<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00051</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206041&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00051</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.08.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Zulassung zum zürcherischen Schuldienst und Anerkennung der Ausbildung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer beantragte die definitive Zulassung zum zürcherischen Schuldienst für die Unterstufe und für die 4. Klasse der Primarstufe sowie die Anerkennung seiner Ausbildung in den Fächern Deutsch und Werken. Er beruft sich dabei auf das Gleichbehandlungsgebot. Seine Situation sei mit derjenigen von drei Lehrpersonen vergleichbar, welche im gleichen Zeitraum nach derselben (deutschen) Studien- und Prüfungsordnung wie er studiert hätten. Die Situation des Beschwerdeführers kann durchaus mit derjenigen der drei Lehrpersonen verglichen werden (E. 4.1.2). Die Vorinstanz kann sich jedoch auf einen sachlichen Grund dafür berufen, die Situationen unterschiedlich zu behandeln. Selbst wenn man von einer Praxisänderung ausgehen wollte, liesse sich diese auf ernsthafte und sachliche Gründe stützen. Die Änderung erfolgt zudem in grundsätzlicher Weise (E. 4.1.3). Die Ungleichbehandlung des Beschwerdeführers im Vergleich zu den drei Lehrpersonen ist demzufolge gerechtfertigt (E. 4.1.4). Die Vorinstanz durfte die vollständige Anerkennung der Fächer Deutsch und Werken verweigern (E. 4.2). Die Anzahl und der Umfang der zu absolvierenden Module sind nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb auf das Eventualbegehren zu Antrag 2 nicht einzutreten ist (E. 4.3). Es liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (E. 4.4).<br/>Abweisung soweit Eintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNG">AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRAXISÃNDERUNG">PRAXISÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHLICHER GRUND">SACHLICHER GRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZULASSUNG">ZULASSUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 Abs. 1 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 12 Abs. II GPHZ</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Erwgung2">A, deutscher StaatsangehÃ¶riger, hat am 24. Juli 2002 vom LandeslehrerprÃ¼fungsamt D die BefÃ¤higung als "Staatlich geprÃ¼fter Lehrer fÃ¼r Grund- und Hauptschulen" mit Stufenschwerpunkt Grundschule erworben. Zudem verfÃ¼gt er Ã¼ber die LehrbefÃ¤higung im Fach Anfangsunterricht. Er ersuchte Anfang Juli 2002 um Zulassung zum zÃ¼rcherischen Schuldienst. Am 12. Juli 2002 erhielt er vom Volksschulamt eine provisorische Lehrbewilligung als Primarlehrer. </p> <p class="Erwgung2">Die so genannte Clearing-Kommission fÃ¼hrte in der Folge im Auftrag der Bildungsdirektion eine ÃquivalenzÃ¼berprÃ¼fung von As Ausbildung durch. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2003 hielt die Clearing-Kommission fest, dass die Bedingungen in den Fachbereichen Bildung und Erziehung, Mathematik sowie Mensch/Umwelt im Vergleich mit der Ausbildung an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich vollstÃ¤ndig erfÃ¼llt seien. Sie beantragte weiter, die provisorische Zulassung zum ZÃ¼rcher Schuldienst auf der Primarstufe beizubehalten. Vor einer definitiven Zulassung an die Primarstufe mÃ¼sse der FÃ¤cherkanon an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich auf sieben FÃ¤cher ergÃ¤nzt werden: Deutsch, Fremdsprachendidaktik Englisch (oder FranzÃ¶sisch) und drei UnterrichtsgegenstÃ¤nde aus den Fachbereichen Musik/Theater, Bewegung/Sport, Bildnerisches Gestalten, Werken oder