<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00954</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Daniel Schilliger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963 und tätig als Mitarbeiterin Küche, meldete sich am 16. November 2012 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf Panikattacken, Depressionen, chronische Rheumaschmerzen, Rückenschmerzen und häufige Migräneanfälle bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/10). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, holte das polydisziplinäre Gutachten des Y.___, Z.___ Begutachtung (folgend: Z.___), vom 27. März 2014 ein (Urk. 10/50) und klärte die Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt ab (Bericht vom 1. Juli 2014, Urk. 10/60). Mit Vorbescheid vom 24. Juni 2014 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer Viertelsrente ab dem 1. September 2013 in Aussicht (Urk. 10/58) und auferlegte ihr gleichentags eine Schadenminderungspflicht im Sinne des Absolvierens einer leitliniengerechten Behandlung der psychischen Störungen im stationären Rahmen (Urk. 10/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 10. Juli 2014 wurde die Schadenminderungspflicht vom 24. Juni 2014 ersetzt. Die IV-Stelle führte aus, dass sie weiterhin an einer leitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niengerechten, stationären psychiatrischen Behandlung festhalte und dass davon auszugehen sei, dass durch eine mindestens 6 Wochen andauernde stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onäre Behandlung eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % zumutbar werde. Die Rentenprüfung werde erst wieder nach der Behandlung anhand genommen (Urk. 10/66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der A.___ vom 16. September bis zum 11. November 2014 (Bericht A.___ vom 1. Dezember 2014, Urk. 10/78) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 22. Februar 2016, Urk. 10/96; Einwand vom 6. April 2016, Urk. 10/106; ergänzende Einwandbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung vom 12. Mai 2016, Urk. 10/108) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 7. Juli 2016 eine vom 1. September 2013 bis zum 28. Februar 2015 befristete Viertelsrente zu (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 7. September 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Rente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Daniel Schilliger als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 10. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-120), was der Beschwerdeführerin am 12. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 31. Oktober 2016 reichte die Beschwerdeführerin den Bericht der B.___ vom 23. Oktober 2016 ein (Urk. 12 und Urk. 13), worüber die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin am 1. November 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass die Beschwerdeführerin seit dem 15. September 2012 in ihrer Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt sei. Ohne Gesundheitsschaden würde sie weiterhin ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterin Küche in einem Pensum von 70 % nachgehen. Die restlichen 30 % fielen in den Aufgabenbereich. Aus ärztlicher Sicht sei ihr nach Ablauf des Wartejahres per 15. September 2013 und weiterhin andauernd sowohl ihre bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige als auch eine angepasste Tätigkeit zu 30 % zumutbar. Damit resultiere im Erwerbsbereich bereits gewichtet auf ein 70%-Pensum ein Teilinvaliditätsgrad von 40 %. Im Haushaltsbereich sei sie zu 23 % eingeschränkt, woraus ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 7 % resultiere, so dass sie bei einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 47 % Anspruch auf eine Viertelsrente habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Austritt aus der A.___ per 11. November 2014 sei ihr eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit ohne Schichtarbeit zu 50 % zumutbar. Daraus resultiere im Erwerbsbereich neu ein gewichteter Teilinvaliditätsgrad von 20 %, so dass gestützt auf einen Invaliditätsgrad von total 27 % drei Monate nach der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung, somit per 28. Februar 2015, kein Anspruch auf eine Rente mehr bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, dass sie als Vollerwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige einzuschätzen sei. Sofern am Status festgehalten werde, sei darauf hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, dass die gemischte Methode vom Europäischen Gerichtshof für Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenrechte als diskriminierend beurteilt worden sei, so dass die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung anzupassen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren sei der aktuelle Lohn des 30%-Pensums als Invalideneinkommen heranzuziehen. So werde insbesondere in den Berichten der B.___ postuliert, dass sich der leicht gebesserte Zustand nach der stationären Behandlung wieder verschlechtert habe nach der Konfrontation mit der beruflichen Realität. Dies sei auch von der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) in der Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 19. Juni 2015 entsprechend festgehalten worden (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der Beschwerdeantwort ergänzend aus, dass die A.___ von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit (keine Schichtarbeit, ide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alerweise max. 4 Stunden täglich) nach dem Austritt aus der stationären Behandlung ausgegangen sei. Im Bericht der B.___ würden dieselben Befunde benannt. Zudem arbeite die Beschwerdeführerin in einem 30%-Pensum in Blö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken von ca. 7 Stunden, so dass bei einer besseren Aufteilung mit maximal vier Arbeitsstunden täglich von einer höheren Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 31. Oktober 2016 konstatierte die Beschwerdeführerin diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich, dass es für sie gemäss dem neu eingereichten Bericht der B.___ vom 23. Oktober 2016 (Urk. 13) besser sei, die Arbeit auf wenige Tage zu verteilen. Die anderen Tage bzw. Nächte dienten der Erholung (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">264</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten des Z.___ vom 27. März 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden die bis zur B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egutachtung der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/50/3 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtenden Ärzte des Z.___ notierten folgende Diagnosen mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/50/21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F40.01) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierend auftretende lumbale Rückenschmerzen (ICD-10 M54.86), ES circa 1983</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre sensorische oder motorische Reiz- oder Ausfallsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">laut Akten nur initiale degenerative Veränderungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie folgendes:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit Aura (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> G43.1), ES circa 2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Auto-Selbstunfall am 14.12.2012 mit HWS-Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">torsion sowie diversen Kontusionen (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">S13.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intermittierend auftretende Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rzen im Zervikalbereich (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> M54.82) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne sensorische oder motorische radikuläre Reiz- oder Ausfallsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer subacromialer Dekompression am 03.04.2007 bei Impinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ment mit Knochensporn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unterhalb dem AC-Gelenk links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Skelettszintigraphisch beginnende Polyarthrosen (Skelettszintigraphie vom 04.12.2012) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HLA-B27 positiv (keine klinischen oder bildgebenden Hinweise auf Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dyloarthropathie) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hallux valgus Operation beidseits 2002 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Band-Plastik linkes laterales OSG 1995 bei S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tatus nach rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vierenden Supi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nationstraumata </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach erneutem Supinationstrauma 2008 mit konservativer Behandlung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien für die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die psychischen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestanden, wobei sie erklärt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es bei einer kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen und psychischen Überlastung zu Panikattacken käme. Anderseits s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie die Panikattacken auch als hilfreich an, denn diese würden sie „zur Ruhe zwingen"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie über 2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monate krankgeschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achdem sie die Arbeit gerade wieder zu 30% aufgenommen hatte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall mit dem HWS-Schleudertrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd auch anderer „Rückschläge" habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie bisher das Pensum nicht über 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> steigern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei sie beim Nachfragen einräume</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie im Moment aufgrund eines vorübergehenden Personalengpasses 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeite, aber hierbei schon an ihre Grenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme und in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zeitrahmen zweimal Panikattacken gehabt habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus aktueller medizinischer Sicht die psychiatrische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung. Die vom behandelnden Psychiater diagnostizierte depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als mittelgradig eingestuft werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die erwähnte Panikstörung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei aufgefallen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Panikattacken nicht in spezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situationen erlebe, sondern in ihrem Gefühl einer Überforderung, wobei sie selbst ein erhebliches selbstlimitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rendes Verhalten an den Tag leg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieses Verhalten auch dazu nutze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um sich in i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrer Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebung zu legiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mieren und diese auch zu kontrollieren, was am Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spiel der Tochter deutlich geworden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Abstriche im Bereich des sozialen Lebens hinnehmen m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Einschätzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. Dipl. Psych. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Dignität Psychiatrie und Psychotherapie FMH, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuelle Behandlung der Angst-Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht leitliniengerecht erfolgt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch, wobei aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings berücksichtigt werden müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Jahren in ambulanter psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch-psychotherapeutischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Ergebnisse bezüglich der Angstsymptomatik bisher frustran aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. (Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der gesamten Zeit keine suffizienten Coping-Stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegien im Umgang mit ihrer Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik entwickeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Möglicherweise sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier eine stationäre Intervention erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versprechender. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gutachterlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Angststörung über Jahre insuffizient behandelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Laufe noch eine bedeutende effek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Co-Morbidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ät hinzubekommen. Diese schränke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein, die Angstsymptome in einer ihr zumutbaren Willensa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nstrengung zu überwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. So sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell in der Lage, ein 30%iges Pensum an ihrem alten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz zu erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilweise auch 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, dass unter einer statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">när</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Behandlung in ca. sechs Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Arbeitsfähigkeit auf 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % erhöht werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s rein psychiatrischer Sicht sei derzeit aufgrund der Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erung nicht abzusehen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf ihr altes Pensum von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückkomm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrischer Sicht zu maximal 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig, bei starker Verminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Frustrations- und Stresstol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eranz, der emotionalen Belastbarkeit, dem vorliegenden Hyperarousal sowie psychomoto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen und leichten kognitiven Defiziten. Einsätze in Nachtschicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ungünstig, weil dadurch eine relevante und rasche Verschlechterung des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Zustandsbildes zu erwarten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der HWS-Distorsion und den genannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kontusionen im Rahmen des Auto-Selbstunfalles vom 14. Dezember 2012 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine rheumatologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hierbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die HWS-Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerden wieder abgeklungen seien. Retrospektiv sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in diesem Rahmen max</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">imal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> drei Monate zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig; die Taggeldversicherung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grosszügigerweise die Leistungen bis Ende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai 2013 erstattet. Nun bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte Einschränkung um 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der angegebenen Kreuzschmerzen (Ventralisationsschmerzen distal, lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bal und Aufrichteschmerzen), was zu e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inem erhöhtem Pausenbedarf führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die somatische Einschränkung eines Pensums von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber in einem früher geleisteten Pensum von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gar nie relevant gewesen. Auch bei der neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden im Zervikalbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich und auch ein früher schon bestandenes lumbales Schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzsyndrom ohne radikuläre, sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche oder motorische Reiz- und Ausfallsymptomatik festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Die 10%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich durch die int</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierend auftretenden Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Lumbalbereich mit Auftreten bei fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Positionswechsel im Stehen oder Sitzen. Die Migräneattacken, di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e etwa einmal im Monat aufgetreten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dürften die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht daran hindern, zur Arbeit zu gehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Küche eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Alters- und Pflegeheims bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine maximale Arbeitsfähigkeit von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; dies auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der massiven Einschränkungen durch die psychiatrischen Diagnosen. Bei suffizienter Behandlung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzugsweise im stationären Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> binnen der nächsten sechs Monate mit einer Gesamt-Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu rechnen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine weitere Steigerung werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Chronifizierung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Angstsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik auf absehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re Zeit nicht erwartet. Die leichte Einschränkung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Wirbelsäulenproblematik habe sich auch retrospektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem 70%-Pensum nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in einer Verweistätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell zu max. 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig. Schwere körperliche Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end wegen der degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Wirbelsäule nicht zumutbar (Urk. 10/50/23 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___, leitende Ärztin A.___, und E.___, Psychologin MSc, konstatierten in ihrem IV-Verlaufsbericht vom 1. Dezember 2014 über den stationären Aufenthalt vom 16. September bis zum 11. November 2014, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit dem Aufenthalt leicht gebessert habe. Sie hielten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 10/78): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Angststörung mit Panikattacken (ICD-10 F41.0/F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Multiple somatische Beschwerden (chronische Rheumaschmerzen, Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzen, häufige Migräneanfälle)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige Tätigkeit könne in einem Pensum von 30 %, 8-9 Stunden pro Tag ausgeübt werden. Sie habe dort unregelmässige Arbeitszeiten und Schichtarbeit. Eine angepasste Tätigkeit, ohne Schichtarbeit, idealerweise max. 4 Stunden täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, könne sie bis zu 50 % ausüben. Die Leistungsfähigkeit sei durch die Schicht akut beeinträchtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit könne durch engmaschige psychiatrisch-psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung und Coaching im beruflichen Bereich verbessert werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Faktoren, welche die Krankheit aufrechterhalten würden, seien der Schicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst von 8-9 Stunden täglich zu nennen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl. psych. F.___, Leitender Psychologe des B.___, hielt in seinem Bericht vom 10. Juni 2015 1) eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradig (ICD-10 F33.11), bestehend seit Jahren, 2) eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken (ICD-10 F41.0/41.1), bestehend seit Jahren und 3) multiple somatische Beschwerden (chronische Rheumaschmerzen, Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, Migräneanfälle und andere) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit fest (Urk. 10/86). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe in der stationären Therapie in der A.___ einen zunächst positiven Verlauf gezeigt. Bei Konfrontation mit der beruflichen Realität (Kontakt Arbeitgeber, Sozialamt) sei es zu einer Verschlechterung der depressiven Symptomatik gekommen. Sie sei in leicht gebessertem Zustand entlassen worden, was sich jedoch nicht als nachhaltig erwiesen habe. In einem IV-Bericht vom Dezember 2014 sei ihr in ihrer bisherigen Tätigkeit eine 30%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Aufgrund der vorliegenden psychiatrischen Problematik teilten sie die Auffassung der ambulanten und stationären Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handler und hielten sie ebenfalls für 70 % arbeitsunfähig (Urk. 10/86). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin Küche/Gastronomie im Altersheim bestehe seit Juni 2013 eine attestierte Arbeitsunfähigkeit von 70 %. Die Beschwerdeführerin arbeite derzeit in einem 30%-Pensum, verteilt auf zwei bis drei Tage pro Woche, mit einer Tagesarbeitszeit von ca. 7 Stunden, vorwiegend am Vormittag, in der Frühstücksvorbereitung für die etwa 45 Heimbewohner. Die bisherigen Versuche einer Ausdehnung der Arbeitszeit auf 40 % seien an einer Verschlechterung der psychiatrischen Symptomatik mit teilweise vollen Arbeitsausfällen gescheitert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die seit Jahren ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin Küche/Gastronomie könne durchaus als angepasste Tätigkeit bezeichnet werden. Die Beschwerdeführerin treffe dort auf ein wohlwollendes, stützendes Umfeld, es bestehe ein guter Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takt zu anderen Mitarbeitern und Heimbewohnern. Die Tagesarbeitszeit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreite selten 7 Stunden täglich und die Beschwerdeführerin müsse keine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich anstrengenden Arbeiten verrichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Umfang von etwa 20 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 9. Mai 2016 nahmen Dr. med. G.___, Oberärztin B.___, und dipl. psych. F.___ Stellung zum Vorbescheid vom 22. Februar 2016 und führten im Wesentlichen aus, dass der Arbeitsplatz der Beschwerdeführerin geradezu optimal an ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit angepasst sei und sie sich eine optimalere Anpassung an die psychiatrischen Einschränkungen nicht vorstellen könnten (Urk. 10/110-111). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend hierzu hielt dipl. psych. F.___ in seinem im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren eingereichten Bericht vom 23. Oktober 2016 fest, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin die tageweisen Pausen zwischen den Arbeitseinsätzen unbedingt zur Regeneration benötige. Bei einer 5-Tage-Woche sei dies nicht gegeben und es werde erneut zu Arbeitsausfällen und Krankschreibungen kommen (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist vorab die Statusfrage und eine allfällige Einschränkung im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Haushaltsabklärungsbericht vom 1. Juli 2014 (Erhebung vom 9. Mai 2014, Urk. 10/60/3) hielt die Abklärungsperson fest, dass der Beschwerdeführerin die Qualifikationsfrage umfassend erklärt worden sei. Die Beschwerdeführerin hätte im Jahr 2008 bei der Trennung gerne weniger als 70 % gearbeitet, was aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen sei. Gemäss Scheidungsurteil hätte sie Anspruch auf ca. Fr. 750.-- Unterhaltszahlungen gehabt. Da sie diese nie erhalten habe, habe sie 70 % arbeiten müssen, um finanziell unabhängig zu sein. Sie gebe auch nach mehrmaligem Rückfragen ganz klar an, dass sie heute bei Gesundheit weiterhin 70 % im Alters- und Pflegeheim H.___ arbeiten würde. Die restlichen 30 % benötige sie für die Betreuung ihrer Tochter und für den Haushalt (Urk. 10/60/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte mit Beschwerde vom 7. September 2016 vor, dass sich die Situation mit der Lehre der Tochter verändert habe, da diese als angehende Fachfrau Gesundheit sowieso den ganzen Tag ausser Haus gewesen sei. Im August 2016 habe sie diese Lehre nun erfolgreich abgeschlossen, womit die Kinderalimente wegfalle. Der Lohn in einem 70%-Pensum sei knapp bemessen und gleichzeitig bestünden keine Betreuungspflichten mehr. Es sei daher davon auszugehen, dass sie im relevanten Zeitraum voll erwerbstätig gewesen wäre. Ansonsten sei die Statusänderung per August 2016 (Ende der Lehre der Tochter) vorzunehmen (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ist entgegenzuhalten, dass die Tochter bereits zum Zeitpunkt der Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung in der Lehre war und bis zum Verfügungserlass am 7. Juli 2016 ebenfalls noch in Ausbildung stand (vgl. Urk. 1 S. 5; Urk. 10/6/3). Damit liegt dem Haushaltsabklärungsbericht und der Verfügung, welche den massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen Zeitpunkt für die Beurteilung der Statusfrage darstellt, ein unveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Sachverhalt vor. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin den Status erstmals mit Beschwerde vom 7. September 2016 bestritt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend ist gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin im Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärungsbericht davon auszugehen, dass sie zu 70 % erwerbs- und zu 30 % im Haushalt tätig wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist entsprechend, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin im 70%igen Erwerbsbereich eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurde im Z.___-Gutachten vom 27. März 2014 festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht während der Zeit vom 14. Dezember 2012 bis Mitte Februar 2013 vollumfänglich arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen sei. Anschliessend sei in einer leichten bis mittelschweren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ohne spezifische Belastung der Lendenwirbelsäule keine Einschränkung zu attestieren (Urk. 10/50/19). Aus neurologischer Sicht bestehe für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit als Küchenhilfe eine Arbeitsfähigkeit von 90 %. Die 10%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch die intermittierend auftretenden Schmerzen im Lumbalbereich mit Auftreten bei fehlendem Positi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onswechsel im Stehen oder Sitzen. Dies gelte ebenso für mittelschwere und leichte Verweistätigkeiten. Für schwere Verweistätigkeiten hielten die Gutachter die Beschwerdeführerin aufgrund der degenerativen Veränderungen als unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignet. Die einmal im Monat auftretenden Migräneattacken würden die Beschwerdeführerin nicht daran hindern, zur Arbeit zu gehen (Urk. 10/50/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht sind im Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten schlüssig und nachvollziehbar begründet, womit darauf abzustellen ist. Des Weiteren blieben sie auch seitens der Beschwerdeführerin unbestritten (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Z.___-Gutachten wurde in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand noch festgehalten, dass die Beschwerdeführerin aus rein psychiatrischer Sicht aufgrund der stark ausgeprägten Beeinträchtigungen der emotionalen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit, der starken Verminderung der Frustrations- und Stresstoleranz, des Hyperarousals sowie aufgrund von psychomotorischen Defiziten sowie leichten kognitiven Defiziten zu maximal 30 % arbeitsfähig sei. Für Arbeiten, welche nachts, im Schichtbetrieb sowie unter starkem emotionalen und Zeitdruck aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden müssten, bestehe mit aller Wahrscheinlichkeit eine bleibende Arbeitsunfähigkeit, da dadurch eine relevante und rasche Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes zu erwarten sei. Die vorliegenden psychischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sollten vorzugsweise in der nächsten Zeit einer leitliniengerechten Behandlung im stationären Rahmen unterzogen werden. Die erneute Evaluation der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sollte nach zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Etablierung einer solchen Behandlung erfolgen (Urk. 10/50/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. D.___ und Frau E.___ hielten nach dem stationären Aufenthalt fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Befunde fest (Urk. 10/78): Die Beschwerdeführerin sei bewusstseinklar und in allen Qualitäten durchgehend sicher orientiert. Im Gesprächsverhalten sei sie zugewandt, den Blickkontakt haltend. Sie berichte über leichte Konzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rationsstörungen. Im formalen Denken bestehe ausgeprägtes Grübeln um die persönliche Zukunft. Hinweise für inhaltliche Denkstörungen, Sinnestäuschun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, Ich-Störungen oder Zwänge bestünden keine. Sie habe ausgeprägte Zukunftsängste. Affektiv liege ein Gefühl der Gefühllosigkeit und Deprimiertheit vor. Der Antrieb sei stark verringert. Es bestünden weder selbstverletzendes Verhalten noch Suizidalität oder fremdaggressives Verhalten. Ihr Tabakkonsum liege bei max. 6 Zigaretten täglich. Sie leide unter leichten Ein- und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlafstörungen sowie morgendlichem Früherwachen. Gestützt auf diese Befunde attestierten sie in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl. psych. F.___ erhob im Bericht vom 10. Juni 2015 einen dazu im Wesentlichen unveränderten Befund: Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bewusstsein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Wachheit und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungestört. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichte Einschränkung in der Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzentration und in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mnestischen Funktionen. Es gebe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Anhaltspunkte für Wahn, Sinnestäuschungen od</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Ich-Störungen. Das Denken sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> formal grüblerisch eingeengt auf die mangelnde Belastbarkeit und die Zukunftsperspektiven. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin berichte von Angstattacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis hin zu Panikattacken mit Ohnmachtsanfällen. Affektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verminderte Schwingungsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedrückte Stimmung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Interessenverlust, Freud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verminderung des Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Emotional </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenig belastbar bei starker Verminderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der Stresstoleranz. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Eigen- oder Fremdgefährdung. Die Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motivation sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als gut einzuschätzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Befundlage sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlichen unverändert seit mindestens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei Jahren (Urk. 10/86). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Befunde in den Berichten von med. pract. D.___ und Frau E.___ sowie von dipl. psych. F.___ präsentieren sich im Wesentlichen unverändert. Hinzu kommt, dass auch im psychiatrischen Teilgutachten des Z.___ vom 26. Februar 2014 festgehalten wurde, dass sie den kurzen Fussweg nach der Arbeit langsam zurücklegen müsse, da sie von der Arbeit von 6.45-14.30 Uhr (mit zwei Pausen) derart müde und erschöpft sei (Urk. 10/50/37). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren arbeitete sie bereits vor dem stationären Aufenthalt zwischenzeitlich aufgrund eines Personaleng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passes in einem höheren Pensum von 40 % und sei dabei an ihre Grenzen gekommen (Urk. 10/50/23). Nach der Zustandsverbesserung infolge des statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Aufenthaltes ist entsprechend davon auszugehen, dass sie ein höheres Pensum leisten könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit dipl. psych. F.___ in seinen Berichten jeweils ausführt, dass die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit optimal auf die Bedürfnisse der Beschwerdeführerin angepasst (Urk. 10/82/2; Urk. 10/110; Urk. 13) und eine Pensumssteigerung nicht möglich sei, ist dies nicht nachvollziehbar: So räumt er selbst ein, dass die Arbeitszeiten von 6.45 bis 14.30 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause ) fix seien und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend netto 6 Stunden 45 Minuten täglich (7 Stunden 45 Minuten incl. Pause) betrügen, wobei sie jeweils maximal an drei Arbeitstagen (in der Regel 2 Arbeitstage) in Folge arbeite und im Anschluss ausreichend Zeit zur Regenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und Vorbereitung des nächsten Arbeitseinsatzes habe (Urk. 10/110). Damit arbeitet die Beschwerdeführerin in manchen Wochen bereits in einem aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechneten Pensum von 20 Stunden und 15 Minuten bzw. 23 Stunden 15 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten inkl. Pausen, was bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 42 Stunden pro Woche (Urk. 10/16/2) rund einem 50%-Pensum entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend ist gestützt auf das Z.___-Gutachten sowie den Bericht von med. pract. D.___ und Frau E.___ entgegen den Angaben von dipl. psych. F.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem 15. September 2012 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und nach Ablauf des Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahres per September 2013 zu 70 % arbeitsunfähig war (Urk. 10/50/25). Nach dem Austritt aus der A.___ am 11. November 2014 ist in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ohne Leistungsminderung auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass die gemischte Methode vom Europäi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gerichtshof für Menschenrechte als diskriminierend beurteilt worden sei (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ist entgegenzuhalten, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente konventi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onswidrig ist, wenn allein familiäre Gründe (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel von "vollerwerbstätig" zu "teilerwerbstätig" mit Aufgabenbereich spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Das Bundesgericht hat indessen die gemischte Methode nach geltender Praxis nicht "per se" als diskriminierend erachtet "sans égard à la situation con</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">crète". Namentlich hat das Bundesgericht diese Methode der Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung weiterhin für anwendbar erklärt in Fällen der erstmaligen Zusprechung einer Rente an eine während des massgebenden Beurteilungszeitraums als teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätig (mit Aufgabenbereich) zu qualifizierende versicherte Person. (vgl. Urteil 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017, E. 4 mit weiteren Hinweisen). Es besteht kein Anlass, vorliegend anders zu entscheiden und die Anwendung in casu als diskriminierend zu erachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf den Haushaltsabklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 ist die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin im Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich zu 22.5 % eingeschränkt. Der gewichtete Teilin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad im Haushaltsbereich beträgt damit 6.75 % (0.3 x 0.225 = 0.0675). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschränkung im Haushaltsbereich ist - unter Berücksichtigung der objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Befunde und der attestierten gesundheitlich bedingten Ein-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen - als sehr grosszügig zu beurteilen. Eine genauere Prüfung kann aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings vorliegend unterbleiben, da der Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich - wie folgend gezeigt wird - keinen Einfluss auf den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zeitigt (vgl. E. 6.4 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war - wie gezeigt (vgl. E. 5) - seit Ablauf des Wartejah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res per September 2013 zu 70 % arbeitsunfähig bis zur Entlassung aus der A.___ am 11. November 2014. Da ihr die angestammte Tätigkeit folglich noch in einem Pensum von 30 % zumutbar war, resultiert im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 57 % (0.7 - 0.3 = 0.4; 0.4 : 0.7 = 0.5714). Der gewichtete Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich beträgt damit im Zeitraum von September 2013 bis zum 28. Februar 2015 (Klinikaustritt vom 11. November 2014 zzgl. 3 Monate, vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) 40 %, womit sie Anspruch auf eine Viertelsrente hat. Auch unter Berücksichtigung des - vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend nicht weiter geprüften - Teilinvaliditätsgrades im Haushaltsbereich von 6.75 % besteht unverändert ein Anspruch auf eine Viertelsrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitraum vom 1. September 2013 bis zum 28. Februar 2015 hat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin - wie in der angefochtenen Verfügung festgehalten - einen Anspruch auf eine Viertelsrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Austritt aus der A.___ ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen (vgl. E. 5.2-5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin würde in ihrer angestammten Tätigkeit im Jahr 2014 unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung in einem 70%-Pensum ein Einkommen in Höhe von Fr. 40‘805.75 erzielen (Fr. 40‘258.-- [Urk. 10/16/2] : 102.9 x 104.3 [Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T1.2.10 Nominallohnindex, Frauen 2011-2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Gastgewerbe/Beherbergung, Stand 2012 = 102.9, Stand 2014 = 104.3]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen ist festzusetzen anhand des Tabellenlohnes der Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2012) für Frauen in prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion/Bedienen von Maschinen und elektronischen Gerä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst (Kompetenzniveau 2). Dieser betrug für das Jahr 2012 Fr. 4‘646.-- [Bundesamt für Statistik, LSE 2012, TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Frauen, Total, Kompetenzniveau 2). Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Nominallohnentwicklung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, T1.2.10 Nominallohnindex, Frauen 2011-2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total, Stand 2012 = 102, Stand 2014 = 103.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Stunden pro Woche, Total) resultiert ein anrechenbares Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in einem vollen Pensum von Fr. 59‘033.15 im Jahr 2014 (Fr. 4‘646.-- : 102 x 103.6 : 40 x 41.7 x 12= 59‘033.15). Unter Berücksichtigung des noch zumutbaren Pensums von 50 % resultiert damit ein anrechenbares Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen im Jahr 2014 in Höhe von Fr. 29‘516.55. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man das Validen- dem Invalideneinkommen gegenüber resultiert daraus eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 11‘289.20 (Fr. 40‘805.75 - Fr. 29‘516.55 = Fr. 11‘289.20), was einem Teilinvaliditätsgrad von rund 28 % im Erwerbsbereich entspricht (Fr. 11‘289.20 : Fr. 40‘805.75 = 27.66 %). Gewichtet resultiert daraus ein anrechenbarer Teilinvaliditätsgrad von rund 19 % (0.7 x 0.2766 = 0.1936). Unter Berücksichtigung des Teilinvaliditätsgrades im Haushaltsbereich von 6.75 % resultiert entsprechend ein maximaler, rentenausschliessender Gesamtinvaliditätsgrad von rund 26 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit besteht ab dem 1. März 2015 kein Anspruch mehr auf die bisherige Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdeführerin vom 1. September 2013 bis zum 28. Februar 2015 einen Anspruch auf eine Viertelsrente. Danach ist ein weiterer Rentenanspruch zu verneinen. Die Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss § 16 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (GSVGer) wird einer Partei, der die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, in kostenpflichtigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren auf Gesuch die Bezahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g von Verfahrenskosten erlassen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine unentgeltliche Rechtsvertretung bestellt, wenn sie nicht in der Lage ist, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über ein monatliches Einkommen in Höhe von Fr. 3‘007.05 (Fr. 1‘631.10 [Urk. 8/8] zzgl. Fr. 675.70 Erwerbsinvalidenrente und Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">700.25 Überbrückungszuschuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [Urk. 8/7]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das nach dem Kreisschreiben des Obergerichts vom 16. September 2009 berechnete Existenzminimum beträgt rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘341.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Grundbetrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alleinstehend mit Haushaltsgemeinschaft: Fr. 1‘1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--; Wohnen: Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">933.35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘800.-- : 3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/3; sie lebt zusammen mit ihrer volljährigen Tochter, welche die Ausbildung abgeschlossen hat </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und einer weiteren erwachsenen Person, vgl. Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankenkasse KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">322.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">], abzüglich IPV Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- [Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verpflegungskosten Fr. 40.-- [Urk. 7]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung einer geschätzten Steuerbelastung von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[vgl. Urk. 8/1 und Urk. 8/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und des usanzgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewährten Freibetrages von Fr. 400.-- für eine alleinstehende Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbleibt ein Überschuss von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">255.60 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘007.25 - Fr. 2‘341.45 - Fr. 10.-- - Fr. 400.-- = Fr. 255.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine prozessuale Bedürftigkeit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist damit nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, weshalb das betreffende Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von Fürspre</span><span class="Normal Dispotext">cher Daniel Schilliger als unentgeltlichen Rechtsbeistand wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>