<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00570</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205661&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00570</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>polizeiliche Meldepflicht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Polizeiliche Anmeldung: Die Gemeinde verweigerte die Anmeldung; der Bezirksrat wies die Gemeinde an, die Anmeldung vorzunehmen; Beschwerde der Gemeinde:<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts; Legitimation der Gemeinde (E.1). Gesetzliche Grundlagen der polizeilichen Meldepflicht (E.2). Die geltend gemachte Gehörsverletzung führt vorliegend nicht zu einer Rückweisung an die Vorinstanz (E.3.2). Aus den Akten ergibt sicht, dass der Vater mit seinen Kindern (den Beschwerdegegnern) seinen Lebensmittelpunkt in die Gemeinde verlegen wollte. Die Kinder haben in der Gemeinde ihr polizeiliches Domizil begründet. Abweisung der Beschwerde (E.3.3-3.4). Bemerkungen zur unentgeltlichen Rechtspflege (E.4). Kostenfolge und Parteientschädigung (E.5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEILICHE MELDEPFLICHT">POLIZEILICHE MELDEPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEILICHES DOMIZIL">POLIZEILICHES DOMIZIL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT">ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 32 GemeindeG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A, B, C und D wurden mit Scheidungsurteil vom 29. November 2004 unter die elterliche Sorge ihres Vaters G gestellt. Sie wohnten damals in Y. Am 5. Januar 2005 schloss der Vater einen Mietvertrag Ã¼ber eine Wohnung an der L-Strasse in X ab. Auf den 31. Januar 2005 meldete er sich und seine vier Kinder in Y ab. Bevor er eine Anmeldung in X vornehmen konnte, wurde er auf einer Reise in die TÃ¼rkei wegen nicht geleistetem MilitÃ¤rdienst durch die dortigen BehÃ¶rden eingezogen und musste am 10. MÃ¤rz 2005 einen 13 Monate dauernden MilitÃ¤rdienst beginnen. Seither leben die Kinder zusammen mit der Mutter in der Wohnung in X. Im Hinblick auf die Auslandabwesenheit des Vaters beschloss die VormundschaftsbehÃ¶rde Y am 19. April 2005, die bestehende Erziehungsbeistandschaft Ã¼ber die Kinder nach Art. 308 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) weiterzufÃ¼hren sowie zusÃ¤tzlich eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 392 Ziff. 3 ZGB zu errichten. </p> <p class="Urteilstext">Der Beistand sprach am 27. April 2005 bei der Einwohnerkontrolle X vor, um die Kinder dort anzumelden, was vom Amtschef verweigert wurde. Der Beistand ersuchte hierauf am 3. Mai 2005 den Stadtrat X, den Amtschef aufsichtsrechtlich zur Entgegennahme der Anmeldung anzuweisen oder in dieser Sache einen beschwerdefÃ¤higen Entscheid zu fÃ¤llen. Der Stadtrat X beschloss am 23. Juni 2005, der Aufsichtsbeschwerde keine Folge zu geben (Disp.-Ziff. 1) und die Anmeldung zu verweigern (Disp.- Ziff. 2). </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Den dagegen am 21. Juli 2005 erhobenen Rekurs hiess der Bezirksrat Z am 5. Oktober 2005 gut; er wies den Stadtrat X an, die Anmeldung der Rekurrenten rÃ¼ckwirkend auf den 1. Februar 2005 vorzunehmen. Die Rekurskosten von Fr. 678.- auferlegte er der Stadt X.