<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-07-15-5F_20-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5F_20/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 15. Juli 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Bovey, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Jacques Marti, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_348/2024 vom 14. Juni 2024. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 20. Dezember 2022 schied das Kantonsgericht Glarus die Ehe der Parteien. Dabei stellte es die Kinder unter die Obhut der Gesuchsgegnerin und legte die Unterhaltsbeiträge des Gesuchstellers fest. </div> <div class="para">Mit Berufungsurteil vom 26. April 2024 (OG.2023.0008) modifizierte das Obergericht des Kantons Glarus die vom Gesuchsteller geschuldeten Kindesunterhaltsbeiträge. Im Übrigen wies es die Berufung ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Auf die hiergegen erhobene Beschwerde des Gesuchstellers trat das Bundesgericht mit Urteil 5A_348/2024 vom 14. Juni 2024 mangels konkreter Rechtsbegehren und mangels hinreichender Begründung nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Mit als "Berufung gegen Entscheid OG.2023.00008 (5A_348/2024) " betitelter Eingabe vom 1. Juli 2024 wendet sich der Gesuchsteller erneut an das Bundesgericht. Er beklagt, dass das Bundesgericht auf seinen Vorschlag einer Mediation als ideale Lösung und auch auf seine weiteren Anliegen nicht eingegangen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Ein bundesgerichtliches Urteil erwächst mit seiner Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>), weshalb darauf grundsätzlich nicht zurückgekommen werden kann. Allerdings kann es auf entsprechendes Gesuch hin in Revision gezogen werden. Ein solches scheint der Gesuchsteller stellen zu wollen, wenn er von Berufung gegen das Urteil 5A_348/2024 spricht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Allerdings ist die Revision nur aus einem der in <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> abschliessend genannten Gründe möglich, wobei der Revisionsgrund in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Die Revision dient insbesondere nicht dazu, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (vgl. zum Ganzen statt vieler: Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Gesuchsteller nennt keinen Revisionsgrund und erst recht legt er nicht dar, inwiefern ein solcher gegeben sein sollte. Auf das Revisionsgesuch ist deshalb nicht einzutreten. </div> <div class="para">Der Gesuchsteller wird ferner darauf aufmerksam gemacht, dass das Bundesgericht weitere Gesuche ähnlicher Art in der vorliegenden Angelegenheit (nach Prüfung) unbeantwortet ablegen wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Glarus mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 15. Juli 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>