<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00340</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, verfügt über ein (ausländisches) Diplom im Gastge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbe (als Kellner). Er lebt seit 1990 in der Schweiz. Von 1. Oktober 1991 bis 31. Dezember 1994 arbeitete er bei der Y.___ als Mitarbeiter Produktion, welches Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 1994 aufgelöst wurde (Urk. 5/36 S. 4). Im Jahr 1995 wurde er – als Folge einer im Jahr 1987 erlittenen Beckenfraktur – aufgrund einer posttraumatischen Coxarthrose an der linken Hüfte operiert; im D.___en eines weiteren operativen Eingriffs im Jahr 1996 wurde eine Hüftprothese implantiert. Die Invalidenversicherung richtete ihm in der Zeit vom 1. August 1996 bis 31. März 1997 erstmals eine befristete Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente aus (Urk. 5/26). Nachdem sich X.___ im Jahr 2000 erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet (Urk. 5/34) und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, in der Folge er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche wie auch medizinische Abklärungen getätigt und namentlich eine medizinische Abklärung durch das Z.___ veranlasst hatte (Gutachten vom 8. Juni 2011; Urk. 5/54), sprach die IV-Stelle X.___ mit Verfügung vom 16. Oktober 2001 mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. Oktober 2000 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung (zuzüglich Zusatzrenten für die Ehefrau und ein Kind) zu (Urk. 5/61). In den Jahren 2004, 2006, 2009 wurde der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf die bisherige Rente im D.___en von amtlichen Revisionsverfahren bestätigt (Mitteilungen [„Unveränderte Invalidenrente“] vom 27. Januar 2004 [Urk. 5/70], vom 20. April 2006 [Urk. 5/76] sowie vom 26. Oktober 2009 [Urk. 5/85]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2011 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision in die Wege. Sie liess dabei den Versicherten den Fragebogen für die Rentenrevision ausfüllen (Urk. 5/88) und gewährte ihm mit Mitteilung vom 17. März 2011 Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen in Form von Arbeitsvermittlung (Urk. 5/92), welche mit Mitteilung vom 4. August 2011 indes wieder aufgehoben wurden, da sich der Versicherte im Oktober 2011 erneut einer Hüftoperation unterziehen musste (Urk. 5/98 und Urk. 5/100). Die IV-Stelle holte daraufhin weitere ärztliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte ein (Urk. 5/102 und Urk. 5/109). Mit Mitteilung vom 14. Mai 2012 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schied sie dem Versicherten, dass weiterhin Anspruch auf die bisherige Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente bestehe (nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von nunmehr 53 %; Urk. 5/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 29. Juni 2012 wandte sich X.___ an die IV-Stelle und wies darauf hin, dass er seit März 2011 vollständig arbeitsunfähig sei (Urk. 5/113 S. 2). Auch mit Eingaben vom 5. November bzw. 11. Dezember 2012 ersuchte er unter Beilage verschiedener medizinischer Unterlagen sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss um Ausrichtung einer höheren Invalidenrente (Urk. 5/114-116). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 15. April 2013 verneinte die IV-Stelle daraufhin einen Anspruch auf eine höhere Rente (Urk. 5/121). Dagegen liess der Versicherte am 14. Mai 2013 Einwand erheben und ergänzende medizinische Abklärungen beantragen (Urk. 5/125-126). Die IV-Stelle holte daraufhin medizinische Berichte bei der A.___ sowie den behandelnden Ärzten ein (Urk. 5/127 ff.) und veranlasste in der Folge eine medizinische Begutachtung des Versicherten, mit welcher die B.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftragt wurde (Gutachten vom 24. Juli 2014; Urk. 5/145). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs zu den getätigten Abklärungen (Urk. 5/149 ff.) sowie Durchführung eines erneuten Vorbescheidverfahrens (Urk. 5/157 ff.) stellte die IV-Stelle gestützt auf das Gutachten der B.___ vom 24. Juli 2014 mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 15. Februar 2016 die bisher ausgerichtete halbe Invalidenrente nach Massgabe eines errechneten Invaliditätsgrades von 10 % per Ende des der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Verfügung folgenden Monats ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt X.___ hierorts mit Eingabe vom 15. März 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit den Anträgen, es sei die Verfügung vom 15. Februar 2016 vollumfänglich aufzuheben (1.), es sei die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, dem Beschwerdeführer gemäss den nachfolgenden Erwägungen - rückwirkend – eine höhere Rente der Invalidenversicherung, eventualiter wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin eine halbe Rente, auszurichten (2.), eventualiter sei die Sache zur weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (3.), unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 19. April 2016 Abweisung der Beschwerde (Urk. 4). Mit Verfügung vom 2. Mai 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 7). Mit Replik vom 3. August 2016 liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen an seinen Anträgen und Vorbringen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten (Urk. 10). Die IV-Stelle verzichtete am 23. August 2016 auf Duplik, was dem Beschwerdeführer am 25. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen damit, dass aufgrund des vom Beschwerdeführer im November bzw. Dezember 2012 gestellten Rentenerhöhungsgesuches umfassende medizinische Abklärungen getätigt worden seien. Diese würden sogar eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes gegenüber 2001 ausweisen. Danach sei dem Beschwerdeführer seit spätestens 24. Juli 2014 (Gutachtenszeitpunkt) eine leichte überwiegend sit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe einen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 10 %, weshalb kein Rentenanspruch mehr resultiere. Da der Versicherte 59 Jahre alt sei bzw. seit 15 Jahren eine Rente beziehe, seien Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen zu prüfen (Urk. 2). In der Vernehmlassung führte sie demgegenüber aus, dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit von 55 % (richtig wohl: 45 %) seit der Rentenzusprache nicht verwertet bzw. nicht zu verwerten versucht habe. Ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen sei daher nicht gegeben, trotzdem werde ihm entgegenkommenderweise Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung gewährt (Urk. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend machen, dass sich sein Gesundheitszustand gegenüber dem Zeitpunkt der Rentenzusprache im Jahr 2001 nicht verbessert habe und er in einer angepassten Tätigkeit weiterhin maximal zu 50 % arbeitsfähig sei. Zudem habe sich der Gesundheitszustand – zumindest vorübergehend - vor und nach der Hüftoperation im Jahr 2011 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert, in welcher Zeit ihm selbst eine angepasste Tätigkeit nicht mehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar gewesen sei. Bei den Feststellungen im Gutachten der B.___ handle es sich lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts, was irrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant sei. Das Gutachten leide alsdann an nicht heilbaren Mängeln und sei im Verfügungszeitpunkt auch nicht mehr aktuell gewesen. Auch sei infolge des Alters des Versicherten eine Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit nicht gegeben (Urk. 1) und die Rentenaufhebung ohne vorgängige Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen unzulässig (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis für die strittige Revision bildet zunächst in Bezug auf die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachte Verschlechterung im D.___en der Hüftoperation vom Oktober 2011 - nachdem die Revisionsverfahren der Jahre 2004, 2006 und 2009 jeweils einen unveränderten Gesundheitszustand ergeben hatten und lediglich aufgrund von kurzen Formularberichten abgeschlossen worden waren – die rentenzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Verfügung vom 16. Oktober 2001. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 16. Oktober 2001 lag das polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Gutachten des Z.___ vom 8. Juni 2001 zugrunde. Darin hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die verantwortlichen Fachärzte die folgenden Diagnosen gestellt (Urk. 5/54 S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Strukturelle Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Linkes Hüftgelenk mit Restzustand nach Femurkopfnekrose, Cox</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrose, nach Achsenkorrektur-Osteotomie am 28.3.1995, nach Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">prothese am 17.10.1996, mit Beinverkürzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Achsenskelett (Lendenwirbelsäule) mit noch altersentsprechenden dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nerativen Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinische und funktionelle Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haltungsinsuffizienz nach Zwangshaltung durch Coxarthrose, bei Trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ningsmangel, bei Beckenschiefstand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidivierende depressive Störung, aktuell leichten Grades (ICD-10 F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nebendiagnosen (ohne Relevanz auf Frage der Restarbeitsfähigkeit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beide Hände mit Restzustand nach Operation eines Karpaltunnel-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">droms (vor Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rechte Hand mit Restzustand nach Operation Dupuytren-Kontraktur (1996), mit Beugekontraktur im Kleinfinger</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damals führten die Ärzte in der Beurteilung im Wesentlichen an, aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gründen (lumbale Beschwerden, Hüftproblematik) bestehe für den Kell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerberuf eine medizinische Untauglichkeit. Eine Arbeit in Wechselposition aber sei, wie hausärztlich schon lange bestätigt, während eines halben Tages zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Tätigkeiten mit verschiedenen Arbeitsebenen, sich hinziehenden Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen, mit Lasten über 10 kg seien nicht zumutbar. Es sei aber nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen, dass durch weiteres Training und Gewöhnung die Arbeitszeit spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter noch gesteigert werden könne. Die psychiatrische Exploration habe die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte depressive Störung aufdecken lassen, welche noch als leicht zu betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sei. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aktuell nur eine leichte Kompromit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierung der Restleistung von 10 bis 15 % im Sinne reduzierter Präsenz, da der Versicherte psychisch etwas schneller erschöpft sei als unter normalen Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei daher insgesamt von einer Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 55 % auszugehen (Urk. 5/54 S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ärztlichen Bericht der A.___ vom 20. März 2012, wo der Versicherte im D.___en der erneuten Hüftoperation vom 18. bis zum 24. Oktober 2011 stationär hospitalisiert war, stellte der verantwortlich zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nende Arzt folgende Diagnosen (Urk. 5/109 S. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüftpfannen- und Kopfwechsel mit Femurkopf-Allograftauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bau links (HDS mit Lasche 60, Durasul 58/32, Kopf Biolox-Option XL) am 18.10.2011 mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aseptischer Pfannenlockerung links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-TP links vor 12 Jahren (Prof. Ganz, Inselspital Bern)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach chirurgischer Hüftluxation vor 15 Jahren (Prof. Ganz, In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">selspital Bern) bei vermutlich femoroacetuabulärem Impingement</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit („Nebendiagnosen“)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf benigne Prostatahyperplasie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte im Wesentlichen aus, im Anschluss an die Operation habe sich postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativ ein soweit unauffälliger Verlauf entwickelt. Der Patient habe re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig Physiotherapie durchgeführt und es habe sich klinisch/radiologisch ein guter Zustand gezeigt. In der letzten Kontrolle vom 30. Januar 2012 habe sich aus orthopädischer Sicht ein weiterhin komplikationsloser Verlauf ergeben. Gegenwärtig seien keine spezifischen Behandlungen nötig. Von 18. Oktober 2011 bis zum 18. März 2012 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Grundsätzlich könne der Patient falls möglich wieder als Kellner arbeiten, falls nicht, müsste eine Umschulung stattfinden. Er könne wahrscheinlich 50 % in einer angepassten Tätigkeit stehend und sitzend arbeiten bzw. könne, wenn er in einer abwechselnd stehend-gehend-sitzenden Tätigkeit arbeite, sicher noch 50 % arbeiten. Die Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit sollte ab Ende März 2012 möglich sein (Urk. 5/109 S. 7 und 8).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das Gutachten der B.___ vom 24. Juli 2014 verantwortlich zeichnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fachärzte stellten folgende Diagnosen (Urk. 5/145 S. 41 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Trendelenburg–Hinken linkes Hüftgelenk bei Status nach Hüftpfannen- und Kopfwechsel mit Femurkopf-Allograftaufbau am 18.10.2011, Pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mär-Implantation links 10/1996, Osteophytenresektion mit chirurgischer Hüftluxation links 08/95 bei posttraumatischer Coxarthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom (Adipositas ED 2000, E66, Diabetes mellitus ED 2011, E12, Hypercholesterinämie, E78, Arterielle Hypertonie seit 1997, I10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meralgia paraesthetica links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtgradige diabetische Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstruktives Schlafapnoe-Hypopnoe Syndrom ED 11/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dilatation des Sinus valsalva und der Aorta ascendens ED 11/2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach chronischem Nikotinabusus, 40 PY</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Alkoholabusus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Staus nach Nabelhernienoperation, ca 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Dupuytren-Operation links Finger IV/V</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Dupuytren-Operation rechts Finger IV/V</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Irritative Miktionssymptomatik bei Prostatahyerplasie I-II, 12/2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Septumplastik bei Nasenseptumdeformation mit chronischer Nasenat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mungsbeeinträchtigung, 11/2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der zusammenfassenden Konsensbeurteilung führten die Ärzte im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen aus, die linksseitige Hüftgelenkserkrankung bzw. das bestehende Defekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">syndrom im Bereich der linken Hüfte würden körperlich schwere und überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gend gehend und stehend ausgeübte Tätigkeiten auf Dauer zu 100 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schliessen; auch das vorliegende metabolische Syndrom schliesse körperlich schwere Tätigkeiten einschliesslich der Tätigkeit im Gastronomie-Service aus. Hingegen bestehe in einer leidensangepassten (vorwiegend sitzenden, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit gelegentlichem Stehen und Gehen, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten; S. 5/145 S. 31) eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Eine namhafte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrische Erkrankung sei nicht mehr evident, der psychiatrische Befund sowie die Anamnese zur Alltagsaktivität sprächen gegen eine wesentliche psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Beeinträchtigung. Ebenfalls sei eine gravierende Schmerzbeeinträchtigung im D.___en der mehrstündigen Begutachtung nicht evident gewesen, die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">machten Beobachtungen sprächen gegen eine (über bei hohen Geh- und Steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belastungen hinausgehende) schmerzbedingte Einschränkung (Urk. 5/145 S. 39 f.). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vergleichend führten sie im Wesentlichen aus, bereits das Vorgutachten aus dem Jahr 2001 habe eine Steigerung der seinerzeit mit 55 % geschätzten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit für möglich erachtet. Der jetzige blande psychiatrische Befund lasse keine eigenständige psychische Beeinträchtigung mit Einfluss auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit erkennen, weshalb hier also eine Besserung als eingetreten anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen sei. Auch der körperliche Befund und die anamnestischen Daten zur Alltagsaktivität würden für die im Vorgutachten avisierte Besserung („Gewöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nung“) sprechen. Die bislang attestierte Arbeitsunfähigkeit dürfe also (unter Beibehaltung der qualitativen Einschränkungen) entfallen. Zum Beispiel sei in Tätigkeiten an Pforten, Kassen, Auskunftstresen, an Produktionslinien oder in Telefondiensten per sofort von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen (Pensum und Rendement von 100 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum zeitlichen Verlauf seit 2001 bzw. 2009 führten sie aus, dass die Anamnese sowie die klinischen Befunde für eine eingetretene Besserung sprechen würden. Deren Zeitgang und Quantifizierung sei jedoch mangels eigener Vorbefunde und mangels hierfür ausreichender Aktendaten retrospektiv nicht mit der gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenen Wahrscheinlichkeit bestimmbar (Urk. 5/145 S. 45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung schloss die im Januar 2011 eingeleitete Rentenrevision am 14. Mai 2012 mittels (formloser) Mitteilung ab (vgl. Art. 51 ATSG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f. der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Obwohl der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 29. Juni 2012 sinngemäss um Erlass einer anfechtbaren Verfügung ersucht hatte („wegen dem ales ich warte noje vervigung“; vgl. Urk. 5/113 S. 2), wozu die Verwaltung verpflichtet gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen wäre (vgl. Art. 49 Abs. 1 ATSG), nahm die Verwaltung das Verfahren (erst) wieder aufgrund der Eingaben vom November bzw. Dezember 2012 auf. Selbst wenn in der daraufhin erlassenen (und vorliegend angefochtenen) Verfügung vom 15. Februar 2016 lediglich auf (Revisions-)Gesuche vom November bzw. Dezember 2012 Bezug genommen wird (Urk. 2 S. 2), bildet daher Gegenstand des vorliegend strittigen Revisionsverfahrens die Zeit ab Januar 2011. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ursprünglichen Rentenzusprache zugrunde lag das Gutachten des Z.___ vom 8. Juni 2001. Darin hatten die verantwortlich zeichnenden Ärzte somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche wie auch psychiatrische Befunde erhoben und dem Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit eine 55 % Restarbeitsfähigkeit attestiert (vgl. E. 3.1 hievor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im D.___en des im Januar 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens machte der Beschwerdeführer eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend (zunehmend eingeschränkte Gehstrecke mit Schmerzen lumbal und im Knie; Urk. 5/88). Auch Hausärztin Dr. med. C.___, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie, führte gegenüber der IV-Stelle aus, dass eine schmerzbedingt eingeschränkte Gehstrecke bestehe; sie wies darauf hin, dass gemäss beigelegtem Bericht der A.___ die Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prothese revidiert werden solle und attestierte dem Beschwerdeführer eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von maximal 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit (Bericht vom 7. August 2011; Urk. 5/102). Nachdem am 18. Oktober 2011 die Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsoperation (Hüftpfannen- und Kopfwechsel) durchgeführt worden war, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtete Dr. D.___ von der A.___ in seinem Schreiben vom 20. März 2012 über einen komplikationslosen Verlauf. Er attestierte dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer für die Zeit von 18. Oktober 2011 bis 18. März 2012 eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit unter Hinweis darauf, dass ab Ende März 2012 in einer stehend–gehend–sitzenden Tätigkeit wieder eine 50%ige Tätigkeit möglich sein sollte (Urk. 5/109; vgl. E. 3.2 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht mit Blick auf die vorstehend aufgeführten Berichte ausser Zweifel, dass sich die Hüftproblematik des Beschwerdeführers im Jahr 2011 verschlechterte und infolge der am 18. Oktober 2011 durchgeführten Revisionsoperation vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergehend eine höhere als die bisherige Arbeitsunfähigkeit bestand. Dabei kann, was die diesbezüglichen revisionsrechtlich relevanten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit betrifft, auf die Angaben von Dr. D.___ von der A.___ abgestellt werden, und – zumal die Hausärztin noch im Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2011 eine (maximal) 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert hatte - (erst) für die Zeit ab 18. Oktober 2011 bis Ende März 2012 von einer gänzlichen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausgegangen werden. Dies gilt namentlich auch für die von Dr. D.___ ab Ende März 2012 wiederum attestierte Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit von 50 %. Denn die Angaben von Dr. D.___ stützen sich auf den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuch des Beschwerdeführers vom 30. Januar 2012, wo sich – gut drei Monate nach dem Eingriff - ein komplikationsloser Verlauf ergab. Dies gilt umso mehr, als die Akten auch keinen Hinweis auf Komplikationen im späteren Verlauf enthalten (vgl. insbes. auch Bericht der Klinik A.___ vom 3. Juli 2013; Urk. 5/127 S. 5 f.). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer als Folge der Hüftge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksoperation ab 18. Oktober 2011 zunächst vollständig arbeitsunfähig war, jedoch nach Ablauf der postoperativen Abheilungsphase bzw. ab Ende März 2012 wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bestand. Dass sich bis zu diesem Zeitpunkt der Gesundheitszustand auch anderweitig – namentlich in psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Hinsicht - in massgeblicher Weise verändert gehabt habe, wird alsdann nicht geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt weiter, ob sich ab diesem Zeitpunkt bis zur verfügten Rentenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung am 15. Februar 2016 der Gesundheitszustand und die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit wiederum in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichszeitpunkt für die Frage der Rechtmässigkeit der Rentenaufhebung ist der Zeitpunkt der Rückgewinnung der 50%igen Arbeitsfähigkeit nach der Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation vom Oktober 2011. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung stützte die rentenaufhebende Verfügung vom 15. Februar 2016 auf das Gutachten der B.___ vom 24. Juli 2014. Dieses ist nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt es doch die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiskraft eines ärztlichen Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.5 hievor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich für die streitigen Belange umfassend, berücksichtigt die Vorakten, beruht auf eigenen Untersuchungen und Abklärungen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MR-Untersuchung der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule vom 16. April 2014, Urk. 5/145 S. 49),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leuchtet in der Darlegung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen bezüglich Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit sind begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Insbesondere erweist sich als schlüssig, wenn die Gutachter unter Hinweis auf die geklagten Beschwerden (geringe Gehstrecke [100 m], Anlauf- und Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsschmerzen) erklärenden klinischen (hinkendes Gangbild) und radiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Befunde (reizlos einliegende zementfreie Hüft-TEP mit Verdacht auf ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebrochenen Schraubenrest im oberen Pfannendach, reizlos einliegende Schraube, Verbreiterung des Trochanter minor) darlegten, dass die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung durch das Defektsyndrom der linken Hüfte in überwiegend sitzenden Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeiten nicht wesentlich zum Tragen kommt (Urk. 5/145/23 und 30-31). Bei nicht relevant pathologischer Wirbelsäule ist deshalb nachvollziehbar, dass eine angepasste (vorwiegend sitzende) Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist. Angesichts der unauffälligen psychiatrischen Untersuchung besteht auch diesbezüglich Schlüssigkeit betreffend die getroffene Festlegung einer vollumfänglichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die verbesserte Arbeitsfähigkeit nach der im Oktober 2011 erfolgten Hüftopera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion per März 2012 wurde von den Ärzten der A.___ im Nachgang zum komplikationslosen postoperativen Verlauf samt entsprechenden Kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">len attestiert. Befunde wurden keine geschildert, sondern lediglich auf einen klinisch/radiologisch guten Zustand verwiesen. Eine spezifische Behandlung wurde nicht mehr als nötig erachtet und eine Belastung nach Massgabe der Beschwerden empfohlen (Urk. 5/109/7). Wenn nun die B.___-Gutachter spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">testens ab Gutachtenserstellung im Juli 2014 detailliert begründet von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit ausgingen und dies namentlich auch mit einer Gewöhnung begründeten, ist eine Verbesserung ausgewiesen, auch wenn sich die Aussage auf die Verhältnisse im Jahr 2001 bezieht. Diskutiert werden könnte allenfalls, ob per Ende März 2012 bis zur Begutachtung im Jahr 2014 überhaupt eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist oder nicht vielmehr die B.___-Einschätzung bereits ab Ende März 2012 Gültigkeit hat. Mangels echtzeitlicher Arztberichte kann hiervon indes nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheinlichkeit ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer einwendet, es widerspreche jeglicher Logik, dass sich eine Hüftproblematik mit zunehmendem Alter verbessern soll (Urk. 1 S. 7), ist ihm nicht zu folgen. Er verkennt, dass sich ein Leiden in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit veränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n kann. Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend erscheint die von den Gutachtern der B.___ festgestellte Gewöhnung an das Leiden (namentlich nach der Operation im Oktober 2011) umso nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbarer, als bereits die Gutachter des Z.___ im Jahr 2001 ausdrücklich fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten hatten, dass sich die Arbeitszeit durch Training und Gewöhnung noch verbessern könne (Urk. 5/54 S. 7 unten). Alsdann ist etwa auch nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung durch die B.___ über hüftbedingte Rückenbeschwerden als relevantes gesundheitliches Problem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagt hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den beschwerdeführerischen Ausführungen (Urk. 1 S. 7) ist alsdann auch nicht ersichtlich, inwiefern das Gutachten der B.___ an schweren und nicht heilbaren Mängeln leiden sollte. Namentlich wurden frühere Bildgebungen durchaus berücksichtigt (vgl. S. 29 des Gutachtens) und enthielten die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen (Vor-)Akten auch betreffend die Wirbelsäule radiologische Vorbefunde, welche einen Vergleich mit den bildgebenden Abklärungen vom 16. April 2014 erlaubten (vgl. das den Gutachtern vorliegende Z.___ Gutachten, Urk. 5/54 S. 6 oben). Aber auch der Einwand, wonach auf das Gutachten der B.___ vom 24. Juli 2014 mangels Aktualität nicht abzustellen sei, überzeugt nicht. Weder wird in der Beschwerde näher dargetan noch ist aufgrund der Akten ersichtlich, inwiefern sich der Gesundheitszustand bis zum Verfügungserlass (15. Februar 2016) dergestalt verändert haben sollte, dass das Gutachten nicht für den ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samten hier massgeblichen Zeitraum Geltung beanspruchen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich daher, dass sich der Gesundheitszustand im Jahr 2011 vorübergehend verschlechterte und ab 18. Oktober 2011 (Hüftoperation) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit folgte, welche bis Ende März 2012 bestand. Für die Zeit danach ist wieder von einer Arbeitsfähigkeit (in einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit) im Umfang von 50 % auszugehen. Alsdann ist gestützt auf Gutachten der B.___ davon auszugehen, dass sich danach der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im weiteren Verlauf verbessert haben, sodass per Gutachtenszeitpunkt (24. Juli 2014) eine vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der so festgestellten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bestreitet, dass aufgrund seines Alters die Resterwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verwertbar ist (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist das trotz der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen bezogen auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen zu stellen sind. Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefragt wird und ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet. Der Einfluss des Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 und 9C_650/2015 vom 11. August 2016 E. 5.3, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war in dem für die Frage der Verwertbarkeit massgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Zeitpunkt (Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aufgrund des Gutachtens vom 24. Juli 2014 vgl. BGE 138 V 457 E. 3.3) gut 58 Jahre alt, womit ihm noch eine Resterwerbszeit von mehr als sechs Jahren verblieb. Er verfügt zwar über ein Diplom als Kellner, war in der Schweiz, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit überhaupt, vor allem als Hilfsarbeiter tätig (Produktionsmitarbeiter, Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung). Jedoch werden Hilfsarbeiter auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt; zudem erfordern Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten weder nennenswerte Einarbeitungszeiten noch besondere Fertigkeiten, weshalb auch eine längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt einer Verwertbarkeit nicht grundsätzlich entgegenzustehen vermag. Alsdann ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit Blick auf das im Gutachten der B.___ attestierte Zumutbarkeitsprofil nicht derart erheblich eingeschränkt, als dass auf dem all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Arbeitsmarkt keine entsprechenden Stellen existieren würden. Daher sowie angesichts der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist ein invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich erheblich fehlender Zugang zum Arbeitsmarkt zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war (spätestens) seit den neunziger Jahren nicht mehr in seinem angestammten Beruf als Kellner tätig, von 1991 bis 1994 arbeitete er als Hilfsarbeiter (Produktionsmitarbeiter). Diese Erwerbstätigkeiten liegen zu lange zurück, um hinreichend zuverlässiger Anknüpfungspunkt dafür bilden, was der Beschwerdeführer im jeweils massgeblichen Zeitpunkt (vgl. E.6.2.2 hienach) im hypothetischen Gesundheitsfall verdienen würde. Es rechtfertigt sich daher, das Valideneinkommen anhand von statistischen Durchschnittswerten der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für Hilfsarbeiten zu ermitteln. Alsdann ist der Beschwerdeführer im Rahmen seiner verbliebenen Restarbeitsfähigkeit seit 1995 nicht über längere Zeit einer geregelten Tätigkeit nachgegangen bzw. hat nur zeitweise und stundenweise eine Erwerbstätigkeit im Bereich Reinigung ausgeübt (vgl. IK-Auszüge, Urk. 5/37-38 sowie Urk. 5/103). Mithin ist das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen anhand des nämlichen statistischen Wertes der LSE zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen. Damit kann aber auf eine ziffernmässige Bestimmung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen verzichtet und die Invalidität ausgehend von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von 100 % bestimmt werden. Rechnerisch kann somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Prozentver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich erfolgen, wobei der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines (allfälligen) Abzugs vom Tabellenlohn entspricht (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 9C_532/2016 vom 25. November 2016 E. 3.1 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem unter E. 5.3 Ausgeführten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer als Folge der Hüftoperation ab 18. Oktober 2011 vollständig arbeits- bzw. erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig war. Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist aufgrund von Art. 88a Abs. 2 IVV ab Januar 2012 zu berücksichtigen. Bei einer vollständigen Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit resultiert ohne Weiteres ein Invaliditätsgrad von 100 %, was ab Januar 2012 zum Anspruch auf eine ganze Rente führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Ende März 2012 lag wiederum eine zumutbare Arbeitsfähigkeit in leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierter Tätigkeit in Höhe von 50 % vor, was ab Juli 2012 zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist (Art. 88a Abs. 1 IVV). Die Beschwerdegegnerin gewährte in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % (zum Ganzen: BGE 126 V 75) was vom Beschwerdeführer unbeanstandet geblieben ist. Unter Berücksichtigung eines Abzuges in dieser Höhe (welcher in Anbetracht der Einschränkungen des Beschwerdeführers sowie mit Blick auf die bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Rechtsprechung jedenfalls nicht zu tief erscheint [vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom 3. Oktober 2013, E. 4.4 oder 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8]), errechnet sich ein Invaliditätsgrad von 55 %, welcher Anspruch auf eine halbe Rente ergibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Per 24. Juli 2014 (Gutachten der B.___) ist von einer Verbesserung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Situation und von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Unter Berücksichtigung des von der Beschwerdegegnerin gewährten, nicht zu beanstandenden Abzuges vom Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn von 10 % ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 10 %. Somit besteht ab diesem Zeitpunkt kein Rentenanspruch mehr. Demzufolge hat die Verwaltung zu Recht die Aufhebung der Rente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats verfügt (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist schliesslich, ob die Verwaltung die Rente aufheben durfte, ohne dass sie vorgängig Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung ist im Regelfall eine medizinisch attestierte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verwertbar. Indes können nach langjährigem Rentenbezug ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der sofortigen Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herten Person nicht möglich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das bedeutet nicht, dass sich die versicherte Person auf eine Besitzstandsgarantie berufen kann, sondern lediglich, dass ihr zugestanden wird, dass ihre Rente erst nach Prüfung und Durchführung von Einglieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsmassnahmen eingestellt wird.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Rechtsprechung ist allerdings auf Fälle beschränkt worden, in denen die revisionsweise Rentenaufhebung eine versicherte Person betrifft, welche das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. zum Ganzen etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_508/2016 vom 21. November 2016 E.6.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erfüllt die obgenannten Voraussetzungen zwar grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, bezog er doch die Rente während über 15 Jahren und war bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung im Februar 2016 über 55 Jahre alt. Je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch war er seit der Zusprache der halben Rente im Jahr 2001 zwar in seiner angestammten Tätigkeit als Kellner nicht mehr arbeitsfähig, allerdings war ihm – mit Ausnahme der Zeit von Oktober 2011 bis März 2012 - eine adaptierte Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit im Umfang von 50 % zumutbar. In dieser Zeit schöpfte er seine Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit indes nur teilweise aus, indem er zunächst als Arbeitnehmer im Bereich Reinigung (Urk. 5/64) bzw. später als Selbständigerwerbender (Urk. 5/88) tätig war. Alsdann bezog er zeitweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er sich bis zu seiner Aussteuerung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % bzw. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Umfang von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20 Stunden pro Woche als vermittelbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/72)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vor diesem Hintergrund und da auch seitens des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers - abgesehen von Alter und dem langjährigen Rentenbezug - keine gegen die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung sprechenden Gründe geltend gemacht werden, erscheint die jahrelange weitestgehende Absenz vom Arbeitsmarkt trotz meist 50%iger/halbtägiger Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit jedenfalls nicht invaliditätsbedingt, weshalb kein Anspruch auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsmassnahmen besteht (vgl. dazu etwa Urteil 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen bleibt, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 6. April 2016 (Urk. 6) Arbeitsvermittlung gewährt hat und den Beschwerdeführer dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich effektiv unterstützt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde daher in dem Sinne teilweise gutzuheissen als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer in der Zeit von 1. Januar bis 30. Juni 2012 Anspruch auf eine ganze (statt der ausgerichteten halben) Rente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer zu drei Viertel und der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zu einem Viertel aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer (nur) teilweise obsiegt, hat er Anspruch auf eine redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Prozessentschädigung, welche auf Fr. 600.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne teilweise gutgeheissen als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer für die Zeit von 1. Januar bis 30. Juni 2012 Anspruch auf eine ganze (statt der ausgerichteten halben) Invalidenrente hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Viertel (Fr. 750.--) und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel (Fr. 250.--)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozessentschädigung von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>