<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-11-20-2C_978-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>2C_978/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. November 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Eidgenössisches Finanzdepartement. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Staatshaftung; Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 8. November 2017 (A-5605/2017). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Vor dem Eidgenössischen Finanzdepartement ist ein von A.________ sowie seiner Ehefrau und Tochter eingeleitetes Verfahren betreffend Staatshaftung hängig. In jenem Verfahren wird unter anderem die Herausgabe von Wohnungsschlüsseln, Autos, Inventar etc. verlangt, dies schon vorab im Sinne von vorsorglichen Massnahmen. Am 29. September 2017 gelangte A.________ mit Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte auch diesem, es solle vorsorglich im Sinne des beim Finanzdepartement gestellten Massnahmengesuchs entscheiden. Mit Zwischenverfügung A-5605/2017 des Instruktionsrichters vom 8. November 2017 trat das Bundesverwaltungsgericht auf das Gesuch nicht ein. A.________ sowie seine Familie beschweren sich darüber beim Bundesgericht mit Beschwerde vom 14. November 2017. Zur Beschwerde legitimiert ist nur A.________, da allein er die Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 29. September 2017 beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat (vgl. <span class="artref">Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletze. Die Begehren und Begründung haben sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=08.11.2017&amp;to_date=27.11.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Mit Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>). Entsprechende Rügen bedürfen spezifischer Geltendmachung und Begründung (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">Streitgegenstand ist allein die Frage, ob das Bundesverwaltungsgericht im Rahmen einer Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde diejenigen vorsorglichen Massnahmen anordnen kann, in Bezug auf welche seiner Vorinstanz Rechtsverzögerung vorgeworfen wird. In der angefochtenen Zwischenverfügung wird dargelegt, dass und warum dies nicht der Fall ist. Zu dieser, für das Ergebnis der angefochtenen Zwischenverfügung massgeblichen Erwägung lässt sich der Eingabe des Beschwerdeführers nichts entnehmen. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, inwiefern diese rein verfahrensrechtliche Argumentation die vom Beschwerdeführer angerufenen verfassungsmässigen Rechte (<span class="artref"><artref id="CH/101/13" type="start"></artref>Art. 13 und 26 BV</span><artref id="CH/101/26" type="end"></artref>) verletzte. Inwiefern sodann die vom Beschwerdeführer erwähnte Pflicht des Eidgenössischen Finanzdepartements (oder des SEM) zur Weiterleitung der Begehren des Beschwerdeführers an eine - eventuell - andere Behörde (<span class="artref">Art. 8 Abs. 1 VwVG</span>) dazu führte, dass das Bundesverwaltungsgericht im Rahmen der Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde anzuhalten wäre, in einer Zwischenverfügung seinerseits eine solche Überweisung vorzunehmen, lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen und wäre auch nicht ersichtlich. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. November 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>