<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00050</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Käch, Vorsitzende i. V.<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. August 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in S</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard StandardEinzug">achen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, besuchte die obligatorische Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Serbien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absolvierte jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine weitere Ausbildung (Urk. 2/7/3 Ziff. 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit der Einreise in die Schweiz im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heirat am 4. Juni 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ging sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiner ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nach (Urk. 2/7/3 Ziff. 1.7, 4.1 und 5.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juli 2015 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Tumorerkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/7/3 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische (Urk. 2/7/10, Urk. 2/7/12-13) und erwerbliche Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen (Urk. 2/7/9, Urk. 2/7/19, Urk. 2/7/27, Urk. 2/7/72) und teilte mit Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 16. November 2016 mit, die Versicherte weise keine Beitragszeit in der Schweiz auf, weshalb kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsanspruch bestehe (Urk. 2/7/21). Dagegen liess die Versicherte am 15. Dezember 2016 (Urk. 2/7/22) beziehungsweise 2. Februar 2017 (Urk. 2/7/26) Einwand erheben. Die IV-Stelle holte in der Folge weitere medizinische Berichte ein (Urk. 2/7/31-32, Urk. 2/7/36, Urk. 2/7/48, Urk. 2/7/51, Urk. 2/7/64) und führte am 21. Februar 2019 eine Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung durch (Urk. 2/7/77). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/7/79, Urk. 2/7/81, Urk. 2/7/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 14. Juni 2019 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 2/7/93 = Urk. 2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 14. Juni 2019 erhob die Versicherte am 19. August 2019 Beschwerde (Urk. 2/1), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 26. Mai 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Prozess Nr. IV.2019.00567 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgewiesen wurde (Urk. 2/18). Die dagegen am 18. August 2020 erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 6. Januar 2021 in dem Sinne gut, dass das Urteil vom 26. Mai 2020 aufgehoben und die Sache zur Durchführung der verlangten öffentlichen Verhandlung an das hiesige Gericht zurückgewiesen wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/21 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hauptverhandlung vom 22. April 2021 hielten die Parteien im Rahmen von Replik, Duplik und Triplik an ihren Anträgen fest (Urk. 10 und Prot. S. 1-3). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quadruplik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Prot. S. 4). Das Gericht führte sodann eine persönliche Befragung der Beschwerdeführerin durch (Prot. S. 4 ff.), wobei die Beschwerdegegnerin ergänzende Fragen stellte (Prot. S. 8 f.). Am Ende der Verhandlung nahmen die Parteien zum Ergebnis der persönlichen Befragung Stellung (Prot. S. 9 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Juni 2021 reichte die Beschwerdeführerin den Bericht der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung vom 14. Juni 2021 ein (Urk. 13-14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betätigungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte </span><span>Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig ein</span><span>zustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Ent</span><span>scheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pen</span><span>sum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungs</span><span>aufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Aus</span><span>bildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungs</span><span>verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungs</span><span>recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11.</span><span> Mai</span><span> 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. </span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die An</span><span>gaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein</span><span>schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. </span></p><p><span> </span><span>Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span>gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span>I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span>führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel</span><span>mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Entscheid vom 14. Juni 2019 (Urk. 2/2) aus, die Beschwerdeführerin sei seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahre 2013 zu 100 % im Haushalt tätig gewesen und würde auch bei guter Gesundheit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Der Haushaltsabklärung zufolge sei sie im Haushalt zu 17.5 % eingeschränkt, was zugleich einem Invaliditätsgrad von 17.5 % entspreche (S. 1 f.). In ihrem Heimatland habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bei ihrer Familie gelebt, welche gemeinsam eine «Chilbi» betrieben habe. Von einer Anstellung im üblichen Sinn könne keine Rede sein, jedes Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitglied sei nach Bedarf gegen Kost und Logis eingesetzt worden. Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit im Sinne der schweizerischen Verhältnisse sei ihr fremd. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die alleinige finanzielle Notwendigkeit einer Erwerbsaufnahme könne nicht als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründung für eine Qualifikation im Erwerb herangezogen werden. Vielmehr müsse die Gesamtsituation berücksichtigt werden. Die Beschwerdeführerin habe weder vor ihrer Einreise in die Schweiz noch danach je einen Schritt ins Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben unternommen. Die knappen Mittel und die Notwendigkeit der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung durch das Sozialamt bildeten für sie gemäss den Angaben vor Ort keinen Grund für eine Erwerbstätigkeit. Ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften wäre für sie schon zu Lebzeiten des Ehemannes möglich gewesen, er sei auf keine Betreuung angewiesen gewesen und das Paar habe niemanden aus dem engen Umfeld betreuen müssen. Es sei daher an der bestehenden Qualifikation festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten und die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt tätig zu qualifizieren (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Duplik hielt die Beschwerdegegnerin daran fest, dass die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biographie, die Buchungen im Auszug aus dem individuellen Konto sowie die Angaben vor Ort keinen anderen Schluss zulassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt tätig (Urk. 2/15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Verhandlung vom 22. April 2021 machte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, bei der Abklärung vor Ort habe es keine sprachlichen Verständigungsprobleme gegeben. Es habe die Möglichkeit bestanden, Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit ihren Verwandten zu nehmen, diese habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nicht genutzt. Es sei aktenkundig, dass die Beschwerdeführerin nicht mit der Anmeldung bei der Invalidenversicherung von der Sozialhilfe abhängig geworden sei. Sie sei seit Mai 2015 bei der Sozialhilfe angemeldet, ihr Ehemann sei jedoch erst gut ein Jahr später verstorben (Prot. S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deutschkenntnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien sehr schlecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dennoch habe die Haushaltsabklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Übersetzungshilfe stattgefunden (S. 8 Ziff. 15 oben). Es sei mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie den Sinngehalt der Qualifikationsfrage aus sprachlichen Gründen nicht habe erfassen können. Daher sei diese Frage anhand anderer Kriterien zu prüfen (S. 9 unten). Seit ihrer Heirat sei sie im Haushalt tätig gewesen. Man könne durchaus darüber diskutieren, ob sie im Zeitpunkt der Anmeldung als zu 100 % im Haushalt tätig zu betrachten sei. Denn damals sei sie noch von ihrem Ehemann finanziell unterstützt worden. Dieser sei jedoch zwischenzeitlich verstorben und die finanzielle Situation habe sich seither erheblich verschlechtert. Spätestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab diesem Zeitpunkt hätte sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, wäre sie bei guter Gesundheit gewesen (S. 10 Ziff. 15.1). Für eine Arbeitsaufnahme spreche auch, dass sie vor der Einreise in die Schweiz und vor der Heirat als Schaustellerin tätig gewesen sei (S. 11 Ziff. 15.4). Spätestens mit dem Tod des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehemannes und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialhilfeabhängigkeit hätte sie die angeblich «fremde Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise» nicht mehr aufrechterhalten können (S. 11 Ziff. 15.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2015 sei sie sowohl in der bisherigen als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit aus somatischen Gründen vollständig arbeitsunfähig. Zudem bestehe wegen einer Depression ab September 2016 eine Arbeitsunfähigkeit zwischen 50 und 100 %. In Anbetracht dieser Sachlage erübrige sich ein detaillierter Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich und es sei ihr ab Juli 2016 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 12 Ziff. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Verhandlung vom 22. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Replik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Einreise in die Schweiz im März 2013 keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr damaliger Ehemann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wollt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe (Urk. 10 S. 3 f.). Die Erwerbstätigkeit in ihrem Heimatland entspreche zwar nicht ganz dem hiesigen Verständnis, doch habe sie Arbeit geleistet und im Gegenzug die Existenzsicherung erhalten. Damit habe sie selber für ihren Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhalt gesorgt und sei niemandem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf der Tasche gelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei ihr über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt nicht fremd, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen (S. 4). Im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden offensichtlich Widersprüche vorliegen, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie die Fragen nicht richtig verstanden habe (S. 6). Zudem habe sich ihr Gesundheitszustand noch vor Verfügungserlass verschlechtert, weshalb weitere Abklärungen not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig seien (S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit einerseits die Statusfrage und andererseits der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stufte die Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall zu 100 % im Haushalt tätig ein, nachdem diese seit der Einreise in die Schweiz trotz fehlender Betreuungsaufgaben keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es würden genügend Kriterien dafür vorliegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie selber habe zudem ausgesagt, dass sie auch bei guter Gesundheit vollzeitig Hausfrau geblieben wäre (E. 2.1). Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, seit dem Tod ihres Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes habe sich ihre finanzielle Situation erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verschlechtert und spätestens ab diesem Zeitpunkt hätte sie bei guter Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbstätigkeit aufgenommen (E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beantwortung der Statusfrage erfolgt unter Einbezug der gesamten Umstände, zu berücksichtigen sind insbesondere die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse (vgl. vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat keine Kinder (Urk. 2/7/3 Ziff. 3.1) und auch der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann benötigte bis zu seinem Tod im Juli 2016 keine Betreuung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Pflege. Seither lebt die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleine (Prot. S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Erwerbsbiographie ist bekannt, dass die Beschwerdeführerin in Serbien auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewachsen ist und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während acht Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schule besucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung absolvierte sie nicht (Urk. 2/7/3 Ziff. 5.2-3). In der Folge arbeitete sie im Familienbetrieb, einer grossen «Chilbi», mit. Gemäss ihren Ausführungen anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der persönlichen Befragung am 22. April 2021 putzte sie, übernahm den Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wasch und führte verschiedene andere Arbeiten aus (Prot. S. 4). Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«Chilbi»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur im Sommer betrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, während des Winters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lebte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie bei ihrer Mutter und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erledigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit ihr zusammen die Haushaltsarbeiten (Prot. S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Einreise in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte sie die Hoffnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie rasch eine Arbeit finde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ihren Lebensunterhalt finanzieren könne (Prot. S. 6). Ihr Mann habe ihr ursprünglich gesagt, er werde ihr eine Arbeit suchen. Als sie dann zu ihm gekommen sei, habe er aber nicht mehr gewollt, dass sie arbeiten gehe oder einen Deutschkurs besuche (Prot. S. 5 und 9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit der Heirat und der Einreise in die Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahre 2013 - zu welchem Zeitpunkt die Beschwerdeführerin 52 Jahre alt war - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie nie erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/7/3 Ziff. 5.4 und 5.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch den Auszug aus dem individuellen Konto, Urk. 2/7/72)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss einer Schuldanerkennung und Rückerstattungsverpflichtung vom 7. Juli 2015 bezieht die Beschwerdeführerin seit dem 1. Mai 2015 wirtschaftliche Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilfe der Sozialbehörde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/7/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Haushaltabklärung vom 21. Februar 2019 (vgl. den Haushaltab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsbericht, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/77) führte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der kurzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehedauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhalte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie nur eine kleine Witwenrente von etwas mehr als Fr. 600.--. Um ihre persönlichen Ausgaben decken zu können, stocke das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt auf Fr. 900.-- auf und bezahle die Miete und die Krankenkasse. Die Geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel seien äusserst knapp, sie müsse das Geld genau einteilen, um die laufenden Ausgaben decken zu können (Ziff. 2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung der gesamten Umstände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden sich keine Hinweise dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich nach der Einreise in die Schweiz darum bemüht hätte, ihre Chancen bei einem späteren Eintritt in den Arbeitsmarkt mittels Sprachkurs zu erhöhen, oder sich bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet hätte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss ihren Angaben war es insbesondere die Entscheidung ihres verstorbenen Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes, dass sie auf eine Erwerbstätigkeit verzichtete. Obschon die Geldmittel bereits vor dem Tod des Ehemannes knapp waren und die Unterstützung der Sozialbehörde notwendig wurde, änderte dies nichts daran, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zu Hause </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Haushalt führte. Was sodann die Tätigkeit auf der familieneigenen «Chilbi» in Serbien betrifft, so kann dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit gemäss den hiesigen Verhältnissen gleichgestellt werden. Die Beschwerdeführerin übernahm auch dort weitgehend Haushaltstätigkeiten (Putzen, Waschen). Hinzu kommt, dass der Betrieb lediglich im Sommer geführt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Winter bei ihrer Mutter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbrachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne dass sie anderweitig erwerbstätig gewesen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch während dieser Zeit erledigte sie den Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Prot. S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Berücksichtigung der gesamten Umstände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesondere der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biographie und der gelebten Verhältnisse,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist mit dem im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerdeführerin, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nun </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahre alt ist, selbst bei guter Gesundheit keiner E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwerbstätigkeit nachgehen würde und damit als zu 100 % im Haushalt tätig zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist von geringerer Tragweite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- wie geltend gemacht - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der Haushaltsabklärung den Sinngehalt der Qualifikationsfrage aus sprachlichen Gründen erfassen konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, denn massgeblich sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sämtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1.3 genannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kriterien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bemerkenswert ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immerhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerdeführerin die ihr gestellten Fragen anlässlich der Haushaltsabklärung wie auch der Verhandlung vom 22. April 2021 im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr ähnlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantwortet hat (vgl. Urk. 2/7/77, Prot. S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Einwand der Beschwerdeführerin betrifft, wonach sie sehr schlecht deutsch spreche und die Haushaltabklärung ohne Übersetzungshilfe stattge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe, weshalb davon auszugehen sei, dass sie den Sinngehalt der Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationsfrage aus sprachlichen Gründen nicht habe erfassen können (E. 2.2), ist darauf hinzuweisen, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 24. Januar 2019 betreffend die Durchführung der Haushaltabklärung darauf hingewiesen wurde, dass das Gespräch in deutscher Sprache geführt werde, und er gebeten wurde, nötigenfalls um die Anwesenheit einer Überset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsperson besorgt zu sein (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/73).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dieser blieb jedoch untätig (vgl. Protokoll S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin selber wies zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem anlässlich der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltabklärung darauf hin, dass die Verwandten zwar alle bei der Arbeit seien, sie aber bei sprachlichen Problemen jederzeit anrufen könne (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/77 S. 1 Ziff. 1). Dass sie in der Folge während des gesamten Gesprächs nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch machte, weist darauf hin, dass sie selber eine Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungshilfe nicht für nötig erachtete. Dies teilte sie denn auch der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person so mit, wie diese in ihrer Stellungnahme vom 20. Mai 2019 festhielt. Die Themen seien jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln besprochen worden und die Beschwerdeführerin habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sachverhalt jeweils mit ihren eigenen Worten bestätigt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/92 S. 2 f.). Entgegen der Ansicht der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin kann auf diese Weise durchaus überprüft werden, ob die versicherte Person den Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt verstanden hat. Zudem wäre es der Beschwerdeführerin jederzeit frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestanden, ihre Verwandten anzurufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert des Haushaltabklärungsberichts (vgl. vorstehend E. 1.4) ist damit nicht anzuzweifeln. Hinzu kommt, dass </span><span id="VV036"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxisgemäss in der Regel auf die «Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagen der ersten Stunde» abzustellen ist, denen in beweismässiger Hinsicht grös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu überzeugen, dass die Beschwerdeführerin nachträglich anlässlich der Hauptverhandlung geltend machte, die Fragen der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person nicht verstanden zu haben (vgl. Protokoll S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> An diesem Ergebnis ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag der nachträglich eingereichte Abklärungsbericht betreffend Hilflosigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14) nichts zu ändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 18. Februar 2014 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10/10-11) führten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ärzte des Spitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chirurgische Klinik, aus, der bei der letzten Konsultation genannte Verdacht auf eine Lipomatose der Knieregionen beidseits habe sono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphisch nicht bestätigt werden können. Allgemeinchirurgisch sei eine weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führende Therapie aktuell nicht indiziert oder zielführend. Wegweisend und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessernd würde sich eine generelle Gewichtsreduktion auswirken (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine am 30. Juni 2015 im Spi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tal Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Institut für Radiologie, aufgrund sehr häufiger Kopfschmerzen und Druck im Kopf durchgeführte MR-Untersuchung des Schädels ergab im Wesentlichen regelrechte Befunde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 23. Juli 2015 folgende Diagnosen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10/1-5 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grosses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Serom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach Exzision eines Lipoms am linken Unterschenkel am 24. März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BWS-Syndrom mit chronischen Schulterschmerzen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastungssituation, regelmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepineinnahme</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gehäuftes Auftreten von Kopfschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 27. März 2015 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Es bestünden eine eingeschränkte körperliche und geistige Mobilität sowie eine aktuell geringe Belastbarkeit (Ziff. 1.7). Nach Abheilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessere sich eventuell die Mobilität, ansonsten sei wahrscheinlich trotz Phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie und Analgesie keine wesentliche Besserung zu erwarten (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Wesentlichen unveränderten Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen nannte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arztpraxis Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in seinem Bericht vom 11. März 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/13) zusätzlich eine Lipomatose mit rezidivierenden grossen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seromatosenänderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an beiden Unterschenkeln sowie eine belastungsabhängige Schmerzsymptomatik in beiden Knien (Ziff. 1.2). Der Gesundheitszustand sei stationär (Ziff. 1.1). Aus seiner Sicht sei keine Verbesserung des Allgemeinzustandes zu erwarten, die Prognose sei schlecht (Ziff. 3.3). Die Motivation der Beschwerdeführerin stufe er als gering ein (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 19. Mai 2016 nannten di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Ärzte des Spitals B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Kardiologie, folgende Diagnosen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/36 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht stenosierende koronare Atheromatose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hypertensive Herzkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangel ohne Anämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zuweisung sei zur elektiven Koronarangiographie zum Ausschluss einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">signifikanten Koronarsklerose bei wiederholtem thorakalem Druckgefühl mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung in den linken Kiefer und die Schulter erfolgt. Es scheine zuzutreffen, dass die Thoraxschmerzen im Rahmen von hypertensiven Krisen interpretiert werden könnten. Die Beschwerdeführerin habe beschwerdefrei mobilisiert und am selben Tag nach Hause entlassen werden können (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. September 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">016 bestätigte Dr. med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, Praxis Dr. med. univ. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin seit dem 31. August 2016 in Behandlung stehe. Aktuell leide sie unter starker Angst und depressiver Symptomatik, so dass sie nicht mehr in ihrer Wohnung leben könne. Seit zirka zwei Monaten schlafe sie bei ihrer Schwester (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht vom 7. Mai 2017 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31) diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stizierte Dr. med. univ. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, welche die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vom 12. September 2016 bis 3. April 2017 behandelte (Ziff. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.2; Ziff. 1.1). Zudem nannte sie als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Akzentuierung von Persönlichkeitszügen (histrionisch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dependen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ICD-10 Z73.1) sowie eine Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch Sedativa und Hypnotika, Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2; Ziff. 1.1). Die Prognose schätze sie als vorsichtig günstig ein. Man habe eine Verbesserung der depressiven sowie Angst-Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik beobachten können, die Beschwerdeführerin selber habe jedoch keine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung ihres Zustandes erlebt, sondern sich subjektiv völlig invalidisiert und leistungsinsuffizient wahrgenommen (Ziff. 1.4). Vom 12. September bis 31. Dezember 2016 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, vom 1. Januar bis 3. April 2017 habe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit wäre theoretisch an einem reizarmen Arbeitsplatz bis vier Stunden täglich ab sofort denkbar, je nach Verlauf steigerungsfähig. Es sei eine empathische und wohlwollende Begleitung anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streben (Ziff. 1.7). Aufgrund des Verlaufes und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konstellativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren (feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lende Berufsausbildung sowie Erfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, mangel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte soziokulturelle Integration) seien aber die Erfolgsaussichten solcher Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men als sehr gering einzuschätzen (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. August 2017 beurteilten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Institut für Anästhesiologie, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aetiologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Knieschmerzen beidseits als multi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoriell im Rahmen des bekannten Tumors. Es werde eine erneute chirurgische Intervention empfohlen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/51/4-6 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 1. März 2018 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/51/1-3) nannte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polymyalgia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rheumatica</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lipomatose Unterschenkel beidseits, rezidivierend und immobilisierend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Zustände nach Tod des Ehemannes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand sei stationär bis sich verschlechternd (Ziff. 1.1). Es sei keine Tätigkeit zumutbar. Ein Beruf sei nicht bekannt, vermutlich habe die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die Grundschule im ehemaligen Jugoslawien absolviert. Es bestehe eine Sprachbarriere (Ziff. 2.1). Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 2.2) und führte aus, sie befinde sich alleine mit geringer familiärer Unterstützung in einem Fremdland, ohne genügende Sprachkenntnisse und Ausbildung, und lebe von der Sozialhilfe. Diese Faktoren würden die Krankheit aufrechterhalten (Ziff. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuell behandelnde P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiaterin Dr. med. univ. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 9. November 2018 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/64/1-7) folgende Diagnosen (Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt sowie eine verlän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gerte Trauerreaktion (ICD-10 F43.23)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige bis schwere depressive Episode (ICD-10 F32.1/F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wirke traurig, unkonzentriert, in sich gesunken, weine viel und könne sich nicht vom Thema Tod der Mutter und des Ehemannes dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tanzieren. Dazu kämen Klagen über Schmerzen, Schlafprobleme, Niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genheit, Antriebsmangel, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Freudlosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kraftlosigkeit, Körpergewichtzunahme und Rückzug (Ziff. 2.4). Die Prognose sei schlecht (Ziff. 2.7). Die Beschwerdeführerin sei Hausfrau (Ziff. 3.1) und habe keine Ressourcen, die für eine Eingliederung hilfreich sein könnten (Ziff. 3.5). Es sei ihr keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft und keine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar (Ziff. 4.1-2). Die ungenügenden Sprachkenntnisse, die psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störung (Angst und Depression) sowie diverse körperliche Erkrankungen würden einer Eingliederung im Wege stehen (Ziff. 4.4). Bei der Wohnungspflege und dem Einkauf werde sie durch ihre Freundin unterstützt (Ziff. 4.5). Die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luste des Ehemannes und der Mutter in einem kurzen zeitlichen Abstand vor zwei Jahren hätten zu einer langen Trauerreaktion und einer schweren Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit Angst und depressiver Reaktion respektive einer mittelgradigen bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Depression geführt. Zudem bestünden ungenügende Deutschkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Übergewicht, eine erschwerte Mobilität und ein Rückzug. Die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitsfähig, es sei ihr keine Arbeit in der freien Wirtschaft zumutbar (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Februar 2019 berichtete die Abklärungsperson über die gleichentags durchgeführte Haushaltabklärung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/77) und verwies für die medizinischen Angaben und die Vorgeschichte auf die Unterlagen im Dossier. Zu Beginn und Ausmass der Beschwerden führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe soeben eine Grippe mit Bronchitis überstanden, die sie während eines vollen Monats nahezu handlungsunfähig gemacht habe. Alle ihre weiteren gesundheitlichen Probleme seien nach wie vor vorhanden. Das Gehen sei durch die Lipomatose massiv erschwert, was besonders schlimm sei, da sie sich viel be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen müsse, um eine Gewichtsreduktion zu bewirken und den sehr hohen Blutdruck positiv zu beeinflussen. Dieser bleibe trotz regelmässiger Medikamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinnahme hoch. Die Beschwerdeführerin vermute, dass dies auch eine Folge der anhaltenden Schmerzen sei. Oft habe sie starke Kopfschmerzen, rheumatische Schmerzen habe sie vor allem in den Händen und den Knien. Der Tod ihres Ehemannes und der darauffolgende Tod der Mutter hätten sie nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltig und schwer getroffen. Ihr Lebensmut sei verloren, sie könne nichts gegen ihre übermächtige und allumfassende Trauer und Unruhe machen. Weder die Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente noch Ablenken durch Fernsehen würden dabei nützen. Ihren Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt sehe die Beschwerdeführerin sehr oft. Wegen der Grippe habe sie die Konsultationen bei der Psychiaterin absagen müssen, nun werde sie zur Termin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vereinbarung aber wieder anrufen (S. 1 f. Ziff. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Ernährung» führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin könne sich einfache Mahlzeiten zubereiten. Sie bevorzuge Suppen oder Teigwarengerichte, das Rüsten erledige sie sitzend. Den Abwasch übernehme jemand aus der Verwandtschaft. Die Arbeitsfläche könne sie selbst sauber halten, allerdings sei dies nur oberflächlich möglich. Jede Woche komme eine der weib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verwandten und kümmere sich um die gründlicheren Reinigungsarbeiten und die Bodenpflege. Sie sei einzig durch die körperlichen Beschwerden einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, könne den Alltag selbständig einteilen und gestalten. Es sei nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar, weshalb die Beschwerdeführerin das Geschirr nicht selbständig wasch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en könne, immerhin sei sie in der Lage, Gemüse zu schälen und zu rüsten. Ebenso nicht nachvollziehbar sei die fehlende Mithilfe bei der Bodenpflege. Alle schweren Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten in der Küche würden als anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Einschränkung berücksichtigt, insgesamt resultiere eine gewichtete Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von 7 % (S. 4 f. Ziff. 6.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Wohnungs- und Hauspflege» hielt die Abklärungsperson fest, wöchentlich würden die anfallenden Reinigungsarbeiten aus dem Wochenkehr durch eine weibliche Verwandte übernommen. Die Beschwerdeführerin sehe sich aus rein körperlichen Gründen ausserstande, sich an diesen Tätigkeiten zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teiligen. Die Fenster- und Vorhangpflege werde ebenfalls von diesen Frauen erledigt. Die Beschwerdeführerin selbst staube hier und dort etwas ab, wenn es ihr bessergehe, und sie räume ihre Alltagsgegenstände auf. Alle zwei Wochen beziehe sie ihr Bett frisch. Es stelle sich die Frage der Nachvollziehbarkeit. Das frische Beziehen des Bettes gelinge ihr regelmässig, obwohl gerade diese Arbeit mit schwierigen Bewegungsabläufen verbunden sei. Es werde davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, dass die Beschwerdeführerin alle leichteren Arbeiten der Wohnungspflege selbständig ausführen könnte unter Zuhilfenahme der gängigen Hilfsmittel und durch Arbeiten in Etappen. Anrechenbar seien analog der Küchenpflege alle schweren Reinigungsarbeiten, die jedoch mehrheitlich nur unregelmässig und sogar selten auftreten würden, wie beispielsweise die Reinigung der Fenster und Vorhänge. Insgesamt könne eine gewichtete Einschränkung von 10.5 % ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net werden (S. 5 Ziff. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerdeführerin könne im nahe gelegenen Einkaufszentrum in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Spaziergängen im Freien ihre Tageseinkäufe erledigen. Sie mache dies aber eher selten, in der Regel gebe sie ihrem Neffen Geld, damit er mit dem Auto die Waren einkaufe und zu ihr bringe. Die Spaziergänge im Freien seien für die Beschwerdeführerin eine Belastung, wenn sie sich dazu entschliesse, müsse sie immer weinen, da sie ständig an ihren verstorbenen Mann denke, der sie nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begleiten könne. Hinzu kämen die Schmerzen, die nur kurze Gehstrecken zulassen würden. Das Geld teile sie selbst ein und die notwendigen Zahlungen erledige sie selber. Es sei zumutbar, im Einpersonenhaushalt mit Tageseinkäufen zu arbeiten und hin und wieder für den Vorrat einen Heimlieferdienst zu nutzen. Es entstehe daher keine anrechenbare Einschränkung (S. 6 Ziff. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich «Wäsche und Kleiderpflege» hielt die Abklärungsperson fest, die Beschwerdeführerin transportiere die Wäsche mit dem Lift selber. Sie wasche und gebe alles in den Tumbler, zusammenlegen und versorgen könne sie selber. Müsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwas gebügelt werden, übernehme das der Neffe. Die Nutzung bügelfreier Wäsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he sei zumutbar, es resultiere keine anrechenbare Einschränkung (S. 6 Ziff. 6.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Betreuung von Kindern oder Angehörigen falle nicht an (S. 7 Ziff. 6.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend resultiere eine gesamthafte Einschränkung von 17.5 % (S. 7 Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 16. April 2019 di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnostizierten die Ärzte des E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Institut für Anästhesiologie, multifaktorielle Beinschmerzen beidseits, rechts mehr als links, eine Lipomatose sowie eine undifferenzierte Spondylarthritis mit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend peripherem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthesitischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befall (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/1 S. 1). Die Ärzte verwiesen auf die Erstkonsultationsberichte vom 4. Juli sowie 22. August 2017 und hielten fest, seit damals seien diverse weitere multidisziplinäre Konsultationen und Untersuchungen durchgeführt worden, jedoch ohne neue wegweisende Befunde. Schmerztherapeutisch könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch aktuell keine erfolgsversprechende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Optionen angeboten werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit der Beschwerdeführerin sei die Problematik erneut besprochen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/1, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10/6-9, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10/12-14, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/12, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/32, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/43, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64/8-9, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuständige Abklärungsperson führte zur Beurteilung der Beeinträchtigungen im Haushaltsbereich am 21. Februar 2019 eine Abklärung an Ort und Stelle durch. Sie hat dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Leiden und Behinderungen sowie der Familien- und Wohnverhältnisse, der technischen Einrichtungen und der örtlichen Lage eine Einschränkung im Haushaltsbereich von insgesamt 17.5 % festgestellt. Der von der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son verfasste Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. Februar 2019 (vgl. vorstehend E. 4.11) befasst sich umfassend mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualer Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschränkungen in diesen Bereichen. Ebenfalls berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt wurde die Mitwirkungspflicht der Verwandten. Der Abklärungsbericht ist so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann schlüssig und in nachvollziehbarer Weise begründet. Es sind vorliegend keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungsbericht als mangel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft oder unbegründet erscheinen liessen; vielmehr entspricht dieser den an ihn gestellten Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.4), so dass für die Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">findung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie sei in ihrer Arbeitsfähigkeit bereits in somatischer Hinsicht derart eingeschränkt, dass ihr weder die bisherige noch eine leidensangepasste Tätigkeit zumutbar sei, und der Haushalt neben leichten auch viele mittelschwere bis schwere Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfasse, so dass es durchaus von Relevanz sei, inwieweit ihr solche Tätigkeiten aus medizinischer Sicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt noch zumutbar seien (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 13), kann ihr nicht gefolgt werden. Einerseits anerkannte die Abklärungsperson die Einschränkung bezüglich der ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere bei der Küchen- und Wohnungspflege anfallenden schweren Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (E. 4.11), andererseits ist die Beschwerdeführerin gemäss ihren eigenen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagen durchaus in der Lage, mittelschwere Arbeiten wie der Wechsel der Bett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäsche selbständig zu erledigen. In der Beschwerde wurde denn auch lediglich pauschal und ohne Bezug zu einzelnen Positionen geltend gemacht, mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Tätigkeiten seien ihr nicht mehr zumutbar, nicht jedoch ausgeführt, welche konkreten Arbeiten nicht mehr möglich sind (E. 2.2). Dies vermag den auf der Basis von Erhebungen an Ort und Stelle verfasste Abklärungsbericht vom 21. Februar 2019 nicht in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bezüglich der einzelnen Bereiche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Widerspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10 S. 6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin machte anlässlich der Haushaltabklärung geltend, sie könne zwar Gemüse schälen und rüsten, nicht jedoch den Abwasch erledigen, da aufgrund der rheumatischen Beschwerden die Gefahr bestehe, dass sie Geschirr zerbreche. Die Abklärungsperson hielt dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber die Nutzung von weniger bruchgefährdetem Geschirr für zumutbar (Urk. 2/7/77 S. 4 f. Ziff. 6.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin erklären konnte, weshalb sie den Abwasch nicht selber erledigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass sie die Frage verstanden hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Widerspruch lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erkennen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbehelflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist sodann der Einwand der Beschwerdeführerin, es handle sich beim Abklärungsbericht lediglich um eine Momentaufnahme und es sei zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass sie nach dem Tod des Ehemannes in psychiatrischer Hinsicht in einer derart schlechten Verfassung gewesen sei, dass sie den Haushalt nicht mehr habe besorgen können (Urk. 10 S. 6). Die Abklärungsperson hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zutreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass die Beschwerdeführerin während akuten Erkrankungen - wozu auch die geltend gemachte schlechte Verfassung in psychiatrischer Hinsicht zu zählen ist - in der Haushaltsführung eingeschränkter gewesen sei, was jedoch eine normale Begleiterscheinung derartiger Gesundheitszustände sei und nur auf vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehende Zeitphasen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffe (Urk. 2/7/77 S. 5 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die sprachlichen Defizite betrifft, können Fragen nach konkreten Tätigkeiten im Haushalt relativ einfach mit Händen und Füssen geklärt werden. Zudem ist auch zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung und der persönlichen Befragung am 22. April 2021 im Wesentlichen dieselben Aussagen machte (vgl. E. 3.3). Es kann somit davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden, dass es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich ist, sich mindestens über einfachere Fragen auch ohne Dolmetscher zu verständigen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie räumte denn auch ein, sie habe sich mit ihrem deutschsprachigen Ehemann verständigen können, sie habe ein bisschen Deutsch verstanden (Protokoll S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht stehen gestützt auf die vorliegenden Berichte bezüglich der im Haushalt anfallenden Tätigkeiten insbesondere die eingeschränkte Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät sowie die starken Kopfschmerzen und rheumatischen Schmerzen im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund. Was sodann die bestehenden psychischen Beeinträchtigungen betrifft, ist zwar bei psychischen Beschwerden im Einzelfall bei einem Widerspruch zwischen den Ergebnissen der Abklärung vor Ort und den fachmännischen psychiatrischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben im Haushalt zu erfüllen, den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumen (vgl. vorstehend E. 1.4). Vorliegend liegt jedoch keine entsprechende Konstellation vor. So führte die behandelnde Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 9. November 2019 aus, der Beschwerdeführerin sei bei Klagen über Schmerzen, Schlafprobleme, Niedergeschlagenheit, Antriebsmangel, Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsprobleme, Vergesslichkeit, Freud- und Kraftlosigkeit, Körpergewichtszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me und Rückzug keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft und keine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar und sie werde auch bei der Wohnungspflege und dem Einkauf durch ihre Freundin unterstützt (E. 4.10). Damit hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt insbesondere in den Bereichen Wohnungspflege und Einkauf in gewissem Masse eingeschränkt sei, was sich mit den im Haushaltabklärungsbericht eruierten Einschränkungen von insgesamt 17.5 % in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einklang bringen lässt, zumal die von der Psychiaterin fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Einschränkungen durch die freie Einteilung und die Möglichkeit von Pausen keine vollständige Behinderung im Haushaltsbereich begründen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem wurden im Bericht über die Haushaltabklärung die Beschwerden, welche die Beschwerdeführerin in den einzelnen Bereichen einschränken, jeweils geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert und die Abklärungsperson gab detailliert an, inwiefern die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in den einzelnen Haushaltsbereichen eingeschränkt ist. Weiter wurde im Bericht umfassend dargelegt, wie die Beschwerdeführerin im Sinne der Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht von den Familienangehörigen unterstützt wird. Es liegen keine fachärztlich-psychiatrischen Einschätzungen vor, welche der Beurteilung im Abklärungsbericht widersprechen würden. Die in den Berichten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthaltenen Einschätzungen einer vollständigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt (E. 4.3, E. 4.9-10) stehen der Beurteilung im Abklärungsbericht ebenfalls nicht entgegen. So kann die Tätigkeit im Haushalt im Gegensatz zu einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit frei einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt und nach Bedarf mit Pausen unterbrochen werden. Der Beschwerdeführerin ist es somit zumutbar, die Haushaltsarbeiten etappenweise zu erledigen respektive an den Tagen mit weniger Beschwerden auszuführen. Auf eine explizite Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der behandelnden Psychiaterin zu den im Haushalt anfallenden Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten kann unter diesen Umständen verzichtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehen somit keine Anhaltspunkte für Fehleinschätzungen der Abklärungsperson, welche eine gerichtliche Ermessenskorrektur der vor Ort erhobenen gesundheitsbedingten Beeinträchtigungen rechtfertigen, und es kann auf den Abklärungsbericht vom 21. Februar 2019 abgestellt werden. Ergänzende medizinische Abklärungen sind unter den gegebenen Umständen nicht erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Dies insbesondere deshalb, weil sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes in der Haushaltsführung über das eruierte Ausmass eingeschränkt wäre. Nach dem Gesagten ist von einer Einschränkung von 17.5 % im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auszugehen, was infolge Qualifizierung der Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt Tätige gleichzeitig einem rentenausschliessenden Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 17.5 % entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass selbst wenn ausgehend vom Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss welchem die Beschwerdeführerin beim Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kauf auf die Hilfe ihrer Freundin angewiesen ist (E. 4.10), der Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» vollumfänglich angerechnet würde, ein Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 27.5 % resultiert, was nach wie vor keinen Rentenanspruch begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Verschlechterung vor Verfügungserlass bet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rifft, hielten die Ärzte des E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 16. April 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausdrücklich fest, die diversen weiteren multidisziplinären Konsultationen und Untersuchungen hätten keine neuen wegweisenden Befunde ergeben. Es könnten weiterhin keine erfolgsversprechenden Optionen angeboten werden (E. 4.12). Eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist damit ohne Weiteres zu verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist somit rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Beschwerdeverfahren wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigung der unentgeltlichen Rechtsvertretung mit Verfügung vom 17. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutgeheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Mit Honorarnote vom 11. Mai 2020 machte Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Kaspar Gehring einen Aufwand von insgesamt 16.9 Stunden und Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen von Fr. 152.10 geltend (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sozialversicherungsgericht) wird - auc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der geltend gemachte Aufwand von 16.9 Stunden ist der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, zumal Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kaspar Gehring die Beschwerdeführerin ab Dezember 2016 schon im Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren vertrat (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/22-24) und die Akten somit bekannt waren. Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überhöht erscheint insbesondere der geltend gemachte Aufwand von 11.2 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(erneute) Aktenstudium und das Verfassen der Beschwerdeschrift, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem in dieser mehrere Abschnitte aus dem Einwand vom 12. April 2019 praktisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverändert übernommen wurden (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/87 S. 2 ff. Ziff. 2-4, Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14-15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15.3-5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16-7). Angesichts der dreizehnseitigen Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), der vierseitigen Replik (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12), der Akten der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin, welche für die Beantwortung der vorliegend strittigen Fragen nur teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise zu berücksichtigen sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Aufwandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zusammenhang mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhandlung vom 22. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträge ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Kaspar Gehring bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und aus der Gerichtskasse zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Kaspar Gehring, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3’500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Belage je einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">13 und 14</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die Vorsitzende i. V.Die Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>KächKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>