Abteilung III C-2947/2006 {T 0/2} U r t e i l v o m 3 . N o v e m b e r 2 0 0 8 Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richterin Elena Avenati-Carpani, Richter Michael Peterli, Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt. A._______, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Eingliederungsmassnahmen und Invalidenrente, Einspracheentscheid vom 5. September 2006 B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandC-2947/2006 Sachverhalt: A. Herr A._______, geboren am (...) 1953, ist französischer Staatsange- höriger und arbeitete in den Jahren 1998 bis 2002 in der Schweiz als Grenzgänger (act. 2). In dieser Zeit zahlte er die obligatorischen Bei- träge in die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver- sicherung ein (act. 9, 10, 11). Als Temporärangestellter arbeitete er als Elektriker, Monteur und Betriebsarbeiter. Am 1. August 2003 musste er sich einer Diverticulitis-Operation unterziehen. Aufgrund einer Narben- hernie durfte er anschliessend keine schweren Lasten mehr heben, weshalb er seine bisherigen Tätigkeiten nicht mehr ausüben konnte (act. 3). B. Am 29. März 2004 (Eingang) reichte der Versicherte ein Gesuch zum Bezug von IV-Leistungen bei der IV-Stelle Basel-Stadt ein (act. 2). Er beantragte Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit und eine Invalidenrente. Dem Gesuch legte er ein Kurzgutachten von Dr. G._______, Oberarzt der Allgemeinchirurgischen Abteilung, Spital Y._______, vom 27. Oktober 2003 bei, in welchem der Arzt die Diagnosen „Operation bei perforierter Sigmadiverticulitis mit Peritonitis am 5. August 2002, Hartmann-Konversion am 4. Dezember 2002 (recte 2003) sowie v.a. Narbenhernie, Asthenie und chronische Schulterschmerzen nannte. Der Versicherte könne aufgrund der Asthe- nie und der mangelnden Bauchdeckenmuskulatur seine aktuelle Arbeit nicht ausführen. Wenn die Narbenhernie saniert sei, könne mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Aber der Versicher- te präsentiere bereits orthopädische Probleme, die man auch mitein- schliessen solle. Der Langzeitverlauf sei entsprechend schwierig zu beurteilen, da die Arbeitsunfähigkeit eher multifaktoriell sei. Eine Um- schulung sei aufgrund der mehrfachen Pathologien angezeigt (act. 3). C. Die IV-Stelle Basel-Stadt klärte im Folgenden die medizinische und wirtschaftliche Situation des Versicherten ab. Insbesondere holte sie einen Arztbericht für Grenzgänger mit einem chirurgischen, orthopädi- schen und psychiatrischen Teilgutachten ein. Insgesamt hat die Vorinstanz den Akten folgende für die Beurteilung Seite 2C-2947/2006 der Arbeitsfähigkeit relevanten ärztlichen Berichte und Gutachten beigefügt: - Dr. B._______, Allgemeinarzt und Hausarzt des Beschwerdeführ- ers, bestätigte in seinem Kurzattest vom 3. Juni 2003, dass der Ver- sicherte keine Tätigkeiten ausüben könne, bei denen schwere Ge- genstände getragen oder auf Leitern und Baugerüsten gearbeitet werden müsse (act. 30 Seite 39). - Dr. B._______ hielt in seinem Schreiben vom 16. Juli 2003 an die X.________ fest, dass der Versicherte aufgrund seines Gesund- heitszustandes noch nicht in der Lage sei, einer beruflichen Tätig- keit nachzugehen. Eine medizinische Abklä rung der Arbeitsunfähigkeit des Versicherten sei wünschenswert (act. 30 Sei- te 41). - Dr. C._______ attestierte, am 22. Juli 2003, dass es dem Be- schwerdeführer aufgrund der Instabilität seiner Bauchdecke unmög- lich sei, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, bei welcher schwere physische Anstrengungen nötig seien (act. 30 Seite 42). - Dr. med. D._______, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, erstellte am 28. Januar 2005 ein psychiatrisches Teilgutachten. Er diagnostizierte eine leichtgradige depressive Episode (ICD-10: F32.00) sowie Status nach Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F10.20). Die seit der Operation im August 2002 beklagten depressiven Symptome, seien ursprünglich als Ausdruck einer An- passungsstörung an den grossen operativen Eingriff sowie der da- bei aufgetretenen Komplikationen zu verstehen. Aufgrund der zeit- lich nun länger dauernden depressiven Symptomatik, sei heute von einer depressiven Episode auszugehen. Entgegen der Auffassung des Hausarztes bestehe jedoch kein Grund zur Annahme einer voll- ständigen Arbeitsunfähigkeit. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung lasse sich ausschliessen. Der Versicherte stelle sich selbst eine günstige Eigenprognose bezüglich einer leichteren Tätigkeit. Der Gutachter kam zum Schluss, dass aus rein psychiatri- scher Sicht die Arbeitsfähigkeit des Versicherten sowohl in seiner bisherigen als auch in einer alternativen Tätigkeit nicht einge- schränkt sei. Es bestehe auch keine Verminderung der Leistungsfä- higkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei es dem Versicherten durchaus zumutbar, die notwendige Willensanstrengung aufzubringen, um weiterhin einer hundert prozentigen Tätigkeit nachzugehen. Die ein- Seite 3C-2947/2006 geleiteten medizinischen Massnahmen (Psychotherapie, psycho- pharmakologische Behandlung) seien adäquat und es sei mittelfris- tig eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erwarten. Be- rufliche Massnahmen seien aus rein psychiatrischer Sicht lediglich im Sinne einer Arbeitsvermittlung indiziert (act. 26). - Dr. med. E._______, Rheumatologe FMH, erstellte am 2. März 2005 ebenfalls ein Teilgutachten. Auswirkung auf die Arbeitsfähig- keit habe insbesondere das Schulterimpingement (ICD-10: M75.4). Klinisch würden sich die Zeichen des Schulterimpingements auf beiden Seiten befinden, so dass diesbezüglich aus rheumatologi- scher Sicht auch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Arbeiten im Bereich und über der Schulterhorizontale seien dem Versicherten derzeit nicht zumutbar. Durch die adäquaten Therapie- massnahmen sei davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit noch einmal relevant verbessert werden könnte. Je nach dem weiteren Verlauf wären dem Exploranden dann auch wieder Arbeiten über der Schulterhorizontale zuzumuten. Körperliche Schwerarbeiten sei- en derzeit ebenfalls nicht geeignet und würden zu einer Verstärkung der Schulterimpingement-Symptome führen. Für alle mittelschweren und leichten Arbeiten unter der Schulterhorizontale könne dagegen aus rheumatologischer Sicht retrospektiv wie auch zukünftig keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Körperliche Schwerarbeit sei wohl auch zukünftig wegen der Narbenhernie im Abdominalbereich nicht möglich, doch die Beurteilung dieser Prob- lematik sei nicht Gegenstand des rheumatologischen Teilgutachtens (act. 28). - Dr. med. F._______ fasste die Teilgutachten sowie das chirurgische Gutachten von Dr. G._______ im Arztbericht für Grenzgänger zu- sammen. Die Dres. med. E._______ und D._______ unterschrieben diesen Arztbericht ebenfalls. Die vom Versicherten beigebrachten ärztlichen Belege wurden von den Gutachtern in ihrer Beurteilung berücksichtigt. Der Versicherte sei demnach seit dem 1. August 2002 und bis auf weiteres für seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Elektriker zu 100% arbeitsunfähig. Sowohl das Schulterimpingem- ent wie auch die Narbenhernie hätten Auswirkungen auf die Ar- beitsfähigkeit. Aktuell könne dem Versicherten keine schwere Über- kopfarbeit zugemutet werden. Es sei jedoch klar festzuhalten, dass die Therapie nicht ausgeschöpft sei und durch entsprechende Massnahmen (Kortisoninjektionen, weitere Abklärungen, Sanierung Seite 4C-2947/2006 der Hernie) eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden könnte. Es sei sogar davon auszugehen, dass nach erfolgter Thera- pie auch für schwere Arbeiten wieder eine Arbeitsfähigkeit bestün- de. Seit mindestens September 2003 (Untersuchung durch das Spital Y._______) bestehe in einer alternativen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit (act. 30 Seite 1-12). - Dr. C._______, stellte am 28. Oktober 2005 ein medizinisches Zerti- fikat aus, in dem er bestätigte, dass der Versicherte eine seitliche Schwäche vorweise aufgrund einer Kolostomie sowie abdominaler iterativer Interventionen. Der Versicherte könne dadurch keine schweren Gegenstände tragen oder schwere Arbeiten ausführen. Die Wiederaufnahme seiner bisherigen Tätigkeit sei unmöglich (act. 42 Seite 2). - Dr. H._______, Rheumatologe, hielt in seinem Arztbericht vom 3. November 2005 fest, dass beim Beschwerdeführer ein Bild von Osteophytose des seitlichen Wirbelkörpers mit einem Bild von Dis- kopathie vorliege. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Be- schwerdeführers sei das Gesamtbild und die Schmerzsymptome zu beachten (act. 42 Seite 3). D. Die IV-Stelle Basel-Stadt verfügte am 17. Oktober 2005 die Abweisung des Leistungsgesuch des Versicherten. Die Abklärungen hätten erge- ben, dass seit August 2002 eine ununterbrochene, krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit von erheblichem Ausmass vorliege. Unter Berück- sichtigung der gesundheitlichen Situation sei dem Versicherten die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeiten als Lüftungsmonteur oder als Betriebsarbeiter mit schwerem körperlichen Einsatz nicht mehr mög- lich. Aus spezialärztlicher Sicht seien ihm hingegen alternative, körper- liche leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seit spätestens September 2003 wieder ganztags zumutbar, sofern dabei keine Arbeiten über der Schulterhorizontalen verrichtet werden müssen. In Frage kämen bei- spielsweise Kontroll-, Sortier- oder Überwachungstätigkeiten, einfache Lager- oder Montagearbeiten etc. Der Einkommensvergleich zeige ein Valideneinkommen von Fr. 56'871.