<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00015</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106473&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00015</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.01.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Straf- und Massnahmenvollzug</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung der Halbgefangenschaft</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Da der Beschwerdeführer die Halbgefangenschaft nicht pünktlich antrat, wurde er in den ordentlichen Vollzug verwiesen. Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Überprüfung des die entsprechende Verfügung betreffenden Rekursentscheids der Direktion der Justiz und des Innern (JI)? Gemäss § 29 Abs. 2 StVG entscheidet die JI endgültig (E. 1b). Die hier selbständige Bedeutung des kantonalen Rechts betreffend die Halbgefangenschaft schliesst die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht und damit gemäss § 43 Abs. 1 lit. g in Verbindung mit Abs. 2 VRG die Beschwerde an das Verwaltungsgericht aus (E. 1c). Allfällige Fristwiederherstellung bei staatsrechtlicher Beschwerde (E. 2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG">ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENDGÃLTIGKEIT">ENDGÃLTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FALSCHE RECHTSMITTELBELEHRUNG">FALSCHE RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALBGEFANGENSCHAFT">HALBGEFANGENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSRECHTLICHE BESCHWERDE">STAATSRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE">VERWALTUNGSGERICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 35 lit. I OG</span><br/><span class="gerade">§ 27 lit. II StVG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. Ig VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 VStGB 1</span><br/><span class="gerade">Art. 1 VStGB 3</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 34 S. 100</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich verfÃ¤llte B mit Strafbefehl vom 10. Fe­bruar 1997 wegen Vergehens gegen das Bundesgesetz vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Nieder­lassung der AuslÃ¤nder in 30 Tage GefÃ¤ngnis bedingt. Am 11. November 1999 verurteil­te ihn das Bezirksgericht ZÃ¼rich unter anderem wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu 90 Tagen GefÃ¤ngnis bedingt und ordnete gleichzeitig den Vollzug der frÃ¼heren Freiheits­strafe an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem B zweifach und auch nach einer auf WiedererwÃ¤gung hin gewÃ¤hrten Chance die MÃ¶glichkeit nicht gewahrt hatte, die 30 Tage GefÃ¤ngnis in Form der GemeinnÃ¼tzigen Arbeit zu verbÃ¼ssen, schloss er mit dem Amt fÃ¼r Justizvollzug des Kantons ZÃ¼rich am 14. Mai 2001 eine Vollzugsvereinbarung, wonach er seine Strafe in Form der Halb­gefangenschaft am 21. Mai 2001, 10.00 Uhr im Vollzugszentrum X anzutreten hatte; er wurde gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Verschiebungsgesuche schriftlich zu stellen seien und unentschuldigtes Nichterscheinen den Verlust der Zulassung zur Halbgefangenschaft zur Folge habe. Eine Stunde vor dem Strafantrittszeitpunkt telefonierte B dem Vollzugszentrum X und bat um Verschiebung des Termins; es wurde ihm erklÃ¤rt, das komme so kurzfristig nicht in Frage und er mÃ¼sse die Strafe wie vereinbart antreten, ansonsten diese sich nicht mehr im Regime der Halbgefangenschaft vollziehen lasse. B blieb aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 5. Juni 2001 verurteilte ihn das Bezirksgericht ZÃ¼rich unter anderem wegen Fah­rens in angetrunkenem Zustand zu sechs Monaten GefÃ¤ngnis; es schob den Vollzug der Strafe nicht auf und ordnete zugleich jenen der 90 Tage GefÃ¤ngnis gemÃ¤ss eigenem Erkennt­nis vom 11. November 1999 an. Das Amt fÃ¼r Justizvollzug lud B mit Schrei­ben vom 18. September 2001 zur VerbÃ¼ssung aller inzwischen zum Vollzug anstehenden Freiheitsstrafen von insgesamt knapp zehn Monaten vor.