Postulat Hafner Ursula 2430 N 14 décembre 1990 Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 26. November 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 novembre 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Herr Ruf bekämpft das Postulat der LdU/EVP-Frak- tion. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 90.753 Postulat Bär Ratifizierung der Uno-Konvention über die Rechte des Kindes Droits de l'enfant. Ratification de la Convention des Nations Unies Wortlaut des Postulates vom 1. Oktober 1990 Der Bundesrat wird eingeladen, den beiden Räten Bericht zu erstatten über den «Kindergipfel» von Ende September 1990 und Antrag zu stellen für eine baldige Ratifizierung der Uno- Konvention für die Rechte des Kindes. Texte du postulat du 1er octobre 1990 Le Conseil fédéral est invité à présenter aux deux Chambres un rapport sur le «sommet mondial de l'enfance» qui s'est tenu à la fin de septembre 1990, assorti d'une proposition de ratifi- cation prochaine de la Convention de l'ONU relative aux droits de l'enfant. Mitunterzeichner - Cosignataires: Diener, Fierz, Gardiol, Leutenegger Oberholzer, Meier-Glattfelden, Rebeaud, Schmid, Stocker, Thür (9) Schriftliche Begründung-Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 14. November 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 14 novembre 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Das Postulat wird von Herrn Steffen bekämpft. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 90.776 Postulat Hafner Ursula Beitrag an den Europäischen Jugendfonds Fonds européen de la jeunesse. Relèvement de la contribution Wortlaut des Postulates vom 3. Oktober 1990 Der Bundesrat wird ersucit, den freiwilligen Beitrag an den Europäischen Jugendfonds von 1991 an allmählich auf 100 Prozent des obligatorischen Beitrags zu erhöhen. Texfe du postulat du 3 octoore 1990 Le Conseil fédéral est invité à augmenter progressivement dès 1991 la contribution volontaire allouée au Fonds européen de la jeunesse, jusqu'à ce qu'elle atteigne 100 pour cent de la contribution obligatoire. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin Ursula, Béguelin, Bodenmann, Braunschweig, Brügger, Bundi, Danuser, David, Eggenberger Georges, Fe.nkhauser, Haering Binder, Haller, Hubacher, Jeanprêtre, Keller, Ledergerber, Leuenberger- Solothurn, Leuenberger Moritz, Matthey, Mauch Ursula, Mei- zoz, Neukomm, Ott, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Wiederkehr, Zbin- den Hans, Züger (33) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Europäische Jugendlonds dient der Finanzierung ver- schiedener Aktivitäten von Jugendorganisationen auf europäi- scher Ebene. Das Gesarr.tbudget setzt sich aus obligatori- schen und freiwilligen Beit'ägen der Mitgliedländer des Euro- parates und der beteiligten osteuropäischen Länder zusam- men. Die freiwilligen Beiträge dürfen die Höhe der obligatori- schen Beiträge nicht überschreiten. Aus dem Jugendfonds werden z. B. Seminare zu folgenden Themen unterstützt: - Menschenrechte/Rechte der Bürgerinnen und Bürger - Europäische Integration - Jugendmobilität/Jugendaustausch - Umwelt/Oekologie - Kunst/kulturelle Aktivitäten - Nord-Süd-Dialog/Entwicklungshilfe etc. Die Zahl der eingereichten Gesuche ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Ausserdem wurden in den letzten zwei Jah- ren vermehrt Seminare mit Teilnehmern aus Ost- und Mitteleu- ropa unterstützt. In den meisten Mitgliedländern des Europarates wurden im Laufe dieses Jahres spezialle Mittel zur Förderung verschie- denster Ostkontakte gesprochen. Es ist nicht wünschbar, dass eine verstärkte Unterstützung in diesem Bereich nur für bilaterale Projekte zur Verfügung steht. An der Dritten Jugend- ministerkonferenz des Europarates in Lissabon setzte sich Bundesrat Cotti denn auch für die Schaffung eines zweiten Ju- gendzentrums in Osteuropa ein. Zur Unterstützung haben verschiedene Länder schon be- schlossen, ihren freiwilligen Beitrag zu erhöhen (z. B. Däne- mark: von 50 Prozent auf 100 Prozent des obligatorischen Bei- trags). Die Schweiz bezahlt an den Europäischen Jugendfonds seit 1973 einen freiwilligen Behrag von 10 000 Franken. Dies ent- spricht zurzeit 12,5 Prozent des obligatorischen Beitrags. Eine Erhöhung auf 50 bis 100 Prozent (d.h. auf 40000 bis 80 000 Franken) würde unserem Land gut anstehen und kein allzu grossen Loch in die Bundeskasse reissen.14. Dezember 1990 N 2431 Postulat Blatter Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 14. November 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 14 novembre 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 90.593 Postulat Martin Synthesebericht zum Umweltschutz Sauvegarde de l'environnement. Rapport de synthèse Wortlaut des Postulates vom 20. Juni 1990 Umweltschutzprobleme sind eine Hauptsorge der Schweizer Bevölkerung geworden. Zahlreiche Massnahmen sind in die- sem Zusammenhang bereits sowohl vom Bund als auch von den Kantonen und Gemeinden ergriffen worden. Ein Unbehagen aber bleibt: Die Massnahmen werden von Fall zu Fall im Rahmen unterschiedlicher Gesetze und Einzelent- scheide ergriffen. Bevölkerung, Wirtschaftskreise und Parla- ment haben keine Gesamtkonzeption zu den wichtigsten an- stehenden Problemen und zum Stand der Untersuchungen, die zu deren Lösung gemacht wurden. Sie haben auch keinen Ueberblick über die Mittel, mit denen die Lösung der Pro- bleme gefunden