<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00698</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1983 geborene X.___ hat keine berufliche Ausbildung absolviert und war zuletzt vom 1. Januar 2012 bis 4. Mai 2013 (letzter effektiver Arbeitstag) bei Y.___ als Schichtkoordinator angestellt (Urk. 6/2/4, 6/7 f.). Am </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Dezember 2013 meldete er sich unter Hinweis auf Panikattacken, Angstzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände, Schlafstörungen, Nervosität und Selbstgespräche bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 6/7) insbesondere einen Arbeitgeberbericht (Urk. 6/8), Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 6/13) sowie einen Arztbericht ein (Urk. 6/24/6 ff.). Mit Schreiben vom 25. September 2014 (Urk. 6/35) teilte sie dem Versicherten mit, dass sie die Kosten für ein Belastbarkeitstraining bei der Z.___ vom 29. September bis 28. Dezember 2014 übernehme. Für diesen Zeitraum wurden dem Versicherten ausserdem Taggelder zugesprochen (Urk. 6/38). Nach Eingang von Berichten der behandelnden Ärzte (Urk. 6/41, 6/44) und der Z.___ (Urk. 6/45) stellte die IV-Stelle das Belastbarkeitstraining mit Verfügung vom 12. Dezember 2014 (Urk. 6/46) - wie zuvor mittels Vorbescheid angekündigt (vgl. Urk. 6/41) - per 13. Oktober 2014 ein, da die Zwischenziele der Massnahme nicht erreicht worden seien. Nach Eingang weiterer ärztlicher Stellungnahmen (Urk. 6/53, 6/60 ff.) gab die IV-Stelle sodann bei Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 7. Juli 2015 vorgelegt wurde (Urk. 6/63). Mit Vorbescheid vom 18. November 2015 (Urk. 6/73) stellte sie dem Versicherten die Zusprechung einer befristeten ganzen Rente für den Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis 31. Juli 2015 in Aussicht, wogegen dieser Einwand erhob (Urk. 6/76, 6/88). Aufgrund weiterer ärztlicher Berichte (Urk. 6/90, 6/92) ersuchte die IV-Stelle Dr. A.___ um Beantwortung mehrerer Ergänzungsfragen (Stellungnahme vom 19. September 2016, Urk. 6/98). Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte reichte hierzu wiederum einen Bericht der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/102 f.). Am 17. Mai 2017 verfügte die IV-Stelle schliesslich im angekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digten Sinne (Urk. 6/112 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 19. Juni 2017 Beschwerde mit dem Rechtsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, die angefochtene Verfügung sei insofern aufzuheben, als ihm keine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen worden sei. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, ein gerichtliches psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risches Gutachten einzuholen und über den Rentenanspruch neu zu befinden. Subeventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 7. August 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle die Androhung einer reformatio in peius und eventualiter die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 17. November 2017 (Urk. 11) hielt der Versicherte an seinen Anträgen fest und reichte einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 12). Die IV-Stelle verzichtete in der Folge mit Eingabe vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 (Urk. 14) auf eine Duplik und hielt ebenfalls an ihren Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren fest. Mit Verfügung vom 22. Februar 2018 (Urk. 16) wurde den Parteien die Möglichkeit eröffnet, zur Praxisänderung des Bundesgerichts in Bezug auf die invalidisierende Wirkung psychischer Leiden Stellung zu nehmen. Die jeweiligen Eingaben vom 14. März respektive 6. April 2018 (Urk. 18 und 20) wurden den Parteien mit Schreiben vom 10. April 2018 (Urk. 21) gegenseitig zur Kenntnis gebracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Jan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zusprechung der befristeten ganzen Rente im Wesentlichen damit, dass der Versicherte ab Mai 2013 in seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erheblich eingeschränkt gewesen sei. Bis Juli 2015 sei ihm die Ausübung einer Erwerbstätigkeit invaliditätsbedingt weitgehend verwehrt geblieben. Die Anmeldung zum Leistungsbezug sei am 17. Dezember 2013 eingegangen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens ab Juni 2014 Leistungen zuzusprechen seien. Gestützt auf die medizinische Beurteilung von Dr. A.___ sei von einer Diskrepanz zwischen der subjektiven Wahrnehmung des Versicherten und den objektivierbaren Befunden auszugehen. Im Rahmen der Exploration hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine Verdeutlichungstendenz sowie ein leicht ausgeprägtes depressives Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom festgestellt werden können. Ab Juli 2015 bestehe eine 70%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Für angepasste Tätigkeiten ohne Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfunktion, mit geringem Zeit- und Leistungsdruck sowie klar strukturierten Aufgaben sei keine relevante Erwerbsunfähigkeit attestiert worden. Ab August 2015 bestehe vor diesem Hintergrund kein Rentenanspruch mehr (zum Ganzen Urk. 6/106/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte stellte sich in seiner Beschwerdeschrift vom 19. Juni 2017 zusammengefasst auf den Standpunkt, die gutachterliche Beurteilung von Dr. A.___ - namentlich die gestellte Diagnose einer anhaltenden depressiven Störung (ICD-10 F34.8) - vermöge angesichts der medizinischen Vorakten nicht zu überzeugen. Vielmehr sei von einer schweren oder zumindest mittelschweren depressiven Störung auszugehen (Urk. 1 S. 5 ff.). Aus dem Gutachten ergebe sich im Weiteren nicht, weshalb Dr. A.___ auf ein inkonsistentes Verhalten bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise eine Verdeutlichungstendenz geschlossen habe. Auch dessen Behauptung, die psychopharmakologischen und psychotherapeutischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen seien suboptimal durchgeführt worden, sei nicht nachvollziehbar (Urk. 1 S. 10 f.). Im Übrigen erweise sich die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich. Es sei wegen der schweren depressiven Störung mit psychotischen Symptomen von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 7. August 2017 vertrat die IV-Stelle die Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, entgegen den Ausführungen des Versicherten habe Dr. A.___ sowohl die von ihm gestellte Diagnose, als auch die attestierte Arbeitsfähigkeit ausführlich und schlüssig begründet. Allerdings sei dem Versicherten zu Unrecht eine befris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete ganze Rente zugesprochen worden. Dr. A.___ habe zwar zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit ab Mai 2013 keine Stellung genommen. Er habe die von Seiten der behandelnden Ärzte postulierte vollständige Arbeitsunfähigkeit jedoch als nicht nachvollziehbar erachtet. Folglich sei kein dauerhafter invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen (Urk. 5 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 17. November 2017 (Urk. 11) betonte der Beschwerdeführer erneut, dass weder auf das Gutachten von Dr. A.___ vom 7. Juli 2015, noch auf dessen ergänzende Stellungnahme vom 19. September 2016 abgestellt werden könne. Auf der Grundlage der diversen ärztlichen Berichte sei eine schwere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Störung im Sinne von ICD-10 F32.3 ausgewiesen. Es bestehe Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 14. März 2018 (Urk. 18) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass auch unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung psychischer Leiden an den mit Vernehmlassung vom 7. August 2017 gestellten Anträgen festgehalten werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Versicherte mit Stellungnahme vom 6. April 2018 gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, Dr. A.___ habe sich bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit nicht an den Standardindikatoren orientiert. Die Expertise erfülle die versicherungsmedizinischen Massstäbe nicht und sei nicht beweiskräftig. Daher sei losgelöst vom Gutachten eine Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens vorzunehmen. Im Ergebnis sei unter Berücksichtigung der Funktions- und Fähigkeitsstörungen sowie der praktisch nicht vorhandenen Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 20 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des B.___ vom 24. Juli 2014 ist die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) zu entnehmen. Der Versicherte habe seit April 2013 vermehrt über depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und sozialen Rückzug geklagt. Zudem leide er unter Nervosität, innerer Unruhe, zeitweisen akustischen Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschungen, Panikattacken mit Zittern, Platzangst, Zukunftssorgen, Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisen, verringertem Appetit und einem Verlust des Selbstvertrauens. Objektiv sei er bewusstseinsklar und allseits orientiert gewesen. Die Stimmung sei depri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert, ängstlich und affektiv unkontrolliert gewesen. In der emotionalen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taktaufnahme habe sich der Versicherte abwartend und sachlich verhalten. Es seien leichte Anzeichen für psychotische Erlebnisweisen erkennbar gewesen. Kognitiv habe hinsichtlich Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis eine leichte Verlangsamung vorgelegen. Das Denken sei formal beweglich und inhaltlich problemorientiert gewesen. Sein Symptomverhalten habe der Versicherte in Zusammenhang mit dem unerträglichen Druck am Arbeitsplatz und der Kündigung am 29. April 2013 geschildert. Zudem würden ihn die seltenen Kontakte zur Tochter und die Scheidung im Jahr 2012 belasten. Aufgrund der genannten Einschränkungen sei von einer verminderten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen. Seit dem 28. April 2013 bestehe eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Mit einer Steigerung der Erwerbsfähigkeit könne jedoch gerechnet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 6/24/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag des Krankentaggeldversicherers wurde der Beschwerdeführer im wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Verlauf einerseits von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, und andererseits in der D.___ untersucht. In den Berichten vom 3. und 22. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 wurde jeweils die Diagnose einer schweren depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) gestellt (Urk. 6/44/5, 6/44/9). Gemäss D.___ sei aktuell nicht von einer psychotischen Störung auszugehen. Die Inhalte der verbalen und optischen Halluzinationen - Stimmen hören, Schlange im Zimmer - seien vom Versicherten sehr vage geschildert worden; gedanklich seien sie sehr wenig ausdifferenziert (Urk. 6/44/8 f.). In Bezug auf den Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">status des Beschwerdeführers wird in beiden Berichten insbesondere von einer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Auffassung, Konzentration und Merkfähigkeit berichtet. Zudem sei das formale Denken verlangsamt und auf die Lebenssituation eingeengt gewesen. Im Weiteren hätten starkes Grübeln, Misstrauen, sowie Insuffizienz- und Schuldgefühle vorgelegen. Im affektiven Bereich seien namentlich eine schwer ausgeprägte Deprimiertheit, Hoffnungslosigkeit, Ängstlichkeit, Dysphorie, Gereizt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und innere Unruhe feststellbar gewesen (Urk. 6/44/4 f., 6/44/8 f.). Dr. C.___ attestierte bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für jede Tätigkeit auf dem freien Stellenmarkt (Urk. 6/44/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des B.___ schlossen sich am 10. Februar 2015 der von Dr. C.___ und der D.___ gestellten Diagnose an. Der Versicherte sei affektiv deutlich instabil und nicht belastbar. Infolge massiver Schlafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen leide er an chronischer Übermüdung, Antriebslosigkeit sowie Schwierigkeiten in der Konzentration und Aufmerksamkeit. Aufgrund der intrapsychischen Fixie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und der sozialen Isolation habe die depressive Symptomatik bereits eine Chronifizierung erreicht. Der Beschwerdeführer verharre derzeit in einem resig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nativen, teilweise aggressiven psychischen Zustand. Bis auf Weiteres sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 6/53/1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Status nach zweimaligen Synkopen unklarer Ätiologie, welche jeweils mit Stürzen auf den Kopf verbunden waren (vgl. Urk. 6/61), wurde der Versicherte am 13. April 2015 von Dr. med. E.___, Fachärztin für Neurologie, unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht. Er habe über praktisch täglich auftretende Kopfschmerzen mit druckarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Charakter geklagt. An circa ein bis zwei Tagen pro Woche leide er unter starken Kopfschmerzen und müsse Schmerzmittel einnehmen. Es liege ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch rezidivierendes zervikocephales Syndrom vor, wobei sich der Neurostatus völlig unauffällig dargestellt habe. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde seitens Dr. E.___ nicht attestiert (Urk. 6/62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stellte in seinem psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten vom 7. Juli 2015 folgende Diagnose (Urk. 6/63/15):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende depressive Störung (ICD-10 F 34.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Status nach einem deklarierten Suizidversuch (Januar 2014),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Abhängigkeitssyndrom von Tabak (ICD-10 F17.2),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei akzentuierten, emotional-expressiven Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei vielfältigen sozialen Belastungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass er nicht wisse, wie es ihm gehe. Er habe schon lange seine Beschwerden. Ab und zu erlebe er einen richtig schönen Tag, manchmal sei aber auch alles ganz schlecht. Er gehe spät ins Bett, schlafe dann unruhig und unregelmässig. Er habe Platzangst; viele Leute würden ihn nervös machen. Innerlich sei er unruhig und manchmal aggressiv. Er rede mit niemandem. Spontan habe der Versicherte geschildert, bedrohliche Stimmen zu hören. Die Angaben hierzu seien allgemein, vage, oberflächlich und ausweichend gewesen. Sterbewünsche und/oder Todesangst seien ausdrücklich verneint wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Im Weiteren habe der Beschwerdeführer über häufige Konzentrationsprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme, Vergesslichkeit und Schwindelgefühle geklagt (Urk. 6/63/6). Berufliche Pläne habe er nicht; er könne nicht sagen, weshalb er arbeitsunfähig sei. Es gehe innerlich nicht gut und er wolle einfach seine Ruhe haben. Gegenwärtig verbringe er seine Tage sehr strukturiert. So nehme er an den Angeboten der Tagesklinik teil. In seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freizeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> helfe er ein wenig im Haushalt mit, der jedoch fast voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig von seiner Mutter erledigt werde. Er treffe sich mit Kollegen und sei mit dem Fahrrad unterwegs sowie mit seinem Bruder aktiv (Urk. 6/63/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der objektiven Befunde hielt Dr. A.___ fest, dass der Versicherte wach und zu allen Qualitäten orientiert gewesen sei. In Bezug auf den Antrieb und die Psychomotorik - inklusive Mimik und Gestik - hätten sich keine Auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligkeiten ergeben. Das Gesprächsverhalten sei zögerlich, aber sozial angepasst gewesen. In der Interaktion habe der Explorand emotional expressiv gewirkt (the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atralisch, dramatisierend). Eine Verdeutlichungstendenz habe sich gezeigt. Anhaltspunkte für formale oder inhaltlich Denkstörungen hätten sich nicht erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Der Versicherte habe flüssig, sehr differenziert und gut strukturiert berichtet. Abgesehen von der ungenauen Nennung von Daten sei das Gedächtnis intakt gewesen. Im Affekt habe der Beschwerdeführer meist ernst sowie ängstlich, klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam, jammerig, moros und dysthym, aber auch ruhig und moduliert gewirkt. Bei Gedanken an den Tod seines Vaters oder seine Insuffizienzgefühle habe er wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerlich reagiert. Über seine ehemalige Ehefrau habe er sich verärgert geäussert. Anlässlich der Untersuchung hätten sich keine objektiven Hinweise auf ein andauerndes Gefühl von Betäubtsein, emotionale Stumpfheit, auf Gleichgültig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit gegenüber anderen Menschen, auf Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über, auf vegetative Übererregtheit mit Vigilanzsteigerung und/oder eine </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Schreckhaftigkeit eruieren lassen. Ein affektiver Rapport sei gut zustande gekommen. Von Suizidalität habe sich der Versicherte distanziert (Urk. 6/63/13 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die objektivierbaren psychopathologischen Befunde seien gesamthaft leicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägt. Mit Hilfe der MADRS (Montgomery and Asberg Depression Rating Scale) habe ein leicht ausgeprägtes depressives Syndrom festgestellt werden können, bei dem der Anteil der subjektiv berichteten Items überproportional vertreten gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei. Die wenig ausdifferenzierten subjektiven Hinweise auf akustische Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmungsstörungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stimmen hören</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) seien zur Kenntnis zu nehmen. Anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der aktuellen Untersuchung habe sich kein korrespondierender objektiver Befund dazu ergeben. Die vormals dokumentierten flüchtigen und unspezifischen optischen Wahrnehmungsstörungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlange im Zimmer sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) seien nicht bestätigt worden. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte an einer anhaltenden depressiven Störung (ICD-10 F34.8) leide, die ab Mai 2013 zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Die definitionsgemässen Kriterien einer eigenständigen depressiven Episode seien jedoch nicht mehr erfüllt. Objektiv seien weder eine von den Umständen im Wesentlichen unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einflussbare Verstimmung, noch eine schwere Antriebsstörung vorhanden (Urk. 6/63/17-19). Aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht bestehe in Anbetracht der anhaltenden depressiven Störung in gegenwärtig objektiv leichter Ausprägung sowie der Minderung der persönlichen Ressourcen bei vielfältigen leistungs- und therapiehinderlich wesentlich bestimmenden sozialen Belastungen insgesamt eine geringe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die bislang ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übte Tätigkeit sei grundsätzlich weiterhin zumutbar und zurzeit zu einem 70%-Pensum möglich. Für angepasste Tätigkeiten ohne Leitungsfunktion, mit gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Zeit- und Leistungsdruck sowie klar strukturierten Aufgaben könne keine relevante - mindestens 20%ige - Arbeitsunfähigkeit angenommen werden. Die in den Akten postulierte Arbeitsunfähigkeit könne nicht kritisch differenziert nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzogen werden. Es könne daher nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit geschätzt werden, ab welchem Zeitpunkt allfällig bereits vor Juli 2015 die nun attestierte Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe (Urk. 6/63/21 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des B.___ äusserten sich mit Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 29. Februar 2016 dahingehend, dass die Expertise von Dr. A.___ fehlerhaft sei, zumal insbesondere nicht alle im Begutachtungszeitpunkt vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden ärztlichen Berichte berücksichtigt worden seien (vgl. Urk. 6/92/2 ff.). Zudem seien die Beschwerden des Versicherten oberflächlich erfasst worden. Die von ihm gestellte Diagnose habe der Gutachter weder diskutiert noch beschrieben. Es sei vielmehr nach wie vor von einer schweren depressiven Episode mit psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) auszugehen. Insbesondere sei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte hinsichtlich Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis deutlich eingeschränkt. Zudem seien deutliche Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen wie Wahn respektive Verfolgungswahn vorhanden. An eine Arbeitstätigkeit sei vor diesem Hintergrund nicht zu denken, weshalb seit dem 28. April 2013 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 6/90).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner ergänzenden Stellungnahme vom 19. September 2016 hielt Dr. A.___ im Wesentlichen fest, die zwischenzeitlich vorgelegten ärztlichen Berichte seien nicht geeignet, eine Änderung der gutachterlichen Beurteilung zu begründen. Zum einen seien keine wesentlichen neuen Informationen dokumentiert worden. Zum anderen sei weitgehend auf die subjektive Einschätzung der versicherten Person abgestellt worden. Unklar bleibe des Weiteren die Einschätzung des Schweregrades der depressiven Symptomatik (Urk. 6/98/2 ff.). Dr. A.___ setzte sich ausserdem mit den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 auseinander. So hielt er insbesondere fest, die objektiven psychopathologischen Befunde seien leicht ausgeprägt. Vielfältige soziale Belastungen würden sich leistungs- und the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapiehinderlich wesentlich bestimmend auswirken. Die anhaltende depressive Störung sei deshalb (deskriptiv) als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronische Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf diese belastenden Faktoren einzuordnen (Urk. 6/98/6 f.). Die diagnostizierten akzentu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierten Persönlichkeitszüge würden nur eine sehr leichte Minderung der persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Ressourcen bewirken; die angemessene berufliche und soziale Lebensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währung sei dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt (Urk. 6/98/9). Ferner erweise sich der soziale Kontext als objektiv und subjektiv geordnet (Urk. 6/98/10). Die therapeutischen Optionen seien bei Weitem nicht ausgeschöpft, wobei eine kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Reflexion der bislang genutzten psychotherapeutischen Interventionen anzuraten sei (Urk. 6/98/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit am 3. November 2016 bei der IV-Stelle eingegangenem Schreiben erklärten sich die Ärzte des B.___ wiederum nicht einverstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit den Ausführungen von Dr. A.___. Dessen Erhebung der objektiven Befunde bleibe vage und oberflächlich. Sie bilde keine geeignete Grundlage, um klinische Diagnosen zu stellen. Darüber hinaus verkenne der Gutachter nach wie vor das Vorliegen psychotischer Symptome, welche sämtliche Langzeitbehandler diagnostiziert hätten (Urk. 6/103/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin dem Versicherten zu Recht für den Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis 31. Juli 2015 eine befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen und den Rentenanspruch ab August 2015 verneint hat (vgl. E. 2.1 ff.). Bereits an dieser Stelle ist festzuhalten, dass in rein somatischer Hinsicht - soweit ersichtlich - keine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geltend gemacht wird. Eine solche lässt sich denn auch den in diesem Zusammenhang einschlägigen medizinischen Akten nicht entnehmen (vgl. E. 3.4 sowie Urk. 6/60 ff.). Der angefochtene Entscheid basiert zur Hauptsache auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ vom 7. Juli 2015 (Urk. 6/63) und der ergänzenden Stellungnahme vom 19. September 2016 (Urk. 6/98). Zunächst ist daher auf den Beweiswert dieser fachärztlichen Beurteilung einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten basiert auf umfassenden psychiatrischen Abklärungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 6/63/2 f., 6/98/1). Der Beschwerdeführer konnte gegenüber Dr. A.___ seine aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesem eingehend zu diversen Themenbereichen wie namentlich dem genauen Krankheitsverlauf befragt (Urk. 6/63/4 ff.). Die geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Leiden fanden sodann im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer Sicht resultieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend dargelegt und erläutert wurden (Urk. 6/63/15 ff., 6/98/15 f.). Darüber hinaus erfolgte eine ausführliche Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 6/63/9 ff., 6/63/15 ff. und 6/98/2 ff.). Insgesamt erfüllt das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ somit die praxisgemässen Kriterien bezüglich den Beweiswert medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Expertisen (vgl. E. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen die Beurteilung des psychiatrischen Gutachters in Zweifel zu ziehen vermögen. So wird geltend gemacht, die von Dr. A.___ gestellte Diagnose einer anhaltenden depressiven Störung sei nicht korrekt mit ICD-10 F34.8 klassifiziert worden. Zudem sei gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte vielmehr von einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F32.3) auszugehen (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass nicht die diagnostische Einordnung eines Gesundheitsschadens entscheidend ist, sondern dessen konkreten Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit (Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.4 mit Hinweis). Unabhängig davon hat Dr. A.___ angesichts der von ihm festgestellten objektiven Befunde (Urk. 6/63/13 f.) nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar dargelegt, weshalb vorliegend von einer sonstigen anhaltenden affektiven- konkret depressiven - Störung (Urk. 6/63/19, 6/98/6) auszugehen sei. Der Versicherte lässt zum einen ausser Acht, dass die ICD-Klassifizierung F34.8 auch verschiedene Formen der Depression umfasst (vgl. Dilling/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bour/Schmidt [Hrsg.], ICD-10, Internationale Klassifikation psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leitlinien, 10. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, S. 184</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zum anderen wurde von Seiten des Gutachters eingehend aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt, weshalb die Voraussetzungen für eine eigenständige depressive Episode ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere mangels einer schweren Antriebsstörung sowie einer von den Umständen im Wesentlichen unbeeinflussbaren Verstimmung nicht (mehr) erfüllt seien (Urk. 6/63/18 f.). Er setzte sich in diesem Kontext detailliert mit den voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangenen Einschätzungen der behandelnden Ärzte auseinander. Namentlich hielt er fest, dass aufgrund der in den Berichten genannten objektiven Befunde zwar ein seit Mai 2013 bestehendes depressives Syndrom qualitativ zu erkennen sei, der diagnostizierte Schweregrad sowie die attestierte vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit allerdings zumindest seit dem Zeitpunkt der Begutachtung nicht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr nachvollzogen werden könnten (Urk. 6/63/9 ff., 6/63/15 ff., 6/63/27 f. und 6/98/2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zusammenhang ist ergänzend festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass behandelnde Arztper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen respektive Therapiekräfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv- oder Gerichtsgutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist daher nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_677/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eben solche Anhaltspunkte ergeben sich aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings insbesondere aus den als Reaktion auf das psychiatrische Gutachten einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Stellungnahmen des B.___ nicht. Unter Bezugnahme auf den Bericht vom 29. Februar 2016 (Urk. 6/90) wies Dr. A.___ berechtigterweise auf Widersprüche in der Befunderhebung hin (Urk. 6/98/5). Hinsichtlich der von den behandelnden Ärzten wiederholt angeführten psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Symptomatik (vgl. Urk. 6/90/2, 6/103/1) ist dem Gutachter darüber hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus beizupflichten, dass sich die Angaben des Beschwerdeführers zu den akus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und optischen Wahrnehmungsstörungen als sehr vage und oberflächlich erweisen (Urk. 6/63/6, vgl. auch Urk. 6/44/9). Verschiedene optische Halluzina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen wie das Sehen von Geistern respektive Schatten oder Schlangen wurden zudem nur einmalig dokumentiert (Urk. 6/44/8, 6/90/2) und vom Versicherten anlässlich der Begutachtung verneint (Urk. 6/63/6, 6/63/8 Fn. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Zwischenfazit kann nach dem Gesagten festgehalten werden, dass die Berichte der behandelnden Ärzte nicht geeignet sind, das psychiatrische Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Dr. A.___ in Frage zu stellen. Genauer einzugehen bleibt im Folgenden auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im langjährigen Verlauf und den damit zusammenhängenden Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit angefochtener Verfügung vom 17. Mai 2017 (Urk. 2) hat die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Juli 2015 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. In der Folge vertrat sie mit Beschwerdeantwort vom 7. August 2017 (Urk. 5) jedoch die Auffassung, dies sei zu Unrecht erfolgt, weshalb dem Versicherten eine reformatio in peius anzudrohen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von der Möglichkeit der reformatio in peius ist zurückhaltend Gebrauch zu machen. Diese ist auf Fälle zu beschränken, in welchen der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid offensichtlich unrichtig und die Korrektur von erheblicher Bedeutung ist (BGE 142 V 337 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Erfordernis der offensichtlichen res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive zweifellosen Unrichtigkeit der Rentenzusprechung ist vorliegend nicht erfüllt. Zwar äusserte sich Dr. A.___ in Bezug auf die von den behandelnden Ärzten attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit durchaus kritisch. Er vermochte jedoch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festzulegen, ab welchem Zeitpunkt die seinerseits attestierte Arbeitsfähigkeit von 70 % in der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit allenfalls vor der Begutachtung im Juli 2015 Geltung erlangt hat. Überdies erachtete er die Einordnung der von den behandelnden Ärzten erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen objektiven psychopathologischen Befunde in den ICD-10-Code F32 als plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibel (Urk. 6/63/11 f.), und ging rückblickend ab Mai 2013 von einer Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit aus (zum Ganzen Urk. 6/63/27 f., 6/98/15). Soweit die Beschwerdegegnerin schliesslich auf die seit Beginn der Erkrankung bestehenden psychosozialen Belastungsfaktoren hinweist (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3; vgl. etwa Urk. 6/9/2 f. [Verlust der Arbeitsstelle, Scheidung, Schulden]), bleibt anzumerken, dass gemäss bundesgerichtlicher Praxis nicht ausgeschlossen ist, dass solche Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen können, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten bestehenden – Folgen versc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hlimmern.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie können sich mit anderen Wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamthaft sind in Anbetracht dieser Umstände zwar ausgehend vom beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftigen Gutachten von Dr. A.