<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp274896"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>107 Ia 186<br/><br/><br/><div class="paraatf">37. Auszug aus dem Urteil der II. öffentlichrechtlichen Abteilung vom 30. September 1981 i.S. Gebr. Prina AG gegen Steuerrekurskommission des Kantons Solothurn (staatsrechtliche Beschwerde)</div> <div class="paraatf"></div> <a name="idp276416"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf">Formerfordernisse an staatsrechtliche Beschwerde nach <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>. <div class="paratf"> </div> </div> </div> <a name="idp279856"></a> <a name="idp281472"></a> <br/><div> <a name="idp284752"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> <span class="small">ab Seite 186</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page186"></a><div class="center pagebreak">BGE 107 Ia 186 S. 186</div> </div> <div class="paraatf">Erwägungen:</div> <div class="paraatf">b) Nach der Rechtsprechung zur Begründung von staatsrechtlichen Beschwerden muss der Beschwerdeführer dartun, worin die Verletzung der verfassungsmässigen Rechte besteht, die er anruft. Handelt es sich um eine Willkürbeschwerde wegen Verletzung von <span class="artref">Art. 4 BV</span>, genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer bloss den angefochtenen Entscheid rügt, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun könnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei überprüfen kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1981&amp;to_year=1981&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F96-I-449%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page451">BGE 96 I 451</a> E. 3). Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrundsätze die kantonalen Behörden in einer gegen <a name="page187"></a><div class="center pagebreak">BGE 107 Ia 186 S. 187</div><span class="artref">Art. 4 BV</span> verstossenden Weise verletzt haben sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1981&amp;to_year=1981&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F96-I-11%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page17">BGE 96 I 17</a> E. 4).</div> <div class="paraatf">Vorliegend begnügt sich der Vertreter der Beschwerdeführerin damit festzuhalten, dass die kantonale Rekurskommission "die Beweisführung offensichtlich und willkürlich verhindert" habe, indem sie der Beschwerdeführerin trotz des Gesundheitszustandes ihres Geschäftsführers keine neue Frist gewährt habe. Er nennt nicht einmal die Regeln des kantonalen Rechts oder die Rechtsgrundsätze, nach denen die Rekursinstanz einem Rekurrenten, der bereits nahezu 6 Monate zur Begründung seiner Beschwerde zur Verfügung gehabt hätte, eine neue zweimonatige Frist hätte gewähren müssen. Die Beschwerde erfüllt demnach die Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> nicht, es kann auf sie nicht eingetreten werden.</div> </div></body></html>