B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e Abteilung III C-5713/2010 U r t e i l v o m 2 4 . S e p t e m b e r 2 0 1 2 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, Richter Beat Weber, Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien 1. A._______, 2. B._______, 3. C._______, alle vertreten durch Dr. Kaspar Saner, Rechtsanwalt, Beschwerdeführende, gegen Stiftung D._______ in Liquidation, Beschwerdegegnerin, Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht, Poststrasse 28, Postfach 1542, 9001 St. Gallen, Vorinstanz. Gegenstand Stiftungsliquidation, Verteilungsplan (Verfügung vom 30. Juni 2010). C-5713/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Die D._______ mit Sitz Z._______ (nachfolgend Stiftung oder B e- schwerdegegnerin) ist eine Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. des Schweize- rischen Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB, SR 210). Die Stiftung bezweckt die freiwillige Vorsorge zugunsten der Arbeitnehmer der Stifterfirma sowie deren Angehörigen und Hinterbliebenen in Ergänzung zu den Leistungen der AHV/IV und der obligatorischen beruflichen Vor- sorge gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität, Tod sowie in Notlagen wie bei Krankheit, Unfall oder Arbeitslosigkeit. In die regleme n- tarische Vorsorge für die Fälle von Alter, Tod und Invalidität kann auch der Arbeitgeber einbezogen werden. Er darf dabei in keiner Hinsicht besser gestellt werden als die Arbeitnehmer (Art. 2 Abs. 1 und 2 der Stiftungsu r- kunde vom 25. März 2004 , act. 1/6). Die Stiftung kann Beiträge, Leistu n- gen oder Versicherungsprämien auch an andere steuerbefreite Vorsorge- einrichtungen erbringen, die zugunsten der Destinatäre bestehen (Art. 2 Abs. 5 Stiftungsurkunde). Die Stiftung untersteht der Aufsicht der Os t- schweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (Vorinstanz), vormals Amt für b e- rufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons St. Gallen. A.b Per 1. Januar 2002 wurde die Durchführung der reglementarischen Vorsorge a n die Sammelstiftung E._______ (später Sammelstiftung F._______, nachfolgend Sammelstiftung ) übertragen. Dabei wurden die Altersguthaben der aktiven Versicherten von Fr. 13'343'763.- und das De- ckungskapital der pensionierten Versicherten von Fr. 5'702'872. - an die Sammelstiftung überwiesen. In der Stiftung verblieben freie Mittel, Arbei t- geberbeitragsreserven sowie Wertschwankungsreserven im Gesamtb e- trag von Fr. 8'625'000.-; zudem wurde das Vermögen von Fr. 2'665'148 .- der von der Stifterfirma finanzierten und am 18. März 2003 aufgehobenen Wohlfahrtsstiftung an die Stiftung überführt. Per 1. Januar 2003 fand eine Teilliquidation der Stiftung st att, wobei Fr. 5'007'731.- zu je 50 % auf die aktiven Versicherten mit mehr als drei Dienstjahren und auf die Rente n- bezüger (Pensionierte und hinterbliebene Ehegatten) verteilt wurden (act. 1/11 und Vorakten 23). Das übrige Stiftungsvermögen diente ansonsten der Fin anzierung der Arbeitnehmer - und Arbeitgeberbeiträge an die Sammelstiftung. A.c Aufgrund anhaltender Uneinigkeit zwischen den Arbeitnehmervertr e- tern und der Stiftungspräsidentin über die Erfüllung des Stiftungszwecks drohte die Vorinstanz dem Stiftungsrat mehrmals die Absetzung an, da er C-5713/2010 Seite 3 seinen Pflichten nur schleppend nach komme (Vorakten 12 - 15). Am 26. Februar 2008 , nach dem Rücktritt der Arbeitnehmervertreter aus dem Stiftungsrat, verfügte (act.1/4 in C-6175/2010) die Vorinstanz die Suspen- dierung des verbli ebenen Stiftungsrats mit sofortiger Wirkung, versetzte die Stiftung - ebenfalls mit sofortiger Wirkung - in Liquidation und ernann- te Dr. G._______ zum Liquidator der Stiftung. Ferner wurde einer allfäll i- gen Beschwerde gegen die Verfügung die aufschiebende Wirkung entzo- gen. Die Verfügung trat unangefochten in Rechtskraft. Zur Begründung führte die Vorinstanz unter anderem aus, der Stiftungsrat habe wiederholt die Liquidation beschlossen und diese sei sorgfältig und fachmännisch durch den Geschäftsführer vorbereitet worden, was aber von den Arbeitgebervertretern abgelehnt worden sei. Seit 2002 habe die Stiftungspräsidentin jedes Mal bei aus ihrer Sicht ungünstigen Entsche i- den einen neuen Anwalt oder einen neuen Geschäftsführer bestellt. In s- besondere die Arbeitgebervertreter seien weder willens noch fähig, die rechtmässige Geschäftsführung der Stiftung zu gewähr leisten. Nach dem Rücktritt des Arbeitnehmervertreters könne für die Zukunft kein rechtmäs- siges Handeln der verbliebenen Stiftungsräte mehr erwartet werden. A.d Am 26. Mai 2010 legten die Liquidationsorgane das abschliessende Liquidationsverfahren inklusive den Verteilungsplan fest, und am 24. Juni 2010 beantragten sie bei der Vorinstanz dessen Genehmigung (Protokoll vom 26. Mai 2010, act. 3/1). Demgemäss sollte das vorhandene Sti f- tungsvermögen von Fr. 2'696'400.- zu je 50 % an die aktiven Versicherten und die Rentenberechtigten mit jeweils mehr als drei Dienstjahren nach Massgabe der Dienstjahre verteilt werden, wobei für die aktiven Vers i- cherten Fr. 2'352.80 pro Dienstjahr und für die Pensionierten und Hinter- bliebenen Fr. 2'100. - pro Dienstjahr (für letztere davon 70 % analog zur Witwenrente bei der Sammelstiftung) zur Auszahlung kommen sollten . Die Kapitalbezüger sollten im Umfang des bei Austritt bzw. bei der Pens i- onierung bezogenen Kapitals nicht berücksichtigt werden. Der Stichtag zur Bestimmung des Destin atärkreises wurde auf den 1. Mai 2010 fes t- gesetzt. B. Mit Verfügung vom 30. Juni 2010 (act. 1/1) genehmigte die Vorinstanz den Verteilungsplan (Dispositivziffer 1). Sie sah die Grundsätze der A n- gemessenheit, Rechtmässigkeit, Verhältnismässigkeit und der Glei chbe- handlung als erfüllt an. Im Weiteren wurde der Liquidator angewiesen, die Destinatäre über den Inhalt dieser Verfügung einschliesslich der Recht s-C-5713/2010 Seite 4 mittelbelehrung gebührend in Kenntnis zu setzen und die Kontrollstelle wurde angewiesen, den rechtmässigen Vollzug dieser Verfügung zu g e- gebener Zeit zu bestätigen (Dispositivziffer 2). C. Die Bekanntgabe der Stiftungsliquidation erfolgte mittels Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt SHAB am _______ (act. 1/3). D. D.a Mit Eingabe vom 10. August 2010 lie ssen A._______ (nachfolgend Beschwerdeführender 1), B._______ (Beschwerdeführender 2) und C._______ (Beschwerdeführerende 3) durch ihren Rechtsvertreter beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung der Vori n- stanz vom 30. Juni 2010 erheben (act. 1). Sie beantragten, die angefoch- tene Verfügung sei insoweit aufzuheben, als dass die Beschwerdefü h- renden 1 – 3 im Liquidationsverteil ungsplan nicht als Begünstigte ve r- zeichnet sind, und es habe die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin an- zuweisen, dem Beschwerdeführenden 1 einen Liquidationsanspruch als passiv Versicherter mit 29 Dienstjahren, dem Beschwerdefüh renden 2 ei- nen Liquidationsanspruch als passiv Versicherter mit 16 Dienstjahren und der Beschwerdeführenden 3 einen Liquidationsanspruch als passiv Versi- cherte mit 24 Dienstjahren zuzuerkennen, alles unter Kosten- und Ent- schädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Die Beschwerdeführenden hatten die im Vorsorgereglement der Sammel- stiftung vorgesehene Option der Kapitalauszahlung anstelle der Altersren- te gewählt. Sie machten daher im Wesentlichen geltend, die angefochte- ne Verfügung schütze einen Verteil ungsmodus, der unterscheide, ob j e- mand seine Altersleistungen in Renten - oder in Kapitalform bezogen hat, was zur Folge habe, dass im ersten Fall die Begünstigung mehrere Zehn- tausend Franken betrage, im zweiten Fall bestehe kein Anspruch. Diese Unterscheidung sei willkürlich und somit gegen das Gleichbehandlung s- gebot verstossend. Bei einer Gesamtliquidation habe man sich stets u m- fassend an den St iftungszweck zu halten, wobei dieser vorliegend in der freiwilligen Vorsorge zugunsten der Arbeitn ehmer der Firma sowie deren Angehörigen und Hinterbliebenen in Ergänzung zu den Leistungen der AHV/IV und der obligatorischen beruflichen Vorsorge bestehe; da ss es darauf ankomme, ob die Leistungen in Ergänzung zu Renten - oder Kapi- talleistungen erfolgen sollen, lasse sich aus den Stiftungsstatuten nicht erkennen und demnach widerspreche diese Unterscheidung dem Sti f- tungszweck. Sowohl die renten - wie auch die ka pitalbeziehenden Pensi-C-5713/2010 Seite 5 onäre hätten während ihrer Dienstzeit genau gleich zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beigetragen, was diesem erlaubt habe, für die Arbeitnehmer einen Teil des jetzt zu verteilenden Stiftungskapitals zu äuf- nen; ausserdem hätten die Arbeitnehmer bis 2001 vom Lohn abgezogene Beiträge geleistet. Die ehemaligen Mitarbeiter seien auf jeden Fall zu b e- rücksichtigen. Die Modalität des Leistungsbezuges – überdies gegenüber einer anderen als der zu liquidierenden Vorsorgeeinrichtung – sei ein sachfremdes Kriterium für den Entscheid über die Aufnahme in den B e- günstigtenkreis. Ferner lasse sich aus der per 2003 durchgeführten Teilli- quidation, bei der die Kapitalbezüger nicht berücksichtigt worden seien, nicht ableiten, diese auch bei der vorliegenden Gesamtliquidation auszu- schliessen, zumal sie bei der anfangs 1998 durchgeführten Teilliquidation berücksichtigt worden seien. Die Beschwerdeführe nden hätten klarerwei- se einen Anspruch auf einen Liquidationsanteil und seien insoweit der Gruppe der Altersrentenbezüger gleichzusetzen. D.b Mit ihrer Eingabe vom 7. September 2010 (act. 5) präzisierten die Beschwerdeführenden ihre Rechtsbegehren dahingehend, die Verfügung vom 30. Juni 2010 sei insoweit aufzuheben, als dass die vom Kapitalbe- zug Gebrauch machenden Pensionäre von der Verteilung ausgeschlo s- sen werden und somit die Beschwerdeführenden 1 – 3 im Liquidation s- verteilungsplan nicht als Begünstigte verzeichnet sind. E. Mit Eingabe vom 26. August 2010 (act. 3) erklärte die Vorinstanz, auf die Einreichung einer Vernehmlassung zu verzichten. F. F.a Mit Beschwerdeantwort vom 13. September 2010 (act. 7) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde unter Kosten - und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdeführe nden. Sie machte geltend, alle drei hätten das Pensionsalter erreicht und dabei an- stelle einer lebenslänglichen Altersrente das zum Pensionierungszei t- punkt angesparte Altersguthaben als einmalige Kapitalleistung bez ogen. Beim Entscheid, die Beschwerdeführe nden nicht in den Verteilungsp lan aufzunehmen, habe sie sich von der Gerichtspraxis leiten lassen und be- streite deshalb den Vorwurf der Willkür. Die Gerichtspraxis laute dahinge- hend, dass einem Arbeitnehmer bei seinem Ausscheiden aus den Dien s- ten des Arbeitgebers im Normalfall die gese tzlichen und statutarisch vo r- gesehenen Leistungen zuständen. Auf freies Stiftungsvermögen habe er aber keinen Anspruch, namentlich auch gegenüber patronalen Fonds C-5713/2010 Seite 6 oder Wohlfahrtsfonds , die ausschliesslich Ermessensleistungen erbri n- gen. Insoweit bestünden f ür die Destinatäre nur Anwartschaften, welche bei ihrem Ausscheiden aus der Vorsorgeeinrichtung regelmässig unte r- gingen. Die freien Stiftungsmittel müssten nur dann verteilt werden, wenn Mitarbeiter – ausgelöst durch Ereignisse auf Betriebs - oder Unterne h- mensebene und nicht aus individuellen Gründen – unfreiwillig aus einer Vorsorgeeinrichtung ausscheiden müssten. Der Grundsatz der Gleichb e- handlung sei daher nicht verletzt, wenn aus freiem Entschluss Austrete n- de in einem Verteilungsplan nicht berücksichtigt würden. F.b Mit Eingabe vom 27. September 2010 (act. 8) teilte die Beschwerd e- gegnerin mit, auf eine Ergänzung zum präzisierenden Rechtsbegehren der Beschwerdeführenden zu verzichten. G. Den mit Zwischenverfügung vom 12. April 2012 erhobenen Kostenvo r- schuss in der Höhe von Fr. 2'500. - haben die Beschwerdeführenden i n- nert der gesetzten Frist einbezahlt (act. 14 und 15). H. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird – sofern notwendig – in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über da s Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. 1.2. Zu den beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbaren Verfügungen gehören jene der Aufsichtsbehörden im B ereiche der beruflichen Vorso r- ge nach Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters -, Hinterlassenen - und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40), dies in Verbindung mit Art. 33 Bst. i VGG. Bei der Beschwerd e- gegnerin handelt es sich aufgrund des Stiftungszwecks um eine nicht r e- gistrierte Personalfürsorgeeinrichtung gemäss Art. 89 bis Abs. 6 ZGB, we l-C-5713/2010 Seite 7 che auf dem Gebiet der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge tä- tig ist, sodass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgericht s gemäss Art. 89bis Abs. 6 Ziff. 12 ZGB i. V. m. Art. 62 und 74 Abs. 1 BVG gegeben ist. 2. 2.1. Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verf ü- gung der Ostschweizer BVG - und Stiftungsaufsicht vom 30. Juni 2010, welche eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG darstellt. 2.2. Zur Beschwerdeführung berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 Bst. a, b und c VwVG). Als schutzwürdig in diesem Sinn gilt jedes fakt i- sche und rechtliche Interesse, welches eine von der Verfügung betroffene Person an deren Änderung oder Aufhebung geltend machen kann. Die Beschwer deführenden waren Destinatäre der Beschwerdegegnerin und von der Liquidation bzw. dem Verteilungsplan, den die Vorinstanz mit der angefochtenen Verfügung genehmigt hat, unmittelbar betroffen und, indem ih nen die Zugehörigkeit zum Destinatärskreis der Stiftung D._______ in Liq..verweigert worden ist, besonders berührt. Zudem h a- ben sie am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. D ie Beschwerde- führenden sind daher im Sinne von Art. 48 VwVG zur Beschwerde legit i- miert. 2.3. Die Beschwerdeführenden haben frist- und formgerecht Beschwerde erhoben (Art. 50 und 52 VwVG). Nachdem auch der verfügte Kostenvo r- schuss in der gesetzten Frist geleistet worden ist, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten. 3. 3.1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bund esrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kantonale B e- hörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG). 3.2. Ermessensmissbrauch ist gegeben, wenn die entscheidende Stelle zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften fremden E r-C-5713/2010 Seite 8 wägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsp rinzipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt (BGE 123 V 152 E. 2 mit Hinweisen). Ermessensüberschreitung liegt vor, wenn die Behörden Ermessen ausüben, wo das Gesetz kein oder nur ein geringes Ermessen einräumt ( ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwa l- tungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz 627). 4. 4.1. Mit Bezug auf das anwendbare Recht ist davon auszugehen, dass in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220, 127 V 466 E. 1 S. 467) . Mit der Revision des BVG per 1. Januar 2012 (sog. "Strukturreform", AS 2011 3393, BBl 2007 5669) wird die Aufsicht in der beruflichen Vorsorge neu organisiert und sind neue Bestimmungen in Art . 61 ff. BVG aufg e- nommen worden. Übergangsbestimmungen zum anwendbaren Recht im Aufsichtsbereich enthält die Gesetzesänderung jedoch keine; demen t- sprechend gelangt das bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids in Kraft stehende Recht zur Anwendung. Der angefochtene Entscheid da- tiert vom 30. Juni 2010, weshalb vorliegend das BVG in seiner Fassung vom 3. Okto ber 2003 (AS 2004 1677, in Kraft bis 31. Dezember 2011), die Verordnung über die Beaufsichtigung und Registrierung von Vorso r- geeinrichtungen (BVV 1) in ihrer Fassung vom 29. Juni 1983 (in Kraft bis 31. Dezember 2011) und die Verordnung über die berufliche Alters-, Hin- terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) in ihrer Fassung vom 18. Au- gust 2004 (AS 2004 4279, in Kraft bis 31. Dezember 2011) anwendbar sind. 4.2. Die Aufsichtsbehörde BVG hat über die Einhaltung der gesetzlichen, statutarischen und reglementarischen Vorschriften durch die Vorsorgeein- richtungen sowie die Einrichtungen, die nach ihrem Zweck der beruflichen Vorsorge dienen, zu wachen (Art. 62 Abs. 1 BVG in der bis zum 31. D e- zember 2011 geltenden Fassung), indem sie insbesondere die Überei n- stimmung de r reglementarischen Bestimmungen mit den gesetzlichen Vorschriften prüft ( Bst. a), von den Vorsorgeeinrichtungen und den Ei n- richtungen, die nach ihrem Zweck der beruflichen Vorsorge dienen, jäh r- lich Berichterstattung fordert, namentlich über die Geschäftst ätigkeit (Bst. b), Einsicht in die Berichte der Kontrollstelle und des Experten für berufl i- che Vorsorge nimmt ( Bst. c), die Massnahmen zur Behebung von Mä n-C-5713/2010 Seite 9 geln trifft (Bst. d) und Streitigkeiten betreffend das Recht der versicherten Person auf Information beurteilt (Bst. e). 4.3. Im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit hat sich die Aufsichtsbehörde auch mit der Gesamtliquidation von Vorsorgeeinrichtungen zu befassen : sie entscheidet darüber, ob die Voraussetzungen und das Verfahren ei n- gehalten sind, und sie genehmigt den Verteilungsplan (Art. 53 c BVG); dies im Unterschied zur Teilliquidation, bei welcher nach dem Teilliquidati- onsreglement vorzugehen ist (Art. 53 b BVG). Zu erstellen ist der Verte i- lungsplan von der Vorsorgeeinrichtung selbst (Art. 53 d Abs. 4 Bst. d BVG). 5. 5.1. Mit der angefochtenen Verfügung genehmigte die Vorinstanz den von der Beschwerdegegnerin am 26. Mai 2010 beschlossenen Verteilung s- plan ( act. 3/1, 1/2). Dieser sieht als Destinatäre die per Stichtag 1. Mai 2010 aktiven Versicherten und die Rentenbezüger mit mindestens drei vollen bei der Stifterfirma absolvierte n Dienstjahren sowie deren Hinte r- bliebene vor. Die Kapitalbezüger werden nicht berücksichtigt. 5.2. Die Vorinstanz hat den für die Gesamtliquidation festgelegten Stic h- tag 1. Mai 2010 genehmigt. Die Beschwerdeführenden wenden sich nicht explizit dagegen. Doch beantragen sie die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, weshalb die korrekte Festlegung des Stichtages für die B e- stimmung des Destinatärkreises von Amtes wegen nachfolgend zu prüfen ist. Dies insbesondere im Hinblick auf das parallele Beschwerdeverfahren C-6175/2010 gegen die vorliegend angefochtene Verfügung der Vori n- stanz, wo der Stichtag ausdrücklich gerügt wird. 5.3. Wie erwähnt, entscheidet die Aufsichtsbehörde, ob bei der Aufh e- bung der Vorsorgeeinrichtung die Voraussetzungen und das Verfahren er- füllt sind, und genehmigt den Verteilungsplan. Im Falle der Beschwerd e- gegnerin ist die Vorinstanz zweistufig vorgegangen: mit der unangefoch- ten gebliebenen Verfügung vom 26. Februar 2008 (vgl. vorne Sachverhalt A.c) hat sie die Voraussetzungen und das Verfahren entschieden und in der zweiten, vorliegend bestrittenen Verfügung hat sie den Verteilungs- plan genehmigt. Ausgangspunkt bildet demzufolge die erste Verfügung der Vorinstanz, mit welcher sie Folgendes anordnete: "1. Der verbliebene Stiftungsrat der Stiftung D._______ wird mit sofortiger Wirkung in seinem Amt suspendiert, (…) C-5713/2010 Seite 10 2. Die Stiftung wird mit sofortiger Wirkung in Liquidation versetzt; diese A n- ordnung wird gemäss Art. 97 Abs. 1 Bst. e) Handelsregisterverordnung (…) dem Handelsregisteramt des Kantons Z._______ angemeldet. 3. Zum Liquidator der Stiftung D._______ wird Rechtsanwalt Dr. (…) bestellt; er führt für die Dauer seiner Tätigkeit die Einzelunterschrift. Die Entschädi- gung des Liquidators geht zu Lasten der Stiftung D._______, da er deren I n- teressen wahrzunehmen hat. 4. Der Liquidator wird angewiesen: a) die Interessen der Stiftung wahrz u- nehmen; b) die Liquidation voranzutreiben; c) allfällige Verantwortlichkeits- ansprüche zu überprüfen und gegebenenfalls geltend zu machen; d) die Au f- sichtsbehörde laufend zu orientieren und den Schlussbericht zur erfolgten Liquidation der Stiftung einzureichen. 5. (Anmeldung des Liquidators beim kantonalen Handelsregisteramt) 6. (Entzug der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde) 7. (Gebühren) " Nachfolgend sind die Auswirkungen dieses Sachverhalts hinsichtlich der Festlegung des Stichtags der Teilliquidation zu prüfen. 5.4. 5.4.1. Der Stichtag für eine Teil- oder Gesamtliquidation und damit für die Feststellung der damit zusammenhängenden freien Mittel oder - bei einer Unterdeckung der Stiftung - des Fehlbetrages sowie des zu begünstigen- den Destinatärkreises bestimmt sich nach dem die Teil- resp. Gesamtli- quidation auslösenden Ereignis . Führen wirtschaftliche Veränderungen seitens der Stifterfirma zu einer Teil- oder Gesamtliquidation der Stiftung, dann ist der Zeitraum, in welchem die Veränderungen stattfanden, für den Stichtag massgebend (bei Umstrukturierungsmassnahmen vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_489/2009 vom 11. Dezember 2009 E. 4.2 und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts [ BVGer] C-3268/2009 vom 29. September 2011 E. 7.2; bei schubweisem Stellenabbau vgl. BVGer C- 2483/2006 vom 12. August 2009 E. 5.2); bei einer organisatorischen Teil- bzw. Gesamtliquidation ist dies der jeweilige Bilanzstichtag, auf den die Stiftung beispielsweise mit einer anderen Stiftung fusioniert, das Verm ö- gen auf mehrere Vorsorgeeinrichtungen überträgt, einen Anschlussve r- trag auflöst u. ä. (vgl. BGer 2A_749/2006 vom 9. August 2007 E. 4.2). 5.4.2. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte fü r das Vorha n- densein wirtschaftlicher oder organisatorischer Gründe bei der Stifterfir-C-5713/2010 Seite 11 ma, welche eine Liquidation der Stiftung nach sich ziehen könnten, mithin dass aufgrund von Vorkommnissen in der Stifterfirma der Stiftungszweck unerreichbar geworden wäre . Von einem Personalabbau bei der Stifte r- firma kann nicht ausgegangen werden ; denn per 31. Dezember 2006 lag die Mitarbeiterzahl bei 85 und am 13. August 2007 bei 94 Personen (vgl. Protokoll der Stiftungsratssitzung vom 13. August 2007 [Vorakten 20]). Auch ist nirgends die Rede von einer Fusion, Liquidation, Sitzverlegung ins Ausland, Veräusserung etc. der Stifterfirma, welche den entspreche n- den Zeitrahmen für den Stichtag der Liquidation vorge geben hätten. Hin- gegen lässt sich aus dem erwähnten Protokoll de r Stiftungsratssitzung vom 13. August 2007 schliessen, dass Pläne für eine organisatorische Aufhebung der Stiftung bestanden, d. h. für eine Überführung des Sti f- tungsvermögens in die Sammelstiftung F._______ per 1. Januar 2008 (vgl. Protokoll der Stiftungsratssitzung vom 11. Dezember 2007 [Vorakten 19]). Indes wurde die für einen Beitritt zur Sammelstiftung F._______ notwendige Einstimmigkeit anlässlich der am 20. Februar 2008 durchg e- führten Abstimmung nicht erreicht (vgl. Protokoll der Stiftungsratssitzung vom 20. Februar 2008 [Vorakten 17]). Somit entfällt auch die organisat o- rische Stiftungsaufhebung infolge Vermögensübertragung mit dem dafür vorgesehenen Stichtag 1. Januar 2008. 5.4.3. Das die vorliegende Liquidation auslösende Ereignis ist somit w e- der auf Vorgänge bei der Stifterfirma noch auf organisatorische Umstände zurückzuführen, sondern besteht vielmehr einzig in der vorinstanzlich a n- geordneten Liquidation gemäss Verfügung vom 26. Februar 2008 . Die Grundlage dafür findet sich in Art. 88 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB in der seit 1. J a- nuar 2006 geltenden Fassung. Danach hebt die zuständige Bundes- oder Kantonsbehörde die Stiftung auf Antrag oder von Amtes wegen auf, wenn deren Zweck unerreichbar geworden ist und die Stiftung durch eine Ände- rung der Stiftungsurkunde nic ht aufrechterhalten werden kann . Eine u r- sprünglich funktionsfähige oder als funktionsfähig angesehene Stiftung kann sich in der Folge der Tatsache gegenübergestellt sehen, dass sich Umstände, auf denen ihre Funktionsfähigkeit beruht hat, solcherart geä n- dert haben bzw. nicht eingetreten sind, dass