<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00323</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206244&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00323</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.10.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 27.06.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Heimtaxen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Taxen für den Aufenthalt in einem Pflegeheim<br/><br/>Der Tod der Patientin während des Rekursverfahrens führt nicht dazu, dass das Rekursverfahren als gegenstandslos abzuschreiben wäre. Mit dem Tod sind die Taxschulden kraft Universalsukzession auf die Erben übergegangen. Dagegen sprechen auch keine sozialversicherungsrechtlichen Überlegungen (E. 2). Der Ehemann der Patientin ist gegenüber dem Pflegeheim als Vertreter seiner Frau aufgetreten, weshalb der Auffassung der Beschwerde führenden Erben nicht zu folgen ist, eine Bevollmächtigung des Ehemanns habe nie bestanden oder diese sei mit dem Eintritt der Urteilsunfähigkeit der Patientin erloschen (E. 3).<br/>Die Taxen sind Benützungsgebühren. Sie haben unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine genügende gesetzliche Grundlage in der Verordnung der Gemeindeexekutive (E. 4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BENÃTZUNGSGEBÃHR">BENÃTZUNGSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESETZLICHE GRUNDLAGE">GESETZLICHE GRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEIMTAXEN">HEIMTAXEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HILFLOSENENTSCHÃDIGUNG">HILFLOSENENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENDECKUNGSPRINZIP">KOSTENDECKUNGSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEHEIM">PFLEGEHEIM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TAXFORDERUNG">TAXFORDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNIVERSALSUKZESSION">UNIVERSALSUKZESSION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHT">VOLLMACHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 43bis AHVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 164 Abs. I lit. d BV</span><br/><span class="gerade">Art. 42 IVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 35 Abs. I OR</span><br/><span class="gerade">Art. 560 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A trat am 27. MÃ¤rz 2001 in das Pflegezentrum G der Stadt ZÃ¼rich ein. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes wurden die anstehenden Fragen von Anfang an jeweils mit ihrem Ehemann B besprochen, dem auch die Rechnungen zugestellt wurden. Nachdem das Pflegezentrum festgestellt hatte, dass A bereits im Zeitpunkt ihrer Aufnahme in das Pflegezentrum gestÃ¼tzt auf die Sozialversicherungsgesetzgebung HilflosenentschÃ¤digungen bezogen hatte, stellte es ihr nachtrÃ¤glich fÃ¼r die Zeit vom 1. April 2001 bis 30. August 2003 Rechnung fÃ¼r zusÃ¤tzlichen Betreuungsaufwand von insgesamt Fr. 24'092.05. B bestritt diese Forderung, worauf das Pflegezentrum die Betreibung einleitete, wogegen B am 17. November 2003 Rechtsvorschlag erhob. Hierauf verpflichtete das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt ZÃ¼rich A, vertreten durch ihren Ehemann B, am 22. Dezember 2003 zur Zahlung des Betrages von Fr. 24'092.05, wovon Fr. 23'232.10 ab 3. September 2003 sowie Fr. 859.95 ab 1. Oktober 2003 zu 5 % zu verzinsen seien; in diesem Umfang werde der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 901 des Betreibungsamts ZÃ¼rich aufgehoben. Die Kosten fÃ¼r diese VerfÃ¼gung von Fr. 120.- wurden A auferlegt. Das Departement stÃ¼tzte sich dabei auf Art. 3 Abs. 2 lit. b der Verordnung des Stadtrats Ã¼ber die Aufnahme von Patienten und Patientinnen in die stÃ¤dtischen Krankenheime und deren Tagesheime vom 11. MÃ¤rz 1998 (fÃ¼r die Rechnungstellung ab 1. April 2001 bis 30. Juni 2002; im Folgenden Taxverordnung oder aAKTV) bzw. auf Art. 3 Abs. 2 lit. b der Verordnung Ã¼ber die Aufnahme von Patientinnen und Patienten in die stÃ¤dtischen Krankenheime und deren Tageszentren vom 22. Mai 2002 (fÃ¼r die Rechnungstellung ab 1. Juli 2002 bis 30. August 2003; im Folgenden Taxverordnung oder AKTV). GemÃ¤ss diesen gleichlautenden Bestimmungen wird "besonderer Betreuungsaufwand" zusÃ¤tzlich zur Tagestaxe verrechnet, wobei sich diese Sonderverrechnung nach der HÃ¶he einer von der Sozialversicherung effektiv ausgerichteten HilflosenentschÃ¤digung bemisst. </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob der durch A bzw. deren Ehemann neu bestellte Rechtsvertreter am 21. Januar 2004 Einsprache. Darin wurde geltend gemacht, fÃ¼r die GebÃ¼hrenauflage fehle die erforderliche gesetzliche Grundlage; ferner stehe der GebÃ¼hrenauflage schÃ¼tzenswertes Vertrauen entgegen, sei doch B bei der Aufnahme seiner Ehefrau in das Pflegezentrum seitens der Heimleitung erklÃ¤rt worden, dass lediglich die Tagestaxe (von damals Fr. 147.50) geschuldet sei; eventualiter wurde eine Reduktion der ZusatzgebÃ¼hr verlangt, indem bei deren Bemessung einerseits den vom Ehemann geleisteten Pflegeaufwendungen (durch eine Reduktion mindestens auf die HÃ¤lfte) und anderseits verschiedenen Spitalaufenthalten von A Rechnung zu tragen sei. In teilweiser Gutheissung der Einsprache beschloss der Stadtrat ZÃ¼rich am 29. September 2004, den GebÃ¼hrenbetrag von Fr. 24'092.05 unter BerÃ¼cksichtigung eines Spitalaufenthaltes vom 23. bis zum 27. Oktober 2003 um Fr. 360.65 (13 x Fr. 27.74) auf Fr. 23'731.40 herabzusetzen, wovon 22'871.45 ab 3. September 2003 und Fr. 859.95 ab 1. Oktober 2003 zu 5 % zu verzinsen seien; im Umfang der bestÃ¤tigten GebÃ¼hrenauflage werde der Rechtsvorschlag aufgehoben; die Einsprachekosten von insgesamt Fr. 512.- wÃ¼rden der Einsprecherin auferlegt. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A durch ihren Rechtsvertreter am 19. November 2004 Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich, mit dem Hauptantrag, es sei festzustellen, dass die vor­instanzlichen VerfÃ¼gungen vom 22. Dezember 2003 und vom 29. September 2004 nichtig seien; ferner seien die fÃ¼r die Rekurrentin angezeigten vormundschaftlichen Massnahmen zu ergreifen, wobei als allfÃ¤lliger Beirat bzw. Vormund B zu bestellen sei; eventualiter wurde die Aufhebung des Beschlusses des Stadtrats vom 29. September 2004 beauftragt. </p> <p class="Urteilstext">A verstarb am 17. Mai 2005, worauf das Rekursverfahren sistiert und nach Vorliegen der Erbbescheinigung â unter Einbezug der Erben als Rekurrierende anstelle der Verstorbenen â wieder aufgenommen wurde. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 15. Juni 2006 ab. Die Einsprache- und die Rekurskosten auferlegte er den vier Rekurrierenden unter solidarischer Haftung zu je einem Viertel.