<h2>SubmittedText<h2><p>"16'127" - das ist die Anzahl Pakete, die seit Beginn der Lebensmittelverteilung in Les Vernents in Genf durch Freiwillige abgegeben wurden, und der Name der kürzlich in Bern eröffneten Ausstellung. Die Corona-Krise hat vielerorts die sozialen Ungleichheiten verschärft und die Situation von Armutsbetroffenen deutlich verschlechtert. Gerade grössere Gemeinden und die Städte sind vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. </p><p>Wie unterstützt der Bund diese und die Kantone bei der Armutsbekämpfung? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund hat im Rahmen der Arbeitslosenversicherung und mit der Corona-Erwerbsausfallentschädigung umfassende Massnahmen getroffen, um die sozialen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Damit hat er auch die Kantone wesentlich entlastet, da die Fallzahlen der Sozialhilfe bis anhin kaum zugenommen haben. Für die Linderung persönlicher Notlagen, die mit den Massnahmen des Bundes nicht abgewendet werden können, sind die Kantone und Gemeinden zuständig. Darüber hinaus verfügen Bund, Kantone und Gemeinden mit der Nationalen Plattform gegen Armut über gemeinsame Gremien, um Wissen zur Armutsbekämpfung auszutauschen sowie die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen. Schliesslich werden es die verschiedenen Analysen und Evaluationen der Covid-Erwerbsausfallentschädigung erlauben, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und mögliche Lücken in der sozialen Absicherung zu untersuchen. </p>