<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2024.00060</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=224056&amp;W10_KEY=13045540&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2024.00060</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.05.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Familiennachzug (Wiedererwägung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Familiennachzug. [Nach der Rückkehr seiner Tochter ins Heimatland (2016) stellte der Vater 2020 ein Gesuch um Wiedereinreise seiner Tochter zum Verbleib bei ihm. Das Gesuch wurde 2021 abgelehnt. 2023 stellte er ein neues Familiennachzugsgesuch, das ebenfalls abgelehnt wurde. Nach Abweisung des Rekurses durch die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion wurde der Tochter in einem anderen Kanton eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Ausbildung erteilt.] Kein Wegfall des Rechtsschutzinteresses, nachdem der Tochter in einem anderen Kanton eine Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwecken erteilt wurde: Die zum Zweck der Aus- und Weiterbildung erteilte Aufenthaltsbewilligung ist nur zum vorübergehenden Aufenthalt gedacht. Ein Ausbildungsaufenthalt ist damit mit einer prekäreren Rechtsstellung verbunden als der Aufenthalt zwecks Familienvereinigung. Bejahung des Rechtsschutzinteresses (E. 2). Ein neues Gesuch bzw. ein Wiedererwägungsgesuch muss nur materiell behandelt werden, wenn sich die Rechtslage oder die Sachumstände seit dem ersten Entscheid wesentlich geändert haben (E. 3.2). Vorliegend hat sich die Sachlage im Vergleich zu den Verhältnissen bei der Erstbeurteilung nicht in einer Art und Weise geändert, dass ein anderes Ergebnis realistischerweise in Betracht gekommen wäre. Das Migrationsamt hätte auf das erneute Gesuch nicht eintreten dürfen; die Rekursabteilung hätte nur noch die Eintretensfrage überprüfen müssen (E. 3.3). Aufgrund der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zur Ausbildung in einem anderen Kanton hat sich nach dem Rekursentscheid ein entscheidwesentliches Novum ergeben, weshalb sich eine materielle Neubeurteilung und eine Rückweisung an das Migrationsamt aufdrängt. Dieses hat unter dem Titel der Wiedererwägung zu prüfen, ob für das Familiennachzugsgesuch nachträglich wichtige familiäre Gründe vorliegen (neuer bewilligter, legaler Aufenthalt der Tochter des Beschwerdeführers in der Schweiz) bzw. ob ihr der Kantonswechsel zum Zweck der Familienzusammenführung im Kanton Zürich zu bewilligen sei bzw. ob die Tochter allenfalls die Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im pflichtgemässen Ermessen erfüllt (E. 3.4). Teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung an das Migrationsamt zum Neuentscheid. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUS- UND WEITERBILDUNG">AUS- UND WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRÃGLICHER FAMILIENNACHZUG">NACHTRÃGLICHER FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSSCHUTZINTERESSE">RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WESENTLICHE ÃNDERUNG DER SACHLAGE">WESENTLICHE ÃNDERUNG DER SACHLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WICHTIGE FAMILIÃRE GRÃNDE">WICHTIGE FAMILIÃRE GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNG">WIEDERERWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNGSGESUCH">WIEDERERWÃGUNGSGESUCH</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 27 AIG</span><br/><span class="gerade">Art. 47 Abs. IV