<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00360</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1964 in Pakistan geborene X.___, verheiratet in zweiter Ehe seit 2004, war nach der Einreise in die Schweiz im Jahre 1991 zunächst bis zur Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">büssung einer Gefängnisstrafe in den Jahren 2003 bis 2005 mit Unterbrüchen an verschiedenen Stellen tätig, unter anderem als Maschinenbediener, wobei er in diesem Zeitraum auch zwei Semester Maschinenbau studierte und zeitweise als Selbständigerwerbender tätig war; nach Verbüssung der Gefängnisstrafe war er vor allem in Einsatzprogrammen und zuletzt im Jahr 2010 als Taxichauffeur tätig (vergleiche zum Sachverhalt im Folgenden Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts IV.2014.00142 vom 27. November 2015, Urk. 12/58). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. April 2012 meldete er sich bei der Soz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle klärte die erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und medizinischen Verhältnisse ab und holte von Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein Gutachten vom 28. Mai 2013 ein. Gestützt darauf verneinte sie mangels Vorliegens eines relevanten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschadens einen Anspruch auf eine Invalidenrente oder berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Verfügung vom 3. Januar 2014, Urk. 12/47). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Beschwerden wiesen das Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil IV.2014.00142 vom 27. November 2015 (Urk. 12/ 58) und das Bundesgericht mit dem Urteil 9C_90/2016 vom 3. Mai 2016 ab (Urk. 12/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein erneutes Leistungsgesuch des Versicherten vom 8. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/61) trat die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/70, Urk. 12/72) mit Verfügung vom 23. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 nicht ein (Urk. 12/77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 22. März 2017 Beschwerde mit dem Antrag (Urk. 1), in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf sein Gesuch um Zusprechung einer Invalidenrente einzutreten. Gleichzeitig stellte er ein Gesuch um die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. Der Beschwerde legte er einen Bericht des Stadtspitals Z.___ vom 3. Februar 2017 bei (Urk. 3/2). Mit Eingabe vom 31. Mai 2017 substanti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierte er das Gesuch um unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 9). In der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlassung vom 19. Juni 2017 (Urk. 11) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 14. Juli 2017 bewilligte das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht das Gesuch des Versicherten vom 22. März 2017 um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung eingereicht, so ist gemäss Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (IVV) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letzten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat. </span><span id="XX107"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu und der Untersuchungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung hat daher erst dann gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige und vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren eingetreten ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung hat nach dem Eingang einer Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung daher zunächst zu prüfen, ob die Vorbringen der versicherten Person über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt glaubhaft sind, und sie erledigt das Gesuch ohne weitere Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Nichteintreten, falls sie dies verneint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Glaubhaftmachen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein massgebenden Grad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen sind viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sind an die Glaubhaftma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Änderung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts I 888/05</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Juni 2006 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h in der Zwischenzeit nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat. Wenn die dem Revisionsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esuch beigelegten ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte so wenig sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert sind, dass sich eine neue P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse allenfalls rechtfertigen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn den - für sich allein genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden können, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglicherweise eine mit weiteren Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">844/2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juni 2013 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person deswegen Beschwerde führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seiner beschwerdeweisen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bildet bei der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Verhältnisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Folgenden einzig, ob der Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchserhebliche Änderung seit der letzten materiellrechtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteilen des hiesigen Gerichts IV.2014.00142 vom 27. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk. 12/58)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des Bundesgerichts 9C_90/2016 vom 3. Mai 2016 (Urk. 12/65) bestätigten - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Verfügung vom 3. Januar 2014 (Urk. 12/47) glaubhaft zu machen vermochte oder ob die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 8. Februar 2016 (Urk. 12/61) nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursprünglichen Verfügung vom 3. Januar 2014 lagen im Wesentlichen folgende Arztberichte und Gutachten zugrunde: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Universitätsspitals A.___, psychiatrische Poliklinik, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten in ihrem Bericht vom 4. Dezember 2008 (Urk. 12/26/8-12) eine leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), unklare Körperbeschwerden mit einer wahrscheinlich somatoformen Überlagerung mit Anteilen einer somatoformen Schmerz- und Funktionsstörung (ICD 10: F45.3 4), differentialdiagnostisch mit einer organischen Komponente (fraglich) sowie einen Vitamin-B12-Mangel und einem Vitamin-D-Mangel (substituiert). In therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Hinsicht empfahlen sie in erster Linie eine psychiatrische Depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung mit einem psychotherapeutischen und einem psycho-pharmakolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Ansatz.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Medizinischen Zentrums B.___, wo der Versicherte in der Zeit vom 27. Juni bis zum 22. August 2011 in einer tagesklinischen Behandlung war, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 31. Oktober 2011 (Urk. 12/26/13-17) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) und einen Status nach einem Konflikt mit dem Gesetz (ICD-10: Z65.1). Weiter gaben sie an, der Versi-cherte sei im Zeitpunkt der Entlassung zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, auch für angepasste Tätigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin und Hausarzt des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, diagnostizierte in seinem Bericht vom 16. Juli 2012 (Urk. 12/26/1-7) rezidivierende depressive Störungen mindestens mittelschwer bis schwer, zurzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer mittelgradigen Episode mit massiven Somatisierungstendenzen (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F33.11), und eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1). Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte sei seit Juli 2011 im Wesentlichen arbeitsunfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihren Berichten vom 20. und 28. September 2012 (Urk. 12/31-32) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten die Ärzte des Medizinischen Zentrums B.___ eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) und gaben an, der Versicherte sei seit Dezember 2010 zu 100 % arbeitsunfähig, auch für angepasste Tätigkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 28. Mai 2013 (Urk. 12/36) eine Anpassungsstörung seit circa 2005 nach einem zweijährigen Gefängnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalt (2004/2005, ICD-10: Z65.1) mit einer chronischen, zur Zeit mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen (anamnestisch leicht bis schwergradigen) depressiven Verstimmung, Dysphorie und Energielosigkeit (ICD-10: F43.23), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) und eine somatoforme autonome Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10: F45.3) mit Beginn circa 2005 sowie einen Verdacht auf Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befolgung ärztlicher Anordnungen (ICD-10: Z91.1). Der Versicherte sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig für alle bisher ausgeübten Tätigkeiten. Aktuell könne höchstens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer geschützten Werkstatt als zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar angesehen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtenen Verfügung vom 23. Februar 2017 liegen folgende Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik D.___, Kardiale Rehabilitation, Psychosomatik und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 12. August 2015 (Urk. 12/67/4) betreffend das Vorgespräch vom 11. August 2015 eine undifferenzierte Soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisierungsstörung (ICD-10: F45.1) mit einer mittelgradig bis schweren de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode (ICD-10: F32.1) auf dem Boden einer schweren Lebenssituation, Schulden nach einer Haft vor circa 10-14 Jahren sowie einem unklaren Sturz vor Jahren. Weiter gaben die Ärzte an, beim Abklärungsgespräch habe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer zu erkennen gegeben, er könne das Therapieangebot aufgrund seiner depressiven Symptomatik sowie der starken Konzentrationsstörungen höchstwahrscheinlich nicht einhalten und wäre damit überfordert. Aufgrund dieser Angaben des Beschwerdeführers hätten sie eine Behandlung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten in ihrer Klinik nicht als zielführend erachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 9. September 2015 betreffend eine Hospitalisation in der Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 14. August bis zum 2. September 2015 (Urk. 12/67/8-14) diagnostizierten die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik E.___ , Klinik für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, eine undifferenzierte Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstörung mit einer depressiven Entwicklung (ICD-10: F45.1). Weiter führten sie aus, der Versicherte sei freiwillig auf Zuweisung des behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiaters Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eingetreten. Er weise eine rezidivierende depressive Störung mit einer Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungstendenz auf, bei einem subjektiven Fokus auf die somatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, die vom Behandlungsteam als psychosomatisch gedeutet würden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der erhöhten Ermüdbarkeit und der reduzierten Leistungsfähigkeit fehle es dem Versicherten an der Belastbarkeit, eine Tätigkeit auszuüben, was zu einem strukturlosen Tagesablauf führe. Als weiteres Prozedere empfahlen die Ärzte unter anderem den Aufbau einer Tagesstruktur, im besten Falle im Rahmen einer Arbeit oder Tätigkeit, initial für die Aktivierung und demzufolge für die Verbesserung der depressiven Symptomatik. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Beurteilung der Ärzte im Befundbericht des Medizinischen Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Instituts F.___ vom 18. Februar 2016 (Urk. 12/67/6) betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend ein magnetic resonance imaging (MRI) des Neurokraniums bestand eine leichte am ehesten mikroangiopathisch bedingte Marklagerveränderung ohne Nachweis einer territorialen Ischämie, ohne Nachweis einer Raumforderung oder Blutung und ohne Nachweis einer Sinusvenenthrombose sowie ohne Hinweis für eine demyelinisierende Erkrankung und ohne eine tobuläre Volumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, welcher den Beschwerdeführer ab 23. Februar 2009 bis zum 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 sowie seit dem 20. Januar 2014 behandelt, diagnostizierte in seinem Bericht vom 7. Juli 2016 (Urk. 12/67/1) eine undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.1) mit mindestens einer mittelgradigen depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung (ICD-10: F32,11), mit diffusen meist brennenden Schmerzen an Kopf, Schulter und Armen, mit einer Muskelschwäche vor allem in den Beinen und einem Energiemangel mit Vigilanzstörung, bei zunehmenden Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, bei mehr Mühe mit dem Schreiben und Lesen und bei einem abnehmenden deutschen Wortschatz auf dem Hintergrund einer sehr schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Lebenssituation. Der Versicherte sei seit mindestens dem Jahr 2004 zu 100 % arbeits- und erwerbsunfähig; seit dem Jahr 2014 sei er wohl auch mit einem 50%igen Pensum in einer geschützten Werkstatt überfordert. Weiter führte der Arzt aus, die Klagen des Beschwerdeführers seit Januar 2014 hätten denen in früheren Zeiten geglichen. Zudem sei er in dieser Zeit immer länger, bis 18 Stunden täglich im Bett gelegen. Sämtliche Motivationsbemühungen des Arztes für einen Versuch in einer geschützten Werkstatt hätten nichts ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fruchtet. Seit Ende 2015 sei der Beschwerdeführer im Wartezimmer regelmässig eingedöst und beim Wecken zusammengezuckt. Die geklagten Symptome des Beschwerdeführers habe der Gutachter (Dr. Y.___) sehr schön beschrieben, diese würden nach wie vor existieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Hausarzt Dr. C.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 26. Januar 2017 (Urk. 12/75) eine Alexithymie schwerer Form mit rezidivieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mittelschweren depressiven Störungen und einer massiven Somatisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenz. Der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeits- und erwerbsunfähig. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallend sei der jeweils fehlende Bezug zwischen der Symptomatik und der Befindlichkeit des Versicherten mit einem starken Leidensdruck. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage bei der Beurteilung der ursprünglichen Verfügung vom 3. Januar 2014 war, dass in somatischer Hinsicht kein Gesundheitsschaden mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit vorlag. Die diagnostizierte psychische Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik war im Zusammenhang mit erheblichen psychosozialen Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren zu sehen (Gefängnisstrafe, sozialer Abstieg, Verschuldung, Migrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hintergrund und dergleichen). Letztlich ausschlaggebend war, dass die vom Beschwerdeführer eingenommene generelle Haltung mangelnder Compliance (Hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung des «Kanitverstan») dem rechtsprechungsgemäss erforderlichen konsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gesamtbild klar widersprach, weshalb die psychiatrische Annahme einer Arbeitsunfähigkeit durch den Gutachter von vorneherein dem normativ unverzichtbaren Erfordernis einer beweismässig gesicherten Folgeabschätzung nicht zu genügen vermochte (Urteile des Bundesgerichts 9C_90/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Mai 2016 E. 1 [Urk. 12/65] sowie des Sozialversicherungsgerichts IV.2014.00142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. November 2015 E. 4 [Urk. 12/58]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Beschwerdebild hat sich nichts Wesentliches geändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Arztberichten, welche der angefochtenen Verfügung zugrunde liegen (E. 2.2), ist der Versicherte in somatischer Hinsicht nach wie vor nicht wesentlich eingeschränkt. In psychischer Hinsicht dominiert in diesen Berichten eine undifferenzierte Somatisierungsstörung mit einer depressiven Entwicklung vor dem Hintergrund von nach wie vor beschriebenen erheblichen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen Belastungsfaktoren. Sowohl der behandelnde Hausarzt als auch der behandelnde Psychiater gehen diesbezüglich von einem mehr oder weniger konstanten, seit längerer Zeit bestehenden Zustand aus. Dr. C.