<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AB.2016.00081</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___ AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2015 (Eingangsdatum) meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ mit ihrer Einzelfirma A.___ bei der Sozialversicherungsanstalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, zur Registrierung als Selbständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. Oktober 2015 an (Urk. 6/4). Der Anmeldung legte sie ein „Cooperation Agreement, Wellness Centre Agreement“ vom 14. April 2015 zwischen B.___ und ihr auf der einen Seite und der C.___ als Teil der Y.___ AG auf der anderen Seite (Urk. 6/4/5-9) sowie diverse Quittungen und Rechnungen (Urk. 6/4/10-15) bei. Ab dem 7. November 2015 beschäftigte X.___ ausserdem eine Masseurin und meldete diese bei der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse als Arbeitnehmerin an (Urk. 6/9 f.). Mit Schreiben vom 17. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte die Ausgleichskasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG mit, dass das Begehren um Anerkennung als Selbständigerwerbende abgelehnt werde und die Y.___ AG «das an X.___ ausbezahlte Honorar» als Arbeitnehmereinkommen mit ihrer Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse abzurechnen habe (Urk. 6/20-22). Nachdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ am 31. Mai 2016 eine einsprachefähige Verfügung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt und diverse Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 6/24-48), verfügte die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse am 29. Juli 2016 entsprechend ihrem Schreiben vom 17. Mai 2016 die Abweisung des Antrags (Urk. 6/49-50; die Verfügung wurde auch der Y.___ AG zugestellt). Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 19. August 2016 Einsprache und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 6/53), unter anderem den neuen Vertrag mit der C.___ vom 27. Mai 2016 (Urk. 6/53/4-8). Mit Entscheid vom 4. November 2016 wies die Ausgleichskasse die Einsprache vom 19. August 2016 ab (Urk. 2 [= Urk. 6/57]). Dieser Entscheid wurde auch der Y.___ AG zugestellt (Urk. 6/56). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 4. November 2016 erhob X.___ am 2. Dezember 2016 Beschwerde und beantragte die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung des angefochtenen Entscheids sowie die Anerkennung und Registrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung als Selbständigerwerbende (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Daraufhin wurde mit Verfügung vom 25. Januar 2017 ein zweiter Schriften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel angeordnet (Urk. 8). Mit Eingabe vom 27. Februar 2017 erstattete die Beschwerdeführerin die Replik und hielt an ihren Anträgen fest (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Erstattung einer Duplik (Urk. 12), was der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. März 2017 angezeigt wurde (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 13). Mit Verfügung vom 27. Februar 2018 wurde die Y.___ AG zum Prozess beigeladen (Urk. 14). Sie erstattete am 4. April 2018 eine Stellungnahme (Urk. 16) und reichte diverse Unterlagen ein (Urk. 17/1-4). Die Beschwerdeführerin liess sich in der Folge nicht vernehmen, die Beschwerdegegnerin verzichtete explizit auf eine Stellungnahme (Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="AB043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist (Art. 5 und 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Alters- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 6 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Alters- und H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interlassenenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gilt nach Art. 9 Abs. 1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">meinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fisches Unternehmerrisiko trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 163 E. 3b). Das spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Auftraggeber in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, sondern die tatsächliche Ausgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 163 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) in der AHV, IV und EO (WML; Stand 1. Januar 2015) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist (Rz. 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich (Rz. 1014):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Tätigen erheblicher Investitionen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Verlusttragung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Unkostentragung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">das Beschaffen von Aufträgen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Beschäftigung von Personal,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eigene Geschäftsräumlichkeiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeitsorganisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rische Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en zum Ausdruck (Rz. 1015):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Weisungsrechts,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Unterordnungsverhältnisses,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eines Konkurrenzverbots,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einer Präsenzpflicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen (Urk. 2), es werde nicht bestritten, dass die Beschwerdeführerin gewisse Kosten selber übernehme. Es treffe zu, dass sie das Risiko von Krankheit und Lohnausfall selber trage. Strittig sei vorliegend aber, wie diese Merkmale im gesamten wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen Zusammenhang sowie mit Blick auf die Rechtsprechung zu gewich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten seien. Die Beschwerdeführerin sei nicht als freie Unternehmerin tätig. Sie arbeite analog einer Coiffeurin in Stuhlmiete; sie verfüge über keine eigenen Geschäftsräumlichkeiten ausserhalb des C.