<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2010.00032</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Costa</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 3. März 2010</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Brunngasse 6, Postfach, 8405 Winterthur</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. September 2009 den Anspruch auf Schlechtwetterentschädigung der Beschwerdeführerin für erloschen erklärt hat (Urk. 7/5) und auf die gegen die Verfügung erhobene Einsprache mit Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2009 nicht eingetreten ist (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 22. Januar 2010, mit welcher die Beschwerdeführerin um Prüfung des Anspruchs auf Schlechtwetterentschädigung und damit sinngemäss um Aufhebung des Nichteintretensentscheides und Prüfung der Rechtmässigkeit der angefochtenen Verfügung ersucht hat (Urk. 1), und in die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 23. Februar 2010 (Urk. 6), in welcher diese auf Gutheissung der Beschwerde schliesst mit der Begründung, angesichts der mit der Beschwerde aufgelegten Postquittungen sei die (unterschriebene) Einsprache mit überwiegender Wahrscheinlichkeit rechtzeitig eingereicht worden, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unter Hinweis auf die Beschwerdebeilagen (Urk. 3/1-5) sowie die Akten der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/1-9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass gemäss Art. 52 des Gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) Einsprachen gegen Verfügungen innert 30 Tagen zu erheben und gemäss Art. 10 Abs. 3 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) zu unterzeichnen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin fristgerecht Einsprache erhoben, diese jedoch nicht unterschrieben hatte, worauf ihr die Beschwerdegegnerin am 8. Oktober 2009 (Urk. 7/3) Frist bis zum 26. Oktober 2009 ansetzte, um die Einsprache zu unterschreiben und zurückzusenden, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eine Postquittung auflegte, welche die Postaufgabe einer Sendung an die Beschwerdegegnerin am 14. Oktober 2009, mithin innert der angesetzten Frist - belegt (Urk. 3/5), und geltend machte, die Einreichung der (unterschriebenen) Einsprache sei fristgerecht erfolgt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass gemäss Angaben der Beschwerdegegnerin keine Hinweise vorliegen, dass es sich bei der aufgegebenen Sendung um etwas anderes als die von der Beschwerdeführerin unterschriebene Einsprache handeln könnte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass demgemäss davon auszugehen ist, dass die unterschriebene Einsprache rechtzeitig eingereicht wurde und die Beschwerdegegnerin daher auf die Einsprache hätte eintreten und die Rechtmässigkeit der angefochtene Verfügung hätte prüfen müssen, weshalb der Nichteintretensentscheid aufzuheben und die Sache zum Entscheid über die Einsprache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Nichteintretensentscheid vom 14. Dezember 2009 aufgehoben, und die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese über die Einsprache gegen die Verfügung vom 2. September 2009 entscheide.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- X.___ unter Beilage des Doppels von Urk. 6</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>