<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00648</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963 reiste im Jahr 1987 aus Italien in die Schweiz ein, wo sie ab 1995 als Küchenmitarbeiterin im Z.___ arbeitete (Urk. 7/3). Am 28. Dezember 2009 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum, vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 7/1-129) meldete sie sich bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die IV-Stelle traf daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, insbesondere führte sie eine Haushaltsabklärung vor Ort durch (Urk. 7/18) und veranlasste im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (Urk. 7/22, Urk. 7/26) die Einholung eines neurologischen (Urk. 7/40) und eines psychiatrischen (Urk. 7/42) Gutachtens. Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 20. Februar 2012 bei einem Invaliditätsgrad von 75 % und mit Wirkung ab 1. September 2010 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 7/45 i.V.m. Urk. 7/66). Im 2013 durchgeführten Revisionsverfahren stellte die IV-Stelle keine den Anspruch auf eine Invalidenrente beeinflussende Änderung fest (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 14. Januar 2013; Urk. 7/86), auferlegte der Versicherten aber eine Schadenminderungspflicht (Urk. 7/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens am 11. Februar 2014 (Urk. 7/91) klärte die IV-Stelle die medizinische Situation erneut ab (Urk. 7/93, Urk. 7/94, Urk. 7/97). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/103, Urk. 7/110) setzte sie mit Verfügung vom 10. Mai 2017 (Urk. 2 [=Urk. 7/126]) die bisherige ganze Rente der Invalidenversicherung auf eine Viertelsrente herab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 2. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 5. März 2015 (richtig: 10. Mai 2017) sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass sie weiterhin einen Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung habe. Mit Beschwerdeantwort vom 13. Juli 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (unter Beilage der Vorakten: Urk. 7/1-129), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 14. Juli 2017 (Urk. 8) mitgeteilt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) unter anderem aus, die Hauptdiagnosen, die eine ganze Rente begründet hätten, hätten sich wesentlich verändert. In rheumatologischer Hinsicht sei eine Verbesserung des Gesundheitszustandes festzustellen und die Beschwerdeführerin diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich neu ab dem 1. Juli 2014 zu 50 % in einer angepassten wechselbelastenden Tätigkeit arbeitsfähig. Die Diagnosen einer Zwangsstörung, einer chronischen Schmerzstörung, Migräne sowie eines zerviko- und lumbovertebralen Syndroms würden keine invalidenversicherungsrechtliche Invalidität begründen, da davon auszugehen sei, dass sie in der Regel nicht zu einer lang dauernden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit führten. Bei der rezidivierenden depressiven Störung handle es sich um ein vorübergehendes Leiden ohne Krankheitswert, welches mit adäquater Therapie gut behandelbar sei. Daher erfolge die Berentung neu aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich aus somatischen Gründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin zusammengefasst ausführen (Urk. 1), die Verfügung sei widersprüchlich. So führe die Beschwerdegegnerin zunächst aus, es bestehe ein im Wesentlichen unveränderter Gesundheitszustand und gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann dennoch von einer Besserung desselben aus. Ob eine revisionsrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten sei, beurteile sich auf Grundlage der letzten rechtskräftigen Verfügung aus dem Jahre 2011/2012. Für dieselbe seien ein neurologisches und ein psychiatrisches Gutachten erstellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Anlässlich der Rentenrevision 2013 sei die Rente bestätigt und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eine Schadenminderungspflicht im Sinne einer intensiveren Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auferlegt worden. Diese habe sich deshalb in der Folge stationär behandeln lassen. Die jüngste Beurteilung durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin habe auf einen unveränderten Gesundheitszustand geschlossen und keine Verletzung der Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht festgestellt. Darüber habe sich die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung willkürlich hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weggesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bislang ausgerichtete ganze Rente der Invalidenversicherung zu Recht auf eine Viertelsrente herabge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage der erstmaligen Rentenzusprache im Februar 2012 (vgl. Verfügung vom 20. Februar 2012; Urk. 7/66) waren im Wesentlichen das neurologische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 22. März 2011 (Urk. 7/40) von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie FMH, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, und das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachten vom 31. August 2011 (Urk. 7/42) von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Gutachter SIM. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin leide seit ihrem 15. Lebensjahr unter Migräne (ICHD-II 1.2), zunächst ohne und inzwischen mit visueller Aura und Reboundphänomenen. Ausserdem bestehe der Verdacht auf einen zwischenzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (ICHD-II 8.2.2). Sowohl die Migräne als auch der sekundäre Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch seien in der Regel behandelbar und würden keine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bewirken. Dasselbe gelte für das Karpaltunnelsyndrom, für welches derzeit im Übrigen keine typische Symptomatik mehr bestehe (Urk. 7/40/8 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33.2), akzentuierte selbstüberfordernde Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge (ICD-10 Z73.1) und eine erschwerte Schmerzverarbeitung (ICD-10 F54) bei Migräne mit Aura. Seit Ende Oktober 2010 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit für Tätigkeiten unter Bedingungen der freien Wirtschaft von 100 %. Der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Endzustand sei nicht erreicht und bei Optimierung der Therapie eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf mutmasslich 50 % möglich. Er empfehle eine intensivere Behandlung im Rahmen eines integrativen Behandlungskonzepts unter stationären Bedingungen sowie eine Optimierung und Aufdosierung der psychopharmakologischen Medikation (Urk. 7/42/8 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem lag der Bericht von Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Februar 2010 (Urk. 7/11) auf, worin diese ausführte, sie behandle die Beschwerdeführerin derzeit alle drei Wochen fachärztlich psychiatrisch sowie mittels Pharmakotherapie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Rentenrevisionsverfahren im Jahre 2012/2013 berichtete Dr. C.___ am 28. Oktober 2012 (Urk. 7/77/5-6), es bestünden weiter eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, derzeit schwergradig (ICD-10 F33.2), eine Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F42.2), Migräne (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 G43) und ein Karpaltunnelsyndrom. Die gegenwärtige Behandlung bestehe aus ambulanten psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Gesprächen alle drei Wochen, einer psychiatrischen Ergotherapie ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal pro Woche und Pharmakotherapie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Revisionsverfahren (Revisionsfragebogen vom 11. Februar 2014, Urk. 7/91) wurden die nachfolgenden medizinischen Berichte aufgelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der D.___ vom 24. Januar 2014 (Urk. 7/97/7-16) wurden eine rezidivierende, depressive Störung, derzeit mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Episode (ICD-10 F33.1), eine Zwangsstörung (ICD-10 F42.2), eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 45.41), Migräne (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 G43) und Spannungskopfschmerz gemischt, ein Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">paltunnelsyndrom und eine Osteoporose aufgeführt. Die Beschwerdeführerin habe an einem vierwöchigen ganzheitlich orientierten, interdisziplinären Behandlungsprogramm für Patienten mit chronischen Schmerzen teilgenommen. Dabei habe sie ihre Kraft und Kraftausdauer steigern und ihre Gehstrecke erwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern können. Die Schmerzen seien trotz mehr Aktivität auf demselben Niveau geblieben. Die depressive Stimmung habe sich zwar nicht gebessert, sei während des Programms aber auch nicht schlechter geworden. In der Gruppe sei die Beschwerdeführerin zunächst unauffällig und zurückhaltend gewesen, mit der Zeit sei sie aber aufgetaut, habe deutlich energievoller und aufgestellter gewirkt und von der Gruppendynamik profitieren können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, berichtete am 19. März 2014 (Urk. 7/93), die Beschwerdeführerin leide unter einem chronischen zervikovertebralen und lumbovertebralen Syndrom sowie einer Periarthropathia genu rechts. Aus rheumatologischer Sicht bestehe bei einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. März 2014 berichtete Dr. C.___ (Urk. 7/94) es bestünden eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende, depressive Störung, derzeit längerdauernde mittelgradige Episode (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F33.1), eine Zwangsstörung (ICD-10 F42.2), eine chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 45.41), Migräne (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 G43) und Spannungskopfschmerz gemischt, ein Karpaltunnelsyndrom und eine Osteoporose. Derzeit behandle sie die Beschwerdeführerin alle drei Wochen in psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungsgesprächen, zudem werde 2 Stunden pro Woche eine psychiatrische Ergotherapie und in zwei Sitzungen pro Woche eine Physiotherapie durchgeführt und mittels Pharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie behandelt. Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin zu mindestens 80 % arbeitsunfähig (Urk. 7/94/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache basierte auf den Gutachten von Dr. A.___ (E. 3.1.1) und Dr. B.___ (E. 3.2.1). Der rentenrelevante Gesundheitsschaden bestand in einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F33.2), akzentuierten selbstüberfordernden Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1) und einer erschwerten Schmerzverarbeitung (ICD-10 F54) bei Migräne mit Aura.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Revisionsverfahren nannte Dr. C.___ als Diagnosen eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende, depressive Störung, derzeit längerdauernde mittelgradige Episode (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F33.1), eine Zwangsstörung (ICD-10 F42.2), eine chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 45.41), Migräne (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 G43) und Spannungskopfschmerz gemischt, ein Karpaltunnelsyndrom und eine Osteoporose. Zwar ging sie von einem im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand aus, sie hielt die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht nun aber zu mindestens 80 % arbeitsunfähig (E. 3.3.3). Die Ärzte der D.___ berichteten davon, dass eine Steigerung der Aktivität möglich war, ohne dass die Schmerzbeschwerden zugenommen hätten. Ausserdem habe sich die Beschwerdeführerin gut in der Gruppe integrieren und von der dortigen Dynamik profitieren können, wobei sie im Verlauf der Therapie energievoller und aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellter gewirkt habe (E. 3.3.1). Neu berichtete Dr. E.___ über ein chronisches zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vikovertebrales und lumbovertebrales Syndrom sowie eine Periarthropathia genu rechts und erachtete die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin infolge dieser somatischen Beschwerden als zu 50 % eingeschränkt (E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der aufliegenden Aktenlage lässt sich nicht abschliessend beurteilen, ob eine Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche sich auf die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen der Beschwerdeführerin auswirken würde. Es ist daher nicht beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, ob ein Revisionsgrund ausgewiesen ist oder nicht. Es bestehen jedoch gewichtige Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand insgesamt verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte, da beispielsweise Dr. C.___ von einer mindestens 80%-igen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (statt bislang 100 %) berichtete und die Gruppentherapie im Rahmen der Reha-Behandlung einen energetisierenden und aufstellenden Effekt zeigte. Ausserdem wurde über neue rheumatologische Schmerzen berichtet. Sodann drängte sich auch aufgrund der nunmehr attestierten Diagnose einer depressiven Störung mit derzeit mittelgradiger Episode (E. 3.3.1, E. 3.3.3) der Schluss auf eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes der Beschwerdeführerin auf. Nachdem aber die behandelnde Psychiaterin eine seit 2010 zwischenzeitliche Remission verneint hatte, während sie von einer verbesserten Arbeitsfähigkeit unter gleichzeitiger Kodierung einer depressiven Störung von geringerem Schweregrad (vgl. vorstehend) ausging, kann auf ihren Bericht nicht abgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich somit als ungenügend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Beschwerdegegnerin ergänzende Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug der rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzunehmen hat. Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ist über den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch der Beschwerdeführerin neu zu befinden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist demnach in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 10. Mai 2017 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zurückzuweisen ist, damit diese, nach Abklärungen im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und, da die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gilt (BGE 137 V 57 E. 2.2), ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht hat die obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerde vom 2. Juni 2017 (Urk. 1) beantragte die Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung in Höhe von Fr. 1’000.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barlauslagen) angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2017 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p></div> </div></body></html>