<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00889</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, gelernter Koch und Heilpädagoge (vgl. Urk. 9/32/1), arbeitete seit August 2006 als Sozialpädagoge für die Z.___ (vgl. Urk. 9/15; Urk. 9/18/9). Am 3. März 2007 erlitt er einen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrunfall (vgl. Urk. 9/10/114). Per Ende Juli 2007 wurde ihm die Arbeitsstelle gekündigt (Urk. 1 S. 4 oben). Am 6. November 2007 meldete er sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen lädierten Meniskus, beginnende Arthrosen sowie Schmerzen im Nacken und im Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, hielt mit Mitteilung vom 7. Januar 2008 fest, dass eine Verlängerung der beruflichen Abklärung notwendig sei (Urk. 9/19). Am 27. Februar 2008 erteilte sie Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für eine Ausbildung zum Führungsfachmann (Urk. 9/31). Ab dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/156/31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 3.1) war der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer als Arbeitsagoge Gastronomie mit einem Pensum von 60 % (ab Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2010 80 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. Urk. 9/118/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) für das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig (Urk. 9/73/4; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/80)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 30. September 2008 gewährte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Umschulung im Rahmen einer Weiterbildung „Führen &amp; Managen“ der B.___ vom 20. Oktober 2008 bis 13. April 2010 (Urk. 9/54). Am 12. Mai 2010 erteilte sie Kostengutsprache für eine Verlängerung der Umschulung (Urk. 9/62). In der Mitteilung vom 21. Mai 2010 (Urk. 9/66) hielt die IV-Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen erfolgreich abgeschlossen seien (Urk. 9/66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf eine Depression meldete sich der Versicherte am 6. Juni 2012 erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 9/73). Die IV-Stelle gewährte ihm am 7. November 2012 Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurses (Urk. 9/88) und am 12. Dezember 2012 Frühinterventions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen in Form einer Modul A Arbeitsdiagnostik (Urk. 9/94). Mit Mitteilung vom 30. April 2013 wurde dem Versicherten Arbeitsvermittlung zugesprochen (Urk. 9/111) und mit Mitteilung vom 22. Januar 2014 wurde die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g abgeschlossen (Urk. 9/129). In der Folge holte die IV-Stelle unter anderem bei der Medas C.___ ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ein, das am 3. März 2015 erstattet wurde (Urk. 9/156). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/161; Urk. 9/169</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 20. Juni 2016 eine halbe Rente ab Februar 2013, eine ganze Rente ab April 2014 und wieder eine halbe Rente ab April 2015 zu (Urk. 9/195 [Verfügungsteil 2]; Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/208</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2/2;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/213</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2/1;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/222</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügungen vom 20. Juni 2016 (Urk. 2/1-3) und beantragte, diese seien aufzuheben und es sei ein bidisziplinäres Gutachten anzusetzen (Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle stellte mit Beschwerdeantwort vom 27. September 2016 (Urk. 8) einen Antrag auf eine reformatio in peius; eventuell sei die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 9. März 2017 (Urk. 10) wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 oben) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 25. April 2017 an seinen Anträgen fest (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin teilte am 18. Mai 2017 mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 14). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 30. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgebenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere betreffend die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und den Rentenanspruch (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), sind im Verfügungsteil 2 des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Entscheides zutreffend wiedergegeben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1). Darauf kann, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2/1 Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsteil 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit Februar 2012 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aus medizinischer Sicht wäre ihm nach Ablauf der Wartezeit die bisherige Tätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen (S. 2 oben). Im Januar 2014 sei es zu einer Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands gekommen und es sei ihm keine Tätigkeit mehr zumutbar gewesen (S. 2 Mitte). Im Januar 2015 habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers wieder verbessert und eine angepasste Tätigkeit wäre ihm im Umfang von 65 % zumutbar gewesen (S. 2 unten). Entsprechend sprach sie dem Beschwerdeführer ab Februar 2013 eine halbe Rente, ab April 2014 eine ganze und ab April 2015 wieder eine halbe Rente zu (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vernehmlassung vom 27. September 2016 (Urk. 8) stellte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Antrag auf eine reformatio in peius. Zur Begründung führte sie aus, die psychischen Beschwerden würden sich im Rahmen der Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG als nicht invalidisierend erweisen. Es liege keine dauerhafte, invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit vor, weshalb im Übrigen auch eine befristete Rente ausser Betracht falle (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer kritisierte in der Beschwerde (Urk. 1) insbesondere das polydisziplinäre Gutachten und stellte sich auf den Standpunkt, dass angesichts des mangelhaften neurologischen Teilgutachtens und der nicht thematisierten HWS-Distorsion im psychiatrischen Teilgutachten ein neues bidisziplinäres (psychiatrisches und neurologisches) Gutachten anzusetzen sei. Es seien insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere bildgebende Verfahren einzusetzen, um die Folgen des Auffahrunfalls und der dadurch ausgelösten HWS-Distorsion auf die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Erwerbsfähigkeit abzuklären, wie dies in der neuen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsprechung bezüglich psychosomatischer Störungen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_492/2014 vom 3. Juni 2015) vorgesehen sei (S. 5 f. Ziff. 3). Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend könne fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten werden, dass wesentliche Aspekte des Krankheitsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den MEDAS-Gutachten nicht erwähnt und diskutiert worden seien, weshalb der mangelhafte Teil der Begutachtung nochmals durchzuführen sei (S. 6 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob die Rentenzusprache zu Recht erfolgte respektive ob weitere Abklärungen erforderlich sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht zuhanden der Unfallversicherung vom 10. April 2007 (Urk. 9/10/97) folgende Diagnosen (Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Auffahrunfall mit HWS-Distorsionstrauma, Kniekontusion links und Ellbogenkontusion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schräger Riss im verbliebenen Meniskushinterhorn medial links bei Status nach arthroskopischer Teilmeniskektomie links medial vor Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende medialseitige Gonarthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe nach der Primärabklärung im E.___ zehn Tage unter beträchtlichen und zunehmenden Schmerzen am linken Knie gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet. Nackenschmerzen und zerviko-zephales Syndrom seien wegen der Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen eher im Hintergrund und langsam regredient (Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2007 (Urk. 9/10/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75) ist zu entnehmen, dass sich radiologisch eindeutig eine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsion im Bereich des Hinterhornes zeige. Da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer derzeit beschwerdefrei sei und in der klinischen Untersuchung nur diskrete Meniskuszeichen auslösbar seien, erfolge die Fortsetzung der konserva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Therapie (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des G.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, gaben im Bericht vom 14. August 2007 (Urk. 9/6/23-26) an, die Zuweisung des Beschwerdeführers sei wegen persistierenden rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonten Schmerzen erfolgt, bestehend seit einem HWS-Distorsionstrauma (S. 1 unten). Die Beschwerden entsprächen einem rechtsbetonten zervikospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und zervikozephalen Schmerzsyndrom. Als möglicher Chronifizierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktor bei bis anhin protrahiertem Heilungsverlauf komme eine psychosoziale Belastungssituation in Frage (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, berichtete am 5. September 2007 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Untersuchung (Urk. 9/6/17-22). Er führte aus, seit dem Unfallereignis würden Nacken- und Schulterbeschwerden angegeben (S. 5 Mitte). Bei heute weitgehend beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defreiem respektive beschwerdearmem Beschwerdeführer zweifle er die Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit einer stationären Rehabilitation etwas an (S. 6 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 20. August bis 8. September 2007 war der Beschwerdeführer im G.___, Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maklinik und Institut für Physikalische Medizin, hospitalisiert. Im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vom 12. September 2007 (Urk. 9/6/10-13) wurden folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen genannt (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches rechtsbetontes zervikospondylogenes und zervikozephales Schmerzsyndrom (Status nach HWS-Distorsionstrauma [Auffahrunfall] am 03.03.2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende belastungsabhängige Knieschmerzen links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Syndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pityriasis versicolor</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bis zum 30. September 2007 (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 24. September bis 6. November 2007 befand sich der Beschwerdeführer in der I.___. Im entsprechenden Austrittsbericht vom 13. November 2007 (Urk. 9/7) wurden im Wesentlichen folgende Diagnosen genannt (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 03.03.2007: Auffahrunfall mit HWS-Distorsionstrauma, Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kontusion links, Ellbogenkontusion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisches zervikospondylogenes und –zephales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierende belastungsabhängige Knieschmerzen links bei schräg ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">laufendem Riss im verbliebenen Innenmeniskushinterhorn links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">länger dauernde depressive Reaktion im Rahmen einer Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung bei anhaltender Schmerzproblematik und psychosozialen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungsfaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der I.___ führten aus, es liege keine psychiatrische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit Krankheitswert vor, welche eine arbeitsrelevante Leistungsminderung begründen könnte. Die Tätigkeit als Koch (ganztags gehende/stehende Tätigkeit) wie auch diejenige als Behindertenpädagoge (körperlich schwere Arbeit bei der Mithilfe beim An- und Auskleiden) sei dem Beschwerdeführer nicht zumutbar (S. 2 oben). Die Schmerzproblematik sei durch verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren ungünstig beeinflusst worden, so dass es intermittierend zu deutlichen Tagesschwankungen gekommen sei. Bei guter Leistungsbereitschaft und Konsistenz habe eine leichte Verbesserung der Belastbarkeit erreicht werden können (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 19. Januar bis zum 15. April 2011 befand sich der Beschwerdeführer im J.___ im stationären Aufenthalt. Im Austrittsbericht der Ärzte der K.___ vom 14. April 2011 (Urk. 9/93/9-11) wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den folgende Diagnosen genannt (S. 1 unten): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (F33.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent seit August 2010 (F10.20) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch bipolare affektive Störung (F31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der K.___ gaben an, dass bei Eintritt die deprimierte Stimmung, die auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige Gereiztheit, die Antriebsreduktion und die Schlafstörungen im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund gestanden hätten. Die rezidivierenden depressiven Einbrüche seien auf Überforderungssituationen bei der Arbeit und missglückte soziale Reintegration nach einem Alkoholentzug zurückzuführen. Die depressiven Symptome seien bei Austritt weitgehend remittiert gewesen (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychologin lic. phil. L.___, Fachpsychologin für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, nannte im Bericht vom 19. November 2012 (Urk. 9/93/1-5) als wesentliche Diagnose rezidivierende depressive Episoden (Ziff. 1.1). Diese zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich insbesondere durch starkes Grübeln, Versagensängste und Insomnie. Daraus resultiere ein eingeschränkter Grundzustand, der sich im Arbeitsalltag anhand geringerer Belastbarkeit, rascherer Gereiztheit und mehr Fehlern bei Routinearbeiten zeige. Die bisherige Tätigkeit wie auch eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei dem Beschwerdeführer zu 50 % zumutbar. Der Therapieverlauf habe gezeigt, dass er bei einem Arbeitspensum von 50 % gut und überdauernd funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tioniere (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt der N.