<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00447</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Langone</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. November 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röschibachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 26, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1993, meldete sich am 12. Juni 2020 unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf Rückenschmerzen und Depressionen sowie eine bipolare Störung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/13). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte mit Verfügung vom 13. April 2021 einen Leistungsanspruch (Urk. 8/35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte meldete sich am 18. Mai 2022 (Urk. 8/36) wegen einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung seines Gesundheitszustands neu unter Hinweis auf Panikattacken, soziale Phobien und Schlafapnoe erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen. Nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/54, Urk. 8/56, Urk. 8/63) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Juli 2023 einen Leistungsanspruch des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte erhob am 11. September 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Juli 2023 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, es seien weitere medizinische Abklärungen in die Wege zu leiten und es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2023 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer mit Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung vom 12. Oktober 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und jener des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts I 659/04 vom 9. Februar 2005 E. 1.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei einer Neuanmeldung der versicherten Person bei der IV-Stelle sind die Revisionsregeln demnach analog anwendbar (BGE 141 V 585 E. 5.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 133 V 108 E. 5.2, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_317/2022 vom 7. September 2022 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 2 ATSG). Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflicht der Versicherten respektive der Parteien beschränkt (Art. 28 und Art. 43 Abs. 2 ATSG), vor allem in Bezug auf Tatsachen, die sie besser kennen als die (Verwaltungs- oder Gerichts-) Behörde und welche diese sonst gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben könnte (BGE 122 V 157 E. 1a; Urteil des Bundesgerichts 9C_341/2020 vom 4. September 2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 138 V 86 E. 5.2.3 und 125 V 193 E. 2; vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p><span> </span><span>Der Untersuchungsgrundsatz </span><span>schliesst</span><span> die Beweislast im Sinne einer Beweisfüh</span><span>rungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen geblie</span><span>benen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs</span><span>grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_765/2020 vom 4. März 2021 E. 3.2.2 mit Hinweis auf BGE 144 V 427 E. 3.2). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständig</span><span>keit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen </span><span>Abklärungsmassnahmen</span><span> noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_257/2018 vom 24. August 2018 E. 3.3.2 mit Hinweis).</span></p><p><span>1.6</span><span id="VV037"></span><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist,</span><span id="CURSOR"></span><span> in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver</span><span>fügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1</span><span>0. </span><span>Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus (Urk. 2), dass keine gesundheitliche Einschränkung vorliege. Es sei kein anhaltendes psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Leiden ausgewiesen (S. 2). Es sei dem Beschwerdeführer zumutbar, einer Tätigkeit vollzeitig nachzugehen und dabei ein rentenausschliessendes Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men zu erzielen. Der Anspruch auf IV-Leistungen (berufliche Massnahmen und IV-Rente) sei daher nicht gegeben (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 2), wenn Arztberichte zu wenig konkret formuliert seien und sich deshalb Fragen ergäben, könne nicht per se ein Gesundheitsschaden verneint werden. Vielmehr sei es Aufgabe der Beschwerdegegnerin, den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären und ergänzende medizinische Informationen einzuholen. Dies sei vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend unterlassen worden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass aufgrund von Widersprüchen und Unklarheiten das Leistungsbegehren abgelehnt worden sei. Immerhin werde klar von einem seit dem Jahr 2020 verschlechterten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand gesprochen. Bei Vorliegen unvollständiger medizinischer Berichte für einen Leistungsentscheid sei die Beschwerdegegnerin in der Verantwortung, beispielsweise eine Begutachtung oder eine RAD-Untersuchung in Auftrag zu geben (S. 7). Insbesondere bei psychischen Erkrankungen sei es nicht annehmbar, das Vorliegen von Diagnosen und Einschränkungen, welche die Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">personen schilderten, ohne persönlichen Untersuch in Frage zu stellen (S. 7-8). Es werde weiterhin der Standpunkt vertreten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten Leistungsablehnung verschlechtert habe und eine IV-relevante Arbeitsunfähigkeit vorliege (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 17. Juli 2023 (Urk. 2) im Sinne eines Revisionsgrundes verschlechtert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichszeitpunkt im vorliegenden Neuanmeldeverfahren (Neuanmeldung vom 18. Mai 2022, Urk. 8/36) bildet die rechtskräftige Verfügung vom 13. April 2021 (Urk. 8/35), welche sich in medizinischer Hinsicht auf die Beurteilung des regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte, wonach gemäss Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorlag (Urk. 8/32/4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Lumbago: leichte Skoliose und Hyperlordose der LWS, Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gangsanomalie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbalisiertem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> S1-Wirbel</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Zügelmann betrage ab 1. Dezember 2020 50 % aufgrund der reduzierten Belastbarkeit des Achsenske</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letts. Leichte Tätigkeiten in Wechselbelastung mit der Möglichkeit zum Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen seien medizinisch-theoretisch zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Panikstörung sei ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Eine psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behandlung werde seit Juni 2019 nicht mehr durchgeführt. In einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/32/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht unterzeichneten IV-Arztbericht vom 8. Juni 2022 (Urk. 8/42), gemäss Aktenverzeichnis der Beschwerdegegnerin eingereicht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (irrtümlich als Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezeichnet) des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Zürich, werden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten respektive ausgeführt, dass diese Störungsbilder behandelt würden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (F32.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Angststörung (F41.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosen seien im Sommer 2021 gestellt worden. Der Beschwerdeführer sei seit März 2021 bei ihnen wöchentlich in Behandlung (S. 2). Er lebe in ständiger Angst. Eine richtige Ausbildung habe er nie abgeschlossen. 2018 habe er die erste grosse Panikattacke erlebt, er sei schnell nervös und fühle sich unwohl. Sie behandelten ihn mit Quetiapin gegen sein Gedankenkreisen und seine schizoiden Episoden im Rahmen der Depressionserkrankung. Die Nebendiagnose Panikstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung habe sich ausgeweitet zu einer generalisierten Angststörung mit einer sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alen Phobie und Panikattacken. Die Rückenprobleme sähen sie als psychosoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Schmerzen mit kausaler Muskelverspannung aufgrund verkrampfter Haltung bei Angst und Panik. Als objektive Befunde seien im SCL-90 Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastungen in den Bereichen phobische Angst, paranoides Denken, Depressivität, Unsicherheit in Sozialkontakten und Fremdheit ermittelt worden. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zeige einen Mangel an Freude, ausgeprägte Traurigkeit, deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Scham und Schuld. Stolz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlebe er nicht. Seine Lebenssituation sei geprägt durch Sorgen um die Finanzen und Gesundheit (S. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe versucht, Selbstmedikation mit THC durchzuführen, habe aber seinen Konsum eingestellt. Es liege keine Arbeitsfähigkeit vor. Selbst eine rudimentäre Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung bei der Grünflächenpflege über das Sozialamt habe der Beschwerdeführer nicht geschafft, weshalb sie eine Rente als sinnvoll sähen (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Allgemeinmedizin, führte im Bericht vom 9. Juni 2022 (Urk. 8/44) aus, dass sich seit dem letzten Bericht vom 3. Januar 2021 keine relevanten Änderungen ergeben hätten. Bei chronischen Rückenschmerzen und fehlender Motivation des Beschwerdeführers (verpasste Termine beim Orthopäden und beim Physiotherapeuten) sei eine Wiedereingliederung schwierig (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im von der Beschwerdegegnerin im auf dem Weg der Amts- und Verwaltungshilfe eingeholten (Urk. 7/47) Abklärungsbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) vom 4. Februar 2009 (Urk. 8/49) wurde ausgeführt, dass die Verdrängung des massiven Alkoholkonsums und des exzessiven Gebrauchs von Cannabis des Beschwerdeführers problematisch seien (S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 3. März 2023 (Urk. 8/53/3-4) aus, dass der Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Juni 2022 unklar sei. Ein psychopathologischer Befund nach AMDP sei nicht beschrieben worden und damit seien die gestellten Diagnosen nicht nachvollziehbar. Dem Bericht könne nicht gefolgt werden, er sei unplausibel. Die beschriebene psychiatrische Problematik könne in keiner Art und Weise nachvollzogen werden. Eine 2009 genannte Suchtproblematik und Disso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zialität sei nicht ausgeführt worden. Insgesamt sei aktuell kein anhaltendes psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Leiden ausgewiesen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in einer Stellungnahme zu Händen der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertreterin des Beschwerdeführers vom 24. Mai 2023 aus (Urk. 8/61), dass beim Beschwerdeführer eine schwere depressive Episode aktuell ohne psychotische Symptome (F32.2) vorliege. Weiter sähen sie eine Panikstörung (F41.0) und betrachteten differenzialdiagnostisch eine generalisierte Angststörung (F41.1). Im psychischen Befund nach AMDP sähen sie keine Bewusstseinsstörung, er sei zu allen Qualitäten orientiert. Der Beschwerdeführer habe im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Gedächtnisstörungen Konzentrationsstörungen, Merkfähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und Gedächtnisstörungen. Im formalen Denken sei er oft gehemmt. Er habe Befürchtungen um alltägliche Sachen und immer wieder zu sterben oder, dass Schlimmes passiere. Im Affekt nenne er das Gefühl der Gefühllosigkeit, er sei deprimiert, was sich auch objektiv messen lasse. Er sei antriebsarm, aber durch den Tag immer wieder motorisch unruhig. Er zeige einen sozialen Rückzug. Angstanfälle und Schamgefühl habe er täglich. Im somatischen Befund der AMDP sähen sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlaf- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vigilanzstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Der Beschwerdeführer sei immer müde. Er habe Herz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klopfen und Schweissausbrüche. Wegen der Rückenbeschwerden sei er beim Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropraktiker (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrer Stellungnahme vom 12. Juli 2023 fest (Urk. 8/64/3-4), dass aufgrund der Ausführungen Zweifel aufkämen, ob der Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeut die Störungsbilder überhaupt verstanden habe. Dies gelte auch für die Angabe, dass die generalisierte Angststörung eine Differentialdiagnose zur Panikstörung sei, was keineswegs der Fall sei. Die Ursachen der verschiedenen Störungen (soziokulturell, Konditionierung) würden im Übrigen gegen eigenstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige Krankheitsbilder sprechen (S. 3). Es sei weiterhin kein anhaltendes psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Zu bemerken sei, dass Herr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Psychotherapeut und kein psychiatrischer Facharzt sei, in diesem Sinne sei es ihm gar nicht erlaubt, F-Diagnosen zu stellen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, nachdem die Beschwerdegegnerin auf das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesuch eingetreten ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.7/41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ob sich die tatsächlichen Verhältnisse, namentlich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum anspruchsrelevant verändert haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten befinden sich mehrere medizinische Berichte, insbesondere vom Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend kann jedoch aufgrund der Aktenlage der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und damit auch das Vorliegen eines Revisionsgrundes nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdegegnerin ist zwar zuzustimmen, dass sich alleine auf die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Berichts von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels fachärztlicher Qualifikation und fachärztlicher Diagnosestellung (vgl. E. 5.2, vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_584/2018 vom 13. November 2018 E. 4.1.1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.) der psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand des Beschwerdeführers nicht erstellen lässt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen geht die Beschwerdegegnerin fehl in der Annahme, dass sich der Umstand, dass kein fachärztlicher psychiatrischer Bericht aktenkundig ist, beweisrechtlich zulasten des Beschwerdeführers auswirkt und zwar in dem Sinne, dass kein psychisches Leiden ausgewiesen ist (Urk. 8/53/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der ausgefüllte IV-Formularbericht vom 8. Juni 2023 (Urk. 8/42) wurde nicht unterzeichnet und es ist daher nicht abschliessend feststellbar, wer ihn verfasst hat. Gemäss Aktenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnis handelt es sich dabei um einen Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo sich der Beschwerdeführer seit 5. März 2021 in psychotherapeutischer Behandlung befindet (vgl. zum Behandlungsbeginn Urk. 8/40). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin und der RAD gingen denn auch im Feststellungsblatt davon aus, dass dieser von demselben verfasst wurde (vgl. Urk. 8/53) und es sich entsprechend um keinen fachpsychiatrischen Bericht handelt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers eingetreten ist (E. 5.4.1), hat sie in Nachachtung des in dieser Verfahrensphase zum Tragen kommenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG; vgl. E. 1.5 und auch Urteil des Bundesgerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.2.2 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis) vertieft abzuklären, ob sich die gesundheitlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse des Beschwerdeführers seit der Verfügung vom 13. April 2021 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 17 ATSG erheblichem Masse verändert haben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem unvollständigen Arztbericht, ohne Unterschrift und ohne eindeutigen Verfasser, wäre die Beschwerdegegnerin aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes daher bereits gehalten gewesen, weitere Abklärung bezüglich des Verfassers zu veranlassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Doch selbst wenn der Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht von einem psychiatrischen Facharzt verfasst wurde, gilt es zu berücksichtigen, dass darin ausgeführt wurde, dass sich der Beschwerdeführer seit März 2021 in wöchentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlungen befindet (Urk. 8/42/3). Zudem findet eine medikamentöse Behandlung mit Quetiapin statt (Urk. 8/42/4). In Bezug auf die Auswirkungen auf das Privatleben wurde sodann ausgeführt, dass der Beschwerdeführer es nicht schaffe, die Wohnung zu verlassen (Urk. 8/42/1). Es scheint so, als würde er die Wohnung hauptsächlich für Arzttermine verlassen (vgl. Urk. 8/42/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch mit Blick auf die Standardindikatoren (vgl. E. 5.3) genügend Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte vor, um weitere Abklärungen zu tätigen (vgl. zu zusätzlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes Urteil des Bundesgerichts 8C_316/2022 vom 31. Januar 2023 E. 4 mit Hinweis auf 8C_281/2018 vom 25. Juni 2018 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem im ursprünglichen Verfahren aus psychiatrischer Sicht lediglich eine Panikstörung als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorgelegen hatte (vgl. E. 3.1), in obengenanntem Bericht und jenem von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Mai 2023 (Urk. 8/61) neu eine depressive Episode und eine Angststörung beschrieben wurden sowie neu auch eine Pharmakotherapie stattfindet und eine Arbeitsfähigkeit verneint wurde (vgl. Urk. 8/42/4-5), sind genügend Hinweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychische Problematik mit allfällig einhergehender Arbeitsunfähigkeit sowie eine stattgehabte Verschlechterung vorhanden. Die Beschwerdegegnerin hätte in Nachachtung der ihr obliegenden Untersuchungspflicht weitere Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in die Wege leiten und einen fachärztlichen psychiatrischen Untersuchungsbericht einholen müssen, zumal sie den im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereichten Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht nachvollziehbar erachtete (vgl. Urk. 8/53/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Beweislosigkeit bezüglich einer allfälligen Verschlechterung des psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheitszustandes, welche sich zu Lasten des Beschwerdeführers auswirken würde, durfte die Beschwerdegegnerin beim vorliegenden Akten- und Verfahrensstand nicht ausgehen (BGE 144 V 427 E. 3.2). Die Sache ist entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend zu weiterführenden psychiatrischen Abklärungen an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die gemäss Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten chronischen Rückenschmerzen (Urk. 8/43/35), welche im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychosomatische Schmerzen eingeordnet wurden (vgl. Urk. 8/42/4), wird die Beschwerdegegnerin im Hinblick auf allfällige Wechselwirkungen zwischen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen und somatischen Beschwerden die Aktenlage gegebenenfalls auch in somatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweist sich der medizinische Sachverhalt für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung der vorliegenden Streitfrage als ungenügend abgeklärt, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender Abklärung im Sinne der obigen Erwägungen eine neue Beurteilung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf, dass im Rahmen der wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren Abklärungen mit Blick auf den Grundsatz «Eingliederung statt/vor Rente» gegebenenfalls Eingliederungsmassnahmen zu prüfen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 11.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">17. Juli</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 202</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu entscheide.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLangone</p><p></p></div> </div></body></html>