<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00637</span></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, schloss im Jahr 2008 in Belgrad die Ausbildung zur Zahntechnikerin ab (Urk. 8/1/1-2). Danach wanderte sie infolge Heirat in die Schweiz ein (Urk. 8/119/6-7) und absolvierte ein Praktikum in einem zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">technischen Labor in Liechtenstein (Urk. 8/1/5; Urk. 8/34/1). Die serbische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung zur Zahntechnikerin wurde in der Schweiz nicht anerkannt (Urk. 8/21/4; Urk. 8/119/12). In der Schweiz nahm sie daher andere Jobs an (Urk. 8/34/1). Sie arbeitete nach eigenen Angaben zuletzt seit 2010 zu 75 % als OPS-Help Agent (Sachbearbeiterin: Einscannen und Verschicken von Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten [Urk. 8/119/7]) bei der Z.___ und seit 2009 zu 25 % als Crew-Mitarbeiterin im Service des A.___ (Urk. 8/2/4; Urk. 8/34/1), bevor sie sich ab 20. September 2013 bei med. pract. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Praktische Ärztin (Urk. 8/1/14-15), in psychologisch-psychiatrische Behandlung begab. Die behandelnde Psychiaterin schrieb X.___ ab 20. September 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/1/8-12 und 15). Unter Hinweis auf eine seit dem 20. September 2013 bestehende depressive Episode meldete sich X.___ am 8. Mai 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/8/1). Die Z.___ löste das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund sehr unbefriedigender Arbeitsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und wegen merkwürdigen Verhaltens im Dezember 2013 auf Ende Februar 2014 auf (Urk. 8/9/1; Urk. 8/9/8). Das A.___ beendete die Anstellung im April 2014 (Urk. 8/13/8) ohne Angabe von Gründen auf Ende Juni 2014 (Urk. 8/13/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche und erwerbliche Situation ab. Sie holte dazu einen IK-Auszug (Urk. 8/10) und ausgefüllte Arbeitgeberfragebögen der Z.___ (Urk. 8/9/5) und des A.___ (Urk. 8/13) ein, zog diverse Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte bei, unter anderem von der Hausärztin (Urk. 8/117) sowie von unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlichen behandelnden Psychiatern und Psychiaterinnen (Urk. 8/14; Urk. 8/21; Urk. 8/26; Urk. 8/93). Die IV-Stelle liess im Weiteren bei der C.___ vom 2. bis 27. März 2015 eine Potentialab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (Urk. 8/89) durchführen. Am 28. April 2015 schloss sie die beruflichen Massnahmen erfolglos ab mit dem Hinweis, es stünden zunächst gemäss ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Empfehlung medizinische Massnahmen im Vordergrund (Urk. 8/92/2). Im weiteren Verlauf gab die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung bei med. pract. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag (Gutachten vom 2. Februar 2016; Urk. 8/119).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf ihre Abklärungen, insbesondere auf das psychiatrische Gutachten von med. pract. D.___, stellte die IV-Stelle X.___ mit Vorbescheid vom 16. Februar 2016 (Urk. 8/121) die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht. Die medizinischen Abklärungen hätten im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen ergeben, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege. Dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen liess X.___, vertreten durch die Pro Infirmis Zürich, am 19. April 2016 Einwand (Urk. 8/127) erheben und einen weiteren Hausarztbericht vom 15. April 2016 (Urk. 8/126) einreichen. Im Einwand machte sie im Wesentlichen geltend, dass die Diagnosen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten und damit invalidisierend seien (Urk. 8/127/1-6). Mit Verfügung vom 11. Mai 2016 (Urk. 8/131=</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2) nahm die IV-Stelle zu den Einwänden Stellung und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte den Rentenanspruch wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 11. Mai 2016 (Urk. 2) liess X.___, weiterhin vertreten durch die Pro Infirmis Zürich, am 11. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) erheben mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zu gewähren. Eventuell seien ihr zusätzlich berufliche Massnahmen zuzusprechen. Weiter sei ihr die unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege zu gewähren. Die IV-Stelle beantragte in der ausführlich begründeten Beschwerdeantwort vom 2. Juni 2016 (Urk. 7) innert erstreckter Frist die Abweisung der Beschwerde und reichte die IV-Akten (Urk. 8/1-135) ein. Am 19. Juli 2016 zog X.___ ihr Gesuch um Bewilligung der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtspflege per Telefon zurück (Urk. 9). Mit Replik vom 18. August 2016 (Urk. 11) bestätigte X.___ im Wesentlichen ihre Anträge. Mit Duplik vom 14. September 2016 (Urk. 13) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme, was das Sozialversicherungsgericht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zur Kenntnis brachte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 11. Mai 2016 (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass die medizinischen Abklärungen keine Diagnosen ergeben hätten, die eine dauerhafte, hochprozentige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit auslösen würden. Es seien Diagnosen genannt worden, die von der Invalidenversicherung zu den Gesundheitsschäden gezählt würden, die nicht langandauernd seien und somit nicht die nötige Schwere hätten, um Leistungen der Invalidenversicherung auszulösen (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 2. Juni 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen geltend, das ärztliche Gutachten von med. pract. D.___, auf welches abzustellen sei, liste Diagnosen mit dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf. Funktionell würden sich die Diagnosen mit einer Einschränkung der Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit und kognitiven Leistungsfähigkeit sowie einer deutlich herabgesetzten Anpassungs- und Interaktionsfähigkeit bezogen auf Gesprächs- und Gruppen- sowie insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere auf Arbeitsprozesse bemerkbar machen und es liege eine massive Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Urteilsfähigkeit sowie der situativen Flexibilität vor. Die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenen Diagnosen hätten nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern würden auch im Alltag massiv einschränken. Es seien keine Ressourcen vorhanden, um die Einschränkungen zu überwinden (Urk. 1 S. 2). Ferner seien Therapieversuche gescheitert. Der Gesundheitsschaden sei entgegen der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung der Beschwerdegegnerin langandauernd und invalidisierend (Urk. 1 S. 3). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 18. Juli 2016 (Urk. 7) ergänzte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, bei der von med. pract. D.___ diagnostizierten affekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung handle es sich um eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2). Damit gehe das Gutachten von einer Episode aus. Bei einer Episode gehe es definiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgemäss um etwas Vorübergehendes beziehungsweise um ein nicht dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftes Leiden, dem es an invaliditätsrelevantem Krankheitswert fehle (Urk. 7 S. 2). Ferner könne in Bezug auf die Diagnose der kombinierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung nicht auf das psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestellt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. Die Beschwerdeführerin habe eine gute und behütete Kindheit gehabt. Sie habe schulische Erfolge erzielt und später eine vierjährige Ausbildung in nur einem Jahr absolvieren können. Der psychische Zustand habe sich aus Schwierigkeiten beziehungsweise aus schlechten Erfahrungen mit der letzten Arbeitgeberin ergeben. Es sei zwar nachvollziehbar, dass sich solche schlechte Erfahrungen negativ auf ihren emotionalen Zustand ausgewirkt hätten. Dennoch verfüge die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gemäss Gesundheitszustands- und Potentialabklärung über Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Daher könne die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung aufgrund der erhobenen Befunde nicht nachvollzogen werden. Zusammenfassend könne nicht von einem invaliditätsrelevanten Gesundheitsschaden ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 7 S. 2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 18. August 2016 (Urk. 11) führt die Beschwerdeführerin an, es sei von einem invaliditätsrelevanten Gesundheitsschaden auszugehen, der die nötige Schwere habe, um Leistungen der Invalidenversicherung auszulösen (Urk. 11 S. 2-3). Weiter bestehe die depressive Episode bereits seit fast drei Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, weshalb von einem dauerhaften Leiden gesprochen werden könne (Urk. 11 S. 1). Ferner habe sie sich stets um eine geeignete Therapie bemüht, jedoch sei sie nach zwei Wochen Behandlung in einer Tagesklinik im gegenseitigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verständnis mit der behandelnden Ärztin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ausgetreten. Dieser Abbruch der Behandlung in der Tagesklinik weise bereits ein Scheitern der vorgeschlagenen Behandlung aus (Urk. 11 S. 2). Weiter bekräftigte sie im Wesentlichen erneut, dass auf das Gutachten von med. pract. D.___ und damit auf die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung abgestellt werden könne (Urk. 11 S. 1-2). Ein guter Intellekt und ein gutes Ausbildungsniveau würden als Ressourcen nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen, um die massiven Einschränkungen zu überwinden (Urk. 11 S. 2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der zu beurteilenden Verfügung vom 11. Mai 2016 präsentierte sich der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab 20. September 2013 begab sich die Beschwerdeführerin bei med. pract. B.