<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00182</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Samuel Teindel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Sabine Baumann Wey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Vetsch Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ledergasse 11, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war zuletzt vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 8. Februar 2013 bei der Y.___ AG sowie ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befristet bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betontrenner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Folgen von Unfällen versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/2, Urk. 8/1 und Urk. 8/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Schadenmeldung UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. November 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess er der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteilen, dass er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2013 an der Schulter verletzt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/7). Einen Arzt habe er zum dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Zeitpunkt nicht aufgesucht (Urk. 8/1). Mit weiterer Schadenmeldung UVG vom 27. Juli 2013 liess er der Suva mitteilen, dass er sich am 13. Juni 2013 mit einer Bohrmaschine am linken Knie eine Fleischwunde zugezogen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/2). Die am 13. Juni 2013 konsultierten erstbehandelnden Ärzte der Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Chirurgie des Klinikum A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als vorläufige Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Decollement-Verletzung linkes Kniegelenk/Oberschenkel medialseitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Juni 2013; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 7/12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März und Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 schloss die Suva den Fall per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 ab und stellte ihre Leistungen ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/195/1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/196). Nachdem der Versicherte dagegen Einsprache erhoben hatte (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">202), hob sie die Verfügung wiedererwägungsweise auf und richtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend ab 1. April 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen aus (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/225). Mit Mitteilung vom 28. Septe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mber 2015 und Verfügung vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 schloss die Suva den Fall per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2015 erneut ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/243 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen verneinte sie mit der Begründung, eine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit liege nicht vor. Ebenso wenig sei ein dauernder und erheblicher Integritätsschaden ausgewiesen. Die vom Versicherten gegen diesen Entscheid erhobene Einsprache vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 (Urk. 7/248) wies die Suva am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vorinstanz zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG, namentlich weiterhin Taggeldleistungen und Heilbehandlung, eventualiter eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung, zu gewähren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem sei ein verwaltungsexternes Gutachten einzuholen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte die Suva Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 5. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11) stellte der Beschwerdeführer den zusätzlichen Eventualantrag, sofern von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werde, sei ihm eine fünfmonatige Übergangsfrist für den Berufswechsel unter weiterhin voller Taggeldleistung zu gewähren (S. 2). Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 22. November 2016 (Urk. 15) an ihrem Antrag auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest. Am 29. November 2016 (Urk. 17) nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Duplik, worüber die Beschwerdegegnerin am 1. Dezember 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die hier zu beurteilende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfälle haben sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar und 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV062"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">griffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 verfügungsweise (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/244) verneinte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Integritätsentschädigung wurde im Einspracheverfahren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/248) nicht beanstandet. Der Beschwerdeführer kritisierte einzig, dass ihm