<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00480</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215559&amp;W10_KEY=4467088&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00480</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.09.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Quartierplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Überprüfung eines amtlichen Quartierplans: Umfang der dem Baurekursgericht dabei zustehenden Kognition und Interessenabwägung.<br/><br/>Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde berechtigt, da sie gemäss Rechtsprechung den treuhänderisch angestrebten Interessenausgleich zwischen den beteiligten Quartierplangenossen auf dem Rechtsmittelweg verteidigen darf und ihre Planungsautonomie durch den angefochtenen Entscheid betroffen ist (E. 1.2.2). Der angefochtene Entscheid kann sowohl als End- als auch als Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG qualifiziert werden. Eine Anfechtung dieses Entscheids vor Verwaltungsgericht ist jedenfalls zulässig (E. 1.3.3). Soweit die Eventualanträge, die die Beschwerdegegnerin 2 bereits im Rekursverfahren vorgebracht hatte, den Streitgegenstand tangieren, hat die Vorinstanz diese im Rahmen der nachfolgend anzuordnenden Rückweisung der Sache und neuerlichen Entscheidfindung nochmals zu beurteilen (E. 1.4.2). Den Gemeinden kommt im Quartierplanrecht grundsätzlich Planungsautonomie zu. Bei der Überprüfung des kommunalen Planungsentscheids durch das Baurekursgericht muss insbesondere berücksichtigt werden, dass der erstinstanzlichen Behörde verschiedene Planungsvarianten zur Auswahl stehen können. Die Vorinstanz darf von der gewählten Lösung nur abweichen, wenn die von ihr ausgewählte Lösung aus überzeugenden Gründen tatsächlich als besser erscheint (E. 2.4). Wurden mit dem Rekursentscheid kommunale Nutzungsplanungen aufgehoben, hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Kognition auch zu prüfen, ob die Rekursinstanz in rechtsverletzender Weise die kommunale Planungsautonomie missachtete (E. 2.5). Anforderungen an eine rechtsgenügende Erschliessung des Quartierplangebiets (E. 4). Die gegebenen Umstände zeigen auf, weshalb die Quartierplanbehörde eine andere als die im Technischen Bericht vorgeschlagene Planung zu finden versuchte. Dabei handelte sie nicht willkürlich bzw. ihr Ermessen missbrauchend (E. 5.2). Es besteht einöffentliches Interesse an einer verkehrlichen Entflechtung auf dem streitbetroffenen Weg, das mit der vom Gemeinderat festgesetzten Erschliessungslösung gewahrt würde. Die Wichtigkeit dieses öffentlichen Interesses ist aufgrund des beschränkten Fahrzeugaufkommens auf dem besagten Weg indessen zu relativieren (E. 6.4). Kosten- und Flächenvergleich der erst- und vorinstanzlichen Quartierplanvarianten (E. 6.5.1â4). Der vom Gemeinderat festgesetzte Quartierplan würde jedenfalls einen schweren Eingriff in das Eigentum des Beschwerdegegners 2 bedeuten (E. 6.5.5). Bei der vorinstanzlichen Erschliessungslösung ergeben sich Sicherheitsbedenken. Zu deren Einschätzung sind Fachkenntnisse vonnöten. Es bedarf folglich eines Sachverständigengutachtens (E. 6.6.2). Unter diesen Umständen erweist sich der rechtserhebliche Sachverhalt als nur ungenügend abgeklärt. Folglich ist der vorinstanzliche Entscheid teilweise aufzuheben und die Sache ist an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung auf der Grundlage des von ihr einzuholenden Gutachtens zurückzuweisen (E. 6.7). Nach der neueren Rechtsprechung gilt eine Rückweisung an die Vorinstanz mit offenem Prozessausgang â wie vorliegend â in Bezug auf die Kosten- und Entschädigungsregelung als Obsiegen der rechtsmittelführenden Partei â und zwar unabhängig davon, welche Anträge diese gestellt hat (E. 7.1). Teilweise Gutheissung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSCHLUSSBESCHWERDE">ANSCHLUSSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGENTUMSGARANTIE">EIGENTUMSGARANTIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG">ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSGÃNGERSCHUTZ">FUSSGÃNGERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENAUSGLEICH">INTERESSENAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITIONSBEFUGNIS">KOGNITIONSBEFUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG">KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSAUTONOMIE">PLANUNGSAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN">SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENMÃSSIGE ERSCHLIESSUNG">STRASSENMÃSSIGE ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRLICHE ENTFLECHTUNG">VERKEHRLICHE ENTFLECHTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 5 Abs. III BV</span><br/><span class="gerade">§ 2 lit. c PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 128 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 236 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 237 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 237 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 19 Abs. I RPG</span><br/><span class="gerade">§ 64 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=27838" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>VB.2014.00480</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">21. September 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Anja Tschirky.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N"><span>Gemeinde R,<b> </b>vertreten durch den Gemeinderat R, dieser vertreten durch RA C,</span></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">1.<b> </b>A,<b> </b><span>vertreten durch RA D,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b> B,<b> </b>vertreten durch RA E,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerschaft, </span></b></p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.1<b> </b>F,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.2<b> </b>G,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.1<b> </b>H,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.2 I,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Mitbeteiligte, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Quartierplan,</b></p> <span><br/> </span> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Entscheid VB.2005.00263 vom 2. November 2005 hob das Verwaltungsgericht die vom Gemeinderat R (nachfolgend Gemeinderat) erteilte baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den Abbruch der Wohnliegenschaft und den Neubau eines Einfamilienhauses mit Unterniveaugarage auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01, J 02, in R zufolge Fehlens einer genÃ¼genden strassenmÃ¤ssigen Erschliessung auf. Dieser Entscheid wurde vom Bundesgericht am 11. April 2006 bestÃ¤tigt (vgl. 1P.827/2005).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Nachdem eine Verbesserung der ErschliessungsverhÃ¤ltnisse auf privater Ebene nicht zustande gekommen war, leitete der Gemeinderat auf Ersuchen von I und H, EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01, am 12. Januar 2010 ein amtliches Quartierplanverfahren ein. Die dagegen bzw. gegen den Entscheid der Baudirektion erhobenen Rechtsmittel wurden abgewiesen (VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 7. September 2010; Entscheid VB.2010.00571 des Verwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2010). Mit VerfÃ¼gung Nr. ARE/95/2011 vom 5. Juli 2011 genehmigte die Baudirektion die Einleitung des Quartierplanverfahrens. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 22. Oktober 2013 setzte der Gemeinderat den Quartierplan "J" fest. Dieser Beschluss wurde den beteiligten GrundeigentÃ¼mern schriftlich mitgeteilt und am 1. November 2013 im kantonalen Amtsblatt verÃ¶ffentlicht. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Dagegen reichte A, EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03, K-Strasse 04, in R am 22. November 2013 Rekurs beim Baurekursgericht ein und stellte folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="Urteilstext"><span>" 1. Die angefochtene VerfÃ¼gung bzw. der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 festgesetzte Quartierplan sei insoweit aufzuheben,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>a)<span> </span></span><span>als die Dienstbarkeit 06, Fahrwegrecht zugunsten von Kat.-Nr. 03, zulasten Kat.-Nr. 05, aufgehoben und durch ein auf Ende 2029 befristetes Fuss- und Fahrwegrecht ersetzt wurde, und die Dienstbarkeit 06 sei unbefristet fortbestehen zu lassen,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>eventualiter sei ergÃ¤nzend obligatorisch wirkend im Sinn der Formulierung gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, ein Anspruch zu deren LÃ¶schung bei NeuÃ¼berbauung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 vorzusehen,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>subeventualiter sei die Dienstbarkeit gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, bis Ende 2064 zu befristen,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>b)<span> </span></span><span>als den EigentÃ¼mern des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 05 fÃ¼r die Aufhebung der Dienstbarkeit 06 keine EntschÃ¤digungspflicht auferlegt wurde, und die EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 05 seien zu verpflichten, der jeweiligen EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 07 [recte 03] fÃ¼r die allfÃ¤llig (spÃ¤tere) Aufhebung der Dienstbarkeit 06 eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he des durch die LÃ¶schung der Dienstbarkeit entstehenden Wertzuwachses ihres GrundstÃ¼cks auszurichten,</span></p> <p class="Urteilstext"><span>eventualiter seien die EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 05 zu verpflichten, die Kosten fÃ¼r die ersatzweise EinrÃ¤umung eines neuen Fuss- und Fahrwegrechts zugunsten des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03, zulasten der GrundstÃ¼cke Kat.-Nr. 08 und 09, anstelle der jeweiligen EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 zu entschÃ¤digen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>2. Eventualiter: Die angefochtene VerfÃ¼gung bzw. der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 festgesetzte Quartierplan sei bezÃ¼glich Erschliessung der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn 03, 11 und 05 aufzuheben, und die Rekursgegnerin sei zu verpflichten, diese GrundstÃ¼cke sowie Kat.-Nr. 10 gemÃ¤ss Variante 1 laut Ziff. 4.1.6 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, Seite 22, zu erschliessen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>3. Subeventualiter: Die angefochtene VerfÃ¼gung bzw. der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 festgesetzte Quartierplan sei aufzuheben, und die Rekursgegnerin sei zu verpflichten, die GrundstÃ¼cke im Quartierplanperimeter gemÃ¤ss Variante 3 laut Ziff. 4.1.6 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, Seite 22, zu erschliessen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>4. Subsubeventualiter: Die angefochtene VerfÃ¼gung bzw. der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 festgesetzte Quartierplan sei dahingehend anzupassen, dass die Dienstbarkeit gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, ab Rechtskraft des Quartierplans auf 15 Jahre zu befristen (Rechtskraft plus 15 Jahre) sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. In prozessualer Hinsicht stellen wir den Antrag, es sei ein <br/> Augenschein durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>6. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der Rekursgegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext">In der Folge legte das Baurekursgericht das Verfahren G.-Nr. R3.2013.00157 an. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 2. Dezember 2013 rekurrierte B, EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11, Strasse J 9, in R gegen den Festsetzungsbeschluss vom 22. Oktober 2013 beim Baurekursgericht und beantragte Folgendes:</p> <p class="Urteilstext"><span>" 1. Der angefochtene Beschluss sei aufzuheben;</span></p> <p class="Urteilstext">2.<span> </span><span>die Prozessunterlagen seien an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen mit der Auflage, den Quartierplan mit der im 1. Entwurf favorisierten Erschliessungsvariante 1 (mit oder ohne Verlegung des Ã¶stlichen Teils des L-Wegs an die SÃ¼dgrenze des <br/> Perimeters) neu festzusetzen;</span></p> <p class="Urteilstext">3.<span> </span><span>bei Abweisung der Rechtsbegehren Nrn. 1. und 2. sei der angefochtene Entscheid bezÃ¼glich der Verlegung der Verfahrenskosten aufzuheben;</span></p> <p class="Urteilstext">4.<span> </span><span>es sei ein Augenschein durchzufÃ¼hren;</span></p> <p class="Urteilstext">5.<span> </span><span>unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegnerschaft."</span></p> <p class="Sachverhalt2">Das Baurekursgericht erÃ¶ffnete das Verfahren G.-Nr. R3.2013.00159. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>In seinen Beschwerdeantworten vom 3. Februar 2015 beantragte der Gemeinerat, die Rekurse seien abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten von A und B.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Am 2. Juli 2014 vereinigte das Baurekursgericht die Rekursverfahren G.-Nrn. R3.2013.00157 und R3.2013.00159 (Disp.-Ziff. I), hiess die Rekurse teilweise gut und wies diese im Ãbrigen ab, soweit darauf eingetreten wurde (Disp.-Ziff. II Abs. 1). DemgemÃ¤ss wurde der Beschluss des Gemeinderats vom 22. Oktober 2013 mit Bezug auf die fÃ¼r das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 11 vorgesehene strassenmÃ¤ssige Erschliessung aufgehoben. Der Gemeinderat wurde eingeladen, den Quartierplan diesbezÃ¼glich im Sinn der ErwÃ¤gungsziffern 6.8 f. zu Ã¼berarbeiten und neu festzusetzen (Disp.-Ziff. II Abs. 2). Aufgehoben wurde auch das mit dem angefochtenen Beschluss je zu Gunsten und zu Lasten der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 11 und 01 statuierte, im Grundbuch einzutragende Grenzbaurecht fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude (Disp.-Ziff. II Abs. 3). Mit Bezug auf die (mittelfristige) strassenmÃ¤ssige Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 wurde der Gemeinderat zur Ãberarbeitung des Quartierplans im Sinn der ErwÃ¤gungsziffern 7.4 f. eingeladen (Disp.-Ziff. II Abs. 4). Ãberdies eingeladen wurde der Gemeinderat, die durch die EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 05 fÃ¼r die AblÃ¶sung der Dienstbarkeit 06 zu leistende EntschÃ¤digung festzusetzen und die fÃ¼r deren FÃ¤lligkeit notwendigen Anordnungen zu treffen (Disp.-Ziff. II Abs. 5). Die Kosten des Verfahrens wurden zu je 1/4 A und B sowie zu 1/2 dem Gemeinderat R zu Lasten der Quartierplanrechnung auferlegt (Disp.-Ziff. III). UmtriebsentschÃ¤digungen wurden keine zugesprochen (Disp.-Ziff. IV).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Dagegen erhob die Gemeinde R am 1. September 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen und der angefochtene Rekursentscheid der Vorinstanz vom 2. Juli 2014 sei insoweit aufzuheben, als die BeschwerdefÃ¼hrerin â in Abweichung von ihrem Festsetzungsbeschluss vom 22. Oktober 2013 â hinsichtlich der strassenseitigen Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11 zur Ãberarbeitung und Neufestsetzung des Quartierplans J verpflichtet werde (Disp.-Ziff. II Abs. 1â4); alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners 2.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Auf entsprechende Einladung hin stellte die Baudirektion am 13. Januar 2015 den Genehmigungsentscheid zu, worin sie den vom Gemeinderat am 22. Oktober 2013 festgesetzten Quartierplan "J" im Sinn der ErwÃ¤gungen genehmigte. Die Gemeinde R wurde eingeladen, die Quartierplanakten gemÃ¤ss dem Ausgang der Rechtsmittelentscheide anzupassen und allenfalls neu festzusetzen. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. Januar 2015 setzte das Verwaltungsgericht den am Verfahren Beteiligten Frist zur Einreichung der Beschwerdeantwort, der freigestellten Vernehmlassung bzw. der Mitbeantwortung. Das Baurekursgericht beantragte am 17. Februar 2015 ohne weitere Bemerkungen die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 22. Februar 2015 unterstÃ¼tzten H und I die Beschwerde der Gemeinde vollumfÃ¤nglich. B reichte nach gewÃ¤hrten Fristerstreckungen am 17. MÃ¤rz 2015, hierorts eingegangen am 21. April 2015, die Beschwerdeantwort ein, worin er folgende AntrÃ¤ge stellte:</p> <p class="Urteilstext"><span>" 1. Die Beschwerde sei abzuweisen, sofern darauf einzutreten ist;</span></p> <p class="Urteilstext"><span>2. eventualiter seien die Prozessakten an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen mit der Auflage, alle RekursantrÃ¤ge in BerÃ¼cksichtigung sÃ¤mtlicher entscheidrelevanter RÃ¼gen neu zu beurteilen;</span></p> <p class="Urteilstext"><span>3. subeventualiter seien die Prozessakten jedenfalls zur Beurteilung des Rekursantrags Nr. 3 an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen;</span></p> <p class="Urteilstext"><span>4. unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zugunsten des Beschwerdegegners Nr. 2."</span></p> <p class="Sachverhalt2">Nach gewÃ¤hrter Fristerstreckung liess A dem Verwaltungsgericht am 20. April 2015 die Beschwerdeantwort mit folgenden AntrÃ¤gen zukommen:</p> <p class="Urteilstext"><span>" 1. Die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eventualiter, falls die Beschwerde gutgeheissen werden sollte:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>2. Die VerfÃ¼gung vom 22. Oktober 2013 der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 jener VerfÃ¼gung festgesetzte Quartierplan sei insoweit anzupassen,</span></p> <p class="Urteilstext"><span> - als die Dienstbarkeit 06, Fahrwegrecht zugunsten von Kat.-Nr. 03, zulasten Kat.-Nr. 05, aufgehoben und durch ein auf Ende 2029 befristetes Fuss- und Fahrwegrecht ersetzt wurde, und die Dienstbarkeit 06 sei unbefristet fortbestehen zu lassen,</span></p> <p class="Urteilstext"><span> - eventualiter sei ergÃ¤nzend obligatorisch wirkend im Sinn der Formulierung gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, ein Anspruch zu deren LÃ¶schung bei NeuÃ¼berbauung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 vorzusehen und <i>die geplante Neuzufahrt gemÃ¤ss Quartierplan Ã¼ber die GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 08 und 09 sei auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 03 entlang dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 08 bis zur heutigen Garage zu verlÃ¤ngern,</i></span></p> <p class="Urteilstext"><span> - subeventualiter sei die Dienstbarkeit gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, bis Ende 2064 zu befristen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>3. Eventualiter: Der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 22. Oktober 2013 festgesetzte Quartierplan sei bezÃ¼glich Erschliessung der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 03, 11 und 05 aufzuheben, und die BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu verpflichten, diese GrundstÃ¼cke sowie Kat.