<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-01-20-5A_34-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_34/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Januar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kosten (Kindesschutzmassnahmen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, vom 11. September 2019 </div> <div class="para">(810 19 130). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">A.________ und B.________ sind die nicht verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2006). Sie trennten sich im Frühling 2016 und stehen seither in Auseinandersetzung namentlich um das Besuchsrecht. Die KESB Birstal musste in diesem Zusammenhang mehrere Entscheide fällen und der Vater gelangte auch schon bis vor Bundesgericht. </div> <div class="para">Vorliegend geht es um die Kostenfolgen des Entscheides der KESB Birstal vom 17. April 2019, mit welchem C.________ unter die alternierende Obhut der Eltern gestellt und die Betreuungszeiten geregelt sowie die Verfahrenskosten von Fr. 1'542.50 im Umfang von Fr. 456.25 der Mutter und im Umfang von Fr. 1'086.25 dem Vater auferlegt wurden. </div> <div class="para">Hiergegen erhob der Vater Beschwerde; er verlangte sinngemäss, dass ihm eine Woche Herbstferien 2019 zuzuteilen, ihm der "Stichentscheid" zu geben und sämtliche Kosten der KESB aufzuerlegen seien. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde auferlegte das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 11. September 2019 die Kosten des KESB-Verfahrens im Umfang von Fr. 456.25 der Mutter und im Umfang von Fr. 928.75 dem Vater; die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'650.-- auferlegte es zu 4/5 dem Vater und zu 1/5 der Mutter. </div> <div class="para">Gegen dieses Urteil hat der Vater am 14. Januar 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren, dass die Kosten beider kantonalen Verfahren der KESB Birstal aufzuerlegen seien und diese ihn mit Fr. 2'500.-- zu entschädigen habe; ferner verlangt er eine Parteientschädigung von Fr. 500.-- seitens der Mutter. </div> <div class="para">Ein weiterer KESB-Entscheid bildet Gegenstand des parallelen Verfahrens Nr. 5A_36/2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist die Kostenfestsetzung bzw. -verlegung des erstinstanzlichen KESB-Verfahrens und des kantonalen Beschwerdeverfahrens. </div> <div class="para">Aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes in <span class="artref">Art. 450f ZGB</span> sind die Kantone zuständig zur Regelung des Verfahrens vor der KESB und vor der kantonalen Rechtsmittelbehörde. Dies ist im vorliegend angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt und das Kantonsgericht hat bei seinen detaillierten Erwägungen zur Höhe und Verteilung der Kosten auf § 158 EG ZGB/BL, auf verschiedene Normen der GebV/BL sowie auf § 20 f. VPO/BL abgestellt. </div> <div class="para">Die Verletzung kantonalen Rechts überprüft das Bundesgericht nur im Zusammenhang mit einer Verletzung verfassungsmässiger Rechte, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dass das kantonale Recht willkürlich angewandt worden sei (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=17.01.2020&amp;to_date=05.02.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-III-225%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page225">BGE 139 III 225</a> E. 2.3 S. 231; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=17.01.2020&amp;to_date=05.02.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-III-252%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page252">139 III 252</a> E. 1.4 S. 254; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=42&amp;from_date=17.01.2020&amp;to_date=05.02.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-369%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page369">142 II 369</a> E. 2.1 S. 372). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erhebt keinerlei Verfassungsrügen und seine Ausführungen - das ganze Verfahren sei von der KESB veranlasst und für ihn wie auch für die Tochter traumatisierend gewesen - würden nicht einmal den allgemeinen Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> genügen. </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich mithin als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Birstal und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Januar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>