<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">C 299/01 Gb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. März 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">Q.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse des Kantons Bern, Lagerhausweg 10, 3018 Bern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 11. April 2001 lehnte die Arbeitslosenkasse des Kantons Bern den Anspruch der 1963 geborenen Q.________ auf Arbeitslosenentschädigung ab 23. Februar 2001 ab mit der Begründung, die geltend gemachte Erziehungsperiode könne nicht als Beitragszeit angerechnet werden, weil sie nicht wegen der Betreuung ihrer Kinder an der Ausübung einer Erwerbstätigkeit gehindert gewesen sei. </div> <div class="para">Die von Q.________ hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 3. September 2001 ab. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt Q.________, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Kassenverfügung sei ihr ab 23. Februar 2001 Arbeitslosenentschädigung zuzusprechen. </div> <div class="para">Die Arbeitslosenkasse und das Staatssekretariat für Wirtschaft verzichten auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- a) Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen und Grundsätze über die Erfüllung der Beitragszeit (<span class="artref">Art. 13 Abs. 1 AVIG</span>), die Anrechnung von Erziehungsperioden als Beitragszeiten bei Vorliegen einer wirtschaftlichen Zwangslage (<span class="artref">Art. 13 Abs. 2bis und Abs. 2ter AVIG</span>) sowie den für die Anrechnung der Erziehungszeit erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen den Erziehungspflichten und dem Verzicht auf die Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=12.03.2002&amp;to_date=31.03.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-127%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 125 V 134</a>) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Es steht fest und wird von der Beschwerdeführerin im letztinstanzlichen Verfahren erneut bestätigt, dass sie bereits während der zwei ihrer Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung vorangegangenen Jahre - wenn auch erfolglos - Arbeit suchte und über eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder verfügte. Wie das kantonale Gericht richtig festgestellt hat, ist der Verzicht, in dieser Zeit eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen und auszuüben, nicht auf die Erziehungspflichten zurückzuführen, sondern darauf, dass sie keine Anstellung finden konnte. Die Voraussetzungen für die Anrechnung der Erziehungsperiode als Beitragszeit sind damit nicht erfüllt, weshalb Arbeitslosenkasse und Vorinstanz den Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung zu Recht verneint haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Kantonalen Amt für Industrie, Gewerbe </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und Arbeit, Bern, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 20. März 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>