Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche- rungsrecht vom 24. Mai 2012 (720 11 323) ____________________________________________________________________ Invalidenversicherung Invalidenrente Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kantons- richter Michael Guex, Gerichtsschreiberin Margit Campell Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch D r. Alex Hediger, Advo- kat, Freie Strasse 82, Postfach, 4010 Basel gegen IV-Stelle Basel-Landschaft , Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin Betreff IV-Rente (756.1946.2691.33) A. Der 1953 geborene A.____ arbeitete als Bauarbeite r bei der B.____ AG als er am 7. Oktober 2004 auf einer Metallplatte ausrutschte und sich hierbei eine distale Radiusfraktur rechts zuzog. Am 15. August 2005 verunfallte der Versiche rte erneut, als er beim Montieren eines Rohres in einem Kanal einen Schlag ans rechte Knie erhielt. Die Schweizerische Unfall- versicherungsanstalt (SUVA) als obligatorische Unfallversich erung kam für die entstandenen Kosten (Taggelder/Heilbehandlung) beider Unfälle auf und sprach dem Versicherten am 28. November 2007 mit Wirkung ab 1. Dezember 2007 ei ne 20%ige UVG-Rente und aufgrund Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht einer Integritätseinbusse von 16% eine Integritätsentschädigung zu. Die gegen diese Verfügung eingereichte Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 21. April 2008 ab. Ebenso wurde die hiergegen erhobene Beschwerde beim Kantonsgericht, Abt eilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), mit Urteil vom 21. Februar 2009 rechtskräftig abgewiesen. B. Am 6. August 2006 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die beiden Unfälle bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leist ungsbezug an. Die IV-Stelle Ba- sel-Landschaft (IV-Stelle) klärte in der Folge die gesundheitlichen und die erwerblichen Verhält- nisse ab. Mit Verfügung vom 13. Juli 2011 teilte sie de m Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit, dass ihm vom 1. Oktober 2005 b is 29. Februar 2008 eine ganze Rente ausgerichtet werde. C. Hiergegen richtet sich die vorliegende Beschwerde, w elche der Versicherte, vertreten durch Advokat Alex Hediger, am 14. September 2011 bei m Kantonsgericht erhob. Er stellte sinngemäss den Antrag, dass er mit Wirkung ab 1. März 2008 Anspruch auf eine halbe Rente basierend auf einem mindestens 50%igen Invaliditätsgrad habe; unter o/e- Kostenfolge. In ver- fahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er für das vorli egende Verfahren den Kostenerlass mit dem unterzeichneten Anwalt als unentgeltlichen Rechtsb eistand. Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, dass der Vorinstanz nicht gefolgt werden könne in deren An- nahme, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten ab D ezember 2007 derart gebes- sert habe, dass er wieder eine leichte wechselbelastende Tätigkeit zu 100% bzw. ab Mai 2008 zu 80% ausüben könne. Er habe massive gesundheitliche Prob leme, weshalb ein solches Pen- sum nicht zu bewältigen sei. Seit dem 1. Juni 2010 sei er in einer Biogärtnerei zu 50% ange- stellt und sei aufgrund seiner Beschwerden nur knapp in d er Lage, dieses Pensum zu erfüllen. Weiter ergebe die aktuelle Einschätzung der Hausärztin Dr. med. C.____, FMH Praktische Ärz- tin, ein ganz anderes Bild der medizinischen Situation. Schliesslich sei auch der vorgenommene leidensbedingte Abzug auf 25% zu erhöhen. D. Am 18. November 2011 zog der Beschwerdeführer sein en Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung und unentgeltliche Prozessführung zurück. E. Zur Beschwerde liess sich die IV-Stelle am 17. Februa r 2012 vernehmen und bean- tragte deren Abweisung. Sie führte im Wesentliche au s, dass die der angefochtenen Verfügung zugrunde gelegten Angaben von Dr. med. D.____, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. E.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zuverlässig Auskunft über den Ge- sundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten gäben, weshalb zurecht darauf ab- gestellt worden sei. In Bezug auf den leidensbedingte n Abzug werde eine Erhöhung auf 15% anerkannt, wobei sich dies aber nicht auf die Rentenhöhe auswirke. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Auf die frist- und formgerecht beim sachlich wie ör tlich zuständigen Gericht erhobene Beschwerde ist einzutreten. Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht 2.1 Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bilde t die Frage, ob der Beschwerde- führer mit Wirkung ab 1. März 2008 Anspruch auf eine Rente hat. 2.2 Als Invalidität gilt die voraussichtlich bleibende ode r längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesge setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000). Di e Invalidität wird durch eine Beein- trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge sundheit verursacht, wobei sie im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] vom 19. Juni 1959, Art. 3 und 4 ATSG). 2.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person A nspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50% und auf eine V iertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. 3.1 Gemäss der Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arb eitsunfähigkeit die durch eine Be- einträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundh eit bedingte, volle oder teilweise Unfä- higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut bare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in ei nem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). 3.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insb esondere auch bei der Beur- teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterl agen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei- ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen S tellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, we lche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Perso n auf dem allgemeinen, ausgegliche- nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frag e kommenden Arbeitsmarkt zumutbar- erweise noch verrichtet werden können (U LRICH MEYER -BLASER , Zur Prozentgenauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi- alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 3.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach de m für den Sozialversicherungs- prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung ( vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an- deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förm liche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit- tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfe n und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilu ng des streitigen Rechtsanspruchs ges- tatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechen den medizinischen Berichten den Pro- zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu wü rdigen und die Gründe an- Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht zugeben, warum es auf die eine und nicht auf die ande re medizinische These abstellt. Hinsicht- lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen be ruht, auch die geklagten Beschwer- den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurte ilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Be- weismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 323 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI- Praxis 2001 S. 113 E. 3a). 3.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung des Bundesg erichts mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf be stimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzu stellen (vgl. die ausführlichen Zusam- menstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3 b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit zahlreichen Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingehol- ten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, wel che aufgrund eingehender Beobach- tungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die A kten Bericht erstatten und bei der Er- örterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex- pertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weitere n Hinweisen). Diese im Bereich der Un- fallversicherung entwickelten Grundsätze finden für das I V-Verwaltungsverfahren sinngemäss Anwendung (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerich ts [EVG; heute Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 9. August 2000, I 437/99 und I 575/99, E. 4b/bb). 4. In den Akten finden sich nachfolgende Berichte, wel che für die Beurteilung des Falles wesentlich sind: 4.1 Der erste im Rahmen des IV-Verfahrens eingeholte A rztbericht von Dr. med. F.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, datiert vom 21. Juni 2009. Dr. F.____ diagnostizierte eine chronisch rezidivierende agitiert-depressive Störung bei anhaltenden mehrfachen invalidisie- renden somatischen Beschwerden. Seit dem Unfall im Ok tober 2004 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. Fü r leichtere Arbeiten (z.B. Kontroll- und Überwachungstätigkeiten) bestehe gegenwärtig eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit. 4.2 Dr. med. G.____, FMH Rheumatologie, diagnostizie rte am 6. Juli 2009 ein chronisches Impingementsyndrom des rechten Schultergelenks mit/bei klinisch sowie sonographisch Tendi- nopathie der Supraspinatussehne mit diskreter Begleitbu rsitis subacromial und ossär subacro- miales Impingement mit nach unten gebogenem Acromion. Aufgrund der akuten Schmerzen anlässlich der Untersuchung sei ein Ultraschall gemacht w orden. Dabei hätten keine pathologi- schen Befunde im Bereich der Infraspinatussehne erhoben werden können. Die lange Bizeps- sehne sei homogen, das AC-Gelenk unauffällig und die S ubscapularissehne ebenfalls normal. Die Supraspinatussehne zeige keine Hinweise für eine Partialruptur. Intratendinär würden meh- rere echodichte Konkremente, nicht Schallschatten gebend , vorliegen, was zu einer chroni- Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht schen Tendinose der Supraspinatussehne passe. Zusätzlich sei die Bursa subacromialis diskret verdickt ohne wesentliche Seitendifferenz zur asymptomatischen linken Seite. 4.4 Da die vorhandenen Akten keine abschliessende Beur teilung des Gesundheitszustan- des und der Arbeitsfähigkeit zuliessen, beauftragte di e IV-Stelle die Dres. C.____ und D.____, den Beschwerdeführer aus rheumatologischer und aus psychia trisches Sicht zu begutachten. Am 19. Januar 2010 diagnostizierten die Spezialärzte m it Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine beginnende Gonarthrose rechts (ICD-10 M17, bei S tatus nach Kniedistorsion rechts am 15. August 2005, Arthroskopie des Knies rechts, Innenmen iskusteilresektion, Knorpelglättung, Mikrofrakturierung des medialen Tibiaplateaus rechts am 19. Oktober 2005, Tibiavalgisations- und Flexionsosteotomie rechts, arthroskopische Re-Teilmenisk ektomie medial rechts am 29. September 2006 und Entfernung der Tomofixplatte des rechten Knies am 7. Juni 2007), (2) eine beginnende Radio-Carpalarthrose rechts (ICD-10 M19, b ei Status nach distaler Radiusfraktur rechts und konservativer Behandlung am 7. Oktober 2004, Diskus triangularis-Ruptur und leich- ter bis mässiggradiger Ulnarisschädigung in Handgelenkshö he rechts und Mitbeteiligung des Ramus dorsalis, Arthroskopie am rechten Handgelenk mit V erifizierung des Diskusrisses, der Naht und der Ulnaverkürzungsosteotomie, Metallentfernung der rechten Ulna am 29. Juni 2006, Nervus ulnaris-Vorverlagerung wegen Ulnariskompressionsneuro pathie am rechten Ellbogen am 7. Juni 2007 und residuelle Sensibilitätsstörung im Versorgungsgebiet des Nervus ulnaris rechts), (3) eine Periarthropathia humeroscapularis rech ts (ICD-10 M75) mit leichtem Impinge- ment und klinisch Schonungszeichen mit diskreter Atrophie der Supra- und Infraspinatussehne sowie (4) eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0). In der rheumatologischen Beurteilung führte Dr. D.___ _ aus, dass die klinische Untersuchung einen Exploranden zeige, der sich ohne Beeinträchtigun g ausziehe, die Untersuchungsliege problemlos besteige und sich wieder mühelos anziehe. Im S tatus fände sich ein Hohlrundrü- cken, die Halswirbelsäule (HWS) sei altersentsprechend fre i und die Brust- sowie die Lenden- wirbelsäule (BWS, LWS) seien leicht eingeschränkt, wie dies für einen Hohlrundrücken üblich sei. Eine radikuläre Symptomatik sei weder an den oberen noch an den unteren Extremitäten erkennbar. Im peripheren Gelenkstatus bestehe eine seit engleiche Handgelenkbeweglichkeit beidseits, wobei rechts endphasig jeweils Schmerzen angeg eben würden. Es zeige sich eine verminderte Sensibilität entsprechend dem Ausbreitungs gebiet des Nervus ulnaris am rechten Vorderarm und die Finger IV und V betreffend. Im Be reich der rechten Schulter fände sich wei- ter eine schmerzbedingt aktiv diskret eingeschränkte Beweglich keit, was auf eine Schmerzsi- tuation und nicht auf eine eigentliche Bewegungseinsch ränkung zurückzuführen sei; passiv sei die Schulter frei beweglich. Es zeige sich eine sehr diskre te Atrophie der Supra- und der Infraspinatussehne, welche aber doch Hinweise auf eine Schonung der rechten Schulter geben würden. Hier sei denn auch ein kleines Impingement er kennbar. Im Kniebereich rechts läge eine postoperativ verstärkte Valgusstellung mit deutlicher Atrophie der Oberschenkelmuskulatur als Schonungszeichen vor. Es sei hier auch eine Umfangdiff erenz von minus 2 cm zu verzeich- nen. Die Funktion des rechten Knies sei gut, wegen Endp hasenschmerzen jedoch diskret ver- mindert gegenüber links. Es sei aber kein Erguss ersichtli ch und es bestünde keine Instabilität. Das Knie sei aber etwas vermindert muskulär geführt. Die Hüften und die oberen Sprunggelen- ke seien frei beweglich. Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht Die psychiatrische Begutachtung bei Dr. E.____, welche unt er Mitwirkung eines Dolmetschers stattfand, ergab, dass der Beschwerdeführer aus subjektiver Sicht angegeben habe, sich de- pressiv zu fühlen, oftmals müde und im Antrieb reduziert zu sein. Weiter habe er über Freud-, Lust- und Interessenlosigkeit berichtet. Damit seien di e Kardinalsymptome für die Annahme einer depressiven Störung erfüllt. In Bezug auf den ob jektiven Psychostatus hätten jedoch nicht viele Befunde erhoben werden können. Der Beschwerdefüh rer zeige im Gesichtsausdruck eine diskrete Depressivität, er wirke in seiner Grundstimmung de pressiv, allerdings nicht schwergra- dig, und zeige eine gewisse Affektverarmung. Ansonsten würden alle anderen Untersuchungs- parameter bland ausfallen. Es könne aus objektiver Si cht lediglich eine leichte depressive Epi- sode diagnostiziert werden. In ihrer Gesamtbeurteilung kamen die Dres. D.____ und E.____ zum Schluss, dass der Explo- rand in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter seit dem Unfall vom 7. Oktober 2004 auf- grund der Knie- und Handgelenkproblematik nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer Verweistätig- keit sei der Beschwerdeführer jedoch sechs Monate nach der Entfernung der Knieplatte rechts (OP-Termin: 7. Juni 2007) wieder voll arbeitsfähig. Aufgrund der Kniebeschwerden könne der Beschwerdeführer jedoch weder dauernd stehen noch sitz en noch gehen. Zudem könne er nicht auf Leitern oder Gerüste steigen und in Zwangsha ltungen (wie dauernd kauern oder rezi- divierend gebückt) arbeiten. Ideal wäre eine Tätigkeit, welche vorwiegend sitzend ausgeübt werde, bei welcher aber auch zeitweilig die Position g ewechselt und umher gegangen werden könne. Bezüglich des Handgelenks könne er nur Gewichte bi s 7,5 kg heben, stossen oder zie- hen. Es wäre günstig, wenn er eine Tätigkeit ausüben würde, bei welcher er nicht dauernd an dieses Gewichtslimit herangehen müsste. Aufgrund der resi duellen Sensibilitätsstörung im Ul- narisbereich sei es ihm erschwert, eine rein feinmotorische Tätigkeit mit dem Einsatz der Finger der rechten Hand auszuüben. Hochpräzise Tätigkeiten, wel che einen hohen Anspruch an die Feinmotorik der Hände stellen würden, seien ihm insbes ondere als Rechtshänder nicht mehr zumutbar. Mit der rechten Extremität könne er nicht dau ernd über Schulterhöhe arbeiten. Es bestehe keine zusätzliche Gewichtslimite; diese sei bere its beim Handgelenk definiert worden. Die Abdominalproblematik habe keinen Einfluss auf die A rbeitsfähigkeit. Ab Mai 2008 (Beginn psychiatrische Behandlung bei Dr. F.____) sei der Beschwe rdeführer für adaptierte Tätigkeiten noch zu 80% arbeitsfähig. 4.5 Am 9. September 2010 nahm Dr. F.____ zum Gutachte n der Dres. D.____ und E.____ Stellung. Er führte entgegen den Angaben von Dr. E._ ___ aus, dass der Beschwerdeführer an einer rezidivierenden depressiven Störung leide, welche klarerweise einen viel grösseren Krankheits- und Invalidisierungswert aufweise als Dr. E._ ___ annehme. Die eindeutig depressi- ve Störung dürfe auch nicht als reaktive vorübergehende A npassungsstörung bezeichnet wer- den, weil sie bereits seit mehr als zwei Jahren bestehe un d daher eine autonome selbständige chronisch-invalidisierende Erkrankung darstelle. Zusammen fassend müsse aufgrund der aus- giebigen mehrjährigen anamnestischen Angaben aus psychiat rischer Sicht eine langfristige Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 20%-30% angenommen werden. Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht 4.6 Dr. C.____ führte am 13. September 2010 aus, dass dem Beschwerdeführer seit De- zember 2007 eine 50%ige Rente zustehe. Der Beschwerdefüh rer sei aufgrund seiner Be- schwerden ihrer Ansicht nach zu maximal 50% arbeitsfähig. 4.7 Am 11. November 2010 liessen sich die Dres. D.____ und E.____ zu den Ausführun- gen der Hausärztin Dr. C.____ und des behandelnden Psy chiaters Dr. F.____ vernehmen und hielten an ihrer Einschätzung der medizinischen Situati on und der Arbeitsfähigkeit fest. Insbe- sondere wurde darauf hingewiesen, dass die Kritik am psych iatrischen Teilgutachten von Dr. E.____ nicht nachvollziehbar sei, erachte doch nun mehr auch Dr. F.____ den Beschwerde- führer in einer angepassten Tätigkeit als zu 70%-80% arbeitsfähig. 5.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Ver fügung vom 13. Juli 2011 bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vollum- fänglich auf die Ergebnisse, zu denen die Dres. D.____ und E.____ in ihrem Gutachten vom 19. Januar 2010 und ihrem Ergänzungsbericht vom 11. Novemb er 2010 gelangten. Sie ging dem- zufolge davon aus, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung einer körperlich adaptierten Tä- tigkeit ab 1. Dezember 2007 zu 100% und ab 1. Mai 200 8 in einem 80%igen Pensum zumutbar sei. Diese Beurteilung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.4 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ei ngeholten Gutachten externer Spezi- alärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender Beob achtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei de r Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Das Gutachten der Dres. D.____ und E.____ v om 19. Januar 2010 beruht auf einer umfassenden bidisziplinären Abklärung in den Fachbereich en Rheumatologie und Psychiatrie, berücksichtigt die geklagten Beschwerden sowie die vorbesteh enden medizinischen Akten, äussert sich zu abweichenden medizinischen Beurteilungen und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge sowie der Begründung der me dizinischen Beurteilung (Diag- nosen, zumutbare Arbeitsfähigkeit) ein. Es ist daher n icht zu beanstanden, dass die Vorinstanz darauf abgestellt hat. 5.2 Die Vorbringen in der Beschwerde rechtfertigen kei ne andere Betrachtungsweise. Zu- nächst ist mit Blick auf die erst im vorliegenden Verfahr en eingereichten Berichte der Imamed Basel vom 8. September 2011 und von Dr. C.____ vom 12. September 2011, mit welchen die nunmehr geltend gemachten Rückenbeschwerden begründet werden, festzuhalten, dass diese nicht berücksichtigt werden können. Rechtsprechungsgemäss bil det nämlich der Zeitpunkt des Verfügungserlasses (vorliegend 13. Juli 2011) die zeitl iche Grenze der richterlichen Überprü- fungsbefugnis (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2. mit Hinweisen). Weiter ist zu berücksichtigen, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärzten der Erfahru ngstatsache Rechnung tragen darf und soll, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftr agsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei- felsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BG E 125 V 353 E. 3b/cc), weshalb ihre Berichte mit Vorbehalt zu würdigen sind (Urteil des Bu ndesgerichts vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4). Auf die Ausführungen der Hausärztin Dr. C.____ kann daher bereits aus die- sem Grund nicht abgestellt werde. Weiter ist auch zu berücksichtigen, dass Dr. C.____ selbst in Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht ihrem Schreiben vom 29. Januar 2008 zuhanden der SUVA ausführte, dass sie nicht genügend objektiv sei, um die Frage der Restarbeitsfähigkeit be antworten zu können. Insgesamt vermö- gen ihre Angaben daher die überzeugenden Aussagen im G utachten der Dres. D.____ und E.____ nicht zu schmälern. Ebenso wenig kann den Ausführungen von Dr. F.____ g efolgt werden. Dieser diagnostizierte eine chronische rezidivierende agitiert-depressive Störun g bei anhaltenden mehrfachen invali- disierenden somatischen Beschwerden, ohne diese Diagnose in der Folge auch nachvollzieh- bar zu begründen. So verzichtet Dr. F.