<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00699</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214894&amp;W10_KEY=13013519&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00699</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.01.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 26.03.2015 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Widerruf der Aufenthaltsbewilligung aufgrund zu kurzer Ehedauer und nicht erfolgreichen Integration. [Der libanesische Beschwerdeführer bestreitet, sich bereits vor Erreichen der Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG von seiner hier niedergelassenen, französischen Ehefrau getrennt zu haben und macht zudem einen Aufenthaltsanspruch aufgrund einer neu eingegangenen Beziehung zu einer hier niedergelassenen Ausländerin geltend]. Streitgegenstand: Die vor Vorinstanz erstmals geltend gemachte Beziehung zu einer hier niedergelassenen Ausländerin ist nicht vom Streitgegenstand dieses Verfahrens erfasst und in der Beschwerdeschrift ohnehin kaum substanziiert worden, weshalb auf die Beschwerde diesbezüglich nicht einzutreten ist (E. 1.2). Recht auf Familienleben: Da der Beschwerdeführer dauerhaft getrennt von seiner hier niedergelassenen französischen Ehefrau lebt, kann er keine konventions- oder verfassungsrechtliche Bleiberechte aus seiner lediglich formell fortbestehenden Ehe ableiten. Eine konventionsrechtlich geschützte Konkubinatsbeziehung ist weder ausreichend substanziiert geltend gemacht worden, noch angesichts der Dauer der neu eingegangenen Beziehung des Beschwerdeführers zu erwarten (E. 2). Freizügigkeitsrechtlicher Aufenthaltsanspruch: Da die Ehe des Beschwerdeführers zufolge dauerhafter Trennung definitiv gescheitert und inhaltsleer geworden ist, erschiene die Berufung auf die nur noch formell fortbestehende Ehe zur weiteren Aufenthaltssicherung rechtsmissbräuchlich, weshalb er sich nicht mehr mit Erfolg auf die entsprechenden Bestimmungen des FZA berufen kann (E. 3). Nachehelicher Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG: Die vorhandenen Indizien und Interessenslagen der Beteiligten legen eine Trennung vor Erreichen der Dreijahresfrist nahe. So hat die Ehefrau des Beschwerdeführers eine Trennung vor Erreichen der Dreijahresfrist behauptet und durch mehrere schriftliche Bestätigungen von Personen aus dem ehelichem Umfeld glaubhaft untermauert. Auch wenn einzelne dieser Bestätigungen später widerrufen worden sind, erscheinen die Angaben der Ehefrau insgesamt vertrauenswürdig, zumal der beweisbelastete Beschwerdeführer selbst widersprüchliche Aussagen zum Trennungszeitpunkt gemacht hat und die von ihm vorgebrachten Gegenbeweise die Aussage seiner Ehefrau nicht zu entkräften vermögen. So schliessen weder seine Anwesenheit bei einer Möbellieferung nach dem von seiner Ehefrau behaupteten Trennungstermin, noch der Wortlaut einer Trennungsvereinbarung im eheschutzrichterlichen Verfahren, noch die bereits erwähnten Widerrufserklärungen, noch der Zeitpunkt seiner Ummeldung aus, dass es bereits vor Erreichen der Dreijahresfrist zur definitiven Trennung der Ehegatten gekommen ist. Auch eine erfolgreiche Integration ist insbesondere angesichts der wiederholten Straffälligkeit des Beschwerdeführers zu verneinen. Damit entfällt ein aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG abgeleiteter Aufenthaltsanspruch sowohl aufgrund der zu kurzen Ehedauer als auch aufgrund der mangelhaften Integration (E. 4). Nachehelicher Härtefall: Ein nachehelicher Härtefall im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG wird weder geltend gemacht, noch ist ein solcher ersichtlich (E. 5). Ermessensbewilligung und Vollzugshindernisse: Es gibt keine Hinweise dafür, dass das Migrationsamt sein Ermessen in qualifizierter Form unangemessen ausgeübt hätte. Dem Beschwerdeführer ist auch angesichts der allgemeinen Sicherheitslage in seiner libanesischen Heimat eine Rückkehr zuzumuten, ohne dass Vollzugshindernisse gegeben sind (E. 6). Absehen von einer Rückweisung an die Vorinstanz infolge Spruchreife der Sache (E. 7). Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 8 f.). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS">ABHÃNGIGKEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DREIJAHRESFRIST">DREIJAHRESFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICHE GEMEINSCHAFT">EHELICHE GEMEINSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHELICHES ZUSAMMENLEBEN">EHELICHES ZUSAMMENLEBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHESCHUTZ">EHESCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHETRENNUNG">EHETRENNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFOLGREICHE INTEGRATION">ERFOLGREICHE INTEGRATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EU">EU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLAUBHAFTIGKEIT">GLAUBHAFTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLAUBWÃRDIGKEIT">GLAUBWÃRDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KERNFAMILIE">KERNFAMILIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONKUBINAT">KONKUBINAT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIBANON">LIBANON</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MELDEVERHÃLTNISSE">MELDEVERHÃLTNISSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUES BEGEHREN">NEUES BEGEHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUGSHINDERNISSE">VOLLZUGSHINDERNISSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF">WIDERRUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSATZSTRAFE">ZUSATZSTRAFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 2 Abs. II AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 43 Abs. I AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 50 Abs. I lit. a AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 50 Abs. II AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 62 lit. d AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 83 Abs. I AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 96 AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 Abs. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. I EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 7 lit. d FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 7 lit. e FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. I Anhang I FZA</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA</span><br/><span class="ungerade">Art. 23 VEP</span><br/><span class="gerade">§ 20a Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 20a Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 52 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 31 VZAE</span><br/><span class="gerade">Art. 54 VZAE</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=25524" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00699</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">28. Januar 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der 1976 geborene libanesische StaatangehÃ¶rige A reiste am 13. Januar 2007 illegal in die Schweiz ein und wurde deshalb am 16. Januar 2007 verhaftet. Gleichentags ersuchte er unter falscher NationalitÃ¤t und IdentitÃ¤t um Asyl. Noch bevor sein Asylverfahren rechtskrÃ¤ftig erledigt werden konnte, tauchte er unter und hielt sich bis zu seiner am 20. Mai 2008 erfolgten Ausschaffung in den Libanon illegal in der Schweiz auf. Aufgrund seiner illegalen Einreise, seines rechtswidrigen Aufenthalts sowie seiner Missachtung einer behÃ¶rdlich angesetzten Ausreisefrist wurde A mehrfach bestraft und mit einem bis zum 20. Mai 2011 gÃ¼ltigen Einreiseverbot belegt. </p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem A am 3.</span> <span>Februar 2009 die im Kanton ZÃ¼rich niedergelassene und aus Marokko stammende</span>, <span>1964 geborene FranzÃ¶sin C geheiratet hatte, ersuchte er am 23.</span> <span>MÃ¤rz 2009 um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung </span>im Rahmen des Familiennachzugs<span>. Da sich der </span>im Raum stehende <span>Verdacht auf eine Scheinehe nicht erhÃ¤rten liess, wurde das Einreiseverbot aufgehoben</span>. Hierauf reiste <span>A am 28.</span> <span>April 2010 mit einem Schengen-Visum in die Schweiz ein</span>, worauf<span> ihm am 21.</span> <span>Mai 2010 eine bis zum 27.</span> <span>April 2015 gÃ¼ltige Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA </span>zum Verbleib bei der Ehefrau <span>erteilt wurde. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nachdem sich die Ehegatten getrennt hatten, widerrief das Migrationsamt am 5.</span> <span>Mai 2014 die Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA von A und setzte ihm eine Ausreisefrist bis zum 25.</span> <span>Juni 2014 an.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit Entscheid vom 5.</span> <span>November 2014 ab und setzte A eine neue Ausreisefrist bis zum 31.</span> <span>Januar 2015 an.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 8.</span> <span>Dezember 2014 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben, ihm der Verbleib im Kanton ZÃ¼rich bzw. in der Schweiz zu bewilligen und ihm entsprechend die Aufenthalts</span>­<span>bewilligung zu verlÃ¤ngern. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Weiter verlangte er eine ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend die Sicherheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen ein­schliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber- und -unterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unange­messenheit des angefochtenen Entscheids (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Nach § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 2 VRG sind neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig. Abzustellen ist entsprechend auf die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse im Zeitpunkt des gegenwÃ¤rtig zu fÃ¤llenden Entscheids (vgl. BGr, 20. April 2009, 2C_651/2008, E. 4.2; BGE 135 II 369 E. 3.3; VGr, 6. Oktober 2010, VB.2010.00167, E. 5). </p> <p class="Urteilstext"><span>Hingegen liegt ein unzulÃ¤ssiges neues Sachbegehren vor, wenn zwar dieselben Rechts­folgen wie mit dem verfahrensauslÃ¶senden Gesuch bezweckt werden, dieses sich aber auf neue Tatsachen abstÃ¼tzt, welche vom ursprÃ¼nglich zu beurteilenden Sachverhalt wesentlich abweichen. Dies ist im Bereich des AuslÃ¤nderrechts der Fall, wenn sich der Anwesenheits­anspruch auf einen neuen Sachverhalt bezieht, welcher von den Vorinstanzen noch gar nicht beurteilt wurde (vgl. Marco Donatsch</span> in: Alain Griffel [Hrsg.], <span>Kommentar zum Verwaltungs­rechtspflege­gesetz des Kantons ZÃ¼rich</span> [VRG]<span>, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014</span> [Kommentar VRG]<span>,</span><span> § 20a N. 10 und 17)<span>.</span></span></p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer machte in der Rekursschrift vom 26. Mai 2014 erstmals geltend, mit einer neuen Partnerin (D; Inhaberin einer Niederlassungsbewilligung) zusammenzuleben und mit dieser eine Familie grÃ¼nden zu wollen, diese jedoch aufgrund der Verweigerungshaltung seiner derzeitigen Ehefrau nicht ehelichen zu kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3">Die geltend gemachte neue Beziehung war nicht Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens. Ãndert sich der Aufenthaltszweck der erteilten Bewilligung, ist gemÃ¤ss Art. 54 der Verordnung Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) eine neue Bewilligung erforderlich, welche nach dem Gesagten nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann (vgl. VGr, 20. August 2014, VB.2014.00373, E. 2.2). Entsprechend ist gemÃ¤ss § 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 a Abs. 1 VRG auf das entsprechende Vorbringen nicht einzutreten, zumal es in der Beschwerdeschrift ohnehin kaum substanziiert worden ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der inhaltlich identische Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) garantieren das Recht auf Achtung des Familienlebens. Unter dem Schutz der zitierten Bestimmungen steht vor allem die Kernfamilie. Darunter ist einerseits die eheliche Gemeinschaft der Ehegatten und andererseits das Zusammenleben minderjÃ¤hriger Kinder mit ihren Eltern zu verstehen. Dabei soll nur das intakte und tatsÃ¤chlich gelebte Ehe- und Familienleben geschÃ¼tzt werden (BGE 137 I 284 E. 1.3)</span>. Weitere familiÃ¤re Bande sind regelmÃ¤ssig nur bei Bestehen besonderer AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisse geschÃ¼tzt (vgl. VGr, 4. Juni 2014, VB.2014.00172, E. 2.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer lebt unbestrittenermassen getrennt von seiner hier nieder</span>­<span>gelassenen franzÃ¶sischen Ehefrau, ohne dass eine baldige Wiederaufnahme des Ehelebens geplant ist. Da damit kein intaktes und tatsÃ¤chlich gelebtes Eheleben mehr gegeben ist, kann der BeschwerdefÃ¼hrer keine konventions- oder verfassungsrechtliche Bleiberechte aus seiner lediglich formell fortbestehenden Ehe ableiten. Da die Ehe kinderlos geblieben ist und der BeschwerdefÃ¼hrer auch keine von ihm abhÃ¤ngige FamilienangehÃ¶rige</span> in der Schweiz hat<span>, sind auch sonst keine familiÃ¤ren </span>Beziehungen<span> erkennbar, welche unter dem Schutz des Familienlebens stÃ¼nden. Ein konventionsrechtlich geschÃ¼tzte</span>s<span> Konkubinat</span><span> </span>ist<span> weder ausreichend substanziiert geltend gemacht worden noch angesichts der Dauer der neu eingegangenen Beziehung</span> des BeschwerdefÃ¼hrers<span> zu erwarten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 2 Abs. 2 des Bundesgesetzes Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder vom 16. Dezember 2005 (</span><span>AuG</span>) <span>gilt dieses Gesetz fÃ¼r StaatsangehÃ¶rige eines Mitgliedstaates der EuropÃ¤ischen </span><span>Gemeinschaft</span><span> (heute EuropÃ¤ische Union [EU]) nur so weit, als das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit vom 21. Juni 1999 (FreizÃ¼gigkeitsabkommen [FZA]) keine </span><span>abweichenden</span><span> Bestimmungen enthÃ¤lt oder das AuslÃ¤ndergesetz gÃ¼nstigere Bestimmungen vorsieht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>GestÃ¼tzt auf Art. 7 lit. d und e FZA in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA haben Ehegatten von EU-StaatsangehÃ¶rigen mit Aufenthaltsrecht in der Schweiz ungeachtet der eigenen StaatsangehÃ¶rigkeit das Recht, bei diesen Wohnung zu nehmen und eine ErwerbstÃ¤tigkeit auszuÃ¼ben. Dieses abgeleitete Aufenthaltsrecht knÃ¼pft an den formellen Bestand der Ehe an und darf grundsÃ¤tzlich nicht vom Erfordernis des </span><span>Zusammenlebens</span><span> abhÃ¤ngig gemacht werden (vgl. BGE 130 II 113 E. 8; 139 II 393 E. 2.1; EuGH, 13. Februar 1985, Rs. 267/83, Diatta, Slg. 1985, 567 ff., N. 18 ff.). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist </span>nach wie vor <span>Ehegatte einer hier niedergelassenen EU-BÃ¼rgerin aus Frankreich und kann sich damit wÃ¤hrend der formellen Fortdauer seiner Ehe grundsÃ¤tzlich auf einen abgeleiteten Aufenthaltsanspruch nach den genannten Bestimmungen des FZA berufen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Der Aufenthaltsanspruch des auslÃ¤ndischen Ehegatten nach Art. 3 Abs. 1 und 2 Anhang I FZA steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: Demnach erscheint es rechtsmissbrÃ¤uchlich, sich auf eine lediglich formell fortbestehende Ehe zu berufen, wenn dies ausschliesslich (noch) dazu dient, auslÃ¤nderrechtliche Zulassungsvor­schriften zu umgehen. Dies ist bei einer getrennten, definitiv gescheiterten und inhalts­leeren Ehe zu vermuten. Da bei rechtsmissbrÃ¤uchlicher Berufung auf die inhaltsleer gewordene Ehe die Bewilligungsvoraussetzungen entfallen (Nichteinhalten einer mit der VerfÃ¼gung verbundenen Bedingung), kann sodann gestÃ¼tzt auf Art. 23 der Verordnung Ã¼ber die EinfÃ¼hrung des freien Personenverkehrs vom 22. Mai 2002 (VEP) und Art. 62 lit. d AuG die Aufenthaltsbewilligung widerrufen oder nicht (mehr) verlÃ¤ngert werden, da das FreizÃ¼gigkeitsabkommen diesbezÃ¼glich keine eigenen abweichenden Bestimmungen enthÃ¤lt (vgl. zum Ganzen BGE 130 II 113 E. 9; 139 II 393 E. 2.1).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer lebt seit geraumer Zeit getrennt von seiner Ehefrau und bezeichnet die Ehe nunmehr selbst als zerrÃ¼ttet. Der gegenseitige Ehewille ist offenkundig erloschen. Eine Wiederaufnahme der ehelichen Beziehung ist damit weder absehbar noch von den Eheleuten beabsichtigt. Es ist somit davon auszugehen, dass die Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers zufolge dauerhafter Trennung im Sinn der zitierten Bundesgerichtspraxis definitiv gescheitert und inhaltsleer geworden ist. Da in dieser Situation die Berufung auf die nur noch formell fortbestehende Ehe zur weiteren Aufenthaltssicherung rechtsmissbrÃ¤uchlich erschiene, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr mit Erfolg auf die entsprechenden Bestimmungen des FZA berufen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>AuslÃ¤ndische Ehegatten von hier niedergelassene</span>n <span>AuslÃ¤ndern und AuslÃ¤nderinnen haben Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AuG). Nach AuflÃ¶sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung gemÃ¤ss Art. 4</span>3<span> AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>FÃ¼r die Berechnung der Dreijahresfrist ist ausschliesslich die in der Schweiz in ehelicher Gemeinschaft verbrachte Zeit massgebend (BGr, 11. Oktober 2011, 2C_430/2011, E. 4.1.1; vgl. auch VGr, 14. Mai 2014, VB.2014.00125, E. 6.2 mit Hinweisen). Diese Dreijahresfrist gilt zudem gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit und der Entscheidung des Gesetzgebers absolut, ohne dass hierin ein Ã¼berspitzter Formalismus auszumachen ist (BGr, 16. Februar 2011, 2C_781/2010, E. 2.1.3). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Im Verwaltungsverfahren und -prozess sind Tatsachen, die einer belastenden VerfÃ¼gung zugrunde liegen, von der BehÃ¶rde zu beweisen (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2). Im vorliegenden Fall besteht die fragliche Tatsache darin, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die eheliche Wohnung vor dem 28. April 2013 verlassen hat; dies hat die Vorinstanz in Ermangelung eines vollen Beweises aufgrund von Indizien bejaht. DemgegenÃ¼ber hat die rechtsuchende Partei trotz der Geltung des Untersuchungsgrundsatzes jene Tatsachen zu beweisen, aus deren Vorhandensein sie Rechte fÃ¼r sich ableitet (vgl. BGr, 14. November 1996, 2A.248/1996, E. 1/e, nicht auf www.bger.ch verÃ¶ffentlicht). Dies gilt gleichermassen fÃ¼r das kantonale Verfahren (vgl. Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 157 ff.). Somit oblag im vorliegenden Fall dem BeschwerdefÃ¼hrer die Beweislast in Bezug auf die Tatsache, dass er die eheliche Wohnung erst nach dem 28. April 2013 verlassen hat (BGr, 16. August 2012, 2C_1046/2011, E. 4.3).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Die Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers wurde zwar bereits am 3. Februar 2009 im Libanon geschlossen, jedoch erst mit der erneuten Einreise des BeschwerdefÃ¼hrers am 28. April 2010 auch in der Schweiz gelebt. Die Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG hat damit erst mit letztgenanntem Datum zu laufen begonnen.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Das Ende des ehelichen Zusammenlebens und der ehelichen Gemeinschaft ist umstritten: WÃ¤hrend der BeschwerdefÃ¼hrer dieses nunmehr auf den 15. Mai 2013 verortet, ist es nach vorinstanzlicher Auffassung bereits am 1. April 2013 zum definitiven Bruch zwischen den Ehegatten gekommen und das eheliche Zusammenleben auf diesen Zeitpunkt aufgegeben worden. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers bestÃ¤tigte mit einem am 24. Dezember 2013 beim Migrationsamt eingegangenen Schreiben, dass ihr Ehemann am 1. April 2013 spontan die eheliche Wohnung verlassen und seither nicht mehr in diese zurÃ¼ckgekehrt sei. Er habe ihr gegenÃ¼ber auch erklÃ¤rt, lediglich zur Erlangung einer Aufenthaltsbewilligung geheiratet zu haben. Sie behauptet weiter, den MigrationsbehÃ¶rden bereits Mitte Juni 2013 (unaufgefordert) ein identisches und auf den 10. Juni 2013 datiertes Schreiben zugesandt zu haben, was sich jedoch anhand der Akten nicht mehr eruieren lÃ¤sst. Sodann hat sie ihre Behauptung mit schriftlichen ErklÃ¤rungen von mehreren Personen aus ihrem Umfeld zu untermauern versucht:</p> <p class="Erwgung4">-<span> </span>E und F wollen sich â gemÃ¤ss zwei inhaltlich praktisch identischen und jeweils auf den 18. Februar 2014 datierten ErklÃ¤rungen â am 1. April 2013 bei der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers aufgehalten und anlÃ¤sslich dieses Besuchs von der Trennung der Ehegatten erfahren haben. </p> <p class="Erwgung4">-<span> </span>G berichtete mit Schreiben vom 16. Februar 2014 davon, dass ihm bereits am 1. und 2. April 2013 von seinem Sohn und dessen Mutter â der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers â mitgeteilt worden sei, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die eheliche Wohnung definitiv verlassen hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung4">Auch H, eine damalige Nachbarin der Ehegatten, bestÃ¤tigte auf schriftliche Anfrage durch das Migrationsamt vom 5. August 2014 sowohl in einem auf den 18. August 2014 datierten, maschinengeschriebenen Schreiben als auch in einem gleichentags der Post Ã¼bergebenen handschriftlichen Brief, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zum Zeitpunkt einer MÃ¶bellieferung im April 2013 die eheliche Wohnung bereits verlassen habe.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer stellt diese Darstellung der Ereignisse in Abrede und macht geltend, dass seine Ehefrau seine Ausschaffung betreiben und hierzu mehrere Personen zu manipulieren versucht habe. So hÃ¤tten sowohl H als auch F ihre ErklÃ¤rungen zum Trennungszeitpunkt der Ehegatten spÃ¤ter widerrufen. Zudem seien fÃ¼r die eheliche Wohnung MÃ¶bel bestellt und noch nach dem von der Ehefrau behaupteten Trennungszeitpunkt gemeinsam entgegengenommen worden. Weiter hÃ¤tten sich die Ehegatten in einem Eheschutzverfahren einvernehmlich auf den 15. Mai 2013 als Trennungsdatum geeinigt. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.1 </b>Aussagen von Ehegatten in konfliktbelasteten Trennungssituationen ist generell mit Vorsicht zu begegnen, kÃ¶nnen doch verletzte GefÃ¼hle und persÃ¶nliche Interessen das Aussageverhalten massgeblich beeinflussen und auch zu zielgerichteten Falschaussagen fÃ¼hren. Auch Aussagen von nahestehenden Personen aus dem ehelichen Umfeld ist nicht blind zu vertrauen, stehen diese doch regelmÃ¤ssig in einem LoyalitÃ¤tskonflikt. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.2 </b>GrundsÃ¤tzlich fÃ¤llt auf, dass die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers aktiv BestÃ¤tigungen von Personen aus ihrem persÃ¶nlichen Umfeld einreichte, um eine Trennung per 1. April 2013 nachzuweisen. Zudem hat sie in ihrem bereits erwÃ¤hnten Schreiben den MigrationsbehÃ¶rden selber nahegelegt, den Aufenthaltsstatus des BeschwerdefÃ¼hrers zu Ã¼berprÃ¼fen. Dies deutet darauf hin, dass sie ein persÃ¶nliches Interesse an der Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers hat, widerlegt aber nicht zwingend den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen. </p> <p class="Erwgung3">Die Ehefrau dÃ¼rfte zumindest aus finanzieller Sicht wenig Eigeninteresse an der raschen Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers haben: So wurde dieser mit eheschutzrichterlichem Entscheid vom 26. November 2013 fÃ¼r die Dauer des Getrenntlebens zu UnterhaltsbeitrÃ¤gen von Fr. 1'000.- verurteilt und ist deren weitere Bezahlung bei einer Wegweisung in den Libanon infrage gestellt.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat wiederum ein immanentes Interesse, die AuflÃ¶sung der Ehegemeinschaft auf einen Zeitpunkt nach Erreichen der Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG festzulegen. Seine diesbezÃ¼glichen Aussagen sind deshalb ebenfalls mit Vorsicht zu wÃ¼rdigen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.4 </b>Zum Ende der ehelichen Gemeinschaft machte der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitablauf unterschiedliche Angaben: So liess er Ã¼ber seinen Rechtsvertreter am 31. Januar 2014 angeben, dass das eheliche Zusammenwohnen "Ende Mai bzw. im Juni 2013" aufgegeben worden sei. In einem Eheschutzverfahren Ende November 2013 wurde zunÃ¤chst ein Getrenntleben "seit dem 1. Juli 2013" behauptet, bevor sich der BeschwerdefÃ¼hrer mit seiner Ehefrau vergleichsweise auf eine Trennung "spÃ¤testens seit dem 15. Mai 2013" einigte (vgl. auch E. 4.4.11 nachstehend). Der 15. Mai 2013 wird sodann in der Beschwerdeschrift als "das einzige, nicht bestrittene Datum" bezeichnet. Damit schwanken die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers zur Aufhebung des ehelichen Zusammenlebens zwischen Mitte Mai und Anfang Juli 2013, wobei noch Ende Januar 2014 eine fortbestehende, wenngleich getrennt gelebte, Ehegemeinschaft behauptet wurde (vgl. E. 4.4.7 nachstehend). In einem Strafurteil des Bezirksgerichts O vom 10. Dezember 2013 ist sogar die Rede davon, dass der BeschwerdefÃ¼hrer (erst) "seit November 2013 getrennt von seiner Ehefrau" leben wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.5 </b>Auch zum Zuzug an der neuen Meldeadresse an der I-Strasse 01 machte der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitablauf unterschiedliche Angaben: </p> <p class="Erwgung3">GemÃ¤ss Rekursschrift vom 26. Mai 2014 wurde er erst am 1. Juli 2013 von seinem Cousin J bei diesem "zuhause" an der I-Strasse 01 aufgenommen. Der BeschwerdefÃ¼hrer meldete sich auch tatsÃ¤chlich per 1. Juli 2013 von der ehelichen Wohnadresse ab und an der I-Strasse 01 an. Dieser Ummeldung kommt jedoch schon deshalb keine indizierende Wirkung zu, als dass der BeschwerdefÃ¼hrer in der Beschwerdeschrift vom 8. Dezember 2014 angibt, sich bereits am 15. Mai 2013 â und damit schon 1 ½ Monate frÃ¼her â von seiner Ehefrau getrennt zu haben und gemÃ¤ss einer Stellungnahme vom 28. MÃ¤rz 2013 bereits "Ende Mai/Anfang Juni 2013" bei seinem Cousin eingezogen sein will. </p> <p class="Erwgung3">WÃ¤hrend der BeschwerdefÃ¼hrer in den erwÃ¤hnten Eingaben vom 28. MÃ¤rz 2013 und 26. Mai 2014 noch angab, bei seinem Cousin "zuhause" eingezogen zu sein, prÃ¤zisierte er dies in einer Stellungnahme vom 22. September 2014 samt beigelegten MietvertrÃ¤gen dahingehend, dass er am 1. Juli 2013 eine eigene Wohnung an der I-Strasse 01 bezogen habe. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.6 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet weiter, dass er am 1. April 2013 Ã¼berhaupt noch nicht zu seinem Cousin an die I-Strasse 01 hÃ¤tte ziehen kÃ¶nnen, da dieser zu diesem Zeitpunkt den Mietvertrag noch gar nicht unterzeichnet und die Wohnung erst am 15. April 2013 bezogen habe. Gegenteilige Behauptungen seiner Ehefrau kÃ¶nnten damit nicht der Wahrheit entsprechen. </p> <p class="Erwgung2"><span>Seine Angaben zum Mietbeginn werden durch die eingereichten MietvertrÃ¤ge fÃ¼r die Wohnungen an der I-Strasse</span> <span>01 untermauert. Aus diesen geht hervor, dass der Cousin seine Wohnung per 15.</span> <span>April 201</span>3<span> bezog und der BeschwerdefÃ¼hrer am 12.</span> <span>Juni 2013 eine eigene Wohnung per 1.</span> <span>Juli 2013 an der selben Adresse angemietet hat. Weiter werden die Angaben zum Mietbeginn auch durch seinen Cousin J und dessen Ehefrau </span>K <span>mit Schreiben vom 27.</span> <span>November 2011 bestÃ¤tigt, welche sich aber ansonsten nicht dazu Ã¤ussern, wann genau der BeschwerdefÃ¼hrer an die I-Strasse</span> <span>01 gezogen ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers hat jedoch nie behauptet, dass der BeschwerdefÃ¼hrer am 1.</span> <span>April 2013 direkt zu seinem Cousin an die I-Strasse</span> <span>01 gezogen sei. Vielmehr hat sie in ihrem bereits erwÃ¤hnten und auf den 10.</span> <span>Juni 2013 datierten Schreiben an das Migrationsamt lediglich bekannt gegeben, dass ihr Ehemann ihres Wissens "inzwischen auf den Namen seines Cousins [â¦] eine Wohnung an der I-Strasse</span> <span>01" gemietet und "zur Zeit" â also Mitte Juni 2013 â dort wohnhaft sei. Im Sinn der vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen erscheint es durchaus plausibel, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach seinem Auszug vorÃ¼bergehend bei Verwandten oder Bekannten untergekommen war und sodann (vorÃ¼bergehend) die Wohnung seines Cousins bezogen hatte, bevor er am 1. Juli 201</span>3<span> eine eigene Wohnung an der I-Strasse</span> <span>01 bezog. Die Anmietung einer Wohnung benÃ¶tigt sodann regelmÃ¤ssig eine gewisse Vorlaufzeit, weshalb es wahrscheinlich erscheint, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bereits einige Zeit vor Unterzeichnung des Mietvertrags auf Wohnungssuche war. Da der BeschwerdefÃ¼hrer widersprÃ¼chliche Angaben zu seinem Zuzug an die I-Strasse</span> <span>01 gemacht hat, ist seinen AusfÃ¼hrungen hierzu nicht vorbehaltslos zu glauben (vgl. E.</span> <span>4.4.5 auch vorstehend).</span></p> <p class="Urteilstext">Dem Zeitpunkt der Wohnungsanmietung und Ummeldung ist damit im vorliegenden Verfahren kein entscheidendes Gewicht zuzumessen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.7 </b>Der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers, wonach seine Ehefrau nach seiner Ausweisung trachte, steht vorliegend entgegen, dass dessen Rechtsvertreter noch mit Eingabe vom 31. Januar 2014 einen fortbestehenden freundschaftlichen Umgang der Ehegatten behauptete: Demnach sollten die Ehegatten fast tÃ¤glich miteinander telefonieren, wÃ¶chentlich zusammen ausgehen und sich nur vorÃ¼bergehend aufgrund finanzieller Spannungen rÃ¤umlich getrennt haben. Bei einem solch freundschaftlichen VerhÃ¤ltnis der Ehegatten wÃ¼rde aber kaum nachvollziehbar erscheinen, weshalb die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers zugleich gezielt dessen Ausweisung betreiben sollte. Auch wenn der BeschwerdefÃ¼hrer damals â angesichts des drohenden Bewilligungsverlusts â ein Interesse daran hatte, die eheliche Situation mÃ¶glichst gÃ¼nstig darzustellen, ist gleichwohl festzuhalten, dass seine Darstellung der Ereignisse widersprÃ¼chlich und inkonsistent erscheint. </p> <p class="Erwgung3">Die GlaubwÃ¼rdigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers wird weiter infrage gestellt, als dass dieser bereits wiederholt falsche Angaben im Bewilligungsverfahren gemacht hat: So gab er in seinen am 29. April 2010 und am 28. Januar 2014 eingereichten Gesuchen um Erteilung bzw. VerlÃ¤ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung jeweils wahrheitswidrig an, weder vorbestraft noch in ein Strafverfahren verwickelt zu sein. Insbesondere beim letztgenannten Gesuch wurde er jedoch erst wenige Wochen zuvor strafrechtlich verurteilt (vgl. E. 4.5 nachstehend). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.8 </b>Zwar trifft es zu, dass sowohl H als auch F ihre ErklÃ¤rungen zum Trennungszeitpunkt der Ehegatten spÃ¤ter widerrufen haben: </p> <p class="Erwgung2"><span>-<span> </span></span><span>So gab H mit Schreiben vom 2.</span> <span>September 2014 an, den Inhalt des von ihr unterzeichneten Briefs von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers vorformuliert erhalten und mangels Deutschkenntnisse nicht verstanden zu haben. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>-<span> </span></span><span>F wiederum erklÃ¤rte mit </span>(vorformulierten) <span>Schreiben vom 8.</span> <span>September 2014, im Juli 2013 abends mit der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers unterwegs und ziemlich angetrunken gewesen zu sein. AnlÃ¤sslich dieser Gegebenheit habe letztgenannte ihr ein auf Deutsch verfasstes Schreiben zur Unterschrift vorgelegt, welches sie nicht verstanden</span>, aber dennoch <span>unterzeichnet haben will. SinngemÃ¤ss macht sie sodann in ihrer WiderrufserklÃ¤rung geltend, von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¼ber den wahren Inhalt des Schreibens getÃ¤uscht worden zu sein, da diese offensichtlich mit allen Mitteln die Ausschaffung ihres Ehegatten erreichen wolle.</span></p> <p class="Erwgung4">Beide WiderrufserklÃ¤rungen erscheinen aber selbst nicht vorbehaltslos vertrauenswÃ¼rdig:</p> <p class="Erwgung4">-<span> </span>So hat H nicht nur in dem von ihr unterzeichneten maschinengeschriebenen Schreiben, sondern auch in dem bereits erwÃ¤hnten handschriftlichen Brief vom 18. August 2013 bestÃ¤tigt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die gemeinsame eheliche Wohnung zum Zeitpunkt der MÃ¶bellieferung nicht mehr bewohnte. Diese BestÃ¤tigungen wurden zudem nicht unmittelbar durch die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers, sondern durch eine an H direkt adressiere, schriftliche Anfrage des Migrationsamts vom 5. August 2014 initiiert. Da das maschinengeschriebene Schreiben in korrektem Deutsch verfasst und Ã¼ber die Rechtsvertretung der Ehefrau der BeschwerdefÃ¼hrerin dem Migrationsamt eingereicht worden ist, sind RÃ¼cksprachen und allfÃ¤llige Einflussnahmen durch Erstgenannte zwar nicht ganz auszuschliessen. Der handschriftlich verfasste Brief ist jedoch â zumindest gemÃ¤ss den bislang nicht bestrittenen Absenderangaben â von H selbst â und nicht von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers oder deren Rechtsvertretung â an das Migrationsamt versandt worden. Es finden sich sodann auch keine Hinweise darauf, dass das in gebrochenem Deutsch verfasste handschriftliche Schreiben von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers oder deren Rechtsvertretung vorformuliert worden ist. Selbst wenn letzteres der Fall gewesen wÃ¤re, wÃ¼rde dies noch kein Beweis fÃ¼r die Unrichtigkeit der darin aufgestellten und von H unterschriftlich bestÃ¤tigten Behauptung bilden.</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span><span>Auch </span>die<span> WiderrufserklÃ¤rung von F ist inkonsistent: So behauptet diese, im Juli 2013 von der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers zur Unterzeichnung eines von ihr nicht verstandenen Dokuments gedrÃ¤ngt worden zu sein, obwohl die von ihr widerrufene ErklÃ¤rung auf den 18. Februar 2014 datiert. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span>Beide WiderrufserklÃ¤rungen wurden lediglich als Kopien und ohne nÃ¤here Angaben zum jeweiligen Arabisch-Ãbersetzer eingereicht, was deren AuthentizitÃ¤t in Zweifel zieht. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat es auch im Beschwerdeverfahren versÃ¤umt, nÃ¤here Angaben zum Ãbersetzer zu geben, die Originale der WiderrufserklÃ¤rungen nachzureichen oder zu deren Verbleib Auskunft zu geben. Hierzu hÃ¤tte er sich aber aufgrund der vor­instanzlichen ErwÃ¤gungen jedoch veranlasst sehen mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext"><span>-<span> </span></span><span>Generell erscheint fraglich, wie es der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers gelungen sein soll, gleich mehrere falsche ErklÃ¤rungen zum Trennungszeitpunkt zu erschleichen, zumal die blinde Unterzeichnung von vorformulierten</span>, fremdsprachigen<span> Schreiben im privaten Umfeld eher ungewÃ¶hnlich erscheint und in der Regel Argwohn wecken wÃ¼rde.</span><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit sind sowohl die ursprÃ¼nglichen BestÃ¤tigungen von H und F als auch deren Widerrufe im September 2014 mit Vorsicht zu wÃ¼rdigen. Da beide Personen aus dem Umfeld der Ehegatten stammen, sind LoyalitÃ¤tskonflikte nicht auszuschliessen. Deshalb </span>â <span>und aufgrund der </span>erwÃ¤hnten<span> Inkonsistenzen </span>â <span>kÃ¶nnen deren Aussagen weder zugunsten noch zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers beigezogen werden. </span>Damit sind deren WiderrufserklÃ¤rungen aber auch nicht geeignet, die nicht widerrufenen Aussagen von <span>G </span>und <span>E</span> sowie die Aussagen der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers ernsthaft infrage zu stellen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.9 </b>Die vom BeschwerdefÃ¼hrer ausdrÃ¼cklich als Zeugin aufgerufene Verwalterin der ehelichen Wohnung, L, konnte in einer schriftlichen Stellungnahme vom 14. Juli 2014 weder bestÃ¤tigen noch dementieren, dass dieser im April 2013 noch mit seiner Ehefrau zusammenlebte.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.10 </b>Die MÃ¶bel wurden bereits am 24. Januar 2013 bestellt, jedoch teilweise erst am 15. April 2013 an den ehelichen Wohnsitz geliefert. Dass hierbei auch der BeschwerdefÃ¼hrer zugegen war, beweist keineswegs den Fortbestand der ehelichen Gemeinschaft zum Lieferungszeitpunkt: So hatte der BeschwerdefÃ¼hrer auch nach der Aufhebung der ehelichen Wohngemeinschaft als Besteller der MÃ¶bel ein immanentes Interesse daran, die Lieferung der MÃ¶bel zu Ã¼berwachen, egal aus welchen GrÃ¼nden die alten MÃ¶bel ersetzt worden sind. Der vom BeschwerdefÃ¼hrer behauptete â und fÃ¼r den Ersatz angeblich ursÃ¤chliche â Schimmelbefall der ersetzten MÃ¶bel ist sodann weder durch MÃ¤ngelrÃ¼gen bei der Vermietung, Meldung bei Versicherungen oder dergleichen belegt. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.11 </b>Auch aus dem im Eheschutzverfahren zwischen den Ehegatten vereinbarten Trennungszeitpunkt vermag der BeschwerdefÃ¼hrer nichts zu seinen Gunsten ableiten: Zwar wird in einem eheschutzrichterlichen Entscheid des Bezirksgerichts N vom 26. November 2013 von den Ehegatten vergleichsweise anerkannt, dass sie "spÃ¤testens seit dem 15. Mai 2013" getrennt leben wÃ¼rden. Die MigrationsbehÃ¶rden sind bei der Feststellung des Trennungszeitpunkts jedoch nicht an einen zwischen den Ehegatten vergleichsweise festgelegten Trennungszeitpunkt im eheschutzrichterlichen Verfahren gebunden: So steht es weder im Belieben der Ehegatten, den aufenthaltsrechtlich relevanten Trennungszeitpunkt nachtrÃ¤glich selbst festzusetzten, noch haben deren Angaben durch das Eheschutzgericht aus migrationsrechtlicher Sicht Ã¼berprÃ¼ft zu werden. </p> <p class="Erwgung2"><span>Entsprechende Ãusserungen der Ehegatten im Eheschutzverfahren sind zwar auch im migrationsrechtlichen Verfahren zu wÃ¼rdigen und kÃ¶nnten insbesondere dort eine indizierende Wirkung entfalten, wo der Eheschutzrichter die Angaben der Ehegatten auch tatsÃ¤chlich zu Ã¼berprÃ¼fen hÃ¤tte, z.</span><span> </span><span>B. wenn der genaue Trennungszeitpunkt fÃ¼r die Regelung eines Kinderunterhalts mitentscheidend wÃ¤re. Vorliegend hatte das Eheschutzgericht aber weder den genauen Trennungszeitpunkt der Ehegatten zu eruieren, noch wurde dieser von den Ehegatten exakt festgelegt. Vielmehr schliesst die gewÃ¤hlte Formulierung im eheschutzrichterlichen Entscheid, wonach die Ehegatten "spÃ¤testens seit dem 15.</span> <span>Mai 2013" getrennt leben wÃ¼rden, eine frÃ¼here Trennung nicht aus. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Zudem wird aus den ursprÃ¼nglichen Rechtsbegehren der Ehegattin deutlich, dass diese damit eine frÃ¼here Trennung keineswegs in Abrede stellen wollte: So hat diese zunÃ¤chst beantragt, dass von einer Trennung seit dem 1.</span> <span>April 2013 Vormerk zu nehmen und auch ab diesem Datum Unterhalt zu leisten sei. Wie auch aus einer Eingabe der Rechtsvertretung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 28.</span> <span>MÃ¤rz 2014 ersichtlich wird, stellte die gewÃ¤hlte offene Formulierung im Eheschutzentscheid ein Kompromiss zwischen den Ehegatten dar, um das eheschutzrechtliche Verfahren nicht unnÃ¶tig zu blockieren. Die Vergleichsvereinbarung ist somit weder vom Wortlaut noch von den Intentionen der Parteien geeignet, eine frÃ¼here Trennung auszuschliessen. Der BeschwerdefÃ¼hrer vermag deshalb aus dem eheschutzrichterlichen Entscheid nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.12 </b>Unbestritten bestanden bereits im Oktober 2012 ernsthafte Spannungen zwischen den Ehegatten, welche sogar in einer polizeilichen Intervention mÃ¼ndeten (vgl. hierzu die polizeiliche Einvernahme der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers durch die Kantonspolizei ZÃ¼rich vom 18. Oktober 2012). GemÃ¤ss Beschwerdeschrift vom 8. Dezember 2014 wird vom BeschwerdefÃ¼hrer sodann "auch nicht bestritten, dass im April 2013 etwas vorgefallen ist". Auch dies legt nahe, dass eheliche Konflikte bereits Anfang April zum endgÃ¼ltigen Bruch zwischen den Ehegatten gefÃ¼hrt haben. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat es auch versÃ¤umt, den von ihm eingerÃ¤umten Vorfall im April 2013 nÃ¤her darzulegen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.13 </b>Aufgrund der Beweislage, insbesondere auch der Interessenslage der Beteiligten und den zumindest teilweise aufrechterhaltenen BestÃ¤tigungen Dritter, erscheint es keineswegs willkÃ¼rlich, wenn die Vorinstanz den inkonsistenten Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers zum Trennungszeitpunkt weniger Glauben geschenkt hat als den entsprechenden Angaben von dessen Ehefrau, zumal die Erreichung der Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG grundsÃ¤tzlich durch den BeschwerdefÃ¼hrer nachzuweisen ist. Zwar sind auch die Aussagen der Ehefrau mit Vorsicht zu wÃ¼rdigen und zu beachten, dass sÃ¤mtliche Aussagen zum Trennungszeitpunkt von Personen aus dem persÃ¶nlichen Umfeld der Ehegattin stammen. Der Schluss der Vorinstanz, wonach die Trennung per 1. April 2013 erfolgte, ist aber zu bestÃ¤tigen, da es dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht gelingt, den Nachweis fÃ¼r eine spÃ¤tere Trennung der Ehegatten zu erbringen. </p> <p class="Erwgung2"><span>Die eheliche Gemeinschaft ist damit vor Ablauf der Dreijahresfrist von Art.</span> <span>50 Abs.</span> <span>1 lit.</span> <span>a AuG am 1.</span> <span>April 2013 aufgelÃ¶st worden. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Es kann offenbleiben, ob die Ehe zuvor tatsÃ¤chlich gelebt oder lediglich zur Aufenthaltserschleichung vorgespielt wurde (vgl. hierzu die vorinstanzlich aufgefÃ¼hrten Indizien fÃ¼r eine Scheinehe).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>Da der BeschwerdefÃ¼hrer keine drei Jahre in ehelicher Gemeinschaft in der Schweiz lebte, ist seine erfolgreiche Integration nicht zu prÃ¼fen. Diese wÃ¤re aber ohnehin zu verneinen:</span></p> <p class="Erwgung3">-<span> </span>So hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer in wirtschaftlicher Hinsicht zwar einigermassen integriert, indem er mittels selbstÃ¤ndiger und unselbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten vermochte. Die zahlreichen gegen ihn erhobenen Beitreibungen zeigen jedoch, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht immer fristgerecht nachgekommen ist.</p> <p class="Erwgung3">-<span> </span>Gerade im Zusammenhang mit seiner inzwischen aufgegebenen selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit hat er zudem wiederholt delinquiert: So wurde er mit Urteil des Bezirksgerichts O vom 10. Dezember 2013 wegen der vorsÃ¤tzlichen BeschÃ¤ftigung von AuslÃ¤ndern ohne Bewilligung im Sinn von Art. 117 Abs. 1 AuG mit einer Geldstrafe von 90 TagessÃ¤tzen zu Fr. 40.- bestraft. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft P vom 17. September 2014 erfolgte hierzu eine unbedingt zu vollziehende Zusatzstrafe von weiteren 90 TagessÃ¤tzen zu Fr. 40.- sowie einer Busse von Fr. 300.- wegen mehreren vorsÃ¤tzlichen VerstÃ¶ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz vom 19. Dezember 1958 (SVG) und die Verkehrsversicherungsverordnung vom 20. November 1959 (VVV), welche ebenfalls im Zusammenhang mit seiner gewerblichen TÃ¤tigkeit standen. Hinzu kommt eine im Zusammenhang mit seiner illegalen Einreise und seinem illegalen Aufenthalt in der Schweiz erwirkte und unbedingt vollzogene Gesamtfreiheitsstrafe von insgesamt 75 Tagen gemÃ¤ss den Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft P vom 17. Januar 2007 und der Staatsanwaltschaft Q vom 3. Oktober 2007. Wenngleich die erwÃ¤hnten Delikte nicht besonders schwerwiegender Natur sind und teilweise vor Beginn des legalen Aufenthalts des BeschwerdefÃ¼hrers begangen wurden, sind sie insgesamt gleichwohl geeignet, dessen erfolgreiche Integration infrage zu stellen. Dies erst recht, nachdem die letzte Strafe vom 17. September 2014 als Zusatzstrafe zur Verurteilung vom 10. Dezember 2013 ausgefÃ¤llt wurde und bei einer gleichzeitigen Beurteilung somit 180 TagessÃ¤tze auszusprechen gewesen wÃ¤ren. </p> <p class="Erwgung3">-<span> </span>Auch in sprachlicher Hinsicht hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer nur bedingt integriert, besuchte er doch auch 2014 erst Einsteiger-Kurse fÃ¼r die deutsche Sprache ("Deutsch Einstieg Semi-Intensiv"). In ihrem Schreiben vom 10. Juni 2013 behauptet auch die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers, dass dieser kaum Deutsch sprechen kÃ¶nne.</p> <p class="Urteilstext">Somit entfÃ¤llt ein aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG abgeleiteter Aufenthaltsanspruch auch aufgrund mangelhafter Integration.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b><span>Auch wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz keine drei Jahre gedauert hat, kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG, der sogenannte nacheheliche HÃ¤rtefall). Solch wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde liegen namentlich bei starker GefÃ¤hrdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland und bei Opfern ehelicher Gewalt vor (Art. 50 Abs. 2 AuG, vgl. auch Art. 31 VZAE).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b><span>GrÃ¼nde zur </span>Bejahung<span> eines nachehelichen HÃ¤rtefalls sind weder ersichtlich noch werden solche geltend gemacht.</span> Es kann deshalb offengelassen werden, ob generelle Reintegrationsprobleme aufgrund der allgemeinen Zuspitzung der sicherheitspolitischen Lage in der Levante Ã¼berhaupt noch in einem relevanten Bezug zur hiesigen Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers und dem damit verbundenen Aufenthalt stÃ¼nden (vgl. VGr, 25. September 2014, VB.2014.00322, E. 4.4.4; BGr, 25. Januar 2013, 2C_467/2012, E. 2.3; vgl. auch E. 6 nachstehend).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b><span>Die Praxis des Migrationsamts, wonach eine Aufenthaltsbewilligung bei einer ehelichen Gemeinschaft, die weniger als drei Jahre in der Schweiz gelebt wurde, in der Regel nur dann im freien Ermessen (Art. 96 AuG) erneuert wird, wenn besondere individuelle UmstÃ¤nde einer Wegweisung entgegenstehen, hÃ¤lt vor dem Gesetz stand (VGr, 12. Sep­tember 2012, VB.2012.00394, E. 3.2). Es </span><span>finden sich vorliegend keine Hinweise darauf, dass das Migrationsamt sein Ermessen in qualifizierter Form unangemessen ausgeÃ¼bt hÃ¤tte und sich dabei insbesondere von sachfremden Motiven hÃ¤tte leiten lassen: Der BeschwerdefÃ¼hrer ist im Libanon aufgewachsen und verfÃ¼gt dort Ã¼ber Verwandte, die ihm bei seiner Reintegration behilflich sein kÃ¶nnen. Auch sein</span>e<span> 2005 geborene</span> Tochter aus einer frÃ¼heren Beziehung<span> lebt im Libanon. Wie der BeschwerdefÃ¼hrer selbst anlÃ¤sslich einer HaftanhÃ¶rung am 30. Januar 2008 ausfÃ¼hrte, sollte er als Mechaniker keine Probleme haben, in seiner Heimat wieder eine Arbeitsstelle zu finden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Schliesslich sind auch keine Vollzugshindernisse im Sinn von Art. 83 Abs. 1 AuG ersichtlich: Auch wenn die allgemeine Lage im Libanon gegenwÃ¤rtig </span>â <span>aufgrund der bewaffneten Konflikte in den NachbarlÃ¤ndern und innerlibanesischer Spannungen </span>â <span>schwierig ist, ist dem BeschwerdefÃ¼hrer eine RÃ¼ckkehr in seine Heimat zuzumuten (zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in den Libanon angesichts der jÃ¼ngeren Entwicklungen vgl. BVGr, 24.</span> <span>September 2014, D-5082/2014, E.</span> <span>7.4</span>; vgl. auch die aktuellen Reisehinweise fÃ¼r den Libanon des EDA, www.eda.admin.ch<span>). Der Heimatort des BeschwerdefÃ¼hrers (M) liegt zwar in der besonders exponierten Bekaa-Ebene. FÃ¼r einen Einheimischen wie den BeschwerdefÃ¼hrer dÃ¼rfte eine RÃ¼ckkehr in den Libanon jedoch nicht unzumutbar sein, zumal er sich besuchsweise trotz der aktuellen Krisen </span>wiederholt <span>dort aufgehalten hat und sich zudem auch in einem weniger akut betroffenen Gebiet im Libanon niederlassen kÃ¶nnte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Von der eventualiter beantragten RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz zur weiteren Untersuchung ist abzusehen: Im Sinn der vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen ist nicht anzunehmen, dass von den Verwandten des BeschwerdefÃ¼hrers ­â namentlich von dessen Cousin J â unvoreingenommene Aussagen erhÃ¤ltlich sind. Selbst wenn <span>H </span>und <span>F </span>ihre WiderrufserklÃ¤rungen im Rahmen einer erneuten Untersuchung erneut bestÃ¤tigen wÃ¼rden, wÃ¼rde dies vorhandene WidersprÃ¼che in ihrem frÃ¼heren Aussageverhalten nicht ausrÃ¤umen. Es wÃ¤re sodann am mitwirkungspflichtigen BeschwerdefÃ¼hrer gelegen, sich mit den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen substanziiert auseinanderzusetzen und beispielsweise die Originale der WiderrufserklÃ¤rungen nachzureichen. Die Aussagen von G und E werden nicht substanziiert bestritten. Die Sache erscheint damit spruchreif.</p> <p class="Erwgung2"><span>Dementsprechend ist die Beschwerde </span>im Haupt- und Eventualbegehren <span>abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a VRG), und es steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. <span>Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen</span>.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>