<h2>SubmittedText<h2><p>Laut der Medienmitteilung des Bundes vom 26. Februar 2015 wird der Zugang zu den Medizinstudiengängen an den Deutschschweizer Universitäten weiterhin durch einen Numerus clausus limitiert. 3491 Anmeldungen sind eingegangen, doch nur 793 Personen werden angenommen. Gleichzeitig herrscht akuter Ärztemangel, dem nur mit der massenhaften Rekrutierung von ausgebildeten Ärzten aus dem Ausland abgeholfen werden kann. Mit anderen Worten gibt die Schweiz vor, dass ihr die finanziellen Mittel zur Ausbildung der eigenen Studierenden fehlen, und erwartet gleichzeitig, dass die Nachbarländer den Mangel beheben. Die Aufhebung des Numerus clausus wurde bereits in mehreren parlamentarischen Vorstössen gefordert. Der Nationalrat sprach sich mit einer grossen Mehrheit dafür aus.</p><p>1. Wie will der Bundesrat die medizinische Versorgung in den kommenden Jahren sicherstellen?</p><p>2. Wann wird er sich dieser Aufgabe, die das ganze Land betrifft, annehmen, anstatt sie an die Kantone zu überweisen?</p><p>3. Sollen mit diesem absichtlichen Mangel an Ärztinnen und Ärzten die Krankenversicherungskosten vermindert werden, indem man versteckt das Leistungsangebot reduziert?</p><p>4. Hat der Bundesrat die Nachbarländer darüber informiert, dass sie Ärztinnen und Ärzte für die Schweiz ausbilden sollen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>