<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_107/2007 /ggs </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Juni 2007 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erster Staatsanwalt des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel, </div> <div class="para">Strafgericht Basel-Stadt, Rekurskammer, Schützenmattstrasse 20, 4003 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Akteneinsicht, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Strafgerichts Basel-Stadt, Rekurskammer, </div> <div class="para">vom 16. Januar 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt führt gegen X.________ ein Strafverfahren wegen Körperverletzungsdelikten zum Nachteil seines Sohnes Y.________ sowie wegen Tätlichkeiten (evtl. einfacher Körperverletzung) und Drohung zum Nachteil einer Nachbarin. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ verlangte mit Schreiben vom 26. Oktober und 11. November 2006 Akteneinsicht. Die Staatsanwaltschaft lehnte mit Verfügung vom 15. November 2006 das Gesuch ab, da Akteneinsicht nur seinem Verteidiger zustehe. In der Folge wurde ihm, da er inzwischen nicht mehr anwaltlich vertreten war, am 28. November 2006 sowie am 6. Dezember 2006 Akteneinsicht gewährt. Ein weiteres Akteneinsichtsgesuch vom 8. Dezember 2006 wurde von der Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 11. Dezember 2006 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2006 verweigerte auch der Erste Staatsanwalt des Kantons Basel-Stadt die Akteneinsicht. Der Gesuchsteller habe bereits zweimal während 4 Stunden und 40 Minuten die lediglich 59 Seiten umfassenden Verfahrensakten einsehen können. In dieser Zeit müsse es auch einem juristischen Laien möglich sein, sich einen Überblick über die Akten zu verschaffen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dagegen erhob X.________ am 22. Dezember 2006 Rekurs, welchen die Rekurskammer des Strafgerichts Basel-Stadt mit Entscheid vom 16. Januar 2007 abwies. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss der Rekurskammer des Strafgerichts Basel-Stadt führt X.________ mit Eingabe vom 8. Juni 2007 Beschwerde in Strafsachen (<span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span>). Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Vorliegend ergibt sich aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht, inwiefern die Rekurskammer Recht verletzt haben sollte, als sie den Rekurs abwies und dadurch den Einspracheentscheid des Ersten Staatsanwaltes vom 19. Dezember 2006 bestätigte. Mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da diese offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, kann über sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Ersten Staatsanwalt des Kantons Basel-Stadt und dem Strafgericht Basel-Stadt, Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 14. Juni 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>