<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, Wege zu eruieren, wie die Versorgungssicherheit im Bereich der Antibiotika und anderer lebensnotwendiger Medikamente im internationalen Verbund sichergestellt werden könnte. Dies beinhaltet insbesondere die wissenschaftliche und praktische Exploration regulatorischer Instrumente auf nationaler Ebene, aber auch auf internationaler Ebene.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Dem Bundesrat ist die sichere und geordnete Versorgung mit Arzneimitteln sehr wichtig. Er teilt die Auffassung der Postulantin, dass die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten in der Schweiz nicht in allen Fällen sichergestellt werden kann. Das Departement des Innern hat deshalb bereits im Januar 2019 Arbeiten in Angriff genommen, um die Schlüsselfaktoren für die Versorgung des Schweizer Marktes mittel- und langfristig zu identifizieren. Der resultierende Bericht soll eine Situationsanalyse darstellen und will in Ergänzung des Berichtes vom 20. Januar 2016 in Erfüllung des Postulates Heim 12.3426, "Sicherheit in der Medikamentenversorgung", bis Frühling 2020 diejenigen Handlungsfelder identifizieren, in denen erfolgversprechende und nachhaltige Massnahmen ergriffen werden könnten, um die Versorgungsengpässe mit Medikamenten zu entschärfen. Dazu werden auch Lösungsansätze in anderen Ländern und die bestehenden und geplanten internationalen Initiativen untersucht.</p><p>Im Anschluss an diese Situationsanalyse ist vorgesehen, einen Katalog von möglichen konkreten Massnahmen zu definieren, deren Wirkungspotenzial abzuschätzen und Wege zu deren Umsetzung aufzuzeigen. Hierzu werden auch die Erkenntnisse aus den laufenden Abklärungen zur Versorgungssicherheit bei Impfstoffen einfliessen, die in der Stellungnahme zur Motion Heim 19.4131, "Versorgungssicherheit bei Impfstoffen", erwähnt sind. Das Anliegen des Postulates ist somit bereits erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.