Werken textil. Die ergÃ¤nzende Ausbildung solle innerhalb von sechs Jahren erfolgen. </p> <p class="Sachverhalt2">Das Volksschulamt informierte A am 12. Dezember 2003 Ã¼ber den Bericht der Clearing-Kommission und gab ihm die MÃ¶glichkeit zur schriftlichen Stellungnahme bis zum 12. Januar 2004. Nach Ablauf dieser Frist werde ihm der definitive Entscheid in Form einer VerfÃ¼gung zugestellt. A machte am 17. Januar 2004 von der MÃ¶glichkeit Gebrauch, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Am 19. Februar 2004 verfÃ¼gte das Volksschulamt die provisorische Zulassung As zum zÃ¼rcherischen Schuldienst. FÃ¼r eine definitive Zulassung an die Primarstufe mÃ¼sse der FÃ¤cherkanon an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich gemÃ¤ss Antrag der Clearing-Kommission auf sieben FÃ¤cher ergÃ¤nzt werden. Die ergÃ¤nzende Ausbildung habe innerhalb von sechs Jahren zu erfolgen. Mit Schreiben vom 23. MÃ¤rz 2004 wurde diese VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen die VerfÃ¼gung des Volksschulamtes vom 19. Februar 2004 liess A am 23. April 2004 Rekurs erheben. Die Bildungsdirektion wies den Rekurs am 15. Dezember 2005 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A liess am 6. Februar 2006 mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht gelangen und folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Sachverhalt2">"1. Es sei die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion vom 15. Dezember 2005 [â¦] aufzuheben und es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer die definitive Zulassung zum zÃ¼rcherischen Schuldienst fÃ¼r die Unterstufe sowie fÃ¼r die 4. Klasse der Primarschule zu erteilen.</p> <p class="Sachverhalt2"><span>2.<span> </span></span><span>ZusÃ¤tzlich zu den bereits anerkannten FÃ¤chern sei die Ausbildung des BeschwerdefÃ¼hrers in den FÃ¤chern Deutsch und Werken zu anerkennen und es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer keine Zusatzausbildung in den genannten FÃ¤chern aufzuerlegen.</span></p> <p class="Urteilstext">Eventualiter sei die Ausbildung des BeschwerdefÃ¼hrers in den FÃ¤chern Deutsch und Werken im Sinne der Stellungnahme der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich vom 6. Oktober 2004 anzuerkennen und es sei die dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegte Zusatzausbildung im Fach Deutsch auf zwei Module bzw. im Fach Werken auf ein Modul zu reduzieren.</p> <p class="Urteilstext">Subeventualiter sei die Sache zwecks neuer Beurteilung im Sinne der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Urteilstext"> 3. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners."</p> <p class="Sachverhalt2">Die Bildungsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung die Abweisung der Beschwerde. Das Volksschulamt verzichtete stillschweigend auf Beschwerdeantwort.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht beurteilt unter anderem Beschwerden gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit das Gesetz keine abweichende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung nicht als endgÃ¼ltig bezeichnet (§ 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). Anfechtungsobjekt ist vorliegend ein Rekursentscheid der Bildungsdirektion, was den Weiterzug an das Verwaltungsgericht grundsÃ¤tzlich ermÃ¶glicht (vgl. § 19b VRG). Die vorliegende Materie ist nicht im Negativ­katalog des § 43 VRG aufgefÃ¼hrt. Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ist somit zu bejahen. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist durch die angefochtene Anordnung unmittelbar berÃ¼hrt und hat ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung. Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist die Beschwerde an die Hand zu nehmen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nach § 50 VRG ist die RÃ¼ge der Unangemessenheit im Beschwerdeverfahren â mit den in § 50 Abs. 3 VRG erwÃ¤hnten und hier nicht relevanten Ausnahmen â grundsÃ¤tzlich ausgeschlossen. Als Rechtsverletzung im Sinne von § 50 Abs. 2 VRG gelten unter anderem Ermessensmissbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung (lit. c). Die bloss unzweckmÃ¤ssige ErmessensausÃ¼bung kann beim Verwaltungsgericht nicht gerÃ¼gt werden. Ermessens­Ã¼ber­schreitung liegt vor, wenn die rechtsanwendende BehÃ¶rde Ermessen Ã¼bt, ohne dass ihr nach dem Gesetz solches zukommt. Ermessensmissbrauch ist ein qualifizierter Ermessensfehler, der als Rechtsverletzung gilt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 70, 78 und 80).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die kantonale Schulhoheit gemÃ¤ss Art. 62 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 umfasst unter anderem die Ausbildung der LehrkrÃ¤fte. GemÃ¤ss § 7 Abs. 2 des Gesetzes Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis der Lehrpersonen an der Volksschule vom 10. Mai 1999 (LS 412.31) setzt die Anstellung der Lehrpersonen insbesondere die Zulassung zum Schuldienst gemÃ¤ss den gesetzlichen Bestimmungen Ã¼ber die Lehrerbildung voraus. Im Gesetz Ã¼ber die PÃ¤dagogische Hochschule vom 25. Oktober 1999 (GPHZ, LS 414.41) wird festgehalten, dass die Ausbildung mit einer theoretischen und einer praktischen PrÃ¼fung abgeschlossen wird; nach bestandenen PrÃ¼fungen erhalten die Absolventinnen und Absolventen das Lehrdiplom, welches als Ausweis fÃ¼r die Zulassung zum Schuldienst gilt (§ 11). § 12 GPHZ Ã¤ussert sich zur Anerkennung anderer Lehrdiplome: LehrkrÃ¤fte mit ausserkantonalem Lehrdiplom werden nach Massgabe der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber die Anerkennung von AusbildungsabschlÃ¼ssen zum Schuldienst zugelassen (Abs. 1). Die fÃ¼r das Bildungswesen zustÃ¤ndige Direktion kann weitere Lehrdiplome anerkennen, sofern die dazu fÃ¼hrenden Ausbildungen in inhaltlicher und qualitativer Hinsicht den zÃ¼rcherischen Lehrdiplomen entsprechen (Abs. 2). Damit verfÃ¼gen die BehÃ¶rden Ã¼ber einen Ermessensspielraum bei der Anerkennung auslÃ¤ndischer Lehrdiplome.</p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 16 Abs. 2 GPHZ legt der Bildungsrat die UnterrichtsfÃ¤cher gemÃ¤ss dem Lehrplan der Volksschule fest (Satz 2) und bezeichnet die fÃ¼r eine breite LehrbefÃ¤higung notwendigen obligatorischen und frei wÃ¤hlbaren FÃ¤cher (Satz 3). Der Bildungsrat hat vier obligatorische FÃ¤cher festgelegt: Deutsch und Schrift, Mensch und Umwelt, Mathematik sowie FranzÃ¶sisch oder Englisch (erste Fremdsprache). Weiter haben die Lehrpersonen drei FÃ¤cher aus den folgenden auszuwÃ¤hlen: Englisch oder FranzÃ¶sisch (zweite Fremdsprache), Bewegung und Sport, Bildnerisches Gestalten, Musik, Werken, Textiles Werken. Die Lehrberechtigung besteht nur fÃ¼r die FÃ¤cher, fÃ¼r die das Lehrdiplom vorhanden ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EuropÃ¤ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit (FreizÃ¼gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) in Kraft getreten. Art. 2 FZA verbietet die Diskriminierung aufgrund der StaatsangehÃ¶rigkeit. Weitere AusfÃ¼hrungen erÃ¼brigen sich an dieser Stelle, da der BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht nicht geltend macht, dass das FreizÃ¼gigkeitsabkommen verletzt worden sei. Das in der Beschwerde zitierte FreizÃ¼gigkeitsgesetz kann im vorliegenden Zusammenhang nicht angerufen werden, da es nur die FreizÃ¼gigkeit des Medizinalpersonals betrifft (vgl. SR 811.11).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer anerkennt, dass er die Voraussetzungen fÃ¼r eine definitive Zulassung auf der ganzen Primarstufe noch nicht erfÃ¼llt. Hingegen sei aus dem Gleichbehandlungsgebot abzuleiten, dass ihm die definitive Zulassung fÃ¼r die Unterstufe sowie fÃ¼r die 4. Klasse der Primarschule zu erteilen sei. Er habe die von ihm gerÃ¼gte Verletzung des Gleichheitssatzes dadurch belegt, dass er der Vorinstanz die Dossiers von drei Lehrpersonen eingereicht habe, welche im gleichen Zeitraum nach derselben Studien- und PrÃ¼fungsordnung wie er studiert hÃ¤tten. Diese drei Personen hÃ¤tten eine definitive Zulassung zum zÃ¼rcherischen Schuldienst fÃ¼r die Unterstufe sowie fÃ¼r die 4. Klasse der Primarschule erhalten, obwohl auch sie eine Zusatzausbildung in jenen FÃ¤chern hÃ¤tten belegen mÃ¼ssen, welche das Volksschulamt nicht anerkannt habe. Die Situation des BeschwerdefÃ¼hrers unterscheide sich in keiner Weise von jener der Lehrpersonen M, N und O. Die Beurteilung seines Gesuchs sei durch dieselbe BehÃ¶rde erfolgt, habe auf derselben rechtlichen Grundlage beruht und im selben Zeitraum stattgefunden. Indem die Vorinstanz den Lehrpersonen M, N und O eine definitive Zulassung zum zÃ¼rcherischen Schuldienst fÃ¼r die Unterstufe sowie fÃ¼r die 4. Klasse der Primarschule erteilt, dem BeschwerdefÃ¼hrer hingegen verweigert habe, habe sie zwei gleiche Situationen ungleich behandelt. Eine solche Ungleichbehandlung sei unzulÃ¤ssig, da keine sachlichen und vernÃ¼nftigen GrÃ¼nde sie rechtfertigen wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>Eine rechtsanwendende BehÃ¶rde verletzt den Gleichheitssatz, wenn sie zwei gleiche tatsÃ¤chliche Situationen ohne sachlichen Grund unterschiedlich behandelt (BGE 117 Ia 257 E. 3b). Das Gebot rechtsgleicher Rechtsanwendung steht einer PraxisÃ¤nderung grundsÃ¤tzlich nicht entgegen. Die Ãnderung der Praxis muss sich jedoch auf ernsthafte, sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen kÃ¶nnen, die vor allem im Hinblick auf das Gebot der Rechtssicherheit umso gewichtiger sein mÃ¼ssen, je lÃ¤nger die als falsch oder nicht mehr zeitgemÃ¤ss erkannte Rechtsanwendung fÃ¼r zutreffend erachtet worden ist. Die neue LÃ¶sung muss besserer Erkenntnis der Rechtsgrundlagen, verÃ¤nderten Ã¤usseren VerhÃ¤ltnissen oder gewandelten Rechtsanschauungen entsprechen; andernfalls ist die bisherige Praxis beizubehalten (BGE 127 II 289 E. 3a mit Hinweisen; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 509 ff.).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Die Vorinstanz sieht das Gleichheitsgebot nicht verletzt, da sich der Fall des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund der zeitlichen UmstÃ¤nde von denjenigen der zum Vergleich herbeigezogenen Lehrpersonen unterscheide. M, N und O haben bereits im Schuljahr 2001/2002 an zÃ¼rcherischen Schulen unterrichtet. Sie sind am 30. Juli 2001 (N und O) und am 2. August 2001 (M) provisorisch als Primarlehrerinnen zum zÃ¼rcherischen Schuldienst zugelassen worden. Rund zwei Jahre spÃ¤ter, im April 2003, erhielten sie jeweils die definitive Zulassung zur LehrtÃ¤tigkeit an der Unterstufe und der 4. Klasse der Primarschule. BerÃ¼cksichtigt wurden bei allen drei Personen insbesondere ihre Unterrichtserfahrungen, welche sie wÃ¤hrend ihrer LehrtÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich gesammelt hatten, sowie positive Berichte bezÃ¼glich KlassenfÃ¼hrung und Unterrichtsgestaltung und positive ReferenzauskÃ¼nfte. Die Zulassung fÃ¼r eine Unterrichtsberechtigung an der ganzen Primarstufe wurde von Zusatzausbildungen an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich abhÃ¤ngig gemacht. Die Situationen von M, N und O sind â soweit dies aus den Akten Ã¼berhaupt ersichtlich ist â unter sich gleich und wurden von den BehÃ¶rden offensichtlich auch gleich behandelt. Die drei Lehrpersonen weisen zwar StudienabschlÃ¼sse in unterschiedlichen Fachbereichen auf; dem wurde aber dadurch Rechnung getragen, dass entsprechend unterschiedliche Zusatzausbildungen an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich nachgeholt werden mussten.</p> <p class="Erwgung3">Der BeschwerdefÃ¼hrer begann die LehrtÃ¤tigkeit im Kanton ZÃ¼rich ein Jahr spÃ¤ter; entsprechend spÃ¤ter wurde sein Gesuch eingereicht. Abgesehen davon sind die Situationen jedoch vergleichbar: Es verfÃ¼gte die gleiche BehÃ¶rde aufgrund gleicher rechtlicher Grundlage. Der Einwand der Vorinstanz, dass keines der eingereichten Dossiers im Fach Anfangsunterricht den gleichen Studieninhalt aufweist wie dasjenige des BeschwerdefÃ¼hrers, trifft zwar zu. Doch lassen sich in den Akten auch nicht Hinweise dafÃ¼r finden, dass das Fach Anfangsunterricht in den Dossiers von M, N und O den gleichen Inhalt aufweist. Somit ergibt sich vorerst, dass die Situation des BeschwerdefÃ¼hrers durchaus mit derjenigen von M, N und O verglichen werden kann.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b>Zu prÃ¼fen bleibt, ob sich die Vorinstanz auf einen sachlichen Grund dafÃ¼r berufen kann, die Situationen unterschiedlich zu behandeln. Entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers haben sich zwischen dem Zulassungsverfahren der Lehrpersonen M, N und O sowie demjenigen des BeschwerdefÃ¼hrers relevante Ãnderungen ergeben: So haben Erfahrungen mit deutschen LehrkrÃ¤ften, welche ab dem Schuljahr 2001/2002 an ZÃ¼rcher Schulen unterrichteten, gezeigt, dass ein Abschluss im Fachbereich Anfangsunterricht fÃ¼r die ersten vier Primarschuljahre im Kanton ZÃ¼rich nicht ausreicht. Diese neuen Erkenntnisse konnten in den anderen Verfahren nicht berÃ¼cksichtigt werden, da Fragen Ã¼ber die Zulassung auslÃ¤ndischer LehrkrÃ¤fte bis im Jahr 2001 offenbar sehr selten waren. Die Vorinstanz legt Ã¼berzeugend dar, dass es sowohl an Erfahrung bezÃ¼glich der EinschÃ¤tzung der auslÃ¤ndischen Ausbildungen als auch an einer Praxis bezÃ¼glich der Erteilung von Zulassungen fÃ¼r auslÃ¤ndische LehrkrÃ¤fte fehlte. Auch auf eidgenÃ¶ssischer Ebene sei eine solche Praxis noch nicht erkennbar. Mit der Vorinstanz ist zu schliessen, dass die QualitÃ¤tssicherung des Unterrichts ein sachlicher Grund ist, die Zulassungsvoraussetzungen anzupassen und damit den BeschwerdefÃ¼hrer anders zu behandeln als die LehrkrÃ¤fte M, N und O. </p> <p class="Erwgung3">Zu berÃ¼cksichtigen ist weiter, dass sich die Ã¤usseren VerhÃ¤ltnisse geÃ¤ndert haben: Am 1. Juli 2002 wurde das Gesetz Ã¼ber die PÃ¤dagogische Hochschule in Kraft gesetzt, im Oktober 2002 die PÃ¤dagogische Hochschule ZÃ¼rich erÃ¶ffnet. Es wurden neue Ausbildungsprofile fÃ¼r Lehrpersonen angeboten. Am 12. Juni 2003 wurde die Clearing-Kommission gegrÃ¼ndet, welche im Auftrag der Bildungsdirektion ÃquivalenzÃ¼berprÃ¼fungen von Ausbildungen auslÃ¤ndischer LehrkrÃ¤fte durchfÃ¼hrt. Das Dossier des BeschwerdefÃ¼hrers wurde im Sinne einer Ãbergangsregelung im Oktober 2003 von der Clearing-Kommission bearbeitet. Es liegt auf der Hand und ist nicht zu beanstanden, dass mit diesen neuen Strukturen auch die ÃberprÃ¼fung der Ausbildungen der auslÃ¤ndischen LehrkrÃ¤fte den verÃ¤nderten VerhÃ¤ltnissen angepasst wurde.