<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, zusammen mit den Kantonen eine einheitliche Gesetzgebung für den Kinder- und Jugendmedienschutz zu prüfen, welche folgenden Anliegen Rechnung trägt: </p><p>- Die Beurteilung, welche Inhalte für welches Alter geeignet sind, darf nicht allein der Unterhaltungsindustrie überlassen werden. Der Bund und die Kantone sollen eine nationale Zertifizierungsstelle für Regeln über Altersfreigaben von Medieninhalten und über die Zugänglichkeit von Medien in Kinos, im Handel, über Internet, Mobiltelefonie usw. schaffen. </p><p>- Von dieser Zertifizierungsstelle anerkannte Altersfreigaben und Regeln über die Zugänglichkeit müssen verbindlich sein. </p><p>- Bund und Kantone sollen für alle Medien eine einheitliche Regelung im Kinder- und Jugendmedienschutz erstellen. </p><p>- Bund und Kantone fördern bei Kindern, Jugendlichen und Eltern die Kompetenz im Umgang mit Unterhaltungsmedien.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für den Bundesrat ist Kinder- und Jugendschutz sehr wichtig. Um diesen Schutz kontinuierlich zu verbessern, müssen alle erdenklichen Möglichkeiten und Massnahmen in Betracht gezogen werden. Der Bundesrat ist deshalb bereit, die Anliegen des vorliegenden Postulates im Rahmen des Berichts zu den Postulaten Leuthard 03.3298, "Jugendgewalt", und Amherd 06.3646, "Jugendgewalt. Mehr Effizienz und Wirkung in der Prävention", zu prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.