<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2004.00009</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204188&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2004.00009</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2001</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Weiterbildungskosten Ob die Kosten eines Nachdiplomstudiums als abzugsfähige Weiterbildungskosten zu würdigen sind, kann nicht allgemein gesagt werden, sondern beurteilt sich aufgrund der konkreten Umstände, indem es namentlich auf den im Nachdiplomstudium vermittelten Stoff einerseits und die berufliche Tätigkeit oder die Grundausbildung des Absolventen andererseits ankommt. Gewisse der von der Pflichtigen im Rahmen eines LL.M-Nachdiplomstudiums an der University of California in Los Angeles besuchten Kurse waren offenkundig geeignet, das zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit als international tätige Anwältin erforderliche Fachwissen zu aktualisieren, zu vertiefen und zu erweitern. Da indessen aus den Akten nicht hervorgeht, wie das gesamte Studium struktuiert war, kann das Gericht nicht beurteilen, inwieweit die der Pflichtigen erwachsenen Aufwendungen als Weiterbildungskosten zu qualifizieren sind. Die Rekurskommission hat einen Weiterbildungsanteil am besuchten Nachdiplomstudium von 25 % ermittelt, wobei sie weder eine quantitativ nachvollziehbare Begründung für diese Schätzung geliefert noch die Schätzung auf einer zureichend abgestützten tatsächlichen Grundlage vorgenommen hat; dadurch hat sie ihre Untersuchungspflicht verletzt und ihr Ermessen überschritten. Es kann nicht Sache der Rechtsmittelbehörden sein, hinsichtlich der Abzugsfähigkeit von Bildungskosten generell vereinfachende pauschale Quoten einzuführen; hierzu wäre das kantonale Steueramt berufen. Unzulässigkeit einer Anschlussbeschwerde mit eigenständigen Anträgen. Teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung an die Rekurskommission zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABZUGSFÃHIGKEIT">ABZUGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMERIKANISCHES RECHT">AMERIKANISCHES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSCHLUSSBESCHWERDE">ANSCHLUSSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNG">AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNGSKOSTEN">AUSBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUF">BERUF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSBILDUNGSGESETZ">BERUFSBILDUNGSGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN">EINSCHÃTZUNG UND EINSCHÃTZUNGSGRUNDLAGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSÃBERSCHREITUNG">ERMESSENSÃBERSCHREITUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMATERIALGÃTERRECHT">IMMATERIALGÃTERRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LL.M.-AUSBILDUNG">LL.M.-AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHDIPLOMSTUDIUM">NACHDIPLOMSTUDIUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUOTELUNG">QUOTELUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUOTEN">QUOTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSANWALT">RECHTSANWALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZUNG">SCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANZIIERUNG">SUBSTANZIIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNIVERSITY OF CALIFORNIA">UNIVERSITY OF CALIFORNIA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSMAXIME">UNTERSUCHUNGSMAXIME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNG">WEITERBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERBILDUNGSKOSTEN">WEITERBILDUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 30 BBG</span><br/><span class="gerade">§ 26 Abs. I lit. d StG</span><br/><span class="ungerade">§ 33 lit. b StG</span><br/><span class="gerade">§ 132 StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A, die ihr Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 1997 mit dem Lizentiat abgeschlossen und das Rechtsanwaltspatent im Jahr 2000 erworben hatte, war von August 2000 bis Juli 2001 als Mitarbeiterin in der Anwaltskanzlei B tÃ¤tig. Sie hatte Mandate von schwei­zerischen und internationalen Kunden im Bereich der ProzessfÃ¼hrung und Vertragsgestaltung zu bearbeiten, wobei der Schwerpunkt ihrer TÃ¤tigkeit im ImmaterialgÃ¼ter- und Wettbewerbsrecht lag. Diese Mandate mussten zu einem grossen Teil in englischer Sprache gefÃ¼hrt werden. Ab August 2001 nahm A an einem Nachdiplomstudium der University of California, Los Angeles, teil, das sie im Mai 2002 mit dem Master of Laws (LL.M.) abschloss. Hernach trat sie eine Stelle als RechtsanwÃ¤ltin bei der Anwaltskanzlei C an, wo sie heute noch tÃ¤tig ist. Ihr Arbeitsgebiet umfasst schweizerische und internationale Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren, Vertragsrecht, ImmaterialgÃ¼ter- und Wettbewerbsrecht. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Das kantonale Steueramt veranlagte A fÃ¼r die Steu­er­periode 2001 mit EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheid vom 2. Juni 2003 bzw. 18. August 2003 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 58'800.- und einem steuerbaren Ver­mÃ¶gen von Fr. 0.-. Es liess die als Weiterbildungs­kosten geltend ge­machten Aufwendungen von insgesamt Fr. 56'453.-, welche neben StudiengebÃ¼hren von Fr. 36'616.- und Ausgaben fÃ¼r FachbÃ¼cher von total Fr. 539.- unter anderem auch Reise- und Hotelkosten, Wohnungsmiete, Auslagen fÃ¼r die Anschaffung von MÃ¶beln, Radio, CD-Player, Fernseher und eines portablen Computers (Laptop) einschlossen, nur im Umfang der Pauschale von Fr. 400.- zum Abzug zu.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Steuerrekurskommission hiess den Rekurs der Pflichtigen am 9. Dezember 2003 teilweise gut und schÃ¤tzte diese fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 49'100.- und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 0.- ein. Sie verzichtete auf die DurchfÃ¼hrung einer Untersuchung und wÃ¼rdigte einen Viertel der im Sinn eines Eventualantrags von der Pflichtigen geltend gemachten Aufwendungen von gesamthaft Fr. 40'455.- fÃ¼r Stu­dien­gebÃ¼hren, FachbÃ¼cher und einen portablen Computer, d.h. Fr. 10'114.-, als abzugsfÃ¤hige Weiterbildungskosten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Mit Beschwerde vom 2. Februar 2004 beantragte das kantonale Steueramt dem Ver­wal­tungsgericht, es sei die Pflichtige fÃ¼r die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 58'800.- und einem steuerbaren Ver­mÃ¶gen von Fr. 0.- einzuschÃ¤tzen. Das Steueramt machte geltend, bei den Kosten im Zusammenhang mit dem Lehrgang Master of Laws (LL.M.) handle es sich vollumfÃ¤nglich um Ausbildungskosten, die nicht abzugsfÃ¤hig seien.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission auf Vernehmlassung verzichtete, beantragte die Pflich­tige, es sei fÃ¼r Weiterbildungskosten entsprechend ihrer Deklaration ein Abzug von Fr. 56'453.- zuzulassen; eventualiter stellte sie sinngemÃ¤ss den Antrag auf BestÃ¤tigung des angefochtenen Entscheids.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der Einzelrichter Ã¼berwies die Akten der 2. Kammer zur Entscheidung.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Gegen den Entscheid der Rekurskommission oder ihres PrÃ¤sidenten kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) der Steuerpflichtige, das kantonale Steueramt und die Gemeinde innert 30 Tagen nach Zustellung Beschwerde erheben. Eine nach Fristablauf eingereichte Beschwerde ist unwirksam, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Aus diesem Grund besteht denn auch im Steu­erbeschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht keine MÃ¶glichkeit, Anschlussbeschwer­de mit eigenstÃ¤ndigen AntrÃ¤gen zu erheben (RB 2001 Nr. 94).