-Nr. 10 gemÃ¤ss Variante 1 laut Ziff. 4.1.6 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, Seite 22, zu erschliessen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>4. Subeventualiter: Der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 22. Oktober 2013 festgesetzte Quartierplan sei aufzuheben, und die BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu verpflichten, die GrundstÃ¼cke im Quartierplanperimeter gemÃ¤ss Variante 3 laut Ziff. 4.1.6 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, Seite 22, zu erschliessen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. Subsubeventualiter: Der gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 1 der VerfÃ¼gung der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 22. Oktober 2013 festgesetzte Quartierplan sei dahingehend anzupassen, dass die Dienstbarkeit gemÃ¤ss Ziff. 8.2.4 des Technischen Berichts vom 4. Oktober 2013, S. 34, <i>ab Rechtskraft</i> des Quartierplans auf 15 Jahre zu befristen (Rechtskraft plus 15 Jahre) sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>6. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin."</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Gemeinde R hielt am 1.</span> <span>Juni 2015 an ihren AntrÃ¤gen fest, nachdem ihr eine Fristerstreckung gewÃ¤hrt worden war. B verzichtete am 12.</span> <span>Juni 2015 auf eine freigestellte Stellungnahme. A liess sich am 15.</span> <span>Juni 2015 vernehmen und ergÃ¤nzte diese am 14.</span> <span>Juli 2015.</span></p> <p class="Einzug1"><span>erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts</span> zur Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit<span> ergibt sich aus § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerschaft verneint bzw. </span>be<span>zweifelt die Beschwerdelegitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin. Insbesondere wird negiert, dass </span>Letztere mit der Beschwerdeerhebung einen<span> treuhÃ¤nderisch angestrebten Interessenausgleich zwischen den beteiligten Quartierplangenossen </span>bezweckte<span>.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Aufgrund von § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 lit. b VRG sind Gemeinden zur Beschwerde berechtigt, wenn sie eine Verletzung ihrer Gemeindeautonomie geltend machen kÃ¶nnen. Dies ist nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts in Quartierplanverfahren insbesondere in Bezug auf entsprechende Entscheide des Baurekursgerichts grundsÃ¤tzlich der Fall (VGr, 24. Oktober 2002, VB.2001.00313, E. 1b). Im Quartierplanverfahren sind die Gemeinden Ã¼berdies berechtigt, den Interessenausgleich der GrundeigentÃ¼mer gleichsam treuhÃ¤nderisch auf dem Rechtsmittelweg zu verteidigen, selbst wenn sie weder in ihrer planerischen Autonomie noch in eigenen vermÃ¶gensrechtlichen Interessen betroffen sind, und somit auch, wenn nur die Auslegung kantonalen Rechts streitig ist (RB 1991 Nr. 7; VGr, 2. Dezember 2004, VB.2004.00423, E. 1.2.1 (vgl. VGr, 10. Mai 2012, VB.2011.00052 und VB.2011.00782, E. 1.3; RB 1991 Nr. 7; Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 21 N. 128). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Durch den angefochtenen Entscheid ist die Planungsautonomie der BeschwerdefÃ¼hrerin betroffen, zumal mit der darin angeordneten Ãberarbeitung der strassenmÃ¤ssigen Erschliessung der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 11 und 03 die Neufestsetzung des vom Gemeinderat festgesetzten Quartierplans "J" verlangt wird. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist im Ãbrigen auch aufgrund des von der Rechtsprechung geprÃ¤gten treuhÃ¤nderisch angestrebten Interessenausgleichs zwischen den beteiligten Quartierplangenossen ohne Weiteres zur Beschwerde berechtigt: Entgegen dem DafÃ¼rhalten der Beschwerdegegnerin 1 ist bei der Frage der Beschwerdelegitimation nicht zu erforschen, ob der Gemeinderat im festgesetzten Quartierplan die Interessen tatsÃ¤chlich ausgewogen berÃ¼cksichtigte oder nicht. Diese PrÃ¼fung ist vielmehr im materiell-rechtlichen Teil des Urteils vorzunehmen (vgl. E. 6).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Nachfolgend zu </span>beurteilen<span> ist sodann, ob der angefochtene Entscheid, der jedenfalls als RÃ¼ckweisungsentscheid zu qualifizieren ist, ein zulÃ¤ssiges Anfechtungsobjekt darstellt. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>GemÃ¤ss § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 1 VRG sind Entscheide anfechtbar, die das Verfahren abschliessen. Ein RÃ¼ckweisungsentscheid gilt demgegenÃ¼ber grundsÃ¤tzlich als Zwischenentscheid, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden kann (BGE 133 V 477 E. 4.2). Eine Beschwerde ist danach zulÃ¤ssig, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges <span>Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). </span>Verbleibt jedoch der unteren Instanz, an die die Sache zurÃ¼ckgewiesen wurde, kein Entscheidungsspielraum und dient die RÃ¼ckweisung nur noch der Umsetzung des von der oberen Instanz Angeordneten, handelt es sich um einen Endentscheid (BGE 135 V 141 E. 1.1; 134 II 124 E. 1.3). Davon ist nicht auszugehen, wenn die untere BehÃ¶rde ergÃ¤nzende SachverhaltsabklÃ¤rungen vorzunehmen hat, wobei daran nichts Ã¤ndert, wenn die rÃ¼ckweisende BehÃ¶rde bestimmte Fragen verbindlich beantwortet hat (BGr, 27. MÃ¤rz 2009, 2C_258/2008, E. 3.3; VGr, 27. Juni 2012, SB.2010.00149, E. 1.1; Bertschi, § 19a N. 65).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Das Baurekursgericht hob den Festsetzungsbeschluss teilweise auf und lud den Gemeinderat ein, den Quartierplan im Sinn der ErwÃ¤gungen zu Ã¼berarbeiten und neu festzusetzen. Insbesondere verlangte es die Ãberarbeitung der vorgesehenen strassenmÃ¤ssigen Erschliessung fÃ¼r das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 11. Dieses sollte neuerdings Ã¼ber den zu verbreiternden L-Weg erschlossen werden: Um als (Fahr-)Verkehrserschliessung fÃ¼r das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 11 des Beschwerdegegners 2 dienen zu kÃ¶nnen, mÃ¼sse der L-Weg auf eine den Zugangsnormalien genÃ¼gende Breite von 3,6 m ausgebaut werden. Ausserdem favorisierte die Vorinstanz die Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 der Beschwerdegegnerin 1 ebenfalls Ã¼ber den zu verbreiternden L-Weg, dies allenfalls mit Kehrplatz auf dem besagten GrundstÃ¼ck. Das Interesse der Beschwerdegegnerin 1 am Fortbestand der Dienstbarkeit 06 zog die Vorinstanz sodann in Zweifel, was die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch erst bei der notwendigen Ãberarbeitung des Quartierplans in Erfahrung bringen kÃ¶nne und entsprechend reagieren mÃ¼sse. Dabei zeigte das Baurekursgericht in seinem Entscheid auf, wie die Reaktionen der BeschwerdefÃ¼hrerin aussehen sollten: Aufhebung der Dienstbarkeit 06 bei Zustimmung der Beschwerdegegnerin 1 betreffend Realisierung einer Ersatzzufahrt fÃ¼r ihr GrundstÃ¼ck via den L-Weg; bei Nichtzustimmung der Beschwerdegegnerin 1 Realisierung einer Ersatzzufahrt spÃ¤testens fÃ¼r das Jahr 2030; bei NeuÃ¼berbauung ihres GrundstÃ¼cks zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt Erschliessung Ã¼ber das neu begrÃ¼ndete Fuss- und Fahrwegrecht zulasten der Parzellen Kat.-Nrn. 08/09. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Mit diesen ErwÃ¤gungen bleibt es zweifelhaft, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin mit dem angefochtenen Entscheid ein Entscheidungsspielraum bei der Ãberarbeitung der umstrittenen Erschliessungen belassen wurde und das Baurekursgericht damit nur bestimmte Fragen verbindlich regelte oder ob ihr einzig die Umsetzung des von der Vorinstanz Angeordneten verbleibt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin geht von Letzterem aus, sodass der vorinstanzliche Entscheid als Endentscheid zu qualifizieren wÃ¤re (vgl. oben E. 1.3.1). Jedenfalls mÃ¼sste die verlangte Ãberarbeitung unter Einbezug der betroffenen Quartierplangenossen erfolgen und kÃ¶nnte angesichts der bei einer VollÃ¼berbauung bis zu 32 zu erschliessenden Wohneinheiten nur mit grossem Aufwand vollzogen werden. Damit wÃ¤ren ergÃ¤nzende SachverhaltsabklÃ¤rungen nÃ¶tig, sodass beim Entscheid vom 2. Juli 2014 von einem Zwischenentscheid auszugehen wÃ¤re. Die Gutheissung der Beschwerde wÃ¼rde einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten vermeiden helfen. <span>Zudem kÃ¶nnte ein nicht wiedergutzumachender Nachteil darin gesehen werden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin durch den RÃ¼ckweisungsentscheid gezwungen wÃ¤re, entgegen ihrer Auffassung eine neue Anordnung zu erlassen, um alsdann ihren eigenen Entscheid anzufechten (vgl. auch BGE 133 II 409 E. 1.2; VGr, 10. Mai 2012, VB.2011.00052 und VB.2011.00782, E. 1.2 Abs. 3). </span>Somit <span>kann der angefochtene Entscheid mit guten GrÃ¼nden auch als anfechtbarer Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 Abs. 1 BGG qualifiziert werden. Sowohl bei Annahme eines End- als auch eines Zwischenentscheids ist die Anfechtung des Entscheids des Baurekursgerichts vom 2. Juli 2014 vor Verwaltungsgericht jedenfalls zulÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>BezÃ¼glich der von den Parteien gestellten AntrÃ¤ge ist Folgendes klarzustellen:</p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.1 </b>Die Beschwerde richtet sich nicht nur gegen die von der Vorinstanz erkannte Ãberarbeitung der strassenmÃ¤ssigen Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11, sondern umfasst mit der beantragten Aufhebung von Disp.-Ziff. II Abs. 4 auch die Ãberarbeitung der (mittelfristigen) strassenmÃ¤ssigen Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03. Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet Letzteres damit, dass bei einem antragsgemÃ¤ssen Entscheid des Verwaltungsgerichts den vorinstanzlichen Ãberlegungen ebenso das argumentative Fundament entzogen wÃ¼rde, womit Disp.-Ziff. II Abs. 4 des angefochtenen Rekursentscheids gleichermassen antragsgemÃ¤ss aufzuheben sei. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.2 </b>Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zutreffend ausfÃ¼hren lÃ¤sst, kennt das zÃ¼rcherische Verwaltungsverfahrensrecht keine Anschlussbeschwerde, sodass<span> in der Beschwerdeantwort keine AntrÃ¤ge gestellt werden kÃ¶nnen, die Ã¼ber den durch die Beschwerdeschrift abgesteckten Rahmen hinausgehen (Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19</span>â<span>28a N. 17 und § 23 N. 10)</span><span>. Die Beschwerdegegnerin 1 bringt in ihrer Beschwerdeantwort im Rahmen des Rekursverfahrens vorgebrachte Begehren als EventualantrÃ¤ge vor, die vom Verwaltungsgericht nur zu beurteilen seien, falls ihr Hauptantrag abgewiesen und die Beschwerde gutgeheissen wÃ¼rde (vgl. vorn III.C.). Diese Begehren wurden von der Vorinstanz bereits ausdrÃ¼cklich oder implizit behandelt. Soweit sie den Streitgegenstand â die Aufhebung von Disp.-Ziff. II Abs. 1â4 des vorinstanzlichen Entscheids vom 2. Juli 2014 â tangieren, hat die Vorinstanz diese im Rahmen der nachfolgend anzuordnenden RÃ¼ckweisung der Sache und neuerlichen Entscheidfindung (vgl. E. 6.7) nochmals zu beurteilen. Ansonsten erÃ¼brigt sich eine PrÃ¼fung derselben; die Beschwerdegegnerin 1 hÃ¤tte im Fall der Abweichung von ihren RekursantrÃ¤gen vielmehr ein Rechtsmittel gegen den vorinstanzlichen Entscheid ergreifen mÃ¼ssen, was sie jedoch unterliess. Gleiches gilt fÃ¼r den Antrag Nr. 3 des Beschwerdegegners 2: Entgegen dessen Vorbringen im Rekursentscheid wurde dieser Antrag sehr wohl behandelt. Der diesbezÃ¼glich ergangene Nichteintretensentscheid wurde jedoch nicht angefochten, weshalb dieser vorliegend nicht Streitgegenstand bildet. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.3 </b><span>Der Eventualantrag Nr. 2 Spiegelstrich 2 der Beschwerdegegnerin 1 enthÃ¤lt schliesslich eine ErgÃ¤nzung zum vorinstanzlich gestellten Begehren. Nach</span> § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 1 VRG kÃ¶nnen im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren jedoch grundsÃ¤tzlich keine neuen Sachbegehren gestellt werden. Wird mehr oder anderes als ursprÃ¼nglich verlangt, bedeutet dies eine unzulÃ¤ssige Ãnderung des Streitgegenstands; auf solche AntrÃ¤ge wÃ¤re daher nicht einzutreten (VGr, 1. Dezember 2010, VB.2010.00324, E. 2.1; RB 1983 Nr. 5; Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 20a N. 9 f. und § 52 N. 11). </p> <p class="Erwgung3">Soweit entscheidrelevant wird auf die Parteivorbringen im Folgenden eingegangen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Es stellt sich zunÃ¤chst die Frage, ob und inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Festlegung eines Quartierplans Ã¼ber Autonomie verfÃ¼gt und mit welcher Kognition die Vorinstanz deren Beurteilung zu Ã¼berprÃ¼fen hatte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Vorliegend zu beurteilen sind Anordnungen des Quartierplanrechts, das als kantonales Recht gilt (vgl. §§ 123 ff. Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975 [PBG]). Nach Massgabe von<span> § 2 lit. c PBG kommt den Gemeinden </span>bzw. der kommunalen PlanungsbehÃ¶rde <span>bei der Nutzungsplanung Autonomie </span>im Sinn von Art. 50 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) <span>zu (BGE 119 Ia 285 E. 4b; Tobias Jaag, in: Isabelle HÃ¤ner/Markus RÃ¼ssli/Evi Schwarzenbach [Hrsg.], Kommentar zur ZÃ¼rcher Kantonsverfassung, ZÃ¼rich etc. 2007, Art. 85 N. 11</span>; vgl. auch BGr, 6. Januar 2015, 1C_130/2014, E. 2.2<span>). </span>Dies gilt auch fÃ¼r den amtlichen<span> Quartierplan</span> â ein Instrument der Sondernutzungsplanung â, der <span>im erfassten Gebiet eine der planungs- und baurechtlichen Ordnung entsprechende Nutzung </span>ermÃ¶glicht <span>und die dafÃ¼r nÃ¶tigen Anordnungen enthÃ¤lt (§ 123 Abs. 1 PBG). </span>Die Einleitung des amtlichen Quartierplanverfahrens erfolgt â wie auch vorliegend geschehen â auf Gesuch eines GrundeigentÃ¼mers oder, wo die bauliche Entwicklung und der Erschliessungsplan es als wÃ¼nschbar erscheinen lassen, durch den Gemeinderat von Amtes wegen (§ 147 PBG). Letzterer stellt den amtlichen Quartierplan auf. Die Beteiligten haben das Recht, AntrÃ¤ge und Einwendungen vorzubringen; die weiteren Verfahrensschritte hÃ¤ngen jedoch nicht von MehrheitsbeschlÃ¼ssen der Beteiligten ab. Die BeschlÃ¼sse fasst vielmehr die QuartierplanbehÃ¶rde, wogegen den Beteiligten ein Rekursrecht zusteht (vgl. <span>Fritzsche/BÃ¶sch/RA C, S.</span> <span>1</span>75). Die BehÃ¶rde muss gleichwohl bedacht sein,<span> die Interessen der </span>betroffenen<span> GrundeigentÃ¼mer </span>abzuwÃ¤gen<span>, mÃ¶glichst </span>auszugleichen<span> und mit den Ã¶ffentlichen Interessen in Einklang </span>zu bringen <span>(VGr, 8. Februar 2012, VB.2011.00104, E. 3.2, mit Hinweisen; 15. September 2005, VB.2005.00030, E. 3.1).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Bei<span> kommunale</span>n<span> Nutzung</span>sp<span>lÃ¤n</span>en â so auch QuartierplÃ¤nen â Ã¼berprÃ¼ft das Baurekursgericht <span>alle MÃ¤nge</span>l<span>, insbesondere auch </span>die<span> ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit</span> der planerischen Anordnungen <span>(§ 20 Abs. 1 VRG, insbesondere §</span> <span>20 Abs.</span> 1 lit. c VRG<span>).</span> Folglich kommt ihm von Gesetzes wegen umfassende Kognition zu, womit Art. 33 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG) Nachachtung verschafft wird, der eine volle ÃberprÃ¼fung von NutzungsplÃ¤nen durch mindestens eine BeschwerdebehÃ¶rde verlangt. Eine derartige ÃberprÃ¼fung schliesst nicht aus, dass sich die Rechtsmittelinstanz ZurÃ¼ckhaltung auferlegt, soweit Ã¼ber die ZweckmÃ¤ssigkeit kommunaler Planungsmassnahmen zu befinden ist (Art. 2 Abs. 3 RPG). GemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung darf die RechtsmittelbehÃ¶rde damit nicht unter mehreren verfÃ¼gbaren und angemessenen LÃ¶sungen wÃ¤hlen bzw. eine zweckmÃ¤ssige WÃ¼rdigung der Gemeinde durch ihre eigene ersetzen. Beruht der kommunale Entscheid auf einer vertretbaren WÃ¼rdigung der massgebenden UmstÃ¤nde, so hat ihn die Rekursinstanz zu respektieren (BGr, 22. April 2015, 1C_428/2014, E. 2.2; 6. Januar 2015, 1C_130/2014, E. 2.2; vgl. auch BGr, 5. Mai 2014, 1C_629/2013, E. 7.1). Indessen ist ein Einschreiten der Rekursinstanz nicht erst dann verlangt, wenn die WÃ¼rdigung der Gemeinde schlechthin unhaltbar oder willkÃ¼rlich ist; es genÃ¼gt, wenn sich diese als unangemessen oder rechtswidrig erweist (BGr, 22. April 2015, 1C_428/2014, E. 2.2; 26. September 2005, 1P.270/2005, E. 2.2; 28. Oktober 2003, 1P.464/2003, E. 3.2; 23. Dezember 2002, 1P.465/2002, E. 3.2). Insofern ist die Gemeindeautonomie durch Ã¼bergeordnetes Recht, einschliesslich der GrundsÃ¤tze und Ziele der Raumplanung, eingeschrÃ¤nkt, und die Gemeinde hat ihrem Planungsentscheid eine nachvollziehbare WÃ¼rdigung der massgebenden VerhÃ¤ltnisse des Einzelfalls sowie eine vertretbare InteressenabwÃ¤gung zugrunde zu legen (BGE 116 Ia 221 E. 2.c; 22. April 2015, 1C_428/2014, E. 2.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die umschriebene ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Baurekursgerichts steht nicht im Widerspruch zur mit Urteil VB.2013.00468 des Verwaltungsgerichts vom 17. Dezember 2013 geÃ¤nderten Praxis betreffend die baurekursgerichtliche Kognition in Fragen der Einordnung im Sinn von § 238 Abs. 1 PGB, die auch bei planerischen Anordnungen zu berÃ¼cksichtigen ist (vgl. VGr, 10. Juli 2014, VB.2013.00320/00321/00828VB.2014.00101, E. 3). Vielmehr wird diese Rechtsprechung vorliegend dahingehend prÃ¤zisiert, dass der vorinstanzliche PrÃ¼fungsrahmen abgesteckt wird: Das Baurekursgericht hat den angefochtenen Entscheid nach wie vor unter gebÃ¼hrender BerÃ¼cksichtigung der ErwÃ¤gungen bzw. EntscheidgrÃ¼nde der ortskundigen PlanungsbehÃ¶rde zu prÃ¼fen (vgl. VGr, 27. MÃ¤rz 2015, VB.2014.00232/00248, E. 4.3.1; 17. Dezember 2013, VB.2013.00468, E. 4.2.4; 10. Juli 2014, VB.2013.00320/00321/00828/VB.2014.00101, E. 3). Es bleibt ihm jedoch versagt, anstelle der kommunalen planerischen Anordnung eine gleichermassen vertretbare LÃ¶sung zu setzen. Damit wird zwischen der Gemeindeautonomie und dem verfassungsmÃ¤ssigen Anspruch auf AusschÃ¶pfung der ÃberprÃ¼fungsbefugnis im Sinn eines mÃ¶glichst schonenden Ausgleichs der verschiedenen Verfassungs- und Grundrechtsinteressen praktische Konkordanz hergestellt, wobei auch dem Interesse an einem effektiven Rechtsschutz Beachtung geschenkt wird (Art. 77 Abs. 1 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 [KV]; vgl. VGr, 4. Dezember 2014, VB.2014.00124, E. 4.3; 10. Juli 2014, VB.2013.00320/00321/00828/VB.2014.00101, E. 3; 17. Dezember 2013, VB.2013.00468, E. 4.2.4, unter anderem mit Hinweis auf Benjamin Schindler, Die Gemeindeautonomie als Hindernis fÃ¼r einen wirksamen Rechtsschutz, in: Markus RÃ¼ssli/Julia HÃ¤nni/Reto HÃ¤ggi Furrer [Hrsg.], Staats- und Verwaltungsrecht auf vier Ebenen, Festschrift fÃ¼r Tobias Jaag, ZÃ¼rich etc. 2012, S. 145 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><span>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass den Gemeinden im Quartierplanrecht grundsÃ¤tzlich Planungsautonomie zukommt</span>. <span>Bei der vorinstanzlichen ÃberprÃ¼fung des kommunalen </span>Planungse<span>ntscheids muss </span>insbesondere <span>berÃ¼cksichtigt werden, dass der </span>erstinstanzlichen B<span>ehÃ¶rde verschiedene </span>Planungsv<span>arianten zur Auswahl stehen kÃ¶nnen. Die Vorinstanz </span>darf<span> von der gewÃ¤hlten LÃ¶sung nur abweichen, wenn die von ihr ausgewÃ¤hlte LÃ¶sung aus Ã¼berzeugenden GrÃ¼nden tatsÃ¤chlich als besser erscheint.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b><span>Nach Massgabe von § 50 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b VRG nimmt das Verwaltungsgericht eine Rechtskontrolle vor und Ã¼berprÃ¼ft</span> dabei<span>, ob die Rekursinstanz die WÃ¼rdigung durch die kommunale BehÃ¶rde zu Recht fÃ¼r vertretba</span>r bzw. nicht vertretbar <span>halten durfte. </span>Wurden mit dem Rekursentscheid kommunale Nutzungsplanungen aufgehoben, hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Kogni­tion auch zu prÃ¼fen, ob die Rekursinstanz in rechtsverletzender Weise die kommunale Planungsautonomie missachtete. <span>Dagegen ist e</span>s nicht<span> Aufgabe des Verwaltungsgerichts, eine eigene umfassende Beurteilung der Gestaltungs- und Einordnungsfrag</span>en oder eine AngemessenheitsprÃ¼fung<span> vorzunehm</span>en (vgl. § 50 Abs. 2 VRG)<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b>Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz eine AbwÃ¤gung der Interessen vornahm, die durch den vom Gemeinderat festgesetzten Quartierplan tangiert sind, sofern dadurch nicht in Ãberschreitung der ihm in der Sache zustehenden Kognition die Gemeindeautonomie verletzt wurde (vgl. BGE 139 I 169 E. 6.1; VGr, 4. Dezember 2014, VB.2014.00124, E. 4.2). Unter BerÃ¼cksichtigung des genannten Gesichtspunkts ist jedoch nachfolgend insbesondere zu prÃ¼fen, ob der angefochtene Rekursentscheid aufgrund der den Quartierplan revidierenden Anordnungen unter Beachtung der vorgÃ¤ngig prÃ¤zisierten ÃberprÃ¼fungspflicht und -befugnis des Baurekursgerichts im Ergebnis einer vom Verwaltungsgericht zu berÃ¼cksichtigenden ErmessensÃ¼berschreitung der Vorinstanz gleichkommt (vgl. VGr, 4. Dezember 2014, VB.2014.00124, E. 4.2). Sollte die Vorinstanz nach dieser PrÃ¼fung ihre eigene vertretbare LÃ¶sung an die Stelle der ebenfalls zu vertretbaren WÃ¼rdigung der kommunalen BaubehÃ¶rde gesetzt und damit den vorliegend beschriebenen PrÃ¼fungsrahmen Ã¼berschritten haben, so hÃ¤tte sie unzulÃ¤ssigerweise in den Beurteilungsspielraum der Gemeinde eingegriffen und deren Planungsautonomie verletzt. Die Beschwerde wÃ¼rde sich damit in diesem Punkt als begrÃ¼ndet erweisen; ein Eingehen auf weitere RÃ¼gen wÃ¼rde sich erÃ¼brigen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Der alte Bestand des Gebiets des streitbetroffenen Quartierplans "J" lÃ¤sst sich planerisch wie folgt beschreiben: Im Norden grenzt es an die Waldparzellen Kat.-Nrn. 12 und 13 sowie an den M-Bach (im Zonenplan der BeschwerdefÃ¼hrerin als "N-Bach" bezeichnet), im Osten an die K-Strasse, im SÃ¼den an das in der Reservezone liegende GrundstÃ¼ck Kat.-Nr.</span> <span>14 und an den L-Weg sowie im Westen an die Ã¼berkommunale Landwirtschaftszone gemÃ¤ss §§</span> <span>36 PBG. Der Ã¼berwiegende Teil des Quartierplangebiets liegt in der Wohnzone W2/1.6; nur die an der K-Strasse gelegenen GrundstÃ¼cke sind der Kernzone B (KB) zugewiesen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b><span>Alle GrundstÃ¼cke innerhalb des Quartierplangebiets mÃ¼ssen durch den Quartierplan erschlossen werden. Erschliessungsanlagen sind so festzulegen, dass sie bei vollstÃ¤ndiger Nutzung der erfassten GrundstÃ¼cke genÃ¼gen. Das gilt auch fÃ¼r schon Ã¼berbaute, jedoch unzureichend erschlossene GrundstÃ¼cke im Quartierplangebiet (§ 128 Abs. 1 und 2 PBG; BGE 106 Ia 94 E. 3b; VGr, 27. MÃ¤rz 2013, VB.2010.00420, E. 3.1). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span>Erschlossen ist ein GrundstÃ¼ck, wenn es fÃ¼r die darauf vorgesehenen Bauten und Anlagen genÃ¼gend zugÃ¤nglich ist, wenn diese ausreichend mit Wasser und Energie versorgt werden kÃ¶nnen und wenn die einwandfreie Behandlung von AbwÃ¤ssern, Abfallstoffen und Altlasten gewÃ¤hrleistet ist (§ 236 Abs. 1 PBG; Art. 19 Abs. 1 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 [RPG]). Erschliessungen sind so festzulegen, dass sie bei vollstÃ¤ndiger Nutzung der erfassten GrundstÃ¼cke den Anforderungen von §</span> <span>237 Abs.</span> <span>1 und Abs.</span> <span>2 PBG genÃ¼gen (RB 1998 Nr. 100; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch/ RA C, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 5.</span> <span>A., ZÃ¼rich 2011, S.</span> <span>187). GenÃ¼gende ZugÃ¤nglichkeit im Sinn von §</span> <span>237 Abs.</span> <span>1 Satz</span> <span>1 PBG bedingt in tatsÃ¤chlicher Hinsicht eine der Art, Lage und Zweckbestimmung der Bauten oder Anlagen entsprechende Zufahrt fÃ¼r die Fahrzeuge der Ã¶ffentlichen Dienste und der BenÃ¼tzer. GemÃ¤ss §</span> <span>237 Abs.</span> <span>2 PBG sollen Zufahrten fÃ¼r jedermann verkehrssicher sein. Der Regierungsrat erlÃ¤sst Ã¼ber die Anforderungen Normalien (Normalien Ã¼ber die Anforderungen an ZugÃ¤nge vom 9. Dezember 1987 [Zugangsnormalien]).</span> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b><span>Die strittigen Bestimmungen des </span>Quartierplans bzw. der vorinstanzlichen Ãnderungen desselben <span>sind als Eingriff in die Eigentumsgarantie nur zulÃ¤ssig, wenn sie auf einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage beruhen, durch ein Ã¶ffentliches Interesse oder den Schutz der Grundrechte Dritter gerechtfertigt und zudem verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sind (Art. 36 </span>Abs. 1â3 <span>der Bundesverfassung vom 18. April 1999).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b><span>Die Vorinstanz </span>deklarierte es <span>als auffÃ¤llig, dass im Zug der Aufstellung des Quartierplans â im Vergleich zur schliesslich festgesetzten Planung â eine Verwendung des L-Wegs als Erschliessungsanlage fÃ¼r den Fahrverkehr nicht ausgeschlossen worden sei, was die Beschwerdegegnerschaft in ihren Eingaben wieder aufgreift. </span>Es fragt sich deshalb zunÃ¤chst, ob sich der Gemeinderat wÃ¤hrend des Quartierplanverfahrens widersprÃ¼chlich verhalten hat und bei der Festsetzung des strittigen Quartierplans schliesslich gegen Treu und Glauben im Sinn von Art. 5 Abs. 3 BV verstiess bzw. das ihm zustehende Ermessen missbrÃ¤uchlich ausÃ¼bte.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b><span>Im Technischen Bericht sind nachvollziehbare GrÃ¼nde enthalten, weshalb insbesondere die Erschliessungsvarianten 2 und 4, die den L-Weg teilweise als Erschliessungsanlage fÃ¼r den Fahrverkehr bestimmen, nicht gewÃ¤hlt wurden. Denn beide Varianten sehen eine Zufahrt auf der Grenze zwischen den GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn.</span> <span>10 und 05 vor. Bereits der 1.</span> <span>Entwurf des Quartierplans </span>enthielt<span> eine solche Zufahrt</span> (als Zufahrtsweg <span>B </span>bezeichnet)<span>, </span>die<span> bei der ersten GrundeigentÃ¼merversammlung von den Mitbeteiligten</span> <span>1 als EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr.</span> <span>05 kritisiert wurde. Ebenso lehnten offenbar auch die EigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn.</span> <span>10 und 08 diese Erschliessungs</span>lÃ¶sung <span>ab. Selbst die Beschwerdegegnerin</span> <span>1 regte nach der ersten GrundeigentÃ¼merversammlung an, den Zufahrtsweg</span> <span>B zu redimensionieren und an der Lage des bisherigen Fahrwegs anzuordnen oder den Bau dieses Zufahrtwegs aufzuschieben, bis ein Bauvorhaben auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn.</span> <span>11 oder 03 eingereicht werde. Dies begrÃ¼ndete sie damit, dass mit der geplanten LÃ¶sung der Garten auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr.</span> <span>05 zerstÃ¶rt </span>wÃ¼rde<span>. TatsÃ¤chlich hÃ¤tte eine solche Erschliessung aufgrund des </span>FlÃ¤chenbedarfs<span> auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr.</span> <span>05 eine Ã¼bermÃ¤ssige BeeintrÃ¤chtigung diese</span>r<span> Parzelle bedeutet, was denn auch die Vorinstanz erkannte. Mit Verwerfung einer Zufahrt auf der Grenze zwischen den GrundstÃ¼cke</span>n<span> Kat.-Nrn.</span> <span>10 und 05 kam schliesslich auch die </span>Erschliessungsv<span>ariante</span> <span>1 nicht</span> mehr<span> infrage</span>. Diese UmstÃ¤nde zeigen auf, <span>weshalb die QuartierplanbehÃ¶rde eine andere als die im Technischen Bericht vom 2.</span> <span>Dezember 2011 vorgeschlagene Planung zu finden versuchte.</span> Dabei handelte sie nicht willkÃ¼rlich bzw. ihr Ermessen missbrauchend. Im Ãbrigen ist auf den Entscheid der Vorinstanz vom 23. Oktober 2013 zu verweisen, worin sie insbesondere <span>Folgendes fest</span>hielt<span>: "Das Quartierplanverfahren bildet einen komplexen Vorgang unter Mitwirkung der betroffenen GrundeigentÃ¼mer, der sich im Widerstreit von EigentÃ¼mer- und Allgemeininteressen abspielt und in stufenweisem Fortschreiten nach der besten LÃ¶sung sucht. Dabei mÃ¼ssen, dem Wesen dieses Prozesses entsprechend, einmal erdachte planerische Ideen, LÃ¶sungsvarianten und Konzepte immer wieder infrage gestellt werden, sei es wegen besserer Erkenntnisse, verÃ¤nderte</span>r<span> VerhÃ¤ltnisse oder zufolge von korrigierendem Eingreifen der RechtsmittelbehÃ¶rden. [â¦] Soweit sich daher der [Beschwerdegegner 2] an der vorgenommenen Ausarbeitung verschiedener Erschliessungsvarianten und an deren Ãnderungen stÃ¶sst, erweist sich der Rekurs als unbegrÃ¼ndet.".</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b>Der Beschwerdegegner 2 bringt vor, dass die RechtmÃ¤ssigkeit der Zufahrt zur Parzelle Kat.-Nr. 01 Ã¼ber den L-Weg in dem drittverbindlichen Vorentscheid vom 9. April 2009 ausdrÃ¼cklich bestÃ¤tigt wurde. Dem ist zu entgegnen, dass<span> die BehÃ¶rden an die Feststellungen im Vorentscheid des Gemeinderats vom 7. April 2009</span> (Versand am 9. April 2009) <span>und damit an die darin beschriebene Erschliessung drei Jahre nach Erlass dieses Entscheids nicht mehr gebunden </span>sind<span>. Die erwÃ¤hnte Zeitspanne von drei Jahren war bei Festsetzung des Quartierplans durch den Gemeinderat verstrichen. Bei Vorliegen von Revisions- oder ausreichenden WiderrufsgrÃ¼nden, beispielsweise wenn erhebliche neue Tatsachen auftreten (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6.</span> <span>A., ZÃ¼rich etc. 2010, Rz.</span> <span>1039; §</span> <span>86a lit.</span> <span>b VRG), sind die im Vorentscheid behandelten Fragen im Ãbrigen</span> ebenfalls<span> nicht verbindlich (BEZ 1994 Nr.</span> <span>14</span>;<span> Fritzsche/BÃ¶sch/RA C, S.</span> <span>382). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht unter Hinweis auf § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b VRG geltend, die vorinstanzliche ErschliessungslÃ¶sung verletze Bundesrecht sowie kantonales Recht und beruhe auf einer unrichtigen sowie ungenÃ¼genden Feststellung des relevanten Sachverhalts. WÃ¤hrend die<span> Voraussetzungen </span>von<span> Art.</span> <span>36 Abs.</span> <span>1 und Abs.</span> <span>2 BV zur </span>mit der Festlegung des Quartierplans erfolgten <span>GrundrechtseinschrÃ¤nkung â die erforderliche gesetzliche Grundlage sowie das Ã¶ffentliche Interesse daran â</span><span> </span><span>als gegeben erachtet werden (vgl</span>. E. 4.1 und 4.3<span>)</span>, sind die strassenmÃ¤ssige Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11 des Beschwerdegegners 2 und damit auch eine mÃ¶gliche Verbreiterung des L-Wegs als Zufahrt zum GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 03 der Beschwerdegegnerin 1 strittig. Die Variante des Gemeinderats sah die EinrÃ¤umung eines Fuss- und Fahrwegrechts zu Gunsten des Beschwerdegegners 2 auf der Nordseite des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01 mit entsprechendem Bau einer Zufahrt vor; gemÃ¤ss angefochtenem Entscheid vom 2. Juli 2014 soll die strassenmÃ¤ssige Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11 nunmehr Ã¼ber den normalienkonform auszubauenden L-Weg fÃ¼hren. <span>Die </span>unterschiedliche planerische Festsetzung der Vorinstanz <span>erfolgte aufgrund einer im Vergleich zum Gemeinderat anderen Gewichtung der Interessen</span> als Teil der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprÃ¼fung<span>. Es gilt daher </span>nachfolgend<span>, die vorinstanzlich</span> erfolgte<span> InteressenabwÃ¤gung </span>bzw. die schliesslich angeordnete ErschliessungslÃ¶sung <span>zu </span>beurteilen<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Zur Klarstellung ist zunÃ¤chst festzuhalten, dass entgegen dem DafÃ¼rhalten des Beschwerdegegners 1 die in der Baubewilligung vom 11. Mai 2004 vorgesehene strassenmÃ¤ssige Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01 nicht zu berÃ¼cksichtigen ist: Das Verwaltungsgericht befand, dass dieses BaugrundstÃ¼ck strassenmÃ¤ssig nicht hinreichend erschlossen sei, und hob die besagte Bewilligung auf (vgl. VGr, 2. November 2005, VB.2005.00263, E. 4.2 und Disp.-Ziff. 1), was in der Folge vom Bundesgericht bestÃ¤tigt wurde (BGr, 11. April 2006, 1P.827/2005, E. 5.3 und 7). Auch ging es bei der im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 2. November 2005 erÃ¶rterten ErschliessungslÃ¶sung <span>(</span>vgl. VGr, <span>2.</span> <span>November 2005</span>,<span> VB.2005.00263</span>, <span>E. 4.1.2 und 4.2)</span> nicht um die eigentliche Festlegung von Erschliessungsmassnahmen, sondern um die Frage, ob das streitbetroffene BaugrundstÃ¼ck bereits hinreichend erschlossen und seine Baureife somit gegeben sei. Darauf wurde bereits im Entscheid VB.2010.00571 des Verwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2010 hingewiesen, worin die Beschwerde des Beschwerdegegners 2 gegen die Einleitung des Quartierplanverfahrens behandelt wurde (siehe VGr, 9. Dezember 2010, VB.2010.00571, E. 4.3). </p> <p class="Erwgung2">Des Weiteren hÃ¤tte die im Entscheid VB.2005.00263 vom 2. November 2005 beschriebene Erschliessung <span>keine Bindungswirkung fÃ¼r spÃ¤tere Entscheide, zumal sich eine solche Wirkung grundsÃ¤tzlich nur auf das Dispositiv bezieht (vgl. VGr, 3.</span> <span>November 2010, VB.2010.00424, E.</span> <span>3.3 mit weiteren Hinweisen). Das Dispositiv des Entscheids</span> vom 2. November 2005<span> spricht sich indessen nicht </span>konkret <span>Ã¼ber </span>umzusetzende Erschliessungsmassnahmen<span> aus. Da lediglich vorfrageweise in den ErwÃ¤gungen erlÃ¤utert wurde, wie das GrundstÃ¼ck des Beschwerdegegners</span> <span>2 strassenmÃ¤ssig erschlossen werden kÃ¶nnte, hat </span>dieser Entscheid<span> diesbezÃ¼glich keine bindende Kraft. </span>Der darin bemÃ¤ngelte FussgÃ¤ngerschutz wÃ¤re somit grundsÃ¤tzlich auch mittels Strassenraumgestaltung â wie beispielsweise die vorliegend umstrittene Trennung von Fahr- und Fussverkehr auf dem L-Weg â sicherzustellen. </p> <p class="Erwgung2">Dem<span> Vorbringen der Beschwerdegegnerin</span> <span>1, es </span>widerspreche<span> dem Rechtsgleichheitsgebot, wenn der Familie O ein Fahrwegrecht beim Fussweg</span> <span>D eingerÃ¤umt wÃ¼rde, um ihre Zufahrt zu den ParkplÃ¤tzen sicherzustellen, ist grundsÃ¤tzlich zu entgegnen, dass dem Grundsatz der Rechtsgleichheit im Planungsrecht nur abgeschwÃ¤chte Bedeutung zukommt (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, BD. I, 3.</span> <span>A., ZÃ¼rich 1999, Rz.</span> <span>121</span> <span>ff.). Wie noch aufzuzeigen sein wird, sind die von der Beschwerdegegnerin</span> <span>1 erwÃ¤hnten Sachverhalte im Ãbrigen nicht vergleichbar, zumal beim L-Weg â im Vergleich zur Strasse J â von der BeschwerdefÃ¼hrerin eine verkehrliche Entflechtung angestrebt wird (vgl. E.</span> <span>6.4).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Bei baulicher Verdichtung wÃ¼rden mit dem jedenfalls <span>vorgesehenen nÃ¶rdlichen, lÃ¤ngeren Ast der Strasse J geringfÃ¼gig mehr als 30 Wohneinheiten, das heisst 32 Wohneinheiten, erschlossen</span> werden<span>. Damit ist ein normalienkonformer FussgÃ¤ngerschutz notwendig</span> (siehe Anhang der Zugangsnormalien)<span>, der mit dem zur VerfÃ¼gung stehenden L-Weg und mit zusÃ¤tzlichen Verkehrsberuhigungsmassnahmen prima vista grundsÃ¤tzlich </span>umgesetzt<span> werden kÃ¶nnte. Dass der FussgÃ¤ngerschutz entlang der K-Strasse nicht weiter verfolgt wurde, wird in nachvollziehbarer Weise mit der dort bestehenden Kernzone begrÃ¼ndet. Entsprechende Massnahmen wÃ¤ren ohnehin nicht im Rahmen des Quartierplans </span>festzusetzen<span>, sondern im Rahmen eines Strassenprojekts anzuordnen, da es sich um eine nutzungsorientierte Sammelstrasse und damit um eine Anlage der Groberschliessung handelt. Unangefochten und damit nicht zu Ã¼berprÃ¼fen ist, ob der im Quartierplan vorgesehene Ausbau der Strasse J insgesamt den Anforderungen der Zugangsnormalien </span>und<span> damit einem genÃ¼genden FussgÃ¤ngerschutz entspricht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.4 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin erachtet die erwÃ¤hnte verkehrliche Entflechtung des L-Wegs als eine</span>n<span> der Grundpfeiler des streitbetroffenen Quartierplans, was von der Vorinstanz zu stark relativiert werde. TatsÃ¤chlich ist die Entflechtung von Fahrverkehr auf dem L-Weg als im Quartierplan voraussichtlich zu regelnde Massnahme bzw. Grundsatz/Ziel des Erschliessungskonzepts definiert. Ein BedÃ¼rfnis, im Quartierplan</span>gebiet<span> zusÃ¤tzliche vom Fahrverkehr </span>befreite <span>Fusswege zur VerkÃ¼rzung der Verbindungen zu den Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln und Versorgungseinrichtungen auszuscheiden, wird von der Praxis grundsÃ¤tzlich anerkannt (VGr, 24.</span> <span>Januar 2001, VB.2000.00366, E.</span> <span>2.a], RB 1983 Nr. 86, 1980 Nr. 108, 1976 Nr. 102; Fritzsche/BÃ¶sch/</span>RA C<span>, S.</span> <span>580). Vorliegend bestehen denn auch GrÃ¼nde, den L-Weg vom motorisierten Verkehr zu befreien und als Fussweg zu erhalten. So ist dieser Weg im kommunalen Verkehrsrichtplan "Fuss-, Rad- und Reitweg" als Fuss- und Wanderweg eingetragen. Auch kÃ¶nnen ihn Kinder benÃ¼tzen, um zum Schulhaus P zu gelangen, und er dient als Verbindung zur Bushaltestelle Q und somit zum Ã¶ffentlichen Verkehr (vgl. www.gis.zh.ch). AnlÃ¤sslich des vorinstanzlich durchgefÃ¼hrten Lokaltermins wurde denn auch festgestellt, dass FussgÃ¤nger diesen Weg tatsÃ¤chlich benÃ¼tzen wÃ¼rden. Damit besteht ein Ã¶ffentliches Interesse an der verkehrlichen Entflech</span>t<span>ung des L-Wegs, das mit der vom Gemeinderat festgesetzten ErschliessungslÃ¶sung gewahrt wÃ¼rde. Dem steht auch nicht entgegen, dass es der Beschwerdegegnerin 1 aufgrund des befristeten Fuss- und Fahrwegrechts bis Ende 2029 erlaubt ist, den L-Weg als Zufahrt zu ihrem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr.</span> <span>03 zu gebrauchen: Aufgrund der Befristung der besagten Dienstbarkeit wÃ¼rde das im Quartierplan definierte Ziel, den L-Weg vom Fahrverkehr zu en</span>t<span>flechten, auf lÃ¤ngere Sicht betrachtet jedenfalls erreicht. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Wichtigkeit des Ã¶ffentlichen Interesses an der verkehrlichen Entflechtung des L-Wegs muss indessen relativiert werden: Wie vorinstanzlich festgehalten, wÃ¤re mit der im Entscheid vom 2.</span> <span>Juli 2014 prÃ¤ferierten LÃ¶sung </span>â selbst bei einer kÃ¼nftigen Verdichtung, die aber nicht erheblich ausfallen dÃ¼rfte â<span> bloss mit einem beschrÃ¤nkten Fahrzeugaufkommen</span><span> </span><span>auf dem besagten Weg zu rechnen, was die FussgÃ¤ngersicherheit nicht Ã¼bermÃ¤ssig einschrÃ¤nken dÃ¼rfte. Mit dem normalienkonformen Ausbau der besagten VerkehrsflÃ¤che kÃ¶nnte im Ãbrigen eine GefÃ¤hrdung </span>der<span> FussgÃ¤nger weiter reduziert werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Im Rahmen der vorzunehmenden InteressenabwÃ¤gung sind des Weiteren die Vor- und Nachteile der erst- und vorinstanzlichen Quartierplanvarianten fÃ¼r die betroffenen GrundeigentÃ¼mer zu bezeichnen und gegeneinander abzuwÃ¤gen. ZunÃ¤chst bietet sich <span>ein Kosten</span>- und <span>FlÃ¤chen</span>v<span>ergleich </span>der <span>besagten Erschliessungen </span>an.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass die von der Vorinstanz angeordnete VerkehrslÃ¶sung gemÃ¤ss ersten AbklÃ¤rungen des beauftragten Quartierplaningenieurs voraussichtlich zu ungefÃ¤hr Fr. 100'000.- hÃ¶heren Erschliessungskosten fÃ¼hren wÃ¼rde. Auch wenn dieser Betrag nicht belegt ist, was die Beschwerdegegnerschaft bemÃ¤ngelt, ist es offensichtlich, dass die Umsetzung der vorinstanzlich aufgezeigten Erschliessung fÃ¼r die <i>Quartierplangenossen</i> im Vergleich zur im Quartierplan vorgesehenen LÃ¶sung Mehrkosten verursachen wÃ¼rde, zumal die Baukosten fÃ¼r die Zufahrt Ã¼ber das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 gemÃ¤ss der Variante des Gemeinderats vom Beschwerdegegner 2 alleine zu tragen wÃ¤ren. Ãberdies wÃ¼rde der L-Weg gemÃ¤ss dem Technischen Bericht nicht normalienkonform ausgebaut, sondern nur auf 2 m verbreitert und als Groberschliessungsanlage von der BeschwerdefÃ¼hrerin abgegolten werden. Das Amt fÃ¼r Raumentwicklung als FachbehÃ¶rde geht davon aus, dass die verursachten Kosten im Rahmen einer Verbreiterung schÃ¤tzungsweise nicht geringer ausfallen als bei der erstinstanzlich vorgesehenen Privatzufahrt. Ungeachtet des KostenverteilschlÃ¼ssels wÃ¤re die vom Gemeinderat festgesetzte Erschliessung absolut gesehen insgesamt teurer (vgl. auch E. 6.5.5).</p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.2 </b>Bei der vorinstanzlich prÃ¤ferierten Variante mÃ¼sste die Fahrbahn des L-Wegs auf 3,6 m verbreitert werden, und zwar auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01 und 11. Allenfalls wÃ¤re der L-Weg bis zum GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 03 zu verbreitern. Wie bereits erwÃ¤hnt, mÃ¼sste Ã¼berdies ein Kehrplatz fÃ¼r Personenwagen erstellt werden (vgl. E. 1.3.2). Der dabei entstehende Verlust an FlÃ¤che, der von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit 80 m<sup>2</sup> beziffert wurde, wÃ¼rde damit geringer ausfallen als bei einer Erschliessung gemÃ¤ss dem vom Gemeinderat festgesetzten streitbetroffenen Quartierplan. Letzterer sieht neben der Verbreiterung des L-Wegs auf 2 m aufgrund der neuen Zufahrt zum GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 11 nÃ¶rdlich des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 01 eine zu versiegelnde FlÃ¤che von rund 96 m<sup>2</sup> vor. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.3 </b>Die Vorinstanz bezeichnete es als planerisch wenig zweckmÃ¤ssig, dass das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 16 gemÃ¤ss dem Quartierplan "J" im Ergebnis auf drei Seiten von Verkehrsanlagen umgeben sei. Eine solche Erschliessungssituation ist indessen nicht per se ausgeschlossen (VGr, 10. Juli 2003, VB.2003.000092, E. 4.d). Das Amt fÃ¼r Raumentwicklung als FachbehÃ¶rde beurteilte die gewÃ¤hlte Erschliessung entlang der Nordgrenze von Kat.-Nr. 01 als fÃ¼r die betroffenen bzw. umliegenden GrundstÃ¼cke nicht zu einschneidend. Der EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 16 wandte sich denn auch gar nicht gegen diese ErschliessungslÃ¶sung und legte kein Rechtsmittel dagegen ein. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.4 </b>Zwar besteht auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 bereits ein Fuss- und Fahrwegrecht zugunsten des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11 des Beschwerdegegners 2 im Umfang von 1 m neben dem L-Weg. UnabhÃ¤ngig davon, ob das fÃ¼r die Strassenverbreiterung benÃ¶tigte Land abparzelliert oder das Fuss- und Fahrwegrecht 17 einfach ausgedehnt wÃ¼rde, hÃ¤tte die Umsetzung der vorinstanzlichen ErschliessungslÃ¶sung auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 der Mitbeteiligten 2 jedenfalls die Versiegelung von attraktivem Bauland mit SÃ¼dausrichtung und Seesicht zur Folge, zumal das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 14 auf der gegenÃ¼berliegenden Strassenseite in der Reservezone liegt und grundsÃ¤tzlich keine Quartierplananlagen ausserhalb der Bauzone erstellt werden dÃ¼rfen (BGE 118 Ib 497; VGr, 15. September 2005, VB.2005.00030, E. 4c.). Ãberdies wÃ¤re bei einem Neubau auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 ein Abstand zum L-Weg von mindestens 3,5 m einzuhalten (vgl. § 265 Abs. 1 PBG; VGr, 2. November 2005, VB.2005.00263, E. 4.2; 1. Juni 2005, VB.2005.00017, E. 3.2). Durch die Quartierplanfestsetzung des Gemeinderats erscheinen die Mitbeteiligten 2 damit baulich weniger stark belastet zu sein als durch die vorinstanzlich angeordnete Erschliessung, was sie denn auch erwÃ¤hnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.5.5 </b>Der Einbezug des GrundstÃ¼cks des Beschwerdegegners 2 ins Quartierplanverfahren erfolgt nicht, weil dieses nicht hinreichend erschlossen wÃ¤re, sondern weil es im betreffenden Gebiet â wie besehen â auch einer genÃ¼genden Erschliessung fÃ¼r die FussgÃ¤nger bedarf (vgl. BGr, Urteil vom 7. April 2010, 1C_412/2009, E. 2.3.1). FÃ¼r den Beschwerdegegner 2 erweist sich bei der vom Gemeinderat vorgesehenen LÃ¶sung als stark nachteilig, dass am sÃ¼dlichen Ende der Strasse J ein Absperrpfosten platziert wÃ¤re. Dies wÃ¼rde es ihm kÃ¼nftig verwehren, seine bisherige Garagenzufahrt und damit auch sein bestehendes GaragengebÃ¤ude zu benÃ¼tzen. Neben den Garagenneubaukosten, die ihm mindestens anteilsmÃ¤ssig als Mitglied der Quartierplangenossenschaft anfallen wÃ¼rden, hÃ¤tte er mit der gleichzeitig vorgesehenen rÃ¼ckwÃ¤rtigen Erschliessung seiner Liegenschaft des Weiteren eine EntschÃ¤digung in HÃ¶he von Fr. 19'710.- fÃ¼r das zugunsten seines GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 11 eingerÃ¤umte Fuss- und Fahrwegrecht zu bezahlen. Ãberdies mÃ¼sste er noch unbezifferte Baukosten der neuen Zufahrtsstrasse tragen. Die Vorinstanz hielt es fÃ¼r zweifelhaft, ob dies dem Beschwerdegegner 2 zugemutet werden kÃ¶nne. Unter diesen UmstÃ¤nden wÃ¼rde die genannte Festsetzung jedenfalls einen schweren Eingriff in das Eigentum des Beschwerdegegners 2 bedeuten. Dieser Grundrechtseingriff kÃ¶nnte nicht in genÃ¼gender Weise mit dem vorgÃ¤ngig festgestellten Ã¶ffentlichen Interesse an der verkehrlichen Entflechtung des L-Wegs gerechtfertigt werden (vgl. insbesondere E. 6.4 Abs. 2). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.6 </span></b>Es fragt sich jedoch, ob es allenfalls weitere GrÃ¼nde gibt, die dagegen sprechen wÃ¼rden<span>, dass der Beschwerdegegner</span> <span>2 seine bisherige Zufahrt weiterhin benÃ¼tzen </span>soll<span>.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>6.6.1 </b>Der Beschwerdegegner 2 macht insbesondere geltend, dass sich die im Quartierplan vorgesehene Zufahrt Ã¼ber den Servitutsweg auf dem nÃ¶rdlichen Teil der Parzelle Kat.-Nr. 11 mit einem Mass von 2,4 m als untauglich erweise, da die Verkehrssicherheitsverordnung [vom 15. Juni 1983, VSiV] mindestens 4 m verlange. Zu beachten ist, dass bei Zufahrtswegen gemÃ¤ss § 6 Abs. 2 lit. b und lit. c VSiV Abweichungen von den technischen Anforderungen an Ausfahrten und insbesondere von einem Einlenkerradius von 4 m (vgl. Anhang der VSiV, 1. Technische Anforderungen fÃ¼r Ausfahrten) zulÃ¤ssig sind, sofern besondere ortsbauliche VerhÃ¤ltnisse oder die Topografie dies erfordern (lit. b) oder allgemein, wenn GrÃ¼nde des Natur- und Heimatschutzes oder andere Ã¶ffentliche Interessen Ã¼berwiegen (lit. c). Es erweist sich indessen als sinnvoll, wenn das â wie nachfolgend noch aufzuzeigen ist (E. 6.6 f.) â von der Vorinstanz in Auftrag zu gebende SachverstÃ¤ndigengutachten die Tauglichkeit der besagten Zufahrt ebenfalls untersucht.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.6.2 </b>Bei der vorinstanzlichen ErschliessungslÃ¶sung ergeben sich Sicherheitsbedenken, die eine genÃ¼gende Erschliessung im Sinn von Art. 19 RPG fraglich erscheinen lassen: So weist gemÃ¤ss Beschwerdeschrift der besagte Strassenabschnitt samt Einlenker in den L-Weg eine LÃ¤ngsneigung von bis zu 23 % auf. Das Amt fÃ¼r Raumentwicklung wies darauf hin, dass der EinmÃ¼ndungsbereich der Strasse J in den L-Weg eher unÃ¼bersichtlich bleibend und aus topographischen GrÃ¼nden schwierig realisierbar wÃ¤re. Im Unterschied zum Vorentscheid des Gemeinderats vom 7. April 2009, bei dem noch kein sachkundiges IngenieurbÃ¼ro zugezogen worden war, beurteilen die Quartierplanverfasser den dortigen Strassenausbau â ungeachtet der Richtlinien des Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS), bei deren Anwendung der QuartierplanbehÃ¶rde ein erheblicher Ermessensspielraum zukommt (RA E, Kosten und EntschÃ¤digungen im zÃ¼rcherischen Quartierplanverfahren, ZÃ¼rich etc. 2004, S. 155 f.) â aufgrund des steilen StrassenstÃ¼cks ebenfalls als schwierig. Die in den Akten befindlichen Fotos vermÃ¶gen die dortige Situation nicht wirklich zu klÃ¤ren. Eine Besichtigung vor Ort und damit die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins im Sinn von § 7 Abs. 1 VRG â wie von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt â erweist sich aber vor allem deswegen nicht als zur KlÃ¤rung der VerhÃ¤ltnisse geeignet, weil fÃ¼r die EinschÃ¤tzung der Verkehrssicherheitslage Fachkenntnisse vonnÃ¶ten sind. Es bedarf folglich eines Gutachtens, das von einem unabhÃ¤ngigen SachverstÃ¤ndigen verfasst ist (vgl. § 7 Abs. 1 VRG). Ein solches liegt bislang nicht vor. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.7 </b>Unter diesen UmstÃ¤nden<span> erweist sich der rechtserhebliche Sachverhalt </span>als nur ungenÃ¼gend abgeklÃ¤rt<span>. </span>Die<span> Abs. 1â4 von Disp.-Ziff.</span> <span>II, Disp.-Ziff.</span> <span>III sowie Disp.-Ziff.</span> <span>IV des angefochtenen Entscheids vom 2.</span> <span>Juli 2014 </span>sind folglich aufzuheben<span>.</span><span> </span><span>Kraft §</span> <span>63 Abs.</span> <span>1 VRG ist das Verwaltungsgericht befugt, reformatorisch zu entscheiden</span>, falls es den vorinstanzlichen Entscheid aufhebt<span>. Es steht ihm nach §</span> <span>64 Abs.</span> <span>1 VRG aber auch frei, die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen, insbesondere wenn mit der angefochtenen Anordnung auf die Sache nicht eingetreten oder der Sachverhalt ungenÃ¼gend festgestellt worden ist. </span>Wie besehen ist Letzteres <span>vorliegend </span>gegeben, weshalb unter Anwendung von § 64 Abs. 1 VRG <span>die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen</span> ist<span>. </span>Dieser wird aufgetragen, auf der Grundlage des von ihr einzuholenden Gutachtens betreffend die Verkehrssicherheitslage im EinmÃ¼ndungsbereich der Strasse J in den L-Weg sowie betreffend die Tauglichkeit der im Quartierplan vorgesehenen Zufahrt Ã¼ber den Servitutsweg auf dem nÃ¶rdlichen Teil der Parzelle Kat.-Nr. 11 zu urteilen. Sie wird Ã¼berdies die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen des ersten Rekursverfahrens im zu treffenden Entscheid neu zu verlegen haben. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.8 </b><span>Dies fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span><span> </span><span>Mit vorliegendem Urteil bleibt ungeklÃ¤rt, ob die von der Vorinstanz </span>vertretenen<span> LÃ¶sung sich tatsÃ¤chlich als besser erweist als die im Quartierplan festgesetzte Erschliessung (vgl. E.</span> <span>2.</span>3 f.<span>). WÃ¼rden sich die obgenannten Sicherheitsbedenken bei Vorliegen des noch einzuholenden SachverstÃ¤ndigengutachtens nicht bestÃ¤tigen, so wÃ¤re </span>jedenfalls <span>der im angefochtenen Entscheid vom 2.</span> <span>Juli 2014 beschriebenen Erschliessung der Vorzug zu geben; dies, zumal damit die Eigentumsgarantie des Beschwerdegegners</span> <span>2 gewahrt werden kÃ¶nnte (vgl. E. 6.5.5), die Bodenversiegelung geringfÃ¼giger ausfallen wÃ¼rde als beim</span> vom Gemeinderat festgesetzten<span> Quartierplan (vgl. E.</span> <span>6.5.2)</span> und <span>gleichwohl der FussgÃ¤ngerschutz in genÃ¼gendem Mass gewÃ¤hrleistet wÃ¤re (vgl. E.</span> <span>6.4). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.1 </span></b><span>Nach der neueren Rechtsprechung gilt eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz mit offenem Prozessausgang in Bezug auf die Kosten- und EntschÃ¤digungsregelung als Obsiegen der rechtsmittelfÃ¼hrenden Partei â und zwar unabhÃ¤ngig davon, welche AntrÃ¤ge diese gestellt hat (BGr, 28.</span> <span>April 2014, 2C_846/2013, E.</span> <span>3.2 und 3.3; VGr, 2.</span> <span>Oktober 2014, VB.2014.00246, E.</span> <span>6; 28.</span> <span>August 2014, VB.2014.00106, E.</span> <span>2.3). </span>Die festgestellte ungenÃ¼gende Sachverhaltsermittlung ist der Vorinstanz nicht nach dem Verursacherprinzip im Sinn von § 13 Abs. 2 VRG kostenmÃ¤ssig anzulasten, zumal die Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit aufgrund der topographischen VerhÃ¤ltnisse von den Beteiligten erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vorgebracht wurden (vgl. Kaspar PlÃ¼ss, <span>Kommentar VRG</span>, § 13 N. 59). <span>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind </span>folglich<span> der Beschwerdegegnerin</span> <span>1 und dem Beschwerdegegner</span> <span>2 je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§</span> <span>65a Abs.</span> <span>2 in Verbindung mit §</span> <span>13 Abs.</span> <span>2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b><span>Die Bearbeitung und Beantwortung von Rechtsmitteln wird zu den angestammten amtlichen Aufgaben gezÃ¤hlt, wobei zu erwÃ¤hnen ist, dass das Gemeinwesen gegenÃ¼ber den beteiligten Privaten einen Wissensvorsprung aufweist. Eine ParteientschÃ¤digung zu dessen Gunsten ist zwar nicht von vornherein auszuschliessen, erscheint jedoch nur dann als gerechtfertigt, wenn die Erhebung oder Beantwortung des Rechtsmittels mit einem ausserordentlichen Aufwand verbunden war (VGr, 26.</span> <span>Juni 2012, VB.2012.00201, E.</span> <span>7.3; RB 2008 Nr.</span> <span>18, E.</span> <span>2.3.1; PlÃ¼ss, §</span> <span>17 N.</span> <span>51). Dies ist im vorliegenden Fall ohne Weiteres zu bejahen.</span> Infolgedessen sind die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 je zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu entrichten (§ 17 Abs. 2 VRG). Der Beschwerdegegnerschaft ist angesichts ihres Unterliegens keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Beim vorliegenden Urteil handelt es sich um einen RÃ¼ckweisungsentscheid. Ein solcher wird grundsÃ¤tzlich als Zwischenentscheid qualifiziert, der sich nur unter den bereits erwÃ¤hnten Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG weiterziehen lÃ¤sst. Wie bereits erwÃ¤hnt, lÃ¤sst sich ein RÃ¼ckweisungsentscheid dann als Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG einstufen, wenn der unteren Instanz kein Beurteilungsspielraum mehr verbleibt (vgl. E. 1.3.1).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt </span><span>die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Disp.-Ziff. II Abs. 1â4, Disp.-Ziff. III sowie Disp.-Ziff. IV des Entscheids des Baurekursgerichts vom 2. Juli 2014 werden aufgehoben, und die Sache wird zur VervollstÃ¤ndigung des Sachverhalts und zu neuer Entscheidung im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Baurekursgericht zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 10'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 510.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 10'510.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin 1 und dem Beschwerdegegner 2 je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4</span>. Die Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 werden je verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. <span>2'000.- </span>(insgesamt Fr. 4<span>'000.-</span>, inkl. MwSt.) <span>zu bezahlen.</span><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>