<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>MV.2014.00003</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p><span id="_GoBack"></span>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Fischer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva, Abteilung Militärversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Laupenstrasse 11, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ absolvierte vom 5. Februar bis 2. Juni 1979 die Offiziersschule der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen. Am 1. Mai 1979 zog er sich bei einem Sturz eine rechtsseitige Kniedistorsion zu. Nachdem er die Offiziersschule – mit Dispens – abgeschlossen hatte, nahm er seine angestammte Tätigkeit als Flugzeugmechaniker beim Bundesamt für Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litärflugplätze (vgl. Urk. 8/84) wieder auf. Nach weiteren Militärdiensteinsätzen und –mannschaftswettkämpfen begab er sich Anfang September 1980 wegen zunehmender Kniebeschwerden rechts in ärztliche Behandlung, wobei radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch eine Meniskusschädigung rechts medial festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/14 S. 1 ff.). Nach einem diesbezüglichen operativen Eingriff am 14. Oktober 1980 (Urk. 8/23) ankerkannte die Militärversicherung am 27. November 1980 ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflicht für die Folgen des fraglichen Unfalls mit Knieverletzung (Urk. 8/25 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge klagte der Versicherte weiterhin über rechtsseitige Kniebeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, welche von den Ärzten im Rahmen einer Chondropathia patellae interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert wurden (Urk. 8/30) und deretwegen ihm ab dem 1. März 1982 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde (Urk. 8/32, Urk. 8/38). Nach ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopischen Untersuchung am 8. April 1982 (Urk. 8/31) erfolgte am 11. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1982 eine Operation nach Y.___ (Urk. 8/35); ab dem 9. August 1982 wurde ihm daraufhin wieder eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert (Urk. 8/40). Nachdem am 17. Februar 1983 die Entfernung des Osteosyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">these</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">materials erfolgt war, wurde die Behandlung am 14. März 1983 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 8/44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 1983 teilte der Versicherte der Militärversicherung mit, dass er am 8. Juni 1983, als er (ausserdienstlich) während eines Kurses für Betriebsfeuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wehrleute auf einer Leiter gestanden habe, zwei starke Stiche im rechten Knie verspürt habe und mit diesem eingeknickt sei (Urk. 8/51; vgl. auch Urk. 8/68 S. 2). Die nach dem fraglichen Ereignis umgehend konsultierten Ärzte diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierten ein Kniedrehtrauma rechts bei Chondropathia patellae rechts und at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testierten dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/45 ff.). Mit Schreiben vom 13. Juli 1983 (Urk. 8/52) anerkannte die Militärversicherung ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit der ab 8. Juni 1983 behandelten Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik. Ab dem 2. August 1983 wurde dem Versicherten wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt (Urk. 8/60). Wegen anhaltender Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden wurden am 7. Dezember 1983 eine Meniskektomie rechts lateral so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie eine Beck‘sche Bohrung im Bereich des lateralen Femurkondylus durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt (vgl. Operationsbericht, Urk. 8/66), und am 7. Juni 1984 wurde – bei weiterhin persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stierender Symptomatik – eine arthroskopische Untersuchung durchgeführt, die eine relative, muskulär bedingte laterale Bandinstabilität, eine ausgeprägte chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Reizsynovitis mit Reizerguss sowie eine eindrückliche Chondro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lazie mit flachem Ulkus am Femurkondyl lateral ergab (Urk. 8/81). Auf ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechendes Ersuchen des Arbeitgebers des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/84)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der seiner Arbeit als Flugzeugmechaniker-Meister ab dem 6. Dezember 1983 – ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem rund zweiwöchigen Einsatz – wegen der Kniebeschwerden nicht mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachging (Urk. 8/88b), klärte die Militärversicherung ab, ob aus ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gründen eine vorübergehende Beschäftigung im Ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst des bisherigen Arbeitgebers, mithin in einer Bürotätigkeit ohne Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung, mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sei (vgl. Urk. 8/89, Urk. 8/98). Dies lehnte der Versicherte – unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis darauf, dass er seit Ende September 1984 (bei ärztlich attestierter 50%iger Arbeitsfähigkeit) wieder ganztags als stellvertretender Chef der Flug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halle 7 tätig sei (vgl. hiezu auch Urk. 8/112 S. 1) und auf weitere Therapien ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichte – am 24. Oktober 1984 ab (Urk. 8/97). Ab 8. November 1984 wurde die Behandlung – bei seit 1. November 1994 bestehender voller Arbeitsfähigkeit – abgeschlossen (Urk. 8/101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Dezember 1984 erlitt der Versicherte eine weitere rechtsseitige Kniedis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torsion, weshalb er sich wegen erneuter massiver Schmerzen abermals in (auch stationäre) ärztliche Behandlung begab und ihm erneut eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit attestiert wurde (Urk. 8/104, Urk. 8/107a ff.). Nachdem die Ärzte den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf eine Sudeck’sche Dystrophie des rechten Knies geäussert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/109), ersuchte er die Militärversicherung am 22. März 1985 um eine Umschulung (Urk. 8/110). Diese traf daraufhin einschlägige Abklärungen (Urk. 8/111 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.) und beschied ihm am 23. April 1985, dass die Voraussetzungen für Umschulungsleistungen nicht erfüllt seien, solange aufgrund des noch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stabilen Gesundheitszustands nicht feststehe, ob eine Rückkehr in die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit möglich sei. Sie erklärte sich indes bereit, während der Dauer der bewilligten Arbeitsaussetzungen, längstens vorläufig für die Dauer eines Jahres, Krankengeld- beziehungsweise Nachfürsorgeleistungen nach Art. 39 des Militärversicherungsgesetzes (MVG) zu erbringen (Urk. 8/116). In der Folge be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gann der Versicherte dennoch eine Handelsdiplomausbildung (Urk. 8/117.1 f.), die er indes nach einem Quartal wieder abbrach (vgl. Urk. 8/170 S. 2). Am 17. Juni 1985 teilte das Bundesamt für Militärflugplätze der Militärversicherung mit, dass eine – für den Versicherten sehr geeignete – Stelle im Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich in der Sektion Flugbetrieb der Zentralverwaltung mit Entwicklungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten frei werde (Urk. 8/125). Dr. med. Z.___, Kreisarzt der Militärversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, befand daraufhin am 20. Juni 1985, dass der Versicherte für eine sit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zende Tätigkeit ohne körperliche Belastungen – sofern ihm die notwendige Zeit für die Physiotherapie eingeräumt werde – durchaus arbeitsfähig sei (Urk. 8/126). Nach einer – vom Versicherten vorzeitig abgebrochenen – statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären Behandlung in der Rehaklinik Z.___ vom 9. bis 26. Juli 1985 hielten die Ärzte in ihrem Bericht vom 1. August 1985 fest, der Versicherte leide an einem therapieresistenten Morbus Sudeck der Patella rechts bei Status nach verschiedenen Knieoperationen (Urk. 8/133 S. 1). In einer reinen Bürotätigkeit bestehe (entgegen der Ansicht des Versicherten) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, die nach einer etwa vierzehntägigen Versuchsperiode neu zu beurteilen sei (Urk. 8/133 S. 2 f.). In der Folge war der Versicherte ab 14. August 1985 im Pensum von 50 % an der ihm von seinem Arbeitgeber angebotenen leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Stelle tätig (vgl. Urk. 8/134). Am 11. September 1985 bescheinigte auch die behandelnde Rheumatologin dem Versicherten für eine reine Bürotä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit ab 9. August 1985 eine 50%ige, prognostisch steigerbare Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/138); daraufhin attestierte sie ihm allerdings ab 17. September 1985 wieder eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/141, Urk. 8/149, Urk. 8/152). Diese wurde – gestützt auf die Ergebnisse der am 18. November 1985 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Untersuchung – am 19. November 1985 vom Kreisarzt Dr. Z.___ bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt (Urk. 8/151 S. 4). Am 4. Dezember 1985 gab die behandelnde Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">login an, der Versicherte sei in der angestammten Tätigkeit als stellvertretender Flughallenchef angesichts der damit verbundenen körperlichen Belastungen nicht mehr arbeitsfähig (Urk. 8/153).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. Januar 1986 ersuchte der Versicherte die Militärversicherung um Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten (Urk. 8/154). Gegenüber dem zuständigen Aussendienstmitarbeiter der Militärversicherung brachte er darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin am 6. März 1986 zum Ausdruck, dass ihm eine Tätigkeit im Antiquitäten- und Briefmarkenhandel am meisten entspräche (Urk. 8/157 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 1. März 1986 attestierte die behandelnde Rheumatologin für eine sitzende Tätigkeit wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/162; vgl. auch Urk. 8/164 und Urk. 8/166). Der Beschwerdeführer, der diese Leistungsfähigkeit in Abrede stellte (Urk. 8/163 S. 1, Urk. 8/164), teilte dem zuständigen Mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter der Militärversicherung am 27. März 1986 mit, nicht an einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber interessiert zu sein. Ziel sei vielmehr, die angestammte Tätigkeit wieder auszuüben oder aber eine selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Tätigkeit als Antiquitäten- beziehungsweise Briefmarkenhändler aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 8/163 S. 1 f.). Am 4. Juni 1986 ersuchte die Eidgenössische Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IV), Regionalstelle für berufliche Eingliederung, bei der sich der Versicherte zwischenzeitlich zum Leistungsbezug angemeldet hatte (Urk. 8/168), unter Hinweis auf die Ergebnisse ihrer einschlägigen Abklärungen um Übernahme der Kosten einer 18-monatigen Handelsschulausbildung mit anschliessendem Praktikumsjahr (Urk. 8/170 S. 2). Am 15. September 1986 erteilte die Militärversicherung entsprechende Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprache für die Dauer vom 21. Oktober 1986 bis Anfang April 1988 und sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar 1986 bis 31. März 1986 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beruhende Zeitrente zu; bis Ende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar richtete sie weiterhin Krankengeldzahlungen aus (Urk. 8/182 f., Urk. 8/190</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urk. 8/202). Nachdem der Versicherte die fragliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung am 15. Oktober 1986 angetreten hatte (vgl. Urk. 8/194 f.), berichtete die behandelnde Rheumatologin am 4. Mai 1987 über einen erfreulichen Verlauf in den letzten Monaten mit Beschwerderemission und Rehabilitation nach einem sehr therapieresistenten und langwierigen Morbus Sudeck der Patella rechts nach diversen Knieoperationen im Anschluss an eine rechtsseitige Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsion. Die Aufnahme der angestammten Tätigkeit sei dem Versicherten in abseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Zeit nicht möglich (Urk. 8/201).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Oktober 1987 sprach die Invalidenversicherungs-Kommission für das Bundespersonal dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 1986 eine auf einem Invaliditätsgrad von 70 % basierende Rente zu (Urk. 8/204; vgl. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 1. Januar 1988 [Urk. 8/210]). Unter Hinweis auf eine dadurch resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Überentschädigung kürzte die Militärversicherung am 10. Dezember 1987 ihre Krankengeld- beziehungsweise Rentenleistungen rückwirkend ab Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 1986 (Urk. 8/207).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. November 1987 bezeichnete die behandelnde Rheumatologin den Morbus Sudeck als praktisch abgeheilt. Das rechte Knie sei wieder voll beweglich und fast wieder voll belastbar; lediglich Knien und Rennen sei dem Versicherten noch nicht möglich. Für die angestammte Tätigkeit bestehe eine bleibende Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit; die Umschulung sei im Gang (Urk. 8/208).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Versicherte in der Handelsschule jeweils überdurchschnittliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Noten erzielt hatte (Urk. 8/194.1, Urk. 8/199.1, Urk. 8/203.1, Urk. 8/205.1, Urk. 8/209.1; vgl. auch Urk. 8/194, Urk. 8/199, Urk. 8/203, Urk. 8/205, Urk. 8/209</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), teilte er der Militärversicherung Anfang März 1988 mit, dass er das vorgesehene einjährige Praktikum nicht absolvieren, sondern sich vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich der – bereits während der Umschulung (mit einem Wochenpensum von 20 bis 25 Stunden) aufgenommenen – selbständigen Tätigkeit als Briefmarken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">händler in den in einem Anbau an seine eigene Liegenschaft hiezu erstellten Büroräumlichkeiten widmen und damit innert angemessener Zeit ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessendes Einkommen erzielen wolle (Urk. 8/213). Die Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung beschied ihm daraufhin am 13. Mai 1988, dass sie die Umschulung als be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endet und ihn als rentenausschliessend eingegliedert betrachte, und sprach ihm mit Wirkung ab 1. April 1988 – längstens bis 31. März 1989 – eine einer 50%igen Invalidenrente entsprechende Nachfürsorgeleistung zu (Urk. 8/217; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag für eine Invalidenrente“ vom 10. Juni 1988 [Urk. 8/222]). Am 10. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1988 kürzte die Militärversicherung die Rente wegen Überentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 8/223</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Juni 1988 liess die Militärversicherung den Versicherten, der sich am 20. Mai 1988 mit der Nachfürsorgeleistungen für einverstanden erklärt, indes zusätzlich um Zusprache einer Integritätsentschädigung beziehungsweise Genugtuung ersucht hatte (Urk. 8/219), erneut von ihrem Kreisarzt Dr. Z.___ untersuchen. Dieser gelangte in seinem Bericht vom 23. Juni 1988 zum Schluss, dass der durch die Operationsfolgen bedingte Zustand des rechten Knies einen Integritätsschaden darstelle (Urk. 8/225 S. 5). Gestützt auf diese Beurteilung und diejenige des Chefarztes des Bundesamts für Militärversicherung vom 27. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1988 (Urk. 8/226) sprach die Militärversicherung dem Versicherten am 16. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 1988 mit Wirkung ab 1. April 1988 eine Integritätsschadenrente von 5 % zu, welche sie auskaufte (Urk. 8/230). Am 28. November 1988 bezeichnete die Rheumatologin die Behandlung als abgeschlossen (Urk. 8/236).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des Gesprächs mit dem Aussendienstmitarbeiter der Militärver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung vom 14. März 1989 gab der Versicherte an, dass er für die Zeit vom 1. April 1989 bis 31. März 1990 (Zeitpunkt, in dem er die Umschulung [mit Praktikum] hypothetisch abgeschlossen hätte) noch auf eine 20%ige Unterstüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung durch die Militärversicherung (Nachfürsorgeleistung) angewiesen sei. Eine allfällig über diesen Zeitpunkt hinaus noch vorhandene Erwerbseinbusse aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte er als „selbstgewählt“ (Urk. 8/140 S. 1). In der Folge gewährte die Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärversicherung ihm auch für die Zeit vom 1. April 1989 bis 31. März 1990 noch eine – aufgrund einer Überentschädigung bei gleichzeitigem Bezug (nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr) einer Viertelsrente der IV (Urk. 8/148) gekürzte – einem Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 20 % entsprechende Rente als Nachfürsorgeleistung (Urk. 8/246 f., Urk. 8/249</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.). Auf entsprechenden Antrag des Versicherten, der sich selbst in der aktuellen Tätigkeit als voll arbeitsfähig bezeichnete, den Zielumsatz aber (nach eigenen Angaben) aus brachenbezogenen und konjunkturellen Gründen noch nicht hatte erreichen können (Urk. 8/254), sprach sie ihm in der Folge auch noch für die Dauer vom 1. April bis 30. September 1990 eine – auf einem Invaliditätsgrad von 10 % beruhende und in Form einer Einmalzahlung geleistet – Rente zu (Urk. 8/256-260). Die IV-Kommission verfügte am 26. Mai 1992 die Aufhebung der von ihr ausgerichteten Rente, da die noch bestehende Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse nicht mehr invaliditätsbedingt sei (Urk. 8/268).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Juni 1992 diagnostizierte die behandelnde Rheumatologin eine leichte Periarthropathia genu mit retropatellärer Schmerzsymptomatik und Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Kettentendinosen am Oberschenkel rechts bei Status nach mehreren Kniegelenksoperationen bis 1984 und postoperativem Morbus Sudeck. Dem – für administrative Tätigkeiten weiterhin voll arbeitsfähigen – Versicherten sei wegen bei stärkerer Belastung wieder auftretender Schmerzen erneut Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie verordnet worden (Urk. 8/269, Urk. 8/270.1). Die ärztliche Behandlung war damit wieder abgeschlossen (Urk. 8/271).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. September 1995 meldet der Versicherte der Militärversicherung einen Rückfall in Form einerseits zunehmender starker Schmerzen und andererseits von Gehproblemen (Urk. 8/275 S. 1). Die behandelnde Rheumatologin diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte eine Reizsymptomatik des rechten Kniegelenks und attestierte ihm ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Juli 1995 wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/275 S. 2, Urk. 8/282</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Militärversicherung richtete daraufhin wieder Leistungen (Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder, Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungsleistungen) aus (Urk. 8/278). Ab 1. Januar 1996 wurde dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten – wegen des weiten Wegs in die Physiotherapie und des Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands, dass es ihm noch nicht möglich sei, grössere Lasten zu heben – noch eine 25%ige (Urk. 8/291) und nach einer Mitte Januar 1996 eingetreten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt (Urk. 8/302, Urk. 8/306</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 8/319). Nach einem – wegen konstanter Belastungsschmerzen im rechten Knie bei Femoropatellararthrose durchgeführten (Urk. 8/326) – arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopischen Eingriff am 28. November 1996 (Urk. 8/329), bei dem eine Zyste entfernt wurde, richtete die Militärversicherung dem Versicherten wieder auf einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % basierende Taggelder aus (Urk. 8/331 f., Urk. 8/336 ff.). Dieser beantragte, obwohl er seit 1991 Angestellter der (von ihm, seiner nicht im Betrieb mitarbeitenden Ehefrau und einer seit 1993 nicht mehr an der Gesellschaft beteiligten Drittperson [vgl. Eintrag im Handelsregister des Kantons Zürich]) gegründeten A.___ AG war, zudem die Ausrichtung einer Entschädigung für Selbständigerwerbende nach Art. 32 MVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Fixkosten (Urk. 8/340 ff.). Nach komplikationslosem postoperativem Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf wurde die Behandlung am 27. August 1997 abgeschlossen und dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ab 1. September 1997 wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert (Urk. 8/366; vgl. auch Urk. 8/375.2). Die Militärversicherung gelangte da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raufhin am 11. Dezember 1997 zum Schluss, dass angesichts der Tatsache, dass sich der Gesundheitszustand seit August 1988 verbessert habe, kein Grund für eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Integritätsschadenrente bestehe (Urk. 8/368).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 1998 zog sich der Versicherte, als er auf schneebedecktem Boden ausglitt und stürzte (Urk. 8/368, Urk. 8/375.2), eine laterale Femurkondylen-Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressionsfraktur am rechten Knie zu, deretwegen am 6. Januar 1998 abermals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arthroskopie (Aufrichten der Impression, Unterfütterung mit Spongiosa vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Beckenkamm, Fixation mit zwei 2,7 mm Kleinfragmentzugschrauben, Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der lateralen Kondylenbegrenzung mit einer 6,5 mm Spongiosasch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raube mit Unterlagsscheibe) durchgeführt wurde (Urk. 8/372). Gestützt auf die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme ihres zuständigen Arztes vom 5. März 1998 (Urk. 8/376 S. 2 f.) lehnte die Militärversicherung ihre Haftung für die – als unfalltraumatische Verletzung des rechten Kniegelenks zu qualifizierende – Läsion mangels eines natürlichen Kausalzusammenhangs zur militärversicherten Gesundheitsschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung mit Schreiben vom 6. März 1998 (Urk. 8/377) ab. Nachdem der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 9. März 1998 hiegegen opponiert hatte (Urk. 8/378), stellte die Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ihm am 10. März 1998 in Aussicht, weitere einschlägige Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen zu treffen und ihm vorläufig Heilbehandlungs- und Taggeldleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auszurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 8/379) sowie bis zur definitiven Haftungsprüfung ab 1. Januar 1998 eine Fixkostenentschädigung nach Art. 32 MVG zu vergüten. Nachdem am 9. April 1998 die Schraube am rechten Knie entfernt worden war (vgl. Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsbericht, Urk. 8/392), wurde dem Beschwerdeführer ab 4. Mai 1998 noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/396). Nach Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines Berichts der behandelnden Orthopäden (Urk. 8/398) hielt der zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Arzt der Militärversicherung am 22. Mai 1998 an seiner Beurteilung vom 5. März 1998 (Urk. 8/376 S. 2 f.), gemäss der die am 1. Januar 1998 erlittene Kniever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung weder als Rückfall zum noch als Spätfolge der dienstlichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschädigung zu qualifizieren sei, fest (Urk. 8/401).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Tatsache, dass die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten mit Verfügungen vom 23. Juli 1998 (Urk. 8/412 f., Urk. 8/387) für die Zeit vom 1. Juni bis 31. August 1995 eine auf einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 40 % und vom 1. September 1995 bis 31. August 1997 eine auf einem Invaliditätsgrad von 50 % beruhende Rente zugesprochen hatte, kürzte die Militärversicherung am 8. Juli 1998 ihre im entsprechenden Zeitraum aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichteten Taggelder wegen Überentschädigung (Urk. 8/406). Hiergegen oppo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte der Versicherte in der Folge wiederholt, weil auf ein zu niedriges Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherter Verdienst von Fr. 48‘420.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abgestellt worden sei (Urk. 8/408, Urk. 8/411, Urk. 8/419, Urk. 8/420.1 S. 5 und S. 7, Urk. 8/423). Nachdem der zuständige Arzt der Militärversicherung am 23. September 1998 zum Schluss gelangt war, dass die fortgeschrittene Femoropatellararthrose Spät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge der dienstlichen Gesundheitsschädigung (Chondromalazie) und die aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Arbeitsunfähigkeit dadurch bedingt sei (Urk. 8/422 S. 6), teilte die Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung dem Versicherten am 12. Oktober 1998 mit, dass er Anspruch auf entsprechende Taggelder habe (Urk. 8/425). Ab Januar 1999 wurde dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/452).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 3. Februar 1999 (Urk. 8/455) teilte die Militärversicherung dem Versicherten mit, dass sie für die fortgeschrittene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patellararthrose voll hafte und er für die Zeit vom 1. Mai 1998 bis vorläufig 30. April 1999 – ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 70‘000.-- (betreffend dessen Ermittlung vgl. Urk. 8/427, Urk. 8/431-434, Urk. 8/437) – Anspruch auf eine auf einem Invaliditätsgrad von 30 % beruhende Rente habe (vgl. auch Urk. 8/454). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen opponierte der Versicherte (betreffend Valideneinkommen, das rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise mit Fr. 80‘000.-- zu beziffern sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Rentenbeginn, der schon auf den 1. Januar 1991 festzulegen sei) am 10. Februar 1999 (Urk. 8/460). Am 17. Februar 1999 erhöhte die Militärversicherung den Fixkostenersatz rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend per 1. Juli 1995 (Urk. 8/461). Nach weiteren Abklärungen in Bezug auf das Valideneinkommen (Urk. 8/463) verfügte sie am 3. März 1999 – ausgehend von einem Valideneinkommen (als selbständiger Briefmarkenhändler) von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 66‘429.-- ab 1. Juli 1995 und von Fr. 70‘000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. Mai 1998 – für die Periode vom 1. Juli 1995 bis 30. April 1998 eine auf einem Invaliditätsgrad von 27 % und für die Zeit vom 1. Mai 1998 bis vorläufig 30. April 1999 eine auf einem Invaliditätsgrad von 30 % basierende Rente (Urk. 8/467). Nach Einholung der versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 12. März 1999 (Urk. 8/472) sprach die Militärversicherung dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Mai 1999 (Urk. 8/487) auch für die Zeit vom 1. Mai 1999 bis 30. April 2000 eine auf einem Invaliditätsgrad von 30 % beruhende Rente zu. Für die aktuell attestierte Arbeitsunfähigkeit erbrachte sie zusätzlich – auf einem versicherten Verdienst von Fr. 48‘420.-- basierende – Taggelder (vgl. etwa Urk. 8/492 und Urk. 8/497 sowie Vorbescheid vom 21. April 1999 [Urk. 8/479]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. Juni 1999 erfolgte – wegen Schmerzen und eingeschränkter Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit – ein weiterer operativer Eingriff am rechten Knie (Revision des Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks; ausgedehnte Synovektomie und Arthrolyse sowie Schraubenentfernung [Urk. 8/500]), wofür die die Militärversicherung ihre Leistungspflicht anerkannte (vgl. Urk. 8/503).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 16. August 1999 (Urk. 8/511) teilte der Unfallversicherer des Versicherten der Militärversicherung mit, dass er seine Leistungspflicht für das Ereignis vom 1. Januar 1998 anerkenne und ihr die von ihr hierfür erbrachten Heilbehandlungsleistungen zurückerstatten werde. An den ausgerichteten Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldern könne er sich – angesichts der bei ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherten Lohnsumme von Fr. 40‘000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – lediglich beteiligen (Urk. 8/511). Die Militärversicherung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtete in der Folge darauf, die Differenz zwischen den von ihr vom 1. Januar bis 30. Juni 1998 ausgerichteten und den ihr vom Unfallversicherer zurücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statteten Taggeldern beim Versicherten zurückzufordern (vgl. Urk. 8/512). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Tatsache, dass die IV-Stelle dem Versicherten rückwirkend per 1. Januar 1998 wieder eine Rente zusprach (Urk. 8/532, Urk. 8/546 S. 3; Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 16. März 2000 [Urk. 8/551]), nahm die Militärversicherung im März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2000 erneut eine Überentschädigungsberechnung vor und kürzte ihre Geldleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen rückwirkend ab 1. Januar 1998 entsprechend (Urk. 8/545, Urk. 8/549; vgl. auch Urk. 8/561).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf dessen entsprechenden Antrag (Urk. 8/555.2 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte die Militär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung dem Versicherten am 17. April 2000 mit, dass sie für die Zeit vom 4. Januar bis 30. Juni 1998, für die ihm der Unfallversicherer Taggelder bezahlt habe, keine Fixkostenentschädigung ausrichten könne, da diese akzessorisch zu (Militärversicherungs-)Taggeldern sei (Urk. 8/557). Am 6. Juni 2000 stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Militärversicherung eine korrigierte Überentschädigungsberechnung zu und teilte ihm ihren Verzicht auf eine Rückforderung des zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viel bezahlten Betrags mit (Urk. 8/565). Am 21. Juni 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 sprach sie ihm die bisherige Rente auch für die Dauer vom 1. Mai 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis vorläufig 30. April 2001 zu (Urk. 8/568); dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben richtete sie ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die ihm bescheinigte Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder aus (vgl. Urk. 8/570).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 11. Mai 2001 (Urk. 8/620) sprach die Militärversicherung dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 2001 bis vorläufig 2003 eine auf einem Invaliditätsgrad von 50 % beruhende (und wegen Überentschädigung betraglich gekürzte [Urk. 8/619, Urk. 8/623]) Rente zu; die Taggeldleistungen und Fixkostenentschädigungen, die sie an sich per 30. April 2001 eingestellt hatte, richtetet sie, nachdem der Versicherte im Juli 2001 wieder eine gesundheitliche Verschlechterung mitgeteilt hatte (Urk. 8/626), in der Folge – ausgehend von einer 60%igen Arbeitsunfähigkeit – zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin (noch bis Ende September 2002 [Urk. 8/681]) aus (Urk. 8/631, Urk. 8/634</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. März 2003 gab der Versicherte an, sich keiner ärztlichen Behandlung mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu unterziehen, effektiv 40 bis 50 Stunden pro Woche zu arbeiten und weiterhin zu 50 % in seinem Leistungsvermögen eingeschränkt zu sein (Urk. 8/683.2 S. 4). Anlässlich eines weiteren Gesprächs mit dem Aussendienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiter der Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärversicherung bezifferte er seine Arbeitsfähigkeit am 20. Januar 2004 erneut mit 50 % (Urk. 8/695.3). Gestützt auf ihre entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Abklärungen (vgl. insbesondere Urk. 8/701.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte die Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung am 28. April 2004 mit Wirkung ab 1. Mai 2003 (nun auf unbestimmte Zeit) eine auf einem Invaliditätsgrad von 50 % beruhende Rente (Urk. 8/708), wobei sie diese – aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend von einem versicherten Verdienst von Fr. 72‘100.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung betraglich kürzte (Urk. 8/706).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wegen Wegfalls der Kinderrente der IV für den jüngeren Sohn und damit verbundener Reduktion der Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung erhöhte sie den Rentenbetrag am 27. Oktober 2006 per 1. August 2006 in entsprechendem Umfang (Urk. 8/713).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Frühjahr 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens bezeichnete der Versicherte den Zustand des rechten Knies am 20. März 2007 als zufriedenstellend (Urk. 8/715.1 S. 1); die Arbeitsunfähigkeit betrage nach seiner Einschätzung noch 40 bis 50 % (Urk. 8/715.1 S. 4). Im Durchschnitt arbeite er 50 bis 60 Stunden pro Woche (Urk. 8/715.1 S. 2) als selbständiger Briefmarkenhändler und in seiner Nebenerwerbstätigkeit als Kommissionär an Kunst- und an Philatelieauktionen (Urk. 8/715.1 S. 3). In der Folge bestätigte die Militärversicherung mit Schreiben vom 26. April 2007 (Urk. 8/716) die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige 50%-Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. November 2008 meldete der Versicherte der Militärversicherung bei einer ruckartigen Aussenrotationsbewegung der linken Hüfte aufgetretene linksseitige Hüftbeschwerden (vgl. Urk. 8/721 und Urk. 8/723 f.) als Rückfall zur bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise Spätfolgen der dienstlichen Gesundheitsschädigung (Urk. 8/727). Gestützt auf die Stellungnahme ihres Kreisarztes Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Chirurgie, speziell Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie, vom 19. November 2008 (Urk. 8/728.1) verneinte die Militärversicherung ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflicht hiefür mit Verfügung vom 6. Januar 2009 (Urk. 8/731).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. September 2009 meldete der Versicherte der Militärversicherung seit Juni 2009 zunehmende starke Knieschmerzen rechts. Das Treppensteigen sei ihm mittlerweile nur noch mit Abstützen möglich (Urk. 8/737). Die behandelnden Ärzte diagnostizierten im Wesentlichen eine posttraumatische trikompartimen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telle Gonarthrose rechts bei klinisch im Vordergrund stehender Femoropatellar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose rechts (Urk. 8/747 S. 1). Die Militärversicherung anerkannte – unter Hinweis auf die Stellungnahme ihres Kreisarztes Dr. C.___ vom 30. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 (Urk. 8/749) – mit Schreiben vom 1. Oktober 2009 (Urk. 8/750) ihre Leistungspflicht für diese Beschwerden und richtete dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten in der Folge ab 17. August 2009 (zusätzlich zur Rente) Taggelder für eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. Urk. 8/775, Urk. 8/788). Am 23. Februar 2010 teilte dieser mit, dass er sich aufgrund des schlechten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs der Knie- und Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden gezwungen gesehen habe, die Tätigkeit als Kommissionär wieder aufzugeben (Urk. 8/782). Die von der Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in der Folge veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ergab infolge erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konsistenz nur teilweise verwertbare Resultate der ergonomischen Tests; die zuständigen Fachpersonen sahen sich daher ausserstande, die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit zu beurteilen (Urk. 8/799 S. 6). Nachdem dem Versicherten ab 20. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war (Urk. 8/806, Urk. 8/810 S. 2 f., Urk. 8/812.1 S. 2) und er (neu an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltlich vertreten) am 5. August 2010 angegeben hatte, die Nebenerwerbstätigkeit als Kommissionär Ende 2009 aufgegeben zu haben und als Briefmarkenhändler seit 20. April 2010 kein relevantes Einkommen mehr zu erzielen (Urk. 8/815), er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte sich die Militärversicherung am 18. August 2010 bereit, das Taggeld – bis zum Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen eines Nachweises für das Fehlen von Erwerbseinkünften im Sinne eines Vorschusses – ab 20. April 2010 auf 100 % zu erhöhen (Urk. 8/819). Anlässlich des Gesprächs vom 2. September 2010 mit einem Schadenspezialisten der Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärversicherung ersuchte der Versicherte diese um Entschädigung für seinen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebenen) Nebenerwerb als Kommissionär im Betrag von zirka Fr. 12‘000.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Jahr; zudem beantragte er die Ausrichtung einer Fixkosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (Urk. 8/824; vgl. auch Schreiben vom 11. November 2010 [Urk. 8/835]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle, die der Versicherte am 5. August 2010 um Erhöhung der halben auf eine Dreiviertelsrente ersucht hatte (vgl. Urk. 8/838.1 S. 1), bestätigte mit Mitteilung vom 2. November 2010 (Urk. 8/834) dessen Anspruch auf die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige halbe Rente. Am 15. November 2010 ersuchte der Versicherte sie – unter Hinweis unter anderem darauf, dass sich das Invalideneinkommen auf Fr. 31‘152.10 belaufe – erneut um Erhöhung der bisherigen auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente (Urk. 8/838.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. November 2010 sprach die Militärversicherung dem Versicherten, dem von der behandelnden Rheumatologin – wegen des langen Stehens und der Autofahrten bei der Arbeit als Briefmarkenhändler – nach wie vor eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 8/840 S. 2, Urk. 8/842 S. 2), einen Fixkostenersatz für die Zeit vom 17. August 2009 bis 31. Oktober 2010 zu. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei wies sie ihn darauf hin, dass die Fixkosten- und Taggeldleistungen nicht als „länger andauernde Lösung“ zu betrachten seien und davon ausgegangen werde, dass spätestens in einigen Monaten keine zusätzlichen Leistungen zur laufenden Rente mehr erforderlich seien (Urk. 8/839).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick einerseits auf eine Neubeurteilung des Integritätsschadens und andererseits auf eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit liess die Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung den Versicherten am 19. März 2012 von ihrem Kreisarzt Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">apparats, untersuchen. Dieser gelangte in seinem Bericht vom 20. März 2012 (Urk. 8/910) zum Schluss, dass die therapeutischen Optionen ausgeschöpft seien und der Zustand am rechten Knie seit Behandlungsabschluss etwa Mitte des Jahres 2011 dauerhaft und stabil sei (S. 14), der Integritätsschaden sich um 2,5 % auf 7,5 % erhöht habe und die Arbeitsunfähigkeit als selbständiger Briefmarkenhändler 60 % betrage (S. 16). In der Folge verfügte die Militärversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 4. Mai 2012 (Urk. 8/913) – mit Wirkung ab 1. Juni 2011 die Zusprache einer zusätzlichen Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente von 2,5 %, die sie per 1. Juli 2012 von Amtes wegen auskaufte (Urk. 8/917).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle verfügte am 13. Juli 2012 – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 25. Mai 2012 (Urk. 8/916 S. 3 ff.) und ausgehend einerseits von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten (kaufmännischen) Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (wobei der Versicherte die von der IV-Stelle offerierte entsprechende Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulung zuvor abgelehnt hatte) und andererseits von einem Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (neu) als Hallenchef von Fr. 108‘214.-- – mit Wirkung ab 1. November 2010 die Erhöhung der halben auf eine (auf einem Invaliditätsgrad von 60 % beruhende) Dreiviertelsrente (Urk. 8/922; vgl. hiezu auch Urk. 8/918 S. 9 ff. und Verfügung vom 3. September 2012 [Urk. 8/932]). Aufgrund dieses Umstands nahm die Militärversicherung für die Zeit ab 1. November 2010 eine neue Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigungsberechnung vor und teilte dem Versicherten am 3. August 2012 mit, dass für die Periode bis 31. Juli 2012 – unter Berücksichtigung der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder und Rente der Militärversicherung sowie der Rente der IV und angesichts des versicherten Verdiensts von Fr. 76‘343.-- ein Saldo von Fr. 2‘483.10 zu ihren Gunsten resultiere, den sie mit der Nachzahlung der IV-Stelle verrechnen werde. Ab 1. August 2012 habe er – im Sinne einer provisorischen Vorschuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung – Anspruch auf eine (wegen Überentschädigung gekürzte) Rente von Fr. 1‘750.75 (Urk. 8/924 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 27. August 2012 (Urk. 8/930) stellte die Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung dem Versicherten per 1. August 2012 die revisionsweise Erhöhung der auf einem Invaliditätsgrad von 50 % beruhenden Rente auf eine (weiterhin) unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Rente für einen Invaliditätsgrad von 60 % (aufgrund einer 60%igen Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit als Philatelist) in Aussicht, wobei sie diese we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Überentschädigung kürzen werde (vgl. Überentschädigungsberechnung vom 3. August 2012, Urk. 8/929). Zudem beschied sie ihm, dass ab 1. August 2012 keine Taggeldleistungen und Entschädigungen der Betriebsfixkosten mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet würden. Nachdem der Versicherte am 10. September 2012 hiegegen opponiert hatte (Urk. 8/934), verfügte sie am 26. Oktober 2012 – gestützt auf einen versicherten Verdienst von Fr. 78‘786.-- – mit Wirkung ab 1. August 2012 die revisionsweise Erhöhung der bisherigen Rente (Invaliditätsgrad von 50 %) auf eine auf einem Invaliditätsgrad von 60 % beruhenden Rente im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag von Fr. 3‘742.35, welche sie wegen Überversicherung auf Fr. 2‘407.30 (Urk. 8/935) kürzte. Zudem verneinte sie den Anspruch auf weitere Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen und Entschädigungen der Betriebsfixkosten ab 1. August 2012 und entzog einer allfälligen Einsprache gegen ihren Entscheid die aufschiebende Wirkung. Mit Verfügung vom 19. November 2012 (Urk. 8/939) kürzte die Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärversicherung die für die Zeit vom 14. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Taggelder wegen Überentschädigung entsprechend ihrer Berechnung vom 3. August 2012 (Urk. 8/924). Gegen diese beiden Verfügungen erhob der Versicherte am 22. November 2012 Einsprache (Urk. 8/941).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. März 2014 teilte der Versicherte der Militärversicherung eine deutliche Verschlechterung seines Gesundheitszustands mit (Urk. 8/983), reichte ihr Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnisse, die ihm für die Zeit vom 29. August bis 18. Oktober 2013 und vom 10. Februar bis 30. April 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestätigten (Urk. 8/985), ein und ersuchte sie um Mitteilung, weshalb diesbezüglich keine Taggelder und Fixkostenentschädigungen ausgerichtet würden (Urk. 8/984). Die Militärversicherung holte in der Folge am 27. März 2014 eine Beurteilung ihres Kreisarztes Dr. D.___ (Urk. 8/987) ein, und am 6. Mai 2014 führte ihr Aussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstmitarbeiter ein Gespräch mit dem Versicherten (Urk. 8/995).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Juni 2014 wies die Militärversicherung die Einsprache gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 26. Oktober 2012 (Urk. 8/938) und vom 19. November 2012 (Urk. 8/939) ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid (Urk. 2) liess X.___ am 13. August 2014 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einspracheentscheid der Suva, Abteilung Militärversicherung, vom 13. Juni 2014 gegen die Verfügungen der Suva E.___, Militärversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, vom 26. Oktober 2012 und der Suva, Abteilung Militärversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, vom 19. November 2012 sei aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Änderung der Verfügung der Suva E.___, Militärversicherung, vom 26. Oktober 2012 sei dem Beschwerdeführer aufgrund einer neuen Überversicherungs-Kürzungsberechnung ab 1. August 2012 eine Rente der Militärversicherung von Fr. 3‘878.70, eventualiter eine solche von Fr. 3‘742.35 pro Monat tatsächlich auszuzahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte der Beschwerdeführer ab 1. August 2012 insgesamt weniger Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Militärversicherung als vorher erhalten, so sei ihm in Änderung der Verfügung vom 26. Oktober 2012 der Fixkostenersatz auch weiterhin zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung der Verfügung der Suva, Abteilung Militärversicherung, vom 19. November 2012 sei auf die Kürzung der Taggeldleistungen der Militärversicherung in der Zeit vom 14. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 wegen Überentschädigung zu verzichten und seien dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die bereits verrechneten Fr. 2‘483.10 zurückzuerstatten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer sei eine Parteientschädigung zuzusprechen.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Militärversicherung schloss mit Beschwerdeantwort vom 18. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde und reichte eine Zusammenstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der dem Beschwerdeführer zwischen dem 1. Juli 1995 und dem 31. Juli 2012 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Entschädigungszahlungen für Selbständigerwerbende ein (Urk. 9). Der Beschwerdeführer hielt mit Eingabe vom 30. September 2014 (Urk. 11) und die Militärversicherung mit Stellungnahme 7. November 2014 (Urk. 14) an den gestellten Anträgen fest. Nachdem der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 17. November 2014 (Urk. 16) sein Festhalten an den Anträgen nochmals be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftigt hatte, wurde der Militärversicherung mit Verfügung vom 19. April 2016 (Urk. 17) Frist angesetzt, um sämtliche Akten sowie das dazuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörige Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzeichnis chronologisch durchzunummerieren. Dieser Aufforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung kam sie mit Eingabe vom 12. Mai 2016 (Urk. 19 f.) nach.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 1 MVG sind d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechts (ATSG) auf die Militärversicherung anwendbar, soweit das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie finden im Bereich des Medizinalr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echts und des Tarifwesens (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22-27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kann von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden und hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt die Gesundheitsschädigung nach der zumutbaren Eingliederung eine vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raussichtlich bleibende oder länger dauernde Beeinträchtigung der Erwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (Invalidität, Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), so ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Art. 40 Abs. 1 MVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an Stelle des Taggeldes ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Invalidenrente auszurichten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei vollständiger Invalidität ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht die jährliche Invalidenrente 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des versicherten Jahresverdienstes. Bei teilweiser Invalidität wird die Rente entsprechend herabgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert ist der Jahresverdienst, der während der Dauer der Invalidität ohne die versicherte Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielt worden wäre. Der Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desrat geht bei der Festsetzung des Höchstbetrags des versicherten Verdienstes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 ATSG) vom Betrag aus, der beim Inkrafttreten dieses Gesetzes gilt, und passt ihn, zusammen mit den Renten nach Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43, der vom zuständigen Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamt ermittelten Entwicklung des Nominallohnindexes an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desrat umschreibt durch Verordnung die Ermittlung des entgehenden mutmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Jahresverdienstes bei einer Arbeit, deren Wert lediglich geschätzt werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die revisionsweise Anpassung der Invalidenrente in der Militärversicherung richtet sich in Weiterführung der per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2002 ersatzlos aufgehobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen bisherigen Regelung von alt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44 MVG seit Inkrafttreten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG per 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2003 nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Abgesehen von einer terminologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Vereinheitlichung sind damit keine grundsätzlichen materiellen Änderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen verbunden, so dass die bisherige Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin zur Anwendung gelangt (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_781/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Juni 2009 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdient der Versicherte zur Zeit