<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00473</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204928&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00473</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 10.11.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Praxisbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Auskündung als Dr. med. ist unzulässig, wenn es sich beim erworbenen Titel um den österreichischen Dr. med. univ. handelt:<br/><br/>Nach zürcherischem Recht ist es verboten, einen Titel zu führen, der zu Täuschungen über die medizinische Ausbildung Anlass geben kann (E.1). Die Gesundheitsdirektion erwog, dass sich der Beschwerdeführer in Österreich gestützt auf den ihm von der Universität Wien verliehenen Titel als Dr. med. univ. bezeichnen dürfe und dass er diesen Titel in der Schweiz ebenfalls führen darf (E.2). Schweizerische Hochschulen verleihen einen Doktortitel nur, wenn eine Dissertation verfasst wurde. Eine solche hat der Beschwerdeführer nicht verfasst (E.3). Der Beschwerdeführer kann sich auf keine ausreichende Vertrauensgrundlage berufen (E.4.1). Gleichheitsgrundsatz und Verhältnismässigkeit sind nicht verletzt (E.4.2 und 4.3). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHHEITSGRUNDSATZ">GLEICHHEITSGRUNDSATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEDIZIN">MEDIZIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEDIZINISCHE AUSBILDUNG">MEDIZINISCHE AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TITEL">TITEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSGRUNDSATZ">VERTRAUENSGRUNDSATZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 13 Abs. I aGesundheitsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A wurde mit VerfÃ¼gung vom 9. Januar 2003 durch die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich als Leistungserbringer zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG zugelassen. Die Bewilligung der Gesundheitsdirektion zur selbststÃ¤ndigen AusÃ¼bung der Ã¤rztlichen TÃ¤tigkeit datiert vom 20. Januar 2003. A erÃ¶ffnete seine Praxis im Kanton ZÃ¼rich am 1. September 2003. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b><span>Die Gesundheitsdirektion wandte sich am 3. September 2003 an A und teilte ihm mit, das von ihm erworbene Diplom der UniversitÃ¤t Wien entspreche in der Schweiz dem Titel "med. pract.". Er wurde darum ersucht, die Praxisbewilligung zu retournieren, damit eine korrekte Bewilligung ausgestellt werden kÃ¶nne. ErgÃ¤nzend wurde ihm am 14. Oktober 2003 mitgeteilt, dass die Verwendung des akademischen Titels "Dr. med." zu TÃ¤uschungen Ã¼ber die medizinische Ausbildung Anlass geben kÃ¶nne. A liess am 25. November 2003 mitteilen, dass die FÃ¼hrung des Titels "Dr. med." nicht eine Promotion vortÃ¤usche, die tatsÃ¤chlich nicht bestehe. Am 6. Juli 2004 liess er um Erlass einer anfechtbaren VerfÃ¼gung ersuchen, was am 27. September 2004 erfolgte. In dieser VerfÃ¼gung wird festgehalten, dass A verboten werde, sich mit "Dr. med." auszukÃ¼nden; er habe die MÃ¶glichkeit, sich als "Dr. med. univ." (mit HinzufÃ¼gen der LÃ¤nderbezeichnung) zu bezeichnen; andernfalls werde die Bezeichnung als "med. pract." erfolgen. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Gegen diese VerfÃ¼gung erhob A am 25. Oktober 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 27. September 2004 sei aufzuheben. </p> <p class="Urteilstext">Die Gesundheitsdirektion beantragte am 25. November 2004 Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼bt gestÃ¼tzt auf die ihm am 20. Januar 2003 erteilte Bewilligung im Kanton ZÃ¼rich eine selbststÃ¤ndige Ã¤rztliche TÃ¤tigkeit aus. DiesbezÃ¼glich legt § 13 Abs. 1 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG) fest, dass die AuskÃ¼ndung der BerufsausÃ¼bung den Besitz der erforderlichen Bewilligung voraussetze. Diese darf nicht aufdringlich sein und nicht zu TÃ¤uschungen Anlass geben (§ 13 Abs. 3 GesundheitsG). Letzteres wird durch § 19 Abs. 2 lit. c der Ãrzteverordnung vom 6. Mai 1998 (LS 811.11) dahingehend konkretisiert, dass das FÃ¼hren von Titeln oder anderen AuskÃ¼ndungen, die zu TÃ¤uschungen Ã¼ber die medizinische Ausbildung Anlass geben kÃ¶nnen, verboten ist. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Seit 1. Oktober 1994 steht das Abkommen vom 10. November 1993 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Ãsterreich Ã¼ber die gegenseitige Anerkennung von Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich (SR 0.414.991.631) in Kraft. Nach Art. 4 des Abkommens ist der Inhaber eines akademischen Grades berechtigt, diesen im jeweils anderen Vertragsstaat in der Form zu fÃ¼hren, wie er im Staate der Verleihung aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen gefÃ¼hrt werden darf.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>In der angefochtenen VerfÃ¼gung erwog die Beschwerdegegnerin, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer in Ãsterreich gestÃ¼tzt auf den ihm von der UniversitÃ¤t Wien verliehenen Titel als Dr. med. univ. bezeichnen dÃ¼rfe und dass er diesen Titel in der Schweiz ebenfalls fÃ¼hren kÃ¶nne; es handle sich nach Ã¶sterreichischem Recht um einen so genannten Berufs-Dr.-Titel, welcher das Abfassen einer Dissertation nicht voraussetze (Ziff. 5 und 6 der angefochtenen VerfÃ¼gung).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Beschwerde wird diese Auffassung insoweit nicht bestritten. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt insbesondere nicht vor, eine eigentliche Dissertation verfasst zu haben. Insoweit erscheint mithin die vorstehend genannte BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung der Beschwerde­gegnerin als zutreffend. Zur BegrÃ¼ndung der Beschwerde wird denn auch nicht vorgebracht, die angefochtene VerfÃ¼gung sei deshalb aufzuheben, weil der BeschwerdefÃ¼hrer eine Dissertation verfasst habe; vielmehr wird gerÃ¼gt, die VerfÃ¼gung sei deshalb nicht haltbar, weil sie gegen den Vertrauensgrundsatz, gegen den Gleichheitsgrundsatz und gegen den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verstosse. Im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht wird der Umfang des gerichtlichen PrÃ¼fungsaufwandes durch die RÃ¼gen der Parteien bestimmt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 3 ff.), weshalb sich die gerichtliche ÃberprÃ¼fung auf die in der Beschwerde erhobenen und vorstehend genannten RÃ¼gen zu beschrÃ¤nken hat. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Unbestritten ist, dass die schweizerischen UniversitÃ¤ten und Hochschulen einen Doktortitel nur verleihen, wenn eine Dissertation verfasst wurde (vgl. dazu etwa Promotionsordnung zur Doktorin oder zum Doktor der Medizin an der Medizinischen FakultÃ¤t der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich vom 30. Oktober 2000, OS 56, 644). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat in der Schweiz keine entsprechende Dissertation verfasst, hingegen ein auslÃ¤ndisches Studium absolviert. Nach dem vorerwÃ¤hnten, mit Ãsterreich bestehenden Abkommen ist der BeschwerdefÃ¼hrer berechtigt, den in Ãsterreich erworbenen akademischen Grad in der Form zu fÃ¼hren, wie er in Ãsterreich aufgrund der dortigen gesetzlichen Bestimmungen gefÃ¼hrt werden darf. Wie aus der Urkunde vom 16. Mai 1974 entnommen werden kann, erhielt der BeschwerdefÃ¼hrer an der UniversitÃ¤t Wien den Titel eines Doctor universae medicinae. Nach Ã¶sterreichischem Recht ist der BeschwerdefÃ¼hrer deshalb befugt, sich als Dr. med. univ. zu bezeichnen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 19 Abs. 2 lit. c Ãrzteverordnung darf ein Titel, der zu TÃ¤uschungen Ã¼ber die medizinische Ausbildung Anlass geben kann, nicht gefÃ¼hrt werden. Es steht ausser Frage, dass das FÃ¼hren des schweizerischen Titels Dr. med., ohne dass dieser nach den massgebenden Promotionsbestimmungen erworben wurde, zu TÃ¤uschungen Ã¼ber die medizinische Ausbildung Anlass geben kann. Insoweit kann es â was der BeschwerdefÃ¼hrer denn auch einzig vorbringt â nur infrage kommen, gestÃ¼tzt auf einen besonderen Titel die Bezeichnung als Dr. med. fÃ¼hren zu kÃ¶nnen. Der BeschwerdefÃ¼hrer ruft diesbezÃ¼glich den Vertrauensgrundsatz, den Gleichheitsgrundsatz und das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip an. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Es ist richtig, dass die Beschwerdegegnerin und weitere BehÃ¶rden bislang im Verkehr mit dem BeschwerdefÃ¼hrer den Titel Dr. med. verwendet haben. Damit allein ist aber noch keine ausreichende Vertrauensgrundlage geschaffen worden. Dies wÃ¼rde sich nur dann so verhalten, wenn die Beschwerdegegnerin gestÃ¼tzt auf hinreichende AbklÃ¤rungen rechtsverbindlich zugesichert hÃ¤tte, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ohne Verletzung der AuskÃ¼ndungsvorschriften den Titel Dr. med. fÃ¼hren kÃ¶nne. Dies hat sie indessen nicht getan. Beim Fragebogen betreffend Praxisbewilligung als Arzt/Ãrztin wurde der BeschwerdefÃ¼hrer danach gefragt, ob er ein Doktorat erworben habe, was er â unter Beilage der entsprechenden Urkunde â bestÃ¤tigt hat. In der Folge erteilte die Beschwerdegegnerin die Praxisbewilligung, Ã¤usserte sich aber nicht im Besonderen zur Frage, welchen Titel der BeschwerdefÃ¼hrer auskÃ¼nden kÃ¶nne. Vielmehr hat sie der entsprechenden Frage â weil darÃ¼ber auch nicht zu entscheiden war â keine besondere Beachtung geschenkt. Eine Berufung auf eine Vertrauensgrundlage wÃ¤re also nur mÃ¶glich, wenn die Beschwerdegegnerin unter Bezugnahme auf das vorgenannte TÃ¤uschungsverbot rechtsverbindlich mitgeteilt hÃ¤tte, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne den Titel Dr. med. fÃ¼hren. Mit der Erteilung einer Praxisbewilligung hat aber die Beschwerdegegnerin lediglich festgestellt, dass einer PraxistÃ¤tigkeit keine gesundheitspolizeilichen Hindernisse entgegenstehen (vgl. zum polizeilichen Charakter der Bewilligung: Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 3108). Mehr konnte der BeschwerdefÃ¼hrer daraus nicht ableiten. Mithin entfÃ¤llt die Berufung auf den Vertrauensgrundsatz. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Kanton Y den akademischen Titel Dr. med. fÃ¼hren konnte, vermag bezogen auf die TÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich ebenfalls keine Vertrauensgrundlage zu schaffen. Ein Verhalten einer ausserkantonalen BehÃ¶rde begrÃ¼ndet bezogen auf die zÃ¼rcherische BehÃ¶rde keine Vertrauensgrundlage. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Was den ebenfalls angerufenen Gleichheitsgrundsatz betrifft, ist darauf zu verweisen, dass die Beschwerdegegnerin seit Sommer 2002 unbestrittenermassen auf der Durchsetzung der Rechtslage besteht. Der BeschwerdefÃ¼hrer nahm seine TÃ¤tigkeit am 1. September 2003 auf, und bereits am 3. September 2003 teilte ihm die Beschwerdegegnerin mit, dass er den Titel Dr. med. nicht fÃ¼hren dÃ¼rfe. Die durch den BeschwerdefÃ¼hrer angerufenen Sachverhalte unterscheiden sich insoweit, als hier die PraxistÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich schon seit Jahren ausgeÃ¼bt wurde; im Ãbrigen ist darauf zu verweisen, dass sich C im Lebenslauf ausdrÃ¼cklich als Dr. med. univ. bezeichnet. Es ist nicht erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin die im Sommer 2002 eingeleitete Vorgehensweise nicht umfassend und insoweit rechtsgleich umsetzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Was den letztlich angerufenen Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit betrifft, kann er deshalb nicht zu einer anderen Betrachtungsweise fÃ¼hren, weil das AuskÃ¼nden unter einem unzutreffenden Titel als solches durch § 19 Abs. 2 lit. c Ãrzteverordnung untersagt ist. Mithin entfÃ¤llt aus dieser Ãberlegung die Berufung auf das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Weitere RÃ¼gen betreffend die VerfÃ¼gung vom 27. September 2004 werden nicht erhoben und sind auch nicht erkennbar. Damit ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden, soweit eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht wird.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>