A bteilung III C -2397/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. M ai 2007 M itw irkung: Eduard Acherm ann, vorsitzender R ichter Stefan M esm er, R ichter Franziska Schneider, R ichterin D aniel Stufetti, G erichtsschreiber 1. B _______, 2. C _______, beide vertreten durch R echtsanw alt D r. iur. Arm in Strub, M aiacherstrasse 11, Postfach, 8127 Forch, Beschw erdeführerinnen, gegen V_______, Beschw erdegegnerin, B undesam t für Sozialversicherungen B SV, Aufsicht Berufliche Vorsorge, Effingerstrasse 20, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Teilliquidation der V_______ per 31. D ezem ber 1994. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie V_______ (nachfolgend Beschw erdegegnerin) ist eine Vorsorgeein- richtung, w elche die obligatorische Versicherung nach dem Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, H interlassenen- und Invali- denvorsorge (BVG , SR 831.40) durchführt. Sie ist eine gesam tschw eize- risch tätige Sam m eleinrichtung in der R echtsform einer G enossenschaft und untersteht der Aufsicht des Bundesam tes für Sozialversicherungen (nachfolgend Vorinstanz). M it Verfügung vom 10. Septem ber 1998 stellte die Vorinstanz fest, dass die Voraussetzungen für die Teilliquidation der Beschw erdegegnerin erfüllt w aren, nachdem die Anschlussverträge m it der B_______ (nachfolgend Beschw erdeführerin 1) und dem C _______, w elcher zw ischenzeitlich von der Beschw erdeführerin 1 übernom m en w orden w ar, per 31. D ezem ber 1994 aufgelöst w urden. D ie Vorinstanz w ies Verw altungsrat der Be- schw erdegegnerin an, die H öhe der freien M ittel per 31. D ezem ber 1994 festzustellen und bis zum 30. N ovem ber 1998 einen Verteilungsplan zur G enehm igung einzureichen. D iese Verfügung erw uchs in R echtskraft. B. Am 18. D ezem ber 2000 reichte die Beschw erdegegnerin bei der Vor- instanz ein Konzept zur Teilliquidation per 31. D ezem ber 1994, einen Ex- pertenbericht der Pricew aterhouseC oopers AG vom 20. D ezem ber 2000 zum Status der Teilliquidation und einen Expertenbericht der PR ASA H e- w itt SA vom 13. D ezem ber 2000 betreffend die technischen Aspekte ein. M it Verfügung vom 25. April 2002 (act B 2, Beilage 3) genehm igte die Vor- instanz den vorgelegten Verteilungsplan. C . D agegen beschw erten sich die Beschw erdeführerinnen 1 und 2 und die "F_______" erfolglos bei der Eidgenössischen Beschw erdekom m ission BVG (U rteil vom 4. Februar 2004, act. BSV 3). Eine dagegen erhobene Verw altungsgerichtsbeschw erde hiess das Bundesgericht m it U rteil vom 9. Juni 2005 (2A.160/2004, act. BSV 2) teilw eise gut und w ies die Sache an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung im Sinne der Erw ägungen zurück. D . Am 18. August 2005 stellte die Beschw erdegegnerin der Vorinstanz den neuen Verteilungsplan vom 5. Juni 2005 m it den Berichten des Experten (H ew itt Associates SA) vom 7. Juli 2005 (act. BSV 4) sow ie m it dem Be- richt der Kontrollstelle (Pricew aterhouseC oopers AG ) vom 1. Juli 2005 (act. BSV 5) zu. D er Experte und die Kontrollstelle bestätigten übereinstim - m end, dass die gem äss U rteil des Bundesgerichts verlangten Korrekturen berücksichtigt w orden seien. G estützt darauf genehm igte die Vorinstanz m it Verfügung vom 16. Februar 2006 (act. B 2 Beilage 1) diesen Vertei- lungsplan (D ispositivziffer 1). Sie w ies die Beschw erdegegnerin an, die be- rechtigten D estinatäre zu orientieren und sie über die M öglichkeit der Be- schw erde an die Eidgenössische Beschw erdekom m ission BVG aufm erk- sam zu m achen (D ispositivziffer 2), den Verteilungsplan nach Ablauf der Beschw erdefrist zu vollziehen (D ispositivziffer 3) und ihr nach Abschluss des Vollzugs dessen R echtm ässigkeit durch die R evisionsstelle bestätigen zu lassen (D ispositivziffer 4). 3 E. G egen diese Verfügung erhoben die Beschw erdeführerinnen Beschw erde bei der Eidgenössischen Beschw erdekom m ission BVG (act. B 3). Sie be- antragten, es sei D ispositivziffer 1 der Verfügung aufzuheben, und es sei die Beschw erdegegnerin zu verpflichten, die Langlebigkeitsreserve für R entner von Fr. 354'778 (Stand 31. D ezem ber 1994), zuzüglich Zins zu 5 Prozent seit 1. Januar 1995 bis zum Ü berw eisungsdatum , kollektiv an die Beschw erdegegnerin 2 (recte Beschw erdeführerin 2) zu übertragen. Im Ü brigen sei der Verteilungsplan vom 5. Juli 2005 zu genehm igen. Zur Be- gründung trugen sie vor, die gem äss Verteilungsplan vom 18. D ezem ber 2000 von der Vorinstanz genehm igte individuelle Ü bertragung der Langle- bigkeitsreserve der R enter (Verfügung vom 25. April 2002, E. 6) sei sach- lich unrichtig. D ie Beschw erdeführerin 2 habe säm tliche R enter übernom - m en. Folglich sei die für sie bestim m te Langlebigkeitsreserve ihrer N atur nach kollektiv zu übertragen, zum al die Beschw erdegegnerin 2 (recte Be- schw erdeführerin 2) die D eckung des Langlebigkeitsrisikos voll übernom - m en habe. Für diese Lösung spreche auch, dass die Langlebigkeitsreser- ve als Ergänzung zu den D eckungskapitalien diene, nachdem die Lebens- erw artung der R entner in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sei. F. In ihrer Stellungnahm e vom 29. M ärz 2006 (act. B 10) beantragte die Be- schw erdegegnerin die kostenfällige Abw eisung der Beschw erde. Sie m achte geltend, die von den Beschw erdeführerinnen vorgebrachten R ügen beträfen nicht die angefochtene Verfügung, w eshalb ein anfechtbarer Streitgegenstand fehle. D ie in die Vertragsverhandlungen involvierten Ar- beitgeberinnen hätten aufgrund des Expertenberichts nicht davon ausge- hen dürfen, dass die Langlebigkeitsreserve kollektiv zu übertragen sei. Eine kollektive Ü bertragung w ürde zu einer M inderung der von der Arbeit- geberin zu entrichtenden Einlagen führen, w ovon allein diese, nicht aber die D estinatäre profitierten. D eshalb habe das Bundesgericht im erw ähn- ten U rteil eine individuelle Ü bertragung der freien M ittel geschützt. Es gebe deshalb keinen G rund, hinsichtlich der Langlebigkeitsreserve der R enter anders zu urteilen. G . M it Stellungnahm e vom 10. M ai 2006 (act. B 15) beantragte die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde. Sie trug vor, ihre ursprüngliche Verfügung vom 25. April 2002 sei letztinstanzlich vom Bundesgericht m ehrheitlich ge- schützt w orden. Insbesondere habe dieses im U rteil die kollektive Ü bertra- gung der Langlebigkeitsreserve der R enter nicht erw ähnt, w eshalb dieser Punkt (E. 6) in R echtskraft erw achsen sei. H . In ihrer R eplik vom 14. Juni 2006 (act. B 20) hielten die Beschw erdeführe- rinnen an ihrem in der Beschw erde gestellten Antrag und dessen Begrün- dung fest. Ergänzend führten sie aus, das D ispositiv der Verfügung der Vorinstanz vom 25. April 2002 regle nicht, ob die Langlebigkeitsreserve in- dividuell oder kollektiv zu übertragen sei. Auch den bundesgerichtlichen Erw ägungen lasse sich nichts Entsprechendes entnehm en. D iese Frage m üsse daher im vorliegenden Verfahren entschieden w erden. I. D ie Beschw erdegegnerin und die Vorinstanz haben auf eine D uplik ver- zichtet. 4 J. D er m it Zw ischenverfügung vom 19. Juni 2006 vom Präsidenten der Eid- genössischen Beschw erdekom m ission BVG festgesetzte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- w urde von den Beschw erdeführerinnen innert Frist über- w iesen (act. B 21, B 23). K. M it Verfügung vom 15. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht den Parteien m it, dass es das bei der Eidgenössischen Beschw erdekom - m ission BVG anhängig gem achten Verfahren per 1. Januar 2007 übernom - m en habe und gab den Spruchkörper bekannt. Innerhalb der angesetzten First gingen keine Ausstandsbegehren ein. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfügung der Vorinstanz vom 16. Februar 2006. D ie Beschw erde w urde bei der Eid- genössischen Beschw erdekom m ission BVG anhängig gem acht. G em äss Art. 74 Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die be- rufliche Alters-, H interlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG , SR 831.40) in der zu diesem Zeitpunkt geltenden Fassung beurteilte diese Kom m issi- on Beschw erden gegen Verfügungen der BVG -Aufsichtsbehörden. Per 31. D ezem ber 2006 w urde die Eidgenössische Beschw erdekom m ission BVG durch das Bundesverw altungsgericht ersetzt, das seine Tätigkeit am 1. Ja- nuar 2007 aufgenom m en und gestützt auf Art. 53 Abs. 2 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) die Beurteilung der in diesem Zeitpunkt hängigen R echtsm ittel übernom m en hat. 1.2 D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts ergibt sich gem äss Art. 31 und 33 Bst. d VG G in Verbindung m it Art. 74 Abs. 1 BVG (Änderung ge- m äss Ziff. I 14 der Verordnung vom 20. D ezem ber 2006 der Bundesver- sam m lung über die Anpassung von Erlassen an die Bestim m ungen des Bundesgerichtsgesetzes und des Verw altungsgerichtsgesetzes, in Kraft seit 1. Januar 2007; AS 2006 5599; BBl 2006 7759). Einen Ausschluss der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht sieht Art. 32 VVG in Bezug auf die hier zu beurteilende Streitsache nicht vor. 1.3 D ie Beschw erdeführerinnen haben gegen die Verfügung form - und fristge- recht Beschw erde erhoben (Art. 50 und 52 Vw VG ). Sie sind als Verfü- gungsadressatinnen in ihren rechtlichen und tatsächlichen Verhältnissen betroffen und haben dem nach ein schutzw ürdiges Interesse an der Ände- rung oder Aufhebung der angefochtenen Verfügung (Art. 48 Abs. 1 Bst. a, b und c Vw VG ). 2. 2.1 Anfechtungsgegenstand bildet w ie erw ähnt die angefochtene Verfügung. Streitgegenstand im Bereich der nachträglichen Verw altungsrechtspflege bildet das in der angefochtenen Verfügung geregelte R echtsverhältnis, so- w eit es nach den Beschw erdebegehren angefochten w ird. Anfechtungsgegenstand und Streitgegenstand sind dann identisch, w enn 5 eine Verfügung insgesam t angefochten w ird. Bezieht sich dem gegenüber die Beschw erde nur auf einen Teil des durch die Verfügung bestim m ten R echtsverhältnisses, gehören die nicht beanstandeten Teilaspekte des verfügungsw eise festgelegten R echtsverhältnisses zw ar w ohl zum Anfech- tungs-, aber nicht zum Streitgegenstand (Fritz G ygi, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 44 ff.). 2.2 Ausgangspunkt für die angefochtene Verfügung und dam it auch für das vorliegende Verfahren bildet der R ückw eisungsentscheid des Bundesge- richts vom 9. Juni 2005. Zu beurteilen w ar der Verteilungsplan vom 18. D e- zem ber 2000, w elcher von der Vorinstanz und in der Folge von der Eidge- nössischen Beschw erdekom m ission BVG genehm igt w urde. In der Folge hatte das Bundesgericht die G enehm igung des Verteilungs- plans zu beurteilen und erkannte, dass der darin vorgesehene Pauschal- abzug in der H öhe von vier Prozent vom D eckungskapital des Abgangsbe- standes nicht zulässig und dem ausgetretenen Personal deshalb das ge- sam te gem äss R eglem ent zustehende D eckungskapital m itzugeben sei (E. 8.3). D ie sich daraus ergebende N achforderung sei m it fünf Prozent ab dem 1. Januar 1995 zu verzinsen. Alle anderen Begehren der Beschw erdeführerinnen w urden vom Bundes- gericht abgew iesen, w elches die Sache an die Vorinstanz zurückw ies, da- m it diese den Verteilungsplan in diesem Sinne korrigieren lasse und dar- aufhin einen neuen G enehm igungsentscheid treffe (E. 9.1). 2.3 W ird eine Sache von der Beschw erdeinstanz zu neuem Entscheid an die Vorinstanz oder direkt an die verfügende Verw altungsbehörde zurückge- w iesen, so sind die Erw ägungen des R ückw eisungsentscheids für die Vor- instanz beziehungsw eise die Verw altungsbehörde bindend (Fritz G ygi, a.a.O ., S. 232, m it H inw eisen auf die bundesgerichtliche R echtsprechung). Beim angefochtenen Verw altungsakt vom 16. Februar 2006 handelt es sich um eine neue Beurteilung im Sinne der Erw ägungen des Bundesge- richts. Ausgehend davon prüfte die Vorinstanz den von der Beschw erde- führerin 2 vorgelegten revidierten Verteilungsplan vom 5. Juli 2005. N ach- dem sow ohl der Pensionsversicherungsexperte w ie die Kontrollstelle über- einstim m end den Vollzug der gem äss Bundesgericht geforderten Korrektu- ren bestätigten, genehm igte das BSV den ihm vorgelegten revidierten Ver- teilungsplan. 2.4 Letzteres w ird von den Beschw erdeführerinnen denn auch insow eit nicht bestritten, als sie anerkennen, dass der bundesgerichtliche Prüfungsauf- trag korrekt vollzogen w urde. Ihre Beschw erde richtet sich denn auch nicht gegen die G enehm igung des Verteilungsplans als solche. Vielm ehr m achen sie geltend, ihre Beschw er- de betreffe einzig die unter den Parteien noch strittige Frage, ob die Lang- lebigkeitsreserve für die R enter kollektiv an die Beschw erdeführerin 2 zu übertragen oder individuell an die einzelnen R enter auszurichten sei. Zu diesem Punkt habe sich die Vorinstanz in ihren G enehm igungsverfü-6 gungen nur in den Erw ägungen, nicht aber im D ispositiv geäussert. Ver- bindlich seien nur R egelungen im D ispositiv. D ie Streitfrage, w em die Langlebigkeitsreserven auszuzahlen seien, sei nun im Sinne ihrer Begeh- ren verbindlich zu entscheiden, das heisst im Entscheiddispositiv zu re- geln. 2.5 W ie dargelegt bestim m en grundsätzlich die Verfügung und die Beschw er- deanträge den G egenstand des Beschw erdeverfahrens. W ird eine Sache von einer Beschw erdeinstanz im Sinne der Erw ägungen - das heisst m it genau um schriebenem Auftrag - zu neuem Entscheid an die Vorinstanz beziehungsw eise an die Verw altungsbehörde zurückgew iesen, so w ird dam it der Streitgegenstand noch einm al eingeschränkt. Eine N ot- w endigkeit - im Kontext des vom Bundesgericht erteilten Prüfungsauftrags - auf die Frage der Langlebigkeitsreserven zurückzukom m en, ist nicht er- sichtlich. D am it beschränkt sich der im vorliegenden R echtsm ittelverfahren betref- fend die G enehm igungsverfügung des BSV vom 16. Februar 2006 zu prü- fende Sachverhalt auf die Frage, ob die Vorinstanz den neuen Verteilungs- plan vom 5. Juli 2005 unter Berücksichtigung des bundesgerichtlichen R ückw eisungsentscheids genehm igt hat. D ie w eiter gehenden Anträge der Beschw erdeführerinnen sind daher unzu- lässig. So m usste sich das Bundesgericht zur Frage nach der Ü bertragung der Langlebigkeitsreserve der R entner nicht äussern. Folgerichtig w ar die Vorinstanz, w ie sie geltend m acht, auch nicht verpflichtet, darüber im R ah- m en ihrer erneuten Prüfung des Verteilungsplanes im D ispositiv zu verfü- gen. 2.6 Im Ü brigen ist noch darauf hinzuw eisen, dass G esam t-G enehm igungsent- scheide im m er auch die G enehm igung aller G egenstand der G enehm igung bildenden Einzelfragen um fassen. Einer förm lichen Verfügung im D isposi- tiv über alle Einzelfragen bedarf es nicht. 2.7 U nter diesen U m ständen m angelt es im vorliegenden Verfahren am An- fechtungsgegenstand. Auf die Beschw erde ist daher nicht einzutreten. 3. 3.1 Bei diesem Verfahrensausgang w erden die Beschw erdeführerinnen kos- tenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskosten sind nach dem R eglem ent vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigung vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) festzulegen. Sie w erden auf Fr. 3'000.- festgesetzt. 3.2 G em äss Art. 64 Abs. 1 Vw VG kann die Beschw erdeinstanz der ganz oder teilw eise obsiegenden Partei von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für erw achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten zusprechen. D ie Vorinstanz hat als Bundesbehörde gem äss Art. 7 Abs. 3 VG KE keinen Anspruch auf Zusprechung einer Parteientschädi- gung. D er obsiegenden Beschw erdegegnerin w ird zulasten der Beschw er- deführerinnen eine Parteientschädigung zugesprochen. D iese w ird auf Fr. 7 3'000.- festgesetzt. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. Auf die Beschw erde w ird nicht eingetreten. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 3'000.- w erden den Beschw erdeführerinnen auferlegt und in dieser H öhe m it dem geleisteten Kostenvorschuss iver- rechnet. D ie R estanz des Kostenvorschusses von Fr. 2'000.- w ird den Be- schw erdeführerinnen zurückerstattet. 3. D ie Beschw erdeführerinnen haben unter solidarischer H aftbarkeit der Be- schw erdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.- zu bezahlen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet (G erichtsurkunde): - den Beschw erdeführerinnen (dreifach) - der Beschw erdegegnerin - der Vorinstanz (R ef-N r. 554628/67) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Eduard Acherm ann D aniel Stufetti R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :