<h2>SubmittedText<h2><p>Gesuche aufgrund der Corona-Krise für finanzielle Unterstützung im Sportbereich werden von den Unternehmen BDO und EY geprüft.</p><p>- Wie hoch sind die Kosten für die BDO und EY im Bezug auf die Gesuche um finanzielle Unterstützung aufgrund der Corona-Krise? </p><p>- Wie hohe Kosten erwartet der Bundesrat bis Ende 2020 für die Prüfungsfirmen? </p><p>- Warum wurden diese Gesuchsprüfungen nicht intern beim BASPO oder bei Swiss Olympic gemacht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat im März 2020 die "Covid-19-Verordnung Sport" verabschiedet. Er hat damit die Grundlage geschaffen, um die Folgen der Corona-Massnahmen im Sportbereich abzufedern. Finanzhilfen dürfen nur ausgerichtet werden, wenn eine Zahlungsunfähigkeit der Organisationen im Sportbereich absehbar ist. Diese Voraussetzung muss nachgewiesen und auch überprüft werden. Gesuche können bis 30. Juni 2020 eingereicht werden. Das Bundesamt für Sport stützt sich bei der Beurteilung der einzelnen Gesuche auf die Stellungnahme einer von Swiss Olympic beauftragten Revisionsgesellschaft. Das BASPO selbst verfügt nicht über das Knowhow, um eine seriöse Buchprüfung vorzunehmen. Swiss Olympic hat den beiden Revisionsgesellschaften BDO und Ernst &amp; Young entsprechende Mandate erteilt. Damit leistet der Dachverband des Schweizer Sports einen wichtigen Beitrag zur Rettung seiner existentiell bedrohten Organisationen. Zudem kann so der Verwaltungsaufwand des Bundes zur Prüfung der Gesuche erheblich reduziert werden. Die beiden Firmen sind von Swiss Olympic beauftragt worden und werden auch von Swiss Olympic bezahlt. Der Bundesrat hat deshalb keine Kenntnis über die Kosten, welche durch die Prüfung dieser Gesuche entstehen.</p>