<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00453</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Inclusion</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Handicap</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, geschieden, Mutter zweier erwachsener Kinder, erlernte den Beruf der kaufmännischen Angestellten und war an ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen Stellen beschäftigt. Nach einer Zeit als Familienfrau arbeitete sie wieder an verschiedenen Stellen, zuletzt ab Juni 2006 zuerst aushilfsweise und ab November 2008 als Teilzeitangestellte in einem Pensum von 60 % als Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeptionistin beim Hotel Y.___, welche Stelle ihr wegen Restruktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierung per 31. Januar 2013 gekündigt wurde (Urk. 7/2, Urk. 7/8, Urk. 7/17/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Februar 2013 (Urk. 7/2) meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine Augenkrankheit mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visusminderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und berufliche Abklärungen und sprach ihr verschiedene Leistungen zu: mit Mitteilung vom 16. August 2013 (Urk. 7/21) ein sehbehindertentechnisches Assessment am 9. September 2012, mit Mitteilungen vom 13. Januar 2014 (Urk. 7/31) und 23. April 2014 (Urk. 7/51) eine sehbehindertentechnische Grundschulung vom 20. Januar bis 11. Juli 2014, mit Mitteilung vom 12. Mai 2014 (Urk. 7/55) eine Arbeitsbrille mit Spezialfilterclip, mit Mitteilung vom 23. Juli 2014 (Urk. 7/59) eine (weitere) Verlängerung der sehbehindertentechnischen Grundschulung vom 11. August bis 9. November 2014, mit Mitteilungen vom 20. August 2014 (Urk. 7/64) und 27. November 2014 (Urk. 7/75) verschiedene Hilfsmittel am Arbeitsplatz, mit Mitteilung vom 26. November 2014 (Urk. 7/72) ein Arbeitstraining vom 1. Dezember 2014 bis 31. Mai 2015. Letzteres wurde mit Mitteilung vom 30. April 2015 (Urk. 7/88) mit sofortiger Wirkung vorzeitig beendet, nachdem die Versicherte an einer Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulcerosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie einer Hepatitis C-Infektion er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankt war und die medikamentöse Therapie zu Beeinträchtigungen der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit geführt hatte (Urk. 7/85/8-9), weshalb die Ziele des Arbeitstrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nings als zur Zeit nicht erreichbar befunden worden waren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere medizinische und berufliche Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und stellte mit Vorbescheid vom 10. Juni 2015 (Urk. 7/96) die Abweisung des Leistungsbegehrens (Rente) in Aussicht. Hiergegen erhob die Versicherte am 2. Juli 2015 (Urk. 7/99) und 1. September 2015 (Urk. 7/105) Einwand. Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 7/108) samt Stellungnahme der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 7/111) verfügte die IV-Stelle am 3. März 2016 (Urk. 2) im angekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digten Sinne. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 19. April 2016 (Urk. 1) Beschwerde mit den Anträgen, die Verfügung vom 3. März 2016 sei aufzuheben und es sei eine po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lydisziplinäre (ophthalmologische, gastroenterologische und neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche/ neuropsychoklogische) Begutachtung anzuordnen und hernach erneut über ihren Rentenanspruch zu entscheiden. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (S. 2). Die IV-Stelle schloss am 18. Mai 2016 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde, was der Versicherten am 26. Mai 2016 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. Am 2. Juni 2016 (Urk. 12) reichte die Beschwerdeführerin einen weiteren Arztbericht (Urk. 13) ein, wozu sich die Beschwerdegegnerin nicht vernehmen liess (Urk. 15). Am 9. August 2017 (Urk. 19) legte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen (Urk. 20/1-5) auf. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer leistungsabweisenden Verfügung aus, während der Therapiephase der Hepatitis C könne es gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls zu Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit kommen, es sei allerdings nicht von einer dauerhaften Einschränkung durch diese Therapiemassnahme auszugehen; die Therapie sei unterdessen abgeschlossen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt dagegen, der Sachverhalt sei ungenügend abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt. Ihre Beeinträchtigungen seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulitmorbid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie leide nebst einer Sehbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderung und möglichen neurologischen Defiziten auch an einer Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulce</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hepatitis C mit einer Leberzirrhose, infolgedessen sie sich einer schweren medikamentösen Therapie zu unterziehen gehabt habe. Auch nach Besserung des Gesundheitszustandes attestiere die behandelnde Ärztin lediglich eine Belastbarkeit von fünf bis sechs Stunden pro Tag (Urk. 1 S. 4). Aus dem Abschlussbericht des Arbeitgebers, bei dem sie die berufliche Massnahme absol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert habe, gehe hervor, dass sie eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von 50 % bis 60 % gezeigt habe. Es könne die Erfahrungstatsache gelten, dass Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinderte ohne genügende Kenntnisse von sehbehindertentechnischen Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht arbeitsfähig seien. Zudem stelle sich die Frage, ob sie nicht auch in kognitiver Hinsicht beeinträchtigt sei (S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Augenarzt FMH, diagnostizierte am 11. April 2013 (Urk. 7/12/ 6-7) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best’sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitelliforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Makuladystrophie beidseits sowie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glaukoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronikum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">simplex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fernvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts von 0.1 und links von 0.5 sowie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nahvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts von 0.1 und links von 0.4. Er beschrieb einen stabilen Zustand bei möglicher künftiger Verschlechterung. Eine spätere Sehab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme erachte er nicht als ausgeschlossen und empfahl regelmässige ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mologische Kontrollen. Die Tätigkeit als Rezeptionistin erachtete er mit einem optimal korrigierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von rechts 0.2 und links 0.6 weiterhin als in Teilzeit möglich (z.B. 50 %), wobei jedoch PC-Arbeiten nur mit Schriftvergrösserung möglich seien. Weiter Hilfsarbeiten, die keine gute Sehschärfe erforderten (wie z.B. Service, Küche, Reinigungsarbeiten) seien vollzeitlich möglich.</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Oktober 2014 (Urk. 7/69) diagnostizierte PD Dr. med. Dr. phil. A.___, Oberarzt, Leiter Netzhautabteilung von der Augenklinik des Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spitals B.___ ein Endstadium einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best’schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitelliformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Makuladys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trophie. Er verwies auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subretinale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibrosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie ausgedehnte Pig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentepitheldefekte ohne Hinweis auf eine sekundäre CNV (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oidale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neovas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kularisation), lediglich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Narbenstaining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei in der Fluoreszenzangiographie nachzuweisen. In der aktuellen Situation würden klinische Verlaufskontrollen in grösseren Abständen empfohlen. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Leitende Ärztin Gastroenterologie und Hepatologie, Spital D.___, berichtete am 20. März 2015 (Urk. 7/90/5-6) zu Händen des Hausarztes betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Verlauf der Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulcerosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Besprechung des Resultates einer am 18. März 2015 im Unispital B.___ durchgeführten MRI-Untersuchung mit Frage nach Leberkarzinom (H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">epatozelluläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Karzinom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, HCC)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie führte aus, Letzteres habe sich erfreulicherweise nicht nachweisen lassen. In Bezug auf den Darm gehe es besser. Der Beschwerdeführerin sei die Wichtigkeit der Einnahme der (verweigerten) Medikamenteneinnahme erläutert worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Behandlung der neu diagnostizierten Hepatitis C-Infektion sei - angesichts der aktuell kompensierten Leberzirrhose - eine Therapie dringend erforderlich, um eine Progression der Zirrhose mit den bekannten Komplikationen zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindern. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie aktuell in einer Eingliederungsmassnahme der IV sei, 60 % arbeite und es schwierig sei, eine The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie durchzuführen. Sie merke insbesondere am Nachmittag, dass sie sich nicht gut konzentrieren könne. Es sei besprochen worden, zuerst den Genotyp des Virus zu bestimmen, um zu evaluieren, welche Therapie in Frage komme. Optimalerweise sei dies eine interferonfreie Therapie. Die Erfahrung habe gezeigt, dass während der Therapie viele Patienten hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Verlaufsbericht vom 18. Januar 2016 (Urk. 7/108/1-3) verwies Dr. C.___ auf die durchgeführte Therapie mit Erreichen einer SVR (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sustained</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">virologic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">response</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwölf Wochen nach Therapieende. Die chronische Hepatitis C habe geheilt werden können. Eine abschliessende Kontrolle der Viruslast sei für März 2016 geplant. Die Leberzirrhose besehe natürlich weiterhin, erscheine aktuell aber kompensiert. In diesem Rahmen sei allerdings eine gewisse Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit interpretierbar. Die Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulcerosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aktuell in Remission. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.___ aus, die Beschwerdeführerin könne Büroar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten mit Ruhepausen zwischendurch ausführen, wobei sie vor allem durch ihre Sehkraft eingeschränkt sei. Eine Verminderung der Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Rahmen der von ihr behandelten Erkrankungen bestehe maximal zu 20 % bis 30 %. Die Beschwerdeführerin sei etwa fünf bis sechs Stunden täglich belastbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend Augenerkrankung ergibt sich, dass einstweilen ein stabiler Zustand gegeben ist. Dr. Z.___ erwähnte im April 2013 einen stabilen Zustand (E. 3.1) und bestätigte dies im Januar 2014 (Urk. 7/70) bei gleich gebliebenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Oktober 2014 sprach dann PD Dr. A.___ vom Unispital B.___ von einem Endstadium einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best’schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitelliformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Makuladystrophie und erachtete Verlaufskontrol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len nur noch in grösseren Abständen als nötig (E. 3.2). Angesichts des massiv verminderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (optimal korrigiert: rechts 0.2 und links 0.6) ging der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnde Augenarzt von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit (50 %) im Bürobereich aus, Arbeiten ohne Erfordernis der Sehschärfe erachtete er als voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich zumutbar (E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sehbehindertenhilfe E.___ befand die Sehbehinderung der Beschwerdeführerin im Assessmentbericht vom 10. September 2013 (Urk. 7/26/1-4) als mittel. Der verantwortliche Ressortleiter berichtete, die Beschwerdeführerin habe zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt an der Rezeption eines Hotels mit verschiedenen Computerprogrammen gearbeitet und dort lediglich manchmal eine handelsübliche Lupe benützt. Nach einstündiger PC-Arbeit habe sie erste Ermüdungserscheinungen geschildert. Am Ende des Arbeitstages habe sie über Schwindel und Kopfschmerzen geklagt, was nachvollziehbar sei (S. 2). Im Rahmen des Assessments seien verschiedene Hilfsmittel vorgestellt worden (Bildschirmlesegerät, Vergrösserungssoftware, Programmbedienung mit Tastaturkombinationen statt Maus, Sprachausgabe). Bei einer probeweisen Einstellung habe die Beschwerdeführerin eine Vergrös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung von 1.5- bis 3-fach bei intensiver Darstellung (weiss auf schwarz) als angenehm empfunden (S. 2). Der Fachmann erachtete den Beruf der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin grundsätzlich als sehbehindertengerecht und empfahl den Einsatz verschiedener - näher bezeichneter - Hilfsmittel sowie eine sehbehindertentech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Grundschulung (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Abschlussbericht vom 4. Dezember 2014 (über die vom 20. Januar bis 7. November 2014 absolvierte sehbehindertentechnische Grundschulung) be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete die zuständige Fachperson der Sehbehindertenhilfe E.___, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin habe sich sehbehindertentechnische Basiskenntnisse erarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet, die beim Wiedereinstieg in den kaufmännischen Bereich von Nutzen sein würden. Sie sei mit ihrer Arbeitsweise von einer effizienten Nutzung der Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel allerdings noch weit entfernt. Erfahrungsgemäss bleibe trotz des Einsat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes von Hilfsmitteln und kompensatorischen Arbeitstechniken ein behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbedingter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mehraufwand bestehen. Sie empfahlen einen mehrmonatigen Arbeitsversuch und wiesen darauf hin, dass die Beschwerdeführerin oft einen umständlichen und unorganisierten Eindruck gemacht und viele bereits gelernte Lerninhalte vergessen habe. Der Ursprung dieser Defizite sei unklar, empfohlen werde eine neurologische Untersuchung (S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Abschlussbericht über das vom 1. Dezember 2014 bis 30. April 2015 (Urk. 7/91) dauernde Arbeitstraining führten die Eingliederungsfachleute aus, die Beschwerdeführerin sei in der Massnahme motiviert und interessiert gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, möglichst viel zu profitieren, um für eine Stelle auf dem ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt gerüstet zu sein. Bereits nach einem Monat sei sie in der Lage gewesen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen in der Abteilung Verkauf selbständig zu erstellen. Nach einer zweiwöchigen Abwesenheit infolge Krankheit im zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Monat habe sie mitgeteilt, dass sie aufgrund der vielen Medikamente oft an die Grenze gekommen sei (im Zusammenhang mit der Leberzirrhose und der Hepatitis C). Anfang April seien die Arbeitszeiten neu auf fünf bis sechs Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den festgelegt worden, was sie toleriert habe (S. 3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund der Sehproblematik ergibt sich, dass Dr. Z.___ im April 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % nannte, dabei aber Bezug auf das zuletzt ausgeübte Pensum (von 60 %) nahm, welches die Beschwerdeführerin tolerierte, und sich dabei nicht über die - noch nicht etablierten - Verbesserungsmöglichkeiten durch Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tel äusserte. Derweil gingen die Eingliederungsfachleute von einer mittelgradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Sehbehinderung aus und erachteten Bürotätigkeiten grundsätzlich als ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignet. Zuletzt arbeitete die Beschwerdeführerin denn auch fünf bis sechs Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, ohne dass die Leistung abgefallen wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den medizinischen Akten ergibt sich sodann, dass die Beschwerdeführerin an einer Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulcerosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer Leberzirrhose sowie einer Hepatitis C-Infektion leidet. In Bezug auf die Darmproblematik ging es der Beschwerdeführerin im März 2015 besser (E. 3.3.1). Im März 2017 zeigten sich wieder Oberbauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosiver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antrumgastritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, portalhypertensiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gastropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Venektasien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> distaler Ösophagus (Bericht von Dr. C.___ vom 7. März 2017, Urk. 20/4). Dass hieraus eine Arbeitsunfähigkeit folgt, welche sodann bereits im Zeitpunkt des Verfügungserlasses ein Jahr zuvor vorgelegen hatte, ist jedoch nicht dargetan. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht sodann, dass während der medikamentösen Behandlung eine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrte Müdigkeit feststellbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war. Die dauerhaften Folgen der Erkrankungen sind indes nicht eindrücklicher Art. Dr. C.___ beschrieb die Leberzirrhose als kompensiert und die Hepatitis C-Infektion als (erfolgreich) behandelt. Es ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt lediglich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewisse Müdigkeit im Rahmen der Leberzirrhose, welche zu einer Leistungsminderung von maximal 20 % bis 30 % führt. Die von Dr. C.___ genannte Belastbarkeit von fünf bis sechs Stunden täglich ist mit diesen Werten nicht gänzlich vereinbar, würde dies doch - ausgehend von der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit, Bundesamt für Statistik, Tabelle T.03.02.03.01.04.01) einer Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung von 28 % bis 40 % entsprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die geltend gemachten kognitiven Einschränkungen (Urk. 1 S. 6) ist festzuhalten, dass im Abschlussbericht der Sehbehindertenhilfe E.___ vom 4. Dezember 2014 (Urk. 7/78/3) ein freundlicher und angemessener Umgang der Beschwerdeführerin mit ihren Mitklienten und der Lehrpersonen beschrieben wurde. Sie habe in diversen Situationen oft auf eine kindliche Art und Weise reagiert, was sich in ihrem Sprachgebrauch wie in ihren Handlungen gezeigt habe. Dieses Verhalten habe regelmässig zu Irritationen in ihrem Umfeld ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt. Im Rahmen der Schulung sei sie auf eine enge Begleitung und klare An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisungen angewiesen gewesen. In Bezug auf die Schulung habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nur bedingt eine Eigenmotivation gezeigt, was den Lernprozess und die Zusammenarbeit erschwert habe. Unklar habe sich deshalb auch gezeigt, ob die Beschwerdeführerin Lerninhalten auf kognitiver Ebene nicht habe folgen können oder ob einfach ein fehlendes Interesse bestanden habe, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Im Rahmen der weiteren Abklärung sollte dies weiterhin beobachtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des nachfolgenden Arbeitstrainings konnten diese Defizite nicht mehr festgestellt werden. Im Abschlussbericht über das Arbeitstraining wurde im Gegenteil geschildert, die Beschwerdeführerin sei motiviert gewesen und habe bereits nach einem Monat selbständig Arbeiten erledigen können. Probleme tauchten erst im Zusammenhang mit der neu ausgebrochenen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf (Urk. 7/91). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdeführerin an einer kognitiven Störung leiden würde, welche sie in der Arbeitsfähigkeit einschränkt, ist nach dem Gesagten nicht erstellt und auch nicht naheliegend. Dass sie sich nicht immer passend ausdrückte und Lernschwierigkeiten hatte, wirkte sich in der praktischen Arbeit nicht mehr aus. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Ausgangslage erscheint der Sachverhalt als genügend abgeklärt. In medizinischer Hinsicht stehen die fachärztlich festgestellten und behandelten Erkrankungen fest und es finden sich verlässliche Angaben zur Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der verbleibenden Folgen der Leberzirrhose resultiert - bei vermehrter Müdigkeit - eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 % bis 30 %, die Colitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulcerosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war im Verfügungszeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Hepatitis C-In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektion ist geheilt. Dass im März 2016 noch eine neue Kontrolle der Viruslast geplant war (Urk. 1 S. 5 und Urk. 7/108/4) ändert nichts an der Verlässlichkeit der Einschätzung, handelte es sich dabei doch lediglich um eine Nachkontrolle, nachdem das Virus nicht mehr nachweisbar gewesen war. Dass diese neue Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände zu Tage gefördert hätte, machte die Beschwerdeführerin nicht geltend und legte auch keinen entsprechenden Bericht auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte für pathologische kognitive Einschränkungen, welche eine Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung rechtfertigen würden, finden sich nicht. Die zwischenzeitlich an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getönten Auffälligkeiten verschwanden bei der praktischen Arbeit wieder. Auch in Bezug auf die Sehschwäche der Beschwerdeführerin ergeben die Akten ein ausreichendes Bild von der Arbeitsfähigkeit. Hier besteht eine Einschränkung durch Ermüdung, welche eine (augenfordernde) Tätigkeit von fünf bis sechs Stunden pro Tag zulässt. Werden die Augen nicht gefordert, besteht gar eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit. Von weiteren Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf zu verzichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(antizipierte Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, wie sich die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in erwerblicher Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht auswirkt. Die Beschwerdegegnerin bemass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Fr. 65‘750.25 und stützte sich dabei - nachdem die Beschwerdeführerin die letzte Anstellung aus invaliditätsfremden Gründen verloren hatte - auf die vom Bundesamt für Statistik erhobenen durchschnittlichen Löhne für Bürokräfte mit Kundenkontakt ab (Lohnstrukturerhebung 2012, Tabelle 17, Ziff. 42). Dies wurde beschwerdeweise nicht bestritten und erweist sich als sachgerecht, zumal das derart errechnete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem zuletzt erzielten Einkommen (im Jahr 2012 von Fr. 38‘706.-- [Urk. 7/86/1] für ein 60 %-Pensum hochgerechnet auf ein 100 %-Pensum) praktisch entspricht und die Beschwerdeführerin bei intakter Gesundheit überwiegend wahrscheinlich mit einem solchen Lohn rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin kann ihre angestammte Tätigkeit im Büro weiterhin ausüben. Bei die Augen intensiv fordernder Tätigkeit ist dies fünf bis sechs Stunden möglich, ansonsten - von Seiten der Augen her - unbeschränkt. Bei durchschnittlicher wöchentlicher Arbeitszeit von 41.7 Stunden entspricht dies einem Pensum von gut 70 %. Damit reduziert sich das erzielbare Einkommen um 30 % auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">025.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gewährte einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 %, da die Beschwerdeführerin auch im reduzierten Pensum eingeschränkt ist. Dies wurde beschwerdeweise zu Recht nicht beanstandet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 65‘750.25 mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 41‘422.70 (90 % von Fr. 46‘025.20) ergibt eine Lohneinbusse von Fr. 24‘327.45 und damit einen Invaliditätsgrad von 37 %, was unter der anspruchsbegründenden Schwelle von 40 % liegt. Der Beschwerdeführerin steht demnach keine Rente der Invalidenversicherung zu, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen bleibt, dass bei diesem Ergebnis die Qualifikation respektive das mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massliche Arbeitspensum bei intakter Gesundheit nicht näher zu beleuchten ist. Aktenkundig ist indes, dass die Beschwerdeführerin nach der Zeit als Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lienfrau (1990 bis 1997, Urk. 7/17/1) bis zur Anmeldung bei der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und damit während über 15 Jahren nur ganz kurz einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachging (Juni 1998 bis Juli 2004 Rezeptionistin zu 80 % [Urk. 7/17/4], von 2004 bis 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitungsverträgerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> à 90 Minuten von Montag bis Samstag [Urk. 7/17/3], mithin von Januar bis Juli 2004 parallel zur Arbeit als Rezeptionistin, ab Juni 2006 wiederum Rezeptionistin als Aushilfe und ab Juni 2008 zu 60 % [Urk. 7/17/2]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Beschwerdeführerin bei dieser Ausgangslage überhaupt als vollzeitlich Erwerbstätige zu qualifizieren wäre, steht jedenfalls nicht ohne weiteres fest. Eine andere Qualifikation würde zu einer Verminderung des Invaliditätsgrades führen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antragsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, infolge bewilligter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 wird der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Prozessführung gewährt, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Inclusion</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Handicap unter Beilage je einer Kopie von Urk. 19 und 20/1-5</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Ko</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">pie von Urk. 19 und 20/1-5</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubSonderegger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>