</p> <p class="Erwgung3">Selbst wenn man von einer PraxisÃ¤nderung ausgehen wollte, liesse sich diese somit auf ernsthafte und sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen. Die Ãnderung erfolgt zudem in grundsÃ¤tzlicher Weise, denn es werden im Interesse der Schule und vor allem der Schulkinder ab FrÃ¼hling 2003 keine Teil-Zulassungen (fÃ¼r die 1. bis 4. Klasse) mehr erteilt, sondern lediglich Zulassungen fÃ¼r die gesamte Primarstufe. Damit werden auch andere Kriterien angewendet. In der heiklen Phase des Ãbergangs von einer alten zu einer neuen Praxis kÃ¶nnen gewisse Inkonsequenzen vorkommen. Selbst wenn sie nicht einwandfrei zu rechtfertigen sind durch RÃ¼cksichten auf das Vertrauen in die bisherige Praxis, sind sie hinzunehmen, sofern am Willen der BehÃ¶rde, die rechtsgleiche Praxis durchzusetzen, nicht zu zweifeln ist (Beatrice Weber-DÃ¼rler, Zum Anspruch auf Gleichbehandlung in der Rechtsanwendung, ZBl 105/2004, S. 1 ff., 18 mit Hinweisen). Es bestehen vorliegend keine Zweifel am festen Willen des Volksschulamtes, nur noch Zulassungen fÃ¼r die ganze Primarstufe zu erteilen und dementsprechend andere Kriterien anzuwenden.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.4 </b>Die Ungleichbehandlung des BeschwerdefÃ¼hrers im Vergleich mit M, N und O ist demzufolge gerechtfertigt. Die neuen Erfahrungen mit deutschen LehrkrÃ¤ften fÃ¼hrten zu Anpassungen der Zulassungsvoraussetzungen ab FrÃ¼hling 2003. Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers wurde auf der Basis der neuen Kriterien (Zulassung zur ganzen Primarstufe und nicht nur fÃ¼r die 1. bis 4. Klasse der Primarschule) und unter neuen Strukturen (Antragstellung durch die Clearing-Kommission) beurteilt. Dem BeschwerdefÃ¼hrer kann auch nicht helfen, dass er bereits im Juli 2002 das Gesuch um Zulassung zum zÃ¼rcherischen Schuldienst gestellt hat. FÃ¼r den Rechtsmittelentscheid ist die Sachlage massgebend, wie sie zur Zeit des Erlasses der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung bestand (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 16). Diese VerfÃ¼gung datiert vom 19. Februar 2004. Damit dringt der BeschwerdefÃ¼hrer mit Antrag 1 nicht durch.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt mit Antrag 2 primÃ¤r weiter daran fest, dass seine Ausbildung in den FÃ¤chern Deutsch und Werken an der PÃ¤dagogischen Hochschule G und am Seminar H jener an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich Ã¤quivalent sei. Dem Dossier M kÃ¶nne entnommen werden, dass der von ihr im Fach Anfangsunterricht belegte Schwerpunkt von der Clearing-Kommission vollstÃ¤ndig anerkannt worden sei. Dagegen sei der vom BeschwerdefÃ¼hrer im Fach Anfangsunterricht belegte Schwerpunkt (Deutsch) nicht einmal teilweise anerkannt worden. Weiter habe die Vorinstanz ausser Acht gelassen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitpunkt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung eine Berufserfahrung von mehr als eineinhalb Jahren bzw. im Zeitpunkt der VerfÃ¼gung der Vorinstanz von mehr als drei Jahren vorgewiesen und seine Ausbildung in den FÃ¤chern Deutsch und Werken mit verschiedenen Zeugnissen und BestÃ¤tigungen detailliert belegt habe. Damit habe sie ihr zustehendes Ermessen Ã¼berschritten bzw. missbrÃ¤uchlich angewendet.</p> <p class="Erwgung2">Wie bereits dargelegt (vgl. oben 4.1.2), geht aus den Akten nicht hervor, dass das Fach Anfangsunterricht in den Dossiers Ms und des BeschwerdefÃ¼hrers den gleichen Inhalt aufweist, sodass die FÃ¤cher Deutsch und Werken vollstÃ¤ndig anerkannt werden mÃ¼ssten. Die Schwerpunkte, und somit auch die Inhalte, sind verschieden. Die Ausbildung im Fach Anfangsunterricht mit Schwerpunkt Mathematik kann andere Ãbereinstimmungen mit der Ausbildung an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich aufweisen als die Ausbildung mit Schwerpunkt Deutsch. Die Vorinstanz hat sich in ihrem Entscheid auf die Stellungnahme der PÃ¤dagogischen Hochschule vom 6. Oktober 2004 gestÃ¼tzt, wo detailliert ausgefÃ¼hrt wird, weshalb die FÃ¤cher Deutsch und Werken nicht vollstÃ¤ndig zu anerkennen sind. Dabei wird insbesondere die Berufserfahrung des BeschwerdefÃ¼hrers im Fach Deutsch in die Beurteilung miteinbezogen. Auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz kann deshalb verwiesen werden. Die Vorinstanz durfte die vollstÃ¤ndige Anerkennung der FÃ¤cher Deutsch und Werken verweigern.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragte in seinem Eventualbegehren zu Antrag 2 neu die Anerkennung der Ausbildung in den FÃ¤chern Deutsch und Werken im Sinne der Stellungnahme der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich vom 6. Oktober 2004. Es sei die auferlegte Zusatzausbildung im Fach Deutsch auf zwei Module bzw. im Fach Werken auf ein Modul zu reduzieren.</p> <p class="Erwgung2">Die VerfÃ¼gung des Volksschulamtes vom 19. Februar 2004 hÃ¤lt in Ziff. II fest, dass fÃ¼r eine definitive Zulassung an die Primarstufe der FÃ¤cherkanon an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich gemÃ¤ss Antrag der Clearing-Kommission auf sieben FÃ¤cher ergÃ¤nzt werden mÃ¼sse. ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Vereinbarung betreffend ergÃ¤nzende Ausbildungen sei das Departement BerufseinfÃ¼hrung und Zusatzqualifikationen der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich (Ziff. III der VerfÃ¼gung). Weder die VerfÃ¼gung des Volksschulamtes noch der Antrag der Clearing-Kommission Ã¤ussern sich Ã¼ber die Anzahl und den Umfang der zu absolvierenden Module. In der Stellungnahme der PÃ¤dagogischen Hochschule zum Rekurs werden erstmals die Anzahl Module bezeichnet. Damit kann nicht von einer Reduktion der Zusatzausbildung ausgegangen werden. Die Stellungnahme der PÃ¤dagogischen Hochschule zeigt vielmehr nochmals auf, weshalb die FÃ¤cher Deutsch und Werken nicht vollstÃ¤ndig zu anerkennen sind. Die Anzahl und der Umfang der zu absolvierenden Module bzw. deren noch zu erfolgende Festlegung waren nicht Gegenstand des Rekursverfahrens und kÃ¶nnen es deshalb auch vor Verwaltungsgericht nicht werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 3), sodass auf das Eventualbegehren zu Antrag 2 nicht einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Beschwerde bringt zusÃ¤tzlich vor, dass sich die Vorinstanz nicht mit dem Eventualbegehren des BeschwerdefÃ¼hrers auseinandergesetzt habe. Sie habe somit den Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers auf rechtliches GehÃ¶r verletzt. Das Eventualbegehren verlangte die RÃ¼ckweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks neuer Beurteilung im Sinne der ErwÃ¤gungen.</p> <p class="Erwgung2">Aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ergibt sich unter anderem die Pflicht der BehÃ¶rden, entscheidwesentliche Parteivorbringen zu prÃ¼fen und zu wÃ¼rdigen (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 8 N. 55). Die Vorinstanz hat den Sachverhalt umfassend ermittelt, den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und die Beweise gewÃ¼rdigt. Indem sie den Rekurs begrÃ¼ndet abgewiesen hat, bestand kein Raum fÃ¼r eine RÃ¼ckweisung an ihre Vorinstanz. Von einer Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs kann nicht die Rede gehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG), dem nach § 17 Abs. 2 VRG von vornherein keine ParteientschÃ¤digung zusteht.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>