<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00172</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG (nachstehend: Vaudoise) unfallversichert, als er sich am 26. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2012 bei einem Sturz an der rechten Schulter verletzte. Die Vaudoise verneinte mit Verfügung vom 8. Mai 2015 (Urk. 2/12/127) und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 13. Juli 2015 (Urk. 2/2) ihre Leistungspflicht für psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Beschwerden. Dies wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 5. Januar 2017 im Verfahren Nr. UV.2015.00177 bestätigt (Urk. 2/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hob mit Urteil vom 13. Juli 2017 (Urk. 1) das kantonale Urteil auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück (S. 7 Dispositiv Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vaudoise nahm dazu am 12. September 2017 Stellung (Urk. 6), der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte nahm am 18. September 2017 Stellung (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ebenfalls den Beschwerdeführer betreffende Verfahren Nr. IV.2017.00008 wurde mit Urteil vom heutigen Tag abgeschlossen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgebenden rechtlichen Grundlagen betreffend die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers gemäss Art. 6 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das Erfordernis des natürlichen und adäquaten Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhanges und den Beweiswert von Arztberichten sind im vorange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen Urteil (Urk. 2/42 S. 3 ff. E. 1, S. 18 f. E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angeführt. Darauf wird verwiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prüfung der Adäquanz ist bei Anwendung der Praxis gemäss BGE 115 V 133 in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116; Urteil 8C_170/2015 vom 29. September 2015 E. 5.2). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG) zu verstehen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich namentlich nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei verdeutlicht die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung des Begriffes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutende Verbesserungen genügen nicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 109 E. 4.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 244/04 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und U 412/00 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2001 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_142/2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. September 2017 E. 4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_285/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 E. 7.1 und 8C_970/2012 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht führte in seinem Urteil (Urk. 1) unter anderem aus, das kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nale Gericht habe nicht geprüft, ob neben einem psychischen auch ein anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanter somatischer Gesundheitsschaden bestehe, zumal ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedentlich eine Schultersteife oder eine Frozen Shoulder - bei der es sich p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss grundsätzlich um einen organisch objektiv nachweisbaren Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_372/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010 E. 6.2 und 8C_595/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2009 E. 5.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - diagnostiziert worden sei (S. 5 E. 5.1). Auch habe es sich zum Zeitpunkt der Adäquanzprüfung und damit des Fallabschlusses nicht geäussert (S. 6 E. 5.2). Unter diesen Umständen sei der Sachverhalt auch für eine einwandfreie Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quanzprüfung nicht hinreichend abgeklärt, hinsichtlich des (bejahten) Kriteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ums des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit sei bloss pauschal ausgeführt worden, diese seien nicht einfach zu bestimmen (S. 6 E. 5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ursprünglich angefochtenen Verfügung (Urk. 2/12/127) wurde der adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Kausalzusammenhang zwischen psychischen Beeinträchtigungen und dem erlittenen Unfall verneint. Dagegen richtete sich die Einsprache (Urk. 2/12/131), in welcher bezüglich der somatischen Unfallfolgen davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen wurde, die Beschwerdegegnerin werde ein separates Gutachten veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen (S. 3 oben). Im angefochtenen Entscheid (Urk. 2/2) verneinte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin abermals - mangels Adäquanz - ihre Leistungspflicht bezüglich psychischer Beschwerden. In der dagegen erhobenen Beschwerde (Urk. 2/1) wurde beantragt, die Beschwerdegegnerin „sei zu verpflichten, nebst der bereits veranlassten orthopädischen Begutachtung auch eine psychiatrische Abklärung zu veranlassen und sodann neu über ihre Leistungspflicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden“ (S. 2 oben Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist mithin nach wie vor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob psychische Beschwerden vorliegen, die in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und bejahendenfalls, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Beurteilung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruches nebst einer orthopädischen auch eine psychiatrische Begutachtung notwendig ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2/42 S. 6 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit in einem ersten Schritt die Frage zu beantworten, ob im Zeitpunkt des Einspracheentscheids (Juli 2015), auf den sich die Adäquanzprüfung bezieht, hinsichtlich der somatischen Beschwerden ein medizinischer Endzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand (vorstehend E. 1.2) erreicht war, und sodann gegebenenfalls die Adäquanz der psychischen Leiden - wozu rechtsprechungsgemäss auch ein allfälliger Tinnitus zählt (BGE 138 V 248) - zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hat das Bundesgericht der Rüge des Beschwerdeführers zugestimmt, das hiesige Gericht habe nicht geprüft, ob bei ihm auch ein anspruchsrelevanter somatischer Gesundheitsschaden bestehe (Urk. 1 S. 5 E. 5.1). Darüber, ob ein somatischer Gesundheitsschaden vorliege und entsprechende Ansprüche beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen könnten, hat die Beschwerdegegnerin jedoch (noch) nicht entschieden; sie hat diesbezüglich weder verfügt noch einen Einspracheentscheid erlassen (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 2.2). In dieser Hinsicht fehlt es - nach wie vor - an einem Anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgegenstand (vorstehend E. 1.4), darüber kann mithin nicht im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahren befunden werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. November 2011 stürzte der Beschwerdeführer durch eine ungesicherte Öffnung im Boden (Urk. 2/12/1 Ziff. 4 und 6) und zog sich eine Luxation der rechten Schulter mit Abrissfraktur des Tuberculum majus und minus zu (Urk. 2/12/5 S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Klinik für Unfallchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es erfolgte eine Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terreposition und operative Versorgung mittels periartikulärer und proximaler Humerusplatte (Urk. 2/12/14 Ziff. 7a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/12/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde unter anderem ausgeführt, nach problemlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em intra- und postoperativem Verlauf sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit reizlosen Wundverhältnissen entlassen worden (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und es wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis am 8. Januar 2013 attestiert (S. 2 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 12. Februar 2013 wurde eine Arbeitsunfähigkeit bis 22. Januar 2013 attestiert und als Datum der Wiederaufnahme der Arbeit der 23. Januar 2013 angegeben (Urk. 2/12/14 Ziff. 8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Februar 2013 hielten die Ärzte des Y.___ fest, der Patient berichte weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin über eine nahezu funktionslose Schulter aufgrund der Schmerzen. Aktuell sei es nicht möglich, im Berufsleben teilzunehmen, er betreibe weiterhin Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (Urk. 2/12/17 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sechs Monate nach der Operation diagnostizierten die Ärzte in ihrem Bericht vom 21. Mai 2013 (Urk. 2/12/26) eine posttraumatische/postoperative Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersteife rechts. Der Beschwerdeführer besuche zwei- bis dreimal wöchentlich Physiotherapie, wodurch die Beschwerdesymptomatik verbessert werde. Im rechten Schultergelenk bestünden jedoch persistierende belastungs- und bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsabhängige Schmerzen mit Bewegungseinschränkung. Die Rehabilitation könne bekannterweise bis zu zwei Jahre dauern, mindestens ein Jahr posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch/postoperativ könne eine Kapsulotomie in Frage gestellt werden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt, Klinik für Unfallchirurgie des Y.___, führte in seinem Bericht vom 13. September 2013 (Urk. 2/12/50) unter anderem aus, ob die diagnostizierte posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche/postoperative Schultersteife wirklich volle zwei Jahre andauern werde, sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Assistenzärztin, und Dr. Z.___ nannten in ihrem Bericht vom 8. Oktober 2013 (Urk. 2/12/59) als Diagnose eine posttraumatische/posto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perative Schultersteife rechts und führten unter anderem aus, derzeit sei der Patient als Kaufmann noch zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Oberarzt, Klinik für Plastische Chirurgie und Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie des Y.___, nannte mit Bericht vom 5. November 2013 (Urk. 2/12/62) folgende Diagnose (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische/postoperative Schultersteife rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Osteosynthese proximaler Humerus rechts vom 28. November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abriss-Fraktur des Tuberculum majus und minus bei ventro-caudaler Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">luxation rechts vom 26. November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dysästhesien und Minderaktivierung der rechten oberen Extremität im Rahmen eines chronischen Schmerzzustandes </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte unter anderem aus, dass es im Rahmen des Unfallereignisses zu einer Kontusion respektive Irritation des Plexus brachialis gekommen sei, sei im Bereich des Möglichen, könne durch die aktuelle elektrodiagnostische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung aber nicht objektiviert werden. Am ehesten müsse von einer Überlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungssymptomatik im Rahmen eines chronischen Schmerzzustandes ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er empfahl unter anderem eine ergänzende Bildgebung und einen Ausbau der medikamentösen Schmerztherapie (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.3) empfahl in seinem Bericht vom 28. November 2013 (Urk. 2/12/69) bei elektrophysiologisch unauffälligen Befunden und nach Rücksprache mit der betreuenden Physiotherapeutin ein interdisziplinäres Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, nachdem sich basierend auf der posttraumatischen/postoperativen Schultersteife die Schmerzsymptomatik klar chronifiziert und ausgeweitet zu haben scheine (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Oberarzt, Schmerzambulatorium, Institut für Anästhesio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Y.___, nannte in seinem Bericht vom 27. Januar 2014 (Urk. 2/12/79) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende, hier leicht gekürzt angeführte Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulter-Arm-Syndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressives Zustandsbild mit Angstkomponente</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide unter persistierenden posttraumatischen Schulter- und Armschmerzen rechts. Auffallend sei eine mutmasslich posttraumatische Schultersteife mit ausgeprägter Schonhaltung und Kraftminderung im gesamten Arm und auch an der Hand. Im Rahmen der klinischen Untersuchung sei eine Hypästhesie im Bereich des gesamten rechten Arms aufgefallen (S. 1). Er empfehle die Weiterführung der bereits laufenden physiotherapeutischen, medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentösen sowie psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 18. März 2014 (Urk. 2/12/85) als Diagnose ein Schulter-Arm-Syndrom rechts sowie folgende Fremddiagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst, Depression, Anspannung und Wut (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstisch paranoide Persönlichkeit (F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf dissoziative Zustände nach traumatisierenden Belastungen Differentialdiagnose (DD) posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch asthmoide Bronchitis bei langjährigem Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt würden die Physiotherapie und Medikation die Schmerzen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers nicht zufriedenstellend abdecken. Aufgrund der Beurteilung, des bisherigen Behandlungsverlaufs und einer interdisziplinären Betrachtung sei eine stationäre Rehabilitation mit besonderem Fokus auf Schmerz- und Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung indiziert (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zurzeit seien keine weiteren Kontrollen im Schmerzambulatorium vereinbart (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der den Beschwerdeführer seit April 2013 behandelnde Psychiater Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 8. Mai 2014 (Urk. 2/12/93) - nebst somatischen - folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Anspannung, Angst, Wut und Depression (F43.23) bei anhaltender psychosozialer Belastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische und paranoide Persönlichkeitsstruktur (F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach traumatisierenden Belastungen mit Differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnosen Reaktivierung einer posttraumatischen Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">matik mit veränderter Schmerzwahrnehmung, vegetativer Dysregulation, erhöhter innerer Anspannung, Schreckhaftigkeit und Lärmempfindlichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des schmerzbedingten körperlichen Schonverhaltens sowie der ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich depressiven Regression sei der Beschwerdeführer derzeit mit der Bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Alltages überfordert. Die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit sei derzeit nicht vorstellbar (S. 3 Ziff. 4). Seit Aufnahme der Behandlung im April 2013 sei der Beschwerdeführer für keinerlei Tätigkeiten arbeitsfähig gewesen (S. 3 Ziff. 5). Der Beschwerdeführer habe bereits von März 2006 bis August 2007 in seiner ambulanten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Behandlung gestanden. Bereits damals habe er eine narzisstisch paranoide Persönlichkeitsstruktur und aufgrund einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozial sehr belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Situation eine Anpassungsstörung mit Angst, Depression, Anspannung und Wut diagnostiziert und differentialdiagnostisch dissoziative Zustände nach traumatisierenden Belastungen in Betracht gezogen (S. 3 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, führte am 9. Mai 2014 aus, in der Zusammenfassung der klinischen Befunde bestehe eine postoperative Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tereinsteifung rechts mit Bewegungsdefiziten bei der Abduktion und Aussenro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation. Aus seiner Sicht sei die Materialentfernung im Bereich der rechten Schulter zu empfehlen. Vorangehend in der gleichen Operation sollte eine Schulterarthroskopie durchgeführt werden, um die Kapselverhältnisse und den Bizepsanker des rechten Schultergelenkes zu beurteilen. Auch könne dabei die Rotatorenmanschette untersucht werden. Die Physiotherapie des rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergelenkes sei weiterzuführen (Urk. 2/12/94 Ziff. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) bat in seinem Bericht vom 13. Juni 2014 (Urk. 2/12/98a) bei unveränderten Diagnosen (S. 1) um eine schulterchirurgische Reevaluation und empfahl trotz ausbleibender Erfolge die Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der physiotherapeutischen wie auch der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung (S. 2). Das - wenn auch unvollständige - psychometrische Screening vom 16. Januar 2014 habe Hinweise für eine depressive Entwicklung mit einer deutlichen Angstkomponente ergeben (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Leitender Arzt, Klinik für Unfallchirurgie des Y.___, führte in seinem Bericht vom 2. Juli 2014 (Urk. 2/12/101) unter anderem aus, der Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent sei durch das Physiotherapie-Programm sowie die medikamentöse Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung bezüglich Allgemeinzustand und Lokalbefund kompensiert eingestellt, die vorgeschlagene Osteosynthesematerialentfernung lehne er jedoch komplett ab. Eine weitere ambulante Nachkontrolle sei nicht geplant (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Assistenzärztin, und Dr. med. H.___, Oberarzt, Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik für Rheumatologie des Y.___ nannten in ihrem Bericht vom 10. Juli 2014 (Urk. 2/12/102) die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Frozen Shoulder rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell Bewegungseinschränkung mit „kapsulärem Muster“, mögliche chronische Bursitis subacromialis/subdeltoidea, ausgeprägte myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ziale Befunde im Bereich der dorsalen Schultermuskulatur, Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">protraktion und Impingementsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">progredientes zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Anspannung, Angst, Wut und Depression (F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer bestehe eine Frozen Shoulder rechts, welche posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch in der Folge der anteroventralen Schulterluxation mit Abrissfrakturen des Tuberculum majus und minus aufgetreten sei. Trotz operativer Sanierung und unmittelbarer physiotherapeutischer Mobilisation sei es im wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Verlauf zu einer zunehmenden Einschränkung der Beweglichkeit und weiterhin per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierenden Schmerzen gekommen (S. 2 unten). In den letzten Monaten sei die Schulterbeweglichkeit etwas besser geworden, die Schmerzen seien langsam regredient. Durch die chronische Fehlhaltung und Schonhaltung trete zunehmend ein progredientes zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tont auf mit ausgeprägten myofaszialen Befunden der Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur und dorsalen Schulterpartie (S. 2 f.). Im Verlauf der Frozen Shoulder sei nach 24 Monaten eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit und Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik zu erwarten (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin, führte am 22. Juli 2014 unter anderem aus, da der Beschwerdeführer den Vorschlag einer Operation (vgl. vorstehend E. 3.9 und E. 3.11) nicht annehmen wolle, könne davon ausgegangen werden, dass sein Zustand subjektiv und objektiv gar nicht so schlecht sei. Aufgrund der beruhi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Ergebnisse aller Untersuchungen, der im Vordergrund stehenden Fremddiagnosen mit Schmerzerweiterung und Überlagerungssymptomatik empfehle er, den Patienten aus orthopädischer Sicht ab sofort als voll arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig zu betrachten (Urk. 2/12/105).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ (vorstehend E. 3.8) nannte in seinem Bericht vom 23. September 2014 (Urk. 2/12/114) die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradig ängstlich depressive Störung, im Rahmen einer depressiven Entwicklung posttraumatisch/postoperativ seit 26. November 2012, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">telgradig seit Sommer 2014 (F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Anpassungsstörungen mit Anspannung, Angst, Wut und Depression (F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch multilokuläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">narzisstische und paranoide Persönlichkeitsstruktur bei Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (F62.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Ursache der Arbeitsunfähigkeit nannte er „Krankheit“ (S. 1 Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 29. April 2013 sei der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als Inhaber einer Getränkehandelsfirma vollständig arbeitsunfähig (S. 4 Ziff. 1.6). Vorderhand könne nicht mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerechnet werden (S. 5 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ (vorstehend E. 3.6) und PD Dr. med. J.___, Oberarzt, Leiter Schmerzambulatorium, Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tut für Anästhesiologie des Y.