<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00297</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozial</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1981, meldete sich am 28. März 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 18. August 2014 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte meldete sich am 27. Januar 2015 erneut bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/19, vgl. Urk. 7/17). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei (Urk. 7/25) und liess die Versicherte durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) psychiatrisch untersuchen (Urk. 7/34-35).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/38, Urk. 7/47, Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Februar 2016 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 7/58 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 4. März 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Februar 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu gewähren (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1-2, Ziff. 4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. November 2016 (Urk. 11, vgl. Urk. 12) wurde bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein ärztlicher Verlaufsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Beschwerdeführerin angefordert. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 16) reichte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwei Arztberichte (Urk. 17/1-2) ein, die den Parteien am 18. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 zur Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zugestellt wurden (Urk. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Dezember 2016 vernehmen (Urk. 20), die Beschwerdegegnerin verzichtete am 12. Dezember 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 22). Darüber wurden die Parteien am 14. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt (Urk. 23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, und hernach zu beschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich gebliebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 343 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n aus, dass die m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen durch den RAD ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell die psychiatrische Diagnose die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr einschränke. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stabilisiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherige Tätigkeit als Lehrerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 1 unten, S. 2 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenzeitlich habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stationäre Beha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndlung in der Y.___ stattgefunden. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einweisung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willig erfolgt und sei vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch psychosoziale Belastungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> induziert gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Invaliditätsfremde Faktoren begründeten keinen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsanspruch.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es lägen nach wie vor keine objektivierbaren Diagnosen vor, allfällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befunde seien unter Therapie unauffällig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit sei kein inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierender Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausgewiesen. Da kein Gesundheitsschaden im Sinne der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung vorliege, bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin den Standpunkt (Urk. 1), dass sie seit dem Jahr 2011 unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung leide (S. 1 Ziff. 1). Aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden sei sie weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit in der Lage, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen zu erzielen. Ihr Gesundheitszustand habe sich erneut verschlechtert, weshalb sie am 6. Januar 2016 erneut in die Y.___ ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten sei, wo sie sich seither befinde (S. 2 Ziff. 2). Sollte ihr das Zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehren in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, seien ihr berufliche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu gewähren (Urk. 1 S. 3 Ziff. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich ihr Gesundheitszustand seit Erlass der letzten Verfügung vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 (Urk. 7/16) wesentlich verändert hat (vgl. vorstehend E. 1.3-1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) erfolgten Verneinung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Rentenanspruchs lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/11/5-6 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/25/12-13) aus, dass der erste Kontakt mit der Beschwerdeführerin am 15. März 2013 wegen einer Krise mit massiver Schlafstörung, einem Gefühl des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ängste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise Panik und einer Atemblockade stattgefunden habe. Eine medikamentöse Therapie werde abgelehnt. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei in ihrer Heimat Spanien in stationärer Behandlung gewesen (S. 1 Ziff. 1). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte einen Verdacht auf gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend. Die Beschwerdeführerin sei auf dem Weg der Besserung (S. 1 Ziff. 4). Das soziale Umfeld sei gut, konzentriere sich jedoch auf Barcelona, wo die Mutter lebe. Es gäbe keine nicht-medizinischen Ursachen betreffend die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 7). Nach den Frühlingsferien 2014 sei die Wideraufnahme beider Tätigkeiten als Lehrerin geplant zu rund 26 % und zu rund 30 % (S. 1 Ziff. 5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin teilte der Beschwerdegegnerin am 6. Mai 2014 tele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fonisch mit, dass sie im Januar 2014 begonnen habe, reduziert zu arbeiten und seit zwei bis drei Wochen wieder voll in ihrem ursprünglichen Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 55 % arbeite. Sie brauche keine Unterstützung beziehungsweise Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en der IV (Urk. 7/8). Ein Mitarbeiter der Krankentaggeldversicherung teilte der Beschwerdegegnerin sodann am 5. Juni 2014 mit, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum von 55 % arbeite (Urk. 7/15/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wies das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. August 2014 (Urk. 7/16) ab, da sie seit dem 22. April 2014 wieder in ihrem ursprünglichen Pensum arbeitstätig sei, mithin nach Ablauf der Wartezeit am 27. März 2014 keine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit vorliege.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtenen Verfügung vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) liegen im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die folgenden Berichte zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. Juni 2011 (Urk. 7/29), welcher der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin am 16. April 2015 zugestellt wurde (vgl. Urk. 7/30), geht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 16. Juni 2011 zum ersten Mal in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert war. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten eine mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Episode (ICD-10 F32.1) und einen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitszüge. Der Eintritt sei freiwillig aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiver Symptomatik mit vornehmlich „Angst vor dem Verlassen werden“,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Freudlosigkeit, Traurigkeit, Antriebsverlust, Appetitlosigkeit sowie Ein- und Durchschlafstörungen erfolgt (S. 1 Mitte). Die Beschwerden hätten nach Angaben der Beschwerdeführerin im Juni 2010 angefangen aufgrund einer Konfliktsituation an ihrer Arbeitsstelle in der Schule. Die grösste Unsicherheit habe jedoch die Trennung ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adoptivmutter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von ihrem zweiten Partner hervorgerufen. Sie habe Angst, selber von ihrem Partner verlassen zu werden (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin leide seit Sommer 2010 unter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen beruflichen und familiären Belastungen. Sie sei „wie in ein Loch ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen“. Sie habe einen weiteren stationären Aufenthalt abgelehnt. Eine ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lant psychiatrische Behandlung in Spanien sei für sie organisiert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Eine anschliessende ambulante Weiterbehandlung nach der Rückkehr aus Spanien werde empfohlen (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte in seinem Schreiben vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/20) eine gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (ICD-10 F25.2), rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend. Nach der Exazerbation im April 2013 und einer psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. Mai bis 18. Juli 2013 habe sich die Situation gebessert. Ab dem 22. April 2014 habe die Beschwerdeführerin die Arbeit als Lateinlehrerin stufenweise aufgenommen, dann sei sie wieder voll arbeitsfähig bei einem Pensum von 55 % gewesen. Bald danach habe wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden, deshalb sei sie vom 27. Juni bis 31. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 1. August 2017 sei sie zu 73 % arbeitsunfähig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte am 4. Februar 2015 der Krankentaggeldversicherung ein fast identisches Schreiben (Urk. 7/25/19-20) zu, in welchem er von einer unveränderten Diagnose einer gemischten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (ICD-10 F25.2), rezidivierend, sprach (S. 1 Mitte). Er führte aus, dass in den nächsten Monaten nicht mit einer namhaften Besserung zu rechnen sei. Ziel sei die weitere Stabilisierung des Zustandes und Aufrechterhaltung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In Zukunft sei jedoch mit einer sukzessiven Besserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes zu rechnen (S. 1 unten). Eine leichte Steigerung als Lehrerin sei prinzipiell vorstellbar, jedoch sei kein Einsatz wie vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2013 zu erwarten. Der Einsatz wäre abhängig von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung, dem Umfeld und der Art der Tätigkeit. Eine andere Lehrtätigkeit wäre in einem anderen Rahmen zumutbar. Eine rasche Überlastung bei er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Reizbarkeit würde jedoch das mögliche Arbeitsgebiet relativieren (S. 2 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/23) aus, dass er die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin seit Juli 2014 behandle (Ziff. 1.2) und nannte eine seit zirka 2011 bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F25) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin habe seit Jahren psychotische Episoden und depressive Phasen (Ziff. 1.4). Die Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie werde mit Medikamenten unterstützt, Neuroleptika sei notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei seit Jahren und bis auf Weiteres in der angestammten Tätigkeit als Lateinlehrerin am Gymnasium zu 80 bis 90 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6) Nach einer Stunde Unterricht sei sie müde, erschöpft und unkonzentriert. Einige Stunden pro Woche seien ihr zumutbar. Eine einfachere Tätigkeit wäre ihr wahrscheinlich möglich (Ziff. 1.7). Eine „Berufsberatung“ sei angebracht (Ziff. 1.11). Es seien keine körperlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bekannt. Das Konzentrations- und Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie Belastbarkeit sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mittel bis sehr stark einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, je nach momentaner Phase. Die Beschwerdeführerin könne sich eine andere, weniger belastende Tätigkeit vorstellen (S. 5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde am 16. Juni 2015 im Auftrag der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, psychiatrisch untersucht. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/35</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sich die Krankheit nach Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit 2010 entwickelt habe. So habe sich die Beschwerdeführerin während ihrer Anstellung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> „komisch gefühlt“. Am Anfang sei es ihr noch gut gegangen, aber im Laufe des Schuljahres habe sich ihr Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand zunehmend verschlechtert. Da sie die Zustände in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr ausgehalten habe, habe sie von sich aus gekündigt. Etwa zur gleichen Zeit habe sie auch viele familiäre Probleme gehabt aufgrund der Scheidung ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adoptivmutter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihrem zweiten Mann (S. 3 Ziff. 5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im August 2012 habe die Beschwerdeführerin je eine Stelle an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angenommen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamt-Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 % betragen. Die Stelle in C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei auf Ende Juli 2014 gekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digt worden. Seit Augst 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie ein kleines Pensum von vier Wochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunden in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der affektive Rapport habe schnell hergestellt werden können, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei bewusstseinsklar, es gäbe keinen Anhalt für Delir oder Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einsstörungen. Die Beschwerdeführerin habe subjektiv Konzentrations- und Gedächtnisstörungen beklagt, grobkursorisch sei das Gedächtnis aber unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig gewesen und die Konzentration habe während der über zweistündigen Untersuchung gut aufrechterhalten werden können. Im Gedankengang wirke sie etwas zerfahren, weise teilweise leichte Gedankensprünge und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gedan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drängen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung habe sie keine inhaltlichen Denkstörungen gezeigt (S. 5 Ziff. 8). Die Beschwerdeführerin sehe sich selbst nicht als „verrückt“, aber als gefährdet, schnell wieder einen Rückfall zu erlangen. Sie möchte unbedingt wieder einmal ein Schuljahr zu Ende bringen (S. 6 Ziff. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 wurde die Beschwerdeführerin erneut durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Klärung von offenen Fragen psychiatrisch untersucht. In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 24. September 2015 (Urk. 7/34) diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine seit zirka 2011 bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">affektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenwärtig weitgehend remittiert, leicht depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Resi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dualzustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F25.1) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Symptome seien aktuell nicht nachweisbar bis auf eine übertrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene generalisierte Ängstlichkeit (S. 2 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe ihr Stundenpensum an der Schule in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf sechs Wochenstunden erhöht. Mit Vor- und Nachbereitung zu Hause könne man aktuell von einem Pensum von zirka 25 % ausgehen (S. 1 Ziff. 2). Nach eigenen Angaben fühle sich die Beschwerdeführerin seit Beginn des neuen Schuljahres extrem müde, mache sich zudem häufig Sorgen und die Konzentration habe sich insgesamt leicht gebessert (S. 1 f. Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin schätze ihre Arbeitsfähigkeit in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen Tätigkeit auf 25 % und sei der Ansicht, dass sie in einer angepassten Tätigkeit möglicherweise mehr arbeiten könnte. Allerdings könne sie sich aber nicht vorstellen, in einem Büro zu arbeiten (S. 2 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung könne nachvollzogen werden. Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit durch ihre rasche Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit eingeschränkt. Die Konzentration und das Auffassungsvermögen seien noch leicht und die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit je nach Stimmungslage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die aktuelle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit betrage 20-30 % ab dem Zeitpunkt der zweiten RAD-Untersuchung vom 22. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit innerhalb eines Jahres bei Fortführung der integrativen psychotherapeutischen Behandlung auf 50 % steigern lasse. Das Tätigkeitsprofil umfasse zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen an das Umstellungs- und Anpassungsvermögen. Ab dem Zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der zweiten RAD-Untersuchung bestehe medizinisch-theoretisch eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2015 (vorstehend E. 4.5) ausgewiesene 80-90%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei nachvollziehbar. Frühere Arbeitsversuche seien zu früh erfolgt und die Beschwerdeführerin habe sich zu schnell zu viel zugemutet. Die inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grative psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 3 Ziff. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte in seinem Schreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/41) aus, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alle Anweisungen und Therapien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befolge und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medikamentös bestens eingestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte in seinem Schreiben vom 15. Dezember 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, dass die Beschwerdeführerin chronisch schwer krank sei und eine inten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Betreuung und Dauermedikation benötige. Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einige Stunden als Lehrerin arbeiten, doch bleibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tgehend arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig bis auf W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die therapeutische Betreuung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adäquat und opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Januar 2016 (Urk. 7/55/1-4 = Urk. 3) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 25. Januar 2016 hospitalisiert war. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (ICD-10 F25.1), gegenwärtig leichte depressive Episode. Der Eintritt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei freiwillig erfolgt auf Zuweisung des ambulanten Psychiaters Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Verdacht auf eine leichte depressive Episode im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (S. 1 Mitte). Der Eintritt sei vor dem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer psychosozialen Belastungsreaktion (Verlustängste, da Freund in Finnland bei seinen Kindern und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ex-Frau sei) erfolgt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin habe sich durch den Eintritt erleichtert gezeigt (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin wolle nach eigenen Angaben mehr arbeiten, schaffe es aber nicht (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Eintritt hätten sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine formalgedanklich zerfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, ängstliche und affektiv niedergestimmte Patientin vorgefunden. Die Beschwerdeführerin habe im Verlauf eine wechselhafte Symptomatik präsentiert, welche zwischen einem leichtgradig depressiven Syndrom und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypomanen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhaltensweisen fluktuiert habe. Unter der Medikationsanpassung und Gesprächen mit dem Personal habe sich die Beschwerdeführerin stabilisieren können. Sie würden die Einschätzung der behandelnden Ärzte und des RAD-Arztes unterstützen und auch eine maximale Arbeitsbelastung von 30 % als Lehrerin als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bracht sehen. Der Beschwerdeführerin sei eine tagesklinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anschlussbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> organisier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden und sie hätten sie in gutem Zustand entlassen können (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin wurde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 9. Februar 2016 erneut in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär behandelt. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – nach Verfügungserlass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 24. Februar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 17/1) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose, nicht näher bezeichnet </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der im Eintrittsgespräch fehlenden Absprachefähigkeit sowie des Gesprächsabbruches nach starker Agitation sei die Beschwerdeführerin auf eine geschlossene Akutstation verlegt worden. Die Beschwerdeführerin habe sich im Eintrittsgespräch dahingehend geäussert, als dass sie den Eindruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe, von einem stationären Aufenthalt profitieren zu können, da es in ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Alltag bisweilen „chaotisch“ werde und sie insbesondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belasten würden. Ihr Ziel sei es gewesen, Ruhe und Abschirmung zu erhalten, um dann in der kommenden Woche in einem Standortgespräch mit dem Partner in der Klinik einen gangbaren weiteren Weg zu besprechen und diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im ambulanten Setting weiterzuverfolgen (S. 2 unten). Nach dem erfolgten freiwilligen Eintritt wurde die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nach anfänglich guter Stabilisierung nach wenigen Tagen auf ihren Wunsch hin entlassen, da sie den Eindruck gehabt habe, ihre Probleme seien nun gelöst und sie wolle ihren Weg lieber im ambulanten Setting weiter gehen (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es folgte eine weitere stationäre Behandlung vom 11. Februar bis 18. März 2016 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten in ihrem – nach Verfügungserlass vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17. Februar 2016 (Urk. 2) erstellten – Austrittsbericht vom 5. April 2016 (Urk. 21/2, vgl. Urk. 17/2) eine gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung (ICD-10 F25.2, S. 1 Mitte) mit abhängiger (asthenischer) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">freiwillig auf Selbstzuweisung nach erneuter Exazerbation von Ängsten bei Verdacht auf abhängige Persönlichkeitsakzentuierung vor dem Hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntergrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">affektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung erfolgt. Als die Beschwerdeführerin beim letzten stationären Aufenthalt im Februar 2016 ausgetreten sei, sei sie zu Hause nicht im Stande gewesen, für sich selber zu sorgen. Aktuell beschäftige sie ihr Trauma, dass sie in den ersten zwei Lebensjahren ohne Eltern gross geworden sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin sei beim Eintritt formalgedanklich sprunghaft, teils vorbeiredend und affektiv niedergestimmt gewesen. Als Ziel für den Aufenthalt habe sie, bei aktuell dritter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innert einem Monat, erneut die Stabilisierung ihres Affektes aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund angegeben. In Absprache mit dem ambulanten Behandler Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungssta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">katamnestischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Episoden fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden. Das Zustandsbild habe sich im Verlauf fluktuiert, im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund seien Beziehungsthemen und Zukunftsängste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer penden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten IV-Anmeldung gestanden. In Zusammenschau der Befunde werde zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zur vorbekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung eine abhängige beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">his</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trionische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsakzentuierung vermutet und es werde eine spezia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierte Psychotherapie zur effektiven Beziehungsgestaltung empfohlen bei weiterführender Medikation (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden sozio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Berichten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit zirka 2011 an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung leidet, welche weitgehend remittiert ist bei Vorliegen einer leichten depressiven Episode (vgl. vorstehend E. 4.5, E. 4.7, E. 4.10). Die erhobenen Befunde sind weitgehend unauffällig. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben der Beschwerdeführerin entwickelte sich ihre Krankheit seit 2010, als sie Probleme in ihrer Tätigkeit an einer Schule und gleichzeitig auch viele familiäre Probleme aufgrund der Scheidung ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adoptivmutter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte (vgl. vorstehend E. 4.2, E. 4.6). Aus dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juni 2011, wo die Beschwerdeführerin zum ersten Mal während drei Tagen stationär be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelt wurde, geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei und die Beschwerdeführerin seit Sommer 2010 unter verschiedenen beruflichen und familiären Belastungen leide (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.2). Die zweite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2016 während zirka 20 Tagen erfolgte gemäss Austrittsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Januar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hintergrund einer psychosozialen Belastungsreaktion; die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n habe Verlustängste gehabt, da ihr Freund in Finnland bei seinen Kindern und seiner Ex-Frau gewesen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt stehen damit psychosoziale Faktoren im Vordergrund, welche die psychischen Probleme, namentlich die aktuell leichte depressive Episode, der Beschwerdeführerin ausgelöst haben. Werden wie vorliegend im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen nur Befunde erhoben, die in den psychosozialen Umständen ihre hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärung finden, ist kein invalidisierender psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben (vgl. vorstehend E. 5.2). Ausserdem sind leichte depressive Episoden grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen und gelten als therapeutisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Allfällige diagnoserelevante Befunde sind weitgehend remittiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zum Schluss ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langte, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit dauernder Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den nachträglich eingeforderten und eingereichten Berichten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar 2016 (vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.11) und vom April 2016 (vorstehend E. 4.12) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung oder des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend ist, der zur Zeit des Erlasses des ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">349 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheiderlasses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass aus dem Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Februar 2016 (vorstehend E. 4.11) hervor geht, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nfang Februar 2016 während fünf Tagen stationär behandelt wurde. Die Ärzte diagnostizierten neben einer rezidivierenden depressiven, gegenwärtig remittierten Störung, eine Hypothyreose sowie den Verdacht auf eine abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung. Weiter geht hervor, dass der Eintritt freiwillig erfolgt sei, der Alltag der Beschwerdeführerin chaotisch gewesen sei und sie ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere partnerschaftliche Schwierigkeiten stark belastet hätten. Das Ziel der Beschwerdeführerin sei gewesen, zuerst zur Ruhe zu kommen und dann mit dem Partner einen gangbaren Weg zu besprechen. Der Austritt sei erfolgt, nachdem die Beschwerdeführerin den Eindruck gehabt hätte, ihre Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leme seien nun gelöst. Somit standen auch hier psychosoziale Faktoren im Vordergrund. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Austrittsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom April 2016 (vorstehend E. 4.12), aus welchem hervor geht, dass die Beschwerdeführerin zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2016 erneut in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert war, betrifft den Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum kurz vor und nach Verfügungserlass, weshalb er vorliegend zur Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin grundsätzlich heran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden kann. Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten sodann eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung mit abhängiger beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrioni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsakzentuierung. Der Eintritt sei freiwillig nach erneuter Exazerbation von Ängsten erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe wiederum das Ziel verfolgt, ihren Affekt aufgrund der problematischen Beziehung zu ihrem Freund zu stabilisieren. Auch hier standen wiederum psychosoziale Faktoren im Vordergrund. Ausserdem vermögen akzentuierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend stehen somit psychosoziale Faktoren eindeutig im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund, es liegen keine von der soziokulturellen Belastungssituation zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende und damit verselbständigte psychische Störungen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en auf die Arbeitsfähigkeit vor, weshalb ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden zu verneinen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist damit nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken ist, dass die Qualifikation der Beschwerdeführerin, namentlich ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend machte, im Gesundheitsfall zu 100 % arbeiten würde (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), nach Gesagtem offen gelassen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich beantragte die Beschwerdeführerin, sollte ihr das Zurückkehren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die volle Unterrichtstätigkeit nicht gelingen, die Unterstützung durch beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen für den Einstieg ins Erwerbsleben (vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drohende Invalidität liegt gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">novies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist unerheblich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein IV-relevanter psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor (vorstehend E. 5.5), weshalb auch keine bestehende Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen kann. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ersuchte am 4. März 2016 um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">willigung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedürftig im Sinne von Art. 64 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Bundesgericht (BGG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist eine Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege (§ 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 119 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schweizerische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zivilprozessordnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZPO) eingereicht wird (BGE 120 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 108 V 265 E. 4). Bei der Beurteilung der Bedürftigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen (BGE 115 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 193 E. 3a, 108 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit ist nicht allein aufgrund der Bedarfsrechnung (Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Einnahmen und Ausgaben), sondern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug der Vermögenssituation zu beurteilen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den von der Beschwerdeführerin ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gereichten Vermögensübersichten der Zürcher Kantonalbank (Urk. 9/1) und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PostFinance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/2) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege über ein Privatkonto bei der Zürcher Kantonalbank mit einem Saldo von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 7‘579.55 und bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PostFinance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über ein Privatkonto und zwei Spar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit einem Saldo von total Fr. 43‘606.--, mithin gesamthaft Fr. 51‘185.55, und damit über liquides Vermögen in dieser Höhe verfügte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs über ein Vermögen verfügte be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise verfügt, das den gerichtsüblichen Vermögensfreibetrag von Fr. 10‘000.-- übersteigt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugemutet werden kann, daraus die anfallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Gerichtskosten zu bestreiten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten zu vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuch um unentgeltliche Prozessführung abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 4. März 2016 um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>