<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00236</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203948&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00236</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.01.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anwendbares Recht; neue SubmV gilt erst für nach deren Inkrafttreten (1.1.2004) ausgeschriebene oder entschiedene Vergaben (E. 1.1). Begründung des Zuschlags darf auch noch im Rahmen der Beschwerdeantwort nachgeholt werden (E. 2.1). Die bei der Präqualifikation zu prüfen Eignungskriterien dürfen bei der darauf folgenden Vergabe auch als Zuschlagskriterien dienen, wenn sie ein sachliches Kriterium zur Beurteilung der Qualität der offerierten Leistung darstellen (hier: Sanitäringenieurarbeiten; E. 3.3). Offen gelassen, ob eine unzulässige Änderung des Angebotstextes vorliegt (E. 4). Die erhobenen Einwände führen nicht zu einer Änderung der Rangierung (E. 5). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGNUNGSKRITERIEN">EIGNUNGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRÃQUALIFIKATION">PRÃQUALIFIKATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 22 Abs. I IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. I lit. i SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2004 Nr. 13 S. 32</span><br/><span class="gerade">RB 2004 Nr. 42 S. 94</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen eines selektiven Vergabeverfahrens lud die Stadt ZÃ¼rich nach DurchfÃ¼hrung eines PrÃ¤qualifikationsverfahrens mit VerfÃ¼gung vom 19. MÃ¤rz 2003 fÃ¼nf Bewerber ein, fÃ¼r die SanitÃ¤ringenieurleistungen (BKP 295) bei der Innenerneuerung und den Wohnungs­zusammenlegungen in der Wohnsiedlung M Angebote einzureichen.</p> <p class="Urteilstext">Alle eingeladenen Bewerber reichten hierauf Offerten ein. Mit Beschluss vom 11. Juni 2003 vergab die Vorsteherin des Hochbaudepartementes der Stadt ZÃ¼rich die SanitÃ¤rin­ge­nieurarbeiten fÃ¼r die erwÃ¤hnte Sanierung der Wohnsiedlung M zum Betrag von Fr. 354'500.- das BÃ¼ro B AG aus U. Dieses Ergebnis wurde den nicht berÃ¼ck­sichtigten Anbietern mit Schreiben vom 12. Juni 2003 mitgeteilt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Vergabeentscheid erhob die A AG am 26. Juni 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte, den angefochtenen Vergabeentscheid aufzuheben und die SanitÃ¤ringenieurarbeiten ihr zu vergeben, eventuali­ter die Streitsache an die Vorinstanz zur Neuvergabe zurÃ¼ckzuweisen. Zudem verlangte die BeschwerdefÃ¼hrerin, ihrem Rechtsmittel sei aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.</p> <p class="Urteilstext">Das Hochbaudepartement der Stadt ZÃ¼rich erstattete am 12. August 2003 die Beschwerde­antwort mit den AntrÃ¤gen, die Beschwerde abzuweisen und dieser keine aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwer­defÃ¼hrerin. Das BÃ¼ro B AG reichte keine Vernehmlassung ein.</p> <p class="Urteilstext">In Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren AntrÃ¤gen fest.</p> <p class="Urteilstext">Nach DurchfÃ¼hrung des zweiten Schriftenwechsels wurde der Beschwerde mit PrÃ¤sidial­verfÃ¼gung vom 31. Oktober 2003 die am 1. Juli 2003 einstweilen erteilte aufschiebende Wirkung entzogen.