<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00414</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204704&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00414</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sistierung der Sozialhilfe und Verpflichtung zur Rückerstattung bezogener Sozialhilfe:<br/><br/>Keine Berücksichtigung der verspäteten Beschwerdebegründung (E.1.1). Keine Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (E.1.2). Keine aufschiebende Wirkung der Beschwerde (E.2). Abweisung der Beschwerde, soweit sie sich gegen Punkte richtet, die die Rechte der Beschwerdeführenden nicht einschränken und ihnen auch keine neue Pflichten auferlegen (E.3).<br/>Die sofortige Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe durch die Gemeinde steht in engem Zusammenhang mit der Weisung an die Beschwerdeführenden, bei der Abklärung von deren Vermögens- und Einkommensverhältnisse durch Einreichen von Unterlagen mitzuwirken (E.4.1-E.4.3). Die Zulässigkeit der Einstellung hängt davon ab, ob die Unterlagen aus entschuldbaren Gründen verspätet vorgelegt wurden und ob die nunmehr vorliegenden Unterlagen die dem Entzug zu Grunde liegende Vermutung, dass die Beschwerdeführenden aus eigenen Mitteln leben könnten, hinreichend widerlegen. Vorliegend gelingt den Beschwerdeführenden der Nachweis, dass die Verspätung entschuldbar war und dass sie aus eigenen Mitteln nicht leben können (E.4.4). Teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung an die Sozialbehörde zur Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe (E.4.5-4.9).<br/>Die Gemeinde ordnete die Rückerstattung bezogener Sozialhilfe an (E.5.1). Der Beschwerdeführer verschwieg, dass er einen 2003 fällig werdenden Vorsorgeanspruch von Fr. 116.755.- hatte. Dadurch vereitelte er einen möglichen Rückgriff der Sozialbehörde. Damit erweist sich der Leistungsbezug als unrechtmässig (E.5.2).<br/>Kostenfolge (E.6.1). Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (E.6.2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT">SELBSTÃNDIGE ERWERBSTÃTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGERWERBEND">SELBSTÃNDIGERWERBEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGELEISTUNG">VORSORGELEISTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 26 SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A und seine Frau C bezogen seit Oktober 2002 wirtschaftliche Hilfe vom Sozialamt X. Nachdem die SozialbehÃ¶rde von einer im Juli 2003 erfolgten Kapitalauszahlung der Lebensversicherung E Ã¼ber Fr. 116'755.15 an A erfahren hatte, lud </span>sie diesen nach einer ersten Besprechung schriftlich zu einem weiteren Termin auf den 24. Februar 2004 ein und forderte ihn auf, bei dieser Gelegenheit lÃ¼ckenlose KontoauszÃ¼ge Ã¼ber sÃ¤mtliche privaten und geschÃ¤ftlichen Konten ab Juli 2003 bis Februar 2004 zusammen mit den dazugehÃ¶rigen Belegen abzugeben. </p> <p class="Urteilstext"><span>Da A dem Termin ohne Entschuldigung fernblieb, beschloss die SozialbehÃ¶rde am 26. Februar 2004, die wirtschaftliche Hilfe an A werde per sofort und fÃ¼r so lange sistiert, bis der Verbleib der Fr. 116'755.15 restlos geklÃ¤rt sei (Disp.-Ziff. 1). Gleichzeitig wurde A aufgefordert, bis zum 15. MÃ¤rz 2004 verschiedene Unterlagen einzureichen und Informationen abzugeben (Disp.-Ziff. 2), so die BehÃ¶rde Ã¼ber sÃ¤mtliche VerÃ¤nderungen in den Einkommens- und VermÃ¶gensverhÃ¤ltnissen in Kenntnis zu setzen (lit. a), lÃ¼ckenlose KontoauszÃ¼ge fÃ¼r sÃ¤mtliche bestehenden privaten und geschÃ¤ftlichen Konten von Oktober 2002 bis Februar 2004 persÃ¶nlich vorzulegen, samt allen Belegen Ã¼ber die erfolgten BezÃ¼ge und Zahlungen (lit. b), einen Strafregister- und einen Betreibungsauszug zuhanden des Sozialamtes einzuholen (lit. c), eine Kopie der Fahrzeugausweise sÃ¤mtlicher Fahrzeuge (lit. d) und eine Aufstellung Ã¼ber die Verwendung der Fr. 116'755.15 einzureichen (lit. e). Gleichzeitig wurde A verpflichtet, die fÃ¼r ihn und seine Ehefrau von Oktober 2002 bis Februar 2004 empfangene wirtschaftliche Hilfe im Gesamtbetrag von Fr. 65'094.90 zuzÃ¼glich PrÃ¤mien Krankenkasse und AHV zurÃ¼ckzuerstatten (Disp.-Ziff. 3). Zudem wurde darauf hingewiesen, dass der Mietvertrag der von der Gemeinde untervermieteten Notwohnung frÃ¼hzeitig aufgelÃ¶st werden kÃ¶nne (Disp.-Ziff. 4). Einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel gegen die Disp.-Ziffn. 1 und 2 wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Disp.-Ziff. 5).</span></p> <p class="Urteilstext">GegenÃ¼ber <span>C</span> beschloss die SozialbehÃ¶rde mit separatem Beschluss ebenfalls am 26. Februar 2004, die Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe an sie werde per sofort und bis zur restlosen KlÃ¤rung der finanziellen VerhÃ¤ltnisse des Ehepaars eingestellt (Disp.