<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00099</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2012 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 7/1). Am 30. April 2014 erlitt sie auf der Autobahn A1 eine Streifkollision mit einem Lastwagen mit Anhänger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Polizeirapport der Kantonspolizei Zürich vom 25. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 7/50]). Dabei war die Versicherte nach eigenen Angaben angegurtet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/88/4). Im Rahmen der Erstuntersuchung wurden radiologisch keine Auffälligkeiten festgestellt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/74/2). Nach Lage der Akten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigerte der behandelnde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Innere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizin, indes die Ausstellung eines ausführlichen Berichts (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/50/7). Einzig hielt er mit Schrieben vom 12. Oktober 2014 zuhanden der Suva fest, es liege mit Sicherheit kein kraniozervikales Beschleunigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma vor. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr sei die Versicherte psychisch höchst auffällig und neige dazu, psychisch rasch zu dekompensieren. Der Unfall habe sie sicherlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unsichert. Von Bedeutung sei allerdings, dass die Versicherte schon vor dem Unfall in psychiatrischer Behandlung mitunter medikamentöser Therapie gestanden habe (Urk. 7/39/1). Vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 war die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 5. Mai 2014 zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hernach zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> krankgeschrieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/6/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/11/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/13/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/15/1). Im April 2014 wurde eine Physiotherapie verordnet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/27). Die Suva kam für die Heilkosten auf und erbrachte Taggeldleistungen (Urk. 7/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/7). Im wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Verlauf hielt der neu behandelnde Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Arzt für Allgemeinmedizin und Akupunktur, das Bild einer posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Belastungsstörung (PTBS) nach Beinahekoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion mit einem Last</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wagen samt Anhänger fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/22). Ausserdem attestierte er der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ab August 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/51/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/56/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/65/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/72/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/99, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/102, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/106; vgl. auch Bericht des seit 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelnden Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/54). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich eines ambulanten Assessments zur Evaluation der konkreten Einschränkungen und Ressourcen sowie Behandlungsoptionen in der C.___ hielten die beurteilenden Fachärzte ein Schulter-Nacken-Syndrom sowie - unter Hinweis auf Dr. B.___ - eine PTBS fest (Bericht vom 23. Januar 2015, Urk. 7/68). Neurologische und neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Abklärungen im Januar/Februar 2015 ergaben weitestgehend unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige Befunde und keinerlei Anhaltspunkte für ein persistierendes neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisches Defizit resp. einen hirnorganischen Prozess (Konsiliarbericht vom 20. Februar 2015, Urk. 7/74). Die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iochemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resp. unfallanalytische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergab, das Unfallereignis vom 30. April 2014 habe zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kolli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder knapp im Bereich von 10 - 15 km/h resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich 1-4 km/h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Biomechanische Kurzbeurteilung [Triage] vom 11. März 2015, Urk. 7/88/2 ff.;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallanalytisches Gutachten, Urk. 7/92/1-12, vgl. E. 3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.). Eine auf ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Verdacht kreisärztlich veranlasste röntgenologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der HWS in der D.___ (vgl. Kreisärztliche Stellungnahme vom 20. März 2015, Urk. 7/90) ergab keinerlei Hinweise für eine basiliäre Impression oder atlantodentale Instabilität (vgl. Bericht vom 17. April 2015, Urk. 7/94). Es folgte die (Weiter-)Behandlung der somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beschwerden mittels Ergo- und Physiotherapie (Urk. 7/103, Urk. 7/108). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 nahm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Aktenbeurteilung vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. August 2015 stellte die Suva ihre Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 31. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein und verneinte einen Anspruch auf eine Rente und eine I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntegritätsentschädigung (Urk. 7/109). Dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b die Versicherte am 14. September 2015 Einsprache (Urk. 7/117</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 30. März 2016 wies die Suva die Einsprache der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 30. März 2016 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und ihr seien die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, insbesondere seien auch für die Zeit ab 1. September 2015 Taggeldleistungen auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), was der Beschwerdeführerin am 7. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Bundesrat kann Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen massgebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">delt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schweren Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6b; RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist bei der Beurteilung der Adäquanz von psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unfallfolgeschäden wie folgt zu differenzieren: Zunächst ist abzuklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hirntrauma erlitten hat. Ist dies der Fall, sind bei Unfällen aus dem mittleren Bereich die in BGE 117 V 359 E. 6a und 382 E. 4b umschriebenen Kriterien anzuwenden. Andernfalls erfolgt die Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanzbeurteilung in den dem mittleren Bereich zuzuordnenden Fällen nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa (siehe zur Begründung der teilweise unterschiedlichen Kriterien: BGE 117 V 359 E. 6a, letzter Absatz).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung und Lehre haben schreckbedingte plötzliche Einflüsse auf die Psyche seit jeher als Einwirkung auf den menschlichen Körper (im Sinne des geltenden Unfallbegriffes) anerkannt und für ihre unfallversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Behandlung besondere Regeln entwickelt. Danach setzt die Annahme eines Unfalles voraus, dass es sich um ein aussergewöhnliches Schreckereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis, verbunden mit einem entsprechenden psychischen Schock, handelt; die seelische Einwirkung muss durch einen gewaltsamen, in der unmittelbaren Gegenwart der versicherten Person sich abspielenden Vorfall ausgelöst wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und in ihrer überraschenden Heftigkeit geeignet sein, auch bei einem gesunden Menschen durch Störung des seelischen Gleichgewichts typische Angst- und Schreckwirkungen (wie beispielsweise Lähmungen oder Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlag) hervorzurufen. An den Beweis der Tatsachen, die das Schreckereignis ausgelöst haben, an die Aussergewöhnlichkeit dieses Ereignisses sowie den entsprechenden psychischen Schock sind strenge Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_376/2013 vom 9. Oktober 2013 E. 3.1 unter Hinweis unter anderem auf BGE 129 V 177). Als typische Schreckereignisse gelten demnach etwa Brand- oder Erdbebenkatastrophen, Eisenbahn- oder Flugzeugunglücke, eine schwere Autokollision, ein Brückeneinsturz, ein Bombenabwurf, ein verbrecherischer Überfall oder eine sonstige plötzliche Todesgefahr sowie Seebeben. Bei solchen Ereignissen steht, anders als im Rahmen der üblichen Unfälle, die psychische Stresssituation im Vordergrund, wogegen dem somatischen Geschehen keine (entscheidende) Bedeutung bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemessen werden kann (Urteile des Bundesgerichts 8C_584/2010 vom 11. März 2011 E. 4.1 und 8C_387/2007 vom 25. Februar 2008 E. 5.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Handelt es sich bei einem Unfall um ein Schreckereignis, so beurteilt sich die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nicht in Anwendung der in BGE 115 V 133 (Psycho-Praxis) entwickelten Kriterien, sondern es ist die allgemeine Adäquanzformel (gewöhnlicher Lauf der Dinge und allgemeine Lebenser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrung) anzuwenden (BGE 129 V 177 E. 4.2). Diese Rechtsprechung trägt der Tatsache Rechnung, dass bei Schreckereignissen anders als im Rahmen üblicher Unfälle die psychische Stresssituation im Vordergrund steht, woge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen dem somatischen Geschehen keine (entscheidende) Bedeutung beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen werden kann. Aus diesem Grund ist die (analoge) Anwendung der in BGE 115 V 133 entwickelten Adäquanzkriterien ebenso ungeeignet wie diejenige der Schleudertrauma-Praxis nach BGE 117 V 359. Nicht anders verhält es sich, wenn die versicherte Person zwar körperlich verletzt wird, die somatischen Beeinträchtigungen indessen lediglich von untergeordneter Bedeutung sind und im Vergleich zum erlittenen psychischen Stress in den Hintergrund treten. Denn auch in solchen Fällen kommt dem somatischen Geschehen keine wesentliche Bedeutung zu. Mithin hat die Beurteilung der Adäquanz zwischen Schreckereignissen, bei welchen die versicherte Person zwar (auch) körperliche Beeinträchtigungen davonträgt, Letztere indessen nicht entscheidend ins Gewicht fallen, und psychischen Schäden nach der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Adäquanzformel zu erfolgen. Bei „gemischten“ Vorfällen, in welchen die Elemente eines Schreckereignisses (Bedrohung) und einer ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits den Unfallbegriff erfüllenden physischen Einwirkung (Verletzungen) kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niert vorkommen, ist die Adäquanzprüfung unter beiden Aspekten vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen. Eine Prüfung unter beiden Gesichtspunkten („Schreckereignis“ und „Psychopraxis“) ist somit möglich, wenn keiner der Faktoren deutlich im Vordergrund steht (Urteil des Bundesgerichts 8C_298/2016 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2016 E. 4.3 sowie 8C_168/2011 vom 11. Juli 2011 E. 3.2 mit weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Einspracheentscheid, es