<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00852</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, war bis Ende Oktober 2009 temporär als Dipl. Pflegefachfrau angestellt (Urk. 11/14 S. 1 Ziff. 1 und 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf belastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen im linken Handgelenk seit einem Unfall im Mai 2009 meldete sich die Versicherte am 20. Juni 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 6.2-6.3). Mit Verfügung vom 18. März 2011 (Urk. 11/35) verneinte die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war in der Folge vom 15. Dezember 2014 bis 20. Mai 2015 temporär als Pflegefachfrau im Y.___ angestellt (Urk. 11/48/1-2 Ziff. 1, 2.1, 2.2 und 2.7). Am 26. Mai 2015 verunfallte sie mit dem Fahrrad (Urk. 11/47/152 Ziff. 4-6). Am 27. Januar 2016 meldete sie sich erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 11/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein, tätigte erwerbliche (Urk. 11/44, Urk. 11/48-49) und medizinische (Urk. 11/51, Urk. 11/53, Urk. 11/56) Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und zog Akten des Unfallversicherers (Urk. 11/47) bei. Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/60-70) verneinte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 11/71 = Urk. 2) erneut einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. Juni 2016 (Urk. 11/73) sprach die Suva der Versicherten für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 26. Mai 2015 ab dem 1. Juni 2016 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 15. August 2016 Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 15. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, es seien die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zu erbringen und es sei ihr insbesondere eine Invalidenrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Die Versicherte hielt mit Eingabe vom 20. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 an ihrem Rechtsbegehren fest. Eventualiter beantragte sie neu die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (Urk. 7 S. 2 Ziff. 1 Mitte). Zudem reichte sie einen Arztbericht (Urk. 8) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2016 (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ersuchte am 23. November 2016 um Ansetzung einer Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit sie sich zur Beschwerdeantwort vernehmen lassen könne (Urk. 13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 5. Dezember 2016 wurde das Gesuch um Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines zweiten Schriftenwechsels abgewiesen (Urk. 14 Dispositiv Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önnen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, nach den medizinischen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bestehe in der angestammten Tätigkeit in der Pflege seit dem 17. Dezember 2015 wieder eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit dem 1. Januar 2016 sogar eine volle Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 1 unten). Eine diagnostizierte mittelgradige depressive Episode begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de aus IV-rechtlicher Sicht keine langdauernde Arbeitsunfähigkeit. Es bestehe daher kein Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 2 S. 2; Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, obwohl von ärztlicher Seite davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen worden sei, dass sie ihre Belastbarkeit werde steigern könne, habe sich diese Prognose leider nicht eingestellt. Im Mai 2016 habe sich ihr psychischer Gesundheitszustand zusehends verschlechtert. Am 5. September 2016 habe sie sich in stationäre Behandlung begeben (Urk. 7 S. 4 Ziff. 6). Sie sei auch in einer optimal angepassten Tätigkeit weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht vollumfänglich arbeitsfähig (Urk. 7 S. 5 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin neu einen Rentenanspruch hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 20. Juni 2010 erstmals bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 11/5). Aufgrund belastungsabhängiger Beschwerden im linken Handgelenk war sie in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau vorübergehend in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Dr. med. Z.___, Fachärztin für Chirurgie und für Handchirurgie, Leitende Ärztin, A.___, bestätigte im Bericht vom 4. November 2010 (Urk. 11/24/1-7), dass für die angestammte Tätigkeit vom 13. August bis 6. November 2009 eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % und vom 7. November bis 23. Dezember 2009 eine solche von 50 % bestanden habe. Vom 24. Dezember 2009 bis 28. Februar 2010 habe erneut eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden (Ziff. 1.6-1.7). Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Arbeitsunfähigkeiten wurden nicht attestiert (vgl. Urk. 11/26, Urk. 11/29, Urk. 11/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 18. März 2011 (Urk. 11/35) verneinte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf IV-Leistungen, da kein dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafter IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Mai 2015 stürzte die Beschwerdeführerin mit dem Fahrrad und verletzte sich am rechten Kniegelenk (Urk. 11/47/152 Ziff. 2, 4-6 und 9, Urk. 11/47/31). Am 27. Januar 2016 meldete sie sich unter Hinweis auf die Folgen des Unfalles erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 11/39 Ziff. 6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde am 17. Dezember 2015 durch die Suva-Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Dr. med. B.___, Fachärztin für Chirurgie, untersucht. Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte im Bericht vom 17. Dezember 2015 (Urk. 11/47/35-42) als Diagnosen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängige Restbeschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes bei Status nach medialer Meniskusrefixation und Teilmeniskektomie lateral am 24. Juni 2015 bei Status nach Kniegelenksdistorsion im Rahmen eines Sturzes mit dem Fahrrad</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzbedingte Bewegungseinschränkung im Bereich der linken Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychisch vulnerabel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin führte weiter aus, die Beschwerdeführerin sei am 26. Mai 2015 mit dem Fahrrad gestürzt, wobei sie sich am rechten Kniegelenk verletzt habe. Die Erstbehandlung sei im C.___ erfolgt. Ein MRI des rechten Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenkes vom 3. Juni 2015 zeige einen radiären horizontalen Einriss im lateralen Meniskus sowie medial mit einer Zerrung des lateralen Kollateralbandes und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorderen Kreuzbandes sowie einen grossen Kniegelenkserguss. Am 24. Juni 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 sei eine Kniegelenksarthroskopie mit Meniskusrefixation medial und Teilmenis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie lateral erfolgt. Gemäss den vorliegenden Unterlagen seien der Eingriff und die postoperative Wundheilung unauffällig verlaufen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei persistierenden Beschwerden sei am 3. September 2015 ein Verlaufs-MRI d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es rechten Kniegelenkes erstellt worden. Darin zeige sich ein eingerissener lateraler Meniskus mit Periostödem und mässigem Erguss. Bei einer Konsultation im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 seien zum ersten Mal Schulterschmerzen links angegeben worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche auf die lange Entlastung und das Gehen mit Unterarm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen zurückgeführt worden seien. Nach einem daraufhin veranlassten Arthro-MRI des linken Schultergelenkes vom 29. Oktober 2015 habe eine strukturelle traumatische Läsion ausgeschlossen werden können. Es zeige sich eine Ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dionpathie der Supraspinatussehne mit degenerativ verändertem AC-Gelenk und leichtem Impingement (S. 6 f.). Die Beschwerdeführerin habe sich bei der heutigen klinischen Untersuchung in einem guten Allgemein- und Ernäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand, psychisch aber sehr vulnerabel präsentiert (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der klinischen Untersuchung sei die rein unfallkausale Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in der bisherigen Tätigkeit als Pflegefachfrau bis zu 20 % eingeschränkt. Vor allem für kniende, kauernde Tätigkeiten und beim Treppensteigen sei eine Einschränkung möglich. Bezüglich des linken Schultergelenkes seien sicherlich Arbeiten oberhalb der Horizontalen eingeschränkt sowie solche, die das körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferne Heben von Gewichten beinhalten würden. In einer optimal leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit (mit einem Anteil von bis zu 30 % sitzender Tätigkeit), welche nur manchmal Treppensteigen und Gehen auf une</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Gelände und selten kniende und kauernde Tätigkeiten beinhalte, bestehe eine ganztätige Arbeitsfähigkeit. (S. 7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, und Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Chirurgie, nannten im Bericht vom 18. März 2016 (Urk. 11/51) als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Meniskusriss rechts medial vom 26. Mai 2015 mit einem Meniskusriss lateral und einer Hämarthrose sowie einen Sturz auf die linke Schulter am 26. Mai 2015 mit einer Tendinopathie der Supraspinatussehne (Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die D.___ und Dr. E.___ attestierten für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Krankenschwester seit dem 24. Juni 2016 (richtig wohl: 2015) bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Ziff. 1.6). Weiter gaben sie zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit an, die Beschwerdeführerin könne nur kurzzeitig Knien und in der tiefen Hocke Kauern sowie auf unebenem Untergrund gehen. Auch Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten seien ihr noch nicht möglich. In einem reinen Pflegeumfeld könne sie die Arbeit als Krankenschwester daher nicht ausüben. Aktuell sei indes eine ganztägige Beschäftigung auch im Bereich der Pflege möglich. Erforderlich sei jedoch ein optimaler Arbeitsplatz, welcher nur kurzzeitig kniende oder kauernde Tätigkeiten und kurzzeitiges Gehen auf unebenem Gelände beinhalte. Möglichst zu unterlassen seien Überkopfarbeiten und das Heben schwerer Lasten. Dies entspreche einer Einschränkung von 20 %. Unter Umständen sei ein administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Arbeitsplatz sinnvoll (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war vom 3. März bis 21. Mai 2015 erstmals und ab 2. Februar 2016 wieder bei Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter psychiatrischer Behandlung (Urk. 11/56 S. 2 Ziff. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ führte in einem undatierten Bericht (Urk. 11/56) zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe an sich seit einigen Jahren Ermüdungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen im Sinne von Motivationsschwankungen bemerkt. Sie wolle zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weniger mit Patienten zu tun haben. Sie beschreibe eine Kraftlosigkeit, Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestimmtheit und Gereiztheit (S. 3 Ziff. 1.4 oben). Die Patientin sei seit meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reren Jahren intermittierend arbeitslos. Die Selbst-Verunsicherung gepaart mit Konzentrationsstörungen und einer Vergesslichkeit habe in der Pflege einige Schwierigkeiten mit sich gebracht und auch zu Kündigungen geführt. Erst später habe sie berichtet, dass oft auch ein aggressives Verhalten gegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitenden und Patienten zu Kündigungen geführt habe (S. 3 Ziff. 1.4 Mitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Als sich die Beschwerdeführerin wieder bei Dr. F.___ gemeldet habe, sei ihr empfohlen worden, die antidepressive Medikation fortzusetzen respektive die Dosis zu erhöhen, was die Patientin zuletzt auch getan habe. Daraufhin sei es zu einer leichten Besserung des depressiven Syndroms gekommen. Die Besserung sei jedoch ungenügend gewesen, so dass Dr. F.___ dringend zu einer statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Behandlung geraten habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe ein Verdacht auf dissoziative Gedächtnisschwierigkeiten. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei inhaltlich eingeengt auf die Arbeit und habe auch Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängste, vor allem vor erneuten Kündigungen (S. 3 Ziff. 1.4 unten). Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über einer medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung sei sie anfänglich äusserst ambivalent gewesen (S. 4 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode bei emotionaler Instabilität und einem Verdacht auf dissoziative Gedächtnisstörungen. Die Beschwerdeführerin sei anamnestisch seit zirka drei Jahren vermindert belastbar (Ziff. 1.1). Vom 3. März bis 21. Mai 2015 habe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % bestanden. Die Patientin habe damals eine Krankschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung abgelehnt. Ab dem 23. März 2016 sei es zu einer Besserung des de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Zustandsbildes gekommen. Geschätzt sei zeitlich ein Pensum von 50 % zumutbar (Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei zu Beginn zu 50 % zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar mit anschliessender Steigerung des Pensums gemäss der Belastbarkeit der Beschwerdeführerin (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), äusserte sich in der Stellungnahme vom 20. April 2016 (Urk. 11/58 S. 4 f.) zu den medizinischen Akten. Er führte aus, hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit als Pflegefachfrau seien Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationen auf die linke Schulter sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten mit einem ständigen Vorhalten der Arme und dabei insbesondere repe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titive Tätigkeiten nicht mehr zumutbar. Tätigkeiten, die das Heben, Tragen und Transportieren von Lasten sowie Treppensteigen und das Steigen auf Leitern und Gerüsten beinhalten würden, sollten vermieden werden. Ebenso solle eine kniende Körperhaltung sowie eine überwiegende Geh- und Stehbelastung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mieden werden. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil bestehe seit dem 11. Januar 2016 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin reichte dem Gericht sodann einen Bericht von Dr. med. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin, I.___, vom 9. September 2016 (Urk. 8) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Austrittsbericht sei die Beschwerdeführerin vom 5. bis 9. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Zentrum für Soziale Psychiatrie, I.___, hospitalisiert gewesen (S. 1). Der Eintritt ins J.___ sei auf Anraten eines Betreuers erfolgt wegen einer Zunahme der depressiven Symptomatik vor dem Hintergrund einer psychosozialen Belastungssituation. Die Patientin habe berichtet, dass sie sich um ihren Sohn sorge, der krank und aktuell auf den Philippinen, wo er lebe, im Spital sei. Sie habe vor drei Tagen das Medikament Citalopram (40mg) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt, weil sie dieses müde gemacht habe. Sie sei seit längerem arbeitslos und lebe von der Sozialhilfe. Das Geld sei knapp. Dr. H.___ stellte die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer mittelgradigen depressiven Episode mit Verdacht auf eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Störung (S. 1). Die Patientin sei in gebessertem Zustand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin klagte nach einem Sturz mit dem Fahrrad vom 28. Mai 2015 über Restbeschwerden im Bereich des rechten Kniegelenkes. Im Verlauf gab sie zudem auch Schmerzen an der linken Schulter an (E. 4.2). Von psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Seite wurde eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert (E. 4.4 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die kreisärztliche Untersuchung durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. Dezember 2015 ergab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass ab diesem Zeitpunkt für die angestammte Tätigkeit als Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau noch eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % bestand. Für eine optimal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ist gemäss Dr. B.___ gar von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen (E. 4.2 hiervor). Dr. D.___ und Dr. E.___ bestätigten im Bericht vom 18. März 2016, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit im Umfang von 20 % eingeschränkt ist, wobei gewisse Arbeiten wie Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten und das Heben von schweren Lasten möglichst vermieden werden sollten (E. 4.3). Aus dem Bericht von Dr. D.___ und Dr. E.___ lässt sich schliessen, dass der Beschwerdeführerin eine behinderungsangepasste Tätigkeit gemäss dem von Dr. B.___, Dr. D.___ und Dr. E.___ beschriebenen Belastungsprofil vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zugemutet werden kann. Mit den Berichten von Dr. B.___ und Dr. D.___ und Dr. E.___ liegt damit von somatischer Seite eine ausreichende und übereinstimmende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vor, auf die abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bericht von Dr. F.___ ist zu sagen, dass sich die von ihr diagnostizierte mittelgradige depressive Episode nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts regelmässig nicht invalidisierend auswirkt (E. 5.1 hiervor). Voraussetzung für die Annahme eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bei einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen depressiven Störung ist, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014, E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war ein erstes Mal von März bis Mai 2015 kurzzeitig bei Dr. F.___ in psychiatrische Behandlung. Im Februar 2016 begab sie sich erneut bei Dr. F.___ in Behandlung. Nach dem Bericht der Psychiaterin führte die aktuell begonnene medikamentöse und therapeutische Behandlung bereits zu einer Besserung der depressiven Symptomatik. Daraus ergibt sich, dass bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang keine konsequente Depressionstherapie stattgefunden hat, und dass die thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft sind. Die Psychiaterin ging denn auch trotz der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode für die angestammte Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % zu Beginn aus, welche weiter gesteigert werden könne (E. 4.4 hiervor). Dr. F.___ stellte im Übrigen nur einen Verdacht auf eine dissoziative Gedächtnisstörung. Da es sich hierbei um eine Verdachtsdiagnose handelt, fehlt es auch insofern am Nachweis eines invalidisierenden Gesundheitsschadens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war sodann vom 5. bis 9. September 2016 in der I.___ in stationärer Behandlung (E. 4.6 hiervor). Für diese Zeit bestand zwar kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig eine Arbeitsunfähigkeit, es fehlt jedoch an einer längerfristigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, was eine Invalidität in Anbetracht der guten Behandelbarkeit der diagnostizierten depressiven Störung wiederum ausschliesst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorliegenden medizinischen Akten erweisen sich sodann als ausreichend. Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt ist somit als dahingehend erstellt zu erachten, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau zu 20 % arbeitsunfähig ist. Gleichzeitig besteht in einer optimal behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % in der angestammten Tätigkeit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen erzielen kann. Die Durchführung eines Einkommensvergleiches (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 1.5) erübrigt sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1958 geborene Beschwerdeführerin war zum Zeitpunkt der medizinischen Abklärungen, namentlich der Untersuchung durch Kreisärztin Dr. B.___ im Dezember 2015, 57 Jahre alt. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beispielsweise das Urteil 9C_734/2013 vom 13. März 2014) kann ihr die Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der zuletzt ausgeübten oder einer angepassten Tätigkeit in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht der verbleibenden Erwerbsdauer zugemutet werden (vgl. demgegenüber das Urteil des Bundesgerichts 9C_416/2016 vom 14. Oktober 2016, E. 5.1, das eine bereits 62 Jahre alte Versicherte betraf). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch in der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Verfügung vom 15. Juni 2016 zu Recht verneint. Der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Entscheid erweist sich demzufolge als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p></div> </div></body></html>