<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Grundbuchrecht</span> <span class="page_no">243</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>VIII. Grundbuchrecht</b></span><br/> <br/> <br/> <br/> <span class="ft2"><b>46</b></span> <span class="ft2"><b>Ausweis über das Verfügungsrecht als Voraussetzung für einen Eintrag in</b></span><br/> <span class="ft2"><b>das Grundbuch (Art. 965 Abs. 1 ZGB)</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Anspruch auf Grundbucheintrag trotz fehlender Ausscheidung für</b></span><br/> <span class="ft2"><b>unselbstständigen Miteigentumsanteil</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 17. September 2009 in</span><br/> <span class="ft5">Sachen G.M. gegen das Departement Volkswirtschaft und Inneres</span><br/> <span class="ft5">(WBE.2009.73).</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft7">II.</span><br/> <span class="ft7">1.</span><br/> <span class="ft7">Die Eintragung ins Grundbuch setzt eine Grundbuchanmeldung,</span><br/> <span class="ft7">einen Ausweis über das Verfügungsrecht und einen Rechtsgrund vor-</span><br/> <span class="ft7">aus (Art. 963 Abs. 1 ZGB, Art. 965 Abs. 1 ZGB). Nicht streitig ist</span><br/> <span class="ft7">hier, dass diese Voraussetzungen hinsichtlich der Abparzellierung</span><br/> <span class="ft7">vom Grundstück GB L Nr. X erfüllt sind. Der Streit dreht sich allein</span><br/> <span class="ft7">darum, ob die Beschwerdeführerin ihr Verfügungsrecht auch mit Be-</span><br/> <span class="ft7">zug auf die beiden Parzellen GB L Nrn. Y und Z (Weggrundstücke)</span><br/> <span class="ft7">ausreichend nachgewiesen hat, damit der Grundbuchverwalter dem</span><br/> <span class="ft7">Eintragungsgesuch hätte entsprechen müssen.</span><br/> <span class="ft7">2.</span><br/> <span class="ft7">2.1.</span><br/> <span class="ft7">Mit Bezug auf die beiden Grundstücke GB L Nrn. Y und Z ist</span><br/> <span class="ft7">klar, dass die Beschwerdeführerin an diesen als Eigentümerin nicht</span><br/> <span class="ft7">allein, sondern zusammen mit den Eigentümern anderer Grundstücke</span><br/> <span class="ft7">berechtigt ist.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">244</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">2.2.</span><br/> <span class="ft7">Bei den beiden Grundstücken handelt es sich unbestrittener-</span><br/> <span class="ft7">massen um sog. "Anmerkungsgrundstücke" ("immeuble mentionné",</span><br/> <span class="ft7">vgl. zur Terminologie BGE 130 III 13, S. 16, Erw. 5.2.2., mit Hin-</span><br/> <span class="ft7">weisen = Pra 93/2004, S. 721 ff.). Das bedeutet, dass das Eigentum</span><br/> <span class="ft7">an diesen Grundstücken in der Weise mit dem Eigentum an anderen</span><br/> <span class="ft7">Grundstücken subjektiv-dinglich verknüpft ist, dass der jeweilige Ei-</span><br/> <span class="ft7">gentümer der anderen Grundstücke auch zu den gemeinschaftlichen</span><br/> <span class="ft7">Eigentümern an den beiden Grundstücken Nrn. Y und Z gehört.</span><br/> <span class="ft7">Grundbuchlich ist dies in der Weise zum Ausdruck gebracht, dass im</span><br/> <span class="ft7">Grundbuch bei den beiden "dienenden" Grundstücken als Eigentü-</span><br/> <span class="ft7">mer keine - natürlichen oder juristischen - Personen verzeichnet</span><br/> <span class="ft7">sind, sondern anstelle der Eigentümer die Grundbuchnummern der</span><br/> <span class="ft7">entsprechenden "herrschenden" Grundstücke erscheinen.</span><br/> <span class="ft7">2.3.</span><br/> <span class="ft7">Der Grundbuchverwalter und die Vorinstanz sind zum Schluss</span><br/> <span class="ft7">gelangt, aus dem Grundbucheintrag der beiden Anmerkungsgrund-</span><br/> <span class="ft7">stücke ergebe sich ebenso wenig wie aus den Belegen, welche Art</span><br/> <span class="ft7">gemeinschaftlichen Eigentums (Miteigentum oder Gesamteigentum)</span><br/> <span class="ft7">vorliege und - sollte Miteigentum vorliegen - welcher prozentuale</span><br/> <span class="ft7">Miteigentumsanteil auf die von der Abparzellierung betroffene Par-</span><br/> <span class="ft7">zelle GB L Nr. X entfalle.