B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-1028/2014 U r t e i l v o m 7 . J u l i 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichter Thomas Wespi, mit Zustimmung von Richter Martin Zoller; Gerichtsschreiber Stefan Weber. Parteien A._______, geboren (...), B._______, geboren (...), C._______, geboren (...), Mazedonien, Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 31. Januar 2014 / N_______. D-1028/2014 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Beschwerdeführenden gemäss eigenen Angaben am 6. August 2012 legal in die Schweiz einreisten und am 10. August 2012 im Em p- fangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) in D._______ um Asyl nachsuchten, dass das BFM am 20. August 2012 im EVZ D._______ die Personalien der Beschwerdeführenden erhob und sie summarisch zum Reiseweg und zu den Gründen für das Verlassen ihres Heimatlandes befragte und sie am 12. Oktober 2012 beziehungsweise 6. Februar 2013 anhörte, dass die aus E._______ stammenden Beschwerdeführenden mazedoni- scher Staatsangehörigkeit in ihren Asylgesuchen im Wesentlichen geltend machten, wegen ihrer Volkszugehörigkeit zu den Roma würden sie in Mazedonien diskriminiert und als Bürger zweiter Klasse behandelt, so bei der Stellensuche, der ärztlichen Behandlung oder in der Schule, dass der Beschwerdeführer A._______ keine Stelle im öffentlichen Dienst erhalten und deswegen in den letzten zehn Jahren als (Nennung Tätig- keit) gearbeitet habe, dass sie in Mazedonien wegen ihrer Schulden keinen Anspruch auf eine staatliche Krankenversicherung hätten und sowohl die Beschwerdeführ e- rin als auch der Beschwerdeführer A._______ in Ermangelung einer ärzt- lichen Behandlungsmöglichkeit wegen ihrer diversen gesundheitlichen Beschwerden unkontrolliert Medika mente, die sie selber hätten finanzi e- ren müssen, zu sich genommen hätten, dass der Beschwerdeführer C._______ in der Schule von den Lehrern ungerechtfertigt schlecht benotet und beschimpft und einmal von Maz e- doniern zusammengeschlagen worden sei, weil ihm der Aufseher des ört- lichen Schwimmbades den Zutritt verweigert und er sich dagegen zur Wehr gesetzt habe, dass sie im Jahre (...) in F._______ erfolglos ein Asylverfahren durchlau- fen hätten, danach nach E._______ ins Haus der Eltern des Beschwerde- führers A._______ zurückgekehrt seien und Mazedonien im August 2012 erneut verlassen hätten, dass die Beschwerdeführenden unter anderem mehrere ärztliche Beric h- te einreichten, D-1028/2014 Seite 3 dass das BFM mit Verfügung vom 31. Januar 2014 – eröffnet am 3. Februar 2014 – die Asylg esuche der Beschwerdeführenden vom 10. August 2012 abwies und die Wegweisung sowie deren Vollzug anord- nete, dass die Vorinstanz zur Begründung des ablehnenden Asylentscheides anführte, Nachteile stellten dann keine asylbeachtliche Verfolgung im Sinne von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) dar, wenn sie auf die allgemeinen politischen, wirtschaftlichen oder sozia- len Lebensbedingungen in einem Staat zurückzuführen seien, dass für die Begründetheit eines Asylgesuchs das Erfordernis ei ner ge- zielten und genügend intensiven Verfolgung bestehe, es jedoch nicht aus- reiche, auf die allgemeine schlechte Sicherheitslage im Herkunftsland oder die systematische Benachteiligung der eigenen Volksgruppe hinz u- weisen, dass sich die von den Beschwerdef ührenden geltend gemachten schwie- rigen Lebensbedingungen der Roma in Mazedonien als allgemeine Nachteile im dargelegten Sinne erweisen würden und daher nicht asylr e- levant seien, dass ihren Angaben keine gezielt gegen sie gerichtete Verfolgung zu en t- nehmen sei, weder von staatlicher Seite noch von Drittpersonen, und es sich bei dem vom Beschwerdeführer C._______ geschilderten Übergriff um ein Einzelereignis gehandelt habe, weshalb insofern auch keine Ve r- folgung von asylrelevanter Intensität vorliege, dass de r Bundesrat mit Beschluss vom 25. Juni 2003 Mazedonien als verfolgungssicheren Staat (safe country) im Sinne von Art. 6 a Abs. 2 Bst. a AsylG bezeichnet habe, womit die gesetzliche Regelvermutung gel- te, dass dort keine asylrelevante staatliche Verfolgung st attfinde und Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet sei, dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 27. Februar 2014 g e- gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erh o- ben und beantragten, die angefochtene Verfügung des BFM sei aufzuhe- ben, es sei ihnen die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen und Asyl zu gewähren, es sei die Unzulässigkeit, die Unzumutbarkeit und die Unmö g- lichkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Au f- nahme anzuordnen, oder die Sache sei zur vollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und zur erneuten Entscheidung an D-1028/2014 Seite 4 die Vorinstanz zurückzuweisen, und in prozessualer Hinsicht um die G e- währung der unentgeltlichen Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021) sowie insbesondere um Verzicht auf die E r- hebung eines Kostenvorschusses ersuchten, dass mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. März 2014 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozess- führung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG und um Verzicht auf die Erhe- bung eines Kostenvorschusses abgewiesen und den Beschwerdeführe n- den Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 600.– bis zum 21. März 2014 angesetzt wurde, dass zur Begründung im Wesentlichen angeführt wurde, die Beschwe r- deschrift enthalte keine Argumente, welche an den im angefochtenen Entscheid aufgezeigten Schlussfolgerungen Zweifel aufkommen lassen dürften, dass es den Beschwerdeführenden mit dem erneuten Hinweis auf die in ihrer Heimat erlittene Diskriminierung aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit zu den Roma nicht gelingen dürfte, die Regelvermutung umzustossen, wonach in einem vom Bundesrat als ver folgungssicher erklärten Land (safe countr y) asylrelevante staatliche Verfolgung nicht stattfinde und Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet sei, dass sowohl die vorgebrachten wirtschaftlichen und sozialen Schwieri g- keiten der Beschwerdeführenden als auch deren Hinweis auf die allg e- mein schwierige Lage der Roma in Mazedonien den Anforderungen an eine asylbeachtlich begründete, individuelle Verfolgung gemäss Art. 3 AsylG nicht genügen dürften, dass der Hinweis, sie hätten Kenntnis vom Umstand, dass die mazedon i- sche Polizei zurückkehre nden Roma an der Grenze ihre Pässe abg e- nommen habe und diese Personen das Land während zweier Jahre nicht verlassen dürften, mangels konkreter Anhaltspunkte, dies sei bei ihrer Rückkehr nach Mazedonien auch der Fall, an obiger Erkenntnis nichts ändern dürfte, dass die vorinstanzliche Einschätzung zur Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen und in Berücksichtigung der D-1028/2014 Seite 5 in der Heimat der Beschwerdeführenden vor handenen medizinischen Strukturen und ihrer spezifischen Situation zu bestätigen sein dürfte, dass hinsichtlich der vorliegend im Zentrum stehenden Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzuhalten sei, dass dieser dann nicht zumutbar sein könnte, wenn die Beschwerdeführenden die absolut notwendige me- dizinische Versorgung nicht erhalten könnten oder – aus objektiver Sicht – wegen der vorherrschenden Verhältnisse mit grosser Wahrscheinlic h- keit unwiederbringlich in völlige Armut gestossen würden, dem Hunger und somit einer ernsthaften Verschlechterung ihres Gesundheitsz u- stands, der Invalidität oder sogar dem Tod ausgeliefert wären (vgl. BVGE 2011/24 E. 11.1, m.w.H.), dass diesbezüglich nur dann auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvol l- zugs geschlossen werden könn te, wenn das Fehlen einer notwendigen medizinischen Behandlung im Heimatland nach der Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Gesundheitsz u- standes der betroffenen Person führen würde und eine Unzumutbarkeit jedenfalls dann noch nicht vorläge, wenn im Heimat - oder Herkunftsstaat eine nicht dem schweizerischen Standard entsprechende medizinische Behandlung möglich wäre (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.3.2 und BVGE 2011/50 E. 8.3), dass nach den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts i n Maze- donien eine hinreichende medizinische und psychiatrische Versorgung gewährleistet sein und das BFM im Ergebnis zu Recht auf die in Maz e- donien vorhandene Krankenversicherung hingewiesen haben dürfte, we l- che Arbeitnehmer, Selbständige, Beamte, Menschen mit einer Behind e- rung, Bauern, auf dem Arbeitsamt registrierte Arbeitslose, Renten - und Sozialhilfebezüger, Kriegsveteranen sowie die Familienmitglieder vers i- cherter Personen umfass e und wonach sich Personen, welche längere Zeit nicht in Mazedonien gelebt hätten, nach der Rückkehr bei einem Krankenversicherungsfonds anmelden könnten und ab dem gleichen Tag versichert seien (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E -807/2014 vom 3. März 2014), dass daher der Einwand, sie würden bei einer Rückkehr nach Maz edo- nien keinen genügenden Zugang zur