<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00200</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1975 geborene X.___ war ab dem 18. August 2014 als Mechaniker bei der Y.___ vollzeitlich angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Schadenmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Arbeitgeberin vom 14. Juli 2015 stürzte der Versicherte am 5. Juli 2015 mit seinem Motorrad in einer Kurve und zog sich dabei Prellungen am linken Knie und der linken Schulter sowie einen Riss an der rechten Schulter zu (Urk. 10/1). Die Suva kam für die Heilkosten auf (Urk. 10/2) und erbrachte Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen (Urk. 10/6 f. und Urk. 10/14). Ab dem 16. Juli 2015 war der Versicherte wieder zu 100 % arbeitsfähig, jedoch noch in ärztlicher Behandlung (Urk. 10/8 S. 3-4, Urk. 10/9 und Urk. 10/16). In der Folge wurde der Versicherte neurologisch untersucht und zahnärztlich behandelt. Am 1. Oktober 2015 nahm Kreisarzt med. pract. Z.___, Facharzt FMH für Chirurgie, zum Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt Stellung und führte aus, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit lägen keine somatischen Unfallfolgen mehr vor, zahnmedizinisch könne keine Beurteilung vorgenommen werden. Es sei von einem Fallabschluss Mitte Oktober 2015 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen (Urk. 10/27). Die Schulterbeschwerden persistierten jedoch weiterhin (vgl. Urk. 10/48 f.). Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ nahm am 25. und 26. Januar 2016 unter Berücksichtigung der neu eingereichten medizinischen Unterlagen erneut Stellung und hielt an seiner Beurteilung fest (Urk. 10/51 und Urk. 10/57). Nachdem Dr. med. A.___, Facharzt FMH für innere Medizin, am 23. Februar 2016 von einer Frozen Shoulder und einer Kapsulitis berichtet hatte (Urk. 10/69), nahm Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ am 24. Februar 2016 wiederum Stellung und hielt an seiner Beurteilung fest (Urk. 10/71). Am 25. Februar 2016 informierte die Suva den Versicherten darüber, dass der Fall per 11. Februar 2016 abgeschlossen werde (Urk. 10/75), woraufhin der Versicherte eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachefähige Verfügung verlangte (Urk. 10/76). Am 11. März 2016 nahm Kreisarzt Prof. Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, eine Aktenbeurteilung vor und schloss sich der bisherigen kreisärztlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung an (Urk. 10/82). Mit Verfügung vom 22. März 2016 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 11. Februar 2016 ein und verneinte einen Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen (Urk. 10/86). Am 7. April 2016 erfolgte eine weitere kreisärztliche Stellungnahme von Prof. B.___ (Urk. 10/87). Mit Eingabe vom 8. April 2016 (persönlich überbracht) erhob der Versicherte Einsprache gegen die Verfügung vom 22. März 2016 (Urk. 10/91), welche mit Entscheid vom 5. August 2016 abgewiesen wurde (Urk. 2 [= Urk. 10/94]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 13. September 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm die Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Unfallversicherung (Taggeld, Heilungs- und Reisekosten) ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber den 11. Februar 2016 hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten (Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und reichte eine Aktenbeurteilung von PD Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Abteilung Versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, vom 16. November 2016 zu den Akten (Urk. 10/108)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replicando beantragte der Beschwerdeführer in prozessualer Hinsicht die Veranlassung eines Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtens (Urk. 14). Mit Duplik vom 24. Mai 2017 hielt die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin an ihrem Antrag fest (Urk. 18), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 29. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 5. Juli 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürlichen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) und der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terner Ärztinnen und Ärzten kommt rechtsprechungsgemäss zwar nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als keine Zweifel an der Richtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwog im angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. August 2016 im Wesentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es könne auf die Beurteilungen der Kreisärzte abgestellt werden. Auch die Dres. A.___ und D.___ hätten bloss von einer fraglichen beziehungsweise möglichen Partialruptur der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette gesprochen, weshalb keine widersprüchlichen ärztlichen Ansichten vorlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Nachdem die bildgebenden Abklärungen keine strukturellen traumatischen Läsionen gezeigt hätten, sei es beim Unfall vom 14. Juli 2015 (richtig: 5. Juli 2015; beim 14. Juli 2015 handelt es sich um das Datum der Schadenmeldung) höchstens zu einer Kontusion gekommen, welche nach spätestens vier Monaten abheile. Anlässlich der Erstuntersuchung zehn Tage nach dem Unfall sei nicht von Schulterbeschwerden berichtet worden, sondern erstmals fünf Monate nach dem Unfallereignis, was ebenfalls gegen einen Kausalzusammenhang spreche. Es sei deshalb vom Erreichen des status quo sine spätestens vier Monate nach dem Unfallereignis auszugehen, weshalb eine Leistungseinstellung per 11. Februar 2016 nicht zu beanstanden sei (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 13. September 2016 vor, gemäss der fachmedizinischen Literatur könne auch eine Prellung Auslöser einer Frozen Shoulder sein. Die Beschwerden könnten auch erst Wochen nach dem Unfall auftreten. Die Unfallkausalität sei daher nicht bloss deshalb ausgeschlossen, weil in der Zeit nach dem Unfall noch keine Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden festgestellt worden seien. Die Kreisärzte hätten keine Stellung genommen zur Frozen Shoulder. Dr. E.___ habe die Unfallkausalität aber klar bejaht (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 20. Dezember 2016 verwies die Beschwerde-gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auf die von ihr nach der Beschwerdeerhebung veranlasste orthopädisch-chirurgische Beurteilung von Dr. C.___, welche nachvollziehbar und schlüssig sei (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 6. März 2017 brachte der Beschwerdeführer vor, es sei eine gerichtliche Begutachtung zu veranlassen. Es bestünden erhebliche Zweifel an den Aktenbeurteilungen der Kreisärzte Z.___ und B.___. Im Übrigen sei auch eine indirekte Unfallfolge durch eine Schonhaltung kausal. Der Sachverhalt sei unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügend abgeklärt worden, weshalb die Beschwerdegegnerin den Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz verletzt habe (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 17. August 2015 über die Erstbehandlung vom 9. Juli 2015 hielt med. pract. F.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, die Diagnosen 1) Motorradunfall mit diversen schmerzhaften Prellungen und 2) Anpassungsstörung fest. Er verneinte ossäre Läsionen unter Hinweis auf den Röntgenbefund (Urk. 10/13, vgl. auch Urk. 10/33 S. 2: „Über Schulter links Schürfwunde oberflächlich“). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme vom 1. Oktober 2015 hielt Kreisarzt med. pract. Z.___ einen Fallabschluss vier Monate nach dem Unfallereignis für angebracht, soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch sei beim Vorliegen der Diagnose „Prellungen“ nicht mehr von behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsbedürftigen Unfallfolgen auszugehen (Urk. 10/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zwischenbericht vom 24. November 2015 hielt med. pract. F.___ fest, der Beschwerdeführer klage über zunehmende Schulterbeschwerden (Urk. 10/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im radiologischen Bericht vom 26. November 2015 wurde als Hauptbefund an der linken Schulter eine Partialruptur der Infraspinatussehne am muskulotendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nösen Übergang mit Ödemzonen und diskreten Flüssigkeitskollektionen auf dieser Höhe genannt. Es bestehe keine Atrophie der Muskulatur. Im Übrigen sei die Rotatorenmanschette intakt. Es sei eine mässige ACG-Arthrose festgestellt worden (Urk. 10/38 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Leitender Oberarzt Orthopädie an der H.___, verwies in seinem Bericht vom 23. Dezember 2015 auf den soeben genannten Radiologiebericht (E. 3.4) und hielt fest, ein halbes Jahr nach dem Unfall persistiere eine deutliche Funktionseinbusse und Schmerzhaftigkeit der linken Schulter (adominante Seite). MR-tomographisch seien die Befunde jedoch weitgehend unauffällig. Eine relevante Läsion der Rotatorenmanschette sei nicht erkennbar, und auch die Bizepssehne stelle sich in den Bildern vom 26. November 2015 unauffällig dar. Er empfehle vorerst eine physiotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Betreuung zwecks Haltungskorrektur und Kräftigung der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette (Urk. 10/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 14. Januar 2016 führte Dr. G.___ aus, es sei zu einer Schmerzzunahme bei fraglicher, beginnender retraktiler Kapsulitis gekommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heutigen Untersuchung erscheine eine beginnende Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulitis wahrscheinlich. Die Einschränkung der aktiven und endgradig auch passiven Beweglichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweise dazu. MR-tomographisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien die Befunde vom 26. November 2015 weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitgehend unauffällig. Die Signalalteration in der Inf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raspinatusmuskelsehneneinheit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennbar, jedoch nicht als ursächlich für die jetzt bestehende Schmerzsymptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu betrachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r klinischen Untersuchung seien gewisse Biz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epstests ebenfalls schmerzhaft aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefallen, so dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anhand der Skizze der Konsultation vom Dezember auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine möglicherweise begle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itende, instabilitätsbedingte Biz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epsproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden (Urk. 10/49)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt med. pract. Z.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 25. Januar 2016 an seiner Beurteilung fest. Es seien nach wie vor keine unfallkausalen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen in allen bildgebenden Verfahren zu sehen (Urk. 10/51). In der Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung vom 26. Januar 2016 führte er aus, die postulierte Partialruptur der Inf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raspinatussehne könne weder von Dr. G.___ noch von ihm im MRI nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen werden. Die Funktionseinbussen im Bereich der Schulter und die Rückenschmerzen seien somit nur möglicherweise, aber nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 5. Juli 2015 zurückzuführen. Dabei sei es demnach mit überwiegender Wahrscheinlichkeit lediglich zu Kontusionen gekommen, welche nach allgemeiner Lehrauffassung nach circa vier Monaten abheilen würden (Urk. 10/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stellte in seinem Bericht vom 23. Februar 2016 die Diagnose Status nach Schulterprellung links, jetzt Frozen Shoulder und Kapsulitis. Er führte sodann aus, im November habe man eine MR-Untersuchung durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt und es zeige sich eine mögliche Partialruptur der Infraspinatussehne. Er habe den Beschwerdeführer am 17. und 23. Februar 2016 in seiner Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunde gesehen. Es zeige sich eine massiv eingeschränkte Schulterbeweglichkeit links, einer Frozen Shoulder und einer Kapsulitis entsprechend. Er habe den Beschwerdeführer an Dr. E.___ überwiesen (Urk. 10/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt med. pract. Z.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 24. Februar 2016 fest, die Aussage von Dr. A.