<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-07-1C_190-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_190/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil 7. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Pro Natura, Schweizerischer Bund für Naturschutz, Dornacherstrasse 192, Postfach, 4018 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">handelnd durch Pro Natura Freiburg, </div> <div class="para">Rue St-Pierre 10, 1700 Freiburg, und diese </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Elias Moussa, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt (RIMU), Chorherrengasse 17, Postfach, 1701 Freiburg, </div> <div class="para">vertreten durch Sicherheits-, Justiz- und Sportdirektion (SJSD), Reichengasse 27, Postfach, 1701 Freiburg, </div> <div class="para">Oberamt des Greyerzbezirks, </div> <div class="para">Schloss, 1630 Bulle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Raumplaunung und Bauwesen; Abänderung einer Baubewilligung betreffend Öffnungsperioden (Öffnung im Winter), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Freiburg, II. Verwaltungsgerichtshof, vom 14. Februar 2022 (602 2021 161, 602 2021 179). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg hat am 14. Februar 2022 die Beschwerde der PRO NATURA - SCHWEIZERISCHER BUND FÜR NATURSCHUTZ betreffend die Abänderung der Baubewilligung für die "Buvette des Sattels" in Jaun (Öffnung im Winter) gutgeheissen und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt (RIMU) zurückgewiesen. Die Kosten des Verfahrens auferlegte es zu ¾ in der Höhe von Fr. 1'875.- dem Beschwerdegegner A.________. Es verpflichtete diesen zudem der PRO NATURA eine Parteientschädigung von Fr. 5'250.- zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 11. März 2022 reichte A.________ beim Verwaltungsgericht einen "Recours contre les frais de la décision du 14 février 2021" ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 18. März 2022 trat das Verwaltungsgericht auf die Kosteneinsprache nicht ein und überwies die Sache zuständigkeitshalber dem Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 11. März 2022 richtet sich gegen die Kosten- und Entschädigungsregelung eines kantonal letztinstanzlichen Entscheids in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span> offen, womit die dem Bundesgericht überwiesene Eingabe als solche entgegenzunehmen ist. Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab, sondern weist die Sache zur Weiterführung des Verfahrens ans RIMU zurück; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-139%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page139">BGE 133 IV 139</a> E. 4) bewirken könnte (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Die zweite Voraussetzung fällt vorliegend ausser Betracht. Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind; bei der Anfechtung von Zwischenentscheiden hat er die Tatsachen anzuführen, aus denen sich der nicht wiedergutzumachende Nachteil ergeben soll, sofern dies nicht offensichtlich ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-46%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page46">BGE 138 III 46</a> E. 1.2 S. 47; zum Ganzen: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-284%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page284">BGE 141 IV 284</a> E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Sachurteilsvoraussetzungen nicht auseinander. Das schadet ihm insofern nicht, als der Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts in dieser Konstellation erst anfechtbar ist, wenn das Baubewilligungsverfahren abgeschlossen ist. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt (RIMU), dem Oberamt des Greyerzbezirks und dem Kantonsgericht des Kantons Freiburg, II. Verwaltungsgerichtshof, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Störi </div> </div></body></html>