<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">1P.103/2000/mks </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. ÖFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG </div> <div class="para">********************************* </div> <div class="para"> </div> <div class="para">6. März 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Präsident der </div> <div class="para">I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Féraud, </div> <div class="para">Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiberin Gerber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">_________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">M.________, Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Primarschulpflege Uster, Bezirksschulpflege Uster, Erziehungsrat des Kantons Zürich, Regierungsrat des Kantons Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Revision des bundesgerichtlichen Urteils </div> <div class="para">1P.687/1998 vom 8. März 1999, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">wird festgestellt und in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht am 8. März 1999 die staatsrechtliche Beschwerde M.________s gegen den Rekursentscheid des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 29. September 1998 abgewiesen hat, soweit darauf einzutreten war (1P. 687/1998); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass M.________ mit Schreiben vom 7. April 1999 mitteilte, er könne das bundesgerichtliche Urteil nicht akzeptieren; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass ihm mit Brief vom 12. April 1999 mitgeteilt wurde, das Bundesgericht könne nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes nach <span class="artref">Art. 136 ff. OG</span> auf ein abgeschlossenes Urteil zurückkommen; da seine Eingabe keinen Revisionsgrund enthalte, könne sie nicht als Revisionsgesuch aufgefasst werden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass M.________ am 18. Februar 2000 "Rekurs" gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 8. März 1999 erhob und sinngemäss eine Neubeurteilung seiner staatsrechtlichen Beschwerde verlangte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass diese Eingabe im Lichte des vorangegangenen Briefwechsels als Revisionsgesuch aufzufassen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides nur aus den in <span class="artref">Art. 136 ff. OG</span> genannten Gründen zulässig ist, insbesondere, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind (<span class="artref">Art. 136 lit. c OG</span>), das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (<span class="artref">Art. 136 lit. d OG</span>) oder der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweis- mittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte (<span class="artref">Art. 137 lit. b OG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass M.________ dem Bundesgericht vorwirft, den Fall aus einer falschen Perspektive beurteilt, falsche Massstäbe angewendet und den Sachverhalt falsch festgestellt zu haben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass damit kein zulässiger Revisionsgrund geltend gemacht wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass im Übrigen die Revisionsfristen gemäss <span class="artref">Art. 141 Abs. 1 lit. a OG</span> (binnen 30 Tagen seit Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides) und <span class="artref">Art. 141 Abs. 1 lit. b OG</span> (binnen 90 Tagen seit der Entdeckung des Revisionsgrundes) nicht eingehalten worden wären; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch somit offensichtlich unzulässig ist und darauf im Verfahren nach <span class="artref">Art. 143 Abs. 1 OG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass ausnahmsweise keine Kosten erhoben werden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass allfällige weitere Eingaben dieser Art in Zukunft ohne Antwort abgelegt werden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.-Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.-Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para">Lausanne, 6. März 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>