<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat ist aufgefordert, umgehend darzustellen, wie die früheren Empfehlungen und jene aus dem Jahr 2003, welche die FATF abgegeben hat, von den einzelnen Staaten Europas und ihren assoziierten Gebieten sowie von den wichtigeren Finanzplätzen ausserhalb Europas umgesetzt sind bzw. zur Umsetzung geplant sind.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz ist daran, die im Juni 2003 revidierten Empfehlungen der Groupe d'action financière sur le blanchiment de capitaux (Gafi) umzusetzen. Dazu hat der Bundesrat dem Eidgenössischen Finanzdepartement ein entsprechendes Mandat erteilt. Ein Vorentwurf mit Begleitbericht ist ausgearbeitet worden, welcher per 12. Januar 2005 in die Vernehmlassung gegeben wurde. Das Vernehmlassungsverfahren wurde am 15. April 2005 abgeschlossen. Im Rahmen der Ausarbeitung des Botschaftsentwurfes wird Bezug genommen werden auf die Umsetzung der Empfehlungen im Ausland. Ein Kapitel über das Verhältnis von neuen oder geänderten Bestimmungen im Schweizer Recht zum europäischen Recht wird in der Botschaft behandelt, da es zur Vorbereitung einer solchen Vorlage gehört. Das Postulat Stähelin fordert zu Recht den Einbezug rechtsvergleichender Aspekte bei der Umsetzung der revidierten Gafi-Empfehlungen ins Schweizer Recht. Diese rechtsvergleichenden Aspekte sind bereits in Vorbereitung. Allerdings ist auch in anderen Gafi-Mitgliedstaaten die Umsetzung der revidierten Empfehlungen im Gang. Um eine aktuelle Situation dieser Umsetzungsarbeiten präsentieren zu können, werden sie allerdings nicht wie im Postulat gefordert umgehend und losgelöst vom Gesetzgebungsverfahren an die Hand genommen; vielmehr wird ein entsprechendes Kapitel in den Botschaftstext aufgenommen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.