<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2004.00246</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font><br/> <font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font><br/> <font size="4">Gerichtssekretär Guggisberg</font><br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 14. September 2004</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">G.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">ALK SMUV Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Weltpoststrasse 20, Postfach 272, 3000 Bern 15</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Arbeitslosenkasse Gewerkschaft, Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen (SMUV) mit Verfügung vom 25. März 2004 - bestätigt mit Einspracheentscheid vom 17. Mai 2004 (Urk. 2) - den Anspruch von G.___ auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Februar 2004 wegen Nichterfüllung der Beitragszeit verneint hat (Urk. 7/9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerdeschrift vom 30. Mai 2004, mit welcher G.___ sinngemäss die Aufhebung des obengenannten Einspracheentscheides beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Arbeitslosenkasse vom 28. Juni 2004 (Urk. 6), sowie in die übrigen Akten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, wenn sie unter anderem die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Beitragszeit erfüllt hat, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">für Rahmenfristen für die Beitragszeit zwei Jahre dauert (Art. 9 Abs. 1 AVIG) und zwei Jahre vor dem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, beginnt (Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">von der Erfüllung der Beitragszeit unter anderem befreit ist, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte (Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab dem 1. Februar 2004 anspruchsberechtigt ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Verwaltung die fehlende Anspruchsberechtigung damit begründet hat, dass der Beschwerdeführer innert der Rahmenfrist (1. Februar 2002 bis 31. Januar 2004) eine Beitragszeit von lediglich 8,307 Monaten aufweisen könne (Urk. 2 und Urk. 7/9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Beschwerdeführer demgegenüber geltend macht, er habe in der Zeit von März bis Oktober 2002 bei Herrn A.___ (richtig: B.___) und danach in einer Hostelleria gearbeitet (Urk. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">er weiter vorbringt, in den Monaten Oktober bis Dezember 2003 einen Hauswartskurs besucht zu haben (Urk. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">aus den Akten hervorgeht, dass der Beschwerdeführer von Januar 2001 bis Januar 2002 in einer Hostellerie gearbeitet hat (Urk. 7/3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">diese beitragspflichtige Arbeit vor der hier massgebenden Rahmenfrist geleistet wurde und somit nicht zu berücksichtigen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Versicherte jedoch vom 1. Februar bis 17. September 2002 bei B.___ (Urk. 7/4) und vom 8. bis 29. Oktober 2002 bei der C.___ GmbH (Urk. 7/6) als Eisenleger gearbeitet hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Beschwerdeführer demnach eine Beitragszeit von 8,307 Monaten (7,560 Mo-nate bei B.___ und unter einem Monat bei der C.___ GmbH) nachweisen kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten demnach nicht erfüllt ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">der Beschwerdeführer weiter in den Monaten Oktober bis Dezember 2002 einen Hauswartskurs von insgesamt 22 Tagen besucht hat (Urk. 3/6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">diese Weiterbildung deutlich weniger als ein Jahr dauerte, weshalb er von der Erfüllung der Beitragszeit nicht befreit ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach dem Gesagten die Verwaltung die Anspruchsberechtigung ab dem 1. Februar 2004 mangels Erfüllung der Beitragszeit verneint zu Recht hat;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- G.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- ALK SMUV Gewerkschaft Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>