<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00403</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 5. Dezember 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1991, meldete sich am 24. März 2016 bei der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6), worauf die Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, medizinische (Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/25 und Urk. 7/34) und Arbeitgeberberichte (Urk. 7/13 und Urk. 7/15) einholte. Mit Vorbescheid vom 27. November 2017 stellte sie die Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens in Aussicht (Urk. 7/37). Gleichentags auferlegte sie dem Versicherten die Pflicht, den Suchtmittelkonsum einzustellen (Urk. 7/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 12. Januar 2018 (Urk. 7/43) und 8. Februar 2018 (Urk. 7/48) Einwände und beantragte Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen. Mit Verfügung vom 27. März 2018 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und verneinte den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (Urk. 7/52 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 30. April 2018 Beschwerde und beantragte die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zwecks Abklärung möglicher Eingliederungsmassnahmen, eventuell die Rückweisung der Sache zu ergänzenden medizinischen Abklärungen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. August 2018 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Protokoll S. 2 f.) und am 28. August 2018 nannte die IV-Stelle mögliche psychiatrische Gutachter für ein Administrativgutachten (Urk. 10). Der Beschwerdeführer beantragte am 13. September 2018 das Einholen eines Gerichtsgutachtens (Urk. 13). Sein Antrag wurde der Beschwerdegegnerin am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX040"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich berücksichtigt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX008"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbegründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX078"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) und Beschäftigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2005 4521 ff., 4564; Erwin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Murer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Integration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Murer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE 137 V 1 E. 7.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenleistungen mit der Begründung (Urk. 2), vor dem Einstieg in die Suchter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung hätten keine Anzeichen auf eine gesundheitliche Einschränkung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Das Abhängigkeitsverhalten stehe daher im Vordergrund. Dieses dürfe von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt werden (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1), er leide an einer Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung sowie an einer sozialen Phobie, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Zudem stehe eine Verdachtsdiagnose auf ADHS im Raum. Das Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeitsverhalten habe sich auf dem Hintergrund einer Persönlichkeitsstörung entwickelt (S. 7 Ziff. 4). Ein Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen bestehe nicht nur bei Invalidität, sondern auch wenn Invalidität drohe (S. 10 Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist der Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___, Oberarzt der Integrierten Psychiatrie B.___, stellte im Bericht vom 25. Januar 2017 (Urk. 7/18) folgende Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1 S. 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen mit ängstlich-vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">denden, emotional instabilen und narzisstischen Anteilen (F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">soziale Phobie (F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Verdacht auf ADHS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika: Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hängigkeitssyndrom mit wiederholtem Entzugssyndrom (F13.3), aktuell kontrollierte Abhängigkeit (F13.20)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1 S. 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen: intermittierend schädli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cher Gebrauch von Cannabis, MDMA, Kokain, Codein, GBL, LSD, Alkohol (F19.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom ohne Heroin-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beikonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, durch die Substitutionstherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subutex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> gelang es den polytoxikomanen Substanzkonsum wesentlich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zudämmen (F11.20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der mangelhaften Absprachefähigkeit in Verbindung mit instabiler Compliance und ständigem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beikonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von psychotropen Substanzen, sobald es dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer wieder besser gehe, seien momentan die Bedingungen für berufliche Massnahmen nicht erfüllt. Bei stabilisiertem Substanzkonsum, d.h. entsprechender Compliance und Sistierung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beikonsums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, seien die Aussichten auf eine schrittweise Wiederherstellung der vollständigen Arbeitsfähigkeit noch gegeben. Angesichts der langjährig chronifizierten Entwicklung bei praktisch un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veränderter Problematik seien die Prognosen eher ungünstig (Ziff. 1.4 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zurzeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % für die zuletzt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geübte Tätigkeit als Maler (Ziff. 1.6 S. 4). Der Beschwerdeführer sei deutlich re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">duziert belastbar, was die Leistungsfähigkeit deutlich einschränke und zu fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Konstanz (vorschnelle Abbrüche) führe. Grundsätzlich sei die bisherige Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit noch zumutbar und bei schrittweisem Vorgehen könnte sie auch bis 80 % gesteigert werden. Der Beschwerdeführer neige dazu, sich selbst zu überfordern, anderen etwas vorzumachen und die Diskrepanz durch Erhöhung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzodia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zepinkonsums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zur Dekompensation zu kompensieren (Ziff. 1.7 S. 5). Mit der Weiterführung der begonnenen integrierten psychiatrischen Behandlung, kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trollierter Reduktion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzodiazepindosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ev. stationär) und Erarbeitung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemessener Copingstrategien in einem angepassten Arbeitsbereich und schritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiser Reintegration mit Unterstützung durch berufliche Massnahmen liessen sich die Einschränkungen vermindern. Die Aussichten, die Arbeitsfähigkeit bis mindestens auf 80 % wiederherzustellen, seien theoretisch noch intakt (S. 5 Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. März 2017 berichtete Dr. A.___ (Urk. 7/20), es sei dem Beschwerdeführer bisher nur teilweise gelungen, eine stabile kontrollierte Abhängigkeit bezüglich Sedativa aufzubauen. Die notwendige Compliance und die Absprachefähigkeit seien noch zu brüchig. Der regelmässige wiederkehrende meist episodische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von anderen Substanzen in zirka vierteljährlichem Abstand, aber auch vor allem der Konsum von Kokain, in letzter Zeit auch monatelang anhaltend, unterstreiche diese Brüchigkeit (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend für den weiteren Verlauf werde sein, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, während der 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Therapieangebot für sich zu nutzen und regulär (ohne Rückfall) auszutreten (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 22. März bis 3. April 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik C.___ hospitalisiert. Die Ärzte diagnostizierten im Austrittsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 28. Juni 2017 (Urk. 7/25) Folgendes (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika (F13.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Abhängigkeitssyndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">soziale Phobien (F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen (F61)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ängstlich-vermeidende, emotional instabile und narzisstische Anteile</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei von der B.___ zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subutex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- sowie zum Benzodiazepin-Abbau zugewiesen worden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rivotril</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bei keinerlei Komplikationen nur geringfügig reduziert werden können. Der Beschwerdeführer habe regelmässig am Informations- und Motivationsprogramm teilgenommen, habe sich jedoch selten absprachefähig gezeigt und sei nicht ohne Rückfall gewesen. Er sei auf eigenen Wunsch, aber in gegenseitigem Einvernehmen ausgetreten (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. November 2017 kam Dr. D.___, Fachärztin für Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD; Feststellungsblatt vom 27. November 2017, Urk. 7/35 S. 5), aufgrund der ihr zur Verfügung gestandenen Akten zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer kein IV-relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei. Psychische und Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika durch Abhängigkeit und schädli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gebrauch seien in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu sehen und reversibel bei Abstinenz, weshalb der Beschwerdeführer, um sekundäre Schäden durch Suchtmittelkonsum zu verhindern, im Rahmen der Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht zu verpflichten sei, weiterhin abstinent zu bleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 31. Januar 2018 berichtete Dr. A.___ (Urk. 3/4 =Urk. 7/47), auf Ende Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2017 sei dem Beschwerdeführer die Wohnung gekündigt worden. Die dadurch ausgelöste dreimonatige Krise habe zur Folge gehabt, dass es dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer gelungen sei, seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Substanzbeikonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgreich nachhaltig zu sistieren. Er werde in einem Wohnheim, wo er neu ein Zimmer beziehen könne, im Aufbau einer Tagesstruktur unterstützt (S. 1 Mitte). So gesehen seien die Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mittlerweile doch deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017. Aktuell erfülle der Beschwerdeführer die ihm auferlegte Mitwirkungspflicht und konsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miere keine Suchtmittel (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Substanzkonsum des Beschwerdeführers müsse als untauglicher Selbstmedi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kationsversuch auf dem Hintergrund einer sich entwickelnden Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit ängstlich-vermeidenden, narzisstischen und emotional instabilen Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gesehen werden (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Integrationsmassnahmen mit der Begründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG. Sie stützte sich bei ihrer Entscheidung auf die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Einschätzung ihrer RAD-Ärztin (vgl. E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, ob das Abhängigkeitsverhalten allein leistungsmindernd wirke, äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serte sich RAD-Ärztin Dr. D.___ (E. 3.4) dahingehend, dass die psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche und Verhaltensstörungen in direktem Zusammenhang mit der Sucht zu se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen und bei Abstinenz reversibel seien. Bei ihrer Beurteilung stützte sie sich im Wesentlichen auf die Schulzeugnisse des Beschwerdeführers und stellte fest, dass das Funktionsniveau ausreichend und die Leistungen konstant gewesen seien. Hieraus schloss sie, dass keine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen könne, da sich die Symptomatik einer solchen bis zum 16. Lebensjahr hätte im Funktionsniveau abbilden müssen. Im Weiteren verwies sie auf die von den Ärzten der C.___ erhobene Anamnese, wonach ein Erstkontakt mit Alkohol und Cannabis mit 13/14 Jahren erfolgt sei und in einen regelmässigen Cannabiskon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum seit 2007 gemündet habe. Hieraus folgerte sie, dass das Scheitern der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung zum Maler dem schon zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsum geschuldet sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit RAD-Ärztin Dr. D.___ versuchte, gestützt auf die Schulzeug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu verneinen, eignen sich diese nicht als zuverlässige Grundlage für die Frage, ob Anzeichen eines psychischen Gesundheitsschadens bereits im Jugendalter vorgelegen haben, bildet sich doch das Verhalten eines Schülers in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regel nicht allein im Schulzeugnis ab. In den von Dr. D.___ herangezogenen Zeugnissen wurden seitens der Lehrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft weder Absenzen vermerkt, noch finden sich schriftliche Kommentare oder Begründungen zur Notengebung. Ebenso wenig wurde eine Einschätzung der Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeit abgegeben. Überdies manifestiert sich das Befinden eines Schülers nicht allein im schulischen Umfeld. Um das Funktionsniveau des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers im Jugendalter zu beurteilen, reichen die vorliegenden Zeugnisse nicht aus, weshalb der medizinischen Einschätzung durch Dr. </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ das Funda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment fehlt. Damit entbehrt aber auch ihre Einschätzung, der Lehrabbruch sei al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lein dem zum damaligen Zeitpunkt bestehenden Substanzkonsum geschuldet, jeglicher Grundlage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Berichte der behandelnden Ärzte lassen keine zuverlässigen Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüsse zu, ob es sich beim Abhängigkeitsverhalten des Beschwerdeführers um einen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn handelt. So kann den Berichten von Dr. A.___ (E. 3.1-2 und E. 3.5) nicht entnommen werden, wie er die Persönlichkeitsentwicklungsstörung, auf deren Hintergrund sich der anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Substanzabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach seinem Dafürhalten entwickelt hatte, hergeleitet hat, und insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb die mangelhafte Absprachefähigkeit, die bezüglich Arbeitsunfähigkeit das ausschlaggebende Kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terium zu sein scheint, primär auf den von ihm gestellten Diagnosen der Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung und sozialen Phobie gründet und nicht auf dem Substanzkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum. Insbesondere aber der Umstand, dass Dr. A.___ die Prognosen im Januar 2018, nachdem dem Beschwerdeführer die vollständige Abstinenz von Suchtmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teln gelungen war, als deutlich günstiger als noch im Frühjahr 2017 wertete, könnte den Schluss nahelegen, dass allein die Suchtfolgen leistungsmindernd sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt kann aufgrund der vorhanden medizinischen Berichte die Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt, nicht beantwortet werden, weshalb es zu deren Beantwortung weiterer medizinischer Abklärungen bedarf. Wie im Folgenden zu zeigen sein wird, kann die Frage allerdings für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des vorliegend strittigen Anspruchs auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG offen bleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kennt keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n einheitl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Invaliditätsbegriff,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem System der leistungsspezifischen Invalidität (BGE 126 V 241 E. 4). Die für den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltenden Voraussetzungen können daher nicht unbesehen auf die einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Eingliederungsmassnahmen übertragen werden. Was inhaltlich in Bezug auf die Invalidität erforderlich ist, kann daher nur im Zusammenhang mit einer be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten Eingliederungsmassnahme gesagt werden. Es rechtfertigt sich diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich, die Invalidität nicht primär nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu definieren, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern nach der von der fraglichen Massnahme verlangten Einschränkung (vgl. dazu Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Bern 2011, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 64 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 101 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 103-104). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anders als zum Beispiel die Umschulung (Art. 17 IVG) setzen Integrationsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen keine Invalidität nach Art. 8 Abs. 1 ATSG voraus, verweist doch Art. 14a Abs. 1 IVG auf Art. 6 ATSG, der die Arbeitsunfähigkeit definiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Immerhin ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine Beeinträchtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlichen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Gesundheit bedingt ist (vgl. vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil IV.2017.00802 vom 30. November 2017 hat das hiesige Gericht ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schieden, dass im Falle von psychischen Störungen, welchen die invalidisierende Wirkung unter Berücksichtigung der damals anwendbaren «Überwindbarkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxis» abgeht, bei der Prüfung der nach Art. 6 ATSG geforderten Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mit Blick auf die leistungsspezifische Invalidität (vorstehende E. 5.1) die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG ausser Acht zu bleiben hat. Da es sich gemäss höchstrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsprechung bei der Substanzabhängigkeit ähnlich verhält wie im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert, rechtfertigt sich ein analoges Vorgehen bei der Prüfung des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezogen auf die Substanzabhängigkeit des Beschwerdeführers sind der schädliche Gebrauch psychotroper Substanzen sowie das Abhängigkeitssyndrom in der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ternationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, weshalb diese als psychische Störungen mit Krankheitswert zu betrachten sind und eine darauf gründende Arbeitsunfähigkeit als gesundheitsbedingt zu qualifizieren ist. Unabhängig davon, ob die von den behandelnden psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachärzten attestierte Arbeitsunfähigkeit auf dem Substanzkonsum allein oder auf einer anderen psychischen Störung gründet, ist diese krankheitswertig, womit beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ausgewiesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die nach Art. 6 ATSG geforderte Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG ausgewiesen, hat der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer Anspruch auf solche, sofern die übrigen Voraussetzungen gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sind. Dies, sowie die Frage, welche Integrationsmassnahmen für den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer geeignet sind, wird die Beschwerdegegnerin zu prüfen haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 27. März 2018 (Urk. 2) ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bezüglich In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG die weiteren Voraussetzungen prüfe und über die Massnahmen entscheide. Sollten die weiteren Voraussetzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Integrationsmassnahmen nicht gegeben sein, hat sie bezüglich des inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierenden Charakters der Substanzabhängigkeit weitere medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen vorzunehmen und über den Anspruch auf Invalidenleistungen neu zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos geworden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst: </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird als gegenstandslos geworden ab</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">geschrieben,</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. März 2018 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig im Sinne von Art. 14a IVG ist und Anspruch auf Integrationsmassnahmen hat, sofern die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>