<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00976</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p><span id="_GoBack"></span>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Christe</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Christe</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, hat in ihrem Heimatstaat die medizinische Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelschule absolviert. In der Schweiz übte sie verschiedene Erwerbstätigkeiten aus. Zuletzt arbeitete sie ab November 2011 - temporär – im Umfang von 70 % als Betriebsmitarbeiterin bei der Post (Briefsortierung). Das Arbeitsverhältnis wurde, nachdem die Versicherte ab 9. Februar 2012 vollständig krankgeschrieben worden war, seitens der Arbeitgeberin (Y.___) infolge Krankheit per 3. April 2012 gekündigt (vgl. Urk. 7/13 S. 1). Am 28. August 2012 meldete sich X.___ erstmals unter Hinweis auf eine Sehnenscheidenentzündung sowie ein Kar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">paltunnelsyndrom bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5), welches Gesuch die IV-Stelle nach durchgeführten Abklärungen mit Verfügung vom 14. März 2013 abwies (Urk. 7/22). Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das hiesige Gericht mit Beschluss vom 26. Juni 2013 nicht ein (Urk. 7/34; Prozess IV.2013.00501). Dieser Beschluss erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Neuanmeldung vom 7. Mai 2014 beantragte X.___ unter Hinweis auf Arthrose und Sehnenentzündung usw. erneut die Ausrichtung von Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/38). Mit Verfügung vom 27. Juni 2014 trat die IV- Stelle auf das neue Leistungsbegehren zunächst nicht ein (Urk. 7/48), hob diese jedoch – auf bei ihr eingelegte Beschwerde hin (Urk. 7/49, Urk. 7/53) - am 23. September 2014 wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/55). In der Folge holte die IV-Stelle beim behandelnden Hausarzt einen medizinischen Bericht ein (Urk. 7/60) und veranlasste daraufhin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, welche durch die Z.___, durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt wurde (Gutachten vom 23. März 2015; Urk. 7/70). Am 28. Juli 2015 ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete die IV-Stelle zudem eine ergänzende medizinische (handchirurgische) Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Handchirur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, an (Gutachten vom 11. November 2015; Urk. 7/77). Sie veranlasste überdies eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che am 16. März 2016 durchgeführt wurde (Bericht vom 29. Juni 2016; Urk. 7/90). Mit Vorbescheid vom 26. April 2016 stellte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten – ausgehend von einer Qualifikation als Vollerwerbstätige - die Ableh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/83) und hielt nach erhobenem Einwand (Urk. 7/89) gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 30 % mit Verfügung vom 14. Juli 2016 daran fest (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt X.___ hierorts mit Eingabe vom 12. September 2016 Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben und beantragen, es sei ihr mit Wirkung ab 1. November 2014 eine ganze Invalidenrente auszurichten (1.), eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Durchführung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie allenfalls ergänzenden medizinischen Abklärungen an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zurückzuweisen (2.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin (3.). In verfahrensrechtlicher Hinsicht liess sie die Bewil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung der unentgeltlichen Prozessführung sowie die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Person des Unterzeichnenden beantragen (4.; Urk. 1 S. 2). Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2016 stellte die IV-Stelle Antrag auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 20. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Mit Eingabe vom 15. August 2017 reichte Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daniel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Christe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Honorarnote ins Recht (Urk. 9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Beschwerdeverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob im Sinne von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung im Wesentlichen damit, die Abklärungen hätten ergeben, dass die Versicherte in ihrer bisherigen Tätigkeit als Betriebsmitarbeiterin zu 100 % arbeitsunfähig sei. Aus versicherungsmedizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht sei ihr eine angepasste, leichte Tätigkeit mit Heben und Tragen bis 5 kg ohne erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik in einem Pensum von 75 % zumutbar. Aus medizinischer Sicht sei die Operation der Tendovaginitis zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, alternativ sei es – da die Beeinträchtigung der Handfunktion durch diese gering sei - trotz der Tendovaginitis ebenfalls zumutbar, einer angepassten Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nachzugehen. Ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nicht durchzufüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Der Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 30 %, womit kein Anspruch auf eine Rente bestehe (Urk. 2; vgl. auch Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache vorbringen, dass – entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der der Verfügung zugrundeliegenden Annahme – ohne die von Dr. A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgeschlagene operative Massnahme nicht von einer verwertbaren Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen sei, habe Dr. A.___ die von ihm angenommene Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 70 – 80 % doch klar unter den Vorbehalt der von ihm vorgeschlagenen und erfolgreich verlaufenden Operation gestellt. Alsdann sei die vorgeschlagene Operation nicht ohne weiteres zumutbar. Überdies sei das Zumutbarkeitsprofil selbst bei erfolgreich durchgeführter Handoperation derart einschränkend, dass eine Verwertbarkeit nicht mehr gegeben sei. Weiter sei das Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht durchgeführt worden. Allenfalls seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen. Auch erweise sich der Einkommensvergleich als nicht korrekt (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung ist auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 eingetreten. Zu prüfen ist daher, ob seit der letzten leistungsverneinenden Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 (Urk. 7/22) eine Änderung in den massgeblichen Verhältnissen eingetreten ist, welche nunmehr Anspruch auf eine Rente ergibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/22) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Hauptsache der Bericht von Dr. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Physikalische Medizin und Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habilitation sowie Chefarzt an der C.___ in D.___, vom 2. August 2012 zugrunde (vgl. Urk. 7/10 S. 4 ff. vgl. auch Feststellungsblatt für den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss vom 25. Januar 2013, Urk. 7/15 S. 2). Darin hatte dieser eine Tendinitis de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mit Hinweisen auf eine Chronifizierung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden nach Carpaltunnel-Operation beidseits diagnostiziert und die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte in einer angepassten Tätigkeit als aktuell zu 30 % arbeitsfähig erachtet. Bei Durchführung einer konservativen Therapie sei innert einer Frist von 3 Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">naten von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter hatte Dr. B.___ ausgeführt, bei der Besprechung sei von der Versicherten angeführt worden, dass sie noch mehr Probleme habe, wie chronische Beinprobleme und chronische Rü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckenschmerzen sowie häufiges Nasenbluten. Insgesamt erscheine eine gewisse Chronifizierung und Generalisierungstendenz der Beschwerden zu bestehen; die Versicherte sehe sich auch für überhaupt keine Arbeit als arbeitsfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten des Z.___ vom 23. März 2015 stellten die verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortlich zeichnenden Ärzte Dr. med. E.___, Facharzt Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie FMH, sowie Dr. med. F.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie FMH, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/70 S. 4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Residuelles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> neuropathisches Syndrom des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> medianus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei Zustand nach</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- Karpaltunnelspaltung 2009 und 2010 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Tendovaginitis De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links mit Affektion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nervi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische Knick-Senkfüsse</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Enthesiopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anserinus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie nicht. In ihrer medizinischen Beurteilung führten sie zur Hauptsache aus, bei der aktuellen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung hätten die Beschwerden an den Händen im Vordergrund gestanden. Aufgrund der Pathologien an den Händen sei die Arbeitsfähigkeit limitiert. Die anderen beklagten Beschwerden bezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom, symptomatischen Knick-Senkfüssen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Enthesiopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anserinus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, jedoch einflussgebend für ein allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liges Verweisprofil (S. 5). In einer adaptierten Tätigkeit mit Möglichkeiten zur Wechselbelastung ohne Zwangshaltung, eher im Sitzen und ohne Heben schwerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten, könnte die Explorandin mit diesen Problemen arbeiten. Wenn man die neuropathischen Beschwerden im Ausbreitungsgebiet des N. medianus beidseits und ganz besonders die chronische Tendovaginitis De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige, könne der Explorandin aktuell nur eine Arbeitsfähigkeit von 2 x 1 Stunde täglich zugemutet werden. Dies passe zur Beurteilung des Vertrauensarztes der Visana vom August 2012, der bereits damals die vorliegende Störung als deutlich limitierend angesehen und eine Arbeitsfähigkeit von 30 % (wohl: attestiert hatte), welche bei einer 42 Stunden Woche 2 1/2 Stunden täglich ausmachen würde und ungefähr gleich anzusehen sei wie die aktuelle Einschätzung von 2 x 1 Stunde täglich bei einer 40-Stunden-Woche. Das Hinzuziehen eines handchi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgischen Gutachtens, in dem die Frage geklärt werden könne, ob eine Dekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression des 1. Strecksehnenfachs links nicht doch eine Verbesserung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes bewirken könne, werde empfohlen. Möglicherweise könne damit die Arbeitsfähigkeit auf 50 % für leichte Verweistätigkeit gesteigert werden (S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Beschwerdesymptomatik habe sich über die Jahre eine psychische Erschöpfung mit Neigung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzchronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben. Gemäss dem be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtenden Psychiater müsse eine gewisse Selbstlimitierung im Rahmen einer Symptomausweitung gesehen werden, zumal die Kriterien für eine somatoforme Schmerzstörung nicht erfüllt würden, sondern die bisher somatisch erklärbaren Schmerzen chronifiziert und entsprechend generalisiert seien. Psychopatholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch sei die Explorandin weitgehend unauffällig, es liege keine schwere psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Komorbidität vor und eine depressive Erkrankung wie vom Hausarzt beschrieben liege nicht vor. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her nicht eingeschränkt (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten sie fest, in der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verpackerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Industriebetrieb sei die Explorandin aufgrund der starken Handschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits nicht arbeitsfähig. Auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Briefsor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiererin sei mit der diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendovaginits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führbar. In einer körperlich leichten Verweistätigkeit sei die Explorandin zurzeit für 2 x 1 Stunde täglich arbeitsfähig mit den im rheumatologischen Gutachten beschriebenen Limiten (ohne Zeitdruck, Möglichkeit zu frei gewählten Pausen, ohne Zwangshaltungen, Tätigkeiten ohne langes Gehen und Stehen, ebenso Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten mit Heben von Lasten über 10 kg; vgl. Urk. 7/70 S. 41). Sollte eine ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rative Dekompression des 1. Strecksehnenfaches links es zu einer deutlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des Gesundheitszustandes führen, so sei eine Steigerung auf eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 50 % denkbar (S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit führten die Ärzte aus, gemäss den vorliegenden Akten sei die Explorandin am 2. August 2012 zur vertrauensärztlichen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung in der C.___ gewesen. Dort sei eine 30%ige leichte Tätigkeit ohne repetitive Belastung der Unterarme in einem angepassten Setting für zumutbar gehalten worden. Danach habe sich keine Besserung des Gesundheitszustandes ergeben, weswegen die jetzt festgestellte Arbeitsfähigkeit mit diesem Datum zu sehen sei. Möglicherweise lasse sich die Arbeitsfähigkeit nach einem entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den handchirurgischen Eingriff verbessern bzw. erhöhen (S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im ergänzend eingeholten handchirurgischen Gutachten von Dr. A.___, vom 1. November 2015 führte dieser zur Frage, ob es medizinische Massnahmen gäbe, die eine Verbesserung des Gesundheitszustandes (und eine Verbesserung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in der freien Wirtschaft) herbeiführen könnten und ob die Auferle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung solcher Massnahmen zumutbar sei, im Wesentlichen aus, dass eine Ring</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandspaltung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenosynovektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Ring- und Kleinfinger links sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenosynovektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des 1. Strecksehnenfaches sowie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retinaculumsplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherlich die Situation verbessern würde. Dieser Eingriff </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde häufig durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, die Komplikationsrate sei sehr klein und eine solche Massnahme könne sicherlich als zumutbar erachtet werden (Urk. 7/77 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Experten des Z.___ erstellten ihr Gutachten vom 23. März 2015 in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/70 S. 9 ff). Sie erhoben jeweils eine ausführliche Anamnese und gingen auf die Angaben der Beschwerdeführerin ein (Urk. 7/70 S. 23 ff und S. 31 ff.). Ebenso stützen sich ihre Einschätzungen auf eine einlässliche Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Beschwerdeführerin (Urk. 7/70 S. 27 und S. 36 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die gezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Auch wenn es sich nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (aber immerhin)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">implizit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend relevanten Frage der allfälligen anspruchserheblichen Veränderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sert (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hienach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt es die praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich, so dass für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abgestellt werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweiskraft und Massgeblichkeit des Gutachtens des Z.___ wird – ebenso wie auch diejenige des handchirurgischen Gutachtens von Dr. A.___ – bis auf die Frage der Zumutbarkeitseinschätzung bezüglich einer handchirurgi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Operation denn auch von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Gutachten – und dies allein ist vorliegend entscheidend – ist mit Blick auf das im Verfahren der Neuanmeldung gegebene Thema der an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchserheblichen Veränderung jedoch nicht ersichtlich, dass im massgeblichen Vergleichszeitraum (vgl. E. 2.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) eine rechtserhebliche Veränderung der Verhältnisse – namentlich eine relevante Verschlechterung der gesundheitlichen Situation - eingetreten wäre. Vielmehr liegen - verglichen mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben und Einschätzungen im Bericht der C.___ vom 2. August 2012 - nach wie vor die nämlichen gesundheitlichen Problematiken vor und stehen insbesondere noch immer die die Arbeitsfähigkeit hauptsächlich limitierenden Beschwerden an den Händen im Vordergrund. Auch gehen die Ärzte des Z.___ von in etwa gleichen funktionellen Auswirkungen dieser Leiden auf das Leistungsvermögen bzw. einer in etwa gleichen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (von 2 Stunden pro Tag entsprechend rund 24 %) wie Dr. B.___ von der C.___ vom 2. August 2012 aus (wonach in angepasster Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 30 % be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe). Der rheumatologische Gutachter Dr. F.___ führte denn auch ausdrücklich aus, dass die (damalige) Einschätzung des Vertrauensarztes der Visana (Dr. B.___) bezüglich der bereits damals vorliegenden Problematik an den Händen unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähr gleich viel betrage wie die seine (von Dr. F.___), wohingegen er – im Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz zum Vertrauensarzt der Visana – aktuell kein entscheidendes Besserungspo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tential sehe (Urk. 7/70 S. 41). Aber auch der Umstand, wonach die Z.___-Gutachter ihre Einschätzung ab 2. August 2012 als massgebend bezeichnen, zeigt, dass die Auswirkungen des Gesundheitszustandes im massgeblichen Vergleichszeitraum unverändert geblieben sind. Dies gilt auch vor dem Hintergrund der - ohnehin nur minim - divergierenden Arbeitsfähigkeitseinschätzungen, ist doch zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass die ärztliche Beurteilung von der Natur der Sache her unausweich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich Ermessenszüge trägt. Alsdann würde selbst eine abweichende Beurteilung bei vorliegend im Wesentlichen unverändertem Gesundheitszustand keine rechtser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Änderung in den massgeblichen Verhältnissen im Sinne von Art. 17 ATSG darstellen (vgl. E. 1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dass und inwiefern sich aus gesundheitlicher Sicht eine Veränderung bzw. Verschlechterung ergeben haben soll, geht schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auch aus der Beschwerdeschrift nicht hervor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtserhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vielmehr ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer im Wesentlichen un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderten Situati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on auszugehen, wie sie der ersten anspruchsverneinenden Verfügung vom 14. März 2013 zugrunde lag. Daher und da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Übrigen auch nicht geltend gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rändert hätten, ist die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die ursprüngliche leistungsverneinende Verfügung vom 14. März 2013 rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens war, bleibt infolge deren Rechtskraft der gerichtlichen Prüfung entzogen. Die Vornahme einer Wiedererwägung liegt in der ausschliesslichen Kompetenz der IV-Stelle. Ob sie eine Verfügung in Wiedererwägung zieht, liegt in ihrem Ermes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Auch das Gericht kann daher die Verwaltung nicht zu einer Wiedererwägung zwingen; sie «kann» aber mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung eine Verfügung, mit der unzulässigerweise eine Rentenrevision vorgenommen wurde, schützen (Urteil des Bundesgerichts 8C_634/2017 vom 20. Februar 2018 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat keinen Willen zur Wiedererwägung der ursprüngli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verfügung kund getan und es liegt keine Konstellation zur Anwendung der substituierten Begründung vor, weshalb sich die gerichtliche Prüfung der Wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägungsvoraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erübrigt, was die Beschwerdeführerin denn auch nicht verlangt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragt die Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich (bis auf die Zumutbarkeitsfrage in Bezug auf eine handchirurgische Intervention) nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstandeten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich des hier mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sgeblichen Vergleichszeitraums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu entnehmen, sondern viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr ein seit der ersten leistungsverneinenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 14. März 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unveränderter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter diesen Umständen muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Gewinnaussichten mit Blick auf die sich im vorliegenden Verfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellende Frage (revisionsrechtlich bedeutsame Sachverhaltsän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung) als beträchtlich kleiner gewichtet werden als die Verlustchancen, weshalb die Beschwerde als aussichtslos anzusehen ist und die Voraussetzungen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass die Verwaltung auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunächst erlassene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. Juni 2014 wiedererwägungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurückkam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/55)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und den Sachverhalt in der Folge gutachterlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materiell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgeklärt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat. Ebenfalls ändert nichts, dass sie das Leistungsbegehren in der Folge - wenn auch im Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebnis zu Recht so doch - fälschlicherweise ohne Prüfung von Revisionsgründen abgewiesen hat. So ist im Verfahren der Neuanmeldung stets zu prüfen, ob Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgründe gegeben sind (1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dass es bei der vorliegenden Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung (dass es sich um eine solche handelt war der Beschwerdeführerin klar, vgl. denn auch Sachverhaltsdarstellung in Urk. 1 S. 3) auf die anspruchserhebliche Änderung ankommt und mit dieser Prüfung durch das Gericht zu rechnen war, musste der rechtskundig vertretenen Beschwerdeführerin bewusst sein. Dennoch hat sie selbst keine Revisionsgründe dargetan.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin aufzuerlegen.</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechtsverbeistän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen,</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p><br/></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Christe</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>