- und ein Invalideneinkommen (inkl. leidensbedingter Abzug von 15%) von Fr. 48'340.-. Der Vergleich erge- be einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 15%. Schliesslich teilte sie dem Versicherten mit, dass er sich bei ihr melden Seite 5C-2947/2006 könne, wenn er Interesse an ihrer Mithilfe bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle (ganztags) habe (act. 38). E. Die dagegen erhobene Einsprache wies die IV-Stelle Basel-Stadt mit Einspracheentscheid vom 5. September 2006 ab. Sie begründete, die vom Versicherten im Einspracheverfahren neu beigebrachten medizini- schen Berichte würden nicht im Widerspruch zu den durchgeführten medizinischen Abklärungen im Auftrag der Invalidenversicherung ste- hen. Den Bedenken und Einwänden des Versicherten sei bereits Rech- nung getragen worden. Die beiden medizinischen Berichte würden we- der konkrete Angaben zur Arbeitsfähigkeit, noch Hinweise auf neue gesundheitliche Beeinträchtigungen enthalten. Zudem gebe es keine Anhaltspunkte, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten tatsächlich verschlechtert habe. Des Weiteren gelte der Versicherte aus medizinischer Sicht seit September 2003 wieder als voll arbeitsfä- hig in alternativen Tätigkeiten und die 4. IV-Revision hätte keine Ver- schlechterung seiner Ansprüche zur Folge. Die Einsprache erweise sich als unbegründet. F. Der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) erhob mit Eingabe vom 1. Oktober 2006 (Poststempel 2. Oktober 2006) Beschwerde ge- gen diesen Entscheid bei der Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassen- und Invalidenversicherung für die im Ausland wohnenden Personen (Rekurskommission). Er rügte sinngemäss eine ungenügende medizinische Sachverhaltsabklärung der Vorinstanz so- wie die falsche Anwendung des Artikels 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenrente. Sinngemäss beantragte er weiterhin eine Arbeits- vermittlung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit und/oder eine Invali- denrente. Zudem sei zu beachten, dass die französischen Ärzte nur deshalb keine Verschlechterung des Gesundheitsschadens erwähnt hätten, weil keine Besserung mehr möglich sei. G. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Vorinstanz) reichte am 6. No - vember 2006 gestützt auf die Stellungnahme der IV-Stelle Basel-Stadt vom 31. Oktober 2006 ihre Vernehmlassung ein. Sie beantragte die Abweisung der Beschwerde. Die Meinung des Beschwerdeführers, er könne nicht mehr arbeiten, stehe im Widerspruch zu den ermittelten objektiven medizinischen Befunden. Es möge zutreffen, dass die fran- Seite 6C-2947/2006 zösischen Ärzte des Beschwerdeführers die medizinische Situation pessimistischer beurteilten, das heisse aber nicht, dass diese Beurtei- lungen realitätsbezogener seien. Es bedeute auch nicht, dass die vom Beschwerdeführer vermisste Information, wonach eine Besserung nicht mehr möglich sei, deswegen einen höheren Stellenwert erhalte. Die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerde- führer in alternativer leichter bis mittelschwerer Tätigkeit voll arbeitsfä- hig sei. Bei einem Invaliditätsgrad von 15% habe er keinen Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung. Zudem ha- be das Datum des Auftretens der Krankheit (August 2002) keine Aus- wirkungen auf allfällige Ansprüche des Beschwerdeführers. H. Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschwerdeverfahren auf das Bundesverwaltungsgericht über. Am 22. Februar 2007 teilte das Bun- desverwaltungsgericht den Parteien die Zusammensetzung des Spruchkörpers mit. I. Mit Verfügung vom 20. August 2007 schloss die Instruktionsrichterin den Schriftenwechsel. Ein Wechsel der Gerichtsschreiberin wurde den Parteien mit Verfügung vom 17. Oktober 2008 mitgeteilt. J. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20, in der bis zum 31. Dezember 2006 gültig gewesenen Fassung) war die Eidgenössi- sche Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver- sicherung für die im Ausland wohnenden Personen zuständig zur Be- urteilung von Beschwerden von Personen im Ausland gegen Einspra- cheentscheide der IV-Stelle. Seite 7C-2947/2006 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen Re- kurs- oder Schiedskommissionen oder bei Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechtsmittel, sofern es zuständig ist (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Die Be- urteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset- zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwal- tungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), sofern kein Ausnahme- tatbestand erfüllt ist (Art. 31, 32 VGG). Zulässig sind Beschwerden ge- gen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20], in Kraft seit 1. Januar 2007). Der angefochtene Entscheid ist als Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG zu qualifizieren, und eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der vorliegen- den Beschwerde zuständig. 1.3 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes- verwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundes- gesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver- sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzel- nen Sozialversicherungsgesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden- versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.4 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid be- sonders berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 ATSG) . Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. Seite 8C-2947/2006 1.5 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG), weshalb auf sie einzutreten ist. 2. 2.1 Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann ge- rügt werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (ein- schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser- heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 2.2 Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind in verfahrensrechtlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe- stimmungen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen- den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). 2.3 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be- gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be- schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut- heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be- gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ G YGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 3. Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im Einspracheentscheid zu Recht weder Arbeitsvermittlung, noch Umschulung auf eine neue Tä- tigkeit noch eine Invalidenrente zusprach. 3.1 Vorab ist zu prüfen, welche materiellen Rechtsnormen im vorlie- genden Verfahren anwendbar sind. 3.2 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, so dass vorliegend die folgenden Erlasse an- wendbar sind: das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwi- schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Eu- Seite 9C-2947/2006 ropäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozia- len Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Famili- enangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (Koordinierungsverordnung (EWG) Nr. 1408/71; SR 0.831.109.268.1) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (Koordinie- rungsverordnung (EWG) Nr. 574/72; SR 0.831.109.268.11) (vgl. Art. 80A IVG). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizeri- schen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Euro- päischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Soweit dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, ist mangels einer ein- schlägigen gemeinschaftsrechtlichen bzw. abkommensrechtlichen Re- gelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der An- spruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grund- sätzlich Sache der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 Abs. 1 der Koordinierungsverordnung (EWG) Nr. 1408/71 grundsätz- lich nach den für schweizerische Staatsangehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben. 3.3 Die Anmeldung des Beschwerdeführers zum Bezug von IV-Leis- tungen datiert vom 28. Februar 2004 wurde am 29. März 2004 bei der IV-Stelle eingereicht, weshalb vorliegend die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestimmungen des ATSG sowie die zugehörige Ver- ordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozi- alversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) anwendbar sind. Nicht an- wendbar sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 6. Ok tober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IVG-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestim- mungen ergangen ist (vgl. auch U ELI KIESER , ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 Rz. 4). Seite 10C-2947/2006 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun- fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In- validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri- sche Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi- nitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst- richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In- krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Ver- sicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Ein- kommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 3.4 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 (SR 831.201; 4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge- machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwend- bar. Die Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be- stimmungen ergangen ist. 4. 