<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01049</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___, Mutter von zwei minderjährigen Kindern, war im Unternehmen ihres Ex-Ehemannes (Y.___) tätig, über das im Jahr 2014 der Konkurs eröffnet wurde, wobei das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt wurde. Seither war sie nicht mehr erwerbstätig. Am 17. September 2015 meldete sie sich unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die IV-Stelle tätigte in der Folge medizinische Abklärungen und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 23. März 2016 die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/15). Im Rahmen des Einwandverfahrens holte die IV-Stelle eine weitere Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) ein (Urk. 7/30 S. 2) und verneinte mit Verfügung vom 16. August 2016 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/32 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 19. September 2016 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. März 2016 eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei sie psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch begutachten zu lassen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Bewil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 24. Oktober 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>ti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>ma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in </span><span>einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anerkennung eines renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">giger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die Abklärungen hätten ergeben, dass keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege, welche die Arbeitsfähigkeit längerfristig einschränke. Die Arbeitsunfähigkeit sei auf eine psychosoziale Belastungssituation zurückzuführen. Aufgrund der Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte des Z.___ könne am ehesten von einer Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit längerer depressiver Reaktion ausgegangen werden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, die Beurteilung des RAD könne vor dem Hintergrund der Befunde und Diagnosen, die von allen Ärzten übereinstimmend erhoben worden seien, nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen werden. Der RAD habe im Abklärungsverfahren keine eigene Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung durchgeführt. Gemäss RAD sei die depressive Erkrankung nur auf psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale Belastungsfaktoren zurückzuführen. Diese Einschätzung werde jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht weiter begründet. Auch wenn die Möglichkeit bestehe, dass psychosoziale Belastungsfaktoren unter anderem Auslöser für das Entstehen der psychischen Erkrankung gewesen seien, so könnten sie nach vier Jahren erfolgloser thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer und medikamentöser Behandlung keinesfalls mehr als einzige Ursache für den schlechten Gesundheitszustand gelten. In Anbetracht der lang-jährigen depressiven Erkrankung und der fehlenden Besserung des Zustandes sei basierend auf den Berichten der behandelnden Ärzte insgesamt davon aus-zugehen, dass sie in ihrem heutigen Zustand nicht mehr arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 8 ff.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin ein Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vorliegt, der sie derart in der Erwerbsfähigkeit einschränkt, dass sie Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise, ob diese Frage gestützt auf die vorliegenden Akten beurteilt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z.___ vom 3. März 2015 betreffend die stationäre psychiatrische Behandlung vom 3. Februar bis 3. März 2015 wurde die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (F32.2) gestellt (Urk. 7/10 S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei am 3. Februar 2015 durch ihre Hausärztin Dr. A.___ zur Krisenintervention und stationären Behandlung bei schwerer depressiver Symptomatik eingewiesen worden (Urk. 7/10 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die antidepressive medikamentöse Behandlung mit Cipralex sei auf 20 mg Tagesdosis gesteigert worden. Zusätzlich sei wegen ausgeprägtem Gedanken-kreisen und Schlafstörungen Zyprexa (Olanzapin) begonnen und bis auf 10 mg Tagesdosis aufdosiert worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während des gesamten stationären Aufenthaltes habe sich die Beschwerdeführerin dennoch gedanklich haftend an der ehelichen Trennungsproblematik gezeigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies provoziere immer wieder Krisen, in Gesprä-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sei die Beschwerdeführerin regelhaft in Tränen ausgebrochen. Sie sei häufi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g sehr traurig und niedergeschlagen und wenig hoffnungsvoll. Während eines Belastungsurlaubes am 27. Februar 2015 sei es zu Hause zu einem „Nervenzu-sammenbruch" gekommen, schliesslich habe sich die Beschwerdeführerin mit der Sanität wieder in die Klinik bringen lassen. Sie habe angegeben, dass sie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">extreme Kränkung erfahren habe, als sie beim Sozialamt um Geld habe bitten wollen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Von Suizidalität sei sie während der stationären Behandlung stets distanziert gewesen. Eine Akzeptanz der Geschehnisse und der Blick nach vorn seien für sie aktuell kaum möglich. Der einzige erfüllende Lebensinhalt seien derzeit ihre Kinder. Am 3. März 2015 habe sie sich ausreichend stabil für einen Austritt nach Hause gefühlt und diesen auch gewünscht, um wieder bei ihren Kindern sein zu können. Die Beschwerdeführerin sei im Kontakt zurückhaltend. Sie habe wenig Kontakt zu Mitpatienten und Personal aufgebaut, was vermut-lich teils auch in der Sprachbarriere begründet gewesen sei. Sie habe sich häufig sehr klagsam und vom Affekt niedergeschlagen und verzweifelt präsentiert. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie gehäuft das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber den Gescheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen um ihren Mann und im Umgang mit dem Sozialamt ausgedrückt (Urk. 7/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z.___ vom 29. Juni 2015 betreffend die stationäre psychiatrische Behandlung vom 19. bis 31. März 2015 wurde als Diagnose eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (F32.2) genannt (Urk. 7/10 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, nach Zuweisung durch Dr. B.___ aufgrund einer schweren depressiven Episode sei die Beschwerdeführerin freiwillig zur statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären Krisenintervention eingetreten (Urk. 7/10 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorbestehende antidepressive Medikation mit Cipralex sei unverändert fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt worden. Gegen quälendes Gedankenkreisen habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sequase 25 mg zur Nacht sowie zusätzlich bei Bedarf erhalten. Die vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehende Medikation mit Lorazepam sei auf 1 mg pro Tag beschränkt worden. Die Medikation wirke sich schlafregulierend und stimmungsstabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend aus und sei von der Beschwerdeführerin ohne relevante Nebenwirkungen vertragen worden. Die Einbindung der Beschwerdeführerin in das multimodale Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konzept sei aufgrund der sprachlichen Verständigungsprobleme etwas erschwert gewesen. Sie habe jedoch mehrheitlich regelmässig und motiviert an den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">botenen Fachtherapien teilgenommen. Sie habe so eine Tagesstruktur aufbauen können. Es seien ressourcenaktivierende und psychoedukativ orientierte suppor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Einzelgespräche mit der Pflegeperson und der zuständigen Stationsärztin erfolgt. Bezüglich der wiederkehrenden Panikattacken habe sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zunächst sehr hilflos gezeigt und auf der Station habe sie einmalig ein ausgeprägtes Bild einer Hyperventilationstetanie gezeigt. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei ausgiebig bezüglich Atemtraining instruiert worden und habe dies mehrmals täglich trainiert. Es sei ihr so im Verlauf gelungen, die Panikattacken besser zu kontrollierten. Urlaube über das Wochenende habe sie wiederholt – mit Unterstützung durch ihre Töchter - in Anspruch genommen und gut bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Insgesamt sei es ihr schwergefallen, einen nur kurzen stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt und eine anschliessende ambulante Behandlung zu akzeptieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des dysfunktionalen Verhaltens sei eine längere stationäre Behandlung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Gefahr eines zunehmenden Hospitalismus als kontraproduktiv erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Während des stationären Aufenthaltes sei sowohl ein ambulanter Anschlusstermin bei Dr. B.___ als auch die ambulante Unterstützung durch eine psychiatrische Spitex organisiert worden. Nach Aufgleisung der eng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maschigen ambulanten Anbindung sie am 31. März 2015 in gebessertem psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Zustandsbild entlassen worden (Urk. 7/10 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z.___ vom 26. November 2015 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend den stationären Aufenthalt vom 5. September bis 2. Oktober 2015 wurden als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Episode (F33.1) sowie eine Persönlichkeitsakzentuierung Cluster C (Z73) genannt (Urk. 7/10 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, der Eintritt sei per Fürsorgerische Unterbringung (FU) bei suizidaler Kommunikation vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung und einer psychosozialen Belastungssituation erfolgt. Im statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Setting habe sich die Beschwerdeführerin schnell von suizidalen Gedanken distanzieren können. In der Folge hätten vor allem Ein- und Durchschlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, Antriebsarmut, Affektarmut und betont dramatisches Verhalten wie etwa Attacken von Hyperventilation, starkem Weinen und Zittern imponiert. Einen Anhalt für psychotisches Erleben habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Die vorbestehende Medikation aus Cipralex und Seroquel sei ergänzt worden, um einerseits die Schlafqualität zu bessern und andererseits eine Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stabilisierung und Augmentation der antidepressiven Wirkung von Cipralex herbeizuführen. Daraufhin habe sich eine graduelle Besserung der Schlafs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe zunehmend affektiv aufhellbar und im Kontakt zu Mitpatienten oft fröhlich und mitteilsam gewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie sei in das multimodale komplementäre Therapieangebot mit Ergo-, Bewegungs- und Kunsttherapie integriert worden. Trotz unregelmässiger Teilnahme habe dies zu einer Tagesstrukturierung beigetragen und ihr geholfen, Strategien im Umgang mit Paniksymptomen und Hilflosigkeit zu erlernen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei dennoch die Tendenz aufgefallen, Anforderungen aus dem Weg zu gehen und den Aufenthalt in erster Linie als Rückzug von alltäglichen Aufgaben zu nutzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus diesem Grund sähen sie eine weitere ambulante psychotherapeutische Behandlung mit Schwerpunkt auf der Stärkung von Selbstwirksamkeit als bedeutend, um einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiteren Verstärkung regressiver Verhaltensweisen entgegenzuwirken (Urk. 7/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin der Beschwerdeführerin, Dr. med. A.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 24. November 2015 zuhanden der IV-Stelle als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine schwere depressive Episode (F32.2) und attestierte eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % (Urk. 7/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin C.___, Fachärztin orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie, hielt in ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2016 fest, den Berichten des Z.___ zufolge bestehe eine erhebliche psychosoziale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungssituation durch Trennung vom Ehemann, finanzielle Sorgen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung. Die Klinik berichte, auf der Station sei die Tendenz aufgefallen, Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen aus dem Weg zu gehen und den Aufenthalt in erster Linie als Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug vom Alltag zu nutzen (Bericht vom 26. November 2015). Es sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin schwergefallen, einen nur kurzen stationären Aufenthalt zu akzeptieren (Bericht vom 29. Juni 2015). Im Kontakt zu Mitpatienten sei sie oft fröhlich und mitteilsam (Bericht vom 26. November 2015). Die Diagnose einer rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">divierenden depressiven Störung F33.1 sei angesichts des kurzen Verlaufs und der mitgeteilten Befunde nicht nachvollziehbar. Aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht handle es sich um eine Anpassungsstörung bei psychosozialer Belastungssituation. Es sei kein dauerhafter Gesundheitsschaden ausgewiesen (Urk. 7/14 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 20. Juli 2016 aus, im psychopathologischen Befund des Arztberichtes von med. pract. E.___ (Z.___) vom 26. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 seien keine Symptome festgehalten, die für optische oder akustische Halluzinationen sprächen. Die Symptome würden einzig aufgrund von Angaben der Beschwerdeführerin beschrieben. Im selben Arztbericht werde festgehalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Medikation eine Zustandsbesserung eingetreten sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin sei im Kontakt mit Mitpatienten oft fröhlich und mitteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam. Wie die beschriebenen Therapien bei Sprachschwierigkeiten hätten durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden können, sei nicht nachvollziehbar. Aufgrund des Arztberichts des Z.___ könne am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehesten von einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (F43.21) ausgegangen werden, da die Auslöser ausschliesslich psychosozialer Natur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien. Vor dem Problem mit dem Ehemann seien keine depressiven Symptome vorhanden gewesen. Warum die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gestellt worden sei, könne nicht klar nachvollzogen werden. Grundsätzlich habe eine Anpassungsstörung eine gute Prognose. Allerdings könne eine psychiatrische Behandlung bei einer Gynäko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">login nicht als adäquat angesehen werden. Ein Gesundheitsschaden, der sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">länger anhaltend auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, sei nicht ausgewiesen (Urk. 7/30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass zwischen Februar und Oktober 2015 drei stationäre Behandlungen im Z.___ wegen depressiven Störungen stattfanden. In den Berichten vom 3. März und 29. Juni 2015 wurde die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome und im Bericht vom 26. November 2015 diejenige einer rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, gestellt. Für die Zeit vor dem Eintritt im Februar 2015 und nach dem Austritt im Oktober 2015 sowie zwischen den stationären Aufenthalten liegen keinerlei Verlaufsberichte behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnder Psychiater vor, obwohl aus den Berichten des Z.___ hervorgeht, dass sich die Beschwerdeführerin ambulant behandeln liess. Dass die Beschwerdeführerin bereits seit 2012 an einer depressiven Erkrankung leiden und sich deswegen in medikamentöser und therapeutischer Behandlung befunden haben sollte, wie sie geltend macht (Urk. 1 S. 7), ist nicht akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kundig. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde lediglich von der Hausärztin Dr. A.___ attestiert. Eine fachärztliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit liegt hingegen nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht des Z.___ vom 3. März 2015 geht hervor, dass sich die Beschwerdeführerin w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ährend des gesamten stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes gedanklich haftend an der ehelichen Trennungsproblematik gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass sie eine extreme Kränkung erfahren habe, als sie beim Sozialamt um Geld habe bitten wollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egenüber den Geschehnissen um ihren Mann und im Umgang mit dem Sozialamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehäuft das Gefühl der Hilflosigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedrückt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/10 S. 17). Den Berichten des Z.___ ist weiter zu entnehmen, dass eine längere stationäre Behandlung a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund des dysfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionalen Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Gefahr eines zunehmenden Hospitalismus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">produktiv erachtet worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (Urk. 7/10 S. 9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei die Tendenz aufgefallen, Anforderungen aus dem Weg zu gehen und den Aufenthalt in erster Linie als Rückzug von alltäglichen Aufgaben zu nutzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/10 S. 3). Auf die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale Belastungssituation wird in sämtlichen Berichten hingewiesen, ohne diese jedoch kritisch abzugrenzen. Gestützt auf die Berichte des Z.___ geht RAD-Ärztin D.___ von einem reaktiven Geschehen aus, da die Auslöser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich psychosozialer Natur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Medikation sei eine Zustandsbesserung eingetreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es könne am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehesten von einer Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit längerer depressiver Reaktion (F43.21) ausgegangen werden. Warum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung gestellt worden sei, könne nicht klar nachvollzogen werden (Urk. 7/30 S. 2 f.). Die RAD-Ärztin stellt sich zwar auf den Standpunkt, dass die Herleitung der vom Z.___ gestellten Diagnosen nicht nachvollziehbar sei, nimmt aber selbst auch nicht lege artis eine Diagnosestellung vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder ein damit vergleichbarer psychischer Leidenszustand besteht, welchem gegenüber einem reaktiven inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsfremden Geschehen auf psychosoziale Belastungen selbständige Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zukommt, kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beurteilt werden. Es liegt weder eine nachvollziehbare Diagnosestellung vor noch sind den Akten schlüssige medizinische Ausführungen zu entnehmen, die eine zuverlässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erlauben würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass gestützt auf die aktuelle Aktenlage der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin nicht beurteilt werden kann. Die Beschwerdegegnerin hat den psychischen Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ungenügend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt. Sie hat ausserdem keine Abklärungen über die Erwerbssituation der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin getätigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene Verfügung ist daher aufzuheben und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sache zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vornahme ergänzender Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Erwägungen sowie zur anschliessenden neuen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und, da die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen gilt (BGE 137 V 57 E. 2.2), ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Parteientschädigung, die in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) und § 7 der Verordnung über die Gebüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebVSVGer) auf Fr. 1’500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtspflege als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die angefochtene Verfügung vom</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">16. August 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p></p></div> </div></body></html>