Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer III III 2019 170 Entscheid vom 23. September 2020 Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident lic.iur. Karl Gasser, Richter Irene Thalmann, Richterin lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin Parteien E._______ und F.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________, gegen Einbürgerungsbehörde C.________, Vorinstanz, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________, Gegenstand Einbürgerungen (ordentliche Einbürgerung)2 Sachverhalt: A.E.________ (geb. 1982; nordmazedonischer Staatsangehöriger; 2005 in die Schweiz gezogen; Niederlassungsbewilligung Ausweis C) und F.________ (geb. 1987; nordmazedonische Staatsangehörige; 1990 in die Schweiz gezogen; Niederlassungsbewilligung Ausweis C) wohnten seit 2007 bzw. 2000 in der Ge- meinde C.________. Sie haben drei Söhne G.________ (geb. 2011), H.________ (geb. 2013) und I.________ (geb. 2019), die in der Schweiz gebo- ren sind und ebenfalls über die Niederlassungsbewilligung C verfügen. Die Fami- lie E./F.________ hatte bis 30. Januar 2019 Wohnsitz in einer Mietwohnung an der ________ in ________; per 31. Januar 2019 haben sie ihren Wohnsitz nach ________ verlegt. B.Mit Eingabe vom 28. September 2015 reichte die Familie E./F.________ bei der Gemeinde C.________ ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung ein. Die Gemeinde trat auf das Gesuch ein. C.Nachdem E.________ und F.________ am 20. Januar 2016 den schriftli- chen Test "Gesellschaft und Politik" absolviert und bestanden hatten, wurde ihr Einbürgerungsgesuch im Amtsblatt Nr. ________ publiziert. Innert Frist gingen bei der Einbürgerungsbehörde C.________ drei schriftliche Bemerkungen aus der Bevölkerung ein. Daraufhin forderte die Einbürgerungsbehörde die Gesuch- steller mit Schreiben vom 24. März 2016 auf, sich hierzu zu äussern sowie weite- re, aktualisierte Unterlagen nachzureichen. Zu den eingegangenen Bemerkun- gen aus der Bevölkerung nahmen die Gesuchsteller mit Schreiben vom 30. März 2016 Stellung. Alsdann lud die Einbürgerungsbehörde C.________ die Gesuchsteller mit Schreiben vom 25. Juli 2016 zur Klärung noch offener Fragen für den 8. September 2016 zu einem persönlichen Gespräch ein; gleichzeitig hol- te die Einbürgerungsbehörde C.________ Unterlagen anderweitiger Behörden (u.a. Betreibungsamt, Kantonspolizei, Steuerbehörde) sowie Auskünfte der an- gegebenen Referenzpersonen ein. D.Am 8. September 2016 erfolgte durch eine Delegation der Einbürgerungs- behörde C.________ eine persönliche Befragung von E.________ und F.________ bezüglich der finanziellen Verhältnisse der Familie E./F.________ sowie des Lebenslaufes von E.________; das entsprechende Protokoll haben die Gesuchsteller am 14. Oktober 2016 gegengezeichnet. Mit Schreiben vom 10. Oktober 2016 sowie 25. Oktober 2016 hat die Einbürgerungsbehörde die Ge- suchsteller aufgefordert, die Aktenlage zu vervollständigen bzw. weitere Unterla- gen nachzureichen. Mit Posteingang vom 31. Oktober 2016 erachteten es die Beschwerdeführer als nicht erforderlich, ihre Kontobelege zu Handen der Mitglie-3 der der Einbürgerungsbehörde zu kopieren und einzureichen; der Präsident kön- ne diese mit ihnen gemeinsam persönlich nachprüfen. Die Einbürgerungsbehör- de C.________ hielt mit Schreiben vom 14. November 2016 fest, es sei nicht möglich, dass der Präsident rasch die Belege durchsehen und ihnen alsdann wieder zurückgeben könne, da ein Satz Kopien im Dossier bleiben müsse; sinn- gemäss hielt die Einbürgerungsbehörde an der Einreichung der einverlangten Bankauszüge fest. Mit Schreiben vom 9. Januar 2017 bestätigte die Einbürge- rungsbehörde C.________ den Eingang zusätzlicher Bankunterlagen; wies dar- auf hin, dass die nächste Sitzung der Einbürgerungsbehörde C.________ Ende Februar 2017 stattfinden würde, an welcher sie anhand der vorhandenen Akten die finanziellen Verhältnisse der Gesuchsteller beurteilen würde; die Einbürge- rungsbehörde werde im März 2017 wieder Kontakt zu den Gesuchstellern auf- nehmen. E.Mit Schreiben vom 27. Juli 2017 informierte die Einbürgerungsbehörde C.________ E.________ und F.________, ihr Gesuch sei an der Sitzung vom Februar 2017 nicht auf die Traktandenliste genommen worden; es werde an der nächsten Sitzung Mitte September 2017 über die finanziellen Verhältnisse der Gesuchsteller befunden; über allfällige zwischenzeitliche Änderungen sei die Vorinstanz zu informieren. F.Mit Zwischenentscheid vom 14. September 2017 beschloss die Einbürge- rungsbehörde, das Gesuch von E.________ und F.________ negativ zu beurtei- len, und räumte ihnen die Möglichkeit zum Gesuchsrückzug ein; den Entscheid begründete sie damit, die finanziellen Verhältnisse der Gesuchsteller seien nicht geordnet. G.Am 10. Oktober 2017 bezahlten E.________ und F.________ die mit Schreiben vom 21. September 2017 erhobenen Kosten für diverse Verfahrens- schritte anlässlich des von ihnen eingeleiteten Einbürgerungsverfahrens. Da die Gesuchsteller einen Rückzug ablehnten, zeigte die Einbürgerungsbehörde C.________ mit Schreiben vom 21. September 2017 den 21. Februar 2018 als Termin der gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung an; gleichzeitig wies sie die Gesuchsteller darauf hin, dass vor der Anhörung diverse Unterlagen zu aktuali- sieren seien. H.In Vorbereitung der Anhörung stellte die Einbürgerungsbehörde C.________ mit Schreiben vom 27. November 2017 fest, dass die von E.________ und F.________ genannten Referenzpersonen kein eindeutiges Bild über ihre Kontakte zu Schweizer Bürgern ergeben hätten und forderte die Ge- suchsteller auf, weitere Referenzkontakte bekannt zu geben. Mit Schreiben vom 4 28. Dezember 2017 nannten die Gesuchsteller weitere Referenzpersonen, wel- che die Einbürgerungsbehörde am 3. Januar 2018 schriftlich kontaktierte. I.Mit Schreiben vom 8. Januar 2018 bestätigte die Einbürgerungsbehörde die Anhörung von E.________ und F.________ vom 21. Februar 2018. Gleich- zeitig wurden sie aufgefordert, bis spätestens 31. Januar 2018 die aufgelisteten, aktualisierten Unterlagen nachzureichen. J.Angesichts der unvollständigen Aktenlage sowie sich neu stellenden Fra- gen, erkannte die Einbürgerungsbehörde C.________ am 8. Februar 2018 die Notwendigkeit weiterer Abklärungen sowie in der Folge die Verschiebung der auf den 21. Februar 2018 anberaumten persönlichen Anhörung; gleichzeitig wurden E.________ und F.________ aufgefordert, weitere Unterlagen nachzureichen. In der Folge nahm die Einbürgerungsbehörde C.________ weitere Abklärungen vor und holte aktuelle Unterlagen der Schulbehörde sowie des ehemaligen Arbeitge- bers ein. K.Anlässlich ihrer Sitzung vom 11. April 2018 beschloss die Einbürgerungs- behörde, die Anhörung der Gesuchsteller auf den Spätsommer 2018 zu ver- schieben. In der Folge setzte die Einbürgerungsbehörde C.________ E.________ und F.________ mit Schreiben vom 16. April 2018 davon in Kennt- nis, dass ihre finanzielle Situation - angesichts der während der Kündigungsfrist aufgetretenen Krankheit des Beschwerdeführers sowie der erst im Sommer mög- lichen Aufnahme seiner Tätigkeit für die neu gegründete Firma - an der Sitzung vom 21. Februar 2018 nicht beurteilt werden konnte und die Anhörung daher erst im Spätsommer (August/September 2018) stattfinden werde. Gleichzeitig ersuch- te sie die Gesuchsteller um Zustellung aktualisierter Unterlagen. L.Am 30. Juli 2018 informierte F.________ die Einbürgerungsbehörde C.________ über ihren Stellenwechsel per 1. Oktober 2018. M.Mit Schreiben vom 29. August 2018 wurde E.________ und F.________ mitgeteilt, die Einbürgerungsbehörde C.________ habe an ihrer Sitzung vom 22. August 2018 festgestellt, dass eine Befürwortung ihres Gesuches - infolge der nicht geordneten finanziellen Verhältnisse, der mangelnden Mitwirkungspflicht sowie der mangelnden Integration der Kinder - selbst nach Durchführung einer Anhörung nicht möglich sei; sie empfahl den Gesuchstellern, ihr Gesuch zurück- zuziehen. N.Am 19. September 2018 forderte der - zwischenzeitlich mit der Wahrung der Interessen von E.________ und F.________ beauftragte - Rechtsvertreter 5 die Einbürgerungsbehörde C.________ auf, die Gesuchsteller anzuhören und das Einbürgerungsgesuch eingehend zu beurteilen. O.In der Folge zeigte die Einbürgerungsbehörde C.________ mit Schreiben vom 30. Oktober 2018 den 16. Januar 2019 als Termin der gesetzlich vorge- schriebenen Anhörung an; gleichzeitig wurden die Beschwerdeführer aufgefor- dert, bis spätestens 20. Dezember 2018 die aufgelisteten Unterlagen nachzurei- chen. P.Am 16. Januar 2019 fand das Einbürgerungsgespräch von E.________ und F.________ sowie der beiden Kinder statt. Q.Mit Schreiben vom 24. Januar 2019 teilte die Einbürgerungsbehörde C.________ den Gesuchstellern mit, dass sie die Gesuche infolge ungenügender Integration negativ beurteilen müsse; die Einbürgerungsvoraussetzungen seien nicht erfüllt. R.Am 1. April 2019 wurde dem Rechtsvertreter das Protokoll des Gesprächs vom 16. Januar 2019 mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis 2. Mai 2019 zu- gestellt. Der Rechtsvertreter ersuchte mit Schreiben vom 29. April 2018 um Fris- terstreckung bis 16. Mai 2019 und um Zustellung der Testergebnisse vom 20. Januar 2016 beider Gesuchsteller. Die Einbürgerungsbehörde C.________ stellte diese dem Rechtsvertreter mit Schreiben vom 1. Mai 2019 zu. Am 16. Mai 2019 reichte der Rechtsvertreter der Einbürgerungsbehörde C.________ eine Stellungnahme ein, wonach die Gesuchsteller sämtliche Einbürgerungsvoraus- setzungen erfüllen würden und ihre Gesuche daher gutzuheissen seien. Die Ein- bürgerungsbehörde C.________ nahm am 6. Juni 2019 hierzu Stellung und wies darauf hin, dass in der Angelegenheit ein Beschluss Ende August/Anfang Sep- tember 2019 erlassen werde. Gestützt auf die persönliche Anhörung vom 16. Ja- nuar 2019 sowie die Stellungnahme des Rechtsvertreters vom 16. Mai 2019 folg- ten seitens der Einbürgerungsbehörde im Juli 2019 weitere Abklärungen. S.Anlässlich der Sitzung vom 21. August 2019 (Versand: 26.8.2019) be- schloss die Einbürgerungsbehörde C.________ was folgt (Beschluss Nr. 125): 1. Das Einbürgerungsgesuch von E.________ und F.________ mit den Kindern G.________ und H.________, Staatsangehörige von Mazedonien, wohnhaft in ________, wird im Sinne der Erwägungen abgelehnt. 2. Die Kosten für die Beurteilung des Gesuchs betragen Fr. 5’050.00. Die Kos- tenvorschüsse im Betrag von Fr. 3’500.00 werden von diesem Betrag abge- zogen. Der Gesuchsteller hat noch Fr. 1’550.00 zu bezahlen. (3./4. Rechtsmittelbelehrung; Zufertigung)6 T.Gegen den Beschluss vom 21. August 2019 liessen E.________ und F.________ mit Eingabe vom 16. September 2019 (Eingang: 17.9.2019) fristge- recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz wie folgt erhe- ben: Anträge 1. Es sei in vollumfänglicher Aufhebung des vorinstanzlichen Beschlusses vom 21. August 2019 das Einbürgerungsgesuch der Ehefrau, des Ehemannes und der beiden Söhne G.________ und H.________ gutzuheissen. 2. Eventualiter sei der vorinstanzliche Beschluss vom 21. August 2019 vollum- fänglich aufzuheben und es seien die Einbürgerungsgesuche der Ehefrau, des Ehemannes und der beiden Söhne G.________ und H.________ zur Neubeur- teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz. Verfahrensantrag 1. Es sei eine mündliche, öffentliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Schwyz durchzuführen. U.Mit Vernehmlassung vom 27. November 2019 lässt die Vorinstanz die Ab- weisung beantragen, soweit darauf einzutreten sei; alles unter Kosten- und Ent- schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Mit Replik vom 23. Dezem- ber 2019 halten die Beschwerdeführer vollumfänglich an ihren Anträgen fest. Mit Duplik vom 28. Februar 2020 hält die Vorinstanz ebenfalls an ihren Anträgen fest. V.Der mit der Verfahrensinstruktion betraute Vizepräsident des Verwaltungs- gerichts ersuchte die Beschwerdeführer mit Schreiben vom 4. Juni 2020 um Nachreichung von Versicherungsunterlagen. Mit Schreiben vom 19. Juni 2020 liessen die Beschwerdeführer diese nachreichen, wozu sich die Vorinstanz mit Eingabe vom 19. Juli 2020 äusserte. Weitere Schriften gingen keine ein. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.Die Beschwerdeführer beantragen in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine mündliche und öffentliche Verhandlung (vgl. Ingress lit. T). Sie wollen vor einem unabhängigen Gremium darlegen können, dass die Vorinstanz von den Be- schwerdeführern ein völlig falsches Bild gezeichnet habe; das Gericht könne sich selbst überzeugen, dass die Beschwerdeführer sehr anständige, freundliche, kor- rekte und bestens integrierte Personen seien und sämtliche Einbürgerungs- voraussetzungen erfüllen würden (vgl. Beschwerde vom 16.9.2019 S. 3 Ziff. 9.1).7 1.1.1 Das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 statuiert in § 17 Abs. 1 VRP den Grundsatz der Schriftlichkeit des Verfah- rens. Die Behörde kann auf Antrag einer Partei oder von Amtes wegen eine mündliche Verhandlung anordnen (§ 17 Abs. 2 VRP). Dies namentlich dann, wenn eine mündliche Verhandlung zur Wahrung der Parteirechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Dieser Entscheid liegt indes im Ermessen der Behörde. Aus dem kantonalen Verfahrensrecht ergibt sich kein Anspruch auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung. 1.1.2 Ein Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung kann jedoch aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK und Art. 30 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge- nossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 abgeleitet werden. Nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache in billiger Weise öffentlich und mündlich innerhalb einer angemessenen Frist von einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht gehört wird, das über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen oder über die Stich- haltigkeit der gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklage zu entscheiden hat. Das Verfahren über die Erteilung des Bürgerrechts stellt zweifelsohne weder eine zivilrechtliche noch eine strafrechtliche Angelegenheit dar, weshalb Art. 6 Ziff. 1 EMRK keine Anwendung findet (vgl. Urteil BGer 1C_244/2016 vom 3.8.2016 Erw. 3.2). Gemäss Art. 30 Abs. 3 BV sodann sind Gerichtsverhandlung und Urteilsverkün- dung öffentlich. Das Gesetz kann Ausnahmen vorsehen. Nach der bundesge- richtlichen Rechtsprechung verleiht diese Bestimmung indes kein Recht auf eine mündliche Verhandlung, sondern garantiert einzig, dass, wenn eine Gerichtsver- handlung stattzufinden hat, diese - von gesetzlichen Ausnahmen abgesehen - öf- fentlich sein muss (Urteil BGer 4A_179/2019 vom 24.9.2019 Erw. 2.1; BGE 128 I 288 Erw. 2.3ff.). Art. 30 Abs. 2 BV geht bezüglich des Anspruchs auf eine öffent- liche Gerichtsverhandlung nicht über die Ansprüche von Art. 6 Ziff. 1 EMRK hin- aus (Urteil BGer 2C_702/2016 vom 30.1.2017 Erw. 3.3.1; vgl. aber auch Stein- mann, St. Galler Kommentar, 3. Aufl., zu Art. 30 BV Rz. 50). 1.1.3 Auch aus Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich kein Anspruch, anlässlich einer öf- fentlichen Verhandlung mündlich angehört zu werden (vgl. BGE 140 I 68 Erw. 9.6.1). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass es den anwaltlich vertretenen Be- schwerdeführern im Rahmen ihrer Beschwerdeeingabe vom 16. September 2019 und der weiteren Eingabe vom 23. Dezember 2019 sowie unter Einreichung zahl- reicher Unterlagen möglich war darzulegen, inwiefern die Vorinstanz den Sach- verhalt ihrer Meinung nach unrichtig oder unvollständig festgestellt resp. ein fal-8 sches Bild von ihnen gezeichnet hat. Mithin hatten sie mehrfach die Möglichkeit, klar und unmissverständlich insbesondere auch darzulegen, dass sie in der Ge- meinde C.________ bestens integriert seien, dass sie für ihren Lebensunterhalt aufzukommen vermögen und dass die mangelhaften Auskünfte nicht ihnen zuzu- schreiben seien. 1.2.1 Bereits im Vorverfahren hatten die Beschwerdeführer mehrfach die Mög- lichkeit, sich zu äussern (vgl. Ingress). Nach den verschiedenen, begründeten Zwischenentscheiden wurde ihnen jeweils das Recht eingeräumt, zu den Erwä- gungen der Vorinstanz Stellung zu nehmen, wovon sie denn auch regelmässig Gebrauch gemacht hatten. Zudem fand am 8. September 2016 eine persönliche Befragung sowie am 16. Januar 2019 das Einbürgerungsgespräch statt. Mithin fanden bereits zwei Befragungen bezüglich der persönlichen sowie finanziellen Verhältnisse statt, wozu sich die Beschwerdeführer unbestrittenermassen einge- hend äussern konnten. Schliesslich war es den anwaltlich vertretenen Be- schwerdeführern im Rahmen der 26 Seiten starken Beschwerdeeingabe vom 16. September 2019, der weiteren Eingabe vom 23. Dezember 2019 (unter Ein- reichung zahlreicher Unterlagen) sowie im Rahmen der Nachreichung von Versi- cherungsunterlagen vor Verwaltungsgericht möglich darzulegen, inwiefern der angefochtene Beschluss von den Beschwerdeführern ein völlig falsches Bild ge- zeichnet haben soll. Sie konnten klar und unmissverständlich darlegen, weshalb die Vorinstanz zu Unrecht ihre gesellschaftlichen Grundkenntnisse sowie ihre kulturelle Integration verneint wie auch ihre persönlichen sowie finanziellen Ver- hältnisse als nicht geordnet betrachtet hatte. Sodann konnten sie insoweit ihren Rechtsstandpunkt zum Ausdruck bringen. Dementsprechend machen sie gel- tend, der angefochtene Entscheid verletze in verschiedener Hinsicht Recht, weil er in offenkundigem Widerspruch zur bundesgerichtlichen Rechtsprechung ste- he; diesbezüglich ist jedoch weder bestritten noch relevant, ob es sich bei den Beschwerdeführern um anständige, freundliche bzw. korrekte Personen handelt. Zur Wahrung der Parteirechte des Beschwerdeführers ist eine mündliche Ver- handlung daher weder notwendig noch erscheint sie zweckmässig. 1.2.2 Zusammenfassend liegt keine gesetzliche Regelung vor, welche den Be- schwerdeführern einen Anspruch auf Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht einräumen würde. Vorliegend besteht denn auch keine Veranlassung dazu. Dem entsprechenden Begehren wird nicht entsprochen. 2.Die Beschwerdeführer machen ferner eine Rechtsverzögerung geltend. Sie begründen dies damit, sie hätten erst vier Jahre nach Gesuchseinreichung den 9 vorliegend angefochtenen Beschluss erhalten; es gäbe keine Rechtfertigung für diese Verschleppung des Verfahrens; immer wieder seien Monate vergangen, ohne dass die Beschwerdeführer etwas von der Vorinstanz vernommen hätten; mit diesem Verhalten habe die Vorinstanz gegen das Beschleunigungsverbot verstossen; zudem habe sie das Verfahren sistiert, ohne dass hierfür eine ge- setzliche Grundlage vorliegen würde; damit habe sie auch gegen das Legalitäts- prinzip verstossen; der angefochtene Beschluss sei folglich bereits aus diesem Grund aufzuheben (vgl. Beschwerde vom 16.9.2019 S. 7ff. Ziff. III). 2.1.1Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen An- spruch auf gleiche und gerechte Behandlung, auf Beurteilung innert angemesse- ner Frist sowie auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV). Die Rechtsver- zögerung ist eine besondere Form der formellen Rechtsverweigerung (Merker, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Ge- setz über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG] vom 9. Juli 1968, Zürich 1998, § 53 N 36). Eine Rechtsverzögerung und damit eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 bzw. Abs. 2 BV - wonach jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwal- tungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung, auf Beurteilung innert angemessener Frist sowie auf rechtliches Gehör hat - liegt vor, wenn eine Gerichts- oder Verwaltungsbehörde sich zwar bereit zeigt, einen Entscheid zu treffen, diesen aber nicht binnen der Frist fasst, welche nach der Natur der Sache und nach der Gesamtheit der übrigen Umstände als angemessen erscheint. Für die Rechtsuchenden ist es unerheblich, auf welche Gründe - ob auf ein Fehlver- halten der Behörden oder auf andere Umstände - die Rechtsverzögerung zurückzuführen ist; entscheidend ist ausschliesslich, dass die Behörde nicht frist- gerecht handelt. Bei der Feststellung einer unrechtmässigen Rechtsverzögerung geht es deshalb um die Würdigung objektiver Gegebenheiten. Eine Rechtsver- zögerung ist gegeben, wenn die Umstände, welche zur unangemessenen Ver- längerung des Verfahrens führten, objektiv nicht gerechtfertigt sind (vgl. Kölz/ Häner/ Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bun- des, 3. Aufl., 2013, Rz. 1300 m.H.). Ob sich die gegebene Verfahrensdauer mit dem Anspruch auf Rechtsschutz innert angemessener Frist verträgt oder nicht, ist am konkreten Einzelfall zu prüfen (vgl. SVR 2001 IV Nr. 24 S. 73 Erw. 3b m.H.; Urteil BGer 8C_634/2012 vom 18.2.2013 Erw. 3.2; VGE III 2019 64 vom 29.5.2019 Erw. 1.; VGE III 2018 111 vom 22.6.2018 Erw. 3.5.4; VGE III 2016 168+186 vom 23.11.2016 Erw. 2; VGE III 2013 44 vom 14.5.2013 Erw. 1.3; vgl. Häfelin/ Haller/ Keller/ Thurnherr, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 9. Aufl., 2016, Rz 832 m.H.).10 2.1.2Die Angemessenheit einer Verfahrensdauer beurteilt sich nach der Art des Verfahrens und den konkreten Umständen einer Angelegenheit (wie Umfang und Komplexität der aufgeworfenen Sachverhalts- und Rechtsfragen, Bedeutung des Verfahrens für die Beteiligten etc.; vgl. Übersicht bei Gerold Steinmann, in: Die schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 2. Aufl. 2008, N. 12 zu Art. 29 BV). Bei der Beurteilung, ob die Dauer eines Einbürgerungsverfahrens als angemessen gelten kann, ist zu berücksichtigen, dass die eidgenössische Ein- bürgerungsbewilligung, die Voraussetzung für die Einbürgerung auf Kantons- und Gemeindeebene bildet, auf drei Jahre befristet ist (Art. 13 Abs. 3 aBüG [vgl. betr. Anwendbarkeit des aBüG unten Erw. 3.1]; BGE 130 I 140 Erw. 4.2). Mit die- ser Befristung hat der Gesetzgeber dem Anspruch auf Beurteilung innert ange- messener Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 BV entsprochen. Die in Art. 13 Abs. 3 aBüG enthaltene Verlängerungsmöglichkeit soll nur ausnahmsweise angewendet werden, ansonsten die Befristung ihres Sinns entleert würde. Selbst wenn ein trif- tiger Grund für eine Fristverlängerung vorliegt, so ist von der Verlängerungsmög- lichkeit im Lichte von Art. 29 Abs. 1 BV zurückhaltend Gebrauch zu machen. Das Einbürgerungsverfahren darf insgesamt eine angemessene Dauer nicht über- schreiten (vgl. Urteil BGer 1D_8/2018 vom 3.4.2019 Erw. 5). 2.2.1Zur Beantwortung der Frage, ob eine unangemessene Verfahrensdauer bzw. eine unrechtmässige Rechtsverzögerung vorliegt, ist der aktenkundige Ver- lauf des Einbürgerungsverfahrens nach Gesuchseinreichung vom 28. September 2015 bis zum Erlass des angefochtenen Beschlusses vom 21. August 2019 zu prüfen, wobei deren Verlauf bereits im Ingress detailliert wiedergegeben wurde (vgl. hierzu ferner nachstehend Erw. 6.3.2). Dabei gilt es zu beachten, dass diese Verfahrensdauer unbestrittenermassen rund vier Jahre betrug, was für ein Ein- bürgerungsverfahren grundsätzlich als sehr lang zu betrachten ist. 2.2.2Die Vorinstanz hat in der ersten Phase das Einbürgerungsgesuch der Be- schwerdeführer vom 28. September 2015 speditiv behandelt bzw. die erforderli- chen Abklärungen getätigt und ist in der Folge auf das Gesuch eingetreten. Ins Stocken geriet das Verfahren von April 2016 bis Juli 2016, für welche keine klar ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig sind. Die Beschwerdeführer haben dies indes nicht bemängelt. Im Juli 2016 nahm die Einbürgerungsbehörde C.________ nachweislich weitere Abklärungen vor und holte Unterlagen anderer Behörden (u.a. Betreibungsamt, Kantonspolizei, Steuerbehörde) sowie Auskünfte der Referenzpersonen ein. Zur Klärung noch offener Fragen fand am 8. September 2016 die persönliche An- hörung der Beschwerdeführer statt. In der Folge forderte die Vorinstanz die Be- schwerdeführer auf, die Aktenlage zu vervollständigen; dieser Aufforderungen 11 kamen die Beschwerdeführer erst anfangs Januar 2017 nach. Alsdann sind bis Juli 2017 erneut keine klar ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig. Auch die- ses Vorgehen haben die Beschwerdeführer dannzumal indes nicht gerügt. Am 27. Juli 2017 informierte die Vorinstanz die Beschwerdeführer, dass - da das Gesuch anlässlich der Sitzung vom Februar 2017 nicht traktandiert worden sei - über die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführer an der nächsten Sitzung Mitte September 2017 befunden werden könne. In einem nächsten Schritt eröff- nete die Vorinstanz mit Zwischenentscheid vom 14. September 2017, dass das Gesuch negativ beurteilt werden müsse. Mangels Rückzug des Gesuchs be- raumte die Vorinstanz die persönliche Anhörung für den 21. Februar 2018 an, ohne dass die Beschwerdeführer gegen den späten Termin Einwände vorge- bracht hätten. In Vorbereitung der Anhörung vom 21. Februar 2018 nahm die Vorinstanz weite- re Abklärungen vor bzw. holte Unterlagen anderer Behörden sowie Auskünfte weiterer Referenzpersonen ein und forderte die Beschwerdeführer zur Nachrei- chung aktualisierter Unterlagen auf. In der Folge erkannte die Vorinstanz am 8. Februar 2018 die Erforderlichkeit der Verschiebung der Anhörung; die Vorinstanz informierte die Beschwerdeführer am 16. April 2018 über die Ver- schiebung des Anhörungstermins auf den Spätsommer (August/September 2018). Die Beschwerdeführer haben dieses vorinstanzliche Vorgehen nicht bemängelt. In einem nächsten Schritt eröffnete die Vorinstanz mit Zwischenbescheid vom 22. August 2018, dass eine Befürwortung des Gesuches selbst nach Durch- führung einer Anhörung nicht möglich sei und empfahl den Beschwerdeführern, ihr Gesuch zurückzuziehen. Nach Aufforderung durch den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer vom 19. September 2018 setzte die Vorinstanz die persönli- che Anhörung auf den 16. Januar 2019 fest; welche denn auch stattfand. Nach Zustellung des Anhörungsprotokolls vom 1. April 2019 reichte der Rechts- vertreter per 16. Mai 2019 - nach Fristerstreckung - hierzu eine Stellungnahme ein, wozu sich die Vorinstanz am 6. Juni 2019 äusserte; gleichzeitig informierte sie die Beschwerdeführer darüber, dass in der Angelegenheit ein Beschluss erst Ende August/Anfang September 2019 zu erwarten sei. Auch dagegen setzten sich die Beschwerdeführer nicht zur Wehr. Im Juli 2019 nahm die Vorinstanz wei- tere Abklärungen vor, woraufhin sie schliesslich mit Sitzung vom 21. August 2019 den vorliegend angefochtenen Beschluss erliess (vgl. vorstehend Ingress lit. S). 2.2.3Auch wenn die vorinstanzliche Verfahrensdauer als sehr lang zu qualifizieren ist und gewisse 'Leerzeiten' nicht erklärt werden können (gewisse 12 Fristigkeiten ergeben sich durch Terminfestsetzungen der Laienbehörde sowie das berechtigte Interesse, mehrere Fälle zusammenzulegen, vgl. auch Urteil BGer 1D_7/2017 vom 13.7.2018 Erw. 3), kann hierin entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht (noch) nicht von einer Rechtsverzögerung ausgegangen werden, zumal das Verfahren geprägt war von Versäumnissen auf beiden Seiten. Hieran vermögen auch die Monate, für welche keine klar ersichtlichen Amtshandlungen aktenkundig sind, nichts zu ändern. Denn diesbe- züglich oblag es den Beschwerdeführern, die allenfalls säumige Behörde zunächst auf die Prozessdauer aufmerksam zu machen und um eine rasche Ab- wicklung des Verfahrens zu ersuchen. Die Beschwerdeführer bzw. ihr Vertreter haben dies jedoch während der rund vierjährigen Verfahrensdauer erstmals mit der vorliegenden Beschwerde vom 16. September 2019 bemängelt. Gleichwohl in diesem Zusammenhang ein gewisses Verständnis dafür aufgebracht werden kann, dass die Beschwerdeführer in Anbetracht ihrer Stellung als gesuchstellen- de Partei die Vorinstanz nicht fortwährend um eine beförderliche Behandlung ih- res Antrages ersuchen wollten. Ferner haben die Beschwerdeführer immer wieder neue Tatsachen vorgebracht bzw. verschwiegen, was weiterer Abklärungen bedurfte; selbst im Rahmen des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens erwies es sich gestützt auf die beschwerdeführerischen Behauptungen als erforderlich, weitere Abklärungen zu tätigen bzw. die Beschwerdeführer zur Nachreichung von weiteren erforderlichen (Versicherungs-) Unterlagen aufzufordern. Diese nötigen und zum Teil umfangreichen Abklärungen, um aktuelle Daten und Zahlen als Entscheidgrundlage zu erhalten, nahmen unweigerlich gewisse Zeit in Anspruch. Kommt hinzu, dass die Vorinstanz das Gesuch im Frühling 2018 lediglich insofern "sistiert" hatte, als der Gesuchsteller nach der Beendigung seiner Arbeitsstelle per Ende Mai sowie nach seiner bis Mitte Juni 2018 andauernden Arbeitsunfähigkeit mit seiner Tätigkeit im Rahmen der neu gegründeten Einzelfirma erst im Juli 2018 starten konnte (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 7). 2.2.4Insofern war somit nicht von einem regulären Einbürgerungsverfahren ohne besondere Schwierigkeit auszugehen. Von einem Liegenlassen der Gesuche, welche eine Rechtsverzögerung begründen würde, bzw. von einer eigentlichen Sistierung kann keine Rede sein. Dabei ist von Bedeutung, dass eine gesetzliche Grundlage, die für die Durchführung des Einbürgerungsverfahrens eine bestimm- te Zeit vorschreiben würde, fehlt. Daran vermögen auch die beschwerdeführeri- schen Hinweise auf die Merkblätter des Departement des Innern des Kantons Schwyz und der Gemeinde C.________ zur ordentlichen Einbürgerung nichts zu 13 ändern, welche lediglich eine grobe Normdauer in Verfahren ohne besondere Schwierigkeiten - was vorliegend gerade nicht der Fall ist - festhält. Die Vorin- stanz wird indes ersucht, inskünftig in entsprechenden Angelegenheiten die nöti- ge Aufmerksamkeit einer beförderlichen Behandlung zuzuwenden. 2.3Insgesamt ist die Rüge der Rechtsverzögerung unbegründet. Im Übrigen haben die Beschwerdeführer infolge der Verfahrensdauer ohnehin keinen Rechtsnachteil erlitten (vgl. Urteil BGer 8C_711/2010 vom 14.1.2011 Erw. 3.2.1; BGE 129 V 411 Erw. 3.4). Denn selbst wenn entgegen den vorstehenden Aus- führungen von einer Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung auszugehen wäre, so vermöchte diese nicht zu der von den Beschwerdeführern gewünschten Rechtsfolge - namentlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides bzw. zur Zusicherung des Bürgerrechts - führen (vgl. Urteil BGer 1D-4/2008 vom 5.9.2008 Erw. 6). 3.Die Vorinstanz hat das Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführer mit Beschluss vom 21. August 2019 abgelehnt mit der Begründung, ihre Eingliede- rung in die kantonalen und kommunalen Verhältnisse sowie ihre finanziellen wie auch persönlichen Verhältnisse seien negativ zu beurteilen; auch habe sich ihre Mitwirkung als ungenügend erwiesen (vgl. u.a. S. 6f.). Demgegenüber werfen die Beschwerdeführer mit ihrer Beschwerde vom 16. September 2019 der Vorinstanz vor, die negativen Beurteilungen seien nicht gerechtfertigt, vielmehr würden sie die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen; die Einbürgerungsgesuche seien daher gutzuheissen (vgl. S. 25 Ziff. 6). 3.1Gemäss Art. 38 Abs. 2 BV erlässt der Bund Mindestvorschriften über die Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern durch die Kantone und erteilt die Einbürgerungsbewilligung. Diese bundesrechtlichen Vorgaben werden im Bürgerrechtsgesetz konkretisiert. Per 1. Januar 2018 trat das Bundesgesetz über das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsgesetz, BüG; SR 141.0) vom 20. Juni 2014 in Kraft. Dieses sieht in Art. 50 Abs. 2 vor, dass vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereichte Gesuche bis zum Entscheid über das Gesuch nach den Bestimmungen des bisherigen Rechts behandelt werden. Da die Beschwerdefüh- rer ihr Gesuch um ordentliche Einbürgerung am 28. September 2015 bei der Gemeinde C.________ eingereicht hatten, ist das Bundesgesetz über den Er- werb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (Bürgerrechtsgesetz, aBüG AS 1952 1087; Zugriff auf die einschlägige konsolidierte Fassung über SR 141.0 auf der Website des Bundes) vom 29. September 1952 vorliegend anwendbar. 3.2Gemäss Art. 12 aBüG wird das Schweizer Bürgerrecht durch Einbürgerung im ordentlichen Verfahren erworben mit der Einbürgerung in einem Kanton und 14 einer Gemeinde. Vor Erteilung der Bewilligung ist gemäss Art. 14 aBüG zu prü- fen, ob der Bewerber zur Einbürgerung geeignet ist, insbesondere ob er in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist (lit. a), mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen vertraut ist (lit. b), die schweizeri- sche Rechtsordnung beachtet (lit. c) und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet (lit. d). Zudem sind für die ordentliche Einbürgerung die gesetzlichen Wohnsitzerfordernisse zu erfüllen (vgl. Art. 15 aBüG), welche vor- liegend nicht strittig sind. Alle Einbürgerungsvoraussetzungen müssen sowohl im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung als auch in demjenigen der Einbürgerungsver- fügung erfüllt sein (vgl. BGE 140 II 65 Erw. 2.1 m.H.). 3.3Gemäss Rechtsprechung sind die Kantone in der Ausgestaltung der Ein- bürgerungsvoraussetzungen insoweit frei, als sie hinsichtlich der Wohnsitz- erfordernisse oder der Eignung Konkretisierungen des bundesgesetzlich vorge- schriebenen Rahmens vornehmen können (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 2.1; BGE 138 I 305 Erw. 1.4.3), solange ihre Anforderungen selbst verfassungskonform sind und eine Einbürgerung nicht übermässig erschweren (vgl. Urteile BGer 1D_4/2018 vom 11.7.2019 Erw. 2.2 und 1D_6/2018 vom 3.5.2019 Erw. 3.1). 3.4Im kantonalen Bürgerrechtsgesetz (KBüG; SRSZ 110.100) vom 20. April 2011 hat der kantonale Gesetzgeber in § 3 Abs. 1 KBüG normiert, dass, wer das Einbürgerungsgesuch einreicht, im Besitz der Niederlassungsbewilligung sein und seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde haben muss. Wird der Wohnsitz nach Gesuchseinreichung gewech- selt, fällt die Zuständigkeit nicht dahin, ausser wenn der Wohnsitz ins Ausland verlegt wird (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG). Auf ein Einbürgerungsgesuch ist nicht einzu- treten, wenn die Wohnsitzerfordernisse nicht erfüllt sind, kein makelloser Strafre- gisterauszug vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist sowie kein Nachweis aus- reichender Deutschkenntnisse erbracht werden kann (vgl. § 7 Abs. 2 KBüG). 3.5Wer sich um die Erteilung des Gemeinde- und Kantonsbürgerrechts be- wirbt, muss eine Charta unterzeichnen, mit der er bekundet, die grundlegenden Werte der Verfassung zu akzeptieren, und er muss aufgrund seiner persönlichen Verhältnisse für die Erteilung des Bürgerrechts geeignet sein (§ 4 Abs. 1 KBüG). Gemäss § 4 Abs. 2 KBüG ist zur Einbürgerung geeignet, wer in die kommunalen, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist (lit. a), mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde vertraut ist (lit. b), einen tadellosen Leumund besitzt, die schwei- zerische Rechtsordnung beachtet und die innere und äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet (lit. c), die mit dem Bürgerrecht verbundenen Rechte 15 und Pflichten kennt (lit. d), ausreichende schriftliche und mündliche Deutsch- kenntnisse zur Verständigung mit Behörden und Mitbürgern besitzt (lit. e) sowie geordnete persönliche und finanzielle Verhältnisse aufweist (lit. f). Gemäss § 4 Abs. 3 KBüG legt der Regierungsrat im Einzelnen den Inhalt der Charta (gemäss Abs. 1 lit. a der Bestimmung) und die zu erfüllenden Eignungsanforderungen (nach Abs. 1 lit. b und Abs. 2 der Bestimmung) fest. Die §§ 6-9 der Bürgerrechtsverordnung des Kantons Schwyz vom 5. Juni 2012 (KBüV; SRSZ 110.111) führen die Anforderungen an die gesellschaftlichen und politischen Grundkenntnisse, die finanziellen Verhältnisse, den Leumund und die von den volljährigen Gesuchstellern zu unterzeichnende Charta (vgl. § 9 KBüV) aus. Nicht konkretisiert hat der Regierungsrat demgegenüber die Anforderungen an die Kenntnisse über die Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 2.3). Inwieweit der Kanton Schwyz seine Gemeinden zur ergänzenden Regelung der Einbürgerungsvoraussetzungen ermächtigt, braucht vorliegend nicht beurteilt zu werden, da die Gemeinde C.________ ohnehin keine generell-abstrakten Be- stimmungen zur Einbürgerung erlassen hat. Sie kennt lediglich ein Merkblatt (ab- rufbar unter: http://www.C.________.ch/…), das im Wesentlichen einzig die vor- stehend genannten Einbürgerungsvoraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts wiedergibt (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 2.4); und zwar differenziert nach den formellen (Mindestwohnsitzdauer; Niederlassungsbewilligung C) sowie materiellen Kriterien (u.a. Förderung und Unterstützung der Integration der min- derjährigen Kinder; gesellschaftliche und politische Grundkenntnisse; Pflege zu Kontakten zu Schweizerinnen und Schweizern; Eingliederung in die kommuna- len, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse; Vertrautheit mit den Lebens- gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen; geordnete persönliche und finanzielle Verhältnisse; tadelloser Leumund). 3.6.Die Einbürgerung ist ein einseitiger hoheitlicher Verwaltungsakt, d.h. eine Verfügung, die einer bestimmten Person auf Antrag hin das Bürgerrecht verleiht. Die Erteilung des Schweizer Bürgerrechts liegt im freien Ermessen des Staates, und es besteht grundsätzlich hierauf kein Rechtsanspruch (vgl. Karl Hart- mann/Laurent Merz, in: Uebersax/ Rudin/ Hugi Yar/ Geiser [Hrsg.], Handbücher für die Anwaltspraxis, Band VIII, Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, N 12.12 zu § 12; siehe auch Urteil BGer 1D_17/2007 betr. Kt. SZ Erw. 3: "Weder das eid- genössische noch das kantonale Recht räumen einen Anspruch auf Einbürge- rung ein"; ZBl 2009 S. 116 unten). Die Gemeinde verfügt mithin beim Entscheid über eine ordentliche Einbürgerung über ein gewisses Ermessen. Obwohl die- sem Entscheid auch eine politische Komponente innewohnt, ist das Einbürge-16 rungsverfahren kein Vorgang in einem rechtsfreien Raum, wird doch darin über den rechtlichen Status von Einzelpersonen entschieden (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 3.1). Insbesondere steht der Gemeinde kein Entschliessungsermessen in dem Sinne zu, dass es dieser freigestellt wäre, eine Person, die alle auf eidgenössi- scher und kantonaler Ebene statuierten gesetzlichen Einbürgerungsvorausset- zungen erfüllt, trotzdem nicht einzubürgern. Eine solche Nichteinbürgerung wäre willkürlich und stünde zudem in Widerspruch zum Rechtsgleichheitsgebot gemäss Art. 8 Abs. 1 BV. Diesfalls verbleibt kein Ermessen für die Verweigerung der Ein- bürgerung, weshalb sich die Rechtslage insoweit einer Anspruchssituation zu- mindest annähert (vgl. zum Ganzen Urteil BGer BGE 146 I 49 Erw. 2.7 m.w.H.). 3.7Im Verwaltungsverfahren gilt grundsätzlich das Untersuchungsprinzip, was bedeutet, dass die Verwaltungs- und Justizbehörden den Sachverhalt von Amtes wegen abklären und für die Beschaffung der Entscheidgrundlagen verantwortlich sind (§ 18 VRP). Ergänzt wird das Untersuchungsprinzip durch die Mitwirkungs- pflicht der Parteien (§ 19 VRP). Diese Pflicht kann sich aus dem Gesetz oder aus der Natur des zu beurteilenden Rechts ergeben. Kann von einer privaten Partei ihre Mitwirkung erwartet werden und bleibt eine solche aus, so haben die Behör- den nicht nach Tatsachen zu forschen, welche nicht aktenkundig sind. Eine Mit- wirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von Unterlagen, welche nur die Parteien liefern können und für die Abklärung von Tatsachen, welche ei- ne Partei besser kennt als die Behörden (vgl. Häfelin/ Müller/ Uhlmann, Allge- meines Verwaltungsrecht, 7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, Rz 991 ff.; BGE 132 II 113 Erw. 3.2; BGE 130 II 449 Erw. 6.6.1). Zu solchen Tatsachen gehören etwa Aktivitäten, die für eine hinreichende soziale Integration sprechen. Anderseits handelt es sich etwa bei der Befragung der Nachbar- oder Einwohnerschaft nicht um Beweise, für deren Abnahme die Behörden weniger gut in der Lage wären als der Gesuchsteller. Im Gegenteil erhöhen neutrale Abklärungen durch die Behörden unter Umständen die Glaubwürdigkeit im Vergleich zu vom Einbürge- rungswilligen allenfalls selbst eingeholten oder eingereichten Unterlagen (vgl. BGE 140 I 60 Erw. 5.2). Verweigern die Privaten in einem Verfahren, das durch ihr Begehren eingeleitet worden ist, die notwendige und zumutbare Mitwirkung, so muss die Behörde auf das Begehren nicht eintreten (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 994 mit Bezugnahme auf Art. 13 Abs. 2 Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021] vom 20.12.1968). Diese Konsequenz sieht auch § 19 Abs. 2 VRP explizit vor, wonach bei verweigerter Mitwirkung einer Partei die Behörde nicht verpflichtet ist, auf ihre Begehren oder 17 Anträge einzutreten. Wirkt eine Partei mit, hat sie auch Anspruch darauf, dass die Behörde alle ihre erheblichen und rechtzeitigen Vorbringen würdigt und die ihr angebotenen Beweise abnimmt, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Davon kann dann abgesehen werden, wenn die Behörde auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung anneh- men kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geän- dert würde (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.3). 3.8Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nach § 55 Abs. 1 VRP die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (lit. a) und die unrichtige Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens (lit. b) geltend gemacht werden. Sollte ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegen (namentlich Ermessensmissbrauch, Er- messensüberschreitung sowie Ermessensunterschreitung), so gelten diese als Rechtsfehler und können gemäss § 55 Abs. 1 lit. b VRP jederzeit überprüft wer- den (Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., N 431 ff.). Dem Verwaltungsgericht steht im konkreten Fall auch eine Prüfung der richtigen Handhabung des Ermessens zu, weil es gestützt auf § 13 Abs. 1 KBüG als erste kantonale Beschwerdeinstanz fungiert (§ 55 Abs. 2 lit. a VRP). Allerdings kommt den Gemeinden im Bereich der Einbürgerungen ein gewisser Ermessensspielraum zu, den es durch die kan- tonalen Behörden zu respektieren gilt. Ein Entscheid ist daher nicht allein schon deshalb aufzuheben, weil er von der Rechtsmittelinstanz im Rahmen der Ermes- sensprüfung anders entschieden werden könnte. Die kantonalen Behörden dür- fen einzig eingreifen, wenn die Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgemäss aus- übt. Das ist namentlich dann der Fall, wenn das Einbürgerungsorgan willkürlich entscheidet (vgl. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.5). Willkür liegt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, vielmehr muss der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis geradezu unhaltbar sein. Willkür ist zurückhaltend an- zunehmen und liegt bei der Feststellung des Sachverhalts erst vor, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. BGE 138 I 305 Erw. 4.3; BGE 137 I 1 Erw. 2.4; Urteile BGer 1D_7/2014 vom 11.11.2014 Erw. 3.3 und 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.6 und 5P.424/2001 vom 4.3.2002 Erw. 1a). Willkürlich ist ein Entscheid eines Einbürgerungsorgans dann, wenn er die Einbürgerungsanforderungen derart überspannt, dass er dem tragenden 18 Grundgedanken der Einbürgerungsgesetzgebung widerspricht, der die Aspekte einer erfolgreichen Integration enthält (vgl. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.6). 4.Die Vorinstanz ist auf das Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführer eingetreten (vgl. § 7 Abs. 2 KBüG). Unbestrittenermassen erfüllen die Beschwer- deführer damit die für die ordentliche Einbürgerung erforderlichen Wohnsitzerfor- dernisse (§ 7 Abs. 2 lit. a KBüG; § 3 Abs. 1 KBüG). Diesbezüglich rechtfertigt sich der Hinweis, dass sobald ein Gesuch eingereicht ist, der Wohnsitz verlegt werden kann - wie dies vorliegend die Beschwerdeführer per 31. Januar 2019 mit ihrer Wohnsitzverlegung von C.________ nach ________ vorgenommen haben - ohne dass sich an der Zuständigkeit etwas ändert (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG; vorste- hend Erw. 3.2/3.4). Schliesslich sind auch die übrigen Eintretenserfordernisse gemäss § 7 Abs. 2 lit. b (makelloser Strafregisterauszug) und lit. c (Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse; hierzu § 5 Abs. 2 lit. c KBüV) KBüG erfüllt. 5.1Hingegen wurden die Einbürgerungsgesuche der Beschwerdeführer unter anderem wegen ungenügender Eingliederung in die kommunalen, kantonalen sowie schweizerischen Verhältnisse und wegen nicht Vertrautseins mit den Le- bensgewohnheiten, Sitten und Bräuche in der Schweiz abgelehnt. Verschiedene Tatsachen würden darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführer insbesondere nicht in die Verhältnisse der Gemeinde C.________ eingegliedert seien bzw. ausserhalb ihrer Familie keine Bindung zur Gemeinde C.________ aufzuweisen hätten (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 u.a. S. 5/6 i.V.m. S. 3): - Die Beschwerdeführer hätten die Mehrheit der Fragen über die kommunalen Eigenheiten sowie der Geografie und Geschichte der Gemeinde C.________ und des Kantons Schwyz nicht beantworten können (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 4/S.5). - Die Aussage des Beschwerdeführers, er leite jeweils am Samstag ein Fuss- balltraining eines "Jugendvereins ", treffe zwar zu, indes handle es sich dabei um einen Albanisch-islamischen Kulturverein, in welchem ausschliesslich Ju- gendliche mit Migrationshintergrund teilnehmen würden; eine Durchmischung mit Schweizer Jugendlichen sei nicht erkennbar (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 4). - Der Beschwerdeführer sei zwar vom Sommer 2018 bis Sommer 2019 Jugend- trainer beim SC ________ gewesen, seine Aussage jedoch, dass er trotz Wegzugs nach ________ auch weiterhin Trainer bleibe, treffe nicht zu; sein Engagement sei per Saisonende beendet worden (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 4).19 - Eine Anfrage bei der Stiftung Pflegezentren Gemeinde C.________ habe er- geben, dass der Beschwerdeführer entgegen seiner Aussage weder als frei- williger Fahrer noch sonst als Helfer registriert sei (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 4). - Zwar habe der Co-Präsident der SP ________ bestätigt, dass der Beschwer- deführer ein Jahr lang Mitglied gewesen sei; indes habe er lediglich den Mit- gliederbeitrag bezahlt und sei danach wieder ausgetreten; er habe sich nicht engagiert (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 5). - Die Referenzauskünfte hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer lediglich in seiner Funktion als Hauswart wahrgenommen wurde; langfristige Bezie- hungen zu Schweizern seien keine vorhanden (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 5). - Auch die Referenzauskünfte der Beschwerdeführerin hätten ergeben, dass Kontakte zur Schweizer Bevölkerung - trotz Aufwachsens in der Schweiz - fehlen würden bzw. sie mehrheitlich Kontakte zu Personen ihres Herkunftlan- des pflegen würde; es sei kein Engagement in der Gemeinde bekannt (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 5). - Angesichts der ausweichenden Antwort der Beschwerdeführerin bezüglich der Frage, ob sie auf das Tragen eines Kopftuches verzichten würde, falls eine entsprechende gesetzliche Vorgabe dies verbieten würde, sei nicht sicherge- stellt, inwiefern die Beschwerdeführerin die Ausübung ihrer Religion höher gewichte als die Einhaltung der Schweizer Gesetze (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 6). - Es erscheine zudem als überaus ungewöhnlich, dass im vorliegenden Einbür- gerungsverfahren gleich drei Eingaben aus der Bevölkerung eingegangen seien; diese würden die äusserlich sichtbare religiöse Lebensweise der Ge- suchsteller betreffen. Diese seien per se zwar noch kein Ablehnungskriterium, indes würden diese in der Gesamtbetrachtung die ablehnende Haltung der Einbürgerungsbehörde verstärken. Dabei weist sie auf den polizeilichen Erhe- bungsbericht vom 7. Juni 2016 hin, wonach der Beschwerdeführer dem Poli- zeiposten ________ bekannt sei und ihm ein engerer Kontakt zum IS oder UCK bis anhin nicht hätte nachgewiesen werden können (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 6f. lit. a). - Komme hinzu, dass die Beschwerdeführer seit längerem den Wunsch hegen würden, im Kanton ________ Wohnsitz zu nehmen, indes infolge des Integra- tionskriteriums damit noch haben zuwarten wollen; mithin sei es ihnen nicht darum gegangen, sich besonders gut in der Gemeinde C.________ zu inte- grieren; die Familie weise keinerlei Bindung zur Gemeinde C.________ auf (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 6f. lit. a).20 - Schliesslich sei die Eingliederung der Kinder in die schweizerische Gesell- schaft durch die Beschwerdeführer nur mangelhaft erfüllt worden (vgl. ange- fochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 7f. lit. c). 5.2.1Es gilt darauf hinzuweisen, dass ein gewisser Konflikt zwischen der ver- langten Eignung im Sinne, dass ein Gesuchsteller u.a. in die kommunalen Ver- hältnisse eingegliedert sein soll (vgl. § 4 Abs. 2 lit. a KBüG), und der Tatsache, dass diejenige Gemeinde für das Gesuch zuständig ist, in welcher der Gesuch- steller bei Gesuchseinreichung mindestens fünf Jahre gewohnt hat, auch wenn er während der Gesuchsprüfung und im Entscheidzeitpunkt seinen Wohnsitz an- dernorts haben bzw. seinen Wohnsitz gar in einen anderen Kanton verlegt haben kann (vgl. § 3 Abs. 2 KBüG). Ein Gesuch kann daher nicht einfach abgelehnt werden, weil der Lebensmittelpunkt des Gesuchstellers nicht (mehr) in der Ge- meinde liegt. Dies würde § 3 Abs. 2 KBüG widersprechen, der den Wohn- sitz/Lebensmittelpunkt in der Gemeinde ausdrücklich nur als Eintretensvoraus- setzung, nicht aber als Voraussetzung der Einbürgerung verlangt (vgl. VGE III 2019 11 vom 24.10.2019 Erw. 4.3f.). Mithin kann auch vorliegend allein aus dem Umstand der Wohnsitzverlegung der Beschwerdeführer von C.________ nach ________ per 31. Januar 2019 nichts bezüglich ihrer Eingliederung in die kom- munalen bzw. kantonalen Verhältnisse der Gemeinde C.________ bzw. des Kantons Schwyz abgeleitet werden. Allein durch ihren Wohnsitzwechsel, darf - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung - die Bedeutung der Einbürgerungs- voraussetzung der Eignung im Sinne der Eingliederung in die kommunalen Ver- hältnisse nicht geschmälert werden, weshalb der Wohnsitzwechsel von C.________ nach ________ insoweit denn auch unberücksichtigt zu bleiben hat. Denn das Kriterium des Vertrautseins mit den lokalen Verhältnissen wird dadurch nicht geschmälert und bleibt denn auch nachfolgend weiterhin überprüfbar. 5.2.2Es ist indes richtig und wichtig, dass die Gemeinde, die letztlich das Ge- meindebürgerrecht verleiht, vom Gesuchsteller erwarten darf, dass er sich in den mindestens fünf Jahren Wohnsitz in der Gemeinde eingegliedert hat. Dem ent- sprechend hat der kantonale Gesetzgeber die Eignungsvoraussetzung gemäss Bundesrecht, das eine Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse ver- langt, konkretisiert, indem ausdrücklich auch eine Eingliederung in die kommuna- len und kantonalen Verhältnisse vorliegen muss. Zu dieser Eingliederung gehört das Vertrautsein mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen der Ein- bürgerungsgemeinde und des Kantons Schwyz (vgl. RRB Nr. 1325/2010 vom 14.12.2010, Bürgerrechtsgesetz, Bericht und Vorlage des RR an den KR, S.11). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung setzt eine genügende Integration nicht die Mitgliedschaft in Vereinen oder anderen Gemeindeorganisationen 21 voraus. Die soziale Eingliederung kann auch über die Arbeit erfolgen. Selbst ein zurückgezogenes Leben schliesst eine Integration je nach den konkreten Um- ständen nicht von vornherein aus (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 4.3 m.H.a. BGE 138 I 242 Erw. 5.3, Urteil BGer 1D 7/2017 vom 13.7.2018 Erw. 6.4f.). Zwar kann eine gewisse Anpassung verlangt werden, die Aufgabe der eigenen kulturellen Her- kunft und Identität aber nicht (vgl. Campisi Laura, Die rechtliche Erfassung der Integration im Schweizerischen Migrationsrecht, 2014, S. 28ff.). Überdies müs- sen die Anforderungen insgesamt verhältnismässig und diskriminierungsfrei sein und sie dürfen nicht überzogen erscheinen (vgl. Uebersax Peter, Das Bundesge- richt und das Bürgerrechtsgesetz, mit einem Blick auf das neue Recht, in: BJM 2016, S. 195). Insbesondere handelt es sich bei der Prüfung der Einbürgerungs- voraussetzungen nicht um ein Fachexamen, bei der sich Kandidierende über Spezialkenntnisse und -begriffe auszuweisen haben. Vielmehr geht es um die Beurteilung von Lebenssachverhalten und um Grundkenntnisse des Allgemein- wissens. Spitzfindigkeiten haben im Einbürgerungsverfahren keinen Platz und die Ansprüche an das Wissen der Gesuchsteller dürfen nicht überhöht werden. Es darf nicht mehr verlangt werden, als auch von einem durchschnittlichen Schweizer mit Wohnsitz in der Gemeinde vernünftigerweise erwartet werden dürfte (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 4.3 m.H.a. Urteil BGer 1D 7/2015 vom 14.7. 2016 Erw. 4.3). 5.2.3Dies gilt es anhand von Referenzen, der Prüfung der gesellschaftlichen und politischen Grundkenntnisse (§ 6 KBüV) und insbesondere auch im Rahmen der persönlichen Anhörung zu prüfen (vgl. VGE III 2019 11 vom 24.10.2019 Erw. 4.4). Ob eine einbürgerungswillige Person genügend integriert ist, beurteilt sich nach den gesamten Umständen des Einzelfalles (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 3.5 m.H.a. Urteil BGer 1D_2/2013 vom 14.11.20103 Erw. 2.4f. und BGE 138 I 242 Erw. 5.3). Schliesslich dürfen bei der Beurteilung der Integration als Ganzes die kantonalen und kommunalen Behörden zwar den einzelnen Kriterien eine gewis- se eigene Gewichtung beimessen. Insgesamt muss die Beurteilung aber ausge- wogen bleiben und darf nicht auf einem klaren Missverhältnis der Würdigung al- ler massgeblichen Gesichtspunkte beruhen. Die Fokussierung auf ein einziges Kriterium ist unzulässig, es sei denn, dieses falle, wie etwa eine erhebliche Straffälligkeit, bereits für sich allein entscheidend ins Gewicht. Erforderlich ist ei- ne Gesamtwürdigung aller massgeblichen Aspekte im Einzelfall (BGE 141 I 60 Erw. 3.5). Ein Manko bei einem Gesichtspunkt kann, so lange dieser nicht für sich allein den Ausschlag gibt, durch Stärken bei anderen Kriterien ausgeglichen werden (BGE 146 I 49 Erw. 4.3 f. m.w.H.).22 5.3.1In § 6 KBüV wird das Kriterium der Eignung hinsichtlich gesellschaftlicher und politischer Grundkenntnisse konkretisiert und festgehalten, dass der Ge- suchsteller über Grundkenntnisse der gesellschaftlichen und politischen Verhält- nisse in der Schweiz, im Kanton Schwyz und in der Gemeinde verfügen muss. Beurteilt wird diese Voraussetzung anlässlich der Anhörung oder im Rahmen ei- ner Prüfung (vgl. § 6 Abs. 2 KBüV). 5.3.2Nach Einreichung des Einbürgerungsgesuches hat die Vorinstanz die Be- schwerdeführer zum Test "Gesellschaft und Politik" eingeladen. In dem am 20. Januar 2016 absolvierten Test zur Gesellschaft (Geografie, Geschichte, Schule, Soziale Sicherheit) sowie zur Politik wurden Fragen zu schweizerischen, kantonalen und auch kommunalen Themen gestellt. Diesen Test haben die Be- schwerdeführer unstrittig bestanden (Ehemann bzw. Ehefrau mit 24 bzw. 22.5 von 32 Punkten [Gesellschaft] und mit 33 bzw. 28.5 von 40 Punkten [Politik]). 5.3.3Die Durchführung bzw. das Bestehen des Tests hindert die Einbürgerungs- behörde grundsätzlich nicht daran, im Rahmen des Einbürgerungsgesprächs nicht nur Fragen zur Motivation und zur sozialen Integration der Beschwerdefüh- rer zu stellen, sondern auch ihre Kenntnisse der schweizerischen und lokalen Verhältnisse erneut abzufragen, insbesondere solche geografischer und staats- kundlicher Natur, zur Zusammensetzung von Behörden oder zu einzelnen Behördenvertretern sowie zu aktuellen Themen, sofern solches für die einbürge- rungswillige Person aufgrund der im Einladungsschreiben verwendeten Formulie- rung vorweg erkennbar war (vgl. BGE 140 I 99 Erw. 3.7.1 f.). Beachtlich bleibt auch hier, dass es sich nicht um ein Fachexamen und das Bestätigen von Spezi- alkenntnissen handeln kann, sondern um ein Abklären und Beurteilen von Le- benssachverhalten und Grundkenntnissen des Allgemeinwissens (vgl. oben Erw. 5.2.2). Dies war vorliegend der Fall, denn am 8. Januar 2018 bzw. 30. Oktober 2018 wurden die Beschwerdeführer zu einem Einbürgerungsgespräch eingeladen, wobei diese Einladungen ausdrücklich und entgegen der beschwerdeführeri- schen Behauptung, den Hinweis enthielten, dass nebst allgemeinen Fragen zu den persönlichen bzw. finanziellen Verhältnissen sowie der sozialen und kulturel- len Integration auch solche zum “Vertrautsein mit den Sitten und Bräuchen” so- wie zu den “gesellschaftlichen und politischen Kenntnissen der Schweiz, des Kantons und der Gemeinde C.________” zu erwarten seien. Entgegen der be- schwerdeführerischen Ansicht war somit die Einbürgerungsbehörde trotz der be- standenen Tests ermächtigt gewesen, die schweizerischen und lokalen Kennt- nisse der Beschwerdeführer anlässlich der persönlichen Anhörung vom 16. Ja- nuar 2019 im Rahmen des Gespräches zu ergründen (vgl. Anhörungsprotokoll 23 vom 16.1.2019 Fragen zur Gesellschaft [1-20] und zur Politik [1-20]). Denn sämt- liche Einbürgerungsvoraussetzungen müssen nicht nur bei Gesuchseinreichung oder Ablegen einer schriftlichen Prüfung erfüllt sein, sondern auch im Zeitpunkt der Einbürgerung. Damit aber darf auch erwartet werden, dass Informationen, die in der schriftlichen Prüfung abgefragt werden, auch noch im Rahmen der persön- lichen Anhörung abrufbar sind. 5.3.4Diese Grundkenntnisse konnten die Beschwerdeführer indes - unabhängig von der bestandenen Prüfung - offenbar nicht (mehr) abrufen. Entscheidend ist hier, dass die Beschwerdeführer die Mehrheit der ihnen gestellten Fragen zur Gemeinde und der Region bzw. den regionalen Gebräuchen und Sitten unbestrit- tenermassen nur ungenügend beantworten konnten bzw. über die Hälfte der nachgefragten Sachverhalte ganz oder zumindest dem Grundsatz nach nicht kannten (u.a. "Ich weiss nicht", "Keine Ahnung" oder falsch beantwortete Fra- gen). Es gilt dabei festzuhalten, dass der erste Block des Einbürgerungsge- sprächs vorrangig Fragen beinhaltete, die auch von einem beruflich bzw. familiär stark beanspruchten Gesuchsteller bei entsprechender Vorbereitung korrekt hät- ten beantwortet werden können (Beispiele der Fragen, welche die Beschwerde- führer nicht oder nicht richtig beantworten konnte: Was sind Gewerkschaften? Wie heisst der Titel der Schweizerischen Landeshymne oder die erste Zeile? Wo befindet sich die steilste Standseilbahn der Welt und wohin fährt sie? [diese wur- de ein Jahr zuvor in der Region eröffnet und verzeichnete andauernde Medien- präsenz] Was sind Yffelen? Was ist mit dem Röstigraben gemeint? Wer ist ge- meint, wenn man von der grossen und kleinen Kammer spricht? Was versteht man unter dem Begriff "Milizsystem"?). Das schlechte Abschneiden der Be- schwerdeführer bei den Fragen des ersten Blocks anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 durfte mithin als mangelhafte Eingliederung in die schweizeri- schen, schwyzerischen und kommunalen Verhältnisse gewertet werden und zwar unabhängig des am 20. Januar 2016 bestandenen Tests. 5.4Nach erfolgter Publikation des Einbürgerungsgesuches im Amtsblatt sind bei der Vorinstanz drei Eingaben aus der Bevölkerung eingegangen, welche alle- samt die äusserlich sichtbare religiöse Lebensweise betreffen bzw. insoweit die Beschwerdeführer als nicht in die Gemeinde integriert erachteten. In der Folge sah sich die Vorinstanz dazu veranlasst, Abklärungen betreffend die Integrations- frage zu treffen, zumal sie von den Beschwerdeführern eine Beteiligung am öf- fentlichen Geschehen und soziale Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung erwarten durfte, und die Beschwerdeführer auf den 8. September 2016 zu einem Gespräch zur Klärung noch offener Fragen vorzuladen.24 5.5.1Was die Beurteilung der Integration betrifft, so ist diese gemäss bundesge- richtlicher Rechtsprechung auch als Prozess gegenseitiger Annäherung zwi- schen der einheimischen und der ausländischen Bevölkerung zu verstehen. Die zugezogene Person soll am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der hiesigen Gesellschaft teilhaben. Dazu ist es erforderlich, dass sich die Auslände- rinnen und Ausländer mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und Lebensbe- dingungen in der Schweiz auseinandersetzen. Erfolgreiche Integration setzt den Willen der Zugewanderten wie auch die Offenheit der schweizerischen Bevölke- rung voraus. Ob eine einbürgerungswillige Person genügend integriert ist, beur- teilt sich nach den gesamten Umständen des Einzelfalles. Massgeblich ist dabei jede Art der aktiven Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde bzw. in der Region. Die soziale Verankerung kann nicht nur durch Mitgliedschaft bei örtlichen Vereinen und anderen Organisationen zum Ausdruck kommen, sondern auch durch informelle Freiwilligenarbeit oder aktive Teilnahme an loka- len oder regionalen Veranstaltungen. Im öffentlichen Leben der Gemeinde ist et- wa an Institutionen in den Bereichen Politik, Bildung, Sport oder Kultur zu den- ken, soweit diese den Betroffenen offenstehen. Durch so verstandene Teilhabe bekundet die ausländische Person ihren Willen, auf die Einheimischen zuzuge- hen und sich mit den sozialen und kulturellen Lebensbedingungen an ihrem Wohnort auseinanderzusetzen (vgl. BGE 141 I 60 Erw. 3.5 m.H.). 5.5.2Der Beschwerdeführer besuchte die Primarschule, die Sekundarschule so- wie das Gymnasium in Nordmazedonien. Zwischen 2003 bis 2005 besuchte er verschiedene Lehrveranstaltungen an der Universität Wien. 2005 zog er in die Schweiz, da er die Beschwerdeführerin kennen lernte, wobei er bereits zuvor im Wintersemester 2003/2004 wie auch danach im Sommersemester 2005 sowie im Wintersemester 2006/2007 an der Universität Zürich immatrikuliert gewesen war (über einen Abschluss verfügt er nicht; in Zürich wurden einzig einige in Wien absolvierte Module anerkannt). Per 1. November 2007 zog er von ________ in die Gemeinde C.________ nach ________. Er war sowohl für diverse Unter- nehmen u.a. in ________ und ________ als Hauswart tätig als auch selbständig erwerbstätig. Aus der gemäss eigenen Aussagen im Jahre 2011 gegründeten J.________ GmbH ist der Beschwerdeführer zwischenzeitlich ausgeschieden bzw. hat er diese mit Vertrag vom 23. Juni 2016 abgetreten. Am 21. November 2017 hat seine Arbeitgeberin - K.________ AG in ________ - dem Beschwerde- führer auf den 28. Februar 2018 gekündigt, wobei das Arbeitsverhältnis infolge Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers bis 31. Mai 2018 verlängert wurde. Per 1. Dezember 2017 wurde der Beschwerdeführer bei der Ausgleichskasse Schwyz als Selbständigerwerbender (L.________ Bauplanung E./F.________, ________) erfasst. Derzeit liegt gemäss Aussage des Beschwerdeführers ein 25 einziger Bauauftrag vor; konkret vom Schwiegervater, welcher Land gekauft ha- be und nun zwei Häuser bauen lassen möchte; für die Bauplanung sei die Be- schwerdeführerin zuständig; der Beschwerdeführer unterstütze sie lediglich da- bei. Daneben ist der Beschwerdeführer seit Juli 2018 für die Fahrdienstplattfor- men UBER und Get-Transfer als Fahrer tätig. Gemäss Auskunft des Beschwer- deführers anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 seien alle seine Kunden in ________ anzutreffen, womit er denn auch seinen Umzug nach ________ be- gründet (vgl. Anhörungsprotokoll vom 16.1.2019 S. 5). Der Beschwerdeführer war während eines Jahres (Sommer 2018 bis Sommer 2019) Juniorentrainer beim SC ________ und wechselte gemäss eigener Aussa- ge zwischenzeitlich als Trainer zum Fussballverein in ________. Er leitete zudem für den Albanisch-Islamischen Kulturverein ein Fussballtraining für Jugendliche, bei welchem eine Durchmischung mit Schweizer Jugendlichen unbestrittener- massen nicht stattfindet; in diesem Zusammenhang war der Beschwerdeführer auch zuständig für die Reservation der Turnhalle R.________. Der Beschwerde- führer war zudem während eines Jahres Mitglied bei der SP ________; seine Teilnahme für die verschiedenen Anlässe konnte nicht ermittelt, für die General- versammlung aber ausgeschlossen werden. Sein anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 sowie vorliegend auch wei- terhin geltend gemachtes Engagement als freiwilliger Fahrer bei der Stiftung Pflegezentren Gemeinde C.________ konnte von der betreffenden Einrichtung nicht bestätigt werden; der Beschwerdeführer ist weder als freiwilliger Fahrer noch anderweitig als Helfer registriert. 5.5.3Die Beschwerdeführerin kam 1990 in die Schweiz und zog per 1. Juli 2000 von ________ nach ________. Sie besuchte drei Jahre die Sekundarschule in ________ und absolvierte anschliessend an der Berufsschule ihre Ausbildung zur Hochbauzeichnerin. Danach besuchte sie die Weiterbildung an der M.________, welche sie schwangerschaftsbedingt nicht beendete. Als Hochbau- zeichnerin bzw. als Hochbautechnikerin sowie Bauleiterin war sie in verschiede- nen Unternehmen u.a. in ________, ________ sowie ________ tätig. Auf den 1. Oktober 2018 kündigte die Beschwerdeführerin ihr 80%-Pensum bei der N.________ AG in ________ und nahm eine Erwerbstätigkeit in einem 70%- Pensum bei der O.________ AG in ________ auf. Ein Engagement in der Ge- meinde bzw. in der Region ist weder ersichtlich noch macht die Beschwerdefüh- rerin entsprechendes geltend. Anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 äusserte sie sich denn auch dahingehend, dass sie abgesehen von ihrer Familie, Eltern sowie Geschwistern keine weiteren sozialen Kontakte in der Gemeinde 26 C.________ pflege; frühere Kontakte hätten sich infolge ihres Berufs sowie der Familiengründung auseinandergelebt. 5.5.4Die Söhne der Beschwerdeführer, G.________ und H.________, besuch- ten die Gemeindeschule C.________. G.________ erhielt Zusatzunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DAZ). Gemäss Auskunft der Lehrpersonen vom 5. April 2018 bzw. April 2018 hatte G.________ zu Beginn oft noch Mühe, die An- weisungen der Lehrperson zu verstehen, da sein Deutsch schlecht war. Er konn- te sich aber sehr gut mit Händen und Füssen verständigen. Die Eltern hatten vor den Sommerferien angefangen, Deutsch mit ihm zu Reden und sein Deutsch hatte sich im Bereich des Hörverständnisses sowie Wortschatzes sehr verbes- sert. Auch sei mit G.________ Zuhause gut gelernt bzw. sei ihm zu Hause gehol- fen worden. Es hatte - entgegen der vorinstanzlichen Behauptung - keine integra- tiven Probleme, weder im Unterricht noch bei den Hausaufgaben gegeben. Die Zusammenarbeit mit der Mutter sei durchwegs positiv gewesen. G.________ be- suchte in der ersten Klasse auch weiterhin den Deutschunterricht; wahrscheinlich bräuchte er nach der zweiten Klasse keine Unterstützung mehr. Auskünfte von Lehrpersonen für den Sohn H.________ liegen demgegenüber keine bei den Ak- ten, da er bei Einholung der entsprechenden Auskünfte durch die Vorinstanz den Kindergarten noch nicht besuchte (vgl. Aktennotiz der Vorinstanz vom 22.11.2017). Erst auf das Schuljahr 2018/2019 trat er in den freiwilligen Kinder- garten in der Gemeinde C.________ ein, wobei er - anders als sein älterer Bru- der - keinen Deutsch-Zusatzunterricht benötigte. Seit ihrem Umzug nach ________, besuchen die Kinder nicht mehr die Schule in der Gemeinde C.________. Am 16. November 2019 kam der dritte gemeinsame Sohn I.________ zur Welt. 5.5.5Die Beschwerdeführer nannten im Gesuch um ordentliche Einbürgerung fünf Referenzpersonen. Die Vorinstanz ersuchte diese, ihr Verhältnis zu den Ge- suchstellern zu präzisieren bzw. ein Referenzformular auszufüllen. Dass bei der Vorinstanz aufgrund dieser Referenzpersonen vor allem auch mit Verweis auf die überwiegend aus dem Berufsumfeld und Zufallsbekanntschaften aus der Nach- barschaft stammenden Referenzpersonen sowie deren Auskünfte bzw. Rück- meldungen selbst Zweifel an der genügenden Integration aufkamen, ist nicht zu beanstanden. Denn lediglich zwei Referenzauskünfte haben den Beschwerde- führern ein durchschnittliches Ausmass an Kontakten und sozialen Interaktionen mit Schweizern bzw. mit Gemeindeeinwohnern attestiert; die Mehrheit der Per- sonen konnten angesichts dessen, dass sie die Beschwerdeführer nicht persönli- chen kannten und lediglich beruflich mit ihnen verkehrten bzw. diese einzig im Treppenhaus trafen, hierzu keine konkreten Aussagen machen. Zum Teil haben 27 sich die Referenzauskünfte sogar widersprochen. Mithin war die Vorinstanz ge- rade weil die genannten Referenzpersonen praktisch ausschliesslich aus dem beruflichen Umfeld bzw. Zufallsbekanntschaften aus der Nachbarschaft stamm- ten und keine konkreten bzw. sogar widersprüchliche Auskünfte geben konnten, dazu verpflichtet gewesen, weitere Abklärungen zu treffen. Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. November 2017 daher zu Recht zur Bekanntgabe weiterer Referenzpersonen aus dem persönli- chen Umfeld aufgefordert, welche diese schliesslich am 28. Dezember 2017 nachreichten. Bei diesen weiteren Referenzpersonen handelt es sich indes eben- falls überwiegend um Arbeitskollegen bzw. Nachbarn der Beschwerdeführer, die mit ihnen privat kaum verkehren und sich privat zu diesen auch nicht näher äus- sern konnten. Zwar hielten die meisten Referenzpersonen fest, dass sie die Be- schwerdeführer als sehr freundlich, hilfsbereit und pflichtbewusst erlebt hätten; gleichzeitig wiesen die meisten jedoch auf ein eher geringes Ausmass an Kon- takten und sozialen Interaktionen mit der einheimischen Bevölkerung hin. Inso- fern ergeben auch die weiteren Referenzpersonen direkte Hinweise auf eine mangelhafte Integration der Beschwerdeführer; dem vermögen auch die eigenen Aussagen der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 nichts entgegen zu setzen. Dabei ist es zwar nachvollziehbar, dass die Be- schwerdeführer beruflich wie auch familiär engagiert sind und es ihnen deshalb auch in zeitlicher Hinsicht nur beschränkt möglich ist bzw. war, am gesellschaftli- chen Leben in der Gemeinde C.________ teilzunehmen. Indes ist nicht zu bean- standen, dass bei der Vorinstanz aufgrund der Referenzpersonen sowie der Re- ferenzauskünfte selbst erhebliche Zweifel an der genügenden Integration aufka- men. 5.5.6Vor diesem Hintergrund muss gesamthaft eine mangelnde Integration, ein unzureichender Integrationswille und eine ungenügende allmähliche Annäherung und Angleichung an die schweizerische Kultur und die hiesigen Gewohnheiten erblickt werden. Unerheblich ist dabei, dass die Beschwerdeführer die schriftliche Prüfung bestanden haben, da sie offenbar allgemeine Grundkenntnisse anläss- lich der persönlichen Anhörung vom 16. Januar 2019 nicht mehr abrufen konn- ten. Zudem lässt die Mehrheit der überwiegend beruflichen Referenzpersonen erhebliche Zweifel an ihrer genügenden Integration aufkommen. Dem vermag auch - gemäss eigener Aussage - der Besuch der Fasnacht, der Chilbi sowie ________ nichts entgegen zu setzen. Kommt hinzu, dass zwar eine genügende Integration keine Mitgliedschaft in Vereinen und anderen Organisationen voraus- setzt, indes die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Engagements (abge- sehen vom Training beim Fussballclub) entweder nicht verifiziert werden konnten 28 oder diese einen Verein betreffen, in welchem sich einzig Personen aus dem be- schwerdeführerischen Herkunftsland engagieren. 5.6Damit überwiegen die Informationen, welche bestätigen, dass die Be- schwerdeführer mit den lokalen Verhältnissen nicht vertraut sind. Die Vorinstanz durfte mithin deren Eingliederung in die schweizerischen, schwyzerischen und kommunalen Verhältnisse negativ beurteilen bzw. den Beschwerdeführern die Voraussetzung der Eignung im Sinne des Vertrautseins mit den kommunalen, kantonalen und schweizerischen Verhältnissen (§ 4 Abs. 2 lit. a KBüG) selbst nach Durchführung der Anhörung vom 16. Januar 2019 absprechen. Daran ver- mögen weder der bestandene Test vom 20. Januar 2016, noch die positiven Rückmeldungen der Lehrpersonen bezüglich der Integration der Kinder und auch nicht die Referenzpersonen etwas zu ändern, zumal letztere gar die Zweifel an einer genügenden Integration verstärken. Auch die Tatsache, dass die Be- schwerdeführerin seit ihrem dritten Lebensjahr in der Schweiz lebt und hier die Schule und die Berufsausbildung absolviert hat, ändert hieran nichts. Soweit das Bundesgericht festgestellt hat, es widerspreche jeglicher Lebenserfahrung, dass ein Gesuchsteller, der seit 18 Jahren ein eigenes Geschäft führe, über seine Ar- beit in der Region und der Wohngemeinde keine Kontakte zur einheimischen Be- völkerung, darunter auch Schweizerinnen und Schweizer, unterhalte (vgl. BGE 146 I 49 Erw. 4.5.1), so muss aufgrund der persönlichen Anhörung der Be- schwerdeführerin vorliegend dennoch konstatiert werden, dass sie erstaunlich wenig zu den lokalen Verhältnissen, aktuellen Begebenheiten und gesellschaftli- chen Anlässen wusste und dies trotz vor Ort absolviertem Schulunterricht, hiesi- gem langjährigem Wohnsitz und beruflicher Betätigung in der Region. Auch die eingeholten Referenzauskünfte bestätigen diesen Eindruck eher, als dass sie ein Bild abgeben, wonach ein reger Kontakt mit der Bevölkerung und ein Vertraut- sein mit den lokalen Verhältnissen bestünde. Die vorinstanzliche Beurteilung erweist sich insoweit daher als vertretbar und hält denn auch vor dem Willkürverbot stand (vgl. vorstehend Erw. 3.6). Dies gilt selbst dann, wenn man die von der Vorinstanz als negativ beurteilte Antwort der Be- schwerdeführerin zur Frage bezüglich eines allfälligen Burkaverbots anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019 und den Verweis auf den Polizeibericht (da- zu unten Erw. 8.2.2) unbeachtet lässt. In diesem Zusammenhang sei darauf hin- gewiesen, dass die Beurteilung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe auf die Frage eines allfälligen Burkaverbots lediglich ausweichend geantwortet und damit die Ausübung ihrer Religion höher gewichtet, denn die Einhaltung der Schweizer Gesetze (vgl. angefochtene Verfügung vom 21.8.2019 S. 6 oben), vom Gericht nicht geteilt werden kann. Denn mit ihrer Antwort, wonach es ein 29 solches Gesetz in der Schweiz nie geben werde, ergibt sich entgegen der vor- instanzlichen Ansicht nicht ohne weiteres, dass die Beschwerdeführerin die Aus- übung ihrer Religion höher gewichtet denn die Einhaltung der schweizerischen Gesetzgebung. Auch kann das Tragen eines Kopftuches durch eine Angehörige des Islams unter dem Aspekt der Einbürgerungsvoraussetzungen nicht bean- standet werden, wird doch die Aufgabe der eigenen kulturellen, insbesondere auch religiösen Herkunft und Identität nicht vorausgesetzt. Das blosse Tragen ei- nes Kopftuches ist kein Zeichen mangelnder Integration und bringt für sich auch keine gegen rechtsstaatliche und demokratische Wertvorstellungen verstossende Haltung zum Ausdruck (vgl. BGE 134 I 56 Erw. 5.2). Ihre Einschätzung, dass ge- nau dies vorliegend der Fall sei, vermag die Vorinstanz durch keine anderen Aussagen oder Verhaltensweisen der Beschwerdeführer zu untermauern. 6.1Das Einbürgerungsgesuch wurde ferner abgelehnt, weil die Vorinstanz die Einbürgerungsvoraussetzung der finanziellen Verhältnisse negativ beurteilt hatte. Infolge der Arbeitslosigkeit bzw. der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers und den unbekannten Einkünften aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit so- wie den andauernden Schulden könnten weder die persönlichen noch die finan- ziellen Verhältnisse als geordnet eingestuft werden (vgl. angefochtener Be- schluss vom 21.8.2019 S. 7 lit. b). Die Vorinstanz wirft den Beschwerdeführern dabei nicht vor, sie würden ihren Lebensunterhalt aktuell nicht selber finanzieren oder Sozialhilfe beziehen. Gleichwohl macht sie in diesem Zusammenhang auf verschiedene Ungereimtheiten aufmerksam. So würden die vorliegenden Unter- lagen darauf hinweisen, dass mehr Ausgaben als Einnahmen getätigt werden; das alleinige Einkommen der Ehefrau reiche nicht aus, um die Existenz der ge- samten Familie zu sichern; die "Steuerzusammenfassungen" von UBER würden keine Rückschlüsse auf die finanziellen Verhältnisse zulassen, denn es würden keine Ausgaben vorliegen. Mithin müssten die finanziellen Verhältnisse aufgrund der Arbeitslosigkeit (Kündigung des Arbeitgebers), der Arbeitsunfähigkeit infolge Unfalls und den nicht nachvollziehbaren Einkünften des Beschwerdeführers aus selbständiger Erwerbstätigkeit sowie der andauernden Schulden während des vorliegenden Einbürgerungsverfahrens als nicht geordnet eingestuft werden. 6.2.1Zur Einbürgerung ist geeignet, wer u.a. geordnete persönliche und finanzi- elle Verhältnisse aufweist (§ 4 Abs. 2 lit. f KBüG). In § 7 KBüV wird das Kriterium der geordneten finanziellen Verhältnisse näher definiert. Diese liegen im Zeit- punkt der Gesuchseinreichung vor, wenn das Betreibungsregister für die letzten fünf Jahre keine Einträge von Verlustscheinen und Betreibungen aufweist (lit. a), alle fälligen Steuerforderungen bezahlt sind (lit. b), in den letzten fünf Jahren kei- ne wirtschaftliche Hilfe gemäss Sozialhilfegesetz bezogen wurde und in den fünf 30 Jahren zuvor bezogene wirtschaftliche Hilfe vollständig zurückbezahlt ist (lit. c), und wenn die Lebenshaltungskosten und Unterhaltsverpflichtungen durch Ein- kommen, Vermögen und Rechtsansprüche gegen Dritte gedeckt sind (lit. d). Ge- ordnete finanzielle Verhältnisse müssen während des ganzen Einbürgerungsver- fahrens vorliegen (Abs. 2). Im Kern geht es insbesondere darum, dass die ge- suchstellende Person nicht nur in der Lage ist, die Steuern zu bezahlen sowie für sich und ihre Familie aufzukommen, sondern diese regelmässig anfallenden Aufwendungen auch effektiv über einen längeren Zeitraum bezahlt worden sind bzw. weiterhin beglichen werden, mit anderen Worten keine Anhaltspunkte er- sichtlich sind, dass dem Gemeinwesen Steuerausfälle oder beispielsweise das Risiko von Sozialhilfeleistungen (oder Alimentenbevorschussungen etc.) drohen (vgl. VGE III 2014 47 vom 25.6.2014 Erw. 3.3 = EGV-SZ 2014, B. 7.3 S. 91 ff.). Mithin setzt eine Einbürgerung voraus, dass der Gesuchsteller in der Lage ist, für sich und seine Familie aufzukommen. Er hat dazu nachzuweisen, dass er seine Lebenskosten und Unterhaltspflichten im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung und auf absehbare Zeit durch Einkommen, Vermögen und Leistungen Dritter zu de- cken vermag (vgl. RRB Nr. 556/2012 vom 5.6.2012, S. 6). 6.2.2Die Einbürgerungsvoraussetzung der geordneten finanziellen Verhältnisse, insbesondere auch der in § 7 Abs. 1 lit. d KBüV geforderten wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit stellt eine Konkretisierung der Mindestvorschriften des aBüG dar, die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung verfassungskonform ist und eine Einbürgerung nicht übermässig erschwert (vgl. BGE 135 I 49 [wo- nach eine wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit selbst bei Personen mit kör- perlichen bzw. gesundheitlichen Einschränkungen als Einbürgerungsvorausset- zung verlangt werden darf, dies aber eine qualifizierte Rechtfertigung erfordert; vgl. dazu neu Art.12 Abs. 2 BüG]; BGE 136 I 309; Urteile BGer 1D_8/2018 vom 3.4.2019, 1D_5/2009 vom 24.8.2010, 1D_7/2011 vom 3.11.2011 und 1D_19/2007 vom 16.12.2008; vgl. auch SEM-Handbuch Bürgerrecht für Gesuche bis 31.12.2017, Ziff. 4.7.2.1, wonach die Kantone verlangen können, dass der Bewerber seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln selbstständig und nach- haltig zu bestreiten vermag [keine Abhängigkeit von Sozialhilfe]). Seit dem 1. Ja- nuar 2018 stellt der Grundsatz der wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit auch eine bundesrechtliche Mindestvorschrift dar (vgl. Art. 12 Abs. 1 lit. d BüG; BBl 2011 S. 2835). Mithin kann ein Einbürgerungsgesuch abgelehnt werden, wenn die finanziellen Verhältnisse eines Gesuchstellers keine Gewähr bieten, dass die Gefahr einer Fürsorgeabhängigkeit aus Selbstverschulden ausge- schlossen ist. Nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz einen Zeitraum von 31 zwei Jahren als absehbare Zeit berücksichtigt (VGE III 2019 11 Erw. 5.3/Erw. 5.6.3). 6.3.1Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Vorinstanz habe die finanziel- len Verhältnisse ungenügend abgeklärt, kann dem nicht gefolgt werden. Der auch im Einbürgerungsverfahren geltende Untersuchungsgrundsatz gilt nicht ab- solut, sondern wird durch die Mitwirkungspflicht ergänzt (vgl. hierzu das den Be- schwerdeführern ausgehändigte Merkblatt Ordentliche Einbürgerung der Ge- meinde C.________). So haben die Gesuchsteller bei der Sachverhaltsermittlung mitzuwirken und alle Veränderungen in ihren finanziellen Verhältnissen zu mel- den, soweit sie weitaus besser als die Behörden in der Lage sind, bestimmte Tatsachen darzulegen und zu beweisen. Dies gilt insbesondere etwa dann, wenn die Einbürgerungsbehörde dem Gesuchsteller mangelhafte finanzielle Verhält- nisse vorwirft. Diesfalls liegt es am Gesuchsteller, über seine finanziellen Ver- hältnisse Auskunft zu geben und die entsprechenden Belege einzureichen. Be- reits mit dem Einbürgerungsgesuch waren die Beschwerdeführer mehrfach auf- gefordert worden, Unterlagen einzureichen, welche belegen, dass kein Fürsorge- risiko besteht; ebenso im vorliegenden Beschwerdeverfahren (vgl. vorstehend Ingress lit. C und lit. V sowie Erw. 2.2.2 und Erw. 3.7). 