<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00362</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203886&amp;W10_KEY=4467142&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00362</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.12.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Entschädigung für Haushaltführung; Lebensmittel<br/><br/>Rechtsgrundlagen für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen (E. 2).<br/>Im Beschwerdeverfahren sind neue Begehren unzulässig, soweit damit der Streitgegenstand verändert wird (E. 3.2).<br/>Entschädigung für Haushaltführung: Von der Sozialhilfe zu unterstützenden Personen, die mit engen Angehörigen in gemeinsamem Haushalt wohnen, ist es zuzumuten, sich an der Haushaltführung mit eigener Arbeit so zu beteiligen, dass sie hiefür den Angehörigen keine Entschädigung schulden. Ausgenommen sind Fälle, in denen die Mitarbeit im Haushalt krankheitsbedingt nicht möglich ist (E. 3.3.2). Erachtet die Vorinstanz die Voraussetzungen für eine Entschädigung für die Haushaltführung als gegeben, so ist diese durch den Grundbedarf nicht gedeckt, sondern sie ist als situationsbedingte Leistung zu berücksichtigen (E. 3.3.3). Rückweisung.<br/>Lebensmittel: Der von der Vorinstanz in reduziertem Mass anerkannte Betrag für Spezialnahrung, worauf die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen angewiesen ist, ist nicht zu beanstanden. Die Spezialnahrungsmittel verringern nämlich den Bedarf an "normalen" Nahrungsmitteln, der bereits durch den Grundbedarf I abgedeckt ist (E. 3.4).<br/>Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERNÃHRUNGSKOSTEN">ERNÃHRUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAUSHALTFÃHRUNG">HAUSHALTFÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEBENSMITTEL">LEBENSMITTEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NAHRUNGSMITTEL">NAHRUNGSMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSIDIARITÃT">SUBSIDIARITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG">VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 15 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 25 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 17 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A bezog bis September 2002 von der SozialbehÃ¶rde X wirt­schaftliche Hilfe von monatlich Fr. 166.60. Ab Oktober 2002 stellte die SozialbehÃ¶rde die UnterstÃ¼tzung ein. Ein Gesuch um Wiederaufnahme der UnterstÃ¼tzung lehnte sie am 2. April 2003 aufgrund folgender fÃ¼r den Monat MÃ¤rz 2003 angestellter Bedarfsberech­nung ab: </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat">Mietzins ½ von Fr. 1'090.- Fr. 545.-</p> <p class="EinzugZitat">Grundbedarf I ½ von Fr. 1'576.- Fr. 788.-</p> <p class="EinzugZitat">Grundbedarf II ½ von Fr. 158.- Fr. 79.-</p> <p class="EinzugZitat">Medikamente (nicht kassenpflichtig) Fr. 420.80</p> <p class="EinzugZitat">DiÃ¤tkosten Fr. 404.-</p> <p class="EinzugZitat">Zusatzversicherungen SWICA Fr. 30.20</p> <p class="EinzugZitat">Total Bedarf Fr. 2'267.-</p> <p class="EinzugZitat">./. IV-Rente Fr. 1'439.-</p> <p class="EinzugZitat">./. Zusatzleistungen (EL) Fr. 1'210.- Fr. 2'469.-</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">Ãberschuss 1 Fr. 382.-</p> <p class="EinzugZitat">KrankenkassenprÃ¤mie (KVG) Fr. 232.10</p> <p class="EinzugZitat">Ãberschuss 2 Fr. 149.90</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob A am 10. April 2003 Rekurs an den Bezirksrat Y. Sie machte geltend, nach ihrer Berechnung ergebe sich ein monatliches Defizit von Fr. 113.90. Allein die HIV-Medikamente kosteten monatlich Fr. 1'340.75, wovon sie jeweils 10 %, also Fr. 135.- bis zur RÃ¼ckerstattung im Rahmen der ErgÃ¤nzungsleistungen bevorschussen mÃ¼sse. In Anbetracht ihrer gesundheitlichen Proble­me wÃ¼rde ihr ein Betrag von monatlich Fr. 300.- bis Fr. 500.- sehr helfen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Y wies den Rekurs am 3. September 2003 ab. Er stellte im Wesentli­chen die gleiche Bedarfsberechnung wie die SozialbehÃ¶rde an, berÃ¼cksichtigte aber zusÃ¤tz­lich einen Betrag von Fr. 125.- fÃ¼r Franchise und Selbstbehalt bei der Zusatzversicherung.</span></p> <p class="Urteilstext"><b>III.</b></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit Beschwerde vom 7. Oktober 2003 beantragte A dem Verwaltungsge­richt, die SozialbehÃ¶rde X sei zu verpflichten, ihr rÃ¼ckwirkend ab Oktober 2002 Sozialhilfeleistungen in angemessener HÃ¶he zu erbringen. Ferner ersuchte sie um GewÃ¤h­rung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der Bezirksrat Y verzichtete auf eine Stellungnahme. Die SozialhilfebehÃ¶rde X ersuchte am 3. November 2003 um Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter </span>zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflege­gesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Deren Behandlung fÃ¤llt aufgrund des Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigenden Streit­werts in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>GemÃ¤ss § 54 VRG muss die Beschwerde einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten. Beide Elemente sind GÃ¼ltigkeitsvoraussetzungen des Rechtsmittels. Aus dem Antrag muss ersichtlich sein, wie das Dispositiv des angefochtenen Entscheids abzuÃ¤ndern ist; mit diesem Erfordernis soll sichergestellt werden, dass bereits bei Einleitung des Beschwerde­ver­fahrens hinreichend bestimmt ist, was Streitgegenstand dieses Verfahrens bildet. In finanziellen Streitigkeiten muss der Antrag daher grundsÃ¤tzlich <i>betragsmÃ¤ssig</i> bestimmt oder bestimmbar sein (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwal­tungs­rechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 3). Das gilt auch in Sozialhilfestreitigkeiten (RB 2000 Nr. 25). Der vorliegenden Beschwerdeschrift kann ein ziffernmÃ¤ssig bestimmter oder bestimmbarer Antrag nicht entnommen werden. Ob der nunmehr durch eine rechtskundige Person vertretenen BeschwerdefÃ¼hrerin gestÃ¼tzt auf § 56 Abs. 1 VRG in Verbindung mit § 23 Abs. 2 VRG eine Nachfrist zur Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift anzusetzen wÃ¤re, ist fraglich, denn diese Vorschrift will in erster Linie sicherstellen, dass auf Eingaben rechtsunkundiger Personen nicht eingetreten wird, ohne dass ihnen zuvor Gelegenheit zur Abfassung einer formgÃ¼ltigen Beschwerdeschrift geboten wird (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 56 N. 6). Obwohl ein ziffernmÃ¤s­sig bestimmter oder bestimmbarer Antrag fehlt, kann jedoch im vorliegenden Fall von einer formgÃ¼ltigen Beschwerde ausgegangen werden, weil sich der Streitgegenstand auf­grund der BeschwerdebegrÃ¼ndung wenn auch betragsmÃ¤ssig nicht genau, so doch gleich­wohl hinreichend eingrenzen lÃ¤sst.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde ein­zutreten. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Einzug1">Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozial­hilfe­gesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das so­ziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage der Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfe­gesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r So­zialhilfe in der Fassung vom Dezember 2002 (SKOS-Richtlinien), wobei begrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall vorbehalten bleiben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach den genannten Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget aus der materiellen Grundsicherung, bestehend aus dem Grundbedarf I und II fÃ¼r den Lebensunter­halt, den Wohnkosten und der medizinischen Grundversorgung einerseits und aus situationsbedingten Leistungen anderseits zusammen (SKOS-Richtlinien, Ziff. A.6).</p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin, die seit Jahren an einer HIV-Infektion, einer Hepatitis-Er­krankung und einer Nahrungsmittel-Allergie (Weizen/Laktose) leidet, lebt mit ihrer Mutter zusammen. Die Vorinstanzen sind zutreffend davon ausgegangen, dass fÃ¼r die Bemessung des Grundbedarfs die AnsÃ¤tze fÃ¼r einen Zweipersonen-Haushalt anwendbar sind (SKOS-Richtlinien, Ziff. B.2.2 und B.2.4). Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet die von der Sozial­hilfebehÃ¶rde vorgenommene und vom Bezirksrat bestÃ¤tigte Berechnung in erster Linie bezÃ¼glich der Wohnkosten, der Haushaltskosten und der ErnÃ¤hrungsauslagen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Hinsichtlich der <i>Wohnkosten</i> verlangte die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Rekurs an den Bezirksrat gemÃ¤ss (erneut) beigelegter Aufstellung nicht mehr als die Anrech­nung des "Mietanteils" von Fr. 545.-, welchen bereits die Beschwerdegegnerin in deren Bedarfsrech­nung berÃ¼cksichtigt hatte. Mit der Beschwerde verlangt sie erstmals, unter diesem Titel einen zusÃ¤tzlichen Betrag zwischen Fr. 90.- und Fr. 120.- fÃ¼r Wohn­neben­kosten zu berÃ¼cksichtigen. Sie beruft sich dabei auf die AnsÃ¤tze gemÃ¤ss beigelegtem "Merkblatt fÃ¼r unverheiratete Paare" der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Budgetbe­ratungsstellen (Merkblatt ASB). - Im Beschwerdeverfahren sind neue Begehren unzulÃ¤s­sig, soweit damit der Streitgegenstand verÃ¤ndert wird (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 3; zur differenzierteren Handhabung dieses Grundsatzes im erstinstanzlichen Rekursverfahren vgl. KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 20 N. 37). Letzteres trifft hier zu; auf das neue Begehren ist daher nicht einzutreten. Wie angemerkt werden kann, ist das von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichte Merkblatt ASB fÃ¼r die Berechnung des sozialhilferechtlichen Bedarfs nicht massgebend (vgl. nachstehend E. 3.3). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangte im Rekursverfahren die Anrechnung eines Betrags von monatlich Fr. 400.-, welchen sie ihrer Mutter gemÃ¤ss beiliegender BestÃ¤tigung als <i>EntschÃ¤digung fÃ¼r deren</i> <i>HaushaltsfÃ¼hrung</i> bezahlen mÃ¼sse. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.1 </span></b><span>Der Bezirksrat lehnte dies ab. Es sei nicht nachvollziehbar, wie sich dieser Betrag zusammensetze. Die Rekurrentin mache nicht geltend, sie sei ausserstande, den Haushalt selber zu fÃ¼hren bzw. ihrer Mutter dabei zu helfen. Als "Haushaltanteil" angemessen sei ein Betrag von Fr. 200.-, welcher aus der Pauschale fÃ¼r den Grundbedarf zu decken sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, infolge ihrer Krankheiten sei sie nicht in der Lage, bei der FÃ¼hrung des Haushalts wesentlich mitzuhelfen. Bei der Berechnung der diesbe­zÃ¼glichen EntschÃ¤digung sei vom beigelegten Merkblatt ASB auszugehen. Danach habe bei ungleicher Belastung mit Haushaltsarbeiten der stÃ¤rker belastete Partner mit einem Arbeitsaufwand von tÃ¤glich 1 bis 1,5 Stunden zu rechnen, was bei einem Stundenansatz von Fr. 20.- bis Fr. 25.- monatlich Fr. 560.- bis Fr. 1'050.- ausmache. Weil die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht nur stÃ¤rker, sondern praktisch ausschliesslich mit der Haushalts­fÃ¼hrung belastet sei, rechtfertige sich die Anrechnung des maximalen Betrags von monatlich Fr. 1050.-.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.2 </span></b><span>Von der Sozialhilfe zu unterstÃ¼tzenden Personen, die mit engen AngehÃ¶rigen in ge­meinsamem Haushalt wohnen, ist es zuzumuten, sich an der HaushaltsfÃ¼hrung mit eigener Arbeit so zu beteiligen, dass sie hierfÃ¼r den AngehÃ¶rigen keine EntschÃ¤digung schulden. Anders verhÃ¤lt es sich dort, wo die zu unterstÃ¼tzende Person krankheitsbedingt sich an der HaushaltsfÃ¼hrung nur beschrÃ¤nkt oder gar nicht beteiligen kann. Zwar kann auch in sol­chen Situationen angesichts der SubsidiaritÃ¤t der Sozialhilfe (§ 2 Abs. 2 SHG) sowie der Ver­wandtenunterstÃ¼tzungspflicht erwartet werden, dass enge AngehÃ¶rige, wie hier die Mutter der BeschwerdefÃ¼hrerin, derartige Dienstleistungen bis zu einem gewissen Grad ohne Ver­rechnung eines Entgelts, das dann von der Sozialhilfe zu tragen wÃ¤re, erbringen (vgl. § 25 Abs. 2 SHG). Allerdings darf die SozialhilfebehÃ¶rde die Verweigerung einer Leistung nicht ausschliesslich mit der VerwandtenunterstÃ¼tzungs­pflicht begrÃ¼nden, da sonst die Regelung von § 25 Abs. 1 SHG, wonach die BehÃ¶rde die Verwandten­unter­stÃ¼t­zungspflicht grundsÃ¤tzlich auf dem Zivilweg geltend zu machen hat, unterlaufen wÃ¼rde (vgl. VGr, 20. MÃ¤rz 2003, VB.2003.00048 E. 3b, www.vgrzh.ch). Soweit solche Kosten von der Sozial­hilfe zu Ã¼bernehmen sind, sind sie bei der Bedarfsbemessung als situa­tions­bedingte Leis­tungen zu berÃ¼cksichtigen. Letz­tere umfassen auch krankheits- und behinde­rungs­be­dingte Spezialkosten, und zu diesen ge­hÃ¶ren auch krankheits- und behin­de­rungs­be­dingte Folge­kosten; in Ziff. C.2 der SKOS-Richtlinien wird diesbezÃ¼glich auf die "analog" anzu­wendende Verordnung Ã¼ber die Ver­gÃ¼tung von Krankheits- und Behinde­rungskosten bei den ErgÃ¤nzungsleistungen vom 29. Dezember 1997 (ELKV, SR 831.301.1) verwiesen (vgl. Art. 13 ELKV). FÃ¼r die Bemes­sung des als derartige EntschÃ¤­di­gung allenfalls anrechenbaren Betrags ist jedoch das von der BeschwerdefÃ¼hrerin einge­reichte Merkblatt ASB von vorn­herein nicht anwendbar. In Betracht fiele allenfalls die analoge Anwendung jener AnsÃ¤tze, welche gemÃ¤ss Ziff. F.5.2 der SKOS-Richtlinien massgebend fÃ¼r die Bemessung des Entgelts sind, das sich eine unter­stÃ¼tzte Person gemÃ¤ss § 16 Abs. 3 SHV als <i>Einkommen</i> anrechnen lassen muss, wenn <i>sie</i> den Haushalt auch fÃ¼r andere, nicht unterstÃ¼tzte Personen fÃ¼hrt (vgl. VGr, 11. Mai 2000, VB.2000.00072 E. 2b; 20. MÃ¤rz 2003, VB.2003.00048 E. 5a; beide unter www.vgrzh.ch); empfohlen wird diesbe­zÃ¼glich die Anrechnung eines Betrags von Fr. 550.- bis Fr. 900.-. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.3 </span></b><span>Wenn der Bezirksrat zum Schluss gelangt ist, der BeschwerdefÃ¼hrerin anfallende Kosten fÃ¼r die HaushaltsfÃ¼hrung durch die Mutter seien zwar grundsÃ¤tzlich zu berÃ¼cksich­tigen, jedoch nur in einem als angemessen erscheinenden Betrag von Fr. 200.-, welcher durch die Pauschale des Grundbedarfs abgedeckt sei, so ist dies nicht haltbar. Denn sind solche Kosten â als Folge der Krankheit der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. der damit verbun­denen UnfÃ¤higkeit, selber den Haushalt zu fÃ¼hren â zu berÃ¼cksichtigen, sind sie durch die Pauschale des Grundbedarfs nicht gedeckt. Der angefochtene Rekursent­scheid ist daher in diesem Punkte aufzuheben und die Sache gestÃ¼tzt auf § 64 Abs. 1 VRG zur ergÃ¤nzenden Untersuchung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen. Laut dem mit der Be­schwerde neu eingereichten Ã¤rztlichen Zeugnis vom 22. September 2003 