<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00100</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene X.___ war ab dem 1. Februar 2012 als Elektromonteur bei der Y.___ AG, angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 9/2). Am 20. Januar 2014 erlitt der Versicherte beim Überbrücken zweier Leitungen einen Gleichstromschlag mit 552 Volt (vgl. Schadenmeldung vom 27. Januar 2014, Urk. 9/2; Untersuchungsbericht des E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">idgenössische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Starkstrominspektorat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/55/2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ff.). Vom 20. bis 21. Januar 2014 war er im Spital Z.___ hospitalisiert. Die erstbehandelnden Ärzte diagnostizierten einen Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall mit Starkstrom zirka 700 Volt mit Lichtbogenentwicklung, Visusstörungen des linken Auges (DD phototoxische Retinopathie) sowie Hypästhesien im Bereich des Nervus medianus der linken Hand (Urk. 9/9/1). Daraufhin wurde dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten bis und mit 24. Februar 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 9/19, Urk. 9/24). Die Suva anerkannte den Schadensfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggelder/Heilungskosten, Urk. 9/3). Die ophthalmolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Abschlusskontrolle in der Augenklinik des A.___ vom 24. Februar 2014 ergab ein Wiedererlangen eines vollen Visus. Ausserdem wurde eine leichte bzw. dezente Gesichtsfeldeinschränkung im temporalen nasalen Quadranten OS (DD Compliance bedingt) notiert (Urk. 9/42). Am 1. März 2014 trat der Versicherte eine neue Arbeitsstelle als bauleitender Elektromonteur bei der Firma B.___ AG, an. Wegen Panikattacken wurde das Arbeitsverhältnis noch während der Probezeit seitens der Arbeitgeberin aufgelöst (Urk. 9/41). Zufolge psychischer Probleme wurde dem Versicherten von den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Ärzten ab dem 6. März 2014 wiederum eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit attestiert (Urk. 9/19, Urk. 9/29). Der seit dem 14. März 2014 behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elnde Prof. Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine depressive Störung (ICD-10: F32.2) sowie eine Angststörung (ICD-10: F41.1) mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alb- bzw. Angstträumen (ICD-10 F51.5, vgl. Berichte Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 12. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 und 15. Mai 2014, Urk. 9/30, Urk. 9/51). Ausserdem beklagte der Versicherte Migräne- und Kopfschmerzattacken. Daraufhin wurde er verschiedentlich neurologisch untersucht (vgl. Berichte von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Neurologie, Spital Z.___, vom 20. Mai 2014 und 10. Juli 2014, Urk. 9/43/2, Urk. 9/48; Bericht des MRI-Zentrums des Spitals Z.___ vom 28. Mai 2014, Urk. 9/47; Bericht von Dr. med. E.___, Fachärztin FMH für Neurologie, vom 3. August 2017, Urk. 9/49). Am 26. Juni 2015 ersuchte der Versicherte um Kostengutsprache für eine stationäre psychiatrische Behandlung (Urk. 9/97). Am 23. Juli 2015 gab med. pract. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychiatrie sowie Konsiliarpsychiater der Suva, eine psychiatrische Beurteilung ab (vgl. Bericht vom 23. Juli 2015, Urk. 9/109). Am 9. September 2015 erteilte die Suva Kostengutsprache für einen vierwöchigen stationären Aufenthalt in der Privatklinik G.___ (Urk. 9/125). Ein Austrittsbericht war nicht erhältlich (vgl. Urk. 9/149). Am 20. Oktober 2015 gab Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, Abteilung Versicherungsmedizin Suva, eine neurologische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ab (Urk. 9/126). Mit Verfügung vom 26. Oktober 2015 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 18. November 2015 ein und verneinte einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten auf eine Rente oder Integritätsentschädigung (Urk. 9/130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die am 19. November 2015 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 9/135) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 13. März 2017 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 28. April 2017 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen aus UVG auszurichten; konkret eine ganze Rente aus UVG, eine angemessene Integritätsentschädigung sowie Übernahme der angemessenen Heilungskosten im Sinne von Art. 19 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG). Eventualiter sei zur Abklärung der Unfallkausalität der somatischen und psychiatrischen Symptomatik ein unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giges Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 21. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 20. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 AT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und all-fällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Begriffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen massgebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zu-sammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei schweren Unfällen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6b; RKUV 1995 Nr. U 215 S. 90 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Einspracheentscheid im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlichen, es bestünden gestützt auf die versicherungsinterne Beurteilung von Dr. H.___ vom 20. Oktober 2015 nach dem Unfallereignis vom 20. Januar 2014 keine residuellen objektivierbaren Verletzungen am peripheren oder zentralen Nervensystem. Die beklagte Migräne stehe nur in einem möglichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang zum Unfallereignis. Ausserdem verneinte die Beschwerdegegnerin nach der von der Rechtsprechung gebildeten sog. «Psycho-Praxis» (BGE 115 V 133; E. 1.4.7) einen adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis und den psychischen Beschwerden (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen entgegen, im Zusammenhang mit der Gesichtsfeldeinschränkung könne nicht auf die versicherungsinterne Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung von Dr. H.___ abgestellt werden. Weder sei dieser ein Augenarzt noch sei seine Kausalitätsbeurteilung schlüssig. Sodann sei die Migräne gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung der behandelnden Ärzte unfallkausal. Die Beschwerdegegnerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (punkto Gesichtsfeldeinschränkung und Migräne) den Nachweis nicht erbracht, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallkausalität mehr bestehe. Dem Untersuchungsgrundsatz könne vor diesem Hintergrund nur mit einer unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigen Begutachtung Genüge getan werden (Urk. 1 S. 6 f.). In psychiatrischer Hinsicht widerspreche die Anwendung der Psychopraxis bei Arbeitsunfällen den Vorgaben der ILO und anderen internationalen Vereinbarungen. Die ILO schreibe für Arbeitsunfälle eine effiziente Versicherung vor. Alsdann stelle die strenge Adäquanzpraxis nachweisbare psychische unfallkausale Beschwerden gegenüber somatischen schlechter. Dies verstosse gegen die Bundesverfassung und gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Europäische Menschenrechtskonvention. Selbst unter Anwendung der Psycho-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxis sei die Adäquanz vorliegend zu bejahen (Urk. 1 S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Festzuhalten ist vorab, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem hier zur Diskussion stehenden Unfall vom 20. Januar 2014 am 10. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 beim Kabelbinden einen Stromstoss von ca. 250/400 Volt erlitten hatte. Dabei habe er einen Schlag im linken Arm verspürt und am Gelenk des linken Mittelfingers eine Verbrennung erlitten (vgl. 9/41 = Urk. 10/1, vgl. auch Überweisungsschreiben des behandelnden Hausarztes, Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 29. April 2014, wonach ihn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer im Nachgang eines «banalen Stromschlags» am 13. Januar 2014 zufolge Schlafstörungen konsultiert habe, vgl. Urk. 9/50). Betreffend den Vorfall vom 10. Januar 2014 erging zunächst keine Schadenmeldung. Bei den Akten liegt indes das Schadenformular der Y.___ AG datierend vom 29. August 2014, ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genauere Angaben zum Unfallhergang oder zur Art der Verletzung (vgl. Urk. 10/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diesbezüglich eröffnete die Beschwerdegegnerin kein separates Dossier (vgl. Urk. 9/104). Dass dem Beschwerdeführer gestützt auf den Vorfall vom 10. Januar 2014 ab dem 13. Januar 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden ist, ist nach Lage der vorliegenden Akten nicht ersichtlich (vgl. Urk. 10/4, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch Urk. 10/5, Urk. 9/15; vgl. demgegenüber Einspracheentscheid Sachverhalt A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 2 S. 1). Angesichts dessen, dass Beschwerdeführer jedenfalls spätestens am 20. Januar 2014 seine Arbeit wieder aufnahm, erlitt er aufgrund des Vorfalles </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 10. Juni 2014 unbestrittenermassen keine schweren Verletzungen. Es ist damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen mit Dr. I.___ von einem Bagatellunfall auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Austrittsbericht des Spitals Z.___ betreffend die notfallmässige Hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation vom 20. bis 21. Januar 2014 sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 9/9/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Elektrounfall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Starkstrom 700 Volt mit Lichtbogenentwicklung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Visusstörung linkes Auge (DD phototoxische Retinopathie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hypästhesien im Bereich des Nervus medianus linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die stationäre-klinische und laborchemische Überwachung sei unauffällig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. Die Telemetrie habe durchgängig eine Herzfrequenz von 59-80 Schlägen/ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minute und einen Sinusrhythmus gezeigt. Eine Ein- oder Austrittsstelle der Stromeinwirkung habe nicht festgestellt werden können. Der Beschwerdeführer sei in gutem Allgemeinzustand entlassen worden (Urk. 9/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Februar 2014 wurde der Beschwerdeführer in der Augenklinik des A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersucht. Assistenzarzt Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 9/42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Visus- und Gesichtsfeldeinschränkung nach Elektrounfall am 20. Januar 2014 mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell: Visus wieder normwertig, leichte Gesichtsfeldeinschränkung im temporalen nasalen Quadranten OS </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">massiver Blendung (DD phototoxische Retinopathie) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keinen Hinweis auf einen retinalen Gefässverschluss </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe einen vollen Visus (mit Auto-Ref Werten) wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlangt. Im Gesichtsfeld bestünden noch dezente Ausfällen im oberen Bereich (differenzialdiagnostisch Compliance bedingt). Aus augenärztlicher Sicht bestehe aktuell kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/42/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Konsiliarberichten vom 20. Mai 2014 und 10. Juli 2014 diagnostizierte Dr. D.___ eine Angststörung mit Panikattacken nach Unfällen am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz (Blendung mit Gesichtsfelddefekten nach Feuerschlag, keine organische Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung durch die beiden Stromunfälle, zusätzlich Fast-Unfall) mit Mig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räne mit visueller Aura, und hielt im Übrigen neurologische Normalbefunde fest (vgl. Urk. 9/43, Urk. 9/48). Das am 28. Mai 2014 veranlasste MRI des Schädels sei ebenfalls altersentsprechend unauffällig ausgefallen, insbesondere ohne Hinweis auf eine intrazerebrale Raumforderung (vgl. Urk. 9/47). Betreffend die beklagten Migräne-Attacken mit visueller Aura sei regelmässig Magnesium und neu Vitamin B2 (Riboflavin) 200mg 1-0-1 einzunehmen. Leichte Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zepi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soden könnten mit Dafalgan 1 g oder Voltaren 50 mg behandelt werden. Bei schweren Attacken sei Sumatriptan sicher angezeigt. Nach Angaben des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers wirke Sumatriptan gut. Darüber hinaus sei eine leichte, mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichst langdauernde aerobe Betätigung (wie zum Beispiel leichtes Fahrradfahren oder Walking) empfehlenswert. Der kurzzeitige, immer im Zusammenhang mit Kopfschmerzen aufkommende Schwindel sei ebenfalls als Migräne-Phänomen zu interpretieren (Urk. 9/43, Urk. 9/48). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2014 wurde der Beschwerdeführer erneut neurologisch untersucht. Mit Bericht vom 3. August 2014 hielt Dr. E.___ folgende Diagnosen fest (Urk. 9/49/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierende Episoden mit Schwankschwindel für die Dauer von Minuten ohne Zusatzsymptomatik DD vestibuläre Migräne </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MRI des Kopfes vom 28.5.2014: Normalbefund </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurosonologisch: Extrakranieller Doppler und Duplex ohne patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen Befund </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angststörung nach zwei Stromunfällen sowie psychische Belastungssituation nach dem Tod von Familienangehörigen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ bestätigte, dass sowohl klinisch als auch neurosonologisch (extracra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nieller CW-Doppler, farbcodierte Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) sowie bildgebend (MRI vom 28. Mai 2014) neurologische Normalbefunde bestünden. Zur Prophylaxe der Migräneattacken sei zu einer hochdosierten Therapie mit Magnesium (30 mmol/die) geraten. Zur Therapie der Migräneat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tacken setze der Beschwerdeführer Sumatriptan mit gutem Effekt ein. Darüber hinaus verwies sie auf eine psychische Belastungssituation und eine Angstproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik des Beschwerdeführers (Urk. 9/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 15. Mai 2014 diagnostizierte Prof. Dr. C.___ eine posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine depressive Störung (ICD-10: F32.2) sowie eine Angststörung (ICD-10: F41.1) mit Alb- bzw. Angstträumen. Es bestünden immer wieder frei flottierende Angstzustände und auch Insuffizienz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühle, zum Teil kurz- aber auch langanhaltend über den Tagesverlauf. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem bestehe eine tiefgreifende Verzweiflung mit anhaltenden Erinnerungen bzw. Wiedererleben der Belastung durch aufdringliche Erinnerungen und wiederholen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Alb-)Träumen. Umstände, welche der Belastung ähnelten, würde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ständig vermeiden. Weiter beklage dieser allgemeine Ein- und Durchschlafstörungen, Reizbarkeit, kognitive und mnestische Einbussen, Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vigilanz und eine erhöhte Schreckhaftigkeit. Es zeige sich ein depressiv-ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches Störungsbild. Aufgrund dieser klinischen Symptome zeigten sich erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Einschränkungen im alltäglichen Leben. Diese seien innerhalb der sechs Monate nach den beiden Ereignissen erstmalig aufgetreten. Daher stünden die klinischen Symptome eindeutig im Zusammenhang mit den beiden Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen. Andere mögliche Ursachen seien bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt. Der Beschwerdeführer sei aus psychiatrischer Sicht aufgrund des komplexen tiefgreifenden Störungsbildes mindestens bis Ende September 2014 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 9/30).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Telefonnotiz vom 16. Juli 2015 habe Prof. Dr. C.___ auf Anfrage von med. pract. M. F.___ weiter berichtet, der Zustand des Beschwerdeführers habe sich seit der Berichterstattung vom Mai 2014 nicht wesentlich verändert. Dieser sei nach wie vor schreckhaft, leide unter diversen Ängsten, sei subdepressiv und klage über Albträume. Ausserdem zeige er ein ausgesprochenes Vermeidungsverhalten. So vermeide er zwanghaft Örtlichkeiten, an denen sich Steckdosen befän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Der Beschwerdeführer habe ständig Selbstzweifel, Ängste vor neuen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen und neuen Anforderungen sowie Befürchtungen unterschiedlichster Art im Sinne von überwertigen Ideen und andeutungsweise paranoider Verarbeitung. Sodann habe sich dieser sozial zurückgezogen. Diagnostisch erhärte sich das komplexe psychiatrische Zustandsbild als Persönlichkeitsstörung im Sinne von ICD-10: F62 nach und durch Unfallereignisse. Die im Bericht vom Mai 2014 fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehaltenen Diagnosen liessen sich inzwischen am ehesten unter dieser Diagnose subsumieren (Urk. 9/110).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Juli 2015 gab med. pract. F.___ eine psychiatrische Stellungnahme ab. Betreffend die von Prof. Dr. C.___ postulierte Persönlichkeitsänderung nach Unfallereignis im Sinne der ICD-10 F62.0 sei kritisch anzumerken, dass sich diese Diagnose in der Regel nur bei Menschen (ohne vorbestehende psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Auffälligkeiten) nach extremer oder übermässig langanhaltender Belastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder nach schwerer psychischer Krankheit stellen lasse. Demgegenüber sei es schwierig, eine solche Diagnose bereits nach einigen Monaten nach einem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen oder im gegebenen Fall nach wiederholten, allerdings nicht extrem schweren Ereignissen, zu stellen. Dennoch zeige der Krankheitsverlauf eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung hin zu einer schweren psychischen Beeinträchtigung mit Vermeidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten, Angstzuständen, diffuse (nicht mehr organisch erklärbare) psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Beschwerden wie Schwindel und Parästhesien sowie eine migräneartige Kopfschmerzproblematik. Insbesondere habe seit den Unfällen ein schwerer sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Rückzug stattgefunden. Es sei denn auch eine psychiatrische Spitex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreuung zur Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte und für allfällige Besor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen des täglichen Lebens installiert worden. Die nunmehr vorliegenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beeinträchtigungen stünden im Zusammenhang mit den Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen, aber auch mit den (schlechten) Erfahrungen des Beschwerdeführers mit den Versicherungsträgern und Behörden. Damit lasse sich eine Teilkausalität mit dem Unfallereignis vom 20. Januar 2014 nicht mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit ausschliessen. Dies heisse im Umkehrschluss, aufgrund der aktuellen Erkenntnislage stünden die Unfallereignisse, insbesondere das Unfallereignis vom 20. Januar 2014, im (teilkausalen) Zusammenhang mit den gegenwärtigen psychischen Beeinträchtigungen (Urk. 9/109).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner neurologischen Stellungnahme vom 20. Oktober 2015 führte Dr. H.___ aus, das Ausmass einer Verletzung nach einem Stromunfall hänge vom Stromfluss (Ampere) und von der Stromspannung (Volt) ab. Bei Stromun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen seien Hochspannungsunfälle (&gt;1000 V) und Niederspannungsunfälle (&lt;1000 V) zu unterscheiden. Wechselstrom sei gefährlicher einzustufen als Gleichstrom. Als weiterer Faktor sei die Dauer des Kontaktes zur Stromquelle zu berücksichtigen. Bei einem Stromschlag seien zwei Kontaktpunkte zu identifizieren: Stromeintritt und Stromaustritt. Der Stromaustritt erfolge in der Regel über den Kontakt mit dem Boden. Der Stromfluss durch den Körper werde be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt durch die Lokalisation der Ein- und Austrittsstellen des Stroms. Der durch den Körper fliessende Strom könne in thermische Energie umgewandelt werden und zu Läsionen von Haut, Muskel- und Nervengewebe führen. Bei Unfällen mit Haushaltsstrom, das heisse Niederspannung, bestünden in der Regel am Ein- und Austrittsort nur kleine Verbrennungsmarken, während insbesondere bei Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungsunfällen schwere Verbrennungen in Abhängigkeit von der Stromstärke und der Dauer des Kontaktes auftreten könnten. Bei Niederspannungsunfällen stünden eine Tetanie und kardiale Komplikationen (Rhythmusstörungen) sowie eine Bewusstlosigkeit als klinische Zeichen im Vordergrund. Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfälle seien in der Regel nicht geeignet, chronische Beschwerden des peripheren oder zentralen Nervensystems zu verursachen. Hingegen seien Nervenschäden nach Hochspannungsunfällen in Verbindung mit Verbrennungen mehrfach in der Literatur dokumentiert. Langfristige Auswirkungen von Niedervoltexpositionen ohne makroskopische Veränderungen könnten hinsichtlich der Ätiologie nicht eindeutig zugeordnet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Fall habe der Beschwerdeführer am 20. Januar 2014 einen Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungsunfall mit Exposition mit 552 V Gleichstrom erlitten, ohne Sturz mit Kopfanprall. Anlässlich der Erstversorgung im Spital Z.___ am Unfalltag seien keine Strommarken oder Verbrennungen festgestellt worden. Neurologische Defizite seien nicht objektivierbar gewesen. Es sei auf die Entstehung eines Lichtbogens verwiesen und eine fototoxische Retinopathie diskutiert worden, auch diesbezüglich bestünden jedoch keine objektivierbaren Befunde. Eine Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feldeinengung links könne gemäss Augenarzt differenzialdiagnostisch auch Compliance bedingt aufgetreten sein. Das kraniale MRI vom 28. Mai 2014 habe keine unfallbedingten Veränderungen zur Darstellung gebracht. Weiter hätten die neurologischen Abklärungen keine objektivierbaren neurologischen Defizite erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Sodann sei eine Migräne mit visueller Aura festgehalten worden. Da die Migräne nach dem Unfall aufgetreten sei, seien die Neurologen von einem kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salen Zusammenhang zwischen dem Stromunfall und der Migräne ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Nach versicherungsmedizinischen Grundsätzen reiche jedoch allein eine 'post hoc ergo propter hoc' Argumentation nicht aus, den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu begründen (Urk. 9/126/ 4f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ kam zum Schluss, aus neurologischer und versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Perspektive habe sich der Beschwerdeführer durch die Niederspannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exposition mit Gleichstrom vom 20. Januar 2014 keine residuellen objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Verletzungen am peripheren oder zentralen Nervensystem zugezogen. Die im zeitlichen Verlauf nach der Stromexposition diagnostizierte Migräne mit visuellen Tauchern stehe nur in einem möglichen Kausalzusammenhang zum besagten Unfall. Eine unfallbedingte organische Ursache für Schwindel und Schlafstörung bestehe nicht. Darüber hinaus würden keine Beschwerden auf neurologischem Fachgebiet vorliegen. Eine unfallbedingte objektivierbare orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Grundlage für eine Visusstörung habe augenärztlicherseits ebenso wenig festgestellt werden können (Urk. 9/126/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob organisch objektiv ausgewiesene somatische Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen vorliegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on organisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h objektiv ausgewiesenen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit appa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven/bildgebenden Abklärungen bestät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igt wurden und die hierbei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich auf den Standpunkt, er leide unfallbedingt an einer linksseitigen Gesichtsfeldeinschränkung sowie Migräne mit Schwindelan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen, und verlangte diesbezüglich eine unabhängige ophthalmologische resp. neurologische Begutachtung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer beim Ereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Visusstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am linken Auge (DD phototoxische Retino</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathie) sowie Hyp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ästhesien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich des Nervus median</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitt (Urk. 9/9/1, Urk. 9/42/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hypästhesien wurde unbestrittenermassen weder vom Beschwerdeführer noch ärztlicherseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit andauernden Beschwerden in Zusammenhang gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/41, wonach der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben an der linken Hand keine gravierende Verletzung erlitten habe und aktuell nur noch im linken Daumen ein geringfügiges Taubheitsgefühl verspüre). Unbestritten und aufgrund der ophthalmologischen Abschlussuntersuchung im A.___ ausgewiesen ist ferner, dass der Visus jedenfalls seit dem 24. Februar 2014 vollständig wiedererlangt war (vgl. auch Bericht von Dr. med. K.___, Augenarzt FMH, vom 12. August 2014, wonach der Visus anlässlich seiner Untersuchung vom 3. Juni 2014 beidseits cc 0.8 betrug und die Gesichtsfelduntersuchung besser ausfiel, Urk. 9/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die beklagte Migräne wurde der Beschwerdeführer wiederholt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch (klinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie neurosonologisch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersucht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/48, Urk. 9/49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und es wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 28. Mai 2014 ein MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kraniums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt (Urk. 9/47). Die beurteilenden Fachärzte konnten die (vestibuläre) M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igräne weder aufgrund der klinischen noch apparativen/bildgebenden Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine bei den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 10. und 20. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlittene organische Gesundheitsschädigung zurückführen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ hielt explizit fest, es bestünden aufgrund der beiden Stromunfälle keine organischen Beeinträchtigungen (Urk. 9/43/2, Urk. 9/48/1). Erwähnenswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Zusammenhang sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die wiederholten Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf soziale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resp. berufliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungssituationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Tod von Familienangehörigen, vgl. Bericht von Dr. E.___ vom 3. August 2014, Urk. 9/49; berufliche Überforderung mit vielen Überstunden, vgl. Überweisungsschreiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ vom 29. April 2014, Urk. 9/50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schliesslich sprach med. pract. F.___ im Kontext der beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> migräneartige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopfschmerzproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosomatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/109/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wurde im Rahmen der ophthalmologischen Abklärungen auf die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehung eines Lichtbogens verwiesen und eine fototoxische Retinopathie disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, ohne diesbezüglich objektivierbare Befunde zu erheben (Vgl. Urk. 9/42, vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enarzt FMH, vom 12. August 2014, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/52).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d die im Rahmen der ophthalmologischen Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung festgehaltene dezente residuelle Gesichtsfeldeinschränkung im tempora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len nasalen Quadraten OS erwog Assistenzarzt Dr. J.___ mit Bericht vom 24. Februar 2014 (Urk. 9/42)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> differenzialdiagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch eine Compliance-bedingte G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enese. Gleichzeitig führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e er aus, aus ophthalmologischer Sicht bestehe derzeit kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Bericht erging in Absprache mit Dr. med. L.___, Augenarzt FMH und Oberarzt, A.___.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___ erhob am 3. Juni 2014 eine leichte konzentrische Einschränkung am rechten und mässige Einschränkung konzentrisch am linken Auge, was sie als beidseits ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserte Befundung im Vergleich zu April 2014 qualifizierte (Urk. 9/52). Erwäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenswert ist ferner, dass Dr. E.___ im Zuge ihrer neurologischen Untersuchung vom 25. Juli 2014 fingerperimetrisch intakte Gesichtsfelder notierte (vgl. Bericht vom 3. August 2014, Urk. 9/49/2). Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gezeigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesichtsfeldeinschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einem ophtha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mologisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Leiden oder auf mangelnder C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liance beruht, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht von Relevanz,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da angesichts der aus augenärztlicher Sicht attestierten 100%ige Arbeitsfähigkeit offensichtlich keine funktionellen Einschränkungen mehr bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (hinreichend aufschlussreichen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinischen Aktenlage ist das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen zum Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Fallabschlusses per 18. November 2015 zu verneinen; aufgrund der zitierten A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rztberichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist weder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne noch die fragliche Gesichtsfeldeinschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf ein objektivierbares Substrat zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen und es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass weitere Abklärungen andere Erkenntnisse erbrächten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwände des Beschwerdeführers gegen die Beurteilung von Dr. H.___ gehen damit ins Leere (vgl. Urk. 2 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Adäquanzprüfung in Bezug auf die noch vorliegenden psychischen Beschwerden ist grundsätzlich zu dem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem keine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsbedürftigen organischen Unfallfolgen mehr vorliegen. Bei den psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133) haben die psychischen Unfallfolgen auf den Zeitpunkt der Adäquanzbeurteilung keine Auswirkung, weshalb die Adäquanzprüfung zu dem Zeitpunkt vorzunehmen ist, in welchem von einer Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 116 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1; SVR 2007 UV Nr. 29 S. 99, E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.1, U 98/06). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie vorstehend (E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.5) erwähnt ist aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der medizinischen Aktenlage das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen zu verneinen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war bereits ab dem 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">014 wieder zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 9/24). Am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 trat er eine neue Stelle an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der seitens der behandelnden Ärzte seit dem 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 erneut attestierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständigen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/19) lagen einzig die psychischen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grunde. Da somit seit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 25. Februar 2014 – und erst recht im Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitpunkt des Fallabschlusses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(18. November 2015) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- keine somatische unfallbedingte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Arbeitsfähigkeit mehr bestand, fällt eine Steigerung oder Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herstellung der Arbeitsfähigkeit ausser Betracht. Entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden seitens der somatischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine weiteren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsmassnahmen genannt. Im Gegenteil hielten sowohl Dr. D.___ als auch Dr. E.___ übereinstimmend etwa fest, zur Therapie der Migräneattacken setze der Beschwerdeführer Suma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triptan mit gutem Effekt ein (Urk. 9/49, Urk. 9/48/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit durch weitere Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen überhaupt noch eine gesundheitliche Besserung erwartet werden kann, wäre diese jedenfalls nicht namhaft im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Es ist deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass jedenfalls zum Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fallabschlusses per 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer weiteren Behandlung der somatischen Unfallfolgen keine namhafte Besserung mehr zu erwarten war, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin die Prüfung der Adäquanz zu diesem Zeitpunkt vornahm.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Akten ist der natürliche Kausalzusamme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nhang zwischen dem Unfall vom 20. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den bestehenden psychischen Störungen des Beschwerdeführers zumindest im Sinne einer wesentlichen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalität zu bejahen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/30, Urk. 9/109)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob auch die vorausgesetzte Adäquanz des Kausalzusammenhangs gegeben ist, beurteilt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der - oben (vgl. E. 1.5.3 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zitierten - für psychische Störungen nach Unfällen geltenden Praxis. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese entspricht der gefestigten höchstrichterlichen Rechtspraxis. Die gegen deren Anwendung beschwerdeweise erhobenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ände erweisen sich als unbehelflich und offensichtlich nicht stichhaltig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Übrigen hat der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer nicht dargetan, inwiefern sie den Vorgaben der ILO «und anderen internationalen Vereinbarungen» konkret widersprechen sollte (vgl. Urk. 2 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist im Hinblick auf die Adäquanzfrage die objektive Schw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ere des Unfallereignisses vom 20. Januar 2014. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, der Stromunfall sei als mittlerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifizieren, während die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelschweren Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Grenzbereich zu den leichten Unfällen, höchstens aber von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Unfall im mittleren Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausging (Urk. 2 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam es zu einem Kurzschluss als der Beschwerdeführer zusammen mit einem Arbeitskollegen die Abgangsleitungen zwischen einer Schalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerätekombination eines Batterieschalters und einer USV Anlage ausmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telte. Dabei gab es einen lauten Knall, entwickelte sich ein Lichtbogen direkt vor seinem Gesicht und erlitt der Beschwerdeführer einen Niederspannungsstrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag mit 552</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Volt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gleichstrom (vgl. Urk. 9/41/1; Untersuchungsbericht des Eidgenössischen Starkstrominspektorats vom 30. Juni 2015, Urk. 55)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schwere des Unfalles bestimmt sich nach dem augenfälligen Geschehens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blauf (BGE 115 V 139 Ingress E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6) mit den sich dabei entwickelnden Kräften (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, Erw. 5.3.1 [U 2/07]), nicht jedoch nach den Folgen des Unfalles oder nach den Begleitumständen, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können. Derartigen dem eigentlichen Unfallgeschehen nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die - ein eigenes Kriterium bildenden - Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzieht, aber auch für - unter dem Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Unfalls zu prüfende - äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkelheit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Personen nach sich zieht (Urteil des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2007 in Sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z., U 2/07, U 3/07, U 4/07, E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 5.3.1). Der allein massgebliche augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige Geschehensablauf des Unfalls beschränkte sich hier darauf, dass der Beschwerdeführer beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmitteln von Stromleitungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Niederspannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall mit 552 Volt Gleichstromschlag erlitt und sich vor seinem Gesicht ein Lichtbogen entwickelte. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Stromquelle festkleben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitt er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stromein- oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Austrittsmarken (Urk. 9/9/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was darauf schliessen lässt, dass die Dauer des Stromschlages kurz war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erlitt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Sturz. Er wurde nach eigenen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend etwas zurückgeworfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und fuhr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbständig mit dem Zug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ins Spital Z.___ (Urk. 9/41/1), wo kardiale Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk.9/9/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und später </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neurologische Schäden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/47 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies lässt darauf schliessen, dass der (im Übrigen nicht sichtbare) Stromschlag für den Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht überaus heftig ausfiel. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des augenfälligen Geschehensablaufs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist daher maximal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls mittelschwerer Unfall im mittleren Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Stromunfall mit Bewusstlosigkeit oder zumindest Benommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und mit Muskelkrämpfen (vgl. Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_362/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. Juni 2011 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs sind somit weitere unfallbezogene Kriterien, die nach den Erfahrungen des Lebens geeignet sind, eine psychische Fehlreaktion auszulösen, erforderlich, damit dem Unfall die voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzte massgebende Bede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utung zukommt (BGE 115 V 140 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6c/aa). Die Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quanz ist hier nur zu bejahen, sofern eines der einschlägigen Kriterien in be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder mehrere Kriter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ien zutreffen (BGE 115 V 141 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6c/bb). Und zwar müssten (bei einem mittelschweren Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu den leichten Unfällen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) nach der Rechtsprechung mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzkriterien erfüllt sein, damit die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall bejaht werden könnte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 109 E. 10.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Bei der Prüfung der einzelnen Kriterien sind nur die organisch bedingten Beschwerden zu berücksichtigen, während die psychisch begründeten Anteile, deren hinreichender Zusammenhang mit dem Unfall den Gegenstand der Prüfung bildet, ausgeklammert bleiben (Urteil des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2007 in Sachen P., U 442/06, E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besonders dramatische Begleitumstände ereigneten sich beim Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine gewisse Eindrücklichkeit ist dem Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesichts des entwickelten Lichtbogens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich des Unfalls vom 20. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht an der Stromquelle „kleben“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieb und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch den Stromschlag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich stehend etwas zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worfen wurde, er mithin nicht etwa zu Boden fiel und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anschliessend einen tieferen Fall hinnehmen musste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder gar das Bewusstsein verlor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_584/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2), erscheint das Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium der besonderen Eindrücklichkeit im Sinne der Adäquanzkriterien hier nicht erfüllt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfordert das Kriterium der Eindrücklichkeit doch eine objektive Betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Vorfalles, die unabhängig davon ist, wie die versicherte Person das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schehen subjektiv erlebt hat (RKUV 1999 Nr. U 330 S. 124; Urteil des Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Versicherungsgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2006 in Sachen K., U 66/06). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser den Hypästhesien im Bereich des Nervus medianus an der linken Hand, die sich jedenfalls seit anfangs Juli 2014 auf ein geringfügiges Taubheitsgefühl im linken Daumen beschränkte (vgl. Urk. 9/41) und einer Visusstörung, welche unbestrittenermassen jedenfalls seit dem 24. Februar 2014 ohne funktionelle Einschränkungen ausgeheilt war (vgl. Urk. 9/42), erlitt der Beschwerdeführer keine organisch objektivierbaren Verletzungen. Vor diesem Hintergrund ist das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adäquanzkriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der einfachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Form zu verneinen. Daran ändert auch der zuvor am 10. Januar 2014 erlittene Stromunfall nichts. Ergibt sich doch aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Arbeit (spätestens am 20. Januar 2014) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder vollzeitlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufnehmen konnte, zweifellos, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine gravierende Vorschädigung an der linken Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestand (vgl. Urteil des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bundesgericht 8C_593/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ebenso wenig kann vorliegend von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (somatisch b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edingten) Dauerschmerzen die Rede sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiter liegen weder eine unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, eine Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, noch ein schwieriger Heilungsverlauf oder Komplikationen vor. Im Gegenteil erfolgte bereits am 24. Februar 2014 die augenärztliche Abschlusskontrolle im A.___ und war der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht bereits seit dem 25. Februar 2014 wieder voll arbeitsfähig (Urk. 9/19). Entsprechend ist auch das Kriterium des erheblichen Ausmasses einer rein physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt. Wie bereits unter Ziff. 6.5 erläutert, sind im Rahmen der «Psycho-Praxis» – entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 2 S. 10) - lediglich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Doch selbst unter Einbezug der beklagten Migräne liessen sich weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperliche Dauerschmerzen noch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungewöhnlich lange D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auer der ärztlichen Behandlung resp. Fehlbehandlung ausmachen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleich verhält es sich mit dem Kriterium des schwierigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen. Die Behandlung erschöpfte sich hier vielmehr in einer medikamentösen Prophylaxe/Therapie, wobei der Beschwerdeführer gegen stärkere Kopfschmerzen Sumatriptan mit gutem Effekt einsetzte (Urk. 9/43, Urk. 9/49/1). Die anhaltende Arbeitsunfähigkeit, der stationäre Klinikaufenthalt in der Klinik G.___ sowie die Installation einer psychiatrischen Spitex stehen schliesslich – entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers (Urk. 2 S. 4) - allein im Kontext der psychischen Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass sich die Unfallkausalität der psychischen Beschwerden auch dann nicht begründen lässt, wenn hinsichtlich des Unfalles vom 20. Januar 2014 von einem sogenannten Schreckereignis ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Handelt es sich bei einem Unfall um ein Schreckereignis, so beurteilt sich die Adäquanz des Kausalzusammenhangs nicht in Anwendung der in BGE 115 V 133 (Psycho-Praxis) entwickelten Kriterien, sondern es ist die allgemeine Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formel (gewöhnlicher Lauf der Dinge und allgemeine Lebenserfahrung) anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 129 V 177 E. 4.2). Von einem Schreckereignis kann auch ausgegangen werden, wenn die versicherte Person (zwar) auch körperliche Beeinträchtigungen davonträgt, Letztere indessen nicht entscheidend ins Gewicht fallen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_552/2007 vom 1. September 2008 E. 2). Die Qualifikation als Unfall setzt voraus, dass es sich um ein aussergewöhnliches Schreckereignis, verbunden mit einem entsprechenden psychischen Schock handelt; die seelische Einwirkung muss durch einen gewaltsamen, in der unmittelbaren Gegenwart der versicherten Person sich abspielenden Vorfall ausgelöst werden und in ihrer überraschenden Heftigkeit geeignet sein, auch bei einem gesunden Menschen durch Störung des seelischen Gleichgewichts typische Angst- und Schreck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen (wie beispielsweise Lähmungen oder Herzschlag) hervorzurufen. An den Beweis der Tatsachen, die das Schreckereignis ausgelöst haben, an die Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewöhnlichkeit dieses Ereignisses sowie den entsprechenden psychischen Schock sind strenge Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_376/2013 vom 9. Oktober 2013 E. 3.1 unter Hinweis unter anderem auf BGE 129 V 177). Als typische Schreckereignisse gelten demnach etwa Brand- oder Erdbebenkata</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strophen, Eisenbahn- oder Flugzeugunglücke, eine schwere Autokollision, ein Brückeneinsturz, ein Bombenabwurf, ein verbrecherischer Überfall oder eine sonstige plötzliche Todesgefahr sowie ein Seebeben/Tsunami (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_584/2010 vom 11. März 2011 E. 4.1 und 8C_387/2007 vom 25. Februar 2008 E. 5.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorfall vom 20. Januar, auch wenn er von einem lauten Knall sowie einem Lichtbogen begleitet war und von einem prinzipiell lebensgefährlichen Element ausging, erfüllt die Qualität eines Schreckereignisses, wie sie oben beispielhaft aufgezählt wurden, selbstredend nicht. Auch unter diesem Titel fehlt es daher an der notwendigen Adäquanz zu den psychischen Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzustellen, dass es an der Adäquanz eines Kausalzusammenhangs zwischen den Unfallereignissen vom 10. und 20. Januar 2014 und den über das Datum der Leistungseinstellung vom 18. November 2015 hinaus bestehenden psychischen Beschwerden, welche nach wie vor eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bewirken, fehlt. Für eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit oder Integritätseinbusse, welche zu den Unfallereignissen in einem krassen Missver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis steht, hat die obligatorische Unfallversicherung nicht einzustehen. Damit aber erübrigt sich auch die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens, wie dies der Beschwerdeführer fordert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. März 2017 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kaspar Saner</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>