<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00110</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107129&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00110</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Planungs- und Gesamtleistungswettbewerbe:<br/>Entscheide der Jury (Rangierung der Beiträge, Ausrichtung von Preisen, Empfehlung des siegreichen Projekts zur Weiterbearbeitung) sind keine Entscheide über die Vergabe eines öffentlichen Auftrags und können daher nicht mit Submissionsbeschwerde angefochten werden (E. 2). Auslegung des Wettbewerbsprogramms (E. 3a); mangelnde Legitimation der nichtrangierten Beschwerdeführerin, da der Ausschluss der erstrangierten Projekts ihr keinen Nutzen brächte (E. 3b). Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSOBJEKT">ANFECHTUNGSOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: JURY">JURY</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSWETTBEWERB">PLANUNGSWETTBEWERB</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREISGERICHT">PREISGERICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RANGIERUNG">RANGIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 15 IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 11 lit. I k SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2003 Nr. 26</span><br/><span class="gerade">RB 2003 Nr. 46</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die Gemeinde X erÃ¶ffnete mit einer Ã¶ffentlichen Ausschreibung vom 21. Septem­ber 2001 einen Architekturwettbewerb im selektiven Verfahren fÃ¼r den Neu­bau ihres Gemeindehauses. Im Rahmen der PrÃ¤qualifikation wurden aus den 22 eingegangenen Bewer­bungen sieben Architektenteams fÃ¼r die Teilnahme am Wettbewerb ausge­wÃ¤hlt. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Mit Beschluss vom 8. Februar 2002 nahm das von der Gemeinde eingesetzte Preisgericht eine Rangierung der drei am besten beurteilten WettbewerbsbeitrÃ¤ge vor und verlieh diesen Projekten Preise in der HÃ¶he von Fr. 11'000.--, 7'500.-- und 4'000.--; ferner beschloss es den Ankauf eines Projekts mit einem Betrag von Fr. 5'000.--. Die Ã¼brigen Projek­­te wurden wegen verschiedener MÃ¤ngel von der Rangierung bzw. Preisverleihung ausge­schlossen. Das Preisgericht empfahl dem Gemeinderat, die Verfasser des erstrangierten Projekts, Firma E, in Y, mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen. Mittels Publikation vom 15. Februar 2002 wurde der Beschluss des Preisgerichts un­ter Hinweis auf die MÃ¶glich­keit einer Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt bekannt gemacht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Mit Eingabe vom 22. Februar 2002 erhob die Arbeitsgemeinschaft A/B, in X, deren Projekt von der Rangierung ausgeschlossen wor­den war, beim Ver­wal­tungs­ge­richt Be­schwer­de gegen den Ent­scheid des Preisgerichts (VB.2002.00064). Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer beantragten, es sei ihnen unverzÃ¼glich ein begrÃ¼n­deter, weiter­zieh­barer Ent­scheid des Ge­meinderats Ã¼ber die Jurierung im Projektwettbewerb zuzustellen, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zu Lasten der Gemeinde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit Beschluss vom 21. MÃ¤rz 2002 nahm der Gemeinderat X vom Bericht des Preis­ge­richts bezÃ¼glich VorprÃ¼fung, Beurteilung, Rangierung, Preiszuteilung und Schlussfolgerungen zustimmend Kenntnis und erteilte den Verfassern des erstrangierten Projekts den Zuschlag fÃ¼r die Weiterbearbeitung. Der Be­schluss wurde den Wettbewerbs­teilnehmern schriftlich zugestellt und Ã¼berdies am 5. April 2002 publiziert. In einer Vernehmlassung zuhanden des Ver­wal­tungs­ge­richts vom 3. April 2002 wies der Gemeinde­rat darauf hin, dass das Begehren der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer hiermit erfÃ¼llt sei, und beantrag­te, die Be­schwer­de sei abzuschreiben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Am 8. April 2002 erhob die Arbeitsgemeinschaft A/B auch gegen den Be­schluss des Gemeinderats vom 21. MÃ¤rz 2002 Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt (VB.2002.00110) mit dem Antrag, der Be­schluss sei aufzuheben, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zu Lasten der Gemeinde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Gemeinderat beantragte in seiner Be­schwer­deantwort vom 24. Mai 2002, die Be­­­schwer­de sei abzuweisen und der angefochtene Beschluss sei vollumfÃ¤nglich zu bestÃ¤tigen, unter Ko­sten- und Ent­schÃ¤­di­gungs­fol­gen zu Lasten der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer. Mit Replik vom 25. Juni 2002 und Duplik vom 29. August 2002 hielten die Parteien an ihren AntrÃ¤gen fest. Die Mitbeteiligten reichten keine Stellungnahme ein. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung: </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Die Be­schwer­den VB.2002.00064 und VB.2002.00110 betreffen denselben Sach­verhalt und sind daher zu vereinen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittel­­bar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Ver­einbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) so­wie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Be­schwer­de VB.2002.00064 richtet sich gegen die Ergebnisse der Jurierung durch das Preisgericht vom 8. Februar 2002. Diese umfassen eine Rangierung der WettbewerbsbeitrÃ¤ge, die Ausrichtung von Preisen an die drei erstrangierten Bewerber und einen Ankauf des viertrangierten Projekts, sowie eine Empfehlung an den Gemeinderat zur Ertei­lung des Auftrags fÃ¼r die Weiterbearbeitung. Mit der Be­schwer­de VB.2002.00110 wird so­dann der Beschluss des Gemeinderats vom 21. MÃ¤rz 2002 angefochten, mit welchem dieser einerseits die Ergebnisse des Preisgerichts "zustimmend zur Kenntnis genommen" und anderseits die Mitbeteiligten mit der Weiterbearbeitung des Projekts beauftragt hat. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Anfechtungsobjekt einer Be­schwer­de sind VerfÃ¼gungen, d.h. hoheitliche Anordnungen, mit denen ein verwaltungsrechtliches RechtsverhÃ¤ltnis verbindlich geregelt wird (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4â31 N. 12 ff.). Die blosse Empfehlung eines be­ra­tenden Organs zuhanden der ent­scheidenden BehÃ¶rde ist daher kein anfechtbarer Ent­scheid. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Rahmen eines Planungs- oder Ge­samt­leis­tungs­wett­be­werbs bereitet die Empfeh­lung des Preisgerichts zuhanden der VergabebehÃ¶rde deren Ent­scheid lediglich vor. Die Be­­hÃ¶rde ist zwar insofern an die Empfehlung gebunden, als sie eine freihÃ¤ndige Vergabe des Auftrags gestÃ¼tzt auf § 11 Abs. 1 lit. k der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (SubmV) nur zugunsten des von der Jury vorgeschlagenen Wettbewerbsteilnehmers vorneh­men darf. Sie ist aber nicht unter allen UmstÃ¤nden verpflichtet, einen entsprechenden Auf­trag zu erteilen (vgl. fÃ¼r das Bundesrecht Art. 53 sowie Art. 55 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 11. Dezember 1995 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen). Auch wird der Rechtsschutz der Anbieter ausreichend dadurch gewÃ¤hrleistet, dass diese den eigentlichen Ver­ga­be­ent­scheid der BehÃ¶rde â den Zuschlag fÃ¼r den Folgeauftrag â mit Be­schwer­de beim Ver­wal­tungs­ge­richt anfechten und in diesem Zusammenhang allfÃ¤llige MÃ¤ngel des Jury-Entscheids beanstanden kÃ¶nnen. Soweit sich die beiden Be­schwer­den gegen die Empfeh­lung des Preisgerichts richten, sind sie daher nicht zulÃ¤ssig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Die direkte Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt gemÃ¤ss Art. 15 IVÃ¶B und § 3 IVÃ¶B-BeitrittsG steht sodann nur gegen Ent­scheide Ã¼ber die Vergabe eines Ã¶ffentlichen Auf­­trags, d.h. die Beschaffung von GÃ¼tern und Leistungen zugunsten der Ã¶ffentlichen Hand, zur VerfÃ¼gung (vgl. RB 2000 Nr. 65 E. 1 = ZBl 102/2001, S. 96 = BEZ 2000 Nr. 44). Bei einem Planungs- oder Ge­samt­leis­tungs­wett­be­werb stellt der Zuschlag an den erstrangierten Bewerber zur Weiterbearbeitung des siegreichen Projekts einen derartigen Ver­­ga­be­ent­scheid dar. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Anders verhÃ¤lt es sich mit den Ent­scheiden der Jury Ã¼ber die Rangierung der Wettbewerbsteilnehmer und die Ausrichtung von Preisen sowie allfÃ¤llige AnkÃ¤ufe. Mit diesen Anordnungen wird nicht Ã¼ber die Vergabe eines Ã¶ffentlichen Auftrags entschieden. Bei der Ausrichtung von Preisen und allfÃ¤lligen AnkÃ¤ufen besteht zwar eine gewisse Ãhnlichkeit zur Vergabe Ã¶ffentlicher AuftrÃ¤ge, da die Preise als eine Art EntschÃ¤digung fÃ¼r die mit den WettbewerbsbeitrÃ¤gen geleistete Arbeit gesehen werden kÃ¶nnen. Im Gegensatz zur Erteilung eigentlicher StudienauftrÃ¤ge wird hier aber kein im Voraus festgelegtes Entgelt fÃ¼r eine bestimmte Leistung entrichtet; die in Aussicht gestellten Preise bilden lediglich einen Anreiz fÃ¼r die Teilnahme am Wettbewerb, dessen eigentliches Ziel nicht die Verleihung dieser Preise, sondern die Ermittlung des geeignetsten Anbieters fÃ¼r den Folgeauftrag ist. Die Verleihung der Preise und der Ent­scheid Ã¼ber allfÃ¤llige AnkÃ¤ufe stellen daher ebenfalls keine Ver­ga­be­ent­scheide dar, und sie werden denn auch in § 4 IVÃ¶B-BeitrittsG nicht als an­­fechtbare Ent­scheide erwÃ¤hnt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Es erscheint freilich nicht als ausgeschlossen, dass auch die Verleihung der Preise (wegen deren finanzieller Bedeutung) und die Rangierung (in Analogie zur Anfechtung von PrÃ¼fungsergebnissen, vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 16 und § 21 N. 32) als anfechtbare VerfÃ¼gungen zu anerkennen wÃ¤ren. Da diese VerfÃ¼gungen jedoch keine Ã¶ffentliche Beschaffung zum Gegenstand hÃ¤tten und jedenfalls nicht mit der Submissionsbeschwerde beim Ver­wal­tungs­ge­richt angefochten werden kÃ¶nnten, braucht diese Frage hier nicht entschieden zu werden. Im Ãbrigen ist die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin im vorliegenden Verfahren offensichtlich in erster Linie am Folgeauftrag interessiert, und es ist nicht anzunehmen, dass sie die Ausrichtung der Preise und die Rangierung auch separat hÃ¤tte anfechten wollen. Auf eine Ãberweisung ihrer Be­schwer­den an die dafÃ¼r zustÃ¤ndige BehÃ¶rde kann daher verzichtet werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Eine andere Frage ist es, ob ein die Vergabe unmittelbar betreffender Ent­scheid einer Jury â z.B. Ã¼ber die PrÃ¤qualifikation der Bewerber im selektiven