und finanziert werden kann. Deshalb bitte ich den Bundesrat, einen Bericht vorzulegen, der folgendes enthält: 1. eine Bestandesaufnahme der schwerwiegendsten Umwelt- probleme, die vordringlich angegangen werden messen; 2. eine Bilanz über das, was in diesem Zusammenhang schon geleistet worden ist; 3. die international und national vorgesehenen Lösungen für die unbewältigten Probleme sowie die Aufgaben- und Kosten- verteilung und den erforderlichen zeitlichen Aufwand. Aus dem Bericht des Bundesrates sollte auch hervorgehen, ob es zweckmässig wäre, einen Jahresbericht zu diesem Thema zu erstellen. Damit könnte in den angesprochenen Be- reichen umfassend Zwischenbilanz gezogen werden. Texte du postulat du 20 juin 1990 Les problèmes touchant à la sauvegarde de notre environne- ment sont devenus une préoccupation majeure de la popula- tion suisse. De nombreuses mesures ont déjà été prises à cet égard tant par la Confédération que par les cantons et les com- munes. Un malaise subsiste cependant: les mesures sont prises au coup par coup dans le cadre de nombreuses lois et décisions d'espèce. La population, les milieux économiques, le Parle- ment lui-même n'ont pas une vision d'ensemble sur les pro- blèmes les plus importants qui se posent et le degré d'avance- ment des études faites pour les résoudre. Ils n'ont pas non plus une vue d'ensemble sur l'importance des moyens qui sont à mettre en oeuvre pour le faire et leur financement. C'est pourquoi je demande au Conseil fédéral de présenter un rapport 1. qui fasse l'inventaire des problèmes ayant trait à l'environ- nement revêtant un caractère de gravité et donc d'urgence; • 2. qui fasse le bilan de ce qui a déjà été réalisé à cet égard; 3. qui indique les solutions envisagées sur les plans internatio- nal et national pour les problèmes qui demeurent, la réparti- tion des tâches et des frais pour les résoudre, le temps qu'il faudra pour le faire. Le rapport du Conseil fédéral devrait examiner l'opportunité de faire un rapport annuel à cet égard pour nous permettre de faire le point sur révolution de la situation dans les domaines particuliers envisagés et sur un plan global. Mitunterzeichner-Cosignataires: Aguet, Antille, Béguelin, Bo- rei, Déglise, Dubois, Ducret, Gardiol, Jeanprêtre, Longet, Petit- pierre, Philipona, Pidoux, Pitteloud, Rebeaud, Ruffy, Salvioni, Theubet (18) Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 14. November 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 14 novembre 1990 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat. Ueberwiesen - Transmis #ST# 90.783 Postulat Blatter Unfallversicherungsgesetz. Revision Assurance-accidents. Révision de la loi Wortlaut des Postulates vom 3. Oktober 1990 Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, wie das geltende Un- fallversicherungsgesetz (UVG) dahingehend ergänzt werden kann, dass bei einem tödlichen Arbeitsunfall eines Nachkom- men den Eltern respektive den Grosseltern in Härtefällen eine Entschädigung zugesprochen werden kann. Texte du postulat du 3 octobre 1990 Le Conseil fédéral est invité à examiner comment il serait pos- sible de compléter la loi sur l'assurance-accidents (LAA) de sorte que les parents ou les grands-parents d'une personne victime d'un accident mortel du travail puisse recevoir une in- demnité dans les cas d'une rigueur excessive. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bürgi, David, .Dietrich, Eng- ler, Keller, Nussbaumer, Ruckstuhl, Schnider, Segmüller, Sei- ler Rolf, Stamm, Widrig (12) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Nach geltendem UVG haben beim unfallbedingten Tod eines Versicherungsnehmers nur der überlebende Ehegatte und die Kinder Anspruch auf Hinterlassenenrenten. Eltern oder Gross- eltern, die vom Versicherungsnehmer unterstützt wurden (sei es materiell oder durch Arbeit, Pflege usw.), gehen leer aus. Bis zum Inkrafttreten des UVG Anfang 1984 hatten gemäss Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (KUVG) auch die Verwandten in aufsteigender Linie Anspruch auf eine Hinter- lassenenrente. Das UVG beschränkte die Anspruchsberechti- gung auf den Ehegatten und die Kinder mit der Begründung, dass namentlich die AHV und IV Eltern und Grosseltern einen genügenden Vorsorgeschutz bieten. Diese Annahme erwies sich als zu optimistisch. Die nun seit bald sieben Jahren gel- tende Regelung führte verschiedentlich zu Härtefällen. Beson- ders für Menschen, die in schwierigen wirtschaftlichen Verhält- nissen leben, ist der plötzliche Wegfall der Unterstützung durch Nachkommen finanziell oft nicht zu verkraften. Für sol- che Fälle ist eine besondere Entschädigung angebracht. Eine der Massnahmen, die es zu prüfen gilt, ist eine Anpas- sung des UVG-Beitrages an die Bestattungskosten; eine ana- loge Erhöhung der Bestattungsentschädiguhg wurde vom Bundesrat bereits im Rahmen der Revision des Militärversi- cherungsgesetzes vorgeschlagen.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Hafner Ursula Beitrag an den Europäischen Jugendfonds Postulat Hafner Ursula Fonds européen de la jeunesse. Relèvement de la contribution In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1990 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.776 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 14.12.1990 - 08:00 Date Data Seite 2430-2431 Page Pagina Ref. No 20 019 339 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.