<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00365</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Langone</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Januar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk130998722"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Rechtsanwältin Franziska Venghaus</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 2577, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1987, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 2005, 2008 und 2014), meldete sich unter Hinweis auf eine schwere Depression am 21. Juni 2020 (Eingangsdatum: 19.08.202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisches Gutachten ein, das am 3. September 2021 erstattet wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/28; Urk. 6/32) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Mai 2022 einen Rentenanspruch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28. Juni 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Mai 2022 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurichten, eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen zu treffen (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. August 2022 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung vom 19. August 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch </span><span>wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invaliden</span><span>renten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span>Da der frühest</span><span>mögliche Rentenanspruch vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 entstanden ist, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts</span><span>vorschriften anwend</span><span>bar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art.</span><span> </span><span>28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung von regelmässigen Ruhepausen seit Sommer 2018 durchschnittlich 50 % arbeitsunfähig sei (S. 1). Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass keine besser angepasste Tätigkeit als im Haushalt zu erkennen sei. Ohne gesundheitliche Einschränkungen wäre sie zu 20 % erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig und würde die restlichen 80 % für den Haushalt aufwenden. Die A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen durch den Aussendienst, um die Einschränkungen im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu erm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itteln, hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu 25.10 % eingeschränkt sei. Daraus ergebe sich ein IV-Gra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 30 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> womit kein Anspruch auf Rentenleistungen bestehe (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor (Urk. 1), dass die Aufteilung E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwerb - H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aushalt zu kritisieren sei. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie bei guter Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit mit Eintrit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der jüngsten Tochter in die Schule abends ca. zwei bis zweieinhalb Stunden als Reinigungskraft tätig gewesen wäre (S. 3). Dies ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche einem Pensum von 25-30 %. Der Erwerb sei somit auf 30 % festzusetzen. Zudem sei nicht klar, wie die Beschwerdegegnerin auf eine Einschränkung von 50 % im Erwerb komme. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utachter habe klar fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, dass sie auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht arbeitsfähig sei, was bedeute, dass sie im Erwerb zu 100 % eingeschränkt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4). Weiter sei die geringe Einschränkung von 25.10 % gemäss Haushaltsabklärung das Ergebnis einer überzogenen Mitwirkungs- beziehungswei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se Schadenminderungspflicht (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Die behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Einschränkung im Haushalt betrage 54.1 %, was auch der Einschätzung des Gutachters entspreche. Daraus ergebe sich ein Gesamtinvaliditätsgrad von 68 % (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stellvertretende leitende Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychologin </span><span id="_Hlk130998881"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der </span><span id="_Hlk130998905"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielten im Austrittsbericht vom 17. Dezember 2018 (Urk. 6/11/9-11) fest, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vom 29. September 2018 bis 26. November 2018 in ihrer Klinik behandelt worden sei. Sie diagnostizierten eine gemischte schizoaffektive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F25.2. Es habe eine Exazerbation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schizoaffektiven Symptomatik mit akuter Selbstgefährdung und psychotischen Symptomen nach unregel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Medikamenteneinnahme stattgefunden (S. 1). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe bei Eintritt eine affektive Labilität, Gereiztheit und Nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genheit sowie psychotische Symptome in Form von Beeinträchtigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahn, S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">immen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hören</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Liebes- und Eifersuchtsideen gehabt. Sie sei per fürsorgeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Unterbringung (FU) zugewiesen worden. Im Verlauf habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vermehrte Krankheitseinsicht und Behandlungsmotivation gezeigt (S. 10). Eine psychiatrische und psychotherapeutische Nachbehandlung sei durch den Ehemann bei Dr. </span><span id="_Hlk130998957"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgegleist worden. Es sei die Spitex zur Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung der Medikamenteneinnahme organisiert worden (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie, vom 5. Oktober 2020 (Urk. 6/11/2-7) wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gemischte schizoaffektive Störung F 25.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die ambulante Behandlung erfolge seit 28. November 2018 bei ihm. Während der ambulanten Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Medikamente täglich durch das Personal der Spitex verabreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit circa drei Monaten werde aufgrund schwerer depressiver Episode die Spitex ebenfalls für d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Haushalt, vor allem für das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wohnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">putzen, organisiert. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits verschriebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation der </span><span id="_Hlk130998985"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei übernommen und fortgeführt worden. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie seit circa zehn Jahren Stimmen höre, diese seien aber nicht so ausgeprägt gewesen wie in den letzten drei Jahren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit circa fünf Monaten bestehe eine schwere depressive Episode mit leichten psychotischen Symptomen (S. 3). Abwechselnde manische und depressive Phasen mit psychotischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomen würden zu Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionseinschränkungen führen (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der psychischen Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei der Beschwerdeführerin keine Tätigkeit zumutbar. Hinsichtlich Haushalt sei sie aktuell mittelgradig bis deutlich eingeschränkt, deshalb sei vor circa drei Monaten die Spitex bezüglich Wohnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege eingeschaltet worden. Ansonsten werde seit über drei Jahren die Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsführung vom Ehemann und im letzten Jahr von ihrer 15-jährigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tochter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernommen. Bezüglich Kinderbetreuung werde nach Bedarf die Unterstützung von den Schwiegereltern organisiert (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete am 3. September 2021 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisches Gutachten (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Er stellte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 24):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gemischte schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.2) gegenwärtig schwere depressive Episode ohne Hinweise für ein florides psychotisches Erleben unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">antipsychotischer Medikation mit labordiagnostisch nachweisbaren Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mentenspiegeln im therapeutischen Bereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte weiter aus, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung des zweimo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natigen stationär-akutpsychiatrischen Aufenthalts in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der weiteren aktenkundigen I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nformationen über den Krankheits- und Behandlungsverlauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auf der G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rundlage des aktuellen psychopathologischen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des keine Zweifel an einer schweren psychischen Erkrankung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergäben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 24-25)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitpun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der aktuellen Untersuchung habe sich eine erhebliche Beeinträchtigung im Bereich des Antriebs, der Af</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivität sowie im Bereich der kognitiven Funktionen in den Bereichen der Auffassungsgabe,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufmerksamkeit und im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des episodischen Gedächtnisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es fän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sich keine sicheren Hinweise für ein wahnhaftes oder ein florides psychoti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Erleben beziehungsweise Stimmenhören, wobei davon auszugehen sei, dass die psychotische Symptomatik durch die aktuelle antipsychotische Medikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - laborchemisch im Sinne eines wirksamen Serumspiegels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Haldol in Kombina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit Valproinsäure - zurückgedrängt werde und auch die klinisch deutlich erkennbare Sedierung der Beschwerdeführerin gut erkläre. Deutlich erkennbar sei auch die affektive Komponente im Sinne einer höhergradigen depressiven Störung, in Form einer Antriebslosigkeit, Energielosigkeit, Anhedonie und Interesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit mit Auswirkungen auf die Alltagsfunktionalität der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und einem fassbaren Unterstützungsbedarf in der Häuslichkeit (Unterstützung durch den Ehemann und die Kinder, Unterstützu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng durch eine Spitex seit 2020; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konkrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin im Haushalt sei schwierig, da sie in der Exploration keine Angaben zum konkreten Unterstützungsbedarf im Haushalt machen könne. Darüber hinaus stelle sich die Frage, ob die Beschwerdeführerin ihre eigene Leistungsfähigkeit tatsächlich korrekt einschätzen und wiedergeben könne. Ergänzend sei daher zur gutachterlichen Beurteilung eine Haushaltsabklärung vor Ort zu empfehlen. Überwiegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tagesformabhängig in der Zusammenschau in einem Bereich zwischen 40 % - 60 %, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn man berücksichtige, dass eine Unterstützung durch die im Haushalt lebenden Familienangehörige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar sei (S. 29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin verfüge aufgrund der krankheitsimmanent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n erheblichen Beeinträchtigung im Bereich des Antriebs und des Durchhaltevermögens sowie zusätzlicher Überlagerung infolge der Medikation im Sinne einer Sedierung über deutlich begrenzte Ressourcen in allen Mini-ICF-APP-Bereichen. Die konkrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bemessung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung vor Ort möglich. Die Beschwerdeführerin könne ihre Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen im Rahmen ihrer flexibel einteilbaren Tätigkeit im Haushalt zum Teil ausschöpfen (S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine besser angepasste Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt sei nicht erkennbar. Die Beschwerdeführerin sei seit mindestens 2018 nicht in der Lage einer regelmässigen beruflichen Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, wobei festzustellen sei, dass sie in ihrem Leben noch nie einer berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeit nachgegangen sei und über kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne berufliche Ausbildung verfüge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 32</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Schliesslich beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rage, wie viele S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tunden pro Woche eine angepasste Tätigkeit zumutbar sei, wenn die Beschwerdeführerin gleichzeitig gemäss Vorabklärung im Aufgabenbereich beansprucht werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit 0 h/Woche. Sie sei bereits mit Tätigkeiten im Haushalt überfordert und benötige Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung vom Ehemann, den Kindern und offensichtlich auch der Spitex, was sie aber in der aktuellen Untersuchung nicht erwähnt habe. Vor diesem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergrund werde eine Haushaltsabklärung vor Ort empfohlen (S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme des regional</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ärztlichen Dienstes (RAD) vom 5. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(richtig 2022) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssig und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die gezogenen Schlussfolgerungen, insbesondere die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, seien nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeitlich für acht Stunden am Tag arbeitsfähig, bei einer Leistungsfähigkeit von 40 - 60 %, gemittelt 50 %. Aus den Angaben lasse sich gemäss RAD eine Arbeitsfähigkeit von 50 % ermitteln seit Sommer 2018. Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die vom Gutachter beurteilte Arbeitsfähigkeit sich auf die Tätigkeit im Haushalt beziehe, da die Beschwerdeführerin noch nie im ersten Arbeitsmarkt berufstätig gewesen sei. Der Gutachter empfehle eine Haushaltsabklärung (Urk. 6/27/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu klären ist vorab die Qualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin respektive in welchem Umfang sie im Gesundheitsfall erwerbstätig wäre. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abklärungsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei geplant gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie einen Deutschkurs besuchen würde und danach - durch das gute Netzwerk - als Reinigungskraft zu arbeiten beginnen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sobald die jüngste Tochter in der Schule sei (aktuell 1. Klasse). Das geplante Pensum hätte abends ca. zwei bis zweieinhalb Stunden betragen. Aus dem Bekanntenkreis habe die Familie gute Kontakte, welche eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Reinigungsfirmen in Winterthur arbeiten würden. Der Einstieg wäre für die Beschwerdeführerin so möglich gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegnerin qualifizierte sie als 20 % im Erwerb und 80 % im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haushalt tätig (Urk. 6/26/4). Dagegen wendet die Beschwerdeführerin ein, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die geplante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochenarbeitszeit von zehn bis zwölfeinhalb Stunden einem Pensum von 25 % bis 30 % entspreche, weswegen sie als 30 % im Erwerb tätig zu qualifizieren sei (Urk. 1 S. 3-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11. Mai 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten und von der Beschwerdeführerin nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glaubhaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt, dass sie mit der Einschulung ihrer jüngsten Tochter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Sommer 2021) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Tätigkeit in der Reinigungsbranche im Umfang von zwei bis zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einhalb Stunden pro Tag aufgenommen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Ausführungen in Urk. 6/26/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Tabelle der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etriebsüblichen Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen (T03.02.03.01.04.01) betr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die durchschnittliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentliche Arbeitszeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erbringung von so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nstigen Dienstleistungen (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">94-96)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2021 41.9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Woche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Geht man von durchschnittlich 11.25 Stunden pro Woche (2.25 Stunden pro Werktag) aus, so entspricht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Pensum von gerundet 27 %. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis zur Einschulung ihrer jüngsten Tochter als 100 % im Haushalt tätig, nach der Einschulung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab Sommer 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als 27 % im Erwerb und 73 % im Haushalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu qualifizieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es gilt somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter zu prüfen, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin in ihrer Erwerbstätigkeit eingeschränkt ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in BGE 145 V 361 dargelegt, ist in allen Fällen durch die Verwaltung beziehungsweise das Gericht zu prüfen, ob und inwieweit die ärztlichen Experten ihre Arbeitsunfähigkeitsschätzung unter Beachtung der massgebenden Indikatoren (Beweisthemen) hinreichend und nachvollziehbar begründet haben. Dazu ist erforderlich, dass die Sachverständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen den Bogen schlagen zum vorausgehenden medizinisch-psychiatrischen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtensteil (mit Aktenauszug, Anamnese, Befunden, Diagnosen usw.), das heisst sie haben im Einzelnen Bezug zu nehmen auf die in ihre Kompetenz fallenden erhobenen medizinisch-psychiatrischen Ergebnisse fachgerechter klinischer Prüfung und Exploration. Ärztlicherseits ist also </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">substantiiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darzulegen, aus welchen medizinisch-psychiatrischen Gründen die erhobenen Befunde das funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsvermögen und die psychischen Ressourcen in qualitativer, quantitativer und zeitlicher Hinsicht zu schmälern vermögen. Der psychiatrische Sachverständige hat darzutun, dass, inwiefern und inwieweit wegen der von ihm erhobenen Befunde die beruflich-erwerbliche Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, und zwar - zu Vergleichs-, Plausibilisierungs- und Kontrollzwecken - unter Miteinbezug der sonstigen persönlichen, familiären und sozialen Aktivitäten der rentenansprechenden Person (E. 4.3; vgl. auch BGE 148 V 49 E. 6.2.1 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/23) wird bezüglich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it aufgeführt, dass eine besser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste Tätigkeit als jene im Haushalt nicht erkennbar sei (S. 32). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersten Arbeitsmarkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichgesetzt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Denn im Rahmen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Arbeitsverhältnisses sind andere Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nötig als in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer selbständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> flexibel eintei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit im eigenen Haushalt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychiatrische Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch aus, dass die Beschwerdeführerin in den Bereichen des Antriebs und des Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögens sowie in allen Mini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ICF</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">APP-Bereichen erheblich beeinträchtigt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Fähigkeiten sind jedoch unabdingbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Voraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersten Arbeitsmarkt. Insofern wurde von ihm schlüssig und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar dargelegt, dass die Beschwerdeführerin aktuell und mindestens seit 2018 nicht in der Lage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einer regelmässigen beruflichen Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nachzugehen (S. 32). Auch die Frage, wie viele Stunden pro Woche die Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit ausüben könnte, wenn sie gleichzeitig im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig wäre, hat er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">explizit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit 0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h/Woche beantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit begründet, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin bereits mit Tätigkeiten im Haushalt überfordert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ergibt sich somit, dass die Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit schlüssig dargelegt worden sind und dass die Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit mindestens 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/23 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 32-33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Einschätzung hält auch mit Blick auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand. So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht aus dem Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Beschwerdeführerin aufgrund der krankheitsimmanenten erheblichen Beeinträchtigung im Bereich des Antriebs und des Durchhaltevermögens sowie zusätzlicher Überlagerung infolge der Medikation im Sinne einer Sedierung über deutlich begrenzte Ressourcen in allen Mini-ICF-Bereichen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/23 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31). Sie ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund ihres Störungsbildes erheblich in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens beeinträchtigt (S. 29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt somit die Einschränkung im Haushalt zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während die Beschwerdegegnerin gestützt auf den Abklärungsbericht betreffend die Abklärung vom 2. Februar 2022 davon ausging, dass die Beschwerdeführerin zu 25.10 % eingeschränkt sei (Urk. 6/26), machte die Beschwerdeführerin geltend, es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine höhergradige Einschränkung von 54.1 % vor (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX048"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG entspricht der Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (Art. 6 ATSG; BGE 130 V 97 E. 3.2). Bei der Bemessung der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht von erheblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtsprechung zugrunde liegenden, in Art. 159 Abs. 2 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Schweizerischen Zivilgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">buchs (ZGB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen den Ehegatten und in Art. 272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), sondern nur freiwillig erfüllt werden können, an der Schadenminderungspflicht der im Haushalt beschäftigten Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Erwerbsbereich darauf abzustellen ist, ob die verbleibende Erwerbsfähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haushaltbereich davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumutbar ist, unabhängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3600 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung, KSIR, gültig ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar.</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge</span><span>benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen.</span></p><p><span> </span><span>Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span>führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist dem Abklärungsbericht insgesamt eine Einschränkung von 25.10 % zu entnehmen (Urk. 6/26). Diese steht im Widerspruch zu der gutachterlichen Einschätzung, wonach die Leistungsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin überwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ahrscheinlich unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der zumutbaren Unterstützung der Familienangehörigen bei 40 - 60 % lieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/23/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gespräch zu Haushaltsabklärung fand am 2. Februar 2022 virtuell statt (Urk. 6/26/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob dadurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die räumlichen und örtlichen Verhältnisse der Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson bekannt waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 5.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist zumindest fraglich. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann aber offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelassen werden, da vorliegend ohnehin nicht auf den Abklärungsbericht abgestellt werden kann, wie nachfolgend zu zeigen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Divergenzen der Einschätzung der Abklärungsperson, welche auf eine Einschränkung im Haushaltsbereich von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt 25.10 % schloss (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/26/9), zur gutachterlichen Schätzung einer 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60 %igen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushalt (vgl. E. 3.3), stellt sich die Frage, ob die Abklärungsperson den sich aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemischten schizoaffektiven Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergebenden Einschränkungen genügend Rechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getragen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Neben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der schweren depressiven Episode (Urk. 6/23/24) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einhergehenden erheblichen Beeinträchtigung im Bereich des Antriebs und der Affektivität sowie im Bereich der kognitiven Funktionen (Urk. 6/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/25) muss auch berücksichtigt werden, dass die Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des schizoiden Anteils der Erkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chpotente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychotische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">edikamente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einnehmen muss. Diese führen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie im Gutachten eindrücklich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer zunehmenden Antriebsstörung und Müdigkeit (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/28). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das wird auch dadurch deutlich, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täglich zwischen 8:00 und 10:00 Uhr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreuung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Spitex benötigt, damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Medikamenteneinnahme gewährleistet ist. Auch würde die Spitex versuchen, die Beschwerdeführerin für einen Spaziergang zu motivieren. Danach gehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder ins Bett.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch am Nachmittag lege sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder ins Bett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis jemand am späten Nachmittag nach Hause komme (Urk. 6/26/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist davon auszugehen, dass eine rasche Erschöpfbarkeit im Haushaltsbereich aufgrund der grundsätzlich freien Einteilbarkeit der Arbeiten und der Möglichkeit zur Einlegung von Pausen im Falle eines kleinen bis durchschnittlichen Haushaltes im Regelfall keine übermässigen Einschränkungen nach sich zieht (Urteil des Bundesgerichts 9C_55/2021 vom 1. Juli 2021 E. 4.2). Die Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konstellation der Beschwerdeführerin mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderjährigen Kindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt eine freie Einteilbarkeit der Aufgaben jedoch nur in beschränktem Umfang zu, können doch zum Beispiel das Kochen wie a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch die K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inderbetreuung gerade nicht aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schoben werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen Umständen wird im Abklärungsbericht zumindest nicht nachvollziehbar Rechnung getragen, was vermuten lässt, dass es der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person nur beschränkt möglich war, das Ausmass des Leidens und der damit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundenen Einschränkungen zu erkennen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde im Abklärungsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine doch erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitwirkung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitstätigen Ehemannes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der ebenfalls 100 % arbeitstätigen ältesten Tochter der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in nahezu allen Bereichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, morgend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Betreuung der Kinder, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnungspflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Wäsche- und Kleider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26/6-8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitberücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und es ist dem Bericht nicht abschliessend zu entnehmen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in welchem Umfang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Mithilfe auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwiegereltern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde. Jedenfalls lässt sich aus de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Formulierung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Eltern des Ehemannes für die Famil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e kochen (Urk. 6/26/6) oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Erwähnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Dritthilfe durch die Eltern bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wäsche und Kleiderpflege (Urk. 6/26/8), darauf schliessen, dass die Beschwerdegegnerin die Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht ebenfalls auf die Schwiegereltern ausgedehnt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den Schwiegereltern handelt es sich um Drittpersonen, die nicht im selben Haushalt leben. Zwar ist gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung in Bezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Haushaltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumutbar ist, unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 133 V 504 E. 4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend erscheint jedoch die Ausdehnung der Schadenminderungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Schwiegereltern in den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ernährung, Wohnungspflege, Wäsche und Kleiderpflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überspannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter gilt es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">al pro Monat gesundheitsbedingt durch die Spitex bei der Wohnungsreinigung unterstützt wird (Urk. 6/26/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der gesamten Umstände, der Schwächen des Abklärungsberichts und der schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychischen Erk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rankung der Beschwerdeführerin mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">starke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> antipsychotische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikamente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich verstärkend negativ auf die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich auswirken, recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt es sich vorliegend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den nachvollziehbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Feststellungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychisch bedingten Behinderung (E. 5.2.2) mehr Gewicht beizumessen. Entsprechend ist gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von einer 50%igen Einschränkung im Aufgabenbereich auszugehen (Mittelwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gutachterlich attestierten Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 60 %, vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_782/2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. April 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin zu prüfen, wobei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab Sommer 2021 als 27 % im Erwerb und 73 % im Haushalt zu qualifizieren ist (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichtet (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gutachterlich attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin gilt seit 2018 (vgl. E. 4.3.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">omit wäre das gesetzliche Wartejahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 Abs. 1 lit. b IVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens Ende 2019 abgelaufen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die IV-Anmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte jedoch verspätet erst am 21. J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uni 2020, wobei sie erst am 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2020 bei der Beschwerdegegnerin eingegangen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss Art. 29 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folglich Februar 2021. Da die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt im Gesundheitsfall noch nicht erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre (da ihre jüngste Tochter erst im Sommer 2021 eingeschult wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist sie bis Juli 2021 als 100 % im Aufgabenbereich (Haushalt) zu qualifizieren. Bei einer Einschränkung von 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 5.5.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich dadurch ein IV-Grad von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%. Somit besteht für die Zeit von Februar bis Juli 2021 ein Anspruch auf eine halbe Rente der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im August 2021 erfolgte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie bereits ausgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Einschulung der jüngsten Tochter der Beschwerdeführerin und die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab diesem Zeitpunkt im Gesundheitsfall zu 27 % erwerbstätig. Bei einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit im Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert ein Teil-Invaliditätsgrad von 27 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (27 % x 100 %)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Haushalt ist die Beschwerdeführerin entsprechend zu 73 % zu qualifizieren. Bei einer Einschränkung von 50 % ergibt sich daraus ein Teil-Invaliditätsgrad von 36.5 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Aufgabenbereich (73 % x 50 %)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus ergibt sich ein Gesamt-Invaliditätsgrad von (gerundet) 64 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (27 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">+</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">36.5 %)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Somit hat die Beschwerdeführerin ab August 2021 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist entsprechend gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissen und die angefochtene Verfügung unter Feststellung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzusetzen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Als weitere Bemessungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien nennt § 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVGer den Zeitaufwand und die Barauslagen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_Hlk127351052"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Sozia</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">l</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Mai</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 20</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">22</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben und es wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> festgestellt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in von</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Februar</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 20</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">21 bis 31. Juli 2021</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">halbe</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Invalidenrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und ab 1. August 2021 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, de</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLangone</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>