<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00008</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204386&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00008</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Stadtzürcher Angestellten aufgrund verschiedener Drohungen.<br/>Vor Erlass einer belastenden Verfügung sind die Betroffenen gemäss städtischer Personalverordnung in der Regel schriftlich anzuhören. Es ist nicht rechtsverletzend, wenn die Kündigung bereits vor der Anhörung verfügt, aber erst nach der Anhörung ausgehändigt wird, da die Verfügung erst mit ihrer Eröffnung wirksam wird (E. 2.1).<br/>Die Kündigung ist jedoch in formeller Hinsicht mangelhaft, wenn die Behörde ohne ausreichenden Grund davon absieht, dem Angestellten Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme einzuräumen (E. 2.2).<br/>Wenn der Angestellte Mitarbeiter und Vorgesetzte mehrfach bedroht, so liegen schwerwiegende Verhaltensmängel vor, weshalb die Kündigung ohne Ansetzung einer Bewährungsfrist erfolgen durfte (E. 2.3).<br/>Die formell fehlerhafte Kündigungsverfügung rechtfertigt die Zusprechung einer Entschädigung in Höhe eines Monatsgehalts (E. 2.4).<br/>Die Kündigung ist in materieller Hinsicht nicht zu beanstanden (E. 3).<br/>Eine Abfindung ist nicht zuzusprechen, da die Kündigungsgründe vom Angestellten zu vertreten sind (E. 4).<br/>Teilweise Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGESTELLTE/-ER">ANGESTELLTE/-ER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNG">ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DROHUNG">DROHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNGSGRUND">KÃNDIGUNGSGRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWERWIEGENDER VERHALTENSMANGEL">SCHWERWIEGENDER VERHALTENSMANGEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STELLUNGNAHME">STELLUNGNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHALTEN">VERHALTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 28 PG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. 2 PRV</span><br/><span class="ungerade">§ 28 PRV</span><br/><span class="gerade">§ 37 Abs. 1 PRV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A, geboren 1955, arbeitete zunÃ¤chst beim Abfuhrwesen der Stadt ZÃ¼rich und wechselte per 1. Juni 1991 zu den stÃ¤dtischen Verkehrsbetrieben, wo er als WagenwÃ¤rter und im Nebenamt als BusfÃ¼hrer tÃ¤tig war. Am 7. April 2003 verfÃ¼gte der Direktor der Verkehrsbetriebe die KÃ¼ndigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses per 31. Juli 2003, unter sofortiger Freistellung. Als Grund fÃ¼r die KÃ¼ndigung nannte das Beilageschreiben massive Anschuldigungen und Drohungen, die A am Arbeitsplatz ausgesprochen habe, unter anderem am 25. MÃ¤rz 2003 bei der Qualifikationsbesprechung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Der Stadtrat von ZÃ¼rich bestÃ¤tigte die KÃ¼ndigung im nachfolgend gefÃ¼hrten stadtinternen Rekursverfahren.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Gegen diesen Entscheid rekurrierte A an den Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragte im Hauptpunkt, das ArbeitsverhÃ¤ltnis weiterzufÃ¼hren. Eventualiter ersuchte er festzustellen, dass die KÃ¼ndigung unverschuldet erfolgt sei, und verlangte die Zusprechung einer EntschÃ¤digung wegen unsachlicher KÃ¼ndigung in der HÃ¶he von vier MonatslÃ¶hnen (Fr. 30'345.40) sowie einer Abfindung von zehn MonatslÃ¶hnen, jeweils nebst Zinsen. Der Bezirksrat wies den Rekurs mit Beschluss vom 4. MÃ¤rz 2004 in allen Teilen ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Am 6. April 2004 gelangte A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Er ersuchte um Feststellung, dass die ausgesprochene KÃ¼ndigung an formellen und sachlichen MÃ¤ngeln leide und nicht gerechtfertigt sei. An seinen Begehren um Zusprechung einer EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 30'345.40 â entsprechend vier MonatslÃ¶hnen â hielt er fest. Als Abfindung verlangte er eine Zahlung in der HÃ¶he von nunmehr noch zwei MonatslÃ¶hnen (Fr. 15'172.70). Auf diesen Forderungen machte er Zinsschulden von jeweils 5% seit 1. August 2003 geltend. Schliesslich ersuchte er um die Zusprechung von ParteientschÃ¤digungen fÃ¼r das Verfahren vor dem Bezirksrat und im Beschwerdeverfahren.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Stadt ZÃ¼rich beantragte, die Beschwerde abzuweisen. Der Bezirksrat hat auf Vernehmlassung verzichtet.</span></p> <p class="Sachverhalt2"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflege­gesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen personalrechtliche Rekursentscheide des Bezirksrats zustÃ¤ndig, wobei die einzelrichterliche Erledigung angesichts des Streitwerts von rund Fr. 45'000.- entfÃ¤llt (vgl. § 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Laut Art. 37 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 28. November 2001 (PR) sind die Angestellten vor Erlass einer sie belastenden VerfÃ¼gung anzuhÃ¶ren. Von der vorgÃ¤ngigen AnhÃ¶rung kann abgesehen werden, wenn ein sofortiger Entscheid im Ã¶ffentlichen Interesse notwendig ist (Abs. 2). Die Angestellten kÃ¶nnen eine Person ihres Vertrauens beiziehen (Abs. 3). Soll eine KÃ¼ndigung auf Grund mangelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens ausgesprochen werden, rÃ¤umt die Anstellungsinstanz dem Angestellten Gelegenheit zur in der Regel schriftlichen Stellungnahme ein (Art. 34 Abs. 3 der AusfÃ¼hrungsbestimmungen zur Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 27. MÃ¤rz 2002 [AB PR])</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.1 </b>Am 7. April 2003, unmittelbar vor Ãbergabe der KÃ¼ndigung, erfolgte eine fÃ¶rmliche AnhÃ¶rung des BeschwerdefÃ¼hrers. Dabei wurden ihm die im KÃ¼ndigungsschreiben aufgefÃ¼hrten VorwÃ¼rfe genannt und wurde ihm Gelegenheit zu einer mÃ¼ndlichen Stellungnahme gegeben. GemÃ¤ss Aktennotiz hat der BeschwerdefÃ¼hrer die VorwÃ¼rfe in Abrede gestellt und wollte im Ãbrigen "ohne VPOD" keine Antwort geben.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt dazu vor, die KÃ¼ndigung sei zwar nach der AnhÃ¶rung vom 7. April 2003 ausgehÃ¤ndigt, jedoch bereits vorher verfÃ¼gt worden. Damit sei das rechtliche GehÃ¶r nur dem Ã¤usseren Anschein nach gewahrt geblieben; seine Stellungnahme habe so oder so keinen Einfluss gehabt. Die Beschwerdegegnerin erachtet das Vorgehen demgegenÃ¼ber als zulÃ¤ssig mit dem sinngemÃ¤ssen Hinweis, dass bei neuen Erkenntnissen in der AnhÃ¶rung von der Ãbergabe der KÃ¼ndigung hÃ¤tte abgesehen werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.3 </b>Die fÃ¶rmliche Bekanntgabe des Inhalts eines Verwaltungsakts bildet die Voraussetzung dafÃ¼r, dass der Verwaltungsakt Ã¼berhaupt rechtswirksam wird. Insoweit wirkt die ErÃ¶ffnung sowohl mit Bezug auf den Inhalt einer Anordnung als auch hinsichtlich des Beginns der Wirksamkeit dieser Anordnung konstitutiv. Eine nicht erÃ¶ffnete VerfÃ¼gung gilt daher als nicht existent (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 3).</p> <p class="Erwgung3">Wird eine VerfÃ¼gung demnach erst mit ihrer ErÃ¶ffnung wirksam, bleibt es im Hinblick auf Art. 37 Abs. 1 PR irrelevant, zu welchem Zeitpunkt die KÃ¼ndigung aufgesetzt und unterzeichnet worden ist. Entscheidend ist vielmehr, dass die AnhÃ¶rung vor der Ãbergabe der KÃ¼ndigung erfolgt und die BehÃ¶rde somit noch Gelegenheit hat, bei neuen Erkenntnissen in der AnhÃ¶rung von einer die Rechtswirksamkeit begrÃ¼ndenden ErÃ¶ffnung der KÃ¼ndigung abzusehen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.1.4 </b>Demzufolge ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin insoweit nicht als rechtsverletzend zu qualifizieren.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Weiter macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, dass ihm nach der ErÃ¶ffnung der KÃ¼ndigungs­grÃ¼nde hÃ¤tte Frist fÃ¼r eine schriftliche Stellungnahme angesetzt werden mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Nach der Regelung von Art. 34 Abs. 3 AB PR hat der Betroffene vor einer allfÃ¤lligen KÃ¼ndigung das Recht, sich in der Regel schriftlich zu den VorwÃ¼rfen zu Ã¤ussern. Diese Bestimmung setzt die schriftliche Stellungnahme nicht auf einen Zeitraum nach der AnhÃ¶rung fest. Es kann daher genÃ¼gen, dem Betroffenen noch im Rahmen der AnhÃ¶rung Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme einzurÃ¤umen; immerhin wird sein Standpunkt dadurch in authentischer Form aktenkundig, wodurch ein wichtiges Anliegen bereits erfÃ¼llt sein kann. Allerdings ergibt sich vorliegend kein Hinweis darauf, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgerufen worden wÃ¤re. Wohl enthÃ¤lt das beim GesprÃ¤ch verwendete Formular Raum fÃ¼r die Stellungnahme des Betroffenen; dies jedoch nur unter der Rubrik "AnhÃ¶rung". Hinzu kommt, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer in der AnhÃ¶rung sinngemÃ¤ss dahingehend geÃ¤ussert hat, dass er eine Stellungnahme nur unter Beizug eines Vertreters des VPOD erstatten wolle. TatsÃ¤chlich wÃ¤re eine Frist von einigen Tagen zur schriftlichen Stellungnahme auch bei Annahme einer zeitlichen Dringlichkeit mÃ¶glich gewesen. Die Beschwerdegegnerin hat denn auch nicht plausibel begrÃ¼ndet, weshalb sie dem BeschwerdefÃ¼hrer die Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme in der AnhÃ¶rung oder unter nachtrÃ¤glichem Beizug eines Vertreters des VPOD nicht gewÃ¤hrt hat. Der Verzicht auf eine BewÃ¤hrungsfrist bedeutet entgegen der in der Beschwerdeantwort vertretenen Auffassung nicht, dass auch von der Einholung einer schriftlichen Stellungnahme abzusehen ist.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Indem die kÃ¼ndigende BehÃ¶rde somit ohne einen ausreichenden Grund von der Regel, dem Angestellten vor der KÃ¼ndigung Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme einzurÃ¤umen, abwich, liegt eine Verletzung von Art. 34 Abs. 3 AB PR vor. Insofern erweist sich die KÃ¼ndigung als in formellem Sinn mangelhaft.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Bevor die Anstellungsinstanz eine KÃ¼ndigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens ausspricht, rÃ¤umt sie dem Angestellten eine angemessene BewÃ¤hrungsfrist von mindestens zwei und hÃ¶chstens sechs Monaten ein (Art. 18 Abs. 1 PR). Bei schwer wiegenden VerhaltensmÃ¤ngeln kann die KÃ¼ndigung ohne EinrÃ¤umen einer BewÃ¤hrungsfrist erfolgen (Abs. 3). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Die KÃ¼ndigung vom 7. April 2003 erging unter Hinweis auf mehrere massive Anschuldigungen und Drohungen, welche der BeschwerdefÃ¼hrer ausgesprochen habe; Mitarbeiter und Vorgesetzte wÃ¼rden sich deshalb bedroht fÃ¼hlen. Eine weitere Zusammenarbeit sei nicht mehr mÃ¶glich. Bezirksrat und Beschwerdegegnerin gehen davon aus, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer angesichts dieses Verhaltens ohne EinrÃ¤umen einer BewÃ¤hrungsfrist habe gekÃ¼ndigt werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Beanstandungen am Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers sind gemÃ¤ss den Akten erstmals anlÃ¤sslich der Mitarbeiterbeurteilung vom 18. Dezember 2001 dokumentiert worden; darin heisst es unter anderem, der BeschwerdefÃ¼hrer wirke unberechenbar, verunsichere und beÃ¤ngstige mit seinem Verhalten; er erhielt im Bereich Sozialkompetenz die schlechtmÃ¶glichste Qualifikation. Auf Anraten des Vorgesetzten erfolgte deshalb im Januar 2002 eine vertrauenspsychiatrische AbklÃ¤rung; das Ergebnis verneinte eine BeeintrÃ¤chtigung der ArbeitsfÃ¤higkeit. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer Ende November 2002 ein Versetzungsgesuch gestellt hatte, bot ihm die Beschwerdegegnerin in einem GesprÃ¤ch vom 24. Januar 2003 einen rund dreimonatigen Arbeitsversuch als Haltestellen-Reiniger an. Die darÃ¼ber verfasste GesprÃ¤chsnotiz schildert das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers als unhÃ¶flich; unter anderem habe er gegenÃ¼ber Herrn C Anschuldigungen ("Mafiosi etc.") ausgesprochen. Gleichentags habe sich der BeschwerdefÃ¼hrer noch telefonisch gemeldet und dabei eine Aussage gemacht in dem Sinn, dass es gefÃ¤hrlich sein wÃ¼rde fÃ¼r denjenigen, der ihm das Leben zerstÃ¶re. Hierauf erfolgte am 10. Februar 2003 ein GesprÃ¤ch bei der Sozialberatung mit dem Ziel, dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuzeigen, dass Drohungen gegenÃ¼ber Vorgesetzten nicht toleriert werden kÃ¶nnten. Von Seiten der Sozialberatung wurde die Situation dahin gehend eingeschÃ¤tzt, dass eine AnnÃ¤herung nicht mÃ¶glich sei. Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hle sich alleine, von allen unverstanden und provoziert; er sei isoliert und wehre sich in einer Art und Weise, welche auf der Gegenseite UnverstÃ¤ndnis und auch die BefÃ¼rchtung auslÃ¶se, die Situation kÃ¶nnte eskalieren. Bei diesem GesprÃ¤ch Ã¼bergab die Be­schwer­de­gegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer ein Schreiben mit der Aufforderung, Drohungen und Beschimpfungen zu unterlassen, und mit dem Hinweis, dass er andernfalls mit einer selbstverschuldeten KÃ¼ndigung rechnen mÃ¼sse. GemÃ¤ss Aktennotiz Ã¼ber ein weiteres GesprÃ¤ch vom 25. MÃ¤rz 2003 ist der BeschwerdefÃ¼hrer mehrmals laut geworden und hat er wiederum Drohungen und Beschuldigungen ausgesprochen. Laut stadtrÃ¤tlichem Entscheid vom 9. Juli 2003 wiederholte sich dies nochmals im BeurteilungsgesprÃ¤ch am 3. April 2003. In diesem Beschluss und in der Stellungnahme zum Rekurs substantiierte die Beschwerdegegnerin den Vorwurf der Drohung dahin gehend, dass der Beschwerde­fÃ¼hrer gesagt habe, Gott werde die Schuldigen bestrafen. Sodann sei nicht nur die Wortwahl des BeschwerdefÃ¼hrers als bedrohlich wahrgenommen worden, sondern vielmehr die damit verbundene Gestik, der Tonfall und insbesondere der als hasserfÃ¼llt empfundene Blick. Vorgesetzte und Mitarbeiter hÃ¤tten deshalb zunehmend Angst vor dem BeschwerdefÃ¼hrer bekommen. HÃ¤tten keine AngstgefÃ¼hle geherrscht, so wÃ¤ren fÃ¼r die AnhÃ¶rung vom 7. April 2003 nicht zwei Polizisten aufgeboten worden.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.3 </b>Die Beschwerde widerspricht dieser Aktenlage Ã¼ber weite Teile nicht. Die Hinweise auf frÃ¼here gute Qualifikationen Ã¤ndern an der ungÃ¼nstigen Entwicklung seit dem Jahr 2001 nichts. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet allerdings, seinen Vorgesetzten "Mafiosi" genannt zu haben; ebenso stellt er mit der Beschwerde zwar Drohungen in Abrede, nicht jedoch die Ãusserung, Gott werde die Schuldigen bestrafen. Er setzt sich auch nicht weiter mit der durchaus glaubhaften Aktennotiz Ã¼ber ein TelefongesprÃ¤ch vom 24. Januar 2003 auseinander, wonach er sinngemÃ¤ss gesagt habe, es werde gefÃ¤hrlich fÃ¼r denjenigen, der ihm das Leben zerstÃ¶re; es besteht kein Grund, die Richtigkeit dieser Aktennotiz in Zweifel zu ziehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.4 </b>Ob Aussagen, wie "Gott wird die Schuldigen bestrafen", im rechtlichen Sinn eine Drohung darstellt, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden. Jedenfalls leuchtet es ein, dass solche Ãusserungen je nach Situation oder Art und Weise des Tonfalls als bedrohend empfunden werden kÃ¶nnen. Auch das erwÃ¤hnte GesprÃ¤ch bei der Sozialberatung machte klar, dass das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers zu Angst auf der anderen Seite fÃ¼hrte. Es besteht daher kein Anlass daran zu zweifeln, dass sich Mitarbeiter und Vorgesetzte durch das Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers bedroht fÃ¼hlten. Dies zeigte schliesslich auch die Aufbietung von zwei Polizisten fÃ¼r das GesprÃ¤ch vom 7. April 2003; der BeschwerdefÃ¼hrer macht selbst nicht etwa geltend, diese Massnahme sei quasi nur mit dem Hintergedanken getroffen worden, die KÃ¼ndigung hernach rechtfertigen zu kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.5 </b>Entgegen der Darstellung in der Beschwerdeschrift hat D, die beigezogene Vertrauensperson des BeschwerdefÃ¼hrers, nicht erklÃ¤rt, dass keine Drohungen und Beschimpfungen gefallen seien. In der angesprochenen Rekursschrift fÃ¼hrte D bezÃ¼glich des GesprÃ¤chs vom 25. MÃ¤rz 2003 lediglich aus, er kÃ¶nne sich an solche nicht erinnern; zudem bestÃ¤tigte D eine Ãusserung des Beschwer­de­fÃ¼hrers, dergemÃ¤ss sich die Schuldigen vor Gott verantworten mÃ¼ssten.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.6 </span></b>SachverhaltsmÃ¤ssig ist demnach davon auszugehen, dass sich Mitarbeiter und Vorgesetzte durch die Ãusserungen des BeschwerdefÃ¼hrers ernsthaft bedroht fÃ¼hlten. Damit sind die Voraussetzungen zur Annahme schwerwiegender VerhaltensmÃ¤ngel erfÃ¼llt. Als nicht relevant erscheint es, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer subjektiv ein schweres Verschulden zur Last gelegt werden muss. Auch wenn sein Fehlverhalten einer subjektiv empfundenen Isolation entsprungen sein sollte, wiegt es in objektiver Hinsicht schwer. Dies um so mehr, als er wiederholt und am 10. Februar 2003 auch fÃ¶rmlich aufgefordert worden war, Drohungen und Beschimpfungen zu unterlassen. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die KÃ¼ndigung ohne Ansetzung einer BewÃ¤hrungszeit ausgesprochen hat.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Zusammenfassend ergibt sich, dass die KÃ¼ndigung im einen Punkt formell mangelhaft ist. Dem BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤tte entsprechend Art. 18 Abs. 1 PR Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme gegeben werden mÃ¼ssen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.1 </span></b><span>Eine RÃ¼ckwei­sung zur DurchfÃ¼hrung des KÃ¼ndigungsverfahrens auf verbesserter Grundlage fÃ¤llt ausser Betracht. Vielmehr hat das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG die formelle Fehlerhaftigkeit der KÃ¼ndigung festzustellen und die Ent­schÃ¤digung zu bestimmen, die das Gemeinwesen zu entrichten hat; diese Bestimmung ist gleichermas­sen auf formell wie auf materiell mangelhafte KÃ¼ndigungen anwendbar (VGr, 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 3d; 6. De­zember 2001, PB.2001.00021, E. 3e; 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 6a = ZBl 102/2001, S. 581; 11. April 2001, PB.2000.00024/25, E. 4c [alles unter www.vgrzh.ch]; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80 N. 5).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.2 </span></b><span>Von einem schweren Formfehler kann nicht gesprochen werden, war der </span>Be­schwer­de­fÃ¼hrer doch bereits frÃ¼her mit denselben VorwÃ¼rfen konfrontiert worden und hatte er bei der Besprechung vom 7. April 2003 zudem die MÃ¶glichkeit, eine mÃ¼ndliche Stellung­nahme abzugeben<span>. Es rechtfertigt sich daher, ihm unter teilweiser Aufhebung des Rekurs­entscheides eine EntschÃ¤digung von einem Monatsgehalt zuzusprechen. Massgeblich ist die HÃ¶he des am Ende der Dienstzeit bezogenen Monatsgehalts.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.3 </span></b><span>FÃ¼r diese EntschÃ¤digung sind keine SozialversicherungsbeitrÃ¤ge zu entrichten (vgl. VGr, 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 3f; 5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 3b/bb; 6. Dezember 2001, PB.2001.00021, E. 3h, mit Hinweisen [alles unter www.vgrzh.ch]). Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach der Bruttolohn auszuzahlen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.4.4 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt auf der EntschÃ¤digung Zinsen von 5 % seit 1. August 2003. Diese Forderung ist ausgewiesen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>In materieller Hinsicht setzt die KÃ¼ndigung durch die Stadt einen sachlich zureichenden Grund voraus und darf nach den Bestimmungen des Obligationenrechts nicht missbrÃ¤uchlich sein (Art. 17 Abs. 2 PR). Als zureichender Grund gelten unter anderem MÃ¤ngel in der Leistung oder im Verhalten, die trotz schriftlicher Mahnung anhalten oder sich wiederholen (Abs. 3 lit. b).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Wie die obigen AusfÃ¼hrungen zeigen, hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer in schwer­wiegender Weise mangelhaft verhalten. Dies lÃ¤sst die KÃ¼ndigung ohne weiteres als zu­lÃ¤s­sig erscheinen. Mit der Beschwerde wird zwar geltend gemacht, dass sich die Stadt auf­grund ihrer FÃ¼rsorgepflicht fÃ¼r ein besseres Arbeitsklima hÃ¤tte einsetzen mÃ¼ssen. In welcher Weise, wird allerdings nicht nÃ¤her aufgezeigt. Letztlich wird mit der Beschwerde denn auch eingerÃ¤umt, dass die nicht bewilligte BefÃ¶rderung und Versetzung beim Be­schwerde­fÃ¼hrer Unmut ausgelÃ¶st hat. Es versteht sich von selbst, dass vom Arbeitgeber nicht allein deshalb eine BefÃ¶rderung zu gewÃ¤hren ist, weil der Arbeitnehmer eine solche will; es wird weder geltend gemacht noch ist es ersichtlich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer einen Anspruch auf BefÃ¶rderung gehabt hÃ¤tte. Schliesslich ist von Seiten der Beschwerdegegnerin wiederholt dargelegt worden, dass fÃ¼r eine Versetzung des BeschwerdefÃ¼hrers keine geeignete Stelle vorhanden gewesen sei. Ein relevantes Mitverschulden der Beschwerdegegnerin fÃ¼r das ungenÃ¼gende Verhalten des Be­schwerde­fÃ¼hrers ist nicht ersichtlich. Ebenso wenig bestehen Anhaltspunkte fÃ¼r eine Miss­brÃ¤uch­lichkeit der KÃ¼ndigung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die KÃ¼ndigung erweist sich als sachlich gerechtfertigt und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Dies fÃ¼hrt insoweit zur Beschwerdeabweisung.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Angestellte mit wenigstens fÃ¼nf ununterbrochenen Dienstjahren, deren Arbeits­verhÃ¤ltnis ohne ihr Verschulden auf Veranlassung der Stadt aufgelÃ¶st wird, haben Anspruch auf eine Abfindung, sofern sie mindestens 35-jÃ¤hrig sind und nicht unter die Bestim­mungen Ã¼ber die Lohnfortzahlung gemÃ¤ss Art. 29 PR fallen (Art. 28 Abs. 1 PR). Diese Regelung entspricht im Wesentlichen derjenigen von § 26 des (kantonalen) Personalgesetzes vom 27. September 1998 (LS 177.10). Es kann deshalb auf die hierzu entwickelten GrundsÃ¤tze zurÃ¼ckgegriffen werden.</p> <p class="Erwgung2"><span>Unverschuldet ist die AuflÃ¶sung eines DienstverhÃ¤ltnisses dann, wenn sie vornehmlich auf GrÃ¼nde zurÃ¼ckzufÃ¼h­ren ist, welche nicht von dem oder der Angestellten zu vertreten sind (</span>Fritz Lang, Das ZÃ¼r­cher Personalgesetz vom 27. September 1998, in: Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 49 ff., <span>70). Die Rechtsprechung hat das Kriterium des Verschuldens dahingehend prÃ¤zisiert, dass es mehr bedeute als blosse Verursachung. Es setzt voraus, dass die betroffene Person die KÃ¼ndi­gung hÃ¤tte vermeiden kÃ¶nnen, beispielsweise durch das Erbringen der erwarteten Leistung oder die geforderte VerhaltensÃ¤nderung, wenn ihr solches zumutbar und aufgrund ihrer persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse objektiv mÃ¶glich war. Dem oder der Angestellten wird auch dann kein Verschulden im Sinn der Bestimmungen zur Abfindung vorzuwerfen sein, wenn ein Konflikt, der nur durch eine KÃ¼ndigung bereinigt werden konnte, nicht vornehmlich durch ihn be­ziehungsweise sie verursacht worden ist, sondern zu seiner Entstehung oder VerschÃ¤rfung die vorgesetzte BehÃ¶rde oder andere Mitarbeitende massgeblich beigetragen haben. Die Abfindung hÃ¤ngt also grundsÃ¤tzlich nicht von der UnzulÃ¤ssigkeit der KÃ¼ndigung ab (vgl. VGr, 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 5b; 5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 4a; 6. Dezember 2001, PB.2001.00021, E. 5b; 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 7d = ZBl <a id="_Hlt12945776">102/2001, S. 581 ff., 600 f. [je unter www.vgrzh.ch]</a>).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Wie oben dargelegt, hatte die KÃ¼ndigung im mangelhaften Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers einen sachlich zureichenden Grund. Es wÃ¤re ihm mÃ¶glich und durchaus zuzumuten gewesen, von weiteren drohenden Ãusserungen am Arbeitsplatz abzusehen. Ein relevantes Mitverschulden der Beschwerdegegnerin fÃ¼r die zwischen den Parteien aufgetretenen Spannungen ist nicht ersichtlich. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanzen die Ausrichtung einer Abfindung abgelehnt haben. Die Beschwerde vermag in diesem Punkt ebenfalls nicht durchzudringen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Angesichts des Streitwerts von Ã¼ber Fr. 20'000.- ist das Verfahren vor Ver­wal­tungs­gericht, im Gegensatz zum Rekursverfahren, nicht mehr kostenlos (§ 80b VRG). Die Verteilung der Kosten richtet sich nach dem Unterliegen der Parteien (§ 80c in Verbindung mit § 70 und § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). BezÃ¼glich der streitwertmÃ¤ssig relevanten Forderung auf Bezahlung von insgesamt sechs MonatslÃ¶hnen obsiegt der BeschwerdefÃ¼hrer vor Verwaltungsgericht zu 1/6. Er hat dementsprechend 5/6 und die Beschwerdegegnerin 1/6 der Gerichtskosten zu tragen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung steht dem zur Hauptsache unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 4. MÃ¤rz 2004 wird teilweise aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>1.1<span> </span></span><span>Es wird festgestellt, dass die KÃ¼ndigung vom 7. April 2003 an einem formellen Mangel leidet. </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.2<span> </span></span><span>Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird im Sinn der ErwÃ¤gungen eine EntschÃ¤digung von einem Brutto-Monatslohn nebst Zinsen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden zu 5/6 dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu 1/6 der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>