<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00386</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223409&amp;W10_KEY=13045541&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00386</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Zwischenentscheid vom 07.08.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vorsorgliche Einstellung im Amt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Gesuch um Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung; Zwischenentscheid] Nach § 55 in Verbindung mit § 25 Abs. 2 lit. a VRG hat die Beschwerde gegen eine Einstellung im Amt keine aufschiebende Wirkung. Gemäss § 25 Abs. 3 VRG kann die Rechtsmittelinstanz aus besonderen Gründen eine gegenteilige Anordnung treffen. Würde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt, nähme dies den Entscheid in der Hauptsache vorweg. Eine Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch die Rechtsmittelbehörde kann deshalb nur in Frage kommen, wenn andernfalls ein schwerer Nachteil drohte, der auch durch einen günstigen Endentscheid nicht mehr wiedergutgemacht werden könnte (E. 2.2). Abweisung des Gesuchs.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTELLUNG IM AMT">EINSTELLUNG IM AMT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL">NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 25 Abs. 2 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 25 Abs. 3 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 55 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=62107" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00386</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Vorsitzenden</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">7. August 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer<span> (Vorsitz)</span>, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber David Henseler.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A,<b> </b>vertreten durch RA B und/oder RA C, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Vorsorgliche Einstellung im Amt,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A ist Rektorin der Berufsschule D. Mit Beschluss vom 31. Mai 2023 stellte der Regierungsrat A vorsorglich im Amt ein (Dispositiv-Ziff. I) und ermÃ¤chtige die Bildungsdirektion, die Stellvertretung der Rektorin wÃ¤hrend deren vorsorglicher Einstellung im Amt zu regeln (Dispositiv-Ziff. III). Zudem hielt der Regierungsrat unter Hinweis auf § 55 in Verbindung mit § 25 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) fest, dass einer dagegen erhobenen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 5. Juli 2023 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei festzustellen, dass Dispositiv-Ziff. I und III des Beschlusses des Regierungsrats nichtig seien und sie ihr Amt als Rektorin mit sofortiger Wirkung wieder ausÃ¼ben dÃ¼rfe, eventualiter sei die Rechtswidrigkeit von Dispositiv-Ziff. I und III des Beschlusses des Regierungsrats festzustellen und ihr eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von sechs MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. Zudem ersuchte sie um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Juli 2023 wurde dem Regierungsrat Frist angesetzt, um sich innert 30 Tagen zur Beschwerde und innert 10 Tagen zum Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zu Ã¤ussern. Namens des Regierungsrats schloss die Bildungsdirektion mit Stellungnahme vom 20. Juli 2023 auf Abweisung des Gesuchs um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. A Ã¤usserte sich hierzu am 3. August 2023.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Vorsitzende</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach §§ 41 ff. VRG ist das Verwaltungsgericht zur Behandlung einer Beschwerde gegen einen Beschluss des Regierungsrats betreffend Einstellung im Amt der Rektorin einer Berufsschule zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext">Wie es sich mit den weiteren Eintretensvoraussetzungen verhÃ¤lt, kann einstweilen offenbleiben.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 55 in Verbindung mit § 25 Abs. 2 lit. a VRG hat die Beschwerde gegen eine Einstellung im Amt keine aufschiebende Wirkung. GemÃ¤ss § 25 Abs. 3 VRG kann die Rechtmittelinstanz aus besonderen GrÃ¼nden eine gegenteilige Anordnung treffen; die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r diesen Entscheid liegt hier beim Vorsitzenden der Kammer (vgl. auch § 18 Abs. 1 Satz 1 der Organisationsverordnung des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2010 [LS 175.21]). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Bei den im Gesetz genannten besonderen GrÃ¼nden handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der einzelfallbezogen zu konkretisieren ist. Dabei mÃ¼ssen Ã¼berzeugende GrÃ¼nde vorliegen, um im Einzelfall von der gesetzgeberischen Konzeption abzuweichen (vgl. Regina Kiener, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 25 N. 25 ff.). </p> <p class="Urteilstext">Die vorsorgliche Einstellung im Amt hat zum Zweck, eine Angestellte einstweilen freizustellen, etwa um einen strittigen Sachverhalt nÃ¤her abzuklÃ¤ren. WÃ¼rde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt, vereitelte das diesen Zweck und nÃ¤hme damit den Entscheid in der Hauptsache vorweg. Eine Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch die RechtsmittelbehÃ¶rde kann deshalb nur in Frage kommen, wenn andernfalls ein schwerer Nachteil drohte, der auch durch einen gÃ¼nstigen Endentscheid nicht mehr wiedergutgemacht werden kÃ¶nnte. Diesen Nachteil hat die gesuchstellende Person darzutun. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im Wesentlichen geltend, die Einstellung im Amt widerspreche dem Ã¶ffentlichen Interesse an einem geordneten Betrieb der Berufsschule. Sie legt indes nicht dar, inwiefern ihr daraus ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohen kÃ¶nnte. Soweit sie in diesem Zusammenhang Interessen der Berufsschule D anfÃ¼hrt, fehlt ihr die Legitimation, diese in eigenem Namen geltend zu machen. Damit liegen keine besonderen GrÃ¼nde vor, welche rechtfertigten, der Beschwerde ausnahmsweise aufschiebende Wirkung beizugeben. </p> <p class="Urteilstext">Es braucht deshalb einstweilen auch nicht geprÃ¼ft zu werden, ob das Verwaltungsgericht eine Einstellung im Amt Ã¼berhaupt aufheben kÃ¶nnte (vgl. § 63 Abs. 3 in Verbindung mit § 27a Abs. 1 VRG), was zwingende Voraussetzung dafÃ¼r wÃ¤re, dass der Beschwerde Ã¼berhaupt aufschiebende Wirkung zukommen kÃ¶nnte; mit einer vorsorglichen Massnahme kann nicht mehr angeordnet werden, als die gesuchstellende Person mit ihren Rechtsbegehren in der Hauptsache erreichen kÃ¶nnte (vgl. hierzu betreffend KÃ¼ndigung VGr, VB.2020.00762, Zwischenentscheid vom 2. Februar 2021, E. 3.3).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist das Gesuch, der Beschwerde aufschiebende Wirkung beizugeben, abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Ãber die Kosten dieser VerfÃ¼gung ist erst mit dem Endentscheid zu befinden (vgl. Kiener, § 6 N. 34).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung im nachfolgenden Dispositiv ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 83 lit. g des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet der Ã¶ffentlich-rechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisse nur zulÃ¤ssig, wenn sie eine vermÃ¶gensrechtliche Angelegenheit oder die Gleichstellung der Geschlechter betrifft; ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. </p> <p class="Urteilstext">Beim vorliegenden Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der sich beim Bundesgericht nur anfechten lÃ¤sst, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Vorsitzende</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Das Gesuch, der Beschwerde aufschiebende Wirkung beizugeben, wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Gegen diese VerfÃ¼gung kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Sie ist innert 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</p> <p class="Einzug2">3. Mitteilung an die Parteien.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>