<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-01-23-7B_1267-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_1267/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Januar 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Sauthier. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellung, Nachzahlungspflicht; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 21. Oktober 2024 (WQ240001-O/U/GRO&gt;AEP). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Das Obergericht des Kantons Zürich wies am 20. Januar 2015 eine Beschwerde von A.________ gegen die Regelung der Entschädigung in der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 30. Juni 2014 ab. Mit Nachtragsbeschluss vom 6. Februar 2015 entschädigte das Obergericht die amtliche Verteidigung der Beschwerdeführerin mit Fr. 7'422.50. Dieser Beschluss blieb unangefochten. Am 17. Mai 2022 leitete die Zentrale Inkassostelle der Gerichte am Obergericht des Kantons Zürich die Abklärung der Nachzahlungspflicht für die Kosten der amtlichen Verteidigung ein und forderte A.________ auf, die Kosten zu begleichen. Nach mehrfachem Schriftenwechsel stellte die Inkassostelle am 27. April 2023 bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich ein Gesuch um Feststellung der Nachzahlungspflicht. Mit Verfügung vom 21. Februar 2024 verpflichtete die Oberstaatsanwaltschaft A.________, die Kosten der amtlichen Verteidigung zu entrichten. Mit Beschluss vom 21. Oktober 2024 wies das Obergericht eine Beschwerde von A.________ gegen diese Verfügung betreffend Nachzahlungspflicht ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Eingabe vom 25. November 2024 führt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2024. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses. Weiter stellt sie den Antrag, dass festzustellen sei, dass keine Rückforderung der amtlichen Entschädigung mehr erfolgen könne, da die Verjährung eingetreten sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> hat die Beschwerde an das Bundesgericht ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=15.01.2025&amp;to_date=03.02.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">BGE 146 IV 297</a> E. 1.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=15.01.2025&amp;to_date=03.02.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">140 III 86</a> E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl. <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=15.01.2025&amp;to_date=03.02.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-IV-73%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page73">BGE 147 IV 73</a> E. 4.1.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">In ihrer Eingabe macht die Beschwerdeführerin vorab geltend, die Verjährung sei eingetreten, weshalb keine Rückforderung der amtlichen Entschädigung mehr erfolgen könne. Das Bundesgericht befindet nicht als erste und einzige Instanz über solche Begehren. Darauf ist von vornherein nicht einzutreten (vgl. <span class="artref">Art. 80 BGG</span>). Sodann schildert die Beschwerdeführerin über weite Strecken den Sachverhalt aus ihrer Sicht sowie ihre persönliche Situation. Damit legt sie indessen nicht rechtsgenüglich dar, dass und inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hätte, indem sie erwogen hat, dass sie ihrer Mitwirkungspflicht nicht hinreichend nachgekommen sei und infolgedessen als nachzahlungsfähig gelte. Die Vorinstanz legt die Voraussetzungen dar, unter welchen eine Partei zur Nachzahlung der unentgeltlichen Rechtspflege verpflichtet werden kann und führt nachvollziehbar aus, weshalb sie die Nachzahlungspflicht der Beschwerdeführerin bejaht. Insbesondere erwägt sie, dass vor dem Hintergrund der Mitwirkungspflicht die Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht genügen würden, um eine Verletzung von <span class="artref">Art. 135 Abs. 4 StPO</span> aufzuzeigen. Mit diesen vorinstanzlichen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Im Ergebnis entbehrt die Beschwerde offensichtlich einer hinreichenden Begründung (vgl. E. 2 hiervor), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Januar 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Sauthier </div> </div></body></html>