Übereinkommen vom 20. Juni 1956 über die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen im Ausland <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.274.15"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 20 juin 1956 sur le recouvrement des aliments à l'étranger" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 20. Juni 1956 über die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen im Ausland" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 20 giugno 1956 sull'esazione delle prestazioni alimentari all'estero" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/xml"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.274.15</docNumber></p><p> AS <b>1977</b> 1910; BBl <b>1975</b> I 1566</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>über die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen <br/>im Ausland</docTitle></p><p>Abgeschlossen in New York am 20. Juni 1956 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. Dezember 1975<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1977/1909_1909_1909" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1977</b> 1909</ref></p></authorialNote> <br/>Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 5. Oktober 1977 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 4. November 1977</p><p> (Stand am 29. Januar 2016)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p>In Anbetracht der Dringlichkeit einer Lösung des humanitären Problems, das sich aus der Lage bedürftiger Personen ergibt, die für ihren Unterhalt auf Personen im Ausland angewiesen sind,</p><p>in der Erwägung, dass die Geltendmachung von Unterhaltsklagen oder die Vollstreckung von Entscheidungen im Ausland mit schwerwiegenden rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten verbunden ist, und </p><p>entschlossen, dafür Sorge zu tragen, dass diese Probleme gelöst und diese Schwierigkeiten überwunden werden,</p><p>sind die Vertragsstaaten wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Gegenstand des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen hat den Zweck, einer Person – nachfolgend als Gläubiger bezeichnet –, die sich im Gebiet eines Vertragsstaates befindet, die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen zu erleichtern, die sie gegen eine andere Person – nachfolgend als Schuldner bezeichnet –, zu besitzen behauptet, die der Gerichtsbarkeit eines anderen Vertragsstaates untersteht. Dieser Zweck wird mit Hilfe von Stellen verwirklicht, die im Folgenden als Übermittlungs- und Empfangsstellen bezeichnet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechtswege ergänzen alle anderen nach innerstaatlichem oder internationalem Recht bestehenden Rechtswege, ersetzen diese aber nicht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Bestimmung der Stellen</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat bezeichnet in dem Zeitpunkt, an dem er seine Ratifikations- oder Beitrittsurkunde hinterlegt eine oder mehrere Gerichts- oder Verwaltungsbehörden, die in seinem Gebiet als Übermittlungsstellen tätig werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat bezeichnet in dem Zeitpunkt, an dem er seine Ratifikations- oder Beitrittsurkunde hinterlegt, eine öffentliche oder private Stelle, die in seinem Gebiet als Empfangsstelle tätig wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat unterrichtet den Generalsekretär der Vereinten Nationen unverzüglich über die Bezeichnungen, die er nach den Absätzen 1 und 2 getroffen hat, und über die Änderungen, die nachträglich in dieser Hinsicht eintreten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Übermittlungs- und Empfangsstellen dürfen mit den Übermittlungs- und Empfangsstellen der anderen vertragsschliessenden Teile unmittelbar verkehren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Einreichung von Gesuchen bei der Übermittlungsstelle</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Befindet sich ein Gläubiger im Gebiet eines Vertragsstaates, nachfolgend als Staat des Gläubigers bezeichnet, und untersteht der Schuldner der Gerichtsbarkeit eines anderen Vertragsstaates, nachfolgend als Staat des Schuldners bezeichnet, so kann der Gläubiger bei einer Übermittlungsstelle des Staates, in dem er sich befindet, ein Gesuch einreichen, mit dem er einen Unterhaltsanspruch gegen den Schuldner geltend macht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat teilt dem Generalsekretär mit, welche Beweise nach dem Recht des Staates der Empfangsstelle für den Nachweis von Unterhaltsansprüchen in der Regel erforderlich sind, wie diese Beweise beigebracht und welche anderen Erfordernisse nach diesem Recht erfüllt werden müssen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Dem Gesuch sind alle erheblichen Urkunden beizufügen einschliesslich einer etwa erforderlichen Vollmacht, welche die Empfangsstelle ermächtigt, in Vertretung des Gläubigers tätig zu werden oder eine andere Person hierfür zu bestellen. Ferner ist ein Lichtbild des Gläubigers und, falls verfügbar, ein Lichtbild des Schuldners beizufügen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_4/listintro">Die Übermittlungsstelle unternimmt alle geeigneten Schritte, um sicherzustellen, dass die Erfordernisse des in dem Staat der Empfangsstelle geltenden Rechts erfüllt werden; das Gesuch muss unter Berücksichtigung dieses Rechts mindestens folgendes enthalten:</listIntroduction><item eId="art_3/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>den Namen und die Vornamen, die Adresse, das Geburtsdatum, die Staatsangehörigkeit und den Beruf (oder die Beschäftigung) des Gläubigers sowie gegebenenfalls den Namen und die Adresse seines gesetzlichen Vertreters;</p></item><item eId="art_3/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>den Namen und die Vornamen des Schuldners; ferner, soweit der Gläubiger hiervon Kenntnis hat, die verschiedenen Adressen des Schuldners in den letzten fünf Jahren, sein Geburtsdatum, seine Staatsangehörigkeit und seinen Beruf;</p></item><item eId="art_3/para_4/lbl_c"><num>c) </num><p>nähere Angaben über die Gründe, auf die der Anspruch gestützt wird, und über Art und Höhe des geforderten Unterhalts sowie Angaben, namentlich über die finanziellen und familiären Verhältnisse des Gläubigers und Schuldners.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Übermittlung der Unterlagen</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Übermittlungsstelle stellt die Unterlagen der Empfangsstelle des Staates des Schuldners zu, es sei denn, dass sie zu der Überzeugung gelangt, das Gesuch sei mutwillig gestellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Bevor die Übermittlungsstelle die Unterlagen zustellt, überzeugt sie sich davon, dass die Schriftstücke den im Staat des Gläubigers geltenden Formvorschriften entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Übermittlungsstelle kann der Empfangsstelle ihre Ansicht darüber mitteilen, ob sie das Gesuch sachlich für begründet hält; sie kann auch empfehlen, dem Gläubiger das Armenrecht und die Befreiung von den Kosten zu gewähren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Übermittlung von Urteilen und anderen gerichtlichen Titeln</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Übermittlungsstelle übersendet nach Artikel 4 auf Antrag des Gläubigers endgültige oder vorläufige Entscheidungen und andere gerichtliche Titel, die der Gläubiger bei einem zuständigen Gericht eines der vertragschliessenden Teile wegen der Leistung von Unterhalt erlangt hat und, falls notwendig und möglich, das Protokoll des Verfahrens, in dem die Entscheidung ergangen ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Absatz 1 erwähnten Entscheidungen und gerichtlichen Titel können an Stelle oder in Ergänzung der in Artikel 3 genannten Urkunden zugestellt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Die in Artikel 6 vorgesehenen Verfahren können entsprechend dem Recht des Staates des Schuldners entweder in einem Exequatur- oder Registrierungsverfahren oder in einer Klage bestehen, die sich auf einen nach Absatz 1 übersandten Titel stützt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Aufgaben der Empfangsstelle</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Empfangsstelle unternimmt im Rahmen der ihr vom Gläubiger erteilten Ermächtigung und in seiner Vertretung alle zur Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs geeigneten Schritte; dazu gehört insbesondere eine Regelung des Anspruchs im Wege des Vergleichs und, falls erforderlich, die Einleitung und Durchführung einer Unterhaltsklage sowie die Vollstreckung einer Entscheidung oder eines anderen gerichtlichen Titels auf Leistung von Unterhalt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Empfangsstelle unterrichtet laufend die Übermittlungsstelle. Kann sie nicht tätig werden, so teilt sie der Übermittlungsstelle die Gründe hierfür mit und sendet die Unterlagen zurück.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3.</num><content><p>Ungeachtet der Vorschriften dieses Übereinkommens ist bei der Entscheidung aller Fragen, die sich bei einer Klage oder in einem Verfahren auf Leistung von Unterhalt ergeben, das Recht des Staates des Schuldners einschliesslich des internationalen Privatrechts dieses Staates anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Rechtshilfeersuchen</heading><paragraph eId="art_7/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/para/listintro">Kann nach dem Recht der beiden beteiligten Vertragsstaaten um Rechtshilfe ersucht werden, so sind folgende Bestimmungen anzuwenden:</listIntroduction><item eId="art_7/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Ein Gericht, bei dem eine Unterhaltsklage anhängig ist, kann Rechtshilfeersuchen um Erhebung weiterer Beweise, sei es durch Urkunden oder durch andere Beweismittel, entweder an das zuständige Gericht des anderen Vertragsstaates oder an jede andere Behörde oder Stelle richten, welche der andere Vertragsstaat, in dessen Gebiet das Ersuchen ausgeführt werden soll, bestimmt hat.</p></item><item eId="art_7/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Um den Parteien die Anwesenheit oder Vertretung zu ermöglichen, hat die ersuchte Behörde der beteiligten Empfangs- und Übermittlungsstelle sowie dem Schuldner den Zeitpunkt und den Ort der Durchführung des Rechtshilfeersuchens mitzuteilen.