keine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(respektive keine Taggelder sowie Heilbehandlung mehr) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugesprochen worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestehen weder Anhaltspunkte dafür, dass er die Verfügung pauschal angefochten hätte, noch dass er auch nur ansatzweise auf die Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung Bezug genommen hätte. Diesbezüglich ist die Verfügung mangels Anfechtung in Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtskraft erwachsen (vgl. BGE 119 V 347 E. 1b). Dass der Beschwerdeführer im Einspracheverfahren nicht vertreten war, ändert nichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war es ihm doch möglich, die Nichtzusprache einer Rente detailliert und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie mit Hinweis auf die massgeblichen Gesetzesbestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fechten. Soweit in der Beschwerdeschrift eine Integritätsentschädigung verlangt wird (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 1 und S. 12 f.), kann daher nicht darauf eingetreten werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) damit, dass zu Recht ausser Frage zu stehen scheine, dass sich die Verletzungen an der linken Schulter nicht mehr in relevanter Weise auf die Erwerbsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirken würden (S. 3). Aufgrund der unfallbedingten Einschränkungen am linken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knie sei der Beschwerdeführer in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Beton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trenntechniker zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit sei er hingegen ganztägig einsatzfähig (S. 6 f.). Das Invalideneinkommen sei - unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - nach der LSE-Methode ermittelt worden. Der Beschwerdeführer sei trotz seines Alters in der Lage, seine Resterwerbsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (S. 8-10). Vergleiche man das Invaliden- mit dem Valideneinkommen, ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeantwort (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hielt sie ergänzend fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sei nur des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen wieder auf den Entscheid der Leistungseinstellung zurückgekommen, weil der Beschwerdeführer seine ablehnende Haltung gegenüber einem weiteren Eingriff am linken Knie aufgegeben und die vom Kreisarzt längst vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Arthroskopie dann doch noch habe vornehmen lassen. Von einer falschen kreisärztlichen Beurteilung könne keine Rede sein. Ebenso sei unzutreffend, dass keine ärztliche Einschätzung des medizinischen Endzustandes vorliege. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem habe auch der behandelnde Arzt nach durchgeführter Arthroskopie keine weitere Behandlung mehr vorgeschlagen (S. 3 f.). Es ergäben sich keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass das Verwenden von Gehhilfen noch medizinisch indiziert wäre. Der Beschwerdeführer habe zudem über keine Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch Verletzungsfolgen im Bereich der linken Schulter geklagt. Auf das Zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil sei somit abzustellen und weitere Abklärungen seien nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt (S. 5). In den Jahren vor dem Unfall habe er über Temporärvermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">büros in der Schweiz gearbeitet und jeweils Erwerbslücken von mehreren Monaten pro Jahr gehabt. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit hätte er auch ohne Unfall weiterhin solche Erwerbslücken aufgewiesen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe jedoch mit einer Arbeitszeit von 39.05 Stunden pro Woche und einer Arbeitsdauer von 52 Wochen gerechnet, was sich als zu grosszügig erweise. Das Invalideneinkommen sei hingegen korrekt festgelegt worden, ebenso der Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzug (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Duplik (Urk. 15) hielt sie fest, es habe sich bereits sehr früh abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet, dass der Beschwerdeführer wohl nicht mehr in seine angestammte Tätigkeit werde zurückkehren können. Anlässlich der kreisärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom 5. Februar 2015 sei entsprechend ein Zumutbarkeitsprofil auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt definiert worden. Bis zum 30. September 2015 seien ihm Taggelder ausgerichtet worden. Er habe dann längst gewusst, dass ein Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel angezeigt sei, weshalb kein Anspruch auf weitere Taggelder bestehe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Fallabschluss sei zu früh erfolgt. Zwar sei anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 5. Februar 2015 erklärt worden, der medizinische Endzustand sei erreicht, doch habe sich diese Beurteilung in Anbetracht der danach erfolgten Gutheissung der Einsprache und der folgenden Knie-Operation als falsch erwiesen. Beweiskräftige ärztliche Beurteilungen, die das Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Endzustandes bestätigen würden, fänden sich in den Akten keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe deshalb weiterhin Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeldleistungen (S. 5 f.). Der Fall sei zudem ungenügend abgeklärt, da das medizinische Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil unzutreffend sei. So sei bereits aufgrund der Tatsache, dass er noch immer auf zwei Gehhilfen angewiesen sei, ein Anheben von Lasten bis zu 15 kg völlig unrealistisch. Zudem sei er immer wieder schmerzhaft in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linken Schulter eingeschränkt. Es bestünden Zweifel an der Schlüssigkeit der kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Beurteilung, weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen sei (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen seien - aus näher dargelegten Gründen - inkorrekt festgelegt worden, auch sei ihm ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren. Es resultiere ein rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründender Invaliditätsgrad von 29 % (S. 8-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Replik (Urk. 11) führte der Beschwerdeführer aus, sollte er in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit arbeitsfähig sein, wäre ihm eine fünfmonatige Übergangsfrist für den Berufswechsel unter weiterhin voller Taggeldleistung zu gewähren (S. 2 f.). Selbst wenn er auch in Zukunft Erwerbslücken von mehreren Monaten pro Jahr hätte, beträfe dies nicht das Valideneinkommen, sondern die Höhe des versicherten Verdienstes (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner weiteren Stellungnahme (Urk. 17) hielt der Beschwerdeführer fest, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend sei eine Übergangsfrist von fünf Monaten als angemessen zu erachten, ihm sei jedoch lediglich eine solche von unter einem Monat gewährt worden (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte der Klinik für Chirurgie des Klinikums A.___ hielten in ihrem Bericht vom 18. Juni 2013 (Urk. 7/25) folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Decollement-Verletzung linkes Kniegelenk/Oberschenkel medialseitig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Appendektomie 1970</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Obstuktives Schlafapnoe-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Zustand nach Sarkoidose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sich vom 13. bis 18. Juni 2013 in ihrer stationären Behandlung befunden. Er gebe an, beim Bohren mit dem Bohrer abgerutscht zu sein. Klinisch zeige sich eine 8 x 9 cm grosse Ablederung im Bereich des media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len linken Kniegelenkes. Die periphere Durchblutung, Motorik und Sensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität würden sich seitengleich und intakt zeigen. In einer Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung des linken Kniegelenkes sei kein Nachweis knöcherner Verletzungsfolgen gefunden worden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem MRT des linken Kniegelenkes vom 9. August 2013 (Urk. 7/33) ist folgende Beurteilung zu entnehmen: „Postkontusionelle, ödematöse Weichteilverände-rungen ventromedial und entsprechender Postkontusionsherd intraossär im Con</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylus tibialis femoris. Nur ringe Degenerationshinweise. Überdehnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinweise femurseitiger Innenbandabschnitte, sonstige ligamentäre und menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kale Strukturen regelrecht. Lediglich geringer Erguss suprapatellar, Flüssigkeits-vermehrung im Hoffa-Fettkörper. Diskrete retropatellare Chondropathie."</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der Rehaklinik B.___ vom 30. Oktober 2013 (Urk. 7/67) wurden unter anderem folgende Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Decollement-Verletzung linkes Kniegelenk/Oberschenkel medialseitig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizknie links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterdistorsion links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bislang keine Diagnostik, keine Unfallmeldung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anhaltende belastungsabhängige Schulterschmerzen links ventral im Bereich Bicepssulcus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">22. Oktober 2013 Arthro-MRI Schulter links: im initialen Befundbericht SLAP-Läsion Grad III beschrieben, nach erneuter Befundbesprechung keine Hinweise für eine SLAP-Läsion. Bizepssehnentendinopathie mit mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">licher Teilruptur. Partielle Pulley-Läsion. Höhergradige AC-Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie aus, der Beschwerdeführer habe sich vom 7. bis 31. Oktober 2013 in der Rehaklinik aufgehalten. Aus medizinisch-rehabilitativer Sicht sei eine Vorstellung bei einem Schulterspezialisten zu empfehlen. In der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit sei er derzeit nicht arbeitsfähig. Für eine andere Tätigkeit werde die Zumutbarkeit aktuell noch nicht festgelegt, da der Beschwerdeführer sich in der medizinischen Abklärungs- und Behandlungsphase befinde (S. 2). Das Ausmass der physischen Einschränkungen lasse sich mit den objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht im Sinne einer leichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizkniesymptomatik links und möglichen Restbeschwerden nach Überdehnung des medialen Kollateralbandes erklären. Die Beschwerden an der linken Schulter seit einer Schulterdistorsion vor 9 Monaten seien mit dem MRI-Befund und dem klinischen Untersuchungsbefund gut vereinbar. Der Beschwerdeführer habe sich im Gespräch an Informationen und Anregungen über einen besseren Umgang mit Schmerzen nicht interessiert gezeigt und es hätten keine positiven Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Verlaufe des Aufenthalts beobachtet werden können. Er habe keinen aktiven Umgang mit Schmerzen gefunden und sei vermehrt unpünktlich oder gar nicht zu den Therapien erschienen. Die stationäre Rehabilitation sei etwas vorzeitig beendet worden. Eine Verbesserung der Schmerzproblematik habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht erreicht und die körperliche Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit auf einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> niedrigen Niveau nicht gesteigert werden können. Bezüglich der Beweglichkeit im linken Kniegelenk habe insgesamt eine leichte Verbesserung erreicht werden können (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva-Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädie und Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, hielt in seinem Bericht vom 4. Februar 2014 (Urk. 7/106) fest, es bestehe eine schmerzbedingte Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsminderung des linken Schultergelenks wegen einer traumatischen Bizeps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendopathie mit Teilruptur und partieller Pulley-Läsion, begleitend eine unfallfremde höhergradige AC-Gelenksarthrose. Zudem bestehe eine deutliche Belastungsintoleranz des linken Kniegelenks. Es sei ein Schnappen mit wan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernder engumschriebener Vorwölbung am Knieinnenspalt bei Beuge-/Streck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegungen reproduzierbar, zudem sei das Flexionsdefizit des linken Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks deutlich. Dagegen sei der klinische Schultergelenksbefund links weniger ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drucksvoll. Der medizinische Endzustand sei nicht erreicht. Für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte berufliche Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 6 f.). Es rechtfertige sich eine diagnostische Arthroskopie des linken Kniegelenkes und eine Revision des Weichteilmantels im Bereich des Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spaltes. Nach durchgeführter diagnostischer und gegebenenfalls therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Weichteilrevision und Arthroskopie sei zwei bis drei Monate postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ eine erneute kreisärztliche Untersuchung durchzuführen (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die vom Kreisarzt empfohlene Arthroskopie vom Beschwerdeführer nicht gewünscht und vom behandelnden Dipl.-med. D.___, Chirurg/Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurg/D-Arzt, aufgrund der rückläufigen Symptomatik nicht als sinnvoll erachtet worden war (Urk. 7/119), erfolgte am 5. Februar 2015 eine erneute kreisärztliche Untersuchung (Urk. 7/181). Dr. C.___ hielt dabei fest, das linke Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk sei frei beweglich, das Bewegungsausmass entspreche der unverletzten Schulter rechts; der Beschwerdeführer sei heute beschwerdefrei bezüglich des linken Schultergelenkes. Relevant seien die verbliebenen schmerz- und mecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch bedingten Funktionseinschränkungen des linken Kniegelenkes. Der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Endzustand sei erreicht, da bereits vor einem Jahr der Empfehlung zur minimal invasiven operativen Behandlung des sehr schmerzhaften Tastbefundes medial nicht nachgegangen worden sei; der Beschwerdeführer klage über Ängste bezüglich operativer Eingriffe. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Betontrenntechniker sei er nicht mehr arbeitsfähig. In einer leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren körperlichen Arbeit im angepassten Wechselrhythmus zwischen Stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Gehen und Sitzen sei er jedoch ganztägig einsatzfähig. Lasten bis 15 kg dürften im Einzelfall angehoben werden, dies allerdings nicht häufig repetitiv. Hinknien und Hocken seien zu vermeiden (S. 4 f.). Sowohl für die Unfallfolgen am linken Schultergelenk als auch am linken Kniegelenk sei eine Integritätsentschädigung nicht geschuldet, da die Erheblichkeitsgrenze in beiden Fällen nicht erreicht werde (Urk. 7/193).