<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00940</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1965, war seit Februar 2000 bei der Y.___ als Mitarbeiterin Milchprodukte in einem Pensum von rund 85 % tätig (Urk. 8/18 Ziff. 2.1, Ziff. 2.7-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Bandscheibenoperation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. November 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/4 Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iche Situation ab, zog Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 8/14, Urk. 8/19, Urk. 8/22, Urk. 8/45, Urk. 8/54, Urk. 8/58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach der Versicherten n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheidverfahren (Urk. 8/62; Urk. 8/64, Urk. 8/72)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 12. August 2015 eine vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 bis 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befristet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e ganze Invalidenrente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/75 = Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 12. August 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr über den 31. März 2015 hinaus Rentenleistungen zuzusprechen. Eventuell seien zusätzliche Abklärungen durchzuführen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 11. November 2015 wurde das Gesuch um un-entgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Prozessführung (vgl. Urk. 1 S. 1) mangels Bedürftigkeit abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung (Urk. 2) die bis 31. März 2015 befristete Zusprache einer ganzen Invalidenrente damit, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin zum Zeitpunkt des Ablaufes der einjährigen Wartezeit keine Tätigkeit zumutbar gewesen sei, weshalb der Invaliditätsgrad 100 % betrage. Spätestens ab 9. Dezember 2014 sei ihr eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % zumutbar gewesen. Ausgehend von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall und unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % resultiere ab 1. April 2015 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 25 % (Begründung S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, per Dezember 2014 sei keine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten und sie leide nach wie vor unter Beschwerden am Rücken und an der Schulter und sei nicht zu 100 % arbeitsfähig. Schmerzbedingt müsse sie täglich elf Medikamente einnehmen, was sich ebenfalls negativ auf ihre Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auswirke. Trotz der Einnahme von Psychopharmaka liege eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode vor, was die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht beachtet habe. Die vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten seien ungenügend. So sei die Verständigung mit dem psychiatrischen Gutachter schwierig gewesen und diesem hätten nicht sämtliche Akten vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Ihre Schmerzproblematik sei ungenügend abgeklärt worden. Das in der Verfügung genannte Belastungsprofil entspreche nicht ihrem effektiven Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvermögen (S.1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin über den 31. März 2015 hinaus einen Anspruch auf eine Invalidenrente hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang auch die Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die medizinische Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung zulässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Leitender Oberarzt, Wirbelsäulenchirurgie, Klinik A.___, stellte in seinem Bericht vom 14. November 2013 (Urk. 8/14) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach transforaminaler lumbaler intersomatischer Fusion mono-por</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tal links durch bilateralen Mini-open Zugang auf Höhe L4/5 am 22. Juli 2013 bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bandscheibendegeneration L2 bis 4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, die Beschwerdeführerin komme drei Monate postoperativ planmässig zur Verlaufskontrolle. Seit der letzten Konsultation habe sich die Schmerzsituation nicht gebessert, sie habe sogar im Rahmen der Wetterfühlig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eher eine leichte Zunahme der Lumbalgien bemerkt. Vor allem nach klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neren Belastungen zu Hause verspüre sie stärkere Rückenschmerzen. Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten habe sie ebenfalls schmerzbedingt noch nicht aufnehmen können und die Schmerzmedikamente noch nicht reduziert (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, die noch bestehenden belastungsabhängigen Beschwerden seien im Rahmen des zu Erwartenden. Bei radiologisch unauffälligem Verlauf sei noch weiterhin Schonung zu empfehlen, und es sei ein Arbeitsunfähigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnis zu 100 % für zwei weitere Monate ausgestellt worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seinem Bericht vom 24. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2013 (Urk. 8/22/2-3) aus, die Beschwerdeführerin leide an therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenten Kreuzschmerzen, die auf die Bandscheibe L4/5 zurückgeführt würden. Dr. Z.___ habe am 22. Juli 2013 eine Diskektomie und Spondylodese L4/5 durchgeführt (S. 1 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, im Verlauf nach der Spondylodese habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin deutlich gebessert. Es bestünden noch Restbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, die zur Zeit mit Novalgin behandelt würden. Am 23. Dezember 2013 sei das Facettengelenk L5/S1 diagnostisch getestet worden. Möglicherweise be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe hier nach der Spondylodese L4/5 eine Überlastung des Gelenks (S. 1 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis zum Operationstermin am 22. Juli 2013 hätten keine länger anhaltenden Arbeitsunfähigkeiten vorgelegen. Die Beschwerdeführerin sei seither während der Rekonvaleszenz zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei aufgrund des Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils von einer anhaltenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Patientin müsse im Rahmen ihrer Tätigkeiten mehr oder weniger ständig schwere Gewichte anheben und tragen. Zusätzlich werde ihre Arbeitsfähigkeit derzeit noch durch eine Rotatorenmanschettenruptur der rechten Schulter be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigt, die ebenfalls in Behandlung sei. Gegebenenfalls sei hier eine Ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration vorgesehen (S. 2 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, in einer angepassten Tätigkeit sei von dem Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die Art der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung der rechten Schulter werde diesen Zeitpunkt wohl hauptsächlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen. Von Seiten des Rückens sehe er ab Januar 2014 für sechs Wochen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit und anschliessend eine Steigerung auf 100 %. Von Seiten der Schulter her seien sicherlich einseitige Tätigkeiten wie ständige Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">puterarbeiten sowie das Heben und Tragen nicht zuzumuten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Lendenwirbelsäule (LWS) müsse festgelegt werden, dass nach ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Spondylodese eine körperlich belastende Arbeit nicht zumutbar sei. Das exakte Belastungsprofil müsse jedoch individuell eruiert werden (S. 2 Ziff. 7). Die Patientin werde bezüglich der Schulterpathologie am 9. Januar 2014 in der Klinik A.___ untersucht. Bis dahin bestehe sicherlich eine 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit bezüglich der Schulter (S. 2 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, stellvertretender Oberarzt, Obere Extremitäten, Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik A.___, nannte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/29/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose einen Status nach Arthroskopie, subacromialer Dekompression, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akromioklavi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kular</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (AC) -Gelenksteilresektion, Supraspinatussehnen-Rekonstruktion mittels Speed-Bridge rechts vom 12. Februar 2014 durch Dr. C.___. Als Nebendiagnosen nannte er einen Status nach intersomatischer Fusion L4/5 links durch Dr. Z.___ im Juli 2013, einen Status nach Hallux-Operation 1995 und einen Status nach Nikotinabusus bis vor drei Monaten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte aus, es habe am 12. Mai 2014 die zweite postoperative Kontrolle inklusive Sonographie stattgefunden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin mache eine schwere Zeit durch.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie gebe multiple Beschwerden seitens der Wirbelsäule, Schulter sowie einer bestehenden Reizblasensymptomatik an. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies habe zu de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Verstimmungen geführt. Sie fühle sich im Alltag erheblich durch die Gesamtsituation eingeschränkt. Sie nehme stetig an Gewicht zu und fühle sich insgesamt alles andere als wohl. Seitens der Schulter sei der Verlauf zwar zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch bestünden hier auch noch Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt fest, nach wie vor gestalte sich der Verlauf an der Schulter rechts zeitgerecht. Sonographisch klinisch zeige sich keine Auffälligkeit, hingegen sei die Gesamtsituation unbefriedigend. Die Patientin befinde sich ganz offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in einem Stimmungstief, welches durch die multifaktoriellen medizinischen Beschwerden verursacht sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ausführlichen Gespräch sei festgestellt worden, dass die stationäre medizinische Rehabilitation sinnvoll wäre. Ein entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Antrag werde gestellt. Aus schulterchirurgischer Sicht bleibe die Patientin bis auf weiteres zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten in ihrem Bericht vom 20. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2014 (8/39/6-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach stationärem Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 2. Juli bis 3. August 2014 folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschettenruptur (Supraspinatus), AC-Gelenksarthrose und Outlet-Impingement der Schulter rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthroskopie, subacromiale Dekompression, AC-Gelenksteilresektion, Supraspinatussehnen-Rekonstruktion mittels Speed-Bridge rechts 12. Februar 2014 (Dr. C.___, Klinik A.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch muskulärer Instabilität und Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach intersomatischer Wirbelkörperfusion L4/5 links am 22. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlaflosigkeit mit allgemeiner körperlicher Erschöpfung nach oben ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nannten Eingriffen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Halluxoperation 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nikotinabusus bis von drei Monaten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Reizblasensymptomatik ohne Inkontinenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">urologische Abklärung am 11. März 2014 erfolgt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit 1. Juli 2014 Absetzten der Medikation aufgrund von Nebenwirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, die Zuweisung sei zur muskuloskelettalen Rehabilitation mit Schwerpunkt der rechten Schulter und der Wirbelsäule sowie zur begleiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den psychosomatischen Betreuung erfolgt (S. 1). Der Beruf der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in der Molkerei, welchen sie seit 15 Jahren innehabe, beinhalte viel Heben und Tragen in der Kälte. Sie könne nach eigener Einschätzung zehn Minuten sitzen, wenig laufen (am Besten in der Ebene) und nicht lange stehen. In der Erlebnisgruppe habe sie sich zwischen 60 und 70 Minuten outdoor mobil ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt und habe gute Kontakte gehabt und sich hilfsbereit gegenüber anderen Mitpatienten gezeigt. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeiten, welche schweres Heben und Tragen erforderten, seien aktuell nicht ausführbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Arbeitsweise der Beschwerdeführerin sei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet und geordnet und nicht von äusseren Stimulatoren abhängig. Sie könne sich während 1.5 Stunden kontinuierlich einer Arbeit zuwenden und selbständig und adäquat Pausen machen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten im Sitzen seien problemlos möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine wechselbelastende Tätigkeit scheine erforderlich. Arbeiten, welche eine Vorneigung oder das Aufheben von Gegenständen vom Boden erforderten, seien nur bedingt ausführbar (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, die Beschwerdeführerin habe am 27. Juli 2014 in ge-besser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Allgemeinzustand sowie bei verbesserter Belastbarkeit in die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnte häusliche Umgebung entlassen werden können (S. 3 unten). Der Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitationsverlauf sei erfreulich gewesen mit deutlicher psychophysischer Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konditionierung. Empfohlen würden die Fortführung der ambulanten Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie sowie zur weiteren Stabilisierung und Begleitung dringend die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer ambulanten Psychotherapie (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___, Klinik A.___, stellte in seinem Bericht vom 8. August 2014 (Urk. 8/45/8-9) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Lumbalgien mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach transforaminaler lumbaler intersomatischer Fusion mono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">portal links durch bilateralen Mini-open Zugang auf Höhe L4/5 am 22. Juli 2013 bei Osteochondrose L4/5 und Bandscheibendegene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ration L2 bis 4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen nannte Dr. Z.___ einen Status nach Nikotinabusus, einen Status nach Schulteroperation rechts am 12. Februar 2014, durch Dr. C.___, ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Status nach stationärer Rehabilitation vom 2. bis 27. Juli 2014 in der D.___, einen Status nach Halluxoperation 1995 und eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte Reizblasensymptomatik ohne Inkontinenz (urologische Abklärung März 2014). Dr. Z.___ führte aus, seit der letzten Konsultation vor einem hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Jahr habe sich die Situation nicht gebessert. Es bestünden weiterhin belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsabhängige Lumbalgien und auch Schmerzen im Rippenthorax links, Schulterschmerzen und ein allenfalls medikamentös indizierter Hustenreiz (S. 1). Aufgrund der immer noch bestehenden Beschwerden werde eine CT- und eine MRI-Untersuchung der LWS organisiert, um die Implantatlage und die Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylodese zu beurteilen. Zusätzlich werde noch eine MRI-Untersuchung der Brustwirbelsäule (BWS) in die Wege geleitet mit der Frage nach einer Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelkompression auf Höhe Th7, 8 oder 9 links dominant. Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszeugnis zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % werde zugestellt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, Klinik A.___, nannte in seinem Bericht vom 12. August 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/36/1-2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die gleichen Diagnosen und Nebendiagnosen wie in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 12. Mai 2014 (vgl. vorstehend E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, hinsichtlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulter bestehe nun objektiv wie auch subjektiv ein klar positiver Verlauf.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es werde empfohlen, die funktionellen Übungen wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter auszubauen. Vor allem die aktive Beweglichkeit könne nun uneingeschränkt trainiert werden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Oberarzt F.___, G.___, stellte in seinem Bericht vom 8. Dezember 2014 (Urk. 8/56/2-6) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit vorwiegend Störung von anderen Gefühlen (ICD-10 F43.34), bestehend seit dem 25. August 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zember 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 25. August 2014 bei ihnen in Behandlung und die letzte Kontrolle sei am 4. Dezember 2014 erfolgt (Ziff. 1.2). In der angestammten Tätigkeit bestehe eine verminderte Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsfähigkeit und eine verminderte Belastbarkeit. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). Die depressive Symptomatik werde vom weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Ansprechen der Patientin auf die antidepressive Therapie sowie dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass des Weiterbestehens von Schmerzen abhängen (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, erstattete am 31. Dezember 2014 das vom Krankentaggeldversicherer veranlasste rheumatologische Gutachten (Urk. 8/58/12-22). Er stellte folgende rheumatologische und internistische Diagnosen (S. 8 Ziff. 3.4.1-2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales bis lumbospondylogenes Syndrom beidseits bei Status nach Spondylodese L4/5 vom 22. Juli 2013 und degenerativen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">derungen L2/3 und L3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle Schulterbeschwerden rechts bei Status nach Supraspinatusseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen-Rekonstruktion am 12. Februar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abgeklärte Reizblasensymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradiger Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ führte aus, bei einem Status nach Spondylodese L4/5 und zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest mässiggradigen degenerativen Veränderungen L3/4 und beginnend auch L2/3 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten Tätigkeit als Molkereimitarbeiterin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell und vermutlich dauerhaft keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies sowohl anhand der Arbeitsplatzbeschreibung der Versicherten wie auch des beiliegenden Arbeitsplatzprofils. Es sei äusserst unwahrscheinlich, dass auch bei Erfolg von weiteren medizinischen Behandlungen mittel- oder langfristig auch eine Teilarbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit wieder erlangt werden könne (S. 10 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte sei in ihrer Arbeitsfähigkeit in erster Linie aufgrund ihrer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Wirbelsäulenbeschwerden eingeschränkt, zusätzlich auch von Sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der rechten Schulter nach Rekonstruktion der Supraspinatussehne. Nicht mehr zumutbar seien ihr länger dauernde Zwangshaltungen der Wirbelsäule, insbesondere rein oder vorwiegende sitzende Tätigkeiten oder Tätigkeiten mit häufigem und längerem Stehen an Ort, insbesondere nach vorne geneigt. Repe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titives Heben oder Tragen von Lasten bis Taillenhöhe seien ihr bis 7.5 kg, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzelt bis 12.5 kg zumutbar. Heben bis Brusthöhe sollte nur vereinzelt bis ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ximal 5 kg erfolgen. Zusätzlich seien von Seiten der rechten Schulter belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Arbeiten über Kopf mit dem rechten Arm ebenfalls nur noch selten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar. In einer wechselbelastenden Tätigkeit unter Berücksichtigung der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Gewichtslimiten und ohne häufige Tätigkeiten mit dem rechten Arm über Kopf bestehe aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit. Eine solche Tätigkeit wäre der Versicherten medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch auch in einem vollen Pensum ohne zusätzliche Leistungseinschränkungen zumutbar. Nachdem bereits eine IV-Anmeldung erfolgt sei, sei nun eine rasche Abklärung betreffend beruflicher Massnahmen und Reintegration in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit vordringlich (S. 11 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 5. März 2015 das vom Krankentaggeldversicherer veranlasste psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachten (Urk. 8/58/4-11). Dr. I.___ nannte keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnose ohne Einfluss auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit nannte er einen Zustand nach Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (S. 6 Ziff. 3). Er habe die Versicherte am 29. November 2014 begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet (S. 1). Die Versicherte sei in der Heredität hinsichtlich psychischer Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nicht vorbelastet; sie sei in problematischer emotionaler Umwelt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsen. Zudem schildere sie die Beziehung zu ihrer Mutter als instabil und habe die Kindheit gesamthaft in keiner guten Erinnerung. Der weitere nennens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte Faktor sei die angebliche Persistenz und Schmerzbeschwerden, wobei die Versicherte in den letzten 15 Jahren eine körperlich anspruchsvolle Tätigkeit in der Molkerei verrichtet habe. Nachdem sie infolge von Schmerzen bereits hier versorgt worden sei, habe sie einen psychophysischen Erschöpfungszustand entwickelt und sei einer rehabilitiven Behandlung zugeführt worden. Diese sei ein Erfolg und die Rolle der Psyche im Fortbestehen der Beschwerden sei inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fern beachtet, als der Versicherten empfohlen worden sei, im Anschluss an die Rehabilitationsbehandlung eine fachpsychologische beziehungsweise psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Behandlung in Anspruch zu nehmen. Seit August 2014 befinde sich die Versicherte in psychiatrischer Behandlung im F.___. Ihr Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand sei dort als Anpassungsstörung qualifiziert und es sei eine kombinierte Psychopharmakatherapie etabliert worden, welche gute Erfolge gezeigt habe </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 6 unten). Auf dem psychiatrischen Fachgebiet präsentiere die Versicherte zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenfassend keine relevanten Defizite und ihre Arbeitsfähigkeit sei nicht eingeschränkt (S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychopathologischen Befund führte Dr. I.___ aus, die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei wach und zu allen Qualitäten orientiert gewesen, for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal-gedanklich kohärent und nicht verlangsamt und eingeengt. Kognitiv mnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sei sie subjektiv nicht relevant defizitär. Bei detaillierter Prüfung seien die Fähigkeit zum abstrakten Denken, die Auffassungsgabe, die Mnestik sowie die Konzentrations- und Merkfähigkeit allesamt intakt. Die Grundstimmung werde als nicht wesentlich beeinträchtigt angegeben, affektiv erscheine sie allenfalls leichtgradig affektarm/affektstarr. Die Beschwerdeführerin sei leichtgradig klagsam aber nicht deprimiert. Sie habe Zukunftssorgen aber keine Phobien und keine paroxysmale Angst. Es bestehe keine innere Unruhe, kein Wahn und keine Sinnestäuschungen und auch keine Ich-Störungen. Die Vitalgefühle wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in Abhängigkeit von den Schmerzen als reduziert angegeben. Das Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertgefühl sei nicht beeinträchtigt, die Hedonie intakt. Die Beschwerdeführerin habe Einschlafstörungen bei problematischer Schlafhygiene angegeben. Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlafstörungen bestünden keine und der Appetit sei intakt. Es bestehe keine Suizidalität und keine Fremdgefährdung (S. 6 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 30. März 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/59/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, er betreue die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit Juni 2008 hausärztlich. Zu den Gutachten des Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherers führte er aus, die volle und dauerhafte Arbeitsunfähigkeit in der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestammten Tätigkeit sehe er aus hausärztlicher Sicht deckungsgleich mit der rheumatologischen Beurteilung. Ebenfalls erachte er berufliche Massnahmen und eine Reintegration in eine der Behinderung angepasste Tätigkeit vordring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Hingegen sei dies aus hausärztlicher Sicht höchstens in einem Teilzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum, aktuell und beginnend mit zwei Stunden pro Tag denkbar. Inwiefern und in welchem Mass dieses Pensum erhöht werden könne, müsse abgewartet werden. Als die Arbeitsfähigkeit einschränkend müsse das derzeitige psychische Befinden beurteilt werden. Die Beschwerdeführerin werde psychiatrisch betreut, und die dortige Beurteilung aus psychiatrischer Sicht entspreche nicht derjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie sie der psychiatrische Gutachter vorgebe. Seiner Ansicht nach bestehe derzeit ebenfalls eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___, F.___, G.___, nannte in seinem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 8/71/1-2) als Diagnose eine mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode bei Persönlichkeitsakzentuierung und Verdacht auf ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ADHS) mit Persistenz ins Erwachsenenalter (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, bei Erstkonsultation am 25. August 2014 habe eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit vorwiegender Störung von anderen Gefühlen, bei Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit und verminderter Adaptionsfähigkeit unter Belastung bestanden. Trotz initial partieller Remission der psychopatholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Symptomatik unter integrierter Psychiatrie inklusive Psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie hätten sie am 4. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte bis mittelgradige depressive Episode diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 f.). Unter integrierter Psychiatrie und Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">makotherapie sei die beschriebene Psychopathologie wieder partiell remittiert. Ein am 15. April 2015 durchgeführter Test habe ein ADHS im Kindesalter be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt, und ein weiterer durchgeführter Test habe auf eine Persönlichkeitsak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentuierung mit anankastischen und schizoiden Zügen hingewiesen. Ein am 7. Mai 2015 erhobener Hamilton Depression Scale (HAMD) Test habe auf eine mit-telgradige depressive Episode hingewiesen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ stellte in seinem Bericht vom 16. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/71/3-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende, therapieresistente Lumbalgien bei Spondylodese L4/5 (22. Juli 2013) sowie Diskopathien L2/3 und L3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Schulterbeschwerden rechts nach Supraspinatussehnen-Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konstruktion am 12. Februar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Depression und ADHS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, die Patientin sei derzeit medikamentös eingestellt mit Tramadol 300 mg am Tag sowie einem Antidepressivum plus Schlafmittel. Allein aus dieser aktuellen Medikamentierung heraus ergebe sich schon eine Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit, insbesondere bei Tätigkeiten, die ihre kognitive Leistungsfähigkeit uneingeschränkt voraussetzten. Auch bei wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden Tätigkeiten könnten Grenzsituationen erreicht werden. So benötige sie bei der Haushaltarbeit nahezu ausnahmslos die Unterstützung der Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angehörigen. Auch wenn rein von der Bildgebung der LWS her eine unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige postoperative Situation vorliege, bedeute dies nicht, dass die Patientin nicht unter erheblichen Beschwerden leide (S. 1). Hinzu komme die Komplexität der Diagnosen. Sie sei zusätzlich durch die Schulterbeschwerden eingeschränkt und auch die psychischen Diagnosen, welche behandlungsbedürftig seien, müssten berücksichtigt werden. Angesichts der Vielschichtigkeit ihrer Probleme, welche die Patientin glaubhaft schildere, sei es schon erfreulich, wenn sie in einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibe. Dr. B.___ führte aus, aufgrund der Schulterbeschwerden und der Wirbelsäulenproblematik sollte die Beschwerdeführerin nicht mehr als 5 kg Tragen oder Heben bis Taillenhöhe </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die vom Krankentaggeldversicherer eingeholten Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) davon aus, dass im rentenanspruchsrelevanten Zeitraum nach Ablauf des Wartejahres im Juli 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit bestanden habe. Betreffend die Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit stützte sie sich auf das von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Dezember 2014 festgelegte Zumutbarkeitsprofil und ging ab diesem Zeitpunkt von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasster Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Dezember 2014 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 berücksichtigen die von der Beschwerdeführerin geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und setzen sich mit diesen umfassend auseinander. Die Gutachten wurden sodann in Kenntnis der wesentlichen Vorakten abgegeben, leuchten in der Darlegung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen sind in nachvollziehbarer Weise begründet. Die Gutachten erfüllen daher die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an eine beweiskräftige Expertise (vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere stimmt das von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> formulierte Belastbarkeitsprofil im Wesentlichen mit den Ausführungen der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom August 2014 (vgl. vorstehend E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) überein, welche überdies festhielten, dass Tätigkeiten im Sitzen problemlos möglich seien, eine wechselbelastende Tätigkeit jedoch erforderlich scheine.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch Dr. B.___ hielt in seinem rund fünf Monate nach der Rückenoperation verfassten Bericht vom Dezember 2013 (vgl. vorstehend E. 3.2) fest, dass von Seiten des Rückens in angepasster Tätigkeit von der Wiedererlangung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Bereits ab Januar 2014 erachtete er ein Pensum von 50 % mit im Verlauf Steigerung auf ein Pensum von 100 % für zumutbar und führte den weiteren Verlauf der Arbeitsunfähigkeit auf die Schulterbeschwerden zurück. Im Rahmen seiner Ausführungen vom Juni 2015 (vorstehend E. 3.12) schien Dr. B.___ dann fachfremde Diagnosen in die Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mit einzubeziehen, indem er auch die psychischen Beschwerden thema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisierte und weiter auf die Schulterbeschwerden verwies. Hinsichtlich der Schulterbeschwerden ist jedoch beachten, dass Dr. C.___ bereits in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom August 2014 (vgl. vorstehend E. 3.6) von einem sowohl objektiv wie auch subjektiv klar positiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der psychischen Beschwerden vermögen insbesondere die Ausfüh-run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Dr. E.___ vom Dezember 2014 und vom Mai 2015 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.7 und E. 3.11) nichts a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Verwertbarkeit des psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 zu ändern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abgesehen davon, dass Dr. E.___ im Mai 2015 eine zwischenzeitliche Remission der depressiven Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik vor Dezember 2014 bestätigte und die Untersuchung bei Dr. I.___ Ende November 2014 stattfand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt es sich weder bei der im Dezember 2014 diagnostizierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 F43.34) noch bei der mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) um Leiden, denen rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss invalidisierende Wirkung zuerkannt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Anpassungsstörung stellt definitionsgemäss ein ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vorübergehendes Leiden dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise bildet sie keine hinreichend ausgeprägte Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie. Vielmehr liegt sie im Grenzbereich dessen, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potenziell invalidisierendes Leiden gelten kann (vgl. Urteil 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008, E. 3.2.2). Gleiches gilt hinsichtlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 F32.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2 mit Hinweis auf Urteil I 152/05 vom 23. Mai 2006 E. 3.3, Urteil I 510/2006 vom 26. Januar 2007). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es bei dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. E.___ im Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten ADHS mit Persistenz ins Erwachsenenalter lediglich um eine Verdachtsdiagnose und selbst wenn sich diese Diagnose bestätigen würde, wäre ihr in Anbetracht der langjährigen problemlosen Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin eine invalidisierende Auswirkung abzusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist hinsichtlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beachten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt zu erachten, dass gestützt auf die Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2014 und von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 davon auszugehen ist, dass in der angestammten Tätigkeit als Molkereimitarb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mehr gegeben ist, jedoch eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Behinderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste Tätigkeit seit Dezember 2014 wieder vollumfänglich zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des (hypothetischen) Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntenbeginns - hier das Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arbeitgeberbericht vom 20. Dezember 2013 wurde ausgeführt, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ohne den Gesundheitsschaden heute Fr. 53‘261.-- verdienen würde (Urk. 8/18 Ziff. 2.11). Dies ergibt aufgerechnet auf ein Pensum von 100 % (vgl. Urk. 8/18 Ziff. 2.9, vorstehend E. 2.1) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.5 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2014 (</span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben für den Detailhandel) im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Valideneinkommen von rund Fr. 62‘708.-- (Fr. 53‘261.-- : 85.36 x 100 x 1.005).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist auf den standardisierten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittslohn für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen des privaten Sektors abzustellen. Das im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Frauen im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug Fr. 4‘112.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 35, Tabelle TA1, Total, Niveau 1). Dies ergibt umgerechnet auf ein Jahr bei einer durchschnittlichen Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">narbeitszeit von 41.7 Stunden (www.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bfs.admin.ch) und unter der Berücksichtigung der Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnentwicklung von 0.7 % im Jahr 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 0.8 % im Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bfs.admin.ch) ein In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valideneinkommen von rund Fr. 52‘216.-- im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 4'112.-- x 12 : 40 x 41.7 x 1.007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 1.008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist selbst bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt, wenn leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwere Arbeiten zumutbar sind. Dies ergibt sich daraus, dass der Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn im Anforderungsniveau 4 (ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Kompetenzniveau 1) bereits eine Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_72/2009 vom 30. März 2009 E. 3.4 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % trägt den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen der Beschwerdeführerin genügend Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Ablaufes des Wartejahres im Juli 2014 war die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erst ab dem Gutachten von Dr. H.___ vom Dezember 2014 ist ein verbesserter Gesundheitszustand und eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 100 % ausgewiesen. Demnach rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befristete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusprache einer ganzen Rente von 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 bis 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuzüglich drei Monate; vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Danach resultiert b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 62‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">708</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung eines Abzuges von 10 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgesetzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen in der Höhe von rund Fr. 46‘994.-- (Fr. 52‘216.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 0.9) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenseinbusse von Fr. 15‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">714</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 25 % entspricht, bei welchem Ergebnis der Beschwerdeführerin keine Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung mehr zusteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Verfahrens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent-halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>