<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, Massnahmen und Gesetzesanpassungen einzuleiten, sodass das Volumen von stillgelegten Bauernhöfen, welche voll erschlossen sind (Verkehr, Strom, Wasser usw.), besser genutzt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Beratungen zu RPG 2 (18.077 Raumplanungsgesetz, Teilrevision 2.&nbsp;Etappe) hat der Nationalrat Anträge abgelehnt, die es ermöglicht hätten, dass Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen mit einem angebauten Ökonomieteil, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, neu im gesamten bestehenden Gebäudevolumen vollständig für dauerhafte Wohnnutzungen umgenutzt und umgebaut werden könnten. Die Debatte im Nationalrat drehte sich stark um das Ausmass der angestrebten Lockerung.&nbsp;</p><p>Die Motion Burgherr ist in diesem Punkt offener formuliert. Sie verlangt nicht das gleiche Mass an Öffnung, das der Nationalrat am 15. Juni 2023 abgelehnt hat. Sie kann daher angenommen werden, damit nach vertretbaren zusätzlichen Freiräumen gesucht werden kann. Sollte die Motion überwiesen werden, ist auszuloten, welche Spielräume politisch und rechtlich bestehen, sowohl auf Verordnungsstufe als auch im formellen Gesetz.&nbsp;</p><p>Hinzu kommt, dass sich die Motion Burgherr explizit auf «stillgelegte» Bauernhöfe bezieht. Auch hier besteht ein Unterschied zu den Anträgen, die im Rahmen von RPG 2 gestellt worden sind. Diese bezogen sich nicht ausdrücklich auf stillgelegte Bauernhöfe.&nbsp;</p>