<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00173</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223793&amp;W10_KEY=13045535&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00173</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.01.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einreihung in Lohnklasse und Lohnband</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer verlangt eine höhere Einreihung seiner Funktion sowie eine höhere Position im Lohnband. Der Beschwerdeführer verlangt eine höhere Einreihung seiner Position, da die Anforderungen an seine Position grösser seien als diejenigen an eine in der gleichen Lohnklasse eingereihte Vergleichsposition. Dem ist nicht zu folgen. Die Funktion des Beschwerdeführers erfordert zwar eine grössere Flexibilität, jedoch unter anderem weniger Verantwortung. Für eine sachlich unhaltbare, willkürliche Lohneinreihung bestehen keine Anhaltspunkte (E. 3.3). Die während des Rekursverfahrens gewährte Erhöhung der Lohnbandposition ist kumulativ zur von der Vorinstanz rückwirkend gewährten Erhöhung zu gewähren (E. 4.2). Ansonsten ist kein Verstoss gegen die Rechtsgleichheit ersichtlich und eine weitere rückwirkende Erhöhung zu verweigern (E. 4.4). Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINREIHUNG">EINREIHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHN">LOHN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNBAND">LOHNBAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNKLASSE">LOHNKLASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSGLEICHHEIT">RECHTSGLEICHHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 Abs. 1 BV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=64412" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00173</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">25. Januar 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Elias Ritzi. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt Winterthur, vertreten durch den Stadtrat</span><span> Winterthur, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Einreihung in Lohnklasse und Lohnband,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1971, wurde per 1. Mai 2014 als C beim Unternehmen D angestellt und in der Lohnklasse 7 auf der Lohnstufe 7 eingereiht. Mit VerfÃ¼gung vom 14. Juli 2016 Ã¤nderte das Unternehmen D rÃ¼ckwirkend auf den 1. Januar 2016 die Funktionsbezeichnung von A zur neu geschaffenen Funktion "E" und reihte ihn in der Lohnklasse 8 auf der Lohnstufe 5 ein. Am 13. November 2018 entschied das Personalamt der Stadt Winterthur, die Funktion "E" in die Lohnklasse 9 einzureihen, woraufhin das Unternehmen D mit VerfÃ¼gung vom 3. Januar 2019 die Anstellung von A per 1. Januar 2019 von der Lohnklasse 8 mit der Lohnbandposition 118,03 Prozent zur Lohnklasse 9 mit der Lohnbandposition 112,72 Prozent Ã¤nderte. Am 13. MÃ¤rz 2019 erhÃ¶hte das Unternehmen D die Lohnbandposition von A mit Wirkung ab dem 1. MÃ¤rz 2019 auf 114,76 Prozent. </p> <p class="Sachverhalt2">Am 14. April 2020 ersuchte A um Neueinreihung der Funktion E, eventualiter um Anpassung seiner Lohnbandposition. Mit VerfÃ¼gung vom 22. Mai 2020 wies das Unternehmen D das Gesuch ab. Mit Beschluss vom 3. November 2021 hiess der Stadtrat Winterthur sinngemÃ¤ss ein gegen diese VerfÃ¼gung gerichtetes Gesuch um Neubeurteilung gut und wies die Sache an das Unternehmen D zurÃ¼ck. Am 15. November 2021 verfÃ¼gte das Unternehmen D die Einreihung von A ab dem 1. Januar 2019 in der Lohnklasse 9, Lohnbandposition 112,72 Prozent und ab dem 1. MÃ¤rz 2019 in der Lohnklasse 9, Lohnbandposition 114,76 Prozent. Am 24. Januar 2022 stellte das Unternehmen D A eine begrÃ¼ndete VerfÃ¼gung zu.</p> <p class="Urteilstext">Ein gegen diese VerfÃ¼gung gerichtetes Gesuch um Neubeurteilung wies der Stadtrat Winterthur mit Beschluss vom 28. September 2022 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den dagegen von A erhobenen Rekurs hiess der Bezirksrat Winterthur mit Beschluss vom 24. Februar 2023 teilweise gut. Er hob die VerfÃ¼gungen des Unternehmens D vom 15. November 2021 und vom 24. Januar 2022 sowie den Neubeurteilungsentscheid des Stadtrats Winterthur auf und reihte A rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2019 im Lohnband bei 118,03 Prozent (in der Lohnklasse 9) ein. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 30. MÃ¤rz 2023 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei der Rekursentscheid aufzuheben und der Stadtrat Winterthur anzuweisen, die Funktion des E und A in die Lohnklasse 10 einzureihen und auf dem Lohnband bei 124 Prozent zu positionieren. Der Bezirksrat Winterthur beantragte am 19. April 2023 die Abweisung der Beschwerde und verzichtete ansonsten auf eine Vernehmlassung. Der Stadtrat Winterthur beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Mai 2023, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. Am 15. Juni bzw. 10. Juli 2023 machten A bzw. der Stadtrat Winterthur weitere Eingaben, wobei sie an ihren Begehren festhielten.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen betreffend ein Ã¶ffentlich-rechtliches AnstellungsverhÃ¤ltnis nach §§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. Im Streit liegt die Lohneinreihung bzw. -einstufung des BeschwerdefÃ¼hrers. Nach neuer Praxis des Verwaltungsgerichts wird bei solchen Streitigkeiten pauschal ein Streitwert in HÃ¶he der umstrittenen LohnansprÃ¼che eines Jahres festgelegt (VGr, 15. August 2023, VB.2023.00013, E. 2.1 und VGr, 8. Dezember 2022, VB.2022.00281, E. 2).</p> <p class="Erwgung2">Die Vorinstanz reihte den BeschwerdefÃ¼hrer in der Lohnklasse 9 auf dem Lohnband bei 118,03 Prozent ein, was bei einem Vollpensum im Jahr 2024 einem Jahreslohn von rund Fr. 99'000.- entspricht. Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt im Beschwerdeverfahren eine Einreihung in der Lohnklasse 10 auf dem Lohnband bei 124 Prozent, was bei einem Vollpensum im Jahr 2024 einem Jahreslohn von rund Fr. 112'000.- entspricht. Die Lohndifferenz zwischen der gewÃ¤hrten und der beantragten Einreihung betrÃ¤gt damit bei einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 80 Prozent rund Fr. 10'000.- pro Jahr. Damit fÃ¤llt die Angelegenheit in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die Lohnordnung der Stadt Winterthur ist in Art. 42 ff. des Personalstatuts der Stadt Winterthur vom 12. April 1999 (PST) geregelt. Nach Art. 43 PST legt der Stadtrat einen Einreihungsplan als Anhang zur Vollzugsverordnung fest. Dieser enthÃ¤lt die nach 20 Lohnklassen geordneten Richtpositionen auf der Grundlage der Funktionsbewertung. Die Funktionsbewertung erfolgt nach dem System der "Vereinfachten Funktionsanalyse" und berÃ¼cksichtigt die in Art. 37 Abs. 1 lit. a bis f der Vollzugsverordnung zum Personalstatut vom 20. Juni 2018 (VVO PST) genannten Kriterien. Jede Stelle wird gemÃ¤ss Einreihungsplan und Richtpositionsumschreibungen entsprechend ihren Anforderungen und Beanspruchungen einer bestimmten Richtposition und Lohnklasse (Einreihungsklasse) zugeordnet, wobei Ã¼ber Einreihungen in die Lohnklassen 1 bis 10 das Personalamt der Stadt Winterthur in eigener Kompetenz entscheidet (Art. 38 Abs. 1 und 3 VVO PST).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt zunÃ¤chst, die im Rahmen der vereinfachten Funktionsanalyse vorgenommenen Berechnungen seien nicht ausreichend begrÃ¼ndet worden bzw. blieben intransparent. Die Kriterien seien zwar mit einem Zahlenwert bewertet worden, die Bewertung jedoch nicht begrÃ¼ndet. Zudem sei die Umrechnung der unter den verschiedenen Kriterien vergebenen Punkte in die entsprechende Lohnklasse nicht nachvollziehbar. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Einreihung einer konkreten Funktion in eine Lohnklasse erfolgt in zwei Schritten. In einem ersten Schritt wird die Funktion anhand der folgenden sechs Kriterien eingestuft, wobei fÃ¼r jedes Kriterium maximal 5,0 Punkte vergeben werden (K-Wert):</p> <p class="Erwgung2">Ausbildung und Erfahrung<br/> Geistige Anforderungen / Beanspruchungen<br/> Psychosoziale Kompetenz / psychische Belastung Verantwortung<br/> Physische Anforderungen / Beanspruchungen<br/> Beanspruchung der Sinnesorgane / spezielle Arbeitsbedingungen</p> <p class="Urteilstext">In einem zweiten Schritt werden diese Kriterien in einen Arbeitswert umgerechnet. Dies erfolgt gewichtet nach der Relevanz, welcher dem jeweiligen Kriterium beigemessen wird und ergibt sich aus einer entsprechenden Umrechnungstabelle.</p> <p class="Urteilstext">In der VerfÃ¼gung des Direktors des Unternehmens D vom 24. Januar 2022 wird dargelegt, mit welchen K-Werten fÃ¼r die einzelnen Kriterien die Funktion des E bewertet wurde. DarÃ¼ber hinaus wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer auch zu jedem Kriterium eine detaillierte Umschreibung des von ihm erreichten K-Werts mitgeteilt. Es liegt damit keine Verletzung der BegrÃ¼ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) vor. Der BeschwerdefÃ¼hrer wusste, nach welchen Kriterien seine Funktion eingereiht worden war und welches Kriterium wie hoch eingestuft und gewichtet wurde. Dies reichte ohne Weiteres aus, um die Einreihung nachvollziehen und gegebenenfalls rÃ¼gen zu kÃ¶nnen. Die RÃ¼ge, die GrÃ¼nde fÃ¼r die Einreihung der Funktion des E seien nicht nachvollziehbar, ist damit unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt sodann, die Funktion des E sei zu tief eingereiht worden. Die Funktion des E sei bei willkÃ¼rfreier und gesetzmÃ¤ssiger Einreihung in eine hÃ¶here Klasse als diejenige des F einzureihen. Der E erfÃ¼lle nicht nur die Aufgaben des F, sondern auch diejenigen des G, des C und des H. Daraus ergebe sich ein deutlich grÃ¶sseres Aufgabenspektrum und grÃ¶ssere Verantwortung des E im Vergleich zum F. Die Funktion des E sei daher in der Lohnklasse 10 einzureihen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Vorinstanz befand zur Einstufung der Funktion des E, dass diese zwar eine erhÃ¶hte FlexibilitÃ¤t erfordere, der zeitlich Ã¼berwiegende Teil der Arbeit jedoch in Funktionen verrichtet werde, die der Lohnklasse 8 entsprechen. Die FÃ¼hrungsverantwortung trage der E im Unterschied zum F nur temporÃ¤r. Dass ein E mehrere Positionen beherrschen mÃ¼sse, treffe auch auf den F zu, da dieser fÃ¼r die Anleitung und Ausbildung der anderen Positionen zustÃ¤ndig sei. Unter BerÃ¼cksichtigung der hÃ¶heren Anforderungen an die FlexibilitÃ¤t und der nur temporÃ¤r bestehenden FÃ¼hrungsverantwortung sei die Einordnung der Funktion des E in die gleiche Lohnklasse wie die Funktion des F nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist insoweit zu folgen, als er vorbringt, dass die Funktion des E eine hohe FlexibilitÃ¤t erfordert. Der E Ã¼bernimmt je nach Bedarf die Aufgaben eines G, C, H oder F. Allein die erhÃ¶hten Anforderungen an die FlexibilitÃ¤t fÃ¼hren jedoch nicht zu einer hÃ¶heren Einreihung als die Funktion des F. GemÃ¤ss den Stellenbeschreibungen des Unternehmens D erfordert die Stelle des F eine Zusatzausbildung als I mit eidgenÃ¶ssischem Fachausweis und fÃ¼nf Jahre FÃ¼hrungserfahrung, wÃ¤hrend die Stelle des E lediglich den Erwerb der Zusatzausbildung als I verlangt; sodann erfordert die Funktion drei Jahre Berufserfahrung und zwei bis drei Jahre FÃ¼hrungserfahrung. Die hÃ¶heren Anforderungen an Ausbildung und Erfahrung des F im Vergleich zum E widerspiegeln sich in der FÃ¼hrungsverantwortung der beiden Funktionen. WÃ¤hrend der F als eine Hauptaufgabe die FÃ¼hrungsverantwortung fÃ¼r die ganze Schichtgruppe trÃ¤gt, hat der E nur vorÃ¼bergehend und in Abwesenheit des F die entsprechende Verantwortung. Nach dem Gesagten ist der Schluss der Beschwerdegegnerin, die Funktion des E unter BerÃ¼cksichtigung aller UmstÃ¤nde in der gleichen Lohnklasse einzureihen wie die Funktion des F, nicht zu beanstanden. FÃ¼r eine sachlich unhaltbare, willkÃ¼rliche Lohneinreihung bestehen nach dem Gesagten keine Anhaltspunkte. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Umstritten ist schliesslich, wie der BeschwerdefÃ¼hrer im Lohnband zu positionieren ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt eine Positionierung bei 124 Prozent.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hob die durch die Beschwerdegegnerin vorgenommene Positionierung des BeschwerdefÃ¼hrers auf und positionierte ihn rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2019 bei 118,03 Prozent, da sie einen Anspruch auf stufengleiche ÃberfÃ¼hrung bzw. auf unverÃ¤nderte Ãbernahme der Lohnbandposition in die hÃ¶here Lohnklasse bejahte. Eine noch hÃ¶here Positionierung scheitere jedoch insbesondere daran, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Weiterbildung zum I (noch) nicht absolviert habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer absolvierte diese Weiterbildung zum I im November 2022 erfolgreich. Vor diesem Hintergrund gewÃ¤hrte die Beschwerdegegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer mit VerfÃ¼gung vom 6. Februar 2023 eine ErhÃ¶hung der Lohnbandposition um 2,46 Prozent. Die Absolvierung der Weiterbildung und die in diesem Zusammenhang gewÃ¤hrte ErhÃ¶hung der Lohnbandposition blieb von der Vorinstanz unberÃ¼cksichtigt. </p> <p class="Erwgung2">Die dem BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼ckwirkend auf den 1. Januar 2023 gewÃ¤hrte ErhÃ¶hung der Lohnbandposition um 2,46 Prozent ist daher bei der ab 1. Januar 2023 geltenden Position im Lohnband (d.<span> </span>h. 120,49 Prozent) zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Urteilstext">Zu prÃ¼fen bleibt, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer eine weitergehende ErhÃ¶hung der Lohnbandposition zusteht. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Das Gemeinwesen hat bei der Lohnfestsetzung das allgemeine Gleichbehandlungsgebot nach Art. 8 Abs. 1 Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101) zu beachten. Der Grundsatz der Rechtsgleichheit ist verletzt, wenn im Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis gleichwertige Arbeit ungleich entlÃ¶hnt wird. Den BehÃ¶rden steht bei der Ausgestaltung der Besoldungsordnung freilich ein grosser Spielraum zu. Innerhalb der Grenzen des WillkÃ¼rverbots und des Rechtsgleichheitsgebots sind sie befugt, diejenigen Kriterien auszuwÃ¤hlen, die fÃ¼r die EntlÃ¶hnung des Personals massgeblich sein sollen. Verfassungsrechtlich wird verlangt, dass sich diese vernÃ¼nftig begrÃ¼nden lassen. Neben der QualitÃ¤t der geleisteten Arbeit werden in der Gerichtspraxis Motive wie Alter, Dienstalter, Erfahrung, Familienlasten, Qualifikation, Art und Dauer der Ausbildung, Arbeitszeit, Leistung, Aufgabenbereich oder Ã¼bernommene Verantwortlichkeit als sachliche Kriterien zur Festlegung der Lohnordnung erachtet (statt vieler BGE 131 I 105, E. 3.1). Diese fÃ¼r den Bereich der Rechtsetzung entwickelte Rechtsprechung gilt es auch bei der Rechtsanwendung zu beachten. Die BehÃ¶rde muss daher bei der individuellen Lohnfestsetzung gleiche Sachverhalte mit gleich relevanten Tatsachen gleich behandeln, es sei denn, ein sachlicher Grund rechtfertige eine unterschiedliche Behandlung (vgl. BGE 125 I 161, E. 3a).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht unter Verweis auf die Referenzkurve nach Art. 46 VVO PST geltend, er sei unter BerÃ¼cksichtigung seines Alters mit der Lohnbandposition von 124 Prozent einzustufen gewesen. Er bringt vor, ein deutlich jÃ¼ngerer E verdiene nur unwesentlich weniger und ein wenige Jahre Ã¤lterer F verdiene deutlich mehr als er. Daraus schliesst der BeschwerdefÃ¼hrer, seine Einstufung verstosse gegen die Rechtsgleichheit.</p> <p class="Urteilstext">Dem ist nicht zu folgen. Das Alter des Angestellten ist nur ein Kriterium unter einer Vielzahl von zulÃ¤ssigen Kriterien zur Festlegung der EntlÃ¶hnung eines konkreten Angestellten. Die Referenzkurve nach Art. 46 VVO PST bildet die durchschnittliche Lohnentwicklung innerhalb des Lohnbandes ab. Sie begrÃ¼ndet entgegen dem sinngemÃ¤ssen Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers keinen Anspruch auf einen bestimmten "altersentsprechenden" Lohn. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin anderen Kriterien mehr Gewicht beimass und dem BeschwerdefÃ¼hrer eine hÃ¶here Einstufung verweigerte. Der nunmehr mit der Lohnbandposition 120,49 Prozent eingestufte BeschwerdefÃ¼hrer bleibt nicht wesentlich hinter der durch die Referenzkurve abgebildeten Lohnentwicklung zurÃ¼ck. Mehrere der vom BeschwerdefÃ¼hrer angefÃ¼hrten Vergleichspersonen bleiben deutlich stÃ¤rker hinter der durchschnittlichen Lohnentwicklung zurÃ¼ck. Ein Verstoss gegen die Rechtsgleichheit liegt nicht vor.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. In ErgÃ¤nzung von Dispositiv-Ziff. I des vorinstanzlichen Entscheids vom 24. Februar 2023 ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, den BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2023 im Lohnband bei 120,49 Prozent zu positionieren. Im Ãbrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>In personalrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert bis Fr. 30'000.- werden keine Gerichtskosten erhoben (§ 65a Abs. 3 VRG). Dem mehrheitlich unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer steht keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei fortbestehendem ArbeitsverhÃ¤ltnis bestimmt sich der Streitwert im Verfahren vor Bundesgericht nach Art. 51 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Abs. 4 <span>des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)</span>. Entsprechend ist auf die Lohndifferenz in der Zeit zwischen der Anstellung des BeschwerdefÃ¼hrers bis zu seiner Pensionierung abzustellen (BGr, 21. Dezember 2022, 8D_6/2022, E. 1.2). Da der so errechnete Streitwert betrÃ¤gt mehr als Fr. 15'000.-, sodass<span> die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offensteht (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG). </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. In ErgÃ¤nzung von Dispositiv-Ziff. I des vorinstanzlichen Entscheids vom 24. Februar 2023 wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, den BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2023 im Lohnband bei 120,49 Prozent zu positionieren.</span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 95.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'095.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. <span>Gegen dieses Urteil</span> kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) den Bezirksrat Winterthur.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>