würden keine strukturell nachweisbaren Unfallfolgen vorliegen und es sei aus orthopädisch-traumatologischer Sicht bezüglich der somatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine erhebliche Verbesserung durch weitere Behandlungen mehr zu erwarten. Ausserdem verneinte die Beschwerdegegnerin n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach der von der Rechtsprechung gebildeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sog. „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psycho-Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 115 V 133; E. 1.4.7) einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den psychischen Beschwerden (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wandte dagegen im Wesentlichen ein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis habe es sich nicht lediglich um eine einfache Streifkollision gehandelt, sondern bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussergewöhnlichen Umständen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Schreckereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die Adäquanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht anhand der „Psycho-Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xis“ zu beurteilen, sondern auf die normale Adäquanzformel zurückzugreifen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 4 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die diagnostizierte PTBS sei direkte Unfallfolge, wobei sowohl der natürliche als auch der adäquate Kausalzusammenhang zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen sei. Selbst bei der Annahme, die festgestellte PTBS sei eine sekundäre Unfallfolge und damit nach den Kriterien der „Psycho-Praxis“ zu beurteilen, so handle es sich entgegen der Beschwerdegegnerin mindestens um ein mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschweres bis schweres Unfallereignis. Da das Unfallereignis von besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Eindrücklichkeit gewesen sei und sie (die Beschwerdeführer) Panik und Todesängste erlitten und hernach über längere Zeit im Bereich der Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulatur über Schmerzen geklagt habe und seit nunmehr zwei Jahren in ärztlicher Behandlung sei, sei die Adäquanz auch unter Anwendung der „Psycho-Praxis“ zu bejahen (Urk. 1 S. 7). Eventualiter sei die Sache zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer psychiatrischen Expertise an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und aufgrund der medizinischen Akten auch ausgewiesen ist, dass in somatischer Hinsicht der Endzustand erreicht ist und eine Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes durch medizinische Massnahmen nicht mehr zu erwarten ist. Strittig und zu prüfen bleibt die Adäquanz der bestehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTBS, deren Vorliegen aufgrund der medizinischen Aktenlage ausgewiesen ist und ebenfalls unbestritten blieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat anlässlich des Unfallereignisses vom 30. April 2014 unbestrittenermassen weder ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eudertrauma der HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlitten (vgl. E. 1.5). Weiter gingen die Parteien übereinstimmend davon aus, dass nicht eine physische, sondern vielmehr eine psychische Problematik im Vordergrund steht (vgl. Urk. 1 S. 3, Urk. 2 S. 6). Strittig und zu prüfen ist, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Adäquanzbeurteilung nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, („Psycho-Praxis“) oder - weil ein Schreckereignis anzunehmen ist - den dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglichen Kriterien vorzunehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Folgenden ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ablauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses im Hinblick auf die Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen (vgl. E. 1.4.2 ff., E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über den Hergang des Unfalles vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist dem Polizeirapport der Kantonspolizei Zürich vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin als Lenkerin eines Personenwagens auf der Autobahn A1 von einem Fahrstreifen wechselnden Lastwagenführer mit Anhänger übersehen und seitlich gestreift wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach eigenen Angaben der Beschwerdeführerin sei sie mit einer Geschwindigkeit von ca. 60-70 km/h unterwegs gewesen. Plötzlich habe sie zu ihrer linken Seite einen Schatten bemerkt, der auf sie zugekommen sei. Dann habe sie gesehen, dass es sich dabei um einen Last</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wagen gehandelt habe, der immer weiter nach rechts auf ihren Fahrstreifen gekommen sei. Sie habe angefangen zu hupen und noch versucht zu beschleunigen, um eine seitliche Kollision zu vermeiden. Es sei jedoch zu spät gewesen und es habe schon zu „rattern“ angefangen, als der Lastwagen mit ihr kollidiert sei. Anschliessend hätten sie auf dem Pannenstreifen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten und auf die Polizei gewartet. Ca. 3 Stunden nach dem Unfallereignis teilte die Beschwerdeführerin der Polizei telefonisch mit, es seien nun Beschwerden im Nacken- und Kopfbereich aufgetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/50/6). Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Bei der Streifkollision erlitt die hintere, linke Fahrzeugseite ihres Personenwagens diverse Kratzer und Dellen (vgl. Urk. 7/50/5 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Polizeirapport beiliegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fotografien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/50/15 f., vgl. auch Schadenexpertise, wonach auf der linken Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugseite vor allem die Fahrertür inkl. Aussenspiegel, die Seitenwand, die hintere Felge und die Verkleidung des hinteren Stossfängers beschädigt wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, und ein Reparaturaufwand von ca. 5.5 Stunden veranschlagt wurde, Urk. 7/78). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In biomechanischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Experten der Arbeitsgruppe für Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mechanik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Schluss,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zuge des linksseitigen Aufpralls bzw. der Streifkollision habe der Personenwagen der Beschwerdeführerin eine Beschleunigung in Querrichtung (nach rechts) sowie tendenziell eine Verzö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung in Längsrichtung zum Fahrzeug erfahren. Die daraus resultierende Geschwindigkeitsänderung (delta-v) dürfte unterhalb oder knapp innerhalb eines Bereiches von 10-15 km/h gelegen haben. Die Beschwerdeführerin dürfte sich infolge der Kollision relativ zum Fahrzeug nach links und tenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziell nach vorne bewegt haben. Der Bereich für die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (delta-v), innerhalb welchem nach diesen Kolli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionen der kritische Wert für nicht unerhebliche HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden dürfe, liege für das angestossene Fahrzeug im Normalfall zwischen 10 und 15 km/h. Biomechanische Besonderheiten seien nicht aktenkundig, weder bezüglich der Kollisionsumstände noch der persönlichen Anamnese (Biomechanische Kurzbeurteilung vom 11. März 2015 Urk. 7/88/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem unfallanalytischen Gutachten habe das delta-v sogar bloss 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 km/h betragen. Mithin sei der Personenwagen der Beschwerdeführerin bei der Kollision mit dem Lastwagen um einen Geschwindigkeitsbetrag zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen 1 und 4 km/h seitlich beschleunigt und gleichzeitig in Längsrichtung etwas verzögert worden. Ausgehend von einer Haupt-Kontaktzeit von 0.10 bis 0.15 Sekunden habe auf den Personenwagen eine mittlere Beschleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von 0.2 g bis 1.1 g eingewirkt. Dieser Wert entspreche etwa der 0.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis 1-fachen Querbeschleunigung, die bei einer rasanten Kurvenfahrt auftreten könnte. In sehr sportlichen Strassenfahrzeugen würden Querbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schleuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen bis 2 g und in Formel-1-Fahrzeugen sowie auf Achter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bahnen sogar bis 4 g auftreten. Die Beschwerdeführerin habe sich infolge der Streifkolli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion leicht nach vorne und gleichzeitig minimal nach links bewegt. Ein Kopfanprall könne aufgrund der geringen Kollisionsschwere sowie Stoss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung ausgeschlossen werden (Urk. 7/92).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Vorbringen der Beschwerdeführerin enthält das Unfallereignis keines der praxisgemäss erforderlichen Merkmale eines Schreckereignisses. Der von der Beschwerdeführerin erlittene Schreck oder ihre Angst gehen nicht über das bei jedem Verkehrsunfall, insbesondere auf Autobahnen, inne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnende Angsterlebnis hinaus, auch wenn ein Lastwagen mit Anhänger daran beteiligt war. Weder die Beschwerdeführerin noch eine andere, in unmittelbarer Nähe stehende Person wurde vor ihren Augen schwerwiegend verletzt, noch erstreckte sich die Angstsituation über einen längeren Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum oder war sie generell geeignet, eine erhebliche Todesangst auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lösen. Die Beschwerdeführerin war in der Lage, adäquat zu reagieren (Hupen, Beschleunigen, nach rechts Ausweichen) und konnte anschliessend auf den Pannenstreifen fahren. Das Unfallereignis vom 30. April 2014 stellt sich damit nicht schwerwiegender dar, als wie folgende Unfälle, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welchen das Bundesgericht das Vorliegen eines Schreckereignisses jeweils verneinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Der Lenker eines Personenwagens fährt nachts auf der Autobahn und sieht beim Überholen eines Camions plötzlich vor ihm einen Lastwagenreifen auf der Fahrbahn liegen, den er Überrollen muss (Urteil 8C_34/2008 vom 25. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2008); der Verunfallte befindet sich beim Abladen hinter einem Last</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wagen, als dieser auf dem abfallenden Gelände rückwärts ins Rollen gerät und die Person zwischen dem Lastwagen und einem Umschlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerät einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klemmt wird (Urteil 8C_721/2011 vom 11. November 2011); ein Pneubagger kippt beim Heben eines 1 bis 1,5 Tonnen schweren Elements in Richtung Graben, wobei der Versicherte nach links aus der Kabine springen kann (Urteil 8C_720/2007 vom 3. September 2008).