</p> <p class="Urteilstext">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien in ihren Rechtsschriften werden â soweit rechtserheblich â in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Mit Gesetz vom 15. September 2003 (in Kraft seit 1. Januar 2004) ist der Kanton ZÃ¼rich der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 beigetreten. Da gemÃ¤ss deren Ãbergangsrecht (Art. 22 Abs. 1) die revidierte Vereinbarung fÃ¼r die Vergabe von AuftrÃ¤gen gilt, welche nach Inkrafttreten der Vereinbarung ausgeschrieben oder vergeben wurden, gelangen auf das vorliegende Beschwerdeverfahren noch die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen in der Fassung vom 25. November 1994 (aIVÃ¶B) sowie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (aIVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. In gleicher Weise beur­teilt sich die Streitsache in Bezug auf das anwendbare materielle Recht nach der im Zeitpunkt der SubmissionserÃ¶ffnung und des Vergabeentscheides geltenden Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (aSubmV) und nicht nach der am 1. Januar 2004 in Kraft gesetzten Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 (vgl. VGr, 7. Juli 1999, BEZ 1999 Nr. 26 E. 2 = ZBl 101/2000, S. 271 E. 2).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die prozessuale Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit dem Beschwerdeverfahren VB.2003.00237 betreffend der Vergabe der Heizungs- und LÃ¼ftungsingenieurarbeiten fÃ¼r das gleiche Bauobjekt. Da in den beiden Verfahren aber verschiedene Parteien (mit-)beteiligt sind und die sich stellenden Rechtsfragen nur teilweise decken, sind die beiden Verfahren nicht zu vereinigen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Ein nicht berÃ¼cksichtigter Anbieter ist zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid unter anderem dann legitimiert, wenn er im Fall der Gutheissung der Beschwerde eine rea­listische Chance hat, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen, oder wenn die Gut­heissung zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem er ein neues Angebot einreichen kann (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 10). Andernfalls fehlt ihm das schutz­wÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (§ 21 lit. a des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959; VRG). Vorliegend ist die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin gegeben, macht sie doch geltend, bei richtiger Bewertung vor der Mitbeteiligten zu rangieren. Sofern der Vertrag mit der Mitbeteiligten noch nicht abgeschlossen ist, ist bei Gutheissung der Beschwerde eine Zuschlagserteilung an die BeschwerdefÃ¼hrerin in Betracht zu ziehen. Falls dies infolge des Vertragsschlusses nicht mehr mÃ¶glich ist, Ã¤ndert dies an der Legitimation nichts, da die Submissionsbeschwerde auch dafÃ¼r zur VerfÃ¼gung steht, nach Vertragsschluss die Rechtswidrigkeit einer ZuschlagsverfÃ¼gung feststellen zu lassen (Art. 18 Abs. 2 aIVÃ¶B).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet in ihrer Beschwerdeschrift, die Mitteilung des Zuschlages sei ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet gewesen. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts kann indessen eine allfÃ¤llige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r infolge Fehlens einer ausreichenden BegrÃ¼ndung durch die im Rahmen der Beschwerdeantwort nachgereichte BegrÃ¼ndung sowie die einem BeschwerdefÃ¼hrenden eingerÃ¤umte Gelegenheit, mittels Replik zur Beschwerdeantwort Stellung zu nehmen, geheilt werden. Eine weitere ErgÃ¤nzung im Rahmen eines vom Gericht angeordneten zweiten Schriftenwechsels ist dagegen grundsÃ¤tzlich nicht zulÃ¤ssig (VGr, 19. Juni 