<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00323</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">6. Februar 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich unter Hinweis auf eine Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose am 4. Oktober 2002 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 20. Februar 2003 verneinte die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, bei einem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 33 % einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/16). Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 9. August 2004 ab (Urk. 6/39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 13. Dezember 2004 wurde um Durchführung beruflicher Massnahmen ersucht (Urk. 6/40)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesem Antrag wurde mit Verfügung vom 26. Juli 2005 nicht entsprochen (Urk. 6/48). Nachdem am 11. Juli 2007 wiederum ein Gesuch um Durchführung beruflicher Massnahmen eingereicht worden war (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/51), trat die IV-Stelle darauf mit Verfügung vom 18. August 2008 nicht ein (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/72). In der Folge erhob der Versicherte Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht, welches die angefochtene Verfügung mit Urteil vom 8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2008 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese weitere Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vornehme (Urk. 6/80). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine orthopädisch-psychiatrische Begutachtung beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/86). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Einschätzung der Gutachter ging die IV-Stelle davon aus, dass der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit zu 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsfähig sei und sprach ihm mit Verfügung vom 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 mit Wirkung ab 1. April 2007 eine Viertels- und mit Wirkung ab 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2007 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 6/100-101).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2012 wurde ein ordentliches Revisionsverfahren eingeleitet, in dessen Rahmen der Versicherte angab, er arbeite seit rund einem Jahr zu 40-50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/115/2). Mit Schreiben vom 25. Februar 2013 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, er habe unverändert Anspruch auf eine halbe Invalidenrente (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/123).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2020 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/147). Die IV-Stelle zog </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszüge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem Individuellen Konto (IK) bei (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">152, 6/184) und tätigte medizinische (Urk. 6/158, 6/159, 6/169, 6/175, 6/177, 6/181) sowie erwerbliche (Urk. 6/160, 6/164) Abklärungen. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in dessen Rahmen der Versicherte Buchhaltungs- und Steuerunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen der Jahre 2017-2019 aufgelegt hatte (Urk. 6/199), setzte die IV-Stelle die bisherige halbe Rente mit Verfügung vom 12. Mai 2023 rückwirkend per Januar 2017 auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herab, per Januar 2018 hob sie die Rente gänzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf, per Januar 2019 setzte sie die Rente wiederum auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herab und beliess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Januar 2020 bei einer halben Rente, wobei sie darauf hinwies, dass diese noch geprüft werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem kündigte sie an, die zu viel ausbezahlten Rentenbeträge mittels separater Verfügung zurückzufordern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 [= 6/202]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Juni 2023 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei von einer Herabsetzung respektive Aufhebung der Rente für die Jahre 2017-2019 abzusehen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 16. August 2023 auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span>–</span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span>–</span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linea</span><span>ren Rentensystems [</span><span>K</span><span>S ÜB WE IV],</span><span> gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenansprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che aus einem Zeitraum vor dem 1. Januar 2022 zu beurteilen sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind die bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypotheti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückwirkend ab Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt die Herabsetzung oder Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Rente, wenn der Bezüger die Leistung zu Unrecht erwirkt hat oder der ihm nach Artikel 77 zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nbereich von Bedeutung (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, im Rahmen der Rentenrevision sei ein IK-Auszug eingeholt worden. Aufgrund der in den Jahren 2017-2019 erwirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafteten Einkommen sei der Invaliditätsgrad neu zu berechnen. Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit den effektiv erzielten Einkommen ergebe für das Jahr 2017 einen Invaliditätsgrad von 46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, für das Jahr 2018 einen solchen von 36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% und für das Jahr 2019 einen solchen von 41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%. Daher stehe dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer für die Jahre 2017 und 2019 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu, währenddem im Jahr 2018 kein Rentenanspruch ausgewiesen sei. Wie der Anspruch ab dem Jahr 2020 zu beurteilen sei, sei Gegenstand einer separaten Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, er habe immer nur ein Pensum von 50 % ausgeübt und damit seine Restarbeitsfähigkeit ausgeschöpft. Zwar sei im IK-Auszug in den Jahren 2017-2019 ein «Einkommen» einer GmbH aufgeführt, deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesellschafter er bis im Jahr 2014 gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses sei jedoch bei der Invaliditätsberechnung nicht anzurechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wies in seiner Eingabe drauf hin, dass die Berechnung der IV-Stelle zutreffend sei, wenn alle Einkünfte berücksichtigt würden (Urk. 1 S. 4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend einzig, ob alle in den Jahren 2017-2019 im IK-Auszug aufgeführten Einkommen als Invalideneinkommen anzurech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die IV-Stelle den Rentenanspruch für diesen Zeitraum zu Recht herabsetzte respektive aufhob. Wie es sich mit dem Rentenanspruch ab 1. Januar 2020 verhält, ist gemäss übereinstimmenden Angaben der Parteien Inhalt einer separaten Verfügung, weshalb die Frage nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allfälligen Rentenanspruch ab Januar 2020 nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet (Urk. 2 S. 3, Urk. 1 S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in den Jahren 2017, 2018 und 2019 für zwei Unternehmen Arbeitsleistungen erbracht, sei dafür entlöhnt worden und habe damit seine Restarbeitsfähigkeit voll ausgeschöpft. Die zusätzlich erhaltenen Zahlungen der GmbH, in welcher er bis zum Jahr 2014 Geschäftsführer gewesen sei, seien hingegen nicht zu berücksichtigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe dieses Unternehmen im Jahr 2014 seinem Sohn übergeben. Zwar habe er in den Jahren 2016-2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotzdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zahlungen erhalten. Dabei handle es sich jedoch nicht um eine Entlöhnung. Dem Bezug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Geldes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei keinerlei Arbeitsleistung gegenübergestanden, er sei auch in keinem Arbeitsverhältnis zum Unternehmen gestanden. Vielmehr seien ihm Boni ausbezahlt worden. Diese hätten als solche deklariert werden müssen, weil sonst die Entnahme der Beträge gegen das Verbot der Einlagerückgewähr verstossen hätte (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Handelsregister geht hervor, dass besagte GmbH im Jahr 2005 gegründet wurde. Im Jahr 2012 erfolgte eine Zweckänderung, zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einziger Gesellschafter und Geschäftsführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/192 S. 1). Im Jahr 2014 übertrug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die 200 Stammanteile seinem Sohn, welcher bis zur Übertragung an ein weiteres Familienmitglied im Jahr 2020 (Urk. 6/192 S. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit kurzem Unterbruch (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/192 S. 3-4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der GmbH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltete (Urk. 6/192 S. 2 und 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten finden sich die Buchhaltungsunterlagen der GmbH der Jahre 2017-2019. In der Erfolgsrechnung wird unter dem Konto «Löhne Handel» der Betrag, welcher im IK-Auszug des Beschwerdeführers verbucht wurde, aufgeführt (Urk. 6/199 S. 4, 6/199 S. 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/184). Der Beschwerdeführer wies zudem in den Steuererklärungen der Jahre 2017-2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkünfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser GmbH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men aus unselbständiger Erwerbstätigkeit aus (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/199 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ff.). Diese Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen lassen darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer in einem Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis zu besagter GmbH stand und dafür entsprechend entlöhnt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, er habe in keinem Arbeitsverhältnis gestanden. Er führte dazu i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n seiner Eingabe aus, es habe sich bei den Zahlungen um Boni gehandelt (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5). Der Begriff «Bonus» findet sich im Obligationenrecht nicht. Gemeint ist damit entweder eine Gratifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation im Sinne von Art. 322d OR oder ein anderer Bestandteil des Lohnes im Sinne von Art. 322 OR. In beiden Fällen gründet die Ausrichtung der Zahlung auf einem Arbeitsverhältnis. Ein solches ist Voraussetzung dafür, dass Bonus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungen ausgerichtet werden, unabhängig davon, ob diese als Gratifikationen im Sinne von Art. 322d OR oder als anderweitige Lohnbestandteile im Sinne von Art. 322 OR qualifiziert werden. Daher erscheint widersprüchlich und nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, dass sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es seien ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Boni ausbezahlt worden, ohne dass er in einem Arbeitsverhältnis gestanden habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche Bonuszahlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist rechtlich nicht möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls unklar erscheint, was er mit dem Vorbringen, die Zahlungen seien lediglich als Boni deklariert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um das Verbot der Einlagerückgewähr nicht zu verletzen, meint. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss gesetzlicher Bestimmung muss bei Gründung einer GmbH das Stammkapital voll liberiert werden (Art. 777c Abs. 1 des Gesetzes über das Obligationenrecht [OR]). Wie der Beschwerdeführer richtig ausführte, dient dieses dem Gläubiger- sowie dem Vermögensschutz der Gesellschaft, weshalb es untersagt ist, die Einlagen den Gesellschaftern zurückzuerstatten (Art. 777c Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 680 Abs. 2 OR). Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 aus der GmbH ausschied und die Stammanteile seinem Sohn über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trug, ist unklar, inwiefern in den Jahren 2017-2019 getätigte Zahlungen gegen das Verbot der Einlagerückgewähr hätten verstossen sollen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dieses kann nur gegenüber Gesellschaftern Wirkung entfalten. Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem Jahr 2014 an der Gesellschaft nicht mehr beteiligt war, ist der Hinweis auf das Verbot der Einlagerückgewähr in den Jahren 2017-2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass er selber die Zahlungen als Boni bezeichnet, diese im IK-Auszug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie in den Buchhaltungsunterlagen des Unternehmens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Einkommen aufgeführt sind (Urk. 6/184 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/199</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und er überdies die Zahlungen in den Steuererklärungen als Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wies (Urk. 6/199 S. 11 ff.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegend wahrscheinlich erstellt, dass er in einem Arbeitsverhältnis zum Unternehmen stand und ein Einkommen in dieser Höhe erwirtschaftete. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass ihm von der Arbeitslosenkasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels belegtem Lohnfluss keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitslosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtet wurden (Urk. 6/193). Vielmehr zeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Schreiben der Arbeitslosenkasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Zahlungen als Einkommen gemeldet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu erhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass er sich nun auf den Standpunkt stellt, er habe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsleistung erbracht, sondern voraussetzungslos Zahlungen erhalten, weshalb diese nicht als Invalideneinkommen zu berücksichtigen seien, ist widersprüchlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gleichem Grund verfängt auch das Vorbringen, es handle sich um einen «un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">üblichen Soziallohn», nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte die IV-Stelle ihren Berechnungen zu Recht die Einträge im IK-Auszug zu Gr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unde. Der Beschwerdeführer stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Berechnungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage und sie geben zu keinen Weiterungen Anlass.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt (E. 1.5) kann die Herabsetzung oder Aufhebung der Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ückwirkend ab Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn der Bezüger die Leistung zu Unrecht erwirkt hat oder der ihm nach Arti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">77 zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b IVV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 77 IVV sind Berechtigte, denen eine Leistung zukommt, verpflichtet, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Änderung unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, er habe seine Verdienste stets den Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen und die Löhne der Ausgleichskasse gemeldet, was auch zur Revision geführt habe. Da er immer nur ein Pensum von 50 % ausgeübt habe, habe er keine Meldung bei der IV-Stelle gemacht, dies im guten Glauben, dass er seiner Meldepflicht nachgekommen sei (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer mit diesen Ausführungen geltend machen will, er sei seiner Meldepflicht im Sinne von Art. 77 IVV nachgekommen, ist ihm entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genzuhalten, dass es nicht nachvollziehbar erscheint, weshalb er der Ausgleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse sein gesamtes Einkommen meldete, es jedoch nicht für nötig erachtete, dieses auch der IV-Stelle zur Kenntnis zu bringen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass er bei Zusprache der Rente darauf hingewiesen worden war, dass jede Änderung in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen zu melden sei (Urk. 6/101 S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit, dass er der IV-Stelle keine Meldung erstattete, obwohl er im Jahr 2017 sein Einkommen im Vergleich zum Jahr 2016 um rund 100 % steigern konnte (Urk. 6/184 S. 2), verletzte er seine Meld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht. Die IV-Stelle setzte seinen Rentenanspruch daher zu Recht rückwirkend herab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippMuraro</p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>