<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.00701</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretär Fraefel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 10. November 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1972, war als gelernter Schreiner tätig (Urk. 7/3 und Urk. 7/37/2). Am 2. Februar 2004 erlitt er einen Hirninfarkt (vgl. Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. April 2004, Urk. 7/8; Urk. 7/3). Nach Abschluss der Rehabilitation gewährte ihm die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 6. Juni 2005 (Urk. 7/54) eine Umschulung zum Sachbearbeiter Planung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Zeitraum ab 4. Juli 2005 bis 3. Juli 2007.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zuge dieser Umschulung liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 22. Juni 2006 durch Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Augenarzt, ein Gesuch um Kostenübernahme für eine Gleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtbrille stellen (Urk. 7/73). Mit Vorbescheid vom 3. Juli 2006 wies die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle dieses Gesuch ab (Urk. 7/75). Nach ergangener Einsprache vom 13. Juli 2006 (Urk. 7/77 und Urk. 7/81) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. August 2006 (Urk. 2 = Urk. 7/82) einen Anspruch des Versicherten auf eine Gleitsichtbrille.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 28. August 2006 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Zusprechung der beantrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gleitsichtbrille (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2006 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtete die IV-Stelle auf eine Stellungnahme und schloss im Übrigen auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 25. Oktober 2006 wurde der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Intertemporalrechtlich ist darauf hinzuweisen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts (ATSG) die materielle Rechtslage mit Bezug auf den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung nicht modifiziert hat (Urteil des Eid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, Erw. 1). Auch der im Zuge der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 geänderte Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(IVG; Anspruch auf Hilfsmittel) führt zu keiner Veränderung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung, da es sich bei der eingefügten Anpassung lediglich um eine formale Gesetzesänderung handelt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, Erw. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV158"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 21 Abs. 1 Satz 2 IVG werden Kosten (unter anderem) für Brillen nur übernommen, wenn diese Hilfsmittel eine wesentliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzung medizinischer Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziffer 7.01* des Anhangs zur HVI besteht ein Anspruch auf Abgabe von Brillen, sofern sie eine wesentliche Ergänzung medizinischer Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen darstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wesentliche Ergänzung medizinischer Massnahmen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 2. Satz IVG setzt nach der Praxis einen qualifizierten inneren Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang zwischen der medizinischen Massnahme gemäss Art. 12 oder 13 IVG und der Notwendigkeit der Versorgung mit dem entsprechenden Hilfsmittel voraus. Das trifft dann zu, wenn im Zusammenhang mit oder bei der Durchführung einer medizinischen Massnahme gemäss Art. 12 oder 13 IVG die Abgabe einer Brille notwendig ist, oder wenn der Erfolg einer medizinischen Massnahme der Invalidenversicherung nur bei Benützung einer Brille gewähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistet ist (in BGE 124 V 7 nicht publizierte Erw. 2d des Urteils B. vom 16. März 1998, I 71/97, mit Hinweis auf Pra 1992 Nr. 45 S. 165 Erw. 4; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes vom 9. Dezember 2002 in Sachen Z., I 108/02). Regelmässige ärztliche Kontrollen, die bei hochgradig sehschwachen Personen erforderlich sind, fallen nicht unter den Begriff der ärztlichen Behandlung (ZAK 1970 S 492 Erw. 1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist es unerheblich, ob es sich dabei um eine von der Invalidenversicherung durchgeführte medizinische Massnahme handelt; entscheidend ist vielmehr, dass die Voraussetzungen der Übernahme der ärztlichen Vorkehr als medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung an sich erfüllt wären (BGE 105 V 148 Erw. 1; ZAK 1988 S. 475 Erw. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützt ihren leistungsverneinenden Entscheid auf den Umstand, dass Gleitsichtbrillen nicht in der HVI-Hilfsmittelliste aufgeführt seien und keiner entsprechenden Hilfsmittelkategorie zugeordnet werden können, weshalb sie nicht für die Kosten von Gleitsichtbrillen aufzukommen habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber macht der Versicherte geltend (Urk. 1), die Umschulung beziehungsweise Wiedereingliederung sei stark gefährdet, weil er sich über längere Zeit nicht konzentrieren könne. Durch Überanstrengung der Augen werde zuerst das Bild am PC unscharf, und zusätzlich bekomme er noch Kopfschmerzen. Daher sei es für ihn wichtig, eine Gleitsichtbrille zu erhalten, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dies sei seine dritte Brille in anderthalb Jahren, was nach seiner Ansicht nicht normal und klar eine Auswirkung seiner Krankheit sei. Im Weiteren verweist der Versicherte auch auf einen Bericht des Augenarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. August 2006 (Urk. 3/1; dazu Erw. 4.1) sowie auf ein Schreiben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schulleiter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. August 2006 (Urk. 3/2). Darin führt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem aus, die Arbeit als Sachbearbeiter erfordere einen hohen Anteil an intensiver Augenarbeit. Es scheine ihnen offensichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die ungenügende Sehkorrektur schon nach kurzer Zeit überfordert und überanstrengt sei. Die Fortsetzung der Ausbildung sei auf diese Weise in Frage gestellt. Der Bedarf für eine optimal angepasste Brille sei daher ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leidet gemäss dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. August 2006 (Urk. 3/1) an einer Akkommodationsschwäche, bedingt durch die Vertebralisdissektion mit Hemisyndrom links. Eine Gleitsichtbrille sei not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig, damit der Beschwerdeführer in allen Bereichen einen klaren Visus habe. Ohne eine solche Brille sei seine Umschulung gefährdet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Brillen werden nach Erwägung 2.2 von der Invalidenversicherung nicht als selbständiges Hilfsmittel finanziert, sondern akzessorisch zu einer von der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zu übernehmenden Behandlung gemäss Art. 12 oder 13 Abs. 1 IVG. Dementsprechend ist die Invalidenversicherung für Brillen nicht leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig, wenn und solange keine medizinischen Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men durchgeführt worden sind (vgl. auch Urteil des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts vom 25. Februar 2000 in Sachen A., I 8/00, Erw. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da im massgebenden Zeitraum keine medizinischen Eingliederungsmassnahmen mit Brillen als wesentliche Ergänzung (im Sinne von Erwägung 2.2) durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden sind, ist der leistungsverneinende Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der IV-Stelle nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beanstanden. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Gleitsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brille wegen einer Akkommodationsschwäche für die begonnene Umschulung notwendig sei, ändert daran nichts. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Denn selbst dann wenn eine Brille zu einer von der Invalidenversicherung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ausbildung erforderlich ist, hat sie den besonderen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für die Abgabe dieses Hilfsmittels zu genügen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG in der seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und auf Fr. 400.-- anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Bürker-PaganiFraefel</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"></p></div> </div></body></html>