<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_65/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. Juli 2009 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Wiprächtiger, Bundesrichter Ferrari, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Stohner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X._________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Otmar Kurath, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafzumessung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 9. Dezember 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 30. Januar 2007 befand das Obergericht des Kantons Thurgau X._________ zweitinstanzlich der eventualvorsätzlichen schweren Körperverletzung (<span class="artref">Art. 122 StGB</span>), der fahrlässigen Tötung (<span class="artref">Art. 117 StGB</span>), der mehrfachen Gefährdung des Lebens (<span class="artref">Art. 129 StGB</span>), der mehrfachen Nötigung (<span class="artref">Art. 181 StGB</span>), der Körperverletzung (<span class="artref">Art. 123 Ziff. 1 StGB</span>), der Tätlichkeit (<span class="artref">Art. 126 StGB</span>), der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (<span class="artref">Art. 19 Ziff. 1 und <artref id="CH/812.121/19^a/1" type="start"></artref>Art. 19a Ziff. 1 BetmG</span><artref id="CH/812.121/19/1" type="end"></artref>) sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Art. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 27 f. WG) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren (unter Anrechnung von 568 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Urteil 6B_806/2007 vom 13. Juni 2008 hiess die Strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts die von X._________ erhobene Beschwerde teilweise gut, soweit es darauf eintrat, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung an das Obergericht des Kantons Thurgau zurück. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht bestätigte dabei die Schuldsprüche (E. 3). Weiter erwog es, das Strafmass von vier Jahren erscheine "keineswegs als auffallend hoch" (E. 4.1). Hingegen betonte das Bundesgericht, <span class="artref"><artref id="CH/311.0/129" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/123/181" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/123/129" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/123/1" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/122" type="start"></artref><artref id="CH/311.0/117" type="start"></artref>Art. 117, 122, 123 Ziff. 1, 129 und 181 StGB</span><artref id="CH/311.0/122" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/123/1" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/123/129" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/123/181" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/129" type="end"></artref><artref id="CH/311.0/181" type="end"></artref> sowie <span class="artref">Art. 19 Ziff. 1 BetmG</span> drohten Freiheitsstrafe und Geldstrafe, der Vergehenstatbestand von <span class="artref">Art. 33 Abs. 1 lit. a WG</span> Gefängnis oder Busse und <span class="artref">Art. 126 Abs. 1 StGB</span> sowie <span class="artref">Art. 19a Ziff. 1 BetmG</span> Busse an (E. 4.2). X._________ wende insoweit mit Recht ein, dass Bussen keine "gleichartigen Strafen" im Sinne von <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> und daher gesondert neben einer Freiheitsstrafe auszusprechen seien. Ausserdem begründe die Vorinstanz nicht, weshalb sie bei den Straftaten, die alternativ mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe zu ahnden seien, auf eine Freiheitsstrafe erkenne. Die Strafzumessung erweise sich damit als bundesrechtswidrig. Bei der Neubeurteilung werde die Vorinstanz die Wahl der Strafart zu begründen, die Strafen entsprechend festzusetzen und jedenfalls für die beiden reinen Übertretungstatbestände (<span class="artref">Art. 126 Abs. 1 StGB</span> und <span class="artref">Art. 19a Ziff. 1 BetmG</span>) eine Busse auszufällen haben (E. 4.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Am 9. Dezember 2008 erklärte das Obergericht des Kantons Thurgau X._________ erneut der eventualvorsätzlichen schweren Körperverletzung (<span class="artref">Art. 122 StGB</span>), der fahrlässigen Tötung (<span class="artref">Art. 117 StGB</span>), der mehrfachen Gefährdung des Lebens (<span class="artref">Art. 129 StGB</span>), der mehrfachen Nötigung (<span class="artref">Art. 181 StGB</span>), der Körperverletzung (<span class="artref">Art. 123 Ziff. 1 StGB</span>), der Tätlichkeit (<span class="artref">Art. 126 StGB</span>), der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (<span class="artref">Art. 19 Ziff. 1 und <artref id="CH/812.121/19^a/1" type="start"></artref>Art. 19a Ziff. 1 BetmG</span><artref id="CH/812.121/19/1" type="end"></artref>) sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Art. 33 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 27 f. WG) schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten (unter Anrechnung von 568 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft) sowie zu einer Busse von Fr. 1'500.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D. </div> <div class="para">X._________ führt Beschwerde in Strafsachen mit den Anträgen, er sei in Abänderung des angefochtenen Urteils mit einer Geldstrafe von 330 bis 360 Tagessätzen à Fr. 50.--, einer Freiheitsstrafe von maximal 35 Monaten (unter Anrechnung von 568 Tagen Untersuchungs- und Sicherheitshaft) sowie einer Busse von Fr. 1'200.-- zu bestrafen. Die Geldstrafe sei bedingt und die Freiheitsstrafe im Ausmass von 18 Monaten teilbedingt zu vollziehen, je bei einer Probezeit von vier Jahren. Eventualiter sei die Sache zur Neuregelung der Strafen und ihres Vollzugs an die Vorinstanz zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">E. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Obergericht des Kantons Thurgau stellt Antrag auf Abweisung der Beschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 </div> <div class="para">1.1.1 Der Beschwerdeführer bringt vorab vor, die Bussen für die beiden Übertretungen seien von der Vorinstanz in Verletzung von <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> kumuliert, statt asperiert worden (Beschwerde S. 4). </div> <div class="para">1.1.2 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, sämtliche in Frage stehenden Verbrechens- und Vergehenstatbestände drohten wahlweise Freiheits- oder Geldstrafe und damit keine gleichartigen Strafen an. Es sei deshalb in einem ersten Schritt für jedes einzelne Delikt zu entscheiden, ob eine Freiheits- oder eine Geldstrafe sachgerecht sei. In einem zweiten Schritt seien die gewählten Strafen gleicher Art nach <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> einerseits zu einer Gesamtfreiheitsstrafe und andererseits zu einer Gesamtgeldstrafe zu asperieren. Das Vorgehen der Vorinstanz, eine einzige Gesamtstrafe zu bilden, verletze somit <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span>, welcher die Wahl der Art der Strafe nicht regle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorliegend seien die Verstösse gegen <span class="artref">Art. 122 und <artref id="CH/311.0/129" type="start"></artref>Art. 129 StGB</span><artref id="CH/311.0/122" type="end"></artref> mit einer Gesamtfreiheitsstrafe von maximal 35 Monaten abzugelten. Für die Schuldsprüche wegen <span class="artref">Art. 117 StGB</span>, <span class="artref">Art. 123 StGB</span>, <span class="artref">Art. 181 StGB</span>, <span class="artref">Art. 19 Ziff. 1 BetmG</span> und Art. 27 f. i.V.m. <span class="artref">Art. 33 WG</span> sei eine Gesamtgeldstrafe von 330 bis 360 Tagessätzen à Fr. 50.-- auszufällen. Die Freiheitsstrafe sei teilbedingt, die Geldstrafe bedingt zu vollziehen. Diese Aufspaltung in eine Gesamtfreiheits- und in eine Gesamtgeldstrafe sei zweck- und verhältnismässig (Beschwerde S. 4 ff.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.2 <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> mit dem Randtitel "Konkurrenz" lautet wie folgt: Hat der Täter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzungen für mehrere gleichartige Strafen erfüllt, so verurteilt ihn das Gericht zu der Strafe der schwersten Straftat und erhöht sie angemessen. Es darf jedoch das Höchstmass der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist es an das gesetzliche Höchstmass der Strafart gebunden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> verankert das so genannte Asperationsprinzip, wonach das Gericht bei der Festlegung der Sanktion von der schwersten Tat ausgehen und die für sie auszufällende Strafe angemessen zu erhöhen hat (Jürg-Beat Ackermann, Basler Kommentar StGB I, 2. Aufl. 2007, Art. 49 N. 8). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Asperationsprinzip kommt nur bei mehreren gleichartigen Strafarten zur Anwendung. Muss das Gericht einerseits für ein Vergehen eine Freiheits- oder Geldstrafe, andererseits für eine Übertretung eine Busse aussprechen, ist folglich <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> nicht anwendbar. Übertretungen sind somit stets mit Busse zu ahnden, selbst wenn gleichzeitig eine Verurteilung wegen eines Vergehens oder eines Verbrechens erfolgt (Ackermann, a.a.O., Art. 49 N. 36 ff.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.3 Sind mehrere Übertretungen zu beurteilen, ist die Busse gestützt auf <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> zu asperieren (vgl. <span class="artref">Art. 104 StGB</span>; siehe auch Stefan Trechsel/Heidi Affolter-Eijsten, Schweizerisches Strafgesetzbuch Praxiskommentar 2008, Art. 49 N. 7). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers lässt sich aus der Begründung im angefochtenen Urteil nicht folgern, dass die Vorinstanz bei der Festlegung der Bussenhöhe das Kumulations- statt das Asperationsprinzip angewendet hat. Vielmehr hat sie erwogen, dass kumulativ zur ausgesprochenen Freiheitsstrafe für die beiden Übertretungstatbestände (<span class="artref">Art. 126 StGB</span> und <span class="artref">Art. 19a BetmG</span>) eine Busse auszufällen sei (angefochtenes Urteil S. 6). Das Wort "kumulativ" bezieht sich mit anderen Worten nicht auf die Berechnung der Busse, sondern auf das Nebeneinander von Freiheitsstrafe und Busse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.4 Die Vorinstanz hat auch kein Bundesrecht verletzt, indem sie für die Vergehens- und Verbrechenstatbestände eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten als Gesamtstrafe ausgesprochen und keine Aufspaltung der Sanktion in eine Freiheits- und eine Geldstrafe vorgenommen hat: </div> <div class="para">1.4.1 Soweit Strafdrohungen teilweise deckungsgleich sind, das heisst beispielsweise ein Tatbestand, welcher einzig Freiheitsstrafe androht, mit einem Tatbestand, welcher Freiheits- oder Geldstrafe vorsieht, in Konkurrenz tritt, liegen noch immer gleichartige Strafen im Sinne von <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> vor. In solchen Fällen steht es dem Gericht offen, einzig eine Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe auszusprechen (vgl. Christian Schwarzenegger/Markus Hug/Daniel Jositsch, Strafrecht II, Strafen und Massnahmen, 8. Aufl. 2007, S. 87 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gleiches gilt für Fälle, in welchen konkurrierende Tatbestände alternativ unterschiedliche Strafarten androhen. Lautet - wie im vorliegenden Fall - die Strafdrohung bei den in Konkurrenz stehenden Tatbeständen jeweils auf Freiheits- oder Geldstrafe, ist das Gericht nicht verpflichtet, die Freiheits- mit der Geldstrafe zu kumulieren, sondern es kann eine (einzige) Gesamtstrafe ausfällen (Ackermann, a.a.O., Art. 49 N. 37; siehe zudem Thomas Hansjakob/Horst Schmitt/Jürg Sollberger, Kommentierte Textausgabe zum revidierten Strafgesetzbuch, 2004, S. 44 f.; vgl. zum bisherigen Recht ferner Urteil des Bundesgerichts 6S.24/2001 vom 23. Januar 2001 E. 2b; a.M. hingegen Günter Stratenwerth, Gesamtstrafenbildung nach neuem Recht; in: forumpoenale 6/2008, S. 356 - 361, S. 357). Entscheidend ist mithin, dass die Strafdrohungen wenigstens einen gemeinsamen Nenner aufweisen. </div> <div class="para">1.4.2 Sind mehrere Taten zu beurteilen, welche alternativ Freiheits- oder Geldstrafe androhen, ist in Anwendung des Asperationsprinzips von <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> eine Gesamtstrafe zu bilden. Überschreitet diese Gesamtstrafe die Grenze von einem Jahr bzw. 360 Tagessätzen, so ist die Aussprechung einer Geldstrafe ausgeschlossen, und es ist in jedem Fall eine Freiheitsstrafe zu verhängen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diese Vorgehensweise steht in Einklang mit dem vom Gesetzgeber verabschiedeten Sanktionensystem (<span class="artref">Art. 34 ff. StGB</span>). Demgegenüber würde die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Lösung zu stossenden Ergebnissen führen. Würde nämlich, wie von ihm beantragt, die schuldangemessene Gesamtstrafe von drei Jahren und elf Monaten in eine Freiheitsstrafe von (maximal) zwei Jahren und elf Monaten und in eine Geldstrafe von (maximal) 360 Tagessätzen aufgeteilt und hierfür der teilbedingte respektive der bedingte Vollzug gewährt, käme dies einer nicht sachgerechten Bevorteilung des Mehrfachtäters gleich. Denn hierdurch würde bei Deliktskonkurrenz die Möglichkeit des teilbedingten Strafvollzugs, welche der Gesetzgeber ausdrücklich auf Freiheitsstrafen bis höchstens drei Jahre beschränkt hat (<span class="artref">Art. 43 Abs. 1 StGB</span>), im Ergebnis auf solche bis zu vier Jahren ausgedehnt, indem die Strafe in eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren (mit einem zu vollziehenden Teil von mindestens sechs Monaten [<span class="artref">Art. 43 Abs. 3 StGB</span>]) und in eine bedingte Geldstrafe von 360 Tagessätzen aufgespalten werden könnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zusammenfassend hat die Vorinstanz somit <span class="artref">Art. 49 Abs. 1 StGB</span> nicht verletzt, indem sie eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten und eine Busse von Fr. 1'500.-- ausgesprochen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. Juli 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Favre Stohner </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>