<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 431/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Fleischanderl </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">G.________, 1959, Beschwerdeführerin, vertreten durch </div> <div class="para">Advokat Lukas Denger, Schwarztorstrasse 7, Bern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"Winterthur" Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft, </div> <div class="para">General Guisan-Strasse 40, Winterthur, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Marianne I. Sieger-Giger, </div> <div class="para">Kuttelgasse 8, Zürich, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Die 1959 geborene G.________ ist als Beraterin und </div> <div class="para">Therapeutin bei der Q.________ AG tätig. Am 6. Januar 1994 </div> <div class="para">erlitt sie in Indien einen Verkehrsunfall, bei welchem sie </div> <div class="para">sich Prellungen am rechten Schienbein, am Genick und an der </div> <div class="para">linken Achsel zuzog (Arztzeugnis UVG des Dr. med. </div> <div class="para">B.________ vom 19. Januar 1994). Die "Winterthur" Schweizerische </div> <div class="para">Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Winterthur"), </div> <div class="para">bei der G.________ gegen die Folgen von Unfällen </div> <div class="para">versichert war, anerkannte eine Leistungspflicht, übernahm </div> <div class="para">die Heilungskosten und richtete Taggelder aus. </div> <div class="para">Am 12. Dezember 1995 ersuchte G.________ um die Ausrichtung </div> <div class="para">einer Rente sowie einer Integritätsentschädigung. </div> <div class="para">Einen Tag später meldete sie sich bei der Invalidenversicherung </div> <div class="para">zum Leistungsbezug an. Nachdem die Versicherte </div> <div class="para">eine von der "Winterthur" vorgesehene Untersuchung durch </div> <div class="para">Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, spez. </div> <div class="para">Elektroencephalographie und Elektromyographie, abgelehnt </div> <div class="para">hatte, stellte der Unfallversicherer mit Verfügung vom </div> <div class="para">21. Dezember 1995 mangels Fortbestehens eines Kausalzusammenhanges </div> <div class="para">zwischen den aktuellen Beschwerden und dem </div> <div class="para">erlittenen Unfall seine Taggeldleistungen per Ende Januar </div> <div class="para">1996 ein, lehnte die Übernahme von Heilungskosten über </div> <div class="para">dasselbe Datum hinaus ab und verneinte einen Anspruch auf </div> <div class="para">Invalidenrente sowie Integritätsentschädigung. Im Rahmen </div> <div class="para">des Einspracheverfahrens erklärte G.________ sich mit einer </div> <div class="para">medizinischen Begutachtung durch Dr. med. K.________ einverstanden </div> <div class="para">(Gutachten vom 11. Juni 1996/Teilgutachten des </div> <div class="para">PD Dr. med. R.________, stellvertretender Chefarzt der psychiatrischen </div> <div class="para">Poliklinik, Spital X.________, vom 14. Mai </div> <div class="para">1996). In der Folge zog die "Winterthur" das zuhanden der </div> <div class="para">Invalidenversicherung erstellte Gutachten des Dr. med. </div> <div class="para">I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, </div> <div class="para">vom 2. Juli 1996 sowie den Bericht des Dr. med. </div> <div class="para">W.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH/Homöopathischer </div> <div class="para">Arzt SAHP, vom 17. Oktober 1996 bei und holte vertrauensärztliche </div> <div class="para">Stellungnahmen des Dr. med. C.________ vom </div> <div class="para">5. März 1997 und des Dr. med. H.________ vom 15. August </div> <div class="para">1997 ein. Gestützt auf diese Unterlagen hielt sie mit </div> <div class="para">Einspracheentscheid vom 3. September 1997 an ihrer Verfügung </div> <div class="para">fest. </div> <div class="para">B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher </div> <div class="para">G.________ - u.a. mit Hinweis auf das Gutachten der Rehaklinik </div> <div class="para">Y.________ vom 25. August 1997 - die Aufhebung des </div> <div class="para">angefochtenen Einspracheentscheides, soweit die Ablehnung </div> <div class="para">von Leistungen betreffend, und die Ausrichtung der gesetzlichen </div> <div class="para">Leistungen nach UVG beantragen liess, wies das </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern ab (Entscheid vom </div> <div class="para">20. Oktober 1999). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- G.