<h2>SubmittedText<h2><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><p>– Haben die jungen Menschen mit dem Einführen der Lernphase von einem Jahr mehr Fahrpraxis?&nbsp;</p><p>– Hat sich die Erfolgsquote der Prüfung verbessert?&nbsp;</p><p>– Wäre eine Rückkehr zur bisherigen Praxis ohne Wartefrist von einem Jahr denkbar?</p><p>Zudem:&nbsp;</p><p>– Falls das Lernjahr für die jungen Menschen ab 17 Jahren obligatorisch bleibt, sollte es nicht mit einem Einführungskurs von einigen Stunden bei einer zugelassenen Fahrlehrerin oder einem zugelassenen Fahrlehrer einhergehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat das UVEK beauftragt, die einjährige Lernphase spätestens nach drei Jahren ab Inkrafttreten zu evaluieren, die Ergebnisse zu veröffentlichen und dem Bundesrat einen Antrag für das weitere Vorgehen zu stellen (Art. 151m der Verkehrszulassungsverordnung vom 27. Oktober 1976, SR 741.51).</p><p>Bei dieser Evaluation wird nebst der Entwicklung der Unfallzahlen bei Neulenkenden nach bestandener Führerprüfung analysiert, wie viel Fahrpraxis die Lernfahrerinnen und Lernfahrer vor der praktischen Führerprüfung sammeln und wie sich die Prüfungserfolge entwickeln. Diese Daten liegen heute noch nicht vor. Die Evaluation soll 2025 abgeschlossen sein.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Stellungnahme zur vom Nationalrat am 8. März 2023 abgelehnten Motion<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213113">&nbsp;21.3113&nbsp;</a>Egger «Schlechterstellung von Neulenkern, welche das 18. Altersjahr erreicht haben, aufheben» dargelegt hat, will er die Evaluation der Massnahme abwarten und gestützt auf deren Ergebnisse prüfen, ob Änderungen bei der einjährigen Lernphase nötig sind.</p>