{"Signatur": "SH_OG_001", "Spider": "SH_OG", "Datum": "2023-10-27", "PDF": {"Datei": "SH_OG/SH_OG_001_60-2023-35_2023-10-27.pdf", "URL": "https://obergerichtsentscheide.sh.ch/CMS/get/file/50ec9ed3-7c1f-44de-9e1f-d71386300fc9", "Checksum": "d697293db0f98702dc550bdaa5f39911"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["60/2023/35"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht 27.10.2023 60/2023/35"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht 27.10.2023 60/2023/35"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht 27.10.2023 60/2023/35"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Wiederherstellung der Kostenvorschussfrist; grobe Nachl\u00e4ssigkeit im Zusammenhang mit E Mail-Kommunikation; Zust\u00e4ndigkeit des mit der Verfahrensinstruktion vertrauten Rechtsdiensts zur Einholung eines Kostenvorschusses; (keine) Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses im verwaltungsinternen Verfahren \u2013 Art. 11 und Art. 14 VRG; Art. 5 OrgG; \u00a7 7 Abs. 2 Gesch\u00e4ftsordnung Regierungsrat. | Schwierigkeiten im Umgang mit Informatiksystemen stellen regelm&auml;ssig keinen Fristwiederherstellungsgrund dar. Einer Verfahrenspartei ist grobe Nachl&auml;ssigkeit vorzuwerfen, wenn das Fristvers&auml;umnis darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, dass sie eine entscheidrelevante Mitteilung per E\u2011Mail versandt hat, ohne weitere Kontrollmassnahmen zu ergreifen (E.&nbsp;4.1).\n\n&nbsp;\n\nJedenfalls von einem anwaltlichen Rechtsvertreter ist aufgrund seiner anwaltlichen Sorgfaltspflicht zu erwarten, dass er fristgebundene und mit der S&auml;umnisfolge des Rechtsverlusts verbundene Anordnungen nicht bloss an seine Mandantschaft weiterleitet, sondern sich deren Eingang best&auml;tigen l&auml;sst. Unterbleibt eine solche Best&auml;tigung, hat er bei der Klientschaft nachzufragen (E.&nbsp;4.2).\n\n&nbsp;\n\nDer mit der Instruktion des Rekursverfahrens betraute Rechtsdienst des Baudepartements ist berechtigt, bei der rekurrierenden Partei einen Kostenvorschuss f&uuml;r das Rekursverfahren einzuverlangen (E.&nbsp;5).\n\n&nbsp;\n\nIm verwaltungsinternen bzw. Rekursverfahren muss anders als im verwaltungsgerichtlichen Verfahren keine Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt werden, wenn f&uuml;r den S&auml;umnisfall das Nichteintreten bereits angedroht worden ist (E.&nbsp;6).\n\n&nbsp;\n\nOGE 60/2023/35 vom 27.&nbsp;Oktober 2023\n\n&nbsp;\n\n(Eine Beschwerde in &ouml;ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid wies das Bundesgericht mit Urteil 1C_655/2023 vom 16.&nbsp;Mai 2024 ab, soweit es darauf eintrat.)\n\n&nbsp;\n\nVer&ouml;ffentlichung im Amtsbericht"}], "ScrapyJob": "446973/57/1860", "Zeit UTC": "27.06.2025 02:18:06", "Checksum": "5199a60e010496159ac65564ea65a15d"}