<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AB.2014.00045</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">1. Dezember 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">med. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kantonsspital </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">C.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1924 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wohnt in der Residenz des Alterszentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und meldete sich am 9. Oktober 2013 unter Hinweis auf ein weit fortgeschrittenes Glaukom für den Bezug einer Hilflosenentschädigung zur AHV an (Urk. 11/9). Aufgrund der eigenen Angaben des Versicherten und der Bestätigung des behandelnden Augenarztes verneinte die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, mit Verfügung vom 20. November 2013 den Anspruch des Versicherten auf eine Hilflosenentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 11/13). Nachdem der Versicherte hiergegen am 18. Dezember 2013 Einsprache erhoben hatte (Urk. 11/14), führte die IV-Stelle am 14. März 2014 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärung vor Ort durch (Abklärungsbericht v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 10. Juni 2014, Urk. 11/19). Mit Entscheid vom 11. Juni 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/21 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Einspracheentscheid erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 14. August 2014 Beschwerde (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2014 schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung der Beschwerde, ohne sich, obwohl vom Gericht dazu aufgefordert (vgl. Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9), zur Rechtzeitigkeit dersel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben zu äussern (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) ist die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung des Einspracheentscheids einzureichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG). Gesetzliche oder behördliche Fristen, die nach Tagen oder Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naten bestimmt sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem vom 15. Juli bis und mit dem 15. August still (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 38 Abs. 4 lit. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schriftliche Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist dem Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger eingereicht oder zu dessen Händen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben werden (Art. 39 Abs. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Genannte Bestimmungen sind sinngemäss auch im Rechtspflegeverfahren an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendbar (Art. 60 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist es Sache der Verwaltung, den Beweis zu erbringen, dass und gegebenenfalls in welchem Zeitpunkt ihre Verfügung der angeschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Person zugestellt worden ist; dagegen hat die beschwerdeführende Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son den Nachweis für die rechtzeitige Einreichung ihrer Beschwerde zu leisten (BGE 103 V 65. E. 2a, 99 Ib 359 E. 2; ZAK 1987, 50 E. 3). Weil der Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsprozess von der Untersuchungsmaxime beherrscht wird, handelt es sich dabei nicht um die subjektive Beweisführungslast (Art. 8 ZGB), sondern in der Regel nur um die sogenannte objektive Beweislast in dem Sinne, dass im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 113 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. bb mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wählt der Versicherungsträger den Versand mit gewöhnlicher Post, so kann er auf postalischem Weg den Nachweis nicht erbringen, dass und wann eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der angeschriebenen Person ordnungsgemäss zugestellt worden ist. In diesem Fall obliegt es ihm, die Zustellung mit anderen Mitteln zu beweisen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise mindestens glaubhaft zu machen (BGE 99 Ib 359 f.; ARV 1977 Nr. 35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat den Einspracheentscheid am 11. Juni 2014 für den gewöhnlichen Postversand frankiert (vgl. Couvert zu Urk. 2). Wann sie das Cou</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vert der Schweizerischen Post übergeben hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geäussert. Der Beschwerdeführer bestätigte am 4. September 2014, den Einspracheentscheid erhalten zu haben, konnte sich aber an das Datum des Empfangs nicht mehr erinnern (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Seitens der Beschwerdegegnerin das Datum der Zustellung nicht nachgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden kann und sich aus den Akten auch kein Hinweis auf das Datum der Zustellung ergibt, ist die Eingabe des Beschwerdeführers vom 14. August 2014 unter Berücksichtigung des Fristenstillstands </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. Juli bis 15. August 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als rechtzeitig erfolgt zu betrachten und auf die Beschwerde einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (AHVG) haben Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten oder Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die in schwerem, mittlere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grad hilflos (Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz 1). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Entschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Grades entfällt bei einem Aufenthalt im Heim (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Für die Bemessung der Hilflosigkeit sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sinngemäss anwendbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 Satz 1). Gestützt auf die ihm in Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 Satz 3 AHVG eingeräumte Befugnis zum Erlass ergänzender Vorschriften er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte der Bundesrat in Art. 66</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) für die Bemessung der Hilflosigkeit Art. 37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 lit. a und b sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 lit. a bis d der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) für sinngemäss anwendbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hilflosigkeit gilt als schwer, wenn die versicherte Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in allen alltäglichen Lebensverrichtungen regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen Überwachung bedarf (Art. 37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV). Wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist (lit. a), oder in mindestens zwei alltäglichen Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf (lit. b), oder in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVG angewiesen ist (lit. c), gilt die Hilflosigkeit demgegenüber als mittelschwer (Art. 37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV). Als leicht wird die Hilflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit eingestuft, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teln namentlich wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann (Art. 37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 lit. d IVV). Letztere Konstellation gilt etwa bei Blinden und hochgradig Sehschwachen als erfüllt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8064 des Kreisschreibens des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesamtes für Sozialversicherungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], in der seit 1. Januar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kraft stehenden Fassung), wohingegen die Bedingun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen bei erwachsenen schwerhörigen Personen im Einzelfall abzuklären sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8066 KSIH; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 114/98 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tober 1998 E. 2a und b sowie I 40/97 vom 11. Dezember 1997 E. 2b, in: AHI 1998 S. 205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8056 KSIH gelten Taubblinde und Taube mit hochgradiger Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che als schwer hilflos. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Hilflosigkeitsgrades sind des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb keine Abklärungen vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Heim im Sinne von Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 AHVG gilt jede Einrichtung, die von einem Kanton als Heim anerkannt wird oder über eine kantonale Betriebsbewil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung als Heim verfügt (Art. 66</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 AHVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein Heimaufenthalt im Sinne von Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVG vorliegt, beurteilt sich gemäss dem klaren Wortlaut von Art. 66</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s. 3 AHVV nach formellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kriter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ien. Massgebend ist einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Einrichtung, in welcher sich die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person aufhält, von einem Kanton als Heim anerkannt wird oder über eine kantonale Betriebsbewilligung als Heim verfügt (Urteil des Bundesgerichts 9C_177/2012 vom 3. Juli 2012 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine Hilflosenentschädigung mit der Begründung, es sei eine Hilflosigkeit leichten Grades aufgrund einer schweren Sinnesschädigung ausgewiesen. Aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings bestehe für Heimbewohner bei einer Hilflosigkeit leichten Grades kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung. Ein Anspruch auf Hilflosenentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung für Hilflosigkeit schweren Grades bestehe in Sonderfällen für Taub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blinde. Bei einem Hörverlust von 63 % liege allerdings keine Taubheit vor (Urk. 2 S. 3 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer ein, er sei aufgrund der Erblindung und der Schwerhörigkeit ständig auf Hilfspersonen angewiesen, sofern er aus dem Haus möchte. Er wohne in einer Altersresidenz und ohne Pflegekräfte und sei darauf angewiesen, dass er eine Mahlzeit erhalte, ansonsten ihm die Angehöri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen helfen müssten. Er leide zusätzlich an einem starken Tinnitus, der sein Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hör stark beeinträchtige, weshalb die Kommunikation mit ihm erschwert sei. Am linken Auge sei es zu einer vollständigen Amaurose gekommen, rechts sehe er Handbewegungen. Diese Funktion reichte im Alltag nicht aus, um sich fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zubewegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch hat auf eine Hilflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut den in der Anmeldung zur Hilflosenentschädigung vom Beschwerdeführer gemachten und von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Augenklinik des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzten beziehungsweise bestätigten Angaben vom 2. Oktober 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/9 Ziffern 4 und 8), benötigt der Beschwerdeführer i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n den alltägli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Lebensverrichtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Essen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fortbewegung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterstützung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Arztberi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. August 2011 (Urk. 11/5) leidet der Beschwerdeführer an einem Presbyakusis (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). Der Hörverlust im Reintonaudiogramm betrage links und rechts 69 % und im Sprachaudiogramm rechts 68 % und links 45 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Der Gesamt-Hörverlust betrage 63 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berdies bestehe eine relevante Sehbehinderung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärung vor Ort hat gemäss Bericht vom 10. Juni 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. 