___ gewisse Zweifel an der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte bis Juli 2015 nicht von der Hand zu weisen. Dies genügt jedoch mit Blick auf die strenge bundesgerichtliche Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung nicht, um eine reformatio in peius zu begründen. Unbestritten und nicht zu beanstanden ist im Übrigen der per Juni 2014 festgelegte Beginn des Rentenanspruchs, zumal sich der Versicherte im Dezember 2013 zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug angemeldet hatte (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spätestens ab Juli 2015 ging Dr. A.___ von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und damit von einer namhaften Besserung des psychischen Gesundheitszustandes des Versicherten aus (Urk. 6/63/24 f., 6/63/27 und 6/98/15). Zu klären ist, ob diese Beurteilung auch mit Blick auf die zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich vom Bundesgericht vorgenommenen Praxisänderung überzeugt, wonach grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (vgl. E. 1.4). In diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang ist vorab festzuhalten, dass gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert verlieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iessendes Abstellen auf die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 137 V 210 E. 6). Entgegen der Argumentation des Versicherten (Urk. 20 S. 2 Ziff. 3) ermöglicht das vorliegende psychiatrische Gutachten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren, zumal sich Dr. A.___ mit ergänzender Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 19. September 2016 (Urk. 6/98/5 ff.) dazu selbst ausführlich äusserte.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hat die zu prüfenden Standardindikatoren wie folgt systema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte Dr. A.___ in nachvollziehbarer Weise aus, die objektiven psychopathologischen Befunde (vgl. Urk. 6/63/13 f.) seien leicht ausgeprägt. Das Aktivitätsniveau des Versicherten in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Lebensbereichen sei weit überwiegend durch leichte tatsächliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen bei der Planung/Strukturierung von Aufgaben, der Flexibili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät/Umstellungsfähigkeit, der Entscheidungs-/Urteilsfähigkeit und der Durchhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tefähigkeit limitiert. Leistungs- und therapiehinderlich wesentlich bestimmend hätten sich vielfältige soziale Belastungen wie unter anderem finanzielle Sorgen sowie eheliche und arbeitsplatzbezogene Konflikte ausgewirkt. Die anhaltende depressive Störung sei deshalb - deskriptiv - als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronische Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzuordnen (Urk. 6/98/6 f.). Eine Behandlungsresistenz verneinte Dr. A.___ ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere unter Hinweis auf die Möglichkeit einer deutlichen Intensivierung der Psychopharmakotherapie mit Blutspiegelkontrolle sowie alternative Methoden der Depressionsbehandlung (Urk. 6/98/11 ff.). Soweit der Versicherte in diesem Zusammenhang vorbringt, die medikamentöse Behandlung sei ausgereizt (vgl. Urk. 20 S. 2 Ziff. 5), vermag dies somit nicht zu überzeugen. Als nicht schlüssig erweist sich sodann die Einschätzung der behandelnden Ärzte, wonach eine stationäre Behandlung aufgrund von Ängsten kontraindiziert sei, zumal diese </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- bis auf die Platzangst - nicht weiter spezifiziert wurden (vgl. Urk. 12 S. 2 f.). Unter dem Gesichtspunkt der Komorbiditäten ist im Weiteren festzuhalten, dass gemäss übereinstimmender ärztlicher Einschätzung keine Wechselwirkungen zwischen der depressiven Störung und anderen psychischen oder körperlichen Begleiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankungen bestehen (vgl. Urk. 12 S. 2 und Urk. 6/98/9, 6/98/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist darauf hinzuweisen, dass die von Dr. A.___ diagnostizierten akzentuierten Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 E. 4.2.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor diesem Hintergrund erschliesst sich daher ohne Weiteres, dass der Gutachter die emotional expressiven Persönlichkeitszüge nur als sehr leicht ressourcenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernd einstufte (Urk. 6/98/8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf den Indikator </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer Kontext</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist festzuhalten, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bereits vor Eintritt des Gesundheitsschadens ein eher zurückgezogenes Leben geführt hat (Urk. 6/9/3, Urk. 12 S. 4). Gegenüber Dr. A.___ habe der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte überdies angegeben, seine Tage sehr strukturiert zu verbringen. So nehme er die therapeutischen Behandlungen wahr, treffe sich mit Kollegen, sei mit dem Fahrrad unterwegs oder mit seinem Bruder aktiv (Urk. 6/63/8). Im Weiteren küm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mert er sich um seine 2007 geborene Tochter, wenn diese bei ihm zu Besuch ist (Urk. 12 S. 2 f.). Er setzte sich denn auch für eine Ausdehnung des Besuchsrechtes ein (Urk. 6/92/9 ff.). Ein krankheitsbedingter sozialer Rückzug ist vor diesem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist schliesslich zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen, dass der Gutachter ein inkonsistentes, theatralisches Verhalten beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise eine Verdeutlichungstendenz feststellen konnte (Urk. 6/63/13). Dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ist zwar dahingehend beizupflichten (Urk. 1 S. 10), als allein aufgrund des emotional expressiven Verhaltens nicht auf eine Verdeutlichungstendenz geschlossen werden darf, zumal dies Ausdruck der akzentuierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge ist. Gewisse Verdeutlichungstendenzen ergeben sich allerdings durchaus mit Blick auf die vom Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung gemachten Angaben. So hat er sich zum einen ambivalent zum Nutzen der Medikamente geäussert (Urk. 6/63/8). Zum anderen fiel die Schilderung der akustischen und optischen Wahrnehmungsstörungen vage und oberflächlich aus (vgl. E. 4.2 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor). Der Versicherte gab zudem an, mit niemandem zu sprechen (Urk. 6/63/6), was nur schon angesichts des intakten sozialen Umfelds nicht glaubwürdig erscheint. Im Übrigen ist auch keine gleichmässige Einschränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ausgewiesen. Wie bereits erläu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert, ist der Versicherte in der Lage, seinen Alltag zu strukturieren und zu gestal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, selbst wenn er dabei körperlich nicht besonders aktiv sein mag und beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise im Haushalt nur auf Anweisung der bei ihm lebenden Mutter Aufgaben übernimmt (vgl. Urk. 12 S. 2). In Bezug auf den Gesichtspunkt des Leidensdrucks ist im Übrigen festzuhalten, dass ein solcher in Anbetracht der vom Versicherten wahrgenommenen Therapien erkennbar ist (vgl. Urk. 12 S. 1). Allerdings ist in diesem Kontext nochmals darauf hinzuweisen, dass die zumutbaren Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsmöglichkeiten gemäss überzeugender Einschätzung des Gutachters längst nicht ausgeschöpft sind (Urk. 6/63/22 f., 6/98/11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamthaft führt die Prüfung und Würdigung der einzelnen Indikatoren zum Schluss, dass der Beurteilung von Dr. A.___, wonach von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen sei, gefolgt werden kann. Für eine weitgehend uneingeschränkte Leistungsfähigkeit sprechen nebst den leichtgradigen objektiven Befunden mit vielfältigen - grundsätzlich invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremden - psychosozialen Belastungsfaktoren insbesondere die fehlende Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfung der zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten sowie der nicht ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sene soziale Rückzug aus gesundheitsbedingten Gründen. Die Anerkennung einer leichtgradigen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigt sich jedoch in Anbetracht der von Dr. A.___ unter anderem bezüglich Flexibilität und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltefähigkeit festgestellten Einschränkungen sowie angesichts des nicht uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Leidensdrucks.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erübrigt sich ein ordentlicher Einkommensvergleich. Das Validen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen sind gestützt auf die selbe Bemessungsgrundlage und der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad anhand eines Prozentvergleichs zu bestimmen (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_463/2012 vom 3. August 2012 E. 4.2). Der Invaliditätsgrad liegt dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach bei nicht rentenbegründenden 30 % (vgl. E. 1.2). Der Zeitpunkt der Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der befristeten Rente richtet sich analog nach Art. 88a Abs. 1 IVV (vgl. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.3). Da aufgrund der psychiatrischen Expertise von Dr. A.___ überwiegend wahrscheinlich ist, dass sich der Gesundheitszustand gebessert hat, nicht aber ersichtlich ist, in welchem Zeitpunkt diese Besserung allenfalls vor der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung im Juli 2015 eingetreten ist, rechtfertigt es sich, die Rente auf diesen Monat hin aufzuheben (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_810/2010 vom 16. September 2011 E. 4 und 9C_603/2010 vom 6. Oktober 2010 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin dem Versicherten zu Recht für den befristeten Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis 31. Juli 2015 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Mangels eines Invaliditätsgrades von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 40 % besteht (spätestens) seit August 2015 kein Rentenanspruch mehr, was die IV-Stelle ebenfalls korrekt erkannt hat. Angesichts der beweiskräftigen medizinischen Beurteilungsgrundlagen besteht im Übrigen - entgegen der Eventual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anträge des Versicherten (Urk. 1 S. 2 und 12) - auch kein Anlass für weitere psychiatrische Abklärungen (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d und 136 I 229 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich die angefochtene Verfügung vom 17. Mai 2017 (Urk. 2) somit als rechtens erweist, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3"> Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>