B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-3400/2013/wif U r t e i l v o m 2 8 . O k t o b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Hans Schürch (Vorsitz), Richter William Waeber, Richter Robert Galliker, Gerichtsschreiberin Karin Schnidrig. Parteien A._______, geboren (…), und dessen Kinder B._______, geboren (…), C._______, geboren (…), Armenien, (…), Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 29. Mai 2013 / N _______. D-3400/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Beschwerdeführenden – armenische Staatsangehörige armeni- scher Ethnie – am 5. Mai 2011 zusammen mit d er Ehefrau beziehungs- weise Mutter bei der schweizerischen Vertretung in Jerewan einen schrift- lich begründeten Einreiseantrag stellten, dass der Beschwerdeführer dazu am 20. Mai 2011 vor Ort angehört wu r- de, dass das BFM der Familie mit Schreiben vom 30. August 2011 die Einrei- se in die Schweiz zwecks Durchführung des Asylverfahrens bewilligte, dass die Beschwerdeführenden ihr Heimatland eigenen Angaben zufolge am 19. September 2011 zusammen mit der Ehefrau beziehungsweise Mutter verliessen, dass sie am 19. September 2011 in die Schweiz einreisten, wo sie glei- chentags im Empfangs - und Verfahrenszentrum D._______ um Asyl nachsuchten, dass am 29. September 2011 die Befragung zur Person stattfand und der Beschwerdeführer am 24. Januar 2012 gestützt auf Art. 29 Abs. 1 und Art. 41 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) zu seinen Asylgründen angehört wurde, dass für die Begründung des Asylgesuchs vollumfänglich auf die protokol- lierten Aussagen zu verweisen ist (vgl. Befragungsprotokoll vom 29. Se p- tember 2011, A10; Anhörungsprotokoll vom 24. Januar 2012, A17), dass dem BFM als Beweismittel drei Reisepässe, ein Eheschein, ein Mil i- tärbüchlein, ein Auszug aus dem Arbeitsbüchlein des Beschwerdeführers, ein undatierter armenischer Arztbericht, ein Bestätigungsschreiben des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 2. Deze m- ber 2010, ein Zeugenbrief vom 25. Mai 2011, eine A nklageschrift vom 20. Juni 2011, eine Einstellungsverfügung vom 22. Juli 2011, ein Zah n- arztzeugnis vom Juli 2011 und ein Totenschein des Vaters des Beschwer- deführers vom 27. Juli 2012 zu den Akten gereicht wurden, dass das BFM mit Verfügung vom 29. Mai 20 13 – eröffnet am 31. Mai 2013 – feststellte, die Beschwerdeführenden erfüllten die Flüchtlingse i- genschaft nicht, deren Asylgesuche vom 19. September 2011 ablehnte D-3400/2013 Seite 3 und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen des Beschwerdeführers enthielten verschiedene Hinweise auf eine ko n- struierte Geschichte, welche sich so nicht habe ereignen können, dass das angebliche Motiv der Behörden, sie würden den Beschwerd e- führer verfolgen, weil dieser ein ehemaliger Mitarbeiter des Nationalen Si- cherheitsservice (NSS) und Sympathisant der Opposition s ei, nicht zu überzeugen vermöge, dass der Beschwerdeführer sich in der Opposition nicht speziell hervorge- tan habe, ausser dass er an grossen Demonstrationen teilgenommen und ab und zu einen Oppositionellen bei dessen Verhaftung als Anwalt beglei- tet habe, dass er weder Mitglied einer Oppositionspartei gewesen sei noch als A n- walt Oppositionelle in Strafverfahren verteidigt oder sich auf a ndere Wei- se öffentlich exponiert habe, dass die angeblich beim EGMR wegen willkürlicher Verkehrsbussen ei n- gereichte Klage vom Staat Armenien als wenig bedrohlich angesehen werden könne, zumal die geltend gemachte Menschenrechtsverletzung doch schwer zu beweisen und nur mässig gravierend sei, dass vom Beschwerdeführer keine Gefahr für die Regierung ausgega n- gen sei, ansonsten diese im Juni 2011, als er angeblich wegen Beamte n- beleidigung angezeigt worden sei, eine geeignete Gelegenheit gehabt hätte, ihn zu verhaften und zu verurteilen, dass es ebenfalls der allgemeinen Erfahrung widerspreche, dass