<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, sich bei den SBB als Fahrplangestalterin dafür einzusetzen, dass sich mit der Betriebsaufnahme von "Bahn 2000", erste Etappe, die Anbindung des Kantons Basel-Landschaft an den öffentlichen Verkehr nicht verschlechtert und dass die im Vorfeld zur Abstimmung zu "Bahn 2000" abgegebenen Versprechen auch für die Süd/West-Anbindungen eingehalten werden. Dabei ist insbesondere sicherzustellen, dass:</p><p>- sich die Reisezeiten nach Bern, Luzern und Solothurn nicht durch lange Wartezeiten in Olten gegenüber heute gar noch verlängern; und </p><p>- die Anzahl Schnellzughalte in Liestal nicht verringert wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Postulat betrifft den Personenfernverkehr, welcher zum unternehmerischen Bereich gehört und von der SBB AG nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen eigenwirtschaftlich erbracht werden muss. Die SBB AG ist sich der Probleme im Zusammenhang mit den Fernverkehrsanbindungen des Kantons Basel-Landschaft bewusst. So konnten schliesslich die gewünschten Angebotsverbesserungen ab dem 12. Dezember 2004, d. h. ab der Inbetriebnahme der ersten Etappe von "Bahn 2000", weitgehend berücksichtigt werden.</p><p>Liestal wird ab dem Fahrplanwechsel 2004/05 ganztägig ins nationale Intercity-Netz eingebunden. Mehr als dreissig Züge werden Liestal mit Bern, Interlaken bzw. Brig verbinden - viermal am Tag sogar mit Mailand. In Olten erhalten diese Züge optimale Anschlussverbindungen in Richtung Solothurn-Biel und Langenthal-Burgdorf sowie an den Regionalexpress Sursee-Luzern. Ferner erhält Sissach stündliche Direktverbindungen nach Zürich. Um die grosse Nachfrage abzudecken, werden die SBB Doppelstockzüge einsetzen.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben.