{"Signatur": "ZH_BRK_001", "Spider": "ZH_Baurekurs", "Datum": "2018-12-11", "PDF": {"Datei": "ZH_Baurekurs/ZH_BRK_001_BRGE-II-Nr--0153-201_2018-12-11.pdf", "URL": "https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/entscheidauszug_aus_brge_ii_nr._0153-2018_vom_11._dezember_2018.pdf", "Checksum": "7d05d9b58c302b82da93a0fd26dedc91"}, "Scrapedate": "2025-09-18", "Num": ["BRGE II Nr. 0153/2018"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Baurekursgericht 11.12.2018 BRGE II Nr. 0153/2018"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Baurekursgericht 11.12.2018 BRGE II Nr. 0153/2018"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Baurekursgericht 11.12.2018 BRGE II Nr. 0153/2018"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Baurekursgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Baurekursgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Baurekursgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Rechtsmittelverfahren. Neubeurteilung im Sinne der \u00a7\u00a7 170 f. des am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen neuen kantonalen Gemeindegesetzes (GG). Bedeutung des Vertretungsverh\u00e4ltnisses im Zustellbegehren nach \u00a7 315 Abs. 1 PBG. Einhaltung von Bauvorschriften bei einer Sitzplatz\u00fcberdachung. | Streitgegenstand war die\u00a0vom Hochbauvorstand der Gemeinde bewilligte Sitzplatz\u00fcberdachung\u00a0bei einem Einfamilienhaus, wogegen die benachbarten Grundeigent\u00fcmer rekurrierten. In\u00a0verfahrensrechtlicher Hinsicht war die Anwendbarkeit\u00a0der \u00a7\u00a7 170 f. GG im baurechtlichen Verfahren strittig. Die angefochtene Baubewilligung enthielt n\u00e4mlich die Rechtsmittelbelehrung, es k\u00f6nne innert 30 Tagen beim Gemeinderat eine Neubeurteilung des Baugesuchs verlangt werden. Die Nachbarrekurrenten gelangten jedoch gest\u00fctzt auf \u00a7 329 Abs. 1 PBG direkt ans Baurekursgericht. Das Gericht hielt in seinen Erw\u00e4gungen (E. 1.3.1 - 1.3.5) dazu fest, die Rechtsschutzbestimmungen des PBG gingen als lex specialis der allgemeinen Regelung im neuen Gemeindegesetz vor. Eine sogenannte Neubeurteilung\u00a0gem\u00e4ss den \u00a7\u00a7 170 f. GG\u00a0sei vergleichbar mit einem\u00a0Einspracheverfahren. Ein solches schliesse \u00a7 315 Abs. 3 PBG aber explizit aus. Zudem\u00a0w\u00fcrde ein gemeindeinternes \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren der im Bereich des Bau- und Planungsrechts angestrebten Verfahrensbeschleunigung widersprechen. Die Rekurrierenden hatten die Zustellung des baurechtlichen Entscheids \u00fcber ihren Vertreter in rechtsgen\u00fcgender Weise verlangt (E. 1.2.1 - 1.2.4). Im \u00dcbrigen erwiesen sich\u00a0alle rekurrentischen Einw\u00e4nde\u00a0bez\u00fcglich der Einhaltung der materiellrechtlichen Vorschriften (Grenz- und Geb\u00e4udeabst\u00e4nde, Einordnung, Wohnygiene, Feuerpolizei) jedoch als nicht stichhaltig.\u00a0 Das Baurekursgericht wies den Nachbarrekurs vollumf\u00e4nglich ab."}], "ScrapyJob": "446973/69/1843", "Zeit UTC": "18.09.2025 23:02:40", "Checksum": "d503d8fbd6ebf440a4d780e27153337f"}