<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00144</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. Dezember 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">O.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">CFinanz</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> GmbH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Freihofstrasse 14, 8048 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___ war als Bauarbeiter bei der Y.___ AG angestellt, als seine Arbeitgeberin der Suva am 9. Dezember 2005 (Urk. 10/2) eine Berufskrankheit im Sinne eines Handekzems an der Mittelhand beidseits meldete. Nach Abklärungen, insbesondere in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Hinsicht, anerkannte die Suva ihre Leistungspflicht (Urk. 10/21, Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme als berufsbedingte allergische Kontaktdermatose gemäss Art. 9 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Unfallversicherung [UVG], Anhang 1/1 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; Kautschukadditive]). Die Behandlung endete im Oktober 2006, danach wurde das Verfahren formlos abgeschlossen (vgl. Urk. 10/22-32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Schadenmeldung vom 27. August 2013 (Urk. 9/1) hatte der Versicherte am 22. August 2013 einen Unfall erlitten, bei welchem er von einem Bagger ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren wurde. Als Verletzung wurde ein Bruch des rechten Fussgelenkes festgehalten. Zu dieser Zeit war der Versicherte bei der Z.___ AG als Bauhilfsarbeiter in Kurzarbeit angestellt. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht (Urk. 9/2 f.) und tätigte medizinische sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbliche Abklärungen. Vom 14. April bis 30. September 2014 fand ein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch im Pensum von 50 % (Präsenzzeit 100 %) statt (Urk. 9/77, 9/92, 9/110), danach wurde der Vertrag bei der Z.___ nicht mehr verlängert (vgl. Urk. 9/147 S. 2). Am 20. November 2014 (Urk. 9/165) fand eine kreisärztliche Untersuchung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Traumatologie des Bewegungsapparates, statt. Gleichentags nahm Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Integritätsschaden Stellung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/166).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 26. November 2014 (Urk. 9/168) informierte die Suva den Versicherten über den Fallabschluss mit Einstellung von Heilkosten- und Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (per 28. Februar 2015). Die angestammte Tätigkeit als Bauhilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiter könne unfallbedingt nicht mehr ausgeübt werden. Hingegen sei dem Versicherten die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit wieder vollzeitig zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Es werde jetzt geprüft, in welchem Rahmen dem Versicherten weitere Leistungen zustünden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit dem Unfallereignis trat auch ein Ekzem am linken Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkel auf (Urk. 10/35). Diesbezüglich wurde nach eingehenden Abklärungen am 19. Dezember 2014 (Urk. 10/57) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisärztlicherseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einen Rückfall im Zusammenhang mit der anerkannten Berufskrankheit geschlossen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 8. Juli 2016 (Urk. 9/213) sprach die Suva dem Versicherten eine Invalidenrente gestützt auf eine ermittelte Erwerbsunfähigkeit von 15 % sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 7.5 % zu. Die hiergegen erhobene Einsprache (Urk. 9/216) wurde mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Mai 2017 (Urk. 2) abgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) und stellte folgende Anträge:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die Beschwerde sei gutzuheissen und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ersatzlos aufzuheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Es sei dem Versicherten eine Rente in der Höhe von 29 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eventualiter sei dem Versicherten eine Rente in der Höhe von 24 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> sei dem Versicherten eine Rente in der Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">19 % zuzusprechen.»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 15. September 2017 (Urk. 8) ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 21. September 2017 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der UVV in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. August 2013 (Urk. 9/1) ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die hier zu beurteilende Berufskrankheit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem 1. Januar 2017 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="UV035"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> invalid (Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Mai 2017 (Urk. 2) führte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin im Wesentlichen aus, die Verfügung vom 8. Juli 2016 erfülle die sehr niedrigen Anforderungen an die Begründungspflicht. Eine Verletzung des recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gehörs liege damit nicht vor. Sodann ergänzte sie, vorliegend sei lediglich der Rentenanspruch bestritten. Diesbezüglich rechtfertige sich, gestützt auf die seitens Dr. A.___s sowie der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals B.___ erstellten Zumutbarkeitsprofile die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 10 %. Vergleiche man das Validen- mit dem Invalideneinkommen, resultiere der mit Verfügung vom 8. Juli 2016 zugesprochene Anspruch auf eine Rente von 15 % (S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer rügte mit Beschwerdeschrift vom 12. Juni 2017 (Urk. 1) die Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne der Begründungspflicht. Sodann führte er aus, es sei ihm unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Merkmale ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren (S. 3 f.).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) ist zu bemerken, dass sich die Beschwerdegegnerin mit dem strittigen Thema des Abzuges vom Tabellenlohn in der Tat nur knapp auseinandersetzte. Immerhin legte sie aber die massgeblichen Kriterien dar (Urk. 2 S. 5 Ziff. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f). Eine Würdigung jedes einzelnen Kriteriums ist nicht zwingend notwendig. Der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer konnte den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der Überlegungen der Beschwerdegegnerin anfechten, zumal es sich beim strittigen Thema um einen Ermessensentscheid handelt. Weiter beantragte der Beschwerdeführer keine Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung an die Vorinstanz und verfügt das angerufene Gericht, vor welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Beschwerdeführer umfassend äussern konnte, über volle Kognition. Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht zusammenfassend keine Verletzung des rechtlichen Gehörs respektive hätte eine solche als geheilt zu gelten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Anspruch des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Recht unbestritten geblieben sind die medizinischen Grundlagen zur Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Rentenanspruchs. Hinsichtlich der Problematik des Beschwerdeführers am linken Fuss ist dabei gestützt auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. A.___ vom 20. November 2014 (Urk. 9/165) davon auszugehen, dass dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wechselbelastende, bis mittelschwere Tätigkeiten vollzeitig zumutbar sind, wobei keine Tätigkeiten auf unebenem oder abschüssigem Boden auszuführen sind, Tätigkeiten auf Leitern nur ausnahmsweise und auf Treppen nur selten zumutbar sind (S. 6). Aus dermatologischer Sicht sind gemäss Beurteilung der Derma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischen Klinik des Universitätsspitals B.___ vom 17. April 2015 (Urk. 10/68, Urk. 9/158 und Urk. 9/162) Feuchtmilieus und kontaktallergische Substanzen zu meiden und zum Schutz Handschuhe zu tragen. Die Arbeitsunfähigkeit aus dermatologischer Sicht beträgt 0 % (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls nicht weiter bestritten wird das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch diesbezüglich ist der Beschwerdegegnerin mit Blick auf die Aktenlage zu folgen und von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 70’257.-- auszugehen (Urk. 2 S. 6 und Urk. 9/178).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu überprüfen ist dagegen der seitens der Beschwerdegegnerin im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit der Ermittlung des Invalideneinkommens (auf Basis der Lohnstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebung 2014) gewährte leidensbedingte Abzug in der Höhe von 10 % (Urk. 2 S. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorwegzuschicken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwaltung setzen darf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gegebenheiten darlegen muss, welche seine abweichende Ermessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausübung als naheliegender erscheinen lassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 126 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 75 E. 6 mit Hinweisen). Ein Abweichen ist grundsätzlich nur bei Unangemessenheit möglich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 71 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einflies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Merkmals der Dienstjahre ist festzuhalten, dass dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist. Mit Blick auf das Kompetenzniveau 1 (bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnstrukturerhebungen [LSE]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsniveau 4) kommt diesem Aspekt keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.3 unter Hinweis auf 8C_351/2014 vom 14. August 2014 E. 5.2.4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf das Merkmal des Beschäftigungsgrades rechtfertigt sich weiter kein leidensbedingter Abzug, da vollzeitlich erwerbstätige Männer ohne Kaderfunk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion im Jahre 2014 (aktuellste Angaben) durchschnittlich verdienten (Bundesamt für Statistik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[BFS], Monatlicher Bruttolohn nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor zusammen, 2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verfügte sodann über eine Kurzaufenthaltsbewilligung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/55 S. 6). Damit hätte er im Jahre 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Erlass des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprachentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuellste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angaben) (ohne Kaderfunktion) unterdurchschnittlich verdient </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BFS, Monatlicher Bruttolohn, Schweizer/innen und Ausländer/innen, nach beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Stellung und Geschlecht, Privater Sektor, 2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs per März 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 44 Jahre alt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Männer im Alter zwischen 40 und 49 Jahren ohne Kaderfunktion verdienten im Jahre 2014 überdurchschnittlich (BFS, Monatlicher Bruttolohn nach Lebensalter, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater Sektor, 2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit den leidensbedingten Einschränkungen ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Einschränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trum der erwerblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person realistischerweise noch in Frage kommen. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen (Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungstätigkeiten auszugehen, können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch auf einem ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) als ausserordentlich zu bezeichnen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_826/2015 vom 13. April 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.1). </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erminderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Vielzahl von leichten und mittelschweren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2). Unter Berücksichtigung sämtlicher Einschränkungen des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers rechtfertigt sich jedoch die Gewährung eines Abzuges mit Blick auf dieses Merkmal.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verweis des Beschwerdeführers auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_548/2010 vom 23. Dezember 2010 zielt dagegen ins Leere, da die versicherte Person in jener Konstellation - entgegen der vorliegenden - lediglich zu 65 % restarbeitsfähig und dazu noch auf die Möglichkeit der Wechselbelastung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen war (E. 5.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einfache und repetitive Tätigkeiten weder gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfordern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (SVR 2016 IV Nr. 21 S. 62, 9C_808/2015 E. 3.4.2). Gestützt hierauf rechtfertigt sich somit keine Gewährung eines leidensbedingten Abzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s. Anzufügen bleibt, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer entgegen seinem Vorbringen (Urk. 1 S. 4) kein Analphabet ist (Urk. 9/55 S. 6, Besuch von Primar- und Sekundarschule in Portugal).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Gesamtschau sämtlicher lohnerhöhender sowie -senkender Merkmale ist der seitens der Beschwerdegegnerin vorliegend gewährte leidensbedingte Abzug in der Höhe von 10 % nicht zu beanstanden und jedenfalls nicht unangemessen. Damit bleibt es beim ermittelten Invaliditätsgrad von rund 15 % (Urk. 2 S. 6), was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">O.___</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-</span><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist<span> </span></p></div> </div></body></html>