<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01272</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Oliver Streiff, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, im Jahr 1998 als Flüchtling in die Schweiz eingereist und kurze Zeit als Officemitarbeiter im Y.___ tätig, meldete sich ein erstes Mal am 12. September 2003 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 8/3). Mit Verfügung vom 12. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2003 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den Anspruch auf eine Invalidenrente, da die einjährige Wartezeit noch nicht abgelaufen sei (Urk. 8/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Dezember 2013 meldete sich X.___, der sich zuletzt als selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Taxichauffeur betätigt hatte, unter Hinweis auf eine posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Belastungsstörung erneut zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (berufliche Massnahme) an (Urk. 8/25). Die IV-Stelle führte ein berufliches Standortgespräch durch (Urk. 8/27), holte einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 8/30) und Arztberichte (Urk. 8/31 und Urk. 8/32) ein. Am 25. August 2014 teilte sie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/46). Sie veranlasste weiter eine polydisziplinäre Begutachtung (vgl. das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten der Z.___ AG, vom 3. Dezember 2014, Urk. 8/51/1-15) und forderte den Versicherten am 13. April 2015 auf, sich mit Blick auf allfällige künftige Leistungsansprüche einer intensiven fachpsychiatrischen Therapie zu unterziehen (Urk. 8/57). Nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 8/58 ff.) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (Urk. 2) einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 10. Dezember 2015 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erheben (Urk. 1) und beantragen, es sei die Verfügung vom 16. November 2015 (Urk. 2) aufzuheben und ihm eine „volle" Invalidenrente ab dem 1. Juni 2014 zuzusprechen; eventuell seien weitere Sachverhaltsabklärungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Zudem ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2016 (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde, wovon der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Januar 2016 (Urk. 9) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederung</span><span>sanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 142 V 342 hat das Bundesgericht festgestellt, dass auch bei der Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(PTBS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein strukturiertes Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahren unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwendung der Standardindikatoren nach Massgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1.3 durchzuführen ist (E. 4.3.2). Das Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kam in seinen Erwägungen zum Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei davon auszugehen, dass es sich bei der PTBS ganz a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llgemein um eine Störung handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die nicht nur keinen Bezug zu eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m organischen Geschehen aufweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern für die sich keine oder kaum objekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ivierbare Befunde erheben lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was namentlich auf ihre typischen Symptome (Nachhallerinnerungen, Alp-/Träume, Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leben, Vermeidungsverhalten, Überwachsamkeit, erh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öhte Schreckhaftigkeit) zutreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dazu könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en weitere vielfältige Symptome treten, die ebenso bei anderen Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorkämen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach differenzierter Prüfu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng riefen. Auch der Verlauf zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich sehr wechselhaft und nicht prognostizierbar, wobei progrediente Entwicklungen kaum zu erwarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, verbunden mit sozialem Rückzug und Antri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebsmangel, eher selten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einem dergestalt schwer fassbaren, rein subjektiven, nicht objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren und unspezifischen Krankheitsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Zusammenhang mit der Diagnosestellung in besonderer Weise auch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in E. 2.2 von BGE 141 V 281 E. 2.2 statuierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausschlussgründe (Aggravation und dergleichen) zu ac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Soweit es darüber hinaus schlussendlich vor all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em um die Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschätzung gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin darum, die Auswirkungen der Störung auf das Leistungsvermögen bzw. die Arbeitsfähigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheben und zu gewichten, bedürfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es nach dem Erwogenen gerade auch bei der PTBS des "konsistenten Nachweises" mittels "sorgfältiger Pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usibilitätsprüfung". Dafür liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere Eignung des strukturierten Beweisverfahrens unter Verwendung der Standardindikatoren nach Massgabe von </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2016&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3 vor dem rechtlichen Hintergrund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG gleichsam auf der Hand (BGE 142 V 342 E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Problematik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. November 2015 E. 7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 13. Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ril 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehen voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. November 2015 E. 7.2.1). An der bundesgerichtlichen Praxis, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis in der Regel therapierbar sind und invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. Juni 2013 E. 4.3.2.1, 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. November 2015 E. 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. April 2016 E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist eine mittelgradige depressive Episode eine „blosse“ Begleiterscheinung (zum Beispiel Urteil des Bundesgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend Depression, in: SZS 2015 308 ff., 312) zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosomatischen Leiden (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.2), beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der Schmerzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 E. 3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_624/2015 vom 25. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 E. 3.2.2 und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess in seiner Beschwerde vom 10. Dezember 2015 (Urk. 1) bemängeln, dass die IV-Stelle den im IV-Gutachten festgestellten dauerhaften Gesundheitsschaden mittels der neuen Indikatorenprüfung zu relativieren versucht habe. Er stellte sich auf den Standpunkt, dass die mit BGE 141 V 281 begründete Indikatorenprüfung durch medizinische Fachper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen und nicht intern durch die IV-Stelle vorzunehmen sei (Ziff. 2 ff.). Zudem sei die depressive Problematik aufgrund ihres Schweregrades als eigenständiges Leiden anzusehen (Ziff. 7). Sie unterliege nicht der Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torenprüfung und stehe im Vordergrund (Ziff. 17). Im Weiteren stellte der Beschwerdeführer die Beweiswertigkeit des MEDAS-Gutachtens in Frage (Ziff. 8 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, er habe Anspruch auf eine halbe Rente ab 1. Juni 2014, mindestens bis zum Abschluss der Traumatherapie. Eine erneute Überprüfung des medizinischen Sachverhalts könne daher im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen eines ordentlichen Revisionsverfahrens gewährleistet werden. Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess er in der Beschwerdebegründung berufliche Massnahmen zur Stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung und Erweiterung seiner Erwerbsfähigkeit beantragen (Ziff. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. November 2015 (Urk. 2) aus, der Beschwerdeführer sei aufgrund des Gutachtens der Z.___ AG vom 3. Dezember 2014 aus internistischer und rheumatologischer Sicht in seiner bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer voll arbeitsfähig. Hingegen werde aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % attestiert. Aufgrund der Ressourcenprüfung bestehe indes kein invalidenversicherungsrelevanter Gesundheitsschaden. Der Beschwerdeführer verfüge über eine gute, in seinem Heimatland absolvierte Ausbildung. Seine Intelligenz werde von den Gutachtern als durchschnittlich bis überdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich beschrieben. Die klinischen Befunde seien im Wesentlichen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig. Es bestehe kein kompletter sozialer Rückzug. Es liege zwar eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorwiegend familiär bedingte soziale Konfliktproblematik vor. Diese sei je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> invalidenversicherungsfremd. Das psychische Leiden sei auch noch nicht austherapiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2016 (Urk. 7) machte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin ergänzende Ausführungen zu den massgebenden Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikatoren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 17. November 2003 (Urk. 8/14) die psychiatrischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen einer schweren depressiven Krise mit psychotischen Symptomen bei emotional instabiler Persönlichkeit (ICD-10 F31.1), einer kombinierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung bei Veränderung der Lebensumstände (ICD-10 F61.0 und Z60.1) sowie Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10 Z60.3). Dr. A.___ berichtete, der Beschwerdeführer sei in B.___ geboren und mit sieben Geschwistern aufgewachsen. Die Mutter sei früh verstorben. Ein Bruder sei vom Regime Saddam Husseins wegen politischer Aktivitäten hingerichtet worden. Der Beschwerdeführer habe die Schulen bis in das 2. Jahr der technischen Hochschule besucht und sei dann verhaftet worden und von April 1981 bis Mai 1986 im Gefängnis gewesen und massiv gefoltert worden. Danach sei er unter der Bedingung, mit dem Regime zusammen zu arbeiten, entlassen worden und in den Iran geflohen. Dort sei es ihm nicht besser ergangen und er sei in die Schweiz geflüchtet, wo er politisches Asyl erhalten habe. Der Psychiater attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Behandlungsbeginn (4. April 2003) bis auf weiteres und führte aus, der Beschwerdeführer ertrage seine jetzige Lebenssituation schwer. Er komme vor allem mit den Anforderungen und der Komplexität des täglichen Lebens nicht zurecht und bedürfe einer spezifischen post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Psychotherapie auf lange Frist angelegt. Aufgrund der vielfältigen Problematik und der unverarbeiteten PTBS mit dem chronischen Verlauf der Depressivität sei der Beschwerdeführer zurzeit nicht fähig, einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachzugehen oder irgendeine Arbeitsleistung zu erbringen. Die weitere Entwicklung des Gesundheitszustandes müsse abgewartet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. med. C.___, welcher den Beschwerdeführer seit dem 20. Mai 1998 behandelt, nannte im Bericht vom 29. Januar 2014 (Urk. 8/31/1-4) die Diagnosen einer PTBS sowie eines Malassimilationssyndroms. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer klage erst seit dem Jahr 2013 über ein Arbeitsunvermögen als Taxifahrer. Er habe ihn in D.___, zur Psychotherapie angemeldet. Die aktuelle Medikation bestehe aus Cymbalta und Trittico. Er empfehle eine längerfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Psychotherapie. Er habe keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausgestellt. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar und es bestünden keine verminderte Leistungsfähigkeit, jedoch eine eingeschränkte Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit. Die Prognose sei wahrscheinlich gut.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Assistenzärztin, und Dr. med. F.___, Oberarzt D.___, nannten im Überweisungsbericht an Dr. med. G.___ vom 3. Dezember 2013 (Urk. 8/31/5-8) nach drei Konsultationen in der Migrationssprechstunde die Diagnosen einer PTBS (ICD-10 F43.1), einer mittelgradigen depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F32.1) sowie eines Verdachts auf Somatisierungsstörung (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F45.1). Sie gaben an, der 53-jährige, aus dem Irak stammende Taxichauffeur leide im Longitudinalschnitt (seit zirka 15 Jahren) unter Symptomen des Wiedererlebens (Flashbacks, Albträume), der Vermeidung (gedanklich; Gefühl der Entfremdung) und der Übererregung, welche sich als PTBS vor dem Hintergrund diverser traumatisierender Erfahrungen während der Gefängnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalte im Irak sowie Iran diagnostizieren liessen. Zudem schienen seither progredient verlaufende Schmerzen zu bestehen. Im aktuellen Quer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt zeige sich ein ängstlich-depressives Zustandsbild mit den oben genannten Symptomen einer PTBS, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit und schneller Ermüdbarkeit, Freud- und Interessenverlust und Schmerzen wechselnder Lokalisation, vorrangig jedoch Abdomen und Thorax betreffend. Die depressive Begleitsymptomatik werde aktuell als reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv entstandene mittelschwere Episode quantifiziert. Hinsichtlich der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen werde aufgrund des bisher fehlenden Nachweises eines organischen Korrelats sowie aufgrund des engen zeitlichen und inhaltlichen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs der Schmerzen mit den Traumatisierungen von einem somatoformen Geschehen ausgegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verfüge über Ressourcen (Differenziertheit, bisher arbeitsfähig) und habe sich im Verlauf der Abklärung und Psychoedukation zunehmend gegenüber einer Behandlung geöffnet, so dass er von einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung sicher profitieren könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 12. Februar 2014 (Urk. 8/32) nannten der Assistenzarzt G.___ und die Oberärztin Dr. med. J.___, praktizierend im Zentrum für Soziale Psychiatrie der D.___, die Diagnosen (S. 2) einer rezidivierenden depressiven Störung (mindestens seit 2003), gegenwärtig schwere Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne psychotische Symptome, einer andauernden Persönlichkeitsänderung nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h Extrembelastung (seit zirka 1995), einer PTBS (seit zirka 1981) sowie eines Verdachts auf somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungstraktes (eigenanamnestisch seit zirka 1999). Die Ärzte gaben an, dass der Beschwerdeführer mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits seit meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reren Monaten respektive Jahren reduziert arbeitsfähig gewesen sei. Der Grad lasse sich retrospektiv nicht mehr genau definieren. Seit dem 16. Januar 2014 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, die vermutlich auf längere Sicht bestehen bleiben werde (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell stehe die schwere depressive Episode im Vordergrund. In der klinischen Untersuchung imponiere der Beschwerdeführer durch die aktuelle Alltagsbewältigung bereits stark belastet. Bereits in den letzten Jahren scheine er nur mit grosser Anstrengung eine Teilarbeitsfähigkeit aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten zu haben und seit der Verschlechterung der depressiven Symptomatik sei das Ausüben seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr möglich. Es sei zu vermuten, dass sich der Beschwerdeführer über den langjährigen Verlauf zunehmend erschöpft habe und nun keine Ressourcen für eine Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbesserung im Sinne einer Arbeitsfähigkeit mehr vorhanden seien. Bei den genannten Diagnosen sei gegenwärtig von einem eher ungünstigen Verlauf, das heisse einer Chronifizierung, auszugehen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter der Z.___ AG nannten in ihrer Expertise vom 3. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (Urk. 8/51/1-15) in den Fachgebieten Psychiatrie (Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie), Innere Medizin (Dr. med. L.___, Facharzt für Innere Medizin) und Rheumatologie (Dr. med. M.___, Facharzt für Rheumatologie FMH) die Diagnosen (S. 8 f.) einer PTBS unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Therapie rückläufig (ICD-10 F 43.1), einer rezidivierenden depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien ein tachykarder Sinusrhythmus, eine Wirbelsäulenfehlform mit thora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kalem Rundrücken, ein Status nach Polyarthralgien unklarer Ätiologie sowie eine somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Gastrointestinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traktes (ICD-10 F45.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter schlossen in ihrer Synthese aus allen untersuchten Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bieten (S. 9 f.), a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us internistisch-gutachterlicher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidenden pathologisch-anatomisch begründbaren Funktionseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei auf diesem Gebiet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologisch-gutachterlicher Sicht würden ebenfalls keine die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit einschränkende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen vorliegen. Der auch röntgenol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogisch nachgewiesene Rundrücken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine leistungsmindernden Folgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Führend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die psychiatrischen Einschränkungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anamnese, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufssymptomatik und aktuellem Befund bestünden Psychopathologika, die in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Diagnosen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierenden depressiven Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradige Episode und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien. Die Pathogenese beruhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf zahlreichen traumatischen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrungen nach Inhaftierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Folterungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Irak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Iran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bis zum Jahr 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis auf eine einjährige ambulante nicht näher bezeichnete Therapie beim Psychiater Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine spezifischen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Seit Ende 2013 befinde sich der Beschwerdeführer in regelmässiger ambulanter Behandl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hierunter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte emotionale Stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierung erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich jedoch als komplett arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig an, dies vorwiegend aufgrund von angegebener Müdigkeit und Körperschmerzen. Die behandelnde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe ab dem 16. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Versicherungsmedizinisch könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieser Einschätzung nicht gänzl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich gefolgt werden. Zwar bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell keine Empfehlung für die vorgängig ausgeübte Tätigkeit als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrer, da die beschriebenen Auffälligkeiten im psychischen Befund der Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eines Berufskraftfahrers im Wege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für leidensadaptierte Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch aus objektiver Sicht medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben. Eine Besserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter konsequenter Therapie weiter möglich. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer selbst schätze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edoch wie beschrieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als arbeitsunfähig ein. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne vollständige Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugung. Daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Aussichten für eine berufliche Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung ungünstig. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine erhebliche soziale Konfliktproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik, vorwiegend familiär bedingt, die in die versicherungsmedizinische Wertung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht eine intensive weitere psychiatrisch/psychotherapeutische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzuordnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Nachevaluation in zwei Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als sinnvoll anzusehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Gutachterin gab im Teilgutachten (Urk. 8/51/16-25) zum psychiatrischen Befund an, der Beschwerdeführer sei pünktlich erschienen, bewusstseinsklar und zu den Qualitäten von Raum, Zeit, Person und der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtungssituation voll orientiert. Sie berichtete weiter von leiser, wenig modulierter Sprechweise und einem insgesamt reduzierten Energielevel. Der Beschwerdeführer habe sich im Gespräch auf sämtliche Inhalte gut fokus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren können. Der konzentrative Spannungsbogen sei erhalten geblieben. Eine Aufmerksamkeitsstörung war klinisch nicht festzustellen. Anamnestisch sei von Grübelzwängen und Gedankenkreisen berichtet worden. Sonstige formale Denkstörungen seien nicht erkennbar. Eine inhaltliche Denkstörung sei bei Fokussierung auf die traumatischen Erlebnisse in der Vergangenheit ansonsten nicht diagnostizierbar. Es bestehe kein Anhalt für paranoide Phä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mene. Halluzinationen oder Pseudohalluzinationen im engeren Sinn seien nicht zu erheben. Der Beschwerdeführer habe über gewisse Flashbacks und vermehrte Schreckhaftigkeit berichtet. Pathologische Strukturauffälligkeiten der Persönlichkeit seien nicht nachweisbar. Eine sichere Ich-Dysfunktionalität bestehe hinsichtlich der Lebensentfremdung und Unsicherheit in Bezug auf die eigene Identität. Der Versicherte müsse nach seinen Angaben wiederholt seine eigene Stimme hören, um sich seiner Persönlichkeit zu vergewissern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgesprochene Derealisationsphänomene bestünden ansonsten nicht. Es gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutliche Hinweise für somatoforme Schmerzphänomene und autonome soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Vorgänge bei beschriebenen Abdominal- und Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen. Die Willensbildung sei erhalten. Der Antrieb erscheine reduziert, möglicherweise auch wechselhaft. Der Affekt wirke labil, anhedonistisch, unterschwellig auch mit gereizten Impulsen, emotional abweisend und zum Teil resignativ. Impulskontrollstörungen seien möglich. Zum Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpunkt bestehe kein erhöhter Angstaffekt. Zwänge und Phobien seien nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachweisbar. Die Realitätsorientierung sei erhalten, die Realitätsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passung sei eingeschränkt. Eine Motivation für die Rückkehr in eine regelmässige Arbeitstätigkeit sei nicht gegeben (S. 20 ff.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermieden werden sollten nach Angabe der Gutachter Tätigkeiten mit hoher Anforderung an die Flexibilität, Koordination, Aufmerksamkeit und Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration sowie mit Anforderung an Teamfähigkeit mit sozialen Fähigkeiten und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schichtarbeit (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übereinstimmend mit dem Attest der D.___ sei seit dem 16. Januar 2014 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Taxifahrer auszugehen. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutlich bestehe seit dieser Zeit auch die gutachterlich attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit für Verweistätigkeiten. In der Zeit davor hätten mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Einschränkungen bestanden. Diese seien aufgrund fehlender Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentation jedoch nicht versicherungsmedizinisch zu validieren. Über den weiteren vorgängigen Verlauf könne anhand der Anamnese keine sichere Aussage getroffen werden. Die im Jahr 2003 von Dr. A.___ bescheinigte 100%ige Arbeitsunfähigkeit könne jedoch auch unter Einbezug der weiteren beruflichen Vorgeschichte nicht bestätigt werden (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Frage nach einem retraumatisierenden Ereignis als Auslöser der PTBS zwischen Einreise und Begutachtungszeitpunkt führten die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter aus, der Beschwerdeführer habe zwar über eine akute Krisensituation im Jahr 2013 berichtet. Es sei wieder einmal zu einer Auseinandersetzung mit seiner Ehefrau gekommen. Er habe sie dann auch geschlagen. Sie habe ihn beim Gericht angezeigt und er sei für einen Tag inhaftiert worden. Dies habe wieder seine gesamten Ängste und Empfindungen bezüglich seiner früheren Gefängnisaufenthalte reaktiviert. Dieses Ereignis erachtete die Gutachter aber nicht für so gravierend, dass es geeignet gewesen sei, eine Retraumatisierung auszulösen (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Angabe der Gutachter erscheine das Alltags-Aktivitätsniveau leicht eingeschränkt, wobei prozentuale Angaben aufgrund der nicht-präzisen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des Versicherten nicht gemacht werden könnten. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bringe sein Kind in den Kindergarten, erledigt die Einkäufe der Familie mit dem PKW und nehme privat am Strassenverkehr teil. Es bestehe somit kein aufgehobenes Leistungsvermögen im Alltag. Die Frage nach einem ausgewiesenen sozialen Rückzug im Verlauf sei nicht eindeutig zu beantworten (S. 12 f.). Es liege eine schwerwiegende psychische Störung im Sinn einer rezidivierenden depressiven Störung und eine PTSB vor. Die somatoforme Schmerzstörung und die autonome Störung ordneten sich in diese Diagnose ein. Durch Fortführung der ambulanten psychiatrischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei eine weitere Besserung zu erwarten. Die persönliche Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsüberzeugung des Beschwerdeführers stehe auch im Zusammenhang mit den vorliegenden sozialen Konflikten einer Besserung jedoch entgegen. Der Medikamentenspiegel der eingenommenen Antidepressiva liege im Normbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der medizinischen Akten leidet der Beschwerdeführer an einer PTBS, laut den Gutachtern der Z.___ AG unter Therapie rückläufig, an einer depressiven Störung, mit im Begutachtungszeitpunkt mittelgradiger depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Episode (vgl. auch die vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte Email der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Ärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/4),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wonach gegenwärtig eine mittelgradige Episode vorliege) und an einer somatoformen Schmerzstörung. Daneben bestehen erhebliche soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turelle Belastungsfaktoren. Im Jahr 2003 fand eine kurze psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung statt. Seit Dezember 2013 ist der Beschwerdeführer in ambulanter psychiatrischer Behandlung in der D.___ mit wöchentlichen Gesprächen und antidepressiver Medikation (Urk. 8/51/16-25 S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kamen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Expertise vom 3. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannten psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in der bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem 19. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vorliege. In einer an die psychischen Defizite angepassten Tätigkeit beträgt die Arbeitsfähigkeit nach Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der Gutachter 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Somatische Erkrankungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liegen nach Angabe der Gutachter keine vor (E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorwegzuschicken ist, dass das Gutachten der Z.___ AG vom 3. Dezember 2014 (Urk. 8/51/1-15), das nach fachärztlichen Untersuchungen unter Beizug eines Dolmetschers am 6., 14. und 19. November 2014 und in Kenntnis der Akten zustande kam, den Anforderungen an eine beweiswertige medizinische Entscheidungsgrundlage zu genügen vermag (E. 1.5), weshalb auf diese Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tise abgestellt werden kann. Das Gutachten ist zwar relativ kurz, aber plausibel, unter Bezugnahme auf die bisherige Aktenlage begründet und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigt die geklagten Beschwerden. Es besteht darüber hinaus weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehend Übereinstimmung mit den Angaben der behandelnden Ärzte. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vollziehbar begründet ist die Abweichung zur laut D.___-Ärzten vollständigen Arbeitsunfähigkeit, wobei namentlich erhebliche soziale Konflikte abgegrenzt werden müssten (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_444/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 6.2.3 mit Hinweisen). Nachdem nach Angabe des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführers eine gewisse Stabilisierung eingetreten ist, erscheint es zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kohärent, dass die Gutachter ebenfalls in Abweichung von den behandelnden Ärzten der D.___ nicht von einer Chronifizierung ausgingen (vgl. auch die bereits erwähnte Email der D.___-Ärztin Dr. J.___ vom 2. Dezember 2015, Urk. 3/4, und die Einschätzung des langjährigen Hausarztes, der von einer wahrscheinlich guten Prognose ausging, E. 3.2). Entgegen dem Vorhalt des Beschwerdeführers (Urk. 1 Ziff. 9) verneinten die Gutachter sodann eine Retraumatisierung nach Einreise in die Schweiz in Kenntnis der massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benden Umstände (namentlich des Überfalls durch einen Fahrgast im Jahr 2011, Urk. 8/51/16-25 S. 18 und 23, und der eintägigen Haft im Jahr 2013).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu diskutieren ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sozialversicherungsrechtliche Relevanz und Trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der gutachterlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschätzungen mit Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie dies bereits die Beschwerdegegnerin tat (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/71 S. 2 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), da den medizinischen Experten bei der Beurteilung, wie sich die erhobenen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, keine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessende Beurteilungskompetenz zukommt (BGE 140 V 193 E. 3.2, Urteil des Bundesgerichts 9C_106/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 vom 1. April 2015 E. 6.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob und in welchem Umfang die Feststellungen in einem medizinischen Gutachten an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand der rechtserheblichen Indikatoren auf die Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, ist eine frei überprüfbare Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage (BGE 141 V 281 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. grundsätzlich zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit BGE 140 V 193). Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht, indem an die zuerst erfolgende ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Stellungnahme eine – freie – juristische Beurteilung der noch zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Arbeitsleistung anschliesst (BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichen werden, ohne dass diese ihren Beweiswert verliert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Publika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion vorgesehene Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts 8C_814/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.5 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer geht somit fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme, die Indikatorenprüfung habe durch eine medizinische Fachperson zu erfolgen (Urk. 1 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradige Episode, die bei der attestierten Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit im Vordergrund zu stehen scheint, ist nach Massgabe der bundesgerichtlichen Vorgaben (E. 1.4) ein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden mangels eines langen chronifizierten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutisch nicht (mehr) angeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Krankheitsgeschehens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verneinen. Laut Gutachten liegt keine Chronifizierung vor. Es wurden auch noch nicht alle therapeutischen Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, wie etwa ein stationärer Aufenthalt, ausgeschöpft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu berücksichtigen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Blick auf die Diagnosen einer PTBS, in welche sich nach Angaben der Gutachter die somatoforme Schmerzstörung und auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nome Störung einordnen, zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prüfung der Standardindikatoren ist vorliegend mit den vorhandenen Akten und namentlich der Expertise der Z.___ AG vom 3. Dezember 2014 möglich, weshalb – obwohl das Gutachten nach altem Verfahrensstandard eingeholt wurde – keine weiteren Abklärungen angezeigt sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur intertemporalen Rechtslage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorwegzuschicken ist, dass keine Hinweise für Aggravation oder Simulation vorliegen (vgl. namentlich Urk. 8/51/26-31 S. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf den Komplex „Gesundheitsschädigung“ gingen die Gutachter von einer schwerwiegenden psychischen Störung im Sinne einer rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden depressiven Störung und einer PTSB aus (E. 3.5 letzter Absatz). Eine Retraumatisierung durch Ereignisse in der Schweiz erachteten die Gutachter als nicht gegeben. Entscheidend ist, dass die Therapie nach Angabe des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers bereits eine gewisse Besserung bewirkte und laut den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtern durch Fortführung der ambulanten psychiatrischen Behandlung eine weitere Besserung zu erwarten ist (wobei sich die vollständige Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugung und die sozialen Belastungsfaktoren ungünstig auswirken; Urk. 8/51/1-15 S. 13). Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungserfolg oder -resistenz bei somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Leiden als wichtige Schweregradindikatoren (Urteil des Bundesgerichts 8C_14/2017 vom 15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da auch die Ausprägung der von der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachterin beschriebenen Befunde nicht besonders stark zu Tage tritt und zudem keine wesentlichen somatischen Begleiterkrankungen vorliegen, erscheint die Gesundheitsbeeinträchtigung insgesamt nicht als in besonderem Mass ausgeprägt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An Ressourcen verfügt der Beschwerdeführer sodann über seine als differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert beschriebene Wesensart und seine durchschnittliche bis überdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Intelligenz. Limitierend wirken sich die schwierige private Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und Assimilationsprobleme aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Konsistenz fällt auf, dass die Auskünfte des Beschwerdeführers zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinem Tagesablauf sehr vage blieben. Nach Angaben der Gutachter erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer im Alltags-Aktivitätsniveau leicht eingeschränkt, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei prozentuale Angaben aufgrund der nicht präzisen Auskünfte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers nicht gegeben werden könnten. Der Beschwerdeführer steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e zwischen sieben Uhr und sieben Uhr dreissig auf, trinke einen Kaffee und nehme gegebenenfalls Medikamente ein. Er mache den Sohn bereit und bringe ihn in den Kindergarten. Dann komme er zurück und kaufe etwas ein. Oft sei er aber auch wieder erschöpft und lege sich ein bisschen hin. Das Kind sei den ganzen Tag im Kindergarten, so dass zu Hause alleine Mittag gegessen werde, jedoch jeder für sich. Der weitere Tagesverlauf bleibe unklar. Der Beschwerdeführer unterhält wenige, aber doch, Kontakte zu Landsleuten, wenn auch keine Freundschaften. Er fährt Auto, nimmt am Strassenverkehr teil und erledigt die ausserhäuslichen Einkäufe (Urk. 8/51/1-15 S. 12 und S. 19). Laut den Angaben gegenüber den Ärzten der D.___ lebt ein Bruder, der ihn auch zur Heirat gedrängt habe, in der Schweiz (Urk. 8/31/7). Dem Z.___ AG-Gutachten ist demgegenüber zu entnehmen, dass er zwei Brüder und zwei Schwestern gehabt habe und beide Brüder durch das Hussein-Regime hingerichtet worden seien (Urk. 8/51/16-25 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit erstellt, dass die konkreten Angaben des Beschwerdeführers zu seinen Aktivitäten – mit Ausnahme der durch die schwierige Situation der Eheleute bedingten Problematik – keine besonderen Auffälligkeiten zeigen. Der weitere Tagesablauf und die sozialen Kontakte bleiben indes trotz mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachem Befragen der Gutachter (S. 19, vgl. auch die Angabe im rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Teilgutachten, wonach der Beschwerdeführer auf Insistieren bestätigt habe, ab und zu fern zu sehen, Urk. 8/32-36 S. 33) unklar, weshalb eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen nicht als erstellt angesehen werden kann. Schliesslich nahm der Beschwerdeführer laut den Angaben im Gutachten zwar die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungstermine in der D.___ wahr und zusätzlich eine antidepressive Medikation ein. Er tat dies indes mässig motiviert und erkundigte sich bei der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin, wie lange die Behandlung noch notwendig und ob diese wichtig sei (Urk. 8/51/16-25 S. 18 und 21). Der behandlungsanamnestisch ausgewiesene Leidensdruck erscheint insgesamt als ambivalent. Ein eingliederungsanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Leidensdruck ist beim sich selbst als vollständig invalid bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenden Beschwerdeführer nicht auszumachen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50%igen Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heinlichkeit nachgewiesen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Folgen einer Beweislosigkeit trägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesichts der rechtsgenüglichen Abklärungen der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 141 V 281 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die in der Beschwerdebegründung beantragten beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zur Stabilisierung und Erweiterung der Erwerbsfähigkeit (Urk. 1 Ziff. 20), ist abschliessend zu bemerken, dass sich der Beschwerdeführer – wie im Gutachten mehrfach erwähnt – als vollständig arbeitsunfähig erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete und eine verfestigte Invaliditätsüberzeugung vorlag. Ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bestand somit bereits unter dem Gesichtspunkt des fehlenden Eingliederungswillens nicht, weshalb die Beschwerde auch in dieser Hinsicht abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte der Beschwerdeführer seine Haltung ändern und an einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme teilnehmen wollen, steht es ihm frei, sich bei der IV-Stelle wieder anzumelden, zumal der Rentenanspruch Invalidität voraussetzt (E. 1.1-1.2) während Eingliederungsmassnahmen bereits bei von Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedrohten Versicherten angezeigt sein können (Art. 8 IVG) und in erster Linie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit einer bestimmten Eingliederungsmassnahme festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt werden muss, was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 64 f. Rz 101 und Rz 103-104)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dem Versicherten steht entsprechend die Möglichkeit offen, sich erneut zum Bezug von beruflichen Massnahmen anzumelden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen erfüllt sind (§ 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht, GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend Mittellosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/3), ist dem Beschwerdeführer antragsgemäss (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) die unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bewilligen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen, infolge der mit heutigem Beschluss bewilligten unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nehmen. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">In Bewilligung des Gesuchs vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">0. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispoformell">Dezember 2015 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p><p></p></div> </div></body></html>