<h2>SubmittedText<h2><p>Durch die Neukonzeption des Bundesamtes für Raumplanung und die Transferierung des Dossiers "Nachhaltige Entwicklung vom Buwal in das neue Bundesamt" ist eine grosse Unsicherheit über den zukünftigen Stellenwert der bundesrätlichen Strategie "Nachhaltige Entwicklung" ausgebrochen. Namentlich die überraschend vom Bundesrat am 17. Mai 2000 beschlossene Auflösung des von ihm selber als Vordenk- und Umsetzungsinstrument eingesetzten Rates für nachhaltige Entwicklung lässt nichts Gutes ahnen.</p><p>Welche Priorität haben in Zukunft die nachhaltige Entwicklung für den Bundesrat und damit die Umsetzung der Beschlüsse von Rio, wie sie in der Agenda 21 formuliert sind?</p><p>Wie soll der Rat für Raumordnung, der vorwiegend aus Fachleuten für Raumplanung besteht, die komplexe Aufgabe wahrnehmen, Soziales, Ökonomisches und Ökologisches zu verbinden und dabei die globale Dimension zu berücksichtigen?</p><p>Oder soll der Rat für Raumplanung durch entsprechende Fachpersonen aus dem aufgelösten Rat ergänzt werden?</p>