<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00285</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Galligani</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ruederstrasse 8, Postfach 1, 5040 Schöftland</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1984, war seit dem 1. November 2013 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Chauffeur beschäftigt und damit bei der Suva obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch unfallversichert, als er sich am 10. Januar 2014 beim Umladen des Last</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wagens an der linken Schulter und am linken Fussgelenk verletzte (Urk. 10/2; vgl. Urk. 10/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva verneinte mit Verfügung vom 7. Juli 2015 bei einem Invaliditätsgrad von rund 9 % einen Rentenanspruch und einen Anspruch auf Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung (Urk. 10/126). Dagegen erhob der Versicherte am 25. September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 Einsprache (Urk. 10/131). Die Suva hiess diese mit Einspracheentscheid vom 14. November 2016 teilweise gut und sprach ihm eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 15 % zu; einen Rentenanspruch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte sie (Urk. 10/142 = Urk. 2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 14. November 2016 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 14. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 7. Juli 2015 sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente basie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 10 % zuzusprechen (S. 2 Ziff. 1-2). Ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3) zog er am 13. Januar 2017 wieder zurück (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Februar 2017 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 23. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. April 2017 (Urk. 12) reichte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, aufforderungsgemäss (vgl. Urk. 11) ihre Akten (Urk. 13/1-51) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrecht, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kumulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> herangez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ogen werden (BGE 139 V 592 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizerischen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">strukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die Suva entschloss sich 1995</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die für die Invaliditätsbemessung im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Allfällige Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich im Einspracheverfahren zu erheben, damit sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3, 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht genommen werden kann (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">139 V 592 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3, 129 V 472</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person unter anderem einer zumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Behandlung, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, so können ihr die Leistungen vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden. Sie muss vorher schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messene Bedenkzeit einzuräumen. Behandlungs- oder Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar (Art. 21 Abs. 4 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weigert sich ein Versicherter ohne zureichenden Grund, sich einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederungsmassnahme zu unterziehen, so werden ihm nur die Leistungen gewährt, die beim erwarteten Erfolg dieser Massnahmen wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich hätten entrichtet werden müssen (Art. 61 UVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, es sei auf die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung abzustellen (S. 8 lit. 2c). Das aufgrund von DAP-Profilen ermittelte Invalideneinkommen betrage Fr. 63‘462.-- (S. 10 Ziff. 5b), womit bei einem Valideneinkommen von Fr. 69‘794.-- ein nicht anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 9 % resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere (S. 11 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), ohne den Unfall wäre er nunmehr mit grosser Wahrscheinlichkeit selbständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbend, weshalb ein höheres Valideneinkommen einzusetzen sei (S. 9 Ziff. 2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und die von der Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogenen Tätigkeiten entsprächen nicht dem kreisärztlichen Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofil (S. 10 f. Ziff. 2.2). Schliesslich sei beim Invalideneinkommen, da er nur über eine Aufenthaltsbewilligung B verfüge und er als praktisch einarmig zu betrachten sei, ein Abzug von 15 % angezeigt (S. 12 Ziff. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen sind die Höhe des Validen- und des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens und damit der Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verwies auf die ihm nach bestandener Prüfung am 21. Oktober 2013 in Österreich ausgestellte Bescheinigung der fachlichen Eig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung für den Güterkraftverkehr (Urk. 3/3) und machte geltend, diese hätte ihm den Weg in die Selbständigkeit geöffnet, so dass er sich „in den letzten beinahe 3 Jahren ohne den Unfall“ selbständig gemacht hätte und nun einen erheblich höheren Verdienst erzielen könnte (Urk. 1 S. 9 Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem kann aus verschiedenen Gründen nicht gefolgt werden. So wurde der Einkommensvergleich im Verfügungszeitpunkt auf das Jahr 2015 bezogen, womit der Unfall nicht ‚beinahe drei‘, sondern rund 1½ Jahre zurücklag. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann ist nicht ersichtlich, inwiefern die genannte Bescheinigung einen Einfluss darauf haben könnte, ob der Beschwerdeführer in der Schweiz unselbständig- oder selbständigerwerbend tätig ist, dies umso mehr, als er mit der Z.___ AG per 1. November 2013 einen Abrufarbeitsvertrag (Urk. 10/80/1-3) und sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 1. Januar 2014 einen unbefristeten Arbeitsvertrag (Urk. 10/80/7-8) abschloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Schliesslich ist auch höchst ungewiss, ob selbständige Fuhrunternehmer im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zu angestellten Fahrern höhere Einkommen erzielen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da das - zwar unbeziffert gebliebene, aber geltend gemachte - höhere Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen als Ausnahme vom Regelfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein müsste (vorstehend E. 1.2) und dieses Erfordernis hier klar nicht erfüllt ist, ist das von der Beschwerdegegnerin eingesetzte Valideneinkommen von Fr. 69‘794.