AIG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 21 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=65757" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2024.00060</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">29. Mai 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichterin Viviane Sobotich, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Jsabelle Mayer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B</span><span>,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Familiennachzug (WiedererwÃ¤gung),</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">C, geboren 2009, ist kasachische StaatsangehÃ¶rige. Ihr Vater, A, ist im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich und arbeitet seit rund zehn Jahren fÃ¼r die D AG. Mit VerfÃ¼gung vom 6. August 2014 wurde ihr im Rahmen eines Familiennachzugsgesuchs eine Einreisebewilligung fÃ¼r die Schweiz erteilt. Gemeinsam mit ihrer Mutter E und ihrem Halbbruder reiste C am 20. Oktober 2014 in die Schweiz ein. Daraufhin wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt, welche zuletzt bis 23. September 2016 verlÃ¤ngert wurde. Nach der Trennung der Eltern kehrte C mit ihrer Mutter und ihrem Halbbruder nach Kasachstan zurÃ¼ck. Die Ehe A/E wurde am 27. April 2016 geschieden. Am 5. November 2020 stellte A ein Familiennachzugsgesuch fÃ¼r C. Mit VerfÃ¼gung vom 6. April 2021 wies das Migrationsamt das Gesuch um Einreise zum Verbleib beim Vater ab, weil die Frist fÃ¼r den Nachzug abgelaufen sei und keine wichtigen GrÃ¼nde fÃ¼r einen nachtrÃ¤glichen Familiennachzug vorliegen wÃ¼rden. Die VerfÃ¼gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 5. April 2023 stellte der Vater ein neues Gesuch um Nachzug seiner Tochter. Das Migrationsamt wies das neue Gesuch am 3. August 2023 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 21. Dezember 2023 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 1. Februar 2024 beantragte A (nachfolgend: der BeschwerdefÃ¼hrer) dem Verwaltungsgericht, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und C der Aufenthalt in der Schweiz im Rahmen des Familiennachzugs zum Vater zu bewilligen. Eventualiter sei C gerichtlich zu ihrer Lebenssituation und insbesondere den LebensumstÃ¤nden im Haushalt ihrer Mutter zu befragen. Zudem ersuchte er um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung sowohl fÃ¼r das vorinstanzliche Verfahren als auch fÃ¼r das Beschwerdeverfahren. Im Rahmen der Beschwerde reichte der BeschwerdefÃ¼hrer eine VerfÃ¼gung des Migrationsamts G vom 15. Januar 2024 ein, mit welcher C ein Visum zur Einreise in die Schweiz ausgestellt wurde, um am Institut F eine gymnasiale Ausbildung zu absolvieren.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 2. Februar 2024 setzte der AbteilungsprÃ¤sident der Vorinstanz und dem Migrationsamt Fristen zur Einreichung von Stellungnahme bzw. Beschwerdeantwort. Dabei wurden die Vorinstanzen darauf hingewiesen, dass sie sich im Rahmen ihrer Stellungnahmen auch zum Novum der Bewilligung des Ausbildungsaufenthalts im Kanton G Ã¤ussern kÃ¶nnten. Ferner kÃ¶nnten sich die Vorinstanzen auch zur Frage Ã¤ussern, ob auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers erstinstanzlich Ã¼berhaupt hÃ¤tte eingetreten werden mÃ¼ssen und inwieweit die erst nach der FÃ¤llung des vorinstanzlichen Entscheids verÃ¤nderte Bewilligungssituation der Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers im vorliegenden Verfahren Ã¼berhaupt noch zu berÃ¼cksichtigen sei.