<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-01-21-1C_581-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_581/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Januar 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, </div> <div class="para">nebenamtlicher Bundesrichter Fellmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Baurekurskommission des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Münsterplatz 11, Postfach, 4001 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unentgeltliche Rechtspflege, Prozesskosten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügungen des </div> <div class="para">Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Präsident, vom 17. August 2021, 20. August 2021 </div> <div class="para">und 16. September 2021 (alle VD.2021.179). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ rekurriert vor dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt gegen eine Verfügung der Baurekurskommission vom 28. Juli 2021 (VD.2021.179), mit der sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung in einem Baubewilligungsverfahren abgewiesen wurde, soweit darauf eingetreten werden konnte. Auch im Rahmen des Verfahrens vor dem Appellationsgericht ersuchte A.________ um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Mit prozessleitender Verfügung vom 17. August 2021 verzichtete das Appellationsgericht einstweilen auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und wies das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung ab. Am 20. August 2021 nahm das Appellationsgericht eine Eingabe von A.________ vom 18. August 2021 zu den Akten und setzte ihm eine nicht erstreckbare Frist zur Rekursbegründung an. Mit Bezug auf die beantragte Befreiung von den Verfahrenskosten verwies es auf die Verfügung vom 17. August 2021. Auf ein Gesuch um Wiedererwägung resp. Revision der Verfügung vom 17. August 2021 trat das Appellationsgericht mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. September 2021 nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Gegen die Verfügungen des Appellationsgerichts vom 17. und 20. August sowie vom 16. September 2021 gelangt A.________ mit Beschwerde vom 24. September 2021 an das Bundesgericht. Er beantragt sinngemäss die Aufhebung dieser Verfügungen, soweit sie den Antrag um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung betreffen, und die Befreiung von den Verfahrenskosten sowie die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsvertreters für das kantonale und das bundesgerichtliche Verfahren. Weiter wendet er sich gegen die vom Appellationsgericht angesetzte Frist zur Rekursbegründung. </div> <div class="para">Das Appellationsgericht beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Die Baurekurskommission lässt sich vernehmen, ohne einen Antrag zu stellen. A.________ äussert sich dazu mit Eingabe vom 27. November 2021. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Beschwerde richtet sich gegen prozessleitende Verfügungen einer letzten kantonalen Gerichtsinstanz (vgl. <span class="artref">Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG</span>). In der Hauptsache ist eine baurechtliche Frage umstritten, die das Bundesgericht im Verfahren der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beurteilen kann (vgl. <span class="artref">Art. 34 Abs. 1 RPG</span> [SR 700]; <span class="artref">Art. 82 lit. a und <artref id="CH/173.110/83" type="start"></artref>Art. 83 BGG</span><artref id="CH/173.110/82/a" type="end"></artref>). Gegen Zwischenverfügungen in diesem Rechtsstreit steht daher ebenfalls die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zur Verfügung (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-II-425%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page425">BGE 143 II 425</a> E. 1.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-501%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page501">138 II 501</a> E. 1.1). Der Beschwerdeführer ist als Partei des vorinstanzlichen Verfahrens unmittelbarer Adressat der angefochtenen Verfügungen und grundsätzlich zur Beschwerde berechtigt (vgl. <span class="artref">Art. 89 Abs. 1 BGG</span>). Unter Vorbehalt einer hinreichenden Begründung (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2, <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/1" type="end"></artref>) und der Voraussetzungen für die Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden (vgl. <span class="artref">Art. 93 BGG</span>; dazu sogleich E. 2.2) ist auf das Rechtsmittel einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die angefochtenen Verfügungen vom 17. und 20. August sowie vom 16. September 2021 bringen das vorinstanzliche Verfahren weder ganz noch teilweise zum Abschluss (vgl. <span class="artref">Art. 90 und <artref id="CH/173.110/91" type="start"></artref>Art. 91 BGG</span><artref id="CH/173.110/90" type="end"></artref>). Zudem betreffen sie nicht die Zuständigkeit und auch keine Ausstandsbegehren (vgl. <span class="artref">Art. 92 BGG</span>). Vielmehr handelt es sich um Zwischenentscheide im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span>, gegen die eine Beschwerde nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Da Letzteres hier ausgeschlossen ist, sind die angefochtenen Verfügungen vor dem Bundesgericht nur unter der Voraussetzung von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> anfechtbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.1.</b> Die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege, verbunden mit der Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall, stellt einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> dar, sofern die gesuchstellende Person geltend macht, sie sei mittellos (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-798%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page798">BGE 142 III 798</a> E. 2.3.1 und E. 2.3.5; Urteile 2C_ 489/2021 vom 27. September 2021 E. 1.1; 1C_434/2020 vom 20. Oktober 2020 E. 1.1). In der Regel ebenfalls einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> bewirkt die Abweisung eines Gesuchs um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-I-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page129">BGE 129 I 129</a> E. 1.1; Urteile 5A_734/2015 vom 17. Dezember 2015 E. 1 [nicht publ. in: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-36%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page36">BGE 142 III 36</a>]; 1B_162/2020 vom 21. Oktober 2020 E. 2.1; 1C_547/2018 vom 9. November 2018 E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.2.