Votations finales 192 N 24 janvier 1991 #ST# 87.036 Rettung unserer Gewässer. Volksinitiative und Gewässerschutzgesetz. Revision Sauvegarde de nos eaux. Initiative populaire et loi sur la protection des eaux. Révision Siehe Jahrgang 1990, Seite 2220 - Voir année 1990, page 2220 Beschluss des Ständerates vom 24. Januar 1991 Décision du Conseil des Etats du 24 janvier 1991 M. Rebeaud, rapporteur: Je prends la parole en qualité de rapporteur de langue française de la commission qui s'oc- cupe de la loi sur laquelle nous devons voter maintenant. Un certain nombre de corrections ont été appportées à la ver- sion française après que la Commission de rédaction l'a ap- prouvée. Certaines de ces corrections pourraient changer le sens du texte. Pour le procès-verbal, je mentionne qu'à l'article 61 nous avions adopté une disposition spécifiant «installations d'épuration», ce qui est un concept large. Dans le texte corrigé dans l'intervalle par l'administration figure le terme «station d'épuration», ce qui n'est pas la même chose. La version allemande de l'article 61 parle de «Abwasserreini- gung»; ce terme a une extension plus large que «station d'épuration» qui, techniquement, recouvre une installation bien précise. Je demande que cette correction terminologi- que soit enregistrée. En tant que suppléant de la sous-commission de langue fran- çaise de la Commission de rédaction, j'ajoute au nom de cette sous-commission que c'est bien le terme «installation d'épura- tion» qui manifeste l'intention du législateur. De la sorte, les choses sont claires: toutes les installations d'épuration corres- pondant à la définition de l'article 10, alinéa 2, peuvent être subventionnées. Je ne demande pas une correction formelle immédiate afin d'éviter un report du vote final, mais je demande à l'administra- tion et au service de l'imprimerie de la Confédération respon- sable de la Feu;7/e fédérale de tenir compte de cette remarque et de corriger le texte. Zwygart: Die LdU/EVP-Fraktion wird dem Gewässerschutzge- setz zustimmen. Der Anlass der Revision war bekanntlich die Gewässerschutz- Initiative. Gemessen an dieser nicht extremen Initiative ist das vorliegende Gesetz mager. Die LdU/EVP-Fraktion gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Initiative nicht zurückgezogen wird und dass das Schweizer- volk Stellung nehmen kann, ob das Mass des Schutzes unse- rer Gewässer nicht weiter zu gehen hat, als es das vorliegende Gesetz vorschlägt. Frau Danuser: Landschaftsrappen, CO2-Steuer, Energie- steuer, Oekobonus, Ressourcensteuer sind Stichworte zu ei- ner lebensrettenden Thematik. Weiterhin die Bundeskasse für umweltschädigendes Tun bei- zuziehen hat keine Zukunft. Eine andere Ausrichtung wird da- mit nicht eingeschlagen. Und auf dem jetzigen Weg gelangen wir bald an den Punkt, wo durch Menschenhand die Uhr der Entwicklung auf der Erde gleich um drei Milliarden Jahre zu- rückgedreht werden wird. Die SP-Fraktion unterstützt in der Folge das Gewässerschutz- gesetz. Aber das Thema Einbezug von Folge- und Umweltko- sten ist damit für uns bei weitem nicht zufriedenstellend gelöst. Unsere Partei wird in Kürze zur Ressourcensteuer auch Vor- schläge präsentieren. Schlussabstimmung - Vote final i Für Annahme des Entwurfes 140Stimmen Dagegen 3 Stimmen An den Bundesrat -Au Conseil fédéral #ST# 90.019 Schweizerische Volksbibliothek. Finanzhilfen Bibliothèque pour tous. Aide financière Siehe Seite 85 hiervor-Voir page 85 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 24. Januar 1991 Décision du Conseil des Etats du 24 janvier 1991 Schlussabstimmung - Vote final Für Annahme des Entwurfes 156Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat - Au Conseil fédéral Präsident: Wir sind damit am Schluss unserer Sondersession angelangt. Sie werden bereits in den nächsten Tagen einen er- sten Entwurffür das Sessionsprogramm der ersten Woche der Märzsession erhalten. Ich teile Ihnen ferner mit, dass unser Kollege Peter Hänggi auf den heutigen Tag aus unserem Rat zurücktritt, weil er in die so- lothurnische Regierung gewählt worden ist. Herr Kollege Hänggi, wir haben heute von Ihnen aus diesem Rat Abschied zu nehmen. Nach Ihrer glänzenden Wahl in die solothurnische Regierung haben Sie Ihren Rücktritt im Natio- nalrat eingereicht. Sie wurden im Jahre 1987 in den National- rat gewählt. Während der letzten drei Jahre haben Sie ihre An- liegen mit Ueberzeugung in verschiedenen Bereichen vorge- bracht, vor allem aber in Fragen der Wirtschaft, des Militärs und der Energie. Für Ihre Mitarbeit im Nationalrat danke ich Ih- nen bestens. Im Namen des Nationalrates wünsche ich Ihnen eine erfolgrei- che Tätigkeit im Dienste des solothurnischen Volkes. (Beifall) Mit dem speziellen Wunsch für eine gute Fortsetzung seines Geburtstages an Herrn Theo Meyer (Beifall) danke ich Ihnen für Ihre Arbeit in der Sondersession. Wir haben alle unsere Ziele erreicht. Schluss der Sitzung und der Session um 10.15 Uhr Fin de la séance et de la session à 10 h 15Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Schweizerische Volksbibliothek. Finanzhilfen Bibliothèque pour tous. Aide financière In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band I Volume Volume Session Januarsession Session Session de janvier Sessione Sessione di gennaio Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.019 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 24.01.1991 - 08:00 Date Data Seite 192-192 Page Pagina Ref. No 20 019 610 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.