<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00066</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Engesser</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. August 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Infirmis</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1997, meldete sich am 30. September 2015 unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf eine Adipositas und Essattacken bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/19). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen durch und gewährte der Versicherten Kostengutsprachen für ein Bewerbungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">coaching (Urk. 13/51) sowie für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coachingstunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der vom 1. August 2016 bis am 31. Juli 2018 dauernden verspäteten erstmaligen beruflichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung zur Detailhandelsassistentin EB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A bei der Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 13/59). Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erteilte die IV-Stelle der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kostengutsprachen für ein Job Coaching (Urk. 13/94, Urk. 13/105) und schloss die Eingliederungsberatung schliesslich am 2. April 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Begründung, eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt sei zurzeit nicht möglich (Urk. 13/125). Nachdem die IV-Stelle eine Stellungnahme des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) eingeholt hatte (Urk. 13/134/6 f.), stellte sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 13. Juli 2020 die Gewährung einer halben Invalidenrente ab Oktober 2019 in Aussicht (Urk. 13/131). Dagegen erhob die Versicherte am 29. Juli 2020 Einwand (Urk. 13/138) und ergänzte diesen am 2. September 2020 (Urk. 13/143). Am 17. Dezember 2020 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 13/146 und Urk. 13/152 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte am 28. Januar 2021 Beschwerde mit den Anträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die Verfügung vom 17. Dezember 2020 sei aufzuheben und es sei ihr ab Juli 2018 eine ganze Rente zuzusprechen; eventualiter sei ihr ab Abschluss der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Massnahmen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzusprechen, welche aufgrund einer weiteren Verschlechterung (Eintritt Ende August 2019) per 1. November 2019 auf eine ganze Rente zu erhöhen sei. In formeller Hinsicht beantragte sie sodann die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Mit Beschwerdeant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wort vom 15. April 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 12).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2021 teilte das Gericht der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, es könnte zum Schluss kommen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und der medizinische Sachverhalt sei durch die Beschwerdegegnerin w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiter abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klären, und räumte der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der möglichen Schlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terstellung als Folge einer allfälligen Rückweisung die Möglichkeit zur Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme und zum Beschwerderückz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ug ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unter Hinweis darauf, dass bei Still</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweigen angenommen werde, dass sie auf eine Stellungnahme verzichte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an der Beschwerde festhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Innert Frist ging keine Stellungnahme der Beschwerdeführerin ein, wovon mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vormerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genommen wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span>–</span><span> </span><span>unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span>seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span> </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva</span><span>li</span><span>ditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span>nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über</span><span>wiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach</span><span>weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis</span><span>losig</span><span>keit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><span id="UV153"></span><span>1.6</span><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span>folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungen hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ergeben, dass der Beschwerdeführerin die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit im Detailhandel wie auch eine andere angepasste Tätigkeit im Umfang von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar sei. Die Arbeitsunfähigkeit entspreche dem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad. Ein Rentenanspruch entstehe frühestens nach Beendigung der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Massnahmen, weshalb die Beschwerdeführerin ab Oktober 2019 Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine halbe Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte dagegen vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie leide unter einer schweren Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der auditiven Merkfähigkeit und ihre kognitiven Möglichkeiten lägen deutlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Altersnorm. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer Sicht eine emotionale Störung mit emotionaler Instabilität, niedrigem Selbstwertgefühl und wiederkehrenden Probl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emen in sozialen Beziehungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine rezidivierende depressive Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und eine chronische Schmerzstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit somatischen und psychischen Faktoren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der berufliche Einstieg sei ihr trotz Unterstützung und intensiver Begleitung durch ein Job Coaching und diverse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> För</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dermassnahmen nicht gelungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschlussbericht des von der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Job-Coachings sei zu entnehmen, dass sie mit einem Pensum von maximal 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsleistung von maximal 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe erbringen können. Eine Festanstellung sei abgelehnt worden, was die Zumutbarkeit einer Anstellung für einen Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber deutlich in Frage stelle (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorliegenden aktuellen medizinischen Berichte würden nur oberflächlich oder gar nicht auf die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter anderem werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem angepassten Setting von einer maximal 50%igen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit mit starker Leistungseinbusse ausgegangen, wobei es sich bei diesem Setting faktisch um einen geschützten Arbeitsplatz handle (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch den Akten der Beschwerdegegnerin sei sodann zu entnehmen, dass sie auf dem freien Arbeitsmarkt nicht oder - was bestritten werde - nur sehr erschwert vermittelbar sei. Aufgrund ihres komplexen Beschwerdebildes mit kognitiven, psychischen und somatischen Anteilen sei sie seit Beginn der Ausbildung bis heute weder dem Druck und den Anforderungen des ersten Arbeitsmarkts gewachsen, noch könne sie einem Arbeitgeber zugemutet werden. Folglich sei davon auszugehen, dass keine Verwertbarkeit der Arbeitsleistung auf dem ersten Arbeitsmarkt bestehe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr eine ganze Invalidenrente zustehe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte an einer Arbeitsmarktfähigkeit festgehalten werden, wäre für die Ermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Tabellenlohn für Geburts- und Frühbehinderte und für das Invalideneinkommen von einer Leistungsfähigkeit von 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ihr gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 65.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per November 2019 sei diese aufgrund einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustandes auf eine ganze Rente zu erhöhen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höhere als eine halbe Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente zugesprochen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Medizin, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 eine Anpassungsstörung, einen Verdacht auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olyzystisches Ovarialsyndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PCOS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Adipositas, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hirsutismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ypera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndrogenämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Insulinresistenz sowie ein rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboverteb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom. Zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e er aus, ihr seien rückenadaptierte Tätigkeiten ohne Drucksituationen und komplexe Abläufe während 8 S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tunden täglich mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Bericht vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/44</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrisch-psychologischen Abklärungsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ozialpädiatrischen Zentrum des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wo die Beschwerdeführerin seit Januar 2014 behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnosen einer emotionalen Störung mit psychischer Instabilität (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Tendenz), niedrigem Selbstwertgefühl und wiederkehrenden Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lemen in sozialen Beziehungen (ICD-10 F93.8), Essanfällen bei psychischer Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung (ICD-10 F50.4),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Adipositas und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterdurchschnittliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Intelli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/27/5). Er kam zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin bestünden keine zeitlichen Einschränkungen für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die hohe Anforderungen an die S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elbstorganisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, komplexe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsabläufe beinhalten, eine langanhaltende Konzentration oder eine beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere körperliche Fitness und Ausda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uer voraussetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr indessen nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/27/6 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom August 2016 bis Juli 2018 durchlief die Beschwerdeführerin in der Folge die seitens der Beschwerdegegnerin unterstützte Ausbildung zur Detailhandelsassis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentin EBA (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/59, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/85).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2018 aufgrund eines immobilisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradikulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndroms S1 links notfallmässig in der Klinik für Rheumatologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Universitätsspitals D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgenommen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/103/1). Der stationäre Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwies sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss den behandelnden Ärzten als erfreu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es habe eine Schmerzreduktion von VAS 10/10 auf 2/10 erzielt werden können. Die Beschwerdeführerin sei in gutem Allgemeinzustand am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2018 nach Hause entlassen worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/103/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Verlaufsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2019 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei unverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen stationären Gesundheitszustand fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei seit Oktober 2018 mehr belastungsabhängige Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein bestünden. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsfähigkeit von vier Stunden pro Tag für die bisherige sowie eine angepasste Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob dabei eine Verminderung der Leistungsfähigkeit vorliege, könne er nicht beantworten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/106/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnere Medizin, und F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.Sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Psychologe FSP, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Zentrum G.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten in ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beurteilung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Hausarztes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2019 die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Adipositas Grad 3 (BMI 46.4 kg/m2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Binge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Eating</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Störung (ICD-10 F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">50.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">polyzy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">stische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Ovarialsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Schmerzsyndrom links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> L5/S1 mit b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ewegungsabhängigen Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins linke Bein bis in die Kleinzehe links, paravertebralem Muskelhartspann und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Myogelosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Glutealmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> sowie einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin leide seit der Kindheit und Jugend an einem stetig steigenden Übergewicht. Bisherige Versuche, das Gewicht zu reduzieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien langfristig erfolglos geblieben. Im Vordergrund stehe jedoch eine langjährige depressive Erkrankung, die zeitweise fremdanamne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stisch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emotional instabile P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersönlichkeitsstörung diagnostiziert worden sei. Ebenfalls leide sie als Spätfolge eines Autounfalles als Kind an einem chronischen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erleben. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinflusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Stimmung, die Schlafqualität und letztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Lebensqualität zusätzlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/113/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt sich vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober bis am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2019 zur psychosomatischen Rehabilitat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ion im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehazentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/118/1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefärztin, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MU</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzärztin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht die Diagnosen einer Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Faktoren (ICD-10 F45.1) und einer mittelgradigen depressiven Reaktion (ICD-10 F32.1), einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderlinestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eines Verdachts auf dissoziative Absenzen. Als somatische Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie ferner ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmersyndrom links, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bruxismus, ein polyzystisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ovarsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine Adipositas Grad III und eine substituierte Hypothyreose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/118/1). Sie führten aus, b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Beschwerdeführerin hätten viele belastende Faktoren aus der Kindheit und der Gegenwart gefunden werden können, die als Prädiktoren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufrechterhaltende Faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Schmerzen nicht zu unterschätzen seien. Insgesamt habe sie sich im Rahmen des stationären Aufenthaltes stabilisieren können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/118/4). Sie sei vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober bis am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2019 zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig, danach werde ihr eine langsame, schrittweise Wiederein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung im Rahmen der Massnahmen der Invalidenversicherung empfohlen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/118/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die seit ihrer Beurteilung vom August 2019 (vorstehend E. 3.5) behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internistin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___ vom G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2020 zum Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Binge-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eating</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, die rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, sowie die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Die weiteren Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/129/1). Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronischen Schmerzen bis hin zu episodischen Ausfällen der Sensorik in den Extremitäten würden zu einer starken Leistungseinbusse füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Die psychische Belastung und Überlastung hätten sodann mentale Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung, Rückzug und Passivität zur Folge. Dies wirke sich bei der Arbeit durch eine generelle Leistungseinbusse und teilweise lange Ausfälle aus. Die bisherige Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei aus mediz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inischer Sicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Die Beschwerdeführerin müsse in der Lage sein, die Arbeitsposition wechseln zu können (Stehen, Sitzen). Der Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sei aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig einschätzbar. Sie gehe von einer Tätigkeit im Umfang von maximal 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem angepassten Setting aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/129/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Aktenbeurteilung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2020 die folgenden Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/134/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Borderlinestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">grenzwertige Intelligenzminderung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Schmerzsyndrom links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">, Bandscheibenvorfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">NPP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Adipositas Grad III</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> BMI 47</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den folgenden Diagnosen mass er keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Binge-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Eating</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Störung (ICD-10 F50.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diabetes Mellitus Typ 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eatosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hepatis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">polyzystisches Ovarial-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Detailhandelsassistentin durch Erschöpfung, Rückzug und Passivität einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie in einer den Beschwerden angepassten, wechselbelastenden und leichten Tätigkeit mit vermehrten Pausen seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Eintritt ins Erwerbsleben zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/ 6 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Ansicht, die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig, auf die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span></p><p></p><p><span>4.2</span><span> </span><span id="XX212"></span><span>Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span>onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span>bis</span><span> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span>kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span>suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span>tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span>den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdi</span><span>gen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span>desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra</span><span>xis</span><span>gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span>kationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Ein</span><span>holung eines</span><span> </span><span>externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span>würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span>lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest</span><span>stel</span><span>lungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/138/6 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delt es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotzdem volle Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2020 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hier fällt indes ins Gewicht, dass der RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte nie gesehen hat, was gerade im Rahmen einer psychiatrischen Begutachtung, wo dem Facharzt ein weiter Ermessensspielraum zukommt und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">persönliche Eindruck sowie die klinische Untersuchung massgeblich sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von grosser Bedeutung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_182/2020 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2020 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in psychiatrischer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderlinestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine rezidivierende depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und eine chronische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Faktoren fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bewertung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser psychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verliess er indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachgebiet der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Orthopädischen Chirurgie und Traumatologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was den Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert seiner Ausführungen deutlich verr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingert. Eine umfassende Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des psychiatrischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes durch einen Facharzt für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrie ist sodann auch den weiteren medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten nicht zu entnehmen. So verfügen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Facharzttitel für Allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für psychosomatische und psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale Medizin ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er von ihr und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich des Klinikaufenthaltes im Herbst 2019 erhobene psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Befund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschöpft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Wiedergabe von ungewürdigt geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Testresultaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/118/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem erfolgte keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob der Befund zu Beginn oder am Ende des stationären Aufenthaltes abgebildet wurde, dies wäre angesichts der während des Aufenthaltes erreichten Stabilisierung indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen relevant gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht mangelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch an einer Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit über den Zeitraum der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinaus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/118/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2020 auf eine Aktualisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des psychiatrischen Befundes verzichtete, obwohl sich ihrer Anamnese eine seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2019 eingetretene Verbesserung und Stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierung des psychischen Zustandes entnehmen lässt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es an einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich festgestellten, lückenlosen aktuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von einem feststehenden medizinischen Sachverhalt im Sinne der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ausgegangen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des komplexen Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit mehreren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von den behandelnden Ärzten teilweise unterschiedlich bewerteten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfassende Beurteilung durch einen Facharzt für Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unerlässlich, um den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die ihr - unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausklammerung allfälliger IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremder, psychosozialer Belastungsfaktoren -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbare Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen zu können.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der zu den psychiatrischen Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen hinzukommenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Adipositas Grad III sowie eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndroms, die allenfalls in einer Wechselwirkung mit den psychiatrischen Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen - ein Aspekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wozu noch keinerlei A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bklärungen erfolgt sind -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den psychischen Zustand der Beschwerdeführerin nicht isoliert, sondern im Rahmen einer polydisziplinären Begutachtung umfassend zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren erweist sich auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So ging er g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf den Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin sei in ihrer bisherigen Tätigkeit als Detailhandelsassistentin durch Erschöpfung, Rückzug und P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assivität eingeschränkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne jegliche Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung von der Einschätzung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und kam zum Schluss, dass sowohl die bisherige als auch eine angepasste Tätigkeit zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht dar, wieso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anders als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon ausging, die bisherige Tätigkeit entspreche einer angepassten T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deckt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2019, dessen Einschätzung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit allerdings ebenfalls unbegründet und zudem ohne Berücksichtigung der psychischen Beeinträchtigungen erfolgte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/106/3). Insgesamt setzte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit nur ungenügend mit den zumindest in einzelnen Punkten von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte auseinander. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wieso der Beschwerdeführerin nur noch eine wechselbelastende leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit vermehrten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pausen zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ungeklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Umfang diese Pausen notwendig sind und ob diese beim als zumutbar erachteten Pensum von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits einberech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ausführliche Begründung der Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Hinblick darauf, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumass, zu erwarten gewes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese bewirkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich keine zu Rentenleistungen berechtigende Invalidität, wenn sie keine körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen oder geistigen Schäden verursacht und nicht die Folge von solchen Schäden ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_633/2017 vom 12. Dezember 2017 E. 3.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Fall ist, kann gestützt auf die Aktenbeurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch auf die Beurteilungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann diesbezüglich nicht abgestellt werden. So begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie bereits erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht, während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit für schwierig einschätzbar hielt und von einer maximal zumutbaren Tätigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit ausging, wobei sie bei den Anforderungen an eine solche Tätigkeit vage blieb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und diese in einer von ihr unterzeichnetet Aktennotiz vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021 dahingehend relativierte, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie von einem geschützten Arbeitspatz ausgegangen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim aktuellen Aktenstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beurteilt werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">odann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch die behandelnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der somatischen und der psychischen Leiden auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht voneinander ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies erweist sich für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tsfähigkeit jedoch als erforderlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hat doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in BGE 143 V 409 und 418 erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en sind (vgl. E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies kann ohne eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgängige differenzier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e ärztliche Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung nicht erfolgen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Indikatoren lediglich einzelne Stichworte aufgeführt, ohne diese herzuleiten oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu begründen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/7). Dies genügt den Anforderungen an ein strukturiertes Beweisverfahren nicht. Hinreichende Angaben zu den massgebenden Indikatoren - namentlich zum beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - lassen sich der Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch den Berichten der behandelnden Ärzte nicht entnehmen, eine Beurteilung der Ressourcen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der systematisierten Indikatoren erweist sich daher beim aktuellen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand nicht als möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erfüllt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/134/6 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterne ärztliche Feststellungen nicht, da nicht unerhebliche Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann kann für die Beurteilung des Gesundheitszustandes ebenfalls nicht auf die Einschätzungen der behandelnden Ärzte abgestellt werden, da sich diesen weder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine fachärztliche beziehungsweise interdisziplinäre Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es lückenlosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine den bundesgerichtlichen Anforderungen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit entnehmen lässt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an einer beweiskräftigen medizinischen Grundlage, welche es ermöglichen würde, den allfälligen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung aus rechtlicher Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurteilen. Da sich der Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt somit als ungenügend abgeklärt erweist, wird die Beschwerdegegnerin angesichts des geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen haben (vgl. E. 1.5 vorstehend). Dabei drängt sich eine polydisziplinäre Begutachtung auf, da sowohl somatische als auch psychiatrische Beschwerdebilder vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und eine Gesamtbetrachtung der Wechselwirkungen zwischen den krankheitswertigen Störungen erforderlich ist. Das einzuholende Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch zu den entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Standardindikatoren zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 143 V 409, 143 V 418). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Sache zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt und vorliegend auf Fr. 700.-- festgesetzt. Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens erweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t sich das von der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Obsiegens bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Kriterien erweist sich eine Parteientschädigung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Verfügung vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dezember 2020</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> über die Leistungsansprüche der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pro </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Infirmis</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrEngesser</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>