<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00534</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteilvom 28. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hans Werner Meier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stauffacherstrasse 35, Postfach, 8026 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, meldete sich erstmalig am 10. Juli 2008 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Hilfsmitteln an (Urk. 7/7). Nach medizinischen Abklärungen erteilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 8. November 2008 Kostengutsprache für ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Serienschuhe (Urk. 7/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juli 2013 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/16). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen sowie durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 11. Februar 2015, Urk. 7/54; vorsorglicher Einwand vom 24. Februar 2015, Urk. 7/61; Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug Einwand vom 16. März 2015, Urk. 7/63) verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 10. April 2015 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 11. Mai 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei zu weiterer Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Es sei ihm im Ergebnis eine Invalidität von 70 %, allenfalls von mindestens 50 % zuzugestehen. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Hans Werner Meier als unentgeltlichen Rechtsvertreter sowie um Ansetzung einer Frist zur Akteneinsicht und materiellen Beschwerdeergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung (Urk. 1). Mit Verfügung vom 20. Mai 2015 (Urk. 4) wurde das Gesuch um Fristansetzung zur Beschwerdeergänzung abgewiesen. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2015 (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-65) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Juli 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Gleichzeitig wurde ihm die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Hans Werner Meier als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Der Beschwerdeführer äusserte sich mit Eingabe vom 19. August 2015 erneut zur Sache (Urk. 15), worüber die Beschwerdegegnerin am 21. August 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit Februar 2013 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Aus medizinischer Sicht sei er in einer angepassten Tätigkeit zu keinem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt eingeschränkt gewesen. Eine leichte bis maximal mittelschwere, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Tätigkeit sei ihm vollumfänglich zumutbar. Da das Einkommen in der angestammten Tätigkeit als Hilfskoch geringer sei als das Einkommen in der angepassten Tätigkeit, seien die Einkommen zuerst zu parallelisieren. Es resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere ein Invaliditätsgrad von 1 %, womit weder Anspruch auf eine Rente noch auf berufliche Massnahmen bestehe (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die im Recht liegenden Arztberichte belegen würden, dass er seit mindestens 1993 an starken Beschwerden des Wirbelsäulenkomplexes leide und er mehrere objektiv feststellbare erhebliche Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie eine Erkrankung aus dem arthritisch-rheumatischen Bereiche aufweise und zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich chronisch depressiv sei. Der Handgebrauch sei ebenfalls eingeschränkt. Über den Grad der aktuellen Erwerbsunfähigkeit fehlten verwertbare Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen, da alle Berichte nur kurze Zeiträume beleuchten würden. Eine umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Abklärung sei entsprechend notwendig. Eine angepasste Tätigkeit sei maximal zu 50 % möglich. Er sei zudem ungelernt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage stellt sich im Wesentlichen folgendermassen dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, hielt in seinem Bericht vom 15. Mai 2012 fest, dass beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einerseits ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom links bei St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atus nach Diskushern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ienoperation lumbal ca. 1993, bei leichter Fehlform der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wirbelsäule (Hyperkyphose der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brustwirbelsäule [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und bei geringen myofaszialen Schmerzen, andererseits ein unklarer medialer Fussschme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rz rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei möglicher leichtgradiger Tendovaginitis der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibialis posterior Sehne rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Chronifizierungstendenz dürfte eine gewisse Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verarbeitungsstörung mitveran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich sein und allenfalls auch eine psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungssituation (Arbeitslosigkeit, Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychischer Problematik vor Jahren und Scheidung). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde nun als nächstes eine radiologische Untersuchung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lendenwirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des rechten Fusses, sowie eine Sonophorese des Sprunggelenksbereichs rechts veranlassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> danach nachkontrollieren und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit ihm die Befunde besprechen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">je nach dem seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allenfalls lokale Infiltrationen oder die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer gezielten physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung in Erwägung zu zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (Urk. 7/24/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom 25. Mai 2012 (Urk. 7/24/21) konstatierte Dr. Y.