<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00337</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214559&amp;W10_KEY=4467104&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00337</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.10.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gesuch um Informationszugang</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Gehörsanspruchs, indem der Rekurs allein gestützt auf vom Beschwerdegegner eingereichte Dokumente abgewiesen worden sei, in welche er nicht habe Einsicht nehmen können. Die Verletzung des Gehörsanspruchs führe unabhängig von der materiellen Beurteilung des Rechts auf Information zwangsläufig zu einer Aufhebung des angefochtenen Beschluss (E. 2).<br/><br/>Nach § 20 Abs. 1 IDG hat jede Person Anspruch auf Zugang zu den bei einem öffentlichen Organ vorhandenen Informationen. Das öffentliche Organ kann die Bekanntgabe von Informationen jedoch ganz oder teilweise verweigern oder aufschieben, wenn eine rechtliche Bestimmung oder ein überwiegendes öffentliches oder privates Interesse entgegensteht (§ 23 Abs. 1 IDG). Ein öffentliches Interesse liegt namentlich vor, wenn die Bekanntgabe der Information den Meinungsbildungsprozess des öffentlichen Organs beeinträchtigt (E. 3.2). Vorliegend hielten das Bundesamt für Migration (BFM) und der Beschwerdegegner eine Medienkonferenz zum neuen Bundeszentrum für Asylsuchende in Zürich ab. In der dazugehörigen Medienmittelung wird unter anderem ausgeführt, dass der Beschwerdegegner entschieden habe, das Duttweiler-Areal dem BFM für ein temporäres Bundesverfahrenszentrum zur Verfügung zu stellen. Zwar lag zum Zeitpunkt der Medienkonferenz und der dazugehörigen Medienmitteilung ein Grundsatzentscheid bezüglich des Standorts des geplanten Verfahrenszentrums auf den Duttweiler-Areal vor. Es wurde jedoch in der Medienmitteilung explizit fetgehalten und wohl auch so kommuniziert, dass weitere Abklärungen ausstünden, die Projektierung in Angriff zu nehmen sei und die Realisierung unter Vorbehalt der Zustimmung des Beschwerdegegners stehe. Es konnte daher weder von einem Abschluss des Entscheidungsprozess noch von einem bindenden Entscheid ausgegangen werden. Die Medienkonferenz galt lediglich der Zwischeninformation (E. 3.4). Überdies stellt die etwaige Realisierung eines Verfahrenszentrums fürAsylsuchende auf den Duttweiler-Areal eine (die Informationseinschränkung rechtfertigende) politisch umstrittenen Frage im Sinn von § 2 Abs. 1 Satz 1 IDV dar (E. 3.5). Das öffentliche Interesse an einem ungestörten Meinungs- und Verhandlungsprozess wiegt folglich schwer. Die privaten Interessen des Beschwerdeführers vermögen das öffentliche Interesse nicht zu überwiegen. Die Verweigerung des Informationszugangs ist rechtmässig (E. 3.6). Das IDG-Verfahren, das den Informationszugang zum Gegenstand hat, verdängt bezüglich der fraglichen Dokumente grundsätzlich das prozessuale bzw. verfahrensgrundrechtliche Akteneinsichtsrecht. Der Beschwerdeführer ist nicht ursprünglich in ein Verwaltungsverfahren involviert, das eine ihn im Sinn von § 8 Abs. 1 Satz 1 VRG berührende Anordnung zeitigt. Sein Verfahren entsteht und ist begründet durch das Informationszugangsgesuch. Wird dieses abgelehnt, kann er Rechtsmittel einlegen. In die streitbetroffenen Informationen prozedural vorweg Einsicht zu gewähren, hiesse den Datenschutz bei gerechtfertigter Informationszugangsverweigerung zu unterlaufen. Überdies stünden dem Recht auf Akteneinsicht überwiegende öffentliche Interessen im Sinn von § 9 VRG entgegen. Es liegt damit keine Verletzung des Gehörsanspruchs vor und dem Gesuch um Akteneinsicht ist nicht stattzugeben (E. 4). Abweisung (E. 7). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTENEINSICHT">AKTENEINSICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHEID">ENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEHEIMHALTUNG">GEHEIMHALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEINUNGSBILDUNGSPROZESS">MEINUNGSBILDUNGSPROZESS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE INTERESSEN">ÃFFENTLICHE INTERESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES ORGAN">ÃFFENTLICHES ORGAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT">ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 20I IDG</span><br/><span class="gerade">Art. 23 IDG</span><br/><span class="ungerade">Art. 2I IDV</span><br/><span class="gerade">§ 9 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span> Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=23706" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00337</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">1. Oktober 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Tanja KÃ¼nzle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Stadtrat von ZÃ¼rich, </span></b><span><br/> Stadthaus, Postfach, 8022 ZÃ¼rich, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Gesuch um Informationszugang,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der Stadtrat von ZÃ¼rich informierte am 1. Februar 2013 anlÃ¤sslich einer Ã¶ffentlichen Informationsveranstaltung Ã¼ber seinen Entscheid, das Duttweiler-Areal in ZÃ¼rich-West dem Bundesamt fÃ¼r Migration (BFM) fÃ¼r ein temporÃ¤res Bundesverfahrenszentrum fÃ¼r Asylsuchende zur VerfÃ¼gung zu stellen. </p> <p class="Sachverhalt2">A liess dagegen ein Protestschreiben bei der Stadtkanzlei einreichen und unter anderem um Einsicht in sÃ¤mtliche Akten betreffend das genannte Vorhaben ersuchen. Der Vorsteher des stÃ¤dtischen Sozialdepartements lehnte das Gesuch mit VerfÃ¼gung vom 22. MÃ¤rz 2013 ab, wogegen A am 17. April 2013 Einsprache erheben liess. Mit Beschluss vom 5. Juni 2013 wies der Stadtrat die Einsprache ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen diesen Beschluss liess A am 12. Juli 2013 Rekurs erheben, welchen der Bezirksrat ZÃ¼rich mit Beschluss vom 24. April 2014 abwies. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess beim Verwaltungsgericht am 27. Mai 2014 Beschwerde fÃ¼hren und Folgendes beantragen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>" 1. Es sei der Beschluss des Bezirksrates ZÃ¼rich vom 24.04.2014 [â¦] aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ck zu weisen, auch im Punkt der Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Es sei A die Akteneinsicht im vorliegenden Verfahren in Bezug auf die folgenden Dokumente zu gewÃ¤hren:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>·<span> </span></span><span>Einfrage vom 30.01.2013 hinsichtlich des Standorts Duttweiler-Areal [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>·<span> </span></span><span>AbsichtserklÃ¤rung zwischen der Stadt und dem BFM [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>·<span> </span></span><span>AbsichtserklÃ¤rung zwischen dem Kanton und dem BFM [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>·<span> </span></span><span>Dokument vom 16.09.2013 [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>·<span> </span></span><span>Unterlagen [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Es seien die bisherigen Verfahrensakten aus den HÃ¤nden der Beschwerdegegnerin zu edieren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Stadt ZÃ¼rich."