___ zufolge psychischer Beschwerden in eine ambulante Behandlung (Urk. 8/1/14; Urk. 8/14/1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin diagnostizierte im Arztbericht vom 31. Januar 2014 (Urk. 8/1/14-15) eine aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit dem 20. September 2013. Die Beschwerdeführerin zeige die Symptome traurige Stimmung, reduzierten Appe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tit, Weinerlichkeit, Schlafstörungen, Gedankenkreisen, starke Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und Selbstzweifel (Urk. 8/1/14). Sie sei seit dem 20. September 2013 alle 2-4 Wochen bei ihr in der Gesprächstherapie und per dann bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. Mit der Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der bisherigen Tätigkeit könne in einigen Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Stabilisierung des psychischen Zustandes – im Umfang von 20 % gerechnet werden (Urk. 8/1/15-16). Die Einschränkungen liessen sich zudem mit Psychotherapie und Psychopharmakotherapie vermindern (Urk. 8/1/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Arztbericht vom 6. Juni 2014 (Urk. 8/14) nannte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei dem sich die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin vom 20. September 2013 bis Mitte April 2014 in Behandlung befunden hatte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den Verdacht auf abhängige Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) seit der Jugend beziehungsweise Kindheit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/14/1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin habe sich im September 2013 für eine ambulante Psychotherapie infolge Überlastung am Arbeitsplatz ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet. Es sei zu einem leichten Rückgang der depressiven Symptomatik im Vergleich zum Eintrittsbefund gekommen. Die ausgeprägte Traurigkeit und die Schlafstörungen sowie die Inappetenz hätten sich zurückentwickelt. Weiterhin bestehe eine leicht gedrückte Stimmung, eine leichte Blockiertheit und Antriebslosigkeit, teils eine Unruhe. Die Beschwerdeführerin werde mit Sertralin antidepressiv behandelt, was zu einer Besserung des Zustandsbildes geführt habe. Zudem sei die Beschwerdeführerin sehr motiviert, im Rahmen der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutischen Gesprächstherapie die Mobbingsituation am ehemaligen Arbeitsplatz zu verarbeiten. Eine in der Persönlichkeit gelagerte Opferhaltung beziehungsweise abhängige Persönlichkeitszüge hätten aufgedeckt und reflek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert werden können (Urk. 8/14/1-3). Dem ärztlichen Befund liessen sich - nebst den bereits erwähnten depressiven Symptomen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Merkmale teilweises Gedankenkreisen, leichter sozialer Rückzug, leichte Ein- und Durchschlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, Insuffizienz-, Schuld- und Ohnmachtsgefühle entnehmen (Urk. 8/14/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juli 2014 bestätigte med. pract. B.___ als Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelschwere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode (ICD-10 F32.1). Zusätzlich diagnostizierte sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine histr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onische (ICD-10 F60.4) und eine abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7; Urk. 8/21/4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte an, die Beschwerdeführerin lebe in einer Partnerschaft und bewältige täglich ihren Haushalt und ihre Administration. Sie komme 1-2 mal pro Monat zu ambulan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten psychiatrischen Gesprächen. Eine wöchentliche Sitzungsfrequenz oder eine tagesklinische Behandlung seien aus ärztlicher Sicht indiziert, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin lehne dies aber bisher ab (Urk. 8/21/4). Die Beschwerdeführerin habe eine schwierige Situation am Arbeitsplatz bei Z.___ beschrieben, die sie als Mob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bing-Situation empfunden habe und als Auslöser für die depressive Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik sehe. Sie habe sehr intensiv auf die Ereignisse am ehemaligen Arbeitsplatz reagiert, was im Rahmen von histrionischen Persönlichkeitsstörungen zu werten sei und zu einem relativ schwankenden Zustandsbild führe (Urk. 8/21/5). Sie sei nicht belastbar und weine sofort, wenn es in den Gesprächen um die ehemalige Arbeitgeberin gehe. Sie reagiere mit Unruhe sowie lautem impulsivem Verhalten und äussere Wünsche nach Ruhe. Ähnlich sei es, wenn es um das Thema gehe, sich erneut zu bewerben (Urk. 8/21/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aus ärztlicher Sicht schwierig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzbar, inwieweit sich die histr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onische und abhängige Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung wieder stabilisiere, wenn der Konflikt am ehem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aligen Arbeitsplatz geklärt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/21/5). In erwerblicher Hinsicht könne die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in Serbien erlernten Beruf der Zahntechnikerin in der Schweiz nicht ausüben (Urk. 8/21/4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die bisherige Tätigkeit (im Wesentlichen die Sachbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitung bei Z.