<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00646</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im Jahre 1955 geborene X.___ ist gelernter Autolackierer und seit 1991 als Carrossier selbständig erwerbstätig (Y.___ AG, Urk. 7/4). Im Anschluss an eine Rückenoperation im Bereich L3-5 erlitt der Versicherte am 20. Oktober 2011 eine venöse Thrombembolie (Lungenembolie, tiefe Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkelvenenthrombose, Urk. 7/7 S. 22). Am 8. April 2013 musste sich der Versicherte aufgrund eines Hirnschlags in Spitalpflege begeben (Hospitalisation vom 8. bis 18. April 2013) und meldete sich in diesem Zusammenhang am 29. Oktober 2013 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4, Urk. 7/13 S. 3). Diese klärte in der Folge den Sachverhalt in medizinischer und erwerblicher Hinsicht ab, insbesondere mittels eines Abklärungsberichts für Selbständigerwerbende (Urk. 7/20). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 25. September 2014 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht (Urk. 7/23) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 7. Mai 2015 fest (Urk. 7/33 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter des Versicherten am 10. Juni 2015 Beschwerde und beantragte, es sei dem Beschwerdeführer eine ganze Rente zuzusprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. August 2015 beantragte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. August 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 20. August 2015 und 19. Januar 2016 ergänzte der Vertreter des Beschwerdeführers seine Ausführungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht (Urk. 10 ff.). Die Beschwerdegegnerin nahm zu den neu eingereichten Unterlagen mit Schreiben vom 12. Februar 2016 Stellung, was dem Vertreter des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 17. Februar 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 16 f.). Eine weitere Stellungnahme seitens der beschwerdeführenden Partei wurde der Beschwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1. März 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 18 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei Selbständigerwerbenden in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu verglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchen bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Behinderung festzustellen; sodann ist aber diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im funktionellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, muss aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fangs zur Folge haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungsvergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Massgabe der Erwerbsunfähigkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsverfahren; BGE 128 V 29 E. 1; AHI 1998 S. 120 E. 1a und S. 252 E. 2b je mit Hinweisen). Die ausserordentliche Bemessungsmethode des erwerblich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichteten Betätigungsvergleichs unterscheidet sich von der allgemeinen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode des Einkommensvergleichs Unselbständigerwerbender gerade dadurch, dass bei der Einkommensermittlung nicht auf die LSE abgestellt wird, sondern deren Festsetzung unter Berücksichtigung der einzelfallbezogenen Kriterien (Betriebsgrösse, Branche, Erfahrung des Betriebsinhabers usw.) zu erfolgen hat (Urteil des Bundesgerichts I 707/06 vom 9. Juli 2007 E. 3.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall zu 60 % im Bereich Carrosseriewerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statt und zu 40 % im administrativen Bereich tätig wäre. Im Werkstattbereich sei aus medizinischer Sicht von einer Einschränkung von 80 % auszugehen, was in etwa dem Ergebnis des Betätigungsvergleichs entspreche. Bei den admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen Tätigkeiten bestehe aus medizinischer Sicht eine Einschränkung von 50 %, wobei aufgrund des Betätigungsvergleichs von einer wesentlichen höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (Einschränkung von 9.5 %). Aufgrund der Einschränkung des Beschwerdeführers von 80 respektive 50 % in den verschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Bereichen sei von Mehrkosten im Personalbereich von insgesamt Fr. 81‘111.65 auszugehen. Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen der letzten vier Jahre von Fr. 332‘897.-- führe dies zu einem rentenausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Invaliditätsgrad von 24 % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Vertreter des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass der Invaliditätsgrad entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin aufgrund der ausserordentlichen Methode zu bemessen sei. Dabei sei die im Bereich Werkstatt verbleibende Arbeitsfähigkeit von 20 oder gar nur 15 % wirtschaftlich nicht verwertbar, so dass von einer 100%igen Einschränkung auszugehen sei. Weiter sei in den anderen Bereichen von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen, was bei Berücksichtigung der ausserordentlichen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thode zu einem Invaliditätsgrad von 82 % führe. Selbst wenn man die von der Beschwerdegegnerin angenommenen Einschränkungen heranziehen würde, hätte dies noch immer einen Invaliditätsgrad von 63 % zur Folge (Urk. 1 S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, diagnostizierte