<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_10/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. März 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 2. Februar 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, 1980 geborene Staatsangehörige der Dominikanischen Republik, hat zwei Kinder, geboren 2001 und 2004. Mitte 2008 heiratete sie in ihrer Heimat einen Landsmann, der über die Niederlassungsbewilligung im Kanton Zürich verfügt. Am 6. Dezember 2009 reiste sie, ohne ihre Kinder (deren Vater nicht ihr Ehemann ist), in die Schweiz ein; offenbar wurde ihr eine Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 AuG) erteilt. Die eheliche (Wohn-)Gemeinschaft wurde spätestens Ende Januar 2011 aufgegeben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 11. Juli 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab; zugleich verfügte es ihre Wegweisung. Ein Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos, und mit Urteil vom 2. Februar 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den Rekursentscheid vom 9. Dezember 2011 erhobene Beschwerde ab; zugleich setzte es die Ausreisefrist neu auf Ende April 2012 an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 5. März 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihre Aufenthaltsbewilligung weiterhin zu verlängern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin erhebt ausdrücklich subsidiäre Verfassungsbeschwerde; dieses Rechtsmittel ist nur gegeben, wenn die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist (vgl. <span class="artref">Art. 113 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorliegend ist die Erneuerung einer Aufenthaltsbewilligung streitig. Voraussetzung für die Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wäre, dass ein Rechtsanspruch darauf besteht (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>). Das Bestehen eines solchen bzw. einer anspruchsbegründenden Norm ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht aufgezeigt bzw. in vertretbarer Weise geltend gemacht (die Begründungspflicht gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> bestünde jedoch auch hinsichtlich von Eintretensvoraussetzungen, die nicht ohne Weiteres gegeben sind; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=28.02.2012&amp;to_date=18.03.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-45%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page45">BGE 134 II 45</a> E. 2.2.3 S. 48; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=28.02.2012&amp;to_date=18.03.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356, 400 E. 2 S. 404). Weder macht die Beschwerdeführerin Umstände geltend, die nach einem ehelichen Zusammenleben von bloss einem guten Jahr den Bewilligungsanspruch von Art. 43 AuG auch nach Auflösung der Ehegemeinschaft weiter bestehen liessen, noch reicht der blosse Hinweis auf die geplante Heirat mit einem Schweizer Bürger, bei welchem die Beschwerdeführerin seit Februar 2012 in Untermiete lebt, um (gestützt auf <span class="artref">Art. 8 EMRK</span>) einen Bewilligungsanspruch zu dokumentieren. Das Urteil des Verwaltungsgerichts kann mithin nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden, sondern - höchstens - mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde. Mit diesem Rechtsmittel kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); solche Rügen bedürften besonderer Geltendmachung und Begründung (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin nennt kein verfassungsmässiges Recht, das durch das angefochtene Urteil verletzt worden sein könnte. Es fehlt mithin offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); ohnehin wäre die Beschwerdeführerin wegen Fehlens eines Bewilligungsanspruchs zur Verfassungsbeschwerde weitgehend nicht legitimiert (vgl. <span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=28.02.2012&amp;to_date=18.03.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. März 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>