<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00257</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204452&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00257</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 09.11.2004 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthalts- / Niederlassungsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Widerruf der Niederlassungsbewilligung Die Niederlassungsbewilligung für einen Kanton erlischt mit Erteilung einer Bewilligung in einem anderen Kanton; es bedarf dazu keines Rechtsakts des ersten Kantons (E. 1.2). Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn die ausländische Person sie durch falsche Angaben oder wissentliches Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen hat. Der Widerruf muss dem Verhältnismässigkeitsprinzip genügen (E. 2.1). Der Beschwerdeführer unterhielt während vielen Jahren eine Beziehung mit einer Landsfrau und hatte mit ihr vier Kinder, das letzte noch während der Ehe mit einer Schweizerin. Bei der Gesuchstellung für die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung verschwieg der Beschwerdeführer die bevorstehende Scheidung. Kurz nach der Scheidung heiratete der Beschwerdeführer seine Landsfrau und wollte sie und die vier Kinder aus dem Heimatstaat nachziehen. Krasse Verletzung der Auskunftspflicht gegenüber den Behörden. Rechtsmissbräuchliche Berufung auf die Ehe mit einer Schweizerin bejaht (E. 2.2.2). Verhältnismässigkeit des Widerrufs auch aufgrund mehrfacher Straffälligkeit des Beschwerdeführers bejaht (E. 2.2.3). Abweisung </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ASYLVERFAHREN">ASYLVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSKUNFTSPFLICHT">AUSKUNFTSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHE">EHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLEICHEN">ERSCHLEICHEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMISSBRAUCH">RECHTSMISSBRAUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TÃUSCHUNG">TÃUSCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHALTEN">VERHALTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEITSPRÃFUNG">VERHÃLTNISMÃSSIGKEITSPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHWEIGEN">VERSCHWEIGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WESENTLICHE TATSACHE">WESENTLICHE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF">WIDERRUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 3 Abs. 2 ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 Abs. 1 ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. 2 ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 Abs. 3 lit. a ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 Abs. 3 ANAV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I.</b></p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b> A, geboren 1961, tÃ¼rkischer StaatsangehÃ¶riger, wurde mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Z vom 20. April 1982 zu einer bedingten GefÃ¤ngnisstrafe von sieben Tagen verurteilt, weil er ohne Bewilligung in die Schweiz eingereist und hier erwerbstÃ¤tig gewesen war. In der Folge wurde gegen ihn eine dreijÃ¤hrige Einreisesperre verhÃ¤ngt, und am 29. April 1982 wurde er ausgeschafft. </p> <p class="Sachverhalt2">Nachdem A erneut in die Schweiz eingereist war, wurde mit Entscheid des damals zustÃ¤ndigen Delegierten fÃ¼r das FlÃ¼chtlingswesen vom 10. Januar 1986 ein erstes Asylgesuch abgewiesen. Mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 20. Januar 1987 wurde A wegen Missachtung der auf den 31. MÃ¤rz 1986 angesetzten Ausreisefrist zu einer unbedingten GefÃ¤ngnisstrafe von 16 Tagen verurteilt. Am 21. Januar 1987 wurde er wiederum ausgeschafft. Die erste Einreisesperre vom 21. April 1986 wurde durch eine bis am 6. Januar 1989 gÃ¼ltige ersetzt. </p> <p class="Sachverhalt2">Im FrÃ¼hjahr 1996 reiste A wieder in die Schweiz ein und ersuchte erneut um Asyl. Das Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge trat mit VerfÃ¼gung vom 25. Juni 1996 auf das Asylgesuch nicht ein. Die Schweizerische Asylrekurskommission trat mit Urteil vom 9. August 1996 auf die gegen die VerfÃ¼gung vom 25. Juni 1996 erhobene Beschwerde ebenfalls nicht ein.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 2. Oktober 1996 heiratete A die Schweizerin G, weshalb er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Die Eheleute wohnten nach ihrer Darstellung aus finanziellen GrÃ¼nden vorerst nicht zusammen. Am 1. August 1998 erfolgte aus wirtschaftlichen GrÃ¼nden die Trennung. WÃ¤hrend die Ehefrau in X im Kanton V lebte, wohnte A bei seinem Bruder in S. </p> <p class="Sachverhalt2">Per 5. Juli 2000 nahm A Wohnsitz bei der Ehefrau in X, Kanton V. Ein am 2. MÃ¤rz 2001 gestelltes Nachzugsgesuch fÃ¼r den 1984 geborenen und in der TÃ¼rkei lebenden Sohn K wurde abgelehnt.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Der Procuratore Pubblico von Lugano verurteilte A mit Strafentscheid vom 13. August 1999 wegen mehrfachen Vergehens gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz zu drei Monaten GefÃ¤ngnis bedingt. Daraufhin wurde A von der der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Fremdenpolizei; heute: Migrationsamt) des Kantons ZÃ¼rich mit VerfÃ¼gung vom 20. Oktober 1999 verwarnt. </p> <p class="Sachverhalt2">Das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich verurteilte A mit Urteil vom 2. November 2001 wegen BegÃ¼nstigung, Hinderung einer Amtshandlung und Missachtens von Verkehrsregeln zu vier Monaten GefÃ¤ngnis bedingt und einer Busse von Fr. 500.-. Gleichzeitig wurde die mit Strafbefehl des Ministero Pubblico Lugano vom 13. August 1999 ausgefÃ¤llte Freiheitsstrafe vollzogen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Am 3. Mai 2002 stellte A beim Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich zufolge Kantonswechsels (Zuzug aus dem Kanton V) ein Gesuch um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung, welchem am 13. Mai 2002 entsprochen wurde. Mit VerfÃ¼gung vom 3. Juli 2002 verwarnte das Migrationsamt A aufgrund der obergerichtlichen Bestrafung vom 2. November 2001 erneut.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>Die Ehe von A mit G wurde mit Urteil des Bezirksgerichts U vom 25. Juni 2002 geschieden.<b> </b></p> <p class="Sachverhalt2">Am 22. Juli 2002 heiratete A in der TÃ¼rkei die tÃ¼rkische StaatsangehÃ¶rige I, geboren 1964, mit welcher er bereits vier Kinder gezeugt hatte, nÃ¤mlich K, geboren 1984, L, geboren 1988, M, geboren 1993, und N, geboren 2001.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>F. </b>Am 7. August 2002 stellte A beim Migrationsamt ein Gesuch um Erteilung von Einreisebewilligungen fÃ¼r die Ehefrau und die vier Kinder. Das Migrationsamt teilte A mit Schreiben vom 18. Dezember 2002 unter anderem mit, das frÃ¼here wissentliche Verschweigen seiner tÃ¼rkischen Kinder gegenÃ¼ber den BehÃ¶rden mÃ¼sse als krass rechtsmissbrÃ¤uchlich gewertet werden. Es sei anzunehmen, dass er planmÃ¤ssig Ã¼ber Jahre hinweg allein mit dem Ziel vorgegangen sei, zuerst die Aufenthalts- und anschliessend die Niederlassungsbewilligung zu erhalten, um danach seine tÃ¼rkische Familie in die Schweiz nachzuziehen. Es sei daher der Widerruf der Niederlassungsbewilligung geplant. Mit VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2003 widerrief das Migrationsamt sodann die Niederlassungsbewilligung von A, setzte ihm Frist zum Verlassen des zÃ¼rcherischen Kantonsgebiets und wies das Gesuch um Einreisebewilligungen fÃ¼r die Ehefrau sowie die vier Kinder ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Einen dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss vom 5. Mai 2004 ab. Er hielt fest, A habe die Niederlassungsbewilligung vom 13. Mai 2002 mit unlauterem und tÃ¤uschendem Verhalten erwirkt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschwerde vom 9. Juni 2004 liess A beim Verwaltungsgericht die Aufhebung des Entscheids des Regierungsrats vom 5. Mai 2004 und weiter beantragen, es sei die Niederlassungsbewilligung nicht zu widerrufen und seiner Ehefrau und den Kindern sei die Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Staatskasse. Mit Vernehmlassung vom 24./25. Juni 2004 beantragte die Staatskanzlei des Kantons ZÃ¼rich namens des Regierungsrats die Abweisung der Beschwerde. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit verzichtete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort.</p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist auf dem Gebiet der Fremdenpolizei zulÃ¤ssig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Dies ist der Fall bei Entscheiden Ã¼ber den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG]). Insoweit ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die Beschwerdegegnerin sei nicht befugt gewesen, eine vom Kanton V erteilte Niederlassungsbewilligung zu widerrufen. Die Staatskanzlei hielt in ihrer Vernehmlassung fest, aufgrund des Kantonswechsels des BeschwerdefÃ¼hrers sei dessen Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton V von Gesetzes wegen erloschen, weshalb die Beschwerdegegnerin zum Widerruf der von ihr daraufhin erteilten Niederlassungsbewilligung zustÃ¤ndig gewesen sei.</p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) gilt eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung nur fÃ¼r den Kanton, der sie ausgestellt hat. Will die auslÃ¤ndische Person mehr als nur vorÃ¼bergehend sich in einem anderen als dem die Bewilligung erteilenden Kanton aufhalten bzw. dort schwerpunktmÃ¤ssig erwerbstÃ¤tig sein, ist sie verpflichtet, im neuen Kanton um eine Bewilligung nachzusuchen (Art. 8 Abs. 2 ANAG). Nach Art. 9 Abs. 3 lit. a ANAG erlischt eine Niederlassungsbewilligung mit der Erteilung einer Bewilligung in einem anderen Kanton; es bedarf dazu keines besonderen Rechtsakts des ersten Kantons. Dies ergibt sich aus der gesetzlichen Anordnung, dass eine Bewilligung immer nur fÃ¼r einen Kanton gilt (Art. 8 Abs. 1 ANAG). Daraus folgt, dass vorliegend die Beschwerdegegnerin entgegen der Meinung des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zustÃ¤ndig war (vgl. VGr, 17. Juni 2004, VB.2003.00378, E. 1.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht ist im Weiteren gegen Entscheide Ã¼ber Aufenthalts- sowie Niederlassungsbewilligungen gegeben, auf deren Erteilung die auslÃ¤ndische Person einen bundesrechtlichen oder staatsvertraglichen Anspruch hat. Einen solchen Anspruch verleihen Art. 17 Abs. 2 ANAG, Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention sowie Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von hier niedergelassenen auslÃ¤ndischen StaatsangehÃ¶rigen. Vorliegend hat aber die Beschwerdegegnerin die Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers zu Recht widerrufen, worauf sogleich zurÃ¼ckzukommen ist. Daher entfÃ¤llt ein Bewilligungsanspruch fÃ¼r die Ehefrau und die Kinder des BeschwerdefÃ¼hrers, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn der AuslÃ¤nder sie durch falsche Angaben oder wissentliches Verschweigen wesentlicher Tatsachen erschlichen hat (Art. 9 Abs. 4 lit. a ANAG). Das TÃ¤uschen der BewilligungsbehÃ¶rde muss absichtlich erfolgt sein, wobei Eventualvorsatz genÃ¼gt. Nicht zwingende Voraussetzung bildet, dass bei richtigen Angaben eine Bewilligung verweigert worden wÃ¤re. Immerhin muss es sich aber um wesentliche Tatsachen handeln, das heisst solche, die den behÃ¶rdlichen Entscheid Ã¼ber­haupt zu beeinflussen vermochten (VGr, 7. Januar 2004, VB.2003.00392, E. 3.1, www.vgrzh.ch; RB 1999 Nr. 41 E. 1).</p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 3 Abs. 2 ANAG ist der AuslÃ¤nder verpflichtet, der BehÃ¶rde wahrheitsgetreu Ã¼ber alles Auskunft zu geben, was fÃ¼r den Bewilligungsentscheid massgebend sein kann. Hiervon ist er selbst dann nicht befreit, wenn die FremdenpolizeibehÃ¶rde die fragliche Tatsache bei gebotener Sorgfalt selbst hÃ¤tte ermitteln kÃ¶nnen. Wesentlich sind dabei nicht nur UmstÃ¤nde, nach denen die Fremdenpolizei ausdrÃ¼cklich fragt, sondern auch solche, von denen der Gesuchsteller wissen muss, dass sie fÃ¼r den Bewilligungsentscheid relevant sind. Dazu gehÃ¶rt etwa die Absicht der Nichtfortsetzung der bisherigen bzw. der BegrÃ¼ndung einer neuen Ehe. Ein Erschleichen der Niederlassungsbewilligung kann nach der bundesgerichtlichen Praxis auch darin liegen, dass die Angaben, auf die sich die BehÃ¶rden bei der seinerzeitigen Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestÃ¼tzt hatten oder die bei spÃ¤teren VerlÃ¤ngerungen der Aufenthaltsbewilligung oder bei Erteilung der Niederlassungsbewilligung mangels anderer Angaben immer noch als massgebend betrachtet werden durften, falsch oder unvollstÃ¤ndig waren (dazu BGr, 21. November 2003, 2A.551/2003, E. 2.1, mit Hinweisen, www.bger.ch). Der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung ist aber ausgeschlossen, wenn die BehÃ¶rde diese trotz hinreichender Kenntnis des fragwÃ¼rdigen Verhaltens des AuslÃ¤nders erteilt hat (BGr, 13. November 2002, 2A.449/2002, E. 7, mit Hinweis, www.bger.ch; zum Ganzen VGr, 23. Januar 2004, VB.2003.00313, E. 3.1).</p> <p class="Erwgung2">Der Widerruf muss verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein. Den Verwaltungsinstanzen kommt bei diesem Punkt ein gewisses Ermessen zu. Dessen AusÃ¼bung Ã¼berprÃ¼ft das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 50 VRG in Verbindung mit Art. 98a sowie 104 OG nur auf Ãberschreiten oder Missbrauch hin. Beim Ermessensentscheid analog Art. 11 Abs. 3 ANAG gilt es sinngemÃ¤ss auch Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum Bundesgesetz Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder anzuwenden. Danach erscheinen fÃ¼r die Beurteilung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit namentlich die Schwere des Verschuldens des AuslÃ¤nders, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz und die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile als wichtig. Allenfalls genÃ¼gt eine Verwarnung.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2.1</b> Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet nicht, dass er wÃ¤hrend seiner Ehe mit G in der TÃ¼rkei mit der Mutter seiner Kinder im August 2000 ein weiteres Kind zeugte. Er stellt aber in Abrede, geplant zu haben, die Beziehung zur Mutter seiner Kinder zu legalisieren; andernfalls hÃ¤tte er zweifellos im Rahmen des Asylverfahrens seine drei Kinder angegeben. Auch sei es eine unbewiesene Unterstellung, wenn davon ausgegangen werde, dass er zur Kindsmutter eine viel engere Beziehung gehabt habe als zu G. Die Tatsache, dass er mehrmals jÃ¤hrlich in die TÃ¼rkei gereist sei, sage bezÃ¼glich seiner Beziehung zur Mutter der Kinder nichts. Er sei in die TÃ¼rkei gereist, um die Kinder zu besuchen. Diese hÃ¤tten nicht bei der Mutter gewohnt, sondern bei den Grosseltern vÃ¤terlicherseits bzw. einer Tante. Erst seit der Heirat mit der Mutter wÃ¼rden diese wieder bei ihr leben. Mit G habe er wÃ¤hrend drei Jahren und acht Monaten zusammengewohnt, nÃ¤mlich vom Oktober 1996 bis August 1998 und vom 1. Juli 2000 bis zum 1. Mai 2002. Es treffe nicht zu, dass er eine inhaltslos gewordene Ehe aufrecht erhalten habe, um seines Anwesenheitsanspruchs nicht verlustig zu gehen bzw. in den Besitz einer Niederlassungsbewilligung zu gelangen. WÃ¤re dem so gewesen, hÃ¤tte er sich wohl kurz nach Erhalt der Niederlassungsbewilligung scheiden lassen und wÃ¤re nicht noch weitere acht Monate verheiratet geblieben. Ausserdem sei die Erteilung der Niederlassungsbewilligung an den Ehegatten einer Schweizer BÃ¼rgerin nicht davon abhÃ¤ngig, ob der AuslÃ¤nder Kinder habe oder nicht, sondern setze lediglich einen ordnungsgemÃ¤ssen ununterbrochenen Aufenthalt von fÃ¼nf Jahren sowie das Bestehen einer intakten Ehe voraus. Das Verschweigen der Kinder im Asylverfahren bilde somit keinen Widerrufsgrund. Im Weiteren habe der BeschwerdefÃ¼hrer nach Treu und Glauben davon ausgehen kÃ¶nnen, dass ihm im Fall des Kantonswechsels die Bewilligung im Kanton ZÃ¼rich erteilt werde, und zwar gestÃ¼tzt auf den Umstand, dass er bereits im Besitz einer Niederlassungsbewilligung war, und nicht gestÃ¼tzt auf seine Ehe mit G. Somit kÃ¶nne ihm auch nicht vorgeworfen werden, er habe durch das Verschweigen wichtiger innerer Tatsachen bzw. der bevorstehenden Scheidung ein tÃ¤uschendes Verhalten an den Tag gelegt.</p> <p class="Erwgung3">Der Regierungsrat hielt unter anderem fest, der BeschwerdefÃ¼hrer habe anlÃ¤sslich seines Gesuchs um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich vom 3. Mai 2002 den Eheschein beigelegt, wonach er am 2. Oktober 1996 die Ehe mit G geschlossen hatte. Damit habe er den Anschein erweckt, dass er auch weiterhin mit ihr verheiratet sei. Allein auf Grund dieser UmstÃ¤nde habe ihm die Beschwerdegegnerin eine Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich erteilt. Sie habe nicht gewusst, dass die Ehe kurz vor der Scheidung gestanden sei. Das Scheidungsverfahren sei beim Bezirksgericht U bereits zu Beginn des Jahres 2002 eingeleitet worden, und nur zwÃ¶lf Tage vor Einreichung des Niederlassungsgesuchs sei die Scheidungskonvention unterzeichnet worden. Diese UmstÃ¤nde hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer der Beschwerdegegnerin nicht vorenthalten dÃ¼rfen. Zudem habe er verschwiegen, dass er die Absicht hatte, nach der Scheidung unverzÃ¼glich die Kindsmutter zu heiraten und sie zusammen mit den vier gemeinsamen Kindern in die Schweiz nachzuziehen. Die Heirat sei denn auch nicht einmal einen Monat nach der Scheidung erfolgt. Selbst wÃ¤hrend des zeitweisen Zusammenlebens mit G habe er eine intensivere Beziehung zur Kindsmutter gepflegt, sei diese doch im August 2000 erneut schwanger geworden. Sie und die vier Kinder wÃ¼rden die wahre Familie des BeschwerdefÃ¼hrers bilden. SpÃ¤testens seit August 2000 habe er keinen Ehewillen mehr gehabt und die inhaltslos gewordene Ehe mit G nur aufrecht erhalten, um seines Anwesenheitsanspruchs nicht verlustig zu gehen bzw. in den Besitz der Niederlassungsbewilligung zu gelangen. Die Berufung auf Art. 7 Abs. 1 ANAG erweise sich damit als rechtsmissbrÃ¤uchlich.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2</b> Auf diese zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz kann vorliegend verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Allein der Umstand, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber viele Jahre hinweg eine Beziehung zur Kindsmutter unterhielt, was durch die Geburt der vier Kinder und vor allem durch die Zeugung des jÃ¼ngsten Kindes wÃ¤hrend der Ehe mit G genÃ¼gend deutlich wird, belegt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer an der Ehe mit G rechtsmissbrÃ¤uchlich festgehalten hat, und zwar schon ab dem Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton V, welche er in der Folge aufgrund der Ehe mit einer Schweizerin im Oktober 2001 erhalten hat (zum Rechtsmissbrauch siehe BGE 128 II 145 E. 2.1-3 und 3.4, 127 II 49 E. 5; BGr, 6. Januar 2004, 2A. 436/2003 E. 3.2, www.bger.ch). Die Berufung auf die Ehe mit G zur BegrÃ¼ndung der Anwesenheitsberechtigung war somit schon vor Ablauf der nach Art. 7 Abs. 1 Satz 2 ANAG massgeblichen fÃ¼nf Jahre rechtsmissbrÃ¤uchlich (vgl. BGE 121 II 97 E. 4c). Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob der BeschwerdefÃ¼hrer zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt eine intensivere Beziehung zu G als zur in der TÃ¼rkei lebenden Kindsmutter unterhalten habe und ob die Beziehung zu Letzterer zwischenzeitlich unterbrochen gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin behauptete denn auch nicht, dass es sich um eine Scheinehe gehandelt habe. Die Zeugung des jÃ¼ngsten Kindes im August 2000 mit der Kindsmutter sowie die gesamte Entwicklung (Scheidung der Ehe mit G und anschliessende Heirat mit der Kindsmutter nicht einmal einen Monat spÃ¤ter) fÃ¼hren aber zwingend zur Schlussfolgerung, dass die Ehe mit G spÃ¤testens ab dem genannten Zeitpunkt inhaltslos geworden war. Die Behauptung des BeschwerdefÃ¼hrers, er sei mit G noch weitere acht Monate nach Erhalt der Niederlassungsbewilligung verheiratet gewesen, was gegen eine inhaltslos gewordene Ehe spreche (act. 2 S. 10), hilft nicht weiter. Der Scheidungswille war nÃ¤mlich schon etliche Monate vor dem Scheidungsurteil vorhanden, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat. Ausserdem ist selbstredend nicht abstrakt auf das Urteilsdatum, welches auch von der Belastung des Gerichts und von Wartefristen abhÃ¤ngt, abzustellen. Aufgrund der bereits genannten UmstÃ¤nde ergibt sich somit klar, dass der BeschwerdefÃ¼hrer planmÃ¤ssig vorgegangen ist, um zuerst die Niederlassungsbewilligung zu erhalten bzw. um spÃ¤ter seine in der TÃ¼rkei lebende Familie nachzuziehen. Zu diesem Zweck hat er sich rechtsmissbrÃ¤uchlich auf die Ehe mit G berufen, und zwar auch anlÃ¤sslich des Gesuchs um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich. Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤tte sehr wohl die Beschwerdegegnerin Ã¼ber die eingereichte Scheidung in Kenntnis setzen mÃ¼ssen. Indem er aber dem Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung kommentarlos den Eheschein beigelegt hat, ist er seiner Auskunftspflicht in krasser Weise nicht nachgekommen. Nicht zu folgen ist auch dem Argument des BeschwerdefÃ¼hrers, die ErwÃ¤hnung der Existenz der Kinder in der TÃ¼rkei hÃ¤tte keinen Einfluss auf seinen Anspruch auf Erhalt einer Niederlassungsbewilligung gestÃ¼tzt auf die Ehe mit G gehabt, weshalb das Verschweigen der Kinder den BehÃ¶rden gegenÃ¼ber irrelevant sei. Zum einen ist von einem Erschleichen der Niederlassungsbewilligung schon aufgrund der bereits genannten UmstÃ¤nde und unabhÃ¤ngig vom Verschweigen der Kinder auszugehen, zum andern ist durch das zumindest teilweise Verschweigen aber auch erstellt, dass es der BeschwerdefÃ¼hrer vorzog, die Existenz seiner Kinder und damit seine familiÃ¤ren Verbindungen weitgehend zu verheimlichen, womit er bezÃ¼glich seiner VerhÃ¤ltnisse nur ein unvollstÃ¤ndiges Bild abgegeben hat, was ebenfalls auf ein planmÃ¤ssiges Vorgehen schliessen lÃ¤sst.</p> <p class="Erwgung3">In BerÃ¼cksichtigung all dieser UmstÃ¤nde ergibt sich somit, dass die Voraussetzungen fÃ¼r den Widerruf der Niederlassungsbewilligung erfÃ¼llt sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b>Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung erscheint vorliegend als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Wie die Vorinstanz zu Recht ausgefÃ¼hrt hat, kann nicht von einer massgeblichen Verwurzelung des BeschwerdefÃ¼hrers ausgegangen werden. Insbesondere ist er, wie eingangs erwÃ¤hnt, mehrmals straffÃ¤llig geworden, wobei insbesondere das Urteil des Proccuratore Pubblico von Lugano vom 13. August 1999 wegen mehrfachen Vergehens gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz und das Urteil des Obergerichts des Kantons ZÃ¼rich vom 2. November 2001 wegen BegÃ¼nstigung, Hinderung einer Amtshandlung und Missachtens von Verkehrsregeln auffallen (oben I.A-D). Damit hat er bekundet, dass er MÃ¼he hat, sich in die hiesige Ordnung einzufÃ¼gen. Seine Ehefrau und die vier Kinder leben ausserdem in der TÃ¼rkei und der BeschwerdefÃ¼hrer hat den Kontakt zu seiner Heimat aufrecht erhalten, weshalb ihm eine RÃ¼ckkehr dorthin zugemutet werden kann.</p> <p class="Erwgung3">Die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz haben demnach ihr Ermessen weder Ã¼berschritten noch missbraucht. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ProzessentschÃ¤digung steht ihm nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Dem BeschwerdefÃ¼hrer steht betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen.</p> <p class="Erwgung2">Indem das Verwaltungsgericht vom fehlenden Anspruch der Ehefrau und der Kinder auf eine Aufenthalts- bzw. Niederlassungsbewilligung ausgeht, hat es die Frage bereits verneint, ob sich insofern eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erheben lasse. Die Verletzung eines behaupteten Anspruchs mÃ¼sste prinzipiell aber trotzdem im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behandelt werden (BGE 127 II 161 E. 1b); dies allerdings nur, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer den Entscheid betreffend den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung an das Bundesgericht weiterziehen sollte, andernfalls die Anspruchsgrundlage fÃ¼r die Ehefrau und Kinder schon definitiv entfallen wÃ¤re.</p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="MsoBodyText"> </p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Im Sinn der ErwÃ¤gungen kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>