<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00015</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1958, war zuletzt vom April 2001 bis April 2006 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Taxifahrer angestellt, als er infolge der Teilnahme an einem gewerkschaftlich organisierten Streik die Kündigung erhielt. Danach ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lor er wegen einer Blutzuckererkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Insulinabgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fahrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sweis für das Führen von Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transporten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anschliessend erzielte er keine Einkünfte mehr und meldete sich beim Sozialamt an. Ab September 2013 war er zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 8/34/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf Diabetes, Bluthoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck, Depressionen, eine Sehschwäche, Herzprobleme, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskushernie, Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und Antriebslosigkeit (Urk. 8/2/5) meldete er sich am 8. Dezember 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 8/2/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daraufhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbliche und medizinische Abklärungen. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen IK-Auszug (Urk. 8/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, holte diverse Arztberichte ein (Urk. 8/6/1-2; Urk. 8/18; Urk. 8/19) und liess den Versicherten polydisziplinär internistisch, kardiologisch, neurologisch, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ophthalmologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begutachten (Gutachten vom 17. November 2015; Urk. 8/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf ihre Abklärungen, insbesondere das Gutachten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. November 2015 (Urk. 8/34), stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 23. Februar 2016 (Urk. 8/38) die Verneinung des Anspruchs auf Invalidenversicherungsleistungen in Aussicht. Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch MLaw </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialen Diensten der Stadt Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, am 11. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheben (Urk. 8/42). In der Einwandergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Juni 2016 (Urk. 8/48) liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine halbe Rente ab 1. Mai 2015 beantragen (Urk. 8/48/2). Zudem liess er einen Arztbericht von sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem behandelnden Psychiater, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Mai 2016 (Urk. 8/47) einreichen. Daraufhin holte die IV-Stelle vom psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___-Gutachter, Dr. med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Stellungnahme ein, die am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. August 2016 erging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/52). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2016 liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dazu Stellung nehmen (Urk. 8/56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Verfügung vom 22. November 2016 (Urk. 2 = Urk. 8/58) verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsleistungen wie im Vorbescheid vom 23. Februar 2016 (Urk. 8/38) angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 9. Januar 2017 Beschwerde (Urk. 1) führen mit den Rechtsbegehren, die Verfügung vom 22. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihm eine Dreiviertelsrente ab dem 1. Mai 2015 zuzusprechen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter seien ihm Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Es sei ihm ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 13. Februar 2017 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Am 16. Februar 2017 wurde die unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung gewährt (Urk. 9). Mit Replik vom 7. Juni 2017 (Urk. 13) liess der Versicherte an den Anträgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde festhalten. Am 22. Juni 2017 verzichtete die IV-Stelle auf eine Duplik (Urk. 16), was dem Versicherten am 26. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Januar 2018 holte das Gericht von den Parteien Stellungnahmen zur bundesgerichtlichen Rechtsprechungsänderung hinsichtlich der invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlichen Relevanz von depressiven Störungen ein (Urk. 18). Der Versicherte liess eine solche am 29. Januar 2018 einreichen (Urk. 20). Die IV-Stelle kam der Aufforderung zur Stellungnahme am 14. Februar 2018 nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 21). Die beiden Eingaben wurden den Parteien am 20. Februar 2018 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE </span><span>143 V 409 E. 4.5.2,</span><span> 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weite</span><span>res gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7 je mit Hinweisen</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich </span><br/><span>in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf </span><br/><span>den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln </span><br/><span>(BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 (E. 7)</span><span> hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfah</span><span>ren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfä</span><span>higkeit schliessen lassen</span><span>. </span></p><p><span> </span></p><p></p><p><span> </span><span>Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ob dies zutrifft, beurteilt sich aufgrund der konkreten Fallumstände und der jeweiligen Beweisproblematik (</span><span>BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 </span><span>E. 4.5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf ihre medizinischen Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer die ursprüngliche Tätigkeit als Taxifahrer zwar seit Mai 2006 nicht mehr zumutbar sei, jedoch eine leidensangepasste Tätigkeit bis November 2014 vollumfänglich zumutbar gewesen wäre. Die gesundheitliche Verschlechterung, die