der B e- schwerdeführer im Jahr 201 0 insgesamt dreimal nach E._______ gereist sei, ohne irgendwelchen Schikanen oder anderen Problemen bei der Aus- oder Einreise begegnet zu sein, dass er Ende Juli 2011 erneut ohne Schwierigkeiten und mit der ganzen Familie für zehn Tage nach F._______ gereist sei und sie zuletzt über den Flughafen (…) problemlos in die Schweiz gelangt seien, D-3400/2013 Seite 4 dass die Tatsache, wonach der nationale Geheimdienst den Beschwerde- führer beim Grenzübergang weder befragt noch die Ausreise verwehrt ha- be, die Zweifel an der Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen erhärte, dass der Beschwerdeführer im Weiteren wiederholt ungenaue Angaben zu den Daten, an welchen er bedroht worden sei oder Opfer von Übergrif- fen geworden sei, und zum Ablauf dieser Übergriffe gemacht habe, dass der Beschwerdeführer, sollte er in Armenien tatsächlich ein Verfa h- ren durchlaufen und den Fall an den EGMR weitergezogen haben, als Anwalt in de r Lage sein müsste, aufschlussreichere Dokumente wie die Anklagen und Beschwerden einzureichen, aus welchen inhaltliche Schlüsse in Verbindung mit seinen Asylvorbringen gezogen werden könn- ten, dass darüber hinaus die Dokumente hinsichtlich der Eröffnung und Been- digung eines Strafverfahrens wegen Beamtenbeleidigung keine konkr e- ten Hinweise auf eine asylrelevante Verfolgung enthielten, zumal das Ver- fahren bereits einen Monat nach Eröffnung aufgrund fehlender Beweise wieder eingestellt worden sei, dass auch di e Arzt- und Zahnarztberichte aufgrund der fehlenden Ang a- ben zu den Ursachen der medizinischen Probleme nicht weiter sachdie n- lich seien, dass das von fünf armenischen Personen unterschriebene Bestätigung s- schreiben als Gefälligkeitsschreiben keinen Beweiswert habe, dass der Todesschein des Vater s des Beschwerdeführers keinerlei Hi n- weise auf einen Mord enthalte, dass die eing ereichten Beweismittel demnach nicht geeignet seien, die Vorbringen des Beschwerdeführers zu untermauern, sondern vielmehr die Annahme stützten, es handle sich bei seinen Vorbringen um eine kon- struierte Geschichte, welche mit zusammengestellten Beweismitteln b e- legt werden sollte, dass die Vorbringen insgesamt den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhielten, so dass ihre Asylrelevanz nicht geprüft werden müsse, D-3400/2013 Seite 5 dass die Beschwerdeführenden somit die Flüchtlingseigenschaft nicht e r- füllten und die Asylgesuche abzulehnen seien, dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, dass die Beschwerd eführenden mit Eingabe vom 14. Juni 2013 (Pos t- stempel vom 15. Juni 2013) gegen die se Verfügung beim Bundesverwal- tungsgericht Beschwerde erheben und beantragen liessen, es sei die a n- gefochtene Verfügung aufzuheben und ihnen in der Folge Asyl zu gewäh- ren, dass eventualiter die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, dass subeventualiter festzustellen sei, die Wegweisung der Beschwerd e- führenden sei unzulässig und ihnen in der Folge die vorläufige Aufnahme zu gewähren sei, dass die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten sei, dass als Beweismittel eine Informationsbescheinig ung von Rechtsanwalt G._______, (…), H._______, vom 6. Juni 2013 inkl. deutscher Überse t- zung und eine E -Mail der Schweizerischen Post vom 14. Juni 2013 ins Recht gelegt wurden, dass die kantonale Migrationsbehörde dem BFM (Kopie an das Bunde s- verwaltungsgericht) mit Schreiben vom 9. Juli 2013 einen Zeitungsbericht hinsichtlich des von Tochter B._______ erzielten Schacherfolgs einreich- te, dass der damals zuständige Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2013 den Beschwerdeführenden mitteilte, sie dürf ten den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten, d ie Gesuche um G e- währung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezem ber 1968 (VwVG, SR 172.021) sowie um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschu s- ses abwies und die Beschwerdeführenden unter Hinweis auf die Säu m- nisfolge aufforderte, bis zum 26. Juli 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 600.