<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>KK.2015.00010</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tobias Figi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Fankhauser Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rennweg 10, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, war vom 7. April bis 9. Mai 2014 für die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft Y.___ als Fassadenisoleur tätig (Urk. 10/1.1, Urk. 10/1.5 S. 1) und als deren Angestellter bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allianz Suisse Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs-Gesellschaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: Allianz) krankentaggeldversichert nach dem Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz über den Versicherungsvertrag (VVG; Urk. 10/A). Vom 15. Mai bis 16. Juli 2014 wurde er in der Z.___, wegen einer schizoaffektiven Störung (ICD-10 F25.0) stationär be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt (Urk. 10/10 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Juni 2014 hatte die Y.___ der Allianz die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Erkrankung von X.___ und dessen ganztägige Absenz ab dem 9. Mai 2014 gemeldet (Urk. 10/1.1). Die Allianz lehnte ihre Leistungspflicht mit der Begründung ab, dass eine Arbeitsunfähigkeit erst nach Erlöschen des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzes ausgewiesen sei, da sie erst am 15. Mai 2014 attestiert worden sei und eine solche gemäss den Versicherungsbedingungen rückwirkend höchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 3 Tage vor der ersten ärztlichen Konsultation akzeptiert werden könne (Schreiben vom 15. Oktober 2014, Urk. 10/25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 13. März 2015 erhob der Versicherte Klage gegen die Allianz und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Taggelder aus der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungspolice Nr. O.___ vom 11. Juni 2014 bis zur Klageeinleitung am 13. März 2015, somit 276 Tage à Fr. 151.--/Tag, was Fr. 41‘676.-- ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche, zuzüglich 5 % Zins seit mittlerem Verfall, zu erbringen, und es sei die Beklagte zu verpflichten, auch nach der Klageeinleitung die Taggelder in Zukunft bis zur vollständigen Heilung des Klägers oder bis zur Ausschöpfung des Taggeldan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruches von 730 Tagen, zuzüglich 5 % Zins seit mittlerem Verfall, bis zur Ausrichtung der Taggelder zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte in der Klageantwort vom 3. Juli 2015 um Abweisung der Klage und um Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid im Verfahren vor dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (Urk. 9 S. 2). Der Beklagten wurde mit Verfügung vom 28. Juli 2015 Gelegenheit gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, ihren Sistierungsantrag zu begründen (Urk. 12 S. 2). Mit Eingabe vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. August 2015 reichte der Kläger die Replik ein, mit der er an seinem Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren festhielt (Urk. 14 S. 2). Zum Sistierungsantrag erklärte er, dass kein Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess am Arbeitsgericht hängig sei, weshalb das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht zu sistieren sei (Urk. 14 S. 3). Mit Eingabe vom 20. August 2015 zog die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagte den Sistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsantrag zurück (Urk. 18 S. 2). Mit Verfügung vom 1. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 wurde der Sistierungsantrag durch Rückzug erledigt abgeschrieben (Urk. 19 S. 2). In der Duplik vom 30. November 2015 hielt die Beklagte an ihrem Antrag auf Abweisung der Klage fest (Urk. 23 S. 2). Auf telefonische Nachfrage </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gerichts hin verzichteten die Parteien auf eine mündliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung (Urk. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setz über die Krankenversicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung (KVG) unterstehen nach Art. 12 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 KVG dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu gehören auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitigkeiten aus Krankentaggeldversicherungen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 138 III 2, 558 E. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kantone können gestützt auf Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessordnung (ZPO) ein Gericht bezeichnen, welches als einzige kantonale In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz für Streitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in diesem Gebiet sachlich zuständig ist. Im Kanton Zürich liegt die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit beim Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (§ 2 Abs. 2 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht, GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die sachliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit ist damit gegeben. Mit Blick auf Art. 17 ZPO und die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vereinbarung gemäss den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Versicherungspolice (Urk. 10/B.1) zu Grunde liegenden Versicherungsbedingungen (Art. 20; Urk. 10/C S. 5) ist auch die ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zuständigkeit gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im Übrigen richtet sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Verfahren nach der ZPO, wobei das verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachte Verfahren zur Anwendun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt (Art. 243 Abs. 2 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f ZPO) und die Klage direkt beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ericht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig zu machen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 III 558 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht stellt den Sachverhalt unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert von Amtes wegen fest (Untersuchungsmaxime; Art. 247 Abs. 2 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a ZPO</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgrundsatz, wonach das Gericht alle rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen hat, die sich im Verlaufe des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens ergeben, auch wenn die Parteien diese nicht angeführt haben, gilt nicht unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien. Er entbindet die Parteien nicht davon, Beweise beizubringen und bei der Erstellung des Sachverhalts mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuwirken (BGE 125 III 231 E. 4a; Mazan in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, 2013, N 9 und N 13 zu Art. 247). Ebenso schliesst er die anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zipierte Beweiswürdigung nicht aus (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 5C.206/2006 vom 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2006 E. 2.1) und verleiht den Parteien keinen Anspruch, dass alle möglichen Beweise abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, und auch keinen Anspruch auf ein bestimmtes Beweismittel (BGE 125 III 231; Urteil des Bundesgerichts 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 2a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren gilt hinsichtlich der Parteianträge die Dispositionsmaxime. Danach darf das Gericht einer Partei nicht mehr und nichts anderes zusprechen, als sie verlangt, und nicht weniger, als die Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seite anerkannt hat (Art. 58 ZPO; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4A_138/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat gemäss Art. 8 des Zivilgesetzbu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches (ZGB) derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, der aus ihr Rechte ableitet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundregel hat der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Tatsachen zur "Begründung des Versicherungsanspruches" (Marginalie zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39 VVG) zu beweisen, also</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen oder die den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten unverbindlich machen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e den Hauptbeweis zu erbringen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 III 321 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung müssen im Privatversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht die anspruchsbegründenden Tatsachen le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich mit dem Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen sein (BGE 130 III 321 E. 3.5). Das gilt auch für den Beweis von anspruchshindernden Tatsachen, für welche die Beweislast aufgrund von Art. 8 ZGB beim Versicherer liegt (Praxis 80/1991, Nr. 230, S. 964 f. E. 3b [Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts vom 22. November 1990]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelingt es dem Versicherer im Rahmen des ihm zustehenden Gegenbeweises, an der Sachdarstellung des Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten erhebliche Zweifel zu wecken, so ist der Hauptbeweis des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten gescheitert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 130 III 321 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Teil des Privatrechts räumt das VVG den Parteien weitgehende Vertrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freiheit ein, solange sie die Schran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung beachten und sich der Vertragsinhalt regelmässig nach den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mulierten Allgemeinen Vertragsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen richtet (Iten, Der pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vate Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsvertrag: Der Antrag und das Antragsverhältnis unter Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss der Anzeigepflicht, Freiburg 1999, S. 23). Art. 100 Abs. 1 VVG erklärt die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Obligationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts (OR) als anwendbar, soweit das VVG keine Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriften enthält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 9 VVG ist der Versicherungsvertrag - unter Vorbehalt der Fälle nach Art. 100 Abs. 2 VVG - nichtig, wenn im Zeitpunkt des Abschlusses der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung die Gefahr bereits weggefallen oder das befürchtete Ereignis schon eingetreten war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier massgeblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Police Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leistet die Beklagte 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 Krankentaggelder im Umfang von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des versicherten Lohnes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Wartefrist von 30 Tagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/B.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anwendbar sind neben den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonderen Bestimmungen (BB; Urk. 10/B.2-3) die Allgemeinen Bedingungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) für die Kollektivkranken-Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ausgabe 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/C)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ZB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Krankentaggeld-Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ausgabe 2008 (Urk. 10/D.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und zwei Merkblätter für die versicherten Personen respektive Arbeitnehmer (Urk. 10/B.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese wurden für das gesamte Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Y.___ (Urk. 10/A) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar erklärt, mithin auch für den Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss seinem Arbeitsvertrag mit der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. April 2014 (Urk. 2/3) dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamtarbeitsvertrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(GAV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Maler- und Gipsergewerbe (Urk. 10/E) unterstellt war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 1 ZB sind Taggelder bei Arbeitsunfähigkeit infolge einer Krankheit, die einen Erwerbsausfall zur Folge hat, versichert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2 Ziff. 1 ZB bezeichnet als Krankheitsfall jede Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit und legt fest, dass der Krankheitsfall mit der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit beginnt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 3 Ziff. 1 ZB wird das Taggeld ausgerichtet, wenn die Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ohne Unterbruch während der vertraglich vereinbarten Wartefrist bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hat. Nach Art. 3 Ziff. 2 ZB beginnt die Wartefrist bei jedem neuen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall mit dem Tag der ärztlich attestierten, mindestens 25%igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, frühestens jedoch drei Tage vor der ersten ärztlichen Konsultation. Tage teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % werden an die Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist als ganze Tage angerechnet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit ist nach Art. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 AB die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, sowohl im bisherigen als auch in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Für die Beurteilung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit sind aussch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen und eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 8 Ziff. 1 AB erlischt der Versicherungsschutz für die einzelnen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Personen für sämtliche für sie versicherten Leistungen unter anderem mit dem Erlöschen des Vertrages (lit. a), bei Beendigung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses (lit. c) und sobald die maximale Leistungsdauer (Genuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung) erreicht ist (lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besteht in den Fällen gemäss Art. 8 AB Anspruch auf Leistungen, so erlischt dieser Anspruch nach Art. 9 Ziff. 1 AB mit Erlöschen des Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes, wobei der Anspruch auf Nachleistung gemäss Ziffer 2 vorbehalten bleibt. Art. 9 Ziff. 2 lit. a AB statuiert den Anspruch auf Nachleistung für versicherte Ereignisse, welche im Zeitpunkt der Beendigung des Versicherungsschutzes eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bewirken, wenn der Versicherungsschutz aus den in Art. 8 Ziff. 1 lit. a und c AB genannten Gründen erlischt und kein anderer Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrund (gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. b, d-g und i AB) vorliegt. Nach Art. 9 Ziff. 2 Abs. 2 AB werden Nachleistungen nur dann erbracht, wenn die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit aus gleicher Ursache und höchstens im bisherigen Grad ununter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen andauert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger bringt mit der Klageschrift und der Replik vor, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s sei erwiesen, dass er bereits am 9. Mai 2014 manisch depressiv gewesen sei und daher zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig und nicht erst ab dem 15. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014. Er sei von sämtlichen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Ärzten ab seinem letzten Arbeitstag bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mai 2014 bis heute krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % arbeits- beziehungsweise erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig geschrieben worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die schwere psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Erkrankung sei denn auch der Grund für die Kündigung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses gewesen. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses am 9. Mai 2014 sei er am 10. oder 11. Mai 2014 mit der Air Berlin nach A.___ geflogen. Er sei während des Fluges plötz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen, habe mit einem Feuerzeug und einer Wasserflasche in der Hand ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droht, das Flugzeug in die Luft zu sprengen. Er sei von einem Passagier über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältigt worden und nach der Landung der Poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zei übergeben worden. Am 11. Mai 2014 sei er in B.___ notfallmässig behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt und anschliessend in die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Abtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Regional</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenhauses in C.___ über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden, was Dr. med. D.___, Fachärztin der Familienmedizin, bestätigt habe. Da er Flugverbot erhalten habe, habe ihn seine Familie mit dem Auto in die Schweiz zurückschaffen müssen. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund seiner schweren psychischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung im Sinne von ICD-10 F25.0 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bruder und seinen zwei Cousins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 15. Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeliefert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen akuter Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährdung sei sogar eine fürsorgerische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringung angeordnet worden. Erst als keine Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Fremdgefährdung mehr bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en habe, habe er die Z.