-- nicht beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das am 12. Dezember 2014 vom Kreisarzt formulierte Zumutbarkeitsprofil ohne weitere operative Behandlung lautete: „Der Versicherte ist vollschichtig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzbar für mittelschwere körperliche Tätigkeiten, sofern lediglich der Einsatz des rechten (dominanten) Armes dabei gefordert ist. Es sollte ein Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhyth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mus gewährleistet sein, da längeres Stehen und Gehen derzeit noch aufgrund der Sprunggelenksbeschwerden zu vermeiden ist.“ (Urk. 10/105 S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Verfügung vom 7. Juli 2015 führte die Beschwerdegegnerin aus, unter Berücksichtigung der - wörtlich übernommenen - vom Kreisarzt formulierten Einschränkungen sei es dem Beschwerdeführer gemäss DAP weiterhin möglich, ein jährliches Einkommen von rund Fr. 63‘462.-- zu erzielen (Urk. 10/126 S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid führte sie aus, die Frage, ob die Operation, der sich der Beschwerdeführer nicht unterziehen möchte, zumutbar sei, könne offen bleiben, weil sie zur Ermittlung des Invalideneinkommens vom Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil ohne erneute operative Behandlung ausgehe (Urk. 2 S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort stellte sie sich nun aber unter Hinweis auf bestimmte Aktenstücke auf den Standpunkt (Urk. 9 S. 4 f. Ziff. 8), dem Beschwerdeführer sei die ärztlich empfohlene Operation im Rahmen der ihm obliegenden Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denminderungspflicht zumutbar, er sei im Anschluss an die kreisärztliche Untersuchung über die Konsequenzen einer allfälligen Weigerung informiert worden (vgl. Urk. 10/106) und es sei ihm schriftlich mitgeteilt worden, dass bei der Rentenprüfung auf die hypothetische Zumutbarkeit abgestellt werde (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/117). Dem hypothetischen Zumutbarkeitsprofil, entsprächen die verwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten DAP-Blätter durchaus (Urk. 9 S. 5 Ziff. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem der von der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Dokumente handelt es sich um eine Telefonnotiz vom 22. Dezember 2014, in welcher ihr Sachbearbeiter ausführte, er habe den Beschwerdeführer darüber informiert, dass ihm eine dreimonatige Bedenkzeit gewährt werde, um sich für oder gegen eine Operation zu entscheiden. Sollte er sich dagegen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden, erfolge die Beurteilung aufgrund des Zumutbarkeitsprofils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als wäre die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Operation durchgeführt worden (Urk. 10/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim anderen Dokument handelt es sich um ein Schreiben vom 11. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/117), worin unter anderem ausgeführt wurde, der Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilt, dass er aktuell keine erneute Schulteroperation wünsche (S. 1 Mitte). Für die Beurteilung der weiteren Versicherungsleistungen werde auf die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsbeurteilung nach allfällig erfolgter operativer Schultergelenkstabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung abgestellt werden (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdegegnerin herangezogenen DAP-Tätigkeiten (Urk. 10/123</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) entsprechen dem genannten Zumutbarkeitsprofil (ohne erneute Operation) nicht, wird doch bei Nr. 338509, Nr. 11578, Nr. 8321 und Nr. 10047 Beidhändigkeit als notwendig (S. 7, S. 15, S. 19, S. 23) und bei Nr. 361550 als bedingt not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig (S. 11) bezeichnet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von der Beschwerdegegnerin ausgehend von den erwähnten fünf DAP-Tätigkeiten eingesetzte Invalideneinkommen entspricht somit gerade nicht dem Anforderungsprofil ohne erneute Operation. Dies steht in direktem und ekla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tantem Widerspruch zu dem, was im angefochtenen Entscheid und der diesem zugrundliegenden Verfügung vom Juli 2015 ausgeführt wurde, nämlich dass die Frage der Zumutbarkeit einer erneuten Operation offen gelassen und auf das Anforderungsprofil ohne erneute Operation abgestellt werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Welches Invalideneinkommen resultiert, wenn zu dessen Bestimmung - wie von der Beschwerdegegnerin angegeben, aber nicht ausgeführt - auf DAP-Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten abgestellt wird, welche dem Anforderungsprofil ohne erneute Operation entsprechen, steht somit nicht fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht gefolgt werden kann dem Versuch der Beschwerdegegnerin, die Nicht-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung von dem Anforderungsprofil ohne erneute Operation genügenden DAP-Profilen nachträglich damit zu begründen, dass die Zumutbarkeit einer erneuten Operation zu bejahen sei und der Beschwerdeführer auf seine Schadenminderungspflicht und wie auch darauf hingewiesen worden, dass im Weigerungsfall ein hypothetisches Anforderungsprofil zum Zuge komme (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 4.3). Der bis dahin von der Beschwerdegegnerin eingenommene Standpunkt und das von ihr gewählte bisherige Vorgehen sind mit der neu vertretenen Position nicht vereinbar. So hat die Beschwerdegegnerin die Frage, ob eine erneute Operation zumutbar sei, ausdrücklich offen gelassen, und es ist - abgesehen von möglichen prozessualen Opportunitätsüberlegungen - kein sachlicher Grund ersichtlich, warum dies nun anders sein sollte. Ins Gewicht fällt sodann insbesondere, dass dem Beschwerdeführer lediglich telefonisch mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geteilt wurde, er habe sich innert einer bestimmten Frist für oder gegen eine erneute Operation zu entscheiden. Im Lichte der massgeblichen Anforderungen (vorstehend E. 1.7) stellt dies einen so schwerwiegenden Mangel dar, dass der Argumentation der Beschwerdegegnerin mit der Schadenminderungspflicht das Fundament entzogen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der angefochtene Entscheid nicht bestätigt werden kann. Vielmehr ist er aufzuheben und die Sache ist an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie entweder das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen gestützt auf DAP-Tätigkeiten ermittle, die mit dem Anforderungsprofil ohne erneute Operation vereinbar sind, oder die Zumutbarkeit der besagten Operation näher belege und den Beschwerdeführer im Rahmen eines korrekten Mahn- und Bedenkzeitverfahrens dazu anhalte, sich ihr zu unterziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen ist. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid der Suva vom 14. November 2016 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stefan Galligani</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>