<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_78/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. Juni 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Feldmann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Leasingvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kreisgerichts Rheintal, Präsident der 4. Abteilung, </div> <div class="para">vom 24. September 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kreisgericht Rheintal die Forderungsklage der Beschwerdeführerin über Fr. 2'630.-- nebst Zins mit Entscheid vom 24. September 2008 abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit "zivilrechtlicher Nichtigkeitsbeschwerde" beantragt, den Entscheid des Kreisgerichts aufzuheben, eventualiter die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen; </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb dieses Gesetz anzuwenden ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>) und die im Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vorgesehene Nichtigkeitsbeschwerde (<span class="artref">Art. 68 ff. OG</span>) ausser Betracht fällt; </div> <div class="para">dass die unrichtige Bezeichnung eines Rechtsmittels nicht schadet, sofern die Prozessvoraussetzungen des Rechtsmittels, das hätte eingereicht werden müssen, erfüllt sind, und es möglich ist, das Rechtsmittel als Ganzes umzuwandeln (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">BGE 134 III 379</a> E. 1.2 S. 382 f. mit Hinweisen); </div> <div class="para">dass eine Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> von vornherein nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert nicht erreicht wird (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 BGG</span>) und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellt; </div> <div class="para">dass damit ausschliesslich eine Umwandlung in eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Betracht kommt, die nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig ist (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>), was bedingt, dass der kantonale Instanzenzug ausgeschöpft werden muss (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-524%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page524">BGE 134 III 524</a> E. 1.3 S. 527); </div> <div class="para">dass mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde lediglich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Anwendung von Bundesgesetzesrecht nicht geprüft werden kann, soweit sie nicht zu einer Verletzung verfassungsmässiger Rechte führt und eine entsprechende Rüge erhoben wird; </div> <div class="para">dass mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde zwar eine Verletzung des Willkürverbots (<span class="artref">Art. 9 BV</span>) gerügt werden kann, die Beschwerdeführerin eine solche Rüge aber gemäss Art. 254 Abs. 1 lit. c des Zivilprozessgesetzes vom 20. Dezember 1990 (ZPO; sGS 961.2) mit Rechtsverweigerungsbeschwerde dem Kantonsgericht hätte unterbreiten müssen (LEUENBERGER/UFFER-TOBLER, Kommentar zur Zivilprozessordnung des Kantons St. Gallen, 1999, N. 5 zu <span class="artref">Art. 254 ZPO</span>/SG, die von einer eigentlichen kantonalen Willkürbeschwerde sprechen), weshalb die entsprechende Rüge mangels Letztinstanzlichkeit ebenfalls nicht zulässig ist; </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführerin auch davon abgesehen den strengen Begründungsanforderungen (Art. 117 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=23.06.2009&amp;to_date=12.07.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen) nicht genügt; </div> <div class="para">dass die Voraussetzungen einer Umwandlung der Nichtigkeitsbeschwerde in eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde somit nicht gegeben sind und auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 117 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), wobei dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kreisgericht Rheintal, Präsident der 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. Juni 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Feldmann </div> </div></body></html>