</p></item><item eId="art_7/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Rechtshilfeersuchen sind mit möglichster Beschleunigung auszuführen; ist ein Ersuchen nicht innerhalb von vier Monaten nach Eingang bei der ersuchten Behörde ausgeführt worden, so sind der ersuchenden Behörde die Gründe für die Nichterledigung oder Verzögerung mitzuteilen.</p></item><item eId="art_7/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Für die Erledigung von Rechtshilfeersuchen werden Gebühren oder Kosten irgendwelcher Art nicht erstattet.</p></item><item eId="art_7/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Die Ausführung eines Rechtshilfeersuchens darf nur abgelehnt werden,</p><blockList><item eId="art_7/para/lbl_e/lbl_1"><num>1. </num><p>wenn die Echtheit des Dokumentes nicht feststeht;</p></item><item eId="art_7/para/lbl_e/lbl_2"><num>2. </num><p>wenn der Vertragsstaat, in dessen Gebiet das Ersuchen ausgeführt werden soll, der Auffassung ist, dass die Ausführung seine Hoheitsrechte oder seine Sicherheit beeinträchtigen könnte.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Änderung von Entscheidungen</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Die Bestimmungen dieses Übereinkommens gelten auch für Gesuche, die auf eine Änderung von Unterhaltsentscheidungen gerichtet sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Befreiungen und Erleichterungen</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>In Verfahren nach diesem Übereinkommen geniessen die Gläubiger die gleiche Behandlung und dieselben Befreiungen von der Zahlung von Kosten und Gebühren wie die Bewohner oder Staatsangehörigen des Staates, in dem die Klage eingereicht wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Gläubiger sind nicht verpflichtet, wegen ihrer Eigenschaft als Ausländer oder wegen Fehlens eines inländischen Aufenthalts als Sicherheit für die Prozesskosten oder andere Zwecke eine Garantieerklärung beizubringen oder eine Zahlung oder Hinterlegung vorzunehmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Übermittlungs- und Empfangsstellen erheben für ihre Tätigkeit, die sie auf Grund dieses Übereinkommens leisten, keine Gebühren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Überweisung von Geldbeträgen</heading><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Bestehen nach dem Recht eines Vertragsstaates Beschränkungen für die Überweisung von Geldbeträgen in das Ausland, so hat dieser Vertragsstaat Überweisungen, die zur Erfüllung von Unterhaltsansprüchen oder zur Deckung von Auslagen für Verfahren nach diesem Übereinkommen bestimmt sind, den grösstmöglichen Vorrang zu gewähren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Bundesstaatsklausel</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para/listintro">Bei Bundesstaaten oder solchen Staaten, die nicht Einheitsstaaten sind, finden nachstehende Bestimmungen Anwendung:</listIntroduction><item eId="art_11/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Mit Bezug auf die Artikel dieses Übereinkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der Gesetzgebung des Bundes fällt, sind die Verpflichtungen der Bundesregierung die gleichen wie diejenigen der Vertragsstaaten, die nicht Bundesstaaten sind;</p></item><item eId="art_11/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Die Artikel dieses Übereinkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der Gesetzgebung jedes der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone fällt, die nach der Bundesverfassung nicht verpflichtet sind, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, bringt die Bundesregierung so bald als möglich und in empfehlendem Sinne den zuständigen Behörden der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone zur Kenntnis;</p></item><item eId="art_11/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Ein Bundesstaat, der Vertragspartner dieses Übereinkommens ist, gibt auf das ihm vom Generalsekretär übermittelte Ersuchen jedes anderen Vertragsstaates eine Darstellung über die im Bund und seinen Gliedstaaten geltenden gesetzlichen Bestimmungen und der Praxis in Bezug auf irgend eine Bestimmung des Übereinkommens; darin wird dargelegt, inwieweit diese Bestimmung durch einen gesetzgeberischen Akt oder eine andere Massnahme wirksam geworden ist.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Örtlicher Geltungsbereich</heading><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Die Bestimmungen dieses Übereinkommens sind auf alle Gebiete ohne Selbstregierung, Treuhand- oder andere Gebiete, für deren internationale Beziehungen ein Vertragsstaat verantwortlich ist, anzuwenden, es sei denn, dass er bei der Ratifikation des Übereinkommens oder bei seinem Beitritt erklärt hat, dass es auf eines oder mehrere dieser Gebiete keine Anwendung findet. Jeder Vertragsstaat, der eine solche Erklärung abgegeben hat, kann in der Folge jederzeit durch eine an den Generalsekretär zu richtende Mitteilung die Anwendung des Übereinkommens auf irgendeines oder alle dieser Gebiete ausdehnen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Unterzeichnung, Ratifikation und Beitritt</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen liegt bis zum 31. Dezember 1956 zur Unterzeichnung durch jedes Mitglied der Vereinten Nationen und jeden Nichtmitgliedstaat auf, der dem Statut des Internationalen Gerichtshofes<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1048_1037_1010" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.193.501</b></ref></p></authorialNote> beigetreten ist, der Mitglied einer Spezialorganisation ist oder der vom Wirtschafts- und Sozialrat eingeladen wurde, Vertragsstaat dieses Übereinkommens zu werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation. Die Ratifikationsurkunden sind beim Generalsekretär zu hinterlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Die in Absatz 1 angeführten Staaten können jederzeit diesem Übereinkommen beitreten. Die Beitrittsurkunden sind beim Generalsekretär zu hinterlegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Übereinkommen tritt am dreissigsten Tage nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung der dritten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde nach Artikel 13 in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat, der das Übereinkommen nach der Hinterlegung der dritten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde ratifiziert oder ihm beitritt, tritt es am dreissigsten Tage nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung seiner Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch Mitteilung an den Generalsekretär kündigen. Die Kündigung kann sich auch auf einige oder alle der in Artikel 12 erwähnten Gebiete beziehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird ein Jahr nach dem Eingang der Mitteilung beim Generalsekretär wirksam; Fälle, die zur Zeit des Wirksamwerdens der Kündigung anhängig sind, bleiben davon unberührt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Prüfung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Entsteht zwischen Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens eine Streitigkeit und wurde die Streitigkeit nicht auf andere Weise beigelegt, so ist sie dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten. Die Streitigkeit ist entweder durch Bekanntgabe einer dahingehenden Vereinbarung oder durch einseitigen Antrag einer am Streit beteiligten Partei beim Gerichtshof anhängig zu machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Macht ein Staat im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts einen Vorbehalt zu einem Artikel dieses Übereinkommens, so übermittelt der Generalsekretär den Wortlaut des Vorbehalts allen Vertragsstaaten dieses Übereinkommens sowie den andern in Artikel 13 erwähnten Staaten. Jeder Vertragsstaat, der dem Vorbehalt widerspricht, kann innerhalb von neunzig Tagen nach dem Zeitpunkt dieser Übermittlung dem Generalsekretär bekanntgeben, dass er den Vorbehalt nicht anerkennt; in einem solchen Fall tritt das Übereinkommen zwischen dem Staat, der Widerspruch erhoben hat, und dem Staat, der den Vorbehalt gemacht hat, nicht in Kraft. Jeder später beitretende Staat kann eine solche Erklärung bei seinem Beitritt abgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Ein Vertragsstaat kann einen Vorbehalt, den er gemacht hat, jederzeit zurückziehen; er hat dies dem Generalsekretär mitzuteilen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Gegenseitigkeit</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Ein Vertragsstaat darf sich gegenüber einem andern Vertragsstaat nur insoweit auf dieses Übereinkommen berufen, als er selbst daran gebunden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Mitteilungen des Generalsekretärs</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para_1/listintro">Der Generalsekretär verständigt alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und die in Artikel 13 erwähnten Nichtmitgliedstaaten über:</listIntroduction><item eId="art_19/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Bekanntmachung nach Artikel 2 Absatz 3;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Mitteilungen nach Artikel 3 Absatz 2;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>die Erklärungen und Mitteilungen nach Artikel 12;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>die Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitritte nach Artikel 13;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>den Zeitpunkt an dem dieses Übereinkommen nach Artikel 14 Absatz 1 in Kraft getreten ist;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>die Kündigungen nach Artikel 15 Absatz 1;</p></item><item eId="art_19/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>die Vorbehalte und Mitteilungen nach Artikel 17.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Generalsekretär unterrichtet ferner alle Vertragsstaaten über Revisionsanträge und die Antworten darauf, die nach Artikel 20 eingegangen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Revision</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann jederzeit durch eine an den Generalsekretär gerichtete Mitteilung die Revision dieses Übereinkommens beantragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Generalsekretär übermittelt diese Mitteilung jedem der Vertragsstaaten mit dem Ersuchen, ihm innerhalb von vier Monaten bekannt zu geben, ob er die Einberufung einer Konferenz zur Beratung der vorgeschlagenen Revision für wünschenswert erachtet. Spricht sich die Mehrheit der Vertragsstaaten für die Einberufung einer Konferenz aus, so wird sie durch den Generalsekretär einberufen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Sprachen und Hinterlegung des Übereinkommens</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Die Originalausfertigung dieses Übereinkommens, dessen chinesischer, englischer, Französischer, russischer und spanischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär hinterlegt; dieser übermittelt allen in Artikel 13 erwähnten Staaten beglaubigte Abschriften.</p></content></paragraph></article><signature><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.274.15"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 20 juin 1956 sur le recouvrement des aliments à l'étranger" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 20. Juni 1956 über die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen im Ausland" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 20 giugno 1956 sull'esazione delle prestazioni alimentari all'estero" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1977/1910_1910_1910/20160129/de/xml"/><FRBRdate date="2016-01-29" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1956-06-20" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1977-11-04" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 29. Januar 2016<b><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1977/1910_1910_1910" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1977 </b>1910</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1985/1471_1471_1471" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1985 </b>1471</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1987/711_711_711" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1987 </b>711</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1990/715_715_715" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1990 </b>715</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2004/300" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2004 </b>2517</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/3" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2007 </b>11</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2010/602" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2010 </b>4131 </ref>und  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2016/99" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2016</b> 531</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).</p></authorialNote></b></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p><p>Beitritt (B)</p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Algerien*</p></td><td><p>10. September</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien*</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>1972 B</p></td><td><p>29. Dezember</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td><p>Australien*</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1985 B</p></td><td><p>14. März</p></td><td><p>1985</p></td></tr><tr><td><p>    Norfolk-Insel</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1985 B</p></td><td><p>14. März</p></td><td><p>1985</p></td></tr><tr><td><p>Barbados</p></td><td><p>18. Juni</p></td><td><p>1970 B</p></td><td><p>18. Juli</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1966 B</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1960</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso</p></td><td><p>27. August</p></td><td><p>1962 B</p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td><p>  9. Januar</p></td><td><p>1961 B</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Chinesisches Taipei (Taiwan)</p></td><td><p>25. Juni</p></td><td><p>1957</p></td><td><p>25. Juli</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td><p>22. Juni</p></td><td><p>1959</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>1959</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>20. Juli</p></td><td><p>1959</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>1959</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td><p>  4. Juni</p></td><td><p>1974</p></td><td><p>  4. Juli</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>  8. Januar</p></td><td><p>1997 B</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>13. September</p></td><td><p>1962 B</p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich*</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Französisch Guyana</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Französisch Polynesien</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Guadeloupe</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Martinique</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Neukaledonien</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    Réunion</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>    St. Pierre und Miquelon</p></td><td><p>24. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1965</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala</p></td><td><p>25. April</p></td><td><p>1957</p></td><td><p>25. Mai</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Haiti</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1958</p></td><td><p>14. März</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td><p>Heiliger Stuhl</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1964</p></td><td><p>  4. November</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>25. November</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Israel*</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1957</p></td><td><p>25. Mai</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1958</p></td><td><p>27. August</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde</p></td><td><p>13. September</p></td><td><p>1985 B</p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>1985</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td><p>Kirgisistan</p></td><td><p>27. Mai</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>26. Juni</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>20. September</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Liberia</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1971 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Marokko</p></td><td><p>18. März</p></td><td><p>1957 B</p></td><td><p>25. Mai</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Mazedonien</p></td><td><p>10. März</p></td><td><p>1994 N</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>22. August</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Moldau*</p></td><td><p>24. Juli</p></td><td><p>2006 B</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td><p>28. Juni</p></td><td><p>1961</p></td><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>26. Februar</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande*</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1962</p></td><td><p>30. August</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>    Karibische Gebiete (Bonaire, <br/>    Sint Eustatius und Saba)</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>    Sint Maarten</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td><p>15. Februar</p></td><td><p>1965 B</p></td><td><p>17. März</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1957 B</p></td><td><p>24. November</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>16. Juli</p></td><td><p>1969</p></td><td><p>15. August</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td><p>1959 B</p></td><td><p>13. August</p></td><td><p>1959</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen</p></td><td><p>21. März</p></td><td><p>1968</p></td><td><p>20. April</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Polen**</p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>12. November</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>25. Januar</p></td><td><p>1965 B</p></td><td><p>24. Februar</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>10. April</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>10. Mai</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Schweden*</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1958</p></td><td><p>31. Oktober</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>  5. Oktober</p></td><td><p>1977 B</p></td><td><p>  4. November</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td><p>12. März</p></td><td><p>2001 N</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen*</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei**</p></td><td><p>28. Mai</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td><p>1992 N</p></td><td><p>25. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>  6. Oktober</p></td><td><p>1966 B</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>1958</p></td><td><p>  6. September</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td><p>Suriname</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1979 B</p></td><td><p>11. November</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik**</p></td><td><p>30. September</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien*</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>1968 B</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td><p>Türkei</p></td><td><p>  2. Juni</p></td><td><p>1971 B</p></td><td><p>  2. Juli</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine*</p></td><td><p>19. September</p></td><td><p>2006 B</p></td><td><p>19. Oktober</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1957 B</p></td><td><p>22. August</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td><p>18. September</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>18. Oktober</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich* **</p></td><td><p>13. März</p></td><td><p>1975 B</p></td><td><p>12. April</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td><p>    Insel Man</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td><p>    Jersey</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Zentralafrikanische Republik</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1962 B</p></td><td><p>14. November</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>  8. Mai</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num>** </num><p>Einwendungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Übereink. ist nicht anwendbar auf die Cookinseln, Niue und Tokelau.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>