<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00107</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107314&amp;W10_KEY=13013572&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00107</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.06.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Rückerstattung im Fall, dass der Beschwerdeführer durch Erbschaft Geld erhalten, dieses aber zwischenzeitlich bereits wieder ausgegeben hat: Voraussetzungen für die Rückerstattung rechtmässig bezogener Sozialhilfe. Anwendbar ist das alte, bis zum 31.12.02 geltende Recht (E. 2b). Die für eine Rückerstattung im Gesetz statuierte Voraussetzung "in günstige Verhältnisse gelangt" bedeutet n i c h t, dass aus bestehenden Schulden des Beschwerdeführers auf finanziell u n günstige Verhältnisse geschlossen werden dürfte. Massgeblich ist einzig der eingetretene Mittelzufluss unter Berücksichtigung eines Freibetrags. Bedrängten finanziellen Verhältnissen im Zeitpunkt der Rückforderung kann bei der betreibungsrechtlichen Durchsetzung (Existenzminimum) oder allenfalls im Rahmen eines Erlassverfahrens Rechnung getragen werden (E. 4a). Ausserdem ermöglicht die Norm für die Rückerstattung im Sinn von Rechtsfolgeermessen, die Gesamtsituation der betroffenen Person und Überlegungen der Billigkeit in die Beurteilung miteinzubeziehen und bereits beim Entscheid über die Rückerstattung bestehende Schulden zu berücksichtigen (so ausdrücklich das neue Recht, wo die Rückerstattung mit eine "kann"-Formulierung verbunden ist) (E. 4b). Der Beschwerdeführer musste aufgrund der ergangenen behördlichen Vorsprachen von einer Rückforderung ausgehen und hätte daher nicht kurz nach Überweisung der Erbschaft hohe Geldbezüge tätigen dürfen. Das Beharren der Behörden auf der Rückforderung ist nicht zu beanstanden (E. 5). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULD/-EN">SCHULD/-EN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2003 Nr. 67 S. 154</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, wurde mit Urteil des Bezirksgerichts ZÃ¼rich, 6. Abteilung, vom 27. Oktober 1989 geschieden. Die gemeinsame Tochter B, wurde unter die elterliche Gewalt (heute: elter­liche Sorge) der Ehefrau gestellt und A verpflichtet, fÃ¼r beide UnterhaltsbeitrÃ¤­ge zu leisten. Am 10. September 1993 wurde A, der bis anhin als DevisenhÃ¤ndler tÃ¤tig gewesen war, mit sofortiger Freistellung auf Ende 1993 gekÃ¼ndigt. Ab MÃ¤rz 1996 bezog er FÃ¼rsorge­leistungen von der Stadt ZÃ¼rich. Infolge des Todes seines Vaters D am 20. November 2001 erbte der gegenÃ¼ber seiner Mutter auf den Pflichtteil gesetzte A Fr. 102'895.20, die ihm am 7. Juni 2002 auf dem Konto bei der Bank X gutgeschrieben wurden. Per Juli 2002 stellte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde deswegen ihre Leistungen ein, die bis zu diesem Zeitpunkt den Totalbetrag von Fr. 179'855.60 erreicht hatten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 23. Juli 2002 verpflichtete die Einzelfallkommission A zur RÃ¼ckerstattung eines Betrags von Fr. 96'643.70 fÃ¼r geleistete UnterstÃ¼tzungsleis­tun­­gen, nÃ¤mlich seines Erbteils (Fr. 102'895.20), wovon die nicht ausbezahlte UnterstÃ¼tzung fÃ¼r Juli 2002 (Fr. 2'251.50) und ein Freibetrag (Fr. 4'000.-) in Abzug gebracht wurden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 20. August 2002 machte A geltend, dass er aus dem geerbten Geld zunÃ¤chst seiner Ex-Ehefrau Fr. 15'000.- an ausstehenden Unterhaltsbei­trÃ¤gen bezahlt, andere alte Schulden von Fr. 10'000.- beglichen und fÃ¼r notwendige Anschaf­fungen und Reisen weitere Fr. 25'000.- verbraucht habe. Bei einem Vergleich kÃ¶nnte er mit gutem Willen "gegen Fr. 30'000.-" zurÃ¼ckzahlen. Die Einspra­cheinstanz und GeschÃ¤fts­prÃ¼fungs­kom­mis­sion betrachtete dieses Schreiben als Einsprache und wies sie mit Ent­scheid vom 18. No­vember 2002 ab, unter BestÃ¤tigung des zurÃ¼ckzuerstattenden Betrags von Fr. 96'643.70. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob A mit Eingabe vom 19. Dezember 2002 beim Bezirks­rat ZÃ¼rich Rekurs, sinngemÃ¤ss mit dem Antrag, es sei der Entscheid der Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission aufzuheben. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte er an, dass er kein eigenes Geld mehr habe, da er viele seiner "wichtigeren Schulden" bezahlt und sich auch alles das ge­leistet habe, was er in den letzten Jahren verpasst habe. Mit Beschluss vom 20. Februar 2003 wies der Bezirksrat ZÃ¼rich den Rekurs ab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen erhob A mit Eingabe vom 20. MÃ¤rz 2003 Beschwerde an das Verwal­tungsgericht, wiederum mit dem Antrag, es sei der Beschluss auf RÃ¼ckzahlung der Erbschaft von Fr. 102'895.20 aufzuheben, da er seit dem 20. Mai 2002 das erhaltene Geld bereits ausgegeben habe. Der Bezirksrat beantragte in der Vernehmlassung vom 4. April 2003 Abweisung der Beschwerde, unter Hinweis auf die BegrÃ¼ndung im angefoch­tenen Ent­scheid. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beantragte dasselbe, unter Hin­weis auf ihren und den angefochtenen Entscheid. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechts­­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegen­den Beschwerde sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Schon aufgrund des den massgebenden Schwellenwert von Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwerts ist nicht der Einzelrichter, sondern die Kammer zustÃ¤ndig (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer erhebt in betragsmÃ¤ssiger Hinsicht keine Einwendungen gegen die RÃ¼ckerstattungsforderung von Fr. 96'643.70. Soweit er verlangt, es sei auf die RÃ¼ck­erstattung der Erbschaft im vollen Betrag von Fr. 102'895.20 zu verzichten, Ã¼bersieht er, dass die Beschwerdegegnerin eine RÃ¼ckerstattung in dieser HÃ¶he gar nicht verlangte. Im Umfang der Differenz von Fr. 6'251.50 ist der BeschwerdefÃ¼hrer demnach nicht beschwert und auf die Beschwerde nicht einzutreten. Im Streit liegt daher nur die Frage, ob der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r den geltend gemachten Betrag gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin rÃ¼ckerstattungspflichtig ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit dem gleichen Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe (§ 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981, SHG; § 16 der Sozialhilfeverordnung vom 21. Oktober 1981, SHV). Die wirtschaftliche Hilfe soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwen­dungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksich­tigt (§ 15 SHG; § 17 SHV). Die Hilfe suchende Person hat Ã¼ber ihre VerhÃ¤ltnisse wahrheits­­gemÃ¤ss Auskunft zu erteilen und Einsicht in die Unterlagen zu gewÃ¤hren (§ 18 SHG; § 28 SHV). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 27 Abs. 1 SHG in der ursprÃ¼nglichen Fassung ist rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckzuerstatten, wenn der HilfeempfÃ¤nger aus Erbschaft, Lotteriegewinn oder andern nicht auf eigene Arbeitsleistung zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden GrÃ¼nden in fi­nanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt oder wenn die Voraussetzungen von § 20 SHG erfÃ¼llt sind. Der erstgenannte RÃ¼ckerstattungstatbestand ist erfÃ¼llt, wenn der VermÃ¶genswert dem UnterstÃ¼tzten erst nach erfolgter wirtschaftlicher Hilfe zufÃ¤llt; die RÃ¼ckerstattung erscheint nun aus nachtrÃ¤glich eingetretenen GrÃ¼nden zumutbar. Der zweitgenannte RÃ¼ckerstattungstatbestand ist erfÃ¼llt, wenn der HilfeempfÃ¤nger im erheblichen Umfang VermÃ¶gens­­werte realisiert hat, welche im Zeitpunkt der Hilfeleistung bereits vorhanden waren, de­ren Realisierung ihm aber damals nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar war. Bezogen auf denselben VermÃ¶gensgegenstand schliessen sich die beiden RÃ¼ckerstattungstatbestÃ¤nde dem­nach gegenseitig aus (RB 1999 Nr. 83). Hier geht es um die Anwendung des erstgenannten RÃ¼ckerstattungstatbestands. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> Auf 1. Januar 2003 wurde § 27 SHG geÃ¤ndert (OS 58, 21 und 25). WÃ¤hrend gemÃ¤ss der bisherigen Fassung des Ingresses rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe unter den genannten Voraussetzungen "zurÃ¼ckzuerstatten ist", hÃ¤lt die neue Fassung fest, dass die wirtschaftliche Hilfe "ganz oder teilweise zurÃ¼ckgefordert werden kann". Sodann ist Ab­­satz 1 neu in drei Unterabschnitte a, b und c aufgeteilt, wobei lit. b erster Satzteil dem bis­herigen § 27 Abs. 1 erster Satzteil (und lit. c dem bisherigen zweiten Satzteil) entspricht. Weil die hier streitbetroffene RÃ¼ckerstattungsforderung an den am 20. November 2001 er­folgten Erbanfall anknÃ¼pft und somit einen zeitlich abgeschlossenen Sachverhalt betrifft, bleibt auch im Rechtsmittelverfahren trotz der inzwischen in Kraft getretenen neuen Fassung das alte Recht anwendbar (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 51 und § 52 N. 18). Im Ãbrigen hat die neue Fassung, wie sich aus den folgenden ErwÃ¤gungen ergibt, keine fÃ¼r den vorliegenden Fall relevante Ãnderungen gebracht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in der Beschwerde geltend, er habe in der Zeit seit dem 20. Mai 2002 das Geld aus der erhaltenen Erbschaft bereits ausgegeben. Bereits in der Einsprache vom 20. August 2002 hatte er vorgebracht, seiner ehemaligen Ehefrau, welcher er bis Januar 2003 UnterhaltsbeitrÃ¤ge schulde, Fr. 15'000.- bezahlt zu haben; ferner wer­­de er weiterhin seine Tochter finanziell unterstÃ¼tzen; sodann habe er "alte" Schulden von Fr. 10'000.- beglichen und fÃ¼r notwendige Anschaffungen und Reisen Fr. 25'000.- aus­ge­geben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Bezirksrat hat erwogen, der BeschwerdefÃ¼hrer sei im Zeitpunkt des Erbanfalls im November 2001 bzw. der entsprechenden Gutschrift im Juni 2002 in finanziell gÃ¼ns­tige VerhÃ¤ltnisse gelangt. Daran Ã¤ndere nichts, dass er nach seiner Darstellung bereits damals Schulden gehabt habe. Die BerÃ¼cksichtigung solcher Schulden bei der PrÃ¼fung der RÃ¼ckerstattungspflicht bzw. der Bemessung der RÃ¼ckerstattungsforderung wÃ¼rde darauf hinauslaufen, dass die Sozialhilfe solche Schulden Ã¼bernehme, was sich gemÃ¤ss § 22 SHV nur ausnahmsweise, nÃ¤mlich nur dann rechtfertige, wenn damit einer bestehenden oder dro­henden Notlage zweckmÃ¤ssig begegnet werden kÃ¶nne. Dass fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer eine derartige Notlage bestehe, mache dieser nicht geltend und sei auch sonst nicht ersichtlich. Abgesehen davon habe er die geltend gemachten Schulden mehrheitlich nicht belegt. Dass er nach seiner Darstellung seit dem Erbanfall bzw. dessen Gutschrift die zugeflossenen Mittel bereits wieder ausgegeben habe, sei ohnehin nicht erheblich (E. 1). â Wenn die SozialhilfebehÃ¶rde bei der Bemessung der RÃ¼ckerstattungsforderung als sogenannten Freibe­trag nicht den VermÃ¶gensfreibetrag gemÃ¤ss ErgÃ¤nzungsleistungsrecht (von zurzeit Fr. 25'000.-; Schweizerische Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe, Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien], Ausgabe 2000, Ziff. E. 3), sondern den bei der Bemessung der laufenden Sozialhilfe empfohlenen VermÃ¶gensfreibeitrag (von zurzeit Fr. 4'000.-; SKOS-Richtlinien, Ziff. E. 2.1) berÃ¼cksichtigt habe, sei dies nicht zu be­anstanden. Denn es sei davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer auch in Zukunft finanzielle UnterstÃ¼tzung benÃ¶tige und nicht infolge der Erbschaft aus der Sozialhilfe entlassen werden kÃ¶nne. Unter diesen UmstÃ¤nden rechtfertige es sich nicht, ihn mit der BerÃ¼ck­sichtigung eines hÃ¶heren Freibetrages (Ã¼ber Fr. 4'000.-, bis zu Fr. 25'000.-) gegenÃ¼ber jenen Personen besserzustellen, denen bei Beginn der UnterstÃ¼tzung lediglich ein Freibetrag von Fr. 4'000.- zugestanden wird (E. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Es stellt sich im vorliegenden Fall aufgrund der erstmals in der Einsprache vom 20. August 2002 erhobenen Einwendungen des BeschwerdefÃ¼hrers die Frage, ob die BehÃ¶r­de, die gestÃ¼tzt auf § 27 SHG Sozialhilfeleistungen zurÃ¼ckfordern will, bei diesem Entscheid Schulden des Betroffenen zu berÃ¼cksichtigen habe. Dies ist eine Frage der Auslegung der Bestimmung, insbesondere (aber nicht nur) des darin verwendeten unbestimmten Rechtsbegriffs "in finanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Dem Bezirksrat ist darin beizupflichten, dass bei PrÃ¼fung der Frage, ob der Betrof­fene durch den Mittelzufluss wie hier durch den Erbanfall "in finanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse" gelangt ist, in jenem Zeitpunkt bestehende Schulden grundsÃ¤tzlich nicht zu berÃ¼cksichtigen sind. Der Wortlaut der Wendung "in finanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt" spricht zwar eher fÃ¼r die gegenteilige Interpretation. Schon der Wortlaut ist jedoch in dieser Hinsicht nicht vÃ¶llig eindeutig. Zudem darf die Auslegung nicht beim Wortlaut stehen bleiben. Aus den Gesetzesmaterialien ergeben sich weder fÃ¼r die eine noch die andere Betrachtungsweise schlÃ¼ssige Anhaltspunkte. FÃ¼r die vom Bezirksrat vertretene Auslegung spricht, wie dieser zutreffend erwogen hat, der in § 22 SHV verankerte Grundsatz, dass die Sozialhilfe nur ausnahmsweise, zwecks Abwendung einer bestehenden oder drohenden Notlage, Schulden Ã¼bernehmen soll. Der angerufene Grundsatz beruht auf dem Ge­danken, dass andere GlÃ¤ubiger nicht gegenÃ¼ber dem Sozialhilfe leistenden Gemeinwesen bevorzugt werden sollen. Diesem Leitgedanken wÃ¼rde es widersprechen, wenn in FÃ¤llen, in denen einem SozialhilfeempfÃ¤nger aus anderen GrÃ¼nden als eigener Arbeitsleistung Mit­tel zufliessen, vorbestehende Schulden von vornherein in der Weise berÃ¼cksichtigt wÃ¼rden, dass ein VermÃ¶gensstatus zu erstellen wÃ¤re, welcher eine verbindliche Grundlage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die RÃ¼ckerstattung und die Bemessung der RÃ¼ckerstattungsforderung bilden wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu bedenken ist auch, dass die betreibungsrechtliche Durchsetzung von Forderungen gegenÃ¼ber dem Betroffenen ohnehin nur unter Wahrung des Existenzminimums mÃ¶glich ist. Sodann schliesst die NichtberÃ¼cksichtigung von Schulden beim Entscheid Ã¼ber die RÃ¼ckerstattung nicht aus, dass solchen Verpflichtungen im Rahmen eines Erlassverfahrens doch noch Rechnung getragen wird: Das Verwaltungsgericht hatte sich in anderen RÃ¼ck­erstattungsstreitigkeiten wiederholt mit dem Einwand von BeschwerdefÃ¼hrenden zu befassen, sie seien finanziell nicht zur geforderten RÃ¼ckerstattung in der Lage. Es hat jeweils fest­­­gehalten, dieser Umstand lasse die angefochtene RÃ¼ckerstattungsverfÃ¼gung nicht als un­­­­rechtmÃ¤ssig erscheinen; ein allfÃ¤lliger Erlass setze das Vorliegen eines rechtskrÃ¤ftigen RÃ¼ckerstattungsentscheids aber gerade voraus (vgl. etwa RB 1997 Nr. 121). Diese Ãberlegung muss auch in FÃ¤llen massgebend sein, in denen der BeschwerdefÃ¼hrer, wie im vorliegenden Fall, die behaupteten Schwierigkeiten bezÃ¼glich der geforderten RÃ¼ckzahlung spezi­­fisch mit dem Vorhandensein von Schulden begrÃ¼ndet. Ob der Betroffenen "in finanziell </span></p> <p class="Einzug1"><span>gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt" sei, bestimmt sich nach dem Gesagten bei einem VermÃ¶gens­­anfall einzig aufgrund des fraglichen Mittelzuflusses unter BerÃ¼cksichtigung eines Frei­be­tra­ges. Mit der BerÃ¼cksichtigung eines solchen Freibetrages wird in pauschalisierender Wei­se be­reits dem Umstand Rechnung getragen, dass der VermÃ¶gensanfall, der Anlass zur Ein­lei­tung eines RÃ¼ckerstattungsverfahrens gibt, je nach den VerhÃ¤ltnissen des betroffenen So­zi­al­hilfeempfÃ¤ngers unterschiedliche Auswirkungen auf dessen finanzielle Gesamt­situation hat. Eine derartige Auslegung hÃ¤lt sich jedenfalls im Rahmen des Beurteilungsspielraums, welcher den SozialhilfebehÃ¶rden â in der Form von Tatbestandsermessen â bei der Anwendung dieses unbestimmten Rechtsbegriffes zusteht (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 73). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Allerdings lÃ¤sst § 27 Abs. 1 SHG, auch wenn der darin verwendete Begriff "in fi­nanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt" extensiv im dargelegten Sinn ausgelegt wird, Raum dafÃ¼r, im Sinne von <i>Rechtsfolgeermessen</i> die Gesamtsituation des Betroffenen und damit auch Ãberlegungen der Billigkeit â wie etwa die in § 22 SHV vorgesehene Ãbernahme von Schulden in NotfÃ¤llen â zu berÃ¼cksichtigen. Unter diesem Gesichtswinkel kÃ¶nnen auch all­fÃ¤llige Schulden schon beim Entscheid Ã¼ber die RÃ¼ckerstattung und deren Bemessung, nicht erst in einem allenfalls folgenden Erlassverfahren, berÃ¼cksichtigt werden. FÃ¼r eine sol­che Auslegung spricht auch folgende Ãberlegung: Nach der neuen Fassung von § 27 SHG "kann" die bezogene wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckgefordert werden, wÃ¤hrend sie nach der hier noch anzuwenden Fassung "zurÃ¼ckzuerstatten ist". Mit der Neufassung ist in dieser Hinsicht keine wesentliche Ãnderung bezweckt worden. Das bedeutet, dass schon nach der alten, hier noch massgebenden Fassung ein