<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00119</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106831&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00119</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.09.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligungen und Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 RPG</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Geländeveränderungen in der Landwirtschaftszone Da die Anforderungen an die Beschwerdeschrift knapp erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten (E. 1). Die geplanten Massnahmen sind bewilligungspflichtig ungeachtet, ob eine Bodenverbesserung angestrebt wird (E. 2). Die Aufschüttungen sind für die landwirtschaftliche Nutzung nicht notwendig und somit nicht zonenkonform (E. 3a). Die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung sind ebenso wenig erfüllt (E. 3b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGUNGSPFLICHT">BEWILLIGUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTGEBUNDENHEIT">STANDORTGEBUNDENHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TERRAINVERÃNDERUNG">TERRAINVERÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ZONENKONFORMITÃT">ZONENKONFORMITÃT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 16a lit. I RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 22 RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24 RPG</span><br/><span class="gerade">§ 54 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Baudirektion verweigerte A, B und den Erben F mit VerfÃ¼gungen vom <br/> 8. De­zem­ber 2000 die Bewilligung nach Art. 22 bzw. 24 ff. des Raumplanungsgesetzes vom 22. Ju­ni 1979 (RPG, SR 700) fÃ¼r von den Gesuchstellenden als Bodenverbesserungen und GelÃ¤ndeanpassungen bezeichnete Massnahmen auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nr. 01/02 (in L/ M) einerseits und Kat.-Nr. 03 (N) anderseits. Die GrundstÃ¼cke liegen in der Landwirtschafts­­zone von X. In der Folge verweigerte am 16. Januar 2001 auch die Baukom­mis­sion der Gemeinde X den Vorhaben die baupolizeiliche Bewilligung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Der Regierungsrat wies den Rekurs der Baugesuchstellenden gegen die Bewilligungsverweigerung am 27. Februar 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A und die durch ihn vertretenen B einerseits und C, D sowie E (Erben F) anderseits gelangten am 6. April 2002 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und ersuchten um Gutheissung ihres Rekurses vom 5. MÃ¤rz 2001, mithin um Erteilung der nachgesuchten Bewilligungen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Staatskanzlei beantragte am 24. April 2002 die Abweisung der Beschwerde, ebenso die Baudirektion am 2. Mai 2002. Mit Eingabe vom 6. Mai 2002 stellte die Gemeinde X den Antrag, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, evtl. sei sie abzuweisen. Der Gemeinde X sei allenfalls eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist kraft § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde sach­lich und funktional zustÃ¤ndig. Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrenden ist aufgrund von § 21 lit. a in Verbindung mit § 70 VRG ohne Weiteres zu bejahen. Die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen sind erfÃ¼llt, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist. Namentlich besteht kein Anlass, wegen der Ã¤usserst knappen BegrÃ¼ndung auf die Beschwerde nicht einzu­treten â die Beschwerde enthÃ¤lt immerhin einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung im Sinn von § 54 VRG â oder einen zweiten Schriftenwechsel durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden stellen die von ihnen geplanten Massnahmen bewilligungspflichtige Anlagen im Sinne von Art. 22 RPG dar. In diesem Zusammenhang ist vorweg festzustellen, dass die Vorinstanzen das Vorhaben der BeschwerdefÃ¼hrenden zu Recht als GelÃ¤ndeauffÃ¼llung bzw. GelÃ¤ndeverÃ¤nderung bezeichnet haben. Dies ergibt sich ohne Weiteres aus den Kubaturen von 23'400 und 5'000 m<sup>3</sup>, die eingebaut werden sollen, aber auch aus der Art, wie das AuffÃ¼llmaterial verteilt bzw. ausgebracht werden soll. Namentlich auf den Parzellen Kat.