<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00163</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. Dezember 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk41233876"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Stark</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptstrasse 59, 9113 Degersheim</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"></p><p></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1991, wurde im April 2002 zum Bezug von Invalidenleistungen für Minderjährige angemeldet (Urk. 7/1). Aufgrund der im Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt festgestellten schweren Lese- und Rechtschreibschwäche (Urk. 7/2) sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legastheniebehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis Oktober 2003 zu (Urk. 7/3). Nachdem sein Vater spurlos verschwunden war, entwickelte der Versicherte depressive Symptome; im Mai 2008 wurde er wegen Absenzen von der Sekundarschule ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Den nachfolgenden Privatunterricht, die danach begonnene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Attestlehre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Schreiner in der Stiftung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die im Anschluss angetretene Stelle in einer Gärtnerei gab er jeweils nach kurzer Zeit auf. Bis Mitte 2009 wurde er ferner während acht Monaten durch den Kinder- und Jugendpsychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Dienst Zürich (KJPD) begleitet. In der Folge war der Versicherte ohne Bes</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und Behandlung, bis er sich im November 2011 wegen Suizidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken bei der Notfallaufnahme des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete (Urk. 7/14/2-4). Seither wird er in der Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stationär und ambulant behandelt (Urk. 7/51/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des ersten stationären Aufenthalts in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Januar bis April 2012 meldete sich der Versicherte mit Formular vom 24. Januar 2012 erneut zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 7/4-5). Danach trat er in die betreute Wohngemeinschaft der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Urk. 7/13). Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle holte bei beiden Institutionen einen Bericht ein (Urk. 7/14 und 7/19) und arbeitete bei der beruflichen Abklärung mit der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen (Urk. 7/26/4-7). In diesem Rahmen absolvierte der Versicherte im Juni 2012 ein einmonatiges Praktikum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (Urk. 7/20) und im Juli 2012 zwei Schnupperwochen beim Verein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/21-22 und 7/26/6). Ferner wurde er im Juli 2012 neuropsychologisch untersucht (Urk. 7/23). Per 1. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 leistete die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Vorberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsjahr im Hinblick auf eine erstmalige Ausbildung zum Schreinerpraktiker mit Berufsattest (EBA) beim Verein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/24) und sprach dem Versicherten ein Taggeld zu (Urk. 7/28). Ab dem 26. November 2012 wurde er wieder stationär in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt (Urk. 7/29, 7/31-32, 7/36 und 7/40/2 f.). Die IV-Stelle brach die berufliche Massnahme daher per 1. November 2012 ab (Urk. 7/33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2013 ersuchte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> namens des Versicherten erneut um berufliche Massnahmen (Urk. 7/36). Da dieser im Februar 2013 in die therapeutische Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SG) eintrat (Urk. 7/38), delegierte die IV-Stelle die weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärungen an die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons St. Gallen (Urk. 7/39). Diese schloss die Abklärungen vorzeitig ab (Urk. 7/46/2), nachdem die Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Rentenprüfung verlangt hatte (Urk. 7/43). Am 5. September 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seines Gesundheitszustandes zurzeit keinen Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen habe (Urk. 7/47). Ferner holte sie einen Verlaufsbericht bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Urk. 7/51) und wies den Versicherten an, sich im Rahmen seiner Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht einer regelmässigen psychologischen Betreuung zu unterziehen (Urk. 7/53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/54 und 7/67), in welchem der Regionale Ärztliche Dienst (RAD, Urk. 7/71) neue Berichte der Wohngemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/66) und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/68) prüfte, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Mai 2014 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/72). Mit Urteil IV.2014.00620 vom 10. August 2015 wies das Sozialversicherungsgericht die Sache zur weiteren Abklärung und neuer Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung an die IV-Stelle zurück (Urk. 7/102).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Gesuch der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/18) hatte die IV-Stelle bereits am 18. März 2015 eine dreimonatige berufliche Abklärung in der Institution </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angeordnet (Urk. 7/86) und ein Taggeld verfügt (Urk. 7/89). Diese Abklärung hatte der Versicherte am 13. Mai 2015 abgebrochen (Urk. 7/93/5) und eine Arbeit in der Sozialfirma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem Pensum von 50 % aufgenommen (Urk. 7/96/1). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte daraufhin am 29. Juni 2015 einen neuen Bericht vorgelegt (Urk. 7/96). Schliesslich hatte der Versicherte nach zwei Schnupper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wochen bei der Institution </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SG) (Urk. 7/97) einen Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag für eine Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt mit eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) von Juli 2015 bis Juli 2018 unterzeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net (Urk. 7/98). Die IV-Stelle übernahm in diesem Zusammenhang die Mehrkos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der beruflichen Erstausbildung (Urk. 7/99) und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 7/101). Im August 2015 erfuhr der Versicherte, dass sein Vater eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente bezieht und in Zürich wohnt, worauf er krankgeschrieben werden musste (Urk. 7/108/7-8, Urk. 7/110/2). Der Lehrabbruch erfolgte per 30. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (Urk. 7/107).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2016 bezog der Versicherte eine eigene Wohnung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(SG; Urk. 7/153/27). Die IV-Stelle wartete zwei weitere Verlaufsberichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab (Urk. 7/118 und 7/124) und gab schliesslich eine psychiatrische Begutachtung in Auftrag (Urk. 7/129), zu welcher der Versicherte nicht erschien (Urk. 7/139). Auf Ersuchen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/142) sowie der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/144) ordnete sie eine neue Begutachtung an (Urk. 7/146). Das Gutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, datiert vom 21. August 2018 (Urk. 7/153) und wurde dem regionalen ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle vorgelegt (Urk. 7/153/9). Mit Vorbescheid vom 15. November 2018 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten an, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen sowie einen Rentenanspruch mangels Arbeitsunfähigkeit zu vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Urk. 7/157). Dagegen liess der Versicherte Einwand erheben (Urk. 7/167). Am 30. Januar 2019 verfügte die IV-Stelle wie angekündigt (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte – unter anderem unter Beilage einer Stellungnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 3/4) – mit Eingabe vom 4. März 2019 Beschwerde (Urk. 1). Darin beantragte er, den Entscheid aufzuheben und mögliche berufliche Massnahmen weiter abzuklären. Falls eine berufliche Eingliederung nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sei, so sein Eventualantrag, sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Gewährung der unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treters in der Person von Rechtsanwalt Stark (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 29. März 2019 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Die Beschwerdeantwort wurde dem Versicherten mit Verfügung vom 1. April 2019 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zog am 16. Dezember 2019 von Amtes wegen eine Übersicht über die effektiv bezogenen Taggeldleistungen bei (Urk. 11), welche am 18. Dezember 2019 einging (Urk. 12-13). Davon wurde dem Beschwerdeführer am 19. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 Kenntnis gegeben (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rechtlichen Grundlagen wurden bereits im Rückweisungsentscheid IV.2014.00620 vom 10. August 2015 E. 1 (Urk. 7/102) dargelegt. Darauf wird verwiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen ist, dass </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraussetzt (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind dementsprechend sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, aus dem Gutachten ergäben sich keine Diagnosen, die eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Der Beschwerdeführer habe viele soziale Kontakte und schil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere seine Einschränkungen sehr vage. Er könne deshalb vollzeitig auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten. Für die Eingliederung zuständig sei das regionale Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlungszentrum (RAV), zumal diese nicht aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen erschwert sei (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hielt indessen dafür, der RAD weiche ohne eigene Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung von den Berichten der behandelnden Ärzte ab und erachte auch das Gutachten als nicht schlüssig. In den Akten bestünden daher immer noch erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Diskrepanzen bei der Diagnosestellung und Beurteilung der Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, wobei der RAD einerseits die gutachterlich festgestellte Wechselwirkung der Leiden ignoriert und andererseits soziale Kontakte erwähnt habe, die effektiv mehrheitlich über WhatsApp stattfinden würden. Folglich habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Untersuchungsgrundsatz und darüber hinaus sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie vor ihrem Entscheid die angekündigten Stellungnahmen der Behandlungspersonen nicht abgewartet habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des bisherigen Verlaufs wie auch des Gutachtens sei davon auszugehen, dass er eine allfällige Restarbeitsfähigkeit, die bis anhin nicht restlos geklärt sei, nicht selbst verwerten könne, sondern auf einen schrittweisen Einstieg und fachmännische Unterstützung angewiesen sei. Dabei könne Eingliederungsziel auch bloss eine Hilfstätigkeit oder eine Tätigkeit im geschützten Rahmen sein. Allerdings sei zweifelhaft, dass eine ungelernte Tätigkeit überhaupt zielführend sei, zumal er ohne längerfristige Perspektive auch künftig seinen Lebensunterhalt nicht allein werde bestreiten können. Zudem sei eine solche wenig realistisch, nachdem er bisher keine konkurrenzfähige Arbeitsleistung habe erbringen können. Fehle es jedoch an der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit, bestehe Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 1 S. 8 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte in seinem Gutachten vom 21. August 2018 vorab eine Lese- und Rechtschreibestörung (ICD-10: F81.0). Die heutigen Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Erwerbsfähigkeit würden in der neuropsychologischen Testung vom 27. Juli 2012 mit den Befunden einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysorthographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit graphomotorischer Auffälligkeit, eines leicht verlangsamten Lesens und einer verminderten sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Konzeptentwicklung nachvollziehbar dargelegt, wobei aus neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Sicht eine Eignung für die Ausbildung zum Schreinerpraktiker EBA bestanden habe (Urk. 7/153/39). Die während der Schulzeit aufgetretenen, thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piebedürftigen sprachlichen Lernschwierigkeiten dürften sich aufgrund einer konsequenten logopädischen Therapie und schulischen Förderbemühungen heute somit nicht mehr nachteilig bezüglich einer beruflichen Erstausbildung auswirken (Urk. 7/153/42). Aus der IQ-Testung im Kindes- oder Jugendalter mit Resultat im unteren Normbereich (83 Punkte) lasse sich ebenfalls keine Erwerbsunfähigkeit herleiten, da sich die unterdurchschnittliche Punktezahl überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich als Resultat der sprachlichen Fähigkeiten ergebe (Urk. 7/153/39). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter hielt der Gutachter fest, der nach AMDP erhobene psychopathologische Befund sei mehrheitlich bland mit wenigen Items in leichtgradiger (Ratlosigkeit, innere Unruhe, sozialer Rückzug, Krankheitsgefühl) und lediglich zwei Items in mittelgradiger Ausprägung (Insuffizienz- und Schuldgefühle). Damit sei ein akutes, für die Arbeitsfähigkeit relevantes psychiatrisches Krankheitsgeschehen auszuschliessen (Urk. 7/153/33). In der Begutachtung habe sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer unter der Behandlung mit Venlafaxin und Mirtazapin in Vollremission befunden. Aktenkundig erfüllt seien die diagnostischen Kriterien für mindestens zwei vergangene, leichte depressive Episoden (ICD-10: F32.0) in den Jahren 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2017. Indessen würden keine symptomfreien oder -armen Intervalle beschrieben, so dass die aktenkundige Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.0) nicht nachvollziehbar sei. Da aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine stattgehabte Symptomreduktion zwischen 2013 und 2017 anzunehmen sei, lasse sich zumindest der Verdacht auf eine aktuell voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig remittierte, rezidivierende depressive Störung mit maximal leichten Episoden formulieren. Im Übrigen bestehe aufgrund der Akten sowie der Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese Grund zur Annahme, dass zumindest ein Symptom des «somatischen Syndroms», nämlich der wiederholt erwähnte Interessensverlust, zur Beschrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung des depressiven Schweregrades verwendet worden sei, was den diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Leitlinien widerspreche (Urk. 7/153/39-41 und 7/153/47).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktenkundige Diagnose der Dysthymie (ICD-10: F34.1) halte einer Prüfung nach den ICD-10-Kriterien nicht stand. Insbesondere finde sich in den Berichten keine Abgrenzung zu den gleichzeitig erwähnten leichten depressiven Episoden und die Diagnose habe sich in der Begutachtung nicht bestätigen lassen. Weder seien die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers mit monatelanger Müdigkeit und Niedergeschlagenheit vereinbar, noch äussere er eine dauernde Anstrengung bei jeglicher Tätigkeit ohne jeglichen Genuss. Die geäusserte Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur, die soziale Partizipation und die Fremdbeurteilung durch verschiedene Arbeitsintegrationseinrichtungen sprächen deutlich gegen das Vorliegen einer Dysthymie (Urk. 7/153/40 und 7/153/47 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besonders hob der Gutachter hervor, dass Persönlichkeitsstil (ICD-10: Z00), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: Z73.1) und -störung (ICD-10: F6) diagnostisch dadurch zu differenzieren seien, indem der Stil auch unter stressvollen Bedingungen keine signifikante Beeinträchtigung in Erleben und Verhalten verursache, der Akzent hingegen unter erheblichem emotionalem Stress zur zeitlich limitierten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der sozialen Funktions- und Leistungsfähigkeit, inklusive der Arbeitsfähigkeit, führen könne, sich jedoch gleichzeitig von einer entsprechenden Störung durch das Fehlen einer tiefgreifenden und schwer korrigierbaren Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens- und Erlebnisrigidität in den meisten Lebenslagen mit zeitlich überdauernder Beeinträchtigung der sozialen Funktions- und Leistungsfähigkeit unterscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine positive SKID II Testung sei notwendig, aber nicht ausreichend für die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierung einer Persönlichkeitsstörung. Aufgrund der Akten sowie der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung sei beim Beschwerdeführer [nur] ein selbstunsicherer und schizoider Persönlichkeitsakzent (ICD-10: Z73.1) wahrscheinlich. Einerseits zeige sich ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere unter Berücksichtigung des Berichts der Wohngemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 11. Oktober 2013 ein sozial angepasstes und im Verlauf adaptives Verhalten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise für eine Verhaltensrigidität. Andererseits sei basierend auf den heute verfügbaren Informationen eine deutliche Abhängigkeit zwischen dem Sozialverhalten und äusseren Belastungen festzustellen (Urk. 7/153/40 und 7/153/34). Das «Vermeidungsverhalten» nehme aus gutachterlicher wie auch aus Sicht der ambulanten Behandler seinen Ursprung in der Schulzeit. Allerdings vertrete er [der Gutachter] die Auffassung, dass es sich hierbei um ein erlerntes beziehungsweise konditioniertes und damit adaptives und veränderbares Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten handle; dieses also keinem imperativ-impulsiven und damit wenig steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Handeln entspreche. Eine massgebliche Beziehungsstörung, eine soziale Isolation oder ein rigides und nicht adaptives Kontaktverhalten lasse sich nicht erkennen (Urk. 7/153/42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner hielt der Gutachter anamnestisch und aktenanamnestisch ein Verschwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den eines Familienangehörigen (ICD-10: Z63.4) fest. Aus seiner Sicht könne aber unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Informationen eine emotionale Vernachlässigung während der Kindheit (ICD-10: Z62.4) nicht bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden. Aus dieser Z-Diagnose lasse sich keine Erwerbs- oder Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit herleiten (Urk. 7/153/40 und 7/153/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen seiner Diagnosestellung wies der Gutachter darauf hin, dass isoliert betrachtet weder die selbstunsichere und schizoide Persönlichkeitsakzentuierung, noch die Lese- und Rechtschreibestörung eine massgebliche Behinderung bei der beruflichen Wiedereingliederung darstellen würden. In Kombination mit einer (sprachlichen) Intelligenz im unteren Normbereich würden daraus aber relevante Erschwernisse im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung erwachsen, denen Rechnung zu tragen sei – beispielsweise durch einen Wiedereinstieg im Teilpensum, durch eine adäquate Anpassung des Tätigkeitsprofils (strukturierte, ausführende und vorwiegend selbständige Tätigkeit) und durch eine zweckmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Begleitung (Supported </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Employment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – Individual Placement and Support). Bei Persönlichkeitsakzentuierungen seien durch stressvolle Lebensereignisse, wie das Verschwinden und den Tod von Familienangehörigen respektive den Verlust von tragenden Beziehungen, zudem vorübergehende Leistungseinbussen und subjektive Beschwerden zu erwarten. Diese hätten aber keine überdauernde, voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsunfähigkeit zur Folge (Urk. 7/153/49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychischen Ressourcen des Beschwerdeführers beurteilte der Gutachter als weitgehend intakt. Weder die Konzentration noch die Auffassung seien beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt. Wie die Arbeitsversuche gezeigt hätten, bestehe ein hohes Mass an Anpassungsfähigkeit. Auch habe sich die Belastbarkeit während der Präsenz als ausreichend erwiesen, was durch die stattgehabten Evaluationen belegt sei. Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebliche Behinderung bei der Leistungserbringung stelle sich das notorische «Vermeidungsverhalten» dar. Da es sich hierbei aber nicht um ein rigides und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persönlichkeitsdeterminantes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern um ein erlerntes und adaptives Verhalten handle, lasse sich daraus keine zeitlich überdauernde Beeinträchtigung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungserbringung am Arbeitsplatz herleiten (Urk. 7/153/43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rehabilitations- und Eingliederungsbemühungen hätten zumindest das Potenzial des Beschwerdeführers ersichtlich werden lassen und deutlich gezeigt, dass er hinsichtlich seiner körperlichen, mentalen und sozialen Fähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich zu einer beruflichen Erstausbildung in der Lage sei (Urk. 7/153/43). Ferner hätten diese gezeigt, dass er begonnene Arbeitsprozesse aufgrund einer Antizipation von Misserfolgen abgebrochen habe – insbesondere, wenn er nach der Einarbeitungszeit mit einer zunehmenden Beurteilung seiner Produktivität konfrontiert gewesen sei. Auch diese Situation lasse sich durch ein erlerntes und adaptives und damit veränderbares Verhalten beschreiben. Infolgedessen erweise sich das Eingliederungskonzept «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">first</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">place</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">then</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">train</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» am zweckmässigsten (Urk. 7/153/43 f.). Dabei habe er sich beim Nichterscheinen am Arbeitsplatz nicht bewusst unkooperativ verhalten, sondern sei den Weg des geringsten emotiona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Widerstandes gegangen. Empfohlen werde ein gezieltes Einüben und Trainieren des Aufschubs emotionaler Belohnung und eine Exposition gegenüber Situationen, an die er die Erwartung eines Misserfolges knüpfe. Die teilweise fehlende Kooperation sei somit nicht krankheits-, sondern ressourcenbedingt, wobei es sich um mobilisierbare Ressourcen handle (Urk. 7/153/44 und 7/153/49). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen beschreibe der Beschwerdeführer ein soziales Umfeld, bestehend aus Personen inner- und ausserhalb der Primärfamilie, und einen sich daraus erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden adäquaten Kontakt. Das Leben ohne gegenwärtige Partnerschaft beschreibe er weder als belastend noch als schwer aushaltbar (keine abhängige Persönlichkeit, ICD-10: F60.7). Ein sozialer Rückzug in allen Lebensbereichen sei nicht annähernd ausgewiesen. Zudem bleibe ihm die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel möglich, auch wenn er sich einen Sitzplatz in maximaler Entfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung zu den anderen Fahrgästen suche. Er beschreibe weder übermässig heftige vegetative Reaktionen noch ein imperatives Fluchtverhalten (keine Agorapho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bie/Panikstörung, ICD-10: F40/41; Urk. 7/153/43, Urk. 7/153/47 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter schlussfolgerte, notwendig sei die Weiterführung der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung und Pharmakotherapie. Geeignet seien etwa eine dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) nach M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Linehan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Einzelsetting und in der Gruppe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Skilltraining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie eine Domizil-Ergotherapie mit eng umschriebenem, rehabilitativem Auftrag (Urk. 7/153/53). Die Grundidee einer aufsuchenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung bestehe darin, dass sich Verhaltensänderungen nicht durch eine psychotherapeutische Intervention allein einstellten, sondern ein kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kretes Umsetzen im häuslichen Umfeld erforderten. Das Durcharbeiten gebräuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher DBT-Manuale im Einzelsetting dauere in der Regel drei bis sechs Monate, wöchentliche Sitzungen vorausgesetzt. Ein stationäres DBT-Programm von 12 Wochen scheine bereits erfolgt zu sein. Ambulante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Skillsgruppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien am wirkungsvollsten, würden sie ein halbes Jahr oder länger besucht (Urk. 7/153/52). Unter optimaler Anpassung der Behandlung sei von einer intakten Teilarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in ungelernter Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/153/47).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit sei ein zeitnaher Wiedereinstieg in eine ungelernte, vorwiegend selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige, strukturiert-ausführende Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt (vgl. auch die Auswertung des MINI-ICF-APP in Urk. 7/153/38) möglich. Ein stark vermindertes Rendement sei medizinisch nicht begründbar. In der Begutachtung seien keine arbeitsrelevanten, psychisch bedingten Einschränkungen evident gewesen. In der Praxis werde die Eingliederung aber in aller Regel gestuft vollzogen. Es empfehle sich ein Einstieg mit einem 50%-Pensum. Dieses sei aufgrund der Kombination mehrerer leichter Behinderungen, die sich ungünstig auf die Belastbarkeit auswirke, langsam zu steigern. Gestützt auf die frühere Leistungserbringung, die frühere mehrmonatige Tätigkeit am selben Arbeitsplatz und eine frühere maxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male – wenngleich zeitlich limitierte – Präsenz von 80 % lasse sich innert sechs Monaten ein 70%-Pensum erwarten. Dies entspreche in guter Näherung der Arbeitszeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorzugsweise sollte es sich um eine Tätigkeit in einem Bereich handeln, in dem der Beschwerdeführer bereits tätig gewesen sei oder Interesse bekundet habe, wie Holzarbeiten, Logistik, Qualitätskontrolle, Garten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit oder Tierpflege.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich eines späteren Vollzeitpensums könne gegenwärtig aufgrund der limitierten Datenlage (kurze Berufsbiographie, unbekannte künftige Tätigkeit) beziehungsweise ohne weitere Arbeitsversuche keine Prognosen abgegeben wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Eine zweckmässige Begleitung sei zu empfehlen. Das weitere Anstreben einer erstmaligen beruflichen Ausbildung sei derzeit unrealistisch. So müsse eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung ab Fehlzeiten von 20 % gemäss Vorschriften des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes abgebrochen werden. Die Lerninhalte könnten diesfalls nicht vollumfänglich vermittelt werden. Dies gelte auch im geschützten Rahmen. Das Eingliederungskonzept «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">first</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">place</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">then</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">train</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» erhöhe die Erfolgschancen der Eingliederung. Diese Einschätzung werde vom Beschwerdeführer geteilt (Urk. 7/153/50 f. und 7/153/53 f.).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Gutachten verfassten der behandelnde Oberarzt sowie der behandelnde Psychologe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gemeinsame Stellungnahme, die vom 14. Februar 2019 datiert (Urk. 3/4). Darin diagnostizierten sie eine ängstlich-vermeidende Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung (ICD-10: F60.6), eine rezidivierende Depression mit teilweise mindestens mittelgradiger Ausprägung und einen schizoiden Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akzent (ICD-10: Z73.1; Urk. 3/4 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurde argumentiert, beim Beschwerdeführer würden sich wichtige genetische und soziale Risikofaktoren für die Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung zeigen, wobei vor allem frühe interaktionelle Erfahrungen mit den relevanten Bezugspersonen bedeutsam seien. Die Mutter leide an Depressionen, der Vater an einer schizophrenen Störung. Nach deren Scheidung 1996 habe zum Vater kein Kontakt mehr bestanden. Ab der 1. Klasse sei dieser wiederhergestellt worden, doch sei der Vater in der Oberstufe plötzlich abgetaucht. Der Beschwerdeführer habe angenommen, er sei für diesen nicht wichtig respektive habe diesem nichts zu bieten, was ihn verunsichert und betrübt habe. In der Folge habe die Mutter mehr arbeiten müssen. Der Beschwerdeführer habe sie oft trösten müssen und nicht auf ihre Hilfe zählen können. Nach dem Lesen eines Abschiedsbriefes habe er sie ins Haus zurück geholt in der Annahme, sie hätte sonst Suizid begangen. Aus psychiatrischer Sicht sei diese Rollenumkehr als massive Überforderung zu erachten (Urk. 3/4 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren hätten sich schon früh Auffälligkeiten im zwischenmenschlichen Beziehungsverhalten und ängstliche Symptome gezeigt. Bereits in der 3. Klasse habe er nach eigenen Angaben Angst vor Zurückweisung gehabt und sei über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugt gewesen, nicht liebenswert zu sein. Er habe gedacht, er sei einfach ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelgänger, was eine kognitive Strategie zur Verminderung der Dissonanz zwischen dem Ist- (keine Beziehung) und Soll-Zustand (hätte gerne eine Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung) widerspiegle. Er beschreibe eine hohe Sensibilität auf Rückmeldungen verbunden mit einer schwarz-weiss Tendenz: entweder man möge ihn oder er ziehe sich aus der Beziehung zurück. So sei er als typisches Beispiel vorzeitig aus der Wohngemeinschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgezogen, nachdem er sich von einem neuen Mitbewohner nicht akzeptiert gefühlt habe (Urk. 3/4 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem zeige der Beschwerdeführer durchgängig eine starke Vermeidung von sozialen und beruflichen Aktivitäten. Bereits in der Schule habe er versucht, sozialen Situationen auszuweichen, in denen er kritisiert werden könnte (z.B. Französischunterricht). Gleiches habe sich bei neuen Wohnsituationen oder Arbeitsintegrationsprogrammen wiederholt. Aus Furcht vor Kritik und Ableh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe er Schwierigkeiten gehabt, diese anzutreten. Sei er nach mehreren Anläufen gestartet, habe er sich aufgrund antizipierter Minderwertigkeit, dass er etwas nicht so gut könne wie andere beziehungsweise alle seine Fehler sehen und ihm vorhalten würden, sehr angespannt gefühlt. Die Anspannung habe er vorerst ausgehalten, bei höheren Anforderungen bei der Arbeit oder ersten Konflikten in der Wohngemeinschaft sei er jedoch zwischenmenschlichen Kontakten aus dem Weg gegangen. Er habe teilweise bei der Arbeit gefehlt und sei erst spät abends in die Wohngemeinschaft zurückgekehrt, so dass er die Betreuer nicht mehr angetroffen habe. Schliesslich sei er gar nicht mehr zur Arbeit erschienen und zur Mutter zurückgezogen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Aufbautraining und in der Lehre im geschützten Rahmen als Schreiner habe er nur dank enger therapeutischer und pädagogischer Begleitung eine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichende Präsenz erreicht. Beim Start der Berufsschule habe er mit der Anspan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung und Angst, sich zu blamieren, aber nicht mehr umgehen können. Die Lehre als Fachmann im Betriebsunterhalt habe er gar nicht angetreten. Erst im noch enger begleiteten Rahmen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe er es geschafft, einer einfachen Arbeit ohne Druck nachzugehen. Dort habe er sich wohl und vor Kritik sicher gefühlt, habe den Betreuern vertraut und sei in zwischenmenschlichen Angelegenheiten eng unterstützt worden. Eine Arbeit im ersten Arbeitsmarkt ohne jegliche Betreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung sei deshalb nicht möglich (Urk. 3/4 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell lebe der Beschwerdeführer in einer Wohnung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo er sich keiner schwierigen Situation stellen müsse und nur sehr wenig direkten Kontakt zu anderen Menschen habe. Evident würden seine Persönlichkeitsstrukturen bei Terminen mit Ämtern und neuen Bezugspersonen. Trotz Unterstützung habe er es nicht geschafft, sich zur Weiterbehandlung im Ambulatorium in der Psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu melden. Auch beim Sozialamt habe er sich lange nicht gemeldet und sei nicht zu Terminen erschienen. Ebenso habe er die Begutachtung verpasst und erklärt, die Einladung nicht erhalten zu haben, obschon er diese selbst unterzeichnet habe. Man habe den Fahrdienst des roten Kreuzes aufbieten müssen. Die wichtigsten Kontakte seien ein junger Mann, der an einer Schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phrenie leide, und seine Mutter. Andere Kollegen treffe er kaum. Es bestehe kein grosser Freundeskreis. Es handle sich nur um lose Kontakte, vor allem über WhatsApp, die alle in der Klinik oder im betreuten Wohnen geknüpft worden seien. Er treffe nur Leute, von denen er wisse, dass er nicht abgelehnt werde. Bei Anzeichen von Konflikten ziehe er sich zurück (Urk. 3/4 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Konsequenz der chronifizierten Strategien habe sich der Beschwerdeführer immer wieder in Situationen vorgefunden, in denen er durch seine gestörte Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsregulation seine Bedürfnisse (Beziehungen, soziale Integration, Integration in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitswelt) nicht habe befriedigen können. Zwar sei er durch das ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Vermeidungsverhalten nicht in die beschriebenen Angst- und Anspan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungszustände geraten, habe sich aber auch nicht entfalten können und sei oft allein in seiner Wohnung verweilt. Dies habe zu wiederkehrenden Krisen mit depressiver Symptomatik von unterschiedlicher Dauer und Ausprägung geführt. Dabei seien länger als zwei Wochen dauernde Phasen von gedrückter Stimmung, Interessenverlust und Antriebsminderung aufgetreten. Weiter hätten sich eine verminderte Konzentration, Schlafstörungen und Suizidgedanken gezeigt. Dies sei erstmals im psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. November 2011 diagnostiziert und im Befund festgehalten worden. Im Befund des Berichts vom 13. März 2017 sei eine mittelgradige depressive Störung abgebildet worden. Aufhellungen habe es dazwischen immer wieder gegeben. So finde sich im klinikinternen System etwa der Eintrag vom 6. Mai 2013, wonach der Beschwerdeführer gut im Kontakt, schwingungsfähig und aufgestellt sei. Ferner sei schon im Bericht des KJPD vom 24. April 2009 eine Angst- und depressive Störung, gemischt (ICD-10: F41.2) diagnostiziert worden (Urk. 3/4 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten beantwortete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die entscheidenden Fragen nach den relevanten Diagnosen, den sich daraus ergebenden gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen (vgl. E. 3.1-4), den verfügbaren beziehungsweise mobilisierbaren Ressourcen (vgl. E. 3.6) sowie der daraus resultierenden Arbeits- und Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsfähigkeit des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.7) umfassend. Dabei beruht das Gutachten auf einer allseitigen Untersuchung, einschliesslich testpsychologischer Verfahren (vgl. Urk. 7/153/21-39), und einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden (vgl. Urk. 7/153/23 und 7/153/25 f.), den medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch den Unterlagen, die im Rahmen der beruflichen Eingliederung und des betreuten Wohnens verfasst wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (vgl. Urk. 7/153/10 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere erörterte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einlässlich und nachvollziehbar, welche medizinischen Gesichtspunkte und aktenkundigen Beobachtungen ihn zu einer von den Berichten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abweichenden diagnostischen Zuordnung des Vermeidungsverhaltens (vgl. E. 3.3) sowie des Ausmasses der depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik (vgl. E. 3.2) veranlassten. Gleichzeitig postulierte allerdings auch er verschiedenartige Einschränkungen, die bei der beruflichen Eingliederung zu berücksichtigen sind. Diese begründete er mit dem Zusammenwirken der für sich allein betrachtet geringfügigen Leiden, konkret der Lese- und Rechtschreibestö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sowie der (sprachlichen) Intelligenz im unteren Normbereich und dem Persönlichkeitsakzent (vgl. E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wies er auf noch bestehende Unklarheiten hin, indem er darlegte, dass noch nicht abschätzbar sei, ob der Beschwerdeführer dereinst ein Arbeitspensum von mehr als 70 % in einer angepassten Tätigkeit erreichen werde. Ebenso empfahl er nicht vorbehaltslos, später eine berufliche Erstausbildung an die Hand zu nehmen, sondern lediglich, eine solche zu reevaluieren (vgl. Urk. 7/153/44 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit erfüllt das Gutachten grundsätzlich die vom Bundesgericht in BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a und 122 V 157 E. 1c formulierten beweisrechtlichen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten. Zu diesem Schluss kam auch der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ebenfalls Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in seiner Stellungnahme vom 28. September 2018. Dabei betonte er, dass die vom Gutachter gezogenen Schlussfolgerungen, insbesondere zur Arbeitsfähigkeit, nachvollziehbar seien (Urk. 7/156/9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden im Vergleich zum Gutachten keine neuen Aspekte aufgezeigt. Alle wesentlichen Tatsachen waren dem Gutachter aus den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Angaben des Beschwerdeführers in der Begutachtung bereits in ausreichendem Mass bekannt und wurden von ihm auch gewürdigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der dem Gutachter zur Verfügung stehenden Angaben zur genetischen Prädisposition, zu den belastenden familiären Umständen und zu den Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten in der Schule sei etwa auf Urk. 7/153/12, 7/153/21 f. und 7/153/24 verwiesen. Das plötzliche Verschwinden des Vaters im Kindesalter wertete der Gutachter zwar ebenfalls als einschneidendes Erlebnis, leitete daraus aber keine emotionale Vernachlässigung während der Kindheit ab. Die schulischen Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigkeiten beurteilte er im Rahmen der sprachlichen Entwicklungsverzögerung als nachvollziehbar und pflichtet den Behandlungspersonen insoweit bei, als das Vermeidungsverhalten bereits damals seinen Ursprung nahm (Urk. 7/153/27 und 7/153/42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besonders hervorzuheben ist, dass der Gutachter aufgrund der Unterlagen der beruflichen Eingliederung und Wohngemeinschaft übereinstimmend mit den Behandlungspersonen zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführer im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit Belastungen beziehungsweise in Erwartung eines Misserfolges bis anhin jeweils ein Vermeidungsverhalten gezeigt und deshalb keine genügende Präsenz für eine berufliche Integration erreicht habe, ohne sich dabei aber bewusst unkooperativ verhalten zu haben (vgl. E. 3.6). Soweit es das soziale Umfeld betrifft, ist auf die detaillierten Angaben des Beschwerdeführers in der Begutachtung hinzuweisen (vgl. Urk. 7/153/26 f., einschliesslich des geschilder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tagesablaufs). Es bestehen demnach etwas mehr soziale Kontakte als im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnt. Insofern ist nachvollziehbar, dass der Gutachter einen sozialen Rückzug als nicht ausgewiesen erachtete und auf einen adäquaten Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takt inner- und ausserhalb der Primärfamilie schloss (vgl. E. 3.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elevante Unterschiede </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Beurteilungen bestehen somit in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug auf die Ausprägung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- damit verbunden - die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostische Zuordnung der Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie dies bereits in der Einleitung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Berichts zutreffend festgestellt wurde (vgl. Urk. 3/4 S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offenbleiben kann dabei, ob der Gutachter bei der retrospektiven Beurteilung der depressiven Symptomatik einen zu strengen Massstab anlegte (vgl. E. 3.2, ferner auch Urk. 7/153/12, 7/153/14 f., 7/153/16 und 7/153/19 f.). So finden die depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Phasen gemäss der Stellungnahme des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre hinreichende Erklärung in psychosozialen Umständen, wie der fehlenden beruflichen und sozialen Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion (Urk. 3/4 S. 4), die wiederum auf das Vermeidungsverhalten zurückzuführen sind (vgl. E. 4.6). Demnach handelt es sich bei der Depression nicht um einen verselbständigten Gesundheitsschaden, sondern um ein reaktives Geschehen, für das die Invalidenversicherung nicht einzustehen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). Darüber hinaus erwies sich die depressive Symptomatik bis anhin als gut therapierbar, was im Wesentlichen auch die behandelnden Fachleute bestätigten (Urk. 3/4 S. 4). So schloss der Gutachter aufgrund seines Befundes auf eine Vollremission und waren vom Beschwerdeführer in der Vergangenheit regelmässig Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen angestrebt respektive in Angriff genommen worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die entscheidende Frage lautet somit, ob es dem Beschwerdeführer zumutbar ist, sein Vermeidungsverhalten zu steuern. Mit Blick auf die gebräuchlichen diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Leitlinien für spezifische Persönlichkeitsstörungen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weltgesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organisation, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl. 