<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Vorlage für eine Gesetzesänderung vorzulegen, mit welcher die Arbeitszeiterfassung den Realitäten der Unternehmen und den Bedürfnissen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angepasst werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 4. November 2015 die Revision der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz verabschiedet. Mit dieser Anpassung werden per 1. Januar 2016 neue Modalitäten der Arbeitszeiterfassung eingeführt, die eine Vereinfachung und Lockerung der Arbeitszeiterfassungspflicht mit sich bringen. Damit wird auch neuen Bedürfnissen der Arbeitswelt besser Rechnung getragen. Auf diese Lösungen hatten sich die Sozialpartner geeinigt.</p><p>Um von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen zu können, müssen die Arbeitgeber zu Beginn einen Aufwand tätigen. Für Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitenden ist es möglich, die vereinfachte Arbeitszeiterfassung individuell zu vereinbaren. Da es verschiedene Varianten gibt, haben die Unternehmen die Möglichkeit, die für sie passende Lösung zu wählen. Die neuen Bestimmungen richten sich gezielt an Mitarbeitende, die in der Gestaltung ihrer Arbeitszeit Freiheiten geniessen. Die anwendbaren Regeln der Arbeitszeiterfassung stehen neuen Arbeitsorganisationsformen wie Telearbeit und flexiblen Arbeitsplätzen nicht entgegen.</p><p>Aus diesen Gründen sieht es der Bundesrat derzeit als nicht angebracht, eine entsprechende Gesetzesänderung vorzuschlagen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.