<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00359</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105864&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00359</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.12.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeut</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anspruch eines Psychologen mit Universitätsabschluss auf Zulassung nach den Richtlinien der Gesundheitsdirektion<br/><br/>Massgebend sind zur Zeit die Richtlinien der Direktion. Dass diese mit dem Erfordernis der integralen Spezialausbildung vom früheren Konzept abweichen, spielt keine Rolle (E. 3a).<br/>Das Übergangsrecht ist weder rechtsungleich noch willkürlich. Es gibt dem Beschwerdeführer keinen Zulassungsanspruch allein gestützt auf seine Erstausbildung (E. 3b).<br/>Die Direktion stützt sich auf quantitative und qualitative Kriterien ab. Die Richtlinien bewerten zu Recht die von den Gesuchstellern besuchten Ausbildungsinstitutionen und nicht die individuelle Ausbildung (E. 4b).<br/>Die Direktion anerkennt zu Recht die von der Charta anerkannten Ausbildungsgänge. Bei allen nicht anerkannten Institutionen ist eine eigene Beurteilung der Direktion jedoch unumgänglich (E. 4c).<br/>Es ist zulässig, von den Institutionen ein breiteres Ausbildungsangebot zu verlangen, als es vom einzelnen Absolventen im Minimum belegt werden muss (E. 4d).<br/>Ob das theoretische Ausbildungsangebot der vom Beschwerdeführer absolvierten Institution den Richtlinien genügt, bedarf weiterer Abklärungen (E. 5b).<br/>Die daneben vom Beschwerdeführer besuchten Veranstaltungen stellen keine integrale Spezialausbildung im Sinn der Richtlinien dar (E. 5c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CHARTA">CHARTA</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRAL">INTEGRAL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPEUT/-IN">PSYCHOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPIE">PSYCHOTHERAPIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTLINIEN">RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSERMITTLUNG">SACHVERHALTSERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG">SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIALAUSBILDUNG">SPEZIALAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: THEORIE">THEORIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 7 Abs. I lit. a aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">Art. 36 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">§ 7 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Der an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich diplomierte Psychologe A ersuchte die Gesund­heitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich am 21. Mai 1999 um Zulassung als selbstÃ¤n­dig tÃ¤tiger Psychotherapeut. Die hierfÃ¼r erforderliche Spezialausbildung belegte er im We­sentlichen durch die BestÃ¤tigung, von 1994 bis 1996 einen Lehrgang am Ausbildungsin­stitut fÃ¼r sy­s­temische Therapie und Beratung von C absolviert zu haben. Da diese Ausbildung von der CHARTA nicht anerkannt und der Fachkommission Psychotherapie der Gesundheitsdirek­tion nicht bekannt war, wurde der Gesuchsteller auf­gefordert, einen Fragebogen durch diese AusbildungsstÃ¤tte ausfÃ¼llen zu lassen. Nach Ein­gang des entsprechenden Berichts teilte die Gesundheitsdirektion dem Gesuchsteller am 28. April 2000 mit, die Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung als Psychotherapeut kÃ¶nne ihm nicht erteilt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf Ersuchen von A wies die Direktion das Gesuch am 13. Sep­tem­ber 2000 fÃ¶rm­lich ab. Sie erwog, der Gesuchsteller erfÃ¼lle zwar die Voraussetzungen der Richtlinien der Gesundheitsdirektion vom MÃ¤rz 1999 mit Bezug auf die Erstausbildung sowie auf die un­selbstÃ¤ndige psychotherapeutische TÃ¤tigkeit, nicht jedoch bezÃ¼glich der absolvierten Spe­zialausbildung. Eine solche mÃ¼sse die aufeinander abgestimmten und ein ganzheitliches Lehrsystem bildenden Ausbildungselemente Theorie, Selbsterfahrung und Supervision enthalten. Die vom Gesuchsteller am Ausbildungsinstitut fÃ¼r systemische The­rapie und Beratung von C absolvierte Ausbildung kÃ¶nne nicht als umfassende psychotherapeutische Ausbildung beurteilt werden, da sie keine Therapietheo­rie (Krankheitslehre) und keine umfassende Theorie fÃ¼r die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krank­heiten, sondern nur die Technik der Familien- und Paarthe­rapie vermittle. Insbesondere fehle die Vermittlung von Wissen Ã¼ber Diagnostik, Indika­tion und Kontraindikation der systemischen Therapie (Praxistheorie). Die Ausbildung sei daher nur als mÃ¶gliche Zusatz­ausbildung zu einer bereits absolvierten Spezialausbildung zu beurteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diese VerfÃ¼gung wandte sich A mit Eingabe vom 17. Ok­tober 2000 an das Verwaltungsgericht und beantragte, der angefochtene Entscheid sei auf­zuheben und die ersuchte Bewilligung zu erteilen, eventuell sei die Bewilligung von der Er­fÃ¼llung zweck­mÃ¤ssiger Auflagen abhÃ¤ngig zu machen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Gesundheitsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 17. November 2000 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die vorliegende Streitsache gemÃ¤ss § 41 in Ver­bindung mit § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der vorliegenden direkten Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen so­wohl Rechtsverletzungen als auch die Unangemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung geltend gemacht werden (§ 50 Abs. 1 und 3 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Zulassung selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen hat im Kanton ZÃ¼rich eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 1991 hatte das Verwaltungsgericht festgestellt, dass der damals noch im zÃ¼rcherischen Gesundheits­recht vorgesehene Ausschluss nichtÃ¤rztlicher selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten gegen den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verstosse und daher verfassungswidrig sei (vgl. RB 1991 Nr. 81 = ZBl 93/1992, S. 74). In der Folge erliess der Regierungsrat am 8. Januar 1992 gestÃ¼tzt auf die in § 31a des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (Gesund­heitsG) enthaltene ErmÃ¤chtigung die Verordnung Ã¼ber die Berufe der Gesundheitspflege (VBG), welche die frÃ¼here Verordnung Ã¼ber die medizinischen Hilfsberufe vom 11. Au­gust 1966 ersetzte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach § 1 VBG Ã¼bt einen Beruf der Gesundheitspflege aus, wer gegen Entgelt oder berufsmÃ¤ssig Krankheiten, Verletzungen oder sonstige gesundheitliche StÃ¶rungen feststellt oder behandelt, Geburtshilfe ausÃ¼bt oder medizinische Analysen durchfÃ¼hrt. § 2 VBG un­terscheidet zwischen unselbstÃ¤ndiger und selbstÃ¤ndiger AusÃ¼bung der Berufe der Gesund­heitspflege. WÃ¤hrend die unselbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung ‑ im Namen und auf Rechnung eines zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung berechtigten Aufsichtspflichtigen ‑ nach §§ 35/36 VBG keiner Bewilligung bedarf, ist fÃ¼r die selbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung nach § 9 VBG eine Bewilligung der Gesundheitsdirektion erforderlich. Die in § 3 VBG einzeln aufgezÃ¤hl­ten TÃ¤tigkeiten gelten jedoch von vornherein als nicht bewilligungspflichtige medizinische Verrichtungen, so auch unter anderem die psychologische Beratung und Beurteilung ge­sun­der Personen (lit. f). Die Psychotherapeuten sind gemÃ¤ss § 8 lit. g VBG zur selbstÃ¤ndi­gen BerufsausÃ¼bung berechtigt. Ihr TÃ¤tigkeitsbereich umfasst laut § 31 VBG die Feststel­lung und Behandlung von Krankheiten, die sich nach anerkannter wissenschaftlicher Lehre mit psychologischen Methoden behandeln lassen (Abs. 1). Die Behandlung von Krankhei­ten mit kÃ¶rperlichen Merkmalen ist nur unter Beizug eines Arztes zulÃ¤ssig (Abs. 2). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Voraussetzungen fÃ¼r die Bewilligungserteilung waren sodann in § 32 VBG um­schrieben: Erforderlich waren ein abgeschlossenes Psychologiestudium unter Einschluss der Psychopathologie an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich oder an einer anderen von der Gesundheits­direktion als gleichwertig anerkannten Hochschule und zusÃ¤tzlich eine Berufsarbeit in ei­ner von der Gesundheitsdirektion anerkannten Institution, wobei zwei der drei Praxisjahre bei einem selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten, einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/Psychothe­rapie oder einem Spezialarzt fÃ¼r Kinder‑ und Jugendpsychiatrie/‑psychotherapie absolviert werden konnten (Abs. 1). ZusÃ¤tzlich mussten nach dem Studium 200 Stunden Selbster­fah­rung, 200 Stunden Theorie und 200 Stunden Supervision bei einem selbstÃ¤ndigen Psycho­thera­peuten oder einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/Psychotherapie besucht worden sein (Abs. 2). Die in der VBG getroffene Zulassungsordnung fÃ¼r die Psychotherapie wurde auf staatsrechtli­che Beschwerde hin vom Bundesgericht am 3. Dezember 1993 Ã¼berprÃ¼ft. Da­bei wÃ¼rdigte das Bundesgericht die in § 32 VBG formulierten Zulassungsvoraus­set­zun­gen in den GrundzÃ¼gen (nÃ¤mlich bezÃ¼glich des Erfordernisses einer Grundausbildung in Psy­chologie mit Einschluss der Psychopathologie sowie bezÃ¼glich der Umschreibung der er­forderlichen praktischen TÃ¤tigkeit) als verfassungskonform; ob es sich bei dem bestehen­den privaten Ausbildungsangebot rechtfertige, den Zugang zum Beruf eines selbstÃ¤ndigen Psychothera­peuten ausschliesslich von einem Psychologiestudium an der UniversitÃ¤t ZÃ¼­rich oder an einer anderen von der Gesundheitsdirektion anerkannten Hochschule abhÃ¤ngig zu machen, liess das Bundesgericht offen, weil diese Grundsatzfrage jedenfalls in einem formellen Ge­setz zu regeln wÃ¤re. Sodann beanstandete das Bundesgericht das Fehlen von Ãbergangsbe­stimmungen bezÃ¼glich der in § 32 VBG getroffenen Zulassungsordnung. Weil die verfas­sungsmÃ¤ssige ZulÃ¤ssigkeit von § 32 VBG eng von der zu schaffenden Ãber­gangsregelung abhÃ¤nge, hob es diese Bestimmung als Ganzes auf.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ein spÃ¤terer Entwurf der Gesundheitsdirektion vom November 1994 sah vor, die Zulassungsvoraussetzungen fÃ¼r Psychotherapeuten und fÃ¼r Kinderpsychotherapeuten im Gesundheitsgesetz (§§ 22 und 22a) zu regeln. In § 22 des Entwurfs wurden die im aufge­hobenen § 32 VBG enthaltenen Bewilligungsvoraussetzungen weitgehend Ã¼bernommen. Diesem Entwurf folgte ein weiterer vom Mai 1997, der eine Regelung in der zu revidieren­den VBG mit weiter umschriebener Zulassungsberechtigung insbesondere hinsichtlich der Grundausbildung vorsah. Deren Erlass unterblieb jedoch infolge eines parlamentarischen Vorstosses, der eine Regelung auf Gesetzesstufe verlangte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) In dieser Situation beschloss der Regierungsrat am 12. August 1998, angesichts der unsicheren Lage Ã¼ber eine kÃ¼nftige Regelung vorlÃ¤ufig Ã¼berhaupt keine Bewilligungen mehr zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten und Psycho­therapeutinnen zu erteilen. Die daraufhin von der Gesundheitsdirektion verfolgte restriktive Bewilligungspraxis wÃ¼rdigte das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 12. No­vem­ber 1998 (RB 1998 Nr. 79) jedoch als verfassungswidrig. Es kam zum Schluss, welche An­forderungen an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu stellen seien, mÃ¼sse bis zum Erlass einer generell-abstrakten Regelung auf Gesetzes‑ oder Verord­nungsstufe im Einzelfall bestimmt werden. ZulÃ¤ssig sei es aber, jedenfalls eine fundierte Ausbildung in Psychologie einschliesslich Psychopathologie mit anschliessender Berufsar­beit, ergÃ¤nzt durch eine begleitende, spezifisch auf die Psychotherapie ausgerichtete Spezi­alausbildung zu verlangen. Die Gesundheitsdirektion werde nicht darum herumkommen, im Sinn einer Ãbergangsregelung zwecks rechtsgleicher Behandlung aller diesbezÃ¼glichen Gesuche einen mehr oder minder detaillierten Anforderungskatalog fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung von nichtÃ¤rztlichen Psychotherapeutinnen und Psychothera­peuten zu entwickeln. Dabei stehe es ihr frei, zur Vermeidung einer negativen PrÃ¤judizie­rung der ausstehenden Regelung die Voraussetzungen derart eng zu umschreiben, dass da­mit jedenfalls nicht wesentlich mehr BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼rden, als dies mit der restriktivsten aller denkbaren verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen LÃ¶sungen der Fall wÃ¤re. Sie kÃ¶nne den Anforderungskatalog aber auch soweit mildern, dass jedenfalls nicht wesentlich weniger BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼rden als mit der extensivsten aller wahrscheinlichen ge­setzlichen LÃ¶sungen, und allfÃ¤lligen spÃ¤teren Differenzen zwischen Praxis und Gesetz als­dann etwa mittels Auflagen und Befristung begegnen. Gleiches habe mit Bezug auf die ausstehende Regelung des Ãbergangsrechts zu gelten, das seinerseits einer behelfsmÃ¤ssi­gen zwischenzeitlichen Ordnung bedÃ¼rfe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Anschluss an diesen Entscheid des Verwaltungsgerichtes erarbeitete die Ge­sundheitsdirektion im MÃ¤rz 1999 ein Merkblatt Ã¼ber ihre Bewilligungspraxis zur FÃ¼hrung einer Psychotherapiepraxis. Nach deren Ziffer 1 wird neben einem abgeschlossenen Psy­chologiestudium oder einer anderen gleichwertigen Ausbildung (lit. a) und einer unselb­stÃ¤ndigen psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit (mit nÃ¤heren Spezifizierungen; lit. c) eine inte­grale Spezialausbildung in mindestens einer anerkannten, bei der Behandlung von psychi­schen und psychosomatischen Krankheiten und StÃ¶rungen bewÃ¤hrten Psychotherapieme­thode vorausgesetzt, die Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in der entsprechenden Methodik umfasst (lit. b). In den ErlÃ¤uterungen zu diesen Richtlinien werden bezÃ¼glich der Spezialausbildung mindestens je 200 Stunden Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in einer anerkannten, bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krankhei­ten bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode verlangt. Die Ausbildung muss die vertiefte Anwen­dung der in der Theorie erlernten Methode Ã¼ber eine Umsetzung auf die eigene Person um­fassen (Selbsterfahrung). Sie hat auch die vertiefte Anwendung der gewÃ¤hlten Methode auf andere Personen unter fachlicher Kontrolle zu beinhalten (Supervision). Im Bereich des Ãbergangsrechts sieht das Merkblatt die Bewilligung fÃ¼r vor dem 31. Dezember 1994 selb­stÃ¤ndig tÃ¤tige Psychotherapeuten vor, wenn diese entweder die Zulassungsvoraussetzung der Erstausbildung oder jene der Spezialausbildung erfÃ¼llen, wobei von einer integralen Ausrichtung der Spezialausbildung abgesehen wird (Ziff. 5).