<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00688</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, war zuletzt bis Ende März 2011 als Bohrspezialist für Tiefbohrungen bei der Z.___ angestellt (Urk. 6/13/2). Am 11. Oktober 2010 hatte er einen Unfall erlitten, bei dem er von einem Rohr am Thorax getroffen worden war und eine Thoraxkontusion erlitten hatte. In der Folge litt er an thorakolumbovertebralen Beschwerden (Urk. 6/24/18-19, Urk. 6/24/22). Seine Unfallversicherung Suva stellte ihre daraufhin erbrachten Leistungen mit Verfügung vom 28. März 2011 per 11. April 2011 ein (Urk. 6/24/14-15). Per 31. März 2011 wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst (Urk. 6/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juli 2011 wurde der Versicherte durch die Krankentaggeldversicherung wegen Rückenbeschwerden zur Früher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung angemeldet (Urk. 6/5), und am 3. August 2011 meldete er sich bei der Eidgenössischen Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/17). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse ab und verneinte nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 1. März 2012, Urk. 6/37; Einwandschreiben vom 9. März und 5. Mai 2012, Urk. 6/39, Urk. 6/42) einen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente (Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 23. August 2012; Urk. 6/48). Auf die dagegen erhobene Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde vom 20. September 2012 trat das Sozialversicherungsgericht des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich im Verfahren Nr. IV.2012.01010 mit Beschluss vom 31. Oktober 2012 wegen ungenügender Beschwerde nicht ein (Urk. 6/50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 25. Juli 2013 meldete sich der Versicherte bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/56). Die IV-Stelle holte daraufhin das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS A.___ vom 25. April 2014 ein (Urk. 6/71). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 13. August 2014 die Abweisung des Rentengesuchs an (Urk. 6/78). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 8. September 2014 (Urk. 6/80) und vom 27. Oktober 2014 (Urk. 6/86) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände. Mit Verfügung vom 11. Dezember 2014 wies die IV-Stelle das Rentengesuch wie angekündigt ab (Urk. 6/91). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2014 auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten im Rahmen der Schadenminderungspflicht ausserdem die Pflicht zur Nikotinab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenz und zur Gewichtsreduktion (Urk. 6/90).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Juli 2015 bat der Versicherte die IV-Stelle mit Verweis auf den Bericht des B.___ vom 2. Februar 2015 (Urk. 6/92) sinngemäss um erneute Überprüfung seiner Ansprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che (Urk. 6/93/2). Am 8. September 2015 bestätigte das B.___ gegenüber der IV-Stelle die Neuanmeldung des Versicherten und betreffend die Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht eine Reduktion des Gewichts und des Nikotinkonsums durch den Beschwerdeführer (Urk. 6/95). Mit Vorbescheid vom 22. Februar 2016 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsgesuch nicht einzutreten (Urk. 6/107). Der Versicherte erhob hiergegen unter Beilage der Berichte von Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto-Rhino-Laryngologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 22. März 2016 (Urk. 6/111) und der D.___ vom 29. März 2016 (Urk. 6/112) sowie des B.___ vom 4. April 2016 (Urk. 6/113) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände (Schreiben vom 11. März und 19. April 2016, Urk. 6/108, Urk. 6/114). Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 27. Mai 2016 auf das erneute Rentenbegehren wie angekündigt nicht ein (Urk. 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juni 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, auf das neue Leistungsbegehren vom 27. Juli 2015 einzutreten sowie den Anspruch auf eine IV-Rente zu über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfen (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 22. Juli 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allgem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t oder Unfall sein (Art. 4 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird der Verwaltung ein Gesuch um Revision einer Rente eingereicht, so ist gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (IVV) da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität seit dem letzten leistungsabweisenden Entscheid in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat. Der versicherten Person kommt damit ausnahmsweise eine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisführungslast zu und der Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz spielt insoweit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung hat daher erst dann gestützt auf den Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz von Amtes wegen für die rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige und vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Art. 69 ff. IVV), wenn sie auf das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist. Diese Grundsätze gelten auch im Falle einer Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung nach abgewiesenem Rentengesuch (Art. 87 Abs. 3 IVV). Die Verwaltung hat nach dem Eingang einer Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung daher zunächst zu prüfen, ob die Vorbringen der versicherten Person über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt glaubhaft sind, und sie erledigt das Gesuch ohne weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch Nichteintreten, falls sie dies verneint. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Glaubhaftmachen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein massgebenden Grad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen sind viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nachdem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2011 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Insofern steht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltung ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I 888/05</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eintretensvoraussetzung gemäss Art. 87 Abs. 2 IVV soll verhindern, dass sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deten Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wie der seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit beurteilte Sachverhalt sich in der Zwischenzeit nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat. Wenn die dem Revisionsgesuch beigelegten ärztlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte so wenig sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert sind, dass sich eine neue Prüfung nur aufgrund weiterer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse allenfalls rechtfertigen würde, ist die IV-Stelle zur Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung weiterer An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nur, aber immerhin dann verpflichtet, wenn den - für sich allein genom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht Glau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bhaftigkeit begründenden - Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichten konkrete Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise entnommen werden können, wonach möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise eine mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bungen erstellbare rechtserhebliche Änderung vorliegt (gleich bei der Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 IVV]:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 8C_228/2010 vom 19. Juli 2010 E. 2.2 und E. 2.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person deswegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde führt. Seiner beschwerdeweisen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung hat das Gericht den Sachverhalt zugrunde zu legen, wie er sich der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung bei Erlass des Nichteintretensentscheides bot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bildet bei der Rentenrevision - gleich wie bei einer Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung (Art. 87 Abs. 3 IVV) - die letzte rechtskräftige Verfügung, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che auf einer ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teriellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht. Demgemäss sind die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung mit denjenigen im Zeitpunkt der letzten materiellen Abweisung zu vergleichen (BGE 130 V 64 E. 2, 130 V 71 E. 3, 133 V 108 E. 5.2 und E. 5.4). Dabei stellt die bloss unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten leistungsabweisenden Verfügung vom 11. Dezember 2014 sei mit dem neuen Gesuch und mit dem Bericht des B.___ nicht glaubhaft dargelegt worden. Die Schadenminderungspflicht vom 16. Dezember 2014 sei bezüglich der Gewichtsreduktion möglicherweise eingehalten, zur Verbesserung der Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tome der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obstruktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lungenkrankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(COPD, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronic Obstruc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Pulmonary Disease</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sei aber ein vollständiger Rauchstopp und nicht nur eine Reduktion auf die Hälfte der Zigaretten (von 30 auf 15 pro Tag) notwendig. Zumindest habe sich die Schlafqualität verbessert (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, es seien mit den Berichten des B.___ vom 4. April 2016 und der D.___ vom 29. März 2016 im Einspracheverfahren aufgezeigt worden, dass sich sein Gesundheitszustand seit der Verfügung vom 11. Dezember 2014 respektive seit dem Gutachten vom 25. April 2014 verschlechtert habe. Denn darin würden neue Diagnosen, so eine Panikstörung und einer Depression, gegenwärtig mittelgradig, genannt, welche im Gutachten noch nicht gestellt worden seien. Die Frage, ob der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Schadenminderungspflicht wahrgenommen habe, sei erst bei der materiellen Prüfung zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Folgenden einzig, ob der Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchserhebliche Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung seit der letzten materiell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/91; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur zeitlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsbasis: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">133 V 108 E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 71</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) glaubhaft zu machen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mochte oder ob die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Neuanmeldung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers vom 27. Juli 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/93/2) nicht eingetreten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung dieser Frage ist von der Sachlage auszugehen, wie sie sich der Beschwerdegegnerin bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2016 (Urk. 2) bot (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_196/2008 vom 5. Juni 2008). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte leistungsabweisende Rentenv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/91) hatte sich auf das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS-Gutachten vom 25. April 2014 (Urk. 6/71) gestützt. Die MEDAS-Gutachter hatten die folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit als Bohrmitarbeiter bei Tiefbauboh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt: Chronisches lumbovertebrales Syndrom und lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondyloge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Schmerzsyndrom nach rechts bei/mit lumbosakraler Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">variante mit Teilsakralisation von LWK5, osteochondrotischer Degeneration im nächsten freien Segment L4/5 und weniger ausgeprägt L3/4, Ventralposition von LWK4 gegenüber Grad I bei degenerativer Pseudospondylolisthesis, ohne klinischen Hinweis für radikuläre Reiz- oder Defizitsymptomatik; unspezifisches Zerviko-Thorakal-Syndrom ohne radikuläre Reiz- oder Defizitsymptomatik; COPD bei fortgesetztem Nikotinabusus, Adipositas per magna. Als Diagnosen ohne Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanz für die Arbeitsfähigkeit beurteilten die Gutachter die folgenden Diagnosen: Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren F45.41, leichtes Zervikal-Syndrom ohne radikuläres Symptome mit alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den degenerativen Veränderungen der HWS, leichter Keil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbel C7; Status nach M. Scheuermann der Brustwirbelsäule (BWS); Hyperlipidämie; Verdacht auf Fettleber; Verdacht auf subklinischen Diabetes mellitus; Zustand nach Leisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernien-Operation. Die MEDAS-Gutachter schlossen daraus auf eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Bohr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiter bei Tief</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baubohrungen und auf eine 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit, wobei sie aus pulmologischer Sicht aufgrund der Dyspnoe und der Adipositas per magna eine Leistungseinschränkung von 20 % attestiert hatten (Urk. 6/71/16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies bildet die Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob seither eine anspruchserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Änderung glaubhaft gemacht wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den im Einspracheverfahren vorgelegten ärztlichen Berichten des B.___ vom 2. Februar 2015 (Urk. 6/92) und vom 4. April 2016 (Urk. 6/113) wurden in somatischer Hinsicht die Diagnosen eines lumbovertebralen Syndroms, einer Periarthropathie humeroscapularis polytendinotica rechts und einer chronisch obstruktiven Pneumopathie, wahrscheinlich einer Kombination aus Asthma bronchiale und leichter COPD, sowie einer Adipositas per magna (BMI = 43) mit/bei beginnnenden metabolischem Syndrom aufgeführt. Diese Diagnosen stützen sich jedoch allesamt auf Befunde aus den Jahren 2010 bis 2012, welche bereits den MEDAS-Gutachtern bei der Begutachtung im April 2014 vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen hatten. Eine Verschlechterung des somatischen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes wurde in den B.___-Berichten denn auch lediglich mit der nicht objektivierten Angabe zunehmender Schmerzen bei einer Gehfähigkeit von kaum mehr als 200 Metern beschrieben (Urk. 6/113/2). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte jedoch bereits gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den MEDAS-Gutachtern eine Gehfähigkeit von sogar lediglich zirka 50 bis 100 Metern angegeben (Urk. 6/71/10), so dass insofern eher auf eine leichte Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung als auf eine Verschlechterung zu schliessen wäre. Eine Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung wurde im B.___-Bericht vom 4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 ausserdem aufgrund der Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung des CPAP-Gerätes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">continuous positive airway pressure</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Tagesmüdigkeit und aufgrund der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtsabnahme auf heute BMI = 41 (130 Kilogramm) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten (Urk. 6/113/2). Zudem stammen die B.___-Berichte nicht von somatischen Experten, sondern von einem Facharzt für Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie und dem Klinischen Psychologen Dr. phil E.___. Eine klinische Befunderhebung in somatischer Hinsicht erfolgte am B.___ nicht. Mit den B.___-Berichten wurde daher eine Verschlechterung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es in somatischer Hinsicht nicht glaubhaft gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch dem Bericht von Dr. C.___ vom 22. März 2016 ist keine massgebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Verschlechterung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Die diagnostische Feststellung einer chronischen Ohrentzündung rechts mit mittel- bis hochgradiger Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigkeit rechts und einer gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Schwerhörigkeit links (Urk. 6/111) wurde im MEDAS-Gutachten zwar nicht aufgeführt, sondern dort hatte der internistische MEDAS-Gutachter noch festgehalten, das Hörver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen sei bei grober Prüfung beidseits regelrecht (Urk. 6/71/37). Gemäss dem Bericht von Dr. C.