<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00021</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Meier-Wiesner</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1954 geborene X.___ war bei der Y.___ angestellt und damit bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 8. März 2012 beim Tanzen stürzte und sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">slozierte mediale Schenkelhalsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raktur zuzog (Urk. 9/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge erbrachte die Suva Leistungen bis zur Einstellung der Heilkosten per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Oktober 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 31. Oktober 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/125).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom 31. Juli 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Anspruch der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten auf eine Invalidenrente, sprach ihr jedoch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Fr. 37‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basierend auf einer Integritätseinbusse von 30 % zu (Urk. 9/160). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der von der Versicherten a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 8. September 2014 erhob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einsprache (Urk. 9/164)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasste die Verwaltung weitere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungen. Mit Verfügung vom 8. September 2015 hob sie ihren Entscheid vom 31. Juli 2014 auf und sprach der Versicherten eine auf einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % beruhende Invalidenrente mit Wirkung ab 1. November 2013 sowie eine Integritätsentschädigung von 30 % zu (Urk. 2). Dagegen erhob die Versicherte am 9. Oktober 2015 vorsorglich Einsprache (Urk. 9/209) und hielt mit Schreiben vom 12. November 2015 daran fest (Urk. 9/213). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Dezember 2015 bestätigte die Suva ihre Verfügung vom 8. September 2015 (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 22. Januar 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Dezember 2015 und Ausrichtung einer 32%igen Rente (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Mai 2016 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), worüber die Beschwerdeführerin am 14. Juni 2016 orientiert wurde (Urk. 10). Mit Eingabe vom 16. Februar 2017 teilte die Beschwerdeführerin dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gericht mit, dass sie neu von Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältin Schwarz vertreten werde (Urk. 11). Am 27. Februar 2017 kündigte sie eine Adressänderung per 1. Mai 2017 an (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. März 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> kumulativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> besonders stabile Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hältnisse gegeben sind und anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Ist kein solches tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heitsschadens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">löhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">struktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erhebungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen Darstellung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">löhnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, die im Rahmen der Schweizerischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Lohnstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (LSE) vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhoben werden. Neben allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stellenin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">haberinnen festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Tiefstlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung der von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Reprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sentativität erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Allfällige Einwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dungen der versicherten Person bezüglich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auswahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">spracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu erheben, damit sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> damit auseinandersetzen kann. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist es Sache des ang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherer zurückzuweisen oder an Stelle des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">DAP-Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vorzunehmen (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.7.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">che oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungsmässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Reduktionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">medizinisch begründet sind. Im Übri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht genommen werden kann (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">139 V 592 E. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.3, 129 V 472</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c). Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ist eine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icherungsexterne medizinische Begutachtung anzuordnen (BGE 135 V 465 E. 4; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zusprechung einer Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 20 % damit, dass der Beschwerdeführerin eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu einem Pensum vom 80 % zumutbar sei (Urk. 2 S. 8 f.). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 54‘390.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemass sie auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin (Urk. 2 S. 11). Zur Ermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des auf Fr. 43‘486.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesetzten Invalideneinkommens zog sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen heran (Urk. 2 S. 11 f.). Die von der Beschwerdeführerin zu einem Pensum von 60 % ausgeübte Tätigkeit erachtete sie dagegen als dem Zumutbarkeitsprofil nicht entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend (Urk. 2 S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Berücksichtigung des Alters nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bestimmung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 28 Abs. 4 UVV zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Vergleich mit der allgemeinen Methode gemäss Art. 18 Abs. 2 UVG in aller Regel rentenvermindernd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auswirke (Urk. 8 S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich die Beschwerdeführerin auf dem Standpunkt, dass auf das von ihr tatsächlich erzielte Invalideneinkommen abzustellen sei; denn ihre wechselbelastende und leichte Tätigkeit als Kassiererin sei optimal angepasst und werde regulär entlohnt. Laut dem behandelnden Facharzt sei eine Arbeitsfähigkeit von 60 % bis maximal 75 % realisierbar. Sie arbeite seit 2014 zu 60 % als Kassiererin. In dieser Tätigkeit sei sie optimal eingegliedert. Eine Steigerung auf 75 % sei ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gewesen (Urk. 1 S. 2 f.). Demgegenüber sei das DAP-Profil als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Montage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht angepasst, und der vom Kreisarzt umschriebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pausenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 10 Minuten je Stunde bei einer Montagetätigkeit kaum realisierbar (Urk. 1 S. 3). Ausserdem könne sie im Alter von 61 Jahren auf dem ausgegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenen Arbeitsmarkt in einer von der Beschwerdegegnerin als angepasst beschriebenen Tätigkeit keine Stelle mehr finden, weshalb es für sie absolut unzumutbar sei, ihre jetzige Stelle zu kündigen (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine höhere als die zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochene Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 20 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u prüfen ist insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berechnung des Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens anhand von DAP-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Profile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die der Beschwerdeführerin zugesprochene Integritätsentschädigung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 % wurde dagegen beschwerdeweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beanstandet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, damals noch Leitender Arzt am A.___, nahm am 14. Januar 2014 zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin Stellung. Er führte aus, aufgrund des Verlaufes könne angenommen werden, dass die Beschwerdeführerin in ihrer früheren Tätigkeit als Kioskverkäuferin mit hauptsächlich stehender und gehender Tätigkeit nicht mehr voll einsetzbar sein werde. Da sie zwischenzeitlich eine Arbeitsstelle als Praxisassistentin mit abwechselnd sitzender, gehender und stehender Position habe und selbst dort eingeschränkt sei, könne aus orthopädischer Sicht angenommen werden, dass einerseits eine Steigerung der gegenwärtigen Tätigkeit auf mehr als 60 % nicht zu erwarten sei und dies wahrscheinlich auch durch medizinische Massnahmen nicht weiter verbessert werden könne. Somit sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auch in behinderungsangepasster Tätigkeit nur eingeschränkt belastbar, sodass die zumutbare Arbeitsfähigkeit mittel- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis langfristig wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich zwischen 60 % und 75 % liege (Urk. 9/135/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, untersuchte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin am 14. Juli 2015. Laut dem Bericht vom gleichen Tag gab die Beschwerdeführerin an, nicht mehr als 60 % arbeiten zu können, ansonsten das Hinken aufgrund zunehmender Beschwerden im rechten Hüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk stark zunehme (Urk. 9/197 S. 5). Dr. B.___ stellte klinisch eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von Flexion und Aussenrotation im Gelenk fest. Weiter gab er an, Zumutbarkeit, Dauer und eventuelle Pausenregelung könnten erst nach Vorstellung in der C.___ definitiv bestimmt werden (Urk. 9/197 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der von Dr. med. D.___, Oberarzt Orthopädie an der C.___, durchgeführten konsiliarischen Untersuchung gab die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin an, bei längerem Gehen ein Hinken auf der rechten Seite zu bemerken. Ebenso habe sie leichte Beschwerden beim Treppengehen. Ansonsten habe sie keinerlei Hüftbeschwerden und keine Schmerzen im Hüftbereich. Dr. D.___ stellte sodann fest, dass nach Hüft-Totalprothese-Implantation eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beinlän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gendifferenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtsseitig sowie eine Offset-Verschmälerung bestehe, was zur muskulären Ermüdung bei Überlastung führe. Eine allfällige Korrektur müsste mit einem Pfannenwechsel erfolgen, gegebenenfalls sogar mittels einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Burch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Schneider-Pfanne und Auffüllung mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allograft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der fehlenden Beschwerden sei dieser Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht gerechtfertigt, womit das Tragen von korrigierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schuheinla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu empfehlen sei. Erst bei Beschwerdezunahme wäre ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu überlegen (Urk. 9/199).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. August 2015 nahm Kreisarzt Dr. B.___ erneut zur Arbeitsfähigkeit Stellung. Nach seiner Einschätzung sind leichte wechselbelastende Arbeiten überwiegend im Sitzen, ohne repetitives Treppengehen, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne das Tragen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten auf unebenem Gelände, ohne das Tragen von Lasten auf kurzen Strecken, auch selten von über 10 kg auf ebenem Gelände, ohne hockende, kniende und kauernde Arbeiten, mit einem Pensum von 80 % zumutbar. Die fehlenden 20 % seien einem erhöhten Pausenbedarf geschuldet. Dass hiesse, jede Arbeitsstunde ende nach zirka 50 Minuten, womit sich dann bei einem Tag von acht Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den eine 80 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit ergebe. Um einen betrieblichen Ablauf nicht übermässig zu stören, könnten jeweils zwei Stunden zusammengefasst und dann die Pausen adäquat verdoppelt werden. Die Tätigkeit als Kassiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin sei nicht optimal, weil es sich um eine rein sitzende Tätigkeit handle, weshalb sie nur zu 60 % zumutbar sei. Auch hier müsste die erweiterte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senregelung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingehalten werden (Urk. 9/201 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des Kreisarztes Dr. B.___ vom 18. August 2015 (E. 3.4) zusammen mit dem Untersuchungsbericht vom 14. Juli 2015 (E. 3.2) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tise (vgl. E. 1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). So ist die Stellungnahme für die streitigen Belange umfassend und beantwortet die Frage nach den gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen und der Arbeitsfähigkeit. Sie beruht auf einer vom Kreisarzt persönlich vorgenommenen klinischen Untersuchung sowie auf der konsilia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Stellungnahme des orthopädischen Chirurgen Dr. D.___ vom 4. August 2015 (E. 3.3). Die von der Beschwerdeführerin angegebenen Schmerzen und Einschränkungen wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebührend berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. B.___ gab sodann seine Beurteilung in Kenntnis der umfangreichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere jener über die langjährige Behandlung im A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der medizinischen Situation leuchten ein. In diesem Sinne erweisen sich die Schlussfolgerungen des Kreisarztes Dr. B.___ als begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abweichung zu der vom behandelnden chirurgi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Orthopäden Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten Arbeitsfähigkeit von maxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal 75 % (E. 3.1) ist festzuhalten, dass die ärztliche Einschätzung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, abhängig von der Arztperson und von den Umständen der Beurteilung, eine gewisse Varianz aufweisen kann. Von der Natur der Sache her trägt die ärztliche Beurteilung somit unausweichlich Ermessenszüge, die es zu respektieren gilt. Auch unter diesem Aspekt genügt die Beurteilung des Kreisarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Anforderungen an die Beweiskraft einer medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Stellungnahme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichturteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_397/2015 vom 6. August 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1 unter Hinweis unter anderem auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4.2.3). Darüber hinaus beruhte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung massgeblich auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin, weshalb der Erfahrungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Unter Berücksichtigung der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Person einerseits und dem Begutachtungsauftrag des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztes anderseits (BGE 124 I 170 E. 4), vermag Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 14. Januar 2014 (E. 3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) die ausführliche Beurteilung des Kreisarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage zu stellen. Auch benannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine bei der kreisärztlichen Untersuchung und Beurteilung unerkannt oder ungewürdigt gebliebene Aspekte, aufgrund welcher sich eine abweichende Beurteilung aufdrängen würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]). Schliesslich bezog sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme auf die von der Beschwerdeführerin damals ausgeübte Tätigkeit als Praxisassistentin, welches Anforderungsprofil insbesondere hinsichtlich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit demjenigen einer optimal angepassten Tätigkeit überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Gründen ging die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Geschäftsführerin eines Kioskes nicht mehr zumutbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die aktuell ausgeübte, rein sitzende und damit nicht optimal angepasste Tätigkeit als Kassiererin zu 60 % zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine angepasste wechselbelastende leichte überwiegend sitzende Tätigkeit zu einem Pensum von 80 % zumutbar wäre (Urk. 2 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin war im Zeitpunkt des Rentenbeginns, welcher gemäss Beschwerdegegnerin mit Blick auf die Ende Oktober 2013 terminierte Einstellung der Taggeldleistungen auf den 1. November 2013 festgesetzt wurde, 59 1/2 Jahre alt. Von einem vorgerückten Alter nach Art. 28 Abs. 4 UVV ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung berufsspezifischer Gewohnheiten und all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälliger Besonderheiten des Einzelfalles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel ab rund 60 Jahren aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 E. 5.1 mit Hinweisen). Die altersmässige Voraussetzung für die Anwendung dieser Bestimmung ist somit erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Hinweis auf ihr Alter wendet die Beschwerdeführerin ein, es sei für sie absolut unzumutbar, ihre jetzige, erst nach unzähligen Arbeitsbemühungen gefundene Stelle zu kündigen (Urk. 1 S. 4). Dies mag zutreffen, führt jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dazu, dass zur Ermittlung des Invalideneinkommens keine DAP-Blätter herangezogen werden dürften.