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der angefochtene Rekursentscheid wurde der Pflichtigen am 23. Dezember 2003 zugestellt. Diese reichte ihre Beschwerdeant­wort am 8. MÃ¤rz 2004 ein, mithin â auch unter BerÃ¼cksichtigung des Fristenstillstands bis 10. Januar 2004 â geraume Zeit nach Ablauf der dreissigtÃ¤gigen Beschwerdefrist.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Somit ist auf den von der Pflichtigen in der Beschwerdeantwort gestellten Antrag Nr. 2, sie sei gemÃ¤ss ihrer SteuererklÃ¤rung einzuschÃ¤tzen, nicht einzutreten, weil er auf die Erhebung einer Anschlussbeschwerde hinauslÃ¤uft. Dementsprechend sind auch die tatsÃ¤chlichen Vorbringen in der Beschwerdeantwort nicht zu hÃ¶ren, soweit sie sich als Noven erweisen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessen­heit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Ihr Ermessen Ã¼berschreitet die BehÃ¶rde, wenn sie den Rahmen des ihr gesetzlich zustehenden Ermessens verlÃ¤sst, indem sie nach Ermessen entscheidet, obwohl ihr das Gesetz kein solches einrÃ¤umt. Ein Ermessensmissbrauch liegt vor, wenn die BehÃ¶rde das Ermessen zwar im gesetzlich vorgegebenen Rahmen ausÃ¼bt, dieses aber unter sachfremden Gesichtspunkten oder in Missachtung allgemeiner Rechtsprinzipien betÃ¤tigt; das ist insbesondere der Fall, wenn die ErmessensbetÃ¤tigung als unhaltbar, als willkÃ¼rlich und rechtsungleich erscheint (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Bei unselbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit werden als Berufskosten laut § 26 Abs. 1 lit. d StG abgezogen die mit dem Beruf zusammenhÃ¤ngenden Weiterbildungs- und Umschulungskosten. Nicht abzugsfÃ¤hig sind demgegenÃ¼ber gemÃ¤ss § 33 lit. b StG die Ausbildungskosten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Unter den Ausbildungskosten sind Aufwendungen zu verstehen, welche die AusÃ¼bung eines bestimmten Berufs Ã¼berhaupt ermÃ¶glichen oder hierzu befÃ¤higen. Sie bilden mangels qua­lifiziert engen wesentlichen Zusammenhangs mit einer vorbeste­henden so genannten an­gestammten beruflichen TÃ¤tigkeit keine Berufskosten im Sinn des Gesetzes (vgl. RB 1995 Nr. 36, auszugsweise verÃ¶ffentlicht in StE 1995 B 22.3 Nr. 57), sondern nicht ab­zugs­fÃ¤hige private Lebenshaltungskosten (vgl. Philip Funk, Der Begriff der Gewinnungs­kos­ten nach schweizerischem Einkommens­steuerrecht, GrÃ¼sch 1989, S. 95; August Rei­mann/Ferdinand Zuppinger/Erwin SchÃ¤rrer, Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. Bd., Bern 1963, § 25 N. 18).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>DemgegenÃ¼ber gelten Aufwendungen, mit welchen die Erhaltung und/oder Sicherung der vom Steuerpflichtigen erreichten beruflichen Stellung oder der Aufstieg in eine gehobenere Stellung im angestammten Beruf bezweckt wird, als Weiterbildungskosten und sind damit abzugsfÃ¤hige Berufskosten (VGr, 3. Juli 1996, StE 1997 B 27.6 Nr. 12 E. 1b mit weiteren Hinweisen). Solche Kosten sind also Auslagen, die getÃ¤tigt werden, um im angestammten Be­ruf auf dem Laufenden zu bleiben oder dessen steigenden oder neuen Anforderungen zu genÃ¼gen (Ziff. 3.2 Abs. 1 des Kreisschreibens Nr. 26 der EidgenÃ¶ssischen Steuerver­wal­tung vom 22. September 1995 betreffend Abzug von Berufskosten der unselbstÃ¤ndigen Er­werbs­tÃ¤tigkeit, ASA 64 [1995/96] S. 692 ff., 693 f.), aber auch solche Aufwendungen, die den Erwerb besonderer Fachkenntnisse mit Blick auf eine Spezialisierung oder den Auf­stieg im angestammten Beruf bezwecken (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Ther­wil/Basel 2001, Art. 26 N. 62 f.). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Zielen die Aufwendungen aber auf einen Aufstieg in eine von der bisherigen Berufs­tÃ¤­tig­keit zu unterscheidende hÃ¶here Stellung oder gar in einen anderen Beruf, so sind die be­tref­fenden Aufwendungen als solche fÃ¼r die Ausbildung zu einem neu­en Beruf zu wÃ¼rdi­gen und demzufolge zu den grundsÃ¤tzlich nicht abzugsfÃ¤higen privaten Lebenshal­tungs­kos­ten zu rechnen (BGE 113 Ib 114 E. 3 = StE 1988 B 27.6 Nr. 5; Locher, Art. 26 N. 64; Markus Reich in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A., Basel etc. 2002, Art. 9 StHG N. 11 f.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im 4. Kapitel "Berufsorientierte Weiterbildung" vermittelt die Vorschrift von Art. 30 lit. a des </span>Be­rufsbildungsgesetzes <span>vom </span>13. Dezember 2002 (BBG) <span>jedenfalls insofern ein taugliches Kriterium fÃ¼r den Weiterbil­dungsbegriff von § 26 Abs. 1 lit. d StG, als die </span>berufsorientierte Weiterbildung dazu dient, "durch organisiertes Lernen bestehende berufliche Qualifikationen zu erneuern, zu vertiefen und zu erweitern [â¦]". Die in Art. 30 lit. a und lit. b BBG erwÃ¤hnten weiteren Zwecksetzungen, "neue berufliche Qualifikationen zu erwerben" bzw. "die berufliche FlexibilitÃ¤t zu unterstÃ¼tzen", erweisen sich indessen als Elemente der Umschulung oder Ausbildung. </p> <p class="Erwgung2"><span>Eine Weiterbildung liegt stets vor, wenn das Lernen darauf ausgerichtet ist, das zur AusÃ¼bung der betreffenden beruflichen TÃ¤tigkeit erforderliche Fachwissen zu aktualisieren, zu vertiefen und zu erweitern. Das in Frage stehende berufliche Fachwissen kann in der Praxis erlernt worden sein. Einer diesbezÃ¼glichen eigentlichen Grundausbildung â die es im Ãbrigen fÃ¼r verschiedene berufliche TÃ¤tigkeiten gar nicht gibt â bedarf es nicht. Soweit die Allgemeinbildung verbessert werden soll, handelt es sich in der Regel steuerrechtlich um zusÃ¤tzliche Ausbildung. Werden derartige Kenntnisse im Rahmen der beruflichen Weiterbildung vermittelt, so vermÃ¶gen sie an der Qualifikation der hierfÃ¼r getÃ¤tigten Aufwendung als Weiterbildungskosten nichts zu Ã¤ndern, sofern ihnen nur untergeordneter Charakter zukommt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Ob die Kosten eines Nachdiplomstudiums als abzugsfÃ¤hige Weiterbildungskosten zu wÃ¼rdigen sind, kann nicht allgemein gesagt werden, sondern beurteilt sich aufgrund der konkreten UmstÃ¤nde, indem es namentlich auf den im Nachdiplomstudium vermittelten Stoff einerseits und die berufliche TÃ¤tigkeit oder die Grundausbildung des Nachdiplomabsolventen anderseits ankommt.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>So hat das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 23. Oktober 2002 (StE 2003 B 22.3 Nr. 74 = RB 2002 Nr. 100, dessen Leitsatz allerdings zu eng formuliert ist) erkannt, dass der von einem Rechtsanwalt an einer amerikanischen UniversitÃ¤t absolvierte General Master of Laws (LL.M.)-Lehrgang fÃ¼r auslÃ¤ndische Juristen und Juristinnen offenkundig keine Vertiefung oder Aktualisierung derjenigen FÃ¤cher bewirkte, die ein in der Schweiz abgeschlossenes Rechtsstudium bietet bzw. die zÃ¼rcherische Rechtsan­waltsprÃ¼fung im Sinn einer juristischen Grundausbildung verlangt. Vielmehr bildete das Nachdiplomstudium eine ErgÃ¤nzung dieser Grundausbildung, indem es zur Hauptsache Kenntnisse in ausgewÃ¤hlten Bereichen des amerikanischen Rechts sowie juristischer Methodik, Arbeitsweise und Rechtssprache amerikanischer Juristen vermittelte. Ob der Betroffene dadurch sein Fachwissen im Rahmen seiner frÃ¼heren TÃ¤tigkeit in einer international ausgerichteten Anwaltskanzlei hatte vertiefen kÃ¶nnen, blieb im Dunkeln, da er keine nÃ¤here Darstellung seiner anwaltlichen Arbeit gegeben hatte. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b><span>Das Steuerrekursverfahren wird von der Untersuchungsmaxime beherrscht. Nach diesem Verfahrensgrundsatz ist die Rekurskommission verpflichtet, die rechtserheblichen Tatsachen von Amtes wegen abzuklÃ¤ren und ihrem Entscheid nur solche Tatsachen zugrunde zu legen, von deren Vorhandensein sie sich Ã¼berzeugt hat. Denn Ziel der Sachverhaltsermittlung ist nach dem Grundsatz von § 132 StG stets, die fÃ¼r eine vollstÃ¤ndige und richtige Besteuerung massgebenden tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse festzustellen. Der nach dem Gesetz umfassenden Untersuchungspflicht mÃ¼ssen indessen aus praktischen GrÃ¼nden Schranken gesetzt sein. So ist die Rekurskommission nur insoweit zur Untersuchung verpflichtet, als der Steuerpflichtige an der Sachverhaltsermittlung gehÃ¶rig mitwirkt. Weil fÃ¼r steueraufhebende und ‑mindernde Tatsachen, fÃ¼r die der Steuerpflichtige die Beweislast trÃ¤gt, regelmÃ¤ssig die natÃ¼rliche Vermutung streitet, dass er alle ihn entlastenden UmstÃ¤nde von sich aus vorbringt, besteht seine Obliegenheit zur Mitwirkung hinsichtlich solcher Tatsachen auch darin, sie geltend zu machen, darzutun und nachzuweisen. Diesen Nachweis hat der Steuerpflichtige durch eine substanziierte Sachdarstellung in der Rekursschrift anzutreten, wobei er die erforderlichen Beweismittel beizulegen oder wenigstens genau zu bezeichnen hat. Fehlt es daran, trifft die Rekurskommission keine weitere Untersuchungspflicht; namentlich hat sie nichts vorzukehren, um sich die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (RB 1987 Nr. 35, mit Hinweisen, auch zum Folgenden).</span></p> <p class="Erwgung3">Die Substanziierungslast des Steuerpflichtigen wird indessen dadurch gemildert, dass die Anforderungen an die VollstÃ¤ndigkeit der Sachdarstellung nicht Ã¼berspannt werden dÃ¼rfen: Hat der Steuerpflichtige eine nicht vÃ¶llig lÃ¼ckenlose Sachdarstellung gegeben, muss die Rekurskommis­sion danach trachten, diesen Mangel durch eine ergÃ¤nzende Untersuchung zu beheben. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b><span>Die Beweislosigkeit, die sich einstellt, wenn der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflicht hinsichtlich steueraufhebender oder -mindernder Tatsachen â z.B. bei einem von ihm geltend gemachten Abzug â nicht erfÃ¼llt, fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich nicht zu einer ErmessenseinschÃ¤tzung im Sinn von § 139 Abs. 2 StG. Vielmehr ist diesfalls aufgrund der allgemeinen Beweislastregel (vgl. BGr, 22. Februar 1993, ASA 62 [1993/94], S. 720 E. 5b; BGE 121 II 257 E. 4c/aa) zu Ungunsten des fÃ¼r derartige Tatsachen beweisbelasteten Steuerpflichtigen anzunehmen, die behaupteten Tatsachen hÃ¤tten sich nicht verwirklicht, und gestÃ¼tzt darauf der in Frage stehende Abzug nicht zu berÃ¼cksichtigen (vgl. etwa BGE 92 I 393 = ASA 36 [1967/68], S. 192 und BGr, 10. Juli 1977, ASA 46 [1977/78], S. 512). </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Unter bestimmten Voraussetzungen ist allerdings ausnahmsweise eine SchÃ¤tzung nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen auch bezÃ¼glich steueraufhebender und -mindernder Tatsachen zu treffen, dann nÃ¤mlich, wenn dem Steuerpflichtigen die gehÃ¶rige Mitwirkung an der Ermittlung dieser Tatsachen aus GrÃ¼nden, die er nicht zu vertreten hat, unmÃ¶glich oder unzumutbar ist (vgl. RB 1975 Nr. 54). Gleich verhÃ¤lt es sich, wenn das Bestehen eines Abzugs erwiesen ist, z.B. feststeht, dass dem Steuerpflichtigen Gewinnungskosten erwachsen sind, aber deren HÃ¶he ungewiss ist. In einem solchen Fall wÃ¤re es sachwidrig und damit willkÃ¼rlich, den Abzug nicht zu berÃ¼cksichtigen; vielmehr muss dessen HÃ¶he nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen geschÃ¤tzt werden (vgl. Martin Zweifel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A., Basel etc. 2002, Art. 46 StHG N. 30).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Vor dem Besuch des mit dem Master of Laws (LL.M.) abgeschlossenen Nach­diplom­studiums der University of California in Los Angeles hatte die Pflichtige als RechtsanwÃ¤ltin Mandate von schweizerischen und internationalen Kunden im Bereich der ProzessfÃ¼hrung und Vertragsgestaltung zu bearbeiten, wobei der Schwerpunkt ihrer TÃ¤tigkeit im ImmaterialgÃ¼ter- und Wettbewerbsrecht lag und die Mandate zu einem grossen Teil in englischer Sprache gefÃ¼hrt wurden. Ihr Arbeitsgebiet als AnwÃ¤ltin blieb sich auch nach dem Abschluss des Nachdiplomstudiums im Wesentlichen gleich. Es beschlÃ¤gt schweizerische und internationale Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren, Vertragsrecht, ImmaterialgÃ¼ter- und Wettbewerbsrecht.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Pflichtige hat im Rahmen des Nachdiplomstudiums unter anderem Kurse wie "Antitrust Law", "Copyright Law", "Trade Mark Law", "Cyberspace Law" und "Entertainment Law" besucht und ihre Diplomarbeit im Bereich E-Commerce, Trademark und Unfair Com­petition Law geschrieben. Es ist offenkundig, dass der Besuch dieser Kurse im ImmaterialgÃ¼ter- und Wettbewerbsrecht bzw. das Verfassen der Diplomarbeit in diesen Rechtsgebieten geeignet waren, das zur AusÃ¼bung der beruflichen TÃ¤tigkeit der Pflichtigen als international tÃ¤tige AnwÃ¤ltin erforderliche Fachwissen zu aktualisieren, zu vertiefen und zu erweitern. Auch wenn die besuchten Kurse lediglich Kenntnisse des US-amerikanischen Rechts vermittelten, so verbesserten sie jedenfalls das "Werkzeug", welches in der internationalen beruflichen TÃ¤tigkeit auch im Verkehr mit nichtamerikanischen LÃ¤ndern als AnwÃ¤ltin unverzichtbar ist, nÃ¤mlich den Gebrauch der englischen bzw. (besonders) der amerikanischen Rechtssprache.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Aus den Akten geht indessen nicht hervor, wie das gesamte Studium strukturiert war, ob dieses â wie beim General Master of Laws-Lehrgang, der im PrÃ¤judiz vom 23. Oktober 2002 (StE 2003 B 22.3 Nr. 74 = RB 2002 Nr. 100) zu beurteilen war (vgl. vorn E. 2.2) â Kenntnisse in ausgewÃ¤hlten Bereichen des amerikanischen Rechts sowie juristischer Methodik, Arbeitsweise und Rechtssprache amerikanischer Juristen vermittelte oder ob es durch freie FÃ¤cherauswahl eine individuell auf die betreffenden Studierenden angepasste Wissensvermittlung ermÃ¶glichte.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden sieht sich das Gericht mangels einer hinreichend erstellten tatsÃ¤chlichen Grundlage ausser Stande zu beurteilen, inwieweit die der Pflichtigen erwachsenen Auslagen als Weiterbildungskosten zu wÃ¼rdigen sind. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Angesichts dessen, dass die Pflichtige zwar eine ausfÃ¼hrliche, wenn auch unter dem Gesichtswinkel der Substanziierung nicht vÃ¶llig lÃ¼ckenlose Sachdarstellung Ã¼ber ihre berufliche TÃ¤tigkeit und das Nachdiplomstudium gegeben hat, wÃ¤re es im Licht der gesetzlichen Untersuchungspflicht der Rekurskommission deren Sache gewesen, </span>danach zu trachten, diesen Mangel durch eine ergÃ¤nzende Untersuchung zu beheben (vgl. vorn E. 2.3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Sowenig es der AbzugsfÃ¤higkeit von Kosten der Weiterbildung im Sinn von § 26 Abs. 1 lit. d StG schadet, wenn in deren Rahmen in untergeordnetem Mass auch zur Erweiterung des Allgemeinwissens des Lernenden beigetragen wird (vgl. E. 2.1 am Ende), sowenig vermag der Umstand, dass im Rahmen einer Ausbildung in untergeordnetem Mass auch Kenntnisse und FÃ¤higkeiten vermittelt werden, welche sich im angestammten Beruf verwerten lassen, die (teilweise) AbzugsfÃ¤higkeit von Ausbildungskosten zu bewirken.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Rekurskommission hat einen "Weiterbildungsanteil" an dem von der Pflichtigen besuchten LL.M.