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">führen und ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren </div> <div class="para">erneuern; ferner ersucht sie um unentgeltliche Verbeiständung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Während die "Winterthur" ausdrücklich und das kantonale </div> <div class="para">Gericht sinngemäss auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">schliessen, hat sich das Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- In formellrechtlicher Hinsicht macht die Beschwerdeführerin </div> <div class="para">die Verletzung ihrer Mitwirkungs- und Parteirechte </div> <div class="para">im Rahmen der durchgeführten medizinischen Untersuchungen </div> <div class="para">geltend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Sie rügt namentlich, die "Winterthur" habe ihr hinsichtlich </div> <div class="para">der Begutachtung durch die Dres. med. K.________ </div> <div class="para">und R.________ (vom 14. Mai/11. Juni 1996) keine Gelegenheit </div> <div class="para">gegeben, sich zur Person des Sachverständigen und zur </div> <div class="para">Fragestellung zu äussern. </div> <div class="para">Dieser Einwand ist mit Blick darauf, dass die damalige </div> <div class="para">Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin in Kenntnis des an </div> <div class="para">Dr. med. K.________ gesandten Fragenkatalogs, welcher ihr </div> <div class="para">von der "Winterthur" zugestellt worden war, mit Schreiben </div> <div class="para">vom 8. Februar 1996 keine Bedenken gegenüber der Person des </div> <div class="para">Gutachters geäussert und ausdrücklich auf Ergänzungsfragen </div> <div class="para">verzichtet hatte, unbegründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Ferner wird vorgebracht, die Beauftragung des Dr. </div> <div class="para">med. I.________ durch die IV-Stelle Bern sei ohne Gewährung </div> <div class="para">des rechtlichen Gehörs erfolgt und auch die "Winterthur" </div> <div class="para">habe es unterlassen, der Beschwerdeführerin die Möglichkeit </div> <div class="para">einzuräumen, sich nachträglich zum betreffenden Gutachten </div> <div class="para">(vom 2. Juli 1996) wie auch zum Experten zu äussern und </div> <div class="para">Ergänzungsfragen zu stellen. </div> <div class="para">Was das IV-Verfahren anbelangt, wären Mängel bei der </div> <div class="para">Einholung oder beim Zustandekommen eines Beweismittels in </div> <div class="para">diesem Verfahren geltend zu machen, da die Beachtung allfälliger </div> <div class="para">Mitwirkungsrechte einzig von derjenigen Instanz </div> <div class="para">oder Behörde erfolgen kann, welche das Gutachten selber </div> <div class="para">einholt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-332%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 125 V 337</a> Erw. 4b). Mit Blick auf das Einspracheverfahren </div> <div class="para">der "Winterthur" ist darauf hinzuweisen, </div> <div class="para">dass das rechtliche Gehör insbesondere das Recht beinhaltet, </div> <div class="para">an der Erhebung wesentlicher Tatsachen mitzuwirken </div> <div class="para">oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn </div> <div class="para">dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 125 </div> <div class="para">V 335 Erw. 3a, 124 V 181 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Wie </div> <div class="para">dem Einspracheentscheid vom 3. September 1997 zu entnehmen </div> <div class="para">ist, stützte die "Winterthur" sich im Wesentlichen auf die </div> <div class="para">Schlussfolgerungen der von ihr eingeholten Expertise der </div> <div class="para">Dres. med. K.________ und R.________ (vom 14. Mai/11. Juni </div> <div class="para">1996) sowie die vertrauensärztlichen Stellungnahmen des Dr. </div> <div class="para">med. C.________ (vom 5. März 1997) und des Dr. med. </div> <div class="para">H.________ (vom 15. August 1997) ab. Das Gutachten des Dr. </div> <div class="para">med. I.________ (vom 2. Juli 1996) wurde zwar ebenfalls </div> <div class="para">erwähnt, darauf aber nicht primär abgestellt, sondern in </div> <div class="para">einem die genannten ärztlichen Auffassungen lediglich </div> <div class="para">bestätigenden Sinne angeführt ("Auch dieser Mediziner kommt </div> <div class="para">zum dem Ergebnis, dass im Falle Ihrer Mandantin keine </div> <div class="para">unfallbedingte psychische Störung gegeben ist, [...]"). Es </div> <div class="para">erscheint somit zumindest zweifelhaft, ob diesem Gutachten </div> <div class="para">im Sinne der zitierten Rechtsprechung entscheidwesentliche </div> <div class="para">Bedeutung beizumessen ist. Im Übrigen nahm der Rechtsvertreter </div> <div class="para">der Beschwerdeführerin bereits in seiner Eingabe vom </div> <div class="para">28. Oktober 1996 an die "Winterthur" Bezug auf die Ausführungen </div> <div class="para">des Dr. med. I.________, woraus zu schliessen ist, </div> <div class="para">dass beinahe ein Jahr vor Erlass des Einspracheentscheides </div> <div class="para">(vom 3. September 1997) Kenntnis davon und mithin auch die </div> <div class="para">Möglichkeit bestand, gegenüber der "Winterthur" zum betreffenden </div> <div class="para">Gutachten Stellung zu nehmen. Hierin erschöpfte </div> <div class="para">sich indes das Mitwirkungsrecht, sofern - wie dargelegt - </div> <div class="para">ein derartiges Recht in Bezug auf das besagte Gutachten </div> <div class="para">überhaupt zu bejahen ist. Ein anderes Ergebnis lässt sich </div> <div class="para">entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">auch nicht aus <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-332%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 125 V 337</a> Erw. 4b schliessen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren, das kantonale </div> <div class="para">Gericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör </div> <div class="para">verletzt, da es in zentralen Punkten seiner Begründungspflicht </div> <div class="para">nicht nachgekommen sei, sondern nur pauschal auf </div> <div class="para">Ausführungen in den Rechtsschriften der "Winterthur" verwiesen </div> <div class="para">habe. </div> <div class="para">Die Begründungspflicht als wesentlicher Bestandteil </div> <div class="para">des verfassungsrechtlichen Gehörsanspruches der entscheidenden </div> <div class="para">Behörde soll verhindern, dass sich die Behörde von </div> <div class="para">unsachlichen Motiven leiten lässt, und den Betroffenen ermöglichen, </div> <div class="para">die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. </div> <div class="para">Dies ist jedoch nur möglich, wenn sowohl sie wie </div> <div class="para">auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des </div> <div class="para">Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen </div> <div class="para">wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen </div> <div class="para">sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre </div> <div class="para">Verfügung stützt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-180%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page181">BGE 124 V 181</a> Erw. 1a mit Hinweisen). Die </div> <div class="para">Vorinstanz begründet ihren Entscheid hinsichtlich der </div> <div class="para">Würdigung der medizinischen Erhebungen wie auch der Verneinung </div> <div class="para">des adäquaten Kausalzusammenhanges in erster Linie </div> <div class="para">durch Hinweise auf die Ausführungen in der Beschwerdeantwort </div> <div class="para">der "Winterthur". Ob sie den Anspruch der Beschwerdeführerin </div> <div class="para">auf rechtliches Gehör verletzt hat, kann offen </div> <div class="para">bleiben. Da die Versicherte in der Lage war, den wesentlichen </div> <div class="para">Inhalt der Begründung zu erkennen und ihr die Möglichkeit </div> <div class="para">offen stand, sich zu demselben vor einer Beschwerdeinstanz </div> <div class="para">zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die </div> <div class="para">Rechtslage frei überprüfen kann, wäre ein allfälliger </div> <div class="para">Mangel als geheilt zu betrachten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-I-68%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page72">BGE 126 I 72</a>, 126 V 132 </div> <div class="para">Erw. 2b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- a) Materiellrechtlich streitig und zu prüfen ist, </div> <div class="para">ob der Beschwerdeführerin über den 31. Januar 1996 hinaus </div> <div class="para">Leistungen der "Winterthur" zustehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Im Einspracheentscheid vom 3. September 1997, auf </div> <div class="para">welchen das kantonale Gericht verweist, sowie im angefochtenen </div> <div class="para">Entscheid werden die von der Rechtsprechung entwickelten </div> <div class="para">Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers </div> <div class="para">vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 3, 405 Erw. 3, 112 V 32 </div> <div class="para">Erw. 1a; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 119 V 337</a> Erw. 1 mit Hinweis) zwischen </div> <div class="para">dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden </div> <div class="para">(Krankheit, Invalidität, Tod), zur Adäquanzbeurteilung bei </div> <div class="para">nach einem Unfall auftretenden psychischen Gesundheitsschäden, </div> <div class="para">einschliesslich der dabei zu beachtenden Kriterien </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">BGE 115 V 138</a> ff. Erw. 6; siehe auch SVR 1999 UV Nr. 10 </div> <div class="para">S. 31 Erw. 2), sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht </div> <div class="para">allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page142">BGE 115 V 142</a> Erw. 8b, 112 V 32 Erw. 1a; vgl. zudem </div> <div class="para">BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. </div> <div class="para">Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass in Fällen, </div> <div class="para">in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines </div> <div class="para">Schleudertraumas der Halswirbelsäule (HWS) gehörenden Beeinträchtigungen </div> <div class="para">zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich </div> <div class="para">zu einer ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in </div> <div class="para">den Hintergrund treten, die Beurteilung praxisgemäss unter </div> <div class="para">dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach </div> <div class="para">Unfall vorzunehmen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-98%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page99">BGE 123 V 99</a> Erw. 2a; RKUV 1999 Nr. </div> <div class="para">U 341 S. 409). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz </div> <div class="para">habe bezüglich des Gutachtens der Rehaklinik </div> <div class="para">Y.________ vom 25. August 1997 keine "ernsthafte" Beweiswürdigung </div> <div class="para">vorgenommen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das kantonale Gericht ist in Nachachtung der vom Eidgenössischen </div> <div class="para">Versicherungsgericht mit Urteil vom 10. September </div> <div class="para">1998, I 146/98, im parallelen IV-Verfahren vorgenommenen </div> <div class="para">Würdigung der entscheidrelevanten medizinischen Erhebungen </div> <div class="para">zum Schluss gelangt, dass die Versicherte heute einzig </div> <div class="para">noch unter psychischen Beschwerden leide. Im vorliegenden </div> <div class="para">Verfahren stehen sich - wie bereits schon im IV-Prozess </div> <div class="para">- wiederum die Aussagen der Gutachten und Stellungnahmen </div> <div class="para">der Dres. med. K.________ und R.________ (vom 14. Mai/ </div> <div class="para">11. Juni 1996), I.________ (vom 2. Juli 1996) sowie </div> <div class="para">C.________ (vom 5. März 1997) und H.________ (vom 15. August </div> <div class="para">1997) einerseits, welche die psychische Problematik in </div> <div class="para">den Vordergrund rücken, und des Dr. med. W.________ (vom </div> <div class="para">17. Oktober 1996) sowie der Rehaklinik Y.________ (vom </div> <div class="para">25. August 1997) anderseits, die das Vorliegen von somatischen </div> <div class="para">Restbeschwerden bejahen, gegenüber. Da bereits im </div> <div class="para">besagten Urteil I 146/98 erkannt wurde, dass auf Grund </div> <div class="para">ihrer Schlüssigkeit auf die Gutachten der Dres. med. </div> <div class="para">K.________, R.________ und I.________ abzustellen ist, kann </div> <div class="para">nicht von einer fehlerhaften Beweiswürdigung der Vorinstanz </div> <div class="para">die Rede sein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- Nach den - vorliegend relevanten - medizinischen </div> <div class="para">Akten, namentlich auch dem Arztzeugnis des Dr. med. </div> <div class="para">A.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie und Orthopädie, </div> <div class="para">vom 7. März 1994 und dem Bericht des Dr. med. F.________, </div> <div class="para">Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 15. März 1994, welche </div> <div class="para">die freie schmerzlose Beweglichkeit der HWS bescheinigten, </div> <div class="para">kann als erstellt gelten, dass die Versicherte, sofern sie </div> <div class="para">beim Unfallereignis vom 6. Januar 1994 ein Schleudertrauma </div> <div class="para">der HWS erlitten haben sollte, sich jedenfalls von diesen </div> <div class="para">Beschwerden rasch wieder erholt hat. Es ist ferner davon </div> <div class="para">auszugehen, dass sich die gesundheitlichen Probleme der </div> <div class="para">Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht verstärkt haben </div> <div class="para">und diese zumindest teilweise auf den besagten Unfall </div> <div class="para">zurückzuführen sind. Da dieser mithin eine massgebliche </div> <div class="para">Teilursache der bestehenden Beschwerden bildet, ist der </div> <div class="para">natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der </div> <div class="para">danach eingetretenen Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit zu bejahen </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-326%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page329">BGE 121 V 329</a> Erw. 2a mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">6.- a) Die Vorinstanz hat die Adäquanzbeurteilung nach </div> <div class="para">der für psychische Unfallfolgen in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page138">BGE 115 V 138</a> ff. Erw. 6 </div> <div class="para">entwickelten und seither ständig angewandten Rechtsprechung </div> <div class="para">des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vorgenommen (vgl. </div> <div class="para">BGE 124 V 44 Erw. 5c/bb und 213 f. Erw. 4b; SVR 1999 UV </div> <div class="para">Nr. 10 S. 31 Erw. 2). Dies ist angesichts des Umstands, </div> <div class="para">dass die psychische Auffälligkeit und die Persönlichkeitsstruktur </div> <div class="para">der Versicherten - selbst bei Vorliegen von Beschwerden </div> <div class="para">eines Schleudertraumas der HWS - klar im Vordergrund </div> <div class="para">stehen, grundsätzlich korrekt (vgl. Erw. 3b in fine </div> <div class="para">hievor). Nicht gefolgt werden kann dem kantonalen Gericht </div> <div class="para">insoweit, als es die Auffassung vertreten sollte, falls </div> <div class="para">lediglich noch psychische Beeinträchtigungen nach einem </div> <div class="para">Schleudertrauma der HWS vorlägen, sei für die Frage nach </div> <div class="para">dem adäquaten Kausalzusammenhang stets nach der in BGE 115 </div> <div class="para">V 138 ff. Erw. 6 festgehaltenen Rechtsprechung vorzugehen. </div> <div class="para">Vielmehr geht die Praxis zur Adäquanzbeurteilung bei </div> <div class="para">Schleudertraumen der HWS, nach welcher eben gerade nicht </div> <div class="para">unterschieden wird, ob die Beschwerden mehr organischer </div> <div class="para">und/oder psychischer Natur sind, davon aus, dass diese gesundheitlichen </div> <div class="para">Störungen eng miteinander verwoben sind und </div> <div class="para">eine Differenzierung angesichts des komplexen und vielschichtigen </div> <div class="para">Beschwerdebildes in heiklen Fällen gelegentlich </div> <div class="para">grosse Schwierigkeiten bereitet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 117 V 364</a> Erw. 5d/aa). </div> <div class="para">Damit deshalb die für psychische Unfallfolgen geltende </div> <div class="para">Rechtsprechung Anwendung findet, muss eine psychische Besonderheit </div> <div class="para">und Auffälligkeit vorliegen, welche die auf </div> <div class="para">Grund des Schleudertraumas der HWS erlittenen Beschwerden </div> <div class="para">in den Hintergrund drängt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf hat </div> <div class="para">das kantonale Gericht den Unfall vom 6. Januar 1994 im </div> <div class="para">Rahmen der Einteilung, wie sie für die Belange der Adäquanzbeurteilung </div> <div class="para">bei psychischen Unfallfolgen vorzunehmen </div> <div class="para">ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">BGE 115 V 140</a> Erw. 6c/aa), angesichts der Rechtsprechung </div> <div class="para">(dargestellt in RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 ff. </div> <div class="para">Erw. 4b/bb sowie RKUV 1995 Nr. U 215 S. 91 Erw. b) zu Recht </div> <div class="para">dem mittleren Bereich zugeordnet. Ob der adäquate Kausalzusammenhang </div> <div class="para">gegeben ist, beurteilt sich mithin anhand der </div> <div class="para">in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">BGE 115 V 140</a> Erw. 6c/aa aufgelisteten Kriterien. Im </div> <div class="para">Lichte der genannten Rechtsprechung ist das besagte Unfallereignis </div> <div class="para">auf Grund des Hergangs und der Verletzungen nicht </div> <div class="para">als schwerer Fall im mittleren Bereich zu bezeichnen, sondern </div> <div class="para">eher im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen anzusiedeln. </div> <div class="para">Der adäquate Kausalzusammenhang könnte daher nur </div> <div class="para">bejaht werden, wenn ein einzelnes der einschlägigen Beurteilungskriterien </div> <div class="para">in besonders ausgeprägter Form vorläge </div> <div class="para">oder diese in gehäufter oder auffallender Weise gegeben </div> <div class="para">wären (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page368">BGE 117 V 368</a> Erw. 6b, 115 V 140 f. Erw. 6c/bb). </div> <div class="para">Die Versicherte erlitt anlässlich des Unfalles vom </div> <div class="para">6. Januar 1994 keine schweren oder in ihrer Art besonderen </div> <div class="para">Verletzungen, welche erfahrungsgemäss geeignet gewesen wären, </div> <div class="para">psychische Fehlentwicklungen in invalidisierendem Ausmasse </div> <div class="para">auszulösen. Was die ärztliche Behandlung anbelangt, </div> <div class="para">welche hauptsächlich in der Verabreichung von homöopathischen </div> <div class="para">Heilmitteln sowie in der Durchführung von Hydrotherapien </div> <div class="para">bestand, lagen laut Zwischenbericht des Dr. med. </div> <div class="para">A.________ vom 21. Juni 1994 bereits im damaligen Zeitpunkt </div> <div class="para">keine objektivierbaren Beschwerden mehr vor. Eine "eigentliche </div> <div class="para">Behandlung" fand nach seinen Angaben nicht mehr </div> <div class="para">statt, vielmehr führte die Versicherte eine Selbstmedikation </div> <div class="para">mit Mantra-Badekuren sowie homöopathischen Medikamenten </div> <div class="para">durch. Eine ungewöhnliche lange Dauer der ärztlichen </div> <div class="para">Behandlung ist gemäss ärztlichen Zwischenberichten des Dr. </div> <div class="para">med. T.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 21. Februar, </div> <div class="para">19. Juni und 30. September 1995 lediglich insofern zu </div> <div class="para">bejahen, als die subjektiv geklagten Beschwerden mit energetischen </div> <div class="para">Aufbaubehandlungen (Prana-Katinka etc.) therapiert </div> <div class="para">wurden. Es kann im Weiteren weder von einem schwierigen </div> <div class="para">Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen noch von </div> <div class="para">einer ärztlichen Fehlbehandlung die Rede sein, welche die </div> <div class="para">Unfallfolgen beträchtlich verschlimmert hätte. Auch das </div> <div class="para">Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">ist angesichts des Umstands, dass das Beschwerdebild </div> <div class="para">schon nach ungefähr fünf Monaten mehrheitlich </div> <div class="para">durch das psychische Leiden bestimmt war, zu verneinen. Bezüglich </div> <div class="para">der geklagten körperlichen Dauerschmerzen sind sodann </div> <div class="para">Vorbehalte anzubringen, nachdem eine erhebliche Diskrepanz </div> <div class="para">zwischen den subjektiven Angaben und den objektiven </div> <div class="para">Befunden sowie eine Verselbstständigung des Schmerzbildes </div> <div class="para">festgestellt wurden. Was schliesslich das Unfallereignis </div> <div class="para">selbst betrifft, kann einer frontalen Kollision eines Busses </div> <div class="para">mit einem anderen Bus eine gewisse Eindrücklichkeit </div> <div class="para">nicht abgesprochen werden. Selbst wenn indes von besonders </div> <div class="para">dramatischen Begleitumständen auszugehen wäre, käme dem Unfall </div> <div class="para">vom 6. Januar 1994 mangels - auffälligen - Vorliegens </div> <div class="para">der weiteren Kriterien keine massgebende Bedeutung für die </div> <div class="para">Entstehung der psychisch bedingten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit </div> <div class="para">zu. Ob die Vorinstanz - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">geltend gemacht - in Bezug auf die genauen </div> <div class="para">Umstände des Unfallverlaufs zu Unrecht auf die Abnahme weiterer </div> <div class="para">Beweise (Einvernahme offerierter Zeugen, Übersetzung </div> <div class="para">des Polizeirapportes) verzichtet hat, kann angesichts dieses </div> <div class="para">Ergebnisses offen bleiben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">7.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen </div> <div class="para">geht, sind gemäss <span class="artref">Art. 134 OG</span> keine Gerichtskosten </div> <div class="para">zu erheben. Die unentgeltliche Verbeiständung kann </div> <div class="para">gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>), da </div> <div class="para">die Bedürftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als </div> <div class="para">aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=25.02.2001&amp;to_date=16.03.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-201%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page202">BGE 125 V 202</a> Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para">Es wird indessen ausdrücklich auf <span class="artref">Art. 152 Abs. 3 OG</span> aufmerksam </div> <div class="para">gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse </div> <div class="para">Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später </div> <div class="para">dazu im Stande ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung </div> <div class="para">wird Advokat Lukas Denger, Bern, für das Verfahren vor </div> <div class="para">dem Eidgenössischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse </div> <div class="para">eine Entschädigung (einschliesslich Mehrwertsteuer) </div> <div class="para">von Fr. 2500.- ausgerichtet. </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche </div> <div class="para">Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 1. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>