<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00115</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105542&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00115</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.06.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung des Quartierplans (Revision)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Quartierplanrevision infolge Nutzungsplanänderung<br/><br/>Kognition der Rechtsmittelinstanzen bei der Überprüfung von Quartierplänen (E. 3). Nachdem ein Teil des Quartierplangebiets der Freihaltezone zugewiesen wurde, ist eine Quartierplanrevision, soweit damit auf die Erstellung eines Quartierplatzes verzichtet wird, nicht zu beanstanden, wenn der Platz infolge der Umzonung an den Rand der Bauzone zu liegen käme (E. 4). Im Rahmen der Revision eines Quartierplans können bisher noch nicht festgelegte erschliessungsrechtliche Massnahmen wie z.B. Werkleitungen festgesetzt werden, auch wenn diese nicht Grund der Quartierplanrevision waren (E. 5c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUMSCHUTZ">BAUMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHALTEZONE">FREIHALTEZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLANREVISION">QUARTIERPLANREVISION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLATZ">QUARTIERPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RINGLEITUNG">RINGLEITUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 123 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 128 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 160b PBG</span><br/><span class="gerade">§ 236 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 737 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. Der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich genehmigte am 25. Oktober 1989 den vom Stadtrat von ZÃ¼rich am 4. Juni 1986 festgesetzten Quartierplan Nr. 457/KÃ¼rberg­hang in ZÃ¼rich-HÃ¶ngg. Dieser Quartierplan umfasste das Gebiet zwischen der Emil KlÃ¶ti-Stras­se, dem KÃ¼rbergweg, der KÃ¼rbergstrasse, der Jakob Burckhardt-Strasse, der sÃ¼dlichen Grenze der Strasse Im Maas und des Fusswegs Kat.Nr. 1 sowie der Gsteigstrasse. Der Quartierplan wurde inzwischen im Grundbuch vollzogen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Stimmberechtigten der Stadt ZÃ¼rich fassten am 17. Mai 1992 den Beschluss fÃ¼r eine neue Bau- und Zonenordnung. Dabei wurde der zwischen der Emil KlÃ¶ti-Strasse und den projektierten Quartierplanstrassen B und H sowie der Fusswegfortsetzung G bis zur Appen­zellerstrasse liegende Teil des Quartierplangebiets KÃ¼rberghang einer Freihaltezone zu­geteilt. Im Rechtsmittelverfahren wurde die Stadt ZÃ¼rich angewiesen, gewisse, der Frei­haltezone zugeteilte GrundstÃ¼cke einer Bauzone zuzuscheiden. Im Ãbrigen erwuchs die Freihaltezone in Rechtskraft. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Der Stadtrat von ZÃ¼rich leitete mit Beschluss vom 8. Mai 1996 fÃ¼r den Quar­tierplan Nr. 457/KÃ¼rberghang das amtlich durchzufÃ¼hrende Revisionsverfahren ein. In seinem Beschluss hielt er fest, dass sich mit der Zuweisung eines Teils der GrundstÃ¼cke innerhalb des ursprÃ¼nglichen Quartierplanperimeters zur Freihaltezone die Erschliessungs­bedÃ¼rfnisse Ã¤ndern wÃ¼rden. Die projektierte Strasse H, die zum Teil lÃ¤ngs der Freihalte­zone fÃ¼hre und teilweise sogar in diese zu liegen kÃ¤me, habe ihren Sinn verloren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 10. Februar 1999 setzte der Stadtrat von ZÃ¼rich die Revision des vom Regie­rungsrat am 25. Oktober 1989 genehmigten Quartierplanes Nr. 457/KÃ¼rberghang fest. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hiergegen erhob A, EigentÃ¼mer des im Quartierplangebiet gelege­nen GrundstÃ¼ckes Kat.Nr. 5, am 8. April 1999 Rekurs an die Baurekurskommission I und beantragte die Ãnderung des Revisionsbeschlusses in sechs verschiedenen Punkten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission I hiess den Rekurs am 18. Februar 2000 teilweise gut und lud die QuartierplanbehÃ¶rde ein, den Quartierplan mit Bezug auf die Quartierstrasse B sowie auf die Vorschriften Ã¼ber die Dachgestaltung zu Ã¼berarbeiten. Im Ãbrigen wurde der Rekurs abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 23. MÃ¤rz 2000 liess A dem Verwal­tungsgericht beantragen, den Festsetzungsbeschluss des Stadtrats von ZÃ¼rich vom 10. Februar 1999 insoweit aufzuheben, </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>- als damit die gemÃ¤ss Quartierplan von 1986 als GrÃ¼nanlage/Quartierplatz zu ge­stal­tende stÃ¤dtische Parzelle Kat.Nr. 2 wieder zu Bauland gemacht und neu im Ko­stenverleger fÃ¼r die Quartierplanerschliessung einbezogen wird; </span></p> <p class="Einzug2"><span>- als damit eine Dienstbarkeit zugunsten der Stadt ZÃ¼rich (ElektrizitÃ¤tswerk) und zula­sten von Parzelle Kat.Nr. 5 errichtet wird, </span></p> <p class="Einzug2"><span> eventuell: soweit damit die Berechtigung aus dieser Dienstbarkeit Ã¼ber den in Absatz 1 und 2 von deren Wortlaut festgehaltenen Umfang hinausgeht, </span></p> <p class="Einzug1"><span>unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Stadtrat von ZÃ¼rich und die Baurekurskommission I beantragten Abweisung der Beschwerde. Die AusfÃ¼hrungen der Parteien in ihren Rechtsschriften werden, soweit rechts­erheblich, in den nachfolgenden EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die auf einem Augenschein beruhenden Feststellungen der Baurekurskommis­sion I Ã¼ber die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse kÃ¶nnen auch im Beschwerdeverfahren berÃ¼cksichtigt werden (RB 1981 Nr. 2). Da der massgebliche Sachverhalt durch die Akten hinreichend dokumentiert wird, erÃ¼brigt sich ein eigener Augenschein des Verwaltungsgerichts (RB 1995 Nr. 12 = BEZ 1995 Nr. 32, mit Hinweisen). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Streitig vor Verwaltungsgericht sind noch einerseits die Behandlung der im Quartierplan von 1986/1989 als "Quartierplatz" ausgeschiedenen stÃ¤dtischen Parzelle Kat.Nr. 2, anderseits die Bestellung einer Dienstbarkeit fÃ¼r eine elektrische Ringleitung zulasten der Parzelle Kat.Nr. 5 des BeschwerdefÃ¼hrers. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Laut § 123 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ermÃ¶glicht der Quartierplan im erfassten Gebiet eine der planungs- und baurecht­lichen Ordnung entsprechende Nutzung und enthÃ¤lt die dafÃ¼r nÃ¶tigen Anordnungen. Dabei kommt der QuartierplanbehÃ¶rde bei der Festsetzung des Quartierplans ein erhebliches pro­spektiv-technisches Ermessen zu, das von der RekursbehÃ¶rde nur mit ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼berprÃ¼fen ist. Wenn sich der festgesetzte Plan mit vernÃ¼nftigen GrÃ¼nden halten lÃ¤sst, setzt die Rekurskommission ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Gemeindeorgane, dies auch dann nicht, wenn andere Planvarianten mÃ¶glich und auch vertretbar wÃ¤ren (RB 1971 Nr. 53 = ZBl 73/1972, S. 148 = ZR 70 Nr. 41; RB 1973 Nr. 9 = ZBl 74/1973, S. 414 = ZR 72 Nr. 99; RB 1989 Nr. 63). Im Quartierplan mÃ¼ssen die Interessen der ein­zelnen GrundeigentÃ¼mer abgewogen, mÃ¶glichst ausgeglichen und mit den Ã¶ffentlichen Interessen (soweit machbar) in Einklang gebracht werden. Eine auf dieser Grundlage ge­fundene LÃ¶sung soll im Rekursverfahren nur dann wieder geÃ¤ndert werden, wenn sich bei AbwÃ¤­gung aller Vor- und Nachteile der Schluss aufdrÃ¤ngt, dass die vom Rekurrenten verfoch­tene Variante jener gemÃ¤ss festgesetztem Quartierplan klar Ã¼berlegen ist (VGr, 30. Januar 1996, VB.95.00133; VGr, 22. November 1996, VB.96.00082 + 00083). - Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist von Gesetzes wegen eingeschrÃ¤nkt. Es darf, soweit vor­instanzliche Ermessensentscheide zu Ã¼berprÃ¼fen sind, nach § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) le­diglich bei rechtsverletzenden Ermessensfehlern eingreifen. - Rekurskommission und Ver­waltungsgericht entscheiden damit im Rahmen der Ãber­prÃ¼fung von QuartierplÃ¤nen nur dann frei, wenn es um die Beurteilung reiner Rechtsfragen geht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese RechtsgrundsÃ¤tze haben nicht nur Geltung bei der erstmaligen Festsetzung eines Quartierplans, sondern auch bei der Revision eines rechtskrÃ¤ftigen Quartierplans. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Mit dem Quartierplan 1986/1989 wurde die heutige Parzelle Kat.Nr. 2 mit ei­ner FlÃ¤che von 1'218 m<sup>2</sup> als "Quartierplatz" im Eigentum der Stadt ZÃ¼rich ausgeschieden. Dieser Platz stellte keine gemeinschaftliche Ausstattung/AusrÃ¼stung (§§ 126 Abs. 3, 128 und 138 Abs. 2 lit. a PBG) dar; die Kosten des Landerwerbs sowie die Erstellungskosten des Quartierplatzes von total Fr. 740'000.- sollten vielmehr von der Stadt ZÃ¼rich (Bau­amt I) Ã¼bernommen werden. Laut Festsetzungsbeschluss des Stadt­rats ZÃ¼rich vom 4. Juni 1986 sollte mit dem geplanten, zentralen Quartier­platz sowie den bewohnerfreundlich gestalteten Strassen im Quartierplangebiet ein ruhiges und attraktives Wohnen mÃ¶glich gemacht werden. Nach dem angefochtenen Festsetzungs­beschluss vom 10. Februar 1999 wird auf die Erstellung eines Quartierplatzes verzichtet, da dieser praktisch an die neu ge­schaffene Freihaltezone anstosse. Das GrundstÃ¼ck ist neu im Kostenverleger fÃ¼r die Quar­tierplanerschliessung einbezogen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Zum Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers, den Quartierplatz zu belassen, fÃ¼hrte die Baurekurskommission I aus, von der Bauzone im Quartierplan seien rund 30'000 m<sup>2</sup> der Freihaltezone zugewiesen worden. Der strittige Quartierplatz auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 2 sollte ursprÃ¼nglich im Norden an die Quartierstrasse H, im Osten an das GrundstÃ¼ck Nr. 9.1, im SÃ¼den an die Quartierstrasse C sowie im Westen an die Quartier­strasse B bzw. die BlÃ¤sistrasse grenzen, so dass der Quartierplatz inmitten der Bauzone zu liegen gekom­men wÃ¤re. GemÃ¤ss revidiertem Quartierplan und Verzicht auf die Quartier­strasse H befinde sich nunmehr das GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 2 im Nordosten am Rand der Bauzone. Da die als Freihaltezone ausgeschiedene FlÃ¤che von Ã¼ber 30'000 m<sup>2</sup> mehrheitlich unÃ¼berbaut sei und diese Zone der Erholung der BevÃ¶lkerung diene, sei der Entscheid, auf die Ausschei­dung der Parzelle Kat.Nr. 2 als (Ã¶ffentlicher) Quartierplatz zu verzichten, nicht zu be­anstanden. Der Streifen Freihaltezone zwischen der Emil KlÃ¶ti-Strasse und dem Bau­zonengebiet stelle im Ãbrigen ebenfalls ein Mittel dar, ruhiges und attraktives Wohnen zu ermÃ¶glichen, welchem Ziel der Quartierplatz ursprÃ¼nglich dienen sollte. Ob die nicht inventarisierten bestehenden BÃ¤ume schÃ¼tzenswert seien, wie der Rekurrent be­haupte, sei in diesem Zusammenhang ohne Belang. Im Ãbrigen wÃ¼rden im Falle der Beibehaltung des Quartierplatzes nicht automatisch die darauf stehenden BÃ¤ume unter Schutz gestellt, auch wenn solche im ursprÃ¼nglichen Plan auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 2 markiert seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) In seiner Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht bringt der Beschwerde­fÃ¼hrer zum Quartierplatz vor, der Umstand, dass der ausgeschiedene Quartierplatz direkt an das freizuhaltende Gebiet zu liegen komme, rechtfertige den Verzicht auf diese GrÃ¼nanlage und insbesondere auf den damit verbundenen Baumschutz nicht. In der anschliessenden Frei­haltezone befÃ¤nden sich keine schÃ¼tzenswerten BÃ¤ume, welche den Verzicht auf den Baumschutz auf der stÃ¤dtischen Parzelle Kat.Nr. 2 aufwiegen kÃ¶nnten. Grund fÃ¼r die Erstellung des Quartierplatzes seien die auf dem damaligen GrundstÃ¼ck 1.4 stehenden er­haltenswerten BÃ¤ume gewesen. Entgegen der Forderung der Liegenschaftenverwaltung habe das Stadt­planungsamt nicht darauf verzichtet, diese BÃ¤ume als erhaltungswÃ¼rdig zu bezeichnen, und deshalb die sÃ¼dÃ¶stliche Grenze des Quartierplatzes so gelegt, dass alle er­haltenswerten BÃ¤ume im Quartierplatzareal liegen. In Ãbereinstimmung damit habe das Stadtplanungs­amt auch ausdrÃ¼cklich entschieden, dass auf die Bezeichnung von schÃ¼t­zenswerten BÃ¤u­men im Quartierplanverfahren mit Bezug auf die <i>privaten </i>GrundstÃ¼cke verzichtet wor­den sei. Eine Aufhebung der GrÃ¼nanlage zugunsten der Schaffung von Bauland sei nicht gerechtfertigt. Die erhaltenswerten BÃ¤ume, welche die WohnqualitÃ¤t des Quartiers berei­cherten, stÃ¼nden auf der fÃ¼r die GrÃ¼nanlage vorgesehenen Parzelle und nicht auf der angrenzenden neuen Freihaltezone. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) GemÃ¤ss dem 1986/1989 festgesetzten Quartierplan lag die als Quartierplatz aus­geschiedene Parzelle Kat.Nr. 2 an zentraler Lage, auf drei Seiten an die geplanten Quartierstrassen B, C und H anstossend. Wie die Baurekurskommission unbestrittener­massen festgehalten hat, hat der Quartierplatz nach der Zuteilung von rund 30'000 m<sup>2</sup> im nordÃ¶stlichen Teil des Quartierplangebiets zur Freihaltezone diese zentrale Lage verloren. Er befindet sich nunmehr am Rand der an die Freihaltezone grenzenden Bauzone; die nordÃ¶stliche Ecke von Kat.Nr. 2 stÃ¶sst an diese Freihaltezone. Letztere dient gemÃ¤ss § 61 Abs. 1 PBG der Erholung der BevÃ¶lkerung. Grosse FlÃ¤chen der betreffenden Frei­haltezone stehen im Eigentum der Stadt ZÃ¼rich. Angesichts dieser Schwerpunktverlage­rung an den Rand der Bauzone im Ãbergang zur Freihaltezone hat der Quartierplatz seine ursprÃ¼ngliche Bedeutung als zentraler unÃ¼berbauter Platz inmitten des Ã¼berbaubaren Quar­tierplangebiets verloren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach den AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers sei "Grund der Festlegung des Quartier­plans" die Erhaltung des hier vorhandenen Baumbestands gewesen. Der Festset­zungs­beschluss vom 4. Juni 1986 umschreibt den Zweck des Quartierplatzes damit, dass dieser ein ruhiges und attraktives Wohnen ermÃ¶glichen soll; der Schutz des darauf sich befindlichen Baumbestandes wird im Festsetzungsbeschluss nicht erwÃ¤hnt. Es ist richtig, dass gemÃ¤ss Protokoll der 2. GrundeigentÃ¼merversammlung vom 14. August 1985 ein Begehren der Liegenschaftenverwaltung der Stadt ZÃ¼rich, den Quartierplatz auf 1'000 m<sup>2</sup> zu verkleinern, "im Sinne des Baumschutzes" abgelehnt wurde, weil die sÃ¼dÃ¶st­liche Grenze des Quartierplatzes so gelegt worden sei, dass alle erhaltenswerten BÃ¤ume im Quartierplatzareal liegen. Der Baumschutz war damit offenkundig nicht vorherrschendes Ziel des Quartierplatzes, sondern Motiv bei der Grenzziehung im sÃ¼dÃ¶stlichen Bereich. Eine Unterstellung der BÃ¤ume ist nicht Sache des Quartierplans. Dieser enthÃ¤lt denn auch keine Baumschutzbestimmungen. Die BÃ¤ume auf Kat.Nr. 2 sind auch nicht inventari­siert. Die im Quartierplan von 1986/1989 eingezeichneten BÃ¤ume auf diesem GrundstÃ¼ck stehen einer Ãberbauung auch nicht grundsÃ¤tzlich entgegen. Ob und wie weit die BÃ¤ume auf dieser Parzelle zu schÃ¼tzen sind, ist im Rahmen eines konkreten Bauprojektes zu ent­scheiden. Wenn die QuartierplanbehÃ¶rde unter diesen UmstÃ¤nden auf die Erstellung des Quartierplatzes verzichtet und diesen der Ãberbauung zufÃ¼hrt, hat sie das ihr zustehende Ermessen nicht Ã¼berschritten und nicht rechtsverletzend entschieden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die streitige Revision des Quartierplans Nr. 457/KÃ¼rberghang weist neu die fÃ¼r die Erschliessung erforderlichen Werkleitungen aus. SÃ¼dwestlich der GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 3, 4 sowie 5, letztere im Eigentum des BeschwerdefÃ¼hrers, ist im Be­reich der dortigen Zufahrt eine elektrische Kabelleitung vorgesehen. Der Festsetzungs­beschluss begrÃ¼ndet neu ein "Leitungsbaurecht fÃ¼r elektrische Kabelleitungen" zugunsten der Stadt ZÃ¼rich (ElektrizitÃ¤tswerk) und zulasten der erwÃ¤hnten Liegenschaften. Der Wortlaut dieser Dienstbarkeit lautet wie folgt: </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Leitungsbaurecht fÃ¼r elektrische Kabelleitungen zugunsten der Stadt ZÃ¼rich (ElektrizitÃ¤tswerk) zulasten Kat.Nrn. 3, 4, 5, 6: <br/> <br/> Die jeweiligen EigentÃ¼mer der belasteten GrundstÃ¼cke gestatten der Stadt ZÃ¼rich (ElektrizitÃ¤tswerk) unentgeltlich die Erstellung und Beibehaltung von elektrischen Kabelleitungen gemÃ¤ss der im Quartierplan vorgesehenen Situation. <br/> <br/> Die Stadt ZÃ¼rich (EWZ) hat das Recht, die belasteten Grund­stÃ¼cke fÃ¼r Ãberwachung, Unterhalt oder Erneuerung der Leitun­gen jederzeit zu betreten oder zu befahren und die notwendigen Arbeiten vorzunehmen. Bau, Unterhalt und Erneuerung der Lei­tungen sind unter mÃ¶glichster Schonung der belasteten Grund­stÃ¼cke auszufÃ¼hren und letztere nach Beendigung der Arbeiten wieder in den frÃ¼heren Stand zu stellen. AllfÃ¤llige KulturschÃ¤den sind den Belasteten angemessen zu vergÃ¼ten." </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) In seinem Rekurs vom 8. April 1999 verlangte der heutige BeschwerdefÃ¼hrer den Verzicht auf die Neubestellung dieser Dienstbarkeit, weil sein GrundstÃ¼ck fÃ¼r die Elektri­zitÃ¤t von oben her erschlossen und eine neue zusÃ¤tzliche Erschliessung von SÃ¼den her nicht erforderlich sei. Es komme hinzu, dass wegen den erhaltenswerten BÃ¤umen auf der SÃ¼d­west­ecke der Parzelle eine elektrische Kabelleitung an dieser Stelle ohnehin nicht durch­gezogen werden dÃ¼rfte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese EinwÃ¤nde hat die Baurekurskommission mit der BegrÃ¼ndung abgelehnt, es sei unbe­sehen der bestehenden Erschliessung zweckmÃ¤ssig, die drei GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 3, 4 und 5 im Hinblick auf die zukÃ¼nftige Ãberbauung der leistungs­stÃ¤rkeren Ringleitung Ã¼ber die Strasse C anzuschliessen. Dieser Entscheid liege im Ermes­sen der Vorinstanz. Im Fall der Realisierung dieser elektrischen Leitung wÃ¼rde bei der LeitungsfÃ¼hrung und den Bauarbeiten auf die Gegebenheiten wie den Baum­bestand auf dem rekurrentischen GrundstÃ¼ck genÃ¼gend RÃ¼cksicht genommen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Vor Verwaltungsgericht hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer am Verzicht auf die strei­tige Dienstbarkeit fest. Er bringt hierzu vor, das GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 5 sei bereits von Nord­osten her durch eine elektrische Kabelleitung erschlossen und bedÃ¼rfe keiner neuen zusÃ¤tz­lichen Erschliessung von SÃ¼den her. Es fehle an den Voraussetzungen, um im Rah­men der einzig durch die Errichtung einer Freihaltezone im nÃ¶rdlichen Teil des Quartier­planperi­meters notwendig gewordenen Quartierplanrevision an der Erschliessung der GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 3, 4, 5 und 6 fÃ¼r die ElektrizitÃ¤t etwas zu Ã¤ndern. Mit Bezug auf seine Parzelle liege keine Ãnderung tatsÃ¤chlicher oder rechtlicher Natur vor, welche eine Revision des Quartierplans rechtfertigen wÃ¼rde. Von den GrundstÃ¼cken, denen die neu geplante Ringleitung dienen soll, sei einzig das GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 6 im Eigentum der Stadt ZÃ¼rich unÃ¼berbaut. Es sei nicht einzusehen, weshalb es fÃ¼r die Versor­gung dieses GrundstÃ¼cks einer Ringleitung von oben her bedÃ¼rfe. Selbst wenn an einer solchen festge­halten wÃ¼rde, wÃ¤re dafÃ¼r die Beanspruchung des dem BeschwerdefÃ¼hrer gehÃ¶renden GrundstÃ¼cks nicht erforderlich, lasse sich die Leitung doch ohne weiteres mehr sÃ¼dlich ausserhalb dieses GrundstÃ¼cks verlegen. Die geforderte RÃ¼cksichtnahme auf den Baumbe­stand und insbesondere auf die quartierprÃ¤gende Fichte verunmÃ¶gliche die geplante Linien­fÃ¼hrung Ã¼ber das fragliche GrundstÃ¼ck. Das Verlegen der geplanten Lei­tung hÃ¤tte unwei­gerlich das Absterben der Fichte zur Folge. Zudem habe der Beschwerde­fÃ¼hrer ein ge­wichtiges Interesse, an dieser Stelle die Versickerungsanlage fÃ¼r sein Grund­stÃ¼ck zu er­stellen. Der mit dem Durchleitungsrecht verbundene Eingriff in das Grund­eigentum des BeschwerdefÃ¼hrers sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und rechtswidrig. Auf jeden Fall kÃ¶nne das mit dem Durchleitungsrecht verbundene Recht der Stadt ZÃ¼rich, jederzeit das dienstbarkeits­belastete GrundstÃ¼ck zu betreten oder zu befahren und die nÃ¶tigen Arbeiten vorzunehmen, nicht akzeptiert werden. Ein solches Recht, das dem EWZ jederzeit ohne VorankÃ¼ndigung ermÃ¶glichen kÃ¶nnte, seine Fahrzeuge auf dem GrundstÃ¼ck des Beschwer­defÃ¼hrers zu par­kieren, gehe zu weit. Soweit keine Dringlichkeit gegeben sei, habe das EWZ in Respektie­rung des Privateigentums die Arbeiten anzukÃ¼ndigen und allenfalls den Zeitpunkt der Ar­beiten mit dem EigentÃ¼mer abzusprechen. Auf jeden Fall sei daher Abs. 3 der Dienstbar­keit ersatzlos zu streichen, falls - wider Erwarten - die FÃ¼hrung der geplanten Ringleitung Ã¼ber Parzelle Kat.Nr. 5 gutgeheissen wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) GemÃ¤ss § 128 Abs. 1 PBG mÃ¼ssen alle GrundstÃ¼cke innerhalb des Quartier­plangebiets durch den Quartierplan erschlossen werden. Zur Erschliessung gehÃ¶rt auch die ausreichende Versorgung mit Wasser und Energie (§ 236 Abs. 1 PBG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Werkleitungen waren bisher nicht Gegenstand des Quartierplans Nr. 457/KÃ¼rberg­hang. Da das Quartierplangebiet noch verschiedene unÃ¼berbaute Bau­grund­stÃ¼cke aufweist, ist es durchaus rechtens, im Rahmen der Revision des Quartierplans diesen durch die Festlegung der Werkleitungen zu ergÃ¤nzen. Dieses Vorgehen ist auch durch die Verfahrensvorschrift von § 160b PBG (in der Fassung vom 1. September 1991) gedeckt. Danach kann bei Quartierplanrevisionen, die sich auf <i>Teilmassnahmen</i> beschrÃ¤n­ken, unmittelbar nach der Verfahrenseinleitung der Revisionsentwurf aufgelegt und zu ei­ner Versammlung eingeladen werden, die der zweiten Versammlung im ordentlichen Ver­fahren entspricht. Dem steht nicht entgegen, dass diese ErgÃ¤nzung des Quartierplans kei­nen direkten Zusammenhang mit der Einweisung eines Teils des Quartierplangebiets in die Freihaltezone hat, welche Grund der Einleitung des Revisionsverfahrens bildete. Der Be­schwerdefÃ¼hrer verkennt, dass es hinsichtlich der strittigen elektrischen Kabelleitung nicht um die Revision einer mit dem Quartierplan frÃ¼her festgelegten Erschliessungsmassnahme geht, sondern um eine solche, welche mit dem ursprÃ¼nglichen Quartierplan gerade nicht festgelegt wurde, mithin noch fehlt. Die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts, dass ein formell rechtskrÃ¤ftiger Quartierplan nur bei Vorliegen wichtiger GrÃ¼nde geÃ¤ndert wer­den darf (VGr, 26. September 1994, BEZ 1994 Nr. 25 E. 1, teilweise abgedruckt in RB 1994 Nr. 77), grÃ¼ndet im Vertrauen des GrundeigentÃ¼mers auf die BestÃ¤ndigkeit eines Plans, bezieht sich daher folgerichtig nur auf mit dem Quartierplan festgesetzte Erschliessungs­massnahmen und nicht auf solche, die - wie hier bezÃ¼glich der Werkleitungen - mit dem Quartierplan gar nie erlassen worden waren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die streitige Ringleitung dient entgegen den EinwÃ¤nden des Beschwerde­fÃ¼h­rers nicht nur der Erschliessung der unÃ¼berbauten Bauparzelle Kat.Nr. 6, sondern er­hÃ¶ht die Versorgungssicherheit aller GrundstÃ¼cke; grundsÃ¤tzlich kann davon nach einem Anschluss auch der BeschwerdefÃ¼hrer profitieren. Die Verlegung der Leitung in der beste­henden Privatstrasse an der sÃ¼dwestlichen GrundstÃ¼cksgrenze der drei Liegenschaften Kat.Nrn. 3, 4 und 5 ist durchaus zweckmÃ¤ssig. Bei einer Verlegung der Leitung mehr sÃ¼dlich, wie es der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, wÃ¤ren grÃ¶ssere Eingriffe in die dor­tigen GÃ¤rten notwendig. Entsprechend Art. 737 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetz­buchs (ZGB) und Abs. 3 des Dienstbarkeitstexts sind Bau, Unterhalt und Erneuerung der Leitungen unter mÃ¶glichster Schonung der be­lasteten GrundstÃ¼cke auszufÃ¼hren. Ob und auf welche Weise bei der Realisierung dieser elek­trischen Leitung auf den Baumbestand, insbesondere auf die quartierprÃ¤gende Fichte in der SÃ¼dwestecke des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 5, sowie auf eine allfÃ¤llige "Versickerungs­anlage" RÃ¼cksicht zu nehmen ist, ist bei der Detailprojektierung abzuklÃ¤ren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Nach dem Dienstbarkeitstext hat die Stadt ZÃ¼rich (EWZ) das Recht, die bela­steten GrundstÃ¼cke fÃ¼r Ãberwachung, Unterhalt oder Erneuerung der Leitungen jederzeit zu betreten oder zu befahren und die notwendigen Arbeiten vorzunehmen. Diese Bestim­mung entspricht Art. 737 Abs. 1 ZGB, wonach der Grunddienstbarkeitsberechtigte befugt ist, alles zu tun, was zur Erhaltung und AusÃ¼bung der Dienstbarkeit nÃ¶tig ist. Es wÃ¼rde nicht nur dieser Bestimmung widersprechen, sondern wÃ¤re auch unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und unpraktikabel, wenn das EWZ - abgesehen von NotfÃ¤llen - jedesmal mit den Grundeigen­tÃ¼mern des Privatwegs vorgÃ¤ngig den Zeitpunkt absprechen mÃ¼sste, an welchem sie den Privatweg fÃ¼r Unterhalts- oder Ãberwachungsarbeiten betreten oder befahren darf. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerde auch bezÃ¼glich der angefochte­nen Be­grÃ¼ndung einer Dienstbarkeit fÃ¼r eine elektrische Ringleitung zulasten des Grund­stÃ¼cks des BeschwerdefÃ¼hrers abzuweisen ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>