11/19) im Wesentlichen ergeben, dass der Beschwerdeführer im Dezember 2012 ins Al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersheim gezogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil er in seiner Wohnung nicht mehr alleine habe leben können. Der Beschwerdeführer habe angegeben, er leide seit ca. 50 Jahren an einem Tinnitus, wobei das Rauschen in den Ohren erst vor zirka fünf Jahren be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gonnen habe. Es sei, als ob in seinem Ohr immer ein lauter Ventilator laufen würde. Aus diesem Grund könne er die anderen Menschen nur sehr schwer ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen. Mit dem Hörgerät seien die Geräusche noch schlimmer geworden. Rede man langsam, laut und deutl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich, könne der Versicherte einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verstehen. Sobald aber Nebengeräusche vorhanden seien, habe er grosse Mühe, einem Gespräch folgen zu können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ankleiden/Auskleiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der Beschwerdeführer keine funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Einschränkungen. Er habe sich so eingerichtet, dass die Kleider immer am selben Platz lägen und er somit die Wahl der Kleider selbständig treffen könne. Es könne vorkommen, dass die Kleider farblich nicht immer richtig abgestimmt seien. Es komme auch vor, dass er über mehrere Tage einen Pul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lover mit Flecken trage, ohne es zu bemerken.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufstehen/Absitzen/Abliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Essen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (normal zubereitete Mahlzeiten) sei der Beschwerdeführer auf Unterstützung angewiesen. Er könne mit Besteck nicht mehr gut umgehen, weil ihm immer alles von der Gabel falle. Darum esse er mit dem Löffel. Die Speisen müssten ihm zerkleinert werden. Das Frühstücksbrot werde ihm gestri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und auch der Kaffee werde ihm bereitgestellt. Trinken aus dem Glas sei selbständig möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Körperpflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer selbständig. Er dusche im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer am Mittwoch- und Samstagabend. Er habe eine Dusche ohne Absatz und könne problemlos selber einsteigen. Auch das Waschen des Körpers und der Haare nehme er selbständig vor. Die Zähne putze er sich täglich selber und er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rasiere sich selber mit dem elektrischen Gerät. Er taste die Stellen ab und spüre so, wo er noch nicht sauber rasiert sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verrichten der Notdurft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer absolut selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Wohnung bewege sich der Versicherte frei. Man habe alle Stolpersteine durch den Blindenbund entfernen lassen und der Beschwerdeführer kenne sich in seiner kleinen Wohnung aus. Sobald er aber die Wohnung verlasse, sei er auf die Hilfe des Blindenstocks angewiesen. Zudem gehe er nur noch in der Nähe des Alterszentrums alleine spazieren, weil er dort die Wege kenne. Zu allen ausserhäuslichen Terminen müsse er durch den Sohn oder die Schwiegertochter begleitet werden. Öffentliche Verkehrsmittel könne er alleine nicht mehr benut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er habe ein Telefon mit speziell grossen Tasten, die er mit der Lupenbrille sehen könne. Der Sohn habe ihm drei Nummern gespeichert, die er durch Drü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken nur einer Taste aktivieren könne. Ansonsten sei das Telefonieren schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig. Ein Gespräch sei möglich, aber nur für wenige Minuten, weil das Telefo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nieren sehr anstrengend sei und die Konzentration schnell nachlasse. Das Lesen falle ihm immer schwerer. Er habe nun die stärkste Lupenbrille und könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur während kurzer Zeit einen Text lesen, was sehr anstrengend sei. Er höre auch Radio, verstehe aber nicht alles.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Seh- und Hörschwäche sei der Beschwerdeführer auf Dritthilfe angewiesen. Die Medikamente nehme er täglich selber ein. Er sei auch in der Lage, die Augentropfen selbständig zu verabreichen. Die Tabletten lägen so auf dem Tisch, dass er sie finden könne. Zudem fühle er, welche Tablette welche sei, da sie unterschiedliche Grössen aufwiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lebt in der Altersresidenz des Alterszentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Alterszentrum wie auch die ihm angegliederte Altersresidenz figuriert auf der Alters- und Pflegeheimliste des Kantons Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Kanton Zürich, Gesundheitsdirektion, Alters- und Pflegeheimliste Kanton Zürich, Stand 13. Oktober 2014, S. 4 Mitte)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit lebt der Beschwerdeführer in einem Heim im Sinne von Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 AHVG, weshalb ein Anspruch auf Hilflosenentschädigung nur besteht, sofern eine Hilflosigkeit mittleren oder gar schweren Grades vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist unbestrittenermassen hochgradig sehschwach. Laut Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegt zudem ein Presbyakusis mit einem Gesamt-Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust von 63 % vor, welcher im Jahr 2011 die Versorgung mit Hörgeräten er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderlich machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 11/6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Laut Beschwerdeschrift und Arztbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leidet der Beschwerdeführer zudem an einem Tinnitus. Gegenüber der Abkl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärungsperson der IV-Stelle gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er an, dass er seit ca. 50 Jahren an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem solchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rauschen in den Ohren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches durch das Hörgerät noch schlimmer werde,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch erst vor zirka fünf Jahren begonnen habe. Dennoch liegt beim Beschwerdeführer keine Taubheit vor, er kann – wenn auch mit grosser Mühe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und unter Anstrengung – einem Gespräch folgen, kurze Telefo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nate führen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während kurzer Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radio hören. Damit liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neben der hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen Sehschwäche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Taubheit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da der Beschwerdeführer auch un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestrittenermassen nicht in allen Lebensverrichtungen auf Dritthilfe angewiesen ist, besteht keine Hilflosigkeit schweren Grades.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Hilflosigkeit mittleren Grades bestünde, wenn der Beschwerdeführer in vier Lebensverrichtungen dauernd und in erheblichem Masse hilflos wäre oder wenn er in mindestens zwei Lebensverrichtungen dauernd und in erheblichem Masse hilflos wäre sowie der dauernden Überwachung bedürfte oder dauernd auf le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benspraktische Begleitung angewiesen wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebensverrichtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen/Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzen/Abliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Körperpflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verrichten der Notdurft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er benötigt weder eine d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auernde persönliche Überwachung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch ist er dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Sehschwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in zwei von sechs alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig und erheblich auf Hilfe angewiesen, nämlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Essen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ankleiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Auskleiden“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin und wieder auf Flecken aufmerksam gemacht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder er muss darauf hingewiesen werden, dass die Farben der Kleidungsstücke nicht zusammenpassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass diese Hilfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung nicht regelmässig und erheblich ist, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zutreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. Im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ankleiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Auskleiden“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegt auch eine Hilflosigkeit vor, wenn sich die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person zwar selber ankleiden kann, ihr die Kleider hingegen bereitgelegt werden müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder kontrolliert werden muss, ob sich die versicherte Person der Witterung entsprechend gekleidet hat oder ob sie Vor- und Rückseite der Kleidungsstücke verwechselt hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> KSIH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da der Beschwerdeführer weder sieht, welche Kleidungsstücke zusammen passen, noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsstücke verschmutzt sind, bräuchte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterstützung bei der Auswahl der Kleider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und müsste darauf aufmerksam gemacht werden, wenn er sich während des Tages schmutzig macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch wenn ihm diese Unterstützung nicht täglich zu Teil wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist er in diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereich als hilflos zu erachten. Wie dem Abklärungsbericht nämlich zu entnehmen ist, trägt der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manchmal über mehrere Tage schmutzige Pullover oder nicht zusammenpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Kleidungsstücke.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer in drei Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verrichtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf ständige Hilfe angewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit sind die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Voraussetzungen für eine Hilflosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mittleren Grades nicht erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Dargelegten besteht kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosigkeit des Beschwerdeführers erhöhen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt es ihm unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, sich unter Hinweis einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut zum Bezug einer Hilflosenentschädigung anzumelden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">med. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>