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 15. August 2006 beantragten die Erben von A dem Verwaltungsgericht, das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; eventuell sei die Nichtigkeit der DepartementsverfÃ¼gung vom 22. Dezember 2003 und des Stadtratsbeschlusses vom 29. September 2004 festzustellen; subeventuell sei der Entscheid des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 15. Juni 2006 aufzuheben; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</p> <p class="Urteilstext">Der Stadtrat von ZÃ¼rich beantragte am 5. Oktober 2006 Abweisung der Beschwerde. Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete auf Vernehmlassung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Ihren Hauptantrag, das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben, begrÃ¼nden die BeschwerdefÃ¼hrenden damit, dass sie als Erben der A fÃ¼r die gegen die Verstorbene geltend gemachte GebÃ¼hrenforderung nicht belangt werden kÃ¶nnten, weil es sich bei der HilflosenentschÃ¤digung nach Art. 43bis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) und Art. 42 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 Ã¼ber die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) um einen hÃ¶chstpersÃ¶nlichen Anspruch der versicherten Person handle, welcher nach Art. 22 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 Ã¼ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) weder abtretbar noch verpfÃ¤ndbar sei. Die Geltendmachung der streitbetroffenen Forderung gegenÃ¼ber den Erben sei unvereinbar mit der hÃ¶chstpersÃ¶nlichen Natur des Anspruchs auf HilflosenentschÃ¤digung (Beschwerde Ziffern 8 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Vorweg ist festzuhalten, dass die Argumentation der BeschwerdefÃ¼hrenden von vornherein keine Grundlage fÃ¼r eine Abschreibung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden kÃ¶nnte. A ist wÃ¤hrend der Pendenz des Rekursverfahrens verstorben. WÃ¼rde die Argumentation der BeschwerdefÃ¼hrenden zutreffen, kÃ¶nnte dies hÃ¶chstens zu einer Aufhebung des Rekursentscheids mit der BegrÃ¼ndung fÃ¼hren, der Bezirksrat hÃ¤tte das Rekursverfahren als gegenstandslos abschreiben mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das Verwaltungsgericht hatte sich im Urteil VB.1989.000129 vom 31. Januar 1990 (teilweise verÃ¶ffentlicht in RB 1990 Nr. 109) mit einer mit Art. 3 Abs. 2 lit. b aAKTV bzw. AKTV vergleichbaren kommunalen Taxordnung zu befassen, die vorsah, dass Patienten mit Anspruch auf eine HilflosenentschÃ¤digung diese in der Regel zusÃ¤tzlich zur Heimtaxe zu entrichten hÃ¤tten. Die damaligen BeschwerdefÃ¼hrenden (ebenfalls Erben einer verstorbenen Patientin) machten geltend, wegen der hÃ¶chstpersÃ¶nlichen Natur des Anspruchs auf HilflosenentschÃ¤digung sei die das Pflegeheim betreibende Gemeinde nicht (auch nicht gegenÃ¼ber der Patientin zu deren Lebzeiten) befugt, die streitbetroffene Zusatztaxe zu erheben, weil dies auf eine unzulÃ¤ssige Zwangsabtretung der HilflosenentschÃ¤digung hinauslaufe. Das Verwaltungsgericht verwarf diese RÃ¼ge mit folgender BegrÃ¼ndung (a.a.O., unverÃ¶ffentlichte E. 3): Der grundsÃ¤tzlich nur im Rahmen von Art. 76/76bis der Verordnung Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; vgl. heute Art. 22 Abs. 2 ATSG) abtretbare Anspruch des Patienten auf HilflosenentschÃ¤digung nach Art. 43bis AHVG werde durch die Erhebung der streitbetroffenen Zusatztaxe nicht berÃ¼hrt. Das Pflegeheim habe die der verstorbenen Patientin zustehende HilflosenentschÃ¤digung weder von der Ausgleichskasse direkt gefordert, noch sich den Anspruch der Berechtigten abtreten lassen. Die streitbetroffene Bestimmung der Taxverordnung wolle lediglich die Sonderverrechnung einer besonders aufwendigen Pflege ermÃ¶glichen. Die Bestimmung setze voraus, dass eine den Anspruch auf EntschÃ¤digung nach Art. 43bis AHVG begrÃ¼ndende schwere Hilflosigkeit bei hospitalisierten Patienten in der Regel eine besonders aufwendige Pflege bedinge. Der Anspruch auf HilflosenentschÃ¤digung werde damit als Massstab fÃ¼r das BedÃ¼rfnis nach einer besonders aufwendigen Pflege genommen; zugleich diene die HÃ¶he der EntschÃ¤digung als Bemessungsgrundlage fÃ¼r die deswegen zu erhebende Zusatztaxe. Mit dieser Zwecksetzung verletze die Bestimmung weder Art. 43bis AHVG noch Art. 76 AHVV; vielmehr stehe sie im Einklang mit dem Zweck der HilflosenentschÃ¤digung, welche zum Unterhalt der Berechtigten verwendet werden mÃ¼sse. </p> <p class="Erwgung2">Art. 3 Abs. 2 lit. b der hier in Frage stehenden stadtzÃ¼rcherischen Taxordnung in der vorliegend anwendbaren Fassung trÃ¤gt der zitierten ErwÃ¤gung schon nach seinem Wortlaut Rechnung. Aus der genannten ErwÃ¤gung ergibt sich aber zugleich, dass auch der Einwand der heutigen BeschwerdefÃ¼hrenden (die â anders als die BeschwerdefÃ¼hrenden im Fall VB.1989.00129 â nicht eine Bundesrechtswidrigkeit der kommunalen Regelung geltend machen, sondern lediglich einwenden, wegen der hÃ¶chtspersÃ¶nlichen Natur des Anspruchs auf HilflosenentschÃ¤digung kÃ¶nne die Zusatztaxe ihnen gegenÃ¼ber als Erben der verstorbenen Patientin nicht mehr geltend gemacht werden) unbegrÃ¼ndet ist. Der Bezirksrat ist im Rekursentscheid (E. 2.2) zutreffend davon ausgegangen, dass mit dem Tod von A am 17. Mai 2005 deren Taxschulden kraft Universalsukzession nach Art. 560 des Zivilgesetzbuches (ZGB) auf die Erben Ã¼bergegangen seien. Weil nach dem Gesagten die Rechtsnatur der HilflosenentschÃ¤digung der Geltendmachung der streitbetroffenen Taxforderung gegenÃ¼ber den Erben nicht entgegensteht, hat er sich zudem in diesem Zusammenhang zu Recht auch auf den verwaltungsgerichtlichen Entscheid VB.2003.00478 vom 5. Februar 2004 (E. 2.2) berufen. Aus diesem Urteil lÃ¤sst sich jedenfalls nichts fÃ¼r den Standpunkt der BeschwerdefÃ¼hrenden ableiten. Demzufolge ist das Rekursverfahren mit dem Tod von A materiell nicht gegenstandslos geworden und durfte es prozessual unter Einbezug der Universalerben fortgesetzt werden (zur prozessualen ZulÃ¤ssigkeit eines Parteiwechsels im Fall einer Universalsukzession vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 106).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Seinen (erstmals im Rekursverfahren eingenommenen) Standpunkt, die GebÃ¼hrenverfÃ¼gung des Gesundheits- und Umweltdepartements vom 22. Dezember 2003 sei nichtig, begrÃ¼ndete der Rechtsvertreter von A (Rechtsanwalt F) in der Rekursschrift vom 19. Dezember 2004 damit, dass die Patientin bereits bei der Zustellung der Rechnung im Juni 2003 urteilsunfÃ¤hig gewesen sei. Selbst wenn sie zuvor ihren Ehemann bevollmÃ¤chtigt hÃ¤tte, wÃ¤re die BevollmÃ¤chtigung mit dem Eintritt der UrteilsunfÃ¤higkeit nach Art. 35 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) erloschen. Vor Erlass der VerfÃ¼gung vom 22. Dezember 2003 hÃ¤tte das Departement daher abklÃ¤ren mÃ¼ssen, ob die Rekurrentin vormundschaftlicher Massnahmen â insbesondere der Bestellung eines gesetzlichen Vertreters in der Form eines Beirates oder Vormundes â bedÃ¼rfe. Der Stadtrat machte hierauf in der Rekursantwort geltend, A sei nach dem DafÃ¼rhalten der Ãrzte bereits beim Heimeintritt im MÃ¤rz 2001 urteilsunfÃ¤hig gewesen. </p> <p class="Erwgung2">Der Bezirksrat erwog, nach Art. 35 Abs. 1 OR und der dazu entwickelten Rechtsprechung (BGE 132 III 222) fÃ¼hre der Eintritt der UrteilsunfÃ¤higkeit einer Person nicht zwangslÃ¤ufig zum ErlÃ¶schen einer allenfalls zuvor erteilten BevollmÃ¤chtigung. Ob eine solche (zuvor erteilte) BevollmÃ¤chtigung bestanden habe, liess der Bezirksrat offen, weil sich die Berufung der Rekurrierenden auf die fehlende BevollmÃ¤chtigung als rechtsmissbrÃ¤uchlich im Sinn von Art. 2 Abs. 2 ZGB erweise (Rekursentscheid E. 4): B sei gegenÃ¼ber dem Pflegezentrum wie auch gegenÃ¼ber dem Gesundheitsdepartement bis zur Rekurserhebung konsequent als Vertreter von A aufgetreten, indem er sich beim Heimeintritt seiner Ehefrau als solchen ausgegeben, jeweils die Bezahlung der Rechnungen des Pflegezentrums veranlasst, den Zahlungsbefehl entgegengenommen und namens seiner Frau dagegen Rechtsvorschlag erhoben habe. FÃ¼r die Vertretung seiner Frau im Einspracheverfahren vor dem Stadtrat habe er sodann Rechtsanwalt F mandatiert. Mit dem erstmals im Rekurs erhobenen Einwand, es habe nie eine BevollmÃ¤chtigung des Ehemannes bestanden bzw. eine solche sei mit dem Eintritt der UrteilsunfÃ¤higkeit von A erloschen, setzten sich die Rekurrierenden in Widerspruch zum bisherigen Verhalten von B. Aufgrund dieses Verhaltens habe das Pflegezentrum berechtigterweise erwarten dÃ¼rfen, dass B die anfallenden PflegegebÃ¼hren im Namen seiner Frau bezahlen werde, was er denn auch bezÃ¼glich der normalen Tagestaxen widerspruchslos getan habe. â Die Berufung auf die UrteilsunfÃ¤higkeit von A bzw. die hieraus abgeleitete Nichtigkeit der streitbetroffenen GebÃ¼hrenauflage sei aber auch deswegen rechtsmissbrÃ¤uchlich, weil B bei Rekurserhebung zugleich beantragt habe, ihn im Rahmen vormundschaftlicher Massnahmen als gesetzlichen Vertreter einzusetzen. WÃ¤re diesem Antrag (zu Lebzeiten von A) gefolgt worden, so hÃ¤tte dies zwar zu einer Wiederholung der streitbetroffenen Rechnungstellung gefÃ¼hrt. Es kÃ¶nne indessen ausgeschlossen werden, dass sich B als gesetzlicher Vertreter anders denn als gewillkÃ¼rter verhalten hÃ¤tte, was zeige, dass die Berufung auf fehlende BevollmÃ¤chtigung keinem schÃ¼tzenswerten Interesse, sondern lediglich der ProzessverzÃ¶gerung diene. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Diese ErwÃ¤gungen Ã¼berzeugen, weshalb vorab auf sie verwiesen werden kann (§ 28 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 70 VRG). Was die BeschwerdefÃ¼hrenden dagegen vorbringen, vermag die zutreffende Beurteilung der Vorinstanz nicht zu entkrÃ¤ften. Im Ãbrigen durfte die Heimleitung aufgrund der vorliegenden UmstÃ¤nde schon beim Eintritt von A von einer (noch im urteilsfÃ¤higen Zustand erteilten, stillschweigenden) BevollmÃ¤chtigung ausgehen, und zwar selbst dann, wenn B sich damals nicht ausdrÃ¼cklich (mÃ¼ndlich) als Vertreter bezeichnet hat (vgl. Beschwerdeschrift Ziffer 19). FÃ¼r diese Annahme spricht auch dessen Verhalten nach dem Heimeintritt, wie es im Rekursentscheid zutreffend geschildert wird, namentlich der Umstand, dass B namens seiner Ehefrau am 17. November 2003 Rechtsvorschlag erhoben hat. Entgegen ihrer Auffassung (Beschwerdeschrift Ziffer 20) kÃ¶nnen die BeschwerdefÃ¼hrenden in diesem Zusammenhang aus Art. 74 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 (SchKG; SR 281.1) nichts zu ihren Gunsten ableiten. </p> <p class="Erwgung2">Soweit sie sodann den behaupteten Mangel lediglich in der "Zustellung" der Rechnung und der VerfÃ¼gung an B erblicken (vgl. Beschwerdeschrift Ziffer 24), ist dem entgegenzuhalten, dass aus einem solchen â <i>prozessualen</i> â (Zustellungs-)Fehler von vornherein nicht auf Nichtigkeit der betreffenden VerfÃ¼gung geschlossen werden kÃ¶nnte. Aus Zustellungsfehlern kann ein Betroffener nur insoweit etwas zu seinen Gunsten ableiten, als ihm hieraus Nachteile erwachsen sind. Ein solcher Nachteil ist jedoch hier nicht ersichtlich, haben die BeschwerdefÃ¼hrenden bzw. ihre RechtsvorgÃ¤ngerin doch im Einsprache-, Rekurs- und Beschwerdeverfahren sÃ¤mtliche (sonstigen) EinwÃ¤nde gegen die streitbetroffene GebÃ¼hrenauflage vorbringen kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zu prÃ¼fen bleibt der Einwand, fÃ¼r die Erhebung der streitbetroffenen Zusatztaxe bedÃ¼rfe es einer formellen gesetzlichen Grundlage, die hier fehle, weil die Taxordnung vom Stadtrat erlassen worden sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bedÃ¼rfen Ã¶ffentliche Abgaben â abgesehen von KanzleigebÃ¼hren â einer Grundlage in einem formellen Gesetz. Delegiert das Gesetz die Kompetenz zur Festlegung einer Abgabe an den Verordnungsgeber, so muss er zumindest den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Abgabe und deren Bemessungsgrundlage selber festlegen (vgl. auch Art. 164 Abs. 1 lit. d der Bundesverfassung vom 18. April 1999). FÃ¼r gewisse Arten von Kausalabgaben kÃ¶nnen jedoch die Anforderungen an die formellgesetzlichen Vorgaben gelockert werden, wenn das Mass der Abgabe durch Ã¼berprÃ¼fbare verfassungsrechtliche Prinzipien (Kostendeckungs- und Ãquivalenzprinzip]) begrenzt wird und nicht allein der Gesetzesvorbehalt diese Schutzfunktion erfÃ¼llt. Die mÃ¶gliche Lockerung betrifft in diesen FÃ¤llen allerdings nur die formellgesetzlichen Vorgaben zur Bemessung, nicht aber die Umschreibung des Kreises der Abgabepflichtigen und des Gegenstands der Abgabe (BGE 130 I 113 E. 2.2 mit Hinweisen; Adrian HungerbÃ¼hler, GrundsÃ¤tze des Kausalabgaberechts, ZBl 104/2003, S. 505 ff., S. 516; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 2703). </p> <p class="Erwgung2">Nach dem Kostendeckungsprinzip (Prinzip der Gesamtkostendeckung) sollen die GesamteingÃ¤nge an Kausalabgaben den Gesamtaufwand fÃ¼r den betreffenden Verwaltungszweig nicht Ã¼bersteigen. Das Ãquivalenzprinzip, das fÃ¼r den Bereich der Kausalabgaben das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip und das WillkÃ¼rverbot konkretisiert, verlangt, dass eine Kausalabgabe nicht in einem offensichtlichen MissverhÃ¤ltnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung oder des abgegoltenen Vorteils stehen darf und sich in vernÃ¼nftigen Grenzen bewegen muss. Wo es sich um auch privatwirtschaftlich angebotene GÃ¼ter handelt, kann als Massstab der Marktwert herangezogen werden. Bei GebÃ¼hren bemisst sich der Wert der Leistung sonst nach dem Nutzen, den sie dem Pflichtigen bringen, oder nach dem Kostenaufwand des konkreten Verwaltungszweiges, wobei schematische, auf Wahrscheinlichkeit und Durchschnittserfahrungen beruhende MassstÃ¤be angelegt werden dÃ¼rfen; es ist nicht erforderlich, dass die GebÃ¼hren in jedem Fall â im Sinn eines Einzelkostendeckungsprinzips â genau dem Verwaltungsaufwand entsprechen; sie sollen indessen nach sachlich vertretbaren Kriterien bemessen sein und nicht Unterscheidungen treffen, fÃ¼r die keine vernÃ¼nftigen GrÃ¼nde ersichtlich sind (HungerbÃ¼hler, S. 520 und 522 f.; HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2704). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Vorinstanz hat die streitbetroffene GebÃ¼hr als so genannte BenÃ¼tzungsgebÃ¼hr qualifiziert. DafÃ¼r finde sich eine gesetzliche Grundlage in §§ 5 und 39 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG; LS 810.1), in § 63 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG, LS 131.1) in Verbindung mit § 9 der regierungsrÃ¤tlichen Verordnung Ã¼ber die GebÃ¼hren der GemeindebehÃ¶rden vom 8. Dezember 1966 (GebÃ¼hrenV, LS 681) sowie in § 139 GemeindeG in Verbindung mit § 8 des Finanzhaushaltsgesetzes vom 2. September 1979 (FHG, LS 611). Diese kantonalen Vorschriften regelten allerdings lediglich die objektive und subjektive GebÃ¼hrenpflicht, mithin den Gegenstand der Abgabe und den Kreis der Abgabepflichtigen, wÃ¤hrend die GebÃ¼hrenbemessung ausschliesslich in den vom Stadtrat ZÃ¼rich erlassenen Taxordnungen geregelt sei. Das kÃ¶nne aber im Hinblick darauf hingenommen werden, dass die ÃberprÃ¼fung der Abgabe bezÃ¼glich ihrer Bemessung anhand des Ãquivalenz- und des Kostendeckungsprinzips mÃ¶glich sei. Letzteres komme namentlich auch bei der Bemessung der BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren fÃ¼r die Inanspruchnahme kommunaler Ã¶ffentlicher Anstalten zur Anwendung; neben dem ohnehin anwendbaren Ãquivalenzprinzip sei es daher ebenfalls geeignet, die HÃ¶he von Spitaltaxen zu begrenzen. Die vom Pflegezentrum erbrachten Leistungen wiesen zudem einen Marktwert auf, wÃ¼rden doch in der Region ZÃ¼rich zahlreiche private Institutionen dieselben Leistungen anbieten (Rekursentscheid E. 5).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Was in der Beschwerdeschrift (Ziffern 25 ff.) dagegen vorgebracht wird, vermag diese Beurteilung nicht zu entkrÃ¤ften. Wie das Verwaltungsgericht im (bereits erwÃ¤hnten, vgl. vorn E. 2.2) Urteil vom 31. Januar 1990 erkannt hat, lÃ¤sst es das LegalitÃ¤tsprinzip zu, dass die Bemessung von BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren eines Krankenheimes durch den kommunalen Verordnungsgeber geordnet wird. Weil sich die Vorinstanz im vorliegenden Fall unter anderem auch auf jenes Urteil stÃ¼tzt, kann vorab auf dessen ErwÃ¤gungen (publiziert in RB 1990 Nr. 109) verwiesen werden. Namentlich ist daran festzuhalten, dass Taxabgaben von Kranken- und Pflegeheimen der abgaberechtlichen Kategorie der BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren zuzuordnen sind (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2631). Das gilt insbesondere auch fÃ¼r die hier streitbetroffene Zusatztaxe, woran der Umstand, dass diese in der HÃ¶he der effektiv ausgerichteten HilflosenentschÃ¤digung erhoben wird, entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden (Beschwerdeschrift Ziffer 31) nichts zu Ã¤ndern vermag (vgl. vorn E. 2.2). ErgÃ¤nzend zum verwaltungsgerichtlichen Urteil vom 31. Januar 1990 ist entsprechend der zutreffenden Beurteilung der Vorinstanz klarzustellen, dass bei PflegeheimgebÃ¼hren auch das Kostendeckungsprinzip als Ersatz fÃ¼r eine formellgesetzliche Grundlage in Betracht kommt; dies nicht nur deswegen, weil sie grundsÃ¤tzlich den so genannten kostenabhÃ¤ngigen Kausalabgaben zuzurechnen sind (vgl. zu dieser Kategorie HungerbÃ¼hler, S. 517), sondern auch deswegen, weil ihnen im Hinblick auf das bestehende Angebot privater Institutionen mit gleichen Leistungen ein Marktwert zukommt, was selbst bei kostenunabhÃ¤ngigen Kausalabgaben den Verzicht auf eine formelle gesetzliche Grundlage bezÃ¼glich deren Bemessung erlaubt (vgl. HungerbÃ¼hler, S. 519).</p> <p class="Erwgung2">In der Beschwerde wird sodann geltend gemacht, das genannte Urteil des Verwaltungsgerichts vom 31. Januar 1990 halte vor der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Erfordernis einer fomellgesetzlichen Grundlage nicht mehr stand. Dies trifft indessen nicht zu. Aus dem in diesem Zusammenhang einzig angefÃ¼hrten BGE 130 I 113 kÃ¶nnen die BeschwerdefÃ¼hrenden ebenso wenig etwas zu ihren Gunsten ableiten, wie aus dem beigelegten Bericht des Beauftragten in Beschwerdesachen der Stadt ZÃ¼rich, worin auf diesen Bundesgerichtsentscheid Bezug genommen wird. Anlass fÃ¼r diesen Bericht war eine Revision der stadtrÃ¤tlichen Aufnahme- und Taxverordnung fÃ¼r Altersheime, mit welcher ZuschlÃ¤ge fÃ¼r besonderen Betreuungsaufwand neu auch fÃ¼r solche Heime eingefÃ¼hrt wurden. Im Bericht werden gegen diese NeueinfÃ¼hrung ohne formell gesetzliche Grundlage Bedenken geÃ¤ussert, dies unter Hinweis auf BGE 130 I 113 E. 2.4, wo das Bundesgericht festhielt, der den UniversitÃ¤tskantonen zustehende Anpassungsspielraum erlaube es ihnen nicht, auf dem Verordnungsweg ihre StudiengebÃ¼hren beliebig zu erhÃ¶hen; falls es um den grundsÃ¤tzlichen bildungspolitischen Entscheid gehe, einen wesentlich hÃ¶heren Anteil des staatlichen Aufwandes als bisher den Studierenden zu Ã¼berbinden oder gar kostendeckende GebÃ¼hren einzufÃ¼hren, sei dies Sache des formellen Gesetzgebers. â Im vorliegenden Fall geht es jedoch nicht um die EinfÃ¼hrung wesentlich hÃ¶herer GebÃ¼hren auf dem Verordnungsweg, sondern um die Frage, ob die seit lÃ¤ngerer Zeit erhobene ZusatzgebÃ¼hr (gemÃ¤ss Art. 3 Ziff. 2 lit. b der stadtrÃ¤tlichen Verordnungen vom 11. MÃ¤rz 1998 und vom 22. Mai 2002; vgl. heute Art. 2 Ziff. 2 lit. b der stadtrÃ¤tlichen "Aufnahme- und Taxverordnung Pflegezentren" vom 21. Dezember 2005) mit dem LegalitÃ¤tsprinzip vereinbar sei, was aus den dargelegten GrÃ¼nden mit der Vorinstanz zu bejahen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden zu je einem Viertel, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den ganzen Betrag, aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 und 14 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen bei diesem Verfahrensausgang von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Eine solche EntschÃ¤digung ist aber auch der obsiegenden Beschwerdegegnerin nicht zuzusprechen. Die Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zum angestammten Aufgabenbereich eines Gemeinwesens, was eine ParteientschÃ¤digung zu dessen Gunsten zwar nicht von vornherein ausschliesst, jedoch nur dann als gerechtfertigt erscheinen lÃ¤sst, wenn die Beschwerdevernehmlassung mit einem ausserordentlichen Aufwand verbunden war (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfÃ¼llt. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je einem Viertel, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den ganzen Betrag, auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>