<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01169</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war seit Februar 1991 bei der Y.___ AG, als Technical Software En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gineer tätig (Urk. 7/10 Ziff. 2.1), als er sich am 29. Juni 2013 unter Hinweis auf rezidivierende Depressionen bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/5 Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Mitteilung vom 23. Januar 2014 (Urk. 7/18) sprach ihm die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine berufliche Abklärungsmassnahme im Sinne einer Potentialer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung durch die Stiftung Z.___, zu (Schlussbericht vom 27. Februar 2014; Urk. 7/32). In der Folge liess sie den Versicherten durch Dr. med. A.___ psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 15. Januar 2015; Urk. 7/60) und am 28. April 2015 durch med. pract. B.___, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), psychiatrisch untersuchen (Bericht vom 4. Mai 2015; Urk. 7/71). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/74, Urk. 7/76, Urk. 7/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. Oktober 2015 (Urk. 7/90 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und auf Rentenleistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 9. Oktober 2015 (Urk. 2) erhob der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 10. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Poststempel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diese sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei festzustellen, dass er Anspruch auf eine ganze Rente habe; eventuell sei die Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2015 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 16. Dezember 2015 (Urk. 8) wurde dem Beschwerdeführer antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Rechtsvertretung gewährt und es wurde bei Dr. med. A.___ eine ergänzende Stellungnahme (Urk. 12) zu seinem Gutachten und bei med. pract. B.___ eine ergänzende Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Urk. 15) zu seinem RAD-Untersuchungsbericht eingeholt. Mit Replik vom 8. März 2016 (Urk. 18) nahm der Beschwerdeführer dazu sowie zur Beschwerdeantwort Stellung und hielt an seinem beschwerdeweise gestellten Rechtsbegehren fest (S. 4). Mit Eingabe vom 19. April 2016 (Urk. 20) verzich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zwischenentscheid vom 8. Juni 2016 (Urk. 24) wurde den Parteien mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt, dass das hiesige Gericht eine psychiatrische Begutachtung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführes beabsichtige, und es wurde den Parteien die Gelegenheit eingeräumt, um allfällige Ablehnungsgründe gegen die in Aussicht genommen Gutachter beziehungsweise Gutachterinnen zu nennen sowie um allfällige Änderungen und Ergänzungen zur Fragestellung zu beantragen. Dazu nahm der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 13. (Urk. 26) und die Beschwerdegegnerin am 27. Juni 2016 (Urk. 27) Stellung, worauf das hiesige Gericht mit Verfügung vom 13. Juli 2016 (Urk. 29) den Beschwerdeführer durch med. pract. C.___ psychiatrisch begutachten liess (Gutachten vom 10. Oktober 2016; Urk. 34). Zum Gerichtsgutachten vom 10. Oktober 2016 nahm der Beschwerdeführer am 7. November 2016 (Urk. 38) und die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin am 8. Dezember 2016 (Urk. 40) Stellung, wovon den Gegenparteien am 20. Dezember 2016 je eine Kopie zugestellt wurde (Urk. 41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstörungen können aufgrund klinischer psychiatrischer Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen klar diagnostiziert werden (vgl. BGE 139 V 547 E. 7.1.4; vgl. Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1003 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG [KSSB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] in der ab 1. Januar 2016 gültigen Fassung). Sie zählen rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nicht zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndroma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage. Die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gemäss BGE 141 V 281 ist auf Persönlichkeitsstörungen nicht anwendbar (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1 und 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) vermögen keinen rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumindest einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung vom 9. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 2) und in ihrer Stellungnahme vom 8. Dezember 2016 (Urk. 40) die Ansicht, dass auf den Untersuchungsbericht des RAD-Arztes med. pract. B.___ vom 28. April 2015 und dessen diesen ergänzende Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 27. Januar 2016 abzustellen sei. Gestützt darauf sei von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit und in damit vergleichbaren Tätigkeiten auszugehen. Demgegenüber ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möge die davon abweichende Beurteilung durch med. pract. C.___ in ihrem Gerichtsgutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 10. Oktober 2016 diejenige durch med. pract. B.___ nicht zu entkräften (Urk. 40 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, dass auf das Gutachten von Dr. A.___ vom 15. Januar 2015 sowie auf das Gerichtsgutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. C.___ vom 10. Oktober 2016 abzustellen sei. Gestützt darauf sei von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und in be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungsangepassten Tätigkeiten auszugehen (Urk. 38 S. 2). Nicht abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len sei indes auf die Beurteilungen durch med. pract. B.