<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00001</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205658&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00001</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung (Wiederaufnahme von VB.2005.00035)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Rückweisung durch das Bundesgericht; Rückweisung an die Bewilligungsbehörde.<br/><br/>Die von der Bewilligungsbehörde gegenüber dem Bundesgericht erhobenen Einwendungen können auch im Verfahren vor Verwaltungsgericht nicht ohne weiteres überprüft werden (E. 2.2). <br/>Das neue Standortdatenblatt mit reduzierter Sendeleistung, welches bereits dem Bundesgericht eingereicht und von diesem nicht beurteilt wurde, würde auch im Verfahren vor Verwaltungsgericht kein anderes Ergebnis rechtfertigen, da das Bundesgericht wiederholt festgehalten hat, dass die im Standortdatenblatt deklarierte äquivalente Strahlungsleistung (ERP) überprüfbar sein muss. Massgeblich ist dabei grundsätzlich die aufgrund der Hardwarekonfiguration der Anlage mögliche maximale ERP, das heisst die Sendeleistung bei Maximalleistung der vorgesehenen Senderendstufen und nicht ein tieferer, durch Fernsteuerung einstellbarer Wert. Entsprechendes muss für die einstellbare Senderichtung der Antennen gelten (E. 3.1).<br/>Neues Qualitätssicherungssystem gemäss Rundschreiben des BAFU vom 16. Januar 2006 mit Datenbank, in welcher sämtliche Hardware-Komponenten und Geräteeinstellungen, welche die ERP und die Senderichtungen beeinflussen, erfasst und laufend aktualisiert werden (E. 3.2).<br/>Ein Qualitätssicherungssystem dieser Art erscheint als grundsätzlich geeignetes Mittel, um die Einhaltung der ERP mit zumutbarem Aufwand zu gewährleisten (E. 3.3).<br/><br/>Teilweise Gutheissung und Rückweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANLAGEGRENZWERT">ANLAGEGRENZWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTENNE">ANTENNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAFU">BAFU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUWAL">BUWAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOBILFUNKANTENNE">MOBILFUNKANTENNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALITÃTSSICHERUNGSSYSTEM">QUALITÃTSSICHERUNGSSYSTEM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SENDELEISTUNG">SENDELEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SENDERICHTUNG">SENDERICHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTDATENBLATT">STANDORTDATENBLATT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERSCHREITUNG">ÃBERSCHREITUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT">ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERNEHMLASSUNG">VERNEHMLASSUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 3 Abs. IX NISV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich bewilligte der C AG mit Beschluss vom 1. Oktober 2003 die Errichtung einer Basisstation fÃ¼r die Mobilfunknetze GSM und UMTS auf dem GebÃ¤ude L-Strasse 01 in ZÃ¼rich.</p> <p class="Urteilstext">Zwei gegen dieses Projekt erhobene Rekurse der Genossenschaft E sowie von A und B wies die Baurekurskommission I am 19. November 2004 ab.</p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Entscheid erhoben A und B Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerde am 9. MÃ¤rz 2005 ab (VB.2005.00035).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Dagegen erhoben A und B am 2. Mai 2005 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht. Mit Urteil vom 12. Dezember 2005 hiess dieses die Beschwerde gut, hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ck (1A.118/2005, www.bger.ch).