Entscheid vom 10. Februar 2015 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, Roy Garré und Cornelia Cova, Gerichtsschreiber Miro Dangubic Parteien A. S.A., B., beide vertreten durch Rechtsanwalt Marc Hassberger, Beschwerdeführer gegen BUNDESANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin Gegenstand Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: RR.2014.310 -311 - 2 - Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: - die griechischen Behörden mit verschiedenen Rechtshilfeersuchen betreffend die Best echung von griechischen B eamten durch deutsche und russische Unternehmen bezüglich Lieferungen und Modernisierung von U-Booten des Typs 209 und 2014 sowie Lieferungen von russischen Raketen TOR M1 an die Schweiz gelangten (act. 1.3); - u.a. das Untersuchungsamt des Landgerichts Athen mit ergän zendem Rechtshilfeersuchen vom 20. Februar 2014 an die Schweiz gelangte und um Übermittlung von Beweismitteln, namentlich von Bankunterlagen , ersuchte (act. 1.3); - mit V erfügung vom 23. Juni 2014 die Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA") auf das griechische Rechtshilfeersuchen eintrat und mit Aktenbeizug vom 29. Juli 2014 die Unterlagen des Kontos Nr. 1, lautend auf A. S.A., bei der Bank C. zum Verfahren beizog (act. 1.3); - in der Folge die BA mit Schlussv erfügung vom 22. Oktober 2014 die Herausgabe der genannten Bankunterlagen verfügte (act. 1.3); - A. S.A. und B., beide vertreten durch Rechtsanwalt Marc Hassberger , dagegen mit Beschwerde vom 2 4. November 2014 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangen (act. 1); - das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") mit Vernehmlassung vom 24. Dezember 2014 beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, sofern darauf einzutreten sei (act. 15); - die B A mit Verfügung vom 22. Januar 2015 ihre Schlussverfügung vom 22. Oktober 2014 widerrief (act. 17), weswegen die Beschwerdeführer die Beschwerde mit Schreiben vom 6. Februar 2015 zurückzogen (act. 20); - das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde al s erledigt abzuschreiben ist; - der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten zu tragen hat (s. zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2013.276 vom 27. März 2014); - 3 - - vorliegend ausnahmsweise auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten (Art. 63 Abs. 1 2. Satz VwVG) und der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- den Beschwerdeführern zurückzuerstatten ist. - 4 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Die Verfahren RR.2014.310-311 werden zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt abgeschrieben. 2. Auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr wird verzichtet. 3. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, den Beschwerdeführern den geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 5'000.-- zurückzuerstatten. Bellinzona, 11. Februar 2015 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Vorsitzende: Der Gerichtsschreiber: Zustellung an - Rechtsanwalt Marc Hassberger - Bundesanwaltschaft - Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe - 5 - Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn Tagen nach der Eröff nung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bed eutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).