<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00014</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. August 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk148448556"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1982 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, italienischer Staatsangehöriger, ist gemäss eigenen Angaben am 1. März 2017 in die Schweiz eingereist (Urk. 7/69/1) und arbeitete als Pizzaiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei verschiedenen Arbeitgebern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Auszug aus dem Individuellen Konto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IK-Auszug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/48). Am 1. April 2021 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; zusammen mit der Anmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Unterlagen von seiner Krankentaggeldversicherung eingereicht (Urk. 7/2-3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge tätigte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle medizinische (Urk. 7/9, 7/21-25) sowie erwerbliche (Urk. 7/18) Abklärungen. Am 27.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass zurzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/31). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach zog die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/32, 7/50) sowie weitere Arztberichte bei (Urk. 7/33-36, 7/42, 7/53). Mit Vorbescheid vom 8. Juni 2022 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie werde ihm ab Oktober 2021 bis Ende August 2022 eine befristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente zusprechen (Urk. 7/56), wogegen der Versicherte am 7. Juli 2022 Einwand erheben liess (Urk. 7/60). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 28. November 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne und sprach dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten eine von Oktober 2021 bis August 2022 befristete ganze Invalidenrente zu (Urk. 2 [= Urk. 7/75 Verfügungsteil 2]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 9. Januar 2023 Beschwerde erheben und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen, es sei die angefochtene Verfügung dahingehend zu ändern, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch ab dem 1. September 2022 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen sei; eventualiter sei zunächst noch ein unabhängiges medizinisches Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten mit den Fachdisziplinen Orthopäde und Psychiatrie erstellen zu lassen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Februar 2023 schloss die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 16. Februar 2023 (Urk. 8) in Kenntnis gesetzt wurde. Mit Eingabe vom 14. März 2023 (Urk. 9) liess der Beschwerdeführer weitere Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte (Urk. 10/1-3) einreichen, die der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 20. März 2023 (Urk. 11) zur Kenntnisnahme zugestellt wurden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali</span><span>den</span><span>renten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span>Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwend</span><span>bar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung damit, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit März 2020 in seiner bisherigen Tätigkeit eingeschränkt sei. Ab diesem Datum sei das obligatorische Wartejahr eröffnet worden. Ein frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglicher Rentenanspruch könne erst sechs Monate nach der IV-Anmeldung entstehen, weshalb ein Anspruch ab Oktober 2021 geprüft worden sei. Gemäss dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regionalen Ärztlichen Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer längere Zeit überhaupt nicht mehr arbeiten können. Es bestehe somit ein IV-Grad von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%, was einem Anspruch auf eine ganze Rente entspreche. Ab Juni 2022 sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen sowie auch in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder 100 % arbeitsfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe ab Oktober 2021 Anspruch auf eine ganze Rente,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese bis Ende August 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befriste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ab September 2022 (drei Monate nach der Besserung im Juni 2022) habe er keinen Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin habe den rechtserheblichen Sachverhalt ungenügend abgeklärt. Es treffe nicht zu, dass er ab Juni 2022 wieder 100 % angestammt und ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">asst arbeitsfähig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Befristung der Rente auf Ende August 2022 sei zu Unrecht erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und er habe auch ab dem 1. September 2022 Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin habe sich zwar mehrmals um einen Bericht der Psychotherapeutin bemüht. Dass ein solcher Bericht trotzdem nicht erhältlich gewesen sei, dürfe ihm aber nicht zum Nachteil gereichen und einfach zur Nichtberücksichtigung eines psychischen Gesundheitsschadens führen. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin hätte diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich weitere Abklärungen tätigen müssen, um ihrer gesetzlichen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungspflicht nachzukommen. Sie hätte eine psychiatrische Untersuchung durch den RAD oder ein unabhängige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten veranlassen müssen (Urk. 1 S. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin dürfe nicht von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit ab 1. Juni 2022 ausgegangen werden. Dies ergebe sich auch aus den neu eingeholten Arztberichten. Auch die am 3. Juni 2022 vorhanden gewesenen Akten hätten nicht den damaligen Schluss des RAD auf eine solche Arbeitsfähigkeit zugelassen. Sein somatischer Gesundheitszustand sei noch nicht stabil gewesen und auch bei einer positiven Entwicklung wäre erst eine schrittweise Arbeitsaufnahme beziehungsweise ein Arbeitsversuch möglich gewesen. Zudem sei sein psychischer Gesundheitszustand noch nicht abgeklärt gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychotherapeutin habe in ihrem Bericht vom 5. Januar 2023 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, dass er von ihr seit November 2021 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reut werde und an einer mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode, Verdacht auf eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome, leide und deswegen, aber auch wegen seinen körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkungen, nicht mehr arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denrente und ob die Beschwerdegegnerin diesbezüglich den medizinischen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt hinreichend abgeklärt hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 22. September 2020 der </span><span id="_Hlk148448741"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädischen Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erläuterte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die linksseitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eistenschmerzen des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten vor einem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begonnen, nachdem er beim Ziehen eines schweren Gegenstandes ausgerutscht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Initial sei es ihm unter Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitteltherapie etwas besser gegangen. Im Verlauf sei eine deutliche Zunahme der Beschwerden eingetreten. Seit einiger Zeit habe er auch zunehmend rechtsseitig Schmerzen, die in der Leiste begonnen hätten. Nun habe dies zu massiven mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Verspannungen im ganzen rechtsseitigen Beckenbereich geführt. Radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch habe eine fortgeschrittene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">acetabulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dysplasie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits festgestellt werden können. Zudem habe sich eine deutliche Verminderung des Gelenkspaltes lateral beidseits und ein riesiger ventraler Osteophyt auf dem axialen Bild links sowie rechts gezeigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte fest, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in gelenkerhaltender Eingriff sei keine Option, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Indikation für eine prothetische Versorgung beider Hüften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der Beschwerden werde die rechte Hüfte zuerst versorgt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Planung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zweite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Seite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etwa vier Wochen später anzugehen. Der Beschwerdeführer sei mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorgehen einverstanden (Urk. 7/3/4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Dezember 2020 berichteten die Behandler der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer habe sich mit bekannter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgestellt. Seit circa fünf Monaten sei es insbesondere in der linken Hüfte zu einer Schmerzexazerbation gekommen. Aufgrund der Schmerzen habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits gewisse Therapien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Infiltration und NSAR in Anspruch genommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch habe sich bereits eine massive Einschränkung der Beweglichkeit sowie ein sehr schmerzhaftes Hüftgelenk gezeigt. Radiologisch seien eine Retroversion der Pfanne bei verminderter Überdachung des Hüftkopfes und eine Deformität zu sehen gewesen. Dies habe zu einer sekundären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des jungen Alters des Beschwerdeführers werde ein letzter Versuch der konserva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Massnahmen mittels Infiltration und Physiotherapie versucht (Urk. 7/9/51</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f.). Am 4. Dezember 2020 ergänzten die Behandler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> direkt nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Infiltration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei das Hüftgelenk ausgiebig durchbewegt worden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe angegeben, ein leichtes Druckgefühl zu verspüren (Urk. 7/9/50). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 25. Februar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei zur Opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsplanung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstellig geworden. Auf die drei Monate zuvor durchgeführte intraartikuläre Hüftinfiltration habe er für lediglich zwei Wochen gut angespro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Momentan seien die inguinalen Hüftschmerzen links äusserst stark, sodass er im Alltag massiv eingeschränkt sei (Urk. 7/22). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. März 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Behandler der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei eine minimalinvasive Hüft-TP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links über direkten anterioren Zugang durchgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Komplikationen gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnosen wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Refluxbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Depression sowie ein Status nach Pneumonie vor zwei Monaten (ambulant; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> negativ) aufgeführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operative Röntgenkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trolle habe ein regelrechtes Operationsergebnis gezeigt. Die Schmerzsituation sei mittels adäquater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Analgesie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut kompensiert gewesen und habe im Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oralisiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Mobilisation sei mit Hilfe der Physiotherapie erfolgreich gelungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 24. März 2021 im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, der Beschwerdeführer habe über seit drei Jahren beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende lumbale Rückenbeschwerden berichtet, die zeitweise auch eine Ausstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung in die Beine beidse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ts links mehr als rechts gezeigt hätten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktuell bestehe keine Ausstrahlung. Aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei am 1. März 2021 eine Hüft-TP implantiert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; der Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">immer noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deutliche Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden. Die neurologische Untersuchung habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine intakte Sensibi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität gezeigt. Im rechten Bein bestehe eine normale Kraft bei Flexion, Extension sowie im Knie- und Sprunggelenk. Im radiologischen Befund habe sich eine leichte Verschmälerung des Bandscheibenfaches L5/S1 mit ventralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phyten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie übrigen Segmente seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut erhalten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. März 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5/S1 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dorso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-medianer Diskushernie und Kontakt zur linksseitigen Wurzel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese sei leicht nach ventral verdräng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t und es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gering</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radige Kompression. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam zum Schluss, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie lumbalen Rückenschmerzen des Beschwerdeführers am ehesten auf die Diskushernie L5/S1 zurückzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er hielt fest, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s sei empfohlen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schmerzmedikation aufzubauen und die geplante Physiotherapie zu beginnen. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rüber hinaus bestehe die Möglichkeit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">epiduralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infiltration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Sakralblock. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Präoperativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor der geplanten Endoprothesen-Operation der Hüfte rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kortisonapplika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgeraten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/9/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Sprechstundenbericht vom 14. April 2021 ergänzte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates, sechs Wochen nach der minimal-invasiven Hüft-TP links habe der Beschwerdeführer bezüglich der Hüfte einen ordentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinischen und radiologischen Verlauf gezeigt. Es sei ihm jedoch dringend emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen worden, mit der Physiotherapie zu beginnen, um ein flüssiges Gangbild mit vollständig stockfreier Mobilisation sicherzustellen. Als Hauptproblem seien ausstrahlende Schmerzen bis zum Fussrücken links beschrieben worden. Da die rechte Hüfte nun in den Hintergrund getreten sei, sei entschieden worden, die geplante Hüft-TP rechts vorerst zu stornieren und stattdessen ein Aufgebot zum Sakralblock zu veranlassen (Urk. 7/9/30-31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 31. August 2021 nannte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Gehirn- und Nervenchirurgie (Neurochirurgie) und Stellvertretender Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als Diagnosen rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und therapierefraktäre Lumbalgien mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung in die linke Hüftregion wie auch teilweise in den linken Knöchel sowie einen Status nach minimalinvasiver Hüft-TP links (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Verdacht auf eine Depression mit psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisch- und sozialer Belastungskomponente auf. Am 31. August 2021 wurde beim Beschwerdeführer eine therapeutische Infiltration des Facettengelenks L5/S1 beidseits durchgeführt (Urk. 7/42/9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht vom 13. Oktober 2021 geht hervor, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Beschwerdeführer telefonisch Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt aufgenommen hatte, um den Effekt der Infiltration Ende August 2021 sowie auch der Diskographie L5/S1 am 1. Oktober 2021 zu evaluieren. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer habe erwähnt, dass er seit der Diskographie mehrheitlich schmerzfrei sei und sogar provozierende Manöver mit Heben eines schweren Koffers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchführen könne; e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r habe dabei keine Schmerzen mehr verspürt. Bezüglich weiterer Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Therapie sei vereinbart worden, weiterhin konservativ zu behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da der Beschwerdeführer nun beschwerdearm sei. Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine rückenbewusste körperliche Betätigung aufzunehmen (Urk. 7/42/19 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Dezember 2021 ergänzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe eine erneute Kontaktaufnahme gewünscht. Er habe berichtet, bei ini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tial guter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerderegredienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut zwei Episoden von Blockaden im Bereich der LWS verspürt zu haben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer sei ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt sehr frustriert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da die Symptomatik auch durch mehrfache kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">servative Therapieversuche und Zuwarten sich nicht wesentlich verbessert habe. Er habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine weiterführende Abklärung gewünscht (Urk. 7/42/11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. Januar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Prognose zur Arbeitsfähigkeit sei unklar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht gäbe es einerseits die Option der alleinigen Dekompression der Nervenwurzel S1 links sowie anderseits eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventrodorsale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fusion des Segmentes L5/S1 über einen ALIF </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[Anterior </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Interbody Fusion] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L5/S1 und dorsaler Stabilisation L5/S1 beidseits. Da der Beschwerdeführer eher jünger sei und die Beschwerden signifikant ins linke Bein ausstrahlen würden, sei als erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahme die alleinige Dekompression der Nervenwurzel S1 links in mikrochirurgischer Technik empfohlen worden. Danach werde der klinische Verlauf abgewartet und der Beschwerdeführer nach sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive sofern notwendig nach 12 Wochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut beurteilt. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zumutbar. In einer dem Leiden angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer ebenfalls nicht arbeitsfähig (Urk. 7/42/1-6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Februar 2022 berichtete Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Austrittsbericht von der am 3. Februar 2022 durchgeführten perkutanen Dekompression L5/S1 links mit vollständiger Entlastung der Nervenwurzel S1 links sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sequestrektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5/S1 links. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der postoperative Verlauf habe sich komplikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">los gezeigt. Im Vergleich zu präoperativ sei eine gewisse Schmerzreduktion zu verzeichnen gewesen. Neu aufgetretene neurologische Defizite seien postoperativ nicht feststellbar gewesen. Die Wundverhältnisse seien im Verlauf trocken und bei Austritt reizlos gewesen. Der Beschwerdeführer habe am 7. Februar 2022 in regelrechtem Allgemein- und Ernährungszustand und zum Zeitpunkt des Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritts schmerzkompensiert in die häuslichen Verhältnisse entlassen werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (Urk. 7/53/1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Juli 2022 attestierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Ärztin in Weiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zentrum G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer krankheitsbedingt vom 1. Juli 2022 bis 30. September 2022 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 7/67</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Oktober 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> univ.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein Zeugnis aus, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingt in seiner Behandlung und vom 1. Oktober 2022 bis 16. Oktober 2022 zu 100 % arbeitsunfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/76). Ab dem 1. November 2022 bis am 31. Dezember 2022 attestierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beschwerdeführer erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/77). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer folgende Akten ein:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Behandler des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten in ihrem Bericht vom 20. Juli 2022 fest, der Beschwerdeführer habe berichtet, immer noch starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und in beiden unteren Extremitäten zu verspüren. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tum maximum sei in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inguinalregion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links zwischen der alten Narbe der Hüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operation und der Narbe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inguinaloperation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor fünf Jahren durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei jeder Belastung starke Schmerzen von diesem Punkt ausstrahle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n würden. Er habe auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Schutzstellung, die er immer einnehme, undefinierte, ausstrahlende Schmerzen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechte untere Extremität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nacken. Die Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen würden meistens aufgrund von Stress und muskulären Verspannun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auftreten. Bildgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich keine signifikante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ventro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isthes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Es habe jedoch eine leicht linkskonvexe Skoliose der LWS mit leichter sagittaler Imbalance festgestellt werden können. Die bekannte Bandscheiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">protrusion auf Höhe L5/S1 mit leichter foraminaler Einengung beidseits habe ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelt werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Osteochondrosis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intervertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Lendenwirbelsäule sei im Vergleich zur letzten Kontrolle unverändert. Zusätzlich sei eine beginnende Osteochondr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intervertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der Höhe BWK2-5 fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden. Es bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Spinalkanal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenose, es habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine rechtsseitige, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuroforaminale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einengung C3/4 mit Tangierung der Nerven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurzel C4 rechts gezeigt. In der aktuellen Untersuchung sei keine neurologische Auffälligkeit festgestellt worden, die mit der bildmorphologischen Untersuchung korreliere. Es bestehe daher aktuell keine chirurgische Indikation. Für die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen, die den Beschwerdeführer in seiner Lebensqualität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> täglichen Aktivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit einschränken würden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie keine entsprechende Wirbelsäulen-Ursache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei eine Untersuchung bei Behandlern der Vis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeralchirurgie empfohlen worden, da ein Verdacht auf Vernarbung des Netzes der ehemaligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inguinalhernien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe (Urk. 3/3). Am 25. November 2022 ergänzten die Behandler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer habe über eine unverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Schmerzsituation berichtet. Aufgrund einer persönlichen Problematik habe er die konservative schmerztherapeutische Behandlung nicht ausführlich durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können. Auf Wunsch des Beschwerdeführers sei erneut ein MRI der LWS durchgeführt worden. Im Vergleich zur letzten Untersuchung vom 6. Juli 2022 habe sich der vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannte Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">paramedianen Bandscheibenvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall links auf Höhe L5/S1 mit möglicher Nervenwu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rzelkompression L5/S1 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assozierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Osteochon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rosis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intervertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Höhe L5/S1 gezeigt. Ansonsten sei der Befund unverändert (Urk. 3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. Dezember 2022 führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 27. April 2021 als Hausarzt. Der Beschwerdeführer leide unter Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in das linke Bein. Alle bisher durchgeführten Eingriffe hätten die Beschwerden bisher nicht lindern können. Wegen der langanhaltenden Schmerzen und den ergebnislosen Operationen sei der Beschwerdeführer in eine Depression mit Panikattacken geraten. Der Beschwerdeführer habe ihm gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über geschildert, dass er am liebsten nicht mehr leben wolle. Eine akute Suizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität bestehe jedoch nicht. Der Beschwerdeführer sei aus den genannten Gründen in der Gastronomie bis auf weiteres 100 % arbeitsunfähig (Urk. 3/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem Bericht vom 5. Januar 2023 fest, der Beschwerdeführer habe sich im November 2021 bei ihrer Praxis gemeldet, weil er ständig Suizidgedanken habe. Er habe angegeben, er sei seit eineinhalb Jahren arbeitslos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und leide unter starken Schmerzen. Als Diagnosen führte sie eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie einen Verdacht auf eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) auf. Der Beschwerdeführer habe körperliche Einschränkungen angegeben aufgrund der Hüftoperation mit künstlichem Hüftgelenk links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r beim Gehen und Sit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen wegen den starken Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Arbeitsfähigkeit sei wegen der vorliegenden depressiven Episode sowie den körperlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gegeben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Arztbericht vom 21. Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer am 9. Februar 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zentrum für Schmerzmedizin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung und Beurteilung sei interdisziplinär durch die Fachdisziplinen Anäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siologie und Physiotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu einem späteren Zeitpunkt sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch eine schmerzpsychologische Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine antidepressive Medikation zur Schmerzmodulation begonnen worden (Urk. 10/1 S. 1 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Februar 2023 berichtete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie sowie Nervenkrankheiten (Neurologie), aus schmerzpsychologischer Sicht sei von einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) und einer rezidivieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Depression (ICD-10: F33.1) auszugehen. Die aktuelle mangelnde berufliche Unterstützung durch die Invalidenversicherung sei als ein weiterer grosser Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktor zu sehen (ICD-10: Z56). Der Beschwerdeführer habe reflektiert über familiäre Prägungen (ICD-10: Z63) und biographische Belastungen berichtet. Es müsse noch geklärt werden, ob die Kriterien für eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung vollständig erfüllt seien (Verdacht auf ICD-10: F43.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die aktuelle Schmerzbewältigung sei von Rückzug, Hilflosigkeit und Depressivität geprägt. Der Cannabiskonsum scheine einen dysfunktionalen Bewältigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen (Verdacht auf ICD-10: F12.1). Aus schmerzpsychologischer Sicht werde in erster Linie eine Psychotherapie im Einzelsetting empfohlen (Urk. 10/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. März 2023 führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Anäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thesiologie, aus, aus schmerzmedizinischer Sicht sei der Beschwerdeführer aktuell in der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eingeschränkt. Um wieviel Prozent er genau eingeschränkt sei und wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er noch ausführen könne, müsste durch die Ärzte im Bereich der Arbeitsmedizin bestimmt werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da dies f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und RAD-Ärztin, führte in ihrer Stellungnahme vom 3. Juni 2022 aus, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei stabil. Ein Gesundheitsschaden, der sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit auswirke, habe nicht festgestellt werden können. Es habe zunächst eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schmerzen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden, wobei im März 2021 eine Hüft-TEP [Totalendoprothese] implantiert worden sei. Die danach noch bestehenden Beschwerden mit Ausstrahlung ins Bein hätten ihre Erklärung durch einen Bandscheibenvorfall gehabt. Nach dem konservativen Therapieversuch sei dieser am 3. Februar 2022 operiert worden. Gemäss dem Operateur sollten für drei Monate nach der Operation keine Gewichte über 20 Kilogramm gehoben werden. Bis zu diesem Zeitpunkt habe eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bestanden, danach sollte eine schrittweise Arbeitsaufnahme erfolgen. Im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 4. August 2021 sei von einer vorübergehenden Führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinabgabe aufgrund von Fahren mit Alkohol berichtet worden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies sodann auf die psychosoziale Komponente bei Arbeitsverlust und täglichem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Marihuanarauchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hin. Über die in den Berichten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnte Depression seien sodann keine Unterlagen vorhanden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam daher zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit wieder aufneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men könne (Urk. 7/54/6 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bejahte einen befristeten Rentenanspruch des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers gestützt auf die Stellungnahme von RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdegegnerin hielt fest, der Beschwerdeführer habe längere Zeit überhaupt nicht mehr arbeiten können, weshalb ein IV-Grad von 100 % bestehe. Ab Juni 2022 sei der Beschwerdeführer in der bisherigen sowie auch in einer angepassten Tätigkeit wieder 100 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 2 S. 3). Dies vermag vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend nicht zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zufas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist nachvollziehbar, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der orthopädischen Berichte der Behandler einen langandauernden Gesundheitsschaden nach Durchführung der Hüft-TP und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iven Behandlung des Bandscheibenvorfalles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Infiltration) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neinte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n kann aber nicht vollends abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. Zum einen ist nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, inwiefern de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer nach den Operationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit aus orthopädischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt war, zumal sich die Behandler nicht dazu äusserten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die RAD-Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer nicht selber untersucht hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum anderen geht aus den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinischen Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hervor, dass der Beschwerdeführer auch unter psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beschwerden leidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Behandler der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Zentrums E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten als Nebendiagnosen eine Depression auf (vgl. E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und die behandelnde Psychotherapeutin attestierte dem Beschwerdeführer eine seit Juli 2022 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Vorliegen eines psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Leidens mit Krankheitswert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; es ist gestützt auf die medizinische Aktenlage auf jeden Fall nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich, dass die anhaltende psychische Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik allein von psychosozialen oder soziokulturellen und damit invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Faktoren unterhalten wird (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1, E. 4.3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrer Stellungnahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inzig darauf hin, dass zu der in den Berichten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Depression keine Unterlagen vorliegen würden. Weitere Abklärungen wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich brachte der Beschwerdeführer zu Recht vor, ihm dürfe nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Nachteil gereichen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass seine behandelnde Psychiaterin med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Arztbericht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fehlt es an einer nachvollziehbaren Herleitung der psychiatrischen Diagnosen sowie auch objektiv erhobener Befunde.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlussreicher medizinischer Berichte ist eine Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht und in Bezug auf eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reine Aktengutachten sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_647/2020 vom 26. August 2021 E. 4.2 und 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer wurde weder von einem psychiatrischen Facharzt des RAD noch von einem externen Gutachter untersucht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verlässliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berichte der Behandler bezüglich der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereicht wurden, liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein lückenloser Befund vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf es zusätzlicher medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Grundlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung durch den RAD oder durch externe Gutachter, die sich zu den offenen Fragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Einschätzung von RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig und insbesondere bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes liegen keine nachvollziehbaren und schlüssigen Beurteilungen vor. Die IV-Stelle wäre gehalten gewesen, weitere Abklärungen zu tätigen. Damit, dass sie dies unterliess, verletzte sie den Untersuchungsgrundsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 43 Abs. 1 ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid über den Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeit des Prozesses ist ihm eine Entschädigung von Fr. 1’800.-- (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zuzusprechen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass die angefochtene Verfügung vom 28. November 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><div><p> </p></div></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>