<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SR.2005.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205684&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SR.2005.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 01.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nachveranlagung der Schenkungssteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs durch den Eigentümer, Nachveranlagung. Die Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs durch den Eigentümer stellt nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung keine Zweckentfremdung dar - und bietet somit auch keinen Anlass für eine Nachveranlagung der Schenkungssteuer -, wenn eine spätere Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs nicht ausgeschlossen ist. Da dies im vorliegenden Fall zutrifft, hat die Finanzdirektion das in der Bauzone verbleibende Grundstück, das dem Eigentümer weiterhin als Wohn- und Ökonomiegebäude dient, zu Unrecht in die Nachveranlagung einbezogen. Das restliche Heimwesen im Halte von 58'869 m2 ist immer noch gross genug, um einer Bauernfamilie als Lebenszentrum und Grundlage für den Betrieb eines landwirtschaftlichen Gewerbes zu dienen. Die Nachveranlagung hat sich daher auf die abgetretenen und tatsächlich zweckentfremdeten Grundstücke zu beschränken. Gutheissung des Rekurses. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDWIRTSCHAFTLICHES HEIMWESEN">LANDWIRTSCHAFTLICHES HEIMWESEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHVERANLAGUNG">NACHVERANLAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Erbschafts- und Schenkungssteuer ST: STEUERBEMESSUNG">STEUERBEMESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKENTFREMDUNG">ZWECKENTFREMDUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 15 ESchG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. 1 ESchG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">C schenkte seinem Sohn A am 19. Dezember 1990 sein landwirtschaftliches Heimwesen in der Gemeinde X, welches die GrundstÃ¼cke Kat. Nr. 01 (389 m2 Hofraum und Garten), Kat. Nr. 02 (3'999 m2 mit Wohnhaus, Scheune, Wagenschopf, GebÃ¤udegrundflÃ¤che, Hofraum, Garten, Wege und Strassen), Kat. Nr. 03 (81 m2 Acker und Wiese), Kat. Nr. 04 (43'731 m2 Acker und Wiese) und Kat. Nr. 05 (12'115 m2 Wald) umfasste. GemÃ¤ss VerfÃ¼gung der Finanzdirektion vom 5. Dezember 1991 wurde das gesamte Heimwesen zum landwirtschaftlichen Ertragswert bewertet und ohne Steuerfolgen abgerechnet, wobei die Nachveranlagung fÃ¼r den Fall der VerÃ¤usserung oder Zweckentfremdung innert zwanzig Jahren vorbehalten wurde. </p> <p class="Sachverhalt2">Mit PachtvertrÃ¤gen vom 1. Januar 2001 verpachtete A rund 460 Aren (Kat.Nr. 04) seines Heimwesens an die ebenfalls in X wohnhaften Landwirte D und E. Nach der Neuparzellierung des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 02 in die GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 06 (2'687 m2), 07 (746 m2) und 08 (566 m2) trat er seinen Nachkommen F und G am 17. April 2001 die GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 07 und 08 als Erbvorbezug ab. Mit Tauschvertrag vom 13. September 2001 wurden ihm 28 m2 des GrundstÃ¼cks Kat. Nr. 08 zugewiesen und trat er G 163 m2 des GrundstÃ¼cks Kat. Nr. 06 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 28. Februar 2005 nahm die Finanzdirektion