des Rentenbeginns noch nicht soviel wie ein voll leistungsfähiger Angehöriger seiner Berufsart, so wird die Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss Art. 41 Abs. 2 MVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von dem Zeitpunkt an, in dem er ohne die Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung vermutlich soviel verdient hätte, nach diesem höheren Verdienst berechnet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfolgt die Rentenfestsetzung rückwirkend, so sind für die Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit die entsprechenden Verdienstverhältnisse massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der einmal festgesetzte, entgehende mutmassliche Jahresverdienst ist unter Vorbehalt der Anpassung an die L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohn- und Preisentwicklung (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43) für die ganze Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer massgebend. Nur bei hoher Wahrscheinlichkeit können neue Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothesen im Ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmen einer Rentenrevision (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG) berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Taggeld gilt nach Art. 16 der Verordnung über die Militärversicherung (MVV) a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls versicherter Verdienst die Summe der dem Versicherten als Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgelt aus Haupt- und Nebenerwerb zukommenden Leistungen. Er wird auf ein volles Jahr umgerechnet und durch 365 geteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Unselbständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbenden gilt als versicherter Verdienst der Lohn vor Abzug der Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merbeiträge für die Sozialversicherungen. Die Arbeitgeberbeiträge werden nicht berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Selbständigerwerbenden gilt als versicherter Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst das betriebliche Nettoeinkommen, das sich bei kaufmännischer Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung aus der Geschäftsbilanz und in den übrigen Fällen aus dem Rohein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men abzüglich der Gewinnungskosten und gegebenenfalls der Abschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungen, Verluste und Rückstellungen ergibt. Ist das Nettoeinkommen, nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich in der Aufbauphase eines Betriebs, unverhältnismässig gering, gilt als ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherter Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst der objektive Wert der vom Versicherten für den Betrieb er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachten Arbeitsleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regelmässige Nebenbezüge wie Vergütungen für Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit, Sonntags-, Nacht- oder Schichtarbeit, Gefahrenzulagen, Ortszula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Kinderzulagen werden berücksichtigt. Naturaleinkommen und Spesen werden nach den üblichen fiskalischen Ansätzen bewertet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Ermittlung des mutmasslich entgehenden Jahresverdienstes für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung der Invalidenrente gelten laut Art. 17 MVV sinngemäss die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen von Art. 16 MVV.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Treffen Leistungen der Militärversicherung mit solchen der Alters- und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenenversicherung, der Invalidenversicherung oder der Unfallversicherung zusammen, so werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 32 Abs. 1 MVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Vorbehalt der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätze 2 und 3 voll angerechnet: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die mit den Renten der Militärversicherung zusammenfallenden Renten der Alters- und Hinterlassenenversicherung, der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung und der Unfallversicherung; die Renten der Witwe oder des Witwers und der Waisen werden zusammengerechnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teuerungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulagen (lit. b); </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinkünfte, die der teilweise erwerbsfähige Bezüger einer Rente der Militärversicherung und der Invalidenversicherung oder der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung erzielt oder zumutbarerweise noch erzielen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 32 Abs. 2 MVV ist b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Kürzungsberechnung auf den Jahresver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst abzustellen, welcher der Rente der Militärversicherung zugrunde liegt oder bei Nichtberücksichtigung des nach Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höchstanrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Jahresverdienstes zugrunde zu legen wäre. Diese Kürzungsgrenze folgt den Anpassungen nach Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ist nicht selbstständig revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Kürzungsbestimmungen für die Renten gelten sinngemäss auch für das Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Art. 69 ATSG darf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Zusammentreffen von Leistungen verschi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edener Sozialversicherungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu einer Überentschädigung der berechtigten Person führen. Bei der Berechnung der Überentschädigung werden nur Leistungen glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Art und Zweckbestimmung berücksichtigt, die der anspruchsberechtigten Person auf Grund des schädigenden Ereignisses gewährt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Überentschädigung liegt in dem Masse vor, als die gesetzlichen Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen den wegen des Versicherungsfalls mutmasslich entgangenen Verdienst zuzüglich der durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allfälliger Einkommenseinbussen von Angehörigen übersteigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Leistungen werden um den Betrag der Überentschädigung gekürzt. Von einer Kürzung ausgeschlossen sind die Renten der Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung und der Invalidenversicherung sowie alle Hilflosen- und Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungen. Bei Kapitalleistungen wird der Rentenwert berücksichtigt (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsteht dem Selbständigerwerbenden während der Dauer der Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit wegen der Struktur seines Betriebs durch weiterlaufende feste Betriebskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein zusätzlicher Schaden, so ist ihm dieser angemessen zu vergüten, soweit er trotz sorgfältiger Betriebsführung unvermeidlich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 32 Abs. 1 MVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kann ein Selbständigerwerbender infolge der Gesundheitsschädigung seinen Betrieb aus dem Taggeld und allfälligen Leistungen nach Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 nicht aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalten, so können ihm zusätzliche Entschädigungen ausgerichtet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im einzelnen Fall dürfen Entschädigungen gemäss den Absätzen 1 und 2 zusammen den doppelten Betrag des höchstanrechenbaren Jahresverdienstes nicht übersteigen (Art. 28 Abs. 4). Beiträge gemäss Abs. 2 dürfen nur gewährt werden, wenn der Versicherte alle zumutbaren Massnahmen ergriffen hat, um seinen Betrieb aufrechtzuerhalten, und wenn zu erwarten ist, dass er ihn nach einer angemessenen Zeit wieder aus eigener Kraft weiterführen kann (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Militärversicherung begründete die Kürzung einerseits der Taggeldleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für die Zeit vom 14. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 und andererseits der Rente ab deren revisionsweisen Erhöhung per 1. August 2012 damit, dass durch das Zusammenfallen dieser Leistungen mit der neu gewährten Dreiviertelsrente der IV eine Überentschädigung entstanden sei. Beim für die entsprechende Berechnung massgebenden mutmasslich entgangenen Verdienst sei auf das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen als selbständiger Briefmarkenhändler bei voller Arbeitsfähigkeit von Fr. 78‘786.--, mithin das der Rentenberechnung zu Grunde liegende Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, abzustellen. Die Kürzung der Taggeldleistungen für den fraglichen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum um insgesamt Fr. 2‘483.10 und der Rente ab August 2012 von Fr. 3‘118.60 auf Fr. 1‘750.75 erweise sich damit als rechtens (Urk. 2 S. 4 f., Urk. 7 S. 2 f. und S. 6, Urk. 16 S. 1 f.). Der Beschwerdeführer habe sodann vom 1. Juli 1995 bis 30. September 2002 und vom 17. August 2009 bis 31. Juli 2012 ununterbrochen Entschädigungen an Selbständigerwerbende im Sinne von Art. 32 MVG bezogen. Angesichts der Tatsache, dass aufgrund der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträchtigungen – der Beschwerdeführer klage nun über verstärkte Schmerzen nicht nur im rechten Knie, sondern auch in der linken Hüfte und im Bereich der Lendenwirbelsäule – nicht mit einer Wiederaufnahme der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitungsfunktion innert angemessener Frist zu rechnen sei, seien die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen für die Ausrichtung weiterer entsprechender Leistungen nicht erfüllt (Urk. 2 S. 6 f., Urk. 7 S. 4 f., Urk. 14 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung habe ihm zwar zu Recht per 1. August 2012 eine auf einem Invaliditätsgrad von 60 % beruhende Rente zugesprochen, diese indes fälschli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherweise aufgrund eines versicherten Einkommens von Fr. 78‘786.-- (Verdienst als Briefmarkenhändler) berechnet und wegen Überentschädigung gekürzt. Die IV-Stelle habe im Rahmen des letzten Revisionsverfahrens anerkannt, dass für das Valideneinkommen auf den Lohn als (Flug-)Hallenchef von Fr. 108‘214.-- abzustellen sei. Der damals von seinem Arbeitgeber angebotene Wechsel in die Zentralverwaltung des Bundesamts für Militär (Sektion Flugbetrieb) sei ihm aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen nicht zumutbar gewesen. Insofern dürfe es ihm auch nicht zum Nachteil gereichen, dass er stattdessen sein bisheriges Hobby Philatelie zum Beruf gemacht habe, zumal er bei guter Gesundheit auch als selbständiger Briefmarkenhändler ein mit demjenigen eines Hallenchefs ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbares Einkommen hätte erzielen können (Urk. 1 S. 7 ff., Urk. 11 S. 2 ff.). Richtigerweise habe er folglich Anspruch auf eine – wegen Überentschädigung auf Fr. 3‘878.70 zu reduzierende – monatliche Rente von Fr. 5‘140.15 (Urk. 1 S. 5 ff. und S. 11). Gehe man dennoch von einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Einkommen von Fr. 78‘786.-- aus, so sei ihm jedenfalls die darauf beruhende Rente von Fr. 3‘742.35 – mangels Vorliegens einer Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ungekürzt – auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Massgebend für die entsprechende Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung sei nämlich Art. 69 ATSG und nicht Art. 32 Abs. 2 MVV, der einer gesetzlichen Grundlage entbehre (Urk. 1 S. 11 ff.). Aufgrund des richtigerweise mit Fr. 108‘214.-- zu beziffernden versicherten Verdiensts habe in der Zeit vom 14. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 gar keine Überentschädigung vorgelegen, so dass auch kein Anlass für eine Kürzung der für diese Periode gewährten Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder bestehe (Urk. 1 S. 13). Was schliesslich die Fixkostenentschädigungen anbelange, seien die Anspruchsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raussetzungen hiefür nach wie vor erfüllt. Sofern ihm ab 1. August 2012 infolge Überentschädigung insgesamt weniger Leistungen der Militärversicherung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet würden als bis dahin, müsse die Fixkostenentschädigung daher wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin ausgerichtet werden (Urk. 1 S. 13, Urk. 11 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat die Zusprache einer auf einem (aufgrund einer dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften 60%igen Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit als Briefmarkenhändler ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf einem Prozentvergleich ermittelten) Invaliditätsgrad von 60 % basie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Rente ab 1. August 2012 und die Einstellung der bis dahin zusätzlich zur 50%-Rente ausgerichteten Taggeldleistungen explizit als rechtens anerkannt (Urk. 1 S. 5 und S. 13). Strittig und zu prüfen sind die – sowohl für die betrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Höhe der Rente als auch für die Berechnung einer allfälligen Überentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung massgebende – Höhe des versicherten Verdiensts und der Anspruch auf weitere Entschädigungszahlungen für Selbständigerwerbende.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Höhe des versicherten Verdiensts betrifft, erfolgte die Zusprache der 60%-Rente per 1. August 2012 (Verfügung vom 26. Oktober 2012, Urk. 8/938) in revisionsweiser Erhöhung der mit Verfügung vom 28. April 2004 (Urk. 8/708) mit Wirkung per 1. Mai 2003 zugesprochenen – unbefristeten – 50%-Rente. Als versicherter Verdienst wurde dieser der Lohn als Briefmarkenhändler zu Grunde gelegt. Darauf basierten auch alle früheren Renten und seit der Aufnahme dieser Tätigkeit im Jahr 1988 ausgerichteten Taggelder. Der Beschwerdeführer, der – erstmals in diesem Verfahren – geltend macht, es sei auf den Verdienst als Flughallenchef abzustellen (Urk. 1 S. 7 ff., Urk. 11 S. 2 ff.), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übersieht, dass nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 41 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 MVG der einmal festgesetzte, entgehende mutmassliche Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdienst unter Vorbehalt der Anpassung an die L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohn- und Preisentwicklung (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 MVG) für die ganze Rentendauer massgebend ist und neue Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothesen nur bei hoher Wahrscheinlichkeit im Rahmen einer Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision berücksichtigt werden können. Nach dem Wortlaut des Gesetzes und der Mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rialien hat eine Neufestsetzung nur zu erfolgen, wenn ein entsprechendes Begehren vorliegt und für den geltend gemachten höheren Verdienst eine qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierte Wahrscheinlichkeit besteht. Die Bestimmung, dass der einmal festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte Jahresverdienst massgebend bleibt, ermöglicht die für eine Dauerrente notwendige Stabilisierung der Rentenvoraussetzungen und dient der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_781/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Juni 2009 E. 8.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten gibt es keine Anhaltspunkte für eine zwischen der am 28. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2004 per 1. Mai 2003 verfügten unbefristeten 50%-Rente (Urk. 8/708) und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> revisionsweiser Erhöhung per 1. August 2012 mit Verfügung vom 26. Oktober 2012 (Urk. 8/938) eingetretene Veränderung, die Anlass zu einer neuen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diensthypothese gäben. Auf eine solche beruft sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer denn auch gar nicht; vielmehr macht er – zumindest implizit – geltend, die Mili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärversicherung habe beim versicherten Dienst (und auch beim Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen) schon seit der Aufnahme der Tätigkeit als Briefmarkenhändler zu Unrecht auf das hypothetische Salär in dieser statt in der Tätigkeit als Flug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hallenchef abgestellt (Urk. 1 S. 6 ff.). Hiezu ist anzumerken, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die ihm von der Militärversicherung finanzierte Umschulung nach zwei sehr erfolgreichen Schuljahren (Urk. 8/194.1, Urk. 8/199.1, Urk. 8/203.1, Urk. 8/205.1, Urk. 8/209.1), als ihm zum Abschluss nur noch das einjährige Praktikum fehlte, aus freien Stücken abbrach, um die – bereits zuvor und ohne die Militärversicherung darüber zu informieren neben der Handelsschule aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommene – Tätigkeit als selbständiger Briefmarkenhändler fortan vollzeitlich (in bereits eigens dazu erstellten Räumlichkeiten) auszuüben (vgl. Urk. 8/213 S. 2 f.). Dabei bestätigte er am 14. März 1989, nachdem er schon am 27. August 1985 darauf hingewiesen worden war, dass ein Wechsel in die Privatwirtschaft auf eigenes (Lohn-)Risiko geschehen würde (Urk. 8/136 S. 3), unterschriftlich, dass eine allfällige noch über den 31. März 1990 hinaus bestehende Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse gegenüber der Karriere als gesunder Meister Stellvertreter im Flugbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb „selbstgewählt“ (Urk. 8/240 S. 1), mithin nicht anspruchsbegründend, wäre (vgl. auch Urk. 8/213 S. 3 und Schreiben an damalige Rechtsvertreterin des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers vom 13. Mai 1988 [Urk. 8/217] sowie Antwortschreiben darauf vom 20. Mai 1988 [Urk. 8/219]). Dem Vorschlag für eine auf einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 50 % und dem versicherten Verdienst als Briefmarkenhändler beru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Rente ab 1. April 1988 (Urk. 8/223) stimmte der – damals anwaltlich vertretene – Beschwerdeführer am 6. Juli 1988 ausdrücklich zu (Urk. 8/227).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Militärversicherung bei der Ermittlung der beiden Vergleichseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und des versicherten Verdiensts auf das mutmassliche Einkommen als Briefmarkenhändler abstellte, ist aufgrund der geschilderten Gegebenheiten im Falle des Valideneinkommens wie auch des versicherten Verdiensts (zu den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffen des mutmasslich entgangenen Verdienstes, des versicherten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstes und des Valideneinkommens vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_636/2015 vom 7. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 E. 4.2.2 mit Hinweisen) jedenfalls nicht zu beanstanden und in Bezug auf das Invalideneinkommen als sehr gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügig zu werten. Anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merken ist, dass es sich bei der Tätigkeit als Briefmarken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">händler – entgegen den entsprechenden Beteuerungen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 8/213 S. 2 f.3), der einen Berufswechsel im Laufe der Zeit immer wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der abgelehnt hatte (vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/257.1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3, Urk. 8/555.2 S. 3, Urk. 8/591.2 S. 4, Urk. 8/638.2 S. 4, Urk. 8/659.2 S. 3, Urk. 8/678.2 S. 2, Urk. 8/638.2 S. 3, Urk. 8/683.2 S. 3, Urk. 8/918 S. 22) – offensichtlich um keine ideal leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit handelte. So war der Beschwerdeführer verschiedentlich nur wegen der mit der Tätigkeit als Briefmarkenhändler – anders als mit einer rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Bürotätigkeit, wie sie der Beschwerdeführer nach abgeschlossener Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulung hätte aufnehmen können und ihm von seinem früheren Arbeitgeber gar konkret angeboten worden war (Urk. 8/112 S. 1 f., Urk. 8/112, Urk. 8/124.1, Urk. 8/125, Urk. 8/129) – verbundenen erheblichen Belastung des Knies insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere bei der Teilnahme an Briefmarkenbörsen (wegen des langen Stehens, des Tragens schwerer Mappen, des häufigen Aufstehens sowie Absitzens und der langen Autofahrten) (teil-)arbeitsunfähig (vgl. hiezu etwa Urk. 8/257.1 S. 2, Urk. 8/305 S. 1, Urk. 8/420.1 S. 5, Urk. 8/540.2 S. 2, Urk. 8/555.2 S. 2, Urk. 8/591.2 S. 2, Urk. 8/606.1 S. 5 und S. 6 f., Urk. 8/659.2 S. 2, Urk. 8/683.2 S. 2, Urk. 8/695.3, Urk. 8/789 S. 2, Urk. 8/840 S. 2, Urk. 8/842 S. 2, Urk. 8/257.1 S. 2). Zudem zahlte die Militärversicherung teilweise Renten- und (nicht selten auch zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich) Taggeldleistungen aus, obwohl der Beschwerdeführer, der etwa am 20. Mär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2007 (bei gleichzeitigem Bezug einer - daraufhin erneut bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten – 50%-Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) angab, noch zu 40 bis 50 % arbeitsunfähig zu sein und 50 bis 60 Stunden pro Woche zu arbeiten, mit diesem Leistungsvermögen in einer kaufmännischen Tätigkeit ohne Weiteres ein Vollzeitpensum zu erfüllen in der Lage gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre (vgl. hiezu auch Urk. 5/606.1 S. 3). Zudem war der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiedentlich auch während des Bezugs von Taggeldern für eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit noch imstande, in eingeschränktem Umfang zu arbeiten (vgl. etwa Urk. 8/827). Angesichts dieser Gegebenheiten vermag zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staunen, dass die Militärversicherung – trotz finanzierter Umschulung auf eine (wirklich) behinderungsangepasste Tätigkeit und obwohl der Beschwerdeführer seiner Schadenminderungspflicht mit der Arbeit als Briefmarkenhändler offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungenügend nachkam – umfangreichste Leistungen gewährte (vgl. hiezu Urk. 8/822</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und weiterhin erbringt, indem sie bei der Ermittlung des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lideneinkommens beziehungsweise des Arbeitsunfähigkeitsgrads jeweils auf die effektiv erzielten Einkünfte respektive oftmals auch nur auf die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden mündlichen Angaben des Beschwerdeführers abstellte (nicht selten ohne über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt ein Arztzeugnis zu verlangen) und überdies noch über Jahre hinweg – im Gesamtumfang von knapp Fr. 120‘000.-- – Entschädigungen für Selbständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbende ausrichtete (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die IV-Stelle, die ursprünglich bei der Ermittlung des Valideneinkommens (ebenfalls) auf den Lohn als Briefmarkenhändler abgestellt hatte, den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch im Rahmen ihres Revisionsverfahrens neu gestützt auf den mutmassli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Lohn als Hallenchef ermittelte (Urk. 8/918 S. 21; Urk. 1 S. 6, Urk. 11 S. 4), ist für dieses Verfahren schon deshalb nicht massgebend, weil dem Rentenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid der IV gegenüber der Militärversicherung keine bindende Wirkung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten gibt es sodann auch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass sich der ursprüngliche, von der Militärversicherung in der Folge laufend der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung angepasste (Art. 43 MVG) versicherte Verdienst als selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Briefmarkenhändler ohne die dienstliche Knieschädigung karrierebedingt von Fr. 72‘100.-- (versicherter Verdienst im revisionsrechtlich relevanten [Art. 41 Abs. 4 MVG] Zeitpunkt der Zusprache der unbefristeten 50%-Rente per Mai 2003 [Urk. 8/708]) um (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung seither) knapp 40 % auf Fr. 108‘214.-- im Jahr 2012 erhöht hätte, wie der Beschwerdeführer (der sich für eine Lohnsumme von Fr. 40‘000.—unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichert hat; vgl. Urk. 8/511) dies – unsubstantiiert – geltend machte (Urk. 1 S. 8 ff., Urk. 11 S. 10). Im Gegenteil ergaben die einschlägigen Abklärungen der Militärversicherung gar, dass sich die Verdienstaussichten im Bereich des Brief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markenhandels im Laufe der Jahre stetig verschlechterten (vgl. hiezu Urk. 8/431.1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/433 f; vgl. hiezu auch Urk. 8/701.1 S. 1.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestand im Rahmen der revisionsweisen Rentenerhöhung per 1. August 2012 kein Anlass dazu, auf eine neue Verdiensthypothese abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Da auch kein Grund für eine prozessuale Revision (vgl. hiezu Maeschi, Kommentar zum MVG, Bern 2000, N. 22 zu Art. 41) vorliegt, erweisen sich die – auf einem demnach kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekten versicherten Verdienst (und Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen) von Fr. 78‘786.-- ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende – Rentenfestsetzung auf Fr. 3‘118.60 (ungekürzt) wie auch die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Kürzung einerseits der Taggelder für die Zeit vom 14. Februar 2011 bis 31. Juli 2012 und andererseits der Rente ab 1. August 2012 (Urk. 8/939, Urk. 2) – unabhängig davon, ob die Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nach Art. 69 ATSG oder nach Art. 32 MVV zu berechnen ist (vgl. Urk. 1 S. 11 f., Urk. 11 S. 5) – als rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was schliesslich den Anspruch auf weitere Entschädigungen für Selbständiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbende nach Art. 32 MVG anbelangt, besteht der Zweck dieser Norm darin, spezifische Risiken Selbständigerwerbender, wie sie namentlich die Inhaber kleinerer Betriebe zu tragen haben, zu decken. Mit den Entschädigungen an Selbständigerwerbende wird einerseits der Schaden abgegolten, welcher sich daraus ergibt, dass während der gesundheitlich bedingten Einschränkung des Betriebs feste Kosten weiterlaufen; andererseits geht es darum, durch besondere Leistungen die Weiterexistenz des Betriebs bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorübergehender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Betriebsinhabers zu sichern (Maeschi, a.a.O., N. 2 zu Art. 32 MVG). Bei den Entschädigungen nach Art. 32 MVG handelt es sich – entgegen den ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 13) – um akzesso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Leistungen zum Taggeld. Ohne Taggeldanspruch besteht auch kein Anspruch des Selbständigerwerbenden auf Entschädigungen nach Art. 32 MVG (Maeschi, a.a.O., N. 6 zu Art. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer ab 1. August 2012 – unbestrittenermassen (Urk. 1 S. 13) – keinen Anspruch auf Taggelder mehr hat, fallen Fixkostenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen ab diesem Zeitpunkt von vornherein ausser Betracht. Zudem hat die Militärversicherung einen entsprechenden Anspruch auch deshalb zu Recht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint, weil der Beschwerdeführer nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft (in invalidisierendem und einen Rentenanspruch begründendem Ausmass) in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Auf (grundsätzlich zu Betriebskosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiträgen nach Art. 32 Abs. 1 MVG subsidiäre) Entschädigungen zur Aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaltung des Betriebs gemäss Art. 32 Abs. 2 MVG besteht zudem auch deshalb keinen Anspruch, weil – wie die Militärversicherung zu Recht ausführte (Urk. 1 S. 6 f. und Urk. 7 S. 5 f.) – aufgrund des aktenkundigen langjährigen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verlaufs prognostisch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass der Beschwerdeführer, der (nach dem anfänglichen Bezug von Unterstützungsgeldern in Form von Nachfürsorgeleistungen vom 1. April 1988 bis 30. September 1990 [Urk. 8/217, Urk. 8/222, Urk. 8/246 f., Urk. 8/249 f., Urk. 8/256-60]) zwischen Juli 1995 und Juli 2012 fast ununterbrochen Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digungen nach Art. 32 MVG im Gesamtbetrag von insgesamt Fr. 119‘716.15 bezogen hat (Urk. 9), den Betrieb nach einer angemessenen Zeit wieder aus eigener Kraft weiterführen kann (vgl. Maeschi, a.a.O., N. 9 ff. zu Art. 32 MVG). Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass der Beschwerdeführer nach Lage der Akten in den rund 26 Jahren zwischen der Aufnahme der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit als selbständiger Briefmarkenhändler im Frühjahr 1988 und dem Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Einspracheentscheids vom 13. Juni 2014 (Urk. 2) aus fast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs gesundheitlichen Gründen lediglich während fünfzehn Monaten (vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 1. Januar 1990 bis 31. März 1991) in der Lage war, ein Einkommen in der Grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung des von der Militärversicherung angenommenen (und von ihm als zu niedrig bezeichneten [Urk. 1 S. 10]) versicherten Verdiensts zu erzielen (vgl. Urk. 8/460, Urk. 8/467).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich die Verweigerung weiterer Entschädigungen nach Art. 32 MVG dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach jedenfalls als rechtens erweist, kann offen bleiben, ob die Militärversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung den Beschwerdeführer zu Recht auch noch über Juli 1991 (Zeitpunkt der Gründung der A.___ AG) als Selbständigerwerbender im Sinne von Art. 32 MVG betrachtete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde in allen Teilen als unbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Sie ist demnach abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva, Abteilung Militärversicherung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit, Aufsicht Militärversicherung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFischer</p><p></p></div> </div></body></html>