B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-3696/2017 U r t e i l v om 23 . M ä r z 2 0 1 8 Besetzung Richter Stephan Breitenmoser (Vorsitz), Daniel Willisegger und Pascal Richard; Gerichtsschreiberin Kinga Jonas. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen SUVA, Vorinstanz. Gegenstand Diplomprüfung Sicherheitsfachmann EKAS. B-3696/2017 Seite 2 Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer legte am 17. und 18. August 2016 die Diplomp rü- fung „Sicherheitsfachleute EKAS“ ab. Mit Verfügung vom 23. August 2016 teilte ihm die Vorinstanz mit, dass er die Prüfung nicht bestanden habe, weil seine Leistung im Prüfungselement B („Dokumentation und Präsenta- tion“) mit der Note 3.5 bewertet worden sei. Im Prüfungselement A erhielt der Beschwerdeführer die Note 4.5, im Prüfungselement C die Note 5.0. Am 24. Mai 2017 legte der Beschwerdeführer die Nachprüfung im Prü- fungselement B ab. Mit Verfügung vom 30. Mai 2017 teilte ihm die Vor - instanz mit, dass er die Nachprüfung mit der Note 3.5 nicht bestanden habe. B. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 28. Juni 2017 Be- schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragt sinngemäss, die Prüfung sei als bestanden zu erklären. Zur Begründung macht er eine Un- terbewertung seiner Leistung im Prüfungselement B geltend. C. Mit Vernehmlassung vom 24. August 2017 beantragt die Vorinstanz die Ab- weisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Las- ten des Beschwerdeführers. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 30. Mai 2017 ist eine Ver- fügung i.S.v. Art. 5 Abs. 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De- zember 1968 (VwVG, SR 172.021). Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (Art. 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Ziff. 24.1 des Reglements für die Prüfung der Spezialistinnen und Spezia- listen der Arbeitssicherheit vom 24. März 2011 [nachfolgend: EKAS-Regle- ment]). Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Diese ist frist- und form- gerecht eingereicht worden und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzun- gen liegen vor (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 und Art. 44 ff. VwVG). B-3696/2017 Seite 3 Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 2. Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er - messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit der angefochtenen Ver- fügung gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht überprüft Entscheide über Ergebnisse von Prüfungen grundsätzlich mit uneingeschränkter Kognition (Art. 49 VwVG; vgl. ZIBUNG/HOFSTETTER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxis- kommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 49 N 43). Indes haben Prüfungen oftmals Spezialgebiete zum Gegenstand , in denen die Rechtsmittelbe- hörde in der Regel über keine genügenden, eigenen Fachkenntnisse ver- fügt. Zudem sind der Rechtsmittelbehörde zumeist nicht alle massgeben- den Faktoren der Bewertung bekannt und es ist ihr oft nicht möglich, sich ein zuverlässiges Bild über die Gesamtheit der Leistungen einer beschwer- deführenden Person sowie der Leistungen der übrigen Kandidaten zu ma- chen. Eine freie und umfassende Über prüfung der Examensbewertun g würde die Gefahr von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten gegenüber den anderen Prüfungskandidaten in sich bergen und es ist auch nicht Auf- gabe der Beschwerdeinstanz, die Bewertung der Prüfungsleistungen einer beschwerdeführenden Person gewis sermassen zu wiederholen (vgl. BVGE 2008/14 E. 3.1). In stän diger Rechtsprechung auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht daher bei der Bewertung von Prüfungsleistun- gen und spezifischen Fragen, die seitens der Justizbehörden naturgemäss schwer überprüfbar sind, eine gewisse Zurückhaltung. Es hat nur dann auf Rügen betreffend eine behauptete Unangemessenheit der Bewertung von Prüfungsleistungen detailliert einzugehen, wenn die beschwerdeführende Person selbst substantiierte und überzeugende Anhaltspunkte sowie die entsprechenden Beweismittel dafür liefert, dass das Ergebnis materiell nicht vertretbar ist, dass eindeutig zu h ohe Anforderungen gestellt oder dass die Prüfungsleistungen offen sichtlich unterbewer tet wurden (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.4.1; Urteil des BGer 2D_2/2010 vom 25. Februar 2011 E. 3.4; BVGE 2010/21 E 5.1 m.w.H.; PATRICIA EGLI, Gerichtlicher Rechts- schutz bei Prüfungsfällen: Aktuelle Entwicklungen, in: ZBI 2011, S. 553 ff., insb. S. 555 f., m.w.H.). Zusammenfassend weicht das Bundesverwaltungsgericht dem nach nicht ohne Not von der Beurteilung der Experten ab, nicht zuletzt wenn diese im B-3696/2017 Seite 4 Rahmen der Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung zu den Rügen der beschwerdeführenden Person genommen haben und die Auffassung der Experten, insbesondere soweit sie von derjenigen der beschwerdeführen- den Person abweicht, nachvollziehbar und einleuchtend ist (vgl. BVG E 2010/11 E. 4.2 und 2008/14 E. 3.1 f. und 4.3.2, m.w.H.; P ATRICIA EGLI, a.a.O. S. 556; ZIBUNG/HOFSTETTER, in: Waldmann/Weissenberger, a.a.O, Art. 49 N 45 ff.). Die dargelegte Zurückhaltung gilt jedoch nur für die inhaltliche, materielle Bewertung der Prüfungsleistungen. Sind demgegenüber die Auslegung oder Anwendung von Rechtsvorschriften streitig oder werden Verfahrens- mängel im Prüfungsablauf gerügt, so hat das Bundesverwaltungsgericht die erhobenen Einwendungen mit umfassender Kognition zu prüfen (vgl. BVGE 2008/14 E. 3.3). Auf Verfahrensfragen nehmen all jene Einwände Bezug, die den äusseren Ablauf der P rüfung, die Aufgabenstellung oder das Vorgehen bei der Bewertung betreffen (vgl. Urteil des BGer 2D_6/2010 vom 24. Juni 2010 E. 5.2; Urteil des BVGer B-6256/2009 vom 14. Juni 2010 E. 3, m.w.H.). Die Beweislast für allfällige Verfahrensfehler obliegt der be- schwerdeführenden Person. 3. Bei der Vorinstanz können nach erfolgreichem Besuch der entsprechenden EKAS-Lehrgänge und dem Erfüllen der Voraussetzungen für die Diplomie- rung Diplome als Sicherheitsfachmann/Sicherheitsfachfrau erlangt werden (Ziff. 1.1 und 1.3 EKAS-Reglement). Die Prüfungskommission beaufsichtigt und leitet die Prüfungen (Ziff. 3.1 E- KAS-Reglement). Die Leitung Ausbildung bestimmt das Prüfungsteam, ist verantwortlich für das Erstellen der Prüfungsaufgaben, der Musterlösun- gen sowie der Bewertung skriterien, überwacht den ordnungsgemässen Ablauf der Prüfungen und entscheidet auf Antrag des Prüfungsteams über das Bestehen oder Nic htbestehen der Prüfungen (Ziff. 4 EKAS-Regle- ment). Das Prüfungsteam besteht aus der Prüfungsleitung (i.d.R. ein Kurs- leiter) und den Fachexperten (Ziff. 5 EKAS-Reglement). Die Prüfung umfasst eine schriftliche Prüfung, die Dokumentation und Prä- sentation eines Programms zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in einem Betrieb sowie das Erstellen eine r sys- tematischen Gefährdungsermittlung (Ziff. 7 EKAS-Reglement). B-3696/2017 Seite 5 Gegenstand der Dokumentation (Hausarbeit) und Präsentation sind die selbständige Analyse einer konkreten Problemstellung auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie ein Lösungsvor- schlag (Ziff. 9.1 EKAS-Reglement). Die Dokumentation und Präsentation wird von der Prüfungsleitung und zwei Fachexperten bewertet. Ein Fach- experte zeichnet den wesentlichen Inhalt der Präsentation auf (Ziff. 9.2 und 9.3 EKAS-Reglement). Die Leistungen werden mit ganzen und halben Noten von 6 bis 1 bewertet. Die Prüfenden setzen die Bewertung gemeinsam fest. Sind sie sich nicht einig, wird von den Notenvorschlägen das arithmetische Mittel errechnet (Ziff. 19 EKAS-Reglement). Die Prüfung als Sicherheitsfachmann gilt als bestanden, wenn das Prüfungselement Dokumentation und Präsentation mindestens mit der Note 4 benotet wird, der Notendurchschnitt der Leis- tungsbewertungen aller drei Prüfungselemente mindestens 4 beträgt und keine Note unter 3 liegt (Ziff. 11 EKAS-Reglement). Wer die Prüfung insge- samt nicht besteht, kann die nicht bestandenen Prüfungselemente inner- halb eines Jahres wiederholen, wobei die Leitung Ausbildung diese Frist auf begründetes Gesuch hin erstrecken kann (Ziff. 21.1 EKAS-Reglement). Nicht bestandene Prüfungselemente können maximal zweimal wiederholt werden (Ziff. 21.2 EKAS-Reglement). 4. Der Beschwerdeführer macht eine Unterbewertung seiner Leistung im Prü- fungselement B (Dokumentation und Präsentation) geltend. 4.1 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Bun- desverwaltungsgerichts hat die Rechtsmittelinstanz auf Rügen zur Bewer- tung von Prüfungsleistungen nur dann detailliert einzugehen, wenn der Be- schwerdeführer selbst substantiierte, objektiv nachvollziehbare un d damit überzeugende Anhaltspunkte dafür liefert, dass das Ergebnis offensichtlich nicht vertretbar und die Prüfungsleistung klar unterbewertet worden ist. Die entsprechenden Rügen müssen dabei von objektiven Argumenten und Be- weismitteln getragen sein. Der Beschwerdeführer wird den Anforderungen an eine genügende Substantiierung seiner Rügen insbesondere dann nicht gerecht, wenn er sich einfach darauf beschränkt zu behaupten, seine Lö- sung sei vollständig und korrekt, ohne diese Behauptung näher zu begrün- den oder zu belegen. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich lediglich da- von zu überzeugen, dass die Korrekturen und Bewertungen insgesamt ob- jektiv nachvollziehbar und schlüssig sind (vgl. BVGE 201 0/21 E. 5.1; 2010/11 E. 4.3; 2010/10 E. 4.1). Solange die Bewertung nicht als fehlerhaft B-3696/2017 Seite 6 oder offensichtlich unangemessen erscheint und keine Anhaltspunkte da- für vorliegen, dass die Prüfungsexperten sich von sachfremden Kriterien haben leiten lassen, ist auf deren Meinung und Bewertung abzustellen und es besteht kein A nlass, von der vorgenommenen Beurteilung abzuwei- chen. Vermögen die Einwände des Beschwerdeführers keine erheblichen Zweifel zu wecken, gilt eine sachgerechte und willkürfreie Benotung des- halb als erwiesen und ist auf eine zusätzliche Beweismassnahme in Form eines Sachverständigengutachtens oder auf eine Rückweisung zu weite- ren inhaltlichen Abklä rungen an die Vorinstanz zu verzichten . Sofern es dem Beschwerdeführer jedoch gelingt, eine offensichtlich unvollständige oder fehler- bzw. mangelhafte Bewertung seiner Prüfungsleistung zu sub- stantiieren, ist es wiederum Sache der Examinatoren, im Einzelnen und in objektiv nachvollziehbarer Weise darzulegen, weshalb eine Lösung des Beschwerdeführers falsch, mangelhaft oder unvollständig sei und er aus diesen Gründen nicht eine höhere Punktzahl erhalten habe (vgl. BGE 136 I 229 E 5.4.1; BVGE 20 10/21 E. 5.1, 2010/11 E. 4.1, 2010/10 E . 4.1, m.w.H.). Die Examinatoren, deren Notenbewertung beanstandet wird, nehmen im Rahmen der Vernehmlassung der Erstinstanz Stellung. Dabei überprüfen sie in der Regel ihre Bewertung nochmals und zeigen auf, ob bzw. weshalb sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder dass sie an der ur- sprünglichen Bewertun g festhalten (vgl. BVGE 2008/14 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Examinatoren in der Lage sind, die Bewertung der Prüfungsleistungen objektiv vorzunehmen. In Be- zug auf die relative Gewichtung der verschiedenen Aufgaben, der Überle- gungen oder Berechnungen, die zusammen die korrekte und vollständige Antwort auf eine bestimmte Prüfungsfrage darstellen, kommt den Exami- natoren ein erheblicher Beurteilungsspielraum zu. Dies gilt insbesondere auch bei der Beurteilung der Frage, wie viele Punkte für eine konkrete ab- weichende oder nur teilweise richtige Antwo rt erteilt werden. Das Ermes- sen der Examinatoren ist nur dann eingeschränkt, wenn die Prüfungsor- gane ein verbindliches Bewertungsraster vorgegeben haben, in dem die genaue Punkteverteilung für einzelne Teilantworten klar definiert ist. In ei- nem solchen Fal l hat jeder Kandidat entsprechend dem Grundsatz der Gleichbehandlung einen Anspruch darauf, dass er diejenigen Punkte er- hält, die ihm gemäss Bewertungsraster für eine korrekte Te illeistung zu- stehen (vgl. BVGE 2008/14 E. 4.3.2, m.w.H.). B-3696/2017 Seite 7 4.2 Der Beschwerdeführe r hat die Anforderungen für das Bestehen der Diplomprüfung gemäss Ziff. 11 EKAS-Reglement im Rahmen der Nachprü- fung nicht erfüllt, da seine Leistung im Prüfungselement Dokumentation und Präsentation mit 87 Punkten und damit mit der ungenügenden Note 3.5 bewertet worden ist (Notenskala, act. 12 S. 3 Vorakten; act.14a Vorakten). Im Folgenden ist ausgehend von den Rügen des Beschwerdeführers zu prüfen, ob seine Prüfungsleistung im Prüfungselement Dokumentation und Präsentation unvollständig, fehlerhaft oder of fensichtlich unangemessen bewertet wurde und ob die Examinatoren sich bei ihrer Bewertung von sachfremden Kriterien haben leiten lassen. 4.2.1 Mit Bezug auf die unter Ziff .1.1 beurteilte „Struktur/Gestaltung“ des Inhalts der Dokumentation macht der Beschwerdeführer geltend, er habe den Antrag an die Geschäftsleitung am Ende seiner Dokumentation (S. 8) aufgeführt. Die Examinatoren haben die Leistung des Beschwerdeführers bei diesem Kriterium mit vier von maximal sechs Punkten beurteilt. Als Beurteilungs- notiz halten sie fest: „Zus. sollte konkreter auf dieses Sicherheitsprogr. ein- gehen, mit Antrag u. Farbvollziehbarkeit“. In ihrer Vernehmlassung führt d ie Vorinstanz diesbezüglich aus, die Zu- sammenfassung, die am Anfang der schriftlichen Arbeit zu formulieren sei, solle in wenigen Zeilen die wichtigsten Punkte darlegen, die anschliessend im Rahmen der Ausführungen vertieft würden. Kernpunkt der schriftlichen Arbeit sei der Antrag, der v om Sicherheitsfachmann an die (fiktive) Ge- schäftsleitung gestellt werde und von dieser genehmigt werden solle. Der Beschwerdeführer erwähne dieses wichtige Element in seiner Zusammen- fassung nicht einmal ansatzweise, was als bedeutender Mangel zu qualifi- zieren sei, der bereits den Abzug von zwei Punkten rechtfertigen würde. Im Fall des Beschwerdeführers sei ein Punkteabzug zudem auf Grund von Ungenauigkeiten und Unsorgfalt beim Verfassen der schriftlichen Arbeit er- folgt, was beispielsweise der Text zu der Tabelle auf S. 4 und die sprachli- chen Ungereimtheiten zeigten. Dass der Beschwerdeführer den Antrag an die Geschäftsleitung am Ende seiner Dokumentation aufgeführt hat, vermag nicht aufzuwiegen, dass der Antrag in seiner Zusammenfassung fehlt, wo er nach sachgerecht begrün-B-3696/2017 Seite 8 deter Ansicht der Examinatoren zwingend hätte erwähnt sein müssen. Da- mit ist auf Grund der Beanstandungen der Examinatoren mit Bezug auf die Kriterien „Zusammenfassung“ und „Umfang/Sorgfalt“ nachvollziehbar, weshalb dem Beschwerdeführer unte r Ziff. 1.1 nur vier der sechs mögli- chen Punkte erteilt wurden. Der Beschwerdeführer kann aus seinem dies- bezüglichen Vorbringen jedenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. 4.2.2 Mit Bezug auf den unter Ziff.1.5 beurteilten „Massnahmenplan“ in der Dokumentation macht der Beschwerdeführer geltend, er habe im Vorge- hensplan (S. 7) mit dem Textilmeister und dem Abteilungsleiter eine Mitwir- kung der Linienvorgesetzten aufgeführt. Die Examinatoren haben dem Beschwerdeführer unter Ziff. 1.5 sechs von zehn Punkten erteilt. Sie halten in den Beurteilungsnotizen Folgendes fest:  „Sind wirklich keine S+T Massanahmen möglich?“  „P-Massnahme, ist eine Erklärung, keine Massnahme.“  „Es darf gezweifelt werden, ob diese Massnahmen zum Ziel führen.“  „Keine Mitwirkung der Vorgesetzten.“ In ihrer Vernehmlassung führt die Vorinstanz aus, es treffe zwar zu, dass der Beschwerdeführer die in seiner Beschwerde genannten Vorgesetzten in seiner schriftlichen Arbeit erwähnt habe. Dies habe er jedoch nur im Zu- sammenhang mit der Ausführung der Massnahmen im Vorgehensplan ge- tan. Der Einbezug der Vorgesetzten hätte jedoch bereits im Rahmen der Erarbeitung und Definition der Massnahmen ( also im Massnahmenplan) vorgesehen werden müssen, was aus der Dokumentation des Beschwer- deführers aber nicht hervorgehe. Der Abzug von vier Punkten sei im Übri- gen nicht nur auf Grund dieses Mangels erfolgt, sondern auch, weil der Beschwerdeführer zu den S- und T-Massnahmen (Substitution und techni- sche Schutzmassnahmen) überhaupt keine Ausführungen gemacht habe, obwohl diese die Hauptpfeiler der Prävention seien und Vorrang vor den O- und P-Massnahmen (organisatorische Massnahmen und persönliche Schutzausrüstung) hätten. Der Beschwerdeführer hätt e zumindest eine kurze Begründung dafür liefern müssen, weshalb keine S- und T-Massnah- men möglich oder sinnvoll seien. Auf Grund dieser Ausführungen der Vorinstanz ist es nachvollziehbar, dass die Erwähnung der Vorgesetzten durch den Beschwerdeführer unter dem Beurteilungskriterium 1.6, Vorgehensplan (wo dem Beschwerdeführer die B-3696/2017 Seite 9 volle Punktzahl erteilt wurde) , deren Erwähnung unter dem Beurteilungs- kriterium 1.5, Massnahmenplan, nicht zu ersetzen vermag. 4.2.3 Mit Bezug auf das unter Ziff. 2.2 beurteilte Kriterium „Situationsana- lyse“ in der Präsentation bringt der Beschwerdeführer vor, er habe mit Blick auf den Schwerpunkt dargelegt, dass die Finger die „verletzungsreichsten“ Körperteile bei der X._______ AG seien. Des Weiteren sei ihm nicht klar, ob er für die auf Seite 18 der Präsentation aufgeführten Kosten Punkte erhalten habe. Die Examinatoren haben dem Beschwerdeführer für die Situationsanalyse vier von zehn Punkten erteilt. Sie halten in ihren Bewertungsnotizen Fol- gendes fest:  „Ausfalltage verschieden“  „Unfallarten u. Verletzungsarten fehlen“  „keine Kosten“  „Begründung für Schwerpunkt unklar“ Die Vorinstanz führt diesbezüglich aus, der Beschwerdeführer habe die Ur- sachen der im Betrieb entstandenen Fingerve rletzungen nicht analysiert, weshalb die Wirksamkeit der formulierten Massnahmen nicht überprüft werden könne. Darüber hinaus seien in seiner Präsentation die für den Be- trieb durch die Unfälle entstandenen Kosten nicht aufgeführt. Zwar seien auf Seite 9 der Präsentation die ausbezahlten Taggelder (d.h. die Versiche- rungsleistungen) angegeben; diese entsprächen jedoch nicht den Kosten, die dem Betrieb infolge der Absenz der Mitarbeiter entstünden. Dass diese Kosten auf Seite 8 der schriftlichen Arbeit aufgeführt seien, sei irrelevant, denn die Präsentation müsse in sich schlüssig und unabhängig von der schriftlichen Arbeit verständlich und vollständig sein. Darüber hinaus seien die auf Seite 18 der Präsentation aufgeführten Kosten nicht nachvollzieh- bar, weshalb sie den vorangehenden Mangel in der Präsentation nicht be- heben könnten. Mit diesen Ausführungen der Vorinstanz ist überzeugend dargelegt, wo die Mängel in der Situationsanalyse des Beschwerdeführers liegen, die dazu geführt haben, dass ihm unter Ziff. 2.2 der Präsentation vier von zehn Punkten erteilt wurden. Insbesondere erscheint es nachvollziehbar, wenn die Examinatoren erwarten, dass der Kandidat im Rahmen einer Sit uati- onsanalyse auch darlegt und begründet, weshalb er den Unfallschwer- punkt an einen bestimmten Körperteil (hier an den Fingern) sieht. B-3696/2017 Seite 10 4.2.4 Mit Bezug auf die unter Ziff. 2.4 beurteilten „Zielformulierungen“ in der Präsentation macht der Beschwerdeführer geltend, er habe die Kosten auf Seite 13 der Präsentation aufgeführt. Des Weiteren habe er die Ziele auf das Jahr 2015 bezogen, weil s ich der von ihm präsentierte Zeitraum auf die Jahre 2009 bis 2014 beziehe. Die Examinatoren hätten die Zielsetzung auf das Jahr 2015 in der Dokumentation (Beurteilungskriterium 1.4) nicht beanstandet. Die Examinatoren haben die Leistung des Beschwerdeführers unter Ziff. 2.4 mit zwei von vier Punkten bewertet. Sie halten als Bewertungsno- tizen Folgendes fest:  „Auf 2015 bezogen?