<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01219</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1981</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 27. Juni 2010 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ein seit April 2009 Beschwerden verursachendes Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen im Sinne einer Deformation des linken Armes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/3 Ziff. 6.1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 2. März 2012 eine Kostengutsprache für Arbeitsvermittlung (Urk. 7/38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mit Verfügung vom 16. Mai 2012 einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 7/43).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 10. Juli 2015 unter Hinweis auf einen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochenen Fuss bei der Invalidenversicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/46 Ziff. 6.2-3). Die IV-Stelle holte unter anderem die Akten der Suva (Urk. 7/57, Urk. 7/60-66, Urk. 7/71-74) ein und teilte dem Versicherten am 29. Juni 2017 mit, dass kein Anspruch auf berufliche Massnahmen bestehe (Urk. 7/79). Am 14. Juli 2017 beantragte der Versicherte den Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung (Urk. 7/81). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 7/83, Urk. 7/87) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Oktober 2017 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 7/90 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am 7. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en berufliche Massnahmen im Sinne von Art. 15 ff. des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) zu gewähren, insbesondere eine Berufsberatung im Sinne von Art. 15 IVG. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin bei der Abklärung des Anspruches auf berufliche Massnahmen ihre Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht verletzt und gegen das Willkürverbot von Art. 9 der Schweizerischen Bundesverfassung (BV) verstossen habe (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Dezember 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 18. Dezember 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Umschulung entstehe, wenn der massgebende Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha-den längerdauernd einen invaliditätsbedingten Minderverdienst bei zumutbarer Tätigkeit von mindestens 20 % verursache oder dieses Ereignis drohe. Aufgrund des geringen Einkommens des Beschwerdeführers sei diese Voraussetzung nicht erfüllt. Die bisherige Tätigkeit als Mitarbeiter im Gartenbau sei ihm nicht mehr zumutbar. Aufgrund der medizinischen Beurteilung der Suva sowie des Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für eine angepasste, leichte bis mittelschwere Tätigkeit. Der Beschwerdeführer verfüge über keine abgeschlossene Berufsausbildung und sei in der Lage, wieder in einem 100%-Pensum als Hilfsarbeiter zu arbeiten und ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Einkommen zu erzielen. Da behinderungsbedingt auch keine Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung bei der Stellensuche ausgewiesen sei, bestehe kein Anspruch auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen seitens der Invalidenversicherung (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, obwohl mit Schreiben vom 14. Juli 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berufsberatung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umschulung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragt worden seien, habe die Beschwerdegegnerin in ihrem ablehnenden Vorbescheid vom 26. Juli 2017 nur zur Umschulung Ausführungen gemacht und nicht erläutert, weshalb kein Anspruch auf Berufsberatung oder Arbeitsvermittlung bestehe (S. 2 Ziff. 2.1-2). Auch in der angefochtenen Verfügung habe keine genügende Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung mit seinen Anträgen stattgefunden (S. 3 Ziff. 2.3). Da er eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig und ihm seine angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei, erfülle er die Voraussetzungen für einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Berufsberatung (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1-2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Trotz mangelhafter Begründung dürfte die strittige Verfügung hinsichtlich der Umschulung und der Arbeitsvermittlung im Resultat korrekt sein (S. 3 f. Ziff. 3.3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zur geltend gemachten Verletzung der Begründungspflicht respektive des rechtlichen Gehörs durch die Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder im Vorbescheid vom 26. Juli 2017 (Urk. 7/83) noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Oktober 2017 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertieft und in nachvollziehbarer Weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Argumente de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerdeführers, welche er erstmals mit Schreiben vom 14. Juli 2017 (Urk. 7/81) und dann erneut in seinem Einwand vom 12. September 2017 (Urk. 7/87) vorbrachte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingegangen worden ist. Ob damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gegeben ist, kann offen gelassen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal der Beschwerdeführer in der Lage war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1) bei voller Kognition des hiesigen Gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Argumente vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Verfügung vom 2. März 2012 (Urk. 7/38) betreffend Arbeitsvermittlung einer vorbehaltlosen Prüfung dieses Anspruchs entgegen steht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die materiellrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorangegangenen Verweigerung von Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bundesgericht entschieden, dass Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen gleich wie Renten und Hilflosenentschädigungen zu behandeln sind und dass demzufolge Art. 17 ATSG sowie die dazugehörigen Verordnungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen angewendet werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte am 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 den Anspruch des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers auf Arbeitsvermittlung, weil dieser verlangte Unterlagen nicht eingereicht hatte (Urk. 7/38). Wegen Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung der Mitwirkung seitens des Beschwerdeführers unterblieb damals eine materielle Prüfung des Anspruchs. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn die verweigerte Mitwirkung in einem späteren Zeitpunkt erbracht wird, kann sich die festgelegte Sanktion nur auf diejenige Zeitspanne beziehen, wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der die Mitwirkung verweigert wurde (BGE 139 V 585 E. 6.3.7.5). Im laufenden Verwaltungsverfahren erklärte der Beschwerdeführer wiederholt seine Mitwirkungsbereitschaft (vgl. Urk. 7/81, Urk. 7/87), was als Neuanmeldung zu betrachten ist. Es ist daher im Zusammenhang mit dem Anspruch auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlung wie bei einer erstmaligen Anmeldung für die Zukunft zu prüfen, ob auf die bisherige Leistungsablehnung zurückzukommen ist (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_244/2016 vom 16. Januar 2017 E. 3.3 und E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht unbestritten geblieben ist, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit im Garten- respektive im Strassenbau aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigungen nicht mehr zumutbar ist, jedoch eine leichte bis mittelschwere behinderungsangepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % zumutbar ist (vgl. vorstehend E. 2.1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer Verfügung (Urk. 2) aus, dass die Akten dem RAD vorgelegt worden seien. Dies lässt sich anhand der Akten jedoch nicht nachvollziehen, da keine Stellungnahme des RAD zu den Akten der Suva vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen wurde im Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 29. Juni 2017 zur gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers auf den Bericht der Z.___ vom 2. Juni 2017 (Urk. 7/74/4-14) verwiesen und das darin formulierte Zumutbarkeitsprofil übernommen (vgl. Urk. 7/80 S. 3 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der Z.___ stellten in ihrem Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Juni 2017 (Urk. 7/74/4-14) nach Aufenthalt des Beschwerdeführers vom 20. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis 24. Mai 2017 in der Hauptsache folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 20. Januar 2015: Sprung vom Arbeitskarren mit Fussdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kalkaneus-Mehrfragmentfraktur mit Gelenkbeteiligung Typ Joint-Depression links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mehrfragmentäre Weber-A-Fraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastung durch Stellenverlust/Arbeitslosigkeit mit leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradiger affektiver Auslenkung depressiver Prägung (Mai 2017 Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">matisches Konsilium, Z.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">morbide Adipositas (BMI 44)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlbildung der linken Hand bei Muskelhypertrophie linker Arm (seit Geburt bestehend)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach medikamentös induzierter Bizytopenie mit Transfusion von Thrombozyten März 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bekannte Leberwerterhöhung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten zur Arbeitsfähigkeit, Zumutbarkeit und zur Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsperspektive des Beschwerdeführers aus, die festgestellte psychische Störung begründe keine arbeitsrelevante Leistungsminderung. Die angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Garten- und Strassenbauarbeiter sei aufgrund der hohen Anforde-rungen (sehr schwere, vorwiegend gehend-stehende Tätigkeiten mit Gehen auf unebenem Gelände) nicht mehr zumutbar (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer leichten bis mittelschweren Arbeit bestehe eine ganztägige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Spezielle Einschränkungen bestünden betreffend das obere Sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk (OSG) links. Die Tätigkeit habe wechselbelastend (Stehen/Gehen am Stück bis maximal etwa 1.5 Stunden) zu sein, ohne Tätigkeiten länger dauernd in der Hocke und/oder auf den Knien sowie ohne häufiges Treppen und/oder Leitern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigen sowie Gehen über unebene Böden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen hielten fest, der Beschwerdeführer habe sich als freundlicher Patient gezeigt und gebe sich arbeitswillig. Grundsätzlich erachteten sie ihn als einen Eingliederungsfall; er benötige eine neue, dem Belastbarkeitsprofil ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Arbeitsstelle. Es werde empfohlen, ihn bei der beruflichen Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederung zu unterstützen. Für entsprechende Hilfestellung seien in erster Linie die Invalidenversicherung und die Arbeitslosenversicherung zuständig (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung der Fachpersonen der Z.___ vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 4.2) erweist sich als schlüssig und nachvollziehbar, so dass darauf abgestellt werden kann. Nachfolgend ist demnach davon auszugehen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers im Garten- und Strassenbau nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr zumutbar ist, hingegen in einer behinderungsangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit besteht. Ausgehend davon sind nachfolgend die einzelnen beruflichen Massnahmen zu prüfen, wobei der Beschwerdeführer insbesondere eine Berufsberatung im Sinne von Art. 15 IVG beantragt hat (vgl. vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 IVG haben Versicherte, die infolge Invalidität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit behindert sind, Anspruch auf Berufsberatung. In Betracht fällt jede körperliche oder psychische Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung, die den Kreis der für die versicherte Person nach ihrer Eignung und Neigung möglichen Berufe oder Betätigungen einengt oder die Ausübung der bisherigen Aufgabe unzumutbar macht. Ausgeschlossen sind geringste Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen, die keine nennenswerte Beeinträchtigung zur Folge haben und des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Inanspruchnahme der Invalidenversicherung nicht rechtfertigen (BGE 114 V 29 E. 1a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indem der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angestammten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Garten- und Strassenbau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist (vgl. vorstehend E. 4.3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Arbeitsverhältnis mittlerweile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelöst hat (Urk. 7/72/46</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und im Weiteren auch die Fachpersonen der Z.___ die subjektive Bereitschaft und den Willen des Beschwerdeführers für berufliche Massnahmen bestätigt haben (vgl. vorstehend E. 4.2), erfüllt er die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 15 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berufsberatung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bejahen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Beschwerde gutzuheissen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Arbeitsvermittlung im Sinne von Art. 18 IVG hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähige (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (lit. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (lit. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebende Invalidität liegt vor, wenn der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle aus gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gründen Schwierigkeiten hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> muss ein Kausalzusammenhang be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen. Ist die fehlende berufliche Eingliederung im Sinne der Verwertung einer bestehenden Arbeitsfähigkeit nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, fällt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch weiterhin n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht in die Zuständigkeit der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern gegebenenfalls in den Bereich de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Arbeitslosenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit eingeschränkt, als dem Versicherten leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Daran ist nach Inkrafttreten der 4. IV-Revision und der 5. IV-Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion festgehalten worden (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG],</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zürich/Basel/Genf 2014, S. 214 ff. Ziff. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Art. 18 IVG mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_142/2015 vom 5. Juni 2015 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend bestehen die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers primär in einer Minderbelastbarkeit im Zusammenhang mit seinem linken Fuss nach erlittenem Unfall. Die geforderte spezifische Einschränkung gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlicher Art (vgl. vorstehend E. 6.2) muss sich jedoch dahingehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auswirken, dass diese selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Probleme bei der Stellensuche verursacht. Dies trifft zum Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiel zu, wenn wegen Stummheit oder mangelnder Mobilität kein Bewerbungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch möglich ist oder dem potenziellen Arbeitgeber die besonderen Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und Grenzen des Versicherten erläutert werden müssen (zum Beispiel, welche Tätigkeiten trotz Sehbehinderung erledigt werden können), damit der Behinderte überhaupt eine Chance hat, den gewünschten Arbeitsplatz zu erhalten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_142/2015 vom 5. Juni 2015 E. 4.3, 8C_641/2015 vom 12. Januar 2016 E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist gemäss den medizinischen Feststellungen (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) jede leichte bis mittelschwere behinderungsangepasste Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar. Damit liegen keine spezifischen Einschränkungen gesundheitlicher Art im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung vor. Vielmehr kann er aus rein invalidenversicherungsrechtlicher Sicht eine seiner Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit entsprechende Arbeitsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem massgebenden ausgeglichenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) ohne Arbeitsvermittlung durch die IV-Stelle finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu denken ist etwa an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrollarbeiten, sowie Sortierarbeiten, die mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Anstrengung verbunden sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitsvermittlung ist daher zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was einen allfälligen Umschulungsanspruch anbelangt, hat der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer selbst zu Recht bezweifelt, dass ein solcher besteht (vgl. vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein detaillierter Einkommensvergleich erübrigt sich vorliegend, da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit im Gartenbau, ausgehend von dem im Jahr 2014 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/68) auf ein Jahr aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten Verdienst von rund Fr. 63‘445.--, ein Einkommen erzielt hat, welches nur geringgradig über dem durchschnittlichen Verdienst von Fr. 5‘312.-- monatlich für Hilfsarbeiten von Männern im Kompetenzniveau 1, Total, gemäss den Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenlöhnen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebungen (LSE) 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegt, nach welchem das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers zu berechnen wäre. Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer solchen angepassten Hilfstätigkeit resultiert damit kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 20 %. Ein Anspruch des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers auf Umschulung besteht daher nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung vom 10. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (Urk. 2) aufzuheben und festzustellen, dass der Beschwerdeführer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Berufsberatung im Sinne von Art. 15 IVG hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung dieser Grundsätze ist dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer eine Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung von Fr. 1‘300.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. Oktober 2017 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Berufsberatung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p></div> </div></body></html>