<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>BV.2015.00052</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Lorenz Fivian</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">ELSIG &amp; FIVIAN Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiburgstrasse 25, Postfach 73, 3280 Murten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___ Personalvorsorgestiftung (Schweiz)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Y.___ GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hans-Peter Stäger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Maurer &amp; Stäger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fraumünsterstrasse 17, Postfach 2018, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, arbeitete seit dem 1. Januar 1990 als Labor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">technologe bei der Y.___ GmbH und war damit bei der Y.___ Personalvorsorgestiftung (Schweiz) vorsorgeversichert (Urk. 2/5). Am 7. November 2012 löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 28. Februar 2013 auf (Urk. 2/9). Mit E-Mail vom 4. Februar 2013 teilte X.___ seiner Arbeitgeberin mit, er möchte von der in Art. 29.2 des Personalvorsorgereglements vorgesehenen Möglichkeit Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch machen, als externes Mitglied in der Stiftung zu verbleiben (Urk. 2/10). Die Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verantwortliche der Arbeitgeberin gab ihm in der Folge zur Antwort, dass Art. 29.2 des Personalvorsorgereglements auf Anweisung der kantonalen Aufsichtsbehörde per 1. Januar 2013 habe aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben werden müssen und deshalb nicht mehr angewendet werden könne (Urk. 2/10). X.___ versuchte in der Folge nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Personalvorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiftung dazu zu bewegen, ihn als externes Mitglied in die Versicherung aufzunehmen, was die Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiftung jedoch ablehnte, da dies gemäss ihrem Reglement nicht möglich sei (Urk. 2/11-25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. August 2015 erhob X.___ durch Rechtsanwalt Lorenz Fivian gegen die Y.___ Personalvorsorgestiftung (Schweiz) Klage mit folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___ Personalvorsorgestiftung (Schweiz) sei zu verpflichten, den Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger rückwirkend per 31. Dezember 2012 als externes Mitglied aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter: Die Y.___ Personalvorsorgestiftung (Schweiz) sei zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, den Kläger rückwirkend per 1. März 2013 als externes Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glied aufzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.“ </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte ersuchte mit Klageantwort vom 20. November 2015 um Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Klage (Urk. 9). Mit Replik vom 5. Februar 2016 (Urk. 16) bzw. Dup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik vom 29. April 2016 (Urk. 20) hielten die Parteien an ihren jeweiligen Anträgen fest. Die Duplik wurde dem Kläger am 2. Mai 2016 zugestellt (Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG) haben Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte, welche die Vorsorgeeinrichtung verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt (Freizügigkeitsfall), Anspruch auf eine Austrittsleistung. Treten Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, so hat die frühere Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung die Austrittsleistung an die neue zu überweisen (Art. 3 Abs. 1 FZG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten, haben ihrer Vorsorgeeinrichtung mitzuteilen, in welcher zulässigen Form sie den Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschutz erhalten wollen (Art. 4 Abs. 1 FZG). Der Vorsorgeschutz wird durch eine Freizügigkeitspolice oder durch ein Freizügigkeitskonto erhalten (Art. 10 Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [FZV]). Als Freizügigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">policen gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gemäss Art. 10 Abs. 2 FZV besondere, ausschliesslich und unwiderruflich der Vorsorge dienende Kapital- oder Rentenversicherungen, einschliesslich allfälliger Zusatzversicherungen für den Todes- oder Invaliditätsfall bei einer der ordentlichen Versicherungsaufsicht unterstellten Versicherungseinrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung oder einer durch diese Versicherungseinrichtungen gebildeten Gruppe (lit. a) oder einer öffentlich-rechtlichen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einrichtung nach Art. 67 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVG) (lit. b). Als Freizügig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitskonten geltend beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere, ausschliesslich und unwiderruflich der Vorsorge dienende Verträge mit einer Stiftung, welche die Voraussetzungen nach Artikel 19 erfüllt. Diese Verträge können durch eine Versicherung für den Todes- oder Invaliditätsfall ergänzt werden (Art. 10 Abs. 3 FZV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scheidet der Versicherte aus der obligatorischen Versicherung aus, so kann er die Vorsorge oder bloss die Altersvorsorge im bisherigen Umfang bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Vorsorgeeinrichtung, wenn deren Reglement dies zulässt, oder bei der Auffangeinrichtung weiterführen (Art. 47 Abs. 1 BVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 29.2 des Vorsorgereglements I der Beklagten in der bis zum 31. Dezember 2012 anwendbaren Fassung kann der Versicherte, wenn das Arbeitsverhältnis nach Alter 53 aufgelöst wird und der Versicherte weder ein neues Arbeitsverhältnis noch eine selbständige Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men hat, auf einer beitragsfreien Basis in der Stiftung bleiben, bis er ein neues Arbeitsverhältnis hat bzw. eine selbständige Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nimmt, längstens jedoch bis zum Alter 58. Seine Freizügigkeitsleistung des Pensionsplans wird in den Sparplan transferiert. Die Versicherung der Todesfall- und Invaliditätsleistungen erlischt in Übereinstimmung mit Art. 29.1 (Urk. 2/3 S. 16). Im ab dem 1. Januar 2013 gültigen Vorsorgeregle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment Plan I ist diese Bestimmung ersatzlos gestrichen worden (Urk. 2/4 S. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger lässt zur Begründung seiner Klage geltend machen, im Zeitpunkt der Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch die Y.___ GmbH am 7. November 2012 habe die Beklagte in Art. 29.2 ihres Reglements einen Anspruch auf eine sogenannte externe Mitgliedschaft nach Art. 47 BVG gewährt. Aufgrund seines Alters von über 50 Jahren und der nicht vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Deutschkenntnisse sei er sich seiner geringen Aussichten auf eine neue Stelle bewusst gewesen und habe deshalb von der Möglichkeit der externen Versicherung Gebrauch machen wollen. Kurz vor der Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei der Kläger am 4. Februar 2013 mit dem Ersuchen, als externer Versicherter bei der Beklagten zu verbleiben, an die Personalver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortliche gelangt. Er habe jedoch abschlägigen Bescheid erhalten, da diese Möglichkeit von der Beklagten per 1. Januar 2013 gestrichen worden sei. Der Kläger sei über die Reglementsänderung nie informiert worden. Die Beklagte habe sich auf den Standpunkt gestellt, die Streichung sei auf Geheiss der kantonalen Aufsichtsbehörde erfolgt. Sie habe ihre Informations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht verletzt, indem sie den Kläger nach der Auflösung des Arbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses nicht über Art. 29.2 des Vorsorgereglements, geschweige denn über dessen Nichtanwendbarkeit und geplante Streichung in Kenntnis gesetzt habe. Damit habe die Beklagte nicht sichergestellt, dass ihre Versicherten in der Lage gewesen seien, zur Wahrung eines allfällig entstehenden Anspruchs auf eine externe Weiterversicherung bei Ausscheiden aus dem Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreis rechtzeitig tätig zu werden. Diese Verletzung der Informationspflicht nach Art. 86b Abs. 1 BVG habe die gleichen Folgen wie eine zu Unrecht unterlassene behördliche Auskunft im Sinne des öffentlich-rechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensschutzes. Folglich sei die Beklagte anzuhalten, den Kläger rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Versichertenkreis als externes Mitglied aufzunehmen. Im Übrigen sei die Ansicht der Beklagten, die externe Versicherung nach Art. 29.2 des Reglements habe aufgehoben werden müssen, weil die kantonale Aufsichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörde dessen weitere Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung untersagt habe, falsch, sei dieser doch vollständig mit Art. 47 BVG ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbar gewesen. In einem solchen Fall liege gar kein Freizügigkeitsfall vor, weshalb eine allfällige Unverein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der Bestimmung mit dem FZG keine Rolle spiele. Ein Verbleib des Klägers bei der Beklagten wäre damit durchaus gesetzeskonform (Urk. 1 und Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich die Beklagte auf den Standpunkt, sie habe den Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger entgegen seiner Darstellung sehr wohl über seine Ansprüche informiert. Da das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger per 28. Februar 2013 aufgelöst wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei, gelange auf die Austrittsleistung und allfällige weitere Ansprüche das ab 1. Januar 2013 anwendbare Vorsorgereglement zu Anwendung. Der Kläger mache zu Recht nicht geltend, die Beklagte habe ihm gegenüber eine individuelle verbindliche Zusicherung mit Bezug auf Art. 29.2 des Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reglements gegeben. Somit berühre die Reglements</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung per 1. Januar 2013 kein wohlerworbenes Recht des Klägers. Er sei auf seine Anfrage hin umgehend darüber informiert worden, dass Art. 29.2 des Reglements gestri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen worden sei. Die Beklagte sei aufgrund der Anweisung der Aufsichtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörde verpflichtet gewesen, diese Bestimmung abzuändern oder zu streichen und bis zu diesem Zeitpunkt die materiell richtige Anwendung des Rechts ausnahmslos zu gewährleisten. Unter diesem Aspekt wäre eine externe Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terversicherung auch nicht mehr möglich gewesen, wenn der Kläger bereits per Ende 2012 aus der Beklagten ausgetreten wäre. Die Aufsichtsbehörde habe eine materielle Verfügung erlassen, welche für die Beklagte verbindlich gewesen sei. Es habe somit bezüglich Art. 29.2 des Vorsorgereglements nur schon deshalb keine Informations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Beklagten bestanden, weil die Aufsichtsbehörde der Beklagten die Anwendung dieser Bestimmung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagt habe. Selbst wenn ein Anspruch auf externe Mitgliedschaft bestanden hätte, sei dieser aber verjährt, da der Kläger sein Wahlrecht innerhalb von sechs Monaten auszuüben gehabt hätte. Schliesslich verkenne der Kläger, dass Art. 29.2 des Vorsorgereglements in der bis am 31. Dezember 2012 anwendbaren Fassung gar nicht die Möglichkeit einer externen Versicherung eröffnet habe. Vielmehr hätten die Versicherten lediglich die Austrittsleistung bei der Beklagten belassen können, wobei das Altersguthaben zwar verzinst, jedoch der Sparprozess nicht weitergeführt worden sei. Die externe Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedschaft nach Art. 47 BVG bedinge die Fortführung der Beitragsfinanzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, was vorliegend offensichtlich nicht der Fall sei (Urk. 9 und Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen (BVS) des Kantons Zürich hat in seinem Schreiben an die Beklagte vom 15. November 2011 (Urk. 2/6) unter anderem festgehalten, Art. 29.2 des Reglements der Beklagten stehe im Widerspruch zu Art. 4 Abs. 2 FZG in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 FZV und Art. 4 Abs. 2 FZG, wonach für den Erhalt des Vorsorgeschutzes nach dem Austritt aus einer Vorsorgeeinrichtung lediglich die Wahl zwischen einem Freizügigkeitskonto und einer Freizügigkeitspolice bestehe, ansonsten die Freizügigkeitsleistung samt Zins der Auffangeinrichtung zu überweisen sei. Ein Verbleib der Austrittsleistung bei der Vorsorgeeinrichtung sei nicht zulässig. Die Beklagte werde darum gebeten, die Bestimmung abzuändern oder zu streichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Schreiben des BVS ergibt sich, dass es davon ausgegangen ist, dass es sich bei Art. 29.2 des bis zum 31. Dezember 2012 gültig gewesenen Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lements der Beklagten nicht um die Einräumung der Möglichkeit der freiwil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Weiterversicherung bzw. der externen Mitgliedschaft im Sinne von Art. 47 Abs. 1 BVG handelt, sondern den aus der Beklagten ausscheidenden Versicherten lediglich die Möglichkeit geboten werden sollte, ihre Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung bei der Beklagten zu belassen. Dies ist von der Aufsichtsbehörde zu Recht als unzulässig bezeichnet worden, da für den Erhalt des Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzes im Sinne von Art. 4 Abs. 1 FZG lediglich die Wahl zwischen Freizü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeitspolicen und Freizügigkeitskonten besteht, zu deren Führung die Beklagte gemäss Art. 10 FZV nicht befugt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger stellt sich dagegen auf den Standpunkt, die Aufsichtsbehörde habe die Reglementsbestimmung der Beklagten zu Unrecht als nicht geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeskonform bezeichnet, da es sich dabei sehr wohl um eine freiwillige Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terversicherung gemäss Art. 47 Abs. 1 BVG handle. Mit der Beklagten ist jedoch darauf zu verweisen, dass Art. 29.2 des Reglements explizit vorsah, dass der Verbleib in der Stiftung auf einer beitragsfreien Basis erfolgen sollte, was keine Weiterführung der Altersvorsorge im bisherigen Umfang gemäss Art. 47 Abs. 1 darstellt. Würde man die beitragslose Weiterführung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung als zulässig betrachten, liefe es effektiv auf eine Umgehung der Bestimmungen des Freizügigkeitsgesetzes hinaus, welche nicht vorsehen, dass die Austrittsleistungen bei den Vorsorgeeinrichtungen im Sinne des BVG belassen werden können, aus welchem Grund die Reglements</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung der Beklagten von der Aufsichtsbehörde als unzulässig bezeichnet worden ist. Zu beachten gilt es in diesem Zusammenhang auch, dass Art. 47 Abs. 1 BVG namentlich jenen Versicherten die Möglichkeit der Weiterversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung einräumen will, welche weiterhin erwerbstätig sind, aus irgend einem Grund aber nicht mehr unter das Versicherungsobligatorium fallen. Art. 29.2 des Reglements der Beklagten sah dagegen vor, dass der Verbleib bei der Beklagten mit der Aufnahme eines neuen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses oder einer selbständigen Erwerbstätigkeit enden soll. Bei der Beklagten verbleiben können, sollten mithin lediglich Personen, welche gar nicht mehr erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig waren, was ebenfalls darauf hindeutet, dass die Beklagte mit Art. 29.2 des Reglements keinen Anwendungsfall von Art. 47 Abs. 1 BVG vorsah. Wie von der Aufsichtsbehörde festgehalten, durfte deshalb die Beklagte Art. 29.2 des Reglements bereits vor dessen Aufhebung nicht mehr anwenden, da dieser sich nicht als gesetzeskonform erwies. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Falle des Klägers verhält es sich ausserdem ohnehin so, dass die Regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentsbestimmung im massgeblichen Zeitpunkt der Auflösung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses am 28. Februar 2013 gar nicht mehr in Kraft stand. Darüber informiert wurde der Kläger von der Beklagten bzw. von der Personalver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortlichen seiner Arbeitgeberin am 4. Februar 2013. Soweit der Kläger diesbezüglich eine Verletzung der Informationspflicht geltend macht, ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhalten, dass er noch rechtzeitig vor der Beendigung des Arbeitsverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses bzw. des Vorsorgeverhältnisses mit der Beklagten darüber informiert worden ist, dass die Möglichkeit des Verbleibs bei der Beklagten nicht besteht. Er hätte somit durchaus Gelegenheit gehabt, entsprechende Disposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen zu treffen, z.B. sich im Sinne von Art. 47 Abs. 1 BVG freiwillig bei der Auffangeinrichtung zu versichern. Der Kläger war entgegen seiner Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung in der Lage, im Hinblick auf sein Ausscheiden bei der Beklagten bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich einer allfälligen Weiterversicherung rechtzeitig tätig zu werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Kläger darin eine Verletzung der Informationspflicht sieht, dass er nicht bereits im Zeitpunkt der Aussprechung der Kündigung bzw. der verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barten Auflösung des Arbeitsverhältnisses am 7. November 2012 (Urk. 2/9, Urk. 10/2) über die Nichtanwendbarkeit und bevorstehende Aufhebung von Art. 29.2 des Vorsorgereglements informiert worden ist, ist festzuhalten, dass der Grundsatz von Treu und Glauben den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt und unter anderem bedeutet, dass falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten. Gemäss Rechtsprechung und Doktrin ist eine fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Auskunft bindend,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn sie für die Erteilung der betreffenden Auskunft zuständig war oder wenn der Bürger die Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn der Bürger die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen konnte; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn er im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung keine Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung erfahren hat (BGE 121 V 65 E. 2a mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger führt aus, er hätte zweifelsohne von der Möglichkeit der externen Versicherung Gebrauch gemacht, wenn er von der Beklagten darüber infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert worden wäre (Urk. 1 S. 8). Dazu gilt es nach dem Gesagten aber festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Verletzung der Informationspflicht nur dann Folgen zeitigt, wenn der Kläger aufgrund der unterlassenen Information durch die Beklagte Dispo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitionen getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können. Dass der Kläger aufgrund dieser fehlenden Information im November 2012 anderweitig eine nicht ohne Nachteil rückgängig zu machende Disposition getroffen hätte, wird von ihm nicht geltend gemacht. Im Übrigen ist nicht ersichtlich, welche anderweitigen Dispositionen der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger hätte treffen können, wenn er bereits im November 2012 von der Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendbarkeit bzw. der bevorstehenden Aufhebung von Art. 29.2 des Reg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lements gewusst hätte. Selbst wenn man davon ausginge, dass diese Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung bis zu deren formellen Aufhebung per 1. Januar 2013 hätte angewen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det werden müssen, ist nicht ersichtlich, wie der Kläger dafür hätte sorgen können, dass das Arbeitsverhältnis und das Vorsorgeverhältnis mit der Beklagten bis spätestens zum 31. Dezember 2012 hätten aufgelöst und die Reglementsbestimmung somit noch hätte Anwendung finden sollen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Kläger mangels entsprechender reglementarischer Grundlage gegenüber der Beklagten keinen Anspruch auf Aufnahme als externes Mitglied im Sinne von Art. 47 Abs. 1 BVG hat, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Klage abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da § 33 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) in Verbindung mit Art. 73 Abs. 2 BVG ein in der Regel kostenloses Verfahren garantiert und dem unterliegenden Kläger keine mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willige oder leichtsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige Prozessführung vorzuwerfen ist (e contrario § 33 Abs. 2 GSVGer) sind keine Gerichtskosten zu erheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behörden oder mit öffentlichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Bundesgericht der Schweizerischen Unfallversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt (SUVA) und den privaten UVG-Versicherern sowie - von Sonderfällen abgesehen - den Krankenkassen keine Parteientschädigungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit öffentlichrechtlichen Aufgaben zu qualifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind (BGE 112 V 361 E. 6 mit Hinweisen). Das hat grundsätzlich auch für Trä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerinnen oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG zu gelten (BGE 126 V 143 E. 4a mit Hinweis). Der obsiegenden Beklagten ist daher keine Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teientschädigung zu Lasten des Klägers zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beklagten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Lorenz Fivian</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hans-Peter Stäger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>