<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_733/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Oktober 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zbinden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________ GmbH, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Konkurseröffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 21. September 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 7. September 2011 eröffnete der Einzelrichter des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden den Konkurs über die Beschwerdeführerin. Der Einzelrichter des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden (kantonale Beschwerdeinstanz) trat am 21. September 2011 auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht ein. Diese hat den Entscheid des Einzelrichters des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 21. September 2011 beim Bundesgericht mit Beschwerde vom 19. Oktober 2011 (Postaufgabe) angefochten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=11.10.2011&amp;to_date=30.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-232%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page232">BGE 135 III 232</a> E. 1.2 S. 234). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Der Einzelrichter des Obergerichts hat erwogen, der begründete Entscheid des Einzelrichters des Kantongerichts (der ersten Instanz) sei am 8. September 2011 vom Vertreter der Beschwerdeführerin in Empfang genommen worden. Die zehntägige Frist (<span class="artref">Art. 174 SchKG</span>) für die Anfechtung dieses Entscheides habe somit bis zum Sonntag, 18. September 2011, gedauert und sei folglich gemäss <span class="artref">Art. 142 Abs. 3 ZPO</span> am Montag, 19. September 2011, abgelaufen. Die Beschwerdeführerin habe ihre Beschwerde am 20. September 2011 der Post übergeben. Auf die um einen Tag verspätet eingereichte Beschwerde könne nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.3 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids nicht auseinander und sagt insbesondere nicht, dass der Einzelrichter den Sachverhalt willkürlich festgestellt habe, ihm beim Berechnen der Frist Fehler unterlaufen seien oder dass er sonstwie gegen Bundesrecht verstossen habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>) durch die Präsidentin der Abteilung unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, dem Betreibungsamt Appenzeller Hinterland, dem Handelsregisteramt des Kantons Appenzell A.Rh. und dem Grundbuchamt Herisau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Oktober 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zbinden </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>