<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AB.2021.00087</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Tanner Imfeld<br/>Gerichtsschreiber Stocker</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">März 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kurt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hog</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alte Landstrasse 5, Postfach 26, 8802 Kilchberg ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 10. Dezember 2020 setzte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die persönlichen Beiträge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Jahre 2010 (Urk. 3/A), 2011 (Urk. 3/C) und 2012 (Urk. 3/E) auf Fr. 47'733.85, Fr. 48'736.20 und Fr. 48'578.70 fest.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gleichzeitig verpflichtete die Ausgleichskasse den Versicherten zur Bezahlung von Verzugszinsen für die auszugleichenden persönlichen Beiträge 2010 und 2011 (Urk. 3/B und 3/D) und stellte ihm drei Schlussrechnungen zu (Urk. 3/I, 3/J und 3/K).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 1. Februar 2021 (Urk. 9/223) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache erheben und unter anderem rügen, dass - entgegen der Annahme der Ausgleichskasse - keine rechtskräftigen Steuerveranlagungen vorlägen, dass ihm vielmehr derartige Veranlagungen niemals zugestellt worden seien, dass die Beitragsforderungen verjährt seien und dass die Ausgleichskasse überdies an den vom Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 28. November 2019 bestätigten Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassvertrag gebunden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausgleichskasse wies die Einsprache des Versicherten mit Entscheid vom 9. September 2021 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über den Versicherten war zuvor am 4. Januar 2019 der Konkurs eröffnet worden (Urk. 3/5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kollokationsplan und Inventar wurden am 19. Juni 2019 aufgelegt (Urk. 3/6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Oktober 2019 fand am Bezirksgericht Zürich die Verhandlung über die Bestätigung eines vom Versicherten vorgeschlagenen Nachlassvertrages statt (Urk. 3/7). Mit Urteil vom 28. November 2019 (Urk. 9/241/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-14) bestätigte das Bezirksgericht Zürich den vorgeschlagenen Nachlassvertrag (Dividendenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich auf der Basis einer Dividende von 1.85 %) und erklärte ihn auch für die Gläubiger verbindlich, welche dem Nachlassvertrag nicht zugestimmt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Dispositiv Ziffer 1). Der über den Versicherten eröffnete Konkurs wurde wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufen (Dispositiv Ziffer 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 8. Oktober 2021 (Urk. 1) liess der Versicherte Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse vom 9. September 2021 (Urk. 2) erheben mit folgenden Anträgen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 09. September 2021 vollumfänglich aufzuheben;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien die fünf Verfügungen der Beschwerdegegnerin vom 10. Dezember 2020 ersatzlos aufzuheben und die drei Schlussrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen vom 10. Dezember 2020 vollumfänglich zu stornieren;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Jahre 2010, 2011 und 2012 weder Beiträge für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch für die Jahre 2010, 2011 und 2012 Verzugszinsen für auszugleichende persönliche Beiträge schuldet;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer für die Jahre 2010, 2011 und 2012 Beiträge für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und für die Jahre 2010, 2011 und 2012 für Verzugszinsen für auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichende persönliche Beiträge maximal den Betrag von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CHF</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2'561.45 schuldet, d.h. eine Nachlassdividende von 1.85 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den anerkannten oder gerichtlich bestätigten Forderungen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausgleichskasse schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 5. Januar 2022 (Urk. 8) auf Abweisung der Beschwerde. Der Versicherte liess am 2. Februar 2022 auf die Erstattung einer Replik verzichten (Urk. 11), was der Ausgleichskasse mitgeteilt wurde (vgl. Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Verjährung von Beitragsforderungen ist unter anderem Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beachten. Danach können Beiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr eingefordert oder entrichtet werden, wenn sie nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht worden sind. In Abweichung von Art. 24 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> endet die Verjährungsfrist unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderem für Beiträge nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 Abs. 1 (Beiträge von Einkommen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständiger Erwerbstätigkeit) erst ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebende Steuerveranlagung rechtskräftig wurde. Wird eine Nachforderung aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Straf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht eine längere Verjährungsfrist festsetzt, so ist diese Frist massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlischt der Anspruch auf ausstehende Leistungen oder Beiträge fünf Jahre nach dem Ende des Monats, für welchen die Leistung, und fünf Jahre nach dem Ende des Kalenderjahres, für welches der Beitrag geschuldet war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interlassenenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung begründet jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit entspreche. Da die Ausgleichskassen an die Angaben der Steuerbehörden gebunden sind und das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur die Kassenverfügung auf ihre Gesetzmässigkeit zu überprüfen hat, darf das Gericht von rechtskräftigen Steuertaxationen bloss dann abweichen, wenn diese klar ausgewiesene Irrtümer enthalten, die ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich aber bedeutsam sind. Blosse Zweifel an der Richtigkeit einer Steuertaxation genügen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht; denn die ordentliche Einkommensermittlung obliegt den Steuerbehörden, in deren Aufgabenkreis das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzugreifen hat. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherten haben demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjustiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren zu wahren (BGE 139 V 537 E. 5.5 mit Hinweis, 110 V 369 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_543</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2019 vom 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2020 E. 3.2.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegt dagegen aus irgendwelchen Gründen keine rechtskräftige Veranlagung für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die direkte Bundessteuer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, so werden die massgebenden Steuerfaktoren der rechtskräftigen Veranlagung für die kantonale Einkommenssteuer, und, bei deren Fehlen, der überprüften Deklaration für die direkte Bundessteuer entnommen (Art. 23 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Können die kantonalen Steuerbehörden keine Meldung erstatten, so haben die Ausgleichskassen das für die Beitragsfestsetzung massgebende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen und das im Betrieb investierte Eigenkapital auf Grund der ihnen zur Verfügung stehenden Daten selbst einzuschätzen. Die Beitragspflichtigen haben den Ausgleichskassen die erforderlichen Auskünfte zu erteilen und auf Verla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen Unterlagen einzureichen (Art. 23 Abs. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte im angefochtenen Einspracheentscheid vom 9. September 2021 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen aus, dass das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von den kantonalen Steuerbehörden ermittelt werde. Massgebend sei die rechtskräftige Veranlagung für die direkte Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer; die Angaben der Steuerbehörden seien für die Ausgleichskassen verbind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. Von einer rechtskräftigen Steuertaxation dürfe nur dann abgewichen werden, wenn sie einen klar ausgewiesenen Irrtum enthalte, der ohne Weiteres richtiggestellt werden könne.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 2. Dezember 2020 habe man im vorliegenden Fall die Steuermeldungen 2010 bis 2012 erhalten. Daraufhin seien die Beiträge verfügt worden. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer mit seinen Gläubigern einen gerichtlichen Nachlassvertrag geschlossen habe, sei irrelevant, weil dieser nur für diejenigen Gläubiger verbindlich sei, deren Forderungen vor der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlichung des Nachlassvertrages oder, ohne die Genehmigung des Verwalters, bis zur endgültigen Genehmigung des Vergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrags entstanden seien. Das Datum der definitiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steuerveranlagung sei der 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 gewesen. Zum Zeitpunkt der Genehmigung des Nachlassvertrages seien die Beitragsforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen somit weder entstanden noch bestimmbar gewesen. Folglich könne der Nachlassvertrag den streitgegenständlichen Forderungen nicht entgegengehalten werden. Daher seien die vollen Beiträge gemäss den Verfügungen vom 10. Dezember 2020 geschuldet und nicht nur die Nachlassdividende.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Prozess verzichtete die Beschwerdegegnerin zu den vom Beschwerdeführer detailliert erhobenen Rügen Stellung zu nehmen, verwies im Wesentlichen auf die Akten und führte aus, dass die Steuerverwaltung Bern den Wohnsitz des Beschwerdeführers von 2010 bis 2015 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgelegt habe und dass der Beschwerdeführer bis Ende 2012 der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen gewesen sei, woraus sich ihre Zuständigkeit ergebe (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Beschwerde im Wesentlichen ausführen (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass für die Teilnahme am Nachlassverfahren in der Tat die Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entscheidend sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ab wann die fraglichen Beitragsforderungen für die Jahre 2010 bis 2012 als bestehend zu betrachten seien. Falls die streitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffenen Beitragsforderungen im massgeblichen Zeitpunkt bereits entstanden gewesen seien, gelte für diese das Regime des Nachlassvertrages, und zwar unabhängig davon, ob sie von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gläubigerschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hier der Beschwerdegegnerin, angemeldet worden seien oder nicht. Für privilegierte Forderungen gelte dabei, dass das Konkursprivileg durch Nichtanmeldung untergehe (S. 6 f.). Die streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betroffenen Beitragsforderungen seien bereits mit dem Ablauf der massgeblichen Zeitperioden, das heisse spätestens Anfang 2013 entstanden. Das ergebe sich zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen aus Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Durch den Erlass einer Verfügung würden die Beiträge lediglich geltend gemacht und nicht etwa erst durch die Verfügung mit Wirkung ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschaffen. Entsprechendes ergebe sich auch aus Art. 24 Abs. 1 ATSG:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sobald sich die Anspruchsgrundlagen verwirklicht hätten (hier der Ablauf des Jahres, für welche die Beiträge geschuldet seien), würden die sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlichen Ansprüche als entstanden gelten. Eine behördliche Anerken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung durch Erlass einer Verfügung sei hierfür nicht notwendig (S. 9). Zum anderen sei auch zu beachten, dass die AHV-Ausgleichskassen zwar grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf die rechtskräftige Veranlagung für die direkte Bundessteuer abzustellen hätten (Art. 23 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wie sich aber aus den Absätzen 2 und 5 dieses Artikels ergebe, könnten und müssten die Ausgleichskassen unter Umständen - etwa bei Ausbleiben der Steuermeldung - die Beiträge auch ohne solche M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eldung festsetzen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinzuweisen sei auch auf die periodischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akontobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es könne festgehalten werden, dass AHV-Beiträge auch ohne rechtskräftige Steuerveranla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung weitgehend bestimmbar seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 10 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auch gegen die Bestimmungen der Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verstossen, indem sie ihre Forderungen nicht im Konkurs des Beschwerdeführers angemeldet habe. Daraus gehe weiter hervor, dass zu den Konkursforderungen unter anderem auch die Forderungen für Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, die für die Zeit bis zur Konkurseröffnung zu entrichten seien, gehörten. Im Nachlassverfahren würden diesbezüglich gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieselben Bestimmungen wie im Konkursver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren gelten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 11 ff.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entsprechendes ergebe sich auch aus den höchstrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Präjudizien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BGE 115 III 71 und 130 V 526 (vgl. S. 15 ff.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schliesslich rechtfertige es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">privatrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e und öffentlich-rechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Forderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Insolvenzverfahren unterschiedlich zu behandeln. Dem stehe der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undsatz der insolvenzrechtlichen Gleichbehandlung aller Gläubiger entgegen (S. 20 ff.). Aus all diesen Überlegungen folge, dass der Nachlassvertrag auch für die streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betroffenen Beitragsforderungen für die Jahre 2010 bis 2012 zur Anwendung komme. Entsprechend seien die Beitragsforderungen auf die Nachlassdividende zu reduzieren (S. 23 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich liess der Beschwerdeführer weiter rügen, dass entgegen der Behaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Beschwerdegegnerin gar keine rechtskräftigen Veranlagungen der direkten Bundessteuer für die Jahre 2010 bis 2012 durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern vorliegen würden (S. 24 ff.). Die Annahme der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch nicht nur falsch, sondern überdies auch aktenwidrig: Mit E-Mail vom 13. Juli 2021 habe die Steuerverwaltung des Kantons Bern der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mitgeteilt, dass sämtliche Eröffnungen der Jahre 2010-2015 nicht an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Pflichtigen versandt worden seien. Damit sei erstellt, dass die angeblichen Veranlagungen vom 22. September 2020 dem Beschwerdeführer nie eröffnet und nie zugestellt worden seien und somit auch nie in Rechtskraft erwachsen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien (S. 26). Des Weiteren habe die Steuerverwaltung des Kantons Bern zufolge Verjährung gar keine Veranlagung mehr vornehmen können. Auch die Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen der Beschwerdegegnerin seien verjährt. Schliesslich habe die Steuerverwaltung des Kantons Bern gegen das Verbot der Doppelbesteuerung verstossen (S. 27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin die mit Verfügungen vom 10. Dezember 2020 festgesetzten persönlichen Beiträge für die Jahre 2010, 2011 und 2012 in der Höhe von Fr. 47'733.85, Fr. 48'736.20 und Fr. 48'578.70 schuldet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Forderungen dem gerichtlich bestätigten Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassvertrag unterliegen. Entsprechendes gilt für die geforderten Verzugszinsen für die auszugleichenden persönlichen Beiträge 2010 und 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verzugszinsen für die Beiträge für das Jahr 2012 sind hingegen nicht Gegenstand des vorliegenden Prozesses. Vorweg ist über die Frage der Verjährung zu befinden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend machen liess, die streitgegenständlichen Forderungen seien verjährt, ist ihm entgegenzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verjährung aufgrund der vorliegenden Akten nicht erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie oben in E. 1.1 dargelegt wurde, verhindert gerade die Ausnahmebestimmung von Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (in Abweichung zu Art. 24 Abs. 1 ATSG), dass Beitragsforderungen verjähren können, bevor rechtskräftige Steuerveranlagun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorliegen. Da im vorliegenden Fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der gegebenen Aktenlage nicht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtskräftigen Steuerveranlagungen des Kantons Bern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgegangen werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (worauf unten noch im Einzelnen zurückzukommen sein wird), kann gemäss Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch noch keine Verjährung eingetreten sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anders wäre in Bezug auf das Steuerjahr 2012 - soweit ersichtlich - nur zu entscheiden, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Veranlagung der direkten Bundessteuer trotz entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Meldung (Urk. 3/12) nicht der Kanton Bern, sondern der Kanton Schwyz zuständig gewesen wäre. Als Urk. 3/3 liess der Beschwerdeführer nämlich die Veranlagungsverfügung 2012 (definitiv) Kantonale Steuern/Direkte Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuern der kantonalen Steuerverwaltung Schwyz vom 24. Juni 2014 ins Recht reichen. Diese Verfügung ist gemäss Bescheinigung vom 23. Dezember 2014 (vgl. Urk. 3/3) rechtskräftig. Aus welchen Gründen nunmehr der Kanton Bern die direkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Bundessteuer 2012 nochmals veranlagt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 3/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist aktenmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdegegnerin äusserte sich nicht dazu.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte auf die genannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veranlagung des Kantons Schwyz vom 24. Juni 2014 (Urk. 3/3) abgestellt werden, wäre die Verjährungsfrist nach Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per Ende 2019 abgelaufen. Die entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 10. Dezember 2020 wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> also zu spät erfolgt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn nicht ohne Weiteres auf die genannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtskräftige Veranla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsverfügung des Kantons Schwyz abgestellt werden, weil eine ebenfalls rechtskräftige Verfügung des Kantons </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bern vom 15. August 2018 existiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Jahren 2010 bis 2015 Wohnsitz in der Gemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Kanton Bern) gehabt habe (vgl. Urk. 9/248). Offensichtlich bestehen darüber zwischen den Kantonen Bern und Schwyz unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedliche Auffassungen, die in einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kompetenzkonflikt mündeten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die vorliegende Sache - wie noch zu zeigen sein wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch aus anderen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, muss die steuerrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Zuständigkeit - auch nicht vorfrageweise - durch das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht des Kantons Zürich geklärt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die vorliegende Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage kann jedenfalls nicht entschieden werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die streitgegenständlichen Forderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verjährt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 28. November 2019 (Urk. 9/241/4-14) bestätigte das Bezirks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht Zürich den vom Beschwerdeführer seinen Gläubigern vorgeschlagenen Nachlassvertrag (Dividendenvergleich auf der Basis einer Dividende von 1.85 %) und erklärte ihn auch für die Gläubiger verbindlich, welche dem Nachlassvertrag nicht zugestimmt ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Gleichzeitig wurde der über den Beschwerdeführer am 4. Januar 2019 eröffnete Konkurs widerrufen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den streitgegenständlichen Forderungen der Beschwerdegegnerin handelt es sich um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der zweiten Klasse lit. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">privilegierte Forderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 219 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Folge davon, dass die Beschwerdegegnerin (aus nicht thematisierten Gründen) nicht am Nachlassverfahren teilgenommen hat, hat sie dieses Privileg verloren (Brigitte Umbach-Spahn/Stephan Kesselbach/Roland Burkhalter, in: Daniel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Staehelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Thomas Bauer/Franco Lombardi [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Band II, 3. Auflage, Basel 2021, N 20 zu Art. 310 SchKG mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelte es sich um einen Nachlassvertrag, der im Rahmen eines bestehenden Konkursverfahrens abgeschlossen wurde (Nachlassvertrag im Konkurs nach Art. 332 SchKG). Ein derartiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachlassvertrag ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, falls er vom Gericht - wie vorliegend - bestätigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für alle Gläubiger verbindlich, deren Forderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor der Konkurseröffnung entstanden ist. Ausgenommen sind nur pfandgesicherte Forderungen (Valérie Andres/Olivia </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nyffeler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in: Daniel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Staehelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Thomas Bauer/Franco Lombardi [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Band II, 3. Auflage, Basel 2021, N 19 zu Art. 332 SchKG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz. 6036 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die Ausgleichskasse dem Konkursamt ihre Forderung einzugeben. Nachträglich noch ermittelte Beitragsforderungen müssen vor dem Schluss des Konkursverfahrens angebracht werden (Rz. 6039 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ist eine Beitragsforderung im Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch nicht festgesetzt, so erlässt die Ausgleichskasse darüber einer Verfügung (Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Veranlagungs- oder Nachzahlungsverfügung)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie bezeichnet die Verfügung als Konkurseingabe oder - wenn sie daneben noch rechtskräftig festgesetzte Beitragsforderungen einzugeben hat - als deren Bestandteil (Rz. 6041 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Konkursforderungen gehören alle Beitragsforderungen, die bis zur Konkurseröffnung entstanden sind. Das sind unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Forderungen für Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht beitragspflichtiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgebender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und von Nichterwerbstätigen, die für die Zeit bis zur Konkurseröffnung zu entrichten sind (Rz. 6050 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nicht zu den Konkursforderungen gehören die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, das die Beitragspflichtigen nach der Konkurseröffnung erzielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rz. 6053).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Falle eines Nachlassverfahrens sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> alle Beitragsforderunge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzumelden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die vor der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kanntmachung der Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassstundung entstanden sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Rz 6050 ff.), und zwar unbekümmert da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum, ob sie rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig festgesetzt sind oder nicht (Rz. 6065 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Überdies sind Beitragsforderungen, die nicht rechtskräftig festgesetzt sind und nicht Gegenstand eines hängigen Rechtsmittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens bilden, durch eine Verfügung (Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Veranlagungs-, Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungsverfügung) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Forderungen im Konkurs des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det. Sie hat - während des Konkursverfahrens - keine Verfügungen erlassen. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht um ihre Rechte im Nachlassverfahren gekümmert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wiederum erfolgte keine Forderungseingabe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin hat sich nach Lage der Akten vollkommen passiv verhalten und damit ihre privilegierten Rechte (vgl. etwa Art. 306 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) vertan.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allein der Umstand, dass der K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anton Bern (oder wer auch immer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dafür örtlich zuständig sein sollte) sehr viel Zeit für die Steuerveranlagung beziehungsweise die S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teuermeldungen brauchte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Passivität der Beschwerdegegnerin jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungeschehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wie oben in E. 1.4 dargelegt wurde, bestehen durchaus Bestimmungen, nach denen zu verfahren ist, wenn eine Steuermeldung ausbleibt. Das Abstellen auf rechtskräftige Steuerveranlagungen bildet zwar die Regel (vgl. E. 1.3), in Ausnahmefällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber auch die Beschwerdegegnerin für die Ermittlung der Beitragsfestsetzungsfaktoren verantwortlich (vgl. E. 1.4). Es verhält sich jedenfalls nicht so, dass die Beschwerdegegnerin zur Untätigkeit verpflichtet gewesen wäre. Das Gegenteil ist der Fall.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellte, dass sie nicht an den gerichtlich bestätigten Nachlassvertrag gebunden sei, weil die streitgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlichen Forderungen erst am 10. Dezember 2020 entstanden seien (bei Verfügungserlass) und damit nach der gerichtlichen Bestätigung des Nachlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrages (Urteil vom 28. November 2019 [Urk. 9/241/4-14]), erweist sich ihr Vortrag als nicht stichhaltig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Umstand, dass in Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beginn der Verjährungsfrist für Beitragsforderungen (persönliche Beiträge) bei noch fehlenden rechtskräftigen Steuerveranlagungen hinausgeschoben wird (vgl. oben E. 1.1), ändert nichts daran, dass diese Forderungen bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstanden waren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit dieser Bestimmung wird lediglich die Verjährung geklärt, nicht die Forderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beitragsforderung wird nicht durch eine Verfügung geschaffen, sondern es wird - worauf bereits die Terminologie hinweist - eine bereits bestehende Forde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung festgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. ZAK 1984 S. 388)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beitragspflicht beruht nach der Rechtsprechung direkt auf dem Gesetz und entsteht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sobald die sie nach dem Gesetz begründenden Tatsachen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Versicherteneigenschaft und Erwerbstätigkeit beziehungsweise Nichterwerbstätigkeit) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten sind. Für die Frage des Beitragsbezugs ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Zeitpunkt der Einkommensrealisierung massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blich (BGE 146 V 104 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 5.1 mit Hinweisen). Entsprechend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müssen nach Rz. 6050 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Konkurs alle Beitragsforderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die bis zur Konkurseröff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung entstanden sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingegeben werden, wozu ausdrücklich Beiträge gehören vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, die für die Zeit bis zur Konkurseröffnung zu entrichten sind. Damit sind eben nicht nur die bereits festgesetzten Beiträge anzumelden, sondern insbesondere auch die anderen entstandenen Beitragsforderungen (Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, die für die Zeit bis zur Konkurseröffnung zu entrichten sind). Damit steht fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der Sicht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WBB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Beitragsforderung nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst durch die verfügungsmässige Festsetzung entsteht, sondern bereits durch die Realisierung eines relevanten E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwerbse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkommens durch den Beitragspflichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsauffassung der Beschwerdegegnerin, die im Übrigen durch nichts belegt ist, erweist sich auch als in sich widersprüchlich. Wie ausgeführt wurde, machte die Beschwerdegegnerin neben den eigentlichen Beitragsforderungen Verzugszinsen geltend. Den Beginn des Zinsenlaufes setzte si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nicht auf das Datum der angeblichen Forderungsentstehung (Verfügungen vom 10. Dezember 2020), sondern auf den 1. Januar 2012 beziehungsweise 2013 (vgl. Urk. 3/B und 3/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin befand sich also der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in Verzug, bevor die Forderung entstanden war (und zwar fast ein Jahrzehnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Das ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht haltbar. Vielmehr gilt, dass die streitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genständlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beitragsforderungen (sofern sie denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden haben) in den Jahren 2010, 2011 und 2012 entstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt ohne Weiteres, dass die Beschwerdegegnerin an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Urteil vom 28. November 2019 (Urk. 9/241/4-14) vom Bezirksgericht Zürich bestätigten Nachlassvertrag (Dividendenvergleich auf der Basis einer Dividende von 1.85 %) gebunden ist. Der Beschwerdegegnerin steht (wenn überhaupt) lediglich eine Nachlassdivid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein anderes Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Übrigen auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Grundsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Treu und Glauben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu vereinbaren, denn dann hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ausgleichskassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Beitragsfestsetzung einfach so lange zu warten, bis ein Konkurs- beziehungsweise Nachlassverfahren abgeschlossen wäre, um dann ihre (ungeschmälerte) Forderung geltend zu machen. Damit könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie (willkürlich) die schuldbetreibungs- und konkursrechtliche Ordnung ausser Kraft setzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie oben in E. 1.3 ausgeführt wurde (und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch im angefochtenen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid hingewiesen wird [vgl. Urk. 2 E. 2]), begründet jede rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit entspreche. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten haben demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjustizverfahren zu wahren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Man spricht diesbezüglich auch von der Einmaligkeit des Rechtsschutzes.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wie die Ausgleichskassen zu verfahren haben, falls im Ausnahmefall keine rechtskräftige Veranlagung für die direkte Bundessteuer vorliegen sollte, wurde oben in E. 1.4 dargelegt. Nach Art. 23 Abs. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben dann die Ausgleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst tätig zu werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Erlass der Verfügungen vom 10. Dezember 2020 ging die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin offenbar ohne Weiteres davon aus, dass sie im Besitz von rechtskräftigen Steuerveranlagungen für die Jahre 2010 bis 2012 sei. An dieser Auffassung hielt die Beschwerdegegnerin auch im angefochtenen Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hätte sie doch sonst kaum den entsprechenden Textbaustein (unkommentiert) in ihre Erwägungen aufgenommen (vgl. Urk. 2 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 9. September 2021 auch diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsfehlerhaft. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern hatte der Beschwerdegegnerin nämlich bereits mit E-Mail vom 13. Juli 2021 (Urk. 9/235/1-2) mitgeteilt, dass «sämtliche Eröffnungen der Jahre 2010 - 2015» nicht an den Pflichtigen, also an den Beschwerdeführer, versandt worden seien. Mit anderen Worten bestätigte die Steuerverwaltung des Kantons Bern, dass auch die vorliegend relevanten Steuerveranlagungen dem Beschwerdeführer nicht eröffnet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden seien, ja sie nicht einmal an ihn versandt worden seien. Damit ist es schlicht unmöglich, dass sie jemals in R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtskraft erwachsen sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wovon die Beschwerdegegnerin aber ohne Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach wie vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen scheint.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass dem Beschwerdeführer «Vorabdrucke» zugestellt worden sind und dass er dagegen schriftlich «reagiert» habe (vgl. Urk. 9/235/1), ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der nicht erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Zustellung der Veranlagungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wies in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriftlichen «Reaktion» vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/236) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf hin, dass die Steuerverwaltung des Kantons Bern mitunter für die Jahre 2009 bis 2018 für Direkte Bundessteuern einen Betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">399'334.70 und für Kantons-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Gemeindesteuern einen Betrag von Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'091'913.45 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Nachlassverfahren angem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det habe und dafür im N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfange der Nachlassdividende entschädigt worden sei. Damit lagen gegebenenfalls bereits mit Abschluss des Nachlassverfahrens rechtskräftige S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teuerveranlagungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estzuhalten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit, dass bislang unklar ist, ob sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der angefochtene Einspracheentscheid vom 9. September 2021 auf rechtskräftige Steuerveranlagungen (direkte Bundessteuer) des Kantons Bern stützen kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dass die Beschwerdegegnerin nach Lage der Akten keine Abklärungen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 23 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemacht hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren lässt sich den Akten folgende Ungereimtheit entnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu bereits die Ausführungen in E. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess - wie bereits ausgeführt - als Urk. 3/3 die Veranlagungsverfügung 2012 der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz vom 24. Juni 2014 ins Recht reichen, womit sowohl die kantonalen Steuern als auch die direkte Bundessteuer veranlagt wurden. Auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannten Dokument wurde dessen Rechtskraft amtlich und mit Unterschrift bescheinigt (Datum: 23. Dezember 2014).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demgegenüber bescheinigte die Steuerverwaltung des Kantons Bern am 17. Oktober 2018, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer von 2010 bis 2015 Wohnsitz in der Gemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Kanton Bern) gehabt habe. Auch dieses sogenannte Wohnsitzverfahren soll in Rechtskraft erwachsen sein (vgl. Urk. 9/248).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gestützt darauf erliess der Kanton Bern offenbar seine Veranlagungsverfügungen, die dem Beschwerdeführer - wie ausgeführt - allerdings niemals zugestellt wurden, und machte die entsprechenden Steuermeldun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen an die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 3/10-12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei bereits im Nachlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren entsprechende Forderungen ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngebracht und entschädigt worden waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offensichtlich liegt hier ein Kompetenzkonflikt zwischen den Steuerbehörden der Kantone Bern und Schwyz vor, die sich widersprechende (rechtskräftige) Entscheide getroffen haben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist nicht Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich, diesen Kompetenzkonflikt zu entscheiden. Da die Sache ohnehin an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, braucht sich das Gericht auch nicht vorfrageweise mit der genannten Angelegenheit zu befassen. Die Beschwerdegegnerin wird allerdings bei der weiteren Behandlung dieser Sache zu berücksichtigen haben, dass im vorliegenden Fall nicht ohne Weiteres auf die Meldungen der verschiedenen, sich widersprechenden Steuerbehörden abgestellt werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen ist, dass der Einspracheentscheid vom 9. Septemb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2021 (Urk. 2) aufzuheben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwecks weiterer Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorerst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Steuerakten des Kantons Bern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und gegebenenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ermittlung der massgeblichen Faktoren für die Beitragsfestsetzung) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, und zwar mit der Feststellung, dass etwaige vom Beschwerdeführer geschuldete Beiträge dem am 28. November 2019 gerichtlich genehmigten Nachlassvertrag (Nachlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dividende von 1.85 %) unterliegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen vor dem Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung sowohl für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädigung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57; vgl. auch BGE 141 V 281 E. 11.1 mit Hinweis), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2'800.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Einspracheentscheid vom 9. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Septem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ber 2021 aufgehoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und die Sache zwecks weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gewiesen wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, und zwar mit der Feststellung, dass etwaige vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">geschuldete Beiträge dem am 28. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">November 2019 gerichtlich genehmigten Nachlassvertrag (Nachlassdividende von 1.85</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> %</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) unterliegen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kurt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Hog</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>