<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2010.00133</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">I. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Spitz</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin von Streng</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 5. August 2011</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Abteilung Arbeitslosenversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Unter Hinweis darauf, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der 1960 geborene X.___ ab 1. April 2004 bei der A.___ AG vollzeitlich angestellt war (gemäss schriftlich abgeschlossenem Arbeitsvertrag gleichen Datums, Urk. 7/10.4), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er ab September 2008 einen Lohn von Fr. 6'027.-- pro Monat bezog (Urk. 7/9.1, Urk. 7/9.2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die A.___ AG mit Schreiben vom 25. Juni 2009 das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 31. August 2009 kündigte (Urk. 7/10.3), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sie ihm gleichzeitig einen neuen Arbeitsvertrag (mit Arbeitsbeginn) ab 1. September 2009 anbot, wonach er weiterhin zu 100 % arbeiten würde, aber nur noch zu einem Lohn von Fr. 3'500.-- pro Monat (Urk. 7/10.1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er den neuen Arbeitsvertrag unterzeichnete und demgemäss ab 1. September 2009 weiterhin bei der A.___ AG vollzeitlich tätig war (Urk. 7/10.1, vgl. Urk. 2, Urk. 10), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sich der Versicherte am 8. Juli 2009 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum, RAV, zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte mit möglichem Stellenantritt ab 1. September 2009 (Urk. 7/8.1, Urk. 7/8.2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das erste Beratungsgespräch mit dem zuständigen RAV-Berater am 13. Juli 2009 stattgefunden hatte (Urk. 7/5.1, Urk. 7/6.9), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Versicherte am 5. Oktober 2009 seinen (vom 4. August 2009 datierten) Antrag auf Arbeitslosenentschädigung bei der Arbeitslosenkasse Unia einreichte und dabei Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 erhob und geltend machte, die Lohndifferenz, d.h. die Differenz zwischen dem Lohn von Fr. 3'500.-- gemäss neuem Vertrag und dem vorherigen Lohn von Fr. 6'027.--, sei mittels Arbeitslosenentschädigung auszugleichen (Urk. 7/7, vgl. Urk. 1, Urk. 7/5.3b), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Arbeitslosenkasse den Fall am 18. November 2009 dem Amt für Wirtschaft und Arbeit, AWA, zum Entscheid überwies (Urk. 7/1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA mit Verfügung vom 24. November 2009 einen Anspruch des Versicherten auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 verneinte unter Verweis auf die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und die entsprechende Verwaltungspraxis, wonach, wenn das Arbeitsverhältnis innerhalb eines Jahres zwischen den gleichen Parteien nach einer Änderungskündigung fortgesetzt wird, kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung entsteht, wenn die Arbeitszeit beibehalten, aber der Lohn reduziert wird (Urk. 7/2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA dabei in der Begründung festhielt, da der Versicherte ab 1. September 2009 nach wie vor im Umfang einer Vollzeitbeschäftigung bei der gleichen Arbeitgeberin bzw. der A.___ AG angestellt sei, habe er keinen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten und folglich keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er am 21. Dezember 2009 dagegen Einsprache erhob und geltend machte, gestützt auf den Vertrauensschutz sei sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 zu bejahen und die Lohndifferenz mittels Arbeitslosenentschädigung auszugleichen (Urk. 7/3), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 25. März 2010 abwies, da die Voraussetzungen für einen Vertrauensschutz nicht erfüllt seien (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Versicherte dagegen am 24. April 2010 Beschwerde erhob und erneut beantragte, gestützt auf den Vertrauensschutz sei sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 zu bejahen und die Lohndifferenz mittels Arbeitslosenentschädigung auszugleichen (Urk. 1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA in der Beschwerdeantwort vom 26. Mai 2010 auf Abweisung der Beschwerde schloss (Urk. 6), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer in der Replik vom 28. Juni 2010 an seinem Standpunkt festhielt und das AWA mit Schreiben vom 19. Juli 2010 auf eine weitere Stellungnahme verzichtete (Urk. 10, Urk. 13), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben, welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, falsche Auskünfte von Verwaltungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung des Rechtsuchenden gebieten, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass gemäss Rechtsprechung dies der Fall ist, wenn folgende (kumulative) Voraus-setzungen erfüllt sind (BGE 131 V 472 E. 5): 1. wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat; 2. wenn sie für die Erteilung der betreffenden Auskunft zuständig war oder wenn die rechtsuchende Person die Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; 3. wenn die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen konnte; 4. wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können; 5. wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunfts-erteilung keine Änderung erfahren hat (BGE 131 V 472 E. 5), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Rechtsprechung das Unterbleiben einer Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift oder obwohl sie nach den Umständen geboten gewesen ist, der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt hat (BGE 131 V 472 E. 5, vgl. Art. 27 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass vorliegend feststeht und unbestritten ist, dass das AWA den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 gestützt auf die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen zu Recht verneint hat (Art. 8 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG, Art. 11 Abs. 1 AVIG, Art. 24 Abs. 3</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> AVIG in Verbindung mit Art. 41a Abs. 3 der Verordung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent-schädigung, AVIV), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass einzig streitig und zu prüfen ist, ob ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 gestützt auf den Vertrauens-schutz zu bejahen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer zur Begründung in der Beschwerde - wie im Wesentlichen bereits im Einspracheverfahren - anführte, Ende Juni 2009 habe er die Kündigung mit dem neuen Arbeitsvertrag per 1. September 2009 erhalten, bevor er den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, habe er sich am 8. Juli 2009 beim RAV gemeldet und dort dem RAV-Mitarbeiter, der die Anmeldung entgegengenommen habe, den neuen Arbeitsvertrag gezeigt, dieser habe ihm dann erklärt, er könne den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, die Tätigkeit als Zwischenverdienst angeben und die Lohndifferenz von der Arbeitslosen-versicherung zurückfordern, in der Folge habe er dann entsprechend dieser Auskunft den neuen Arbeitsvertrag gutgläubig unterschrieben (Urk. 1, vgl. Urk. 7/3), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass hinzukomme, dass der RAV-Berater am ersten Beratungsgespräch vom 13. Juli 2009, als er ihm den neuen (noch nicht unterschriebenen) Arbeitsvertrag vorgelegt habe, ihn nicht darauf aufmerksam gemacht habe, dass er, wenn er den neuen Arbeitsvertrag unterzeichne, keinen Anspruch auf Arbeitslosenent-schädigung habe und die Lohndifferenz somit nicht von der Arbeitslosen-versicherung zurückfordern könne (Urk. 1, Urk. 7/5.1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er ab September 2009 seine Kontrolltermine beim RAV eingehalten und sich um eine neue Stelle bemüht habe (Urk. 7/6.9, vgl. Urk. 7/5.5), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Verfügung, mit welcher sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 verneint worden sei, erst im November 2009 ergangen sei, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er nun das Nachsehen habe, aufgrund der falschen Auskunft des RAV-Mitarbeiters (bei der Anmeldung am 8. Juli 2009) und der unterbliebenen Auskunft des RAV-Beraters (beim ersten Beratungsgespräch am 13. Juli 2009) habe er den neuen Arbeitsvertrag gutgläubig unterzeichnet, wäre er damals korrekt über die bestehende Rechtslage informiert worden, hätte er den neuen Arbeitsvertrag nicht unterschrieben, sich vielmehr als stellenlos gemeldet und vermutlich dann ab September 2009 Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von 80 % des vorherigen Lohnes erhalten, was mehr sei, als er jetzt mit dem neuen Arbeitsvertrag verdiene, und unter diesen Umständen sein Anspruch auf Vertrauensschutz ausgewiesen sei, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass zunächst zu prüfen ist, ob die behauptete falsche Auskunfterteilung durch den RAV-Mitarbeiter anlässlich der Anmeldung am 8. Juli 2009 einen Anspruch auf Vertrauensschutz begründet, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA im angefochtenen Einspracheentscheid vom 25. März 2010 anführte, aufgrund der erfolgten Abklärungen erscheine es nicht glaubhaft, dass das RAV ihm die angebliche Auskunft (er könne den neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, die Tätigkeit als Zwischenverdienst angeben und die Lohn-differenz von der Arbeitslosenversicherung zurückfordern) erteilt habe (Urk. 2), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass, wie den Abklärungen des AWA bzw. den Akten zu entnehmen ist, das Anmeldegespräch am 8. Juli 2009 beim RAV-Mitarbeiter C.___, einem Supportmitarbeiter stattfand, wobei die Supportmitarbeiter gemäss Angaben des RAV lediglich für die Vornahme der Anmeldung zuständig sind und die Versicherten für Fragen, die nicht die Anmeldung betreffen, jeweils an den für sie zuständigen RAV-Berater verweisen (Urk. 7/5.1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der RAV-Mitarbeiter (C.___) auf Rückfrage des AWA, ob er die fragliche Auskunft erteilt habe, erklärte, er könne sich überhaupt nicht daran erinnern, und im Übrigen darauf hinwies, dass Auskünfte über den Zwischenverdienst nur durch die für die Versicherten zuständigen RAV-Berater erteilt würden (Urk. 7/5.2), was ohne Weiteres einleuchtet und den Schluss zulässt, dass eine solche Auskunft mit erheblicher Tragweite, von C.___ nicht erfolgt ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass bei dieser Aktenlage mit dem AWA festzustellen ist, dass die Behauptung des Beschwerdeführers, der RAV-Mitarbeiter habe ihm die fragliche Auskunft erteilt, nicht im Sinne des notwendigen Beweisgrades der überwiegenden Wahr-scheinlichkeit angenommen werden kann (BGE 129 V 177 E. 3.1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer seine Behauptung zudem in keiner Weise untermauert oder belegt hat und er, da er aus der beweislos gebliebenen Tatsache - falsche Auskunft - Rechte ableiten wollte, die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat und damit nicht darauf abgestellt werden kann, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass es damit an der erforderlichen Vertrauensgrundlage (erste Voraussetzung gemäss der zitierten Rechtsprechung) fehlt und ein Anspruch auf Vertrauensschutz bereits aus diesem Grund zu verneinen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass zu prüfen bleibt, ob die angeblich unterbliebene Auskunfterteilung durch den RAV-Berater anlässlich des Beratungsgespräches vom 13. Juli 2009 einen Anspruch auf Vertrauensschutz begründet, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der RAV-Berater, wie er selber angab, den Beschwerdeführer, als er ihm den neuen noch nicht unterzeichneten Arbeitsvertrag vorlegte, nicht darüber informierte, dass er, wenn er den neuen Arbeitsvertrag unterzeichne, keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe (Urk. 7/5.1), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass damit die nach den Umständen gebotene Auskunft unterblieben ist und das Erfordernis einer Vertrauensgrundlage (erste Voraussetzung gemäss zitierter Rechtsprechung) erfüllt ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass es aber auch hier wiederum an der erforderlichen Kausalität zwischen unrichtiger Auskunft bzw. unterbliebener Auskunft und nachteiliger Disposition (vierte Voraussetzung) fehlt, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dem Beschwerdeführer spätestens nach Erhalt der Verfügung vom 24. November 2009 klar sein musste, dass er keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben würde, solange das Arbeitsverhältnis fortdauern würde, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er, wenn seine Darstellung in der Beschwerde, wonach er allein aufgrund der unterbliebenen Auskunft den Arbeitsvertrag unterzeichnet habe, zutreffen würde, den Arbeitsvertrag spätestens nach Erhalt der Verfügung vom 24. November 2009 gekündigt hätte, da die erforderliche Auskunft ja nun vorlag, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er den Arbeitsvertrag jedoch nicht gekündigt hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass er damit gezeigt hat, dass auch diese unterbliebene Auskunft nicht kausal für die Vertragsunterzeichnung gewesen war und er sich auch bei richtiger Auskunft für die Vertragsunterzeichnung entschieden hätte, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die unterbliebene Auskunft vom 13. Juli 2009 damit ebenfalls nicht geeignet war, einen Anspruch auf Vertrauensschutz zu begründen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das AWA einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. September 2009 demnach zu Recht verneint hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 25. März 2010 damit zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Arbeitslosenkasse Unia, 8005 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5"> </font></b> </p></div></body></html>