<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-07-6B_29-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_29/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einsprache gegen Strafbefehl (SVG-Widerhandlung); Formerfordernisse an eine Einsprache; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 10. November 2021 (SBE.2021.58 / va). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenberg büsste die Beschwerdeführerin mit Strafbefehl vom 22. März 2021 wegen Nichtbeachtens des Vorschriftssignals "Einfahrt verboten" mit Fr. 100.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 1 Tag) und auferlegte ihr die Verfahrenskosten von Fr. 320.--. Dagegen erhob sie mit gewöhnlicher E-Mail vom 31. März 2021 Einsprache. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg überwies den Strafbefehl samt Akten am 25. August 2021 dem Bezirksgericht Laufenburg zur Durchführung des Hauptverfahrens. Das Bezirksgericht, Präsidium, trat am 20. September 2021 auf die Einsprache nicht ein, stellte die Rechtskraft des Strafbefehls fest und auferlegte der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die dagegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 10. November 2021 ab. </div> <div class="para">Die dagegen erhobene sinngemässe Beschwerde leitete das Obergericht zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (<span class="artref">Art. 62 Abs. 1 BGG</span>). Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 10. Januar 2022 Frist bis zum 25. Januar 2022 sowie mit Verfügung vom 8. März 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 29. März 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, dies unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (<span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span>). Die mit Rückschein versandten Verfügungen konnten zugestellt werden. Die Beschwerdeführerin bezahlte den Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht, weshalb androhungsgemäss im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der mit gewöhnlicher E-Mail erklärte Rückzug der Beschwerde hat wegen Formungültigkeit unbeachtlich zu bleiben, was indessen keinerlei Nachteile bewirkt, da vorliegend auf eine Erhebung von Gerichtskosten umständehalber ausnahmsweise zu verzichten ist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>