<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00567</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i.V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">6. </span><span class="Standard berschrift2">Mai 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, besuchte die obligatorische Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit in Serbien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Folge eine weitere Ausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu absolvieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/3 Ziff. 5.2). Im März 2013 reiste sie in die Schweiz ein und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit ihrer Heirat am 4. Juni 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiner ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/3 Ziff. 1.7, 4.1 und 5.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juli 2015 meldete sie sich unter Hinweis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tumorerkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/3 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische (Urk. 7/10, Urk. 7/12-13) und erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/9, Urk. 7/19, Urk. 7/37, Urk. 7/72) und teilte mit Vorbescheid vom 16. November 2016 mit, die Versicherte weise keine Beitragszeit in der Schweiz auf, weshalb kein Leistungsanspruch bestehe (Urk. 7/21). Dagegen liess die Versicherte am 15. Dezember 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/22) beziehungsweise 2. Februar 2017 (Urk. 7/26) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">and erheben. Die IV-Stelle holte in der Folge weitere medizinische Berichte ein (Urk. 7/31-32, Urk. 7/36, Urk. 7/48, Urk. 7/51, Urk. 7/64) und führte am 21. Februar 2019 eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 7/77). Nach durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/79, Urk. 7/81, Urk. 7/87) verneinte die IV-Stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 14. Juni 2019 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/93 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 19. August 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. Juni 2019 (Urk. 2) und beantragte die Zusprache einer ganzen Rente ab Juli 2016, eventuell die Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2 und 3). Mit Beschwerdeantwort vom 10. September 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdegegnerin am 17. Oktober 2019 mitgeteilt und ihr gleichzeitig antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 8). Auf entsprechendes Gesuch der Beschwerdeführerin (Urk. 10) wurde mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 24. Oktober 2019 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 11),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worauf am 8. November 2019 die Replik einging (Urk. 12). Die Duplik der Beschwerdegegnerin vom 5. Dezember 2019 (Urk. 15) wurde der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 17. Dezember 2019 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV; vgl. auch Rz. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushalt dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Entscheid vom 14. Juni 2019 (Urk. 2) aus, die Beschwerdeführerin sei seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahre 2013 zu 100 % im Haushalt tätig gewesen und würde auch bei guter Gesundheit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Der Haushaltsabklärung zufolge sei sie im Haushalt zu 17.5 % eingeschränkt, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Invaliditätsgrad von 17.5 % entspreche (S. 1 f.). Während der Abklärung vor Ort habe sie sich gut mitteilen können, wenn auch grammatikalische Schwierigkeiten verständlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise vorhanden und spezielle Wörter nicht bekannt gewesen seien. In ihrem Heimatland habe die Beschwerdeführerin bei ihrer Familie gelebt, welche ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinsam eine «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chilbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» betrieben habe. Von einer Anstellung im üblichen Sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne keine Rede sein, jedes Familienmitglied sei nach Bedarf gegen Kost und Logis eingesetzt worden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Sinne der schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Verhältnisse sei ihr fremd. Die alleinige finanzielle Notwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer Erwerbsaufnahme könne nicht als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründung für eine Qualifikation im Erwerb herangezogen werden. Vielmehr müsse die Gesamtsituation berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden. Die Beschwerdeführerin habe weder vor ihrer Einreise in die Schweiz noch danach je einen Schritt ins Erwerbsleben unternommen. Die knappen finanziellen Mittel und die Notwendigkeit der Unterstützung durch das Sozialamt bildeten für sie gemäss den Angaben vor Ort keinen Grund für eine Erwerbstätigkeit. Sie habe selber ausgesagt, dass sie bei guter Gesundheit trotz dieser Voraussetzungen vollzeitig Hausfrau geblieben wäre. Ein eigenes Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erwirtschaften wäre für sie schon zu Lebzeiten des Ehemannes möglich gewesen, er sei auf keine Betreuung angewiesen gewesen und das Paar habe niemanden aus dem engen Umfeld betreuen müssen. Es sei daher an der bestehenden Qualifikation festzuhalten und die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt tätig zu qualifizieren (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Duplik hielt die Beschwerdegegnerin daran fest, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vor dem Bezug der Sozialhilfe im Mai 2015 weder eine Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeübt noch nachweisliche Anstrengungen dazu unternommen habe. Die Erwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biographie, die Buchungen im Auszug aus dem individuellen Konto sowie die Angaben vor Ort würden keinen anderen Schluss zulassen, als die Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt tätig (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie habe sehr schlechte Deutschkenntnisse. Dennoch habe die Haushaltsabklärung ohne Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungshilfe eines Verwandten oder sonstigen Übersetzers stattgefunden (S. 8 Ziff. 15 oben). Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie den Sinngehalt der Qualifikationsfrage aus sprachlichen Gründen nicht habe erfassen können. Daher sei diese Frage anhand anderer Kriterien zu prüfen (S. 9 unten). Seit ihrer Heirat sei sie im Haushalt tätig gewesen. Man könne durchaus darüber diskutieren, ob sie im Zeitpunkt der Anmeldung als zu 100 % im Haushalt tätig zu betrachten sei. Denn damals sei sie noch von ihrem Ehemann finanziell unterstützt worden. Dieser sei jedoch zwischenzeitlich verstorben und die finanzielle Situation habe sich seither erheblich verschlechtert. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit aufgenommen, wäre sie bei guter Gesundheit gewesen (S. 10 Ziff. 15.1). Aus der Tatsache, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie während Lebzeiten des Ehemannes in einer veralteten Rollenverteilung gelebt habe, könne die Beschwerdegegnerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dies spreche nicht dagegen, dass sie bei guter Gesundheit nach dem Ableben des Ehemannes eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte (S. 10 Ziff. 15.2). Der Umstand, dass sie nach dem Tod des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehemannes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgenommen habe, sei keineswegs darauf zurückzuführen, dass ihr diese Denkweise fremd </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vielmehr sei sie in gesundheitlicher Hinsicht dazu sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht nicht in der Lage gewesen (S. 10 f. Ziff. 15.3). Für eine Arbeitsaufnahme spreche auch, dass sie vor der Einreise in die Schweiz und vor der Heirat als Schaustellerin tätig gewesen sei (S. 11 Ziff. 15.4). Spätestens mit dem Tod des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehemannes und der Sozialhilfeabhängigkeit hätte sie die angeblich «fremde Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise» nicht mehr aufrechterhalten können (S. 11 Ziff. 15.5). Bereits ab Juli 2015 sei sie sowohl in der bisherigen als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen vollständig arbeitsunfähig. Zudem bestehe wegen einer Depression ab September 2016 eine Arbeitsunfähigkeit zwischen 50 und 100 %. In Anbetracht dieser Sachlage erübrige sich ein detaillierter Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich und es sei ihr ab Juli 2016 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 12 Ziff. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Replik (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdegegnerin ihrer Abklärungspflicht nicht nachgekommen sei. Trotz sprachlicher Schwierigkeiten habe sie es in rechtswidriger Weise unterlassen, selbst einen Dolmetscher beizuziehen oder auf die bestehende Übersetzungshilfe mittels telefonischem Kontakt mit den Verwandten zurückzugreifen. Aufgrund der objektiven Umstände sei daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie ab Juli 2016 bei guter Gesundheit einer vollzeitigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachgegangen wäre und ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 3 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Statusfrage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stufte die Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall zu 100 % im Haushalt tätig ein, nachdem diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der Einreise in die Schweiz trotz fehlender Betreuungsaufgaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sei. Sie selber habe zudem ausgesagt, dass sie auch bei guter Gesundheit vollzeitig Hausfrau geblieben wäre (E. 2.1). Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, seit dem Tod ihres Ehemannes habe sich ihre finanzielle Situation erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verschlechtert und spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte sie bei guter Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbstätigkeit aufgenommen (E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Haushaltabklärung vom 21. Februar 2019 (vgl. den Haushaltab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsbericht, Urk. 7/77) führte die Beschwerdeführerin aus, sie habe in Serbien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Volksschule besucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Beruf erlernt. Vor der Einreise in die Schweiz habe sie im Familienbetrieb, einer grossen «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chilbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">», geholfen. Sie habe alles gemacht, was notwendig gewesen sei, unter anderem habe sie gekocht. In der Schweiz habe sie sich als Hausfrau betätigt und von der AHV des Ehemannes gelebt. Es habe zu keiner Zeit ein Angestelltenverhältnis bestanden (Ziff. 2.1-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die kurze Ehedauer führe dazu, dass sie nur eine kleine Witwenrente von etwas mehr als Fr. 600.-- erhalte. Um ihre persönlichen Ausgaben decken zu können, stocke das Sozialamt auf Fr. 900.-- auf und bezahle die Miete und die Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse. Die Geldmittel seien äusserst knapp, sie müsse das Geld genau einteilen, um die laufenden Ausgaben decken zu können (Ziff. 2.