JAAC66.9 Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 17. Mai 2001 in Sachen X gegen Bundesamt für Berufsbildung und Technologie; 00/HB-023 Examen professionnel. Délai pour le versement de l’avance de frais. Arbitraire (formalisme excessif). Art. 63 al. 4 PA en relation avec l’art. 9 Cst. Fixation arbitraire d’un délai pour le versement de l’avance de frais. Il y a formalisme excessif à déclarer irrecevable un recours pour cause de versement tardif de l’avance de frais lorsque le délai pour effectuer ce versement apparaissait trop court au vu des circonstances du cas d’espèce. Berufsprüfung. Frist zur Leistung des Kostenvorschusses. Willkür (überspitzter Formalismus). Art. 63 Abs. 4 VwVG in Verbindung mit Art. 9 BV . Willkürliche Festsetzung einer Frist zur Leistung des Kostenvorschusses. Das Nichteintreten auf eine Beschwerde wegen verspäteter Leistung des Kostenvorschusses ist überspitzt formalistisch, wenn in Anbetracht der konkreten Verhältnisse eine unangemessen kurze Frist gesetzt wurde. Esame professionale. Termine per il versamento dell’anticipo delle spese. Arbitrio (formalismo eccessivo). Art. 63 cpv. 4 PA in relazione con l’art. 9 Cost. Assegnazione arbitraria di un termine per versare l’anticipo delle spese. 1L’irricevibilità di un ricorso a causa del versamento tardivo dell’anticipo delle spese è un formalismo eccessivo se, in considerazione di situazioni concrete, si fosse fissato un termine inadeguatamente breve. DiePrüfungskommissionfürdieBerufsprüfungfür(…)teilteXam14.Juni 2000mit,erhabedieFachprüfungwegeneinesungenügendenDurchschnitts von3.8nichtbestanden,undeskönneihmdeshalbderFachausweisnicht erteiltwerden. GegendiesenEntscheiderhobXam9.August2000Beschwerde beimBundesamtfürBerufsbildungundTechnologie(BBT;Bundesamt)und beantragteeineNeubewertungdiverserAufgabensowiedieErteilungdes Fachausweises. GleichzeitigwieserdasBundesamtdaraufhin,dasser«ab dem14.August2000bisundmit15.September2000indenFerien»sein werde. MitVerfügungvom18.September2000tratdasBundesamtaufdie BeschwerdenichteinmitderBegründung,Xhabe-trotzAndrohung-den KostenvorschussunddieverlangtenErgänzungennichtrechtzeitig(d.h. bis21.August2000)eingereicht. DazuführtedasBundesamtaus,dieswäre Xzumutbargewesen,daesnochmitSchreibenvom10.August2000den EingangderBeschwerdebestätigtundXzurBeschwerdeergänzungund zurEinzahlungdesKostenvorschussesaufgeforderthabe. InsofernhätteX zumindestam11. oder12.August2000diePostabholenkönnen,diesaber schuldhaftversäumt. GegendiesenEntscheiderhobXam22.September 2000BeschwerdebeiderRekurskommissiondesEidgenössischen Volkwirtschaftsdepartementes(RekurskommissionEVD,REKO/EVD)und beantragtesinngemässdieAufhebungdesNichteintretensentscheides. AusdenErwägungen: 2. MitdervorliegendenVerwaltungsbeschwerdewirddervorinstanzliche Nichteintretensentscheidangefochten. DieRekurskommissionEVDhat dahernurzuprüfen,obdasBundesamtzuRechtaufdieEingabevon Xnichteingetretenist. ErgibtdieBeurteilungderBeschwerde,dass dervorinstanzlicheNichteintretensentscheidrechtmässigist,soistdie dagegenerhobeneBeschwerdealsunbegründetabzuweisen,andernfalls istsiegutzuheissen,derangefochteneEntscheidaufzuhebenunddie AngelegenheitzurWeiterführungdesBeschwerdeverfahrensandas Bundesamtzurückzuweisen(REKO/EVD95/4K-011,publiziertin: VPB60.40, sowie: André Moser /Peter Uebersax,Prozessierenvoreidgenössischen Rekurskommissionen,BaselundFrankfurta.M.1998,Rz.2.13und2.63; Peter Saladin,DasVerwaltungsverfahrensrechtdesBundes,BaselundStuttgart1979, S.101). 2.1. DerangefochteneNichteintretensentscheiderfolgtegestütztauf Art.63Abs.4desBundesgesetzesvom20.Dezember1968überdas Verwaltungsverfahren(VwVG,SR172.021). NachdieserBestimmungerhebt dieBeschwerdeinstanzvomBeschwerdeführereinenKostenvorschussinder HöhedermutmasslichenVerfahrenskosten. SiesetztzudessenLeistungunter derAndrohungdesNichteintretenseineangemesseneFrist. Wennbesondere Gründevorliegen,kannsieaufdieErhebungdesKostenvorschussesganzoder teilweiseverzichten(Art.63Abs.4VwVG). 2DieRechtsfolgedesNichteintretenssetztdemnachvoraus,dassder BeschwerdeführerüberdieHöhedesKostenvorschusses,dieFristfür dessenLeistungsowiedieFolgeneinerUnterlassungingebührlicher Weiseinformiertwurde( VPB57.2 E.IV/6mitVerweisen). Zubeachten isthierinsbesondere,dassderGesetzgeberinArt.63Abs.4VwVGdavon abgesehenhat,dievonderBeschwerdeinstanzanzusetzendeFristim SinneeinergesetzlichenFristkonkretfestzulegen. Vielmehrhaterdiese alsbehördlicheFristausgestaltetundderfristgewährendenInstanzmit demHinweisaufdiezubeachtendeAngemessenheitderFristsetzungeinen Handlungsspielraumeingeräumt,deresihrermöglicht-undsiegleichzeitig auchdazuverpflichtet-,denUmständendesEinzelfallesgebührendRechnung zutragen(unveröffentlichterBeschwerdeentscheidderRekurskommission EVDvom27.November1995i.S.S.[95/8D-002E.3.2.1]). ErfolgtdiebehördlicheMitteilungperPostundwirdderAdressatnicht angetroffenunddahereineAbholungseinladunginseinenBriefkastenoder seinPostfachgelegt,sogiltdieSendunginjenemZeitpunktalszugestellt,in welchemsieaufderPostabgeholtwird. Geschiehtdiesnichtinnerhalbeiner AbholfristvonsiebenTagen,giltdieSendung-wennderAdressatmitder Zustellunghatterechnenmüssen-amletztenTagdieserFristalszugestellt(so genannte«Zustellfiktion»). DieshatdasBundesgerichtunterderGeltungder Verordnung(1)vom1.September1967zumPostverkehrsgesetz(AS 1967 1405 [usw.],aufgehobenper1.1.1998,AS 1997 2461;Art.13derPostverordnung vom29.Oktober1997[VPG],783.01)undmitHinweisaufdieinArt.169Abs.1 Bst.dundegenannteAbholfristvonsiebenTagenentschieden. Dieheute gültigen«AllgemeinenGeschäftsbedingungenderPost<Postdienstleistungen>» habendiesiebentägigeAbholfristbeibehalten(vgl. Ziff.4.5.b). Diegenannte PraxisgelangtdemnachauchhierzurAnwendung(vgl. zumGanzen: BGE123 III492,BGE119V89 E.4bsowieMoser/Uebersax,a.a.O.,Rz.2.44f.). 2.2. ImvorliegendenFallisterwiesen,dassdasBundesamtden BeschwerdeführermitSchreibenvom10.August2000unterFristansetzung bis21.August2000undderAndrohungvonSäumnisfolgen(Nichteintreten) zurBeschwerdeergänzungundzurZahlungeinesKostenvorschussesvon Fr.600.-aufforderte. Ebenfallsunbestrittenist,dassderBeschwerdeführer infolgediverserpersönlicherUmständeamFreitag,den11.August2000, beziehungsweiseamSamstagMorgen,den12.August2000,sowieinfolge Ferienabwesenheitvom14.Augustbis15.September2000diesesSchreiben nichtinEmpfangnahm. DanachAblaufderAbholfrist(am18.August2000) dasSchreibenansBundesamtzurückgesandtwurde,verstrichdievom BundesamtangesetzteFristunbenutzt. AngesichtsdieserunbestrittenenSachlagebleibteinzigzuprüfen,obdie demBeschwerdeführer(nachArt.63Abs.4VwVG)eingeräumteFrist unterdenbesonderenUmständendesEinzelfallesangemessenwar,und insoferneinefiktiveZustellunganzunehmenist,welchedenangefochtenen Nichteintretensentscheidrechtfertigenwürde. 2.2.1. DasBundesamtvertrittdazudieMeinung,derBeschwerdeführer hättezumindestam11. (Freitag)oder12.August2000(Samstagmorgen) diePostabholenkönnen,diesaberschuldhaftversäumt,weshalbaufseine Beschwerdenichteinzutretenwar. EineWiederherstellungderFristkäme 3hiernichtinFrage,daderKostenvorschussbishernichtgeleistetwordensei undzudemFerienabwesenheitnichtalsunverschuldetesHindernisgelte. AusserdemstelltenFerienauchkeinenGrundfüreineFristerstreckungdar. DementgegnetderBeschwerdeführerimErgebnis,einesokurzeFristhätte ihmzurBeschwerdeergänzungundzurZahlungdesKostenvorschusses nichteingeräumtwerdendürfen. ZudemseieraufGrundpersönlicher UmständenichtinderLagegewesen,innerhalbderangesetztenFristzu handeln,weshalbseinVersäumnisentschuldbarsei. 2.2.2. InLehreundRechtsprechungistanerkannt,dassdieWahrung gewisserFormenfüreinengeordnetenVerfahrensablaufunerlässlich istundderVerwirklichungdesmateriellenRechtessowiedemSchutz derRechtederParteiendient. InsbesondereverlangenRechtssicherheit, dasBeschleunigungsgebotundüberhauptdasInteresseaneinerzügigen Verfahrenserledigung,dassRechtshandlungenimRahmeneineslaufenden VerfahrensinnertbemessenerZeit(d.h. innerhalbgesetzlicheroder behördlicherFristen)vorgenommenwerden(vgl. Alfred Kölz /Jürg Bosshart / Martin Röhl,KommentarzumVerwaltungsrechtspflegegesetzdesKantons Zürich,VRG,2. Aufl.,Zürich1999,N.1zu§11,S.218mitVerweisauf Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege,Bern1983,S.60). ImHinblickaufdaszuverwirklichendematerielleRechtkommtdem VerfahrensrechtindessenvorabdienendeFunktionzu( BGE126V143 E.2b; Arthur Aeschlimann,ÜberspitzterFormalismus-Herausforderungfürden Richter,Recht1987,Heft1,Ziff.4,S.31). WendetdahereineBehördeeine VerfahrensvorschriftineinerWeisean,welchedurchkeinschutzwürdiges InteressegerechtfertigtistundwelchedieAnwendungdesmateriellen Rechtsunnötigkompliziertodergarverhindert,verstössteinesolche, überspitztformalistische(unddaherunhaltbare)Rechtsanwendunggegen dasverfassungsrechtlicheWillkürverbotundverdientkeinenRechtsschutz (vgl. Art.9derBundesverfassungderSchweizerischenEidgenossenschaftvom 18.April1999[BV],SR101;sowie: BGE119Ia4 E.2a, BGE118V311 E.4; Georg Müller,KommentarzuArt.4derBundesverfassungderSchweizerischen Eidgenossenschaftvom29.Mai1874,Basel1995,Rz.96mitHinweisen; Andreas Auer /Giorgio Malinverni /Michel Hottelier,Droitconstitutionnel suisse,vol.II-lesdroitsfondamentaux,Berne2000,n.1272ss,p.605s.). Die AnforderungendesWillkürverbotesbeschlagenauchdieRechtsanwendung undsindinsbesondereauchbeiderrechtlichenÜberprüfungbehördlicher Ermessensausübungzubeachten(vgl. Gygi,a.a.O.,S.314f.). 2.2.3. Art.63Abs.4VwVGhältdiefristeinräumendeInstanzan,fürdie LeistungdesKostenvorschusseseineangemesseneFristanzusetzen. Dadurch wirdderBehördeeinweiterErmessensspielraumzugebilligt,densiein BerücksichtigungderNaturderStreitsache,derbetroffenenInteressenund derVerfahrensumständepflichtgemässzukonkretisierenhat(vgl. E.2.1). ImvorliegendenFallhatdieVorinstanzdemBeschwerdeführermitSchreiben vom10.August2000eineFristbis21.August2000gesetztundihmdamitdem AnscheinnachrundelfTagefürdieLeistungdesKostenvorschussesunddie NachreichungderBeschwerdeergänzungeingeräumt,diesobschonsieinder BeschwerdeaufdessenFerienabwesenheitab14.August2000aufmerksam 4gemachtwordenwar. DamitgewährtedasBundesamtdemBeschwerdeführer fürdienotwendigenprozessualenHandlungenfaktischblosseineFristvon rundeineinhalbTagen. EinesolchknappbemesseneFristansetzungerscheinthierallerdingsalssehr problematisch,wennnichtgarwillkürlich. BesondereUmstände,welche einesokurzeFristansetzungrechtfertigenwürden,hatdasBundesamt nichtgeltendgemachtundsindauchnichtersichtlich. Überdieswird- entgegenderAnsichtdesBundesamtes-nachfeststehenderPraxisinFällen, die-wiedervorliegende-nichtdringlichsind,Krankheit,Militärdienst, begründeteArbeitsüberlastungsowieFerienalsausreichendeGründefür Fristerstreckungenanerkannt(Kölz/Bosshart/Röhl,a.a.O.,N.9zu§12, S.225; Attilio R. Gadola ,DasverwaltungsinterneBeschwerdeverfahren,Diss. Zürich1991,S.91mitweiterenVerweisen). Dieseliberaleundgrosszügige Fristbemessungisthierumsomehrgerechtfertigt,alsdiebeförderliche ErledigungdesVerfahrenshiervorabimInteressedesBeschwerdeführers selberliegt,demdie«Herrschaft»(=«Verfügungsfreiheit»)überdasvonihm anhängiggemachteBeschwerdeverfahrengrundsätzlichzusteht(sogenannte «Dispositionsmaxime»,vgl. dazuauch: Gygi,a.a.O.,S.203). UnterdiesenUmständenistdievorinstanzlichangesetzteFristvonfaktisch eineinhalbTagennichtmehralsangemesseneinzustufen;diesgiltumso weniger,alsdieRekurskommissionEVDineinemvergleichbarenFall eineFristvonzehnTagenalsangemessenbetrachtethatte(vorerwähnter unveröffentlichterBeschwerdeentscheidvom27.November1995,E.3.2.1). AuchderBundesrathatinseinerbisherigenPraxisinanalogenFällen(d.h. wennkeineAbwesenheitenderParteienzubeachtenwaren)Fristenvon14 (bzw. 15)Tagenalssachgerechteingestuft( VPB54.25,VPB57.2 E.IV.4). An dieserGrössenordnungistauchhierimGrundsatzfestzuhalten. NachdemGesagtenhättederBeschwerdeführernachEinreichen seinerBeschwerde,insbesonderenachdemerdasBundesamtaufseine Ferienabwesenheithingewiesenhatte,miteiner,seinepersönlicheLage angemessenberücksichtigendenFristsetzungnachseinerRückkehr ausdenFerienrechnendürfen. Daheristesrechtlichunhaltbar,dem Beschwerdeführerdievonihmverpasste,vomBundesamtallerdings willkürlichaufden 21.August2000 festgelegteFrist,entgegenzuhalten, umden angefochtenenNichteintretensentscheidzubegründen. 2.2.4. AuchdievomBundesamtvorgetragenenBedenkenimZusammenhang miteinerallfälligenWiederherstellungderFristnachArt.24Abs.1VwVGsind nichtstichhaltigundvermögenamErgebnisnichtszuändern. DieRechtsprechungspraxisdesBundesgerichts(wieauchder RekurskommissionEVD),wonachbeispielsweiseFeriennichtals unverschuldeteHindernissegeltenunddahergrundsätzlichkeine entsprechendeFristwiederherstellung(Art.24Abs.1VwVG)erlauben,ist nurdeshalbsorestriktiv,weilFerien,dienachträglichgeltendgemacht sowieohnevorgängigeInformationangetretenwerden,inderRegelnicht alsunverschuldeterHinderungsgrundanerkanntwerden(vgl. REKO/EVD 94/4K-020E.5.4,publiziertin: VPB60.39;Moser/Uebersax,a.a.O.,Rz.2.56,je mitweiterenHinweisen;Kölz/Bosshart/Röhl,a.a.O.,N.20zu§12,S.230). UmeinesolcheSituationgehteshierabernicht,nachdemdasBundesamt nachpflichtgemässemErmesseneineFrist-inKenntnisderbevorstehenden 5FerienabwesenheitdesBeschwerdeführers-inAnwendungvonArt.63 Abs.4VwVGfestzusetzenhatte,ohnedassbesondereGründeeinerasche Verfahrensabwicklunggebotenhätten. 3. Zusammenfassendergibtsich,dassdievonderVorinstanzeingeräumte Fristbis21.August2000dengegebenenUmständenkeineswegsangemessen warunddemzufolgedendaraufgestütztenNichteintretensentscheidnichtzu rechtfertigenvermag. DieBeschwerdeistdaherbegründetundgutzuheissen. DerangefochteneEntscheidistalsbundesrechtswidrigaufzuheben,und dieStreitsacheistmitderWeisungandasBundesamtzurückzuweisen,das erstinstanzlicheBeschwerdeverfahren-insbesondereunterAnsetzung einerangemessenenFristfürdieLeistungeinesKostenvorschusses- weiterzuführen. (DieRekurskommissionEVDheisstdieBeschwerdegut,hebtden NichteintretensentscheiddesBundesamtesvom18.September2000aufund weistdieSachezurFortsetzungdesBeschwerdeverfahrensandieVorinstanz zurück) 6Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 66.9 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 17. Mai 2001 in Sachen X gegen Bundesamt für Berufsbildung und Technologie; 00/HB-023 In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 2002 Année Anno Band 66 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 005 759 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. 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