<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00009</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204407&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00009</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Überleitung in das neue Personalrecht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Besoldungseinreihung eines Amtsvormunds.<br/>Bei der Besoldung des Amtsvormunds handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 EMRK: Die Tätigkeit des Amtsvormunds ist zwar materiell (auch) verwaltungsrechtlicher Natur, doch dient sie vorwiegend den Interessen der Mündel und stellt deshalb keine Ausübung öffentlicher Gewalt zur Wahrung allgemeiner Staatsinteressen dar. Das Verwaltungsgericht ist demnach zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (E. 1.1).<br/>Beschränkt sich der Bezirksrat trotz seiner grundsätzlich vollen Kognition auf eine Willkürprüfung, so verletzt er den Anspruch auf rechtliches Gehör. Das Verwaltungsgericht kann die Gehörsverletzung aufgrund seiner engeren Kognition nicht heilen (E. 2).<br/>Rückweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMTSVORMUND">AMTSVORMUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ART. 6 EMRK">ART. 6 EMRK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CIVIL RIGHT">CIVIL RIGHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONSUMSCHREIBUNG">FUNKTIONSUMSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG">KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORMUNDSCHAFTSRECHT">VORMUNDSCHAFTSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WILLKÃRKOGNITION/-PRÃFUNG">WILLKÃRKOGNITION/-PRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE">ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">§ 82 EG ZGB</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 20 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">lit. Anhang A AB PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">lit. Anhang B AB PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 187 AB PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 48 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 50 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 52 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 87 Abs. III PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2004 Nr. 21 S. 72</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Auf den 1. Juli 2002 setzte der Stadtrat von ZÃ¼rich die Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 28. November 2001 (Personalrecht, PR) sowie die entsprechenden AusfÃ¼hrungsbestimmungen vom 27. MÃ¤rz 2002 (AB PR) in Kraft (Stadtratsbeschluss [StRB] Nr. 828 vom 12. Juni 2002). Damit wurde ein neues Lohn­system eingefÃ¼hrt. Laut diesem richtet sich der Lohn der stÃ¤dtischen Angestellten im Wesentlichen nach dem Schwierigkeitsgrad der Funktion, der nutzbaren Erfahrung und dem Leistungsbeitrag (Art. 47 PR). Der Stadtrat legte einen Funktionsraster mit 18 Funktionsstufen sowie Funktionsumschreibungen fest; jede Stelle ist aufgrund der betreffenden Funktionsumschreibung einer Funktionsstufe zuzuordnen (Art. 48 ff. PR, Anhang B AB PR). Den 18 Funktionsstufen wird gemÃ¤ss einer Lohnskala je ein Jahreslohn als Mittelwert zugeordnet, wobei sich die konkreten LÃ¶hne der Angestellten innerhalb eines von diesem Mittelwert abhÃ¤ngigen Lohnbands bewegen (Art. 51 ff. PR, Anhang A AB PR). Das Verfahren der Ãberleitung in das neue Lohnsystem richtet sich nach dem Reglement zum Ãberleitungsverfahren vom 27. MÃ¤rz 2002.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>A, geboren 1958, ist seit 1994 als Amtsvormund (seit dem 1. Juli 2003: "vormundschaftlicher MandatstrÃ¤ger") bei der Stadt ZÃ¼rich tÃ¤tig. Mit VerfÃ¼gung vom 29. November 2002 wurde er in Funktionsstufe 11 der Funktionskette 405 (Leitung eines sozialen/pÃ¤da­gogischen Fachbereichs) Ã¼berfÃ¼hrt. Als nutzbare Erfahrung wurden ihm sieben Jahre angerechnet. Der Monatslohn blieb unverÃ¤ndert; er entsprach damit 105,73 % des Mittelwerts des Lohnbands.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Am 15. Januar 2003 erhob A hiergegen Einsprache an den Stadtrat von ZÃ¼rich. Er beantragte, er sei in Funktionsstufe 12 der Funktionskette 405, eventualiter in Funktionsstufe 12 der Funktionskette 608 (qualifizierte Sachbearbeitung) einzureihen. Mit Beschluss vom 7. Mai 2003 wies der Stadtrat die Einsprache ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In seinem Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich vom 22. Juni 2003 beantragte A wiederum die Einreihung in Funktionsstufe 12 der Funktionskette 405, eventualiter der Kette 608. Der Bezirksrat wies den Rekurs mit Beschluss vom 18. MÃ¤rz 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hiergegen liess A am 22./23. April 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, er sei in die Funktionsstufe 12 der Funktionskette 405, eventualiter der Funktionskette 608 einzureihen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu­lasten des als Beschwerdegegner bezeichneten Sozialdepartements der Stadt ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Namens der Stadt ZÃ¼rich beantragte der Stadtrat von ZÃ¼rich in der Beschwerdeantwort vom 26. Mai 2004 Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich hatte mit Schreiben vom 10./11. Mai 2004 auf Vernehmlassung verzichtet. In einer Vernehmlassung vom 25. Juni 2004 zu einer andern Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen einen weitern Bezirksratsentscheid bat er jedoch um BerÃ¼cksichtigung des darin vertretenen Standpunkts unter anderm auch im vorliegenden Verfahren. Er nahm in diesem Schreiben Bezug auf einen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. April 2004, in dem er darauf hingewiesen worden war, dass er seine Kognition auszuschÃ¶pfen habe (PB.2003.00041, E. 2.3.3, www.vgrzh.ch), und hielt fest, er habe sein Ermessen in keinem Fall unterschritten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Schreiben vom 21. Juni 2004 liess A beantragen, das Verfahren zu sistieren, bis die vertieften Task-Force-Analysen fÃ¼r die Amtsvormunde vorlÃ¤gen und bis seine Vertretung Einsicht in die Grundlagen fÃ¼r deren Einreihung nehmen kÃ¶nne.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.1 </span></b><span>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Nach § 74 Abs. 2 VRG ist allerdings das Verwaltungsgericht unter anderm nicht zustÃ¤ndig zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und ‑stufen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.2 </span></b><span>Die Anwendung von § 74 Abs. 2 VRG kann durch hÃ¶herrangiges Recht ausgeschlossen werden. Vorliegend kÃ¶nnte dies der Fall sein, wenn ein Anspruch auf eine gerichtliche Beurteilung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht. Nach der neueren Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte und des Bundesgerichts, der sich das Verwaltungsgericht angeschlossen hat, stellen VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffent­lichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Besoldungsstreitigkeiten sind hiervon nur ausgenommen, wenn die betreffenden Angestellten des Gemeinwesens allgemeine Staatsinteressen zu wah­ren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben. Dies trifft namentlich auf die AngehÃ¶rigen von Armee und Polizei zu (vgl. EGMR, 8. Dezember 1999, Pellegrin, 28541/95, § 66 in Verbindung mit §§ 37-41, Rec. 1999-VIII, hudoc.echr.coe.int; VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00009, E. 1c, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 24 mit weitern Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.3 </span></b><span>Die Vormundschaft ist ein Institut zum Schutz von HilfsbedÃ¼rftigen (Peter Tuor et al., Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 12. A., ZÃ¼rich etc. 2002, S. 479). Sie ist zwar im Zivilgesetzbuch geregelt (Art. 360 ff. ZGB), weist aber eine Doppelnatur auf, da sie materiell zwischen dem Privatrecht und dem Ã¶ffentlichen Recht anzusiedeln ist. Von den Normen des Vormundschaftsrechts kÃ¶nnen einige dem einen, andere dem andern Rechtsbereich zugeordnet werden (Tuor et al., S. 479 f.; BGE 98 V 230 E. 4a [je mit weitern Hinweisen]; vgl. auch BGE 100 Ib 113 E. 1 S. 114). Beim Amt des Vormunds handelt es sich um eine Ã¶ffentliche Funktion, die der Verwirklichung materiellen Zivilrechts dient (BGE 98 V 230 E. 4a). Der Vormund vertritt allgemein die Interessen des MÃ¼ndels nach aussen und wahrt sie nach innen sowohl in persÃ¶nlicher als auch in vermÃ¶gensrechtlicher Hinsicht (Tuor et al., S. 484). Die Amtsvormundschaft ist in § 82 des zÃ¼rcherischen EinfÃ¼hrungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 2. April 1911 vorgesehen, wonach (fÃ¼r UnmÃ¼ndige) subsidiÃ¤r zur Berufung einer der in Art. 380 f. ZGB genannten Personen und zur Bestellung eines Einzelvormunds ein besonderer Vormundschaftsverwalter (Amtsvormund) eingesetzt werden soll.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.4 </span></b><span>Die Frage, ob die Besoldung des Amtsvormunds einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 EMRK darstellt, wurde â soweit ersichtlich â noch nicht entschieden. Das Bundesgericht bejahte zwar die Anwendbarkeit von Art. 6 Abs. 1 EMRK auf Angestellte des "Office du tu</span><span>teur gÃ©nÃ©ral" des Kantons Waadt, dies aber hauptsÃ¤chlich wegen deren subalterner Stellung und rein administrativen Aufgaben (BGr, 24. Oktober 2001, 2P.198/2001+2P.216/2001, je E. 3</span><span>a, www.bger.ch). Die Frage ist aufgrund einer autonomen Auslegung von Art. 6 Abs. 1 EMRK zu lÃ¶sen; die Behandlung im innerstaatlichen Recht steht nicht im Vordergrund (Jens Meyer-Ladewig, Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Handkommentar, Baden-Baden 2003, Art. 6 Rn. 7). Massgeblich ist, ob die TÃ¤tigkeit des Amtsvormunds die Wahrung allgemeiner Staatsinteressen bezweckt und eine AusÃ¼bung Ã¶ffentlicher Gewalt darstellt. Daher ist nicht entscheidend, dass Streitigkeiten um die EntschÃ¤digung des Vormunds nicht mit der zivilrechtlichen Berufung vor das Bundesgericht gebracht werden kÃ¶nnen (BGr, 25. August 2003, 5C.139/2003, E. 1, www.bger.ch) und dass das Bundesgericht den Streit um die Absetzung eines Beistands nicht als zivilrechtliche Ange­legen­heit angesehen hat (BGr, 10. Juli 2002, E. 2.2, zitiert bei: Giorgio Malinverni/Michel Hottelier, La pratique suisse relative aux droits de l'homme 2002, SZIER 2003, S. 301 ff., 312 f.). Die letztere Frage dÃ¼rfte im Ãbrigen kaum abschliessend beantwortet worden sein; das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich hat jedenfalls das Vorschlagsrecht der Eltern bei der Bezeichnung eines Vormunds nach Art. 381 ZGB als zivilrechtlichen Anspruch im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK betrachtet (21. Juni 1996, ZR 96 Nr. 34 E. 1c; vgl. auch Weisung des Regierungsrats vom 22. September 1999 zum Gesetz betreffend Anpassung des Prozessrechts im Personen- und Familienrecht [vom 27. MÃ¤rz 2000; OS 56, 187], ABl 1999 II 1232 ff., 1232 f., 1289 f.).