<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_1004/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. Dezember 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schmutz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. September 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 4. Juni 2008 trat die IV-Stelle des Kantons Zürich auf eine neue Anmeldung des S.________ (geb. 1959) zum Rentenbezug vom 13. März 2008 mangels glaubhaft gemachter Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten gerichtlich bestätigten Leistungsablehnung durch Einspracheentscheid vom 17. März 2006 nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Die gegen die Verfügung vom 4. Juni 2008 erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 30. September 2009 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">S.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einreichen mit dem Rechtsbegehren, es sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Gesuch (vom 13. März 2008) einzutreten und ihm "die 3/4 IV-Rente" zuzusprechen; in prozessualer Hinsicht ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Prozessthema des Verfahrens vor Bundesgericht kann nur sein, was (zulässigerweise) Gegenstand des angefochtenen kantonalen Entscheides bildet (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>). Dieser beschränkt sich hier auf die Frage nach dem Eintreten der Beschwerdegegnerin auf das erneute Rentengesuch vom 13. März 2008 (Art. 87 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 IVV). Dagegen ist der Rentenanspruch (<span class="artref">Art. 28 ff. IVG</span>) als solcher nicht Teil des Anfechtungsobjektes; er kann daher auch nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zum Streitgegenstand gemacht werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=20.12.2009&amp;to_date=08.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 135 II 38</a> E. 1 S. 41 ff.). Der Antrag auf Zusprechung einer Dreiviertels-Rente ist daher offensichtlich unzulässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gesetzliches Gültigkeitserfordernis einer dem Bundesgericht unterbreiteten Rechtsschrift ist nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> u.a. die Begründung der Begehren. Gemäss Abs. 2 erster Satz dieser Bestimmung ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Daran lässt es der Beschwerdeführer fehlen, weil er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen - der ausführlich begründeten Würdigung der im Neuanmeldungsverfahren zulässigen Beweise im massgeblichen Vergleichszeitraum - auseinandersetzt. Die in einem Satz erhobenen Vorwürfe des überspitzten Formalismus und der unvollständigen Tatsachenfeststellung sind nicht substanziiert. Den übrigen Vorbringen ist nicht zu entnehmen, dass die Vorinstanz den für die Beurteilung der glaubhaft zu machenden Änderung erheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder in unhaltbarer Weise gewürdigt (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1, <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>) hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist daher zufolge der Unzulässigkeitsgründe des <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb die anbegehrte unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden könnte (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Umständehalber wird indessen von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), weshalb das Gesuch gegenstandslos ist. </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 21. Dezember 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Schmutz </div> </div></body></html>