A bteilung V E -6591/2006 {T 0/2} U rteil vom 8. M ai 2007 M itw irkung: R ichter W eber, Schm id, Brodard G erichtsschreiberin Balm elli A._______, B._______, alias C ._______, D ._______, E._______, F._______, Serbien, vertreten durch G ._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für Flüchtlinge (B FF, neu B undesam t für M igration, B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 23. D ezem ber 2002 in Sachen Vollzug der W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschw erdeführer den Kosovo am 2. Februar 2002 und gelangte am 7. Februar 2002 in die Schw eiz, w o er gleichentags um Asyl ersuchte und in der Em pfangsstelle Kreuzlingen befragt w urde. D abei m achte er geltend, er stam m e aus H ._______, gehöre der Ethnie der R om a an und spreche R om sow ie Serbokroatisch. Aufgrund dieser Angaben führte das Bundesam t am 13. Februar 2002 m it dem Beschw erdeführer eine Sprach- und H erkunftsanalyse (sog. LIN G U A-G utachten) durch. D abei gelangte der G utachter am 14. Februar 2002 zum Schluss, dass der Beschw erdeführer aufgrund seiner landeskundlich-kulturellen Kenntnissen sow ie seiner Sprechw eise eindeutig im Kosovo sozialisiert w orden sei und der Ethnie der R om a angehöre. B. D as I._______ hörte den Beschw erdeführer am 15. April 2002 zu den Asylgründen an. Im W esentlichen m achte der Beschw erdeführer geltend, er habe von G eburt bis 1976 in J._______, danach in H ._______ gelebt. Im Juni 1999 hätten er und seine Fam ilie den Kosovo verlassen m üssen, da sie als Angehörige der R om a von den Albanern behelligt, geschlagen und auch verletzt w orden seien. Insbesondere sei ihnen gedroht w orden, für den Fall, dass sie den Kosovo nicht verlassen w ürden, w erde die ganze Fam ilie m itgenom m en und verbrannt. Bis zur Ausreise hätten sie in K._______ gelebt. Zunächst habe er versucht, sich bei den örtlichen Behörden anzum elden. D ies sei indes aufgrund seiner ethnischen Zugehörigkeit nicht m öglich gew esen. In der Folge habe er ohne Bew illigung auf einem M arkt m it Textilien gehandelt. Er sei deshalb vierm al von der Polizei festgenom m en und auf den Posten gebracht w orden. C . D ie Beschw erdeführerin verliess laut eigenen Angaben den H eim atstaat am 11. M ärz 2002 zusam m en m it den beiden ältesten Kindern und gelangte am 15. M ärz 2002 in die Schw eiz, w o sie gleichentags ein Asylgesuch einreichte. Am 21. M ärz 2002 w urde sie vom Bundesam t in der Em pfangsstelle Kreuzlingen und am 28. M ai 2002 vom I._______ befragt. D abei führte sie im W esentlichen aus, sie habe den Kosovo w egen des Krieges verlassen. In K._______ hätten sie sich aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu den R om a nicht anm elden können. Im Ü brigen habe sie keine Problem e m it den heim atlichen Behörden gehabt. D . Am 5. April 2002 ersuchte das Bundesam t das Bundesgrenzschutzam t W eil am R hein um einen Fingerabdruckvergleich betreffend die Beschw erdeführerin. D ieser ergab laut M itteilung der deutschen Behörden vom 14. M ai 2002, dass die Beschw erdeführerin in D eutschland unter den Personalien C ._______, erfasst sei und sich der R eisepass bei der Ausländerbehörde befinde. Am 12. August 2002 gew ährte die Vorinstanz der Beschw erdeführerin das rechtliche G ehör zum Abklärungsergebnis. M it Schreiben vom 20. Septem ber 2002 reichte die Beschw erdeführerin die Stellungnahm e zu den Akten. E. Aufgrund der Angaben der Beschw erdeführerin liess das Bundesam t über die "Internationale O rganisation für M igration" (IO M ) im R ahm en des "Kosovo Inform ation Project" (KIP) w eitere Abklärungen vor O rt vornehm en. Am 15. N ovem ber 2002 gew ährte das Bundesam t der Beschw erdeführerin das rechtliche 3 G ehör zum Abklärungsergebnis. Am 24. N ovem ber 2002 reichte sie ihre Stellungnahm e ein. F. M it Verfügung vom 23. D ezem ber 2002 - eröffnet am 4. Januar 2003 - stellte das Bundesam t fest, die Beschw erdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte die Asylgesuche ab. G leichzeigt verfügte es die W egw eisung und deren Vollzug aus der Schw eiz. Einer allfälligen Beschw erde gegen die Verfügung entzog es die aufschiebende W irkung. G . M it Beschw erde vom 21. Januar 2003 an die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) beantragten die Beschw erdeführer durch ihren dam aligen Vertreter, die Verfügung der Vorinstanz sei aufzuheben. Es sei die U ndurchführbarkeit der W egw eisung festzustellen und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen. D er Beschw erde sei die aufschiebende W irkung zu erteilen. Auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sei zu verzichten und die unentgeltliche Prozessführung zu gew ähren. H . M it Zw ischenverfügung vom 4. Februar 2003 hiess der Instruktionsrichter der AR K das G esuch um W iederherstellung der aufschiebenden W irkung der Beschw erde gut. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ies er ab und setzte Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses in der H öhe von Fr. 600.--. Sodann setzte er Frist zur Beschw erdeverbesserung sow ie -ergänzung. Innert der angesetzten Frist reichten die Beschw erdeführer am 17. Februar 2003 die Beschw erdeverbesserung sow ie -ergänzung ein. D arin präzisierten sie, dass sich die R echtsm itteleingabe lediglich gegen den Vollzug der W egw eisung aus der Schw eiz richte. Ebenfalls fristgerecht leisteten die Beschw erdeführer den einverlangten Kostenvorschuss. I. D ie Vorinstanz schloss in der Vernehm lassung vom 1. D ezem ber 2003 auf Abw eisung der Beschw erde. G leichentags unterbreitete der Instruktionsrichter der AR K den Beschw erdeführern die Vernehm lassung zur Kenntnisnahm e ohne R eplikrecht. J. Am 6. Januar 2005 reichten die Beschw erdeführer durch eine neue Vertreterin bei der Vorinstanz ein W iedererw ägungsgesuch ein. M it Schreiben vom 17. Januar 2005 stellte das Bundesam t fest, dass das ordentliche Beschw erdeverfahren noch nicht abgeschlossen sei und überw ies die Eingabe zur w eiteren Bearbeitung an die AR K. K. M it Zw ischenverfügung vom 19. Januar 2005 ersuchte der Instruktionsrichter der AR K die Beschw erdeführer m itzuteilen, w elcher der beiden von ihnen m andatierten Vertreter das Verfahren in ihrem N am en w eiterführe. Innert der angesetzten Frist teilten die Beschw erdeführer m it, das Verfahren w erde von der neuen Vertreterin w eitergeführt. L. M it Schreiben vom 10. M ärz 2005 reichten die Beschw erdeführer einen ärztlichen Bericht des Psychiatrischen Zentrum s L._______ vom 28. Februar 2005 sow ie einen O perationsbericht betreffend die Beschw erdeführerin ein. M . Am 24. O ktober 2005 gaben die Beschw erdeführer ein Positionspapier der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe vom 19. O ktober 2005 zur Lage der R om a aus dem Kosovo zu den Akten. 4 N . M it Eingabe vom 20. Januar 2006 reichten die Beschw erdeführer ein ärztliches Schreiben von D r. m ed. J.G .P. vom 16. Januar 2006 sow ie einen undatierten Auszug aus "Eine Stim m e für Verfolgte" ein. O . Im R ahm en eines w eiteren Schriftenw echsels beantragte die Vorinstanz am 2. Februar 2006 w eiterhin die Abw eisung der Beschw erde. M it Zw ischenverfügung vom 3. Februar 2006 unterbreitete der Instruktionsrichter der AR K den Beschw erdeführern die Vernehm lassung zur Stellungnahm e. Fristgerecht reichten die Beschw erdeführer am 17. Februar 2006 ihre Antw ort ein. P. Am 23. Juni 2006 gaben die Beschw erdeführer einen ärztlichen Bericht des Psychiatrischen Zentrum s L._______ vom 15. Juni 2006 betreffend die Beschw erdeführerin zu den Akten. Q . M it Telefax vom 12. April 2007 ersuchte der Instruktionsrichter den vorm aligen Vertreter sow ie die aktuelle Vertreterin der Beschw erdeführer um Zustellung einer Kostennote. M it Telefax vom 17. April 2007 teilte der erste Vertreter m it, die O rganisation w ürde von ihren M andanten keine Zahlungen annehm en, entsprechend liege keine Kostennote vor. M it Schreiben vom 17. April 2007 reichte die aktuelle Vertreterin eine H onorarnote in der H öhe von Fr. 1'617.-- ein. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31), das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG , Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist 5 m ithin einzutreten. 3. D ie vorliegende Beschw erde richtet sich allein gegen den Vollzug der W egw eisung. D ie Ziffern 1 (Verneinung der Flüchtlingseigenschaft), 2 (Ablehnung der Asylgesuche) und 3 (verfügte W egw eisung) des D ispositivs der Verfügung des Bundesam ts vom 23. D ezem ber 2002 sind dem nach m angels Anfechtung in R echtskraft erw achsen. 4. 4.1 Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 4.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zulässig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 4.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). 4.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D ezem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 4.5 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allgem einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om ente, w ie beispielsw eise einer notw endigen m edizinischen Behandlung, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). 4.6 In der angefochtenen Verfügung w ird zur Zum utbarkeit des Vollzugs der W egw eisung ausgeführt, selbst unter Berücksichtigung der gegenw ärtigen Lage in Serbien und M ontenegro (heute: R epublik Serbien), sei eine R ückführung in den H eim atstaat zum utbar. Auch w ürden keine anderen G ründe gegen die Zum utbarkeit sprechen, zum al es im Kosovo nach dem Einm arsch der KFO R am 6 12. Juni 1999 zu keinen kriegerischen Auseinandersetzungen m ehr gekom m en sei. Im Kosovo habe sich die Sicherheitssituation dank des KFO R -Einsatzes verbessert oder zum indest stabilisiert. D ie W ahrscheinlichkeit einer konkreten G efährdung ausserhalb ihrer W ohngebiete könne aber für Serbisch sprachige R om a noch nicht im ganzen Kosovo ausgeschlossen w erden. D ie Beschw erdeführer stam m ten aus H ._______, w o eine konkrete G efährdung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit zu den Serbisch sprachigen R om a noch nicht ausgeschlossen w erden könne. G estützt auf die jugoslaw ische Staatsangehörigkeit bestehe indes eine innerstaatliche Aufenthaltsalternative auf dem übrigen Staatsgebiet des H eim atlandes. D er Vollzug der W egw eisung sei dem nach in der R egel als zum utbar zu erachten. D a die Beschw erdeführer Verw andte in der R epublik Serbien hätten, dort vor ihrer Einreise in die Schw eiz m ehrere Jahre lang gelebt und durch die Arbeit des Beschw erdeführers ein w irtschaftliches Fortkom m en gehabt hätten, sei die Inanspruchnahm e der innerstaatlichen Aufenthaltsalternative als zum utbar zu erachten. 