C-841/2017 Seite 1 B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-841/2017 U r t e i l v o m 1 5 . M ä r z 2 0 1 7 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. Parteien A._______, gesetzlich vertreten durch seine Eltern B._______ und C._______, diese vertreten durch PD Dr. iur. Silvia Bucher, Rechtsanwältin, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV, medizinische Massnahmen, Versicherteneigenschaft, Neuverlegung der Verfahrenskosten (Verfahren C-45/2014), Urteil des Bundesgerichts 9C_542/2016 vom 27. Januar 2017. C-841/2017 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -45/2014 mit Urteil vom 26. Juli 2016 die Beschwerde von A._______ (Beschwerdeführer) gut- hiess, die angefochtene Verfügung der IVSTA (Vorinstanz) vom 4. Dezem- ber 2013 aufhob, dem Beschwerdeführer medizinische Massnahmen der IV über den 30. Juni 2013 hinaus zusprach, keine Verfahrenskosten erhob, die Rückerstattung des vom Beschwerdeführer geleisteten Kosten vor- schusses von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils anordnete und dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 3‘750. - zu- lasten der Vorinstanz zusprach, dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_ 542/2016 vom 27. Januar 2017 in Gutheissung der Beschwerde der IVSTA das genannte Urteil des Bundes- verwaltungsgerichts vom 26. Juli 2016 aufhob und die angefochtenen Ver- fügung der IVSTA vom 4. Dezember 2013 bestätigte, dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-45/2014 neu zu befinden ist, dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV -Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG [SR 831.20]) und die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel der unterlie- genden Partei aufzuerlegen sind, dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils vom 27. Januar 2017 der Beschwerdeführer im Verfahren C-45/2014 als unterliegende Partei zu gel- ten hat, weshalb ihm die Verfahrenskosten von Fr. 400.- aufzuerlegen sind, welche dem in gleicher Höhe geleisteten Ko stenvorschuss zu entnehmen sind, dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Feb- ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und dem unterliegenden Beschwer- deführer entsprechend dem Verfahrensausgang ebenfalls keine Parteient- schädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-841/2017 Seite 3 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Kosten für das Verfahren C -45/2014 von Fr. 400. - werden dem Be- schwerdeführer auferlegt. Sie werden dem in gleicher Höhe geleistete n Kostenvorschuss entnommen. 2. Für das Verfahren C-45/2014 werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Patrizia Levante Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt werden ( Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter- schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: