<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00273</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106960&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00273</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einhaltung von Abstandsvorschriften gegenüber der Erschliessungsparzelle.<br/>Die Abgrenzung zwischen Strassen und Wegen im Sinne von § 265 Abs. 1 PBG ist nicht scharf. Es ist neben dem technischen Ausbau v.a. auf die Zweckbestimmung insbesondere auf die Erschliessungsfunktion der Anlage abzustellen. Die Zugangsnormalien bilden dabei Richtlinien. In casu ist die Anlage primär für den Fussgänger- und Fahrradverkehr bestimmt, weshalb sie als Weg zu qualifizieren ist.<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABGRENZUNG">ABGRENZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSFUNKTION">ERSCHLIESSUNGSFUNKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEABSTAND">GEBÃUDEABSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALIFIKATION">QUALIFIKATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSGLEICHHEIT">RECHTSGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSE">STRASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEG">WEG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKBESTIMMUNG">ZWECKBESTIMMUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 128 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 265 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 6 Zugangsnormalien</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Am 22. Oktober 2001 erteilte der Gemeinderat X F die baurecht­liche Bewilligung fÃ¼r ein Mehrfamilienhaus auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 01 und 02 an der M-strasse in X.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die hiergegen von mehreren Nachbarn erhobenen Rekurse hiess die Baurekurs­kom­mission am 14. Juni 2002 teilweise gut; die Bauherrschaft wurde eingeladen das Pro­jekt in zwei untergeordneten Punkten zu Ã¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 2. September 2002 liessen A und B, C und D dem Verwaltungsgericht die vollumfÃ¤ngliche Auf­hebung der angefochtenen Baubewilligung beantragen. Zur BegrÃ¼ndung machten sie einzig noch geltend, das Bauvorhaben halte gegenÃ¼ber der Erschliessungsparzelle Kat.Nr. 03 ledig­lich einen Abstand von 3,5 m statt einen solchen von 6 m ein, wie dies gemÃ¤ss § 265 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 aufgrund der Funktion dieser Parzelle als Zufahrtsstrasse geboten wÃ¤re.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission schloss am 19. September 2002 auf Abweisung der Be­schwerde. Die Beschwerdegegner beantragten am 30. September/3. Oktober und 7. Oktober 2002 ebenfalls Abweisung der Beschwerde, und zwar unter Kosten- und EntschÃ¤digungs­folgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die ErwÃ¤gungen des Rekursentscheids und die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden EntscheidungsgrÃ¼nde wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. SÃ¤mtliche Prozessvoraussetzungen sind erfÃ¼llt. In der Sache streitig ist lediglich noch die Frage, welchen Abstand der geplante Neubau zur Erschliessungsparzelle Kat.Nr. 03 einhalten muss.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Fehlen Baulinien fÃ¼r Ã¶ffentliche und private Strassen und PlÃ¤tze sowie fÃ¼r Ã¶ffent­liche Wege und erscheint eine Festsetzung nicht nÃ¶tig, so haben gemÃ¤ss § 265 Abs. 1 PBG oberirdische GebÃ¤ude einen Abstand von 6 m gegenÃ¼ber Strassen und PlÃ¤tzen und von 3,5 m gegenÃ¼ber Wegen einzuhalten, sofern, wie dies hier zutrifft, die Bau- und Zonenordnung keine anderen AbstÃ¤nde vorschreibt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wie das Verwaltungsgericht im wegleitenden Entscheid RB 1982 Nr. 149 (= BEZ 1982 Nr. 20) festgehalten hat, ist die Abgrenzung zwischen Strassen und Wegen nicht scharf und kann sich vor allem nicht nach der oft inkonsequenten Bezeichnung in Stras­sen­namen, Grundregistern und dergleichen richten. Neben dem technischen Ausbau ist vor al­lem die Zweckbestimmung, insbesondere die Erschliessungsfunktion der Anlage von Bedeu­tung; unter diesem Gesichtswinkel kÃ¶nnen die Zugangsnormalien des Regierungsrats vom 9. Dezember 1987 als Richtlinie dienen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Wie sich auf Grund der Akten ergibt, weist die Erschliessungsparzelle Kat.Nr. 03, welche die Parzellen der BeschwerdefÃ¼hrenden von den BaugrundstÃ¼cken trennt, auf den ers­ten 50 Metern ab der M-strasse eine vermarkte Breite von 4 m auf; anschlies­send verjÃ¼ngt sie sich fÃ¼r die restlichen ca. 37 m bis zur N-strasse auf 3 m. Die Ausfahrt in die N‑strasse ist fÃ¼r Motorfahrzeuge gesperrt. Wie die Baurekurskommission unwidersprochen festgestellt hat, werden heute Ã¼ber die Zu­fahrts­parzelle Kat.Nr. 03 die GrundstÃ¼cke Kat.Nr. 04, 05, 06 und 07 erschlossen, die alle mit neueren GebÃ¤uden Ã¼berbaut sind, die insgesamt fÃ¼nf Wohn­ein­heiten umfassen. Nach Auffassung der Baurekurskommission kÃ¶nnte bei AusschÃ¶pfung noch vorhandener AusnÃ¼tzungsreserven die Zahl der Wohneinheiten nicht mehr als ungefÃ¤hr verdoppelt werden. Die Zufahrt zur Tiefgarage des geplanten Neubaus mit 9 Wohneinheiten erfolgt nicht Ã¼ber die Parzelle Kat.Nr. 03, sondern direkt ab der M-strasse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, der vorbestehende Weg sei im Rahmen eines Quartierplanverfahrens auf eine Breite von 4 m ausgebaut worden, um als Zufahrts­strasse fÃ¼r die GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 04 â 07 sowie die BaugrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 01 und 02 zu dienen. Die vollstÃ¤ndige Nutzung dieser Parzellen wÃ¼rde deutlich mehr als 10 Wohneinheiten umfassen, was bereits der umstrittene Neubau mit 9 neuen Wohn­einheiten zeige. Die bereits Ã¼berbauten GrundstÃ¼cke seien deutlich unternutzt; falls der Trend zum Bau von MehrfamilienhÃ¤usern in diesem Quartier weiter zunehmen wÃ¼rde, kÃ¶nnten sich die Wohneinheiten auf diesen GrundstÃ¼cken deutlich mehr als verdoppeln. Auf den Umstand, dass der private Beschwerdegegner die Zufahrt zur Tiefgarage nicht Ã¼ber die Parzel­le Kat.Nr. 03, sondern direkt ab der M-strasse geplant habe, kÃ¶nne es nicht ankommen; ent­scheidend fÃ¼r die Klassifizierung als Weg oder Strasse sei die Zahl der Wohneinheiten, die bei vollstÃ¤ndiger Nutzung auf den durch die betreffende Zufahrt zu erschliessenden Grund­stÃ¼cken mÃ¶glich sei. Entsprechend verlange auch § 128 Abs. 2 PBG, dass Erschlies­sungs­anlagen so auszulegen seien, dass sie bei vollstÃ¤ndiger Nutzung der er­fassten GrundstÃ¼cke genÃ¼gten. Es sei mit dem Grundsatz der Rechtsgleichheit nicht verein­bar, wenn der zuerst bauende StrassenanstÃ¶sser einen Abstand von 6 m einhalten mÃ¼sse, wÃ¤h­rend der spÃ¤­ter Bauende, weil er seine Liegenschaft nicht Ã¼ber die vorgesehene Zufahrt erschliesse, dafÃ¼r sorgen kÃ¶nne, dass sie auf Grund ihrer geringeren Erschliessungsbedeutung nur noch als Weg qualifiziert werde, und deshalb nur den kleineren Abstand von 3,5 m einzuhalten habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Aufgrund ihres Ausbaus mit einer Breite von 4 m im (ab der M-strasse) vorderen und von lediglich 3 m im hinteren Teil ist die Zufahrtsparzelle Kat.Nr. 03 eher als Weg ein­zustufen; auch die Tatsache, dass die nicht durchgehend befahrbare Strasse nur Ã¼ber Kehr­mÃ¶glichkeiten auf den AnstÃ¶ssergrundstÃ¼cken verfÃ¼gt, spricht fÃ¼r eine Qualifika­tion als Weg (vgl. Anhang: Technische Anforderungen der Zugangsnormalien). Was die fÃ¼r die Qualifikation ebenfalls massgebliche Zweckbestimmung betrifft, so trifft es grundsÃ¤tzlich zu, dass nicht allein die tatsÃ¤chlich vorhandenen Wohneinheiten massgeblich sein kÃ¶nnen, </span></p> <p class="Einzug1"><span>sondern dass auch die zukÃ¼nftigen ÃberbauungsmÃ¶glichkeiten auf den erschlossenen Grund­stÃ¼cken mitberÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen. Davon ist auch die Vorinstanz ausgegangen, </span></p> <p class="Einzug1"><span>wenn sie erwogen hat, bei einer Beanspruchung der noch vorhandenen AusnÃ¼tzungs­re­ser­ven wÃ¤re mit ungefÃ¤hr einer Verdoppelung der Wohneinheiten zu rechnen. Indes­sen ist es keinesfalls rechtsverletzend, wenn nicht auf das nach den Bauvorschriften theo­retisch mÃ¶g­liche Maximum an Wohneinheiten, sondern auf die unter den konkreten UmstÃ¤nden in ab­seh­barer Zeit zu erwartende Ãberbauungsdichte abgestellt wird. Da es sich nach der unbestrit­tenen Feststellung der Vorinstanz bei den Liegenschaften Kat.Nrn. 04 â 07 um neuere GebÃ¤ude handelt, ist nicht mit einer baldigen Ãberbauung mit MehrfamilienhÃ¤usern und einer entsprechenden Zunahme der Wohneinheiten zu rechnen, so dass deshalb fÃ¼r diese GrundstÃ¼cke von einem Erschliessungsbedarf von 5 Wohn­einheiten auszugehen ist. Selbst wenn zu dieser Zahl noch die 9 Wohneinheiten des Neubaus dazu gerechnet werden, die ebenfalls Ã¼ber die Zufahrtsparzelle Kat.Nr. 03 erschlossen werden kÃ¶nnten, liegt die Erschliessungsfunktion immer noch in einem Bereich, welche insbesondere auch mit RÃ¼cksicht auf den gegebenen Ausbaustandard die Qualifikation als Weg als zulÃ¤ssig erscheinen lÃ¤sst. Wie erwÃ¤hnt stellen die Zugangsnormalien bloss Richt­linien dar und hat deshalb die Zahl von 10 Wohneinheiten nicht die Bedeutung einer strikten Trennlinie. Vielmehr kommt es fÃ¼r die Qualifikation als Weg darauf an, ob Ausbau und Funktion die Erschlies­sungs­parzelle als Anlage erscheinen lassen, die primÃ¤r fÃ¼r den FussgÃ¤nger- und Fahrrad­ver­kehr bestimmt ist, Motorfahrzeugverkehr hingegen nicht oder nur in beschrÃ¤nktem Umfang aufzunehmen hat. Diese Voraussetzung ist hier erfÃ¼llt, wie sich insbesondere im nicht durchgehenden Ausbau auf 4 m und im Fehlen eines eigentlichen Kehrplatzes zeigt. Auch das Neubauprojekt nutzt die Parzelle Kat.Nr. 03 in erster Linie als FussgÃ¤ngerzugang, indem die Zufahrt zur Tiefgarage direkt ab der M-strasse vorgesehen ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was schliesslich den grÃ¶sseren Wegabstand betrifft, den die Bauten auf den GrundstÃ¼cken der BeschwerdefÃ¼hrenden zur Wegparzelle einhalten, so ist dieser bereits auf Grund der dortigen GaragenvorplÃ¤tze geboten. Dass ihnen die Bewilligung fÃ¼r ein Bauvorhaben ohne solche VorplÃ¤tze und mit einem Abstand von weniger als 6 m verweigert worden wÃ¤re, machen die BeschwerdefÃ¼hrer nicht geltend. Von ungleicher Rechtsanwendung kann keine Rede sein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass sich auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 1874 ein Dentallabor mit regem Zubringerverkehr Ã¼ber die M-strasse befinde, haben die BeschwerdefÃ¼hrenden ausdrÃ¼cklich ânur am Rande erwÃ¤hntâ. Wenn im Rekursentscheid nicht ausdrÃ¼cklich auf eine solche Randb­e­mer­kung Bezug genommen wurde, kann der Vorinstanz keine GehÃ¶rsverweigerung vorgeworfen werden. Jedenfalls vermag der erwÃ¤hnte Umstand keine andere Beurteilung der Erschlies­­sungsfunktion der Zufahrtsparzelle Kat.Nr. 03 zu rechtfertigen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>