A bteilung V E -1769/2007 {T 0/2} U rteil vom 26. A pril 2007 M itw irkung: R ichter Stöckli, R ichterin D e C oulon, R ichterin Kojic G erichtsschreiberin Karpathakis A._______, Afghanistan, vertreten durch Annelise G erber, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), vorm als Bundesam t für Flüchtlinge (BFF), Q uellen- w eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 28. Februar 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw ei- sung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer angeblich ein Angehöriger der Ethnie der H azara ist, aus dem D istrikt Jaghori (Provinz G hazni) stam m t und Afghanistan im Juli 2003 über Kanda- har und H erat verlassen hat, dass er m it verschiedenen Verkehrsm itteln über Teheran, Istanbul, Athen, Italien, Frank- reich und Luxem burg nach D eutschland gereist sei, w o er im Zug polizeilich angehalten und festgenom m en w orden sei, dass er sich w ährend zw eier M onate in D eutschland aufgehalten habe, bevor er nach G riechenland ausgeschafft w orden sei, dass er w iederum über Patras nach Italien gelangt und schliesslich am 25. Juni 2004 m it dem Taxi in die Schw eiz ein- und m it dem Zug bis nach Kreuzlingen w eitergereist sei, w o er am 26. Juni 2004 an der Em pfangsstelle (heute Em pfangs- und Verfahrenszent- rum [EVZ]) um Asyl nachsuchte, dass der Beschw erdeführer dort am 28. Juni 2004 sum m arisch zum R eisew eg und den Ausreisegründen befragt w urde und das dam als zuständig gew esene BFF ihn gleichen- orts am 2. Juli 2004 zu den Fluchtgründen anhörte, dass der Beschw erdeführer im W esentlichen geltend m achte, er habe zusam m en m it seiner M utter (der Vater sei seit fünf bis sechs Jahren verschollen), seinem Bruder und seiner Schw ester an seinem H erkunftsort B._______ zusam m engelebt, in C ._______ w ährend sechs Jahren die Schule besucht und später einen _______laden in D ._______ geführt, dass die Lage in seinem H erkunftsgebiet sehr unsicher sei und diebische Ü berfälle all- täglich seien, w eshalb die D orfältesten beschlossen hätten, Betroffene dürften sich im Bedarfsfalle w eigern, die Türe zu öffnen, dass eines N achts bei seiner Fam ilie an die H austür geklopft w orden sei und die An- köm m linge Einlass begehrt hätten m it der Begründung, sie seien Behördenm itglieder der Kom m andatur und w ollten eine H ausdurchsuchung durchführen, dass die Fam ilie aufgrund des Beschlusses der D orfältesten nicht geöffnet und die Ein- lass erheischenden Personen daraufhin aufs H aus geschossen hätten, dass seine M utter zum G ew ehr gegriffen und zurückgeschossen habe, w obei einer der M änner verletzt w orden sei und die Angreifer sich entfernt hätten, dass am frühen M orgen Leute der Kom m andatur vorbeigekom m en seien und sie be- schuldigt hätten, jem anden von ihnen angeschossen und getötet zu haben, dass er den Behördevertretern gesagt habe, dass sie sich lediglich verteidigt hätten, nicht aber, dass seine M utter geschossen habe, dass sein Erklärungsversuch nicht gefruchtet habe und er m itgenom m en und w ährend zw eier M onate in einem Keller festgehalten w orden sei, dass zw ar die D orfältesten versucht hätten, ihn freizubekom m en, ihnen dies aber nicht gelungen sei,3 dass seine Fam ilie auch bereit gew esen sei, der Fam ilie des G etöteten ein Blutgeld zu bezahlen, diese jedoch abgelehnt und seine H inrichtung verlangt habe, dass er - nachdem er durch seine M utter von dieser Entscheidung gehört habe - sich zur Flucht entschlossen habe, dass er und zw ei M ithäftlinge eines nachts M agenschm erzen vorgetäuscht hätten und sich die Toilette ausserhalb der Zelle befunden habe, dass sie den W ächter bei seinem Eintritt in die Zelle überw ältigt und entw affnet, gekne- belt und in die Zelle eingeschlossen hätten und ihnen so die Flucht gelungen sei, dass das BFF dem Beschw erdeführer am 7. Juli 2004 vorhielt, Abklärungen hätten erge- ben, dass er in D eutschland ein Asylgesuch gestellt habe, obw ohl er dies anlässlich der Anhörung vom 2. Juli 2004 explizit verneint habe, und dass er in D eutschland unter der Identität E._______ erfasst w orden sei, und dass es ihm dazu gleichzeitig das rechtliche G ehör gew ährte, dass der Beschw erdeführer diesbezüglich zu Protokoll gab, er habe in D eutschland w i- der W illen ein Asylgesuch eingereicht, dass er in D eutschland nicht zu den Asylgründen befragt w orden sei und m an ihn nach G riechenland ausgeschafft habe, w o er w ährend einer W oche bei der Polizei festgehal- ten w orden sei, w obei er kein Asylgesuch gestellt und einen Landesverw eis erhalten habe, dass er daraufhin, w ie erw ähnt, über Patras und