-Nachdiplomstudium der University of California in Los Angeles von 25 % ermittelt, was einem nicht bloss untergeordneten Mass entspricht. Indessen hat sie weder eine quantitativ nachvollziehbare BegrÃ¼ndung fÃ¼r diese SchÃ¤tzung gegeben noch hat sie diese SchÃ¤tzung auf einer zureichend abgestÃ¼tzten tatsÃ¤chlichen Grundlage vorgenommen. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>So hat sie unter Hinweis darauf, dass die Pflichtige "die Kenntnisse in ihren Spezialgebieten erweitert und vertieft" habe sowie "bei jungen Juristen wie der Pflichtigen der Erwerb zusÃ¤tzlicher Kenntnisse und damit die Ausbildungskomponente im Vordergrund" stehe, bloss ausgefÃ¼hrt, es "erschein[e] angemessen, einen Anteil von einem Viertel des Studiums als Weiterbildung anzuerkennen". Dazu hat sie angemerkt, "dass diese Quote dann hÃ¶her anzusetzen wÃ¤re, wenn ein Pflichtiger in einem Rechtsgebiet bereits sehr umfassende Kennt­nisse aufwiese, die mit dem Studium auf hohem Niveau spezifisch vertieft wÃ¼rden". Abgesehen davon, dass dieses Kriterium sachlich fragwÃ¼rdig ist, weil es die Tatsache ausser acht lÃ¤sst, dass der Weiterbildungsbedarf im Sinn eines "lebenslangen Lernens" in allen Stadien des Berufslebens und ungeachtet der beruflichen Erfahrung besteht, hat die Rekurskommission die SchÃ¤tzung in Unkenntnis der Struktur des gesamten Nachdiplomstudiums und des quantitativen â auch zeitlichen â VerhÃ¤ltnisses der (vorn unter E. 2.4) erwÃ¤hnten als Weiterbildung zu betrachtenden FÃ¤cher zum vermittelten gesamten Unterrichtsstoff getroffen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden hat die Rekurskommission â in Verletzung ihrer Untersuchungspflicht (vgl. vorn E. 2.3) â eine SchÃ¤tzung getroffen, ohne dass sie hierzu berechtigt gewesen wÃ¤re, und damit ihr Ermessen Ã¼berschritten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.6 </span></b><span>Die Rekurskommission wird im zweiten Rechtsgang im Licht der vorstehenden ErwÃ¤gungen eine ergÃ¤nzende Untersuchung durchzufÃ¼hren haben. Sollten ihre Erhebungen unter Mitwirkung der Pflichtigen keine fÃ¼r die neue zu treffende Entscheidung hinreichende tatsÃ¤chliche Grundlage zeitigen, so wird sie eine begrÃ¼ndete SchÃ¤tzung vorzunehmen haben. Im Neuentscheid ist die Rekurskommission nicht an die Begehren der Parteien gebunden (§ 149 Abs. 2 StG).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Schliesslich ist anzumerken, dass es nicht Sache der RechtsmittelbehÃ¶rden sein kann, im wohlverstandenen Interesse der VerfahrensÃ¶konomie im Massenverfahren mit Bezug auf die AbzugsfÃ¤higkeit von Schulungskosten generell vereinfachende pauschale Quoten einzufÃ¼hren. Hierzu ist seiner Stellung und Funktion nach das kantonale Steueramt berufen, das jedoch bis anhin keine derartigen Vereinfachungen getroffen hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des vorliegenden Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer zu 2/5 und der Beschwerdegegnerin, auf deren EinschÃ¤tzungsantrag Nr. 2 in der Beschwerdeantwort nicht eingetreten werden kann, zu 3/5 aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Steuerrekurskommis­sion zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Auf den Antrag Nr. 2 der Beschwerdegegnerin wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">3. Ãber die Rekurskosten hat die Steuerrekurskommission im Neuentscheid zu befinden.</p> <p class="Einzug2">4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 1'000.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.- Total der Kosten. </p> <p class="Einzug2">5. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer zu 2/5 und der Beschwerdegegnerin zu 3/5 auferlegt.</p> <p class="Einzug2">6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>7. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>