<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2012.01027</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. Juni 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrich Weiss</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Tösstalstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 23, Postfach, 8402 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, übte verschiedene Tätigkeiten im Gastgewerbe aus (vgl. Urk. 8/1 und 8/5). Am 8. Dezember 1984 meldete sie sich unter Hinweis auf ihre Gesundheitsbeeinträchtigung an der Hüfte beziehungsweise nach erfolgter Hüftoperation erstmals zum Leistungsbezug bei der Eidgenössi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Invalidenversicherung an und beantragte die Übernahme von Operations- und Nachbehandlungskosten sowie die Ausrichtung von Taggeldern (Urk. 8/5). In der Folge wurden der Versicherten entsprechende Leistungen zugesprochen (vgl. Urk. 8/11 und 8/16). Da die Versicherte nicht mehr eingegliedert werden konnte, sprach ihr die Ausgleichskasse Wirte mit Wirkung ab 1. März 1986 eine ganze Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu (Verfügung vom 28. November 1986 [Urk. 8/32]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in den Jahren 1987 und 1988 durchgeführten Revisionsverfahren führten zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bestätigung und Weiterausrichtung der ganzen Rente (vgl. Urk. 8/35-36 und 8/46-48).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine erneute Rentenrevision führte im Jahr 1991 dazu, dass die ganze Rente der Versicherten aufgrund eines verbesserten Gesundheitszustandes mit Wirkung ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. November 1991 auf eine halbe Rente herabgesetzt wurde (Verfügung vom 30. September 1991 [Urk. 8/63]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese halbe Rente wurde im Rahmen der in den Jahren 1992 und 1996 durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Revisionen bestätigt (vgl. Urk. 8/71 und 8/77).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. März 1997 reichte die Versicherte ein Revisionsgesuch ein und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend (vgl. Urk. 8/82). Nach entsprechenden medizinischen Abklärungen sprach die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle des Kantons Zürich der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 1997 wieder eine ganze Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu (Verfügung vom 20. Januar 1999 [Urk. 8/107]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende 2000 wurde ein erneutes Revisionsverfahren eingeleitet (vgl. Urk. 8/112). Im Rahmen dieses Verfahrens wurden medizinische Berichte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/115 und 8/119)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Vorbescheid vom 27. November 2001 (Urk. 8/123) wurde der Versicherten in Aussicht gestellt, dass ihre bisherige ganze Rente auf eine halbe Rente herabgesetzt werde. Mit Schreiben vom 8. Dezember 2001 (Urk. 8/125/2) teilte die Versicherte der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit, sie sei mit der Rentenherabsetzung nicht einverstanden. Am 14. Dezember 2001 nahm hierzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Medizinischen Dienst der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle Stellung (Urk. 8/127): Seines Erachtens habe sich der Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand der Versicherten nicht verbessert, weshalb kein Revisionsgrund vorliege. Die damalige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei auch nicht offensichtlich falsch gewesen. In der Folge wurde der Versicherten mitgeteilt, dass sie weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente habe (Mitteilung vom 19. Dezember 2001 [Urk. 8/128]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Rentenrevisionsverfahren in den Jahren 2005 und 2007 wurde die ganze Rente bestätigt (vgl. Urk. 8/134 und 8/139).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich wurde im Jahr 2010 ein weiteres Revisionsverfahren in die Wege geleitet (vgl. Urk. 8/140). Zur Abklärung der medizinischen Verhältnisse wurde unter anderem ein Gutachten beim Leitenden Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik für Rheumatolog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie und Rehabilitation des S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt (Urk. 8/146). Zudem wurde ein Auszug aus dem individuellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konto der Versicherten zu den Akten genommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/141).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge versuchte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle das Eingliederungspotenzial der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten abzuklären (vgl. Urk. 8/147). Die Versicherte fühlte sich jedoch aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage, an beruflichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen teilzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/150)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung mit Verfügung vom 6. Februar 2012 (Urk. 8/149) abschloss.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 8/153-165) hob die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 22. August 2012 (Urk. 2/1 = Urk. 8/166) die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. Januar 1999 wiedererwägungsweise auf und setzte die bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige ganze Rente auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herab. Zur Begründung führte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle im Wesentlichen aus, dass die wiedererwägungsweise aufgehobene Verfügung zweifellos unrichtig gewesen sei und dass die Versicherte angesichts eines ermittelten Invaliditätsgrades von 44 % lediglich Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe. Mit Verfügung vom 12. September 2012 (Urk. 2/2 = Urk. 8/167), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ausrichtung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab 1. November 2012.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte liess mit Eingabe vom 25. September 2012 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit folgendem Antrag:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügungen vom 22. August und 12. September 2012 seien auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und es sei Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin und ohne Unterbruch eine volle IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente zu entrichten. Alles unter Kosten- und Entschädigungspflicht zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 26. Oktober 2012 (Urk. 7), worin sie auf die Stellungnahme ihres Rechtsdienstes vom 23. November 2011 (Urk. 8/155) verwies, auf Abweisung der Beschwerde, wovon der Versicherten am 31. Oktober 2012 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urk. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estens 60 Prozent auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht invalid geworden wäre (sog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen Änderung des Gesundheitszustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g und Durchführung eines Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung [IVV]) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010, je E. 2.2, mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist darauf hinzuweisen, dass bis zum Inkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten des ATSG am 1. Januar 2003 die Voraussetzungen für die Revision von Invalidenrenten in Art. 41 IVG geregelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In inhaltlicher Hinsicht ändert sich dadurch jedoch in Bezug auf die vorliegend zu beantwortenden Streitfra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nichts Relevantes. Auch nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aArt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 41 IVG war nämlich die Rente für die Zukunft zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hatte. Eine bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterschiedliche Beurteilung (etwa eine andere ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Stellungnahme zur Arbeitsunfähigkeit) eines im Wesentlichen gleich geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Sachverhalts stellte praxisgemäss auch vor Inkrafttreten des ATSG keine revisionsbegründende Tatsachenänderung dar (vgl. dazu Ulrich Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], Zürich 1997, S. 259 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutung ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Untersuchungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 20. Januar 1999, womit der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. März 1997 eine ganze (unbefristete) Rente zugesprochen worden war, und die Herabsetzung auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ab 1. November 2012) i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Wesentlichen damit, dass aus dem aktuellen Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar keine wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zur Beurteilung des behandelnden Orthopäden aus dem Jahr 2001 hervorgehe, weshalb kein Revisionsgrund gegeben sei. Es sei jedoch festzuhalten, dass bereits im Jahr 2001 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die genannte orthopädische Beurteilung eine Verbesserung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes ausgewiesen gewesen sei und somit seinerzeit ein Revisionsgrund vorgelegen habe. Die gegenteilige Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei weder begründet noch nachvollziehbar; zudem beinhalte sie eine rechtliche Würdigung, was nicht die Aufgabe eines Mediziners sei. Die Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei zweifellos unrichtig gewesen. Wie damals im Vorbescheid ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigt worden sei, hätte die ganze Rente korrekterweise auf eine halbe Rente herabgesetzt werden müssen. Der damalige Entscheid sei somit zweifellos un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtig, weil er gestützt auf eine nicht na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chvollziehbare und unbegründete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischen Einschätzung ergangen sei. Da auch die zweite für eine Wiedererwägung erforderliche Voraussetzung, nämlich die erhebliche Bedeutung, gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sei, sei der damalige Entscheid in Wiedererwägung zu ziehen. Der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführte Einkommensvergleich habe einen Invaliditätsgrad von 44 % ergeben. Somit habe die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/1 und Urk. 8/155, insbesondere S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend machen, dass der Entscheid der Beschwerdegegnerin, die mit Verfügung vom 20. Januar 1999 zugesprochene ganze Invalidenrente im Rahmen des Ende 2000 eingelei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten und mit der Mitteilung vom 19. Dezember 2001 abgeschlossenen Revisionsverfahrens, nicht herabzusetzen, entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin nicht zweifelsfrei unrichtig gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe seinerzeit zu Recht darauf hingewiesen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nicht verbessert gehabt habe. Es habe sich lediglich um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neue Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung desselben unveränderten Sachverhalts gehandelt, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Rentenrevision nicht ausgereicht habe. Die Berichte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. April und 15. Oktober 2001, worauf sich die Beschwerdegegnerin stütze, zeigten denn auch keinen verbesserten Gesundheitszustand auf. Demzufolge seien damals die Voraussetzungen für eine Herabsetzung der Rente nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben gewesen. Daraus folge das nunmehr auch keine Wiedererwägung des da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Entscheids möglich sei. Weiter sei zu beachten, dass sich der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Beschwerdeführerin auch seither nicht gebessert habe; das gehe auch aus dem neu eingeholten Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Januar 2011 hervor. Hinzu komme, dass die Beschwerdegegnerin die ganze Rente der Beschwerdeführerin auch in den Jahren 2005 und 2007 bestätigt habe. Des Weiteren liess die Beschwerdeführerin auch den von der Beschwerdegegnerin berechneten Invaliditätsgrad als nicht nachvollziehbar zurückweisen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hob wohl die Rentenverfügung vom 20. Januar 1999 wiedererwägungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf, begründete dies aber mit der gesundheitlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung bis ins Jahr 2001. Für eine zweifellose Unrichtigkeit der Verfügung vom 20. Januar 1999 bestehen keine Anhaltspunkte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vielmehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Entscheidung, das Ende 2000 eingeleitete Rentenrevisionsverfahren mit die ganze Rente bestätigender Mitteilung vom 19. Dezember 2001 abzuschliessen, zweifellos unrichtig war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist zunächst zu prüfen, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Entscheid, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitraum vom 20. Januar 1999 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Rente nach entsprechender materielle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überprüfung des medizinischen Sachverhalts) bis zur Mitteilung vom 19. Dezember 2001</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine für den Rentenanspruch wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten war (vgl. zum zeitlichen Referenzpunkt E. 1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.) zweifellos unrichtig war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfügung vom 20. Januar 1999 (Urk. 8/107), womit die vormalige halbe Rente mit Wirkung ab 1. März 1997 auf eine ganze erhöht wurde, lagen in me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischer Hinsicht folgende Dokumente zugrunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten am 28. Mai 1997 einen Status nach Pfannenwechsel Hüfte links am 29. November 1996 bei Status nach Hüft-Teilprothese links 1987. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über eine Verschlechterung ihres Befindens. Die Operationsnarbe würde vor allem im proximalen Anteil al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ternierend anschwellen, sich röten und dabei sehr schmerzhaft sein (Urk. 8/90/4). Am 25. Juni 1997 konnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer Besserung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden berichten. Bis Anfang August 1997 sei die Beschwerdeführerin noch zu 100 % arbeitsunfähig. Danach sei die Wiederaufnahme der Arbeit wie vor der Operation geplant (Urk. 8/90/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assistenzarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserten sich am 3. November 1997 dahingehend, dass aufgrund der deutlichen Beschwerdebesserung die Behandlung abgeschlossen werde. Ab sofort sei die Beschwerdeführerin wieder zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/95/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. April 1998 (Urk. 8/99) wurden folgende Diagnosen aufgeführt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Therapieresistente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trochanterirritation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Hüftpfannenwechsel links 11/1996 bei symptomatischer Pfannenlockerung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Primär-TP links 03/1987 bei kongenitaler Hüftdysplasie links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intertrochanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Korrektur-Osteotomie links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 1996 sei ihnen die Beschwerdeführerin wegen progredient zunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Hüftschmerzen links zugewiesen worden. Am 29. November 1996 sei ein Pfannenwechsel links durchgeführt worden. Bei primär komplikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losem postoperativem Verlauf habe sich die Beschwerdeführerin in der Folge in zunehmender Frequenz wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trochanteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen gemeldet. Sämtliche konservativen Therapieversuche mit lokal antiphlo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">istischen Massnahmen so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie einem konsequente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufbau der Abduktoren hätten keinen signifikanten Erfolg gebracht. Die Abklärungen hätten keine Hinweise auf eine erneute Prothesenpathologie ergeben, wiesen jedoch auf eine therapieresistente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trochantersymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin. Aus diesem Grund sei nach vorgängig neurologischer Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung nochmals eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trochanterrevision</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgesehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juli 1998 bestätigte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 8/101; vgl. dazu auch Urk. 8/98 sowie Urk. 8/103-104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Ende 2000 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens, das mit der Mitteilung vom 19. Dezember 2001 (Urk. 8/128), wonach weiterhin eine ganze Rente ausgerichtet werde, abgeschlossen wurde, wurden folgende Arztberichte zu den Aktengenommen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom 25. April 2001 (Urk. 8/115) aus, dass die Beschwerdeführerin nunmehr auch über neu aufgetretene Hüftschmerzen rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage, die sie nach grösseren Belastungen inguinal verspüre. Klinisch imponiere eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingementsymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in maximaler Flexion, Adduktion und Innenrotation. Die radiologische Abklärung zeige allerdings ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gelenk. Bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der linken, mehrere Male operierten Hüfte bei ursprünglicher Hüftdysplasie zeige sich eine persistierende Insuffizienz der Abdukt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren bei ansonsten unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten klinischen und radiologischen Befunden. Bezüglich der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführerin könne Folgendes festgehalten werden: Für eine vorwiegend stehende und gehende Tätigkeit (etwa wie früher in einem Gastronomiebetrieb) bleibe sie zu 100 % arbeitsunfähig. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergebe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abduktoreninsuffizienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit entsprechend hinkendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gangbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und rascher Ermüdbarkeit. Bei einer wechselnd sitzenden und teilweise stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Tätigkeit wäre jedoch ein Arbeitseinsatz zu 50 % denkbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 12. Juli 2001 (Urk. 8/119/1) wandte sich die Beschwerdegegnerin mit der Frage an das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wann es denn zu der im Bericht vom 25. April 2001 genannten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit) gekommen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 15. Oktober 2001 (Urk. 8/119/3) äusserte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dahingehend, dass er selbstverständlich kein exaktes Datum nennen könne; er gehe jedoch von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ab April 2001 aus. Ob sich die Situation unter erhöhter Belastung wieder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtern würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, könne nicht vorausgesagt werden. Bei allfälligen Revisionseinsprachen seitens der Beschwerdeführerin erachte er eine Begutachtung an ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner bis anhin nicht beteiligten Stelle als sinnvoll.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Dezember 2001 wiederholte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Empfehlung an die Beschwerdegegnerin, eine Begutachtung durchführen zu lassen (Urk. 8/125).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht vom 14. Dezember 2001 (Urk. 8/127) aus, dass seines Erachtens gar kein Revisionsgrund vorliege. Dazu müsste nämlich eine glaubhafte (echte) Verbesserung des Gesundheitszustandes vorliegen. Im Falle der Beschwerdeführerin habe sich aber die gesundheitliche Situation zum Zeitpunkt, als ihr mit Verfügung vom 20. Januar 1999 eine ganze Rente zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden sei, gleich wie aktuell dargestellt. Eine Veränderung im Sinne einer Verbesserung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ersichtlich. Es liege bezüglich der Leiden heute nir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gends ein Normalzustand vor. Auch sei die damalige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht offensichtlich falsch gewesen. Aus diesem Grund müsse seines Erachtens auch ohne weitere Abklärungen die ganze Rente belassen werden. Alles andere, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein allfälliges Gutachten, in dem eine höhere Arbeitsfähigkeit attestiert würde, wäre nur eine andere Sichtweise desselben unveränderten Sachverhaltes. Eine zumindest teilweise Gesundung sei nicht ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem liegen noch folgende relevante medizinische Dokumente aktuelleren Datums bei den Akten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spezialarzt FMH für Allgemeine Medizin, berichtete am 20. April 2005, dass der Zustand der Beschwerdeführerin stationär sei. Eine arbeitsmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Belastung wegen der Hüft- und lumbalen Beschwerden sei nicht realistisch. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/132).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assistenzärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserten sich in ihrem Bericht vom 26. Oktober 2006 (Urk. 8/137/5-6) dahingehend, dass sich trotz eines Sturzes auf die operierte Hüfte sowohl kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch als auch radiologisch kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Implantatversagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige. Im Vergleich zu den klinisch dokumentierten Vorbefunden sei die Situation unverändert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 2007 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass bezüglich der Hüftbeschwerden ein stationärer Verlauf vorliege. In den letzten Monaten sei es zu zunehmenden Knieschmerzen links gekommen, bei radiologisch nachgewiesener beginnender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wegen der Gelenkbeschwerden liege weiter eine deutliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Belastbarkeit vor. Die Arbeitsunfähigkeit betrage weiter 100 % (Urk. 8/137/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chefarzt PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Oberarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten in ihrem Bericht vom 27. Mai 2009 (Urk. 8/142/6-7) (neben den bekannten, die Hüfte betreffenden Gesundheitsbeeinträchtigungen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboischialgiforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen im Sinne einer L5-Reizsymptomatik linksbetont bei mehrsegmental degenerativ veränderter Lendenwirbelsäule. Die aktuellen Beschwerden äusserten sich am stärksten in einem rechtsseitig über dem Gesäss lokalbetonten Anlaufschmerz. Ebenfalls bestehe eine linksbetonte Reizsymptomatik mit Ausstrahlung in die Ober- und Unterschenkel-Aussenseite. In der durchgeführten Bildgebung zeige sich keine klare Nervenwurzelkompression. Allenfalls sei eine diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L4/L5 medio-linkslateral, ohne Kompression der abgehenden Nervenwurzel L5 vorhanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärte am 15. Juli 2010, dass insgesamt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schmerzsymptomatik bestehe. Deshalb sei ein Arbeitseinsatz in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit nicht zumutbar. Inwieweit eine allfällige leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitstätigkeit in nur sitzender Position möglich wäre, könne er nicht beurteilen (Urk. 8/143/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in seinem Gutachten vom 20. Januar 2011 (Urk. 8/146) folgende Diagnosen fest (S. 26):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische linksseitige Hüft- und Beinschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Provokationsschmerz endphasig in alle Richtungen des lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Hüftgelenks</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei (1) Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intertrochanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valgisations-Flexions-Innen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rotations-Osteotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bombelli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links am 11.07.1984 bei sekundärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links bei möglicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der Schwangerschaft 1981, aktenkundig aber bei unbehandelter kongenitaler Hüftdysplasie oder Morbus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Perthes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei (2) Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteosynthesematerialentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 14.08.1986</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei (3) Status nach Implantation einer zementfreien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hüfttotalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links am 11.03.1987</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei (4) Pfannenwechsel am 29.11.1996</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei (5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trochanterrevision</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links am 18.08.1998</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches rechtsseitiges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskusprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L4/5 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch L3/4 und L2/3 (Magnetresonanzuntersuchung der Lendenwirbelsäule vom 10.12.2008)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginnende Fingerpolyarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch, jedoch keine Röntgenbilder</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt handle es sich um ein inzwischen chronisches Beschwerdebild mit linksseitigen Schmerzen vom linken Trochanter zum linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleolus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dann aber auch rechts lumbal mit Ausstrahlungen über das rechte Gesäss bis zu den rechten drei kleinen Zehen. Neuerdings bestünden auch Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interscapulär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Schmerzen an den Fingern im Sinn einer Polyarthrose bei einer leicht übergewichtigen Frau im Alter von bald 50 Jahren (S. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht erachte er die Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit (in der Wäscherei beziehungsweise Küche eines Restaurants) zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine angepasste Tätigkeit ohne schweres Heben sowie in wechselnder, vorwiegend sitzender Körperposition bestehe aus streng rheumatologischer Sicht eine praktisch vollständige Arbeitsfähigkeit, wobei die notwendigen Pausen allenfalls mit einem Abschl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g von 20 % zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien (S. 24). Weiter führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass er in den Akten keine Wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersprüche gefunden habe und sich den Aussagen des behandelnden Orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den aus dem Jahr 2001 anschliessen könne, wonach bei einer wechselnd sitzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und teilweise stehenden Tätigkeit ein Arbeitseinsatz zu 50 % denkbar sei. Aber auch die Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, des Hausarztes der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien verständlich und stünden nicht in Widerspruch zu seinen eige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Aussagen, sondern bezögen sich vielmehr stärker auf die Tatsache der bald fünfzehnjährigen Rentendauer und auf die angestammte Tätigkeit (S. 29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärte am 31. August 2012, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Kindheit ausgeprägte rheumatische Beschwerden habe. Aufgrund der Hüftprobleme bestünden weiterhin wechselhaft Probleme mit deutlicher Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der körperlichen Aktivität und Belastbarkeit. In den letzten Jahren seien fortgeschrittene degenerative Veränderungen der Wirbelsäule nachgewiesen worden (Urk. 11/1; vgl. auch Urk. 11/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits ausgeführt wurde, ist im vorliegenden Fall streitentscheidend, ob die damalige Entscheidung der Beschwerdegegnerin, die der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. Januar 1999 zugesprochene ganze Rente nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss des Ende 2000 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens (Mitteilung vom 19. Dezember 2001) nicht herabzusetzen, zweifellos unrichtig war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Vergleich der unter E. 3.1 und 3.2 wiedergegebenen Arztberichte ergibt, dass eine Gesundheitsverbesserung nicht belegt ist. Im Vordergrund standen stets die erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen an der linken Hüfte der Beschwerdeführerin. Auch im Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. April 2001 (Urk. 8/115 und E. 3.2.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird nicht festgehalten, dass sich der Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand der Beschwerdeführerin verbessert hätte. Dies wurde von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Stellungnahme vom 14. Dezember 2001 (Urk. 8/127; E. 3.2.3) zu Recht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt. Aus dem genannten Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geht vielmehr hervor, dass nunmehr auch noch über Schmerzen an der rechten Hüfte geklagt w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde. Von einer ausgewiesenen Verbesserung des Gesundheitszustandes war jedenfalls nicht die Rede.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vielmehr hielt auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass sich eine persistierende Insuffizienz der Abduktoren bei ansonsten unveränderten klinischen und radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Befunden zeige (Urk. 8/115; E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein vergleichender Blick in die Berichte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (siehe oben E. 3.1.1, 3.1.2, 3.1.3, 3.2.1 und 3.2.2) zeigt überdies auf, dass man sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Allgemeinen sehr schwer tat und man bereits zuvor zu sehr unterschiedlichen Bewertungen gekommen war. So verhält es sich auch hinsichtlich des Berichts von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 25. April 2001 (Urk. 8/115), auf den sich die Beschwerdegegnerin im We</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen berief und in welchem der Beschwerdeführerin zwar in ihrem ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeitsbereich nach wie vor eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert, aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitseinsatz in einer leidensangepassten Tätigkeit (wechselnd sitzend und teilweise stehend) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitspensum von 50 % für denkbar gehalten wurde. Bezeichnend für die Unsicherheit, die sämtlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin anhaftet, ist die nachmalige Relativierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Beurteilung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst. So führte er in seinem Bericht vom 15. Oktober 2001 (Urk. 8/119/3) aus, dass er nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussagen könne, ob sich die Situation unter erhöhter Belastung wieder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtere. Er empfehle die Beschwerdeführerin begutachten zu lassen. Diese Empfehlung erneuerte er am 4. Dezember 2001 (Urk. 8/125). Aus dem Gesagten folgt, dass die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht restlos zu überzeugen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag, zumal er seine Aussage selbst relativierte (Unmöglichkeit einer Prognose und Empfehlung einer Begutachtung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings kann letztlich dieser Punkt im vorliegenden Zusammenhang offen bleiben. Wie nämlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht ausführte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/127; E. 3.2.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ergeben sich aus den Akten keine Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im relevanten Zeitraum verbessert hätte. Gegenteils scheint sich der Gesundheitszustand (Beschwerden auch an der rechten Hüfte) möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise sogar verschlechtert zu haben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bei der Einschätzung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach in einer leidensangepassten Tätigkeit ein Pensum von 50 % denkbar sei (wobei unklar sei, ob dies zu einer Verschlechterung der Situation führen würde), handelt es sich – wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zutreffend ausführte – lediglich um eine neue Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit, was in revisionsrechtlicher Hinsicht nicht ausreicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass der nunmehr von der Beschwerdegegnerin vertrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ansicht, sie habe seinerzeit zu Unrecht auf die Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestellt und auf eine Herabsetzung der Invalidenrente verzichtet, nicht zu folgen ist. Da sich der Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin im relevanten Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht verbessert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte, war damals kein Revisionsgrund ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im Übrigen die weiteren in E. 3.3 wiedergegebenen Akten zeigen, verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin auch in der Zeit da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was die Beschwerdegegnerin ihrerseits auch anerkannt hat (vgl. Urk. 8/155 S. 3 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In jedem Fall war die damalige Entscheidung der Beschwerdegegnerin, die Rente nicht herabzusetzen, nicht zweifellos unrichtig. Demzufolge kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Wiedererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG nicht in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht. Daraus folgt, dass in Gutheissung der Beschwerde die angefochtenen Verfügungen vom 22. August und 12. September 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, womit die bisherige ganze Invalidenrente der Beschwerdeführerin auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herabgesetzt wurden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Demzufolge ist die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessen erscheinende Prozessentschädigung (inklusive Barausalgen und Mehrwertsteuer) von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘400.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde werden die angefochtenen Verfügungen vom 22. August und 12. September 2012 aufgehoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ulrich Weiss</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p></div> </div></body></html>