6.3.2Die Beschwerdeführer reichten mit dem Einbürgerungsgesuch zahlreiche Unterlagen ein. Mit Schreiben vom 24. März 2016 ersuchte die Vorinstanz die Beschwerdeführer um Aktualisierung und Übermittlung von zusätzlichen Akten, insbesondere bezüglich ihrer beruflichen Tätigkeiten bzw. ihrer finanziellen Ver- hältnisse. Nach Einreichung zusätzlicher Unterlagen vom 30. März 2016 hat die Vorinstanz die Beschwerdeführer zur Klärung noch offener Fragen in Bezug auf den beruflichen Werdegang sowie der finanziellen Verhältnisse auf den 8. September 2016 zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Im Anschluss an das Gespräch forderte die Vorinstanz die Beschwerdeführer am 10. Oktober 2016 erneut auf, Unterlagen zu ihrer finanziellen Situation nachzureichen. Mit Schreiben vom 25. Oktober 2016 wies die Vorinstanz auf die Unvollständigkeit der zwischenzeitlich eingereichten Unterlagen hin und forderte die Beschwerde- führer erneut auf, diese nachzureichen. Telefonisch sowie schriftlich (Eingang: 31.10.2016) beschwerten sich die Beschwerdeführer bei der Vorinstanz insoweit, als sie mit dem Nachreichen ihrer Kontounterlagen nur bedingt einverstanden seien (vgl. hierzu vorstehend Ingress lit. D). Die Vorinstanz hielt mit Schreiben vom 14. November 2016 daran fest, woraufhin die Beschwerdeführer zusätzliche Bankunterlagen nachreichten (vgl. Schreiben der Vorinstanz vom 9.1.2017). Am 27. Juli 2017 wies die Vorinstanz die Beschwerdeführer unter anderem darauf hin, dass - sollten in der Zwischenzeit bis zur Sitzung der Einbürgerungsbehörde 32 Änderungen eingetreten sein - diesbezüglich eine Mitteilung zu erfolgen habe bzw. Unterlagen nachzureichen seien. Anlässlich der Sitzung vom 14. Septem- ber 2017 stellte die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführer jeden Monat ein Minus in der Haushaltskasse aufweisen würden, indes die Lebenshaltungskosten durch die doppelte Erwerbstätigkeit grundsätzlich gedeckt sein sollten; es sei festzustellen, was die Gründe für die Schulden seien; die Unterlagen seien ent- sprechend zu aktualisieren. Die Vorinstanz informierte die Beschwerdeführer am 21. September 2017 erneut über die Notwendigkeit der Aktualisierung der Akten und verlangte zudem am 8. Januar 2018 bis spätestens 31. Januar 2018 die auf- gelisteten, aktualisierten Unterlagen bezüglich ihrer finanziellen Verhältnisse. Zu- sätzliche Unterlagen reichten die Beschwerdeführer nachweislich verspätet ein, wobei deren Prüfung ergab, dass die Gehaltsabrechnung des Beschwerdefüh- rers fehlen würden. In der Folge hat die Vorinstanz am 8. Februar 2018 deren Nachreichung verlangt, sowie die Beschwerdeführer auf die dem Amtsblatt ent- nommene Gründung einer Einzelfirma durch den Beschwerdeführer aufmerksam gemacht, die der Einbürgerungsbehörde nicht deklariert wurde. Gleichzeitig wur- den sie erneut auf ihre Mitwirkungspflicht hingewiesen. Auch angesichts der zwi- schenzeitlich erfolgten Kündigung des Arbeitgebers bzw. Beendigung des Ar- beitsverhältnisses des Beschwerdeführers per 31. Mai 2018 sowie seines neu gegründeten Unternehmens konnte die Vorinstanz die finanzielle Situation der Beschwerdeführer nicht abschliessend beurteilen und wies darauf hin, dass die Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu aktualisieren seien (vgl. Schreiben vom 16.4.2018). Mit Schreiben vom 29. August 2018 wies die Vor- instanz die Beschwerdeführer darauf hin, dass sie gemäss der vorliegenden Ak- tenlage kein Vermögen besitzen würden, die Einnahmen aufgrund der Arbeitsun- fähigkeit des Beschwerdeführers nicht gesichert seien und von der neu gegrün- deten Einzelfirma keine Angaben vorliegen würden. Die zwischenzeitlich bean- walteten Beschwerdeführer reichten per 19. September 2018 einzig die Suva- Taggeldabrechnung vom 17. Juli 2018 sowie den Arbeitsvertrag vom 15. Juni 2018 nach. Am 30. Oktober 2018 verlangte die Vorinstanz im Rahmen der Einla- dung zur Anhörung vom 16. Januar 2019 bis spätestens 20. Dezember 2018 das Nachreichen weiterer, aufgelisteter Unterlagen. Mit Eingang vom 19. Dezember 2018 reichten die Beschwerdeführer die Lohnabrechnungen November/Oktober (ai), die Steuererklärung Jahr 2017 (ai/di) und die "Einnahmen L.________" (di) ein. Anlässlich der Befragung vom 16. Januar 2019 konfrontierte die Vorinstanz die Beschwerdeführer infolge der unklaren finanziellen Situation sinngemäss mit der Möglichkeit des Fürsorgerisikos. Gemäss eigener Aussage verdiene der Be- schwerdeführer bei UBER im Durchschnitt Fr. 1'500.-- pro Woche und bei "Get- Transfer" ca. Fr. 1'000.-- im Monat; die Abrechnung bezüglich der persönlichen 33 Beiträge der AHV/IV sowie Benzin erfolge über sein Unternehmen; darüber hin- aus konnte der Beschwerdeführer keine konkrete Auskunft geben bzw. keine entsprechenden Unterlagen nachreichen. Mit Schreiben vom 24. Januar 2019 setzte die Vorinstanz die Beschwerdeführer in Kenntnis, dass die finanziellen Verhältnisse auch weiterhin nicht abschliessend beurteilt werden könnten, da konkrete Informationen bezüglich der selbständigen Erwerbstätigkeit fehlen wür- den; die eingereichte Steuerzusammenfassung des Taxiunternehmens reiche hierfür nicht aus; es liege keine Auskunft bezüglich der Aufwendungen (Benzin, Sozialversicherungen etc.) vor. Die Beschwerdeführer reichten hierzu keine wei- teren Unterlagen nach. 6.3.3Mithin zeigt sich, dass die Vorinstanz bereits mit dem Einbürgerungsge- such entsprechende Unterlagen eingefordert und später sowohl die Zweifel an der mangelnden wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit erneuert als auch wei- tere Belege eingefordert hatte. Auch hat sie die Beschwerdeführer ausdrücklich auf ihr Mitwirkungspflicht bezüglich der veränderten Verhältnisse hingewiesen. Es wäre an den Beschwerdeführern gelegen, die entsprechenden finanziellen Unklarheiten anlässlich der mehrfach veränderten Verhältnisse zu klären und entsprechende Antworten zu liefern. Dies zumal sich die finanziellen Verhältnisse während des Einbürgerungsverfahrens unstrittig fortwährend verändert hatten und hierzu - insbesondere bezüglich der selbständigen Erwerbstätigkeit des Be- schwerdeführers - denn auch die entsprechenden Abklärungen erforderlich wa- ren. Der pauschale Verweis, wonach (noch) kein Jahresabschluss vorliege, der Beschwerdeführer indes mit einem monatlichen Umsatz von etwa Fr. 8'500 brutto bzw. Fr. 6'000.-- netto aus seiner Einzelfirma für Personen- und Geldtransporte ausgehe, genügte hingegen auch unter Hinweis auf die "Steuerzusammenfas- sungen" von UBER - ohne Auskunft bezüglich der Einnahmen aus "Get-Transfer" - somit nicht. Darüber hinaus konnten die Beschwerdeführer keinerlei Auskunft geben, insbesondere bezüglich der Ausgaben. Die Beschwerdeführer reichten im vorinstanzlichen Verfahren hierzu keine weiteren Belege ein. Erst im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens reichten die Beschwerdeführer die be- reits per Mai 2019 erstellte Steuererklärung 2018 sowie die undatierte Aufstel- lung der Einnahmen und Ausgaben der L.________ Bauplanung für das Jahr 2018 und 2019 nach. Bei dieser Sachlage ist es daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ihren Entscheid auf der Basis der ihr vorliegenden Unterla- gen gefällt hatte. 6.3.4Mithin geht somit auch der in der Beschwerdeeingabe vorgetragene Vor- wurf fehl, die Vorinstanz hätte den Sachverhalt unvollständig im Sinne von § 46 Abs. 1 lit. a VRP festgestellt.34 Nachfolgend gilt es schliesslich die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdefüh- rer - unter Berücksichtigung der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nachge- reichten Unterlagen - zu beurteilen. 6.4.1 Gemäss Steuererklärung 2018 wiesen die Beschwerdeführer ein Jahres- netto-Erwerbseinkommen von Fr. 64’453.-- aus. Dabei gilt es zu beachten, dass die Beschwerdeführerin per 1. Oktober 2018 ihr Arbeitspensum von 80% auf 70% reduzierte (neuer Monatslohn [nach Abzug]: Fr. 3'799.55), dass das Ar- beitsverhältnis des Beschwerdeführers per 31. Mai 2018 beendet wurde und dass er per Juli 2018 seine selbständige Erwerbstätigkeit aufgenommen hatte. Die vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nachgereichten Aufstel- lungen der Einnahmen und Ausgaben seiner Einzelfirma (L.________ Baupla- nung) belegen für das Jahr 2018 einen monatlichen Gewinn von rund Fr. 1'590.-- (Juli bis Dezember 2018: gemäss Aussage des Beschwerdeführers nahm er sei- ne selbständige Erwerbstätigkeit im Juli 2018 auf, nach Beendigung des Arbeits- verhältnisses bei der K.________ AG [mit bis dahin einem Monatslohn von brutto rund Fr. 5'833.--] bzw. nach Ende seiner Arbeitsunfähigkeit) sowie für das Jahr 2019 einen solchen von Fr. 3'972.-- (Januar bis Juli 2019). Lediglich der Vollständigkeithalber sei dabei darauf hingewiesen, dass bei den Einnahmen Einträge von "privat Eink." bzw. "Div. Einkommen" aufgeführt sind, die weder näher ausgeführt noch belegt werden. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer - mit zwischenzeitlich drei Kindern - zusammen nunmehr ein Einkommen von gesamthaft rund Fr. 7'772.-- (Fr. 3'799.55 und Fr. 3'972.--) pro Monat ausweisen. Das von den Beschwerdeführern behauptete Netto- Einkommen von Fr. 10'000.-- erweist sich somit infolge veränderter Verhältnisse im Jahre 2018 als nicht (mehr) aktuell. 6.4.2Ferner gilt es zu beachten, dass der Beschwerdeführer zwar Dokumente zur UVG-Versicherung, der Kranken- Lohnausfallversicherung und zur Vorsorge (Säule 3a) eingereicht hatte. Indes handelt es sich dabei lediglich um Offerten der Q.________ vom 23. Februar 2018. Entsprechende Policen liegen den Akten nicht bei; im Gegenteil hat eine Nachfrage der Vorinstanz bei der Q.________ gar ergeben, dass dannzumal keine Versicherungen abgeschlossen worden wa- ren. Im Rahmen der Beschwerde vom 16. September 2019 haben die Be- schwerdeführer diese Feststellung denn auch nicht korrigiert. Infolge dieser un- klaren Verhältnisse bezüglich der Vorsorgeverhältnisse ersuchte das Verwal- tungsgericht die Beschwerdeführer um Nachreichung von Unterlagen, welche zweifelsfrei bestätigen, dass der selbständig erwerbende Beschwerdeführer ge- gen die verschiedenen Risiken von Unfall, Krankheit und Alter und daraus fol- genden Erwerbsausfall versichert ist, mithin nicht bloss Offerten, sondern auch 35 entsprechende Policen vorhanden sind (vgl. Schreiben vom 4.6.2020). Die am 19. Juni 2020 nachgereichten Unterlagen vermögen das Ausbleiben eines Für- sorgerisikos auch weiterhin nicht belegen. Dabei fällt zum einen auf, dass auf die ursprünglich eingereichten Offerten tatsächlich keine Versicherungsabschlüsse folgten. Soweit die Kranken- und Unfallversicherung der P.________ (vgl. Bf-act. 11: "Informationsmitteilung" vom 28.5.2019 bezüglich eines "Partnerschutzes für UBER Partner-Fahrer" S. 6 i.V.m. S. 9 [Art. 6/7]) nun auch tatsächlich (und mithin erst auf Anfrage des Verwaltungsgerichts per 17.6.2020) policiert und auf dem Weg zum Beschwerdeführer gewesen sei sollte (nachgereicht wurde sie nicht), so erweist sich diese bzw. deren Lohnausfallentschädigung von Fr. 80.-- pro Tag während lediglich eines Zeitraums von 30 Tagen und maximal Fr. 2'400.-- offen- sichtlich als ungenügend (und würde - als Vergleich - keinesfalls eine mit den Vorgaben nach Art. 324a OR äquivalente Versicherungslösung für Arbeitneh- mende im dritten Dienstjahr darstellen). Kommt hinzu, dass die ebenfalls nachge- reichte Police der 3. Säule bei der Q.________ (Capital-Fund; Anteilgebundene Lebensversicherung; Gebundene Vorsorge nach BVV3) eine Jahresprämie von Fr. 1'795.60 und ein Kapital im Erlebensfall lediglich dem Wert der Fondsanteile bzw. im Todesfall dem Vertragsguthaben am Todestag ausweist; dabei gilt es zu beachten, dass als Versicherungsbeginn der 1. Juli 2020 veranschlagt ist (vgl. Bf-act. 12). Insofern ist der Wert der Fondsanteile derzeit bzw. in absehbarer Zeit als überaus gering zu betrachten. Anderweitige Versicherungen hat der Be- schwerdeführer keine eingereicht. Unbestritten ist hingegen der erfolgte Kapital- bezug aus der beruflichen Vorsorge, was die wirtschaftliche Selbsterhaltungs- fähigkeit noch schmälert. Unterlagen, welche eine genügende Absicherung ge- gen ein Fürsorgerisiko belegen würden, fehlen somit nach wie vor. 6.4.3Mithin muss davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer als selbständig Erwerbender weder bezüglich der Taggeldversicherung aus Kran- ken- und Unfallversicherung noch aus beruflicher Vorsorge genügend gedeckt ist. Die Beschwerdeführer konnten auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht belegen, dass die wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit gegeben ist, da der Beschwerdeführer für das Risiko Unfall bzw. Krankheit auch weiterhin nicht genügend abgesichert ist. Wohl trifft es zu, dass den Beschwerdeführer als selbständig Erwerbenden keine Pflicht zur Vorsorge (Alter und oder Krank- heit/Unfall) trifft. Indes hätte es (infolge des tiefen Lohnes der Ehefrau von Fr. 3'799.55 sowie mangels Vorliegen eines Vermögens [vgl. nachfolgend] und in Anbetracht des im Verhältnis dazu überaus hohen Mietzinses von über Fr. 3'000.-- sowie der Tatsache, dass der Grundbedarf für eine fünfköpfige Familie gemäss SKOS 2020 bei Fr. 2'413 liegt) von Anbeginn weg das Ziel der Be- schwerdeführer sein müssen, in Eigenverantwortlichkeit - und nicht erst auf An-36 frage des Verwaltungsgerichts - die nunmehr fünfköpfige Familie für den Risiko- fall abzusichern. Denn schliesslich verlangt die Einbürgerungsvoraussetzung der geordneten finanziellen Verhältnisse u.a. ausdrücklich, dass auch die wirtschaft- liche Selbsterhaltungsfähigkeit gegeben sein muss, der Lebensunterhalt aus ei- genen Mitteln selbständig und nachhaltig bestritten werden können muss. In wel- cher Form, ist dabei nicht von Belang. Auch der Beschwerdeführer kann jederzeit von einem Schicksalsschlag betroffen sein. Diesfalls ist die Familie aufgrund der finanziellen Situation und der fehlenden vertraglichen Absicherungen sehr schnell auf öffentliche Gelder angewiesen, da sie für den Lebensunterhalt nicht aufkommen könnte und keine Dritten, auch nicht anderweitige Familienmitglie- der, zu Leistungen verpflichtet sind (vgl. VGE III 2019 11 Erw. 5.6.3). 6.4.4Vermögensmässig steht fest, dass gemäss Steuererklärung 2018 - wie auch die Jahre zuvor - kein Vermögen deklariert wurde. Demgegenüber wiesen die Beschwerdeführer im Formular "Nachweis der Lebenshaltungskosten" per September 2015 ein Vermögen von rund Fr. 8'000.--, per April 2016 ein solches von rund Fr. 2'000.-- und per Januar 2018 ein solches von rund Fr. 10'000.-- aus. Zwar variieren diese Vermögensbeträge stark, stimmen jedoch weitestgehend mit den von den Beschwerdeführern eingereichten Bankunterlagen überein. Da- mit übereinstimmend erläuterten die Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung vom 16. Januar 2019, dass es sich bei den Beträgen jeweils um ihre Ersparnisse gehandelt habe. Dies konnte jedoch - obschon die Bankunterlagen dies entspre- chend festhalten - anhand der Steuererklärungen nicht nachvollzogen werden. Soweit die Beschwerdeführerin den Vermögensschwund im Jahre 2018 mit ei- nem Fahrzeugkauf begründen, so ergibt sich aufgrund der vorliegenden Aktenla- ge, dass zwar eine Zahlung von Fr. 10'000.-- für einen Fahrzeugkauf erfolgt ist, dies jedoch bereits im März 2015 erfolgt sein muss (vgl. Leasingvertrag vom 23.3.2015). Ein Fahrzeugkauf im Jahre 2018 ist den Akten nicht zu entnehmen. Der Beschwerdeführer wies demgegenüber darauf hin, er habe das Geld für die Gründung seines Unternehmens benötigt, namentlich zum Vorbereiten für sein Fahrzeug, für den Führerschein, Lizenzen etc. Dies erscheint durchaus nachvoll- ziehbar, wobei zu erwähnten bleibt, dass sich das Ehepaar gemäss Spezialde- klaration der Steuererklärung 2018 offenbar Kapitalleistungen aus Vorsorge im Betrag von Fr. 22'954.-- ausbezahlen liess. Ob dies im Rahmen der Gründung der Einzelfirma erfolgte oder nicht, ist mangels Vorliegen entsprechender Unter- lagen nicht nachvollziehbar. Hinweise, wohin dieses Geld überwiesen wurde, lie- gen den vorliegenden Akten ebenfalls nicht bei. Gleichzeitig ist in diesem Zu- sammenhang darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer offenbar über keine nicht obligatorische Altersvorsorge verfügt (resp. gemäss nachgereichter 3.-Säule-Police über eine sehr geringe) und selbst die obligatorische Altersvor-37 sorge wohl infolge der Kapitalauszahlung aus Vorsorge nunmehr geschmälert sein dürfte. 6.4.5Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführer keine Sozialhilfe beziehen und keine Betreibungen vorliegen. Auch ist das Geschäft des Beschwerdeführers nicht überschuldet und es sind auch keine Zahlungsausstände bekannt. Mithin ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer ihren privaten wie auch ge- schäftlichen Zahlungspflichten nachkommen. Insofern besteht kein akutes Für- sorgerisiko. Allerdings gilt es zu beachten, dass gemäss den Bankauszügen der Jahre 2014 bis 2017 die Spar- sowie Lohnkonti - obschon die Lohnvergütungen dannzumal noch höher ausgefallen sind denn die aktuellen - monatlich regel- mässig einen negativen Saldo aufwiesen. Seither sind die Ausgaben gestiegen (höhere Mietkosten; Familienzuwachs), die Festanstellung des Beschwerdefüh- rers wurde beendet, das Familieneinkommen ist gesunken und ebenso die Absi- cherung für den Risikofall. 6.4.6Mithin ergibt sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen, dass die Be- schwerdeführer abgesehen vom (relativ tiefen) Lohn der Ehefrau, über keine genügende vertragliche Absicherung des Erwerbsausfallrisikos bei Unfall oder Krankheit des Ehemannes verfügen. Auch gilt als unbestritten, dass die Be- schwerdeführer über kein Vermögen verfügen, so dass ihre Lebenshaltungskos- ten bei Eintritt eines Risikos und daraus folgender Erwerbslosigkeit offensichtlich nicht gedeckt wären. Ebenso wenig brachten die Beschwerdeführer vor, dass anderweitige Familienmitglieder sie mit ihren drei Kindern finanziell unterstützen würden. 6.5 Damit ist - auch unter Berücksichtigung der erst im verwaltungsgerichtli- chen Beschwerdeverfahren beigebrachten Unterlagen - nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführern die Eignung zur Einbürgerung im Sinne der geordneten finanziellen Verhältnisse gemäss § 4 Abs. 2 lit. f KBüG ab- spricht. Aufgrund der von den Beschwerdeführern beigebrachten Unterlagen ist die für eine Einbürgerung geforderte wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit im Sinne einer selbständigen und nachhaltigen Sicherstellung des Lebensunterhal- tes nicht gegeben; die Gefahr einer Fürsorgeabhängigkeit aus Selbstverschulden muss aufgrund der Einkommens- und Vermögenslage sowie insbesondere man- gels hinreichender Vorsorge als erheblich beurteilt werden. 7.Mithin ist festzustellen, dass die Eignung zur Einbürgerung im Sinne einer genügenden Integration gemäss § 4 Abs. 2 lit. a und b KBüG sowie im Sinne der geordneten persönlichen und finanziellen Verhältnisse gemäss § 4 Abs. 2 lit. f KBüG (i.V.m. § 7 Abs. 1 lit. d KBüV) nicht gegeben ist. Dementsprechend ist 38 denn auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Einbürgerungsgesuch abgelehnt hat. Bei diesem Ergebnis bräuchte auf die weitere Begründung der Vorinstanz, die Mitwirkung der Beschwerdeführer sei ungenügend und verschie- dene Tatsachen - insbesondere widersprüchliche Auskünfte ohne Wahrheitsge- halt - würden die negative Beurteilung (Leumund) bestärken (vgl. angefochtener Beschluss vom 21.8.2019 S. 8 lit. d [Ziff. 1/2/4]), grundsätzlich nicht weiter einge- gangen zu werden. Gleichwohl rechtfertigen sich der Vollständigkeit halber dies- bezüglich die nachfolgenden Ausführungen. 8.1Die Voraussetzung des tadellosen Leumunds (vgl. § 4 Abs. 2 lit. c KBüG) erfüllt gemäss § 8 KBüV, wer seinen rechtlichen, sozialen und ethischen Ver- pflichtungen während längerer Zeit korrekt nachkommt (Abs. 1). Ein tadelloser strafrechtlicher Leumund ist gemäss Abs. 2 im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung gegeben, wenn der Strafregisterauszug für Privatpersonen keinen Eintrag auf- weist (lit. a), der Gesuchsteller in den letzten fünf Jahren vor Gesuchseinreichung nicht wegen eines Verbrechens, Vergehens oder einer Übertretung mit Busse über Fr. 1'000.-- verurteilt wurde (lit. b), und gegen den Gesuchsteller kein Straf- verfahren hängig ist (lit. c). Ein tadelloser Leumund muss während des ganzen Einbürgerungsverfahrens vorliegen (Abs. 3). Das Verwaltungsgericht hat sich im Entscheid VGE III 2017 93 vom 28. August 2017 eingehend mit dem Begriff des tadellosen Leumunds auseinandergesetzt. Es hat u.a. festgehalten, dass - über §§ 7 und 8 KBüV hinaus gesetzlich nicht näher konkretisiert werde, was unter tadellosem Leumund im Sinne von § 4 Abs. 2 lit. c KBüG i.V.m. § 8 Abs. 1 KBüV zu verstehen sei (zit. VGE Erw. 3.3.2); - der tadellose Leumund als unbestimmter Rechtsbegriff keine Legaldefinition kenne (zit. VGE Erw. 3.3.2 m.H.a. BGE 104 Ia 187 Erw. 2a); - bei der Beurteilung des "guten Leumunds" in formeller Hinsicht amtlich aus- gewiesene Tatsachen ins Gewicht fallen (bspw. strafrechtlicher- und betrei- bungsrechtlicher Leumund) und im materiellen Sinne auch der sittliche Le- benswandel in die Beurteilung einzubeziehen ist; - sich der gute Leumund aus einer Gesamtbetrachtung beider, der formellen und materiellen Aspekte ergibt, wobei die Beurteilung der unbescholtenen Le- bensführung subjektiven Bewertungen unterliegt und daher mit der gebotenen Zurückhaltung und Sorgfalt zu erfolgen hat (zit. VGE Erw. 3.3.5); - es für die Verneinung eines tadellosen Leumundes einer gewissen Schwere der Verfehlungen bedarf und diese mit der Verweigerung der Einbürgerung in einem vernünftigen Verhältnis (Grundsatz der Verhältnismässigkeit) stehen muss (zit. VGE Erw. 3.3.7);39 - einerseits auf die Umstände des Einzelfalls bzw. das Verhalten während einer längeren Zeit abzustellen ist und andererseits der tadellose Leumund nicht anhand eines einzelnen Merkmals beurteilt werden darf (zit. VGE Erw. 3.3.7). 8.2.1Der vorinstanzliche Vorwurf widersprüchlicher Auskünfte bzw. nicht Erwäh- nen von Tatsachen ist aufgrund der Aktenlage nachvollziehbar. Es liegen mehrere Versionen von Lebensläufen des Beschwerdeführers vor, welche sich zum Teil gar widersprechen; diese Widersprüche im Lebenslauf können nicht damit begründet werden, der Berufsberater habe geraten, seinen Lebenslauf entsprechend anzupassen bzw. Änderungen vorzunehmen. Ver- schwiegen hatte der Beschwerdeführer sodann die Gründung seiner Einzelfirma im November 2017 und dies erst auf Anfrage der Vorinstanz bestätigt. Es wäre im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht an ihm gelegen, diese veränderten Verhält- nisse bekannt zu geben und nicht erst auf Anfrage der Vorinstanz. Kommt hinzu, dass sich aus der erst vor Verwaltungsgericht eingereichten Steuererklärung 2018 ergibt, dass die Beschwerdeführer eine Kapitalleistung aus Vorsorge von Fr. 22'954.-- erhalten haben; dies haben sie im Zusammenhang mit der Ermitt- lung der finanziellen Situation ebenfalls nicht offengelegt, was in Anbetracht der Tatsache, dass gerade auch die Vorsorge ein besprochenes Thema war, zu er- warten gewesen wäre. Die Behauptung der Beschwerdeführer, sie hätten alles angegeben, erweist sich damit nachweislich als falsch; dies auch unter Berück- sichtigung der sich zum Teil gegenseitig widersprechenden Aussagen anlässlich des persönlichen Gesprächs vom 8. September 2016 bzw. der persönlichen An- hörung vom 16. Januar 2019 sowie der oberwähnten Ausführungen betreffend Abklärungen der finanziellen Situation (vgl. vorstehend Erw. 6.3.2 und Erw. 6.3.3). Schliesslich gilt es in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, dass der Be- schwerdeführer, entgegen seiner Behauptung, keine Kranken- noch UVG- Versicherung bei der Q.________ abgeschlossen hatte und insofern sogar un- wahre Behauptungen vorbrachte (vgl. vorstehend Erw. 6.4.2). Zu Recht bezweifelte die Vorinstanz daher, dass die Beschwerdeführer ihr ge- genüber immer wahrheitsgemäss Auskünfte erteilt hätten. 8.2.2Die bei der Vorinstanz eingereichten Strafregisterauszüge weisen keinen Eintrag auf; ein strafrechtliches Verfahren gegen die Beschwerdeführer ist unbe- strittenermassen auch nicht hängig. Im Erhebungsbericht der Kantonspolizei Schwyz vom 7. Juni 2016 wird festgehalten, der Beschwerdeführer sei wegen SVG-Widerhandlung im 2011 verzeichnet; die Ehefrau und die Kinder seien in-40 des nicht verzeichnet. Gleichwohl hält die Kantonspolizei unter "Weitere Bemer- kungen" fest: E./F.________ E.________ ist der Postenmannschaft des PP ________ bekannt. Einen engeren Kontakt zum IS und UCK konnte ihm bis anhin nicht nachgewiesen werden. Die Vorinstanz greift diese Bemerkung im angefochtenen Beschluss auf und führt aus, diese Formulierung lasse den Schluss zu, dass zwar keine Anzeige vorlie- ge, jedoch nicht erfasste Vorfälle intern bekannt seien. Tatsächlich lässt die 'weitere Bemerkung' der Kantonspolizei aufhorchen. Indes ist der von der Vorinstanz gezogene Schluss nicht statthaft. Der Vorwurf ist gra- vierend und würde - sollte er sich erhärten - eine Einbürgerung in der Tat aussch- liessen, müsste doch von einer gegen die rechtsstaatlichen und demokratischen Wertvorstellungen verstossende Haltung ausgegangen werden (vgl. Bundesge- setz über das Verbot der Gruppierungen "Al-Qaïda" und "Islamischer Staat" so- wie verwandter Organisationen vom 12.12.2014 [SR 122]). Hingegen hält die Bemerkung ausdrücklich fest, es habe dem Beschwerdeführer bislang nichts nachgewiesen werden können (mithin kann ihm nichts zum Vorwurf gemacht werden); und wenn die Vorinstanz gleichwohl den entgegengesetzten Schluss zieht, dann wäre sie aufgrund der Untersuchungspflicht gehalten, weitere Ab- klärungen zu treffen. Dem Beschwerdeführer aufgrund dieser Bemerkung ohne weitere Sachverhaltsabklärungen eine verwerfliche Gesinnung vorzuwerfen, geht hingegen nicht an, zumal der Strafregisterauszug des Beschwerdeführers, wie bereits ausgeführt, keine Einträge aufweist. 8.2.3Mithin ergibt sich, dass einige der an die Adresse der Beschwerdeführer gerichteten Vorwürfe (Unwahrheiten, Nichtdeklaration, Widersprüche etc.) in den Akten eine Stütze finden. Dies trägt dazu bei, dass - in der Gesamtwürdigung al- ler Umstände - die von der Vorinstanz beschlossene Nichteinbürgerung bekräftigt wird. 9.Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführer die Einbürge- rungsvoraussetzungen nicht erfüllen. Aufgrund der Gesamtwürdigung bzw. Ab- wägung sämtlicher materieller Einbürgerungsvoraussetzungen erweist es sich daher nicht als willkürlich, die Beschwerdeführer nicht einzubürgern. Die Be- schwerde ist damit unbegründet und abzuweisen. 10.1Diesem Ergebnis entsprechend sind die auf Fr. 800.-- festzusetzenden Ver- fahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) den unterlie- genden Beschwerdeführern aufzuerlegen (§ 72 VRP).41 10.2Die unterliegenden Beschwerdeführer haben der anwaltschaftlich vertrete- nen Vorinstanz eine Parteientschädigung zu leisten (§ 74 Abs. 1 und 2 VRP). Sie ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Bar- auslagen und MwSt) festzusetzen.42 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden den Beschwerdeführern auferlegt. Sie haben einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, womit die Rechnung ausgegli- chen ist. 3. Die Beschwerdeführer haben der anwaltschaftlich vertretenen Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau- sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe- schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 5. Zustellung an: - den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R) - den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R) - und das Departement des Innern. Schwyz, 23. September 2020 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Vizepräsident: Die Gerichtsschreiberin: *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 1. Oktober 2020