___) sei aus medizinischer Sicht aber noch zumutbar, jedoch nicht mehr bei der ehemaligen Arbeitgeberin (Urk. 8/21/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Arztbericht vom 2. Oktober 2014 (Urk. 8/26) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Diagnosen der beiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (histr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und abhängige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Persönlichkeitsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Differentialdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglicher Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an. Nach seinem Querschnittseindruck scheine das Problem weniger in einer überraschend aufgetretenen depressiven Störung zu liegen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vielmehr in der schwierigen Bewältigung mit mehrjähri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erheblichen Frustrationen aufgrund der unbefriedigenden sozialen Lage, wobei vor allem Erwartungen der Beschwerdeführerin an das Leben in der Schweiz bisher enttäuscht worden seien (Urk. 8/26/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei möglich, dass dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionale Persönlichkeitsanteile in einem Ausmass vorliegen würden, das in besonderem Masse zur Schwierigkeit eines wirksameren Umganges mit den Problemen beigetragen habe. Sollte die Ausprägung dieser Merkmale die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien einer entsprechenden Persönlichkeitsstörung erfüllen, sei eine längere in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensive Psychotherapie sinnvoll (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8/26/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 2. bis 27. März 2015 wurde eine Frühinterventionsmassnahme in Form einer Potentialabklärung durchgeführt (Urk. 8/76/1). Am 26. März 2015 fand die Besprechung der Potentialabklärung zwischen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin und der C.___ statt. Im Wesentlichen hielten die Therapeuten fest, eine Eingliederung in eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erscheine zwar langfristig erreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Die Beschwerdeführerin erkenne aber den Bedarf der Stabilisierung ihrer psychischen Gesundheit und die darauf aufbauende Auseinandersetzung mit einer realisierbaren beruflichen Perspektive in einem Berufsfeld ihrer Wahl nicht (Abschlussbericht der C.___ vom 20. April 2015; Urk. 8/89/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nebst den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bisherigen Diagnosen neu die Diagnose einer narzisstischen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung (ICD-10 F60.80). Der ärztliche Befund blieb im Vergleich zum früheren Bericht (Urk. 8/21/5) im Wesentlichen derselbe. Als Prognose hielt sie fest, die bisherigen Wiedereingliederungsversuche seien gescheitert und es scheine so, dass die beschriebenen Persönlichkeitsstörungen die Wiedereinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung verunmöglichen würden. Somit sei von einem eher langwierigen Prozess auszugehen (Urk. 8/93/2). Überdies wies med. pract. B.___ darauf hin, dass die Beschwerdeführerin interaktionelle Schwierigkeiten habe, auf Stress mit verba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Gereiztheit oder lebensmüden Gedanken reagiere und vermindert belastbar und leistungsfähig sei (Urk. 8/93/3). Die Arbeitsunfähigkeit betrage vom 20. September 2013 bis 31. Januar 2015 100 % und vom 1. Februar 2015 bis auf Weiteres 80 % (Urk. 8/97/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. September 2015 berichtete med. pract. B.___ über die ambulante psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Behandlung der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 19. Mai (richtig: wohl 20. September [Urk. 8/1/14]) 2013 bis 21. September 2015 (Urk. 8/117/8-11). Dabei diagnostizierte sie einen Status nach mittelschwerer depressiver Episode (ICD-10 F32.1) und den Verdacht auf eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit histrionischen, ängstlich vermeidenden und emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nal-instabilen Persönlichkeitsanteilen vom impulsiven Typ (ICD-10 F61.0; Merkmale von ICD-10 F60.3, F60.30, F60.4 und F60.6). Die depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik habe sich zurückentwickelt, es bestünden aber weiterhin dysfunktionale Verhaltensmuster, welche sich eher mit in der Persönlichkeit gelagerten histrio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen, ängstlich vermeidenden und emotional instabilen Persönlichkeitsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen erklären liessen. Hierfür spreche, dass diese Verhaltensmuster jeden Lebensbereich der Beschwerdeführerin betreffen würden. Für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung benötige es jedoch den Nachweis, dass die Symptome seit der Jugendzeit bestünden. Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin berichtet, sie habe schon immer sehr viel Wert auf Meinungen anderer gelegt, habe sich selber und eigene Bedürfnisse nicht so ausgelebt, und sie sei schon immer sehr sensibel gewesen. Auch habe sie besonders im Krieg diese ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Ungerechtigkeit empfunden, habe sich zur Wehr setzen wollen. Auch heute reagiere sie auf Ungerechtigkeiten stark emotional. Dies könnten Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise sein, dass die beschriebenen Persönlichkeitsanteile möglicherweise seit der Jugend bestanden hätten. Eine Fremdanamnese liege jedoch nicht vor (Urk. 8/117/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. B.___ erwähnte weiter, sie habe der Beschwerdeführerin eine statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Therapie empfohlen. Diese habe sich jedoch dagegen gewehrt. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serdem habe sich die Compliance der Beschwerdeführerin im Verlauf der Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie geändert. Sie habe im Verlaufe höchstens zwei Mal pro Monat zur Gesprächstherapie kommen wollen und habe die Medikamente eigenständig abgesetzt (Urk. 8/117/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei seit September 2013 arbeitsunfähig, anfänglich zu 100 %, seit Februar 2015 zu 80 % und seit September 2015 zu 70 % (Urk. 8/117/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Februar 2016 erstattete med. pract. D.___ ein psychiatrisches Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 8/119). Darin erhob er als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ein anhaltend depressives Zustandsbild, aktuell schwergradiger Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung (ICD-10 F33.2), und eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tional-instabilen und histrionischen Zügen (ICD-10 F61.0; Urk. 8/119/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Anamnese berichtete er, die Beschwerdeführerin habe vor dem Hintergrund einer komplizierten Biographie mit Migration in die Schweiz und der Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit, hier unter ihrem Ausbildungsniveau im Stundenlohn zu arbeiten, im Zusammenhang mit einer beruflichen Belastungssituation ab September 2013 zunehmend psychische Beschwerden entwickelt, die schliesslich zur psychischen Dekompensation geführt hätten. Trotz intensiver ambulanter Therapie sei es nicht gelungen, eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes oder eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung in den Arbeitsprozess zu erreichen. Die behandelnden Psychiater hätten ein anhaltendes depressives Krankheitsgeschehen und im Verlauf zunehmend eine Persönlichkeitsstörung mit histrionischen und abhängigen Zügen dokumentiert. Die Persönlichkeitsstörung erkläre - mindestens teilweise - auch, dass sich die depressive Entwicklung trotz Therapie und medikamentöser Behandlung nicht massgeblich gebessert habe (Urk. 8/119/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter hielt nach der Auswertung der Aktenlage und seiner eigenen Exploration und der dabei erhobenen psychopathologischen Befunde zum depressiven Zustandsbild fest, es handle sich um ein anhaltendes depressives Krankheitsgeschehen im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (Urk. 8/119/14). Der Antrieb der Beschwerdeführerin sei herabgesetzt, sie sei psychomotorisch angespannt und streckenweise unruhig. In der Stimmungslage habe sie bei depressiver Grundauslenkung eine ausgeprägte affektive Instabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät, sei massiv labilisiert und kaum belastbar. Es sei eine deutliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Stressresistenz feststellbar. Die Untersuchung sei immer wieder von Weinkrämpfen unterbrochen worden. Gesamthaft sei sie wiederholt dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sationsnahe. Zwar berichte sie bei auftretenden Problemen wiederkehrend von einschiessenden Suizidgedanken und –impulsen. In der Untersuchungssituation hätten aber keine Hinweise für eine akute Selbstgefährdung bestanden. Es bestehe eine hohe Ich-strukturelle Vulnerabilität und Durchlässigkeit. Die Beschwerdeführerin fühle sich zum Teil von Anderen beeinflusst und beziehe in der Öffentlichkeit alles auf sich. Diesbezüglich seien Vermeidungs- und Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugstendenzen hinsichtlich sozialer Kontakte berichtet worden (Urk. 8/119/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter führte zur diagnostizierten kombinierten Persönlichkeitsstörung an, diese stehe psychopathologisch trotz des schwergradigen depressiven Zustandsbildes über weite Strecken im Vordergrund. Dabei zeige die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin emotional-instabile und ausgeprägte histrionische Züge mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen für eine ausgeprägte Identitätsproblematik. Vor dem Hintergrund einer komplexen Biographie müsse von der Dekompensation eines lange Zeit knapp kompensierten vorlabilisierten innerpsychischen Gleichgewichts im Rahmen einer schweren persönlichkeitsstrukturellen Störung ausgegangen werden (Urk. 8/119/14). Persönlichkeitsstrukturell verfüge die Beschwerdeführerin zudem über zum Teil hysterieforme Züge. Sie sei völlig verunsichert bei hohem Leistungsanspruch. Sie beschreibe das Gefühl, mehrere Personen in sich zu haben. Im Rahmen von Weinkrämpfen zeige sie sich völlig anders im Auftreten, im Erscheinungsbild und in der Stimmlage als in ruhigeren Gesprächssequen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Weiter bestünden deutliche Hinweise für eine Impulsivität im Verhalten. Im Rahmen der emotionalen Instabilität gebe es auch Hinweise für eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Kontroll- beziehungsweise Steuerungsfähigkeit des Verhaltens. Die Beschwerdeführerin beschreibe in diesem Zusammenhang Schamerleben hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich früherer impulsiv-aggressiver Ausbrüche in Besprechungen mit Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bearbeiterinnen der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/119/11). Im Zusammenhang mit der Identitätsproblematik zeige sich eine hohe Ich-strukturelle Vulnerabilität (Urk. 8/119/13-14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit resultiere derzeit funktionell eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit, eine eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit, eine deutlich herabgesetzte Anpassungs- und Interaktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bezogen auf Gesprächs- und Gruppen- sowie insbesondere Arbeitspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesse und eine massiv eingeschränkte Urteilsfähigkeit und situative Flexibilität. An Ressourcen seien das gute intellektuelle Ausbildungsniveau und die in der Vorgeschichte lange Zeit erbrachte Arbeitsleistung unter zum Teil schwierigen Arbeitsbedingungen zu nennen. Positiv sei überdies die aktuelle Situation in der Partnerschaft sowie eine stabile Therapiesituation bei der psychiatrischen Behandlerin. Die Beschwerdeführerin zeige zudem weiterhin eine hohe Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbereitschaft und Wiedereingliederungsmotivation. Insbesondere sei her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorzuheben, dass die lange Zeit deutlich beeinträchtigte Krankheitseinsicht aktuell besser sei (Urk. 8/119/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezogen auf die Arbeitsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aufgrund der objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierbaren Psychopathologie und der funktionellen Einschränkungen als nicht ausreichend stabil und damit nicht arbeitsfähig zu qualifizieren. Es liege aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bezogen auf das angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofil oder denkbare Verweisungstätigkeiten vor. Es bestehe aber ein Potential für beruflich wiedereingliedernde Schritte und eine mittelfristig mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Wiedereingliederung in einen Arbeitsprozess unter Anstellungsbedingun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der freien Wirtschaft. Ausgehend von der aktuellen Abklärung sei die Beschwerdeführerin auf einen intensivierten psychotherapeutischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsprozess insbesondere der persönlichkeitsstrukturellen Erkrankung, idealer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise im stationären Rahmen einer geeigneten Spezialstation angewiesen. Grundsätzlich sei ein Potential für eine zunächst anzustrebende mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit unter optimal angepassten Bedingungen vorhanden, wobei ausgehend von der bisherigen Entwicklung und der aktuellen Abklärung mit einem Behandlungs- und Rehabilitationszeitraum von mindestens 12 Monaten gerechnet werden müsse (Urk. 8/119/15-16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 8. Februar 2016 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8/120/6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt die RAD-Ärztin, Dr. med. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, fest, auf das psychiatrische Gutachten könne vollumfänglich abgestellt werden. Dennoch könne aber nicht von einem langandauernden Gesundheitsschaden ausgegangen werden, da das Therapiepotential noch nicht vollständig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft worden sei. Es werde davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin mit einer empfohlenen intensivierten psychotherapeutischen Behandlung wieder zu 50 % arbeitsfähig würde (Urk. 8/120/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Februar 2016 stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid die Verneinung des Rentenanspruchs in Aussicht (Urk. 8/121). Daraufhin liess die Beschwerdeführerin mit Einwand vom 19. April 2016 (Urk. 8/127) einen Abschlussbericht der I.___ vom 15. April 2016 (Urk. 8/126) einreichen. Dieser Bericht betraf eine ambulante Behandlung der Beschwerdeführerin vom 21. Januar bis am 4. Februar 2016. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darin listete Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nebst der vor dem psychiatrischen Gutachten stets angeführten mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine kombinierte und andere Persönlichkeitsstörung mit perfektionis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und selbstunsicheren Zügen (ICD-10 F61.0) wieder nur als Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose auf (Urk. 8/126/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Psychostatus erwähnte sie eine sehr unsichere, eher unterwürfige Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin. Panikgefühle seien zeitweise stark vorhanden. Es bestehe eine mittelgradige Grübelneigung. Die Stimmung sei stark gedrückt, etwas auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hellbar im Kontakt. Die Hoffnungs- und Perspektivenlosigkeit sei mittelgradig vorhanden. Es sei eine Verschlechterung der depressiven Symptomatik seit September 2015 feststellbar. Weiter seien Ein- und Durchschlafstörungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen, der Antrieb sei mittelgradig reduziert und das Aufstehen am Morgen bereite ihr grosse Mühe. Die Beschwerdeführerin weine im Gespräch und äussere grosse Enttäuschung über die gescheiterten Integrationsversuche. Sie berichte über mehrmals am Tag vorhandene lebensmüde Gedanken und Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedanken. Sie kämpfe mit Gefühlen der Sinnlosigkeit. Jedoch bestünden keine akuten handlungsrelevanten Suizidgedanken und es liege keine Fremdgefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung vor (Urk. 8/126/2). Im Weiteren habe die Beschwerdeführerin eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit mit ausgesprochen hoher Anspruchshaltung gegenüber sich selbst und hohem Leistungsdenken. Aufgrund der psychischen Instabilität gelinge es ihr nicht, eigene Grenzen