</span><br/> <span class="ft7">Die Beschwerdeführerin ist dagegen der Auffassung, aus den</span><br/> <span class="ft7">Belegen zur Eintragung der beiden Anmerkungsgrundstücke ergebe</span><br/> <span class="ft7">sich entgegen der Auffassung des Grundbuchverwalters und der Vor-</span><br/> <span class="ft7">instanz keine Ungewissheit hinsichtlich der Form des gemein-</span><br/> <span class="ft7">schaftlichen Eigentums (Miteigentum oder Gesamteigentum) an den</span><br/> <span class="ft7">beiden Grundstücken. Vielmehr sei klar, dass diese im (selbstständi-</span><br/> <span class="ft7">gen) Miteigentum der jeweiligen Eigentümer der in der Eigentums-</span><br/> <span class="ft7">spalte der beiden Grundstücke figurierenden Grundstücke stünden.</span><br/> <span class="ft7">2.4.</span><br/> <span class="ft7">2.4.1.</span><br/> <span class="ft7">Auch der Grundbuchverwalter ist im Rahmen der ihm zuste-</span><br/> <span class="ft7">henden beschränkten Überprüfungsbefugnis (vgl. dazu H</span><span class="ft5">ENRI</span><br/> <span class="ft7">D</span><span class="ft5">ESCHENAUX</span><span class="ft7">, Das Grundbuch, in: Schweizerisches Privatrecht,</span><br/> <span class="ft7">Band V/3 I, Basel und Frankfurt a.M. 1988, S. 483 f. sowie S. 492</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Grundbuchrecht</span> <span class="page_no">245</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">ff.) dazu berechtigt und verpflichtet, ihm eingereichte und bereits</span><br/> <span class="ft7">beim Grundbuchamt aufbewahrte Belege nach dem Willen der Par-</span><br/> <span class="ft7">teien auszulegen. Bei (vermeintlichen) Lücken darf er nicht eine</span><br/> <span class="ft7">formalistische, den Willen der Parteien offensichtlich verkürzende</span><br/> <span class="ft7">Interpretation vornehmen.</span><br/> <span class="ft7">Die Grundbucheinträge der beiden Anmerkungsparzellen ent-</span><br/> <span class="ft7">halten zwar keine ausdrücklichen Angaben über die Art des gemein-</span><br/> <span class="ft7">schaftlichen Eigentums. Entgegen der Auffassung des Grundbuch-</span><br/> <span class="ft7">verwalters und der Vorinstanz ergibt sich indessen aus den Umstän-</span><br/> <span class="ft7">den, unter denen die beiden in den Akten befindlichen Abtretungs-</span><br/> <span class="ft7">verträge vom 21. (...) und vom 15. (...) geschlossen wurden und aus</span><br/> <span class="ft7">diesen Verträgen selbst klar, dass sich der Wille der Vertragsparteien</span><br/> <span class="ft7">darauf richtete, Miteigentum an den Wegparzellen zu begründen.</span><br/> <span class="ft7">- Gemäss dem Vertrag vom 21. (...) wandelte der bisherige Ei-</span><br/> <span class="ft7">gentümer der ausdrücklich als "Weggrundstück" bezeichneten Par-</span><br/> <span class="ft7">zelle Nr. Y, dem gleichzeitig die Parzelle Nr. V gehörte ("..." im Halt</span><br/> <span class="ft7">von 32.31 ar, von dem der Eigentümer bereits 1932 die Bauparzelle</span><br/> <span class="ft7">Nr. V im Halt von 5.32 ar abverkauft hatte, mit gleichzeitiger Über-</span><br/> <span class="ft7">tragung der Wegdienstbarkeit zu Lasten Y auf die neue Parzelle), das</span><br/> <span class="ft7">Weggrundstück in einen "Miteigentümerweg gemäss Art. 32 G.V."</span><br/> <span class="ft7">um.</span><br/> <span class="ft7">- Ebenso wandelte gemäss dem Vertrag vom 15. (...) der bis-</span><br/> <span class="ft7">herige Eigentümer des Weggrundstücks Nr. Z, dem gleichzeitig die</span><br/> <span class="ft7">angrenzende Parzelle Nr. X gehörte, die Parzelle Nr. Z in einen "Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentümerweg gemäss 32 G.V." um, wobei er sich "für die Einräu-</span><br/> <span class="ft7">mung des Miteigentums" vom Eigentümer der Parzelle Nr. U, die</span><br/> <span class="ft7">ebenfalls an die Wegparzelle Nr. Z grenzt, eine Entschädigung von</span><br/> <span class="ft7">Fr. 250.-- bezahlen liess.</span><br/> <span class="ft7">Schon die Umstände, unter denen die genannten Verträge ge-</span><br/> <span class="ft7">schlossen wurden, stellen einen klaren Hinweis darauf dar, dass Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentum und nicht etwa Gesamteigentum begründet werden sollte.</span><br/> <span class="ft7">So geht aus dem Situationsplan der Parzellen hervor, dass sie der</span><br/> <span class="ft7">wegmässigen Erschliessung der Parzellen dienen, deren Eigentümer</span><br/> <span class="ft7">neben den vorherigen Alleineigentümern neu an den beiden Weg-</span><br/> <span class="ft7">parzellen berechtigt wurden. Zu diesem Befund passt bei der Parzelle</span><br/> <span class="ft7">Nr. Y, dass diese vorher zu Lasten der Parzellen, deren Eigentümern</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">246</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">nunmehr Miteigentum eingeräumt wurde, mit Wegdienstbarkeiten</span><br/> <span class="ft7">belastet waren (die im Zug der Begründung des Miteigentums ge-</span><br/> <span class="ft7">löscht wurden).</span><br/> <span class="ft7">Die Begründung von Gesamteigentum verlangt eine zwischen</span><br/> <span class="ft7">den Parteien bestehende Gemeinschaft (Art. 652 ZGB). Hier fehlen</span><br/> <span class="ft7">jegliche Hinweise darauf, dass die an der Begründung des "Mitei-</span><br/> <span class="ft7">gentümerwegs" beteiligten Parteien, auch wenn die entsprechenden</span><br/> <span class="ft7">Verträge aus heutiger Sicht als lückenhaft erscheinen, sich zu einer</span><br/> <span class="ft7">solchen Gemeinschaft zusammenschliessen wollten.</span><br/> <span class="ft7">Der Wortlaut der Vereinbarungen deutet positiv darauf hin, dass</span><br/> <span class="ft7">Miteigentum begründet werden sollte. Selbst wenn das Wort "Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentümerweg", wie der Grundbuchverwalter meint (Amtsbericht),</span><br/> <span class="ft7">damals einfach dem üblichen Sprachgebrauch entsprochen haben</span><br/> <span class="ft7">sollte, lässt sich daraus nicht ableiten, dass die Parteien es untech-</span><br/> <span class="ft7">nisch verstanden. Im Zusammenhang mit dem "Miteigentümerweg"</span><br/> <span class="ft7">wird in beiden Verträgen ausdrücklich auf Art. 32 GBV verwiesen.</span><br/> <span class="ft7">Die Bestimmung handelt von den sog. Anmerkungsgrundstücken, bei</span><br/> <span class="ft7">denen in der ganz überwiegenden Mehrheit der Fälle Miteigentum</span><br/> <span class="ft7">besteht. Dafür, dass es sich hier anders verhalten hätte, fehlen</span><br/> <span class="ft7">jegliche Hinweise.</span><br/> <span class="ft7">Dass die Parteien der Verträge keine Miteigentümerquoten aus-</span><br/> <span class="ft7">schieden und der Grundbuchverwalter sie damals (und in der Folge,</span><br/> <span class="ft7">als noch zusätzliche Grundstücke mit der Anmerkungsparzelle</span><br/> <span class="ft7">dinglich-subjektiv verbunden wurden) nicht unter Hinweis auf Art.</span><br/> <span class="ft7">32 Abs. 1 GBV anhielt, die Quoten festzulegen, lässt schliesslich den</span><br/> <span class="ft7">bestehenden Eintrag zwar als mangelhaft erscheinen, ändert indessen</span><br/> <span class="ft7">am dargelegten Auslegungsergebnis nichts.</span><br/> <span class="ft7">Zusammenfassend ist damit festzuhalten: Entgegen dem</span><br/> <span class="ft7">Grundbuchverwalter und der Vorinstanz ist hier Miteigentum nicht</span><br/> <span class="ft7">etwa bloss zu vermuten. Aufgrund der (lückenhaften) Belege lässt</span><br/> <span class="ft7">sich vielmehr schlechterdings kein anderes Auslegungsergebnis</span><br/> <span class="ft7">rechtfertigen.</span><br/> <span class="ft7">2.4.2.</span><br/> <span class="ft7">Die Beschwerdeführerin hat sich auf den Standpunkt gestellt,</span><br/> <span class="ft7">ihr stehe selbstständiges Miteigentum an den beiden Anmerkungs-</span><br/> <span class="ft7">parzellen zu. Auch diese Auffassung erweist sich bereits im Rahmen</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Grundbuchrecht</span> <span class="page_no">247</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">der den Grundbuchbehörden zustehenden Kognition als unzutref-</span><br/> <span class="ft7">fend.</span><br/> <span class="ft7">2.4.2.1.</span><br/> <span class="ft7">Wie das Verwaltungsgericht schon früher festgestellt hat</span><br/> <span class="ft7">(VGE I/72 vom 28. April 1997 [BE.1994.00186]) besteht keine</span><br/> <span class="ft7">begriffliche Deckungsgleichheit zwischen unselbstständigem und</span><br/> <span class="ft7">subjektiv-dinglichem Miteigentum: Unselbstständiges Miteigentum</span><br/> <span class="ft7">liegt dann vor, wenn der Aufhebungsanspruch des Miteigentümers</span><br/> <span class="ft7">ausgeschlossen ist, weil die Sache für einen dauernden Zweck</span><br/> <span class="ft7">bestimmt ist (Art. 650 Abs. 1 ZGB). Ob subjektiv-dingliches</span><br/> <span class="ft7">Miteigentum vorliegt, bestimmt sich danach, ob das Miteigentum an</span><br/> <span class="ft7">einem Grundstück mit der jeweiligen Eigentümerstellung an einem</span><br/> <span class="ft7">anderen Grundstück verbunden ist.</span><br/> <span class="ft7">Obwohl die Begriffe subjektiv-dingliches und unselbstständiges</span><br/> <span class="ft7">Eigentum nicht deckungsgleich sind, ergibt sich indessen insoweit</span><br/> <span class="ft7">eine Abhängigkeit, als Miteigentum an einem Grundstück, das von</span><br/> <span class="ft7">den Miteigentümern einem dauernden Zweck gewidmet wird (z.B.</span><br/> <span class="ft7">gemeinsamer Eingang, Grenzmauer etc.) und mit der Eigentümer-</span><br/> <span class="ft7">stellung an einem anderen Grundstück subjektiv-dinglich verknüpft</span><br/> <span class="ft7">wird, wesensgemäss nur als unselbstständiges Miteigentum vor-</span><br/> <span class="ft7">stellbar ist. Dies stellt aus praktischer Sicht aber gerade auch den</span><br/> <span class="ft7">Hauptfall des unselbstständigen Miteigentums dar.</span><br/> <span class="ft7">Daneben ist zwar zumindest vorstellbar, dass dann, wenn eine</span><br/> <span class="ft7">dingliche Verknüpfung zwischen "herrschenden" Hauptgrundstücken</span><br/> <span class="ft7">(z.B. in einer Einfamilienhaussiedlung) und einem "dienenden" An-</span><br/> <span class="ft7">merkungsgrundstück (z.B. einem grossen Schwimmbecken) herge-</span><br/> <span class="ft7">stellt wird, die Miteigentümer sich im Begründungsakt darüber eini-</span><br/> <span class="ft7">gen, dass die Zweckbestimmung eben nicht dauernd und der jewei-</span><br/> <span class="ft7">lige Eigentümer des Hauptgrundstücks berechtigt sein soll, die ding-</span><br/> <span class="ft7">lich-subjektive Verknüpfung für seinen Miteigentumsanteil zu lösen,</span><br/> <span class="ft7">um auf diese Weise wiederum unabhängig von der Verfügung über</span><br/> <span class="ft7">das (ehemals) herrschende Grundstück über den Miteigentumsanteil</span><br/> <span class="ft7">verfügen zu können (z.B. Verkauf eines Miteigentumsanteils an ei-</span><br/> <span class="ft7">nem Schwimmbecken mit zugehörigem Nutzungsrecht an einen</span><br/> <span class="ft7">Dritten; vgl. zur Möglichkeit selbstständigen subjektiv-dinglichen</span><br/> <span class="ft7">Eigentums B</span><span class="ft5">ENNO</span> <span class="ft7">S</span><span class="ft5">CHNEIDER</span><span class="ft7">, Probleme des subjektiv-dinglichen</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">248</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">Eigentums, ZBGR 57/1976, S. 15; sowie die Hinweise in BGE 130</span><br/> <span class="ft7">III 306, S. 309 in fine, Erw. 3.3.1.).