4.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche- rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträ- ge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG, in Kraft bis 31. Dezember 2007). Die- se Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so ent- steht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 4.2 Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als eines Jahres Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlasse- Seite 11C-2947/2006 nen- und Invalidenversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invali- denrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG). 4.3 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für die Bestim- mung des rechtserheblichen Sachverhalts im Beschwerdeverfahren grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Entscheids massgebend (hier: 5. September 2006; vgl. BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinweisen; THO MAS LOCHER , Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20). Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im vorliegenden Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich nicht berück- sichtigt werden. Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 E. 1b mit weiteren Hin- weisen). Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist daher zu prüfen, ob zwi- schen dem 29. März 2004 (Eingang des Gesuchs) und dem 5. Sep - tember 2006 ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung entstanden ist. 5. 5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau- ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un- fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine hal- be Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine Vier- telsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid ist. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen neuen Rentenabstufungen gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Seite 12C-2947/2006 Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente. Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne von Art. 13 ATSG in der Schweiz haben. Nach der Rechtsprechung des EVG stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvor- schrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). Seit Inkrafttreten des FZA können indes Angehörige von EU-Staaten sowie dort lebende Schweizer Bürgerinnen und Bür- ger ebenfalls eine Viertelsrente beanspruchen. 5.2 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche- rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi- cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be- rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög- lich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 508 ff. E. 4, 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Ver- trauensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätig- keit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstä- tigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Rest- arbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht. 5.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewie- sen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfü- gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheits- schaden zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um- fang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicher- ten noch zugemutet werden können. Es sind demnach nicht nur die Er- werbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern auch in zumut- baren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung der Invali- dität ist auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Be- hinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt fest- Seite 13C-2947/2006 gelegten Grad der funktionellen Einschränkung übereinstimmen müs- sen (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2, BGE 110 V 275 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 E. 4A]). 5.