<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Artikel 31 (Zahnärztliche Behandlungen) des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) wird wie folgt abgeändert:</p><p>Abs. 1</p><p>Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für zahnärztliche Behandlungen, die ambulant, stationär oder in einem Pflegeheim durchgeführt werden, sowie für stationäre Behandlungen, die von chirurgisch und zahnmedizinisch geschulten Fachleuten der Zahnheilkunde - der Lehre der Erkrankungen des Zahn-, Mund- und Kieferbereichs - durchgeführt werden, wenn die Behandlung:</p><p>a. durch eine Erkrankung des Kausystems bedingt ist; oder</p><p>b. durch eine Allgemeinerkrankung oder ihre Folgen bedingt ist; oder</p><p>c. zur Behandlung einer Allgemeinerkrankung oder ihrer Folgen notwendig ist.</p><p>Abs. 2</p><p>Sie übernimmt auch die Kosten der Behandlung von Schäden des Kausystems, die durch einen Unfall nach Artikel 1a Absatz 2 Buchstabe b verursacht worden sind.</p><p>Abs. 3</p><p>Die Kosten für Zahnaufhellungen ("Bleaching") und das Einsetzen von Veneers werden nicht übernommen.</p>