A bteilung III C -2967/2006 {T 0/2} U rteil vom 22. Juni 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Elena Avenati-C arpani, R ichterin, Johannes Frölicher, R ichter, G erichtsschreiberin G ross R ._______, Liechtenstein, Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 N ach Einsicht – in die Einspracheverfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfol- gend: IV-Stelle) vom 26. Septem ber 2006, m it der das Begehren des Be- schw erdeführers um Erhalt einer Invalidenrente abgelehnt und die angefoch- tene Verfügung vom 29. August 2005 bestätigt w orden ist; – in die gegen diese Einspracheverfügung erhobene Beschw erde vom 17. O k- tober 2006; – in den am 29. D ezem ber 2006 vom Beschw erdeführer nachgereichten detail- lierten m edizinischen Bericht der Klinik V._______ vom 23. N ovem ber 2006 und in die von der Vorinstanz angeforderte Stellungnahm e von D r. m ed. S._______ vom regionalärztlichen D ienst R hone vom 15. M ärz 2007; – in die Vernehm lassung der IV-Stelle vom 25. April 2007, in der diese bean- tragt, die Einspracheverfügung aufzuheben und dem Beschw erdeführer ab dem 1. Februar 2002 eine halbe Invalidenrente zu gew ähren; – in die Eingabe des Beschw erdeführers vom 12. Juni 2007, m it der er sinnge- m äss beantragt, dem Antrag der Vorinstanz zuzustim m en. In Erw ägung: – dass am 1. Januar 2007 das Beschw erdeverfahren nach Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) auf das Bundesverw altungsgericht übergegangen ist, w el- ches den Parteien am 2. M ai 2007 seine Zusam m ensetzung bekannt gab, und keine Ausstandsbegehren eingegangen sind; – dass das G ericht gem äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügun- gen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 und 34 VG G zuständig ist; – dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gem äss Art. 33 Bst. d VG G ist, und vorlie- gend keine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G vorliegt; – dass der Beschw erdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1) beschw erdelegitim iert ist; – dass die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) und som it auf die Be- schw erde einzutreten ist; – dass nach dem Zugeständnis der IV-Stelle, nam entlich beruhend auf dem Bericht der Klinik V._______ vom 23. N ovem ber 2006 und auf der entspre- chenden Stellungnahm e von D r. m ed. S._______ vom regionalärztlichen D ienst R hone vom 15. M ärz 2007, der Beschw erdeführer w egen der degene- rativen Veränderung der Lendenw irbelsäule leichtere, leidensangepasste 3 Verw eisungstätigkeiten zu 50% ausführen könne; die Toxikom anie hingegen nicht invalidisierend w irke; der Einkom m ensvergleich vom 19. April 2007 ei- nen Invaliditätsgrad von 8% ab 1989 beziehungsw eise von 59% ab 2002 er- geben habe; der Anspruchsbeginn im Sinne von Art. 48 Abs. 2 IVG auf den 1. Februar 2002 festzusetzen sei, w eil der Antrag auf Invalidenrente beim zuständigen liechtensteinischen Versicherungsträger am 13. Februar 2003 eingereicht w urde; – dass im Ergebnis die Parteien gem einsam beantragen, dem Beschw erdefüh- rer eine halbe Invalidenrente ab dem 1. Februar 2002 zu gew ähren; – dass das Bundesverw altungsgericht nach Einsicht in die Akten, nam entlich in den Bericht der Klinik V._______ vom 23. N ovem ber 2006, in die Stellung- nahm e von D r. m ed. S._______ vom regionalärztlichen D ienst R hone vom 15. M ärz 2007 sow ie in den Einkom m ensvergleich vom 19. April 2007, kei- nen G rund sieht, von diesem Antrag abzuw eichen; – dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind; – dass dem Beschw erdeführer, der sich nicht anw altlich vertreten liess und dem auch sonst keine notw endigen und verhältnism ässig hohen Kosten ent- standen sind, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ).4 Erkannt: 1. D ie Beschw erde w ird in dem Sinn gutgeheissen, dass die Einsprachever- fügung vom 26. Septem ber 2006 aufgehoben und dem Beschw erdeführer ab dem 1. Februar 2002 eine halbe Invalidenrente gew ährt w ird. 2. D ie Sache w ird zur Berechnung der R ente im Sinne von Ziff. 1 des D ispo- sitivs an die Vorinstanz zurückgew iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und dem Beschw erdeführer w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: – dem Beschw erdeführer (Einschreiben, m it R ückschein) – der Vorinstanz (als G erichtsurkunde) – dem Bundesam t für Sozialversicherungen (als G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge- richt, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be- schw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echts- schrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nter- schrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :