A bteilung III C -659/2006 {T 0/2} U rteil vom 26. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichter Vuille; R ichterin Beutler; G erichtsschreiber Longauer. A ._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt M arkus G ötte, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend A usdehnung der kantonalen W egw eisung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: dass der Beschw erdeführer (geb. 1975), ein serbischer Staatsangehöriger aus dem Kosovo, im O ktober 2000 eine Schw eizer Bürgerin heiratete und in der Fol- ge im Kanton Zürich eine Aufenthaltsbew illigung erhielt, dass der Beschw erdeführer m it U rteil des Bezirksgerichts M eilen vom 5. Sep- tem ber 2003 des gew erbs- und bandenm ässigen D iebstahls usw . schuldig ge- sprochen und zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 M onaten verurteilt w urde, dass die Ehe des Beschw erdeführers m it seiner Schw eizer Ehefrau durch das am 28. Februar 2006 in R echtskraft erw achsene U rteil des Bezirksgerichts Zü- rich geschieden w urde, dass das M igrationsam t des Kantons Zürich bereits m it Verfügung vom 18. D e- zem ber 2002 dem Beschw erdeführer eine Verlängerung seiner Aufenthaltsbe- w illigung w egen Scheinehe verw eigerte und ihn vom Kantonsgebiet w egw ies, dass der Beschw erdeführer gegen die vorgenannte Verfügung an den R egie- rungsrat des Kantons Zürich gelangte, der die Beschw erde m it Entscheid vom 17. M ai 2006 vollum fänglich abw ies, dass die Vorinstanz m it Verfügung vom 23. August 2006 die kantonale W egw ei- sung auf das ganze G ebiet der Schw eiz und des Fürstentum s Liechtenstein aus- dehnte, dass der Beschw erdeführer dagegen am 28. August 2006 beim Eidgenös- sischen Justiz- und Polizeidepartem ent rekurierte m it dem Antrag, die Ausdeh- nungsverfügung sei aufzuheben, dass der Beschw erdeführer zur Begründung seiner Beschw erde im W esent- lichen vorbrachte, er habe im Kanton W aadt ein G esuch um Erteilung einer Auf- enthaltsbew illigung gestellt, dass die Vorinstanz m it Vernehm lassung vom 16. N ovem ber 2006 die Abw ei- sung der Beschw erde beantragte, dass der Beschw erdeführer von dem ihm gew ährten R echt auf R eplik keinen G ebrauch m achte, und zieht in Erw ägung: dass Verfügungen des BFM über die Ausdehnung einer kantonalen W egw ei- sung m it Beschw erde beim Bundesverw altungsgericht angefochten w erden kön- nen (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 ff. des Bundes- gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungs- gerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]), dass das Bundesverw altungsgericht die Beurteilung der in seine Zuständigkeit fallenden und zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Verw altungsgerichtsge-3 setzes hängigen Beschw erden übernim m t, w obei es das neue Verfahrensrecht anw endet (Art. 53 Abs. 2 VG G ), das das U rteil des Bundesverw altungsgerichts endgültig ist (Art. 83 lit. c Ziff. 4 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer als m aterieller Verfügungsadressat legitim iert und auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 20 Abs. 2 AN AG , Art. 48 ff. des Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]), dass die kantonale Behörde ihren negativen Bew illigungsentscheid m it einer W egw eisung aus dem Kanton verbindet und das BFM diese W egw eisung in der R egel auf das ganze G ebiet der Schw eiz ausdehnt (Art. 12 Abs. 3 AN AG , Art. 17 Abs. 2 der Vollziehungsverordnung vom 1. M ärz 1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AV, SR 142.201]), dass von der R egelfolge der Ausdehnung abgew ichen w erden kann, w enn dem Betroffenen aus besonderen G ründen G elegenheit gegeben w erden soll, sich vom Inland aus um eine Bew illigung in einem D rittkanton zu bem ühen (Art. 17 Abs. 2 AN AV), dass ein solches Abw eichen ein hängiges Bew illigungsverfahren in einem D ritt- kanton und das Einverständnis dieses D rittkantons m it dem Aufenthalt des be- troffenen Ausländers w ährend des Bew illigungsverfahrens voraussetzt, dass der Beschw erdeführer seinen Aufenthaltstitel im Kanton Zürich verloren hat und schon w egen seiner erheblichen Straffälligkeit nicht über reelle Aussichten auf eine frem denpolizeiliche R egelung in einem D rittkanton verfügt, dass die zuständige Frem denpolizeibehörde des Kantons W aadt ganz im Sinne dieser Einschätzung m it Schreiben vom 10. N ovem ber 2006 auf das G esuch des Beschw erdeführers um Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung nicht einge- treten ist, dass deshalb in der vorliegenden Streitsache kein Anlass besteht, von der R e- gelfolge der Ausdehnung einer kantonalen W egw eisung abzuw eichen, die ange- fochtene Verfügung m ithin zu bestätigen ist, dass schliesslich Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 14a Abs. 2 bis 4 AN AG , w elche die Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e rechtfertigen könnten, w eder erkennbar sind noch geltend gem acht w erden, dass sich die angefochtene Verfügung som it als rechtm ässig erw eist (Art. 49 Vw VG ) und die Beschw erde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschw erdefüh- rers abzuw eisen ist (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass die Kosten des Verfahrens auf Fr. 800.-- festzusetzen sind (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [SR 173.320.2]).4 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 800.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 25. Septem ber 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er J. Longauer Versand am :