<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00232</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">15. September 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1996, ist gelernter Montageelektriker EFZ und war vom 15. Oktober 2021 bis zum 1. April 2022 an der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befristet in einem Praktikum als Informatiker tätig (Urk. 6/4 Ziff. 5.3-5.4; vgl. Urk. 6/8/3). Am 23. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war er ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stürzt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich den rechten Daumen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/9/30). Am 28. Oktober 2021 meldete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er sich wegen d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gebrochenen Daumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Knieschmerzen bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 6/9). Mit Vorbescheid vom 2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2022 (Urk. 6/13) stellte sie die Verneinung eines Anspruchs des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente in Aussicht und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügte am 14. März 2022 im angekündigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sinne (Urk. 6/14 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 13. April 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. März 2022 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss deren Aufhebung sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruflicher Massnahmen in Form einer Umschulung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2022 (Urk. 5) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 9. Juni 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX011"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drohende Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität liegt gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">novies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit überwiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit ist unerheblich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Dem Beschwerdeführer sei gemäss medizinischer Aktenlage die bisherige Tätigkeit als Montage-Elektriker weiterhin zumutbar. Auch in jeder anderen Tätigkeit bestehe keine Einschränkung. Somit bestehe kein Anspruch auf beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen (S. 1). Auch die Voraussetzungen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Rente seien nicht erfüllt (S. 2). Die medizinischen Akten zeigten auf, dass der Heilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf nach der Daumenoperation komplikationslos verlaufen sei. So habe auch der Beschwerdeführer selbst angegeben, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 27. April 2015 wieder zu 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsfähig und die ärztliche Behandlung abgeschlossen sei. Die erlittene Kniedistorsion verursache keine Arbeitsunfähigkeit als Bauelektriker. Da keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen Einschränkungen bestünden, fehle es an der Voraussetzung einer (drohenden) Invalidität (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend (Urk. 1), seine bisherige Tätigkeit als Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage-Elektriker sei nicht mehr zumutbar. Seit er seinen rechten Daumen gebro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen habe, habe er immer Mühe auf der Baustelle gehabt, da er den Daumen nicht mehr so wie früher belasten könne. Er könne nicht den ganzen Tag Kabel einzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, mit Schraubenzieher arbeiten und bohren, weil dies mit der Zeit Schmerzen verursache. Er habe den Beruf wechseln wollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber es sei ohne Ausbildung nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine gute Position und einen guten Lohn zu bekommen. Es sei in seinem Alter nicht optimal, eine neue Lehre anzufangen, da ein Lehrlingslohn nicht in Frage komme. Dies seien seine Beweggründe für eine Umschulung als Informati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ker (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf berufliche Mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">snahmen, insbesondere eine Umschulung, hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Erstbehandlung im Stadtspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 24. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde eine intraartikuläre dislozierte Fraktur der Basis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Os</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> metacarpale I rechts diagnostiziert (Urk. 6/9/21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Februar 2015 wurde die Verletzung operativ versorgt und der Heilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut (vgl. Urk. 6/9/13). Am 18. März 2015 erfolgte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entfernung des Spickdrahts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/9/8). Eine volle Arbeitsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfähigkeit wurde vom 24. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk. 6/9/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bis zum 27. April 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 (Urk. 6/9/10; vgl. auch Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/9/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) attestiert. Am 8. Juni 2015 bestätigte der Beschwerdeführer mit eigenhändiger Unterschrift, dass er ab 27. April 2015 wieder zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig und die ärztliche Behandlung abgeschlossen sei (Urk. 6/9/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 20. Januar 2022 (Urk. 6/11) fest, der Beschwerdeführer sei unregel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig in seiner Behandlung (Ziff. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> letzte Konsultation sei am 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2021 erfolgt (Ziff. 1.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die längst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Arbeitsunfähigkeit sei vom 4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 17. Oktober 2021 attestiert worden (Ziff. 1.3). Der Beschwerdeführer berichte subjektiv über Knieschmerzen links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Handschmerzen rechts (Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funde erwähnte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht (Ziff. 2.4), ebenso keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Diagnose ohne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 2019 erlittene Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">distorsion links mit anhaltenden Restbeschwerden (Ziff. 2.6). Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer absolviere bereits eine Umschulung (Ziff. 2.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den medizinischen Akten sind keinerlei Anhaltspunkte für eine die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigende Krankheit zu entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Daumenverletzung wurde nach Lage der Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operiert und heilte folgenlos ab. Der Beschwerdeführer selbst bestätigte, dass nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deswegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestand (vgl. vorstehend E. 3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Diagnosen, die die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden, beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen nicht. Insbesondere nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Knieschmerzen - die er als subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv beschrieb und durch keinerlei Befunde untermauerte - nicht als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beeinträchtigung, die eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat oder überwiegend wahrscheinlich zur Folge haben könnte, ist nach dem Gesagten nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid ist rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>5.</span><span> </span><span>Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei</span><span>len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span>fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Sie sind ermessensweise auf Fr. 200.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>dem</span><span> unterliegenden Beschwerdefüh</span><span>rer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensLienhard</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>