<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00336</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Senn-Buchter</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Daniel Schilliger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und ohne Berufsausbildung, leidet seit der Geburt an einer beidseitigen Sehbehinderung, derentwegen ihr verschiedene Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung, namentlich medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Massnahmen und Hilfsmittel, gewährt wurden. Ab 1. Januar 1990 bezog sie zudem – nebst einer Hilflosenentschädigung für eine leichte Hilflosigkeit infolge hochgradiger Sehschwäche (Urk. 6/45) – bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente (Urk. 6/44; vgl. auch Urk. 6/50, Urk. 6/67, Urk. 6/73 und Urk. 6/82), welche per 1. Juli 2003 gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 72 % auf eine ganze Rente erhöht (Urk. 6/158; vgl. auch Urk. 6/187) und basierend auf einem Invaliditätsgrad von 58 % per 1. No- vember 2007 wieder auf eine halbe Rente herabgesetzt wurde (Urk. 6/204 und Urk. 6/206). Der Anspruch auf eine halbe Rente wurde am 1. März 2010 letztmals revisionsweise (nunmehr bei einem Invaliditätsgrad von 55 %) bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt (Urk. 6/245).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. April 2015 ersuchte X.___ die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine Verschlechterung des Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes ihrer Augen und den Verlust ihres Arbeitsplatzes im Nachgang zu einer Augenoperation um Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente (Urk. 6/297). Diese lehnte das Erhöhungsgesuch mit Verfügung vom 10. Februar 2016 (Urk. 2) nach durchlaufenem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/302, Urk. 6/305) ab und bestätigte den Anspruch auf eine halbe Rente (Invaliditätsgrad von 58 %).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 14. März 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 10. Februar 2016 sei aufzuheben und ihr sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Die IV-Stelle schloss in ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 5) auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde. Mit Replik vom 7. Juni 2016 (Urk. 8) hielt X.___ an ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Antrag fest, während die IV-Stelle am 20. Juni 2016 erklärte, sie verzichte auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Revision einer I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nvalidenrente im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ist somit nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; siehe auch BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">133 V 545). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlicher Hinsicht allseitig neu zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen besteht (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">117 V 198 E. 4b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was die versicherte Person im massgeblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit überwiegender Wahrsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span>turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktor</span><span>en zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE </span><span>139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE </span><span>128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 26 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht bei versicherten Personen, die wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnten, das Erwerbseinkommen, das sie als Nichtinvalide erzielen könnten, nach Vollendung von 30 Altersjahren 100 % des jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss der LSE.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung schliesst diese Verordnungsbestimmung nicht aus, dass zur Berechnung des Valideneinkommens auf das Einkommen eines be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten Berufs abgestellt wird. Vorausgesetzt sind eindeutige Anhaltspunkte dafür, dass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung den betreffenden Beruf erlernt hätte (Urteil des Bundesgerichts 9C_723/2016 vom 14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E. 3 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des Invalideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist kein solches tatsächlich erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statistische Werte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die LSE-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herangezogen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn) um maximal 25 % zu kürzen, wenn persönliche und berufliche Merkmale wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität respektive Aufenthaltskategorie oder Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben und die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 126 V 75 E. 5b/aa-cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die richterliche Beurteilung eines Falles sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens massgebend. Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, als sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Entscheiderlasses zu beeinflussen (BGE 121 V 362 E. 1b; BGE 99 V 98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) dafür, es sei von einem unveränderten Gesundheitszustand seit der letzten Revision vom März 2010 auszugehen. Eine sehbehindertengerechte Tätigkeit sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin weiterhin im Rahmen von 50 % zumutbar. Entsprechend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trage der Invaliditätsgrad unverändert 58 %. Der Stellenverlust (Verlust der 50 %-Stelle bei der Y.___ per 30. Juni 2013) sei aufgrund wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher Faktoren (Firmenumzug und interne Versetzung) und nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer gesundheitlichen Verschlechterung erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 5) bekräftigte die Beschwerdegegnerin ihren Standpunkt, wonach aus gesundheitlichen Gründen kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliege. Ergänzend führte sie aus, dass sich mit dem Verlust der Stelle bei der Y.___ die tatsächlichen Verhältnisse in erwerblicher Hinsicht verändert hätten und zur Bemessung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens nicht mehr auf den Verdienst bei der genannten Firma abgestellt werden könne. Neu sei der LSE-Tabellenlohn für weibliche Bürokräfte mit Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denkontakt (LSE 2012, Tabelle T17, Ziff. 42) heranzuziehen, wobei von einer Tätigkeit im Kompetenzniveau 2 ausgegangen werden könne. Ein Abzug vom Tabellenlohn sei nicht gerechtfertigt, da mit dem reduzierten Pensum von 50 % dem Augenleiden und dessen quantitativen Einschränkungen grosszügig Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung getragen werde. Im Vergleich mit dem auf derselben Grundlage zu ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telnden Valideneinkommen ergebe sich bei einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % ein Invaliditätsgrad von 50 %. Die Voraussetzungen für die Anwendung von Art. 26 IVV seien nicht gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, sie habe behinderungsbedingt kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Beruf erlernen können, weshalb das Valideneinkommen gemäss Art. 26 IVV auf Fr. 82‘500.-- festzusetzen sei. In medizinischer Hinsicht sei eine weitere Visusminderung beziehungsweise eine vollständige Blindheit eingetreten und damit eine relevante Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes ausgewiesen. Ein Revisionsgrund liege sodann nach dem Verlust der Stelle bei der Y.___ per Ende Juni 2013 auch in erwerblicher Hinsicht vor. Die Verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit ihrer Restarbeitsfähigkeit sei nicht mehr gegeben (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bezieht seit 1. Januar 1990 eine halbe Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung mit Ausnahme der Zeit vom 1. Juli 2003 bis 31. Oktober 2007, als ihr vorübergehend eine ganze Rente gewährt wurde. Sämtlichen Rentenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden der Beschwerdegegnerin liegt die Annahme zu Grunde, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin aufgrund des eingeschränkten Sehvermögens nur im Umfang von 50 % arbeitsfähig ist. Die verschiedenen Invaliditätsgrade von 50 %, 55 %, 58 % und 72 % resultierten einzig aus einer unterschiedlichen Bezifferung der Vergleichseinkommen (vgl. E. 1.3-1.5 hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im aktuellen, auf Gesuch der Beschwerdeführerin vom 24. April 2015 (Urk. 6/297) angehobenen Revisionsverfahren ging die Beschwerdegegnerin von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % in einer der Sehbehinderung angepassten Tätigkeit aus. Dies gestützt auf die Einschätzung ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD), welcher in seiner Stellungnahme vom 12. Januar 2016 (Urk. 6/307 S. 2) in Abweichung zu seiner Ersteinschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Stellungnahme vom 3. Juni 2015, Urk. 6/300 S. 3) und unter Hinweis auf die fachärztlich do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kumentierten Visuswerte eine „gewisse“ Verschlechterung seit dem Jahr 2010 anerkannt und sich für eine hälftige Arbeitsfähigkeit in einer „ganz gut ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten“ Tätigkeit, mithin in einer Tätigkeit ohne visuelle Anforderungen res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive einer solchen, welche jede blinde Person ausüben könnte, ausgespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Vergleich der Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Spezialärztin für Augenheil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunde FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in dem der revisionsweisen Bestätigung der halben Rente vom 1. März 2010 (Urk. 6/245) zu Grunde liegenden Bericht vom 18. Dezember 2009 (aktueller Befund: Visus rechts Fingerzählen und links 0.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/242/8) mit denjenigen im Bericht vom 6. Mai 2015 (Befund vom November 2014: rechts kein Visus, links 0.2 partiell, Urk. 6/298/6 und Urk. 6/299) ergibt denn auch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rückgang der Sehschärfe. Überdies berichtete Dr. Z.___ am 13. Mai 2016 (Urk. 9) – nach Erlass der angefochtenen Verfügung vom 10. Februar 2016, welche grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet (vgl. E. 1.6 hiervor) – von einer weiteren Visusminderung am linken Auge (Befund vom 4. April 2016: rechts kein Visus, links 0.1). Ob damit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der unveränderten Restarbeitsfähigkeit von (höchstens) 50 % in einer der Sehschwäche angepassten Tätigkeit mit der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 5, Urk. 8 S. 1 f. Ziff. 2 f.) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche Veränderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die geeignet ist, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad und damit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruch zu beeinflussen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.1 hiervor), kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenbleiben, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In erwerblicher Hinsicht steht unbestrittenermassen fest, dass sich mit dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lust der seit 15. März 2007 innegehabten 50 %-Stelle als Telefonistin bei der Y.___ per Ende Juni 2013 (Urk. 6/256, Urk. 6/263/3) die massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benden Verhältnisse entscheidend verändert haben. Gemäss den unbestritten gebliebenen Ausführungen der Beschwerdeführerin in ihrem Kündigungsschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben vom 22. Februar 2013 (Urk. 6/256) gaben ihr die durch den Umzug der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitgeberin bedingte interne Versetzung und die hernach nicht mehr optimalen Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz mit ungenügendem Tageslicht Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses. In dieser Entwicklung der beruflichen Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ation ist rechtsprechungsgemäss insofern eine revisionsrechtlich erhebliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derung der tatsächlichen Verhältnisse zu erblicken, als sie sich auf die Grundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen der Invaliditätsbemessung auswirkt, lag doch im Vergleichszeitzeitpunkt das effektiv erzielte Einkommen der Ermittlung des Invaliditätsgrades zu Grunde (vgl. Urk. 6/244 S. 1 und S. 3), während nach dem Verlust der betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fenden Stelle die Verdienstmöglichkeiten auf dem allgemeinen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt die Bezugsgrösse bilden. Mit der im Jahr 2007 aufgenommenen Anstellung als Telefonistin mit einfachen Büroarbeiten war die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin optimal eingegliedert, was nach dem Verlust dieser Stelle aus betrieblichen Gründen nicht mehr der Fall war. Es kann jedenfalls nicht von einer freiwilligen Aufgabe der Stelle oder einem diesem Tatbestand gleich kommenden Verhalten am Arbeitsplatz die Rede sein, was als Revisionsgrund ausser Acht zu bleiben hätte (Urteil des Bundesgerichts U 181/00 vom 18. Januar 2002 E. 3b/bb).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Revisionsgrund gem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äss Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen und findet eine allseitige Prüfung des Rentenanspruchs ohne Bindung an frühere Beurteilungen statt (vgl. E. 1.1 hiervor). Aus revisionsrechtlicher Sicht ist es da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her belanglos, ob sich zusätzlich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit der revisionsweisen Bestätigung der halben Rente vom 1. März 2010 (Urk. 6/245) wesentlich verändert hat (vgl. E. 3.3 hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zu prüfen ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bemessung des Invaliditätsgrades und dabei zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst die Frage, ob die Beschwerdeführerin wie von ihr postuliert (Urk. 1 S. 3-5 Ziff. 3, Urk. 8 S. 3 letzter Abschnitt) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Frühinvalide im Sinne von Art. 26 Abs. 1 IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 1.4.2 erster Absatz) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betrachten und demzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge für das Valideneinkommen der – unter Berücksichtigung des Alters der Beschwerdeführerin ungekürzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medianwert der LS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht aufgrund der Akten fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit der Geburt an einer beidseitigen Sehbehinderung leidet. Insofern be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand die medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit bereits bei Eintritt ins Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsleben in dem Sinne, dass das Leistungsvermögen in quantitativer und qualitativer Hinsicht beeinträchtigt war und daher gewisse berufliche Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von vornherein ausgeschlossen waren. So absolvierte die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin nach der durch die Virusverminderung behinderten (vgl. Urk. 6/2/2, Urk. 6/11/2, Urk. 6/14/2) obligatorischen Schulzeit – die Sekundarschule durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lief sie von 1970 bis 1973 insbesondere wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwierigkeiten bei der Bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Schulweges (fehlende Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel) nicht in der öffentlichen Schule, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___, wofür die Invalidenversicherung seinerzeit Leistungen erbrachte (Kostgeldbeitrag für Verpflegung und Unterkunft zur Ermöglichung des Volksschulbesuchs, vgl. Urk. 6/7-8) – keine Berufsausbildung und übte von 1973 bis 1980 im