{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2011-04-21", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2010-00309_2011-04-21.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=210660&W10_KEY=13013541&nTrefferzeile=6&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "ef9ae6bc5f899b71ed1cb6ee1427bbf3"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2010.00309"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 21.04.2011 VB.2010.00309"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 21.04.2011 VB.2010.00309"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 21.04.2011 VB.2010.00309"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Gestaltungsplan | Beurteilung der Richtplankonformit\u00e4t eines privaten Gestaltungsplans. Beschwerdelegitimation gem\u00e4ss \u00a7 151 GG (E. 1.3). Rechtzeitige Beschwerdeerhebung (E. 1.4). \u00c4nderung des Rubrums (E. 2). Rechtsgrundlagen betreffend Schaffung von Intensivlandwirtschaftszonen (E. 3.3). Da aufgrund des infrage stehenden Planungsobjekts kein Erholungsgebiet auszuscheiden ist, wird vom Richtplan-Text ausdr\u00fccklich keine Richtplanfestsetzung verlangt. Der Gestaltungsplan ist im vorliegenden Fall somit ein zul\u00e4ssiges Instrument zur \"Durchstossung\" des Landwirtschaftsgebiets und zur Festsetzung der streitbetroffenen Intensivlandwirtschaftszone (E. 3.4). Zu keinem anderen Ergebnis f\u00fchren die von den Beschwerdef\u00fchrenden zitierten Stellen der Materialien (E. 3.5). Die vorliegend infrage stehende gartenbauliche Nutzung weist keine \u00fcberkommunale Ausdehnung auf, weshalb die Beschwerdegegnerin 1 unter Massgabe von \u00a7 9 Abs. 1 PBG und \u00a7 2 lit. c PBG als Planungstr\u00e4gerin auszumachen ist (E. 3.6). Rechtsgrundlagen und Rechtsprechung betreffend Erhaltung von Fruchtfolgefl\u00e4chen (E. 4.2). Nach Pr\u00fcfung des privaten Gestaltungsplans erscheint eine Rekultivierung und Bewirtschaftung der Fruchtfolgefl\u00e4chen im Bereich der bodenunabh\u00e4ngigen Produktion ohne Weiteres und in n\u00fctzlicher Zeit m\u00f6glich (E. 4.3.1). Bei den \u00fcberbauten Bereichen handelt es sich um Fl\u00e4chen von geringer Gr\u00f6sse, die somit vernachl\u00e4ssigbar sind. Zum anderen sind mit dem streitbetroffenen Projekt auch Renaturierungs- und Revitalisierungsmassnahmen von Fliessgew\u00e4ssern vorgesehen. Im Rahmen einer Interessenabw\u00e4gung ist der Renaturierung gr\u00f6sseres Gewicht beizumessen als der Erhaltung der Fruchtfolgefl\u00e4chen (E. 4.3.2). Rechtsgrundlagen betreffend wiederherzustellende Landschaftsverbindungen (E. 4.4.1). Die im Richtplan festgesetzte Landschaftsverbindung wird mit den dort vorgesehenen Bauten und insbesondere mit der geplanten bodenunabh\u00e4ngigen Produktion von Pflanzen grunds\u00e4tzlich nicht beeintr\u00e4chtigt (E. 4.4.2). Unter diesen Umst\u00e4ndenerweist sich der streitbetroffene private Gestaltungsplan als richtplankonform (E. 4.5).\r\rAbweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 23:41:15", "Checksum": "75d1455b4020f1d17c23c08bbf5e70f2"}