A bteilung IV D -6209/2007 law /rep {T 0/2} U rte il v o m 2 8 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter W alter Lang (Vorsitz), R ichter R obert G alliker, R ichter Fulvio H aefeli, G erichtsschreiber Philipp R eim ann. A ._______, geboren (...), m it seiner Ehefrau B ._______, geboren (...), Serbien, (...), beide vertreten durch H err Fürsprecher N icolas D e C et, (...), Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 11. Septem ber 2007 i. S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6209/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die Beschw erdeführer - serbischsprachige R om a aus M itrovica m it letztem W ohnsitz in C ._______ - gem einsam m it ihrer dam als noch m inderjährigen Tochter D ._______ am 17. Juni 1999 in der Schw eiz ein erstes Asylgesuch stellten, dass das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF; heute Bundesam t für M igration, BFM ) m it Verfügung vom 25. April 2001 die Asylgesuche der Beschw erdeführer ablehnte und deren W egw eisung aus der Schw eiz anordnete, indessen w egen U nzum utbarkeit des W egw ei- sungsvollzugs die vorläufige Aufnahm e anordnete, dass diese Verfügung unangefochten in R echtskraft erw uchs, dass das BFF m it Verfügung vom 19. Septem ber 2002 die am 25. April 2001 angeordnete vorläufige Aufnahm e w ieder aufhob und den Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführer anordnete, dass die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) m it U rteil vom 26. M ai 2003 die am 21. O ktober 2002 gegen die- se Verfügung erhobene Beschw erde abw ies, dass die Beschw erdeführer am 4. August 2006 in der Schw eiz ein zw eites Asylgesuch stellten, dass die Beschw erdeführer laut M eldung ihres dam aligen Aufenthalts- kantons vom 24. N ovem ber 2006 seit dem 4. O ktober 2006 als ver- schw unden galten, w orauf das BFM ihre Asylgesuche m it Verfügung vom 7. D ezem ber 2006 als gegenstandslos gew orden abschrieb, dass die Beschw erdeführer am 17. Juli 2007 in der Schw eiz ein drittes Asylgesuch einreichten, dass die Beschw erdeführer am 25. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) E._______ zu ihren Personalien, zum R eisew eg sow ie - sum m arisch - zu ihren Ausreisegründen angehört w urden, dass das BFM die Beschw erdeführer am 23. August 2007 im EVZ E._______ zu ihren Asylgründen anhörte, S eite 2D -6209/2007 dass sie dabei im W esentlichen ausführten, sie seien nach Abschluss ihres ersten Asylverfahrens gem einsam m it ihrer Tochter in den Kosovo zurückgekehrt, w o sie bereits eine W oche später Schw ierigkeiten m it U nbekannten bekom m en hätten, dass m askierte Leute sie im m er w ieder nachts überfallen, m isshandelt und G eld sow ie G old von ihnen gefordert hätten, dass die Beschw erdeführerin bei einem dieser Ü berfälle derart m assiv geschlagen w orden sei, dass sie sich in Spitalpflege habe begeben m üssen, dass die avisierte Polizei ihnen nicht nachhaltig habe helfen können, da die Ü berfälle im m er nachts stattgefunden hätten, w ährend die Poli- zei nur tagsüber bei ihnen gew esen sei, dass sie sich schliesslich nach N ovi Sad begeben hätten, w eil sich die geschilderte Situation nicht gebessert habe, dass sie dort w ährend einiger M onate in der Landw irtschaft Arbeit ge- funden hätten, in der Folge jedoch aberm als in die Schw eiz eingereist seien und hier ein zw eites Asylgesuch gestellt hätten, dass sie noch w ährend ihres zw eiten Aufenthalts in der Schw eiz in einem H eim gelebt hätten, das überw iegend von alleinstehenden M ännern bew ohnt w orden sei, dass dort sow ohl die Beschw erdeführerin als auch ihre Tochter von jenen M ännern derart belästigt w orden seien, dass sie beschlossen hätten, die Schw eiz erneut zu verlassen und in Italien zu leben, dass sie indessen w ährend ihres Aufenthalts in Italien Problem e m it einer R om a-Fam ilie bekom m en hätten, da diese Fam ilie versucht habe, ihre Tochter zu entführen, um sie m it ihrem Sohn zu verheiraten, dass dieser U m stand sie und ihre Tochter dazu bew ogen habe, aberm als in die Schw eiz einzureisen und erneut um Asyl nachzusuchen, dass das BFM m it Verfügung vom 11. Septem ber 2007 in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , S eite 3D -6209/2007 SR 142.31) auf die Asylgesuche nicht eintrat, die W egw eisung aus der Schw eiz verfügte und deren Vollzug anordnete, dass die Beschw erdeführer beim Bundesverw altungsgericht m it Eingabe ihres R echtsvertreters vom 17. Septem ber 2007 gegen diese Verfügung Beschw erde erhoben und dabei beantragten, die N ichteintretensverfügung des BFM vom 11. Septem ber 2007 sei aufzuheben; ihr Asylgesuch vom 17. Juli 2007 sei gutzuheissen; eventuell sei auf die Ausführung des Vollzugs zu verzichten, dass sie ferner beantragten, es sei ihnen die unentgeltliche R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG (Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [SR 172.021]) zu gew ähren, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]), dass G egenstand des Beschw erdeverfahrens grundsätzlich nur sein kann, w as G egenstand des erstinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach richtiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. C H R ISTO PH AU ER , Streitgegenstand und R ügeprinzip im Spannungsfeld der verw altungsrechtlichen Prozessm axim en, Bern 1997, S. 