<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01124</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">ALSA PK unabhängige Sammelstiftung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Assurinvest</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 20, 8732 Neuhaus SG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Andreas </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gnädinger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hubatka</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Müller Vetter, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972, war seit 1996 bei verschiedenen Arbeitgebern als Hilfsplattenleger angestellt (Urk. 12/2). Zuletzt war er vom 1. Oktober 2003 bis am 30. November 2004 bei der A.___ AG angestellt, wobei der letzte effektive Arbeitstag am 17. August 2004 war (Urk. 12/8/1). Am 28. November 2005 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rückenprobleme bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Umschulung/Rente) an (Urk. 12/5). Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Begutachtungsinstituts B.___ vom 25. April 2007 (Urk. 12/35) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 16. Januar 2008 (Urk. 12/64) einen Rentenanspruch des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Mai 2012 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rückenprobleme sowie Schmerzen im gesamten linken Bein erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/70). Die IV-Stelle nahm medizinische Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 12/77, 12/81, 12/84-86) vor und zog einen Auszug aus dem Individu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto (Urk. 12/80) sowie die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG; Urk. 12/87). Mit Vorbescheid vom 15. Januar 2013 (Urk. 12/91) stellte sie dem Versicherten die Verneinung seines Rentenbegehrens in Aussicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Versicherte erhob dagegen am 19. Februar 2013 (Urk. 12/95) Einwände. Die IV-Stelle zog in der Folge weitere Berichte behandelnder Arztpersonen (Urk. 12/99, 12/135, 12/137, 12/144) sowie die Akten der Pensionskasse (Urk. 12/126) und eines weiteren Krankentaggeldversicherers (Urk. 12/133) bei. Zudem gab sie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das von der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">achterstelle C.___ am 22. April 2014 (Urk. 12/120) erstattet wurde. In erwerblicher Hinsicht liess die IV-Stelle die letzte Arbeitgeberin Bericht erstatteten (Urk. 12/142) und zog einen aktuellen Auszug aus dem Individuellen Konto bei (Urk. 12/147). Mit Vorbescheid vom 11. Januar 2016 stellte sie dem Versicherten die Zusprechung einer halben Rente vom 1. Dezember 2012 bis Ende März 2014, einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 1. April bis Ende Dezember 2014, einer ganzen Invalidenrente vom 1. Januar bis Ende Juli 2015 sowie einer halben Invalidenrente ab dem 1. August 2015 in Aussicht (Urk. 12/152). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen erhob die Pensionskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ALSA PK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unabhängige Sammelstiftung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, am 11. März 2016 Einwände (Urk. 12/165). Nachdem der Versicherte weitere ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Berichte (Urk. 12/178) eingereicht hatte, sprach ihm die IV-Stelle mit den Verfügungen vom 8. September 2016 die angekündigten Rentenleistungen zu (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerde vom 10. Oktober 2016 (Urk. 1) beantragte die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin die Aufhebung der angefochtenen Verfügungen sowie die Feststellung, dass kein Rentenanspruch bestehe. Eventualiter sei festzustellen, dass kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menstitel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subsubeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten die Eröffnung des Wartejahrs im Sinne von Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG sowie der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich korrekt zu erfolgen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11 S. 2). Mit Verfügung vom 24. Januar 2017 lud das Gericht den Versicherten zum Prozess bei und eröffnete ihm unter Gewährung der Akteneinsicht die Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zur Stellungnahme (Urk. 13). Dieser beantragte mit Eingabe vom 15. Mai 2017 (Urk. 18) die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung (Urk. 18). Mit Replik vom 20. Juni 2017 (Urk. 21) hielt die Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest. Mit Schreiben vom 19. Juli 2017 (Urk. 24) teilte die Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Duplik mit, was den anderen Parteien mit Verfügung vom 21. Juli 2017 (Urk. 25) zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis gebracht wurde. Mit Stellungnahme vom 3. November 2017 (Urk. 29) hielt der Beigeladene an den gestellten Anträgen fest. Dies wurde den übrigen Parteien mit Verfügung vom 6. November 2017 (Urk. 30) zur Kenntnis gebracht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX109"></span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span id="XX117"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ging in den angefochtenen Verfügungen (Urk. 2) im Wesentlichen davon aus, dass dem Versicherten aufgrund des C.___-Gutachtens vom 22. April 2014 die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Plattenleger nicht mehr zumutbar sei. Vor Eintritt des Gesundheitsschadens habe keine länger dauernde, stabile Anstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung bestanden. Das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Einkommen bemass die IV-Stelle deshalb ebenso wie das Invalideneinkommen auf der Grundlage der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE), mit Ausnahme des von April bis Oktober 2014 als Plattenleger erzielten höheren Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens. Daraus resultierte die vom Versicherten akzeptierte, von der Pensionskasse ALSA PK angefochtene Verfügung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, dass aufgrund der Aktenlage die vom Versicherten geltend gemach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Leistungseinschränkungen auf einer Aggravation beziehungsweise Simula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion beruhten. Damit sei eine invalidisierende Beeinträchtigung der Gesundheit zu verneinen. Sollte dennoch von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden, seien die Revisionsgrundsätze anzuwenden (Urk. 1 S. 18). Unter Berücksichtigung des C.___-Gutachtens vom 22. April 2014 sei kein Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsgrund ersichtlich. Vielmehr sei davon auszugehen, dass im Wesentlichen derselbe Gesundheitszustand wie anlässlich der rechtskräftigen rentenverneinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfügung vom 16. Januar 2008 vorliege. Es sei lediglich von einer unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlichen Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes auszugehen, was gemäss der Rechtsprechung keinen Revisionsgrund darstelle (Urk. 1 S. 18 f.). Auf das C.___-Gutachten könne nicht abgestellt werden, da dieses weder schlüssig noch nachvollziehbar oder vollständig sei. Es könne auch nicht lediglich von einer teilzeitlichen Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit ausgegangen werden. Der medizinische Sachverhalt erweise sich im Lichte der Untersuchungsmaxime als nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt, weshalb die Angelegenheit – gemäss dem Even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualantrag der Beschwerdeführerin - zur weiteren Abklärung an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen sei. Ein allfälliger Rentenanspruch würde zudem frü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hestens per 1. Juni 2013 entstehen, sofern der Versicherte nicht mit weiteren Arbeitstätigkeiten die Wartezeit gemäss Art. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV unterbrochen habe (Urk. 1 S. 20 f.). Für die Periode vom 1. April bis am 31. Dezember 2014 sei schliesslich der Einkommensvergleich fehlerhaft erfolgt. Es könne aufgrund des Verdienstes in dieser Zeit und des korrekt bemessenen Invalideneinkommens maximal ein Invaliditätsgrad von 11 % resultieren (Urk. 1 S. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beigeladene machte insbesondere geltend, verglichen mit dem B.___-Gutachten bestehe neu ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reiz- und sensomotorisches Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallsyndrom L4/5 links (ICD-10: M54.1) (Urk. 18 S. 4). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin vermöchten keine Aggravation zu begründen. Ferner sei der von der Beschwerdeführerin durchgeführte Einkommensvergleich unrichtig: Er sei bei der E.___ AG ab dem 9. Oktober 2014 arbeitsunfähig gewesen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend sei das Invalideneinkommen des Jahres 2014 ohne Aufrechnung auf ein ganzes Jahr nach Massgabe des Salärs für die Monate April bis Oktober festzule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 18 S. 12 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 16. Januar 2008 (Urk. 12/64) hatte die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch des Versicherten wegen eines zu geringen Invaliditätsgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des noch verneint. Die IV-Stelle trat auf dessen Neuanmeldung vom 24. Mai 2012 (Urk. 12/70) ein und sprach dem Versicherten nunmehr eine Rente zu. In medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das polydisziplinäre B.___-Gutachten vom 25. April 2007 ab (Urk. 9/43/4). Zunächst ist zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand seither wesentlich verändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. April 2014 (Urk. 12/120</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basiert auf umfassenden rheumatologischen, neurologischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">otorhinolaryngologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychiatrischen Untersuchungen. Ergänzend wurden der allgemeininternistische Status des Versicherten abgeklärt, eine Laboruntersuchung des Blutes durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt sowie Röntgenbilder der Lenden- und Halswirbelsäule (nachfolgend: LWS beziehungsweise HWS) angefertigt (Urk. 12/120/11 f.). Die Expertise wurde des Weiteren in detaillierter Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt (Urk. 12/120/5 ff.). Der Versicherte konnte gegenüber den einzelnen Gutachtern seine aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fachspezifisch erforderlich - eingehend befragt (Urk. 12/120/9 ff., 12/120/32 ff., 12/120/42 ff., 12/120/51 ff. und 12/120/58 f.). Insbesondere im Rahmen der psychiatrischen Exploration konnte er sich zu diversen Themenbereichen wie dem beruflichen Werdegang, der sozialen Situation sowie dem gewöhnlichen Tagesablauf äussern (Urk. 12/120/32-36). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/120/38 f., 12/120/46 ff., 12/120/55 ff.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Soweit möglich erfolgte ausserdem eine ausführliche und schlüssige Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/120/38, 12/120/46 ff., 12/120/55 ff.). Das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten erfüllt damit grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterien an den Beweiswert einer medizinischen Expertise (vgl. E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, aus dem Gutachten gingen deutliche Inkonsistenzen hervor: Obwohl der Versicherte angegeben habe, aufgrund der somatischen Beschwerden täglich Dafalgan, Ibuprofen und Tramadol sowie wegen der psychischen Leiden regelmässig Antidepressiva einzunehmen, hätten die entsprechenden labortechnischen Untersuchungen Werte unterhalb der Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrenze beziehungsweise deutlich unter dem therapeutischen Bereich ergeben (Urk. 1 S. 16 f.). Zudem sei im Rahmen der klinisch-neurologischen Untersuchung eine mangelnde Mitarbeit des Versicherten sowie eine Symptomausweitung fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden. Anlässlich der neurologischen und rheumatologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen vom 22. und 27. Januar 2014 habe er von Schmerzstärken auf der visuellen Schmerzskala zwischen VAS 6 und VAS 10 berichtet. Zudem habe er angegeben, sich aufgrund der belastungsabhängigen Intensität des Dauerschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes eine Wiederaufnahme und langfristige Fortführung der Tätigkeit als Platten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leger auf Abruf nicht mehr vorstellen zu können. Entgegen diesen Angaben sei es ihm gemäss den Akten möglich gewesen, bei der E.___ AG von April bis min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens am 12. Oktober 2014 einer schweren Tätigkeit als Plattenleger in einem Vollzeitpensum nachzugehen. Dieses Arbeitsverhältnis sei von der Arbeitgeberin aus wirtschaftlichen Gründen per 31. Oktober 2014 gekündigt worden (Urk. 1 S. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span id="XX232"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den C.___-Sachverständigen in Auftrag gegebene Blutuntersuchung ergab für den analgetischen Wirkstoff Ibuprofen eine unter dem therapeutischen Bereich liegende Konzentration (Urk. 12/120/11, 12/120/30). Die Schmerzen wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den vom Versicherten allerdings als belastungsabhängig angegeben; der von ihm geschilderte Tagesablauf beinhaltet jedoch kaum körperliche Aktivitäten. Zudem kann dem rheumatologischen Teilgutachten entnommen werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Brufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dafalgan und Tramal entsprechend der im Sinne einer Bedarfsmedikation bei solchen belastungsabhängigen Schmerzen abgegeben wurden (Urk. 12/120/43). Hingegen besteht ein gewisser Widerspruch zwischen der Angabe von Schmerzen in einem namhaften Ausmass (VAS 6-10) und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unregelmässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Analgetika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische C.___-Experte hielt jedoch dazu ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich fest, der Versicherte habe während der Untersuchung präzise und sachdien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Aussagen gemacht und dabei weder ausweichende Antworten gegeben noch Verdeutlichungstendenzen gezeigt (Urk. 12/120/44). Demgegenüber stellten die neurologischen Gutachter Hinweise auf eine Symptomausweitung fest, weshalb sie denn auch das vordiagnostizierte sensible Ausfallsyndrom im L5-Bereich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinten und stattdessen ein Reizsyndrom diagnostizierten (Urk. 12/120/56), welches auch in der Gesamtbeurteilung berücksichtigt wurde (Urk. 12/120/21). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der fehlende Nachweis des verschriebenen psychopharmakologischen Wirkstoffs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Trazodon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Blut des Versicherten steht zwar im Widerspruch zur behaupteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässigen Einnahme und insbesondere zu seiner Aussage, wonach er ohne dieses Präparat überhaupt nicht schlafen könne (vgl. Urk. 12/120/13). Diese Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">krepanz wird jedoch insofern entscheidend relativiert, als die Gutachterin dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">entsprechend keine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 12/120/39). Abgesehen davon fiel der von ihr durchgeführte Rey-Memory-Test zur Erkennung von Aggravation beziehungsweise Simulation negativ aus (Urk. 12/120/37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Soweit die Beschwerdeführerin auf eine in früheren Berichten festgestellte Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">limitierung hinwies (Urk. 1 S. 15 f.; vgl. Urk. 12/18/8, 12/35/16, 12/56/6, 12/81/6), entgegnete der Versicherte zu Recht, dass diese für die Frage der Aggravation anlässlich der Begutachtung nicht relevant sind. Einzig das im Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">jahr 2012 durchgeführte rheumatologische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsassessment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgte während des zu beurteilenden Zeitraums. Dessen Ergebnisse wurden jedoch aufgrund man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gelnder Kooperation als nicht verwertbar beurteilt, weshalb die Arbeitsfähigkeit medizinisch-theoretisch festgelegt wurde. Die Gutachter wiesen zudem explizit darauf hin, dass die Beschwerden des Versicherten entgegen den Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsassessmentbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 11. Juli 2012 gutachterlich nachvollziehbar gewesen seien (Urk. 12/120/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch der Umstand, dass der Versicherte nach den beiden Begutachtungen wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rend gut eineinhalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahren (die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> GmbH; November 2007 bis Oktober 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Unterbruch im Januar und Februar 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; Urk. 12/147/1 f.) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise sechs Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E.___ AG; April bis Oktober 2014; Urk. 12/147/3) wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rum in seiner angestammten Tätigkeit als Plattenleger tätig war, lässt nicht auf eine Aggravation schliessen: Die ärztlichen Behandlungs- und Begutachtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">personen verneinten seit dem Jahr 2005 ausnahmslos die Zumutbarkeit dieser Tätigkeit (vgl. Urk. 12/12/2, 12/35/15, 12/81/8, 12/87/12, 12/120/23, 12/144/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Ergebnis ist es nicht zu beanstanden, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___-Sachverständigen kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aggravatorisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Verhalten des Versicherten festhielten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter rügte die Beschwerdeführerin, das C.___-Gutachten vom 22. April 2014 gebe verglichen mit der rentenverneinenden Verfügung vom 16. Januar 2008 lediglich eine abweichende Beurteilung eines im wesentlichen unveränderten Sachverhaltes wieder (Urk. 1 S. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die C.___-Sachverständigen wiesen auf eine seit der ursprünglichen Verfügung vom 16. Dezember 2008 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des im Bereich des Bewegungsapparates hin (Urk. 12/120/23). Diese Beurteilung ist aufgrund eines Vergleichs der beiden Gutachten nachvollziehbar: Während zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zeitpunkt der B.___-Begutachtung im Jahr 2007 einzig relevante Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen im lumbalen Bereich bestanden (Urk. 12/35/14), traten anlässlich der C.___-Begutachtung die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende, chronische Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zen in der HWS-Region hinzu (vgl. Urk. 12/120/46). Damit ist eine Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung des Gesundheitszustandes ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die RAD-Stellungnahme vom 28. Dezember 2015 (Urk. 12/149/8 f.) ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die 60%ige Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten werde vom 9. Oktober 2014 bis am 10. Mai 2015 von einer Phase 100%iger Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten unterbrochen. Grundlage für diese Annahme waren die Berichte der Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Spitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. März (Urk. 12/135/5-7), 10. April (Urk. 12/135/1-4), 12. Mai (Urk. 12/137/5 f.) und 9. Oktober 2015 (Urk. 12/144/4-6). Aus diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen im Oktober 2014 beziehungsweise Januar 2015 eingetretene Exazerbationen der Schmerzen in den Bereichen von HWS und LWS hervor (Urk. 12/135/7). Gestützt auf die letzte Verlaufskontrolle vom 11. Mai 2015 wurde in leichten wechselbelastenden Tätigkeiten mittel- bis langfristig von einer zumindest teilweisen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (Urk. 12/144/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die Befunde wieder denjenigen gemäss dem C.___-Gutachten entsprächen (Urk. 12/149/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit erweist sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Ärztin als nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar und ist für den Einkommensvergleich von folgender Arbeitsfähigkeit des Versicherten in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60 % vom 24. Mai 2012 („ab dem Datum des IV-Antrages”; Urk. 9/120/23 Ziff. 7.4) bis am 8. Oktober 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0 % vom 9. Oktober 2014 bis am 10. Mai 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60 % seit dem 11. Mai 2015 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX076"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 295 E. 4.1.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 222 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.1 und E. 4.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des B.___-Gutachtens ist von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Plattenleger seit dem Jahr 2004 auszugehen (Urk. 12/35/15). Gleichwohl hatte der Versicherte diese Tätigkeit zwischen der B.___-Begutachtung und der Neuanmeldung insgesamt während mehrerer Jahre - zumindest in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilzeitpensen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - wieder ausgeübt. Damit stellt sich die Frage, ob diese Erwerbstätigkeit als wesentlicher Unterbruch der einjährigen Wartezeit zu werten ist (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die Wartezeit auch laufen, wenn die versicherte Person über das ihr Zumutbare hinaus arbeitet (Urteile des Bundesgerichts 8C_724/2011 vom 24. Juli 2012 E. 4.3, 8C_961/2010 vom 9. März 2011 E. 4.2, 9C_352/2010 vom 30. August 2010 E. 2.3.3, 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 4.1 und 9C_127/2008 vom 11. August 2008 E. 3.3). Dies ist beim Beigeladenen der Fall: Die wieder aufgenommene Tätigkeit als Plattenleger wurde von sämtlichen behandelnden und begutachtenden Arztpersonen ab dem Jahr 2004 als nicht mehr zumutbar beurteilt (vgl. E. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.2.3 am Ende).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit war die einjährige Wartezeit zum Zeitpunkt der Neuanmeldung am 24. Mai 2012 bereits abgelaufen. Der frühestmögliche Rentenanspruch ist damit gemäss Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG der Beginn des sechsten Monats nach der Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dung, der 1. November 2012 (vgl. E. 6.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX077"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin legte der ursprünglichen, einen Rentenanspruch vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenden Verfügung vom 16. Januar 2008 (Urk. 12/64) ein im hypothetischen Gesundheitsfall als Plattenleger erzielbares Einkommen von Fr. 66'569.-- zugrunde. Die diesem Wert zugrundeliegende Berechnung ist dem als „Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufsprotokoll Berufsberatung/Folgegespräche” bezeichneten Dokument vom 1. November 2007 zu entnehmen: Es handelt sich dabei um den von der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geberin für das Jahr 2005 angegebenen Lohn (13 x Fr. 5’000.--, vgl. Urk. 12/8/2), der an die bis ins Jahr 2007 eingetretene Nominallohnentwicklung angepasst wurde (Urk. 12/57/2). In der angefochtenen Verfügung ging die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin davon aus, vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintritt des Gesundheitsschadens habe keine länger dauernde, stabile Anstellung bestanden. Deshalb bestimmte sie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der Grundlage der Tabellenlöhne der LSE 2012 (Urk. 2 S. 6). Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden, da der Gesundheitsschaden im Jahr 2004 eingetreten war, das zu diesem Zeitpunkt bestehende Arbeitsverhältnis aufgrund der Krankheit aufgelöst wurde und eine Änderung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach erstmaliger Festlegung im Grundsatz nicht mehr vorzunehmen ist (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_431/2017 vom 24. Mai 2018 E. 6.3). Der von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vorgebrachte Umstand rechtfertigt keine Abweichung von diesem Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz. Damit ist weiterhin vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen des Jahres 2005 von Fr. 65'000.-- aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Zur Bestimmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2012 ist dieses an die eingetretene Nominallohnentwicklung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allöhne [T39, 2/2], Männer; 2005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">992</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">188</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzupassen, womit ein Betrag von Fr. 71'395.58 resultiert (Fr. 65'000.- x 2’188 / 1’992).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bestimmte das Invalideneinkommen im Jahr 2012 auf der Grundlage des Tabellenlohns der LSE 2012 für männliche Hilfsarbeiter (LSE 2012, TA1_tirage_skill_level, Total, Kompetenzniveau 1, Männer) in Höhe von Fr. 5'210.--. Diesen passte sie an die Arbeitsfähigkeit von 60 % an und berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigte den Umstand, dass die Tabellenlöhne der LSE 2012 auf einer Wochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitszeit von 40 Stunden basieren, die betriebsübliche Arbeitszeit im Jahr 2012 jedoch 41,7 Stunden betrug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BFS, Betriebsüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen [im Internet abrufbar], 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit resultierte ein Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 39'106.26 (0,6 x 12 x 41,7 / 40 x Fr. 5'210.--). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wie es sich mit der von der Beschwerdeführerin erwähnten selbständigen Erwerbstätigkeit, welche im Individuellen Konto einen Eintrag für die Monate Oktober bis Dezember 2012 zur Folge hatte, verhält, kann offengelassen werden: Für diese drei Monate ist ein Bruttoeinkommen von Fr. 9'094.-- registriert, ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechend rund Fr. 3'031.-- pro Monat. Damit bleiben diese Einkünfte unter dem monatlichen Invalideneinkommen von Fr. 3'258.85 (Fr. 39'106.26 / 12) und haben entsprechend keinen Einfluss auf den Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne eines leidensbedingten Abzuges reduzierte die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen um 10 %. Dies begründete sie damit, dass nur noch körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichte Tätigkeiten zumutbar seien und der Versicherte durch die Benutzung eines Gehörschutzes eingeschränkt werde (Urk. 2/6).