<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00580</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Wantz</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">8. </span><span class="Standard berschrift2">März 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sac</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard StandardEinzug">hen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geborene X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Mutter einer Tochter (2008), erwarb nach ihrem Lehrabschluss als kaufmännische Angestellte das Diplom als Betriebsökonomin FH und arbeitete zuletzt seit dem 1. September 2018 als Treuhänderin in einem 70%-Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 8/4 und Urk. 8/18). Am 29. Oktober 2019 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte mit Hinweis auf eine rezidivierende depressive Störung und psychosomatische Schmerzen bei der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage eines Schreibens vom 23. Oktober 2019 des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Prüfung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der beruflichen Eingliederung an (Urk. 8/4-5). Zur Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (Urk. 8/11) und holte die Akten des Krankentaggeldversicherers Vaudoise (Urk. 8/12-14 und Urk. 8/28-29), einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/18) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/22 und Urk. 8/27) ein. Mit Mittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 10. Juni 2020 erfolgte eine Kostenübernahme für eine Standort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmung/Berufs- und Laufbahnberatung. Gleichzeitig wurde der Versicherten mitgeteilt, dass kein Anspruch auf Umschulung bestehe (Urk. 8/32). Mit Mittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 8. September 2020 wurde die Eingliederungsberatung abgeschlossen (Urk. 8/34). Am 15. September 2020 (Eingangsdatum) stellte die Versicherte ein Zusatzgesuch auf Kostenbeteiligung an ihrer Ausbildung zur Ayurvedatherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin (Urk. 8/41). In der Folge verlangte die IV-Stelle einen weiteren Bericht der behandelnden Ärzte (Urk. 8/43) sowie die Akten der Vaudoise ein (Urk. 8/46). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 11. Mai 2021 [Urk. 8/50] und Einwand vom 27. Juni 2021 [Urk. 8/57]) wurde ein Anspruch auf berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder eine Rente mit Verfügung vom 13. Juli 2021 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Versicherten am 12. August 2021 bei der IV-Stelle eingereichte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe (Urk. 1 und Urk. 3/1-3) wurde von dieser mit Schreiben vom 28. September 2021 zur Behandlung als Beschwerde an das hiesige Sozialversicherungsgericht weitergeleitet (Urk. 4 und Urk. 5/1-5). Die Beschwerdeführerin beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihr sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung ein Anspruch auf Umschulung zu gewähren und sie sei allenfalls durch einen Vertrauenspsychiater der IV-Stelle begutachten zu lassen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2021 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 19. Oktober 2021 zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde (Urk. 9). Mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2020 beantragte die neu mandatierte Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin die Einräumung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replikfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10). Mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2022 lehnte das Gericht das Gesuch zur Ansetzung einer Frist zur R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eplik ab und gewährte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st von 10 Tagen, um in die vollständigen Akten Einsicht zu nehmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wozu sie sich mit Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äusserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX136"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erleidet, wobei es sich um einen blossen Richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 IVG setzen subjektive und objektive Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ZAK 1991 S. 179 unten f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). Nicht unter Umschulung fallen Massnahmen der sozialberuflichen Rehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation (wie Gewöhnung an den Arbeitsprozess, Aufbau der Arbeitsmotivation, Stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der Persönlichkeit, Einüben der sozialen Grundelemente) mit dem pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mären Ziel, die Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person zu erreichen oder wieder herzustellen (ZAK 1992 S. 367 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts I 527/00 vom 30. April 2001).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, seitens der Vaudoise Versicherung sei ein psychiatrisches und neuropsychologisches Gutachten in Auftrag gegeben worden, welches durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) beurteilt worden sei. Dieser habe festgestellt, dass das Gutachten schlüssig und nachvollziehbar sei. Demnach liege für die bisherige Tätigkeit im gewohnten Pensum von 70 % keine Einschränkung vor. Aus psychiatrischer Sicht sei die aktuelle Behandlung unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend. Es werde eine medikamentöse Behandlung empfohlen. Somit liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, welche sich längerdauernd auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Damit bestehe kein Anspruch auf eine Rente oder beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Unterstützung bei der Stellensuche sei die Regi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onale Arbeitsvermittlung (RAV) zuständig (Urk. 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, bei den Schlussfolgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sei es vor einem Jahr darum gegangen, ob sie die bisherige Tätigkeit wiederaufnehmen könne. Dies in Zusammenhang mit dem Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeld, welches durch die Vaudoise Versicherung bezahlt worden sei. Aktuell gehe es darum, dass sie wieder gesund werden sowie ihren Lebensunterhalt selber bestreiten könne. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihrer letzten Anstellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG habe sie in der Funktion einer kaufmännischen Angestellten bzw. Sachbearbeiterin gearbeitet. Diese Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe weder ihrer Ausbildung als Betriebsökonomin HF noch ihrer Berufserfahrung und dem Niveau ihrer Arbeitstätigkeit während der letzten 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren entsprochen. Diese Tätigkeit sei als Wiedereinstieg und Ausstieg aus ihrer Ehe gedacht gewesen. Nach sechs Monaten sei ihr auch die Bereichsleitung Treu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand angeboten worden, welche sie wegen ihrer fortschreitenden psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung und den starken Schmerzen nicht habe annehmen können. Ihr Arbeitspensum habe vom 1. September 2019 bis am 31. Mai 2020 60 % betragen und sei aus finanziellen Gründen per 1. Juni 2020 auf 70 % erhöht worden. Die Bereichsleitung wäre eine 100%ige Anstellung gewesen. Bezüglich der erwähnten Empfehlung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur medikamentösen Behandlung sei sie der Meinung, dass das Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo sie seit dem 19. August 2019 in Behandlung sei, eine seriöse Institution mit sehr kompetenten Mitarbeitern sei. In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbesondere Prof. Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Leiter der psychosomatischen Schmerztherapie sei eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Sie halte daher das Argument, die aktuelle Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei unzureichend, als undifferenziert. Die Ausübung der monotonen Arbeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und die Unterforderung hätten die Schmerzen verstärkt und seien mitunter Grund für den psychischen Zusammenbruch gewesen. Im von der IV-Stelle angeordneten Job-Coaching habe sie die Erkenntnis gewonnen, dass aufgrund der stressinduzierten Schmerzstörungen ein Wiedereinstieg in die Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft wie auch in eine non-profit Organisation oder Verwaltung nicht möglich sein würde, sie aber eine kreative und ihren kognitiven Fähigkeiten entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Tätigkeit ausführen soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Durch ihre Erkrankung sei sie nicht mehr bzw.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur unter erschwerten Umständen fähig, in ihrem erlernten und in den letzten 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren ausgeübten Beruf tätig zu sein. Sie verstehe die Merkblätter der IV-Stelle so, dass sie daher von ihr in der Umschulung zu einem gleichwertigen beruflichen Niveau unterstützt werden müsse (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom 13. Juli 2021 im Wesentlichen auf das vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten ab. Die neuropsychologische Untersuchung fand am 11. und 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2020 durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> phil. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachpsychologin für Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologie FSP, statt (Expertise vom 26. Juni 2020, Urk. 8/46/92-104). Die psychiatrische Untersuchung erfolgte am 8. Juni 2020 durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Expertise vom 7. Juli 2020, Urk. 8/46/42-89). Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin wesentlichen aktenkundigen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Berichte zusammengefasst (Urk. 8/46/44-55 und Urk. 8/46/92-93), wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sie an dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte in ihrem Gutachten als Diagnose mit Auswirkung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit eine leichte neuropsychologische Funktionsstörung bei den visuell-räumlichen Lern- und Frischgedächtnisfunktionen. Bei regelrechter Anstren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beteiligung und leistungsorientierter Mitarbeit hätten keinerlei Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine Ungültigkeit des erhobenen kognitiven Testprofils oder für eine überhöhte oder ausgeweitete Beschwerdeschilderung beobachtet werden können. Sowohl die eingehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdenvalidierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mithilfe zweier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Performanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mittels Konsistenzprüfung der Testergebnisse wie auch die unauffälligen Ergebnisse im Selbstberichtsverfahren ergäben einen unauffälligen Befund. Grundsätzlich könne die Beschwerdeführerin alle kogni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen ihrer angestammten Tätigkeit als Treuhänderin auch weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin bewäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Aus der vorliegenden leichten neuropsychologischen Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung lasse sich aus rein neuropsychologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 20-30 % ableiten. Da diese Tätigkeit aber nur bei gegebener psychophy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischer Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastbarkeit auszuüben sei, müsse die Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer und gesamtmedizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Sicht beurteilt werden. Für eine Bürotätigkeit, ohne Projekt-, Fach- und Endverantwortung bestehe aus rein neuropsychologischer Sicht eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 10 %. Da auch diese Tätigkeiten nur bei gegebener psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">physischer Grundbelastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszuüben seien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit für eine leidensangepasste Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer und gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt werden (Urk. 8/46/99-101).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob interdisziplinär schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/46/71):</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode (ICD-10: F33.0) mit/bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden saisonalen leichten depressiven Verstimmungen in den Wintermonaten von November bis April im Sinne von sonstigen rezidivierenden depressiven Störungen (ICD-10: F33.