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch bei guter Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit wäre sie als Hausfrau tätig, die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit habe sie nie in Erwägung gezogen (Ziff. 2.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson legte die Qualifikation auf als zu 100 % im Haushalt tätig fest und begründete dies damit, dass sich die Erwerbsbiographie und die Angaben vor Ort decken würden. Zwar wäre die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin auf ein Erwerbseinkommen angewiesen, doch sei ihr diese Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise fremd. Trotz finanzieller Abhängigkeit könne davon ausgegangen werden, dass sich die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall weiterhin zu 100 % um den Haushalt kümmern würde (S. 3 Ziff. 2.6-7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lebe alleine, der verstorbene Ehemann habe bis zu seinem Tod keine Betreuung benötigt (S. 3 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem bei den Akten liegenden Auszug aus dem individuelle Konto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie einer Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen ist (Urk. 7/72)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obschon sie keine Kinder hat (vgl. Urk. 7/3 Ziff. 3.1) und auch keine anderen Betreuungsaufgaben übernehmen musste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerdeführerin nach dem Besuch der Grundschule in Serbien keine Ausbildung absolviert hat (vgl. Urk. 7/3 Ziff. 5.2, Urk. 7/77 Ziff. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einwand vom 2. Februar 2017 gegen den ersten Vorbescheid führte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sodann aus, sie sei am 24. März 2013 in die Schweiz eingereist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie sei vorwiegend als Hausfrau tätig gewesen. Nach der Heirat sei sie ebenfalls im Haushalt tätig gewesen (Urk. 7/26 S. 2 Ziff. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter finden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich keine Hinweise dafür, dass sie sich nach der Einreise in die Schweiz darum bemüht hätte, ihre Chancen bei einem späteren Eintritt in den Arbeitsmarkt mittels Sprachkurs zu erhöhen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, oder sich bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet hätte. Nachdem die Geldmittel zwar äusserst knapp sind und die Beschwerdeführerin das Geld genau einteilen muss (Urk. 7/77 Ziff. 2.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die laufenden Ausgaben dennoch zu decken vermag, erscheint es unter Berücksichtigung der gesamten Umstände über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin, welche im Übrigen 59 Jahre alt ist, selbst bei guter Gesundheit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Einwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin betrifft, wonach sie sehr schlecht deutsch spreche und die Haushaltabklärung ohne Übersetzungshilfe stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe, weshalb davon auszugehen sei, dass sie den Sinngehalt der Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationsfrage aus sprachlichen Gründen nicht habe erfassen können (E. 2.2), ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 24. Januar 2019 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Durchführung der Haushaltabklärung darauf hingewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das Gespräch in deutscher Sprache geführt werde, und er gebeten wurde, nötigenfalls um die Anwesenheit einer Überset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsperson besorgt zu sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/73). Die Beschwerdeführerin selber wies zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem anlässlich der Haushaltabklärung darauf hin, dass die Verwandten zwar alle bei der Arbeit seien, sie aber bei sprachlichen Problemen jederzeit anrufen könne (Urk. 7/77 S. 1 Ziff. 1). Dass sie in der Folge während des gesamten Gesprächs nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch machte, weist darauf hin, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selber eine Übersetzungshilfe nicht für nötig erachtete. Dies teilte sie denn auch der Abklärungsperson so mit, wie diese in ihrer Stellungnahme vom 20. Mai 2019 festhielt. Die Themen seien jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln besprochen worden und die Beschwerdeführerin habe den Sachverhalt jeweils mit ihren eigenen Worten bestätigt (Urk. 7/92 S. 2 f.). Entgegen der Ansicht der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin kann auf diese Weise durchaus überprüft werden, ob die versicherte Person den Sachverhalt verstanden hat. Zudem wäre es der Beschwerdeführerin jederzeit freigestanden, ihre Verwandten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzurufen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert des Haushaltabklärungsberichts (vgl. vorstehend E. 1.4) ist damit nicht anzuzweifeln. Hinzu kommt, dass </span><span id="VV036"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raxisgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel auf die «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagen der ersten Stunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, denen in beweismässiger Hinsicht grös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der Replik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchführung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlichen Schlussverhandlung zur Befragung bezüglich der sprachlichen Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigkeiten sowie dem Verständnis der anlässlich der Haushaltsabklärung gestellten Fragen (vgl. Urk. 12 S.