___ ändere nichts, sei nicht zielführend und bringe keine Neuigkeiten (Urk. 10/71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, führte in seinem Bericht vom 3. März 2016 die folgende Diagnose auf (Urk. 10/78 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterkontusion links im Rahmen eines Motorradunfalles 5.7.2015 sowie Zweitereignis mit erneuter Schulterdistorsion 12/2015 mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fraglicher Partialruptur muskulotendinöser Übergang infraspinatus, ret</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">raktive Kapsulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Clavicula-Osteosynthese vor Jahren inkl. OSME </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach wahrscheinlich glenohumeraler Steroidinfiltration durch Kollege E.___ 24.2.2016 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. D.___ hielt sodann fest, die von Dr. E.___ durchgeführte Infiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion habe die Beschwerdesymptomatik verbessert, jedoch die Beweglichkeit nur unwesentlich, sodass heute nochmals das Problem der Kapsulitis definiert werde. Es werde eine physiotherapeutische Betreuung unter Durchführung von Heimübungen zur Verbesserung der eingeschränkten Schulterfunktionalität empfohlen (Urk. 10/78).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. B.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 11. März 2016 fest, die anfänglich beschriebene Läsion der Infraspinatussehne könne nicht bestätigt werden. Die Ausführungen von Dr. A.___, wonach eine mögliche Parti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alruptur vorliege, vermöchten nicht zu überzeugen. Der status quo sine sei Mitte Oktober 2015 erreicht gewesen (Urk. 10/82). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist in Erinnerung zu rufen, dass die blosse Möglichkeit eines Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhangs zwischen einem Unfallereignis und den in der Folge auftretenden Beschwerden für die Bejahung der Leistungspflicht eines Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers nicht genügt. Es gilt das Beweismass der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit. In diesem Sinne kam die Beschwerdegegnerin in Würdigung der vorhandenen Akten (E. 3) zu Recht zum Schluss, dass spätestens vier Monate nach dem Unfall vom Erreichen des status quo sine auszugehen sei, zumal sich der Beschwerdeführer beim Unfall lediglich Prellungen zugezogen habe; es kann auf die entsprechende Begründung (vgl. E. 2.1 vorne) verwiesen werden. Die Berichte der behandelnden Ärzte enthalten jedenfalls keine Aussagen über einen möglichen Kausalzusammenhang, weshalb aus diesen nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers abzuleiten ist (vgl. E. 3.1, E. 3.3-3.6, E. 3.8 und E. 3.10). Insbesondere lässt auch die Diagnose „Status nach“ keine Rückschlüsse auf das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs zu. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Argumentation nach der Formel „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht zu genügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass sich am 23. Dezember 2015 ein weiterer Unfall ereignet haben soll. Der Beschwerdeführer sei auf öli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gem Boden ausgerutscht und auf den Rücken gefallen. Die Beschwerdegegnerin schloss diesen Fall (Schaden-Nr. 23.11493.16.0) allerdings mit Schreiben vom 23. Februar 2016 ab, da bezüglich Lumbago keine Behandlungen mehr notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dig gewesen seien (Urk. 2 S. 2). Im vorliegend angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheid vom 5. August 2016 führte die Beschwerdegegnerin diesbezüglich aus, dem Vorbringen des Beschwerdeführers, die Schulterbeschwerden könnten auch durch den Unfall vom 23. Dezember 2015 verstärkt worden sein, sei entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuhalten, dass in sämtlichen Berichten diesen Unfall betreffend von lumbalen Beschwerden die Rede gewesen sei. Zudem sei seltsam, dass der Unfall vom 23. Dezember 2015 anlässlich des Arztbesuches vom gleichen Tag bei Dr. G.___ nicht erwähnt beziehungsweise im entsprechenden Bericht nicht aufgeführt worden sei (Urk. 2 S. 8). Da der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht mehr behauptete, durch den Unfall vom 23. Dezember 2015 sei es zu einer Verschlimmerung gekommen, erübrigt es sich, die entsprechenden Akten beizuziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer reichte im Beschwerdeverfahren neue Berichte ein. Dabei handelt es sich um einen Bericht von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 24. Februar 2016 (Urk. 3/4) und einen Bericht der I.___ vom 11. Juli 2016 (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ hielt in seinem Bericht fest (Urk. 3/4), an der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Shoulder bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> klinischen Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ung kein Zweifel. Der Befund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> schwer, denn im bet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">roffenen Glenohumeralgelenk seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> passiv nur noch kleinamplitudige Bewegungen möglich mit endgradig aufkommenden massiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kapselschmerzen. Zweifellos sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Schulterankylose auf die im Juli 2015 erlittene Schulterprellung zurückzuführen. Für eine intrinsische Ursache, beispielsweise eine intratendinöse Verkalkung oder f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ür Rupturen der Sehnen ergäben sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heute so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grafisch keine Hinweise. Die im Bericht (von Dr. A.___) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erwähnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Partialruptur der Infraspinatussehne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei eine intraartikuläre Steroid-Infiltration durchgeführt worden, welche bei guter Wirkung wiederholt werden könne. Die Physiotherapie sollte im Sinne einer Unterstützung ebenfalls weitergeführt werden, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dere um allfällige Kollateralschäden der Schulterankylose, die sich vor allem aus einer Überlastung der periscapulären Muskulatur ergebe, abzufangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bericht der I.