A bteilung IV D -4123/2007 w et/m ak {T 0/2} U rteil vom 10. O ktober 2007 M itw irkung: R ichter Thom as W espi, W alter Stöckli, H ans Schürch G erichtsschreiberin Kathrin M angold H orni A ._______, N igeria, w ohnhaft (Adresse), vertreten durch M artin Ilg, (Adresse), Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 15. M ai 2007 i.S. A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführerin gem äss eigenen Angaben am 18. Februar 2007 unter U m - gehung der G renzkontrolle in die Schw eiz einreiste und am darauffolgenden Tag im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (O rt) um Asyl nachsuchte, dass die Beschw erdeführerin nach der Ü berw eisung ins Transitzentrum (O rt) dort am 12. M ärz 2007 zu ihren Personalien, zu ihrem R eisew eg und - sum m arisch - zu ihren Asylgründen befragt w urde, dass die für den Aufenthalt w ährend der D auer des Asylverfahrens dem Kanton (O rt) zu- gew iesene Beschw erdeführerin am 4. April 2007 von einer M itarbeiterin des BFM einge- hend zu ihren Asylgründen angehört w urde, dass die Beschw erdeführerin zur Begründung ihres Asylgesuches geltend m achte, sie stam m e aus (O rt), habe im August 2001 nach traditionellem Brauch geheiratet und sei in der Folge in die W ohnung ihres Ehem annes in (O rt) eingezogen, dass sie nicht beschnitten sei und sich - trotz der von den Schw iegereltern erhaltenen Inform ation, die H eirat von M ännern des D orfes m it unbeschnittenen Frauen führe zum Tod dieser M änner - gew eigert habe, sich dem von ihrer Schw iegerm utter verlangten Beschneidungsritual zu unterziehen, dass die Beschw erdeführerin, nachdem der D ruck seitens der Schw iegereltern auf sie im m er grösser gew orden sei, ihren Ehem ann verlassen und sich zu ihrem ebenfalls in (O rt) w ohnhaften, als Politiker tätigen Bruder begeben habe, zw ei W ochen später aber auf Bitten ihres M annes hin w ieder zu diesem zurückgekehrt sei, dass ihr Ehem ann im August 2002 erkrankt sei und in ein Spital habe eingew iesen w er- den m üssen, w o die Ärzte Leukäm ie festgestellt hätten, dass sie dann von ihrem M ann erfahren habe, dass er schon seit fünf Jahren an Leukä- m ie leide, seine Angehörigen aber nicht dam it habe belasten w ollen, dass ihr M ann am 9. Februar 2003 an seiner Krankheit verstorben und am 7. M ärz 2003 in seinem D orf (O rt) beigesetzt w orden sei, dass sie nach der Beerdigung m ittels eines R ituals m it C ola-N üssen ihre Schuldlosigkeit am Tod ihres M annes habe bew eisen m üssen, dass sie anschliessend w ieder nach (O rt) zurückgekehrt sei, ihre W ohnung jedoch ver- schlossen vorgefunden habe und ihr seitens der Fam ilie ihres verstorbenen M annes le- diglich erlaubt w orden sei, ihre Kleider zu holen, dass sie in der Folge bei ihrem Bruder in (O rt) gew ohnt habe und nur einm al, anfangs M ärz 2004, nach (O rt) gegangen sei, um dort die Trauerkleider abzulegen und erneut ihre U nschuld zu bew eisen, dass sie im O ktober 2004 auf offener Strasse von zw ei unbekannten M ännern auf einem M otorrad-Taxi absichtlich angefahren und schw er verletzt w orden sei und überdies im D ezem ber 2004 ihre C ousine, w elche ihr sehr ähnlich sehe, entführt w orden sei, dass sie erfahren habe, dass hinter diesen Vorfällen der Bruder ihres verstorbenen M an- nes beziehungsw eise dessen Fam ilie stecke,3 dass sie aus Furcht vor w eiteren Angriffen gegen ihr Leben im April 2005 in einem w eit abgelegenen O rt nam ens (...) eine Stelle als Lehrerin angetreten habe, dass sie sich jedoch auch dort nicht in Sicherheit befunden habe, dass sie näm lich im Juli 2005 von einem Schüler erfahren habe, drei junge M änner hät- ten auf dem M arkt nach ihr gesucht, dass sie sich in der Folge an den Schuldirektor gew andt habe, der sie in seinem H aus habe