<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00690</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959 und zuletzt tätig als Reinigungskraft, meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich am 5. Juni 2015 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen. Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 12. April 2016, Urk. 6/24) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 23. Mai 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 2. Juni 2016 Beschwerde und beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Ausrichtung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Invalidenrente (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juli 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-26), was der Beschwerdeführerin am 26. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass die Beschwerdeführerin seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Januar 2015 in ihrer Tätigkeit als Putzfrau und Raumpflegerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hränkt gewesen sei. Seit dem 2. Dezember 2015 sei sie in ihrer bisherigen Tätigkeit im bisherigen Pensum wieder arbeitsfähig. Damit hätten die gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nur vorübergehend bestanden und die einjährige Wartezeit sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erfüllt worden, womit kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass sie seit dem 15. Januar 2015 dreimal operiert worden sei und seitdem nicht mehr habe arbeiten können (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte in seinem Bericht vom 30. September 2015 eine ausgeprägte chronische Obstipation bei Morbus Hirschsprung mit Status nach mehrmaliger Darmope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration, bestehend seit mindestens 1990, mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 6/19). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit notierte er eine Adipositas permagna. Er attestierte der Beschwerdeführerin eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfängliche Arbeitsunfähigkeit seit 1990 aufgrund der körperlich und geistig deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkung wegen den starken Bauchschmerzen und einer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung. Sie sei infolgedessen schmerzbedingt unkonzentriert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie des Z.___ diagnostizierten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 16. Januar 2016 einen adulten Morbus Hirschsprung bei Status nach Sigmaresektion 1990 (Pristina) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/22). Im gestützt auf ihre Sprechstunde vom 2. Dezember 2015 verfassten Bericht halten die Klinikärzte keine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6) fest; sie halten die bisherige Tätigkeit bei unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderter Leistungsfähigkeit für zumutbar, wobei als Einschränkungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich eine Stuhlinkontinenz vermerkt wird. Es könne ab dem 2. Dezember 2015 mit der vollen Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit gerechnet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin reichte im Rahmen des Beschwerdeverfahrens noch den Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 15. Juni 2016 ein (Urk. 3/3). Darin notierte er als Hauptdiagnosen einen adulten Morbus Hirschsprung und depressive Episoden. Die Beschwerdeführerin sei seit September 2015 in seiner hausärztlichen Betreuung. Seither komme sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in regemässigen Abständen in seine Sprechstunde, hauptsächlich wegen Magen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darm- sowie urogenitalen Beschwerden mit rezidivierenden Bauchkoliken und Harnwegsinfekten. Aktuell im Vordergrund stehe auch ein Rezidiv der Kolon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pouch-Vaginalen Fistel mit rezidivierenden Harnwegsinfekten. Dies belaste die Beschwerdeführerin auch psychisch stark. Ein Fisteldébridement am 2. Oktober 2015 habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Es bestehe noch eine ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Möglichkeit zum Verschluss dieser Fistel, welche aber mit Anlage einer doppelläufigen Ileostomie (künstlicher Ausgang) einhergehe. Über diese Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vention habe sie sich bis jetzt noch nicht entscheiden können. Sie meine, falls die Beschwerden so weiter dauern, würde sie eher einer operativen Sanierung zustimmen. Aktuell nehme sie regelmässig Medikamente gegen Schmerzen und für die Stuhlregulierung bei rezidivierenden Verstopfungen und Diarrhoen im Wechsel im Rahmen der Grundkrankheit (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichzeitig zum Einreichen des Berichtes vom 15. Juni 2016 legte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ihrer Beschwerde noch zwei Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. A.___ vom 14. und 24. Dezember 2015 bei, worin ihr vom 1. Dezember 2015 bis zum 22. Januar 2016 eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 3/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf den Bericht der Fachärzte des Z.___ ist mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon auszugehen, dass spätestens seit Anfang Dezember 2015 keine Arbeitsunfähigkeit mehr besteht, was insbesondere auch mit Blick auf den Bericht vom 2. Dezember 2015 nachvollziehbar und schlüssig ist: Die Fachärzte notierten, dass sich ein guter klinischer Verlauf zeige. Der Beschwerdeführerin zufolge sei die derzeitige Symptomatik tolerabel. Es bestehe eine Möglichkeit einer Operation zum Verschluss der Fistel, welche aber mit Anlage einer doppel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läufigen Ileostomie einhergehe. Aktuell sei sie gegenüber einer weiteren Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion aber eher ablehnend eingestellt (Urk. 8/22/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Einschätzung vermögen die weiteren im Recht liegenden Arztberichte nichts zu ändern:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den Bericht von Dr. Y.___ kann nicht abgestellt werden, da die von ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 1990 sowohl aufgrund der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biographie der Beschwerdeführerin (vgl. IK-Auszug vom 4. September 2015, Urk. 6/17) als auch ohne weitere echtzeitlichen Berichte nicht nachvollziehbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und seine Arbeitsfähigkeitszeugnisse vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine über den 2. Dezember 2015 hinausgehende rentenbegründende Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu begründen. Weder aus den Arbeitsunfähigkeitszeugnissen noch aus dem Bericht vom 15. Juni 2016 geht hervor, wie und ob die gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen. Des Weiteren geht aus dem Bericht vom 15. Juni 2016 nicht hervor, ob und in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin noch eingeschränkt ist. Es fehlen auch Befunde, anhand welcher die Diagnose der depressiven Episode überprüft bzw. nachvollzogen werden könnte, beziehungsweise eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest als glaubhaft gemacht betrachtet werden könnte. Ausserdem sind depressive Episoden definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben auf der Anmeldung (Urk. 6/4/4) und den Angaben der ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Arbeitgeber (Urk. 6/14) war die Beschwerdeführerin seit Januar 2015 in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Ob sie seither ununterbrochen arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen ist kann offen bleiben, da ab dem 2. Dezember 2015 wieder von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Somit wurde die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Wartezeit nicht erfüllt und die Beschwerdegegnerin wies das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren zu Recht ab. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 400.-- festzusetzen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>