<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2015.00981</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1962 geborene X.___ arbeitete seit dem 1. November 2008 mit einem Pensum von 100 % als Betriebsleiterin einer Mensa bei den Y.___, als sie am 11. März 2011 einen akuten Magendurchbruch erlitt. Unter Hinweis darauf meldete sie sich am 10. August 2011 bei der Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, liess einen Auszug aus ihrem individuellen Konto erstellen (IK-Auszug, Urk. 8/9), führte ein Standortgespräch mit ihr durch (Urk. 8/10), holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 8/15, Urk. 8/17, Urk. 8/22) und zog die Akten des Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherers bei (Urk. 8/1, Urk. 8/19), welche die vertrauensärztliche Beurteilung vom 4. Mai 2012 enthielten (Urk. 8/25). Mit Vorbescheid vom 26. Juli 2012 stellte sie der Versicherten die Abweisung ihres Rentenbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens in Aussicht (Urk. 8/29), wogegen diese unter Beilage eines medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Berichts Einwand erhob (Urk. 8/30-31). Am 15. Oktober 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherte auf die Schadenminderungspflicht aufmerksam. Sie wies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hin, dass gemäss ihren Abklärungen ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sfähigkeit mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Weiterführung der teilstationären psychiatrischen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verbessert werden könne. Sie sei daher gehalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Massnahme umzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im weiteren Verlauf nahm die IV-Stelle den Bericht der Z.___ vom 6. März 2013 zu den Akten (Urk. 8/39) und stellte der Versicherten mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 10. April 2013 die Zusprache einer befristeten ganzen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente für die Zeit vom 1. März 2012 bis zum 30. Juni 2013 in Aussicht (Urk. 8/43). Am 24. Mai 2013 fertigte die IV-Stelle den Verfügungsteil 2 im angekündigten Sinne aus und teilte ihren Beschluss der Ausgleichskasse mit (Urk. 8/49-50). Am 10. Juli 2013 liess die Versicherte durch ihren Hausarzt „Einspruch gegen den IV Bescheid“ erheben (Urk. 8/56, Urk. 8/58), welchen die IV-Stelle als Neuanmeldung entgegennahm (Urk. 8/59). Am 16. August 2013 verfügte die IV-Stelle entsprechend ihrem Vorbescheid vom 10. April 2013 (Urk. 8/61). Diese Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen obgenannter Neuanmeldung vom 10. Juli 2013 nahm die IV-Stelle weitere medizinische Berichte (Urk. 8/63, Urk. 8/65, Urk. 8/68-69, Urk. 8/71-72), einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 8/64) sowie die Berufsunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen der Versicherten (Urk. 8/78) zu den Akten. Mit Vorbescheid vom 12. Februar 2014 stellte sie der Versicherten die Ausrichtung einer erneuten befristeten ganzen Invalidenrente für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis zum 31. Januar 2014 in Aussicht (Urk. 8/84). Die entsprechende Verfügung erging am 19. Juni 2014 (Urk. 8/105). Am 21. Februar 2014 hatte die IV-Stelle der Versicherten mitgeteilt, dass sie die Kosten für ein Belastbarkeitstraining vom 24. Februar bis zum 23. Mai 2014 bei der A.___ GmbH übernehme (Urk. 8/88). Während dieser Zeit erhielt die Versicherte ein grosses Taggeld (Urk. 8/89, Urk. 8/93). Anschliessend übernahm die IV-Stelle die Kosten für ein Aufbautraining bei der A.___ GmbH vom 24. Mai bis am 23. November 2014 (Urk. 8/97) und richtete währenddessen ebenfalls ein Taggeld aus (Urk. 8/98, Urk. 8/100). Per 10. September 2014 wurde die berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vorzeitig beendet (Urk. 8/112). Im weiteren Verlauf nahm die IV-Stelle erneut einen Bericht des behandelnden Psychiaters zu den Akten (Urk. 8/122) und holte das psychiatrische Gutachten von Prof. Dr. med. habil. B.___, Facharzt für Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 17. März 2015 ein (Urk. 8/139). Hernach stellte sie der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Vorbescheid vom 4. Mai 2015 die Abweisung ihres Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht (Urk. 8/140). Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2015 (Urk. 8/142), ergänzt am 22. Juni 2015 (Urk. 8/148) sowie am 27. Juli 2015 (Urk. 8/153) unter Beilage weiterer Arztberichte (Urk. 8/147, Urk. 8/152) Einwand. Am 17. August 2015 verfügte die IV-Stelle im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigten Sinne (Urk. 8/155 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 16. September 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, eine psychiatrische Abklärung durchführen zu lassen, woraufhin neu zu entscheiden sei (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 22. Oktober 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15, E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span id="UV037"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, die medizinischen Abklärungen, namentlich das Gutachten von Prof. B.___, hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht an einem invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden leide. Ihr Regionaler Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Dienst (RAD) habe eine Nachuntersuchung respektive Diskussion durch Prof. B.___ nach Einsicht in die Berichte der Klinik C.___ empfohlen, jedoch spreche sich die Beschwerdeführerin dagegen aus (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde vor, das Gutachten von Prof. B.___ sei nicht schlüssig. Trotz weiterhin persistierender Panik- und Angstattacken habe er diese Beschwerden unerklärlicherweise gar nicht fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen wollen oder können (Urk. 1 S. 2). Er habe nicht begründen können, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb er die Panik- und Angststörung für regredient halte. Ferner habe er die fachärztlich gestellten Diagnosen der posttraumatischen Belastungsstörung sowie der generalisierten Angststörung gar nicht überprüft. Aus dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht der Klinik C.___ vom 13. Mai 2015 ergebe sich in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbarer Weise eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 1 S. 4). Dem Bericht des Stadtspitals D.___ vom 11. Mai 2015 sei zu entnehmen, dass sie nach der stationären Behandlung erneut eine Panikattacke erlitten habe. Anhand dieser Berichte habe auch die Beschwerdegegnerin erkannt, dass das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten nicht schlüssig sei, weshalb sie eine Rücksprache mit Prof. B.___ für notwendig gehalten habe. Dies habe sie (die Beschwerdeführerin) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehnt, da es absehbar sei, dass der Gutachter sein Gutachten „retten“ wollen würde (Urk. 1 S. 5). Zusammengefasst sei es ihr aufgrund der psychischen Beschwerden nicht möglich, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, weshalb sie Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe (Urk. 1 S. 3). Eventualiter sei ein neues Gutachten einzuholen, welches sich nach den Standardindikatoren richte (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die letzte rechtskräftige Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010, E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/105)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente umfasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nebst der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Leistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch deren Aufhebung. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basierte auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den RAD-Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahmen, wonach die reaktiv nach einer Magenperforation eingetretene psychische Problematik (agitiert depressives Syndrom mit Angst und Panik; vgl. Urk. 8/63, Urk. 8/69) keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöge, es jedoch möglich sei, dass die Beschwerdeführerin im März 2013 noch zu wenig stabil gewesen sei, um wieder arbeiten zu können. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend wurde bis Januar mit dem behandelnden Psychiater von einer vollumfänglichen Erwerbsunfähigkeit ausgegangen, hernach jedoch von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (Urk. 8/82/4-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung präsentierte sich die Aktenlage wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, berichtete am 1. November 2014, der Gesamtzustand der Beschwerdeführerin habe sich während des Programms der A.___ GmbH massiv verschlechtert mit depressiver Stimmung, Unruhe, Gedankenkreisen und Grübeln, kognitiven Leistungseinbussen, weiterhin sozialer Isolation, starken Schuld- und Insuffizienzgefühlen, schwindendem Selbstwert, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrt körperlichen Beschwerden etc. Im Haushalt sei alles liegen geblieben. Es werde eine baldige stationäre Behandlung angepeilt (Urk. 8/122).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. B.___ begutachtete die Beschwerdeführerin am 16. März 2015 und erstattete sein psychiatrisches Gutachten am 17. März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/139/1). Er gelangte zu folgenden Diagnosen, welchen er allesamt keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumass (Urk. 8/139/57):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Anpassungsstörung mit emotionalen Störungen und Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen des Sozialverhaltens (DMS-IV 309.4),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arbeitslosigkeit (ICD-10: Z56.0),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">finanzielle Schwierigkeiten (Schulden; ICD-10: Z59),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeit mit anankastischen und leistungs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">orientier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten Zügen (ICD-10: Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beurteilung führte er aus, die psychiatrische Krankengeschichte der Beschwerdeführerin habe mit rezidivierenden beruflichen Frustrationserleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen in den Jahren 2005, 2007 und 2008 mit dem Auftreten kürzerer depressiver Belastungsreaktionen begonnen, von denen sie sich jedoch immer wieder erholt habe. Die aktuelle Krankengeschichte habe im Herbst 2010 angefangen wegen einer subjektiv als „Mobbing“ empfundenen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion an ihrer letzten Arbeitsstelle. Am 11. März 2011 habe sie am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz einen Zusammenbruch infolge eines Magendurchbruchs erlitten. Nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz sei ihr völlig unerwartet gekündigt worden. Daraufhin sei es zu einer psychischen Reaktion mit Schlafstörungen, Alb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träumen, Panikattacken und agitiert-depressiven sowie weiteren körperlichen Symptomen gekommen (Urk. 8/139/51). Prof. B.___ führte weiter aus, bei der Begutachtung durch ihn habe die Beschwerdeführerin wiederum über ihre vornehmlich wütenden Affekte in Anbetracht ihrer Kündigung berichtet. Die in den Vorberichten mehrfach benannte Rigidität im Denken und in der Anpassung an die berufliche Situation sei fortbestehend. Die Affektlage sei im Rahmen der Begutachtung zweigeteilt gewesen, wobei eine depressive Verstimmung nur beim Thema Arbeitsplatz zu beobachten gewesen sei. Im Vordergrund habe die subjektive Erschöpftheit der Beschwerdeführerin gestanden. Bei diesem psychopathologischen Bild liege keine Depression im Sinne von ICD-10: F32/33 vor. Vielmehr handle es sich um eine neurotisch bedingte Verhaltensstörung mit maladaptiven Copingmechanismen mit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wütenden Affekten im Zusammenhang mit dem Kündigungsereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis. Derartige Störungsbilder seien als Anpassungsstörung zu verschlüsseln. Da die Störung mehr als zwei Jahre anhalte, sei eine Verschlüsselung gemäss ICD-10: F43.23 nicht möglich. Das Krankheitsbild einer chronischen Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörung werde daher gemäss DSM-IV eingruppiert (Urk. 8/139/54). Bei den vorhandenen Symptomen sei eine chronische Anpassungsstörung mit emotionalen Störungen und Störungen des Sozialverhaltens gemischt gemäss DSM-IV 309.4 zu diagnostizieren. Die Panikstörung und die Angststörung seien regredient (Urk. 8/139/55). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit gelangte Prof. B.___ zum Schluss, aus rein psychiatrisch-versicherungsmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sicht lägen keine auf psychiatrischen Störungen beruhenden Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörungen vor, welche eine mittel- und langfristige Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 % zu begründen vermöchten. Die Diskrepanz zur Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der behandelnden Ärzte rühre daher, dass er invaliditätsfremde Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren abgegrenzt habe (Urk. 8/139/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Austrittsbericht der Klinik C.___ vom 13. Mai 2015 ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass die Beschwerdeführerin vom 4. März bis am 17. April 2015 dort behandelt wurde. Als Hauptdiagnose nannten die Ärzte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1; Urk. 8/147/1). Die Ärzte der Klinik C.___ gaben an, das lebensbedrohliche Ereignis des Magendurchbruchs habe zu einer posttraumatischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung geführt sowie die aktuelle depressive Entwicklung eingeleitet. In der Folge seien auch Dissoziationserlebnisse sowie diffuse Ängste und gehäufte Panikattacken aufgetreten. Letztere hätten jedoch nach dem Abbruch des Wiedereingliederungsprogramms im September 2014 aufgehört (Urk. 8/147/3). Während des Klinikaufenthalts habe sich die depressive Symptomatik, insbesondere Antrieb, Schlaf und Stimmung, nach und nach gebessert. So seien weniger negative Gedanken, weniger Ängste und keine Panikattacken oder Albträume mehr aufgetreten. Auf eigenen Wunsch sei die Beschwerdeführerin am 17. April 2015 bei gebesserter depressiver Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik ausgetreten (Urk. 8/147/4). Es bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit (Urk. 8/147/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Kurzaustrittsbericht der Notfallstation des Stadtspitals D.___ vom 11. Mai 2015 wurde die Beschwerdeführerin dort selbständig vorstellig wegen Thoraxschmerzen. Sie habe angegeben, einen Druck auf der Brust zu verspüren, nachdem sie erfahren habe, dass die Invalidenversicherung nicht bezahle. Es seien verschiedene Untersuchungen durchgeführt worden und die beschwerdefreie Beschwerdeführerin sei schliesslich in gutem Allgemeinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand nach Hause entlassen worden (Urk. 8/152/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Juli 2015 berichteten die Ärzte der Klinik C.___, sie hätten wie bereits die Voruntersucher der Z.___ die Diagnose einer generalisierten Angststörung (ICD-10: F41.1) gestellt. Diese lasse sich durch die während des Klinikaufenthaltes beobachteten Symptome sowie aufgrund des daraus fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Verhaltens der Beschwerdeführerin begründen. Beim Klinikeintritt hätten ausgeprägte Schlafstörungen bei gehäuft auftretenden Albträumen sowie Unruhe und innere Anspannung bestanden. Die Beschwerdeführerin habe über Ängste im Zusammenhang mit überfordernden Kontakten berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet, was zu vermehrtem Rückzugsverhalten geführt habe. Ferner habe sie an gesundheitlichen Ängsten gelitten. Eigentliche Angstattacken im Sinne von Panikattacken seien zuletzt im November 2014 aufgetreten. Es habe ein ängstliches Vermeidungsverhalten vorgelegen, welches auch nach der deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Besserung der depressiven Antriebsstörung angehalten habe (Urk. 8/152/3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das auf psychiatrischen Untersuchungen beruhende, die fallrelevanten Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sowie die geklagten Beschwerden, die Anamnese und die erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Befunde berücksichtigende Gutachten von Prof. B.___ entspricht grundsätzlich den rechtsprechungsgemässen formellen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend). Vor dem Hintergrund der erhobenen Befunde mit gut herstellbarem Rapport, uneingeschränktem Bewusstsein, intakter Orientierung, ohne objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbare Störungen des Kurz- oder Langzeitgedächtnisses, mit gut erhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Aufmerksamkeit und Konzentration, durch Rigidität gekennzeichnetem und inhaltlich auf das Kündigungsereignis eingeengtem Denken mit jedoch unauffälligem Tempo, bei im Normbereich liegender kognitiver Begabung, bei nur bezüglich der Kündigung affektiver Inkontinenz und ansonsten all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig minimst zum negativen Pol verschobenem Affekt, bei erhaltener Schwingungsfähigkeit und intakter Vitalgefühle ohne generelle Lustlosigkeit oder Interessenverarmung, bei leicht herabgesetztem Antrieb und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorisch leichter Agitiertheit (Urk. 8/139/49-50) ist es nachvollziehbar, dass Prof. B.___ keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gestellt hat (Urk. 8/139/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beanstandete am Gutachten von Prof. B.___ insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere, dass dieser ohne nähere Begründung angegeben habe, die Panik- und Angststörung sei regredient (Urk. 1 S. 2). Anlässlich der Erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der aktuellen Beschwerden durch Prof. B.___ berichtete die Beschwerdeführerin ausführlich über Ungerechtigkeiten und Enttäuschungen im Zusammenhang mit ihrer letzten Arbeitsstelle (Urk. 8/139/45-46). Nach ihren konkreten Beschwerden befragt gab sie an, es bestünden keine Pani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kattacken mehr. Die letzte Temestaeinnahme sei im November 2014 zur Kupierung einer Panikattacke erfolgt (Urk. 8/139/46). Ferner gab sie an, hoffnungslos zu sein, nicht mit Druck zurechtzukommen und an </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Blähungsgefühl sowie zeitweise an Rückenschmerzen zu leiden (Urk. 8/139/46). Bei der Erhebung der Befunde äusserte sie zwar Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängste in Bezug auf finanzielle Themen (Urk. 8/139/50), jedoch finden sich keine Hinweise darauf, dass diese krankheitswertig wären. Angesichts dieser Angaben der Beschwerdeführerin zu ihrem Leiden, welche keine relevanten Ängste umfassen und wonach seit November 2014 keine Panikattacken mehr aufgetreten seien, überzeugt die Schlussfolgerung von Prof. B.___ ohne Weiteres, wonach Panik- und Angststörung regredient sind (Urk. 8/139/55). Bei dieser Ausgangslage drängte sich die Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Belastungsstörung sowie der generalisierten Angststörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht auf (vgl. den Einwand der Beschwerdeführerin in Urk. 1 S. 4). Ferner ist auch dem Bericht der Klinik C.___ vom 6. Juli 2015 zu entnehmen, eigentliche Angstattacken im Sinne von Panikattacken seien zuletzt im November 2014 aufgetreten (Urk. 8/152/3). Während des Klinikaufenthalts im März/April 2015 nahmen denn auch laut der Klinik C.___ die Ängste ab (Urk. 8/147/4). Gegen das Vorliegen schwerer Ängste spricht auch, dass die Beschwerdeführerin die verordnete psychiatrische Medikation (Venlafaxin) gemäss ihren eigenen Angaben nicht einnimmt (Urk. 8/139/48). Daraus, dass sie am 11. Mai 2015 auf der Notfallstation des Stadtspitals D.___ vorstellig wurde (vgl. E. 3.2.4 vorstehend), lässt sich nicht ableiten, dass sie eine Panikattacke erlitten hatte respektive dass eine weitere psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Diagnose zu stellen wäre. Die Beschwerdeführerin suchte die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallstation wegen eines Drucks in der Brust auf. Die Ärzte des Stadtspitals D.___ konnten eine kardiovaskuläre Ursache ausschliessen und die wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum beschwerdefreie Beschwerdeführerin in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen (Urk. 8/152/1). Im Übrigen liesse auch das effektive Erleiden einer einzelnen erneuten Panikattacke nach rund einem halben Jahr keine Rückschlüsse auf ihre Arbeitsfähigkeit zu beziehungsweise kann daraus nicht auf eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner ist anzumerken, dass depressive Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich nur als invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sie schwer und therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch nicht (mehr) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hbar sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s 8C_614/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> So setzt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierende Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer mittelschweren depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie von der Klinik C.___ diag-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostiziert wurde (Urk. 8/147/1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass eine konsequente Depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie befolgt wird, deren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scheitern das Leiden als resistent ausweist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_917/2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. August 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Behandelbarkeit der psychischen Störung ist indes laut Prof. B.___ noch gegeben. So führte er aus, das Störungsbild der Beschwerdeführerin sei einer psychotherapeutischen Behandlung im Regelfall zugänglich. Die Beschwerdeführerin habe jedoch mehrfache Therapeutenwechsel vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, wenn entsprechende Ansätze therapeutisch erfolgt seien. Dadurch habe sie sich einer entsprechenden Behandlung bisher entzogen (Urk. 8/139/56). Sie befinde sich zwar in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, jedoch seien verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze durchzuführen, welche ihre maladaptiven Copingmechanismen refraimen und ihre Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit wiederherstellen (Urk. 8/139/57). Dass die psychische Störung the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutisch noch angehbar ist, ist auch daran ersichtlich, dass sie sich wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des stationären Aufenthalts in der Klinik C.___ massgebend verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte (Urk. 8/147/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ist die gutachterlich diagnostizierte Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganz allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes Leiden gelten kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_636/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen von Prof. B.___ gestellten Diagnosen (vgl. Urk. 8/139/57) fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der sogenannten Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10-Systems </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von vornherein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndesgerichts 8C_810/2013 vom 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach dem Gesagten liegt insgesamt keine invalidisierende psychische Störung vor, sodass keine Veränderung vorliegt, die zu einem erneuten Rentenanspruch führen würde. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>