<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.00819</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiberin Ryf</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 6. Februar 2012</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">,</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett"> geb. 1995</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch den Vater </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1995, leidet an einer Mucopolysaccharidose Typ II, einer angeborenen Störung des Mucopolysaccharid-Stoffwechsels (Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen Ziff. 454 gemäss Anhang der Verordnung über Geburtsgebrechen, GgV-Anhang), welche sich unter anderem in seit frühester Kindheit auftreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, progredienten Gelenkskontrakturen sowie einer beidseitigen mittelgradigen Schwerhörigkeit äussert (Urk. 7/23, Urk. 7/24 Ziff. 3-4, Urk. 7/89/3 unten, Urk. 7/101/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erbrachte im Zusammenhang mit diesem Geburtsgebrechen wiederholt Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Unter anderem wurden Beiträge an die Sonderschulung, verschiedene me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Massnahmen sowie diverse Hilfsmittel zugesprochen (vgl. Aufstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in Urk. 7/140).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. Oktober 2006 (Urk. 7/113) erteilte die IV-Stelle nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Kostengutsprache für ein behindertengerechtes Computersystem Mobile mit Zubehör (Ziff. 1) und teilte dem Versicherten mit, dass sie Reparaturkosten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güte, wenn sie trotz sorgfältigem Gebrauch entstünden und kein Dritter dafür hafte (Ziff. 2). In der Folge wurde der Versicherte von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit besagtem System samt Zubehör ausgerüstet (vgl. Urk. 7/121, Urk. 7/192). Wegen eines Defekts mussten im Jahr 2010 das Ladegerät und der Drucker ersetzt werden. Die Rechnung betreffend die Ersatzkosten in der Höhe von Fr. 605.80 liess die durchführende Stelle, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, direkt der IV-Stelle zukommen (Urk. 7/189, vgl. auch Urk. 7/193).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 10. Mai 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es könne keine Kostengutsprache für den Drucker und das Ladegerät geleistet wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 7/10). Dagegen erhob der Versicherte am 1. Juni 2010 einen Einwand (Urk. 7/194). Mit Verfügung vom 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2010 wies die IV-Stelle das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren ab (Urk. 7/197 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 19. August 2010 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 12. September 2010 Beschwerde und beantragte, diese sei als nichtig zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnen (Urk. 1 S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2010 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Versicherten am 29. November 2010 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX175"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In materiellrechtlicher Hinsicht gilt der allgemeine übergangsrechtliche Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung ist am 19. August 2010 ergangen, weshalb im Folgenden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen - soweit nichts anderes vermerkt ist - in der im Verfügungszeitpunkt geltenden Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind (Abs. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Artikel 13 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c besteht der Anspruch auf Leistungen unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Massnahmen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (Abs. 3);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf Abs. 1, erster Satz. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung abgegeben oder pauschal vergütet (Absatz 3, erster Satz).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 212 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muss ein von der Versicherung abgegebenes Hilfsmittel trotz sorgfältigem Gebrauch repariert, angepasst oder teilweise erneuert werden, so übernimmt die Versicherung die Kosten, sofern nicht ein Dritter ersatzpflichtig ist. Von den Versicherten kann eine Kostenbeteiligung verlangt werden (Art. 7 Abs. 2 HVI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) hat in Ziff. 1046 des Kreisschrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bens über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (KHMI) konkretisiert, was als Reparatur zu verstehen ist. Als Reparatur gelten demnach ausser der Behebung von Abnützungsschäden auch die im Verlaufe des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauchs notwendig werdenden Wiederanpassungen sowie die teilweise Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Ersatz von Teilstücken). Gemäss Ziff. 1071 stellt der/die Lieferant/in der IV direkt Rechnung und bedient die versicherte Person mit einer Kopie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Rechnung gestellten Kosten für den Ersatz des Druckers und des Ladegerätes in der Höhe von Fr. 605.80 zu übernehmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung unter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf das IV-Rundschreiben Nr. 268 des Bundesamts für Sozialversicherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (BSV) vom 17. Oktober 2008 auf den Standpunkt, dass ein PC inklusive üblichem Zubehör (gängige Software, Bildschirm, Drucker etc.) heute als Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausstattung eines Haushaltes gelten würden und deshalb nicht mehr als inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsbedingt notwendig geltend gemacht werden könnten (Urk. 2 S. 1 unten, S. 1 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) ergänzte sie, dass die in Frage stehenden Kosten weder gestützt auf Ziff. 2 der Verfügung vom 20. Oktober 2006 noch aus vertrauensrechtlichen Gründen zu ersetzen seien (Ziff. 4). Für die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Kosten einer Neuanschaffung von Drucker und Ladegerät fehle die erforderliche gesetzliche Grundlage. Eine solche könne namentlich nicht in Ziff. 11.06 HVI erblickt werden (Ziff. 5). In Bezug auf Hilfsmittel am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz, im Aufgabenbereich oder zur Schulung bestehe aufgrund von Ziff. 13.01 HVI sodann nur insoweit eine staatliche Kostenpflicht, als diese invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt erforderlich seien (Ziff. 6). Da Drucker und Netzwerkgeräte heute zur übli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Grundausstattung jedes Computersystems zählten, die auch von einer gesunden Person im Zusammenhang mit der Bedienung und Anwendung eines Computers üblicherweise benötigt und erworben würden und wie vom BSV festgestellt in 80 % der Schweizer Haushalte anzutreffen seien, fehle es an den invaliditätsmässigen Voraussetzungen für eine Kostenübernahme im Sinne von Art. 21 Abs. 1 IVG, Art. 2 Abs. 2 HVI und Ziff. 13.01 HVI (Ziff. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) im Wesentlichen geltend, er habe zu keinem Zeitpunkt ein Gesuch „Dru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cker/La</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerät“ eingereicht, sondern einzig im Frühjahr 2010 eine Reparatur des früher abgegebenen Systems auf Grund von Ziff. 2 der Verfügung vom 20. Oktober 2006 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasst. In der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung werde deshalb eigentlich von einem falschen Antragsteller ausgegangen und sei ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend auch der falsche Adressat bezeichnet (S. 1 unten, S. 2 oben). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin gehe sodann fälschlicherweise davon aus, beim fraglichen Gesuch handle es sich um ein Gesuch zur Kostenübernahme für ein neues Sys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem. Richtigerweise handle es sich lediglich um eine Rechnung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine Reparatur aufgrund von Ziff. 2 der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. Oktober 2006 (S. 1). Soweit die Beschwerdegegnerin die Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme in der angefochtenen Verfügung gestützt auf Ziff. 11.06 HIV verneine, stützte sie sich auf eine auf ihn nicht anwendbare gesetzliche Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage (S. 2 Mitte). Des Weiteren stelle sich die Frage, inwiefern das von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin erwähnte Rundschreiben des BSV überhaupt beachtet werden müsse. Mit Blick auf Ziff. 2 der Verfügung vom 20. Oktober 2006 machte er schliesslich einen Anspruch auf Schutz des Besitzstandes beziehungsweise eine Verletzung von Treu und Glauben geltend (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Oktober 2006 wurde dem Beschwerdeführer Kostengutsprache für ein behindertengerechtes Computersystem Mobile mit Zubehör erteilt und fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, dass die Beschwerdegegnerin Reparaturkosten, die trotz sorgfältigem Gebrauch entstehen und für die kein Dritter haftet, übernimmt (Urk. 7/113).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfang 2010 musste die durchführende Stelle, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Drucker und das Ladegerät infolge eines Defekts ersetzen. Aufgrund der Verfügung vom 20. Oktober 2006 reichte sie die Rechnung vom 26. April 2010 betreffend die Ersatzkosten in der Höhe von Fr. 605.80 (Urk. 7/189) direkt bei der Beschwerdegegnerin ein (vgl. Urk. 7/193). Dieses Vorgehen ist bei Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen einer Kostengutsprache üblich und steht im Einklang mit Ziff. 1046 und Ziff. 1071 des KHMI (vgl. vorstehend E. 1.5). Insofern ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 19. August 2010 den Beschwerdeführer als Adressaten bezeichnete, zumal dieser aufgrund der Verfügung vom 20. Oktober 2006 die Reparatur bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auftrag gegeben hatte und die Übernahme der Kosten durch die Beschwerdegegnerin jedenfalls in seinem Sinne ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 20. Oktober 2006 gestützt auf die damals geltenden Rechtsgrundlagen Kostengutsprache für ein behindertengerechtes Computersystem Mobile mit Zubehör erteilte und sich gleichzeitig zur Übernahme von Reparaturkosten, welche trotz sorgfältigem Gebrauch entstehen und nicht von einem Dritten zu tragen sind, verpflichtete (Urk. 7/113). Da die Anspruchsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt waren und dem Begehren des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprochen wurde, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgte die Kostengutsprache zwar lediglich mittels formloser Mitteilung (vgl. Art. 58 IVG und Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV in der damals geltend gewesenen und heute geltenden Fassung), die aber einer Verfügung gleichkommt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort geltend machte, gestützt auf die Mitteilung vom 20. Oktober 2006 könnten die Kosten für den Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz des Druckers und des Ladegerätes nicht übernommen werden, kann ihr nicht beigepflichtet werden. Gemäss Art. 7 Abs. 2 HVI in der damals geltend gewesenen und auch heute noch gleich lautenden Fassung (vgl. vorstehend E. 1.5) übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur eines von ihr abgegebenen Hilfsmittels, sofern die Reparatur trotz sorgfältigem Gebrauch notwendig wird und nicht ein Dritter ersatzpflichtig ist. Diese gesetzliche Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung wurde in Ziff. 2 der Mitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 20. Oktober 2006 wiedergegeben. In Ziff. 1046 KHMI in der bis 31. Dezember 2007 geltend gewesenen Fassung kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kretisierte das BSV, dass als Reparaturen ausser der Behebung von Abnützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäden auch die im Verlaufe des Gebrauchs notwendig werdenden Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anpassungen sowie die teilweise Erneuerung (Ersatz von Teilstücken) gelten. Wie Art. 7 Abs. 2 HVI erfuhr auch die Konkretisierung in Ziff. 1046 KHMI bis heute keine Änderung (vgl. vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kostengutsprache vom 20. Oktober 2006 umfasste ein behindertengerechtes Computersystem Mobile mit Zubehör und damit auch den Drucker und das Lade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerät. Wenn nun Drucker und Ladegerät ersetzt werden müssen, handelt es sich hierbei zweifelsohne um einen Ersatz von Teilstücken, die als Reparatur im Sinne von Art. 7 Abs. 2 HVI zu qualifizieren und von der Beschwerdegegnerin zu vergüten sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Mitteilung vom 20. Oktober 2006 hat die Beschwerdegegnerin daher für die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Rechnung gestellten Kosten für den Ersatz des Druckers und des Ladegerätes in der Höhe von Fr. 605.80 aufzukommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin wies wohl zutreffend darauf hin, dass im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der Zusprache von PCs und üblichem Zubehör eine Praxisänderung erfolgt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. IV-Rundschreiben Nr. 268 des BSV vom 17. Oktober 2008, IV-Rundschreiben Nr. 272 des BSV vom 27. Januar 2009 und IV-Rundschreiben Nr. 274 des BSV vom 9. April 2009). Dies ist indes vorliegend nicht von Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanz. Zwar ist es fraglich, ob dem Beschwerdeführer das behindertengerechte Computersystem Mobile samt Zubehör auch heute noch im gleichen Umfang wie mit Mitteilung 20. Oktober 2006 zugesprochen zugesprochen werden könnte. Jedenfalls hätte eine hinreichende Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu erfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, um beurteilen zu können, ob die invaliditätsmässigen Voraussetzungen für die Abgabe erfüllt wären (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_209/2010 vom 2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010 E. 4). Vorliegend steht indes nicht die Zusprache eines neuen Systems in Frage, sondern der Ersatz von Teilstücken eines bereits zugespro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenen Systems. Für die Kosten dieses Ersatzes hat die Beschwerdegegnerin aber wie in E. 3.2 dargelegt, gestützt auf die Mitteilung vom 20. Oktober 2006 aufzukommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die Kosten für den Ersatz des Druckers und des Ladegerätes in der Höhe von Fr. 605.80 zu übernehmen hat, was zur Gutheissung der gegen die Verfügung vom 19. August 2010 erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 500.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. August 2010 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Kostenübernahme für den notwendig ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wordenen Ersatz des Druckers und des Ladegerätes in der Höhe von Fr. 605.80 hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>KächRyf</p><p></p></div> </div></body></html>