– zu leisten, D-3400/2013 Seite 6 dass die frühere Rechtsvertreterin dem Gericht mit Eingabe vom 11. Juli 2013 diverse weitere Beweismittel betreffend den Beschwerdeführer und seine Töchter zu den Akten reichte, dass der Kostenvorschuss am 23. Juli 2013 fristgerecht einbezahlt wurde, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 mit einer als Stellungnahme zur Verfügung vom 29. Mai 2013 des BFM bezeichneten Eingabe ans Gericht gelangte, dass er dem Gericht mit Schreiben vom 2. August 2013 mitteilte, er ve r- zichte auf seine Rechtsvertreterin, dass auf die Beschwerdebegründung, die weiteren Eingaben und B e- weismittel – soweit entscheidrelevant – in den Erwägungen eingegangen wird, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme in casu nicht vorliegt, weshalb das Bu ndes- verwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass die Beschwerdeführenden am Verfahren vor der Vorinstanz teilg e- nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und d aher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 1 und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), D-3400/2013 Seite 7 dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass gestützt auf Art. 111 a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem He imatstaat oder im Land, in dem s ie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nati o- nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass als ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen gelten, die einen unerträgl i- chen psychischen Druck bewirken, wobei den frauensp ezifischen Flucht- gründen Rechnung zu tragen ist (Art. 3 Abs. 2 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vor handensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in w e- sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich au f gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden, dass in der Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen geltend gemacht wird, es sei davon auszugehen , man habe das Verfahren wegen Beamtenb e- leidigung eingestellt, weil der Vorfall, bei welchem dem Beschwerdeführer als Anwalt auf dem Polizeiposten mehrere Zähne ausgeschlagen worden seien, nicht an die Öffentlichkeit habe dringen sollen, dass der NSS möglichst wenige Klagen beim EGMR möchte und die Ei n- reichung einer solchen als Verrat an Armenien erachte, D-3400/2013 Seite 8 dass gegen den Beschwerdeführer kein Strafbefehl vorgelegen habe, weshalb er damit habe rechnen dürfen, im Jahr 2010 legal ausreisen zu können, dass er gehofft habe, der armenische Staat habe keinen Verdacht g e- schöpft und habe nicht mit einer Flucht gerechnet, dass ihm die Schilderung des Überfalls vom April 2011, welche vom Bun- desamt für ungenau und daher konstruiert gehalten werde, nicht vorge- worfen werden könne, da das BFM ihm diesbezüglich keine Ergänzung s- fragen gestellt habe, dass er ausserdem Schwierigkeiten gehabt habe, den Sachverhalt in se i- nen Worten wiederzugeben, da die Dolmetscherin die juristischen Begri f- fe nicht verstanden habe und zudem einen anderen Dialekt als er gespro- chen habe, dass die eingereichten Beweismittel entgegen der Ansicht des BFM die Aussagen des Beschwerdeführers stützen würden, dass sich im Übrigen aus dem auf Beschwerdeebene eingereichten Schreiben des russischen Anwalts vom 6. Juni 2013 zahlreiche Hinweise ergäben, wonach der Tod des Vaters des Beschwerdeführers ungen ü- gend untersucht worden sei, weshalb der Beschwerdeführer davon übe r- zeugt sei, dass sein Vater vom Geheimdienst umgebracht worden sei, um ihn einzuschüchtern, dass die geltend gemachten Vorbringen den Anforderungen gemäss Art. 7 AsylG genüg ten und die Beschwerdeführenden die Flüchtlingse i- genschaft nach Art. 3 AsylG erfüllten, dass zusätzlich subjektive Nachfluchtgründe im Sinne von Art. 54 AsylG gegeben seien , da der Beschwerdeführer als ehemaliger Leutnant des NSS in der Schweiz ein Asylgesuch eingerei cht habe, was vom armen i- schen Staat als Landesverrat beurteilt werde und für den Beschwerdefüh- rer eine unverhältnismässig lange Gefängnisstrafe mit gegen Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, S R 0.101) verstossende Haftbedingungen nach sich ziehe, dass das Bundesverwaltungsgericht nach einer genauen Prüfung der vor- liegenden Akten zum Schluss kommt, die Ausführungen in der Beschwer-D-3400/2013 Seite 9 de und den weiteren Eingaben seien nicht geeignet, die als zutr effend zu erachtenden Schlussfolgerungen des BFM zu entkräften, dass der Beschwerdeführer zur Begründung des Asylgesuchs geltend machte, er sei wegen seiner politischen Ansichten unter ständigem physi- schem und psychischem Druck seitens der heimatlichen B ehörden (vgl. Schreiben an die schweizerische Botschaft [Eingangsstempel vom 5. Mai 2011], A1), dass er unter anderem aufgefordert worden sei, sich von der Opposition fernzuhalten und keine verhafteten Oppositionellen zu vertreten, dass man ihm auch mit einer w eiteren Kündigung gedroht habe, sollte er die beim EGMR eingereichte Beschwerde nicht zurückziehen, dass das Leben in Armenien für ihn und seine Familie sehr gefährlich ge - worden sei, dass die geltend gemachten Asylvorbringen gestützt auf die nachfolge n- den Ausführungen insgesamt als unglaubhaft zu bewerten sind, dass zunächst nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer sei den heimatlichen Behörden wegen seiner politischen Gesinnung in besond e- rem Masse aufgefallen, dass er angab, bei keiner Partei Mitg lied zu sein, jedoch den Armen i- schen Nationalkongress als Sympathisant zu unterstützen, dass seine Unterstützung darin bestehe, verhaftete Oppositionelle als An- walt während der Untersuchung zu verteidigen, an Demonstrationen tei l- zunehmen und die Parteiide en unter Bekannten zu verbreiten (vgl. A10 S. 5), dass sich der Beschwerdeführer mit diesem Engagement nicht derart e x- poniert hat, dass er in den Augen der armenischen Behörden als ernstzu- nehmende Gefahr erscheinen würde, dass sich der armenische Staat mit der Ratifikation der EMRK implizit da- mit einverstanden erklärt hat, vom EGMR bei der Umsetzung der in der Konvention enthaltenen Grund - und Menschenrechte überwacht zu we r- den, weshalb auch nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer müsse wegen der beim Gerichtshof angeblich eingereichten Beschwerde D-3400/2013 Seite 10 mit asylrelevanten Behelligungen seitens de r heimatlichen Behörden rechnen, dass es sich dem zufolge erübrigt, auf die mit Eingabe vom 11. Juli 2013 eingereichten, mit einer im Heimatland verhängten Verkehrsbusse in Zu- sammenhang stehenden Unterlagen (u.a. Beschluss der Verkehrspolizei I._______ vom 14. November 2009, Urteil des Amtsgerichts I._______ vom 9. Juni 2010, Urteil des Kassationsgerichts I._______ vom 21. A u- gust 2010, Beschwerde an EGMR vom 14. September 2010) näher ein- zugehen, dass das in der Rechtsmitteleingabe vertretene Argument, die Einre i- chung einer Beschwerde beim EGMR werde als Verrat an Armenien b e- trachtet, nach dem Gesagten nicht zu hören ist, weshalb auch darauf ver- zichtet werden k ann, sich mit den Ausführungen zum Beweiswert des in der angefochtenen Verfügung und in der vorliegenden Beschwerde e r- wähnten Dokuments des EGMR vom 2. Dezember 2010 näher auseinan- derzusetzen, dass der Beschwerdeführer geltend machte, im Jahr 2010 dreimal in E._______ gewesen zu sein, ein Mal alleine und zweimal mit seiner Eh e- frau (vgl. A17 S. 13 F125), dass er sich im Sommer 2011 mit der ganzen Familie in F._______ aufge- halten habe und nach zehn Tagen wieder zurück nach I._______ ge- kommen