A bteilung III C -590/2007 {T 0/2} U rteil vom 25. Juni 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichter Vuille und R ichterin Beutler; G erichtsschreiber M äder. F._______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung für S._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1962 im Kosovo geborene S._______ (nachfolgend: G esuchstellerin) beantragte beim Schw eizerischen Verbindungsbüro in Pristina im April 2006 ein erstes M al ein Visum . Als Zw eck deklarierte sie dabei, ihrem N ef- fen L._______ (nachfolgend: G astgeber) in O bfelden (ZH ) für die D auer ei- nes M onates einen Besuch abzustatten. N ach form loser Verw eigerung lei- tete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das BFM (nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich beim G astgeber ergän- zende Abklärungen getroffen hatte, w ies die Vorinstanz das G esuch um Bew illigung der Einreise m it Verfügung vom 6. Juli 2006 ab. D ies m it der Begründung, es bestehe nicht genügend G ew ähr für eine anstandslose und fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin nach einem Be- suchsaufenthalt und die geleisteten finanziellen G arantien seien ungenü- gend. D ie Verfügung erw uchs unangefochten in R echtskraft. C . Am 9. N ovem ber 2006 beantragte die G esuchstellerin beim Schw eizeri- schen Verbindungsbüro in Pristina erneut ein Visum nun allerdings für ei- nen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihrer Schw ester F._______ (nachfolgend: G astgeberin bzw . Beschw erdeführerin) in W ohlen (AG ). M it den G esuchsunterlagen w urde ein ärztliches Attest vom 8. N ovem ber 2006 der externen psychiatrischen D ienste Freiam t ediert, gem äss w elchem die G astgeberin an einer chronischen Erkrankung leide und m an deshalb die M öglichkeit unterstütze, dass sie "für eine Zeit" U nterstützung im Alltag und im H aushalt durch ihre Schw ester (die G esuchstellerin) erhalte. W ie- derum w urde das G esuch von der Schw eizerischen Vertretung form los ab- gelehnt und zur Prüfung und zum form ellen Entscheid an die Vorinstanz w eitergeleitet. D . D iesm al richtete das M igrationsam t des Kantons Aargau einen Fragekata- log zur Beantw ortung an die G astgeberin. Anschliessend lehnte die Vorin- stanz das Begehren um Visum serteilung m it Verfügung vom 22. D ezem - ber 2006 ab. Auch diese Verfügung w urde dam it begründet, dass aufgrund der w irtschaftlichen und soziokulturellen Lage im H erkunftsstaat ein star- ker Zuw anderungsdruck bestehe und in den persönlichen Verhältnissen der G esuchstellerin keine Verbindlichkeiten auszum achen seien, die ver- lässlich von einer Ausw anderung abzuhalten verm öchten. Zudem hielt die Vorinstanz fest, dass der angestrebte Aufenthaltszw eck als Erw erbstätig- keit einzustufen sei, w elcher nicht bew illigt w erden könne. E. M it einer an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent gerichte- ten und von diesem an das Bundesverw altungsgericht w eitergeleiteten R echtsm itteleingabe vom 15. Januar 2007 beantragt die G astgeberin, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt sei zu erteilen. Zur Begründung führte sie Folgendes aus: D ie Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, dass die W iederausreise der G esuchstellerin nicht gew ährleistet w äre. Tatsächlich bestünden zw ar kaum persönliche und fam iliäre Verpflichtungen im H ei-3 m atland. D ie G esuchstellerin könne sich aber nicht vorstellen, in ein ande- res Land zu ziehen und w erde deshalb ganz sicher w ieder in den Kosovo zurückkehren. Ihr selbst (der Beschw erdeführerin) sei es aus gesundheitli- chen G ründen nicht m öglich alleine in den Kosovo zu reisen und sich für längere Zeit dort aufzuhalten. Sie beziehe seit anfangs Januar 2006 eine volle IV-R ente. Zudem sei es aus finanziellen Ü berlegungen vorteilhafter, w enn die G esuchstellerin in die Schw eiz kom m e, als w enn sie und ihr Ehe- m ann und auch w eitere Verw andte die G esuchstellerin im Kosovo besuch- ten. Auch garantiere sie (die Beschw erdeführerin) für die finanziellen Aspekte des Aufenthalts und biete G arantie für die R ückreise der G esuchstellerin an, w enn eine solche m öglich w äre. In ihrer Vernehm lassung vom 19. April 2007 hält die Vorinstanz an der an- gefochtenen Verfügung fest und schliesst auf Abw eisung der Beschw erde. N icht nur, dass es der G esuchstellerin an beruflichen und persönlichen Verpflichtungen im H eim atland fehle, sie gebe sich auch in zeitlicher H in- sicht sehr flexibel und es m üsse befürchtet w erden, dass der Zw eck des Aufenthalts (H ilfe im H aushalt der invaliden Beschw erdeführerin) dazu füh- re, dass nach Ablauf von drei M onaten eine Verlängerung beantragt w er- de. Im übrigen sei daran festzuhalten, dass der beabsichtigte Zw eck einer Erw erbstätigkeit gleichgesetzt w erden m üsse und dam it vom beantragten Visum sow ieso nicht getragen w äre. F. D ie Beschw erdeführerin verzichtete auf eine R eplik. G . Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen der Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illi- gung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und 33 Bst. d Verw altungsgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. 2. D ie Beschw erdeführerin ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 2 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ). 4 3. 3.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Janu- ar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold (H rsg.), Auslän- derrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protec- tion de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/G enf/M ünchen 2000, S. 24). 3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). D ie G e- suchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist auf- grund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. 3.3 U m ein Visum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA haben sie unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten. D ie Vorinstanz verw eigerte der G esuchstellerin die Erteilung eines solchen Visum s insbesondere m it der Begründung, ihre fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 3.4 3.4.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 3.4.2 D ie Sicherheitslage in der von der U N M IK verw alteten Provinz Kosovo konnte zw ar im Verlauf der letzten Jahre w eitgehend stabilisiert w erden und der W iederaufbau von Adm inistration und Infrastruktur ist unter Beteili- gung internationaler O rganisationen und Staatengem einschaften in G ang gekom m en. Trotz grosser internationaler U nterstützung ist es aber bisher nicht gelungen, eine W achstum sdynam ik einzuleiten; es herrscht w irt- schaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind m ehr als die H älfte der Erw erbsfähigen ohne oder zum indest ohne re- gelm ässiges Einkom m en. D ie R eduktion der Arbeitslosigkeit und die Erhö-5 hung des allgem einen Lebensstandards haben zw ar für die U N M IK hohe Priorität, doch in Anbetracht dessen, dass von Experten für die nächsten Jahre ein sukzessiver R ückgang bei den H ilfsgeldern erw artet w ird, sind auch die w irtschaftlichen Perspektiven zum indest m ittelfristig schlecht. G e- m äss W orld Bank Brief lag der Arm utsanteil der Bevölkerung im Jahr 2005 bereits bei 37% (Tendenz steigend). Entsprechend hoch ist der Anteil je- ner, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. Laut der "International O rganization for M igration" (IO M ) sollen in einer zu Beginn des Jahres 2003 durchgeführten U m frage über 50% der Befragten ange- geben haben, sie w ürden lieber im Ausland leben und arbeiten. U nter den M igrationsw illigen gilt vor allem W esteuropa und dam it auch die Schw eiz als W unschdestination. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort be- sonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freunden bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Fal- le der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 3.5 3.5.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solche allgem einen U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller bzw . einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünsti- gen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfah- rungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Ver- haltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch ein- geschätzt w erden. 3.5.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 45-jährige, seit 2006 ver- w itw ete Frau. Sie ist M utter zw eier Töchter, w obei die Jüngere der beiden 17-jährig, die Ältere bereits volljährig und verheiratet ist. Selbst w enn die jüngere Tochter ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat (gem äss D arstellung des im ersten Anlauf einladenden N effen soll sie eine Berufs- schule besuchen), so ist doch davon auszugehen, dass auch sie ange- sichts ihres Alters nicht m ehr auf eine engm aschige Betreuung durch die M utter angew iesen sein dürfte. D afür spricht nicht zuletzt auch die dekla- rierte D auer der geplanten Abw esenheit. Beabsichtigt w ird nicht eine R eise von w enigen W ochen, sondern von m ehreren M onaten. D ass keine fam iliären Bande vorhanden sind, die nachhaltig von einer Em igration ab- zuhalten verm öchten, w ird auch von der Beschw erdeführerin bestätigt. 3.5.3 D ie Beschw erdeführerin w ill dem gegenüber besondere G ew ähr für eine anstandslose W iederausreise darin sehen, dass die G esuchstellerin sich (im plizit schon aufgrund ihres Alters) nicht m ehr für eine Em igration ent- scheiden könnte. Sicherlich spielt das Alter eine R olle, w enn es um die Be-6 reitschaft und Fähigkeit geht, aus dem eigenen Land zu em igrieren. D ie- ses Alter steht aber im m er in einem Konnex beispielsw eise zu den sozia- len und w irtschaftlichen Verhältnissen, die am einen bzw . am andern O rt herrschen. Ü ber die w irtschaftlichen Verhältnisse der G esuchstellerin ist praktisch nichts bekannt. Fest steht nur gerade, dass sie keiner Erw erbstä- tigkeit nachgeht. G em äss den Ausführungen des N effen gegenüber dem M igrationsam t des Kantons Zürich vom 14. Juni 2006 leistet er und seine Fam ilie der G esuchstellerin und deren noch m inderjährigen Tochter finan- zielle und m aterielle H ilfe. D ie Beschw erdeführerin äusserte gegenüber dem M igrationsam t des Kantons Aargau am 5. D ezem ber 2006 auf eine gleichgeartete Frage ("W ie bestreitet Ihr G ast den Lebensunterhalt im H ei- m atland?"), die Töchter w ürden arbeiten. Selbst w enn dam it eine gew isse Veränderung in den persönlichen Verhältnissen der Töchter eingetreten sein sollte, kann doch aufgrund der gesam ten U m stände nicht davon aus- gegangen w erden, der G esuchstellerin gehe es in w irtschaftlicher H insicht besonders gut. 3.6 D ie Vorinstanz durfte unter den gegebenen U m ständen zu R echt davon ausgehen, die fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 lit. c VEA). Zw ar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdich- ten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - abzu- lehnen. 3.7 An der R isikoeinschätzung verm ag die Bereitschaft der Beschw erdeführe- rin, besondere G arantien zu leisten, nichts zu ändern. D ie Integrität der Beschw erdeführerin in ihrer Eigenschaft als G astgeberin w ird in keiner W eise angezw eifelt. Indessen sind bei der Abw ägung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise nicht so sehr die Einstellung oder Ab- sichten eines G astgebers, sondern in erster Linie das m ögliche Verhalten des G astes selbst von Bedeutung. N ur Letzterer ist in der Lage, hinrei- chend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. D er G astgeber kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leisten, m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbarkeit nicht aber - w ie die Beschw erdeführerin zurecht selbst festhält - für ein bestim m tes Verhalten des G astes. 3.8 D ie persönliche Interessenslage der Beschw erdeführerin ist im Ü brigen in- sofern zu relativieren, als sie die M öglichkeit von Besuchen bei ihrer Schw ester im Kosovo selbst nicht ausschliesst. Sie m acht Einschränkun- gen nur insofern geltend, als sie nicht alleine und für längere Zeit reisen könne. Entsprechend kann die fam iliäre Beziehung zw ischen den beiden Schw estern durchaus auch auf anderem W ege gelebt w erden, als durch einen Besuchsaufenthalt der G esuchstellerin in der Schw eiz. D er H inw eis darauf, dass eine R eise der hier lebenden Verw andten in den Kosovo kos- tenintensiver w äre, als ein Besuch der G esuchstellerin in der Schw eiz, ist ohne Belang. 3.9 Vor dem aufgezeigten sachlichen und rechtlichen H intergrund kann offen-7 bleiben, ob der angestrebte Aufenthaltszw eck als Erw erbstätigkeit einzu- stufen und dam it vom Visum szw eck nicht getragen w äre, w ie die Vorins- tanz angenom m en hat. 3.10 D ie Vorinstanz hat m it der angefochtenen Verfügung kein Bundesrecht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtge- m äss und zutreffend ausgeübt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 4. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Be- schw erdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrenskos- ten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R e- glem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv S. 8)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 1. M ärz 2007 in gleicher H öhe ge- leisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben, Akten 2 226 159 retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er P. M äder Versand am :