<h2>SubmittedText<h2><p>Die nationale Ernährungsstrategie und die Salzstrategie sowie das Nationale Programm "Ernährung und Bewegung" des Bundesamtes für Gesundheit, der Aktionsplan grüne Wirtschaft des Bundesamtes für Umwelt und die Agrarpolitik 2014-2017 des Bundesamtes für Landwirtschaft stellen übergeordnete Strategien verschiedener Bundesämter dar, welche die Ernährungslandschaft in der Schweiz prägen sollen. Das Parlament hat den Kreditrahmen für den Auftritt der Schweiz an der Expo Milano 2015 zum Thema "Den Planeten ernähren. Energie für das Leben" bewilligt.</p><p>In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie wird sichergestellt, dass die genannten übergeordneten Strategien am Schweizer Auftritt an der Expo Milano abgebildet werden?</p><p>2. Wie wird sichergestellt, dass die für die Ernährungslandschaft Schweiz wichtigen NGO einen Auftritt erhalten?</p><p>3. Wie wird insbesondere dem Thema "Ernährung und Gesundheit" im Auftritt der Schweiz an der Expo Milano Rechnung getragen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Ziel des Bundesrates ist es, die Schweiz an der Weltausstellung 2015 als verantwortungsvolles und solidarisches Land in den Bereichen Ernährung und Gesundheit zu zeigen. Zu diesem Zweck hat die dafür zuständige Präsenz Schweiz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten eine Arbeitsgruppe gebildet, die die thematische Ausstellung des Schweizer Pavillons konzipiert. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, das Bundesamt für Landwirtschaft und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sind darin vertreten. Bei der Entwicklung der Ausstellung orientiert sich die Arbeitsgruppe unter anderem an den übergeordneten Strategien der Bundesämter und an der Schweizer Ernährungsstrategie. So soll im Schweizer Pavillon der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln thematisiert werden. Ebenso wird die Problematik von Fehlernährung und Inaktivität thematisiert, und es wird auf die gesundheitliche Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung in der Krankheitsprävention hingewiesen. Ein Fokus wird auch auf Diversität, Saisonalität und Regionalität von Nahrungsmitteln sowie die Nachhaltigkeit der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft gelegt. Zudem wird die globale Rolle der Schweiz als Vermittlerin von Expertenwissen beleuchtet.</p><p>2. Nichtregierungsorganisationen (NGO) haben die Möglichkeit, den Pavillon für eigene Veranstaltungen und Präsentationen kostenlos zu nutzen. Hierfür stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung. Zudem würdigen die Veranstalter der Weltausstellung die Rolle der NGO und der Zivilgesellschaft, indem sie diesen Akteuren einen Bauernhof ("Cascina Triulza") auf dem Gelände der Expo 2015 in Rho-Pero als Ausstellungsraum zur Verfügung stellen.</p><p>3. Bereits anlässlich des Rahmenprogramms "Verso l'Expo 2015" im Vorfeld der Weltausstellung ist dem Bereich "Ernährung und Lebensmittelsicherheit" und damit auch der Gesundheit ein Themenschwerpunkt gewidmet. Durch den Einbezug des Bundesamtes für Gesundheit und des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen wird im Hinblick auf die Weltausstellung sichergestellt, dass den Aspekten Bewegung und Gesundheit Rechnung getragen wird und dass sich der Auftritt der Schweiz an den Projekten der Schweizer Ernährungsstrategie (z. B. Qualitätsstandards der Gemeinschaftsgastronomie, Salzstrategie) orientiert. Die Darstellung weiterer Themenfelder aus den Bereichen Gesundheit und Bewegung ist zurzeit mit den zuständigen Fachämtern (z. B. Bundesamt für Sport, Bundesamt für Gesundheit) in Abklärung.</p>  Antwort des Bundesrates.