<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SR.2002.00014</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203982&amp;W10_KEY=4467142&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SR.2002.00014</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.12.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nachveranlagung der Erbschaftssteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Tochter erbt am 8.7.1999 vorzugsbewertetes Grundstück. Am 1.1.2000 ändert das Gesetz und die direkten Nachkommen werden von der Erbschaftssteuer befreit. Der Grund für die Vorzugsbewertung entfällt nach dem 1.1.2000. Welches sind die Auswirkungen auf den Nachveranlagungsanspruch? Die Auslegung der massgebenden Normen ergibt, dass die korrektive Funktion der Nachveranlagung nach § 17 ESchG verlangt, dass dieser auch übergangsrechtlich diejenigen rechtlichen Normen zugrundezulegen sind, welche bei der seinerzeitigen Vorzugsbewertung in Geltung standen. Dies gilt insbesondere auch und gerade für die Bestimmungen betreffend die subjektive Steuerpflicht. <br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSTEHUNG">ENTSTEHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORALES RECHT">INTERTEMPORALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHKOMMENBEFREIUNG">NACHKOMMENBEFREIUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHVERANLAGUNG">NACHVERANLAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHVERANLAGUNGSANSPRUCH">NACHVERANLAGUNGSANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOLIDARHAFTUNG">SOLIDARHAFTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERFREIHEIT">STEUERFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Erbschafts- und Schenkungssteuer ST: STEUERPFLICHT">STEUERPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBJEKTIVE STEUERPFLICHT">SUBJEKTIVE STEUERPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Erbschafts- und Schenkungssteuer ST: VERFAHREN">VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORZUGSBEWERTUNG">VORZUGSBEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKENTFREMDUNG">ZWECKENTFREMDUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 28 BGBB</span><br/><span class="ungerade">§ 7 ESchG</span><br/><span class="gerade">§ 11 ESchG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 ESchG</span><br/><span class="gerade">§ 17 ESchG</span><br/><span class="ungerade">§ 40 Abs. I ESchG</span><br/><span class="gerade">§ 52 Abs. II ESchG</span><br/><span class="ungerade">§ 57 ESchG</span><br/><span class="gerade">§ 78 ESchG</span><br/><span class="ungerade">§ 41 StG</span><br/><span class="gerade">Art. 619 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 110 S. 231</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 26. September 2001 auferlegte die Finanzdirektion des Kantons ZÃ¼rich A, einer Tochter des bis zu seinem Tod am 8. Juli 1999 in X wohnhaft gewesenen C, Erbschaftssteuern von Fr. 6'020.-. Zum Nachlass des Verstorbenen gehÃ¶rte eine Reihe von landwirtschaftlichen GrundstÃ¼cken in Y, welche von der Finanzdirektion gemÃ¤ss § 15 des Erbschafts- und Schenkungs­steuer­ge­setzes vom 28. September 1986 (in der Fassung vom 23. August 1999; ESchG) grossmehrheitlich nur mit dem Ertragswert zum steuerbaren VermÃ¶gen gerechnet wurden.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Nachdem der Finanzdirektion zur Kenntnis gelangt war, dass die fraglichen Nachlassgrund­stÃ¼cke ganz oder teilweise verÃ¤ussert oder zweckentfremdet worden waren bzw. werden sollten, stellte diese BehÃ¶rde mit VerfÃ¼gung im Nachveranlagungsverfahren vom 14. Au­gust 2002 fest, dass die Voraussetzungen fÃ¼r die seinerzeitige Vorzugsbewertung weggefallen seien und auferlegte sie A auf der Basis eines fÃ¼r die Nachveranlagung massgebenden hÃ¶heren VermÃ¶gens eine Erbschaftssteuer von (Fr. 32'028.- ./. bereits bezahlte Steuer von Fr. 6'020.- =) Fr. 26'008.-. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Hiergegen erhob A am 16. September 2002 Einsprache mit dem An­trag, die angefochtene VerfÃ¼gung sei, soweit diese sie betreffe, aufzuheben, und zwar auch insoweit, als darin zu ihren Lasten eine solidarische Haftung fÃ¼r die Steuern ihrer Miterben verfÃ¼gt worden sei. Zur BegrÃ¼ndung des Rechtsmittels wurde ausgefÃ¼hrt, der Erblasser sei zwar bereits am 8. Juli 1999 verstorben, d.h. noch vor dem 1. Januar 2000, an welchem Stichtag das Ãnderungsgesetz zum Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz vom 23. August 1999 (im Folgenden: AendG) in Kraft getreten sei. Indessen seien die Voraussetzungen fÃ¼r den Wegfall der Vorzugsbewertung nach § 15 ESchG erst nach dem 1. Januar 2000 eingetreten. GemÃ¤ss Art. II Abs. 1 AendG fÃ¤nden die geÃ¤nderten Bestimmungen auf alle SteuerfÃ¤lle Anwendung, in welchen der Steueranspruch nach Inkrafttreten des Gesetzes entstanden sei. Da der Nachveranlagungsanspruch gemÃ¤ss § 17 ESchG erst mit der VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung entstehe, sei fÃ¼r die Nachveranlagung § 11 ESchG (in der Fassung gemÃ¤ss AendG; in Kraft seit 1. Januar 2000) anzuwenden, welche Vorschrift die Nachkommen von der subjektiven Steuerpflicht befreie.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Finanzdirektion wies die Einsprache mit VerfÃ¼gung vom 25. September 2002 vollumfÃ¤nglich ab. Die EntscheidungsgrÃ¼nde lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Vorschriften Ã¼ber die Nachveranlagung von ehedem zum Ertragswert bewerteten NachlassgrundstÃ¼cken lauteten in § 17 ESchG (im Wesentlichen) gleich wie in § 17 ESchG vor dessen Ãnderung durch das AendG (aESchG). GrundsÃ¤tzlich bestritten die Erben den Anspruch der SteuerbehÃ¶rde nicht, eine Nachveranlagung durchzufÃ¼hren. Sie forderten lediglich die Anwendung von § 11 ESchG, wonach neben dem Ehegatten auch die Nachkommen des Erblassers von der Steuerpflicht befreit seien. Indessen mÃ¼ssten im Rahmen der Nachveranlagung â als der "zweiten Phase der Besteuerung" â jene Normen angewandt werden, die bei der in der ersten Phase erfolgten Vorzugsbewertung in Geltung gestanden hÃ¤tten. Zu dieser Auslegung fÃ¼hre schon der blosse Wortlaut der Ãbergangsbestimmung von § 78 Abs. 2 ESchG. Die VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung eines vorzugsbewerteten GrundstÃ¼cks sei kein steuerbegrÃ¼ndendes Ereignis gemÃ¤ss § 7 ESchG (mehr), sondern lÃ¶se lediglich den Nachbezug der frÃ¼her begrÃ¼ndeten Erbschaftssteuer auf der Differenz zwischen dem Verkehrswert im Zeitpunkt der ErÃ¶ffnung des Erbgangs und dem seinerzeit veranlagten Vorzugswert aus. Auch der Wortlaut von § 17 Abs. 1 ESchG verdeutliche, dass im Nachveranlagungsverfahren kein neu entstandener Steueranspruch geltend gemacht werde, sondern dass es um die Neubewertung eines vorbestehenden Steueranspruchs gehe. Da dieser im vorliegenden Streitfall vor dem 1. Januar 2000 begrÃ¼ndet worden sei, berufe sich A zu Unrecht auf die Steuerbefreiung von Nach­kommen nach § 11 ESchG. Soweit sie sich gegen die Solidarhaftung der Erben fÃ¼r die Erb­schaftssteuern wende, Ã¼be sie unbehelfliche Kritik an den in § 57 ESchG zum Ausdruck kommenden Wertungen des Steuergesetzgebers.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Hiergegen erhob A am 25. Oktober 2002 Rekurs an das Verwaltungsgericht mit den AntrÃ¤gen, von der Nachveranlagung der Erbschaftssteuer sei abzusehen und es sei die verfÃ¼gte Solidarhaft aufzuheben. Zudem verlangte sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Finanzdirektion schloss auf </span><span>Abweisung des Rekurses.</span></p> <p class="LKK-Normal"><span> </span></p> <p class="LKK-Normal"><span> </span></p> <p class="LKK-Normal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="LKK-Normal"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Gegen den Einspracheentscheid der Finanzdirektion kann der Steuerpflichtige nach § 43 Abs. 1 ESchG beim Verwaltungsgericht Rekurs erheben. Laut § 43 Abs. 4 ESchG sind die Bestimmungen Ã¼ber das Rekursverfahren bei EinschÃ¤tzungen fÃ¼r die Staatssteuer sinngemÃ¤ss anwendbar (vgl. §§ 147 ff. des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997; StG). Da mehrere durch eine Erbschaft bereicherte Personen selbstÃ¤ndig steuerpflichtig sind, kann jeder Beteiligte selbstÃ¤ndig Rekurs erheben. GegenÃ¼ber solchen Beteiligten, welche â wie hier die beiden Geschwister der Rekurrentin â auf ein Rechtsmittelverfahren verzichten, wird die Veranlagung rechtskrÃ¤ftig (Felix Richner/Walter Frei, Kommentar zum ZÃ¼rcher Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz, ZÃ¼rich 1996, § 41 N. 14).</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Mit Rekurs kÃ¶nnen laut § 43 Abs. 2 ESchG alle MÃ¤ngel des angefochtenen Entscheids sowie des vorangegangenen Verfahrens gerÃ¼gt werden. Dabei sind neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel zulÃ¤ssig (VGr, 22. November 2000, SR.1999.00019 = ZStP 2001, 148, E. 1a mit Verweisungen). Das Verwaltungsgericht hat damit die gleiche freie und umfassende PrÃ¼fungsbefugnis wie die Finanzdirektion im Einspracheverfahren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Der Erbschaftssteuer unterliegen gemÃ¤ss § 3 Abs. 1 ESchG alle VermÃ¶gensÃ¼bergÃ¤nge (ErbanfÃ¤lle und Zuwendungen) kraft gesetzlichen Erbrechts oder aufgrund einer VerfÃ¼gung von Todes wegen. Kraft § 7 lit. a ESchG (und aESchG) entsteht der Anspruch auf die Erbschaftssteuer mit ErÃ¶ffnung des Erbgangs, also nach Art. 537 Abs. 1 ZGB mit dem Tod des Erblassers (RB 1993 Nr. 31). Stichtag ist vorliegend der 8. Juli 1999.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Berechnet wird die Steuer grundsÃ¤tzlich vom Verkehrswert, welcher dem Ã¼bergegangenen VermÃ¶gen im Zeitpunkt der Entstehung des Steueranspruchs, mithin bei ErÃ¶ffnung des Erbgangs, zukommt (§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit § 7 lit. a ESchG; VGr, 24. November 1999, SR.1999.00001 = ZStP 2000, 150 E. 2a). Nach den VerhÃ¤ltnissen am Stichtag richtet sich nebst der Wertermittlung des Steuerobjekts nicht nur die â hier nicht streitige â Frage nach dem landwirtschaftlichen Charakter der streitbetroffenen GrundstÃ¼cke, sondern auch die Beurteilung der persÃ¶nlichen Steuerpflicht (VGr, 11. Juni 2003, SR.2002.00013). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Erbschaftssteuer als eigentliche Spezialeinkommenssteuer wird in der Lehre oft als Rechtsverkehrssteuer bezeichnet, da sie an die erbrechtliche Rechtsnachfolge anknÃ¼pft (vgl. anstelle vieler Ernst Blumenstein/Peter Locher, System des schweizerischen Steuerrechts, 6. A. ZÃ¼rich 2002, 205). Besteuert wird das VermÃ¶gen, welches dem einzelnen Erben bzw. VermÃ¤chtnisnehmer zufolge Todes unentgeltlich zugekommen ist (Erbanfall­steuer). Befinden sich land- und forstwirtschaftliche GrundstÃ¼cke, die weiterhin der Landwirtschaft dienen, im NachlassvermÃ¶gen, so werden diese gemÃ¤ss § 15 ESchG ausnahmsweise nicht zum Verkehrswert, sondern zum Ertragswert bewertet. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Wird ein GrundstÃ¼ck im Sinn von § 15 ESchG innert 20 Jahren ganz oder teilweise verÃ¤ussert oder fallen innert dieser Frist die Voraussetzungen der Vorzugsbewertung dahin, so wird die Steuer nachtrÃ¤glich vom damaligen Verkehrswert, hÃ¶chstens jedoch vom erzielten ErlÃ¶s, berechnet (§ 17 Abs. 1 ESchG). Diese Rechtslage bestand schon nach § 17 Abs. 1 aESchG, welche Norm mit Ausnahme des kraft AendG ausgemerzten Hinweises auf § 16 aESchG wÃ¶rtlich identisch ist mit § 17 Abs. 1 ESchG. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Institut der Nachveranlagung bildet das unter dem Gesichtswinkel der Rechtsgleichheit zu postulierende GegenstÃ¼ck zur Vorzugsbewertung und weist insoweit Gemeinsamkeiten mit der ergÃ¤nzenden VermÃ¶genssteuer gemÃ¤ss §§ 41 ff. StG auf (vgl. Richner/Frei, § 17 N. 1, 4). Es ist im Ãbrigen vor dem Hintergrund der Vorschriften Ã¼ber das bÃ¤uerliche Erb- bzw. Bodenrecht zu wÃ¼rdigen: Wird einem Erbe bei der Erbteilung ein landwirtschaftliches Gewerbe oder GrundstÃ¼ck zu einem unter dem Verkehrswert liegenden Anrechnungswert zugewiesen, so hat jeder Miterbe bei einer spÃ¤teren "VerÃ¤usserung", worunter insbesondere auch eine Zweckentfremdung fÃ¤llt, Anspruch auf den seiner Erbquote entsprechenden Anteil am Gewinn (vgl. Art. 619 ZGB und Art. 28 f. des Bundesgesetzes Ã¼ber das bÃ¤uerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991 </span><span>[</span><span>BGBB</span><span>]</span><span>; SR 211.412.11). Unter den nÃ¤mlichen Voraussetzungen, d.h. bei Realisierung des Mehrwerts im Zusammenhang mit einer VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung eines landwirtschaftlichen GrundstÃ¼cks, will § 17 ESchG "dem Staat einen Nachsteueranspruch auf dem Mehrwert wahren, der gegenÃ¼ber der Vorzugsbewertung â d.h. bezogen auf den Verkehrswert im Zeitpunkt des Erbanfalls â realisiert worden ist" (VGr, 6. Dezember 1988, SR 88/0043, E. 3b, Abs. 3). Im Licht des Gesetzeszwecks richtet sich dieser Besteuerungsanspruch zwar tendenziell auf den ganzen realisierten Mehrwert. Steuerpflichtig ist aber gemÃ¤ss § 17 Abs. 2 ESchG nur der VerÃ¤usserer bzw. der EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks, bei dem die Voraussetzungen fÃ¼r die Vorzugsbewertung nachtrÃ¤glich entfallen sind. Mit dieser Regelung wird fÃ¼r die Nachveranlagung nicht an die durch Erbfolge, Erbvorbezug oder Schenkung entstandenen frÃ¼heren EigentumsverhÃ¤ltnisse angeknÃ¼pft. Massgebend sind vielmehr die EigentumsverhÃ¤ltnisse im Zeitpunkt der Entstehung der Nachveranlagungsvoraussetzungen. Deshalb hat der Ver­Ã¤usserer bzw. EigentÃ¼mer nur die auf seine Erbquote entfallende zusÃ¤tzliche Erbschaftssteuer zu bezahlen (und bleiben die Ã¼brigen Miterben, die ebenfalls von der Vorzugsbewertung profitiert haben, von einer Nachveranlagung verschont; vgl. Richner/Frei, N. 23), genau so, wie umgekehrt der Miterbe nach Art. 28 Abs. 1 BGBB nur Anspruch auf einen seiner Erbquote entsprechenden Gewinnanteil hat. Im Einklang damit hat die Finanzdirektion mit VerfÃ¼gung vom 14. August 2002 denn auch gegenÃ¼ber der Rekurrentin entsprechend deren Erbberechtigung nur einen Drittel der "Nachsteuer" nachveranlagt. Es ist deshalb nicht ganz verstÃ¤ndlich, weshalb die Finanzdirektion in ihrer Rekursantwort die Auffassung vertreten hat, der verÃ¤ussernde oder zweckentfremdende Erbe sei fÃ¼r den ganzen realisierten Mehrwert nachzuveranlagen. Dergleichen ergibt sich entgegen der Behauptung der ErbschaftssteuerbehÃ¶rde insbesondere auch nicht aus dem vorzitierten unverÃ¶ffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichts. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die gemÃ¤ss § 17 ESchG nachveranlagte Steuer ist im Urteil eines Teils der Lehre eine Nachsteuer (vgl. §§ 52 ff. ESchG; vgl. Richner/Frei, § 17 N. 3). Dagegen spricht unter anderem, dass der Nachveranlagungsanspruch nicht nach der nachsteuerrechtlichen Vorschrift von § 52 Abs. 2 verjÃ¤hrt, sondern nach § 40 Abs. 1 ESchG betreffend die VerjÃ¤hrung des "Steuer- oder Nachveranlagungsanspruchs". Es liesse sich daher ebenso gut die Auffassung vertreten, die nachveranlagte Steuer sei â wie die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer â eine "eigenstÃ¤ndige Steuer" (vgl. Felix </span><span>Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999,</span><span> </span><span>§ 44 N. 2). Die Frage braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden. Richtig ist jedenfalls die Feststellung der Rekurrentin, dass der Nachveranlagungsanspruch vom Besteuerungsanspruch â hier im Sinn von § 7 lit. a ESchG â zu unterscheiden ist und im Gegensatz zu diesem "nicht schon im Zeitpunkt des Todes des Erblassers", sondern erst mit dem Dahinfallen der Voraussetzungen fÃ¼r die Vorzugsbewertung, entsteht. Fraglich ist nur, welche SchlÃ¼sse sich daraus im vorliegenden Fall ergeben, wo im Zeitraum zwischen Erbgang und Entstehung des Nachveranlagungsanspruchs kraft einer GesetzesÃ¤nderung die subjektive Steuerpflicht desjenigen Erben entfallen ist, der sein vordem privilegiert besteuertes Erbe verÃ¤ussert bzw. zweckentfremdet hat. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Nach Art. II Abs. 1 AendG finden "die geÃ¤nderten Bestimmungen </span><span>[</span><span>...</span><span>]</span><span> Anwendung auf alle SteuerfÃ¤lle, in denen der Steueranspruch nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entstanden ist". Damit harmoniert § 78 Abs. 1 ESchG, welche Vorschrift die Bestimmungen des bisherigen Rechts fÃ¼r anwendbar erklÃ¤rt "auf SteuerfÃ¤lle, in denen der Steueranspruch vor Inkrafttreten dieses Gesetzes entstanden ist...". Daraus folgert die Rekurrentin aber zu Unrecht, dass "der Frage nach der Anwendbarkeit von § 78 auf den vorliegenden Fall nur untergeordnete Bedeutung zukommen" dÃ¼rfte, wenn damit zum Ausdruck gebracht werden will â worauf die ganze Argumentation hinauslÃ¤uft â, dass die vorliegende Streitfrage nach der subjektiven Steuerbefreiung der Rekurrentin statt nach § 78 (Abs. 2) ESchG auf der Grundlage von Art. II Abs. 1 AendG zu entscheiden sei und dass unter "Steueranspruch" im Sinn dieser letztgenannten Vorschrift der selbstÃ¤ndige "Nachveranlagungsanspruch" im Sinn von § 17 ESchG zu subsumieren sei, welcher demgemÃ¤ss nach dem 1. Januar 2000 gegenÃ¼ber der Rekurrentin als Nachfahrin der Erblasserin gar nicht mehr habe begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnen. Denn § 78 ESchG gehÃ¶rt im Gegensatz zu § 11 ESchG nicht zu den "geÃ¤nderten Bestimmungen" im Sinn von Art. II Abs. 1 AendG. § 78 Abs. 1-4 aESchG sind vielmehr identisch mit § 78 Abs. 1-4 ESchG. Art. II Abs. 1 AendG bezieht sich nur auf die geÃ¤nderten materiellrechtlichen Bestimmungen gemÃ¤ss Art. I des AendG, nicht aber auch auf § 78 ESchG, welche Vorschrift wie Art. II Abs. 1 AendG Ã¼bergangsrechtlicher Natur ist. Art. II Abs. 1 AendG ist deshalb mit Bezug auf die Anwendbarkeit von § 78 ESchG Ã¼berhaupt nichts zu entnehmen, geschweige denn will sie diese Vorschrift zurÃ¼ckdrÃ¤ngen. Die Frage nach der Ã¼bergangsrechtlichen Anwendbarkeit von § 11 ESchG auf den vorliegenden Fall beurteilt sich demnach nach § 78 ESchG, was die Vorinstanz richtig gesehen hat. Auf allgemeine GrundsÃ¤tze, wie sie die Rekurrentin unter Hinweis auf das verwaltungsrechtliche Schrifttum verficht (Max Imboden/RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Basel/Frankfurt a.M. 1986/1990, Nr. 15 B/IIIa mit Hinweisen), wÃ¤re nur in Ermangelung von <span>Ã¼</span>bergangsbestimmungen des ESchG allenfalls zurÃ¼ckzugreifen. Im Ãbrigen mÃ¼sste sich die (an der zitierten Fundstelle gar nicht referierte) angebliche Regel, nicht zum Vorteil, sondern zum Nachteil der Rekurrentin auswirken. Soll nÃ¤mlich der "Vollzug" des "Steuerobjekts" (gemeint wohl: Verwirklichung des steuerbegrÃ¼ndenden Tatbestands; Steuerobjekt ist das erbrechtlich Ã¼bergegangene NettovermÃ¶gen) als "einmaliger Vorgang" intertemporalrechtlich massgebend sein, dann kÃ¶nnte es sich hierbei nur um den Erbgang handeln (vgl. ErwÃ¤gung Ziffer 2), und nicht um die nach Inkraftsetzung von § 11 ESchG (Steuerfreiheit der Nachkommen des Erblassers) per 1. Januar 2000 eingetretenen "neuen" Tatsachen, die zum Dahinfallen einer frÃ¼heren Vorzugsbewertung fÃ¼hren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die korrektive Funktion der Nachveranlagung nach § 17 ESchG verlangt, dass dieser auch Ã¼bergangsrechtlich diejenigen rechtlichen Normen zugrundezulegen sind, welche bei der seinerzeitigen Vorzugsbewertung in Geltung standen, und zwar insbesondere auch und gerade die Bestimmungen betreffend die subjektive Steuerpflicht.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Genau dies besagt die auf den Streitfall anwendbare Ãbergangsbestimmung von § 78 Abs. 2 ESchG (bzw. aESchG; vgl. ErwÃ¤gung Ziffer 4). Danach gelten fÃ¼r SteuerfÃ¤lle, in denen der Steueranspruch bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes entstanden ist, die Bestimmungen des bisherigen Rechts. Die Bestimmungen Ã¼ber das Verfahrensrecht, das Ver­anlagungs- und Rechtsmittelverfahren, die Ãnderung rechtskrÃ¤ftiger Entscheide sowie den Steuerbezug finden mit Inkrafttreten dieses Gesetzes Anwendung, auch wenn der Todesfall vorher eingetreten oder die Schenkung vor diesem Zeitpunkt vollzogen worden ist. Die AufzÃ¤hlung in § 78 Abs. 2 ESchG bezieht sich einzig auf die Gesetzesabschnitte "3. ... Verfahrensrecht", "4. ...Veranlagungs- und Rechtsmittelver­fahren", "5. ... Ãnderung rechtskrÃ¤ftiger Entscheide" und "6. ... Steuerbezug".</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Damit fallen insbesondere die Belange der Ausnahmen von der Steuerpflicht, der Nachveranlagung und der Steuerberechnung, welcher in den Abschnitten "1. Steuerpflicht" (§§ 10 ff. ESchG) und "2. Steuerbemessung" (§§ 13 ff. ESchG) geregelt sind, nicht unter jene neuen Bestimmungen, die § 78 Abs. 2 ESchG auch auf altrechtliche ErbgÃ¤nge und Schenkungen als anwendbar erklÃ¤rt. Die Nachveranlagung beurteilt sich somit im Zusammenhang mit NachlassgrundstÃ¼cken, die vor dem 1. Januar 2000 entsprechend § 15 aESchG bewertet wurden, nach den Bestimmungen von §§ 17 und 18 bzw. §§ 21, 22 und 23 aESchG, und zwar auch insoweit, als die VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung nach dem 1. Januar 2000 stattgefunden hat. Der Gesetzgeber hat sich damit gegen eine "unechte" RÃ¼ckwirkung der Vorschriften des 1. und 2. Gesetzesabschnitts ausgesprochen (vgl. zum Begriff derselben BGE 122 II 113 E. 3b/dd, BGE 122 V 5 E. 3a), welche nicht zuletzt dazu gefÃ¼hrt hÃ¤tte, dass gegenÃ¼ber Nachkommen von vor dem 1. Januar 2000 verstorbenen Erblassern keine Erbschaftssteuern auf nach diesem Zeitpunkt verÃ¤usserten oder zweckentfremdeten NachlassgrundstÃ¼cken mehr hÃ¤tten erhoben werden dÃ¼rfen. Dass genau diese Rechtsfolgen des AendG bewusst vermieden werden wollten, ergibt sich auch aus den Gesetzesmaterialien, insbesondere aus dem Bericht und Antrag des Regierungsrats vom 8. Juli 1998 (ABl 1998, 871), worin es in Ziffer VI/E unter dem Titel "Nachveranlagung bei land- und forstwirtschaftlichen GrundstÃ¼cken, die zum Ertragswert bewertet wurden (§ 17 ESchG)" heisst: "InskÃ¼nftig kommt dieser Bestimmung lediglich noch Bedeutung zu im Zusammenhang mit land- und forstwirtschaftlichen GrundstÃ¼cken. Diese sollen weiterhin zum Ertragswert bewertet werden (§ 15 ESchG); im Falle einer VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung innert zwanzig Jahren ist jedoch, wie bis anhin, eine Nachveranlagung vorzunehmen".</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Dass nach dem Wortlaut von Art. II Abs. 2 AendG "die Nachveranlagung gemÃ¤ss § 17 ESchG in der Fassung vom 28. September 1986 ... auch nach Inkrafttreten dieses Gesetzes" ausdrÃ¼cklich nur mit Bezug auf seinerzeit vorzugsbewertete GeschÃ¤ftsgrund­stÃ¼cke im Sinn von § 16 ESchG vorbehalten worden ist, fÃ¼hrt nicht zum Schluss auf qualifiziertes Schweigen des Gesetzgebers zur Nachveranlagung des Mehrwerts von land- oder forstwirtschaftlichen GrundstÃ¼cken. Damit hat es vielmehr lediglich folgende Bewandtnis: Mit dem AendG wurde wie erwÃ¤hnt § 16 ESchG aufgehoben (vgl. ErwÃ¤gung Ziffer 3.1). An die Stelle dieser Vorschrift trat eine entsprechende ErmÃ¤ssigung des Steuerbetrages (vgl. §§ 25a und 25b ESchG). Dies hatte zur Folge, dass auch § 17 ESchG anzupassen war; der Verweis auf § 16 ESchG musste entfallen. Um die Nachveranlagung der gemÃ¤ss § 16 aESchG vorzugsbewerteten GeschÃ¤ftsliegenschaften auch nach Inkrafttreten der GesetzesÃ¤nderung zu ermÃ¶glichen, war die Aufnahme von Art. II Abs. 2 in das Ãnderungsgesetz deshalb erforderlich. Diese Bestimmung, welche die Nachveranlagung fÃ¼r GeschÃ¤ftsliegenschaften sicherstellen sollte, ist nicht dahingehend zu verstehen, dass damit die Nachveranlagung fÃ¼r gemÃ¤ss § 15 ESchG zum Ertragswert veranlagte land- und forstwirtschaftliche Liegenschaften ausgeschlossen wÃ¤re. Der Gesetzgeber wollte im Gegenteil fÃ¼r sÃ¤mtliche vorzugsbewerteten GrundstÃ¼cke den Steueranspruch auf dem nach 1. Januar 2000 realisierten Mehrwert gewahrt wissen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Soweit die Rekurrentin sich gegen die solidarische Haftung fÃ¼r die Steuer ihrer Miterben wehrt, ist das Rechtsmittel gegenstandslos geworden, da diese Steuern am 19. September 2002 bezahlt worden sind. Ansonsten ist der Rekurs abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>8. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten dieses Rekursverfahrens der unterliegenden Rekurrentin aufzuerlegen (§ 44 Abs. 1 ESchG) und muss ihr die anbegehrte ProzessentschÃ¤digung von Gesetzes wegen versagt bleiben (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 StG und § 43 Abs. 4 ESchG).</span></p> <p class="Erwgung1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"></a><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Der Rekurs wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr.4'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Rekurrentin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>