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. F60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">76 f.) legten die Behandlungspersonen diesbezüglich das Schwergewicht auf den Beginn des Verhaltensmusters in der Kindheit mit Manifestation in der Adoleszenz sowie die Vielzahl der Situationen, in welchen dieses auftrat (Schule, Arbeitsstellen und Wohngruppen, neue Behandler; vgl. Urk. 3/4). Der Gutachter machte demgegenüber anhand der Beschreibungen von Persönlichkeit und Fähigkeiten in den Unterlagen der beruflichen Eingliederung und des betreuten Wohnens deutlich, dass der Beschwerdeführer verschiedentlich in der Lage war, sein Verhalten während einer gewissen Zeit zu adaptieren und in diesem Rahmen sowohl eine verwertbare Arbeitsleistung zu erzielen als auch ein angemessenes Sozialverhalten zu zeigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konkret erörterte der Gutachter, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH habe eine Vielzahl von Stärken (genaues und präzises Arbeiten, Ordnung am Arbeitsplatz, freundlicher Umgang, Interesse und Kritikbereitschaft) und als Schwäche die Arbeit bei Termindruck oder unter Belastung genannt. Der Verein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, dass der Beschwerdeführer motiviert, pünktlich und selbständig sei. Die Konstanz der Leistungserbringung sei wechselnd und die schulischen Fertigkeiten würden einer Ausbildung gemäss EBA, nicht aber einer solchen gemäss EFZ genügen. Von der Wohngruppe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer als verantwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvoll, zuverlässig, gewissenhaft, engagiert, präsent, rücksichtsvoll, einfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lend und humorvoll beschrieben worden. Er trage viel zum Gemeinschaftsleben bei, fühle sich in der Gruppe wohl und pflege soziale Kontakte zu den anderen Bewohnern. Ausserhalb der Wohngemeinschaft pflege er zusätzliche soziale Kontakte (Kollegen, Familie). Administrativarbeiten würden ihm nach wie vor Mühe bereiten und für Behördengänge sei eine Begleitperson notwendig. Ferner benötige er Unterstützung beim Durschauen der Post und bei der Verbindlichkeit von Verabredungen. Gemäss Bericht der Institution </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in der Logistik eine gute Arbeitsqualität und konstante Arbeitsleistung gezeigt. Andererseits seien Ungenauigkeiten bei Massarbeiten festgestellt worden. Als gut bewertet worden seien die Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz. Zudem habe der Beschwerdeführer eine Präsenz von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorgabe 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erreicht. Weiter würden «pflichtbewusste» Abmeldungen und ansonsten ein pünktliches Erscheinen beschrieben. Nicht beanstandet worden seien die Konzentration, Flexibilität, Anpassung, Selbsteinschätzung, Umgangsformen, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit. Auch sei betont worden, dass keine Konfliktsituation aufgetreten sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/153/48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Behandlungspersonen steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zusammenhang mit dem ausgewiesenen Vermeidungsverhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht die Tatsache im Vordergrund, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adaption im begleiteten Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s eine solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an sich möglich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – und zwar in einem Ausmass, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils zum Beurteilungszeitpunkt oder in sehr naher Zukunft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbstätigkeit respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausbildung zugetraut wurde, mit der er seinen Lebensunterhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(weitgehend) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lbst bestreiten könnte (etwa Urk. 7/14/6, 7/22/2, 7/23/2, 7/31/1, 7/40/7, 7/51/3 f., 7/93/4 unten, 7/96/3, 7/97). Allerdings konnte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter aufgrund der bisherigen Eingliederung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbemühungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in quantitativer und qualitativer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkte Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was darüber hinaus mittels optimierter Therapie im Rahmen des </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungskonzepts «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">first</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">place</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">then</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">train</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» möglich sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, liess er aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung der Ausprägung der Symptomatik und deren diagnostische Zuordnung sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> naturgemäss mit ärztlichem Ermessen verbunden, wobei letztlich nicht die Schwere einer Erkrankung entscheidend ist, sondern deren konkrete Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. BGE 143 V 418 E. 5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweist es sich offensichtlich als schwierig, das bisher gezeigte Vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsverhalten vollständig einzuordnen. Gleichzeitig sind von weiteren Abklärungen derzeit keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, zumal die diagnostischen Schwierigkeiten einerseits – wie vom Gutachter dargelegt – mitunter mit dem jungen Alter beziehungsweise der kurzen Erwerbsbiografie des Beschwerdeführers zusammenhängen und andererseits bereits umfangreiche Unterlagen aus verschiedenen Bereichen vorliegen, die das objektiv beobachtbare Verhalten weitgehend einheitlich abbilden. Die gutachterliche Einschätzung, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Optimierung der Therapie und entsprechender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begleitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Arbeitspensum von 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer strukturierten, ausführenden und vorwiegend selbständigen, unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lernten Tätigkeit umsetzbar sei, erweist sich angesichts der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher als schlüssig, zumal auch die behandelnden Fachleute einräum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, der Beschwerdeführer habe es geschafft, einer einfachen Arbeit ohne jeglichen Druck (wenn auch mit enger pädagogischer Begleitung) nachzugehen, weshalb die von ihnen postulierte gänzliche Arbeitsunfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (Urk. 3/4 S. 3) nicht geeignet ist, die gutachterliche Beurteilung umzustossen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der medizinische Sachverhalt bestmöglich geklärt ist, bleibt wie eingangs dargelegt, ein strukturiertes Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 durchzuführen. In diesem Rahmen kam der zuständige Sachbearbeiter der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vorlägen, viele soziale Kontakte bestünden und die Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nur vage beschrieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden, weshalb eine blosse Teilarbeitsfähigkeit </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ungelernter Tätigkeit aus rechtlicher Sicht nicht nachvollziehbar sei (Urk. 7/153/10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kategorie «funktioneller Schweregrad» umfasst die Komplexe «Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung», «Persönlichkeit» und «sozialer Kontext» (BGE 141 V 281 E. 4.3). Der Gutachter diagnostizierte einen schizoiden und selbstunsicheren Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akzent sowie den Verdacht auf eine rezidivierende depressive Störung bei zwei nachgewiesenen leichten depressiven Episoden (vgl. E. 3.2 und 3.3). Das depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Geschehen ist als Reaktion auf belastende psychosoziale Faktoren infolge der akzentuierten Persönlichkeitszüge zu fassen (vgl. E. 5.4). Diese fallen, wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend erkannt, nicht unter den Begriff des rechtserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4), auch wenn sie den Gesundheitszustand und das Leistungsvermögen durchaus beeinflussen können (Urteil des Bundesgerichts 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne von massgebenden Komorbiditäten nannte der Gutachter eine (sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche) Intelligenz im unteren Normbereich (also nicht krankheitswertig) sowie eine Lese- und Rechtschreibestörung und kam zum Schluss, dass aufgrund dieser Kombination von an sich geringfügigen Leiden relevante Erschwernisse bei der beruflichen Integration bestünden. Dementsprechend wurde der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer über Jahre hinweg ambulant und zweimal stationär psychiatrisch behandelt. Dabei erwies sich die Depression als gut therapierbar, mehrere Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuche scheiterten jedoch am fortbestehenden Vermeidungsverhalten (vgl. Sachverhalt E. 1.2 und 1.3). Im Übrigen verfügt der Beschwerdeführer über verschiedene soziale Kontakte mit Familienmitgliedern und Bekannten, wobei deren ressourcenaufbauende Wirkung durch die unbestrittenermassen weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend digital geführte Kommunikation erheblich geschmälert wird. Seine Bezugspersonen, vorab seine Mutter und sein bester Freund, können ihm sodann aufgrund ihrer persönlichen Situation keine Unterstützung bieten (vgl. E. 4.5 und Urk. 7/188/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweisrechtlich entscheidend ist gemäss Bundesgericht der verhaltensbezogene Gesichtspunkt der «Konsistenz» (BGE 141 V 281 E. 4.4). Beim Beschwerdeführer bestehen keine auffälligen Diskrepanzen zwischen dem Alltags- und Berufsleben. Er wurde in beiden Lebensbereichen eng begleitet und unterstützt (vgl. Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt E. 1.2 und 1.3). Der Beschwerdeführer nahm ausserdem über mehrere Jahre regelmässig eine gesprächstherapeutische und psychopharmakologische Therapie wahr und zeigte sich, wie auch der Gutachter feststellte (vgl. Urk. 7/153/42), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motiviert für eine berufliche Eingliederung, ohne diese aber letztlich realisieren zu können. Gemäss der Stellungnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kamen ferner alle ausserfamiliä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Kontakte im geschützten Rahmen zustande (vgl. E. 4.5). Aufgrund der Argumentation der Beschwerdegegnerin ist zu ergänzen, dass der Gutachter zwar in der Tat festhielt, der Beschwerdeführer schildere seine Beschwerden teilweise schamhaft-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deflektiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vage. Er kam aber zum Schluss, dass diese in der Gesamtschau nachvollziehbar und authentisch vorgetragen würden. Da sich selbstunsichere und schizoide Charakterzüge Ich-synton darstellten, seien sie einer Introspektion schwerer zugänglich. Durch die Beschwerdevalidierung ergä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation (Urk. 7/153/45 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung der Standardindikatoren soll gemäss Bundesgericht entscheidend sein, ob es unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei ist indes davon abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, einzelne Beschwerden und Störungen ohne Einzelfallprüfung wegen grundsätzlich fehlender Relevanz für die Invalidenversicherung auszuscheiden (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Es erweist sich somit als problematisch, bei schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riger diagnostischer Zuordnung allein auf den für einen invalidisierenden Gesundheitsschaden (teilweise diagnoseinhärent) zu geringen Schweregrad der einzelnen diagnostizierten Leiden abzustellen. Letztlich stellte auch der Gutachter - gefolgt vom RAD - für die Vergangenheit und Gegenwart trotz laufender Therapie beträchtliche Auswirkungen auf die Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit fest. Eine abschliessende Beurteilung der durch eine Optimierung der Therapie möglichen Verbesserung war ihm zudem nicht möglich. Diesbezüglich hat das Bundesgericht unter Hinweis auf BGE 127 V 294 E. 4c auch wiederholt bestätigt, dass in der Invalidenversicherung die Therapierbarkeit eines Leidens dem Eintritt einer rentenbegründenden Invalidität nicht absolut entgegensteht. So sagt die Behandelbarkeit für sich allein nichts über den invalidisierenden Charakter einer psychischen Störung aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach lässt sich anhand der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– und damit auch aus der Optik des Rechtsanwenders, der die ärztlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen und Schlussfolgerungen auf ihre sozialversicherungsrechtliche Relevanz und Tragweite hin zu prüfen hat – eine in quantitativer und qualitativer Hinsicht reduzierte Arbeitsfähigkeit bestätigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche erscheint aufgrund der ungünstigen Kombination der Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz konsequenter Therapie bis anhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügbaren Ressourcen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und gleichmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n sämtlichen Lebensbereichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als plausibel.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten werden sodann verschiedene Bedingungen für eine erfolgreiche Eingliederung postuliert (vgl. E. 3.5). Dies ist angesichts der gutachterlich bestätigten Persönlichkeitsstruktur des Beschwerdeführers sowie in Anbetracht des Verlaufs der bisherigen Eingliederungsbemühungen nachvollziehbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkungen sind indes nicht derart, dass eine Verwertung der festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Arbeitsfähigkeit sozial-praktisch nicht mehr zumutbar wäre. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgebend, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen bestünde (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 4.3.2 mit Hinweis; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 132 zu Art. 28a). Von einer Arbeitsgelegenheit kann erst dann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur noch in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichtes 8C_434/2017 vom 3. Januar 2018 E. 7.2.1 und 9C_253/2017 vom 6. Juli 2017 E. 2.2.1, je mit weiteren Hinweisen). Davon kann aufgrund der im Gutachten definierten Zumutbarkeitsbeurteilung keine Rede sein. Zudem ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer bei ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Therapie und entsprechenden Arbeitsbedingungen möglich sein wird, die geforderte Präsenz zu erbringen, wie es ihm in der Vergangenheit auch schon gelungen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die im Bericht vom 14. Februar 2019 bescheinigten Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auf dem ersten Arbeitsmarkt (Urk. 3/4 S. 3) ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span id="VV044"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die behandelnden Fachleute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb deren Einschätzung nicht geeignet ist, das Gutachten zu erschüttern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hervorzuheben ist, dass Eingliederungsmassnahmen nicht rückwirkend einen Erfolg zeitigen können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_885/2008 vom 8. April 2009 E. 7). In diesem Sinne kann mithin auch dann ein allenfalls befris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teter Rentenanspruch entstehen, wenn die Möglichkeiten der beruflichen Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung noch nicht ausgeschöpft sind, aber keine beruflichen Massnahmen laufen und solche auch nicht konkret angeordnet sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_892/2011 vom 21. September 2012 E. 3.3.1). Wird die Eingliederungsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erst nachträglich beweismässig erstellt, kann die Invalidenrente rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend zugesprochen werden. Kein Rentenanspruch besteht dabei in den Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumen, in welchen die versicherte Person an Eingliederungsmassnahmen teilnahm und hierfür Taggeldleistungen erhielt (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_312/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 5.2 und 8C_115/2013 vom 30. September 2013 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sinngemäss auf den vorliegenden Fall angewendet bedeutet die vorstehend zitierte Rechtsprechung, dass dem Beschwerdeführer rückwirkend ab Erfüllen der einjährigen Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG) und der sechsmonatigen Karenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist nach der Anmeldung (Art. 29 Abs. 1 IVG) eine Rente zuzusprechen ist. Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die psychiatrische Behandlung im November 2011 aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt der Gesundheitszustand echtzeitlich dokumentiert wurde, besteht ab 1. November 2012 ein Rentenanspruch. Davon ausgenommen sind die Zeiträume, in welchen der Beschwerdeführer Taggeldleistungen bezog (vgl. dazu Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus gutachterlicher Sicht fällt eine erstmalige Ausbildung wegen der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Arbeitsfähigkeit nicht in Betracht. Doch sind keine Anhaltspunkte ersichtlich oder geltend gemacht, dass eine Selbsteingliederung und die Verwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich gewesen wäre. Im Rahmen der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbemessung hat sich der Beschwerdeführer daher seine Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer Verweistätigkeit anrechnen zu lassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf Art. 26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen, da der Beschwerdeführer wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnte. In den aufgelegten Akten ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer ohne Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät einen bestimmten Beruf erlernt hätte, auf welchen zur Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommens ohne Invalidität abgestellt werden könnte (Urteil des Bundesgerichts I 472/02 vom 10. Februar 2003 E. 1.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 26 IVV entspricht das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von versicherten Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, die wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnten, den nach Alter abgestuften Prozentsätzen des jährlich aktua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierten Medianwertes gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik. Dieser beträgt 80 % nach Vollendung von 21 Altersjahren und vor Vollendung von 25 Altersjahren. Damit ergibt sich beim am 1. März 1991 geborenen Beschwerdeführer im massgebenden Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns im Jahr 2012 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 61’600.-- (Fr. 77‘000.-- x 0.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen. Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE 2010 (S. 27, Tabelle TA1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beträgt der Bruttolohn in allen Tätigkeitsbereichen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Männer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anforderungsniveau 4 (einfache und re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petitive Tätigkeiten) Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">901.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 geltenden b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden (Die Volkswirtschaft 5-2013, Tabelle B9.2, S. 90 f.) sowie der Nominallohnentwicklung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Männerlöhne (2010: 2151</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2188</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Bundesamt für Statistik, Tabelle T1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 62'366.--, was bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % Fr. 43'656.30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychisch bedingt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verstärkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtnahme seitens Vorgesetzter und Arbeitskollegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern auch eines grösseren Betreuungsaufwandes bedarf, und in Anbetracht der bei der LSE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erwarteten Lohneinbusse wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilzeitarbeit (vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_721/2010 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2010 E. 4.2.2.2 und 9C_808/2015 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 E. 3.3.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtfertigt sich insgesamt ein Abzug vom Tabellenlohn von 20 %, so dass ein massgebendes Invalideneinkommen von Fr. 34'925.-- resultiert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gegenüberstellung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 61'600.-- und des </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 34'925.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 26'675.--, was zu einem Invaliditätsgrad von 43 % führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist dem Beschwerdeführer also gestützt auf das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Ablauf des Wartejahres im November 2012 – ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen in den Zeiträumen, in welchen er Taggeldleistungen bezog (vgl. Urk. 12) – eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Festzuhalten bleibt, dass die Beschwerdegegnerin das Rentenbetreffnis wie auch den genauen Zeitraum des Rentenanspruches - unter Berücksichtigung der Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen - noch festzulegen haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu bemerken bleibt, dass selbst bei laufender Rente berufliche Massnahmen nicht ausgeschlossen sind. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zu überwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, damit diese umgehend die gemäss Gutachten geeigneten Massnahmen an die Hand nehme, damit die bestehende Arbeitsfähigkeit verwertet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.– festzusetzen. Diese sind der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, womit das Gesuch um unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung gegenstandslos geworden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stark</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte mit Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">note vom 11. Dezember 2019 (Urk. 10) einen Aufwand von 9,17 Stunden à Fr. 220.-- zuzüglich eine Pauschale von 4 % exklusiv Mehrwertsteuer mangels Steuerpflicht geltend. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Grundsätze erscheint der geltend gemachte Betrag von insgesamt Fr. 2'097.30 einschliesslich Barauslagen als angemessen. In diesem Umfang hat die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu entschädigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird das Gesuch um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenstandslos.</span></p><p class="Standard berschrift3"></p><p></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 30. Januar 2019 aufgehoben und es wird festge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. November 2012 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat, soweit er nicht bereits Taggeldleistungen empfangen hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zur Durchführung der im Gutachten empfohlenen Eingliederungsmassnahmen an die Beschwerdegegnerin über</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'097.30</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Stark</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p></p><p></p><p></p><p>FehrBonetti</p><p> </p></div></div> </div></body></html>