<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2005.01362</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretärin Häny</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 20. September 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, geb. 1988</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch den Vater </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 22. Juni 2004 verneinte die IV-Stelle den Anspruch des Versicherten, geboren 1988, auf medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit einem geltend gemachten Geburtsgebrechen respektive Augenleiden. Der Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen (Urk. 7/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. August 2005 gelangte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gesetzlich vertreten durch seinen Vater, erneut an die Invalidenversicherung und ersuchte um Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernahme für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontaktlinsen (Urk. 7/12). Nach Einholung eines Berichts von Dr. med. </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mochirurgie, wies die IV-Stelle das Gesuch gestützt auf den Bericht vom 13. September 2005 (Urk. 7/9) mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 20. September 2005 ab (Urk. 7/6). Die dagegen erhobene Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che vom 7. Oktober 2005 (Urk. 7/5) wies sie mit Einspracheentscheid vom 7. November 2005 ab (Urk. 2 = 7/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob der gesetzliche Vertreter des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Eingabe vom 6. Dezember 2005 (Datum des Poststempels) Beschwerde mit dem Antrag auf Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung des angefochtenen Entscheides und Zusprechung der beantragten Kontaktlinsen (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 26. Januar 2006 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtete die IV-Stelle auf eine eigentliche Stellungnahme und schloss im Übrigen auf Abweisung (Urk. 6). Mit Verfügung vom 1. März 2006 wurde der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind grundsätzlich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen Rechtssätze massgebend, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Im vorliegenden Fall ist zu prüfen, ob der mit Gesuch vom 28. August 2005 geltend gemachte Anspruch auf Übernahme der Kosten für Kontaktlinsen besteht; entsprechend sind die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IVG) vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVV) vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) anzuwenden (BGE 130 V 445 Erw. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist sodann darauf hinzuweisen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die materielle Rechtslage mit Bezug auf den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung nicht modifiziert hat (Urteil des Eidgenössischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, Erw. 1). Auch der im Zuge der 4. IV-Revision geänderte Art. 21 Abs. 1 IVG (Anspruch auf Hilfsmittel) führt zu keiner Veränderung der Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung, da es sich bei der eingefügten Anpassung lediglich um eine formale Gesetzesänderung handelt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, Erw. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 IVV an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 Erw. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV158"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wesentliche Ergänzung medizinischer Massnahmen im Sinne von Art. 21 Abs. 1 2. Satz IVG setzt nach der Praxis einen qualifizierten inneren Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang zwischen der medizinischen Massnahme gemäss Art. 12 oder 13 IVG und der Notwendigkeit der Versorgung mit dem entsprechenden Hilfsmittel voraus. Das trifft dann zu, wenn im Zusammenhang mit oder bei der Durchführung einer medizinischen Massnahme gemäss Art. 12 oder 13 IVG die Abgabe einer Brille notwendig ist, oder wenn der Erfolg einer medizinischen Massnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung nur bei Benützung einer Brille gewähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistet ist (in BGE 124 V 7 nicht publizierte Erw. 2d des Urteils B. vom 16. März 1998, I 71/97, mit Hinweis auf Pra 1992 Nr. 45 S. 165 Erw. 4; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes vom 9. Dezember 2002 in Sachen Z., I 108/02). Regelmässige ärztliche Kontrollen, die bei hochgradig sehschwachen Personen erforderlich sind, fallen nicht unter den Begriff der ärztlichen Behandlung (ZAK 1970 S 492 Erw. 1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist es unerheblich, ob es sich dabei um eine von der Invalidenversicherung durchgeführte medizinische Massnahme handelt; entscheidend ist vielmehr, dass die Voraussetzungen der Übernahme der ärztlichen Vorkehr als medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung an sich erfüllt wären (BGE 105 V 148 Erw. 1; ZAK 1988 S. 475 Erw. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Ziffer 7.02* des Anhangs zur HVI besteht ein Anspruch auf Abgabe von Kontaktlinsen, sofern sie notwendigerweise anstelle von Brillen treten und eine wesentliche Ergänzung medizinischer Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen darstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützt ihren leistungsverneinenden Entscheid auf den Umstand, dass der Keratokonus nicht operiert werde, medizinische Massnahmen somit nicht vorgenommen würden, weshalb sie nicht für die Kosten von Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linsen aufzukommen habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber macht der Versicherte geltend (Urk. 1 und 7/5), das Augenleiden sei mit einer Brille nicht mehr voll korrigierbar. Mit den ärztlich verschriebenen Kontaktlinsen werde jedoch ein mindestens um 2/10 besserer Visus erreicht als das mit einer optimal korrigierenden Brille möglich sei. Mit den Kontaktlinsen könne vermieden werden, dass bereits im Alter von 18 Jahren eine Operation des Keratokonus erforderlich sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leidet gemäss den Berichten des behandelnden Augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Keratokonus links mehr als rechts, beidseitiger Myopie und beidseitigem Astigmatismus (vgl. Berichte vom 16. Juni 2004 und 13. September 2005; Urk. 7/9 und 7/10). Eine Operation wurde nicht durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt und wird seitens des Beschwerdeführers vorläufig auch nicht erwogen (Urk. 1 und 7/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der bis zum 30. April 1996 gültig gewesenen Fassung von Ziff. 7.02.* des Anhangs zur HVI hatte auch bei hochgradig irregulärem Astigmatismus und Keratokonus Anspruch auf Kostenübernahme von Kontaktlinsen durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung bestanden und zwar unabhängig von der Durchführung medizinischer Eingliederungsmassnahmen. Per 1. März 1996 wurde Ziff. 7.02* des Anhangs zur HVI dahingehend abgeändert, dass Kontaktlinsen nurmehr abgegeben werden können, wenn sie notwendigerweise anstelle von Brillen treten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine wesentliche Ergänzung medizinischer Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men darstellen. Die oben erwähnte Ausnahmeklausel mit Bezug auf Astigma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tismus und Keratokonus war damit gestrichen worden (Behinderung und Recht - Neues aus Gesetzgebung und Rechtsprechung, Nr. 3/97, September 1997, S. 4). Im Urteil vom 16. März 1998 (publiziert in BGE 124 V 7) hat das Eidgenössische Versicherungsgericht Ziff. 7.02* des Anhangs zur HVI in der ab 1. März 1996 gültigen Fassung ausdrücklich als gesetzmässig bezeichnet. Kontaktlinsen werden somit von der Invalidenversicherung - gleich wie Brillen - nicht als selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiges Hilfsmittel finanziert, sondern akzessorisch zu einer von der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zu übernehmenden Behandlung gemäss Art. 12 oder 13 Abs. 1 IVG. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die Invalidenversicherung für Kontaktlinsen nicht leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig, wenn und solange keine medizinischen Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men durchgeführt worden sind (vgl. Urteile des Eidgenössischen Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts vom 25. Februar 2000 in Sachen A. [I 8/00; Erw. 3] und in Sachen Z. [I 1/00; Erw. 2] sowie Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 2. September 1998 in Sachen S. [Prozess Nr. IV.97.00850]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend keine medizinischen Eingliederungsmassnahmen an den Augen des Beschwerdeführers durchgeführt worden sind (Urk. 7/9) und die Abgabe von Kontakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linsen keine Behandlungsmassnahme darstellt, die unter Art. 12 oder 13 IVG fällt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes vom 15. Mai 2006 in Sachen A., I 192/05, Erw. 3), ist der leistungsverneinende Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist daher abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Swica Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenös</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Bürker-PaganiHäny</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>