<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_66/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Juni 2010 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hurni. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Christian Märki, Gerichtspräsident Kulm, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ablehnungsbegehren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 19. März 2010 des Obergerichts des Kantons Aargau, Inspektionskommission. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Aargau (Inspektionskommission) das Ablehnungsbegehren der Beschwerdeführerin gegen den Beschwerdegegner mit Entscheid vom 19. März 2010 abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 7. Mai 2010 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, den Entscheid des Obergerichts anfechten zu wollen; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>), und dass in der Beschwerde darzutun ist, inwiefern diese Voraussetzung erfüllt sein soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=18.06.2010&amp;to_date=07.07.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 133 III 393</a> E. 3); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin eine Verletzung ihres Anspruchs auf Beurteilung durch einen unabhängigen und unparteiischen Richter (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BV</span>) rügt, sich in ihrer Begründung jedoch auf Tatsachen stützt, die von der Vorinstanz nicht festgestellt wurden, und dabei nicht darlegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass zum Vorbringen dieser Tatsachen geben soll; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin sich im Übrigen nicht in einer den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> genügenden Weise mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt; </div> <div class="para">dass neue Begehren im bundesgerichtlichen Verfahren unzulässig sind (<span class="artref">Art. 99 BGG</span>) und damit auch der von der Beschwerdeführerin erstmals vor Bundesgericht gestellte Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, eine Befragung von Friedensrichter Urbani über die "Instruktionen" des Beschwerdegegners durchzuführen; </div> <div class="para">dass demzufolge auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Inspektionskommission, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. Juni 2010 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Hurni </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>