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.5 </span></b><span>Zwar stellt eine vormundschaftliche Massnahme einen hoheitlichen Eingriff dar (vgl. Bernhard Schnyder/Erwin Murer, Berner Kommentar, 1984, Systematischer Teil zu den Art. 360-397 ZGB N. 54+81 ff.). Die Anordnung vormundschaftlicher Massnahmen gehÃ¶rt aber gerade nicht zur TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers; diese umfasst vielmehr â wie sich aus den gesetzlichen Grundlagen und auch aus der Stellenbeschreibung ergibt â im Wesentlichen die Betreuung der MÃ¼ndel, die Wahrung von deren Interessen und deren rechtsgeschÃ¤ftliche Vertretung. Im Kern unterscheidet sich die TÃ¤tigkeit des Amtsvormunds nicht von derjenigen einer als Vormund bestellten Privatperson. Soweit diese TÃ¤tigkeit dem Verwaltungsrecht zuzuordnen ist, weist sie Ãhnlichkeiten mit der Leistungsverwaltung auf (Schnyder/Murer, Systematischer Teil zu den Art. 360-397 ZGB N. 83 mit Hinweis). Der Amtsvormund ist in erster Linie den Interessen des MÃ¼ndels verpflichtet, nicht jenen des Staats, auch wenn seine TÃ¤tigkeit allgemein der Rechtssicherheit sowie Treu und Glauben im GeschÃ¤ftsverkehr zugute kommt. Somit ist zu verneinen, dass der Amtsvormund allgemeine Staatsinteressen wahre und Ã¶ffentliche Gewalt ausÃ¼be. § 74 Abs. 2 VRG steht also der Anhandnahme der vorliegenden Beschwerde nicht entgegen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.6 </span></b><span>Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Bei Leistungsklagen aus noch andauernden DienstverhÃ¤ltnissen ergibt sich der Streitwert aus den streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses seitens des BeschwerdefÃ¼hrers (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Art. 87 Abs. 3 Satz 1 PR regelt der Stadtrat die Ãberleitung der Angestellten ins neue Lohnsystem. Art. 187 Abs. 3 AB PR sieht vor, dass die Ãberleitung auf der Basis des bisherigen Jahreslohns und unter BerÃ¼cksichtigung der gemÃ¤ss Abs. 2 derselben Bestimmung ermittelten nutzbaren Erfahrung erfolgt. FÃ¼r die nutzbare Erfahrung sind nach Art. 187 Abs. 2 AB PR das Lebensalter, die fÃ¼r die Funktion erforderliche Ausbildung, die Bio­grafie und die Berufserfahrung in der aktuellen Funktion angemessen zu berÃ¼cksichtigen. Das Reglement zum Ãberleitungsverfahren enthÃ¤lt hierzu keine nÃ¤heren Angaben, abgesehen davon, dass es in Art. 1 Abs. 3 das Ermessen der entscheidenden BehÃ¶rde erwÃ¤hnt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den verfÃ¼gbaren Angaben ist kein exakter Streitwert zu entnehmen. Insbesondere kann nicht davon ausgegangen werden, der BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¼rde in der Funktionsstufe 12 ebenso wie jetzt in der Funktionsstufe 11 einen 105,73 % des Mittelwerts entsprechenden Lohn erhalten, da er damit bereits ausserhalb des Lohnbands liegt (Art. 52 Abs. 1 und 2 PR). Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt denn auch nicht, dass er bei einer Einreihung in der von ihm gewÃ¼nschten Funktionsstufe 12 bereits ab Inkrafttreten des neuen Lohnsystems einen hÃ¶heren Lohn als den jetzigen, der dem frÃ¼heren entspricht, hÃ¤tte erhalten sollen. Der Streitwert ergibt sich deshalb vorliegend nicht aus der Differenz zwischen dem ausbezahlten und einem gewÃ¼nschten Lohn in der massgeblichen Zeitspanne. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht jedoch geltend, dass sein Lohn bei einer Klassierung in Funktionsstufe 11 nach Ablauf der Ãbergangsfrist nicht mehr erhÃ¶ht werden kÃ¶nnte oder sogar gekÃ¼rzt wÃ¼rde, da er Ã¼ber dem Maximum des Lohnbands liegt (Art. 87 Abs. 3 f. PR; Art. 187 Abs. 5 und Anhang A AB PR). Lohneinbussen infolge der Einreihung in Funktionsstufe 11 statt 12 kÃ¶nnten gemÃ¤ss Art. 56 in Verbindung mit Art. 87 Abs. 3 PR sowie gemÃ¤ss Art. 187 Abs. 5 AB PR in der fÃ¼r die Streitwertberechnung entscheidenden Periode bereits eingetreten sein oder noch eintreten. Ihre HÃ¶he lÃ¤sst sich nicht genau bestimmen, doch dÃ¼rften sie Fr. 20'000.- nicht erreichen oder gar Ã¼bersteigen. Obwohl damit der vorliegende Fall in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters bzw. der Einzelrichterin fiele, ist der Ent­scheid wegen der grundsÃ¤tzlichen Bedeutung der ErwÃ¤gungen zur ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde (vorn 1.1) von der Kammer zu fÃ¤llen (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Klare MÃ¤ngel des vorinstanzlichen Entscheids berÃ¼cksichtigt das Verwaltungsgericht von Amts wegen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 4). Nach § 20 Abs. 1 VRG kÃ¶nnen mit dem Re­kurs alle MÃ¤ngel des Verfahrens und der angefochtenen Anordnung geltend gemacht werden. Der Bezirksrat hat in einer einleitenden ErwÃ¤gung zu seiner Kognition die zulÃ¤ssige ZurÃ¼ckhaltung bei der ErmessensprÃ¼fung mit einer Rechtskontrolle und diese wiederum mit einer WillkÃ¼rprÃ¼fung gleichgesetzt. Die Kognition des Bezirksrats beschrÃ¤nke sich auf die PrÃ¼fung, ob die Einreihung des BeschwerdefÃ¼hrers willkÃ¼rlich sei. "Im Hinblick darauf, dass A seine Einreihung mit derjenigen der juristischen Adjunkte der VormundschaftsbehÃ¶rde sowie anderen LeitungsfunktionstrÃ¤gern vergleich[e]", sei ferner zu prÃ¼fen, ob das Gebot der Gleichbehandlung in der Rechtsanwendung verletzt sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>SchrÃ¤nkt eine BehÃ¶rde ihre PrÃ¼fungsbefugnis in unzulÃ¤ssiger Weise ein, so ist darin eine Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs zu sehen (BGE 117 Ia 5 E. 1a, 115 Ia 5 E. 2b mit Hinweisen; VGr, 28. April 2004, PB.2003.00041, E. 2.3.3, www.vgrzh.ch; Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 387 f.). Die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids (neuerdings in Frage gestellt durch HansjÃ¶rg Seiler, Abschied von der formellen Natur des rechtlichen GehÃ¶rs, SJZ 100/2004, S. 377 ff.). Eine Heilung durch das Verwaltungsgericht kÃ¤me vorliegend â unabhÃ¤ngig von der Kontroverse um die Natur des GehÃ¶rsanspruchs â bereits deshalb nicht in Betracht, weil die Kognition des Verwaltungsgerichts gegenÃ¼ber derjenigen des Bezirksrats beschrÃ¤nkt ist (§§ 50 f. im Vergleich mit § 20 Abs. 1 VRG; vgl. etwa BGE 129 I 129 E. 2.2.3 sowie Seiler, S. 383).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Zu prÃ¼fen bleibt immerhin, ob der Bezirksrat entgegen seiner AnkÃ¼ndigung, den angefochtenen Entscheid nur auf WillkÃ¼r (und eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots) hin zu prÃ¼fen, seine Kognition doch ausgeschÃ¶pft hat.