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge verzichtete die Vorinstanz auf eine Stellungnahme; das Migrationsamt reichte keine Beschwerdeantwort ein. </p> <p class="Urteilstext">Das Migrationsamt des Kantons G teilte dem Verwaltungsgericht auf telefonische Anfrage mit, dass C am 29. Januar 2024 eine Aufenthaltsbewilligung zur Ausbildung im Kanton G erteilt worden sei. Die Bewilligungskopie wurde als act. â¦ zu den Akten genommen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat (§ 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG). Das geltend gemachte Interesse muss hierbei grundsÃ¤tzlich aktueller und praktischer Natur sein und sowohl im Zeitpunkt der Rechtsmittelerhebung als auch im Zeitpunkt des Entscheids vorliegen (vgl. VGr, 31. Januar 2024, VB.2023.00716, E. 3.1.3). Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten; fÃ¤llt es hingegen erst im Verlauf des Verfahrens dahin, wird die Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben (BGE 142 I 135 E. 1.3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Fraglich ist, ob das aktuelle Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs weggefallen ist, nachdem seiner Tochter noch vor Einreichen der vorliegenden Beschwerde eine Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwecken im Kanton G erteilt wurde. </p> <p class="Urteilstext">Eine Aufenthaltsbewilligung kann sich auf verschiedene RechtsgrÃ¼nde stÃ¼tzen; es gibt aber nur <i>eine </i>Aufenthaltsbewilligung (vgl. BGr, 11. Mai 2015, 2C_1226/2013, E. 2.3). Die zum Zweck der Aus- und Weiterbildung erteilte Aufenthaltsbewilligung ist zum vorÃ¼bergehenden Aufenthalt gedacht, weshalb die betroffene Person gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 2 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) GewÃ¤hr fÃ¼r die gesicherte Wiederausreise bieten muss. Sie muss also den Willen haben, die Schweiz nach ErfÃ¼llung des Aufenthaltszwecks beziehungsweise nach Abschluss der Ausbildung wieder zu verlassen (VGr, 22. November 2023, VB.2022.00666, E. 2.2; VGr, 19. Juni 2019, VB.2019.00260, E. 4.1). Zudem werden Aus- oder Weiterbildungen gemÃ¤ss Art. 23 Abs. 3 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit (VZAE) in der Regel fÃ¼r lÃ¤ngstens acht Jahre bewilligt. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach dem â als Kann-Vorschrift formulierten â Art. 27 AIG besteht nicht (BGr, 6. Juni 2019, 2C_521/2019, E. 3.2; BVGr, 13. MÃ¤rz 2020, F-217/2019, E. 5.2.3). DemgegenÃ¼ber beruft sich der BeschwerdefÃ¼hrer, der seit fast zehn Jahren in der Schweiz lebt, auf einen Anspruch auf Familiennachzug gestÃ¼tzt auf Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Verbindung mit Art. 44 AIG. Somit ist der Aufenthalt zu Aus- und Weiterbildungszwecken mit einer prekÃ¤reren Rechtsstellung verbunden als der Aufenthalt zwecks Familienvereinigung (vgl. BGr, 20. Dezember 2023, 2C_471/2022, E. 1.3). Der BeschwerdefÃ¼hrer weist damit ein Rechtsschutzinteresse an der ÃberprÃ¼fung des vorinstanzlichen Entscheids, mit welcher ihm der Familiennachzug verweigert wurde, auf. Auf seine Beschwerde ist einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Mit VerfÃ¼gung vom 6. April 2021 wurde das vormalige Gesuch um Nachzug von C abgewiesen. Dabei prÃ¼fte das Migrationsamt das Gesuch im Licht der Praxis, dass einem Kind die Nachzugsfrist nicht entgegengehalten werden kann, wenn es nach einem erfolgten Nachzug die Schweiz verlÃ¤sst und nach Ablauf der