<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00262</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206030&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00262</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.07.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Auflageweise Verpflichtung zur Errichtung einer Arealüberbauung nach Minergie-Standard: Gegenstandslosigkeit; Kostenauflage.<br/><br/>Die im Streit liegende Verpflichtung der Bauherrschaft zur Beachtung des Minergie-Standards, um in den Genuss der Arealüberbauungsprivilegien gemäss § 71 PBG zu kommen, wurde vom Beschwerdegegner erst mit der Beschwerdeantwort ausdrücklich anerkannt. Das aktuelle Interesse der Beschwerdeführerin an einem Entscheid über die Zulässigkeit der Auflage in der Baubewilligung fällt damit dahin, und das Verfahren ist als gegenstandslos geworden abzuschreiben (E. 2).<br/>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind der Bauherrschaft aufzuerlegen, da sie die Gegenstandslosigkeit mit ihrer Erklärung verursacht hat. Überdies dürfte sich die Beschwerdeführerin im Rekursverfahren zu Recht auf einen vom Bundesgericht geschützten Entscheid aus dem Jahr 1997 berufen haben, in welchem es als zulässig angesehen wurde, wenn die Gemeinden im Rahmen der Bewilligung von Arealüberbauungen auch energiepolitische Ziele verfolgen (E. 3.1).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AREALÃBERBAUUNG">AREALÃBERBAUUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEGENSTANDSLOSIGKEIT">GEGENSTANDSLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MINERGIE-STANDARD">MINERGIE-STANDARD</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 71 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 65 Abs. I ZPO</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 15. August 2005 erteilte der Bauausschuss der Stadt Winterthur dem Staat ZÃ¼rich, Beamtenversicherungskasse, unter Auflagen und Bedingungen die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine NeuÃ¼berbauung auf dem so genannten "L-Areal" in Winterthur.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen hiergegen am 16. September 2005 erhobenen Rekurs der Bauherrschaft hiess die Baurekurskommission IV am 18. Mai 2006 teilweise gut, unter anderem insofern als sie Dispositivziffer I.I.6a Abs. 1 der Baubewilligung aufhob, wonach die Bauherrschaft verpflichtet wurde, die Ãberbauung nach dem Minergie-Standard zu erstellen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 19. Juni 2006 beantragte die Stadt Winterthur dem Verwaltungsgericht Aufhebung des Rekursentscheids unter Kosten- und EntschÃ¤digungs­folgen zulasten des Beschwerdegegners insoweit, als Dispositivziffer I.I.6a Abs. 1 der Baubewilligung aufgehoben, die Stadt Winterthur mit zwei Dritteln der Rekurskosten belastet und zur Bezahlung einer ParteientschÃ¤digung verpflichtet worden sei.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz schloss am 18. Juli 2006 ohne weitere Bemerkungen auf Abweisung der Beschwerde. FÃ¼r den Staat ZÃ¼rich beantragte die Baudirektion am 21. Juli 2006 Abschreibung des Verfahrens infolge Gegenstandslosigkeit; eventuell sei auf die Beschwerde nicht einzutreten und subeventuell sei sie abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. In verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht wurde der teilweise Entzug der aufschiebenden Wirkung beantragt.</p> <p class="Urteilstext">Am selben Tag liess die Stadt Winterthur mitteilen, dass sie gegen den Entzug der aufschiebenden Wirkung im beantragten Umfang nichts einzuwenden habe, dass sie aber nach wie vor an einem Entscheid in der Sache interessiert sei.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Zwischentitel">Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Wie das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 23. Mai 1997 erwogen hat, ist eine Gemeinde zur RÃ¼ge befugt gegen die Aufhebung einer Auflage, mit welchem die Bauherrschaft zur Beheizung einer ArealÃ¼berbauung mit Gas verpflichtet wurde (VB.1996.00174, auszugsweise verÃ¶ffentlicht in RB 1997 Nr. 94 = BEZ 1997 Nr. 15). Die nÃ¤mlichen Ãberlegungen gelten auch hier.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Da die Beschwerde gegenstandslos geworden ist (vgl. E. 2, nachfolgend), erfolgt gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG die Erledigung durch den Einzelrichter.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Beschwerdegegner begrÃ¼ndet seinen Abschreibungsantrag mit einem Schreiben des Finanzdirektors vom 1. Juni 2006, worin dieser gegenÃ¼ber der BeschwerdefÃ¼hrerin erklÃ¤rt habe, dass die Ãberbauung in Minergie-Bauweise ausgefÃ¼hrt werde; dies werde auch im Regierungsratsbeschluss vom 14. Juni 2006 erwÃ¤hnt, mit welchem fÃ¼r die streitbetroffene Baute ein Objektkredit gesprochen worden sei. Sodann werde auch im Rahmen der Beschwerdeantwort nochmals ausdrÃ¼cklich erklÃ¤rt, dass die Ãberbauung in Minergie-Bauweise ausgefÃ¼hrt werde.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Im erwÃ¤hnten Schreiben vom 1. Juni 2006 wird auf die UmstÃ¤nde hingewiesen, welche die Bauherrschaft zur Rekurserhebung gegen die Auflage betreffend Minergie-Bauweise bewogen hÃ¤tten, und anschliessend ausgefÃ¼hrt:</p> <p class="EinzugZitat"><span> "Inzwischen liegt der Antrag an den Regierungsrat Ã¼ber die Erteilung des Objektkredites fÃ¼r die Erstellung des Bauwerkes vor. Darin berÃ¼cksichtigt ist die geplante Ausstattung im Minergie-Standard. Alle am Vorhaben Beteiligten sind Ã¼ber das vorliegende Ergebnis erfreut und von der Nachhaltigkeit der geplanten GebÃ¤ude Ã¼berzeugt. Wir gehen davon aus, dass damit auch Ihrerseits der erstinstanzliche Entscheid zum Rekursverfahren anerkannt werden kann."</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Diese eher gewundene ErklÃ¤rung enthÃ¤lt keine hinreichend klare Verpflichtung der Bauherrschaft zur Errichtung der streitbetroffenen Ãberbauung im Minergie-Standard, welche die Gegenstandslosigkeit der Auflage und damit den Verlust des Rechtsschutz­interesses der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Folge hÃ¤tte. § 188 Abs. 3 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (ZPO), wonach der Prozess auf Grund einer ParteierklÃ¤rung erst erledigt wird, wenn die ErklÃ¤rung zulÃ¤ssig und klar ist, gilt als allgemeiner Grundsatz auch im Verwaltungsprozess.</p> <p class="Urteilstext">Auch aus der Umschreibung des Bauprojekts im Regierungsratsbeschluss vom 14. Juni 2006, wonach dieses Bauprojekt "157 attraktive, neuzeitliche Mietwohnungen verschiede­ner GrÃ¶ssen im mittleren Mietpreissegment mit Minergiestandard" umfasse, lÃ¤sst sich eine solche Verpflichtung nicht ableiten. Ãberdies wurde â soweit aus den Akten ersichtlich â sowohl der im Schreiben vom 1. Juni 2006 erwÃ¤hnte Antrag als auch der Regierungsrats­beschluss selbst der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht mitgeteilt.</p> <p class="Urteilstext">Eine solche klare Verpflichtung enthÃ¤lt erst die Beschwerdeantwort vom 21. Juli 2006, worin die Bauherrschaft "ausdrÃ¼cklich erklÃ¤rt, dass die BauausfÃ¼hrung im Minergie-Standard erfolgen wird". Aufgrund dieser ErklÃ¤rung, bei welcher die Bauherrschaft zu behaften ist, ist das erforderliche aktuelle Interesse an einem Entscheid Ã¼ber die ZulÃ¤ssigkeit der Auflage gemÃ¤ss Dispositivziffer I.I.6a Abs. 1 der Baubewilligung dahin gefallen, weshalb das Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (BGE 123 II 285, auch zum Folgenden). Anders als die BeschwerdefÃ¼hrerin anzunehmen scheint, geht es hier nicht um einen Fall, in welchem ausnahmsweise auf das aktuelle Interesse verzichtet werden kann, weil sich die gleiche Frage jederzeit unter gleichen oder Ã¤hnlichen UmstÃ¤nden wieder stellen kÃ¶nnte und sonst in Grundsatzfragen kaum je ein rechtzeitiger Entscheid gefÃ¤llt werden kÃ¶nnte (vgl. BGE 128 II 156 E. 1c; RB 1998 Nr. 41, 1987 Nr. 15; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechts-pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 25).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Da das Verwaltungsrechtspflegegesetz die Kostenfolge bei Gegenstandslosigkeit nicht regelt, wendet das Verwaltungsgericht grundsÃ¤tzlich § 65 Abs. 1 ZPO analog an (RB 1977 Nr. 6). Dementsprechend entscheidet das Gericht nach Ermessen, wobei es in Betracht zieht, wer die Gegenstandslosigkeit bzw. das gegenstandslos gewordene Verfahren verursacht hat oder welche Partei vermutlich obsiegt hÃ¤tte. â Vorliegend hat der Beschwerdegegner die Gegenstandslosigkeit mit seiner ErklÃ¤rung, der umstrittenen Auflage nachkommen zu wollen, verursacht. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass bei einer materiellen PrÃ¼fung die Beschwerde wohl hÃ¤tte gutgeheissen werden mÃ¼ssen. Im Rekursverfahren hat sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mit guten GrÃ¼nden auf den Entscheid vom 23. Mai 1997 (RB 1997 Nr. 94 = BEZ 1997 Nr. 15) berufen, den das Bundesgericht am 9. Januar 1998 geschÃ¼tzt hat (1P.400/1997). Mit diesen Entscheiden, die es insbesondere als zulÃ¤ssig bezeichnen, wenn die Gemeinden im Rahmen der Bewilligung von ArealÃ¼berbauungen auch energiepolitische Ziele verfolgen, hat sich die Vorinstanz in keiner Weise auseinander gesetzt. Und wenn das Bundesgericht in § 71 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) eine genÃ¼gende gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Verpflichtung zu einer Gasheizung gesehen hat, so dÃ¼rfte auch die Minergie-Bauweise eine zweckmÃ¤ssige LÃ¶sung der (Energie-)Versorgung im Sinn von § 71 Abs. 2 PBG darstellen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Als Unterliegender ist der Beschwerdegegner zudem gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a VRG zu einer UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'000.- an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verpflichten. Die Umtriebe, welche durch das Verhalten der Bauherrschaft verursacht worden sind, gehen deutlich Ã¼ber das hinaus, was gewÃ¶hnlich im Zusammenhang mit der PrÃ¼fung eines Baugesuchs erforderlich ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Was die beantragte Ãnderung der Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen im Rekurs­verfahren betrifft, so enthÃ¤lt die Beschwerde insoweit keine selbstÃ¤ndige BegrÃ¼ndung, die eine Behandlung als Kostenbeschwerde rechtfertigen wÃ¼rde. â Der Rekursentscheid kÃ¶nnte deshalb diesbezÃ¼glich nur dann abgeÃ¤ndert werden, wenn der Entscheid in der Sache selbst geÃ¤ndert wÃ¼rde oder wenn sich dessen Regelung der Nebenfolgen â trotz Gegenstands­losig­keit des Verfahrens â ohne weiteres als unzutreffend erweisen wÃ¼rde (VGr, 22. Februar 2006, VB.2005.00533, E. 3.1, www.vgrzh.ch), was hier jedoch nicht zutrifft.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Ist das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abzuschreiben, erÃ¼brigt sich ein Entscheid Ã¼ber den Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</p> <p class="Einzug2">1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der Beschwerdegegner wird zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- an die BeschwerdefÃ¼hrerin verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieser VerfÃ¼gung.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung anâ¦..</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>