<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00271</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lischer Zemp &amp; Partner, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwanenplatz 4, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1959 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Vater zweier 1986 und 1988 geborener Kinder, Schweizer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meister und von der Invalidenversicherung von 1987 bis 1990 zum kaufmännisch Angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en umgeschult (Urk. 11/11, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/18/1), war nach Lage der vorliegenden Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2001</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedentlich als Sicherheitsbeauftragter tätig (Urk. 11/72/2, Urk. 11/69/5), zuletzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ (Urk. 11/394</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund dreier Neuanmeldungen in den Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 2009 (Urk. 11/69, Urk. 11/177, Urk. 11/198) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erteilte ihm die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschiedentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen (berufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ [Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 28. Januar 2008, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/125; vgl. auch Mitteilu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng vom 4. Juni 2008, Urk. 8/140], Arbeitstraining bei Z.___ [Verfügung vom 28. Oktober 2009, Urk. 11/203, vgl. auch Verfügung vom 20. Januar 2010, Urk. 11/216]; Schreibkurs [vgl. Verfügung vom 19. Februar 2010, Urk. 11/225]). Diese wurden jeweils zufolge geltend gemachter Stürze und damit im Zusammenhang stehender Kopf- und Rückenschmerzen seitens des Versicherten vorzeitig abgebrochen (vgl. Urk. 11/151; Verfügung vom 8. September 2008 [Urk. 11/156]; Urk. 11/183/3; Urk. 11/192/2; Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 [Urk. 11/239). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/252</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-261) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ügungen vom 19. Mai 2011 (Urk. 11/263, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/275/1-6) gestützt auf einen Invaliditätsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rad von 100 % eine vom 1. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2004 bis 31. Dezember 2005 befristete ganze Rente sowie gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % eine vom 1. Januar 2006 bis 31. August 2009 befristete halbe Rente zu, zuzüglich zweier akzessorischer Kinderrenten. Die gegen die Befristung der ganzen Rente per 31. Dezember 2005 erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.2011.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">586 vom 20. März 2013 ab (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/288/1-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. Oktober 2012 hatte sich der Versicherte erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug bei der IV-Stelle angemeldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rente/Arbeitsabklärung, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/283). Mit Mitteilung vom 4. Dezember 2012 hatte ihn die IV-Stelle betreffend sein Rentenbegehren auf das anhängige Gerichtsverfahren verwiesen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt Ziff. 1.1). Betreffend den Antrag auf eine Arbeitsabklärung hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie dem Ver-sicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann mitgeteilt, in Anbetracht der der angefochtenen Rentenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung zugrundliegenden Annahme einer 100%igen Erwerbsfähigkeit seit anfangs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2009 seien keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/284). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Neuanmeldungen vom 25. November 2013 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Juni 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Wiederaufnahme des Arbeitstrainings/Rente, Urk. 11/297, Urk. 11/325)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ertei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine Arbeitsvermittlung direkt bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Mitteilung vom 14. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2014, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/333). Diese wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfangs März 2015 zufolge krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingten Absenzen abgebrochen (Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 4. März 2015, Urk. 11/346, vgl. auch Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/347). Mit Vorbescheid vom 15. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die IV-Stelle dem Versicherten unter Hinweis auf das unangefochten in Rechtskraft erwachsene Urteil des hiesigen Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 20. März 2013 (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.1, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/288/1-19) sowie die seit anfangs Mai 2009 bestehende 100%ige Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erneut die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 11/356). Dagegen erhob dieser am 15. Oktober 2015 Einwand (Urk. 11/359 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im April 2016 machte der Versicherte ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en weiteren Sturz mit Verletzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der rechten Schulter sowie einen Bruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Fuss aktenkundig (vgl. Urk. 11/369/1, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/370). Nach z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usätzlichen Abklärungen (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/369 ff.) hielt die IV-Stelle an ihrem Standpunkt fest und wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 21. Juni 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 wie vorbeschieden ab (Urk. 11/379</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dagegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">896</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 ab (Urk. 11/390/1-20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Datum vom 29. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich der Versicherte abermals bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bevorstehende Schulteroperation (Urk. 11/391 ff.). S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Anmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte er das Schreiben des B.___ vom 25. August 2017 betreffend die Terminbestätigung für den geplanten Eingriff am 20. September 2017 bei (Urk. 11/392).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die IV-Stelle den Versicherten darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin, dass er innert angesetzter Frist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass der letzten Verfügung unter Beilage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprechender Beweismittel glaubhaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machen müsse; blosse Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen seien hierfür nicht ausreichend (Urk. 11/393).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innert gewährter Fristerstreckung (vgl. Urk. 11/395) gab der Versicherte diverse Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen des B.___ und des C.___, den provisorischen Austrittsbericht des B.___ vom 22. September 2017, den provisorischen Austrittsbericht des C.___ vom 30. September 2017 sowie ein Medikamentenrezept des C.___ datierend vom 5. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt Kopie des Kassenbons zu den Akten (Urk. 11/396, Urk. 11/397/1-10). Mit E-Mail vom 21. November 2017 reichte der Versicherte ein weiteres Arbeitsun-fähigkeitszeugnis des B.___ nach (Urk. 11/398). Nach Beizug einer internen Stellungnahme stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 18. Dezember 2017 in Aussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf das Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nicht einzutreten (Urk. 11/400</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen erhob der Versicherte am 23. Januar 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und legte erneut zwei Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des B.___ auf (Urk. 11/401 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Februar 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie vorbeschieden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 16. März 2018 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 13. Februar 2018 sei aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese das Leistungsgesuch ge-hörig prüfe. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent-geltlichen Prozessführung sowie um Bestellung von Rechtsanwalt Reto Bachmann, Luzern, zum unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1 S. 2). Ausserdem legte er Beilagen auf (Urk. 3/1, Urk. 3/5). Am 4. April 2018 reichte der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die angeforderten Unterlagen zum Nachweis der prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ualen Bedürftigkeit sowie weitere medizinische Unterlagen zur Glaubhaftmachung einer wesentlichen Veränderung ein (Urk. 7, Urk. 8, Urk. 9/7-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 3. Mai 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 4. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor-derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweigerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versicherte Person muss die massgebliche Tatsachenänderung mit der Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung oder dem Revisionsgesuch glaubhaft machen. Der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz, wonach von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen ist (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen), spielt insoweit nicht. Wird im Revisionsgesuch oder in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft gemacht, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte, hingewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuziehen seien, ist der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. Diese Massnahme setzt voraus, dass die ergänzenden Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorkehren geeignet sind, den entsprechenden Beweis zu erbringen. Sie ist mit der Andro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung zu verbinden, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sei (BGE 130 V 64 E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Verfügung beziehungsweise den Einspracheentscheid bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegenstand bildet. Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid insgesamt angefochten wird (BGE 125 V 413).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Ge-richt, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leistungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situation den for-mellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegen-stand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu be-fassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Nichteintretensverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Februar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegeg-nerin fest, der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe nicht glaubha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ft dargelegt, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng wesentlich verändert hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer im Wesentlichen ein, die Beschwerde-gegnerin habe entgegen der internen Stellungnahme von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wonach die eingereichten medizinischen Unterlagen eine Veränderung des Gesundheitszustandes möglicherweise ab dem 1. August 2017 (Arbeitsunfähigkeitszeugnis des B.___) begründeten und seit Jahren ein IV-rele-vanter Gesundheitsschaden vorliege, auf Nichteintreten entschieden (Urk. 1 S. 3). Demgegenüber sei mit dieser Feststellung des RAD-Arztes eine Veränderung des Gesundheitszustandes mit dem notwendigen Beweismass eingetreten. Sodann habe die Beschwerdegegnerin die im Einwandverfahren eingereichten medizini-schen Unterlagen nicht mehr ärztlich beurteilen lassen. Damit habe sie den Sachverhalt rechtsungenüglich abgeklärt (Urk. 1 S.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf die Neuanmeldung vom 29. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht nicht eingetreten ist. Zeitliche Vergleichsbasis für die Glaubhaftmachung einer anspruchserheblichen Änderung nach Art. 87 Abs. 3 IVV ist stets </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die letzte rechtskräftige Verfügung, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einer rechtskonformen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mithin die gerichtlich bestätigte, leistungsabweisende Verfügung vom 21. Juni 2016 (vgl. Sachverhalt Ziff. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuhanden der Unfallversicherung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. November 2005 (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/80/4-60) hielten die Gutachter folgende Diagnosen fest (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/80/36):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbospondylogenes Syndrom beidseits (ICD-10, M45.5, M51.1) mit richtungsweisender Traumatisierung im Rahmen des Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nisses vom 7.11.03 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ISG-Problematik rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf intermittierendes Reizsyndrom L4/5 rechts bei linksbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tont beidseitiger Foraminalstenose L4/L5 mit möglicher Wurzelaffek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion L4 beidseits foraminal, Diskusprotrusion und Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 beidseits (MRI vom 22.6.04) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach lumboradikulärem Syndrom bei lateraler und intrafor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">minaler Diskushernie L4/L5 links mit Kompression der Nervenwurzel L4 links 1994 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Morbus Scheuermann (ICD-10, M42.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlag auf den Nacken-Hinterkopf mit Schädelkontusion, Schädelhirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">trauma, Commotio cerebri und Unterkieferfraktur links am 7.11.2003 (ICD-10, S02.6, S06.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Reposition und Osteosynthese des Unterkiefers am 11.11.03 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Posttraumatischer Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz (ICD-10, G44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vereinbar mit milder traumatischer Hirnverletzung bei erhaltenem intellektuellem Leistungsvermögen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikovertebrales Syndrom (ICD-10, M42.9) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myofasziales Schmerzsyndrom parazervikal </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose C4-C7 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit visueller Aura (ICD -10, G 43.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Häufung der Migräneattacken seit Schädelhirntrauma vom 7.11.2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Positive Familienanamnese für Migräne </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10, F43.23) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniebinnentrauma links mit vorderer Kreuzbandruptur 1985 (ICD-10, S83.5) mit resultierender Arbeitsunfähigkeit als Maler (IV-Um-schulung für KV-Abschluss 1986 - 90) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Meniskusoperation links 1977, rechts 1978</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige Tätigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers als Sicherheitsangestellter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem Trauma vom 7. November 2003 nicht mehr zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie hielten sodann dafür, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit unter Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung monotoner Körperhaltung und Überkopfarbeiten sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem Zeitpunkt der aktuellen Begutachtung, sprich ab Oktober 2005, zu 50 % arbeitsfähig. Dabei qualifizierten die Gutachter den aktuellen Zustand nicht als Endzustand. Vielmehr bestünden – jedenfalls betreffend die chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation - bei dem bisher noch nie stationär rehabilitiv behandelten Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer reale Erfolgsaussichten einer Rehabilitation. Hierzu empfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len sie eine vierwöchige stationäre Rehabilitation mit Integration eines psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosomatischen Behandlungskonzepts und anschliessender Neubeurteilung in ca. 12-18 Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/80/39 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 26. März bis 7. Mai 2009 hielt sich der Beschwerdeführer zur Vorbereitung auf eine berufliche oder schulische Reintegration in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Bericht vom 8. Mai 2009, Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/175). Deren Ärzte diagnostizierten (1) einen Status nach medialer Teilmeniskektomie beidseits, (2) eine Gonarthrose beidseits, (3) ein chronisches Lumbovertebralsyndrom sowie (4) chronische Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen (Urk. 8/175/1) und erklärten, aufgrund mässiger Symptomausweitung seien die Resultate der physischen Leistungstests nur teilweise verwertbar und es sei daher für die Beurteilung der Zumutbarkeit im Wesentlichen auf medizinisch-the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oretische Überlegungen unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungstests und im Behandlungsprogramm abzustellen. Angesichts dessen bestehe für eine wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Arbeit, ohne Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten auf den Knien oder in der Hocke, ohne Zwangspositionen für die Knie und mit einer Reduktion des Treppen- und Leitersteigens auf das erforderliche Minimum ab dem 8. Mai 2009 eine ganztägige Arbeitsfähigkeit. Eine psychische Störung mit Krankh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitswert liege nicht vor (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/175/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Gerichts vom 31. März 2017, E. 3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprach die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich bestätigten Rentenverfügungen vom 19. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 (Urk. 11/263, Urk. 11/275/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-6, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/288/1-19) gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % eine vom 1. November 2004 bis 31. Dezember 2005 befristete ganze Rente sowie gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % eine vom 1. Januar 2006 bis 31. August 2009 befristete halbe Rente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Gerichts vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2017, E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein am 6. Januar 2015 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführtes Wirbelsäulen-CT der LWS ergab im Vergleich zur CT-Voruntersuchung vom 26. Juni 2009 die nachfolgende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung (vgl. Konsiliarbericht zuhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des behandelnden Hausarztes Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Januar 2015, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/352/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach M. Scheuermann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unverändert kongenital eng angelegter Spinalkanal mit eng angelegten Foramina intervertebralia lumbal </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Operation L1-L2 links (Hemilaminektomie); keine Rezidiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hernie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach PLIF L4-L5, Bandscheibenfach weiterhin nur partiell ossär durchbaut, keine Schraubenlockerung, kein Osteosynthesematerialbruch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Narbige Umscheidung der Wurzel L5 recessal rechts und der Wurzel L4 fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">raminal rechts auf Niveau L4-L5, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrose L5-S1 beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktuell keine Diskushernie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Konsiliarbericht vom 24. März 2015 betreffend Beurteilung und Evaluation einer allfälligen Operationsindikation der festgestellten narbigen Umscheidung der Wurzel L5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten die beurteilenden Fachärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die Ende Januar 2015 durchgeführte Infiltration (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/352/18) habe zu einer diskreten, allerdings vorübergehenden, Besserung der Schmerzsymptomatik ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt. Klinisch neurologisch zeige sich eine sehr diskrete Schonhaltung. Sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motorische Ausfälle lägen nicht vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lasègue-Zeichen sei rechts bei 30° positiv. Die Schmerzen seien nur im Liegen nicht vorhanden, ansonsten immer präsent und nach Belastung deutlich zunehmend. Längeres Sitzen, Gehen oder Stehen sei derzeit nicht möglich. Auf Grund der anamnestischen, klinischen und neuroradiologischen Befunde sei derzeit eine konservative Therapie sowie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtsreduzierende Massnahmen indiziert (Urk. 11/352/15 