<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00241</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Rechtsanwältin Martina Zehnder</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___, Mutter zweier Kinder, war ab dem Jahr 1991 bis zum 17. September 2004 (effektiv letzter Arbeitstag) bei der A.___ AG tätig, zuletzt ab 3. Mai 2003 zu 50 % als Aussendienst- und Innendienstmitarbeiterin (vergleiche zum Sachverhalt im Folgenden Urteile des Sozialversicherungsgerichts IV.2007.01261 vom 31. März 2009 [Urk. 7/68] und IV.2014.01141 vom 15. Juli 2016 [Urk. 7/148]). Am 12. November 2003 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Diskushernie zum Bezug von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und sprach der Versicherten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt darauf mit Verfügung vom 14. April 2004 ab 1. Januar 2004 eine halbe Invalidenrente zu, wobei sie die Versicherte als Vollerwerbstätige qualifizierte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines im Februar 2005 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle unter anderem das interdisziplinäre Gutachten des Zentrums B.___ vom 28. Juni 2006 sowie den Abklärungsbericht Haushalt vom 25. August 2006 ein. Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügungen vom 29. August und 26. September 2007 rückwirkend ab 1. Januar 2005 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 63 % eine Dreiviertelsrente zu, welche sie ab 1. Oktober 2007 auf eine Viertelsrente herabsetzte. In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde hob das Sozialversicherungsgericht die Verfügung vom 29. August 2007 insoweit auf, als die Rente ab 1. Oktober 2007 auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente herabgesetzt worden war, verbunden mit der Feststellung, die Versicherte habe weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Urteil des hiesigen Gerichts IV.2007.01261 vom 31. März 2009, Urk. 7/68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer revisionsweisen Überprüfung vom November 2009 holte die IV-Stelle das interdisziplinäre Gutachten der C.___ vom 27. September 2010 ein. Gestützt darauf bestätigte sie die laufende Rente revisionsweise (Mitteilung vom 17. Dezember 2010).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines am 20. Februar 2013 eingeleiteten weiteren Revisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens liess sie die Versicherte am 27. August 2013 vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) orthopädisch/rheumatologisch und psychiatrisch untersuchen (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte vom 10. September und 8. Oktober 2013, Urk. 7/111-112). Gestützt darauf setzte sie mit Verfügung vom 1. Oktober 2014 die Dreiviertelsrente per Ende des der Zustellung folgenden Monats bei einem Invaliditätsgrad von 43 % auf eine Viertelsrente herab (Urk. 7/135). Die von der Versicherten dagegen erhobene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2014.01141 vom 15. Juli 2016 ab (Urk. 7/148). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsgesuch der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. August 2016 (Urk. 7/149) wegen Verschlechterung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat die IV-Stelle nach durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/151, Urk. 7/157) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Verfügung vom 23. Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen liess die Versicherte am 23. Februar 2017 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit dem sinngemässen Antrag, in Aufhebung der Verfügung sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf ihr Leistungsbegehren einzutreten und über die Rente zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden. In materieller Hinsicht beantragte sie die Ausrichtung einer höheren Rente respektive eventualiter die Vornahme von weiteren beruflichen und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Abklärungen. Der Beschwerde legte sie einen Bericht von Dr. D.___, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 26. November 2016 (Urk. 3/3), einen Kurzaustrittsbericht des Kantonsspitals E.___ vom 6. Mai 2015 betreffend eine Hospitalisation in der Zeit vom 27. April bis zum 7. Mai 2015 (Urk. 3/4), einen Austrittsbericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___, betreffend einen Rehabilitationsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufenthalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab 7. Mai bis zum 4. Juni 2015 (Urk. 3/5) sowie einen Bericht des Augenzentrums H.___ vom 12. Januar 2016 (Urk. 3/7) bei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Vernehmlassung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schloss die IV-Stelle auf A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bweisung der Beschwerde (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 31. Mai 2017 reichte die Versicherte einen Bericht von Dr. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Mai 2017 ein (Urk. 9-10). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme dazu (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span id="XX006"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird der Verwaltung eine Neuanmeldung oder ein Gesuch um eine Leistungsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision eingereicht, so ist gemäss Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (IVV) da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat. </span><span id="XX107"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungslast zu, und der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgrundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Verwaltung hat daher erst dann gestützt auf den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz von Amtes wegen für die rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige und vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren eingetreten ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung hat nach dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang einer Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung daher zunächst zu prüfen, ob die Vorbringen der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt glaubhaft sind, und sie erledigt das Gesuch ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Nichteintreten, falls sie dies verneint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Glaubhaftmachen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein massgebenden Grad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen sind viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sind an die Glaubhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Änderung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts höhere oder weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2011 vom 8. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.1 mit Hinweisen). Insofern steht der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung ein gewisser Beurteilungsspie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts I 888/05</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Juni 2006 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie der seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit beurteilte Sachverhalt sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h in der Zwischenzeit nicht verändert hat. Wenn die der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung beigelegten ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte so wenig sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert sind, dass sich eine neue P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüfung nur aufgrund weiterer Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse allenfalls recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn den - für sich allein genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden können, wonach möglicherweise eine mit weiteren Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellbare rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Änderung vorliegt (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person deswegen Beschwerde führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seiner beschwerdeweisen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). Zeitlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bildet bei der Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teriellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unterschiedliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Nichteintretensentscheid (Urk. 2) damit, die Beschwerdeführerin habe mit den eingereichten Arztberichten nicht glaubhaft gemacht, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung vom 1. Oktober 2014 relevant verändert hätten. Die körperlichen (rheumatologischen) Einschränkungen seien im Wesentlichen unverändert. Der augenärztliche Befund werde adäquat behandelt und die Sicht sei nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend (Urk. 1), aufgrund der vorgelegten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte hätten sich die chronischen Schmerzen lumbal sowie im linken Bein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt. Es bestehe eine verminderte Belastbarkeit der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule wie auch des linken Beines. In psychiatrischer Hinsicht sei eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung eingetreten. Hinsichtlich der zwischenzeitlich gestellten Diagnosen einer Glaukoma simplex und Myopie Astigmatismus jeweils beidseits sei davon auszugehen, dass sich diese Symptomatik weiterhin verschlechtert und bereits im heutigen Zeitpunkt einen gewissen Einfluss auf ihre Erwerbstätigkeit habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Folgenden einzig, ob die Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 1. Oktober 2014 (Urk. 7/135) bis zum Zeitpunkt der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung vom 23. Januar 2017 (Urk. 2) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchserhebliche Änderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft zu machen vermochte oder ob die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Revisionsgesuch vom 24. August 2016 (Urk. 7/149) nicht eingetreten ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht Verfahrensgegenstand sind demgegenüber die Rentenhöhe und die Frage, welche Abklärungen die Beschwerdegegnerin zu deren Ermittlung zu treffen hat. Auf diese Anträge der Versicherten ist daher nicht einzutreten.