A bteilung III C -3182/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. Juni 2007 M itw irkung: R ichter Johannes Frölicher (Vorsitz) R ichter Francesco Parrino und M ichael Peterli G erichtsschreiberin Susanne Fankhauser E._______ A G , Beschw erdeführerin, vertreten durch H errn Fürsprecher M ario M arti, Kellerhals R echtsanw älte, Kapellenstrasse 14, Postfach 6916, 3001 Bern, gegen SU VA Schw eizerische U nfallversicherungsanstalt, Fluhm attstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern, Vorinstanz, betreffend U nterstellung SU VA (Einspracheentscheid vom 28.3.2006). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie E._______ AG m it Sitz in K._______ führt gem äss H andels- registerauszug einen Betrieb m it folgendem Zw eck: "Betrieb einer Vertragungsorganisation für Tageszeitungen, Vertragen von Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten und w eiteren Produkten; sie kann Im m obilien erw erben." B. Im Jahr 1991 w ar der Zeitungstransport aus der dam aligen F._______ AG ausgegliedert und in die neu gegründete E._______ AG überführt w orden; bei der Schw eizerischen U nfallversicherungsanstalt (nachfolgend SU VA) w ar der Betrieb im R ahm en der Konzernversicherung des M utterhauses zur Versicherung seiner Arbeitnehm enden angem eldet w orden und seit dem 1. Septem ber 1991 bei der SU VA versichert. D ie F._______ AG ging in der Folge auf die H ._______ über, im R ahm en von deren Konzernversicherung die E._______ AG w eiterhin bei der SU VA gegen U nfall versichert blieb. D ie Aktien der E._______ AG w erden gegenw ärtig zu 50% von der A._______ und zu je 25% von der G ._______ AG , und der H ._______, gehalten. D ie H ._______ prüfte in den Jahren 2004 und 2005 die Versicherungspflicht ihrer U nternehm ungen. Sie kündigte in der Folge die Konzernpolice bei der SU VA auf den 1. Januar 2006. C . M it Verfügungen vom 19. O ktober 2005 w urde die E._______ AG für die U nfallversicherung dem Zuständigkeitsbereich der SU VA unterstellt und für die Berufsunfallversicherung der Klasse 49A, Stufe 101 sow ie für die N ichtberufsunfallversicherung der Stufe 095 des Präm ientarifs zugeteilt. D . G egen die U nterstellung unter die SU VA sow ie die Präm ieneinreihung erhob die E._______ AG am 1. N ovem ber 2005 Einsprache. Am 14. Februar zog sie das eventualiter für den Fall der Bestätigung der U nterstellung gestellte Begehren um tiefere Einreihung in den Präm ientarifen zurück, w eil sie sich m it der SU VA über eine tiefere Präm ie im R ahm en der Konzerneinreihung der A._______ geeinigt habe. Am 28. M ärz 2006 w ies die SU VA die Einsprache betreffend die nach w ie vor streitige U nterstellung ab. In einem Begleitschreiben w ies die SU VA darauf hin, dass eigentlich auf die Einsprache gar nicht einzutreten w äre, w eil die 1991 verfügte U nterstellung rechtskräftig sei und die Voraussetzungen für eine W iedererw ägung nicht erfüllt seien. E. Am 26. April 2006 erhob die E._______ AG , vertreten durch Fürsprecher M ario M arti, Bern, gegen diesen Einspracheentscheid Beschw erde vor der dam als zuständigen eidgenössischen R ekurskom m ission für die U nfall- versicherung (nachfolgend R ekurskom m ission U V). Sie beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Aufhebung des Einspracheent- scheides. Eingangs verw ies sie darauf, dass die Frage der U nterstellung streitig gem acht w erden könne, w eil sich einerseits die Sachlage seit der U nterstellung im Jahr 1991 insofern verändert habe, als die Konzernpolice der H ._______ (früher: F._______ AG ) nunm ehr aufgekündigt w orden sei, andererseits habe sich die SU VA m ateriell zur Frage der U nterstellung geäussert, w eshalb ein N ichteintreten auf die U nterstellungsfrage 3 w idersprüchlich w äre. M ateriell führte sie aus, dass sie kein Betrieb sei, w elcher gem äss Art. 66 U VG unterstellungspflichtig sei. D ie SU VA habe sich des Ü brigen im Einspracheentscheid nicht beziehungsw eise nur rudim entär m it den erhobenen Einw änden auseinandergesetzt und ihre Begründungspflicht verletzt. D ie G esetzesanw endung geschehe einseitig, schem atisch, form ell und lasse die ratio legis ausser Acht. W eiter führte sie aus, dass die Arbeitnehm enden in der Vertriebskette der zu verteilenden D ruckerzeugnisse lediglich ganz am Ende eingesetzt w ürden: D eren Aufgabe sei die Verteilung von den dezentralisierten D epotstellen hin zu den Briefkästen der Kunden und Abonnentinnen. D ies geschehe zu Fuss, per Fahrrad und in w enigen Fällen per M otorfahrrad. D ie E._______ AG übernehm e also vom Betriebscharakter her gesehen vorw iegend O rganisations- und Koordinationsaufgaben, akquiriere neue Kunden, lege m it ihren Kunden die Abläufe, Austragungsrayons und -routen fest und betreue die Austrägerinnen und Austräger. D iese Arbeiten w ürden vierzehn Personen in reiner Bürotätigkeit ausführen. D ie Feinverteilung geschehe durch 2'000 bis 2'500 Personen, m eist in Teilzeitverhältnissen. Ihre Betriebstätigkeit falle gem äss der Allgem einen System atik der W irtschaftszw eige des Bundesam tes für Statistik N O G A und der Standard Industrial C lassification (SIC ) in den Bereich D ienstleistung und nicht in den Bereich Transport. W eiter sei vor dem Inkrafttreten des U VG , als die U nfallversicherung noch nicht obligatorisch gew esen sei, der Zeitungstransport nicht unterstellt gew esen. D ies sei ausschlaggebend w eil m it der Einführung des O bligatorium s im Bereich Transportgew erbe keine Änderung des Zuständigkeitsbereichs der SU VA vorgenom m en w erden sollte. Im Ü brigen bezahle der Abonnent keinen höheren Zeitungs- preis und m ithin keine Transportleistung. D ie SU VA verkenne som it den U nterschied zw ischen Transport und D ienstleistung. Selbst w enn das Zeitungsvertragen nicht als D ienstleistung sondern als Transport ange- sehen w ürde, w äre dieser Teilaspekt qualitativ beziehungsw eise quanti- tativ untergeordnet und som it analog zum U nterstellungskriterium der qualifizierten Lagerhaltung nicht für die U nterstellung ausschlaggebend. F. N ach Eingang des m it Präsidialverfügung vom 5. M ai 2006 auf Fr. 2'000.-- festgesetzten Kostenvorschusses reichte die SU VA am 30. Juni 2006 ihre Antw ort zur Beschw erde ein und beantragte deren kostenfällige Abw eisung. D as G esetz sehe keine Einschränkungen bei den Transport- betrieben vor, w elche die U nterstellung von Kriterien w ie G ew icht des Transportgutes, des Verkehrsm ittels oder Ähnlichem abhängig m achen w ürden. Im Ü brigen erfolge die Austragung nicht nur zu Fuss, sondern auch per Fahrrad, M otorfahrrad und – w ie die Beschw erdeführerin anlässlich der Besprechung vom 1. N ovem ber 2005 eingeräum t habe – in einzelnen Fällen auch per Auto. D ie U nterstellungskriterien seien eindeutig erfüllt. Zurückgew iesen w ird sow ohl der Vorw urf einer Verletzung der Begründungspflicht, w ie auch die R üge einer schem atischen G esetzes- anw endung. D er G esetzesw ortlaut sei klar und bedürfe keiner Interpre- tation. D ie N O G A-Branchenklassifikation spiele bei der U nterstellung keine R olle und sei zudem durch die E._______ AG falsch ausgelegt w orden.4 G . D ie E._______ AG reichte am 27. Juli 2006 ihre R eplik ein und bestätigte ihre Anträge. Sie kritisierte, dass die SU VA sich auf den Standpunkt stelle, der Begriff Transport sei selbsterklärend. D ies sei m ateriell falsch und genüge auch form ell der Begründungspflicht nicht. Auch die SU VA hielt m it Schreiben vom 13. Septem ber 2006 an ihren Anträgen fest, verzichtete jedoch darauf, eine D uplik einzureichen. H . Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches den Parteien am 22. Februar 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itteilte. Es ging kein Ausstandsbegehren ein. I. Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten w ird, sow eit für die Entscheidfindung erforderlich, im R ahm en der nachfolgen- den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem - ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie Schw eizerische U nfall- versicherungsanstalt (SU VA) ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. e VG G . D ie Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht ist jedoch unzulässig, w enn ein anderes Bundesgesetz eine kantonale Behörde als zuständig erklärt (Art. 32 Abs. 2 Bst. b VG G ). 1.3 D ie sachliche Zuständigkeit zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügungen der SU VA w ird grundsätzlich durch Art. 1 Abs. 1 des Bundes- gesetzes vom 20. M ärz 1981 über die U nfallversicherung (U VG , SR 832.20) in Verbindung m it Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1) geregelt. D em nach ist das Bundesverw altungsgericht zuständig, w enn dies das G esetz über die U nfallversicherung ausdrücklich vorsieht. Eine solche besondere R egelung der Zuständigkeit enthält Art. 109 U VG . G em äss Bst. a dieser Bestim m ung beurteilt das Bundes- verw altungsgericht – in Abw eichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG – Beschw er- den gegen Einspracheentscheide über die Zuständigkeit der SU VA zur Versicherung der Arbeitnehm enden eines Betriebes. D ie Zuständigkeit des 5 Bundesverw altungsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache ist deshalb zu bejahen, richtet sich die Beschw erde doch gegen einen Einspracheentscheid über die Zuständigkeit der SU VA. 2. 2.1 D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht (w ie schon vor der R ekurskom m ission U V) richtet sich nach dem Verw altungsverfahrens- gesetz, sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts anderes bestim m t (Art. 37 VG G ; aArt. 109 Abs. 2 U VG ). Vorbehalten bleiben gem äss Art. 3 Bst. dbis Vw VG die besonderen Bestim m ungen des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts. 2.2 D ie Beschw erde w urde frist- und form gerecht eingereicht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG , Art. 52 Vw VG ). Als von der U nterstellung unter die SU VA direkt betroffener Betrieb hat die Beschw erdeführerin zudem ein schützensw ertes Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Einspracheentscheids (Art. 59 ATSG , Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Sie ist som it zur Beschw erde legitim iert. 3. D ie Beschw erdeführerin kann im R ahm en des Beschw erdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des M issbrauchs oder der Ü berschreitung des Erm essens, die unrichtige oder unvollständige Fest- stellung des Sachverhalts sow ie die U nangem essenheit des Entscheids beanstanden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht m uss aber nur den Entscheid der unteren Instanz überprüfen, es darf sich nicht an deren Stelle setzen. W enn die zu überprüfenden Fragen spezifische technische Kenntnisse erfordern, so m uss das G ericht im Ü brigen die Frage der Angem essenheit m it einer gew issen Zurückhaltung überprüfen (Sozialversicherungsrecht – R echtsprechung [SVR ] 1994 KV N r. 3 E. 3b; BG E 108 V 130 E. 4c/dd). D as Bundesverw altungsgericht überprüft ansonsten den angefochtenen Entscheid frei, dies unter Berücksichtigung der vorgebrachten R ügen. D ie Beschw erdeinstanz hat m ithin nicht zu untersuchen, ob sich die angefochtene Verfügung unter schlechthin allen in Frage kom m enden Aspekten als korrekt erw eist, sondern untersucht im Prinzip nur die vorgebrachten Beanstandungen. Von den Verfahrens- beteiligten nicht aufgew orfene R echtsfragen w erden nur geprüft, w enn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BG E 119 V 347 E. 1a; ALEXAN D R A R U M O -JU N G O , R echtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die U nfallversicherung, 3. Aufl., Zürich 2003, S. 348). 4. In einem Begleitschreiben zum Einspracheentscheid führt die SU VA aus, dass es fraglich sei, ob auf die U nterstellungsproblem atik überhaupt einzutreten sei, diese Frage sei 1991 bereits rechtskräftig entschieden w orden. Zu R echt stellt sie jedoch im Beschw erdeverfahren keinen entsprechenden Antrag. Es ist darauf hinzuw eisen, dass sie in ihrem Einspracheentscheid m ateriell die Frage der U nterstellung geprüft und im Anschluss an die Auflösung der Konzernpolice nicht die Ansicht vertreten hat, dass diese Frage nicht m ateriell diskutiert w erden könne. Es m ag 6 zw ar zutreffen, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse innerhalb des Betriebes und dam it die m ateriellen U nterstellungsgründe seit 1991 nicht verändert haben. Verändert hat sich jedoch das rechtliche U m feld, indem die seit 1991 bestehende Konzernpolice aufgelöst w urde. Selbstver- ständlich m uss unter diesen U m ständen auch die M öglichkeit gegeben sein, die Frage der U nterstellung neu überprüfen zu lassen. 5. D ie Beschw erdeführerin rügt, die SU VA habe ihren Einspracheentscheid zu w enig begründet und som it ihren Anspruch auf rechtliches G ehör verletzt. 5.1 D er Anspruch auf rechtliches G ehör ist form eller N atur. D essen Verletzung führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschw erde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung (BG E 127 V 431 E. 3d/aa, BG E 126 V 130 E. 2b m it H inw eisen), so dass die Streitsache vorab unter diesem G esichtspunkt zu beurteilen ist. 5.2 D as rechtliche G ehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes M itw irkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, w elcher in die R echtsstellung einer Person eingreift. D azu gehört insbesondere deren R echt, sich vor Erlass des in ihre R echts- stellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Bew eise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehm en, m it erheblichen Bew eisanträgen gehört zu w erden und an der Erhebung w esentlicher Bew eise entw eder m itzuw irken oder sich zum indest zum Bew eisergebnis zu äussern, w enn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BG E 132 V 368 E. 3.1 m it H inw eisen). Ist eine Verfügung durch Einsprache anfechtbar, genügt es, w enn die Parteien im Einspracheverfahren angehört w erden (Art. 42 Satz 2 ATSG ; vgl. BG E 132 V 368 E. 4). 5.3 G em äss Art. 52 Abs. 2 ATSG hat der Einsprechende insbesondere Anspruch auf einen begründeten Einspracheentscheid. Für die Erm ittlung des Bedeutungsgehalts der in Art. 52 ATSG norm ierten Pflicht zur Begründung von Einspracheentscheiden ist m angels näherer gesetzlicher U m schreibung und einschlägiger M aterialien von den durch die R echtsprechung entw ickelten G rundsätzen auszugehen. N ach diesen soll die Begründungspflicht verhindern, dass sich die Behörde von unsach- lichen M otiven leiten lässt, und es dem Betroffenen erm öglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. D ies ist nur m öglich, w enn sow ohl er w ie auch die R echtsm ittelinstanz sich über die Tragw eite des Entscheids ein Bild m achen können. In diesem Sinn m üssen w enigs- tens kurz die Ü berlegungen genannt w erden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf w elche sich ihre Verfügung stützt. D ies bedeutet indessen nicht, dass sie sich m it jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einw and auseinandersetzen m uss. Vielm ehr kann sie sich auf die für den Entscheid w esentlichen G esichtspunkte beschränken (U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 3/05 vom 17. Juni 2005, SVR 2006 IV N r. 27, E. 3.1.3 m it H inw eisen). In der R egel sind die Anforderungen an die Begründungsdichte bei Einspracheentscheiden überdies w eniger hoch anzusetzen als bei G erichtsentscheiden (soeben 7 zitiertes U rteil I 3/05, E. 3.2.2). N ach der R echtsprechung hängen die Anforderungen an die Begründungs- dichte von einer R eihe Faktoren ab, w elchen im Einzelfall unterschied- liches G ew icht zukom m t. Zum einen bedingt die Verschiebung des G ehörsanspruchs in das Einsprachevefahren (vgl. Art. 42 ATSG ; BG E 132 V 368 E. 4), dass die Einspracheentscheide unter Berücksichtigung der von der versicherten Person erhobenen Einw endungen sorgfältig begrün- det w erden. D ie Anforderungen an die rechtsgenügliche Begründung richten sich dabei nach den Vorbringen der Partei. D ie Entscheidbegrün- dung hat um so detaillierter auszufallen, je konkreter und substantiierter die Vorbringen der Einsprache führenden Person sind. Zum anderen spielt der Betroffenheitsgrad eine R olle; ist die versicherte Person von dem in Aussicht stehenden Entscheid in starkem M asse betroffen (w as nam entlich regelm ässig zu bejahen ist, w enn D auerleistungen strittig sind), spricht dies grundsätzlich für eine erhöhte Begründungspflicht. Analoges gilt, w enn einer Behörde infolge Erm essen und unbestim m ter R echtsbegriffe ein Spielraum eingeräum t ist (siehe BG E 127 V 431 E. 2). Sodann haben sich Inhalt w ie U m fang der Begründung generell nach der Kom plexität des zu beurteilenden Sachverhalts zu richten; je schw ieriger die Sach- und R echtslage (einschliesslich Bew eislage) ist, desto höheren Anforderungen hat die Begründung zu genügen (vgl. zum ganzen U rteil des Eidgenös- sischen Versicherungsgerichts I 3/05 vom 17. Juni 2005, SVR 2006 IV N r. 27, E. 3.2 m it H inw eisen). 5.4 Im vorliegenden Fall stösst der Vorw urf, die SU VA hätte ihren Entscheid nicht genügend begründet, ins Leere. In der Tat befasst sie sich nicht m it allen vorgebrachten Argum enten. Letztlich ist aber klar ersichtlich, dass die SU VA sich auf den Standpunkt stellt, der G esetzesw ortlaut der angew andten N orm sei eindeutig und unm issverständlich. Auf dem H intergrund dieses G esetzesverständnisses relativiert sich die N otw en- digkeit zu w eiteren Ausführungen. W enn die SU VA zum Ausdruck bringt, das Zeitungsvertragen sei Transport, so gibt sie dam it auch klar zu erkennen, dass sie beispielsw eise der Beschw erdeführerin nicht folgt, w elche vorbringt, das Zeitungsvertragen sei eine D ienstleistung und m ithin kein Transport. Aus dem Einspracheentscheid geht jedenfalls klar hervor, auf w elche Ü berlegungen sich die SU VA bei ihrer Abw eisung stützte. Eine sachgerechte Anfechtung des Entscheides w ar zw eifellos m öglich. 6. In m aterieller H insicht streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die SU VA zu R echt verfügt hat, dass der Beschw erde führende Betrieb in ihren Tätigkeitsbereich fällt und dem zufolge seine Beschäftigten w eiterhin obligatorisch bei der SU VA gegen U nfall zu versichern sind. 7. D ie U nfallversicherung w ird je nach Versichertenkategorien durch die SU VA oder durch andere zugelassene Versicherer und eine von diesen betriebene Ersatzkasse durchgeführt (Art. 58 U VG ). Art. 66 Abs. 1 U VG bestim m t im R ahm en einer abschliessenden und zw ingenden Auflistung (Kranken- und U nfallversicherung, R echtsprechung und Verw altungspraxis [R KU V] 1987 N r. U 29 S. 427 E. 2b), w elche Betriebe von G esetzes w egen 8 bei der SU VA versichert sind. D abei ist in Anw endung der höchst- instanzlichen R echtsprechung entscheidend, ob es sich bei einem Beschw erde führenden U nternehm en um einen gegliederten oder unge- gliederten Betrieb handelt (BG E 113 V 327 E. 5). Falls ein gegliederter Betrieb vorliegt, ist das Verhältnis der verschiedenen Betriebsteile zueinander näher zu untersuchen, um das Ausm ass der U nterstellung festzulegen (vgl. Art. 66 Abs. 2 Bst. a-c U VG in Verbindung m it Art. 88 der Verordnung über die U nfallversicherung vom 20. D ezem ber 1982 [U VV, SR 832.202]). Liegt hingegen ein ungegliederter Betrieb vor und ist eines (oder m ehrere) der in Art. 66 Abs. 1 U VG genannten U nterstellungs- kriterien erfüllt, erfolgt die U nterstellung direkt aufgrund dieses M erkm als, w obei das Ausm ass einzelner für die U nterstellung ausschlaggebender Tätigkeiten keine R olle m ehr spielt (vgl. insbesondere R KU V 1999 N r. U 338 S. 285 ff.; vgl. auch ALEXAN D R A R U M O -JU N G O , R echtsprechung U VG , S. 307). 7.1 N ach der R echtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts liegt ein ungegliederter Betrieb vor, w enn sich das U nternehm en im W esentlichen auf einen einzigen zusam m enhängenden Tätigkeitsbereich beschränkt, dieses som it einen einheitlichen oder vorw iegenden Betriebs- charakter aufw eist und im W esentlichen nur Arbeiten ausführt, die in den üblichen Tätigkeitsbereich eines Betriebs dieser Art fallen (R KU V 2004 N r. U 498 S. 162 f. E. 4.2 und 4.3; BG E 113 V 327 E. 5b, 113 V 346 E. 3b; U rteil der R ekurskom m ission U V vom 18. Juli 2003, Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 68.39; ALFR E D M AU R ER , Bundessozialversiche- rungsrecht, Basel 1993, S. 329). 7.2 Vorliegend sind diese Voraussetzungen gem äss übereinstim m ender M einung der Parteien erfüllt. D ies lässt sich nur bestätigen. D er ganze Prozess des Zeitungsaustragens und dessen logistische O rganisation beziehungsw eise das Verm arkten der angebotenen D ienstleistung und die Kundenaquisition gehören zu einem einheitlichen Betriebscharakter, hängen voneinander ab und bilden eine einheitliche G eschäftstätigkeit. 8. Es bleibt som it zu überprüfen, ob eines der U nterstellungsm erkm ale gem äss Art. 66 Abs. 1 U VG gegeben ist. 8.1 N ach Ansicht der SU VA erfüllt das Beschw erde führende U nternehm en die U nterstellungskriterien von Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG , w eil es sich um einen Transportbetrieb handle. D ie Beschw erdeführerin stellt sich hingegen auf den Standpunkt, der Transport von Zeitungen sei kein Transport, sondern eine D ienstleistung. Es gehe som it nicht an, sie als Transportbetrieb der SU VA zu unterstellen. Im Ü brigen w ürde sie, w enn überhaupt, die U nterstellungsm erkm ale bloss in sehr geringem Ausm ass erfüllen. 8.2 Laut Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG sind Verkehrs- und Transportbetriebe sow ie Betriebe m it unm ittelbarem Anschluss an das Transportgew erbe obligatorisch der SU VA unterstellt. D er Bundesrat erhielt in Abs. 2 von Art. 66 U VG die Aufgabe, die unterstellten Betriebe genauer zu 9 bezeichnen. D ies hat er in Art. 78 U VV getan, w elcher w ie folgt lautet: Als Verkehrs- und Transportbetriebe sow ie Betriebe m it unm ittelbarem Anschluss an das Transportgew erbe im Sinne von Artikel 66 Absatz 1 Buchstabe g des G esetzes gelten: a. Betriebe, die Transporte zu Land, zu W asser oder in der Luft ausführen; b. Betriebe, die an ein G leis einer konzessionierten Eisenbahn oder an einen Schiffanlegeplatz angeschlossen sind und G üter direkt oder über G leisew agen oder R ohrleitungen ein- und ausladen; c. Betriebe, denen regelm ässig Eisenbahnw agen auf Strassenrollern zugeführt w erden; d. Betriebe, die ihre Tätigkeit auf Eisenbahnw agen oder Schiffen ausüben; e. Lagerhäuser und U m schlagbetriebe; f. Betriebe, die einen Flugplatz betreiben oder Zw ischenlandedienste auf Flugplätzen leisten; g. Fliegerschulen. 8.3 D as G esetz ist in erster Linie nach seinem W ortlaut auszulegen. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Auslegungen m öglich, so m uss nach seiner w ahren Tragw eite gesucht w erden unter Berücksichtigung aller Auslegungselem ente, nam entlich von Sinn und Zw eck sow ie der dem Text zu G runde liegenden W ertung. W ichtig ist ebenfalls der Sinn, der einer N orm im Kontext zukom m t. Vom klaren, d.h. eindeutigen und unm issverständlichen W ortlaut darf nur ausnahm sw eise abgew ichen w erden, u.a. dann näm lich, w enn triftige G ründe dafür vorliegen, dass der W ortlaut nicht den w ahren Sinn der Bestim m ung w iedergibt. Solche G ründe können sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestim m ung, aus ihrem Sinn und Zw eck oder aus dem Zusam m enhang m it anderen Vorschriften ergeben (U rteil des Bundesgerichts U 412/06 vom 26. Januar 2007, E. 3 m it H inw eisen; BG E 130 V 232 E. 2.2). 8.3.1 U nter Transport w ird, hier sei die von der Beschw erdeführerin angeführte D efinition aus dem D uden Frem dw örterbuch übernom m en, die "Versen- dung; Beförderung von M enschen, Tieren oder G egenständen" bezie- hungsw eise eine als "Fracht, zur Beförderung zusam m engestellte Sen- dung" verstanden. Ähnlich definierte das Eidgenössische Versicherungs- gericht bereits in seinem unpublizierten Entscheid vom 5. M ai 1972 einen Transportbetrieb als Betrieb, dessen gew öhnliche Tätigkeit im Transport von Personen oder Sachen an O rte ausserhalb der Betriebsstätte m it von ihr geführten Fahrzeugen besteht. In BG E 113 V 225 hielt es zudem fest, dass Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG einen grösseren Kreis von Betrieben bezeichne, insbesondere auch solche die nicht direkt den engeren Kreis der Transportbetriebe um fassen (BG E 113 V 225 E.3a). W eiter führte das G ericht aus, dass angesichts der w eiten Form ulierung von Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG der Bundesrat, w enn er Ausnahm en hätte vorsehen w ollen, diese explizit hätte nennen m üssen. Es w ies auch darauf hin, dass ein direkter Vergleich der altrechtlichen Ausführungsbestim m ungen zum KU VG (Art. 17 Verordnung 1 zum KU VG ) m it denjenigen zum U VG nicht m öglich sei (BG E 113 V 225 E. 3b). In einem neueren U rteil hat das Eidgenössische Versicherungsgericht erw ogen, dass der Tätigkeitsbereich der SU VA m it der N euordnung der obligatorischen U nfallversicherung zw ar nicht eingreifend geändert w erden sollte und laut bundesrätlicher Botschaft 10 zum U VG die privaten Versicherungsgesellschaften in der Lage seien, das Versicherungsobligatorium m it gleichen Leistungen und zu grundsätzlich gleichen Bedingungen durchzuführen w ie die SU VA. D araus könne ein Betrieb aber bei der U nterstellungsfrage nichts zu seinen G unsten ablei- ten. M assgebend sei allein, ob er unter den neurechtlichen Art. 66 U VG und die entsprechenden Verordnungsbestim m ungen zu subsum ieren sei (U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 16/04 vom 15. Sep- tem ber 2004 E. 4). 8.3.2 D a Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG die Transportbetriebe nennt, hielt sich der Bundesrat an den W ortlaut der gesetzlichen R egelung, w enn er in der Verordnung in Art. 78 Abs. 1 Bst. a ausführt, dass Betriebe, w elche Transporte zu Lande, W asser und Luft durchführen, erfasst w erden sollen. D iese Bestim m ung ist m it dem G esetzestext durchaus vereinbar. 8.4 D ie Beschw erdeführerin führt den Auslieferung von Zeitungen durch. Sie übernim m t dabei die Feinverteilung von den D epotstellen zu den Brief- kästen der H aushalte und Kunden. D iese Arbeit w ird unbestrittenerm assen durch ihre Arbeitnehm enden durchgeführt, zu Fuss, m it dem Velo, M otorfahrrad oder Auto. D am it fällt diese Tätigkeit zw eifellos sow ohl unter den Begriff des Transportes gem äss D uden w ie auch unter denjenigen gem äss R echtsprechung zum altrechtlichen KU VG und schliesslich auch unter Art. 78 Abs. 1 Bst. a U VV. W enn diese Feststellung keiner grösseren Ausführungen bedarf, so liegt das letztlich darin begründet, dass der W ortlaut und die ratio legis von G esetz und Verordnung klar und eindeutig sind. 9. Zu den w eiteren Vorbringen der Beschw erdeführerin kann Folgendes ausgeführt w erden: 9.1 D er Argum entation hinsichtlich der U nterscheidung von D ienstleistungs- betrieb und Transportbetrieb kann nicht gefolgt w erden. C harakteristisch für die Tätigkeit der Beschw erdeführerin ist das Verteilen von Sachen beziehungsw eise D ruckerzeugnissen. Inw iefern dies nicht durch den Transport der entsprechenden W aren geschehen, sondern eine davon zu unterscheidende D ienstleistung sein soll, ist angesichts der U nterstel- lungskriterien nicht nachvollziehbar. W ie die Beschw erdeführerin anführt, spielt es in der Tat keine R olle, w ie der Transport in der ganzen Kette von der D ruckerei bis zum Briefkasten vor sich geht oder ob andere Betriebe in dieser Kette ebenfalls als Transportbetriebe gesehen w erden. N icht zutreffend ist jedoch ihr Schluss, w onach nur die G robverteilung als Transport zu qualifizieren sei beziehungsw eise, w eil die ersten G lieder der Transportkette unzw eifelhaft als Transportunternehm en gelten, sie aus diesem G rund keinen Transport durchführen w ürde. 9.2 W enn die Beschw erdeführerin angibt, der Transport der D ruckerzeugnisse spiele bloss eine untergeordnete R olle, so ist dies unterstellungsrechtlich nicht von Bedeutung, sofern – w ie hier (siehe Erw ägung 7) – ein unge- gliederter Betrieb vorliegt. N ach der R echtsprechung ist bei einem ungegliederten Betrieb das Ausm ass oder der U m fang eines unter- stellungsrechtlich relevanten M erkm als nicht von Bedeutung (R KU V 2005 11 N r. U 534 E. 5.2, R KU V 2004 N r. U 498 E. 6). Im letztgenannten U rteil hat das Eidgenössische Versicherungsgericht eine Praxisänderung ausdrück- lich verw orfen (vgl. auch U rteil des Bundesgerichts U 412/06 vom 26. Ja- nuar 2007, E. 4.2). D agegen sprächen neben W ortlaut und ratio legis von Art. 66 Abs. 1 U VG auch Praktikabilitätsgründe. Es w äre in der Tat in der Praxis kaum durchführbar, w enn in jedem konkreten Einzelfall ein bestim m tes M ass festzulegen w äre, w elches die U nterstellung unter die SU VA nach sich ziehen w ürde (vgl. R KU V 2004 N r. U 498 E. 6.3; U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 416/05 vom 25. Januar 2006). D as Bundesgericht vertrat im Ü brigen diese Ansicht sogar in einem Fall, in w elchem die R ekurskom m ission entschieden hatte, dass beim U nterstellungskriterium von Art. 66 Abs. 1 Bst. b U VG , also bei U nter- stellung infolge der Zugehörigkeit zu einer Branche, diese Zugehörigkeit nach dem überw iegenden Betriebscharakter festzustellen sei (vgl. R KU V 2005 N r. U 534 E. 5.2 und 6.2). Im Fall der Beschw erdeführerin besteht die Tätigkeit des Betriebes klar in der O rganisation und D urchführung des Transportes von D ruckerzeug- nissen. Es kann also keine R ede davon sein, dass das Elem ent des Transportes nur unbedeutend sei. W enn die Beschw erdeführerin ausführt, sie biete eine "um fassende" D ienstleistung an, nicht aber den Transport von Zeitungen, so bleibt unklar, w elches ihre charakteristische H aupt- leistung sein soll, stehen doch alle übrigen Leistungen m it dem Transport der Zeitungen im Zusam m enhang (Aquisition, Personal, O rganisation etc.). Im Ü brigen scheint sie zu verkennen, dass eben auch eine bloss unterge- ordnete unterstellungsrechtlich relevante Tätigkeit die Zuständigkeit der SU VA nach sich zieht. 9.3 D ie Beschw erdeführerin beruft sich w eiter auf die N O G A und die SIC , gem äss w elchen der Transport von Zeitungen nicht zur Transportbranche gehören w ürde. D iesbezüglich kann vollum fänglich auf die Ausführungen der SU VA verw iesen w erden: D er N O G A-System atik oder ähnlichen Klassifizierungen kom m t keinerlei G esetzes- oder Verordnungscharakter zu. D iese Einteilung dient der statistischen Behandlung unternehm ens- bezogener W irtschaftsdaten. D ie Frage, ob ein einzelner Betrieb nach M assgabe des U VG in die Zuständigkeit der SU VA fällt oder nicht, entscheidet sich nicht anhand einer zu statistischen Zw ecken dienenden Klassifikation. D ie N O G A-System atik w ird der ständigen unterstellungs- rechtlichen R echtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts nicht gerecht (R KU V 2005 N r. U 534 E. 6.2). 9.4 W enn sich die Beschw erdeführerin im R ahm en der historischen Auslegung darauf beruft, dass der G esetzgeber des KU VG und der entsprechenden Ausführungsverordnungen die Zeitungsverträger nicht erfassen w ollte, so ist auf die oben erw ähnte R echtsprechung (Erw ägung 8.3.1) zu verw eisen, w onach für die U nterstellung allein die neurechtlichen Bestim m ungen m assgebend sind und der W ortlaut von Art. 66 Abs. 1 Bst. g U VG und Art. 78 Bst. a U VV klar ist beziehungsw eise der Bundesrat die Ausnahm en explizit hätte vorsehen m üssen. O b der altrechtliche G esetz- und Verord- nungsgeber Zeitungsvertragbetriebe unterstellen w ollte oder nicht, ist 12 dem nach nicht von Bedeutung. 9.5 N icht stichhaltig ist das Argum ent, dass die Beschw erdeführerin m angels "qualifizierter" Transportaktivität nicht unterstellt w erden sollte. D ie Beschw erdeführerin verw eist dabei auf die R egelung betreffend die H andelshäuser, w elche nur bei qualifizierter Lagerhaltung unterstellt w ürden. Eine solche Analogie ist hier aber nicht zulässig, w ie die SU VA in ihrer Beschw erdeantw ort zutreffend feststellte. D ass das G esetz einzelne (andere) Tätigkeiten erst ab einer bestim m ten Q ualifikation unterstellt, w eist gerade darauf hin, dass es sich bei der R egelung zur U nterstellung der Transportbetriebe nicht um eine planw idrige U nvollständigkeit handelt, sondern diese ausnahm slos unterstellt w erden sollen. 9.6 D er Vorw urf der Beschw erdeführerin, die SU VA betreibe eine extensive G esetzesauslegung, geht nach dem G esagten eindeutig fehl. Ihre Ausle- gung entspricht dem klaren W ortlaut des G esetzes (siehe Erw ägung 8) und der R echtsprechung des Schw eizerischen Bundesgerichts, Sozialver- sicherungsrechtliche Abteilung (vorm als: Eidgenössisches Versicherungs- gericht). Von einer Verletzung der W irtschaftsfreiheit, der R echtsgleichheit oder der R echtssicherheit kann ebenfalls keine R ede sein. D ie entspre- chenden R ügen w erden denn auch nicht substantiiert begründet. 10. Aus diesen G ründen ist die Beschw erde betreffend die verfügte U nterstel- lung unter die SU VA abzuw eisen und der angefochtene Einspracheent- scheid zu bestätigen. 11. 11.1 Laut Art. 63 Abs. 1 Vw VG sind die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei aufzuerlegen, w obei der geleistete Kostenvorschuss zu berück- sichtigen ist. D a die Beschw erdeführerin unterlegen ist, hat sie die Verfahrenskosten zu tragen. D iese bem essen sich nach U m fang und Schw ierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (vgl. Art. 2 Abs. 1 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver- w altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D ie Verfahrenskosten sind vorliegend auf Fr. 2'000.-- festzulegen. 11.2 D er obsiegenden Partei kann von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erw achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten zugesprochen w erden (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D ie Beschw erde- gegnerin hat als m it einer öffentlichen Aufgabe betraute O rganisation jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (vgl. Art. 7 Abs. 3 VG KE sow ie BG E 128 V 124 E. 5b). 13 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 2000.-- w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt. Sie w erden m it dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- verrechnet. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet (G erichtsurkunde): - der Beschw erdeführerin - der Vorinstanz - dem Bundesam t für G esundheit, Abteilung U nfallversicherung und -ver- hütung D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Johannes Frölicher Susanne Fankhauser R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :