<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00028</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Seuzi Treuhand GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadlerstrasse 2, 8472 A.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ehepaar X.___, geboren 1930, und Y.___, geboren 1944, sind beide Bezüger einer AHV-Altersrente (Urk. 7/113-114, vgl. auch Urk. 7/29 ff.). Per 1. April 2015 zogen sie von Z.___ nach A.___. Daraufhin stellte die Stadt Z.___ die Zahlungen der für das Jahr 2015 laufenden Zusatzleistungen in der Höhe von Fr. 1‘254.-- (vgl. Verfügung vom 4. Februar 2015; Urk. 7/88/7) mit Verfügung vom 15. April 2015 ein (vgl. Urk. 7/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. April 2015 stellten X.___ und Y.___ in der neuen Wohngemeinde ein Gesuch um Weiterausrichtung von Ergänzungsleistungen (Urk. 7/97). Die für die Anspruchsprüfung zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV, setzte mit Verfügung vom 25. September 2015 den Zusatzleistungsanspruch der Gesuchsteller ab 1. April 2015 einschliesslich kantonale Beihilfen auf Fr. 790.-- pro Monat fest (Urk. 7/55). Dagegen erhoben die Gesuchsteller am 30. September 2015 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache, die sie am 22. Oktober 2015 ergänzten (Urk. 7/46, Urk. 7/4). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 10. Februar 2016 wies die Durchführungsstelle die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache ab (Urk. 2 = Urk. 7/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den Einspracheentscheid vom 10. Februar 2016 erhoben die Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steller am 29. Februar 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es seien die Zusatzleistungen abzüglich Pauschalbetrag an die Krankenkasse im Betrag von Fr. 762.-- und der kantonalen Beihilfe im Betrag von Fr. 302.50 auf monatlich Fr. 433.-- festzusetzen (Urk. 1). Die Durchführungsstelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingaben vom 29. Juni 2016 (Urk. 9), 15. November 2016 (Urk. 14) und 14. Februar 2017 äusserten sich die Beschwerdeführenden erneut zur Sache. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf weitere Ausführungen (vgl. Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl X.___ als auch dessen Ehefrau Y.___ sind Bezüger einer AHV-Altersrente. Sie zählen demnach beide zu den anspruchsberechtigten Personen (Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; ELG). Da die Streitsache den Zusatzleistungsanspruch beider Ehegatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrifft, sind beide zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift nennt im Ingress als Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nur X.___ („unseres Klienten“; Urk. 1 S. 1), hingegen sandte die Rechtsvertretung je eine Kopie der Beschwerdeschrift an X.___ und an Y.___ (Urk. 1 S. 3). Analog verhält es sich mit der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheergänzung vom 22. Oktober 2015 (Urk. 7/4). Im ersten, persönlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassten Einspracheschreiben vom 30. September 2015 wurde ausgeführt, „wir melden Einsprache an“ (Urk. 7/46). Die Vertretungsvollmacht sodann unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichneten sowohl X.___ als auch Y.___ (Urk. 4). Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erfolgten die weiteren Eingaben im Beschwerdeverfahren im Namen beider Eheleute (Urk. 9, Urk. 14 u. Urk. 17). Im Ergebnis ist somit von einer von beiden Ehegatten erhobenen Beschwerde auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen betreffend den Anspruch als solchen und hinsichtlich der gesetzlichen Bemessungsfaktoren, namentlich die geltenden Grundsätze in Bezug auf das Vorliegen eines Vermögensverzichts, hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt (Urk. 2 S. 1 f. Ziff. 2). Darauf wird verwiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihres Entscheides aus, die Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Berechnung sei aufgrund eines Vermögensverzichts erfolgt. Aus den Akten sei ersichtlich, dass zwischen dem 31. Dezember 2006 und dem 31. Dezember 2007 eine Vermögensabnahme in der Höhe von Fr. 409‘000.-- stattgefunden habe. Nachgewiesen sei der Verbrauch der folgenden Teilbeträge:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">— </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mietzinsausgaben in der Höhe von Fr. 26‘400.--</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">— </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wertschriftenverluste in der Höhe von Fr. 101‘000.-- (berechnet anhand der eingereichten Belege)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">— </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbrauch Fr. 90‘000.-- (gemäss Kontoauszug)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">— </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kosten Geldhandel Fr. 100‘000.--</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen hinzu kämen die Renteneinkünfte des Jahres 2007 in der Höhe von Fr. 26‘520.--. Insgesamt ergebe sich so eine nicht belegte Vermögensab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von (gerundet) Fr. 118‘120.--. In dieser Höhe müsse von einem Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gensverzicht ausgegangen werden. Dieses Verzichtsvermögen sei unverändert auf das folgende Jahr zu übertragen und in der Folge jährlich um Fr. 10‘000.-- zu verringern. Bezogen auf das Jahr 2015 belaufe sich das Verzichtsvermögen noch auf Fr. 48‘000.--. Die von den Beschwerdeführern erhobenen Einwände änderten daran nichts (Urk. 2 S. 2 f. Ziff. 3, Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeschrift ist zu entnehmen, der Rückgang des Nettovermögens zwischen dem 31. Dezember 2006 und 31. Dezember 2007 habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ohne Berücksichtigung der Schuldenveränderung vorgenommen. Dieser gravierende Fehler habe dazu geführt, dass die Beschwerdegegnerin eine Vermögensabnahme von Fr. 118‘000.-- ermittelt und diesen Betrag als unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründete Verminderung in Betracht gezogen habe. Tatsächlich lasse sich der Verlust des gesamten Vermögens belegen. Ein Verzichtsvermögen sei mithin nicht entstanden (Urk. 1 S. 1 ff.). In weiteren Eingaben wiesen die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führenden darauf hin, sie hätten den betraglich erheblichen Bankkredit zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlen müssen. Dies sei nötig gewesen, andernfalls wären sie im Jahr 2008 zu noch grösserem Verlust gekommen. Für die Bestreitung der Lebenshaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten seien sie auf die Zusatzleistungen angewiesen (Urk. 9, Urk. 14, Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging für das Jahr 2007 unbestrittenermassen von einer Vermögensverminderung in der Höhe von Fr. 409‘000.-- aus. Dieser Betrag ergibt sich aus den Steuererklärungen für die Jahre 2006 und 2007. Per 31. Dezember 2006 deklarierten die Beschwerdeführenden ein steuerbares Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen von Fr. 533‘532.-- (Urk. 7/87/2) und am 31. Dezember 2007 ein solches von Fr. 124‘724.-- (Urk. 7/87/7). Die Differenz beläuft sich auf Fr. 408‘808.--, was gerundet Fr. 409‘000.-- entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdegegnerin als belegter Verbrauch anerkannten Teilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge gemäss Aufstellung im Einspracheentscheid (Urk. 2 S. 3 Ziff. 3) sind hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich Verbrauch von Fr. 90‘000.-- und Kosten betreffend Geldhandel von Fr. 100‘000.-- ebenfalls nicht bestritten (vgl. Aufstellung in Urk. 1 S. 2). Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten ist ferner die Anrechnung der Mietzinsausgaben im Betrag von Fr. 26‘400.-- (vgl. Urk. 2 S. 3 Ziff. 3). Was den übrigen Vermögensverbrauch angeht, gehen die Auffassungen der Parteien auseinander. Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin erachtet die Vermögensabnahme von weiteren Fr. 101‘000.-- als belegt (Wertschriftenverluste gemäss Belegen; Urk. 2 S. 3 Ziff. 3). Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden hingegen machen gestützt auf eine eigene Aufstellung (Urk. 3/5) gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend, tatsächlich lasse sich der Verbrauch des gesamten Vermögens belegen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit einem Lombardkredit bei der B.___ (Konto Nr. 16 80.825.8/10; Urk. 7/76) waren gemäss Steuererklärung 2006 per 31. Dezember 2006 Fr. 244‘457.-- ausstehend (Urk. 7/87/2 u. Urk. 7/87/5), gemäss Steuererklärung 2007 per 31. Dezember 2007 Fr. 65‘573.-- (Urk. 7/87/8 u. Urk. 7/87/11) und gemäss Steuererklärung 2008 per 31. Dezember 2008 Fr. 0.-- (Urk. 7/87/17). Die das erwähnte Bankkonto betreffenden Auszüge wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen in Abweichung von den Angaben in der Steuererklärung per Ende Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2007 einen Plussaldo von Fr. 65‘572.52 aus (Urk. 7/76/32; vgl. auch Urk. 3/3-4). Das offene Darlehen wurde somit bis Ende Dezember 2007 zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlt. Inwiefern diese Rückerstattung von Schulden nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden kann, legte die Beschwerdegegnerin nicht überzeugend dar. Das Argument, Rückzahlungen von Schulden bei der Beurteilung von Steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzahlen führten nicht zu einer Abnahme des Vermögens, wenn diese bereits in der Steuererklärung des Vorjahres deklariert worden seien (Urk. 2 S. 2 Ziff. 3), überzeugt nicht. Im Jahr 2007 erfolgte die Rückzahlung der gesamten Kredit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausstände, was eine entsprechende Vermögensabnahme zur Folge hatte. Die Motive für die Rückzahlung sind unerheblich. Die Rückzahlung der Schulden erfolgte effektiv im Jahr 2007. Die Darstellung der Beschwerdeführenden in der Beschwerde betreffend die Mittelverwendung im Jahr 2007 (Urk. 1 S. 2) erweist sich somit als korrekt. Allerdings kann eine Abnahme der Schulden nur im Umfang der effektiven Rückzahlung berücksichtigt werden, mithin im Betrag von Fr. 244‘457.-- und nicht im Umfang von Fr. 310‘029.-- (vgl. Urk. 1 S. 2). Das Kontoguthaben von Fr. 65‘572.-- per Ende Dezember 2007 ist als Plussaldo nicht zu berücksichtigen. Zu Unrecht zählte die Beschwerdegegnerin im Übrigen die Renteneinkünfte in der Höhe von Fr. 26‘520.-- zum Verzichtsvermögen (Urk. 2 S. 3). Laufende Renteneinkünfte zählen zum Einkommen gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG und nicht zum Vermögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der ausgewiesenen Schuldenrückzahlung und der von der Beschwerdegegnerin anerkannten übrigen Vermögensverwendung von Fr. 100‘000.-- (Kosten Geldhandel), Fr. 90‘000.-- (Verbrauch) und Fr. 101‘000 (Wertschriftenverluste; vgl. Urk. 1 S. 2, Urk. 2 S. 2 Ziff. 3, Urk. 7/50) ergibt sich ein Vermögensverbrauch von Fr. 535‘457.--. Dieser Betrag ist höher als die sich aus den Steuererklärungen 2006 und 2007 ergebende Differenz der in den betreffenden Jahren deklarierten Reinvermögen (vgl. vorstehende E. 4.1). Die Beschwerdeführenden gehen, anders als die Beschwerdegegnerin, nicht von Kursverlusten in der Höhe von Fr. 101‘000.-- (vgl. Urk. 2 S. 2 Ziff. 3, Urk. 7/50), sondern von solchen von Fr. 89‘229.-- aus (Urk. 3/5 letzte Seite). Dies allein erklärt die Differenz indessen noch nicht. Weitere Abklärungen können unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleiben. Fest steht, dass die zu berücksichtigende Schuldenrückzahlung im Jahr 2007 das errechnete Verzichtsvermögen übersteigt. Die Beschwerdegegnerin hat daher den Anspruch ab April 2015 ohne Berücksichtigung eines Verzichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögens neu zu berechnen. Hierzu ist die Sache an diese unter Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit dem Pauschalbeitrag für die Krankenkasse bleibt anzufü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass die Beschwerdegegnerin korrekt auf die direkte Auszahlung an die Krankenversicherer im Sinne von Art. 21a ELG und § 21a und § 21b des Zusatzleistungsgesetzes (ZLG) hingewiesen hat (Urk. 2 S. 3). Allfällige von den Beschwerdeführenden seit 1. April 2015 vorgenommene Zahlungen (vgl. Urk. 1 S. 3) sind bei der Neuberechnung des Anspruchs zu berücksichtigen respektive den Beschwerdeführenden zu erstatten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss haben die Beschwerdeführenden gestützt auf Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Lasten der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘400</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache-ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tungen zur AHV/IV, vom 10. Februar 2016 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese den Anspruch auf Ergän</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zungsleistungen ab 1. April 2015 ohne Berücksichtigung eines Verzichtsvermögens neu berechne</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Den Beschwerdeführenden wird eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘400.--zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Seuzi Treuhand GmbH</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p></div> </div></body></html>