___, führten in ihrem Bericht vom 2. Dezember 2014 (Urk. 2/12/121) bei unveränderten Diagnosen (S. 1 f.) aus, es seien derzeit keine weiteren Kontrollen geplant. Aus anästhesio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch-schmerztherapeutischer Sicht würden sich derzeit keine weiteren diagnostisch-therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Optionen anbieten, so dass die Behandlung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst sistiert werde (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einem Vorgespräch für einen stationären Aufenthalt nannte die verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ärztin der K.___ in ihrem Bericht vom 29. Januar 2015 (Urk. 2/12/122) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Anpassungsstörung mit Anspannung, Angst, Wut und Depression (F43.23) mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">narzisstisch und paranoider Persönlichkeitsstruktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatischen Symptomen, differentialdiagnostisch subsyndro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">males PTSD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Anteilen (F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische asthmoide Bronchitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. L.___, Assistenzarzt, und Dr. med. F.___ (vorstehend E. 3.11), nannten in ihrem Bericht vom 15. September 2015 (Urk. 2/12/137 = Urk. 2/8/20) die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Frozen Shoulder rechts, Erstdiagnose (ED) Mai 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">progredientes zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst, Depression, Anspannung und Wut (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Procedere führten sie aus, die intensive Physiotherapie habe offenbar nicht zum erhofften Erfolg geführt. Dennoch werde die Fortführung der Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie zur Erhaltung der Restbeweglichkeit empfohlen. Ansonsten seien die Behandlungsmöglichkeiten aus unfallchirurgischer Sicht leider ausgeschöpft (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. August 2015 erstatteten die Ärzte des M.___ ein Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 2/33/158). Sie nannten die folgenden, hier leicht gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Schwerhörigkeit rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dekompensierter chronischer Tinnitus aurium rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 24 Ziff. 2 ff.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Schultersteife rechts mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Sturzverletzung und Traumatisierung der rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ter, traumatische Schulterluxation, osteosynthetisch versorgte mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fragmentäre Humeruskopffraktur, einbezüglich mehrfacher Frakturen im Bereich des Tuberculum majus und Tuberculum minus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verbliebene mässige Atrophie der Deltamuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägte Schultersteife</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im aktuellen Arthro-MRI beschriebene AC-Gelenksarthrose sowie Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dünnung der Supraspinatus- und der Infraspinatussehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Hüftgelenksarthrose beidseits mit Beeinträchtigung der Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drehfähigkeit ab jeweils 10°, röntgenologisch kleinere Ossikel im Bereich des Acetabulums ohne korrelierende Klinik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeit mit narzisstischen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Atemwegserkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose werde rein somatisch orthopädisch-traumatologisch sowie auch internistisch und neurologisch als günstig eingeschätzt (S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 9. September 2015 (Urk. 2/37/2) über den Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 16. Juli bis 12. August 2015 in der K.___ wurden folgende, hier gekürzt angeführte Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Anteilen (F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch obstruktive Lungenerkrankung GOLD Stadium 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hauptfokus der psychotherapeutischen Behandlung habe auf einer psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Stabilisierung, der Unterstützung in der Schmerzbehandlung sowie der Stärkung der Ressourcen gelegen. Der Beschwerdeführer habe motiviert am Therapieprogramm teilgenommen, körperorientierte und kreative Therapien besucht und die Bewegungs-/Physiotherapie genutzt (S. 3). Er habe in einem stabilisierten und weniger angespannten Zustand entlassen werden können. Für die Zeit des stationären Aufenthaltes sowie für weitere zwei Wochen sei der Beschwerdeführer 100 % arbeitsunfähig gewesen. Danach müsse die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit durch die nachbehandelnden Ärzte beurteilt werden (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.20</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. J.___ (vorstehend E. 3.15) nannte in seinem Bericht vom 1. Juli 2016 (Urk. 2/40/1) die schon im Bericht vom 15. September 2015 (vorstehend E. 3.17) angeführten Diagnosen (S. 1 f.). Die Schmerzprobleme seien heute dieselben wie die im Abschlussbericht vom 1. Dezember 2014 (vorstehend E. 3.15) genannten, jedoch habe gemäss Patient die Intensität zugenommen (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er empfahl die Fortsetzung der Physiotherapie, das Weiterführen der analgeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Medikation mit Lyrica (jedoch regelmässig und weiter aufdosiert), mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristig das Ausschleichen des Morphins beziehungsweise Fentanyls und das Weiterführen der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung durch Dr. D.___ einmal wöchentlich (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 12. Juli 2016 (Urk. 2/40/2) über eine gleichentags erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te ausserplanmässige Kontrolle gab er vergleichbare Empfehlungen ab (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Behandlungsverlauf ergibt sich aus den verfügbaren ärztlichen Berichten, dass nach der Ende November 2012 erlittenen und operierten Schulterver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde, die ursprünglich zirka Ende Januar 2013 terminiert (vorstehend E. 3.1), dann aber im Mai 2013 wieder festgehalten wurde, in welchem Zeitpunkt auch erstmals eine posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische/postoperative Schultersteife genannt wurde. Eine solche Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steife, so wurde mehrfach ausgeführt, könne bis zu zwei Jahre dauern (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.2 und 3.12), allenfalls auch weniger (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2013 wurde angesichts unauffälliger neurologischer Befunde eine Überlagerungssymptomatik vermutet (vorstehend E. 3.54), eine klare Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung und Ausweitung der Schmerzsymptomatik festgestellt und ein interdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Vorgehen empfohlen (vorstehend E. 3.5). Darauf folgte die Weiterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung im Schmerzambulatorium des Y.___, wo im Januar 2014 nebst einem Schulter-Arm-Syndrom ein depressives Zustandsbild als Diagnose genannt wurden (vorstehend E. 3.6). Gleichenorts wurden im März 2014 mehrere psychiatrische Diagnosen angeführt, eine stationäre Rehabilitation mit besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Fokus auf Schmerz- und Angstbehandlung empfohlen und die Betreuung oder Behandlung eingestellt (vorstehend E. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2014 wurde aus chirurgischer Sicht unter anderem die operative Entfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Osteosynthesematerials empfohlen (vorstehend E. 3.9), was indessen der Beschwerdeführer im Juli 2014 dezidiert ablehnte (vorstehend E. 3.11), was wiederum den beratenden Arzt der Beschwerdeführerin ebenfalls im Juli 2014 aus näher genannten Gründen zur Empfehlung veranlasste, den Patienten ab sofort als voll arbeitsfähig zu betrachten, mithin - sinngemäss - den Fall abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen (vorstehend E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls im Juli 2014 wurde aus unfallchirurgischer Sicht berichtet, der Patient sei bezüglich Allgemeinzustand und Lokalbefund kompensiert eingestellt, eine weitere Nachkontrolle sei nicht geplant (vorstehend E. 3.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2014 attestierte der behandelnde Psychiater weiterhin eine - seit Behandlungsbeginn im April 2013 anhaltende (vorstehend E. 3.8) - vollständige Arbeitsunfähigkeit, als deren Ursache er ausdrücklich Krankheit angab (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2014 wurden seitens der Ärzte des Schmerzambulatoriums - wie schon im Juni 2014 (vorstehend E. 3.10) - unveränderte Diagnosen angegeben und ausgeführt, mangels weiterer diagnostisch-therapeutischer Optionen werde die Behandlung vorerst sistiert (vorstehend E. 3.15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der soeben zusammengefasst dargestellte Verlauf lässt erkennen, dass aus unfallchirurgischer Sicht im Juli 2014 ein medizinischer Endzustand erreicht war, nachdem eine im Mai 2014 in Erwägung gezogene Materialentfernung als Behandlungsoption mangels Zustimmung des Beschwerdeführers entfallen war. Im September 2014 bezeichnete der behandelnde Psychiater die von ihm attestierte (volle) Arbeitsunfähigkeit als krankheitsbedingt, und im Dezember 2014 wurde die Behandlung im Schmerzambulatorium mangels weiterer thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer Optionen beendet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es steht damit fest, dass im Juli 2015 als dem für die Adäquanzprüfung mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Zeitpunkt (vorstehend E. 2.3) von der Fortsetzung der auf die somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leiden gerichteten medizinischen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte (vgl. vorstehend E. 1.2). Die Prüfung der Adäquanz bezogen auf diesen Zeitpunkt war beziehungsweise ist demnach gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese prognostisch ausgerichtete Beurteilung erweist sich überdies - auch wenn dies nicht ausschlaggebend ist (vorstehend E. 1.3) - auch retrospektiv als zutref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend: Im September 2015 wurde berichtet, es werde die Fortsetzung der - wenn auch bisher nicht erfolgreichen - Physiotherapie empfohlen, und es wurde abermals festgehalten, aus unfallchirurgischer Sicht seien die Behandlungsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten erschöpft (vorstehend E. 3.17). Gemäss dem im September 2015 erstatteten Bericht diente ein vorangegangener rund vierwöchiger stationärer Aufenthalt der psychotherapeutischen Behandlung mit dem Hauptfokus auf einer psychischen Stabilisierung, der Unterstützung der Schmerzbehandlung und der Stärkung der Ressourcen (vorstehend E. 3.19). Schliesslich wurde im Juli 2016 noch einmal aus unfallchirurgischer Sicht berichtet, die Schmerzprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme seien die gleichen wie im Dezember 2014, und es wurde - lediglich - eine Fortsetzung der Schmerzmedikation und der psychiatrisch-psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung empfohlen (vorstehend E. 3.20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Unfall im eigentlich mittleren Bereich reichen für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs drei Kriterien aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem mittelschweren Unfall im Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu den leichten Fällen b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edarf es dafür des Nachweises von vier Kriterien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_897/2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 29. Januar 2010 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2010 UV Nr. 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfall vom 26. November 2012 wurde von beiden Parteien übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mend als im weiteren Sinne mittelschwer eingestuft. Aus den im Urteil von 2017 genannten Gründen (Urk. 2/42 S. E. 4.3) ist er - mit der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin - innerhalb des mittleren Bereichs an der Grenze zu den leichten Unfällen einzustufen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit vorliegend die Adäquanz bejaht werden kann, müssen somit mindestens vier Kriterien erfüllt sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Offensichtlich nicht erfüllt sind das Kriterium besonders dramatischer Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände oder besonderer Eindrücklichkeit des Unfalls, das Kriterium der Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihrer erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemässen Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, und das Kriterium einer ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verschlimmert hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass für den Beschwerdeführer als früheres Folteropfer ein solcher Sturz ein dramatisches Ereignis sei (Urk. 2/1 S. 5 Ziff. 14), kann nicht bestätigt werden, nachdem sich die besonders dramatischen Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit nach objektiven Kriterien und nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des subjektiven Empfindens oder Angstgefühls beurteilt (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_372/2013 vom 28. Oktober 2013 E. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso ist die erlittene Schulterverletzung keine besondere oder schwere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung (Urk. 2/1 S. 5 Ziff. 15) im Sinne des entsprechenden Kriteriums. Dass die Schulter zunächst lediglich eingekugelt worden war und das Spital den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer wenige Stunden nach der Entlassung wieder zurückgerufen hatte, macht die Behandlung sodann noch nicht zu einer Fehlbehandlung (Urk. 2/1 S. 6 Ziff. 18), insbesondere da in den weiteren Unterlagen keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise darauf zu finden sind, dass der Heilungsverlauf anders verlaufen wäre, wenn die Erstbehandlung anders durchgeführt worden wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Dauer der ärztlichen Behandlung ist massgebend, dass bei einer Schultersteife, wie sie hier im Mai 2013 diagnostiziert wurde, aus medizinischer Sicht davon ausgegangen wird, dass deren Behandlung bis zu zwei Jahre dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ern kann (vorstehend E. 4.1). Die unfallchirurgische Behandlung wurde im Juli 2014 abgeschlossen (vorstehend E. 3.11), diejenige im Schmerzambulatorium im Dezember 2014 (vorstehend E. 3.14). Insgesamt wurde damit die ärztliche Behandlung der Schulterbeschwerden innerhalb der angekündigten üblichen Rehabilitationsdauer von zwei Jahren abgeschlossen, eine ungewöhnlich lange Dauer fällt damit ausser Betracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso ist das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufes und erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Komplikationen zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als erfüllt zu betrachten sein dürfte das Kriterium körperlicher Dauerschmerzen, dies allerdings angesichts der erheblichen sie unterhaltenden und verstärkenden psychischen Faktoren klar nicht in ausgeprägter Weise.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit aufgrund des erlittenen Unfalls sind insofern nicht einfach zu bestimmen, als sich in den medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten nur sehr wenig verwertbare Angaben hierzu finden. Dies lässt sich auch bei pflichtschuldigster Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes nicht ändern. Letztmals im Oktober 2013 wurde aus somatischer Sicht eine (volle) Arbeitsunfähigkeit attestiert (vorstehend E. 3.3), wobei bereits ab April 2013 auch psychische Beeinträchtigungen eine namhafte Rolle gespielt haben (vorstehend E. 3.8). Wenn vor diesem Hintergrund zugunsten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer das Kriterium als erfüllt gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sollte, dann jedenfalls nicht in ausgepräg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weise.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind damit lediglich und höchstens zwei Beurteilungskrite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien erfüllt, und beide nicht in besonders ausgeprägter Weise. Demnach ist die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen den psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids (Juli 2015) und dem Unfallereignis vom 26. November 2012 zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>