<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, Optionen zur verursachergerechten und innovativen Finanzierung der internationalen Klimafinanzierung zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bericht des Bundesrates vom Mai 2017 in Erfüllung des Postulates der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates 15.3798 legt bereits dar, zu welchen Beiträgen an die internationale Klimafinanzierung die Schweiz ab 2020 verpflichtet werden könnte und wie diese zu finanzieren wären. Demgemäss dürfte sich der faire Anteil der Schweiz am gemeinsamen Ziel der Industriestaaten (ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar aus verschiedenen Quellen, einschliesslich mobilisierter privater Mittel) auf 450 bis 600 Millionen US-Dollar belaufen. Ferner zeigt der Bericht die Absicht des Bundesrates, einen massgeblichen Teil davon via mobilisierte private Mittel zu erbringen und die öffentlichen Mittel für die internationale Klimafinanzierung wie bis anhin schwergewichtig aus den Rahmenkrediten für die internationale Zusammenarbeit und ergänzend aus dem Rahmenkredit Globale Umwelt aufzubringen. Eine erneute Prüfung von Optionen für neue staatliche Finanzierungsquellen erachtet der Bundesrat daher nicht als notwendig. Zwecks stärkerer Mobilisierung des Privatsektors für klimafreundliche Investitionen in Entwicklungsländern wird zurzeit geprüft, inwieweit in der internationalen Zusammenarbeit vermehrt Finanzierungsinstrumente eingesetzt werden sollen oder neue Partnerschaftsmodelle mit dem Privatsektor möglich sind. Dabei soll auch das Mobilisierungspotenzial multilateraler Entwicklungsbanken und internationaler Klimafonds, bei denen die Schweiz Mitglied ist, berücksichtigt werden. Ein zusätzlicher Bericht zu innovativen, neuen Finanzierungsinstrumenten für Klimaschutzmassnahmen in Entwicklungsländern ist aus Sicht des Bundesrates deshalb nicht notwendig.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.