<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6S.92/2007 /rom </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. März 2007 </div> <div class="para">Kassationshof </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Ferrari, Favre, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ &amp; Co., </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Eric Stern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellungsverfügung (Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen, vom 7. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Schreiben an die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 1. Juni 2004 warf die X.________ &amp; Co. drei Personen vor, gegen das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb verstossen zu haben. Mit Verfügung vom 31. März 2006 wurde das Strafverfahren eingestellt. Einen dagegen gerichteten Rekurs wies der Einzelrichter am Bezirksgericht Zürich mit Verfügung vom 7. Dezember 2006 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die X.________ &amp; Co. führt eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde und beantragt, die Verfügung vom 7. Dezember 2006 sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die angefochtene Verfügung ist vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 ergangen. Auf das Rechtsmittel ist daher noch das bisherige Verfahrensrecht anwendbar (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>, e contrario), hier somit dasjenige der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde gemäss <span class="artref">Art. 268 ff. BStP</span>. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Zur eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde ist nicht jeder durch eine Straftat Geschädigte legitimiert, sondern nur das Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes, der Strafantragsteller, wenn es um das Strafantragsrecht als solches geht, und der Privatstrafkläger, wenn er nach den Vorschriften des kantonalen Rechts die Anklage allein und ohne Beteiligung des öffentlichen Anklägers geführt hat (<span class="artref"><artref id="CH/312.0/f" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/g" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/f" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/e" type="start"></artref>Art. 270 lit. e, f und g BStP</span><artref id="CH/312.0/270/f" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/270/g" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/f" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/g" type="end"></artref>). Keine dieser Voraussetzungen ist im vorliegenden Fall erfüllt. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (<span class="artref">Art. 278 Abs. 1 BStP</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelrichteramt für Zivil- und Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 15. März 2007 </div> <div class="para">Im Namen des Kassationshofes </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>