<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.01055</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">12. September 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Silvia Bucher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Silvia Bucher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 196, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1954 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Inhaber eines Wahlfähigkeitszeugnisses als Notar (Urk. 8/1), war als CEO und Verwaltungsratspräsident der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG sowie als Mitglied des Vorstandes des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ("</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiz") tätig und hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsrats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mandate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in weiteren, zum Teil nahestehenden Unternehmen inne (Urk. 8/16, 8/62). Ab dem 4. Oktober 2010 bezog </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund einer atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierten Arbeitsunfähigkeit Leistungen aus einer Krankentaggeldversicherung nach dem Versicherungsvertragsgesetz (Urk. 8/3, 8/5). Am 16. März 2011 füllte er die Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung aus; dabei wies er auf eine als "Burnout/Depression" bezeichnete gesundheitliche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigung hin (Urk. 8/2). Am 18. März 2011 reichte der Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer das ausgefüllte Anmeldeformular (Urk. 8/2) samt diversen Akten (Urk. 8/3, 8/4, 8/6 und 8/7) der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, ein (Urk. 8/5). In der Folge zog die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (Urk. 8/16), holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/10) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/11, 8/12, 8/14, 8/17, 8/18, 8/19) ein und ordnete einen psychiatrischen Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst der Invalidenversicherung (RAD) an, welcher am 19. April 2012 stattfand (Urk. 8/22: Untersuchungsbericht vom 23. April 2012). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sprach die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 6. Dezember 2012 für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012 eine ganze Rente und ab 1. Juli 2012 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/33 [Verfügungsteil 2], 8/42 und 8/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im September 2013 eröffnete die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle ein amtliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenrevisionsverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/48). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog sie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/49) bei und holte einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/52) sowie einen Bericht des behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Psychiaters, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 8/53), ein. Mit Vorbescheid vom 18. Juni 2014 stellte sie in Aussicht, einerseits die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Dezember 2012 wiedererwägungsweise aufzuheben, anderseits, die Ausrichtung der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Rente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen (Urk. 8/56). Mit Eingabe vom 18. August 2014 liess der Versicherte Einwand erheben und beantragen, es sei ihm weiterhin eine halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente auszurichten, da weder ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) noch ein Wiedererwägungsgrund im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben sei (Urk. 8/63). Mit Verfügung vom 9. September 2014 wurde die dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten bisher ausgerichtete Rente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats aufgehoben; einer allfälligen dagegen gerichteten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= 8/65]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 9. September 2014 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 10. Oktober 2014 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine halbe Rente auszurichten (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 14. November 2014 auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Replik vom 22. Dezember 2014 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 13). Am 22. Januar 2015 er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärte die Beschwerdegegnerin, sie verzichte auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 17). Mit Verfügung vom 29. Januar 2015 wurde das mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen; gleichzeitig wurde ihm das Doppel der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 22. Januar 2015 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur mit Verfügung vom 27. Juli 2016 (Urk. 21) in Aussicht gestellten möglichen substituierten Begründung nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. August 2016 Stellung (Urk. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betragliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Renten der Invalidenversicherung im Besonderen ist sodann zu beachten, dass die Ermittlung des Invaliditätsgrades verschiedene Ermessenszüge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufweisende Elemente und Schritte umfasst. Zu denken ist namentlich an die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall bedingte Arbeitsunfähigkeit (vgl. Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] und Art. 6 ATSG). Hier bedarf es für die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit einer qualifiziert rechtsfehlerhaften Ermessensbestätigung. Scheint die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Rentenzusprechung darbot, als vertretbar, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 mit Hinweisen; ferner BGE 129 V 433 E. 3, 125 V 368 E. 2 und 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forderbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, der Versicherungsträger könne auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei. Die Diagnosen, welche im vorliegenden Fall bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden hätten, seien nicht geeignet gewesen, einen erheblichen und langdauernden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu begründen. Indem der Sachverhalt nicht korrekt festgestellt worden sei, sei die rentenzusprechende Verfügung zweifellos unrichtig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiedererwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben. Die aktuell diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sodann von vornherein nicht invalidisierend. Wenn in einem Rentenrevisionsverfahren kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr festgestellt werden könne, seien auch keine Rentenleistungen mehr geschuldet. Da der Versicherte seine Man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">date nie aufgegeben habe respektive ohne Unterbruch zumindest einer Teiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit nachgegangen sei, könne ihm die Selbsteingliederung ohne wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teres zugemutet werden; entsprechend seien keine Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">notwendig. Die gegen die in Aussicht gestellte Rentenaufhebung gerichteten Einwände seien unbegründet (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber lässt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, dass die ursprüngliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretbar gewesen und seine Arbeitsfähigkeit aufgrund eines weiterhin andauernden gravierenden Gesundheitsschadens nach wie vor hochgradig beeinträchtigt sei. Entsprechend gehe es nicht an, die ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprüngliche rentenzusprechende Verfügung wiedererwägungsweise aufzuheben und die Ausrichtung der Rentenzahlungen ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzustellen. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes seit Erlass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenzusprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgewiesen, weshalb die Einstellung der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenleistungen auch nicht mit Art. 17 ATSG begründet werden könne (Urk. 1, 13 und 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH Innere Medizin, berichtete am 16. Januar 2011, der Beschwerdeführer habe sich im Zusammenhang mit einer Depression sowie Angst- und Panikattacken in letzter Zeit regelmässig behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deln lassen. Das Ganze habe im Juli 2010 begonnen; er habe den Patienten vom 5. bis 9. Juli 2010 zu 100 % arbeitsunfähig schreiben müssen. Bereits damals habe er ihm als Therapie gegen die Schlaflosigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seresta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ritrovil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Im November 2010 habe er die medikamentöse Unterstützung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Efexor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausbauen müssen. Wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exazerbierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Depression sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sodann vom 4. bis 23. Oktober und vom 1. November bis Ende Dezember 2010 arbeitsunfähig gewesen. Der Patient habe immer wieder versucht, zu ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiten, was ihm jedoch nicht gelungen sei. Er habe ihm eine psychiatrische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleitung empfohlen, damit die Arbeitsfähigkeit schneller wieder hergestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den könne. Aktuell habe der Beschwerdeführer mit einem Facharzt Kontakt auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen und habe nach seinen Informationen erste Termine vereinbart (Urk. 8/3 S. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2011 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter, sein Patient habe sich nun psychiatrisch mit Gesprächen und medikamentös behandeln lassen. Es gehe ihm deutlich besser. Gegenwärtig sei er noch zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben. Prognostisch könne festgehalten werden, dass der Patient wahrscheinlich wieder arbeitsfähig werde und die Invalidenversicherung nicht zum Tragen komme. Die Anmeldung sei bloss auf Verlangen des Krankentaggeldversicherers erfolgt (Urk. 8/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte eine seit November 2010 bestehende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21). In seinem Bericht vom 15. Juni 2011 führte er aus, der Beschwerdeführer sei in unauffälligen Verhältnissen aufgewachsen, habe eine Notariatslehre absolviert, später das Notariatspatent erworben und sei dann in eine Immobilienfirma eingetreten, deren CEO er seit 14 Jahren sei. Im Militär habe er den Rang eines Majors bekleidet und 1350 Diensttage geleistet. Er sei verheiratet und kinderlos. Im Juli 2008 habe er einen Herzinfarkt erlitten, zu Beginn des Monats Juli 2010 habe er eine schwere Pneumonie durchgemacht, wovon er sich nie recht erholt habe. Ab November 2010 sei ein "Burnout" evident geworden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fuhr fort, er be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handle den Beschwerdeführer seit dem 27. Januar 2011, die letzte Kontrolle sei am 15. Juni 2011 erfolgt. Vom 27. Januar bis zum 28. Februar 2011 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Mai 2011 attestiere er eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 70 - 80 %. Es bestehe weiterhin eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Nach drei Arbeitstagen im Umfang von sechs Stunden sei der Beschwerdeführer erschöpft und verbringe den nächsten Tag weitgehend dösend zu Hause. Nach einer vorübergehenden Verbesserung habe sich der Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand seit Anfang Mai wieder verschlechtert, was möglicherweise in Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit einer hartnäckigen ORL-Infektion stehe, die am 7. Juli 2011 ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rativ angegangen werden solle (Urk. 8/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. November 2011 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer weiterhin eine depressive Symptomatik mit Schlafstörungen, Antriebslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit, rascher Ermüdbarkeit und sozialem Rückzug finden lasse. Der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte habe mehrere Versuche, seine Arbeit wieder aufzunehmen, vorzeitig ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brechen müssen. Er habe deshalb erneut vollständig, für jede Tätigkeit, arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig geschrieben werden müssen. Dies gelte bis mindestens Ende Januar 2012. Der Beschwerdeführer habe seine Position als CEO definitiv aufgegeben und plane, ab April 2012 andere Aufgaben in der Firma zu übernehmen. Was das Ressourcenprofil für eine angepasste Tätigkeit und berufliche Massnahmen angehe, könnten erst im Februar/März 2012 genauere Angaben gemacht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den; es sei jedoch davon auszugehen, dass die Übernahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Führungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur in sehr beschränktem Umfang möglich sein werde (Urk. 8/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Hals-Nasen-Ohrenkunde sowie Hals- und Gesichtschirurgie, diagnostizierte eine Nasenatmungsbehinderung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Septumdeviation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und hyperreaktiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rhinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rhino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinusitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polypenbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Anamnese hielt er fest, der Patient leide mehrmals jährlich unter Nasennebenhöhlenentzündungen. Vor Jahren sei be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reits einmal eine Nasennebenhöhlenoperation durchgeführt worden. Vom 7. bis 8. Juli 2011 habe sich der Patient im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für einen operativen Eingriff stationär aufgehalten. In der Folge sei er bis am 22. Juli 2011 zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig gewesen. Die berufliche Tätigkeit habe am 23. Juli 2011 wieder voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich aufgenommen werden können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüberhinaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aus ORL-Sicht keine weitere Einschränkung der Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">warten. Bei der Abschlusskontrolle am 2. August 2011 hätten sich reizlose Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse in der Nase und den Nasennebenhöhlen gezeigt (Urk. 8/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersuchte den Beschwerdeführer am 19. April 2012 (Urk. 8/22: Untersuchungsbericht vom 23. April 2012) und erhob folgenden Befund: "Der Versicherte erschien pünktlich zum vereinbarten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">termin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, war altersentsprechend korrekt und gepflegt gekleidet, wirkt leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gealtert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Kontaktaufnahme war ohne Probleme möglich, gestellte Fragen wurden bereitwillig beantwortet. Im Kontakt freundlich zugewandt. Die Sprache war normal laut, gut moduliert, schweizerdeutscher Dialekt. Der Versicherte war wach, allseits orientiert. Während der ca. 100-minütigen Exploration keine deutlichen Störungen der Konzentration oder Merkfähigkeit feststellbar. Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Gedächtnisstörung vor allem im Bereich von Zahlen, Jahresangaben. Anamnestisch wird über mehrere kleinere Schäden am PKW berichtet, die er in der letzten Zeit verursacht habe. Die Intelligenz erscheint im Normbereich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend der durchlaufenen Ausbildung. Anamnestisch wird über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Grübeln berichtet. Inhaltlich unauffälliges Denken. Kein Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für Ich-Störungen, kein Anhalt für Wahrnehmungsstörungen. Affektiv wirkt der Versicherte ausgeglichen bis leicht depressiv ausgelenkt. Anamne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stisch wird über gewisse Zukunfts- und Existenzängste berichtet. Zeitweilig klingt eine gewisse Selbstwertproblematik an. Der Versicherte ist vom Affekt her gut schwingungsfähig, wirkt eher rational, wenig emotional spürbar. Kein Anhalt für Suizidalität, kein Anhalt für Zwänge, diskretes Morgentief, leichter sozialer Rückzug" (Urk. 8/22 S. 3 f.). Dipl. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte sodann aus, der Versicherte habe nach unauffälliger Kindheit eine normale Schul- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufbahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschlagen. Bis zum Herzinfarkt im Jahr 2008 habe er "ein Leben auf der Überholspur geführt, mit mehreren Geschäften und zusätzlichen Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben in der Gemeinde und Verbänden". Der Herzinfarkt sei ein einschneidendes Erlebnis gewesen; der Versicherte habe danach das Gefühl gehabt, nicht mehr alles unter Kontrolle zu haben. In der Folge habe er sich aus seinem Unterneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men finanziell zurückgezogen, was ihm nicht leicht gefallen sei, da sein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss nun geringer sei. Die plötzliche Abnahme seiner Leistungsfähigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der