wahrzunehmen. Sie setze sich stark unter Druck. Daher sei die Beschwerdeführerin bereits nach zwei Wochen aus der tagesklinischen Behandlung ausgetreten mit der Empfehlung einer intensiven ambulanten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung zur weiteren Stabilisierung (Urk. 8/126/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter attestierte der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der kombinierten Persönlichkeitsstörung und des anhaltend depressiven Zustandsbilds, gegenwärtig schwerer Ausprägung, eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (Urk. 8/119/15). Im Nachfolgenden ist zu prüfen, ob die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit übernommen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die depressive Störung ist auf die bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zu verweisen, gemäss welcher es bei mittelgradigen depressiven Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen – solange sie therapeutisch angehbar sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits diagnosebedingt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einem hinreichenden Schweregrad der Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fehlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um diese als invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend anzusehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundsätzlich können somit einzig schwere psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen invalidisierend sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.4). Aus gutachterlicher Sicht wurde zwar eine gegenwärtig schwere Episode der depressiven Störung ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) diagnostiziert (Urk. 8/119/14). Die Beschwerdeführerin zeigte laut dem Gutachten von med. pract. D.___ aber erst ab dem 18. Januar 2016 (Urk. 8/119/1) Symptome einer schweren depressiven Störung. Dieser Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad wurde nicht rückwirkend festgelegt, weshalb für die Zeit davor gemäss den Angaben der behandelnden Psychiaterinnen und Psychiater vom 20. September 2013 bis 17. Januar 2016 von einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1; Urk. 8/1/15; Urk. 8/14; Urk. 8/21/4; Urk. 8/26; Urk. 8/97; Urk. 8/117/8-11; Urk. 8/126/1) auszugehen ist. Nach dem 18. Januar 2016 stellte die I.___ ab Abschluss der ambulanten Behandlung am 21. Januar 2016 bereits wieder nur eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) fest (Urk. 8/126). Daraus lässt sich schliessen, dass es an einem langandauernden hinreichenden Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regrad der depressiven Erkrankung im Sinne der zitierten Rechtsprechung fehlt. Die depressive Erkrankung ist daher bereits aus diesem Grund nicht als invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierend zu werten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Andererseits kommt der depressiven Störung auch deshalb keine invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Wirkung zu, weil die Beschwerdeführerin die zumutbaren Therapiemög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten nicht ausgeschöpft hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn also eine langandauernde schwere Depression vorläge, so würde die Annahme einer invalidisierenden Wirkung nach der Rechtsprechung zusätzlich bedingen, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch nicht (mehr) angehbar wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> voraussetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine therapeutische Option mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und somit eine Behandlungsresistenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünde </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><a href="https://expert.bger.ch/php/expert/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=01.01.2010&amp;to_date=01.08.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_222%2F2017&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.3.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Therapie ist dann als konsequent zu erachten, wenn die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 193 E. 3.3). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführerin unterzog sich weder der von med. pract. B.___ emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlenen stationären Therapie (Urk. 8/117/10), noch leistete sie der objektiv zumutbaren gutachterlichen Empfehlung eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> intensivierten psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Behandlungsprozesses im stationären Rahmen Folge (Urk. 8/119/15-16).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Solange sich die Beschwerdeführerin nicht konsequent einer empfohlenen zumutbaren Behandlung und einer ebensolchen medikamentösen Therapie – die Medikamente hatte die Beschwerdeführerin aktenkundig zeitweise abgesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/117/10) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterzieht, kann nicht von einer Therapieresistenz und damit auch aus objektiver Sicht nicht von einer nicht überwindbaren schweren Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Erwerbsfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) die Rede sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt liegt damit allein depressionsbedingt keine Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 8 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und keine invalidenversicherungsrechtlich anzuerkennende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegensatz zu den depressiven Störungen, denen das Bundesgericht bei leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter bis mittelgradiger Ausprägung eine invalidisierende Wirkung abgesprochen hat, können Persönlichkeitsstörungen Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit haben, die - je nach Ausprägung - invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich von Bedeutung sein können (vgl. dazu unter anderem die Urteile des Bundesgerichts 8C_351/2017 vom 8. August 2017 und 9C_818/2016 vom 3. April 2017). Es stellt sich daher die Frage, ob die Beschwerdegegnerin trotz der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung und der attestierten vollständigen Arbeitsunfähigkeit zu Recht auf eine nicht rentenbegründende Einschränkung geschlossen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter med. pract. D.___ diagnostizierte eine kombinierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und histrionischen Zügen (ICD-10 F61.0). Diese Diagnose steht mit jenen, die med. pract. B.___ erhoben hatte, im Einklang, wenn auch vorerst eine histrionische (ICD-10 F60.4) und eine abhängige (ICD-10 F60.7) und im Laufe der Behandlung zusätzlich eine nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden war (Urk. 8/21/4 und 8/93/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort wird das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung mit der Begründung in Zweifel gezogen, die Beschwerdeführerin habe eine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerte Kindheit und Jugend mit schulischem Erfolg und einer guten Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung gehabt, was gegen eine Persönlichkeitsstörung spreche, die definitionsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss in der Kindheit oder in der führen Jugend entstehen müsse. Mit dieser Problematik setzte sich med. pract. B.___ im Bericht vom 23. September 2015 (Urk. 8/117/10) auseinander und kam zum Schluss, Anzeichen für die frühe Entstehung der Persönlichkeitsstörung seien, dass die Beschwerdeführerin gemäss ihren eigenen Angaben schon immer grossen Wert auf die Meinung anderer gelegt habe und ihren eigenen Bedürfnissen nicht nachgekommen sei. Zudem sei sie immer sehr sensibel gewesen und habe auf Ungerechtigkeiten stark emotional reagiert. Auch Dr. F.___ hatte bereits am 6. Juni 2014 (Urk. 8/14/3), als die Diagnose der Persönlichkeitsstörung noch nicht erhoben worden war, berichtet, im Laufe der Behandlung hätten die in der Persönlichkeit gelagerte Opferhaltung und die abhängigen Persönlichkeitszüge angegangen werden können. Schliesslich ist auf die Stellungnahme der RAD-Ärztin zum psychiatrischen Gutachten hinzuweisen, die ausdrücklich festhielt, das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sei vollumfänglich nachvollziehbar, und empfahl, in jeder Hinsicht darauf abzustellen (Urk. 8/120/6). Es besteht somit kein Grund, an der von verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ärzten erhobenen beziehungsweise bestätigten Diagnose der kombinierten Persönlichkeitsstörung zu zweifeln. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen kann dem Gutachten und damit auch der Stellungnahme des RAD soweit nicht gefolgt werden, als der Beschwerdeführerin seit September 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde, weil darin auch Anteile der - invalidenversicherungsrechtlich irrelevanten - depressiven Störung enthalten sind. Med. pract. B.___ schloss im Bericht vom 23. September 2015 (Urk. 8/117/9), als sie die Depression als remittiert erachtete und als Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsstörung nur noch die Persönlichkeitsstörung diagnostizierte, auf eine Arbeitsunfähigkeit von 70 %. Darauf ist für den ganzen in Frage stehenden Zeitraum abzustellen, da ein nachträgliches weiteres Auseinanderhalten der bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Krankheitsanteile keine präziseren Angaben liefern könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die IV-Stelle, wenn sie sich auf den Standpunkt stellt, die Beschwerdeführerin sei ihrer Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nicht nachgekommen, weshalb keine Rente zuzusprechen sei (Urk. 8/120/7), verpflichtet gewesen wäre, ein ordnungsgemässes Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchzuführen, bevor sie zu einer solchen Massnahme greift. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der Persönlichkeitsstörung seit September 2013 von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in jeder anderen angepassten Tätigkeit auszugehen ist. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie aufgrund dieser Ausgangslage über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu befinde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vertretenen Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ebenfalls ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung dieser Kriterien ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘600.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 11. Mai 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> und die Sache an die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zurückgewiesen wird, damit sie, ausgehend von einer 70 %igen Arbeitsunfähigkeit seit September 2013, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p></div> </div></body></html>