<h2>SubmittedText<h2><p>In seiner Antwort auf meine Frage 19.5667 schreibt der Bundesrat, "mit dem Rückgang der Anzahl Nutztiere zwischen 1990 und 2000 sanken die Ammoniakemissionen der Landwirtschaft um 18 Prozent, seither sanken sie nur unwesentlich". Scheinbar war die Reduktion der Nutztiere und somit der Futtermittelimporte die wirksamste Massnahme.</p><p>Können die Umweltziele Landwirtschaft überhaupt erreicht werden ohne Reduktion der Futtermittelimporte und der Nutztiere?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat strebt mit der Agrarpolitik ab 2022 (AP 22 plus) einen flächendeckenden Einsatz von technischen und betrieblichen Massnahmen zur Minderung der Ammoniakemissionen an. Wo das Umweltziel trotz technischer Massnahmen aufgrund der hohen Nutztierdichte nicht erreicht wird, sind zusätzliche Massnahmen zur Reduktion der Intensität zu prüfen. Dies hat der Bundesrat in seinem Bericht in Erfüllung des Postulats Bertschy 13.4284 "Natürliche Lebensgrundlagen und ressourceneffiziente Produktion. Aktualisierung der Ziele" festgehalten. Die Zusammensetzung der Futterration ist ein wichtiger Ansatz zur Emissionsminderung und deshalb in vielen geförderten Massnahmen und Projekten integraler Bestandteil. Im Rahmen der AP 22 plus strebt der Bundesrat eine Verbesserung der Nährstoffeffizienz an, indem der Nährstoffinput genauer an den Bedarf angepasst wird. Ausserdem werden Produktionstechniken angewandt, die mit weniger Nährstoffverlusten verbunden sind. Eine Regulierung zur direkten Verminderung des Imports von Futtermitteln ist im Rahmen der AP 22 plus nicht vorgesehen.</p>