<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00033</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Baumann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bugada</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, war seit dem 4. Juli 2002 in einem Teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum als Reinigungsangestellte bei der Y.___ AG tätig und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 27. September 2012 am Arbeitsplatz von einer Treppe stürzte und sich am linken Knie verletzte (vgl. Schadenmeldung UVG vom 9. Oktober 2012, Urk. 9/1). Nach Erstbehandlung durch Dr. med. Z.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierten die Ärzte der Abteilung für Orthopädie der Universitätsklinik A.___ im Bericht vom 7. November 2012 eine Kniedistorsion links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hornläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniscus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Vorderhornläsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniscus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benmeniskus lateral (Urk. 9/11). Die Suva erbrachte Taggeld- und Heilbehand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsleistungen. Am 15. Februar 2013 erfolgte in der Universitätsklinik A.___ ein operativer Eingriff am linken Knie der Versicherten (Kniearthroskopie, medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ale [Hinterhorn] und laterale [Reduktion des Scheibenmeniskus] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmeniskekto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 9/34). Am 28. Oktober 2013 wurde in der B.___ Klinik eine weitere Operation am linken Knie durchgeführt (Kniearthroskopie und laterale Scheibenmeniskusteilresektion, Urk. 9/73). Am 4. Februar 2014 wurde die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte von Kreisärztin Dr. med. C.___, FMH Chirurgie, untersucht (Urk. 9/88). Vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 war sie zur ambulanten Rehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation in der Rehaklinik D.___ (Urk. 9/114). Mit Schreiben vom 12. Juni 2014 teilte die Suva der Versicherten mit, dass die Taggeldleistungen per 1. August 2014 eingestellt würden (Urk. 9/112). Am 29. Juli 2014 nahm Kreisärztin Dr. C.___ eine Beurteilung des Integritätsschadens vor (Urk. 9/122), nachdem am 28. Juli 2014 die kreisärztliche Abschlussuntersuchung erfolgt war (Urk. 9/123). Mit Verfügung vom 9. September 2014 verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Suva einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach ihr aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integritätseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 5 % eine Integritätsentschädigung in der Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6‘300.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/130). Dagegen erhob die Versicherte am 22. September respektive 23. Oktober 2014 Einsprache (Urk. 9/131 und Urk. 9/136), unter Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage des Berichts der B.___ Klinik vom 17. Oktober 2014 (Urk. 9/137). Am 11. November 2014 gab Kreisärztin Dr. C.___ zur Frage des Integritätsschadens eine Stellungnahme ab (Urk. 9/139), wozu sich die Versicherte am 10. Dezember 2014 vernehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/141). Mit Entscheid vom 27. Dezember 2016 wies die Suva die Einsprache der Versicherten ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 1. Februar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 8. Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin am 12. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu beurteilende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat sich am 27. September 2012 ereignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 6 Abs. 1 UVG wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den – soweit das Gesetz nichts a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n und Berufskrankheiten gewährt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Invalidität, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1-2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infolge des Unfalles zu mindestens 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Invalideneinkommen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV046"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundesrätli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinras</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass mit der Rehaklinik D.___ bzw. Kreisärztin Dr. C.___ davon ausgegangen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne, dass die Beschwerdeführerin wieder in der Lage sei, ganztags einer angepassten, leichten beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Der Vergleich zwischen dem anhand der Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) zu ermittelnden Invalideneinkommen von Fr. 60'780.-- und dem gestützt auf den zuletzt bei der Y.___ AG erzielten Verdienst festzusetzenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 44'501.-- zeige, dass die Beschwerdeführerin kein unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingtes Mindereinkommen zu beklagen habe. Damit sei ein Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG zu verneinen. Im Weiteren habe Kreisärztin Dr. C.___ eine mässige Arthrose am linken Knie festgestellt und in ihrer Einschätzung vom 29. Juli 2014 zum aktuellen Zeitpunkt eine Einreihung des Schadens in der Mitte der Skala bei 10 % vorgenommen, da vor allem nur das mediale Kompartiment betroffen sei. Aufgrund des unfallfremden Vorzustandes habe Dr. C.