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) GemÃ¤ss der vom Kantonsrat am 21. August 2000 beschlossenen Revision von § 22 GesundheitsG werden abgesehen von einer VerschÃ¤rfung im Bereich der Erstausbil­dung im wesentlichen die gleichen Anforderungen an selbstÃ¤ndige nichtÃ¤rztliche Psycho­therapeuten wie in Ziff. 1 des erwÃ¤hnten Merkblatts gestellt. Mit Bezug auf das Ãbergangs­recht entspricht Ziff. II der Revision ebenfalls dem zitierten Merkblatt mit dem Zusatz, dass das Recht auf Zulassung nach dieser Bestimmung verwirkt ist, wenn nicht innert sechs Monaten seit ihrem Inkrafttreten ein entsprechendes Gesuch gestellt wird. Die Referen­dumsfrist betreffend diese GesetzesÃ¤nderung ist Ende Oktober 2000 unbenutzt abgelaufen (Kantonsratsbeschluss vom 20. November 2000). Die Inkraftsetzung ist bis heute nicht erfolgt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die von der Gesundheitsdirektion mit ihrem Merkblatt geschaffene Anforderung der integralen Spezialausbildung in einer aner­kannten und bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode stelle einen Bruch mit dem bisher von der Gesundheitsdirektion und dem Regierungsrat verfolgten Konzept dar, wonach die Anforde­rungen nicht schulorientiert waren und etwa Selbsterfahrung in mehr als zwei Methoden absolviert werden konnte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Einwand ist unbehelflich. Nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten bildet die mass­gebliche Grundlage fÃ¼r die Beurteilung anstehender Gesuche um Bewilligung der selbstÃ¤n­digen Psychotherapie derzeit das diesbezÃ¼gliche Merkblatt der Gesundheitsdirektion, wel­ches bezÃ¼glich Spezialausbildung die gleichen Anforderungen stellt wie die beschlossene GesetzesÃ¤nderung. Zwar ist bis heute nur die Bewilligungspflicht als solche im Gesund­heitsgesetz statuiert, nicht aber die einzelnen Kriterien fÃ¼r die Erteilung der Bewilligung. Nach der Praxis ist es aber zulÃ¤ssig, eine infolge der gerichtlichen Feststellung der Verfas­sungswidrigkeit einer gesetzlichen FreiheitsbeschrÃ¤nkung entstehende RegelungslÃ¼cke zu­mindest fÃ¼r eine gewisse Zeit des Ãbergangs durch die Anwendung allgemeiner Krite­rien im Einzelfall zu ersetzen (vgl. die ausfÃ¼hrliche BegrÃ¼ndung zu dieser Frage in ZBl 93/ 1992, S. 74 E. 8). Die bis zum Inkrafttreten der Gesetzesrevision zu anerkennende Mass­geblichkeit der von der Gesundheitsdirektion im MÃ¤rz 1999 aufgestellten Richtlinien stellt daher einen Anwendungsfall der in Art. 36 Abs. 1 Satz 3 BV vorgesehenen MÃ¶glichkeit des ausnahmsweisen Verzichts auf das Erfordernis einer gesetzlichen Grundlage dar.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt weiter dafÃ¼r, das Gebot der Rechtsgleichheit verlange seine Zulassung bereits aufgrund des Ãbergangsrechts.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Es trifft zu, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼bergangsrechtlich aufgrund seiner Erstaus­bildung zugelassen werden mÃ¼sste, wenn er seine selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit bereits vor dem 31. Dezember 1994 aufgenommen hÃ¤tte. Mit der Anwendung von Ziff. 5 des Merkblatts fÃ¤hrt ein Psychologe, der damals vorerst eine Weiterbildung neben der unselbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit absolvierte, in der Tat schlechterer als einer, der sich unter den gleichen UmstÃ¤n­den sofort fÃ¼r die SelbstÃ¤ndigkeit entschied. Indessen ist es nicht zu vermeiden, dass mit der EinfÃ¼hrung und Anwendung einer neuen generell-abstrakten Regelung auf Sachverhal­te, die sich unter altem Recht verwirklicht haben, Ã¼bergangsrechtliche Probleme ergeben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Da bisher die einzelnen Kriterien fÃ¼r die Erteilung der Bewilligung gar nicht gesetz­lich geregelt waren, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch nicht darauf berufen, er sei in seinem Vertrauen in die bisherige Rechtsetzung zu schÃ¼tzen. Entgegen der Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers ist es nicht etwa so, dass eine Bewilligungspflicht fÃ¼r selbstÃ¤ndige Psy­chotherapeuten erst mit Erlass der VBG am 1. Februar 1992 eingefÃ¼hrt worden ist. Die Be­willigungspflicht fÃ¼r die Feststellung und Behandlung gesundheitlicher StÃ¶rungen war viel­mehr bereits in § 7 Abs. 1 lit. a des Gesundheitsgesetzes von 1962 statuiert. Erst mit der Feststellung der Verfassungswidrigkeit des grundsÃ¤tzlichen Ausschlusses nichtÃ¤rztli­cher Psychotherapeuten entstand alsdann das BedÃ¼rfnis nach einer gesetzlichen Umschrei­bung der Bewilligungsvoraussetzungen im Einzelnen. Dass heute zahlreiche nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten ohne eine entsprechende Bewilligung der Gesundheitsdirektion tat­sÃ¤chlich selbstÃ¤ndig praktizieren, liegt demnach weniger am bisherigen Recht als an einer diesbezÃ¼glich geÃ¼bten Toleranz der Gesundheitsdirektion in diesem medizinischen Grau­bereich, in dem die Abgrenzung zwischen bewilligungsfreier psychologischer Beratung und Psychotherapie als Behandlungsmethode bei gesundheitlichen StÃ¶rungen schwierig ist (vgl. hierzu auch den Entscheid des Bundesgerichts vom 3. Dezember 1993 betr. § 32 VBG, S. 15). Ihre Berechtigung fand diese Toleranz zweifellos darin, dass ein rigoroses Vorgehen gegenÃ¼ber selbstÃ¤ndigen nichtÃ¤rztlichen Psychotherapeuten wegen mangelnder formeller Praxisbewilligung ohne Vorliegen klarer Zulassungskriterien kaum praktikabel und unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Insofern oblag es sowohl dem Gesetzgeber als auch vorerst der Gesundheitsdirek­tion, eine diesem Sachverhalt Rechnung tragende Ãbergangsordnung zu entwickeln. Wenn das Merkblatt nun in Ziff. 5 einerseits auf das Datum des 31. Dezember 1994 und anderer­seits auf die Aufnahme der selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit abstellt, so erscheint dies durchaus sachgerecht. Der Zeitpunkt ergibt sich nach den AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeantwort daraus, dass der bundesgerichtliche Entscheid vom 3. Dezember 1993 im April 1994 zuge­stellt und damit klargestellt worden sei, dass der Kanton ZÃ¼rich die nicht-Ã¤rztliche Psy­chotherapie mit entsprechenden Ãbergangsbestimmungen gesetzlich zu regeln habe. Die Voraussetzung einer selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit sodann berÃ¼cksichtigt, dass mit der Aufnahme einer solchen TÃ¤tigkeit regelmÃ¤ssig bedeutende Investitionen verbunden sind, deren Ver­lust dem Betroffenen nur unter besonderen Voraussetzungen zugemutet werden kann. Zwar mag es zutreffen, dass auch ein unselbstÃ¤ndig Erwerbender fÃ¼r seine Aus- und Weiterbil­dung Investitionen tÃ¤tigt, jedoch gehen ihm diese mit der EinfÃ¼hrung strengerer Zulas­sungsvoraussetzungen fÃ¼r die selbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit nicht etwa verloren, da er das in sei­nen Ausbildungen erworbene Wissen ohnehin weiter einsetzen kann. DemgegenÃ¼ber inve­stiert ein SelbstÃ¤ndigerwerbender mit dem Aufbau einer eigenen Praxis einerseits in eigent­liche Sachwerte, und andererseits vor allem in den sogenannten Goodwill, welcher sich bei einer erzwungenen Praxisaufgabe als praktisch wertlos erweisen wÃ¼rde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Ãbergangsregelung von Ziff. 5 des Merkblattes birgt daher weder Elemente rechtsungleicher Behandlung noch WillkÃ¼r in sich. Vielmehr bildet sie in den spezifischen AnwendungsfÃ¤llen einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Ã¶ffentlichen Interesse des Patientenschutzes und dem privaten Interesse am Schutz von Investitionen, die einmal im Vertrauen in eine lang geÃ¼bte behÃ¶rdliche Toleranz getÃ¤tigt wurden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Die Gesundheitsdirektion hat in der angefochtenen VerfÃ¼gung dargelegt, dass eine integrale Spezialausbildung in Psychotherapie die Elemente Theorie, Selbsterfahrung und Supervision zu enthalten habe, die auf einander abgestimmt sein und ein ganzheitli­ches Lehrsystem bilden mÃ¼ssten. Der von einer Ausbildungsinstitution vorgeschriebene Theorieunterricht mÃ¼sse Metatheorie (insbesondere erkenntnis- und wissenschaftstheoreti­sche Aspekte der entsprechenden Schule, schulspezifische Geschichte und Ethik), Thera­pietheorie (Gesundheits- und KrankheitsverstÃ¤ndnis: schulspezifische Theorien der psychi­schen StÃ¶rungen und Erkrankungen inkl. Psychosomatik) sowie Praxistheorie (Diagnostik, Indikation und Kontraindikation, Prognostik, Interventions- und Methodenlehre, Explora­tion und Behandlungstechnik mit Bezug auf bestimmte Krankheits- und StÃ¶rungsbilder) umfassen. Im Rahmen der Ausbildung mÃ¼sse sodann die Selbsterfahrung und Supervision verlangt und Ã¼berprÃ¼ft werden, und es mÃ¼sste ein Konzept darÃ¼ber vorhanden sein, insbe­sondere auch was die Qualifikation der Ausbildnerinnen und Ausbildner anbelange. Mit diesen Kriterien lehnt sich die Gesundheitsdirektion erklÃ¤rtermassen an diejenigen der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie an, eine zur QualitÃ¤tssicherung geschlossene Ãbereinkunft verschiedener Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie. Dementspre­chend anerkennt die Gesundheitsdirektion allgemein diejenigen psychotherapeutischen Spezialausbildungen, die von der CHARTA bereits anerkannt sind und unterzieht nur die­jenigen, die bisher nicht anerkannt sind, einer eigenen ÃberprÃ¼fung auf ErfÃ¼llung der An­erkennungsvoraussetzungen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer kritisiert die Richtlinien der Gesundheitsdirektion und ihre Anwendung, insbesondere, dass die Gesundheitsdirektion nicht die Ausbildung des einzel­nen Psychotherapeuten, sondern die von ihm besuchte Ausbildungsinstitution bewerte und dabei den Kriterien der CHARTA einen entscheidenden Stellenwert einrÃ¤ume.