<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00566</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 2. Juni 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Brühlgut</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Stiftung, Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 46, 8400 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, war von 1994 bis 2012 als Inhaber der Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig erwerbstätig (Urk. 8/84 S. 2 oben). Am 20. Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 geriet er bei Fensterarbeiten mit der linken Hand in eine Fräse und zog sich dadurch tiefe Verletzungen am Mittelfingergrundgelenk sowie an der Grundphalanx des Mittelfingers und am Mittelgelenk des Ringfingers zu (Urk. 8/21/7-8 S. 1 Mitte; vgl. Urk. 8/21/5-6 Ziff. 1.4). Unter Hinweis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der linken Hand meldete er sich am 24. Oktober 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 14. März 2013 Kostengutsprache für eine Umschulung im Rahmen des berufsbegleitenden Modullehrgangs „Agogische Begleitung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellensu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ vom 7. Januar 2013 bis 31. Dezember 2014 sowie für einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Com</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terkurs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/54). Diese Massnahme wurde durch ein Praktikum be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleitet (Urk. 8/54 S. 1 unten; vgl. Urk. 8/49). Die Umschulung wurde jedoch vorzeitig per 31. März 2014 abgeschlossen und die Praktikumsstelle wurde auf den gleichen Zeitpunkt hin aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt (Urk. 8/81, Urk. 8/82 S. 1 Mitte). Mit Verfügung vom 13. Mai 2014 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 5. Mai 2014 bis 4. Mai 2015 (Urk. 8/89). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 8/100) und durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/109, Urk. 8/111-112, Urk. 8/124, Urk. 8/126) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 23. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 eine ganze Rente für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 zu (Urk. 8/129 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 20. Mai 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. April 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbefristete Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2). Ferner beantragte er die unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 1 Ziff. 5). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2015 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 29. September 2015 reichte der Beschwerdeführer weitere Doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente (Urk. 13/1-3) ein und beantragte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 23. April 2015 sei aufzuheben und das Verfahren sei an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zenden medizinischen und beruflichen Abklärungen zurückzuweisen. Ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sei festzustellen, dass er Anspruch auf berufliche Massnahmen habe, even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell sei ihm eine Rente zu gewähren (Urk. 12 S. 1 Ziff. 1-3). Am 27. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 erstattete die Beschwerdegegnerin die Duplik (Urk. 18), was dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer am 11. November 2015 zur Kenntnis ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 19 S. 2 Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, 113 V 273 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1a, 109 V 262 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestammte Tätigkeit als Zimmermann nicht mehr zumutbar sei. Seit August 2013 seien ihm jedoch angepasste Tätigkeiten (keine schweren körperlichen Tätigkeiten, keine anhaltende Überkopfarbeit) zu 100% zumutbar. Bis Mai 2015 erhalte er noch im Rahmen eines Arbeitstrainings IV-Taggelder, danach sei er in der Lage, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Urk. 3 S. 4 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die nachträglich eingereichten Arztberichte (Urk. 13/2-3) vermöchten keinen invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsschaden zu belegen, weshalb daraus kein Anspruch auf Leistungen abgeleitet werden könne (Urk. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt (Urk. 12), die gewährte Umschulung sei nicht verwertbar und es sei offensichtlich, dass er Unterstützung und Massnahmen brauche, um gegebenenfalls in der freien Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft wieder Fuss zu fassen. Aus diesem Grund müssten neue berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen geprüft werden (S. 4 oben). Bezüglich seiner Arbeitsfähigkeit gehe die Beschwerdegegnerin nur von körperlichen Diagnosen aus und habe es dabei unterlassen zu berücksichtigen, dass auch eine psychische Beeinträchtigung und kognitive Defizite vorlägen (S. 4 unten). Es sei unklar, ob er überhaupt über eine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt verfüge. Ausserdem werde er im Januar 2016 58 Jahre alt und es stelle sich die Frage, ob er überhaupt noch in den freien Markt eingliederbar sei. Zusammenfassend beruhe die angefochtene Verfügung auf einem medizinisch sowie beruflich ungenügend abgeklärten Sachverhalt (S. 5 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die Befristung der zugesprochenen ganzen Rente für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezember 2012. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23. April 2015 (Urk. 2), mit welcher dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer eine ganze Rente für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezember 2012 zugesprochen wurde. Hinsichtlich beruflicher Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt kein Entscheid der Beschwerdegegnerin und somit kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfechtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, weshalb es diesbezüglich auch am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlt, so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Punkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerde nicht einzutreten ist (vgl. vorstehend E. 1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erlitt am 20. Juni 2011 einen Unfall an der linken Hand, bei welcher er sich mit einer Fräse tiefe Verletzungen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelfingergrundge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie an der Grundphalanx des Mittelfingers und am Mittelgelenk des Ringfingers zuzog (Urk. 8/21/7-8 S. 1 Mitte; vgl. Urk. 8/21/5-6 Ziff. 1.4). Die Erstbehandlung fand im Spital O.