<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-05-24-8C_18-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>8C_18/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Mai 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Heine, Viscione, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Schüpfer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Rente), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. November 2017 (VBE.2017.426). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Der 1964 geborene A.________ war seit dem 13. Juni 2005 bei der Genossenschaft B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unter anderem gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 25. April 2013 zog er sich beim Sturz von einem Dreitritt eine vollständige Ruptur der Supraspinatussehne rechts zu. Die Suva erbrachte Versicherungsleistungen. Für die verbliebenen Unfallfolgen in Form einer Bewegungseinschränkung und belastungsabhängigen Schmerzen bei einem Status nach zweimaliger Rotatorenmanschettenrekonstruktion (kreisärztliche Untersuchung vom 29. August 2016), sprach die Suva dem Versicherten nach Fallabschluss eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 18 % ab 1. Dezember 2016 zu (Verfügung vom 14. Dezember 2016). Die Dagegen erhoben Einsprache wies sie mit Entscheid vom 20. April 2017 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die hiegegen geführte Beschwerde mit Entscheid vom 14. November 2017 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ lässt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine Rente basierend auf einem höheren Invaliditätsgrad zuzusprechen. Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz beziehungsweise - subeventualiter - an die Beschwerdegegnerin zur Einholung eines Gutachtens mit anschliessender Neubeurteilung der Angelegenheit zurückzuweisen. </div> <div class="para">Die Suva schliesst auf Abweisung der Beschwerde; das kantonale Gericht und das Bundesamt für Gesundheit verzichten auf eine Stellungnahme. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/95" type="start"></artref>Art. 95 und 96 BGG</span><artref id="CH/173.110/96" type="end"></artref> erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Immerhin prüft es, unter Berücksichtigung der allgemeinen Rüge- und Begründungspflicht im Beschwerdeverfahren (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen, falls allfällige weitere rechtliche Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=07.05.2018&amp;to_date=26.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-234%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page234">BGE 141 V 234</a> E. 1 S. 236<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=07.05.2018&amp;to_date=26.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-274%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page274">138 I 274</a></span> E. 1.6 S. 280). Es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=07.05.2018&amp;to_date=26.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-384%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page384">BGE 135 II 384</a> E. 2.2.1 S. 389; s. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=07.05.2018&amp;to_date=26.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-102%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page102">BGE 134 III 102</a> E. 1.1 S. 104 f.). </div> <div class="para">Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (<span class="artref">Art. 97 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/105/3" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine höhere als die ihm zugesprochene Invalidenrente verneinte. Die für die Beurteilung erforderlichen gesetzlichen und von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grundlagen legte die Vorinstanz zutreffend dar. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Die Vorinstanz erachtete die medizinischen Unterlagen hinsichtlich der unfallbedingten Restbeschwerden und der daraus resultierenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit als schlüssig. Sie stützte sich dabei namentlich auf den Bericht über die kreisärztliche Untersuchung der Dr. med. C.________, Fachärztin für Chirurgie, vom 29. August 2016 und das darin umschriebene Zumutbarkeitsprofil. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen die auf einer nachvollziehbaren und umfassenden medizinischen Aktenlage basierende vorinstanzliche Feststellung nicht als unzutreffend erscheinen zu lassen. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, eine willkürliche Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu monieren, weil dieses weder eigene medizinische Abklärungen getroffen, noch die Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen habe. Die Vorinstanz hat sich eingehend mit den medizinischen Arztberichten, die nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. August 2016 verfasst wurden, auseinandergesetzt. Sie stellte dabei fest, dass sich gemäss der Magnetresonanz-Untersuchung vom 28. November 2016 und dem Sprechstundenbericht des Dr. med. D.________, Oberarzt Orthopädie der Klinik E.________, vom 29. November 2016 sowie dessen Bericht vom 8. März 2017 der medizinische Sachverhalt seit der Untersuchung der Kreisärztin im August 2016 nicht verändert habe und die im kreisärztlichen Untersuchungsbericht attestierte volle Arbeitsfähigkeit in einer klar definierten, behinderungsangepassten Tätigkeit nach wie vor überzeuge. Da kein medizinisches Zeugnis über eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vorliegt, kann der Abklärungsbericht der Kreisärztin Dr. med. C.________ vom 29. August 2016 auch im Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides vom 20. April 2017 als aktuell bezeichnet werden. Die Einschätzung der Kreisärztin Dr. med. C.________ einerseits und des behandelnden Orthopäden Dr. med. D.________ andererseits differieren denn auch nur im Ausmass der attestierten Arbeitsfähigkeit. Letzterer begründet nicht, weshalb diese in einer angepassten Tätigkeit nur 60 % betragen soll. Er bezieht seine Einschätzung denn auch ausschliesslich auf die Tätigkeit als Kurier, welche der Beschwerdeführer im genannten Ausmass ausübt. Zu Recht verweist das kantonale Gericht auch darauf, dass Dr. med. D.________ am 29. November 2016 noch eine Arbeitsfähigkeit von 100 % attestierte und bloss drei Monate später - ohne dass sich in medizinischer Hinsicht etwas verändert hätte - nur noch eine solche von 60 % als zumutbar erachtete. Angesichts dieses Umstandes durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass sich die Beurteilung des behandelnden Arztes offensichtlich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abstützte. Im Übrigen kann dazu auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Die Vorbringen in der Beschwerde sind somit nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Beurteilung der Kreisärztin zu wecken, zumal diese mit der übrigen Aktenlage in Einklang stehen. Die Vorinstanz durfte daher in antizipierter Beweiswürdigung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=07.05.2018&amp;to_date=26.05.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page229">BGE 136 I 229</a> E. 5.3 S. 236) auf zusätzliche Abklärungen verzichten. Eine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, ist darin ebenso wenig zu sehen wie eine in medizinischer Hinsicht unvollständige Sachverhaltsfeststellung. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die offensichtlich unbegründete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> - mit summarischer Begründung unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/109/3" type="start"></artref>Art. 109 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/102/1" type="end"></artref>) - erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 24. Mai 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Schüpfer </div> </div></body></html>