<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00361</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204777&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00361</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.01.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bau- und Hobbymarkt mit Pflanzencenter ("Sihl-Park") in Gattikon, Thalwil:<br/>Zulässigkeit verschärfter Emissionsbegrenzung (E. 4), genügende Erschliessung mit dem öV gemäss § 237 Abs. 1 PBG (E. 5), Parkplatzzahl (E. 6), Parkplatzbewirtschaftung (E. 7).<br/><br/>Der streitbetroffene Fachmarkt mit einer Verkaufsfläche von 7'710 m2 verursacht für sich alleine zwar keine übermässigen Immissionen. Jedoch liegen die Emissionen aufgrund der zu erwartenden Fahrzeugbewegungen über dem Durchschnitt einer Gewerbezone, die abseits eines regionalen Zentrums liegt. Die Voraussetzungen für die Anordnung verschärfter Emissionsbegrenzungen sind erfüllt. Bei dieser Sachlage darf die Zahl der Parkplätze unter die in der BZO vorgesehene Zahl gesenkt werden (E. 4).<br/><br/>Die durch § 237 Abs. 1 PBG geforderte Erreichbarkeit mit dem öV richtet sich nach Art, Lage und Zweckbestimmung der Bauten und Anlagen. Sie muss auf die entsprechende Nutzung abgestimmt und bezüglich aller massgeblichen Richtungen gegeben sein. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind diese Anforderungen zu präzisieren. Anhaltspunkte dafür liefern die kantonale Gesetzgebung über den öffentlichen Verkehr sowie die Wegleitung zur Ermittlung des Parkplatzbedarfs der Baudirektion (Wegleitung 97) (E. 5.3.1 und 2). Da die drei vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel (zwei Buslinien und eine Bahnlinie) einen wesentlichen Teil des Einzugsgebiets des Fachmarkts nur gemäss der Erschliessungsgüteklasse D erschliessen, ist die Anforderung von § 237 Abs. 1 PBG nicht erfüllt (E. 5.3.4). Das Verkehrsangebot ist auf der Achse Gattikon-Thalwil zu verbessern, was mit einer Nebenbestimmung zur Baubewilligung angeordnet werden kann (E. 5.3.5).<br/><br/>Die vom Regierungsrat in Anwendung der Wegleitung 97 auf 140 festgesetzte Parkplatzzahl stellt das zulässige Maximum dar und lässt sich wegen der verschärften Emissionsbegrenzungen nicht überschreiten. Da bereits die Anwendung der Wegleitung 97 anstelle der kommunalen Parkplatzvorschriften eine verschärfteEmissionsbegrenzung darstellt und die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, dass es sich beim umstrittenen Fachmarkt im Vergleich zu herkömmlichen Einkaufszentren um eine weniger publikumsintensive Einrichtung handelt, besteht hinsichtlich der Parkplatzzahl kein Anlass zu einer weiteren Verschärfung (E. 6). Die vom Regierungsrat auf Fr. 1.- festgesetzte Parkplatzgebühr erweist sich als rechtmässig (E. 7). Teilweise Gutheissung (VB.2004.00361) und Abweisung (VB.2004.00370).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EMISSIONSBEGRENZUNG">EMISSIONSBEGRENZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FACHMARKT">FACHMARKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LUFTREINHALTUNG">LUFTREINHALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSNAHMENPLAN">MASSNAHMENPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER VERKEHR">ÃFFENTLICHER VERKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃV-GÃTEKLASSE">ÃV-GÃTEKLASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLATZBESCHRÃNKUNG">PARKPLATZBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLATZZAHL">PARKPLATZZAHL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUBLIKUMSINTENSIVE EINRICHTUNG">PUBLIKUMSINTENSIVE EINRICHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKAUFSFLÃCHE">VERKAUFSFLÃCHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSAUFKOMMEN">VERKEHRSAUFKOMMEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 12 AngebotsV</span><br/><span class="gerade">§ 13 AngebotsV</span><br/><span class="ungerade">§ 5 Abs. II BBauV II</span><br/><span class="gerade">§ 237 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 Abs. III USG</span><br/><span class="gerade">Art. 12 USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 44a USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2005 Nr. 18 S. 9</span><br/><span class="ungerade">RB 2005 Nr. 67</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 12. September 2002 erteilte die Baukommission Thalwil B die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den Neubau eines Fachmarkts mit einer VerkaufsflÃ¤che von insgesamt 7'710 m<sup>2</sup> ("Sihl-Park"). Der Bauherr plant sodann den Um- und Ausbau des bestehenden ÃkonomiegebÃ¤udes zu einem Gewerbehaus mit weiteren 1'600 m<sup>2</sup> MietflÃ¤che. Zuvor hatten verschiedene kantonale Amtsstellen die erforderlichen Spezialbewilligungen erteilt und hatte die Koordinationsstelle fÃ¼r Umweltschutz (KofU) der Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich am 3. April 2002 den von der Bauherrschaft eingereichten UmweltvertrÃ¤glichkeitsbericht vom Oktober 2001 (UVB; VB.2004.00361) beurteilt (Beurteilung KofU; VB.2004.00361).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das BaugrundstÃ¼ck mit einer FlÃ¤che von 18'011 m<sup>2</sup> liegt in Gattikon in einer Schlaufe der Sihl ca. 450 m sÃ¼dlich der Station Langnau-Gattikon der Sihltal ZÃ¼rich Uetliberg-Bahn (SZU). Es ist der Gewerbezone gemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Thalwil vom 7. Juni 1984 (mit seitherigen Ãnderungen; BZO) und der Empfindlichkeitsstufe IV im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. d der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV) zugewiesen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Baubewilligung wurde unter anderem auflageweise festgehalten, dass der "Sihl-Park" als Fachmarkt im Sinn eines Bau- und Hobbymarkts (mit Gartencenter) zu betreiben sei und auf den geplanten VerkaufsflÃ¤chen keine GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs angeboten werden dÃ¼rften; zudem sei das Parkplatzangebot fÃ¼r das Projekt (inklusive ÃkonomiegebÃ¤ude) auf 180 ParkplÃ¤tze (statt der geplanten 327) zu beschrÃ¤nken, wovon 36 fÃ¼r die BeschÃ¤ftigten des Fachmarkts und des ÃkonomiegebÃ¤udes vorzusehen seien.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diese Bewilligung erhoben der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) am 18. Oktober und die Bauherrschaft am 21. Oktober 2002 Rekurs an den Regierungsrat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der VCS beantragte Aufhebung der Baubewilligung, eventuell RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz. â Die Bauherrschaft liess im Wesentlichen die Aufhebung der Nebenbestimmungen beantragen, wonach statt der projektierten 327 nur 180 ParkplÃ¤tze bewilligt wurden und der "Sihl-Park" nur als Fachmarkt im Sinn eines Bau- und Hobbymarkts (mit Gartencenter) zu betreiben ist und auf den geplanten VerkaufsflÃ¤chen keine GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs angeboten werden dÃ¼rfen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat vereinigte die Verfahren und hiess die Rekurse, soweit darauf eingetreten wurde und sie nicht gegenstandlos geworden waren, am 30. Juni 2004 teilweise gut; er setzte die Parkplatzzahl neu auf 140 fest und verpflichtete die Bauherrschaft, vor Inbetriebnahme das Konzept fÃ¼r eine Parkplatzbewirtschaftung mit einer ParkplatzgebÃ¼hr von mindestens Fr. 1.- pro Stunde (zur Bewilligung) einzureichen. Im Ãbrigen wurden die Rekurse abgewiesen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Rekursentscheid erhoben der VCS am 14. und die Bauherrschaft am 16. September 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Der VCS (VB.2004.00361) liess erneut Aufhebung der Bewilligung, eventuell RÃ¼ckweisung an die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde beantragen, beides unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Bauherrschaft.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat schloss am 12. Oktober 2004 auf Abweisung dieser Beschwerde. Die Baukommission Thalwil am 23. und die Bauherrschaft am 25. November 2004 liessen Abweisung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Die Bauherrschaft (VB.2004.00370) liess folgende AntrÃ¤ge stellen:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Hauptantrag</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Disp. II des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben und festzustellen, dass fÃ¼r das streitbetroffene Bauvorhaben die Erstellung von 327 ParkplÃ¤tzen (eventuell von 240 ParkplÃ¤tzen) zu bewilligen ist.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Subeventualantrag</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Disp. II des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben und anstelle der Festlegung einer Parkplatzzahl eine Zahl maximal zulÃ¤ssiger Fahrten fÃ¼r das [streitbetroffene] GrundstÃ¼ck in Thalwil-Gattikon festzusetzen (Fahrtenmodell), und zwar von mindestens 950'000 Fahrten pro Jahr mit Ausscheidung von 50'000 Fahrten fÃ¼r das bestehende GebÃ¤ude Gattikonerstrasse 127.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Feststellungsantrag</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Es sei festzustellen, dass die Verfahrensdauer fÃ¼r das vorinstanzliche Rekursverfahren von Ã¼ber 20 Monaten gegen das Beschleunigungsgebot gemÃ¤ss § 4a VRG verstÃ¶sst.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Verfahrensantrag</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Die zu erwartenden Vernehmlassungen der Beschwerdegegner und Mitbeteiligten sein dem Unterzeichnenden zur Kenntnis zu bringen, welcher sich vorbehÃ¤lt, dazu Stellung zu nehmen;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner."</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat schloss am 12. Oktober 2004 auf Abweisung der Beschwerde. Der VCS liess am 25. Oktober 2004 neben der Vereinigung der Verfahren Abweisung dieser Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen. Die Baukommission Thalwil beantragte am 23. November 2004 Abweisung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen, soweit auf die Beschwerde einzutreten sei.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> Prozessuales</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die beiden Beschwerdeverfahren, welche den nÃ¤mlichen Rekursentscheid und dieselben Parteien betreffen, sind zweckmÃ¤ssigerweise zu vereinigen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der Beschwerden zustÃ¤ndig. Die Bauherrschaft ist gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG bzw. § 338a Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) und der VCS gemÃ¤ss Art. 55 Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) zur Beschwerde befugt. Auf die frist- und formgerecht eingereichten Rechtsmittel ist einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Der beschwerdefÃ¼hrenden Bauherrschaft sind die Eingaben der Ã¼brigen Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt worden; ihr diesbezÃ¼glicher Verfahrensantrag ist damit gegenstandslos geworden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> Verletzung des Beschleunigungsgebots</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Bauherrschaft beantragt, es sei festzustellen, dass die Dauer des Rekursverfahrens gegen das "Beschleunigungsgebot gemÃ¤ss § 4a VRG" verstosse. Da der Rekursentscheid nunmehr vorliegt, fehlt es am Gegenstand fÃ¼r eine Rechtsverweigerungs- oder RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerde. Direkte Sanktionen gegen eine sÃ¤umige RekursbehÃ¶rde sieht das Gesetz nicht vor (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 4a N. 4) und die beschwerdefÃ¼hrende Bauherrschaft legt auch nicht dar, inwiefern ihr die Feststellung der SÃ¤umnis einen rechtlichen oder praktischen Nutzen bringen kÃ¶nnte. Auf den Antrag ist deshalb mangels eines Feststellungsinteresses nicht einzutreten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 60).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Subeventualantrag der Bauherrschaft, wonach â falls nicht 240 ParkplÃ¤tze bewilligt wÃ¼rden â im Sinn eines Fahrtenmodells die zulÃ¤ssige Zahl der Fahrten auf 950'000 pro Jahr festzusetzen sei. Eine solche Regelung bildete nicht Gegenstand des Baugesuchs und entsprechend auch nicht des Rekursentscheids, weshalb dieser Antrag nicht im Beschwerdeverfahren gestellt werden kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs</span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend der Regierungsrat und mit ihm der VCS davon ausgehen, dass es sich beim geplanten "Sihl-Park" um einen Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten in einem lufthygienischen Belastungsgebiet handle, der verschÃ¤rften Emissionsbegrenzungen nach Art. 11 Abs. 3 USG zu unterwerfen sei, und dass das Bauvorhaben als grÃ¶ssere Ãberbauung im Sinn von § 237 Abs. 1 PBG mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr erreichbar sein mÃ¼sse, vertritt die beschwerdefÃ¼hrende Bauherrschaft die gegenteilige Auffassung und macht in erster Linie geltend, die Vorinstanz habe ihre diesbezÃ¼glichen Rekursvorbringen nicht geprÃ¼ft und damit das rechtliche GehÃ¶r verletzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid unter ErwÃ¤gung 4b und c unter Bezugnahme auf die Beurteilung KofU ausgefÃ¼hrt, dass in einem engeren Perimeter von 2 km um das BaugrundstÃ¼ck sich die bestehenden NO<sub>2</sub> [Stickstoffdioxid]-Immissionen im Bereich des Immissionsgrenzwerts von 30 μg/m<sup>3</sup> bewegten und im Nahbereich der Autobahn A3 die Immissionswerte deutlich hÃ¶her lÃ¤gen, weshalb das Gebiet aus lufthygienischer Sicht teilweise Ã¼bermÃ¤ssig belastet sei. Sodann hat sie erwogen, dass die durch das Bauvorhaben verursachten Gesamtemissionen 1,67 t/a NO<sub>x </sub>(Stickoxid) und 1,01 t/a VOC (volatile organic compounds; flÃ¼chtige organische Stoffe) betrÃ¼gen, weshalb gemessen am Durchschnitt, wie er in einer Gewerbezone in einem eher lÃ¤ndlichen Gebiet vorauszusehen sei, sie als Ã¼berdurchschnittlich zu bezeichnen seien. Damit seien die Voraussetzungen fÃ¼r die Festlegung emissionsbegrenzender Massnahmen erfÃ¼llt. Mit den konkreten EinwÃ¤nden der Bauherrschaft gegen diese bereits in der Beurteilung KofU enthaltenen Ãberlegungen hat sich die Vorinstanz nicht auseinander gesetzt. Insoweit erweist sich der Rekursentscheid als ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet. Da die unbehandelten EinwÃ¤nde keine Ermessensfragen betreffen, kann dieser Mangel im Beschwerdeverfahren geheilt werden; die beschwerdefÃ¼hrende Bauherrschaft beantragt denn auch ausdrÃ¼cklich keine RÃ¼ckweisung (VB.2004.00370).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das gilt auch hinsichtlich der Frage, ob das Bauvorhaben als grÃ¶ssere Ãberbauung im Sinn von § 237 Abs. 1 PBG zu qualifizieren sei, die mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr erreichbar sein mÃ¼sse. Auch diesbezÃ¼glich hat sich die Vorinstanz mit den konkreten Vorbringen der Bauherrschaft, dass sich ihr Vorhaben nicht mit den bisher beurteilten FÃ¤llen <i>Schlieren</i>, <i>Adliswil</i>, <i>Dietikon</i> und <i>Oberwinterthur</i> vergleichen lasse, nicht auseinander gesetzt und kann dieser Mangel im Beschwerdeverfahren geheilt werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> ZulÃ¤ssigkeit verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung, die das Bundesgericht im Fall eines Kino- und Einkaufszentrums in Adliswil, der mit dem hier zu beurteilenden in vieler Hinsicht vergleichbar ist, zusammenfassend dargelegt hat (BGr, 5. September 2001, Pra 91/2002 Nr. 20 = URP 2001, S. 1061 <i>[Adliswil]</i>), sind nach dem zweistufigen Konzept des Umweltschutzgesetzes die Emissionen zunÃ¤chst unabhÃ¤ngig von der bestehenden Umweltbelastung im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). Die Emissionsbegrenzungen werden verschÃ¤rft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter BerÃ¼cksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schÃ¤dlich oder lÃ¤stig werden (Art. 11 Abs. 3 USG), was namentlich dann der Fall ist, wenn die gemÃ¤ss Art. 14 USG festgelegten Immissionsgrenzwerte fÃ¼r Luftverunreinigungen Ã¼berschritten werden. Die Massnahmen zur Emissionsbegrenzung werden in Art. 12 USG aufgezÃ¤hlt. Diese AufzÃ¤hlung ist abschliessend fÃ¼r die direkt auf das Umweltschutzgesetz gestÃ¼tzten Massnahmen; sie schliesst aber weitere, auf andere Bestimmungen gestÃ¼tzte Vorkehren nicht aus. Wenn eine neue Anlage fÃ¼r sich allein Ã¼bermÃ¤ssige Immissionen verursacht, sind fÃ¼r diese Anlage ergÃ¤nzende oder verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen anzuordnen, sodass keine Ã¼bermÃ¤ssigen Immissionen verursacht werden (Art. 11 Abs. 3 USG, Art. 5 der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 [LRV])<span>. </span>NÃ¶tigenfalls ist die Baubewilligung zu verweigern. Werden aber Ã¼bermÃ¤ssige Immissionen nicht