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hierbei handelt es sich um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blossen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweisantrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Angesichts des vorstehend Gesagten sind jedoch weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abkä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht notwendig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung auf eine Befragung verzichtet werden kann (BGE 124 V 90 E. 4b; BGE 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit und gestützt auf die «Aussagen der ersten Stunde» (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_325/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 4.2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Erwerbsbiographie s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">owie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gelebten Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch ohne den Gesundheitsschaden nicht erwerbstätig wäre und damit als zu 100 % im Haushalt tätig zu qualifizieren ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 18. Februar 2014 (Urk. 7/10/10-1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) führten die Ärzte des Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chirurgische Klinik, aus, der bei der letzten Konsultation genannte Verdacht auf eine Lipomatose der Knieregionen beidseits habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht bestätigt werden können. Allgemeinchirurgisch sei eine weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führende Therapie aktuell nicht indiziert oder zielführend. Wegweisend und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessernd würde sich eine generelle Gewichtsreduktion auswirken (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine am 30. Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Institut für Radiologie, aufgrund sehr häufiger Kopfschmerzen und Druck im Kopf durchgeführte MR-Untersuchung des Schädels ergab im Wesentlichen regelrechte Befunde (Urk. 7/10/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte in seinem Bericht vom 23. Juli 2015 folgende Diagnosen (Urk. 7/10/1-5 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Serom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach Exzision eines Lipoms am linken Unterschenkel am 24. März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BWS-Syndrom mit chronischen Schulterschmerzen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastungssituation, regelmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepineinnahme</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gehäuftes Auftreten von Kopfschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 27. März 2015 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Es bestünden eine eingeschränkte körperliche und geistige Mobilität sowie eine aktuell geringe Belastbarkeit (Ziff. 1.7). Nach Abheilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessere sich eventuell die Mobilität, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nsonsten sei wahrscheinlich trotz Phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie und Analgesie keine wesentliche Besserung zu erwarten (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Wesentlichen unveränderten Diagnosen nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztpraxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 11. März 2016 (Urk. 7/13) zusätzlich eine Lipomatose mit rezidivierenden grossen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seromatosenänderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an beiden Unterschenkeln sowie eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik in beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Knien (Ziff. 1.2). Der Gesundheitszustand sei stationär (Ziff. 1.1). Aus seiner Sicht sei keine Verbesserung des Allgemeinzustandes zu erwarten, die Prognose sei schlecht (Ziff. 3.3). Die Motivation der Beschwerdeführerin stufe er als gering ein (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 19. Mai 2016 nannten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Kardiologie, folgende Diagnosen (Urk. 7/36 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">icht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> koronare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atheromatose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypertensive Herzkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangel ohne Anämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zuweisung sei zur elektiven Koronarangiographie zum Ausschluss einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">signifikanten Koronarsklerose bei wiederholtem thorakalem Druckgefühl mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung in den li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken Kiefer und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulter erfolgt. Es scheine zuzutreffen, dass die Thoraxschmerzen im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypertensiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Krisen interpretiert werden könnten. Die Beschwerdeführerin habe beschwerdefrei mobilisiert und am selben Tag nach Hause entlassen werden können (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. September 2016 bestätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin seit dem 31. August 2016 in Behandlung stehe. Aktuell leide sie unter starker Angst und depressiver Symptomatik, so dass sie nicht mehr in ihrer Wohnung leben könne. Seit zirka zwei Monaten schlafe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei ihrer Schwester (Urk. 7/48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht vom 7. Mai 2017 (Urk. 7/31) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vom 12. September 2016 bis 3. April 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Ziff. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.2; Ziff. 1.1). Zudem nannte sie als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dependen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ICD-10 Z73.1) sowie eine Störung durch Sedativa und Hypnotika, Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2; Ziff. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose schätze sie als vorsichtig günstig ein. Man habe eine Verbesserung der depressiven sowie Angst-Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik beobachten können, die Beschwerdeführerin selber habe jedoch keine Verbesserung ihres Zustandes erlebt, sondern sich subjektiv völlig invalidisiert und leistungsinsuffizient wahrgenommen (Ziff. 1.4). Vom 12. September bis 31. Dezember 2016 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, vom 1. Januar bis 3. April 2017 habe eine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 % bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit wäre theoretisch an einem reizarmen Arbeitsplatz bis vier Stunden täglich ab sofort denkbar, je nach Verlauf steigerungsfähig. Es sei eine empathische und wohlwollende Begleitung anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streben (Ziff. 1.7). Aufgrund des Verlaufes und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konstellativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren (feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lende Berufsausbildung sowie Erfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, mangel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte soziokulturelle Integration) seien aber die Erfolgsaussichten solcher Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men als sehr gering einzuschätzen (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2017 beurteilten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Institut für Anästhesiologie, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aetiologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Knieschmerzen beidseits als multi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoriell im Rahmen des bekannten Tumors. Es werde eine erneute chirurgische Intervention empfohlen (Urk. 7/51/4-6 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 1. März 2018 (Urk. 7/51/1-3) nannte med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polymyalgia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rheumatica</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lipomatose Unterschenkel beidseits, rezidivierend und immobilisierend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Zustände nach Tod des Ehemannes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand sei stationär bis sich verschlechternd (Ziff. 1.1). Es sei keine Tätigkeit zumutbar. Ein Beruf sei nicht bekannt, vermutlich habe die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die Grundschule im ehemaligen Jugoslawien absolviert. Es bestehe eine Sprachbarriere (Ziff. 2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 2.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, sie befinde sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alleine mit geringer familiärer Unterstützung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fremdland, ohne genügende Sprachkenntnisse und Ausbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebe von der Sozialhilfe. Diese Faktoren würden die Krankheit aufrechterhalten (Ziff. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuell behandelnde Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. univ. </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 9. November 2018 (Urk. 7/64/1-7) folgende Diagnosen (Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt sowie eine verlän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gerte Trauerreaktion (ICD-10 F43.23)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige bis schwere depressive Episode (ICD-10 F32.1/F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wirke traurig, unkonzentriert, in sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h gesunken, weine viel und könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e sich nicht vom Thema Tod der Mutter und des Ehemannes dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tanzieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu kämen Klagen über Schmerzen, Schlafprobleme, Niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genheit, Antrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangel, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Freudlosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kraftlosigkeit, Körpergewichtzunahme und Rückzug (Ziff. 2.4). Die Prognose sei schlecht (Ziff. 2.7). Die Beschwerdeführerin sei Hausfrau (Ziff. 3.1) und habe keine Ressourcen, die für eine Eingliederung hilfreich sein könnten (Ziff. 3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei ihr keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft und keine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar (Ziff. 4.1-2). Die ungenügenden Sprachkenntnisse, die psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störung (Angst und Depression) sowie diverse körperliche Erkrankungen würden einer Eingliederung im Wege stehen (Ziff. 4.4). Bei der Wohnungspflege und dem Einkauf werde sie durch ihre Freundin unterstützt (Ziff. 4.5). Die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luste des Ehemannes und der Mutter in einem kurzen zeitlichen Abstand vor zwei Jahren hätten zu einer langen Trauerreaktion und einer schweren Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit Angst und depressiver Reaktion respektive einer mittelgradigen bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Depression geführt. Zudem bestünden ungenügende Deutschkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Übergewicht, eine erschwerte Mobilität und ein Rückzug. Die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitsfähig, es sei ihr keine Arbeit in der freien Wirtschaft zumutbar (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Februar 2019 berichtete die Abklärungsperson über die gleichentags durchgeführte Haushaltabklärung (Urk. 7/77) und verwies für die medizinischen Angaben und die Vorgeschichte auf die Unterlagen im Dossier. Zu Beginn und Ausmass der Beschwerden führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe soeben eine Grippe mit Bronchitis überstanden, die sie während eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vollen Monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahezu handlungsunfähig gemacht habe. Alle ihre weiteren gesundheitlichen Probleme seien nach wie vor vorhanden. Das Gehen sei durch die Lipomatose massiv erschwert, was besonders schlimm sei, da sie sich viel be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen müsse, um eine Gewichtsreduktion zu bewirken und den sehr hohen Blutdruck positiv zu beeinflussen. Dieser bleibe trotz regelmässiger Medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinnahme hoch. Die Beschwerdeführerin vermute, dass dies auch eine Folge der anhaltenden Schmerzen sei. Oft habe sie starke Kopfschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heumatische Schmerzen habe sie vor allem in den Händen und den Knien. Der Tod ihres Ehemannes und der darauffolgende Tod der Mutter hätten sie nachhaltig und schwer getroffen. Ihr Lebensmut sei verloren, sie könne nichts gegen ihre übermächtige und allumfassende Trauer und Unruhe machen. Weder die Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente noch Ablenken durch Fernsehen würden dabei nützen. Ihren Hausarzt sehe die Beschwerdeführerin sehr oft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wegen der Grippe habe sie die Konsultationen bei der Psychiaterin absagen müssen, nun werde sie zur Terminvereinbarung aber wieder anrufen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Ernährung» führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin könne sich einfache Mahlzeiten zubereiten. Sie bevorzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Suppen oder Teigwarengerichte, das Rüsten erledige sie sitzend. Den Abwasch übernehme jemand aus der Verwandtschaft. Die Arbeitsfläche könne sie selbst sauber halten, allerdings sei dies nur oberflächlich möglich. Jede Woche komme eine der weib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verwandten und kümmere sich um die gründlicheren Reinigungsarbeiten und die Bodenpflege. Sie sei einzig durch die körperlichen Beschwerden einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, könne den Alltag selbständig einteilen und gestalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar, weshalb die Beschwerdeführerin das Geschirr nicht selbständig wasch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en könne, immerhin sei sie in der Lage, Gemüse zu schälen und zu rüsten. Ebenso nicht nachvollziehbar sei die fehlende Mithilfe bei der Bodenpflege. Alle schweren Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten in der Küche würden als anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Einschränkung berücksichtigt, insgesamt resultiere eine gewichtete Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von 7 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 4 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 6.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Wohnungs- und Hauspflege» hielt die Abklärungsperson fest, wöchentlich würden die anfallenden Reinigungsarbeiten aus dem Wochenkehr durch eine weibliche Verwandte übernommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehe sich aus rein körperlichen Gründen ausserstande, sich an diesen Tätigkeiten zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teiligen. Die Fenster- und Vorhangpflege werde ebenfalls von diesen Frauen erledigt. Die Beschwerdeführerin selbst staube hier und dort etwas ab, wenn es ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessergehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und sie räume ihre Alltagsgegenstände auf. Alle zwei Wochen beziehe sie ihr Bett frisch. Es stelle sich die Frage der Nachvollziehbarkeit. Das frische Beziehen des Bettes gelinge ihr regelmässig, obwohl gerade diese Arbeit mit schwierigen Bewegungsabläufen verbunden sei. Es werde davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, dass die Beschwerdeführerin alle leichteren Arbeiten der Wohnungspflege selbständig ausführen könnte unter Zuhilfenahme der gängigen Hilfsmittel und durch Arbeiten in Etappen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anrechenbar seien analog der Küchenpflege alle schweren Reinigungsarbeiten, die jedoch mehrheitlich nur unregelmässig und sogar selten auftreten würden, wie beispielsweise die Reinigung der Fenster und Vorhänge. Insgesamt könne eine gewichtete Einschränkung von 10.5 % ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerdeführerin könne im nahe gelegenen Einkaufszentrum in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Spaziergängen im Freien ihre Tageseinkäufe erledigen. Sie mache dies aber eher selten, in der Regel gebe sie ihrem Neffen Geld, damit er mit dem Auto die Waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkaufe und zu ihr bringe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Spaziergänge im Freien seien für die Beschwerdeführerin eine Belastung, wenn sie sich dazu entschliesse, müsse sie immer weinen, da sie ständig an ihren verstorbenen Mann denke, der sie nicht begleiten könne. Hinzu kämen die Schmerzen, die nur kurze Gehstrecken zulassen würden. Das Geld teile sie selbst ein und die notwendigen Zahlungen erledige sie selber. Es sei zumutbar, im Einpersonenhaushalt mit Tageseinkäufen zu arbeiten und hin und wieder für den Vorrat einen Heimlieferdienst zu nutzen. Es entstehe daher keine anrechenbare Einschränkung (S. 6 Ziff. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Wäsche und Kleiderpflege» hielt die Abklärungsperson fest, die Beschwerdeführerin transportiere die Wäsche mit dem Lift selber. Sie wasche und gebe alles in den Tumbler, zusammenlegen und versorgen könne sie selber. Müsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwas gebügelt werden, übernehme das der Neffe. Die Nutzung bügelfreier Wäsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he sei zumutbar, es resultiere keine anrechenbare Einschränkung (S. 6 Ziff. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Betreuung von Kindern oder Angehörigen falle nicht an (S. 7 Ziff. 6.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend resultiere eine gesamthafte Einschränkung von 17.5 % (S. 7 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 7/1, Urk. 7/10/6-9, Urk. 7/10/12-14, Urk. 7/12, Urk. 7/32, Urk. 7/43, Urk. 7/64/8-9, Urk. 7/75) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuständige Abklärungsperson führte zur Beurteilung der Beeinträchtigungen im Haushaltsbereich am 21. Februar 2019 eine Abklärung an Ort und Stelle durch. Sie hat dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Leiden und Behinderungen sowie der Familien- und Wohnverhältnisse, der technischen Einrichtungen und der örtlichen Lage eine Einschränkung im Haushaltsbereich von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17.5 % festgestellt. Der von der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son verfasste Bericht vom 21. Februar 2019 (vgl. vorstehend E. 4.11) befasst sich umfassend mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualer Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschränkungen in diesen Bereichen. Ebenfalls berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt wurde die Mitwirkungspflicht der Verwandten. Der Abklärungsbericht ist sodann schlüssig und in nachvollziehbarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weise begründet. Es sind vorliegend keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungsbericht als mangel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft oder unbegründet erscheinen liessen; vielmehr entspricht dieser den an ihn gestellten Anforderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">findung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei in ihrer Arbeitsfähigkeit bereits in somatischer Hinsicht derart eingeschränkt, dass ihr weder die bisherige noch eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und der Haushalt neben leichten auch viele mittelschwere bis schwere Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass es durchaus von Relevanz sei, inwieweit ihr solche Tätigkeiten aus medizinischer Sicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt noch zumutbar seien (vgl. Urk. 1 S. 13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann ihr nicht gefolgt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einerseits anerkannte die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsperson die Einschränkung bezüglich der insbesondere bei der Küchen- und Wohnungspflege anfallenden schweren Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (E. 4.11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, andererseits ist die Beschwerdeführerin gemäss ihren eigenen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagen durchaus in der Lage, mittelschwere Arbeiten wie der Wechsel der Bett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäsche selbständig zu erledigen. In der Beschwerde wurde denn auch lediglich pauschal und ohne Bezug zu einzelnen Positionen geltend gemacht, mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Tätigkeiten seien ihr nicht mehr zumutbar, nicht jedoch ausgeführt, welche konkreten Arbeiten nicht mehr möglich sind (E. 2.2). Dies vermag jedoch den auf der Basis von Erhebungen an Ort und Stelle verfasste Abklärungsbericht vom 21. Februar 2019 nicht in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht stehen gestützt auf die vorliegenden Berichte bezüglich der im Haushalt anfallenden Tätigkeiten insbesondere die eingeschränkte Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät sowie die starken Kopfschmerzen und rheumatischen Schmerzen im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die bestehenden psychischen Beeinträchtigungen betrifft, ist zwar bei psychischen Beschwerden im Einzelfall bei einem Widerspruch zwischen den Ergebnissen der Abklärung vor Ort und den fachmännischen psychiatrischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben im Haushalt zu erfüllen, den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumen (vgl. vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Vorliegend liegt jedoch keine entsprechende Konstellation vor. So führte die behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 9. November 2019 aus, der Beschwerdeführerin sei bei Klagen über Schmerzen, Schlafprobleme, Niedergeschlagenheit, Antriebsmangel, Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsprobleme, Vergesslichkeit, Freud- und Kraftlosigkeit, Körpergewichtszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me und Rückzug keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft und keine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar und sie werde auch bei der Wohnungspflege und dem Einkauf durch ihre Freundin unterstützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.10). Damit hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt insbesondere in den Bereichen Wohnungspflege und Einkauf in gewissem Masse eingeschränkt sei, was sich mit den im