___. Den ihr von C.___ zur Verfügung gestellten Behandlungsraum teile sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit einer anderen Kosmetikerin. Sie habe sich gemäss Ziff.1, Ziff. 2.2 und Ziff. 6.1 a der Kooperationsvereinbarung an die Regeln, die Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">philo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sophie und die Einrichtungsvorgaben von C.___ zu halten. Sie könne nur innerhalb der Öffnungszeiten von C.___ arbeiten, da sich ihr Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum in den Clubräumlichkeiten von C.___ befinde. Die ihr von C.___ gewährten Zeitfenster für die unbeschränkte Nutzung der Wellness-Anlagen seien begrenzt. Die Beschwerdeführerin müsse ihre Dienstleistungen in den Räumlichkeiten des C.___ erbringen (Ziff. 1 Abs. 2 und Ziff. 2.1 der Kooperationsvereinbarung). Es werde davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen, dass die Beschwerdeführerin einem Weisungsrecht von C.___ unterliege, von C.___ abhängig und arbeitsorganisatorisch in den Club-Betrieb eingebunden sei; wenn auch weniger deutlich als die übrigen Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten von C.___. Die von der Beschwerdeführerin getätigten Investitio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen seien im Vergleich zur Investition für die Betreibung eines eigenen Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">metik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">studios nicht erheblich. Die C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verpflichtet, den Behandlungsraum vertragsgemäss zur Verfügung zu stellen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d vor allem die Beleuchtung, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strom für die Apparate, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heizung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Elektroanschlüsse, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einrichtung usw. zu gewähren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das wirtschaftliche Risiko der Beschwerdeführerin bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Variabilität der Höhe i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hres Einkommens. Zur Annahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit genüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das alleinige Risiko der Abhängigkeit des Einkommens vom persönlichen Arbeitserfolg nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kunden resp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Mitglieder von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en das online Buchungssystem von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___. Darauf we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übersicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin verwiesen. Sie trete auch unter dem Buchungssystem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; diese Buchungsvermittlung werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen aussen als Dienstleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von C.___ wahrgenommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Firma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht als eigenständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Firma, sondern unter dem Label</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie folgt: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> by </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">!</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">», «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sie [...] exklusive Beauty-Services im C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">…]». </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter führte die Beschwerdegegnerin aus, es treffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hrer Homepage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch eigene Werbung für ihre Kosmetikangebote mache. Da s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie aber abgesehen vom Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungsraum im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> über kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e eigenen Behandlungsräume res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pektive Geschäftsräume verfüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Sinne der Rechtspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">echung vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">inhaber respektive von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___ abhängig und unterstehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dessen/deren Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sungsbefugnis. Weiter müsse sich die Beschwerdeführerin sowohl an die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schäfts-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dienstleistungsphilosophie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als auch an die Nutzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorschriften im Behandlungsraum halten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Ziffer 4.1: «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">within the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">limits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">designated</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">se»)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die im neu eingereichten Vertrag vom 27. Mai 2016 vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommenen Änderungen seien nicht entscheidrelevant. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hauptaufgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss Ziffer 7.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Kooperationsvereinbarung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">von C.___ aus Kundenabonnemen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten und Einzelsitzungen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beauty-Angebot unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Label von C.___ in den Ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rtlichkeiten des Clubs zu diversifizieren und zu erhöhen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin erbringe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hre Kosmet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ikbehandlungen in demselben SPA-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bereich wie die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> übrigen angestellten Kosmetik-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dienstleisterinnen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Inhaltlich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wie arbeitsorganisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">torisch gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es keine Unterschiede.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> C.___ werbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> für die im SPA-Bereich im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angebotenen exklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ven Beauty-Services sogar mit: «A.___ by C.___»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin gelangte zum Schluss, es lägen zwar Kriterien für eine selbständige Erwerbstätigkeit vor, doch diejenigen für eine unselbständige Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werbstätigkeit überwögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor (Urk. 1), es bestehe weder ein Arbeits- noch ein Auftragsverhältnis. Sie bezahle lediglich Miete für einen Geschäftsraum und stehe in keinem Unterordnungsverhältnis zur Y.___ AG; der Vergleich mit einer «Stuhlmiete in einem Frisiersalon» sei zudem nicht nachvollziehbar. Sie trete in eigenem Namen auf, verfüge über einen eigenen Raum, welchen sie miete, und biete Angebote an, welche in keinem direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Zusammenhang zur Geschäftstätigkeit der Y.___ AG stünden. Sie gebe zu, dass nicht alle elektronischen Werbemassnahmen von ihr günstig gestaltet worden seien. Die Angaben «C.___» und «D.___» habe sie aber lediglich für Werbezwecke und als Orientierungshilfe für potentielle Kunden benutzt. Sie wolle von der Bekanntheit dieser Lokale profitieren. Die Bezeichnungen habe sie mittlerweile angepasst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin führte sodann aus, es liege kein Subordinationsverhältnis vor. Es bestehe kein Weisungsrecht, sie bestimme die Termine selbst und arbeite auf eigene Rechnung und in eigenem Namen. Sie übernehme sämtliche Kosten selber, müsse keine Zahlen offenlegen und wähle die Arbeitsorganisation völlig frei. Die frühere Tätigkeit bei der Y.___ AG habe nichts mit der heutigen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe zu tun gehabt, sie sei im administrativen Bereich tätig gewesen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegnerin konstruiere einen Zusammenhang zwischen marktwirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Prinzipien und der Qualifikation ihres Beitragsstatuts, was nicht akzeptabel sei. Es treffe nicht zu, dass mehrheitlich Kriterien für eine unselbständige Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werbstätigkeit überwögen. Sie müsse aber zugeben, dass der Schritt in die Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständigkeit einfacher hätte verlaufen können, wenn sie der Beschwerdegegnerin von Anfang an die richtigen Dokumente hätte zukommen lassen. Sie habe nun den unglücklich formulierten Kooperationsvertrag durch einen Mietvertrag er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzt, der den tatsächlichen Willen der Parteien wiederspiegle. Es gelte der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">satz, dass das faktische Vertragsverhältnis zähle. Sie sei örtlich, zeitlich und persönlich bei der Erbringung der Kosmetikbehandlungen unabhängig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2017 führte die Beschwerdegegnerin aus (Urk. 5), bei der Qualifikation des Beitragsstatuts der Geschäftspartnerin der Beschwerdeführerin sei ihr ein Fehler unterlaufen; die Geschäftspartnerin sei zu Unrecht als Selbständigerwerbende anerkannt worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in der Replik vom 27. Februar 2017 vor (Urk. 10), das neue «Agreement» vom 27. Mai 2016 sei nie wirklich geprüft worden. Es seien Annahmen getroffen worden, welche später nicht mehr überdacht worden seien. Die Abweisung sei gestützt auf eine alte Kooperationsvereinbarung verfügt worden. Ende Dezember 2016 habe sie eine eigene GmbH gegründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle es sich nicht um die Geschäftspartnerin der Beschwerdeführerin, sie würden sich lediglich den Raum teilen, um eine 100%ige Abdeckung zu erreichen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beigeladene hielt in ihrer Stellungnahme vom 28. März 2018 fest (Urk. 16), sie trage eine Mitverantwortung an der Unklarheit der Situation. Es sei in unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachter Weise ein Vertragsmuster von den Kollegen aus Deutschland verwendet worden. Der Vertrag spiegele nicht die tatsächliche Natur des Vertragsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses wieder, weshalb ein Mietvertrag aufgesetzt worden sei. Der Hinweis auf die Öffnungszeiten sei nicht zulässig. Auch in jedem Einkaufszentrum, Bahnhof usw. müssten sich die Mieter an die Öffnungszeiten halten. Es bestehe weder ein Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dinationsverhältnis noch ein Weisungsrecht. Die Beschwerdeführerin bezahle Miete und bewirtschafte ihren Betrieb komplett in Eigenregie. Mittlerweile habe sie auch eine GmbH gegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin vom 1. November 2013 bis am 31. März 2015 zwar bereits bei der Y.___ AG angestellt war, jedoch nicht im Bereich Wellness/SPA, sondern im administrativen Bereich (vgl. die Kündigung vom 24. Februar 2015 [Urk. 17/2] sowie das Arbeits-Zeugnis vom 31. März 2015 [Urk. 17/3]; vgl. auch die Anmeldung für einen Versicherungsausweis vom 11. März 2014 [Urk. 6/1]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art und Inhalt der Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beigeladene haben sich somit grundlegend verändert, weshalb k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine natürliche Vermutung für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unselbständigen Charakter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Tätigkeit im Bereich Wellness/SPA besteht (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">WML Rz. 1018.2 sowie das Urteil des Bundesgerichts 9C_1029/2012 vom 27. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere den Hinweis auf das Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts H </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">83/04 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 23. Juni 2005 E. 3.2; vgl. auch die Hinweise in Urk. 2 S. 2 f. Ziff. 3c und Ziff. 4c sowie die Erwägung in Urk. 2 S. 5 Ziff. 7c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin reichte im Verwaltungsverfahren zunächst den </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Koope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rationsvertrag («Cooperation Agreement, Wellness Centre Agreement») vom 14. Apri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l 2015 zwischen ihr und B.___ auf der einen Seite und der C.___ auf der anderen Seite zu den Akten (Urk. 6/4/5-9). Im Kooperationsvertrag wurde – unter Regelung der Einzelheiten – vereinbart, dass die Beschwerdeführerin und B.___ einen Raum in den Örtlichkeiten der C.___ mieten und darin den Mitgliedern und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gästen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kosmetische und Wellness-Behandlungen anbieten würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin und B.___ schlossen am 14. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 zudem einen Gesellschaftsvertrag (Urk. 6/8/1), worin sie verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barten, dass sie das Behandlungszimmer im D.___ als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitglieder einer einfachen Gesellschaft mieten würden. Sie würden in dem Zimmer zusammenarbeiten und die Mietkosten zu gleichen Teilen tragen. Gewinne und Verluste würden je hälftig geteilt. Der Kooperationsvertrag vom 14. April 2015 wurde am 27. Mai 2016 geändert und neu unterzeichnet, jedoch bloss von der Beschwerdeführerin und der Y.___ AG (Urk. 6/53/4-8 [= Urk. 6/25/1-3]). Anlässlich der Vorsprache bei der Beschwerdegegnerin am 4. Januar 2016 gab die Beschwerdeführerin sodann an, die Ziff. 5 des Gesellschaftsvertrages zwischen ihr und B.___ – also die Regelung der Gewinn-/Verlustteilung zu gleichen Teilen – entspreche nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Es bestehe nur eine gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">same Pflicht, den Mietzins zu bezahlen (vgl. Urk. 6/5/5 mit der durchgestrichenen Ziff. 5, Urk. 6/5/1 und Urk. 6/11). Im Beschwerdeverfahren reichte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin schliesslich einen zwischen ihr und der Beigeladenen geschlossenen (undatierten) Geschäftsmietvertrag (Urk. 3/2) ein; dieser ersetze (Präambel) die vorangegangenen (Miet-)Verträge zwischen den Parteien vollumfänglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung des Beitragsstatuts der Beschwerdeführerin kann nicht, wie dies verlangt wird (E. 2.2), unbesehen auf den zuletzt eingereichten, undatierten Geschäftsmietvertrag abgestellt werden, denn eine rückwirkende Aufhebung des Kooperationsvertrages vom 14. April 2015 wäre ohne Zustimmung von B.