</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Anschluss an den RÃ¼ckweisungsentscheid des Bundesgerichts wird das kantonale Verfahren in dem Zustand wieder aufgenommen, in welchem es sich unmittelbar vor dem Erlass des aufgehobenen Entscheids befand (Jean-FranÃ§ois Poudret in: Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d'organisation judiciaire, Bd. II, Bern 1990, Art. 66 N. 1.2). FÃ¼r die erneute Beurteilung durch die kantonalen Instanzen sind die entscheidwesentlichen ErwÃ¤gungen des Bundesgerichts verbindlich; zusÃ¤tzliche RechtsgrÃ¼nde oder Tatsachen, zu denen sich das Bundesgericht nicht geÃ¤ussert hat, dÃ¼rfen jedoch in Betracht gezogen werden (Poudret, Art. 66 N. 1.3.2; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 1019; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/ Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz. 1586).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Das Verwaltungsgericht hatte in seinem Entscheid vom 9. MÃ¤rz 2005 aufgrund des Standortdatenblatts der privaten Beschwerdegegnerin vom 12./19. August 2003 angenommen, dass die von der strittigen Anlage ausgehende elektromagnetische Strahlung an keinem Ort mit empfindlicher Nutzung (OMEN) zu einer Ãberschreitung des Anlagegrenzwerts fÃ¼hre. Zu einer ÃberprÃ¼fung dieser Angaben besass es keinen Anlass, da die BeschwerdefÃ¼hrenden keine entsprechenden Beanstandungen erhoben hatten.</p> <p class="Urteilstext">DemgegenÃ¼ber geht das Bundesgericht gestÃ¼tzt auf die Vernehmlassung des Bundesamtes fÃ¼r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL; heute Bundesamt fÃ¼r Umwelt [BAFU]) vom 26. August 2005 davon aus, dass die Berechnungen im Standortdatenblatt vom 12./19. August 2003 nicht in jeder Hinsicht zutreffend sind. Das BUWAL fÃ¼hrte aus, dass bei den OMEN Nrn. 4 und 12 wahrscheinlich nicht die am hÃ¶chsten belasteten Punkte ermittelt worden seien, wobei es offen liess, ob an den in Frage stehenden Orten tatsÃ¤chlich eine empfindliche Nutzung vorliegt und wieweit die Strahlung allenfalls durch eine GebÃ¤udedÃ¤mpfung reduziert wird.</p> <p class="Urteilstext">Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich machte in einer Stellungnahme zuhanden des Bundesgerichts geltend, dass der Anlagegrenzwert bei den OMEN 4 und 12 dennoch eingehalten sei, weil die private Beschwerdegegnerin mit zu ungÃ¼nstigen Angaben gerechnet habe, und reichte berichtigte Angaben mit Bezug auf die AbstÃ¤nde, die bewohnten Geschosse und die DÃ¤mpfung durch fensterloses Mauerwerk nach. Das Bundesgericht gelangte jedoch zum Schluss, dass der geschilderte Sachverhalt im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ohne weiteres Ã¼berprÃ¼ft werden kÃ¶nne, weshalb die Sache an das kantonale Gericht zurÃ¼ckzuweisen sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die von der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich gegenÃ¼ber dem Bundesgericht erhobenen Einwendungen kÃ¶nnen auch im Verfahren vor Verwaltungsgericht nicht ohne weiteres Ã¼berprÃ¼ft werden. Die geeignete Instanz zur KlÃ¤rung dieser Punkte ist die Bausektion als Bewilligungsinstanz. Die Sache ist daher zu neuem Entscheid an sie zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Die dadurch eintretende VerzÃ¶gerung fÃ¼r das Bauvorhaben der privaten Beschwerdegegnerin hat diese sich selbst zuzuschreiben, da sie das unzureichende Standortdatenblatt eingereicht hat. Sie kann sich fÃ¼r diesen Mangel, wie das Bundesgericht festgestellt hat, auch nicht auf die von ihr geltend gemachte frÃ¼here Praxis des BUWAL berufen, da die neue Vollzugsempfehlung des BUWAL zum Zeitpunkt, als das Standortdatenblatt ausgefertigt und unterzeichnet wurde, bereits in Kraft stand.