<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, Massnahmen zu ergreifen, um das oberste Kader von systemrelevanten Banken stärker in die Verantwortung zu ziehen.</p><p>Falls eine systemrelevante Bank an die Wand gefahren wird und der Bund mit öffentlichen Geldern die Bank retten muss, wie die UBS 2008, oder die CS 2023, soll das oberste Kader 50 Prozent des Gesamteinkommens (regulärer Lohn zuzüglich Boni) der letzten 10 Jahre, an die Bank zurückzubezahlen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für den Teil der Motion, der die Verantwortlichkeit des obersten Kaders von systemrelevanten Banken zum Gegenstand hat, sei auf das Postulat <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213893">21.3893</a> ("Schlanke Werkzeuge, um höchste Finanzmarktkader besser in die Pflicht zu nehmen") verwiesen. Der zugehörige Bericht ist gegenwärtig im EFD in Erarbeitung, und die Resultate unterbreitet der Bundesrat dem Parlament im Rahmen des nächsten Berichts zu den systemrelevanten Banken gemäss Artikel 52 Bankengesetz.</p><p>Dieser Bericht wird sich auch vertieft mit der Frage auseinandersetzen, welche Massnahmen im Bereich der Vergütungen von systemrelevanten Banken angezeigt sind. Daher kann sich der Bundesrat zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu konkreten Massnahmen in diesen Bereichen verpflichten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.