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. Mai 2014 wurde dem Beschwerdeantrag 3 bereits entsprochen. Der Bezirksrat verwies am 5./6. Juni 2014 auf die BegrÃ¼ndung seines Beschlusses und verzichtete im Ãbrigen auf Vernehmlassung. Der Stadtrat beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Juni 2014, die Beschwerde sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten von A abzuweisen. Mit einer weiteren Eingabe vom 18. August 2014 hielt A an seinen AntrÃ¤gen fest. Der Stadtrat verzichtete stillschweigend auf eine weitere Vernehmlassung. </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen politischer Gemeinden etwa betreffend Informationszugang nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 1 und 2 lit. c sowie §§ 42â44 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt zunÃ¤chst, dass die Vorinstanz </span>seinen Anspruch auf<span> rechtliche</span>s<span> GehÃ¶r </span>verletzt<span> habe, indem sie den Rekurs allein gestÃ¼tzt </span>auf vom Beschwerdegegner <span>eingereichte Dokumente abgewiesen habe, in welche er nicht habe Einsicht nehmen kÃ¶nnen. Folglich habe er sich zu diesen entscheidrelevanten Dokumenten </span>"<span>nie gehÃ¶rig und unter Wahrung der Fairness Ã¤ussern</span>"<span> kÃ¶nnen. Ebenso wenig sei ihm </span>"<span>der wesentliche Inhalt dieser AktenstÃ¼cke erlÃ¤utert</span>"<span> worden. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt daher, </span>ihm sei <span>Einsicht in diese Akten zu </span>gewÃ¤hren<span>, sonst kÃ¶nne er sich gegen die Argumentation der Vorinstanz gar nicht zur Wehr setzen; ohne Akteneinsicht liege eine </span>"<span>unzulÃ¤ssige Geheimjustiz</span>"<span> vor. Die Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs fÃ¼hre unabhÃ¤ngig von der materiellen Beurteilung des Rechts auf Information zwangslÃ¤ufig zu einer Aufhebung des angefochtenen Beschlusses.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>In materieller Hinsicht </span>bringt <span>der BeschwerdefÃ¼hrer sodann</span> vor<span>, dass ein Entscheid betreffend den Betrieb eines Asylzentrums </span>effektiv <span>gefÃ¤llt worden sei. Angesichts der bekannten tatsÃ¤chlichen Realisierungen im Asylbereich </span>â nÃ¤mlich des Asylbetriebs auf dem so genannten Juchareal â gebe<span> es keinen Grund, den gefÃ¤llten Entscheid</span><span> </span><span>nicht als solchen zu kennzeichnen. Im Moment der Mitteilung eines Beschlusses an einer Ã¶ffentlichen Medienkonferenz verschiebe sich das Ã¶ffentliche Interesse </span>der <span>Geheimhaltung hin zu einem privaten Interesse </span>der<span> Information. Die Verweigerung der Akteneinsicht lasse sich daher nicht rechtfertigen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach Art. 17 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 (LS 101) hat jede Person das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten, soweit dem nicht Ã¼berwiegende Ã¶ffentliche oder private Interessen entgegenstehen (sogenanntes Ãffentlichkeitsprinzip). Vom Anwendungsbereich dieser Bestimmung werden Akten erfasst, die im Zusammenhang mit der ErfÃ¼llung Ã¶ffentlicher Aufgaben stehen. GemÃ¤ss den Verfassungsmaterialien sollen freilich Beratungen der Exekutive, das heisst von Regierung und Verwaltung, nicht Ã¶ffentlich sein, sondern nur das Ergebnis der Beratungen (vgl. Giovanni Biaggini in: Isabelle HÃ¤ner/Markus RÃ¼ssli/Evi Schwarzenbach [Hrsg.], Kommentar zur ZÃ¼rcher Kantonsverfassung, ZÃ¼rich etc. 2007, Art. 17 N. 10 mit Nachweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Das Ãffentlichkeitsprinzip wird auf Gesetzesebene durch das Gesetz Ã¼ber die Information und den Datenschutz vom 12. Februar 2007 (IDG, LS </span>170.4<span>)</span><span> </span><span>konkretisiert.</span><span> </span><span>GemÃ¤ss § 2 Abs. 1 Satz 1 IDG gilt dieses Gesetz fÃ¼r die Ã¶ffentlichen Organe</span>. Der Beschwerdegegner fÃ¤llt als kommunale BehÃ¶rde unter den Begriff des Ã¶ffentlichen Organs (vgl. § 3, Ã¶ffentliche Organe, lit. b IDG). </p> <p class="Erwgung2"><span>Nach § 20 Abs. 1 IDG hat jede Person Anspruch auf Zugang zu den bei einem Ã¶ffentlichen Organ vorhandenen Informationen. Das Ã¶ffentliche Organ kann indes die Bekanntgabe von Informationen ganz oder teilweise verweigern oder aufschieben, wenn eine rechtliche Bestimmung oder ein Ã¼berwiegendes Ã¶ffentliches oder privates Interesse entgegensteht (§</span> <span>23 Abs. 1 IDG). Ein Ã¶ffentliches Interesse liegt nach § 23 Abs. 2 IDG insbesondere vor, wenn die Information Positionen in Verhandlungen betrifft (lit. a), die Bekanntgabe der Information den Meinungsbildungsprozess des Ã¶ffentlichen Organs beeintrÃ¤chtigt (lit. b), die Wirkung von Untersuchungs-, Sicherheits- oder Aufsichtsmassnahmen gefÃ¤hrdet (lit. c), die Beziehungen unter den Gemeinden, zu einem anderen Kanton, zum Bund oder zum Ausland beeintrÃ¤chtigt (lit. d) oder die zielkonforme DurchfÃ¼hrung konkreter behÃ¶rdlicher Massnahmen beeintrÃ¤chtigt (lit. e).