<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_117/2008 /bri </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. März 2008 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Willisegger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichteintreten auf Strafklage (Verletzung der Fürsorge und Erziehungspflicht etc.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Vizepräsidenten der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 24. Januar 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erhob am 1. Mai 2007 Strafklage unter anderem gegen seine geschiedene Ehefrau wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht (<span class="artref">Art. 219 StGB</span>) sowie Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen (<span class="artref">Art. 292 StGB</span>). Zur Begründung brachte er vor, es werde ihm das Besuchsrecht zu seinen Kindern verweigert. Das Untersuchungsamt Altstätten trat auf die Strafklage nicht ein und eine dagegen erhobene Beschwerde wies der Vizepräsident der Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 24. Januar 2008 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer führt gegen den Entscheid vom 24. Januar 2008 Beschwerde ans Bundesgericht. Zur Beschwerde in Strafsachen ist nur berechtigt, wer ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (<span class="artref">Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Da der Beschwerdeführer weder Privatstrafkläger noch Strafantragsteller im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 bzw. 6 BGG ist und er auch als Strafanzeiger über kein rechtlich geschütztes Interesse verfügt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=29.02.2008&amp;to_date=19.03.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-228%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page228">BGE 133 IV 228</a> E. 2), käme ein Beschwerderecht höchstens in Betracht, wenn er verfahrensrechtlich gestützt auf das Opferhilfegesetz dem Opfer bzw. seinen Kindern gleichgestellt wäre. Das setzt aber voraus, dass ihm Zivilansprüche gegenüber dem Täter zustehen und der angefochtene Entscheid sich auf deren Beurteilung auswirken kann (<span class="artref">Art. 2 Abs. 2 lit. b und <artref id="CH/312.5/8/1/c" type="start"></artref>Art. 8 Abs. 1 lit. c OHG</span><artref id="CH/312.5/2/2/b" type="end"></artref>). Diese Voraussetzung ist offensichtlich nicht erfüllt. Es ist nicht ansatzweise ersichtlich, und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt, aus welchen Gründen und inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf welche Zivilforderungen auswirken könnte (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=29.02.2008&amp;to_date=19.03.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-IV-195%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page195">BGE 131 IV 195</a> E. 1.1.1.). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsbegehrens abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Den angespannten finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers ist mit einer reduzierten Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Vizepräsident der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 5. März 2008 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schneider Willisegger </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>