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen liess B am 25. Oktober 2001 fristgerecht rekurrieren und beantragen, ihm fÃ¼r die zu verbÃ¼ssenden GefÃ¤ngnisstrafen die Halbgefangenschaft zu bewilligen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Amts fÃ¼r Justizvollzug. Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons ZÃ¼rich wies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 11. Dezember 2001 ab und gab als Rechtsmittel die Beschwerde beim kantonalen Verwaltungsgericht an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. B liess am 14. Januar 2002 mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht gelangen, unter Erneuerung der RekursantrÃ¤ge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Kraft § 38 Abs. 2 lit. b und Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) behandelt der Einzelrichter Beschwerden betreffend Anordnungen auf Grund des kantonalen Straf- und Vollzugsgesetzes vom 30. Juni 1974 (StVG), sofern weder der Fall grundsÃ¤tzliche Bedeutung aufweist noch der Regierungsrat als Vorinstanz geamtet hat. Diese die prinzipielle ZustÃ¤ndigkeit der Kammer nach § 38 Abs. 1 VRG ausschliessende positive Bedingung sowie die beiden negativen sind hier gegeben. Insbesondere stÃ¼tzt sich die (kantonale) Verordnung Ã¼ber die Halbgefangenschaft vom 30. April 1986, um deren Inhalt sich die gegenwÃ¤rtige Kontroverse einzig dreht, auf § 29 Abs. 2 StVG.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Keine Zweifel erheben sich zur Legitimation des BeschwerdefÃ¼hrers (§ 70 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG). Ebenso hat er unabhÃ¤ngig vom Datum, wo die Zustellung des angefochtenen Entscheids erfolgte, die 30-tÃ¤gige Rechtsmittelfrist gewahrt (§ 53 VRG), weil diese wÃ¤hrend der vom 20. Dezember 2001 bis 8. Januar 2002 dauernden Gerichtsferien stillstand (§ 71 VRG in Verbindung mit § 140 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976). Aber ohne KlÃ¤rung fernerer Eintretensvoraussetzungen fehlt dem Ver­waltungs­gericht â wie sogleich zu zeigen (unten c) â jedenfalls die sachliche ZustÃ¤ndigkeit, weshalb es das Rechtsmittel ohne Weiterungen nicht an die Hand zu nehmen gilt (§ 56 VRG). Eine Ãberweisung desselben zur Behandlung an den Regierungsrat nach § 70 in Ver­bindung mit §§ 5 Abs. 2 Satz 1 und 19b Abs. 1 VRG fÃ¤llt ausser Betracht, weil der vor­instanzliche Rekursentscheid laut § 27 Abs. 2 StVG endgÃ¼ltig ist (Bea Rotach-Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtpflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 457; Reto Surber, Das Recht der Strafvollstreckung, ZÃ¼rich 1998, S. 353 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) § 43 Abs. 1 lit. g in Verbindung mit Abs. 2 VRG lÃ¤sst die Beschwerde gegen Anordnungen in Straf- und Polizeistrafsachen einschliesslich Vollzug von Strafen und Mass­nahmen nur zu, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht oder wenn es sich um Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention handelt. Letzteres trifft hier vorab nicht zu (vgl. Theo Vogler in: Internationaler Kommentar zur EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, KÃ¶ln/Berlin/ Bonn/MÃ¼nchen 1986, Art. 6 N. 218 f.; Jochen Frowein/Wolfgang Peukert, EMRK-Kom­mentar, 2. A., Kehl/Strassburg/Arlington 1996, Art. 6 N. 52 S. 192 ff.; RB 1998 Nr. 39; Mark Villiger, Handbuch der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 401).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht insbesondere ist bloss statthaft gegen VerfÃ¼gungen, die sich auf Ã¶ffentliches Recht des Bundes stÃ¼tzen oder es hÃ¤tten tun sollen. Das gilt ebenso fÃ¼r gemischtrechtliche VerfÃ¼gungen, die gleichzeitig auf selbststÃ¤ndigem kantonalem und Bundesrecht beruhen, falls sich die Kontroverse um die Verletzung von unmittelbar anwendbarem Bundesrecht dreht. Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden auch auf unselbststÃ¤ndigem kantonalem AusfÃ¼hrungsrecht zum Bundesrecht basierende Anordnungen Ã¼berprÃ¼ft sowie auf Ã¼briges kantonales Recht abstellende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwal­tungsrechts aufweisen. Wenn dagegen dem angefochtenen Entscheid selbststÃ¤ndiges kantonales Recht â und hierzu gehÃ¶rt unter anderem AusfÃ¼hrungsrecht zum eidgenÃ¶ssischen Recht, sofern dem Kanton dabei eine erhebliche Gestaltungsfreiheit zukommt, so dass sein Recht selbststÃ¤ndiges, originÃ¤res kantonales bildet â ohne den genannten Sachzusammenhang zum Bundesrecht zu Grunde liegt, gibt es nur die MÃ¶glichkeit der staatsrecht­lichen Beschwerde (BGE 121 II 72 E. 1b S. 75, 124 II 409 E. 1d/dd S. 414, 126 V 30 E. 2 und 252 E. 1a; vgl. RB 1998 Nr. 30 E. 2a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Soweit es gegenwÃ¤rtig Ã¼berhaupt um den beschwerdefÃ¼hrerischen Strafantritt an sich geht, ist die Beschwerde ohnehin unzulÃ¤ssig (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 25). Das trifft indes auch fÃ¼r die strittige Halbgefangenschaft zu, weil es sich gegenwÃ¤rtig wie gesagt keineswegs um das Vorliegen von deren bundesrechtlichen (vgl. Art. 4 der Verordnung 1 vom 13. November 1973 zum Schweizerischen Strafgesetzbuch und Art. 1 der Verordnung 3 vom 16. Dezember 1985 zum Schweizerischen Strafgesetzbuch [VStGB 3]), sondern nur der kantonalrechtlichen Voraussetzungen handelt, welche durchaus selbststÃ¤ndiges Recht darstellen; alsdann steht bloss die staatsrechtliche Beschwer­­de zur VerfÃ¼gung (vgl. BGE 115 IV 131 E. 1 = Pra 79/1990 Nr. 147; RB 2000 Nr. 20; ferner KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 24). Wenn Art. 6 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit Art. 1 VStGB 3 auf dem Gebiet der Halbgefangenschaft die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht generell vorbehÃ¤lt, kÃ¶nnen damit die geschilderten Rechts­mittelwege, welche auf dem vom SouverÃ¤n erlassenen Bundesrechtspflegegesetz vom 16. De­zember 1943 (OG) und dessen hÃ¶chstgerichtlicher Interpretation beruhen, nicht abgeÃ¤ndert werden; denn Art 397<sup>bis</sup> des Strafgesetzbuchs, worauf sich die erwÃ¤hnte Verordnung stÃ¼tzt, macht keine entsprechende Delegation (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 5. A., ZÃ¼rich 2001, Rz. 2096 ff.), ansonsten das Bundesgericht im soeben zitierten Entscheid auch nicht eine die Halbgefangenschaft beschlagende staatsrechtliche Beschwerde als solche hÃ¤tte entgegennehmen dÃ¼rfen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Zwar unterliegt der BeschwerdefÃ¼hrer im Sinn von § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG. Weil indes die Vorinstanz zu Unrecht eine Rechtsmittelbelehrung gegeben hat, rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 23 und 27).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der als obsiegend zu betrachtende Beschwerdegegner schuldet keine ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG). Und eine solche hat der BeschwerdefÃ¼hrer von der Vorinstanz nicht verlangt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 6). Abgesehen davon erschiene die entspre­chende Verpflichtung einer Rechtsmittelinstanz â bzw. des hinter ihr stehenden Staats â als problematisch und wÃ¤re ohnehin nicht zwingend (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 33). Letzteres gÃ¤lte namentlich hier, wo etwa Art. 6 Abs. 2 Satz 2 VStGB 3 bezÃ¼glich Rechtsmittel gegen den angefochtenen Entscheid durchaus irreleiten konnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Ãbrigen wird der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Aufwand vor Verwaltungsgericht weiter zu nutzen vermÃ¶gen, wenn er sich zur Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde entschliessen sollte. Alsdann mÃ¼sste er beim Bundesgericht gegebenenfalls um Fristwieder­herstellung ersuchen (vgl. Art. 89 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 Abs. 1 lit. c und Art. 35 Abs. 1 OG; Jean-FranÃ§ois Poudret, Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d'organisation judiciaire, Bd. I, Bern 1990, Art. 34 N. 3 und Art. 35 N. 2.7 S. 247 Ziff. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss <a id="Text4">verfÃ¼gt der Einzelrichter</a>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>