<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2001.00022</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106384&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2001.00022</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.11.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Mitarbeiterbeurteilung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdegegner rekurrierte bei der Bildungsdirektion gegen eine Mitarbeiterbeurteilung und den Antrag auf Sistierung der Beförderung. Die Beschwerdeführerin stellte darauf den Antrag auf Beförderung. Die Bildungsdirektion hob die Mitarbeiterbeurteilung auf. Nichteintreten. Fehlender Streitwert (E. 1a). Fehlende Rechtsmittellegitimation wegen Stellenwechsels des Beschwerdegegners (E. 1b). Mitarbeiterbeurteilungen sind keine personalrechtlichen Anordnungen, die der Anfechtung unterliegen (E. 1b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESAMTBETRACHTUNG">GESAMTBETRACHTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITARBEITERBEURTEILUNG">MITARBEITERBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSONALBESCHWERDE">PERSONALBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSONALRECHTLICHE ANORDNUNG">PERSONALRECHTLICHE ANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSSCHUTZINTERESSE">RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STUFENANSTIEG/-AUFSTIEG">STUFENANSTIEG/-AUFSTIEG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 20 LPG 412.31</span><br/><span class="gerade">§ 23 LPV</span><br/><span class="ungerade">§ 38 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A unterrichtete ab 1982 in der Primarschulgemeinde X. Eine Mitarbeiterbeurteilung beendend, beschloss die Primar­schulpflege am 27. MÃ¤rz 2001 unter Rechtsmittelbelehrung (Dispositiv-Ziffer III), ihn als auf der Lohnstufe 17 Stehenden mit der GesamtwÃ¼rdigung III ("entspricht den Anforderungen") zu bewerten (Dispositiv-Ziffer I) und der Bildungsdirektion zu beantragen, seine BefÃ¶rderung bis zur nÃ¤chsten Beurteilung zu sistieren (Dispositiv-Ziffer II).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A rekurrierte hiergegen am 17. April 2001. Am 22. Mai 2001 fasste die Primarschulpflege Dispositiv-Ziffer II ihres Beschlusses vom 27. MÃ¤rz 2001 neu dahingehend, dass der Bildungsdirektion beantragt werde, A einen letzten Anstieg auf Stufe 18 zu gewÃ¤hren und anschlies­send die BefÃ¶rderung bis zur nÃ¤chsten Beurteilung zu sistieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 4. September 2001 hob die Bildungsdirektion in teilweiser Gut­heissung des Rechtsmittels Dispositiv-Ziffer I des Beschlusses vom 27. MÃ¤rz 2001 auf, wozu sie erwog, es sei "die Mitarbeiterbeurteilung im Sinne der ErwÃ¤gungen zu erwÃ¤gen"; zur Ãnderung von Dispositiv-Ziffer II des nÃ¤mlichen Beschlusses sodann heisst es in der BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung, damit sei dem einschlÃ¤gigen Ansinnen des Rekurrenten entsprochen worden "und der Rekurs ist diesbezÃ¼glich gegenstandslos und kann abgeschrieben werden"; die Verfahrenskosten endlich nahm die Direktion auf die Staatskasse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Bildungsdirektion wusste damals noch nicht, dass A auf Beginn des Schuljahrs 2001/2002 in Y eine neue Anstellung gefunden hatte</span><span>.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Die Primarschulgemeinde X gelangte am 2./3. Oktober 2001 mit Beschwerde und dem Antrag an das Verwaltungsgericht, der Bildungsdirektion "die Kom­petenz zur Beurteilung von Rekursen Ã¼ber die Mitarbeiterbeurteilung (das formelle Ver­fahren ausgenommen) zu entziehen und den Rekursentscheid zu Gunsten der Primarschulpflege X zu korrigieren". In der Beschwerdeantwort vom 16./17. Ok­tober 2001 schloss A auf Abweisung des Rechtsmittels. Die Bildungsdirektion liess sich unterm 26. Oktober 2001 vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Der Auseinandersetzung um ein Arbeitszeugnis eignet kein Streitwert (RB 2000 Nr. 28 E. 1b). Alsdann fehlt ein solcher auch der hier vorliegenden Kontroverse um eine Mitarbeiterbeurteilung. Deswegen befindet das Verwaltungsgericht Ã¼ber die diesbezÃ¼gliche (Personal-)Beschwerde kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Man mag bezweifeln, ob die Personalbeschwerde gestÃ¼tzt auf § 74 VRG als prin­zipiell statthaft erscheine. Soweit die angefochtene VerfÃ¼gung hier nÃ¤mlich noch interessiert, erging sie, wie sich alsbald zeigt, Ã¼ber keine personalrechtliche Anordnung. Dann fragt sich, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin sich wehren dÃ¼rfe, weil in dieser rekursunfÃ¤higen Sache gegen sie entschieden wurde. WÃ¤re es zu verneinen, mÃ¼sste die Kammer Nichteintreten beschliessen. Das kann freilich offen bleiben. Denn fÃ¼r die Anhandnahme der Beschwerde fehlt nach den folgenden ErwÃ¤gungen jedenfalls die nÃ¶tige Rechtsmittel­legiti­mation.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Laut § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 21 lit. b VRG ist eine Gemeinde zur Beschwerde zwecks Wahrung der von ihr vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen berechtigt. Das trifft etwa dort zu, wo die Gemeinde bei Anwendung kantonalen Rechts einen Eingriff in ihre qualifizierte Entscheidungs- oder Ermessensfreiheit geltend machen kann, sofern die OberbehÃ¶rde nicht ihr eigenes Ermessen an Stelle des kommunalen setzen darf (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechts<a id="_Hlt528483516"></a>pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., § 21 N. 62, 66, 70 und 72). Das Interesse der Gemeinde muss Aktua­litÃ¤t besitzen und nicht bloss die Beantwortung einer theoretischen Rechtsfrage anstreben wollen, wovon sich freilich absehen lÃ¤sst, wenn es sonst bei wiederholt auftauchenden prinzipiellen Problemen kaum je zu einem rechtzeitigen Entscheid kÃ¤me; fÃ¤llt das Rechtsschutzinteresse wÃ¤hrend der HÃ¤ngigkeit des Verfahrens dahin, wird dieses als gegenstands­los abgeschrieben (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 64 in Verbindung mit N. 25). Fehlt hingegen â wie sich sogleich herausstellt â ein solches Interesse von Anfang an, ergeht ein Nicht­eintretensentscheid (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 11).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beurteilung von Lehrpersonen an der Volksschule ist kantonal geregelt (§ 20 des Lehrerpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999, LS 412.31; §§ 23 ff. der Lehrerpersonal­verordnung vom 19. Juli 2000, LS 412.311; vgl auch den Leitfaden des vor­instanz­lichen Volksschulamts fÃ¼r die DurchfÃ¼hrung der Mitarbeiterbeurteilung von LehrkrÃ¤ften der ZÃ¼rcher Volksschulen, 2. A., April 1999). Zwar verfÃ¼gt eine (Schul-)Gemeinde bei dieser Beurteilung wohl Ã¼ber qualifizierte Ermessensfreiheit, worin die OberbehÃ¶rde nicht eingreifen kann; denn Ã¼berhaupt keine der Anfechtung unter­liegenden "personalrechtlichen Anordnungen sind die Mitarbeiter(innen)beur­teilungen ...; sie dienen ... lediglich der Sachverhaltsfeststellung und als BegrÃ¼ndung von BefÃ¶rderungen, RÃ¼ckstufungen und dergleichen und kÃ¶nnen nur im Zusammenhang mit solchen Anordnungen im Rechtsmittelverfahren Ã¼berprÃ¼ft werden" (Andreas Keiser, Rechts­schutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 201 f.; ebenso KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 74 N. 7). Und jedenfalls nachdem der Streit um die Be­fÃ¶rderung des Beschwerdegegners im Rekursverfahren gegenstandslos geworden war, hÃ¤tte die Vorinstanz deshalb nicht mehr Ã¼ber die Mitarbeiterbeurteilung durch die Beschwer­defÃ¼hrerin befinden dÃ¼rfen. Indes verlor die BeschwerdefÃ¼hrerin jedes schutzwÃ¼rdige Interesse am Inhalt der Mitarbeiterbeurteilung, sobald der Beschwerdegegner ihre Diens­te verlassen hatte. Auf die erst hernach erhobene Beschwerde gilt es mithin nicht einzutreten. Im Ãbrigen gebietet sich auch aus der Warte des Beschwerdegegners nichts anderes, mangelt es doch dessen Mitarbeiterbeurteilung seit der Gegenstandslosigkeit der konkreten BefÃ¶rderungsfrage an der ÃberprÃ¼fbarkeit und hat ein eventueller weiterer Stufenanstieg im gegenwÃ¤rtigen Rechtsgang noch nicht zur Diskussion gestanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. ....</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>