<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00665</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG, Haus zur alten Dorfbank</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dorfstrasse 33, 9313 Muolen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p>weitere Verfahrensbeteiligte:</p><p><br/></p><p><span>Pensionskasse der </span><span>Y.___</span></p><p><br/></p><p>Beigeladene</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene X.___ verfügt über keine Ausbildung (Urk. 8/4/3) und war zuletzt vom 1. Januar 1996 bis Ende November 1997 als teilzeitliche Betriebsmitarbeiterin bei der Y.___ angestellt (Urk. 8/8/1-2). Am 4. September 1997 meldete sie sich unter Hinweis auf chronische Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4). Bei Vorliegen eines chronischen Lumbovertebralsyndroms links mehr als rechts (Urk. 8/13/3, Urk. 8/15/1), jedoch ohne Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht (Urk. 8/13/4, Urk. 8/14), sowie einer psychischen Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ponente (Urk. 8/7/1-2, Urk. 8/9/1, Urk. 8/10/3, Urk. 8/13/4), gelangte die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit und zu einem Invaliditätsgrad von 63 % (Urk. 8/17-18). Dementsprechend sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 24. September 1998 unter Zugrundelegung der gemischten Methode mit Wirkung ab 1. Februar 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 8/21, vgl. auch Urk. 8/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich eines im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2001</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeleiteten Revisionsverfahrens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.) holte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle namentlich das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Z.___ vom 3. Mai 2002 ein (Urk. 8/34). Gestützt darauf (Urk. 8/37-38) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2001 eine ganze anstelle der bisherigen halben Invalidenrente zu (Verfügungen vom 17. Oktober 2002, Urk. 8/40-41). Nach im August 2007 eingeleitetem Revisionsverfahren (Urk. 8/45 ff.) teilte die IV-Stelle der Versicherten am 5. November 2007 mit, sie habe keine rentenrelevante Veränderung festgestellt, weshalb die Versicherte unverändert Anspruch auf die bisherige ganze Invalidenrente habe (Urk. 8/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (Urk. 8/57 ff.). Nach Durchführung eines Informationsgesprächs (Urk. 8/57 und Urk. 8/58/3) sowie nach Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 8/58/3) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 8. Mai 2012 die Aufhebung ihrer Invalidenrente auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung hin in Aussicht (Urk. 8/60). Dagegen erhob die Versicherte am 15. Mai 2012 (Urk. 8/61), ergänzt am 20. Juni 2012 (Urk. 8/64), Einwand. Daraufhin holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 8/65-66) und liess die Versicherte polydisziplinär durch die MEDAS A.___ begutachten, welche ihr Gutachten am 3. Juni 2013 erstattete (Urk. 8/77). Hierzu nahm der RAD am 20. Juni 2013 Stellung (Urk. 8/81/7-8). Mit Vorbescheid vom 5. Juli 2013 stellte die IV-Stelle der Versicherten wiederum die Aufhebung ihrer Invalidenrente in Aussicht (Urk. 8/83). Am 12. Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte sie die Versicherte auf die Schadenminderungsp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flicht aufmerksam. Sie wies diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf hin, dass gemäss ihren Abklärungen ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der ambulanten psychiatrischen Behandlung, Entzug vom Medikament Temesta sowie intensiver eigenständiger Bemühungen zur Gewichtsreduktion wesentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbessert werden könne. Sie sei daher gehalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Massnahmen umzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gegen den Vorbescheid vom 5. Juli 2013 erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 6. September 2013, ergänzt am 23. April 2014, Einwand (Urk. 8/85, Urk. 8/88). Im weiteren Verlauf äusserte sich der RAD erneut (Urk. 8/136/2-3), es wurden aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten genommen (Urk. 8/94, Urk. 8/96-98, Urk. 8/103-104) und trotz Einwand seitens der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 8/111) erfolgte eine polydisziplinäre Begutachtung durch das B.___. Dieses erstattete sein Gutachten am 18. Juli 2016 (Urk. 8/132/2-41). Dazu nahm der RAD am 15. August 2016 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Urk. 8/136/7-9). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/139 ff.), in dessen Rahmen die Versicherte den Bericht von Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März 2017 einreichte (Urk. 8/151) und der RAD erneut zu Wort kam (Urk. 8/153/2-3), hob sie die Invalidenrente der Versicherten mit Verfügung vom 5. Mai 2017 mit Wirkung ab dem ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die Schlussbestimmung a. der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 (Urk. 8/155 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Mai 2017 erhob die Versicherte am 8. Juni 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin die bisherige Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei ihr in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zumindest eine halbe Invalidenrente auszurichten. Subeventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, das gesetzliche Mahn- und Bedenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitverfahren zu initialisieren (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 3. August 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 7. August 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 9). Nach entsprechender Aufforderung durch das Gericht (Urk. 10) äusserten sich die Beschwerdegegnerin am 5. April 2018 (Urk. 12) und die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin am 23. April 2018 (Urk. 13) zur mit BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geänderten Rechtsprechung betreffend psychische Leiden. Am 25. April 2018 wurden die entsprechenden Stellungnahmen der jeweiligen Gegenpartei zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Mit Gerichtsverfügung vom 5. Juli 2018 wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 16). Diese sandte die Akten am 20. September 2018 ohne eine Stellungnahme zur Sache zurück (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 des IVG (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision, erstes Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwerden, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). Demnach ist die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung bei kombinierten Beschwerden anwendbar, wenn die unklaren und die „erklärbaren" Beschwerden – sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Folgen – auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Arbeitsfähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eingetreten ist. Insoweit wird im Anwendungsbereich der Schlussbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung vom Grundsatz abgewichen, dass die Verwaltung im Rahmen einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Revision – um eine solche handelt es sich auch hier – den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend prüft (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein „Mischsachverhalt" gegeben, bei dem es unmöglich ist festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung war, wäre ein Abstellen auf die aktuelle gutacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einschätzung nicht zu vereinbaren mit der Rechtsprechung, wonach der auf erklärbaren Beschwerden beruhende Teil der Invalidität unter dem Rechtstitel der Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung nicht überprüft werden kann. In einem solchen Fall bestimmt sich die (zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">integralen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neuprüfung führende) Anwendbarkeit der Schlussbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung nach folgendem Grundsatz: Besteht (im Zeitpunkt der Rentenzusprechung und/oder -überprüfung) neben dem syndromalen Zustand eine davon unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige organische oder psychische Gesundheitsschädigung, so hängt die Anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Schlussbestimmung davon ab, dass die weitere („nichtsyndromale") Gesundheitsschädigung die anspruchserhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht mitver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursacht, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes bloss verstärkte, bleibt eine Rentenrevision unter diesem Rechtstitel mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Urteil des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndesgerichts 9C_121/2014 vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten abhängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuchungen im Zeitpunkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärztlichen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, polydisziplinäre Begutachtung als unumgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, die Rentenzusprache im Jahr 1998 sei wegen psychosomatischer Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den erfolgt. Demnach liege ein Anwendungsfall der Schlussbestimmungen vor. Da sich der Gesundheitszustand aus somatischer Sicht verschlechtert habe, liege aber auch ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vor. Aus somatischer Sicht sei die Beschwerdeführerin gemäss dem B.___-Gutachten um 30 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, was nachvollziehbar sei. Die wegen der rezidivierenden depressiven Störung attestierte Arbeitsunfähigkeit sei demgegenüber aus rechtlicher Sicht nicht invalidisierend. Da sowohl für das Validen- als auch für das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen die Tabellenlöhne für Hilfsarbeiten zu verwenden seien und kein Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densabzug angezeigt sei, resultiere ein Invaliditätsgrad von 30 % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 3. August 2017 (Urk. 7) sowie in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 5. April 2018 (Urk. 12) hielt sie daran fest, dass die mittelgradige Depression kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wandte dagegen ein, sie sei sowohl aus somatischer als auch aus psychiatrischer Sicht voll arbeitsunfähig. Die bisherige Rente sei ihr aufgrund von somatischen, objektivierbaren Beschwerden zugesprochen worden, weshalb kein Spezialfall der IV-Revision 6a vorliege. Hingegen sei aufgrund des Morbus Menière eine Verschlechterung eingetreten. Das B.___-Gutachten sei unvollständig und unschlüssig und die darin attestierte mittelgradige Depression sei nicht überwindbar. Die Anamnese des B.___-Gutachtens sei ungenügend, weil die IV-Stelle keine Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. C.___ einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt gehabt habe. Zudem fehle eine Verlaufsbeurteilung (Urk. 1 S. 2-5). Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend dem Bericht von Dr. C.___ vom 7. März 2017 sei von einer vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglichen Erwerbsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 5-6). Mindestens stehe ihr, der Versicherten, gestützt auf das B.___-Gutachten und bei Qualifikation als voll Erwerbstätige eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 1 S. 6). Denn aufgrund der Depression sei sie auch aus rechtlicher Sicht eingeschränkt. Dies habe auch der RAD bestätigt (Urk. 1 S. 6-8). Eine Selbsteingliederung sei ihr nicht möglich und die IV-Stelle habe vor der Renteneinstellung ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchzuführen (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 23. April 2018 führte sie unter Bezugnahme auf die Standardindikatoren aus, dass sie an einem invalidenversicherungsrechtlich rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Gesundheitsschaden leide (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige ganze Rente bezog die Beschwerdeführerin gestützt auf die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 17. Oktober 2002 (Urk. 8/40-41). Diese wiederum basierten auf dem Gutachten der MEDAS Z.___ vom 3. Mai 2002 (vgl. Urk. 8/37-38). Darin waren mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein therapierefraktäres chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziertes lumbospondylogenes Syndrom links mit residueller radikulärer S1-Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik links, eine mittelschwere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom sowie eine ausgeprägte Anpassungsstörung diagnostiziert worden (Urk. 8/34/20). Aus rheumatologischer Sicht bestand noch eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für eine körperlich leichte Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Gutachter der Beschwerdeführerin wegen Depression und Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eine Arbeitsunfähigkeit von 80 %. Zusammenfassend war die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin somit primär wegen der affektiven Störungen arbeitsunfähig (Urk. 8/34/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestätigt wurde die ganze Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estützt auf den Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 21. September 2007 (Urk. 8/47/1-7) sowie jenen des E.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, vom 21. August 2006 (Urk. 8/47/8-10). Letzterem sind die Diagnosen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode, sowie einer arteriellen Hypertonie zu entnehmen (Urk. 8/47/8). Dr. D.___ gab an, die Beschwerdeführerin seit weiterhin voll invalidisiert (Urk. 8/47/1). Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein chronisches soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toformes Schmerzsyndrom bei Sprung aus dem Fenster bei Hausbrand im Juli 1993 und möglicher posttraumatischer Belastungsstörung, eine Diskushernien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operation 1999, eine Varizenoperation 2007, eine Adipositas, ein Hämorrhidallei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit Operation 2005, eine arterielle Hypertonie sowie eine chronische depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Störung, zurzeit leicht (Urk. 8/47/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die nun angefochtene Rentenaufhebung war das B.___-Gutachten vom 18. Juli 2016 massgebend, wobei die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Abweichung davon die psychiatrischen Diagnosen aus juristischer Sicht für nicht invalidisierend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt (Urk. 8/138/2-3). Die B.___-Gutachter nannten als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom linksbetont (ICD-10: M54.5), eine bilateral rechtsbetonte Gonarthrose (ICD-10: M17.0), ein chronisches Schulterimpingementsyndrom links (ICD-10: M75.4), eine chronische Zervikobrachialgie (ICD-10: M53.0) sowie einen Morbus Menière beidseits </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10: H81.0; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/132/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, aus allgemeininternistischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Arbeitsfähigkeit bei den Diagnosen metabolisches Syndrom, substituierte Hypothyreose und unklare leichte Erhöhung der Leberparameter nicht relevant eingeschränkt. Aufgrund der Adipositas per magna seien körperlich schwer belastende Tätigkeiten ungeeignet (Urk. 8/132/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der psychiatrischen Untersuchung seien depressive Verstimmungen und eine Verminderung des Antriebs zu beobachten gewesen. Es handle sich um ein mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradiges depressives Zustandsbild, welches die Beschwerdeführerin im Alltag beeinträchtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132/17). Daneben liege eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F43.41) vor. Diese sei indes sehr geringgradig ausgeprägt. Die Beschwerdeführerin habe kaum davon berichtet, im Alltag durch massive Schmerzen eingeschränkt zu sein. Diese Störung sei ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Einzig aufgrund der depressiven Störung sei die Beschwerdeführerin in einer aus somatischer Sicht zumutbaren Tätigkeit um 40 % eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132/20-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rheumatologische Gutachter gab an, die Bewegungsprüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe eine schmerzhaft eingeschränkte Lateralisations- und Reklinations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mit insgesamt besserer Flexionsfähigkeit ergeben, durchaus korrelierend zu den bereits vor drei Jahren festgestellten Spondylarthrosen zwischen L4 bis S1 und den Osteochondrosen im Segment L4/5. An der thorakalen Wirbelsäule habe sich eine geringe, primär myogelotisch bedingte Bewegungseinschränkung gezeigt. Die Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe eine deutliche Bewegungseinschränkung hinsichtlich der maximal möglichen Rotationsfähigkeit ergeben. Die aktuelle Bewegungseinschränkung sei primär als myogelotische Reaktion zu interpretieren. Insgesamt bestehe eine eindrückliche allgemeine muskuläre Dekonditionierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132/26). Das Ausmass der gesamten beklagten Beschwerden sowie die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sekutiven Einbussen ihrer Leistungsfähigkeit auch in Bezug auf einfache, physisch kaum belastende Haushaltstätigkeiten könne nicht eindeutig allein durch die somatisch objektivierbaren pathoanatomischen Befunde erklärt werden. Vielmehr bestehe eine erhebliche psychosoziale Überlagerung des Schmerzbildes. Für mittel bis schwer belastende Tätigkeiten sei sie indes voll arbeitsunfähig. Körperlich leicht belastende, mehrheitlich sitzende Tätigkeiten an einem ergonomisch gut eingestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsplatz mit der Möglichkeit des regelmässigen Positionswechsels seien mit einer Leistungsfähigkeit von 75 %, verteilt auf den ganzen Tag mit regelmässigen Pausen, zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">132/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem neurologischen Teilgutachten ist zu entnehmen, bezüglich des Schwindels zeige die Beschwerdeführerin ein atypisches und demonstratives Verhalten und die anamnestischen Angaben seien erstaunlich vielfältig und wechselhaft. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der geklagten Schmerzen und Sensibilitätsstörungen vermochte der neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Gutachter keine auffälligen Befunde zu erheben. Sodann wies er darauf hin, dass sich bei der klinischen Untersuchung erhebliche Diskrepanzen gezeigt hätten (Urk. 8/132/30-32). Insgesamt gelangte er zum Schluss, es liege keine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 8/132/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im otorhinolaryngologischen Teilgutachten wurde festgehalten, es habe ein im Jahr 2015 aufgetretener Morbus Menière beidseits (ICD-10: H81.0) objektiviert werden können. Dieser führe zu qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. So seien Tätigkeiten ungeeignet, welche ein gutes Sprachverständnis unter Störlärm oder ein intaktes Richtungshören voraussetzten. Aufgrund der intermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierenden Schwindelsymptomatik seien zudem sturzgefährdende Tätigkeiten und das berufsmässige Führen eines Kraftfahrzeuges zu meiden. Wegen konsekutiv anzunehmender Arbeitsabsenzen müsse zusätzlich von einer quantitativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit um 30 % ausgegangen werden (Urk. 8/132/35-36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus interdisziplinärer Sicht gelangten die B.___-Gutachter zum Schluss, die Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit und jede andere körperlich mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschwer und schwer belastende Tätigkeit könne seit der Rentenzusprache per 1. Februar 1998 angenommen werden. Für körperlich leichte, adaptierte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bestehe eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 50 %. Die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen aus psychiatrischer und jene aus rheumatologischer Sicht seien nicht zu addieren, da die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen von Pausen und zur Erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung genutzt werden könnten. Die Einschränkung aus HNO-ärztlicher Sicht sei teiladditiv aufgrund der erhöhten anfallsweisen Ausfallsfrequenz. Gegenüber der bestehenden Berentung habe sich aus psychiatrischer Sicht eine Besserung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt, hingegen eine leichte Verschlechterung aus rheumatologischer Sicht und neu eine Einschränkung aus HNO-ärztlicher Sicht (Urk. 8/132/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann liegt der Bericht von Dr. C.___ vom 7. März 2017 vor. Diesem ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin befinde sich seit dem 3. Dezember 2015 bei Dr. C.___ in psychotherapeutisch-psychiatrischer Behandlung (Urk. 8/151/1). Dr. C.___ führte aus, die Beschwerdeführerin weise ein depressives Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild auf und sie sei insgesamt fünfmal in der F.___ hospitalisiert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Zuletzt nach dem Suizidversuch vom 4. November 2015. Seither sei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf wellenförmig und die depressive Störung sei mittelgradig bis schwer. Trotz einer intensiven medikamentösen Behandlung habe die Beschwerdeführerin nie eine vollständige Remission erlebt (Urk. 8/151/1-2). Die Symptome hätten sich chronifiziert und ausgeweitet und seien Grund ihrer aktuellen 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft (Urk. 8/151/3). Zusammenfassend lägen bei der Beschwerdeführerin ein chronisches Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom sowie eine rezidivierende depressive Störung mittelgradiger bis schwerer Ausprägung (ICD-10: F33.2) vor. Bei Chronifizierung trotz ausgeschöpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter medizinischer Massnahmen und bestehender Komorbidität liege eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor (Urk. 8/151/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ganze Rente wurde der Beschwerdeführerin primär wegen der Depression zugesprochen (E. 3.1 vorstehend). Im Rahmen der Rentenrevision, welche zur Bestätigung der Rente führte, wurde zwar von den behandelnden Ärzten zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannt (E. 3.2 vorstehend). Nachdem die IV-Stelle aber ohne vertiefte Abklärungen vom Fehlen einer rentenrelevanten Veränderung ausging (Urk. 8/49) und die behandelnden Ärzte auch weiterhin eine Depression diagnostizierten (E. 3.2 vorstehend), ist davon auszugehen, dass sich die Grundlagen der Rentenzusprache nicht geändert haben. Anders gesagt basiert die ganze Rente weiterhin im Wesentlichen auf der Depression. Depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen fallen indes nicht in den Anwendungsbereich der Schlussbestimmungen zur IV-Revision 6a (BGE 140 V 193 E. 3.2 am Ende). Demnach wurde die Rente der Beschwerdeführerin nicht (einzig oder zu einem abtrennbaren Teil, vgl. BGE 140 V 197 E. 6.2.3) wegen eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage zugesprochen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Schlussbestimmungen nicht anwendbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter berief sich die Beschwerdegegnerin auf einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (Urk. 2 S. 2). Eine Verschlechterung ist unbestritten und aufgrund des neu hinzugetretenen Morbus Menière klar ausgewiesen. Bei einer bisher ganzen Invalidenrente stellt eine Verschlechterung indes keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgrund dar, da sie nicht geeignet ist, den Invaliditätsgrad zu verändern. Eine Verbesserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin wird aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischer Sicht im B.___-Gutachten sowie vom RAD postuliert. Dies unter Hinweis darauf, dass die depressive Störung zuvor mittel- bis schwergradig ausgeprägt war und dass durch die regelmässige Behandlung seit 2015 eine leichte Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung eingetreten sei (Urk. 8/132/39, Urk. 8/136/8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p><span>4.</span><span>3</span><span>.1</span><span> </span><span>Im psychiatrischen Teilgutachten</span><span> des B.___</span><span> wurde der </span><span>rezidivierenden depressiven Stö</span><span>rung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen (Urk. </span><span>8/132/20). Die Beschwer</span><span>deführerin </span><span>verwies demgegenüber auf den Bericht von Dr. C.___ vom 7. März 2017, wonach </span><br/><span>die depressive Störung mittelgradig bis schwer ausgeprägt sei und sie vollumfänglich erwerbsunfähig sei </span><span>(Urk. </span><span>1 S. 5-6, </span><span>Urk. </span><span>8/151/4)</span><span>. Der psychiatrische </span><span>B.___-</span><span>Gutachter begründete seine Diagnostik schlüssig und detailliert (Urk. </span><span>8/132/16-19</span><span>) und sie überzeugt vor dem Hintergrund der erhobenen Befunde mit </span><span>herabge</span><span>setzter Stimmung, leichtgradig vermindertem Antrieb </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20)</span><span>, jedoch </span><span>mit unter Medikation erhaltener Fähigkeit gut zu schlafen, ohne Mühe aufzustehen am Morgen, mit einem gewisse Haushalts</span><span>aktivitäten und selbständige Besuche bei der Psychiaterin enthaltenden Tagesablauf und bei erhaltener Freudfähigkeit in Bezug auf Kinder und Enkel </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/17, </span><span>Urk. 8/</span><span>132/19-20)</span><span>.</span><span> Bezugnehmend auf frühere ärztliche Einschätzungen erklärte der Gutachter einleuchtend, bei jeweils Besserung der depressiven Störung während stationärer Aufenthalte und beim Fehlen länger dauernder stationärer psychiatrischer Behandlungen fehlten Hinweise darauf, dass die Beschwerdeführerin während längerer Zeit an einer schweren depressiven Episode gelitten habe. Da der Verlauf depressiver Störun</span><span>gen naturgemäss schwankend ist </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20-21), vermag eine allfällige zwischenzeitliche Schwergradigkeit der Depression (vgl. zum Beispiel </span><span>Urk. </span><span>8/103/1) keine Zweifel am B.___-Gutachten zu erwecken. Überdies war die Ausprägung auch gemäss den Psychiatern der F.___ zeitweise nur mittelgradig </span><span>(Urk. 8/</span><span>104/8). Sodann ist nachvollziehbar, dass der nur noch sehr geringgradig ausgeprägten Benzodiazepinabhängigkeit aufgrund des Schwere</span><span>grades kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen wurde </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20). Dass der chronischen Schmerzstörung aus psychiatrischer Sicht kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen wurde, überzeugt ebenfalls bei sehr geringgra</span><span>diger Ausprägung, nur gelegentlichen Therapien und angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin kaum davon berichtete, im Alltag durch massive Schmerzen eingeschränkt zu sein </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20).</span></p><p><span> </span><span>Da bei der Bestätigung der ganzen Rente im Jahr 2007 keine umfassenden Abklä</span><span>rungen vorgenommen wurden, ist der psychische Gesundheitszustand bei Erlass der angefochtenen Verfügung primär mit jenem bei der Zusprache der ganzen Rente im Jahr 2002 zu vergleichen. Dass sich die Schwere der Depression verrin</span><span>gert hat, ist nicht nur anhand der Diagnosen ersichtlich </span><span>(Urk. 8/</span><span>34/20, </span><span>Urk. </span><span>8/132/20), sondern auch anhand der bei den Begutachtungen erhobenen Befunde und des Eindrucks, welchen die Beschwerdeführerin hinterliess. So hatte die Beschwerdeführerin bei der Begutachtung durch die MEDAS Z.___</span><span> agitierter</span><span> gewirkt</span><span>, </span><span>war in heftiges Weinen ausgebrochen und ihre </span><span>tiefe Ver</span><span>zweif</span><span>lung </span><span>war</span><span> zum Ausdruck</span><span> gekommen</span><span> (Urk. 8/34/</span><span>32-33</span><span>). </span><span>Während sie damals bei der Frage nach allen</span><span>falls bestehender Suizidalität in noch heftigeres Weinen aus</span><span>gebrochen war </span><span>(Urk. 8/</span><span>34/33), verneinte sie das Vorhandensein von Suizid</span><span>gedanken bei der Begutachtung durchs B.___ </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/14). Mithin ist die Suizidalität nicht mehr unmittelbar. Vor diesem Hintergrund ist mit dem </span><span>RAD </span><span>(Urk. </span><span>8/136/8-9</span><span>) und den B.___-Gutachtern </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/39)</span><span> </span><span>vom Eintritt einer </span><span>gewisse</span><span>n</span><span> Verbes</span><span>serung </span><span>des psychi</span><span>schen Gesundheitszustands </span><span>unter </span><span>der seit 2015 regelmässigen Behandlung, inklusive </span><span>erheblicher </span><span>Medikation </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/14), auszugehen. Mit</span><span>hin liegt ein Re</span><span>visions</span><span>grund vor, weshalb der Rentenanspruch umfassend neu zu prüfen ist (E. 1.3 vorstehend). D</span><span>ass zugleich eine neue Problematik in Form des Morbus Menière hinzugetreten ist, steht einer </span><span>allfälligen Rentenaufhebung oder -</span><span>herabsetzung nicht entgegen (BGE 141 V 9 Regeste).</span></p><p><span>4.3.2</span><span> </span><span>Strittig ist, ob die gutachterlich diagnostizierte </span><span>Depression</span><span> Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat. </span><span>Der psychiatrische B.___</span><span>-Gutachter </span><span>ging aufgrund der Depres</span><span>sion </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20) von einer Einschränkung der</span><span> Arbeitsfähigkeit um </span><span>4</span><span>0</span><span> bis 50 %</span><span> </span><span>aus</span><span> (Urk. 8/</span><span>132/20-21</span><span>). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Komplexes «Gesundheitsschädigung» ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das depressive Zustandsbild mittelgradig ausgeprägt ist und die Beschwerdeführerin auch im Alltag beeinträchtigt. Sie ist dadurch in der Umsetzung ihrer Ressourcen eingeschränkt, wobei sie noch zu einigen Aktivitäten im Haushalt in der Lage ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/17-18). Daneben weist sie verschiedene somatische Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/37). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu bemer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Dezember 2015 einmal wöchentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konsultationen bei der Psychiaterin stattf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unmittelbar zuvor befand sie sich nach einem Suizidversuch in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer stationären Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausserdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verschiedene Medikamente ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisher durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Therapien wurden lege artis und mit guter Kooperation seitens der Beschwerdeführerin durchgeführt. Weitere Therapieoptionen bestehen nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/18, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/151/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über eine auffällige Persönlichkeitsstruktur wurde von keiner Seite berichtet (Urk. 8/132/17, Urk. 8/151)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex «sozialer Kontext» ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin eine gute Beziehung zu ihrem Mann, ihren Kindern und ihren Enkeln pflegt und auch noch regelmässig Kontakt zu ihren Geschwistern unterhält. Ebenso erhält sie von der Schwiegertochter Unterstützung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/15, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/132/18). Diese Kontakte stellen eine Ressource dar. Hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat die Beschwerdeführerin sich seit 2014 von weiteren sozialen Kontakten zurückgezogen und wenig Interesse, sich mit Bekannten zu treffen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/16). Im August 2015 reiste sie letztmals in den Kosovo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/16) zur Beerdigung ihres Bruders </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 S. 3) und sie ist zu gewissen Aktivitäten im Haushalt sowie zur selbständigen Anreise zu ihrer Psychiaterin mit den öffentlichen Verkehrsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teln in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/15, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/17). Weitere Aktivitäten wie beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Freizeitaktivitäten wurden indes nicht angegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum beweisrechtlich entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich keine Diskrepanzen auszumachen sind. Das Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin hat sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert (Urk. 8/132/19). Anhand der vorhandenen wenigen Aktivitäten ist die vom B.___ angegebene 40-50%ige Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar. Dass sich die Beschwerdeführerin stärker eingeschränkt fühlt, könnte auf invaliditätsfremde Faktoren wie fehlende Berufsausbildung, mangelnde Arbeitserfahrung und unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichende Deutschkenntnisse zurückzuführen sein (Urk. 8/132/17). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin lässt sich sodann lege artis behandeln (Urk. 8/132/18) respektive sie nimmt die therapeutischen Optionen wahr (Urk. 8/132/19). Auch der RAD-Psychiater bestätigte am 27. April 2017 die Therapieresistenz der depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei bisher adäquater Therapie (Urk. 8/153/2).</span></p><p><span> </span><span>Die Prüfung anhand der Standardindikatoren ergibt somit, dass gewisse </span><span>funktio</span><span>nelle Auswirkungen der Depression vorhanden sind. Sie erschei</span><span>nen aber nicht als </span><span>vollständig invalidisierend. Unter diesen Umstän</span><span>den </span><span>ist </span><span>die gutachterlich </span><span>aus psy</span><span>chiatrischer Sicht </span><span>attestierte </span><span>50-60%ige Arbeits</span><span>fähigkeit in sämtlichen </span><span>ihr aus somatischer Sicht zumutbaren </span><span>Tätigkeiten</span><span> </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/20-21)</span><span> aus rechtlicher Sicht </span><span>zu bestätigen</span><span>. </span><span>Denn es kann</span><span> aufgrund der Prüfung der Indikatoren auch nicht entgegen der gutachterlichen Einschätzung auf eine au</span><span>s psychiatrischer Sicht uneinge</span><span>schränkte Arbeitsfähigkeit geschlossen werden, da zwar Ressourcen vorhanden sind, jedoch auch leistungshindernde Belastungsfaktoren</span><span>. </span><span>Mithin hat sich mit der leichten Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands auch die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht auf 50 bis 60 % erhöht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichende Einschätzung durch Dr. C.___, wonach die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin vollständig arbeitsunfähig sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">151/3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), vermag mangels fundierter Begründung keine Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung zu erwecken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es wurden psychosoziale Belastungsfaktoren erwähnt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">151/2), jedoch wurden deren Auswirkungen nicht von den Auswirkungen der Krankheit abgegrenzt. Es liegen etliche invaliditätsfremde Faktoren vor. So fühlte sich die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit Ende 2014 sehr belastet, da ihr Bruder wie auch ihre Schwester nach Krankheit verstarben. Des Weiteren musste sie sich selbst zweimal einer Operation unterziehen (Urk. 8/103/2). Hinzu traten eine psychosoziale Überlastung durch die Krankheit ihres Ehemannes, durch finanzielle Sorgen, durch das Fehlen einer Tagesstruktur sowie durch das Drohen eines Hörverlusts (Urk. 8/104/4 und Urk. 8/104/8). Die Krankheit des Ehemanns, der drohende Gehörsverlust und die Angst vor finanziellen Schwierigkeiten führten denn auch zur Dekompensation und zur Hospitalisation in der F.___ im Jahr 2015 (Urk. 8/104/9). Nach dem Gesagten ist zwar nachvollziehbar, dass sich die Beschwerdeführerin hochgradig arbeitsunfähig fühlt, jedoch ist diese Selbsteinschätzung nur teilweise krankheitsbedingt (Urk. 8/132/17). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ist in Bezug auf Berichte von Hausärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinnen und Hausärzten wie überhaupt von behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Arztpersonen bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e hinzuweisen, dass diese mitun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter im Hinblick auf ihre auftragsrechtl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p><span>4.3.5</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin rügt die Anamneseerhebung als unvollständig, weil von der behandelnden Psychiaterin kein Bericht vorgelegen habe </span><span>(Urk. </span><span>1 S. 4-5). </span><span>Fremdauskünfte, so auch Angaben von behandelnden Ärzten, können ein wich</span><span>tiger Bestandteil des Gutachtens sein. Der Entscheid, ob eine Rücksprache mit den behandelnden Ärzten angezeigt ist, steht jedoch grundsätzlich im Ermessen der Experten und ist nicht zwingend. Der Umstand, dass es sich dabei um eine sinn</span><span>volle Massnahme für die Verbesserung der Gutachtensakzeptanz handelt, ändert nichts am Fehlen eines derartigen Rechtsanspruchs der Versicherten (Urteil</span><span> des Bundesgerichts </span><span>9C_263/2013 vom 2</span><span>8. November 2013 E. </span><span>5.3 </span><span>mit Hinweis</span><span>).</span><span> Dass der psychiatrische B.___-Gutachter</span><span> keinen Anlass für eine Rücksprache mit de</span><span>r</span><span> behandelnden Psychiater</span><span>in</span><span> gesehen hat, ist dem Beweiswert seiner Beurteilung nicht abträglich</span><span>, zumal er sich</span> <span>bei seiner fachärztlichen Beurteilung auf </span><span>seine </span><span>eigene Untersuchung de</span><span>r</span><span> </span><span>Beschwerdeführerin </span><span>stützen konnte und über </span><span>diverse psychiatrische Berichte</span><span> verfügte</span><span> (vgl. </span><span>Urteil</span><span> des Bundesgerichts 8C_153/2014 vom 6. Juni 2014</span><span> E. 4.3.1</span><span>).</span><span> N</span><span>achdem der Bericht von Dr. C.___ vom 7. März 2017 keine neuen medizinischen Tatsachen enthält </span><span>(Urk. 8/</span><span>153/2), ist nicht davon auszugehen, dass dessen Vorliegen bereits im Zeitpunkt der Begutachtung etwas am Resultat der Begutachtung geändert hätte, beziehungsweise dass eine solche Beweisergänzung einen entscheidrelevanten neuen Aufschluss ergeben hätte. Die Suizidversuche der Beschwerdeführerin haben die B.___-Gutachter zur Kenntnis genommen </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/14; vgl. den Einwand in </span><span>Urk. </span><span>1 S. 6). Erst im Anschluss an die Suizidversuche hat sich die Beschwerdeführerin bei Dr. C.___ in Behandlung begeben </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/14). Da die zur Rentenrevision führende leichte Verbesserung infolge dieser Behandlung eingetreten ist </span><span>(Urk. 8/</span><span>136/9), und da die Beschwerdeführerin das Vorhandensein von Suizidgedanken anlässlich der Begutachtung verneinte </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/14,</span><span> Urk. 8/</span><span>132/16,</span> <span>Urk. 8/132/20), sind die Suizidversuche nicht derart entscheidend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung durch das B.___, dass sich die Gutachter intensiver damit hätten befassen müssen. Mithin geht der Einwand fehl.</span></p><p><span>4.3.6</span><span> </span><span>Insgesamt wurde die Restarbeitsfähigkeit von </span><span>50 bis 6</span><span>0 % in einer den körper</span><span>lichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit nach dem Gesagten im psychiat</span><span>rischen Teilgutachten ausreichend begründet, zumal es sich bei der Festlegung der Arbeitsunfähigkeit in der Regel um eine Schätzung handelt, die naturgemäss auch einen Ermessensspielraum umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8</span><span>C_740/2014 vom 11. Februar 2015</span><span> E. 3.4.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im B.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus allgemeininternistischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung angenommen wurde, ist nachvollziehbar, da sich das metabolische Syndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht wesentlich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, die Hypothyreose grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich substituiert ist und keine Auswirkungen der leichten Erhöhung der Leberpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rameter ersichtlich sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/13).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht über internistische Beschwerden klagte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132/11). </span></p><p><span> </span><span>Angesichts der erhobenen neurologischen Befunde mit fehlenden Einschränkun</span><span>gen bei unauffälliger Beobachtung sowie bei fehlendem pathologischem Nystag</span><span>mus </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/29-31) ist schlüssig, dass aus neurologischer Sicht ebenfalls keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt wurde </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/32). </span></p><p><span> </span><span>Dass </span><span>der Beschwerde</span><span>führerin aus </span><span>rheumatolog</span><span>ischer Sicht lediglich </span><span>mittelschwere und schwere</span><span> Tätigkeiten</span><span> gänzlich unzumutbar sind und dass sie bei an ihre rheu</span><span>matologischen Leiden angepassten, körperlich leicht belastenden, mehrheitlich sitzenden Tätigkeiten wegen eines Bedarfs an regelmässigen Arbeitspausen zu 75 % leistungsfähig ist </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/27)</span><span>, ist angesichts der </span><span>diversen gestellten rheumatologischen Diagnosen </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/25),</span><span> bei jedoch </span><span>nicht vollständiger Objektivierbarkeit der geklagten</span><span> Beschwerden</span><span> </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/27</span><span>)</span><span>,</span><span> nachvollziehbar. </span></p><p><span> </span><span>Bei bestehender pantonaler Schallempfindungsschwerhörigkeit und leichtgradi</span><span>ger Hochtonschallempfindungsschwerhörigkeit links und Einschränkung des Richtungshörens </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/35) überzeugt, dass der Beschwerdeführerin Tätig</span><span>keiten, welche ein gutes Sprachverständnis unter Störlärm oder ein intaktes Rich</span><span>tungshören voraussetzen, nicht möglich sind. Dass der Beschwerdeführerin sturz</span><span>gefährdende Tätigkeiten sowie das berufsmässige Führen eines Kraftfahrzeuges nicht zumutbar sind, wurde vor dem Hintergrund des Morbus Menière beidseits mit vestibulärer Funktionsstörung beidseits und intermittierendem Schwank</span><span>schwindel schlüssig begründet </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/35-36). Dass wegen dieser Störungen Sturzereignisse auftreten, welche zu Arbeitsabsenzen im Umfang von rund 30 % führen </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/36), ist ebenfalls plausibel. </span></p><p><span> </span><span>Die interdisziplinäre </span><span>B.___</span><span>-Beurteilung steht sodann in Übereinstimmung mit den einzelnen Teilgutachten und ist </span><span>daher </span><span>ebenfalls schlüssig und nachvollziehbar.</span></p><p><span>4.5</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin wendet gegen das Gutachten ein, es fehle an einer Ver</span><span>laufsbegutachtung, wodurch das B.___-Gutachten unvollständig sei </span><span>(Urk. </span><span>1 S. 5). Aus dem B.___-Gutachten ist ersichtlich, dass sich der psychische Gesundheitszu</span><span>stand leicht verbessert hat, dass eine leichte Verschlechterung aus rheumatolo</span><span>gischer Sicht stattgefunden hat sowie dass neu eine Einschränkung aus HNO-ärztlicher Sicht hinzugetreten ist </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/39). Inwiefern oder weshalb der Ver</span><span>lauf detaillierter hätte dargelegt müssen, ist nicht ersichtlich. Dem Einwand ist daher nicht zu folgen.</span></p><p><span>4.6</span><span> </span><span>Insgesamt überzeugt das </span><span>B.___</span><span>-Gutachten nach dem Gesagten durch die umfassen</span><span>den Untersuchungen, die Darstellung der Beschwerden und </span><span>die</span><span> Erläuterung der Zusammenhänge. Das Gutachten beachtete die Anamnese, die erhobenen Befunde und wurde in Kenntnis der Vorakten erstellt. Es ist vollumfänglich beweiskräftig. Es ist </span><span>folglich </span><span>mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus</span><span>zugehen, dass </span><span>mindestens ab der Begutachtung im Juni 2016 für körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 50 % besteht </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/39).</span></p><p><br/></p><p><span>5.</span></p><p><span>5.1</span><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, ein Mahn- und Bedenkzeitverfah</span><span>ren sei zu Unrecht nicht durchgeführt worden und eine Selbsteingliederung in den Arbeitsmarkt sei ihr aufgrund des fortgeschrittenen Alters und der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt nicht möglich </span><span>(Urk. </span><span>1 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Wenn die versicherte Person das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente mehr als 15 Jahre bezogen hat, muss sich die Verwaltung aber vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente in jedem Fall vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisch wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend tieferen Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür ausnahmsweise im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abklärung und/oder die Durchführung von Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rechtssinn vorausgesetzt ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den beiden Kriterien kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen die Betroffenen im Kontext einer Revision jedoch nicht ohne Weiteres einen Besitzstandsanspruch ableiten, sondern es wird ihnen lediglich zugestanden, dass infolge des fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer die Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung grundsätzlich als nicht mehr zumutbar einzustufen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 8C_842/2016 vom 18. Mai 2017 E.5.3.1, 9C_525/2017 vom 30. Oktober 2017 E.3.5, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen bleibt, dass der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungswillen beziehungsweise eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraussetzt. Fehlt es daran, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den müsste (Urteil des Bundesgerichts 9C_442/2017 vom 8. Juni 2018 E. 3.2.3 mit Hinweis auf weitere bundesgerichtliche Entscheide).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im massgeblichen Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung respektive der Rentenaufhebung (vgl. BGE 141 V 5 E. 4.2.1) war die Beschwerdeführerin rund 56 Jahre alt und bezog seit über 19 Jahren eine Invalidenrente. Mithin war die Beschwerdegegnerin verpflichtet, die Beschwerdeführerin bei der beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen. Sie tat dies, indem sie ihr anlässlich eines Informationsgesprächs Eingliederungsmassnahmen anbot. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin lehnte diese indes ab (Urk. 8/58/3). Auch im vorliegenden Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren beantragt sie die Weiterausrichtung der ganzen Rente und lediglich subeven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tualiter zwar die Initialisierung des gesetzlichen Mahn- und Bedenkzeitverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens, nicht hingegen konkret Unterstützung bei der Eingliederung (Urk. 1 S. 2). Dies deutet darauf hin, dass es der Beschwerdeführerin mehr um einen Zeitgewinn bis zur Rentenaufhebung als um eine erfolgreiche Eingliederung geht. Ferner wären berufliche Massnahmen aufgrund der ausgeprägten subjektiven Krankheits- und Behinderungsüberzeugung bei wahrscheinlich vorhandenem sekundä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem Krankheitsgewinn nicht durchführbar (Urk. 8/132/40). In Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung damit gab die Beschwerdeführerin an, einen Arbeitsversuch im Rahmen einer geschützten Arbeitsstelle könne sie sich aufgrund ihrer psychischen Verfassung nicht vorstellen (Urk. 8/132/23). Vor diesem Hintergrund mangelt es der Beschwerdeführerin an der erforderlichen subjektiven Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, weshalb kein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchzuführen war. Dem entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Vorbringen der Beschwerdeführerin ist demnach nicht zu folgen.</span></p><p><br/></p><p></p><p><span>6</span><span>.</span><span> </span></p><p><span>6</span><span>.1</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin laut Feststellungs</span><span>blatt als zu 92 % erwerbstätig und zu 8 % im Aufgabenbereich tätig </span><span>(Urk. 8/</span><span>153/1). Die Beschwerdeführerin macht geltend, aufgrund der verschlech</span><span>terten finanziellen Situation und des Rentenbezugs des Ehemannes würde sie im Gesundheitsfall ein vollzeitliches Arbeitspensum ausüben </span><span>(Urk. </span><span>1 S. 6). In der angefochtenen Verfügung ging die Beschwerdegegnerin von einem der Ein</span><span>schränkung im Erwerbsbereich entsprechenden Invaliditätsgrad von 30 % und damit ebenfalls von einer Erwerbstätigkeit von 100 % im Gesundheitsfall aus </span><span>(Urk. </span><span>2 S. 2). Da die Beschwerdeführerin vor Eintritt der Invalidität in einem hochprozentigen Arbeitspensum gearbeitet hatte </span><span>(Urk. 8/</span><span>12/2), ist die Qualifika</span><span>tion als voll Erwerbstätige nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p><span>6</span><span>.</span><span>3</span><span> </span><span>S</span><span>owohl für den Gesundheits- als auch für den Krankheitsfall </span><span>kommen für die Beschwerdeführerin </span><span>vor dem Hintergrund </span><span>ihr</span><span>er Bildungs- und Berufsbiographie </span><span>einzig Hilfstätigkeiten beziehungsweise einfache Tätigkeiten, welche keine Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen, </span><span>in Betracht. Leidensbedingt fällt </span><span>pri</span><span>mär die Beschränkung auf körperlich leicht belastende Tätigkeiten mit der Mög</span><span>lichkeit zu Positionswechseln</span><span> ins Gewicht</span><span>, wobei eine solche Tätigkeit aus soma</span><span>tischer Sicht zu 75 % zumutbar wäre</span><span> </span><span>(Urk. 8/</span><span>132/38</span><span>).</span><span> Der</span><span> Umstand allein, dass nur mehr leichte Arbeiten zumutbar sind, </span><span>ist </span><span>kein Grund für einen leidensbeding</span><span>ten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten umfasst</span><span> (Urteil des Bundesgerichts </span><span>8C_61/2018</span><span> </span><span>vom 2</span><span>3. </span><span>März 2018</span><span> E. 6.5.2 mit Hinweisen). Auch trotz der zusätzlichen qualitativen Einschränkungen aus otorhinolaryngologischer Sicht (vgl. </span><span>Urk. </span><span>8/132/39) ist noch von einem </span><span>genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätig</span><span>keiten auszugehen</span><span> respektive liegen keine Umstände vor, welche auf dem ausge</span><span>glichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu werten wären (vgl.</span> <span>Urteil des Bun</span><span>desgerichts </span><span>8C_61/2018 vom 23. März 2018 E. </span><span>6.5.2 mit Hinweisen).</span><span> </span><span>D</span><span>a Hilfsar</span><span>beiten auf dem hypothe</span><span>tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt (</span><span>Art. </span><span>16 ATSG) alters</span><span>unabhängig nachgefragt werden, wirkt sich auch der Faktor Alter nicht (zwin</span><span>gend) lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 2</span><span>9. </span><span>Februar 2016, E. 3.4.2 mit Hinweisen)</span><span>. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einem Abzug vom Tabellenlohn abgesehen hat (vgl. Urk. 2 S. 2 und </span><span>Urk. </span><span>8/138/3). </span><span>Somit ist beim Validen- und beim Inv</span><span>a</span><span>lidenein</span><span>kommen auf dieselben Tabellenlöhne</span><span> abzustellen, respektive es ist ein Prozent</span><span>vergleich vorzunehmen. Mithin entspricht die quantitative Einschränkung von 50 % dem Invaliditätsgrad. Folglich hätte anstelle der vorgenommenen Renten</span><span>aufhebung eine Rentenherabsetzung auf eine halbe Invalidenrente erfolgen müs</span><span>sen. </span><span>In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p><br/></p><p><span>7</span><span>.</span><span> </span></p><p><span>7</span><span>.1</span><span> </span><span>Das Verfahren betrifft die Bewilligung</span><span> oder Verweigerung von Versicherungs</span><span>leis</span><span>tungen. Es ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span>fah</span><span>rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. </span><span>Das Mass des Obsiegens rechtfer</span><span>tigt es, die Kosten des Verfahrens vol</span><span>lumfänglich der Beschwerdegegne</span><span>rin </span><span>auf</span><span>zu</span><span>erlegen. </span><span> </span></p><p><span>7</span><span>.2</span><span> </span><span>Mangels eines Einflusses des Überklagens auf den Prozessaufwand steht der Beschwerdeführerin eine ungekürzte Prozessentschädigung zu (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span>9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 E. 3 mit weiteren Hinwei</span><span>sen). Diese ist gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht au</span><span>f den Streitwert nach der Bedeu</span><span>tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit</span><span>aufwand und den Barauslagen zu bemessen und vorlieg</span><span>end unter Berück</span><span>sichti</span><span>gung die</span><span>ser Grundsätze auf Fr. </span><span>2’6</span><span>00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barausl</span><span>a</span><span>gen) festzu</span><span>setzen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht erkennt:</span></p><p>1.<span> </span><span>In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span>an</span><span>stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span>5. Mai 2017</span><span> aufgehoben und es wird festge</span><span>stellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. </span><span>Juli 2017 An</span><span>spruch auf eine </span><span>halbe Rente der Invalidenver</span><span>sicherung hat</span>. </p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas, unter Beilage einer Kopie von Urk. 19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse der </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>