<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00188</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Fischer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1958 geborene X.___ ist seit dem 1. Februar 2007 als Kundenmaurer bei der Y.___ AG angestellt und damit bei der Schweizerischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versichert (Urk. 7/1). Am 20. De- zember 2012 wurde er während eines Ferienaufenthalts in Z.___ bei der Kaninchenjagd angeschossen und erlitt dabei eine penetrierende Bulbusver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung am rechten Auge (Urk. 7/1, Urk. 7/9, Urk. 7/16 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die SUVA anerkannte mit Schreiben vom 13. Mai 2013 (Urk. 7/24) ihre Leistungspflicht für den fraglichen Unfall; in der Folge erbrachte sie Taggelder und kam für die Heilbehandlungskosten auf. Am 21. Mai 2013 nahm der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte seine Arbeit – im Rahmen eines Vollzeitpensums mit einer Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 50 % – wieder auf (Urk. 7/30 S. 2, Urk. 7/42, Urk. 7/63; vgl. auch Urk. 7/28, Urk. 7/39, Urk. 7/90). Nach Einholung einer auf den Akten beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beurteilung von Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie, am 20. August 2014 (Urk. 7/81) und nach einer persönlichen Besprechung mit dem Versicherten und dem Geschäftsleiter der Y.___ AG am 5. März 2015 (Urk. 7/109) erklärte sich die SUVA mit Schreiben vom 1. April 2015 (Urk. 7/118) bereit, ersterem im Falle einer Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschäftigung bei seiner bisherigen Arbeitgeberin mit einer Leistung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise einem Lohn von 65 % eine Dauerrente von 35 % und im Falle einer Weiterbeschäftigung zu 60 % bis zur vorzeitigen Pensionierung nach dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samtarbeitsvertrag für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (GAV FAR) am 31. März 2018 eine Invalidenrente von 40 %, in der Folge vom 1. April 2018 bis 31. März 2023 eine solche von 31 % und ab der Erreichung des ordentlichen Pensionierungsalters am 1. April 2023 schliesslich noch eine solche 28 % zu gewähren. Falls sich der Versicherte und seine Arbeitgeberin für keine dieser beiden Optionen entscheiden könnten, werde sie jenem eine (Dauer-)Rente von 31 % ausrichten (vgl. auch Schreiben der SUVA vom 28. April 2015 [Urk. 7/121] und Besprechungsprotokoll vom 2. Juni 2015 [Urk. 7/126]). Die Arbeitgeberin erklärte sich daraufhin mit der zweiten Variante (Weiterbeschäftigung im Rahmen einer Leistungsfähigkeit von 60 %) für ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verstanden (Urk. 7/119, Urk. 7/123). Der – nun anwaltlich vertretene (Urk. 7/128) – Versicherte ersuchte die SUVA am 30. Juni 2015 um Zusprache einer auf einem Invaliditätsgrad von 40 % basierenden Rente (Urk. 7/133). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raufhin verfügte die SUVA, nachdem sie dem Versicherten am 2. Juli 2015 in Aussicht gestellt hatte, für gewisse Medikamente auch über den 1. Mai 2015 hinaus aufzukommen (Urk. 7/41), am 3. Juli 2015 mit Wirkung ab 1. Mai 2015 eine auf einem Invaliditätsgrad von 31 % beruhende Rente und eine Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung für eine Integritätseinbusse von 28 % (Urk. 7/136). Die vom Versicherten gegen diesen Entscheid erhobene Einsprache (Urk. 7/142) wies sie am 20. August 2015 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid (Urk. 2) liess X.___ am 21. September 2015 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen auszurichten,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventualiter sei der Einspracheentscheid aufzuheben und es sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Leistungen auszurichten, wobei zur Frage der zumutbaren Rester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit des Beschwerdeführers ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuerzusatz zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die SUVA stellte mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2015 nachstehenden Antrag (Urk. 6 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"Dem Beschwerdeführer sei eine reformatio in peius anzudrohen. Im Übrigen sei die Beschwerde abzuweisen und der Einsprache-Entscheid vom 20. August 2015, womit die Verfügung der Suva vom 3. Juli 2015 geschützt wurde, sei zu bestätigen.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando (Urk. 12) und duplicando (Urk. 15) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest; letzteres wurde dem Beschwerdeführer am 21. April 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG]). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die SUVA begründete die Zusprache einer auf einem Invaliditätsgrad von 31 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 88‘221.-- (Urk. 7/99, Urk. 7/140) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhenden Rente von Fr. 1‘823.25 pro Monat – unter Hinweis insbesondere auf die Beurteilung von Dr. A.___ vom 20. August 2014 (Urk. 7/81) – damit, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig und damit – unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % – in der Lage sei, ein rund 31 % unter dem Valideneinkommen liegendes Salär zu erzielen (Urk. 2 S. 4 ff., Urk. 6 S. 4 f.). Zwischenzeitlich habe sich herausgestellt, dass der Beschwerdeführer im Januar jeweils keinen Lohn erhalten habe, weshalb sich der versicherte Verdienst auf Fr. 81‘353.-- und die Invalidenrente dementsprechend auf Fr. 1‘681.-- pro Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nat reduzierten. Dem Beschwerdeführer sei daher eine reformatio in peius anzudrohen (Urk. 6 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, es sei ihm, nachdem er nun – ohne über eine Berufsausbildung zu verfügen – 31 Jahre lang als Maurer tätig gewesen sei, nicht zumutbar, zweieinhalb Jahre vor der Frühpensionierung eine gänzlich neue Arbeit zu erlernen, die er auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner faktischen Einäugigkeit dann auch nur mit erheblicher Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse auszuüben in der Lage wäre. Da er in einer Verweistätigkeit – ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend vom (zu hohen) Tabellenlohn gemäss LSE 2012 und unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung eines leidensbedingten Abzugs von 20 % - ein nur geringfügig höheres Einkommen generieren könnte als der aktuelle 60%-Lohn bei seiner bisherigen Arbeitgeberin für eine Leistung von 50 % im Rahmen eines Vollzeitpensums, habe er Anspruch auf eine auf einem Invaliditätsgrad von 40 % beruhende Rente (Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 12 S. 2 ff.). Dass die SUVA bei der Rentenberechnung von einem zu hohen versicherten Verdienst ausgegangen sei, treffe zu (Urk. 12 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Zusprache einer Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 28 % ist, wenn nicht schon die Verfügung vom 3. Juli 2015 (Urk. 7/136), so jedenfalls der Einspracheentscheid vom 20. August 2015 (Urk. 2) unangefochten in Rechtskraft erwachsen (vgl. Urk. 7/142 und Urk. 7/133 sowie Urk. 1). Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad beziehungsweise die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhe. Da der Beschwerdeführer replicando anerkannt hat, dass der für die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung des betraglichen Rentenanspruchs massgebende versicherte Verdienst – entsprechend den einschlägigen (und nach Lage der Akten zutreffenden; vgl. Urk. 7/83 und Urk. 7/84 S. 4) Ausführungen der SUVA im Rahmen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort (Urk. 6 S. 3) – Fr. 81‘353.-- und nicht Fr. 88‘221.-- (Urk. 7/99, Urk. 7/140) beträgt (Urk. 12 S. 2), besteht kein Anlass, eine diesbezügliche re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formatio in peius anzudrohen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In medizinischer Hinsicht steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer infolge der beim Unfall vom 20. Dezember 2012 erlittenen penetrierenden Bulbusverletzung am rechten Auge funktionell eine Monokelsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation bei Aphakie aufweist, wobei sich auch mit Korrektur kein besserer Visus als 0,05 erreichen lässt (vgl. insbesondere Bericht B.___, Augenklinik, vom 26. Mai 2014 [Urk. 7/69 S. 2 f.], Bericht Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Augenkrankheiten, vom 8. Juli 2014 [Urk. 7/77], Beurteilung Dr. A.___ vom 20. August 2014 [Urk. 7/81 S. 1]). Was die Auswirkungen der Augenläsion auf die Arbeitsfähigkeit betrifft, ist gestützt auf die überzeugende Einschätzung von Dr. A.___ davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer Arbeiten, die eine erhöhte Stereopsis verlangen sowie Arbeiten über Schulterhöhe, auf ungesicherten Gerüsten oder mit vorgegebenem Arbeitstempo (etwa am Fliessband) durchzuführen, nicht mehr möglich beziehungsweise unzumutbar sind. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit ist er indes zu 100 % arbeitsfähig, wobei bei einer neu zu erlernenden Tätigkeit während ein bis zwei Jahren eine Leistungseinbusse von 10 bis 20 % möglich ist (Urk. 7/81 S. 1 f.; vgl. auch Bericht B.___, Augenklinik, vom 26. Mai 2014 [Urk. 7/69 S. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrads ist rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Festset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des Invalideneinkommens primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer geht weiterhin seiner – nicht dem von Dr. A.___ definierten Anforderungsprofil (Urk. 7/81 S. 1 f.) entsprechenden (vgl. hiezu auch Angaben der Arbeitgeberin vom 3. Dezember 2014 [Urk. 7/98]) – angestammten Tätigkeit als Maurer nach. Angesichts der Tatsache, dass die Anstellung bei der Y.___ AG bereits seit Anfang 2007 besteht (Urk. 7/1) und die Arbeitgeberin wiederholt klar zum Ausdruck brachte, den Beschwerdeführer trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis zur (Früh-)Pensionierung weiterbeschäftigen zu wollen (Urk. 7/98, Urk. 7/109 S. 2), ist das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis als besonders stabil zu betrachten. Entgegen den einschlägigen Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 6 und S. 8) handelt es sich beim – im Rahmen eines Vollzeitpensums erzielten – Einkommen für eine Leistung von 60 % nicht um einen Soziallohn, hielt seine Arbeitgeberin am 5. März 2015 doch explizit fest, seine Leistung sei ihr ein Salär in dieser Höhe wert (Urk. 7/109 S. 2). Allerdings schöpft der Beschwerdeführer mit der vollzeitlichen Weiterführung der Tätigkeit als Maurer mit 40%iger Leistungseinbusse sein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibendes Leistungsvermögen angesichts der ihm in einer Verweistätigkeit ärztlich attestierten grundsätzlich 100%igen Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/81 S. 2) nicht voll aus, was einem Abstellen auf das tatsächlich generierte Einkommen an sich entgegensteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der konkreten Gegebenheiten ist indes dennoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seiner Schadenminderungspflicht mit der Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der bisherigen Tätigkeit im Rahmen einer Arbeitsfähigkeit von 60 % Genüge tut. So wird er nach Lage der Akten als GAV FAR-Versicherter mit Vollendung des 60. Altersjahrs per Ende März 2018 (früh)pensioniert und hat ab dann Anspruch auf eine Überbrückungsrente (Urk. 7/65, Urk. 7/90, Urk. 7/109 S. 1; Art. 14 GAV FAR). Im für die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit massgebenden (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.3) Zeitpunkt der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsbeurteilung durch Dr. A.___ am 20. August 2014 (Urk. 7/81) wies er demnach noch eine Resterwerbszeit von drei Jahren und gut sieben Monaten auf. Stellt man auf das von der SUVA – unter Gewährung eines lediglich 10%igen leidensbedingten Abzugs – ermittelte Invalideneinkommen ab (Urk. 7/140 S. 3, Urk. 2 S. 5) und berücksichtigt die gemäss der Einschätzung von Dr. A.___ in einer neuen Tätigkeit während der ersten ein bis zwei Jahre zu erwartende Leistungs- (und folglich auch Lohn-) Einbusse von 10 bis 20 % (Urk. 7/81 S. 2), so würde der Beschwerdeführer bei voller Ausschöpfung seiner Restarbeitsfähigkeit während ein bis zwei Jahren ein, wenn nicht gar ein niedrigeres, so doch höchstens gleichwertiges Einkommen generieren wie bei Weiterführung der angestammten Tätigkeit. In Anbetracht der Tatsache, dass bei Abstellen auf das von der SUVA gestützt auf Tabellenlöhne ermittelte Invalideneinkommen statt auf das effektiv noch erzielte Salär für die dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer dann noch verbleibende Restaktivitätsdauer von rund 19 bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise 31 Monaten ein um lediglich 9 Prozentpunkte tieferer Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad resultierte, ist ihm – unter Berücksichtigung der auch aufgrund seiner ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitlichen Einschränkungen (vgl. Urk. 7/81 S. 1 f.) erschwerten Bedingun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bei der Suche einer adaptierten Stelle auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt – die Aufgabe der bisherigen zugunsten einer optimal leidensangepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht zumutbar. Es rechtfertigt sich daher, bei der Berechnung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrads für das Invalideneinkommen auf den effektiv noch erzielten Lohn in der angestammten Tätigkeit abzustellen. Da dieser 60 % des Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens entspricht, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Mai 2015 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine auf einem Invaliditätsgrad von 40 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 81‘353.-- beruhende Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine Prozessentschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. 2‘200.-- (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 20. August 2015 aufgehoben und festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Mai 2015 Anspruch auf eine auf einem Invaliditätsgrad von 40 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 81‘353.-- beruhende Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFischer</p><p></p></div> </div></body></html>