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr findet bei vorgerücktem Alter die Bestimmung von Art. 28 Abs. 4 (Variante II) der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Anwendung. Nach der Rechtsprechung ist diese auch dann anwendbar, wenn das vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückte Alter einer versicherten Person das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbarkeitsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zusätzlich beeinflusst, also keine zusätzlichen Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des funktionellen Leistungsvermögens mit sich bringt, aber einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertung der Restarbeitsfähigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) trotzdem entgegensteht, weil kein Arbeitgeber einen Angestellten im oder kurz vor dem AHV-Alter mit gesundheitlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen einstellen würde (bereits erwähntes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anders verhält es sich in der Invalidenversicherung, welche keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28 Abs. 4 UVV entsprechende Bestimmung kennt. Dort wird das Alter, respektive die altersbedingte (praktische) Unmöglichkeit, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verwerten, rechtsprechungsgemäss nicht ohne weiteres ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det. Vielmehr wird das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktor, von der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">realistischerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit vor, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (von der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Urk. 1 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwähntes Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_953/2012 vom 10. Mai 2013).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des unterschiedlichen Ansatzes in der Unfall- und der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung gilt es darauf hinzuweisen, dass Renten der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung dahinfallen, sobald die versicherte Person die AHV-Rente bezieht (Art. 30 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). In der Unfallversicherung wird dagegen die Invalidenrente bis an das Ende des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebens ausgerichtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 22 UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit der Regelung von Art. 28 Abs. 4 UVV soll verhindert werden, dass ältere Versicherte ohne schwere, unfallbedingte Invalidität eine Invalidenrente erhalten. Da es bei älteren Personen oft schwierig zu beurteilen ist, wie sich ihr künftiges Erwerbseinkommen ohne Unfall entwickelt hätte und ebenso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie stark das Alter nach dem Unfall die Erwerbsunfähigkeit beeinflusst, stellt Art. 28 Abs. 4 UVV für die Bestimmung der hypothetischen künftigen Erwerbseinkommen eine spezielle Regel auf (bereits erwähntes Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 E. 5.5 mit Hinweisen). Diese gilt es im vorliegenden Fall zu beachten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsbemessung sind dementsprechend die Vergleichseinkommen für eine Versicherte im mittleren Alter zu Grunde zu legen. Dieses liegt nach der Rechtsprechung bei etwa 42 Jahren oder zwischen 40 und 45 Jahren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwähntes Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 E. 5.6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beschwerdegegnerin anhand der Angaben der Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin im Unfallzeitpunkt auf Fr. 54‘390.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angesetzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint korrekt und wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (Urk. 2 S. 10 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Berechnung des Invalideneinkommens stützte sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die fünf aufgelegten DAP-Profile Nr. 8076 (Montagearbeiterin), 3851 (Produktionsmitarbeiterin), 6350 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Montage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), 9976786 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und 6102 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Montagearbeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und ermittelte gestützt darauf einen Durchschnittslohn in der Höhe von Fr. 43‘486.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 80 % (Urk. 2 S. 13, Urk. 9/205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass alle in den fünf DAP-Profilen aufgeführten Arbeitsplätze der Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihrer Ausbildung zumutbar sind. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tragen sie den kreisärztlich festgehaltenen Einschränkungen, insbesondere auch der Notwendigkeit der Einschaltung von zusätzlichen Pausen, vollumfänglich Rechnung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ermittlung des Invalideneinkommens stützt sich damit auf fünf zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare und im Detail beschriebene Arbeitsplätze ab (Urk. 9/205 S. 8-27). Die Beschwerdegegnerin machte zusätzliche Angaben über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsplätze, über den Maximal- und den Minimallohn sowie über den Durchschnittslohn der dem verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe (Urk. 9/205 S. 1). Die herangezogenen DAP-Profile erscheinen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund dessen als repräsentativ, weshalb das Auswahlermessen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu beanstanden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist im vorliegenden Fall den bundesgerichtlichen Anforderungen bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Profile (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 1.3) Genüge getan.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Vergleich der beiden Einkommen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 54‘390</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen: Fr. 43‘486.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert folglich eine Erwerbseinbusse von Fr. 10‘904.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 20 %, weshalb die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene Rente nicht zu beanstanden ist. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMeier-Wiesner</p><p></p></div> </div></body></html>