{"Signatur": "CH_BVGE_001", "Spider": "CH_BVGer", "Datum": "2022-12-06", "PDF": {"Datei": "CH_BVGer/CH_BVGE_001_BVGE-2022-VII-4_2022-12-06.pdf", "URL": "https://jurispub.admin.ch/publiws/download;jsessionid=BD4BD6E49904A07734ACC2F459D2B530?decisionId=936b5400-f31c-4ff8-879e-f1a1c6739334", "Checksum": "ad3732901597296afc8bd17c6b6e5c3e"}, "Scrapedate": "2025-09-08", "Num": ["BVGE 2022 VII/4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 06.12.2022 BVGE 2022 VII/4"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 06.12.2022 BVGE 2022 VII/4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 06.12.2022 BVGE 2022 VII/4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung VI"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Divieto d&#39;entrata | Einreiseverbot\nvon mehr als f\u00fcnfzehn und bis zu zwanzig Jahren. Automatische obligatorische Landesverweisung von\nzwanzig Jahren. \u00d6ffentliche Sicherheit und Ordnung. Ausserordentliche Umst\u00e4nde. R\u00fcckf\u00e4lligkeit\nund wiederholte Straff\u00e4lligkeit. Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsgrundsatz.\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\tArt. 67 Abs. 2 Bst. a, Art. 67 Abs. 3 und Abs. 5, Art. 96 Abs. 1\nAIG. Art. 66a, Art. 66b\nStGB. Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA.\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t1. Im Unterschied zur\nautomatischen obligatorischen Landesverweisung von zwanzig Jahren setzt ein Einreiseverbot von\nmehr als f\u00fcnfzehn und bis zu zwanzig Jahren nicht voraus, dass gegen den Betroffenen bereits ein\nEinreiseverbot verh\u00e4ngt worden ist (E. 9.4 und 9.5).\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t2. F\u00fcr ein Einreiseverbot\nvon mehr als f\u00fcnfzehn und bis zu zwanzig Jahren m\u00fcssen ausserordentliche Umst\u00e4nde vorliegen\n(E. 9.5 und 12.1).\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t3. R\u00fcckf\u00e4lligkeit\nund wiederholte Straff\u00e4lligkeit k\u00f6nnen bei Vorliegen ausserordentlicher Umst\u00e4nde\nein Einreiseverbot von mehr als f\u00fcnfzehn und bis zu zwanzig Jahren rechtfertigen (E. 12.1).\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t4. Das Fehlen von R\u00fcckf\u00e4lligkeit\noder wiederholter Straff\u00e4lligkeit schliesst es nicht aus, bei Vorliegen ausserordentlicher Umst\u00e4nde\nein Einreiseverbot von f\u00fcnfzehn bis zwanzig Jahren zu verh\u00e4ngen (E. 12.1).\n\t\t\t\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t5. Im Unterschied zur\nautomatischen obligatorischen Landesverweisung von zwanzig Jahren darf die Dauer eines Einreiseverbots\nvon mehr als f\u00fcnfzehn und bis zu zwanzig Jahren nur in Anwendung des Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeitsprinzips\nfestgesetzt werden (E. 9.4 und 12.1).\n\t\t\t\n\n\t\t\t"}], "ScrapyJob": "446973/32/2119", "Zeit UTC": "08.09.2025 04:00:19", "Checksum": "94995f9ee6730cedbce828887134d185"}