in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 19. November 2013 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Kleinhirninfarkt am 8. April 2013 sowie rezidivierende Diskopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thien seit 2010. Als selbständiger Carrosseriespengler sei ab 8. April 2013 von einer 100%igen und ab 1. September 2013 von einer 80%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen. Die bisherige Bürotätigkeit sei maximal noch zu 50 % zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muten bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von 50 %. Eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit sei ganztags zuzumuten bei einer Leistungseinschränkung von 50 % (Urk. 7/7 S. 1-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für den Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende verantwortliche Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person hielt in ihrem Bericht vom 24. Juni 2014 fest, dass der Bereich Carrosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riewerkstatt/Spritzwerk mit 60 %, der Bereich Koordination der Arbeiten und Mitarbeiter, Akquisition und Kundenbetreuung mit 25 % und jener der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Büroarbeiten mit 15 % zu gewichten sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im ersten Bereich (Werkstatt) sei von einem Ausfall von 85 % auszugehen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Gefühls- und Sensibilitätsstörungen im rechten Arm sowie der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Hand und der Einschränkung der Kraft könne er nur noch wenige Arbeiten ausführen und helfe nur noch punktuell bei Arbeiten mit. Die beiden Werk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattleiter müssten vermehrt Arbeiten und Verantwortung übernehmen, eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls würden sie einen Teil des Bestellwesens übernehmen. Alle Arbeiter müssten vermehrt Einsatz leisten, damit die Aufträge zur Zeit erledigt werden könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zweiten Bereich (Koordination, Akquisition, Kundenbetreuung) sei von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Ausfall von 20 % auszugehen. Dabei sei die Leistungsfähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers allgemein eingeschränkt. Er werde schnell müde und benötige vermehrte Erholungsphasen während des Tages. Er sei vergesslich geworden und oft müssten die Arbeiter nachfragen, ob er die Bestellungen erledigt habe. Die Belastbarkeit sei ebenfalls vermindert, er sei schnell gereizt, worunter seine Mitarbeiter oft zu leiden hätten. Herr Schmid übernehme am Morgen in Abspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che mit dem Beschwerdeführer mehrheitlich die Koordination, das Einteilen der Mitarbeiter und die Planung des Tagesablaufs. Beide Werkstattchefs müssten jetzt die Vorabrechnungen übernehmen, damit der Beschwerdeführer nur noch die Details eingeben müsse, was eine erhebliche Arbeitserleichterung darstelle.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im dritten Bereich (Bürotätigkeiten) sei von einem Ausfall von 30 % auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Aufgrund der Gefühls- und Sensibilitätsstörungen im rechten Arm sowie der rechten Hand sei die Fingerfertigkeit eingeschränkt. Er habe für alle Büroar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten länger und die Ehefrau müsse vermehrt Korrespondenzarbeiten und die anfallende Posterledigung übernehmen. Ebenfalls müssten die Mitarbeiter die Bestellungen selber ausführen. Er habe für alles länger und sei nicht mehr so speditiv wie vor der Erkrankung (Urk. 7/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist vorliegend, dass der Beschwerdeführer seine Carrosseriewerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statt auch nach dem erlittenen Gesundheitsschaden weitergeführt hat. Dabei ist entsprechend der dem Abklärungsbericht vom 24. Juni 2014 zu entnehmenden Einschätzung sowie derjenigen von Dr. A.___ davon auszugehen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer insbesondere in den handwerklichen, aber auch in den anderen Bereichen, in seiner bisherigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Somit ist von einem ähnlichen Sachverhalt auszugehen, wie er BGE 128 V 29 zugrunde liegt, so dass die Invalidität entsprechend anhand des ausserordentlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messungsverfahrens zu erfolgen hat (vgl. auch Urteil des Bundesgericht 8C_126/2015 vom 18. Juni 2015 E. 4.1). Ein Einkommensvergleich fällt in sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Fällen ausser Betracht, da das Geschäftsergebnis auch immer von invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsfremden Faktoren mitbestimmt wird und deshalb nicht ohne weiteres von der Einkommenseinbusse auf den Invaliditätsgrad geschlossen werden kann (BGE 128 V 29 E. 2). Neben den allgemeinen Konjunkturschwankungen fallen dabei im Carrosseriebereich insbesondere auch Hagelschäden in Betracht, wie dies der Vertreter des Beschwerdeführers geltend macht (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich unter Berücksichtigung des zusätzlichen Personalaufwandes ist demnach im vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Fall nicht zulässig und der Invaliditätsgrad ist anhand der in BGE 128 V 29 E. 4 genannten Formel zu bestimmen. Schon allein deshalb ist die Sache (Wahrung des Instanzenzuges) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter erweist sich die Sache auch in medizinischer Hinsicht als ungenügend abgeklärt. Da der Invaliditätsgrad nunmehr anhand der ausserordentlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messungsmethode zu ermitteln sein wird, kommt der medizinischen Abklärung als Grundlage für einen fundierten Betätigungsvergleich zudem mehr Gewicht zu, als dies noch beim in der angefochtenen Verfügung vorgenommenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich der Fall war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit äussert sich entsprechend den vorliegenden medizinischen Akten allein Dr. A.