leidet die Beschwer­defÃ¼hrerin wegen ihrer "Grundkrankheit" (womit offensichtlich die HIV- sowie die Hepatitis-Infektion gemeint sind) an einer allgemeinen SchwÃ¤che, so dass "haupt­sÃ¤chlich" die Mutter fÃ¼r sie den Haushalt besorgen muss. Der Bezirksrat wird bei der Neubeurteilung zu prÃ¼fen haben, ob und inwieweit aufgrund dieses Zeugnisses und allfÃ¤lliger weiterer Erhebungen anzunehmen ist, der BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne die Mithilfe bei der HaushaltsfÃ¼hrung nicht zugemutet werden; wird eine â erhebliche (vgl. E.3.3.2) â Mithilfe als unzumutbar erachtet, ist der diesbezÃ¼gliche Kostenaufwand (als Entgelt fÃ¼r die HaushaltsfÃ¼hrung durch die Mutter) â soweit er nicht im Rahmen der Zusatzleistungen zur IV-Rente geltend gemacht werden kann â zu schÃ¤tzen. In diesem Zusammenhang wird der Bezirks­rat auch die von der Beschwerdegegnerin erstmals in der Beschwerdeantwort vorgebrachte Behauptung zu Ã¼berprÃ¼fen und zu wÃ¼rdigen haben, wonach die Beschwer­defÃ¼hrerin aus dem ihr aufgrund der IV samt ErgÃ¤nzungsleistungen zur VerfÃ¼gung stehenden monatlichen Betrag von Fr. 2'469.- die Ausgaben eines ihr gehÃ¶renden Autos bestreite. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span> GemÃ¤ss ihrer der Beschwerdegegnerin eingereichten Aufstellung benÃ¶tigt die BeschwerdefÃ¼hrerin monatlich ca. Fr. 300.- fÃ¼r Nahrung ("Fleisch, GemÃ¼se, Salate etc.") sowie Fr. 719.60 fÃ¼r "Spezialnahrung". Die Beschwerdegegnerin ging ihn ihrem Be­schluss vom 2. April 2003 davon aus, dass im Grundbedarf I bereits ein Durchschnittsbe­trag von Fr. 315.20 pro Person und Monat fÃ¼r ErnÃ¤hrung enthalten sei. Von dem in der Aufstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin enthaltenen Betrag von Fr. 719.60 berÃ¼cksichtigte sie daher einen Teilbetrag von Fr. 404.- zusÃ¤tzlich zur gewÃ¤hrten Pauschale des Grundbe­darfs I. Im Rekurs hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihrer Aufstellung und damit auch an dem darin enthaltenen zusÃ¤tzlichen Betrag von Fr. 300.- fest. Der Bezirksrat lehnte dieses Begehren ab. Ausgehend davon, dass die angewendeten Pauschalen fÃ¼r den Grundbedarf I und II von insgesamt Fr. 867.- die Auslagen fÃ¼r Essen, Kleidung, KÃ¶rperpflege, Transport und Frei­zeit abdeckten, erscheine der hier von der Beschwerdegegnerin allein fÃ¼r die Er­nÃ¤hrung berÃ¼cksichtigte Betrag von insgesamt Fr. 719.60 (wovon Fr. 315.20 als Bestand­teil der Pauschale) auch dann als angemessen, wenn berÃ¼cksichtigt werde, dass die Rekur­rentin teilweise Spezialnahrungsmittel benÃ¶tige. Aus der eingereichten Liste gehe nÃ¤mlich hervor, dass die Rekurrentin diese Nahrungsmittel nicht zusÃ¤tzlich, sondern als Ersatz fÃ¼r jene Nahrungsmittel benÃ¶tige, bei denen eine Allergie bestehe. Zudem ent­halte die Liste verschiedene Nahrungsmittel, welche im angefÃ¼hrten Umfang von einer Person nicht in einem Monat verbraucht wÃ¼rden; das gelte etwa fÃ¼r die Posten SÃ¼ssstoff, Frucht­zucker, KonfitÃ¼re, Ãl und Bouillon. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>In der Beschwerde wiederholt die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre AusfÃ¼hrungen in der Rekurs­schrift und legt ein Ã¤rztliches Zeugnis vom 22. September 2003 bei, gemÃ¤ss welchem â wie schon laut dem Zeugnis vom 19. Dezember 2002 â sie aus verschiedenen medizi­nischen GrÃ¼nden auf SpezialdiÃ¤t angewiesen sei, deren Kosten trotz intensiver BemÃ¼hun­gen von der Krankenkasse nur teilweise Ã¼bernommen wÃ¼rden. Mit den diesbezÃ¼glichen ErwÃ¤gungen des Bezirksrats setzt sich die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht aus­einander, weder mit dessen zutreffenden Hinweis, dass die Pauschalen des Grundbe­darfs bereits die Kosten einer "gewÃ¶hnlichen" (nicht auf DiÃ¤t ausgerichteten) ErnÃ¤hrung umfas­sen, noch mit dessen SachverhaltswÃ¼rdigung, wonach die in der eingereichten Liste enthal­tenen Spezialnah­rungsmittel gewisse Grundnahrungsmittel nicht ergÃ¤nzten, sondern ersetz­ten. Bei dieser Sachlage besteht fÃ¼r das nach § 50 Abs. 1 VRG auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwal­tungsgericht kein Anlass, die diesbezÃ¼gliche Beurteilung der Vor­instanz in Frage zu stel­len; deren Auffassung, der zusÃ¤tzlich fÃ¼r ErnÃ¤hrung geltend ge­machte Betrag von Fr. 300.- pro Monat sei nicht ausgewiesen, ist jedenfalls nicht rechts­verletzend.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Gegen die Verweigerung wirtschaftlicher UnterstÃ¼tzung brachte die Beschwerde­fÃ¼hrerin vor Bezirksrat auch vor, von den HIV-Medikamenten, die monatlich Fr. 1â340.75 kosteten, mÃ¼sse sie jeweils 10 %, also Fr. 135.-, bis zur RÃ¼ckerstattung im Rahmen der ErgÃ¤nzungsleistungen bevorschussen. Zu Recht hat der Bezirksrat darin keinen bei der sozialhilferechtlichen Bedarfsberechnung zu berÃ¼cksichtigenden Kostenaufwand erblickt. Es kann diesbezÃ¼glich auf seine zutreffenden AusfÃ¼hrungen (Rekursentscheid E. 5.5) verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.6 </span></b><span>Falls der Bezirksrat zum Schluss gelangt, bei der Bedarfsberechnung sei als Kostenaufwand der BeschwerdefÃ¼hrerin ein Entgelt fÃ¼r die HaushaltsfÃ¼hrung durch die Mutter anzurechnen (vgl. E. 3.3.3), so ist zweierlei zu beachten. Schon aus prozessualen GrÃ¼nden ist hÃ¶chstens eine EntschÃ¤digung von Fr. 400.-, wie sie schon im Rekursverfahren unter diesem Titel verlangt worden ist, anzurechnen. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die Anrechnung einer hÃ¶heren EntschÃ¤digung verlangt, liegt darin eine unzulÃ¤ssige VerÃ¤nderung des Streitgegenstands. Sodann wÃ¤ren allfÃ¤llige Sozialhilfeleistungen nicht â wie in der Beschwerde verlangt â rÃ¼ckwirkend ab Oktober 2002 (Zeitpunkt der Einstellung der frÃ¼her geleisteten Hilfe) zuzusprechen, sondern erst ab jenem (nicht aktenkundigen) Zeitpunkt, in welchem die BeschwerdefÃ¼hrerin ausdrÃ¼cklich erneut um wirtschaftliche UnterstÃ¼tzung ersucht hat. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ersucht um die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 VRG ist privaten Prozess­parteien, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheinen, auf ent­sprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten zu erlassen. Diese Voraus­setzungen sind hier aufgrund der vorliegenden Akten und gestÃ¼tzt auf die vorstehenden Er­wÃ¤gungen erfÃ¼llt. Dem Gesuch ist daher zu entsprechen. Ein Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes hat die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht gestellt; die dazu erforderlichen zusÃ¤tzlichen Voraussetzungen (§ 16 Abs. 2 VRG) wÃ¤ren denn auch nicht ohne Weiteres gegeben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten zur HÃ¤lfte der Beschwer­de­gegnerin aufzuerlegen und zur HÃ¤lfte auf die Gerichtskasse zu nehmen (§ 70 in Verfbindung mit § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung gewÃ¤hrt;</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Die Sache wird zur Neubeurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Bezirksrat Y zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 600.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 660.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden zur HÃ¤lfte der Beschwerdegegnerin auferlegt und zur HÃ¤lfte auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Urteilstext">4. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>