___, dass er den Beschwerdeführer am 23. Mai 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 nochmals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachkontrollieren müssen, nachdem eine Sonographie und eine radiologische Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen worden seien. Leider habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer keine Zeit gehabt und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Nachkontrolle ferngeblieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etwas verspätet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe am Sprunggelenk und Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts keine Pathologie erhoben werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sowohl das Sprunggelenk als auch die langen Sehnen s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffällig. Radiologisch besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich der LWS eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konvexe Skol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iose mit normalem Alignement. Die Wirbelkörper </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unauffällig (fünfgliedrig) mit leichter Chondrose L5/S1 und leichter Spondylarthrose L5/S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die radiologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung des rechten Fusses zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls keine Pathologie. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenke seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffällig, ohne Usuren, ohne bedeutsame Arthrosen, ohne Hinweis auf eine Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur. Auch der Mittelfuss sei unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig (Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23.05.12). Aufgrund der Befunde dräng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich vorerst keine Infiltrationen auf. Es wäre die Aufnahme einer physiotherapeutischen Behandlung zu diskutieren. Leider </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesen Punkt mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erörtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Selbstverständlich aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Aufnahme einer physiotherapeutischen Behandlung bereit. Hierfür dürfe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ihn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch direkt telefonisch erreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/24/21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Hals- Nasen- Ohrenkrankheiten, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte in seinem Bericht vom 5. März 2013 1) eine chronische Pharyngo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laryngitis bei Nikotinkonsum bei/mit differentialdiagnostisch Refluxkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ponente, 2) chronische Kopfschmerzen ohne Hinweise für rhinosinugene Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik, Status nach Muschelstichelung und 3) eine abgeheilte Epipharynx-Zyste (Urk. 7/24/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die chronische Laryngitis sei sicherlich nikotinbedingt, der Beschwerdeführer rauche 15-20 Zigaretten pro Tag. Nebenbei zeige sich auch eine ausgeprägte psychosoziale Belastungssituation, er sei seit einem Monat arbeitslos und beim RAV. Allenfalls spiele auch noch eine leichte Refluxkomponente mit, er habe aber initial auf das Pantoprazol 40 1-0-1 nicht angesprochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Nase habe er absolut keine Hinweise für eine rhinosinugene Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik als Ursache für die Kopfschmerzen, diese seien wohl ebenfalls im stressbedingten Rahmen einzuordnen. Die Epipharynx-Zyste sei nach der Biop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie (unauffällige Dignität) abgegangen und klinisch habe er in der Endoskopie keine Hinweise für ein Rezidiv gefunden. Er habe mit dem Beschwerdeführer eine Kontrolle in sechs Monaten vereinbart.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, hielt in seinem Bericht vom 1. Juli 2013 als Diagnosen 1) an der ganzen linken Körperhälfte subjektiv Taubheitsgefühl ohne grob-neurologische Ursache (MRT des Schädels unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lig) als zentrale Sensibilitätsverarbeitungsstörung bei einem chronischen beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigenden Lumbovertebralsyndrom mit Wurzelreizung L5 links bei einer Diskushernie (DH) L5/S1 und Status nach DH-Operation der LWS in der Türkei (1993) und 2) seit drei Jahren kognitive Funktionsstörungen bei psychosozialen Belastungen und ungünstigen Verhältnissen, fest (Urk. 7/24/27 f.). Dr. A.___ konstatierte, dass der linksseitigen Gefühlsstörung klar keine objektive neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Ursache zu Grunde liege. Das beeinträchtigende und störende Lumbover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebralsyndrom verursache möglicherweise durch zentrale Mechanismen diese Funktionsstörung. Dahinter gebe es keine neurologische Erkrankung. Diese linksseitige Gefühlsstörung stelle keinerlei Hindernis für eine Operation im LWS-Bereich dar. Dennoch müsse man mit einer Operation bei diesem Beschwerdeführer sehr vorsichtig sein, weil es ihm psychisch nicht gut gehe und er unter diversen Belastungen lebe (Urk. 7/24/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vom 1. bis zum 6. August 2013 im B.