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verlaufsbericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 27. Mai 2015 hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine neuen Diagnosen fest und notierte er im Rahmen der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsanamnese „nichts neues“. Persönlich glaube er nicht mehr daran, dass der Beschwerdeführer an einer Reintegration ins Berufsleben interessiert sei. Die Prognose sei schlecht. Wo kein Wille sei, sei auch kein Weg. Aus der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte zitierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem den Eintrag vom 25. November 2014, wonach er den Beschwerdeführer ausserhalb der Praxis gesehen und sich dieser ausserhalb der Praxis deutlich schneller bewegt habe. Schliesslich wünschte er, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von weiteren Anfragen der IV verschont zu bleiben. Er kündigte an, nie mehr bereit zu sein, den Beschwerdeführer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend seine theoretische Arbeitsunfähigkeit zu beurteilen. Letzteres ganz ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach deshalb, weil es zwecklos sei (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/352/5 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Zuweisung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt sich der Beschwerdeführer vom 12. Oktober 2015 bis 4. November 2015 zur stationären Rehabilitation der beklagten chronischen lumbospondylogenen bis intermittierend lumboradikulären Schmerzen in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf. Deren Assistenzärztin hielt im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht vom 4. November 2015 - nebst den bereits vorbestehenden und aktenbekannten Diagnosen - (1) eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0), (2) ein Schlafapnoesyndrom (nächtliche ASV Beatmung) sowie (3) eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Bronchitis fest (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/364/2 f.). Die Schmerzen hätten im gesamten Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitationsverlauf nur geringfügig beeinflusst werden können. Zur Beurteilung der aktuellen Leistungsfähigkeit sei ein abgewandelter Hebetest durchgeführt worden. Da jedoch längeres Sitzen dem Beschwerdeführer Probleme im Rücken bereitet h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e und die Beschwerden in beiden Kniegelenken bei längerem Stehen limitierend gewesen seien, sei ein Arbeitsbeginn nur in einer wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Tätigkeit realistisch. Aufgrund der langjährigen Abwesenheit in einer kaufmännischen Tätigkeit sei ein stundenweiser Einstieg empfehlenswert. Die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit betrage 60 %, wobei mit einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 30 % verteilt auf fünf Tage/Woche einzusteigen sei. Nach sechs Wochen sei eine Steigerung auf 40-50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% möglich, gleichmässig verteilt. Bei gutem Verlauf sei schliesslich eine Steigerung auf 60 % möglich. Für eine weitere Steigerung müsse die Situation nochmals beurteilt werden. Zur weiteren Behandlung sei eine zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mal wöchentlich durchzuführende ambulante Physiotherapie indiziert (Urk. 11/363/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der erfolglosen konservativen, multimodalen Therapie begab sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer anfangs Januar 2016 abermals zur klinischen Evaluation der beklagten Rücken- und Knieschmerzen ins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Konsiliarbericht vom 6. Januar 2016 diagnostizierte der beurteilende Oberarzt im Wese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntlichen chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Lumboischialgien. Der Beschwerdeführer leide an einer seit Jahren bestehenden Schmerzsymptomatik im Rücken gluteal rechts mit Ausstrahlung ins rechte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bein, eher Dermatom L5 entsprechend (Urk. 11/366/10, vgl. auch Urk. 11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">366/1 ff.). Zur Prüfung einer chirurgischen Indikation wurde am 14. Januar 2016 ein MRI der LWS erstellt. Ein Vergleich zur MRI-Vorkontrolle vom 5. März 2007 ergab die nachfolgende Beurteilung (Bericht vom 14. Januar 2016, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/366/12-13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Spondylodese und Cage-lmplantation L4/L5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unverändert narbig bedingt Umscheidung der Wurzel L4 foraminal rechts und der Wurzel L5 rezessal rechts. Die Wurzel L4 foraminal rechts ist im Seitenvergleich gering aufgetrieben; dies als morphologisches Korrelat für eine Neuropathie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eine Kompression dieser Nervenwurzeln L4 und LS rechts liegt weiterhin nicht vor</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Progrediente Osteochondrose Typ Modic l und II auf Niveaus L1-L2 und L2-L3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin unterbreitete die medizinischen Unterlagen ihrem Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur internen Stellungnahme. Am 24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März 2016 kam Dr. med. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, zum Schluss, dem Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. März 2015 (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) seien im Wesentlichen blande Untersuchungsergebnisse zu entnehmen. Am 6. Januar 2016 (vgl. E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sei in Ermangelung fassbarer klinischer Befunde eine MRI-Untersuchung angeordnet worden, anlässlich welcher eine foraminal gering aufgetriebene Nervenwurzel L4 rechts festgestellt worden sei. Die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung der beurteilenden Radiologin, wonach aufgrund dieses Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des ein Korrelat einer Neuropathie vorliege, sei unzulässig, da sie lediglich die Bilder befunde, ohne eine klinische Untersuchung durchgeführt zu haben. Die im Bericht vom 6. Januar 2016 dargelegten Untersuchungsbefunde liessen die Diagnose einer Neuropathie allerdings nicht zu. Ausserdem würde eine Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie ggf. das Dermatom L4 betreffen und daher nicht, wie im Arztbericht vom 1. Juni (recte: 6. Januar) 2016 notiert, im Dermatom L5 Beschwerden auslösen. Im Übrigen komme der an sich plausiblen Feststellung, wonach die Osteochondrose der Segmente L1/2 und L2/3 im Vergleich zu 2007 progredient sei, kein Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert zu. Vielmehr sei es nicht erstaunlich, dass Verschleisszeichen am menschlichen Skelett innerhalb von fast zehn Jahren zunehmen würden. Die im Arztbericht vom 1. Juni (recte: Januar) 2016 angeführten Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbefunde deuteten nicht auf klinisch relevante Einschränkungen dieses Bereichs hin. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt sei aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage keine wesentliche Änderung des medizinischen Sachverhaltes ausgewiesen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/378/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 31. März 2017, E. 4.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2016 teilte der Beschwerdeführer der IV-Stelle mit, er sei ausgerutscht und habe sich dabei Verletzungen an der rechten Schulter sowie einen Bruch am Fuss zugezogen. Die Schulter sei im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> operiert worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Austrittsbericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. April 2016 betreffend die Hospitalisation vom 18. bis 21. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016, inkl. Arbeitsunfähigkeitszeugnis für den Zeitraum vom 18. April bis 27. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerdeführer habe sich anlässlich eines Sturzes am 29. Dezember 2015 eine Sehnenruptur der rechten Schulter zugezogen. Diese sei am 18. April 2016 arthroskopisch saniert worden. Als Nebendiagnosen werden chronische Lumboischialgien rechtsbetont mit Status nach Dekompression L4/L5 und Fusion 2006 sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Status nach De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompression TH12/L1 und L1/L2 2009 genannt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/372/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend den verletzten Fuss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/369/1, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Von diesem waren keine Berichte mehr erhältlich (vgl. E. 4.6; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil IV.2016.00896 des hiesigen Gerichts vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017, E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4, E. 4.8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser medizinischen Aktenlage verneinte die IV-Stelle mit gerichtlich bestä-tigter Verfügung vom 21. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine wesentliche, anspruchsrelevante Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung in den Verhältnissen des Beschwerdeführers seit den Verfügungen vom 19. Mai 2011, mittels welchen ihm vom 1. November 2004 bis zum 31. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2005 eine befristete ganze Rente und vom 1. Januar 2006 bis zum 31. August 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine befristete halbe Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugesprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden war (Urk. 11/376, vgl. E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Neuanmeldungsverfahren aufgelegten medizinischen Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Sachverhalt Ziff. 1.4) enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langandauernde und damit IV-relevante </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veränderung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatsächlichen Verhältnisse. Betreffend die am 20. September 2017 im B.___ vorgenommene Rekonstruktion der Rotatoren-manschettenreruptur mit anschliessender Hospitalisation bis am 23. September 2017 ist dem provisorischen Austrittsbericht des B.___ vom 22. September 2017 einzig zu entnehmen, unter der postoperativen Analgesie sei der Beschwerde-führer schmerzkompensiert. Die Lagerung des Arms auf der Abduktionsschiene sei instruiert worden und problemlos gelungen. Letzterer könne mit reizlosen Wundverhältnissen entlassen werden (Urk. 11/397/4). Bereits im April 2016 hatte der Beschwerdeführer bei der IV-Stelle aktenkundig gemacht, er sei ausgerutscht und habe sich dabei Verletzungen an der rechten Schulter zugezogen. Die Sehnenruptur der rechten Schulter wurde im April 2016 arthroskopisch saniert und es ergab sich ein komplikationsloser postoperativer Verlauf (vgl. Austrittsbericht des B.___ vom 19. April 2016, Urk. 11/369/1, E. 4.10). Dass aufgrund der neuerlichen Rotatorenmanschettenruptur eine wesentliche, anhaltende Verände-rung eingetreten ist, ist mit dem eingereichten Austrittsbericht des B.___ vom 22. September 2017 weder glaubhaft gemacht noch einsichtig. Selbstredend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Kontext der postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Rekonvaleszenz mangels Dauerhaftigkeit der Einschränkung nicht eignet, eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft zu machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Daran ändert freilich auch die missverständliche interne Stellungnahme von Dr. D.___, RAD, vom 18. Dezember 2017 nichts, worin er einerseits feststellte, der Eingriff vom 20. September 2017 münde hinsichtlich einer angepassten Tätigkeit lediglich in einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit. Andererseits notierte er, es bestehe unter Hinweis auf die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des B.___ möglicherweise eine Veränderung des Gesundheitszustandes ab dem 1. August 2017 und es liege seit vielen Jahren ein IV-relevanter Gesund-heitsschaden vor. Führte er doch auf entsprechende Rückfrage berichtigend aus, die Schulterproblematik sei nicht neu, es bestehe diesbezüglich seit dem letzten Entscheid eine unveränderte Sachlage (Urk. 11/399). Soweit der Beschwerde-führer die Ausführungen von Dr. D.___ selektiv zitiert, ist er damit nicht zu hören. Im Übrigen sind sich die Parteien zu Recht darüber einig, dass betreffend die mit Austrittsbericht des C.___ vom 30. September 2017 festgehaltene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Appendizitis acuta (Blinddarmentzündung), welche laparoskopisch mittels Coeca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lpolresektion therapiert worden ist, von einem wesentlichen, andauernden Gesundheitsschaden nicht die Rede sein kann (Urk. 1 S. 3, Urk. 11/399). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie sich aus dem Sachverhalt ergibt, wurde der Beschwerdeführer mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bebrief vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgefordert, zur Glaubhaftmachung veränderter Verhältnisse aktuelle Beweismittel nachzureichen; gleichzeitig wies ihn die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin darauf hin, dass auf das Gesuch ansonsten nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten würde (Urk. 11/393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In der Folge wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnert der angesetzten, grosszügig bemessenen Nachfrist einzig die im Sachverhalt (Ziff. 1.4) aufgeführten unzulän-glichen Unterlagen eingereicht. Da der Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz im Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsverfahren nicht spielt (vgl. oben E. 1.4), ist es nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung daraufhin mit Vorbescheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Dezember 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht stellte, dass sie ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngels glaubhaft gemachter Veränderung der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnisse auf die Neuanmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eintreten werde (Urk. 11/400</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die einwandeweise eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des B.___ sind nicht dazu geeignet, für sich allein eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft zu machen. Die im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereichte Arbeitsunfähigkeitszeugnis des B.___ vom 26. Januar 2018 sowie die beiden Verordnungen zur Physiotherapie vom 26. Januar 2018 und 8. März 2018 (Urk. 9/8-10) sind ausserdem unbeachtlich (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st es nicht zu beanstanden, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels glaubhaft gemachter Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auf die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bezieht Sozialhilfe (Urk. 9/7). Da auch die übrigen Vor-aussetzungen gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht (GSVGer) zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegeben sind, ist seinem Gesuch vom 16. März 2018 zu entsprechen und ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren sowie in der Person von Rechtsanwalt Reto Bachmann, Luzern, ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Ge-währung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Reto Bachmann machte mit Honorarnote vom 25. Mai 2018 (Urk. 14) einen Gesamtaufwand von 6.94 Stunden bei einem Honoraransatz von Fr. 250.-- zuzüglich Kleinspesen von Fr. 6.30 und 7,7 % Mehrwertsteuer geltend. Dieser Aufwand erscheint angemessen. Angesichts des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich MWSt) ist das Honorar zulasten der Gerichtskasse auf Fr. 1'651.15 ([6.94 x Fr. 220 + Fr. 6.30] x 1,077) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichtskosten sowie der Entschädigung an Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reto Bachmann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>Das Gericht beschliesst:</span></p><p>In Bewilligung des Gesuchs vom 16. März 2018 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, und es wird ihm Rechtsanwalt Reto Bachmann, Luzern, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Reto Bach</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mann,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Luzern</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, wird mit Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'651.15</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 9/8, Urk. 9/9 und Urk. 9/10</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>