B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Das BGer ist mit Entscheid vom 17.03.2016 auf die Beschwerde nicht eingetreten (9C_117/2016) Abteilung III C-4556/2014 U r t e i l v o m 8 . J a n u a r 2 0 1 6 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Christoph Rohrer, Richter Vito Valenti, Gerichtsschreiberin Sonja Andrea Fünfkirchen. Parteien A._______, (wohnhaft in Mazedonien), Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Altersrente (einmalige Abfindung); Einspracheentscheid der SAK vom 4. Juli 2014. C-4556/2014 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am […] 1948 geborene, verheiratete, kinderlose mazedonische Staats- bürger A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Be schwerdeführer) arbeitete von Mai 1987 bis Dezember 1996 als Saisonnier auf Montage in der Schweiz. In dieser Zeit leistete er obligatorische Bei träge an die schweizerische Alters -, Hinter lassenen- und Invalidenver sicherung (AHV/IV; vgl. vorinstanzliche Akten [nachfolgend: SAK-act.] 53/ 2 f., 57/4 , 58/2; Beschwerdeakten [B-act.] 10). B. B.a Am 17. Dezember 2013 (Datum Posteingang SAK) reichte der Ver- sicherte über den mazedonischen Versicherungsträger bei der Schweize- rischen Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vorinstanz) eine An- meldung für die Ausrichtung der ordentliche n AHV-Altersrente ein (SAK - act. 50). B.b Mit Schreiben vom 21. Februar 2014 teilte die SAK dem Versicherten mit, dass er die Möglichkeit habe, zwischen der Auszahlung einer monat - lichen Rente von F r. 273.– oder der Überweisung einer einmaligen Ab - findung von Fr. 59'079.– zu wählen. Daraufhin entschied sich der Ver - sicherte am 24. März 2014 für die Überweisung einer einmaligen Ab - findung (SAK-act. 56, 60). B.c Mit Verfügung vom 14. April 2014 sprach die SAK dem Versicherten per 1. November 2013 eine einmalig e Abfindung in der Höhe von Fr. 59'079.– zu (SAK-act. 61/1). Der Berechnung legte sie eine anrechen- bare Beitragsdauer von sieben vollen Versicherungsjahren (Rentenskala 7) so wie ein massgebendes durc hschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 39'312.– zugrunde (SAK-act. 61/3). Die Überweisung der einmaligen Abfindung auf das Bankkonto des Versicherten erfolgte am 9. Mai 2014 (SAK-act. 63). B.d In der gegen diese Verfügu ng erhobenen Einsprache vom 26. Mai 2014 (Posteingang SAK) beantragte der Versicherte sinngemäss die Auf- hebung der angefochtenen Verfügung. Zur Begründung führte er sinnge- mäss und im Wesentlichen aus, die Abfindung von Fr. 59'079.– sei zu tief ausgefallen, zumal er in der Zeit von 1987 – 1996 in der Schweiz gearbeitet und Beiträge an die AHV sowie an die Nichtberufsunfallversicherung “frist- gerecht geleistet“ habe (SAK-act. 64/1). Nach Ansicht des Versicherten C-4556/2014 Seite 3 seien die Voraussetzungen für einen ganzjährig versicherten Jahresauf - enthalt in der Schweiz im Jahr 1996 erfüllt gewesen [vgl. Abweisung des Gesuchs um ausserordentliche Erteilung einer Jahresaufenthaltsbe - willigung durch die Fremdenpolizei des Kantons Aargau vom 18. März 1997; SAK-act. 44], weshalb er – trotz seines unverschuldeten Arbeitsun- falles im Jahr 1995 und seiner geringeren Versicherungszeiten in der Schweiz – einen höheren Rentenanspruch geltend mache. B.e Mit Entscheid vom 4. Juli 2014 wies die SAK die Einsprache vom 26. Mai 2014 ab und be stätigte ihre Verfügung vom 14. April 2014 (SAK- act. 67). Sie begründete den Entscheid damit, dass der Versicherte die in der Verfügung vom 14. April 2014 erwähnten Berechnungsgrundlagen offensichtlich nicht nachvollziehen könne, weshalb sie die einzelnen Schritte für die Berechnung der Altersrente nochmals im Detail darlege. Auf den [sinngemässen] Antrag des Versicherten, es seien die von ihm fristge- rechten geleisteten Beiträge für die Nichtberufsunfallversicherung bei der Berechnung der Altersrente mitzuberücksichtigen, trat die Vorinstanz sinn- gemäss nicht ein (SAK-act. 67). C. C.a Am 15. August 2014 überwies das Bundesgericht die gegen den Ein- spracheentscheid vom 4. Juli 2014 erhobene Beschwerde vom 1. August 2014 ( Datum Postaufgabe in Mazedonien ) zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht. Der Versicherte (nachfolgend: Beschwerde - führer) beantragte darin sinngemäss, dass der Einspracheentscheid vom 4. Juli 2014 aus dem Grund aufzuheben und neu zu verfügen sei, da seine Altersrente respektive die einmalige Abfindung von der SAK um 20% zu niedrig berechnet worden sei. Unter Hinweis auf eine Lohnabrechnung der B._______ AG ( Z._______) vom 8. Oktober 1995 erklärte der Be - schwerdeführer, dass er jeweils fristgerecht die monatlichen Beiträge für die Nichtbetriebsunfallversicherung in der Höhe von 1,8% [Fr. 71.45] ein- bezahlt habe, weshalb auch diese Beiträge zu berücksichtigen [bzw. zu- rückzuerstatten] seien und ihm eine ordentliche Vollrente (anstatt einer Teil- rente) der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung auszurichten sei (Beschwerdeakten [nachfolgend: B-act.] 1, 1.1-1.5). C.b Mit Vernehmlassung vom 15. September 2014 beantragte die SAK die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentschei- des vom 4. Juli 2014. Einleitend wies sie darauf hin, dass sie nur bezüglich der zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörenden Punkte Stellung nehme, d.h. bezüglich der einmaligen Abfindung, nicht jedoch betreffend Aufenthalt C-4556/2014 Seite 4 und allfällige Berufsunfallrente. Neben der bereits im Einspracheentscheid vorgebrachten Begründung legte sie abermals die Berechnungsgr und- lagen für den Rentenanspruch des Beschwerdeführers im Detail dar (B - act. 3). C.c Mit Replik vom 9. Oktober 2014 machte der Beschwerdeführer sinnge- mäss geltend, dass ihm eine ordentliche Vollrente der AHV auszurichten sei. Ergänzend führte er als Begründung sinngemäss an, dass er gesund- heitliche Probleme habe ("Chemie im Blut", Probleme mit den Augen, starke Schmerzen in der Hand aufgrund einer Nervenschädigung), die im Rahmen der Altersrente der AHV zu berücksichtigen seien. Zudem habe die SAK die vom Beschwerdeführer fristgerecht geleisteten Beiträge für die Nichtberufsunfallversicherung in der Höhe von 1.8% bei der Berechnung der Altersrente nicht berücksichtigt, weshalb ihm der Beitrag für den “78. Monat“ zurückerstatten sei (B-act. 5). C.d Mit Stellungnahme vom 13. November 2014 teilte die Vorinstanz mit, dass der Beschwerdeführer betreffend den Verfahrensgegenstand (ein - malige Abfindung) keine neuen Argumente vorg ebracht habe. Die Vorinstanz halte weiterhin an ihren Anträgen sowie Ausführunge n in der Vernehmlassung vom 15. September 2014 fest (B-act. 7). C.e Mit verfahrensleitender Verfügung vom 18. November 2014 wurde dem Beschwerdeführer ein Doppel der Eingabe der Vo rinstanz vom 13. November 2014 zur Kenntnis gebracht und der Schri ftenwechsel ge- schlossen (B-act. 8). D. Auf weitere Vorbringen der Parteien und auf die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge - gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Angefochten ist der Einspracheentscheid der SAK vom 4. Juli 2014 (SAK- act. 67), mit dem die SAK ihre Verfügung vom 14. April 2014 (SAK - act. 61/1) bestätigt hat, wonach dem Beschwerdeführer ein Anspruch auf eine einmalige Abfindung der Altersrente in der Höhe von Fr. 59'079.– zu- gesprochen wird. C-4556/2014 Seite 5 1.1 Gemäss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 de s Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Die Zuständig keit des Bundesverwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden von Per - sonen im Ausland im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung ist zudem in Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) ausdrücklich vorgesehen. Der Einspracheentscheid der SAK stellt zweifellos eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das Bundes verwaltungsgericht ist somit zur Beur - teilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. d bis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheent - scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderu ng, sodass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerd elegi- timiert ist. 1.4 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist. 2. 2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, der angefochtene Ein - spracheentscheid verletze Bundesrech t (einschliesslich der Über schrei- tung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer un richtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sach verhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). C-4556/2014 Seite 6 2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts- anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs- rechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 212). 2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilpro- zessrechts, 4. Aufl. 1984, S. 135). 2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, so - fern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhalts dar- stellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes wegen vorzu nehmenden Ab- klärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflicht gemässer Beweis- würdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sach verhalt sei als über - wiegend wahrscheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (anti zipierte Beweis - würdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialver - sicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen). 2.3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abkläru ng des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen umfas st die be- hördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streit gegenstand) C-4556/2014 Seite 7 rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tat sachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An spruch so oder anders zu entscheiden ist ( GYGY, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozialversicherungsgericht zu- sätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten er- gebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] I 520/ 99 vom 20. Juli 2000). Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Ver - sicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Ge - richt alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 3. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer statt einer monatlichen Rente Anspruch a uf eine ein malige Abfindung der AHV hat. Strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen ist demgegenüber, ob die SAK die Altersrente der AHV be ziehungsweise die einmalige Abfindung des Be - schwerdeführers korrekt berechnet hat. Nachfolgend sind die für die Beurteilung des Anspruchs mass gebenden gesetzlichen Grundlagen darzustellen. 3.1 Der Beschwerdeführer ist mazedonischer Staatsangehöriger und wohnt in Mazedonien. Vorliegend gelangt damit das Abkommen vom 9. Dezember 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Mazedonien über Soziale Sicherheit (SR 0.831.109.520.1; nachfolgend: Sozialversicherungsa bkommen) zur Anwendung, welches am 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist. Nach Art. 3 in Verbindung mit Art. 4 Abs.1 dieses Sozialve rsicherungsabkommens stehen die Staatsange - hörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 2 genannten Rechtsbereichen, zu welchen auch die schweizerische Bundes- gesetzgebung über die AHV gehört, einander gleich, soweit nichts anderes C-4556/2014 Seite 8 bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des An- spruchs auf eine schweizerische Altersleistung von dem in Art. 4 des Sozi- alversicherungsabkommens aufgestellten Grund satz der Gleichstellung der jeweiligen Staatsangehör igen abweichen, finden sich im Sozialver - sicherungsabkommen nicht. Vorliegend ist der entsprechende Leistungs - anspruch des Beschwerdeführers daher nach den für schweize rische Staatsangehörige geltenden Regeln, insbesondere nach dem AHVG und der AHVV (SR 831.101) zu beurteilen. 3.2 In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts - sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3; BGE 134 V 315 E. 1.2). Ein allfälliger Leistun gsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechts - wechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen ( pro rata temporis; BGE 130 V 445). Nach der Recht - sprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eine r Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 4. Juli 2014) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seit her verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Ver - waltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 3.3 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs - oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Die Rentenhöhe bestimmt sich dabei einerseits nach der Beitragsdauer (Art. 29ter AHVG), anderseits nach Massgabe d er durchschnittlichen Jahresein kommen der versicherten Person (Art. 29quater AHVG). 3.4 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re - gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (IK; Art. 30ter AHVG). Beitragszeiten zwischen dem 31 . Dezember vor dem Eintritt des Ver - sicherungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffüllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeit - raum erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung je- doch nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). C-4556/2014 Seite 9 3.5 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto führt, eine n Auszug über die gemachten Ein tra- gungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontoauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Ver - sicherungsfalls die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV; vgl. auch BGE 117 V 261 ff.). Damit wird jedoch keine Beweiserschwernis herbeigeführt, sondern gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt der ebenfalls im Sozialversicherungsrecht anwendbare Untersuchungsgrundsatz. Dies hat zur Folge, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisanträge der Parteien ab- zuklären und festzustellen hat, wobei die Parteien eine Mitwirkungspflicht trifft. Im Fall der Beweislosigkeit fällt jedoch der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus Rechte ableiten will (BGE 117 V 261 E. 3). Die Kontoberichtigung erstreckt sich sodann auf die gesamte Beitragsdauer der Versic herten, beschlägt also auch Bei tragsjahre, für welche nach Art. 16 Abs. 1 AHVG jede Beitragszahlung in folge Verjährung unzulässig ist (ZAK 1984 S. 178 E. 1 und S. 441). In diesem Sinne ist beispielsweise die N ichtregistrierung tatsächlich geleis teter Beiträge jederzeit der Korrektur zugänglich (BGE 117 V 261 E. 3). 3.6 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der ge- meinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenom men, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine verwitwete Person Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösun g der Ehe durch Scheidung (Art. 29quinquies Abs. 3 Bst. a bis c AHVG). Der Teil ung und gegenseitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird und au s Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies Abs. 4 AHVG). 3.7 Bei vollständiger Beitragsdauer besteht An spruch auf eine Vollrente (Art. 34 AHVG). Die Beitragsdauer ist dann vollständig, wenn die ver - sicherte Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG), und zwar für die Jahre zwisc hen dem 1. Januar C-4556/2014 Seite 10 nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintrit t des Versicherungsfalles (Art. 29bis Abs. 1 A HVG). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder B eitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. Ist die Beitragsdauer nicht vollständig, besteht nur Anspruch auf eine Teilrente. Nach Art. 38 AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 – 37 zu er- mittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhältniszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollständigen Bei- tragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, Art. 52 AHVV; vgl. T HOMAS LOCHER, Gr undriss des Sozialversicherungs rechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversicherungen stellt ver- bindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung der Monats - renten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 3.8 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbe- trag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs - gutschriften und d en Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Bei ge - schiedenen oder verwitweten Personen kann das mas sgebende durch - schnittliche Jahreseinkommen zusätzli ch Übergangsgutschriften ent - halten. Weil die Beiträge während einer lan gen Beitragskarriere zum Nominalbetrag bezahlt worden sind, wird die Summe der Erwerbsein - kommen ent sprechend dem Rentenindex aufge wertet (Art. 30 Abs. 1 AHVG; Art. 51bis AHVV). Die Durchschnitte werden addiert und auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden durchschnitt lichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. hierzu Rz. 5101 der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden- rentenversicherung [RWL], in der ab 1. Januar 2014 gültigen Fassung). Das durchschnittliche Jahreseinkommen wird alsdann ermittelt, indem die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs-, Be- treuungs- und/oder Übergangsgutschriften durch die Anzahl der Beitrags- jahre geteilt werden (Art. 30 Abs. 2 AHVG). 3.9 Erziehungsgutschriften werden für Zeitabschnitte angerechnet, während denen die Eltern oder ein Elternteil Kinder hatten und im Sinne von Art. 1a Abs. 1 und 3 oder Art. 2 AHVG versichert waren. Gemäss Art. 29sexies AHVG wird Versicherten für die Jahre, in welchen ihnen die el ter- liche Sorge für eines oder mehrere Kin der zusteht, die das 16. Alters jahr C-4556/2014 Seite 11 noch nicht erreicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet (Abs. 1), die bei verheirateten Personen während der Kalenderjahre der Ehe hälftig geteilt wird (Abs. 3). Die Erziehungsgutschrift entspricht dabei dem Betrag der dreifachen minimalen jäh rlichen Altersrente gemäss Art. 34 im Zeit - punkt der Entstehung des Anspruchs (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). 3.10 Bei der Berechnung der Altersrenten von verwitweten und ge - schiedenen Personen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird eine Übergangsgutschrift berücksichtigt, wenn ihnen nicht während mindestens 16 Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden konnten (Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994, AS 1996 2466 Ziff. II 1, BBl 1990 II 1, [im Folgenden: SchlB] Bst. c Abs. 2). Die Übergangsgutschrift entspricht der Höhe der halben Erziehungsgutschrift und wird nach dem Alter der versicherten Person abgestuft. Für Personen mit Jahrgang 1947 beträgt sie 12 Jahre, jedoch maximal die Anzahl Jahre, welche für die Festsetzung der Rentenskala der rentenberechtigten Person berücksichtigt werden (Bst. c Abs. 3 SchlB; vgl. auch Rz. 5102 und 5607 RWL sowie Urteil des Bundesgerichts H 126/02 vom 6. März 2003 E. 4.2.2). 3.11 Hat ein Staatsangehö riger im Anwendungsbereich des Sozialver - sicherungsabkommens, der sich nicht in der Schweiz aufhält, Anspruch auf eine ordentliche Teilrente, die höchstens ein Zehntel der e ntsprechenden ordentlichen Vollrente beträgt, so wird ihm an Stelle der Teilrente eine Ab- findung in der Höhe des Barwertes der geschuldeten Rente gewährt (Art. 16 Ziff. 2 des Sozialversicherungsabkommens) . Beträgt die ordent - liche Teilrente mehr als ein Zehntel, aber höchstens ein Fünftel der ent - sprechenden ordentlichen Vollrente, so kann er zwischen der Ausrichtung der Rente oder einer Abfindung wählen. Diese Wahl ist bei der Anmeldung zum Rentenbezug zu treffen, falls der Berechtigte sich ausserhalb der Schweiz aufhält (vgl. Art. 16 Ziff. 3 des Sozialversicherungsabkommens). 3.12 Nach Auszahlun g der Abfindung durch die schweizerische Ver - sicherung können gegenüber dieser Versicherung keine Ansprüche aus den bis dahin entrichteten Beiträgen me hr geltend gemacht werden (Art. 16 Ziff. 4 des Sozialversicherungsabkommens). 4. 4.1 Der Beschwerdeführer macht zur Begründung seiner Beschwerde sinngemäss geltend, die berechnete Altersrente von Fr. 273.– respektive die einmalige Auszahlung der Altersrente von Fr. 59‘079.– sei um 20% zu C-4556/2014 Seite 12 tief ausgefallen; denn er habe zudem noch Anspruch auf Rückerstattung der von ihm geleisteten Beiträge für die Nichtberufsunfallversicherung in der Höhe von 1.8% beziehungsweise für den im “78. Monat“ geleisteten Beitrag [Fr. 71.45] (vgl. Sachverhalt, Bst. B.d, C.a, C.c). 4.2 Demgegenüber hält die Vorinstanz an i hrer im Einspracheentsc heid vorgebrachten Begründung (vgl. Sachverhalt, Bst. B.e hiervor) fest, indem sie die Berechnung der Abfindung ausführlich wiedergibt und ergänzend vorbringt, dass die Rentenleistung ordnungsgemäss berechnet und auch korrekt in Form einer einmaligen Abfin dung in der Höhe von Fr. 59‘079.– ausbezahlt worden sei (B-act. 3). 4.3 Die Berechnung des durchschnittlichen Jahreseinkommens basieren grundsätzlich auf dem von der Ausgleichskasse für jeden bei trags- pflichtigen Versicherten geführten individuellen Konto (IK; vgl. E. 3.4 m.w.H. zu Art. 30ter AHVG). Die Versicherten haben vor Eintritt des Ver - sicherungsfalles das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein indi- viduelles Konto führen , einen Auszug über die gemachten Eintra gungen unter Angabe allfälli ger Arbeitgeber zu verlangen ( vgl. E. 3.5 m.w.H. zu Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontoauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Be richtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Ver sicherungsfalls die Berichtigung von Eintragung en im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV; vgl. auch BGE 117 V 261 ff.). Aus den Akten geht nicht hervor, dass der Beschwerdeführer vor Eintri tt des Versicherungsfalles (1. November 2013) einen IK-Auszug beantragt und die Berechtigung fehlender oder falscher Eintragungen für das in den Jahren 1987 - 1996 sowie 2006 erzielte Erwerbseinkommen (Gesamtein- kommen von Fr. 307‘061.–) oder die im IK angeführten versicherten Bei- tragszeiten von insgesamt 94 Monaten (7 Jahre 10 Monate) beanstandet hat. Zudem brachte der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt neue Tat- sachen oder Beweismittel vor, die eine nachträgliche Berichtigung der Ein- träge im IK (B-act. 9) rechtfertigen würden, weshalb von der Richtigkeit der IK-Inhalte und der von der Vorinstanz vorgenommenen Aufstellung der für die Rentenberechnung zu berücksichtigenden Versicherungszeiten sowie Erwerbseinkommen in der Verfügung vom 14. April 2014 (SAK-act. 61/5) auszugehen ist. Folglich ist einzig zu prüfen, ob die Vorinstanz die Alters- rente anhand der im AHVG und AHVV festgelegten Berechnungsgrund- lagen (vgl. E. 3) korrekt berechnet hat. C-4556/2014 Seite 13 4.4 Vorliegend ist von den Berechnungsvorschriften im Zeitpunkt der ur - sprünglichen Rentenverfügung vom 14. April 2014 (SAK -act. 61) auszu- gehen. Gemäss der ab 1. Januar 2013 gültigen Rententabelle 2013 (Ver- sion 12) des Bundesamtes für Sozialversicherungen (nachfolgend Renten- tabelle; abrufbar unter < http://www.bsv.admin.ch/vollzug/documents/ view/365/lang:deu/category:23>, besucht am 4. November 2015; siehe B- act. 1.2) beziehungsweise Jahrgangstabellen (Rententabelle, S. 8) müsste der im Jahr 1948 geborene und im Jahr 2013 renten berechtigte Beschwerdeführer für eine Vollrente 44 Beitragsjahre im IK auf weisen. Weicht die Beitragsdauer der Versicherten von derjenigen ihres Jahrganges ab (unvollständige Beitragsdauer), so entspricht d ie Teilrente einem nach Art. 38 AHVG und Art. 52 Abs. 1 AHVV vorgegebenen Bruchteil der Vollrente (vgl. E.3.7). Vorliegend weist der Beschwerdeführer 94 Beitragsmonate respektive eine Beitragsdauer von insgesamt 7 Jahren und 10 Monaten auf, weshalb er (nur) einen Anspruch auf eine Teilrente der Rentenskala 7 (Rententabelle, S. 10 ) hat (vgl. B-act. 1.3 und E.3.8) . Der Beschwerdeführer ist im Zeitpun kt des Rentenalters verheiratet. Da seine Ehefrau, mit welcher er seit 1975 verheiratet ist, mazedonische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Mazedonien ist (vgl. SAK-act. 50/1), ist keine Einkommensteilung vorzunehmen (vgl. E.3.6 hiervor und E. 4.6 unten). Weil der Beschwerde führer weder Kinder hat noch geschieden oder verwitwet ist, sind beim durchschnittlichen Jahreseinkommen keine Erziehungs- und Betreuungs gutschriften nach Art. 29quater AHVG oder zusätzlich Übergangsgutschriften zu berücksichtigen (vgl. E. 3.8 m.w.H. zur Aufwertung des durchschnittlichen Jahreseinkommens). 4.5 Das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen wurde von der Vorinstanz demnach wie folgt berechnet: Das in den Jahren 1987 - 1996 sowie 2006 erzielte Gesamteinkommen von Fr. 307‘061.– wurde durch die Anzahl der 94 Beitragsmonate geteilt und auf ein Jahr hochgerechnet (Fr. 307‘061.– : 94 Monate = Fr. 3‘266.61 pro Monat x 12 Monate = Fr. 39‘199.32 durchschnittliches Einkommen pro Jahr; vgl. E. 3.8 m.w.H.). Anschliessend wurde die berechnete Summe von rund Fr. 39‘199.– ge- mäss Skala 7 (Rententabelle, S. 92) auf den nächsthöheren Betrag aufge- rundet, womit sich ein massgebendes durchschnit tliches Jahresein - kommen von Fr. 39‘312.– und eine monatliche Teilrente von Fr. 273.– ergibt. Diese Berechnung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. 4.6 Der Beschwerdeführer wohnt in Mazedonien und hat Anspruch auf eine ordentliche Teilrente in der Höhe von Fr. 3‘276.– pro Jahr (Fr. 273.– Teilrente pro Monat x 12 Monate) . Dieser Betrag beträgt mehr als ein C-4556/2014 Seite 14 Zehntel, aber weniger als ein Fünftel der ent sprechenden ordentlichen Vollrente von jährlich Fr. 20‘616.– (Fr. 1‘718.– Vollrente pro Monat x 12 Monate; vgl. Skala 44 der Rententabelle, S. 18). Gestützt auf Art. 16 Ziff. 2 ff. des Sozialversicherungsabkommens durfte der Be schwerdeführer zwischen der monatliche n Auszahlung der Teilrente (Fr. 273.–) und der Überweisung einer einmaligen Abfindung der Altersrente wählen (vgl. E. 3.11). Dementsprechend hat ihm die SAK auf seinen Wunsch hin und zu Recht – anstelle einer mo natlichen Teilrente – eine Abfindung in der Höhe des Barwertes d er ge schuldeten Rente gewährt. Eine sofort beginnende Rente ist für Männer im Alter von 65 Jahren mit dem Faktor 13.273 zu kapitalisieren (vgl. dazu Barwerttafeln des Bundesamtes für Sozialversicherung, gültig ab 1. Januar 1997, S. 60 [abrufbar unter <http://www.bsv.admin.ch/vollzug/documents/index/category:23/lang:deu> , besucht am 4. November 2015] ). Wird die monatliche Teilr ente von Fr. 273.– kapitalisiert, ergibt dies für den Beschwerde führer unter Anwendung des Faktors 13.273 einen Betrag von Fr. 43‘482.35 (Fr. 273.– x 12 Monate x 13.273 [Faktor für Männer, die das 65-ste Altersjahr erreicht haben]). Da die Ehefrau des Beschwerdeführers nicht versichert ist, ist zusätzlich eine allfällige Hinterlassenenrente abzugelten. Diese berechnet sich gemäss der nachfolgenden Formel (vgl. Barwerttabellen S. 20 und Faktoren auf S. 60 ff.): Fr. 273.– x 0.8 (Faktor für nicht versicherte Ehefrau) x 12 Monate x 5.951 (18.306 – 12.355) = Fr. 15‘596.38. Die Summe der geschuldeten Abfindung beträgt somit (ge rundet) Fr. 59‘079.– (Fr. 43‘482.35 + Fr. 15‘596.38), womit diese mit dem Ergebnis der Vorinstanz übereinstimmt. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die SAK sowohl die Teilrente des Beschwerdeführers als auch die einmalige Abfindung der Altersrente auf- grund der gesetzlich vorgesehenen Berechnungslagen korrekt berechnet hat (vgl. E. 4) . Wie sich gezeigt hat, wurde die Abfi ndung korrekt auf Fr. 59‘079.– festgesetzt und ausbezahlt. Der Einspracheentscheid vom 4. Juli 2014 und die diesem zugrunde liegende Verfügung vom 14. April 2014 sind daher zu bestätigen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Im Übrigen ist die Vorinstanz auf den zweiten Antrag des Be schwerde- führers, es seien die von ihm fristgerecht geleisteten Beiträge der Nichtbe- rufsunfallversicherung in der Höhe von 1.8% respektive der Beitrag für den “78. Monat“ (vgl. Sachverhalt, Bst. B.d, C.a, C.c) bei der Berechnung der Altersrente mitzuberücksichtigen, zurecht nicht eingetreten, zumal die Bei- träge für die Nicht berufsunfallversicherung gemäss dem Bundesgesetz C-4556/2014 Seite 15 über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG; 832.20) und die ent- sprechende Verordnung zum Bundesgesetz (UVV; SR 832.202) festzu- legen sind, diese (Beiträge) keine rentenbegründete Wirkung gemäss den geltenden AHVG- und AHVV-Bestimmungen entfalten und somit als Be- rechnungsgrundlage für die Altersrente der AHV nicht relevant sind (vgl. E. 3 m.w.H. zu den Be rechnungsgrundlagen). Der Antrag des Be - schwerdeführers ist somit nicht zu prüfen, weshalb die Beschwerde (auch in diesem Punkt) abzuweisen ist. 6. Nachfolgend ist die Kosten- und Entschädigungsfrage zu klären. 6.1 Das Verfahren ist f ür die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnis - mässig hohe Kosten zugesprochen werden (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die Vorinstanz (SAK) jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Partei- entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). (Dispositiv auf der nachfolgenden Seite) C-4556/2014 Seite 16 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient - schädigung zugesprochen. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein ; Beilage: aktueller IK-Auszug [B-act. 10]) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Sonja Andrea Fünfkirchen Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtssch rift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: