<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01228</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">10. Februar 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1959, arbeitete zuletzt als Taxifahrer (Urk. 5/13/1) und war seit 1. November 2013 arbeitslos (Urk. 5/14 Ziff. 5.5), als er sich am 22. Juni 2014 wegen verschiedener Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 5/14 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische (Urk. 5/18, Urk. 5/26, Urk. 5/28) sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 5/1-2, Urk. 5/13, Urk. 5/19, Urk. 5/23) und veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten (Urk. 5/43). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/45, Urk. 5/49) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Oktober 2015 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 5/51 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 26. Oktober 2015 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 24. November 2015 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Zusprache einer Invalidenrente (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Januar 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4), was dem Beschwerdeführer am 18. Januar 2016 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geteilt wurde (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts (ATSG) hat der Versicherungsträger über Leistungen, For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die betroffene Person nicht einverstanden ist, schriftlich Verfügungen zu erlassen. Die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen werden gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG mit einer Rechtsmittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belehrung versehen (Satz 1), und sie sind zu begründen, wenn sie den Begehren der Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teien nicht voll entsprechen (Satz 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden (Art. 52 Abs. 2 Satz 1 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 57a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) ist im Bereich der Invalidenversicherung vor Verfügungserlass ein Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren durchzuführen. Nach Art. 57a Abs. 1 IVG teilt die IV-Stelle der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheid mit (Satz 1), wobei die versicherte Person Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 42 ATSG hat. Gemäss Art. 73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) können die Parteien innerhalb einer Frist von 30 Tagen Einwände zum Vorbescheid vorbringen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der kantonalen IV-Stellen sind sodann gestützt auf Art. 69 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG - ohne vorgängiges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - direkt beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Ort der IV-Stelle anfechtbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 57a Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der explizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a), ist das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise einzubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flussen (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSG-Kommentar, Art. 42 N 10 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer Aspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akteneinsichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aus dessen Inhalt und Funktion nach der Rechtsprechung folgt, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird. Denn es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der Verfügungsadressat vor Erlass eines für ihn nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen kann. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Der Versicherte kann sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat. Das rechtliche Gehör dient in diesem Sinne einerseits der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und stellt andererseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrechts im Verfahren dar. Daraus ergibt sich, dass der Versicherer, welcher neue Akten beizieht, auf die er sich in seiner Verfügung zu stützten gedenkt, grundsätzlich verpflichtet ist, die Beteiligten über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu informieren (BGE 132 V 387 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich hat zwar eine Partei ein Gesuch um Akteneinsicht zu stellen, damit überhaupt die Einsichtnahme gewährt oder verweigert werden kann, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Versicherer kann gemäss Art. 8 Abs. 1 der Verordnung über den Allgemei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) die Gewährung der Akteneinsicht von einem schriftlichen Gesuch abhängig machen. Allerdings bedingt dies, dass die Beteiligten über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neuer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidwesentlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Akten informiert werden, welche diese nicht kennen und auch nicht kennen können (BGE 132 V 387 E. 6.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fall für den Ausgang der materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. August 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus, dass in einer dem Gesundheitszustand angepassten Tätigkeit weiterhin eine Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 100 % bestehe. Nachdem die bisherige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Taxifahrer einer solchen Tätigkeit entspreche, habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, es sei nicht zutreffend, dass er trotz seiner körperlichen und psychischen Beschwerden in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten könne (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11., 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 21. Mai sowie 4. Juni 2015 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Ärzte des Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> chirurgisch-allgemeinmedizinisch, rheumatologisch-orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disch, neurologisch sowie psychiatrisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 28. August 2015 (Urk. 5/43) nannten die Gutachter folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 6.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Lumbalgie bei Flachrücken, Skoliose, mässigen degenerativen Veränderungen L5/S1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakolumbal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chondropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">patellae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits bei Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthroskopischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">resektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Innenmeniscus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> linksseitig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Patelladysplasie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Typ Wiberg II beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikozephalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Skoliose, Arthrose C1/C2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Uncarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Spondylose C5 bis C7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dorsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Fehlstatik, degenerative Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der unteren Brustwirbelsäule bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Zustand nach altem Trauma D9</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthralgie beide Daumen bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">alter Kapselläsion Daumen-IP-Gelenk links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnender Fingerpolyarthrose beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 48 Ziff. 5.2 [richtig: 6.2]):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iastolische Dysfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthralgie rechte Hüfte bei geringen degenerativen Veränderungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Iliosakralgelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, beginnenden degenerativen Veränderungen im rechten Hüftgelenk</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knicksenkspreizfüsse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meralgia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paraesthetica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pisodischer Spannungskopfschmerz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">namnestisch mögliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restless</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Anpassungsstörung 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emittierte posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Versicherte aus rheumatologischer Sicht für eine mittelschwere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Wechsel von Gehen, Stehen und Sitzen beziehungsweise überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend im Sitzen, ohne ständige Zwangshaltung der Wirbelsäule, ohne ständiges Bücken, ohne ständige Armvorhalte, ohne ständiges Heben und Tragen von Gegenständen über 30 kg Gewicht ohne Hilfe oder technische Hilfsmittel, ohne häufige Tätigkeiten über Kopfniveau, ohne Exposition gegenüber Nässe, Kälte oder Zugluft, ohne häufiges Knien oder Hocken, ohne häufiges Treppensteigen von über zwei Stockwerken am Stück, ohne ständige hohe Anforderungen an die grobe Kraft und Griffstärke der Hände zu 100 % arbeitsfähig (S. 53 Ziff. 7.4). Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte seit August 2004 (S. 54 Ziff. 7.5). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Taxifahrer sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit jeher zu 100 % arbeitsfähig (S. 54 Ziff. 7.6). In einer dem Leiden optimal angepassten, körperlich mittelschweren Tätigkeit bestehe aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diszip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 55 Ziff. 7.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem das Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 28. August 2015 erstellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und am 31. August 2015 bei der Beschwerdegegnerin eingegangen war (vgl. Urk. 5/43 S. 1, Urk. 5/44 S. 5), nahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en am 14. September 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der zuständige Kundenberater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zum Ergebnis des Gutachtens (Urk. 5/44 S. 6), worauf am 15. September 2015 der Vorbescheid erging (Urk. 5/45).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 15. Oktober 2015 Einwand und führte dabei aus, die Begründung, dass er trotz seiner körperlichen und psychischen Beschwerden vollzeitlich arbeiten könne, sei nicht korrekt (Urk. 5/49). Die Beschwerdegegnerin bestätigte mit Schreiben vom 20. Oktober 2015 den Eingang des Einwandes (Urk. 5/50) und erliess am 26. Oktober 2015 die leistungsverneinende Verfügung (Urk. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erst im Anschluss daran bat der Beschwerdeführer am 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eziehungsweise 19. November 2015 um die Zustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer Gutachtenskopie (Urk. 5/52, vgl. auch Urk. 5/53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer weder im Zeitpunkt des Vorbeschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des noch bei Erlass der angefochtenen Verfügung Kenntnis des Gutachtens hatte, gestützt auf welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren abgewiesen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zutreffend ist zwar, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis nach Erlass der angefochte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Akteneinsichtsgesuch gestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für ihren Entscheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch unmittelbar auf das Gutachten gestützt hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie verpflichtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer über dessen Eingang zu informieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei hätte zur Wahrung des rechtlichen Gehörs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Hinweis an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unvertretenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kundigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer genügt, dass das veranlasste Gutachten eingetrof</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen sei und zur Einsicht aufliege beziehungsweise auf entsprechendes Gesuch hin zugestellt werde. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pätestens im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen den vorgesehenen Entscheid Einwand erhoben hatte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätte die Beschwerdegegnerin das Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch ohne expliziten Antrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müssen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en dem Beschwerdeführer die Grundlagen, um sich wirksam zur Sache zu äussern und geeignete Beweise zu führen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin durch ihr Vorgehen das rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Gehör des Beschwerdeführers in elementarer Weise verletzt (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.3). Eine Heilung im vorliegenden Verfahren fällt deshalb nicht in Betracht und es rechtfertigt sich eine Rückweisung der Sache an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 26. Oktober 2015 ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach korrekt durchgeführtem Vorbescheidverfahren und unter Gewährung des rechtlichen Gehörs über den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 26. Oktober 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>