durch das Wohnhaus verdeckt. Das Wohnhaus befindet sich zudem nicht unmittelbar an der Strasse, sondern ist rund zweieinhalb Meter zurÃ¼ckversetzt, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer auch beim Verlassen seines GrundstÃ¼cks in Richtung Norden die herrannahenden Fahrzeuge durchaus im Blick hat. Die Zufahrt im SÃ¼dosten ist somit nicht als derart gefÃ¤hrlich zu qualifizieren, dass sie bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht mehr benutzt werden kÃ¶nnte.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss den AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers kann die BrÃ¼cke "seit rund einem Jahr", das heisst ungefÃ¤hr seit Herbst 2004, aus SicherheitsgrÃ¼nden nicht mehr befahren werden. Weiter wird vorgebracht, die Rodungen und TerrainverÃ¤nderungen seien als Alternative zu den nicht mehr benutzbaren Zufahrten im Nordosten und SÃ¼dosten der Parzelle vorgenommen worden. Letztere haben allerdings bereits im Sommer 2003, und damit mehr als ein Jahr bevor die BrÃ¼cke nicht mehr befahren worden konnte, stattgefunden. UnglaubwÃ¼rdig ist ferner das Argument, die BrÃ¼cke sei "nicht auf die heutigen modernen landwirtschaftlichen Fahrzeuge ausgerichtet", konnte die BrÃ¼cke doch bis im Herbst 2004 offenbar noch fÃ¼r landwirtschaftliche Zwecke benutzt werden. Letztlich kann die Frage nach dem tatsÃ¤chlichen Zustand der BrÃ¼cke offen gelassen werden, denn selbst wenn eine Reparatur nÃ¶tig wÃ¤re, kÃ¶nnte dies nicht als Argument gegen die Erschliessung der Parzelle im SÃ¼dosten vorgebracht werden, da finanzielle Interessen gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 3 WaG explizit nicht als wichtige GrÃ¼nde fÃ¼r eine Rodungsbewilligung gelten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Die Zufahrt im SÃ¼dosten der Parzelle stellt somit eine valable Alternative dar, weshalb es an der Standortgebundenheit der vom BeschwerdefÃ¼hrer neu erstellten Erschliessung fehlt. Da eine Rodungsbewilligung daher nicht erteilt werden kann, kann offen bleiben, ob die vom BeschwerdefÃ¼hrer vorgenommene TerrainverÃ¤nderung gestÃ¼tzt auf Art. 24 RPG einer Bewilligungspflicht untersteht beziehungsweise bewilligt werden kÃ¶nnte. Auch muss nicht nÃ¤her geprÃ¼ft werden, ob das vom BeschwerdefÃ¼hrer gewÃ¤hlte Vorgehen der Verordnung â¦ vom â¦ entspricht. Ebenfalls braucht nicht auf den Eventualantrag betreffend Ersatzaufforstung eingegangen zu werden, da sich die Frage nach der Leistung von Realersatz, wie ausgefÃ¼hrt (oben 3.3 am Ende), nur stellt, falls eine Rodung bewilligt werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GerÃ¼gt wird schliesslich eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999, da die Vorinstanz, entgegen den AntrÃ¤gen des BeschwerdefÃ¼hrers, auf die Einholung eines Amtsberichts der zustÃ¤ndigen PolizeibehÃ¶rde und die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins verzichtet hat.</p> <p class="Urteilstext">Auf BeweisantrÃ¤ge der Parteien ist nur einzugehen, wenn ihnen substanziierte Behauptungen zu Grunde liegen (vgl. § 60 VRG in Verbindung mit § 133 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976; Richard Frank et al., Kommentar zur ZÃ¼rcherischen Zivilprozessordnung, 3. A., ZÃ¼rich 1997, vor § 133 ff. N. 8, § 133 N. 5). Eine Pflicht zur Einholung eines beantragten Gutachtens oder zur DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins besteht ferner nur dann, wenn sich die VerhÃ¤ltnisse nicht anders schlÃ¼ssig klÃ¤ren lassen (RB 1998 Nr. 19; VPB 44/1980 Nr. 66). Weitere Beweiserhebungen sind abzulehnen, sobald der massgebende Sachverhalt aufgrund der Akten feststeht oder die anordnende BehÃ¶rde den Sachverhalt gestÃ¼tzt auf die eigene Sachkunde ausreichend zu wÃ¼rdigen vermag (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 34). </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer hat vor der Vorinstanz nicht begrÃ¼ndet, weshalb der Zufahrtsweg im SÃ¼dosten der Parzelle nicht saniert werden kÃ¶nne. Da der Sachverhalt hinsichtlich StrassenfÃ¼hrung und Lage der angrenzenden GebÃ¤ude aufgrund der Akten zudem in genÃ¼gender Weise erstellt ist, konnte die Vorinstanz mit guten GrÃ¼nden auf eine Abnahme der angebotenen Beweismittel verzichten. Eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs ist daher zu verneinen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt auch vor Verwaltungsgericht den Beizug eines Amtsberichts der zustÃ¤ndigen BaupolizeibehÃ¶rde sowie die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Da der massgebliche Sachverhalt bereits aufgrund der Akten feststeht und sich die VerhÃ¤ltnisse daher schlÃ¼ssig klÃ¤ren lassen, braucht nicht nÃ¤her auf die BeweisantrÃ¤ge eingegangen zu werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>