<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: AN.2021.00004</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221335&amp;W10_KEY=13013474&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>AN.2021.00004</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.06.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vorgaben Schutzkonzept</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Schutzkonzept. Maskentragpflicht Primarschule. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.] Dem Rekurs gegen einen Erlass kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu. Für den Entzug der aufschiebenden Wirkung bzw. die sofortige Wirksamkeit des umstrittenen Erlasses müssen deshalb besondere Gründe vorliegen, und es muss ein schwerer Nachteil drohen, falls die aufschiebende Wirkung nicht entzogen würde. Es ist eine Interessenabwägung vorzunehmen, in der auch die Prozessaussichten berücksichtigt werden können, sofern sie klar zutage treten (E. 2). Vorliegend lässt eine summarische Prüfung der Prozesschancen sehr wahrscheinlich erscheinen, dass die Beschwerdeführenden aufgrund fehlender Zuständigkeit der Beschwerdegegnerin für den Erlass einer Maskentragpflicht für Schulkinder der Primarstufe in der Hauptsache obsiegen werden. Nachdem der Bundesrat darauf verzichtete, eine Maskentragpflicht an der Volksschule vorzuschreiben und auch der Regierungsrat im vergangenen Jahr eine solche Massnahme nicht als sinnvoll erachtete, sowie mit Blick auf die derzeitige epidemiologische Lage ist das öffentliche Interesse an einer sofortigen Geltung der Maskentragpflicht nicht als derart hoch zu gewichten, dass sich rechtfertigte, die aufschiebende Wirkung trotz erheblicher Zweifel an der Zuständigkeit der Bildungsdirektion zu entziehen. Die Weigerung der Vorinstanz, die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen, ist deshalb unverhältnismässig (E. 3). Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUG DER AUFSCHIEBENDEN WIRKUNG">ENTZUG DER AUFSCHIEBENDEN WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUG DER SUSPENSIVWIRKUNG">ENTZUG DER SUSPENSIVWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSAUSSICHTEN">PROZESSAUSSICHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSCHANCEN">PROZESSCHANCEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 54b Abs. I lit. a GesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 25 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 25 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=52123" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">AN.2021.00004</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom 3. Juni 2021</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sidentin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Andreas Frei, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, Verwaltungsrichter Martin Bertschi, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Bildungsdirektion des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Vorgaben Schutzkonzept,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich verpflichtete die Volksschulen bzw. alle Schulen, an denen die Ã¶ffentliche Schulpflicht erfÃ¼llt werden kann, mit Beschluss vom 8. Juli 2020 (RRB 704/2020), ein Schutzkonzept im Sinn der ErwÃ¤gungen seines Beschlusses umzusetzen und zu verÃ¶ffentlichen; die Gemeinden bzw. TrÃ¤gerschaften wurden verpflichtet, fÃ¼r die Umsetzung und Einhaltung der in den Schutzkonzepten festzulegenden Vorgaben zu sorgen (Dispositiv-Ziff. I). </p> <p class="Sachverhalt2">Zu den allgemeinen Anforderungen an Schutzkonzepte der Bildungseinrichtungen erwog der Regierungsrat im Wesentlichen, der Unterricht werde grundsÃ¤tzlich im Vollbetrieb gefÃ¼hrt, Schutz- und Hygienemassnahmen seien so weit als mÃ¶glich umzusetzen. Wo aufgrund der schulischen AktivitÃ¤t, der Ã¶rtlichen Gegebenheiten oder aus betrieblichen GrÃ¼nden weder der erforderliche Abstand eingehalten noch Schutzmassnahmen ergriffen wÃ¼rden, mÃ¼ssten gemÃ¤ss Art. 4 Abs. 2 lit. b der Verordnung des Bundesrats vom 19. Juni 2020 Ã¼ber Massnahmen in der besonderen Lage zur BekÃ¤mpfung der Covid-19-Epidemie (in der bis 28. Oktober 2020 gÃ¼ltigen Fassung [AS 2020 2213]; Covid-19-Verordnung besondere Lage, SR 818.101.26) die Kontaktdaten erhoben werden. Da Abstandsregelungen und Schutzmassnahmen im ordentlichen Schul- und Unterrichtsbetrieb nicht durchgehend umsetzbar seien, sei in den Schutzkonzepten der Bildungseinrichtungen die Erhebung von Kontaktdaten als hauptsÃ¤chliche Massnahme festzulegen (E. 3). </p> <p class="Sachverhalt2">Betreffend die Volksschulen hielt der Regierungsrat sodann fest, die von den Schulpflegen zu erarbeitenden Schutzkonzepte kÃ¶nnten neben der Erhebung der Kontaktdaten weitere Schutzmassnahmen vorsehen. Dabei sei zu berÃ¼cksichtigen, dass sich die SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler insbesondere der tieferen Klassen mÃ¶glichst normal im Klassenverband und auf dem Pausenplatz verhalten und bewegen kÃ¶nnten. Entsprechend sei auch das durchgÃ¤ngige Tragen von Hygienemasken keine sinnvolle und umsetzbare Massnahme (E. 4.1). In seinem Beschluss vom 8. Juli 2020 legte der Regierungsrat sodann fest, dass bei einer VerÃ¤nderung der epidemiologischen Lage die Bildungsdirektion nach RÃ¼cksprache mit der Gesundheitsdirektion weitergehende Massnahmen festlegen bzw. dem Regierungsrat beantragen kÃ¶nne (Dispositiv-Ziff. V). Als mÃ¶gliche weitergehende Massnahmen nannte er namentlich Unterricht in Halbklassen oder Fernunterricht sowie eine teilweise oder allgemeine Maskentragpflicht (E. 5).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b><span>Am </span>21. Januar 2021 ordnete die Bildungsdirektion an, dass die Schutzkonzepte an den Volksschulen bzw. an allen Schulen, an denen die obligatorische Schulpflicht erfÃ¼llt werden kÃ¶nne, mit Wirkung ab dem 25. Januar 2021 â und einstweilen bis 28. Februar 2021 (vgl. Dispositiv-Ziff. II) â "im Sinne der ErwÃ¤gungen" anzupassen seien (Dispositiv-Ziff. I Satz 1 und Dispositiv-Ziff. II Satz 1); die ErwÃ¤gungen sehen die EinfÃ¼hrung einer Maskentragpflicht auf der Primarstufe und dort fÃ¼r SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler ab der 4. Klasse bzw. in Mehrjahrgangsklassen mit SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern der 3. und 4. Klasse ab der 3. Klasse sowie den Verzicht auf Schwimmunterricht fÃ¼r SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼ler ab der 4. Klasse vor. Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung eines Rekurses entzog die Bildungsdirektion die aufschiebende Wirkung (Dispositiv-Ziff. IV). </p> <p class="Sachverhalt2">Die Bildungsdirektion verlÃ¤ngerte die am 21. Januar 2021 angeordneten Massnahmen fÃ¼r die Primarstufe in der Folge wiederholt; letztmals wurde die Maskentragpflicht mit VerfÃ¼gung vom 20. Mai 2021 bis zum Beginn der Sommerferien bzw. 17. Juli 2021 verlÃ¤ngert, indes mit Wirkung ab 31. Mai 2021 auf "sÃ¤mtliche[â¦] schulische[â¦] AktivitÃ¤ten (inkl. PrÃ¤senzunterricht) in InnenrÃ¤umen" beschrÃ¤nkt; das Verbot des Schwimmunterrichts wurde auf den nÃ¤mlichen Zeitpunkt hin aufgehoben. Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung eines Rekurses wurde jeweils die aufschiebende Wirkung entzogen (VerfÃ¼gungen der Bildungsdirektion vom 25. Februar 2021, 9. MÃ¤rz 2021, 21. April 2021 und 20. Mai 2021 [alle einsehbar unter www.zh.ch &gt; Bildungsdirektion &gt; Volksschulamt &gt; Coronavirus - Informationen fÃ¼r die Volksschulen &gt; Rechtliche Vorgaben &gt; Kantonale und nationale VerfÃ¼gungen und Verordnungen]). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A und B waren am 28. Januar 2021 mit Rekurs an den Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich gelangt und hatten im Wesentlichen sinngemÃ¤ss die Aufhebung der von der Bildungsdirektion am 21. Januar 2021 festgelegten Maskentragpflicht fÃ¼r Schulkinder der Primarstufe beantragt. In prozessualer Hinsicht hatten sie sinngemÃ¤ss die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses verlangt. Die VizeprÃ¤sidentin des Regierungsrats wies das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses mit VerfÃ¼gung vom 12. April 2021 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Zwischenentscheid gelangten A und B mit Beschwerde vom 22. April 2021 an das Verwaltungsgericht und beantragten die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung im Rekursverfahren; in prozessualer Hinsicht ersuchten sie sinngemÃ¤ss um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wÃ¤hrend des Beschwerdeverfahrens. Die Staatskanzlei des Kantons ZÃ¼rich schloss am 3. Mai 2021 namens des Regierungsrats darauf, die Beschwerde sowie das Gesuch um GewÃ¤hrung aufschiebender Wirkung abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Mai 2021 wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wÃ¤hrend des Beschwerdeverfahrens einstweilen abgewiesen. Auf Aufforderung des Verwaltungsgerichts hin machten A und B am 18. Mai 2021 ergÃ¤nzende Angaben zu ihrer Beschwerdelegitimation. Die Bildungsdirektion Ã¤usserte sich nicht. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amtes wegen. Ausgangspunkt der vorliegenden Streitigkeit bilden die von der Bildungsdirektion am 21. Januar 2021 festgelegten Massnahmen fÃ¼r die Primarstufe von Schulen, an denen im Kanton ZÃ¼rich die Schulpflicht erfÃ¼llt werden kann. Diese Massnahmen schrÃ¤nken unmittelbar Grundrechte ein, weshalb die "VerfÃ¼gung" der Bildungsdirektion vom 21. Januar 2021 nicht als blosse Weisung an die SchulbehÃ¶rden qualifiziert werden kann. Die "VerfÃ¼gung" der Bildungsdirektion vom 21. Januar 2021 enthÃ¤lt sodann keine individuell-konkreten (oder generell-konkreten) Anordnungen, sondern legt gewisse Massnahmen fÃ¼r sÃ¤mtliche Primarschulen auf dem Gebiet des Kantons ZÃ¼rich in generell-abstrakter Weise fest. Es kommt ihr deshalb nicht VerfÃ¼gungs-, sondern Erlasscharakter zu (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2020, Rz. 849, 860 ff., 933 ff.). Gegen Rekursentscheide des Regierungsrats Ã¼ber Erlasse bzw. Verordnungen einer Direktion steht die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. d VRG offen (vgl. Regina Kiener, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 41 N. 22). Ãber Rechtsmittel gegen Erlasse entscheidet das Gericht in FÃ¼nferbesetzung (§ 38a Abs. 1 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>GemÃ¤ss § 49 in Verbindung mit § 21b Abs. 1 VRG ist zur Anfechtung eines Erlasses berechtigt, wer durch eine Norm in schutzwÃ¼rdigen Interessen berÃ¼hrt werden kÃ¶nnte. § 21b VRG soll auf die bundesgerichtliche Praxis verweisen (Weisung des Regierungsrats vom 22. Oktober 2014 zum Publikationsgesetz, ABl 2014-11-07 [Nr. 45], Meldungsnummer 00090451). Demnach ist die Beschwerdelegitimation zu bejahen, wenn zumindest eine minimale Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass die beschwerdefÃ¼hrende Partei durch den angefochtenen Erlass frÃ¼her oder spÃ¤ter einmal unmittelbar in ihren schutzwÃ¼rdigen Interessen betroffen sein kÃ¶nnte (BGE 146 I 62 E. 2.1; VGr, 21. Januar 2021, AN.2020.00018, E. 1.2 mit weiteren Hinweisen). Ein bloss mittelbares oder ausschliesslich allgemeines Ã¶ffentliches Interesse reicht nicht aus, das heisst, die beschwerdefÃ¼hrende Partei muss im eigenen Interesse â und nicht im Interesse der Allgemeinheit â Beschwerde fÃ¼hren (vgl. BGE 136 I 49 E. 2.1; 135 I 43 E. 1.4; Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 21 N. 34). Nach unwidersprochener Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden sind sie Eltern eines Kindes, welches die 4. Klasse einer Primarschule im Kanton ZÃ¼rich besucht. <span>Als sorgeberechtigte Eltern eines vom umstrittenen Erlass betroffenen schulpflichtigen Kindes sind die BeschwerdefÃ¼hrenden praxisgemÃ¤ss (auch) zur Beschwerdeerhebung in eigenem Namen legitimiert (vgl. statt vieler VGr, 23. MÃ¤rz 2016, VB.2015.00339, E. 1.2, und 2. Oktober 2013, VB.2013.00472, E. 1.2 [jeweils mit Hinweisen]). </span>Entsprechend ist ihre Betroffenheit in schutzwÃ¼rdigen Interessen zu bejahen. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die hier angefochtene VerfÃ¼gung der VizeprÃ¤sidentin des Regierungsrats vom 12. April 2021 betreffend die Nichtwiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses stellt einen Zwischenentscheid dar (Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19a N. 31). SelbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Zwischenentscheide, welche â wie hier â weder die ZustÃ¤ndigkeit noch den Ausstand betreffen, sind nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) nur anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). Diese Voraussetzungen werden im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nur sinngemÃ¤ss angewendet, was namentlich erlaubt, zugunsten der Anfechtbarkeit von der restriktiven Praxis des Bundesgerichts abzuweichen (Martin Bertschi, § 19a N. 47 und 54). Bei Zwischenentscheiden Ã¼ber die aufschiebende Wirkung ist im Einzelfall zu beurteilen, ob den BeschwerdefÃ¼hrenden ein Nachteil entsteht, der auch durch einen fÃ¼r sie gÃ¼nstigen Endentscheid nicht mehr wiedergutzumachen ist (Bertschi, § 19a N. 48, VGr, 15. Februar 2018, VB.2017.00702, E. 1.2 mit Hinweisen). Ein Nachteil im Sinn des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG in Verbindung mit §§ 41 Abs. 3 sowie 19a Abs. 2 VRG ist vorliegend zu bejahen, da ein Kind der BeschwerdefÃ¼hrenden bereits von der umstrittenen Maskentragpflicht betroffen ist bzw. nach Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden darunter leidet. </p> <p class="Urteilstext">Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung des Rekurses kommt nach § 25 Abs. 1 VRG aufschiebende Wirkung zu; auch dem Rekurs gegen einen Erlass kommt grundsÃ¤tzlich aufschiebende Wirkung zu (Kiener, § 25 N. 11, Alain Griffel, Rekurs, in: Alain Griffel/Tobias Jaag [Hrsg.], Reform der ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflege, ZÃ¼rich/St. Gallen 2010, S. 43 ff., 67). Aus besonderen GrÃ¼nden kann eine gegenteilige Anordnung getroffen werden (§ 25 Abs. 3 VRG). Es kann mithin die einem Rekurs von Gesetzes wegen grundsÃ¤tzlich zukommende aufschiebende Wirkung unter gewissen Voraussetzungen entzogen bzw. bei einem Entzug durch eine untere Instanz wiederhergestellt werden (Kiener, § 25 N. 25). Weil die aufschiebende Wirkung den gesetzlichen Regelfall darstellt, soll der Entzug die Ausnahme darstellen. FÃ¼r die sofortige Wirksamkeit des umstrittenen Erlasses mÃ¼ssen deshalb qualifizierte und Ã¼berzeugende GrÃ¼nde sprechen, ohne dass aber ganz ausserordentliche UmstÃ¤nde verlangt werden, und es muss ein schwerer Nachteil drohen, falls die aufschiebende Wirkung nicht entzogen wÃ¼rde (Kiener, § 25 N. 26). Die sich gegenÃ¼berstehenden Interessen sind gegeneinander abzuwÃ¤gen (Kiener, § 25 N. 28). In die InteressenabwÃ¤gung kÃ¶nnen auch die Prozessaussichten miteinbezogen werden, sofern sie klar zutage treten (Kiener, a.a.O.). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Hier bestehen aufgrund einer summarischen PrÃ¼fung erhebliche Zweifel, dass die Bildungsdirektion fÃ¼r den Erlass einer Maskentragpflicht an der Volksschule zustÃ¤ndig ist:</p> <p class="Erwgung2">Die bundesrechtlichen Massnahmen gemÃ¤ss der Covid-19-Verordnung besondere Lage schreiben unter anderem fÃ¼r Bildungseinrichtungen die Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts vor (Art. 4 Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage). Die bundesrechtlichen Vorgaben fÃ¼r diese Schutzkonzepte sahen und sehen indes fÃ¼r Schulkinder auf der Primarstufe keine Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken vor (vgl. Art. 4 Abs. 2â4 Covid-19-Verordnung besondere Lage in der bis 28. Oktober 2020 gÃ¼ltigen Fassung [AS 2020 2213], Art. 6d Abs. 2 Satz 1 e contrario Covid-19-Verordnung besondere Lage in der bis 18. April 2021 gÃ¼ltigen Fassung [AS 2020 4503], Art. 6d Abs. 3 Satz 1 e contrario Covid-19-Verordnung besondere Lage in der seit 19. April 2021 geltenden Fassung [AS 2021 213]). Es steht den Kantonen aber frei, im Rahmen ihrer ZustÃ¤ndigkeiten â und somit fÃ¼r das Schulwesen (vgl. Art. 62 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [SR 101]) â ergÃ¤nzende Massnahmen zu treffen (vgl. Art. 2 Covid-19-Verordnung besondere Lage). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach Art. 40 Abs. 1 Satz 1 des Epidemiengesetzes vom 28. September 2012 (EpG, SR 818.101) ordnen die zustÃ¤ndigen kantonalen BehÃ¶rden Massnahmen an, um die Verbreitung Ã¼bertragbarer Krankheiten in der BevÃ¶lkerung oder in bestimmten Personengruppen zu verhindern. Sie kÃ¶nnen insbesondere Schulen, andere Ã¶ffentliche Institutionen und private Unternehmen schliessen oder Vorschriften zum Betrieb verfÃ¼gen (Art. 40 Abs. 2 lit. b EpG); die Massnahmen dÃ¼rfen nur so lange dauern, wie es notwendig ist, um die Verbreitung einer Ã¼bertragbaren Krankheit zu verhindern, und sind regelmÃ¤ssig zu Ã¼berprÃ¼fen (Abs. 3). Die innerkantonale ZustÃ¤ndigkeit zum Erlass solcher Massnahmen richtet sich nach dem kantonalen Recht.</p> <p class="Erwgung2"><span class="SC2647"><b><span>3.3 </span></b></span>§ 54b Abs. 1 des <span class="SC2647"><span>Gesundheitsgesetzes vom 2. April 2007 (GesG, LS 810.1)</span></span><span class="SC2648"><span> auferlegt unter anderem </span></span><span class="SC2647"><span>Schulen, an denen die Schulpflicht erfÃ¼llt werden kann, verschiedene Pflichten. So haben die Schulen Massnahmen zur VerhÃ¼tung Ã¼bertragbarer Krankheiten zu treffen (lit. a). ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Festlegung dieser Massnahmen ist nach § 54b Abs. 1 lit. a Satz 2 der Regierungsrat; die Gesundheitsdirektion kann Weisungen erteilen (Satz 3 in Verbindung mit § 2 GesG). </span></span></p> <p class="Urteilstext">Die Zuweisung der Verordnungskompetenz ist nach Art. 38 Abs. 3 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 (KV, LS 101) dem Gesetz- bzw. dem Verfassungsgeber vorbehalten. ÃbertrÃ¤gt das Gesetz â wie vorliegend § 54b Abs. 1 lit. a GesG â dem Regierungsrat die Kompetenz, Verordnungsbestimmungen zu erlassen, so kann dieser daher keine weitere Rechtsetzungsdelegation vornehmen; die Delegation von Verordnungskompetenzen an untergeordnete Verwaltungseinheiten durch den Regierungsrat (Subdelegation) ist vielmehr unzulÃ¤ssig (Matthias Hauser in: Isabelle HÃ¤ner/Markus RÃ¼ssli/Evi Schwarzenbach [Hrsg.], Kommentar zur ZÃ¼rcher Kantonsverfassung, ZÃ¼rich etc. 2007, Art. 38 N. 43; Tobias Jaag/Markus RÃ¼ssli, Staats- und Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2019, Rz. 428, vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. <span>A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2020, Rz. 374a; VGr, 23. August 2018, VB.2017.00579, E. 1.2). </span></p> <p class="Urteilstext">Es kommt hinzu, dass der Regierungsrat in seinem Beschluss vom 8. Juli 2020 das Tragen von Gesichtsmasken ausdrÃ¼cklich als "keine sinnvolle und umsetzbare Massnahme" fÃ¼r die Volksschulen erachtete (RRB 704/2020 E. 4.1). Die dem vorliegenden Streit zugrundeliegende Massnahme â die Maskentragpflicht fÃ¼r Primarschulkinder ab der 3. bzw. 4. Klasse â steht mithin im Widerspruch zu den Vorgaben des Regierungsrats fÃ¼r Schutzkonzepte der Volksschulen. Auch im Licht des regierungsrÃ¤tlichen Beschlusses bestehen deshalb erhebliche Zweifel, dass die Beschwerdegegnerin die Maskentragpflicht selbst festlegen durfte und diese Massnahme nicht dem Regierungsrat hÃ¤tte beantragen mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nach dem Gesagten lÃ¤sst eine summarische PrÃ¼fung der Prozessaussichten sehr wahrscheinlich erscheinen, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden aufgrund fehlender ZustÃ¤ndigkeit der Beschwerdegegnerin in der Hauptsache obsiegen werden. Nachdem der Bundesrat darauf verzichtet hat, eine Maskentragpflicht an der Volksschule vorzuschreiben und auch der Regierungsrat im vergangenen Jahr eine solche Massnahme nicht fÃ¼r sinnvoll erachtete, sowie mit Blick auf die derzeitige epidemiologische Lage ist das Ã¶ffentliche Interesse an einer sofortigen Wirksamkeit der Maskentragpflicht sodann nicht als derart hoch zu gewichten, dass sich rechtfertigte, die aufschiebende Wirkung trotz erheblicher Zweifel an der ZustÃ¤ndigkeit der Bildungsdirektion wÃ¤hrend des Verfahrens zu entziehen. Vor diesem Hintergrund erweist sich der Entzug der aufschiebenden Wirkung bzw. die Weigerung der Vorinstanz, die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen, als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist gutzuheissen, und die aufschiebende Wirkung des Rekurses der BeschwerdefÃ¼hrenden gegen die "VerfÃ¼gung" der Beschwerdegegnerin vom 21. Januar 2021 ist wiederherzustellen. </p> <p class="Urteilstext">Die (Wiederherstellung der) aufschiebende(n) Wirkung hat zur Folge, dass der angefochtene Erlass vorlÃ¤ufig keine Rechtswirksamkeit entfaltet (vgl. Kiener, § 25 N. 2). Die von der Bildungsdirektion zuletzt am 20. Mai 2021 verlÃ¤ngerte Massnahme, wonach Primarschulkinder im Kanton ZÃ¼rich ab der 3. bzw. 4. Klasse eine Gesichtsmaske tragen mÃ¼ssen, ist deshalb fÃ¼r die Dauer des Rekursverfahrens bzw. der Rekursverfahren vor dem Regierungsrat ausgesetzt. </p> <p class="Urteilstext">Dies zeitigt freilich keinerlei Auswirkungen auf die Verordnungskompetenz des Regierungsrats nach § 54b Abs. 1 lit. a GesG. Es steht dem Regierungsrat deshalb frei, allfÃ¤llige erforderliche Massnahmen zu erlassen. Sodann liegen die weiteren von der Beschwerdegegnerin fÃ¼r die Volksschule angeordneten Massnahmen ausserhalb des Streitgegenstands des Beschwerdeverfahrens, weshalb sie vom vorliegenden Erkenntnis des Verwaltungsgerichts nicht beeinflusst werden. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Urteilsdispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Da die hier angefochtene prozessleitende Anordnung der Vorinstanz vom 12. April 2021 einen Zwischenentscheid darstellt, ist das vorliegende Urteil ebenfalls ein solcher (Bertschi, § 19a N. 32). Das Bundesgericht lÃ¤sst sich daher im Sinn des Art. 93 BGG nur anrufen, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nnte und so einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen gutgeheissen. Die VerfÃ¼gung der VizeprÃ¤sidentin des Regierungsrats vom 12. April 2021 wird aufgehoben. Die aufschiebende Wirkung im Rekursverfahren wird wiederhergestellt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 220.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'720.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 6 Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>