<h2>SubmittedText<h2><p>Aktuell sind nur wenige Fachstellen des Bundes (z. B. Personensicherheit des VBS) E-SchKG-tauglich, obschon der Bundesrat eine Teilnahme der grossen Player wie der Hauptabteilung Mehrwertsteuer oder der Oberzolldirektion am E-SchKG-Verbund ab 2014 versprach.</p><p>- Warum verzögert sich die Umsetzung derart?</p><p>- Wann nehmen diese eidgenössischen Fachstellen endlich aktiv am E-SchKG-Verbund teil?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die aktuelle Inkassolösung der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) ist nur mit der Vorgängerversion von E-SchKG kompatibel und basiert somit auf einer veralteten Technologie. Das bedeutet, dass durch eine Anbindung nur wenige Formulare elektronisch ausgetauscht werden können. Die EZV hat jedoch die Absicht, den gesamten Umfang der neuen Technologie von E-SchKG zu nutzen. Da aber die notwendigen Anpassungen an der Inkassolösung technisch sehr anspruchsvoll sind, ist eine zeitintensive Lösungsanalyse erforderlich. Dieses Projekt ist im Gang und dauert voraussichtlich bis Ende 2017.</p><p>Die Eidgenössische Steuerverwaltung nutzt bereits die neue Technologie von E-SchKG. Im laufenden Jahr wurden bisher rund 15 Prozent aller Betreibungen für Mehrwertsteuerforderungen via E-SchKG eingeleitet. Die Steuerverwaltung ist daran, die notwendigen technischen Anpassungen vorzunehmen, damit im nächsten Jahr dieser Wert deutlich erhöht werden kann.</p>