<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, geeignete finanzielle Massnahmen zu treffen, um der besonderen Situation der Reitschulen während der Covid-19-Krise gerecht zu werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der wirtschaftlichen Auswirkungen der angeordneten Massnahmen zu Bekämpfung der Corona-Pandemie bewusst. Auch im Freizeitbereich sind eine Vielzahl von Einrichtungen und Organisationen von Einschränkungen betroffen. Viele Betriebe konnten ihre Tätigkeit während der Lockdown-Phase nicht oder nicht im gewohnten Umfang ausüben.</p><p>Um die Situation für die Betriebe entschärfen, haben Bund und Kantone Unterstützungsmassnahmen (COVID-Kredite, Kurzarbeit, Fristerstreckung bei ausstehenden Zahlungen, usw.) zur Verfügung gestellt. Trotz der schrittweisen Rückkehr zur Normalität seit Ende Mai 2020 sind gewisse Branchen der Meinung, die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen seien nicht ausreichend. Der Bundesrat hat sich deshalb an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 mit der Frage beschäftigt, ob es im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise mögliche Härtefälle gibt. Gestützt auf ein Aussprachepapier, das festlegt, anhand welcher Kriterien der Begriff des Härtefalls im Kontext der Coronakrise zu prüfen ist, hat er Prüfaufträge an die zuständigen Ämter der Bundesverwaltung erteilt. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Prüfungen wird der Bundesrat entscheiden, ob effektiv weitere Massnahmen ergriffen werden müssen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.