<h2>SubmittedText<h2><p>Die Art, wie mit den Fahrgästen im SBB-Bahnhof von Cornavin umgegangen wird, gibt seit Jahren Anlass zu zahlreichen Reklamationen.</p><p>Im ganzen Bahnhofsgebäude (ausgenommen auf den Perrons), wo täglich Zehntausende von Menschen, namentlich auch ältere Personen, ein und ausgehen, entfernte die SBB-Verwaltung systematisch alle Bänke und Sitzgelegenheiten. Auch in der Bahnhofshalle kann man sich nirgends hinsetzen, ein Wartsaal fehlt.</p><p>Trotz langer Warteschlangen, die sich - vor allem während den Sommerferien - in der Halle zusammendrängen, steht den Fahrgästen ab 21 Uhr nur noch ein Schalter zur Verfügung.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, die dringend notwendigen Verbesserungen vorzunehmen, die den durchaus berechtigten bescheidenen Bedürfnissen der Fahrgäste Rechnung tragen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Motionärs, dass ein Bahnhof so kundenfreundlich wie möglich sein sollte. Finanzielle, technische, aber auch sicherheitspolitische Gründe können einzelnen Wünschen allerdings Grenzen setzen. Die vom Motionär aufgeworfenen Fragen wie Sitzgelegenheiten, Wartsäle und Öffnungszeiten der Billetschalter gehören grundsätzlich in den untemehmerischen Verantwortungsbereich der SBB. Es ist nicht Sache des Bundesrates, in diesen Bereich einzugreifen. Es obliegt den SBB, vor dem Hintergrund von Kosten- und Nutzenüberlegungen möglichst kundennahe Angebote und Bahnhofsgestaltungen zu bieten. Der Bundesrat wird das Anliegen des Motionärs an die SBB weiterleiten.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.