<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_519/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. November 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Steinmann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Grosser Rat des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, Postfach, 8510 Frauenfeld. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">SR/CE/CSt-2011, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid vom 9. November 2011 des Grossen Rats des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Am 23. Oktober 2011 (und den gesetzlich vorgesehenen Vortagen) fand im Kanton Thurgau die Wahl der Ständeräte statt. Die Ergebnisse der Wahl wurden im Amtsblatt vom 28. Oktober 2011 veröffentlicht. Am 31. Oktober 2011 legte X.________ beim Grossen Rat des Kantons Thurgau eine Beschwerde ein. Dieser wies die Beschwerde am 9. November 2011 ab. </div> <div class="para">X.________ hat mit einer am 12. November 2011 bei der Post aufgegebenen Eingabe beim Bundesgericht Beschwerde erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Bundesgericht behandelt Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von <span class="artref">Art. 82 lit. c BGG</span>, die sich gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide im Zusammenhang mit der Wahl von Ständeräten richten (<span class="artref">Art. 88 BGG</span>); der Entscheid des Grossen Rats kann nicht beim Verwaltungsgericht angefochten werden (vgl. Rechtsmittelbelehrung). Die Beschwerdebefugnis steht den in der betreffenden Angelegenheit stimm- und wahlberechtigten Personen zu (<span class="artref">Art. 89 Abs. 3 BGG</span>). In der Beschwerdebegründung ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>); die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht ist zu rügen und zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer beklagt sich über ein intensives und langanhaltendes Richtstrahl-Mobbing mit entsprechenden körperlichen Auswirkungen, weist auf das Fehlen von Swatch-Uhren in Fachgeschäften hin, macht auf angebliche Betrugsversuche durch den Hauseigentümerverband Zürich aufmerksam, bezeichnet sich als Opfer von Diebstählen, vermutet ein Handeln von Detektiven des Gewerbeverbandes, prangert illegale Führerausweisentzüge an, ortet seit 1999 im Thurgau unter Mitwirkung von Spitzenfunktionären Wahlbetrüge und schliesst daraus, dass der Kanton massiv geschädigt worden sei. Weitere Ausführungen sind kaum verständlich. </div> <div class="para">Mit all diesen Vorbringen legt der Beschwerdeführer keine konkreten Unregelmässigkeiten anlässlich der Ständeratswahl dar. Er setzt sich mit dem Entscheid des Regierungsrats nicht auseinander. </div> <div class="para">Bei dieser Sachlage ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Grossen Rat und dem Regierungsrat des Kantons Thurgau sowie der Bundeskanzlei und den Parlamentsdiensten, Generalsekretariat und Rechtsdienst, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. November 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Steinmann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>