___, da diese einen wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersprüchlichen Inhalt aufwiesen (Urk. 38 S. 2) beziehungsweise „völlig haltlos und aus der Luft gegriffen“ (Urk. 1 S. 6) seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Folgenden ist die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit massgebende medizinische Aktenlage zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik D.___ diagnostizierten im Austrittsbericht vom 23. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 (Urk. 7/43) unter anderem eine rezidivierende depressive Störung mit somatischem Syndrom und erwähnten, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bereits im Jahre 2010 erstmals in der Klinik hospitalisiert gewesen sei. Damals habe er unter einer psychophysischen Erschöpfung nach der Tren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung von seiner Ehefrau gelitten. Nach dem Klinikaustritt sei es ihm über längere Zeit relativ gut gegangen. Zuerst hätten sich depressive Verstimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit Hochs abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechselt. Die Hochs hätten in beruflicher Hinsicht pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duktive Phasen dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt. Seit einiger Zeit träten die depressiven Verstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen häufiger auf (S. 1). Im letzten Herbst sei es nach der Trennung von seiner Freundin zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem psychischen Zusammenbruch gekommen. Seither gehe es dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer wieder etwas besser (S. 2). Während der Zeit vom 23. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 bis 6. Oktober 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Austrittsbericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 7/41) diagnostizierten die Ärzte der Privatklinik E.___ eine bipolare affektive Störung, mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode, und erwähnten, dass anamnestisch seit 20 Jahren Stimmungsschwankungen mit depressiven und hypomanischen Episoden so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie mindestens einer manischen Episode bestünden (S. 1). Beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer bestehe ein langjähriger bipolarer affektiver Krankheitsverlauf. Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig stünden indes Symptome einer Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und ein damit zusammenhängendes chronifiziertes Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster aus innerem und äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Rückzug im Vordergrund. Der Erhalt des Arbeitsplatzes sei eine grundlegende Voraussetzung zur Beibehaltung einer grösstmöglichen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Stabilität beim Beschwerdeführer (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 11. April 2014 (Urk. 7/35/1-4) die folgenden Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung mit mehrheitlich rezidivierenden bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradigen depressiven Episoden, im Verlauf Übergang zu anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tend depressivem Zustand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsstörung mit schwerer Vermeidungshaltung und Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sicherheit mit Somatisierung, schwere Schamproblematik mit aggres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sionsgehemmten und narzisstischen Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie L4/5 mit rezidivierenden Lumboischialgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prostatahyperplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verfüge über Ressourcen (Musikverein, Sport, Natur, Tätigkeit am Computer, Sozialkontakte), welche in den letzten zwei Jahren jedoch blockiert gewesen seien. Er pflege einen passiv-konsumierenden Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensstil und sei grundsätzlich bereit für Veränderungen. Auf längere Sicht sei er dazu indes nicht fähig, da er dazu nicht über die Mittel beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise notwendigen Strategien verfüge. Im ersten Arbeitsmarkt bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnte in seinem Gutachten vom 15. Januar 2015 (Urk. 7/60), dass der Beschwerdeführer am 29. Oktober 2014 psychiatrisch untersucht worden sei (S. 2), und stellte die folgenden Diagnosen (S. 12):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sive Episode ohne psychotische Symptome (Differenzial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose: rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig schwere Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen, ängstlich-unsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren und abhängigen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei inhaltlich im Denken auf die psychosoziale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation eingeengt und weise eine narzisstisch gekränkte Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung auf. Er sei wenig schwingungsfähig, sei im Affekt herabgestimmt und leide unter agoraphobischen und sozialen Ängsten sowie unter teilweise zwanghaft anmutenden Schuldgefühlen, faul zu sein (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt. Auf Grund des chronifizierten und trotz langjähriger intensiver am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulanten, teilstationären und stationären Therapiebemühungen weitgehend therapieresistenten Verlaufs sei davon auszugehen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auch mittel- bis langfristig nicht in der Lage sein werde, erneut eine Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit im ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen. Gemäss den medizinischen Vorakten habe seit dem Zeitpunkt des Eintritts des Beschwerdeführers in die Klinik E.___ am 22. Mai 2013 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt med. pract. B.___ erwähnte im Untersuchungsbericht vom 4. Mai 2015 (Urk. 7/71), dass der Beschwerdeführer am 28. April 2015 psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch untersucht worden sei (S. 1), und stellte die folgenden Diagnosen (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung, gegenwärtig remittiert </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (aggressionsgehemmt, vermeidend)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass die Beurteilung durch Dr. A.___, welcher eine schwere Depression festgestellt habe, nicht nachzuvollziehen sei. Denn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe angegeben, dass er Walking betreibe, einen Crosstrainer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nütze, musiziere (Klarinette und Saxophon im Blasorchester) und teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Homepages für kleinere Unternehmen betreue (S. 5). Anlässlich der Untersuchung habe keine nennenswerte Depression festgestellt werden können (S. 6). Aus versicherungspsychiatrischer Sicht sei von einer vollen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit ab 30. Juli 2013 auszugehen (S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ führte in seinem Bericht vom 27. Oktober 2015 (Urk. 3/3) aus, dass die Symptomatik und Psychodynamik der Persönlichkeitsstörung des Beschwerdeführers schon in seiner Kindheit, insbesondere im Sinne eines ausgeprägten Vermeidungsverhaltens, bestanden habe. Der Beschwerdeführer habe während Jahren über Ressourcen verfügt. Diese hätten sich jedoch mit dem Verlust der Stabilität und sekundär der Arbeitsunfähigkeit stetig redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert. Der Beschwerdeführer könne sich insbesondere nicht mehr dazu auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raffen, Musik zu spielen beziehungsweise zu üben und an Proben des Musik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vereins teilzunehmen. Er sei praktisch ohne Kontakt gegen aussen. Anlässlich der Untersuchung durch med. pract. B.___ habe er sich lediglich zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte in seiner das Gutachten vom 15. Januar 2015 ergänzenden Stellungnahme vom 22. Dezember 2015 (Urk 12) aus, dass die Beurteilung durch med. pract. B.___ vom 4. Mai 2015 keinen Anlass darstelle, um seine gutachterliche Beurteilung vom 15. Januar 2015 zu revidieren (S. 2). Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr erstaune, dass med. pract. B.___ in seiner Beurteilung vom 4. Mai 2015 angesichts des Umstandes, dass er, obwohl er eine bipolare Störung und damit erhebliche psychische Erkrankung diagnostiziert habe, pauschal jegliche Arbeitsunfähigkeit seit 30. Juli 2013 in Abrede stelle (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner den Untersuchungsbericht vom 4. Mai 2015 ergänzenden Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 28. Januar 2016 (Urk. 15) führte med. pract. B.___ aus, dass beim Beschwerdeführer die Kriterien zur Diagnose einer Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nicht erfüllt seien (S. 2). Bei einer solchen müsse es sich um eine seit der Kindheit bestehende schwere Gesundheitsstörung handeln (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, erwähnte in ihrem Gutachten vom 10. Oktober 2016 (Urk. 34), dass der Beschwerdeführer am 13. und 19. September 2016 psychiatrisch unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht worden sei (S. 1), und stellte fest, dass beim Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutliche depressive Grundstimmung mit praktisch keinem Erleben von Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eude be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei beim Beschwerdeführer fast vollständig erloschen. Er leide unter Schlafstörungen und es bestehe ein prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch vollständiger sozialer Rückzug mit fast vollständig erloschenen Aussenkontakten. Das soziale Netz bestehe ausschliesslich noch aus seiner Lebenspartnerin, einer engen Freundin und vereinzelten Besuchen durch die Schwester. Früher ausgeübte Aktivitäten wie Musizieren, Teilnahme an einem Orchester, Fitness- oder Ergometertraining habe der Beschwerdeführer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt (S. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie stellte die folgenden Diagnosen (S. 24 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare affektive Störung mit mehrheitlich rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ven Episoden, aktuell mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsstörung mit vermeidenden, aggressionsgehemmten und narzisstischen Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenwärtig seien alle Behandlungsoptionen ausgeschöpft. Langfristig sei nicht mit einer richtungsweisenden Verbesserung der Symptomatik und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere nicht mit einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit zu rechnen. Die Einschränkungen beträfen nicht nur die Arbeitsfähigkeit, sondern die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samte Lebensgestaltung. Der Beschwerdeführer habe sich aus fast allen sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Belangen zurückgezogen und seine Tagesstruktur müsse als höchstens rudi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentär bezeichnet werden (S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei nur bedingt fähig, sich an Regeln und Routine anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passen und die Fähigkeit zu planen und Aufgaben zu strukturieren sei ihm fast vollständig abhanden gekommen. Neue Herausforderungen und Veränderungen setzten ihn stark unter Druck und führten zu Versagens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängsten und Rückzugstendenzen. Er leide unter ausgeprägten kognitiven Defiziten und seine Denkprozesse seien überwiegend durch depressive Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keninhalte gesteuert, was die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtige. Seine Selbsbehauptungs- und Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sowie die Grup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit seien fast vollständig erloschen. Selbst zu familiären und inti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Beziehungen sei er nur noch bedingt fähig. Seit mindestens Ende des Jahres 2013 habe sowohl in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Systement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickler und -administrator als auch in Bezug auf jegliche Verweistätigkeit eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Auf Grund des bisherigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs sowie in Anbetracht der Ausschöpfung fast sämtlicher Therapieopti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen sei auch langfristig nicht mit einer Verbesserung zu rechnen (S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer schon in der Kindheit beziehungsweise Jugend unter psychischen Problemen im Sinne eines starken Vermeidungsverhaltens gelitten hat (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.7). Während die Ärzte der Privatklinik E.___ (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.3), Dr. F.___ (vorstehend E. 3.4), Dr. A.___ (vorstehend E. 3.5), med. pract. B.___ (vorstehend E. 3.6) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ (vorstehend E. 3.10) übereinstimmend davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer unter einer bipolaren affektiven Störung mit rezidivierenden depressiven Episoden leide, wichen sie in Bezug auf die Frage, ob der Beschwerdeführer zusätzlich noch unter einer Persönlichkeitsstörung leide, sowie in Bezug auf die Frage nach der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in ihren Beurteilungen teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise voneinander ab. Während Dr. F.___ (vorstehend E. 3.4), Dr. A.___ (vorstehend E. 3.5) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ (vorstehend E. 3.10) davon ausgin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, dass eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf jegliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bestehe, vertrat med. pract. B.___ (vorstehend E. 3.6) die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht, dass der Beschwerdeführer durch die festgestellten psychischen Leiden im Sinne einer bipolaren affektiven Störung und akzentuierter Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge in seiner Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt werde, und stellte eine volle Arbeitsfähigkeit ab 30. Juli 2013 fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ vom 10. Oktober 2016 (vorstehend E. 3.10) erfüllt sämtliche nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage vorausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten Kriterien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.7). Denn die Gerichtsgutachterin verfügte als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie über eine für die Beurteilung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers angezeigte Aus- und Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung. Zudem hatte sie Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis sämtlicher medizinischer Vorakten und setzte sich in angemessener Weise mit den geäusserten Beschwerden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der und begründete die gezogenen Schlüsse in nachvollziehbarer Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung durch med. pract. C.___ erscheint sodann auch in in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltlicher Hinsicht als schlüssig. Insbesondere vermag zu überzeugen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie davon ausging, dass die diagnostischen Kriterien einer Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit vermeidenden, aggressionsgehemmten und narzisstischen Zügen, erfüllt seien. Denn sie legte diesbezüglich in nachvollziehbarer Weise dar, dass der Beschwerdeführer mindestens seit dem frühen Erwachsenenalter unter wiederkehrenden depressiven Episoden gelitten hat, und dass er seit der Kindheit ein durchgehendes Verhaltensmuster mit Vermeidungs- und Flucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten, mit innerem und äusserem Rückzug in Konfliktsituationen, mit Angst vor Liebesentzug und Scham wegen der eigenen Schwäche gezeigt hat, welches zur Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung mit gestörter sozialer Funktions- und Leistungsfähigkeit führte (Urk. 34 S. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann vermag zu überzeugen, dass die Gutachterin auf Grund des Umstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, dass beim Beschwerdeführer trotz Ausschöpfung praktisch sämtlicher möglicher therapeutischer Massnahmen keine Verbesserung der Symptomatik resultierte, davon ausging, dass mindestens seit Ende 2013 andauernd eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bestand, und dass langfristig nicht mit einer Verbesserung der Symptomatik zu rechnen ist (Urk. 34 S. 27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilungen durch Dr. A.___ in seinem Gutachten vom 15. Januar 2015 (vorstehend E. 3.5) und in seiner dieses ergänzenden Stellungnahme vom 22. Dezember 2015 (vorstehend E. 3.8) stehen inhaltlich insofern nicht im Widerspruch zu den Schlussfolgerungen durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___, als er in Übereinstimmung mit dieser von einer vollständigen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Bezug auf jegliche Tätigkeit ausging. In Abweichung von der Beurteilung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ ging er indes davon aus, dass die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht zu stellen sei, und diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte eine bipolare affektive Störung und akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen, ängstlich-unsicheren und abhängigen Anteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Gleichen stehen die Beurteilungen durch Dr. F.___ vom 11. April 2014 (vorstehend E. 3.4) und vom 27. Oktober 2015 (vorstehend E. 3.7) nicht im Widerspruch zur Beurteilung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als er eine bipo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lare af</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektive Störung und eine Persönlichkeitsstörung diagnostizierte und davon ausging, dass der Beschwerdeführer im ersten Arbeitsmarkt voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht zu überzeugen vermögen indes die Beurteilungen durch med. pract. B.___ vom 4. Mai 2015 (vorstehend E. 3.6) und vom 28. Januar 2016 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.9). Insbesondere lässt sich nicht nachvollziehen, dass der RAD-Arzt in Widerspruch zu den Beurteilungen sämtlicher übrigen beteiligten Ärzte sowie der Angaben des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4) davon ausging, dass der Beschwerdeführer weiterhin ein Blasorchester besuche und über ein gutes Funktionsniveau verfüge (Urk. 7/71 S. 6). Des Weiteren vermag nicht zu überzeugen, dass med. pract. B.___ im Gegensatz zu den übrigen betei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligten Ärzten einen Beginn der Symptomatik in der Kindheit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers verneinte und deshalb die die diagnostischen Kriterien einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung als nicht erfüllt erachtete (Urk. 15 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Beurteilungen durch med. pract. B.___ gilt es zudem zu beachten, dass Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss zwar Beweiswert zukommt, dass diesen Berichten indes nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nach Art. 44 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) vom Versicherungsträger in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen externen Gutachten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkannt wird, weshalb bei auch nur geringen Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feln an der Zuverlässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Feststellungen ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 471 E. 4.6). Da die Beurteilungen durch med. pract. B.___ in inhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Hinsicht nicht zu überzeugen vermögen, kann darauf vorliegend nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ in ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Gerichtsgutachten vom 10. Oktober 2016 (vorstehend E. 3.10) und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die damit grundsätzlich übereinstimmenden Beurteilungen durch Dr. F.___ vom 11. April 2014 (vorstehend E. 3.4) und durch Dr. A.___ vom 15. Januar 2015 (vorstehend E. 3.5) steht daher mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass spätestens seit Ende des Jahres 2013 andauernd eine vollständige Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers aus psychischen Gründen in Bezug auf jegliche Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem bestand ab 1. Januar 2014 eine vollumfängliche Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Beschwerdeführers aus gesundheitlichen Gründen in Bezug auf jegliche Erwerbstätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">won</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer war vor Eintritt des Gesundheitsschadens am 1. Januar 2014 seit Februar 1991 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Y.___ AG als Technical Software Engineer tätig gewesen (Urk. 7/10 Ziff. 2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es ist davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Gesundheitsschaden bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 weiterhin in vollzeitlichem Umfang an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherigen Arbeitsplatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Y.___ AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig gewesen wäre. Da dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ausübung dieser Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Ausübung anderer Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Gegenüberstellung blosser Prozent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlen. Dabei resultiert ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 %. Es steht daher fest, dass ein für den Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorausgesetzter Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad erreicht wird.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2015 (Art. 28 Abs. 1 lit. c) Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat der vertretene Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Diese ist in Beachtung der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses sowie in Berücksichtigung eines gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) nach Einsicht in den Tätigkeitsnachweis der unentgeltlichen Rechtsvertreterin vom 2. Mai 2016 (Urk. 23) mit Fr. 3‘200.-- (inklusive Barausla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat der Gerichtskasse die Kosten für das eingeholte Gutachten im Betrag von Fr. 5‘500.-- (Urk. 35) zu erstatten.</span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Verfügung der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 9. Oktober 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> mit der Feststel</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">lung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2015 Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 9</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten von Fr. 5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">'</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">550.-- für das eingeholte Gutachten zu erstatten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Mirjam Stanek Brändle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>