Interpellation Seiler Hanspeter 2468 N 14 décembre 1990 Beifort et par Delémont-Delle-Belfort. Les deux itinéraires se concurrencent en partie. Une bonne connexion de la ligne De- lémont-Delle-Belfort à ce TGV peut toutefois revaloriser sensi- blement le parcours via Delle. Pour garantir une jonction opti- male, nous proposons dans notre prise de position sur le pro- jet de schéma directeur précité que la gare TGV de Belfort soit aménagée à Andelnans, au croisement avec la ligne ferro- viaire Delle-Belfort, c'est-à-dire à l'est de la route A 36 et de la N 19 française. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt. #ST# 90.660 Interpellation Seiler Hanspeter Lichtwellenleiter (LWL) der PTT Guide d'ondes optiques des PTT Wortlaut der Interpellation vom 22. Juni 1990 Im Verlauf der letzten Jahre sind durch private oder öffentliche Trägerschaften im Berner Oberland auch in kleineren Ort- schaften und Gemeinden Kabelfernsehverteilanlagen aufge- baut und in Betrieb genommen worden. Diese Anlagen er- möglichen dem Abonnenten, in- und ausländische Fernseh- programme auch in entlegenen Tälern zu empfangen. Die wirtschaftliche, touristische und umweltspezifische Bedeu- tung dieser Investitionen und Massnahmen wird augenfällig und verdient volle Unterstützung. Im Zeichen der Erneuerung der Fernmeldeverbindungen sind die PTT-Betriebe dazu übergegangen, Glasfaserstrecken auf- zubauen und die Telefonzentralen zu digitalisieren. Da die Glasfaser im Gegensatz zur herkömmlichen Kabeltech- nologie über weit mehr Kapazitäten verfügt, stellt sich die Frage, ob die von den PTT-Betrieben verlegten Glasfaser- strecken nicht nur für Fernmeldedienste, sondern auch für die Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen verwendet werden können. Im Zusammenhang mit der weiteren Erschliessung entlege- ner Räume käme einer Verwendung der Nutzung der Glasfa- serstrecken für die Zufuhr von Radio- und Fernsehprogram- men aus wirtschaftlichen, umweltspezifischen und techni- schen Erwägungen eine grundsätzliche Bedeutung zu. 1. Wie beurteilt der Bundesrat Kooperationen zwischen priva- ten Kabelnetzbetreibern und den PTT-Betrieben bei der Nut- zung von Glasfaserstrecken für Fernmeldezwecke, respektive für die Versorgung und die Zuführung von Radio- und Fern- sehprogrammen in entlegenen Gebieten? 2. Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, dass im Lichte der Ziele des Fernmeldegesetzes einerseits und der techni- schen Nutzungsmöglichkeiten der Glasfasertechnologie an- dererseits Kooperationen verschiedener Interessen grund- sätzlich wünschbar sind? 3. Welche Tarifpolitik sieht der Bundesrat grundsätzlich für diesbezügliche Kooperationen vor? Sollen Nutzungen der Fernmeldeinfrastruktur zu Voll- oder Grenzkosten erfolgen? 4. Kann aufgrund des generellen Auftrages der PTT-Betriebe nicht davon ausgegangen werden, dass die PTT-Betriebe län- gerfristig die Schweiz mit Glasfaserstrecken versorgen, deren Nutzung für die Verbreitung von in- und ausländischen Radio- und Fernsehprogrammen grundsätzlich zu Grenzkosten erfol- gen kann? 5. Könnte nicht das Berner Oberland neben den KMG- Gemeinden als ein weiterer Anwendungsfall für die Prüfung von Kooperationsformen bei der Nutzung von PTT-Infrastruk- turen in Betracht gezogen werden? Texfe de l'interpellation du 22 juin 1990 Ces dernières années, sur des initiatives aussi bien publiques que privées, des installations de distribution pour télévision par câble ont été construites et mises en exploitation dans l'Oberland bernois, même dans de petites localités et commu- nes. Ces installations permettent aux abonnés de capter les programmes suisses ou étrangers dans les vallées les plus re- tirées. L'importance de ces. investissements et de ces mesures pour l'économie, le tourisme et l'environnement devient de plus en plus manifeste. Ces initiatives méritent donc d'être soutenues. Dans le cadre de leurs effols pour moderniser les télécommu- nications, les PTT ont entrepris de construire des trajets à fi- bres optiques et à digitaliser les centraux téléphoniques. Etant donné que les fibres optiques ont des possibilités beau- coup plus grandes que la technologie des câbles tradition- nelle, on peut se demander si les trajets à fibres optiques ins- tallés par les PTT pourraient aussi être utilisés pour la diffusion des programmes de radio et de télévision au lieu d'être réser- vés aux télécommunications. L'utilisation des trajets à fibres optiques pour la transmissiion de tels programmes aurait une importance fondamentale du point de vue de l'économie, de la protection de l'environnement et de la technique, pour relier les zones isolées au monde extérieur. 1. Qu'est-ce que le Conseil fédéral pense de la coopération entre des exploitants de téléréseaux privés et l'Entreprise des PTT en vue de l'utilisation de trajets à fibres optiques dans les télécommunications, ou de la diffusion de programmes de la radio et de la télévision dans des régions reculées? 2. N'estime-t-il pas aussi qu'il est en principe souhaitable d'établir la coopération entre des groupes aux intérêts diffé- rents au vu des objectifs ce la loi sur les télécommunications d'une part et des possibilités d'application de la technologie des trajets à fibres optiques d'autre part? 3. Quelle politique des tarifs entend-il en principe appliquer à ce genre de coopération? L'exploitation des installations de té- lécommunication doit-elle se faire aux coûts complets ou aux coûts marginaux? 4. Ne peut-on admettre que, compte tenu du mandat général des PTT, ceux-ci devront à longue échéance établir dans toute la Suisse un réseau de trajets à fibres optiques, dont l'utilisa- tion pour la diffusion de programmes suisses ou étrangers de radio et de télévision se fera en principe aux coûts marginaux? 5. Ne serait-il pas possible! de faire de l'Oberland bernois une nouvelle région où il serait possible de tester, comme on le fait déjà dans les communes CMC, la valeur de formes de coopé- ration en matière d'exploitation des installations des PTT? Mitunterzeichner - Cosignataires: Eggenberg-Thun, Hänggi, Hari, Hösli, Schmidhalter, Schwab, Weber-Schwyz, Zölch (8) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Zuführung von Radio- und Fernsehprogrammen in entle- gene Gebiete des Berner Oberlandes ist technisch schwierig und äusserst kostspielig. Die Aufwendungen, welche die PTT- Betriebe und private Kabelnetzbetreiber unternommen ha- ben, sind beachtlich. Mit dem Aufkommen neuer Radio- und Fernsehprogrammangebote stellt sich auch für das Berner Oberland die Frage, wie die diesbezüglichen Programme den Haushalten zur Verfügung zugeführt werden können. Tech- nisch betrachtet sind verschiedene Möglichkeiten gegeben (terrestrische Versorgung, GAZ-Zuführung, Zuführung über Glasfasernetze). Entscheidend für die Wahl der Zuführung von in- und ausländi- schen Radio- und Fernsehprogrammen dürfte vor allem die Wirtschaftlichkeit der Nutzung technischer Träger sein. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob aus volkswirtschaftli- chen und regionalpolitiscnen Erwägungen nicht eine Tarifie- rung diesbezüglicher Nutzung davon auszugehen hat, dass die Verteilung über die PTT-Netzinfrastruktur in der Regel zu den Grenzkosten erfolgt, weil eine Tarifierung zu den Vollko- sten und nach Mietleitungsansätzen für den Kabelabonnen- ten (Kunde) unter Aufrechnung der Aufwendungen der GA- Betriebe zu Kosten führt, die nicht mehr tragbar wären. Zudem ist festzuhalten, dass die PTT-Betriebe gemäss ihrem Lei-14. Dezember 1990 N 2469 Interpellation Matthey stungsauftrag gehalten sind, unabhängig von Zusatznutzun- gen, die Infrastrukturen für ihren Regalbereich zu erstellen. Dass dem Entscheid über die Art der Kostenberechnung und dem darauf abgestützten Tarifsystem regionalpolitische Be- deutung zukommt, ist mit Hinweis auf die Mehrfachnutzungen von Glasfasernetzen aufgezeigt. Im Hinblick auf die in naher Zukunft zu tätigenden Investitionen und im Hinblick auf die ge- stiegenen Anforderungen an eine ausreichende Radio- und Fernsehversorgung auch in Rand- und Berggebieten ist es un- abdingbar, dass ein Grundsatzentscheid betreffend Koopera- tion und Mitbenutzung von Infrastrukturen der PTT einerseits sowie ein diesbezügliches Tarifsystem zur Abgeltung der Ver- teildienstleistung zugunsten der GA-Betriebe andererseits festgelegt wird. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. September 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 septembre 1990 Die PTT-Betriebe entschlossen sich im Jahre 1964, den Bau, Betrieb und Unterhalt von örtlichen Kabelnetzen für die Vertei- lung von Radio- und Fernsehprogrammen zu konzessionie- ren und privaten Unternehmen und Organisationen zu über- lassen. Im Bericht an die Bundesversammlung über die wei- tere Gestaltung des schweizerischen Fernsehens vom 22. Mai 1968 bestätigte der Bundesrat diese Politik. Dank der rechtzei- tigen und grosszügigen Konzessionierungspraxis schritt die Verkabelung rasch voran. Zu Beginn dieses Jahres zählte die Schweiz 1822 konzessionierte Kabelbetriebe, welche über 1,7 Millionen Fernsehhaushalte versorgen. Der Bundesrat und die PTT-Betriebe anerkennen die wirt- schaftliche, touristische und umweltspezifische Bedeutung dieser beachtlichen Investitionen von Kabelbetreibern, vorab in touristischen Regionen wie des Berner Oberlandes. Im Rah- men ihrer unternehmerischen Möglichkeiten unterstützen die PTT diese Bemühungen. So führen sie mit dem Gemein- schaftsantennen-Zubringernetz (GAZ) den Kopfstationen von Kabelnetzen und privaten Fernsehumsetzern, auch in entlege- nen Gebieten, ausländische Radio- und Fernsehprogramme zu. Sonderrichtstrahlstrecken erlauben die Programmzufüh- rung in Talschaften und Orte, deren Fernmeldenetze noch keine Kapazität für die Uebertragung von Rundfunksignalen aufweisen. Der Einsatz solcher Sonderrichtstrahlstrecken scheiterte jedoch vielfach bei geringen Abonnentenzahlen an der Preisfrage, was zwangsläufig zu einer Benachteiligung der Bergregionen führte. Eine Subventionierung durch die PTT kann indessen nicht in Erwägung gezogen werden, da jene in diesem Geschäftsbereich kostendeckende Preise erzielen müssen. Mit der rasch fortschreitenden Erneuerung der Fernmeldein- frastruktur durch Einsatz von Glasfasern und digitalisierter Uebertragung bieten sich auch den PTT neue Dienstleistungs- möglichkeiten. Es ist richtig, dass die Glasfasernetze der PTT in Zukunft nicht nur für Fernmeldedienste, sondern auch für die Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen verwen- det werden können. Im Vergleich zur herkömmlichen Kabel- technologie gestatten Glasfaserstrecken gewaltige Transport- möglichkeiten und damit auch Mehrfachnutzungen. Die PTT- Betriebe erarbeiten aus diesem Grund derzeit eine Dienstlei- stungspolitik (einschliesslich der damit verbundenen Tarifie- rung) für die Zuführung von Radio- und Fernsehprogrammen zu privaten Kabelverteilnetzen, die den Kabelverbänden im Herbst 1990 vorgestellt werden soll. Grundsätzlich lässt sich zu den gestellten Fragen bereits heute festhalten: 1. Glasfaserstrecken lassen sich durch den Einsatz leistungs- fähiger Uebertragungsausrüstungen nicht nur für Fernmelde- dienste, sondern auch für die Uebertragung von Radio- und Fernsehprogrammen zusätzlich nutzen. 2. Eine Kooperation der verschiedenen Interessen bei der Ver- teilung von in- und ausländischen Radio- und Fernsehpro- grammen zugunsten der Abonnenten ist aus volkswirtschaftli- cher Sicht zu begrüssen. 3./4. Die Tarif politik der PTT soll den Möglichkeiten der Zusatz- nutzung von digitalen Uebertragungsstrecken Rechnung tra- gen. Konkret heisst das: Wo freie Netzkapazitäten bereits vor- handen sind, werden für die Zusatznutzung kostengünstige Lösungen nicht zum vornehèrein ausgeschlossen. Sie sollen jedoch kostengerecht ausgestaltet werden und dürfen den un- ternehmungspolitischen Grundsätzen der PTT-Betriebe nicht entgegenstehen. 5. Für die Prüfung von weiteren Kooperationsformen bei der Nutzung von PTT-Infrastrukturen ist im heutigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, neue KMG-Projekte in Angriff zu nehmen. Die erwähnte, sich in Ausarbeitung befindende Dienstlei- stungspolitik der PTT wird ohne Zweifel jedoch wirtschaftlich interessante Möglichkeiten auch für die Kabelverteilprojekte im Berner Oberland aufzeigen. Dabei soll die traditionelle Auf- gabenteilung, wonach die PTT für die Zubringerstrecken und die Kabelbetreiber für die Feinverteilung zuständig sind, wei- tergeführt werden. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt. #ST# 90.703 Interpellation Matthey Tarifannäherung Rapprochement tarifaire Wortlaut der Interpellation vom 20. September 1990 Am 27. Mai 1986 hat die Finanzkommission des Ständerates die Motion «Tarifannäherung. Beseitigung störender Un- gleichheiten» eingereicht. Sie wurde dem Bundesrat am 9. Juni 1986 mit 22 gegen 5 Stimmen überwiesen. Zum glei- chen Thema wurde am 18. Juni 1986 im Nationalrat eine Inter- pellation eingereicht. Zudem sind mehrere Kantone beim Vor- steher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirt- schaftsdepartements vorstellig geworden und haben die Revi- sion des Bundesbeschlusses vom 5. Juni 1959 über Annähe- rung von Tarifen konzessionierter Bahnunternehmungen ge- fordert. Da sich die beträchtlichen Ungleichheiten zwischen den ver- schiedenen Unternehmungen noch verschlimmern dürften, bitten die Unterzeichneten den Bundesrat um Auskunft dar- über, welche Folge er der Motion gegeben hat. Texte de l'interpellation du 20 septembre 1990 Le 27 mai 1986, la Commission des finances du Conseil des Etats déposait une motion portant le titre «Rapprochements des tarifs. Elimination des inégalités incommodantes». Elle a été transmise au Conseil fédéral par 22 voix contre 5 le 9 juin 1986. Le 18 juin 1986, une interpellation était également dépo- sée au Conseil national. Divers cantons sont également inter- venus auprès du chef du Département fédéral des transports, des communications et de l'énergie pour demander la révi- sion de l'arrêté fédéral concernant le rapprochement des tarifs d'entreprises de chemin de fer concessionnaires, du 5 juin 1959. Les soussignés désirent interpeller le Conseil fédéral sur la suite qu'il a donnée à la motion, étant donné que la situation très inégale qui prévaut actuellement en la matière a tendance à s'accentuer entre les différentes compagnies. Mitunterzeichner- Cosignataires: Aguet, Béguelin, Borei, Eg- genberger Georges, Etique, Euler, Fankhauser, Frey Claude, Guinand, Hafner Ursula, Jeanneret, Kohler, Leuba, Longet, Mauch Ursula, Pitteloud, Rebeaud, Reimann Fritz, Stappung, Theubet, Zbinden Hans (21 ) Schriftliche Begründung - Développement par écrit II ressort de l'annuaire statistique publié par l'Office fédéral de la statistique, à Berne, que les indemnités versées aux réseauxSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Seiler Hanspeter Lichtwellenleiter (LWL) der PTT Interpellation Seiler Guide d'ondes optiques des PTT In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1990 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.660 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 14.12.1990 - 08:00 Date Data Seite 2468-2469 Page Pagina Ref. No 20 019 386 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.