hinsichtlich der beiden GrundstÃ¼cke Kat. Nr. 01 und alt Kat. Nr. 02 eine Nachveranlagung wegen Zweckentfremdung vor und auferlegte A eine Schenkungssteuer von Fr. â¦ </p> <p class="Urteilstext">Die hiergegen erhobene Einsprache des Pflichtigen vom 15. MÃ¤rz 2005 wies die Direktion am 25. Juli 2005 ab mit der BegrÃ¼ndung, aufgrund der Abtretung der GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 07 und 08 mit entsprechender Zweckentfremdung sowie der Drittverpachtung des GrundstÃ¼cks Kat. Nr. 04 kÃ¶nne das GrundstÃ¼ck Kat. Nr. 06 nicht mehr als Bestandteil eines landwirtschaftlichen Betriebs gewÃ¼rdigt werden. Hierzu wÃ¤re ein Mindestmass an beworbener FlÃ¤che bzw. gehaltener Tiere sowie eine gewisse IntensitÃ¤t und ProfessionalitÃ¤t der Bewirtschaftung erforderlich. Sowohl die GrÃ¶sse des GrundstÃ¼cks von rund 2'500 m2 als auch die Nutzung als Weide fÃ¼r die beiden Pferde sprÃ¤chen gegen eine Selbstnutzung durch den Einsprecher.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese VerfÃ¼gung erhob der Pflichtige Rekurs an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die Schenkungssteuer sei auf Fr. â¦ herabzusetzen. Zur BegrÃ¼ndung brachte er vor, wie die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer dÃ¼rfe sich auch die Nachveranlagung der Schenkungssteuer nur auf die beiden abparzellierten GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 07 und 08 erstrecken, da fÃ¼r beide Steuerarten die gleichen Regeln gÃ¤lten. Sodann fÃ¼hre die Abtretung der beiden Baulandparzellen nicht zu einer ZweckÃ¤nderung des Heimwesens; es bleibe nunmehr ein reiner Landwirtschaftsbetrieb Ã¼brig, der nach wie vor rund sechs Hektaren umfasse. Zwar seien 460 Aren Land verpachtet; die Verpachtung gelte jedoch nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht als ZweckÃ¤nderung, wenn â wie hier â die Wiederaufnahme des gesamten Landwirtschaftsbetriebs durch einen KÃ¤ufer oder Nachfolger nicht ausgeschlossen werden kÃ¶nne. </p> <p class="Urteilstext">Die Dienstabteilung Inventarkontrolle/Erbschaftssteuer des kantonalen Steueramts schloss auf Abweisung des Rekurses.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Gegen den Einspracheentscheid der Finanzdirektion kann der Steuerpflichtige nach § 43 Abs. 1 des Erbschafts‑ und Schenkungssteuergesetzes vom 28. September 1986 (ESchG) beim Verwaltungsgericht Rekurs erheben. Laut § 43 Abs. 4 ESchG sind die Bestimmungen Ã¼ber das Rekursverfahren bei EinschÃ¤tzungen fÃ¼r die Staatssteuer sinngemÃ¤ss anwendbar (vgl. §§ 147 ff. des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997). </p> <p class="Urteilstext">Mit diesem Rechtsmittel kÃ¶nnen laut § 43 Abs. 2 ESchG alle MÃ¤ngel des angefochtenen Entscheids sowie des vorangegangenen Verfahrens gerÃ¼gt werden. Dabei sind neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel zulÃ¤ssig (VGr, 22. November 2000, SR.1999.00019 = ZStP 2001, 148, E. 1a mit Verweisungen). Das Verwaltungsgericht hat damit die gleiche freie und umfassende PrÃ¼fungsbefugnis wie die Finanzdirektion im Einspracheverfahren.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Land- und forstwirtschaftliche GrundstÃ¼cke werden laut § 15 ESchG zum Ertragswert bewertet. Wird ein solches GrundstÃ¼ck innert zwanzig Jahren ganz oder teilweise verÃ¤ussert oder fallen innert dieser Frist die Voraussetzungen der Vorzugsbewertung dahin, so wird gemÃ¤ss § 17 Abs. 1 ESchG (in der Fassung vom 28. September 1986) die Steuer nachtrÃ¤glich vom damaligen Verkehrswert, hÃ¶chstens jedoch vom erzielten ErlÃ¶s berechnet. Steuerpflichtig ist der VerÃ¤usserer oder der EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks (Abs. 2).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts<span class="UrteilstextChar"> gilt ein GrundstÃ¼ck als landwirt­schaft­lich, wenn es der Urproduktion dient, d.h. der Nut­zung vorab fÃ¼r Acker‑, Obst‑ und GemÃ¼­se­bau, dem Anbau von Blumen und Zierpflanzen, der Anlegung von Baumschulen sowie der Viehzucht und Nutztierhaltung. Es ist nicht erforderlich, dass das Grund­stÃ¼ck Teil eines landwirtschaftlichen Gewerbes (Betriebs) ist; es kann auch als Ne­ben­erwerb oder aus Liebhaberei (Hobby) landwirtschaft­lich beworben werden. Sodann kommt es nicht auf den Erschliessungsgrad oder die bau­rechtliche ZonenzugehÃ¶rigkeit an; auch landwirtschaftlich</span> beworbene baureife FlÃ¤chen in der Bauzone unterliegen der Er­trags­wertbewertung (RB 1994 Nr. 67 <span class="UrteilstextChar">= ZStP 1994, 228; VGr, 24. November 1999, SR.1999.00011).</span> Dabei verlangt das Gesetz nicht die Be­wirtschaftung durch den EigentÃ¼mer selbst, sondern lÃ¤sst auch ein PachtverhÃ¤ltnis ge­nÃ¼gen (RB 1993 Nr. 31). </p> <p class="Erwgung2"><a id="ERW1"><b>3.2 </b> Unter einem landwirtschaftlichen Heimwesen ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine aus Land und GebÃ¤ulichkeiten bestehende Einheit zu verstehen, die geeignet ist, einer Bauernfamilie als Lebenszentrum und Grundlage fÃ¼r den Betrieb eines landwirtschaftlichen Gewerbes zu dienen </a>(BGE 87 I 237 E. 2; vgl. auch BGE 89 I 55 E. 1, wonach 4,7 ha Land fÃ¼r den Betrieb eines landwirtschaftlichen Betriebs genÃ¼gen).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Das Heimwesen des Pflichtigen ist ein Heimwesen im vorstehend umschriebenen Sinn. Es wies bis 2001 eine FlÃ¤che von 60'315 m2 auf mit Wohnhaus, Scheune, Stall, Wagenschopf, Hofraum und Garten sowie Acker, Wiese und Wald und misst heute nach Abtrennung der beiden GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 07 und 08 von 700 m2 bzw. 746 m2 noch 58'869 m2. Damit ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts immer noch gross genug, um darauf ein landwirtschaftliches Gewerbe zu betreiben. Der 1932 geborene Pflichtige war denn auch â bis 1990 als PÃ¤chter und anschliessend als EigentÃ¼mer â bis 2001 als Landwirt auf diesem Heimwesen tÃ¤tig und bestritt daraus fÃ¼r sich und seine Familie sein Auskommen. Der gesamte Landbesitz liegt in der Landwirtschaftszone, ausser das 3'999 m2 umfassende GrundstÃ¼ck alt Kat. Nr. 02 mit Wohnhaus Schopf, Stall und GemÃ¼segarten, das sich in der Bauzone befindet. Von diesem GrundstÃ¼ck parzellierte der Pflichtige die erwÃ¤hnten beiden GrundstÃ¼cke ab, die er seinen Nachkommen F und G am 17. April 2001 als Erbvorbezug abtrat. Heute bewirtschaftet der Pflichtige altershalber noch rund 140 Aren, hÃ¤lt Pferde und besorgt als FÃ¶rster die Holzerei und Holznutzung fÃ¼r seine Holzschnitzelheizung. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Das Verwaltungsgericht hatte in seinem Entscheid vom 22. Mai 1984 (RB 1984 Nr. 44) betreffend die ergÃ¤nzende VermÃ¶genssteuer zu beurteilen, wann die Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs durch den EigentÃ¼mer eine Zweckentfremdung darstelle. Es fand, die dem EigentÃ¼mer weiterhin unmittelbar dienenden Wohn- und Ãkonomiebauten mÃ¼ssten fÃ¼r die VermÃ¶genssteuer nach wie vor zum Ertragswert bewertet werden, wenn eine spÃ¤tere Wiederaufnahme des Landwirtschaftsbetriebs nicht ausgeschlossen sei. Denn der Charakter des verbleibenden Wohn- bzw. ÃkonomiegebÃ¤udes wandle sich nicht; solche Bauten blieben unter diesen UmstÃ¤nden Bestandteil des landwirtschaftlichen Heimwesens, deren betriebliche Bindung nur vorÃ¼bergehend unterbrochen sei. Das sei beispielsweise der Fall, wenn ein Landwirt aus gesundheitlichen oder AltersgrÃ¼nden Scheune, Stall und Land bis zu seiner gesundheitlichen Wiederherstellung oder bis zur Ãbernahme des Hofs durch einen Nachkommen oder Dritten verpachte. Diese GrundsÃ¤tze sind auch auf die hier zu entscheidende Zweckentfremdung nach § 17 Abs. 1 ESchG anwendbar (Felix Richner/Walter Frei, Kom­mentar zum ZÃ¼rcher Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz, ZÃ¼rich 1996, § 17 N. 14). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Auch im vorliegenden Fall ist nicht ausgeschlossen, dass das verbleibende landwirtschaftliche Heimwesen des Pflichtigen zur Bewirtschaftung an eines seiner Kinder oder an einen Dritten Ã¼bergeht. Entgegen der Auffassung der Finanzdirektion gehÃ¶rt folglich das in der Bauzone verbleibende und nunmehr 2'553 m2 messende GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 06 noch immer zum landwirtschaftlichen Heimwesen des Pflichtigen, das laut § 15 ESchG zum Ertragswert zu bewerten ist. Die Abparzellierung von 1'446 m2 Bauland und die Verpachtung von 460 Aren an benachbarte Landwirte vermÃ¶gen nach dem vorstehend Gesagten daran nichts zu Ã¤ndern. Deshalb hat sich die Nachveranlagung â wie beantragt â auf die beiden abgetretenen GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 07 und 08 zu beschrÃ¤nken. Das ist denn auch bei der Veranlagung der ergÃ¤nzenden VermÃ¶gensbesteuerung (vgl. die Schlussrechnung vom 25. August 2003) geschehen, fÃ¼r welche die gleichen GrundsÃ¤tze gelten. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Der massgebliche Verkehrswert 1991 von Fr. 650.-/m2 ist unbestritten. Daher berechnet sich die nachzuveranlagende Schenkungssteuer wie folgt:</p> <p class="Urteilstext">Bisherige Schenkung Fr. 18'000.-</p> <p class="Urteilstext">1'446 m2 zu Fr. 650.- = Fr. 939'900.-</p> <p class="Urteilstext">./. Vorzugswert zu Fr. 36.48 Fr. 52'750.- Fr. 887'150.-</p> <p class="Einzug1"><span>fÃ¼r die Nachveranlagung massgebendes VermÃ¶gen Fr. 905'150.-</span></p> <p class="Urteilstext">Steuerfrei fÃ¼r Nachkommen sind Fr. 100'000.- (§ 21 ESchG)</p> <p class="Urteilstext">Steuerbetrag gemÃ¤ss § 23 Abs. 1 lit. a ESchG auf Fr. 805'100.- Fr. â¦</p> <p class="Urteilstext">Das fÃ¼hrt zur Gutheissung des Rekurses.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten dieses Rekursverfahrens dem unterliegenden Rekursgegner aufzuerlegen (§ 44 Abs. 1 ESchG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Der Rekurs wird gutgeheissen. Die Schenkungssteuer wird auf Fr. â¦ festgesetzt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden dem Rekursgegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. â¦ </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>