2002, VB.2001.00360, E. 5d, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext">Vorliegend fand nach ErÃ¶ffnung des Vergabeentscheides am 18. Juni 2003 zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und dem Amt fÃ¼r Hochbauten der Stadt ZÃ¼rich eine Besprechung statt. Gleichentags bedankte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin schriftlich fÃ¼r das "freundliche GesprÃ¤ch" und verlangte Einsicht in die Vergabeunterlagen, was das Hochbauamt ablehn­te. Ob anlÃ¤sslich dieses GesprÃ¤chs der BeschwerdefÃ¼hrerin entgegen § 33 Abs. 2 aSubmV die "wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r ihre NichtberÃ¼cksichtigung" nicht bekannt gegeben wurden, wie diese behauptet, kann offen bleiben. Die Beschwerdegegnerin hat mit der Beschwerde­antwort die Bewertungsmatrix eingereicht und die Gewichtung der einzelnen Zuschlags­kriterien begrÃ¼ndet. Damit ist sie ihrer BegrÃ¼ndungspflicht im Rahmen der Beschwerde­antwort nachgekommen. Auch wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung â unter Wahrung von vertraulichen GeschÃ¤ftsinformationen der Mitbeteiligten â Einsicht in die fÃ¼r die WÃ¼rdigung des Vergabeentscheides relevanten Akten gewÃ¤hrt. Diese konnte zur BegrÃ¼ndung und zur Akteneinsicht in ihrer Replik Stellung nehmen. Eine allfÃ¤llige Verlet­zung des rechtlichen GehÃ¶rs wurde damit geheilt.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Zum Vergabeverfahren bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Replik vor, die Mitbeteiligte sei nicht zur Offerteingabe eingeladen worden und habe daher zu Unrecht ein Angebot eingereicht. Eingeladen sei gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung des Hochbauamtes vom 11. Juni 2003 vielmehr die "ARGE C AG und ARGE D/A AG", nicht jedoch das BÃ¼ro A AG.</span></p> <p class="Urteilstext">Die Mitbeteiligte reichte eine selbstÃ¤ndige Bewerbung fÃ¼r die vorliegend strittigen SanitÃ¤ringenieurleistungen ein. Auf ihrer Selbstdeklaration vom 3. Februar 2003 bemerkte sie: "Die A AG bearbeitet den SanitÃ¤r-Teil in der ARGE C und ARGE D". Wenn die Vorsteherin des Hochbaudepartementes mit VerfÃ¼gung vom 19. MÃ¤rz 2003 fÃ¼nf SanitÃ¤rbÃ¼ros zu einer Angebotsabgabe einlud, darunter die "ARGE C und ARGE D/A AG â¦", so richtete sich diese Einladung trotz der etwas ungenauen Bezeichnung an die Mitbeteiligte und war diese zur Abgabe einer Offerte fÃ¼r die SanitÃ¤ringenieurleistungen berechtigt.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Hinsichtlich der Zuschlagskriterien und deren Gewichtung wendet die BeschwerdefÃ¼hrerin ein, die Beschwerdegegnerin habe die Offertsumme mit nur 11,1 % bewertet. Das einzig messbare Kriterium sei jedoch der Preis; bei den anderen Kriterien wandle sich das Submissionsverfahren "von der reinen Beliebigkeit zur organisierten WillkÃ¼r". Zudem sei das Gewicht der Honorarsumme durch das gewÃ¤hlte Verfahren weiter abgeschwÃ¤cht wor­den, indem es fÃ¼r das hÃ¶chste Angebot die Note 1 nur dann gegeben habe, wenn das hÃ¶chste Angebot 50 % Ã¼ber dem tiefsten gelegen sei. Auf diese Weise sei vermieden worden, dem hÃ¶chsten Angebot die Bewertung 1 oder null zu geben. Schliesslich falle ins Gewicht, dass sich die Unternehmer Ã¼ber die entsprechende Eignung in einem PrÃ¤qualifikationsverfahren auszuweisen hatten. Ihre Eignung sei daher nicht mehr zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Im Projektbeschrieb fÃ¼r die 2. Stufe, welcher allen zugelassenen Bewerbern zugestellt wurde, wurden