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Verlangt wird nach Ziff. 1 lit. b des Merkblatts gleich wie in Art. 22 Abs. 1 lit. b des revidierten Gesundheitsgesetzes eine integrale Spezialausbildung in mindestens einer anerkannten und bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode, die Theorie, Selbsterfahrung und Su­pervision umfasst. Diese Definition lÃ¤sst vorerst offen, in welchem Stundenumfang ein Psychotherapeut die einzelnen Ausbildungselemente betrieben haben muss. Erst in den Er­lÃ¤uterungen dazu wird ausgefÃ¼hrt, verlangt seien mindestens je 200 h Theorie, Selbster­fahrung und Supervision. Damit wird der erforderliche zeitliche Umfang einer integralen Spezialausbildung definiert, ohne dass aber Ã¼ber deren inhaltliche QualitÃ¤ten etwas gesagt wird. Daraus lÃ¤sst sich entgegen dem DafÃ¼rhalten des BeschwerdefÃ¼hrers jedoch keines­wegs schliessen, die Gesundheitsdirektion habe sich mit ihren ErlÃ¤uterungen verbindlich auf eine rein quantitative Kontrolle der absolvierten Spezialausbildung beschrÃ¤nkt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der im Merkblatt bzw. in der Gesetzesrevision verwendete Begriff der integralen Spezialausbildung ist ein unbestimmter Gesetzesbegriff, bei dessen Auslegung der rechts­anwendenden BehÃ¶rde ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht, in welchen das Ver­waltungsgericht trotz gebotener Ermessenskontrolle nur mit ZurÃ¼ckhaltung eingreift. An­gesichts der zahlreichen psychotherapeutischen Richtungen und Methoden und der unÃ¼ber­sichtlichen Vielzahl von privaten Aus- und Weiterbildungsangeboten in diesem Bereich ist es ohne Weiteres nachvollziehbar, wenn die erforderliche Spezialausbildung im Interesse des Patientenschutzes nicht nur einer quantitativen, sondern auch einer qualitativen Kon­trolle unterzogen wird. Dabei erweist es sich jedoch bereits aus praktischen Ãberlegungen als unumgÃ¤nglich, diese QualitÃ¤tskontrolle nicht erst auf der Ebene der im Einzelfall bezo­genen und sich allenfalls aus diversen Einzelelementen zusammensetzenden Spezialausbil­dung, sondern bereits auf institutioneller Ebene anzusiedeln. Ob ein Psychotherapeut seine Spezialausbildung bei einer Institution absolviert hat, die mit einem minimalen Angebots­standard und entsprechenden Anforderungen an ihre Absolventen auch fÃ¼r eine minimale QualitÃ¤t der Ausbildung garantiert, lÃ¤sst sich leicht feststellen und vermag auch mit einer gewissen ZuverlÃ¤ssigkeit die QualitÃ¤t der im Einzelfall tatsÃ¤chlich bezogenen Ausbildung zu garantieren. DemgegenÃ¼ber wÃ¼rde eine institutsunabhÃ¤ngige QualitÃ¤tskontrolle, wie sie dem BeschwerdefÃ¼hrer vorschwebt, es in jedem Einzelfall erfordern, das persÃ¶nlich vom Psychotherapeuten verfolgte Ausbildungskonzept bzw. die von ihm im Einzelnen besuch­ten verschiedenen theoretischen Kurse, die durchgefÃ¼hrte Selbsterfahrung sowie die Super­vision auf ihre QualitÃ¤t inklusive die BefÃ¤higung ihrer Lehrpersonen hin zu Ã¼berprÃ¼fen. Da derartige einzelne Ausbildungselemente ohne Einbindung in ein einheitliches Schulkonzept sodann regelmÃ¤ssig ohne Qualifizierung der Teilnehmenden stattfinden, mÃ¼sste der Kanton nach der Konzeption des BeschwerdefÃ¼hrers wohl in letzter Konsequenz eine eigene kanto­nale FÃ¤higkeitsprÃ¼fung fÃ¼r nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten zur VerfÃ¼gung stellen. Dazu ist er jedoch nicht verpflichtet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der Konzeption der Gesundheitsdirektion wird freilich in Kauf genommen, dass unter UmstÃ¤nden ein Bewerber abgewiesen wird, obwohl er dank der Teilnahme an den verschiedensten Kursen oder durch Selbststudien optimal auf seine selbstÃ¤ndige therapeuti­sche TÃ¤tigkeit vorbereitet wÃ¤re. Dieser Nachteil haftet jedoch vielen Berufsordnungen an, welche die Zulassung von der ErfÃ¼llung eines formalen Ausbildungserfordernisses und nicht von der tatsÃ¤chlichen BefÃ¤higung des Einzelnen abhÃ¤ngig machen. Nach der Recht­sprechung sind derartige formale Kriterien im Interesse der JustiziabilitÃ¤t zulÃ¤ssig (vgl. RB 1996 Nrn. 96 und 97).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Auch der Umstand, dass sich die Gesundheitsdirektion bei der Beurteilung der AusbildungsqualitÃ¤t an den Kriterien der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie orien­tiert, eine zur QualitÃ¤tssicherung im Jahr 1991 geschlossene Ãbereinkunft verschiedener Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie, ist nicht zu beanstanden. Insbesondere er­weist sich die Annahme, ein von der CHARTA bereits Ã¼berprÃ¼fter und anerkannter Aus­bildungsgang erfÃ¼lle die Anforderungen an eine integrale Spezialausbildung, angesichts des detaillierten und Ã¼beraus strengen Anforderungskatalogs der CHARTA als durchaus gerechtfertigt. Soweit ein Ausbildungsgang allerdings von der CHARTA noch gar nicht Ã¼berprÃ¼ft wurde, ist eine eigene QualitÃ¤tskontrolle, wie sie die Gesundheitsdirektion in solchen FÃ¤llen auch tatsÃ¤chlich vornimmt, unumgÃ¤nglich. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Ãbrigen mÃ¶gen einzelne Kritikpunkte des BeschwerdefÃ¼hrers betreffend der Zu­sammensetzung der Fachkommission Psychotherapie der Gesundheitsdirektion und betref­fend die CHARTA (vgl. insbesondere act.--) mÃ¶glicherweise berechtigt sein, sie greifen jedoch zu kurz. Die Gesundheitsdirektion prÃ¼ft die Zulassungsgesuche grundsÃ¤tzlich nach den von ihr selbst aufstellten QualitÃ¤tskriterien und lehnt sich dabei, da diese Anforderun­gen eher unterhalb denjenigen der CHARTA liegen, lediglich an die Kriterien der CHAR­TA an. Gerade im Fall einer verweigerten Zulassung infolge Nichtanerkennung durch die CHARTA wie im vorliegenden Fall nimmt die Gesundheitsdirektion die QualitÃ¤tskontrolle explizit anhand ihres Fragebogens selber vor. Dass sie bei dieser ihr obliegenden Aufgabe auf die Beratung ihrer Fachkommission fÃ¼r Psychotherapie zurÃ¼ckgreift, ist sodann nicht zu beanstanden. Der Entscheid Ã¼ber die Berufszulassung obliegt kompetenzgemÃ¤ss der Ge­sundheitsdirektion; Ã¼ber die Berechtigung allfÃ¤lliger Vorbehalte der Fachkommission ge­gen einen spezifischen Lehrgang hat sie sich selber ein Urteil zu bilden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Anhand welcher Kriterien die Gesundheitsdirektion im einzelnen die QualitÃ¤t eines Ausbildungsgangs misst, ist letztlich das Ergebnis einer gesundheitspolitisch motivierten Gewichtung des Patienteninteresses unter BerÃ¼cksichtigung der mitspielenden Interessen der Psychotherapeuten selber, der BerufsverbÃ¤nde sowie der Ausbildungsinstitutionen. Da­bei stÃ¼nde es dem Kanton zwar grundsÃ¤tzlich frei, fÃ¼r die Berufszulassung allgemein etwa auch auf die Anerkennung eines Psychotherapeuten als Erbringer einer kassenpflich­tigen Leistung im Rahmen des Krankenversicherungsrechts abzustellen. Eine Verpflich­tung dazu besteht indessen nicht. Insofern kann es auch nicht darauf ankommen, nach wel­chen Krite­rien das Konkordat Schweizerischer Krankenversicherer eine Anerkennung em­pfiehlt. Ebensowenig ist die Gesundheitsdirektion selbstverstÃ¤ndlich an die Kriterien ge­bunden, die der FMH fÃ¼r die Erlangung des Facharzttitels fÃ¼r Psychiatrie und Psychothera­pie anwen­det.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Ausgehend von diesem VerstÃ¤ndnis der erforderlichen integralen Spezialausbil­dung erscheint es zulÃ¤ssig, von der Ausbildungsinstitution ein Angebot von insgesamt mindestens 300 Stunden Theorie zu verlangen, auch wenn ein Psychotherapeut selber da­von lediglich 200 Theoriestunden besucht haben muss. Diese Stundenzahl gewÃ¤hrleistet nach der Ã¼berzeugenden Auffassung der Gesundheitsdirektion eine theoretische Wissens­vermittlung auf angemessenem Niveau, zumal die Theorie sich auf die Exploration, Dia­gnose, Indikation und Prognose auswirkt. Es leuchtet ein, dass ein ernsthaftes institutio­nelles Ausbildungsangebot gesamthaft mehr an Theorie zu umfassen hat, als vom einzel­nen Teilnehmer tatsÃ¤chlich im Minimum verlangt werden muss. Mit diesem Erfordernis bleibt die Gesundheitsdirektion sogar noch unter demjenigen der CHARTA, die eine Theo­rievermittlung wÃ¤hrend wenigstens 400 Stunden verlangt (Teil B Ziff. 3.3.3.; Teil C Ziff. 1.8.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ebenso wichtig ist es, hinsichtlich der theoretischen Ausbildungsinhalte gewisse minimale Standards zu verlangen. Hierbei ist insbesondere zu berÃ¼cksichtigen, dass der Ausschluss nichtÃ¤rztlicher Psychotherapeuten von der selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung sei­nerzeit damit begrÃ¼ndet worden war, dass nur die Ãrzte Ã¼ber das ganze Spektrum allge­meinmedizinischer Grundkenntnisse verfÃ¼gten und daher in der Lage seien, eine Diagnose zu stellen, die auch jede Art kÃ¶rperlicher KrankheitszustÃ¤nde bzw. solche aus dem Grenz­gebiet kÃ¶rperlicher und seelischer Leiden erfasse. DemgegenÃ¼ber sei die Ausbildung zum Psychologen nicht einheitlich reglementiert und beschrÃ¤nke sich in medizinischer Hinsicht schwergewichtig auf die Beurteilung psychischer und psychosomatischer Krankheiten mit psychologischen Methoden. Die Abgrenzung von den Ã¼brigen Krankheitsbildern sei teil­weise schwierig und Ã¼bersteige die ausbildungsmÃ¤ssigen MÃ¶glichkeiten der Psychologen. Daher bestehe die Gefahr, dass nichtÃ¤rztliche Psychologen Krankheiten mit gemischter Symptomatik unzureichend beurteilen und fehlerhaft behandeln wÃ¼rden. Dieses Risiko kÃ¶nnte durch eine Zusatzausbildung und die nach der Diplomierung in unselbstÃ¤ndiger Stellung erworbene Berufserfahrung vermindert werden (vgl. ZBl 93/1992 S. 74 E. 6). <br/> Angesichts dieser Motivation liegt es auf der Hand, dass eine fundierte Spezialausbildung unter anderem etwa auch eine methodenspezifische Krankheitslehre (Therapietheorie) und eine stÃ¶rungsspezifische Praxistheorie zu umfassen hat.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. a) Erweisen sich demgemÃ¤ss die von der Gesundheitsdirektion angewandten Kriterien zur ÃberprÃ¼fung der einzelnen Zulassungsgesuche grundsÃ¤tzlich als recht- und zweckmÃ¤ssig, so ist im Folgenden deren Anwendung bezogen auf die vom Beschwerde­fÃ¼hrer absolvierte Ausbildung, insbesondere den Lehrgang in systemischer Therapie und Beratung zu prÃ¼fen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Nach der angefochtenen VerfÃ¼gung beurteilt die Gesundheitsdirektion grund­sÃ¤tzlich auch die systemische Psychotherapie als eine mÃ¶gliche Methode, die mittels aner­kennbarer integraler Spezialausbildung erlernt werden kann. Ebensowenig wird der Um­fang des Theorieangebots des Ausbildungsinstituts fÃ¼r systemische Therapie und Beratung von 414 Stunden beanstandet. Als Defizit ortete die Gesundheitsdirektion aber im vorlie­genden Fall, dass der vom BeschwerdefÃ¼hrer besuchte Lehrgang keine methodenspezifi­sche Krankheitslehre (Therapietheorie) und keine Praxistheorie umfasse. Zwar gebe das Ausbildungsinstitut an, die ICD 10-Klassifikation erweitert um systemische Perspektiven und Diagnostik zu vermitteln, jedoch wÃ¼rden die diesbezÃ¼glichen Ausbildungsunterlagen keine Kurse mit entsprechenden Theorieinhalten aufweisen. Nicht belegt seien die in Be­zug auf Therapie- und Praxistheorie relevanten Kurse. Sie weist sodann in der Beschwer­deantwort darauf hin, dass der BeschwerdefÃ¼hrer diesen spezifischen Ausbildungsteil an einer anderen Institution (z.B. G. Downing) absolvieren kÃ¶nne. Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet dagegen ein, die Gesundheitsdirektion habe lediglich die Beantwortung des Frage­bogens durch das Ausbildungsinstitut verlangt, nach Belegen sei nicht gefragt worden. Ihm kÃ¶nne daher nicht vorgeworfen werden, Beweise nicht erbracht zu haben, nach denen er gar nie gefragt worden sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach dem Bericht des Ausbildungsinstitutes fÃ¼r systemische Therapie und Beratung bietet dieses je im Umfang von ca. 140 Stunden Unterricht in Metatheorie, Therapietheorie und Praxistheorie an. Bei letzterer wÃ¼rden die Krankheits- und StÃ¶rungsbilder der ICD-Klassifikation erweitert um systemische Perspektiven der Diagnostik gelehrt (act. --). Dem von der Gesundheitsdirektion bereits am 28. April 2000 vorgebrachten Ein­wand, es wÃ¼rden keine Krankheitslehre und stÃ¶rungsspezifischen Behandlungstheorien ver­mittelt (act. --), begegnete das Institut mit Eingabe vom 27. Juli 2000, worin es den dies­bezÃ¼glichen Inhalt des Grundkurses sowie einiger 2-tÃ¤giger Seminare darlegte (act. --). Mit dieser Eingabe setzte sich die Gesundheitsdirektion weder in der angefochtenen VerfÃ¼­gung noch in der Beschwerdeant­wort explizit auseinander, sondern stellte lediglich pauschal auf die Ausbildungsunterlagen ab, aus denen die notwendigen theoretischen Inhalte nicht er­sichtlich seien. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dieses Vorgehen verletzt die der Gesundheitsdirektion obliegende Untersuchungs­pflicht gemÃ¤ss § 7 Abs. 1 VRG. Liegt tatsÃ¤chlich eine Differenz zwischen den eigenen An­gaben des Instituts und dessen allgemeinen Kursunterlagen vor, so ist diese Unklarheit mit­tels weitergehender Untersuchung auszurÃ¤umen. Insbesondere ist dem BeschwerdefÃ¼h­rer bzw. dem Institut die Gelegenheit einzurÃ¤umen, die behaupteten Kursinhalte durch weitere Unterlagen zu belegen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht kann die zur weiteren AbklÃ¤rung des strittigen Sachver­haltes nÃ¶tigen Beweise nach § 60 VRG grundsÃ¤tzlich selber erheben. Indessen rechtfertigt sich dieses Vorgehen vorliegend nicht. Die Anwendung des massgebenden Merkblatts der Gesundheitsdirektion rÃ¤umt dieser mit Bezug auf die Beurteilung des noch zu erstellenden Sachverhalts einen Beurteilungsspielraum ein, den das Verwaltungsgericht zu respektieren hat. Aus diesem Grund ist die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben und die Sache an die Gesundheitsdirektion zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung zurÃ¼ckzuweisen, sofern sich ein Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers auf Berufszulassung nicht aufgrund der weiteren Ausbildungsbelege ergibt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Ausserhalb des genannten Ausbildungsinstituts fÃ¼r systemische Therapie und Be­ratung belegte der BeschwerdefÃ¼hrer insgesamt 132 Stunden theoretischen Unterrichts durch den Besuch verschiedener Kolloquien, Vorlesungen und Kongresse am Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst des Kantons ZÃ¼rich, am Kinderspital, der psychiatrischen Polyklinik, am Institut fÃ¼r Ehe und Familie in ZÃ¼rich und am Pestalozzianum. Diese ein­zelnen Veranstaltungen zu bestimmten Themen hat die Gesundheitsdirektion zu Recht nicht als eine integrale Spezialausbildung in einer anerkannten Therapiemethode gewÃ¼r­digt. Dieser Beurteilung scheint sich der BeschwerdefÃ¼hrer im Beschwerdeverfahren auch anzuschliessen, jedenfalls setzt er sich mit den diesbezÃ¼glichen ErwÃ¤gungen der angefoch­tenen VerfÃ¼gung nicht weiter auseinander.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Die Beschwerde ist daher teilweise gutzuheissen und die Sache zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung an die Gesundheitsdirektion zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ist demgemÃ¤ss noch offen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer die tatsÃ¤chlichen Vorausset­zungen fÃ¼r die Berufszulassung erfÃ¼llt oder nicht, so kann derzeit auch nicht Ã¼ber seinen Eventualantrag betreffend Erlass zweckmÃ¤ssiger Bewilligungsauflagen befunden werden. Die Gesundheitsdirektion wird sich im neuerlichen Rechtsgang mit diesem Begehren aus­einanderzusetzen haben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird die angefochtene Ver­fÃ¼gung aufgehoben und die Sache zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung an die Ge­sundheitsdirektion zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>