<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00399</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hans Hegetschweiler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Haldenrebenstrasse 4, 8908 Hedingen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, meldete sich am 16. September 2011 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krebs und das Wegener Syndrom bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/2). Die IV-Stelle teilte der Versicherten am 21. Oktober 2011 mit, berufliche Massnahmen seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht angezeigt (Urk. 7/11). Am 22. Januar 2014 veranlasste sie eine Abklärung vor Ort, worüber am 27. Januar 2014 berichtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde (Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Erwachsene, Urk. 7/43).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 12. März 2014 (Urk. 7/46) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf eine Hilflosenentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem holte die IV-Stelle beim Y.___ und beim Z.___ je ein polydisziplinäres Gutachten ein, die am 3. Juli 2015 (Urk. 7/81/1-52) beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 17. März 2016 (Urk. 7/98/1-45) erstattet wurden. Mit Vorbescheid vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April 2016 (Urk. 7/104) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer halben Rente ab 1. März 2012 in Aussicht. Nachdem die Versicherte dagegen Einwände erhoben hatte (Urk. 7/111/1-2; Urk. 7/115), holte die IV-Stelle beim Z.___ ein Verlaufsgutachten ein, das am 13. November 2017 erstattet wurde (Urk. 7/150/1-47). Mit Verfügung vom 14. März 2018 (Urk. 7/162 = Urk. 2 = Urk. 4/8-16) bestätigte die IV-Stelle ihren Vorbescheid und sprach der Versicherten ab 1. März 2012 eine halbe Rente zu (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 7/156 = Urk. 7/159). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 29. April 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 14. März 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab 1. März 2012 eine ganze Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr eine genügend lange Frist anzusetzen, um zum medizinischen Gutachten vom 13. November 2017 Stellung zu nehmen, allenfalls sei die Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 = Urk. 4/2-7 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2018 (Urk. 6) die Abwei-sung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 20. August 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 26. April 2016 die Zusprache einer halben Rente ab 1. März 2012 in Aussicht gestellt worden sei. Dagegen habe die Beschwerdeführerin Einwände erhoben, woraufhin weitere Abklärungen einge-leitet worden seien, wobei eine Verlaufsbegutachtung im Z.___ durchgeführt worden sei. Die gesamte medizinische Aktenlage sei durch den Regionalen Ärzt-lichen Dienst (RAD) erneut geprüft und beurteilt worden. Die Prüfung habe erge-ben, dass der Beschwerdeführerin die bisherige sowie eine angepasste Tätigkeit weiterhin zu 50 % zumutbar sei. Betreffend Beginn der einjährigen Wartezeit und des Einkommensvergleiches werde am Vorbescheid festgehalten. Die Beschwer-deführerin habe demnach ab 1. März 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % Anspruch auf eine halbe Rente (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin in formeller Hinsicht vor (Urk. 1), dass sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung auf das Ver-laufsgutachten vom 13. November 2017 abgestützt habe, ohne ihr Gelegenheit zu geben, zum Gutachten Stellung zu nehmen. Dadurch seien ihr nicht nur virtuell, sondern auch tatsächliche Nachteile erwachsen. Namentlich habe sie nicht die Möglichkeit gehabt, darzutun, weshalb sie mit dem psychiatrischen Teilgutachten nicht einverstanden sei. Deshalb müsse sie nachträglich die Gelegenheit haben, zum Gutachten nach Konsultation mit Ärzten Stellung zu nehmen (S. 3 ff. Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin äusserte sich in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) nicht zu den Einwänden der Beschwerdeführerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit. Die versicherte Person hat Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Artikel 42 des Bundesgesetzes über den All-gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG). Die Parteien können inner-halb einer Frist von 30 Tagen Einwände zum Vorbescheid vorbringen (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV). Der Sinn und Zweck des Vorbescheidverfahrens besteht darin, eine unkomplizierte Diskussion des Sachverhalts zu ermöglichen und dadurch die Akzeptanz des Entscheids bei den Versicherten zu verbessern (BGE 134 V 106 E. 2.7). Das Vorbescheidverfahren geht über den verfassungsrechtlichen Mindestanspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung; BV) hinaus, indem es Gelegenheit gibt, sich nicht nur zur Sache, sondern auch zum vorgesehenen Endentscheid zu äussern (Urteil des Bundesgerichts 9C_617/2009 vom 15. Januar 2010 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die IV-Stelle, wenn sie auf Einwand der versicherten Person gegen den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid hin weitere Abklärungen vornimmt, nochmals ein Vorbescheidver-fahren durchzuführen hat, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, unter anderem von der inhaltlichen Bedeutung der Sachverhaltsvervollständigung (Urteil des Bundesgerichts 9C_606/2014 vom 9. Dezember 2014, E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung ein-greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte der Beschwerdeführerin - nachdem der RAD das polydisziplinäre Y.___-Gutachten vom 3. Juli 2015 (Urk. 7/81/1-52) als nicht nachvollziehbar erachtet hatte und deshalb ein neues Gutachten in Auftrag gegeben worden war (vgl. Feststellungsblatt vom 26. April 2016, Urk. 7/102 S. 8 unten) - gestützt auf das polydisziplinäre Z.