<h2>SubmittedText<h2><p>Als Folge der gescheiterten Energiestrategie 2050 will der Bundesrat Gaskraftwerke bauen. </p><p>- Wie bereitet sich der Bundesrat auf die bevorstehende Energiekrise vor? </p><p>- Woher soll das Gas kommen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Energiestrategie 2050 ist nicht gescheitert. Beim Einsatz von Reserve- Gaskraftwerken geht es um eine Absicherung für den Notfall, für unvorhersehbare Situationen. Damit sind wir auch in einem Worst-Case-Szenario gewappnet, falls etwa in der Schweiz und im Ausland gleichzeitig mehrere AKW ausfallen würden, es Winter ist und die Schweiz nicht mehr genügend Strom importieren kann. Im Übrigen könnten die Reservekraftwerke nur mit Gas, sondern auch mit leichtem Heizöl oder synthetischen Brennstoffen betrieben werden. Verfügbarkeit, Speicherung und Klimaneutralität der möglichen Brennstoffe werden in den nun anlaufenden Planungsarbeiten geprüft. Wichtig ist vor allem, dass Unternehmen und Private im Inland mehr sauberen Strom produzieren. Je rascher sie das tun, desto besser ist das für unsere Versorgungssicherheit. Der Bundesrat überwacht die Versorgungssituation laufend und schätzt die Lage ein. Dazu gehört auch, dass er sich auf mögliche Energiekrisen vorbereitet. Derzeit lässt sich keine unmittelbar bevorstehende Energiekrise erkennen. Aus heutiger Sicht ist die Versorgungssicherheit von Strom und Gas für den laufenden Winter gegeben. Für die Versorgungssicherheit im Winter 2022/2023 hat der Bundesrat bereits Massnahmen ergriffen und weitere Arbeiten in Auftrag gegeben. Für die Stromversorgungssicherheit zieht der Bundesrat die Wasserkraftreserve vor. Um die Versorgung mit Gas sicherzustellen, ermöglicht der Bundesrat der Gasbranche, gemeinsam zusätzliches Gas, Flüssiggas und/oder entsprechende Speicherkapazitäten zu beschaffen.</p>