<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2008 bis 2011 (BFI-Botschaft 2008-2011) dem Parlament einen jährlichen Kredit von 30 Millionen Franken für die Forschung sowie den Technologietransfer auf dem Gebiete der Wärmepumpen zu beantragen und diese Mittel in den Budgets ab dem Jahre 2008 einzustellen. Das entsprechende Programm soll als Modell einer zukunftsweisenden Public Private Partnership konzipiert werden, bei welchem sich die Stromwirtschaft sowie die produzierende Industrie angemessen beteiligen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die CO2-Intensität der Schweiz im Bereich Heizung und Warmwasser liegt sehr hoch, da etwa 80 Prozent der Bedarfsdeckung durch fossile Brennstoffe erfolgt. Fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Landes werden durch Gas- und Ölkessel verursacht. Das Potenzial des Ersatzes durch Wärmepumpen ist beachtlich.</p><p>Die Wärmepumpen-Technologien sind heute reif und werden mit zunehmendem Erfolg eingesetzt: Im 2006 wurden 16 300 Gaskessel, 15 800 Wärmepumpen und 13 200 Ölkessel installiert. Die heutige beste Effizienz von Wärmepumpen kann allerdings noch verdoppelt werden. Angesichts der künftigen Rolle der Wärmepumpen als dominierende Heizungsart ist die weitere Verbesserung erwünscht.</p><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2007 zur Energiestrategie Schweiz eine 4-Säulen-Politik beschlossen, die auf den Pfeilern Energieeffizienzmassnahmen, Förderung der erneuerbaren Energien, Energieaussenpolitik sowie Grosskraftwerke beruht. Der Bundesrat erteilte dem UVEK den Auftrag, bis Ende 2007 Aktionspläne zu Energieeffizienzmassnahmen in allen Bereichen sowie zur Förderung der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Der Bundesrat wird Ende 2007 nach Vorliegen dieser Aktionspläne über Art und Umfang der zu treffenden Massnahmen entscheiden. Das UVEK wird im Rahmen der Erstellung der Aktionspläne auch Massnahmen gemäss dem Inhalt der vorliegenden Motion prüfen. Da also die Entscheidungen über die einzelnen Massnahmen noch ausstehen, kann sich der Bundesrat zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht darauf festlegen und lehnt aus diesem formalen Grund die Motion ab.</p><p>Bei einer allfälligen Annahme der Motion wird der Bundesrat im Zweitrat beantragen, den Vorstoss in einen Prüfungsauftrag abzuändern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.