<h2>SubmittedText<h2><p>1. Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um die Schweizer Bevölkerung, insbesondere Kinder und Jugendliche, vor negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Beleuchtungstechnologien mit hohem Blaulichtanteil zu schützen (Energiesparlampen, LED-Hausbeleuchtungen, LED-Hintergrundbeleuchtungen von Bildschirmen)?</p><p>2. Welche Massnahmen unternimmt er, um mögliche Langzeitauswirkungen von Beleuchtungsquellen mit hohem Blaulichtanteil zu untersuchen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Problematik der neuen, energiesparenden Leuchtmittel ist dem Bundesrat bekannt. Die Eigenschaften der Lichtspektren von diesen Leuchtmitteln unterscheiden sich stark von den Lichtspektren der Sonne oder der Glühbirnen. Ob diese Lichtspektren ein gesundheitliches Problem für die Bevölkerung oder speziell für Kinder darstellen, ist im Moment allerdings nicht klar. Aufgrund dieser offenen Fragen hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Universität Basel eine Studie in Auftrag gegeben, die den Einfluss dieser Lichtspektren auf jüngere und ältere Menschen untersucht. Im Vordergrund stehen dabei der Schlaf sowie hormonelle und kognitive Prozesse. Weitere gesundheitliche Auswirkungen von Blaulicht, wie sie beispielsweise der Bericht der französischen Regierung erwähnt, werden international momentan breit thematisiert. Das BAG ist mit seiner Mitarbeit in entsprechenden internationalen Kommissionen direkt in diese Diskussion involviert.</p><p>2. Nach Abschluss der Studie an der Universität Basel wird das BAG voraussichtlich 2014 die Resultate unter Einbezug aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse bewerten und kommunizieren. Gleichzeitig wird auf der Grundlage dieser Resultate überprüft, ob weitere Massnahmen nötig sind.</p>  Antwort des Bundesrates.