{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "01.10.2009", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2009-00460_01-10-2009.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209052&W10_KEY=4467125&nTrefferzeile=45&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "10d02616d485225450a9282c68698d17"}, "Num": [" VB.2009.00460"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 09..2.01.1 VB.2009.00460"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 09..2.01.1 VB.2009.00460"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 09..2.01.1 VB.2009.00460"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Gewaltschutzgesetz: Nichtgeltung der Gerichtsferien Rechtsgrundlagen des rechtlichen Geh\u00f6rs (E. 2.2). Angesichts der viert\u00e4gigen Behandlungsfrist des Haftrichters (\u00a7 9 Abs. 1 GSG) f\u00fcr die gerichtliche Beurteilung der Schutzmassnahmen bzw. den Entscheid \u00fcber deren Verl\u00e4ngerung, \u00c4nderung und Aufhebung handelt es sich bei diesen Entscheiden um dringende F\u00e4lle im Sinne von \u00a7 140 Abs. 2 GVG, f\u00fcr welche die Gerichtsferien nicht gelten. Es ist als offensichtliches Versehen des Gesetzgebers zu werten, dass er beim Erlass des Gewaltschutzgesetzes nicht ausdr\u00fccklich auf die Nichtgeltung der Gerichtsferien f\u00fcr Verfahren nach diesem Gesetz hinwies (E. 3.2). Der Rechtsvertreter des Beschwerdef\u00fchrers musste mit einer kurzfristigen Vorladung nach seinen Ferien rechnen, und seine angegebenen Ferienpl\u00e4ne wurden bei der Festsetzung der Anh\u00f6rung ber\u00fccksichtigt. Unter diesen Umst\u00e4nden verst\u00f6sst die Berufung des Rechtsvertreters des Beschwerdef\u00fchrers auf die siebent\u00e4gige Postabholfrist gegen Treu und Glauben. Die kurze Vorbereitungszeit auf die Anh\u00f6rung verletzt \u00a7 175 Abs. 1 GVG ebenfalls nicht (E. 3.3). Die Haftrichterin verletzte demnach durch die kurzfristige Vorladung zur Anh\u00f6rung, welche nicht vor der Anh\u00f6rung zugestellt werden konnte, das rechtliche Geh\u00f6r des Beschwerdef\u00fchrers nicht (E. 3.4). Gew\u00e4hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung an die Beschwerdegegnerin und Abweisung des Gesuchs des Beschwerdef\u00fchrers um Gew\u00e4hrung der unentgeltlichen Prozessf\u00fchrung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (E. 4). Abweisung der Beschwerde"}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:30:53", "Checksum": "05d7d150bf4c360aca64f1c991e21a43"}