“  „Kosten?“ In der Vernehmlassung führt d ie Vorinstanz mit Bezug auf die vom Be- schwerdeführer auf Seite 13 seiner Präsentation genannten Ziele aus, es sei nicht sinnvoll, eine Reduktion der „Berufsunfälle mit Ausfalltagen“ an- zustreben, da es sich bei einem Unfall nicht im Voraus sagen lasse, ob daraus überhaupt Ausfalltage resultierten. Vielmehr sei eine allgemeine Reduktion der Berufsunfälle anzustreben, unabhängig von den daraus ent- stehenden Folgen. Des Weiteren könne es mangels neuerer Zahlen zwar gerechtfertigt sein, für eine Analyse Daten aus den Jahren 2009 bis 2014 heranzuziehen. Es erscheine aber nicht als sinnvoll, für einen im Jahr 2017 gehaltenen Vortrag eine Reduktion der Berufsunfälle im Jahr 2015 als Ziel zu setzen. Darüber hinaus sei es unverständlich, weshalb der Beschwer- deführer eine Reduktion der Kosten um Fr. 36‘833.– anstrebe. Es fehle ein Bezug zwischen dieser Ersparnis und den durch die Unfälle verursachten Kosten; auch bei Berücksichtigung der Folie 9 werde es nicht klar, wie der Betrag von Fr. 36‘833.– zustande komme, da der Beschwerdeführer nur die V ersicherungsleistungen aufführe , nicht jedoch die für den Betrieb durch die Unfälle und die darauf folgenden Absenzen entstehenden Kos- ten. Schliesslich sei das vom Beschwerdeführer formulierte Ziel „im Schnitt etwa 18 Ausfalltage mit Kosten von ca. Fr. 18‘000.–„ überhaupt nicht ver- ständlich. Mit alledem legt die Vorinstanz nachvollziehbar begründet dar, dass und weshalb dem Beschwerdeführer unter Ziff. 2.4 zwei Punkte weniger als die Maximalpunktzahl erteilt wurden. Der Beschwerdeführer kann aus seinen Vorbringen zu diesem Prüfkriterium deshalb nichts zu seinen Gunsten ab- leiten. B-3696/2017 Seite 11 4.2.5 Mit Bezug auf den unter Ziff. 2.5 beurteilten „Massnahmenplan“ in der Präsentation weist der Beschwerdeführer wiederum darauf hin , dass die Examinatoren das Fehlen der Mitwirkung der Vorgesetzten beanstandet hätten. Er habe jedoch mit dem Textilmeister und dem Abteilungsleiter die Mitwirkung der Vorgesetzten in seiner Dokumentation sowohl im Massnah- menplan (S. 15) als auch im Vorgehensplan (S. 16) festgehalten. Die Examinatoren haben dem Beschwerdeführer bei diesem Beurteilungs- kriterium sechs von zehn Punkten erteilt. Sie halten in ihren Bewertungs- notizen Folgendes fest:  „Keine Mittel vorhanden?“  „Mitwirkung Vorgesetzte fehlt“ Die Vorinstanz verweist auf ihre Ausführungen im Zusammenhang mit der Beurteilung des Massnahmenplans in der Dokumentation (Beurteilungskri- terium 1.5) und führt ergänzend aus, dass es zwar zutreffe, dass der Be- schwerdeführer die Vorgesetzten erwähne, dies jedoch nur im Zusammen- hang mit der Ausführung der Massnahmen im Vorgehensplan. Der Einbe- zug müsse aber bereits im Massnahmenplan, im Rahmen der Erarbeitung und Definition der Massnahmen , vorgesehen sein. Problematisch sei zu- dem, dass der Beschwerdeführer zu den S- und T-Massnahmen überhaupt keine Ausführungen mache, obwohl dies die Hautpfeiler der Prävention seien. Schliesslich seien die Verhältnismässigkeit, die Durchführbarkeit so- wie die Zielorientiertheit der vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Mas- snahmen fragwürdig. Wie bereits oben (E. 4.2.2 hiervor) ausgeführt, begründet die Vorinstanz auf nachvollziehbare Weise, weshalb die Examinatoren das Fehlen der Mitwirkung der Vorgesetzten beanstandet haben. 4.2.6 Mit Bezug auf den unter Ziff. 2.7 beurteilten „Antrag“ in der Präsenta- tion beanstandet der Beschwerdeführer, dass ihm nur drei von vier mögli- chen Punkten erteilt worden seien, während er beim „Antrag“ in der Doku- mentation (Ziff. 1.7) für die Verwendung der gleichen Tabelle die volle Punktzahl erhalten habe. Unter Ziff. 2.7 halten d ie Examinatoren als Bewer tungsnotiz fest: „Kos- ten/MA? unklar“, weshalb sie ihm drei von vier Punkten geben. Die Vorinstanz führt in ihrer Vernehmlassung aus , die Tabelle in der Prä- sentation (S. 17) sei nicht verständlich. Gleiches gelte für die Tabelle in der B-3696/2017 Seite 12 schriftlichen Arbeit (S. 8), die der Beschwerdeführer zum Vergleich heran- ziehe. Einerseits sei es unüblich, die entstandenen Kosten pro Mitarbeiter aufzuzeigen, da dies bei der Erarbeitung eines Sicherheitsprogramms nicht zielführend sei. Zudem seien die im Betrieb entstehenden Kosten nicht aufgeschlüsselt, weshalb unklar sei, wie sich diese zusammensetz- ten. Aus diesen Gründen sei darauf hinzuweisen, dass die Bewertung der Leistung des Beschwerdeführers in der schriftlichen Dokumentation äus- serst grosszügig ausgefallen sei, während die für die Präsentation erteilten drei von vier Punkten seiner Leistung entsprächen. Diesen Ausführungen der Vorinstanz ist nichts hinzuzufügen; insbesondere ist damit nachvollziehbar, weshalb dem Beschwerdeführer für den unter Ziff. 2.7 beurteilten „Antrag“ in der Präsentation kein zusätzlicher Punkt – und damit die Maximalpunktzahl – erteilt werden kann. 4.2.7 Mit Bezug auf das unter Ziff. 3.1 beurteilte Kriterium „Auftritt/Zeit“ während der Präsentation macht der Beschwerdeführer geltend, bei sei- nem ersten Prüfungsversuch sei nicht beanstandet worden, dass er keine Inhaltsangabe gemacht habe. Des Weiteren habe er „die Prüfer verab- schiedet“, wie Seite 20 seiner Dokumentation [recte Präsentation] zeige, und habe allen dreien die Hand gegeben. Der Beschwerdeführer hat in dieser Bewertungskategorie fünf von zehn Punkten erhalten. Die Examinatoren halten in den dazugehörigen Bewer- tungsnotizen Folgendes fest:  „knappe Begrüssung“  „kein Inhaltsverzeichnis“  „keine Verabschiedung“ Die Vorinstanz führt in ihrer Vernehmlassung aus, dem Beschwerdeführer seien in der ersten Prüfung vier Punkte abgezogen worden, weil der Inhalt nicht bekannt gewesen sei und er keine Schlussfolgerung formuliert habe. Bei der Nachprüfung seien ihm fünf Punkte abgezogen worden, was auf den zusätzlichen Umstand zurückzuführen sei, dass seine Begrüssung knapp ausgefallen und keine Verabschiedung erfolgt sei. Mit Bezug auf die Verabschiedung müsse zwischen der Prüfungssituation an sich und dem in diesem Rahmen vom Kandidat en vor der fiktiven Geschäftsleitung des Unternehmens (bestehend aus den drei Prüfern) gehaltenen Vortrag un- terschieden werden. V om Kandidaten werde erwartet, dass er sich am Ende seines Vortrags von der fiktiven Geschäftsleitung verabschiede. Wie im Beurteilungsbogen festgehalten, habe sich der Beschwerdeführer vor B-3696/2017 Seite 13 dem Verlassen des Raums zwar von den Examinatoren verabschiedet, nicht jedoch von der fiktiven Geschäftsleitung am Ende seines Vortrags. Mit alledem legt die Vorinstanz begründet dar, wofür dem Beschwerdefüh- rer in beiden Prüfungen vier Punkte und insbesondere wofür ihm in der Nachprüfung ein weiterer Punkt , also insgesamt fünf Punkte, abgezogen wurden. Was den Punkteabzug für das Fehlen der Verabschiedung angeht, so ist es im Rahmen des Beurteilungsspielraums der Examinatoren als ver- tretbar anzusehen, wenn sie den auf der vom Beschwerdeführer erwähn- ten Seite 20 seiner Präsentation stehenden Satz „Danke für Ihre Aufmerk- samkeit!“ nicht als die erwartete Verabschiedung v on der fiktiven Ge- schäftsleitung wertet. Damit kann der Beschwerdeführer aus seinem Vor- bringen zu der Beurteilungsziffer 3.1 nichts zu seinen Gunsten ableiten. 4.2.8 Schliesslich macht der Beschwerdeführer mit Bezug auf das unter Ziff. 3.5 beurteilte Kriterium „Zeit“ in der Präsentation geltend, es sei nicht klar, weshalb er nur vier von sechs Punkten erhalten habe, da die Dauer seiner Präsentation mit neun Minuten innerhalb der Richtgrösse von zehn plus/minus zwei Minuten gewesen sei. Die Examinatoren halten als Bewertungsnotiz fest, „9‘00““ fest und erteilen dem Beschwerdeführer vier von sechs möglichen Punkten. Die Vorinstanz führt in ihrer Vernehmlassung aus, beim Zeitmanagement sei von Bedeutung, dass die Kandidaten in ungefähr zehn Minuten einen inhaltlich vollständigen Vortrag hielten. Dabei könnten sie ihre Uhren tra- gen, womit sie die volle Kontrolle über den Zeitablauf hätten. Zudem wür- den sie von den Prüfern mittels einer Karte, die hochgehalten werde, über den Ablauf der neunten Minute informiert. Falls ein Kandidat seine Präsen- tation nach zwölf Minuten noch nicht beendet habe, würden die Prüfer den Prüfungsraum verlassen. Ein Punkteabzug werde vorgenommen, wenn die Präsentation bei einer Zeitunterschreitung von mindestens 30 Sekunden unvollständig sei. Wie ausgeführt, habe die Präsentation des Beschwerde- führers inhaltliche Mängel aufgewiesen und sei unvollständig gewesen. Da seine Zeitunterschreitung nicht 30 Sekunden, sondern eine Minute betra- gen habe, habe ein Abzug von zwei Punkten vorgenommen werden müs- sen. Mit diesen Ausführungen legt die Vorinstanz nachvollziehbar dar, weshalb dem Beschwerdeführer beim Beurteilungskriterium „Zeit“ nur vier Punkte B-3696/2017 Seite 14 erteilt worden sind. Im Übrigen hätte die Erteilung der dem Beschwerde- führer bei diesem Kriterium bis zur Maximalpunktzahl fehlenden zwei Punkte nach den vorangehenden Erwägungen keinen Einfluss auf das Be- stehen der Prüfung, da er damit immer noch nicht die nach der Notenskala im Prüfungselement B für die Note 4.0 erforderlichen 90 Punkte erreichen würde (S. 3 act. 12 Vorakten). 4.3 Zusammenfassend ergibt sich damit, dass die Beurteilung der Prü- fungsleistung des Beschwerdeführer s im Prüfungselement „Dokumenta- tion und Präsentation“ nicht zu beanstanden ist und d iesem zu Recht 87 Punkte und damit die Note 3.5 erteilt wurde. Die Voraussetzung von Ziff. 11 EKAS-Reglement, wonach die Prüfung als Sicherheitsfachmann als bestanden gilt, wenn das Prüfungselement Dokumentation und Präsenta- tion mindestens mit der Note 4 benotet wird, ist somit nicht erfüllt. 5. Die Beschwerde erweist sich damit als insgesamt unbegründet und ist ab- zuweisen. 6. Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer die Ver- fahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Regle - ments vom 21. Februar 2008 über die Ko sten und Entschädigungen vor dem Bun desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Spruchge - bühr richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (Art. 63 Abs. 4bis VwVG und Art. 2 Abs. 1 VGKE). Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 700.– festzu- setzen und dem vom Beschwerdeführer be zahlten Kostenvorschuss von Fr. 1‘000.– zu entnehmen. Dem Beschwerdeführer ist der Restbetrag von Fr. 300.– aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten. Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zu- zusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE). 7. Gemäss Art. 83 Bst. t BGG kann dieses Urteil nicht mit Beschwerde in öf - fentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Schweizerische Bundesge - richt weitergezogen werden. Der vorliegende Entscheid ist demnach end - gültig. B-3696/2017 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 700.– werden dem Beschwerde- führer auferlegt und dem Kostenvorschuss von Fr. 1‘000.– entnommen. Dem Beschwerdeführer wird der Restbetrag von Fr. 300.– aus der Ge- richtskasse zurückerstattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: Rückerstattungsformular; Beschwerdebeilagen zurück); – die Vorinstanz (Einschreiben; Beilage: Vorakten zurück). Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Stephan Breitenmoser Kinga Jonas Versand: 27. März 2018