medizinischen Versorgung und in s- besondere zu psychiatrischer Betreuung haben, als nicht stichhaltig zu erachten sein dürfte, D-1028/2014 Seite 6 dass sich der Wegweisungsvollzug vorliegend somit als zumutbar erwe i- sen dürfte, da die von den Beschwerdeführenden benötigten Therapien in ihrer Heimat erhältlich seien und sie überdies im Rahmen der individue l- len Rückkehrhilfe die Möglichkeit hätten, zusätzliche medizinische Hilf e- leistungen (Kauf von Medikamenten, Organisation einer medizinischen Behandlung nach der Rückkehr, ärztliche Begleitung während der Hei m- reise) zu beantragen, dass dementsprechend die in der Beschwerde formulierten Begehren aussichtslos sein dürften, dass der Kostenvorschuss am 17. März 2014 bezahlt wurde, dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 25. März 2014 ein we i- teres Beweismittel (DVD) einreichten, welches die Diskriminierung der Roma in Mazedonien aufzeige, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilg e- nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), D-1028/2014 Seite 7 dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzu ng von Bundesrecht (einschliesslich Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschw erdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei F lüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nati o- nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausge setzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass das BFM die von den Beschwerdeführenden g eltend gemachten Fluchtgründe in Ermangelung einer gezielten und genügend intensiven Verfolgung, sei es von staatlicher Seite oder von Seiten privater Dritter, als asylirrelevant beurteilte, dass auf den Bundesratsbeschluss vom 25. Juni 2003 hingewiesen wu r- de, wonach Mazedonien als verfolgungssicherer Staat (safe country) im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG und dadurch die gesetzliche Regel- vermutung gelte, dass asylrelevante staatliche Verfolgung nicht stattfinde und Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet sei, D-1028/2014 Seite 8 dass zudem der Wegweisungsvollzug auch in Berücksichtigung der ange- führten gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführenden angesichts der in Mazedonien bestehenden medizinischen Strukturen und trotz der dortigen schwierigen Lebensumstände al s zulässig, zumutbar und mö g- lich beurteilt wurde, dass sich aufgrund der Akten die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung – soweit sie vom Bundesverwaltungsgericht beurteilt werden – als in jeder Hinsicht zutreffend erweisen, weshalb zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Erwägungen des BFM im ang e- fochtenen Entscheid verwiesen werden kann, dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht geeignet sind, an der vorinstanzlichen Einschätzung etwas zu ändern, dass in der Zwischenverfügung vom 6. März 2014 einlässlich dargelegt wurde, weshalb die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe die Flüch t- lingseigenschaft nicht zu begründen vermöchten, und auch keine Hinde r- nisse vorliegen würden, die einem Vollzug der Wegweisung de r B e- schwerdeführenden in ihren Heimatstaat entgegenstünden, weshalb ihre Begehren als aussichtslos zu qualifizieren seien, dass seit dieser Beurteilung keine Änderung der Sachlage hinsichtlich der in der Beschwerdeschrift gestellten Begehren eingetreten ist, dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenverfügung zu v erweisen ist, dass an dieser Einschätzung auch die auf Beschwerdeebene eingereic h- te DVD, welche die den Roma auferlegten Restriktionen bei einer bea b- sichtigten Ausreise aus Mazedonien aufzeige, nichts zu ändern vermag, dass diese Restriktionen die für die Zuerkennung der Flüchtlingseige n- schaft notwendige Intensität der Beeinträchtigungen nicht erreichen und auch das Mass der Erträglichkeit eines psychischen Druckes nicht übe r- schreiten, dass sich bei dieser Sachlage weitere Erörterungen erübrigen und das BFM demnach die Asylgesuche der Beschwerdeführenden zu Recht a b- gelehnt hat, D-1028/2014 Seite 9 dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (Art. 44 AsylG; vgl. BVGE 2011/24 E. 10.1 S. 502 ; 2009/50 E. 9 S. 733; 2008/34 E. 9.2 S. 510), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzl i- chen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht ang e- ordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen g e- mäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsge richts der gleiche B e- weisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls w e- nigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2010/24 E.10.2 m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweis ung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebl i- che Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtling srechtlichen Non-Refoule- ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine A n- haltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von D-1028/2014 Seite 10 Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenosse n- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmensc h- liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrecht e und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht, dass hinsichtlich der gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführe n- den festzuhalten ist, dass gemäss der Praxis des EGMR der Vollzug der Wegweisung eines ab gewiesenen Asylsuchenden mit gesundheitlichen Problemen im Einzelfall bei ganz aussergewöhnlichen Umständen einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen kann, vorliegend solche ganz aussergewöhnlichen Umstände („very exceptional circumstances“), wie sie der EGMR in seinem Urteil vom 2. Mai 1997 i.S. D. gegen Grossbr i- tannien feststellte, wo neben einer kurzen Lebenserwartung aufseiten des an AIDS erkrankten Auszuweisenden erschwerend die Gefahr eines T o- des unter extremen physischen und psychischen Leiden hinz ukam, hin- länglich ausgeschlossen werden können (vgl. bspw. BVGE 2009/2 E. 9.1.3), dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio- nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat - beziehungsweise Herkunfts- staat der Beschwerdeführenden noch individuelle Gründe auf eine ko n- krete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, dass – wie in der Zwischenverfügung vom 6. März 2014 bereits festgehal- ten wurde – in Mazedonien eine hinreichende medizinische und psychiat- rische Versorgung der Beschwerdeführenden sowie angesichts der dort vorhandenen Krankenversicherung ein genügender Zugang zu dieser medizinischen Versorgung für dieselben gewährleistet ist, dass daher die von den Beschwerdeführenden benötigten Therapien in ihrer Heimat erhältlich sind, dass sie überdies im Rahmen der individuellen Rückkehrhilfe zusätzliche medizinische Hilfeleistungen (Kauf von Medikamenten, Organisation e i-D-1028/2014 Seite 11 ner medizinischen Behandlung nach der Rückkehr, ärztliche Begleitung während der Heimreise) beantragen können, dass bei dieser Sachlage nicht weiter auf die eingereichten Beweismittel (Auflistung Beweismittel) einzugehen ist, dass die Beschwerdeführenden in ihrer Heimat ein intaktes familiäres Be- ziehungsnetz besitzen, so insbesondere die Eltern und Geschwister des Beschwerdeführers A._______ sowie Geschwister der Beschwerdeführe- rin und weitere in der Heimat lebende Verwandte (Onkel und Tanten), die sie bei der Reintegration unterstützen können (vgl. act. A 4/13 S. 4 ff. , A5/12 S. 5 f.), dass sie überdies über in der Schweiz und G._______ wohnhafte Famili- enangehörige verfügen, welche ihnen – zumindest finanziell – Hilfe bieten können (vgl. act. A4/13 S. 4 ff., A5/12 S. 5 f.), dass der Beschwerdeführer A._______ vor seiner Ausreise als (Nennung Tätigkeit) gearbeitet und dadurch den Lebensunterhalt seiner Familie knapp habe bestreiten können (vgl. act. A4/13 S. 4), dass vorliegend keine Gründe ersichtlich sind, welche ihm die Wiederau f- nahme dieser Tätigkeit zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz ve r- unmöglichen sollten, dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei- matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es den Beschwerdeführenden , die im Besitz von gültigen Pässen sind, obliegt, bei der Beschaffung allfälliger weiterer benötigter Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 – 515), dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg - weisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig festste llt (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, D-1028/2014 Seite 12 SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1–5 VwVG) und der am 17. März 2014 in der gleichen Höhe gelei s- tete Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. (Dispositiv nächste Seite) D-1028/2014 Seite 13 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden den Beschwe rdeführenden auferlegt. Der in gleicher Höhe einbezahlte Kostenvorschuss wird zur B e- zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die kanto- nale Migrationsbehörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Thomas Wespi Stefan Weber Versand: