<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt einen Bericht vorzulegen, wie sich die Milchwirtschaft in der Schweiz mit der beschlossenen Mengenliberalisierung der Milch entwickeln wird. Im Bericht sind insbesondere Szenarien aufzuzeigen:</p><p>- wie die Produktionsanteile im Milchsektor in den Berg- und Randgebieten erhalten werden können;</p><p>- welche flankierenden Massnahmen der Bundesrat dafür zu ergreifen gedenkt;</p><p>- durch welche Kompensationen die Aufgabe der Zusatzkontingente aufgefangen werden kann;</p><p>- welche Instrumente zur Mengensteuerung der Milch ergriffen werden;</p><p>- wie künftig die Existenz der Bauernfamilien in den Berg- und Randregionen gesichert werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die staatliche Milchkontingentierung wird gemäss Beschluss des Parlamentes im Rahmen der Beratungen über die Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ("AP 2007") im Jahre 2009 aufgehoben. Die Auswirkungen dieses Entscheides auf die Landwirtschaft, insbesondere auf das Tal- und Berggebiet, sowie eine mögliche Umlagerung der Milchpreisstützung wurden im Auftrag des Bundesamtes für Landwirtschaft vom Institut für Agrarwirtschaft der ETH Zürich und der Eidgenössischen Forschungsanstalt Tänikon auf der Grundlage verschiedener Szenarien untersucht. Es liegen vier Teilstudien vor, deren Hauptresultate in einem Synthesebericht am 4. April 2003 veröffentlicht wurden. Dieser kann unter www.blw.admin.ch, Rubrik Dokumentation zur "AP 2007", Stichwort Publikationen, eingesehen werden.</p><p>Im Rahmen der Beratungen zur "AP 2007" wurde der Bundesrat überdies beauftragt, dem Parlament bis 2006 einen Vorschlag zur Ausgestaltung der Milchmarktordnung und der flankierenden Massnahmen nach dem Ausstieg aus der Kontingentierung vorzulegen (Art. 187b Abs. 6 des Landwirtschaftsgesetzes).</p><p>Mit der erwähnten Studie sind die aufgeworfenen Fragen weitgehend beantwortet worden. Der Gesetzesauftrag zur Berichterstattung wird zur weiteren Klärung der Fragen beitragen. Das postulierte Anliegen kann deshalb als erfüllt betrachtet werden.</p> Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erfüllt abzuschreiben.