<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat für Personen, die aus bestimmten Ländern in die Schweiz einreisen, eine Quarantäne während zehn Tagen eingeführt, auch für Geimpfte. Damit ist für viele unserer Tourismusdestinationen die Wintersaison gefährdet.</p><p>- Wäre es möglich, statt einer solchen Quarantäne eine Covid-19-Zertifikatspflicht (evtl. sogar eingeschränkt auf 2G) vorzusehen, verbunden mit einem Test bei der Einreise und einem Test zwei Tage nach der Ankunft, allenfalls auch eine Quarantäne von 48 Stunden, bis das Ergebnis des zweiten Tests vorliegt?</p><p>- Warum hält der Bundesrat eine solche Massnahme nicht für ausreichend?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die neue Virusvariante Omikron wurde am 26. November 2021 von der WHO als besorgniserregend eingestuft. Es besteht die Gefahr, dass bisherige Impfstoffe weniger wirksam sind und eine durchgemachte Infektion mit Sars-CoV-2 weniger vor einer erneuten Infektion schützt. Der Bund hat nach Bekanntwerden der neuen Variante umgehend Massnahmen ergriffen, um deren Einschleppung nach Möglichkeit zu verzögern. So wurden am 26. November 2021 alle direkten Flüge aus der Region des südlichen Afrikas verboten. Bei der Einreise aus Ländern, in denen die neue Virusvariante aufgetreten ist, mussten zudem alle Personen einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Das frühe und entschiedene Handeln ist bei Auftreten von potentiell immunevasiven Virusvarianten entscheidend und kann zu wertvollen Zeitgewinnen bei der Bekämpfung der Pandemie führen. Nachdem in der Schweiz erste Infektionen festgestellt wurden, hat der Bundesrat am 3. Dezember 2021 die Einreiseregeln angepasst und die Quarantäneplicht mehrheitlich durch eine Testpflicht ersetzt.</p>