___ die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse sodann mit einem Ursachenanteil von 50 % folgerichtig auf 5 % halbiert. Auch auf diese Beurteilung könne abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden. Wegen der verbliebenen Beeinträchtigungen aus dem Berufsunfall von Ende September 2012 sei der Beschwerdeführerin daher eine Integritätsentschädigung von 5 % beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise von Fr. 6'300.-- zuzusprechen (Urk. 2 S. 6 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf widersprüchlichen Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin basiere. Korrekter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise sei von einem jährlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 47'583.25 auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Als Invalideneinkommen ziehe die Beschwerdegegnerin DAP-Löhne heran und ermittle so ein Einkommen in einer adaptierten Tätigkeit von Fr. 60'780.--. Dieser Betrag bleibe bestritten, da die entsprechenden DAP-Blätter ungeeignet seien, einen entsprechenden Invalidenverdienst zu belegen. Im Weiteren habe Dr. Z.___ im Bericht vom 9. Mai 2015 nachvollziehbar aufgezeigt, weshalb auf das Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D.___ nicht abgestellt werden könne. Betreffend Integritätsentschädigung sei festzuhalten, dass im Bericht zum MRI vom 1. Oktober 2012 von einer ausschliesslich oberflächlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abrasion gesprochen werde. Ein Vorzustand im Sinne einer von Kreisärztin Dr. C.___ postulierten Arthrose müsse vor diesem Hintergrund verneint werden. Allenfalls liege eine richtunggebende Verschlimmerung eines bis dahin stillen Zustands vor. Seitens der B.___ Klinik sei im Bericht vom 17. Oktober 2014 begründet dargetan worden, weshalb hier eine Integritätsentschädigung von 20 % geschuldet sei (Urk. 1 S. 3 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. C.___ diagnostizierte im Bericht vom 5. Februar 2014 zur Untersuchung vom 4. Februar 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persistierende Schmerzen im Bereich des lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Kniegelenks bei Status nach zweimaliger Arthroskopie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmeniskekto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Februar 2013, Oktober 2013; Differentialdiagnose: Symptomausweitung. Dr. C.___ gab an, dass das gesamte Beschwerdebild aufgrund der heutigen kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Untersuchung nicht konklusiv nachvollziehbar sei. Sie empfehle deshalb die Durchführung eines Verlaufs-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI des linken Kniegelenks in der Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsklinik A.___ (Urk. 9/88/5-6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, Oberarzt der Rehaklinik D.___, erklärte im Austrittsbericht vom 30. Juni 2014, dass das Ausmass des seitens der Beschwerdeführerin geltend gemachten Beschwerdebildes unter Berücksichtigung der klinischen Befunde und der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Bildgebung sowie der bekannten Diagnosen aus rein somatisch-funktionel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Sicht nur in unzureichender Weise nachvollziehbar sei. Das Beschwerdebild werde zusätzlich durch eine mässige Symptomausweitung mit entsprechender Tendenz zu einem Schmerzfixierungs- und Schonverhalten überlagert. Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassend habe im Rahmen der ambulanten Rehabilitation vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 keine wesentliche Verbesserung der Schmerzproblematik erreicht werden können. Die körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit hätten beim Training auf einem mittleren Niveau deutlich gesteigert werden können. Die Beschwerdeführerin sei bereit gewesen, innerhalb der Klinik auf ihren Unterarm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stock zu verzichten. Bezüglich der Beweglichkeit des linken Knies habe eine leichte Verbesserung erzielt werden können. Dr. E.___ kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit als Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsangestellte, bei der es sich um eine ausschliesslich stehende/gehende Tätigkeit mit wiederholtem Treppensteigen und Kauern handle, nicht mehr zumutbar sei. Eine mindestens leichte, wechselbelastende Arbeit (Gehen/Stehen am Stück </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">max. etwa 30 min) ohne Tätigkeit in der Hocke, auf Knien, mit wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holtem Treppensteigen und auf Leitern sei ihr ganztags zumutbar (Urk. 9/114/3-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. C.___ erklärte im Bericht vom 29. Juli 2014 betreffend die tags zuvor durchgeführte Abschlussuntersuchung, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl beim Prüfen der Gangarten wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beweglichkeit, der Propriozeption und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stabilisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung eine Verbesserung ergeben habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das Zumutbarkeitspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fil, welches im Rahmen der Rehabilitation in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellt worden sei, abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden (Urk. 9/123/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beurteilung des Integritätsschadens vom 29. Juli 2014 diagnostizierte Kreisärztin Dr. C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Restbeschwerden media</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">les linkes Kniegelenk bei Status nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zweimaliger Arthroskopie un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oktober 2013 bei beginnender mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssiger medialer Gonarthrose linkes Kniegelenk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte aus, dass eine mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssige Funktionseinschränkung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte Belastbarkeit des linken Kniegelenkes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden. Die Beschwerden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Teil unfallbedingt, dauernd und erheblich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schätzungsgrundlage sei Tabelle 5.2. Hier gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine mässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femorotibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rthrose ein Wert von 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 15 %. Im vorliegenden Fall sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor allem nur das mediale Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partiment betrof</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum aktuellen Zeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da vor dem Unfall bereits eine Arthrose mit im MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Oktober 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersichtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abrasionen am medial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurkondylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachweisbar gewesen sei, liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine vorbestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nde Arthrose vor. Im Verlauf sei es gemäss Bilddokumenta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zu einer leichten bis mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssigen Zunahme der vorbestehenden Knorpeldefekte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen. Dementsprechend könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der vorliegenden medialen Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ose als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorzustand gelten, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Zustand zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen seien (Urk. 9/122). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Oberarzt Orthopädie der B.___ Klinik, gab im Bericht vom 17. Oktober 2014 zuhanden der Beschwerdeführerin an, dass nach der letzten Operation vom 28. Oktober 2013 insofern ein Endzustand vorliege, als postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ durch rehabilitative Massnahmen höchstwahrscheinlich keine Verbesserun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mehr erreicht werden könnten. Es liege jedoch kein Endzustand vor, was die Arthrose angehe, da es sich hier um einen progredienten Prozess handle. Er habe die Beschwerdeführerin das letzte Mal am 10. April 2014 in seiner Sprechstunde gesehen. Damals sei sie sicher noch nicht arbeitsfähig gewesen. Klinisch scheine sich in den letzten Monaten aber keine wesentliche Verbesserung abgezeichnet zu haben, so dass fraglich sei, inwieweit die Beschwerdeführerin tatsächlich arbeitsfähig sein werde. Erfreulicherweise zeige sich in der Rehaklinik D.___, dass die Beweglichkeit des linken Knies bei Austritt habe verbessert werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Gemäss der Gliedertabelle der Beschwerdegegnerin sei bei einer mässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femorotibialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arthrose ein Integritätsschaden von 5 bis 15 % und bei einer schweren Arthrose ein solcher von 15 bis 30 % gegeben. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthroskopiebilder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Oktober 2013 würden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondromalazische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Grad III bis IV zeigen, was einer mässigen bis schweren Arthrose entspreche. Somit würde er eher von einem Integritätsschaden von ca. 20 % ausgehen. Die Frage, inwieweit die Arthrose vorbestehend gewesen sei, sei schwierig zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, da er die Beschwerdeführerin erst Ende 2013 gesehen und das Unfaller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis am 27. September 2012 stattgefunden habe (Urk. 9/137). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisärztin Dr. C.___ hielt in der Stellungnahme vom 11. November 2014 fest, dass Dr. F.___ von der B.___ Klinik die Integritätsentschädigung auf 20 % schätze, ohne das MRI vom 1. Oktober 2012 in seine Beurteilung miteinbezogen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben. Er gebe an, den Vorzustand nicht beurteilen zu können, da er die Beschwerdeführerin erst im Oktober 2013 gesehen habe. Im Verlaufs-MRI vom 18. März 2013 (ca. fünf Monate nach dem ersten MRI) sei der Knorpelschaden unverändert gewesen, so dass durch das Unfallereignis innerhalb von fünf Monaten keine Veränderung sichtbar geworden sei. Sie bleibe daher bei ihrer Einschätzung und Begründung (Urk. 9/139). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ erklärte im Bericht vom 9. Mai 2015 zuhanden der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin, dass sie diese von Konsultationen mit ihrem Ehegatten vor dem Unfall vom 27. September 2012 kenne. Damals sei die Beschwerdeführerin ohne Probleme gelaufen. Im MRI vom 1. Oktober 2012 habe sich kein Gelenkserguss gefunden, sondern ein Riss im medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meniskushinterhorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem sei das Kreuzband ödematös verändert gewesen. Ebenso habe eine Vorderhornläsion lateral bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurkondylen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten nur oberflächliche Abrasionen gezeigt (kein Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handensein einer Arthrose). Nach intensiver Physiotherapie sei am 15. Februar 2014 in der Universitätsklinik A.___ operiert worden und die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei an Stöcken entlassen worden, die sie lang benötigt habe. Im Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 18. Februar 2013 sei die Diagnose einer medial beginnenden Gonarthrose erwähnt worden. Da es zu keinerlei Besserung gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei, sei auf Wunsch ein Wechsel der Behandlung an die B.___ Klinik erfolgt. Dort sei das Knie infiltriert worden, jedoch ebenfalls ohne Besserung der Schmerzen. Noch im April 2014 sei die Beschwerdeführerin an einem Stock gegangen (was auch im Bericht der B.___ Klinik vom 10. April 2014 erwähnt werde). Sie habe über Schmerzen geklagt und das Knie nicht belasten können. Aktuell fänden sich am linken Knie eine teigige Schwellung und ein Extensions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defizit von ca. 10 Grad gegenüber rechts. Es sei eine Schublade bei Kreuzband-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffaserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorhanden. Die Beschwerdeführerin könne nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lange sitzen, nicht lange gehen und habe zudem wegen des andauernden Hinkens Wirbelsäulen-Probleme. Deshalb sei sie auch für eine leichte Arbeit nicht arbeitsfähig. Aus hausärztlicher Sicht könne sie die Einschätzung der Rehaklinik D.___ nicht nachvollziehen, zumal Dr. E.___ selbst erklärt habe, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht geheilt habe entlassen werden können, nach wie vor stark hinke und auswärts noch einen Stock benütze. Die Gehfähigkeit betrage keinesfalls 30 Minuten (Urk. 9/144). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Frage der Arbeitsfähigkeit legte Kreisärztin Dr. C.___ im Bericht vom 29. Juli 2014 – in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – im Wesentlichen dar, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung (vom 4. Februar 2014) insoweit besser gehe, als sie mittlerweile aufgrund der Rehabilitation in der Rehaklinik D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Unterarmgehstock gehen könne. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne sich jedoch weiterhin nicht so belasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie vor dem Unfall. Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heutigen klinischen Untersuchung zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich ein diskret ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiztes linkes Kniegelenk mit mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssiger Ergussbildung und lokalem Druckschmerz medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al. Vergleiche man die objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv erhobenen Befunde heute mit denjenigen der letzten krei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">särztlichen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung, so habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl beim Prüfen der Gangarten wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beweglichkeit, der Propriozeption und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stabilisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verbesserung ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es könne somit auf das Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D.___ verwiesen werden, wonach der Beschwerdeführerin eine mindestens leichte, wechselbelastende Arbeit (Gehen/Stehen am Stück max. etwa 30 min) ohne Tätigkeit in der Hocke, auf Knien, mit wiederholtem Treppensteigen und auf Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern ganztags zumutbar sei (Urk. 9/123/5 und Urk. 9/114/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung von Kreisärztin Dr. C.___, die auf einer eingehenden klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Untersuchung beruht, ist angesichts der genannten Befunde einleuchtend und plausibel. Dies auch vor dem Hintergrund, dass im Rahmen der ambulanten Rehabilitation in der Rehaklinik D.___ vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2014 die körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit beim Training auf mittlerem Niveau gesteigert und eine leichte Verbesserung bezüglich der Beweglichkeit des linken Knies erzielt werden konnte (Urk. 9/114/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht von Dr. Z.___ vom 9. Mai 2015 (Urk. 9/144) vermag diese Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung von Kreisärztin Dr. C.___ nicht in Zweifel zu ziehen. Dr. Z.___ hat nicht nachvollziehbar begründet, weshalb die Beschwerdeführerin aufgrund der Kniebeschwerden links selbst in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll und die Gehfähigkeit keinesfalls 30 Minuten betrage. Die Beschwerdeführerin hatte bei Austritt aus der Rehaklinik D.___ selber erklärt, sie benötige ihren Stock lediglich noch für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gehdauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von mehr als 30 Minuten (Urk. 9/114/9). Überdies hat sie anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 28. Juli 2014 bestätigt, dass sich die Gesamtsituation vor allem seit dem Aufenthalt in der Rehaklinik D.___ verbessert habe, da sie zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit auch ohne Gehstock gehen könne (Urk. 9/123/2-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ von der B.___ Klinik konnte sich zur Frage der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nach dem Austritt aus der Rehaklinik D.___ im Übri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht äussern, weil er sie seither nicht mehr gesehen hat (Urk. 9/137). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von Kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Dr. C.___ bzw. der Rehaklinik D.___ abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin ihre Stelle als Reinigungsangestellte infolge des Unfallereignisses vom 27. September 2012 verloren hat, gingen beide Parteien bei der Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht vom zuletzt erzielten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst bei der Y.___ AG aus (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). Währenddessen die Beschwerdegegnerin von einem Stundenlohn von Fr. 20.32 (inkl. Anteil 13. Monatslohn und Feiertagsentschädigung) ausging und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Fr. 44'501.-- bezifferte, errechnete die Beschwerdeführerin gestützt auf einen Stundenlohn von brutto Fr. 21.36 ein auf das Jahr 2014 aufgerechnetes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 47'583.25 (Urk. 1 S. 3). Auf welches dieser beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen ist, kann – wie nachfolgend aufgezeigt wird – jedoch offen bleiben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Invalideneinkommen setzte die Beschwerdegegnerin mittels der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DAP-Methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60‘780.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- fest (vgl. Urk. 9/129). Auf die von der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprachebegründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Oktober 2014 erhobenen Einwände (Urk. 9/136) gegen die fünf ausgewählten DAP-Stellen ist die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausführlich eingegangen und hat dabei zutreffend dargelegt, dass bei all diesen Stellen in Übereinstimmung mit dem kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil keine Verrichtungen im Stehen oder Gehen von mehr als einer halben Stunde am Stück notwendig seien. Ebenfalls überzeugend sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin dazu, dass es sich bei der in den DAP-Erfassungsblättern angegebenen Ausbildungsanforderung einer Anlehre nicht um eine solche im Sinne des bis zum 31. Dezember 2003 gültigen gewesenen Art. 49 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung handle, sondern lediglich um eine in der Regel kurz dauernde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einarbeitung in den neuen Arbeitsbereich (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_215/2015 vom 17. November 2015 E. 4.7.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die Beschwerdegegnerin auch zu Recht darauf hin, dass bei der Bestimmung des Invalideneinkommens - im Rahmen der Ermittlung eines allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Rentenanspruchs - irrelevant ist, ob die Beschwerdeführerin vor dem Unfall nur teilzeitbeschäftigt war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Holzer, Rechtsprechung des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage, Zürich/ Basel/Genf 2012, S. 127).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf das von der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 60‘780.-- kann daher abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44'501.-- respektive Fr. 47'583.25 und einem Invalideneinkommen von Fr. 60'780.-- resultiert keine unfallbedingte Erwerbseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 0 % (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran würde im Übrigen auch eine allfällige Parallelisierung der Einkommen, das heisst eine Heraufsetzung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder eine Herabsetzung des Invalideneinkommens bis die Abweichung vom branchenüblichen Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn 5 % nicht mehr übersteigt, nichts ändern (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Holzer, a.a.O., S. 129 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zieht man zur Ermittlung des Invalideneinkommens alternativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Tabellenlöhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesamtes für Statistik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweisen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und geht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Hilfsarbeiterin von monatlich Fr. 4‘112.-- aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (privater Sektor, Tabelle TA1, Total)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, resultiert unter Berücksichtigung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betriebsübliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wöchentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitszeit von 41,7 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bundesamt für Statistik, betriebsüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T 03.02.03.01.04.01) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2014 (vgl. Bundesamt für Statistik, Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischer Lohnindex, Entw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icklung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nominallöhne, Frauen, Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Jahreslohn von Fr. 52‘319.20 (Fr. 4‘112 : 40 x 41,7 x 12 x 1,007 x 1,01). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch bei Gegenüberstellung dieses Invalideneinkommens mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44'501.-- respektive Fr. 47'583.25 resultiert keine unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Erwerbseinbusse bzw. ein Invaliditätsgrad von 0 % (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente nach UVG demnach zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Frage des Integritätsschadens sind sich Kreisärztin Dr. C.___ und Dr. F.___ von der B.___ Klinik insofern einig, als beide von einer zumindest teilweise unfallbedingten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femorotibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Arthrose links ausgehen (Urk. 9/122, Urk. 9/137 und Urk. 9/139). Uneinigkeit besteht hingegen betreffend Schweregrad der Arthrose. Während Dr. C.___ erklärte, es sei vor allem nur das mediale Kompartiment betroffen, weshalb zum aktuellen Zeitpunkt von einer mässigen Arthrose auszugehen sei (Urk. 9/122), hielt Dr. F.___ fest, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthroskopiebilder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Oktober 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondromalazische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderungen Grad III bis IV zeigen würden, was einer mässigen bis schweren Arthrose entspreche (Urk. 9/137). Auf das Vorbringen von Dr. F.___ zum Schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regrad der Arthrose selbst ist Dr. C.___ in ihrer Stellungnahme vom 11. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 sodann nicht eingegangen. Ihre Kritik an dessen Schätzung des Integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritätsschadens auf 20 % erschöpfte sich vielmehr darin, dass Dr. F.___ im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men seiner Beurteilung das MRI vom 1. Oktober 2012 bzw. den unfallfremden Vorzustand nicht miteinbezogen habe (Urk. 9/139). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren sind sich Kreisärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ und Dr. Z.___ bezüglich der Frage dieses allfälligen Vorzustandes uneins. Während Dr. C.___ in der Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 29. Juli 2014 angab, vor dem Unfall vom 27. September 2012 sei bereits eine Arthrose mit im MRI vom 1. Oktober 2012 ersichtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abrasionen am medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurkonylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachweisbar gewesen (Urk. 9/122), erklärte Dr. Z.___, dass dieses MRI nur oberflächliche Abrasionen gezeigt habe, ohne Vorhandensein einer Arthrose (Urk. 9/144/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund dieser begründeten Einwände v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on Dr. F.___ und Dr. Z.___ beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen Feststellungen von Kreisärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ zur Frage der Höhe des Integritätsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 1.5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umgekehrt gilt dies jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Beurteilungen v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on Dr. F.___ und Dr. Z.___, als Dr. F.___ – wie erwähnt – offenbar keine Kenntnis der MRI-Bilder vom 1. Oktober 2012 hatte (Urk. 9/137) und sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gar nicht zur Höhe des Integritätsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geäussert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat (Urk. 9/144).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die gegebene medizinische Aktenlage lässt sich somit nicht prüfend nachvollziehen, welchen Schweregrad die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femorotibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Arthrose am linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann beurteilt werden, ob diese nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit teilweise vorbestehend war und bejahen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denfalls in welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sind demzufolge ergänzende medizinische Abklärungen erforderlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Dezember 2016 (Urk. 2) ist daher insoweit aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben, als er den Anspruch auf eine 5 % übersteigende Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung für das linke Knie verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und die Sache ist zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie zur Frage der Höhe des Integritätsschadens eine externe gutachterliche Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasst. Hinsichtlich des Anspruchs auf eine Rente aus UVG ist die Beschwerde abzuweisen. Dies führt zur teilweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutheissung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine reduzierte Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">800.-- (inkl. Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Ein</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">27. Dezember 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> insoweit aufgehoben wird, al</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s er einen Anspruch auf eine 5 %</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> übersteigende Integritätsentschädigung für </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">das linke Knie</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neint, und die Sache wird an die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Suva</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Integrit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ätsentschädigung betreffend das linke Knie</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 800.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ivo Baumann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>