___ vom 11. Juli 2016 (Urk. 3/3) wurde ausgeführt, klinisch imponiere ein subacromiales Impingement bei Verdacht auf eine traumatische Bursitis subacromialis. Zudem bestehe eine leichte Frozen Shoulder nach der Verletzung vom 5. Juli 2015. Im MRI vom 26. November 2015 sei eine leichte Infraspinatussehnen-Läsion erkennbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin legte die Akten im Beschwerdeverfahren Dr. C.___ vor. Dieser erstattete seine Beurteilung am 16. November 2016 (Urk. 10/108)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ging Dr. C.___ darin auf die Begriffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Kapsulitis, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rozen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">houlder, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines subacromialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Impingement und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bursitis subacromialis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. Da diese Ausführungen dem besseren Verständnis im vorliegenden Fall dienen, werden sie hier wiedergegeben (Urk. 10/108 S. 2 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Entität der Frozen S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">houlder, welche auch als adh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">äsive Kapsulitis bezeichnet werde, gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als eine der am häufigsten auftretenden und gleichzeitig am wenigsten verstandenen Path</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ologien des Schultergelenkes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Grundlage des phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">siologisch sehr gros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen Bewegungsumfanges dieses Gelenkes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die hauptsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich durch Weichteile, wie Sehnen und Bänder, gewährleistete Führung - im Gegensatz beispielsweise zu dem hauptsächlich knöchern geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Hüftgelenk. Die normale Funktion des Schultergelenkes ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich daher aus der Balance zwische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n zu starker Beweglichkeit (In-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stabilität) und dessen Gegenteil, also einer Minderbeweglichkeit. Eine adhäsive Kapsulitis, bildhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch als einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">frorene Schulter bezeichnet, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der häufigste Grund für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung. Diese sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> charakterisiert durch eine entzündlich bedingte Schrumpfung der Kapsel und weiterer Weichteile, welche das verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bare intraa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rtikuläre Volumen verringere. In den meisten Fällen einer F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rozen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">houlder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein zugrunde liegender Auslöser nicht erkennbar und damit die Diagnose "primär". </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Häufung einer primären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rozen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Shoulder finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich bei Personen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwischen 40 und 60 Lebensjahren. Betroffen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> meist die nicht domi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nante Seite, und die in der Liter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">atur beschriebenen Fälle würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich gehäuft links ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Davo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Fälle abgegrenzt, welche als Folge einer bekannten intrinsischen, extrinsischen oder systemischen Pathologie - und damit als sekundär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezeichnet - betrachtet wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rden. Hierunter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch Traumata</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, insbesondere, wenn diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Ruhigstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">folge. Nach Cyffka (R. Cyffka, Die adhäsive Kapsulitis des Schultergelenkes – Eine gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achterliche Herausforderung?, in: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">edizinische Sachverständige 4: S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">188-191, Gentner 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der posttraumatischen Schultersteife immer ein auslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sendes Ereignis in zeitlich fassbarem Zusammenha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ng voraus.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche sekundäre adhäsive Kapsulitis komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nach Frakturen im S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chulterbereich, Weichteilverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zungen, Schädelhirntraumen und nach Intensivtherapie mit Langzeitbeatmung vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In jedem Fall müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein Störfaktor in zeitlich fassb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arem Zusammenhang vorliegen. Im Weiteren präzisiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Cyffka, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ekundären adhäsiven Kapsulitis liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> immer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unphysiologische äussere Einw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">irkung zeitnah zum Eintritt der Schultersteife vor. Eine Brückensymptomatik mit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechenden ärztlichen Behandlungsberichten über das äussere Ereignis bis zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Eintritt der sekundären adhäsiven Kapsulitis sei zu fordern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein Impingement beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Einengung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">subacromialen Raum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und könne diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zum Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spiel durch vom Schulterdach ausgehende Behinderungen betreffen, wie knöcherne Vorsprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e (Osteophyten) an der Unterfläc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">he des Schulterdaches oder am seitlichen Schlüsselbeinende. Letztere könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Folge verschleissbedingter Veränderungen des Schultereckgelenkes sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tisch werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das Engpasssyndrom durch mechanische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Faktoren verursacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, also durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Enge bedingte Entzündung eines hier gelegenen Schleimbeutels (Bursitis subacromialis) und Behinderung der hindurch glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenden Sehne des M. supraspinatus. Ursache sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit eine Verengung eines anatomisch vorgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benen Raumes, die nicht plötzlich durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gewalteinwirkung entstehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dern die sich über ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen längeren Zeitraum entwickle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ ging schliesslich auf den vorliegend zu beurteilenden Fall ein und hielt fest, es seien durch verschiedene Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzte verschiedene Diagnosen gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kernspintomographi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch nach Untersuchung vom 26. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 eine teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Zerreissung der Rotatorenmanschette ("Partialru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ptur der Infraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne"), k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linisch nach Untersuchung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ vom 14. Januar 2016 eine Frozen S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">houl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ("beginnende Kapsulitis"), k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linisch nach Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im I.___ vom 11. Juli 2016 ein Engpasssyndrom ("sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acromiales Impingement bei Verdacht auf eine traumatische Bursitis sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acromialis"). Beschwerden im Bereich der linken Schulter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmalig in ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em ärztlichen Zeugnis vom 24. November 2015, also 4 1/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monate nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Unfallereignis vom 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015, genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Zeitnah zu dem Geschehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">also vier, respektive fünf Tage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine "Schürfung" der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Schulter bei freier Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweglichkeit dokumentiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (vgl. Urk. 10/33)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es durch das Geschehen vom 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 zu einer strukturellen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung des linken Schultergelenkes, speziell der Infraspinatussehne als Teil der Rotatorenmanschette gekommen, hätte dies zu einer sofortigen erheblichen Schmerzhaftigkeit und einem Funktionsverlust geführt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kernspintomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm vom 26. November 2015 werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von dem Schulterspezialisten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ mit Bericht vom 23. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 sorgfältig befundet: "Intakte Rotatorenmanschette. Unauffällige Muskelqualität und Quantität. Eine relevante Partialläsion im Infra- aber auch im Supraspinatussehnenbereich erkenne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ich nicht". Am 14. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Bildgebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als "weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend unauffällig" bewertet. Auch nach persönlicher Einsichtnahme i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n die vorliegenden Dokumente sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Interpretation zu stützen und die in dem radiologischen Befundbericht beschriebene "Partialruptur der Infraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne" nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachzuvollziehen. Bestätigt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphische Untersuchung am 24. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der die Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette als normal befundet und eine pathologische Auffälligkeit im Bereich der Infraspinatussehne ausdrücklich verneint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Verletzung der Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mansch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ette durch das Ereignis vom 5. Juli 2015 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/108 S. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter führte Dr. C.___ aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie erste Konsultation bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. G.___ am 23. Dezember 2015 ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausdrücklich keinen Befund einer Kapselsteifigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Erst nach Untersuchung am 14. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016, also nach inzwischen einem hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben Jahr erscheine "eine beginnende Kapsulitis wahrscheinlich". Die E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ntwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung einer sekundären Frozen Shoulder habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> primär eine unphysiologische äussere Einwirkung als Ursache zur Voraussetzung; und dies zeitnah zum Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tritt der Schultersteif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. In dem vorliegenden Fall werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zwar eine oberflächliche Schürfung im Bereich der linken Schulter angegeben, Hinweise auf eine Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ehaftigkeit oder auf pathologisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">he Untersuchungsbefunde zeitnah zu dem zur Diskussion stehenden Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht dokumentiert. Eine in der Literatur geforderte Brückensymptomatik mit entsprechenden ärztlichen Behandlungsberichten über das äussere Ereignis bis zum Eintritt der seku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ndären adhäsiven Kapsulitis sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit nicht gegeben. Eine sekundäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Frozen S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">houlder al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s Folge des Ereignisses vom 5. Juli 2015 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> daher mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit nicht eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 10/108 S. 4 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich führte Dr. C.___ aus, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in Jahr nach dem zur Diskussio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n stehenden Unfallgeschehen werde durch die Ärzte des I.___ nach Untersuchung vom 11. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 die Diagnose eines subacromialen Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ments links g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">estellt. Wie oben dargelegt, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hierunter ein Engpasssyndrom zu verstehen, welches zu schmerzhaften Veränderungen von im subacromialen Raum gelegenen ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tomischen Strukturen führen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Selbst unter der Annahme, dass die m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">it ärztlichem Zeugnis vom 24. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 erstmalig über vier Monate nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ereignis dokumentierten Schulterbeschwerden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">druck eines symptomatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">subacromialen Impingements gewesen wären, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nach dieser zeitlichen Latenz ein kausaler Zusammenhang unwahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 10/108 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___ kam in der Folge zum Schluss, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">usammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urch das Unfallereignis vom 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">is auf eine oberflächliche Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schürfung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keinen primären Verletzungen oder sekundären Folgen im Bereich der linken Schulter gekommen. Die anatomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Begebenheiten, wie sie ein Jahr später zu der Diagnose eines s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ubacromi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alen Impingements geführt hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Da es mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu keiner unfallbedingten Verschlimmerung dieses Vorzustandes gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch die Frage eines Status quo s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine oder ante nicht zu beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n des Unfallereignisses vom 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 im Bereich der linken Schulter im Sinne der oberflächlichen Hautschürfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit spätestens na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ch vier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Monaten nicht mehr vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gelegen (Urk. 10/108 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, welcher sich mit den vorliegenden Akten eingehend auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzte, schilderte anschaulich und nachvollziehbar, weshalb nicht mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit von einem Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 5. Juli 2015 und den Schulterbeschwerden links auszugehen ist. Auf seine ausführliche und umfassende Beurteilung, welche sich mit den übrigen kreisärztlichen Einschätzungen deckt, ist deshalb abzustellen. Er legte sodann auch einleuchtend dar, weshalb die Annahme von Dr. E.___, die Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik sei auf den Unfall vom 5. Juli 2015 zurückzuführen, nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeuge. Weitere Aufschlüsse sind von der Einholung eines Gerichtsgutachtens nicht zu erwarten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungseinstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Februar 2016 als rechtens, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Anspruch des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auf Taggeldleistungen oder Heilungs- und Reisekosten über diesen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt hinaus zu verneinen ist. Mangels Kausalzusammenhangs beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit besteht sodann auch kein Anspruch auf weitere Leistungen der Unfallversicherung. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>