<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-01-05-6B_1179-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1179/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. Januar 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen</i>, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Versuchte Nötigung, Sachbeschädigung usw., </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 29. August 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Kantonsgericht St. Gallen verurteilte den Beschwerdeführer am 29. August 2014 wegen versuchter Nötigung, Sachbeschädigung und Gewalt und Drohung gegen Beamte zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu Fr. 10.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von drei Jahren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Entscheid vom 29. August 2014 sei als ungültig, rechtswidrig oder rechtsmissbräuchlich aufzuheben (Antrag 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das gegen Bundesrichter Fonjallaz gestellte Ausstandsgesuch (Antrag 6) ist gegenstandslos, da dieser am vorliegenden Verfahren nicht mitwirkt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Beschwerdefrist ist eine gesetzliche, die nicht erstreckt werden kann (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). Die verlangte Nachfrist, um eine verbesserte Eingabe einzureichen (Antrag 5b), kann nicht gewährt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Bundesgericht ist weder zuständig, der Rechtspflegekommission des Kantonsrats St. Gallen eine Weisung zu erteilen, noch nimmt es Strafanzeigen entgegen. Die Anträge 2 und 3 sind unzulässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Im vorliegenden Verfahren geht es nur um den Strafentscheid vom 29. August 2014. Soweit sich der Beschwerdeführer in seiner Begründung nicht mit diesem Entscheid befasst, sind die Ausführungen nicht zu hören. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Sachgerecht ist nur die sinngemässe Rüge, die Vorinstanz habe sein wiederholtes Gesuch, das Verfahren bis zur endgültigen und rechtskräftigen Erledigung seiner Strafanzeigen zu sistieren, zu Unrecht abgewiesen (vgl. Beschwerde S. 3). Die Vorinstanz stellt in Bezug auf die "Klage/Strafklage" des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2014 fest, dass die Rechtspflegekommission in einem Schreiben vom 16. Juli 2014 an ihrem Beschluss vom 6. Juli 2012 festhielt, wonach weitere Eingaben des Beschwerdeführers in der gleichen Sache ohne Antwort abgelegt würden (Entscheid S. 5 E. 2b). Aus welchem Grund die Vorinstanz bei dieser Sachlage das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer hätte sistieren müssen, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Bei der Strafklage vom 27. Dezember 2014 (act. 9) handelt es sich um ein Novum, welches im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden kann (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers (vgl. angefochtenen Entscheid S. 17/18 E. 3) ist durch eine Reduktion der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Januar 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>