<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00668</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. August 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1991, erlangte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das eidgenössische Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszeugnis (EFZ) zum Polybauer Gerüstbau (Urk. 8/1). Am 31. August 2015 (Urk. 8/2) meldete er sich unter Hinweis auf belastungsabhängige Beschwerden (S. 5 Ziff. 6.2) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen erteilte die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Mitteilung vom 2. Mai 2016 Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für berufliche Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trainings sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übernahme der Kosten für die Weiterbildung zum Versicherungsvermittler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. Mai bis 31. Oktober 2016 (Urk. 8/40) und sprach ihm mit Verfügung vom 9. Mai 2016 für die Dauer der beruflichen Massnahme ein Taggeld im Betrag von Fr. 139.20 zu (Urk. 8/42). Am 31. Oktober 2016 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längerte die IV-Stelle die Kostengutsprache für berufliche Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne eines Arbeitstrainings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. November 2016 bis 31. März 2017 (Urk. 8/47) und sprach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Dauer der Massnahme ein Taggeld zu (vgl. Urk. 8/48). Mit Mitteilung vom 6. April 2017 stellte die IV-Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen erfolgreich abgeschlossen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sie davon ausgehe, dass der Versicherte in der Lage sei, in einer der Gesundheit optimal angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielen (Urk. 8/54).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Juni 2022 (Urk. 8/63) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rückenschmerzen (S. 6 Ziff. 6.1) erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an und ersuchte um Gewährung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Umschulung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/64).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachdem die IV-Stelle ihre medizinischen und erwerblichen Abklärungen ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen hatte, leistete sie mit Mitteilung vom 18. Juli 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Kostengutsprache für die gezielte Vorbereitung zum Bauleiter HF vom 1. Oktober 2023 bis 28. Januar 2024 (Urk. 8/103).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 30. Oktober 2023 sprach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Versicherten sodann für den Zeitraum vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie ab Januar 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Betrag von Fr. 79.20 zu (Urk. 8/125 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2023 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 1. Dezember 2023 Beschwerde und beantragte ein höheres Taggeld (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Februar 2024 stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf die Stellungnahme der Ausgleichskasse vom 13. Februar 2024 (Urk. 11) den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 14. Februar 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 27. März 2024 ersuchte der Beschwerdeführer, nunmehr ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten, um die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In prozessualer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht beantragte er die unentgeltliche Prozessführung sowie einen unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsbeistand (Urk. 13). Mit Replik vom 24. April 2024 beantragte er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Taggeldansatz sei aufgrund der im Jahr 2021 effektiv bezahlten Beiträge neu festzusetzen, eventuell sei die Sache zwecks Neuberechnung an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen (Urk. 16). Mit Duplik vom 17. Juni 2024 hielt die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine erneute Stellungnahme der Ausgleichskasse vom 17. Juni 2024 (Urk. 19) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an ihrem Rechtsbegehren fest (Urk. 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was dem Beschwerdeführer am 20. Juni 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Grund der im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Juni 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anhängig gemachten Anmeldung bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung könnten allfällige Leistungen frühestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab diesem Zeitpunkt zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen werden (Art. 10 Abs. 1 IVG). Folglich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die seit 1. Januar 2022 geltende Rechtslage massgebend, die im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit nichts anderes ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben gemäss Art. 22 Abs. 1 IVG während der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinanderfolgenden Tagen wegen der Massnahmen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hindert sind, einer Arbeit nachzugehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), oder in ihrer Erwerbstätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Gemäss Art. 22 Abs. 2 IVG haben Versicherte während der erstmaligen beruflichen Ausbildung An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Taggelder, wenn sie Leistungen nach Artikel 16 beziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), oder an Eingliederungsmassnahmen nach Artikel 12 oder 14a teilgenommen haben, die für diese Ausbildung direkt erforderlich sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Versicherte, die eine höhere Berufsausbildung absolvieren oder eine Hochschule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besuchen, haben ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Art. 22 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 IVG nur Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung daran gehindert sind, neben ihrer Ausbildung eine Erwerbstätigkeit auszuüben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), oder