A bteilung IV D -5173/2007 w et/frr {T 0/2} U rteil vom 6. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter W espi, R ichter Tellenbach, R ichterin H irsig-Vouilloz G erichtsschreiberin Frey A ._______, geboren _______, N igeria, vertreten durch D avid Ventura, B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 24. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / C ._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge sein H eim atland am 3. Juni 2007 verliess, auf dem Luftw eg an einen ihm unbekannten O rt gelangte und am 5. Juni 2007 illegal in die Schw eiz einreiste, w o er am folgenden Tag um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der Kurzbefragung im D ._______ vom 8. Juni 2007 sow ie der direkten Anhörung vom 6. Juli 2007 zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, er habe zuletzt in E._______ gelebt, sei Angehöriger der F._______ und habe seiner M utter in der Landw irtschaft geholfen, dass ihn am 5. Januar 2006 ein Freund überzeugt habe, dem G ._______ beizutreten, dass er zuerst nur w enig gem acht und lediglich an Zusam m enkünften der G ._______ teilgenom m en habe, sich aber nach dem Tod seiner M utter am 2. April 2007 m ehr engagiert habe, w eil er habe erleben m üssen, dass aufgrund ihrer Arm ut die M utter nicht habe hospitalisiert w erden können, obw ohl dieses G ebiet reich an Erdöl sei, dass er an einem Angriff auf den Sitz des G ouverneurs und gleichzeitigen Präsident- schaftskandidaten in der Stadt H ._______ teilgenom m en habe, dabei die N achhut gebildet habe und allfällige gegnerische Angriffe aus dem H interhalt habe abw ehren beziehungsw eise w eiterm elden m üssen, dass es keine Angriffe gegeben habe und der Präsidentschaftskandidat habe flüchten können, dass nach diesem Angriff die R egierung erklärt habe, alle Verdächtigen sollten um ge- bracht w erden, w eshalb er sich danach abw echselnd an verschiedenen geheim en O rten aufgehalten habe und ihm geraten w orden sei, das Land zu verlassen, dass der Beschw erdeführer keine R eise- oder Identitätspapiere abgab, dass das BFM m it Verfügung vom 24. Juli 2007 - eröffnet am gleichen Tag - auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen ausführte, w ie aus den Erw ägungen zur Flüchtlingseigenschaft hervorgehe, seien die Vorbringen des Beschw erdeführers offen- sichtlich unglaubhaft, w eshalb davon auszugehen sei, er w erde nicht verfolgt und könne sein H eim atland w ie ein gew öhnlicher R eisender verlassen, der eine Auslandreise un- ternehm e, dass er als solcher deshalb zw ingend über R eise- und Identitätspapiere verfügen m üs- se, die er hätte abgeben können, dass der U m stand, dass er dies nicht getan habe, durch das BFM als absichtliche Ver- heim lichung der Identität gew ertet w erde, dass die stereotype Beschreibung der R eise, zu der er fast keine Angaben habe m a- chen können, die aber ohne eigene R eisepapiere ohne nennensw erte Problem e erfolgt sei, nicht glaubhaft sei,3 dass die Erläuterungen des Beschw erdeführers derart vage, ausw eichend und unlogisch erscheinen w ürden, dass seine Teilnahm e am behaupteten Angriff nicht glaubhaft sei, dass w eiter nicht glaubhaft sei, der Beschw erdeführer w erde gesucht, w eil er nicht habe erklären können, w esw egen er annehm e, seine Teilnahm e sei bekannt, dass seine Begründung, lokale D orfherrscher könnten dies w issen, nicht nachvollzieh- bar sei, w eil er nicht habe angeben können, w ie und w arum und w elcher D orfherrscher dies w isse, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder ei- nes W egw eisungsvollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 31. Juli 2007 gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei beantragte, die Verfü- gung des BFM vom 24. Juli 2007 sei aufzuheben, die Vorinstanz sei anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, seine Flüchtlingseigenschaft pflichtgem äss zu prüfen und eine neue Verfügung zu erlassen, im Sinne einer vorsorglichen M assnahm e seien die Vollzugsbehörden anzuw eisen, die Kontaktaufnahm e m it dem H eim at- oder H erkunfts- staat des Beschw erdeführers sow ie jede W eitergabe von D aten an denselben bis zum Endentscheid zu unterlassen, und vor einer allfälligen Ablehnung der Beschw erde sei die Vorinstanz anzuw eisen, eine eventuell bereits erfolgte D atenw eitergabe an den H ei- m atstaat offenzulegen und ihm dazu das rechtliche G ehör im H inblick auf subjektive N achfluchtgründe zu gew ähren, dass in prozessualer H insicht die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege und der Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt w urden, dass auf die Beschw erdebegründung und die eingereichten Bew eism ittel, sow eit ent- scheidw esentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen einzugehen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 2. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet das Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]) , dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Vw VG ),4 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide grundsätzlich auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m is- sion [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfü- gung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurtei- len hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb insow eit bei dagegen erhobe- nen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ate- riell zur Sache zu äussern hatte, dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nach- folgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des Asylgesuches unbestritten ist, dass der Beschw erdeführer rügt, das BFM habe entschuldbare G ründe für das Fehlen von Identitätspapieren nicht pflichtgem äss geprüft, sondern lediglich auf die eigene D ar- legung der angeblich fehlenden Verfolgungssituation abgestellt und die in dieser Allge-5 m eingültigkeit nicht haltbare Behauptung angeführt, die R eise in die Schw eiz m it einem gefälschten R eisepass sei nicht m öglich, dass vorerst festzustellen ist, dass - entgegen der D arstellung in der Beschw erde - die Vorinstanz es nicht als unm öglich hielt, ohne eigene R eisepapiere ohne nennensw erte Problem e zu reisen, sondern dies als unglaubhaft bezeichnete, dass dieser vorinstanzlichen Erw ägung zuzustim m en ist, um so m ehr als der Beschw er- deführer angab, er w isse nicht, auf w elchen N am en der Pass ausgestellt gew esen sei (vgl. A6/13, S. 9), dass der Beschw erdeführer in Anbetracht der strengen Kontrollen auf Interkontinental- flughäfen zum indest die im angeblich m itgeführten Pass enthaltenen Einträge zur Per- son hätte kennen m üssen und seine Behauptung, er sei w egen der Vorfälle zu verw irrt gew esen, nicht nachvollziehbar ist, ging es doch darum , diese Kontrollen ohne Schw ie- rigkeiten zu passieren, dass er zudem zu Protokoll gab, ein G eschäftsm ann und M itglied der G ._______ habe bei den Kontrollen jew eils einen Pass vorgew iesen und auf ihn gezeigt (vgl. A6/13, S. 9), dass dieses Vorgehen aufgrund der erw ähnten strengen Kontrollen und der Pflicht zur persönlichen Vorw eisung der R eisepapiere nicht glaubhaft ist, dass som it die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer G ründe, die es dem Beschw er- deführer verunm öglicht hätten, den Behörden innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des Asylgesuches D okum ente einzureichen, zutreffend und m it hinreichender Be- gründung verneint hat, w eshalb auf diese verw iesen w ird (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu R echt w eder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsw eise derjenigen von W egw eisungsvollzugshindernissen als erforderlich er- achtet hat, dass die Vorinstanz die Asylvorbringen der Beschw erdeführerin aufgrund der vagen, ausw eichenden und unlogischen Schilderungen insgesam t zu R echt als unglaubhaft qualifizierte, dass in der Beschw erde unter H inw eis auf die Praxis der ehem aligen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) gerügt w ird, die Vorinstanz habe eine m aterielle Prüfung vorgenom m en, w as eine Verletzung der bundesrechtlichen Verfahrensvorschriften dar- stelle, da eine m aterielle Prüfung des Asylgesuchs erst im ordentlichen Verfahren zu er- folgen habe und bei einem N ichteintretensentscheid unzulässig sei, dass sich das Bundesverw altungsgericht zu dieser Frage eingehend im zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 äusserte und darin unter an- derem festhielt, der G esetzgeber habe m it Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Sum m arverfahren geschaffen, in w elchem über das Bestehen oder das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend m ateriell entschieden w erde, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich sei (vgl. hierzu zur Publikation vorgese- henes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5), dass w eiter festgehalten w urde, auf das Asylgesuch sei nicht einzutreten, w enn bereits 6 auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden könne, dass die asylsuchen- de Person die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, w obei sich die O ffensichtlichkeit der fehlenden Flüchtlingseigenschaft aus der U nglaubhaftigkeit der Vorbringen, aber auch aus der fehlenden Asylrelevanz ergeben könne (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehe- nes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.4 und 5.6.5), dass das BFM in Ü bereinstim m ung m it der aktuellsten R echtsprechung des Bundesver- w altungsgerichtes eine nicht zu beanstandende sum m arische m aterielle Prüfung der Flüchtlingseigenschaft vorgenom m en hat und keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM hätte zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen, und sich die entsprechende R üge deshalb als unbegründet erw eist (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass bei dieser Sachlage das Vorbringen, die Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG sei völkerrechtsw idrig, nicht zutreffend ist (vgl. hierzu zur Publikation vor- gesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 6), dass zur Verm eidung von W iederholungen auf die vollum fänglich zu bestätigenden Er- w ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ), zum al in der R echtsm itteleingabe in Bezug auf den vorliegenden Fall lediglich der Sachverhalt w iederholt w ird, ohne auf die in der vorinstanzlichen Verfü- gung enthaltenen Erw ägungen konkret einzugehen, dass aufgrund der m angelnden Substanziierung der Eindruck entsteht, der Beschw erde- führer habe seine Vorbringen nicht selbst erlebt, dass daran der H inw eis in der R echtsm itteleingabe auf M enschenrechtsverletzungen in N igeria nichts ändert, w eil der Beschw erdeführer eine eigene Verfolgung nicht glaubhaft m achen konnte, dass er beispielsw eise auf konkrete Fragen zur Kom m unikation w ährend des angebli- chen Angriffs ausw eichend antw ortete, indem er darauf verw ies, es handle sich um ein G eheim nis, dass er überdies keine überzeugende Antw ort geben konnte, w ie Angehörige der R e- gierung beziehungsw eise D orfvorsteher seine Teilnahm e am angeblichen Angriff hätten feststellen können, dass nicht w eiter auf die übrigen Beschw erdevorbringen einzugehen ist, da sie keine Änderung der vorinstanzlichen Erw ägungen bew irken können, dass das BFM som it in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass, befindet sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer frem denpolizeilichen Aufent- haltsbew illigung und kann er auch nicht einen Anspruch auf eine solche geltend m a- chen, die Anordnung einer W egw eisung die gesetzliche R egelfolge des N ichteintretens auf ein Asylgesuch ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), dass der Beschw erdeführer w eder über eine derartige Bew illigung noch einen Anspruch darauf verfügt, w eshalb die von der Vorinstanz ausgesprochene W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21),7 dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschen- rechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass w eder die allgem eine Lage in N igeria noch individuelle G ründe gegen die Zum ut- barkeit des W egw eisungsvollzuges des jungen und - sow eit aus den Akten ersichtlich - gesunden Beschw erdeführers, w elcher in der Landw irtschaft tätig w ar und über ein soziales Beziehungsnetz verfügt, sprechen, dass sich die Vorinstanz aufgrund der vorliegenden Sachlage m it einer knappen, aber rechtsgenüglichen Begründung zur Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges begnügen durfte und m ithin - entgegen der R üge in der Beschw erde - keine Verletzung der Be- gründungspflicht vorliegt (vgl. EM AR K 1994 N r. 3 E. 4 S. 25 ff.), dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass der W egw eisungsvollzug som it als zulässig, zum utbar und m öglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2-4 AN AG zu erachten ist, dass sodann der Antrag, es sei die Kontaktaufnahm e m it dem H eim at- oder H erkunfts- staat sow ie jede W eitergabe von D aten an denselben bis zum Endentscheid zu unterlas- sen, abzuw eisen ist, dass m it dem vorliegenden U rteil die Beschw erde in Bezug auf die Frage des N ichtein- tretens, der W egw eisung und des Vollzuges abgew iesen w ird, w eshalb der Antrag auf Anordnung vorsorglicher M assnahm en - w elche ohnehin lediglich für die D auer des Be- schw erdeverfahrens w irksam w ären - gegenstandslos gew orden ist, dass zudem in Bezug auf eine allfällige Kontaktaufnahm e m it den nigerianischen Behör- den w eder anlässlich der Befragungen noch in der Beschw erde eine G efährdung des Beschw erdeführers oder seiner Angehörigen substanziiert w urde, dass aus den Akten nicht hervorgeht, die Vorinstanz habe bereits D aten an den H eim at- staat w eitergegeben, w eshalb der Antrag auf O ffenlegung eines solchen Kontaktes und auf G ew ährung des rechtlichen G ehörs im H inblick auf subjektive N achfluchtgründe ab- zuw eisen ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht verletzt noch unange- m essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollstän- dig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher ab- zuw eisen ist, dass das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses m it vorliegen- dem U rteil gegenstandslos w ird, dass die Beschw erde aufgrund vorstehender Erw ägungen als aussichtslos im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG zu qualifizieren ist und daher das G esuch um G ew ährung der un-8 entgeltlichen R echtspflege abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der H öhe von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE; SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, D ._______, ad C ._______ (vorab per Telefax) - I._______ (vorab per Telefax) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Thom as W espi R egula Frey Versand am :