<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span id="CURSOR"></span><span>UV.2015.00092</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, VorsitzenderSozialversicherungsrichterin PhilippErsatzrichterin Romero-KäserGerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil</span><span class="Normal Heading2"> vom </span><span id="ENTSCHEIDDATUM"></span><span class="Normal Heading2">21. Juni 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch BVT-Office, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weiherstrasse 13, 8625 Gossau ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1970, war seit dem 1. April 2011 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschäft AG als Bauarbeiter angestellt (Urk. 12/1 Ziff. 1, 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 28. August 2014 beim Heben einer schweren Vibrationsplatte am rechten Knie verletzte (Urk. 12/1, Urk. 12/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Januar 2015 (Urk. 12/49)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te die Suva ihre Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gleichentags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zog die Helsana als zuständige Krankenversicherung ihre Einsprache vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Januar 2015 (Urk. 12/50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wohingegen die vom Versicherten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobene Einsprache (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/53/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) von der Suva mit Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. April 2015 abgewiesen wurde (Urk. 12/59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinngemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dieser sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und es seien ihm weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; eventuell sei ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salität einzuholen (Urk. 1 S. 3). Mit Eingabe vom 8. Juni 2015 (Urk. 6) reichte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer weitere medizinische Berichte (Urk. 7/17-20) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. August 2015 (Urk. 10) und gestützt auf die neuerliche medizinische Beurteilung ihres Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediziners (Urk. 11/1) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs–anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beurteilung ihres Versicherungsmediziner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s davon aus, dass bei einer fri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Knorpelverletzung in der Grösse, wie sie im zu beurteilenden Fall vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege, zu erwarten wäre, dass bei der Abscherung des Knorpels der darunter lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Knochen mitreagiere. Die fehlende Mitreaktion des unter dem Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defekt liegenden Knochens gemäss der bildgebenden Untersuchung vom 9. September 2014 weise darauf hin, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der Knorpeldefekt älter als das Unfallereignis sei. Das Ereignis vom 28. August 2014 habe höchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines vorbestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s geführt. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seien spätestens am 19. Januar 2015 der Status quo sine erreicht beziehungsweise keine Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen mehr gegeben (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, gestützt auf die medizinischen Befunde sei der Knorpelschaden eindeutig frischer Natur und somit unfallbedingt. Gegen die Annahme, dass es sich um einen vorbestehenden Gesundheitsschaden handle, spreche auch die Tatsache, dass er bis zum 28. August 2014 keinerlei Beschwerden im Knie gehabt habe (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ereignisses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinaus und dabei insbesondere die Frage, ob und wenn ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wann der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status quo sine vel ante (vgl. vorstehend E. 1.3) eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erstkonsultation nach dem Unfallereignis vom 28. August 2014 fand am 8. September 2014 in der A.___-Klinik statt (vgl. Urk. 12/6). Der Patient berichte, beim Heben einer schweren Platte habe er sich das Knie im Sinne einer Aussenrotation bei fixiertem Unterschenkel verdreht, danach sei das Kniegelenk angeschwollen gewesen. Seither habe er Schmerzen im medialen Gelenksspalt. Er sei vor einigen Jahren bereits an diesem Knie operiert worden (S. 1). Gestützt auf den am 9. September 2014 erhobenen bildgebenden Befund (Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanztomographie, MRI) im MR Institut (Bericht vom 10. September 2014, Urk. 12/5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten die Ärzte der A.___-Klinik im Bericht vom 10. September 2014 (Urk. 12/7) eine Partialruptur des medialen Seitenbandes sowie einen Knorpeldefekt des medialen Femurkondyls. Die Ärzte entschieden sich zur Anlage einer Kniegelenksorthese und empfahlen eine Entlastung auf Stützkrücken (S. 1 f.). Mit Zeugnis vom 16. September 2014 wurde einstweilen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 28. August bis 8. Oktober 2014 attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert (Urk. 12/10 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 23. September 2014 (Urk. 12/9) berichteten die Ärzte, dass der Beschwerdeführer seit drei Wochen die Orthese in 30-75° Flexions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung trage und auf Stützkrücken entlaste. Generell gebe er wenig Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an, nur bei Provokation verspüre er im Bereich des medialen Gelenkspaltes noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen. Es erfolge eine Umstellung der Orthese auf freie Flexion-Extension (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 17. Oktober 2014 (Urk. 3/9) hielten die Ärzte der A.___-Klinik fest, der Beschwerdeführer gebe eine nahezu komplette Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit an. Es zeige sich ein durchwegs zufrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denstellender Heilungsverlauf. Die Orthese könne komplett weggelassen werden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 22. Oktober 2014 (Urk. 12/16) ersuchte PD Dr. med. B.___, Oberarzt Orthopädie Untere Extremitäten, A.___-Klinik, gestützt auf seine erhobene Diagnose „Knorpelschaden mediale Femurkondyle unfallbedingt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Arbeitsunfall vom 28. August 2014“ sowie „konservativ ausgeheilte Parti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur des Innenbandes“ (S. 1) die Beschwerdegegnerin um Kostengutsprache für eine Knorpelzell-Transplantation mit dem Produkt Novocart 3D (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der protokollarischen Befragung vom 12. November 2014 (Urk. 12/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) schilderte der Beschwerdeführer den Sachverhalt. Sein Arbeitskol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege und er seien dabei gewesen, die Einfahrt eines Zweifamilienhauses mit Verbundsteinen zu erstellen. Die Einfahrt sei zuerst relativ steil und danach komme eine flache Ebene. Zirka in der Mitte verlaufe quer eine Wasserrinne, die, da die Verbund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steine noch nicht gewesen seien, noch zirka 8 cm erhöht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei. Sein Kollege und er hätten die zirka 40 kg schwere Vibrationsplatte auf die andere Seite der Wasserrinne tragen wollen. Sie hätten die Platte, jeder auf einer Seite mit den Händen haltend und parallel zur Wasserrinne stehend, angehoben, um mit einer Körperdrehung die Platte auf die andere Seite zu tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Bei diesem Vorgang hätte sich eigentlich planmässig sein eigener Körper samt den Beinen drehen müssen. Leider sei er aber mit dem rechten Fuss zu nahe an der Wasser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinne gestanden, weshalb der Fuss an der Erhöhung hängen geblieben sei und sich somit das rechte Bein nicht mit dem Oberkörper habe drehen können. Bei diesem Vorgang habe er sich das rechte Bein verdreht (S. 1). Sofort nach dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall habe er Schmerzen im rechten Knie verspürt, jedoch auch noch die nächsten Tage weitergearbeitet. Am 5. September 2014 habe er dann die Arbeit wegen starken Schmerzen definitiv niederlegen müssen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Dezember 2014 erstattete Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie und für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parates, Versicherungsarzt der Beschwerdegegnerin, seine, gestützt auf die ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Verfügung gestellte bildgebende Diagnostik, orthopädisch-chirurgische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung (Urk. 12/40). Er führte aus, im Vordergrund stehe die Frage, ob der Gesundheitsschaden im Bereich der medialen Femurkondyle des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks in ursächlichem Zusammenhang zum Ereignis vom 28. August 2014 stehe (S. 5). Als Gesundheitsschaden sei ein zirka 3 cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosser viertgradiger, das heisse bis auf den Knochen reichender Knorpeldefekt im Bereich der media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Femurkondyle in der Hauptbelastungszone ausgewiesen. Bildmorpholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Kriterien in dem zeitnah angefertigten MRI würden wahrscheinlich ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, dass der Knorpeldefekt wesentlich älter als 10 Tage sei. Unfallmechanis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus und Verhalten nach dem inkriminierten Ereignis sprächen gegen eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Knorpelschadens durch das Ereignis vom 28. August 2014. Es sprächen mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Argumente dafür, dass sich der Beschwerdeführer den Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden bei dem viele Jahre zurückliegenden Skiunfall zugezogen habe (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Januar 2015 nahm Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 12/46) und hielt fest, dass die gestellte Diagnose Partialruptur mediales Seitenband überwiegend wahrscheinlich eine Folge des Unfallereignisses vom 28. August 2014 sei, hingegen sei die Diagnose Knorpeldefekt medialer Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondyl nicht unfallkausal (Ziff. 1). Dieses habe zwar zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt, sei aber nicht rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisend gewesen (Ziff. 3). Die Behandlung der Seitenbandruptur sei seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s der A.___-Klinik am 21. Oktober 2014 erfolgreich abgeschlossen worden. Was den Knorpelschaden betreffe, sei von einer maximalen 4-wöchigen, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergehenden Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auszugehen (Status quo sine). Die geplante Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion gehe zu Lasten der Krankenkasse (Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ ersuchte mit Schreiben vom 27. Januar 2015 (Urk. 12/52) um Wiedererwägung. Ihm liege der Arthroskopie-Bericht vom 26. Februar 1998 (vgl. Urk. 7/18) vor mit der Diagnose eines medialen basisnahen Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">längs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risses am Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk rechts mit damaliger orthoskopischer Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus-Naht. Damals sei kein Knorpelschaden im Bereich der medialen Femurkondyle beschrieben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. In nochmaliger eingehender Beurteilung der MRI-Bilder des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks vom 9. September 2014 zeige sich hier ganz klar keine Läsion im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich des Innenbandes als Ursache der Beschwerden. Des Weiteren würden sich ein klarer intraartikulärer Erguss und kein weiterer Binnenbefund im rechten Kniegelenk als Grund dafür zeigen, dass der Knorpelschaden ursäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich für diesen Erguss und damit frisch sei (S. 1). Ausserdem sei zu beachten, dass die Beurteilung von Knorpelschäden im Sinne von Trauma oder degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv bis zum heutigen Zeitpunkt in der Literatur nur schlecht hinterlegt sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beurteilung vom 23. Juli 2015 (Urk. 11/1) nahm Dr. C.___ zum Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgesuch der A.___-Klinik (vgl. vorstehend E. 3.7) und zu den wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumenten betreffend den Knieun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall aus dem Jahre 1998 (Urk. 7/18-20) Stellung. Er gelangte zum Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich im Schreiben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Klinik (PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vom 27. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine neuen Argumente fänden, die wahrscheinlich machten, dass der Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden durch das Ereignis vom 28. August 2014 verursacht worden sei. Die zusätzlichen Unterlagen zum Unfall aus dem Jahre 1998 wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den belegen, dass damals eine Meniskusverletzung stattgefunden habe (Skiun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall). Der Längsriss des Innenmeniskus sei durch eine Krafteinwirkung verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sacht worden, die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet gewesen sei, auch den Knorpelschaden im Bereich der medialen Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondyle des rechten Kniegelenks zu verursachen. Ferner nahm er – näher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt – Stellung zu der Argumentation von PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 am Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend könne – so Dr. C.___ - festgehalten werden, dass nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne, dass der Knorpelschaden eine Folge des Ereignisses vom 28. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Da dieser Beweis nicht erbracht werden könne, entfalle die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es sprächen mehr und gewichtigere Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gumente dafür, dass sich der Beschwerdeführer diesen Gesundheitsschaden bei dem Verdreh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma im Jahre 1998 zugezogen habe (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer am 28. August 2014 das Knie verdreht hat. Unstrittig ist auch die Behandlung betreffend die Parti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur des medialen Seitenbandes im rechten Knie, welche (je nach Ansicht) Folge eines längere Zeit zurückliegenden Ereignisses (Skiunfall im Jahre 1998) war und daher hier im streitigen Fall keine Unfallfolge darstellt (vgl. vorstehend E. 3.8) beziehungsweise im hier strittigen Zeitpunkt ohnehin ausgeheilt war (vgl. vorstehend E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist aber, ob im Zeitpunkt der Einstellung der Versicherungsleistungen noch Unfallfolgen gegeben waren bezüglich der Knorpelläsion im rechten Knie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beschwerde stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Einschätzung seines behandelnden Arztes PD Dr. B.___ sei der Knorpelschaden frischer Natur und damit unfallkausal. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Unfallereignis vom 28. August 2014 stellten die erstbehandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der A.___-Klinik gestützt auf die bildgebende Untersuchung vom 9. September 2014 nebst der hier nicht (mehr) strittigen Partialruptur des me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Seitenbandes, welche konservativ ausheilte (vgl. vorstehend E. 3.3), einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knorpeldefekt der medialen Femurkondyle fest (vgl. vorstehend E. 3.1). PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ersuchte am 22. Oktober 2014 um Kostengutsprache für eine Knorpelzell-Transplantation (vgl. vorstehend E. 3.3), da sich gestützt auf die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 9. September 2014 ein klarer intraartiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lärer Erguss ohne weiteren Binnenbefund gezeigt habe, woraus er schloss, dass der Knorpelschaden als alleinige Ursache für diesen neuen Erguss in Frage komme, mithin ursächlich für den Körperschaden sei (vgl. vorstehend E. 3.7). Demgegenüber verneinte Dr. C.___ den ursächlichen Zusammenhang zum Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis vom 28. August 2014. Er führte in seiner Beurteilung vom 17. Dezember 2014 (vgl. vorstehend E. 3.5) aus, die zeitnah angefertigten bildgebenden Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen würden wahrscheinlich machen, dass der Knorpeldefekt älter und damit vorbestehend sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung durch Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.5 und 3.8) erfüllt die nach der Rechtsprechung für eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage vorausgesetzten Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.4). Denn der Suva-Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsarzt legte unter Hinweis auf den Unfallhergang (protokollarische Befra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Beschwerdeführers vom 12. November 2014, vgl. vorstehend E. 3.4), die klinischen Befunde im Verlauf in überzeugender Weise dar, dass der Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peldefekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch das versicherte Unfallereignis verursacht worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere erläuterte er nachvollziehbar, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Gesundheitsschaden ein zirka 3 cm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosser viertgradiger Knorpeldefekt im Bereich der medialen Femurkondyle ausgewiesen sei, die bildgebenden Befunde jedoch auf einen älteren, das heisst vor dem Ereignis vom 28. August 2014 eingetretenen Schaden hinweisen würden. Die zusätzlichen Unterlagen zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ski</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfall (Verdrehtrauma) würden belegen, dass damals eine Meniskusverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g stattgefunden habe. Der Längsriss des Innenmeniskus sei durch eine Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung verursacht worden, die geeignet sei, auch den Knorpelschaden im Berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der medialen Femurkondyle des rechten Kniegelenks zu verursachen. Ausserdem sprächen Unfallmechanismus und das Verhalten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers nach dem Ereignis nicht für eine Schädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit übereinstimmend ist im Weiteren die Beurteilung durch Kreisarzt Dr. D.___ vom 15. Januar 2015 (vgl. vorstehend E. 3.6), wonach die Diagnose Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fekt medialer Femurkondyl nicht unfallkausal sei. Diese habe zwar nach Ansicht des Kreisarztes zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt, sei jedoch nicht richtungsweisend gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Richtigkeit dieser Sachverhaltsdarstellung zeigt sich schliesslich auch im Umstand, dass die Krankenversicherung des Beschwerdeführers ihre Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Januar 2015 zurückzog (Urk. 12/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser überzeugenden Beurteilung vermag - entgegen der Ansicht des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers - die Einschätzung durch PD Dr. B.___ keine ernsthafte Zweifel zu wecken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___-Klinik und vor allem PD Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Frage des Unfallmechanismus und des klinischen Verlaufs nicht auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der, weshalb ihre Beurteilung der Unfallkausalität nicht zu überzeugen vermag.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insbesondere habe PD Dr. B.___ gemäss den nachvollziehbaren Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen von Dr. C.___ lediglich ein MRI beurteilt, welches im Gegensatz zur Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roskopie keine Differenzierung zwischen einem klaren und einem trüben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis zulasse. Selbst wenn nur ein intraartikulärer Erguss bestehe, so Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sage dieser nichts über die Unfallkausalität aus, womit nicht mit dem Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei, dass der Knorpelscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den durch das Ereignis vom 28. August 2014 verursacht worden sei (Urk. 11/1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ auf Fachliteratur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verweist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 12/45 S. 2-21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ist an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als allgemeine medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Fachartikel. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung und Gericht denn auch unter der Geltung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung verwehrt, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2). Ebenfalls nicht zulässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ist sodann die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgebrachte Argumentation, wonach es sich eindeutig um Unfallfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handle, nachdem das Knie vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen sei (vgl. Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dieses Vorbringen gemäss dem Grundsatz „post hoc ergo propter hoc“ ist beweisrechtlich nicht zulässig (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sind nach dem Gesagten die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechten Knies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Ereignis vom 28. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist vielmehr davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Beschwerdeführer den Knorpelschaden im rechten Knie bei dem Verdrehtrauma im Jahr 1998 zugezogen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestellt hat, ist demnach nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Sachverhalt ist in diesem Sinne als erstellt zu betrachten, womit sich auch die Einholung des beschwerdeweise (Urk. 1 S. 3) geltend gemachten Gerichtsgutachtens erübrigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ergebnis kann darüber hinaus die Frage der Beschwerdegegnerin, ob überhaupt von einem Unfall gesprochen werden könne, da vorliegend kaum et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was Ungewöhnliches beziehungsweise Programmwidriges erkennbar sei (vgl. Urk. 2 S. 5 ff.), offen gelassen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVT-Office, Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>