ab Dezember 2014 aus psychischen Gründen erfolgt sei, habe nur bis März 2015 gedauert. Ab dann sei die gesundheitliche Situation wieder gebessert gewesen, weshalb es aus psychischer Sicht an der Intensität und Schwere eines Gesundheitsschadens fehle, um als invaliditätsrelevant aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt zu werden. Daher könne die dafür ärztlich attestierte 50%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden. Vielmehr werde eine Einschränkung von 20 % anerkannt, die somatisch bedingt sei. Im Weiteren berechnete die Beschwerdegegnerin einen Invaliditätsgrad von 21 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basierend auf einem ins Jahr 2015 hochgerechneten Valideneinkommen und einem Invalideneinkommen für Hilfsarbeiter, das auf ein 80%-Pensum reduziert und dem unterdurchschnittlichen Valideneinkommen entsprechend gekürzt wurde (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lässt insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnosen und die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gemäss dem psychiatrischen Teilgutachten vom 17. November 2015 bestreiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 5). Anders als vom psychiatrischen Gutachter festgestellt, liege nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Status nach einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anpassungsstörung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10 F43.21) vor, sondern es bestünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die Ausführungen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelnden Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischem Syndrom (ICD-10 F32.11) bei komplexer psychosozialer Belastungssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation und ein Verdacht auf eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ADHS; ICD-10 F90.0). Obwohl sich der psychische Zustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar gebessert habe, sei die berufliche Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgrund einer Funktionsstörung des Gedächtnisses und der Erinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsfähigkeit noch immer deutlich eingeschränkt. Daher sei ihm in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 40 bis 50 % zumutbar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei die Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus therapeutischer Sicht und zur Förderung des Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühls sowie der Tagesstrukturierung im geschützten Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeübt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Weiteren sei er mit der Invaliditätsbemessung nicht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verstanden. Beim Valideneinkommen sei auf den Tabellenlohn gemäss </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE 2012, TA1 Ziff. 49-52, Landverkehr, Kompetenzniveau 2 und damit auf monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Fr. 5‘820.-- abzustellen (Urk. 1 S. 13). Beim Invalideneinkommen sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 65 % auszugehen und ein Tabellenlohnabzug von 15 % zu gewähren. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 64.4 %, was einen Anspruch auf eine Dreiviertelsrente gebe (Urk. 1 S. 11-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers lässt sich anhand der Aktenlage zusammenfassend wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. März 2015 berichtete die Hausärztin Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Allgemeinmedizin (Urk. 8/18), der Beschwerdeführer sei zunächst selbständig im Gastronomiebereich tätig gewesen und gescheitert, was zu einer depressiven Störung geführt habe. Danach habe er sich um nichts mehr gekümmert und unter ausgeprägter Antriebslosigkeit und Schlaflosigkeit gelit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Er habe auch seinen Diabetes nicht behandelt und unter Schlafapnoe gelit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Mit Hilfe von Freunden habe er sie erstmals 2013 aufgesucht. In der Folge sei aufgrund pektanginöser Beschwerden eine koronare Herzkrankheit (KHK) entdeckt und behandelt worden. Aktuell seien nebst den erwähnten psychischen Befunden Interesselosigkeit und Verzweiflung feststellbar. Subjektiv berichte er von Müdigkeit, fehlender Lebensfreude und Konzentrationsstörungen. Zudem leide er an Lumbalschmerzen (Urk. 8/18/2). Dr. E.___ stellte die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Störung (ICD-10 F32.1), eines obstruktiven Schlafapnoesyndroms seit 2012, das mittels CPAP-Therapie behandelt werde, eines Diabetes mellitus Typ II, die seit 1998 insulinpflichtig und nicht optimal eingestellt sei, einer KHK, der im März 2013 mit 2 Stents behandelt worden sei, sowie eines chronischen lumbospondylogenen Syndroms (Urk. 8/18/1). Der Beschwerdeführer sei in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit seit September 2013 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/18/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 27. März 2015 (Urk. 8/19) nannte der behandelnde Psychiater Dr. C.___, bei dem sich der Beschwerdeführer seit dem 9. Dezember 2014 in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung befindet, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) bei komplexer psychosozialer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungssituation (Urk. 8/19/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe von 1994 bis 1999 in einem eigenen Restaurant in Zürich und danach von 2000 bis 2006 als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chauffeur gearbeitet. Aufgrund der zunehmenden Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe er ab 2006 nicht mehr als Taxifahrer arbeiten können und sei zwei Jahre arbeitslos gewesen. Danach habe er wegen seines schlecht eingestellten Diabetes im Jahre 2009 die Taxilizenz verloren. Das habe er als sozialen Abstieg erlebt und sich von da an sozial zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen. Jahrelang habe er seine administrativen und finanziellen Angelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten schwer vernachlässigt (Urk. 8/19/2). Der Befund habe eine mittelgradige Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung und einen im formalen Denken kohärent, jedoch grübelnden und deutlich auf seinen gesundheitlichen Zustand und die zunehmenden psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situationen eingeengten Exploranden gezeigt. Im Affekt sei er niedergeschlagen, deprimiert und hilflos. Die vitalen Gefühle seien herabgesetzt. Das Selbstwertge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühl und der Antrieb seien vermindert. Der Beschwerdeführer berichte über geringe Frustrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz und Gereiztheit (Urk. 8/19/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten Tätigkeit sei er für eine leichte Beschäftigung mit Wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung zu 30-40 % (3-4 Stunden pro Tag) leistungsfähig (Urk. 8/19/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neuropsychologischem Abklärungsbericht vom 31. August 2015 (Urk. 8/34/31-32) erwähnte Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, als Diagnose eine mögliche Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ohne Hyperaktivität (ICD-10 F98.8) und differentialdiagnostisch depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siogene beziehungsweise dissoziative kognitive Defizite (Urk. 8/34/31). Die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Untersuchung vom 7. August 2015 (Urk. 8/34/36-41), die Elektroenzephalografie (EEG) vom 1. Juli 2015 (Urk. 8/34/34-35) und die Mag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">netresonanztomographie (MRI) des Schädels vom 3. August 2015 (Urk. 8/34/33) hätten keine Hinweise auf eine organische psychische Störung im engeren Sin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne gegeben. Auch das Labor habe keinen Anhaltspunkt für eine systemische Erkrankung (ausser dem bekannten Diabetes mellitus) ergeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. November 2015 erstattete das A.___ das polydisziplinäre Gutachten (Urk. 8/34) in den Fachgebieten Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, Rheumatologie, Ophthalmologie und Psychiatrie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wurden folgende Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erhoben (Urk. 8/34/26-27):</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] 35 kg/m2; ICD-10 E66.0)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diabetes mellitus Typ II, insulinpflichtig, Erstdiagnose 1998 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 E10.7) mit peripherer Polyneuropathie (ICD-10 G82.8),</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginnender, leichter Niereninsuffizienz mit Mikroalbuminurie und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diabetischer Retinopathie (ICD-10 H35.3). </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arterielle Hypertonie, medikamentös behandelt (ICD-10 I10)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie, medikamentös behandelt (ICD-10 E78.2)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlafapnoesyndrom (ICD-10 G29.3) mit CPAP-Behandlung seit 2011</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Koronare Zweigefässerkrankung (ICD-10 I25.12)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach PCI/Stent RCA (2xBVS), PCI/Stent RCX (1xBS) am 20. März</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Normale Linksventrikuläre (LV)-Funktion (aktuelle Echokardiographie)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kardiovaskuläre Risikofaktoren wie das metabolische Syndrom, ein Status </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Nikotinabusus bis 2004 und eine positive Familienanamnese</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts (ICD-10 M54.4)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Myostatische Insuffizienz mit den entsprechenden muskuloligamentären </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überlastungsreaktionen</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beckentiefstand rechts von 2 cm mit rechtskonvexer lumbaler </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seitausbiegung</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sakroiliakalgelenk (ISG)-Funktionsstörung rechts</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologisch bis auf Fehlstatik altersentsprechender Befund</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leicht reduzierte Sehfähigkeit beidseits</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlagebedingte Fehlsichtigkeit (Hyperopie, Astigmatismus; ICD-10 H52.0, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H52.2)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alterssichtigkeit (ICD-10 H52.5)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Benetzungsstörung (ICD-10 H19.3)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Cataracta incipiens (ICD-10 H25.0)</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feuchte Makuladegeneration (Verdacht auf sekundäre CNV nach RCS) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(linkes Auge) (ICD-10 H35.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein Status nach Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) und belastungsabhängige Gonalgien links (ICD-10 M25.56) mit klinisch und radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch unauffälligem Befund aufgelistet (Urk. 8/34/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Teilgutachten vom 29. September 2015 (Urk. 8/34/5-8) führte Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und fallführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter, aus, in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stehe der insulinpflichtige Diabetes mellitus im Vordergrund. Wegen möglicher Hypo- oder Hypergly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kämien seien selbst- oder fremdgefährdende Tätigkeiten ungeeignet, so auch das gewerbsmässige Führen eines Fahrzeuges. Wenn die Möglichkeit bestehe, den Blutzucker am Arbeitsplatz zu messen, bestehe für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit einer leichten Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse von 10 %. Diese Einschränkung liege seit längerer Zeit vor, sei aufgrund der Aktenlage aber erst ab Anfang 2015 dokumentiert (Urk. 8/34/7-8). Das Schlafapnoe-Syndrom bleibe unter adäquater CPAP-Therapie ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und auch der Diabetes mellitus bewirke keine höhergra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Beeinträchtigung (Urk. 8/34/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im neurologischen Teilgutachten vom 30. September 2015 (Urk. 8/34/19-22) nannte Dr. med. H.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine diabetische Polyneuropathie (ICD-10 G62.8) und als solche ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit unter anderem einen Verdacht auf ein residuelles radikuläres Syndrom S1 rechts (ICD-10 G54.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „neurologische Beurteilung“ schrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er, der neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Status ergebe regelrechte Hirnnervenfunktionen. Die Polyneuropathie sei zweifellos Folge des Diabetes mellitus (Urk. 8/34/21) und bewirke Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen für alle Tätigkeiten mit Anforderungen an das Gleichgewichtsvermögen. Aus neurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit auf 80 % eingeschränkt (Urk. 8/34/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als weitere Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte der begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Neurologe einen Verdacht auf kognitive Beeinträchtigungen (ICD-10 F06.7) mit der Differentialdiagnose einer somatischen Störung (ICD-10 F45.1) fest. Der Beschwerdeführer sei bei der Beschwerdeschilderung sehr ungenau geblieben, er habe über Konzentrationsstörungen und Depressionen geklagt. Die Auffälligkeiten seien aber schlecht fassbar, denn die Merkfähigkeit und die Aufmerksamkeit seien zweifellos erhalten. Es könnten lediglich leichte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen vorwiegend des kritischen Denkens festgehalten werden, wobei die differentialdiagnostische Einordnung schon von Dr. F.___ (vgl. Urk. 8/34/31-32) auf ein fraglich depressives Begleitsyndrom gelautet habe. Die kognitiven Auffälligkeiten würden Einschränkungen für Arbeiten mit ständiger Anforderung an das Konzentrationsvermögen bewirken (Urk. 8/34/21-22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im kardiologischen Teilgutachten vom 7. Oktober 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/34/22-24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob Dr. med. I.___, Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, die vorerwähnte Diagnose einer koronaren Zweigefässerkrankung (ICD-10 I25.12). Aus kardiologischer Sicht seien ab sofort sowohl körperlich nicht belastende wie auch leicht und mittelschwer belastende Tätigkeiten mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, nicht hingegen schwer belastende Tätigkeiten (Urk. 8/34/23-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten vom 30. September 2015 (Urk. 8/34/15-19) erhob Dr. med. J.___, Fachärztin für Rheumatologie, für Physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kalische Medizin und Rehabilitation sowie für Allgemeine Innere Medizin, als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit das vorerwähnte chronische</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bospondylogene Schmerzsyndrom rechts (ICD-10 M54.5; Urk. 8/34/18). Dem Beschwerdeführer könne aufgrund einer Wirbelsäulenfehlstatik, einer myosta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Insuffizienz und einer ISG-Funktionsstörung keine schwere Tätigkeit mehr zugemutet werden. Für leichte bis mittelschwere, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten wie die des Taxifahrens bestehe aus rheumatologischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit. Es gebe überdies keine Hinweise dafür, dass die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in den vergangenen Jahren länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristig relevant eingeschränkt gewesen sei (Urk. 8/34/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ophthalmologischen Teilgutachten vom 28. Oktober 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/34/24-26)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt Dr. med. K.___, Fachärztin für Ophthalmologie, wie erwähnt eine leicht reduzierte Sehfähigkeit beidseits fest, die jedoch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich ziehe. Insbesondere aufgrund der schlechten Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schärfe links verfüge der Beschwerdeführer über kein Stereosehen, potentiell gefährliche Arbeitsplätze (z.B. an schnell drehenden Maschinen oder auf Gerüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten) nicht geeignet seien (Urk. 8/34/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Fachgutachten vom 30. September 2015 (Urk. 8/34/8-15) hielt Dr. D.___ keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest. Vielmehr nannte er als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit den vorerwähnten Status nach Anpassungsstörung nach längerer depressiver Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion (ICD-10 F43.21; Urk. 8/34/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „psychiatrische Anamnese“ führte Dr. D.___ an, der Beschwerdeführer habe berichtet, das Medikament Sertralin habe zu einer wesentlichen Besserung geführt. Er habe sich danach aktiver gefühlt, sich besser um seine Angelegenheiten kümmern können und eine bessere Stimmung gehabt (Urk. 8/34/8). Seit Januar 2015 befinde er sich in ambulanter psychiatrischer Behandlung, wobei er den Psychiater alle zwei Wochen sehe. Die Gespräche würden ihm guttun. Auch die Konzentrationsstörungen hätten sich unter Sertralin gebessert (Urk. 8/34/8-9). Im Rahmen der sozialen Anamnese habe der Beschwerdeführer weiter erklärt, dass er am Wochenende gelegentlich zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men mit Freunden Fussballspiele besuche. Samstagabends besuche er zudem meistens einen Club in Altstätten, wo sich türkischstämmige Männer treffen. Dort spiele er ab 22.00 Uhr bis meistens 02.00 oder 03.00 Uhr am Morgen Rummy. Er könne nicht immer gehen, da er nicht immer ein Auto zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung habe (Urk. 8/34/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weitern stellte der begutachtende Psychiater im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung keine psychopathologischen Symptome fest (Urk. 8/34/11). Der Beschwerdeführer sei daher im Alltag auch nicht durch solche beeinträchtigt. Er sehe sich regelmässig Nachrichtensendungen an, helfe im Haushalt, habe eine gute Beziehung mit seinen Familienangehörigen, unternehme regelmässig Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziergänge, reise in seine Heimat, und treffe sich am Wochenende mit Verwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und Freunden (Urk. 8/34/12 und Urk. 8/34/13). Aufgrund dieser Aktivitäten verfüge er über genügend persönliche Ressourcen, um auch ganztags arbeiten zu können (Urk. 8/34/12). Der Beschwerdeführer habe im Übrigen über Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsstörungen berichtet. Diese hätten jedoch in der Untersuchung nicht objektiviert werden können (Urk. 8/34/11 und vgl. Urk. 8/34/13). So sei er in der Lage, Auto zu fahren, und spiele regelmässig Karten. Er sei auch vor Kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zem intensiv neuropsychologisch und neurologisch abgeklärt worden. Dabei seien keine Hinweise auf hirnorganische Veränderungen festgestellt worden (Urk. 8/34/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende 2014 habe der Beschwerdeführer aufgrund massiver psychosozialer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen vorübergehend unter depressiven Verstimmungen gelitten. Er habe sich zurückgezogen und sei kaum mehr Aktivitäten nachgegangen. In der Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit habe sich dieses depressive Zustandsbild aber vollständig zurückgebildet und das Aktivitätsniveau sei wieder gleich wie vor der Gesundheitsschädigung (Urk. 8/34/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme zu den früheren ärztlichen Einschätzungen des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Psychiaters Dr. C.___ und des untersuchenden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiaters Dr. F.___ erklärte der begutachtende Psychiater Dr. D.___, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu den Feststellungen von Dr. C.___ und im Einklang mit jenen von Dr. F.___ seien keine depressive Störung und keine Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen eruierbar. Die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.11) könne somit nicht bestätigt werden. Vielmehr hätten die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Belastungen beim Beschwerdeführer vorübergehend zu depressiven Verstimmungen geführt. Daher sei ein Status nach einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.10) zu diagnostizieren, die sich zurückgebildet habe, so dass Anfang Juli 2015 keine depressiven Symptome mehr hätten festgestellt werden können (Urk. 8/34/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Von Dezember 2014 bis März 2015 habe aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht aufgrund der depressiven Anpassungsstörung eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % bestanden. Nach den Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers habe sich das depressive Zustandsbild nach Einnahme von Sertralin Ende 2014 rasch deutlich gebessert. Aufgrund der Anpassungsstörung, die durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosozialen Belastungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verursacht worden sei, könne keine län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger andauernde Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeits- und Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Urk. 8/34/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erklärten die A.___-Gutachter im Rahmen einer Gesamtbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, dass der Beschwerdeführer die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit als Taxifahrer wegen qualitativer Einschränkungen nicht mehr ausüben könne. Für leichte bis mittelschwere adaptierte Tätigkeiten beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he hingegen eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 %. Dieses Pensum könne vollschichtig umgesetzt werden mit vermehrten Pausen (Urk. 8/34/28). Die Einschätzung gelte ab April 2015, da vorangehend vom Dezember 2014 bis März 2015 aus psychiatrischen Gründen eine 50%ige Einschränkung bestanden habe. Vor Dezember 2014 lasse sich für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten retrospektiv eine maximal 10%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (aus internistischen Gründen [vgl. Urk. 8/34/8]) anneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Die bisherige Tätigkeit als Taxichauffeur sei bereits seit 2006 unzumutbar (Urk. 8/34/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 19. Mai 2016 (Urk. 8/47) bestätigte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) bei komplexer psychosozialer Belastungssituation, so wie er dies bereits im Bericht vom 27. März 2015 (Urk. 8/19) festgehalten hatte. Neu nannte er die Verdachtsdiagnose einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsstörung (ADHS; ICD-10 F90.0; Urk. 8/47/1). Als psychopathologischen Befund listete er im Wesentlichen dieselben Befunde wie am 27. März 2015 (Urk. 8/19) auf, ergänzt durch die Feststellung, es seien hypochondrische und zukunftsbezogene Befürchtungen vorhanden. Überdies sei das formale Denken nicht mehr kohärent, sondern leicht gehemmt (Urk. 8/47/2). Weiter sei es unter der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung im Verlauf zu einer allmählichen Besserung der depressiven Symptomatik (Teilremission) gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Klinisch bestünden aber weiterhin deutliche Hinweise auf mittelgradige bis schwere Defizite bei den exekutiven und mnestischen Funktionen wie dem Set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen von Zielen, der strategischen Handlungsplanung zur Erreichung dieser Ziele, dem Einkalku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lieren von Hindernissen auf dem Weg dahin, der Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung für Prioritäten, der bewussten Aufmerksamkeitssteuerung, dem Koordinie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und Sequenzieren von Handlungen, der motorischen Umsetzung, der Beobachtung von Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnissen und der Selbstkorrektur. Aufgrund die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser funktionalen Fähigkeitsstörungen sei es kaum vorstellbar, dass der Beschwerdeführer im ersten Arbeitsmarkt 100 % Leistung erbringen könne. Die Leistungsfähigkeit bleibe daher trotz Teilremission der Depression aufgrund der exekutiven und mnestischen Funktionsstörung deutlich eingeschränkt. Es sei lediglich eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 40 bis 50 % in einem geschützten Rahmen sinnvoll und zumutbar (Urk. 8/47/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Bezugnahme auf die von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Diagnosen erklärte der um Stellungnahme gebetene Psychiater des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___, Dr. D.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 22. August 2016 (Urk. 8/52), im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung hätten keinerlei Konzentrationsstörungen festgestellt werden können. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass er sich regelmässig mit türkischstämmigen Männern in einem Club treffe und dort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rummy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spiele. Er habe auch berichtet, dass er sich gerne Fussballspiele ansehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n gehe (Urk. 8/52/1; vgl. Urk. 8/34/10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Tätigkeiten seien mit einer Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörung nicht vereinbar. Weiter habe er sehr gut Angaben zu seiner Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese machen können und keinerlei Erinnerungslücken aufgewiesen. Es seien also im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung keinerlei Hinweise vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gewesen, dass er unter Gedächtnis- oder Erinnerungsstörungen leide. Ferner seien bei der Untersuchung durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Hinweise auf organische psychische Störungen gefunden worden und dieser habe auch keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für eine depressive Störung feststellen können. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe einen ausgeglichenen, freundlichen Beschwerdeführer beschrieben. Ausserdem habe der Beschwerdeführer während Jahren mit guter Leistung in der freien Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft bestanden und im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung nicht davon berichtet, dass er bei seiner Arbeit unter Aufmerksamkeitsstörungen gelitten habe. Die Diagnose der ADHS könne also nicht bestätigt werden. Auch seien keine Hinweise für Hyperaktivität oder Konzentrationsstörungen vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gewesen. Da der Beschwerdeführer mithin weder unter ADHS leide noch depressiv sei, seien die durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellten Einschränkungen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise durch eine mangelnde Leistungsbereitschaft erklärbar. Den Akten sei nicht zu entnehmen, ob Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Validierungsprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. Zusammenfassend sei an der gutachterlichen Arbeits- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitseinschätzung von 80 % für leichte bis mittelschwere adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten festzuhalten (Urk. 8/52/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstritten ist zunächst, auf welche psychiatrischen Diagnosen abzustellen ist und welche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dadurch entstehen. Dabei ist zu prüfen, ob zur Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes auf das psychiatrische Teilgutachten von Dr. D.___ vom 30. November 2015 und auf dessen Stellungnahme vom 22. August 2016 abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Teilgutachten vom 30. September 2015 basierte auf einer psychiatrischen Untersuchung und auf den zur Verfügung gestellten Akten (Urk. 8/34/3-5). Dr. D.___ führte eine sorgfältige Anamnese- und Befunder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung durch (Urk. 8/34/10-11) und beachtete auch die subjektiv vorgebrachten Leiden (Urk. 8/34/8-9). Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht behauptet, dass diese gutachterlichen Feststellungen unvollständig wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der erhobenen Untersuchungsbefunde, der Angaben in der sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Anamnese und des vom Beschwerdeführer beschriebenen Tagesverlaufs (Urk. 8/34/10-11) erscheint es schlüssig und nachvollziehbar, dass Dr. D.___ eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Störung verneinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal der Beschwerdeführer auch einen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Eindruck hinterlassen habe und der Antrieb nicht vermindert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei (Urk. 8/34/15). Er erklärte nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer Ende 2014 und Anfang 2015 aufgrund massiver psychosozialer Belastungen vorübergehend unter depressiven Verstimmungszuständen gelitten habe. Dieses depressive Zustandsbild sei in der Zwischenzeit vollständig gebessert, da die soziale Situation durch den Sozialhilfebezug der Familie saniert sei und er durch eine antidepressive Psychotherapie stabilisiert habe werden können. Das Aktivitätsniveau sei wieder gleich wie vor Eintritt der Gesundheitsschädigung (vgl. Urk. 8/34/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer stellt die von Dr. D.___ beschriebenen Aktivitäten nicht in Abrede. Dr. C.___ äusserte sich in seinem Bericht vom 19. Mai 2016 (Urk. 8/47) nicht dazu, gestand aber ein, dass sich die depressive Symptomatik unter entsprechender Behandlung seit Anfang 2015 gebessert habe. Dass er dennoch eine mittelgradige depressive Episode diagnostizierte und eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 40-50 % attestierte, vermag die Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen von Dr. D.___ im psychiatrischen Teilgutachten nicht zu entkräften. Pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mär ist auf die Rechtsprechung zu verweisen, wonach bei der Würdigung von ärztlichen Aussagen zu beachten ist, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_900/2017 vom 30. Mai 2018 E. 4.2.2 mit zahlreichen Hinweisen). Sodann begründete Dr. D.___ in der Stellungnahme vom 22. August 2016 (Urk. 8/52) nochmals, dass aufgrund der vom Beschwerdeführer geschilderten Aktivitäten nicht mehr von einer depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">siven Störung ausgegangen werden könne, und auch die geklagten Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tions- und Gedächtnisstörungen nicht verifiziert werden konnten. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Einschränkungen, die Dr. C.___ im Bericht vom 19. Mai 2016 (Urk. 8/47) beschrieb, beispielsweise bei der strategischen Handlungsplanung zum Erreichen eines Ziels, beim Einkalku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lieren von Hindernissen auf dem Weg dorthin, beim Koordinieren von Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungen oder bei der Selbstkorrektur, keine depressiven Symptome gemäss der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) darstellen (vgl. dazu ICD-10: F 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Aktenlage ist auf die Aussage von Dr. D.___ abzustellen, und das Vorliegen einer sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden psychischen Gesundheitsstörung ist zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 22. August 2016 (Urk. 8/52) hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ ferner ebenfalls nachvollziehbar fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer während Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren mit guter Leistung in der freien Wirtschaft bestanden und im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung nicht davon berichtet habe, dass er bei seiner Arbeit unter Aufmerksamkeitsstörungen gelitten habe, weshalb die Diagnose der ADHS nicht bestätigt werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch seien keine Hinweise für eine Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivität oder Konzentrationsstörungen vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/52/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 8/34/11 und Urk. 8/34/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Berichte von Dr. F.___ (Urk. 8/34/31-41) geben nicht zu einem anderen Ergebnis Anlass. Dr. F.___ hatte die Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzen bei den Tests primär als depressiogene/psychogene kognitive Defizite qualifiziert (Urk. 8/34/38), und erst bei der Ausfertigung des Berichts vom 31. August 2015 kam er zum Schluss, die Befunde würden auch zu einer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeitsstörung passen. Dementsprechend empfahl er die weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, ob sich die Symptome der Aufmerksamkeitsstörung bis in die Kindheit zurückverfolgen liessen (Urk. 8/34/32). Dr. D.___ konnte den von Dr. F.___ geäusserten Verdacht mit überzeugender Begründung widerlegen, unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem mit dem Argument, der Beschwerdeführer habe während Jahren in der freien Wirtschaft problemlos bestanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der begutachtende Neurologe Dr. H.___ bestätigte die von Dr. F.___ beschriebenen Auffälligkeiten, beurteilte sie aber als schwer fassbar, da Merkfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit und Aufmerksamkeit erhalten seien, und schloss auf nur leichte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigungen im kritischen Denken, die jedoch auch depressionsbedingt sein könnten. Die kognitiven Einschränkungen wirkten sich dahingehend auf die Arbeitsfähigkeit aus, dass der Beschwerdeführer keine Tätigkeiten mit ständiger Anforderung an das Konzentrationsvermögen verrichten könne; zusammenfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">send und attestierte er dem Beschwerdeführer aus neurologischer Sicht eine Einschränkung von 20 % (Urk. 8/34/21-22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erscheinen die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführungen des begutachtenden Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Darlegungen erfüllen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anforderungen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Daher kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit ab etwa April 2015 von keiner sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden psychischen Beeinträchtigung auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das rheumatologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kardiologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ophthalmologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das neurologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teil-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind unbestritten geblieben. Sie sind nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar und es ist nicht ersichtlich, weshalb nicht darauf abgestellt werden soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te; sie werden den Anforderungen des Bundesgerichts an beweiswerte Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte gerecht (BGE 134 V 231 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neurologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Teilgutachten ist infolge der diabetischen Polyneuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und wegen der kognitiven Auffälligkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer 80%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit für leichte bis mittelschwere adaptierte Tätigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen (vgl. Urk. 8/34/21-22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 8/34/28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erwähnten Einschränkungen für Arbeiten mit ständiger Anforderung an das Konzentrationsvermögen (Urk. 8/34/28-29) sind in der 20%igen Reduktion berücksichtigt. Die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Konzentrationsstörungen bewirken keine weiterreichenden funktionellen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal er gestützt auf die Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/34/10) regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig mit dem Auto zu den Kollegen zum Rummy-Spiel fahren kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was eine gewisse Funktionalität des Konzentrationsvermögens voraussetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der polydisziplinären Einschätzung der Gutachter geht ferner hervor, dass die internistisch attestierte Leistungseinbusse von 10 % infolge des langjährigen insulinpflichtigen Diabetes mellitus in der soeben erwähnten 20%igen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit inbegriffen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht die zusammenfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit bei 80 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung deutlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/34/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine zu anerkennende Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % für leichte bis mittelschwere adaptierte Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne ständige Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung an das Konzentrationsvermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei das Pensum vollschichtig und mit erhöhtem Pausenbedarf umgesetzt werden könnte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/34/21-22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/34/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus ophthalmologischen Gründen sind potentiell gefährliche Arbeitsplätze (z.B. an schnell drehenden Maschinen oder Gerüsten) nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net (Urk. 8/34/26). Ausserdem sind aufgrund der koronaren Zweigefässerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung (vgl. Urk. 8/34/23-24) und der einer Wirbelsäulenfehlstatik, der myosta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Insuffizienz und der ISG-Funktionsstörung keine schwerbelastenden Tätigkeiten mehr möglich (vgl. Urk. 8/34/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstritten ist ferner, ob der Einkommensvergleich (Urk. 1 S. 10-12) korrekt durchgeführt worden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itätsgrad bestimmen lässt (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die IV-Stelle hat den Durchschnitt des vom Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens in den Jahren 2003 bis 2005 erzielten Einkommens (Urk. 8/1) auf das Jahr 2015 hochgerechnet und so ein Einkommen von Fr. 56'401.50 ermittelt (Urk. 8/36). Da dieses Einkommen massgeblich unter dem durchschnittlichen Einkommen im Bereich «Landverkehr, Schifffahrt, Luft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fahrt, Lagerei» gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 (Tabelle TA 1 S. 34/35, Kompetenzniveau 1) von Fr. 71'679.43 lag, hat sie eine sogenannte Parallelisierung vorgenommen und das Invalideneinkommen für den Einkommensvergleich um 16,31 % gekürzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer lässt vorbringen, es sei für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einkommens nicht auf das tatsächlich erzielte, auf das Jahr 2015 hochgerechne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">te Einkommen abzustellen, sondern auf den Tabellenlohn gemäss LSE 2012, und es sei zudem nicht vom Kompetenznieveau 1, sondern vom Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">niveau 2 und damit von einem Valideneinkommen von Fr. 75'671.-- auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hen (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wie es sich damit verhält, kann, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Invalideneinkommens, das die IV-Stelle gestützt auf die LSE 2012 (TA 1 S. 35, Monatlicher Bruttolohn für Männer, Kompetenzniveau 1, Total) auf Fr. 66'461.75 für ein 100%-Pensum beziehungsweise auf Fr. 53'169.40 für das zumutbare 80%-Pensum festgesetzt hat (Urk. 8/36), lässt der Beschwerdeführer einzig rügen, weil ihm nur noch ein Teilzeitpensum mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei, sei ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen (Urk. 1 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt ein Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 80 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) keinen Tabellenlohnabzug. Denn auf dieser Ebene werden Männer bei einem Teilzeitpensum von 75-89 % proportional bezogen auf ein 100 %-Pensum sogar deutlich besser entlöhnt als bei einem Vollzeitpensum (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Beschwerdeführer ist nach der Einschätzung im A.___-Gutachten ein Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeitpensum zumutbar mit einer 80%igen Leistung wegen des vermehrten Pausenbedarfs (Urk. 8/34/28). Somit liegt kein eigentliches Teilzeitpensum vor. Aber selbst wenn er in einem 80%-Pensum beschäftigt würde, müsste er, wie das Bundesgericht im zitierten Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 in Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung 3.2 ausgeführt hat, nicht mit einer Lohneinbusse rechnen, weshalb aus diesem Grund kein Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weitere Gründe für einen leidensbedingten Abzug liegen nicht vor und werden auch nicht geltend gemacht, so dass von einem zumutbaren Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men von Fr. 53'169.40 für ein 80%-Pensum auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hat das Invalideneinkommen im Rahmen der Parallelisierung um 16,31 % gekürzt, auf Fr. 44'495.20 festgesetzt und verglichen mit dem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 56'401.50 einen Invaliditätsgrad von 21,1 % errechnet (Urk. 8/36/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird, entsprechend den Vorbringen des Beschwerdeführers, für das Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auf den Tabellenlohn gemäss LSE 2012, Kompetenzniveau 2, und damit auf ein Einkommen von Fr. 75'671.—abgestellt, ergibt sich im Vergleich zum Invalideneinkommen von Fr. 53'169.40 einen Invaliditätsgrad von 29,7 %, was ebenfalls keinen Rentenanspruch zu begründen vermag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Eventualantrag auf Eingliederungsmassnahmen betrifft, ist dem zu entgegnen, dass in der angefochtenen Verfügung bloss der Rentenanspruch beurteilt wurde und im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nur Rechtsverhältnisse zu behandeln sind, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich Stellung genommen hat. Da Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung waren, ist auf den Eventualantrag in der Beschwerde mangels Anfechtungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstand nicht einzutreten (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung vom 22. November 2016 als korrekt. Auf den Eventualantrag ist nicht einzutreten. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt. Die Kosten sind auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge der gewährten unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ist auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführerauferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>