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 28. November 2005 beantragte die Stadt X dem Verwaltungsgericht, den Rekursentscheid des Bezirksrats Z vom 5. Oktober 2005 aufzuheben und den Entscheid des Stadtrates X vom 23. Juni 2005 zu bestÃ¤tigen. Der Bezirksrat Z beantragte dem Gericht am 14. Dezember 2005 sinngemÃ¤ss Abweisung der Beschwerde. Den nÃ¤mlichen Antrag liessen A, B, C und D durch ihren Beistand bzw. durch den von diesem bestellten Rechtsvertreter stellen, der zudem fÃ¼r das gerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege sowie seine Bestellung als unentgeltlichen Rechtsbeistand beantragte. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Die Stadt X ist nach § 21 lit. b in Verbindung mit § 70 VRG zur Erhebung der Beschwerde legitimiert. Ihr kommt auch die formelle Parteistellung als BeschwerdefÃ¼hrerin zu, und nicht dem Stadtrat X, welcher bei der ErÃ¶ffnung des vorliegenden Verfahrens als BeschwerdefÃ¼hrer angefÃ¼hrt worden ist; die Parteibezeichnung ist daher zu berichtigen. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Wer in einer politischen Gemeinde Wohnsitz nimmt, hat sich gemÃ¤ss § 32 Abs. 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) dort zur Niederlassung anzumelden (Halbsatz 1); wer sich daneben auch noch in einer anderen Gemeinde zum Wohnen aufhÃ¤lt, hat sich dort zusÃ¤tzlich zum Aufenthalt anzumelden (Halbsatz 2). Die Anmeldepflichtigen haben sich bei Beendigung der Niederlassung oder des Aufenthalts abzumelden (Satz 2). Die An- und Abmeldefrist betrÃ¤gt acht Tage (§ 34 Abs. 1 GemeindeG). GemÃ¤ss § 38 Abs. 1 Gemein­deG fÃ¼hrt die Gemeinde das Einwohnerregister, welches Bestand, Entwicklung, VerÃ¤nderung und Struktur der BevÃ¶lkerung wiedergibt. </p> <p class="Urteilstext">Die dargelegte kantonale Regelung des <span>"</span>Meldewesens<span>"</span> steht in engem Zusammenhang mit der verfassungsrechtlichen Niederlassungsfreiheit gemÃ¤ss Art. 24 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV). FÃ¼r AuslÃ¤nder steht sie in Zusammenhang mit dem Aufenthaltsrecht in der Schweiz (vgl. § 32 Abs. 4 GemeindeG). Die Niederlassungsfreiheit berechtigt Schweizerinnen und Schweizer nicht, einen beliebigen Ort als Niederlassung zu bezeichnen, ohne dass die tatsÃ¤chlichen Voraussetzungen dafÃ¼r gegeben sind; ebenso wenig dazu, sich ohne Anmeldung an einem Ort niederzulassen. Gleiches gilt fÃ¼r das Aufenthaltsrecht von AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern. </p> <p class="Urteilstext">Die Frage der Niederlassung betrifft das polizeiliche Domizil. Davon zu unterscheiden sind der zivilrechtliche Wohnsitz und Spezialwohnsitze wie Steuerdomizil, Stimmrechtswohnsitz, Sozialleistungswohnsitz usw. mit eigenstÃ¤ndigen AnknÃ¼pfungspunkten (Karl SpÃ¼hler, Die Rechtsprechung zur polizeilichen Meldepflicht bei Niederlassung und Aufenthalt, ZBl 93/1992, S. 337 ff., 339 ff.). Niedergelassene haben sich in der Niederlassungsgemeinde anzumelden. Zur Meldepflicht gehÃ¶rt auch Ab- und Ummeldung. Die Bejahung der Niederlassung prÃ¤judiziert weder den zivilrechtlichen Wohnsitz noch das Steuer- oder Stimmrechtsdomizil (SpÃ¼hler, S. 341). Der Ort der Niederlassung einer Person und ihr zivilrechtlicher Wohnsitz sind fÃ¼r die weit Ã¼berwiegende Zahl der Einwohner identisch. Gleichwohl handelt es sich um zwei rechtlich verschiedene Be­griffe, und sie fallen denn auch nicht in allen FÃ¤llen zusammen. FÃ¼r die PrÃ¼fung der Niederlassung sind objektive Merkmale und nicht die subjek­tive Verbundenheit mit einem Ort massgebend. Die Anmeldung zur Niederlassung hat am Ort zu erfolgen, zu dem die engsten Beziehungen bestehen. Sowohl die Absicht des dauernden Verbleibens an einem Ort wie auch der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen einer Person muss sich durch feststellbare Sachverhalte erhÃ¤rten lassen. Bei Gleichwertigkeit zweier Ã¶rtlicher AnknÃ¼pfungspunkte gilt der Ort als Niederlassung, an welchem zuerst eine Wohnsitznahme erfolgte. Der Grundsatz der PrioritÃ¤t hat aber keine absolute Geltung; wenn jemand bei mehrfacher Niederlassung seinen Lebensmittelpunkt offenkundig an einem der infrage kommenden Orte hat, verdient dieser den Vorzug und der Grundsatz der zeitlichen PrioritÃ¤t kommt nicht zur Anwendung (SpÃ¼hler, S. 342 f.; Hans Rudolf Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 32 N. 1.1 ff.; VGr, 10. Juni 2004, VB.2003.00479, E. 3.4, www.vgrzh.ch; VGr, 30. August 2000, VB.2000.00129, E. 2a).</p> <p class="Urteilstext">UnmÃ¼ndige sind am Ort des Inhabers der elterlichen Sorge zur Niederlassung angemeldet. Das MeldeverhÃ¤ltnis in einer zÃ¼rcherischen Gemeinde darf aufrechterhalten werden, wenn der Auslandaufenthalt zu Sonderzwecken erfolgt und zu ihr eine tatsÃ¤chliche Beziehung besteht, sodass die jederzeitige RÃ¼ckkehr gewÃ¤hrleistet ist (Thalmann, § 32 N. 1.4.7 und 1.4.8).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Von diesen GrundsÃ¤tzen ist auch der Bezirksrat zutreffend ausgegangen. Eine Verlegung des polizeilichen Domizils von Y nach X nahm er aufgrund folgender UmstÃ¤nde an: Der Vater der Rekurrenten, Inhaber einer fÃ¼r das ganze Kantonsgebiet geltenden Niederlassungsbewilligung C (Art. 14 Abs. 2 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder, ANAV) habe im FrÃ¼hjahr 2005 lediglich fÃ¼r einen kurzen Aufenthalt in die TÃ¼rkei reisen wollen, sei aber dort gegen seinen Willen von den BehÃ¶rden zurÃ¼ckgehalten worden, weshalb eine Wohnsitzverlegung ins Ausland von vornherein nicht zur Diskussion stehe. Der Vater habe zuvor in X eine Wohnung gemietet, welche ab 15. Januar 2005 bezugsbereit gewesen sei. Wie Erkundigungen des Bezirksrats ergeben hÃ¤tten, seien die Kinder entsprechend auf den 14. Januar 2005 in der Schule Y abgemeldet worden und seither in X zur Schule gegangen. Schliesslich bestehe am neuen Wohnort auch bereits ein Telefonanschluss auf den Namen des Vaters. Unter all diesen UmstÃ¤nden bestehe kein Zweifel, dass der Vater beabsichtigt habe, sich dauernd in X niederzulassen und vor seiner Abreise in die TÃ¼rkei auch bereits den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen dorthin verlegt habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> Auf telefonische Anfrage der Kanzlei des Bezirksrats Z vom 31. August 2005 erklÃ¤rte der Beistand, der Vater der Rekurrenten sei vor der Reise in die TÃ¼rkei in die Wohnung in X tatsÃ¤chlich eingezogen und habe dort noch zwei bis vier Wochen gewohnt, bevor er in den Sportferien in die TÃ¼rkei gereist sei. Die Kinder seien dort nach Anmeldung durch den Vater auch bereits zur Schule gegangen. Die Mutter, die an sich nicht mehr mit der Familie zusammenleben wolle, sei nur in die Wohnung gezogen, um die Kinder wÃ¤hrend der Abwesenheit des Vaters zu betreuen. Trotz ihrer gesundheitlichen BeeintrÃ¤chtigung sei es zurzeit verantwortbar, die Kinder von ihr und den Verwandten betreuen zu lassen, statt sie wÃ¤hrend der Monate, in denen der Vater abwesend sei, fremd zu platzieren. Unter Bezugnahme auf diese telefonisch erteilte Auskunft stellte der Beistand der Bezirksratskanzlei am 6. September 2005 zwei Unterlagen zu, nÃ¤mlich ein vom frÃ¼heren Lehrer von B in Y und dessen Vater unterzeichnetes Formular "SchÃ¼lerÃ¼berweisung/Um- und Wegzug", worin als bisherige Wohnadresse M-Strasse in Y, als neue Wohnadresse L-Strasse in X sowie als Austrittsdatum der 14. Januar 2005 angefÃ¼hrt wird, ferner einen Brief der neuen Lehrerin von B in X an den Beistand, worin erstere bestÃ¤tigt, dass der Vater von B "ca. Ende Februar (das genaue Datum habe ich nicht notiert) bei mir in der Schule war, um den Vorfall zwischen Bs Bruder A und dem Lehrerteam des Schulhauses H zu besprechen". </p> <p class="Urteilstext">Die Bezirksratskanzlei stellte diese Unterlagen am 9. September 2005 dem Stadtrat X (der bereits am 26. August 2005 seine Rekursantwort eingereicht hatte) <span>"</span>zur Kenntnisnahme<span>"</span> zu. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Vorinstanz hÃ¤tte auf diese Unterlagen nicht abstellen dÃ¼rfen, weil sie nicht zu einer diesbezÃ¼glichen Stellungnahme aufgefordert worden sei. Der Bezirksrat hÃ¤lt dem entgegen, dass es der BeschwerdefÃ¼hrerin unbenommen gewesen wÃ¤re, zu den ihr zugestellten Unterlagen noch Stellung zu nehmen.</p> <p class="Urteilstext">Mit dem geschilderten Vorgehen hat der Bezirksrat das rechtliche GehÃ¶r der BeschwerdefÃ¼hrerin verletzt. Angesichts dessen, dass der Bezirksrat bei seinem Entscheid auf diese Unterlagen abstellte, wÃ¤re er gehalten gewesen, dem Stadtrat vorgÃ¤ngig Gelegenheit zu einer diesbezÃ¼glichen Stellungnahme einzurÃ¤umen. </p> <p class="Urteilstext">Trotz der formellen Natur des GehÃ¶rsanspruchs (dazu Benjamin Schindler, Die <span>"</span>formelle Natur<span>"</span> von Verfahrensgrundrechten, ZBl 106/2005, S. 169, 188 ff.) kann nach der Praxis des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts auf RÃ¼ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur DurchfÃ¼hrung eines verbesserten Verfahrens verzichtet werden, wenn anzunehmen ist, der Verfahrensmangel lasse sich heilen und der Mangel sei vor der oberen Instanz tatsÃ¤chlich geheilt worden. Dies setzt in erster Linie voraus, dass die obere Instanz bezÃ¼glich der sich im konkreten Fall stellenden Fragen Ã¼ber die nÃ¤mliche PrÃ¼fungsbefugnis verfÃ¼gt wie die unter BehÃ¶rde, welche den GehÃ¶rsanspruch missachtet hat. Sodann muss die unterlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung durch die obere Instanz nachgeholt worden sein; ob dazu bereits die PrÃ¼fung der in der Beschwerdeschrift erhobenen RÃ¼gen genÃ¼gt oder weitere prozessuale Anordnungen erforderlich sind, hÃ¤ngt von den UmstÃ¤nden des zu beurteilenden Falles ab. Sodann wird in Lehre und Praxis teilweise eine Heilung bei schwer wiegenden GehÃ¶rsverletzungen von vornherein ausgeschlossen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 8 N. 48 ff.; BGE 126 I 68 E. 2; 124 II 132 E. 2d; 122 II 274 E. 6; RB 1995 Nr. 23). </p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall entscheidet das Verwaltungsgericht als zweite RechtsmittelbehÃ¶rde, jedoch als erste gerichtliche Instanz, weshalb es der BeschwerdefÃ¼hrerin offen stand, sich nicht nur auf neue Beweismittel zu berufen, sondern neue Tatsachenbehauptungen, insbesondere bezÃ¼glich der streitigen Wohnsitzverlegung des Vaters