<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, bei der Umsetzung der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 einen Schwerpunkt auf das Thema Berge zu setzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat beabsichtigt, sein langfristiges Engagement für die Bergregionen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit weiterzuführen. Dabei will er das Thema als Querschnittaufgabe in die verschiedenen Schwerpunktbereiche der internationalen Zusammenarbeit wie Armutsbekämpfung, nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen (Wasser, Luft, Boden, Biodiversität, Landschaft) und Klimawandel integrieren. Gemäss der Botschaft über die internationale Zusammenarbeit 2017-2020 erfolgt diese Integration über konkrete Massnahmen in verschiedenen Einsatzländern, die über Berggebiete verfügen, wie Nepal, Kirgisistan, Tadschikistan, Georgien, Bolivien und Nicaragua. Die Schweiz unterstützt zudem regionale Kompetenzzentren in den Anden, im Hindukusch (Himalaya), in Zentralasien und in Afrika. Auf multilateraler Ebene setzt sie sich für die nachhaltige Entwicklung der Berggebiete ein, insbesondere indem sie die internationale Bergpartnerschaft unterstützt. Es handelt sich dabei um eine Allianz von Ländern, Organisationen der Vereinten Nationen, NGO und weiteren Partnern, welche die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bergbevölkerungen und den Erhalt der natürlichen Ressourcen in diesen Regionen zum Ziel hat. Obwohl das Thema der Berge aufgrund seiner Integration als Querschnittaufgabe weniger sichtbar ist, bildet das Engagement der Schweiz in diesem Bereich einen wichtigen Schwerpunkt der Botschaft über die internationale Zusammenarbeit 2017-2020 und erfordert deshalb keine organisatorischen Anpassungen. Es wird im Rahmen der üblichen Berichterstattung behandelt werden, die im Rahmen der Botschaft vorgesehen ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.