<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01057</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Z.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1992</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ brach die im August 2011 angefangene Lehre als Detailhandelsfachmann Nahrungs- und Genussmittel bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 14. Januar 2012 ab und bezog seither wirtschaftliche Sozialhilfe (Urk. 7/1, Urk. 7/14, Urk. 3/3). Mit Datum vom 25. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 meldete sich der Versicherte bei der Eidgenössischen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Nach medizinischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie Durchführung zweier persönlicher Beratungsgespräche (vgl. Gesprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">protokolle vom 27. Mai und 10. Dezember 2013, Urk. 7/22, Urk. 7/30) erteilte ihm die Sozialversicherungsanstalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache für eine Berufswahlabklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie für eine gezielte Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitung auf eine erstmalige Berufsausbildung im Bürobereich in den B.___ zuzüglich jeweils eines Taggeldes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 1. April 2014, Urk. 7/31 f.,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/43 f.). Letzteres musste zufolge persistierender und progredienter gesundheitlicher Probleme (Magen-Darm-Beschwerden mit Essstörungen, Hals- und Kopfweh, Unwohlsein, Müdigkeit sowie Schlafstörungen) und damit zusammenhängenden Absenzen (vgl. Abschlussbericht vom 23. Mai 2014 sowie Verlaufsprotokoll vom 16. Juni 2014, Urk. 7/48 f.) per 19. Mai 2014 vorzeitig abgebrochen werden (Mitteilung vom 16. Juni 2014, Urk. 7/50). Im Hinblick auf die Rentenprüfung tätigte die IV-Stelle weitere medizinische Abklärungen, woraufhin sie den Versicherten unter Hinweis auf seine gesetzliche Schadenminderungspflicht mit Schreiben vom 26. März 2015 aufforderte, sich einer intensiven psychiatrischen Therapie mit Cannabisabstinenz über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu unterziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/66). Mit Stellungnahme vom 17. August 2015 teilte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde lic. phil. C.___, Psychologe, mitunterzeichnet med. pract. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, die Auflage einer Cannabisabstinzenz sei in der aktuellen Phase progredienter psychischer Einschränkungen therapeutisch weder nützlich noch zumutbar (Urk. 7/74). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract. E.___, Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Regionale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ärztliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD), worüber dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anuar 2016 Bericht erstattete (Urk. 7/80/1-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Schreiben vom 8. März 2016 forderte die IV-Stelle den Versicherten unter Hinweis auf seine gesetzliche Mitwirkungspflicht auf, die bisherige Psychotherapie unabhängig des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheides zur Erhaltung und Verbesserung seines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes fortzusetzen. Andernfalls werde auf ein zukünftiges Leistungsgesuch nicht eingetreten (Urk. 7/82). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/83, Urk. 7/87, Urk. 7/102) verneinte sie schliesslich mit Verfügung vom 23. August 2016 einen Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 21. September 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 23. August 2016 aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und ihm eine ganze Rente zuzusprechen. Eventualiter sei ein psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisches Gutachten einzuholen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer um Gewährung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der unentgeltlichen Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem gab er weitere Unterlagen zu den Akten (Urk. 3/3-4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abweisung der Beschwerde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), was dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st, soweit für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 8 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefasst, aufgrund der medizinischen Abklärungen bestehe kein sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevanter Gesundheitsschaden. Damit bestehe auch kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Stellungnahme von lic. phil. C.___, mitunterzeichnet Dr. D.___, vom 26. Mai 2016 (Urk. 3/4) im Wesentlichen ein, auf den RAD-Untersuchungsbericht könne nicht abgestellt werden. Vielmehr liege aufgrund der seit 2013 andauernden und nicht thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Symptomatik eine invalidisierende Persönlichkeitsstörung vor. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei ein psychiatrisches Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 11. März 2013 hielt der behandelnde Dr. med. F.___, Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Allgemeinmedizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (1) eine seit 2011 bestehende depressive Entwicklung mit so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aler Phobie (ICD-10: F 32.8), (2) eine seit 2011 bestehende Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10: F43.2) sowie (3) seit 2012 bestehende Essstörungen (wegen der Depression, ICD-10: F50.9) fest (Urk. 7/17/1). Es bestünden (soweit dem schwer lesbaren, handschriftlichen Bericht zu entnehmen) schwache Darmgeräusche sowie Druckschmerzen im Magen. Sodann notierte Dr. F.___ in psychischer Hinsicht ein fahriges Denken sowie eine depressive Grundstimmung. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer nehme täglich Trittico 50 mg (0-0-1) sowie Zolpidem 20 mg (0-0-1) ein und sei zufolge Konzentrationsstörungen und körperlicher Schwäche bei Depression seit dem 12. Juli 2013 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Gleichzeitig gab Dr. F.___ an, die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zu 30 – 50 % medizinisch zumutbar. In einer adaptierten Verweistätigkeit sei letzterer zu ca. 30 % arbeitsfähig (Urk. 7/17/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 3. April 2013 diagnostizierte der seit März 2013 behandelnde lic. phil. C.___, mitunterzeichnet Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, eine Anpassungsstörung mit Angst, Depression, Anspannung sowie somatoformen Symptomen (ICD-10: F43.23, Urk. 7/19/1). Nach Angaben des Beschwerdeführers seien seine Eltern aus den USA in die Schweiz eingereist. Im Alter von drei Jahren hätten sie sich getrennt. In der Folge sei sein Vater nie für ihn da gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seine Mutter habe die Kinder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Anmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung des Gerichts: Der Beschwerdeführer hat zwei jüngere Brüder, davon ein Halbbruder, vgl. 7/79/2, Urk. 7/80/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versorgt. Sie seien für sie aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer eine Bürde gewesen. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Mutter sei Alkoholikerin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe immer wieder neue Freunde gehabt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Kindheit seien sie oft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umgezogen, so dass er sich nie irgendwo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl gefühlt und in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schule nie Freunde gehabt habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe berichtet, zu keinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Menschen eine enge Beziehung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n; er sei emotional kalt und traue </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niemandem. In der Jugend sei es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Delik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten wie Raub, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dealen sowie kleineren Gewaltdelikten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen. Nach der Schule habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er ein Praktikum als Carosseriesp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engler gemacht, jedoch die Lehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund ungenügender Mathe-Noten nicht erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit 16 Jahren habe er bei seinem Vater in den USA noch die Highschool abgeschlossen. Zurück in der Schweiz habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er ein einjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riges Praktikum im Detailhandel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">absolviert und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Folge dort eine Lehrstelle erhalten. Im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eser Lehre sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u häufigen gesundheitlich bedingten Abse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Er habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeit als hart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> empfunden. Zudem habe es Konflikte mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ingen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorgesetzten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Arbeit habe ihn inn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlich sehr aggressiv gemacht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich habe er ein Magengeschwür bekomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, welches für ihn mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang stehe, und nach etwa sechs Monaten die Lehrstelle gekündigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Sommer 2012 sei es wie schon oft aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von übermässigem Alkoholkonsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Lärm der Mutter zu einem Streit gek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, in dessen Folge sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polizei alarmiert habe und er die Wohnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe verlassen müssen. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">either </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein Kontakt mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Mutter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge sei er einige Wochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obdachlos gewesen, bevor er mit einem Kollegen eine Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Uster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezogen habe und seither vom Sozialdienst unterstützt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (Urk. 7/19/1 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner Befundung hielt lic. phil. C.___ fest, beim bewusstseinsklaren und allseits orientierten Beschwerdeführer würden weder Auffassungs- noch Konzentrationsstörungen vorliegen. Merkfähigkeit und Gedächtnis seien intakt. Ausserdem sei der Beschwerdeführer formalgedanklich unauffällig. Ebenso wenig liessen sich Anhaltspunkte für Zwänge oder Befürchtungen finden. In sozialen Situationen fühle sich der Beschwerdeführer oft unwohl, sodass er kaum noch essen könne. Wahn, Sinnestäuschungen und Ich-Störungen würden nicht vorliegen. Die Affektivität sei leicht deprimiert, hoffnungslos, ambivalent und affektstarr. Der Antrieb sei leicht vermindert. Sodann bestehe ein leichter sozialer Rückzug. In den therapeutischen Gesprächen erscheine der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer immer pünktlich und zeige sich motiviert, an sich und der Situation zu arbeiten. Angesichts der seit frühester Kindheit erlebten schwierigen sozialen Beziehungen (Trennung der Eltern, Abwesenheit des Vaters, Alkoholerkrankung der Mutter, häufiger Wechsel von Wohnort, Schule und Freunden), des Mangels an positiven Vorbildern und der ambivalenten Motivation, sich in der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zurechtzufinden und zu arbeiten, sei eine Prognose schwierig. Anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits werde der Beschwerdeführer in den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnissen als eifrig und freundlich beschrieben. Es entstehe der Eindruck, dass er aufgrund von Stress </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Überinvolvierung sowie Unabgegrenztheit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch krank geworden und schliesslich gescheitert sei. So sei es immer wieder zu gesundheitlichen Absenzen gekommen, z. B. aufgrund von Magengeschwüren sowie einer Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klappen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infektion, welche auf stressbedingte Reaktionen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deuteten. Mit den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzten und den Mitarbeitern komme es häufig zu Konflikten. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer fühle sich trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fleiss bei der Arbeit oft ausgenützt oder benachteiligt, scheine dies aber nicht kommunizieren zu können und werde in der Folge innerlich unruhig, zunehmend gestresst und teils auch aggressiv. Bei guter Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung bestünden allerdings durchaus beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Perspektiven (Urk. 77/19/2 f.). Aktuell bestehe hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit als Lehrling im Detailhandel eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Nach Genesung sowie bei geeigneter Arbeitsstelle sei ein Vollzeitpensum grundsätzlich denkbar (Urk. 7/19/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 11. August 2014 diagnostizierte lic. phil. C.___, mitunterzeichnet Dr. G.___, (1) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), (2) eine somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10: F45.3), (3) eine Agoraphobie (ICD-10: F 40.0) sowie (4) psychische und Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen durch Cannabinoide: Schädlicher Gebrauch (ICD-10 F12.1, Urk. 7/60/1). Auffassung, Konzentration und Merkfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers seien leicht vermindert. Das Gedächtnis indes sei intakt. Formal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedanklich sei der Beschwerdeführer in bestimmten Bereichen eingeengt, ansons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten unauffällig, Sodann bestehe eine leicht zwanghafte und vor allem phobische Tendenz. So fühle er sich namentlich bei Zugfahrten oder in Restau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rants oft unwohl bis hin zu übel, weshalb er es kaum aushalten/nicht essen könne. In der Affektivität zeige sich der Beschwerdeführer wechselnd depri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miert, hoffnungslos, ambivalent sowie affektstarr. Es komme immer wieder zu kurzen Phasen, in denen Antrieb und Motivation deutlich vermindert seien und depressive, psychomotorische Beschwerden (Schweissausbrüche und als massiv erlebte Magenbeschwerden), ein beträchtliches Vermeidungsverhalten sowie ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Rückzug aufträten. Ausserdem bestünden Einschränkungen in der Reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstellung und –prüfung (Verzerrungen betreffend Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstellungen, im Beziehungsfeld und am Arbeitsplatz, Konflikte), bei Zwängen/Phobien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten, teils sozialer Rückzug) und schliesslich bei der Identität/Ich-Stärke (geringe Frustrationstoleranz, kognitive Verzerrungen, Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, erhöhte Kränkungsbereitschaft, Urk. 7/60/1). Der Beschwerdeführer habe deutliche Schwierigkeiten, sich in der Erwachsenenwelt zurecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufinden. Vorstellungen und Tatsachen würden oft beträchtlich ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klaffen. Eine abgegrenzte, erwachsene Identität befinde sich noch in der Entstehung. Die Folgen seien Ängste, zwanghaftes Verhalten und depressive Verstimmungen. Langfristig sei von einer Stabilisierung auszugehen (Urk. 7/60/3). In der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit (abgebrochene Lehre im Verkauf) sei der Beschwerdeführer ca. 2-4 Stunden am Tag arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit (Trainingsprogramm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.__</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsfähigkeit von 4-6 Stunden am Tag. Die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei um etwa 50 % reduziert (Urk. 7/60/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem vorzeitigen Abbruch des Arbeitstrainings bei der B.___ hielt sich der Beschwerdeführer vom 16. Juni bis 4. September 2014 zur tagesklinischen Behandlung (wöchentlich vier Halbtage sowie ein ganzer Tag) im H.___ auf. Im Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 5. Januar 2016 diagnostizierte Dr. med. I.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Oberärztin des H.___, (1) eine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelgradige dep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressive Episode (ICD-10 F32.1), (2) Zwangsgedanken (ICD-10 F42.0), (3) eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omatoforme autonome Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung: oberes Verdauungssystem (ICD-10 F45.31) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie (4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung und Verhalten durch Canabinoide (ICD-10 F12.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/79/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis vor drei bis vier Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer täglich Cannabis konsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miert, zuletzt nur noch als Selbstmedikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Einschlafen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unsicher, richte sich immer nach den Bedürfnissen der a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndern, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe einen Hang zu Perfektionismus sowie die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tendenz, sich selbst zu überschätzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein seitens der IV veranlasstes Arbeitstraining </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei deswegen gescheitert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konzentration und Aufnahmefähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlauf des Gesprächs abnehmend, ansonsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer geordnet und inhaltlich unauffällig. Es bestünden keine Anhaltspunkte für ein psychotisches Geschehen. Im Gespräch sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer offen, emoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onal aber wenig spürbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann habe er über Zwangshandlungen wie Zählzwang und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ordnungszwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein starkes Kontroll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürfnis und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät möglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann leide der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer starken Identitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Wer bin ich? Was will ich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf unangenehme Gefühle reagiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er mit so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen, vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agenbeschwerden (Magengeschwür), weswegen er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise nicht essen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deswegen in ärztlicher Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien Stress und falsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Ernährung angenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gelegentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latente Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/79/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Tageskl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inik gegenüber sehr ambivalent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geblieben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur unregelmässig am Programm teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, anfangs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allem aus somatischen Gründen (Magen/Stress), dann verstärkt, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine Freundin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm schwanger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geworden sei. Vater-sein sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Frage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Interruptio ja oder nein“ hätten ihn zeitlich und in Gedanken so stark absorbiert, dass die Behandlung schliesslich habe beendet werden müssen. Mangels Konstanz (reduzierte Anpassungsfähigkeit an Regeln, Durchhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit) und Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie zufolge deutlich reduzierter Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und massiv eingeschränkter Belastbarkeit sei der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">austritts zu 100 % arbeitsunfähig gewesen (Urk. 7/79/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich seiner psychiatrischen Untersuchung vom 3. Dezember 2015 stellte med. pract. E.___ keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er (1) einen Zustand nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehreren psychosozialen Belastungsreaktionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), (2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unsichere, unreife, vermeidende Persönlichkeitsakzentuierungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, (3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte Agoraphobie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F40.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie (4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Cannabiskonsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m (Urk. 7/80/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünktlich und allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne zur Untersuchung erschienen und habe in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> normale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lautstärke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesprochen. Sodann notierte med. pract. E.___ einen häufigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Blick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt, ein unauffälliges Gangbild sowie einen kräftigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Händedruck. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reundl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich und bereitwillig im Kontakt und habe einen flüssigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhängenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gedankengang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhalt für Sinnestäuschungen, lch-Störungen oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inhaltliche Denkstörungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Antworten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien prompt gekommen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> flüssige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">initiative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Darstellungen. Affektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer schwingungsfähig, bei Scherzen mitlachend und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei traurigen Biografieinhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wässrige Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter sei er unauffällig betreffend Mimik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestik und Antrieb. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die gesamte zweistündige Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufmerksam und konzentriert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen und habe keinerlei klinisch auffällige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gedächtnisdefizite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Laufe des Gespräches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich dankbar für Wertschätzung und Lob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt (Urk. 7/80/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. E.___ kam zum Schluss, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– näher umschriebenen (Urk. 7/80/3, vgl. dazu auch E. 3.2) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden Kindheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kaum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> starke Vorbilder erlebt;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder ein kräftiges väterliches Vorbild, noch eine fürsorgliche Mutter. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychiaterin Dr. G.___ habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Fehlen positiver Vorbilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betont</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erfreulicherweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer trotzdem ein Sek. C- Schulabschluss sowie ein High-School-Abschluss in den USA gelungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Trotz di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eses Leistungsvermögens habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er den Eintritt ins Berufsleben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschafft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem beträcht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Vermeidungsverhalten, Selbstüberschätzung und einer erst entstehenden erwachsenen Identität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen im B.___ würden eine gute Intelligenz sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sich massiv unter Druck zu setze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. In Stresssituationen reagiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t Magenbeschwerden. Insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich selbstunsichere, unreife Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsakzentuierungen. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar, dass dieser emotional wenig belastbare junge Mann durch psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen besonders getroffen we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der aktuellen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung hätten sich aufgrund der objektiven Befunde indes keinerlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Daher könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en die früher geschilderten depressiven Symptome mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktionen/Anpassungsstörungen beurteilt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbst habe sich als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> „verstört" und „emotional verwirrt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ bezeichnet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beschwerden hätten den Beschwerdeführer zwar bei der Arbeit anlässlich des Arbeitstrainings im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behindert, nicht aber am ausgiebigen sozialen Austausch mit anderen Teilnehmenden, insbesondere seiner neuen Freundin. Dies lasse auf ein beträchtliches Arbeits-Vermeidungsverhalten schliessen (Urk. 7/80/6). In der Gesamtschau werde der Schweregrad einer Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht erreicht. Es sei aufgrund der Probleme in der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung vielmehr von Persönlichkeitsakzentuierungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Urk. 7/80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff.). Hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit (ungelernt) sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der tagesklinischen Behandlung vom 16. Juni bis 4. September 2014 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten – eher einfachen (Sek. C, Schwächen in Logik laut Multicheck) – Verweistätigkeit sei er indes zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/80/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stützte ihren ablehnenden Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) auf den psychiatrischen Untersuchungsbericht von RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 49 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) die medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Leistungsanspruchs. Gemäss Art. 49 Abs. 2 IVV führen die RAD für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs bei Bedarf selber ärztliche Untersuchungen durch. Den RAD-Berichten, die zu den soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten versicherungsinternen Beurteilungen gehören, kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Arzt des RAD, welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> untersuchte, handelt es sich um einen psychiatrischen Facharzt. Sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht beruht auf der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere hat med. pract. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ärztlichen Beurteilungen in den Vorakten differenziert Stellung bezogen und – soweit Differenzen bestanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abweichende Einschätzung plausibel begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/80/7 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen korrelieren die Feststellungen von med. pract. E.___ mit denjenigen der behandelnden Fachpersonen insoweit, als dass er im Wesentlichen von einer vorübergehenden emotionalen Instabilität sowie sozialen Überforderung vor dem Hintergrund einer sich noch auszubildenden Erwachsenenidentität ausgeht und längerfristig von einer Stabilisation auszugehen ist (vgl. Urk. 7/60/3, E. 3.3). Mithin ergeben sich lediglich betreffend die diagnostische Interpretation sowie Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ärztliche Differenzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. dazu auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellungnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von lic. phil. C.___, mitunterzeichnet med. pract. D.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016, wonach keine typische Depression mit Niedergestimmtheit über mehrere Monate, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndern vielmehr kurze depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Phasen von lediglich 1-8 Wochen bestünden und die Beurteilung der gesamten Sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ptomatik nicht leicht sei, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusammenfassend erweist sich der Bericht von med. pract. E.___ als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlüssig und nachvollziehbar, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen mit der Beschwerdegegnerin gestützt darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag auch die Stellungnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mitunterzeichnet med. prac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. D.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/4), worin neu eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden und emotional-instabilen Zügen (ICD-10: F61.0) diagnostiziert worden ist, nichts zu ändern. Zunächst hat sich der RAD-Psychiater im Untersuchungsbericht vom 25. Januar 2016 einlässlich mit dem Vorliegen einer allfälligen Persönlichkeitsstörung ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt und ebenso nachvollziehbar wie überzeugend begründet, weshalb deren Schweregrad nicht erreicht und vielmehr von Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierungen auszugehen ist (Urk. 7/80/6 f.). Erst auf diesen RAD-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht hin postulierte lic. phil. C.___ erstmals das Vorliegen einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung. In seinen vorangehenden Berichten und Schreiben hat er keinerlei Hinweise und Anhaltspunkte auf eine Persönlichkeitsstörung doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, geschweige denn eine ebensolche differenzialdiagnostisch diskutiert. Ebenso wenig lassen sich den übrigen medizinischen Vorakten und Unterlagen betreffend das Arbeitstraining im B.___ Hinweise und Anhaltspunkte auf schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegende Störungen der Persönlichkeit beim Beschwerdeführer ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Wohingegen doch angenommen werden muss, dass ebensolche während des längeren Beobachtungszeitraums anlässlich der tagesklinischen Behandlung im H.___ vom 16. Juni bis 4. September 2014 und des über einen Zeitraum vom 1. Februar bis 19. Mai 2014 andauernden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trainings in irgendwie gearteter Form manifest geworden wären. Führte doch auch lic. phil. C.___ selbst aus, der Beschwerdeführer bemühe sich zwar, „einen möglichst guten Eindruck“ zu hinterlassen. Diese Willensleistung könne er indes nur sehr kurzfristig aufrechterhalten (Urk. 3 S. 1 f.). Im Gegenteil wurde der Beschwerdeführer anlässlich des Arbeitstrainings als kooperativ, höflich, korrekt gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern, eingliederungs- und kritikfähig beschrieben (Urk. 7/48/7+9). Sodann sei er „ständig irgendwo im Haus unterwegs“ gewesen und habe er sich „mit anderen Teilnehmern ausgetauscht“ (Urk. 7/48) und bei dieser Gelegenheit auch seine neue Partnerin sowie zukünftige Mutter des am 25. Januar 2015 geborenen Sohnes kennengelernt (Urk. 7/80/3). Die Gesamtwürdigung dieser Umstände spricht nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt schliesslich hinzu, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsache Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung zu tragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llen eher zu Gunsten ihrer Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des insoweit überzeugenden Beweisergebnisses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht – entgegen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erungsrecht massgebenden Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhaltender, invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und es ihm ungeachtet seiner persönlichen Schwierigkeiten zuzumuten ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätigkeit nachzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid erweist sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bezieht Sozialhilfe (U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 3/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da auch die übrigen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) zur Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sind, ist seinem Gesuch vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 zu entsprechen und ihm die unentgeltl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iche Prozessführung zu gewähren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht beschliesst:</span></p><p>In Bewilligung des Gesuchs vom 21. September 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt, </p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p></div> </div></body></html>