___ in der Klinik für Neurochirurgie hospitalisiert. Im Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 7. August 2013 notierten die behandelnden Ärzte folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (Urk. 7/49/15):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5 links bei Diskushernie LWK5/SWK1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie L4/5 links 1993 in der Türkei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Non-erosive reflux disease mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2-3 cm grosser axialer Hiatushernie und gleichzeitiger Kardiainsuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zienz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskrete Pangastritis (2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Eradikation einer H. pylori assoziierten Gastritis mit Amoxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cillin/Clarithromycin in Kombination mit Nexium</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte konstatierten, sie hätten am 2. August 2013 eine Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diskektomie L5-S1 links durchgeführt, welche komplikationslos verlaufen sei und der postoperative Verlauf habe sich problemlos ohne das Auftreten von neuen fokal-neurologischen Defiziten gestaltet (Urk. 7/49/15). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer solle sich gemäss den Instruktionen schonen, gelegentliche Rücken- oder Beinschmerzen in den nächsten Wochen seien nicht ungewöhnlich. Er sei voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich arbeitsunfähig vom 1. August bis zum 17. September 2013 (Urk. 7/49/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 17. September 2013 hielten die behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte fest, dass der Beschwerdeführer insgesamt zufrieden sei mit dem Operationsergebnis, er leide lediglich unter Restlumbago, vor allem nach Belastung. Derzeit sei er noch arbeitsunfähig. Weitere neurochirurgische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen seien derzeit nicht indiziert. Der Beschwerdeführer habe ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeitszeugnis bis zum 20. Oktober 2013 bekommen. Er möchte wieder arbeiten. Weitere Kontrollen seien nicht geplant, jedoch jederzeit möglich (Urk. 7/49/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 11. Dezember 2013 notierten die behandelnden Ärzte der Klinik für Neurochirurgie folgende Diagnosen (Urk. 7/49/12): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Restlumbago mit teils Ausstrahlung links mehr als rechts pseudoradikulär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mikrodiskektomie L5/S1 links am 2. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Diskektomie L4/5 links 1993 in der Türkei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf rheumatoide Arthritis bei entzündlichen Gelenksbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den an Händen und Füssen (szintigraphischer Nachweis einer peripheren polyartikulären Arthritis)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei zur klinischen und radiologischen Verlaufskontrolle bei Restbeschwerden im Sinne von Lumbago mit Ausstrahlung in die unteren Extremitäten links mehr als rechts gekommen. Der Beschwerdeführer leide unter Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen an oberen und unteren Extremitäten. Die Rückenschmerzen seien nicht immer vorhanden und nähmen bei Belastung diskret zu. Ab und zu würden die Schmerzen in den unteren Extremitäten links etwas mehr als rechts ziehen (Dermatom S1 betont). Klinisch neurologisch zeigten sich keine neurologischen Ausfälle. Der Beschwerdeführer beschreibe die Schmerzen als deutlich besser im Vergleich zu präoperativ. Er beschreibe auch Schmerzen in allen Gelenken, an den oberen und unteren Extremitäten. Ein MRI der LWS vom 18. November 2013 hätten sie dem Beschwerdeführer demonstriert. Sie empfählen derzeit eine konservative Therapie zur Behandlung der entzündlichen Gelenksbeschwerden und der Arthritis. Der Beschwerdeführer sei auch gegenüber einer erneuten Intervention extrem zurückhaltend (Urk. 7/49/12 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht der behandelnden Ärzte der Rheumatologie des B.___ vom 21. Januar 2014 (Urk. 7/32/5 ff.) notierten diese folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Residuelles l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">umboradikuläres Schmerzsyndrom S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1 links mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrodiskektomie L5/S1 links am 02.08.2013 (fecit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskushernien-Rezidiv L5/S1 rezessal bis foramina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l links mit Kontakt zur Wurzel S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 rezessal als auch zur Wurzel L5 am Forameneingang links (MRI der LWS vom 18.11.2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie L4/5 links 1993 in der Türkei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rheumatoide Arthritis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">entz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ndlichen Gelenksbeschwerden an den Händen und Füssen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">szintigraphischem Nachweis einer peripheren polyartikulären Arthritis der Finger- und Zehengelenke einschliesslich der MCP und MTP (Skelettszintigraphie vom 29.10.2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erosive Veränderungen an den Händen (Röntgen Hände vom 20.11.2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beginn Cortison-Therapie am 21.1.2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie 1) eine arterielle Hyperto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie und 2) eine aktive Hepatitis B, Neudiagnose 12/2013 fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte gaben an, dass der Beschwerdeführer unter Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein entlang dem Dermatom S1 ohne sensomotorische Ausfälle leide. Zudem bestünden Schmerzen in den Händen und Füssen mit einer Morgensteifigkeit von ca. 10 min. Die lumbalen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen verstärkten sich bei der Arbeit, ebenso die Ausstrahlungen ins linke Bein. Die Polyarthritis verschlechtere sich ebenfalls unter Belastung der Hände und Füsse. Die bisherige Tätigkeit an einem Kebab-Imbiss sollte unter einer Therapie der rheumatoiden Arthritis durchaus möglich sein. Einschränkungen bestünden vor allem aufgrund des lumboradikulären Schmerzsyndroms, bei welchem Heben und Tragen von schweren Lasten nicht zumutbar seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als angepasste Tätigkeit sollte bezüglich des lumboradikulären Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dromes eine leichte bis mittelschwere Arbeit mit wechselnden Arbeitspositionen möglich sein. Bezüglich der rheumatoiden Arthritis sei aktuell noch keine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme möglich, da noch keine Basistherapie habe eingeleitet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Urk. 7/32/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte der Rheumatologie des B.___ hielten in ihrem Bericht vom 16. Juni 2014 folgende (gekürzt aufgeführten) Diagnosen fest (Urk. 7/42/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Autoantikörper negative, erosive rheumatoide Arthritis, Erstdiagnose 10/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Residuelles lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Hepatitis B (Erstdiagnose 01/2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach erfolgreicher Helicobacter pylori Eradikation, chronische Antrumgastritis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Polyneuropathie beider Unterschenkel und Füsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Angabe einer instabilen Angina pectoris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei weiterhin blanden Gelenken ohne Schwellung und Zeichen für Synovitiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlauben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin mit einer Basistherapie bei bekannter ero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siver rheumatoider Arthritis zuzuwarten. Insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserst zurückhaltend mit dem Verordnen einer MTX-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Leflunomid-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basisthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie bei Vorliegen einer chronischen Hepatitis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B. Wie bereits im letzten Brief geschrieben, wäre bei gleichzeitiger Einnahme von Lamivudin die Therapie mit Abatacept (Orencia) möglich. Von einer anderweitigen Biolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gikatherapie (TNF-Alphablocker/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IL-6-Hemmer) würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abraten, da es sonst zu einer Hepatitis B-Reaktivierung kommen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/42/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, hielt in ihrem Bericht vom 15. Dezember 2014 folgende (gekürzt aufgeführten) Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen fest (Urk. 7/49/5): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seronegative erosive Polyarthritis, Erstdiagnose 10/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches intermittierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Fersenschmerzen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Antrumgastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Polyneuropathie beider Unterschenkel und Füsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Angabe einer instabilen Angina pectoris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ konstatierte (Urk. 7/49/7), dass beim Beschwerdeführer bereits eine seronegative, rh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eumatoide Arthritis diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Polyarthralgien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Klinisch bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden keine sichtbaren Synovitiden. Bei im Vordergrund stehenden Schmerzen in den Fingergelenken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine MRI-Untersuchung der Hände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche noch ausstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der fehlenden Verbesserung der Symptomatik trotz bisheriger Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine Basistherapie mit Plaquenil 200 mg 2x1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/d eingesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die chronischen Rückenschmerzen beurteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen eines lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Schmerzsyndroms mit möglicher intermittierender Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung von L5/S1 links sowie einer ISG-Dysfunktion rechts, Myogelosen, Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haltu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsinsuffizienz. Die Analgesie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Einsetzen von Palexia erweitert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches bei fehlender Verbesserung wieder abgesetzt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hierfür empfehle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie eine ambulante problemori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entierte Physiotherapie und regelmäßiges Durchführen der Heimübungen sowie Veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen einer chiropraktischen Behandlung bei ISG-Dysfunktion. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die chronisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Fersenschmerzen beurteile sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am ehesten durch die Fehlbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung bei Fussdeformität sowie bei V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Plan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tarfasziitis, weswegen am 1. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 eine lokale Steroidinfiltration mit Kenacort 40 mg/ml 0.25 ml und Lidocain 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % an beiden Fersen erfolgt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die zu einer raschen Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfehle weiterhin das konsequente Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der orthopädischen Schuhe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dyspept</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen Beschwerden und chronischen Bauchschmerzen mit Meteoris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obstipation sei die PPI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapie von Pantoz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ol auf Esomep 40 mg umgestellt worden, bei Verstopfung sei Laxobetpm und bei Meteorismus Ibero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gast sowie Motilium eingesetzt worden (Urk. 7/49/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 31. Dezember 2014 fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/49/1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rheumatoide erosive Arthr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">itis (Anti CCP und RF negativ Erstdiagnose 2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch (DD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> reaktiv bei Chlamydieninfekt, begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nende Kollagenose, Polyarthrose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sicca-Symptomatik mit Xerophthalmie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ezidivierende orale Aphten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">umorale Aktivität </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chlamydien IgA positiv (2.8), Ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">amydien IgG negativ </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rheumaserologie negativ </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rx-Hände ap beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom 10.12.2014: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">elenksnahe Osteopenie, grosse Zystenbildung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">roximale Phalanx Digiti 3 links, fragliche Erosion MCP 2 rechts, dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derungen DIP und PIP Gelenke beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">. Keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Weichteilverkalkungen. Rhizarthr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ose links betont </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Rückfusschmerzen beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rx-Füsse ap beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> vom 10.12.2014: Keine Usuren und Erosionen, keine Weichteilverkalkungen, Arthrose MTP 1 links betont, St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atus nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Halluxoperation mit Osteosynthesematerial. Degenerative Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">änderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">von Naviculocuneiform-Gelenk beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts betont. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Residuelles lumboradikulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es-Schmerzsyndrom-S1 links mit/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrodiskektomie L5/S1 links am 02.08.2013 (fecit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskushernien-Rezidiv L5/S1 rezessal bis foraminal links mit Kontakt zur Wurzel Stenose recessal als auch zur Wurzel L5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am Foramenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gang links (MRI der LWS vom 18.11.2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskektomie L4/5 links 1993 in der Türkei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltendes Burning feet Syndrom unklarer Aetiologie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis vom Supraspinatus Typ links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rx Schulterstatus links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: 2009 Acromion Typ I, US Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> keine RM Läsion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ardiale Abklärung mittels Echokardiographie unauffällig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">epressive Störung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Verdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Somatisierungsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">denz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inksseitige Gefühlsstörungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bgek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lärt Dr. A.___ mittels MRI des Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">NS 2013 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare Schluckbeschwerden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD peptische Stenose, Zenker-Divertikel, eosinophile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sophagitis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisch rezidivierende Kopfschmerzen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielt er folgende fest (Urk. 7/49/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">amin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3 Mangel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Obstipation </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxoesophagitis Gr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ad l bei axialer Hiatushernie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Helicobacter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> - positive Antrumgastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktive Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der ausführlichen Anamnese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweise er auf die beigelegten mediz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter chronifizierten Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">apparat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- und Gelenks-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen. Die therapeutischen Bemühungen bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Begleitung und Unterstützung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Alltag und bei der Schmerzverarbeitung. Die Prognose bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der vollen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch von der Gesamtsituation (Bildungsstatus, Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung, Kenntnisse der deutschen Sprache, Berufsidentität, Eigenaktivität und chronifiziertes Leiden) ab. In Anbetracht des Alters, des niedrigen Bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsstatus, der fehlenden Berufsausbildung und Kenntnisse der deutschen Sprache sowie der langen Daue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r der Arbeitslosigkeit erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es fragli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ob sich auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, realistisch betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et, ein Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber finden lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der bereit wäre, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer mit seinen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Stelle anzubieten. Eine Prognose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei schwer zu stellen, es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber mit einer anhaltenden Tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">larbeitsunfähigkeit zu rechnen (Urk. 7/49/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine genaue Angabe zum zeitlichen und prozentualen Verlauf der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie eine genaue Skizzierung eines zumutbaren Arbeitsprofils lasse sich so nicht festhalten oder bestimmen. Aufgrund der Gesamtsituation (s. oben) könne jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">theoretisch von e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Arbeitsfähigkeit von ca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/49/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die im Recht liegenden Arztberichten kann die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht rechtsgenüglich beurteilt werden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Rheumatologie des B.___ hielten in ihrem von der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin eingeholten Arztbericht vom 21. Januar 2014 in Bezug auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ausdrücklich fest, dass unter einer Therapie der rheumatoiden Arthritis die Arbeit an einem Kebab-Imbiss durchaus möglich sein sollte und die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vor allem aufgrund des lumboradikulären Schmerzsyndromes bestünden, bei welchem Heben und Tragen von schweren Lasten nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei - gleichzeitig führten sie in Bezug auf eine behinderungsangepasste Tätigkeit hingegen aus, dass bezüglich der rheumatoiden Arthritis aktuell noch keine Stellungnahme möglich sei, da noch keine Basistherapie habe eingeleitet werden können (E. 3.5; Urk. 7/32/7). In ihrem von der Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholten Verlaufsbericht vom 14. April 2014 (Eingangsdatum, Urk. 7/34/5) führten sie wiederum aus, dass die geplante Basistherapie bei rheumatoider Arthritis mit nachgewiesenen erosiven Veränderungen an den Händen bis dato noch nicht habe eingeleitet werden können. Nach Abklärung durch die Kollegen der Kardiologie sei eine Wiedervorstellung in der Rheumapoliklinik mit Einlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Basistherapie geplant. Bis dahin bestehe die Einschätzung vom 21. Januar 2014 weiter. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 16. Juni 2014 nahmen die Ärzte des B.___ keine Stellung zur Arbeitsfähigkeit (E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berichte der Ärzte des B.___ lassen entsprechend keine abschliessende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitsfähigkeit gerade auch in einer angepassten Tätigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu (vgl. auch E. 3; Urk. 7/24/10 ff.; Urk. 7/24/22 f.; Urk. 7/24/29; Urk. 7/24/32; Urk. 7/24/42 ff.; Urk. 7/49/8 ff.; Urk. 7/49/25 ff.; Urk. 7/49/39 ff.; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/49/51 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ erhob die aktuellen Befunde und beurteilte den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers eingehend, nahm allerdings keine Stellung zu allfälligen daraus resultierenden Einschränkungen bei der Erwerbstätigkeit (E. 3.7). Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers lässt sich gestützt auf ihren Bericht entsprechend nicht abschliessend beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___ berücksichtigte in seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht nur allfällige Einschränkungen, welche auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zurückzuführen wären, sondern auch weitere Faktoren: Er notierte, dass die Prognose der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit auch von der Gesamtsituation abhänge - in Anbetracht des Alters, des niedrigen Bildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status, der fehlenden Berufsausbildung und Kenntnisse der deutschen Sprache sowie der langen Dauer der Arbeitslosigkeit erscheine es fraglich, ob sich auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine Stelle für den Beschwerdeführer finden lasse. Aufgrund der Gesamtsituation könne medizinisch-theoretisch von einer Arbeitsfähigkeit von ca. 50 % ausgegangen werden (E. 3.8). Da Dr. E.___ nicht nur invalidenversicherungsrechtlich relevante Faktoren bei der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitseinschätzung berücksichtigte - und mit Blick auf die Erfahrungstatsache, dass behandelnde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc) -, kann nicht auf die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. E.___ abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt pract. med. G.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, hielt in seiner Stellungnahme vom 5. Februar 2015 fest, dass die Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht vom Beschwerdeführer nicht erfüllt worden sei. Aufgrund der vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Unterlagen befinde er sich nicht in fachärztlicher Behandlung (Urk. 7/53/7). Zusammenfassend ergebe sich aus versicherungsmedizinischer Sicht aktuell fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gender Befund: Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit lägen 1) ein residuelles lumboradikuläres Schmerzsyndrom S1 bei Status nach Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diskektomie L5/S1, Diskushernienrezidiv L5/S1, Status nach Diskektomie L4/L5 und 2) eine rheumatoide Arthritis vor. Der Beschwerdeführer sei bezüglich der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiter eines Kebabimbisses eingeschränkt, da das Achsenskelett und die Hände vermindert belastbar seien. Eine exakte Angabe sei nicht möglich, es liege kein Arbeitgeber-Bericht vor. Das Heben und Tragen von schweren Lasten sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dauerhaft nicht zumutbar. Medizinisch-theoretisch sei das Belastungsprofil eine leichte bis maximal mittelschwere wechselbelastende Arbeit. In einer angepassten Tätigkeit sei er seit jeher vollumfänglich arbeitsfähig. Unter Therapie der rheumatoiden Arthritis sei von einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auszugehen (vgl. Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht B.___ Rheumatologie vom 21. Januar 2014; Urk. 7/53/7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 18. Juni 2014 wurde dem Beschwerdeführer im Rahmen einer Schadenminderungspflicht auferlegt, eine fachärztliche Therapie der rheumatoiden Arthritis durchzuführen und bis am 29. August 2014 mitzuteilen, bei welchem Arzt diese Massnahme durchgeführt werde (Urk. 7/35). Zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der RAD-Stellungnahme vom 5. Februar 2015 befand sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer - entgegen den Ausführungen von pract. med. G.___ - allerdings bei Dr. D.___ in rheumatologischer Behandlung, welche eine Basistherapie mit Plaquenil 200 mg 2x1/d einsetzte (Urk. 7/49/7), was der Beschwerdegegnerin zu diesem Zeitpunkt auch bereits bekannt gewesen sein sollte (vgl. Bericht von med. pract. E.___ vom 31. Dezember 2014, Urk. 7/49). Damit kam der Beschwerdeführer der ihm auferlegten Schadenminderungspflicht nach. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch sofern pract. med. G.___ auf den Arztbericht der behandelnden Ärzte der Rheumatologie des B.___ vom 21. Januar 2014 verweist, ist festzuhalten, dass diese konstatierten, dass eine abschliessende Beurteilung erst nach Einlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung einer Basistherapie möglich sei (E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann auch nicht auf die Einschätzung von pract. med. G.___ abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere aktuelle Arztberichte, in welchen zur Arbeitsfähigkeit bzw. zu allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gesundheitlichen Einschränkungen bei der Ausübung einer Tätigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich Stellung genommen wurde, liegen nicht vor (vgl. E. 3; Urk. 7/24/5 ff.; Urk. 7/30; Urk. 7/31; Urk. 7/49/1 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenlage für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beurteilung des Leistungsanspruchs als unzulänglich. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit in geeigneter Weise korrekt abklärt und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bedeutung der Streitsache, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und mit Blick auf die Honorarnote vom 2./3. August 2015 (Urk. 13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘820.75 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefoch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tene Verfügung vom 10. April 2015 aufgehoben </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerinauferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Hans Werner Meier,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'820.75 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hans Werner Meier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>