____ insbesonder e auf eine Erklärung, weshalb beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung vorliegen solle. Dies würde bedeu- ten, dass die depressive Störung bereits remittiert ist, was wiederum von Dr. E.___ klar verneint wird. Er geht vielmehr davon aus, dass der Beschwerdefüh rer anhaltend depressiv ist, weshalb er ihn konsequenterweise aufgrund dieses psychiatrischen Leidens ab Mai 2008 (ab Beginn der Behandlung bei Dr. F.____) als dauernd zu 20% arbeits unfähig betrachtet. Im Gegensatz zu Dr. F.____ erläutert Dr. E.____ denn auch, weshalb de r Beschwerdeführer nach seiner Ansicht an einer leichten und nicht an einer mittelschweren ode r schweren Depression leidet. Er führt hierzu aus, dass keine mittelschwere Störung vorliegen kö nne, weil ansonsten auch jene Para- meter auffällig wären, die die innerpsychische Vitalit ät (Sprach- und Psychomotorik, Denktem- po, kognitive Leistungsfähigkeit, stärkere Affektarmut u nd affektiver Rapport) widerspiegelten. Dies sei aber nicht der Fall. Aus diesem Grund überzeu gt die Diagnosestellung von Dr. E.____ und auch die daraus gefolgerte 20%ige Einschränkung d er Arbeitsfähigkeit ist nicht zu bean- standen. Nachdem Dr. F.____ in seinem letzten Bericht vom 9. September 2010 nunmehr auch von einer Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in ei ner adaptierten Verweistätigkeit von 20%-30% ausgeht, stimmt er diesbezüglich praktisch mit Dr. E.____ überein. 5.3 Nach dem Gesagten steht fest, dass das Gutachten der Dres. D.____ und E.____ vom 19. Januar 2010 und deren ergänzende Ausführungen vom 11. November 2010 eine zuverläs- sige Beurteilung des medizinischen Sachverhalts im Zeitp unkt des Verfügungserlasses am 13. Juli 2011 erlaubt. Es ist demnach davon auszugehen, dass de m Beschwerdeführer die Aus- übung einer adaptierten Verweistätigkeit ab 1. Dezember 2007 zu 100% zumutbar ist. Zwar hält Dr. D.____ in seinem Gutachten fest, dass der Beschwerdef ührer ab Anfang 2008 einer Ver- weistätigkeit nachgehen könne. Da er in seiner Beurtei lung aber ausführt, dass der Beschwer- deführer sechs Monate nach der operativen Entfernung de r Knieplatte am 7. Juni 2007 die Verweistätigkeit aufnehmen könne, ist die Einschätzung der IV-Stelle, wonach er bereits ab 1. Dezember 2007 wiederum 100% arbeitsfähig sei, nicht zu beanstanden. Zu bemerken ist ne- benbei, dass dieser Zeitpunkt mit dem Rentenbeginn der SUVA übereinstimmt. 6.1 Gemäss Art. 16 ATSG ist der Invaliditätsgrad bei er werbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Die IV-Stelle ha t in der angefochtenen Verfügung vom 13. Juli 2011 anhand der Gegenüberstellung von Va liden- und Invalideneinkommen fest- gestellt, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die medizinischen Zumutbarkeitsbeurteilung in der Zeit vom 1. Oktober 2005 bis 1. Dezember 2007 eine n Invaliditätsgrad von 79% aufweise. Unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV richtete sie ihm sodann vom 1. Oktober 2005 bis 29. Februar 2008 eine ganze Rente aus. Danach verne inte sie aber bei einem unter 40% Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht liegenden Invaliditätsgrad einen Anspruch des Beschwer deführers auf eine Rente. Konkret stützte die Vorinstanz ihre Invaliditätsgradbemessung auf nachfolgende Unterlagen ab: 6.2 Zunächst ermittelte die IV-Stelle in ihrer Verfü gung vom 13. Juli 2011 zurecht und un- bestritten gestützt auf die Angaben der ehemaligen Arb eitgeberin des Beschwerdeführers ein Valideneinkommen von Fr. 61'100.-- (13 x Fr. 4'700.--) als Bauarbeiter. 6.3.1 Für die Berechnung des Invalideneinkommens stell te die IV-Stelle auf die Schweizeri- sche Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Stati stik 2004, Tabelle TA1, Privater Sektor, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes 4, ab, was ebenfalls nicht zu beanstanden ist. Den sich hieraus ergebenden Betrag von Fr. 4'588.-- m onatlich bei 40 Wochenstunden passte sie der Nominallohnentwicklung an und rechnete ihn auf die betriebsübliche wöchentliche Ar- beitszeit von 41,6 Stunden im Jahr 2004 um. Auf 12 Monate hochgerechnet ergab sich dadurch für die Zeit ab 1. Dezember 2007, nachdem der Beschw erdeführer sechs Monate nach Entfer- nung der Knieplatte am 7. Juni 2007 wiederum 100% a rbeitsfähig war, einen Betrag von Fr. 57'774.-- und ab 1. Mai 2008 unter Berücksichtigung de r attestierten 80%igen Arbeitsfähigkeit einen solchen von Fr. 46'219.--. 6.3.2 Gesundheitlich beeinträchtigte Versicherte, die ni cht mehr voll leistungsfähig sind, ha- ben erfahrungsgemäss eine Reduktion des üblichen Lohn ansatzes hinzunehmen. Von einem anhand der Tabellenlöhne der LSE erhobenen Invalideneinkommen sind deshalb praxisgemäss verschiedene Abzüge zulässig. Gemäss Rechtsprechung des Bund esgerichts hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen si nd, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab ( leidensbedingte Einschränkung, Le- bensalter, Anzahl Dienstjahre, Nationalität/Aufenthalt skategorie und Beschäftigungsgrad), wel- che nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale letztlich aber auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b). 6.3.3 Der Beschwerdeführer rügt, dass der von der IV-St elle vorgenommen leidensbedingte Abzug von 10% zu tief sei. In Anbetracht seiner mul tiplen Einschränkungen und dem noch zu- mutbaren Umfang seiner Tätigkeit, seines Alter, seiner Ausbildung und seiner Herkunft sei ein maximaler Abzug von 25% vorzunehmen. Die IV-Stelle korrigierte in ihrer Vernehmlassung vom 17. Februar 2012 den Einkommensvergleich insofern, al s sie nunmehr einen leidensbedingten Abzug von 15% gewährte. Sie führte hierzu aus, dass sie in der Verfügung zuwenig berücksich- tigt habe, dass dem Beschwerdeführer nur noch leichte wechselbelastende Arbeiten zumutbar seien. Zudem könne er weder feinmotorische Tätigkeit n och solche, bei welchen er mit der rechten Extremität dauernd über Schulterhöhe arbeiten müsse, ausüben. Insgesamt rechtfertige sich daher ein leidensbedingter Abzug von 15%. 6.3.4. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nachvollzieh bar. Richtigerweise wird ausge- führt, dass ein zusätzlicher Abzug aufgrund der depressiven Symptomatik - wie dies der Be- schwerdeführer geltend macht - sich nicht rechtfertigte, da die psychischen Beeinträchtigungen durch die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ber eits berücksichtigt wurden. Die IV- Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht Stelle weist sodann unter Hinweis auf einschlägige Entsch eide des Bundesgerichts zu Recht darauf hin, dass vorliegend keine weiteren Faktoren einen Abzug vom Tabellenlohn angebracht erscheinen lassen. Es kann diesbezüglich vollumfänglich auf die korrekten Ausführungen der IV-Stelle verwiesen werden. Ein maximaler leidensbedi ngter Abzug von 25% ist somit nicht statthaft. 6.3.5 Unter Berücksichtigung des dem Einkommensvergleich i n der Verfügung vom 13. Juli 2011 zugrunde gelegten und zu Recht nicht bestrittenen Valideneinkommens in Höhe von Fr. 61'000.-- und dem aufgrund der LSE ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 57'774.--, von welchem nunmehr ein Abzug von 15% vorzunehmen ist, wora us ein Betrag von Fr. 49'107.90 resultiert, ergibt sich für die Zeit ab 1. März 2008 ein Invaliditätsgrad von gerundet 19% (vgl. zur Rundungspraxis: BGE 130 V 121 ff.). Ab 1. Mai 2008 be trägt der Invaliditätsgrad unter Berück- sichtigung des zumutbaren Pensums von 80% gerundet 35%. D a diese Invaliditätsgrade unter dem für einen Rentenanspruch mindestens erforderlichen Invaliditätsgrad von 40 % liegen, hat die IV-Stelle einen über Ende Februar 2008 hinausgeh enden Rentenanspruch des Beschwer- deführers zu Recht abgelehnt. Die gegen die Verfügung vom 13. Juli 2011 erhobene Be- schwerde erweist sich daher als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss. 7. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be- willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensau fwand und unabhängig vom Streit- wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgel egt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstan den ist, setzt das Gericht die Verfah- renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 600.-- fest. Da der Beschwerdeführer vorliegend die unterlie gende Partei ist, sind ihm die Verfahrens- höhe in dieser Höhe aufzuerlegen. Sie werden mit dem bereits bezahlen Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. Demgemäss wird e r k a n n t : ://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- w erden dem Be- schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Koste nvorschuss in Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.