Verfahren â direkt mit Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt angefochten werden kÃ¶nnte, wie das Ver­wal­tungs­ge­richt Luzern angenommen hat (LGVE 2000 II Nr. 17 E. 1a), oder ob dieser Ent­scheid vorerst durch die vergebende BehÃ¶rde erÃ¶ffnet werden mÃ¼sste (vgl. Peter Galli/An­drÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich/Basel/Genf 2003, Rz. 619 f.). Die Frage braucht jedoch vorliegend nicht geprÃ¼ft zu werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">f) Auf die Be­schwer­de VB.2002.00064, die sich gegen die Ent­scheide der Jury rich­tet, ist somit nicht einzutreten. Dasselbe gilt fÃ¼r die Be­schwer­de VB.2002.00110, soweit sie sich gegen die â vom Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommenen â Schlussfol­­gerungen der Jury richtet. Einzutreten ist auf diese zweite Be­schwer­de dagegen insoweit, als sie den Ent­scheid des Gemeinderats zum Gegenstand hat, mit welchem dieser den Mitbeteiligten den Folgeauftrag zur Weiterbearbeitung des Projekts erteilt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Das Preisgericht schloss drei der sieben eingereichten Projekte wegen massiven Ãber­schreitungen der maximal zulÃ¤ssigen GebÃ¤udehÃ¶he von der Rangierung und Preisver­leihung aus. Bei zweien dieser Projekte sowie zusÃ¤tzlich bei demjenigen der Be­schwer­de­fÃ¼h­­­rer (Projekt Nr. 6 "Laterne") stellte es ferner einschneidende MÃ¤ngel fest, die ebenfalls zum Ausschluss ohne Rangierung fÃ¼hrten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgegenÃ¼ber sind die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer der Auffassung, ihr Projekt sei das einzi­ge, welches alle Vergabekriterien eingehalten habe; alle andern Projekte wiesen erhebliche Ab­weichungen auf und mÃ¼ssten daher ausgeschlos­sen werden. </p> <p class="Einzug1">a) Strittig ist zunÃ¤chst, welche Bauvorschriften bei der Projektierung zu befolgen wa­ren. Nach der derzeit geltenden Bau- und Zo­nen­ord­nung (BZO) gehÃ¶rt die fragliche Par­zelle zur Kernzone K2 A. In Ziff. 6.2 des Wettbewerbsprogramms wurde jedoch darauf hin­­gewiesen, dass der Gemeinderat fÃ¼r die spÃ¤tere Weiterbearbeitung des Wettbewerbs­pro­jekts eine Anpassung der Bauvorschriften beantragen werde, und das Wettbewerbsprogramm bestimmte daher: </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat"> "Auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 kann im Wettbewerbsverfahren alter­nativ zu den Bestimmungen der Kernzone (K2 A â Vorschriften mit Baubegrenzungslinien) nach folgenden reduzierten Bauvorschrif­ten projektiert werden:"</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Einzug1">(Es folgt eine AufzÃ¤hlung der alternativen Bauvorschriften, die u.a. vorsehen, dass die maximale GebÃ¤udehÃ¶he 9 m betrÃ¤gt, die AusnÃ¼tzungsziffer der Bauordnung nicht mass­­geblich ist usw.). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Regelung wird von den Be­schwer­de­fÃ¼h­rern dahin gehend interpretiert, dass mit Ausnahme der Vorschriften, fÃ¼r welche das Wettbewerbsprogramm eine ausdrÃ¼ckliche Ãnderung vorsah, die Bestimmungen der bisherigen Zonenordnung weiterhin zu beachten waren. Sie machen demgemÃ¤ss geltend, dass alle andern Projekte (ausser ihrem eigenen) in verschiedenen Punkten â z.B. GebÃ¤udelÃ¤nge, AbstÃ¤nde, Zahl der Vollgeschos­se, Gestaltung der DÃ¤cher und Fenster etc. â gegen die geltenden Kernzonenvorschriften versties­sen. DemgegenÃ¼ber ging das Preisgericht davon aus, dass im Rahmen des Wettbe­werbs lediglich die einzeln aufgezÃ¤hlten "alternativen" Bauvorschriften zu beachten seien und die Bau­weise im Ãbrigen frei sei. In diesem Sinn wurden die Vorgaben offenbar auch von den Ã¼b­ri­gen Bewerbern verstanden, deren Projekte, wie die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer zutreffend feststel­len, nur den "alternativen" Bauvorschriften des Wettbewerbsprogramms, nicht aber den Vor­schriften der bisher gÃ¼ltigen Kernzone Rechnung tragen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der im Wettbewerbsprogramm verwendete (oben zitierte) Wortlaut lÃ¤sst offensicht­lich beide Interpretationen zu. Zugunsten der grosszÃ¼gigeren Auslegung des Preisgerichts spricht die Zielsetzung, gestÃ¼tzt auf das Siegerprojekt eine spezielle bauliche Ordnung fÃ¼r </p> <p class="Einzug1">des­sen AusfÃ¼hrung zu schaffen; denn im Hinblick auf dieses Ziel wÃ¤re es wenig zweckmÃ¤s­sig, den Spielraum von vornherein durch die Weitergeltung detaillierter Kernzonenvorschrif­ten einzuschrÃ¤nken. (Nach der Auffassung der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer wÃ¤ren z.B. Vorschriften Ã¼ber allseitige DachvorsprÃ¼nge, die zulÃ¤ssige Dachneigung, die Fenstergestaltung etc. zu be­achten.) In die gleiche Richtung weist auch die Tatsache, dass unter den im Wettbewerbs­pro­­gramm genannten "alternativen" Bauvorschriften grund­legende bauliche Anforderungen, insbesondere betreffend Gestaltung (EinfÃ¼gen in die bestehende Bausubstanz) und behinder­ten­­gerechtes Bauen, aufgefÃ¼hrt sind, was bei der blossen ErgÃ¤nzung bestehender Kernzonen­vorschriften kaum erforderlich wÃ¤re. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer machen geltend, dass das Preisgericht diesen Streitpunkt bereits im Rahmen der Fragenbeantwortung vom 26. November 2001 in ihrem Sinn geklÃ¤rt habe. Damals war gefragt worden: "Bezweckt das Ausklammern der Kernzone K2A die Er­mÃ¶glichung von zeitgemÃ¤ssen VorschlÃ¤gen?" (Frage 2), worauf das Preis­ge­richt antwor­tete: "Die Vorschriften der Kernzone wurden im Wettbewerbsprogramm nicht ausgeklammert, sondern erleichtert. In diesem Sinn wird die Frage mit 'Ja' beantwortet." Die Antwort, wonach die Kernzonenvorschriften nicht "ausgeklammert" worden seien, spricht tatsÃ¤chlich eher fÃ¼r das VerstÃ¤ndnis der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer, konnte aber auch in dem von der Be­schwer­de­geg­nerin vertretenen Sinn verstanden werden, dass nicht von einer "Aus­klam­me­rung" dieser Vorschriften gesprochen werden kÃ¶nne, weil alternativ weiterhin nach diesen projektiert werden durfte. Ohnehin ist der Ausdruck "ausklammern" in diesem Zusammenhang eher ungewÃ¶hnlich. Eine eindeutige Antwort hÃ¤tte sich zweifellos ergeben, wenn klar gefragt worden wÃ¤re, ob die Vorschriften der Kernzone, die nicht unter die ausdrÃ¼cklich ge­nannten Erleichterungen fielen, weiterhin zu beachten seien. Eine dahin gehen­de Frage wurde aber von keinem Teilnehmer gestellt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer hatten im Ãbrigen bereits im Rahmen der PrÃ¤qualifikation da­­nach gefragt, ob die geltende Bau- und Zo­nen­ord­nung mit Bezug auf die Begrenzung der Geschosszahl durch die Absicht einer Zonenanpassung, die drei Vollgeschosse zulies­se, Ã¼ber­­holt sei. Die Gemeinde hatte darauf geantwor­tet, dass "die GÃ¼ltigkeit, die Auslegung und allenfalls neue vorgesehene Bau- und Zonen­vorschriften ... im Wettbewerbsprogramm be­kannt gegeben" wÃ¼rden. Dieser Briefwechsel, auf den sich die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer berufen, trÃ¤gt indessen nichts zur KlÃ¤rung der strittigen Frage bei, sondern verweist lediglich auf die Bekanntgabe im Wettbewerbsprogramm, die ja dann â wenngleich mit der vorliegend diskutierten Unklarheit â erfolgt ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Insgesamt spricht damit einiges fÃ¼r die vom Preisgericht vertretene grosszÃ¼gigere In­­terpretation des Wettbewerbsprogramms. Die Auffassung der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer liess </p> <p class="Einzug1">sich allerdings ebenfalls vertreten, und diese waren durch ihr VerstÃ¤ndnis des Wettbewerbs­programms tatsÃ¤chlich in der Wahl der LÃ¶sungen eingeschrÃ¤nkt. Die unklaren Vorgaben,</p> <p class="Einzug1">welche die Ursache der unterschiedlichen VerstÃ¤ndnisweisen darstellen, sind grundsÃ¤tzlich von der vergebenden BehÃ¶rde zu verantworten. Anderseits haben aber auch die Be­schwer­de­­fÃ¼h­rer nicht dafÃ¼r gesorgt, dass die Zweifel durch eine eindeutige Fragestellung im Rah­men der Fragenbeantwortung beseitigt wurden. Zu berÃ¼cksichtigen ist weiter, dass der Man­gel nur behoben werden kÃ¶nnte, indem den Be­schwer­de­fÃ¼h­rern Gelegenheit geboten wÃ¼r­de, ihr Projekt aufgrund der erweiterten Vorgaben nochmals zu Ã¼berarbeiten. Dieses Vor­­gehen wÃ¼rde jedoch zu neuen Schwierigkeiten fÃ¼hren, da die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer inzwischen die LÃ¶sungen der andern Teilnehmer kennen und auch eine anonyme Beurteilung durch das Preisgericht nicht mehr mÃ¶glich ist. Wieweit unter diesen UmstÃ¤nden eine korrek­te nochmalige Beurteilung Ã¼berhaupt mÃ¶glich wÃ¤re, ist eine offene Frage. Nachdem die Ã¼brigen Wettbewerbsteilnehmer die Aufgabenstellung offenbar im gleichen Sinn wie das Preisgericht verstanden haben, erscheint eine derart weitgehende Konsequenz daher als un­verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, und es ist auf sie zu verzichten. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">b) Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Einhaltung des Planungsperimeters. Dieser um­fasste gemÃ¤ss Ziff. 6.1 des Wettbewerbsprogramms "den westlichen Teil der Parzelle Ka­taster Nr. 01 bis zum kommunalen WerkhofgebÃ¤ude Ass.Nr. 02 (K-weg)". ZusÃ¤tzlich wur­de er in einem zum Wettbewerbsprogramm gehÃ¶renden Plan 1:500 dargestellt. Der im </p> <p class="Einzug1">Plan festgelegte Perimeter wurde jedoch von zwei Projekten â darunter dem Siegerprojekt â mit oberirdischen GebÃ¤udeteilen Ã¼berschritten. Im unterirdischen Bereich ging die Mehrzahl der Projekte â auch jenes der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer â Ã¼ber den Perimeter hinaus. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer sind der Auffassung, dass Wettbewerbsteilnehmer, deren Pro­­jekte oberirdisch Ã¼ber den im Plan festgelegten Perimeter hinausragen, vom Verfahren auszuschliessen seien. DemgegenÃ¼ber macht die Be­schwer­de­geg­nerin geltend, dass die Um­­­schreibung im Text des Wettbewerbsprogramms einen weiteren Perimeter umschrieben habe, weshalb ein Widerspruch zwischen Text und Plan bestehe. Das Preisgericht habe zu­gunsten der textlichen Umschreibung entscheiden dÃ¼rfen, weil sich die Projekte auch damit noch innerhalb der Grenzen des gemeindeeigenen GrundstÃ¼cks hielten. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Umschreibung des Planungsperimeters im Text des Wettbewerbsprogramms war fÃ¼r sich allein tatsÃ¤chlich nicht eindeutig, zumal das erwÃ¤hnte WerkhofgebÃ¤ude keine in Nord-SÃ¼d-Richtung verlaufende Fassade aufweist und daher keine klare Begrenzung des westlichen Parzellenteils ergibt. Die planliche Darstellung ist dagegen eindeutig und liegt innerhalb des Bereichs, der aufgrund des Textes in Frage kam. Ein Widerspruch zwischen den beiden Umschreibungen ist daher nicht ersichtlich; die Darstellung im Plan kann ohne weiteres als PrÃ¤zisierung des Textes verstanden werden. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Der Planungsperimeter wurde somit vom erst- und drittrangierten Projekt nicht eingehalten. WÃ¤hrend die Ãberschreitung beim drittrangierten Projekt "Tango" eher gering ist, erreicht sie beim Siegerprojekt der Mitbeteiligten ein erhebliches Ausmass. Die Frage ist da­her berechtigt, ob dieses Projekt nicht hÃ¤tte ausgeschlossen werden mÃ¼ssen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu beachten ist jedoch, dass der Ausschluss des erstrangierten Projekts den Be­schwer­­de­fÃ¼h­rern keinen Nutzen brÃ¤chte. Denn das im zweiten Rang liegende Projekt "Duo" weist keinerlei Ãberschreitung des Planungsperimeters (auch keine unterirdische) auf und lÃ¤ge auch nach dem Ausscheiden des Siegerprojekts klar vor demjenigen der Be­schwer­de­fÃ¼h­rer, welches Ã¼berhaupt nicht rangiert wurde. Die Rangierung als solche wird von den Be­schwer­de­fÃ¼h­rern â abgesehen von ihren EinwÃ¤nden bezÃ¼glich der Einhaltung der Kernzonenvorschriften, auf welche jedoch nach dem Gesagten nicht abzustellen ist â nicht in Frage gestellt. Ihnen kÃ¶nnte somit auch der Ausschluss der Mitbeteiligten nicht zum Zuschlag fÃ¼r den Folgeauftrag verhelfen. Da sie demnach kein eigenes Interesse am Ausschluss der Mitbeteiligten besitzen, sind sie zu der entsprechenden RÃ¼ge nicht legitimiert (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11; vgl. Robert Wolf, Die Be­schwer­de gegen Vergabeentscheide â Eine Ãbersicht Ã¼ber die Recht­spre­chung zu den neuen Rechtsmitteln, ZBl 104/2003, S. 1, 11 f.).</p> <p class="Bemerkung"> </p> <p class="Einzug1">4. Die Be­schwer­de VB.2002.00110 ist somit abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer grundsÃ¤tzlich kos­tenpflichtig. Soweit auf die Be­schwer­den nicht eingetreten wird, ist jedoch zu berÃ¼cksichtigen, dass der Beschluss des Preisgerichts mit einer Rechtsmittelbelehrung publiziert wurde, die auf die Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt hinwies, und auch nach dem Be­schluss des Gemeinderats vom 21. MÃ¤rz 2002 erstreckte sich die Rechtsmittelbelehrung auf den ganzen Beschluss, der die zustimmende Kenntnisnahme vom Bericht des Preisgerichts mit umfasste. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer, die ihre beiden Be­schwer­den im Vertrauen auf diese Rechtsmittelbelehrungen erhoben haben, trifft daher mit Bezug auf das teilweise Nicht­­eintreten keine Kostenpflicht. Insgesamt rechtfertigt es sich daher, die Kosten je zur HÃ¤lfte den Be­schwer­de­fÃ¼h­rern und der Be­schwer­de­geg­nerin zu auferlegen und auf die Zusprechung von Par­tei­ent­schÃ¤­di­gungen zu verzichten.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Verfahren VB.2002.00064 und VB.2002.00110 werden vereinigt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Auf die Be­schwer­de VB.2002.00064 wird nicht eingetreten.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">und entscheidet:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Be­schwer­de VB.2002.00110 wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. </p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>