<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00097</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1975, ausgebildeter Lebensmittelverkäufer, war zuletzt bis Ende September 2012 als Aussendienstmitarbeiter tätig </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5/14/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge Rückenproblemen meldete er sich am 10. März 2013 bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle) zur Umschulung an (Urk. 5/7). Nach Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse erteilte ihm die IV-Stelle am 11. Dezember 2013 Kostengutsprache für eine Umschulung zum Tourismusfachmann HF an der Y.___ in der Zeit vom 11. August 2014 bis zum 31. Juli 2017 (Urk. 5/22). Am 18. November 2014 brach der Versicherte die Umschulung aus gesundheitlichen Gründen per 10. November 2014 ab (Urk. 5/34). In der Folge gewährte ihm die IV-Stelle eine Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für eine Umschulung zum kaufmännischen Mitarbeiter in Hotel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerie &amp; Tourismus inklusive eines Abschlusses zum Kaufmann mit einem eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) bei der O.___ ab dem 9. Februar 2015 bis zum 31. Juli 2018 (Urk. 5/37). Am 13. August 2015 wurde die Umschulung aus gesundheitlichen Gründen per 16. August 2015 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen (Urk. 5/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach weiteren Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse – insbesondere nach Einholung eines Arztberichtes von Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 14. August 2015 (Urk. 5/48) und der Zusage für eine Praktikumsstelle am 31. August 2015 (Urk. 5/50) - erteilte ihm die IV-Stelle am 7. September 2015 Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine mit der Absolvierung von Praktika verbundene Umschulung zum Handelsdiplom bei den A.___ Wirtschaftsschulen für die Zeit vom 7. Dezember 2015 bis zum 15. Juli 2017 (Urk. 5/51); gleichzeitig sprach sie ihm ab 31. August bis zum 30. November 2015 Wartezeittaggelder zu. Einen (nicht bei den Akten befindlichen) Antrag des Versicherten vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. September 2015 auf die Ausrichtung von Wartezeittaggeldern für die Zeit vom 17. bis zum 30. August 2015 wies sie nach durchgeführtem Vorbe-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 5/58) mit Verfügung vom 14. Dezember 2015 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 21. Januar 2016 Beschwerde </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1) mit dem Antrag, die Wartezeittaggelder seien ihm bereits ab dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. August 2015 zuzusprechen. In der Vernehmlassung vom 1. März 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 22 Abs. 6 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) bestimmt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Taggelder für Wartezeiten ausgerichtet werden. Nach Art. 18 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) hat eine versicherte Person, die zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig ist und auf den Beginn einer erstmaligen beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Ausbildung oder einer Umschulung warten muss, während der Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit Anspruch auf ein Taggeld (Abs. 1). Der Anspruch entsteht im Zeitpunkt, in welchem die IV-Stelle feststellt, dass eine erstmalige berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung oder eine Umschulung angezeigt ist (Abs. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 42 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der explizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a), ist das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a mit Hinweisen; Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 42 N 10 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein weiterer Aspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist das Recht auf eine Begründung, welche die versicherte Person in die Lage versetzt, einen Entscheid sachgerecht anzufechten. Um den verfassungsrechtlichen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen zu genügen, muss die Begründung wenigstens kurz die Überlegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nennen, von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weshalb die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält oder ob sie es überhaupt in Betracht gezogen hat; sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden (Kieser, ATSG-Kommentar, N 23 zu Art. 49 ATSG, mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf BGE 124 V 180). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist (Kieser, ATSG-Kommentar, N 107 zu Art. 61 ATSG in Verbindung mit N 21 zu Art. 52 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen damit, die Kostengutsprache für die Umschulung und somit auch für ein Wartezeittaggeld sei abhängig davon gewesen, ob der Beschwerdeführer ein für die Ausbildung erforderliches Praktikum finde. Am 31. August 2015 habe er die Zusage für ein Praktikum erhalten. Vor dem 31. August 2015 sei daher nicht klar gewesen, ob die Umschulung begonnen werde könne, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb in dieser Zeit kein Anspruch auf ein Wartezeittaggeld bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt unter Hinweis auf die bisherigen Erfahrungen bei den Umschulungen zusammengefasst vor, er habe die bei der IV-Stelle zuständige Berufsberaterin, Frau B.___, Ende Juli 2015 umgehend darüber informiert, dass er das erste Semester wiederholen müsse; darauf habe sie ihm am Telefon gesagt, sie sei nicht dafür und melde sich wieder bei ihm; er habe dann geantwortet, er möchte umgehend Bescheid darüber erhalten, wie es weiter gehe und ob es weiter gehe. In der Folge habe Frau B.___ erst am Nachmittag vom 13. August 2015 angerufen und ihm gesagt, eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung des ersten Semesters komme nicht in Frage, und die Taggelder wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den per 16. August 2015 eingestellt. Somit sei er erst drei Tage vor der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung darüber informiert worden, wobei noch das Wochenende dazwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen gelegen habe. Das sei unzumutbar für eine Person, die von Anfang an gesagt habe, es gehe nicht und man müsse eine Lösung finden. Er habe sich dann umgehend um einen Praktikumsplatz und eine Abendschule für die Handelsschule bemüht. Innerhalb von zwei Wochen habe er alles organisiert gehabt. Hätte Frau B.___ ihm schon Ende Juli 2015 mitgeteilt, dass eine Wiederholung des ersten Semesters nicht in Frage komme, hätte er sich schon damals umschauen können, und er hätte durchgehend Taggelder erhalten. Das Wartetaggeld sei somit bereits ab dem 17. August 2015 zu bezahlen. Es sei nicht sein Fehler gewesen, so spät darüber informiert worden zu sein, dass er das Semester nicht wiederholen könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellt sich wie erwähnt auf den Standpunkt, entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend sei, dass die Zusage für das Praktikum erst am 31. August 2015 erfolgt sei. Den Zeitpunkt der Zusage für das Praktikum stellt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht in Frage. Er macht jedoch geltend, die Beschwerdegegnerin habe den Unterbruch bei der Auszahlung der Taggelder ab dem 17. August 2015 durch eine übermässige Verzögerung bei der Kommunikation respektive beim Informationsaustausch zwischen ihm und der Berufsberaterin verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Insbesondere habe diese ihn nicht rechtzeitig respektive nicht schon bei erster Gelegenheit über den bevorstehenden Abbruch der Umschulung infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miert, sondern erst zu spät und zudem in einem (wegen des bevorstehenden Wochenendes) ungünstigen Moment. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf diese Argumentation des Beschwerdeführers ging die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin im angefochtenen Entscheid nicht ein, obwohl sie ihr gemäss einer Aktennotiz vom 2. und 20. Oktober 2015 bekannt war (Urk. 5/56-57). Indem die Beschwerdegegnerin in der Begründung auf den wesentlichen Einwand des Beschwerdeführers nicht einging, verletzte sie das rechtliche Gehör. Dies fällt umso schwerer ins Gewicht, als sie im angefochtenen Entscheid auch nichts zur Kommunikation zwischen dem Versicherten und der Berufsberate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin sagte und damit auf die Entwicklung des Sachverhalts bis zum Zeitpunkt der Zusage für das Praktikum nicht näher einging, obwohl sie diese ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich dokumentiert hat (Urk. 5/61 S. 17 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt hat demnach die Beschwerdegegnerin durch ihr Vorgehen das recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Gehör verletzt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine rechtsgenügliche Begründung erstellt. Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach wird sie über die streitigen Wartezeittaggelder neu zu verfügen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Versicherungs-leistungen kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 500.-- festzusetzen und der unterliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die angefochtene Verfügung vom 14. Dezember 2015 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">an</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Sinne der Erwägungen verfahre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___ </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>