___. Wie im Rahmen eines hausärztlichen Berichts üblich, sind die Einschränkungen in den einzelnen Tätigkeitsbereichen nicht detailliert begründet, zudem unterscheidet Dr. A.___ nicht zwischen allgemeinen Bürotä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten und reinen Führungsaufgaben (etwa Koordination der Mitarbeiter so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie der Arbeiten), bei welchen keine Fingerfertigkeiten erforderlich sind. Der genannte Bericht erweist sich damit als zu wenig detailliert, um als Grundlage für einen Betätigungsvergleich zu dienen, zumal beim Beschwerdeführer doch von einem mittlerweile komplexen Beschwerdebild auszugehen ist. So leidet der Beschwerden neben den Folgen des Hirninfarktes nach wie vor an cervikalen und lumbalen Beschwerden (Bericht von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 23. Januar 2014; Urk. 7/11) sowie an arteriel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Hypertonie und rezidivierenden Gichtanfällen (Urk. 7/7/12). Gestützt auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 30. Dezember 2015 ist mittlerweile weiter von einem neuro-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Mischbild auszugehen. Dr. C.___ diagnostizierte dabei einen ce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rebrovaskulären Insult im April 2013 mit/bei: leichter kognitiver Störung mit möglichen Zusatzfaktoren im Sinne einer toxischen Schädigung und eines neurodegenerativen Prozesses, eine organisch emotional-labile Störung (ICD-10 F06.6) sowie eine Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung von anderen Gefühlen (ICD-10 F43.23) mit akzentuierten Persönlichkeitszügen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychischen Beschwerden allein sei in der Carrosseriewerkstatt von einer Einschränkung von 30 % auszugehen, in den Bereichen Koordination von Arbeiten bzw. Mitarbeitern, Akquisition und Kundenbetreuung sowie Büroar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten sei von einer Einschränkung von 50 % auszugehen, insbesondere auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der erhöhten psychischen Erschöpfbarkeit, der Auffälligkeiten in der Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pulskontrolle und Verhaltenssteuerung sowie der reduzierten emotionalen Stresstoleranz (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Ausgangslage erscheint eine polydisziplinäre Abklärung unerlässlich, um eine fundierte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in den gemäss Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbericht vom 24. Juni 2014 massgebenden drei Aufgabenbereichen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten. Dazu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuletzt ist anzumerken, dass auch die Ausführungen im Abklärungsbericht zu den Einschränkungen in den Aufgabenbereichen nicht schlüssig sind. So wird in den Bereichen 2 und 3 von der von Dr. A.___ festgelegten Arbeitsfähigkeit von 50 % abgewichen. Aufgrund der detaillierten Erläuterungen zu den einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Bereichen ist grundsätzlich zu schliessen, dass der Beschwerdeführer in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Teilbereichen wesentlich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Die Einschränkungen von 20 % und 30 % in den Bereichen 2 und 3 können vor diesem Hintergrund nicht nachvollzogen werden, zumal sie deutlich von der ärztlichen Einschätzung abweichen. Weiter wäre für eine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Angaben des Beschwerdeführers im Sinne einer Objektivierung auch eine Stellungnahme der Werkstattleiter sowie der Ehefrau des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers hilfreich, welche die anfallende Mehrarbeit nun verrichten müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Sache zur Einholung einer polydisziplinären Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Ob im Anschluss daran eine erneute Abklärung für Selbständigerwerbende nötig ist, kann aus jetziger Sicht nicht abschliessend beurteilt werden. Hinzuweisen ist weiter, dass die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung des Invaliditätsgrades anhand der ausserordentlichen Bemessungsmethode zu erfolgen hat. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen, was zur Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der angefochtenen Verfügung führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen des Beschwerdeführers gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdewird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. Mai 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die SVA, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Ren</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>