Haushaltabklärungsbericht eruierten Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von insgesamt 17.5 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Einklang bringen lässt, zumal die von der Psychiaterin festgestellten Einschränkungen durch die freie Einteilung und die Möglichkeit von Pausen keine vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehinderung im Haushaltsbereich begründen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem wurden im Bericht über die Haushaltabklärung die Beschwerden, welche die Beschwerdeführerin in den einzelnen Bereichen einschränken, jeweils geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert und die Abklärungsperson gab detailliert an, inwiefern die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in den einzelnen Haushaltsbereichen eingeschränkt ist. Weiter wurde im Bericht umfassend dargelegt, wie die Beschwerdeführerin im Sinne der Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht von den Familienangehörigen unterstützt wird. Es liegen keine fachärztlich-psychiatrischen Einschätzungen vor, welche der Beurteilung im Abklärungsbericht widersprechen würden. Die in den Berichten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthaltenen Einschätzungen einer vollständigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.3, E. 4.9-10) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen der Beurteilung im Abklärungsbericht ebenfalls nicht entgegen. So kann die Tätigkeit im Haushalt im Gegensatz zu einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit frei einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt und nach Bedarf mit Pausen unterbrochen werden. Der Beschwerdeführerin ist es somit zumutbar, die Haushaltsarbeiten etappenweise zu erledigen respektive an den Tagen mit weniger Beschwerden auszuführen. Auf eine explizite Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme der behandelnden Psychiaterin zu den im Haushalt anfallenden Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten kann unter diesen Umständen verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehen somit keine Anhaltspunkte für Fehleinschätzungen der Abklärungsperson, welche eine gerichtliche Ermessenskorrektur der vor Ort erhobenen gesundheitsbedingten Beeinträchtigungen rechtfertigen, und es kann auf den Abklärungsbericht vom 21. Februar 2019 abgestellt werden. Ergänzende medizinische Abklärungen sind unter den gegebenen Umständen nicht erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies insbesondere deshalb, weil sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes in der Haushaltsführung über das eruierte Ausmass eingeschränkt wäre. Nach dem Gesagten ist von einer Einschränkung von 17.5 % im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auszugehen, was infolge Qualifizierung der Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt Tätige gleichzeitig einem rentenausschliessenden Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 17.5 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass selbst wenn ausgehend vom Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss welchem die Beschwerdeführerin beim Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kauf auf die Hilfe ihrer Freundin angewiesen ist (E. 4.10), der Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» vollumfänglich angerechnet würde, ein Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 27.5 % resultiert, was nach wie vor keinen Rentenanspruch begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Beschwerdeverfahren wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigung der unentgeltlichen Rechtsvertretung mit Verfügung vom 17. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutgeheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Honorarnote vom 11. Mai 2020 machte Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Kaspar Gehring einen Aufwand von insgesamt 16.9 Stunden und Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen von Fr. 152.10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV Sozialversicherungsgericht) wird - auc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der geltend gemachte Aufwand von 16.9 Stunden ist der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kaspar Gehring die Beschwerdeführerin ab Dezember 2016 schon im Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren vertrat (vgl. Urk. 7/22-24) und die Akten somit bekannt waren. Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überhöht erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere der geltend gemachte Aufwand von 11.2 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das (erneute) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenstudium und das Verfassen der Beschwerdeschrift, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem in dieser mehrere Abschnitte aus dem Einwand vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. April 2019 praktisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverändert übernommen wurden (vgl. Urk. 7/87 S. 2 ff. Ziff. 2-4, Urk. 1 Rz 14-15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rz 15.1, Rz 15.3-5, Rz 16-7). Angesichts der dreizehnseitigen Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), der vierseitigen Replik (Urk. 12), der Akten der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, welche für die Beantwortung der vorliegend strittigen Fragen nur teilweise zu berücksichtigen sind, sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Kaspar Gehring bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 2‘600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge G</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">e</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die Vorsitzende i.V.Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>KächKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>