<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00579</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">6. </span><span class="Standard berschrift2">März 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965, war zuletzt bis März 2015 als Pizzakurier tätig (Urk. 8/7 Ziff. 3), als am 7. November 2018 die Meldung zur Früherfassung erfolgte (Urk. 8/7). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 meldete er sich unter Hinweis auf Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/13 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge erwerbliche sowie medizinische Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und gewährte dem Versicherten mit Schreiben vom 13. Mai 2019 Frühinterventionsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen in Form von Arbeitsvermittlung (Urk. 8/23), welche am 10. Dezember 2019 abgeschlossen wurde (Urk. 8/27). Nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 8/36, Urk. 8/40) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Juli 2020 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 8/43 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 4. September 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 7. Juli 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine halbe Invalidenrente, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gewähren (Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2020 (Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 19. November 2020 zur Kenntnis gebracht wurde. Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.3) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, er</span><span>halten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 7. Juli 2020 (Urk. 2) aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer sei seit Oktober 2018 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Seit Ablauf des Wartejahres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Oktober 2019 sei in jeder Tätigkeit, in welcher die Position regelmässig gewechselt werden könne, eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 50 % gegeben (S. 1). Seit dem Jahre 2016 sei der Beschwerdeführer beim Sozialamt gemeldet. Für die Berechnung des Valideneinkommens sei daher auf den Durchschnitt derjenigen Einkommen abzustellen, die er in den Jahren davor erzielt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei von einem Einkommen in der Höhe von Fr. 36'090.80 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Invalideneinkommen sei gestützt auf die Tabellenlöhne zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen, was zu einem Invaliditätsgrad von 6 % führe. Die ergonomischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen seien im reduzierten Pensum bereits angemessen reduziert, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb kein weiterer Abzug gerechtfertigt sei. Insgesamt resultiere kein Anspruch auf eine Invalidenrente (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort merkte die Beschwerdegegnerin ergänzend an, es handle sich nicht um einen Fall für eine Parallelisierung. Das niedrige Valideneinkommen sei nicht auf unterdurchschnittliche Löhne zurückzuführen, sondern darauf, dass der Beschwerdeführer jeweils in Teilzeit oder in Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdiensttätigkeiten gearbeitet habe (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), aus versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht und mittels ärztlichen Dokumenten belegt und nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei, dass ihm eine Tätigkeit, in welcher er regelmässig die Position wechseln könne, in einem Pensum von 50 % zugemutet werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht einverstanden sei er jedoch mit der Berechnung des Invaliditätsgrades (S. 5 Rz 7). Er habe sich nicht aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnügt, weshalb keine Ausnahme bezüglich Parallelisierung vorliege. In Italien habe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gymnasium abgeschlossen und zwei Jahre an der Universität Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft und Handel studiert. Er sei unter anderem als Versicherungsagent tätig gewesen. In der Schweiz setze eine solche Tätigkeit gute Deutschkenntnisse voraus, über welche er noch nicht verfügt habe. Aus diesem Grund habe er ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich als Pizzakurier und Reinigungskraft arbeiten können. Er habe sich intensiv darum bemüht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine sprachlichen Fertigkeiten in Deutsch stetig zu verbessern. Dies zeige, dass er seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergleichbare, anforderungsreiche und damit besser bezahlte Stelle, wie es bei seinen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnissen in Italien der Fall gewesen sei, habe erhöhen wollen und immer noch wolle. Er begnüge sich nicht freiwillig mit einem bescheideneren Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen in der Schweiz, weshalb die Voraussetzungen für eine Ausnahme hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich Parallelisierung nicht gegeben seien (S. 6 Rz 11). In denjenigen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, die er als Gesunder ausgeführt habe, habe er einen deutlich unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Lohn erzielt, weil seine persönlichen Eigenschaften, namentlich fehlende respektive unzureichende Sprachkenntnisse in Deutsch sowie ausländer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlicher Status, dies verunmöglicht hätten. Es sei deshalb davon auszugehen, dass er auch mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung lediglich einen unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittlichen Lohn erzielen könne (S. 6 Rz 12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Tätigkeitsprofil als Hilfsarbeiter habe er ein durchschnittliches Jahreseinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 36'090.80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielt. Das massgebende Jahreseinkommen als Hilfsarbeiter gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE-Tabelle betrage jedoch Fr. 67'742.60, womit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigende Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittlichkeit des Einkommens 41.72 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 Rz 13). Da er nur noch einer Teilzeittätigkeit nachgehen könne, sei ein Leidensabzug von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 15 % vorzunehmen (S. 7 Rz 15). Insgesamt ergebe sich ein Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 57.5 % und damit ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente (S. 7 Rz 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und aufgrund der medizinischen Akten auch ausgewiesen ist, dass der Beschwerdeführer seit Oktober 2019 in jeder Tätigkeit, in welcher die Position regelmässig gewechselt werden kann, in einem Pensum von 50 % arbeitsfähig ist. Strittig und zu prüfen bleibt damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Berechnung des Invaliditätsgrades.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Rheumatologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nannte in seinem Bericht vom 24. Juli 2017 folgende Diagnosen (Urk. 8/32/3-4 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom S1 (gegebenenfalls L4) links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mehrsegmentale (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der LWS, Deck- und Boden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">plattenirregularitäten wahrscheinlich nach Morbus Scheuermann, L1/2 paramedian linksseitige flache Diskushernie mit leichter Stenosierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, L4/5 flache breite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Flavumhypertrophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und kleine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">foraminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">extraforaminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Diskushernie links mit möglicher Affektion der Wurzel L4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">foraminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und eventuell L5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links, L5/S1 flache mediolaterale Diskushernie links mit Affektion der Wurzel S1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mehrere Wurzeltaschenzysten rechts, leichte zum Teil kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dal aktivierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (MRI Februar 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Verlauf leichte Zunahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Stenose L5/S1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links (MRI Juli 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalancen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Prostataoperation wegen Hyperplasie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Urosepsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe kurzzeitig gut auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epidurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Infiltration bei inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurrent vermehrten Reizzeichen S1 links infolge im MRI tendenziell leicht zuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diskogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stenosierung L5/S1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesprochen. Es sei Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie rezeptiert worden (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte in seinem Bericht vom 24. Januar 2019 (Urk. 8/17/2-5) ein rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom S1 links bei Diskushernie L5/S1 links sowie L4/5 links, Osteochondrosen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 2.5). Seit dem Jahre 2013 sei der Beschwerdeführer wiederholt arbeitsunfähig gewesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. Oktober 2018 bis 14. Januar 2019 habe eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestanden (Ziff. 1.3). Die Prognose sei ungünstig für Tätigkeiten mit langem, mehr als 30 Minuten dauerndem Stehen, Sitzen oder Laufen. Wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Tätigkeiten seien gegebenenfalls möglich (Ziff. 2.7). Eine angepasste Tätigkeit sei derzeit während zwei bis vier Stunden täglich möglich (Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Dezember 2019 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei unveränderten Diagnosen (Urk. 8/29 Ziff. 1.2) aus, eine angepasste Tätigkeit ohne langes Sitzen und Stehen, ohne Gewichtsbelastung sowie ohne längeres Laufen sei in einem Pensum von 50 % zumutbar (Ziff. 2.1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prognose sei ungünstig (Ziff. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, legte am 13. März 2020 dar, anhand der vorliegenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte sei ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einschliesslich einer sich daraus ableitenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Die Angabe des Hausarztes, dass sowohl die bisherige als auch eine andere, adaptierte Tätigkeit während maximal vier Stunden täglich zumutbar sei, da längeres Stehen, Gehen oder Sitzen unmöglich sei, sei aus ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch-orthopädischer Sicht im Hinblick auf die radiologisch nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesenen, multisegmentalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bandscheibenprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit festgestellter Nerven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurzelirritation links nachvollziehbar. Es könne darauf abgestellt werden. Retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektiv gelte diese Einschätzung durchgehend ab Oktober 2018 und vorerst bis auf Weiteres (Urk. 8/35 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in einer angepassten, wechselbelastenden Tätigkeit, bei welcher der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer jeweils nicht länger als 30 Minuten stehen, gehen oder sitzen muss, von einer Restarbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 50 % ausging.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt ist in diesem Sinne als erstellt zu betrachten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen mittels Einkommensvergleich vorzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">4.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend UrteilVE">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf den Auszug aus dem individuellen Konto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahre 2019 auf Fr. 36'090.80 fest (Urk. 8/34 S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war seit seiner Einreise in die Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahre 2009 (vgl. Urk. 8/13 Ziff. 1.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Reinigungsmitarbeiter sowie Pizzakurier tätig und bezog zwischenzeitlich auch immer wieder Arbeitslosengelder (vgl. Urk. 8/25). Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr unregelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es Einkommen aus Tätigkeiten in verschiedenen Branchen erzielte und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die geleisteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr genau eruiert werden können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Valideneinkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Tabellenlöhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu berechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit ersichtlich hat d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer das Studium in Italien nicht abgeschlossen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch vor seiner Einreise in die Schweiz verschiedenen Tätigkeiten nach (vgl. Urk. 8/21/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Berechnung des Valideneinkommens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leidglich diejenigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Schweiz ausgeübt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom standard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isierten Durchschnittslohn in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors auszugehen. Der mittlere Lohn für Männer, die Hilfsarbeiten ausführen, belief sich im Jahre 2018 auf monatlich Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5'417.-- (LSE 2018, Tabelle TA1, Total, Niveau 1), mithin Fr. 65'004.-- im Jahr (Fr. 5'417.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2018: 2260, Stand 2019: 2279; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt dies für das Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 ein Valideneinkommen von rund Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">68'336.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 65'004.-- : 40 x 41.7 : 2260 x 2279)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht erwerbstätig ist, ist auch für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne abzustellen, weshalb sich das Invalideneinkommen bei einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.5) auf Fr. 34'168.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beläuft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Fr. 68'336.-- x 0.5; vgl. vorstehend E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span>waltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des </span><span>Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich insbesondere mit Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellen des Bundesamtes für Statistik geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilzeitpensen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Männern wirkten sich lohnmindernd aus, weshalb im vorliegenden Fall ein leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug von mindestens 15 % vorzunehmen sei (Urk. 1 S. 7 Rz 15). </span><span id="XX205"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der neueren Praxis des Bundesgerichts ist ein Abzug bei Männern wegen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitbeschäftigung nicht mehr automatisch vorzunehmen. Ob sich eine entsprechende Reduktion rechtfertigt, ist stets mit Blick auf den konkreten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts 8C_561/2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Laut der gestützt auf die LSE 2018 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungsgrad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durchschnittslöhnen rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 50-74 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) keinen zusätzlichen Tabellenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzug. Denn auf dieser Ebene besteht bei Männern zwischen dem Durchschnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem Teilzeitpensum von 50-74 % proportional bezogen auf ein 100 %-Pensum (Fr. 5’897.--) und dem Durchschnittslohn bei einem Vollzeitpensum (Fr. 6'144.--) zwar eine Differenz von Fr. 247.-- oder 4.02 %. Daraus ergibt sich jedoch noch keine überproportionale Lohneinbusse (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 und 8C_12/2017 vom 28. Februar 2017 E. 5.5.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem den somatischen Einschränkungen bereits im Rahmen des noch zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Pensums von 50 % Rechnung getragen wurde, und eine Kaderfunktion aufgrund der Erwerbsbiographie wohl kaum in Frage kommt, ist dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend ein zusätzlicher Leidensabzug nicht gerechtfertigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 34'168.-- (vorstehend E. 4.3) sowie einem Valideneinkommen von Fr. 68'336.-- (vorstehend E. 4.2) ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 34'168.--, was einem Invaliditätsgrad von 50 % und damit einer halben Rente ab Oktober 2019 entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Beschwerdeverfahren wurde mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. November 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung gutgeheissen, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsvertreter ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Möglichkeit zur Einreichung einer Honorarnote habe, hierzu jedoch keine Fristansetzung erfolge (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nachdem keine Honorarnote eingegangen ist, ist die Prozessentschädigung gemäss § 34 Abs. 3 GSVGer ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen. Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’600</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inkl. Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Juli 2020 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Oktober 2019 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sebastian Lorentz, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>