der Beschwerdegegner, vorzubringen (§ 52 VRG). Wie der Bezirksrat als RekursbehÃ¶rde kann auch das Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz den Sachverhalt voll Ã¼berprÃ¼fen und eine freie BeweiswÃ¼rdigung vornehmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 1, § 60 N. 18). Bereits dies spricht dafÃ¼r, auf eine RÃ¼ckweisung der Sache an den Bezirksrat zu verzichten, welche Sanktion im Ãbrigen von der BeschwerdefÃ¼hrerin auch gar nicht beantragt wird. Sodann handelt es sich hier nicht um eine schwer wiegende GehÃ¶rsverletzung, wÃ¤re es dem Stadtrat X doch mÃ¶glich gewesen, von sich aus zu den fraglichen Unterlagen noch Stellung zu nehmen. Hinzu kommt, dass den UmstÃ¤nden, auf die sich die RÃ¼ge der GehÃ¶rsverweigerung bezieht (nÃ¤mlich die Frage, ob der Vater der Beschwerdegegner vor seiner Abreise in die TÃ¼rkei noch selber in X gewohnt hat), nicht die ausschlaggebende Bedeutung zukommt, welche ihr vom Bezirksrat beigemessen worden ist (dazu nachfolgende E. 3.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Aufgrund der Akten ist erstellt, dass die vom Vater der Beschwerdegegner in X an der L-Strasse gemietete 4-Zimmerwohnung ab Mitte Januar 2005 zur VerfÃ¼gung stand und dass die vier Kinder von Anfang an dort gewohnt haben. Ferner ist erstellt, dass die Kinder seit ihrem Umzug nach X dort auch die Schule besuchen. Schliesslich steht auch fest, dass der Vater im FrÃ¼hjahr 2005 (frÃ¼hestens Ende Februar) in die TÃ¼rkei reiste, wo er sich nur kurzfristig aufhalten wollte, jedoch zwecks Absolvierung des MilitÃ¤rdienstes festgehalten wurde; ebenso steht fest, dass er heute in Y, wo er frÃ¼her zusammen mit den Kindern (bis Ende 2003 auch mit seiner damaligen Ehefrau) wohnte, Ã¼ber keine Wohnadresse mehr verfÃ¼gt und dass er sich dort vom Register abgemeldet hat. Diese Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz werden von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bestritten. Sie stellt einzig die weitere Feststellung infrage, dass der Vater vor seiner Abreise in die TÃ¼rkei noch fÃ¼r mehrere Wochen in der neuen Wohnung in X gewohnt habe; sie begnÃ¼gt sich diesbezÃ¼glich mit dem Hinweis, bis heute sei ungeklÃ¤rt, wann genau der Vater in die TÃ¼rkei abgereist sei und ob er sich zuvor noch in der neuen Wohnung aufgehalten habe. </p> <p class="Urteilstext">Dazu ist vorab zu bemerken, dass sÃ¤mtliche Ã¼brigen (von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bestrittenen) UmstÃ¤nde deutlich darauf hinweisen, dass der Vater zusammen mit den Kindern (den Beschwerdegegnern) seinen Lebensmittelpunkt von Y nach X verlegen wollte und dass diese Absicht jedenfalls insoweit umgesetzt worden ist, als die Kinder dort wohnen und zur Schule gehen. Unter diesen â besonderen â UmstÃ¤nden kommt fÃ¼r die Bestimmung des polizeilichen Domizils der Frage, ob und wie lange er sich vor der Abreise in die TÃ¼rkei noch selber in der neuen Wohnung aufgehalten habe (vgl. zu diesem unter gewÃ¶hnlichen UmstÃ¤nden geltenden Erfordernis Daniel Staehelin in: Basler Kommentar, Art. 23 ZGB N. 20 ff.), keine entscheidungswesentliche Bedeutung zu. Wesentlich ist, dass die vier Kinder (deren polizeiliche Anmeldung allein streitig ist) seit Mitte Januar 2005 in einer Wohnung in X leben und in X auch zur Schule gehen. </p> <p class="Urteilstext">Unter den vorliegenden besonderen UmstÃ¤nden lÃ¤sst sich aus dem Grundsatz, dass UnmÃ¼ndige am Ort des Inhabers der elterlichen Sorge zur Niederlassung anzumelden sind, entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin nichts zu Gunsten von deren Standpunkt ableiten. Wo sich der Wohnsitz des Vaters befindet, kann hier letztlich offen bleiben. Denn einerseits ist die Regel von Art. 25 Abs. 1 ZGB, wonach als Wohnsitz des Kindes der Wohnsitz der Eltern bzw. jener des Elternteils, dem das Sorgerecht zukommt, gilt (vgl. Staehelin, Art. 25 N. 4), zwingend nur fÃ¼r den zivilrechtlichen Wohnsitz massgebend; und anderseits ist der so genannte fiktive Wohnsitz nach Art. 24 Abs. 1 ZGB auf Ã¶ffentlichrechtliche Spezialdomizile wie die polizeiliche Niederlassung nicht anwendbar (Staehelin, Art. 24 N. 5). Aus dem nÃ¤mlichen Grund kann die BeschwerdefÃ¼hrerin nichts zu ihren Gunsten daraus ableiten, dass die VormundschaftsbehÃ¶rde Y in ihrem Beschluss vom 19. April 2005 ihre â vormundschaftsrechtliche â ZustÃ¤ndigkeit vorderhand weiterhin bejaht hat. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im Weitern geltend, die von der VormundschaftsbehÃ¶rde Y angeordnete Beistandschaft sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, weil sie fÃ¼r eine wirksame Betreuung der Kinder ungeeignet sei; korrekterweise hÃ¤tte die BehÃ¶rde eine Vormundschaft errichten und dem Vormund den Auftrag erteilen mÃ¼ssen, einen Pflegeplatz zu finden. Offenbar will sie damit geltend machen, dass bei einer derartigen Abwicklung (Anordnung einer Vormundschaft) sich der (zivilrechtliche) Wohnsitz gemÃ¤ss Art. 25 Abs. 2 ZGB am Ort der VormundschaftsbehÃ¶rde befinden und damit in Y verbleiben wÃ¼rde. FÃ¼r die Bestimmung des polizeilichen Domizils kann es indessen nicht auf die RechtmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit vormundschaftlicher Massnahmen ankommen. Abgesehen davon liesse sich aus dem von der BeschwerdefÃ¼hrerin verfochtenen Vorgehen lediglich auf einen zivilrechtlichen Wohnsitz in Y schliessen, was wie erwÃ¤hnt unter den dargelegten besonderen UmstÃ¤nden fÃ¼r die Bestimmung des polizeilichen Domizils nicht zwingend massgebend ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren in der Sache nicht als offensichtlich aussichtslos erscheinen, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten zu erlassen. Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegner mittellos sind. Ihrem Begehren in der Sache wird mit dem vorliegenden Entscheid entsprochen. Die Voraussetzungen fÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung wÃ¤ren an und fÃ¼r sich erfÃ¼llt; weil die Gerichtskosten jedoch von vornherein der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen sind, erweist sich das diesbezÃ¼gliche Begehren als gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Beschwerdegegner ersuchen zudem um Bestellung ihres neu bestellten Rechtsvertreters als unentgeltlichen Rechtsbeistand, dies allerdings nur fÃ¼r den Fall, dass sie im vorliegenden Beschwerdeverfahren unterliegen sollten. Dies trifft nicht zu, weshalb dem Begehren schon deswegen nicht zu entsprechen ist. Dabei kann offen bleiben, ob das mit einer Bedingung verknÃ¼pfte Begehren Ã¼berhaupt zulÃ¤ssig sei (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 23 N. 8). </p> <p class="Urteilstext">Mit ihrem bedingt formulierten Begehren gehen die Beschwerdegegner bzw. ihre Vertreter offenbar davon aus, dass die im Fall des Obsiegens