<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00125</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204376&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00125</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Weisung, eine Erwerbsarbeit anzunehmen Rechtsgrundlagen für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen und für die Erteilung einer Weisung, eine zumutbare Erwerbsarbeit anzunehmen (E. 2.1+2). Der Beschwerdeführer belegt nicht hinreichend seine angeblich volle Arbeitsunfähigkeit (E. 3.2.1+2). Zu deren Substanziierung wäre der Beschwerdeführer verpflichtet gewesen, auch wenn im Verwaltungsverfahren die Untersuchungsmaxime gilt (E. 3.2.3). Zweifel an der vollen Arbeitsunfähigkeit ergeben sich jedenfalls auch aus den Akten, namentlich aus zwei abgelehnten IV-Gesuchen (E. 3.2.4). Die Weisung, eine zumutbare Erwerbsarbeit anzunehmen, präjudiziert für sich allein nicht weitere Entscheide bezüglich eventueller Invalidisierung des Beschwerdeführers. Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und für die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands sind nicht erfüllt (E. 4). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSFÃHIGKEIT">ARBEITSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSUNFÃHIGKEIT">ARBEITSUNFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWERBSARBEIT">ERWERBSARBEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWERBSTÃTIGKEIT">ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWERBSUNFÃHIGKEIT">ERWERBSUNFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVALIDITÃT">INVALIDITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IV">IV</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IV">IV</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 21 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 17 SHV</span><br/><span class="gerade">§ 23 Ziff. d SHV</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 60 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2004 Nr. 52 S. 110</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A, geboren 1961, arbeitete als Liftmonteur, bis er am 14. Sep­tember 1997 einen Herzinfarkt erlitt. Im September 1998 stellte er das Gesuch um Ausrichtung einer Invalidenrente (IV-Rente), das die Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich mit Entscheid vom 29. Dezember 2000 abwies. Sie stellte zwar fest, dass A seine berufliche TÃ¤tigkeit als Lift­monteur aus gesundheitlichen GrÃ¼nden nicht mehr vollumfÃ¤nglich ausfÃ¼hren kÃ¶nne; hingegen seien seinem Gesundheitszustand angepasste Arbeiten uneingeschrÃ¤nkt zumutbar. Der InvaliditÃ¤tsgrad erreiche damit nicht ein Ausmass, das zum Bezug einer IV-Rente berechtige. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons ZÃ¼rich mit Urteil vom 26. MÃ¤rz 2001 ab. Am 13. MÃ¤rz 2002 reichte A erneut ein Gesuch um Ausrichtung einer IV-Rente ein, das die Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich mit Entscheid vom 17. Januar 2003 wiederum abwies. Eine dagegen erhobene Beschwerde ist beim Sozialversicherungsgericht des Kantons ZÃ¼rich noch hÃ¤ngig.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>A, der mit seiner arbeitslosen und ebenfalls auf das Existenzminimum gesetzten Lebens­gefÃ¤hrtin C zusammenlebt, wurde mit Entscheid der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 26. Juni 2002 ab 1. Juli 2002 wirtschaftlich unterstÃ¼tzt. Das Budget basierte auf einem Zwei-Personen-Haushalt. Die Miete fÃ¼r den damals von ihm bewohnten Bauernhausteil betrug Fr. 1'300.- pro Monat. Insgesamt erhielt er UnterstÃ¼tzungsleistungen von monatlich Fr. 1'500.-. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Ohne RÃ¼cksprache mit der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Gemeinde X mieteten A und C am 6. Juli 2002 eine 4-½-Zimmer-Wohnung in X fÃ¼r monatlich Fr. 1'750.- (Mietbeginn 16. Juli 2002) sowie einen Parkplatz und eine Werkstatt fÃ¼r zusÃ¤tzliche Fr. 385.- monatlich. Mit Beschluss vom 21. August 2002 trug die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X den verÃ¤nderten VerhÃ¤ltnissen insofern Rechnung, als sie A die halbe Miete fÃ¼r die teurere Wohnung, nicht aber fÃ¼r Werkstatt und Parkplatz, im Bedarf berÃ¼cksichtigte. Die UnterstÃ¼tzungsleistungen stiegen damit auf monatlich Fr. 1'725.-. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>D. </span></b><span>Erneut ohne RÃ¼cksprache mit der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde mieteten A und C am 3. April 2003 in X eine 5-½-Zimmer-Wohnung fÃ¼r monatlich Fr. 2'200.- auf den 1. Juli 2003. Am 3. Sep­tember 2003 fand deswegen eine Besprechung der BehÃ¶rde mit A statt. Dabei verzichtete er auf Anpassungen des Budgets an die erhÃ¶hte Miete. Mit Beschluss vom 24. Sep­tember 2003 hielt die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X im Wesentlichen fest, dass der neue Mietzins im Budget von A unberÃ¼cksichtigt bleibe. Weiter wies sie A an, sich in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) der Gemeinde Y intensiv um eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu bemÃ¼hen, jegliche zumutbare Arbeitsstelle inkl. BeschÃ¤ftigungsprogramm anzutreten und der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde monatlich eine Kopie der ArbeitsbemÃ¼hungen einzureichen. Aufgrund der finanziellen Situation von C, welche eine monatliche ArbeitslosenentschÃ¤digung von Fr. 1'910.- bezieht, verzichtete die BehÃ¶rde sodann bis auf weiteres auf die Anrechnung einer EntschÃ¤digung fÃ¼r die HaushaltfÃ¼hrung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob A beim Bezirksrat Y am 22. Oktober 2003 Rekurs. Mit der NichtberÃ¼cksichtigung der erhÃ¶hten Miete im Budget erklÃ¤rte er sich zwar einverstanden. Dagegen beanstandete er die Weisung, sich intensiv um eine Arbeit bemÃ¼hen zu mÃ¼ssen. Mit Beschluss vom 27. Februar 2004 wies der Bezirksrat Y den Rekurs ab, soweit er darauf eintrat. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen liess A, nunmehr anwaltlich vertreten, am 15. MÃ¤rz 2004 Beschwerde am Verwaltungsgericht erheben und die folgenden AntrÃ¤ge stellen:</span></p> <p class="EinzugZitat">"1. Der hiermit angefochtene Beschluss des Bezirksrates Y vom 27.02.04 sei aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 2. Es sei die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X anzuweisen, dem invaliden BeschwerdefÃ¼hrer keine Weisung zu erteilen, mit dem Inhalt, er habe sich in Zusammenarbeit mit dem RAV Y intensiv um eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu bemÃ¼hen, jegliche zumutbare Arbeitsstelle inkl. BeschÃ¤ftigungsprogramm anzutreten und der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde monatlich eine Kopie der ArbeitsbemÃ¼hungen einzureichen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 3. Eventualiter sei die Weisung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X im Sinne von Ziff. 2, bzw. das vorliegende Verfahren, bis zum rechtskrÃ¤ftigen Abschluss des IV-Verfahrens zu sistieren.</p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"> 4. Im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei die Weisung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X im Sinne von Ziff. 2 wÃ¤hrend des vorliegenden Verfahrens fÃ¼r ausgesetzt zu erklÃ¤ren.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 5. Es sei die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren und der unterzeichnete Rechtsanwalt sei zum unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bestellen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> 6. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 17. MÃ¤rz 2004 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer darauf hingewiesen, dass das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos sei, da der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukomme. Gleichzeitig wurde die Rekursinstanz zur Vernehmlassung und die Beschwerdegegnerin zum Einreichen der Beschwerdeantwort aufgefordert. Der Bezirksrat Y beantragte Abweisung der Beschwerde, ebenso die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X in der Beschwerdeantwort vom 21. April 2004.</span> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde in einer sozialhilferechtlichen Angelegenheit gemÃ¤ss Art. 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Weil vorliegend einzig die Weisung im Streit liegt, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer sich um eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu bemÃ¼hen habe, fehlt es an einem Streitwert, weshalb nicht der Einzelrichter, sondern die Kammer zum Entscheid berufen ist. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage der Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe in der Fassung vom Dezember 2002 (SKOS-Richtlinien). Nach den genannten Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget einerseits aus der materiellen Grundsicherung, bestehend aus dem Grundbedarf I und II fÃ¼r den Lebensunterhalt, den Wohnungskosten und der medizinischen Grundversorgung, und anderseits aus situationsbedingten Leistungen zusammen (Kap. A.6 der SKOS-Richtlinien).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die wirtschaftliche Hilfe darf mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers zu verbessern (§ 21 SHG). Insbesondere kann die wirtschaftliche Hilfe mit der Weisung verbunden werden, eine zumutbare Arbeit aufzunehmen und entsprechende BemÃ¼hungen nachzuweisen (§ 23 lit. d SHV). Zumutbar ist eine Erwerbsarbeit unter anderem dann, wenn sie den berufs- und ortsÃ¼blichen Bedingungen entspricht, angemessen auf die FÃ¤higkeiten und wenn mÃ¶glich auf die bisherige TÃ¤tigkeit der unterstÃ¼tzten Person RÃ¼cksicht nimmt und deren persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnissen und dem Gesundheitszustand angemessen ist (Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, hrsg. von der Abteilung Ãffentliche Sozialhilfe des Sozialamts des Kantons ZÃ¼rich, Januar 2004, Ziffer 2.1.3 S. 1). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Rekursinstanz berief sich im angefochtenen Beschluss darauf, dass die Sozialversicherungsanstalt beide Gesuche des BeschwerdefÃ¼hrers um Ausrichtung einer IV-Rente abschlÃ¤gig beschieden habe mit der BegrÃ¼ndung, eine dem Gesundheitszustand angepasste berufliche TÃ¤tigkeit wÃ¤re ihm uneingeschrÃ¤nkt zumutbar. Dasselbe ergebe sich aus dem Arztzeugnis von Dr. D vom 11. September 2003, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶rperlich leichte Arbeit zu 50 % bis 100 % ab sofort ausfÃ¼hren kÃ¶nnte und er bis auf weiteres nur als Liftmonteur arbeitsunfÃ¤hig sei. Die Vorinstanz schloss daraus, aufgrund der ihr vorliegenden Unterlagen sei dem BeschwerdefÃ¼hrer eine seinem Gesundheits­zustand angepasste ErwerbstÃ¤tigkeit zumutbar. Dass noch ein Beschwerdeverfahren bezÃ¼glich der IV-Rente hÃ¤ngig sei, Ã¤ndere im Rekursverfahren nichts an diesem Resultat. Was der BeschwerdefÃ¼hrer dagegen vorbringen lÃ¤sst, ist nicht geeignet, vom angefochtenen Entscheid abzuweichen, auf dessen zutreffende ErwÃ¤gungen vorab zu verweisen ist (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht zunÃ¤chst geltend, er leide unter einer schweren HerzmuskelschwÃ¤che. GemÃ¤ss dem behandelnden Arzt seien 50 % seines Herzmuskels irreversibel abgestorben, weshalb er infolge dieser erheblichen und lebensbedrohenden SchwÃ¤chung seiner Gesundheit arbeitsmÃ¤ssig nicht mehr einsetzbar sei. Ausserdem komme neu noch eine erhebliche psychische Erkrankung hinzu, welche ebenfalls invalidisierend wirke und bisher noch gar nicht berÃ¼cksichtigt worden sei. Der behandelnde Psychiater sei der Ansicht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nicht nur aus kÃ¶rperlicher Sicht arbeitsunfÃ¤hig sei, sondern vor allem auch aus psychiatrischer Sicht. Es sei daher von der vollstÃ¤ndigen Arbeits- und ErwerbsunfÃ¤higkeit auszugehen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer unterlÃ¤sst es, darzulegen, wer der "behandelnde Arzt" ist, der das Vorgebrachte bestÃ¤tigt haben soll, wann dies war und welche Untersuchungen diesem Befund zugrunde lagen. Bei den Akten liegt einzig das Zeugnis von Dr. D vom 11. Sep­tember 2003, das den BeschwerdefÃ¼hrer ausdrÃ¼cklich nur als Liftmonteur fÃ¼r arbeitsunfÃ¤hig erklÃ¤rt. Dagegen kÃ¶nne er kÃ¶rperlich leichte Arbeit zu 50 bis 100 % ab sofort ausfÃ¼hren, jedoch keine schweren Lasten heben, keine Ãberkopfarbeiten ausfÃ¼hren und nicht auf Leitern steigen. Weitere Arztzeugnisse liegen nicht bei den Akten â in die der Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers am 10. MÃ¤rz 2004 Einsicht nahm â und werden vom BeschwerdefÃ¼hrer weder bezeichnet noch eingelegt. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.2 </span></b><span>Ebenso wenig substantiiert ist das Vorbringen, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer neu aus psychiatrischer Sicht nicht mehr arbeitsfÃ¤hig sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer unterlÃ¤sst es, den behandelnden Psychiater Ã¼berhaupt nur zu benennen, und er legt nicht dar, wann er untersucht wurde und worauf sich die Annahme stÃ¼tzt, dass er aus psychiatrischer Sicht erwerbsunfÃ¤hig sei. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.3 </span></b><span>Zwar ist es zulÃ¤ssig, im Beschwerdeverfahren neue Tatsachen vorzubringen, sofern das Verwaltungsgericht wie vorliegend als erste gerichtliche Instanz entscheidet (der Bezirksrat gilt nicht als richterliche Vorinstanz; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N. 11 VRG). Zudem herrscht im Verwaltungsverfahren der Grundsatz der Untersuchungsmaxime vor, wonach die entscheidende BehÃ¶rde fÃ¼r die Ermittlung des massgebenden Sachverhalts verantwortlich ist. Die Untersuchungsmaxime enthebt jedoch die Parteien nicht von der Obliegenheit, den massgebenden Sachverhalt in den Rechtsschriften darzustellen. Die objektive Beweislast tragen die Parteien trotz Geltung der Untersuchungsmaxime. Sie sind daher schon aus praktischen GrÃ¼nden gezwungen, die ihnen nÃ¼tzlich scheinenden tatsÃ¤chlichen Behauptungen aufzustellen und entsprechende Beweisbegehren zu stellen. Es ist nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts, systematisch die fÃ¼r die eine oder andere Partei gÃ¼nstigen Tatsachenelemente zu erforschen. Der Richter ist vielmehr auf die Mitwirkung der Parteien angewiesen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 60 N. 1), vorliegend im Besonderen, weil Arztberichte auch dem Gericht nicht frei zugÃ¤nglich sind.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.4 </span></b><span> Aufgrund der vorliegenden Unterlagen ergeben sich Zweifel an der vom BeschwerdefÃ¼hrer gelieferten Darstellung. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die Sozialversicherungsanstalt beide Gesuche des BeschwerdefÃ¼hrers um Ausrichtung einer IV-Rente mit nahezu identischer BegrÃ¼ndung abwies. So hielt sie sowohl im Entscheid vom 29. Dezember 2000 als auch in demjenigen vom 17. Januar 2003 fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer "gemÃ¤ss den uns vorliegenden Akten" aus gesundheitlichen GrÃ¼nden nicht mehr in der Lage sei, seine frÃ¼here TÃ¤tigkeit als Liftmonteur auszufÃ¼hren. Hingegen wÃ¤re ihm eine dem Gesundheitszustand angepasste TÃ¤tigkeit uneingeschrÃ¤nkt zumutbar, womit er ein Renten ausschliessendes Einkommen erzielen kÃ¶nnte. Dies lÃ¤sst aber nur den Schluss zu, dass in beiden Gesuchen um Ausrichtung einer IV-Rente weder die gÃ¤nzliche ArbeitsunfÃ¤higkeit noch eine solche aus psychiatrischen GrÃ¼nden dargetan wurde. Auch in der Beschwerdeschrift an das Sozialversicherungsgericht erwÃ¤hnt der BeschwerdefÃ¼hrer irgendwelche psychischen Schwierigkeiten mit keinem Wort. Ferner hielt das Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 26. MÃ¤rz 2001 fest, dass Assistenzarzt Dr. E und Oberarzt Dr. F vom Spital W im Bericht vom 18. Juli 1998 Ã¼ber die kardiologische Kontrolle vom 8. Juli 1998 erklÃ¤rt hÃ¤tten, der BeschwerdefÃ¼hrer sollte ihres Erachtens wieder zu 100 % arbeiten, um zu einer normalen Belastung zurÃ¼ckkehren zu kÃ¶nnen. Ausserdem stÃ¼tzte sich das Sozialversicherungsgericht auf ein â dem bei den Akten liegenden inhaltlich entsprechendes â Arztzeugnis von Dr. D vom 3. Oktober 1998, wonach dem BeschwerdefÃ¼hrer eine geeignete TÃ¤tigkeit ab sofort ganztags zumutbar sei und nur EinschrÃ¤nkungen hinsichtlich allzu schwerer kÃ¶rperlicher Belastungen bestÃ¼nden. Zwar machte der BeschwerdefÃ¼hrer in der Eingabe an das Sozialversicherungsgericht vom 10. Februar 2003 geltend, dass sein Herz mehrere Bypass-Anordnungen benÃ¶tigt habe, bei der zweiten Endoskopie 2000 ein "Stend" eingesetzt worden sei und zwei weitere Verengungen der HerzkranzgefÃ¤sse mittels Ballon wieder erweitert worden seien. Dem Bericht von Dr. D vom 15. September 2000 ist jedoch â gemÃ¤ss dem Urteil des Sozialversicherungsgerichtes vom 26. MÃ¤rz 2001 â zu entnehmen, dass im Vergleich zum Bericht vom 22. Februar 1999 keine wesentlichen Ãnderungen aufgetreten seien und der Gesundheitszustand stationÃ¤r sei. Im Bericht vom 22. Februar 1999 hatte Dr. D aber erklÃ¤rt, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer Arbeiten, bei denen bei StÃ¼rzen keine Verletzungsgefahr bestehe, ab sofort ganztags zumutbar seien. Dass anlÃ¤sslich der Endoskopie im Jahr 2003 oder danach irgendwelche neuen Beschwerden oder EinschrÃ¤nkungen in der HerztÃ¤tigkeit festgestellt worden wÃ¤ren, die sich auf die ArbeitsfÃ¤higkeit auswirkten, geht weder aus den Akten noch aus der Beschwerdeschrift hervor. Soweit aufgrund der Akten erkennbar, ermangeln daher die Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, wonach er aus physischen und psychischen GrÃ¼nden gÃ¤nzlich arbeits- und erwerbsunfÃ¤hig sei, jeder Grundlage.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Fehl geht sodann das Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, wonach sich die Beschwerdegegnerin anmasse, mit dem angefochtenen Entscheid Ã¼ber das tatsÃ¤chliche Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Invalidisierung zu entscheiden und dem invalidenversicherungsrechtlichen Entscheid vorzugreifen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.1 </span></b><span>Dem BeschwerdefÃ¼hrer wurde im Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 24. September 2003 aufgegeben, sich zusammen mit dem RAV Y intensiv um eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu bemÃ¼hen, jegliche zumutbare Arbeitsstelle inkl. BeschÃ¤ftigungsprogramm anzutreten und ihr monatlich eine Kopie der ArbeitsbemÃ¼hungen einzureichen, was die Vorinstanz bestÃ¤tigte. Die Beschwerdegegnerin schrieb dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht etwa vor, sich um ein Erwerbseinkommen zu bemÃ¼hen, dessen HÃ¶he die Ausrichtung einer IV-Rente aus­schlÃ¶sse. Sie betonte ferner klar, dass er sich um eine zumutbare Arbeit, auch in einem BeschÃ¤ftigungsprogramm, bemÃ¼hen mÃ¼sse (zur zumutbaren Arbeit vorn E. 2.2). Ferner Ã¤usserte sie sich nicht zum Grad einer allfÃ¤lligen ErwerbsunfÃ¤higkeit. Insofern wurde der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts keineswegs vorweggenommen, noch kann von einer Kompetenzanmassung der Vorinstanzen gesprochen werden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.2 </span></b><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend machen will, allein die Verpflichtung, sich um eine ErwerbstÃ¤tigkeit zu bemÃ¼hen, wÃ¼rde das Gesuch um Ausrichtung einer IV-Rente als hinfÃ¤llig erscheinen lassen, ist ihm ebenfalls nicht zu folgen. Weder das Bundesgesetz vom 19. Juni 1959 Ã¼ber die Invalidenversicherung (IVG) noch die Verordnung Ã¼ber die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV) sehen den Verlust des Rentenanspruchs vor, wenn ein Versicherter wÃ¤hrend seines hÃ¤ngigen Gesuches um Ausrichtung einer Invalidenrente sich vermitteln lÃ¤sst oder erwerbstÃ¤tig ist. Vielmehr richtet sich der Anspruch auf eine Invalidenrente nach dem Grad der festgestellten InvaliditÃ¤t (Art. 28 IVG) und nicht nach dem geleisteten Arbeitspensum. Vom BeschwerdefÃ¼hrer wird mit der beanstandeten Anordnung der Beschwerdegegnerin denn auch in keiner Weise verlangt, mittels seiner BemÃ¼hungen um eine Erwerbsarbeit zu beweisen, dass er einer IV-Rente nicht bedÃ¼rfte. Auch Dr. D erachtete Ã¼berdies eine ErwerbstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers trotz Anmeldung bei der IV nicht als ausgeschlossen. Der Entscheid Ã¼ber das Ausmass einer mÃ¶glichen ErwerbsunfÃ¤higkeit und daraus abgeleitet den Grad der InvaliditÃ¤t bleibt damit entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers den dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Instanzen vorbehalten und wird vom angefochtenen Beschluss nicht tangiert. Entsprechend braucht das Verfahren auch nicht bis zum Abschluss des invalidenrechtlichen Verfahrens sistiert zu werden, noch sind die Akten jenes Verfahrens beizuziehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sodann geltend, dass es fÃ¼r einen ehemaligen ungelernten Liftmonteur de facto Ã¼berhaupt keine teilzeitliche kÃ¶rperliche Arbeit gebe, in der er nicht schwere Lasten heben, Ãberkopfarbeiten ausfÃ¼hren und auf Leitern steigen mÃ¼sse. Auch hier unterlÃ¤sst es die Beschwerde, dieses Vorbringen irgendwie zu untermauern. Es wird im Ãbrigen durch die AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers in der Eingabe an das Sozialversicherungsgericht selber widerlegt. Darin erwÃ¤hnte er seine Versuche, unter anderem als Taxifahrer, Pizzakurier, Betriebsmitarbeiter und Computerfachmann Fuss zu fassen. Bei diesen TÃ¤tigkeiten sind aber weder Ãberkopfarbeiten auszufÃ¼hren, noch schwere Lasten zu heben oder Leitern zu ersteigen. Weshalb sich der BeschwerdefÃ¼hrer nicht in die neuen Versionen von Windows einarbeiten mochte, nachdem er sich in Windows 3.11 Kenntnisse erworben hatte, ist nicht ersichtlich. Gerade die Arbeit am Computer â in welcher Form auch immer â kÃ¤me seinem Gesundheitszustand aber sehr entgegen. Es trifft daher nicht zu, dass die Beschwerdegegnerin eine unerfÃ¼llbare Auflage â so wohl das Motiv der Beanstandung â erlassen hÃ¤tte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Insgesamt erweist sich die Beschwerde nicht nur als unbegrÃ¼ndet, sondern als von Anfang an offensichtlich aussichtslos. Die Beschwerde ist daher vollumfÃ¤nglich abzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer stellte das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes. Nach § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Nach Abs. 2 derselben Bestimmung haben Private Ã¼berdies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Wesentlich ist, dass ein Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand nur besteht, wenn die Voraussetzungen von § 16 Abs. 1 und 2 VRG kumulativ erfÃ¼llt sind (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 16 N. 39). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, er sei der deutschen Sprache und unserer Gesetze wenig mÃ¤chtig und habe weniger als eine durchschnittliche Bildung genossen, weshalb er seine Rechte persÃ¶nlich nicht in angemessener Weise wahren kÃ¶nne. Dies wird durch die Akten widerlegt. So vermochte der BeschwerdefÃ¼hrer im vorliegenden Verfahren eine Rekursschrift zu verfassen, die durchaus die wesentlichen Punkte seiner Beanstandung enthielt, in nahezu fehlerfreiem Deutsch abgefasst und ohne weiteres verstÃ¤ndlich war. Hinzuweisen ist ferner auf die bereits erwÃ¤hnte Beschwerdeschrift an das Sozialversicherungsgericht vom 10. Februar 2003, die in keiner Weise BefÃ¼rchtungen aufkommen lÃ¤sst, der BeschwerdefÃ¼hrer vermÃ¶chte sich fÃ¼r seinen Standpunkt nicht zu wehren und schreibe in unverstÃ¤ndlichem Deutsch. Schliesslich ist auf das bereits erledigte Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht hinzuweisen, wo der BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls in der Lage war, seinen Standpunkt zu vertreten. Das GesprÃ¤ch mit der Beschwerdegegnerin vom 3. September 2003 lÃ¤sst ferner nicht auf sprachliche VerstÃ¤ndigungsschwierigkeiten schliessen. Zudem erwÃ¤hnte der BeschwerdefÃ¼hrer, dass er sowohl als Heizungs- als auch als Liftmonteur ein gern gesehener und respektierter Mitarbeiter gewesen sei, der sich vieles autodidaktisch angeeignet und wann immer mÃ¶glich Weiterbildungskurse besucht habe. Noch 1997 habe er so einen Grundlohn von Fr. 5'700.- monatlich erzielt. Dies lÃ¤sst nicht auf eine weniger als durchschnittliche Bildung schliessen. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach ohne weiteres fÃ¤hig, auch ohne anwaltliche Vertretung seine Rechte zu wahren.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.2 </span></b><span>Im Ãbrigen sind die Voraussetzungen fÃ¼r die beantragte unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung ohnehin nicht erfÃ¼llt. Nach dem AusgefÃ¼hrten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos (vorn E. 3). Zudem bestehen erhebliche Zweifel an der Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers. So ist er offenbar in der Lage, zusammen mit seiner LebensgefÃ¤hrtin eine Wohnung fÃ¼r Fr. 2'200.- im Monat zu bezahlen, wobei ihm als Mietzinsanteil bloss Fr. 875.- von der Beschwerdegegnerin angerechnet werden. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer monatlich Fr. 1'725.- und seine LebensgefÃ¤hrtin ArbeitslosenentschÃ¤digung von Fr. 1'910.- erhalten, total demnach 3'635.-, verbleiben ihnen nach Abzug der Miete noch Fr. 1'435.- zum Leben. FÃ¼r den Grundbedarf I, der dem Minimum entspricht, das zu einer auf die Dauer angelegten menschenwÃ¼rdigen Existenz in der Schweiz nÃ¶tig ist und das deshalb nur in begrÃ¼ndeten AusnahmefÃ¤llen und nur zeitlich befristet unterschritten werden darf, sehen die SKOS-Richtlinien fÃ¼r einen Zwei-Personen-Haushalt aber schon einen Betrag von Fr. 1'576.- vor (Kap. B.2.2). Den Anteil am Grundbedarf II fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer schon mit eingeschlossen, fehlen damit bereits rund Fr. 150.- monatlich, die auch mit einer sparsamen Lebensweise angesichts der knapp kalkulierten BetrÃ¤ge im Sozialwesen kaum kompensiert werden kÃ¶nnen. Wie es sich damit genau verhÃ¤lt und ob der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber zusÃ¤tzliche, bislang unbekannte Mittel verfÃ¼gt, kann indessen dahingestellt bleiben, da sich die Beschwerde, wie dargelegt, als offensichtlich aussichtslos erweist, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abzuweisen ist. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung ist ihm nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person seines derzeitigen Vertreters wird abgewiesen;</p> <p class="Urteilstext"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 700.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 760.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>