Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Einzelrichter III 2021 1 III 2021 4 III 2021 5 Berichtigung In Sachen Parteien 1.A.________, Beschwerdeführerin (Verfahren III 2021 1), vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 2. X. 3. X. 4. X. 5. X. Beschwerdeführer (Verfahren III 2021 4), (Zustellung an Beschwerdeführer Ziff. 2), 6.Pro Natura - Schweizerischer Bund für Naturschutz, Dor- nacherstrasse 192, Postfach, 4018 Basel, 7.Pro Natura Schwyz, Rossbergstrasse 27, Postfach, 6410 Goldau, 8.Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Postfach, 8036 Zürich, 9.WWF Schweiz, Hohlstrasse 110, Postfach, 8010 Zürich, 10.WWF Schwyz, Bahnhofstrasse 1, 8852 Altendorf, Beschwerdeführer (Verfahren III 2021 5), Beschwerdeführer Ziff. 6 bis 10 vertreten durch Rechtsanwalt , gegen2 1.Umweltdepartement, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1210, 6431 Schwyz, 2.Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, Vorinstanzen (Verfahren III 2021 1+4+5), 3.Gemeinderat Wangen, Postfach 264, 8855 Wangen, Beigeladener (Verfahren III 2021 1+4+5), im Verfahren III 2021 5 vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. , 4.A.________, 8855 Wangen, Beigeladene (Verfahren III 2021 4+5), vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 5.F.Wangen, 8853 Lachen, Beigeladene (Verfahren III 2021 5), vertreten durch Rechtsanwalt 6.Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern, Beigeladener (Verfahren III 2021 5), 7.Bundesamt für Zivilluftfahrt, Luftfahrtentwicklung, Mühle- strasse 2, 3063 Ittigen, Beigeladener (Verfahren III 2021 5), Gegenstand Planungs- und Baurecht (Kantonaler Nutzungsplan Nuoler Ried; RRB Nr. 917/2020 [Verfahren III 2021 1 und III 2021 4] sowie RRB Nr. 919/2020 [Verfahren III 2021 5]: Regelung der Verfahrenskosten und Parteientschädigungen)3 Sachverhalt: A.Mit VGE III 2021 1, III 2021 4 und III 2021 5 vom 5. November 2021 hat der Einzelrichter in Vereinigung der drei Verfahren wie folgt entschieden: 1. Die Beschwerdeverfahren III 2021 1, III 2021 4 und III 2021 5 werden infol- ge Widerrufs der Nutzungsplanung "Nuoler Ried" sowie der Einspracheent- scheide des Umweltdepartements vom 20. Januar 2021, womit auch die angefochtenen RRB Nr. 917/2020 und Nr. 919/2020, beide vom 9. Dezember 2020, hinfällig geworden sind, im Sinne der Erwägungen als gegenstandslos geworden am Protokoll abgeschrieben. 2.1 Die der A.________ mit RRB Nr. 917/2020 auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 500.-- gehen neu zu Lasten des Kantons. 2.2 Die B. und Mitbeteiligten mit RRB Nr. 917/2020 auferlegten Verfahrenskos- ten von Fr. 500.-- gehen neu zu Lasten des Kantons. 2.3.1 Die der Pro Natura und Mitbeteiligten mit RRB Nr. 919/2020 auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- gehen neu zu Lasten des Kantons. 2.3.2 Der Kanton hat den im regierungsrätlichen Verfahren beanwalteten Pro Na- tura und Mitbeteiligten neu eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 3.1 Der Kanton hat der im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beanwalteten A.________ eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 3.2 Der Kanton hat den im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beanwalteten Pro Natura und Mitbeteiligten eine Parteientschädigung von Fr. 2'800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 4. Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren werden keine Kosten erhoben. (…). 5./6. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). Erw. 3.4.2 lautet wie folgt: Die A. war im regierungsrätlichen Verfahren nicht be- anwaltet, womit kein Anspruch auf eine Parteientschädigung besteht. B.Telefonisch informiert der Rechtsvertreter der A. (vgl. Rubrum: Beschwer- deführer Ziff. 1) den Einzelrichter am 8. November 2021, die A. sei entgegen der Erwägung 3.4.2 auch im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren bereits vertre- ten gewesen. Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 1.Auf das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht sind die Vorschriften des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 anwendbar, soweit das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 das Verfahren nicht selbst regelt. Die VRP enthält unter anderem keine Bestimmun-4 gen zur Erläuterung und zur Berichtigung. Somit kommen die entsprechenden Bestimmungen des JG zur Anwendung. Offenkundige Versehen, wie Schreibfehler, Rechnungsirrtümer und irrige Be- zeichnung der Parteien, werden vom Gerichtsschreiber im Einverständnis mit dem Präsidenten und unter Mitteilung an die Parteien berichtigt (§ 166 JG); diese Kompetenz steht zweifelsohne auch dem Einzelrichter zu. Es ist ein allgemeiner Rechtsgrundsatz, dass offensichtliche Versehen oder Redaktionsfehler in einem Entscheid berichtigt werden können (vgl. Bundesgerichtsurteil 1P.661/2002 vom 14.7.2003, in Sachen F. AG und N. AG vs. Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Erw. 2.2; VGE I 2011 106 vom 23.5.2012, VGE I 2008 197 vom 4.3.2009). 2.1Mit dem RRB Nr. 917/2020 vom 9. Dezember 2020 wurden fünf Verfahren vereinigt. In die Verfahren I, II, III und V (VB 25/2020, VB 27/2020, VB 28/2020 sowie VB 34/2020) war die A. jeweils beigeladen worden; im Verfahren IV (VB 29/2020) trat sie als Beschwerdeführerin auf. In den Verfahren, in welchen die A. die Parteistellung einer Beigeladenen einnahm, war sie gemäss dem Rubrum des RRB Nr. 917/2020 nicht beanwaltet. Hingegen war die A. im Verfahren IV beanwaltet. Dies übersah der Einzelrichter. Es handelt sich offenkundig um ein Versehen, das einer Berichtigung zugänglich ist. 2.2In Anwendung der in Erw. 3.1.2 des zu berichtigenden Einzelrichterentscheides dargelegten Grundsätze zur Regelung der Parteientschädigungen und deren Bemessung ist der im regierungsrätlichen Verfahren beanwalteten A. zu Lasten des Kantons neu eine Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zuzusprechen. 2.3Dispositiv-Ziff. 2.1 des zu berichtigenden VGE III 2021 1, III 2021 4 und III 2021 5 vom 5. November 2021 wird somit neu zu Ziff. 2.1.1. Zudem ist der Entscheid insbesondere mit einer neuen Ziff. 2.1.2 betreffend Parteientschädigung zu Gunsten der A. und zu Lasten des Kantons zu ergänzen. 3.Das berichtigte/ergänzte Dispositiv des VGE III 2021 1, III 2021 4 und III 2021 5 vom 5. November 2021 lautet also wie folgt (Ergänzung/Berichtigung im Fettdruck):5 1. (unverändert) 2.1.1Die der A. mit RRB Nr. 917/2020 auferlegten Verfah-renskosten von Fr. 500.-- gehen neu zu Lasten des Kantons. 2.1.2 Der Kanton hat der im regierungsrätlichen Verfahren beanwalteten A. neu eine Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 2.2 (unverändert). 2.3.1 (unverändert) 2.3.2 (unverändert) 3.1 (unverändert) 3.2 (unverändert) 4. (unverändert) 5./6. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 4.Diese Berichtigung hat mit Ausnahme der direkt betroffenen A. keine Aus- wirkungen auf den Beginn des Fristenlaufes für einen allfälligen Weiterzug ans Bundesgericht. 5.Zustellung an: - den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin Ziff. 1 (2/R) - die Beschwerdeführer Ziff. 2 bis Ziff. 5, Zustellung an Beschwerdeführer Ziff. 2 (R) - den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer Ziff. 6 bis 10 (R) - den Regierungsrat (EB) - das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB) - das Umweltdepartement (EB) - den Rechtsvertreter des Gemeinderates Wangen (R) - den Rechtsvertreter der Beigeladenen Ziff. 5 (R) - das beigeladene Amt Ziff. 6 (R) - und das beigeladene Amt Ziff. 7 (R). Schwyz, 9. November 2021 Der Einzelrichter: lic.iur. Achilles Humbel Versand: 9. November 2021