übernachten lassen und sie am nächsten Tag zu ihrer W ohnung begleitet habe, dass sie ihre W ohnungstür geöffnet, ihre Kleider durchw ühlt sow ie m it Palm öl übergos- sen und eine W and m it D rohungen beschm iert vorgefunden habe, dass sie daher - vom Schuldirektor unterstützt - bei der örtlichen Polizei vorgesprochen habe, w o m an ihr gesagt habe, die Beam ten könnten sich erst an den Tatort begeben, w enn ein Fahrzeug zur Verfügung stehe, dass die Beschw erdeführerin aus Angst ihre Arbeitsstelle aufgegeben habe und zu ih- rem Bruder nach (O rt) zurückgekehrt sei, der sich w egen des Vorfalls in (O rt) ebenfalls an die Polizei gew andt und von dieser dieselbe Antw ort w ie der Schuldirektor erhalten habe, dass sie im D ezem ber 2005 beziehungsw eise Januar 2006 ihrer C ousine nach (O rt) gefolgt sei, um dort ein neues Leben zu beginnen, dass sie am 23. M ärz 2006 in (O rt) Zeugin eines G esprächs zw ischen dem Freund ihrer C ousine und einem Bekannten betreffend die Planung eines Ü berfalls gew orden sei, dass sie ihrer C ousine von diesem G espräch erzählt habe und einige Tage später deren Freund zu ihr gekom m en sei, sie geschlagen und ihr m it dem Tod gedroht habe, falls sie jem andem von diesem G espräch erzähle, dass der Freund ihrer C ousine ihr überdies zum Verlassen ihrer W ohnung eine ein- bis zw eiw öchige Frist angesetzt habe, dass sie daher im April 2006 nach (O rt) geflüchtet sei, w o sie bei einer Freundin U nter- schlupf gefunden habe, und schliesslich - aus Angst vor w eiteren Verfolgungsm assnah- m en seitens der Fam ilie ihres verstorbenen M annes - von dort aus am 17. Februar 2007 ihre H eim at verlassen habe, dass das BFM das Asylgesuch m it Verfügung vom 15. M ai 2007 ablehnte und die W eg- w eisung sow ie den W egw eisungsvollzug der Beschw erdeführerin aus der Schw eiz an- ordnete, dass die Beschw erdeführerin durch ihren Vertreter m it Eingabe vom 15. Juni 2007 beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde einreichte und - unter Aufhebung der vorinstanz- lichen Verfügung - um Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und G ew ährung des Asyls, eventualiter um Feststellung der U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs und um Anordnung der vorläufigen Aufnahm e, subeventualiter um Bew illigung des Aufenhal- tes in der Schw eiz "bis zum Beschw erdeentscheid" ersuchte, dass auf die Begründung dieser Anträge, sow eit für den Entscheid w esentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen w ird, dass das Bundesverw altungsgericht dem Vertreter der Beschw erdeführerin m it Zw i- schenverfügung vom 20. Juni 2007 m itteilte, seine M andantin könne den Ausgang des 4 Verfahrens gestützt auf Art. 42 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) in der Schw eiz abw arten, und der Beschw erdeführerin gleichzeitig zur Bezah- lung eines Kostenvorschusses in der H öhe von Fr. 600.-- eine Frist bis zum 5. Juli 2007 ansetzte, verbunden m it der Androhung, bei ungenutztem Fristablauf w erde auf die Be- schw erde nicht eingetreten (Art. 63 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]), dass die Beschw erdeführerin durch ihren Vertreter m it erneut auf den 15. Juni 2007 da- tierter Eingabe (m assgeblicher Poststem pel: 5. Juli 2007) um Erlass des ihr m it Zw i- schenverfügung vom 20. Juni 2007 auferlegten Kostenvorschusses ersuchte, dass zur Begründung dieses G esuches eine am 22. Juni 2007 von der "H eilsarm ee Flüchtlingshilfe" ausgestellte Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung eingereicht und im w ei- teren geltend gem acht w urde, die von der Vorinstanz angeblich "vorgefundenen W ider- sprüche" seien völlig sachfrem d konstruiert" und den frauenspezifischen Fluchtgründen sei kaum Beachtung geschenkt w orden, dass das Bundesverw altungsgericht m it einer w eiteren Zw ischenverfügung vom 13. Juli 2007 - für deren ausführliche Begründung auf die Akten verw iesen w ird - das G esuch um Erlass des m it Zw ischenverfügung vom 20. Juni 2007 erhobenen Kostenvorschus- ses beziehungsw eise um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abw ies und der Beschw erdeführerin zur Bezahlung des ganzen Kostenvorschusses in der H öhe von Fr. 600.-- eine von der Eröffnung der Zw ischenverfügung an gerechnete N achfrist von drei Tagen ansetzte, w iederum verbunden m it der Androhung, bei unbenutztem Fristablauf w erde auf die Beschw erde nicht eingetreten, dass im W eiteren darauf hingew iesen w urde, ein allfälliges, ausschliesslich m it ungenü- genden finanziellen M itteln begründetes G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege, Kostenvorschusserlass oder -reduktion oder Fristverlängerung w erde ab- gew iesen und es w erde auf die Beschw erde - ohne Ansetzung einer w eiteren N achfrist - nicht eingetreten, dass die Zw ischenverfügung vom 13. Juli 2007 dem Vertreter der Beschw erdeführerin am 16. Juli 2007 eröffnet w urde, dass der verlangte Kostenvorschuss am 19. Juli 2007 bezahlt w urde, dass die Beschw erdeführerin gem äss M itteilung des Zivilstandsam tes (O rt) vom 31. August 2007 einen (...) Staatsangehörigen m it N iederlassungsbew illigung (C ) in der Schw eiz heiratete, dass der Vertreter der Beschw erdeführerin in der Folge durch das Bundesverw altungs- gericht am 18. Septem ber 2007 angefragt w urde, ob seine M andantin bei dieser Sachla- ge an ihrer Beschw erde festhalten oder diese allenfalls zurückziehen w olle, dass die Beschw erdeführerin beziehungsw eise deren Vertreter für den Fall des Festhal- tens an der Beschw erde aufgefordert w urde, einen Beleg über die Erteilung einer Auf- enthaltsbew illigung beziehungsw eise über das Einreichen eines entsprechenden G e- suchs um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung bei der zuständigen frem denpolizeili- chen Behörde zu den Akten zu reichen, dass zur Einreichung einer Stellungnahm e Frist bis zum 26. Septem ber 2007 angesetzt w urde,5 dass der Vertreter der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 26. Septem ber 2007 erklärte, die Beschw erde w erde "sofort nach Erhalt der Aufenthaltsbew illigung zurückgezogen", ohne gleichzeitig einen Beleg für das Einreichen eines entsprechenden G esuches bei der zuständigen frem denpolizeilichen Behörde zu den Akten zu reichen, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 ([G G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundes- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführerin vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhe- bung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legiti- m iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 570 ff. Vw VG ), dass vorab in Bezug auf die Eingabe vom 26. Septem ber 2007 festzuhalten ist, dass der R ückzug einer Beschw erde grundsätzlich bedingungsfeindlich ist, w eshalb die Erklärung, die Beschw erde w erde "sofort nach Erhalt der Aufenthaltsbew illigung zurückgezogen" unbeachtlich ist, dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die Schw eiz Flüchtlingen Asyl gew ährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG ), w obei als Flüchtling eine ausländische Person anerkannt w ird, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden (Art. 3 Abs. 1 AsylG ), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgew iesen oder zum indest glaubhaft gem acht w er- den m uss (Art. 7 AsylG ), dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend und m it hinreichender Begründung ausgeführt hat, w eshalb die Vorbringen der Beschw erdeführerin w eder den Anforderungen an die G laubhaftigkeit noch denjenigen an die Asylrelevanz standhielten, dass zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zu bestätigenden Erw ägungen 6 der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung vom 15. M ai 2007 sow ie auf die Ausfüh- rungen in der Zw ischenverfügung der AR K vom 13. Juli 2007 verw iesen w erden kann, dass das BFM in seiner angefochtenen Verfügung vorab zu R echt bem erkte, den Akten könnten keine plausiblen G ründe entnom m en w erden, die rechtfertigen w ürden, w ieso die Beschw erdeführerin, w elche angeblich bereits seit O ktober 2004 an Leib und Leben bedroht gew esen sei, erst im O ktober 2006 den Entschluss zur Ausreise gefasst und im Februar 2007 ihr H eim atland verlassen habe, zum al auch nicht ersichtlich sei, dass sich die von ihr geltend gem achte Situation im Verlauf der Zeit zugespitzt habe, dass die Vorinstanz sodann ebenfalls zutreffend darlegte, w ieso dem nigerianischen Staat in Bezug auf die von der Beschw erdeführerin geltend gem achte Verfolgungssitua- tion, w elche ihren U rsprung ausschliesslich in der W eigerung, sich einer Zw angsbe- schneidung zu unterziehen, haben soll, w eder die Verletzung seiner Schutzpflicht noch m angelnde Schutzfähigkeit vorgew orfen w erden kann, dass sich etw a die Zentralregierung N igerias offiziell gegen die "Fem ale G enital M utilati- on (FG M )" ausgesprochen hat und Zw angsbeschneidungen als schw erw iegenden Ein- griff in die persönliche Integrität bew ertet, dass auf Bundesebene zw ar - anders als in verschiedenen nigerianischen G liedstaaten - trotz entsprechender Beratungen und Annahm e eines G esetzesentw urfes durch das R epräsentantenhaus im Jahre 2001 nach w ie vor kein entsprechendes G esetz in Kraft getreten ist, dass in N igeria jedoch zahlreiche nationale und internationale O rganisationen bestehen, w elche betroffenen Frauen H ilfe und U nterstützung bieten, dass es der Beschw erdeführerin - w ie in der angefochtenen Verfügung zutreffend aus- geführt w urde - dem nach ohne W eiteres hätte zugem utet w erden können, sich nötigen- falls an eine solche O rganisation zu w enden, um gegen die geltend gem achte Verfol- gung durch ihren Schw ager und dessen Fam ilie vorzugehen, zum al die Beschw erdefüh- rerin aus der M ittelschicht stam m t, ausgebildete Sekundarlehrerin m it jahrelanger Be- rufserfahrung ist und gem äss eigenen Angaben sow ohl m oralisch als auch finanziell von ihrer Fam ilie - einer ihrer Brüder sei Politiker, ein w eiterer G eschäftsm ann - unterstützt w orden ist (vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, A18, S. 2 ff.), dass die Beschw erdeführerin im Ü brigen von der M öglichkeit eines W ohnsitzw echsels innerhalb ihres H eim atlandes G ebrauch gem acht hatte und in der Folge rund ein Jahr lang unbehelligt bei der Fam ilie einer Schulfreundin in (O rt) (w o sie gem äss ihren An- gaben auch zahlreiche Verw andte hat; vgl. Protokoll direkte Bundesanhörung, A18, S. 10) gew ohnt haben w ill, dass schliesslich den w eiter geltend gem achten Ü bergriffen seitens des Freundes der C ousine in (O rt) (dessen Planung eines Ü berfalls sie "m itgehört" habe), gegen w elche sich die Beschw erdeführerin nicht behördlich zur W ehr setzte, keinerlei asylbeachtliche Verfolgungssituation zugrunde liegt, dass die knappen Ausführungen in der Beschw erdeschrift vom 15. Juni 2007, in w elcher im W esentlichen auf den anlässlich der Befragungen geschilderten Sachverhalt verw ie- sen und am W ahrheitsgehalt desselben festgehalten w ird, nicht geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung des Sachverhaltes zu führen, dass das BFM das Asylgesuch som it zu R echt und m it zutreffender Begründung abge-7 lehnt