___ und die Nachbehandlung im A.___ statt (Urk. 8/21/5-6 Ziff. 1.2 und Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 29. November bis 13. Dezember 2011 wurde der Beschwerdeführer in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt. Im Austrittsbericht vom 19. Dezember 2011 (Urk. 22/5-14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1 Mitte) wurden folgende Diagnosen genannt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 20. Juni 2011: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hand links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Strecksehnendefekt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">III und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">IV, Knochendefekt Grundphalanx </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">III</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">20. Juni 2011 Plattenosteosynthese P1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. III mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radiuskno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chenspan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Strecksehnenrekonstruktion mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Umkippplas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. III und IV</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. September 2011 Röntgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. II Hand links: progredienter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Durchbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, keine eindeutige zunehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Remodellierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent, aber in beschützen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F10.21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch rezidivierende Muskelkrämpfe, wahrscheinlich im Rahmen vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nachfolgender Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(sensible Polyneuropathie), kein sicherer Anhalt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ensible Polyneuropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne die Verrichtungen des alltäglichen Lebens weitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend selbständig vornehmen. Es bestehe eine Einschränkung der Handfunktion und eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert (S. 4 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Praktischer Arzt, führte in seinem Bericht vom 21. Janu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 8/22/1-4) aus, dass er den Beschwerdeführer seit dem 24. Juni 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandle, und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hand links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">20. Juni 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Strecksehnendefekt III und IV</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">defekt Grundphalanx III</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Therapie:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Plattenosteosynthese mit Span Sehnenkonstruktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Alkoholabusus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann nannte er als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) unklare Muskelkrämpfe mit sensibler Polyneuropathie seit Jahren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 20. Juni 2011 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit als Zimmermann (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei vorderhand aus medizinischer Sicht nicht zumutbar, es sei jedoch vorgesehen, den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im alten Beruf zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reintegrieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 13. Dezember 2011 bis am 3. Januar 2012 wurde der Beschwerdeführer in der D.___ behandelt. Im Verlegungsbericht vom 3. Januar 2012 (Urk. 8/22/15-18) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom gegenwärtig a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bstinent in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beschützender Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gebung (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F10.21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Niko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tinabhängigkeitssyndrom (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F17.24)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episoden (ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F32)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Hand links im Rahmen des Unfalles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vom 20. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während des stationären Aufenthaltes habe der Beschwerdeführer am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zifischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen. Er habe keine alkoholbedingten Rückfälle gehabt und habe am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motiviert teilgenommen. Medizinische Komplikationen oder interkur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen seien nicht aufgetreten (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Bericht vom 12. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 8/100/56) die folgenden Diagnosen (S. 1 oben):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach offener AC-Gelenksstabilisation nach Weaver Dunn rechts am 11. September 2012</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach AC-Gelenksluxation (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Roockwood</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> III) rechts 2007</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 11. September bis 31. Dezember 2012 bestehe eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Ab 1. Januar 2013 bestehe für körperlich unbelastete Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 6. Februar 2013 (Urk. 8/100/54-55) nannte Dr. E.___ die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2012 (S. 1 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe bis am 22. März 2013, wobei auf eine Leistungssteigerung und auch Belastbarkeit geachtet werden sollte mit dem Ziel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ab dem 25. März 2013 (S. 1 unten, S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 8. April 2013 (Urk. 8/100/52-53) nannte Dr. E.___ die gleichen Diagnosen wie im Dezember 2012 (S. 1 oben) und führte unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem aus, dass die 50%ige Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers vorerst so zu belassen sei, da er glaubhaft versichert habe, dass jegliche Steigerung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastung des Schultergelenkes wieder zu einem Knacken und Schmerzen führe. Nichtsdestotrotz sei ihm die Umschulung nahegelegt worden, da eine 100%ige Arbeitstätigkeit in einem handwerklichen Beruf längerfristig aufgrund der immer noch beschriebenen Beschwerden nicht als realistisch angesehen werden könne. Es sei eine klinische Verlaufskontrolle mit dann allenfalls Stei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerung der Arbeitsfähigkeit in zwei Monaten geplant (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Feststellungsblatt vom 5. Januar 2015 (Urk. 8/110) nannte Dr. med. F.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regional Ärztlicher Dienst (RAD), in seiner Stellungnahme vom 21. August 2014 folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 4 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> linke Hand am 20. Juni 2011 mit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Strecksehnendefekt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. III und IV</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knochendefekt Grundphalanx </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. III</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus nach Plattenosteosynthese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulteroperation 16. Juli (richtig: 11. September; vgl. Urk. 8/100/65-66)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 20. Juni 2011 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit als Zimmermann. In einer angepassten Tätigkeit, welche keine schweren körperlichen Arbeiten sowie keine anhaltende Überkopfarbeit bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halte dürfe, sei vom 20. Juni 2011 bis 31. Dezember 2012 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Vom 1. Januar bis 7. Juni 2013 habe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und vom 10. Juni bis 2. August 2013 eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 5. August 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer befinde sich ausserdem seit Januar 2013 in einer Umschulungsmassnahme (S. 4 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachärztin für Psychiatrie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in ihrem Bericht vom 27. Juli 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sie den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit dem 23. Januar 2015 behandle (Ziff. 1), und nannte folgende Diagnosen (Ziff. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (F32.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol, zum Teil schädlicher Gebrauch (F10.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Nikotin (F17.25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge mit zum Teil narzisstischen Zügen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Zimmermann könne sie sich nicht äussern, denn als Psychiaterin könne sie die somatische Seite nicht beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen (Ziff. 3). Aus ärztlich-psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der angepassten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsagoge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100%ig arbeitsunfähig, weil ihm ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Fähigkeiten fehlen würden, dies aufgrund seiner Psychopatholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie. Er habe deutliche Einschränkungen in seiner Anpassungsfähigkeit sowie Flexi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilität und es fehle ihm auch die Möglichkeit, in komplexen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teamsituatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> adäquat zu reagieren. Ausserdem sei er nicht in der Lage, den gesamten administrativen Anteil seiner Arbeit zu erledigen und wirke auch in seiner Kognition und Reflexionsfähigkeit eingeschränkt. Er entspreche in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Teilnehmer an einem geschützten Arbeitsplatz. Es bestehe auch für andere Tätigkeiten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Psych. H.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, und Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt, Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> K.___, Psychiatrische Dienste J.___, nannten im Bericht vom 2. September 2015 (Urk. 13/2) folgende Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sonstige organische Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F07.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ADHS im Erwachsenenalter mit Beginn in der Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">infache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F90.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">orbeschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> leichte depressive Episode, im aktuellen klinischen Eindruck eher mittelschwer</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eichte depressive Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F32.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorbeschrieben: p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gigkeitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abhängigkeitssyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">drom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F17.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">orbeschrieben: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weise schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Schädlicher Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">brauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F10.