<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00102</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1978, verheiratet, Mutter einer Tochter (gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren 2003; Urk. 7/1) meldete sich am 12. Juni 2007 (Eingangsdatum) unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf eine seit Sommer 2005 bestehende Borderline-Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, eine posttraumatische Belastungsstörung sowie Bulimie bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen getätigt hatte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinte sie mit Verfügung vom 1. Juli 2008 (Urk. 7/29) einen Anspruch auf Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenentschädigung und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 24. Juli 2008 (Urk. 7/31, Urk. 7/28 [Verfügungsteil 2]) mit Wirkung ab 1. Januar 2007 bis am 30. September 2007 eine ganze Rente und ab 1. Oktober 2007 eine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristete Dreiviertelsrente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 9. Juli 2009 setzte die IV-Stelle die bisherige Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente revisionsweise zufolge einer Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und eines neu berechneten Invaliditätsgrads von gerundet 58 % per 1. September 2009 auf eine halbe Rente herab (Urk. 7/41, Urk. 7/40 [Verfü-gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 2]). Zwischen Dezember 2010 bis Ende Dezember 2013 war die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte bei der SWICA Gesundheitszentren AG als Gesundheitsberaterin tätig (Urk. 7/67 und Urk. 7/87). Im Rahmen eines Rentenrevisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens bestätigte die IV-Stelle am 22. Juni 2012 einen unveränderten Anspruch auf eine halbe Rente (Urk. 7/82). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Januar 2014 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, dass sie per 1. Januar 2014 eine neue Stelle am Institut O.___ angetreten habe (Urk. 7/87). Nachdem die IV-Stelle weitere erwerbliche Abklärungen getätigt hatte, setzte sie die bisherige halbe Rente mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 12. Juni 2014 – gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von gerundet 46 % – per 1. August 2014 auf eine Viertelsrente herab (Urk. 7/102, Urk. 7/101 [Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Versicherte mit Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 6. Oktober 2015 geschieden worden war (Urk. 7/140), berechnete die IV-Stelle die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhe neu (Verfügung vom 29. Februar 2016, Urk. 7/116). Mit Verfügungen vom 3. März 2016 (Urk. 7/118, Zeitraum vom 19. Januar bis 18. Juli 2016) und 30. August 2016 (Urk. 7/128, Zeitraum 25. August 2016 bis 25. August 2017) wurde der Versicherten sodann Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche und der Erhaltung der Anstellung in Form eines Job Coachings durch die Y.___ gewährt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Mai 2016 trat die Versicherte eine Anstellung beim Z.___ an (Urk. 7/126). Nach erneuter revisionsweiser Überprüfung des Rentenanspruchs hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Dezember 2016 – nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren (Vorbescheid vom 19. September 2016 [Urk. 7/134], vorsorglicher Einwand vom 13. Oktober 2016 [Urk. 7/136], begründeter Einwand vom 5. Dezember 2016 [Urk. 7/139]) – die bisherige Viertelsrente der Versicherten unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 35 % auf das Ende des darauffolgenden Monats auf und entzog einer allfälligen, dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobenen Beschwerde die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiebende Wirkung (Urk. 2 [= Urk. 7/143]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 26. Januar 2017 Beschwerde und beantragte deren Aufhebung. Sie sei seit der Tren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung von ihrem Ehemann im Jahr 2013 als zu 100 % erwerbstätig zu quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizieren, demzufolge sei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch auf eine Dreiviertelsrente, eventuell auf eine halbe Rente, zu erhöhen, subeventuell sei auf die Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Viertelsrente zu verzichten. Subsubeventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen und diese anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, die Beschwerdeführerin nochmals zu Hause zu besuchen und ihre aktuelle Lebenssituation neu zu prüfen (Urk. 1 S. 2-3). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 7. März 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten [Urk. 7/1-145]), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 30. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde. Mit derselben Verfügung wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der blossen Mitteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe im Mai 2016 eine neue angepasste Stelle beim Z.___ mit einem Pensum von 40 % angetreten. Diese Stelle sei ihrer Gesundheit angemessen. Hieraus ergebe sich ein veränderter Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich. Der Vergleich des Einkommens in der ursprünglichen Tätigkeit mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen in ihrer neuen Anstellung ergebe eine Einschränkung von 37,01 %. Die Qualifikation der Beschwerdeführerin bleibe unverändert. Eine erneute Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung sei aufgrund des unveränderten Gesundheitszustands nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt. Ohne Gesundheitsschaden wäre die Beschwerdeführerin laut ihren eigenen Aussagen demnach zu 60 % erwerbstätig und 40 % im Aufgabenbereich tätig. Die Einschränkung im Haushalt betrage 30,85 %. Dies ergebe einen Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 35 % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, aufgrund ihrer komplett veränderten Lebenssituation seit der letztmaligen Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung im Jahr 2012 könne die damalige Qualifikation nicht unbesehen auf die heutige Situation übertragen werden. Die Beschwerdeführerin sei im Unterschied zur letztmaligen Abklärung nun geschieden, die Tochter sei fast 14 Jahre alt und besuche während fünf Tagen pro Woche eine private Tagesschule. Kinderbetreuungsaufgaben seien heute nicht mehr notwendig. Aufgrund des bisherigen Lebensstandards sowie der hohen Schulkosten wäre die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin heute gezwungen, in einem 100%-Pensum zu arbeiten. Die Aktennotiz der Beschwerdegegnerin zum Telefonat mit der Eingliederungsberaterin A.___, woraus die Beschwerdegegnerin eine unveränderte Qualifikation ableite, gebe die Aussage von A.___ falsch wieder. Die Beschwerdeführerin habe im Rahmen des Coachings vielmehr ausgesagt, sie wäre aufgrund ihrer eigenen gesundheitlichen Probleme und nicht wegen denjenigen ihrer Tochter nicht im Vollzeitpensum tätig. Angesichts des Di Trizio-Urteils des EGMR dürfe vorliegend die gemischte Methode nicht mehr zur Anwendung gelangen, was eine Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation als 100 % Erwerbstätige nach sich ziehe. Hinzu komme, dass sich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wieder deutlich verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert habe, sie sei seit 2. Januar 2017 zu 100 % arbeitsunfähig und habe sich zwischenzeitlich in stationäre psychiatrische Behandlung begeben (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Vergleichszeitpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Frage, ob eine anspruchserhebliche Änderung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrades eingetreten ist, ist die Verfügung vom 12. Juni 2014 (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">102, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/101 [Verfügungsteil 2]) massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit die halbe Rente auf eine Vier-tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente herabgesetzt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Rahmen dieses Revisionsverfahrens wurde eine materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung vorgenommen wurde (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In medizinsicher Hinsicht lag dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung im Wesentlichen folgender Bericht zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> C.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Händen der Beschwerdegegnerin verfassten Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011 kann entnommen werden, die Beschwerdeführerin leide an einer schweren komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 F62.0; Differentialdiagnose: e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">yp) sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.1) (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater führte aus, in ihrer Tätigkeit als Pflegefachfrau schätze er die Beschwerdeführerin nach wie vor als zu 100 % arbeitsunfähig ein, weil der intensive zwischenmenschliche Kontakt sowie vor allem auch der körperliche Kontakt destabilisierend und der freie Zugang zu Medikamenten vor allem in Krisenzeiten sehr ungünstig wären. Insgesamt sei es seit circa Sommer/Herbst 2010 zu einer leichten Stabilisierung des Zustandes gekommen, so dass er die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit, in der oben genannte Faktoren wegfielen und bei der sie sich ihre Arbeit weitgehend selber einteilen könne, seit anfangs Dezember 2010 zu 20 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig einschätze. Eine weitere Steigerung der Arbeit würde die neu gewonnene Stabilität gefährden (Urk. 7/69/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Bericht vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 zu Händen der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die Beschwerdeführerin leide an einer komplexen posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Belastungsstörung (ICD-10 F62.0) sowie einer rezidivierenden depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung, gegenwärtig stabil (ICD-10 F33.4). Der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe sich leicht verbessert, unterliege jedoch nach wie vor starken Schwankungen. Teilweise träten auch Krisen auf, diese seien jedoch nicht mehr so ausgeprägt wie früher. In der bisherigen Tätigkeit könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, was jedoch schwierig zu beurteilen sei, vier bis fünf Stunden pro Tag arbeiten, je nach Belastungssituation auch mehr oder weniger. Aktuell arbeite sie als Impfassistentin. In einer angepassten Tätigkeit vermöge die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mehr als in der bisherigen Tätigkeit zu arbeiten, vor allem, wenn keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trigger-Situationen bezüglich der posttraumatischen Belastungsstörung bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/109/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des D.