durch eine einzelne stationÃ¤re Anlage, sondern durch mehrere Anlagen gemeinsam verursacht, welche je einzeln die vorsorglichen Emissionsbegrenzungen einhalten, so kÃ¶nnen grundsÃ¤tzlich nicht gestÃ¼tzt auf Art. 11 und 12 USG Baubewilligungen fÃ¼r zonenkonforme Neuanlagen verweigert oder isoliert verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen angeordnet werden. Vielmehr ist die Ã¼bermÃ¤ssige Luftbelastung aufgrund eines Massnahmenplans auf eine koordinierte sowie lasten- und rechtsgleiche Weise zu reduzieren (Art. 44a USG). Ein solcher Massnahmenplan enthÃ¤lt die Massnahmen, die zur Verminderung oder Beseitigung der Ã¼bermÃ¤ssigen Einwirkungen beitragen (Art. 44a USG, Art. 31 ff. LRV). Er ist keine gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Anordnung von Massnahmen, sondern stellt bloss die Massnahmen zusammen, die aufgrund der bestehenden oder allenfalls neu zu schaffenden gesetzlichen Grundlagen ergriffen werden kÃ¶nnen (Art. 44a Abs. 2 USG, Art. 32 Abs. 1 lit. e LRV). Die gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Massnahmen kann sich im Umweltschutzgesetz (namentlich Art. 11 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 12 USG) oder in anderen eidgenÃ¶ssischen oder kompetenzgemÃ¤ss erlassenen kantonalen Gesetzen finden (BGE 125 II 129 E. 7b S. 139). Der Massnahmenplan Ã¤ndert auch nichts an den bestehenden BehÃ¶rdenzustÃ¤ndigkeiten; diese richten sich nach den fÃ¼r die jeweilige Massnahme einschlÃ¤gigen Vorschriften. Der Massnahmenplan kann auch raumplanerische Massnahmen vorsehen, wie z.B. die Verkleinerung einer Bauzone oder die Verringerung der Nutzungsdichte bestimmter Zonen. Diese bedÃ¼rfen jedoch grundsÃ¤tzlich der Umsetzung durch Anpassung der Richt- und Nutzungsplanung; solange die Zonenordnung nicht geÃ¤ndert worden ist, kÃ¶nnen zonenkonforme Projekte grundsÃ¤tzlich nicht unter Hinweis auf eine Ã¼bermÃ¤ssige Gesamtbelastung der Luft abgelehnt werden. Hingegen ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zulÃ¤ssig, bei Bauvorhaben mit â gemessen am Zonendurchschnitt â Ã¼berdurchschnittlichen Emissionen emissionsmindernde Massnahmen im Baubewilligungsverfahren anzuordnen, gestÃ¼tzt unmittelbar auf den Massnahmenplan und Art. 12 USG, auch wenn diese der geltenden Bau- und Zonenordnung widersprechen (z.B. BeschrÃ¤nkung der Parkplatzzahl unter die von der Bau- und Zonenordnung vorgesehene Mindestanzahl: vgl. BGE 124 II 272 E. 4d). Auch in diesem Fall kann das Vorhaben jedoch gestÃ¼tzt auf Art. 12 USG nicht vollstÃ¤ndig verboten werden (BGE 125 II 129 E. 4).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die beschwerdefÃ¼hrende Bauherrschaft wendet sich nicht grundsÃ¤tzlich gegen diese Rechtsprechung, sondern macht geltend, die Voraussetzungen fÃ¼r die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen seien nicht erfÃ¼llt. Wie der Regierungsrat einrÃ¤ume, wÃ¼rden sich die bestehenden NO<sub>2</sub>-Immissionen in einem engeren Perimeter von zwei Kilometern um das BaugrundstÃ¼ck zwar im Bereich des entsprechenden Immissionsgrenzwerts bewegen, lÃ¤gen aber im engsten Umkreis des BaugrundstÃ¼cks unter dem Grenzwert; deutlich hÃ¶here Werte ergÃ¤ben sich nur im Nahbereich der Autobahn, wÃ¤hrend im Zeitpunkt der Inbetriebnahme im Nahbereich des Projekts nur mit einer NO<sub>2</sub>-Belastung zwischen 15 und 25 μg/m<sup>2</sup> zu rechnen sei. Sodann kÃ¶nnten die vom Bauvorhaben verursachten Immissionen auch nicht als Ã¼berdurchschnittlich bezeichnet werden. Diese Zuordnung sei nicht abstrakt nach absoluten Zahlen oder Prozenten vorzunehmen, sondern im Hinblick auf die betreffende Nutzungszone. Die hier in Frage stehende Gewerbezone lasse eine Baumasse von 94'626 m<sup>3</sup> fÃ¼r eine Gewerbe-, Dienstleistungs- oder BÃ¼ronutzung zu, welche ein weitaus grÃ¶sseres Verkehrsaufkommen auslÃ¶sen kÃ¶nnte als das umstrittene Projekt, mit welchem lediglich zwei Drittel des auf dem BaugrundstÃ¼ck mÃ¶glichen Bauvolumens realisiert wÃ¼rden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>Immissionen sind Ã¼bermÃ¤ssig, wenn sie schÃ¤dlich oder lÃ¤stig im Sinn von Art. 11 Abs. 3 und Art. 13 f. USG sind. Im Bereich der Luftreinhaltung sind gemÃ¤ss Art. 2 Abs. 5 LRV Immissionen Ã¼bermÃ¤ssig, die einen oder mehrere Immissionsgrenzwerte nach Anhang 7 der Verordnung Ã¼berschreiten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Von den Grenzwerten gemÃ¤ss Anhang 7 LRV wird laut Beurteilung KofU derjenige fÃ¼r NO<sub>x</sub>-Immissionen von 30 μg/m<sup>3</sup> beim Projektstandort selber mit 15 bis 25 μg/m<sup>3</sup> eingehalten; entlang der Zufahrtsstrassen, insbesondere der Sihltalstrasse, ist jedoch im Ausgangszustand (angenommener Baubeginn im Jahr 2004) mit Ãberschreitungen zu rechnen. Der Grenzwert fÃ¼r PM 10 (Particulate Matter &lt; 10 μm; Feinstaub) von 20 μg/m<sup>3</sup> dÃ¼rfte im Ausgangszustand erreicht oder Ã¼berschritten sein und die Ozonbelastung wird die Grenzwerte (100 μg/m<sup>3</sup> bzw. 120 μg/m<sup>3</sup>; vgl. Anhang 7 LRV) wÃ¤hrend des Sommerhalbjahrs weiterhin Ã¼berschreiten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach diesen Feststellungen, die von der Bauherrschaft nicht bestritten werden, ist die bestehende Luftbelastung auch dann Ã¼bermÃ¤ssig, wenn der Grenzwert fÃ¼r NO<sub>x</sub> beim BaugrundstÃ¼ck selber eingehalten wird. Zudem erscheint es als sachgerecht, wenn bei Verkehrsimmissionen nicht bloss auf die bestehende Immissionsbelastung unmittelbar beim BaugrundstÃ¼ck, sondern in einem Perimeter abgestellt wird, der durch den vom Bauvorhaben ausgelÃ¶sten Verkehr besonders betroffen ist (AndrÃ© Schrade/Theo Loretan in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 1998, Art. 11 N. 38a). Davon ist auch das Bundesgericht im bereits erwÃ¤hnten Entscheid <i>Adliswil </i>(URP 2001, S. 1066, E. 2d) ausgegangen. Zu diesem Perimeter gehÃ¶rt jedenfalls die Sihltalstrasse, die 60 % des durch das Bauvorhaben ausgelÃ¶sten Verkehrs wird aufnehmen mÃ¼ssen (vgl. Verkehrsplanerische und verkehrstechnische Beurteilung vom 23. Januar 2002, S. 4; VB.2004.00361). Der Einwand, das Bauvorhaben komme nicht in ein lufthygienisch bereits Ã¼bermÃ¤ssig belastetes Gebiet zu liegen, ist deshalb unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Der geplante Verbrauchermarkt verursacht nach den insofern unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz fÃ¼r sich allein gesehen keine Ã¼bermÃ¤ssigen Immissionen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist deshalb die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen nur zulÃ¤ssig, wenn vom Bauvorhaben Emissionen Ã¼ber dem Zonendurchschnitt zu erwarten sind. Sind dagegen von dem zu beurteilenden Projekt Emissionen zu erwarten, wie sie typischerweise mit Anlagen der betreffenden Zone verbunden sind, so dÃ¼rfen verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen im Hinblick auf die GrundsÃ¤tze der Koordination, der Lastengleichheit und der Rechtsgleichheit nur entsprechend dem Massnahmenplan und allenfalls durch Anpassungen des Zonenplans angeordnet werden; von emissionsmindernden Massnahmen, die unabhÃ¤ngig vom Massnahmenplan speziell im Rahmen des Bewilligungsverfahrens auf das zu beurteilende Vorhaben zugeschnitten werden, ist in diesen FÃ¤llen abzusehen (BGE 124 II 272 E. 4c/ee S. 282, 127 II 238 E. 8b S. 261). Die Abgrenzung zwischen durchschnittlichen und Ã¼berdurchschnittlichen Emissionen kann dabei nicht abstrakt, sondern nur im Hinblick auf die betreffende Nutzungszone getroffen werden. Als Ã¼berdurchschnittlich emittierend galten beispielsweise ein Einkaufszentrum, welches in einer Zentrumszone zu einer zusÃ¤tzlichen Emission von 9,5 t/a NO<sub>x</sub> und 1,7 t/a VOC fÃ¼hrte (BGE 124 II 272 E. 2c S. 276 und E. 4c/ff S. 283), eine Zunahme der NO<sub>x</sub>-Immissionen um 4 bis 5 % bzw. 2 bis 3 μg/m<sup>3</sup> (BGE 120 Ib 436 E. 2c/dd S. 448 f.) bzw. eine ErhÃ¶hung der gesamten Luftverschmutzung um 3 bis 5 % (BGr, 17. Mai 1995, URP 1995, S. 498, E. 4a). Im Fall <i>Adliswil</i> hÃ¤tte das ursprÃ¼nglich vorgesehene Projekt in der Betriebsphase die NO<sub>x</sub>-Emissionen in Adliswil um jÃ¤hrlich 3,2 t oder ca. 2,0 % erhÃ¶ht, die VOC-Emissionen um 3,0 t oder ca. 0,9 %, und fÃ¼r den weiteren Perimeter wurde eine Zunahme bei NO<sub>x</sub> um 5,2 t/a, bei VOC um 4,1 t/a angenommen; die in der Baubewilligung angeordneten Redimensionierungen des Projekts sollten gemÃ¤ss dem zweiten ErgÃ¤nzungsbericht Luft/LÃ¤rm zum UVB vom 11. Juni 1997 die Emissionen im Bereich Adliswil um je 0,8 t/a fÃ¼r NO<sub>x</sub> und VOC reduzieren, im weiteren Perimeter um 1,4 t/a NO<sub>x</sub> und 1,1 t/a VOC. Auch diese Immissionen hat das Bundesgericht zwar nicht als Ã¼bermÃ¤ssig, aber als Ã¼berdurchschnittlich im Sinn der erwÃ¤hnten Rechtsprechung gewÃ¼rdigt (URP 2001, S. 1066, E. 2e). Im Entscheid <i>Schlieren</i> hat das Bundesgericht ohne Quantifizierung der Emissionen erwogen, die Emissionen eines Einkaufszentrums mit 7'500 m<sup>2</sup> BruttogeschossflÃ¤che lÃ¤gen in einer Zentrumszone jedenfalls Ã¼ber dem zonenÃ¼blichen Durchschnitt; derartige Vorgaben wiesen einen bedeutend hÃ¶heren Besucherverkehr auf als andere Bauten und induzierten erheblich mehr Verkehr als z.B. Verwaltungs- oder BÃ¼rogebÃ¤ude, weshalb sie ab einer gewissen GrÃ¶sse auch UVP-pflichtig seien (BGE 124 II 272 E. 4c/ff S. 283).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Licht dieser Rechtsprechung haben die Vorinstanzen die Emissionen des umstrittenen Bauvorhabens zutreffend als Ã¼berdurchschnittlich gewÃ¼rdigt: Allein der Fachmarkt verfÃ¼gt Ã¼ber eine VerkaufsflÃ¤che von 7'710 m<sup>2</sup> und unterliegt damit der UVP-Pflicht. Die Gewerbezone, in der er geplant ist, lÃ¤sst neben Handels- und Dienstleistungsgewerbe auch Bauten fÃ¼r Industrie- und Gewerbebetriebe zu und liegt nach der Richtplanung in einem Mischgebiet mit hoher baulicher Dichte, das aber nicht als Zentrum bezeichnet ist und vor allem der Schaffung und Erhaltung von ArbeitsplÃ¤tzen dienen soll (vgl. Regionaler Richtplan Zimmerberg, RRB 2258/1998, Ziff. 2.3.6). Bereits aus dieser Sicht erscheinen die Emissionen der bei einem Verbrauchermarkt zu erwartenden Fahrzeugbewegungen als Ã¼berdurchschnittlich, und zwar auch dann, wenn dieser die mÃ¶gliche Baumasse nicht ausschÃ¶pft. So wird mit einem Durchschnitt von tÃ¤glich 2'500 Kundenfahrten und samstags zwischen 14.00 und 15.00 Uhr mit einem Spitzenwert von 536 Kundenfahrzeugen pro Stunde (Zu- und Wegfahrten) gerechnet (Verkehrsplanerische und verkehrstechnische Beurteilung, S. 3); damit wird der in einer Gewerbezone abseits eines regionalen Zentrums gewÃ¶hnlich zu erwartende Rahmen deutlich gesprengt. Das zeigen auch die AusfÃ¼hrungen im UmweltvertrÃ¤glichkeitsbericht, der bei KundenparkplÃ¤tzen fÃ¼r den Fachmarkt mit einem spezifischen Verkehrspotenzial (SVP) von 10 bis 13, dagegen bei den ParkplÃ¤tzen fÃ¼r den Bereich BÃ¼ro/Gewerbe/Dienstleistungen mit einem SVP von lediglich 1,2 bis 3,4 rechnet (UVB, S. 22). Auch die Zunahme der Schadstoffbelastung um 0,84 % in Bezug auf NO<sub>x</sub>, von 5,4 % in Bezug auf VOC und von 0,6 % in Bezug auf PM 10 (UVB, S. 34 f.) liegt im Bereich dessen, was das Bundesgericht in vergleichbaren FÃ¤llen als Ã¼berdurchschnittlich gewÃ¼rdigt hat. Dass auf dem BaugrundstÃ¼ck heute bereits 187 ParkplÃ¤tze vorhanden sind, ist entgegen der Auffassung der Bauherrschaft bei der Beurteilung des Emissionspotenzials des Fachmarkts nicht zu berÃ¼cksichtigen: Bei einem Neubau kÃ¶nnen die mit der bisherigen Nutzung verbundenen ParkplÃ¤tze kein Bestandesprivileg beanspruchen (vgl. BGr, 18. Januar 1990, ZBl 91/1990, S. 354, E. 3c/bb <i>[BaronenschÃ¼r]</i>); andernfalls wÃ¤re es mÃ¶glich ParkplÃ¤tze eines Wohnhauses oder eines Gewerbebetriebs mit geringem Verkehrspotenzial fÃ¼r Nutzungen mit weit hÃ¶herer Verkehrsfrequenz zu verwenden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit erweisen sich die vom Bauvorhaben zu erwartenden Emissionen als Ã¼berdurchschnittlich und sind deshalb die Voraussetzungen fÃ¼r die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.3 </span></b><span>Sind die Voraussetzungen fÃ¼r die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen erfÃ¼llt, so durfte die Zahl der FahrzeugabstellplÃ¤tze gegenÃ¼ber der in der Bau- und Zonenordnung vorgesehenen Zahl gesenkt (BGE 124 II 272 E. 4d S. 283 <i>[Schlieren]</i>; URP 2001, S. 1065 f., E. 2b <i>[Adliswil]</i>) und dabei auf die "Wegleitung zur Regelung des Parkplatzbedarfs in kommunalen Erlassen" vom Oktober 1997 (Wegleitung 97) der Baudirektion abgestellt werden. Dass die Genehmigung der Bau- und Zonenordnung Thalwil nach Erlass dieser Wegleitung erfolgte, ist ohne Bedeutung. Die Wegleitung 97 ist sodann nicht bloss auf den "Personenverkehr" zugeschnitten, sondern trÃ¤gt, indem sie unter den Einkaufszentren mit Mischnutzungen auch Hobby, MÃ¶bel und dergleichen erwÃ¤hnt, auch Nutzungen wie der hier in Frage stehenden Rechnung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> GenÃ¼gende Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr (Ã¶V)</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Umstritten ist sodann, ob das Bauvorhaben hinreichend erschlossen ist. WÃ¤hrend die Vorinstanz dies bejaht hat, macht der VCS geltend, die gemÃ¤ss § 237 Abs. 1 PBG geforderte Erreichbarkeit des geplanten Fachmarkts mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln sei nicht gewÃ¤hrleistet.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Im Urteil <i>Adliswil </i>(RB 2000 Nr. 93 = BEZ 2000 Nr. 50 = URP 2000, S. 823) hat sich das Verwaltungsgericht einlÃ¤sslich mit der Tragweite von § 237 Abs. 1 PBG im Baubewilligungsverfahren auseinander gesetzt. Es gelangte zum Ergebnis, dass bei Anlagen, die einen bedeutenden Publikumsverkehr erzeugen, der Standort Ã¼ber ein leistungsfÃ¤higes und kundenfreundliches Verkehrsangebot verfÃ¼gen mÃ¼sse, welches eine attraktive Alternative zum motorisierten Privatverkehr darstelle. Das Bundesgericht hat dieses Urteil nicht nur bestÃ¤tigt (URP 2001, S. 1061<i> [Adliswil]</i>), sondern in einem weiteren Urteil einen Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben, in welchem dieses die erwÃ¤hnte Rechtsprechung zwar grundsÃ¤tzlich bestÃ¤tigt hatte, im konkreten Fall jedoch aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von weniger strikten Voraussetzungen ausgehen wollte (BGr, 14. Februar 2002, URP 2002, S. 441 <i>[COOP Dietikon]</i>). Das Bundesgericht hat erwogen, die in § 237 PBG verlangte Erschliessung mit Ã¶ffentlichem Verkehr stehe im Dienste der in Art. 44a USG vorgesehenen Massnahmenplanung, welche Ã¼bermÃ¤ssige Luftverunreinigungen im Sinn von Art. 11 Abs. 3 und Art. 14 USG beheben solle. Allerdings sei die Unbestimmtheit von § 237 Abs. 1 PBG hinsichtlich der an die Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr gestellten Anforderungen nicht unproblematisch, werde aber dadurch gemildert, dass § 237 Abs. 1 PBG einerseits mit der kantonalen Gesetzgebung Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr und andererseits mit der kantonalen Wegleitung zur Ermittlung des Parkplatzbedarfs verknÃ¼pft werden kÃ¶nne. Gleichwohl hat es das Bundesgericht im Hinblick auf die Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit als wÃ¼nschbar bezeichnet, wenn das Verwaltungsgericht in genereller Form die Anforderungen an die GÃ¼te der Ã¶V-Verbindung prÃ¤zisiert hÃ¤tte; es liess es aber in jenem Fall genÃ¼gen, dass fÃ¼r ein Zentrum mit erheblichem Publikumsverkehr relativ hohe Anforderungen an die Ã¶V-Erschliessung gestellt wurden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Der Regierungsrat hat unter Bezugnahme auf das Gesetz Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Personenverkehr vom 6. MÃ¤rz 1988 und die Verordnung Ã¼ber das Angebot im Ã¶ffentlichen Personenverkehr vom 14. Dezember 1988 (AngebotsV) erwogen, das umstrittene Bauvorhaben stelle ein Projekt mit besonders grossem Publikumsverkehr dar, weshalb eine dem Angebotsbereich 3 entsprechende Erreichbarkeit zu verlangen sei, was gemÃ¤ss § 13 Abs. 1 AngebotsV einem 15-Minuten-Takt entspreche. Heute werde das Bauareal durch den Ã¶ffentlichen Verkehr wie folgt erschlossen: Die SZU-Linie S4 verkehre vom 450 m entfernten Bahnhof Langnau-Gattikon alle 20 Minuten bzw. in Stosszeiten alle 10 Minuten Richtung ZÃ¼rich und stÃ¼ndlich Richtung Sihlwald/Sihlbrugg. Die ZVV-Buslinie 140 (Langnau a.A.âGattikonâThalwil Zentrum) bediene die 150 m vom Areal entfernte Haltstelle Gattikerhof von Montag bis Samstag halbstÃ¼ndlich und die ZVV-Buslinie 240 (Hausen a.A.âLangnau a.A.âGattikonâBahnhof Thalwil) verkehre stÃ¼ndlich. Ein weiterer Ausbau dieser Verbindungen sei im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben nicht vorgesehen. Aufgrund der Erschliessung durch die SZU-Linie S4 sei das interessierende Baugebiet der ErschliessungsgÃ¼teklasse C gemÃ¤ss der Wegleitung 97 zuzuordnen. Das Angebot der Buslinien 140 und 240 zwischen Langnau/Gattikon und Thalwil sei zusammen betrachtet der GÃ¼teklasse D zuzuordnen. Gesamthaft betrachtet entspreche dieses Erschliessungsangebot durch drei Ã¶ffentliche Verkehrsmittel den Voraussetzungen fÃ¼r eine Zuordnung zur GÃ¼teklasse C. Es treffe wohl zu, dass die Erreichbarkeit durch den Ã¶ffentlichen Verkehr aus allen massgeblichen Richtungen erfÃ¼llt sein mÃ¼sse. BezÃ¼glich weniger besiedelter Gebiet und somit nicht massgeblichen Richtungen wie Sihlbrugg oder Hausen a.A. kÃ¶nnten aber geringere Anforderungen gestellt werden. Es genÃ¼ge, dass bezÃ¼glich der bedeutendsten Richtung, das heisst Richtung ZÃ¼rich, die Erschliessung der GÃ¼teklasse C gemÃ¤ss Wegleitung 97 und jedenfalls dem Angebotsbereich 3 gemÃ¤ss Angebotsverordnung entspreche.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der VCS wendet demgegenÃ¼ber ein, es sei aktenwidrig, wenn der Regierungsrat die Erschliessung Richtung ZÃ¼rich als bedeutendste bezeichne, wo doch mit 40 % aus Richtung Thalwil der grÃ¶sste Kundenstrom erwartet werde. Sodann kÃ¶nne die Richtung Sihlbrugg nicht als unwesentlich bezeichnet werden, wenn 20 % des Projektverkehrs aus dieser Richtung komme. Die Vorinstanz habe sich zudem weder mit den raumplanerischen noch den qualitativen Aspekten der Ã¶V-Erschliessung auseinander gesetzt, wie insbesondere den Fragen, dass sich das Konsum-Konzept der ZÃ¼rcher Planungsgruppe Zimmerberg (ZPZ) gegen Einkaufszentren ausserhalb der Ortskerne ausspreche und dass die Gehdistanz zum Bahnhof Langnau-Gattikon rund 450 m betrage und damit ein erhebliches Hindernis fÃ¼r Kunden darstelle. In der tatsÃ¤chlichen Hauptlastrichtung nach Thalwil entspreche das Ã¶V-Angebot nur der GÃ¼teklasse D, was nach der Rechtsprechung den Anforderungen von § 237 Abs. 1 Satz 2 PBG bei publikumsintensiven, Ã¼berdurchschnittlich emittierenden Einrichtungen in einem lufthygienischen Belastungsgebiet nicht genÃ¼ge; das mÃ¼sse auch dann gelten, wenn in einer anderen Richtung, welche aber nicht die Hauptlastrichtung sei, die GÃ¼teklasse C gegeben sei. Im Ãbrigen genÃ¼ge auch die GÃ¼teklasse C fÃ¼r die Erschliessung einer solchen Einrichtung nicht. Der Umstand, dass das Bauvorhaben auf Kundschaft abziele, die den Fachmarkt mit ihren privaten Motorfahrzeugen erreichen wolle, rechtfertige keine geringeren Anforderungen hinsichtlich der Ã¶V-Erschliessung, da die entsprechende Bestimmung nicht in erster Linie auf den Schutz der unmittelbaren Nachbarschaft abziele, sondern generell auf die Reduktion der durch den Motorfahrzeugverkehr verursachten Umweltbelastung. Sodann sei es nicht gerechtfertigt fÃ¼r einen Fachmarkt eine weniger gute Ã¶V-Erschliessung zu verlangen als fÃ¼r andere Einkaufszentren.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Wie das Verwaltungsgericht im Entscheid <i>Adliswil</i> erwogen hat, richten sich die Anforderungen an die Erschliessung eines Bauvorhabens durch den Ã¶ffentlichen Verkehr nach der konkreten Situation, insbesondere nach der Art, Lage und Zweckbestimmung der Bauten und Anlagen. Erreichbarkeit setzt dabei namentlich voraus, dass der Zugang auf die entsprechende Nutzung abgestimmt ist. Bei einer Anlage mit besonders grossem Publikumsverkehr bedeutet dies, dass der Standort Ã¼ber ein leistungsfÃ¤higes und kundenfreundliches Verkehrsangebot verfÃ¼gt und eine attraktive Alternative zum motorisierten Privatverkehr darstellt. Die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr muss dabei bezÃ¼glich aller massgeblichen Richtungen gegeben sein.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>An dieser im Fall <i>Adliswil </i>vom Bundesgericht bestÃ¤tigten und im Fall <i>COOP Dietikon</i> vertieften Rechtsprechung ist grundsÃ¤tzlich festzuhalten. Gleichzeitig sind die aufgrund der bundesgerichtlichen ErwÃ¤gungen im Entscheid <i>Adliswil </i>gebotenen PrÃ¤zisierungen vorzunehmen (vgl. fÃ¼r die Sondernutzungsplanung bereits VGr, 30. September 2004, VB.2004.00041, E. 6, www.vgrzh.ch, <i>IKEA</i> <i>Dietikon</i>). Anzumerken ist, dass § 219 PBG die Entwicklung prÃ¤zisierender Regeln zum Erfordernis der Ã¶V-Erreichbarkeit von Anlagen mit grossem Publikumsverkehr anhand von EinzelfÃ¤llen zwar zulÃ¤sst, dass eine Regelung durch Verordnung die Forderung nach Rechtssicherheit und Voraussehbarkeit zweifellos besser erfÃ¼llen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.1 </span></b><span>ZunÃ¤chst ist festzuhalten, dass die Gesetzgebung Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr sowie die kantonale Wegleitung zur Ermittlung des Parkplatzbedarfs von 1997 zwar Anhaltspunkte fÃ¼r die Beurteilung der Erreichbarkeit im Sinn von § 237 Abs. 1 PBG liefern, jedoch in anderen RegelungszusammenhÃ¤ngen stehen. So liegt der Angebotsverordnung die Vorstellung zu Grunde, dass das Angebot des Ã¶ffentlichen Verkehrs der Siedlungsentwicklung und der Nachfrage folgen und einen wirtschaftlichen Betrieb gewÃ¤hrleisten soll (vgl. §§ 4, 5 und 11 AngebotsV), wÃ¤hrend § 237 Abs. 1 PBG im Interesse der Raumplanung und des Umweltschutzes verhindern will, dass die BevÃ¶lkerung fÃ¼r Schul- und Arbeitswege, EinkÃ¤ufe, FreizeitaktivitÃ¤ten und dergleichen in grossem Ausmass auf die BenÃ¼tzung privater Motorfahrzeuge angewiesen ist. Die Wegleitung 97 als Instrument zur Bestimmung der erforderlichen bzw. zulÃ¤ssigen Parkplatzzahlen in einem bestimmten Gebiet umschreibt sodann zwar Kriterien fÃ¼r die Beurteilung der ErschliessungsqualitÃ¤t; der Zweckbestimmung der Wegleitung 97 entsprechend sind diese Kriterien aber nicht darauf ausgerichtet, die Erreichbarkeit eines bestimmten Objekts aus unterschiedlichen Richtungen und zu spezifischen Zwecken zu erfassen. Damit nehmen § 237 PBG Ã¼ber die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr sowie die Angebotsverordnung und die Wegleitung 97 zwar alle auf die Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr Bezug, verfolgen jedoch teilweise unterschiedliche Ziele und sind nicht nahtlos aufeinander abgestimmt. Das ist zu beachten, wenn bei der Auslegung und Anwendung von § 237 PBG an die Gesetzgebung Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr sowie die kantonale Wegleitung zur Ermittlung des Parkplatzbedarfs angeknÃ¼pft wird.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.2 </span></b><span>§ 237 Abs. 1 Satz 2 PBG verlangt die Ã¶V-Erreichbarkeit fÃ¼r "grÃ¶ssere Ãberbauungen". Dieser Begriff wird im Gesetz nicht nÃ¤her umschrieben. Einen Anhaltspunkt zur Auslegung bietet § 4 Abs. 1 AngebotsV, wonach zusammenhÃ¤ngende, Ã¼berbaute Siedlungsgebiete mit mindestens 300 Bewohnern, Arbeits- und AusbildungsplÃ¤tzen mit mindestens einer Haltestelle zu erschliessen sind (Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Planungs- und Baugesetz des Kantons ZÃ¼rich, Bern 1992, Rz. 65 f.). Ein Fachmarkt, welcher aufgrund seiner VerkaufsflÃ¤che der UVP-Pflicht unterliegt und fÃ¼r den im Durchschnitt mit tÃ¤glich 2'500 Kundenfahrten gerechnet wird, verursacht regelmÃ¤ssig weit stÃ¤rkere Verkehrsbewegungen als ein solches Siedlungsgebiet und hat deshalb fÃ¼r sich allein die Anforderung von § 237 Abs. 1 PBG an die genÃ¼gende Ã¶V-Erreichbarkeit zu erfÃ¼llen. Dass in den von der Bauherrschaft namhaft gemachten FÃ¤llen teilweise Zentren mit noch grÃ¶sseren FlÃ¤chen und intensiverem Publikumsverkehr zu beurteilen waren, Ã¤ndert daran nichts. Der GrÃ¶sse des Zentrums und der IntensitÃ¤t des Publikumsverkehrs ist bei der Bestimmung der geforderten QualitÃ¤t der Ã¶V-Anbindung Rechnung zu tragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In den Entscheiden <i>Adliswil</i> (URP 2001, S. 1072, E. 4g/aa) und <i>COOP</i> <i>Dietikon</i> (URP 2002, S. 448, E. 4.2) hat das Bundesgericht erwogen, dass bei Projekten mit besonders starkem Publikumsverkehr eine der Angebotsstufe 3 entsprechende Erreichbarkeit verlangt werden kÃ¶nne. Der hier zu beurteilende Fachmarkt ist nur wenig kleiner als der seinerzeit in Adliswil geplante, welcher aber mit zahlreichen weiteren Nutzungen verbunden war, so einem LebensmittelgeschÃ¤ft, zehn KinosÃ¤len mit insgesamt 2'458 SitzplÃ¤tzen sowie Restaurant-, Dancing- und Barbetrieb mit 735 SitzplÃ¤tzen (vgl. URP 2000, S. 826). In Dietikon stand ein Einkaufszentrum mit einer VerkaufsflÃ¤che von 13'000 m<sup>2</sup> zur Diskussion, das einen Verbrauchermarkt, ein Bau- und Gartencenter, weitere LÃ¤den und BÃ¼ros sowie ein Restaurant mit 400 SitzplÃ¤tzen umfassen sollte. Beim hier zu beurteilenden Fachmarkt ist deshalb mit einem vergleichsweise deutlich geringeren Publikumsverkehr zu rechnen. WÃ¤hrend Dietikon wegen der VerkaufsflÃ¤che und Adliswil aufgrund der geplanten Unterhaltungsbetriebe nahezu die Grenze erreichten, ab welcher solche Anlagen gemÃ¤ss § 5 Abs. 2 und § 6 der Besonderen Bauverordnung II vom 26. August 1981 (BBauV II) als "Grosszentren" bzw. "BegegnungsstÃ¤tten mit grossem Publikumsverkehr" gelten und deshalb gemÃ¤ss § 12 Abs. 2 lit. a BBauV II mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr "gut erreichbar" sein mÃ¼ssen, liegt die hier geplante VerkaufsflÃ¤che mit 7'710 m<sup>2</sup> deutlich unter der Grenze von 15'000 m<sup>2</sup> fÃ¼r Grosszentren. Es geht deshalb zu weit, fÃ¼r den geplanten Fachmarkt ebenfalls eine Erreichbarkeit entsprechend dem Angebotsbereich 3 der Angebotsverordnung zu verlangen, das heisst gemÃ¤ss § 2 lit. c in Verbindung mit 13 Abs. 1 AngebotsV eine flÃ¤chendeckende Ã¶V-Erschliessung im 15-Minuten-Takt. Solche kleinere Zentren mÃ¼ssen auch im Angebotsbereich 2 mÃ¶glich sein, in welchem nach § 2 lit. b AngebotsV eine starke Marktstellung der Ã¶ffentlichen Verkehrsmittel angestrebt und gemÃ¤ss § 12 Abs. 1 AngebotsV ein 30-Minuten-Takt angeboten wird. Das schliesst allerdings nicht aus, gestÃ¼tzt auf § 237 Abs. 1 PBG als Bewilligungsvoraussetzung im Einzelfall eine hÃ¶here Frequenz zu verlangen; nach § 12 Abs. 2 AngebotsV kÃ¶nnen auch im Angebotsbereich 2 die Intervalle unter anderem bei entsprechender Nachfrage verkÃ¼rzt werden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.3 </span></b><span>GemÃ¤ss der MarktabschÃ¤tzung der Bauherrschaft umfasst das Einzugsgebiet des geplanten Fachmarkts im Wesentlichen die Sihltal-Gemeinden von Adliswil bis Sihlbrugg und die ZÃ¼richsee-Gemeinden von Kilchberg bis WÃ¤denswil (UVB, S. 15). 60 % des erwarteten Motorfahrzeugverkehrs werden aus dem Raum Sihltal und 40 % aus dem Raum ZÃ¼richsee erwartet (Verkehrsplanerische und verkehrstechnische Beurteilung, S. 4). FÃ¼r die Ã¶V-Erschliessung des Perimeterbereichs Sihltal steht im Wesentlichen die SZU-Linie S4 zur VerfÃ¼gung, welche im 450 m entfernten Bahnhof Langnau-Gattikon in Richtung ZÃ¼rich alle 20 Minuten bzw. in den Hauptverkehrszeiten alle 10 Minuten und in Richtung Sihlbrugg stÃ¼ndlich verkehrt. Die Ã¶V-Anbindung des seeseitigen Perimeterbereichs erfolgt Ã¼ber die beiden ZVV-Buslinien 140 und 240, welche die 150 m vom BaugrundstÃ¼ck entfernte Haltestelle Gattikerhof bedienen, wobei die Linie 140 halbstÃ¼ndlich und die Linie 240 stÃ¼ndlich verkehrt. Diese drei Kurse pro Stunde stellen in Richtung Thalwil den Anschluss an das gut ausgebaute Ã¶V-Netz entlang des ZÃ¼richsees sicher und in der anderen Richtung den Anschluss an die SZU-Linie S4 beim Bahnhof Langnau-Gattikon. Sie erschliessen Ã¼berdies das Gemeindegebiet von Langnau und die Linie 240 verkehrt stÃ¼ndlich bis Hausen a.A.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.4 </span></b><span>Der Regierungsrat hat aufgrund dieses Angebots das BaugrundstÃ¼ck insgesamt der Erschliessungsklasse C gemÃ¤ss Wegleitung 97 zugeordnet und die Ã¶V-Erschliessung des Fachmarkts als ausreichend im Sinn von § 237 Abs. 1 PBG gewÃ¼rdigt.</span></p> <p class="Erwgung4"><b><span>5.3.4.1 </span></b><span>Die Beurteilung der Ã¶V-Erschliessung eines auf starken Publikumsverkehr ausgerichteten Bauvorhabens, wie eines Einkaufszentrums oder Fachmarkts, muss danach fragen, wie gut es von Kunden aus dem prognostizierten Perimeter zu erreichen ist. Dieser Perimeter zerfÃ¤llt hier erschliessungsmÃ¤ssig deutlich in zwei Teile, nÃ¤mlich das Sihltal, das im Wesentlichen durch die SZU-Linie S4 erschlossen ist, und die Seeseite, wo zwar lÃ¤ngs des Sees ein relativ dichtes Ã¶V-Netz besteht, aber zwischen dem Einkaufszentrum und dem seeseitigen Knotenpunkt in Thalwil nur drei Kurse pro Stunde verkehren. 60 % des prognostizierten Verkehrs entfallen auf den Perimeterbereich Sihltal, und dort wiederum schwergewichtig, das heisst mit 40 % des Verkehrsaufkommens, auf den Bereich Langnau a.A.âAdliswilâLeimbachâZÃ¼rich. Ebenfalls 40 % des Gesamtvolumens macht der aus dem seewÃ¤rtigen Perimeterbereich stammende Verkehr aus, der das BaugrundstÃ¼ck Ã¼ber die Gattikerstrasse erreicht. Der VCS rÃ¼gt deshalb zu Recht, dass das Sihltal Richtung ZÃ¼rich nicht als bedeutendste Erschliessungsachse bezeichnet werden kann. Richtig ist vielmehr, dass das Sihltal zwischen Langnau und ZÃ¼rich auf der einen und die Seegemeinden zwischen Wollishofen und WÃ¤denswil auf der anderen Seite mit je rund 40 % gleichwertig zum Verkehrsaufkommen beitragen. Ob dagegen der Regierungsrat die Richtung nach Sihlbrugg mit einem Aufkommen von 20 % des Projektverkehrs als fÃ¼r die Frage der Ã¶V-Erschliessung nicht massgeblich beurteilen durfte, ist eine Frage der rechtlichen WÃ¼rdigung; eine Aktenwidrigkeit, wie sie der VCS rÃ¼gt, ist ihm insofern nicht vorzuwerfen. Sodann ist das Konsum-Konzept der ZPZ, auf das sich der VCS beruft, keine fÃ¼r die Beurteilung der hinreichenden Ã¶V-Erschliessung massgebliche Grundlage. Den qualitativen Aspekten, wie insbesondere der AttraktivitÃ¤t des Ã¶V-Angebots, hat die Vorinstanz dadurch Rechnung getragen, dass sie die ErschliessungsqualitÃ¤t anhand der Wegleitung Ã¼berprÃ¼ft hat, welche den massgebenden Faktoren, nÃ¤mlich der Art des Verkehrsmittels, den Kursintervallen und der NÃ¤he der Haltestelle, in zweckmÃ¤ssiger Weise Rechnung trÃ¤gt.</span></p> <p class="Erwgung4"><b><span>5.3.4.2 </span></b><span>Der Regierungsrat hat die Erschliessung durch die SZU der GÃ¼teklasse C und diejenige durch die Buslinien 140 und 240 der GÃ¼teklasse D zugeordnet. Diese Einstufung entspricht der Wegleitung 97 und wird auch vom beschwerdefÃ¼hrenden VCS nicht in Frage gestellt. Dagegen beruht die ErwÃ¤gung des Regierungsrats, dass die Erschliessung des BaugrundstÃ¼cks insgesamt der GÃ¼teklasse C zuzuordnen sei, auf der unrichtigen Voraussetzung, dass durch die SZU der bedeutendste Perimeterbereich gemÃ¤ss GÃ¼teklasse C abgedeckt werde. Dies trifft wie erwÃ¤hnt nicht zu, da der seewÃ¤rtige Perimeterbereich ein ebenso bedeutendes Verkehrsaufkommen generiert, jedoch von den zwei Buslinien nur gemÃ¤ss Klasse D abgedeckt wird. Wenn die Rechtsprechung die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr aus allen massgeblichen Richtungen verlangt, so ist es zwar vertretbar, einen Teil des Einzugsgebiets, der wie das Sihltal Richtung Sihlbrugg nur 20 % zum Verkehrsaufkommen beitrÃ¤gt, als nicht massgeblich zu wÃ¼rdigen, nicht jedoch eine Richtung, die wie hier der seeseitige Perimeterbereich 40 % des Gesamtverkehrs generiert. Bereits in der Beurteilung KofU wurde deshalb eine VerkÃ¼rzung der Kursintervalle auf 15 Minuten an Freitagen und Samstagen empfohlen, wenn der grÃ¶sste Teil der Kunden erwartet wird (Beurteilung KofU, S. 4 f.).</span></p> <p class="Erwgung4"><b><span>5.3.4.3 </span></b><span>Die Wegleitung 97 erfasst die ErschliessungsqualitÃ¤t eines bestimmten Gebiets aufgrund der BedienungsqualitÃ¤t der Haltestelle, welche vom Kursintervall und der Art des Verkehrsmittels abhÃ¤ngt, sowie der Erreichbarkeit der Haltestellen nach Luftliniendistanzen (wobei ein mittlerer Umwegfaktor von 20 bis 30 % bereits berÃ¼cksichtigt ist; Wegleitung 97, S. 5). Nach diesen Kriterien werden die Haltstellen den Klassen AâD bzw. keiner Klasse zugeordnet, was beispielsweise zutrifft, wenn ein Ortsbus alle 5 bis 9 Minuten verkehrt, die Haltestelle aber mehr als 500 m entfernt ist. Die GÃ¼teklasse C entspricht damit einer mittleren ErschliessungsqualitÃ¤t.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Entgegen der Auffassung des VCS stellt eine solche Erschliessung der GÃ¼teklasse C fÃ¼r einen Fachmarkt, der mit einer VerkaufsflÃ¤che von 7'710 m<sup>2</sup> nicht als Grosszentrum im Sinn von § 5 Abs. 2 BBauV II zu qualifizieren ist und auch nicht mit weiteren publikumsintensiven Nutzungen wie Restaurants, Kinos oder dergleichen verbunden ist, und der im vorliegenden Fall ausdrÃ¼cklich keine GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs anbieten darf, eine hinreichende Ã¶V-Erschliessung dar (vgl. VGr, 30. September 2004, VB.2004.00041, E. 6.3.3, www.vgrzh.ch, <i>IKEA</i> <i>Dietikon</i>, wo eine Erschliessung der GÃ¼teklasse B fÃ¼r ein Vorhaben mit 75'000 m<sup>2</sup> VerkaufsflÃ¤che als genÃ¼gend beurteilt wurde). Wenn entsprechend der Klasse C in einer Distanz von weniger als 300 m in Intervallen von weniger als 20 Minuten ein Tram, stÃ¤dtischer Bus oder Regionalbus verkehrt und damit die Verbindung in die wesentlichen Bereiche des Einzugsgebiets gewÃ¤hrleistet ist, so stellt das fÃ¼r einen solchen Fachmarkt, wo mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 50 Minuten gerechnet wird (UVB, S. 18), zwar keine optimale, aber eine hinreichende Ã¶V-Anbindung dar, die jedenfalls fÃ¼r Personen, die mit der BenÃ¼tzung Ã¶ffentlicher Verkehrsmittel vertraut sind, als valable Alternative zur BenÃ¼tzung des privaten Motorfahrzeugs erscheint.</span></p> <p class="Erwgung4"><b><span>5.3.4.4 </span></b><span>Da die 150 m vom BaugrundstÃ¼ck entfernte Haltestelle Gattikerhof nur drei Mal stÃ¼ndlich in Richtung Thalwil bedient wird, ist ein wesentlicher Teil des Einzugsgebiets nur gemÃ¤ss GÃ¼teklasse D statt C erschlossen. Die RÃ¼ge des VCS, das Bauvorhaben erfÃ¼lle nicht die Anforderungen von § 237 Abs. 1 PBG an die Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr, ist deshalb insofern begrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.3.5 </span></b><span>KÃ¶nnen inhaltliche oder formale MÃ¤ngel des Bauvorhabens ohne besondere Schwierigkeiten behoben werden oder sind zur Schaffung oder Erhaltung des rechtmÃ¤ssigen Zustands Anordnungen nÃ¶tig, so sind gemÃ¤ss § 321 Abs. 1 PBG mit der Bewilligung die gebotenen Nebenbestimmungen zu verknÃ¼pfen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die ungenÃ¼gende Erreichbarkeit des Bauvorhabens mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr lÃ¤sst sich durch eine Verbesserung des Angebots auf der Achse Bahnhof Langnau-GattikonâThalwil Zentrum bzw. Bahnhof Thalwil beheben. Entsprechend der Empfehlung der Beurteilung KofU ist es zulÃ¤ssig, diese Verbesserung auf die Freitage und Samstage zu beschrÃ¤nken, an denen mit 20 bzw. 22 % der EinkÃ¤ufe gerechnet wird, wÃ¤hrend auf die Ã¼brigen Werktage nur je 14,5 % entfallen (Verkehrsplanerische und verkehrstechnische Beurteilung, S. 3). Damit wird der sich aus § 237 Abs. 1 PBG ergebenden Anforderung Rechnung getragen, dass der Zugang auf die entsprechende Nutzung abgestimmt sein muss (vgl. E. 5.3), was mit einer zu schematischen Anwendung der GÃ¼teklassenzuordnung nicht genÃ¼gend berÃ¼cksichtigt wÃ¼rde (vgl. E. 5.3.1). Zudem verlangt der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit, dass die sich aus § 237 Abs. 1 PBG ergebenden Anforderungen so umschrieben werden, dass sie die GrundsÃ¤tze der Angebotsverordnung sinnvoll ergÃ¤nzen; unter dem Gesichtswinkel des gemÃ¤ss § 6 AngebotsV geforderten wirtschaftlichen Betriebs muss die gemÃ¤ss § 237 Abs. 1 PBG erforderliche Ã¶V-Erschliessung auch den zeitlichen Schwankungen des Projektverkehrs Rechnung tragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zwar kann die Bauherrschaft die geforderte Verbesserung der Kursintervalle an Freitagen und Samstagen kaum aus eigener Kraft bewerkstelligen. Gleichwohl ist eine entsprechende Nebenbestimmung gerechtfertigt, da es der Bauherrschaft nicht zuzumuten ist, Verhandlungen zur Verbesserung der Verkehrsverbindungen aufzunehmen, solange sie nicht Ã¼ber eine rechtskrÃ¤ftige Baubewilligung verfÃ¼gt. Es liegen insofern andere VerhÃ¤ltnisse vor als in Adliswil, wo eine genÃ¼gende Ã¶V-Erschliessung nicht durch einen relativ bescheidenen Ausbau zu erreichen war.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baubewilligung ist deshalb wegen der ungenÃ¼genden Ã¶V-Erschliessung nicht aufzuheben, sondern durch die Nebenbestimmung zu ergÃ¤nzen, wonach vor Baubeginn sicherzustellen ist, dass auf der Achse Bahnhof Langnau-Gattikon bis Thalwil Zentrum bzw. Bahnhof Thalwil an Freitagen und Samstagen wÃ¤hrend der Ãffnungszeiten des Fachmarkts in jeder Richtung vier Kurse pro Stunde verkehren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es besteht allerdings die Gefahr, dass diese Anordnung der zeitlichen Verteilung der Spitzenfrequenzen, die sich naturgemÃ¤ss nicht prÃ¤zis voraussagen lassen, nicht gerecht wird. Es ist jedoch der Bauherrschaft unbenommen, der BewilligungsbehÃ¶rde schon heute oder nach einer angemessenen Versuchsdauer mittels eines Ãnderungsgesuchs zur Baubewilligung eine Regelung vorzuschlagen, welche die gebotene Frequenzverbesserung optimal auf die Spitzenfrequenzen des Fachmarkts abstimmt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> Parkplatzzahl</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Umstritten ist sodann die Zahl der zu bewilligenden ParkplÃ¤tze. Der Regierungsrat ist in Anwendung der Wegleitung von einer Erschliessung des Baugebiets durch den Ã¶ffentlichen Verkehr gemÃ¤ss GÃ¼teklasse C und entsprechend von einem Mindestparkplatzbedarf von 90 und einem hÃ¶chstzulÃ¤ssigen Bedarf von 140 ParkplÃ¤tzen ausgegangen. Mit der Korrektur der Parkplatzzahl auf 140 hat er berÃ¼cksichtigt, dass der geplante Fachmarkt keine GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs anbietet und vorwiegend von motorisierten Kunden mit relativ langer Aufenthaltsdauer frequentiert wird. WÃ¤hrend die Bauherrschaft diese Zahl fÃ¼r ungenÃ¼gend hÃ¤lt und sie auf 327, eventuell auf 240 angehoben haben mÃ¶chte, ist der VCS der Auffassung, die Parkplatzzahl mÃ¼sse ohnehin entsprechend der Ã¶V-ErschliessungsgÃ¼teklasse B festgesetzt und entsprechend gesenkt werden, sei aber auch dann zu hoch, wenn von der Klasse C ausgegangen werde; die AusschÃ¶pfung der Maximalzahl gemÃ¤ss Wegleitung mit der BegrÃ¼ndung, es handle sich um einen Fachmarkt, sei sachlich nicht gerechtfertigt und trage dem Umstand nicht Rechnung, dass verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzungen Platz greifen mÃ¼ssten und daher nur die minimale Parkplatzzahl gemÃ¤ss Wegleitung bewilligt werden dÃ¼rfe.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Dass das Bauvorhaben ein solches mit besonders grossem Publikumsverkehr darstellt, ergibt sich bereits aus dem UmweltvertrÃ¤glichkeitsbericht, der wie erwÃ¤hnt fÃ¼r die KundenparkplÃ¤tze des Fachmarkts mit einem SVP von 10 bis 13 rechnet, gegenÃ¼ber einem solchen von 1,2 bis 3,5 im Bereich BÃ¼ro/Gewerbe/Dienstleistungen; dass im Fall <i>Adliswil</i> mit einem noch grÃ¶sseren Publikumsverkehr zu rechnen war, rechtfertigt keine andere Beurteilung. Die BeschrÃ¤nkung der Parkplatzzahl beruht damit auf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage. Auch die Bauherrschaft geht davon aus, dass die geringere Anzahl von AbstellplÃ¤tzen zu weniger Kundschaft fÃ¼hren wird; damit wird die Zahl der Fahrten begrenzt und handelt es sich offenkundig um ein taugliches Mittel zur Verminderung der Schadstoffemissionen im interessierenden Perimeter (vgl. E. 4.2.1). Dass sich mit einer geringeren Parkplatzzahl als der geplanten der Fachmarkt am hier vorgesehenen Standort mÃ¶glicherweise nicht wirtschaftlich betreiben lÃ¤sst, Ã¤ndert nichts an der ZulÃ¤ssigkeit dieser verschÃ¤rften Emissionsbegrenzungen (BGE 125 II 129 E. 9d).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Nach der Wegleitung ergibt sich, wenn zutreffenderweise von der Erschliessungsklasse C ausgegangen wird, unter Einbezug des ÃkonomiegebÃ¤udes ein Mindestparkplatzbedarf von 90 und eine hÃ¶chstzulÃ¤ssige Zahl von 140 ParkplÃ¤tzen. Die Vorinstanz hat die vollstÃ¤ndige AusschÃ¶pfung der Maximalzahl trotz der Lage des BaugrundstÃ¼cks in einem lufthygienischen Sanierungsgebiet damit begrÃ¼ndet, dass im Fachmarkt im Wesentlichen keine GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs angeboten werden und der vorgesehene Nutzungsmix weniger publikumsintensiv ist als ein herkÃ¶mmliches Einkaufszentrum.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.2.1 </span></b><span>Die vom Regierungsrat auf 140 festgesetzte Parkplatzzahl stellt die aufgrund der Wegleitung zulÃ¤ssige Maximalzahl fest. Da wie eingangs dargelegt (vgl. E. 4.2) die Voraussetzungen fÃ¼r die Anordnung verschÃ¤rfter Emissionsbegrenzungen erfÃ¼llt sind, kommt eine Ãberschreitung dieses Maximalwertes nicht in Frage. Die AntrÃ¤ge der Bauherrschaft, die Zahl auf 327, eventuell auf 240 PlÃ¤tze zu erhÃ¶hen, sind deshalb abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>6.2.2 </span></b><span>Der beschwerdefÃ¼hrende VCS will die ParkplÃ¤tze gegenÃ¼ber der sich entsprechend der GÃ¼teklasse C ergebenden Maximalzahl von 140 auf 90 vermindert haben, weil die Differenzierung zwischen FachmÃ¤rkten einerseits und Einkaufszentren andererseits unter dem Gesichtspunkt des Umsteigepotenzials nicht sachgerecht sei. Zudem gehe die Praxis davon aus, dass als verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung nur eine Parkplatzzahl entsprechend dem Minimum gemÃ¤ss Wegleitung 97, in EinzelfÃ¤llen entsprechend dem unteren Drittel der von der Wegleitung gegebenen Spannweite zulÃ¤ssig sei. Auch das Verwaltungsgericht habe im Entscheid vom 5. Juli 2004 <i>(Stadion ZÃ¼rich)</i> erwogen, die AusschÃ¶pfung des Ermessensspielraums nach oben wÃ¼rde den Grundsatz der Rechtsgleichheit verletzen und missachten, dass ein Ã¼berdurchschnittlicher Emittent zu beurteilen sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese EinwÃ¤nde sind unbegrÃ¼ndet. ZunÃ¤chst Ã¼bersieht der BeschwerdefÃ¼hrer, dass bereits die Anwendung der Wegleitung anstelle der kommunalen Parkplatzvorschriften eine verschÃ¤rfte Emissionsbegrenzung darstellt, womit dem Umstand, dass es sich beim Bauvorhaben um einen Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten in einem lufthygienischen Sanierungsgebiet handelt, Rechnung getragen wird. Sodann ist es sachgerecht, wenn der Regierungsrat erwogen hat, ein Fachmarkt sei weniger publikumsintensiv als ein herkÃ¶mmliches Einkaufszentrum fÃ¼r GÃ¼ter des tÃ¤glichen Bedarfs mit entsprechender VerkaufsflÃ¤che. Im vom VCS zitierten Entscheid zum <i>Stadion ZÃ¼rich</i> (VGr, 5. Juli 2004 VB.2004.00234/235, www.vgrzh.ch, den das Bundesgericht mit Entscheid vom 3. Dezember 2004, 1A.189/2004, www.bger.ch, aufgehoben hat) wurde fÃ¼r die LÃ¤den eines solchen Einkaufszentrums unter Hinweis auf die Norm SN 641 400 und zwei vom Bundesamt fÃ¼r Strassen (UVEK/ASTRA) herausgegebene Forschungsberichte (Nr. 417: Verkehrskennwerte von Einkaufszentren, Albrecht + Partner, 1998; Nr. 411: Verkehrspotential bei beschrÃ¤nktem Parkplatzangebot, SNZ, 1998) von einem SVP von 18 ausgegangen, wÃ¤hrend fÃ¼r den streitbetroffenen Fachmarkt mit einem SVP von 10 bis 13 gerechnet wird. ErgÃ¤nzend ist anzumerken, dass das Bauvorhaben zwar zu Recht als Ã¼berdurchschnittlicher Emittent eingestuft wurde, dass sich aber der geplante Fachmarkt anders als das erwÃ¤hnte Stadion mit Einkaufszentrum nach GrÃ¶sse und NutzungsintensitÃ¤t im unteren Bereich der Ã¼berdurchschnittlichen Emittenten bewegt. Auch insofern besteht hinsichtlich der Parkplatzzahl kein Anlass fÃ¼r eine weitere VerschÃ¤rfung der Emissionsbegrenzung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> Parkplatzbewirtschaftung</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der VCS bemÃ¤ngelt sodann die von der Vorinstanz angeordnete Parkplatzbewirtschaftung mit einer ParkgebÃ¼hr von mindestens Fr. 1.- pro Stunde. Der Regierungsrat setze sich damit Ã¼ber die Erkenntnisse einer Studie hinweg, welche ergeben habe, dass die EinfÃ¼hrung einer ParkgebÃ¼hr von Fr. 4.- pro Stunde die Zahl der Autofahrten um 20 bis 25 % und eine Abgabe von Fr. 2.- immer noch um 16 bis 20 % vermindern wÃ¼rde. Zudem argumentiere er widersprÃ¼chlich, wenn er eine GebÃ¼hr von Fr. 1.50 als zur Bewirkung eines Umsteigeeffekts grundsÃ¤tzlich geeignet bezeichne, aber trotzdem eine GebÃ¼hr von Fr. 1.- pro Stunde genÃ¼gen lasse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.1 </span></b><span>Die Anordnung einer Parkplatzbewirtschaftung mit GebÃ¼hrenpflicht ist eine gestÃ¼tzt auf den Massnahmenplan zulÃ¤ssige und unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden notwendige Betriebsvorschrift (vgl. BGE 125 II 129 E. 8 und 9). Der Ermessensspielraum bei der Festlegung der GebÃ¼hrenhÃ¶he wird nach unten dadurch begrenzt, dass die GebÃ¼hr ihrer HÃ¶he nach geeignet sein muss, um mit einer Verminderung der Fahrtenzahl zum Ziel einer geringeren Luftbelastung beizutragen. Ob dies zutrifft, ist im Zusammenhang mit den Ã¼brigen Massnahmen zur Emissionsbegrenzung, das heisst mit der Erschliessung durch den Ã¶ffentlichen Verkehr und der Begrenzung der Parkplatzzahl, zu beurteilen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.2 </span></b><span>Wie der Regierungsrat zutreffend erwogen hat, lÃ¤sst sich mit einer ParkplatzgebÃ¼hr von weniger als Fr. 1.- pro Stunde keine wirksame Begrenzung des motorisierten Individualverkehrs bewirken. Das gilt hier besonders ausserhalb der Spitzenfrequenzen an Freitagen und Samstagen, wenn die Besucher mit einem genÃ¼genden Parkplatzangebot rechnen kÃ¶nnen und das Ã¶V-Angebot schlechter ist. Wie auch der Regierungsrat einrÃ¤umt, dÃ¼rfte deshalb erst eine ParkgebÃ¼hr von Fr. 1.50 pro Stunde bei Fachmarktkunden zu einem Umsteigeeffekt auf den Ã¶ffentlichen Verkehr fÃ¼hren. In diese Richtung weisen auch die vom VCS zitierten Studien sowie die Ãberlegung, dass das Einzelbillett des ZÃ¼rcher Verkehrsverbunds fÃ¼r eine Kurzstrecke, welches nur eine halbe Stunde gÃ¼ltig ist und deshalb regelmÃ¤ssig bloss einen Weg abdecken kann, bereits Fr. 2.40 kostet. Allerdings ist auch zu berÃ¼cksichtigen, dass bei der gegebenen Rechtslage sich solche GebÃ¼hren in der Regel nur bei Neuanlagen durchsetzen lassen, weshalb sich aus GrÃ¼nden der Lastengleichheit und um zu verhindern, dass Kunden auf Zentren mit geringeren oder keinen GebÃ¼hren ausweichen, ein Einschlag rechtfertigt. Zudem wÃ¼rde die vom VCS geltend gemachte Reduktion der Fahrleistung nur bei einer flÃ¤chendeckenden EinfÃ¼hrung der Parkplatzbewirtschaftung bei publikumsintensiven Einrichtungen eintreten, bei einer isolierten EinfÃ¼hrung bliebe der Umsteigeeffekt gering (ASTRA/SVI [Hrsg.], Parkplatzbewirtschaftung bei "Publikumsintensiven Einrichtungen" â Auswirkungsanalyse, 2002, S. 127 und 138). Unter BerÃ¼cksichtigung dieser UmstÃ¤nde und angesichts des in dieser Frage bestehenden Ermessensspielraums (vgl. BGr, 3. Dezember 2004, 1A.189/2004, E. 6.6, www.bger.ch <i>[Stadion ZÃ¼rich]</i>) erweist sich die vom Regierungsrat festgesetzte MindestgebÃ¼hr von Fr. 1.- pro Stunde als rechtmÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>8. </span></b><span> Nebenbestimmung/Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>8.1 </span></b><span>Die Beschwerde des VCS ist somit teilweise gutzuheissen und die Baubewilligung im Sinn der ErwÃ¤gungen mit folgender Nebenbestimmung zu ergÃ¤nzen:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Vor Baubeginn ist sicherzustellen, dass auf der Achse Bahnhof Langnau-Gattikon bis Thalwil Zentrum bzw. Bahnhof Thalwil an Freitagen und Samstagen wÃ¤hrend der Ãffnungszeiten des Fachmarkts in jeder Richtung vier Kurse pro Stunde verkehren."</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ãbrigen ist das Rechtsmittel des VCS abzuweisen. Die Beschwerde der Bauherrschaft ist vollstÃ¤ndig abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>8.2 </span></b><span>Angesichts der relativ geringfÃ¼gigen Korrektur am vorinstanzlichen Entscheid rechtfertigen sich keine Ãnderungen an der Kosten- und EntschÃ¤digungsregelung des Regierungsrats. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind zu 2/5 dem VCS und zu 3/5 der Bauherrschaft aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Zudem sind der VCS zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'400.- und die Bauherrschaft zu einer solchen von Fr. 2'100.- an die Gemeinde Thalwil zu verpflichten (je einschliesslich Mehrwertsteuer; § 17 Abs. 2 lit. a VRG).</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. a) Die Beschwerde VB.2004.00361 wir teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird die Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen mit folgender Nebenbestimmung ergÃ¤nzt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Vor Baubeginn ist sicherzustellen, dass auf der Achse Bahnhof Langnau-Gattikon bis Thalwil Zentrum bzw. Bahnhof Thalwil an Freitagen und Samstagen wÃ¤hrend der Ãffnungszeiten des Fachmarkts in jeder Richtung vier Kurse pro Stunde verkehren."</span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> b) Die Beschwerde VB.2004.00370 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 15'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 240.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 15'240.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zu 2/5 dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 und zu 3/5 dem BeschwerdefÃ¼hrer 2 auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 wird zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'400.- und der BeschwerdefÃ¼hrer 2 zu einer solchen von Fr. 2'100.- (je einschliesslich Mehrwertsteuer) verpflichtet, je zahlbar an die Gemeinde Thalwil innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>