Italien in die Schw eiz gereist sei, dass das BFF m it Verfügung vom 12. Juli 2004 w egen vorangegangener G esuchstellung in einem EU -Staat nicht auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers eintrat und seine W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFF seine Verfügung dam it begründete, dass der Beschw erdeführer zugege- ben habe, in D eutschland ein Asylgesuch gestellt zu haben und sich seinen Angaben gem äss nach dem negativen Entscheid keine Ereignisse zugetragen hätten, die für die Flüchtlingseigenschaft relevant seien, da er nach der Abschiebung nach G riechenland nicht m ehr in den H eim atstaat zurückgekehrt sei, dass der Beschw erdeführer gegen diese Verfügung am 13. Juli 2004 bei der dam als zu- ständig gew esenen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) Beschw erde erhob und das BFF seine Verfügung vom 12. Juli 2004 im R ahm en des Vernehm lassungsver- fahrens w iedererw ägungsw eise aufhob, w orauf die AR K die Beschw erde vom 13. Juli 2004 m it Beschluss vom 16. Septem ber 2004 als gegenstandslos gew orden von der G e- schäftskontrolle abschrieb, dass das BFF das Asylgesuch des Beschw erdeführers m it Verfügung vom 17. N ovem - ber 2004 abw ies, seine W egw eisung aus der Schw eiz verfügte und den W egw eisungs- vollzug anordnete, dass es zur Begründung ausführte, die Vorbringen des Beschw erdeführers seien in w e- sentlichen Punkten tatsachenw idrig oder w idersprächen der allgem einen Erfahrung oder Logik des H andelns und deshalb seien sie unglaubhaft, dass sich schliesslich der Vollzug der W egw eisung als zulässig, zum utbar und m öglich erw eise,4 dass der Beschw erdeführer diese Verfügung, sow eit die W egw eisung und deren Vollzug betreffend, m it Beschw erde vom 7. D ezem ber 2004 w iederum bei der AR K anfocht, dass die AR K die Beschw erde m it U rteil vom 31. August 2006 abw ies und zur Begrün- dung im W esentlichen ausführte, nachdem der Beschw erdeführer im deutschen und im schw eizerischen Asylverfahren unterschiedliche H erkunftsangaben gem acht habe, seine H erkunft m angels geeigneter Bew eism ittels nicht geklärt sei und die U ntersuchungs- pflicht der Behörden ihre G renze an der Verletzung seiner M itw irkungspflicht finde, könnten allfällige H indernisse im Zusam m enhang m it der Prüfung der Zum utbarkeit der W egw eisung ohne genauere Kenntnis des H erkunftsortes nicht geklärt w erden, dass der Beschw erdeführer am 9. Februar 2007 beim neu zuständig gew ordenen BFM beantragte, die Verfügung vom 17. N ovem ber 2004 sei in W iedererw ägung zu ziehen und in Folge sei dem Beschw erdeführer Asyl zu gew ähren, jedenfalls sei vom Vollzug der W egw eisung abzusehen, dass er zur Begründung geltend m achte, er sei im H eim atland aus G ründen einer priva- ten R ache verfolgt, zudem habe sich die Lage in Afghanistan seit dem Som m er bezie- hungsw eise H erbst des Jahres 2006 drastisch verschlechtert und es herrsche eine Situation von grosser und allgem einer G ew alt, dass das BFM m it Verfügung vom 28. Februar 2007 - eröffnet am 1. M ärz 2007 - w egen erfolglosen D urchlaufens eines ersten Asylverfahrens und m angels neuer relevanter G ründe auf das G esuch des Beschw erdeführers vom 9. Februar 2007 nicht eintrat, ihn aus der Schw eiz w egw ies und den Vollzug der W egw eisung anordnete, dass es zur Begründung ausführte, entsprechend der Praxis der AR K sei das W iederer- w ägungsgesuch des Beschw erdeführers als zw eites Asylgesuch entgegengenom m en w orden, dass die im zw eiten Asylverfahren pauschal und ohne neue Elem ente vorgebrachte Ver- folgung durch private D ritte bereits im ersten Asylverfahren rechtskräftig als unglaubhaft qualifiziert w orden sei und der geltend gem achten Verschlechterung der allgem einen Lage im H eim atland praxisgem äss keine H inw eise auf Verfolgung zu entnehm en seien, dass in Bezug auf die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs dem U rteil der AR K vom 31. August 2006 zu entnehm en sei, dass der w irkliche H erkunftsort beziehungsw eise die H erkunftsprovinz nicht feststehe und der G esuchsteller auch im R ahm en des zw ei- ten Asylverfahrens in keiner W eise zur Klärung seines H erkunftsorts beigetragen habe, dass unter diesen Voraussetzungen keine Anhaltspunkte für die Bejahung der U nzum ut- barkeit des W egw eisungsvollzugs vorhanden seien, zum al entsprechend der Einschät- zung der Asylbehörden für Afghanistan nicht generell von einer Situation allgem einer G ew alt gesprochen w erden könne, dass der Beschw erdeführer m it R echtm itteleingabe vom 8. M ärz 2007 an das Bundes- verw altungsgericht gelangte und beantragen liess, die Verfügung des BFM vom 28. Feb- ruar 2007 sei aufzuheben, auf das Asylgesuch vom 9. Februar 2007 sei einzutreten, vom Vollzug der W egw eisung sei abzusehen und stattdessen sei die vorläufige Aufnah- m e anzuordnen, dass er in prozessualer H insicht die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege bean- tragen liess,5 dass er zur Begründung im W esentlichen geltend m achte, entgegen der Auffassung des BFM sei angesichts der Verschlechterung der allgem einen Lage in Afghanistan dort von einer Situation allgem einer G ew alt auszugehen, dass er zusam m en m it der R echtsm itteleingabe fünf Zeitungsartikel einreichen liess, dass das Bundesverw altungsgericht m it Zw ischenverfügung vom 20. M ärz 2007 den Eingang der Beschw erde bestätigte und gleichzeitig festhielt, der Beschw erdeführer könne sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schw eiz aufhalten, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32] und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhe- bung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legiti- m iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG , Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Vorinstanz das W iedererw ägungsgesuch des Beschw erdeführers zu R echt als zw eites Asylgesuch entgegengenom m en hat, gibt er doch darin zu erkennen, dass er im m er noch um Schutz vor Verfolgung nachsucht und m acht zur Begründung nicht etw a R evisionsgründe, sondern eine nachträglich veränderte Sachlage geltend (so die dies- bezüglich auch heute noch zutreffende Praxis der AR K in Entscheidungen und M itteilun- gen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2006 N r. 20, 1998 N r. 1, E. 6 a und b), dass im Beschw erdeverfahren w eder die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers noch die Asylgew ährung G egenstand des Verfahrens sind, dass diesbezüglich auf die w eiterhin zutreffende R echtssprechung der AR K (in EM AR K 2004 N r. 32 E. 2.1.) verw iesen w erden kann, w onach sich bei der Beurteilung von Be- schw erden gegen N ichteintretensentscheide im Asylpunkt die Beschw erdeinstanz auf die Ü berprüfung beschränkt, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht ein- getreten ist, dass sich die Beurteilungszuständigkeit des G erichtes som it darauf beschränkt, im Falle der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen,6 dass dem gegenüber das G ericht die angefochtene Verfügung hinsichtlich der angeord- neten W egw eisung und deren Vollzugs - sofern angefochten - in voller Kognition prüft, sind diese Punkte doch von der Vorinstanz m ateriell geprüft w orden, dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet und der Be- schw erdeentscheid sum m arisch begründet w ird (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende in der Schw eiz be- reits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen haben oder w ährend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurück- gekehrt sind, w obei diese Bestim m ung keine Anw endung findet, w enn die Anhörung H inw eise ergibt, dass in der Zw ischenzeit Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung des vorübergehen- den Schutzes relevant sind (Art. 32 Bst. 2 Bst. e AsylG ), dass der Beschw erdeführer unbestrittenerm assen in der Schw eiz bereits erfolglos ein Asylverfahren durchlaufen hat, dass die Anw endung der Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine sum m arische m aterielle Prüfung der G laubw ürdigkeit der gesuchstellenden Person voraussetzt, aus der sich das offensichtliche Fehlen von H inw eisen auf die Erfüllung der Flüchtlingsei- genschaft beziehungsw eise auf die Voraussetzungen der G ew ährung des vorüberge- henden Schutzes ergibt (so in der w eiterhin zutreffenden R echtsprechung der AR K in EM AR K 2000 N r. 14), dass nach Auffassung des G erichts die Vorbringen des Beschw erdeführers nach sum - m arischer m aterieller Prüfung der G laubw ürdigkeit offensichtlich keine H inw eise erge- ben, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew äh- rung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass näm lich, w ie die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung richtig festhält, der Beschw erdeführer in seinem zw eiten G esuch exakt die selben Vorbringen w ie anlässlich seines ersten G esuches geltend m acht - m ithin diejenigen, die das Bundesam t m it Ver- fügung vom 17. N ovem ber 2004 in rechtskräftiger W eise als unglaubhaft qualifiziert hat- te, dass den Akten zu entnehm en ist, dass der Beschw erdeführer entgegen seinen Aussa- gen in D eutschland zu den Asylgründen befragt und sein G esuch abgelehnt w orden ist, w obei er dort gänzlich andere Asylgründe vorgebracht hatte als im schw eizerischen Asylverfahren, dass er schliesslich - ebenfalls entgegen seinen Angaben - auch in G riechenland ein Asylgesuch eingereicht hatte, dass dieses Verhalten die G laubw ürdigkeit des Beschw erdeführers gänzlich erschüttert, dass ergänzend auf die zutreffenden Erw ägungen in der BFM Verfügung vom 28. Febru- ar 2007 verw iesen w erden kann,7 dass sich der Beschw erdeführer schliesslich seit Abschluss des ersten Asylverfahrens unbestrittenerm assen in der Schw eiz aufgehalten hatte und keinerlei H inw eise auf sub- jektive oder objektive N achfluchtgründe erkennbar w ären, dass die Vorinstanz insgesam t zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eingetreten ist, dass der Beschw erdeführer auf R echtsm ittelstufe einzig auf die sich verschlechternde Lage in Afghanistan verw eist, w oraus sich allerdings keine andere G ew ichtung ergibt, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), vorlie- gend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylverord- nung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und der Be- schw erdeführer zudem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. die w eiter- hin zutreffende R echtsprechung der AR K in EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und dem nach vom Bundesam t zu R echt angeordnet w urde, dass das Bundesam t, ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da sich aus den Ausführungen des Beschw erde- führers und den Akten keine H inw eise auf für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereig- nisse ergeben, und auch keine Indizien für eine andere m enschenrechtsw idrige Behand- lung ersichtlich sind, die ihm in seinem H eim atstaat droht, dass auch bezüglich einer allfälligen konkreten G efährdung bei einer R ückkehr in den H eim atstaat im Sinne von Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auf die entsprechen- den Erw ägungen in der vorinstanzlichen Verfügung verw iesen w erden kann, dass der Beschw erdeführer es auch auf Beschw erdestufe im zw eiten Asylverfahren noch unterlässt - abgesehen von der blossen Behauptung, er stam m e aus der R egion Jaghori - in irgendeiner W eise die ihm bezüglich seiner H erkunft vorgehaltenen U nstim - m igkeiten zu klären, dass jedenfalls diese Behauptung - auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Beschw erdeführer im ersten Asylverfahren bestim m te örtliche G egebenheiten der R egi- on Jaghori aufzeigen konnte - noch nicht genügt, um zu seinen G unsten davon auszu- gehen, er stam m e tatsächlich aus dem H azarajat, dass die AR K in EM AR K 2006 N r. 9 die jüngste Einschätzung in Bezug auf die Sicher- heitslage in Afghanistan vorgenom m en hat und dort zum Schluss gekom m en ist, ein Vollzug der W egw eisung nach Afghanistan erw eise sich nicht als generell unzum utbar, sondern sei in bestim m te R egionen und unter bestim m ten restriktiven Voraussetzungen zum utbar, dass diese R echtsprechung sich auch heute noch grundsätzlich als zutreffend erw eist, w enn auch denkbar ist, dass die in der Tat in verschiedenen R egionen des Landes ver- schlechterte Sicherheitslage in Einzelfällen zu einem davon abw eichenden R esultat füh- ren könnte,8 dass dies vorliegend nicht der Fall ist, scheitert doch eine genauere Abklärung an der fehlenden M itw irkung des Beschw erdeführers, dass sich zusam m enfassend der Vollzug der W egw eisung des offenbar gesunden und noch jungen Beschw erdeführers als im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zum utbar er- w eist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat schliesslich m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, um so m ehr als er verpflichtet ist, sich bei der hei- m atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten keine W egw eisungsvollzugshindernisse vorliegen und der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem Beschw erde- führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass sein G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege abzuw eisen ist, da es der Beschw erde offensichtlich am Erfordernis der hinreichenden Erfolgschancen m angelt, dass dem zufolge die Verfahrenskosten - w elche auf einen Betrag von Fr. 600.-- zu be- stim m en sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) - dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beila- ge: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r._______) - M igrationsdienst des Kantons _______ D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: W alter Stöckli Esther Karpathakis Versand am :