<h2>SubmittedText<h2><p>In der aktuellen Nummer des Bafu-Magazins "Umwelt" mit dem Titel "Wildtiere unter uns" werden zehn Berufsleute porträtiert - zehn Männer, keine einzige Frau.</p><p>1. Ist von den zahlreichen Frauen, die in der Wildtierbiologie tätig sind, keine würdig, porträtiert zu werden?</p><p>2. Wie verträgt sich diese Kommunikation mit dem Diskriminierungsverbot im Gleichstellungsgesetz?</p><p>3. Wie soll dem Fachkräftemangel begegnet werden, wenn Frauen in der Berufswelt negiert werden und somit keine Vorbilder abgeben können?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1./3. Selbstverständlich gibt es zahlreiche kompetente Wildtierbiologinnen. Etliche dieser Fachfrauen arbeiten im Bafu und nehmen im Amt und darüber hinaus Vorbildfunktionen wahr. Für die aktuelle Ausgabe seines Magazins "Umwelt" hat das Bafu nach Geschichten gesucht, die ein neues und unbekanntes Mensch-Wildtier-Verhältnis darstellen. Dabei wurde der Blick mehr auf die Auswahl dieser Geschichten gerichtet denn auf eine ausgeglichene Vertretung der Geschlechter bei den porträtierten Personen.</p><p>2. Das Diskriminierungsverbot gemäss Artikel 3 des Gleichstellungsgesetzes bezieht sich auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren individuellen Schutz vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Die Porträtierung im Bafu-Magazin "Umwelt" steht in keinem Zusammenhang zum Arbeitsverhältnis der porträtierten Personen.</p>