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die private Beschwerdegegnerin hatte dem Bundesgericht ein neues Standortdatenblatt vom 28. Oktober 2005 eingereicht, welches vorsieht, die Sendeleistung der Antennen A1 bis A4 herabzusetzen. GestÃ¼tzt darauf stellte sie den Eventualantrag, die Baubewilligung sei mit der Auflage zu bestÃ¤tigen, dass die Mobilfunkanlage gemÃ¤ss dem neuen Standortdatenblatt betrieben werde. Dieser Antrag wurde vom Bundesgericht nicht beurteilt.</p> <p class="Urteilstext">Das neue Standortdatenblatt mit reduzierter Sendeleistung wÃ¼rde auch im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht kein anderes Ergebnis rechtfertigen. Das Bundesgericht hat wiederholt festgehalten, dass die im Standortdatenblatt deklarierte Ã¤quivalente Strahlungsleistung (ERP) Ã¼berprÃ¼fbar sein muss; massgeblich ist dabei grundsÃ¤tzlich die aufgrund der Hardwarekonfiguration der Anlage mÃ¶gliche maximale ERP, das heisst die Sendeleistung bei Maximalleistung der vorgesehenen Senderendstufen und nicht ein tieferer, durch Fernsteuerung einstellbarer Wert (BGE 128 II 378 E. 4 S. 379 ff.; BGr, 10. MÃ¤rz 2005, 1A.160/2004, E. 3.3, www.bger.ch). Entsprechendes muss gelten fÃ¼r die ferngesteuert oder manuell einstellbare Senderichtung der Antennen (vgl. VGr LU, 18. August 2005, V 04 374, E. 9, www.lu.ch/gerichte/rechtsprechung). Angaben zur Begrenzung der technischen LeistungsfÃ¤higkeit ihrer Anlage hat die private Beschwerdegegnerin bisher nicht gemacht.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Mit einem Rundschreiben vom 16. Januar 2006 stellte das BAFU ein neues QualitÃ¤tssicherungssystem vor, welches ermÃ¶glichen soll, die Einstellung aller Parameter, welche die effektiv eingestellte ERP beeinflussen, zu Ã¼berprÃ¼fen (Bundesamt fÃ¼r Umwelt, Rundschreiben QualitÃ¤tssicherung zur Einhaltung der Grenzwerte der NISV bei Basisstationen fÃ¼r Mobilfunk und drahtlose TeilnehmeranschlÃ¼sse, 16. Januar 2006). KernstÃ¼ck des Systems ist eine Datenbank, in welcher sÃ¤mtliche Hardware-Komponenten und GerÃ¤teeinstellungen, welche die ERP und die Senderichtungen beeinflussen, erfasst und laufend aktualisiert werden. Das System soll Ã¼ber eine automatisierte ÃberprÃ¼fungsroutine verfÃ¼gen, welche einmal pro Arbeitstag die effektiv eingestellten ERP und Senderichtungen aller Antennen mit den bewilligten Werten vergleicht. Auch ist vorgesehen, dass es von einer unabhÃ¤ngigen, externen PrÃ¼fstelle periodisch auditiert wird.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss dem Rundschreiben sollen Netzbetreiber, welche dieses QualitÃ¤tssicherungssystem implementieren, entsprechend der bisherigen Praxis weiterhin die MÃ¶glichkeit haben, ihre Sendeanlagen mit einer ERP zu betreiben, die auf fernsteuerbaren Einstellungen beruht. DemgegenÃ¼ber soll bei Betreibern, welche das QualitÃ¤tssicherungssystem nicht aufbauen, fÃ¼r die Beurteilung der Strahlungsleistung von der maximalen installierten Sendeleistung und dem maximal durch Fernsteuerung einstellbaren Winkelbereich ausgegangen werden. Das Rundschreiben sieht fÃ¼r die Realisierung des QualitÃ¤tssicherungssystems eine Ãbergangsphase von einem Jahr vor. WÃ¤hrend dieser Zeit sollen neue Sendeanlagen von Betreibern, welche sich zur Implementierung des Systems verpflichtet haben, weiterhin nach der bisherigen Praxis bewilligt werden; die Daten der neuen Anlagen sollen jedoch von deren Inbetriebnahme an ebenso detailliert dokumentiert werden, wie es spÃ¤ter im QualitÃ¤tssicherungssystem der Fall sein wird.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Ein QualitÃ¤tssicherungssystem dieser Art erscheint als grundsÃ¤tzlich geeignetes Mittel, um die Einhaltung der ERP mit zumutbarem Aufwand zu gewÃ¤hrleisten. Das System wurde jedoch noch von keinem Netzbetreiber realisiert, und das wÃ¤hrend der Ãbergangsphase vorgesehene Vorgehen bietet nicht dieselben Sicherheiten wie das betriebsfertige System. Zwar sollen bereits in der Ãbergangsphase die Daten der neuen Anlagen detailliert dokumentiert werden, doch bestehen offenbar noch keine automatisierten ÃberprÃ¼fungsroutinen, und eine Auditierung durch unabhÃ¤ngige, externe PrÃ¼fstellen ist noch nicht vorgesehen. Damit ist noch nicht deutlich, welche Sicherheiten die Netzbetreiber fÃ¼r das Einhalten der Sendeleistung wÃ¤hrend der Ãbergangsphase bieten. Auch diesbezÃ¼gliche Fragen kÃ¶nnen im Verfahren vor der stÃ¤dtischen BaubehÃ¶rde zweckmÃ¤ssiger geklÃ¤rt werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen. Der Entscheid der Vorinstanz ist aufzuheben, soweit er die am vorliegenden Verfahren beteiligten Parteien betrifft. Die Baubewilligung der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich ist ebenfalls aufzuheben, und die Sache ist zu neuer Beurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an sie zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Bestehen bleibt der Entscheid der Vorinstanz, soweit er Kostenauflage und ParteientschÃ¤digung mit Bezug auf die am Beschwerdeverfahren nicht beteiligte Genossenschaft E regelt. Insoweit ist er in Rechtskraft erwachsen. Die Genossenschaft E bleibt deshalb verpflichtet zur Zahlung der ihr mit dem Rekursentscheid vom 19. November 2004 auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 2'424.- und der ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekursverfahren von Fr. 800.- an die private Beschwerdegegnerin.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Bei der bloss teilweisen Gutheissung einer Beschwerde sind die Kosten grundsÃ¤tzlich entsprechend dem Unterliegen auf die Parteien zu verteilen. Vorliegend sind jedoch die RÃ¼ckweisung und die damit verbundenen Weiterungen auf die unzulÃ¤ngliche Ausarbeitung des Standortdatenblatts durch die private Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzufÃ¼hren, weshalb es sich rechtfertigt, ihr die ganzen Kosten zu auferlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Auch die Kostenverteilung der Vorinstanz ist entsprechend zu berichtigen, soweit sie die am vorliegenden Verfahren beteiligten Parteien betrifft. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beantragten sowohl im Rekurs- wie im Beschwerdeverfahren die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. Nach § 17 Abs. 2 lit. a VRG kann der obsiegenden Partei eine UmtriebsentschÃ¤digung zulasten der Gegenpartei zugesprochen werden, wenn "die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte". Die BeschwerdefÃ¼hrenden liessen sich zwar nicht durch einen Anwalt vertreten, tÃ¤tigten jedoch vor beiden kantonalen Instanzen einen erheblichen Aufwand. Die eingereichten Rechtsschriften und Unterlagen trugen indessen wenig zur KlÃ¤rung der Sach- und Rechtslage bei, sondern betrafen im Wesentlichen Fragen ohne Relevanz fÃ¼r den Entscheid. Eine ParteientschÃ¤digung ist unter diesen UmstÃ¤nden nicht zuzusprechen.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid der Baurekurskommission I vom 19. November 2004 wird aufgehoben, soweit er die am vorliegenden Verfahren beteiligten Parteien betrifft. Die Baubewilligung der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich vom 1. Oktober 2003 wird aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an sie zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin Nr. 1 auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die auf die BeschwerdefÃ¼hrenden entfallenden Verfahrenskosten der Baurekurskommission I werden der Beschwerdegegnerin Nr. 1 auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext">7. Mitteilung anâ¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>