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span>Im angefochtenen Entscheid stellt der Bezirksrat zunÃ¤chst das neue Lohnsystem der Stadt ZÃ¼rich dar; hierauf nennt er die vorliegend einschlÃ¤gigen Funktionsumschreibungen. Die Behandlung der materiellen RÃ¼gen des damaligen Rekurrenten beginnt er mit einer Zusammenfassung von dessen Vorbringen. Sodann begrÃ¼ndet er, weshalb die Stelle des BeschwerdefÃ¼hrers der Funktionskette 405 und nicht der Funktionskette 608 zuzuordnen sei (E. 6b). Die massgebende Stelle lautet:</span></p> <p class="EinzugZitat">"Immerhin passen die Funktionsumschreibungen fÃ¼r die Funktionsstufen 11 bzw. 12 [der Funktionskette 405] durchaus auf die Aufgaben, die<br/> A ... erfÃ¼llt. Dasselbe gilt fÃ¼r die geltend gemachte psychische Belastung. Im Hinblick auf den Eventualantrag ... (Einreihung in die Funktionsstufe 12 der Funktionskette 608) ist demnach ... festzuhalten, dass [die] Einreihung in die Funktionsstufe 11 (oder allenfalls auch 12) der Funktionskette 405 zumindest nicht willkÃ¼rlich erscheint. Dies auch deshalb, weil die Funktionsumschreibung fÃ¼r die Funktionsstufe 12 der Funktionskette 608 mehrheitlich konzeptionelle (planende) TÃ¤tigkeiten verlangt, was auf die Stelle von A offensichtlich nicht zutrifft, und die Funktionsstufen der Funktionskette 608 auf "qualifizierte Sachbearbeitung" (ohne Endverantwortung) zugeschnitten sind, A jedoch zumindest bei der AusÃ¼bung von Mandaten eigenverantwortlich nach Art. 426ff. ZGB tÃ¤tig ist."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Zur Frage, ob die Stelle des BeschwerdefÃ¼hrers in die Funktionsstufe 11 oder 12 der Funktionskette 405 einzureihen sei, Ã¤ussert sich die Vorinstanz hierauf â nach einem Hinweis auf den Stellenbeschrieb â im Wesentlichen wie folgt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"Auch wenn die Betreuung von Mandaten, wie sie ein Amtsvormund auszuÃ¼ben hat, durchaus als TÃ¤tigkeit in einem 'anspruchsvollen sozialen Fachbereich' im Sinne der Funktionsumschreibung fÃ¼r die Funktionsstufe 12 bezeichnet werden kann, so handelt es sich bei der Praxisgemeinschaft von A zweifelsohne um eine kleine Fachstelle. DiesbezÃ¼glich sind die Anforderungen an die GrÃ¶sse bzw. KomplexitÃ¤t der FÃ¼hrungsfunktion, wie sie fÃ¼r eine Einreihung in die Funktionsstufe 12 verlangt sind, nicht erreicht. Entgegen der Ansicht von A lÃ¤sst sich zudem aus dem Stellenbeschrieb vom 26. MÃ¤rz 2002 nichts herleiten, wonach er eine klassische Leitungs- und FÃ¼hrungsfunktion erfÃ¼lle. Dies gilt auch in Bezug auf den aktuellen Stellenbeschrieb vom 3. Oktober 2002. Zudem besteht die Hauptarbeit eines Amtsvormundes nicht aus der FÃ¼hrungsaufgabe, sondern betrifft die Betreuung von Mandaten. Insgesamt erscheint die Einreihung von A in die Funktionsstufe 11 somit nicht willkÃ¼rlich. Auch im Zusammenhang der Einreihungen, wie sie die Rekursgegnerin vorgenommen hat, ..., erscheint die Einreihung der vormundschaftlichen MandatstrÃ¤ger als folgerichtig und nicht willkÃ¼rlich. ...</p> <p class="EinzugZitat">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Einreihung von A als vormundschaftlicher MandatstrÃ¤ger in die Funktionsstufe 11 der Funktionskette 405 im Hinblick auf seine TÃ¤tigkeit weder willkÃ¼rlich ist noch, im Hinblick auf andere TÃ¤tigkeiten oder Funktionen im gleichen oder Ã¤hnlichen Fachbereich, das Gleichbehandlungsgebot verletzt. Die Rekursgegnerin ist weder von Tatsachen ausgegangen, welche mit der tatsÃ¤chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, noch hat sie einen offenkundigen Fehler begangen oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt, noch lÃ¤uft die Einreihung von A in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwider. Den ihr in personalrechtlichen Angelegenheiten zustehenden Ermessensspielraum hat die Rekursgegnerin nicht verletzt."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ãbrigen verwarf die Vorinstanz die Vorbringen des jetzigen BeschwerdefÃ¼hrers, dass die Integration der Amtsvormundschaft in die Sozialzentren und die Neuausrichtung der Sozialen Arbeit in der Stadt ZÃ¼rich hier relevant seien.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span>Der Bezirksrat bejahte also die Einreihung in die Funktionskette 405 (und nicht 608) deswegen, weil deren Funktionsbeschreibungen auf die Stelle des BeschwerdefÃ¼hrers passten; auch sei dessen TÃ¤tigkeit im Gegensatz zu den in der Funktionskette 608 erfassten Aufgaben weder planender Natur noch ohne Endverantwortung. Den Hauptantrag des jetzigen BeschwerdefÃ¼hrers, die Einreihung in die Funktionsstufe 12 der Funktionskette 405, wies der Bezirksrat mit den Argumenten ab, der BeschwerdefÃ¼hrer stehe nur einer kleinen Fachstelle vor und seine Hauptarbeit bestehe nicht aus der FÃ¼hrungsaufgabe, sondern aus der Betreuung von MÃ¼ndeln. Hierauf schliesst bereits die mehrfach wiederholte Schlussfolgerung an, die streitige Einreihung sei nicht willkÃ¼rlich. Der angefochtene Entscheid weist folglich in der Substanz eine eher knappe BegrÃ¼ndung auf, die sich im Ãbrigen recht eng an die Rekursantwort anschliesst. Er enthÃ¤lt somit keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die Vorinstanz von ihrer klar und ver­schiedentlich geÃ¤usserten AbsichtserklÃ¤rung abgewichen ist und die Einreihung des BeschwerdefÃ¼hrers eingehender geprÃ¼ft hat als nur grob auf WillkÃ¼r. Im Rahmen ihrer ErwÃ¤gungen kommt weder dem Hinweis auf den Ermessensspielraum der Beschwerdegegnerin noch der PrÃ¼fung der Rechtsgleichheit eigenstÃ¤ndige Bedeutung zu.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.3 </span></b><span>Die BegrÃ¼ndung der Vorinstanz ist denn auch nicht stichhaltig. Nicht Ã¼berzeugend ist das Argument, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne nicht in die Funktionsstufe 12 der Kette 405 eingereiht werden, weil seine Stelle nur zu einem kleinen Teil FÃ¼hrungsaufgaben mit sich bringe: Nicht nur die Umschreibung fÃ¼r die Funktionsstufe 12, sondern auch jene fÃ¼r Stufe 11 der Kette 405 nennt als Aufgabe die "Leitung" eines sozialen Fachbereichs oder einer sozialen Fachstelle (Anhang B AB PR), ist doch die Funktionskette insgesamt fÃ¼r derartige Leitungsfunktionen geschaffen worden. Der Bezirksrat widerspricht also mit dieser Bemerkung seiner kurz zuvor festgehaltenen Auffassung, die Funktionsumschreibungen der Kette 405 passten auf die TÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch greift die Bemerkung zu kurz, "bei der Praxisgemeinschaft" des BeschwerdefÃ¼hrers handle es sich "zweifelsohne um eine kleine Fachstelle", weshalb eine Einreihung in Funktionsstufe 12 nicht in Betracht komme. Die Umschreibung der Funktionsstufe 11 nennt als Aufgabe "Leitung eines sozialen Fachbereichs oder einer kleinen sozialen Fachstelle oder Institution"; die Aufgabenbeschreibung der Funktionsstufe 12 verweist auf jene der Funktionsstufe 11, verlangt "jedoch zusÃ¤tzlich: ... Leitung eines anspruchsvollen sozialen Fachbereichs bzw. einer grÃ¶sseren sozialen Fachstelle oder Institution" (Anhang B AB PR). Die Vorinstanz begrÃ¼ndet ihre Ansicht nicht nÃ¤her, die Umschreibung der Funktionsstufe 12 nenne zwei Eigenschaften der zu leitenden Einheit, die kumulativ gegeben sein mÃ¼ssten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>TatsÃ¤chlich dÃ¼rfte die Umschreibung der Funktionsstufe 12 des Funktionsbereichs 405 nicht fÃ¼r alle Diensteinheiten dieselben â alternativen oder kumulativen â Voraussetzungen aufstellen. Anzunehmen ist vielmehr, dass die im stÃ¤dtischen Personalrecht nicht weiter definierten Begriffe "Fachbereich" und "Fachstelle" bzw. "Institution" organisatorisch verschiedene Einheiten bezeichnen: WÃ¤hrend der "Fachbereich" der Zentralverwaltung zuzuordnen sein dÃ¼rfte, bezeichnen "Fachstelle" und "Institution" wohl BehÃ¶rden, die nicht oder nicht voll­stÃ¤ndig in die Hierarchie der Zentralverwaltung eingegliedert, sondern insoweit verselbstÃ¤ndigt sind (vgl. auch Art. 14 Abs. 1 lit. a, 22 Abs. 1 und 24 Abs. 2 AB PR sowie Stadt ZÃ¼rich, Aufbau der Verwaltung, www3.stzh.ch/con­tent/in­ter­net/blaue_sei­ten/ho­me.Or­ga­ni­gramm­List.Sin­gle.Fi­le.pdf/Or­ga­ni­gramm_stzh.pdf). Trifft dies zu, so wÃ¤re die BegrÃ¼ndung der Vorinstanz in sich widersprÃ¼chlich, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne nicht in Funktionsstufe 12 eingereiht werden, weil er zwar "in einem 'anspruchsvollen sozialen Fachbereich' im Sinne der Funktionsumschreibung fÃ¼r die Funktionsstufe 12", jedoch nur in einer kleinen Fachstelle tÃ¤tig sei. Im Ãbrigen werden im vorinstanzlichen Entscheid auch die Begriffe "anspruchsvoll" und "grÃ¶sser" nicht gedeutet.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der angefochtene Entscheid ist somit wegen einer nicht heilbaren Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r aufzuheben, und die Sache ist zur neuen Entscheidung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen. Dieser wird im zweiten Rechtsgang vorab die Bedeutung der Begriffe "Leitung", "Fachbereich" und "Fachstelle" sowie "anspruchsvoll" und "grÃ¶sser" gemÃ¤ss den Funktionsumschreibungen der Funktionsstufe 11 und 12 der Kette 405 klÃ¤ren und gestÃ¼tzt hierauf die Subsumtion der Stelle des BeschwerdefÃ¼hrers vornehmen mÃ¼ssen. Hierzu dÃ¼rften â neben der Stellenbeschreibung â namentlich die von diesem in der Eingabe vom 21. Juni 2004 erwÃ¤hnten Unterlagen von Nutzen sein, nÃ¤mlich die "Festlegung der Referenzprofile und Funktionsbewertungen/-raster". Damit dÃ¼rften die "analytischen Arbeitsplatzbewertungen" gemeint sein, die laut Art. 49 PR den Funktionsumschreibungen zugrunde liegen mÃ¼ssen, aber auch die Arbeitsplatzbewertung fÃ¼r die Amtsvormunde. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich keine nennenswerten Leitungsfunktionen ausÃ¼ben sollte, mÃ¼sste auch sein Eventualantrag und damit die Einreihung in die Funktionskette 608 (qualifizierte Sachbearbeitung) vertieft geprÃ¼ft werden. In diesem Fall wÃ¼rden weder die Funktionsumschreibungen der Kette 405 noch jene der Kette 608 exakt auf die Stelle des BeschwerdefÃ¼hrers passen. Zu einer solchen Situation kann es kommen, weil die Funktionsumschreibungen nach Art. 49 PR nur modellhaft sind. Der Bezirksrat hÃ¤tte mit der gebotenen ZurÃ¼ckhaltung zu prÃ¼fen, ob die Beschwerdegegnerin mit der Einreihung des BeschwerdefÃ¼hrers in die Funktionskette 405 (und nicht 608) ihr Ermessen unrichtig ausgeÃ¼bt hat (§ 20 Abs. 1 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 22).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem Bezirksrat ist im Sinn der obigen AusfÃ¼hrungen auch der Entscheid Ã¼ber das Sistierungsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers zu Ã¼berlassen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r das vorliegende Verfahren sind gemÃ¤ss § 80b VRG keine Gerichtskosten zu erheben (vorn 1.2). Eine ParteientschÃ¤digung ist dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht zuzusprechen, da er nicht mehrheitlich obsiegt (§ 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Beschluss des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 18. MÃ¤rz 2004 wird aufgehoben, und die Sache wird im Sinn der ErwÃ¤gungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr.<a id="Text1"> 1'000.--</a>; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>