</b> Die Vorinstanz verzichtete mit Verfügung vom 17. August 2021 vorerst auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. In der Verfügung vom 20. August 2021 verwies sie in Bezug auf die Befreiung von den Verfahrenskosten auf die Verfügung vom 17. August 2021 und auf ein Gesuch um Wiedererwägung bzw. Revision der Verfügung vom 17. August 2021 trat sie mit Anordnung vom 16. September 2021 nicht ein. Ein Entscheid über die Befreiung von den Verfahrenskosten im vorinstanzlichen Verfahren steht somit noch aus, wobei die Vorinstanz in diesem Punkt mit dem Urteil in der Sache entscheiden wird. Der einstweilige Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verursacht dem Beschwerdeführer bei dieser Ausgangslage keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.3.</b> Unter dem Blickwinkel von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> zulässig ist die Beschwerde hingegen, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung gemäss Verfügung vom 17. August 2021 wendet. Ebenfalls zulässig ist die Beschwerde in Bezug auf die mit Verfügung vom 16. September 2021 verweigerte Revision bzw. Wiedererwägung der Verfügung vom 17. August 2021. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.4.</b> Der Beschwerdeführer wendet sich auch gegen die Ansetzung bestimmter Fristen durch die Vorinstanz. So gewährte ihm die Vorinstanz mit Verfügung vom 20. August 2021 eine nicht erstreckbare Frist zur Rekursbegründung bis 15. September 2021 an. Allerdings ist weder dargetan noch ersichtlich, inwieweit diese Fristansetzung zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil führen soll (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Die Voraussetzungen zur Beschwerde an das Bundesgericht sind in diesem Punkt nicht gegeben. Darauf ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Rechtsmittel ist zulässig, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung wendet. Allerdings erweist sich die Beschwerde in diesem Punkt als offensichtlich unbegründet, sodass sie im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> mit summarischer Begründung und Verweisung auf den angefochtenen Entscheid abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Beschwerdeführer wendet sich unter anderem gegen die Verfügung vom 16. September 2021, mit der die Vorinstanz auf ein Gesuch um Wiedererwägung resp. Revision der Verfügung vom 17. August 2021 nicht eintrat. Zur Begründung führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer bringe nichts Neues vor, das nicht schon mit der Verfügung vom 17. August 2021 berücksichtigt worden sei. </div> <div class="para">Im vorinstanzlichen Verfahren kommt kantonales Prozessrecht zur Anwendung. Das kantonale Recht wird vom Bundesgericht unter Vorbehalt von hier nicht einschlägigen Ausnahmen (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/95/e" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/95/c" type="start"></artref>Art. 95 lit. c-e BGG</span><artref id="CH/173.110/95/e" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/e" type="end"></artref>) nicht als solches, sondern nur unter dem Blickwinkel des übergeordneten (Bundes-) Rechts überprüft (vgl. <span class="artref">Art. 95 lit. a und lit. b BGG</span>). Der Verletzung von kantonalem Recht geht das Bundesgericht nach, wenn eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet wird (vgl. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer nennt keine einschlägigen kantonalen Normen, welche die Vorinstanz verletzt haben soll, indem sie auf sein Gesuch um Wiedererwägung resp. Revision der Verfügung vom 17. August 2021 nicht eintrat. Insbesondere zeigt er keine willkürliche Rechtsanwendung (vgl. <span class="artref">Art. 9 BV</span>) durch die Vorinstanz auf. Ebensowenig legt er dar, inwieweit ihm aus bundesrechtlicher Sicht ein Anspruch auf Wiedererwägung der Verfügung vom 17. August 2021 zugestanden haben soll (vgl. <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-61%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page61">BGE 138 I 61</a> E. 4.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-177%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page177">136 II 177</a> E. 2.1). Mit Blick auf die Verfügung vom 16. September 2021 erweist sich die Beschwerde als unbegründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Weiter wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung gemäss verfahrensleitender Verfügung vom 17. August 2021. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.1.</b> Die Vorinstanz legte die Voraussetzungen für einen Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung gemäss <span class="artref">Art. 29 Abs. 3 BV</span> grundsätzlich zutreffend dar, worauf an dieser Stelle verwiesen werden kann (vgl. <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>; zudem <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-180%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page180">BGE 130 I 180</a> E. 2.2; Urteil 1D_6/2010 vom 10. September 2010 E. 3). Sie lehnte das Gesuch mit der Begründung ab, dem Beschwerdeführer drohe kein besonders starker Eingriff in seine Rechtsstellung und der angefochtene Entscheid biete keine besonderen Schwierigkeiten in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht. Dem Beschwerdeführer sei es ohne Weiteres auch ohne einen Rechtsvertreter möglich, in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht darzulegen, inwieweit er den angefochtenen Entscheid für unrichtig halte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.2.</b> Dagegen macht der Beschwerdeführer hauptsächlich geltend, er sei mittellos und rechtsunkundig. Insbesondere verstehe er nicht, was er in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht gegen den angefochtenen Entscheid im kantonalen Verfahren vorbringen könne. Soweit seine Ausführungen die (angebliche) Mittellosigkeit betreffen, gehen sie an der Sache vorbei. Die Vorinstanz lehnte die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsvertreters nicht wegen fehlender Mittellosigkeit ab, sondern verneinte einen besonders starken Eingriff in die Rechtsstellung des Beschwerdeführers sowie besondere tatsächliche und rechtliche Schwierigkeiten. Auch im bundesgerichtlichen Verfahren zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwieweit seine Interessen im zugrunde liegenden Baubewilligungsverfahren in einer Intensität betroffen sein könnten, die den Beizug eines Rechtsvertreters zur Wahrung seiner Rechte erforderlich machen könnte. Derartiges ist mit Blick auf die kantonalen Akten auch nicht ersichtlich, da es in der Sache um den Einbau eines Schwimmbads im Vorgarten der Nachbarliegenschaft des vom Beschwerdeführer bewohnten Grundstücks geht. Die Vorinstanz hat den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung zu Recht verneint. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren ist im Sinne der vorstehenden Erwägungen ebenfalls abzuweisen (vgl. <span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Januar 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>