<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01140</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1969, war zuletzt bei der Y.___ GmbH als Verpackerin angestellt (Urk. 9/14) und im Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerb als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfachfrau für die Z.___ AG tätig (Urk. 9/8), als sie am 5. Mai 2010 beim Aufheben eines Blatt Papiers, das auf ein nicht isoliertes Kabel gefallen war, insbesondere durch den dabei aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss mit Blitzen erschreckt wurde (Urk. 9/13/59, Urk. 9/13/48). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte litt im Verlauf an psychischen Beschwerden (Urk. 9/13/40-41) und begab sich in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Behandlung im psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Ambulatorium des A.___-In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stituts, wo die Diagnose einer posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) gestellt wurde (Urk. 9/13/14, Urk. 9/15/3-4). Organische Schäden wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den keine fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt (Urk. Urk. 9/13/56-57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Unfallversicherung Suva verneinte mit Verfügung vom 8. Juli 2010 ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 5. Mai 2010 (Urk. 13/21-23),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was sie mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 14. September 2010 bestätigte (Urk. 9/13/5-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9). Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht des Kantons Zürich im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren Nr. UV.2010.00315 mit Urteil vom 28. März 2012 ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 9/3). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: IV-Stelle), klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte unter anderem die Unfallakten (Urk. 9/13/1-59) und das von der Krankentaggeldversicherung CSS Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in Auftrag gegebene Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Dezember 2010 (Urk. 9/19) ein. Am 4. Oktober 2011 wurde die Versicherte von Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) untersucht (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 6. Oktober 2011, Urk. 9/34). Die Anstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung bei Y.___ GmbH als Verpackerin wurde per Ende Februar 2012 gekündigt (Urk. 9/63/2). Im Februar 2012 wurden von der IV-Stelle berufliche Massnahmen eröffnet (Urk. 9/38) und ab dem 2. Juli 2012 wurde ein Belastbarkeitstraining durchgeführt (Urk. 9/45), das frühzeitig im September 2012 abgebrochen wurde (Urk. 9/54, Urk. 9/58/2, Urk. 9/59).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (Vorbescheid vom 8. Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 9/66) wurde der Versicherten mit Verfügung vom 4. April 2013 mit Wirkung ab dem 1. Mai 2011 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen (Urk. 9/71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2014 eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren (Urk. 9/75) und holte unter anderem das Gutachten von Dr. med. D.___, Fachärztin für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, vom 19. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 ein (Urk. 9/95). Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2016 kündigte sie die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Rente an (Urk. 9/97). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 28. Januar 2016 (Urk. 9/104), er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzt mit Schreiben vom 29. Februar 2016 (Urk. 9/107), Einwände. Wie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt hob die IV-Stelle die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom 14. September 2016 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 erhob die Versicherte hiergegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung vom 14. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ihr bis zum Abschluss der gutachterlich empfohlenen Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen weiterhin eine ganze Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten; eventualiter sei die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 14. September 2016 aufzuheben und es sei ihr ausgehend von einem 40 % übersteigenden Invaliditätsgrad weiterhin eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung auszurichten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 9. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 10. Januar 2018 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, zur Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichts gemäss BGE 143 V 409 und 143 V 418 Stellung zu nehmen (Urk. 11 S. 2), worauf die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin mit Eingabe vom 18. Januar 2018 verzichtete (Urk. 13). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin reichte ihre Stellungnahme mit Eingabe vom 23. Februar 2018 ein und stellte die folgenden geänderten Anträge: D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 sei aufzuheben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zur Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der Eingliederungsmassnahmen zurückzuweisen sowie es sei ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Abschluss der gutachterlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> empfohlenen Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiterhin die bisherige Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei anschliessendem neuen Entscheid über den künftigen Leistungsanspruch; eventualiter sei die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 aufzuheben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache sei zur Einholung eines Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsgutachtens unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung bei Dr. D.___ sowie zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchführung von Eingliederungsmassnahmen unter Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rausrichtung der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und anschliessendem neuen Entscheid über den kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ftigen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; subeven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 14. September 2016 aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr ausgehend von einem 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übersteigenden Invaliditätsgrad weiterhin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung auszurichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sollte das Gericht dem ersten Antrag nicht folgen, sei durch das Gericht auf Kosten der Beschwerdegegnerin bei Dr. D.___ ein Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten unter Berücksichtigung der Regeln der neuen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einzuholen (Urk. 15 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>matische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>säch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grund</span><span>sätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu</span><span> ermitteln (BGE 141 V 281). Mit dem BGE 143 V 418</span><span> hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span>stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men einer materiellen Revision (Art. 17 ATSG) ist die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, das Leistungsbegehren in tatsächlicher und recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitig, das heisst nicht nur mit Bezug auf jenes Sachverhaltssegment, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem eine Änderung glaubhaft gemacht worden ist, zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend ist das Sozialversicherungsgericht befugt (und verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Bedarf Teilaspekte des Rechtsverhältnisses von Amtes wegen aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">greifen, selbst wenn diese bereits in der früheren rechtskräftigen Verfügung beurteilt wurden (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_813/2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 4.1 und 9C_206/2010 vom 8. Oktober 2010 E. 3.1 je mit Hinweisen), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei auch eine zum bestehenden Beschwerdebild hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Gesundheitsproblematik im Rahmen der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmenden Neueinschätzung von Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand und Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herabsetzung oder -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegensteht (BGE 141 V 9 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 und 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die rentenaufhebende Verfügung vom 14. September 2016 damit, dass sich seit Januar 2013 eine langsame, aber deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Besserung der Gesundheitsbeeinträchtigung ergeben habe. Sie stütze sich auf das Gutachten von Dr. D.___ (vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015, Urk. 9/95), auf welches abgestellt werden könne. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe Ressourcen auf-bauen können. Soziale Aktivitäten und Freizeitaktivitäten seien wieder mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. Der psychopathologische Befund sei gemäss dem Gutachten unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen. Insgesamt sei kein IV-relevanter Gesundheitsschaden mehr ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Die bisherige Rente sei daher aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Es bestehe ausserdem kein Anspruch auf Unterstützung bei der beruflichen Integration. Denn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte fähig sein, aus eigener Kraft wieder eine Anstellung zu finden, und die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 seien nicht erfüllt (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in wendet dagegen ein, es stehe gestützt auf das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Dr. D.___ fest, dass im Gutachtenszeitpunkt erst eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bei Unterstützungsbedarf im Hinblick auf die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung bestanden habe. Denn gemäss dem Gutachten sei unter Hinweis auf eine gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralisierte Angststörung nach ICD-10 F41.1 sowohl in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten als auch in einer leidensangepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit lediglich von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen. Eine volle Arbeitsfähigkeit habe die Gutachterin lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prognostisch nach erfolgreich durchgeführten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als möglich erachtet. Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl der RAD empfohlen habe, auf das Gutachten abzustellen, sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon abgewichen, indem sie lediglich die Verbesserung zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert habe. Insbesondere mit dem Satz „Zudem fiel der psychopathologische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fund während des Gutachtens unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig aus“ sei zu Unrecht und in unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässiger Weise ohne genügende medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische oder rechtliche Begründung von einer viel deutlicheren Verbesserung der Beschwerden ausgegangen worden, als gutachterlich bestätigt worden sei. Auch sei gestützt auf die gutachterliche Beurteilung ein Wiedereinstieg in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbare Eingliederungsmassnahmen wie bereits zu Beginn des Verfahrens wieder angezeigt, da sie aktuell nicht zur Selbsteingliederung fähig sei. Sie sei auf Unterstützung angewiesen. Dabei sei insbesondere die berufliche Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung in der Pflege zu prüfen, da sie vor einigen Jahren eine Ausbildung in der Pflege absolviert habe. Des Weiteren habe die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es versäumt, in der rentenaufhebenden Verfügung eine Invaliditätsbemessung vorzunehmen, obschon sie ihre langjährige und gut bezahlte Stelle bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ GmbH verloren habe und nicht mehr in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, ein dem früheren Einkommen entsprechendes Einkommen zu erzielen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme vom 23. Februar 2018 führte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Weiteren aus, es sei nach der neuen Rechtsprechung gemäss dem Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 (mittlerweile publiziert unter BGE 143 V 418) die Aufgabe des medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb im Einzelfall funktionelle Leistungseinschränkungen resultieren wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, die sich auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auswirken würden. Diese Aufgabe sei somit Dr. D.___ zugekommen, welche erst mittelfristig und unter Hinweis auf die ihres Erachtens notwendigen Eingliederungsbemühungen eine optimistische Prognose gestellt habe. Da es sich um einen Revisionssachverhalt handle, sei von einem "klaren Fall" im Sinne der Rechtsprechung auszugehen, so dass der Verzicht auf die Prüfung gemäss Indikatorenkatalog möglich erscheine. Dies da die Befunde von Dr. D.___ auch vor dem Hintergrund der zuvor zugesprochenen ganzen Rente nach wie vor zu überzeugen vermöchten (Urk. 15 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist strittig und zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu Recht die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige ganze Rente per 31. Oktober 2016 aufgehoben hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist hierzu zu klären, ob und inwiefern s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich der Invaliditätsgrad seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. April 2013 (Urk. 9/71) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum Erlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. September 2016 (Urk. 2) in leistungserheblichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert hat. Die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung bildet da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss die zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Grenze der richter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnis (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 V 77 E. 2b, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprechung der ganzen Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab Mai 2011 mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. April 2013 (Urk. 9/71) war gemäss dem Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt der Beschwerdegegnerin vom 8. Januar 2013 (Urk. 9/65) nach dem Scheitern des Belastbarkeitstrainings Mitte September 2012 gestützt auf die Stellungnahme des Psychiaters Dr. C.___ vom RAD vom 8. Januar 2013 erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser war zum Schluss gekommen, dass ab dem (Stromkabel-Ereignis vom) 5. Mai 2010 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit mit Unterbruch während des in einem 50%igen Pensum durchgeführten Arbeitstrainings (richtig: Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trainings) vom 2. Juli bis 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/65/7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigte er insbesondere den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand, dass das Belastbarkeitstraining aus gesundheitlichen Gründen (zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Flashbacks, Dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen, vege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tative Symptome) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen wurde, und zitierte ausserdem den Bericht von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, und von lic. phil. F.___, Psychologin FSP, vom psychotherapeutischen Ambulatorium des A.___ Instituts vom 5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 (Urk. 9/63). Darin wurde die Diagnose einer post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt. Die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Ärztin stellte ferner fest, der Zustand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich im Behandlungsverlauf soweit stabilisiert, dass vom 27. April bis 26. Juli 2011 eine tagesklinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung in der G.___ (G.___; vgl. Urk. 9/32) möglich geworden sei. Die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung des IV-Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trainings in der Werk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statt H.___ im Sommer 2012 habe jedoch gezeigt, dass die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">physische Stabilität für eine beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Reintegration noch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend sei. Das am 2. Juli 2012 begonnene Arbeitstraining habe auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer dra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stischen Symptomverstärkung am 11. September 2012 abgebrochen werden müssen (Urk. 9/63/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Belastbarkeitstraining hatte Dr. C.___ ausserdem gemäss dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 6. Oktober 2011 nach seiner Untersuchung vom 4. Oktober 2011 die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) und einer Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10 F41.0), differentialdiagnostisch eine posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), gestellt sowie auf eine 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der jeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Tätigkeit geschlossen (Urk. 9/34/8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist als Vergleichsbasis auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem nach der Eröffnung des Revisionsverfahrens (Urk. 9/75) einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holten Verlaufsbericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Ambulatoriums des A.___ In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stituts vom 22. Oktober 2014, gezeichnet von der Psychotherapeutin M. F.___ und von Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, war der Gesundheitszustand stationär und die Arbeitsfähigkeit weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin zu 100 % eingeschränkt. Als Diagnosen wurden nunmehr eine posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung (ICD-10 F43.1), eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und eine ängstliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) gestellt (Urk. 9/78).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Psychiaterin Dr. D.___, welche die Beschwerdeführerin am 27. März und 4. Mai 2015 untersucht hatte, schloss gemäss dem Gutachten vom 19. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 auf die Diagnose einer generalisierten Angststörung nach ICD-10 F41.1 (Urk. 9/95/29). Die depressiven Symptome hätten sich zurückgebildet und der Aktionsradius habe sich deutlich verbessert. Die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte davon, dass sie seit ein bis zwei Jahren alleine mit ihrem Kind auf den Spielplatz gehe und auch einige soziale Kontakte zu Freundinnen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandten pflegen würde. Sie könne jetzt sogar mit ihrem Kind das Schwimmbad besuchen (Urk. 9/95/29, Urk. 9/95/32). In der angestammten Tätigkeit habe im Zeitpunkt der Begutachtung (Frühjahr 2015) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wobei diese Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht mehr im früheren Beschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert werden könne beziehungsweise solle. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit führte die Gutachterin aus, es bestehe keine Notwendigkeit einer speziell angepassten Tätigkeit, abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen davon, dass es der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin möglich sein müsse, jederzeit eine Toilette aufzusuchen (Urk. 9/95/30, Urk. 9/95/32). Die Arbeitsfähigkeit sei insofern vorläufig noch eingeschränkt, als aufgrund ihrer residuellen Symptome noch eine verminderte Belastbarkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe und sie angesichts der vegetativen Übererregbarkeit vorläufig auch noch verlängerter Ruhezeiten und eines lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samen Wiedereinstiegs in das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufsleben ohne Überforderung bedürfe (Urk. 9/35/33). Bei gutem Verlauf nach Durchführung der empfohlenen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Massnahmen (Fortsetzung der psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Behandlung, stationärer Aufenthalt in einer psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik) und Hilfe bei der Integration in das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben, welche dringend zu empfehlen sei, und zwar vorerst mit einem zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Aufwand von maximal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50 %, könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb von einem, höchstens zwei Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine volle Arbeitsfähigkeit wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlangen (Urk. 9/95/30, Urk. 9/95/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien sind sich zu Recht darin einig, dass sich der Gesundheitszustand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin seit der Zusprechung der ganzen Rente mit Verfügung vom 4. April 2013 (Urk. 9/71) gebessert hat. Dies ist unstrittig mit dem psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachten von Dr. D.___ vom 19. November 2015 ausgewiesen, wonach sich die depressiven Symptome zurückgebildet haben und sich der Aktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radius deutlich verbessert hat (Urk. 9/95/29, Urk. 9/95/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Einschätzung von Dr. D.___ ist ab Anfang Mai 2015 (zweite Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung vom 4. Mai 2015, Urk. 9/95/1) von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen, die mit der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Verpackerin vergleichbar ist und den freien regelmässigen Gang zur Toilette ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht. Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist von einer Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geeignet ist, den Invaliditätsgrad mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einflussen. Ein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd nach Art. 17 ATSG ist damit zu bejahen, und der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch ist hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aller Aspekte zu prüfen. Rechtsprechungsgemäss ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage eines richtig und vollständig festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts neu und ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bindung an frühere Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen zu ermitteln (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin leidet nach Einschätzung von Dr. D.___ weiterhin an einer generalisierten Angststörung nach ICD-10 F41.1 (Urk. 9/95/29). Dabei handelt sich um ein Beschwerdebild, welches nach der jüngsten bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Rechtsprechung (BGE 143 V 418) unter Berücksichtigung des mit dem Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts vom 3. Juni 2015) prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mativen Prüfungsrasters zu beurteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierbei sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Katalog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von sogenannten Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermehrt zu gewichten, wobei den Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den des Einzelfalls Rechnung zu tragen ist (BGE 141 V 281 E. 4). Das Prüfungsraster gestaltet sich wie folgt: Unter die Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fällt der K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Frage nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dem B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistenz (E. 4.3.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem der K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plex „Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen; E. 4.3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter der Kategorie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Konsistenz" (Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Einschränkung des Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichen (E. 4.4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch ausgewiesene Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck (E. 4.4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relevant.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 15 S. 2) kann bei gegebener Aktenlage nicht von einem strukturierten Beweisverfahren abgesehen werden. Ein solches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erübrigt sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung von vornherein aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 281 E. 2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Des Weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Gründen der Verhältnismässigkeit dort von einem strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ob dies zutrifft, beurteilt sich aufgrund der konkreten Fallumstände und der je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiligen Beweisproblematik (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1, 143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.5.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hier hat Dr. D.___ die diagnostische und leistungsspezifische Beurteilung weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend aufgrund der subjektiven Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigung der früheren Anamneseerhebungen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen. So führte die Gutachterin namentlich aus, anhand der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbst berichteten Beschwerden wie Angst, Panik, psychogener Blasenschwäche, Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten von Atemstörung, Schwitzen und reduzierte Körperwahrnehmung sowie "eingeschlafene" Beine und Hände, Konzentrationsschwäche, Druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühl im Kopf, seit Jahren bestehendem Harndrang und Stuhlgang bei Nerv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osität sei auf der Grundlage der dokumentierten Krankengeschichte die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralisierten Angststörung nach ICD-10 F41.1 zu stellen (Urk. 9/95/28-29). Zum psychopathologischen Befund hielt Dr. D.___ zudem fest, es habe der Eindruck eines etwas theatralischen Verhaltens bei den auffällig gehäuften und etwas demonstrativ wirkenden Toilettengängen bestanden. Es hätten sich ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem insofern leichte Hinweise auf Aggravation ergeben, als das Ausmass der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschilderten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen nicht mit dem relativ unauffälligen psychopathologischen Befund und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungssitutation korreliert habe, und auch die relative Vagheit der Schilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung aktuell noch bestehender Symptome stehe in einem Missverhältnis zu deren subjektiv geschilderter Intensität. Der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsverlauf sei etwas unprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zise geschildert worden (Urk. 9/95/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund und insbesondere angesichts der wenig prägnanten Befunde während der Untersuchung fehlt es an der Überprüfbar- und Objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbarkeit, weshalb der Beweisbedarf mittels des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bejahen ist. Es fehlt andererseits auch an einem Ausschlussgrund (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch wenn Dr. D.___ leichte Hinweise auf Aggravation fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte. Denn diese ist nicht derart gravierend, dass sie - nach der derzeitigen Aktenlage - an sich schon die Annahme einer verselbständigten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung verbieten würde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ hat die Begutachtung und Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bezüglich des Beschwerdebildes einer genera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierten Angststörung - entsprechend der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Rechtslage - vorgenommen, ohne zu den Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, präzisiert in BGE 143 V 418, Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu nehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere fehlt es an hinreichenden Ausführungen zur Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krepanz zwischen den aktuell erhobenen psychopathologischen Befunden während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung und den Beschwerdeangaben im Hinblick auf die funktionelle Leistungsauswirkung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist eine Gesamtbetrachtung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellen Auswirkungen der Gesundheitsbeeinträchtigungen massgeblich (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3, prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisiert in E. 8.1 von BGE 143 V 418), wobei diese im Umfang der Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation zu bereinigen sind (BGE 141 V 281 E. 2.2.2). Hinzu kommt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der Begutachtung im März und Mai 2015 (Urk. 9/95/1) bis zur angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung per Ende Oktober 2016 (Urk. 2) fast eineinhalb Jahre ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen sind und nach der Einschätzung von Dr. D.___ - zumindest bei geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung durch therapeutische und unterstützende berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einem, spätestens zwei Jahren möglich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen wäre (Urk. 9/95/30). Eine weitere Verbesserung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Situation in diesem Zeitraum kann daher nicht ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten kann bei gegebener Akten- und Rechtslage nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send über die Frage der Rechtmässigkeit der Rentenaufhebung per Ende Oktober 2016 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit ab November 2016 ergänzende medizinische, insbesondere psychiatrische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vorzunehmen, welche einer Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrachtung der funktionellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der Gesundheitsbeeinträchtigungen im Sinne der aktuellen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung entspricht. Hernach hat sie neu über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch ab November 2016 zu entscheiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der psychischen Beschwerden haben sich die Gutachter gemäss dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Leitentscheid BGE 141 V 281 präzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten strukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Prüfungsraster insbesondere zu den entsprechenden Standardindikatoren zu äussern (vgl. BGE 143 V 409, 143 V 418). Dabei mag den Gutachtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der von einer inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinären Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gruppe aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katalog gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang zum IV-Rundschreiben Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">339 als Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linie dienen (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_421/2015 vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 E. 5). Zu beachten sind dabei auch die im BGE 143 V 418 ausgeführten Präzisierungen zu ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ardindikatoren (E. 5.2.2 [zum diagnoseinhärenten Schweregrad in BGE 141 V 281 E. 2.1.1 und E. 4.3.1.1] und E. 8.1 [zu Komorbiditäten in BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3]).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdeführerin des Weiteren vorbringt, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Insbesondere fällt die Einholung einer Gutachtensergänzung von Dr. D.___ durch das Gericht (Urk. 15 S. 2) nicht in Betracht, zumal das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. D.___ von der Beschwerdegegnerin eingeholt worden war. Eine Rückweisung ist auch deshalb vorzuziehen, weil sich die Parteien zu den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen Standardindikatoren aus rechtlicher Sicht bisher nicht geäussert haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des Anspruchs auf berufliche Massnahmen nach Rentenaufhebung ist mit der Beschwerdegegnerin darauf hinzuweisen, dass n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach ständiger Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist. Aus einer medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit kann unmittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen werden. Es können im Einzelfall zwar die Erfordernisse des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marktes der Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung einer medizinisch vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch möglichen Leistungsentfaltung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstehen, wenn aus den Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tials ohne vorgängige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung befähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Massnahmen allein mittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung einer Invalidenrente daher ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissern, ob - ausnahmsweise - im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfall eine erwerbsbezogene Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (der Eignung, Belastungsfähigkeit usw.) und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Rechtssinne voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt ist. Diese Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung findet jedoch nur bei versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen Anwendung, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben (Urteil des Bundesgerichts 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 E. 3.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beides trifft bei der Beschwerdeführerin nicht zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene Verfügung vom 14. September 2016 (Urk. 2) ist somit aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum neuen Entscheid über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin ab November 2016 zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willigung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), ermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 800.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2‘200.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 14. September 2016 aufgehoben und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird, damit diese, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rerin ab November 2016 neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">im Dispositiv </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">des</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>