folgende Zuschlagskriterien angegeben:</span></p> <p class="EinzugZitat">"â Referenzen Ã¼ber Sanierungen in vergleichbaren, <b>bewohnten </b>WohngebÃ¤uden</p> <p class="EinzugZitat">â Referenzen Ã¼ber Inline-Sanierungen von Rohrleitungen</p> <p class="EinzugZitat">â Referenzen und Fachkompetenzen der/des vorgesehenen Projektleiterin bzw. Projektleiters</p> <p class="EinzugZitat">â Referenzen Ã¼ber Zusammenarbeit mit Generalunternehmern</p> <p class="EinzugZitat">â Wirtschaftlichkeit des Angebotes (Honorarofferte)</p> <p class="EinzugZitat">â Gesamteindruck der Offertstellung"</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext">Diesen Zuschlagskriterien wurde bei der Bewertung gemÃ¤ss der Reihenfolge eine Gewichtung von 25 %, 25 %, 22,2 %, 11,1 % 11,1 % und 5,6 % zugemessen. Die Bewer­tung erfolgte mit ganzen Noten von 1 bis 4 entsprechend den Qualifikationen unge­nÃ¼gend/nicht vorhanden (nicht erfÃ¼llt; Note 1), genÃ¼gend (knapp erfÃ¼llt; Note 2), gut (erfÃ¼llt; Note 3) und sehr gut (erfÃ¼llt; Note 4). Beim Zuschlagskriterium des Preises wurde dem gÃ¼nstigsten Angebot die Note 4 beigemessen. Dem hÃ¶chsten Angebot wurde hierauf, je nachdem ob dieses 10 %, 30 % oder 50 % hÃ¶her als das tiefste Angebot war, die Noten 3 bis 1 zugeordnet. Die errechneten Noten wurden schliesslich mit der prozentualen Gewichtung multipliziert und das Total errechnet.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts besteht keine Pflicht der vergebenden BehÃ¶rde, in den Ausschreibungsunterlagen die Gewichtung der Zuschlagskriterien bekannt zu geben (VGr, 18. Dezember 2002, VB.2001.00095 E. 3f, www.vgrzh.ch = BEZ 2003 Nr. 13). Hingegen mÃ¼ssen die Zuschlagskriterien (vgl. § 17 Abs. 1 lit. i SubmV) in der Reihenfolge ihrer Bedeutung bekannt gegeben werden (RB 1999 Nr. 62 = ZBl 100/1999, S. 372 E. 3b = BEZ 1999 Nr. 13). Diesem Erfordernis ist die Beschwerdegegnerin nachgekommen.</span></p> <p class="Urteilstext">Die fÃ¼r eine bestimmte Beschaffung massgeblichen Zuschlagskriterien und deren Gewich­tung werden von der VergabebehÃ¶rde im Hinblick auf die Besonderheiten des Auftrags festgelegt, wobei ihr ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht (RB 1999 Nr. 67). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemes­sen­heit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 aIVÃ¶B; vgl. auch § 50 Abs. 3 VRG), nicht ein. Dass die oben genannten Zuschlagskriterien teilweise auch Eignungskriterien bei der PrÃ¤qualifikation waren, ist nicht zu beanstanden. Bei der PrÃ¤qualifikation geht es darum, nicht geeignete Anbieter vom weiteren Verfahren auszuschliessen und allenfalls die Zahl der zur Offertstellung einzuladenden Bewerber zu beschrÃ¤nken (vgl. hierzu RB 1999 Nr. 54 = BEZ 1999 Nr. 14; Peter Gauch/Hubert StÃ¶ckli, Vergabethesen 1999, Thesen zum neuen Vergaberecht des Bundes, Freiburg 1999, Ziff. 16 ff.). Die bei der PrÃ¤qualifikation zu prÃ¼fenden Eignungskriterien dÃ¼rfen im Rahmen des Zuschlages als Zuschlagskriterien dienen, wenn sie â wie hier â sachliches Kriterium zur Beurteilung der QualitÃ¤t der offe­rierten Leistung sind (vgl. Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich/etc. 2003, Rz. 299).</p> <p class="Urteilstext">Die Wohnsiedlung M umfasst rund 605 Wohnungen. Die vorgesehene Innensanierung mit Wohnungszusammenlegung der Bauten soll im bewohnten Zustand erfolgen. Die Planung und AusfÃ¼hrung dieser Arbeiten ist technisch, organisatorisch und baulich Ã¤usserst anforderungsvoll. FÃ¼r die Sanierung der SanitÃ¤ranlagen allein sind rund 7 Mio. Franken vorgesehen. Wenn die Beschwerdegegnerin bei der Vergabe der SanitÃ¤r­ingenieurarbeiten der QualitÃ¤tssicherung sehr hohe Bedeutung beimass und der Erfahrung mit vergleichbaren bewohnten Bauvorhaben, der Erfahrung mit Inline-Sanierungen von Rohrleitungen und der Erfahrung und Fachkompetenz des vorgesehenen Projektleiters mehr Gewicht und der Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Generalunternehmern gleichviel Gewicht beimass wie dem Preis als solchem, hat sie das ihr bei der Gewichtung der Zuschlagskriterien zustehende Ermessen nicht Ã¼berschritten oder missbraucht (vgl. Art. 16 Abs. 1 lit. a aIVÃ¶B sowie § 50 Abs. 2 lit. c VRG). In diesem Zusammenhang gilt es auch zu beachten, dass es im hier zu entscheidenden Fall um Ingenieurleistungen geht, die einen relativ grossen Teil der voraussichtlichen AusfÃ¼hrungskosten (rund 7 Mio. Franken) ausmachen. Bei den Ingenieurleistungen ist eine hohe Bewertung qualitativer Gesichts­punkte umso mehr gerechtfertigt, als sich die QualitÃ¤t auch auf die HÃ¶he der Gesamtkosten auswirkt.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Das Angebot der Mitbeteiligten fÃ¼r die SanitÃ¤ringenieurleistung belÃ¤uft sich auf Fr. 354'500.-, jenes der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Fr. 364'700.-, je inkl. MWSt, bzw. auf Fr. 329'478.- und Fr. 338'891.-, je exkl. MWSt. ZusÃ¤tzlich hat die BeschwerdefÃ¼hrerin ein Gesamtangebot fÃ¼r die Ingenieurleistungen Heizung/LÃ¼ftung einerseits und SanitÃ¤r anderseits eingereicht fÃ¼r Fr. 623'800.-; im Rahmen dieses Gesamtauftrages wÃ¼rde auf die SanitÃ¤ringenieurleistungen ein Honorar von Fr. 335'800.- (inkl. MWSt) entfallen. Schliesslich hat sie eine dritte Offerte eingereicht mit einem zusÃ¤tzlichen Rabatt von 3 % fÃ¼r den Gesamtauftrag, falls die Elektroingenieurarbeiten der Firma F vergeben wÃ¼rden.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerin hat die Ingenieurleistungen fÃ¼r Heizung/LÃ¼ftung einerseits und SanitÃ¤r anderseits getrennt ausgeschrieben. Dies ist durchaus sachgerecht, werden doch auf diese Weise spezialisierte PlanungsbÃ¼ros, welche nur entweder Heizung/LÃ¼ftung oder SanitÃ¤r anbieten, nicht vom Wettbewerb ausgeschlossen. Aus den Ausschreibungs­unter­lagen ergibt sich nicht, dass auch ein sowohl die SanitÃ¤ringenieur- als auch die Hei­zungs-/LÃ¼f­tungsingenieurleistung umfassendes Gesamtangebot zulÃ¤ssig war. Das zweite tiefere Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die SanitÃ¤ringenieurleistungen erfolgte mithin unter der Bedingung, dass ihr auch die Ingenieurleistungen Heizung/LÃ¼ftung Ã¼bertragen werden, und das dritte Angebot, dass die Elektroingenieurarbeiten an eine bestimmte Dritt­firma vergeben werden. Ob diese Zusatzangebote als unzulÃ¤ssige Ãnderung des Angebots­textes zu qualifizieren sind und daher vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden mÃ¼ssen, kann vorliegend offen bleiben. Denn wie sich nachfolgend ergibt, rangiert das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin auch bei BerÃ¼cksichtigung ihres lediglich im Rahmen eines Gesamt­auftrages gÃ¼ltigen tieferen Angebotes hinter jenem der Mitbeteiligten.