<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_138/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. August 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Zbinden, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Provisorische Rechtsöffnung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 12. Juli 2011 des Kantonsgerichts des Kantons Freiburg (II. Zivilappellationshof). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 12. Juli 2011 des Kantonsgerichts des Kantons Freiburg, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an den Beschwerdegegner für Fr. 7'891.-- (nebst Zins und Kosten) nicht eingetreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass die vom Beschwerdeführer eingereichte "Zivilklage" vom 5. August 2011 ein Novum darstellt, das unbeachtlich zu bleiben hat (<span class="artref">Art. 99 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Verfassungsbeschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>), zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch den erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid anficht, </div> <div class="para">dass sodann in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=12.08.2011&amp;to_date=31.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass ausserdem in einem Fall wie dem vorliegenden, wo der angefochtene Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen beruht, anhand jeder dieser Begründungen nach den erwähnten Anforderungen eine Verfassungsverletzung aufzuzeigen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=12.08.2011&amp;to_date=31.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">BGE 133 IV 119</a> E. 6), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht im Entscheid vom 12. Juli 2011 erwog, nachdem der Beschwerdeführer im erstinstanzlichen Verfahren innerhalb der ihm angesetzten Frist keine Antwort zum Rechtsöffnungsgesuch des Beschwerdegegners eingereicht habe, sei die vom Beschwerdeführer nachträglich erhobene Verrechnungseinrede vom Rechtsöffnungsrichter zu Recht unberücksichtigt geblieben, soweit sich der Beschwerdeführer vor Kantonsgericht auf Verrechnung berufe, handle es sich um ein unbeachtliches Novum, indem sich der Beschwerdeführer vor Kantonsgericht auf die Erhebung der Verrechnungseinrede beschränke, setze er sich nicht mit dem erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid auseinander und lege auch nicht dar, weshalb die Erwägungen des Rechtsöffnungsrichters (insbesondere hinsichtlich der Nichtberücksichtigung der Verrechnungseinrede) falsch wären, auf die Beschwerde sei daher mangels hinreichender Begründung nach <span class="artref">Art. 321 Abs. 1 ZPO</span> nicht einzutreten, </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht im Sinne einer Eventualbegründung erwog, die Beschwerde wäre auf jeden Fall abzuweisen gewesen, weil der Beschwerdeführer seine Verrechnungsforderung nicht glaubhaft gemacht habe (<span class="artref">Art. 82 Abs. 2 SchKG</span>), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden Begründungen des Kantonsgerichts eingeht, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, unter Verweis auf die unzulässige Eingabe vom 5. August 2011 eine Gegenforderung zu behaupten und auch vor Bundesgericht Verrechnung geltend zu machen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand der kantonsgerichtlichen Begründungen dartut, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid des Kantonsgerichts vom 12. Juli 2011 verletzt sein sollen, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält, </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Freiburg schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. August 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>