<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-02-14-5A_990-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_990/2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. Februar 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Dr. Christoph Blöchlinger, </div> <div class="para">2. D.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erbteilung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 22. November 2017 (LB170026-O/Z06). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> In einer Erbteilungssache wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Verfügung vom 27. Oktober 2017 Anträge der Beschwerdeführerin (Anschlussberufungsklägerin im obergerichtlichen Verfahren) ab, mit denen sie die Abnahme der Frist zur Leistung eines Gerichtskostenvorschusses oder die Erstreckung der Frist bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids über die Berufung der Beschwerdegegnerin, eventuell die Reduktion des Kostenvorschusses verlangt hatte. Mit Beschluss vom 22. November 2017 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Anschlussberufung der Beschwerdeführerin mangels Leistung des Gerichtskostenvorschusses nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 7. Dezember 2017 haben die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann gegen die Verfügung des Obergerichts vom 27. Oktober 2017 und den Beschluss vom 22. November 2017 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie ersuchen um aufschiebende Wirkung und stellen ein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter von Werdt und Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat am 11. Dezember 2017 von der Beschwerdeführerin einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 9'000.-- einverlangt (<span class="artref">Art. 62 BGG</span>). Zudem hat es ihr mitgeteilt, dass über die gestellten Gesuche nach Eingang des Kostenvorschusses entschieden werde. Am 16. Januar 2018 hat das Bundesgericht eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 29. Januar 2018 zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt (unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde im Falle der nicht fristgerechten Zahlung; <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para">Am 22. Januar 2018 haben die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann ihre Beschwerde ergänzt und auf die Verfügung des Obergerichts vom 3. Oktober 2017 ausgedehnt, in welcher festgehalten worden war, dass über den Sistierungsantrag der Beschwerdeführerin erst nach Eingang des ihr auferlegten Kostenvorschusses entschieden werde. </div> <div class="para">Am 29. Januar 2018 haben die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann um Erstreckung der Frist zur Leistung des Gerichtskostenvorschusses ersucht. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat den verlangten Kostenvorschuss binnen der Nachfrist nicht geleistet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Verfügung, mit der das Bundesgericht der Beschwerdeführerin die Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt hat, hielt ausdrücklich fest, dass diese Frist nicht erstreckbar sei. Bei dieser Ausgangslage konnte die Beschwerdeführerin nicht darauf vertrauen, dass ihr die Frist abgenommen und ein weiteres Mal erstreckt werden würde. Es erübrigt sich insoweit, auf das Fristerstreckungsgesuch vom 29. Januar 2018 einzugehen. Daran ändert auch ihr Hinweis auf das Ablehnungsbegehren gegen Bundesrichter von Werdt nichts. Der Beschwerdeführerin ist bereits am 11. Dezember 2017 mitgeteilt worden, dass ihre Gesuche erst nach Bezahlung des Kostenvorschusses beurteilt werden würden. </div> <div class="para">Mangels fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses ist demnach androhungsgemäss gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> durch das präsidierende Mitglied der Abteilung auf die Beschwerde nicht einzutreten. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird damit gegenstandslos. Dasselbe gilt für die Ausstandsbegehren, zumal die abgelehnten Gerichtspersonen am vorliegenden Urteil nicht mitwirken. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), die angesichts des Umstands, dass ihre Beschwerde nicht inhaltlich zu beurteilen ist, tiefer angesetzt werden können als der Gerichtskostenvorschuss nach <span class="artref">Art. 62 BGG</span>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter von Werdt und Gerichtsschreiber Möckli werden als gegenstandslos abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird als gegenstandslos abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 4'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Februar 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>