___ umschrieb diesen Zustand in seinem Bericht vom 26. Januar 2017 als starken Leidensdruck mit der Tendenz zur Somatisierung, wobei der fehlende Bezug zwischen der subjektiven Befindlichkeit und der (objektivierbaren) Symptomatik auffallend sei (Urk. 12/75). Der behandelnde Psychiater Dr. G.___ hielt sodann in seinem Bericht vom 7. Juli 2016 (Urk. 12/6) ausdrücklich fest, die seit Januar 2014 geäusserten Klagen würden jenen aus früheren Zeiten gleichen (S. 2 oben), respektive die geklagten Symptome, die der Gutachter Dr. Y.___ sehr schön beschrieben habe, würden nach wie vor bestehen (S. 3 oben). Dass Dres. C.___ und G.___ in ihren Berichten jeweils von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgingen, lässt daher nicht auf eine Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes im massgebenden Zeitraum schliessen, zumal – wie bereits im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. Y.___ vom 18. Mai 2013 – der attestierten Arbeitsunfähigkeit vor allem das subjektive Empfinden des Beschwerdeführers im Rahmen der psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastung zu Grunde lag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ausmass des Beschwerdebildes - undifferenzierte Somatisierungsstörung mit einer depressiven Entwicklung, jedoch ohne somatische Einschränkung – hält sich zudem in Grenzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glaubhaft, wenn der Versicherte entgegen aller Motivationsbemühungen des behandelnden Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Wahrnehmung einer geeigneten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/67 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und entgegen der Ratschläge der Ärzte der E.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Aufbau einer Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur, im besten Falle im Rahmen einer Arbeit oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die beste Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Aktivierung und demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/67)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollkommen passiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Anschein erweckt, als ob er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausserhalb der Schlafenszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktisch zu keinerlei Aktivität imstande sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So hat er sich weder um Arbeit bemüht, wie die Ärzte der E.___ in ihrem Bericht vom 9. September 2015 empfohlenen hatten, noch hat er das Aufbauprogramm in der Klinik D.___ wahrgenommen, zu dem ihn sein behandelnder Psychiater angemeldet hatte. Diese Weigerungshaltung des Versicherten ist nicht nachvollziehbar, zumal zum Beispiel das Therapieprogramm in der Klinik D.___ niederschwellig ist und auch von Personen wahrgenommen werden kann, die gesundheitlich wesentlich ein-geschränkter sind als der Beschwerdeführer. Auch in seiner Beschwerde bringt er ausser schematisch abstrakten Hinweisen, dass es ihm schlechter gehe, nichts vor, was tatsächlich auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat sich beim Versicherten im massgebenden Zeitraum weder an der Diagnostik, der Befundlage und Symptomatik einerseits, noch an der mangelnden Compliance und dem passiven Verhalten andererseits etwas Wesentliches geändert. Dies steht der erforderlichen Annahme einer glaubhaften Verschlechterung des Gesundheitszustandes diametral entgegen, da für eine solche Annahme ein konsistentes Gesamtbild erforderlich wäre, woran es jedoch fehlt. Eine Prüfung der Einschränkungen nach dem strukturierten Beweisver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren mittels Indikatoren gemäss der neuen Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge-richts kann angesichts der offenkundigen subjektiven Überlagerung der Beschwerden unterbleiben (vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert auch der vom Beschwerdeführer nachgereichte Bericht des Stadtspitals Z.___ vom 3. Februar 2017 nichts (Urk. 3/2). Denn massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 23. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2017 präsentierte, weshalb dieser erst nachträglich eingereichte Bericht nicht zu berücksichtigen ist. Selbst wenn man ihn berücksichtigen würde, könnte der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn obwohl der Beschwerdeführer den Ärzten anamnestisch angab, am 3. Februar 2017 von einem unbekannten Mann mit einer Metallstange mit Schlägen gegen den Kopf und den linken Hemithorax angegriffen worden zu sein, konnten diese trotz eingehender Untersuchungen keine Hinweise für Frakturen oder Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsionen finden. Somit spricht auch dieser Bericht nicht für die Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigkeit des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Abweichung von Art. 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___ </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>