</span><br/> <span class="ft7">Solches selbstständiges Miteigentum ist indessen nach Lage der</span><br/> <span class="ft7">Dinge insbesondere bei Gemeinschaftsanlagen, die im Miteigentum</span><br/> <span class="ft7">stehen und subjektiv-dinglich mit anderen Grundstücken verknüpft</span><br/> <span class="ft7">sind, nicht zu vermuten. Ist aus dem Begründungsakt und nach den</span><br/> <span class="ft7">Umständen davon auszugehen, dass das Anmerkungsgrundstück so-</span><br/> <span class="ft7">wie gegebenenfalls die auf diesem befindlichen Anlagen den "herr-</span><br/> <span class="ft7">schenden" Hauptgrundstücken dienen, so ist mangels klarer anders-</span><br/> <span class="ft7">lautender Abmachungen im Begründungsakt vielmehr zu vermuten,</span><br/> <span class="ft7">dass mit Bezug auf die Anmerkungsparzelle unselbstständiges Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentum vorliegt.</span><br/> <span class="ft7">2.4.2.2.</span><br/> <span class="ft7">Genauso verhält es sich denn auch hier: Obwohl der Wortlaut</span><br/> <span class="ft7">der beiden Abtretungsverträge vom 21. (...) und vom 15. (...) sehr</span><br/> <span class="ft7">knapp ausgefallen ist, so geht doch aus beiden Dokumenten unter</span><br/> <span class="ft7">Berücksichtigung der Lage der Grundstücke der beteiligten Grund-</span><br/> <span class="ft7">eigentümer unmittelbar an den Parzellen Nrn. Y und Z klar hervor,</span><br/> <span class="ft7">worauf sich deren Wille richtete, nämlich auf die Konstituierung ei-</span><br/> <span class="ft7">ner im Miteigentum der jeweiligen Eigentümer der Anstössergrund-</span><br/> <span class="ft7">stücke stehenden Wegparzelle. Entgegen den Ausführungen der Be-</span><br/> <span class="ft7">schwerdeführerin kann keine Rede davon sein, dass die Parteien der</span><br/> <span class="ft7">beiden Abtretungsverträge hinsichtlich der Parzelle Nrn. Y und Z</span><br/> <span class="ft7">keine dauernde Widmung vorgenommen hätten.</span><br/> <span class="ft7">2.5.</span><br/> <span class="ft7">Als Zwischenergebnis ist damit festzuhalten, dass in Ab-</span><br/> <span class="ft7">weichung sowohl von der Auffassung der Vorinstanz und des Grund-</span><br/> <span class="ft7">buchverwalters als auch teilweise von der Meinung der Beschwerde-</span><br/> <span class="ft7">führerin hinsichtlich der beiden Weggrundstücke unselbstständiges</span><br/> <span class="ft7">Miteigentum vorliegt.</span><br/> <span class="ft7">3.</span><br/> <span class="ft7">Bei der Teilung der im Alleineigentum der Beschwerdeführerin</span><br/> <span class="ft7">stehenden Parzelle GB L Nr. X, die wegen deren subjektiv-dingli-</span><br/> <span class="ft7">chen Verknüpfung mit den beiden Anmerkungsparzellen auch zu ei-</span><br/> <span class="ft7">ner Teilung des Miteigentums an diesen führt, stellt sich die Frage,</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Grundbuchrecht</span> <span class="page_no">249</span></div> <div class="page" id="S7"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">ob die Beschwerdeführerin dazu der Zustimmung der übrigen Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentümer bedarf.</span><br/> <span class="ft7">3.1.</span><br/> <span class="ft7">Das Bundesgericht hat sich in einem publizierten Entscheid</span><br/> <span class="ft7">(BGE 130 III 13 ff.) ausführlich mit der Frage befasst, ob und in-</span><br/> <span class="ft7">wieweit der unselbstständige Eigentümer über seinen Miteigen-</span><br/> <span class="ft7">tumsanteil verfügen kann.</span><br/> <span class="ft7">Zu beurteilen hatte das Gericht, ob es im Rahmen einer Parzel-</span><br/> <span class="ft7">lierung des Hauptgrundstücks zulässig sei, wenn der Miteigentümer</span><br/> <span class="ft7">des Anmerkungsgrundstücks das Miteigentum an diesem nur auf der</span><br/> <span class="ft7">verbleibenden Restparzelle belässt (oder nur auf die neue Parzelle</span><br/> <span class="ft7">überträgt). Das Bundesgericht hat dabei entschieden, dass eine solche</span><br/> <span class="ft7">Möglichkeit grundsätzlich nicht besteht, es sei denn alle Mitei-</span><br/> <span class="ft7">gentümer würden sich in einer neuen Vereinbarung mit einer ent-</span><br/> <span class="ft7">sprechenden Änderung des Zwecks des Anmerkungsgrundstücks</span><br/> <span class="ft7">(dass nämlich dieses nicht mehr allen bisher mit ihm verknüpften</span><br/> <span class="ft7">Grundstücken dienen solle) einverstanden erklären. Zur Begründung</span><br/> <span class="ft7">hat das Gericht darauf hingewiesen, dass es zu einer Zweckänderung</span><br/> <span class="ft7">nicht nur dann komme, wenn ein Miteigentumsanteil, namentlich im</span><br/> <span class="ft7">Hinblick auf dessen Veräusserung oder die Verknüpfung mit einem</span><br/> <span class="ft7">anderen Grundstück (ausdrücklich) entwidmet werde, sondern eben</span><br/> <span class="ft7">schon dann, wenn im Zuge einer Abparzellierung hinsichtlich der</span><br/> <span class="ft7">neu geschaffenen oder der verbleibenden Parzelle der Miteigen-</span><br/> <span class="ft7">tumsanteil nicht übertragen werde (BGE 130 III 13, S. 17 f.,</span><br/> <span class="ft7">Erw. 5.2.5.).</span><br/> <span class="ft7">3.2.</span><br/> <span class="ft7">Das Bundesgericht hat es hingegen im angeführten Entscheid</span><br/> <span class="ft7">ausdrücklich für zulässig erachtet, dass ein Grundstück (das Haupt-</span><br/> <span class="ft7">grundstück), das mit einem anderen Grundstück (dem Anmerkungs-</span><br/> <span class="ft7">grundstück) subjektiv-dinglich verbunden ist, geteilt wird und dabei</span><br/> <span class="ft7">der mit dem Hauptgrundstück verbundene unselbstständige Mitei-</span><br/> <span class="ft7">gentumsanteil anteilmässig auf die verbleibende Restparzelle und die</span><br/> <span class="ft7">neue Parzelle übertragen wird (BGE 130 III 13, S. 18, Erw. 5.2.7.).</span><br/> <span class="ft7">Ein Autor (J</span><span class="ft5">ÜRG</span> <span class="ft7">S</span><span class="ft5">CHMID</span><span class="ft7">, Das unselbständige Miteigentum in Theo-</span><br/> <span class="ft7">rie und Praxis, ZBGR 86/2005, S. 277 ff., S. 285) hat denn auch dar-</span><br/> <span class="ft7">auf hingewiesen, dass sich damit das Vorgehen bei der Teilung von</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">250</span></div> <div class="page" id="S8"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">Grundstücken nach denselben Vorschriften richtet, wie sie die</span><br/> <span class="ft7">Grundbuchverordnung für die Nachführung der Dienstbarkeiten</span><br/> <span class="ft7">vorschreibt (Art. 86 und 90 ff. GBV). Als zusätzliches Element ist</span><br/> <span class="ft7">unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Erwägungen zu be-</span><br/> <span class="ft7">achten, dass durch eine nur beschränkte Nachführung der Berechti-</span><br/> <span class="ft7">gung (d.h. nur auf einem Teil der aus der Teilung hervorgegangenen</span><br/> <span class="ft7">Grundstücke) die von der Miteigentümern getroffene Vereinbarung</span><br/> <span class="ft7">über die Zweckbestimmung des gemeinschaftlichen Grundstücks</span><br/> <span class="ft7">nicht einseitig abgeändert werden darf.</span><br/> <span class="ft7">3.3.</span><br/> <span class="ft7">Die Beschwerdeführerin beabsichtigte bei der von ihr vorge-</span><br/> <span class="ft7">nommenen Parzellierung, deren Anmeldung im Grundbuch hier</span><br/> <span class="ft7">streitig ist, offensichtlich keine von der bestehenden Berechtigung an</span><br/> <span class="ft7">den beiden Anmerkungsgrundstücken abweichende Übertragung des</span><br/> <span class="ft7">Miteigentumsanteils auf die neu zu schaffende bzw. die verbleibende</span><br/> <span class="ft7">Parzelle. Weder sollte das Miteigentum an den beiden Weg-</span><br/> <span class="ft7">grundstücken nur auf eine der beiden Parzellen (Nr. X oder T) über-</span><br/> <span class="ft7">tragen werden, noch bestand die Absicht, die Miteigentumsquoten im</span><br/> <span class="ft7">Zuge der Parzellierung zu verändern. Damit steht der Parzellierung</span><br/> <span class="ft7">nach der dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Hin-</span><br/> <span class="ft7">blick auf die damit verbundene Aufteilung des unselbstständigen</span><br/> <span class="ft7">Miteigentums an den beiden Weggrundstücken nichts entgegen.</span><br/> <span class="ft7">4.</span><br/> <span class="ft7">Damit ist freilich noch nicht über die Zulässigkeit der von der</span><br/> <span class="ft7">Beschwerdeführerin anbegehrten Eintragung der von ihr vorge-</span><br/> <span class="ft7">nommenen Parzellierung im Grundbuch entschieden. Dieser steht -</span><br/> <span class="ft7">jedenfalls auf den ersten Blick - der Wortlaut von Art. 33 Abs. 1</span><br/> <span class="ft7">GBV entgegen, wonach bei Miteigentum der Bruchteil durch ent-</span><br/> <span class="ft7">sprechenden Zusatz (zur Hälfte, zu 1/3 usw.) zum Namen jedes</span><br/> <span class="ft7">Miteigentümers angegeben werden muss. Daran ändert auch nichts,</span><br/> <span class="ft7">dass die Beschwerdeführerin in ihrem zweiten Eintragungsbegehren</span><br/> <span class="ft7">die Übertragung je der Hälfte der Miteigentumsanteile an den beiden</span><br/> <span class="ft7">Anmerkungsgrundstücken beantragt hat, denn der quotenmässig</span><br/> <span class="ft7">bekannte Anteil an einem quotenmässig unbekannt hohen Anteil an</span><br/> <span class="ft7">einem ganzen Recht lässt sich naturgemäss ebenfalls nicht als quo-</span><br/> <span class="ft7">tenmässig bestimmter Anteil am ganzen Recht bestimmen.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Grundbuchrecht</span> <span class="page_no">251</span></div> <div class="page" id="S9"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">4.1.</span><br/> <span class="ft7">Die Miteigentumsanteile an den beiden Anmerkungsparzellen</span><br/> <span class="ft7">sind im bestehenden Grundbucheintrag entgegen der Vorschrift von</span><br/> <span class="ft7">Art. 33 GBV nicht angegeben. Dies macht den Eintrag nicht zu ei-</span><br/> <span class="ft7">nem ungültigen Eintrag. Indessen bedarf er der Vervollständigung</span><br/> <span class="ft7">durch die Parteien (P</span><span class="ft5">AUL</span> <span class="ft7">H</span><span class="ft5">ENRI</span> <span class="ft7">S</span><span class="ft5">TEINAUER</span><span class="ft7">, Les pluralités de</span><br/> <span class="ft7">copropriétés sur un immeuble, ZBGR 79/1998, S. 224 N 13 mit</span><br/> <span class="ft7">Hinweisen). Dabei kann nicht einfach ein Miteigentümer unter Be-</span><br/> <span class="ft7">rufung auf die Vermutung von Art. 646 Abs. 2 ZGB die Eintragung</span><br/> <span class="ft7">gleicher Quoten verlangen. Mangels Einverständnisses zwischen den</span><br/> <span class="ft7">Miteigentümern, obliegt es vielmehr dem Richter, die Miteigen-</span><br/> <span class="ft7">tumsquoten festzulegen (BGE 111 II 26, S. 29, Erw. 5).</span><br/> <span class="ft7">4.2.</span><br/> <span class="ft7">Die geschilderte Rechtslage bedeutet für den vorliegenden</span><br/> <span class="ft7">Sachverhalt, dass eine Festlegung der bestehenden Miteigentums-</span><br/> <span class="ft7">quoten, sofern keine Einigkeit zwischen den Miteigentümern besteht,</span><br/> <span class="ft7">nur auf dem Weg über den Zivilrichter möglich ist. Aus verschiede-</span><br/> <span class="ft7">nen Schreiben beteiligter Miteigentümer in den Akten ergibt sich nun</span><br/> <span class="ft7">aber deutlich, dass die Beschwerdeführerin bereits Anstrengungen</span><br/> <span class="ft7">unternommen hat, um das für die Bereinigung des bestehenden</span><br/> <span class="ft7">Grundbucheintrags erforderliche Einverständnis zwischen den Mit-</span><br/> <span class="ft7">eigentümern herzustellen, diese Versuche aber nicht erfolgreich wa-</span><br/> <span class="ft7">ren bzw. der Beschwerdeführerin mit Bezug auf die Abparzellierung,</span><br/> <span class="ft7">den Verkauf des abparzellierten Grundstücks und dessen Überbauung</span><br/> <span class="ft7">offensichtlich zumindest von einzelnen Miteigentümern zusätzliche</span><br/> <span class="ft7">Konzessionen abverlangt wurden.</span><br/> <span class="ft7">4.3.</span><br/> <span class="ft7">Die Beschwerdeführerin steht damit heute vor der Situation,</span><br/> <span class="ft7">dass sie, will sie den von ihr begehrten, ihr bisher verweigerten</span><br/> <span class="ft7">Grundbucheintrag der Abparzellierung erreichen, sich zunächst mit</span><br/> <span class="ft7">den übrigen Miteigentümern einigen oder, sofern eine Einigung nicht</span><br/> <span class="ft7">erzielt werden kann, einen Zivilprozess gegen diese ausfechten muss.</span><br/> <span class="ft7">Im Ergebnis wirkt sich damit der Entscheid über die register-</span><br/> <span class="ft7">rechtliche Frage der Eintragungsfähigkeit der Abparzellierung für die</span><br/> <span class="ft7">Beschwerdeführerin als Eigentumsbeschränkung aus, und zwar so-</span><br/> <span class="ft7">wohl hinsichtlich der Hauptparzelle Nr. X als auch mit Bezug auf die</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">252</span></div> <div class="page" id="S10"> <div role="main"><br/> <span class="ft7">Ausübung des unselbstständigen Miteigentums an den beiden An-</span><br/> <span class="ft7">merkungsparzellen Nrn. Z und Y. Aus den eigentumsrechtlichen</span><br/> <span class="ft7">Regeln des ZGB lässt sich indessen für die Hauptparzelle keine sol-</span><br/> <span class="ft7">che Eigentumseinschränkung ableiten; und auch der Übertragung des</span><br/> <span class="ft7">unselbstständigen Miteigentums an den beiden Anmerkungs-</span><br/> <span class="ft7">grundstücken stehen, wie dargelegt (Erw. II/3.), keine materiellrecht-</span><br/> <span class="ft7">lichen Hindernisse entgegen.</span><br/> <span class="ft7">In der Errichtung derartiger Eigentumsbeschränkungen liegt</span><br/> <span class="ft7">aber offensichtlich nicht der Sinn der registerrechtlichen Vorschrift</span><br/> <span class="ft7">von Art. 33 Abs. 1 GBV. Dass die gesetzliche Delegation in den</span><br/> <span class="ft7">Art. 943, 945, 949, 949<i>a</i>, 953, 954, 956, 967, 970, 970<i>a</i> und 977</span><br/> <span class="ft7">ZGB dafür wohl nicht ausreichen würde, sei dabei nur am Rande</span><br/> <span class="ft7">vermerkt.</span><br/> <span class="ft7">Dementsprechend ist Art. 33 Abs. 1 GBV in Fällen wie dem</span><br/> <span class="ft7">vorliegenden dahingehend einschränkend auszulegen, dass der An-</span><br/> <span class="ft7">spruch des Eigentümers auf Eintragung eines materiellrechtlich zu-</span><br/> <span class="ft7">lässigen Rechtsvorgangs dem Interesse an einer grundbuchrechtli-</span><br/> <span class="ft7">chen Bereinigung vorgeht. Ausnahmsweise genügt es daher hier für</span><br/> <span class="ft7">den Eintrag der von der Beschwerdeführerin durchgeführten Abpar-</span><br/> <span class="ft7">zellierung, dass die mit der Abparzellierung verbundene Übertragung</span><br/> <span class="ft7">von Miteigentum an den Anmerkungsgrundstücken Nrn. Y und Z</span><br/> <span class="ft7">ohne Veränderung des quotal unbestimmten Miteigentumsanteils des</span><br/> <span class="ft7">Eigentümers der bisherigen Parzelle Nr. X und ohne Veränderung des</span><br/> <span class="ft7">Verhältnisses zwischen Alt- und Neuparzelle infolge der Abpar-</span><br/> <span class="ft7">zellierung erfolgt. Praktisch sind auf dem Hauptbuchblatt der neuen</span><br/> <span class="ft7">Parzelle Nr. T die (quotal unbestimmten) Anteile an den Anmer-</span><br/> <span class="ft7">kungsgrundstücken anzumerken und ist auf den Grundbuchblättern</span><br/> <span class="ft7">der beiden Anmerkungsparzellen die neue Parzelle Nr. T zusätzlich</span><br/> <span class="ft7">zu den bereits dort figurierenden Grundstücken in die Spalte "Eigen-</span><br/> <span class="ft7">tümer gem. Art. 32 GBV" aufzunehmen.</span><br/></div> </div> </body> </html>