<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-02-01-6B_23-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_23/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 1. Februar 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Muschietti, als präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafbefehl, unentschuldigtes Fernbleiben von der Hauptverhandlung, Rückzug der Einsprache; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. November 2023 (UH230009-O/U/AEP). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland büsste den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 20. August 2021 wegen Missachtung von Massnahmen gegenüber der Bevölkerung gemäss Art. 83 Abs. 1 lit. j des Epidemiengesetzes (EpG) i.V.m. Art. 3a Covid-19-Verordnung besondere Lage vom 19. Juni 2020 (Stand am 18. Januar 2021) mit Fr. 100.--. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 9. September 2021 Einsprache. Da die Staatsanwaltschaft nach dessen Einvernahme vom 31. Oktober 2022 am Strafbefehl festhielt, wurde die Einsprache mit den Akten an das Bezirksgericht Winterthur überwiesen. Weil der Beschwerdeführer nicht zur Verhandlung erschien, schrieb das Bezirksgericht das Verfahren am 15. Dezember 2022 als durch Rückzug der Einsprache erledigt ab und hielt fest, der Strafbefehl sei demzufolge rechtskräftig. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Verfügung vom 6. November 2023 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Das Obergericht hat die bei ihm eingereichte und als "Einsprache gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich" bezeichnete Eingabe vom 8. Januar 2024 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Eine "Einsprache" gegen kantonale Urteile gibt es nicht. Die Eingabe vom 8. Januar 2024 kann sinngemäss nur als Beschwerde in Strafsachen entgegengenommen und behandelt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Auf ungenügend begründete Rügen tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=21.01.2024&amp;to_date=09.02.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-IV-73%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page73">BGE 147 IV 73</a> E. 4.1.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht kann sich grundsätzlich nur mit der Vorladung zur Hauptverhandlung vor Bezirksgericht und dem dortigen Nichterscheinen des Beschwerdeführers befassen. Zu beiden Punkten äussert er sich nicht. Mit seinen nicht sachbezogenen Vorbringen betreffend Wegnahme von Pensionskassenbeiträgen, Pfändung im letzten Jahr, Hauskauf ohne Stromanschluss, Anschlussgebühren, Anfahren eines jungen Esels und Anfrage bei mehreren Ärzten zum Erhalt eines Attests zur Befreiung der Maskenpflicht ist er nicht zu hören. Dasselbe gilt für seine Ausführungen zur Zustellung von Briefen nach Langenthal sowie Bodio und den Versuch, sofort Einsprache zu erheben. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der angefochtenen Verfügung fehlt vollständig. Aus der Eingabe vom 8. Januar 2024 ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz gegen das geltende Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann vorliegend ausnahmsweise verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. Februar 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Muschietti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>