<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2003.00253</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>I<span id="_GoBack"></span>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Steck</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. Januar 2004</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1956, leidet unter anderem an beidseitiger Schwerhörigkeit (vgl. Urk. 1 S. 1, Urk. 6/4/1-3). Am 14. Februar 2003 stellte sie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Antrag auf eine Hörgerätenachversorgung (Urk. 6/7). Die IV-Stelle holte bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, eine medizinische Indikationsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärung ein (Urk. 6/4/1-3) und verfügte am 7. Juli 2003 (Urk. 6/2), dass von den Gesamtkosten der angepassten Hörgeräte Phonak Perseo 211 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dAZ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von Fr. 6'683.-- zu Lasten der Invalidenversicherung Fr. 4'922.-- übernommen würden (Urk. 6/6/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Juli 2003 erhob die Versicherte Einsprache (Urk. 6/5) gegen die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 7. Juli 2003 (Urk. 6/2). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. August 2003 (Urk. 6/1 = Urk. 2) wies die IV-Stelle die Einsprache ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. August 2003 (Urk. 2) erhob die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte mit Eingabe vom 19. August 2003 Beschwerde und beantragte sinnge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss die Aufhebung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Mehrkosten für die Hörgeräte Phonak Perseo 211 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dAZ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Betrag von Fr. 1'760.30 (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. September 2003 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), woraufhin mit Gerichtsverfügung vom 29. September 2003 der Schriftenwechsel als geschlossen erklärt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV353"></span><span id="VV253"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV356"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span><span> </span><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ausdrücklich genannten Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den 1. April 1999 schloss das Bundesamt für Sozialversicherung mit den Hörgeräteakustikern, welche als Leistungserbringer für die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zugelassen sind, einen neuen Tarifvertrag über Hörgeräte und die im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit deren Abgabe zu erbringenden Dienstleistungen ab. Unter diesem Vertrag bildet die Basis jeglicher Versorgung, welche von der Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Invalidenversicherung finanziert oder mitfinanziert wird, neu die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Indikation. Der Expertenarzt teilt aufgrund audiologischer und sozial-emotionaler Kriterien die versicherte Person in eine von drei möglichen Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstufen ein (1. Expertise nach Randziffer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 5.07.04 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung, KHMI). Die Indikationsstufe bestimmt den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag, welcher durch die Versicherung zu bezahlen ist (Heiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Waehry</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Zeitschrift für Soziale Sicherheit, 1999 S. 92 f.). Wählt die versicherte Person ein teureres Gerät, als ihr gemäss der medizinischen Indikation zusteht, so hat sie die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Mehrkosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schriftlich zu bestätigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.07.11 KHMI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 3 Satz 1 IVG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 4 HVI werden die Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung abgegeben; durch eine andere Ausführung verursachte zusätzliche Kosten haben die Versicherten selber zu tragen. Es besteht nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 121 V 260 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2c). Nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dargestellten Konzeption des neuen Hörgerätetarifes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.07.04 und 5.07.11 KHMI), ergibt sich somit aus der Einteilung in Indikationsstufen, was als einfache und zweckmässige Versorgung mit Hörgeräten zu gelten hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid auf die Expertise von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 4. März 2003, wonach die Beschwerdeführerin beidseits die Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kationsstufe 3 erreichte (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, nach einer zweiten Hirntumoroperation seien ihre Beschwerden noch grösser. Deshalb sei sie un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter anderem dringend auf gute Hörgeräte angewiesen. Der Selbstbehalt von Fr. 1'760.30 übersteige ihre finanziellen Möglichkeiten, wie sie bereits anlässlich ihrer Einsprache aufgezeigt habe. Art. 21 Abs. 1 IVG bestimme, dass die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person Anspruch auf jene Hilfsmittel habe, deren sie für die Ausübung