Ermessensspielraum der BehÃ¶rde besteht, welcher bereits beim Entscheid Ã¼ber die RÃ¼ckerstattung (nicht erst in einem allfÃ¤lligen spÃ¤teren fÃ¶rmlichen Erlassverfahren oder durch stillschweigenden Verzicht auf Vollstreckung) die BerÃ¼cksichtigung der durch den Mittelzufluss bewirkten VermÃ¶genslage und damit all­fÃ¤lliger Schulden ermÃ¶glicht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Im vorliegenden Fall kann der EinsprachebehÃ¶rde und ihr folgend dem Bezirksrat weder ErmessensÃ¼berschreitung noch Ermessensmissbrauch vorgeworfen werden, wenn sie den rÃ¼ckerstattungspflichtigen Betrag aus der zugeflossenen Erbschaft von Fr. 102'895.20 unter BerÃ¼cksichtigung eines bereits von der Einzelfallkommission zugestandenen Freibetrags von Fr. 4'000.- auf Fr. 98'895.20 (unter Verrechnung der noch nicht ausbezahlten Un­terstÃ¼tzung von Fr. 2'251.50 fÃ¼r Juli 2002 auf Fr. 96'643.70) festgesetzt haben, ohne die in der Einsprache geltend gemachten Schulden zu berÃ¼cksichtigen. Das gilt auch insoweit, als sie die BetrÃ¤ge von insgesamt Fr. 15'000.- und Fr. 10'000.- nicht berÃ¼cksichtigt hat, mit de­nen der BeschwerdefÃ¼hrer laut seiner Darstellung Unterhaltsverpflichtungen gegenÃ¼ber sei­ner frÃ¼heren Ehefrau nachgekommen ist bzw. "alte Schulden" bezahlt hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> In welchem Umfang der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitpunkt des Erbanfalls bzw. der Gutschrift des erhaltenen Gesamtbetrages verschuldet war, hat er in keiner Weise nÃ¤her sub­­stanziiert. In der Einsprache ausdrÃ¼cklich genannt hat er einzig Unterhaltszahlungen von Fr. 15'000.- an die frÃ¼here Ehefrau, "alte Schulden" von Fr. 10'000.- sowie "notwendige Anschaffungen und Reisen" von Fr. 25'000.-, wobei die beiden letztgenannten Positionen nicht nÃ¤her spezifiziert wurden. In der Rekursschrift erwÃ¤hnte er seine Schulden wieder­um nur pauschal, ohne deren HÃ¶he im Zeitpunkt des Erbanfalls bzw. der Gutschrift zu beziffern und nÃ¤her darzulegen; ferner erklÃ¤rte er, "viele" seiner "wichtigeren" Schulden be­zahlt zu haben. In der Beschwerdeschrift beschrÃ¤nkte er sich im Wesentlichen auf den Hinweis, er habe seit dem 20. Mai 2002 das erhaltene Geld bereits ausgegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit der behaupteten Bezahlung von Fr. 15'000.- an die frÃ¼here Ehefrau und von Fr. 10'000.- fÃ¼r "alte Schulden", deren BerÃ¼cksichtigung im Rahmen des der Einsprachebe­hÃ¶rde zustehenden Ermessensspielraums noch am ehesten in Betracht gefallen wÃ¤re, hat der BeschwerdefÃ¼hrer sodann vollendete Tatsachen geschaffen, welche die BehÃ¶rde nicht akzeptieren musste. Denn im Zeitpunkt der behaupteten Mittelverwendung (Schuldentilgung) wusste der BeschwerdefÃ¼hrer genau, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde sich die RÃ¼ckerstattung der Sozialhilfe im Umfang der angefallenen Erbschaft vorbehielt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer informierte das Sozialamt am 19. November 2001, dass er von seinem â damals im Sterben liegenden â Vater ein Erbe antreten kÃ¶nne, auf das er jedoch zugunsten seiner Tochter verzichten werde. Bis dahin war von einer unverteilten Erbschaft nie die Rede gewesen. Der Vater starb am 20. November 2001. Umgehend wurde der BeschwerdefÃ¼hrer darauf hinge­wiesen, dass er sÃ¤mtliche Einnahmen und AnsprÃ¼che zu deklarieren habe und erst abgeklÃ¤rt werden mÃ¼sse, ob er auf sein Erbe verzichten kÃ¶nne. In diesem Zusammenhang wurde er von den sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich zu einer Besprechung auf 8. April 2002 vorgeladen. Anfang April 2002 wurde ihm das Formular "Schuld­anerkennung, Erbabtretung und RÃ¼ckerstattungsverpflichtung" zugestellt, womit die Beschwerdegegnerin ihren RÃ¼ckerstattungsanspruch anmeldete, dessen Unterzeichnung der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch verweigerte. Am 29. April 2002 unterzeichnete er die ErmÃ¤ch­tigung der Beschwerdegegnerin, in der Erb­schaftsangelegenheit bei der damit befass­ten Treuhandgesellschaft F Aus­kÃ¼nfte einzuholen. Am 6. Mai 2002 wurde bei der Firma F im Hin­blick auf eine allfÃ¤llige RÃ¼ckerstattung Auskunft Ã¼ber die HÃ¶he des Erbteils des Be­schwerdefÃ¼hrers verlangt. Nach Auszahlung seines Erbteils am 7. Juni 2002 stellte die Beschwerdegegnerin die UnterstÃ¼tzung des BeschwerdefÃ¼hrers vorerst ab 1. Juli 2002 ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Demnach machte das Sozialamt den BeschwerdefÃ¼hrer bereits im April 2002, vor Aus­zahlung der Erbschaft am 7. Juni 2002, unmissverstÃ¤ndlich darauf aufmerksam, dass all­fÃ¤llige AnsprÃ¼che der Beschwerdegegnerin auf die Erbschaft geprÃ¼ft wÃ¼rden. Mit der Zu­­stellung des Formulars "Schuldanerkennung, Erbabtretung und RÃ¼ckerstattung" liess die Beschwerdegegnerin keine Zweifel daran aufkommen, die Erbschaft des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r die bisher geleistete UnterstÃ¼tzung in Anspruch zu nehmen. Am 3. Juli 2002 erfuhr die Beschwerdegegnerin dann von der Auszahlung und stellte umgehend die UnterstÃ¼tzung des BeschwerdefÃ¼hrers ein. Obwohl der BeschwerdefÃ¼hrer schon vor Auszahlung seines Er­bes um die gel­tend gemachten AnsprÃ¼che der Beschwerdegegnerin wusste, hob er bereits am 12. Juni 2002 Fr. 3'000.- ab, um damit die Betreibung durch die Ehefrau fÃ¼r ausstehende Unterhalts­­beitrÃ¤ge zu vermeiden. Am 18. Juni 2002 bezog er in bar weitere Fr. 2'200.-, am 19. Juni 2002 Fr. 5'000.- , am 3. Juli 2002 Fr. 85'000.-, am 10. Juli 2002 noch Fr. 1'000.- und am 16. Juli 2002 Fr. 4'000.-. Innert etwa eines Monats bezog der BeschwerdefÃ¼hrer somit fast sein ganzes Erbe, nÃ¤mlich Fr. 100'200.-. Wie er in de Rekursschrift selber zugestand, leistete er sich mit diesem Geld unter anderem "all das", was er "in den letzten Jahren verpasst" hatte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer nach Auszahlung des Erbes wÃ¤hrend mehrerer Wochen vom Sozialamt nichts gehÃ¶rt haben, so kann er hieraus nichts zu seinen Gunsten ablei­ten. Nach der dargelegten Verfahrensabwicklung durfte der BeschwerdefÃ¼hrer nicht annehmen, dass die Beschwerdegegnerin ohne Weiteres auf allfÃ¤llige RÃ¼ckerstattungsansprÃ¼che verzichten wÃ¼rde. Die Einzelfallkommission fasste ihren Beschluss Ã¼ber die RÃ¼ckerstat­tungsverpflichtung schon rund sechs Wochen nach Auszahlung des Erbes. Nichts kann er daraus ableiten, dass die Beschwerdegegnerin ihm das Erbe vorerst belassen, dafÃ¼r die UnterstÃ¼tzung bis und mit April 2006 einstellen wollte. Daraus erhellt deutlich, dass er die geerbten Mittel fÃ¼r seinen Lebensaufwand <i>anstelle </i>der bisherige UnterstÃ¼tzung und im sel­ben Umfang hÃ¤tte ver­wenden mÃ¼ssen. Dies hÃ¤tte ihn allenfalls zum Bezug, gewiss nicht aber zum kurzfristigen Verbrauch seines Erbes berechtigt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"></a><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>