___ besteht eine Perfo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration des Trommelfells des rechten Ohres allerdings bereits seit vier Jahren (Urk. 6/111/1). Es ist daher nicht davon auszugehen, dass dies eine zusätzliche erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge hat, zumal Dr. C.___ keine Arbeitsunfähigkeit attestierte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht der D.___ sodann ist lediglich zu entnehmen, dass eine Behandlung der bereits bekannten (Urk. 6/71/31) Adipositas-Hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventilation mit beglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendem Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktivem Schlafapnoe-Syndrom, mittelschwer, bei vermehrter Tagesschläfrigkeit und Schlafstörungen sowie des bereits be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten (Urk. 6/71/34) COPD erst begonnen habe und eine endgültige Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der Leistungsfähigkeit derzeit nicht getroffen werden könne (Urk. 6/112). Eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes lässt sich daraus nicht ableiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht wurde eine massgeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustandes seit der MEDAS-Begutachtung damit nicht glaubhaft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychischer Hinsicht wurden in den Berichten des B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2. Februar 2015 (Urk. 6/92) und vom 4. April 2016 (Urk. 6/113) die Diagnosen einer Panik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ICD-10 F41.0) und einer rezidivierenden Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige depressive Episode (ICD-10 F33.1), aufgeführt und insgesamt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Dabei handelt es sich jedoch weder um neue Diagnosen noch um eine Zunahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn dasselbe hatten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärzte des B.___ bereits im Bericht vom 10. Juli 2013 aufgeführt (Urk. 6/55). Danach seien die Diagnosen einer Panik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10 F41.0) und einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.11) bereits anlässlich der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Abklärung vom 12. Juni 2012 und nach einer Behandlung mit zirka 20 Sitzungen im F.___ gestellt worden (Urk. 6/55/2). Der B.___-Bericht vom 10. Juli 2013 lag den MEDAS-Gutachtern zudem vor. Der psychiatrische MEDAS-Gutachter hat die Diagnosen einer Panikstörung und einer depressiven Episode jedoch verneint und ist zum Schluss gekommen, es liege lediglich eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) ohne Auswirkung auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor (Urk. 6/71/30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liegt somit eine unterschiedliche Beurteilung der behandelnden Psychiater im Vergleich mit jener des psychiatrischen Gutachters vor. Dies wird im Übrigen auch mit dem B.___-Bericht vom 2. Februar 2015 deutlich, worin die Beurteilung des MEDAS-Gutachters als falsch kritisiert wird (Urk. 6/92/2). Eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des psychischen Gesundheitszustandes ist damit nicht dargetan.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im B.___-Bericht vom 4. April 2016 ist eine erhebliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen Gesundheitszustandes nicht auszumachen. Zum einen wird weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin eine depressive Symptomatik mittlerer Ausprägung begründet, zum anderen wird unverändert eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestiert. Auch die Befunde der diagnostizierten Panikstörung (Aggressionen, ca. 2-3 Anfälle teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ausgelöst durch Sirenen und Polizei mit Zittern, Schweissausbrüchen, Herzrasen, Angst zu sterben, Urk. 6/113/2) waren bereits im Jahr 2012 erhoben worden. Und zwar wurde im B.___-Bericht vom 2. Februar 2015 erklärt, die geklagten Symptome (2-3 Mal pro Woche nachts plötzlich Angstanfälle mit Zittern, Schweissausbrüche und Herzrasen, Auslöser am Tag durch Polizei- oder Ambulanzsirenen, lautes Rufen anderer, Autohupen, mit Herzrasen, Zittern, Nervo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sität und Hyperventilationstetanien) seien bereits im Bericht vom 12. Juni 2012 des Medizinischen Zentrums F.___ ausgeführt worden (Urk. 6/92/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund wurde auch in psychischer Hinsicht mit den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beweismitteln eine massgeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des seit der MEDAS-Begutachtung somit nicht glaubhaft gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist insgesamt festzuhalten, dass der Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchserhebliche Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung seit der letzten materiell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/91) nicht glaubhaft zu machen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mochte. Der angefochtene Nichteintretensentscheid der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27. Mai 2016 (Urk. 2) betreffend die Neuanmeldung vom 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. 6/93/2) ist daher nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist folglich ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Versicherungsleistungen. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VG) und ermessensweise auf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die Gerichtskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Beschwerdeführer aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>