sei (vgl. A17 S. 13 F126, S. 14 F133/134), dass vor diesem Hintergrund die Furcht des Beschwerdeführers vor allfäl- ligen Bedrohungen seitens der armenischen Behörden als unbegründet zu bewerten ist, dass vielmehr davon ausgegangen werden darf, es wäre ihm nicht gelun- gen, u nbehelligt nach E._______ und F._______ zu reisen, hätten die Behörden ein gewichtiges Verfolgungsinteresse an seiner Person gehabt, dass er im Übrigen kein derartiges Risiko auf sich genommen hätte, hätte er sich tatsächlich bedroht gefühlt, dass sein Argument, der Aufenthalt in F._______ sei für ihn wie eine Pr o- be gewesen, um zu sehen, ob er Armenien ohne Probleme verlassen könne und dürfe (vgl. A17 S. 14 F132), als unbehelfliche Schutzbehau p- tung zu qualifizieren ist, D-3400/2013 Seite 11 dass dies ebenso für das in der Beschwerde vertretene Argument zutrifft, es sei auch möglich, dass die Regierung gar nichts dagegen habe, wenn sich ein lästiger Oppositioneller ins Ausland absetze, dass bei einer tatsächlichen Bedrohungslage auch die endgültige Ausre i- se mit Frau und Kind ern im September 2011 in Richtung Schweiz nicht ohne Weiteres möglich gewesen wäre, dass die Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Vorbringen noch zusätzlich dadurch erhärtet werden, dass der B eschwerdeführer einerseits unge- naue Angaben hinsichtlich Daten machte und sich andererseits bezüglich des Namens des Oppositionellen, welchen er auf dem Polizeiposten als Anwalt verteidigt haben will, widersprüchlich äusserte, dass er beispielsweise nicht anzugeben vermochte, wann er nach J._______ gegangen sei, dass er zunächst März 2009 erwähnte und dann angab, es sei vielleicht auch Ende 2008 gewesen (vgl. A17 S. 7 F56/57), dass er bei der Befragung erklärte , der Mann heisse K._______, wenn er sich nicht täusche, sei sein Nachname L._______ (vgl. A10 S. 5), dass er demgegenüber im Rahmen der Anhörung angab , entweder heis- se er M._______ oder N._______ (vgl. A17 S. 11 F107), dass vom Beschwerdeführer als Anwalt dieser Person hätte erwartet wer- den dürfen, sich an den genauen Namen zu erinnern, umso mehr, als es im Anschluss an die besagte Verteidigung zu einer Auseinandersetzung mit dem Polizeibeamten gekommen sein soll, bei der dieser dem B e- schwerdeführer mit einem Metallstück die Zähne ausgeschlagen habe (vgl. A17 S. 12 F116), dass es gemäss Erkenntnissen des Bundesverwa ltungsgerichts im A u- gust 2011 tatsächlich zu einer Auseinandersetzung von Oppositionelle n mit der Polizei gekommen ist, bei der die Oppositionellen verhaftet und zu einem Polizeiposten gebracht wurden, dass Anwälte die Verteidigung übernahmen, dass sich unter den Oppositionellen auch der vom Beschwerdeführer e r- wähnte K._______ L._______ befand, D-3400/2013 Seite 12 dass vor diesem Hintergrund davon auszugehen ist, der Beschwerdefü h- rer hätte den genauen Verlauf der Geschehnisse schildern und sich mit Hilfe seiner Anwaltskollegen entsprechende Beweise beschaffen können, wäre er tatsächlich als verteidigender Anwalt im Einsatz gestanden, dass davon ausgegangen werden darf, er habe durch seinen Sachvortrag den Eindruck entstehen lassen wollen, er sei am Vorfall vom August 2011 selbst als Verteidiger beteiligt gewesen, dass der Beschwerdeführer auch aus den in der Beschwerde erwähnten Verständigungsschwierigkeiten mit der Dolmetscherin nichts zu sei nen Gunsten ableiten kann , zumal er im Anschluss an die Rückübersetzung des Protokolls dessen Richtigkeit unterschriftlich bestätigte (vgl. A17 S. 17), dass von Asylsuchenden gestützt auf ihre Mitwirkungspflicht erwartet wer- den darf, den Sachverhalt von sich aus möglichst detailliert zu schildern, weshalb vorliegend der in der Beschwerde ge äusserte Vorwurf, das BFM habe hinsichtlich des Überfalls vom April 2011 keine Ergänzungsfragen gestellt, nicht zu hören ist, dass dies ebenso für die in der Eingabe vom 30. Juli 2013 vertretene A r- gumentation zutrifft, der Beschwerdeführer habe seine Gesch ichte nicht zusammenhängend erzählen können und der Mitarbeiter des BFM habe nicht gefragt, was er für die Op position noch weiter getan habe und we s- halb der NSS beunruhigt gewesen sei, dass die der Anhörung beiwohnende Hilfswerksvertreterin keinerlei Kriti k an der Befragungstechnik äusserte (vgl. A17 S. 18), dass der Beschwerdeführer darüber hinaus die Möglichkeit gehabt hätte, zusätzliche Angaben zu machen, nachdem er im Anschluss an die Rechtsbelehrung gefragt wurde, ob weitere gegen eine Rückkehr in den Heimatstaat sprechende Gründe vorliegen würden (vgl. A17 S. 15 F144), dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der NSS zwar nicht bezwei- felt wird, aufgrund seiner unglaubhaften Vorbringen jedoch nicht davon auszugehen ist, er stehe seit der Ausreise au s dem Heimatland unter be- sonderer Beobachtung seitens der armenischen Behörden und habe we- gen der Einreichung des Asylgesuchs in der Schweiz asylrelevante Ve r- folgungsmassnahmen zu befürchten, D-3400/2013 Seite 13 dass demnach entgegen anderslautender Einschätzung auch keine su b- jektiven Nachfluchtgründe im Sinne von Art. 54 AsylG gegeben sind, dass im Übrigen aufgrund des u nglaubhaften Sachvortrags davon auszu- gehen ist, der Beschwerdeführer habe sich aus anderen als den angeg e- benen Gründen in ärztliche Behandlung begeben müssen, weshalb er aus den beim BFM eingereichten ärztlichen Berichte n ebenso wenig zu seinen Gunsten ableiten kann, dass auch die mit der Beschwerde eingereichte Informationsbeschein i- gung vom 6. Juni 2013 als Beweismittel nicht geeignet ist, da sie sich nicht unmittelbar auf die Person des Beschwerdeführers bezieht, dass es den Beschwerdeführenden nach dem Gesagten insgesamt nicht gelungen ist , die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das BFM ihre Asylgesuche zu Recht abge- lehnt hat, dass bei dieser Sachlage der Eventualantrag abzuweisen ist, zumal die s- bezüglich auch keine Begründung vorliegt, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur F olge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewill i- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis- sen gemäss ständiger Praxis des Bun desverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), D-3400/2013 Seite 14 dass der Vo llzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass keine Person in irge ndeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwu n- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass es den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu ma chen, we s- halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non- Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, dass darüber hinaus keine Anhaltspunkte für eine im Heimatland drohe n- de menschenrechtswidrige Behandlung im S inne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedr i- gende Behandlung oder Straf e (FoK, SR 0.105) und der Praxis z u Art. 3 EMRK ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführenden gemäss Praxis EGMR sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses eine konkrete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen müssten, dass ihnen im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EGMR [Gro s- se Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. Februar 2008, B e- schwerde Nr. 37201/06, §§ 124-127, m.w.H.), dass ihnen dies mit Blick auf die vorstehenden Erwägungen nicht ge lun- gen ist, dass auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Heimatstaat den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig e r- scheinen lässt, dass somit der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, D-3400/2013 Seite 15 dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat - oder Herkunftsstaat aufgrund von Situati o- nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass weder die allgemeine Lage im Heimatland der Beschwerdeführen- den noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle e i- ner Rückkehr schliessen lassen, dass in Armenien derzeit weder Krieg, Bürgerkrieg noch eine Situation allgemeiner Gewalt herrscht, weshalb keine Anhaltspunkte dafür ersich t- lich sind, dass die Beschwerdeführenden bei einer Rückkehr dorthin kon- kret gefährdet wären, dass auch hinsichtlich ihrer individuellen Situation keine Hin weise beste- hen, dass sie in ihrer Heimat einer konkreten Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG ausgesetzt sein könnten, dass der Beschwerdeführer eine Ausbildung zum Juristen absolvierte so- wie über Berufserfahrung und Sprachkenntnisse verfügt (vgl. A10 S. 2), weshalb davon auszugehen ist, es werde ihm trotz einer mit westeuropäi- schen Ländern nicht vergleichbaren sozio -ökonomischen Lage gelingen, in Armenien wieder eine Arbeitsstelle zu finden, um zum familiären Unter- halt beitragen zu können, dass darüber hinaus von einem tragfähigen Beziehungsnetz ausge gan- gen werden darf, welches den Beschwerdeführenden bei der Wiederei n- gliederung behilflich sein kann, zumal ein Bruder des Beschwerdeführers sowie die Eltern und zwei Schwestern der Ehefrau beziehungsweise Mut- ter im Heimatland leben (vgl. A10 S. 3; Befragungsprotokoll betreffend Ehefrau/Mutter vom 29. September 2011, A11 S. 3), dass hinsichtlich des zu berücksichtigenden Kindeswohls festzustellen ist, dass die 9 -jährige B._______ und die bald 6 -jährige C._______ den grösseren Teil ihrer bisherigen Kindheit mit den Eltern in Armenien ve r- bracht haben, weshalb eine Rückkehr dorthin nach einem rund 2-jährigen Aufenthalt in der Schweiz keine Härte nach sich zieht , welche im Lichte von Art. 3 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes vom 20. No- vember 1989 (KRK, SR 0.107) zu beach ten wäre (vgl. BVGE 2009/28 E. 9.3.2), D-3400/2013 Seite 16 dass daran auch die gute Integration der beiden Mädchen im Kinderga r- ten beziehungsweise in der Primarschule und die erbrachten Leistungen von B._______ im Schachsport (vgl. Unterrichtsbestätigung der Schulle i- tung O._______ vom 26. Juni 2013, Berichte des Kindergartens und der Primarschule O._______ vom 3. Juli 2013, Referenzschreiben des Schachklubs P ._______ vom 3. Juli 2013 , Kopie des Diploms […] und zwei Kopien von Zeitungsausschnitten betreffend Schacherfolg ) nichts ändern können, dass die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Eingabe vom 30. Juli 2013 hinsichtlich der vollkommenen Integration seiner Kinder zu keiner anderen Einschätzung zu führen vermögen, dass der Vollzug der Wegwei sung nach dem Gesagten auch zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei- matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihnen obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG, dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513–515), dass demnach der vom Bundesamt verfügte Wegweisungsvollzug insg e- samt zu bestätigen ist und eine Anordnun g der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1-4 AuG), dass es den Beschwerdeführenden infolgedessen nicht gelungen ist da r- zutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde a b- zuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten den Beschwerde- führenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG), auf insgesamt Fr. 600.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem am 23. Juli 2013 in gleicher Höhe einbezahl- ten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (Dispositiv nächste Seite) D-3400/2013 Seite 17 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden auferlegt. Dieser Betrag wird mit dem am 23. Juli 2013 geleisteten Ko s- tenvorschuss verrechnet. 3. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die kanto- nale Migrationsbehörde. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Hans Schürch Karin Schnidrig Versand: