<h2>SubmittedText<h2><p>Wie bei der Weltbank erhöhen die Mitgliederländer auch bei den regionalen Entwicklungsbanken  periodisch das Eigenkapital. Das Parlament bewilligte seit 1979 zwei Rahmenkredite von insgesamt 1100 Millionen Franken. Mit der Botschaft vom 31. Mai 1995 ist ein auf absehbare Zeit letzter Rahmenkredit von insgesamt 800 Millionen Franken vorgesehen. Kapitalerhöhungen sind ein geeigneter Zeitpunkt, um längst fällige Reformschritte einzufordern.</p><p>In den letzten Jahren wurden angesichts der Kapitalerhöhungen Reformmassnahmen beschlossen, welche aber noch nicht in die Tat umgesetzt worden sind. Die jetzt geplanten Kapitalerhöhungen sind deshalb vorläufig die letzte Gelegenheit, die anstehenden Reformen an die Erhöhung der Mitgliederbeiträge zu knüpfen.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb beauftragt:</p><p>a. den schweizerischen Beitrag an die Kapitalerhöhungen in Form von periodischen (jährlichen oder zweijährlichen) Tranchen zu bewilligen, welche an die Durchführung der institutionellen, sozialen und ökologischen Reformen gekoppelt werden sollen und</p><p>b. die Genehmigung der periodischen Beiträge an die regionalen Entwicklungsbanken auf die Erfordernisse der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit abzustimmen und</p><p>c. den Räten zu diesem Zwecke rechtzeitig vor der jeweiligen Budgetdebatte einen Bericht über</p><p>- die Politik sämtlicher internationaler Finanzinstitutionen (regionale Entwicklungsbanken, IWF und Weltbank) und</p><p>- die Rolle der Schweiz in diesen zu unterbreiten. (Eine mögliche Form könnte ein Bericht im Anhang des Berichtes zur Aussenwirtschaftspolitik sein.)</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Verabschiedet, aber hier noch nicht erfasst</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.