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me- dizinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdi- gung - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förm- liche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent- scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur- teilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro- zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei- nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be- lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizini- schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si- tuation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Be- weiswert umfasst allerdings nur medizinische Fragen, zu deren Beant- wortung Ärzte im Sozialversicherungsverfahren beigezogen werden, nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung. 6. Vorliegend sind sich die Parteien einig, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig ist. Demnach ist im Folgenden zu prüfen, in welchem Umfang der Beschwerdeführer in Verweistätigkeiten arbeitsfähig ist. 6.1 Der Beschwerdeführer rügt eine ungenügende Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, insbesondere hinsichtlich der medizi- nischen Erhebungen der Vorinstanz. Er macht geltend, dass er ledig- lich von den Dres. med. F._______, E._______ und D._______ unter- sucht worden sei. Er habe aber ausdrücklich weitere medizinische Ab- klärungen gefordert. Seine Bitte sei jedoch nicht erhört worden. Seite 14C-2947/2006 6.1.1Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren ist vom Untersu- chungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 ATSG). Danach hat die Verwal- tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab- klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserhebli- chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor- liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (FRITZ G YGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbe- hörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender An- haltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts [vormals EVG] vom 20. Juli 2000, I 520/99). 6.1.2Die Berichte in den Akten geben ein komplettes Bild über die ge- sundheitlichen Schäden des Beschwerdeführers und gestatten eine zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers. Auf die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen zusätzlichen Beweis- massnahmen in Form von weiteren medizinischen Abklärungen ist in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3C mit Hinwei- sen) zu verzichten. 6.2 Der Beschwerdeführer macht sinngemäss eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend; es sei zu beachten, dass eine Verbesserung seines Zustandes nicht mehr möglich sei. 6.2.1Die Teilgutachten der Dres. F._______, D.________ und E._______ sowie die Berichte von Dr. G._______ und Dr. C._______ genügen den Voraussetzungen an den Beweiswert eines medizini- schen Berichtes. Die Gutachter erstellten ihre Beurteilungen in Kennt- nis der Anamnese. Die Einschätzungen dieser Ärzte sind umfassend, begründet, einleuchtend und schlüssig. Die Voraussetzungen für eine Seite 15C-2947/2006 genügende Beweiskraft, wie von der Rechtsprechung vorgegeben werden von den genannten Berichten erfüllt. Es kann daher auf diese abgestützt werden. Die restlichen Arztberichte beziehen sich in ihren Beurteilungen lediglich auf die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdefüh- rers in seiner bisherigen Tätigkeit. Sie äussern sich nicht zur Arbeitsfä- higkeit in Verweistätigkeiten. Auch die Argumente des Beschwerdefüh- rers sind nicht geeignet, die Schlussfolgerungen der Gutachter des Arztberichtes für Grenzgänger zu entkräften. 6.2.2Im hier massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids ist den medizinischen Unterlagen kein Hinweis auf eine Verschlechterung oder eine Verbesserung des Gesundheitsschadens zu entnehmen. Die Gutachter sind sich jedoch einig, dass mit den adäquaten Massnah- men eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mittelfristig erreicht wer- den könnte. 6.3 Insgesamt kommt das Gericht deshalb zum Schluss, dass gemäss dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) im hier massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 5. Septem - ber 2006 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig- keit sowie eine 0%-ige Arbeitsunfähigkeit in einer Verweistätigkeit be- stand. 7. 7.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein- kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein- gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus- geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom- men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkom- men, Art. 16 ATSG). 7.2 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzu- grenzen. Der Begriff umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichge- wicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; an- dererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person Seite 16C-2947/2006 die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten und ob sie ein rentenausschliessendes Einkom men zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebe- ne Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügba- ren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittli- chen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4). 7.3 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol- gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs- sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim- men lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Gemäss BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2 sind für den Einkommensver- gleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenan- spruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind. Mittels Aufindexierung der Einkommen kann die zeitidentische Grundlage erreicht werden. 7.4 Für die Erhebung des Valideneinkommens ist von den Angaben des letzten Arbeitgebers des Beschwerdeführer auszugehen (act. 9). Dem nach erzielte der Beschwerdeführer bis März 2003 einen Stun- denlohn von CHF 26.- bei 8.4 Stunden pro Tag. Dies ergibt einen Jah- reslohn von CHF 56'784.- (CHF 26.- x 8.4 Stunden x 5 Tagen x 52 Wo- chen). Seite 17C-2947/2006 7.5 Das Invalideneinkommen eruierte die Vorinstanz richtigerweise auf- grund der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik LSE 2002, TA1, Wirtschaftszweig Total, Anforderungsniveau 4, Spalte Män- ner. Demnach könnte ein monatliches Einkommen von CHF 4'557.- bei 4 1/3 Wochen pro Monat mit je 40 Wochenstunden erzielt werden. Um- gerechnet von 40 auf die durchschnittlichen 41.7 Wochenstunden zu- züglich Nominallohnentwicklung bis 2003 ergibt dies ein jährliches Ein- kommen von CHF 57'749.- ([4'557.- : 4 1/3 Wochen : 40h x 41.7h x 52 Wochen] + 1.3%). Der Beschwerdeführer bezog demzufolge ein unterdurchschnittliches Valideneinkommen, womit er sich wohl nicht aus freien Stücken be- gnügen wollte. Es ist deshalb eine Parallelisierung der beiden Ver- gleichseinkommen vorzunehmen (vgl. BGE 134 V 322). Die Vorinstanz hat die Möglichkeit der Herabsetzung des statistischen Wertes auf das Niveau des Valideneinkommens gewählt, so dass das Invalidenein- kommen auf CHF 56'784.- bestimmt wird. Die Vorinstanz hat aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen sowie weiterer Faktoren, welche die Einsatz- und Verdienstmöglichkei- ten allenfalls zusätzlich einschränken einen leidensbedingten Abzug auf dem Invalideneinkommen von 15% vorgenommen, was ein monat- liches Invalideneinkommen von CHF 48'340.- ergibt. Für das Bundes- verwaltungsgericht besteht kein Anlass, in diese Ermessens-ausübung der Vorinstanz einzugreifen (vgl. BGE 124 V 321 E. 3b.bb), obwohl der Abzug von 15% im Quervergleich eher grosszügig erscheint, ange- sichts des Alters des Beschwerdeführers und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer in leichter und mittelschwerer Tätigkeit zu 100% einsetzbar ist. Die Berechnung des Invalideneinkommens der Vorinstanz ist demnach korrekt. 7.6 Wird das Invalideneinkommen (nach Leidensabzug) mit dem Vali- deneinkommen verglichen ([{56'754-48'340} x 100]: 56'754), resultiert ein Invaliditätsgrad von 14.8%. 8. 8.1 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG ist die Ausrichtung einer Invalidenrente erst ab einem Invaliditätsgrad von 40% möglich. Die vom Beschwerde- Seite 18C-2947/2006 führer beantragte Rentenauszahlung ist daher vorliegend nicht mög- lich. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz den Artikel 28 IVG demzufolge korrekt angewendet. 8.2 Der Beschwerdeführer beantragt nebst der Invalidenrente berufli- che Massnahmen wie Arbeitsvermittlung und Umschulung auf eine an- dere Tätigkeit. 8.3 Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese not- wendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1 IVG). Die Eingliederungsmass nahmen bestehen unter anderem in Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung; Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen entsteht, sobald solche im Hinblick auf Alter und Gesundheitszustand des Versicherten angezeigt sind (Art. 10 Abs. 1 Satz 1 IVG). Nach der Rechtsprechung setzt die Zusprechung einer Eingliede- rungsmassnahme grundsätzlich nicht voraus, dass diese den für den Rentenanspruch massgebenden Invaliditätsgrad beeinflusst. Das EVG hat denn auch wiederholt entschieden, dass die Ausrichtung einer hal- ben oder sogar einer ganzen Invalidenrente die Gewährung von Ein- gliederungsmassnahmen nicht ausschliesst, sofern zwischen den Kos- ten und dem praktischen Nutzen der Massnahme ein vernünftiges Ver- hältnis besteht (BGE 122 V 79 Erw. 3b.bb mit Hinweisen, 115 V 200 Erw. 5c). Zu den notwendigen und geeigneten Eingliederungsmassnahmen be- rufsbildender Art zählen alle zur Eingliederung ins Erwerbsleben un- mittelbar erforderlichen Vorkehren. Deren Umfang lässt sich nicht in abstrakter Weise festlegen, indem ein Minimum an Wissen und Kön- nen vorausgesetzt wird und nur diejenigen als berufsbildend anerkannt werden, die auf dem angenommenen Minimalstandard aufbauen. Aus- zugehen ist vielmehr von den Umständen des konkreten Falles, wozu auch die von Person zu Person unterschiedliche subjektive und objek- tive Eingliederungsfähigkeit (Gesundheitszustand, Leistungsvermö- gen, Bildungsfähigkeit, Motivation usw.) gehört (vgl. unveröffentlichtes Seite 19C-2947/2006 Urteil des EVG vom 19. März 2002 i.S. J., I 529/01, E. 1a, mit Hinweis auf AHI 1997 S. 172 E. 3a / 2. Abschnitt). 8.4 Unter Umschulung ist grundsätzlich die Gesamtheit der Eingliede- rungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Person eine der früheren annähernd gleichwertige Er- werbsmöglichkeit zu vermitteln; dabei bezieht sich die „annähernde Gleichwertigkeit“ nicht auf das Ausbildungsniveau als solches, son- dern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartenden langfristig gleichwertigen Erwerbsmöglichkeiten (THOMAS LOCHER , Grundriss des Sozialversicherungsrechts, Dritte Auflage, S. 233). Der Umschulungsanspruch setzt eine Invalidität oder die unmittelbare Bedrohung durch eine solche voraus (Art. 8 Abs. 1 IVG). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise un- zumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes er- hebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn der Versicherte in den ohne zusätzliche berufliche Ausbil- dung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 Prozent erleidet (BGE 124 V 110 E.2b mit Hinweisen) - gesetzliche Voraussetzungen für Um- schulung gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG. Gemäss Praxis muss ein Invalidi- tätsgrad von 20% vorliegen, damit eine Umschulung von der Invaliden- versicherung übernommen werden kann (BGE 124 V 110 E.2b). 8.4.1Wie weiter oben ausgeführt, beträgt der Invaliditätsgrad beim Be schwerdeführer lediglich knapp 15%, so dass keine Umschulung in- folge Invalidität im Sinne von Art. 17 IVG notwendig ist. 8.5 Art. 18 Abs. 1 Satz 1 IVG bestimmt, dass eingliederungsfähigen invaliden Versicherten nach Möglichkeit geeignete Arbeit vermittelt wird. Bei der Arbeitsvermittlung besteht die Leistung in der Vermittlung von behinderungsadäquaten Arbeitsplätzen. Es handelt sich dabei um tatsächliches Verwaltungshandeln. Die IV-Stelle ist für die Arbeitsver- mittlung zuständig, wenn für die Arbeitsplatzsuche wegen der Behin- derung oder wegen der behinderungsbedingten Anforderungen an ei- nen Arbeitsplatz professionelle Hilfe notwendig ist (SVR 2003 IV Nr. 7 S. 20 E. 2C; THOMAS LOCHER , a.o.O., S. 233). Seite 20C-2947/2006 Das Gesetz nennt keinen Mindestgrad der Invalidität, damit Eingliede- rungsmassnahmen gewährt werden können. Aus dem Verhältnismäs- sigkeitsgrundsatz ergibt sich aber, dass das Mass der für den Leis- tungsanspruch erforderlichen erwerblichen Beeinträchtigung in Relati- on zu dem mit einer bestimmten Eingliederungsmassnahme verbunde- nen finanziellen Aufwand stehen muss (U LRICH MEYER -BLASER , Zum Ver- hältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 190 f.) Da die Arbeitsvermittlung keine besonders kostspielige Eingliede- rungsmassnahme darstellt, genügt zur Anspruchsbegründung bereits ein relativ geringes Mass an gesundheitlich bedingten Schwierigkeiten bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle (BGE 116 V 80 E. 6a). 8.5.1Vorliegend beruht eine schwierige Vermittelbarkeit des Be- schwerdeführers wesentlich auch auf invaliditätsbedingten Gründen, weshalb der Anspruch auf Arbeitsvermittlung besteht. 8.6 In ihrer Verfügung vom 17. Oktober 2005 bot die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Hilfe bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle (ganz- tags) an. Soweit aus den Akten ersichtlich ist, hat der Beschwerdefüh- rer dieses Angebot jedoch nicht wahrgenommen. Es gilt festzuhalten, dass der Beschwerdeführer dieses Angebot weiterhin in Anspruch nehmen kann. 9. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich damit als unbegrün- det. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 10. Verfahrenskosten sind nicht zu erheben (Art. 69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]; Bst. c der Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005). 11. Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die ob- Seite 21C-2947/2006 siegende Vorinstanz hat keinen Entschädigungsanspruch (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: - den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) - die Vorinstanz (...) - Bundesamt für Sozialversicherung Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Franziska Schneider Christine Schori Abt Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf- fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be- weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). Versand: Seite 22