ihre Ausbildung aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung wesentlich länger dauert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Versicherte nach Absatz 2, die eine allgemeinbildende Schule besuchen oder eine berufliche Grundbildung absolvieren, die ausschliesslich an einer Schule erfolgt, haben keinen Anspruch auf ein Taggeld (Art. 22 Abs. 4 IVG). Für Massnahmen nach den Artikeln 8 Absatz 3 Buchstabe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 16 Absatz 3 Buchstabe b besteht kein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf ein Taggeld (Art. 22 Abs. 5 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern (Abs. 1). Anspruch auf ein Kindergeld besteht für jedes eigene Kind, welches das 18. Altersjahr noch nicht vollendet hat. Für Kinder, die noch in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung sind, dauert der Anspruch bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr. Pflegekinder, die unentgeltlich zu dauernder Pflege und Erziehung aufgenommen wurden, sind den eigenen Kindern gleichgestellt. Der Anspruch auf ein Kindergeld besteht nicht für Kinder, für die gleichzeitig gesetzliche Kinder- und Ausbildungszulagen ausgerichtet werden (Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 23 IVG beträgt die Grundentschädigung 80 Prozent des letzten ohne gesundheitliche Einschränkungen erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 Prozent des Höchstbetrages des Taggeldes nach Art. 24 Abs. 1 (Abs. 1), wobei als Grundlage für die Ermittlung des Erwerbseinkommens das durchschnittliche Einkommen, von dem Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung erhoben werden (massgebendes Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bildet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Abs. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin setzte die Taggelder (Grundentschädigung) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die strittige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Perioden gestützt auf ein massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 36'201.90, woraus sie ein massgebendes Tageseinkommen von Fr. 99.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">errechnete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Fr. 79.20 (0.8 x Fr. 99.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest (Urk. 2 S. 1 Mitte und S. 2 oben). Für die Leistungsberechnung sei das Einkommen des Jahres 2020 mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich (Urk. 7 S. 1 Ziff. 3), wobei der deklarierte Lohn Fr. 34'951.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrage (Urk. 18 S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für die Berechnung des Taggelds zuständige Ausgleichskasse hielt in ihrer Stellungnahme fest (Urk. 11), im massgeblichen Jahr vor Eintritt des Gesundheitsschadens, also im Jahr 2021, sei kein (AHV-pflichtiges) Einkommen abgerechnet worden, weshalb das Taggeld gestützt auf einen Lohn von Fr. 0.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechnet werden müssen. Daher rechtfertige es sich, auf das Einkommen im Jahr 2020 abzustellen. Es sei aufgrund vieler Unklarheiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht überwiegend wahrscheinlich,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass der Beschwerdeführer im Jahr 2022 ein Einkommen von Fr. 158'100.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzielt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend (Urk. 1), sein Arbeitgeber habe die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsbeiträge nicht bezahlt, weshalb das Taggeld nur Fr. 79.20 betrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obwohl er Anspruch auf den Höchstbetrag habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er könne als Arbeitnehmer nichts dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein erzieltes Einkommen nicht korrekt abgerechnet worden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 16) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte er aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahr 2021 deklarierte Lohn betrage Fr. 88'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Zeitpunkt der Anmeldung vom 17. Juni 2022 habe die gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigung seit zirka 5 Monaten bestanden. Es rechtfertige sich daher, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2021 abgerechnete Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Taggeldberechnung heranzuziehen (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme der Ausgleichskasse (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19) zur Duplik (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18) wurde in Bezug auf das geltend gemachte Einkommen 2021 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, es sei trotz Mahnungen und Bussenverfügung keine Lohndeklaration 2021 eingereicht worden. Daher sei am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2022 das Jahr 2021 ermessensweise mit der Lohnsumme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlagt worden, wobei als Orientierung die Vorjahreslohnsumme 2020 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">72'738.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herangezogen worden sei. Im Jahr 2020 seien mehrere Mitarbeiter beschäftigt worden, wobei für den Beschwerdeführer der Lohn von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34'951.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deklariert worden sei. Die ermessensweise veranlagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamtl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnsumme für das Jahr 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88'000.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht für den Beschwerdeführer übernommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist die Taggeldhöhe und insbesondere, von welchem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen bei der Berechnung auszugehen ist.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist dem Einwand des Beschwerdeführers, er könne nichts dafür, dass seine Arbeitgeberin die Löhne nicht korrekt abgerechnet habe (Urk. 1 Mitte), entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten, dass er als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegründet hat und bis zum 27. Dezember 2022 als deren Gesellschafter und Geschäftsführer amtete (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Internet-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handelsregister</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uszug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juli 2024, Urk. 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Unterlassung der Lohndeklaration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> damit direkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzulasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was im vorliegenden Verfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von Belang ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte beschwerdeweise geltend, er habe Anspruch auf den maximal möglichen Betrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mittels Bank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Auszug vom 30. Januar 2023 (Urk. 3) wies er nach, dass ihm die Arbeitgeberin im Jahr 2022 Fr. 158'100.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesen hatte, was dem gegenüber der Ausgleichskasse deklarierten Lohn sowie den Lohnabrechnungen, gemäss welchen er von Januar bis Dezember 2022 ein monatliches Gehalt von Fr. 15'810.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> brutto erzielt hatte, wovon jeweils Fr. 13'177.65 zur Auszahlung gelangte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, entspricht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/14-25, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass es sich bei den überwiesenen Beträgen tatsächlich um Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungen handelte, ist allerdings fraglich: So gab er in der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 17. Juni 2022 an, sein Monatseinkommen betrage Fr. 8'600.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/63 S. 6 Ziff. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zeigte er gegenüber der Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgleichskasse am 3. Januar 2022 an, dass sein Jahresbruttolohn im Jahr 2022 Fr. 72'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrage (Urk. 10/119). Angesichts seiner widersprüchlichen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben und unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer laut IK-Auszug vom 20. Februar 2023 (Urk. 8/78) im Jahr 2018 ein Einkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24'363.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wovon Fr. 13'200.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ein Einkommen bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Fr. 11'163.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Arbeitslosenentschädigungen fiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, im Jahr 2019 ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 12'990.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und im Jahr 2020 ein solches von Fr. 34'951.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein im Jahr 2022 erzieltes Einkommen von Fr. 158'100.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wäre der Anspruch auf berufliche Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer derartigen Steigerung des Einkommens trotz Gesundheitsschaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Frage zu stellen. Worum es sich bei den von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesenen Fr. 158'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch immer handelt, mag für die Betreibungs- und Konkursbehörden von Belang sein, kann aber - wie nachstehende E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeigen wird - vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/63 S. 6 Ziff. 5.4), reichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Ausgleichskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 15. Februar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deklarationen für ihre Mitarbeitenden für das Jahr 2020 ein (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/70). Gemäss dieser Deklaration erzielte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fünf A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngestellten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesellschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bruttolöhne von insgesamt Fr. 72'738.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wovon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur knapp die Hälfte, nämlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34'951.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer fiel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 3 oben). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Jahr 2021 rechnete die Arbeitgeberin mit der Ausgleichskasse keine Löhne ab. Die mit der Schlussrechnung vom 26. Oktober 2022 (Urk. 10/149) geltend gemachten Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiträge wurden auf einer von der Ausgleichskasse geschätzten Lohnsumme von Fr. 88'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben (S. 1 unten).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ansicht des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 16 S. 2 oben) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht davon ausgegangen werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">summe seinem tatsächlich erzielten Einkommen im Jahr 2021 entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist doch die Ausgleichskasse dazu berechtigt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beiträge bei fehlender Abrechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läufig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ermessen festzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Art. 38 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 10/149)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise, dass im Jahr 2021 nur noch der Beschwerdeführer bei der Arbeitgeberin beschäftigt war, liegen keine vor. Ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im ersten Halbjahr 2021 monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umsatzeinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen 44.51 und 73.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % gegenüber den Jahren 2017 bis 2019 aufgrund der Corona-Massnahmen geltend (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/84, Urk. 10/86-87 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">92</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und bezog dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Januar bis Juni 2021 Erwerbsersatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von insgesamt Fr. 4'676.55 (Urk. 10/102). Angesichts dessen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheint es unwahrscheinlich, dass er im Jahr 2021 selbst unter Berücksichtigung der Erwerbsersatzentschädigung ein Einkommen von Fr. 88'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive die Ausgleichskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Standpunkt gestellt hatte, für die Taggeldberechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den im Jahr 2021 erzielten Lohn abzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11 S. 2 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durfte sie infolge der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlenden Lohnmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2021 allerdings nicht ohne Weiteres auf den im Jahr zuvor abgerechneten Lohn abstellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob und wie der Lohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels Lohnmeldung zu bestimmen gewesen wäre, kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letztlich offen bleiben, da sich der Beschwerdeführer ausweislich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Akten erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31. August 2015 unter Hinweis auf eine Arbeitsunfähigkeit seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Juli 2015 (Urk. 8/5 Ziff. 4.4) aufgrund von belastungsabhängigen Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden bei der Invalidenversicherung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeldet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/2 Ziff. 6.2), worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem als Gerüstbauer ausgebildeten Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne eines Arbeitstrainings sowie der Übernahme der Kosten für die Weiterbildung zum Versicherungsvermittler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugesprochen wurden (Urk. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/40 und Urk. 8/47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner angestammten Tätigkeit arbeitete er somit zuletzt ohne Gesundheitsschaden im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass er sich nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss der beruflichen Massnahmen (vgl. Urk. 8/54) erneut in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastenden Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Montage von Innentüren aus Holz und Metall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/66 S. 2 unten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterbeschäftigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachdem ihm die Beschwerdegegnerin aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits seit 2015 bekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsache, dass ihm körperlich schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten nicht mehr zumutbar sind (vgl. Urk. 8/81 S. 1 unten), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und mit dem sinngemässen Hinweis, dass die beruflichen Massnahmen nach Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2015 nicht vollständig ausgeschöpft worden waren (Urk. 8/81 S. 1 Mitte), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum berufliche Massnahmen im Sinne einer Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schulung zum Bauleiter HF zugesprochen hat (Urk. 8/104), ist für die Berechnung der Taggelder das vom Beschwerdeführer erzielte Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor Eintritt des Gesundheitsschadens, welcher im Juli 2015 zur Arbeitsunfähigkeit führte, mithin das Einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches der Taggeldverfügung vom 9. Mai 2016 (Urk. 8/42) zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grunde lag, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde in dem Sinne teilweise gutzuheissen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 30. Oktober 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgehoben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, damit sie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Taggeld für die strittige Periode vom 1. Oktober 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 28. Januar 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu berechne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragte die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessführung und Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertretung (Urk. 13 S. 1 Ziff. 2). Seine prozessuale Bedürftigkeit hat er aber trotz Aufforderung (vgl. Urk. 15) nicht belegt. Es ist daher androhungsgemäss davon auszugehen, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine um die Hälfte reduzierte Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung. Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In Anbetracht dessen, dass der Vertreter des Beschwerdeführers erst nach dem ersten Schriftenwechsel mandatiert wurde, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der genannten Grundsätze sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Stunde zuzüglich Mehrwertsteuer erscheint eine Parteientschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, MWST</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsvertretung wird abgewiesen, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 30. Oktober 2023 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen, damit sie das Taggeld </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">für die Periode vom 1. Oktober 2023 bis 28. Januar 2024 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gemäss E. 3.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu berechne</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n Parteien je zur Hälfte</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine um die Hälfte reduzierte Parteientschädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> inkl. Barauslagen und MWST zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Ausfeld</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p>Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.</p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>