4.7 In der R echtsm itteleingabe sow ie den nachfolgenden Eingaben w ird die Zum utbarkeit der R ückkehr der Beschw erdeführer in den H eim atstaat bestritten. D ie soziale und w irtschaftliche Situation der R om a habe sich nach w ie vor nicht verbessert und entgegen der vorinstanzlichen Ansicht bestehe keine innerstaatliche Ausw eichm öglichkeit für die Beschw erdeführer. N am entlich hätten sie in K._______ w eder eine eigene W ohnung noch eine Bew illigung zur Arbeit gehabt. Auch inskünftig bestehe für den Beschw erdeführer kaum die M öglichkeit, eine Anstellung zu finden. Ferner w ürden die R om a im öffentlichen Leben generell benachteiligt. Schliesslich leide die Beschw erdeführerin an einer posttraum atischen Belastungsstörung und sei auf eine regelm ässige Therapie angew iesen. 4.8 D as Bundesam t führt in der Vernehm lassung aus, die Beschw erdeführer hätten in K._______ über eine regulär gem ietete W ohnung verfügt. D er Beschw erdeführer sei durch seine Arbeit in der Lage gew esen, neben dem Lebensunterhalt der Fam ilie die R eise in die Schw eiz, die Fr. 3'100.-- gekostet habe, zu finanzieren. D es W eitern verfüge der Beschw erdeführer in der R epublik Serbien über ein verw andtschaftliches Beziehungsnetz (zw ei Brüder, eine Schw ester). W eitere G eschw ister, die die Fam ilie unterstützen könnten, w ürden in M ._______ und N ._______ leben. G em äss Arztbericht vom 28. Februar 2005 habe sich die Beschw erdeführerin fünf M al im H eim atland operieren lassen. All dies lasse nicht auf eine existenzielle N otlage der Beschw erdeführer im Falle eines W egw eisungsvollzugs in die R epublik Serbien schliessen. Behandlungsm öglichkeiten für die psychischen Problem e der Beschw erdeführerin w ürden auch im H eim atland bestehen. 4.9 In der R eplik führen die Beschw erdeführer aus, in K._______ hätten sie nicht eine W ohnung, sondern ein Zim m er in einem Stall gem ietet. Entgegen der vorinstanzlichen Ansicht sei der Beschw erdeführer nicht in der Lage gew esen, m it seinem verdienten G eld die R eise in die Schw eiz zu finanzieren. Tatsache sei, dass die Fam ilie des Beschw erdeführers vor dem Krieg im Kosovo Arbeit gehabt, bescheiden gelebt und G eld gespart habe. Vor der Flucht sei dieses G eld und der Schm uck unter der Fam ilie verteilt w orden, um für einige Zeit das Ü berleben zu sichern. Entsprechend sei auch G eld für die O peration der N ase der 7 Beschw erdeführerin vorhanden gew esen. Sodann w ürden die Beschw erdeführer in der R epublik Serbien über kein tragfähiges N etz verfügen. D ie in K._______ lebende Schw ester des Beschw erdeführers sei schw er krank, der in O ._______ lebende Bruder arbeitslos und die in N ._______ lebende Schw ester verfüge nur über ein kleines Einkom m en, das für den U nterhalt der eigenen Fam ilie kaum ausreiche. W o sich die w eiteren Fam ilienangehörigen aufhalten w ürden, entziehe sich den Kenntnissen der Beschw erdeführer. Schliesslich sei die Lebenssituation der intern vertriebenen R om a in der R epublik Serbien generell sehr schw ierig und schlecht. D ie m eisten R om a w ürden in illegalen Siedlungen leben. Sie w ürden dort nur geduldet, w ollten und könnten sich nicht registrieren lassen, w om it sie auch keinen Anspruch auf hum anitäre H ilfe, G esundheitsfürsorge und Schulbildung etc. hätten. D am it hätte die Beschw erdeführerin auch keinen Zugang zu der für sie erforderlichen ärztlichen und therapeutischen H ilfe. 4.10 D ie Beschw erdeführer stam m en aus H ._______ und gehören der Ethnie der serbischsprachigen R om a an. H ._______ liegt in dem m ehrheitlich von Albanern besiedelten Zentralkosovo. H inzu kom m t, dass bis heute ethnische Spannungen zw ischen Albanern und den R om a nicht auszuschliessen sind. N am entlich ist davon auszugehen, dass die serbischsprachigen R om a aufgrund des G ebrauchs der serbokroatischen Sprache im m er w ieder diskrim iniert oder gar bedroht w erden. Vorliegend sprechen die Beschw erdeführer ihre M uttersprache R om a, beherrschen das Serbokroatisch, aber praktisch kein Albanisch. Insow eit sind Belästigungen der Beschw erdeführer und ihrer Kinder durch die albanische Bevölkerung aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit durchaus m öglich. Selbst Schikanen bei Behördengängen können nicht ausgeschlossen w erden. Vor diesem H intergrund hat die Vorinstanz zu R echt eine R ückkehr nach H ._______ ausgeschlossen. 4.11 Indes hat das Bundesam t das Vorliegen einer innerstaatlichen Aufenthaltsalternative bejaht, da sich die Beschw erdeführer nach ihrer Flucht aus dem Kosovo im Juni 1999 bis zu ihrer Ausreise aus Serbien anfangs Februar 2002 in K._______ aufgehalten hätten. Es ist indes fraglich, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Bestehen einer Ausw eichm öglichkeit geschlossen hat. Aufgrund der Aussagen der Beschw erdeführer ergibt sich, dass sie in H ._______ ein norm ales Leben geführt haben und der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben offenbar genügend verdient hatte, um auch Erspartes anzulegen (vgl. A12, S. 4, 7 und 9). W eiter ergibt sich, dass sich die Beschw erdeführer nach dem Verlassen des Kosovo als intern Vertriebene in K._______ aufgehalten haben. G em äss den Aussagen des Beschw erdeführers konnten sie sich in K._______ nicht registrieren lassen und haben dort eine W ohnung beziehungsw eise ein Zim m er gem ietet (vgl. A1, S. 2; A12, S. 6, 8f.). W eiter gibt der Beschw erdeführer an, er habe in K._______ keine Arbeitsbew illigung erhalten, trotzdem habe er m it alten Textilien gehandelt (vgl. A12, S. 6), und gelegentlich hätten sie "m ehr H unger als einen vollen M agen" gehabt (vgl. A12, S. 9). Auch sei er von der Polizei in K._______ aufgrund seiner Ethnie m ehrm als festgenom m en w orden. D ie Beschw erdeführerin ihrerseits gab zu Protokoll, in H ._______ hätten sie in guten finanziellen Verhältnissen gelebt. Einige W ochen vor der Ausreise nach Serbien hätten U nbekannte sie an der N ase schw er verletzt. In K._______ hätten sie sich nicht anm elden können (vgl. A14, S. 6, 9). Sie hätten dort ebenfalls in guten 8 sozialen Verhältnissen gelebt (vgl. A14, S. 5) und sie habe sich in Belgrad ihre verletzte N ase bei einem Privatarzt m it eigenen M itteln sow ie G eldern vom Sozialam t operieren lassen können (vgl. A14, S. 8). Allerdings sei sie in K._______ aufgrund ihrer Ethnie auch beschim pft w orden (vgl. A14, S. 11). W ie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, w eisen die Asylvorbringen der Beschw erdeführer einige U nstim m igkeiten auf, w om it gew isse Zw eifel an deren G laubhaftigkeit bestehen. Indes ist festzustellen, dass sie dennoch in w esentlichen Punkte übereinstim m ende und dam it auch glaubhafte Angaben gem acht haben, nam entlich bezüglich ihrer finanziellen Verhältnisse im Kosovo, der Aufenthaltsdauer und der Adresse in K._______, der dortigen N ichtregistrierung, der Arbeit des Beschw erdeführers als H ändler ohne Bew illigung sow ie den Belästigungen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit. D iese in w esentlichen Punkten übereinstim m enden Angaben w erden den nachstehenden Ü berlegungen zugrunde gelegt. 4.12 D ie AR K als Vorgängerorganisation des Bundesverw altungsgerichts beobachtete und beurteilte die Situation der ethnischen M inderheiten innerhalb des Kosovo w ie im übrigen Serbien laufend neu. In Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2006 N r. 11 hatte sich die AR K zur Lage der aus dem Kosovo intern vertriebenen ethnischen M inderheiten geäussert und festgestellt, dass deren Situation nach w ie vor sehr schw ierig sei. Viele binnenvertriebene Personen der ethnischen M inderheiten w ürden unter erbärm lichen Bedingungen in inoffiziellen Behausungen ohne zureichende sanitäre Einrichtungen leben und hätten m inim alste Aussichten auf eine Erw erbstätigkeit. Ferner w urde festgestellt, dass Angehörige der vertriebenen ethnischen M inderheiten auch beim Zugang zum W ohnungs- und Arbeitsm arkt, im Bildungsw esen und teilw eise auch im Bereich der m edizinischen Versorgung benachteiligt w ürden. Vor diesem H intergrund ist die interne Ausw eichm öglichkeit der Beschw erdeführer zu prüfen, nam entlich nach K._______, w o sie sich vor der Ausreise in die Schw eiz w ährend rund zw eieinhalb Jahren aufgehalten haben. 4.13 D er Beschw erdeführer verfügt über eine vierjährige Schulbildung und keine Berufsausbildung, indes langjährige Erfahrungen als H ändler. D ie Beschw erdeführerin verfügt w eder über eine Schul- noch eine Berufsausbildung; sie ist Analphabetin und w ar nie erw erbstätig. Zw ar hat es der Beschw erdeführer gem äss eigenen Angaben in der Vergangenheit offenbar verstanden, als H ändler für seinen eigenen U nterhalt sow ie später für denjenigen seiner Fam ilie aufzukom m en sow ie in früheren Jahren auch Erspartes zu bilden. Indes ist die Fam ilie m ittlerw eile fünfköpfig und die Beschw erdeführerin erneut schw anger. Angesichts der generell schw ierigen w irtschaftlichen Lage der intern vertriebenen ethnischen M inderheiten in ganz Serbien sow ie insbesondere der grossen Arbeitslosigkeit unter den R om a ist daher fraglich, ob der Beschw erdeführer als H ändler inskünftig den U nterhalt für seine Fam ilie überhaupt erw irtschaften kann. Ebenso ungew iss ist, ob die Beschw erdeführer aufgrund der G rösse der Fam ilie, des Alters der Kinder sow ie ihrer fehlenden Bildung und Arbeitserfahrung finanziell an den Lebensunterhalt der Fam ilie beitragen kann. Etw elche Schw ierigkeiten w erden auch bei der Suche nach einer geeigneten U nterkunft für die alsdann sechsköpfige Fam ilie bestehen. W as sodann das soziale Beziehungsnetz anbelangt, ist festzuhalten, dass die Beschw erdeführer zw ar als intern Vertriebene 9 w ährend rund zw eieinhalb Jahren in K._______ gelebt haben. Inw iew eit sie unter diesen U m ständen w ährend ihres dortigen Aufenthalts tragfähige Beziehungen schaffen konnten, ist fraglich. Allein der U m stand, dass einzig eine Schw ester des Beschw erdeführers in K._______ lebt, lässt jedenfalls noch nicht auf ein tragfähiges Beziehungsnetz schliessen. N am entlich ist in diesem Zusam m enhang auch fraglich, ob diese eine Schw ester angesichts der allgem einen schw ierigen Lage der serbisch sprachigen R om a in Serbien überhaupt in der Lage ist, die grosse Fam ilie der Beschw erdeführer in angem essener Form zu unterstützen. D esgleichen gilt hinsichtlich der w eiteren an verschiedenen O rten in Serbien lebenden G eschw ister der Beschw erdeführer. D ass diese sow ie die in M ._______ und N ._______ lebenden G eschw ister die Beschw erdeführer bei einer R ückkehr nach K._______ finanziell unterstützen könnten, ist eine blosse Annahm e der Vorinstanz. Schliesslich kom m t hinzu, dass sich die Beschw erdeführer seit nunm ehr fünf Jahren in der Schw eiz aufhalten, sie m ithin w ährend dieser Zeit keine Beziehungen zu D rittpersonen in K._______ oder einem anderen O rt in Serbien pflegen konnten. 4.14 Im W eitern ist den Akten zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin aufgrund psychischer Problem e seit M ärz 2004 in regelm ässiger am bulanter Behandlung im Psychiatrischen Zentrum L._______ ist. Laut dem ärztlichen Bericht des Zentrum s vom 15. Juni 2006 leidet die Beschw erdeführerin an W iedererinnern und -erleben der Verletzungen in ihrem G esicht, Verm eidungsverhalten und erhöhter psychischer Sensitivität. Zudem zeige sie N ervosität, Ängste, Sym ptom e einer depressiven Verstim m ung sow ie Schlafstörungen. Vor diesem H intergrund diagnostizierte die behandelnde Ärztin das Vorliegen einer posttraum atischen Belastungsstörung (IC D -10: F43.1). W eiter führte die Ärztin aus, die Beschw erdeführerin w erde psychotherapeutisch sow ie m edikam entös behandelt. Aufgrund der Schw ere der Störung sei die W eiterführung der Therapie indiziert. D ie Beschw erdeführerin ist offenbar psychisch angeschlagen und bedarf einer fachärztlichen Betreuung. D ies ergibt sich einerseits aus dem zw ar knapp verfassten ärztlichen Bericht, an dessen Seriosität nicht zu zw eifeln ist. Andererseits ist den Akten zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin am 5. August 2006 die Kontrolle über sich verlor, als der Beschw erdeführer vergessen hatte, ihr Beruhigungstabletten zu besorgen. N ach den Erkenntnissen des G erichts besteht für die Beschw erdeführerin in Serbien grundsätzlich die M öglichkeit, sich fachärztlich behandeln zu lassen und eine Therapie zu besuchen. Eine R ückkehr in den H eim atstaat und die dortige Inanspruchnahm e einer psychiatrischen Behandlung setzt indes voraus, dass die Betroffene auf ein bestehendes soziales Beziehungsnetz zurückgreifen kann, w elches bei der R eintegration und der psychotherapeutischen Behandlung hilfreich zur Seite stehen kann. D ie Beschw erdeführerin w ürde m it dem Beschw erdeführer und ihren Kindern nach Serbien zurückkehren. W ie vorstehend dargelegt, verfügen die Beschw erdeführer in Serbien aber nicht über ein tragfähiges soziales Beziehungsnetz und die zurückkehrende Fam ilie als solche stellt offensichtlich kein solches dar. H inzu kom m t, dass nach den Erkenntnissen des G erichts die Inanspruchnahm e des G esundheitsw esens beziehungsw eise der Bezug von M edikam enten oftm als von den Betroffenen selbst getragen w erden m uss. Angesichts der dargelegten schw ierigen w irtschaftlichen Lage in Serbien und der 10 dam it verbundenen Schw ierigkeiten für den Beschw erdeführer, überhaupt eine Anstellung zu finden, w äre es für die Beschw erdeführer w ohl kaum m öglich, eine ärztliche Behandlung sow ie M edikam ente für die Beschw erdeführerin zu finanzieren. 4.15 Zusam m enfassend ist som it festzuhalten, dass eine innerstaatliche Aufenthalts- alternative im Sinne der angefochtenen Verfügung nicht gegeben ist. D er Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführer ist daher insgesam t als nicht zum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen. 4.16 G em äss Art. 14a Abs. 6 AN AG finden die Absätze 4 (U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs) keine Anw endung, w enn der w eg- oder ausgew iesene Ausländer die öffentliche Sicherheit und O rdnung der Schw eiz verletzt hat oder in schw erw iegender W eise gefährdet. Seit der Einreise in die Schw eiz w urde der Beschw erdeführer am 23. Septem ber 2002, 28. O ktober 2002 und am 12. Januar 2005 w egen geringfügigen D iebstahls zu Bussen in der H öhe von Fr. 150.-- bis Fr. 300.-- verurteilt. Ebenso w urde die Beschw erdeführerin m it Verfügung vom 4. Juli 2002 zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Insgesam t w iegen die Verfehlungen der Beschw erdeführer (noch) nicht derart schw er, als dass die Voraussetzungen zur Anw endung der Ausschlussklausel von Art. 14a Abs. 6 AN AG erfüllt w ären (vgl. die w eiterhin zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 2004 N r. 39 E. 5.3. S. 271). Sollten die Beschw erdeführer in Zukunft indes w eitere Straftaten begehen, m üssten sie dam it rechnen, dass die vorläufige Aufnahm e w iderrufen w erden könnte. 4.17 D ie drei Bedingungen für einen Verzicht auf den Vollzug der W egw eisung (U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit, U nm öglichkeit) sind alternativer N atur: Sobald eine von ihnen erfüllt ist, ist der Vollzug der W egw eisung als undurchführbar zu betrachten und die w eitere Anw esenheit in der Schw eiz gem äss den Be- stim m ungen über die vorläufige Aufnahm e zu regeln (vgl. die w eiterhin zutreffende Praxis in EM AR K 2006 N r. 6 E. 4.2. S. 54 f., 2001 N r. 1 E. 6a S. 2). G egen eine allfällige Aufhebung der vorläufigen Aufnahm e durch die Vorinstanz steht den (ab- und w eggew iesenen) Asylgesuchstellern w iederum die Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht offen (vgl. Art. 31 VG G i.V.m . Art. 44 Abs. 2 AsylG ), w obei in jenem Verfahren säm tliche Vollzugshindernisse von Am tes w egen nach M assgabe der dannzum al herrschenden Verhältnisse (vgl. die w eiterhin zutreffende Praxis in EM AR K 1997 N r. 27 S. 205 ff.) erneut zu prüfen sind. D a das G ericht vorliegend den Vollzug der W egw eisung als unzum utbar erachtet, ist auf eine Prüfung der anderen Vollzugshindernisse zu verzichten. 5. N ach dem G esagten ist die Beschw erde gutzuheissen und die Verfügung der Vorinstanz vom 23. D ezem ber 2002 betreffend die Ziffern 4 und 5 des D ispositivs aufzuheben und das BFM anzuw eisen, die Beschw erdeführer und ihre Kinder in der Schw eiz vorläufig aufzunehm en. 6. 6.1 Bei diesem Verfahrensausgang sind den Beschw erdeführern keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D er am 17. Februar 2003 geleistete Kostenvorschuss in der H öhe von Fr. 600.-- ist den Beschw erdeführern zurückzuerstatten.11 6.2 O bsiegende Parteien haben Anspruch auf eine Parteientschädigung für die ihnen erw achsenen notw endigen Kosten (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 7 Abs. 1 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht vom 20. April 2006 [VG KE]). D er erste Vertreter der Beschw erdeführer m acht keine Entschädigung geltend, insow eit sind dem Beschw erdeführer keine Kosten erw achsen. D ie aktuelle Vertreterin w eist in ihrer Kostennote einen zeitlichen Aufw and von 14 Stunden (bei einem Stundenansatz von Fr. 110.--) Porti von Fr. 47.-- sow ie Telefonkosten von Fr. 30.-- aus. D er zeitliche Aufw and sow ie die geltend gem achten Auslagen und Kosten erscheinen als angem essen. In Anw endung von Art. 8, 9 und 11 VG KE ist die Parteientschädigung som it auf total Fr. 1'617.-- festzusetzen und das Bundesam t anzuw eisen, diesen Betrag den Beschw erdeführern auszurichten. (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen. 2. D ie Ziffern 4 und 5 des D ispositivs der Verfügung des Bundesam tes vom 23. D ezem ber 2002 w erden aufgehoben. 3. D as BFM w ird angew iesen, die Beschw erdeführer und ihre Kinder vorläufig aufzunehm en. 4. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. D er am 17. Februar 2003 geleistete Kostenvorschuss in der H öhe von Fr. 600.-- w ird den Beschw erdeführern zurückerstattet. 5. D as BFM w ird angew iesen, den Beschw erdeführern eine Parteientschädigung von Fr. 1'617.-- auszurichten. 6. D ieses U rteil geht an: - Beschw erdeführer durch Verm ittlung ihrer Vertreterin, 2 Expl. (eingeschrieben) - BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R eferenz N r. N _______) - I._______ D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Beat W eber Barbara Balm elli Versand am :