-Ziff. 1). Auch sie wurde aufgefordert, verschiedene Unterlagen einzureichen und Informationen abzugeben (Disp.-Ziff. 2), welche im Wesentlichen mit denjenigen von ihrem Ehemann verlangten Ã¼bereinstimmten (lit. a, b, e und f), mit Ausnahme der Verwendung der empfangenen Versicherungsleistung. ZusÃ¤tzlich wurde jedoch von ihr die Einsicht in die GeschÃ¤ftsbÃ¼cher der F GmbH (lit. c und g), die Vorlage sÃ¤mtlicher MietvertrÃ¤ge (lit. d) und der Jahresbilanz der F GmbH (lit. h) sowie Auskunft darÃ¼ber verlangt, wie lange ihre Landesabwesenheit (Reise nach G) gedauert habe und womit diese Reise finanziert worden sei (lit. i). Zudem behielt sich die SozialbehÃ¶rde vor, eine externe Stelle mit der ÃberprÃ¼fung der GeschÃ¤ftsunterlagen der F GmbH zu beauftragen (Disp.-Ziff. 3). C wurde sodann verpflichtet, die fÃ¼r sie und ihren Ehemann empfangene wirtschaftliche Hilfe im Gesamtbetrag von Fr. 65'094.90 zuzÃ¼glich PrÃ¤mien Krankenkasse und AHV zurÃ¼ckzuerstatten (Disp.-Ziff. 4). Weiter wurde sie aufgefordert, die F GmbH bis zum 30. Juni 2004 zu liquidieren, eine lebensunterhaltsdeckende Anstellung zu suchen und die diesbezÃ¼glichen BemÃ¼hungen monatlich dem Sozialamt nachzuweisen (Disp.-Ziff. 5). Schliesslich wurde auch sie darauf hingewiesen, dass der Mietvertrag frÃ¼hzeitig aufgelÃ¶st werden kÃ¶nne (Disp.-Ziff. 6). Einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel gegen die Disp.-Ziffn. 1 bis 3 wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Disp.-Ziff. 7).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese beiden BeschlÃ¼sse erhoben A und C je mit separaten Eingaben vom 19. MÃ¤rz 2004 Rekurs an den Bezirksrat Y und beantragten die Aufhebung der Disp.-Ziffn. 1 bis 5 bzw. 1 bis 7 der angefochtenen BeschlÃ¼sse. Beide Rekurrenten verlangten zudem die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung, die sofortige Kostengutsprache durch das Sozialamt fÃ¼r einen Rechtsanwalt und eine Nachfrist zur BegrÃ¼ndung des Rekurses durch einen amtlich zu bestellenden Rechtsanwalt. In zwei von RA H verfassten Eingaben vom 5. April 2004 ergÃ¤nzten beide Rekurrenten ihre BegrÃ¼ndung und verlangten zusÃ¤tzlich, den Rekursen sei die aufschiebende Wirkung zu gewÃ¤hren und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person ihrer Rechtsvertreterin zu bestellen, wobei die Rekurrentin eventualiter den unentgeltlichen Beizug eines Ãbersetzers beantragte.</p> <p class="Urteilstext">Der PrÃ¤sident des Bezirksrates Y verweigerte am 29. April 2004 die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. In der gleichen VerfÃ¼gung sistierte der RatsprÃ¤sident ein gegen einen frÃ¼heren Beschluss der SozialbehÃ¶rde X vom 15. Januar 2004 erhobenes Rekursverfahren. Diese VerfÃ¼gung blieb unangefochten.</p> <p class="Urteilstext">Am 12. Juli 2004 vereinigte der Bezirksrat Y die Rekursverfahren der beiden Eheleute und wies diese ab, soweit er darauf eintrat. Dem Antrag auf unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung durch RA H wurde nicht stattgegeben. Verfahrenskosten wurden keine erhoben.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die SozialbehÃ¶rde beschloss am 19. August 2004, dass der Mietzins der Notwohnung ab Sistierung der wirtschaftlichen Hilfe durch die SozialbehÃ¶rde bevorschusst werde, lÃ¤ngstens bis zum 31. MÃ¤rz 2005. Sobald der Rekursentscheid des Bezirksrates betreffend die Sistierung der wirtschaftlichen Hilfe rechtskrÃ¤ftig sei, werde die Notwohnung gekÃ¼ndigt, wenn der Mietzins nicht bezahlt werde. Die bevorschussten Mietzinszahlungen seien zurÃ¼ckzufordern, sobald die Eheleute in wirtschaftlich bessere VerhÃ¤ltnisse kommen sollten. </p> <p class="Urteilstext">Ein von beiden Ehegatten separat eingereichtes WiedererwÃ¤gungsgesuch zu den BeschlÃ¼ssen vom 26. Februar 2004 lehnte die SozialbehÃ¶rde X am 16. September 2004 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Rekursentscheid des Bezirksrates erhob A mit einem neuen Rechtsvertreter am 20. September 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung der angefochtenen BeschlÃ¼sse. In prozessualer Hinsicht verlangte er die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person seines Vertreters, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. </p> <p class="Urteilstext">Ebenfalls am 20. September 2004 liess auch C mit einer neuen Rechtsvertreterin Beschwerde erheben. Sie beantragte die Aufhebung der angefochtenen BeschlÃ¼sse, eventuell sei die Sache zu weiteren AbklÃ¤rungen an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen. Auch sie ersuchte um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes in der Person ihrer AnwÃ¤ltin, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Urteilstext"><span>Die beiden Beschwerdeverfahren wurden mit </span>PrÃ¤sidialverfÃ¼gung<span> vom 30. September 2004 vereinigt, das Vernehmlassungsverfahren erÃ¶ffnet und die BeschwerdefÃ¼hrenden je zur Mitbeantwortung der Beschwerde des anderen Ehegatten eingeladen. Der Bezirksrat Y verzichtete am 19. Oktober 2004 auf eine Vernehmlassung und beantragte, die Beschwerden seien abzuweisen. Am 21. Oktober 2004 erging die Beschwerdeantwort der SozialbehÃ¶rde X, welche die vollstÃ¤ndige Abweisung beider Beschwerden verlangte. Der Rechtsvertreter des BeschwerdefÃ¼hrers liess sich am 3. November 2004 vernehmen, ohne einen Antrag zur Beschwerde der BeschwerdefÃ¼hrerin zu stellen. Diese reichte am 5. November 2004 ebenfalls ohne Antrag ihre Stellungnahme zur Beschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers ein und legte gleichzeitig verschiedene neue Unterlagen die F GmbH betreffend ins Recht. Ein zweiter Schriftenwechsel wurde nicht durchgefÃ¼hrt, jedoch erhielt der BeschwerdefÃ¼hrer die Gelegenheit, sich zu den neuen Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu Ã¤ussern. Seine Eingabe erging am 10. Dezember 2004.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Im Rahmen der Mitbeantwortung der Beschwerde des BeschwerdefÃ¼hrers hat die BeschwerdefÃ¼hrerin neue Unterlagen eingereicht und verschiedene AusfÃ¼hrungen gemacht, die ihren Standpunkt in ihrer eigenen Beschwerde ergÃ¤nzen sollen. Die nach Ablauf der Beschwerdefrist erhobenen neuen Behauptungen sind als verspÃ¤tete BeschwerdebegrÃ¼ndung unzulÃ¤ssig, es sei denn sie beschlagen echte Noven, die im frÃ¼heren Verfahren nicht vorgebracht werden konnten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 53 N. 15). Dementsprechend sind auch neue Beweismittel nur soweit zulÃ¤ssig, als sie bereits frÃ¼her vorgebrachte Tatsachenbehauptungen belegen sollen oder sich auf echte Noven beziehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss haben vorliegend diejenigen Behauptungen und Beweise unbeachtlich zu bleiben, welche Einzelheiten der GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit der F GmbH betreffen, die sich bereits vor Einreichen der Beschwerdeschrift am 20. September 2004 verwirklicht haben. Massgebend bleiben jedoch im Wesentlichen folgende Behauptungen samt den dazu nachtrÃ¤glich eingereichten Belegen: dass die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der GrÃ¼ndung der F GmbH von verschiedenen Personen mit Darlehen unterstÃ¼tzt wurde, dass sie Flugtickets der Air G vertreibe und Reisen anbieten wolle, dass sie 2003 schon einen rechten Umsatz mit dem Verkauf von Flugtickets und Telefonkarten gemacht habe, dass sie das InternetcafÃ© mit dem Namen </span><span>"</span><span>I</span><span>"</span><span> am alten Ort habe aufgeben mÃ¼ssen und dass weitere Projekte anstÃ¼nden, so ein mehrtÃ¤giges Kulturfestival, Import von TischtÃ¼chern, Servietten und Einwegspritzen. Ebenfalls zu beachten ist die offenbar erst in der Zwischenzeit fertig gestellte Jahresrechnung der F GmbH. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Beide Parteien verlangen die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels. Anspruch auf einen solchen haben die Parteien im Beschwerdeverfahren nur dann, wenn das Verwaltungsgericht zu ihrem Nachteil auf erstmals in der Beschwerdeantwort vorgebrachte tatsÃ¤chliche Behauptungen abstellen, neu eingetretene oder bisher ausser Acht gelassene Tatsachen berÃ¼cksichtigen oder einen anderen Rechtsgrund heranziehen will (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 58 N. 10). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfÃ¼llt, weshalb die AntrÃ¤ge abzuweisen sind. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit dem erstinstanzlichen Beschluss wurde einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel gegen die sofortige Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe, die Verpflichtung zur Auskunfterteilung und Vorlage von Belegen und den Vorbehalt betreffend ÃberprÃ¼fung der GeschÃ¤ftsunterlagen der F GmbH die aufschiebende Wirkung entzogen. Der Bezirksrat hat einen entsprechenden Antrag beider Rekurrenten um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung im Rekursverfahren rechtskrÃ¤ftig abgelehnt. DemgemÃ¤ss kommt den beiden Beschwerden in diesen Punkten keine aufschiebende Wirkung zu. Im Beschwerdeverfahren haben die BeschwerdefÃ¼hrenden auch keinen Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gestellt. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Streit liegen unter anderem der an beide BeschwerdefÃ¼hrenden ergangene Hinweis, dass die Wohnung vorzeitig gekÃ¼ndigt werden kÃ¶nne, sowie der gegenÃ¼ber der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgebrachte Vorbehalt betreffend ÃberprÃ¼fung der GeschÃ¤ftsunterlagen der F GmbH. Diese Punkte schrÃ¤nken die Rechte der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht ein und auferlegen ihnen auch keine neuen Pflichten, sondern enthalten lediglich behÃ¶rdliche Ãusserungen ohne VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 13). Als solche hÃ¤tten diese Punkte nicht mit Rekurs angefochten werden kÃ¶nnen, und der Bezirksrat hÃ¤tte darauf auch nicht eintreten dÃ¼rfen. Der Rekursentscheid befasst sich denn auch mit den entsprechenden AntrÃ¤gen nicht explizit. Die Beschwerde ist insoweit von vornherein abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin verfÃ¼gte die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe, da sie aufgrund der mangelnden Kooperation der BeschwerdefÃ¼hrenden annahm, diese wÃ¼rden Ã¼ber genÃ¼gend eigene Mittel zur Deckung ihres Lebensunterhalts verfÃ¼gen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>GemÃ¤ss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat An­spruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer fÃ¼r seinen Le­bensunterhalt und denjenigen seiner Familien­angehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Nach § 15 Abs. 1 SHG soll die wirtschaftliche Hilfe das soziale Existenzminimum ge­wÃ¤hr­lei­sten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle Be­dÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt. GemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum So­zial­hil­fe­ge­setz vom 21. Oktober 1981 (SHV) bilden die Richtlinien der Schweize­rischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien, zurzeit in der Fas­sung von 2003) Grundlage fÃ¼r die Bemessung der Sozialhilfe, wobei begrÃ¼ndete Ab­wei­chun­gen im Einzel­fall vorbe­halten werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die sofortige Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe steht hier in einem engen Zusammenhang mit den formell ebenfalls im Streit liegenden Weisungen gemÃ¤ss den Disp.-Ziffn. 2 beider BeschlÃ¼sse betreffend Auskunfterteilung und Vorlage von Belegen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 3 Abs. 1 SHG hat die DurchfÃ¼hrung der Sozialhilfe in Zusammenarbeit mit dem Hilfesuchenden zu erfolgen. Dieser hat daher bei der AbklÃ¤rung der fÃ¼r die UnterstÃ¼tzung massgebenden Einkommens- und VermÃ¶gensverhÃ¤ltnisse mitzuwirken und muss gemÃ¤ss § 18 SHG und den §§ 27 f. SHV wahrheitsgemÃ¤ss Auskunft geben und Einsicht in seine Unterlagen gewÃ¤hren (vgl. auch SKOS-Richtlinien, Kap. A.5.2). Die an die BeschwerdefÃ¼hrenden ergangenen Weisungen zielen alle darauf ab, die wahren VermÃ¶gens- und EinkommensverhÃ¤ltnisse der beiden Hilfesuchenden abzuklÃ¤ren. Sie erfolgten, nachdem die BehÃ¶rde aufgrund der ihnen verschwiegenen Auszahlung des Vorsorgekapitals durchaus Grund zur Annahme hatte, dass die Hilfesuchenden VermÃ¶gen verheimlichten. Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben im Beschwerdeverfahren nicht dargetan, dass die AuskÃ¼nfte und Unterlagen zu Unrecht verlangt worden wÃ¤ren. Solches ist auch nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerden in diesem Punkt ohne weiteres abzuweisen sind.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Solange die Weisungen gemÃ¤ss den Disp.-Ziffn. 2 nicht erfÃ¼llt waren, hÃ¤ngt die ZulÃ¤ssigkeit der Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe davon ab, ob die Unterlagen aus entschuldbaren GrÃ¼nden erst verspÃ¤tet vorgelegt wurden und ob die nunmehr vorliegenden Unterlagen die dem Entzug zu Grunde liegende Vermutung, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden aus eigenen Mitteln leben kÃ¶nnten, hinreichend widerlegen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zur ersten Frage macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, er sei psychisch stark angeschlagen und depressiv und sei daher bisher gar nicht in der Lage gewesen, alles Notwendige zu offenbaren. Die AusfÃ¼hrungen werden durch ein Arztzeugnis vom 23. August 2004 belegt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ihrerseits fÃ¼hrt aus, sie sei auslÃ¤ndischer Herkunft, lebe erst seit etwas mehr als sechs Jahren in der Schweiz und spreche nur schlecht Deutsch. Zudem sei die Ehe schon seit lÃ¤ngerem in der Krise, und eine Kommunikation zwischen den Ehegatten habe kaum noch stattgefunden. Beide BegrÃ¼ndungen sind nachvollziehbar und soweit mÃ¶glich belegt. Sie vermÃ¶gen â im Nachhinein betrachtet â hinreichend zu erklÃ¤ren, dass die Parteien es wÃ¤hrend mehrerer Monate versÃ¤umt hatten, die von der SozialbehÃ¶rde verlangten Unterlagen einzureichen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Um die Vermutung eigener Mittel aus Vorsorgekapital zu widerlegen, hat der BeschwerdefÃ¼hrer im Beschwerdeverfahren drei Quittungen vorgelegt, welche die RÃ¼ckzahlung privater Darlehen Ã¼ber insgesamt Fr. 112'600 im Juli 2003 belegen. Weiter belegte er den Verlauf des Postkontos, auf welchem die Vorsorgezahlung eingegangen war und wies mit einem Betreibungsregisterauszug nach, dass in den vergangenen zweieinhalb Jahren zahlreiche Betreibungen gegen ihn zu Verlustscheinen gefÃ¼hrt hatten. Mit diesen Urkunden ist erwiesen, dass den BeschwerdefÃ¼hrenden aus dem ausbezahlten Vorsorgekapital keine Mittel zur Deckung des laufenden Lebensunterhaltes mehr verblieben, auch wenn bezÃ¼glich des Darlehens des Bruders berechtigte Zweifel angebracht sind. Zwar ist dem BeschwerdefÃ¼hrer in diesem Zusammenhang anzulasten, dass er bei der Fallaufnahme die genannten Darlehen nicht erwÃ¤hnte, sondern seine Schulden am 9. Oktober 2002 lediglich auf Fr. 20'000 bezifferte, was daran liegen mag, dass die gewÃ¤hrten Darlehen offenbar aus nicht versteuertem Geld stammten. Jedoch Ã¤ndert dies grundsÃ¤tzlich nichts daran, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer das ausbezahlte Vorsorgegeld ab Juli 2003 nicht mehr zur VerfÃ¼gung stand. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Bezug auf die EinkÃ¼nfte der F GmbH hat die BeschwerdefÃ¼hrerin im Beschwerdeverfahren die Erfolgsrechnung 2003 vorgelegt, welche einen Aufwand von Fr. 74'522.- und einen Ertrag von Fr. 67'856.90 ausweist. Da im genannten Aufwand keine LÃ¶hne enthalten sind, kann demgemÃ¤ss angenommen werden, dass die selbststÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin im letzten GeschÃ¤ftsjahr zu keinem Erwerbseinkommen, sondern nur zu einem Verlust gefÃ¼hrt hat. Mit den Schuldanerkennungen Ã¼ber verschiedene Darlehen aus den Jahren 2002 und 2003 ist sodann genÃ¼gend belegt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihr Eigenkapital fÃ¼r die F GmbH nicht aus eigenen Mitteln bestritten hat. Schliesslich erscheint es auch als plausibel, dass ihre Reise nach G geschÃ¤ftsbedingt war und entsprechend finanziert worden ist. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss ist den BeschwerdefÃ¼hrenden im Beschwerdeverfahren der Nachweis gelungen, dass ihnen entgegen der Vermutung der Beschwerdegegnerin und des Bezirksrates ab dem 26. Februar 2004 keine eigenen Mittel aus Vorsorgekapital oder selbststÃ¤ndigem Erwerbseinkommen zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zur VerfÃ¼gung gestanden waren.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>FÃ¼r die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe ist im vorliegenden Fall zu unterscheiden zwischen dem Zeitraum von der Wirksamkeit der Einstellung (26. Februar 2004) bis zum Rekursentscheid (12. Juli 2004) einerseits und dem Zeitraum ab 12. Juli 2004 andererseits. Bis zu diesem Zeitpunkt bildeten beide BeschwerdefÃ¼hrenden nÃ¤mlich eine UnterstÃ¼tzungseinheit (§ 14 SHG); sie wohnten als Ehepaar zusammen und waren zur gegenseitigen UnterstÃ¼tzung verpflichtet. In der Zwischenzeit aber haben die Parteien ein Scheidungsverfahren eingeleitet und am 21. Juli 2004 eine Scheidungskonvention unterzeichnet, worin sie gegenseitig den Verzicht auf persÃ¶nliche UnterhaltsbeitrÃ¤ge erklÃ¤rten. Damit ist der Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe gesondert fÃ¼r jeden BeschwerdefÃ¼hrenden einzeln zu ermitteln, unabhÃ¤ngig davon, ob sie noch ihre von der Gemeinde gestellte Notwohnung gemeinsam bewohnen oder nicht. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.6 </span></b><span>Das einzige Einkommen der BeschwerdefÃ¼hrenden vom 26. Februar bis 12. Juli 2004 bestand in der dem BeschwerdefÃ¼hrer seit MÃ¤rz 2004 monatlich ausbezahlten AHV-Rente in der HÃ¶he von Fr. 1'907.-. Da dieser Betrag offensichtlich nicht ausreichte, um den Lebensbedarf beider BeschwerdefÃ¼hrenden mitsamt dem Wohnungsmietzins zu decken, ist die Beschwerde in diesem Punkt gutzuheissen. Die genaue Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe fÃ¼r die Zeit vom 26. Februar bis zum 12. Juli 2004 ist von der SozialbehÃ¶rde vorzunehmen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.7 </span></b><span>FÃ¼r die Zeit ab 12. Juli 2004 ist die monatliche AHV-Rente von Fr. 1'907.- ausschliesslich dem BeschwerdefÃ¼hrer als Einkommen anzurechnen. Dazu kommen allenfalls Zusatzleistungen der AHV, die er nunmehr rÃ¼ckwirkend per Oktober 2002 beantragt hat. Solange ihm noch keine Zusatzleistungen ausbezahlt werden, hat er grundsÃ¤tzlich im Sinne eines Vorschusses Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe fÃ¼r seinen Fr. 1'907.- Ã¼bersteigenden Lebensunterhalt. Auch fÃ¼r diese Zeit ist daher die HÃ¶he der wirtschaftlichen Hilfe durch die SozialbehÃ¶rde zu bemessen. Dabei wird auch zu entscheiden sein, bis wann der Mietzins der von beiden BeschwerdefÃ¼hrenden gemieteten Notwohnung je anteilig in den Bedarfsrechnungen beider BeschwerdefÃ¼hrenden und ab wann der Mietzins ausschliesslich in der Bedarfsrechnung des BeschwerdefÃ¼hrers berÃ¼cksichtigt wird.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.8 </span></b><span>FÃ¼r den Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe der BeschwerdefÃ¼hrerin ab 12. Juli 2004 ist in erster Linie strittig, ob diese ihre SelbststÃ¤ndigkeit aufgeben und eine unselbststÃ¤ndige Anstellung suchen mÃ¼sse. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts ist es nicht Sinn und Zweck der wirtschaftlichen Hilfe, auf Dauer das Betriebsrisiko einer voraussichtlich nicht Gewinn bringenden selbststÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit zu tragen. Eine solche ErwerbstÃ¤tigkeit ist deshalb im Rahmen der Ã¶ffentlichen Sozialhilfe nur zu unterstÃ¼tzen, wenn sie lÃ¤ngerfristig wirtschaftlichen Erfolg verspricht und die FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit beendet (RB 1998 Nr. 86 und RB 1999 Nr. 81). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin grÃ¼ndete im November 2002 die F GmbH, die den Handel mit Waren aller Art von und nach Asien bezweckt, ein InternetcafÃ© betrieb, Flugtickets verkauft etc. In der ursprÃ¼nglichen Budget- und Finanzplanung war nach einem Verlust im Jahr 2002 die Erwirtschaftung von Gewinn im Verlauf des Jahres 2003 vorgesehen, wobei ab Juli 2003 fÃ¼r die von der BeschwerdefÃ¼hrerin ausgeÃ¼bte GeschÃ¤ftsleitung ein SalÃ¤r von anfÃ¤nglich Fr. 1'200.- ansteigend auf Fr. 2'000.- pro Monat eingerechnet war. Entgegen diesen Erwartungen konnte im Jahr 2003 nun kein SalÃ¤r an die BeschwerdefÃ¼hrerin ausbezahlt werden und erwirtschaftete die Gesellschaft im gleichen Jahr sogar einen Verlust von Fr. 6'665.10. Aufgrund dieser Entwicklung kann nicht angenommen werden, die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne aus diesem GeschÃ¤ft innert absehbarer Zeit ein existenzsicherndes Einkommen erwirtschaften. Daran Ã¤ndert nichts, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nach wie vor hofft, dank verschiedener Projekte in Zukunft Gewinn bringend arbeiten zu kÃ¶nnen. Auf der anderen Seite kann entgegen ihren BefÃ¼rchtungen angenommen werden, dass sie in unselbststÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit durchaus ein existenzsicherndes Einkommen erzielen kann. Nach eigenen Angaben hat sie bereits frÃ¼her einmal bei J gearbeitet und dort fÃ¼r einen Arbeitsumfang von 80 % Fr. 2'700.- pro Monat verdient, was umgerechnet auf 100 % Fr. 3'375.- entspricht. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Weisung der SozialbehÃ¶rde, wonach die BeschwerdefÃ¼hrerin die F GmbH liquidieren, sich eine lebensunterhaltsdeckende Anstellung suchen und die diesbezÃ¼glichen BemÃ¼hungen dem Sozialamt nachweisen mÃ¼sse, zu schÃ¼tzen. Die Frist ist allerdings neu anzusetzen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Solange die BeschwerdefÃ¼hrerin trotz aufzunehmender Stellensuche noch kein existenz­deckendes Erwerbseinkommen erzielt, ist sie weiterhin auf wirtschaftliche Hilfe angewiesen. Die Bemessung der Hilfe im Einzelnen ist durch die SozialbehÃ¶rde nachzuholen. Dabei wird auch zu entscheiden sein, wann die UnterstÃ¼tzungspflicht der Beschwerdegegnerin durch eine solche der Gemeinde Z abgelÃ¶st wird, wo die BeschwerdefÃ¼hrerin per 1. November 2004 eine Wohnung gemietet hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.9 </span></b><span>Die Beschwerden betreffend wirtschaftliche Hilfe sind demnach teilweise gutzuheissen und die Sache zur nachtrÃ¤glichen Festsetzung der wirtschaftlichen Hilfe fÃ¼r beide Parteien gemeinsam vom 26. Februar bis zum 12. Juli 2004 und je einzeln ab 12. Juli 2004 an die SozialbehÃ¶rde zurÃ¼ckweisen. Abzuweisen sind die Beschwerden, soweit sie sich gegen die Disp.-Ziffn. 2 der angefochtenen BeschlÃ¼sse und gegen Disp.-Ziff. 5 des die BeschwerdefÃ¼hrerin betreffenden Beschlusses der SozialbehÃ¶rde richteten. Im letztgenannten Punkt ist der BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch eine neue Frist zur GeschÃ¤ftsliquidation anzusetzen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Schliesslich ist die RÃ¼ckerstattung der wirtschaftlichen Hilfe in der HÃ¶he von Fr. 65'094.90 zuzÃ¼glich PrÃ¤mien Krankenkasse und AHV gemÃ¤ss Disp.-Ziff. 3 resp. Disp.-Ziff. 4 des jeweiligen erstinstanzlichen Beschlusses strittig. Bereits im Rekursverfahren hatte es sich ergeben, dass die SozialbehÃ¶rde ihre RÃ¼ckforderung teilweise aus der AHV-Rentennachzahlung des BeschwerdefÃ¼hrers in der HÃ¶he von Fr. 30'422.- decken konnte. Obwohl der Bezirksrat dies in seinen ErwÃ¤gungen festgestellt hatte, wies er den Rekurs auch in diesem Punkt vollumfÃ¤nglich ab. Die VerÃ¤nderung des Streitgegenstandes fÃ¼hrt jedoch im Ergebnis zu einer Reduktion der RÃ¼ckforderungssumme und ist im Beschwerdeverfahren vorzumerken.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im jetzigen Zeitpunkt ist ungewiss, ob ein weiterer Teilbetrag der RÃ¼ckforderungssumme durch die Nachzahlung von AHV-Zusatzleistungen an den BeschwerdefÃ¼hrer gedeckt werden kann. Der RÃ¼ckforderungsanspruch lÃ¤sst sich jedoch unabhÃ¤ngig davon beurteilen und wird bei einer spÃ¤teren Nachzahlung von Zusatzleistungen ganz oder teilweise getilgt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Rechtsgrundlage der RÃ¼ckforderung bildet § 26 SHG, der denjenigen, der wirtschaftliche Hilfe unter unwahren oder unvollstÃ¤ndigen Angaben erwirkt hat, zur RÃ¼ckerstattung verpflichtet. Dieser RÃ¼ckerstattungstatbestand knÃ¼pft ausschliesslich an die UnrechtmÃ¤ssigkeit des Leistungsbezuges infolge unwahrer oder unvollstÃ¤ndiger Angaben an, ohne dass er aufseiten des HilfeempfÃ¤ngers ein schuldhaftes Verhalten voraussetzt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers bei Anmeldung der wirtschaftlichen Hilfe waren in verschiedener Hinsicht unwahr und unvollstÃ¤ndig. So bezifferte er einerseits die vorhandenen Schulden nur auf Fr. 20'000.- und verschwieg andererseits, dass er bei der Lebensversicherung E einen 2003 fÃ¤llig werdenden Vorsorgeanspruch in der HÃ¶he von Fr. 116'755.15 hatte. Diesen Anspruch verschwieg er weiter auch dann noch, als sich die Kapitalauszahlung bereits konkret abzeichnete und auch nachdem diese bereits erfolgt war. Ob der BeschwerdefÃ¼hrer die Kapitalzahlung versehentlich oder absichtlich verschwieg, spielt fÃ¼r die RÃ¼ckforderung keine Rolle. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu prÃ¼fen ist jedoch, ob und inwieweit die unwahren und unvollstÃ¤ndigen Angaben zu einem unrechtmÃ¤ssigen Leistungsbezug fÃ¼hrten. Als solcher hat nach Sinn und Zweck der Bestimmung nicht nur die ganz ohne Rechtsgrundlage gewÃ¤hrte wirtschaftliche Hilfe, sondern auch die Vereitelung eines mÃ¶glichen RÃ¼ckgriffs zu gelten. Wird wirtschaftliche Hilfe, die im konkreten Fall nur im Sinne eines Vorschusses gewÃ¤hrt werden mÃ¼sste, wegen der falschen Angaben des HilfeempfÃ¤ngers vorbehalts- und bedingungslos erwirkt, ohne dass sich die SozialbehÃ¶rde einen mÃ¶glichen RÃ¼ckgriff auf vorhandenes Einkommen oder VermÃ¶gen sichert, liegt letztlich ebenfalls ein unrechtmÃ¤ssiger Leistungsbezug, nÃ¤mlich ein Bezug unter unrechtmÃ¤ssigen Bedingungen vor. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Kausalzusammenhang zwischen den unwahren Angaben und dem unrechtmÃ¤ssigen Leistungsbezug ist im vorliegenden Fall dann gegeben, wenn die SozialbehÃ¶rde in Kenntnis des wahren Sachverhalts die wirtschaftliche Hilfe nur unter Bedingungen ausgerichtet hÃ¤tte oder sich in anderer Weise einen RÃ¼ckgriff auf das Vorsorgekapital hÃ¤tte sichern kÃ¶nnen. Umgekehrt fehlt der Kausalzusammenhang jedoch, wenn die SozialbehÃ¶rde trotz Kenntnis des Anspruchs und der Schulden letztlich gar keinen Zugriff auf das Vorsorgekapital gehabt hÃ¤tte, weil dieses etwa nicht abtretbar war oder die GlÃ¤ubiger dieses nach der Auszahlung fÃ¼r ihre Forderungen hÃ¤tten pfÃ¤nden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei Kenntnis der wahren VermÃ¶genssituation des BeschwerdefÃ¼hrers hÃ¤tte die SozialbehÃ¶rde auf verschiedene Weise versuchen kÃ¶nnen, das Vorsorgekapital zur Deckung ihrer Sozialhilfeleistungen zu verwenden. Im Vordergrund hÃ¤tte dabei eine Abtretung durch den BeschwerdefÃ¼hrer im Sinne von § 19 in Verbindung mit § 27 Abs. 1 lit. a SHG gestanden. Eine solche Abtretung ist nach Art. 39 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) mÃ¶glich fÃ¼r fÃ¤llige AnsprÃ¼che. Die vorliegend erfolgte Kapitalauszehrung entstammte entgegen den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers nicht aus der SÃ¤ule 3a, sondern aus der SÃ¤ule 2a. Der Leistungsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers hat gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 1 lit. a BVG bereits bestanden, als der BeschwerdefÃ¼hrer im Jahre 2002 das 65. Altersjahr vollendete und war demnach damals bereits abtretbar. Weiter hÃ¤tte die SozialbehÃ¶rde aber auch versuchen kÃ¶nnen, die Kapitalauszahlung zu Gunsten des BeschwerdefÃ¼hrers ganz zu verhindern, um eine fÃ¼r ihn letztlich gÃ¼nstigere periodische Rente zu erreichen, und fÃ¼r sich alsdann aus der Rentennachzahlung fÃ¼r die fragliche Zeit der wirtschaftlichen Hilfe Deckung zu erlangen. Dank der Rentenauszahlung wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrer damit auch kÃ¼nftig weniger hilfebedÃ¼rftig gewesen, als dies jetzt der Fall war. Ob dieses Vorgehen tatsÃ¤chlich zum Erfolg gefÃ¼hrt hÃ¤tte, hÃ¤ngt von den hier nicht bekannten reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung ab, welche eine Kapitalauszahlung anstelle einer Rente Ã¼berhaupt erst ermÃ¶glicht haben (vgl. Art. 37 Abs. 3 BVG). Da der BeschwerdefÃ¼hrer bereits bei Aufnahme der wirtschaftlichen Hilfe im AHV-Rentenalter stand und die wirtschaftliche Hilfe daher von Anfang an ebenso wie die SÃ¤ule 2a der Existenzsicherung im Alter diente, wÃ¤re in jedem Fall eine Koordination zwischen den beiden LeistungsbezÃ¼gen durch die SozialbehÃ¶rde notwendig gewesen. Durch die unwahren Angaben hat der BeschwerdefÃ¼hrer diese Koordination verhindert und damit den RÃ¼ckforderungsanspruch der Beschwerdegegnerin untergraben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ist demnach ein Kausalzusammenhang zwischen den unwahren Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers und der unrechtmÃ¤ssigen Vereitelung eines RÃ¼ckgriffs gegeben, so ist er zur RÃ¼ckerstattung von Fr. 34'672.90 zuzÃ¼glich PrÃ¤mien Krankenkasse und AHV verpflichtet.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Die gleiche RÃ¼ckerstattungspflicht trifft auch die BeschwerdefÃ¼hrerin. Zwar wusste sie vermutlich noch viel weniger als der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber dessen Schulden und VorsorgeansprÃ¼che Bescheid, jedoch Ã¤ndert dies nichts daran, dass sie mit ihrer Unterschrift unter die unvollstÃ¤ndige VermÃ¶gensdeklaration ebenfalls unwahre Angaben gemacht hat, welche zum unrechtmÃ¤ssigen Leistungsbezug bzw. zur RÃ¼ckgriffsvereitelung gefÃ¼hrt haben. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Trotz teilweisen Obsiegens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens vollumfÃ¤nglich den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen, da sie durch das verspÃ¤tete Offenlegen ihrer VermÃ¶gens- und EinkommensverhÃ¤ltnisse das Rekurs- wie auch das Beschwerdeverfahren verursacht haben (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Eine ProzessentschÃ¤digung steht den BeschwerdefÃ¼hrenden aus dem gleichen Grund nicht zu.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Da die BeschwerdefÃ¼hrenden offensichtlich mittellos sind und ihre Beschwerden auch keineswegs aussichtslos waren, ist ihnen aber antragsgemÃ¤ss die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung im Sinne von § 16 Abs. 1 VRG zu gewÃ¤hren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Weiteren ist beiden BeschwerdefÃ¼hrenden gemÃ¤ss § 16 Abs. 2 VRG ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person ihres jeweiligen Vertreters zu bestellen. Infolge der Erkrankung des BeschwerdefÃ¼hrers und der mangelnden Sprachkenntnisse der BeschwerdefÃ¼hrerin waren beide nicht in der Lage, ihre Rechte im Verfahren selber zu wahren, zumal die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse teilweise komplex waren, die sich daraus stellenden Rechtsfragen nicht einfach waren, und die Sache fÃ¼r beide von grosser Tragweite war.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben bereits im Rekursverfahren die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters in der Person ihrer damaligen gemeinsamen Rechtsvertreterin verlangt. Der Bezirksrat lehnte dies ab, da die Mittellosigkeit der Rekurrenten nicht ausgewiesen sei und der BeschwerdefÃ¼hrer als ehemaliger GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer RekursbegrÃ¼ndung und AntrÃ¤ge durchaus selber in geeigneter Form hÃ¤tte vorbringen kÃ¶nnen. Beide BeschwerdefÃ¼hrenden wenden sich in ihren Beschwerdeschriften nicht explizit gegen diesen Punkt, sondern verlangen nur allgemein die Aufhebung des Rekursentscheides, ohne die nachtrÃ¤gliche Bestellung von RA H zu beantragen. Disp.-Ziff. III des Rekursentscheides ist daher im Beschwerdeverfahren nicht zu Ã¼berprÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Den BeschwerdefÃ¼hrenden wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Den BeschwerdefÃ¼hrenden wird fÃ¼r das Beschwerdeverfahren je ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person von RA B und RA D bestellt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Den BeschwerdefÃ¼hrenden wird eine einmalige Frist von 30 Tagen ab Zustellung dieses Beschlusses angesetzt, um dem Gericht eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen des Rechtsbeistandes einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung von Amtes wegen und nach Ermessen festgesetzt wird.</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerden werden teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe im Sinn der ErwÃ¤gungen an die SozialbehÃ¶rde X zurÃ¼ckgewiesen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird aufgefordert, die F GmbH innert drei Monaten ab Rechtskraft dieses Entscheids zu liquidieren. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden verpflichtet, die ihnen von Oktober 2002 bis Ende Februar 2004 geleistete wirtschaftliche Hilfe im Umfang von Fr. 34'672.90 zuzÃ¼glich PrÃ¤mien Krankenkasse und AHV zurÃ¼ckzuerstatten. Im Ãbrigen werden die Beschwerden abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'150.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. ProzessentschÃ¤digungen werden keine zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>