<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-04-24-8C_254-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_254/2018 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. April 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger Götz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira), </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern, Bürgenstrasse 12, 6005 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 19. Februar 2018 (5V 17 301). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 19. März 2018 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 19. Februar 2018, </div> <div class="para">in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 20. März 2018 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, </div> <div class="para">dass dies eine konkrete Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz voraussetzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">BGE 138 I 171</a> E. 1.4 S. 176<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">136 I 65</a></span> E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=17.04.2018&amp;to_date=06.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 mit weiteren Hinweisen), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die von der Verwaltung gestützt auf <span class="artref">Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 45 Abs. 3 lit. c AVIV</span> vorgenommene Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosentaggelder für die Dauer von 31 Tagen bestätigte, </div> <div class="para">dass es dabei erwog, </div> <div class="para">- der Beschwerdeführer habe geltend gemacht, er sei am 2. Februar 2017 morgens um 8.00 Uhr mit dem Auto und unter Anleitung des Navigationsgeräts zum - schliesslich verpassten - Vorstellungsgespräch (10.00 Uhr im Berghotel B.________) gefahren bis zu dem Punkt, an dem es zufolge schneebedeckter Strasse nicht mehr weitergegangen sei, </div> <div class="para">- für den damals in U.________ und damit in Blickdistanz zum 1800 m hohen Berg "V.________" wohnenden Versicherten hätte es offensichtlich sein müssen, dass eine Anfahrt mit dem Auto im Winter nicht oder zumindest nicht ohne Weiteres möglich sein werde, und es wäre ihm auch zumutbar gewesen, sich über die Anreisemöglichkeiten vorgängig selber zu informieren, </div> <div class="para">- es habe dem Beschwerdeführer, der am 2. Februar 2017 nicht im Besitz eines gültigen Fahrausweises gewesen sei, Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt, woraufhin er bestritten habe, an diesem Tag Auto gefahren zu sein, </div> <div class="para">- angesichts der Widersprüche, in die er sich verstrickt habe, sei nicht erstellt, dass er sich überhaupt auf den Weg zum Vorstellungsgespräch begeben habe, und auch mit Blick darauf, dass er im Formular vom 2. März 2017 sogar noch angegeben habe, das Vorstellungsgespräch habe am 2. Februar 2017 tatsächlich stattgefunden, würden seine Vorbringen insgesamt nicht glaubhaft erscheinen, </div> <div class="para">- es würden deshalb keine plausiblen Rechtfertigungsgründe für ein ausnahmsweises Verpassen des Vorstellungsgesprächs vorliegen und es sei daran festzuhalten, dass er mit seinem Verhalten mitursächlich zum Nichtzustandekommen eines Arbeitsvertrages mit dem Berghotel B.________ beigetragen habe, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer darauf nicht näher eingeht, insbesondere nicht aufzeigt, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen qualifiziert falsch im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen; pauschale Vorhaltungen wie das Regionale Arbeitsvermittllungszentrum würde "tricksen" und das kantonale Gericht habe nicht auf Tatsachen und Beweise, sondern auf eine "reine Sympathie Vermutung" abgestellt oder - sinngemäss - den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, reichen genauso wenig aus wie der Hinweis darauf, dass es auch andere Gründe für einen Nichtabschluss eines Arbeitsvertrages gebe, so z. B. das Vorziehen eines anderen Bewerbers trotz stattgehabten Vorstellungsgesprächs oder die Absage nach einem Arbeiten auf Probe, </div> <div class="para">dass er trotz Mitteilung des Bundesgerichts vom 20. März 2018 zu den Formerfordernissen von Beschwerden keine Verbesserung eingereicht hat, </div> <div class="para">dass der Begründungsmangel offensichtlich ist, weshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 24. April 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz </div> </div></body></html>