Rahmen von mehrheitlich kürzeren Arbeitsverhältnissen zunächst verschiedene Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeiten in Hauswirtschaft und Verkauf aus, ehe sie ab Sommer 1980 – unterbrochen durch zuweilen längere Phasen insbesondere der Mithilfe auf dem elterlichen Bauernhof (November 1984 bis September 1985, Oktober 1991 bis Oktober 1994, Februar 1996 bis Februar 2005) – ebenfalls im Rahmen von kür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeren Anstellungen im Bürobereich (Telefonistin, Receptionistin, Büroange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte, Telefonmarketing) tätig war (vgl. Lebenslauf, Urk. 6/263/1-2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn die Berufsberatungs- und Eingliederungsstelle für Blinde und Sehbehin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte (BEBS) im Bericht vom 8. März 1991 festhielt, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin als ältestes von sieben Geschwistern früh Geld verdienen musste und über keine Ausbildung verfügt (Urk. 6/40/2), ist aufgrund der in Bezug auf den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden und dessen Auswirkungen massgebenden medizinischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlagen nicht von der Hand zu weisen, dass die seit Geburt stark verminderte Sehschärfe, welche anerkanntermassen das Lesen verhinderte (vgl. Urk. 6/40/2), einer Berufsausbildung entgegen stand. Folglich ist mit dem im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) von einer Qualifikation als Frühinvalide im Sinne von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen, welche im Zuge eines früheren Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens auch vom Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin erwogen wurde (Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 17. September 2007, Urk. 6/200 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der in der Beschwerdeantwort (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3) angerufene Umstand, dass die Beschwerdeführerin in den 1990er Jahren an ihrer beruflichen Tätigkeit im Bü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">robereich festgehalten hatte (vgl. dazu Berichte der BEBS vom 8. März 1991 [Urk. 6/40] und 20. September 1994 [Urk. 6/60]), ändert nichts am invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt fehlenden Erwerb von zureichenden beruflichen Kenntnissen im Ju</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gendalter und vermag deshalb nicht zu einer anderen Beurteilung zu führen. Überdies wurde in dem von der Beschwerdegegnerin angerufenen Bericht der BEBS vom 20. September 1994 (Urk. 6/60 S. 1) fachkundig davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführerin auch nach einer Umschulung – zur Diskussion stand damals eine Ausbildung zur medizinischen Masseurin – lediglich ein 50 %-Pensum zumutbar wäre und die Weiterausrichtung der halben Rente be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungsbedingt gerechtfertigt sei (Urk. 6/60 S. 1 Mitte). Auch der Einwand der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 2 Ziff. 3), die Beschwerdeführerin sei trotz fehlender Berufsausbildung stets im ersten Arbeitsmarkt tätig gewesen und habe – im Vergleich zu einer gesunden Pensum mit einem 50 %-Pensum als Telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistin – keine Einschränkung finanzieller Art erlitten, geht ins Leere, zumal der in diesem Zusammenhang angerufene Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) vom 17. Juni 2015 (Urk. 6/301) – nebst Phasen der Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit – bis auf die Anstellung bei der Y.___ mit Ausrichtung von Soziallohn (vgl. Urk. 6/209, Urk. 6/239 S. 2 unten) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich kürzere Arbeitsverhältnisse dokumentiert (vgl. zu den Kündigungen wegen der Augenkrankheit auch Urk. 6/40/2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlt es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an hinreichenden Anhaltspunkten dafür, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne den Gesundheitsschaden effektiv eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– beispielsweise im kaufmännischen Bereich – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angetreten und erfolgreich abgeschlossen hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies wurde von der Beschwerdegegnerin denn auch nicht (mehr) geltend gemacht (vgl. noch die Stellungnahme des Rechtsdienstes der Beschwerdegegnerin vom 17. September 2007, Urk. 6/200 S. 2). Demzufolge besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Anlass, das Valideneinkommen abweichend von der Regel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV auf einem bestimmten Beruf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 1.4.2 zweiter Absatz)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1957 geborene Versicherte war i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erlasses der angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 10. Februar 2016 (Urk. 2) über 30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre alt und hat demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf Art. 26 Abs. 1 IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Berücksichtigung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungekürzten Medianwertes gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Validenlohn (vgl. vorstehend E. 1.4.2 erster Absatz). Dieser betrug ab 1. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 82‘500</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- pro Jahr (vgl. IV-Rund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben Nr. 329</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesamtes für Sozialversicherungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[BSV] vom 18. Dezember 2014).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Invalideneinkommens sind mangels eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatsächlich erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verdienstes praxisgemäss (vgl. E. 1.5.1 hiervor) die LSE-Tabellenlöhne her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzuziehen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten) kann dabei nicht die Tabelle T17 der LSE 2012 abgestellt werden, da diese unter anderem nach dem Lebensalter und – entgegen der Darstellung in der Beschwerdeantwort (Urk. 5 S. 2 unten) – nicht nach Kompetenzniveaus diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renziert. Massgebend ist vielmehr die Tabelle TA1 der LSE 2012 (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7), wobei mit Blick auf die gesundheitliche Beeinträchtigung, die fehlende Berufsausbildung und die Erwerbsbiografie der Beschwerdeführerin auf den Zentralwert von Fr. 4‘112.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die mit einfachen Tätigkeiten (Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1) beschäftigten Frauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzustellen ist. Bei einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr 2015 (Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in Stunden pro Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und unter Berücksichtigung der geschlecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezifischen Nominallohnentwicklung (Index 2012 102.0 Punkte, Index 2015 104.1 Punkte; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T1.2.10 Nominallohnindex, Frauen 2011-2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert somit ein Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reseinkommen von Fr. 26‘250.10 für ein zumutbares Arbeitspensum von (höchstens) 50 % (Fr. 4‘112.-- x 12 : 40 x 41.7 : 102.0 x 104.1 x 0.5). Hiervon ist ein leidensbedingter Abzug (vgl. E. 1.5.2 hiervor) von jedenfalls 10 % zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währen, da damit zu rechnen ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres erheblich eingeschränkten Sehvermögens auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt gegenüber gesunden Arbeitnehmerinnen mit demselben Arbeitspensum lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig benachteiligt ist. Demzufolge beträgt das Invalideneinkommen Fr. 23‘625.10 (Fr. 26‘250.10 x 0.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Auffassung der Beschwerdegegnerin, bereits mit dem reduzierten Pensum von 50 % werde dem Augenleiden und seinen quantitativen Einschränkungen grosszügig Rechnung getragen (Urk. 5 S. 3), lässt sich nicht halten. Auch ist nicht ersichtlich, was sie mit dem Hinweis, die Beschwerdeführerin bewältige ihr Pensum von 50 % nicht etwa augenschonend an fünf Tagen, sondern an drei Tagen, für sich ableiten will, zumal sich die Beschwerdeführerin gemäss unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten gebliebener Darstellung (Urk. 8 S. 2 f. Ziff. 5) an einem freien Tag besser erholen kann. Schliesslich ist anzumerken, dass die Beschwerdegegnerin bei der Zusprache der ganzen Rente (Entscheid vom 17. August 2004, Urk. 6/158) einen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 20 % zugestand. Der Verzicht auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Abzug vom Tabellenlohn erweist sich als Ermessensunterschreitung (BGE 137 V 71 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Vergleich des Validenlohns von Fr. 82‘500.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 23‘625.10 ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 58‘874.90, was einem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad von 71 % entspricht. Folglich steht der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung des Datums der Gesuchstellung (Gesuch vom 24. April 2015, Urk. 6/297; vgl. Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 lit. a IVV) ab 1. April 2015 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob der Beschwerdeführerin in Anbetracht der einschlägigen Einschätzungen der mit ihr befassten Fachperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (Urk. 6/265 S. 2, Urk. 6/267, Urk. 6/287, Urk. 6/300 S. 3 Mitte und unten) und mit Blick auf die auch in jüngster Zeit erfolglosen Eingliederungsbemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6/266, Urk. 6/270, Urk. 6/286) die erwerbliche Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit in Anbetracht ihres Alters überhaupt zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht (GSVGer) eine Parteientschädigung zu, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei diese unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 2‘600.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. Februar 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. April 2015 Anspruch auf eine ganze Rente der In</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">validenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SWISSBROKE Vorsorgestiftung, Rheinfelsstrasse 1, 7004 Chur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSenn-Buchter</p></div> </div></body></html>