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdegegnerin den Fall per 31. März 2015 abgeschlossen hatte (Urk. 7/195/1), ging während des hängigen Einspracheverfahrens das MRI des linken Kniegelenkes vom 8. Mai 2015 (Urk. 7/213) ein. Darin wird von annehmbar Traumafolgen am Condylus medialis femoris mit Residuen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondralen Läsion oder Fraktur und entsprechend einem möglichen kleinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> freien Gelenkkörper ventromedial des Innencondylus sowie von einer geringen Sekundärarthrose im medialen Kompartiment des Femorotibialgelenkes berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet. Insgesamt sei die Befundkonstellation einschliesslich des Alters des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers untypisch für eine Osteochondrosis dissecans (S. 1 f.). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin kam daraufhin auf ihre Entscheide zurück und richtete rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend ab 1. April 2015 weiterhin die gesetzlichen Leistungen aus (Urk. 7/225).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Juni 2015 nahm Dipl.-med. D.___ die empfohlene Arthroskopie des linken Kniegelenkes vor und berichtete, ein freier Gelenkkörper habe sich nicht gefunden (Urk. 7/230/2 f.). In seinem Bericht vom 26. August 2015 (Urk. 7/236) hielt er fest, der Verlauf nach der Arthroskopie sei seitens der Wundheilung kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plikationslos gewesen. Der Beschwerdeführer habe eine deutliche Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delinderung angegeben, Schmerzfreiheit sei allerdings nicht erreicht worden. Bei der letzten Vorstellung am 5. August 2015 sei er immer noch mit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützen erschienen; das Kniegelenk sei reizlos gewesen und eine Erguss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung habe nicht vorgelegen. Medial sei nach wie vor oberhalb des Gelenkspaltes ein Druckschmerz auslösbar. Die verordnete Krankengymnastik sei offenbar sehr schleppend in Anspruch genommen worden. Es bestehe nach wie vor Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit; seitens des Beschwerdeführers bestehe mehr oder weniger ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise wenig Interesse an einer wesentlichen Verbesserung der Situation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. C.___ hielt in seinem Bericht betreffend Untersuchung vom 23. September 2015 (Urk. 7/242) folgende Diagnose fest (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsminderung linkes Kniegelenk nach Kniekontusion am 13. Juni 2013 mit Décollement-Verletzung medialseitig, chirurgische Wundver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gung gleichen Tages (Débridement)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klagen des Beschwerdeführers würden sich unwesentlich von der Anamnese während der kreisärztlichen Untersuchung am 5. Februar 2015 unterscheiden, insgesamt würden die Beschwerden jedoch eher deutlicher als geringer verspürt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch würden sich die Befunde nicht wesentlich von denen am 5. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterscheiden. Er sei in seiner angestammten Tätigkeit voll arbeitsunfähig, das Zumutbarkeitsprofil ändere sich im Vergleich zu den Angaben vom 5. Februar 2015 nicht. Eine Integritätsentschädigung sei nicht geschuldet, da die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen das Erheblichkeitsmass nicht überschreiten würden. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin habe weiterhin 4-6 Serien à 6 Sitzungen pro Jahr medizinische Trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie und die Fortführung der medikamentösen Schmerztherapie zu überneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (S. 4 f.). Die Beschwerdegegnerin schloss den Fall daraufhin per 30. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 erneut ab (Urk. 7/243).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik D.___, wo sich der Beschwerdeführer vom 5. bis 26. Juli 2016 zur Rehabilitation aufgehalten hatte, hielten in ihrem Bericht vom 28. Juli 2016 (Urk. 12/5) fest, er sei in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. Für maximal mittelschwere Tätigkeiten in überwiegend stehender, gehender und sitzender Körperhaltung bestehe nach erfolgter Rekonva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leszenz ein vollschichtiges Leistungsvermögen in allen Schichtformen (S. 2). Die von ihm geschilderten Beschwerden und funktionellen Einschränkungen seien anhand der Untersuchungsbefunde nicht völlig nachvollziehbar. Der klinische Untersuchungsbefund des Kniegelenkes korreliere nicht mit dem Gangbild und den Angaben zur bewältigenden Wegstrecke beziehungsweise zum Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen. Die Rehabilitationsziele hätten aus ärztlicher Sicht im Wesentlichen nicht erreicht werden können, der Beschwerdeführer habe sich jedoch trotz der scheinbar geringen Erfolge zufrieden gezeigt (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 die vorübergehenden Leistungen auf den 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 hin ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/196). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der medizinischen Situation nahm sie ihre Verfügung zurück und erbrachte bis am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015 weiterhin die gesetzlichen Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/225). In Bezug auf den Zeitpunkt des Fallabschlusses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, er sei vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016 in der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation gewesen. Nach wie vor seien Rehabilitationsziele vorhanden (Urk. 11 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser Vorbringen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob der per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015 verfügte Fallabschluss rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. C.___ hielt diesbezüglich am 5. Februar 2015 fest, der Beschwerdeführer sei beschwerdefrei bezüglich des linken Schultergelenkes. Im linken Kniegelenk würden schmerz- und mechanisch bedingte Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen verbleiben. Nachdem der bereits vor einem Jahr abgegebenen Empfehlung einer minimal invasiven operativen Behandlung der Beschwerden nicht nachgegangen worden sei, sei der Endzustand erreicht (E. 4.5 hievor). Dipl.-med. D.___ nahm daraufhin am 12. Juni 2015 die empfohlene Arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopie des linken Kniegelenkes vor und berichtete von einem seitens der Wund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilung her komplikationslosen Verlauf; bei der letzten Vorstellung am 5. August sei das Kniegelenk reizlos gewesen und eine Ergussbildung habe nicht vorgelegen (E. 4.7 hievor). Am 23. September 2015 stellte Dr. C.___ an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich der kreisärztlichen Untersuchung fest, die Befunde würden sich nicht wesentlich von jenen am 5. Februar 2015 unterscheiden und äusserte sich zum Zumutbarkeitsprofil, zur Arbeitsfähigkeit sowie zu einer allfälligen Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (E. 4.8 hievor). Auch wenn er dies nicht erneut explizit bestätigte, ist doch offensichtlich, dass er von einem zu diesem Zeitpunkt bereits erreichten Endzustand ausging. Es liegen denn auch keine anderslautenden Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte im Recht. Dass der Beschwerdeführer sich im Juli 2016 in Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitation begab, vermag die (prognostisch zu erfolgende [E. 1.2 hievor]) kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Einschätzung betreffend Endzustand nicht in Zweifel zu ziehen. Davon abgesehen konnte auch während des Rehabilitationsaufenthaltes keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Besserung des Gesundheitszustandes erreicht werden, und die behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte gingen bei Austritt aus der Klinik von einer 100%igen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit aus (E. 4.9 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine ins Gewicht fallende Besserung des Gesundheitszustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Steigerung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Fortsetzung der ärztlichen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Anbetracht dieser Umstände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung vom 23. September 2013 nicht m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehr zu erwarten, zumal für die Leistungseinstellung nicht entscheidend ist, dass die Beschwerden (vollständig) abgeklun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sind (vgl. BGE 134 V 109 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein unfallbedingter Behandlungsbedarf über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinaus ist damit nicht erstellt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf diesen Zeitpunkt hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgenommene Fallabschluss ist folglich nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer kritisierte ausserdem das vom Kreisarzt festgehaltene Zumutbarkeitsprofil. Dr. C.___ hielt diesbezüglich fest, in einer leichten bis mittelschweren körperlichen Arbeit im angepassten Wechselrhythmus zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Stehen, Gehen und Sitzen sei er ganztätig einsatzfähig. Lasten bis 15 kg dürften im Einzelfall angehoben werden, dies allerdings nicht häufig repetitiv. Hinknien und Hocken seien zu vermeiden (E. 4.5 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sein Bericht erscheint als schlüssig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde nachvollziehbar begründet und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist in sich widerspruchsfrei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt gehe von einem falschen Zumutbarkeitsprofil aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da das Heben von 15 kg schweren Lasten aufgrund seiner Gehhilfen unrealistisch sei, ist dazu festzuhalten, dass nicht aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer aus medizinischen Gründen auf das Benutzen von Gehhilfen angewiesen wäre. Im Bericht der Klinik D.___ wird im Übrigen festgehalten, er entlaste mit seiner Unterarmgehstütze links eher das rechte (unverletzte) Bein (Urk. 12/5/5). Für die von ihm geltend gemachten Schulterbeschwerden, welche das vereinzelte Heben von Lasten bis 15 kg unzumutbar machen würden, finden sich in den Akten ebenfalls keine Stütze. So berichtete er anlässlich der kreisärztlichen Untersuchungen vom 5. Februar 2015, er habe so gut wie gar keine Beschwerden mehr im linken Schultergelenk. Lediglich wenn er sich über 30 Minuten intensiv mit Dreh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegungen beider Arme beschäftige, habe er später einen leichten Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz im vorderen Umfang des linken Schultergelenkes. Bewegungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen bestünden hingegen keine (Urk. 7/181 S. 3). Während der Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitation im Juli 2016 scheinen die angeblichen Schulterschmerzen überhaupt nicht zur Sprache gekommen zu sein (vgl. Urk. 12/5/5). Das von den Ärzten der Klinik D.___ festgehaltene Zumutbarkeitsprofil (100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für maximal mittelschwere Tätigkeiten in überwiegend stehender, gehender und sitzender Körperhaltung) bestätigt zudem die Einschätzung des Kreisarztes. Der Beschwerdeführer vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das seiner Ansicht nach unzutreffende Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsprofil nicht durch einen fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chärztlichen Bericht zu stützen;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenso wenig finden sich Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dafür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er in einer so angepassten Tätigkeit nicht zu 100 % arbeitsfähig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bestehen keine Indizien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen die Zuverlässigkeit der Berichte von Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ sprechen würden,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es kommt diesen voller Beweiswert zu. Von weiteren medizinischen Abklärungen - wie vom Beschwerdeführer beantragt - sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verzichtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden, worauf sich aus der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.4.2). Für die Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Valideneinkommens, also des Einkommens, welches die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sunde tatsächlich verdient hätte, wird in der Regel am zuletzt erzielten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst angeknüpft.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt seines Unfalls am 13. Juni 2013 für die Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig und erzielte dabei als Beton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trenner einen Stundenlohn von Fr. 31.67. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Einkommensvergleich sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en) Beginns des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs, mithin am 1. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ging deshalb zu Recht von einem Stundenlohn von Fr. 32.05 per 2015 aus, nachdem er im Unfallzeitpunkt in der Stadt Bern arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig war und die Mindestlöhne gemäss Zusatzvereinbarung für das Beton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trenngewerbe zum Landesmantelvertrag für das schweizerische Bauhaupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewerbe (nachfolgend: LMV; Stand 1. Juli 2016) in der Zone „Rot", Lohnklasse „A" ab 1. Januar 2014 Fr. 32.05 pro Stunde betrugen (LMV S. 148). Zwar mag zutreffen, dass der Beschwerdeführer die Voraussetzungen gemäss LMV für eine Einstufung in die Lohnklasse „A" nicht erfüllen dürfte, doch wurde er bei der damaligen Arbeitgeberin in diese Lohnklasse eingestuft (vgl. Urk. 7/108/4), und es ist nicht davon auszugehen, dass er im Gesundheitsfall von ihr in die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klasse „B" zurückgestuft worden wäre.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der genannte Stundenlohn erfuhr ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss LMV per 2015 keine Änderung. Eine Aufrechnung per 2015 gestützt auf die allgemeine Nominallohnentwicklung ist folglich für die Berechnung des Valideneinkommens nicht geboten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Jahreslohn beziehungsweise das Valideneinkommen ist per 2015 damit wie folgt zu berechnen (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 8C_61/2012 vom 25. April 2012 E. 2.6 mit Hinweisen): Von der Bruttosollarbeitszeit von 2’030 Stunden (LMV S. 147) sind die Ferien von 234 Stunden (6 Wochen gemäss Art. 34 LMV bei einer Wochenarbeitszeit von 38.93 Stunden [2030 Stunden : 52.14 Wochen, vgl. Art. 34 LMV]) zu subtrahieren, während die Feiertage ausser Betracht fallen, da sie wie normale Arbeitstage zu entschädigen sind (Art. 38 Abs. 2 LMV). Der Beschwerdeführer hätte demnach als Gesunder effektiv 1'796 Jahresstunden zu arbeiten. Anzurechnen sind sodann eine Ferienentschädigung von 13 % (Art. 34 Abs. 1 LMV) sowie ein 13. Monatslohn in der Höhe von 8.33 % (Art. 50 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 8 LMV). Dies ergibt bei einem Basislohn von Fr. 32.05 (LMV S. 148 Art. 5 Abs. 2 Zone Rot Lohnklasse A) einen Betrag von Fr. 70'463.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7.2</span><span> </span><span id="UV064"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kumulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> herangezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n werden (BGE 139 V 592 E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Berechnung des Invalideneinkommens sowohl in ihrer Verfügung (Urk. 7/244) als auch im Einspracheentscheid ohne weitere Begründung auf die LSE. Rechtsprechungsgemäss kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht frei wählen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Invalideneinkommen nach der DAP-Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder anhand der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlöhne der LSE bemisst; vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie die DAP-Methode stets dann zur Anwendung zu bringen, wenn sie im Einzelfall die bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtlichen Vorgaben einhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_378/2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 29. November 2017 E. 4.5 mit Hinweisen zur Rechtsprechungsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng). Nachdem die Beschwerdegegnerin vorliegend nicht geprüft hat, ob sie die DAP-Methode zur Anwendung bringen kann, ist die Sache an sie zurückzuweisen, damit sie das Invalideneinkommen rechtskonform berechne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und gestützt darauf über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers erneut befinde. Damit erübrigt sich, auf die Vorbringen der Parteien zur Berechnung des Invalideneinkommens gestützt auf die LSE einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten Tätigkeit nicht mehr, in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit hingegen zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig. Er machte geltend, ihm sei deshalb eine fünfmonatige Übergangsfrist für den Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel unter weiterhin voller Taggeldleistung zu gewähren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dieser Argumentation übersieht er jedoch, dass ihm nicht etwa die Taggelder gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekürzt wurden, sondern dass der Anspruch auf ein Taggeld gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fallabschluss, vgl. dazu E. 1.2 hievor) untergegangen ist. Da wie bereits dargelegt von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung über den 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015 hinaus keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war, durfte die Beschwerdegegnerin die Taggeldleistungen einstellen, ohne ihn zunächst zu einem Berufswechsel aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fordern und eine Übergangsfrist zu gewähren (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_83/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 E. 5.2 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diesbezüglich ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Dem Beschwerdeführer steht ausgangsgemäss eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und den Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer unterliegt bezüglich des Zeitpunkts des Fallabschlusses, der Integritätsentschädigung, des Antrags auf Einholung eines Gerichtsgutachtens und der Ausrichtung von Tag-geldleistungen während einer Übergangsfrist, obsiegt hingegen (im Sinne einer Rückweisung) in Bezug auf die Rentenfrage. Letzteres stellt den gewichtigsten Streitpunkt des Verfahrens dar, weshalb es sich rechtfertigt, die Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung lediglich um die Hälfte zu kürzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die am 29. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 eingereichte Kostennote (Urk. 18) ist entsprechend eine gekürzte Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung von Fr. 1‘911.15 (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der angefochtene Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom 21. Juli 2016 aufgehoben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">soweit auf sie eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine gekürzte Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘911.15</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Samuel Teindel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von Urk. 18</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher<span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p></p></div> </div></body></html>