___ hielten zu Händen von Dr. B.___ mit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeweise eingereichtem Bericht vom 30. November 2016 fest, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei vom 21. bis 22. November 2016 zum achten Mal im D.___ stationär behandelt worden. Sie sei per fürsorgerischer Unterbringung bei nicht ausschliessbarer Suizidalität eingetreten. Die Beschwerdeführerin habe sich in der Eintrittssituation jedoch klar und deutlich von akuter Suizidalität distanziert. Es bestehe kein Anhalt für Fremdgefährdung (Urk. 3/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der vorhandenen Akten ist ausgewiesen und grundsätzlich unbestritten, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Erlasse der angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht verschlechtert hat. Laut den Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e leichte Verbesserung ergeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt zwar vorbringen, ihr Gesundheitszustand habe sich wieder deutlich verschlechtert. Sie habe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert werden müssen. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu bemerken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Erlass des angefochtenen Entscheids rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis darstellt (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen). Daher sind nur diejenigen tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Umstände zu berücksichtigen, die sich bis zu jenem Zeitpunkt ereignet haben. Die mit den eingere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichten Berichten (3/11-12, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/14) dokumentierten Klinikaufenthalte können dementsprechend nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die Entscheidfindung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbezogen werden. Selbst wenn diese Berichte jedoch in die Entscheidfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung einflössen, ergäbe sich daraus keine invalidenversicherungsrechtlich mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Verschlechterung des Gesundheitszustands, weil darin von einer seit zwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i bis drei Jahren stabilen Situation die Rede ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/10 S. 1) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Verschlechterung des Gesundheitszustands beschrieben wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist den Berichten zu entnehmen, dass die zur stationären Behandlung Anlass geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in soziokulturellen Faktoren zu sehen sind, welche invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich nicht massgebend sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/11-12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit kann festgehalten werden, dass aus psychiatrischer Sicht bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung zumindest keine Verschlechterung des Gesund-heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands eingetreten ist. Ob von einer massgeblichen Verbesserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustands auszugehen wäre, kann vorliegend offengelassen werden, da – wie nachfolgend zu zeigen ist - jedenfalls ein erwerblicher Revisionsgrund gegeben ist, der zur Aufhebung der Rente führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Januar 2014 teilte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin mit, dass sie per 1. Januar 2014 eine neue Stelle am Institut O.___ angetreten habe (Urk. 7/87). Den Lohnabrechnungen für die Monate Februar und März 2014 – welche nachschüssig abgerechnet würden – und dem Stundenrapport für den Monat März 2014 ist zu entnehmen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in diesen drei Monaten durchschnittlich 49,35 Stunden gearbeitet hatte. Bei einem Stundenlohn von Fr. 33.-- errechnete die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Herabsetzung der bisherigen halben Rente auf eine Viertelsrente mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 12. Juni 2014 ein Invalideneinkommen von Fr. 21'622.-- und einen Invaliditätsgrad von gerundet 46 % (vgl. Einkommensvergleich vom 7. April 2014 [Urk. 7/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Mai 2016 trat die Beschwerdeführerin eine Anstellung beim Z.___ an. Laut Anstellungsverfügung vom 5. April 2016 (Urk. 7/126) sowie den ergänzenden Angaben der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschwerdegegnerin mit E-Mail vom 31. August 2016 (Urk. 7/131) erzielte die Beschwerdeführerin in ihrer neuen Anstellung im 40%-Pensum ein monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Einkommen von Fr. 2'430.75, zuzüglich 13. Monatslohn. Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich der Beschwerdegegnerin vom 19. September 2016 (Urk. 7/133) wurde nicht bestritten und ist auch nicht zu beanstanden, weshalb von einem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 50’168.95 und einem Invalideneinkommen von Fr. 31'599.75 auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zum Invalideneinkommen und dem absolvierten Pensum beim Erlass der Verfügung vom 7. April 2014 vermag die Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hwerdeführerin zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 bei vollständiger und zumutbarer Ausschöpfung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit ein 40%iges Pensum und ein um rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10'000.-- höheres Invalideneinkommen zu erzielen. Mit dieser wesentlichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse liegt ein erwerblicher Revisionsgrund vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch Art. 31 IVG,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 141 V 9 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und keinen Anlass zu Weiterungen gibt die mit Abklärungsbericht vom 2. April 2012 festgestellte Einschränkung im Aufgabenbereich von 30,85 % (vgl. Urk. 7/75/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Statusfrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. März 2008 erfolgte die erstmalige Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Beruf und Haushalt. Dem Bericht vom 20. März 2008 (Urk. 7/18) kann entnommen werden, die Beschwerdeführerin habe angegeben, wenn sie bei guter Gesundheit wäre, so würde sie bis heute (März 2008) zu 40 % erwerbstätig sein. Daneben würde sie sich um die Kinderbetreuung kümmern und den Haushalt führen (Urk. 7/18/2). Den Angaben der Beschwerdeführerin entsprechend qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte die Abklärungsperson die Beschwerdeführerin als zu 40 % im Erwerbs- und zu 60 % im Aufgabenbereich tätig (Urk. 7/18/5). Am 11. Mai 2009 erging ein weiterer Haushaltsabklärungsbericht (Erhebung vom 8. Mai 2009). Die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsperson hielt darin fest, die Beschwerdeführerin habe ihr mitgeteilt, dass sich bei der Frage nach dem hypothetischen Umfang der Erwerbstätigkeit ohne Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung keine Änderungen ergeben hätten und die Beschwerdeführerin ihr mit-geteilt habe, dass sie weiterhin 40 % gearbeitet hätte und dies auch gerne wieder tun würde (Urk. 7/35/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im aktuellsten Bericht zur Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vom 2. April 2012 (Erhebung vom 22. März 2012) gab die Beschwerdeführerin laut den Angaben der Abklärungsperson an, die Tochter sei nun 9 Jahre alt und habe eine Tagesmutter, zu der sie sehr gerne gehe. Ihr Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann könne sich seine Arbeitszeiten selber einteilen und könnte zu Zeiten, in denen die Beschwerdeführerin arbeite, zuhause bleiben. Sie selber habe immer sehr gerne gearbeitet und könnte in ihrem angestammten Beruf Schichten arbeiten, die ihrem Familienleben entgegenkämen. Deshalb würde sie heute bei guter Gesundheit zu 60 % arbeiten wollen. Die Abklärungsperson hielt die Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben der Beschwerdeführerin für plausibel. Diese seien aufgrund der sozialen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände sehr gut nachvollziehbar. Die Tochter wäre auch in der Ferienzeit entweder bei der Tagesmutter oder aber bei den Kindseltern gut betreut durch deren flexible Arbeitszeiten (Urk. 7/75/3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der vorliegenden Revision nahm die Beschwerdegegnerin keine erneute Abklärung der Einschränkung im Aufgabenbereich vor, was nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen ist, zumal eine massgebliche Änderung der Verhältnisse – wie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend ausgeführt – einzig in den erwerblichen Verhältnissen eingetreten ist. Insbesondere besteht kein Anlass dazu, die Statusfrage neu zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar machte die Beschwerdeführerin geltend, die heutige Situation sei nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbar mit derjenigen im Jahr 2012: sie sei nun geschieden und die Tochter 14 und nicht mehr neun Jahre alt, sie besuche eine private Tagesschule, weshalb Kinderbetreuungsaufgaben heute nicht mehr notwendig seien und ausserdem zwinge der bisherige Lebensstandard die Beschwerdeführerin dazu, im 100%-Pensum zu arbeiten (Urk. 1 S. 6-9). Dem ist entgegenzuhalten, dass die Tochter der Beschwerdeführerin bereits bei der letzten Abklärung im Haushalt im Jahr 2012 von einer Tagesmutter betreut wurde. Die Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung eine private Tagesschule (vgl. Urk. 3/5-7) besuchte, ist somit nicht als eine in dem Sinne unterschiedliche Situation zu würdigen, dass davon auszugehen wäre, Betreuungsaufgaben würden keine mehr anfallen. Gleiches gilt für das Alter der Tochter, da unabhängig davon ob diese neun oder 14 Jahre alt ist, ein Betreuungsaufwand anfällt, insbesondere angesichts dessen, dass die Tochter gesundheitliche Probleme hat (vgl. Urk. 3/4 zum Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand der Tochter), weshalb ohnehin von einem überdurchschnittlichen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand auszugehen ist. Auch aus der Scheidung von ihrem Ehemann oder aufgrund der hohen Kosten der privaten Tagesschule lässt sich nicht ohne weiteres ableiten, dass die Beschwerdeführerin heute ein 100%-Pensum absolvieren würde, zumal in den Akten von einer neuen Partnerin die Rede ist, mit welcher die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gemeinsam lebt (Urk. 3/10 S. 2) und die Beschwerdeführerin nachehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Unterhalt für sich in Höhe von Fr. 3’100.-- monatlich und für ihre Tochter in Höhe von mindestens Fr. 500.-- monatlich zuzüglich der Hälfte der ausseror</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Kinderkosten wie grössere Zahnarztbehandlungen, Kosten für schulische Förderungsmassnahmen etc. erhält (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen eine andere Beurteilung der Statusfrage spricht sodann, dass die Beschwer-deführerin im Rahmen der Eingliederungsmassnahmen selbst mehrfach zum Ausdruck gegeben hat, dass sie auch ohne Gesundheitsschaden ein 60%-Pensum absolvieren würde (Urk. 7/130/4, Urk. 7/125/3-4). Dabei ist insbesondere auf den Coachingbericht der Y.___ vom 27. Juli 2016 zu verweisen (Urk. 7/125), worin die Eingliederungsberaterin A.___ festhielt, die Beschwerdeführerin habe angegeben, sie könne aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten als sie dies momentan tue. Sie benötige viel Zeit, um sich zu entspannen und für ihre Therapien. Zusätzlich sei sie durch die Betreuung ihrer Tochter, die ebenfalls gesundheitliche Probleme habe, stark belastet (Urk. 7/125/4). Dieselbe Feststel-lung machte die Eingliederungsberaterin bereits anlässlich des Telefonats mit der Beschwerdeführerin vom 13. April 2016. Die Eingliederungsberaterin verfasste als Aktennotiz, die Beschwerdeführerin würde gerne zu 100 % arbeiten, sie müsse sich jedoch noch den Aufgaben als Mutter eines Kindes mit gesundheitlichen Problemen widmen (Urk. 7/130/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inwiefern Hinweise dahingehend bestehen sollen, dass es sich bei der Aktennotiz der Eingliederungsberaterin vom 13. April 2016 um ein Missverständnis bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Falschzitat handeln sollte, ist nicht ersichtlich (Urk. 1 S. 9-12). Das beschwerdeweise aufgelegte E-Mail der Eingliederungsberaterin vom 23. Januar 2017 vermag die Angaben der Beschwerdeführerin nicht in Zweifel zu ziehen (vgl. Urk. 3/9). Selbst wenn jedoch von einem Missverständnis im Rahmen des Telefonats vom 13. April 2016 ausgegangen würde, änderte dies nichts daran, dass die Eingliederungsberaterin im Coaching-Bericht vom 27. Juli 2016 erneut angab, die Beschwerdeführerin habe ausgesagt, durch die Betreuungsaufgaben stark belastet zu sein; dies obwohl die Tochter der Beschwerdeführerin die private Tagesschule besucht (Urk. 7/125/4). Überdies sind den im Rahmen des Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens gemachten Aussagen der Beschwerdeführerin beweismässig ein höheres Gewicht als denjenigen in der Beschwerde beizumessen, da diese als von versicherungsrechtlichen Überlegungen noch nicht geprägte Aussagen der ersten Stunde zu werten sind (BGE 121 V 45 E. 2a, 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 V 133 E. 8c mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ohne Gesundheitsschaden heute nicht einem vollzeitlichen Pensum nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen würde. Die unveränderte Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätige (60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Betätigung im Aufgabenbereich (40 %) erfolgte dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach zu Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Berechnung des Invaliditätsgrads ist anzumerken, dass die gemischte Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsbemessungsmethode nicht per se konventionswidrig ist, sondern nur dann, wenn die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente infolge Statuswechsel allein aus familiären Gründen (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) in Frage steht. Namentlich ist diese Methode der Invaliditätsbemessung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung des Gesundheitszustands oder der Einkommensverhältnisse der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführten – Revisionsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn die zugesprochene Rente bereits mit der gemischten Methode bemessen wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_462/2017 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 E. 5.2, mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invaliditätsbemessung der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittels gemischter Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergab einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was im Ergebnis nicht Anlass zur Korrektur gibt. Demzufolge wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenrente zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgehoben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>