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter neuropsychologischer Funktionsstörung bei visuell-räum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lichen Lern- und Frischgedächtnisfunktionen </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Relevanz auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er Folgendes:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme, verbunden mit Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung im Sinne von abhängigen Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch remittierte Anorexia nervosa in der Adoleszenz (ICD-10: F50.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er erläuterte im Wesentlichen, die gutachterliche Konsistenzprüfung habe Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen ergeben. Auffallend seien Diskrepanzen zwischen den massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungsstation, Diskrepanzen zwischen schwerer subjektiver Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung und dem psychosozialen Funktionsniveau bei der Alltagsbewältigung sowie Diskrepanzen zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere der nicht durchgeführten psychopharmakologischen Behandlung. Die Prä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation einer erheblichen Behinderung («Ich kann überhaupt nicht arbeiten») stehe nicht im Einklagung mit der Verhaltensbeobachtung und dem klinischen Befund. Zusammenfassend ergäben die vorliegenden Befunde bei kritischer Wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ein in sich unschlüssiges, inkonsistentes Bild. Berufliche Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen seien bis dato nicht durchgeführt worden und seien aus Sicht des Referenten bis auf eine Unterstützung bei Bewerbungen nicht erforderlich. In der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit als Angestellte im Treuhandbüro sei die Beschwerdeführerin bezogen auf das zuletzt ausgeübte Arbeitspensum von 70 %, in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100 % sei die Beschwerdeführerin aufgrund der leichten depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Episode sowie der leichten neuropsychologischen Störung vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend in ihrer Arbeitsfähigkeit zu 30 % eingeschränkt. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei allein aus psychiatrischer Sicht optimal angepasst. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe selber angegeben, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit unterfordert gewesen zu sein. Auch in einer anderen, vergleichbaren Tätigkeit, ohne hohes Mass an Dauerkonzentration, Daueraufmerksamkeit und Kreativität, sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin bezogen auf das zuletzt ausgeübte Arbeitspensum von 70 % in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Aus psychiatrischer Sicht sei die aktuelle Behandlung der depressiven Episode unzureichend. Gegenwärtig erfolge keine psychopharmakologische Behandlung. Die depressive Symptomatik habe sich verbessert. Aufgrund der Persistenz der depressiven Symptomatik – gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichtgradig – und der rezidivierenden depressiven Störung werde eine medikamentöse Behandlung, insbesondere auch zur Phasenprophylaxe empfoh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Ziel einer antidepressiven Therapie sei die Remission. Aufgrund der geltend gemachten diffusen Schmerzen könne sich die Behandlung mit einem Antide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressivum, z.B. Duloxetin oder Amitriptylin, positiv auf die Schmerzsymptomatik auswirken. Bei der Beschwerdeführerin lägen als nicht versicherungsmedizinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante psychosoziale Belastungsfaktoren Probleme in der Ehe, das Scheidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren, Probleme in der Erziehung der Tochter sowie eine ungeklärte finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielle Situation vor. Diese seien bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen worden (Urk. 8/46/81-88).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Sanatoriums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhoben im Bericht vom 23. September 2020 die Diagnosen einer undifferenzierten Somatisierungsstörung mit Leitsymptom Schmerz (ICD10: F45.1) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig leichte Episoden ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.0). In ihrer bisherigen Tätigkeit könne die Beschwerdeführerin 2 Stunden pro Tag arbeiten, wobei diese Tätigkeit für sie unterfordernd gewesen sei. In einer angepassten Tätigkeit sei sie vielleicht drei Stunden pro Tag arbeitsfähig. Ihre Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei zu 80 % vermindert. Belastungsabhängig trete nach wie vor intensives Schmerzerleben auf. Seit die Mediation mit ihrem Ex-Ehemann im Juni 2020 gestoppt worden sei, habe sich die Beschwerdeführerin wieder etwas regenerieren können und sei aktuell wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der bei einer Arbeitsfähigkeit von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Bespre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen mit einem Jobcoach zur Bearbeitung ihrer weiteren beruflichen Zukunft hätten ihr sehr gut getan und ihr eine neue Zukunftsperspektive gegeben. In ihrem bisherigen Job sei es ihr körperlich zu streng gewesen und inhaltlich habe sie sich unterfordert gefühlt. Sie habe sich nun für eine Weiterbildung zur Natur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilpraktikerin angemeldet. Ein behutsamer Wiedereinstieg mit der Schule in einem 20%-Pensum werde als ideal erachtet. Es würde begrüsst werden, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin weiterhin durch die IV-Stelle unterstützt werden würde, da befürchtet werde, dass sie bei einer Rückkehr in ihren alten Beruf ohne Belastbarkeitsaufbau schnell wieder an ihre Grenzen kommen werde und so ein erneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Rückfall drohe. Insgesamt werde eine stabile Belastbarkeit von 50 % im März/April und 70 % im Juni/Juli 2020 (richtig: wohl 2021) erhofft. Ob die Beschwerdeführerin wieder zu 100 % arbeitsfähig sein werde, sei schwierig voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusagen (Urk. 8/43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Begründung der angefochtenen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. Juli 2021 auf das durch die Krankentaggeldversicherung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten vom 26. Juni bzw. 7. Juli 2020 (E. 3.1-3.3).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten beruht auf umfassenden fachärztlichen neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen und psychiatrischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) verfasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/46/44-55 und Urk. 8/46/92-93)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Arztberichte wurden sorgfältig gewürdigt. Die Gutachter haben detaillierte Befunde und hieraus begründete Diagnosen erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin ausführlich auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet. Das Gutachten erfüllt daher die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete ausführlich über die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden (Urk. 8/46/55-58) und überprüfte diese in seiner klinischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung (Urk. 8/46/58-68) sowie anhand der Testdiagnostik (Urk. 8/46/68-71). Die daraus geschlossenen Diagnosen sind begründet und nachvollziehbar (Urk. 8/46/75-81). Seine Einschätzung, wonach als Mitarbeiterin im Treuhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">büro bezogen auf das zuletzt ausgeübte Arbeitspensum von 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine volle Arbeitsfähigkeit und bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorübergehend eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist mit Blick auf die leichte depressive Episode und die leichte neuropsychologische Störung (E. 3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der leichten neuropsychologischen Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für sich allein keine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Bedeutung zukommt, da diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> phil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der psychiatrischen beurteilten Störung einzuordnen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/46/100-101),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen und ist unter Berücksichtigung der Einschränkungen im Alltag, der Ressourcen und der Inkonsistenzen (Urk. 8/46/64, Urk. 8/46/81 und Urk. 8/46/86) begründet, weshalb darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist nun, ob die IV-Stelle die Kosten für die Umschulung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konkret </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Naturheilpraktikerin im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbildung zur Ayurvedathera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/41)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu übernehmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass die sich aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG ergebenden Teilgehalte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnismässigkeitsg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rundsatzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Umschulung voll wirksam sind. Die IV-Stelle hat nur umzuschulen, soweit dies zur W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dereingliederung notwendig ist und die verlangte Eignung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht notwendig, bis auf Unterstützung bei Bewerbungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/46/81). Sie sind nicht nur nicht indiziert, sondern aus medizinischer Sicht auch nicht Erfolg versprechend (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/46/85). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzt sich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den vorangegangenen Arztberichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auseinander und kommt dabei zum Schluss, die gefühlte Unterfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung an der letzten Arbeitsstelle sei nachvollziehbar, führe jedoch nicht zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/46/82-83). Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei allein aus psychiatrischer Sicht optimal angepasst. Die Beschwerdeführerin habe selber angegeben, in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit unterfordert gewesen zu sein. Auch in einer anderen, vergleichbaren Tätigkeit, ohne hohes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konzentration, Daueraufmerksamkeit und Kreativität, sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bezogen auf das zuletzt ausgeübte Arbeitspensum von 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht eingeschränkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/46/84). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Naturheilpraktikerin wäre die Beschwerdeführerin mit ähnlichen Stressfak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren wie als selbständige oder angestellte Treuhänderin konfrontiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s ist davon auszugehen, dass die Tätigkeit im Vergleich zur Sachbearbeiterin im Treu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand ein hohes Mass an Dauerkonzentration und Kreativität erfordern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um auf dem Markt bestehen zu können. Ferner verhindert nach Angaben der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ler sowie der Beschwerdeführerin selbst gerade das subjektive Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erleben eine Arbeitswiederaufnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nwiefern sich dieses durch berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen verbessern sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lte, ist nicht nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinzu kommt, dass die Einnahmen nach Abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g der Auslagen jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter den dem Einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bearbeiterin im Treuhand liegen würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onach die Gleichwertigkeit nicht gegeben wäre (E. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheint die Umschulung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ayuverdatherapeutin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder als geeignet noch als zweckmässig, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umschulung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ayuverdatherapeutin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die angefochtene Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Blick auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Begehren um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), auf Fr. 600.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an: </span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (nach Eintritt der Rechtskraft) </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWantz</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>