<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_972/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. Dezember 2010 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Attinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">K.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (vorsorgliche Rentensistierung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozial-versicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 30. September 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 27. Mai 2010 die laufende ganze Invalidenrente von K.________ als vorsorgliche Massnahme für die Dauer des eingeleiteten Revisionsverfahrens mit sofortiger Wirkung einstellte und gleichzeitig einer dagegen gerichteten Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die gegen die Rentensistierung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 30. September 2010 abwies, </div> <div class="para">dass K.________ Beschwerde ans Bundesgericht führt mit dem Antrag, "die eingestellte IV-Rente (sei) weiterhin auszurichten", </div> <div class="para">dass sie überdies um unentgeltliche Prozessführung (im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten) ersucht, </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid das Verfahren nicht abschliesst, womit kein Endentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 90 BGG</span> vorliegt, sondern ein Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> über die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme (Urteile 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.1 und 9C_463/2009 vom 8. Juli 2009 E. 1), </div> <div class="para">dass derartige Zwischenentscheide beim Bundesgericht anfechtbar sind, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) und wenn auch in der Hauptsache die Beschwerde an das Bundesgericht offensteht (Grundsatz der Einheit des Prozesses; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=25.11.2010&amp;to_date=14.12.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-645%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page645">BGE 133 III 645</a> E. 2.2 S. 647 f.), </div> <div class="para">dass der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne des <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> (im Unterschied zu <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG</span>) grundsätzlich rechtlicher Natur sein muss, d.h. auch durch einen günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann, wogegen eine rein tatsächliche oder wirtschaftliche Erschwernis in der Regel nicht genügt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=25.11.2010&amp;to_date=14.12.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.1 S. 87 mit Hinweisen; vgl. auch Thomas Merkli, Vorsorgliche Massnahmen und die aufschiebende Wirkung bei Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiären Verfassungsbeschwerden, ZBl 109/2008 S. 416 ff., S. 429), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der bloss vorläufige Entzug finanzieller Leistungen in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge hat (vgl. SJ 2010 I S. 37, 8C_473/2009 E. 4.3; Urteil 5A_270/2008 vom 20. November 2008 E. 3, nicht publ. in: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=25.11.2010&amp;to_date=14.12.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-238%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page238">BGE 135 III 238</a>, aber in: FamPra.ch 2009 S. 486; Urteil 2C_309/2008 vom 13. August 2008 E. 2.3), </div> <div class="para">dass dies auch für die vorsorgliche Einstellung einer Rentenzahlung gilt (Urteil 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.2), </div> <div class="para">dass nämlich für die ganze Dauer der vorsorglichen Einstellung eine Rentennachzahlung samt Zins erfolgt (Hansjörg Seiler, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], VwVG, Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2009, N. 70 f. zu Art. 55 und N. 54 f. zu <span class="artref">Art. 56 VwVG</span>), wenn sich im Revisionsverfahren ergibt, dass die Rente nicht eingestellt wird, </div> <div class="para">dass sich die Beschwerdeführerin vollständig darüber ausschweigt, weshalb bei ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteil vorliegen soll, </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (Befreiung von den Gerichtskosten) gegenstandslos ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 1. Dezember 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Attinger </div> </div></body></html>