<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_76/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. März 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Dormann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">M.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Guido Brusa, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 25. November 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Zürich den Invaliditätsgrad der 1969 geborenen M.________ unter Anwendung der gemischten Methode auf 37,5 % festlegte und demzufolge mit Verfügung vom 16. Juni 2005 einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung verneinte, was sie mit unangefochten gebliebenem Einspracheentscheid vom 19. Oktober 2005 bestätigte, </div> <div class="para">dass M.________ am 30. August 2006 u.a. ein Gesuch um prozessuale Revision des Einspracheentscheids stellen liess, auf welches die IV-Stelle nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 25. Januar 2007 nicht eintrat, </div> <div class="para">dass M.________ dagegen Beschwerde führen liess, welche das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 25. November 2008 abwies, soweit es darauf eintrat, </div> <div class="para">dass M.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des Entscheides vom 25. November 2008 sei die IV-Stelle anzuweisen, auf die prozessuale Revision einzutreten, </div> <div class="para">dass ein formell rechtskräftiger Einspracheentscheid in Revision gezogen werden muss, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach dessen Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war (<span class="artref">Art. 53 Abs. 1 ATSG</span>; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 146/04 vom 25. Oktober 2004 E. 3.1 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz festgestellt hat, es sei nicht ersichtlich, welche ärztlichen Stellungnahmen die Beschwerdeführerin für neue Beweismittel im Sinne des Gesetzes halte, auf welche neuen Tatsachen sie sich berufen wolle und welche neu entdeckten erheblichen Befunde oder Diagnosen bei der Beurteilung der medizinischen Situation unberücksichtigt geblieben sein sollten, ferner, die Vorbringen zum Umfang der Erwerbstätigkeit als Gesunde hätten bereits im Rahmen der Haushaltabklärung, der Einsprache gegen die Verfügung oder einer Beschwerde gegen den Einspracheentscheid geltend gemacht und belegt werden können, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass diese Feststellungen nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich sind (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), und der daraus gezogene Schluss, wonach die Revisionsvoraussetzungen nicht erfüllt seien, Bundesrecht nicht verletzt (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), zumal die Beschwerdeführerin bisher nicht dargelegt hat, inwiefern Tatsachen, Beweismittel oder zumindest diesbezügliche Informationen (vgl. <span class="artref">Art. 28 Abs. 2 ATSG</span>) ihr - auch bei hinreichender Sorgfalt (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 146/04 vom 25. Oktober 2004 E. 3.1) - nicht bekannt sein und deshalb vor Eintritt der formellen Rechtskraft des Einspracheentscheides nicht vorgebracht werden konnten, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin bis 28. Juni 2006 durch die Pro Infirmis (eine privatrechtliche Institution) vertreten war (vgl. <span class="artref">Art. 37 ATSG</span> und <span class="artref">Art. 394 ff. OR</span>), weshalb ihr deren prozessuale Handlungen und Unterlassungen, selbst wenn sie dabei die Sorgfaltspflicht verletzt hätte (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/220/398/2" type="start"></artref><artref id="CH/220/398/1" type="start"></artref>Art. 398 Abs. 1 und 2 OR</span><artref id="CH/220/398/2" type="end"></artref><artref id="CH/220/2" type="end"></artref>), bis zu diesem Zeitpunkt anzurechnen sind, und daraus, dass eine allfällige Unvollständigkeit der Sachverhaltsabklärungen der Verwaltung verborgen blieb, nicht zwingend zu schliessen ist, dass sie auch für die Versicherte nicht erkennbar war, </div> <div class="para">dass die Beachtung der Revisionsvoraussetzungen nichts mit überspitztem Formalismus (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=39&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-177%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page177">BGE 130 V 177</a> E. 5.4.1 S. 183), sondern mit dem Vertrauen auf die grundsätzliche Unabänderlichkeit rechtskräftiger Entscheide zu tun hat und der Rechtssicherheit dient, </div> <div class="para">dass im Übrigen die Verwaltung die Akten am 10. April 2006 der Versicherten zustellte, wodurch für diese die behauptete ungenügende Grundlage der Rentenentscheide erkennbar war, in der Folge ihre damalige Rechtsvertreterin diesbezüglich nichts unternahm und der am 21. Juli 2006 bevollmächtigte Anwalt das Revisionsgesuch erst am 30. August 2006 stellte, was auch unter Berücksichtigung des Fristenstillstands von <span class="artref">Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG</span> verspätet ist (vgl. <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 ATSG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 67 VwVG</span> [SR 172.021]; HAVE 2005 S. 242, U 465/04 E. 2.2), zumal aus den Akten eine Handlungsunfähigkeit der Beschwerdeführerin in Bezug auf ihre Interessenwahrung nicht ersichtlich ist, </div> <div class="para">dass kein Anlass für die von der Beschwerdeführerin beantragte Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels und einer öffentlichen mündlichen Verhandlung besteht (vgl. Art. 102 Abs. 3 sowie <span class="artref"><artref id="CH/173.110/57" type="start"></artref>Art. 57 und 58 BGG</span><artref id="CH/173.110/58" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=39&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-I-42%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page42">BGE 132 I 42</a> E. 3.3 S. 45 ff. mit Hinweisen), die Beschwerde im Gegenteil offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen hat (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. März 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Dormann </div> </div></body></html>