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Bewertungstabelle vom 26. Mai 2003 erzielte die Mitbeteiligte mit 114 Punkten den ersten, die BeschwerdefÃ¼hrerin mit 93,6 Punkten, mithin 20,4 Punkten weniger, den zweiten Rang. Entscheidend fÃ¼r die Rangierung war in erster Linie die Bewertung des zweiten Zuschlagskriteriums "Referenzen Ã¼ber Inline-Sanierungen von Rohrleitungen". Hier wurde das Angebot der Mitbeteiligten mit der Note 3 (gut), jenes der Beschwerde­fÃ¼hrerin mit 1 (ungenÃ¼gend) bewertet; entsprechend der Gewichtung ergab diese Bewer­tung 27 Punkte fÃ¼r die Mitbeteiligte und 9 Punkte fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin, also eine Differenz von 18 Punkten. Bei den Ã¼brigen Zuschlagskriterien erzielten die Mitbeteiligte und die BeschwerdefÃ¼hrerin beim ersten, dritten und vierten Zuschlagskriterium die glei­che Punktzahl; beim fÃ¼nften und sechsten Kriterium besteht eine minime Bewertungs­differenz von insgesamt 2,4 Punkte.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndet die Bewertung des Angebotes der BeschwerdefÃ¼hrerin beim zweiten Zuschlagskriterium damit, dass eine detaillierte Dokumentation Ã¼ber mindestens eine ausgefÃ¼hrte Inline-Sanierung von Rohrleitungen gefehlt habe. Dement­sprechend habe die BeschwerdefÃ¼hrerin hierfÃ¼r keine Referenz vorweisen kÃ¶nnen. Aufgrund der Ausschreibungsunterlagen sei aber klar gewesen, dass Referenzen anzugeben waren. Diesen AusfÃ¼hrungen hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin entgegen, bereits im PrÃ¤qualifikationsverfahren sei das Referenzobjekt 3 "(Reha Klinik W)" abgegeben worden. </span><span>Dort</span><span> sei ausdrÃ¼cklich aufgefÃ¼hrt, dass die Leitungssanierung im "Inlining"-Verfahren durchgefÃ¼hrt worden sei. Sodann fÃ¤nden sich Hinweise auf weitere Arbeiten im Inlining-Verfahren fÃ¼r das "Einkaufszentrum V und weitere Sanierungen". Wenn die Unterlagen aus dem PrÃ¤qualifikationsverfahren nicht erneut eingereicht worden seien, kÃ¶nnte die Beschwerdegegnerin daraus nichts ableiten. Vielmehr wÃ¤re eine solche Beurteilung Ã¼berspitzt formalistisch.</span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Projektbeschrieb vom 24. MÃ¤rz 2003, 2. Stufe des selektiven Verfahrens, wurden die zur Offertstellung eingeladenen IngenieurbÃ¼ros aufgefordert, verschiedene Unterlagen einzureichen, so eine</p> <p class="EinzugZitat">"â detaillierte Dokumentation Ã¼ber mindestens eine ausgefÃ¼hrte Sanierung in einem vergleichbaren bewohnten WohngebÃ¤ude;</p> <p class="EinzugZitat">â detaillierte Dokumentation Ã¼ber mindestens eine ausgefÃ¼hrte Inline-Sanierung von Rohrleitungen;</p> <p class="EinzugZitat">â Dokumentation Ã¼ber Zusammenarbeit mit Generalunternehmern in den letzten drei Jahren."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext">Diese Unterlagen dienten als Grundlage fÃ¼r die Bewertung der entsprechenden drei Zu­schlagskriterien (Referenzen).</p> <p class="Urteilstext">Die Honorarofferte der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 24. MÃ¤rz 2003 enthÃ¤lt verschiedene Unterlagen, u.a. (gemÃ¤ss Inhaltsverzeichnis) eine "1. Dokumentation Ã¼ber Sanierung ver­gleichbares Objekt", eine "2. Dokumentation Ã¼ber die Zusammenarbeit mit General­unternehmer" sowie weitere Unterlagen. Es fehlt indessen eine Dokumentation Ã¼ber eine ausgefÃ¼hrte Inline-Sanierung von Rohrleitungen. Die Offerteingabe enthÃ¤lt auch keinen Verweis auf im PrÃ¤qualifikationsverfahren eingereichte Unterlagen. Unter diesen Um­stÃ¤nden war die Beschwerdegegnerin nicht gehalten, die Unterlagen der PrÃ¤qualifikation zu Ã¼berprÃ¼fen, sondern durfte zur Beurteilung und Bewertung des Angebotes auf dieses abstellen. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der Offertstellung die verlangte Dokumentation betreffend Inline-Sanierung von Rohren nicht einreichte, ist die Bewertung des ent­spre­chenden Zuschlagskriteriums mit der Note 1 (nicht erfÃ¼llt) korrekt und damit auch die Zuteilung von 9 Punkten. Als sachgerecht erweist sich auch die Bewertung des Angebotes der Mitbeteiligten bezÃ¼glich dieses Zuschlagskriteriums mit der Note 3 und damit als gut. Deren Angebot umfasst eine umfangreiche Dokumentation Ã¼ber die sanitÃ¤re Sanierung einschliesslich Rohrinnensanierung von zwei Objekten in Y und Z.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Eine Bewertungsdifferenz zwischen dem Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin und jenem der Mitbeteiligten besteht weiter beim Zuschlagskriterium "Gesamteindruck der Offertstellung". Das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde diesbezÃ¼glich mit der Note 3 (6 Punk­te), jenes der Mitbeteiligten mit der Note 4 (8 Punkte) bewertet. Diese Bewertungsdiffe­renz ist sachlich gerechtfertigt. Das Angebot der Mitbeteiligten umfasst eine umfangreiche Dokumentation Ã¼ber verschiedene Referenzobjekte mit PlÃ¤nen, Aufgabenstellung, LÃ¶­sungsbeschreibungen mit Varianten, Leistungen der Anbieterin, Kosten, Fotos usw. DemgegenÃ¼ber dokumentiert die BeschwerdefÃ¼hrerin die Referenzobjekte Ã¤usserst summarisch auf gerade nur 2 Seiten. Selbst eine tiefere Benotung ihres Angebotes wÃ¤re noch durchaus vertretbar gewesen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Streitig ist schliesslich die Bewertung der Offerten hinsichtlich des Preises. FÃ¼r dieses Kriterium kann maximal die Benotung 4 und die Punktzahl 16 erreicht werden. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin nach dem Gesagten (E. 5a und b) hinsichtlich der beiden Zuschlags­kriterien "Referenzen Ã¼ber Inline-Sanierungen von Rohrleitungen" und "Gesamteindruck der Offertstellung" zu Recht insgesamt 18 Punkte schlechter als die Mitbeteiligte bewertet wurde, bleibt die BeschwerdefÃ¼hrerin auf jeden Fall und unabhÃ¤ngig von der Bewertung des Preises hinter der Mitbeteiligten rangiert. Unter diesen UmstÃ¤nden kann offen bleiben, ob die von der BeschwerdefÃ¼hrerin erhobenen EinwÃ¤nde gegen die Bewertung des Preises, insbesondere die von der Beschwerdegegnerin angewandte Skala, begrÃ¼ndet sind.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zu einer Ãnderung der Rangierung fÃ¼hren. Der Zuschlag erfolgte zu Recht an die auf Rang 1 klassierte Mitbeteiligte. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen. Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr von vornherein nicht zu. Indessen ist eine solche auch nicht der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Denn es ist zu berÃ¼cksichtigen, dass vorliegend mit der Beschwerdeantwort der Vergabeentscheid erstmals rechtsgenÃ¼gend begrÃ¼ndet wurde (vgl. RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25); fÃ¼r diesen Aufwand steht der Beschwerdegegnerin keine UmtriebsentschÃ¤digung zu. Die Ausarbeitung der Duplik schliesslich erforderte keinen besonderen Aufwand im Sinn von § 17 Abs. 2 lit. a VRG, so dass die Voraussetzungen fÃ¼r eine ParteientschÃ¤digung auch seitens der Beschwerdegegnerin nicht erfÃ¼llt sind.</p> <p class="Zwischentitel"><a id="Text12"></a><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 270.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'770.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal">5. â¦</p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>