zuzusprechende ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG (dazu nachfolgend E. 5) gleich hoch ausfalle wie die einem unentgeltlichen Rechtsbeistand nach § 16 Abs. 2 VRG zuzusprechende EntschÃ¤digung. Das trifft indessen nicht zu. Deswegen ist hier anzumerken, dass dieses Begehren, selbst wenn es bedingungslos gestellt worden wÃ¤re, abzuweisen wÃ¤re: Die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands setzt nach § 16 Abs. 2 VRG (zusÃ¤tzlich zu den Voraussetzungen fÃ¼r die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung nach § 16 Abs. 1 VRG) voraus, dass die betroffene Partei nicht in der Lage ist, ihre Rechte im Verfahren selber zu wahren (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 41). Greift die angefochtene Anordnung nicht besonders stark in die Rechtsstellung des Betroffenen ein (wovon hier auszugehen ist), mÃ¼ssen besondere tatsÃ¤chliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der auf sich allein gestellte Gesuchsteller nicht gewachsen wÃ¤re (BGE 120 Ia 43). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfÃ¼llt. Die Beschwerdegegner sind primÃ¤r durch ihren Beistand vertreten. Dass dieser, wie in der Beschwerdeantwort geltend gemacht wird, auf dem infrage stehenden Rechtsgebiet nicht Ã¼ber spezifische Kenntnisse verfÃ¼gt, begrÃ¼ndet die Notwendigkeit eines zusÃ¤tzlichen Rechtsbeistandes nicht hinreichend. Der Beistand war denn auch in der Lage, ohne einen zusÃ¤tzlichen Rechtsvertreter Rekurs an die Vorinstanz zu erheben und jenes Rechtsmittel hinreichend zu begrÃ¼nden. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren konnte er sich in der Rolle des Beschwerdegegners auf die Verteidigung des zu Gunsten der VerbeistÃ¤ndeten ausgefallenen Rekursentscheides beschrÃ¤nken.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Gerichtskosten sind gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG kann im Rekursverfahren und im Verfahren vor Verwaltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Gegners verpflichtet werden, "namentlich" wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte (lit. a) oder ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren (lit. b). Als Grundlage einer solchen EntschÃ¤digung an die Beschwerdegegner fÃ¤llt hier § 17 Abs. 2 lit. a VRG in Betracht. Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass nach der Praxis zu dieser Bestimmung an den Schwierigkeitsgrad der sich stellenden Sach- oder Rechtsfragen (als Voraussetzung fÃ¼r die Zusprechung einer EntschÃ¤digung) geringere Anforderungen gestellt werden als bei der Auslegung von § 16 Abs. 2 VRG (GewÃ¤hrung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung). Zu bedenken ist ferner, dass § 17 Abs. 2 lit. a und b VRG keine abschliessende Regelung in dem Sinn bilden, dass die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung nur unter den dort genannten Voraussetzungen in Betracht kÃ¤me (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 24 und 26). Unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden rechtfertigt sich die Zusprechung einer solchen EntschÃ¤digung an die obsiegenden Beschwerdegegner. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, den Beschwerdegegnern binnen dreissig Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 800.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu zahlen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>