<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00304</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106436&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00304</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 28.03.2002 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die durch die Einräumung des Näherbaurechts ermöglichte Herabsetzung des bauordnungsgemässen Grenzabstands verletzt § 238 Abs. 2 PBG nicht. Legitimation (E. 1). Beeinträchtigung der Parkanlage Artergut (E. 2). Parteientschädigung (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BELICHTUNG">BELICHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESONNUNG">BESONNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESAMTWIRKUNG">GESAMTWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSMANGEL">GESTALTUNGSMANGEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZABSTAND">GRENZABSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NÃHERBAURECHT">NÃHERBAURECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOLIDARHAFTUNG">SOLIDARHAFTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 19. Dezember 2000 erteilte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich der EigentÃ¼mergruppe Kreuzplatz, bestehend aus der B AG, der C AG und der D AG, die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r einen Neubau mit Restaurant-, Laden-, BÃ¼ro- und PraxisrÃ¤umen sowie 23 Wohnungen auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 1 â 2 und 3 am Kreuzplatz , an der M-strasse sowie am N-weg in ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den hiergegen von der ZÃ¼rcher Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz (ZVH) und 9 Einzelpersonen erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission I am 24. August 2001 ab, soweit sie darauf eintrat. Die Verfahrenskosten auferlegte sie den Rekurrierenden und verpflichtete diese unter solidarischer Haftung zu UmtriebsentschÃ¤digungen von insgesamt Fr. 3000.- an die Bauherrschaft, wovon die ZVH Fr. 500.- zu tragen hatte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 27. September 2001 beantragte die ZVH dem Verwaltungs­gericht nebst prozessualen Begehren die Aufhebung der angefochtenen Bewilligung wegen Unterschreitung des bauordnungsgemÃ¤ssen Grenzabstands zum schutzwÃ¼rdigen Artergut auf dem nordÃ¶stlich angrenzenden GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 3 unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Jedenfalls sei die der formell nicht vertretenen Bauherrschaft zugesprochene UmtriebsentschÃ¤digung aufzuheben. Zur BegrÃ¼ndung wurde vorgebracht, die von der Stadt ZÃ¼rich als EigentÃ¼merin des Arterguts durch ein NÃ¤herbaurecht ermÃ¶glichte Herabsetzung des Grenzabstands von 13 auf 5 m verstosse gegen § 238 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baurekurskommission I am 12. und die Bausektion am 23. Oktober 2001 schlossen auf Abweisung der Beschwerde. Die Bauherrschaft liess am 13. November 2001 beantragen, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die Bauherrschaft beantragt Nichteintreten mit der BegrÃ¼ndung, das Rechtsschutzinteresse der BeschwerdefÃ¼hrerin sei nur vorgetÃ¤uscht, weil es ihr um die Verhinderung des Abbruchs der KreuzplatzhÃ¤user und nur in zweiter Linie um den Schutz des Arter­­gutes gehe. Letzteres mag zwar zutreffen, fÃ¼hrt aber nicht zur beantragten Prozesserledigung. Wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum Artergut, das unbestrittenermassen ein Objekt des Natur- und Heimatschutzes darstellt, hat das umstrittene Bauvorhaben § 238 Abs. 2 PBG zu beachten. GemÃ¤ss § 338a Abs. 2 PBG ist deshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin ohne weiteres zu Rekurs und Beschwerde befugt; der Nachweis eines Interesses ist nach dieser Bestimmung nicht erforderlich. Ob es der BeschwerdefÃ¼hrerin nur in zweiter Linie um den Schutz des Artergutes geht, ist deshalb nicht von Belang.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrerin sind die Beschwerdeantworten antragsgemÃ¤ss zugestellt worden. Hingegen ist den weiteren prozessualen AntrÃ¤gen nicht statt zu geben: In den Beschwerdeantworten wird nichts vorgebracht, wozu die BeschwerdefÃ¼hrerin sich nicht bereits hat Ã¤ussern kÃ¶nnen, weshalb es beim einmaligen Schriftwechsel bleiben kann. Sodann ergibt sich der entscheidwesentliche Sachverhalt aus den Akten und ist deshalb ein Augenschein unnÃ¶tig. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Streitig ist lediglich noch, ob die durch die EinrÃ¤umung eines NÃ¤herbaurechts er­mÃ¶glichte Herabsetzung des bauordnungsgemÃ¤ssen Grenzabstands von 13 m (5 m Regel­abstand plus 8 m MehrlÃ¤ngenzuschlag) auf 5 m § 238 Abs. 2 PBG verletzt. Dieses NÃ¤herbaurecht wurde von der Stadt ZÃ¼rich als EigentÃ¼merin des Arterguts im Gegenzug zur ZurÃ¼cksetzung der Bauflucht beim Kreuzplatz erteilt, der dadurch vergrÃ¶ssert werden soll.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht im Wesentlichen geltend, der grosse BaukÃ¶rper in nur 5 m Abstand zur Grenze werde das mitsamt der Parkanlage schutzwÃ¼rdige Artergut beeintrÃ¤chtigen und insbesondere den grenznahen Baumbestand schÃ¤digen; notwendige Ersatzpflanzungen wÃ¼rden nÃ¤her zum schutzwÃ¼rdigen GebÃ¤ude hin rÃ¼cken. Wenn Carl Adolf Arter seine Liegenschaft 1919 der Stadt mit der Verpflichtung vermacht habe, sie nicht weiter zu Ã¼berbauen, so sei dies so zu verstehen, dass auch die BeeintrÃ¤chtigung der Liegenschaft durch derart weitgehende, ohne entsprechende Gegenleistung eingerÃ¤umte NÃ¤herbaurechte habe ausgeschlossen werden wollen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung fÃ¼r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird. Auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes ist gemÃ¤ss Absatz 2 derselben Bestim­mung besondere RÃ¼cksicht zu nehmen. Dabei setzt die Anwendung von § 238 Abs. 2 PBG nicht voraus, dass ein Objekt des Natur‑ und Hei­matschutzes formell unter Schutz gestellt worden ist, sondern es genÃ¼gt, dass sich die SchutzwÃ¼rdigkeit aus konkreten und objektiven Anhaltspunkten ergibt, wie dies hier aufgrund des Inventareintrags zutrifft (RB 1982 Nr. 144 = BEZ 1983 Nr. 5; RB 1986 Nr. 93 = BEZ 1987 Nr. 3). § 238 Abs. 2 PBG ist nicht ein blosses Verunstaltungsverbot, sondern verlangt positiv eine kubische und architektoni­sche Gestaltung, die sicherstellt, dass einerseits fÃ¼r die Baute selbst und anderseits fÃ¼r die bauliche und landschaftliche Umgebung eine befriedigende Gesamt­wirkung erreicht wird. Dabei ist nicht einfach auf ein beliebiges subjektives architektonisches Emp­fin­den oder GefÃ¼hl abzustellen, sondern es ist im Einzelnen darzutun, weshalb mit einer be­stimmten baulichen Gestaltung keine gute Gesamtwirkung erreicht wird (vgl. BGE 114 Ia 343 E. 4b). Ist die BewilligungsbehÃ¶rde solchermassen zu einer vertretbaren WÃ¼rdigung ge­kommen, so ist es der Rechtsmittelinstanz nach stÃ¤ndiger Praxis verwehrt, die Ã¤stheti­sche WÃ¼rdigung der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde durch ihre eigene zu ersetzen (RB 1984 Nr. 106, 1981 Nr. 20). Die Kognitionsbefugnis des Verwaltungsgerichts ist von Gesetzes we­gen auf eine blosse Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959; VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Dass die umstrittene NeuÃ¼berbauung fÃ¼r sich allein gut gestaltet ist, wird zu Recht nicht in Frage gestellt. Streitig ist allein, ob dies auch in Bezug auf das benachbarte Artergut zutrifft, dem der Neubau seine fÃ¼nfgeschossige und 47 m lange Nordostfassade zu­wendet. Zwischen dieser Fassade und dem WohngebÃ¤ude des Arterguts betrÃ¤gt der GebÃ¤udeabstand gut 40 m. Das reicht aus, um trotz der Unterschreitung des bauordnungsgemÃ¤ssen Grenzabstands eine optische Dominanz des Arterguts durch den mÃ¤chtigen Neubau zu vermeiden. Zudem findet sich im Park entlang der Grenze ein Baumbestand, der, wie die Baurekurskommission zutreffend erwogen hat, einen optisch Ã¤ussert wirksamen Ãbergang zwischen Artergut und Neubau schaffen wird.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was den Park selber betrifft, so ist aufgrund des NÃ¤herbaus mit einer Verschlechterung von Belichtung- und Besonnung zu rechnen. Dies allein stellt jedoch keinen Gestaltungsmangel dar. Sodann ist die Verschlechterung nicht derart, dass mit einer BeeintrÃ¤chtigung der Parkanlage als solcher, insbesondere dem Absterben von BÃ¤umen zu rechnen ist. Wie die Baurekurskommission zutreffend erwogen hat, bleibt von drei Seiten her die Belichtung ungeschmÃ¤lert erhalten und entspricht dies UmstÃ¤nden, wie sie in stÃ¤dtischen Ver­hÃ¤ltnissen durchaus Ã¼blich sind. Wie die BaubehÃ¶rde sodann zu Recht ausfÃ¼hrt, kÃ¶nnten gleichwohl absterbende BÃ¤ume durch Arten ersetzt werden, welche auch bei ungÃ¼nstigeren LichtverhÃ¤ltnissen gedeihen, so dass auch bei Ersatzpflanzungen die WieslandflÃ¤che nicht geschmÃ¤lert wÃ¼rde. Und schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass im Bereich der Nordostfassade des geplanten Neubaus heute auf dem BaugrundstÃ¼ck Garagenbauten unmittelbar auf der Grenze stehen, wÃ¤hrend die NeuÃ¼berbauung, durch die auch der Zugang zum Park verbessert wird, dort den 5 m tiefen, und zum Park hin offenen Eingangsbereich vorsieht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die von den Vorinstanzen vorgenommene WÃ¼rdigung vorbringt, lÃ¤sst diese nicht als rechtsverletzend erscheinen. Ob die EinrÃ¤umung des NÃ¤herbaurechts dem Willen Carl Adolf Arters entspricht, ist keine Frage der Gestaltung und jedenfalls nicht im Baubewilligungsverfahren zu beurteilen. Dasselbe gilt fÃ¼r die Frage, ob die MÃ¶glichkeit zur Erweiterung des Kreuzplatzes eine ausreichende Gegenleistung zur EinrÃ¤umung des NÃ¤herbaurechts darstellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt sodann die "Streichung der ausgesprochenen EntschÃ¤digungen". Ob sie aufgrund der ihr auferlegten Solidarhaftung befugt ist, auch die den Mitrekurrierenden auferlegten EntschÃ¤digungen anzufechten, kann offen bleiben, da sich die Beschwerde auch insofern als unbegrÃ¼ndet erweist.</span></p> <p class="Einzug1"><span>GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 lit. a VRG kann im Rekursverfahren und im Verfahren vor Verwaltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte. Hier ist jedenfalls die erste dieser Voraussetzungen er­fÃ¼llt, so dass es nicht darauf ankommt, dass die Bauherrschaft durch den eigenen Rechtsdienst eines Mitglieds der EigentÃ¼mergruppe Kreuzplatz vertreten war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Somit ist die Beschwerde abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>