<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00028</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Baumann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder Bugada Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, war seit dem 23. Mai 1995 in einem Teilzeitpensum als Mitarbeiterin Wäscherei bei der Y.___ SA angestellt, ehe das Arbeitsverhältnis vonseiten der Arbeitgeberin per 31. Mai 2005 gekündigt wurde (Urk. 6/7). Am 3. März 2005 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf diverse Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 15. Juli 2005 (Urk. 6/13) und Einspracheentscheid vom 27. Oktober 2005 (Urk. 6/22) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen mit der Begründung, dass kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei, welcher die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtige. Die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von der Versicherten am 29. November 2005 beim Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt erhobene Beschwerde (Urk. 6/23) wurde mit Urteil IV.2005.01333 vom 25. Juli 2006 (Urk. 6/28) abgewiesen. Die dagegen von der Versicherten am 14. September 2006 erhobene Beschwerde (Urk. 6/30) wies das Bundesgericht mit Urteil I 794/06 vom 25. Juni 2007 (Urk. 6/32) ab, soweit es darauf eintrat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Februar 2008 nahm die Versicherte eine Teilzeittätigkeit auf Abruf im Bereich Wareneingang Briefpost/Paketpost bei der Z.___ AG auf (Urk. 6/45, Urk. 6/98 und Urk. 6/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juni 2010 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/38). Die IV-Stelle gab beim Zentrum für A.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 10. Mai 2011 erstattet wurde (Urk. 6/64). Mit Verfügung vom 30. November 2011 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Leistungen, wobei ein Invaliditätsgrad von 0 % errechnet wurde (Urk. 6/79). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Juli 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/92). Mit Verfügung vom 21. November 2014 trat die IV-Stelle auf das neue Leistungsbegehren nicht ein, da die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte in ihrem Gesuch nicht glaubhaft dargelegt habe, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung erheblich verändert hätten (Urk. 6/102). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Januar 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/107). Mit Vorbescheid vom 19. März 2015 stellte die IV-Stelle ihr in Aussicht, dass auf das neue Leistungsbegehren nicht eingetreten werde (Urk. 6/112). Dagegen erhob die Versicherte am 4. Mai 2015 Einwand (Urk. 6/114; vgl. auch Einwandergänzung vom 5. Juni 2015, Urk. 6/116). In der Folge veranlasste die IV-Stelle bei der Abklärungsstelle B.___ eine polydisziplinäre Begutachtung (Expertise vom 7. März 2016, Urk. 6/129). Mit Vorbescheid vom 4. April 2016, der den Vorbescheid vom 19. März 2015 ersetzte, stellte die IV-Stelle die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/132). Dagegen erhob die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 4. Mai 2016 Einwand (Urk. 6/135; vgl. auch Einwandergänzungen vom 13. Juni und vom 15. Juli 2016, Urk. 6/139 und Urk. 6/141). Am 11. August 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass zur Klärung der Leistungsansprüche eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere medizinische Untersuchung (Psychiatrie) notwendig sei und schlug als Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vor (Urk. 6/144). Hierzu liess sich die Versicherte am 23. August 2016 vernehmen (Urk. 6/145). Mit Schreiben vom 13. September 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass das geplante Gutachten bei Dr. C.___ storniert werde (Urk. 6/147). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 erklärte die IV-Stelle der Versicherten, dass ihr Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand mit einer Intensivierung der integrativen psychiatrisch-psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Behandlung, insbesondere in ihrer Muttersprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie durch die Teilnahme an einer Schmerzbewältigungs-Selbsthilfegruppe und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von medizinischen Fusseinlagen we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlich verbessert werden könne. Im Sinne ihrer Mitwirkungspflicht sei sie aufgefordert, sich diesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungen oder Massnahmen zu unterziehen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/150). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich verneinte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit Verfügung vom 25. November 2016 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente mit der Begründung, dass seit dem A.___-Gutachten vom 10. Mai 2011 keine Verschlechterung des Gesundheitszustands ausgewiesen sei (Urk. 2 [= Urk. 6/151]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 12. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien die ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 15. Februar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin am 17. Februar 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indi</span><span>katoren, </span><span>die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belas</span><span>tungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) ande</span><span>rerseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span>1. </span><span>März 2018 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndheitliche Einschränkung mit Auswirkung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit aufgrund eines psychisches Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, neu mit Diagnose einer chronischen Schmerzstörung aufgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fachmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch plausible Begründung einer wesentlichen und dauerhaften Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esundheitszustands seit dem letzten Entscheid liege jedoch nicht vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inkonsistenzen im Rahmen der angeführten Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden und dem unveränderten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffälligen Aktivitätsniveau mit Erledigen der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgaben im Haushalt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unternehmen von Spaziergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und einer Erwerbstätigkeit mit Einkommen, welche seit Jahren stabil seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Verschlechterung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands seit dem A.___-Gutachten vom 10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 sei damit nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass die B.___-Gutachter in ihrer von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen Expertise vom 7. März 2016 zum Schluss gekommen seien, dass es aus psychiatrischer Sicht zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands gekommen sei. Nach Ansicht der Gutachter des B.___ bestehe in der angestammten Tätigkeit und in einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 %. Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) habe in der Folge empfohlen, auf diese Beurteilung vollumfänglich abzustellen. Trotzdem habe die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf angebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Inkonsistenzen nicht auf das von ihr selbst eingeholte Gutachten abgestellt. Bei genauerer Betrachtung würden jedoch keine Inkonsistenzen vorliegen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die Gutachter des B.___ nicht geprüft hätten. Die Diagnosen einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Symptomen, einer leichten depressiven Episode sowie einer gemischten dissoziativen Störung seien State of the Art erhoben worden. Die psychiatrischen Diagnosen würden zu einer vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Durchhaltefähigkeit und psychischen Belastbarkeit der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin führen. Die Gutachter des B.___ hätten dabei auch die Standardindikatoren verbindlich geprüft (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der leistungsverneinenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 (Urk. 6/79) lag in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen das polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Gutachten des A.___ vom 10. Mai 2011 zugrunde, in dem die Experten fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellten (Urk. 6/64/31):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atopie mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isch chronisch rezidivierender Urticaria </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierenden Handekzemen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch Asthma bronchia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichtgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge depressive Episode ohne somat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/64/31):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ubiquitäres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Genua vara</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spreizfüsse </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namnestisch Verdacht auf Autoimmunthyreoiditis und Autoimmungastritis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Septumplastik und Conchotomie bei hyperreaktiver Rhinopathie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eisenmangel, Vitamin B12-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Thalassämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hypersensibilisierung auf Milben </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(9) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emischte dissoziative Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des A.___ erklärten, dass die Beschwerdeführerin wegen des anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch vorhandenen Asthmas bronchiale nicht in einer mit Luftnoxen belaste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Atmosphäre arbeiten sollte. Arbeiten mit hautbelastenden Substanzen seien ihr ebenfalls nicht zumutbar. In der aktuellen Tätigkeit als Sortiererin bei der Post und allen erdenkbaren Verweistätigkeiten sei die Beschwerdeführerin als zu 80 % arbeitsfähig zu beurteilen. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beruhe auf der psychiatrischen Erkrankung (Urk. 6/64/33-34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Neuanmeldung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eingangsdatum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6/107</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind im Wesentlichen folgende Beurteilungen aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die B.___-Gutachter stellten im polydisziplinären Gutachten vom 7. März 2016 folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/129/28-29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Symptomen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F45.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yofasziales zervikal- und lumbalbetontes panvertebrales Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: M54.2, M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">myotendinotische Verspannungen der Glutealmuskulatur sowie der Adduktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">muskulatur beidseits im Rahmen der diffusen myotendinotischen Verspannung der Muskulatur </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ilaterale symptomatische Senk-/Spreizfüsse (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">: M21.6) mit Bildung von Genua v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ara </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Schmerzen der oberen Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> ohne organisches Korr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">elat (ICD-10: M79.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emischte dissoziative Störung (ICD-10: F44.7) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atopie mit anamnestisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronisch rezidivierender Urtic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aria, rezidivierenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handekzemen mit Spättyp-Sensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilisierung auf Isopropyl-Phenyl-Phenylend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iamin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Phenylquecksilberbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rat (Epikutantestung 1990)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/129/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas (ICD-10 E66.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BMI aktuell 33.7 kg/m2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichtes obstruktives Schlafapnoe-S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">yndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die B.___-Gutachter erklärten, dass für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Näherin oder Sortiererin bei der Briefpost eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe. Auch für sämtliche anderen körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten ohne Notwendigkeit eines Kontaktes mit allergogenen Substanzen oder Notwendigkeit des Arbeitens bei Nässe, Staub oder Kälte bestehe eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus somatischer Sicht habe zu keinem Zeitpunkt eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Symptomatik in einer kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit bestanden. Von medizinischen Massnahmen sei am ehesten eine Erhaltung, bestenfalls sogar eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit zu erwarten (Urk. 6/129/30-31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsverneinenden Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 (Urk. 6/79) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 25. November 2016 (Urk. 2) erheblich verschlechtert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht betrifft, kamen die B.___-Gutachter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Expertise auf den erforderlichen fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Untersuchungen (allgemeininternistisch, rheumatologisch und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch) beruht, zum Schluss, dass sich in der angestammten Tätigkeit als Näherin bzw. Briefsortiererin aus rheumatologischer (bzw. somatischer) Sicht weiterhin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen lasse (Urk. 6/129/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung der B.___-Gutachter ist angesichts der genannten Befunde nachvollziehbar und unbestritten (vgl. Urk. 1). Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands aus somatischer Sicht ist daher zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht anbelangt, waren die B.___-Gutachter der Auffassung, dass es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der letzten Begutachtung im Februar 2011 respektive seit dem letzten Entscheid vom 30. November 2011 zu einer Verschlechterung gekommen sei (Urk. 6/129/32). Diese Beurteilung vermag jedoch nicht zu überzeugen. Vergleicht man das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des A.___ vom 10. Mai 2011 (Urk. 6/64) mit dem Gutachten des B.___ vom 7. März 2016 (Urk. 6/129), ergibt sich vielmehr ein im Wesentlichen unveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Beschwerdebild. So war bezüglich der Schmerzproblematik im Gutachten des A.___ zwar die rheumatologische Diagnose eines ubiquitären Schmerzsyndroms genannt worden, welche keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe (Urk. 6/64/31), währenddessen im Gutachten des B.___ aus psychiatrischer Sicht nunmehr eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Symptomen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt wurde (Urk. 6/129/28). Die von der psychiatrischen Gutachterin des B.___ in diesem Zusammenhang erhobenen Befunde waren aber weitgehend unauffällig (in for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maler Hinsicht leicht eingeengter Gedankengang auf die geklagten Beschwerden, teilweise diffus wirkende Beschwerdeschilderung; Urk. 6/129/55) und im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur psychiatrischen Befunderhebung des A.___ nahezu unverändert (in for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maler Hinsicht leicht eingeengter Gedankengang auf die geklagten Beschwerden, Beschwerdeschilderung zeitweise vage und diffus; Urk. 6/64/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie zuvor bereits die Gutachter des A.___ (Urk. 6/64/31) stellten die Gutachter des B.___ sodann eine leichtgradige depressive Episode fest (Urk. 6/129/29), wobei auch die diesbezüglich erhobenen Befunde (im Affekt leicht depressiv wirkend, jedoch affektiv moduliert, lächelt immer wieder mit lebhafter Mimik und teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Gestik. Gemäss eigenen Angaben Antriebsstörungen, Schlafstörungen, Libidoverlust, Lustlosigkeit, Sachen anzugehen und verminderte Appetenz; Urk. 6/129/55) entsprechend dem Schweregrad der Diagnose nach wie vor eher unauffällig waren. Passend zur lediglich leichtgradigen Ausprägung der depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Symptomatik ist denn auch das Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin nach wie vor kaum eingeschränkt. So geht aus dem Gutachten des B.___ hervor, dass die Beschwerdeführerin einer Arbeit auf Abruf nachgehe, Spaziergänge unternehme, mit ihrem Ehemann Einkäufe tätige und die Wäsche mache, abends koche, Putzarbeiten erledige (am Wochenende übernehme die Tochter das Staub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">saugen) und gerne lese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/129/17 und Urk. 6/129/55).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Gutachterin des B.___ stellte vor diesem Hintergrund zu Recht fest, dass die Beschwerdeführerin über eine klare Tagesstruktur verfüge (Urk. 6/129/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich wurde im Gutachten des B.___ eine gemischte dissoziative Störung diagnostiziert, welche Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe (Urk. 6/129/29). Dies, nachdem auch diese Diagnose bereits im Gutachten des A.___ vom 10. Mai 2011 gestellt und damals als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft worden war (Urk. 6/64/32). Im Rahmen ihrer Beurteilung erklärte die psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gutachterin des B.___ sodann allerdings, dass die dissoziative Symptomatik nach Wegfall der psychosozialen Belastung durch die Pflege der an Demenz erkrankten Schwiegermutter, die inzwischen verstorben sei, gebessert habe und nicht mehr im Vordergrund stehe (Urk. 6/129/54 und Urk. 6/129/57). Insofern kann demnach ebenfalls keine Verschlechterung des Gesundheitszustands erstellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass es sich bei der Beurteilung der B.___-Gutachter vom 7. März 2016 (Urk. 6/129/30-32) – wie die Beschwerdegegnerin zutreffend fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte (Urk. 6/131/6) – um eine andere Beurteilung des seit Erstattung des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens des A.___ vom 10. Mai 2011 (Urk. 6/64) im Wesentlichen gleich geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen medizinischen Sachverhalts handelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren kann auch in Anwendung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geänderten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bundesgerichtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 141 V 281 zu unterziehen sind (vgl. E. 1.2.2), nicht auf eine invalidisierende Wirkung des psychischen Leidens der Beschwerdeführerin geschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anbelangt, kann nicht von einer besonderen Schwere der psychischen Gesundheitsstörung gesprochen werden. Bei der gestellten Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Symptomen (Urk. 6/129/28) fehlt ein expliziter Bezug zum Schweregrad (vgl. BGE 142 V 106 E. 4.2). Bei der festgestellten depressiven und der sich gebesserten dissoziativen Symptomatik (Urk. 6/129/29 und Urk. 6/129/57) handelt es sich sodann um Erkrankungen von leichtem Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der psychiatrischen Behandlung ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin lediglich einmal pro Monat ihren Therapeuten im Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zentrum D.___ aufsucht (Urk. 6/127/55). Die psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin des B.___ kam daher nachvollziehbarerweise zum Schluss, dass eine Intensivierung der Psychotherapie, möglichst in der Muttersprache, mit Erlernen von Copingstrategien, zum Beispiel durch die Teilnahme an einer Schmerzbewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungsgruppe und eine konsequente medikamentöse Behandlung notwendig seien (Urk. 6/127/58). Eine ausgeprägte psychiatrische Komorbidität ist mit Blick auf die erwähnten Diagnosen nicht gegeben (vgl. E. 4.3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine somatische Komorbidität, welche die Beschwerdeführerin bei einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Kontakt mit allergogenen Substanzen oder der Notwendigkeit des Arbeitens bei Nässe, Staub oder Kälte einschränken würde (Urk. 6/129/30), liegt nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Komplex „Persönlichkeit“ betrifft, ist zu bemerken, dass die Gutachter des B.___ die Persönlichkeitsaspekte der Beschwerdeführerin ausdrücklich als unauffällig bezeichnet haben (Urk. 6/129/31). Weiter kam die psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin des B.___ zum Schluss, dass eine klare Tagesstruktur gegeben und das Vorhandensein eines Ressourcenpotentials zu bejahen sei (Urk. 6/129/57; vgl. E. 4.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit dem Komplex „Sozialer Kontext“ ist zu beachten, dass gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin (Urk. 6/129/17 und Urk. 6/129/55) grundsätzlich von intakten Familienverhältnissen ausgegangen werden kann. Die Beschwerdeführerin erklärte dabei unter anderem auch, abends Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, wobei sie andere Kontakte aber meide. Als psychosozialer, invaliditätsfremder Faktor ist im Übrigen zu qualifizieren, dass die (ältere) Tochter einen Mann eines anderen Glaubensbekenntnisses geheiratet habe, was zu einer belasteten familiären Situation geführt hat (Urk. 6/129/31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beweisrechtlich entscheidenden Aspekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der verhaltensbezogenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Konsistenz“ kann angesichts des beschriebenen Tagesablaufs/Alltags der Beschwerdeführerin (vgl. E. 4.3.1) nicht von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen gesprochen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die B.___-Gutachter wiesen auch explizit darauf hin, dass insofern eine Inkonsistenz bestehe, als die Beschwerdeführerin angebe, schmerzbedingt in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt zu sein. Dennoch unternehme sie in ihrer Freizeit aber Spaziergänge mit ihrem Ehemann und ein Leidensdruck in der klinischen Untersuchung durch manifeste Einschränkungen am Bewegungsapparat sei nicht ersichtlich gewesen (Urk. 6/129/32). Die bislang unternommenen psychiatrischen Behandlungsbemühungen lassen überdies nicht auf einen ausgewiesenen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densdruck im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der beachtlichen Standardindikatoren, insbesondere der Inkonsistenzen zwischen den angegebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzbedingten Einschränkungen in der Beweglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dem tatsächlichen Aktivitätsniveau, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbaufähigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungsbemühungen, der lediglich leichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komorbiditäten und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenseins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Ressourcenpotentials, sind im Vergleich zur Begutachtung im A.___ vom Februar 2011 keine erheblichen zusätzlichen funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der geklagten psychischen Beschwerden mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nachgewiesen. Aus rechtlicher Sicht ist daher von der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der B.___-Gutachter zur Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/129/30), die vom RAD als nachvollziehbar erachtet wurde (Urk. 6/131/3-5), abzuweichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 142 V 342 E. 6.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die von den Gutachtern des B.___ lediglich rudimentär vorgenommene Prüfung der Standardindikatoren (Urk. 6/129/31-32) vermag daher nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums D.___ haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 20. Juni 2016 (Urk. 6/140) ferner nicht schlüssig begründet, inwiefern es zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gekommen sein soll. Das Vorliegen einer Epilepsie – die Fachpersonen des Medizinischen Zentrums D.___ erwähnten eine Zunahme der epilep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen/dissoziativen Anfälle – konnte nicht nachgewiesen werden (Urk. 6/129/8, Urk. 6/129/10 und Urk. 6/129/19). Schliesslich ist hinsichtlich dieser Beurteilung auch auf die Erfahrungstatsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und medizinische Fachpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten und Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass zwischen dem Erlass der leistungsverneinenden Verfügung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011 (Urk. 6/79) und dem Erlass der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 (Urk. 2) keine wesentliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann liegen auch keine Anhaltspunkte dafür vor, dass eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gebliebenen Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etreten sein könnte (vgl. E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Anspruch auf eine Rente ist daher nach wie vor zu verneinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Ivo Baumann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>