Nachzugsfristen ein Gesuch um Wiedererteilung stellt. Vorausgesetzt sei jedoch, dass kein Rechtsmissbrauch vorliege, das Kind erstmals frÃ¼hzeitig nachgezogen wurde und der Auslandaufenthalt nur kurz gedauert habe. Ein Ã¼berjÃ¤hriger Auslandaufenthalt gelte in jedem Fall nicht als kurz. Da sich C nach ihrem frÃ¼heren Aufenthalt in der Schweiz vier Jahre und acht Monate in Kasachstan aufgehalten habe, habe der Auslandaufenthalt deutlich mehr als ein Jahr betragen, weshalb die Frist fÃ¼r ihren Nachzug abgelaufen sei. Wichtige GrÃ¼nde fÃ¼r einen nachtrÃ¤glichen Familiennachzug wÃ¼rden nicht vorliegen. Am 5. April 2023 stellte der Vater ein neues Gesuch um Familiennachzug. Das Migrationsamt gelangte zum Schluss, nach Verlassen der Schweiz habe sich C mehr als sieben Jahre im Ausland aufgehalten, weshalb die Nachzugsfrist abgelaufen sei. Wichtige familiÃ¤re GrÃ¼nde fÃ¼r einen nachtrÃ¤glichen Familiennachzug wÃ¼rden nicht vorliegen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Eine auslÃ¤ndische Person kann grundsÃ¤tzlich jederzeit ein neues Bewilligungsgesuch bei der ersten Instanz einreichen (vgl. Peter Uebersax/Stefan Schlegel, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax et al. [Hrsg.], AuslÃ¤nderrecht, 3. A., Basel 2022, S. 403 ff., Rz. 9.496). UnabhÃ¤ngig davon, ob eine an die zustÃ¤ndige kantonale Instanz gerichtete Eingabe terminologisch als WiedererwÃ¤gung bzw. (Quasi-)Anpassung oder als neues Gesuch bezeichnet wird, darf sie allerdings nicht dazu dienen, rechtskrÃ¤ftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen. Ein entsprechendes Gesuch mÃ¼ssen die VerwaltungsbehÃ¶rden deshalb nur materiell behandeln, wenn sich die Rechtslage oder die tatsÃ¤chlichen UmstÃ¤nde seit dem ersten Entscheid wesentlich geÃ¤ndert haben oder wenn die gesuchstellende Person â im Sinn einer Revision gemÃ¤ss §§ 86aâ86d VRG â erhebliche Tatsachen und Beweismittel namhaft macht, die ihr im frÃ¼heren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen fÃ¼r sie rechtlich oder tatsÃ¤chlich unmÃ¶glich war oder keine Veranlassung bestand (zum Ganzen BGr, 17. Februar 2022, 2C_861/2021, E. 3.2; VGr, 22. November 2023, VB.2023.00596, E. 2.2).</p> <p class="Erwgung2">Wesentlich ist eine VerÃ¤nderung der Sachlage dann, wenn sie geeignet ist, ein anderes Ergebnis beim Entscheid in der Sache herbeizufÃ¼hren (vgl. BGE 136 II 177 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Entscheidend ist eine Gesamtbetrachtung. Die VerÃ¤nderung eines einzelnen Elements, das bei der AbwÃ¤gung im frÃ¼heren Entscheid mitberÃ¼cksichtigt wurde, fÃ¼hrt noch nicht zwingend zu einer materiellen PrÃ¼fung des Gesuchs. Vielmehr geht es unter dem Blickwinkel eines Eintretensanspruchs vor erster Instanz einzig um die Frage, ob sich im rechtserheblichen Sachverhalt die Gewichte seit dem letzten Entscheid derart verschoben haben, dass im konkreten Fall ein anderer Ausgang realistischerweise in Betracht kommt (zum Ganzen VGr, 14. November 2019, VB.2019.00543, E. 3.3 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Zur BegrÃ¼ndung des Gesuchs vom 5. April 2023 fÃ¼hrte der BeschwerdefÃ¼hrer an, es lÃ¤gen inzwischen wesentlich verÃ¤nderte tatsÃ¤chliche VerhÃ¤ltnisse gegenÃ¼ber dem vormaligen Gesuch vor. Einerseits sei die Mutter von C mit den zusammengerechnet fÃ¼nf Kindern (drei eigene und zwei Stiefkinder) Ã¼berfordert, zumal ihr jetziger Ehemann zu einer langjÃ¤hrigen Haftstrafe verurteilt worden sei. C lehne den straffÃ¤lligen Stiefvater ab und sei nicht gewillt, im Haushalt der Mutter zu verbleiben, in den in Zukunft, d.