finanzielle Rückzug aus dem Unternehmen müsse zu einer massiven Krän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis dahin sehr aktiven und agilen Versicherten geführt haben. Umso schwieriger erscheine die Rückkehr an den angestammten Arbeitsplatz als CEO, da neben der reduzierten Leistungsfähigkeit und der mangelnden Fähigkeit, sich abzugrenzen, die Erwartungen an ihn hoch seien, so wie früher weiter zu ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Dies sei hinsichtlich der Ressourcen jedoch nicht so ohne weiteres mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Verschiedene Studien zeigten, dass auch nach Abklingen einer Depression noch verschiedene Dysfunktionen weiter bestehen bleiben würden, besonders im Bereich der Aufmerksamkeit und Konzentration. Dafür müsse deutlich mehr Energie aufgewendet werden, was zu einer erhöhten Erschöpfbarkeit führe. Bis heute sei es dem Versicherten nur ansatzweise gelungen, sein Leben neu zu ordnen und sich aus einigen Ämtern zurückzuziehen. Aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine reduzierte Belastbarkeit und eine gesteigerte Erschöpfbarkeit auf, zusätzlich seien die Aufmerksamkeitsfunktionen noch leicht eingeschränkt. Die depressive Symptomatik sei noch in Form eines leichten Morgentiefs und einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Libido</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachweisbar. Trotz allem sei der Versicherte in der Lage gewesen, zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal den Wohnort zu wechseln. Die in den Unterlagen genannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse sich inhaltlich zwar nachvollziehen, allerdings sei die depressive Symptomatik deutlich stärker ausgeprägt, als es für eine Anpassungsstörung üblich sei (Urk. 8/22 S. 4 f.). Der untersuchende RAD-Arzt diagnostizierte darauf einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode, aktuell noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie akzentuierte narzisstische und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anankastische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitszüge (Urk. 8/22 S. 4) und hielt fest, von Oktober 2010 bis April 2011 habe eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden; ab Mai 2011 eine solche von 70 % für die Tätigkeit als CEO und von 50 % für eine angepas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste Bürotätigkeit mit normalen intellektuellen Anforderungen ohne Führungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktion. Sodann führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, ab April 2012 bestehe noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit als CEO und eine 30%ige Einschränkung für eine angepasste Tätigkeit. Da die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigerbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, habe eine medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Neubeurteilung in zwölf Monaten zu erfolgen (Urk. 8/22 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Beurteilung des RAD sprach die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle dem Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012 bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 70 % eine ganze Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 8/33, 8/42 und 8/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle ein amtliches Rentenrevisionsverfahren eröffnet hatte, erklärte der Beschwerdeführer am 28. September 2013, er sei aktuell für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG in einem 40 %-Pensum tätig (Urk. 8/48). Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitgeber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Dezember 2013 kann sodann entnommen werden, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer seit 1. Januar 2013 seine angestammte Funktion als CEO wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend 3,4 Stunden pro Tag ausübte und ein seiner Arbeitsleistung entsprechendes Salär von jährlich Fr. 71'760.-- bezog (Urk. 8/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwies in seinem Bericht vom 14. Dezember 2013 zur Ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mnese zunächst auf die Ausführungen in seinem Vorbericht vom 15. Juni 2011. Sodann führte er aus, im Verlauf habe sich das Zustandsbild des Versicherten etwas verbessert und stabilisiert. Seit ungefähr Anfang 2013 arbeite er zu 40 % als CEO mit reduzierten Aufgaben in seiner Firma. Ende November 2013 sei die Ehefrau nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Es handle sich um einen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflegten 56-jährigen Mann. Bewusstsein, Orientierung und Denken seien intakt. Die Schilderungen des Beschwerdeführers seien offen und differenziert, es ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wickle sich ein guter affektiver Rapport. Eine adäquate Trauer nach dem Tod seiner Ehegattin sei gut spürbar. Er sei weiterhin viel weniger leistungsfähig und speditiv als früher; er sei nicht mehr in der Lage, mehrere Dinge gleichzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig zu erledigen, zudem nehme er keine auswärtigen Aufgaben wie Teilnahme an Konferenzen und Ausstellungen mehr wahr, weil diese ihn zu stark belasten würden. Es bestünden weder Hinweise auf grobe Störungen von Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Auffassung und Gedächtnis noch solche auf psychotisches Erleben. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf diesen Befund diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F34.1) nach langdauernder Belastung; differentialdiagnostisch zog er ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Erkrankung (ICD-10 F62.1) in Betracht. Zur gegenwärtigen Behandlung führte er sodann aus, alle zwei Monate würden psychiatrisch-psychotherapeutische Sitzungen stattfinden; die aktuelle Medikation bestehe aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Efexor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stilnox</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit ungefähr Anfang 2013 betrage die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übte angestammte Tätigkeit noch 30 % (Urk. 8/53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Facharzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. Juni 2011 eine seit November 2010 bestehende Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und beschrieb ein depressives Zustandsbild, dessen Schweregrad die Arbeitsfähigkeit in wesentlichem Umfang einschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/11). Am 5. November 2011 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich die depressive Symptomatik nach einer vorübergehenden leichten Besserung wieder verschlechtert habe, so dass er den Beschwerdeführer erneut zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig habe schreiben müssen (Urk. 8/14). Auch RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte bei seiner Untersuchung am 19. April 2012 noch depressive Symptome fest, deren Schwere eine Einschränkung von 50 % in der angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und von 30 % in einer angepassten Tätigkeit ohne Führungsfunktion rechtfertigte (Urk. 8/22). Entgegen der mit der Beschwerde vertretenen Ansicht geht aus dem Bericht des behandelnden Facharztes vom 14. Dezember 2013 hervor, dass sich die zuvor bestehende depressive Symptomatik zu Beginn des Jahres 2013 - und damit klarerweise nach Erlass der rentenzusprechenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 6. Dezember 2012 - gebessert hatte, was sich auch in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sestellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in einer Verringerung der von ihm attestierten Arbeitsunfähigkeit und in einer massiven Reduktion der Behandlungsfrequenz niederschlug. Wenn Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nun auf Intervention der Rechtsvertreterin hin seine damalige Beurteilung revidiert (vgl. sein dahingehendes Schreiben an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsvertrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. Oktober 2014, Urk. 3), ist dies weder nachvollziehbar noch glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das Gericht der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Fachärzte (so etwa Urteil des Bundesgerichts I 570/04 vom 21. Februar 2005 S. 5.1 mit Hinweisen) mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Indem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer ab Beginn des Jahres 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % in der angestammten Tätigkeit attestierte, obwohl kaum mehr krankheitswertige Befunde zu erheben waren, hat er seinen Ermessenspielraum zu Gunsten seines Patienten vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig ausgeschöpft. Dass ihm sowohl bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als auch bei der Diagnosestellung ein "dummer, bedauerlicher" Fehler unterlaufen sein sollte (vgl. Urk. 3), steht im Widerspruch zur klaren Aktenlage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermögen die Einwände der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war sich im Dezember 2013 bewusst, dass er einen Verlaufsbericht erstattete, da er auf seinen früheren Bericht Bezug nahm (Urk. 8/53 S. 6). Entsprechend spielt es keine Rolle, welches Berichtsformular verwendet worden war. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist es sodann, wenn vorgebracht wird, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe im Jahr 2013 rückwirkend auf das Jahr 2010 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert. Dies trifft offensichtlich nicht zu; Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte die von ihm früher erhobenen Befunde, welche eine höhere Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigten, denn auch nicht in Frage. Vor dem Hintergrund, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Beschwerdeführer im Jahr 2011 alle zwei Wochen eine psychiatrisch-psychotherapeutische Sitzung in Anspruch nahm (Urk. 8/11 S. 7), während im Jahre 2013 solche bloss noch alle zwei Monate stattfanden (Urk. 8/53 S. 7), ist es schliesslich unverständlich, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Stellungnahme vom 13. Januar 2014 - ohne dies auch nur ansatzweise zu begründen - dafür hielt, dass eine Veränderung des Gesundheitszustandes nicht ausgewiesen sei (Urk. 8/54 S. 3). Entsprechend steht mit dem im Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wesentlich verbessert hat und seine Leistungsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit seit Januar 2013 höchstens noch zu 30 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage kann offenbleiben, ob die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Dezember 2012 nicht als zweifellos unrichtig zu betrachten wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn der Beschwerdeführer aber wieder in der Lage ist, seine angestammte Tätigkeit mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % auszuüben, resultiert eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenausschliessende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinbusse von 30 %. Da er seine angestammte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Kader eines Immobilienunternehmens nie ganz aufgegeben hat - und er nach wie vor als Präsident des Verwaltungsrates der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG amtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist ihm eine Selbsteingliederung ohne weiteres zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher die bisher aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtete Invalidenrente aufgehoben wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de ist daher abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>8</span><span>.</span><span> </span><span>Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span>1‘00</span><span>0.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Silvia Bucher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage des Doppels von Urk. 23</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>