-Nr. 01/02 ist klarerweise die AuffÃ¼l­lung einer GelÃ¤ndemulde vorgesehen und nicht etwa die Verbesserung des vorhandenen Bo­dens durch die BeifÃ¼gung von (besserem) landwirtschaftlichem Substrat (Humus oder dergleichen). Der nachtrÃ¤glich auf Verlangen der BehÃ¶rde eingereichte Plan lÃ¤sst dies­be­zÃ¼glich keinerlei Zweifel offen. Selbst wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden mit den vorgesehenen GelÃ¤ndeverÃ¤nderungen eine Bodenverbesserung anstreben wÃ¼rden, so wÃ¼rde dies nichts daran Ã¤ndern, dass objektiv eine GelÃ¤ndeauffÃ¼llung und damit eine GelÃ¤ndeanpassung vorliegt. FÃ¼r Kat.-Nr. 03 ist der Eingriff aufgrund der geringeren Kubatur beschrÃ¤nk­ter; auch hier kann aber nicht von einer blossen Bodenverbesserung und GelÃ¤ndeanpassung gesprochen werden. Nicht nachvollziehbar ist daher auch die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrenden, das Vorhaben werde die Morphologie in keiner Weise stÃ¶ren oder relevant verÃ¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss feststehender Praxis des Bundesgerichtes zu Art. 22 RPG erstreckt sich die Bewilligungspflicht auf mindestens jene kÃ¼nstlich geschaffenen und auf Dauer angelegten Einrichtungen, die in bestimmter fester Beziehung zum Erdboden stehen und geeignet sind, die Vorstellungen Ã¼ber die Nutzungsordnung zu beeinflussen, sei es, dass sie den Raum Ã¤us­­serlich erheblich verÃ¤ndern, die Erschliessung belasten oder die Umwelt beeintrÃ¤chtigen (BGE 123 II 256 E. 3). So hat das Bundesgericht die Bewilligungspflicht bei AufschÃ¼ttungen fÃ¼r eine Rebbergmelioration (BGE 114 Ib 224, unverÃ¶ffentlichte E. 6 [Hinweis bei Pe­ter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. A., Bern 2002, S. 288]) und bei einer 50 cm hohen GelÃ¤ndeaufschÃ¼ttung an einem Seeufer (12. Dezember 1979, ZBl 81/1980 S. 364 E. 3a) bejaht (fÃ¼r weitere Beispiele bewilligungspflichtiger GelÃ¤ndeauf­schÃ¼ttungen siehe Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umwelt­recht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 515).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend betragen die GelÃ¤ndeaufschÃ¼ttungen gemÃ¤ss Plan vom Juni 2000 bis zu 1,8 Meter. GemÃ¤ss den Angaben im ursprÃ¼nglichen Baugesuch ist eine AufschÃ¼ttung sogar bis zu einer StÃ¤rke von 2,5 m vorgesehen. Die Auf­schÃ¼ttungen betreffen eine im Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte von Ã¼berkommunaler Bedeutung verzeichnete End­morÃ¤nenlandschaft (Objekt Nr. 101; RRB Nr. 126/1980). Das Vorhaben verÃ¤ndert den Raum auf jeden Fall erheblich und ist schon deswegen bewilligungspflichtig. Hinzu treten Auswirkungen auf die Erschliessung zumindest wÃ¤hrend der Bauphase sowie mÃ¶glicherweise Auswirkungen auf die Umwelt, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die AuffÃ¼llungen zu einer Bodenverdichtung und damit zu einer negativen VerÃ¤nderung des Bodens fÃ¼hren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Selbst wenn das Vorhaben nach Art. 22 RPG nicht bewilligungspflichtig wÃ¤re, so be­stÃ¼nde Ã¼berdies die Bewilligungspflicht nach kantonalem Recht. Den Kantonen ist es un­benommen, die baurechtliche Bewilligungspflicht strenger zu umschreiben als das Bundesrecht (HÃ¤nni, S. 289). GemÃ¤ss § 309 lit. f des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) benÃ¶tigen wesentliche GelÃ¤ndeverÃ¤nderungen eine baurechtliche Bewilligung. Nach § 1 lit. d der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 sind GelÃ¤ndever­Ã¤nderungen