<h2>SubmittedText<h2><p>Der Reaktor Beznau I wurde einer ordentlichen Revision unterzogen, welche am 14. April 2014 abgeschlossen wurde. Sieben Wochen später trat ein Leck in der Dampfleitung auf, was ein ausserplanmässiges Abschalten des AKW zur Folge hatte und eine umgehende Reparatur nötig machte. Der Bundesrat wird gebeten, dazu folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie ist es möglich, dass nach dem Abschluss der ordentlichen Revision des Reaktors Beznau I bereits am 3. Juni 2014 ein Leck in einer Dampfleitung im nichtnuklearen Teil auftrat?</p><p>2. Wurde diese lecke Dampfleitung im Rahmen der Revision nicht geprüft oder nur ungenügend geprüft?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1./2. Das Kernkraftwerk Beznau I wurde am Morgen des 4. Juni 2014 heruntergefahren, um eine Reparatur an einer Messleitung durchzuführen. Zuvor war mittels Sensoren eine geringfügige Dampfleckage an der Messleitung für den Frischdampfdurchfluss festgestellt worden. Solche Messleitungen weisen einen sehr geringen Durchmesser auf. Im vorliegenden Fall war das Leck bedingt durch Reibkorrosion zu einem Zeitpunkt nach der Revision entstanden.</p><p>Anlässlich der ordentlichen Revisionsarbeiten werden kleine Messleitungen bei Begehungen jeweils visuell begutachtet.</p><p>Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat die Angaben des Betreibers zur Reparatur und zu den Massnahmen zur Verhinderung einer Wiederholung der aufgetretenen Beschädigung der Messleitung überprüft. Das Ensi hatte keine Einwände gegen das Wiederanfahren.</p>  Antwort des Bundesrates.