<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AL.2013.00159</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p><br/></p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">6. März 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geboren 1973, bestand im Zeitraum ab 1. Februar 2012 bis 31. Januar 2014 eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Urk. 6/47). Mit Verfügung vom 25. März 2013 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherten wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen für sieben Tage ab 1. März 2013 in der Anspruchsberechtigung ein (Urk. 6/2). Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ran hielt es nach erhobener Einsprache vom 21. April 2013 (Urk. 6/3) mit Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 18. Juni 2013 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 4. Juli 2013 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Dauer der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung auf zwei Tage zu reduzieren (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. September 2013 beantragte das AWA die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 Abs.1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) muss die versicherte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unterneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re ist sie verpflichtet, Arbeit zu su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mühun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c AVIG ist die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person in der Anspruchsberechtigung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen, wenn sie sich persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht genügend um zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Arbeit bemüht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät ihrer Bewerbungen von Bedeutung (BGE 124 V 231 E. 4a mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr auf die Tatsache und Intensität derselben (ARV 1980 Nr. 45 S. 112 E. 2). Die Arbeitsbemühungen müssen zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> intensiver sein, je weni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (Gerhards, Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I, Bern/Stuttgart 1987, N 13 ff. zu Art. 17 AVIG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden (vgl. Gerhards, a.a.O., N 15 zu Art. 17 AVIG). Das Quantitativ beurteilt sich indessen auch nach den konkreten Umständen (Thomas Nuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, SBVR, Band Soziale Sicherheit, 2. Auflage, Basel 2007, S. 2430 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 839). Zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen sind namentlich Alter, Schul- und Berufsbildung der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person sowie die Verhältnisse im für diese in Betracht kommenden Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt (Urteil des Bundesgerichts C 10/05 vom 25. April 2005, E. 2.3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tage bei mittelschwerem und 31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">venzentschädigung, AVIV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es steht fest, dass der Beschwerdeführer in der Zeit ab 4. Februar 2013 beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Pensum von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine bis 17. Mai 2013 befris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innegehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis am 15. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit noch während der Probezeit per 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2013 gekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt hat (Urk. 6/38, Urk. 6/44). Dabei handelte es sich unbestrittenermassen um eine Zwischenverdiensttätigkeit (Urk. 1-2, Urk. 6/13-14). Ebenfalls steht fest, dass der Versicherte im Monat Februar 2013 kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> persönlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsbemü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> getätigt hat (Urk. 6/25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, trotz der Zwischenverdiensttätigkeit wäre es dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten möglich gewesen, in Randzeiten, in der Freizeit oder am Wochenende Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len zu suchen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt der Versicherte (Urk. 1) vor, die Beschwerdegegnerin habe seine im Februar 2013 ausgeübte Zwischenverdiensttätigkeit nicht berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt. Infolge dieser Tätigkeit habe erst ab Mitte Februar und damit nur während eines halben Monats Anlass zu einer vertieften Stellensuche bestanden. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samthaft gesehen würden daher ausreichende Gründe dafür vorliegen, die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung in Abweichung von den Vorga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des Einstellrasters zu reduzieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer infolge fehlender persönlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Monat Februar 2013 grundsätzlich in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzustellen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach konstanter Praxis sind selbst Arbeitslose mit einer vollzeitlich ausgeübten Zwischenverdiensttätigkeit gehalten, qualitativ und quantitativ ausreichende Arbeitsbemühungen nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts C 351/05 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Juli 2006,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3). Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übte jedoch ab dem 4. Februar 2013 le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diglich ein Teilpensum aus und wusste überdies bereits Mitte Februar von der Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2013 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Zudem war der Versicherte schon wiederholt und seit längerer Zeit arbeitslos gewesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/10). In solchen Fällen gilt gewissermassen der Grundsatz, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsbemühungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umso intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person hat, eine Stelle zu finden (Urteil des Bundesgerichts C 351/05 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2006, E. 3.2.1). Trotz dieser Umstände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterliess der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Monat Februar 2013 jegliche persönliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsbemühungen. Unter Berücksichtigung der gesamten konkreten Umstände sowie mit Blick auf das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seco</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in Randziffer D72 der AVIG-Praxis ALE festgelegte Einstellraster erscheint daher eine Einstelldauer von sieben Ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen – welche im mittleren Bereich des leichten Verschuldens liegt – als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen und gibt zu keiner Korrektur Anlass. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Staatssekretariat für Wirtschaft </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">richt, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>