nur dann nicht bewilligungspflichtig, wenn sie nicht im Zusammenhang mit anderen bewilligungspflichtigen Bauten und Anlagen stehen und weder 1 Meter HÃ¶he noch 500 m<sup>2</sup> FlÃ¤che Ã¼berschreiten. Die quantitativen Voraussetzungen einer Befreiung sind vorliegend nicht erfÃ¼llt, das Bauvorhaben der BeschwerdefÃ¼hrenden ist somit bewilligungspflichtig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) GemÃ¤ss Art. 16a Abs. 1 RPG sind Bauten und Anlagen in der Landwirtschafts­zone zonenkonform, wenn sie zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder fÃ¼r den produzierenden Gartenbau nÃ¶tig sind. Die BeschwerdefÃ¼hrenden zeigen in keiner Weise auf, weshalb die von ihnen geplanten Massnahmen aus landwirtschaftlichen GrÃ¼nden notwendig sein soll­ten. In formeller Hinsicht ist darauf hinzuweisen, dass der Verweis der BeschwerdefÃ¼hrenden auf die im vorinstanzlichen Verfahren gemachten Eingaben unzulÃ¤ssig ist, wenn sich die Re­kursinstanz wie vorliegend einlÃ¤sslich mit diesen Eingaben und den Bewilligungsvoraussetzungen auseinandergesetzt hat (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Ver­­waltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 7). Im Ãbrigen ergibt sich eine sachliche Notwendigkeit fÃ¼r die geplanten Massnahmen auch nicht aus den Eingaben der BeschwerdefÃ¼hrenden im vorinstanzlichen Verfahren. Die Tatsache, dass die GrundstÃ¼cke Kat.-Nr. 01/02 steinig sind und sich nicht fÃ¼r jede Form von landwirtschaft­li­cher Nutzung eignen, mag Bodenverbesserungsmassnah­men sinnvoll erscheinen las­sen. In­dessen verbessert die AufschÃ¼ttung von Land nicht die QualitÃ¤t des vorhandenen Bo­dens. Hier­fÃ¼r wÃ¤re es nach den soweit einleuchtenden AusfÃ¼hrungen des kantonalen Amtes fÃ¼r Landschaft und Natur zweckmÃ¤ssiger, die stÃ¶renden Steine herauszulesen oder zu brechen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten Ã¼berdies nicht, dass sich die GrundstÃ¼cke Kat.‑Nr. 01/02 fÃ¼r Futter- bzw. Getreidebau eignen. Eine den na­tÃ¼rlichen Gegeben­heiten entsprechende und landwirtschaftlich sinnvolle Nutzung ist da­her mÃ¶glich. Erst recht gilt dies fÃ¼r Kat.-Nr. 03, wo auch ein vielseitiger Ackerbau stattfinden kann. Die geplanten Mass­nahmen erscheinen daher nicht als nÃ¶tig fÃ¼r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung; sie sind somit nicht zonenkonform in Sinne von Art. 16a Abs. 1 RPG. Damit entfÃ¤llt die MÃ¶glichkeit, das Vorhaben nach Art. 22 RPG zu bewilligen. Unter diesen UmstÃ¤nden kann offen bleiben, ob die Bewilligung auch deshalb zu verwei­gern wÃ¤re, weil die AuffÃ¼llungen gegen eidgenÃ¶ssisches Um­weltschutzrecht verstos­sen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, dass eine Bewilligung gemÃ¤ss den Art. 24 ff. RPG ebenfalls nicht in Frage kommt, weil das Vorhaben weder standortgebunden ist noch sonst die gesetzlichen Voraussetzungen fÃ¼r eine Aus­­nahmebewilligung ausserhalb der Bauzone erfÃ¼llt. Ãberdies wÃ¼rden die GelÃ¤ndeverÃ¤nderungen in der inventarisierten Landschaft stÃ¶ren; einer Ausnahmebewilligung stehen da­her erhebliche und in diesem Fall Ã¼berwiegende Interessen entgegen. Auf diese Ã¼berzeugen­­den ErwÃ¤gungen, denen die BeschwerdefÃ¼hrenden nichts Konkretes entgegenhalten, ist zu verweisen (§ 28 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Weitere AusfÃ¼hrungen hierzu er­Ã¼brigen sich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen auch sonst nichts vor, was zur Gutheissung ihrer Beschwerde fÃ¼hren kÃ¶nnte. Zu entscheiden ist nicht, ob Bodenverbesserungen wie Drainagen, BewÃ¤sserungsanlagen, Rigolen oder die Anpassung lebensgefÃ¤hrlicher Borde zulÃ¤ssig sind, da nichts davon Gegenstand des zu beurteilenden Baugesuches darstellt. Die tatsÃ¤chlich geplanten AuffÃ¼llungen sind widerrechtlich und kÃ¶nnen nicht bewilligt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>