hat, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuches in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, dass vorliegend der Kanton (noch) keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1; SR 142.311]) und die Beschw erdeführerin - obw ohl vom Bundesverw altungsgericht dazu aufgefordert - keinen Beleg für die Einreichung eines entsprechenden G esuchs bei der zuständigen frem denpolizeilichen Behörde eingereicht hat, w eshalb davon auszugehen ist, sie verzichte auf die G eltendm achung entsprechender W egw eisungshindernisse, und die vorinstanzlich verfügte W egw eisung zu bestätigen ist, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) sow ie Art. 5 AsylG zulässig im Sinne von Art. 14a Abs. 3 AN AG ist, da die Flüchtlingseigenschaft zu R echt verneint w urde und keine gew ichtigen Anhaltspunkte für die Annahm e zu erken- nen w ären, w onach der - sich gem äss eigenen Angaben nie politisch betätigenden - Be- schw erdeführerin im Falle einer R ückschiebung nach N igeria Folter oder unm enschliche Behandlung drohen könnte (vgl. dazu EM AR K 2001 N r. 16 S. 122 m it w eiteren H inw eisen, EM AR K 2001 N r. 17 S. 130 f.), dass die Beschw erdeführerin m angels Einreichung eines Belegs für die Einreichung ei- nes G esuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung auch keine G ründe vorbringt, w onach die Anordnung des Vollzugs der W egw eisung eine Verletzung von Art. 8 EM R K darstellen könnte, dass sodann w eder die allgem eine M enschenrechtssituation noch die allgem eine poli- tisch-w irtschaftliche Lage in N igeria gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen, dass die W ahlen in N igeria M itte April 2007 (die Parlam ents- und G ouverneursw ahlen der 36 Bundesstaaten fanden am 14. April 2007 und die W ahlen auf Bundesebene am 21. April 2007 statt), deren R esultate nach w ie vor um stritten sind, zw ar von zahlreichen blutigen Zusam m enstössen begleitet w aren, w elche ingesam t rund 200 Todesopfer for- derten, dass bezüglich N igeria unter den heute bestehenden Verhältnissen dennoch nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder von einer Situation allgem einer G ew alt, w elche für die Be- schw erdeführerin bei der R ückkehr in ihre H eim at eine konkrete G efahr darstellen w ür- de, gesprochen w erden kann, dass auch keine anderen, individuellen Kriterien erfüllt sind, w elche den Vollzug der 8 W egw eisung der sow eit aktenkundig gesunden, über eine sehr gute Ausbildung (Se- kundarlehrerin) und langjährige entsprechende Berufserfahrung sow ie über ein fam iliä- res Beziehungsnetz in der H eim at (Eltern in [O rt] und G eschw ister in verschiedenen R egionen N igerias) verfügenden Beschw erdeführerin als unzum utbar erscheinen lassen könnten (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin nach N igeria schliesslich im Sinne von Art. 14a Abs. 2 AN AG auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse er- kennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und sie verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten som it keine W egw eisungshindernisse vorliegen und der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kos- ten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem am 19. Juli 2007 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw erdeführerin auferlegt und m it dem in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - den Vertreter der Beschw erdeführerin (eingeschrieben; Beilage: angefochtene Verfügung im O riginal) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (R ef.-N r. N _______) - (kantonale Behörde) (Beilage: [D okum ent]) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Thom as W espi Kathrin M angold H orni Versand am : 10 Einschreiben H errn M artin Ilg (Adresse)