</span><span> </span><span>Nach § 23 Abs. 2 lit. b IDG</span> liegt ein Ã¶ffentliches Interesse vor, wenn die Bekanntgabe der Information den Meinungsbildungsprozess des Ã¶ffentlichen Organs beeintrÃ¤chtigt. Zweck dieser Bestimmung ist die mÃ¶glichst freie interne Kommunikation bis zum Abschluss des Entscheidungsprozesses des Ã¶ffentlichen Organs. Nach Abschluss der ErÃ¶rterungen und Entscheidungen bzw. der Verhandlung sind die Informationen in der Regel zugÃ¤nglich (Weisung des Regierungsrats vom 9. November 2005, ABl 2005, 1283 ff., 1316). Die Information im Rahmen von Meinungsbildungsprozessen kann insbesondere dann eingeschrÃ¤nkt werden, wenn diese politisch umstrittene Fragen betreffen oder die betreffenden GeschÃ¤fte Gegenstand spÃ¤terer Rechtsstreitigkeiten bilden kÃ¶nnen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 IDV). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>In der Beschwerdeantwort macht d</span>er<span> Beschwerdegegner geltend, die beantragte Akteneinsicht sei abzulehnen, weil der Meinungsbildungs- und Verhandlungsprozess nach wie vor nicht abgeschlossen sei und durch die Herausgabe der </span>fraglichen<span> Akten beeintrÃ¤chtigt wÃ¼rde. </span>Er<span> habe in dieser Angelegenheit noch keinen Beschluss ge</span>fasst<span>. Die genauen Positionen von Stadt und Bund zu diesem Asylzentrum seien </span>immer noch<span> Gegen</span>­<span>stand von Verhandlungen. Das Ã¶ffentliche Interesse an einem ungestÃ¶rten Meinungsbildungs- und Verhandlungsprozess sei als Ã¤ussert hoch zu veranschlagen. Diese gewichtigen Ã¶ffentlichen Interessen im Sinn von § 23 Abs. 2 lit. a und b IDG in Verbindung mit §</span> <span>2 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Information und den Datenschutz </span>vom 28. Mai 2008 <span>(IDV, LS 170.41) </span>Ã¼berwÃ¶gen<span> die privaten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Einem Beschluss des Regierungsrats vom 16. Januar 2013 lÃ¤sst sich entnehmen, dass </span>jener<span> einem Verfahrenszentrum im Rahmen eines Testbetriebs in der Stadt ZÃ¼rich positiv gegenÃ¼bersteh</span>e<span>, sofern die in einer AbsichtserklÃ¤rung des BFM vom 21.</span> <span>Dezember 2012 gemachten Zusagen eingehalten wÃ¼rden. Am 1. Februar 2013 hielten das BFM und der Beschwerdegegner eine Medienkonferenz zum neuen Bundeszentrum fÃ¼r Asyl</span>­<span>suchende in ZÃ¼rich ab. </span>In der<span> dazugehÃ¶rigen Medienmitteilung </span>wird<span> unter anderem </span>ausgefÃ¼hrt<span>, dass der Beschwerdegegner entschieden habe, das Duttweiler-Areal dem BFM fÃ¼r ein temporÃ¤res Bundesverfahrenszentrum zur VerfÃ¼gung </span>zu <span>stelle</span>n<span>. Die Planung stehe noch in einer frÃ¼hen Phase, doch hÃ¤tten die AbklÃ¤rungen ergeben, dass das Areal grundsÃ¤tzlich geeignet sei. Die Stadt ZÃ¼rich erstelle mÃ¶glichst rasch ein bauliches Vorprojekt. Danach </span>schlÃ¶ssen<span> der Bund und die Stadt ZÃ¼rich eine detaillierte, verbindliche Vereinbarung zum Projekt ab, in der auch die EntschÃ¤digungsfragen geregelt seien. Das Projekt stehe unter dem Vorbehalt, dass ihm der Beschwerdegegner sowie die Bundesorgane zustimmten. Angestrebt werde eine ErÃ¶ffnung des Zentrums im kommenden Winter. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die </span>Auffassung<span> des BeschwerdefÃ¼hrers, der Beschwerdegegner habe an der Medienkonferenz vom 1. Februar 2013 den "gefÃ¤llten Entscheid" Ã¶ffentlich mitgeteilt und mit dem Beschluss des Regierungsrats vom 16. Januar 2013 sei der Prozess der Meinungsbildung zumindest grundsÃ¤tzlich abgeschlossen, </span>trifft nach dem Gesagten nicht zu<span>. </span>Zwar lag zum Zeitpunkt der Medienkonferenz und der dazugehÃ¶rigen Medienmitteilung<span> ein Grundsatz</span>­<span>entscheid bezÃ¼glich des Standorts des geplanten Verfahrenszentrums auf dem Duttweiler-Areal vor</span>. Es<span> wurde</span> jedoch<span> in der Medienmitteilung explizit festgehalten und wohl auch so kommuniziert, dass weitere AbklÃ¤rungen ausst</span>Ã¼<span>nden, die Projektierung in Angriff zu nehmen sei und die Realisierung unter Vorbehalt der Zustimmung des </span>Beschwerdegegners<span> und des Bunds stehe. Mithin konnte in dieser Phase weder von einem Abschluss des Entscheidungsprozesses noch von einem bindenden prÃ¤judizierenden Entscheid </span>ausgegangen<span> werden. Die Medienkonferenz galt lediglich der Zwischeninformation. </span></p> <p class="Urteilstext">Die Medieninformation vom 1. Februar 2013 mag zwar etwas irrefÃ¼hrend gehalten sein, zumal darin die Rede von einem Entscheid des Beschwerdegegners ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer sah sich am 28. Februar 2013 aus diesem Grund dazu veranlasst, dagegen zu protestieren. Der Vorsteher des Sozialdepartements hat den BeschwerdefÃ¼hrer jedoch mit Antwortschreiben vom 22. MÃ¤rz 2013 darÃ¼ber informiert, dass noch keine Entscheide gefÃ¤llt worden seien und geprÃ¼ft werde, ob allfÃ¤llige Kredite dem Referendum unterstÃ¼nden oder nicht; selbstverstÃ¤ndlich wÃ¼rden entsprechend dem Grundsatz der Transparenz BeschlÃ¼sse, welche in dieser Angelegenheit gefÃ¤llt wÃ¼rden, Ã¶ffentlich zugÃ¤nglich gemacht. Mithin hatte der BeschwerdefÃ¼hrer spÃ¤testens ab diesem Zeitpunkt keinen Anlass mehr, von einem abgeschlossenen Meinungsbildungsprozess auszugehen. </p> <p class="Urteilstext">Wie somit festzuhalten ist, ergibt sich aus den dem BeschwerdefÃ¼hrer â bzw. Ã¶ffentlich â zugÃ¤nglichen Informationen sowie den weiteren AktenstÃ¼cke, dass der Meinungsbildungsprozess bezÃ¼glich des Duttweiler-Areals noch nicht abgeschlossen ist. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>DarÃ¼ber hinaus stellt die etwaige Errichtung und Realisierung eines Verfahrenszentrums fÃ¼r Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal </span>bekanntermassen<span> eine politisch umstrittene Frage im Sinn von § 2 Abs. 1 Satz 1 IDV dar. Die Herausgabe von Akten, welche strittige Punkte des Projekts und weitere zu klÃ¤rende UmstÃ¤nde aufzeigen,</span> beeintrÃ¤chtigt damit ohne weiteres den<span> Meinungsbildungsprozess im Sinn von § 23 Abs. 1 lit. b IDG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 Satz 1 IDV. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.6 </span></b><span>Das Ã¶ffentliche Interesse an einem ungestÃ¶rten Meinungsbildungs- und Verhandlungsprozess wiegt </span>folglich <span>schwer und steht </span>einem Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der<span> Bekanntgabe der </span>fraglichen<span> Informationen </span>bzw. Akten von vornherein <span>entgegen. </span>Im Sinn einer VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprÃ¼fung Ã¼berwiegt das Ã¶ffentliche Interesse an der Geheimhaltung. Damit erweist sich die Verweigerung des Informationszugangs als rechtmÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die fraglichen Akten sind nach dem Gesagten durch Ã¼berwiegende Ã¶ffentliche Interessen im Sinn des Gesetzes Ã¼ber die Information und den Datenschutz dem Zugang entzogen. Das Verfahrensrecht hat gegenÃ¼ber dem materiellen Recht eine dienende Funktion (BGE 126 V 143 E. 2b). Vorliegend verdrÃ¤ngt das IDG-Verfahren, das den Informationszugang zum Gegenstand hat, bezÃ¼glich der fraglichen Dokumente grundsÃ¤tzlich das prozessuale bzw. verfahrensgrundrechtliche Akteneinsichtsrecht nach § 8 Abs. 1 Satz 1 VRG bzw. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101; vgl. Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller/Helen Keller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 8. A., ZÃ¼rich etc. 2012, N. 835 ff., 838). Denn der BeschwerdefÃ¼hrer ist nicht ursprÃ¼nglich in ein Verwaltungsverfahren involviert, das eine ihn im Sinn von § 8 Abs. 1 Satz 1 VRG berÃ¼hrende Anordnung zeitigt. Sein Verfahren entsteht und ist begrÃ¼ndet durch das Informationszugangsgesuch. Wird dieses abgelehnt, kann er Rechtsmittel einlegen. Eine Rechtsmittelinstanz benÃ¶tigt fÃ¼r die vorzunehmende InteressenabwÃ¤gung allenfalls die streitbetroffenen Informationen. In Letztere prozedural vorweg Einsicht zu gewÃ¤hren, hiesse, den Datenschutz bei gerechtfertigter Informationszugangsverweigerung zu unterlaufen. Ãberdies stÃ¼nden dem Recht auf Akteneinsicht Ã¼berwiegende Ã¶ffentliche Interesse im Sinn von § 9 VRG entgegen.</p> <p class="Erwgung2"><span>D</span>amit liegt keine Verletzung des GehÃ¶rsanspruchs vor und ist dem<span> Gesuch um Akteneinsicht </span>folglich auch unter diesem Aspekt nicht stattzugeben. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers, der Beschwerdegegner habe durch Beweismittel die Tatsachenlage wÃ¤hrend des Rekursverfahrens zu seinen Ungunsten verÃ¤ndert, erweist sich von vornherein als unbegrÃ¼ndet. Der Beschwerdegegner ist nÃ¤mlich lediglich der Aufforderung der Vorinstanz nachgekommen, "die bereits vorliegenden Informationen zum Bauprojekt" sowie weitere Dokumente "einzureichen" und darzutun, inwiefern mit der Herausgabe der genannten Dokumente eine BeeintrÃ¤chtigung des Meinungsbildungsprozesses zu befÃ¼rchten wÃ¤re. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer bemÃ¤ngelt den angefochtenen Beschluss schliesslich auch in Bezug auf die Nebenfolgeregelung. Er<span> vertritt die Auffassung, es gehe nicht an, ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen und fÃ¼r seine Anwaltskosten keine EntschÃ¤digung zuzusprechen, obwohl er sich in guten Treuen aufgrund der angeblich irrefÃ¼hrenden Medienmitteilung des Beschwerdegegners dazu veranlasst gesehen habe, ein Gesuch um Informationszugang zu stellen. Ebenso widerspreche es krass dem Gerechtigkeitsempfinden, dass die Vorinstanz ihren Entscheid gestÃ¼tzt auf geheime Akte gefÃ¤llt und ihm dennoch die Kosten auferlegt habe. </span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG werden die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei auferlegt. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist im vorinstanzlichen Verfahren vollumfÃ¤nglich unterlegen. Die Berufung auf Veranlassung zur ProzessfÃ¼hrung in guten Treuen geht insbesondere deswegen fehl, weil der Vorsteher des Sozialdepartements im Antwortschreiben den BeschwerdefÃ¼hrer auf dessen Protest, und damit vor dem Rekursverfahren, darÃ¼ber in Kenntnis setzte, dass noch keine Entscheide vorlÃ¤gen (siehe oben 3.4). Die Vorinstanz hat daher zu Recht dem BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten auferlegt und ihm keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen (vgl. § 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 3 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer ist zudem keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner ersucht ebenfalls um eine ParteientschÃ¤digung. Die EntschÃ¤digungsberechtigung des Gemeinwesens entfÃ¤llt in der Regel, weil die FÃ¼hrung von Rechtsmittelprozessen fÃ¼r dieses im Allgemeinen nicht mit besonderem Aufwand verbunden ist (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 17 N. 51). In diesem Sinn ist vorliegend auch dem Beschwerdegegner keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'140.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>