<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-10-04-5A_767-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>5A_767/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Oktober 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Basel-Landschaft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtigkeit einer Betreibung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft vom 22. August 2017 (420 17 215 vo3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Betreibungsbegehren vom 30. Mai 2017 leitete der Beschwerdeführer beim Betreibungsamt Basel-Landschaft eine Betreibung gegen den Beschwerdegegner für eine Forderung von Fr. 420'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 3. März 2016 ein. Am 9. Juni 2017 stellte das Betreibungsamt dem Beschwerdegegner den Zahlungsbefehl zu (Betreibung Nr. xxx). </div> <div class="para">Am 16. Juni 2017 erhob der Beschwerdegegner beim Betreibungsamt Beschwerde. Er machte die Nichtigkeit des Zahlungsbefehls geltend. Das Betreibungsamt leitete die Beschwerde an die Aufsichtsbehörde weiter. Mit Entscheid vom 22. August 2017 hiess die Aufsichtsbehörde die Beschwerde gut und erklärte die Betreibung bzw. den Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. xxx für nichtig. </div> <div class="para">Am 2. Oktober 2017 (Postaufgabe) hat der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid der (einzigen) Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, so dass die Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen ist (<span class="artref">Art. 72 Abs. 2 lit. a, <artref id="CH/173.110/74/2/c" type="start"></artref>Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG</span><artref id="CH/173.110/72/2/a" type="end"></artref>). </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> hat die Beschwerde Anträge zu enthalten und nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen und beschränken; die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=29.09.2017&amp;to_date=18.10.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=29.09.2017&amp;to_date=18.10.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">140 III 115</a> E. 2 S. 116). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Aufsichtsbehörde hat die Betreibung infolge Rechtsmissbrauchs als nichtig erachtet. Der Beschwerdegegner habe den Beschwerdeführer als Vertrauensarzt der Motorfahrzeugkontrolle Basel-Stadt untersucht. Der Befund habe es nicht erlaubt, dem Beschwerdeführer direkt die Fahrbewilligung für LKW zu erteilen. Danach habe der Beschwerdeführer unter anderem eine Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner eingereicht, welche von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft nicht an die Hand genommen worden sei. Beim Ombudsmann der Medizinischen Gesellschaft Basel habe der Beschwerdeführer gedroht, den Beschwerdegegner "fertig zu machen". Daraus werde deutlich, dass der Beschwerdeführer im Sinne einer blossen Vergeltung mit der Absicht, den Beschwerdegegner zu schikanieren, eine Fantasieforderung geltend mache. Vor der Aufsichtsbehörde habe der Beschwerdeführer nicht auch nur ansatzweise eine irgendwie nachvollziehbare sachliche Begründung für seinen Anspruch abgeliefert. Vielmehr erschöpfe sich seine Eingabe in einer Litanei von gänzlich unsubstantiierten Behauptungen und Anschuldigungen, mit welchen der Beschwerdegegner verunglimpft und herabgesetzt werde. </div> <div class="para">Im bundesgerichtlichen Verfahren sind die Anträge des Beschwerdeführers, die über den Streitgegenstand hinausgehen (Anträge auf Staatshaftung des Kantons Basel-Landschaft, auf Wiedergutmachung und Genugtuung, auf Rückgabe aller Fahrausweise), von vornherein unzulässig. Im Übrigen erschöpft sich die Beschwerde an das Bundesgericht - soweit überhaupt verständlich - im Wesentlichen in einer Flut von Vorwürfen gegen den Beschwerdegegner sowie nunmehr auch gegen die Aufsichtsbehörde. Solche Verunglimpfungen stellen keine genügende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen dar. Insbesondere kann der Beschwerdeführer auf diese Weise seinen Standpunkt nicht untermauern, wonach es gar nicht zutreffe, dass der Beschwerdegegner einen negativen Befund verfasst habe, sondern dass der Beschwerdegegner ihn bedroht und verleumdet habe. Soweit sich der Beschwerdeführer dagegen wehrt, dass die Aufsichtsbehörde die Beschwerde überhaupt behandelt hat, so setzt er sich nicht mit der Erwägung der Vorinstanz auseinander, dass die Frage der Nichtigkeit von Amtes wegen zu prüfen sei (<span class="artref">Art. 22 SchKG</span>). </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich damit als offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Darauf ist im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Oktober 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>