___ am 16. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 wieder verlassen dürfen. Die ambulante Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung erfolge durch Dr. med. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, sowie durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin. Zusätzlich werde er drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al wöchentlich von der p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Spitex be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treut. Gemäss Art. 8 AB sei er damit bei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt seiner schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Erkrankung am 9. Mai 2014 bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten gegen das Risiko Krankheit versichert gewesen, da der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz erst ab dem 10. Mai 2014 - und nicht etwa bereits am 9. Mai 2014 - geendet habe. Damit komme die Nachdeckung gemäss Art. 9 Ziff. 2a AB zum Zuge. Art. 3 Ziff. 2 Abs. 1 ZB be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht den Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz, sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Wartefrist von 30 Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen respektive den Leistungsanspruch. Demnach habe die 30-tägige Wartefrist drei Tage vor der ersten ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Konsultation durch Dr. D.___ vom 11. Mai 2014 und somit am 9. Mai 2014 zu laufen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, weshalb er bereits ab dem 7. Juni 2014 (und nicht erst ab dem 11. Juni 2014 wie noch in der Klageschrift ausgeführt) Anspruch auf Krankentaggelder habe. Im Übrigen liege kein Koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dinationsfall im Sinne von Art. 7 Ziff. 2 ZB vor, da ihm keine Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung Leistungen erbringe und Leistungen von Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nach dem klaren Wortlaut von Art. 7 Ziff. 2 ZB bei der Überentschädigungsberechnung nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Rückwärtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbot sodann dürfe aufgrund von Art. 4 Ziff. 2a AB nicht angewendet werden, da er vom 7. April bis 9. Mai 2014, mithin mehr als 20 Tage ohne Unterbruch in einem 100%igen Pensum für die Y.___ tätig gewesen sei. Die frühere Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte spiele daher keine Rolle. Er habe nunmehr seit dem 23. März 2015 versuchsweise wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der eine Arbeitsstelle antreten könne. Er sei somit auch seiner Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, wobei bei der vorliegenden Diagnose einer schi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zoaffektiven Störung (ICD-10 F 25.0) immer wieder - wie dies in der Vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit auch der Fall gewesen sei - mit Rückfällen zu rechnen sei. Damit habe er Anspruch auf ein Taggeld von Fr. 151.-- pro Tag bei 80 % des Jahreslohnes von Fr. 68‘900.-- (Fr. 55‘120.-- : 365) ab dem 11. Juni 2014 bis mindestens am 19. März 2015 (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 14 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte bringt dagegen vor, es habe aufgrund des zwingend anwendbaren Rückwärtsversicherungsverbotes nach Art. 9 VVG zu keiner Zeit eine Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsdeckung bestanden. Der Kläger sei seit vielen Jahren psychisch krank. Die geltend gemachte Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit sei auf die vorbestehende Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit zurückzuführen. Denn er habe bereits vom 26. Juli bis 12. September 2012 in der Z.___ wegen derselben Diagnose einer schizoaffektiven Störung hos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert werden müssen und sei deswegen arbeitsunfähig geschrieben worden. Diese Erkrankung führe immer wieder zu Rückfällen. Die vertraglichen Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen würden das zwingende Gesetzesrecht nicht brechen können. Aber selbst wenn eine Versicherungsdeckung angenommen werden müsste, wäre sie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des GAV für das (Maler- und) Gipsergewerbe, auf den der Arbeitsvertrag des Klägers mit der Y.___ verweise, mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses während der Probezeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig von einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit automatisch per 9. Mai 2014 (ohne Nachleistungen) zu terminieren. Nach Art. 7.3.1 GAV bestehe jeweils eine Probezeit von zwei Monaten mit einer Kündigungsfrist von einer Woche auf Ende einer Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">woche. Gemäss Art. 13.1 lit. c GAV ende bei einer Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung während der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endigung des Arbeitsverhältnisses. Der Krankentaggeldvertrag richte sich nach den Vorgaben des GAV. Die Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berin habe denn auch ausdrücklich nur Leistungen der Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung gewünscht, welche die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen im GAV erfüllten, wie sich aus der Antragsfrage Nr. 9 (Urk. 10/A S. 4) ergebe. Der Kläger habe den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag während laufender Probezeit fristlos gekündigt und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbar darauf den Arbeitsplatz verlassen, ohne die Arbeit wieder aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz der Krankentaggeldversicherung habe daher gestützt auf Art. 13.1 lit. c Abs. 2 GAV respektive Art. 8 Ziff. 1 lit. c AB jedenfalls per 9. Mai 2014 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endet. Aber auch wenn man nicht von einer automatischen Terminierung ausgehen könnte, wären Nachleistungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen, da eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Arbeitsunfähigkeit bereits ab 9. April 2014 nicht rechtsgenüglich nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden sei. Die Arbeitsunfähigkeit sei erst ab Beginn der statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in der Z.___, mithin ab dem 15. Mai 2014 anzuerkennen. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsvertrag weise in Art. 3 Ziff. 2 Abs. 1 ZB auf die Notwendigkeit einer ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich attestierten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit hin. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinigungen einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ab dem 9. Mai 2014 von einer Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gin der Z.___ in Ausbildung, nämlich von MSc G.___, seien daher nicht beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftig. Es habe gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 lit. c in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit Art. 9 Ziff. 2 lit. a AB kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Nachleistungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen können. Denn der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsfall habe unter Berücksichtigung der 3-Tage-Regel nach Art. 3 Ziff. 2 ZB frühestens am 12. Mai 2014 eintreten können, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin nach Been</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzes am 9. Mai 2014. Für einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Nachleistungen hätte eine ärztlich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesene Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Klägers bereits während der Dauer des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrages Bestand haben müssen, was hier klar nicht der Fall sei. Es könnten nicht im Nachhinein beliebig Arztzeugnisse produziert werden, um massgeschneidert Lücken zu füllen. So sei erst am 2. Februar 2015 ein Arztzeugnis (der Z.___) ausgestellt und nachgereicht worden. Das vom Kläger nachgereichte Arztzeugnis (vom Hauptzentrum der Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin in B.___) datiere vom 27. März 2015, was bedeute, dass es fast ein Jahr nach Beginn der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Klägers erstellt worden sei. Zudem bescheinige es keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit. Es werde damit lediglich behauptet, dass eine Behandlung ab dem 11. Mai 2014 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden habe und die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von zwei Medikamenten, eines zur Beruhi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und eines gegen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säuerung des Magens und Sod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brennen, verordnet worden sei. Für die Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung des Anspruches auf Nachleistungen hätte eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit indes bereits beim Dienstaustritt per 9. Mai 2014 bestanden haben müssen. Sollte es sich erweisen, dass sie dem Kläger dennoch Taggelder schulde, so bestehe Koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nationsbedarf. Die Auszahlung müsste vermutlich nicht an den Kläger, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern an die Gemeinde H.___, Sozialamt, erfolgen, bei welcher er seit dem 30. Juni 2014 zum Bezug von Sozialhilfe angemeldet sei. Auch wäre aufgrund des Überentschädigungsverbotes nach Art. 7 Ziff. 2 ZB ein allfälliger Koordi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf mit anderen Sozialversicherungen vorbehalten (Urk. 9 S. 3 ff., Urk. 23 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteidarstellungen stimmen darin überein, dass das Arbeitsverhältnis des Klägers mit der Y.___ per 9. Mai 2014 aufgelöst wurde und er damit aus dem Kreis der Versicherten der Kollektiv-Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschieden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Recht unstrittig ist damit, dass mit dem Ausscheiden des Klägers aus dem Kreis der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten der Versicherungsschutz der Krankentaggeldversicherung für ihn per 9. Mai 2014 erloschen ist (vgl. Art. 8 Ziff. 1 lit. c AB). Unstrittig belegt ist sodann, dass der Kläger an einer schizoaffektiven Störung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F25.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erkrankt ist, welche auch schon vor der Anstellung bei der Y.___ aufgetreten war (Urk. 10/6, Urk. 10/10 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob für das geltend gemachte Ereignis der krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zufolge der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von ICD-10 F25.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz Art. 9 VVG eine Versicherungsdeckung bestand und ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Leistungsanspruch des Klägers auf Krankentaggelder nach Erlöschen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sschutzes per 9. Mai 2014 aufgrund einer krankheitsbedingten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ab dem 9. Mai 2014 besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist die Frage nach der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsdeckung näher zu prüfen, da ohne eine solche sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Frage nach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Dauer der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Art. 9 VVG ist von Gesetzes weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ein sogenanntes Rückwärtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche-rungsverbot vorgesehen. Dabei handelt es sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h um eine zwingend geltende Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift (Art. 97 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VVG; BGE 127 III 21 E. 2b/bb in fine; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 5C.45/2004 vom 9. Juli 2004 E. 2.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie besagt, dass der Versicherungsvertrag nichtig ist, wenn das befürchtete Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis im Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung schon eingetreten war. Die Gefahr, gegen deren Folgen versichert wird, muss sich auf ein zukünftiges Ereignis beziehen; ist dieses bereits eingetreten, ist eine künftige Verwirklichung der Gefahr nicht möglich. Eine sog. Rückwärtsve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsicherung, bei welcher der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer die Deckung für ein bereits vor Vert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ragsschluss eingetretenes Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis übernimmt, ist unzulässig, unabhängig d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">avon, ob der entsprechende Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vor oder nach Vertragsschluss eintritt. Ob die Vertragsparteien vom Eintritt des Ereignisses bei Vertragsschluss Kenntnis ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tten, ist grundsätzlich unerheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (BGE 127 III 21 E. 2b/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückwärtsversicherungsverbot erfasst aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serdem nicht nur den Neuabschluss eines Versicherungsvertrages, sondern auch dessen Abänderung oder Wiederinkraftsetzung (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_580/2011 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 E. 4.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit einem vertraglichen Übertrittsrecht aufheben. Art. 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 VVG lässt indes bestimmte Ausnahmen vom Rückwärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sversicherungsverbot zu und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist auf Art. 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 2 (Übertritt in die Einzelversicherung) sowie Art. 73 KVG (Koordination mit der Arbeitslosenversicherung), die sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss auch im VVG Anwendung finden, sofern der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer und Versicherte nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 des Bundesgesetzes über die Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (AVIG) als arbeitslos gilt (zum Ganzen: Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_39/2009 vom 7. April 2009 E. 3.5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die Krankenversicherung, bei der die versicherte Gefahr in der Erkrankung der versicherten Person besteht, erkannte das Bundesgericht, das erneute Auftreten von Symptomen einer vorbestandenen, rückfallgefährdeten Krankheit sei juristisch nicht als selbständige Neuerkrankung beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Teilereignis aufzufassen, sondern als Fortdauern einer bereits einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Krankheit, mithin als Anwendungsfall eines bereits eingetretenen Ereignisses im Sinne von Art. 9 VVG (BGE 127 III 21 E. 2b; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_491/2014 vom 30. März 2015 E. 2.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf eine Versicherung gegen krankheitsbedingten Erwerbsausfall sah das Bundesgericht die Voraussetzungen für die Anwendung von Art. 9 VVG nicht als gegeben, soweit die Krankheit bis zum Vertragsschluss nie zu einer krankheitsbedingten Erwerbsunfähigkeit geführt habe. Die Krankheit sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(im dort zu beurteilenden Fall) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Vertragsschluss weder diagnostiziert, noch dem Versicherten bekannt und die Entwicklung hin zu einer Erwerbsunfähigkeit sei ungewis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s gewesen (BGE 136 III 334 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3; Urteil des Bundesgerichts 4A_491/2014 vom 30. März 2015 E. 2.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Weiteres vorab ausgeschlossen werden kann hier die Anwendung des in Art. 9 VVG in Verbindung mit Art. 100 Abs. 2 VVG geregelten Ausnahmetatbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes betreffend arbeitslose Versicherungsnehmer und Versicherte. Denn der Kläger war nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Y.___ unstrittig nicht arbeitslos im Sinne von Art. 10 AVIG. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere wurde eine Anmeldung beim Arbeitsamt (vgl. Art. 10 Abs. 3 AVIG) weder behauptet, noch ergibt sich ein Hinweis darauf aus den Akten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie unstrittig feststeht, litt der Kläger bereits vor seiner Anstellung bei der Y.___ per 7. April 2014 (Urk. 10/1.1) an einer schizoaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektiven Störung. Und zwar war er gemäss dem Bericht der Z.___ vom 28. Juli 2014 (Urk. 10/10 S. 2) in den Jahren 2011 und 2012 mehrmals wegen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischer Erkrankungen in ambulanter und stationärer Behandlung bei den </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Z.___. Vor seiner hier betreffenden Hospitalisation vom 15. Mai bis 16. Juli 2014 wegen einer schizoaffektiven Störung, gegenwärtig manisch </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F25.0), war er wegen derselben Erkrankung bereits vom 26. Juli bis 12. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 und vom 23. September bis am 12. Oktober 2012 stationär in der Z.___ behandelt worden. Daher ist davon auszugehen, dass mindestens während die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Zeiträumen stationärer Behandlung eine krankheitsbedingte Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgrund derselben Krankheit bestanden hatte. Die erneute ärztliche Behandlung des Klägers nach dem 9. Mai 2014 und die (unstrittig mindestens ab dem 15. Mai 2014 belegte) 100%ige Arbeitsun-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 10/10) standen wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum im Zusammenhang mit der Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung einer schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">affektiven Störung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit traten erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive das gesamte Krankheitsbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestandenen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unstrittig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückfallgefährdeten Krankheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf. Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">III 21 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 4A_491/2014 vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 E. 2.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gilt dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Fortdauern einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(bei Beginn der Anstellung am 7. April 2014) bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetretenen Krankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Ausgangslage macht die Beklagte zu Recht geltend, dass ein Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsfall von Art. 9 VVG vorliegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folge, dass der Versicherungsvertrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschränkt auf diese Krankheit des Klägers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichtig anzusehen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">OR; vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_324/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_580/2011 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und daher mangels Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsdeckung keine Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggelder für die durch die schizoaffektive Störung bedingte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geschuldet sind. Es ist daher unerheblich und kann offen bleiben, ob der Kläger bereits vor seinem Eintritt in die Z.___ am 15. Mai 2014 (Urk. 10/10 S. 2) arbeitsunfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran vermag entgegen der Ansicht des Klägers die vertragliche Bestimmung von Art. 4 Ziff. 2 lit. a AB nichts zu ändern, da Art. 9 VVG absolut zwingender Natur ist und durch Vertragsabrede nicht geändert werden darf (Art. 97 Abs. 1 VVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes in einem solchen Fall, mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einer gesetzlichen Vorschrift ein Ereignis versichert wird, das bei Abschluss des Versicherungsvertrages schon eingetreten ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer schadenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig wird, sofern die Voraussetzungen der Vertrauenshaftung, insbesondere der Haftung aus "culpa in contrahendo", erfüllt sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 5C.45/2004 vom 9. Juli 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.1.3 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bejahung der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgrundlage muss das wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Verhalten kausal sein für den einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Schaden (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5C.45/2004 vom 9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.2.2 mit Hinweisen sowie 8C_324/200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 vom 12. Februar 2008 E. 4.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Eintritt eines kausal verursachten Schadens beim Kläger respektive bei der Y.___ kann hier allerdings ausgeschlossen werden. Denn es ist überwiegend wahrscheinlich, dass der Kläger auch dann und mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis bei der Beklagten krankentaggeldversichert worden wäre, wenn die Beklagte die Y.___ und den Kläger etwa in den AB oder im Antragsformular aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich auf Art. 9 VVG hingewiesen hätte. Eine Schadenersatzpflicht der Beklagten fällt daher nicht in Betracht, zumal der Kläger eine solche auch nicht geltend macht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass der Kläger keinen Anspruch auf Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggelder aus dem Versicherungsvertrag Police Nr. O.___ gegenüber der Beklagten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtliche weiteren Vorbringen des Klägers führen zu keinem anderen Ergebnis. Von Beweismassnahmen, namentlich den vom Kläger beantragten Zeugenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernahmen (Urk. 1 S. 10), sind keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen/anderen entscheidrelevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung; vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 4A_505/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klage ist folglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 114 lit. e ZPO werden bei Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung keine Gerichtskosten gesprochen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> macht Entschädigungsfolgen zulasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Klägers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prozessentschädigung an die Parteien ist nicht Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstand von Art. 114 lit. e ZPO (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 4A_194/2010 vom 17. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2010, E. 2.2.1, nicht publiziert in: BGE 137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III 47). Es gilt nach wie vor die Praxis des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts, dass dem nicht anwaltlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich keine Parteientschädigung zusteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_109/2013 vom 27. August 2013 E. 5). Da die Beklagte im vorliegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht durch einen externen Anwalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten war, ist ihr für ihr Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siegen daher keine Prozessentschädigung zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Klage wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Es wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tobias Figi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p></div> </div></body></html>