<span> </span>h. nach der allfÃ¤lligen vorzeitigen Strafentlassung im Jahr 2024, der straffÃ¤llige Stiefvater zurÃ¼ckkehre. Die Eltern hÃ¤tten daher zum Wohl des Kinds entschlossen, dem Vater die alleinige elterliche Sorge zu Ã¼bertragen. Entgegen diesen AusfÃ¼hrungen lagen im Vergleich zur Beurteilung des vormaligen Gesuchs, welches mit VerfÃ¼gung vom 6. April 2021 abgewiesen wurde, keine wesentlich verÃ¤nderten VerhÃ¤ltnisse vor. Denn zu berÃ¼cksichtigen sind nur allfÃ¤llige gewichtige SachverhaltsÃ¤nderungen bezÃ¼glich der BetreuungsverhÃ¤ltnisse im Heimatland des Kinds (vgl. BGr, 9. Mai 2006, 2A.476/2005, E. 3.4). Vorliegend lebte die Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers im Gesuchszeitpunkt nach wie vor im Haushalt ihrer Mutter, mit welcher sie im FrÃ¼hjahr 2016 ins Heimatland zurÃ¼ckgekehrt war. Dass die Mutter mit der Betreuung der zusammengerechnet fÃ¼nf Kinder (inkl. Stief- und Halbgeschwister von C) Ã¼berfordert sei, ist nicht hinreichend dargetan. Gewichtige GrÃ¼nde, dass die Mutter nicht mehr fÃ¼r ihre Tochter sorgen kÃ¶nnte, wie etwa schwerwiegende gesundheitliche EinschrÃ¤nkungen, wurden nicht geltend gemacht. Insbesondere erfolgte auch die Ãbertragung des Sorgerechts nicht vor dem Hintergrund, dass die Mutter nicht mehr in der Lage wÃ¤re, die Tochter weiterhin zu betreuen. Vielmehr wurde das Sorgerecht am 3. MÃ¤rz 2023 "einvernehmlich, friedlich und bewusst" bzw. im gegenseitigen Einvernehmen der Eltern auf den Kindsvater allein Ã¼bertragen, weil dieser die MÃ¶glichkeit habe, dem Kind ein besseres Leben, eine bessere Entwicklung, Bildung, Sport, ausserschulische AktivitÃ¤ten usw. zu bieten. Ferner stellt auch die StraffÃ¤lligkeit des Stiefvaters, der wegen qualifizierten Betrugs zu einer GefÃ¤ngnisstrafe verurteilt wurde, keine wesentliche neue Tatsache dar, welche die Betreuungssituation im Heimatland unzumutbar erscheinen lassen wÃ¼rde. Somit hat sich die Sachlage im Vergleich zu den VerhÃ¤ltnissen bei der Erstbeurteilung nicht in einer Art und Weise geÃ¤ndert, dass ein anderes Ergebnis realistischerweise in Betracht gekommen wÃ¤re. Damit hÃ¤tte das Migrationsamt auf das erneute Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers vom 5. April 2023 gar nicht eintreten dÃ¼rfen und wÃ¤re von der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion nur noch die Eintretensfrage zu Ã¼berprÃ¼fen gewesen (vgl. VGr, 23. Mai 2019, VB.2019.00248, E. 2.5; VGr, 23. August 2018, VB.2018.00424, E. 2.7).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Inzwischen hat sich die Sachlage jedoch massgeblich geÃ¤ndert: Im Januar 2024 wurde der Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers im Kanton G eine Aufenthaltsbewilligung zum Zweck der gymnasialen Ausbildung am Institut F erteilt. Der betreffende Lebenssachverhalt realisierte sich somit erst nach dem Rekursentscheid und konnte vom BeschwerdefÃ¼hrer erst vor Verwaltungsgericht vorgebracht werden (vgl. dazu VGr, 9. November 2022, VB.2022.00521, E. 3.4). Somit konnten sich die Vorinstanzen noch nicht mit der neu erteilten Bewilligung an die Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers befassen. Nachdem sich ein entscheidwesentliches Novum ergeben hat, drÃ¤ngt sich eine materielle Neubeurteilung auf (vgl. VGr, 9. November 2022, VB.2022.00521, E. 3.5). Die Beschwerde ist daher teilweise gutzuheissen und die Sache aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden zur Neubeurteilung an das Migrationsamt zurÃ¼ckzuweisen: Das Migrationsamt hat unter dem Titel der WiedererwÃ¤gung zu prÃ¼fen, ob fÃ¼r das Familiennachzugsgesuch nachtrÃ¤glich wichtige familiÃ¤re GrÃ¼nde im Sinn von Art. 47 Abs. 4 AIG vorliegen (neuer bewilligter, legaler Aufenthalt der Tochter des BeschwerdefÃ¼hrers in der Schweiz) bzw. ob ihr der Kantonswechsel zum Zweck der FamilienzusammenfÃ¼hrung im Kanton ZÃ¼rich zu bewilligen sei (vgl. dazu VGr, 15. Juli 2015, VB.2015.00299, E. 3.6) bzw. ob die Tochter allenfalls die<span> Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen (Art. 3 in Verbindung mit Art. 96 AIG)</span> erfÃ¼llt (vgl. dazu VGr, 24. Mai 2023, VB.2023.00109, E. 3.7; VGr, 12. April 2023, VB.2023.00102, E. 3.4). Bei dieser Sachlage muss auf den Eventualantrag des BeschwerdefÃ¼hrers auf Befragung seiner Tochter zur Lebenssituation und den LebensumstÃ¤nden im Haushalt ihrer Mutter nicht weiter eingegangen werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Eine (Sprung-)RÃ¼ckweisung zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid bei offenem Ausgang ist in Bezug auf die Nebenfolgen grundsÃ¤tzlich als Obsiegen der beschwerdefÃ¼hrenden Partei zu behandeln (BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.2 f. mit Hinweisen; Marco Donatsch, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 64 N. 5). Aus BilligkeitsgrÃ¼nden und dem in § 13 Abs. 2 Satz 2 VRG statuierten Verursacherprinzip kann von einer Kostenauflage an die unterliegende Partei und der Auferlegung einer ParteientschÃ¤digung im Sinn von § 17 Abs. 2 VRG jedoch unter anderem abgewichen werden, wenn eine Partei bzw. Amtsstelle im Rechtsmittelverfahren nur aufgrund von Noven unterliegt, welche im vorinstanzlichen Verfahren noch nicht berÃ¼cksichtigt werden konnten (vgl. Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 13 N. 64; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00145, E. 3; vgl. zum Verursacherprinzip im Allgemeinen auch PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 13 N. 55 ff. und § 17 N. 25 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist aus der materiellen Beurteilung seines Gesuchs anstelle eines Nichteintretensentscheids kein Rechtsnachteil erwachsen. Die vorliegende RÃ¼ckweisung erfolgt einzig aufgrund eines Novums, das sich nach dem vorinstanzlichen Entscheid ereignet hat. GestÃ¼tzt auf das Verursacherprinzip muss es daher bei der vorinstanzlichen Verlegung der Kosten und EntschÃ¤digungen sein Bewenden haben. Analoges gilt auch fÃ¼r das vorliegende Beschwerdeverfahren, nachdem sich das entscheidwesentliche Novum erst nach dem vorinstanzlichen Entscheid verwirklicht hat (vgl. dazu VGr, 1. Februar 2023, VB.2022.00739, E. 3.1.2; VGr, 9. November 2022, VB.2022.00521, E. 4.2).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zulÃ¤ssig (BGr, 2. November 2017, 2C_260/2017, E. 1.1). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen (siehe Art. 83 lit. c Ziff. 2 und Ziff. 4 BGG). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Urteilstext">Letztinstanzliche kantonale RÃ¼ckweisungsentscheide sind als Zwischenentscheide im Sinn von Art. 93 BGG zu qualifizieren (BGE 138 I 143 E. 1.2, 133 V 477 E. 4.2). Die RÃ¼ckweisung ist daher vor Bundesgericht nur direkt anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Migrationsamt zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration (SEM).</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>