<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00150</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">Oktober 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Rohrer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">ADVOMED</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboren 1962, arbeitete seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1991 in einem Pensum von 100 % als Chauffeur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem Grandhotel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/2 Ziff. 5.4), als er sich am 25. November 2016 unter Hinweis auf Depressionen erstmals bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/2 Ziff. 6.1). Nach erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen wie auch medizinischen Abklärungen sowie durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 20. März 2017 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 6/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Januar 2019 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/14).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Mitteilung vom 24. Juni 2019 wurde die Unterstützung beim Erhalt des Arbeitsplatzes abgeschlossen und die Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung in Aussicht gestellt (Urk. 6/20). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische (Urk. 6/22, Urk. 6/31, Urk. 6/34-35, Urk. 6/45, Urk. 6/49) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/24-25)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zog die Akten des Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers bei (Urk. 6/55, Urk. 6/62), welcher unter anderem eine rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologisch-psychiatrische Begutachtung veranlasst hatte (Gutachten vom 9. Juli 2021, Urk. 6/62/11-99). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/64-65, Urk. 6/69) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Februar 2022 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 6/72 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 11. März 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 7. Februar 2022 (Urk. 2) und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente, eventualiter die Rückweisung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiteren medizinischen Abklärung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 28. April 2022 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 17. Mai 2022 mitgeteilt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögliche Rentenanspruch vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 entstanden ist, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span>licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 7. Februar 2022 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht bestehe seit Dezember 2019 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die bisherige Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chauffeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Hotelgäste. Nach der Anpassung des Arbeitsplatzes durch den ehemaligen Arbeitgeber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem Pensum von 80 % als Bell-Boy tätig gewesen, was einer angepassten Tätigkeit entspreche. In dieser an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht werde am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten festgehalten und es gebe keinen Anlass, weitere medizinische Abklärungen durchzuführen. Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 22 %, was keinen Rentenanspruch begründe. Die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer sodann aufgrund des Alters nach wie vor möglich, da er diese Tätigkeit bis Ende September 2020 bei seinem ehemaligen Arbeitgeber ausgeübt habe. Auch auf berufliche Massnahmen bestehe kein Anspruch (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 28. April 2022 (Urk. 5) hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch wenn zu Gunsten des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers sein höchstes erwirtschaftetes Einkommen ohne gesundheitliche Beeinträchtigung und das Invalideneinkommen nach LSE mit dem höchst mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Abzug von 25 % bemessen würde, entstünde noch immer kein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch das Durchführen eines strukturierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens würde nicht zur Annahme eines langandauernden IV-relevanten Gesundheitsschadens führen (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Gutachten werde eine Verbesserung des Gesundheitszustandes beschrieben, ohne diese je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch näher zu diskutieren (S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26-27). Die Annahme, wonach er in der an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammten Tätigkeit als Bell-Boy im Umfang von 80 % arbeitsfähig sei, entbehre jeglicher Grundlage (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 30). Es sei erstellt, dass das Arbeitsverhältnis gekündigt worden sei, weil er im Rahmen seiner angestammten und auch an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeiten keine adäquate Arbeitsleistung mehr habe erbringen können (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 31). So könne sicherlich nicht vertreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, dass er bei einem neuen Arbeitgeber als Bell-Boy eine arbeitsmarktgerechte Leistung erbringen könne (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 32). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offensichtlich könne nicht v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on einer Arbeitsfähigkeit in an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammter Tätigkeit ausgegangen werden. Diese gutachterliche Feststellung sei aktenwidrig und könne in Anbetracht der Aktenlage nicht zur Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung herangezogen werden (S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 35). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Zumutbarkeitsprofil einer Verweistätigkeit sei nicht im Detail abgeklärt worden (S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 37). Gemäss den Ausführungen im Gutachten sei er energielos, weise kognitive Störungen auf, habe ausgeprägte Dauerschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen, sei stress- und belastungsintolerant, habe Konzentrationsstörungen und sei antriebslos. Dennoch solle er zu 80 % in der angestammten Tätigkeit leistungsfähig sein. Dieser gesundheitliche Zustand erlaube auch keine Verweistätigkeit (S. 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 38-39). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten sei sodann dem RAD nicht einmal zur Stellungnahme vorgelegt worden (S. 11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 40). Es handle sich dabei um das Gutachten de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krankentaggeldversicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches auf die Beurteilung von kurz- und mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristigen Leistungen ausgerichtet sei und sich nicht an sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Kriterien orientiere (S. 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 42). Das Gutachten beruhe sodann auf einer Untersuchung im April 2021, wobei die Beschwerdegegnerin im November 2021 über den Leistungsanspruch entschieden habe, ohne aktuelle medizinische Berichte der behandelnden Fachärzte einzuholen und mit dem Gutachten abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichen (S. 12 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 46).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Obwohl im psychiatrischen Teilgutachten eine Leistungseinschränkung von 20 % bezogen auf ein Vollpensum in angepasster Tätigkeit attestiert worden sei, sei die Beschwerdegegnerin zum Schluss gelangt, dass kein Gesundheitsschaden ausgewiesen sei (S. 13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 47).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schlussendlich liege keine Verwertbarkeit mehr vor. Er sei im Zeitpunkt der gutachterlichen Abklärung 59 Jahre alt gewesen, ohne Berufsausbildung und habe während 29 Jahren im Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Chauffeur und Bell-Boy gedient. Mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit werde er keinen Arbeitgeber mehr finden, der ihn für eine geeignete Verweistätigkeit einstellen werde (S. 14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 53-54). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente und damit verbunden die Frage, ob sich seit Erlass der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. März 2017 eine anspruchsrelevante Veränderung ergeben hat (vgl. vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der ersten Rentenbeurteilung wurde der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Auftrag des Krankentaggeldversicherers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November 2016 durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet. In seinem Gutachten vom 10. November 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/3/13-29) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode, möglicherweise im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.0/F33.1), DD organische affektive Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von psychischen und Verhaltensstörungen durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig aktiver Substanzgebrauch (S. 15). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vordergrund der aktuellen Beschwerden stünden ausgeprägte Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen im Sinne von Ein- und Durchschlafstörungen, Konzentrationsstörungen, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drückte, depressive Stimmungslage, Energielosigkeit und Müdigkeit. Darüber hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus bestünden diverse somatische Beschwerden wie Völlegefühl und Magen-Darm-Probleme. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei davon auszugehen, dass es sich um eine durchaus authentische Beschwerdeschilderung handle. Die gutachterliche Konsistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung habe keine Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionseinschränkungen ergeben. Ein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens liege nicht vor. Auch von einem Scheitern der ambulanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder stationären Therapie könne nicht gesprochen werden. Gegenwärtig bestehe keine leitliniengerechte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der unklaren diagnostischen Zuordnung werde dringend eine weitere so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Abklärung empfohlen. Zusammenfassend würden die vorliegenden Befunde bei kritischer Würdigung ein in sich schlüssiges, konsistentes Bild ergeben (S. 14). In der zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem Pensum von 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeübten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit als Chauffeur im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grand Hotel bestehe aufgrund der möglichen Eigen- und Fremdgefährdung eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Arbeitsplatz sei dem Beschwerdeführer gegenwärtig bis zur weiteren Abklärung nicht zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 15 f. Ziff. 2). Die angestammte Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer auch bei keinem anderen Arbeitgeber zugemutet werden (S. 16 Ziff. 3). In einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit mit reduziertem Kundenkontakt, der Möglichkeit, sich zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuziehen, sowie aufgrund der reduzierten kognitiven Flexibilität und den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getragenen Konzentrationsstörungen ohne hohe Anforderungen an kognitive Funktionen, insbesondere ohne Erfordernis einer dauerhaften Aufmerksamkeit und Konzentration und ohne Überwachungsarbeiten, sei der Beschwerdeführer zumindest zu 50 % arbeitsfähig (S. 16 Ziff. 4). Es würden dringend weitere somatische Abklärungen empfohlen, um gegebenenfalls eine organische Ursache der im Vordergrund stehenden chronischen Müdigkeit abzuklären. Im Weitere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte eine Anpassung der medikamentösen Behandlung erfolgen. Nach An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passung der Therapie sei spätestens innerhalb von acht Wochen von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen (S. 16 f. Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 3. Februar 2017 hielt RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, fest, es liege mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit kein längerdauernder, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden vor. Die Arbeitsunfähigkeit von aktuell 100 % als Hotelchauffeur sei begründet mit vom Beschwerdeführer genannter, aber nicht objektivierbarer Einschränkung der Konzentration. Vom Gutachter werde zur Objektivierung eine Abklärung der Fahrtauglichkeit empfohlen (Urk. 6/11 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf diese Aktenlage verneinte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/13) einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang der Neuanmeldung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Januar 2019 (Urk. 6/14) wurden die folgenden medizinischen Berichte eingereicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Rheumatologie und für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2018 folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verkürzt wiedergegebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen (Urk. 6/14/4-7 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wahrscheinliche Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Candida Infekte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Refluxösophagitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lymphknoten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">peripankreatisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem Tod des Vaters im Jahre 2015 bestünden diffuse, wechselnd vorhandene Schmerzen im gesamten Körper, wobei vorwiegend die Muskeln betroffen seien und mit einer Schwäche wie auch Fiebergefühl und diversen anderen Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheinungen einhergingen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Ausschluss diverser anderer Diagnosen komme am ehesten eine Fibromyalgie in Frage. Es werde weiterhin Gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie und die Durchführung einer schmerzdistanzierenden Behandlung empfohlen, weiter werde ein Versuch mit Akupunktur gestartet (S. 3). Ursprüng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich habe der Beschwerdeführer als Chauffeur im Hotel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gearbeitet. Von zirka Juli 2016 bis Mai 2017 sei er arbeitsunfähig gewesen und habe dann lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam wieder zu arbeiten begonnen. Aktuell sei er in einem Pensum von 80 % im Empfang des Hotels beschäftigt (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Dezember 2018 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, unter der Akupunktur habe sich keine Veränderung eingestellt, so dass die Behandlung abgebrochen worden sei (Urk. 6/14/12-13 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 28. Januar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/14/1-3) führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">früher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychotherapeut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Praktischer Arzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bekannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen (S. 1 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. vorstehend E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aus, seit der Ablehnung des letzten IV-Antrages habe sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers erheblich verschlechtert. Als er noch gesund gewesen sei, habe er in einem vollen Pensum gearbeitet, aufgrund der medizinischen und psychiatrischen Beschwerden sinke seine Arbeitsfähigkeit kontinuierlich (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Erstkonsultation im Schmerzambulatorium des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 13. Mai 2019 insbesondere folgende Diagnosen (Urk. 6/22 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifokale Schmerzen am ganzen Körper</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beschreibe Schmerzen am ganzen Körper, welche bei jeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen körperlichen Anstrengungen deutlich an Intensität zunehmen würden. Da bereits eine fundierte Diagnostik durchgeführt worden sei, erscheine eine erneute interdisziplinäre Standortbeurteilung nicht sinnvoll. Auch würden bereits diverse medikamentöse Therapien ohne Beschwerdebesserung durchgeführt. Interventionell gebe es daher aus ihrer Sicht keine erfolgversprechenden Optionen. Es werde vielmehr die Fortführung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">supportiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie beim Hausarzt empfohlen (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Praktischer Arzt, verwies in seinem Bericht vom 30. Dezember 2019 insbesondere auf eine psychische Erkrankung (Urk. 6/34 Ziff. 2.5) und teilte mit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer sei aktuell im Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert (Ziff. 2.2). Fragen zur Arbeitsfähigkeit könne er nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antworten (Ziff. 4.2-4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2. Dezember 2019 bis 10. Januar 2020 war der Beschwerdeführer stationär beziehungsweise teilstationär im Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 7. Februar 2020 nannten die Ärzte folgende Diagnosen (Urk. 6/35 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie: mehrere Lokalisationen (ICD-10 M79.70)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann folgende (Ziff. 2.6):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ II seit Oktober 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas mit Lebersteatose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nikotinkonsum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Candida Infekte seit 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestische Refluxösophagitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lymphknoten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">peripankreatisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei bewusstseinsklar und vollständig orientiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestünden leichte A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer berichte zudem von starken Konzentrationsstörungen. Das formale Denken sei unauffällig. Es gebe keine Hinweise auf Befürchtungen oder Zwänge, wahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Störungen, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Im Affekt sei er schwingungsfähig, es bestünden keine Hinweise auf psychomotorische Störungen oder Störungen des Antriebs. Der Beschwerdeführer berichte von Kraft- und An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triebslosigkeit, circadiane Besonderheiten gebe es nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ziehe sich sozial stark zurück und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erichte, dass ihm soziale Kontakte schnell zu viel seien. Er sei stark lärmempfindlich und klage über undefinierte Schmerzen am ganzen Körper. Es gebe keine Hinweise auf selbstschädigendes Verhalten. Krankheitsgefühl und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien vorhanden. Der Beschwerdeführer distanziere sich aktuell klar von Suizidimpulsen, -plänen und vorbereitenden Handlungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte von Schlafstörungen, der Appetit sei normal (Ziff. 2.4). Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kraft- und Antriebslosigkeit sowie starke Konzentrationsschwierigkeiten zu beobachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">persistierende undefinierte Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Schlafprobleme. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in der Lage, mehrere Stunden lang eine Tätigkeit auszuüben (Ziff. 3.4). Aufgrund der schwerwiegenden Symptomatik sei es schwierig, Ressourcen zu erkennen. Ausserdem seien die Ressourcen seiner Persönlichkeit (Gewissenhaftigkeit, Ehrenhaftigkeit und Sittlichkeit), welche im Arbeitsleben stets hilfreich gewesen seien, im Genesungsverlauf eher hinderlich. Der Beschwerdeführer mache sich selber grossen Druck, um wieder leistungsfähig zu werden (Ziff. 3.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich der Zustand des Beschwerdeführers während des Aufenthaltes nicht erheblich gebessert habe, und die Symptomatik bereits seit einigen Jahren bestehe, scheine die Wiedereingliederung in seinem angestammten Beruf als Chauffeur schwierig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angepasste leichte Tätigkeiten werde der Beschwerdeführer für eine kurze Zeit vermutlich meistern können (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuell behandelnde Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 21. September 2020 im Wesentlichen die bekannten Diagnosen (Urk. 6/45 Ziff. 2.5-2.6) und führte aus, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe zuletzt bis am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2020 in einem Pensum von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte Arbeit erledigt. Aktuell sei er in Kurzarbeit und arbeite nicht. Krankgeschrieben sei er nicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3). Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über starke, undefinierte Schmerzen am ganzen Körper, ausgeprägte Kraft- und Antriebslosigkeit und starke Konzentrationsschwierigkeiten. Er könne Lärm nicht vertragen, werde schnell müde und könne sich nicht entspannen und erholen (Ziff. 2.2). Der Beschwerdeführer sei im interpersonellen Kontakt offen und reflektiert. Es sei ein deutlicher Leidensdruck sowie ein guter affektiver Rapport spürbar. Die Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motorik, Gestik und Mimik seien regelrecht. Im gerichteten Antrieb sei der Beschwerdeführer stark gehemmt, die Impulskontrolle erscheine nicht reduziert. Es gebe leichte Störungen von Auffassung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis, ebenso bestünden Konzentrationsstörungen. Der Beschwerdeführer könne sich im Gespräch nicht konzentrieren, am Ende des Gesprächs habe er Mühe und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suche, sich wieder zu konzentrieren. Der formale Gedankengang sei geordnet und kohärent, es gebe keinen Anhaltspunkt für inhaltliche Denkstörungen, Sinnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täuschungen oder Ich-Störungen. Er sei affektiv niedergeschlagen, verzweifelt bei guten Regulationsmechanismen und erhaltener Schwingungsfähigkeit. Es bestehe ein starker sozialer Rückzug, soziale Kontakte seien ihm schnell zu viel, er sei lärmempfindlich. Der Beschwerdeführer beschreibe Zukunftsängste, Zwänge könnten nicht eruiert werden. Es bestünden ausgeprägte Ein- und Durchschlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen. Selbstschädigungen und Suizidalität würden auch in der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte durchgehend verneint, ebenso Suizidgedanken oder passive Todes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wünsche. Ebenso bestehe kein Anhaltspunkt für Fremdgefährdung (Ziff. 2.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell sei der Beschwerdeführer in einem Pensum von 80 % angestellt, aufgrund der Corona-Pandemie arbeite er jedoch nicht (Ziff. 3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie auch die Kraft- und Antriebslosigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien mittelgradig bis schwer ausgeprägt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestünden ausgeprägte, undifferenzierte Schmerzen, Interesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Freudlosigkeit sowie ausgeprägte Schlafstörungen. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer könne sich nicht erholen und nicht entspannen, es bestehe eine dauernde innere Unruhe. Insgesamt sei die Belastbarkeit reduziert (Ziff. 3.4). Aktuell liessen sich keine Ressourcen feststellen, die eine Verbesserung der Arbeitssituation herbeiführen würden (Ziff. 3.5). Weder die bisherige noch eine angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit seien ihm zumutbar (Ziff. 4.1-2). Aufgrund der psychischen Verfassung sei die Prognose für eine Eingliederungsmassnahme als ungünstig zu bewerten. Der Beschwerdeführer zeige sich auch unmotiviert und gebe an, dass er keine Kraft mehr habe (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 11. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/49) führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter aus, der Beschwerdeführer habe Ende Dezember die Kündigung erhalten und seither habe sich sein Zustand wieder verschlechtert. Er klage häufig über unklare Schmerzen im ganzen Körper, in letzter Zeit verspüre er die Schmerzen vermehrt im Bauchbereich (Ziff. 1.3). Die Prognose sei seit dem letzten Bericht gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblieben (Ziff. 3.3). Fragen zur Arbeitsfähigkeit könne sie nicht beantworten (Ziff. 4.1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Januar 2021 (Urk. 6/55/33-36) hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuhanden des Krankentaggeldversicherers bei unveränderten Diagnosen (S. 1) fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer leide seit dem Tod seines Vaters an Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Freudlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. Er habe sich verschiedenen Behandlungen unterzogen, eine Reduktion der Symptomatik habe jedoch nicht erreicht werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch nach dem Austritt aus dem Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehe es ihm genau gleich schlecht (Ziff. 2). Es f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde eine stützende Gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie statt. Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, sich selbst zu reflektieren. Er klage immer wieder über seine Schmerzen, wahrscheinlich als einziger Ausdruck seines psychischen Zustandes. Eine andere Form der Therapie habe nicht etabliert werden können (Ziff. 5). Am angestammten Arbeitsplatz bestehe seit dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 7). Auch eine angepasste Tätigkeit könne ihm nicht mehr zugemutet werden (Ziff. 9-11). In einem späteren Zeitpunkt könne eventuell ein ruhigerer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz, mit einer langsamen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung des Pensums sowie ohne Zeit- und Leistungsdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die berufliche Wiedereingliederung unterstützen (Ziff. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie 22. April 2021 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag des Krankentaggeldversicherers rheumatologisch sowie psychiatrisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 9. Juli 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/62/11-99) nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, sowie med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 81 Ziff. 4.2.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung mit chronifiziertem Verlauf (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 81 Ziff. 4.2.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse myofasziale Weichteilschmerzen generalisiert bei myofaszialer Dysbalance ohne Hinweise auf konkrete rheumatologische Diagnosen (differentialdiagnostisch Fibromyalgie)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertriglyzeridämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die vom Beschwerdeführer geschilderten, die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Beschwerden würden einerseits und vor allem die Stressintoleranz sowie inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistische Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Übelkeit und andererseits Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat, vorwiegend lumbal aber auch zervikal sowie in beiden Schultern betreffen. Diese in den Muskeln ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spürten Schmerzen müssten aufgrund der vorliegenden Abklärungen als myo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faszial und als unspezifische Weichteilschmerzen eingestuft werden (S. 33 Ziff. 6.3.1). Die funktionellen, somatischen Einschränkungen seien sehr diffus geschildert worden. In der aktuellen rheumatologischen Untersuchung seien keine funktionellen Einschränkungen objektivierbar (S. 33 Ziff. 6.4). Alle soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch orientierten Therapien seien ohne wesentliche Besserung geblieben. Die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiefte Überzeugung des Beschwerdeführers, dass er nichts mehr arbeiten könne, reduziere die Heilungschancen (S. 34 Ziff. 7.2). Die subjektiv empfundene volle Arbeitsunfähigkeit könne mit den objektiv erhobenen Befunden nicht hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend erklärt werden. Es werde deswegen auf das psychiatrische Teilgutachten verwiesen (S. 35 Ziff. 7.3). Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer als Chauffeur zu 100 % arbeitsfähig (S. 36 Ziff. 8.1). Auch in einer leichten, wechselnd belastenden Tätigkeit ohne repetitives Heben von Gewichten über 7.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 10 kg und möglichst frei einteilbarem Arbeitsrhythmus sowie frei wechselnder Arbeitsstellung bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 36 Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten hielt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, im Vordergrund des Beschwerdebildes stünden eine Energielosigkeit, eine Anhedonie, kognitive Störungen, Schwindelattacken, Schlafstörungen und somatoforme Beschwerden sowie eine Stress- beziehungsweise Belastungsintoleranz. Die Beschwerden bestünden durchgehend seit dem Jahre 2014, mit dem Tod des Vaters als möglichem Auslöser. In der Zusammenschau zeige sich ein bereits vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehendes depressives Störungsbild, das sich nach der Kündigung akzentuiert, aber nicht wesentlich verschlimmert habe. Es fänden sich keine Hinweise für eine erhebliche oder längerdauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine erhebliche Veränderung der Therapieintensität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 52 f. Ziff. 6.3). Die depressive Störung sei als leicht bis mässig einzustufen, da die Beschwerden mit einer Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit einhergehen, diese aber nicht vollständig aufheben würden, auch nicht nach der Akzentuierung der Beschwerden (S. 54 Ziff. 6.5). Es sei festzustellen, dass im Arbeitgeberbericht vom Juli 2019 angegeben werde, der Beschwerdeführer erledige seit eineinhalb Jahren verschiedene Hilfstätigkeiten und habe seit September 2018 in einem Pensum von 33.6 Wochenstunden gearbeitet. Damit liege die berufliche Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit deutlich höher als die im November 2016 attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 %. Eine vorübergehende Verschlechterung nach der Kündigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei nachvollziehbar, nicht jedoch eine dauerhafte 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Aktuell bestehe - wie bereits in den Jahren zuvor - eine mittelgradige depressive Symptomatik, die mit der Wiederaufnahme der zuletzt ausgeübten beruflichen Hilfstätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bell-Boy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Grandhotel mit einem Pensum von 33 Wochenstunden vereinbar sei, spätestens ab dem Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung am 9. April 2021 (S. 54 f. Ziff. 7.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Behandlungssetting sei adäquat, eine weitere Optimierung der Behandlung nicht erforderlich. Im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zum Zeitpunkt der Krankschreibung im Oktober 2020 zeichne sich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ab (S. 55 Ziff. 7.2). Hinweise für Inkonsistenzen fänden sich nicht, es bestehe nachvollziehbar eine depressive Symptomatik mit verschiedenen Begleitsymptomen, welche die berufliche Leistungsfähigkeit einschränkten (S. 55 Ziff. 7.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der Fähigkeiten und Ressourcen habe ergeben, dass der Beschwerdeführer durch die depressive Energielosigkeit im Wesentlichen in seiner Vitalität und in seinen volitionalen Ressourcen gehemmt werde (S. 59 oben). Aus rein medizinischer Sicht könne der Beschwerdeführer seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bell-Boy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während sechs bis sieben Stunden pro Tag ausüben. Die Arbeitsfähigkeit betrage 80 % bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum von 100 % und gelte ab der Begutachtung (S. 59 Ziff. 8.1). Die letzte berufliche Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bell-Boy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei als optimal leidensangepasst anzusehen, da sie körperlich und geistig leicht sei und nicht mit einer Dauerbelastung einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe (S. 59 Ziff. 9.1). Eine solche Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer während sechs bis sieben Stunden pro Tag zugemutet werden. Ausgeschlossen seien dabei Arbeiten mit mittelschwerer bis schwerer körperlicher Belastung, Arbeiten mit erheblichem Termin- und Zeitdruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeiten, die ein hohes Konzentrationsvermögen respektive ein konzentratives Durchhaltevermögen erforderten (S. 59 f. Ziff. 9.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Therapiemöglichkeiten seien ausgeschöpft (S. 60 Ziff. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend gelangten die Gutachter zum Schluss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Beschwerdebild habe sich nach der unerwarteten Kündigung im September / Oktober 2020 akzentuiert. Der Beschwerdeführer berichte über eine psychische Verschlechterung im Sinne von Schlafstörungen, die sich unter der aktuellen Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch wieder gebessert hätten. In der Zusammenschau zeige sich ein bereits vorbestehendes, depressives Störungsbild, das sich nach der Kündigung akzentuiert, aber nicht wesentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschlechtert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe. Es fänden sich keine Hinweise für eine erhebliche oder längerdauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine erhebliche Veränderung der Therapieintensität (S. 79 Ziff. 4.1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei somit nach wie vor von einer bereits längerdauernden depressiven Episode auszugehen, die zwischenzeitlich einen chronischen Verlauf genommen habe. Hinweise für besondere Belastungsfaktoren, die das depressive Störungsbild aufrechterhielten, fänden sich nicht. Darüber hinaus fänden sich auch keine Hinweise für eine relevante Persönlichkeitsstörung, die den Umgang mit den Beschwerden erschwere. Vor dem Hintergrund der Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">probleme und der Stressintoleranz habe sich bereits im Vorfeld die Notwendigkeit zur Anpassung der beruflichen Tätigkeit ergeben, so dass der Versicherte nicht mehr als Chauffeur gearbeitet habe, sondern als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bell-Boy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Rezeption des Grandhotels. Die Hintergründe für die Kündigung im Jahre 2020 seien nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt. Zum aktuellen Zeitpunkt ergäben sich keine Hinweise dafür, dass die Kündigung aufgrund einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes des Beschwerdeführers mit zunehmenden Arbeitsunfähigkeitszeiten ausgesprochen worden wäre. Die depressive Störung sei als leicht bis mässig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustufen, da die Beschwerden mit einer deutlichen Beeinträchtigung der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leistungsfähigkeit einhergehen, diese aber nicht vollständig aufheben würden, auch nicht nach der Akzentuierung der Beschwerden infolge Kündigung (S. 79 f. Ziff. 4.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der funktionellen Auswirkungen der Diagnosen hielten die Gutachter fest, der Beschwerdeführer schildere die somatischen Einschränkungen sehr diffus. In der aktuellen rheumatologischen Untersuchung seien keine funktionellen Einschränkungen objektivierbar und es seien für leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten, ob beruflich oder im Alltag, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine objektivierbaren soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Einschränkungen feststellbar (S. 81 Ziff. 4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und Ressourcen habe ergeben, dass der Beschwerdeführer durch die depressive Energielosigkeit im Wesentlichen in seiner Vitalität und in seinen volitionalen Ressourcen gehemmt werde (S. 84 unten). Objektiv gesehen habe der Beschwerdeführer einen leichten Ressourcenüberhang, limitierend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schienen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Stressintoleranz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die fehlende Zukunftsperspektive (S. 85 Ziff. 4.5). Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für Aggravation oder Simulation beziehungsweise Dissimulation hätten nicht eruiert werden können. Auch Hinweise für Inkonsistenzen gebe es nicht. Es bestehe nachvollziehbar eine depressive Symptomatik mit verschiedenen Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomen, welche die berufliche Leistungsfähigkeit einschränkten (S. 86 oben). Sowohl in der bisherigen Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bell-Boy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch in einer einfachen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weistätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit seit dem Zeitpunkt der Begutachtung am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. April 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig (S. 86 Ziff. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt am 26. Januar 2022 fest, auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten könne abgestellt werden, auch wenn strenggenommen die für die genannte Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode geforderten Kriterien nicht vollständig erfüllt seien. Im Bericht des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden seit Dezember 2019 bestehende leichte Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen dokumentiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es könne somit von einer vollen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chauffeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Hotelgäste seit Dezember 2019 ausgegangen werden. Nach einer Anpassung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber sei der Beschwerdeführer als Bell-Boy tätig, was gemäss Aktenlage der Tätigkeit eines Laufburschen für Hilfstätigkeiten im Hotelbetrieb entspreche. Für diese angepasste Tätigkeit bestehe seit jeher eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als optimal angepasstes Arbeitsprofil werde eine körperlich und geistig leichte Tätigkeit ohne Dauerbelastung beschrieben. Ungeeignet seien Arbeiten mit mittelschwerer bis schwerer körperlicher Belastung oder mit erheblichem Termin- oder Zeitdruck oder solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die ein hohes Konzentrationsvermögen oder ein konzentratives Durchhaltevermögen erforderten. Weitere medizinische Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen seien nicht notwendig (Urk. 6/71 S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 9. Juli 2021 (E. 4.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass dem Beschwerdeführer die an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestammte Tätigkeit als Chauffeur zwar nicht mehr zugemutet werden könne, er jedoch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Bell-Boy in seinem Pensum von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig arbeitsfähig sei. Insgesamt bestehe damit kein Rentenanspruch (E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was zunächst die somatischen Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so gelangte der rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologische Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerden aufgrund der vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Abklärungen als myofaszial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unspezifische Weichteilschmerzen einzustufen seien. Es seien keine funktionellen Einschränkungen objektivierbar und damit keine somatischen Einschränkungen feststellbar (E. 4.10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung deckt sich im Wesentlichen mit den Ausführungen mit den übrigen medizinischen Berichten. Die Rheumatologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte im Oktober 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ausschluss diverser anderer Diagnosen eine Fibromyalgie festgestellt (E. 4.2) und auch die Ärzte des Schmerzambulatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatten multi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fokale Schmerzen am ganzen Körper diagnostiziert (E. 4.4). Insgesamt präsentiert sich die rheumatologische Situation damit im Vergleich zur ersten Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung im März 2017 weitgehend unverändert. Damals hatte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nebst einer leichten depressiven Episode eine undifferenzierte Somatisierungsstörung diagnostiziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht ist der medizinische Sachverhalt damit als dahingehend erstellt zu betrachten, dass es seit der letzte</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Beurteilung im Jahre 2017 zu keiner Verschlechterung der gesundheitlichen Situation gekommen ist und der Beschwerdeführer weiterhin vollständig arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der psychiatrischen Beschwerden liegt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 9. Juli 2021 vor, welches die praxisgemässen Kriterien vollumfänglich erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.6). Soweit der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es werde eine Verbesserung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Krankschreibung im Oktober 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieben, ohne diese näher zu begründen, und dabei auf Seite 55 Ziff. 7.2 des Gutachtens verweist, ist ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen zu halten, dass die Verbesserung mit der gemäss Gutachten nun objektiv wieder gegebenen Arbeitsfähigkeit begründet wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, das Beschwerdebild habe sich nach der unerwarteten Kündigung im September beziehungsweise Oktober 2020 akzentuiert. Es sei zu einer Verschlechterung im Sinne von Schlafstörungen gekommen, die sich unter der aktuellen Medikation jedoch wieder gebessert hätten. Insgesamt zeige sich ein bereits vorbestehendes depressives Störungsbild, das sich nach der Kündigung akzentuiert, aber nicht wesentlich verschlechtert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe (Urk. 6/62 S. 79 Ziff. 4.1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie übrigen Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers gegen das Gutachten vermögen nicht zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Argumentation, wonach es sich um ein Gutachten zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherers handle, welches sich nicht an den sozialversicherungsrechtlichen Kriterien orientiere, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann nicht gefolgt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Gutachter legten überzeugend und detailliert begründet sowie unter Berücksichtigung von Anamnese, Befunden, relevanten Funktionen und Ressourcen dar, inwiefern sich die beklagten Beschwerden auf die Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der angestammten und in angepassten Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/62 S. 74 ff. Ziff. 4.1.1-4.1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Ziff. 4.3-4.6). Inwiefern das Gutachten auf die Beurteilung von lediglich kurz- bis mittelfristigen Leistungen ausgerichtet sein soll, ist nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso wurde das Gutachten mindestens im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem RAD zur Prüfung vorgelegt (vgl. E. 4.11).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die Tatsache, dass die Begutachtung im April 2021 stattgefunden hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beurteilung durch die Beschwerdegegnerin jedoch erst im Februar 2022 erfolgt ist, vermag nichts an der Beweiskraft des Gutachtens zu ändern. Der Beschwerdeführer führte denn auch nicht begründet aus, inwiefern es in der Zwischenzeit zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sein sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und reichte auch keine entsprechenden Arztberichte ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die übrigen, bei den Akten liegenden Berichte vermögen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Gutachtens nichts zu ändern. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 4.7-4.9) als auch den Ärzten des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche den Beschwerdeführer während seines gut fünfwöchigen Aufenthaltes betreut hatten (E. 4.6), handelt es sich um behandelnde Ärzte. Bezüglich ihrer Ausführungen ist daher der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Berichte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Austrittsbericht des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthalten zu wenig Angaben zu den Standard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren, als dass für die hier zu prüfenden Fragen darauf abgestellt werden könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erweist sich die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als überzeugend und nachvollziehbar, weshalb grundsätzlich darauf ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdegegnerin im Rahmen der ersten Anspruchsprüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Juli 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Schluss gelangt war, dass kein längerdauernder, die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit beeinträchtigender Gesundheitsschaden vorgelegen hatte, ist nun </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer depressiven Störung mit chronifiziertem Verlauf auszugehen. Damit ist eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingetreten und es ist liegt ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1).</span></p><p><span> </span><span>Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Interferenzen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein bedeutendes therapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dauer</span><span>haftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Erkrankung geschlossen werden kann (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen An</span><span>spruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach</span><span>gewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist im Folgenden zu prüfen, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf eine Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. Eine schlüssige Prüfung der massgebenden Standardindikatoren ist gestützt auf das Gutachten vom 9. Juli 2021 möglich, weitere medizinische Abklärungen sind nicht erforderlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der ersten Kategorie des «funktionellen Schweregrades» ergibt sich mit Bezug auf den ersten Indikator («Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome») aus dem psychiatrischen Teilgutachten, dass keine Hinweise für eine Beeinträchtigung im Bereich der Aufmerksamkeit oder der Gedächtnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen vorlagen. Ebenso wenig fanden sich Hinweise für Aufmerksamkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen, eine nachlassende Konzentrationsfähigkeit oder eine zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmende Ermüdung. Die Aufmerksamkeit konnte über die gesamte Dauer der Untersuchung gleichmässig aufrechterhalten werden. Es fanden sich keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für Gedankenabbrüche oder Gedächtnislücken. Die Berichterstattung war gut strukturiert, flüssig und kohärent. Es fanden sich keine Hinweise für ein um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständliches, sprunghaftes oder eingeengtes Denken. Ebenso lagen keine Hinweise für ein psychotisches Erleben, eine wahnhafte Störung oder eine Störung der Ich-Grenzen, für Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Stimmung war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum negativen Pol hin ausgelenkt, die Vitalität und die Schwingungsfähigkeit waren beeinträchtigt. Die Stimmung war aber stabil. Der Antrieb war reduziert, die Psychomotorik soweit erkennbar unauffällig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verneinte eine Appetitlosigkeit, Störungen im Bereich der Libido wurden jedoch bejaht. Es fanden sich sodann keine Hinweise für Selbst- oder Fremdgefährdung (Urk. 6/62 S. 47 f. Ziff. 4.3). Im Mini-ICF-APP-Rating zeigten sich Beeinträchtigungen bei der Anpassung an Regeln und Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Proaktivität und Spontanaktivität sowie Widerstands- und Durchhaltefähigkeit (Urk. 6/62 S. 56 ff. Ziff. 7.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sind damit die beim Beschwerdeführer bestehenden psychischen Beeinträchtigungen leicht ausgeprägt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zweiten Indikator («Behandlungserfolg oder -resistenz») ergibt sich aus dem Bericht des früheren Psychotherapeuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- welcher nicht Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist (vgl. medregom.admin.ch, zuletzt besucht am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2022) -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. Januar 2019, dass der Beschwerdeführer seit November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Behandlung war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/14/1-3 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bevor er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im August 2020 zu Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wechselte. Die Therapiestunden finden wöchentlich bis zweiwöchentlich statt (Urk. 6/45 Ziff. 1.1). Zusätzlich findet eine medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">töse Therapie mit Venlafaxin sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anxiolit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> statt (Urk. 6/55/34 Ziff. 4). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem Bericht vom 15. Januar 2021 zudem fest, dass neben der stützenden Gesprächstherapie keine andere Therapieform habe auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebaut werden können (Urk. 6/55/35 Ziff. 5). Vom 2. Dezember 2019 bis 10. Januar 2020 war der Beschwerdeführer zudem stationär im Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden (vgl. E. 4.6). Der Beschwerdeführer wird somit psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutisch sowie medikamentös behandelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Gutachten ist die Behandlung adäquat, wobei noch ein Versuch mit Pregabalin möglich sei (vgl. S. 55 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2 des Gutachtens).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbidität liegen insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diffuse myofasziale Weichteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen generalisiert bei myofaszialer Dysbalance ohne Hinweise auf eine konkrete rheumatologische Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.10). Diesbezüglich ist jedoch zu beachten, dass der rheumatologische Gutachter ausführte, es seien für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten keine objektivierbaren somatischen Einschränkungen festzustellen und die subjektiv empfundene volle Arbeitsunfähigkeit könne mit den objektiv erhobenen Befunden nicht hinreichend erklärt werden, weshalb auf das psychiatrische Teilgutachten verwiesen werde (Urk. 6/62 S. 34 f. Ziff. 6.4.1 und 7.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychiatrische Komorbidität liegt nicht vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit ergeben sich sodann keine wesentlichen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkenden Faktoren. Es liegen auch keine Hinweise für eine Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung oder akzentuierte Persönlichkeitszüge vor. Dem Beschwerdeführer war denn auch bis zumindest 2014 eine angemessene persönliche, berufliche, soziale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und familiäre Lebensbewährung möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erst n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach dem Tod des Vaters im Jahre 2014 traten zunehmend Beschwerden am Bewegungsapparat auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/62 S. 34 Ziff. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen Kontakt ist bekannt, dass der Beschwerdeführer seit 39 Jahren verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder sowie Enkelkinder hat, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei regelmässig gegenseitige Besuche stattfinden. Zudem telefoniert er täglich mit seiner Mutter. Zu seinem Freundeskreis hat er keinen Kontakt mehr, wobei der Beschwerdeführer als Grund dafür angibt, dass jeder seinen eigenen Weg gegangen sei und er keine Menschen mehr ertrage. Früher spielte der Beschwerdeführer sodann Akkordeon, derzeit habe er dafür jedoch keinen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieb. In seiner Freizeit schaut der Beschwerdeführer fern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lese im Internet die Nachrichten und informiere sich über komplementärmedizinische Verfahren und Ernährung. Sport habe er noch nie gemacht (Urk. 6/62 S. 45 f. Ziff. 3.2.9-10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf führte der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung aus, er stehe gegen halb neun Uhr auf. Danach telefoniere er mit seiner Mutter, gehe einkaufen und mache Spaziergänge. Das Mittagessen nehme er alleine ein, da seine Frau arbeite. Nachmittags lege er sich hin und schaue fern.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Seine Frau komme gegen fünf Uhr nach Hause, danach trinke er mit ihr Kaffee. Nach dem Abendessen schaue er fern. Zuletzt sei er im Juni 2020 in Serbien in den Ferien gewesen, er habe sich dort ein Haus gebaut (Urk. 6/62 S. 45 Ziff. 3.2.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit verfügt der Beschwerdeführer zwar über wenig soziale Kontakte, trifft sich jedoch regelmässig mit seiner Familie und telefoniert täglich mit seiner Mutter.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Kontaktabbruch zum Freundeskreis scheint sodann nicht ausschliesslich in seiner gesundheitlichen Situation begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die zweite Kategorie der Konsistenz. Bei der Umschreibung des sozialen Umfeldes im Rahmen des Indikators «gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen» fällt auf, dass der Beschwerdeführer mit Ausnahme von Familienangehörigen wenig soziale Kontakte hat. Hobb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">y</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s übt er keine aus, schaut jedoch fern und informiert sich im Internet über die Nachrichten und komplementärmedizinische Verfahren und Ernährung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er ist fähig, in die Ferien zu fahren, wo er ein Haus gebaut hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 6.3.3). Insgesamt lässt sich eine relativ gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen erheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunktes des «behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch ausgewiesenen Leidensdrucks» ist schliesslich festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer seit 2015 in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung befindet und auch eine antidepressive Medikation erhält. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapiestunden finden wöchentlich bis zweiwöchentlich statt, zudem war der Beschwerdeführer einmal während fünf Wochen stationär in Behandlung. Ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt bestehen damit hinsichtlich des psychiatrischen Gesundheitszustandes keine Zweifel am bestehenden Leidensdruck. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt die Prüfung der einzelnen Indikatoren zum Schluss, dass trotz der nicht vollumfänglichen Ausschöpfung der möglichen Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem psychiatrischen Teilgutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt, abgestellt werden kann. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur in einem Grandhotel nicht mehr arbeitsfähig ist, ihm jedoch eine körperlich wie auch geistig leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wechselbelastende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne repetitives Heben von Gewichten über 7.5 bis 10 kg und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichst frei einteilbarem Arbeitsrhythmus sowie frei wechselnder Arbeitsstellung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Dauerbelastung und ohne mittelschwere bis schwere körperliche Belastung, ohne Arbeiten mit erheblichem Termin- und Zeitdruck sowie ohne Arbeiten, die ein hohes Konzentrationsvermögen respektive ein konzentratives Durchhaltevermögen erfordern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Pensum von 80 % zugemutet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bleibt zu prüfen, ob sich dies anspruchsrelevant auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beschwerde machte der Beschwerdeführer sodann geltend, aufgrund seines fortgeschrittenen Alters liege keine Verwertbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seiner Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr vor. Er sei ohne Berufsausbildung und habe während 29 Jahren in einem Grandhotel als Chauffeur und Bell-Boy gedient. Mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit werde er keinen Arbeitgeber mehr finden, der ihn für eine geeignete Verweistätigkeit einstellen werde (E. 2.2).</span></p><p><span> </span><span id="XX209"></span><span>Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span>zumutbarerweise</span> erzielbare <span>Ein</span><span>kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis).</span> </p><p><span> </span><span>Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer </span><span>versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span>bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span>heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungs</span><span>aufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vor</span><span>handene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeits</span><span>fähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbs</span><span>tätigkeit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkei</span><span>t einer (Teil</span><span>)Erwerbstätigkeit</span><span>, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zu</span><span>verlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist am 13. September 1962 geboren und war damit im Sommer 2021 - als das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten eine zuverlässige Beurteilung seiner Restarbeitsfähigkeit erlaubte - knapp 59 Jahre alt, womit ihm noch sechs Jahre bis zum Erreichen des Rentenalters verblieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bis ins Jahr 2018 war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er sodann stets </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig (vgl. IK-Auszug, Urk. 6/24). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Krankmeldung erfolgte erst ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/55/55); die Kündigung per 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2021 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/55/47). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten ist weiter davon auszugehen, dass beim Beschwerdeführer für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten neben den psychiatrischen nicht auch noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Einschränkungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprachgewandt und hat beste Umgangsformen (vgl. S. 35 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4 des Gutachtens). Seine langjährige Tätigkeit für den selben Arbeitgeber spricht für hohe Loyalität und Vertrauenswürdigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Umstände und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, gemäss welcher die Nichtverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit aufgrund fortgeschrittenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alters in der Regel eine Ausnahme bildet (vgl. Marco Weiss, Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit aufgrund vorgerückten Alters - Rechtsprechungstendenzen, SZS 2018, S. 630 ff., S. 640 mit Hinweisen auf die bundesgerichtliche Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung), lässt das Alter des Beschwerdeführers für sich alleine nicht auf eine Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit schliessen. Da dem Beschwerdeführer auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund fehlender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischer Einschränkungen eine Vielzahl von Hilfs- und Kontrolltätigkeiten offenstehen, Hilfsarbeiter auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden und das Bundesgericht relativ hohe Hürden für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat (vgl. Urteil 8C_803/2018 vom 6. Juni 2019 E. 5.3 mit Hinweisen; vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage 2014, Art. 28 N 13 f.), ist ein invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich erheblicher fehlender Zugang zum Arbeitsmarkt zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu dem vom Beschwerdeführer angeführten Urteil 9C_954/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 ist anzumerken, dass der dabei betroffene Versicherte ein viel enger gefasstes Belastungsprofil beachten musste, konnte er doch schmerzbedingt nur eingeschränkt ziehen oder stossen und Verrichtungen mit den Händen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, weshalb selbst bei leichten Montage-, industriellen Fertigungs- oder Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">packarbeiten mit einem unterdurchschnittlichen Arbeitstempo und vermehrtem Pausenbedarf zu rechnen war. Darüber hinaus verhinderten gehäuft auftretende symptomatische Hypoglykämien Schichtdienste sowie das Führen von Fahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugen und Maschinen (E. 3.2.1). Dies ist beim Beschwerdeführer nicht der Fall. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen mittels Einkommensvergleich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns, mithin auf das Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021, abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor Eintritt des Gesundheitsschadens arbeitete der Beschwerdeführer seit dem Jahre 1991 in einem vollen Pensum als Chauffeur in einem Grandhotel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei erstmals im Juli 2016 eine Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Urk. 6/2 Ziff. 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug) ergibt sich sodann, dass das Einkommen ab dem Jahre 2016 erheblich tiefer lag als in den Jahren zuvor (vgl. Urk. 6/24 S. 2). Die Beschwerdegegnerin hat damit für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht auf das Einkommen aus dem Jahre 2015 ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt (vgl. Urk. 6/70 S. 1), welches gemäss den Angaben auf dem IK-Auszug Fr. 55'163.-- betrug (Urk. 6/24 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Nominallohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2015: 2226, Stand 2021: 2281; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt sich da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit für das Jahr 2021 ein durchschnittliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Chauffeur in der Höhe von rund Fr. 56'526.-- (Fr. 55'163.-- : 2226 x 2281).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin ging von einem Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">57'406.08 aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/70 S. 1), weshalb zugunsten des Beschwerdeführers dieser Betrag als hypothetisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzusetzen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bell-Boy ab (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/70 S. 1), obwohl der Beschwerdeführer diese nicht mehr ausübt. Zudem wäre sie ohnehin nicht für die Berechnung des Invalideneinkommens zu berücksichtigen, da gemäss Arbeitgeberbericht der Lohn nicht der Leistung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprach (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/25/5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer aktuell keiner Tätigkeit nachgeht, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hne zu ermitteln. Gemäss der Beurteilung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten kann dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlich wie auch geistig leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wechselbelastende Tätigkeit ohne repetitives Heben von Gewichten über 7.5 bis 10 kg und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichst frei einteilbarem Arbeitsrhythmus sowie frei wechselnder Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Dauerbelastung und ohne mittelschwere bis schwere körperliche Belastung, ohne Arbeiten mit erheblichem Termin- und Zeitdruck sowie ohne Arbeiten, die ein hohes Konzentrationsvermögen respektive ein konzentratives Durchhaltevermögen erfordern, seit April 2021 in einem Pensum von 80 % zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemutet werden. (E. 6.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre 2020 belief sich der Tabellenlohn für Männer, die einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art ausführen, auf Fr. 5’261.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> monatlich (LSE 2016, Tabelle TA1, Total, Niveau 1), mithin Fr. 63'132.-- im Jahr (Fr. 5'261.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (vgl. vorstehend E. 7.2; Stand 2020: 2298; Stand 2021: 2281)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich für das Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Einkommen von rund Fr. 65'328.-- (Fr. 63'132.-- : 40 x 41.7 : 2298 x 2281). Nachdem dem Beschwerdeführer auch eine leidensangepasste Tätigkeit lediglich noch im Umfang von 80 % zugemutet werden kann, ist insgesamt von einem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 52'262.-- (Fr. 65'328.-- x 0.8) auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span>waltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der gesamten Umstände erscheinen damit die beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer bestehenden Einschränkungen (nur körperlich leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wechselbelastende Tätigkeiten ohne repetitives Heben von Gewichten über 7.5 bis 10 kg und möglichst frei einteilbarem Arbeitsrhythmus sowie frei wechselnder Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Arbeiten mit erheblichem Termin- und Zeitdruck sowie ohne Arbeiten, die ein hohes Konzentrationsvermögen respektive ein konzentratives Durchhaltevermögen erfordern)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als bereits in der medizinischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit enthalten und die Beschwerdegegnerin hat im Ergebnis zu Recht keinen weiteren leidensbedingten Abzug vorgenommen (vgl. Urk. 6/70 S. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohnehin ergäbe sich selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Gewährung des maximalen Abzugs von 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein hypothetisches Invalideneinkommen in Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39'196.93 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 52'262.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.75), mithin eine Erwerbseinbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18'209.15 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">57'406.08</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39’196.93)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und damit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht rent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enbegründender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad von 31.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 52'262.-- (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3) sowie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">57'406</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2) ergibt sich insgesamt eine Einkommenseinbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">144</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> was einem renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessenden Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung vom 7. Februar 2022 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Claudia Rohrer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>