___ (ebenfalls Vertragspartei) nicht möglich. Bereits die am 27. Mai 2016 beabsichtigte Anpassung des Kooperationsvertrages erfolgte ohne die Mitwirkung von B.___. Es scheint so, als würden die Beschwerdeführerin und die Beigeladene die vertraglichen Rahmenbedingungen im Nachhinein jeweils so anpassen, dass möglichst der Eindruck einer selbständigen Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin entsteht. Das Argument, es sei in unbedachter Weise ein Vertragsmuster von den Kollegen aus Deutschland verwendet worden, und der Vertrag spiegele nicht die tatsächliche Natur des Vertragsverhältnisses wieder, vermag daher nicht zu überzeugen. Aus diesem Grund ist der Kooperationsvertrag vom 14. April 2015 (Urk. 6/4/5-9) für die Qualifikation des Beitragsstatuts mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 1. Oktober 2015 (Urk. 6/4/1) übten die Beschwerdeführerin und B.___ ihre Tätigkeit im Bereich Wellness/Kosmetik/Schönheit in den Räum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten der Beigeladenen, welche einen Fit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nessclub betreibt, aus. Die Beigeladene wollte ihren Kunden diesen Wellness-Service nach dem Standard des Y.___-Konzepts anbieten, weshalb mit der Beschwerdeführerin und B.___ der Kooperationsvertrag geschlossen wurde (Urk. 6/4/5-9; Kooperationsvertrag, Section 1). Die Parteien vereinbarten, dass zu diesem Zweck ein Behandlungszimmer gemietet würde. Sie legten zudem die Öffnungszeiten fest (Montag bis Freitag von 09.00 bis 22.00 Uhr und Samstag/Sonntag von 09.00 bis 20.00 Uhr). Das Angebot sollte Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedern und Gästen der Beigeladenen zur Verfügung gestellt werden, wobei die Interessen und die kundenorientierte Philosophie der Beigeladenen zu beachten seien (Kooperationsvertrag, Section 2). Der Vertrag wurde per 1. September 2015 geschlossen und sollte für zwölf Monate dauern. Es wurde eine automatische Vertragsverlängerung um 12 Monate vorgesehen, sofern keine Partei den Vertrag drei Monate im Voraus kündige. Die generelle Kündigungsfrist wurde auf drei Monate festgelegt (Kooperationsvertrag, Section 3). Für die Nutzung des Raumes inklusive Kosten für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung wurde eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung von Fr. 1'700.-- pro Monat vereinbart. Zusätzlich wurde für die Benutzung des Y.___ online booking-Systems eine monatliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung von Fr. 100.-- und für den Handtuchservice eine monatliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von Fr. 200.-- vereinbart (Kooperationsvertrag, Section 4). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin und B.___ verpflichteten sich dazu, sich an die Regeln, die Geschäftsphilosophie, die Nutzungsvorschriften und die Einrichtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgaben der Beigeladenen zu halten (Kooperationsvertrag, Section 6). Es wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgeschrieben, dass sich die Beschwerdeführerin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch gemeinsame Werbung mit der Beigeladenen zu präsentieren haben, im Einklang mit der Philosophie der Beigeladenen. Die Beschwerdeführerin und B.___ verpflichteten sich, im Club ausserhalb des Wellness Centers mit einem persönlichen Profil Werbung zu betreiben. Ihr Service würde zudem von der Beigeladenen auf Willkommens-Flyern beworben. Zusätzlich versprachen die Beschwerdeführerin und B.___ explizit, regelmässige Verkaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">promotionen als eigene Massnahmen durchzuführen, alternierend mit anderen Therapeuten des Wellness-Centers, um die Verkäufe zu steigern (Kooperations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag, Section 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Kooperationsvertrag ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirtschaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gegenüber der Beigeladenen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin verpflichtet sich zu einem Werbeauftritt, welcher mit der Philosophie der Beigeladenen konform sein muss (Kooperationsvertrag, Section 7). Der Werbeauftritt der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin offenbart denn auch die enge Anbindung an die Beigeladene (vgl. E. 2.1 und Urk. 6/58). Wenn die Beschwerdeführerin vorbringt, die Angaben «C.___» und «D.___» würden von ihr lediglich für Werbezwecke und Orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungshilfen für potentielle Kunden benutzt, blendet sie dabei aus, dass sie ganz unmittelbar und in wesentlichem Masse vom Kundenstamm der Beigeladenen profitiert (vgl. auch E. 3.4.2). Die Beschwerdeführerin hat denn auch im Auftrag der Beigeladenen regelmässige Verkaufspromotionen durchzuführen, um die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">käufe zu steigern (Kooperationsvertrag, Section 7). Weiter muss sie sich an die Regeln, die Geschäftsphilosophie, die Nutzungsvorschriften und die Einrichtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgaben der Beigeladenen halten (Kooperationsvertrag, Section 4 Ziff. 1 und Section 6). Durch den Handtücher-Service und die damit verbundene Einheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit im Erscheinungsbild sowie der Nutzung des Online-Booking-Tools wird der Einbindung der Beschwerdeführerin in die Organisation der Beigeladenen zusätzlich Ausdruck verliehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Öffnungszeiten werden von der Beigeladenen vorgegeben (Kooperations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vertrag, Section 2) oder zumindest massgeblich mitbestimmt. Dazu ist Folgendes festzuhalten: Anlässlich der in Aussicht gestellten Ablehnung des Antrags der Beschwerdeführerin auf Anerkennung als Selbständigerwerbende vom 17. Mai 2016 (Urk. 6/23) wurde der Kooperationsvertrag kurzerhand angepasst, und die Regelung betreffend Öffnungszeiten wurde entfernt (Vertrag vom 27. Mai 2016 [Urk. 6/25/1-3]). Auch der später verfasste (undatierte) Geschäftsmietvertrag ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hält keine Vorgaben zu den Öffnungszeiten mehr. Diese späteren Vereinbarungen, welche offensichtlich zu dem Zwecke getroffen wurden, jeglichen Anschein einer unselbständigen Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin zu beseitigen, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beschwerdeführerin die Öffnungszeiten ihres Beauty-Salons nicht unabhängig bestimmen kann (vgl. dazu auch Urk. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S. 4 Ziff. 5hh): Aufgrund des von der Beigeladenen verfolgten Ziels, ihren Kunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einen möglichst umfassenden Service anzubieten, kann die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin kaum ohne Gefahr der Kündigung von Seiten der Beigeladenen die Öffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeiten derart reduzieren, dass sie nicht mehr ins Konzept der Beigeladenen passen. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang denn auch der Hinweis der Beschwerdeführerin, sie teile sich mit B.___ den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Raum, um eine 100%ige Abdeckung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erreichen (Urk. 10 S. 2), was nicht anders interpretiert werden kann, als dass die Öffnungszeiten des Beauty-Salons auf die Bedürfnisse der Kunden der Beigeladenen ausgerichtet sein müssen. Letzteres impliziert nicht, dass die Öffnungszeiten identisch sein müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin verfügt nicht über eigene Geschäftsräumlichkeiten. Sie stattete den Behandlungsraum zwar mit den erforderlichen Einrichtungen aus, wie zum Beispiel einer Behandlungsliege, einem Hocker, einem Fussbad (Urk. 6/53/17) und weiteren Einrichtungs- und Behandlungsgegenständen (dies brachte auch die Beigeladene sinngemäss vor [Urk. 16 S. 2]). Auch wenn diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Investitionen, welche sich im Bereich von Fr. 20'000.-- bewegen (Urk. 6/53/11-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1, Urk. 6/53/25-38, Urk. 6/53/41-49, Urk. 6/53/54-64; vgl. auch Urk. 53/1-3), den Vergleich mit einer Stuhlmiete im Coiffeur-Salon nur bedingt zulassen, erreichen sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schwelle der Erheblichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dennoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin trägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das Risiko von Krankh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eit und Lohnausfall selber, das Verlustrisiko aus ihrer Verpflichtung gegenüber der Beigeladenen ist indes auf maximal Fr. 24'000.-- (12 x Fr. 2'000.-- pro Monat; der Vertrag ist jeweils einmal jährlich kündbar) begrenzt. Ab dem 7. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beschäftigt sie zudem eine Masseurin, welche eine wöchentliche Arbeitszeit von sieben Stunden zu leisten hat, sofern überhaupt genügend Arbeit vorhanden ist (Urk. 6/9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch die Lohnabrechnungen der Monate November und Dezember 2015 sowie Februar und März 2016 [Urk. 6/53/81-84]). Das wirtschaftliche Risiko bewegt sich angesichts dieser Faktoren eher in bescheidenem Umfang. Es hängt ausserdem primär vom persönlichen Arbeitserfolg der Beschwerdeführerin ab, denn die Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">denakquise kann für sie keine wirkliche Herausforderung darstellen; in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tracht des Kundenstamms der Beigeladenen, deren Philosophie die Optimierung des Äusseren und des Wohlbefindens der Kunden ist, dürfte sie über einen bedeutenden Fundus potentieller Kunden verfügen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung der gesamten Umstände ist festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Merkmale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unselbständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätigkeit überwiegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtliche Qualifikation als unselbständig erwerbend nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___ AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro<span> </span></p></div> </div></body></html>