<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01332</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sämi Meier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Luegisland 34c, 5610 Wohlen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, meldete sich erstmals am 27. Dezember 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine beidseitige Schwerhörigkeit bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/1 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Y.___, IV-Stelle, erteilte in der Folge mit Verfügung vom 27. April 2007 Kostengutsprache für ein Hörgerät (Urk. 10/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. November 2006 meldete sich der Versicherte erneut unter Hinweis auf Gelenkprobleme und Allergien bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 10/8 Ziff. 7.2). Mit Verfügung vom 17. Juni 2008 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Y.___, IV-Stelle, einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente (Urk. 10/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Oktober 2015 erfolgte die Meldung zur Früherfassung bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 10/55). Nach einem Gespräch mit einer Fachperson der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (Urk. 10/60), meldete sich der Versicherte am 9. November 2015 zum Leistungsbezug an (Urk. 10/63). Die IV-Stelle tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 10/66) und medizinische (Urk. 10/71, Urk. 10/81) Abklärungen und verneinte nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Urk. 10/84, Urk. 10/89) mit Verfügung vom 27. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 10/93 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 27. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von mindestens 50 % eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Invalidenrente zu entrichten, eventuell sei die Sache zur Neubeur-teilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Januar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Februar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 11). Gleichzeitig wurden antragsgemäss (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer die Verletzung des rechtlichen Gehörs. Er macht geltend, weder die Anfrage an den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 7. April 2016 noch der entsprechende Bericht liege bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten, wodurch das rechtliche Gehör schwer verletzt worden sei (Urk. 1 S. 8 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ziff. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ist ersichtlich, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 26. Mai 2016 das Vertretungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis bekanntgab (Urk. 10/86) und die Beschwerdegegnerin ihm in der Folge am 3. Juni 2016 die bis dahin vorhandenen IV-Akten (Urk. 10/1-87) zustellte (Urk. 10/88). Im Feststellungsblatt vom 10. Mai 2016 (Urk. 10/83) findet sich die Anfrage an den RAD vom 7. April 2016 (S. 2) sowie dessen Stellungnahme vom 12. April 2016 (S. 3 f.). Nachdem der Beschwerdeführer nicht geltend machte, das Feststellungsblatt vom 10. Mai 2016 beziehungsweise Urk. 10/83 habe bei den ihm zugestellten Akten gefehlt, ist davon auszugehen, dass dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer die Akten und insbesondere auch Urk. 10/83 vollständig vorlagen. Im Übrigen fusst die Stellungnahme des RAD vom 12. April 2016 auf den bis dahin vorgelegenen Arztberichten und enthält keine wesentlichen neuen Angaben. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist demnach zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver-gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 27. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2016 (Urk. 2) aus, eine angepasste, körperlich leichte Tätigkeit mit wechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elnder Körperhaltung (alternierend sitzend, stehend, gehend) sei dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zu 100 % zumutbar. Der Bericht von Dr. Z.___ könne nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt werden, da er sich nicht mit den Berichten von Dr. A.___ auseinandersetze und keine Befunde einbringe, die den Bericht von Dr. A.___ widerlegen könnten. Insgesamt ergebe sich nach Durchführung eines Einkommensvergleiches ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 10 % (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), die Annahme der Beschwerdegegnerin, dass eine angepasste, körperlich leichte Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung zu 100 % zumutbar sei, finde in den medizinischen Akten keine Bestätigung. Namentlich Dr. Z.___ gelange zum Schluss, dass ihm auch in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von höchstens 50 % verbleibe (S. 8 Ziff. 22). Betreffend Zumutbarkeit sei den Akten lediglich das von Dr. Z.___ erstellte Zumutbarkeitsprofil zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, gemäss welchem eine ganztägige Tätigkeit auch in einer körperlich leichten Arbeit nicht möglich sei und er höchstens zu 50 % eine Leistung erbringen könne. Es seien schlicht keine Jobs erkennbar, welche ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">technisch, intellektuell sowie körperlich realistischerweise in Frage kommen würden (S. 9 Ziff. 24). Die Feststellungen von Dr. Z.___ seien glaubwürdig und schlüssig. Würden die Berichte von Dr. Z.___ ernsthaft angezweifelt, sei zwingend ein umfassendes, aktuelles Gutachten in Auftrag zu geben. Dies umso mehr, als sich sein Gesundheitszustand sowohl gemäss Dr. Z.___ als auch gemäss dem internen Bericht der Beschwerdegegnerin verschlechtert habe. Die entscheidrelevanten Akten in psychiatrischer Hinsicht seien zudem dürftig beziehungsweise inexistent (S. 10 Ziff. 26). Die psychiatrische Erkrankung sei spätestens seit dem 28. Januar 2008 bekannt, als Dr. B.___ eine leichte depressive Episode diagnostiziert habe. Die Beschwerdegegnerin habe in der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Verfügung lapidar vorgebracht, die von Dr. Z.___ aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten psychosozialen Faktoren seien invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Genau diese psychosozialen Faktoren seien jedoch in der Verfügung vom 17. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2008 als relevant erachtet worden und hätten einen Invaliditätsgrad von 24 % begründet (S. 10 f. Ziff. 27). Bezüglich des Einkommensvergleiches machte er sodann geltend, die Beschwerdegegnerin sei bei der Berechnung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens vom Kompetenzniveau 1 ausgegangen, welches für intellektuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfache Tätigkeit körperlicher oder handwerklicher Art anwendbar sei. Bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenderweise seien ihm diese Tätigkeiten jedoch gesundheitsbedingt gerade nicht zumutbar (S. 7 Ziff. 20). Zudem sei ein Maximalabzug von 25 % vorzunehmen (S. 8 Ziff. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der erstmaligen Rentenprüfung wurde der Beschwerdeführer im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag der IV-Stelle des Kantons </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologisch begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et. Dr. med. C.___, Facharzt für Rheumatologie, nannte in seinem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 26. Februar 2007 im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/23 S. 9 Ziff. IV.a):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hoher Verdacht auf seronegative Spondylarthropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Kontaktallergie im Bereich der Hände</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kernfrage, ob eine entzündliche Erkrankung im Sinne einer seronegativen Spondylarthropathie vorliege, sei nicht so einfach zu beantworten. Im Szinti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm sei eine deutliche Anreicherung an den Fersenansatzstellen der Achilles</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehnen nachgewiesen worden. Ein nachgewiesener Uptake im Bereich des linke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Iliosakralgelenks habe sich im MRT als degenerativ erwiesen, so dass von einer ISG-Arthrose oder einem Zustand nach ausgebrannter ISG-Arthritis ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden müsse (S. 11 unten). Insgesamt scheine eine seronegative Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylarthritis suggestiv, sie könne aber auch nicht bewiesen werden. Unüberseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien aber auch diverse Zeichen einer Überlagerung vorhanden. Diverse Befunde im Status könnten nicht mit letzter Sicherheit völlig erklärt werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodass diverse Schmerzzonen als Weichteilsymptomatik gesehen werden müssten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Sinne einer zusätzlichen Schmerzmanifestation bei psychogener Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation bei nicht einfacher psychosozialer Situation (S. 12). Eine körperliche Schwerarbeit wie auch eine Reinigungstätigkeit, bei welcher er sich repetitiv immer wieder bücken müsse, sei nicht mehr zumutbar. Zumutbar sei eine Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer Gewichte über 7.5 kg weder heben, stossen oder ziehen müsse, nicht nur gehen und bei welcher er keine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfarbeiten ausführen müsse. Seien diese Einschränkungen berücksichtigt, sei ihm eine Tätigkeit ganztags zumutbar. Die derzeitig geleistete Tätigkeit in einem Internet-Café sei an und für sich ideal (S. 12 f. lit. c). Die organische Problematik dürfte überlagert sein durch eine zusätzliche psychosozial nicht einfache Situation, was wahrscheinlich dazu führe, dass der Beschwerdeführer seine Beschwerden vermehrt wahrnehme und empfinde. Für eine zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychogene Problematik spreche, dass eigentlich sämtliche durchgeführten The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen zu keinerlei Besserung geführt hätten, dies sei organisch so nicht zu erklären (S. 13 f. Ziff. VII.a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Dezember 2007 sowie 10. Januar 2008 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der IV-Stelle des Kantons Y.___ durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet. In seinem Gutachten vom 28. Januar 2008 (Urk. 10/41) diagnostizierte Dr. B.___ eine leichte depressive Episode (S. 9 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer zeige ein leichtgradig ausgeprägtes depressives Zustandsbild, im Affekt sei er leicht deprimiert und der Antrieb sei nur leicht vermindert. Dennoch sei es ihm gut möglich, seinen Alltag zu strukturieren und soziale Kontakte zu pflegen. Die Schilderungen des Beschwerdeführers, wie er den Tag verbringe, würden den Schilderungen seiner Beschwerden widersprechen. Den Beschwerden nach wäre er nicht in der Lage, längere Strecken zu laufen. Dennoch befinde er sich mehrere Stunden ausser Haus, um spazieren zu gehen, einzukaufen und Kolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu treffen. Auch habe er sich während der Untersuchung weitgehend beschwerdefrei bewegt (S. 10 Ziff. 5.3). Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 10 bis 20 %. Es sei dem Beschwerdeführer zuzumuten, trotz der situationsbedingten, weitgehend bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigen verstärkten Schmerzwahrnehmung einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Die Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit würde aus rein psy-chiatrischer Sicht den Beschwerdeführer in seiner schmerzfehlverarbeitenden Haltung eher bestärken (S. 11 Ziff. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer radiologischen Untersuchung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ärzte in ihrem Bericht vom 16. Juni 2015 (Urk. 10/71/15-16) fest, es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden eine mehrsegmentale überbrückende ventrale Spondylose der Brust-wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule (BWS) sowie ossäre Spangen kranial an beiden Iliosakralgelenken. Die Befunde würden zu einer diffusen idiopathischen skelettalen Hyperostose (DISH) passen. Zudem liege eine mehrsegmentale Degeneration der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule (HWS) mit Spinalkanalstenosen vor, was jedoch mit dem vorliegenden MRI-Protokoll nicht weiter klassifiziert werden könne. Auch an der restlichen Wirbelsäule fänden sich einzelne degenerative Veränderungen. Es gebe keinen Nachweis einer entzündlichen Spondylarthropathie und keine ISG-Arthritis (S. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 8. Juli 2015 (Urk. 10/71/12-14) nannte Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PHS tendopathica rechts, derzeit nur diskret auch links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängiges Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängige Kniearthralgien beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Handekzem beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gehörverminderung Ohr rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss eigenen Angaben leide der Beschwerdeführer seit rund zehn Jahren unter belastungsabhängigen Schulterschmerzen beidseits, Knieschmerzen beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits sowie lumbal betonten Rückenschmerzen. Aktuell gebe es weder anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch, klinisch noch im Labor oder radiologisch Anhaltspunkte für das Vor-liegen einer seronegativen Spondarthropathie oder einer anderen entzündlichen systemischen rheumatologischen Erkrankung. Die Beschwerden beruhten auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">altersentsprechenden degenerativen Veränderungen, wobei die Schmerzen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die infolge Langzeitarbeitslosigkeit begünstigte muskuläre Dekonditionierung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt würden. Es werde daher dringend die Durchführung einer die Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulatur kräftigende Heimgymnastik und die Aufnahme einer sportlichen Aktivität empfohlen. Aus rein rheumatologischer Sicht bestehe aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">altersentsprechenden bildgebenden Befunde im Bereich des Bewegungsappa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung (alternierend sitzende, stehende, gehende Tätigkeit). Bei Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit müsse jedoch die aktuelle Dekonditionierung mitberücksichtigt werden und allenfalls eine schrittweise Wiederaufnahme geplant werden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, nannte in seinem Bericht vom 8. Dezember 2015 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/71/1-5 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">AC Arthrose Schulter rechts, Tendinitis Supraspinatussehne rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom bei linkskonvexer Lumbalskoliose, Spondylarthrose, Spondylose, Diskopathien der LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Meniskusriss Knie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DISH BWS/HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem 13. April 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätigkeit in der Reinigung (Ziff. 1.6). Es bestünden Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen in der rechten Schulter und der Wirbelsäule sowie Schmerzen im rechten Knie. Bei belastenden Tätigkeiten komme es zu Schmerzen im rechten Arm, im Rücken sowie im rechten Knie. Die Tätigkeit in der Reinigung sei in diesem Sinne nicht geeignet und nicht mehr zumutbar. Auch in einer leichten Tätigkeit (Büro, Administration) sei nur ein Pensum von 50 % möglich. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Sprachkenntnisse sei die Umschulung vermutlich schwierig (Ziff. 1.7). Eine solche Tätigkeit könne per sofort in einem Pensum von 50 % aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer AC-Gelenksinfiltration rechts im Muskulo-Skelettal Zentrum der E.___ nannten die Ärzte in ihrem Bericht vom 11. Januar 2016 (Urk. 10/81/8-9) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische AC-Gelenksarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach AC-Gelenksinfiltration vom 26. November 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subacromiales Impingement rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach zweimaliger subacromialer Infiltration ausserhäuslich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer gebe eine Besserung von ungefähr 50-60 % an. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt komme er mit der aktuellen Situation zurecht, eine mögliche operative Versorgung komme für ihn aktuell nicht in Frage (Urk. 10/81/8-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 5. April 2016 (Urk. 10/81/1-3) bei im Wesentlichen unveränderten Diagnosen (Ziff. 1.1) aus, die Befunde seien statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">när, es sei eher zu einer Verschlechterung gekommen (Ziff. 1.3). Sowohl die bisherige Tätigkeit als auch eine den Beeinträchtigungen angepasste Tätigkeit könne dem Beschwerdeführer im Umfang von 50 % zugemutet werden. Der Beschwerdeführer selber fühle sich derzeit vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, RAD, führte am 12. April 2016 aus, es bestünden im Wesentlichen folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/83 S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PHS tendopathica rechts, derzeit nur diskret auch links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängiges Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängige Kniearthralgien beidseits</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen (S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Handekzem beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gehörverminderung Ohr rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Calcaneusschmerz links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach leichter depressiver Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die bisherigen Hilfstätigkeiten als Kioskmitarbeiter, Buffet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter und Küchenhilfe sei der Beschwerdeführer dahingehend eingeschränkt, dass ihm keine schweren oder mittelschweren Tätigkeiten zugemutet werden könnten. In einer körperlich leichten Tätigkeit mit wechselnder Körperhaltung (alternierend sitzende, stehende und gehende Tätigkeit) bestehe keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung, es habe durchgehend keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. Im Laufe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Alterungsprozesses würden die Verschleissvorgänge physiologischerweise no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch zunehmen. Es sei nicht davon auszugehen, dass weitere medizinische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zu einer relevanten Reduktion der Arbeitsunfähigkeit führten (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der somatischen Beschwerden stützt sich der Beschwerdeführer insbe-sondere auf die Angaben von Dr. Z.___, welcher sowohl für die bisherige Tätigkeit als auch eine körperlich leichte Tätigkeit von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausging (vgl. E. 4.5, E. 4.7). Bei der Beurteilung durch Dr. Z.___ fällt jedoch auf, dass dieser trotz Kenntnis der anderslautenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch mehrere Ärzte in seinen Berichten keine nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbare oder mit Befunden belegte Begründung dafür anführt, dass er dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer auch eine körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht in einem höheren Pensum zumutet als die körperlich mittelschweren Tätigkeiten ohne Möglichkeiten zur Wechselbelastung in der Reinigung, als Küchenhilfe oder als Kioskverkäufer. Ebenso führte er auch nicht näher aus, weshalb er trotz der vom Beschwerdeführer selber beschriebenen Besserung um 50 bis 60 % nach den AC-Gelenksinfiltrationen in der E.___ (vgl. E. 4.6) von einer unveränderten Situation beziehungsweise eher einer Verschlechterung ausging (E. 4.7). Insgesamt vermögen die Berichte von Dr. Z.___ damit nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber ging der Rheumatologe Dr. A.___ - wie im Jahre 2007 bereits der rheumatologische Gutachter Dr. C.___ - von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten, körperlich leichten und wechselbelastenden Tätigkeit aus (E. 4.1, E. 4.4). Der Bericht vom 8. Juli 2015 ist nachvollziehbar und überzeugend unter Hinweis auf die konkreten Befunde begründet und erfüllt die praxisgemäss Kriterien (E. 2.4) vollumfänglich, sodass darauf abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht ist somit gestützt auf den Bericht von Dr. A.___ davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen, dass dem Beschwerdeführer eine körperlich schwere bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann, er jedoch in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit seit Juli 2015 vollständig arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes diagnostizierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 28. Januar 2008 eine leichte depressive Episode (E. 4.2). Zwar führte der Beschwerdeführer bei der Meldung zur Früherfassung im Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 aus, er leide unter anderem an einer Depression (Urk. 10/55 Ziff. 2), es gibt jedoch in den Akten keine Hinweise darauf, dass er in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung wäre, insbesondere reichte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selber keinen psychiatrischen Bericht ein und nannte auch keinen Namen eines behandelnden Psychiaters.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstinstanzliche Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz beherrscht (Art. 61 lit. c ATSG). Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierte Beweiswürdigung). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem in den vorliegenden aktuellen Arztberichten seit dem Jahre 2015 weder eine psychiatrische Diagnose gestellt wurde noch aus den Akten Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für eine stattfindende psychiatrische Behandlung ersichtlich sind und auch der Beschwerdeführer keine entsprechenden Angaben machte, kann auf eine psychiatrische Begutachtung verzichtet werden, und es ist davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass in psychiatrischer Hinsicht keine Beeinträchtigungen vorliegen, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist damit der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer eine körperlich schwere bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann, er jedoch in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit seit Juli 2015 vollständig arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der bestehenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung mittels Einkommensvergleich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturer</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sich</span><span>tigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>-</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahre 1991 in verschiedenen Hilfstätigkeiten in den Bereichen Küche, Gärtnerei und Reinigung tätig (vgl. Urk. 10/58/1-2). Seit Februar 2013 war er beim Regionalen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlungszentrum (RAV) gemeldet, wurde im Februar 2015 jedoch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuert (vgl. Urk. 10/60 S. 1). Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Valideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne berechnete (vgl. Urk. 10/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 1), ist damit nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit BGE 142 V 178 festgehalten, dass den LSE 2012 nach Massgabe des bisher Erwogenen für alle Fälle erstmaliger Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung und auf Neuanmeldung hin nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie im Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruches im Jahre 2012 oder später) Beweiseignung zukommt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Valideneinkommen ist gestützt auf den standardisierten Durchschnittslohn in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors zu bestimmen und es ist vom mittleren Lohn für Männer, die Hilfsarbeiten ausführen, auszugehen. Dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belief sich im Jahre 2012 auf monatlich Fr. 5‘210.-- (LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Total, Niveau 1), mithin Fr. 62‘520.-- im Jahr (Fr. 5‘210.-- x 12). Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Männer, Stand 2012: 2188, Stand 2015: 2226; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt dies für das Jahr 2015 ein Valideneinkommen von rund Fr. 66‘309.-- (Fr. 62‘520.-- : 40 x 41.7 : 2188 x 2226).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer bereits vor Eintritt des Gesundheitsschadens überwiegend Hilfstätigkeiten ausgeübt hatte und über keine abgeschlossene Ausbildung verfügt, ist das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne zu berechnen und entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vom Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1 auszugehen. Zwar trifft es zu, dass ihm lediglich noch körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar sind (vgl. E. 5.3), dieser Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand wird jedoch im Rahmen des Leidensabzuges (vgl. folgende E. 6.5) berücksichtigt. Das Kompetenzniveau 1 umfasst im Übrigen auch Tätigkeiten im Überwachungs- und Kontrollbereich. Auszugehen ist vom mittleren Lohn für Männer, die Hilfsarbeiten ausführen, und damit insgesamt von Fr. 66‘309.-- (vgl. vorstehend E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm einen leidensbedingten Abzug von 10 % vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/82 S. 2), wohingegen der Beschwerdeführer einen solchen von 25 % geltend macht (Urk. 1 S. 8 Ziff. 21). Wie sich aus der nachfolgenden Erwägung ergibt, führt selbst ein Maximalabzug von 25 % nicht zu einem Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines - kaum gerechtfertigten - Maximalabzuges von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 % beträgt das Invalideneinkommen insgesamt rund Fr. 49‘732.-- (Fr. 66‘309.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.75; vgl. vorstehend E. 6.4), womit sich bei einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 66‘309.-- (vgl. vorstehend E. 6.3) eine Einkommenseinbusse von Fr. 16‘577.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt. Dies entspricht einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 25 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 27. Oktober 2016, mit welcher ein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Beschwerdeführers verneint wurde, ist damit nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Beschwerdeverfahren wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung mit Verfügung vom 10. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2017 gutgeheissen (Urk. 11). Mit Honorarnote vom 8. Januar 2018 machte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt Sämi Meier, Wohlen/AG, Aufwendungen von insgesamt 12.25 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sowie Auslagen von pauschal 3 % geltend (Urk. 15), was noch als angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist eine Entschädigung von Fr. 2'997.90 zu bezahlen. Der Unterschied zum geltend gemachten Betrag von Fr. 2'867.55 liegt in einem Rechnungsfehler seitens des Vertreters betreffend seinen geltend gemachten Aufwand vom 23. November 2016 bezüglich Verfassens der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde (Urk. 15) sowie in der Berücksichtigung eines Mehrwertsteuersatzes von 8 % für bis Ende 2017 erbrachte Leistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Sämi Meier, Wohlen AG,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'997.90</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sämi Meier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>