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage nahm die Beschwerdegegnerin die Adäquanzbeurteilung zu Recht nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133, welche für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelt wurden, vor (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_417/2015 vom 17. Dezember 2015 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung werden einfache Auffahrunfälle in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. U 549 S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 237 Erw. 5.1.2 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein leichter Unfall liegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere bei niedrigen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderungen (Delta-v unter 10 km/h) und - zusätzlich - weitgehendem Fehlen von unmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telbar im Anschluss an den Unfall auftretenden Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eidgenössischen Versicherungsgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Sachen K. vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2004, U 61/03, Erw. 4.1 mit mehreren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als mittelschwer taxierte das Bundesgericht etwa einen Unfall, bei welchem das Fahrzeug beim Überholen einen Lastwagen touchierte und sich überschlug (Urteil 8C_743/2007 vom 14. Januar 2008 Sachverhalt und E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegend zu beurteilende Unfall, bei welchem eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder knapp im Bereich von 10 - 15 km/h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.2.2) resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1-4 km/h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.2.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Fahrzeug eingewirkt hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - wenn überhaupt - höchstens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall im mittleren Bereich an der Grenze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem leichten qualifiziert werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere ist die Unfallschwere aufgrund des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> objektiv fassbaren und nicht aufgrund des s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ubjektiven Unfallerlebnisses der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit die Adäquanz bejaht werden kann, müssen die weiteren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Kriterien gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 6 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend unter Hinweis auf das unter E. 3.2.2 ff. Gesagte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles oder vom Vorliegen besonders dramatischer Begleitumstände auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erfordert dieses Kriterium doch ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine objektive Betrachtung des Vorfalles, die unabhängig davon ist, wie die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person das Geschehen subjektiv erlebt hat (RKUV 1999 Nr. U 330 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">124; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2006 in Sachen K., U 66/06). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin zog sich anlässlich des Unfalls vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. April 2014 ein nicht weiter objektivierbares</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Schulter-Nacken-Syndrom“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Physio- und Ergotherapie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwere und besonderen Art der erlittenen somatischen Verletzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann damit nicht die Rede sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann liegen weder ärztliche Fehlbehandlungen noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhebliche Komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen vor. Auch kann nicht von einem schwierigen Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverlauf gespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin musste sich keinen fortgesetzten spezifischen belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ärztlichen Behandlungen unterziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegenteil kam Dr. E.___ in seiner Beurteilung vom 7. August 2015 zum Schluss,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung der somatischen Unfallfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine namhafte Besserung mehr erwartet werden. Unter diesen Umständen kann das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung nicht als erfüllt gelten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung der psychischen Unfallfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der Adäquanzbeurteilung unberücksichtigt zu bleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht als erfüllt gelten kann sodann das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (RKUV 2001 Nr. U 442 S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 544 ff.). Vielmehr ist aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinischen Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit August/September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend auf psychische Gründe zurückzuführen war. Eine durch ein psychisches Leiden verursachte Arbeitsunfähigkeit ist vorliegend jedoch nicht zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht erfüllt ist schliesslich das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen. Für körperliche Dauerschmerzen lassen sich den medizinischen Akten keine Anhaltspunkte entnehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegenteil stehen nach eigenen Angaben der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n vorliegend insbesondere Beschwerden psychischer Art im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwiefern von einer psychiatrischen Expertise neue, entscheidrelevante Erkenntnisse zu erwarten wären, ist nicht ersichtlich. Damit besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Auffassung der Beschwerdeführerin – auch kein weiterer Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ieses Ergebnis hat zur Folge, dass der Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar unter Umständen eine natürlich kausale Teilursache der noch heute beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden darstellt, diesem aber rechtlich nicht zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet werden können. Aus diesen Gründen ist die Beschwerde abzuweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>