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Massnahmen zum Schutz vor Lärm zu treffen, wenn Mitarbeitende an einem Arbeitstag einem Lärmexpositionspegel von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">destens 85 dB(A) ausgesetzt sind. Entspricht der Jahresdurchschnitt der Lärmex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">position diesem Wert, hat die Unternehmung erweiterte Massnahmen zu treffen, wozu auch das Tragen von Gehörschutzmitteln für lärmige Arbeiten zählt. Die Suva empfiehlt das Tragen eines Gehörschutzes für alle Tätigkeiten mit Schallpe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geln über 85 dB(A). Ein in normaler Lautstärke geführtes Gespräch liegt zwischen 40 und 60 dB(A) und wird durch eine Lärmeinwirkung von mindestens 60 dB(A) bedeutend erschwert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">http://www.pro-audi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">to.ch/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fileadmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">user_upload</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/Doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mente_Dachverband</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/Suva_Wie_bitte.pdf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, S. 9 f.; besucht am 25. Juli 2018). Damit ist davon auszugehen, dass bereits bei einem Umgebungslärm von 83 dB(A) keine mündliche Kommunikation mehr möglich ist. Entsprechend ist es nicht ersichtlich, inwiefern der Versicherte aufgrund des Umstandes, dass ihm bereits ab 83 dB(A) und nicht erst ab 85 dB(A) die Benut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zung eines Gehörschutzes empfohlen wird, eingeschränkt wäre und er - in ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommensrelevantem Ausmass - potenzieller Arbeitsstellen verlustig ginge. Ein leidensbedingter Abzug ist damit nicht zu begründen. Auch der Umstand, dass dem Versicherten nur noch körperlich leichte Arbeiten zumutbar sind, führt nicht zur Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges, da der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von entsprechenden Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_61/2018 vom 23. März 2018 E. 6.5.2). Damit ist kein leidensbedingter Abzug vom Invalideneinkommen vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im November 2012 resultierte aus dem Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 71'395.58 und dem Invalideneinkommen von Fr. 39'106.26 eine invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingte Erwerbseinbusse von Fr. 32'289.32 (Fr. 71'395.58 - Fr. 39'106.26) beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 45 % ([Fr. 71'395.58 - Fr. 39'106.26] / Fr. 71'395.58; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121 E. 3.2). Damit hat der Versicherte ab dem 1. November 2012 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (vergleiche dazu Erwägung 5.2, letzter Absatz).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte nahm am 1. April 2014 eine Tätigkeit als Plattenleger bei der E.___ AG auf (Urk. 12/142). Diese Änderung im erwerblichen Bereich ist nach drei Monaten Dauer zu berücksichtigen (Art. 88a Abs. 1 IVV). Der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad ab dem 1. Juli 2014 ergibt sich damit durch Gegenüberstellung des nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnbereinigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne [1939 = 100; im Internet abrufbar], Nomin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allöhne [T39, 2/2], Männer; 2005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">992</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des als Platten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leger erzielten Erwerbseinkommens. Das monatliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrug im Jahr 2014 Fr. 6'036.65 (Fr. 65'000.-- / 12 x 2'220 / 1’992). Die E.___ AG bezifferte das monatliche Bruttoeinkommen des Versicherten auf Fr. 5'130.-- und verneinte die Auszahlung eines 13. Monatslohns (Urk. 12/142/3). Wie es sich damit verhält kann offenbleiben, da auch ohne Berücksichtigung eines </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Monatslohnes ab dem 1. Juli 2014 nur noch ein Invaliditätsgrad von 15 % und damit kein Rentenanspruch mehr bestand ([Fr. 6'036.65 - Fr. 5'130.--] / Fr. 6'036.65).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oktober 2014 bis am 10. Mai 2015 bestand eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in jeglicher Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist ohne Weiteres auf eine 100%ige Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse respektive einen Invaliditätsgrad von 100 % mit einem Ansp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) zu schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl die Verschlechterung als auch die anschliessende Verbesserung des Gesundheitszustandes sind nach 3 Monaten zu berücksichtigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 88a Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 2 IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 9. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis am 10. August 2015 von einem 100%igen Invaliditätsgrad auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Entsprechend besteht vom 1. Januar bis am 31. August 2015 ein Anspruch auf eine ganze Rente (vgl. Art. 29 Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 11. Mai 2015 ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auf das Niveau vor der temporären Verschlechterung auszugehen. Diese ist wiederum nach drei Monaten zu berücksichtigen (Art. 88a Abs. 1 IVV), weshalb ab dem 1. September 2015 wieder der Einkommensvergleich per November 2012 Gültig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit hat, womit erneut ein Anspruch auf eine Viertelrente besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Versicherte vom 1. November 2012 bis am 30. Juni 2014 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat. Vom 1. Juli bis am 31. Dezember 2014 besteht kein Rentenanspruch. Vom 1. Januar 2015 bis am 31. August 2015 hat er Anspruch auf eine ganze Rente und seit dem 1. September 2015 wiederum Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies führt zur teilweisen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1‘000.-- anzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorsorgeeinrichtung als Beschwerdeführerin unterliegt mit ihrem Hauptan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag, die Verfügung sei ersatzlos aufzuheben. Sie obsiegt mit ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subsub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enventualantrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in dem Sinn, als die Invaliditätsbemessung und damit der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch teilweise zu Lasten des Versicherten abgeändert worden sind. Der Beschwerdeführerin ist diesem Ausgang entsprechend die Hälfte der Gerichtskos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten aufzuerlegen. Als mit öffentlichen Aufgaben betraute Organisation hat sie als Vorsorgeeinrichtung der geltenden Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung (BGE 128 V 124 f. E. 5b). Es besteht kein Anlass, hier von dieser Regel abzuweichen und eine reduzierte Prozessentschädigung zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin unterliegt insoweit, als der von ihr zugunsten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geladenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherten zugesprochene Rentenanspruch in Höhe und zeitlicher Ausdehnung im Umfang von ungefähr einem Viertel zu Lasten des Versicherten abgeändert worden ist. Dieser unterliegt im gleichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktiv am Verfahren teilgenommen hat, beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ht kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dispens von der Kostenpflicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 127 V 107 E. 6b; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, § 14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 33).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und dem beigeladenen Versicherten sind demgemäss die Kosten des Verfahrens je zu einem Viertel aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beigeladenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte obsiegt im Verhältnis zur Beschwerdeführerin zur Hälfte und hat deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu deren Lasten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine auf die Hälfte reduzierte Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zugute. Im Verhältnis zur Beschwerdegegnerin obsiegt der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nicht, denn einerseits hat er die Verfügung der Beschwerdegegnerin nicht angefochten und andererseits hat diese im Beschwerdeverfahren wie der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Abweisung der Beschwerde beantragt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die Verfügungen der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 8. September 2016 insoweit abgeän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dert, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">als</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">b</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eigeladene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Versicherte </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom 1. November 2012 bis am 30. Juni 2014 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, vom 1. Januar 2015 bis am 31. August 2015 Anspruch auf eine ganze Rente und ab dem 1. September 2015 wieder Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Vier</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">telsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Im Ü</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">brigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p>2.<span> </span>Die Gerichtskosten von Fr. <span id="Text1"></span>1'000.-- werden der Beschwerdeführerin zur Hälfte sowie der Beschwerdegegnerin und dem beigeladenen Versicherten je zu einem Viertel auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden <span id="Text2"></span>den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird verpflichtet, dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">beigeladenen Versicherten eine auf die Hälfte reduzierte Pro</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1'250.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Andreas </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gnädinger</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt David Husmann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p><br/></p><p><span> </span><span id="CURSOR"></span></p></div> </div></body></html>