</span></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 1. Oktober 2014 (Urk. 7/135) beruhte im Wesentlichen auf folgenden Berichten (Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. Juli 2016, Urk. 7/148 E 2.3): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Berichten des E.___ vom 1. und 4. März sowie vom 30. Mai 2013 (Urk. 7/94, Urk. 7/101-102) – wo die Versicherte in der Zeit vom 11. Februar bis zum 1. März 2013 hospitalisiert war - diagnostizierten die Ärzte ein chronisches lumbospondylogenes bis –radikuläres Schmerz- und leichtgradiges sensomotori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Ausfallsyndrom S1 links und einen Verdacht auf ein akutes lumboradiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läres Schmerzsyndroms L5/S1 rechts, eine undifferenzierte Spondylarthropathie (Erstdiagnose im Februar 2013) mit einem axialen Befall und einem Human Leu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kozyte Antigen(HLA)-B27 negativ sowie rezidivierende depressive Episoden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des RAD, Dr. J.___, untersuchte die Beschwerdeführerin am 27. August 2013 (RAD-Bericht vom 10. September 2013, Urk. 7/111). Aufgrund der Untersuchungsbefunde diagnostizierte die Ärztin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine axiale Spondylarthropathie (Erstdiagnose Februar 2013), eine schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Lendenwirbelsäule (LWS) bei einer magnetic resonance imaging (MRI)-nachgewiesenen Diskushernie L5/S1 sowie eine Cervicobrachialgie. Zur Arbeitsfähigkeit gab sie an, in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Tätigkeit als Key-Account-Managerin bestehe aus somatischer Sicht wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisst einer körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastungen über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende und hüftge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks-/kniegelenksbelastende Zwangshaltungen und Tätigkeiten (Bücken, Ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken, Knien, Überkopfarbeit, Arbeiten in Armvorhalte), ohne häufiges Gehen auf unebenem Gelände, ohne andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe-/Kälte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exposition – bestehe seit September 2010 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrisch abgeklärt wurde die Beschwerdeführerin am 27. August 2013 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens des RAD durch K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (Bericht vom 8. Oktober 2013, Urk. 7/112). Gestützt darauf erhob K.___ keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit; ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine Anpassungsstörung mit einer depressiven Reaktion nach einer längeren Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsreaktion somatischer Art voll remittiert bei adäquater Behandlung (ICD-10: F43.2) sowie Verdacht auf Panikattacken und eine post-traumatische Stressstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (beides behandelt). Aus psychiatrischer Sicht bestehe sowohl in der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Glaubhaftmachung einer Verschlechterung beruft sich die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auf die folgenden Berichte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht des E.___ vom 6. Mai 2015 betreffend eine Hospitalisation in der Zeit ab 27. April bis zum 7. Mai 2015 (Urk. 3/4) diagnostizierten die Ärzte ein exazerbiertes chronisches lumboradikuläres Reiz- und sensibles Ausfallsyndrom S1 links (Erstdiagnose 2003) bei einer Diskushernie L5/S1 mit rezessalem Kontakt zur Nervenwurzel S1 links (MRI der LWS am 29. April 2015), einer bekannten Spondylarthropathie mit unverändert deutlichen anterioren Corner-Läsionen (mit T2-Hyperintensität auf Niveau TH11/TH12, Osteochondrose Typ Modic 2 L5/S1), einem Status nach einer c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omputertomographisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(CT)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesteuerten Infiltration S1 links mit gutem Lidocaineffekt aber ohne anhaltender Besserung (Dezember 2014), bei einem Status nach einem Sakralblock am 13. Februar 2013 mit fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Ansprechen, bei einem Status nach einer CT-gesteuerten Infiltration S1 links mit gutem Lidocaineffekt aber ohne anhaltender Besserung (Dezember 2012), chronische Lumbalgien bei möglicher undifferenzierter Spondarthropathie rechtsbetont (Erstdiagnose 2013) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem axialen Befall, HLA-B27 negativ, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie rezidivierende depressive Episoden. Weiter führten die Ärzte aus, die haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Zuweisung sei erfolgt bei einem chronischen, aktuell erneut exazerbier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten lumboradikulären Reiz- und sensiblen Ausfallsyndrom S1 links. Bei mehrmals stattgefundenen Infiltrationen mit gutem Lidocaineffekt jedoch ohne anhaltender Schmerzreduktion sei aktuell auf eine weitere Infiltration verzichtet worden. Es seien weitere konservative Massnahmen indiziert. Im Weiteren sei eine musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loskelettale Rehabilitation in der Klinik G.___ durchzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___, KlinikG.___, kamen in ihrem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht betreffend einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitationsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufenthalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Zeit vom 7. Mai bis zum 4. Juni 2015 (Urk. 3/5) in somatischer Hinsicht im Wesentlichen zu den glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Diagnosen wie die Ärzte des E.___ in ihrem Bericht vom 6. Mai 2015. In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierten sie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie rezidivierende depressive Episoden, bei gegenwärtig leichten Episoden. Weiter führten die Ärzte aus, die Schmerzen hätten sich im Bereich Rippenbogen beidseits und im Bereich L5/S1 im Verlauf des stationären Aufenthalts leicht verbessert. Auch habe die Gehfähigkeit von zu Beginn 10 Minuten ohne Pause gehen auf 20 Minuten ohne Pausen gesteigert werden können. Therapeutisch seien die Physiotherapie und medizinische Trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ningstherapie fortzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Rheumatologin Dr. D.___ diagnostizierte in ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 26. November 2016 (Urk. 3/3) ein chronisches lumboradikuläres Reiz- und sensibles Ausfallsyndrom S1 links (Erstdiagnose 2003) bei einer Diskushernie L5/S1 links (letzte MRI-Untersuchung vom 29. April 2015), bei neuropathischen Schmerzen, einen Verdacht auf eine undifferenzierte, HLA-B27-negative Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darthropathie mit axialem Befall (Erstdiagnose 2013) bei einem chronischen tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rako- und lumbovertebrogenen Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie rezidivierende depressive Episoden. Weiter führte die Ärztin aus, die Diagnosen würden seit Jahren bestehen. Nach dem Austritt aus der KlinikG.___ sei die physiotherapeutische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung weitergeführt worden, auch die selbständigen körperlich/sportlichen Betätigungen der Versicherten (Schwimmen und Laufen). Der weitere Verlauf sei dann recht stabil gewesen; die Konsultationen hätten alle drei Monate stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden. In der angestammten Tätigkeit seien seit der letzten Revision bei der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung keine Arbeitsunfähigkeiten attestiert worden; die Versicherte sei seit vielen Jahren nicht arbeitstätig und auch nicht auf Arbeitssuche. In einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisst einer Tätigkeit ohne Einnahme der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Position über längere Zeit, ohne längeres Arbeiten mit vorgeneigtem Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körper und repetitiven Überkopftätigkeiten mit rekliniertem Oberkörper oder re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petitivem Bücken oder ausschliesslichem Sitzen sowie ohne längerem Gehen ohne Pausen oder Gehen auf unebenem Boden oder Arbeiten auf Leitern sowie mit der Hantierung mit bloss sehr kleinen Gewichten – sei die Beschwerdeführerin circa zu 50% (halbtags) arbeitsfähig, wobei in dieser Zeit die Möglichkeit bestehen sollte, ein bis zwei Pausen einzulegen. Es handle sich bei diesen Angaben um eine Schätzung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In rheumatologischer Hinsicht liegt ein chronisches, schon seit Jahren bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdebild vor. Die von der Versicherten vorgelegten Arztberichte des E.___ vom 6. Mai 2015 (Urk. 3/4), des Spitals F.___, Klinik G.___, vom 4. Juni 2015 (Urk. 3/5) und von Dr. D.___ vom 26. November 2016 (Urk. 3/3) basieren daher im Wesentlichen auf den gleichen Diagnosen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden, wie sie auch schon der rentenherabsetzenden Verfügung vom 1. Oktober 2014 zugrunde lagen. Bezüglich der Diagnosen hat die behandelnde Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">login Dr. D.___ in ihrem Bericht im Übrigen ausdrücklich erwähnt, diese würden seit Jahren bestehen (Urk. 3/3). Mit den Berichten des E.___ vom 6. Mai 2015 und des Spitals F.___ vom 4. Juni 2015 hat die Beschwerdeführerin zwar für die Zeit der Hospitalisation und des Rehabilitationsaufenthalts in der Zeit vom 27. April bis zum 4. Juni 2016 eine vorübergehende Verschlechterung des rheumatologischen Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Bereits gegen Ende dieses Aufenthalts trat nach diesen Berichten jedoch eine Besserung ein, einerseits in Form einer (mässiggradigen, Urk. 3/3) Schmerzlinderung und ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits in Form einer Steigerung der Gehfähigkeit von zunächst 10 Minuten ohne Pause auf 20 Minuten ohne Pausen (Urk. 3/4-5). Der weitere Verlauf war dann gemäss dem Bericht von Dr. D.___ vom 26. November 2016 recht stabil. Dabei wurde die physiotherapeutische Behandlung weitergeführt, aber auch die selbständigen körperlich/sportlichen Betätigungen der Versicherten in Form von Schwimmen und Laufen (Urk. 3/3). Es ergeben sich aus diesem Bericht der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Rheumatologin keine Anhaltspunkte, wonach die von der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten geltend gemachte Gesundheitsverschlechterung Ausdruck einer tatsächlichen Veränderung des gesundheitlichen Zustandes im Sinne einer Zunahme des Schweregrades der vorbestehenden Erkrankung sein könnte. So wies Dr. D.___ bereits in ihrem vorangegangenen Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 7/127) auf die verminderte Belastbarkeit des linken Beines hin, was somit bereits bei der Beurteilung der Verfügung vom 1. Oktober 2014 entsprechend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt wurde (Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 15. Juli 2016, Urk. 7/148 E. 3.1.2). Das Gleiche gilt auch bezüglich der der Verfügung vom 1. Oktober 2014 zugrundeliegenden Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit (Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 15. Juli 2016, Urk. 7/148 E. 2.3 und E. 3.3), welche die behandelnde Rheumatologin bereits in ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 als (zu) hoch beurteilte (Urk. 7/127), was ebenfalls schon damals berücksichtigt wurde (Urteil des Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 15. Juli 2016, Urk. 7/148 E. 3.1.2). Im Lichte dieser Beurteilung des hiesigen Gerichts vom 15. Juli 2016 (Urk. 7/148 E. 3.1.2) ist der Beurteilung der behandelnden Rheumatologin in ihrem Bericht vom Bericht vom 26. November 2016 und namentlich den geschilderten Befunderhebungen kein Anhaltspunkt für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu entnehmen. Daher kann in ihrer Angabe, wonach die Versicherte aus rheumatologischer Sicht in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei (Urk. 3/3), keine glaubhaft gemachte Verschlechterung erblickt werden, umso weniger als diese Angabe durch die Rheumatologin als lediglich ungefähre Schätzung bezeichnet wurde. Der blosse Hinweis im Bericht des Spitals F.___, Klinik G.___, vom 4. Juni 2015, wonach (damals) aus trainingstherapeutischen Gründen eine Arbeitstätigkeit von 30 % zu empfehlen gewesen sei, kann nicht einer längerfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit gleichgestellt werden. In rheumatologischer Sicht sind somit aus den eingereichten Arztberichten keine substantiellen Anhaltspunkte für das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen einer (längerfristigen) Verminderung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit ersichtlich. Insoweit liegt keine glaubhaft gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer Hinsicht legte die Beschwerdeführerin keinen fachmedizinischen Bericht vor, aus welchem eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft gemacht würde. Der von ihr nachgereichte Bericht von Dr. I.___ vom 30. Mai 2017 (Urk. 10) lag im für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung am 23. Januar 2017 noch nicht vor – und hat daher ausser Acht zu bleiben (E. 1.3.3) - und betrifft zudem inhaltlich erst den späteren, vorliegend nicht mehr zu berücksichtigenden Zeitraum seit 10. März 2017. Den in den Berichten des E.___ vom 6. Mai 2015, des Spitals F.___, Klinik G.___, vom 4. Juni 2015 sowie von Dr. D.___ vom 26. November 2016 (Urk. 3/3-5) weitgehend isoliert aufgeführten psychiatrischen Diagnosen (von rezidivierenden depressiven Episoden und einer chronischen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit somatischen und psychischen Faktoren) liegen einerseits keine näheren fachmedizinischen Fundierungen zugrunde und kann andererseits insbesondere auch nicht entnommen werden, dass sie sich verschlechternd auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ausgewirkt hätten. Deshalb; und weil zumindest ähnliche, vergleichbare psychiatrische Diagnosen bereits den früheren medizinischen Unterlagen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden können (RAD-Bericht vom 8. Oktober 2013, Urk. 7/112), hat die Versicherte auch diesbezüglich keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In augenmedizinischer Sicht wird die Versicherte gemäss dem Bericht des Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___ vom 12. Januar 2016 (Urk. 3/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) adäquat behandelt. Eine ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsrelevante Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sehfähigkeit lässt sich diesem Bericht nicht entnehmen, was von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1-2). Ihre Angabe, wonach sich seit dieser Beurteilung die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome weiterhin verschlechtert und bereits im heutigen Zeitpunkt einen gewissen Einfluss auf die Erwerbstätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t hätten (Urk. 1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat sie weder mit einem Arztbericht belegt noch sonst konkret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdeutlicht. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Versicherte daher auch insoweit nicht glaubhaft gemacht. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit den vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten Arztberichten keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht hat. Der angefochtene Nichteintretensentscheid ist daher rechtens. Dies führt zur Abweisung der Besch</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>