<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_414/2007/leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 9. Oktober 2007 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwältin Zejnepe-Zenuni, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, </div> <div class="para">Postfach, 8026 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausschaffungshaft (<span class="artref">Art. 13b ANAG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichter, vom 31. Juli 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht stellt fest und zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 X.________ (geb. 1957) stammt aus dem Kosovo. Das Migrationsamt des Kantons Zürich lehnte am 21. Dezember 2006 eine Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab, was der Regierungsrat des Kantons Zürich am 28. März 2007 auf Beschwerde hin bestätigte; der entsprechende Beschluss erwuchs unangefochten in Rechtskraft, worauf das Bundesamt für Migration die damit verbundene Wegweisung auf die ganze Schweiz ausdehnte. </div> <div class="para">1.2 Am 25. Juli 2007 wurde X.________ verhaftet und in Ausschaffungshaft genommen, welche der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich am 31. Juli 2007 prüfte und bis zum 26. Oktober 2007 genehmigte. Am 14. August 2007 ging bei den Zürcher Behörden eine von einer kosovarischen Rechtsanwältin im Auftrag von X.________ abgefasste Beschwerde gegen die Haftgenehmigung vom 31. Juli 2007 ein, welche zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet wurde. </div> <div class="para">1.3 Am 23. August 2007 forderte die Bundesgerichtskanzlei die Rechtsanwältin von X.________ auf, ein Zustelldomizil in der Schweiz mitzuteilen; das Schreiben blieb unbeantwortet. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist legitimiert, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und über ein aktuelles schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung seiner Eingabe verfügt (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 BGG</span>). Fällt das Interesse im Verlaufe des Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt; fehlte es - wie hier - schon bei Einreichung der Beschwerde, ist auf diese nicht einzutreten (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=22.09.2007&amp;to_date=11.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IA-488%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page488">BGE 118 Ia 488</a> E. 1a; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=22.09.2007&amp;to_date=11.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IB-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">118 Ib 1</a> E. 2 S. 7; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=22.09.2007&amp;to_date=11.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-IB-56%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page56">111 Ib 56</a> E. 2): Der Beschwerdeführer befand sich bei Einreichung seiner Eingabe nicht mehr in Ausschaffungshaft, weshalb er zum Vornherein kein schutzwürdiges Interesse an der Überprüfung der Rechtmässigkeit seiner Inhaftierung mehr hatte und auf seine Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist. Im Übrigen genügte seine Beschwerdeschrift auch den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 BGG</span> nicht, nachdem der Beschwerdeführer sich darin nicht sachbezogen mit dem angefochtenen (Haft-)Entscheid auseinander setzt, sondern lediglich die rechtskräftige Nichterneuerung seiner Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung beanstandet (vgl. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig; es rechtfertigt sich indessen aufgrund der konkreten Umstände (Aufenthalt des Beschwerdeführers im Kosovo), von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para">3.2 Der Beschwerdeführer hat trotz des an seine Anwältin gerichteten Schreibens vom 23. August 2007 in der Schweiz kein Zustelldomizil verzeichnet, womit androhungsgemäss von der Eröffnung des vorliegenden Entscheids im Ausland abgesehen werden kann. Da er am Verfahrensausgang nicht mehr interessiert erscheint, rechtfertigt sich auch eine solche auf dem Ediktalweg nicht. Sein Exemplar geht für ihn zu den Akten des Migrationsamts. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Migrationsamt des Kantons Zürich (für sich und den Beschwerdeführer) und dem Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 9. Oktober 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>