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorbeschrieben: akzentuierte Persönlichkeitszüge mit zum Teil narzissti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Zügen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Problem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Z73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Testpsychologisch fänden sich beim Beschwerdeführer leichte bis mittelschwere Beeinträchtigungen im Bereich der Aufmerksamkeit mit deutlich verminderter allgemeiner Aktivierung, Verlangsamung und verminderter Belastbarkeit. Die verbalen Lern- und Gedächtnisfunktionen sowie die Exekutivfunktionen (redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Fehler- und Interferenzkontrolle) seien ebenfalls leicht bis mittelschwer reduziert. Das figurale Lernen und Gedächtnis sowie die visuelle und räumliche Verarbeitung seien durchschnittlich. Die orientierende Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allgemeinen intellektuellen Leistungsvermögens verweise auf ein knapp durchschnittliches Niveau (IQ 86). Vorbestehend diagnostiziert sei eine Legasthenie (S. 2 oben). Insgesamt bestehe eine leichte bis mittelschwere kogni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Funktionsstörung. Ursächlich sei von einem Zusammenhang mit der de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störung auszugehen. Die oben erwähnten kognitiven Defizite seien häufig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begleitende Symptome bei depressiven Erkrankungen. Im aktuellen klinischen Eindruck mit zusätzlicher Selbsteinschätzung durch einen Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bogen ergäbe sich eher das Bild einer mittelgradigen depressiven Episode, was zu der Ausprägung der oben erwähnten kognitiven Defizite passe (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ergäben sich anamnestisch und auch in der Testung deutliche Hinweise auf ein Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) mit Beginn in der Kindheit, was die kognitive Leistungsfähigkeit wahrscheinlich zusätzlich beeinflusse. Dies gelte besonders für den Mangel an Selbstorganisation, der für den Beschwerdeführer im beruflichen Alltag eine überdauernde Schwierigkeit darstelle. Phasenweise habe dies durch externe Unterstützung kompensiert werden können, für die Entwicklung eigener tragender Strategien im Umgang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit administrativen Anforderungen sei er sowohl durch das ADHS als auch durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vorbestehende Legasthenie überfordert (S. 2 Mitte). Im Moment würden Massnahmen zur pharmakologischen und psychotherapeutischen Behandlung der depressiven Störung unter Berücksichtigung des zugrundeliegenden ADHS im Vordergrund stehen, um eine Verbesserung der kognitiven Leistungen zu ermöglichen. Unabhängig davon benötige der Beschwerdeführer externe Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung bei administrativen Anforderungen, um eine weitere, beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Überforderungssituation zu vermeiden (S. 2 unten). Zur Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers wurden keine Angaben gemacht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers auf die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Zimmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mann ausging. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 7. Juni 2013 ging er von einer 50%igen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, die keine schweren körperlichen Arbeiten sowie keine anhaltende Überkopfarbeit bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten dürfe, und für den Zeitraum vom 10. Juni bis 2. August 2013 von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit. Seit dem 5. August 2013 bestehe hingegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten (vgl. vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elnden Ärzte rechneten mit einem Wiedererlangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der vollen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. So führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 aus, dass die bisherige Tätigkeit vorderhand aus medizinischer Sicht nicht zumutbar sei, es jedoch vorgesehen sei, den Beschwerdeführer im alten Beruf zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reintegrieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.3). Dr. E.___ ging im Dezember 2012 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum vom 11. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember bis 31. Dezember 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus. Ab 1. Januar 2013 habe für körperlich unbelastete Arbeiten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestanden (vgl. vorstehend E. 3.5). Im Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2013 ging Dr. E.___ davon aus, dass die bestehende 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ab dem 25. März 2015 auf 100% aufgestockt werden könne (vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.6). Im April 2013 führte Dr. E.___ dahingegen aus, dass die 50%ige Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers vorerst so zu belassen sei, da er glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft versichert habe, dass jegliche Steigerung der Belastung des Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kes wieder zu einem Knacken und Schmerzen führe. Nichtsdestotrotz sei ihm die Umschulung nahegelegt worden, da eine 100%ige Arbeitstätigkeit in einem handwerklichen Beruf längerfristig aufgrund der immer noch beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Beschwerden nicht als realistisch angesehen werden könne. Es sei eine kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Verlaufskontrolle mit dann allenfalls Steigerung der Arbeitsfähigkeit in zwei Monaten geplant (vgl. vorstehend E. 3.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten sind in somatischer Hinsicht keine Anhaltspunkte ersichtlich, die gegen eine Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit seit August 2013 sprechen würden, zumal es sich bei der beeinträchtigten linken Hand nicht um die Gebrauchshand des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers handelt (vgl. Urk. 8/16/2 oben) und das von Dr. F.___ festgelegte Belastungsprofil (keine schweren körperlichen Arbeiten und keine anhaltende Überkopfarbeit) auf die Beeinträchtigung der rechten Schulter Rücksicht nimmt. Die Beschwerdegegnerin hat sich somit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit zu Recht auf die Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des RAD-Arztes Dr. F.___ ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde über die Festtage 2011/2012 aufgrund eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holproblems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär in der D.___ behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delt. Dabei wurde unter anderem eine depressive Episode (ICD-10 F17.24) diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert. Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurden keine Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht (vgl. vorstehend E. 3.4). Aus den nachfolgenden Berichten bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben sich keine Hinweise auf eine Arbeitsunfähigkeit des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers aufgrund psychischer Probleme (vgl. vorstehend E. 3.5 – E. 3.8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Was die bereits in früheren Berichten diagnostizierte Alkoholerkrankung des Beschwerdeführers (vgl. vorstehend E. 3.2-3.4) angeht, so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich allein keine In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität im Sinne des Gesetzes und sind für eine ausnahmsweise versicherte Erkrankung (vgl. dazu das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">694/2008 vom 5. März 2009 E. 2) keine Anhaltspunkte ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. vorstehend E. 2.2) lagen somit zum Verfügungszeitpunkt keine Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund psychischer Gründe vor, wurden solche Beeinträchtigungen doch erst nach dem hier massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ diagnostizierte im Juli 2015 unter anderem eine leichte depressive Episode (F32.0) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit zum Teil narzissti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zügen. Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Zimmermann äusserte sie sich nicht. In der angepassten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsagoge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei der Beschwerdeführer jedoch 100%ig arbeitsunfähig, weil ihm entscheidende Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten fehlen würden, dies aufgrund seiner Psychopathologie (vgl. vorstehend E. 3.9). Die Fachpersonen des K.___ diagnostizierten im September 2015 unter anderem eine leichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörung, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschriebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte depressive Episode, im aktuellen klinischen Eindruck eher mittelschwer, sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit zum Teil narzissti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zügen. Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wurden jedoch keine Angaben gemacht (vgl. vorstehend E. 3.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beide Berichte erfolgten erst nach Verfügungserlass am 23. April 2015 (Urk. 2), womit sie zur Beurteilung der Rechtmässigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtenen Verfügung nicht relevant sind (vgl. vorstehend E. 1.2). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wären im Rahmen einer Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung zu prüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit August 2013 eine Arbeitstätigkeit in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Umfang von 100 % zumutbar ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erwerblichen Auswirkungen dieser Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung sind nachfolgend zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu verglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war von 1994 bis 2012 als Inhaber der Z.___ in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gundetswil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selbständig erwerbstätig (Urk. 8/84 S. 2 oben). Für die Bemessung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte die Beschwerdegegnerin auf die Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en der Z.___ der Jahre 2008 bis 2010 ab, wobei sie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – unter Berücksichtigung der Nettolohnentwicklung – für das Jahr 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berechnete (Urk. 8/107 S. 4 f.; vgl. Urk. 8/26). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berechnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind mit Blick auf die Auszüge aus dem Individuellen Konto des Beschwerdeführers nachvollziehbar (vgl. Urk. 8/101). Vorliegend ist die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers ab 2013 strittig, weshalb auch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf diesen Zeitpunkt hin zu berechnen ist. Der Lohnindex (Stand 1939 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">= 100) für Männer betrug im Jahr 2008 2‘092, im Jahr 2009 2‘136, im Jahr 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2‘151 und im Jahr 2013 2‘204 (Schweizerischer Lohnindex; T39 Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Nominallöhne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit und Erwerb, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Löhne/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, detaillierte Daten). Danach ergibt sich folgendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2013:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsgewinn</span></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2008</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 64‘843.-- plus NLE (2013)</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 68‘315.-- </span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 54‘461.-- plus NLE (2013)</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 56‘195.-- </span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 63‘868.-- plus NLE (2013)</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 65‘442.-- </span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p></td></tr><tr><td colspan="2"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durchschnitt 2008/2009/2010 </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 63‘317.-- </span></p></td></tr><tr><td colspan="2"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">+ AHV-Beiträge von 9.7 %</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6‘142.-- </span></p></td></tr><tr><td colspan="2"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 69‘459.-- </span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lohnstrukturerhebun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch BGE 129 V 472 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Bei der Anwendung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdienstaussich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rester</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">realistischerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung erachtet das Alter für die Vermittelbarkeit indes regelmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig nicht als allein ausschlaggebend, vielmehr kommt auch der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit erhebliches Gewicht zu. So ist etwa ein 60-jähriger Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherter, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textilindustrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar erachtet worden. Das Bundesgericht sah aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Betätigungsmöglichkeiten, da der Versichert zwar sachlich eingeschränkt (wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlossenen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig war. Unter anderem mit Blick auf eine Aktivitätsdauer von immerhin noch sieben Jahren war eine erwerbliche Umsetzung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit auch einem 58-jährigen, kaufmännisch ausgebildeten Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten möglich und zumutbar, der aufgrund hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit auf einen besonderen Anforderungen genügenden Arbeitsplatz angewiesen war. Als arbeitsmarkttauglich angesehen wurde auch die Restarbeitsfähigkeit eines 60-jährigen Versicherten mit einer unter anderem wegen rheumatologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher und kardialer Probleme 30 % eingeschränkten Leistungsfähigkeit, gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viel wie diejenigen eines gleichaltrigen Versicherten, dem trotz verschiedener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein vergleichsweise weites Spektrum zumutbarer Hilfstätigkeiten offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Demgegenüber verneinte das Bundesgericht die Realisierbarkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 50 % im Fall einer 61-jährigen. Gleich verhielt es sich bei einer 61 Jahre alten Versicherten, bei welcher die gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bemessungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Anwendung kam, wobei im erwerblichen Teil in einer dem Leiden ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Beschäftigung eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestand (Urteil des Bundesgerichts 9C_124/2010 vom 21. September 2010 E. 5.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, es sei unklar, ob er aufgrund seines Alters überhaupt noch in den freien Markt eingliederbar sei (vgl. vorstehend E. 2.2). Im Verfügungszeitpunkt war der Beschwerdeführer 57 Jahre alt. Zwar ist er in seiner qualitativen Leistungsfähigkeit dahingehend eingeschränkt, als ihm keine schweren körperlichen Arbeiten sowie keine anhaltende Überkopfarbeit mehr zumutbar sind (vgl. vorstehend E. 3.8), hingegen kann ihm seit August 2013 ein volles Pensum von 100 % in einer angepassten Tätigkeit zugemutet werden (vgl. vorstehend E. 4.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fräsenverletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der linken Hand im Juni 2011 in der bisherigen Tätigkeit als Zimmermann zu 100 % arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig geworden ist, nahm er von Januar 2013 bis März 2014 im Rahmen einer Umschulung am Modullehrgang „Agogische Begleitung von Stellensuchenden“ teil, das durch ein Praktikum begleitet wurde. Ausserdem nahm er von Mai 2014 bis Mai 2015 an einem Arbeitstraining teil. Der Beschwerdeführer hat somit nicht nur in seiner angestammten Tätigkeit, sondern auch in anderen Bereichen Arbeitserfahrungen vorzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt und unter Berücksichtigung der vorerwähnten Rechtsprechung, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relativ hohe Hürden für die Annahme eine unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen setzt, ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer, welchem bis zur ordentlichen Pensionieru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng eine Restarbeitszeit von etwas mehr als sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren verbleiben, auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine breite Palette von e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infachen Tätigkeiten offensteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge rechtfertigt es sich, für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE 2012, S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 35, Tabellengruppe TA1, Total, Kompetenzniveau 1) abzustellen. Das im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Männern im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art erzielte Einkommen betrug pro Monat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 5‘210.-- (LSE 2012,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 35, Tabellengruppe TA1, Kompetenzniveau 1), mithin Fr. 62‘520.-- pro Jahr (Fr. 5‘210.-- x 12). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2013 in der Höhe von 0.8 % (T39 Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung der Nominallöhne, Männer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten) sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2012 von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, total,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) ergibt dies ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 65‘699.-- für das Jahr 2013 (Fr. 62‘520.-- x 1.008 : 40 x 41.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 69‘459.-- mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 65‘699.-- ergibt eine Einkommensbusse von Fr. 3‘760.-- und damit einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 5 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von der vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seit August 2013 (vgl. vorstehend E. 4.5) endete der Rentenanspruch unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der dreimonatigen Frist von Art. 88a IVV spätestens im November 2013. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befristung des Rentenanspruchs bis 31. Dezember 2012 ist somit nicht zu beanstanden, denn dieser wurde ab dem Befristungszeitpunkt durch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgelöst (Urk. 8/61 S. 1), der materiell gleichwertig ist, und über den Zeitpunkt hinaus andauerte, in welchem der Anspruch revisionsrechtlich endete (vorstehend E. 5.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobene Beschwerde abzuweisen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ersuchte am 20. Mai 2015 um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 1 Ziff. 5). Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sind erfüllt (vgl. Urk. 15, Urk. 16/1-12, Urk. 22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 Gesetz über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst: </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 20. Mai 2015 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 8</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>