<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00405</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Martin Scheidegger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene X.___ meldete sich am 30. Januar 1979 unter Hinweis auf eine Friedreich’sche Ataxie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Nachdem die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle einen Bericht des behandelnden Arztes eingeholt hatte (Urk. 7/3), teilte sie dem Versicherten mit Verfügung vom 12. Februar 1979 mit, sie übernehme die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens (Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juni 1992 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Klumpfüsse, Augenschäden, Asthma und Ekzeme erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/12). Diese tätigte medizinische sowie berufliche Abklärungen (Urk. 7/16-17) und verneinte mit Verfügung vom 2. Dezember 1992 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. September 2004 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/27). Nachdem diese einen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berbericht (Urk. 7/32) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 7/31, 7/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34) eingeholt hatte, teilte sie dem Versicherten mit Verfügung vom 23. Dezember 2004 mit, sie übernehme die Kosten für orthopädische Schuhe (Urk. 7/37). Nach dem Beizug weiterer Arztberichte (Urk. 7/38-39, 7/41), ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte sie mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. Juli 2005 einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 7/46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Mai 2015 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Panikattacken, Atemnot sowie eine Stimmlippenparese erneut bei der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/51). Nachdem diese den Versicherten aufgefordert hatte, Beweismittel für die Verschlechterung seines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes beizubringen (Urk. 7/56), wurde ein Bericht des behandelnden Arztes ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht (Urk. 7/57). In der Folge holte die IV-Stelle weitere Arztberichte sowie die Akten des Krankentaggeldversicherers ein (Urk. 7/60, 7/87, 7/89, 7/91, 7/99). Mit Vorbescheid vom 29. Februar 2016 stellte sie dem Versicherten in Aussicht, sie werde einen Anspruch auf eine Invalidenrente verneinen (Urk. 7/105). Dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhob dieser unter Beilage diverser Arztberichte Einwand (Urk. 7/112). In der Folge veranlasste die IV-Stelle die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle A.___, welches am 17. September 2016 erstattet wurde (Urk. 7/148). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren, in dessen Rahmen eine Stellungnahme des behandelnden Psychiaters eingereicht wurde (Urk. 7/152 S. 1-6), sprach die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 15. März 2017 mit Wirkung ab 1. November 2015 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zu (Urk. 2 [= 7/176 und 169).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. April 2017 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, ein Obergutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erstellen zu lassen. Eventualiter sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 17. Mai 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist – soweit erforderlich – im Rahmen nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehender Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, </span><span>die es </span><span>-</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits </span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktio</span><span>nellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. </span><span>BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Velokurier nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten, überwiegend im Sitzen ausgeübten Tätigkeit sei er jedoch zu 30 % arbeitsfähig. Damit bestehe ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung (Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die Beschwerdegegnerin stelle zu Unrecht auf das psychiatrische Teilgutachten des A.___ ab. Er leide unter einer Persönlichkeitsstörung, was aus dem Bericht des behandelnden Psychiaters hervorgehe. Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, habe sich intensiv mit dem A.___-Gutachten auseinandergesetzt und darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt, weshalb die Einschätzung des A.___-Gutachters nicht überzeuge. Zudem sei die IV-Stelle von einem zu hohen Invalideneinkommen ausgegangen. Unter Berücksichtigung eines angemessenen leidensbedingten Abzugs von 15 % resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere ein Invaliditätsgrad von über 70 %, weshalb ihm eine ganze Rente zustehe (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im A.___-Gutachten vom 30. Juni 2016 wurden folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/148 S. 35):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale, Erstdiagnose 1972 (ICD-10: J 45)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Stimmlippenparese beidseits, unklare Ätiologie (ICD-10: J 38)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyallergie (ICD-10: T 78)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spinale Ataxie mit peripherer Beteiligung (ICD-10: G 11.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atopische Dermatitis bei polyvalenten Typ I Sensibilisierungen (ICD-10: L 20.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Metatarsalgie beidseits (ICD-10: M 77.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingergelenks-Polyarthrose Typ Heberden und Bouchard rechtsbetont sowie Rhizarthrose links (ICD-10: M 15.9, M 18.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskret beginnende Varus-Gonarthrose beidseits (ICD-10: M 17.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 7/148 S. 35):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10: F 32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte narzisstische, passiv-aggressive Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10: M 54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fetthaltige Raumforderung in der Fossa interpeduncularis (MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zufalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">befund) (ICD-10: D 33.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über Asthma, Neurodermitis, Klumpfüsse und einen Glutendefekt. In der Nacht schlafe er gut, am Tag lege er sich gerne hin. Aufgrund seiner Beschwerden sei er nicht so belastbar (Urk. 7/148 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Explorand zeige während des Gesprächs keine Anzeichen von Schmerzen. Der affektive Kontakt sei gut herstellbar. Die Stimmung sei untergründig leicht traurig, der Explorand habe Insuffizienzgedanken. Vordergründig wirke er von sich überzeugt, zeige jedoch eher geringes Einfühlungsvermögen. Er sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Es seien leichte Konzentrationsstörungen erkennbar. Aufmerksamkeit, Auffassung und Gedächtnis seien hingegen nicht beeinträchtigt (Urk. 7/148 S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ICD-Kriterien für eine leichte depressive Episode seien erfüllt. Eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung liege hingegen entgegen der Ansicht des behandelnden Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aters nicht vor. Dagegen spreche der Umstand, dass es dem Exploranden während Jahren möglich gewesen sei, ein lebenserhaltendes Einkommen zu erzielen (Urk. 7/148 S. 19-20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus psychiatrischer Sicht sei der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte für alle Tätigkeiten vollständig arbeitsfähig (Urk. 7/148 S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, beim Exploranden sei eine erhebliche Fehlstellung im Beckengürtel erkennbar. Die segmentale Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsprüfung lumbal, thorakal und zervikal ergebe keine relevante Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkung. An den Händen würden sich deutliche Veränderungen im Sinne von Fingergelenkspolyarthrosen zeigen. Der Kniegelenkstatus sei unauffällig. An den Füssen bestünden erhebliche Pathologien. Die vom Exploranden beschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Fussbeschwerden seien objektiv vollumfänglich nachvollziehbar (Urk. 7/148 S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dem Versicherten seien Tätigkeiten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che regelmässig gehend oder stehend ausgeübt werden müssten, nicht zumutbar. In einer mehrheitlich sitzenden Tätigkeit sei er jedoch arbeitsfähig. Sowohl fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motorische als auch intermittierend grobmanuell belastende Tätigkeiten, wie zum Beispiel industrielle Fertigungstätigkeiten, könne er ausführen (Urk. 7/148 S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im neurologischen Teilgutachten wurde festgehalten, das klinische Bild des Exploranden sei geprägt von einer Ataxie sowie von Fussdeformitäten. Der Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nervenstatus sei unauffällig, ohne Störungen der Okulomotorik und Dysarthrie. Die Arm- und Beinreflexe seien erhalten, die Atrophie eher distal- und beinbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tont. Sensible Ausfälle lägen nicht vor. Dieser Komplex sei nur schwer mit einer typischen Friedreich’schen Ataxie zu erklären. Es lägen Hinweise vor für eine zusätzliche periphere Komponente (Urk. 7/148 S. 30 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, alle Tätigkeiten, welche überwiegend im Stehen oder Gehen verrichtet würden, seien dem Versicherten nicht zumutbar. Sitzende Tätigkeiten ohne Anforderung an besondere Geschicklichkeit der Hände könnten hingegen verrichtet werden. Aufgrund des vermehrten Zeitbedarfs bestünde jedoch auch für solche lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (Urk. 7/148 S. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im dermatologischen Teilgutachten wurde dargelegt, beim Exploranden bestehe seit der frühesten Kindheit ein atopisches Ekzem, welches in regelmässigen Schüben auftrete. Aufgrund dessen sei der Versicherte für mittelschwere und schwere Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig. Leichte, adaptierte Tätigkeiten ohne Kontakt zu sensibilisierenden Stoffen, welche nicht im Freien ausgeführt werden müssten und keine Staubbelastung beinhalteten, seien ihm zu 80 % zumutbar (Urk. 7/148 S. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im pneumologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand leide unter einem Asthma bronchiale mit deutlich zunehmender Symptomatik seit dem Jahr 2014. Im November 2014 habe sich erstmals eine Stimmlippenparese gezeigt. Im Dezember 2014 sei eine nicht reversible obstruktive Ventilationsstörung diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiziert worden (Urk. 7/148 S. 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aufgrund der Stimmbandparese sowie des nicht kontrollierten Asthmas sei der Versicherte sowohl für körperlich schwere als auch für leichte Tätigkeiten zu 70 % arbeitsunfähig (Urk. 7/148 S. 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung führten die Gutachter aus, aus poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinärer Sicht sei der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Velo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurier vollständig arbeitsunfähig. Für körperlich leichte, adaptierte und vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend sitzende Tätigkeiten bestehe seit dem Oktober 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 30 % (Urk. 7/148 S. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf umfassenden und allseitigen Untersuchungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/148 S. 15-16, S. 17-19, S. 24-26, S. 29-30, S. 33-34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/148 S. 13-14, S. 16, S. 23-24, S. 29, S. 33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/148 S. 5-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Gutachter haben die medizinischen Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher erfüllt das Gutachten die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht gegen die somatischen Teilgutachten keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände geltend. Indessen bringt er vor, auf das psychiatrische Teilgutachten könne nicht abgestellt werden. Der begutachtende Psychiater habe zu Unrecht das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen einer Persönlichkeitsstörung verneint (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, legte in seinem Gutachten ausführlich dar, weshalb er keine Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung diagnostizierte (Urk. 7/148 S. 19-23). Dabei setzte er sich nicht nur mit der Beurteilung von Dr. B.___, sondern auch mit derjenigen des ehemals behandelnden Psychiaters auseinander (Urk. 7/148 S. 21-22) und führte schlüssig aus, weshalb diesen nicht gefolgt werden könne. Es ist daher nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, inwiefern seine Beurteilung willkürlich sein soll, wie das der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geltend macht (Urk. 1 S. 6). Zwar ist es gemäss den ICD-Kriterien in selte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Fällen möglich, dass sich eine Persönlichkeitsstörung erst im Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alter manifestiert. Typischerweise tritt diese jedoch bereits in deutlich jüngerem Alter in Erscheinung. Der Beschwerdeführer war während vieler Jahre bei der Schweizerischen Post angestellt. Entgegen der Darstellung von Dr. B.___ (Urk. 3/4 S. 2) war er imstande, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, welches es ihm ermöglichte, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten (Urk. 7/62). Dieser Umstand spricht gegen das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung. Auch die weiter geäusserte Kritik am Gutachten (Urk. 3/4 S. 3) ist unbegründet. Dr. C.___ erkannte sowohl die Vordergründigkeit der Unbekümmertheit als auch die unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drückte Aggressivität des Beschwerdeführers. So führte er aus, untergründig sei die Stimmung traurig (Urk. 7/148 S. 19) und verwies auf die passiv-aggressiven Persönlichkeitszüge (Urk. 7/148 S. 21). Er erwähnte ferner, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer vordergründig von sich überzeugt wirke und sich dadurch rasch als Opfer sehe (Urk. 7/148 S. 19). Anders als der behandelnde Psychiater, Dr. B.___, schloss Dr. C.___ indes aus diesen Beobachtungen aufgrund der jahrelang bestehenden Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht auf eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung, was in Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht (Urteil des Bundesgerichts 8C_35/2017 vom 4. August 2017 E. 3.2) und nicht zu beanstanden ist. Nach dem Gesagten kann auf das A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestellt werden, weshalb keine weiteren medizinischen Abklärungen, so insbesondere die Erstellung eines Obergutachtens, notwendig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass für die Bemessung des Invaliditätsgrades nicht die diagnostische Einordnung eines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens, sondern dessen konkrete Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit entscheidend ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits erläutert, sind gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3). Nachfolgend ist deshalb die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers anhand der vom Bundesgericht genannten Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Aspekt „funktioneller Schweregrad“ ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Der affektive Rapport war gut herstellbar, Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit, Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration und Gedächtnis erschienen nicht beeinträchtigt (Urk. 7/148 S. 19). Es fielen lediglich eine untergründig leicht traurige Stimmung sowie Insuffizienzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danken und leichte Konzentrationsstörungen auf (Urk. 7/148 S. 21). Zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen ist ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind. Der Beschwerdeführer steht lediglich alle zwei Wochen bei seinem Psychiater in Behandlung (Urk. 7/148 S. 15). Psychopharmakologische Medikamente nimmt er nicht ein (Urk. 7/148 S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Komorbiditäten sind die zahlreichen somatischen Beschwerden zu berücksichtigen (Urk. 7/148 S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex „Persönlichkeit“ ist festzuhalten, dass zwar eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierung, jedoch keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (Urk. 7/148 S. 21). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kontext“ ist zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, dass wenige Ressourcen vorhanden sind. Der Beschwerdeführer pflegt einen guten Kontakt zu seiner Schwester (Urk. 7/148 S. 17). Alle zwei Wochen trifft er sich mit einem Kollegen um gemeinsam zu musizieren (Urk. 7/148 S. 14). Ansonsten lebt er zurückgezogen und geht kaum Freizeitaktivitäten nach (Urk. 7/148 S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum - beweisrechtlich entscheidenden - Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass angesichts der Alltagstätigkeiten des Versicherten von einer gewissen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen gesprochen werden muss. Zwar zeigt er Interesse für Musik (Urk. 7/148 S. 14) sowie Literatur (Urk. 3/3 S. 4). Er lebt jedoch zurückgezogen und pflegt wenige Beziehungen. Die eher längeren Therapieintervalle – er sucht seinen Psychiater lediglich alle zwei Wochen auf (Urk. 7/148 S. 15) – sowie der Umstand, dass er keinerlei psychiatrische Medikation einnimmt (Urk. 7/148 S. 23) sprechen indes gegen einen erheblichen Leidensdruck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass der Beschwerdeführer bei Ausschöpfung der vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Lage ist, eine leidensangepasste Tätigkeit zu verrichten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der vorhandenen Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditäten sowie in Anbetracht des eingeschränkten Aktivitätsniveaus ist er in seiner Leistungsfähigkeit jedoch eingeschränkt, wobei diese Einschränkung nicht über die somatisch Bedingte hinausgeht. Damit ist von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stützte sich zur Berechnung des Valideneinkommens auf das durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittliche Einkommen der Monate Januar bis September im Jahr 2014 und ging von einem Valideneinkommen von Fr. 62'341.05 aus (Urk. 2/2). Dies wurde vom Beschwerdeführer im Vorbescheidverfahren beantragt (Urk. 7/162 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der Lohnabrechnung des Jahres 2014 geht hervor, dass der Beschwerdeführer in den Monaten Januar bis September durchschnittlich rund Fr. 5'020.-- (Urk. 7/161 S. 1, [Fr. 3'930.95 + Fr. 6'175.76 + Fr. 5'963.94 + Fr. 4'716.09 + Fr. 5'334.09 + Fr. 4'863.51 + Fr. 4'932.43 + Fr. 4'031.44 + Fr. 5'233.78] / 9) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diente, was einem Jahreseinkommen von rund Fr. 60'242.-- entspricht. Dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers kann entnommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass er in seinem gesamten bisherigen Erwerbsleben nie ein Einkommen in dieser Höhe erzielt hatte (Urk. 7/64). Ist der zuletzt bezogene Lohn überdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlich hoch, ist er nur dann als Valideneinkommen heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_85/2015 vom 28. Oktober 2015 E. 4.2). Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend ist angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer auf Stundenbasis ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhnt wurde und in den Jahren zuvor stets ein tieferes Einkommen erwirtschaftet hatte, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass er weiterhin ein Salär in dieser Höhe erzielt hätte. Daher rechtfertigt es sich, auf den Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittswert der letzten fünf Jahre abzustellen. Damit ist von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 53'029.-- (Urk. 7/64 S. 3, [Fr. 49’759.-- + Fr. 50'096.-- + Fr. 50'890.-- + Fr. 54'159.-- + Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60'242.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] / 5) auszugehen. Angepasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘220 Punkten im Jahr 2014 auf 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die auf der Website des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt sich ein Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 53’173</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist dem Einkommensvergleich ein Valideneinkommen in dieser Höhe zugrunde zu legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her Tabellenlohn heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen, dass dem Beschwerdeführer nur noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte, vorwiegend im Sitzen ausgeführte Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Kontakt zu sensibilisierenden Stoffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Staubbelastung zumutbar sind, ist auf den Lohn für praktische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, abzustellen und somit von einem standardisierten monatlichen Einkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘312.-- auszugehen (LSE 2014, S. 35, Tabelle TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Ansicht des Beschwerdeführers sind seine gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen mit einer Tätigkeit im Produktionsbereich durchaus vereinbar. So wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Gutachten als Beispiel zumutbarer Arbeit explizit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">industrielle Fertigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/148 S. 28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gemäss bundesgerichtlicher Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung steht ferner der Umstand, dass der Beschwerdeführer bisher ein tieferes Einkommen erwirtschaftete, dem Abstellen auf die statistischen Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne nicht entgegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_648/2009 vom 24. März 2010 E. 6.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on 41,7 Stunden pro Woche (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesamt für Statistik, Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘220 Punkten im Jahr 2014 auf 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten) ergibt dies bei einem Beschäftigungsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, welcher dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zumutbar ist, ein Bruttoeinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von rund Fr. 19’990.-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘312.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘220 x 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 0,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen, dass dem Beschwerdeführer aufgrund seiner zahlreichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen kein breites Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten zur Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung steht, rechtfertigt sich die Gewährung eines behinderungsbedingten Abzugs von 15 %, womit ein Invalideneinkommen von Fr. 16'991.-- resultiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invalideneinkommen von Fr. 16'991.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53’173.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 36'182.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 68 % entspricht. Unter Berücksichtigung dessen, dass sich der Beschwerdeführer am 21. Mai 2015 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/51) und gemäss der gutachterlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung seit dem Oktober 2014 eine gesundheitliche Einschränkung besteht (Urk. 7/148 S. 37), sprach die IV-Stelle dem Beschwerdeführer zu Recht ab dem November 2015 eine Dreiviertelsrente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zu (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>