___, nannte im Bericht vom 2. Februar 2013 (Urk. 9/105) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, mittelschwere Episode mit somatischen Symptomen (F33.11), bestehend sei Herbst 2011, gegenwärtig zu leicht remittiert. Des Weiteren nannte er folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkohol-Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent (F10.20)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht (BMI 28.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Befunde wurden eine leicht deprimierte Stimmung, eine Unsicherheit und ein seltenes Weinen angegeben, da er über die Entwicklung der letzten Jahre gekränkt und verletzt sei. Der Beschwerdeführer klage über Konzentrationsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und er sei im Denken etwas eingeengt auf die nächste Zukunft (lit. A.3.3). Eine Rückkehr in die bisherige Tätigkeit sei nicht möglich (lit. A.7.1; lit. B.1). Es liege keine Erwerbsunfähigkeit vor (lit. B.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der O.___ nannten im Bericht vom 22. Januar 2014 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/135) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung, gegenwärtig mittelgradiger Episode (Ziff. 1.1). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer leide an wiederholten depressiven Episoden seit 2011 mit Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsschwierigkeiten, schneller Ermüdung, geringer Frustrationstoleranz bis zu Anpassungsstörungen. Er habe seine Fähigkeiten in den letzten Monaten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessert (Ziff. 1.7). Ein Arbeitsversuch mit einem Pensum von 20 % in der Gast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ronomie von Ende Oktober bis Ende Dezember 2013 sei gescheitert. Weitere Arbeitsversuche wirkten aktuell eher destabilisierend (S. 3 unten). Die Ärzte der O.___ attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 21. November 2013 bis 28. Februar 2014 (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der Ärzte der Medas C.___ vom 3. März 2015 (Urk. 9/156/1-25) basiert auf einer internistischen, einer psychiatrischen, einer rheumatologischen sowie einer neurologischen Untersuchung vom Januar 2015 sowie den vorhandenen Akten (vgl. S. 1 Mitte und S. 2 oben). Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 18 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte bis mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode, unvollständig remittiert (F33), seit 2011, vermutlich 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebralsyndrom L5/S1 im Sinne einer Baastrup-Reizung mit mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kulärer Dysbalance </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laut Akten beginnende Gonarthrose links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde ein seit Jahren bestehender Alkoholmissbrauch (F10.1) genannt (Differentialdiagnose: Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeitssyndrom, F10.2; Ziff. 1.2). Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass die Depression vorrangig sei. Manchmal könne er überhaupt nicht schla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, grüble nur herum. Von Seiten des linken Beines sei er jetzt eigentlich beschwerdefrei. Teilweise habe er jedoch Rückenschmerzen (S. 15 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter gab an, aufgrund der Semiologie der Schmerzen und des normalen Neurostatus bestünden wirklich keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Krankheit des zentralen oder des peripheren Nervensystems als Aetiologie der ganz lokalisierten lumbalen Schmerzen (Neurologisches Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, Urk. 9/156/53-55 S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht wurde ausgeführt (Rheumatologisches Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Urk. 9/156/43-52), die ehemalige Tätigkeit als Behindertenbetreuer (und laut Akten mit „Schwerarbeit Profil“) sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Begründet sei dies einerseits mit der laut Akten möglichen inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierenden mechanischen Intoleranz des Knies links, aber noch vordergründi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger mit der Situation der Baastrup-Reizung des unteren Rückens (S. 9 oben). Für eine geeignete Verweistätigkeit sei der Beschwerdeführer medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch voll arbeitsfähig (S. 9 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 9/156/28-42) wurde zum Befund angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das Denken sei teilweise leicht gehemmt gewesen, teilweise leicht eingeengt; es bestünden Hinweise auf Grübeln (S. 8 Mitte). Des Weiteren bestünden ausgeprägte Störungen der Vitalgefühle. Der Beschwerdeführer sei teilweise leicht deprimiert, teilweise leicht dysphorisch, teilweise leicht innerlich unruhig und leicht klagsam. Es bestünden ausgeprägte Insuffizienzgefühle (S. 8 unten). Der Beschwerdeführer sei antriebsgehemmt und es bestünden Hinweise auf Ein- und Durchschlafstörungen sowie auf einen sozialen Rückzug (S. 9 oben). Es sei eine depressionstypische Symptomatik mit Einschränkungen im Antrieb, aber auch Symptomen wie Dünnhäutigkeit und sozialem Rückzug zu konstatieren (S. 11 Mitte). Der Beschwerdeführer lebe zurückgezogen, habe wenig soziale Kontakte, habe Weihnachten und Silvester alleine verbracht, habe keine Freundin und keine Arbeit. Art, Dosis und Intensität der Pharmakothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie sprächen für das Vorhandensein eines relevanten psychischen Leidens (S. 12 unten). Für die bisherige Tätigkeit in der Gastronomie und der Agogik liege eine Einschränkung von 66 % vor, für eine angepasste Tätigkeit eine solche von 33 % (S. 13 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Gesamtbeurteilung wurde festgehalten, dass die diskreten rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischen Befunde höchstens im Rahmen einer schweren körperlichen Tätigkeit zu einer Einschränkung führen würden. Eine solche Tätigkeit sei aber nur bis Sommer 2007 ausgeübt worden. Für die seither ausgeübten verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Tätigkeiten liege eine Einschränkung nur durch die psychiatrische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung vor (S. 20 Mitte). Die Anpassung an Regeln und Routinen sei leicht- bis mittelgradig eingeschränkt, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit seien leicht eingeschränkt, die Durchhaltefähigkeit sei eingeschränkt, die Selbstbehaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs- und Durchsetzungsfähigkeit weniger als vormals. Die Gruppenfähigkeit sei reduziert im Sinne von Intoleranz und mangelnder Integrationsfähigkeit in Teams. Kognitive Störungen im Sinne erlebter Konzentrationsmängel und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesslichkeit seien vorhanden. Es fänden sich angstbesetzte Affekte, eine redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte emotionale Belastbarkeit, eine reduzierte Frustrationstoleranz sowie ein gehemmter Antrieb (S. 20 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige Tätigkeit in der Gastronomie und der Arbeitsagogik sei zu einem Drittel zumutbar, mithin etwa 2 ½ Stunden pro Tag (S. 21 Ziff. 3.4). Angepasste Tätigkeiten seien mit einer Einschränkung von einem Drittel zumutbar, also etwa 5 ½ Stunden (S. 22 Ziff. 5.2). Es sollte sich um eine einfache und struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierte Tätigkeit handeln, ohne Wochenend- oder Nachtdienst, ohne besondere Verantwortung, ohne besondere Stressbelastung, mit der Möglichkeit erhöhten Pausenpotentials und ohne Kundenkontakte (S. 22 Ziff. 5.1). Mit der Depression liege ein relevantes psychisches Leiden vor, das in diesem Fall, insbesondere was die Antriebsstörung und den sozialen Rückzug betreffe, nicht mit dem Willen überwindbar sei. Anderes gelte für den Alkoholmissbrauch (S. 24 oben). Zum Verlauf wurde angegeben, dass der Grad der Arbeitsfähigkeit bei rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierender depressiver Störung wechsle, jedoch rückwirkend den entsprechenden Attesten entspreche. Die behandelnde Psychologin gebe in ihrem Bericht vom 19. November 2012 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit an. Dem Bericht der Ärzte der O.___ vom 22. Januar 2014 mit einer Arbeitsfähigkeit von 0 % für die Zeit vom 7. November 2013 bis 28. Februar 2014 sei ebenfalls zu folgen (S. 21 f. Ziff. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt dipl. med. P.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrie und Psychotherapie, hielt mit Stellungnahme vom 20. März 2015 (Urk. 9/176/8-9) fest, das Gutachten sei nachvollziehbar und in seinen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schlussfolgerungen plausibel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Q.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, führte im Bericht vom 29. April 2015 (Urk. 9/168) aus, dass beim Beschwerdeführer seit einem Verkehrsunfall im Jahr 2007 ein Schmerz im Bereich der Halswirbelsäule bestehe. Im durchgeführten MRI (vom 28. April 2015, vgl. Urk. 9/168/2-3) zeige sich eine ausgeprägte knöcherne Engstelle zwischen dem 4. bis 6. Halswirbelkörper, die auf das zentrale Rückenmark und die beidseits austre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Nervenwurzeln drücke.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der F.___ nannten im Bericht vom 15. Juni 2015 (Urk. 9/177) als Diagnose belastungsabhängige Zervikalgien und Lumbalgien mit/bei Osteochondrosen C3 bis C7 sowie Bandscheibendegeneration L4/5 (S. 1 Mitte). Der Beschwerdeführer sei zur Beurteilung der Relevanz der Spinalka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalstenose C4 bis C6 gekommen (S. 1 unten). Ein Teil der Beschwerden könnte allenfalls auf die ausgeprägten degenerativen Veränderungen an der HWS zurückgeführt werden beziehungsweise auf die monosegmentale Veränderung auf Höhe L4/5. Eine eindeutige Myelonkompression bestehe nicht; somit werde keine wirbelsäulenchirurgische Intervention empfohlen (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Medas C.___ führten mit Stellungnahme vom 26. August 2015 (Urk. 9/182) aus, im Rahmen der Beurteilung vom 3. März 2015 hätten keine somatischen Beeinträchtigungen vorgelegen. An der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung im Gutachten (33%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und 66%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit) werde auch angesichts der neuen Arztberichte festgehalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der O.___ nannten im Bericht vom 11. Dezember 2015 (Urk. 9/188) als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (F33.1). Sie gaben an, dass der Beschwerdeführer seit Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 bei ihnen in Behandlung sei (S. 1 Mitte) und zu sozialpsychiatrisch orientierten Gesprächen im etwa zwei- bis dreiwöchentlichen Abstand erscheine. Er sei zunehmend angespannt und verzweifelt. In seinem aktuellen Zustandsbild sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage, die für eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit notwendigen Basisvariablen zu erbringen (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 20. Juni bis 12. August 2016 befand sich der Beschwerdeführer in teilstatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">närer Behandlung in der Tagesklinik der O.___. Im Austrittsbericht der behandelnden Ärzte vom 16. August 2016 (Urk. 6) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Alkohol (F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes und zerviko-spondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom bei Status nach Autounfall am 03.03.2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI HWS vom 28.04.2015: Osteochondrose C3-C7. Leichte Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kanal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">enge C4/5 und weniger ausgeprägt auf Höhe C5/6. Keine eindeutige Myelonkompression, keine Myelopathiezeichen, keine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vanten foraminalen Einengungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS vom 06.06.2016: Bandscheibendegeneration. Beginnende Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chondrose und breitbasige Diskusprotrusion ohne Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kompression auf Höhe L4/L5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der O.___ führten aus, dass bei Eintritt ein mittelgradiges depressives Syndrom mit gedrückter Stimmung, Antriebsstörung und Lustlosigkeit sowie Schlafstörungen, ausgeprägten Konzentrationsstörungen und negativen Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perspektiven bestanden habe. Während des Aufenthaltes sei es dem Beschwerdeführer gelungen, den Alkoholkonsum deutlich zu reduzieren. Unter Fortführung der antidepressiven Medikation sei es zu einem deutlichen Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang der depressiven Symptome gekommen (S. 3 unten). Empfohlen werde die Weiterführung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung (S. 4 oben) und antidepressiven Medikation sowie die Aufnahme einer geschützten Arbeitsstelle im Verlauf (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausführliche Expertise der Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medas C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 erfüllt die Anforderungen an den Beweiswert medizinischer Berichte im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie setzt sich mit allen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auseinander und berücksichtigt insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch sämtliche bis dahin angefallenen ärztlichen Untersuchungsberichte. Insgesamt ist das Gutachten umfassend und vermag zu überzeugen. Darauf kann abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der internistische und der rheumatologische Teil des Gutachtens wurden denn auch durch den Beschwerdeführer nicht beanstandet (Urk. 1 S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was der Beschwerdeführer gegen das Gutachten – und überhaupt – vorbringen lässt, ist nicht stichhaltig. Der Auffahrunfall vom 3. März 2007 (mit HWS-Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torsion) war den Gutachtern bekannt und wurde dementsprechend berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Dass zehn Jahre nach dem Unfall mittels bildgebender Verfahren noch entscheidwesentliche Erkenntnisse gewonnen werden können, ist äusserst unwahrscheinlich. Eine „Diskussion der 2007 entstandenen Beschwerden wie Schwindel, Kopfweh, Konzentrationsstörung, Übelkeit, rasches Ermüden, Depression, Wesensveränderung“ des neurologischen Gutachters in Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit mit dem psychiatrischen Gutachter (vgl. Urk. 1 S. 5 Mitte) erscheint nicht zielführend, sind doch zur Beurteilung des Rentenanspruchs die aktuellen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen und Befunde massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während in den Berichten aus dem Jahr 2007 noch Nackenbeschwerden aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt wurden, war davon in den zeitlich späteren Berichten nicht mehr die Rede, so auch im Zeitpunkt der polydisziplinären Begutachtung vom Januar 2015. Gegenüber dem rheumatologischen Gutachter habe der Beschwerdeführer angegeben, dass manchmal (auch) leichte Verspannungen im Nackenbereich bestünden. Er habe beiläufig erwähnt, dass nach dem Autounfall vorübergehend auch Nackenreizungen bestanden hätten. Diese seien offenbar aber im weiteren Verlauf deutlich ruhiger geworden und lediglich spontan wiederauftretend (Urk. 9/156/44). Der neurologische Gutachter hielt fest, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer auch auf Nachfrage hin keine weiteren Beschwerden erwähnt habe, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere keine Nacken- oder Armschmerzen und keine Kopfschmerzen (Urk. 9/156/53). Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutachtung vom Januar 2015 betreffend Nackenschmerzen im Wesentlichen beschwerdefrei war. Im April 2015 berichtete Dr. Q.___ dann, dass – seit dem Autounfall im Jahr 2007 – ein Schmerz im Bereich der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule bestehe. Im Juni 2015 berichteten die Ärzte der F.___ über belastungsabhängige Zervikalgien. Die Ärzte der O.___ stellten im August 2016 ein chronisches zerviko-spondylogenes Schmerzsyndrom bei Status nach Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfall fest. Im Bericht über das MRI vom 28. April 2015 wurde angegeben, dass die Befunde nicht direkt auf das Trauma zurückgeführt werden könnten (jedoch ein Zusammenhang möglich sei, vgl. Urk. 9/168/2-3). Für die Beurteilung eines Anspruchs im Bereich der Invalidenversicherung ist es indessen nicht relevant, ob die Nackenschmerzen im Zusammenhang mit dem Unfall stehen oder acht Jahre später neu aufgetreten sind. Die Ärzte der Medas hielten jedenfalls auch in Kenntnis der Nackenbeschwerden an ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit fest. Dies erscheint nachvollziehbar, zumal auch in den übrigen Berichten keine Arbeitsunfähigkeiten aufgrund von HWS-Beschwerden attestiert wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit in psychischer Hinsicht kann ebenfalls auf das Medas-Gutachten abgestellt werden. Darin wurde festgehalten, dass eine Einschränkung nur durch die psychiatrische Erkrankung vorliege. Das psychiatrische Teilgutachten erscheint auch angesichts der übrigen psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte nachvollziehbar begründet und umfassend. Die Gutachter der Medas beschrieben eine depressionstypische Symptomatik und attestierten dem Beschwerdeführer für die bisherige Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 33 % und für eine angepasste Tätigkeit eine solche von 66 %. In den zeitlich später ergangenen Berichten der Ärzte der O.___ wurde über eine Verschlechterung im Dezember 2015 (mittelgradige bis schwere Episode) sowie eine Verbesserung im August 2016 (deutlicher Rückgang der depressiven Symptome) berichtet. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt vermögen diese Berichte die Einschätzung im Gutachten nicht grundle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend in Zweifel zu ziehen, zumal angesichts der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung von einem fluktuierenden Verlauf ausgegangen werden muss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin argumentierte in der Beschwerdeantwort (Urk. 8), dass leichte bis mittelgradige depressive Störungen nur ausnahmsweise invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend seien. Die vorliegenden psychischen Beschwerden seien nicht therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistent, weshalb überhaupt kein Anspruch auf eine Rente bestehe (Antrag auf reformatio in peius). Dazu ist festzuhalten, dass bereits im Austrittsbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___ vom 13. November 2007 (Urk. 9/7; E. 3.6 hiervor) die Rede war von einer länger dauernden depressiven Reaktion im Rahmen einer Anpassungsstörung bei anhaltender Schmerzproblematik und psychosozialen Belastungsfaktoren. Von Mitte Januar bis Mitte April 2011 hielt sich der Beschwerdeführer dann zur stationären Rehabilitation unter anderem einer rezidivierenden depressiven Störung im J.___ auf, wobei er von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltensauffälligkeiten in Kindheit und Jugend und ersten depressiven Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men als junger Erwachsener berichtet habe (vgl. Austrittsbericht vom 14. April 2011; Urk. 9/93/9-11; E. 3.7 hiervor). Fest steht aufgrund der Akten sodann, dass sich der Beschwerdeführer in regelmässiger psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Behandlung befindet (vgl. Bericht der Ärzte der O.___ vom Dezember 2015). Im psychiatrischen Teilgutachten der Medas wurde angegeben, dass Art, Dosis und Intensität der Pharmakotherapie für das Vorhandensein eines rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten psychischen Leidens sprächen. Das depressive Erleben, insbesondere was die Antriebsstörung und den sozialen Rückzug betreffe, sei nicht einfach mit dem Willen überwindbar, weswegen die genannten Einschränkungen so zu gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten hätten, wie sie formuliert worden seien (Urk. 9/156/28-42 Ziff. 5.3.2). Die medizinischen Schlussfolgerungen im Medas-Gutachten wurden von Seiten des RAD-Psychiaters P.___ als plausibel bezeichnet. Auch im Rahmen von berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Massnahmen hatte sich gezeigt, dass keine volle Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt besteht (vgl. Urk. 9/110 S. 6; Urk. 9/134 S. 2). Im aktuells</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aktenkundigen Arztbericht (der Ärzte der O.___ vom 16. August 2016) wird zwar ausgeführt, dass es unter Fortführung der antidepressiven Medikation zu einem deutlichen Rückgang der depressiven Symptome gekommen sei. Es wird aber weiterhin eine mittelgradige Episode diagnostiziert. Zudem wird die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Tätigkeit im Rahmen einer geschützten Arbeitsstelle empfohlen. Auch dies weist somit nicht darauf hin, dass eine Verbesserung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit erfolgt respektive absehbar ist. Vor diesem Hintergrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der momentanen medizinischen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der in der Beschwerdeantwort beantragten Schlechterstellung des Beschwerdeführers im Sinne einer vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Verneinung des Rentenanspruchs abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit ergibt sich aus dem Bericht der behandelnden Psychologin, dass ab November 2012 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Dem Bericht der Ärzte der O.___ vom Januar 2014 ist eine volle Arbeitsunfähigkeit zu entnehmen. Im Medas-Gutachten wurde dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer schliesslich eine Arbeitsfähigkeit von 66 % in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert. Somit ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin nach Ablauf des Wartejahres (Februar 2013) von einer 50%igen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, ab Januar 2014 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit und ab Januar 2015 (Zeitpunkt der Begutachtung) von einer 66%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging (vgl. Urk. 2/1 Verfügungsteil 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist als in diesem Sinne erstellt zu betrachten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der medizinischen Aktenlage sind keine weiteren Abklärungen erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Verfügungsteil 2 der angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. Juni 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommenen Einkommensvergleiche erweisen sich als korrekt und wurden auch vom Beschwerdeführer nicht beanstandet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu Recht eine halbe Rente ab Februar 2013, eine ganze Rente ab April 2014 (drei Monate nach Verschlechterung) sowie wiederum eine halbe Rente ab April 2015 (drei Monate nach Verbesserung) zugesprochen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und ausgangsgemäss de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannNeuenschwander-Erni</p></div> </div></body></html>