<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00567</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">15. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Departement Soziales, Sozialberatung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1966 geborene, im Jahr 2000 aus Bosnien und Herzegowina in die Schweiz eingereiste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich unter Hinweis auf seit dem Bosnienkrieg (1992 bis 1995) bestehende Kriegstraumata sowie Depressionen am 26. Oktober 2018 erstmals bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 12/3). Diese führte am 16. November 2018 mit der Versicherten ein Standortgespräch durch (Urk. 6/5). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheidverfahren (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/8) verneinte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels erfüllter versicherungsmässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Voraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 8. Februar 2019 einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 6/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung zum Bezug von Zusatzleistungen ersuchte das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Stadt Winterthur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 6. März 2019 um Abklärung des Invaliditätsgrades der Versicherten (Urk. 6/10). Hierauf holte die IV-Stelle bei der behandelnden Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH Psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychotherapie, einen Bericht ein (Urk. 6/15) und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Urk. 6/17). Am 12. Mai 2020 teilte die IV-Stelle dem Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV mit, dass bei der Versicherten ein Invaliditätsgrad von 2 % bestehe (Urk. 6/20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Juli 2022 reichte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein die Versicherte und deren Gesundheitszustand betreffendes Schreiben ein (Urk. 6/25/1-2), welches die IV-Stelle nach Einholung der entsprechenden Zustimmung der Versicherten als Zusatzgesuch entgegennahm (Urk. 6/26-29).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 27. September 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/34 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhob die Versicherte mit Eingabe vom 27. Oktober 2022 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">datum, Urk. 1; rechtsgültig unterzeichnet am 7. November 2022, Urk. 8) Beschwerde und beantragte sinngemäss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die angefochtene Verfügung sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es sei die Sache neu zu prüfen. Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 12. Dezember 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des bei der IV-Stelle nach diesem Stichtag eingereichten Zusatzgesuchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versichert nach Massgabe des IVG sind Personen, die gemäss den Art. 1a und 2 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obligatorisch oder freiwillig versichert sind (Art. 1b IVG). Obligatorisch versichert nach dem AHVG sind unter anderem die natürlichen Personen, die ihren Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sitz in der Schweiz haben oder in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (Art. 1a Abs. 1 lit. a und b AHVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 1 IVG haben schweizerische und ausländische Staatsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehörige sowie Staatenlose vorbehältlich Art. 39 IVG Anspruch auf die in den Art. 4-51 IVG normierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts zum IVG, 4. Auflage, Zürich/Genf 2022, Art. 6 N 6). Art. 6 Abs. 2 IVG bestimmt, dass ausländische Staatsangehörige – vorbehältlich Art. 9 Abs. 3 IVG sowie abweichender staatsvertraglicher Regelungen – nur anspruchsberech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet oder sich ununterbrochen wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben. Anspruch auf eine ordentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Rente haben Versicherte, die bei Eintritt der Invalidität (Versicherungsfall) während mindestens drei Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX014"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 4 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruches auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist objektiv aufgrund des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes festzustellen; zufällige externe Faktoren sind unerheblich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 112 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">275 E. 1b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Er beurteilt sich auch nicht nach dem Zeitpunkt, in dem eine Anmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung eingereicht oder von dem an eine Leistung gefordert wird und stimmt nicht notwendigerweise mit dem Zeitpunkt überein, in welchem die versicherte Person erstmals Kenntnis davon bekommt, dass der Gesundheitsschaden Anspruch auf Versicherungsleistu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngen geben kann (BGE 126 V 5 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2b mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t Hinweisen; AHI 2002 S. 147 E. 3a). Aus Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG ergibt sich, dass der Eintritt der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität für die einzelnen Leistungen der Invalidenversicherung autonom zu bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ist (sog. leistungsspezifische Invalidität). Dabei sind die rechtlichen Vorga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben zu ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ücksichtigen, die sich aus Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1 IVG (in Verbindung mit Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) ergeben. Folglich begründet der Gesundheitsschaden für jede Leistungsart innerhalb der Eingliederungsmassnahmen je einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eigenen Versicherungsfall (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">112 V 275; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch BGE 137 V 417 E. 2.2.3, 126 V 241 E. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer Neuanmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchsrelevant verändert hat. Der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person kommt ausnahmsweise eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweisführungslast zu (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 V 64 E. 5.2.5). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eintretensvoraussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntengesuchen befassen muss (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">133 V 108 E. 5.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, ob im Sinne von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades eingetreten ist (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">117 V 198 E. 3a mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundesgerichts I 659/04 vom 9. Februar 2005 E. 1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei einer Neuanmeldung der versicherten Person bei der IV-Stelle sind die Revisionsregeln demnach analog anwendbar (BGE 141 V 585 E. 5.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 133 V 108 E. 5.2, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_317/2022 vom 7. September 2022 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren sei am 8. Februar 2019 abgewiesen worden, da die versicherungsmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen seien. Mit dem erneuten Gesuch vom 12. Juli 2022 habe die Beschwerdeführerin eine Verschlechterung der Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit geltend gemacht. Die Abklärungen hätten jedoch ergeben, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesundheitliche Situation nicht verändert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Auszug der Tochter aus dem gemeinsamen Haushalt stelle keine Veränderung der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung im Haushaltsbereich dar. Da die versicherungsmässigen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen für Leistungen der Invalidenversicherung nicht erfüllt seien, bestehe weiterhin kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen oder eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2022 ergänzte die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin, die Verschlechterung eines rechtskräftig abgewiesenen, mangels erfüllter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmässiger Voraussetzungen nicht versicherten Gesundheitsschadens begründe grundsätzlich keinen neuen Versicherungsfall (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme seit langer Zeit psychiatrische Hilfe in Anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Obwohl der Krieg schon etliche Jahre her sei, verfolge dieser sie tagtäglich in ihrer Gefühlskontrolle sowie in ihren Träumen. Oft sei sie während des Tages in einem Gefühlszustand, in welchem die Ereignisse noch immer präsent seien und wieder und wieder durchlebt würden. Sie sei wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich krank, traumatisiert und nicht arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 und 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtskraft von Verfügungen und (Einsprache- oder Beschwerde-)Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den über Dauerleistungen im Bereich der Sozialversicherung, unter anderem Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Alters- und Invalidenversicherung, ist grundsätzlich zeitlich unbeschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t. Sie erfasst die Anspruchsvoraussetzungen ebenso wie die Faktoren der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemessung, soweit sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidzeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeschlossene Sachverhalte betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen. Es liegt insofern eine abgeurteilte Sache (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iudicata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Rechtssinne vor. Die betreffenden Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsbemessungsfaktoren können daher vorbehältlich einer prozessualen Revision oder Wiedererwägung des rechtskräftigen Entscheids (Art. 53 Abs. 1 und Art. 61 lit. i bzw. Art. 53 Abs. 2 ATSG) nicht bei jeder neuen Bezugsperiode in Frage gestellt und geprüft werden, es sei denn, das Gesetz sehe ausdrücklich eine andere Regelung vor wie etwa im Bereich der Ergänzungsleistungen. Die vorstehenden Grundsätze gelten auch im Rahmen der Revision einer Dauerleistung im Sinne der Anpassung pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nachträgliche) erhebliche Änderungen der tatsächlichen (und allenfalls rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen) Grundlagen der ursprünglichen Leistungszusprechung (vgl. in Bezug auf die hier interessierenden Renten der Invalidenversicherung Art. 17 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 IVG). Damals bejahte Anspruchsvoraussetzungen und festgesetzte Leistungsbemessungsfaktoren, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che im Zeitpunkt der Verfügung oder des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeschlossene Sachverhalte betreffen, können zufolge Rechtskraft nicht erneut überprüft werden. Vorbehalten bleibt das Zurückkommen auf den ursprünglich leistungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Entscheid unter dem Titel Wiedererwägung oder prozessuale Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Anders verhält es sich mangels sachlicher Identität bei einem neuen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsfall, d.h. bei Ablösung der bisherigen Rente durch eine neue Hauptrente, oder wenn zur ursprünglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung eine davon völlig verschiedene Gesundheitsstörung hinzugetreten ist und zu einer Erhöhung des Invaliditätsgrades geführt hat (vgl. BGE 136 V 369 E. 3.1.1 mit zahlreichen Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Umschreibung der Rechtskraft und der damit verbundenen Rechtsbestän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit eines den Anspruch auf eine Dauerleistung verneinenden negativen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids muss auf die Begründungselemente zurückgegriffen werden. Betreffen diese, wie etwa die versicherungsmässigen Voraussetzungen, einen zeitlich abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossenen, späteren Änderungen der Tatsachenlage nicht zugänglichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt, ist eine Überprüfung zufolge Rechtskraft ausgeschlossen, die Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung als solche mithin endgültig dahingefallen. Vorbehalten bleibt eine Änderung der den leistungsablehnenden Entscheid tragenden rechtlichen Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen, oder wenn ein neuer Versicherungsfall im Sinne der Erhöhung des Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrades aufgrund einer von der ursprünglichen gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung völlig verschiedenen Gesundheitsstörung vorliegt (vgl. BGE 136 V 369 E. 3.1.2 mit zahlreichen Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_294/2013 vom 20. August 2013 E. 4, in: SVR 2013 IV Nr. 45 S. 138).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand bildet vorliegend der Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente unter dem Gesichtspunkt der versicherungsmässigen Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Diese Frage bildete bereits Gegenstand der Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schon damals verneinte die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch unter Hinweis darauf, dass die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt seien, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesundheitliche Einschränkung der Beschwerdeführerin bereits seit deren Einreise in die Schweiz bestanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und sie vor dem Eintritt der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Einschränkung noch nicht während der erforderlichen Mindestdauer Beiträge geleistet habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Verfügung blieb unangefochten. Da die Frage des Erfüllens der versicherungsmässigen Voraussetzungen bei Eintritt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität einen im Zeitpunkt der Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeschlosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Sachverhalt betrifft, erwuchs dieser -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unangefochten gebliebene - Entscheid auch in Bezug auf das Begründungselement der versicherungsmässigen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen in Rechtskraft. Er hat damit für das vorliegende Verfahren bindende Wirkung, was im Übrigen selbst dann gelten würde, wenn das damalige Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis rechtsfehlerhaft gewesen wäre (BGE 136 V 369 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urteil des Bundesgeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hts 8C_388/2021 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 E. 6.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt somit einzig, ob von einem neuen Versicherungsfall im Sinne der Rechtsprechung auszugehen ist, in welchem Falle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtskraft der Verfügung vom 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht entgegengehalten werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könnte (vgl. E. 3.2 hiervor).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 9. Januar 2003 hielten die Ärzte der </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnosen eine schwere depressive Episode ohne psychoti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Symptome (ICD-10: F32.2) auf dem Boden einer bereits länger dauernden posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) fest. Weiter führten sie aus, bei der Versicherten handle es sich um eine aus Bosnien stammend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, durch den Krieg mehrfach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatisierte Ehefrau und Mutter dreier Kinder, die mit ihrer Familie seit 1.5 Jahren als Asylbewerberin in der Schweiz weile. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor den Kriegserlebnissen hätten keine psychischen Auffälligkeiten bestanden. In den Jahren nach dem Kriegsende 1996 sei die Patientin stark belastet gewesen durch die Erlebnisse und die vielen Verluste, welche die Jahre des Krieges mit sich gebracht hätten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe sich oft traurig und depressiv gefühlt und unter den Erinnerungen an die schlimmen Zeiten gelitten. Sie sei jedoch weitgehend imstande gewesen, ihr Leben und die alltäglichen Verrichtungen weiter zu führen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der Fortdauer weiterer schwieriger psychosozialer Belastungssituationen (Flucht in die Schweiz, Asylbewerberstatus, Entwurzelungsproblematik) sowie unter einer Überforderung mit der Geburt des dritten Kindes im Januar 2002 sei es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber zu einer Reaktivierung der traumatischen Erlebnisse gekommen (Urk. 12/2/1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in ihrem Bericht vom 23. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wesensveränderungen als Folge einer schweren posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Trauerreaktion nach dem Tod des ältesten Bruders (Mitte September)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach einer verlängerten Trauerreaktion (Tod der Mutter, des Vaters und eines Bruders)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifizierte Depression, zurzeit leichte depressive Episode (ICD-10: F33.01) mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Umfangreiche somatische Problematik (Rückenschmerzen, Übergewicht, hoher Blutdruck, Diabetes Mellitus Typ II, wahrscheinlich als Folge ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schiedener psychischer Traumatisierungen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem 15. August 2011 bei ihr in ambulanter psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung stehe. Sie leide an Ängsten und Depressionen als Folge einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung nach dem Krieg in Bosnien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Folge der Traumatisierung im Krieg sei auch der Blutdruck der Versicherten gestiegen und es hätten sich ein Diabetes mellitus Typ II sowie starke Perioden (Blutungen aus der Gebärmutter) entwickelt. Die Versicherte sei seit vielen Jahren sehr erschöpft und müde und habe an Körpergewicht zugenommen. Morgens könne sie bis zum Mittag auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund geschwollener Augenlider und Kopfschmerzen im Haushalt fast nichts erledigen. Rückenschmerzen sowie auch Schmerzen in den Beinen würden ihre Leistungsfähigkeit im Haushalt vermindern. In den vergangenen sieben Jahren hätten monatliche bis zweimonatliche Therapiesitzungen stattgefunden, wobei es unter antidepressiver, aufdeckender und unterstützender Gesprächstherapie zur allmählichen Besserung des psychischen Zustandes der Versicherten gekommen sei. Allerdings sei sie im Haushalt noch immer mindestens zu 60 % arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig. Ausserhalb des Haushaltes bestehe sodann eine vollständige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 12/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser medizinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenlage kam die Beschwerdegegnerin zum Schluss, die Versicherte sei mit der gesundheitlichen Einschränkung in die Schweiz eingereist. Die versicherungsmässigen Voraussetzungen seien nicht erfüllt (Urk. 12/7). Die hierauf gestützte leistungsabweisende Verfügung vom 8. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/9) erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Abklärung des Invaliditätsgrades der Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Auftrag des Amtes für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte am 15. Mai 2019 eine Abklärung vor Ort. Gemäss dem Abklärungsbericht über die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt wurde die Versicherte als zu 100 % im Haushalt tätig qualifiziert (Urk. 12/17/3). Die Versicherte wohne zusammen mit ihrem Ehemann sowie der bald volljährigen Tochter, welche sich im dritten Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr der Ausbildung befinde. Der Ehemann der Kundin sei nicht berufstätig (Urk. 12/17/4). Die Abklärungsperson kam zum Schluss, dass in den Bereichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ernährung, Einkauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und weitere Besorgungen sowie Wäsche und Kleiderpflege unter Berücksichtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Schadenminderungs- und Mitwirkungspflicht der Familienangehörigen sowie des Umstands, dass Arbeiten im Haushalt langsam und in Etappen verrichtet werden könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, keine Einschränkungen angerechnet werden könnten (Urk. 12/17/5-7). Einzig im Bereich der Wohnungs- und Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege ergebe sich bei vorliegendem Übergewicht und den geklagten Knie- und Rückenbeschwerden eine Einschränkung bei der Reinigung der Fenster. Da diese Arbeit jedoch nicht regelmässig notwendig sei und lediglich 1-2 Mal pro Jahr erfolge, könne hierfür maximal eine Einschränkung von 5 % berücksichtigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 12/17/6). Bei einer Gewichtung des Bereichs Wohnungs- und Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege von 40 % errechnete die Abklärungsperson insgesamt einen Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 2 % (Urk. 12/17/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 18. Juli 2022 nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Andauernde Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach Extrembelastung; Wesensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">änderungen als Folge einer schweren posttraumatischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störung; Status nach verlängerter Trauerreaktion (ICD-10: F62.0, F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Begleitende depressive Symptomatik; rezidivierende depressive Störung, zurzeit leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisches Schmerzsyndrom (ICD-10: F54)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Umfangreiche somatische Problematik (Rückenschmerzen, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II, oft Nase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bluten, Schmerzen im Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">terkopf; wahrscheinlich als Folge der Traumatisierung bzw. Retraumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, in den vergangenen elf Jahren hätten meistens monatlich Therapiesitzungen stattgefunden. Die psychische Problematik der Versicherten sei durch Kriegserlebnisse, die Beziehungsproblematik zum Ehemann sowie eine Trauerreaktion nach dem Tod der Mutter geprägt worden. Dazu kämen somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Probleme mit Rücken- und Beinschmerzen als Ermüdungsfaktoren. Wegen Schlafstörungen als Folge der psychischen und körperlichen Probleme habe die Versicherte geschwollene Augenlider bis Mittag gehabt, welche ihr Sehvermögen eingeschränkt hätten. Die Versicherte sei für den Haushalt der fünfköpfigen Familie zuständig gewesen. Wegen den psychischen und somatischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne sie den Haushalt nicht mehr alleine erledigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ihr Mann übernehme einen Teil der Arbeit. Die älteste Tochter sei verheiratet. Die zwei jüngeren Kinder würden seit Dezember 2021 nicht mehr im gleichen Haushalt leben. Wegen der Traumatisierung und dem veränderten Verhalten sowohl der Versicherten als auch ihres Ehemannes sei es zu Eheproblemen gekommen. Der Krieg in der Ukraine habe die Erinnerungen an die Kriegserlebnisse in Bosnien aufgefrischt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte sei ständig nervös und fühle sich bedroht. Insgesamt sei die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im eigenen Haushalt mindestens zu 60 % redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. In der freien Wirtschaft sei sie sodann zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 12/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Akten ist ausgewiesen – und auch in keinerlei Hinsicht bestritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- ,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Beschwerdeführerin an gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet, die sie in ihrer Leistungsfähigkeit einschränken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da bereits mit rechtskräftige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. Februar 2019 (Urk. 12/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche den zeitlichen Ausgangspunkt für die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines möglichen neuen Versicherungsfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bildet (BGE 133 V 108 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1), entschieden wurde, dass die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht gegeben sind, gilt es vorliegend nur noch zu prüfen, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein neuer Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfall vorliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht der Fall.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 18. Juli 2022 genannten Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive die von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin geklagten Beschwerden (Urk. 1 und 8) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits bei der erstmali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Anspruchsprüfung bekannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur ursprünglichen gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung ist damit keine davon völlig verschiedene Gesundheitsstörung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugetreten, welche zu einer Erhöhung des Invaliditätsgrades geführt hat. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach liegt kein neuer Versicherungsfall vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Versicherten in der angefochtenen Verfügung vom 27. September 2022 erneut verneint hat. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>7.</span><span> </span><span>Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei</span><span>len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span>fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Sie sind auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>der</span><span> unterliegenden </span><span>Beschwerdeführerin</span><span> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Winterthur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, Departement Soziales, Sozialberatung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>