<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">U 405/01 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. August 2002 </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und nebenamtlicher Richter Weber; Gerichtsschreiber Schmutz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">P.________ 1970, Beschwerdeführerin, vertreten durch Advokat Markus Schmid, Steinenschanze 6, 4051 Basel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstras- </div> <div class="para">se 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Liestal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 18. Juli 2001) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">P.________ wurde am 4. November 1990 Opfer eines Verkehrsunfalls im ehemaligen Jugoslawien. Am 4. Dezember 1998 sprach ihr die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ab 1. Januar 1999 eine Invalidenrente von Fr. 1'526.- monatlich bei einer Erwerbsunfähigkeit von 50 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 45'760.- sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 50 % zu. Die Versicherte erhob am 15. Januar 1999 Einsprache und beschränkte diese am 17. Februar 1999 auf die Frage der Bemessung der Invalidenrente. Dabei gab sie an, sie habe die im Zeitpunkt des Unfalls durch Vermittlung der Firma A.________ bekleidete Stelle bei der Firma H.________ nur deshalb wahrgenommen, weil sie damals noch nicht gewusst habe, was sie genau machen wolle. Sie habe vorgehabt, in der Schweiz zu studieren, wobei als Studienrichtung Germanistik oder Medizin in Frage gekommen wären. Am 29. August 2000 wies die SUVA die Einsprache ab. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Gegen den Einspracheentscheid vom 29. August 2000 erhob P.________ am 30. November 2000 Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (heute: Kantonsgericht Basel-Landschaft). Sie stellte den Antrag, es sei ihr ab 1. Januar 1999 eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von mehr als zwei Dritteln auszurichten. Die SUVA ersuchte am 31. Januar 2001 um Abweisung der Beschwerde und eventualiter um eine reformatio in peius mit dem Antrag, P.________ lediglich eine Rente im Umfange von 30 % auszurichten. Das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft wies die Beschwerde ohne reformatio in peius ab. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 18. Juli 2001 lässt P.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit dem Antrag, es sei ihr ab 1. Januar 1999 eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von mindestens 66,67 % auszurichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Während die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 18. Juli 2001 betreffend Rentenleistungen der Invalidenversicherung lässt P.________ ebenfalls Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen (Verfahren I 748/01). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Die Voraussetzungen für eine Vereinigung des Verfahrens betreffend Ausrichtung einer Invalidenrente der Invalidenversicherung (Verfahren I 748/01) mit dem vorliegenden Verfahren über den Anspruch auf eine Rente der obligatorischen Unfallversicherung sind nicht gegeben, da sich zwar ähnliche, aber doch nicht gleiche Rechtsfragen stellen. </div> <div class="para">1.2 Da die Invalidenversicherung (<span class="artref">Art. 28 IVG</span>) und die obligatorische Unfallversicherung (<span class="artref">Art. 18 Abs. 2 UVG</span>) sowie die Militärversicherung vom gleichen Invaliditätsbegriff ausgehen, - er bedeutet in allen drei Bereichen die durch einen versicherten Gesundheitsschaden verursachte dauernde oder während längerer Zeit bestehende Beeinträchtigung der Erwerbsmöglichkeiten auf dem für die versicherte Person in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=19.08.2002&amp;to_date=07.09.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-468%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page470">BGE 119 V 470</a> Erw. 2b, 116 V 249 Erw. 1b mit Hinweisen; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=19.08.2002&amp;to_date=07.09.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 127 V 135</a> Erw. 4d mit Hinweisen) -, rechtfertigt es sich aber, die beiden Verwaltungsgerichtsbeschwerden zusammen zu behandeln und zu entscheiden. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird hier aus dem genannten Grunde auf die entsprechenden Ausführungen in den Erwägungen zum Urteil im Verfahren I 748/01 verwiesen, wo eine eingehende Auseinandersetzung mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin erfolgt. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Zur Begründung ihres Standpunktes führt die Beschwerdeführerin zusätzlich an, ihr Valideneinkommen sei auf Grund von Verweisungstätigkeiten festzulegen. Sie beruft sich dabei auf Vergleichseinkommen gemäss der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) der SUVA, die von dieser offenbar in einem andern Verfahren mit einer Drittperson vorgelegt worden sein sollen. Sie helfen aber bei der Ermittlung des Valideneinkommens der Beschwerdeführerin nicht weiter, da bei ihr vor dem Unfallereignis keine konkrete Berufsorientierung vorhanden war und somit auch offen wäre, welche Löhne nun beigezogen werden müssten. Im Übrigen besteht die Vermutung, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit (vor dem Unfall) auch die zukünftige gewesen wäre (vgl. Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, S. 99 sowie Peter Omlin, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, S. 177). Darum ist auch dieses zusätzlich vorgebrachte Argument nicht massgebend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der von der SUVA ermittelte und von der Vorinstanz bestätigte Invaliditätsgrad von 50 % und damit auch die Ausrichtung einer Invalidenrente des Unfallversicherers auf dieser Basis ist somit nicht zu beanstanden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 20. August 2002 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin der IV. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>