der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich bedürfe. Abs. 2 von Art. 21 IVG halte fest, dass versicherte Personen, die infolge ihrer Invalidität für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt kostspieliger Geräte bedürften, darauf ohne Rücksicht auf die Erwerbstätigkeit Anspruch hätten. Die Überbindung der Mehrkosten bedeuteten eine untragbare Härte, da dieser Betrag ihre finanzielle Lage so stark belasteten, dass andere notwendigen Anschaffungen zurückge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden müssten (Urk. 1 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist nicht erwerbstätig (vgl. Urk. 6/4/3 S. 2 Ziff. 3). Da bei der Einteilung der Indikationsstufen bei Nicht-Erwerbstätigen die berufliche Kommunikation versicherungsrechtlich nicht von Bedeutung ist, wird die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsverteilung zwischen den Kriterien anders als bei Erwerbstätigen vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. Die audiometrischen Kriterien werden zu 65 % und das sozial-emotionale Handicap zu 35 % gewichtet. Das Schema der Indikationsstufen berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt audiologische Kriterien (max. 65 Punkte) und das sozial-emotionale Handicap (max. 35 Punkte; Schweizerische Gesellschaft für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gologie, Hals- und Gesichtschirurgie, Empfehlungen für IV-Expertenärzte zur Verordnung und Überprüfung der Anpassung von Hörgeräten, 2000-1, geneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">migt vom Bundesamt für Sozialversicherung am 15. Mai 2001, S. 22, Ziffer 4.3.1-2). Ausserdem kann die versicherte Person bei besonderen Erschwernissen, wie Behinderungen, welche die Gerätebedienung relevant beeinträchtigen, einer relevanten Sehbehinderung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn das Hörgerät für die Sprachentwicklung und die schulische Ausbildung benötigt wird, eine Stufe höher klassiert werden (vgl. Urk. 6/4/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Spezialarzt durchgeführte Untersuchung ergab bei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin ein Punktetotal von insgesamt 97 Punkten, die sich aus 62 Punkten für audiologische Kriterien und 35 für ein sozial-emotionales Handicap zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzten. Zusätzliche Erschwernisse wurden im Expertenbericht keine aufgeführt (Urk. 6/4/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Expertenbericht berücksichtigt die verschiedenen Kriterien, welche für die Versorgung mit einem zweckmässigen Hörgerät von Bedeutung sind. Er ist des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb geeignet, mit der Einteilung in eine Indikationsstufe als Grundlage für den Entscheid über den Kostenbeitrag der Invalidenversicherung an ein Hörgerät zu dienen, weshalb darauf abzustellen ist. Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Einwände vermögen daran nichts zu ändern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Rechnung des Hörakustikers vom 10. Juni 2003 wies die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gemäss Expertise die Indikationsstufe 3 auf, effektiv wurden die Geräte aber der Indikationsstufe 4 angepasst, wobei die Beschwerdeführerin unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriftlich bestätigte, vom Hörakustiker über die bestmögliche zuzahlungsfreie Variante der Hörgeräteversorgung informiert worden zu sein und bewusst auf ein weiteres Probetragen verzichtet zu haben. Sie bestätigte in diesem Sinne, dass sie die bessere Versorgung wünsche und die entsprechenden Mehrkosten übernehme (Urk. 6/6/3). In der gleichentags erstellten Auftragsbestätigung "Hörgeräte-Anpassung" merkte der Hörakustiker zudem an, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eine stereophone Hörgeräteversorgung mit Apparaten der neuesten Generation gewünscht habe. Die digitalen HdO-Geräte der Firma Phonak er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllten die gestellten Anforderungen in hohem Masse. Die Neuanpassung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deute nach Aussage der Beschwerdeführerin gegenüber der bisherigen eine sig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nifikante Verbesserung (Urk. 6/6/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte demnach nicht geltend, dass sie eine Versor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung mit Geräten der Indikationsstufe 3 als unbefriedigend erachtete und nur mit denjenigen der Indikationsstufe 4 eine Verbesserung des Hörens gewähr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistet gewesen sei. Vielmehr verzichtete sie bewusst auf ein weiteres Probetra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, entschied sich für Geräte neuester Technik und erklärte sich unterschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit der Übernahme der dadurch entstandenen Mehrkosten einverstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Hörgeräte der Indikationsstufe 3 die Voraussetzungen der einfachen und zweckmässigen und damit der aus medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sicht angemessenen, zuzahlungsfreien Versorgung vollumfänglich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen hätten, weshalb die Beschwerdeführerin die Mehrkosten für die der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikationsstufe 4 angepassten Hörgeräte in Höhe von Fr. 1'760.30 selbst zu tragen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. August 2003 als korrekt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSteck </p></div> </div></body></html>