63; ALFR E D KÖ LZ/ISAB ELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149), dass das BFM in seinem gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ergangenen Entscheid auf die Asylgesuche der Beschw erdeführer nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass das BFM es dem nach der Form nach abgelehnt hat, die Asylgesuche auf ihre Begründetheit hin zu überprüfen, die Flüchtlingseigenschaft und die Asylgew ährung m ithin nicht G egen- stand des Verfahrens bildeten, dass dem zufolge die Flüchtlingseigenschaft und die Asylgew ährung auch nicht G egenstand des Beschw erdeverfahrens sein können, S eite 4D -6209/2007 dass sich die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt, im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen (Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass auf die Beschw erde dem nach infolge unzulässiger Erw eiterung des Streitgegenstandes nicht einzutreten ist, sow eit die G utheissung der Asylgesuche vom 17. Juli 2007 beantragt w ird, dass die Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung haben und daher - sow eit die w eiteren Anträge betreffend - zur Einreichung der Beschw erde legitim iert sind (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ) und insow eit auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108 a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb kein Schriftenw echsel durchgeführt w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass nach A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge- treten w ird, w enn die asylsuchende Person in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen hat oder w ährend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt ist, ausser die Anhörung ergebe H inw ei- S eite 5D -6209/2007 se, in der Zw ischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew äh- rung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass das BFF m it Verfügung vom 25. April 2001 feststellte, die Beschw erdeführer w ürden die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen und deren Asylgesuche vom 17. Juni 1999 ablehnte, dass dam it das in A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG statuierte form elle Erfordernis in Form der ersten Tatbestandsvariante des in der Schw eiz erfolglos durchlaufenen Asylverfahrens erfüllt ist (vgl. EM AR K 1998 N r. 1 E. 5b S. 7 ff.), dass sich die Aktenlage in Bezug auf das m aterielle Erfordernis des Fehlens von H inw eisen auf zw ischenzeitlich eingetretene, für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse ebenso klar präsentiert, dass hierbei nicht derselbe w eite Verfolgungsbegriff w ie in A rt. 18, A rt. 23 Abs. 3, A rt. 33 Abs. 3 Bst. b und A rt. 34 AsylG zur Anw endung gelangt (vgl. dazu EM AR K 2004 N r. 5 E. 3c.aa S. 35 f., 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247), sondern lediglich H inw eisen auf Ereignisse Bedeutung zukom m t, die zur Begründung der Flüchtlingseigenschaft geeignet sind, dass m it anderen W orten ein engerer Verfolgungsbegriff angew andt w erden m uss und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, w enn eines der Elem ente der Flüchtlingsbegriffs von A rt. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.5. S. 18), dass innerhalb des so gesteckten R ahm ens bei der Prüfung des N ichteintretensgrundes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ein gegenüber der G laubhaftm achung nochm als reduzierter Bew eism assstab anzuw enden ist, dass grundsätzlich, sobald in den Akten H inw eise auf flüchtlingsrechtlich oder für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes bedeutsam e Ereignisse seit dem Abschluss des vorangegangenen Verfahrens zu verzeichnen sind, deren U nglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem H insehen festgestellt w erden kann, unabhängig von der Tatsache, dass derselben ausländischen Person in der Vergangenheit schon (m indestens) einm al in der S eite 6D -6209/2007 Schw eiz die Anerkennung als Flüchtling versagt blieb, auf das Asylgesuch einzutreten ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3. S. 16 f.), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zutreffend festgehalten hat, die KFO R und die internationale Polizei der U N M IK seien heute in der Lage, die ethnischen M inderheiten im Kosovo zu schützen, dass die Sicherheitskräfte bei entsprechenden Ü bergriffen regelm ässig intervenieren und Straftaten gegen Angehörige von M inderheiten straf- rechtlich geahndet w ürden, dass folglich vom Schutzw illen und der w eitgehenden Schutzfähigkeit der Sicherheitskräfte im Kosovo auszugehen sei, w eshalb die von den Beschw erdeführern geltend gem achten Ü bergriffe nicht zur G ew äh- rung von Asyl führen könnten, dass das BFM in seiner Verfügung vom 11. Septem ber 2007 ferner zu- treffend erw ogen hat, die Schilderung der M odalitäten der Ü berfälle sow ie der E rlangung staatlicher H ilfe durch die Beschw erdeführer sei derart unsubstantiiert und stereotyp ausgefallen, dass an der G laub- haftigkeit besagter Ü bergriffe generell erhebliche Zw eifel bestünden, dass zur Verm eidung w eitergehenderer W iederholungen vollum fäng- lich auf die zu bestätigenden Erw ägungen der Vorinstanz in der ange- fochtenen Verfügung verw iesen w erden kann (vgl. A rt. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . A rt. 6 AsylG ), dass nach dem G esagten die pauschale Erklärung in der Beschw erde, die R om a w ürden im Kosovo von den Serben und den Albanern heftig verstossen und bekäm pft, nicht geeignet ist, zu einer von derjenigen der Vorinstanz abw eichenden Beurteilung zu führen, dass das BFM dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu R echt auf die Asylgesuche der Beschw erdeführer nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzen noch einen Anspruch auf E rteilung einer solchen haben, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht (A rt. 44 Abs. 1 AsylG ; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), S eite 7D -6209/2007 dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG ; SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführer ins H eim atland unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäi- schen M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], A rt. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von A rt. 5 Abs. 1 AsylG sow ie A rt. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und keine für die Flüchtlings- eigenschaft relevante Ereignisse bestehen (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass das Bundesverw altungsgericht übereinstim m end m it der konstanten Praxis der ehem aligen AR K davon ausgeht, dass serbischsprachigen R om a, w elche - w ie die Beschw erdeführer - vor ihrer Ausreise im N orden des Kosovo gelebt haben, eine R ückkehr dorthin zuzum uten ist, da sie dort nicht von einer Situation allgem einer G ew alt betroffen sind (U rteil E-5845/2006 vom 5. Juni 2007 E. 6.2), dass hinsichtlich der persönlichen Situation der Beschw erdeführer und insbesondere die geltend gem achten gesundheitlichen Problem e (Beschw erdeführerin: Asthm a, D iabetes; Beschw erdeführer: Epilepsie) auf das U rteil der AR K vom 26. M ai 2003 hinzuw eisen ist, w o bereits ausführlich dargelegt w urde, w eshalb in ihrem Falle keine individuellen G ründe sozialer, w irtschaftlicher oder gesundheitlicher A rt bestehen, w elche auf eine konkrete G efährdung hinw eisen w ürden (vgl. U rteil vom 26. M ai 2003 E. 3.c.bb), dass aufgrund der Akten nicht ersichtlich ist, inw iefern sich die Situation der Beschw erdeführer inzw ischen entscheidend geändert haben soll, w eshalb der Vollzug der W egw eisung nach w ie vor als zum utbar zu erachten ist (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), S eite 8D -6209/2007 dass ergänzend auf die M öglichkeit hinzuw eisen ist, beim BFM um Ausrichtung einer m edizinischen R ückkehrhilfe zu ersuchen, dass nach dem G esagten der Antrag in der Beschw erde, es seien hin- sichtlich des G esundheitszustands der Beschw erdeführer G utachten einzuholen (vgl. Beschw erde S. 4), abzuw eisen ist, dass der Vollzug der W egw eisung schliesslich auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer freiw illigen R ückkehr oder einer zw angsw eisen Ausschaffung der Beschw erdeführer entgegenstehen könnten, zum al diese verpflichtet sind, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass der verfügte Vollzug der W egw eisung daher in Ü bereinstim m ung m it den zu beachtenden Bestim m ungen steht, w eshalb die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e nicht in Betracht fällt (A rt. 14a Abs. 1-4 AN AG ), dass es den Beschw erdeführern dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, sow eit auf diese einzutreten ist, dass die Beschw erdeführer als unterliegende Partei grundsätzlich die Kosten des Verfahrens zu tragen haben (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass diese jedoch in ihrer Beschw erde um G ew ährung der un- entgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG er- sucht haben, dass nach A rt. 65 Abs. 1 Vw VG eine Partei, die nicht über die erforderlichen M ittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit w ird, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint, dass gem äss A rt. 65 Abs. 2 Vw VG die Beschw erdeinstanz, ihr Vorsitzender oder der Instruktionsrichter der Partei einen Anw alt bestellt, w enn es zu W ahrung ihrer R echte notw endig ist, S eite 9D -6209/2007 dass die Beschw erde im Zeitpunkt ihrer Einreichung als zum Vornher- ein aussichtslos erschien, w eshalb das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen ist, dass auch die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 2 Vw VG die N ichtaussichtslosigkeit der Beschw erde voraussetzt, w eshalb auch das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtsverbeiständung abzuw eisen ist, dass som it die Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 600.-- in Anw en- dung von A rt. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) den Beschw erde- führern aufzuerlegen sind. (D ispositiv nächste Seite) S eite 10D -6209/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit auf diese eingetreten w ird. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführern auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführer (eingeschrieben, vorab per Telefax; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum E._______, m it der Bitte, dieses U rteil den Beschw erdeführern gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen (vorab per Telefax) (R ef.-N r. N ...) - (...) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang Philipp R eim ann Versand: > S eite 11