<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2011.00813</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Ernst</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. Februar 2013</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1966, meldete sich am 18. Februar 2007 unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen als Folgen eines bei einem Autounfall vom 28. Mai 2004 erlittenen Distorsionstraumas der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (HWS) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3). Die IV-Stelle holte die ärztlichen Berichte von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH, vom 10. März 2007 (Urk. 8/9), vom 29. Mai 2008 (Urk. 8/25), vom 19. Dezember 2008 (Urk. 8/32), vom 24. Februar 2009 (Urk. 8/34), 12. April 2011 (Urk. 8/69) sowie von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Medizin FMH, vom 11. März 2007 (Urk. 8/10) ein. Zudem zog sie die Akten des für das Unfallereignis vom 28. Mai 2004 zuständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Unfallversicherers bei (Urk. 8/12/1-57, Urk. 8/15/1-26, Urk. 8/27/1-70, Urk. 8/28/1-73). Mit Schreiben vom 12. September 2008 eröffnete die IV-Stelle der Versicherte, die bisherigen Abklärungen hätten ergeben, dass die Erwerbsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetikaentzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie einer anschliessenden engmaschigen ambulanten neurologischen schmerztherapeutischen Anbindung wesentlich verbessert werden könnte, weshalb innert zweier Monate nach Erhalt der Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung eine solche Massnahme einzuleiten sei (Urk. 8/29). Am 23. Oktober 2008 teilte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV-Stelle mit, dass die Versicherte ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analgetika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überkonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe reduzieren können (Urk. 8/31). Weiter nahm die IV-Stelle die von der Versicherten in Auftrag gegebenen Gutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH vom 18. Oktober 2007, von Dr. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Oktober 2007 und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH, vom 15. Juli 2008 zu den Akten (Urk. 8/42). Ferner liess sie die Versicherte durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie FMH, psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 10. Dezember 2009, Urk. 8/49). Eine von der IV-Stelle in Aussicht genommene polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten wurde von dieser am 19. April und 4. Mai 2011 abgelehnt mit der Begründung, dass sie inzwischen wieder in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenausschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umfang erwerbsfähig sei und eine weitere Begutachtung nichts Wesentliches mehr zur Klärung des früheren medizinischen Sachverhalts beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen vermöge (Urk. 8/68 und Urk. 8/72). Nachdem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner abschliessenden Stellungnahme vom 10./11. Mai 2011 festgestellt hatte, dass seit Ende 2004 keinerlei organisches Substrat für eine somatische Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit mehr festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden sei und die von der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten subjektiv empfundene Vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Leistungsfähigkeit sich bis aktuell stark verbessert habe (Urk. 8/75/11-12), teilte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten im Vorbescheid vom 18. Mai 2011 mit, dass sie das Leistungsbegehren abzuweisen gedenke, da zwar eine langdauernde Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit bestanden habe, diese aber teilweise auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen und zudem über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">windbar war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/77). Dagegen opponierte die Versicherte mit der Eingabe vom 16. Juni 2011, in welcher sie geltend machte, auch wenn sie zugestande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nermassen nun wieder in einem einen Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch ausschliessenden Umfang erwerbsfähig sei, habe sie dennoch Anspruch auf eine vorübergehende befristete Rente der Invalidenversicherung (Urk. 8/81). Mit Verfügung vom 1. Juli 2011 verwarf die IV-Stelle den Einwand der Versicherten und wies den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 1. Juli 2011 erhob die Versicherte am 11. August 2011 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei diese unter Kosten- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Lasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben und es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin am 14. September 2011 mit dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde vernehmen (Urk. 7). Hiervon wurde die Beschwerdeführerin am 15. September 2011 in Kenntnis gesetzt (Urk. 9). Mit Eingabe vom 30. September 2011 (Urk. 10) reichte die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin ihre Honorarnote (Urk. 11) zu den Akten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Fassung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitigen Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; U. Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blaser, Die Rechtspflege in der Sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der grundlegenden - auch im Sozialversicherungsrecht beachtlichen - Beweisregel von Art. 8 des Schweizerischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zivilgesetzbuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ZGB), ist das Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein einer behaupteten Tatsache von demjeni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu beweisen, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher aus ihr Rechte ableitet. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schliesst allerdings der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine subjektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungslast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begriffsnot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus und bedeutet „Beweislast“ lediglich, dass im Falle der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällt, die aus dem unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Sachverhalt Rechte ablei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten wollte, wenn es sich als un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich erweist, im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgrundsatzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt zu ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teln, der zumindest die Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit für sich hat, der Wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zu entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen (BGE 117 V 261 E. 3b S. 264).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung hat der Gesetzgeber die Entstehung des Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nicht direkt an die Diagnose einer Krankheit (oder einer traumatischen Körperschädigung oder eines Geburtsgebrechens) bzw. an die ärztliche Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer darauf zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">knüpft, sondern in Art. 28 IVG nebst dem Erfordernis einer Invalidität von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 % (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG) eine einjährige Karenzfrist mit einer andauernden durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40%igen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG) und die Verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, sich zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen (wozu auch adäquate medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Therapien und eine zumutbare Willensanstrengung zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbsteinglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehören), zu unterziehen (Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor Rente, Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG) als gesetzliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verankert. Der im Hinblick auf einen Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beweisende Sachverhalt umfasst sämtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standselemente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Art. 28 Abs. 1 IVG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsbegründend ist eine durch Krankheit, Unfall oder Geburtsgebrechen verursachte, objektiv nicht überwindbare voraussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich bleibende oder längere Zeit dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Beschwerdefall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht können bzw. dürfen die medizinischen Aspekte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchsbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tatbestands nicht aufgrund eigener Sachkunde feststellen, sondern sind auf externes medizinisches Fachwissen angewiesen (vgl. E. 1.2.1). Bei Vorliegen mehrerer medizinischer Beurteilungen sind diese gegeneinander abzuwägen und ist nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit jener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsdarstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu folgen haben, die von allen möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geschehensabläu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als die wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichste gewürdigt wird (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.; vgl. auch vorstehende E. 1.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Würdigung ärztlicher Beweisaussagen zum anspruchsbegründenden Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestand ist zwischen ärztlich dokumentierten medizinischen Fakten (klinische Feststellungen, gutachterliche Verhaltensbeobachtungen und anamnestische Daten) und deren Bewertung (von den Experten abgeschätzte Auswirkungen der festgestellten Fakten auf die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit) zu unterscheiden (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.2 und E. 4.3 sowie Andreas Traub, Zum Beweiswert medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Gutachten im Zusammenhang mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenrevi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, SZS 2/2012, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">183-186</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die ärztliche Dokumentation der Faktenlage im Zeitpunkt eines leistungszusprechenden Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheids ist nicht nur - wie die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend zitierte Rechtsprechung und Literatur zeigen - Voraussetzung dafür, dass dieser Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid später revidierbar ist. Bei unterschiedlichen ärztlichen Beurteilungen der Anspruchsvoraussetzungen ist sie auch im Rahmen der erstmaligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend dafür, welcher Sachverhaltsdarstellung als der wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichsten zu folgen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Rahmen der erstmaligen Anspruchsprüfung kann daher eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte fachärztliche Beurteilung von einem anderen medizinischen Experten nicht durch die bloss abweichende Bewertung bereits aktenkundiger Fakten in Frage gestellt werden, sondern nur durch die Dokumentation neuer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fakten. Solange lediglich - im Rahmen des medizinisch-wissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlich Vertretbaren - unterschiedlichen Wertungen der gleichen medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fakten vorliegen, lassen sich nur gleichermassen mögliche, aber kein überwiegend wahrscheinli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher medizinischer Sachverhalt beweismässig erstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len. In solchen Fällen kann ein überwiegend wahrscheinlicher Sachverhalt auch nicht durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines weiteren Experten (Obergutachten) ermittelt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Denn ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Obergut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darf (und muss) nur dann angeordnet werden, wenn Widersprüche zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen reproduzierbaren Fakten zeigen, dass diese noch ungenügend abgeklärt sind und weitere medizinische Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen zusätzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fakten liefern können. Ein Obergutachten darf aber nicht dazu dienen, die Grenzen der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verdecken (vgl. E. 1.2.2 am Ende) und den - den rechtsanwenden Behörden im Rahmen der Beweiswürdigung obliegenden - Entscheid darüber, welcher von mehreren durch die medizinischen Experten lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelten möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsvarian</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als der wahrscheinlichsten zu folgen ist, an die Medizin zu dele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Urteil UV.2009.00191 vom 10. Februar 2011 (Urk. 12) in Sachen der Beschwerdeführerin gegen den für das Unfallereignis vom 28. Mai 2004 zustän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig gewesenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte das Sozialversicherungsgericht dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über zu befinden, ob besagter Unfall über den 23. März 2005 (Datum der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch den Unfallversicherer) hinausgehend gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Beschwerdeführerin zur Folge hatte. Im Rahmen seiner Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung kam das Gericht zum Schluss, dass mit der Wiedererlan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der vollen Arbeitsfähigkeit am 13. Januar 2005 der medizinische End</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG nach dem Unfall vom 28. Mai 2004 erreicht worden war. Ob die Schmerz- und Erschöpfungsproblematik, derentwegen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ab März 2006 wieder eine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit attestiert worden war, noch als Unfallfolge (Rückfall, Spätfolge) anzusehen sei, wurde offen gelassen, da die Beschwerden nicht objektivierbar seien und sich als überwindbar erwiesen hätten (E. 2.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des dieser Beurteilung zugrunde gelegenen und auch für den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid in vorliegender Sache massgeblichen medizinischen Sachverhalts für die Zeit zwischen dem Unfall vom 28. Mai 2004 und der Einreichung der Akten des Unfallversicherers beim Gericht (23. Mai 2009, vgl. Urk. 12 Sachverhalt Ziff. 2) kann auf die ausführliche Darlegung im Urteil UV.2009.00191 vom 10. Februar 2011 (Urk. 12) verwiesen werden (Sachverhalt und Erwägung 2). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist mit der Eröffnung des vorliegenden Urteils eine Kopie jenes Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids zur Kenntnisnahme zuzustellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der vorliegenden Beschwerde gegen die einen Rentenanspruch der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung verneinende Verfügung der Beschwerdegegnerin behauptet die Beschwerdeführerin weder, dass die im Verwaltungsverfahren der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung erfolgten Sachverhaltsabklärungen neue Fakten zur Objektivierung ihrer Schmerz- und Erschöpfungsproblematik hervorgebracht hätten, noch dass weitere Sachverhaltsabklärungen der Beschwerdegegnerin solche Fakten liefern könnten. Vielmehr erhebt sie gestützt auf BGE 137 V 199 (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011) Anspruch auf eine befristete Rente (Urk. 1 S. 14 f.), wobei sie anerkennt, dass ihre Schmerz- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erschöpfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überwindbar war, aber geltend macht, dass dafür die Zeit bis zum Ablauf des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 IVG nicht ausrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend gewesen sei (Urk. 1 S. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abgesehen davon, dass - worauf die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung hinweist (vgl. Urk. 7) - die Beschwerdeführerin aus BGE 137 V 199 nichts zu ihren Gunsten ableiten kann, da es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegendenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ja nicht um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geht und der von der Beschwerdeführerin angerufene höchstrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terliche Entscheid damit nicht einschlägig ist, lässt sich aus den - unbestrittenen - Fakten auch nicht ablesen, dass im vorliegenden Fall die Zeit bis zum Ablauf des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 IVG nicht ausreichend gewesen wäre, um eine - gegebenenfalls - durch das Unfallereignis vom 28. Mai 2004 verursachte Schmerz- und Erschöpfungsproblematik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu überwinden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn nach dem Unfall vom 28. Mai 2004 hat die Beschwerdeführerin innert eines Zeitraumes von rund siebeneinhalb Monaten (bis zum 13. Januar 2005) ihre vollständige Arbeitsfähigkeit in derjenigen Tätigkeit wiedererlangt, welche sie vor dem Unfall ausgeübt hatte. Dies entspricht dem - gerichtsnotorischen - normtheoretischen Heilungsverlauf nach einer HWS-Distorsion ohne nachweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare strukturelle Schädigungen. Die Überforderung, welche zur Dekompensation in einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ab März 2006 führte, entwickelte sich - auch nach der eigenen Sachdarstellung der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 3) - erst, nachdem sie im März 2005 zur Teamleiterin befördert und damit in anspruchsvollerer Funktion tätig geworden war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat demnach vor dem Ablauf der durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Mai 2004 (bzw. die dadurch entstandene Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ab dem 28. Mai 2004) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgelösten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wartefrist für einen Rentenanspruch der Invalidenversicherung ihre volle Arbeitsfähigkeit für mindestens 30 aufei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanderfolgende Tage wiedererlangt. Sie ist also unmittelbar nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfaller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Mai 2004 nicht während eines Jahres ohne wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gewesen (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG in Verbindung mit Art. 29 IVV) und hat deshalb das Wartejahr nicht bereits am 28. Mai 2005 absolviert. Vielmehr hätte sie die Anspruchsvoraussetzung von Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG (auch für eine befristete Rente der Invalidenversicherung) erst erfüllt, wenn sie ab März 2006 während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 40 % arbeitsunfähig gewesen wäre, mithin im März 2007, also 34 Monate nach dem Unfallereignis vom 28. Mai 2004.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem lässt sich zwar entgegenhalten, dass bei der Festlegung des Zeitraums, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher für die zumutbare Überwindung einer Gesundheitsstörung einzuräumen ist, die Zeit, welche für die Entwicklung dieser Störung benötigt wurde, nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitgerechnet werden darf (da die Störung ja erst überwunden werden kann, nachdem sie aufgetreten ist). Bei dieser Betrachtungsweise stellt sich jedoch die Frage, ob bzw. inwieweit das bei Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit, welche den Lauf der Wartezeit auslösen würde, bereits fast zwei Jahre zurückliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch als deren Ursache gelten könnte. Denn aufgrund von über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfbaren Fakten nachweisen lässt sich ein solcher Kausalzusammenhang bei nicht objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbaren Gesundheitsstörungen nicht, und im vorliegenden Fall liegt eine psychiatrisch-fachärztliche Beurteilung aus der Zeit kurz nach Ablauf des (hypothetischen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tejahrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2007 vor, welche nachvollziehbar darlegt, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht an einer (hirn-)organischen oder psychoreaktiv auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Mai 2004 zurückzuführenden Störung litt, sondern die Exazer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bation der im März 2005 durch somatische Befunde nicht mehr erklärbaren Schmerz- und Erschöpfungsproblematik und deren seitherige Aufrechterhaltung als Folge einer beruflichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungspsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teilgutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie FMH, vom 27. April 2008, Urk. 8/27/29-54).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem das Gericht in seinem Urteil UV.2009.00191 vom 10. Februar 2011 (Urk. 12) nach eingehender Auseinandersetzung mit diesem Gutachten und der damals akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundigen Kritik daran (E. 2.4.2) offen liess, ob die ab März 2006 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getretene Schmerz- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erschöpfungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin noch teilweise als Folge des Unfalls vom 28. Mai 2004 anzusehen oder ob der Auffassung Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu folgen sei (E. 2.5), machte es deutlich, dass die Darstellung Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der damaligen Faktenlage zumindest einen durch die ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren ärztlichen Beurteilungen nicht widerlegten möglichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Würdigung vermag die Wiederholung der bereits im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prozess vorgebrachten Einwände gegen das Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berufung auf die damals vorgelegenen abweichenden ärztlichen Beurteilungen (vgl. Urk. 1 S. 9 f.) genauso wenig etwas zu ändern, wie die - vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psychotherapie FMH) als nicht nachvollziehbar bezeichnete (vgl. Urk. 8/75/9) - Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gutachten vom 10. Dezember 2009, Urk. 8/49). Auch nach den ergänzenden Sachverhaltsabklärungen der Beschwerdegegnerin liegt keine ärztliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsdarstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, welche gegenüber derjenigen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf überwiegende Wahrscheinlichkeit erheben könnte. Zudem ist - insoweit ist der Beschwerdeführerin zu folgen (vgl. Urk. 8/68 und Urk. 8/72) - auch nicht zu erwarten, dass weitere gutachterliche Abklärungen die Faktenlage bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier interessierenden Kausalität der Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin zwischen März 2007 und April 2011 noch wesentlich verändern könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin die Auffassung Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gemäss der die Beschwerdeführerin im März 2006 wegen beruflicher Überforderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war, als spekulativ bezeichnet (Urk. 1 S. 10), ist zunächst darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass sich diese Aussage nicht auf die bis zum Unfall vom 28. Mai 2004 ausgeübte Tätigkeit bezieht, sondern auf die Tätigkeit in der nach dem Unfall (seit März 2005) neu ausgeübten Funktion als Teamleiterin. (Dies hat of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fensichtlich auch der von der Beschwerdeführerin auf Seite 9 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zitierte Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verkannt). Dass sich ihre damals noch vorhandenen Ausbildungsdefizite in Sachen Rechnungswesen und Buchhaltung (vgl. Urk. 1 S. 17 zur beruflichen Ausbildung, vgl. Anmeldeformular, Urk. 8/3) in dieser Funktion belastend ausgewirkt haben könnten, ist nicht von der Hand zu weisen, wenn man die Möglichkeit bedenkt, dass ihr Mitarbeiterinnen ohne derartige Defizite hätten unterstellt werden können. Im Übrigen ist der Beschwerdeführerin entgegenzuhalten, dass die von anderen Experten vertre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Auffassung, wonach nicht objektivierbare Residuen des Unfalls vom 28. Mai 2004 zur Dekompensation im März 2006 geführt (oder zumindest bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getragen) haben sollen, überhaupt nicht mit Fakten belegt werden kann und deshalb um einiges spekulativer ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen kann aufgrund der Fakten kein überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Sachverhalt ermittelt werden und kann daher auch nicht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden, ob sich an eine Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von durchschnittlich mindestens 40 % während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch ab März 2006 eine Invalidität von mindestens 40 % im Sinne von Art. 8 ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG angeschlossen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist kein anspruchsbegründender Sachverhalt beweisbar, weshalb das Begehren um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer befristeten Rente abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss sind die gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bemessenden und hier auf Fr. 600.-- festzusetzenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 (Urteil UV.2009.00191 vom 10. Februar 2011)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerErnst</p><p><br/></p><p><br/></p><p>RH/ET/IKversandt</p><p><br/></p></div><div><p></p></div> </div></body></html>