sie ihre Aufgaben nicht oder nicht mehr erfüllen kann. ( HANS MICHAEL RIEMER, Berner Kommentar, 1975, N. 6 zu Art.88/89 ZGB). Ausgangspunkt der Liquidation ist deren Veröffentlichung im Handelsregister, sofern die Stiftung darin eingetragen ist. Die Aufhebungsverfügung wirkt konstitutiv. Ist die Stiftung in Liquidat i- on getreten und ihr Name entsprechend angepasst worden, so bleibt die Rechtspersönlichkeit der Stiftung zwar bestehen, doch tritt an die Stelle des bisherigen Stiftungszweckes der Liquidationszweck; die Tätigkeit aller C-5713/2010 Seite 12 Beteiligten ist fortan nur noch auf die Liquidation der Stiftung gerichtet, d. h. auf die Auflösung der Verbindlichkeiten und die Versilberung des Sti f- tungsvermögens. Den Stiftungsgläubigern, die im Zuge der Liquidation zu befriedigen sind, sind die anspruchsberechtigten und die eine Anwar t- schaft besitzenden Destinatäre gleichgesetzt. ( RIEMER, a.a.O. N. 89, N. 94 zu 88/89 ZGB). 5.4.4. Wie einem Schreiben des Liquidators (act. 1/5 in C-6175/2010) an den Beschwerdeführer des parallelen Beschwerdeverfahrens zu entneh- men ist, wurde der Stichtag zur Ermittlung des Destinatärkreises und der zu verteilenden Mittel zunächst auf den 26. Februar 2008 und somit auf das Datum der Liquidationsverfügung der Vor instanz festgelegt. Später stellte der Liquidator jedoch auf den Zeitpunkt ab, in dem ihm alle für die Mittelverteilung notwendigen Daten zur Verfügung standen . Dabei ver- schob er den Stichtag auf den 1. Mai 2010. Der Stichtag einer Liquidation bestimmt sich indessen nicht nach dem Zeitpunkt, in dem die Liquidation abgeschlossen wird, sondern nach dem Eintreten des Liquidationstatb e- standes. Mit anderen Worten, es besteht kein Zusammenhang zwischen der Dauer der für die Durchführung der Liquidation notwendige n Daten- aufbereitung und dem Liquidationsstichtag. Dies lässt sich aus Art. 27 g Abs. 2 bzw. Art. 27h Abs. 4 BVV 2 (in der bis 31. Dezember 2011 gelten- den Fassung) schliessen, wonach bei wesentlichen Änderungen der Akti- ven oder der Passiven zwischen dem Stichtag der Teilliquidation oder der Gesamtliquidation und der Übertragung der Mittel die zu übertragenden freien Mittel bzw. die Rückstellungen und Schwankungsreserven entspre- chend anzupassen sind. 5.4.5. Somit ist der Stichta g für die Gesamtliquidation richtigerweise zu- sammen mit der durch die Vorinstanz erlassenen Liquidationsverfügung auf den 26. Februar 2008 festzusetzen. Davon ist im Folgenden ausz u- gehen. 6. 6.1. Die Beschwerdeführenden rügen ihre Nichtaufnahme in den Kreis der Destinatäre (oder Begünstigten), an welche die freien Stiftungsmittel der Stiftung im Rahmen der erwähnten Liquidationsverfügung verteilt werden sollen. Nach ihrer Auffassung besteht kein sachlicher Grund, die Renten- und Kapitalbezüger unterschiedlich zu b ehandeln, ansonsten würde gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstossen. C-5713/2010 Seite 13 6.2. Wer im Fall einer Gesamtliquidation Destinatär des Verteilungsplans ist, bestimmt sich in erster Li nie nach der Stiftungsurkunde bzw. nach dem Stiftungszweck (JACQUES-ANDRÉ SCHNEIDER, Fonds libres et liquida- tions des caisses de pensions, éléments de jur isprudence, in: Schweize- rische Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vorsorge [SZS] 2001 S. 468 N. 44; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Gleichbehandlung bei Teil- und Gesamtliquidationen, in: Berufliche Vorsorge im Wandel der Zeit, Festschrift "25 Jahre BVG", 2009, S. 281). Zu berücksichtigen ist dabei auch die Art und Weise der Umsetzung des Stifterwillens durch die bishe- rigen Stiftungsorgane (vgl. hierzu JACQUES-ANDRÉ SCHNEIDER, a.a.O. S. 478 N. 69). 6.2.1. Art. 8 der Stiftungsurkunde der Beschwerdegegnerin sieht vor, dass b ei der Aufhebung der Stiftung infolge des Dahinfallens des Sti f- tungszwecks – wie dies vorliegend der Fall ist – das restliche Stiftung s- vermögen dem bisher igen Zweck möglichst entsprechend zu verwenden ist, wobei ein Rückfall an die Stifterfirma, an die angeschlossenen Unte r- nehmungen oder deren Rechtsnachfolger ausgeschlossen ist. Gemäss Art. 2 der Stiftungsurkunde besteht der primäre Zweck der Stiftung in d er freiwilligen Vorsorge zugunsten der Arbeitnehmer der Firma sowie deren Angehörigen und Hinterbliebenen in Ergänzung zu den Leistungen der AHV/IV und der obligatorischen beruflichen Vorsorge gegen die wir t- schaftlichen Folgen von Invalidität, Tod sowie in Notlagen wie bei Kran k- heit, Unfall oder Arbeitslosigkeit. Somit gewährt die Beschwerdegegnerin eine überobligatorische Vorsorge im Sinne einer ergänzenden Vorsorge zur obligatorischen Vorsorge gemäss BVG (vgl. hierzu CARL HELBLING, Personalvorsorge und BV G, 8. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien 2006, S. 766; THOMAS GÄCHTER/KASPAR SANER, in : Schneider/Geiser/Gächter, Han d- kommentar zum BVG und FZG, Art. 49, N. 9 ff.). Letztere wird wie e r- wähnt (vgl. Sachverhalt A.a) von der Sammelstiftung E._______ (später Sammelstiftung F._______) durchgeführt durchgeführt. Dementsprechend waren nach dem Stiftungszweck die Vorsorgeleistungen der Beschwe r- degegnerin an die Vorsorgeleistungen der Sammelstiftung gekoppelt, was denn auch in der geplanten, aber letztlich nicht durchgeführ ten Übertra- gung des Stiftungsvermögens der Beschwerdegegnerin an die Samme l- stiftung zum Ausdruck kommt (vgl. Vorakten 17 ). Damit darf - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführe nden - auch die Gesamtliquidation der Beschwerdegegnerin nicht losgelöst von der BVG-Vorsorge der Destina- täre in der Sammelstiftung erfolgen. C-5713/2010 Seite 14 6.2.2. Wie sich aus den Akten ergibt und auch von keiner Seite bestritte n wird, war der Beschwerdeführende 1 vom 1. September 1977 bis zum Al- tersrücktritt per 31. August 2006 bei der Stifterfirma angestellt (act. 1/5, 1/12), der Beschwerdeführende 2 vom 1. April 1991 bis zum Altersrücktritt per 30. Juni 2007 (act. 1/8, 1/13) und die Beschwerdeführe nde 3 vom 1. März 1986 bis zum Altersrücktritt per 31. Januar 2010 (act. 1/7, 1/16). Somit steht fest, dass die Beschwerdeführenden bis zu ihrem Aussche i- den aus der Stifterfirma Destinatäre der Beschwerdegegnerin waren. Dass sie bei der Mittelverteilung trotzdem nicht berücksichtigt wurden, lag offenbar daran, dass sie nach dem Vertei lungsplan am Stichtag 1. Mai 2010 bereits als Kapitalbezüger in den Ruhestand getreten waren. Der korrekte Stichtag ist indessen wie erwähnt der 26. Februar 2008 (vgl. E. 5.4.5). Zu diesem Zeitpunkt hätte die Beschwerdeführende 3, die erst per 31. Januar 2010 pensioniert wurde und rund 24 Jahre Arbeitnehmerin der Stifterfirma war, als aktive Versicherte mit mehr als drei Dienstjahren im Verteilungsplan berücksichtigt werden müssen. 6.3. Die Beschwerdeführenden 1 und 2 waren hingegen bereits vor dem Stichtag 26. Februar 2008 in den Ru hestand getreten und waren nach dem Verteilungsplan daher zu Recht nicht als aktive Versicherte zu b e- rücksichtigen. Jedoch fragt sich, ob sie im Verteilungsplan zusammen mit den Rentenbezügern zu berücksichtigen gewesen wären, obgleich sie ih- re Altersrente als Kapitalabfindung bezogen haben. Dies wird von der Be- schwerdegegnerin verneint, weil ihrer A nsicht nach die Beschwerdefü h- renden ihre Altersleistung auf eigenen Wunsch in Form einer Kapitala b- findung bezogen hätten, weshalb sie endgültig aus der Stiftung ausgetre- ten seien. Demgegenüber stellt nach Ansicht der Beschwerdeführe nden die Modalität des Leistungsbezuges - ob als Rente oder Kapitalabfindung - kein objektives Kriterium dar und führt zu einer unzulässigen Ungleic h- behandlung innerhalb der Destinatärgruppe der Pensionierten. Wie es sich damit verhält , ist nachfolgend zu prüfen. Dabei wird in einem ersten Schritt die Stellung der Kapitalbezüger und der Rentenbezüger im Vorsorgeverhältnis mit der Vorsorgeeinrichtung geprüft (vgl. nachfolgend E. 6.4). Im zweiten Schritt gilt es zu untersuchen, ob und gegebenenfalls inwieweit diese Stellung als objektives Kriterium bei der Verteilung von freien Mitteln im Rahmen der vorliegenden Gesamtliquidation herangez o- gen werden kann, was von der Beschwerdege gnerin bejaht und von den Beschwerdeführern hingegen verneint wird (vgl. nachfolgend E. 6.5). C-5713/2010 Seite 15 6.4. 6.4.1. Gemäss Art. 37 Abs. 1 BVG werden die Alters -, Hinterlassenen - und Invalidenleistungen in der Regel als Rente ausgerichtet. Die Vorso r- geeinrichtung kann in ihrem Reglement vorsehen, dass die Anspruchsbe- rechtigten eine Kapitalabfindung an Stelle einer Alters -, Hinterlassenen- oder Invalidenrente wählen können (Abs. 4). 6.4.2. Die Rentenauszahlung führt für den Versicherten und seine Hinte r- lassenen gegenüber der einmaligen Kapita labfindung zu unterschiedl i- chen Folgen: So erlaubt etwa die Kapitalabfindung keine späteren A n- passungen der Altersrente, ebenso erlischt das Recht auf eine nachfo l- gende Hinterlassen enrente (HANS MICHAEL RIEMER / GABRIELA RIEMER- KAFKA, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2006, §7 N. 7, S. 105). Wird e ine Rente kapitalisiert und als einmalige Kapitalabfi n- dung entrichtet, ist davon auszugehen, dass die Leistung abschliessend erfolgt ist und zwischen den Parteien kein weiteres Rechtsverhältnis mehr besteht ( HANS-ULRICH STAUFFER, Berufliche Vorsorge, Zürich 2012, S. 396 N. 1072 [bezüglich einer Invalidenrente]). 6.4.3. Rentenbezüger haben mit der Realisierung der Rente subjektive Rechtsansprüche erworben, so dass sie durch Vorgänge in de r Stifterfir- ma in ihrer Rechtsstellung grundsätzlich nicht mehr tangiert werden. In Bezug auf die Vorsorgeeinrichtung (Vorsorgeverhältnis) scheiden sie i n- des nicht aus, sondern bleiben wei terhin bei ihr passiv versichert. Dem- entsprechend wirken sich die Ve rmögensverhältnisse der Vorsorgeei n- richtung auch auf die Rentenbezüger aus: so können sie einerseits an der Verteilung von freien Mitteln teilnehmen, andererseits kann bei einer U n- terdeckung der Vorsorgeeinrichtung im Rahmen von Art. 6 5d Abs. 3 Bst. b BVG auch von den Rentenbezügern ein Beitrag zur Behebung der U n- terdeckung erhoben werden. Die nicht austretenden Versicherten verble i- ben in der Solidargemeinschaft und tragen gemeinsam die Chancen und Risiken der Kapitalanlage (vgl. BGE 135 V 382 E. 6 ff). Anders gestaltet sich die Rechtslage bei Kapitalbezügern: Wer beim Austritt eine Kapital- leistung nach Art. 37 Abs. 2 - 5 BVG resp. Art. 5 des Freizügigkeitsgeset- zes vom 17. Dezember 1993 (FZG, SR 831.42) bezieht, kann diese privat mit den entsprechenden Chanc en und Risiken anlegen, analog zu den Austretenden, die in eine neue Vorsorgeeinrichtung oder in eine Freiz ü- gigkeitseinrichtung eintreten und die dortigen Chancen und Risiken mi t- tragen (vgl. BGE 135 V 382 E. 10.5 in fine). C-5713/2010 Seite 16 6.4.4. Im vorliegenden Fall weist bei der Wahl der Kapitaloption die Sammelstiftung E._______ in ihrer "Erklärung für die Ausrichtung der A l- tersleistung in Form eines Kapitals", welche der Beschwerdeführende 2 und seine Ehefrau unterzeichnet haben, ausdrücklich auf Folgendes hin (act. 1/15): "Mit der Ausrichtung der Kapitalabfindung für die Altersleistung sind sämtl i- che Leistungen gemäss Personalvorsorgereglement abgegolten. Es best e- hen demzufolge keine Ansprüche mehr gegenüber der Stiftung." Ein analoger Hinweis findet sich auch bei der Sammelstiftung F._______ in der Austrittsabrec hnung für die Beschwerdeführende 3 vom 28. April 2010 (act. 1/16): "Mit der Kapitalauszahlung sind sämtliche Ansprüche gegenüber der Sa m- melstiftung F._______ abgegolten. Diese Zahlung melden wir vorschriftsg e- mäss der Eidg. Steuerverwaltung in Bern." Somit kann auch die Beschwerdegegnerin nach ihrem Stiftungszweck (vgl. vorne E. 6.2.1) , welcher ebenso im Falle der Gesamtliquidation zu beachten ist (E. 6.2), in beiden Fällen keine ergänzenden Leistungen ge- währen. 6.4.5. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführenden kommt damit zum Ausdruck, dass die Kapitaloption gegenüber der Rente nicht einzig auf den Unterschied in der Leistungsform reduziert werden kann. Hinsichtlich der vorliegend interessierenden Frage nach der Stellu ng der Destinatäre gegenüber der Beschwerdegegnerin ergeben sich vielmehr durchaus sachliche Gründe, die eine unterschiedliche Behandlung der Rentenb e- züger und Kapitalbezüger rechtfertigen . Dementsprechend geht der Hi n- weis der Beschwerdeführenden auf das U rteil des Eidgenössischen Ve r- sicherungsgerichts (heute Bundesgericht) B 74/03 vom 29. März 2004, wonach kein sachlicher Grund ersichtlich sei, Renten- und Kapitalbezüger unterschiedlich zu behandeln, fehl, weil es sich da um eine andere Fr a- gestellung als im vorliegenden Fall handelte, nämlich um die Kürzung der Altersrente infolge Leistungskoordination mit der Invalidenrente der S U- VA. 6.5. Damit bleibt zu prüfen, ob die unterschiedliche Stellung dieser beiden Destinatärgruppen bei der vorliegenden Gesamtliquid ation ein objektives Kriterium für die Verteilung der freien Mittel im Verteilungsplan der B e- schwerdegegnerin darstellt. C-5713/2010 Seite 17 6.5.1. Das Verfahren bei Teil- und Gesamtliquidation von Vorsorgestiftun- gen wird in Art. 53d BVG geregelt. Demg emäss muss die Teil- oder Ge- samtliquidation unter Berücksichtigung des Gleichheitsgrundsatzes und nach fachlich anerkannten Grundsätzen durchgeführt werden, wobei dem zuständigen Organ ein weites Ermessen zusteht, das die Aufsichtsbehö r- de zu respektieren hat (vgl. BGE 128 II 39 4 E. 3.3 mit Hinweisen; SVR 2001, BVG Nr. 14 S. 56 E. 2c). 6.5.2. Wie die Beschwerdeführenden geltend machen, sind aus Gründen der Rechtsgleichheit nicht nur die im Zeitpunkt der Teil- oder Gesamtliqui- dation beschäftigten Arbeitnehmer in den Verteilungsplan mit einzubezie- hen. Auch ehemalige Mitarbeitende der Stifterfirma können bei der Vertei- lung von freien Mittel n berücksichtigt werden. Dies sind zum einen so l- che, welche eine Rente beziehen (Alters-, Invaliden- oder Hinterlassenen- rente, vgl. BGer 9C_421/2009 vom 29. Sept ember 2009 E. 6.4 mit Hi n- weisen; Urteil der BVG -Beschwerdekommission vom 7. Februar 2003 E. 6b, in : SVR 2004 BVG Nr. 11; U ELI KIESER in: Jacques -André Schne i- der/Thomas Geiser/Thomas Gächter [Hrsg.] , Handkommentar zum BVG und FZG, Art. 53c, N 18; ISABELLE VETTER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53d N 5). Im vorliegenden Fall trifft dies auf die Rentenbezüger per Stichtag zu, weshalb ihre Berücksichtigung im Verteilungsplan nicht zu beanstanden ist. 6.5.3. Zum anderen sind aber auch jene ehemaligen Mitarbeitenden zu berücksichtigen, welche unfreiwillig aus der Stifterfirma im Rahmen eines sogenannten schleichenden Personalabbaus ausgeschieden sind, der e i- ne Teil- bzw. Gesamtliquidation ausgelöst hat. Auch bei Gesamtliquidatio- nen können (in der Regel in den letzten 3 bis 5 Jahr en) ausgeschiedene Arbeitnehmer in den Verteilungsplan einbezogen werden, sofern ihr Au s- tritt unfreiwillig erfolgt ist ( BGE 128 II 394 E. 6.4 und 6.5, VETTER- SCHREIBER, a.a.O., BVG 53 d N 3). Dabei hat d ie Rechtsprechung wie- derholt entschieden, dass es den Grundsatz der Gleichbehandlung der Destinatäre nicht verletzt, wenn bei der Verteilung von freien Stiftungsmit- teln die freiwillig aus einer Vorsorgeeinrichtung Ausgeschiedenen nicht berücksichtigt werden, da sonst die geset zlichen Bestimmungen über die Freizügigkeit und die reglementarischen Bestimmungen über die statut a- rischen Austrittsleistungen ihren Sinn verlieren würden ( BGE 133 V 607 E. 4.2.2, 128 II 394 E. 5.6, 2A.48/2003 vom 26. Juni 2003, BVG er C- 2435/2006 vom 8. Au gust 2008 E. 4.3.2, C -2365/2006 vom 19. Februar 2008 E. 5.4, VETTER-SCHREIBER, a.a.O., BVG 53 b N 8, 10 und 11). Auch der Wechsel in den Ruhe stand kann ohne Weiteres einem freiwilligen C-5713/2010 Seite 18 Ausscheiden unter normalen Umständen aus den Diensten des Arbeitg e- bers gleichgesetzt werden (BGE 128 II 394 E. 5.7). 6.5.4. Vorliegend war die Gesamtliquidation weder auf Vorgänge bei der Stifterfirma noch auf organisatorische Umstände zurückzuführen (vgl. vorne E. 5. 4.2). Dementsprechend fanden sich unter den vor dem Liqu i- dationszeitpunkt ausgeschiedenen Destinatären keine, welche aufgrund derartiger Vorkommnisse unfreiwillig ausgeschieden wären. Dass die Be- schwerdegegnerin unter diesen Umständen die vor dem Stichtag aus der Stifterfirma und damit aus der Stiftung ausgeschie denen aktiven Destina- täre im Vertei lungsplan nicht berücksichtigt hat, ist daher nicht zu bea n- standen und wird im Übrigen zu Recht nicht bestritten. Verbleibt die Frage zu prüfen, ob der Auffassung der Beschwerdegegne- rin, wonach die Kapitalbezüger - und mithin die Beschwerdeführenden 1 und 2 - den vor dem Stichtag freiwillig ausgetretenen aktiven Versicherten gleichzustellen sind. Dem kann nach dem Gesagten gefolgt werden: Wie dargelegt (vorne E. 6.4 ), haben die Beschwerdeführe nden bei ihrer Wi l- lenserklärung zur Kapitaloption ausdrücklich anerkannt, dass mit der K a- pitalabfindung gegenüber der Sammelstiftung sämtliche Ansprüche a b- gegolten wurden, was auc h hinsichtlich der Beschwerdegegn erin gilt . Damit sind sie , analog zu den vor dem Stichtag freiwillig ausgetretenen aktiven Versicherten, im Verteilungsplan nicht zu berücksichtigen. 6.5.5. Die unterschiedliche Behandlung der Destinatärgruppe der Pensio- nierten, welche die Altersleistung zum einen als Rente beziehen und zum anderen als Kapital bezogen haben, erweist sich somit als sachlich be- gründet und verletzt demzufolge das Gleichbehandlungsgebot nicht. Da- gegen spricht auch nicht der Hinweis der Beschwerdeführenden auf BGE 128 II 394 E. 4.3, zumal dort eine nicht abschliessende Übersicht über die in der Praxis anerkannten Verteilkriterien aufgeführt wird. 6.5.6. Der Verteilungsplan der Beschwerdegegnerin lässt sich damit auch insoweit nicht beanstanden, als einzig die Rentenbezüger berücksichtigt werden, die Kapitalbezüger und mithin die Beschwerdeführenden 1 und 2 nicht einbezogen werden. 7. 7.1. Zugunsten der Beschwerdeführenden 3 ist Folgendes zu ergänzen: Die Berechnung der im Liquidationsfall zu verteilenden freien Mittel hat gemäss Art. 27g Abs. 1bis BVV 2 (in der bis zum 31. Dezember 2011 ge l-C-5713/2010 Seite 19 tenden Fassung) i. V. m. Art. 53 d Abs. 1 BVG auf eine kaufmännische und technische Bilanz mit Erläuterungen zu erf olgen, aus denen die ta t- sächliche und finanzielle Lage deutlich hervorgeht. Eine solche ist den Verfahrensakten nicht zu entnehmen. In der angefochtenen Verfügung hielt die Vorinstanz einzig fest (vgl. Erwägung B 1): "Soweit dies auf Grund der eingereichten Unterlagen beurteilt werden kann, lässt sich die beantragte Genehmigung des Verteilungsplanes der Liquidat o- rin gemäss Protokoll vom 26. Mai 2010 mit dazugehörigem Verteilung splan und der aktuellen Liste der aktiven Versicherten der D._______ -Gruppe im Hinblick auf die Grundsätze der Angemessenheit, Rechtmässigkeit, Verhäl t- nismässigkeit und der Gleichbehandlung nicht beanstanden." 7.2. Die Vorinstanz genehmigte somit offenbar den Verteilungsplan einzig aufgrund der Angaben im Liquidationsprotokoll vom 26. Mai 2010 und der Versichertenlisten; die Angaben zur finanziellen Situation erhielt sie erst am 2. Juli 2010 mit der Berichterstattung 2009 – mit den Zahlen per 31. Dezember 2009 – welche sie dann mit Verfügung vom 28. Juli 2010 g e- nehmigte (Vorakten 11/9). Aus technischer Sicht und aus Gründen des Vertrauens in die korrekte Verteilung allfälliger freier Mittel sind jedoch die genannten kaufmännischen und technischen Bilanzen unver zichtbar (vgl. Urteil BKBVG C -1025/2003 vom 22.6.2005 E. 4.c) . Demzufolge genügt das Vorgehen der Aufsichtsbehörde – soweit aktenkundig – bei der Ge- nehmigung des Verteilungsplanes im vorliegenden Fall den gesetzlichen Anforderungen nicht. 8. 8.1. Zusammenfassend erweist sich nach dem Gesagten der zur G e- nehmigung vorgelegte Verteil ungsplan insoweit als fehlerhaft, indem e i- nerseits der Betrag der zu verteilenden freien Mittel mangels Vorliegen einer revidierten Liquidationsbilanz von der Vorinstanz nicht überprüft wurde, und andererseits indem der Stichtag per 26. Februar 2008 festz u- legen ist, weshalb die Beschwerdeführende 3 als aktiv Versicherte mit ei- nem Dienstalter von mehr als drei Jahren in den Kreis der Destinatäre für die Verteilung der freien Mittel aufzuneh men war. Demzufolge hätte die Vorinstanz diesen Verteilungsplan nicht genehmigen dürfen. Die B e- schwerdeführenden 1 und 2 sind hingegen zu Recht nicht in den Destina- tärkreis aufzunehmen. 8.2. Die Beschwerdeführenden sind mit ihrer Rüge demzufolge teilweise durchgedrungen. Dies führt insgesamt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde dahingehend, C-5713/2010 Seite 20 dass die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese die Beschwerdegegnerin auffordere, per Stichtag 26. Februar 2008 aufgrund einer geprüften kaufmännischen und technischen Liquidationsbilanz e i- nen neuen Verteilungsplan - unter Berücksichtigung der Beschwerdefü h- renden 3 - auszuarbeiten und ihr zur Genehmigung vorzulegen. 9. 9.1. Bei diesem Verfahrensausgang werden , im Rahmen ihres Unterli e- gens, die Beschwerdeführenden sowie die Beschwerdegegnerin koste n- pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der unterliegenden Vorinstanz werden keine Kosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Die Verfahrenskosten sind nach dem Reglement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und En t- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) festzulegen. Sie werden auf Fr. 2'500. - festgesetzt und wie folgt auf die Parteien aufgeteilt: Zu Lasten der Beschwerdeführe nden gehen Verfah- renskosten von Fr. 2'000. - und zu Lasten der Beschwerdegegnerin Ve r- fahrenskosten von Fr. 500.-. 9.2. Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen. Den Beschwerdeführe nden wird eine im Rah- men ihres teilweisen Obsiegens nach Ermessen auf insgesamt Fr. 1'000.- festgelegte Parteientschädigung zugesprochen. Da der Beschluss der Beschwerdegegnerin üb er den Verteilungsplan der freien Mittel durch Mitwirkung oder Empfehlung der Aufsichtsbehörde zustande kam, geht die Parteientschädigung zu gleichen Teilen, d. h. je zu Fr. 500.- zu Lasten der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz. 9.3. Der teilweise obsiegenden Beschwerdegegnerin wird keine Entsch ä- digung zugesprochen, da sie Trägerin der beruflichen Vorsorge gemäss BVG ist und als solche gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (BGE 126 V 143 E. 4a mit Hinweisen). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 30. Juni 2010 aufgehoben und die Sache an die Vori n-C-5713/2010 Seite 21 stanz zurückgewiesen wird, d amit sie im Sinne der Erwägung 8.2 vorge- he. 2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 2'500.- festgesetzt und wie folgt auf die Parteien aufgeteilt: Die Beschwerdeführe nden haben, unter solidar i- scher Haftung, Verfahrenskosten von Fr. 2'000. - zu bezahlen, die B e- schwerdegegnerin hat Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu bezahlen. 3. Die von den Beschwerdeführen den zu bezahlenden Verf ahrenskosten von insgesamt Fr. 2'000.- werden mit dem von ihnen geleisteten Koste n- vorschuss von Fr. 2'500.- verrechnet. Die Restanz von Fr. 500.- wird dem Vertreter der Beschwerdeführe nden zurückerstattet. Die von der B e- schwerdegegnerin zu bezahlenden Verfahrenskosten von Fr. 500.- sind innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zustellun g des Einza h- lungsscheins erfolgt mit separater Post. 4. Den teilweise obsiegenden Beschwerdeführen den wird eine Parteien t- schädigung von Fr. 1'000.-, einschliesslich Mehrwertsteuer, zugespr o- chen. Diese geht zu Lasten der Beschwerdegegnerin mit Fr. 500.- und der Vorinstanz mit Fr. 500.-. Weitere Parteientschädigungen werden nicht gesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz ((Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG C-5713/2010 Seite 22 Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen von Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begeh- ren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: