<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_731/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. November 2008 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Bundesrichterin Leuzinger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Durizzo. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">T.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Ehrenzeller, Engelgasse 214, 9053 Teufen AR, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Kasernenstrasse 4, 9100 Herisau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts von Appenzell Ausserrhoden vom 16. Januar 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden den Anspruch des 1972 geborenen, seit Jahren an Polytoxikomanie leidenden T.________ auf Leistungen der Invalidenversicherung mit Verfügung vom 24. April 2007 abgelehnt hat, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 16. Januar 2008 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass T.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei ihm ab Juli 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, </div> <div class="para">dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden kann, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass streitig ist, ob die IV-Stelle zu Recht eine Verletzung der Mitwirkungspflicht durch den Versicherten angenommen und daher aufgrund der Akten entschieden hat, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz die diesbezüglich massgebende Bestimmung von Art. 43 (insbesondere Abs. 3) ATSG zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts Drogensucht für sich allein keine Invalidität im Sinne des Gesetzes begründet, sondern invalidenversicherungsrechtlich erst relevant wird, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher, geistiger oder psychischer (vgl. Urteil B. vom 5. April 2006, I 750/04, E. 1.2 mit Hinweisen), die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F102-V-167%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page167">BGE 102 V 167</a>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=15.11.2008&amp;to_date=04.12.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F99-V-28%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page28">99 V 28</a> f. E. 2; AHI 2002 S. 29 f. [I 454/99] E. 2; SVR 2001 IV Nr. 3 S. 7 E. 2b), </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall nach Lage der Akten eine psychiatrische Erkrankung nicht auszuschliessen und eine entsprechende Abklärung des Versicherten daher angezeigt war, </div> <div class="para">dass sich das kantonale Gericht einlässlich dazu geäussert hat, inwiefern der Versicherte die erforderliche Untersuchung vereitelt und seine Mitwirkungspflicht in unentschuldbarer Weise verletzt hat, </div> <div class="para">dass die Vorbringen des Beschwerdeführers keine offensichtliche Unrichtigkeit der diesbezüglichen Sachverhaltsfeststellung darzutun vermögen, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle daher zu Recht aufgrund der Akten entschieden und den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung abgelehnt hat, nachdem das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Leidens nicht erstellt, sondern einzig eine entsprechende Verdachtsdiagnose geäussert worden war, </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span>, ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. November 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">i. V. Lustenberger Durizzo </div> </div></body></html>