___-Gutachten vom 17. März 2016 (Urk. 7/98/1-45) mit Vorbescheid vom 26. April 2016 (Urk. 7/104) die Zusprache einer halben Rente ab 1. März 2012 in Aussicht. Nachdem die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin dagegen Einwände erhoben hatte (Urk. 7/111/1-2; Urk. 7/115), holte die Beschwerdegegnerin beim Z.___ ein Verlaufsgutachten ein, das am 13. November 2017 erstattet wurde (Urk. 7/150/1-47). Dieses unterbreitete die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin ihrem RAD zur Stellungnahme, der zum Schluss kam, es könne auf das Gutachten abgestellt werden (Urk. 7/155/7-8). Die im Rahmen des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens durch die Beschwerdeführerin eingereichten Arztberichte (vgl. Urk. 7/151) legte die Beschwerdegegnerin dem RAD ebenfalls zur Stellungnahme vor, der zum Schluss kam, die eingereichten Arztberichte würden keine neuen medizinischen Tatsachen enthalten. Zudem merkte der RAD an, dass irgendwann auch einmal eine Entscheidung getroffen werden müsse (Urk. 7/155/8). Danach erliess die Beschwerdegegnerin die angefochtene Verfügung (Urk. 2), ohne der Beschwerdeführerin zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt zu haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung stützte sich primär auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Verlaufsgutachten vom November 2017 (vgl. vorstehend E. 1.1), mithin ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Gutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutig als entscheidrelevant zu betrachten. Obwohl es von den Umständen des Einzelfalles abhängt, ob nach weiteren Abklärungen nochmals ein Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren durchzuführen ist (vorstehend E. 2.1), ist der Anspruch auf rechtliches Gehör in jedem Fall zu wahren. Dies ist vorliegend unterblieben. So erfolgte weder ein erneutes Vorbescheidverfahren noch wurde die Beschwerdeführerin zur Stellungnahme zum eingeholten entscheidrelevanten Gutachten aufgefordert. Vielmehr war ihr dieses Gutachten im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung nicht bekannt und sie konnte sich dementsprechend nicht dazu äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Erst nachdem die Beschwerdeführeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n am 15. März 2018, mithin einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tag nach Verfügungserlass,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und daraufhin erneut am 23. März 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um Akteneinsicht ersucht hatte (Urk. 7/163</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-164)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte ihr die Beschwerdegegnerin die Akten am 27. März 2018 zu (Urk. 7/165). Durch dieses Vorgehen hat die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin hätte zwecks Wahrung des rechtlichen Gehörs Gelegenheit zur Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zu diesem entscheidrelevanten Gutachten eingeräumt werden müssen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Schreiben vom 5. September 2017 in Aussicht gestellt hatte, zu den Ergebnissen der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung Stellung nehmen zu wollen (Urk. 7/145) und nun </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei gegebener Sachlage zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs gezwungen war, die Einwände gegen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Verlaufsgutachten im (kostenpflichtigen) gerichtlichen Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren vorzutragen, was im Widerspruch zum Sinn des gesetzlich vorgesehenen Vorbescheidverfahrens steht (vgl. vorstehend E. 2.1). Angesichts der Bedeutung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Verlaufsgutachtens für den Entscheid stellt die Nichtzustellung des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens zur Stellungnahme an die Beschwerdeführerin einen schwerwiegenden Mangel dar, welcher im vorliegenden Verfahren nicht geheilt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einem formalistischen Leerlauf einer Rückweisung kann im Übrigen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin noch keine vertiefte Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zum Gutachten vorbringen konnte und vorab noch weitere Abklärungen vornehmen müsste (vgl. vorstehend E. 1.2; Urk. 1 S. 3 ff. Ziff. 3-5) und in diesem Verfahren ein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt werden müsste, ebenfalls nicht ausgegangen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin vor Erlass der angefochtenen Verfügung keine Kenntnis vom im Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren eingeholten entscheidrelevanten Gutachten hatte und sich dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach nicht dazu äussern konnte. Die angefochtene Verfügung vom 14. März 2018 ist daher aufzuheben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, damit diese der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör zum Z.___-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsgutachten vom 13. November 2017 gewähre und hernach erneut verfüge. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal-tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessentschädigung. Diese ist in Beachtung der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses sowie in Berücksichtigung eines gerichtsü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- vorliegend auf Fr. 1’700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">14. März 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hans Hegetschweiler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>