<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, ob Schweizer Unternehmen, die in Handel und Produktion von Kohle zur Energiegewinnung tätig sind, der CO2-Bilanz ihrer Wertschöpfungskette angemessen Rechnung tragen und wie ein nachhaltiger Ausstieg aus diesem Geschäft umgesetzt werden kann. Der Bericht soll zudem erläutern, wie sich die indirekten Treibhausgasemissionen von Schweizer Rohstoffunternehmen (Scope 3-Emissionen) aus Handel und Produktion von Kohle die Erreichung der Ziele der Schweizer Klimapolitik auswirken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren im Rohstoffsektor Fortschritte bei der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen gemacht. Zudem wurden die Integrität und Nachhaltigkeit des Sektors gefördert. Dies zeigt der Bericht des Bundesrates vom 17. Mai 2023 "Stand der Umsetzung der Empfehlungen aus dem Bericht 'Rohstoffsektor Schweiz: Standortbestimmung und Perspektiven'". Der Bundesrat verfolgt die neuesten Entwicklungen im Rohstoffsektor sowie Gesetzgebungsprojekte in Europa weiterhin aufmerksam. Damit sollen frühzeitig neue Entwicklungstendenzen und Herausforderungen erkannt und angegangen werden können.&nbsp;</p><p>Wie sich die indirekten Treibhausgasemissionen von Schweizer Rohstoffunternehmen (Scope 3-Emissionen) aus Handel und Produktion von Kohle auf die Erreichung der Ziele der Schweizer Klimapolitik auswirken, soll künftig auch im Rahmen der klimapolitischen Arbeiten thematisiert werden. Ausserdem möchte der Bundesrat die offiziellen statistischen Erhebungen zum Rohstoffhandel verbessern, um die nationale und internationale Bedeutung der Branche besser einschätzen zu können. Deshalb beauftragte er am 29. Juni 2022 die Verwaltung (Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF zusammen mit dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, dem Eidg. Departement des Innern EDI und dem Eidg. Finanzdepartement EFD), die Lancierung einer Datenerhebung sowie deren Implikationen auf die Ressourcen im Detail zu prüfen. Die Anliegen der Postulantin werden mit den laufenden und geplanten Arbeiten bereits weitgehend abgedeckt. Der Bundesrat sieht keinen Mehrwert in einem zusätzlichen Bericht.</p>