<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00111</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107337&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00111</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b><br/>Grundsätzliche Abklärung, ob bei Rückerstattungstatbeständen von § 27 Abs. 1 zweiter Satzteil in Verbindung mit § 20 Abs. 1 SHG ein Vermögensfreibetrag anzurechnen ist:<br/><br/>Streitwert liegt unter Fr. 20'000. Da eine Grundsatzfrage zu klären ist, ist jedoch die Kammer zuständig [§ 38 Abs. 3 VRG] (E. 1). Umschreibung des Streitgegenstandes (E. 2). Rechtmässig bezogene wirtschaftliche Hilfe muss zurückerstattet werden, wenn die Realisierung von Vermögenswerten in erheblichem Umfang nachträglich möglich oder zumutbar wird. Es ist unbestritten, dass ein solcher Vermögenswert realisiert wurde (E. 3a). Umstritten ist, ob von diesem Vermögenswert ein in der Höhe unbestrittener Freibetrag von Fr. 10'000.- abzuziehen ist. Praxis des Verwaltungsgerichts (E. 3b). Der Freibetrag muss gleichermassen im Zusammenhang mit den Voraussetzungen als auch bei der Bemessung der Rückerstattungspflicht berücksichtigt werden. Die Grundsatzfrage wird bejaht (E. 3c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIBETRAG">FREIBETRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RENTENNACHZAHLUNG">RENTENNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 20 lit. I SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 lit. I SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. B bezog zwischen Oktober 1995 und Januar 2000 wirtschaftliche Hilfe von den Sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich fÃ¼r sich und seine Familie im Umfang von Fr. 58'191.25. Am 23. Juli 2001 verpflichtete ihn die Einzelfallkommission der FÃ¼rsor­ge­behÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich dazu, allfÃ¤llige IV-Rentennachzahlungen betreffend den Zeitraum zwischen Oktober 1995 und Januar 2000 bis zum maximalen Betrag von Fr. 58'191.25 an die Sozialen Dienste zurÃ¼ckzuerstatten. Gleichzeitig wies es die Sozialver­sicherungsanstalt an, die Rentennachzahlung bis zum genannten Betrag auf das UnterstÃ¼tzungskonto des Versicherten bei den Sozialen Diensten zur Verrechnung mit den bevorschuss­ten Auslagen zu Ã¼berweisen. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Gegen diesen Entscheid erhob B Einsprache und beantragte, der ange­fochtene Beschluss sei ersatzlos aufzuheben. Die Einspracheinstanz und GeschÃ¤ftsprÃ¼fungs­kommis­si­on (EGPK) wies die Einsprache am 23. Juli 2002 ab. Gleichzeitig Ã¼berwies es ein Gesuch des Einsprechers um Ãbernahme von Anwaltskosten im Rentenbeschwerdeverfahren an die Einzelfallkommission, damit diese Ã¼ber eine BerÃ¼cksichtigung nach Abschluss des Ver­fahrens vor Sozialversicherungsgericht entscheide.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Inzwischen hatte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼rich (SVA) B am 12. April 2002 eine volle IV-Rente mit Wirkung vom 1. Juli 1995 bis zum 31. Juli 2001 zugesprochen und den kumulierten Rentenanspruch auf Fr. 158'876.- errechnet. Davon wurde nach Abzug bereits ausbezahlter Renten (im Wesentlichen fÃ¼r eine ab 1. Juli 1995 gewÃ¤hrte halbe IV-Rente), nach einer Beitragsverrechnung und einer Verrechnung mit Forderungen des Amtes fÃ¼r Zusatzleistungen ein Restbetrag von Fr. 40'122.- zu Gunsten der Sozialen Dienste zurÃ¼ckbehalten. Am 28. Mai 2002 verfÃ¼gte die SVA, der zu­rÃ¼ck­be­hal­tene Betrag werde dem Versicherten direkt ausbezahlt, da dieser das Gesuch der Stadt ZÃ¼rich um Auszahlung an sie nicht unterschrieben hÃ¤tte. Aufgrund einer gegen diese VerfÃ¼gung erhobenen Beschwerde der Stadt ZÃ¼rich beim Sozialversicherungsgericht gab die SVA dem Drittauszahlungsgesuch am 30. September 2002 wiedererwÃ¤gungsweise statt und Ã¼berwies den Betrag am 15. Oktober 2002 an die Sozialen Dienste. Gegen diese Wieder­erwÃ¤gung erhob der Versicherte seinerseits Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons ZÃ¼rich. Am 31. Januar 2003 schrieb das Sozialversicherungsgericht die Be­schwerde der Stadt ZÃ¼rich gegen die Direktauszahlung als infolge WiedererwÃ¤gung gegenstandslos geworden ab und ordnete im Beschwerdeverfahren gegen die Drittauszahlung einen zweiten Schriftenwechsel an. Ãber den weiteren Verlauf dieses Verfahrens ist nichts bekannt.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">II. Gegen den Einspracheentscheid der EGPK rekurrierte B an den Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragte die ersatzlose Aufhebung des Entscheides. Das Rechtsmit­tel wurde am 27. Februar 2003 im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen. Der Bezirksrat setzte den RÃ¼ckerstattungsbetrag auf Fr. 39'284.- fest und wies die Rekursgegnerin an, dem Rekur­renten vom bereits erhaltenen Betrag Fr. 838.- zurÃ¼ckzuerstatten. Soweit die EGPK die Sache an die Einzelfallkommission zur allfÃ¤lligen Erstattung von Anwaltskosten im Zusam­menhang mit dem Rentenbeschwerdeverfahren zurÃ¼ckgewiesen hat­te, trat der Bezirksrat auf den Rekurs nicht ein.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">III. Gegen diesen Rekursentscheid erhob die Stadt ZÃ¼rich am 27. MÃ¤rz Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, der Entscheid sei aufzuheben und der Entscheid der EGPK sei zu bestÃ¤tigen. Es sei zudem ausdrÃ¼cklich zu vermerken, dass bei RÃ¼ckerstat­tungs­tatbestÃ¤nden von § 27 Abs. 1 zweiter Satzteil SHG in Verbindung mit § 20 Abs. 1 SHG kein VermÃ¶gensfreibetrag anzurechnen sei. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Mit Beschwerdeantwort vom 15. Mai 2003 beantragte B die Abweisung der Beschwerde. Ausserdem ersuchte er um die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Prozess­fÃ¼hrung und um die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes. Der Bezirksrat ZÃ¼rich liess sich am 25. April 2003 zur Beschwerde vernehmen, verzichtete aber auf einen Antrag dazu.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">1. Strittig ist im vorliegenden Fall, ob die rÃ¼ckerstattungspflichtige wirtschaftliche Hil­fe wie vom Bezirksrat errechnet Fr. 39'284.- betrÃ¤gt oder ob dieser Betrag entsprechend dem Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin um den im Rekursentscheid berÃ¼cksichtigten Freibetrag von Fr. 10'000.- bzw. auf Fr. 58'191.25 zu erhÃ¶hen sei. Damit liegt ein Streitwert von unter Fr. 20'000.- vor, dessen Beurteilung in die Einzelrichterkompetenz fiele. Wegen der grundsÃ¤tzlichen Bedeutung der aufgeworfenen Frage, Ã¼ber welche die BeschwerdefÃ¼hrerin gar einen ausdrÃ¼cklichen Vermerk verlangt, ist die Entscheidung der Kammer zu Ã¼bertragen (§ 38 Abs. 2 und 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG]).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">2. Der vorliegende Streitgegenstand hat sich infolge des zeitlichen Ineinandergreifens von RÃ¼ckerstattungsforderung einerseits und RentenverfÃ¼gung anderseits im Verlaufe des Verfahrens etwas verlagert. Die Einzelfallkommission wie auch die EGPK fÃ¤llten nÃ¤m­lich lediglich einen Grundsatzentscheid zur RÃ¼ckerstattungspflicht mit maximaler Begrenzung der Forderung, ohne aber â wegen Ausstehens der RentenverfÃ¼gung â den rÃ¼ckerstat­tungspflichtigen Betrag im Einzelnen zu berechnen. Aus diesem Grunde konnte die EGPK die Sache auch an die Einzelfallkommission zurÃ¼ckweisen, damit diese die dem Beschwerde­gegner angefallenen Anwaltskosten zur Erlangung einer vollen Invalidenrente bei der noch zu konkretisierenden RÃ¼ckerstattungsforderung gebÃ¼hrend berÃ¼cksichtige. Demgegen­Ã¼ber konkretisierte der Bezirksrat in seinem Rekursentscheid die Forderung erstmals auf einen bestimmten Betrag, ohne allerdings â mangels Eintretens â zu beantworten, inwie­weit die Anwaltskosten im Rentenbeschwerdeverfahren bei der RÃ¼ckerstattung berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Da der Beschwerdegegner den Rekursentscheid nicht angefochten hat und das Ver­waltungsgericht im Beschwerdeverfahren an die ParteiantrÃ¤ge gebunden ist (§ 63 Abs. 2 VRG), ist vorliegend einzig der unter Ausklammerung der noch offenen Anwaltskosten kon­­kretisierte RÃ¼ckerstattungsbetrag auf seine RechtmÃ¤ssigkeit hin zu Ã¼berprÃ¼fen. Da diese Anwaltskosten bis anhin auch nie spezifiziert wurden und ausserdem aus den Akten nicht ersichtlich ist, inwieweit solche Kosten allenfalls bereits im Rahmen einer unentgeltlichen Rechtsvertretung vor dem kantonalen Sozialversicherungs- und dem eidgenÃ¶ssischen Versicherungsgericht gedeckt wurden, wÃ¤re eine weitere Konkretisierung der RÃ¼ckerstattungspflicht im Beschwerdeverfahren ohnehin nicht mÃ¶glich. Immerhin ist im Beschwerdeentscheid ein die Anwaltskosten betreffender Vorbehalt anzubringen. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">3. a) Die strittige RÃ¼ckzahlungsverpflichtung knÃ¼pft einerseits an einen Bezug der wirtschaftlichen Hilfe bis Januar 2000 und anderseits an eine im April 2002 veranlasste Ren­tennachzahlung an. Aufgrund dieser zeitlichen UmstÃ¤nde ist vorliegend das Sozialhilfe­gesetz vom 14. Juni 1981 (SHG) in seiner Fassung vor seiner Ãnderung am 4. November 2002 anwendbar (im Folgenden aSHG, soweit die altrechtliche von der neurechtlichen Fassung abweicht). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">§ 27 Abs. 1 zweiter Satzteil aSHG in Verbindung mit § 20 Abs. 1 SHG sieht die RÃ¼ck­erstattung rechtmÃ¤ssig bezogener wirtschaftlicher Hilfe vor, wenn die Realisierung von VermÃ¶genswerten in erheblichem Umfang nachtrÃ¤glich mÃ¶glich oder zumutbar wird. Diese Voraussetzung ist im vorliegenden Fall nach den zutreffenden ErwÃ¤gungen des Bezirksrates gegeben. Der Beschwerdegegner widersetzt sich dieser WÃ¼rdigung im Beschwer­­deverfahren nicht mehr.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Hinsichtlich der HÃ¶he der nach Ablauf der wirtschaftlichen Hilfe realisierten VermÃ¶­genswerte ist ebenfalls mit dem Rekursentscheid von einem grundsÃ¤tzlich unbestrittenen Be­trag von Fr. 49'284.- auszugehen (vgl. Beiblatt vom 2. April 2002 zur RentenverfÃ¼gung vom 12. April 2002: Nachzahlung von Fr. 79'401.- ./. Verrechnung mit Amt fÃ¼r Zusatz­leis­tungen von Fr. 30'117.-). Dieser Betrag ging teilweise mittels provisorischen Zahlungen und Beitrags­verrechnung direkt an den Versicherten und im Umfang von Fr. 40'122.- an die Be­schwer­defÃ¼hrerin. Da sich die RÃ¼ckerstattungsforderung gemÃ¤ss § 20 SHG zwangslÃ¤ufig am Umfang der nachtrÃ¤glich realisierten VermÃ¶genswerte misst, bildet vorliegend der Nachzah­lungsbetrag von Fr. 49'284.- die maximale Grenze der strittigen For­derung. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Beschwerdeschrift die RÃ¼ckerstattungsforderung auf Fr. 58'191.25 beziffert, ist ihr Standpunkt von vornherein verfehlt.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">b) Strittig ist im Beschwerdeverfahren in erster Linie, ob von diesen Fr. 49'284.- gemÃ¤ss den Richtlinien der schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) ein in der HÃ¶he unbestrittener Freibetrag von Fr. 10'000.- abzuziehen sei. Das Verwaltungs­­gericht hat sich bereits in verschiedenen Entscheiden zur RÃ¼ck­erstattungspflicht infol­ge von Rentennachzahlungen und anderen nachtrÃ¤glich realisierten Einkommensteilen geÃ¤us­sert. In RB 1999 Nr. 83 wurde erstmals festgehalten, dass auch Rentennachzahlungen der Sozialversicherungen als VermÃ¶genswerte im Rahmen von § 20 Abs. 1 SHG zu gelten hÃ¤tten, namentlich dann, wenn die AnsprÃ¼che auf ein entsprechendes Ersatzeinkommen seit lÃ¤ngerer Zeit bestÃ¼nden, ohne dass die entsprechenden Leistungen bereits erbracht wÃ¼r­den. Unter Hinweis auf einen frÃ¼heren Entscheid zu § 20 SHG, der vorÃ¼bergehend beschlagnahmte VermÃ¶genswerte betroffen hatte, wurde weiter erwogen, dass dem Pflichtigen bei der RÃ¼ckerstattung der gleiche VermÃ¶gensfreibetrag wie dem Berechtigten bei der GewÃ¤hrung von wirtschaftlicher Hilfe einzurÃ¤umen sei. Diese Rechtsprechung wurde in RB 1999 Nr. 84 bestÃ¤tigt und auf eine Stipendiennachzahlung angewandt. Ein Freibetrag im Rahmen der RÃ¼ckerstattung wurde auch in VB.2000.00423 (VGr, 8. MÃ¤rz 2001, www.vgrzh.ch) gewÃ¤hrt, wo nach einer AbtretungserklÃ¤rung ein Prozessgewinn aus einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit angefallen war (in RB 2001 Nr. 52 nicht verÃ¶ffentlichte ErwÃ¤gung E. 4). In VB.2003.00063 (VGr, 9. Mai 2003, www.vgrzh.ch) konnte der Einzelrichter offen lassen, ob der Freibetrag bei nachtrÃ¤glichen HonorareingÃ¤ngen aus selbststÃ¤ndigem Erwerb zu berÃ¼cksichtigen sei, demgegenÃ¼ber hat die Kammer in VB 2002.00431 (VGr, 19. Juni 2003, www.vgrzh.ch) den Freibetrag wiederum eingerÃ¤umt, hier bei einer IV-Renten­nach­zahlung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Nach dem klaren Wortlaut von § 20 SHG setzt die RÃ¼ckerstattungspflicht einen VermÃ¶genswert in erheblichem Umfang voraus. Damit unterliegt nach dem Willen des Ge­setzgebers nicht jeder nachtrÃ¤glich realisierte VermÃ¶genswert der RÃ¼ckerstattungspflicht, sondern nur derjenige, der einen gewissen Schwellenwert Ã¼bersteigt. An diesem Erfordernis ist grundsÃ¤tzlich festzuhalten. Insbesondere bietet der Gesetzeswortlaut keinen Spielraum, die Voraussetzung der Erheblichkeit unter bestimmten UmstÃ¤nden wie etwa bei einer Rentennachzahlung oder einer nachtrÃ¤glichen Lohn- bzw. Honorarzahlung ganz fallen zu lassen. Damit bleibt aber aufgrund des klaren Gesetzeswortlautes ebenso wenig Spiel­raum, diesen Schwellenwert im Sinne eines Freibetrages bei der Bemessung der RÃ¼ck­for­derung ausser Acht zu lassen. Bei der Anwendung von § 20 SHG hat das Verwaltungsgericht denn auch den Freibetrag gemÃ¤ss den SKOS-Richtlinien gleichermassen im Zusammenhang mit den Voraussetzungen der RÃ¼ckerstattungspflicht als auch bei der Bemessung der RÃ¼ckerstattungsforderung berÃ¼cksichtigt. Dieses Zusammenspiel ist vom Sinn und Zweck der Norm her insofern gegeben, als es widersinnig wÃ¤re, den Freibetrag nur bei den Voraussetzungen der RÃ¼ckerstattung zu gewÃ¤hren, nicht jedoch bei deren Bemessung. Dies liefe letztlich auf eine nicht zu rechtfertigende Differenzierung zwischen denjenigen Hilfe­em­pfÃ¤ngern aus, die Ã¼ber nicht realisierbare VermÃ¶genswerte knapp unter dem Schwel­len­wert verfÃ¼gen, und solchen, deren blockiertes VermÃ¶gen knapp darÃ¼ber liegt, da erstere gar nichts, letztere hingegen alles zurÃ¼ckerstatten mÃ¼ssten. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Zwar bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht vor, die Gleichstellung von Personen mit frei verfÃ¼gbaren VermÃ¶genswerten und Personen, deren VermÃ¶gen vorÃ¼bergehend nicht realisierbar ist, werde bei der GewÃ¤hrung eines Freibetrages im Falle von Rentennach­­zahlungen nicht erreicht. Personen, die von Anbeginn eine ihre Lebenskosten deckende Rente empfangen, erhalten in der Tat keine wirtschaftliche Hilfe, auch wenn sie ohne Ver­­mÃ¶gen sind. Umgekehrt sollen nach der Praxis des Verwaltungsgerichts diejenigen Per­sonen, deren Rente im Nachhinein akkumuliert nachgezahlt wird, bei der gleichen VermÃ¶genslage einen Freibetrag von der Nachzahlung fÃ¼r sich behalten dÃ¼rfen. Dieser Widerspruch ist jedoch aufgrund der gegebenen gesetzlichen Regelung hinzunehmen. Im Rahmen von § 20 SHG bilden Rentennachzahlungen ohnehin einen Sonderfall nicht realisierbarer VermÃ¶genswerte, welchen der Gesetzgeber bei der Abfassung der Bestimmung offenbar nicht in erster Linie im Auge hatte. Zwar liesse es sich angesichts der SubsidiaritÃ¤t der Sozialhilfe (vgl. § 2 Abs. 2 SHG) durchaus vertreten, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die wirt­­schaftliche Hilfe bei bevorstehenden regelmÃ¤ssigen Renten nur im Sinne einer ÃberbrÃ¼ckungshilfe ausrichtet und sich aus spÃ¤teren Rentennachzahlungen fÃ¼r die fragliche Zeit voll decken lÃ¤sst. Der Gesetzgeber hat aber in § 20 SHG keine diesem Sonderfall Rechnung tragende LÃ¶sung gewÃ¤hlt und insbesondere auch nicht in Betracht gezogen, dass die Renten der Sozialversicherungen hÃ¤ufig nicht einmal abtretbar sind und daher auch ein Vor­­gehen nach § 19 aSHG/SHG nicht zulassen (vgl. Art. 22 des Bundesgesetzes vom 6. Ok­tober 2000 Ã¼ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). WÃ¼rde in diesen FÃ¤llen auf die GewÃ¤hrung eines Freibetrages verzichtet, so wÃ¼rden damit selbst Rentennachzahlungen von geringstem Umfang der RÃ¼ckerstattungspflicht unterliegen. Dies wÃ¼rde aber den strengen Anforderungen, die an die gesetzliche Grundlage eines derartigen Grundrechtseingriffs zu stellen sind, nicht genÃ¼gen. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Im Ãbrigen trÃ¤gt die Gesetzesnovelle vom 4. November 2002 dieser Problematik Rechnung, indem der neue RÃ¼ckerstattungstatbestand von § 27 Abs. 1 lit. a SHG bei rÃ¼ckwirkenden Leistungen von Sozial- oder Privatversicherungen oder von haftpflichtigen oder anderen Dritten ganz auf den erheblichen Umfang der Leistungen verzichtet. Diese an sich sinnvolle neue Regelung lÃ¤sst sich jedoch nicht rÃ¼ckwirkend auf den vorliegenden Fall her­anziehen. Es ist daher aufgrund der vorliegend noch anwendbaren Fassung des aSHG hinzu­­nehmen, dass Personen, deren RentenansprÃ¼che vorÃ¼bergehend blockiert sind, nach Rea­li­­sierung dieser AnsprÃ¼che im Ergebnis besser dastehen als solche, die von Anfang an Ã¼ber ihre Rente verfÃ¼gen kÃ¶nnen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">4. a) Durch den in dieser Hinsicht unangefochtenen Rekursentscheid blieb die erst­in­stanzlich verfÃ¼gte Anweisung an die Sozialversicherungsanstalt zur Ãberweisung von Rentennachzahlungen an die Sozialen Dienste bestehen. Der Bezirksrat hat sich mit der Frage der Drittauszahlung in seinen ErwÃ¤gungen auseinandergesetzt, diese Drittauszahlung als rechtens erachtet und den vom Beschwerdegegner erhobenen Rekurs insoweit abgewiesen. Ãber die von der SVA verfÃ¼gten und inzwischen vollzogenen Drittauszahlung an die Sozialen Dienste war in jenem Zeitpunkt jedoch bereits eine Streitigkeit vor dem Sozialver­­sicherungsgericht hÃ¤ngig, welche bis heute nicht entschieden ist. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Es ist fraglich, ob zwischen der geschÃ¼tzten Anweisung der Sozialen Dienste an die SVA und dem ausstehenden Entscheid des Sozialversicherungsgerichtes ein Widerspruch ent­stehen kÃ¶nnte, den es grundsÃ¤tzlich zu vermeiden gÃ¤lte. Dieser Frage steht die beschrÃ¤nk­­te Entscheidungsbefugnis des Verwaltungsgerichtes im Sinne von § 63 Abs. 2 VRG nicht entgegen, da die Bindung an die ParteiantrÃ¤ge nach der Praxis nicht absolut gilt und insbesondere gegenÃ¼ber dem Gemeinwesen gelockert werden kann, wenn die Vorinstanz in schwerwiegender Weise wesentliche ProzessgrundsÃ¤tze - etwa betreffend die ZustÃ¤ndigkeit - missachtet hat (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Ver­waltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 63 N. 17; RB 1980 Nr. 23). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">b) Das aSHG bietet keine gesetzliche Grundlage dafÃ¼r, den Schuldner eines SozialhilfeempfÃ¤ngers ohne das Vorliegen einer Legalzession oder einer AbtretungserklÃ¤rung da­zu zu verpflichten, AnsprÃ¼che des UnterstÃ¼tzten gegen den Schuldner direkt durch Zahlung an die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde zu erfÃ¼llen. Die fragliche Dritt­auszahlung wurde denn auch mit Art. 85<sup>bis</sup> der Verordnung vom 17. Januar 1961 Ã¼ber die Invalidenversicherung (IVV) begrÃ¼ndet. Nach dieser Bestimmung kÃ¶nnen unter anderem FÃ¼rsorgestellen, welche im Hinblick auf eine Rente der Invalidenversicherung Vorschussleistungen erbracht haben, verlan­­gen, dass die Nachzahlung dieser Rente bis zur HÃ¶he ihrer Vorschussleistung verrechnet und an sie ausbezahlt werde. Der Anspruch ist frÃ¼hestens bei der Rentenanmeldung und spÃ¤­testens im Zeitpunkt der VerfÃ¼gung der IV-Stelle geltend zu machen (Abs. 1). Als Vorschussleistungen gelten nach Abs. 2 lit. b der genannten Bestimmung die vertraglich oder aufgrund eines Gesetzes erbrachten Leistungen, soweit aus dem Vertrag oder dem Gesetz ein eindeutiges RÃ¼ckforderungsrecht infolge der Rentennachzahlung abgeleitet werden kann. Die Nachzahlung darf der bevorschussenden Stelle hÃ¶chstens im Betrag der Vorschussleistung und fÃ¼r den Zeitraum, in welchem diese erbracht worden ist, ausbezahlt wer­den (Abs. 3). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Aus dieser Ordnung ergibt sich, dass die im Rekursverfahren strittige Anweisung nicht etwa eine verbindliche Verpflichtung der SVA zur Drittauszahlung beinhaltete, sondern lediglich einen Antrag der Einzelfallkommission auf eine solche Drittauszahlung. Da mit einem solchen Antrag in keiner verbindlichen oder erzwingbaren Weise Ã¼ber eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend entschieden wird, liegt darin keine anfechtbare VerfÃ¼gung (vgl. zum VerfÃ¼gungsbegriff KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 11 ff.). Ob und inwieweit dem Antrag der FÃ¼rsorgestelle statt­­zugeben ist, hat alsdann einzig die IV-Stelle zu entscheiden; dagegen steht die Beschwer­­de an das Sozialversicherungsgericht offen (§ 2 lit. b des Gesetzes Ã¼ber das Sozialver­­siche­rungsgericht vom 7. MÃ¤rz 1993). Keine andere Bedeutung wÃ¤re der fraglichen An­weisung im Ãbrigen unter der Herrschaft des SHG in seiner neuen Fassung vom 4. Novem­­ber 2002 zuzumessen. Nach § 19 Abs. 2 SHG kann die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde von Sozial- oder Privatversicherungen verlangen, dass rÃ¼ckwirkende Leistungen im rÃ¼ckerstattungspflichtigen Umfang direkt an die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde ausbezahlt werden. Auch diese Bestimmung ist jedoch in Ãber­einstimmung mit Art. 85<sup>bis</sup> IVV nur so zu verstehen, dass die FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde den An­trag auf Drittauszahlung stellt, worauf die IV-Stelle Ã¼ber diesen Antrag zu befinden hat.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Soweit sich der Beschwerdegegner mit seinem Rekurs gegen die so verstandene An­­weisung an die IV-Stelle richtete, hÃ¤tte der Bezirksrat daher auf den Rekurs mangels eines Anfechtungsobjekts gar nicht eintreten dÃ¼rfen. Dass er das Rechtsmittel stattdessen in diesem Punkt materiell behandelt und abgewiesen hat, schadet im Ergebnis und angesichts des beschriebenen beschrÃ¤nkten Inhalts der angefochtenen Amtshandlung nicht.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">5. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kos­­tenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 VRG). Sie hat ausserdem den Beschwerdegeg­ner fÃ¼r das Beschwerdeverfahren angemessen zu entschÃ¤digen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Angesichts dieser Kostenfolge ist das Gesuch des Beschwerdegegners um unentgelt­liche ProzessfÃ¼hrung gegenstandslos.<a id="Text12"> Sein Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters ist indessen gestÃ¼tzt auf § 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 2 VRG und ent­­sprechend dem Entscheid im Rekursverfahren zu bewilligen. GestÃ¼tzt auf § 13 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 ist die EntschÃ¤digung des Rechtsvertreters nach Ermessen des Gerichts festzusetzen, wobei die zuzusprechen­de ParteientschÃ¤digung davon in Abzug zu bringen ist. Angemessen sind Fr. 900.-, so dass unter BerÃ¼cksichtigung der ParteientschÃ¤digung Ã¼ber Fr. 500.- noch ein Betrag von Fr. 400.- aus der Gerichtskasse zu entschÃ¤digen ist.</a></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</p> <p class="Einzug2">2. Das Gesuch des Beschwerdegegners um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird gutgeheissen. Als solcher wird Rechtsanwalt Dr. C bestellt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die BemÃ¼hungen von RA Dr. C im Beschwerdeverfahren werden aus der Gerichtskasse mit Fr. 900.-- entschÃ¤digt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug1">und entscheidet:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen. DemgemÃ¤ss wird der Rekursentscheid bestÃ¤tigt, wobei die BerÃ¼cksichtigung von allfÃ¤lligen im Rentenbeschwerdeverfahren angefallenen Anwaltskosten des Beschwerdegegners im Sinn der ErwÃ¤gungen vorbehalten bleibt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'860.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Vertreter des Beschwerdegegners innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- (inkl. MWSt) zu bezahlen. Diese EntschÃ¤digung wird angerechnet auf die EntschÃ¤digung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>